1089 Treffer
  Dokument Gemeinde Datum geändert Inhalt des Dokuments Schlagworte
20210421_GVE009_NS Schruns 21.04.2021 18.06.2021, 09:46 Marktgemeinde Schruns Kirchplatz 2, A-6780 Schruns www.schruns.at Auskunft: Dr. Oswald Huber Tel: +43 (0)5556/ 724 35-210 Fax: +43 (0)5556/ 724 35-4210 oswald.huber@schruns.at Schruns, 22.04.2021 Seite 1 von 14 Zl. 004-2/2021 Verhandlungsschrift über die am Mittwoch, den 21. April 2021, um 19.00 Uhr, als Videokonferenz bzw. mit der Möglichkeit der physischen Anwesenheit im Sitzungszimmer im Gebäude des Standes Montafon, Montafonerstraße 21, stattgefundene 9. öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung Schruns. An der Sitzung nehmen teil als: Vorsitzende(r): ☒ Bgm. DI (FH) Jürgen Kuster MBA, Gemeindewahlleiter Gemeindevertreter: Ersatzleute: ☒ GR Heike Ladurner-Strolz ☐ Dr. Monika Vonier ☒ Vbgm. Norbert Haumer ☐ Ing. Michael Kieber ☒ Bernhard Schrottenbaum ☐ Mag. phil. Birgit Spannring-Isele ☒ Tobias Kieber ☐ Mag. Christof van Dellen ☒ Raphael Mäser ☐ Martin Zugg ☒ DI (FH) Nina Fritz ☐ Bettina Schmid-Juen ☒ Peter Vergud ☐ Werner Ganahl ☒ Martin Jenny BSc ☐ Mag. jur. Jan Rudigier ☒ Theresa Scheibenstock BEd ☐ Claudia Oberer ☒ Martin Netzer ☐ Richard Durig ☒ DI (FH) Michael Gantner MSc. ☐ Bernd Steiner ☒ Martin Fussenegger ☐ Stephanie Kuster ☒ GR Mag. (FH) Günter Ratt MA ☐ Dominik Ganahl ☒ GR Jürgen Haller ☒ Christian Fiel ☒ Marcellin Tschugmell MBA ☐ Jodok Marent ☐ Birgit Goll ☐ Wolfgang Honold ☒ Christian Engstler ☐ Daniel Thöny ☒ Mag. Daniel Witzani ☐ DI Karoline Bertle ☒ Martin Fritz ☐ Markus Riedler ☒ Carmen Fitsch ☐ Franz Oliva ☒ Alexander Nöckl ☐ Rene Juen ☒ Tanja Könsgen ☐ Mag. Jürgen Jakober ☐ MMag. Dr. Siegfried Marent ☒ Mag. Martin Borger Sachverständige(r)/Auskunftspersonen: ☒ Martin Anker, MSc, SANlight (zu Top 1) ☒ Bauamtsleiter Dipl.-Ing. Martin Sadjak (zu Top 3, 4 und 5) Schriftführer: ☒ GdeSekr Dr. Oswald Huber 09. öffentliche Gemeindevertretungssitzung vom 21.04.2021 Marktgemeinde Schruns Kirchplatz 2, A-6780 Schruns www.schruns.at Entschuldigt abwesend: Birgit Goll und Siegfried Marent Seite 2 von 14 Der Vorsitzende eröffnet die Sitzung, begrüßt die an der Videokonferenz teilnehmenden bzw. persönlich anwesenden Mitglieder und Ersatzmitglieder der Gemeindevertretung und stellt fest, dass die Einladung zur Sitzung ordnungsgemäß erfolgt und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Zu Beginn der Sitzung wird über Antrag des Vorsitzenden gemäß § 41 Abs. 3 Gemeindegesetz einstimmig beschlossen, zusätzlich nachstehende(n) Gegenstand(stände) auf die Tagesordnung aufzunehmen, der/die am Schluss der Sitzung vor „Allfälliges“ behandelt wird/werden:  Zustimmung zur Einbringung einer außerordentlichen Revision an den Verwaltungsgerichtshof gegen die Bescheide des Landesverwaltungsgerichtes für Vorarlberg betr. die Festsetzung des Tourismusbeitrages für die Reha-Klinik Montafon für die Jahre 2014 bis 2018 und Beauftragung eines Rechtsanwalts Der Vorsitzende verweist auf die in der Einladung enthaltene und heute abgeänderte Tagesordnung: 1. SANlight GmbH, 6700 Bludenz, Projektvorstellung durch Martin Anker MSc. 2. Änderung des Flächenwidmungsplanes Schruns: a) Reg.Nr. 031-2/03-2021 Umwidmung der von der Umlegung des „Unteren Gamprätzer Mühlbachs“ betroffenen Teilflächen gemäß Plan-Zl. 031-2/032021/01 vom 13.04.2021 – Beschlussfassung des Entwurfs b) Reg.Nr. 031-2/17-2020 Umwidmung einer Teilfläche des GST-NR 225/5 von Freifläche Landwirtschaftsgebiet FL in Baufläche Wohngebiet mit Folgewidmung Freifläche Landwirtschaftsgebiet BW F-(FL) gemäß Plan-Zl. 0312/17-2020/03 vom 09.03.2021 – Beschlussfassung nach Anhörung c) Reg.Nr. 031-2/06-2021 Umwidmung von Teilflächen der GST-NRN 2873/4 und 2891/2 von Freifläche Sondergebiet FS Schipiste in Freifläche Landwirtschaftsgebiet gemäß Plan-Zl. 031-2/06-2021/01 vom 13.04.2021 – Beschlussfassung des Entwurfs d) Reg.Nr. 031-2/04-2021 Umwidmung von Teilflächen der GST-NRN 1744/1, 1744/6 und 3175/2 von Freifläche Freihaltegebiet FF in Baufläche Mischgebiet BM gemäß Plan-Zl. 031-2/04-2021/01 vom 04.03.2021 – Beschlussfassung des Entwurfs e) Reg.Nr. 031-2/05-2021 Umwidmung des GST-NR .623 sowie von einer Teilfläche des GST-NR 2361 von Freifläche Freihaltegebiet FF in Freifläche Landwirtschaftsgebiet FL gemäß Plan-Zl. 031-2/05-2021/01 vom 11.03.2021 – Beschlussfassung des Entwurfs 3. Änderung des Bebauungsplanes: Beschlussfassung nach Veröffentlichung des Entwurfs 09. öffentliche Gemeindevertretungssitzung vom 21.04.2021 Marktgemeinde Schruns Kirchplatz 2, A-6780 Schruns www.schruns.at 4. Ansuchen um Ferienwohnungsbewilligung: a) Michael Aßmann, Oberfeldstr. 4, D-76149 Karlsruhe, betr. die Wohnung im Haus Dekan Walter-Straße 3 (§ 16 Abs. 4 lit. a RPG) b) Roger Loth, Bergholzweg, 2, CH-8123 Ebmatingen, betr. die Wohnung im Haus Montjolastraße 13 (§ 16 Abs. 4 lit. b RPG) 5. Anfrage bezüglich der Erteilung einer Ferienwohnungsbewilligung gem. § 16 Abs. 4 lit. b RPG: Günther Zaworka, Schruns, betr. die Wohnung im Haus Hofweg 19, Tür 5 6. Kindergartengebühren, Festsetzung 7. Entsendung von Vertretern der Marktgemeinde Schruns in Organe juristischer Personen, Jagdgenossenschaft Schruns (1 Delegierte/r und 1 EM) 8. Auftragsvergabe: Geländer am Litzdamm 9. Genehmigung der Verhandlungsschrift über die 7. Sitzung der Gemeindevertretung vom 17.03.2021 Seite 3 von 14 10. Bericht über den 2. Umlaufbeschluss: Wiederkaufsrecht Haus des Gastes 11. Mitteilungen des Vorsitzenden 12. Zustimmung zur Einbringung einer außerordentlichen Revision an den Verwaltungsgerichtshof gegen die Bescheide des Landesverwaltungsgerichtes für Vorarlberg betr. die Festsetzung des Tourismusbeitrages für die Reha-Klinik Montafon für die Jahre 2014 bis 2018 und Beauftragung eines Rechtsanwalts 13. Allfälliges Zu 1. SANlight GmbH, 6700 Bludenz, Projektvorstellung durch Martin Anker MSc. Der Vorsitzende begrüßt Martin Anker, MSc, Geschäftsführer und Gesellschafter der SANlight GmbH, der ebenfalls per Videokonferenz als Auskunftsperson an der Sitzung teilnimmt, und übergibt ihm das Wort. Martin Anker stellt sich und den von ihm im Jahre 2012 gegründeten Betrieb vor und fasst die Unternehmenshistorie kurz zusammen. Sein Betrieb hat sich auf die Produktion eines Pflanzenbelichtungssystems, und zwar von LED-Leuchten für den Einsatz im professionellen Gartenbau sowie im Heim- und Hobbybereich spezialisiert. 09. öffentliche Gemeindevertretungssitzung vom 21.04.2021 Marktgemeinde Schruns Kirchplatz 2, A-6780 Schruns www.schruns.at Sodann stellt er die Pläne für sein Projekt in Schruns vor und zeigt verschiedene Ansichten, einen Lageplan, informiert über die Fassadengestaltung, die räumliche Gliederung sowie die Produktionsabläufe. Anschließend beantwortet er die Fragen der Sitzungsteilnehmer*innen kurz zusammengefasst wie folgt: Geplant sind 21 Parkplätze für 27 Mitarbeiter, ein Teil reist per Bus oder Bahn an. Beim Betriebsstandort in Bludenz stehen derzeit 13 Parkplätze in Verwendung. Die Mitarbeiter*innen stammen hauptsächlich aus der näheren Umgebung, und es gibt gerade im Bereich der Produktion Arbeitsplätze für Einheimische, 90 % der Mitarbeiter*innen stammen aus dem Montafon. Das Gebäude ist so ausgelegt, dass darin bis zu 50 Mitarbeiter*innen Platz finden. Die Umlegung des Mühlbaches ist Sache der PSG als Verkäuferin. Da der Betrieb stark exportorientiert ist, wird der Tourismusbeitrag nicht allzu hoch ausfallen, allerdings ist aus der Kommunalsteuer einiges an Einnahmen zu erwarten. In Bludenz wird derzeit ein Jahresumsatz von rd. € 15 Mio. erzielt. Zur Frage der Gestaltung und eines stimmigen Gesamtbildes im Hinblick auf die bestehenden Betriebe an der L 188 verweist Norbert Haumer auf die Ergebnisse der Beratung im Gestaltungsbeirat, wobei allerdings größeres Augenmerk auf den Baukörper selbst gelegt wurde. SANlight musste primär darauf schauen, was auf dem Baugrundstück untergebracht werden kann. Mit der vorgesehenen Holzverkleidung wurde jedoch auch den Anforderungen an das optische Erscheinungsbild Rechnung getragen und damit auch die Nähe zur Ill-Au berücksichtigt. Die Vergleichbarkeit mit den anderen Betriebsgebäuden ist eher schwierig, jenes von Gantner Pigeon Systems wird ein höherer Baukörper werden, die Kfz-Werkstätte Spannring wiederum ist thematisch etwas anderes. Jedenfalls reiht es sich in die Riege von Hightech-Betrieben an der L 188 ein. Wie der Vorsitzende festhält, wird es wichtig sein, einen Puffer zwischen dem Wanderweg und dem Firmengebäude vorzusehen. Abschließend bedankt er sich bei Martin Anker für seine Teilnahme und seine Ausführungen. Seite 4 von 14 Zu 2. Änderung des Flächenwidmungsplanes Schruns: a) Reg.Nr. 031-2/03-2021 Umwidmung der von der Umlegung des „Unteren Gamprätzer Mühlbachs“ betroffenen Teilflächen gemäß Plan-Zl. 031-2/032021/01 vom 13.04.2021 – Beschlussfassung des Entwurfs Die gegenständliche Umwidmung ist notwendig, um das Firmengebäude von SANlight überhaupt errichten zu können. Derzeit ist die Umlegung des Unteren Gamprätzer Mühlbaches sowie der Grundstückstausch im Gange. Bauamtsleiter Martin Sadjak erläutert das Umlegungsprojekt anhand einer planlichen Darstellung. Die Behandlung im Bau- und Raumordnungsausschuss hat ein positives Ergebnis erbracht, die Umwidmung wurde einstimmig befürwortet. Martin Fussenegger vermerkt, dass es sich doch um eine massive Fassade handelt, die sich optisch nicht so gut wie jene des Gebäudes der Fa. Gantner ausnimmt. Der Gestaltungbeirat hat vorgeschlagen, den Grün- 09. öffentliche Gemeindevertretungssitzung vom 21.04.2021 Marktgemeinde Schruns Kirchplatz 2, A-6780 Schruns www.schruns.at streifen zur Straße mit einer Baumreihe zu bepflanzen, was jedoch vom Landesstraßenbauamt voraussichtlich abgelehnt werden wird, und es sollte jedenfalls ein Außenplaner beauftragt werden. Über Anfrage hält der Vorsitzende fest, dass die Bachumlegung von der PSG bezahlt wird und man sich die Außenraumgestaltung beidseitig (Ill und Straße) noch anschauen muss. Seite 5 von 14 Der Entwurf der Änderung des Flächenwidmungsplanes, der die Umwidmung der von der Umlegung des „Unteren Gamprätzer Mühlbachs“ betroffenen Teilflächen gemäß Plan-Zl. 031-2/03-2021/01 vom 13.04.2021 vorsieht, samt Erläuterungsbericht wird einstimmig beschlossen. b) Reg.Nr. 031-2/17-2020 Umwidmung einer Teilfläche des GST-NR 225/5 von Freifläche Landwirtschaftsgebiet FL in Baufläche Wohngebiet mit Folgewidmung Freifläche Landwirtschaftsgebiet BW F-(FL) gemäß Plan-Zl. 031-2/17-2020/03 vom 09.03.2021 – Beschlussfassung nach Anhörung Martin Sadjak erinnert an die bereits erfolgte Behandlung in der Gemeindevertretung. Entgegen den ursprünglichen Annahmen wurde die gegenständliche Teilfläche nunmehr seitens des Landes doch als bebaubar angesehen, weshalb eine Befristung vorzusehen ist. Die Festlegung eines Mindestmaßes der baulichen Nutzung ist bereits im Gange, sodass auch diesem Erfordernis Rechnung getragen wird. Im Rahmen des Anhörungsverfahrens erfolgte keine negative Stellungnahme. Die Umwidmung einer Teilfläche des GST-NR 225/5 von Freifläche Landwirtschaftsgebiet FL in Baufläche Wohngebiet mit Folgewidmung Freifläche Landwirtschaftsgebiet BW F-(FL) gemäß Plan-Zl. 031-2/17-2020/03 vom 09.03.2021 wird einstimmig beschlossen. c) Reg.Nr. 031-2/06-2021 Umwidmung von Teilflächen der GST-NRN 2873/4 und 2891/2 von Freifläche Sondergebiet FS Schipiste in Freifläche Landwirtschaftsgebiet gemäß Plan-Zl. 031-2/06-2021/01 vom 13.04.2021 – Beschlussfassung des Entwurfs Gernot Maier möchte auf GST-NR 2873/4 den vom Hotel Taube erworbenen Schopf als landwirtschaftlichen Lagerschuppen im als FS Schipiste gewidmeten Bereich aufstellen. Auch wenn die Schipiste nach Auskunft von Silvretta Montafon derzeit nicht gebraucht wird, wurde doch getrachtet, dass nicht die komplette Schipiste verbaut wird. Infolge der nunmehrigen Situierung längs und nicht, wie ursprünglich geplant, quer, verbleibt nach wie vor eine Schipistenbreite von 8 m. Günter Ratt hält fest, dass man nach seinen Informationen diesbezüglich noch nicht mit dem ebenfalls von der Umwidmung betroffenen Eigentümer des GST-NR 2891/2 Daniel Ganahl gesprochen habe. Diesbezüglich wird vermerkt, dass, sollte Daniel Ganahl diese Umwidmung auf seinem Grundstück nicht wünschen, ohne weiteres davon Abstand genommen werden könnte. Dies wird mit ihm noch abgeklärt werden. 09. öffentliche Gemeindevertretungssitzung vom 21.04.2021 Marktgemeinde Schruns Kirchplatz 2, A-6780 Schruns www.schruns.at In diesem Zusammenhang wird erwähnt, dass mögliche andere Projekte (z.B. MTBTrail) nicht außer Acht gelassen werden dürfen, weshalb mit den dortigen Grundeigentümern gutes Einvernehmen herrschen sollte. Seite 6 von 14 Festgehalten wird, dass Gernot Maier durch eine Geländeaufschüttung die Beschaffenheit der dortigen Flächen verändert hat, was, wie aus der vorliegenden Aufnahme ersichtlich, ein massiver Eingriff ist und naturschutzrechtlich noch abgeklärt wird. Für Christian Fiel und Martin Borger ist die Erhaltung der Schiabfahrt wichtig. Der Entwurf der Änderung des Flächenwidmungsplanes, der die Umwidmung von Teilflächen der GST-NRN 2873/4 und 2891/2 von Freifläche Sondergebiet FS Schipiste in Freifläche Landwirtschaftsgebiet gemäß Plan-Zl. 031-2/06-2021/01 vom 13.04.2021 vorsieht, wird stimmenmehrheitlich (1 Gegenstimme: Bernhard Schrottenbaum) beschlossen. d) Reg.Nr. 031-2/04-2021 Umwidmung von Teilflächen der GST-NRN 1744/1, 1744/6 und 3175/2 von Freifläche Freihaltegebiet FF in Baufläche Mischgebiet BM gemäß Plan-Zl. 031-2/04-2021/01 vom 04.03.2021 – Beschlussfassung des Entwurfs Markus Bitschnau hat mehrere Lagergebäude (Werkstatt, Containerlager, Holzlager) auf GST-NR 1744/6 teils bzw. gänzlich in dem als FF gewidmeten Bereich errichtet. Auch das Gebäude der Fa. Sohler befindet sich zum Teil im Freifläche Freihaltegebiet, weshalb auch hier eine Widmungskorrektur vorgesehen wäre. Festgehalten wird, dass sich das Containerlager unter der Hochspannungsleitung der VIW befindet. Die Frage, ob hierdurch die Sicherung von Flächen für eine zur Diskussion stehende Bahnverlängerung verhindert werden würde, wird vom Vorsitzenden verneint, da die dzt. angedachte Mobilitätsachse bereits vorher auf Tschaggunser Seite schwenken müsste, zumal in weiterer Folge auch der Betrieb der Fa. Stemer keine Weiterführung ermöglichen würde. In der stattfindenden Diskussion wird vorgeschlagen, den Böschungsstreifen in FF zu belassen und die Umwidmungsgrenze in der Flucht des Betriebsgebäudes der Fa. Sohler bzw. der dortigen Grenze weiterzuziehen. Diesbezüglich vermerkt Norbert Haumer, dass das derzeitige Holzlager möglicherweise schon als bewilligungspflichtiges Bauvorhaben anzusehen ist, was jedoch noch abzuklären wäre, jedenfalls aber getrachtet werden sollte, dass das Schopfgebäude zur Gänze in Baufläche liegt. Dies würde jedenfalls zur Folge haben, dass die neue Widmungsgrenze gegenüber der jetzt vorgesehenen Grenze um ca. 2 m zurückgenommen werden würde. Die Beschlussfassung bezüglich des Entwurfs der Änderung des Flächenwidmungsplanes, der die Umwidmung von Teilflächen der GST-NRN 1744/1, 1744/6 und 09. öffentliche Gemeindevertretungssitzung vom 21.04.2021 Marktgemeinde Schruns Kirchplatz 2, A-6780 Schruns www.schruns.at 3175/2 von Freifläche Freihaltegebiet FF in Baufläche Mischgebiet BM gemäß PlanZl. 031-2/04-2021/01 vom 04.03.2021 vorsieht, wird einstimmig vertagt. Seite 7 von 14 e) Reg.Nr. 031-2/05-2021 Umwidmung des GST-NR .623 sowie von einer Teilfläche des GST-NR 2361 von Freifläche Freihaltegebiet FF in Freifläche Landwirtschaftsgebiet FL gemäß Plan-Zl. 031-2/05-2021/01 vom 11.03.2021 – Beschlussfassung des Entwurfs Das auf GST-NR .623 bestehende Objekt, das saniert und mit einem Zubau versehen werden soll, befindet sich im Freifläche Freihaltegebiet. Die Widmung schränkt jedoch bauliche Maßnahmen ein. Grund für die derzeitige Widmung FF ist die im Gefahrenzonenplan ausgewiesene Rote Zone. Nach Mitteilung der Wildbach- und Lawinenverbauung führt die vorgesehene südliche Erweiterung am bestehenden Objekt zu keiner Erhöhung des Gefahrenpotenzials. Der Entwurf der Änderung des Flächenwidmungsplanes, der die Umwidmung des GST-NR .623 sowie von einer Teilfläche des GST-NR 2361 von Freifläche Freihaltegebiet FF in Freifläche Landwirtschaftsgebiet FL gemäß Plan-Zl. 031-2/05-2021/01 vom 11.03.2021 vorsieht, wird einstimmig beschlossen. Tanja Könsgen nimmt zum Zeitpunkt der Abstimmung an der Videokonferenz nicht teil. Zu 3. Änderung des Bebauungsplanes: Beschlussfassung nach Veröffentlichung des Entwurfs Aufgrund der im Jahre 2019 erfolgten Änderung des Raumplanungsgesetzes ist im Falle einer Neuwidmung als Baufläche ein Mindestmaß der baulichen Nutzung festzulegen. Um nicht bei jeder Bauflächenwidmung im „übrigen Gemeindegebiet“ dieses Mindestmaß festsetzen zu müssen, erscheint es sinnvoll, auch für diesen Bereich ein generelles Mindestmaß der baulichen Nutzung vorzusehen. Nach durchgeführtem Auflageverfahren wird die Änderung des Gesamtbauungsplanes, die die Festlegung einer Mindestbaunutzung für das übrige Gemeindegebiet von 30 vorsieht, einstimmig beschlossen. Tanja Könsgen nimmt zum Zeitpunkt der Abstimmung an der Videokonferenz nicht teil. Zu 4. Ansuchen um Ferienwohnungsbewilligung: a) Michael Aßmann, Oberfeldstr. 4, D-76149 Karlsruhe, betr. die Wohnung im Haus Dekan Walter-Straße 3 (§ 16 Abs. 4 lit. a RPG) 09. öffentliche Gemeindevertretungssitzung vom 21.04.2021 Marktgemeinde Schruns Kirchplatz 2, A-6780 Schruns www.schruns.at Wie aus den beigebrachten Unterlagen ersichtlich ist, hat Michael Aßmann das gegenständliche Objekt, es ist dies sein Elternhaus, als gesetzlicher Erbe von seinem im Jahre 2014 verstorbenen Vater Basilius Aßmann erworben. Der Antragsteller hat seinen Hauptwohnsitz in Karlsruhe, und es dient das Objekt auch sonst niemandem zur Deckung eines ganzjährigen Wohnbedarfs. Seite 8 von 14 Über Antrag von Michael Aßmann, Oberfeldstr. 4, D-76149 Karlsruhe, wird gemäß § 16 Abs. 4 lit. a RPG die Nutzung der Wohnung im Haus Dekan Walter-Straße 3 als Ferienwohnung einstimmig bewilligt, wobei diese Bewilligung nur den Bewilligungsinhaber und seine nahen Angehörigen (§ 16 Abs. 7 RPG) diese Wohnung als Ferienwohnung zu nutzen berechtigt. b) Roger Loth, Bergholzweg, 2, CH-8123 Ebmatingen, betr. die Wohnung im Haus Montjolastraße 13 (§ 16 Abs. 4 lit. b RPG) Die Eltern des Antragstellers, Karin Loth-Diers und Klaus Loth, haben das von ihnen von Erna Brennwald, die keine Nachkommen und keine pflichtteilsberechtigten Personen hinterlassen hatte, als testamentarisch bestimmte Erben erworbene Haus Montjolastraße 13 mit Übergabevertrag vom 19.01.2018 an ihren Sohn Roger Loth übertragen. Roger Loth hat seinen Eltern das Wohnungsgebrauchsrecht eingeräumt. Die Gemeindevertretung hat bereits in ihrer Sitzung vom 19.04.2017 über Anfrage Karin Loth-Diers und Klaus Loth beschlossen, dass aufgrund des gegebenen Sachverhalts unter der Voraussetzung der Übereignung an ihren Sohn die Erteilung einer Ferienwohnungsbewilligung gem. § 16 Abs. 4 lit b RPG in Aussicht gestellt werden kann. Über Antrag von Roger Loth, Bergholzweg, 2, CH-8123 Ebmatingen, wird gemäß § 16 Abs. 4 lit. b RPG die Nutzung der Wohnung im Haus Montjolastraße 13 als Ferienwohnung stimmenmehrheitlich (1 Gegenstimme: Günter Ratt) bewilligt, wobei diese Bewilligung nur den Bewilligungsinhaber und seine nahen Angehörigen (§ 16 Abs. 7 RPG) diese Wohnung als Ferienwohnung zu nutzen berechtigt. Zu 5. Anfrage bezüglich der Erteilung einer Ferienwohnungsbewilligung gem. § 16 Abs. 4 lit. b RPG: Günther Zaworka, Schruns, betr. die Wohnung im Haus Hofweg 19, Tür 5 Günther Zaworka hatte längere Zeit hindurch seinen Hautwohnsitz an dieser Adresse, weshalb grundsätzlich davon ausgegangen werden muss, dass keine Umgehung erfolgt. Nicht bekannt ist jedoch der genaue Grund des Wegzugs und was die Bezugspunkte zu Schruns sind, insbesondere ist unklar, inwieweit der Bezug zu Schruns familiär bedingt ist. Martin Borger hat recherchiert, dass offensichtlich die nächsten Verwandten in Bregenz wohnen und der Antragsteller der einzige Wahlberechtigte in Schruns war. 09. öffentliche Gemeindevertretungssitzung vom 21.04.2021 Marktgemeinde Schruns Kirchplatz 2, A-6780 Schruns www.schruns.at Die Entscheidung über die Anfrage von Günther Zaworka, Schruns, bezüglich der Erteilung einer Ferienwohnungsbewilligung gem. § 16 Abs. 4 lit. b RPG für die Wohnung im Haus Hofweg 19, Tür 5, wird stimmenmehrheitlich (1 Gegenstimme: Martin Fussenegger) vertagt. Seite 9 von 14 Zu 6. Kindergartengebühren, Festsetzung Da das Tarifmodell für die Kindergartengebühren für das kommende Kindergartenjahr erst im Frühjahr eines Jahres bekannt gegeben wird, wird einstimmig beschlossen, von der bisherigen Vorgangsweise, die Kindergartengebühren bereits im Dezember des Vorjahres zusammen mit der allgemeinen Festsetzung der Steuern, Gebühren und Abgaben zu fixieren, abgegangen, und es wird hinkünftig die Entscheidung hierüber nach Bekanntsein der neuen Tarife durch das zuständige Organ getroffen. Zu 7. Entsendung von Vertretern der Marktgemeinde Schruns in Organe juristischer Personen, Jagdgenossenschaft Schruns (1 Delegierte/r und 1 EM) Es wird einstimmig beschlossen, in die Vollversammlung der Jagdgenossenschaft Schruns Bgm. Jürgen Kuster als Mitglied und Marcellin Tschugmell als Ersatzmitglied zu entsenden. Zu 8. Auftragsvergabe: Geländer am Litzdamm Wie der Vorsitzende erwähnt, wurde hierfür bereits einiges an Zeit investiert, es erfolgte auch eine Abklärung der Förderung, so wurde seitens der für die Radwege zuständigen Abteilung eine 50 %ige Förderung für eine Seite mündlich zugesagt, ein endgültiger Regierungsbeschluss liegt noch nicht vor. Festzuhalten ist weiters, dass die Stahlpreise derzeit stark im Steigen begriffen sind, weshalb der Beschluss jetzt gefasst werden sollte. Gerald Vonbank hat auch Alternativen geprüft, wobei diese bei entsprechender Ausführung preislich in etwa gleich liegen, ein bloßer Maschendrahtzaun alleine reicht nicht aus. Die in der stattfindenden Beratung gestellten Fragen werden wie folgt beantwortet: Die Fa. HTB hat als Generalunternehmer angeboten und sie bedient sich einiger Subunternehmer. Im Angebot ist die Beleuchtung nicht beinhaltet, Gerald ist jedoch damit befasst, ein Beleuchtungsprojekt (LED) für das gesamte Gemeindegebiet auszuarbeiten, für das auch eine Corona-Förderung beantragt werden wird. Inwieweit der „Weg 09. öffentliche Gemeindevertretungssitzung vom 21.04.2021 Marktgemeinde Schruns Kirchplatz 2, A-6780 Schruns www.schruns.at der großen Namen“ umgesetzt bzw. weitergeführt wird, wird noch geprüft. Auch der Zeitpunkt, an dem der nächste Teilabschnitt realisiert werden wird, ist noch nicht endgültig abgeklärt und hängt letztendlich auch von den Budgetmitteln, die die Gemeindevertretung hierfür vorsehen wird, ab. Die Stahlpreisentwicklung ist im Moment schwer abzuschätzen, eventuell ist der Preis in zwei Jahren wieder im Keller. Über die Notwendigkeit und die Ausgestaltung wurde bereits in der letzten Sitzung ausgiebig debattiert. Die Bauzeit für beide Seiten wird sich in etwa auf zwei Monate belaufen. Voraussichtlich wird die linke Seite auf zwei Abschnitte aufgeteilt, die rechte Seite hingegen unter einem durchgezogen werden. In weiterer Diskussion werden unter Verweis auf das vorliegende Gutachten nochmals verschiedene Ausführungsvarianten angesprochen, wobei Norbert Haumer auf die Bewertungsmatrix verweist. Inwieweit die Benützung durch eine größere Zahl von Kindern erfolgt oder nicht, unterliegt schlussendlich der Beurteilung der Gemeinde. Davon wiederum hängt die Ausführung in sicherheitstechnischer Hinsicht ab. Was den Vorschlag anbetrifft, bereits jetzt über die gesamte Länge ein Geländer anzubringen, wird nochmals auf die finanzielle Seite, insbesondere auf die budgetären Vorgaben verwiesen. Ein dringender Handlungsbedarf ist vor allem dort gegeben, wo bereits ein Geländer, das sich in einem schlechten Zustand befindet, besteht. Hingegen sieht es mit der Verantwortung/Haftung in dem Bereich, wo noch kein Geländer angebracht ist, etwas anders aus, hier könnte allenfalls der Vorwurf erhoben werden, dass die Umsetzung zu wenig schnell erfolgt ist. Seite 10 von 14 Für Günter Ratt wäre es wichtig zu wissen, wie hoch die Gesamtkosten schlussendlich sein werden. Ursprünglich ist man von € 1 Mio. ausgegangen, und es wäre interessant zu erfahren, ob noch weitere Fördermittel in Anspruch genommen werden könnten und es nicht doch noch günstigere Varianten gäbe. Diesbezüglich wird festgehalten, dass eine Doppelförderung, also eine zusätzliche Förderung neben jener für den Radweg, schwierig sein wird. Was die vorgesehene Ausführung anbetrifft, wurde dieses nach Präsentation in der Gemeindevertretung von dieser für gutgeheißen. Wichtig war es, eine Lösung zu finden, die den Ansprüchen hinsichtlich Druckfestigkeit, Sicherheit usw. genügt und die Kosten im Rahmen bleiben. Peter Vergud verweist darauf, dass die Mittel hierfür bei Budgeterstellung gekürzt worden sind. Wichtig ist es, das erste Drittel in Angriff zu nehmen, und er erinnert daran, dass, wenn etwas passiert, die Gemeindevertreter*innen haftbar gemacht werden könnten. Auch für Tanja Könsgen erscheinen die Kosten hoch, allerdings befinden sich der Spielplatz, die Mittelschule Grüt und die Musikschule, die Kindergärten sowie das Seniorenheim im unmittelbaren Nahbereich. Es ist dies ein Platz zum Leben, weshalb hier der Schutz besonders wichtig ist. Es muss daher auch die Ausführung einen bestimmten Standard aufweisen, lediglich einen Maschendrahtzaun anzubringen, ist für sich nicht ausreichend. Heike Ladurner-Strolz ergänzt, dass auch viele Gäste und auch sonst Leute auf dem Litzdamm spazieren gehen, weshalb auch auf die Gestaltung Wert gelegt werden muss. Das jetzige Geländer sieht nicht gerade schön aus und sollte zeitnah erneuert werden. Daniel Witzani möchte gerne wissen, was dagegen spricht, das Geländer nur an einer Seite anzubringen, und zwar dort, wo der Radweg verläuft. Seiner Ansicht nach müsste es ausreichen, eine Seite auf die volle Länge abzusichern, jeder kann sich 09. öffentliche Gemeindevertretungssitzung vom 21.04.2021 Marktgemeinde Schruns Kirchplatz 2, A-6780 Schruns www.schruns.at dann aussuchen, ob er auf der abgesicherten oder ungesicherten Seite geht. Diesbezüglich verweisen der Vorsitzende und Norbert Haumer darauf, dass im oberen Bereich bereits links- und rechtsseitig Geländer bestehen, die es zu erneuern gilt, und zudem beide Seiten auch von Kindern stark begangen werden. Abgesehen vom Sicherheitsgedanken werde es sich auch optisch nicht vorteilhaft ausnehmen, wenn nur auf einer Seite ein Geländer angebracht wird. Jedenfalls werde man bemüht sein, möglichst viel an Förderungen zu lukrieren. Seite 11 von 14 Der Auftrag zur Erstellung eines beidseitigen Geländers am Litzdamm im ersten Teilabschnitt (im oberen Bereich links und rechts auf eine Länge von ca. einem Drittel) wird stimmenmehrheitlich (3 Gegenstimmen: Günter Ratt, Marcellin Tschugmell und Daniel Witzani) an die FA. HTB Baugesellschaft mbH als Bestbieterin um die Angebotssumme von € 303.030,30 netto vergeben. Zu 9. Genehmigung der Verhandlungsschrift über die 7. Sitzung der Gemeindevertretung vom 17.03.2021 Der Vorsitzende stellt fest, dass bis zur heutigen Sitzung und in der heutigen Sitzung kein(e) Gemeindevertreter*in wegen Unrichtigkeit oder Unvollständigkeit der Verhandlungsschriften über die 7. öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung vom 17.03.2021 mündlich oder schriftlich Einwendungen erhoben hat, und es wird diese einstimmig genehmigt. Zu 10. Bericht über den 2. Umlaufbeschluss betreffend das Wiederkaufsrecht Haus des Gastes Wie aus dem mit der Löwen Hotel Schruns GmbH abgeschlossenen Kaufvertrag zu entnehmen ist, wurde der Marktgemeinde Schruns als Verkäuferin, sollte die Käuferin bis zum 30.06.2020 (Fristverlängerung gem. Nachtragsvereinbarung auf 31.03.2021) nicht mit dem Bau des geplanten Hotelerweiterungsprojektes gemäß Projektbeschreibung begonnen haben, das Wiederkaufsrecht eingeräumt. Als Baubeginn ist der tatsächliche Beginn der Erdarbeiten, nach vollständigem Abbruch des „Haus des Gastes“, zu verstehen. Wie aus den beigelegten Fotos ersichtlich war, wurde das „Haus des Gastes“ bereits abgebrochen, und es wurde auch bereits mit den Erdarbeiten begonnen, sodass die Voraussetzungen für die Inanspruchnahme des Wiederkaufsrechtes weggefallen sind. Über folgenden Antrag erfolgte eine Beschlussfassung im Umlaufweg gem. § 101 Abs. 3a Gemeindegesetz, wobei dies in den Akten als „8. Sitzung“ geführt wird: 09. öffentliche Gemeindevertretungssitzung vom 21.04.2021 Marktgemeinde Schruns Kirchplatz 2, A-6780 Schruns www.schruns.at Haus des Gastes: Zustimmung zur Unterfertigung der Löschungserklärung bezüglich des Wiederkaufsrechtes für die Marktgemeinde Schruns gemäß Punkt XIV. Kaufvertrag 2018-02-14 u. Punkt 4. bzw. 14.5. Nachtragsvereinbarung 2019-12-17 Seite 12 von 14 An dieser Beschlussfassung nahmen 15 Gemeindevertreter*innen teil. Davon haben 14 Gemeindevertreter*innen dem Antrag zugestimmt, 1 Gemeindevertreter, und zwar Siegfried Marent, hat dagegen gestimmt. Christian Fiel war während der Abstimmung nicht anwesend. Zu 11. Mitteilungen des Vorsitzenden  Die Region Montafon überlegt sich eine Bewerbung für die Ski-Freestyle und Snowboard WM 2027. Der Skiclub Montafon ist hier aktiv eingebunden, und es hat bereits vor rd. einem Jahr eine Präsentation beim Stand Montafon stattgefunden. Festgehalten wird, dass hier alle Gemeinden sowie die Bahnen, die Hotellerie usw. mitspielen müssten. Die Marktgemeinde Schruns hätte als Host City € 100.000,00 aufzubringen und wäre auch beim Stand Montafon (€ 1,1 Mio.) und Montafon Tourismus beteiligt. In Summe wären Kosten von € 5 Mio. zu budgetieren. Ende des Monats ist die Deadline. Der Vorsitzende wird die Unterlagen versenden und ersucht um interne Abstimmung, um bis nächster Woche ein Stimmungsbild zu erhalten, dies ev. anlässlich einer Videokonferenz, was allerdings noch abzustimmen wäre. Heike Ladurner-Strolz, die über Montafon Tourismus in diese Thematik eingebunden ist, berichtet über ihren derzeitigen Informationsstand sowie die dortigen Überlegungen. Es ist dies wohl die einzige WM, auf die das Tal eine Chance hat. Zum einen spricht sie den Zeitdruck für eine Entscheidung an, zum anderen auf die kurze Saison im Jahre 2027, weshalb die Gastgeber eher etwas geteilter Meinung sind. Neben der Überlegung, ob diese Veranstaltung überhaupt ins Montafon passt und die richtige Zielgruppe angesprochen wird (Werbewert, …), gilt es noch die Entscheidung des Landes, das € 2,1 Mio. beizusteuern hätte, dies unter dem Titel einer Sportveranstaltung, abzuwarten. Festgehalten wird, dass eine Beteiligung nur unter der Voraussetzung denkbar ist, wenn diese breit getragen wird.  Volksschulneubau: Die Kerngruppe hat einen Zeitplan erstellt, und es ist als nächster Meilenstein die Budgetierung vorgesehen.  Die Sanierung des Hofweges hat begonnen, und es wird versucht werden, die Verkehrsabwicklung den Umständen entsprechend zu optimieren und die Bauarbeiten zu verkürzen, was allerdings aufgrund der dann notwendigen Sperren für eine gewisse Zeit eine großräumige Umfahrung über den Grütweg bedingen würde, was noch abzuklären ist.  Was die Bauarbeiten am Jakob Stemer-Weg anbetrifft, wird nächste Woche ein Kostenupdate gemacht werden. Die Verlegung der Wasserleitung am Kirchplatz ist zwischenzeitlich bereits erfolgt. 09. öffentliche Gemeindevertretungssitzung vom 21.04.2021 Marktgemeinde Schruns Kirchplatz 2, A-6780 Schruns www.schruns.at  Die Verhandlungen über den Abschluss einer Vereinbarung mit der Familie Düngler hinsichtlich des Trainings- und Kunstrasenplatzes sind im Gange. Der Vertrag wird der Gemeindevertretung noch zur Genehmigung vorgelegt werden. Seite 13 von 14 Zu 12. Zustimmung zur Erhebung einer außerordentlichen Revision an den Verwaltungsgerichtshof gegen die Bescheide des Landesverwaltungsgerichtes für Vorarlberg betr. die Festsetzung des Tourismusbeitrages für die Reha-Klinik Montafon für die Jahre 2014 bis 2018 und Bevollmächtigung eines Rechtsanwalts Dr. Felix Vogl, der bisher bereits mit der gegenständlichen Angelegenheit befasst war, hat ein Angebot für die Einbringung von ao. Revisionen gegen die Bescheide des Landesverwaltungsgerichtes gelegt und seine Einschätzung zu den Erfolgsaussichten abgegeben. Da es sich um fünf mehr oder weniger gleichgelagerte Fälle handelt, würde im Fall der Zustimmung zur Auftragserteilung mit ihm nochmals eine Nachverhandlung hinsichtlich des Honorars geführt werden. Der Erhebung einer außerordentlichen Revision an den Verwaltungsgerichtshof gegen die Bescheide des Landesverwaltungsgerichtes für Vorarlberg betr. die Festsetzung der Tourismusbeiträge für die Reha-Klinik Montafon für die Jahre 2014 bis 2018 sowie Bevollmächtigung von RA Dr. Felix Vogl zur Abfassung und Einbringung wird einstimmig zugestimmt. Zu 13. Unter „Allfälliges“ informiert der Vorsitzende über Anfrage von Christian Fiel über den derzeitigen Verfahrensstand hinsichtlich des Unterstandes für den Naturkindergarten im Gaueser Wald. Die Vorbereitungen im Bauhof wurden bereits getroffen, es steht noch die behördliche Bewilligung aus. Es waren noch einige Unterlagen nachzureichen wie beispielsweise das Sicherheitskonzept, die Bewilligung wird jedoch in Bälde erwartet. Der Kaufvertrag zwischen der PSG und Hubert Both wurde von Hubert Both bis dato noch nicht unterschrieben. Christian Fiel kritisiert die noch immer fehlende Beleuchtung bei der Begrüßungstafel im Gamprätz sowie die noch nicht aufgestellte Ortstafel bei der Einfahrt von der L 188 in die Silvrettastraße. Martin Borger vermerkt, dass der Kanalanschluss im Bereich des Kinderspielplatzes aufgefunden worden sei und nunmehr dem Baustart eines WCs wohl nichts mehr entgegensteht. Mit Bedauern nimmt er dann die Auskunft von Alexander Nöckl zur Kenntnis, dass dieser Kanal hierfür nicht verwendet werden kann, da er zur Litz führt. 09. öffentliche Gemeindevertretungssitzung vom 21.04.2021 Marktgemeinde Schruns Kirchplatz 2, A-6780 Schruns www.schruns.at Weiters erkundigt er sich über die Mieten für die Benützung von Gemeindegrund durch folgende Betriebe: Café Frederick, Il Bel Paese, Eisplatzl, Café Haller und Kreuzkeller. Mit der Vereinbarung betreffend den Grundtausch für die Volksschule (Sternenparkplatz – Kindergarten) ist Dr. Edgar Düngler befasst, diese liegt noch nicht vor. Bei der Ausschreibung für das EKIZ Neu dränge sich der Verdacht auf, dass diese auf eine bestimmte Person zugeschnitten worden ist. Dies wird vom Vorsitzenden als böse Unterstellung zurückgewiesen, die Ausschreibung habe ein externes Büro gemacht und sei noch im Laufen. Seite 14 von 14 Ende der Sitzung: 23.15 Uhr Der Schriftführer: Der Vorsitzende: 09. öffentliche Gemeindevertretungssitzung vom 21.04.2021
  1. gemeindevertretung
  2. niederschrift
20080807_GVE000...schag Schruns 07.08.2008 18.06.2021, 08:37 Gemeinde Tschagguns Latschaustraße 1, A-6774 Tschagguns www.tschagguns.at Marktgemeinde Schruns Kirchplatz2, A-6780 Schruns www.schruns.at Auskunft: Dr. Oswald Huber Tel: +43 (0)5556/ 724 35-210 Fax: +43 (0)5556/ 724 35-9210 oswald.huber@schruns.at Schruns, 8. August 2008 Zl. 004-2/08 Verhandlungsschrift über die am Donnerstag, den 7. August 2008 um 19.00 Uhr , im „Raum Montafon“ im 1. Obergeschoss des „Haus des Gastes“ stattgefundene 29. öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung Schruns sowie 33. öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung Tschagguns. Anwesenheitsliste für die Marktgemeinde Schruns: Bgm. Dr. Erwin Bahl Gemeindevertreter: Vizebgm. Karl Hueber GR Heike Ladurner-Strolz GR Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Kuster Mag. Elisabeth Trippolt Rudolf Bitschnau Martin Fussenegger Lukas Schrottenbaum Simone Schnetzer Peter Vergud Bernd Steiner Hubert Both Karl Mühlbacher Emil Fitsch Dr. Siegfried Marent Helmut Neuhauser Wolfgang Willi GR Christian Fiel Erika Scheibenstock GR LAbg. Mag. Siegfried Neyer Dietmar Tschohl Mag. (FH) Günter Ratt Franz Bitschnau Emil Mangeng ÖVP Ersatzleute: Ludwig Kieber jun. Norbert Haumer Monika Ganahl Franz Scheibenstock Betr.Oec. Herbert Tschofen Eugen Vonier Angelika Vonbank Thomas Zuderell Reinhold Juen Karl Mäser Prof. Wilhelm Gantner Walter Zudrell Waltraud Eigner Dietmar Fussenegger Roland Ganahl Gertrud Schöser Werner Marent Stefan Simenowskyj Ing. Gerhard Mangeng Hubert Ganahl Franz Oliva Heinz Auer Johann Josef Battlogg ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP SPÖ SPÖ SPÖ MfS MfS MfS MfS MfS MfS MfS Entschuldigt abwesend: GR Heike Ladurner-Strolz, Simone Schnetzer, Bernd Stei- Seite 1 von 9 Gemeinde Tschagguns Latschaustraße 1, A-6774 Tschagguns www.tschagguns.at Marktgemeinde Schruns Kirchplatz2, A-6780 Schruns www.schruns.at ner, Hubert Both, GR LAbg. Mag. Siegfried Neyer und Emil Mangeng Anwesenheitsliste für die Gemeinde Tschagguns: An der Sitzung nehmen teil als: Vorsitzender: Bgm. Herbert Bitschnau Gemeindevertreter: Vizebgm. Elmar Egg GR Ludwig Fleisch GR Christine Bauer GR Patrick Säly Franz Haag Daniel Ganahl Karlheinz Zerlauth Kurt Engstler Dir. Peter Both Kathrin Pichler Carmen Rippl Christoph Tschohl Gerhard Vonier Wolfgang Mangeng Gerhard Liebl Peter Salzgeber Egon Pfefferkorn Franz Galehr Dietmar Bitschnau Herbert Stocker Seite 2 von 9 Partei O. Liste VP Ersatzleute: Annelies Lorenzin Christian Vonier Werner Stofleth Emil Bitschnau Daniel Mangeng Herbert Stohs Werner Klettl Thomas Keßler Peter Bahl Rupert Pfefferkorn Wilfried Maier Christoph Stüttler Roswitha Blaickner Franz Jenny Anton Bitschnau Emanuel Bahl Friedrich Vonier Christian Sirowy Ernst Feuerstein Christian Vonderleu O. Liste VP O. Liste VP O. Liste VP O. Liste VP O. Liste VP O. Liste VP O. Liste VP O. Liste VP O. Liste VP O. Liste VP O. Liste VP O. Liste VP O. Liste VP O. Liste VP O. Liste VP O. Liste VP O. Liste VP O. Liste VP O. Liste VP O. Liste VP Entschuldigt abwesend: Vizebgm. Elmar Egg, Franz Haag, Daniel Ganahl, Kathrin Pichler, Christoph Tschohl, Wolfgang Mangeng, Gerhard Liebl, Peter Salzgeber, Franz Galehr Dietmar Bitschnau und Herbert Stocker Sachverständige(r)/Auskunftsperson(en): Ing. Ernst Karl, Planungs-GesmbH (zu Top 1) Gf Manuel Bitschnau, STT (zu Top 1 + 2) Schriftführer: GdeSekr. Dr. Oswald Huber Die Vorsitzenden eröffnen die Sitzung und stellen fest, dass in beiden Gemeinden die Einladung zur Sitzung ordnungsgemäß erfolgt ist. Die Vorsitzenden stellen fest, dass die Beschlussfähigkeit der jeweiligen Gemeindevertretung gegeben ist. 29. Gemeindevertretungssitzung vom 07.08.2008 Gemeinde Tschagguns Latschaustraße 1, A-6774 Tschagguns www.tschagguns.at Marktgemeinde Schruns Kirchplatz2, A-6780 Schruns www.schruns.at Der vor Eingang in die Tagesordnung von Helmut Neuhauser (Gemeindevertretung Schruns) gem. § 41 Abs. 3 GG eingebrachte Antrag auf zusätzliche Aufnahme des Gegenstandes auf die Tagesordnung „Abhaltung einer Volksabstimmung im Sinne des § 22 GG zur Frage, ob beim Alpenbad Montafon ein 50 m-Becken aus Alu nach dem letzten Stand der Technik anstelle des projektierten 25 m-Schwimmbeckens errichtet werden soll“ erreicht mit 6 Stimmen nicht die erforderliche Mehrheit und wird somit abgelehnt. Seite 3 von 9 Sodann verweisen die Vorsitzenden auf die in der Einladung bekannt gegebene Tagesordnung: 1. Gemeindeverband „Aktivpark Montafon“ a) Genehmigung der Vereinbarung b) Übernahme der Haftung für Darlehen c) Finanzierung d) Bestellung der Vertreter der Gemeinden in die Verbandsversammlung 2. Auftragsvergaben 3. Weitere Vorgangsweise für künftige Auftragserteilungen 4. Allfälliges Zu 1 Bürgermeister Dr. Erwin Bahl begrüßt zu diesem Tagesordnungspunkt recht herzlich Herrn Ing. Ernst Karl, der bereits beim Umbau des Alpenbades Montafon im Jahre 1993 als Planer tätig war. Ing. Ernst Karl verfügt über sehr gute Erfahrungen im Schwimmbadbau, es ist dies sein Spezialgebiet. Sein an Herrn Ing. Ernst Karl gerichtetes Ersuchen, das Projekt vorzustellen, veranlasst Mag. Dr. Siegfried Marent zur Bemerkung, dass dies nicht dem Gemeindegesetz entspricht, da dieser Punkt nicht auf der Tagesordnung steht. Dem hält Bürgermeister Dr. Erwin Bahl entgegen, dass eine Information über die Ausführung im Detail sehr wohl von der Tagesordnung mit umfasst ist. Ing. Ernst Karl gibt sodann anhand eines Lageplanes einen Überblick über die derzeit bestehende Schwimmbadanlage und erläutert die vorgesehenen Änderungen. Verfügt derzeit das Alpenbad über ein 50 Meter Becken, das auf Grund ungenügender Tiefe nicht wettkampftauglich ist, so wird im neuen Bad ein wettkampftaugliches 25 Meter Sportbecken mit einer Wassertiefe von 1,60 Meter bis 1,80 Meter installiert werden. Zusätzlich ist ein Badeteich mit einem 50 Meter Schwimmbereich mit Sprunganlage und Kletterzirkus im Wasser vorgesehen. Ein Sand- und Wasserspielbereich im Kinderbereich, bei dem auch eine kleine WC-Gruppe und Umkleide- und Wickelmöglichkeiten vorgesehen werden, ergänzen und attraktivieren die Anlage. In Summe stehen nunmehr über 2.000 m² Schwimmfläche zur Verfügung, 29. Gemeindevertretungssitzung vom 07.08.2008 Gemeinde Tschagguns Latschaustraße 1, A-6774 Tschagguns www.tschagguns.at Marktgemeinde Schruns Kirchplatz2, A-6780 Schruns www.schruns.at davon lediglich 500 m² mit technisch bzw. chemisch aufbereitetem Wasser. Beim Badeteich handelt es sich um ein Naturbecken, das nicht aufgeheizt wird. Er verfügt zwar über einen Technikraum mit Pumpanlage, der aber von der Größenordnung her unter jenen für ein herkömmliches Schwimmbad liegt. Auch die Betriebskosten werden niedriger ausfallen. Wie Ing. Ernst Karl ausführt, wird durch diese Investitionen das Bad um einiges attraktiver werden. Seite 4 von 9 Im Anschluss daran wird den anwesenden Mandataren die Möglichkeit geboten, direkt Fragen an ihn zu richten: Über Anfrage von Kurt Engstler, wie dies bewerkstelligt wird, dass die Wassertemperatur im Badeteich während einer längeren Wärmeperiode den vorgegebenen Höchstwert von 24 Grad nicht übersteigt, gibt Ing. Karl zur Auskunft, dass in einem solchen Fall Frischwasser zugesetzt wird. Er bestätigt, dass, wie GR Christian Fiel feststellt, der Filter in dem im Mai 2008 vorgelegten Plan gegenüber der nunmehrigen Planung anders situiert war. Dies ist darin begründet, dass nunmehr ein Trockenfilter ausgeschrieben worden ist, der die doppelte Leistung erbringt. Weiters gibt Ing. Ernst Karl Auskunft über die Nennbelastung und die nach dem Bäderhygienegesetz zu führenden Nachweise, wobei es sich bei der Angabe, wie viele Personen sich gleichzeitig im Wasser aufhalten dürfen, um theoretische Zahlen bzw. Berechnungen handelt. Nach Beantwortung weiterer Fragen gibt er Auskunft über den Betriebs- und Betreuungsaufwand, insbesondere betreffend die Sedimententfernung im Badeteich. Der dortige Unterbau besteht aus Verdichtungsmaterialien, Feinkies, Filterschicht mit darüberliegender Folie. Das Wasser reinigt sich über Regenerationszonen selbst. Auf die Anfrage von Dietmar Tschohl, der feststellt, dass das Sportbecken nach wie vor mit Öl geheizt wird, ob ein möglicher Anschluss an die Naturwärme bzw. eine Solaranlage geprüft worden ist, antwortet Herr Ing. Karl, dass diesbezüglich im Moment noch keine Entscheidung getroffen worden ist, die bestehende Heizung jedoch nur als Überbrückung angesehen werden kann. Die wirtschaftlich sinnvollste Lösung wird sein, die bestehende Solaranlage für den Kinderbereich zu erweitern. Er verweist darauf, dass sich Hochleistungskollektoren bei Freibädern nicht amortisieren. Inwieweit ein Anschluss an die Naturwärme als langfristiges Ziel umgesetzt werden wird, wird sich weisen, wenn ein weiteres Projekt angegangen wird. Eine Beheizung unter Zuhilfenahme der Geothermik scheitert an den hohen Kosten, und es erinnert Bürgermeister Dr. Erwin Bahl angesichts verschiedener erfolgloser Bohrversuche an das hohe Risiko. Franz Bitschnau hätte sich dennoch eine Wirtschaftlichkeitsrechnung (Kosten-Nutzen-Rechnung) gewünscht. Ing. Karl weist darauf hin, dass in unseren Regionen an ca. 35 bis 38 Tagen im Jahr Badebetrieb herrscht. Die Errichtung einer Solaranlage hätte zwischen € 22.000,00 und € 25.000,00 gekostet und würde, was die Nutzung von Alternativenergie betrifft, wie bereits erwähnt wohl die günstigste Variante darstellen. Über Anfrage wird bestätigt, dass die Kosten für die Sanierung der bestehenden alten Umkleiden in der vorliegenden Aufstellung nicht beinhaltet sind. Die Sanierung 29. Gemeindevertretungssitzung vom 07.08.2008 Gemeinde Tschagguns Latschaustraße 1, A-6774 Tschagguns www.tschagguns.at Marktgemeinde Schruns Kirchplatz2, A-6780 Schruns www.schruns.at wird erst in der Phase des Hotelprojektes angegangen werden bzw. ist dies noch von verschiedenen Faktoren abhängig (Gestaltung Aktivpark, ….). Seite 5 von 9 Weiters weist Ing. Karl über Anfrage darauf hin, dass der 50 Meter Bereich zwar nicht für Wettkämpfe genutzt werden kann, dieser Badeteich jedoch sehr wohl für Trainingszwecke geeignet ist. Bürgermeister Dr. Erwin Bahl informiert kurz über das mit Kindern und Jugendlichen (die Hauptklientel sind ja Kinder und Jugendliche) durchgeführte Projekt, bei dem verschiedene Wünsche und Anregungen aufgenommen worden sind. Die Errichtung eines Naturbadeteiches selbst wurde von ihnen durchaus positiv gesehen. Weiters verweist er auf die Präsentation vom 12. März diesen Jahres sowie den mit großer Mehrheit gefassten Beschluss. Es handelt sich seiner Ansicht nach um ein gutes und ausgereiftes Projekt, das technisch funktioniert und zu den ursprünglich projektierten Kosten realisiert werden kann. In weiterer Folge erläutert er die rechtlichen Grundlagen des Gemeindeverbandes, der an die Stelle der bisherigen Verwaltungs- und Betriebsgemeinschaft Montafon tritt und über den diese Umbau- und Sanierungsmaßnahmen laufen sollen. Der diesbezüglich vorliegende Entwurf einer Gemeindeverbandsvereinbarung wurde von Dr. Otmar Müller, Geschäftsführer des Vorarlberger Gemeindeverbandes, ausgearbeitet und steuerlich geprüft. Heute gilt es, die Vereinbarung zu genehmigen, wobei allerdings die Frage der Finanzierung ausgeklammert werden soll. Diese soll vom Gemeindevorstand und Finanzausschuss der beiden Gemeinden Schruns und Tschagguns verhandelt werden. Als Vertreter in der Generalversammlung schlägt er den Beirat der STT vor. Sofern nicht die Gemeinden selbst die Kredite für die Finanzierung der Sanierungsarbeiten aufnehmen, wird dies seitens des Gemeindeverbandes erfolgen, wobei dann die Gemeinden eine Haftung hierfür zu übernehmen hätten. GR Christian Fiel weist darauf hin, dass in der gemeinsamen Sitzung vom 12. März 2008 die Vorlage von Unterlagen, insbesondere über die Finanzierung, in der auch die Förderungen beinhaltet sind, sowie ein Betriebskostenvergleich zugesagt worden sind. Im Hinblick auf weitere Projekte wie Kunsteisbahn, Tennisplätze usw. müsse er auch die diesbezüglichen Kosten kennen. Dem hält Bürgermeister Dr. Erwin Bahl entgegen, dass heute noch keine Projekte vorliegen und somit auch keine Kosten bekannt sind. Fakt sei jedenfalls, dass ein konventionelles Bad sowohl von den Betriebskosten als auch von der Erstellung her teurer ist als ein Naturbadeteich. Bürgermeister Herbert Bitschnau weist darauf hin, dass das Projekt modulhaft angegangen wird. Weiters erinnert er an die hohen Wasserverluste, die zuerst eine Sanierung des Bestandes notwendig gemacht haben. Erst dann soll geprüft werden, wie eine Hotelanlage integriert werden kann, wobei dann auch die Fragen der Sanierung bzw. Neuerrichtung der Umkleiden und Schaffung eines Verbindungsganges zum Aktivpark abgeklärt werden. 29. Gemeindevertretungssitzung vom 07.08.2008 Gemeinde Tschagguns Latschaustraße 1, A-6774 Tschagguns www.tschagguns.at Marktgemeinde Schruns Kirchplatz2, A-6780 Schruns www.schruns.at Seite 6 von 9 Über Ersuchen sagt Ing. Karl zu, dass er eine Aufstellung nachreichen wird, aus der ersichtlich ist, was durch den Naturbadeteich an Chemie eingespart werden kann und welche Kosteneinsparungen bei der Heizung und beim Wasserverbrauch zu erzielen sind. Dass die Kosten hierfür auf jeden Fall günstiger kommen werden, lasse sich allein schon daraus ersehen, dass bisher 1.200 m², hinkünftig jedoch nur noch 550 m² Wasserfläche mit Chemie behandelt werden. Wie er weiter ausführt, sind schwerpunktmäßig lediglich 4 Firmen eingebunden, die somit gleichsam als TeilGeneralunternehmer anzusehen sind. Die gesamten Arbeiten einem Generalunternehmen zu übertragen hätte höhere Kosten verursacht, da in diesem Bereich spezielle Firmen tätig sind, die die anderen Leistungen teuer ankaufen hätten müssen. Mag. Dr. Siegfried Marent erinnert an frühere Projekte, bei denen - wie er ausführt eine Kosten-Nutzen-Rechung ein schlechtes Ergebnis gebracht habe. Aus diesem Grund sollte seiner Ansicht nach der Planer eine Bankhaftung für das Funktionieren übernehmen. Weiters bezieht er sich auf § 4 (Verbandsversammlung) der Vereinbarung und spricht die normierte „Stimmengleichheit“ an, was im Widerspruch zur Finanzierung stehe, bei der ein Verhältnis von 65% zu 35% vorgesehen sei. Seiner Meinung nach sollte entweder der Stimmschlüssel oder die Finanzierung entsprechend abgeändert werden. Weiters ist dieses Vorhaben für ihn ein weiteres Beispiel, bei dem Obliegenheiten aus der Zuständigkeit der Gemeindevertretung herausgenommen werden, und es stellt sich für ihn weiters die Frage, was der Beirat der STT mit dem Schwimmbad zu tun hat. GR Christian Fiel nimmt auf die im Vereinbarungsentwurf aufgelisteten Aufgaben Bezug und fragt an, ob der Be tr ieb des Alpenbades bewusst herausgenommen worden ist. Dies wird von Bürgermeister Dr. Erwin Bahl bestätigt, da der eigentliche Betrieb durch die STT stattfindet. Im Zuge der Diskussion über die Kostenaufteilung wird von einigen Mandataren bemängelt bzw. kritisch vermerkt, dass trotz Finanzierung der STT u.a. über die Gästetaxe in den beiden Gemeinden immer noch unterschiedliche Gästetaxsätze bestehen. Diese sind in Schruns höher als in Tschagguns. Dies soll nach Auskunft von Bürgermeister Dr. Erwin Bahl ebenfalls im Finanzausschuss mitdiskutiert werden. Ing. Karl nimmt noch kurz auf die Frage der Haftung Bezug und stellt fest, dass jede Firma die Haftung für ihre Ausführung lt. ÖNORM zu übernehmen hat und mit ihr ein Haftrücklass vereinbart oder die Vorlage einer Bankgarantie ausbedungen worden ist. Beschlussfassung: a) Genehmigung der Vereinbarung Die Vereinbarung über die Bildung des Gemeindeverbandes „Aktivpark Montafon“, an dem die Gemeinden Schruns und Tschagguns beteiligt sind, mit der Aufgabe, im Gebiet der verbandsangehörigen Gemeinden das Sport- und Freizeitangebot für die Bevölkerung als auch die Gäste zu verbessern, was durch Errichtung, Sanierung und Instandhaltung von Sport- und Freizeitanlagen wie Schwimmbad, Eislaufplatz, Sportplatz uäm. geschieht, wird entsprechend dem vorliegenden Vereinbarungsentwurf mit der Maßgabe genehmigt, dass die Re- 29. Gemeindevertretungssitzung vom 07.08.2008 Gemeinde Tschagguns Latschaustraße 1, A-6774 Tschagguns www.tschagguns.at Marktgemeinde Schruns Kirchplatz2, A-6780 Schruns www.schruns.at gelung über die Deckung des Aufwandes noch vom Gemeindevorstand und Finanzausschuss der beteiligten Gemeinden Schruns und Tschagguns ausverhandelt wird. b) Übernahme der Haftung für Darlehen Die Übernahme der Haftung der vom Gemeindeverband „Aktivpark Montafon“ allenfalls aufzunehmenden Darlehen für die Sanierung und Adaptierung des Alpenbades Montafon laut vorliegendem Projekt wird genehmigt. c) Finanzierung Die Durchführung von Verhandlungen mit der Gemeinde Tschagguns über die Festlegung des Kostenaufteilungsschlüssels für die Abgangsdeckung des Gemeindeverbandes „Aktivpark Montafon“ wird dem Gemeindevorstand und Finanzausschuss zugewiesen. d) Bestellung der Vertreter der Marktgemeinde Schruns in die Verbandsversammlung Seitens der Marktgemeinde Schruns werden nachstehende 3 Personen, die ebenfalls bereits in den Beirat der STT entsendet worden sind, als Vertreter in die Verbandsversammlung delegiert: 1. Bgm. Dr. Erwin Bahl Schrunser Volkspartei 2. Rudi Bitschnau -"3. Erika Scheibenstock Metnand för Schru Seite 7 von 9 Die Beschlussfassung erfolgt unter einem für alle Punkte lit. a) – d), und zwar stimmenmehrheitlich (5 Gegenstimmen: Dipl.-Ing. (FH) Günter Ratt hat seine Gegenstimme damit begründet, dass der Kostenschlüssel noch nicht geklärt ist.) Zu 2. Auftragsvergaben Sanierung/Adaptierung Alpenbad Montafon Bürgermeister Dr. Erwin Bahl verweist auf das mit der Einladung zur heutigen Sitzung übermittelte Übersichtsblatt, das von Ing. Karl nochmals im Detail erläutert wird. Es handelt sich hierbei um die 4 Hauptgewerke, die öffentlich ausgeschrieben worden sind. Die Angebote wurden geprüft, und es besteht auf Grund des Vergabegesetzes die Verpflichtung, die Aufträge an die Bestbieter zu vergeben. Ing. Ernst Karl erläutert die Ergebnisse der Angebotsprüfung und informiert über verschiedene Details. Die Auftragserteilung an die nachstehend angeführten Firmen für die Sanierung/Adaptierung des Alpenbades Montafon, die nach öffentlicher Ausschreibung jeweils als Best- und Billigstbieter hervorgegangen sind, wird stimmenmehrheitlich (2 Gegenstimmen) wie folgt genehmigt: Baumeisterarbeiten an die Fa. Swietelsky, 6800 Feldkirch, um die geprüfte Angebotssumme von € 598.023,87 netto. Metallbecken Edelstahl an die Fa. Berndorf Bäderbau, 2560 Berndorf, um die geprüfte Angebotssumme von € 402.461,00 netto. 29. Gemeindevertretungssitzung vom 07.08.2008 Gemeinde Tschagguns Latschaustraße 1, A-6774 Tschagguns www.tschagguns.at Badewasseraufbereitung an die Fa. Stolz, 6700 Bludenz, um die geprüfte Angebotssumme von € 286.383,77 netto, dies allerdings unter der Voraussetzung, dass die Fa. Stolz, davon abgeht, sich freie Produktwahl auszubedingen und in nützlicher Frist die geforderte Produktbeschreibung abgibt, andernfalls die Ausschreibung aufgehoben wird. Baumeisterarbeiten an die Fa. Swietelsky, 4050 Traun, um die geprüfte Angebotssumme von € 717.762,74 netto, mit ausdrücklichem Hinweis darauf, dass die Stillhaltefrist noch bis 12.08.2008 läuft. Marktgemeinde Schruns Kirchplatz2, A-6780 Schruns www.schruns.at Seite 8 von 9 Zu 3. Weitere Vorgangsweise für künftige Auftragserteilungen Es wird einhellig zur Kenntnis genommen, dass die weiteren Auftragsvergaben wie Sanitär- und Elektroinstallation, Zimmermannsarbeiten, Spenglerarbeiten, Fenstereinbau und Innenwandverkleidungen im einfachen Verfahren abgewickelt und diese Leistungen, wenn es von den Summen her möglich ist, direkt vergeben werden können. Hier ist auch keine Befassung der Gemeindevertretung mehr vorgesehen. Zu 4. Allfälliges Über Anfrage von Dietmar Tschohl sichert Bürgermeister Dr. Erwin Bahl zu, dass der Termin für den Spatenstich beim Alpenbad allen Gemeindevertretern von Schruns und Tschagguns rechtzeitig bekannt gegeben wird. Weiters sagt Bürgermeister Dr. Erwin Bahl zu, dass das Konzept für die Indooranlage baldmöglichst präsentiert werden wird. Über Anfrage von Franz Bitschnau gibt Bürgermeister Dr. Erwin Bahl die Kosten für die Durchführung des Architektenwettbewerbes mit € 100.000,00 bekannt. Der Wettbewerb war seiner Ansicht nach nicht ganz umsonst, da man einiges an Informationen gewonnen hat und insbesondere auch aufgezeigt worden ist, dass eine stufenweise Umsetzung möglich und sinnvoll ist. Die Anregung von Dipl.-Ing. Christian Vonier, im Bereich des Kinder-WC’s die Türen aus Holz anzufertigen, wird zur Kenntnis genommen. Kurt Engstler empfiehlt, über dem Kleinkinderbereich ein Sonnendach aufzustellen. Über Anfrage von Dietmar Tschohl informiert Herbert Bitschnau über den derzeitigen Stand der Dinge hinsichtlich des Schanzenprojektes in Tschagguns. 29. Gemeindevertretungssitzung vom 07.08.2008 Gemeinde Tschagguns Latschaustraße 1, A-6774 Tschagguns www.tschagguns.at Marktgemeinde Schruns Kirchplatz2, A-6780 Schruns www.schruns.at Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Kuster erkundigt sich, ob die Verlegung der Schwimmbadstraße noch ein Thema ist. Bürgermeister Herbert Bitschnau bestätigt, dass diese Option nach wie vor offen gehalten wird. Seite 9 von 9 Bürgermeister Dr. Erwin Bahl informiert, dass die Gemeindevertretungssitzung Schruns am 16. September 2008 entfällt und die nächste Sitzung somit am 8. Oktober 2008 stattfinden wird. Abschließend bedankt sich Bürgermeister Dr. Erwin Bahl bei den Gemeindevertretern für ihr Kommen und wünscht ihnen einen guten Heimweg. Bürgermeister Herbert Bitschnau bedankt sich für die Gastfreundschaft und spricht den Gemeindevertretern, die trotz der Urlaubszeit zur heutigen Sitzung gekommen sind, seinen Dank aus. Gegen die Verhandlungsschriften über die 28. öffentliche Gemeindevertretungssitzung Schruns vom 09.07.2008 sowie die 32. öffentliche Gemeindevertretungssitzung Tschagguns vom werden keine Einwände erhoben, sodass dieselben als genehmigt gelten. Ende der gemeinsamen Sitzung: 20:35 Uhr Der Schriftführer: Die Vorsitzenden: 29. Gemeindevertretungssitzung vom 07.08.2008
  1. gemeinsamesitzung
WolfurtInfo_2021_06 Wolfurt 11.06.2021 15.06.2021, 13:17 INFO Wo mit allen Wassern... ... und viel Leidenschaft gelöscht und geborgen wird, erfahren Sie im Rahmen unseres Vereine-Fokus auf Seite 46. Informationszeitschrift der Marktgemeinde 50. Jahrgang | Juni 2021 Inhaltsverzeichnis 2 2 2 3 4 4 5 5 6 7 8 8 9 10 11 12 13 14 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 28 30 31 32 35 36 37 40 40 41 41 42 42 43 44 45 48 48 49 50 52 52 52 53 54 55 55 56 2 Sprechstunden Bürgermeister- und Wohnungssprechstunden Kostenlose Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren Kostenlose Beratung in Grundstücks- und Immobilienangelegenheiten Blick ins Gemeindegeschehen Blick ins Gemeindegeschehen Aktionstag zur Zentrumsentwicklung verschoben Die digitale Eröffnung des Campus Bütze Radweg Weberstraße Neuer Amtsleiter für Wolfurt Gemeinsam besser unterwegs: Lustenau wird Teil des regionalen Mobilitätsmanagements plan b Aus dem Rathaus Aktuelles vom Gemeindevorstand Tafeln im Ippachwald Mission Zero Wolfurt Instandhaltung der Wanderwege in Wolfurt Sicher Vermieten Rechnungsabschluss 2020 Gemeindepanorama Mach mit beim >>Bewegungstreff! Das war der Weltspieltag 2021 – Kennenlernen Campus Bütze Umwelt Die wilden Verwandten der Biene Maja 19. Juni: „Radeln mit Genuss“ in Wolfurt „Radfahren durchs Ried“ Radfahren auf der Landesstraße Lebensader Straße – Abstand macht sicher Wirtschaft Partnerstatements zur Hofsteigkarte Neuer Architekt in Wolfurt Der Wolfurter Bioladen „dreierlei“ feiert 5-jähriges Jubiläum! Bildung Mittelschule Wolfurt Kinderecke Musikschul- und Jungmusikerleistungsabzeichen Wir achten auf uns, auf die anderen und auf unsere Umwelt Was tut die Gemeinde für dich: Kindergarten Fatt Buch & Spiel - Jetzt fängt der Sommer richtig an! Soziales Die Seniorenbörse Wolfurt bietet ab sofort Fahrten mit der Rikscha an! Neues aus den Sozialdiensten Aktion Demenz: Frühstücksservice für pflegende Angehörige Familienbonus - Familienpunkte Wolfurt lässt kein Kind zurück Familienhilfe des Vorarlberger Familienverbandes Jubelpaarabend Weil Familie es mir wert ist! connexia Elternberatung – Wir sind für Sie da! Vereine Brotbacken mit der KJ/JS Die Zukunftsperspektiven des Verein Freiraum Aktuelles aus dem Elternverein „Schüler helfen Schülern“ Wir über uns – Feuerwehr Wolfurt Bürgermeister- und Wohnungssprechstunden Die Sprechstunden finden mit Vorbehalt jeweils im Rathaus Wolfurt von 18:00 - 19:30 Uhr statt. Sprechstunden von Bürgermeister Christian Natter Mittwoch, 16. Juni 2021 Mittwoch, 08. September 2021 Wohnungssprechstunden von Gemeinderat Michael Pompl Mittwoch, 23. Juni 2021 Mittwoch, 30. Juni 2021 Mittwoch, 07. Juli 2021 Mittwoch, 15. September 2021 Kostenlose Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren Die kostenlosen Beratungs-Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren werden von der Wolfurter Bevölkerung gerne in Anspruch genommen. Sprechstunden Rechtsanwälte 18:00 - 20:00 Uhr Mittwoch, 08. September 2021, Dr. Nikolaus Schertler Sprechstunden Notar 18:00 - 19:00 Uhr Mittwoch, 15. September 2021, Mag. Christoph Winsauer Die Sprechstunden finden jeweils im Rathaus Wolfurt statt. Notariatsverteilung bei Todesfällen Zur Abwicklung der Verlassenschaften nach Todesfällen von Familienangehörigen wurden vom Bezirksgericht Bregenz die Notare für folgende Termine nominiert: Unter Vorbehalt der neuen Verteilungsordnung des Jahres 2021! Bregenz Dr. Gerhard Mayer Jänner/Juli Dr. Ivo Fussenegger Februar/August Mag. Valentin Huber-Sannwald März/September Dr. Michael Gächter April/Oktober Dr. Kurt Zimmermann Mai /November Mag. Christoph Winsauer Juni/Dezember Menschen im Mitelpunkt Diamantene Hochzeiten Goldene Hochzeit Wolfurt hat wieder einen Olympia-Starter Bilder mit Geschichte Jubilare Verstorbene Dr. Lothar Schneider verstorben Ehrenringträger Ernst Kögl verstorben Soziale Dienste Soziale Dienste Ärzte-Nachtdienste und -Urlaube Apotheken-Dienste Vorarlberg impft Sprechstunden Kostenlose Beratung in Grundstücksund Immobilienangelegenheiten Richard Richter, der gerichtlich beeidete Ortssachverständige für Immobilien, wird sein Wissen und seine Berufserfahrung den Bürgern und Bürgerinnen kostenlos zu folgendem Beratungstermin zur Verfügung stellen: Rathaus Wolfurt, 18:00 – 19:30 Uhr Mittwoch, 29. September 2021 Blick ins Gemeindegeschehen Liebe Wolfurterinnen und Wolfurter, Corona beschäftigt uns alle nach wie vor sehr stark. Erfreu- der Sommer steht vor der Tür und ich darf Sie wieder über licherweise wurden am 19.05.2021 erste Lockerungen zuge- aktuelle Themen aus unserer Gemeinde informieren: lassen und wir haben jetzt wieder mehr Möglichkeiten unsere sozialen Kontakte zu pflegen, wenn wir die 3Gs erfüllen (ge- Der Aktionstag zur Zentrumsentwicklung wurde vom 28.05.2021 testet, genesen oder geimpft). Trotzdem gilt es weiterhin auf auf den 01.10.2021 verschoben. unser Umfeld zu achten, vorsichtig zu bleiben, die FFP2-Mas- Unser neuer Amtsleiter Dr. Martin Vergeiner startete mit ke zu tragen und den nötigen Abstand zu halten. 17.05.2021 auf der Gemeinde Wolfurt; mit ihm haben wir einen Gehen wir gemeinsam Schritt für Schritt mit Zuversicht in hochqualifizierten Nachfolger, der inzwischen schon viel Richtung Normalität. Stärken wir die heimische Wirtschaft, Erfahrung als Amtsleiter sammeln konnte und ein angesehe- indem wir weiterhin bewusst regional einkaufen und mit un- ner Jurist ist. Hinzu kommt noch, dass er gut ins Team passt seren Familien und Freunden wieder den einen oder anderen und wir ihn an dieser Stelle nochmal bei uns herzlich will- Gasthausbesuch genießen. kommen heißen. Mit der aktuellen Ausgabe starten wir darüber hinaus eine Nutzen wir die warme Jahreszeit für Ausflüge oder einen Serie unter dem Titel „Bilder mit Geschichte“. Dabei sol- schönen Urlaub im Ländle bzw. in Österreich – natürlich alles len verschiedene Aspekte der jüngeren Wolfurter Geschichte im entsprechenden Rahmen und mit dem notwendigen Ver- vermittelt werden, denn unsere Gegenwart ergibt sich aus antwortungsgefühl. den Ereignissen der Vergangenheit. Einen Dank an Mittelschullehrer Burkhard Reis, der hier Recherchearbeit leistet Wir haben im letzten Jahr in vielen Bereichen gemeinsam an und Textbeiträge beisteuert. Diesen Beitrag finden Sie auf der einem Strang gezogen! Es hat sich gezeigt, dass wir solche Seite 51. Herausforderungen gut bewältigen können. Blicken wir daher Außerdem können wir Ihnen stolz mitteilen, dass die Bau- mit Dankbarkeit zurück und mit Hoffnung und Freude in die arbeiten beim Radweg Weberstraße schon voll im Gange sind Zukunft. Achten wir weiterhin auf uns selbst und unterstützen und bedanken uns hiermit herzlich bei den Grundstückbe- diejenigen, die unsere Hilfe benötigen. sitzer*innen für das zur Verfügung stellen der Ablöseflächen, ohne diese die Umsetzung des Radwegs nicht möglich gewe- In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen alles Gute, viel sen wäre. Durch den Radweg erhöhen wir maßgeblich die Si- Gesundheit und einen schönen Sommer! cherheit der Wolfurter Bevölkerung. Zusätzlich werden wir Sie auf der Homepage, auf Facebook und in den folgenden Ausgaben der Wolfurt Info über neue Baustellen informieren, damit Sie diesbezüglich immer auf dem aktuellen Stand sind. Des Weiteren können Sie über den Beitritt von Lustenau in die Mobilitätsgemeinschaft Plan B lesen. Gerne informiere ich Sie zu den genannten Themen auf den Ihr Bürgermeister folgenden Seiten. Christian Natter Blick ins Gemeindegeschehen 3 Aktionstag zur Zentrumsentwicklung verschoben Die digitale Eröffnung des Campus Bütze Letztes Jahr hat die Corona-Pandemie die Nach dem großen Erfolg des ersten Aktions- Pläne für die offizielle Eröffnung des Campus tages 2017 hätte am Freitag, den 28. Mai der Bütze durchkreuzt. Deshalb haben wir heuer neue Aktionstag „Zentrumsentwicklung“ statt- das Kennenlernen des Campus Bütze verbungefunden. Leider machten uns die Corona- den mit dem Weltspieltag auf kreative Weise 4 Vorgaben hier einen Strich durch die Rechnung. nun ganz anders aufgezogen – nämlich digital. AbeSyntax Warning: Invalid Font Weight r aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Der öffentliche Aktions- Es freut mich sehr, dass wir den Campus auf solch eine kreative tag findet nun am 01.10.2021 statt. Im Herbst werden dann Weise eröffnen und vorstellen konnten! Mit einer Schnitzeljagd Fragen zum Rathausstandort, dem geplanten Nahversorger, die durch Wolfurt und dem Bütze-Film war es ein ganz besonderes Verkehrsführung, Freiräume und vieles mehr beantwortet. Ich Wochenende. Einen herzlichen Dank an dieser Stelle an alle freue mich schon jetzt auf diesen Aktionstag und interessante Beteiligten! Den gesamten Nachbericht zum Weltspieltag und die Gespräche! Eröffnung des Campus Bütze können Sie auf Seite 13 nachlesen. Dennoch ist die Zentrumsentwicklung in Wolfurt schon in vollem Da das physische Kennenlernen des Campus Bütze beim Welt- Gange; bereits im Frühjahr 2020 wurde die städtebauliche spieltag nur von außen stattfinden konnte, haben wir als Ergän- Planung für den ganzen Ortsteil beschlossen. Das anschauliche zung eine Broschüre über das Projekt und die Besonderheiten der Modell kann bald im Schaufenster des Kolibri-Stadels über den „Bütze“ drucken lassen. Diese wurde an alle Wolfurter Haushalte Sommer betrachtet werden. kostenlos zugestellt und ist auch online auf www.wolfurt.at Wir halten Sie, liebe Wolfurterinnen und Wolfurter, gerne auf zu finden. Der Film im und über den Campus Bütze können Sie dem Laufenden: Alle Details zum Aktionstag werden mit der ebenfalls auf www.wolfurt.at ansehen oder auf YouTube mit dem August-Ausgabe der Wolfurt Info an alle Haushalte zugestellt. Suchbegriff „Willkommen im Campus Bütze“ finden. Blick ins Gemeindegeschehen Radweg Weberstraße Wer von Wolfurt entlang der Landesstraße zum Bahnhof will, hat mit dem Fahrrad bisher schwierige Bedingungen vorgefunden: Entweder mussten Umwege in Kauf genommen werden oder mit dem Fahrrad direkt auf der vielbefahrenen Landesstraße gefahren werden – eine Straße, auf der es keine Radverkehrsanlage gibt und Tempo 50 verordnet ist. Viele Radfahrende weichen deshalb auf den schmalen Gehsteig aus. Dies ist einerseits nicht erlaubt und kann andererseits auch für die Fußgänger*innen gefährlich sein. In den letzten Jahren ist vom Land Vorarlberg in Abstimmung mit Wolfurt die Errichtung eines Geh- und Radweges geplant worden, der den derzeitigen Gehsteig ersetzen soll. Nach zahlreichen Gesprächen konnten im Jahr 2020 die Grundablösen erfolgreich abgeschlossen werden. Vielen Dank an dieser Stelle an die Grundbesitzer*innen! Ohne die Einigung bzw. ohne ihre Einwilligung wäre die Errichtung des Radwegs nicht möglich. „Mit Freude darf ich Ihnen nun verkünden, dass die letzte Lücke unserer westlichen Landesradroute bei der Weberstraße endlich geschlossen wird!“ In den kommenden Wochen wird entlang der Weberstraße (L41, Senderstraße) von der Zufahrt zum Bahnhof bis zur Einmündung in den Riedweg der bestehende Gehsteig zu einem Geh- und Radweg mit einer Breite von 3,50 Metern ausgebaut. Von dort geht es bis zum Feuerwehrhaus mit einem Geh- und Radweg von drei Meter Breite weiter. Ein weiterer Service: Auf der gesamten Länge wird die Beleuchtung erneuert. Die Baukosten für das Projekt belaufen sich auf etwa € 350.000,00. Mit dem Bau dieses Radweges erfolgt ein wichtiger Lückenschluss auf der Radschnellverbindung „Dörfer-Städte-Route“ (Nord-Süd Verbindung). Diese Radschnellverbindung verläuft nun durch das Gemeindegebiet von Wolfurt durchgehend auf Fahrradstraßen Neuer Amtsleiter für Wolfurt Unser langjähriger Gemeindesekretär Dr. Sylvester bzw. eigenständigen Radverkehrsanlagen von der Ach bis hin zur L41, Senderstraße. Der Schneider tritt nun mit Sommer straßenbegleitende Radweg ist aber auch in weiterer Folge eine wichtige Verbindung, um den wohlverdienten Ruhestand die geplanten neuen Radrouten nach Lustenau und Dornbirn sowie das Betriebsgebiet „Hohe Brücke“ gut erreichen zu können. Der neue Geh- und Radweg bedeutet mehr Komfort und Platz für die Radfahrenden und Fußgänger*innen unSyntax Warning: Invalid Font Weight d bietet grundsätzlich mehr Sicherheit für die Verkehrsteilnehmenden. Darüber hinaus soll dadurch der Pendlerverkehr noch mehr aufs Rad verlagert und somit die sanfte Mobilität gefördert werden. an. Mit Dr. Martin Vergeiner haben wir eine hochqualifizierte Nachfolge gefunden. Martin begann Mitte Mai seinen Dienst im Wolfurter Rathaus und ist nun als amtierender Amtsleiter Ansprechperson in jenen Belangen. Martin, der fast 8 Jahre lang in der Marktgemeinde Hard als Amtsleiter tätig war, bringt bereits viel Erfahrung mit und ist ein angesehener Jurist. Unter anderem war er auch im Kuratorium für Verkehrssicherheit, im Land Vorarlberg, bei der BH Bregenz und bei der BH Feldkirch tätig. Wir freuen uns sehr Martin im Team begrüßen zu dürfen! Blick ins Gemeindegeschehen 5 Gemeinsam besser unterwegs: Lustenau wird Teil des regionalen Mobilitätsmanagements plan b Radrouten durchs Ried, die neue Bahn-Südschleife ab Dezember, gemeinsame Informationen und Angebote: Es gibt viele übereinstimmende Themen auf den Agenden der plan b-Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt und der Marktgemeinde Lustenau. Grund genug für die Lustenauer Gemeindevertretung jetzt einstimmig den Beitritt zum die negativen Auswirkungen des Verkehrs regionalen Mobilitätsmanagement plan b zu beschließen. reduzieren: Das ist eine Herausforderung, die wir im Rheintal nur gemeinsam meis- „Gemeinsam besser unterwegs“ tern können.“ Seitens der plan b-Region durfte ich die Lustenauer*innen herzlich willkommen heißen. Österreichs auszubauen: Bürger*innen, Gäste, Umwelt, Klima und Wirtschaftsstandort Warum plan b? Mobilität positiv gestalten profitieren davon. Denn: Gemeinsam sind wir auf jeden Fall besser unterwegs! Die unkonventionelle Gemeindekooperation Wir freuen uns sehr, die Mobilitäts-Zusammenarbeit mit der größten Marktgemeinde plan b gibt es seit 2004. Gegründet haben Bürgermeister Kurt Fischer freut sich, dass Lustenau nach langer guter Zusammenar- sie die Gemeinden Hard, Kennelbach, Lau- beit mit den plan b-Gemeinden nun auch offizielles Mitglied der Kooperation ist: „Wir terach, Schwarzach und Wolfurt mit tat- setzen in den plan b-Gemeinden gemeinsam Impulse und schaffen Alternativen für eine kräftiger Unterstützung des Landes Vorarl- bewusste Mobilität. Zukunftsfähige Mobilität für Menschen und Güter ermöglichen, aber berg. Kurze Zeit später stieg die Landeshauptstadt Bregenz mit ein. Die gemeinsame Idee von damals hat nichts an Aktualität verloren: Ziel ist es, in Region und Gemeinde möglichst gute Alternativen zur Fahrt mit dem eigenen Auto zu gestalten, eben einen „Plan b“. Angebot, Information, Bewusstsein und Kultur Die Gemeinden und ihre Partner setzen dazu etwa auf hochwertige Infrastruktur und auf attraktive Angebote für bewusste Mobilität. Augenfällige Beispiele dafür sind die Radbrücke über die Bregenzerach zwischen Bregenz und Hard oder die Radbrücke bei der L3 an der Autobahn in Wolfurt. Auch der Anrufbus, der schoolwalker oder der grüne plan b-Einkaufstrolley sind Beispiele für gute Angebote und sympathische Aktivitäten. Bereits gemeinsam mit Lustenau ist in der Region auch das erste regionale Parkraummanagement Vorarlbergs um- gesetzt worden, das zu deutlich spürbarer Verkehrsentlastung an neuralgischen Stellen geführt hat. 6 Blick ins Gemeindegeschehen Aktuelles vom Gemeindevorstand Ein kurzer Überblick der Gemeinderäte über aktuelle Geschehnisse, neue Projekte, Änderungen, o.Ä. Gemeinderätin für Bildung und Kultur Angelika Moosbrugger • Wir entwickeln ein neues Online-Modul- Gemeinderat für Infrastruktur Paul Stampfl • Feldeggstraße - Ost, Durchführen von Belagsarbeiten und Errichtung der Gemeinderat für Raumentwicklung und Verkehrsplanung Straßenentwässerung • Straßenbauliche und verkehrstechnische Ertüchtigung Schlossgasse und Parkplatz Im Holz • Fertigstellung der grabenlosen Kanalsanierung im Bauabschnitt 23 durch die Firma Strabag AG, Kanaltechnik Martin Reis Anmeldesystem für KindeSyntax Warning: Invalid Font Weight rgarten- und Kinderbetreuungseltern (ab Juni auf der Homepage abrufbar). Ein wichtiger Schritt Richtung Nutzerfreundlichkeit und Bedarfsgerechtigkeit für unsere Wolfurter Familien. • Danke allen Beteiligten bei der Organisation des ganz besonderen Campus-BützeKennenlerntags in Form einer lustigen Online-Schnitzeljagd für die ganze Fami- • Projektstart zur Erarbeitung des räumlichen Entwicklungsplans • Verkehrsplanungen Ortszentrum und Rickenbach • Entwicklungsplanung Gewerbegebiet Hohe Brücke • Verbesserung der Fuß- und Radweg- Gemeinderätin für Sport und Gesundheit Christine Stark querungen Achstraße/Bregenzerstraße • Mitwirkung in der Erarbeitung der neuen • Neue Corona-Regelungen für Vereine, lie! Wir laden auch ein, den eigens dafür Projektschwerpunkte im regionalen Spitzensport, Sportveranstaltungen gedrehten Bütze-Film zu genießen: www. Mobilitätsmanagement „plan b“ und Zuschauende: Mehr Infos auf wolfurt.at www.vorarlberg.at/sport. • Planungen zum Kinderhaus Rickenbach • Inspektion aller Sport- und Freizeit- • Anfang Mai wurde zur offiziellen Startsit- plätze in Wolfurt. zung aller Fachplaner im neuen Kin- • Gespräche mit „Fünf Gemeinden – Ein derhaus am Rickenbach eingeladen. Wir Fluss“ für ein gemeinsames Projekt hoffen, dass wir unseren straffen Zeitplan einhalten und im Kindergartenjahr 2023 pünktlich im neuen Haus starten können. • Die Bauarbeiten an der Schlossgasse und im Bereich Parkplatz an der alten Schmiede sowie die Sanierungen innerhalb des Schlosses laufen auf Hochtouren. Gemeinderat für Wohnen, Zusammenleben Michael Pompl Gemeinderätin für Soziales Miteinander Yvonne Böhler • Projekt “Wohnen mit kognitiven Beeinträchtigungen“ • Sozialzentrum Neubau: Vorbereitung gemeinsamer Ausschuss mit den Gemeinden Kennelbach und Schwarzach Robert Hasler • Wohnungsvergabe gemeinnütziger Wohnbau • • • Wolfurter Fahrradbörse wurde auf 2022 verschoben auf S. 10. • Sollten Sie Wohnraum zu vermieten Mission Zero – klimaneutrale Gemeindeverwaltung wurde beschlossen • Schaffung von Wohnmöglichkeiten im Projekt „Sicher vermieten“, mehr dazu Beginn der Bauarbeiten: Radweg Weberstraße • Betreuung Flüchtlingsquartier • Erhebung der Leerstände in Wolfurt • Organisation Familienpunktevortrag Gemeinderat für Umwelt, Klima und nachhaltige Mobilität • Genussradeln: Geführte kostenlose Fahr- haben, dann freue ich mich über Ihre Kon- rad-Ausflüge, die auch die Region und Sozialraumdatenanalyse - Bedürfnisse taktaufnahme unter Tel. +43 699 16840 Sicherheit auf dem Rad und im Verkehrs- und Zielgruppen definieren 907 oder michael.pompl@wolfurt.at. alltag näherbringen. Mehr auf S. 16. • Vorbereitung Klausur mit dem Ausschuss: Aus dem Rathaus 7 Tafeln im Ippachwald Mission Zero Wolfurt auf dem Weg zur klimaneutralen Gemeindeverwaltung Man muss nicht das Land verlassen, um neue Welten zu entdecken! Im Dezember 2018 hat der Vorarlberger Landtag unter dem Titel „MissionZeroV“ Zahlreiche Wolfurter und Wolfurterinnen, beschlossen, die Vorarlberger Landesverwaltung ab 2019 klimaneutral zu organisieren. Jung und Alt und Besucher*innen aus den Die Marktgemeinde Wolfurt ist seit 1998 Mitglied des e5-Programms (Landesprogramm umliegenden Gemeinden haben in den letz- für energieeffiziente Gemeinden) und bekennt sich zur Energieautonomie Vorarlberg ten Monaten den Ippachwald für sich ent- 2050. In den vergangenen Jahrzehnten wurden bereits viele Schritte gesetzt, um den deckt. Sich in der Natur aufzuhalten wirkt CO2-Ausstoß der Gemeindeverwaltung und der gemeindeeigenen Einrichtungen zu re- beruhigend, klärend, erholsam und ein duzieren. Dazu gehören Gebäudesanierungen und Neubauten in vorbildlicher Qualität, flotter Spaziergang ist nebenbei auch noch der Einkauf von Ökostrom und Biogas, die Anschaffung von Elektrofahrzeugen und vieles gesund. Was will man mehr! Wir wohnen mehr. wirklich auf einem schönen Flecken Erde. Und wir gehen davon aus, dass alle wollenSyntax Warning: Invalid Font Weight , Die CO2-Emissionen haben sich im Jahr 2020 folgendermaßen zusammengesetzt: dass das so bleibt. Ein achtsamer Umgang Wärme aus Heizöl 93,88 t ____________________________________________________ mit der sich jahreszeitlich so vielfältig ver- Wärme aus Erdgas 100,58 t ____________________________________________________ ändernden Natur muss unser aller Anliegen Treibstoffe 40,93 t ____________________________________________________ sein. Summe 235,39 t ____________________________________________________ Papiertaschentücher, Gegenstände, Bilder, Christbaumkugeln, Schnitzeljagdhinweise, Nach dem Vorbild der Vorarlberger Landesregierung möchte Wolfurt diesen noch beste- Zigarettenstummel usw. sind Fremdkör- henden CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2030 weitgehend eliminieren. Zu diesem Zweck werden per im Wald und oft Gift für die Tiere, die mehrere Maßnahmen ergriffen: möglicherweise glauben, es handle sich um Futter. • Der CO2-Ausstoß aus Strom- und Wärmeversorgung sowie Fahrzeugen und Dienst- Bitte hängt nichts auf und werft nichts reisen wird jährlich ermittelt. In diese Berechnung einbezogen werden alle gemeinde- auf den Boden. eigenen Einrichtungen – vom Rathaus bis zu den Sozialdiensten. Eine anonyme, engagierte Person hat sich das sehr zu Herzen genommen und Hin- • Bis 2030 sollen die CO2-Emissionen möglichst zur Gänze durch Umstellung auf spar- weisschilder erstellt. Die Gemeinde be- samere und CO2-freie technische Alternativen vermieden werden. Dazu wird in den dankt sich für die Idee und nimmt sie gerne kommenden Monaten ein Umsetzungsfahrplan erstellt. auf. Es werden feste Texttafeln erstellt und offiziell für ein Jahr angebracht. Damit die • Noch bestehende bzw. nicht vermeidbare CO2-Emissionen werden ab 2021 jährlich mit Blätter mit dem wichtigen Inhalt nicht auch mindestens € 50,00 pro Tonne CO2 bewertet und ausgeglichen. Diese Ausgleichszahlun- zu Müll im Wald werden. gen werden zweckgebunden in Klimaschutzprojekte in Wolfurt investiert. Wir freuen uns, wenn dieser Aufruf hilft, unsere Lebensumgebung weiterhin für alle Mit dieser Strategie, die vom e5-Team mit Unterstützung des Energieinstituts Vorarlberg lebenswert zu erhalten. ausgearbeitet und durch die Gemeindevertretung beschlossen worden ist, soll die Markt- Für weitere Ideen bitten wir euch, sich bei gemeinde Wolfurt im eigenen Wirkungsbereich bis zum Jahr 2030 klimaneutral werden. uns zu melden: gemeinde@wolfurt.at 8 Aus dem Rathaus Johannes Köb, e5-Team-Leiter Instandhaltung der Wanderwege in Wolfurt Wanderwege – so sind wir es gewohnt – sind einfach da. An gefährlichen oder rutschigen Stellen finden sich oft Stufen oder anderweitige Wegsicherungen. Doch wer pflegt eigentlich die Wander- und Spazierwege? Vom Aufstellen der Verkehrsschilder über die Straßenbeleuchtung bis hin zum Winterdienst hat der Wolfurter Bauhof viele wichtige Aufgaben in unserer Gemeinde. Was viele nicht wissen, ist, dass auch die Wanderwege in Wolfurt von unserem Bauhof-Team gepflegt werden und das Team somit einen großen Beitrag zur Sicherheit auf den Wegen und auch zum Wandervergnügen leistet. Dieses Jahr war der Wolfurter Bauhof schon ausgesprochen aktiv und hat unter anderem Stufen auf dem Weg zum Frickenesch errichtet, damit der steile und abschüssige Weg leichter erklommen werden kann. Darüber hinaus wurden beim Wanderweg Ebene Richtung Hoamolitto ebenfalls Stufen errichtet sowie der Pfad befestigt. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an das Bauhof-Team, die unsere Wander- und Spazierwege so gut in Schuss halten! Achtung: Mountainbikes im Ippachwald Radfahren und Mountainbiken zählen zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Österreicher*innen. Das Fahren im Wald ist mit dem Mountainbike jedoch nur auf ausgewiesenen Mountainbike-Strecken erlaubt. Auf Wanderwegen ist das Fahren mit dem Rad grundsätzlich verboten. Weitere Informationen über das Radfahren und Mountainbiken im Wald finden sich auf oesterreich.gv.at. In Vorarlberg stehen rund 1.500 Kilometer einheitlich Syntax Warning: Invalid Font Weight beschilderte Mountainbike- Wege zur Verfügung. Im Vorarlberg Atlas (http://vogis.cnv.at/atlas/init.aspx) können diese Mountainbike-Strecken sowie Wanderwege-Routen angesehen werden. Wir bitten darum, auf diese Regelungen auch im Wolfurter Ippachwald zu achten! Aus dem Rathaus 9 Sicher Vermieten ein Gewinn für Vermieter*innen und Mieter*innen Eine Wohnung zu vermieten, ist für Eigentümerinnen und Eigen- Das Projekt „Sicher Vermieten“ zur Mobilisierung von Leerstand tümer mit Aufwand verbunden. Manche Besitzer*innen haben funktioniert folgendermaßen: Die VOGEWOSI übernimmt die schlechte Erfahrungen gemacht und lassen ihre Wohnung deshalb Abwicklung und Verwaltung der Mietverträge, die Vorarlberger leer stehen. Eigentümervereinigung bietet im Bedarfsfall eine Rechtsberatung Sie gehen kein Risiko ein, verzichten dabei aber auf mögliche und das Land bietet eine Mietzinsgarantie. Das heißt, die*der Mieteinnahmen. Gleichzeitig steht Wohnraum, der dringend Vermieter*in wird nicht durch Kosten belastet, die von den Miebenötigt wird, nicht zur Verfügung. ter*innen verursacht wurden. Dafür nimmt sie*er eine Deckelung Land Vorarlberg, VOGEWOSI und Eigentümervereinigung haben des Mietzinses in Kauf. Eigentümer*innen wollen Sicherheit und deshalb ein Modell ausgearbeitet, das den Wohnungsbesitzer*in- wenig Aufwand bei der Vermietung ihrer Wohnung oder ihres nen laufende Mieteinnahmen garantiert, ohne mit Risiken oder Hauses. Genau das können wir mit diesem Modell anbieten. Unser Aufwand verbunden zu sein. Ziel ist es, leerstehende Wohnungen verfügbar zu machen. Nähere Infos Michael Pompl, michael.pompl@wolfurt.at, +43 699 16840 907 oder www.vorarlberg.at/sichervermieten, +43 5574 511 80 80 10 Aus dem Rathaus Rechnungsabschluss 2020 Erstmals nach der neuen Voranschlags- und Rechnungsabschlussverordnung beschlossen. VA 2020 RA 2020 Seit 2018 ist die Finanzabteilung mit der Umsetzung der neuen Ertragsanteile des Bundes € 8.375.100,00 € 7.533.408,00 Voranschlags- und Rechnungsabschlussverordnung 2015 be- Eigene Steuern € 9.717.600,00 € 9.166.741,56 schäftigt. Zwei Voranschläge wurden bereits nach den neuen Vorgaben erstellt und beschlossen. Der Rechnungsabschluss 2020 ist Die größten Investitionen im Jahr 2020: der erste in dieser Art. € 6.856.609,00 Übernahme Mähdle/Feuerwehr von der GIG Diese Umstellung auf das neue Haushaltsrecht ist zweifellos eine € 1.727.602,68 Beteiligung an GIG der bisher größten Organisationsreformen in der kommunalen € 864.921,69 Neubau Gemeindestraßen Verwaltung und führte das Rechnungswesen der Gemeinden, € 411.133,58 Einrichtungsgegenstände Bütze von einer Einnahmen-Ausgaben-Rechnung zu einer Bilanz wie € 294.878,34 Neu- und Erweiterungsbau Kanal man sie aus der Privatwirtschaft kennt. In der Marktgemeinde € 215.055,04 Ausbau Kindergarten Strohdorf Wolfurt bedeutet dies, dass über 2500 Konten zu einem gesam- € 179.757,95 Neu- und Ausbau von Radwegen melten Rechnungswerk zusammengeführt werden. € 156.383,58 Neu- und Erweiterungsbau Wasser Dargestellt werden die Finanzen der Gemeinden in drei Haushal- € 155.559,28 Denkmalpflege ten (siehe Abb.). € 142.751,97 Sanierung Beachvolleyballplatz € 139.328,20 Grunderwerb Trotz der angespannten Lage und den Rückgängen bei den Erträgen konnte die Marktgemeinde Wolfurt im Jahr 2020 mit einem Die Gesamtverschuldung der Marktgemeinde Wolfurt beläuft sich überschaubaren Minus in der Ergebnisrechnung das Jahr ab- auf € 4,34 Mio. zuzüglich der Darlehen der Marktgemeinde Wol- schließen. furt Immobilienverwaltungs GMBH & Co KG in Höhe von € 5,66 Mio. Dies ergibt somit eine Pro-Kopf-Verschuldung von € 1.153,29. Im Finanzierungsaushalt haben sich die liquiden Mittel gegenüber Die Coronakrise beschäftigt uns nach wie vor und wir befinden uns dem Vorjahr um € 460.498,61 reduziert. im Spannungsfeld zwischen sinkenden Einnahmen und notwen- Die Veränderung bei den größten Einnahmen gegenüber dem digen Investitionen für die Gemeinde und für die Wirtschaft. Es Voranschlag 2020 stellen sich wie folgt dar. In diesem Bereich sind gilt auch in Zukunft, aufgrund der anstehenden Großprojekte, die die Auswirkungen am stärksten zu spüren. zukünftigen Budgets mit Bedacht zu entwickeln. Bgm. Christian Natter Aus dem Rathaus 11 Mach mit beim >>Bewegungstreff! Dienstag, 25. Mai 2021 bis Dienstag, 13. Juli 2021 Start: 19:00 Uhr, Treffpunkt Beachvolleyballplatz an der Ach Bei den >>Bewegungstreffs handelt es sich um ein kostenloses Training, das sich an Anfänger und Fortgeschrittene im Lauf- oder Nordic Walking-Sport richtet. Möglicherweise trägt dieses Angebot dazu bei, den Einstieg in ein aktiveres und gesünderes Leben zu erleichtern. Die Bewegungstreffs finden über 8 Wochen an 14 verschiedenen Standorten statt. Starte jetzt durch! Ob Laufen oder Nordic Walking - mit unseren ausgebildeten Trainer*innen ist der Spaß in den nächsten 8 Wochen vorprogrammiert. Die >>Bewegungstreffs in Wolfurt beginnen am 25. Mai 2021 - ein Einstieg ist jederzeit möglich! Bei den Bewegungstreffs könnt ihr in unterschiedlichen Gruppen mitmachen: > „Genussläufer*innen“ (Laufen Einsteiger*innen): Für Einsteiger*innen oder Teilnehmer*innen, welche die Kriterien der leicht Fortgeschrittenen noch nicht erreichen. Das Tempo liegt bei max. 7:00 - 8:00 Minuten pro Kilometer. Vermittelte Inhalte: u. a. individuelle Lauftechnikschulung und Betreuung, Mobilisation, Lauf-ABC. > „Ambitionierte Läufer*innen“ (Laufen leicht Fortgeschritten): Für Teilnehmer*innen, die in der Lage sind, mind. 20 Minuten ohne Gehpause zu laufen. Hier wird ein Tempo von max. 6:30 - 7:00 Minuten pro Kilometer gelaufen. Vermittelte Inhalte: u. a. Verbesserung der individuellen Lauftechnik, Mobilisation, Lauf-ABC, Kennenlernen verschiedener Tempovariationen. > „Profi-Läufer*innen“ (Laufen Fortgeschritten): Für Teilnehmer*innen, die in der Lage sind mind. 40 Minuten ohne Gehpause zu laufen. Das Tempo liegt in dieser Gruppe bei max. 5:30 Minuten pro Kilometer. Vermittelte Inhalte: Verbesserung der individuellen Lauftechnik, Mobilisation, Lauf-ABC, wechselnde Trainingsmethoden. > „Genusswalker*innen“ (Nordic Walking Einsteiger*innen): Für alle Neueinsteiger*innen. Vermittelte Inhalte: u. a. Erlernen der richtigen Technik, individuelle Technikschulung und Betreuung, Mobilisation. > „Profi-Walker*innen“ (Nordic Walking Fortgeschritten): Für alle Teilnehmer*innen, die bereits Erfahrung im Nordic Walking haben. Vermittelte Inhalte: u. a. Verbesserung der individuellen Nordic Walking-Technik, Mobilisation. Mehr Infos und Anmeldung unter: www.vorarlbergbewegt.at. Fahre mit dem Rad zu den Bewegungstreffs! Aufgrund der wenigen Parkplätze vor Ort empfehlen wir und „RADFREUNDLICH – Die Fahrradimagekampagne des Landes“ die Anreise mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln. 12 Gemeindepanorama Das war der Weltspieltag 2021 Kennenlernen Campus Bütze Bei bestem Wetter feierte Wolfurt am 29. und 30. Mai den Weltspieltag und das Kennenlernen des Campus Bütze auf etwas andere Weise! Mit einer Schnitzeljagd durch Wolfurt per App „Actionbound“ und Herzlichsten Dank an die Vereine, Kindergarten, Kleinkindbe- dem Hauptschauplatz Campus Bütze gab es spannende Stationen treuung und die Volksschule, Fa. Gerold Mohr, Buch & Spiel, in ganz Wolfurt. Die Vereine, der Kindergarten und die Kleinkind- Fototeam Digital, die einen tollen Tag für die Wolfurter Familien betreuung Bütze und die Volksschule Bütze sorgten für abwechs- ermöglichten! lungsreichen Spaß. Zum Schluss durfte jede*r ein Kolibri-Eis gratis genießen. Digitale Eröffnung Campus Bütze Auch die Eröffnung und das Kennenlernen der Räumlichkeiten Insgesamt wurde ein interessantes Programm angeboten: des Campus Bütze wurde digital umgesetzt, einerseits durch die > Buch & Spiel (Bürgermusik und Buch & Spiel) mativen Film. > Feuerwehrhaus (Feuerwehr) Bgm. Christian Natter und Vize-bgm.in Angelika Moosbrugger > Mittelschule (Elternverein) erläutern die Hintergründe und die Sanierung des Campus. Ehe- > Beachplatz bei der Mittelschule (Volleyballclub) malige Bütze-Kinder und ihre Kinder, die momentan die Bütze > Marktplatz (Alpenverein) besuchen, erzählen darüber, was ihnen am neuen Gebäude gefällt. > Campus Bütze (Kindergarten, Kleinkindbetreuung Die Kindergartenleitung Doris Meusburger und Direktor Bernd und Volksschule) Schnitzeljagd, andererseits durch den eindrucksvollen und infor- Dragosits berichten über das Leben und Lernen im neuen Campus. Es war ein wunderbarer Tag mit zahlreichen Möglichkeiten, viel Auch die offizielle Eröffnung mit Segnung durch Pfarrer Marius zu entdecken und zu erleben! Insgesamt haben grandiose 480 wurde festgehalten. Der Film in und über den Campus Bütze ist auf Spieler*innen mitgemacht. www.wolfurt.at dauerhaft verfügbar! Gemeindepanorama 13 Die wilden Verwandten der Biene Maja Von drei Millimeter kleinen Winzlingen bis zu drei Zentimeter großen Brummern, bunt behaart oder metallisch gefärbt – das Aussehen unserer heimischen Wildbienen ist vielfältig. Doch wie sieht es mit ihrer Lebensweise aus? Wer kennt sie nicht, die emsige Biene, die auf ihren Abenteuern in der kunterbunten Welt sen sind, finden diese in freier Natur zum zahlreiche Bekanntschaften mit der Tierwelt macht. Von Begegnungen mit Peppi dem Beispiel in Käferfraßgängen in Totholz oder Rosenkäfer, Schnuck der Libelle oder Hieronymus dem Tausendfüßler erzählen die Ge- in hohlen Pflanzenstängeln. Tatsächlich schichten – weit weg vom Bienenstock. Die Rede ist natürlich von Biene Maja. Während nutzen aber nur etwa neunzehn Prozent der Biene Maja auf ihren Ausflügen also immer mehr Bekanntschaften mit ihren Nachbarn heimischen Wildbienenarten solche bereits auf der Blumenwiese macht, vergisst sie hingegen völlig, ihren wilden Verwandten einen bestehenden Hohlräume. Besuch abzustatten. Wilde Verwandte? Rund die Hälfte der etwa 700 Arten haben hier andere Ansprüche und graben ihre Gemeint sind damit die rund 700 in Österreich vorkommenden Wildbienenarten, die im Nester selbst in den Boden. Dafür benötigen Gegensatz zu den Honigbienen meist solitär leben. Bei solitär lebenden Arten ist jedes sie vorwiegend schütter bewachsene, ebe- Weibchen allein für die Anlage der Nester und die Versorgung der Brut zuständig. Die ne Flächen, Hänge oder Steilwände, wobei Lebensaufgabe der Männchen ist dagegen schon nach der Paarung erfüllt. Ansätze einer einige Arten auf Sandböden, andere wiede- sozialen Lebensweise findet man lediglich bei den Hummeln, die ebenfalls zu den Wild- rum auf Lehm oder Löss spezialisiert sind. bienen gezählt werden, sowie bei einigen Schmalbienen. 14 Eine weitere Wildbienen-Gruppe baut Gut zu beobachten ist die solitäre Lebensweise an den von vielen Bienenfreund*innen hingegen überhaupt keine eigenen Nester. angebotenen „Wildbienen-Hotels“, bei denen jedes Weibchen in einer jeweils eigenen Wie der bekannte Kuckuck legen diese Röhre nacheinander sogenannte Brutzellen anlegt. In jede dieser Brutzellen werden Wildbienen ihre Eier in einem unbeobach- Pollen bzw. ein Pollen-Nektar-Gemisch eingetragen, auf das jeweils ein Ei gelegt wird. teten Moment in die Nester anderer Bienen- Zum Schutz der Brut wird die Zelle anschließend mit artspezifischem Material, wie zum arten. Schlüpfen die Larven der „Kuckucks- Beispiel Lehm, verschlossen. Aus den hinteren Brutzellen schlüpfen nach vollendeter bienen“, saugen sie das Wirtsei aus oder Verwandlung stets Weibchen, während sich in den vorderen Brutzellen ausschließlich fressen die fremde Larve und verzehren Männchen entwickeln. Wildbienenarten, die auf Hohlräume für die Nestanlage angewie- anschließend selbst deren Pollen-Proviant. Umwelt Die schwarzblaue Holzbiene Schmalbienen sammeln den (Xylocopa violacea) ist mit drei Pollen von einer Vielzahl Zentimetern ein richtiger Brummer. verschiedener Pflanzenarten. Sie nagt mit ihren kräftigen Man sieht sie auch auf Löwen- Mundwerkzeugen die Brutröhren zahnblüten, wo die Winzlinge selbst in morsches Holz kopfüber in den Blüten baden. Aber nicht nur das Vorhandensein eines passenden Nistplatzes entscheidet über das Im Wolfurter Ried kommen auf einigen Dasein unserer Wildbienen. Schließlich brauchen die kleinen Insekten zum Überleben landwirtschaftlich genutzten Flächen noch auch geeignete Nahrungsquellen. Pollenspezialisten beispielsweise sammeln die Pollen bunt blühende Streuwiesen – meist sind es für ihre Nachkommen jeweils nur von den Blüten einer ganz bestimmen Pflanzenfami- Pfeifengraswiesen – vor. lie oder -gattung, selbst wenn andere Pflanzenarten in der Umgebung vorhanden wären. Diese werden extensiv bewirtschaftet, sie Fehlen die benötigten Pflanzenarten, fehlt den Spezialisten die Lebensgrundlage. werden nicht gedüngt und nur einmal im Pollengeneralisten, wie die meisten Schmalbienen, nutzen das jeweils verfügbare Blüten- Jahr ab Herbst gemäht. Mit verzögerten angebot hingegen flexibler. Ausgewachsene Wildbienen ernähren sich schließlich haupt- Mahdterminen oder abwechselnden Ried- sächlich von Nektar. Die wässrige Zuckerlösung ist der optimale Treibstoff für die vielen brachen kann die Pflanzen- und Insekten- kräftezehrenden Flüge. welt ganz gezielt gefördert werden. Daneben können übrigens auch warm- Da Wildbienen insgesamt eine Vielzahl an Blüten anfliegen, um Pollen oder Nektar zu trockene Damm-Standorte mit ihren an- ernten, sind sie im Vergleich zu manch anderen blütenbesuchenden Insekten sehr effizi- dersartigen ente Bestäuber und tragen so maßgeblich zur Sicherung der biologischen Vielfalt bei. Aber Blütenvielfalt beitragen. Pflanzengesellschaften zur nicht nur Wildkräuter profitieren von der Bestäubung durch Wildbienen. Viele Obstbäume und auch Erdbeeren bringen besonders hohe Erträge, wenn sie von Wildbienen bestäubt Schützen wir die verbleibenden Lebens- werden. räume unserer heimischen Wildbienen und So unverzichtbar Wildbienen für das Ökosystem und uns Menschen sind, ihre Gefährdung sprechen wir uns für die Schaffung von hat massiv zugenommen. Durch den Verlust einer kleinräumigen und abwechslungsrei- neuen aus. Ob auf dem eigenen Balkon oder chen Kulturlandschaft mit artenreichen Blumenwiesen, bunten Streu- und Feuchtwiesen draußen im Europaschutzgebiet – hier gilt und strukturreichen Blühstreifen geht unseren heimischen Bienenarten vielfach der ge- die Devise: Jeder Quadratmeter zählt! eignete Platz zum Leben aus. Eva Hengsberger Umwelt 15 19. Juni: „Radeln mit Genuss“ in Wolfurt Mit Genuss Radfahren und dabei Spannendes (kennen)lernen: Das ist das neue „Genussradeln“, organisiert von Land und Gemeinden. Bei den geführten kostenlosen FahrradAusflügen bringen Profis den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in kleinen Gruppen die Region und auch Spaß und Sicherheit auf dem (Elektro-)Rad und im Verkehrsalltag näher. In der plan b-Region sind in den kommenden Wochen insgesamt drei dieser Termine vorgesehen – am 11. Juni in Bregenz, am 19. Juni in Wolfurt und am 02. Juli in Lustenau. Treffpunkt ist jeweils um 14:00 Uhr, Details zu Anmeldung und Route etc. auf mobilplanb.at und bei den veranstaltenden Gemeinden. 19. Juni: Gute Tipps, gemütliche Rundfahrt Für das Genussradeln in Wolfurt am 19. Juni 2021 ist um 14:00 Uhr Treffpunkt im Hof der Mittelschule in der Schulstraße 2. 12 Nach Tipps und Tricks für sicheres Radfahren von Radprofi Lutz Schmelzinger geht es in kleinen Gruppen auf eine leicht bewältigbare rund 20 Kilometer lange Radrundfahrt ohne große Steigungen Richtung Dornbirn. Anmeldung bei der Marktgemeinde Wolfurt bis 17. Juni 2021 Für die Teilnahme ist eine Anmeldung bei der Marktgemeinde Wolfurt (+43 5574 6840-30 oder tina.huetterer@wolfurt.at) bis spätestens 17. Juni 2021 erforderlich. Die Veranstaltung findet bei passender Witterung statt und wird entsprechend den jeweils gültigen Corona-Bedingungen umgesetzt. Allfällige Änderungen müssen wir uns daher leider vorbehalten. Wir freuen uns auf einen genussvollen Rad-Syntax Warning: Invalid Font Weight Ausflug – jede und jeder, der gerne Fahrrad fährt, ist herzlich willkommen, egal ob mit E-Bike oder unmotorisiert! 16 Umwelt Aktueller Stand des Projekts „Radfahren durchs Ried“ Eine zukunftsfitte Radinfrastruktur für die Interessensvertreter*innen von der Wasserwirtschaft, der Landwirtschaft und dem Natur- nördlichen Riedgebiete ist im Entstehen. schutz wird das Planungsteam bis zum Herbst eine Lösung erarbeiten. Ähnlich wie Die Planungen für eine Radschnellverbin- der Zellgassegraben soll auch der Landgraben in einem längeren Abschnitt renaturiert dung zwischen den Hofsteiggemeinden, werden. Durch eine gute Abstimmung zwischen Radverkehr und Wasserbau sollen Lustenau und Dornbirn werden konkreti- größtmögliche Synergien geschaffen werden. siert. Das Vorprojekt für eine Ost-Westachse, das derzeit in Ausarbeitung ist, be- Brücke über die Dornbirner Ache – die Senderbrücke rücksichtigt die verschiedenen Interessen Die bestehende Senderbrücke ist für die derzeitigen Kfz-Verkehrsstärken nicht ausgelegt im Gebiet. und kann nicht saniert werden. Deshalb wird im Zuge eines eigenen Projekts eine provi- Radwege-Planung im Bereich Zellgasse Im Bereich zwischen dem Senderknoten und der Anbindung an das bestehende sorische Brücke als Ersatz errichtet. Die Einreichplanungen sind am Laufen. Die bestehende Holzbrücke über die Dornbirner Ache steht künftig ausschließlich dem Rad- und Fußverkehr zur Verfügung. Somit werden das Gehen und das Radfahren an diesem neuralgischen Punkt sicherer und attraktiver. Straßennetz in Lustenau hat das Planungs- Radschnellverbindung in Richtung Dornbirn team eine geeignete Variante parallel zum Aufgrund der Größe und Komplexität des Projektes „Radfahren durchs Ried“ ist eine Zellgassegraben gefunden. etappenweise Planung und in späterer Folge auch die Errichtung in einzelnen Abschnitten Neben einer Optimierung und Konkretisie- erforderlich. Die Lösung für eine Ost-Westachse zwischen Lustenau und Wolfurt/ rung der Linienführung für die künftigen Lauterach liegt größtenteils vor. Die Anbindung von und nach Dornbirn soll über eine Radfahrer*innen wurden die Auswirkungen neue Radroute entlang der Werbenstraße (L42) erfolgen. Die Planungen dafür werden im auf die Natur untersucht und bewertet. Eine Herbst 2021 beginnen. Naturverträglichkeitserklärung und artenZuge der Errichtung der Radinfrastruktur Sackstraße und weitere Verbindungen zwischen Lauterach – Hard und Fußach ist eine Renaturierung des Gewässers ge- Das Genehmigungsverfahren für die Staubfreimachung der Sackstraße ist abgeschlossen. plant – mit aufgeweiteten Gewässerflächen Der Bescheid der BH Bregenz liegt vor. Damit kann ein wichtiger Lückenschluss im und flacheren Böschungen. Damit kann die Radwegenetz erzielt werden. Künftig können Radfahrende, auch nach längeren Trocken- Gewässerökologie in diesem Bereich ver- perioden, komfortabel und staubfrei zwischen Lauterach und Hard radeln. bessert werden. Zusätzlich beginnen die Planungen für die Verbindung nach Vorerlach und Im Birken schutzrechtliche Prüfung ist am Laufen. Im Radweg von der Senderbrücke bis nach Wolfurt (Hard) sowie in Richtung Fußach. Dabei werden die Gemeinden Lauterach, Hard und Fußach eng zusammenarbeiten – mit Unterstützung durch das Land. Die Planungen für einen Radweg von der Mitte Mai tagt wieder das Forum, welches den Planungsprozess im Ried begleitet. In Senderbrücke Richtung Osten nach Wolfurt diesem Forum sind die Gemeinden sowie die verschiedenen Interessengruppen vertreten. sind angelaufen und werden nun konkre- Beim Treffen präsentiert das Projektteam die aktuellen Planungen. Danach folgen eine tisiert. Gemeinsam mit den verschiedenen Diskussion und die Festlegung der nächsten Schritte. Umwelt 17 Radfahren auf der Landesstraße Radfahren ist im Trend und nimmt erfreulicherweise auch bei Die Landesstraße ist für die Markierung von Alltagswegen zu. Die Anzahl der Fahrradfahrer*innen liegt in Vor- Fahrradstreifen leider zu schmal. arlberg bereits deutlich über dem österreichischen Durchschnitt und auch in Wolfurt wird die Möglichkeit der sanften Mobilität aktiv gefördert. Radfahren macht nicht nur mobil, sondern ist auch gesund für Körper und Geist und leistet einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Die breite Randmarkierung hat den Zweck, zusammen mit dem Entfall des Mittelstreifens, eine optische Verengung der Straße zu erreichen. Damit sollen Autofahrende motiviert werden, Radfahrende mit ausreichend Abstand zu überholen und mit angepasster Geschwindigkeit unterwegs zu sein. Um die Sicherheit für Radfahrende zu gewährleisten, gibt es in Wolfurt parallel zur Die Gemeinde empfiehlt den Fahrrad- Landesstraße L3 mehrere Fahrradstraßen: einerseits die Obere Straße von Rickenbach fahrer*innen soweit möglich, die Fahrrad- bis zur Grenze zu Kennelbach und andererseits die Verbindung von der Radroute an der straßen parallel zur Landesstraße zu ver- Bahnlinie bis zur Ach nach Bregenz auf der „unteren“ Seite. Die Fahrradstraßen bieten wenden, um sicher an den gewünschten den Vorteil, dass die Geschwindigkeit auf 30 km/h beschränkt ist, sie meist gegenüber Zielort zu gelangen. dem Querverkehr bevorrangt sind und Radfahrende auch nebeneinander fahren dürften. Ist man auf Landesstraße unterwegs, so 18 Da Radfahrer*innen manchmal auch Ziele an der Landesstraße L3 erreichen müssen bzw. sollte nicht auf der Randmarkierung, son- an der „Hauptstraße“ wohnen, sind auch hier des Öfteren Fahrradfahrende unterwegs. dern knapp daneben gefahren werden. Lieder tritt hier manchmal das Missverständnis auf, dass die breiten, gelblichen Rand- Damit ist sichergestellt, dass man nur dann markierungen auf der Landesstraße mit einem Fahrradstreifen verwechselt werden. überholt wird, wenn das überholende Auto Die breiten Randstreifen waren und sind nie als Fahrradstreifen konzipiert und sind auch auch ausreichend Platz für den Überhol- nicht als solche gekennzeichnet. vorgang zur Verfügung hat. Umwelt „Es kommt auf jede und jeden an“ Lebensader Straße – Abstand macht sicher Zwölf Gemeinden sensibilisieren gemeinsam für mehr Rücksicht unterwegs Die inzwischen überregionale Kampagne „Abstand macht sicher“ von plan b-Gemeinden, Radlobby, Land Vorarlberg und Kuratorium für Verkehrssicherheit lädt ein, aufmerksamer und rücksichtsvoller zu sein. „Alle, die unterwegs sind, können durch ausreichenden Abstand täglich wertvolle Beiträge leisten“, laden die Vertreter*innen der teilnehmenden Straßen und Wege sind Lebensadern unserer Gesellschaft – wir alle sind unterwegs. Gemeinden und ihre Partner zu mehr Miteinander im Straßenverkehr ein. Je aufmerksamer und rücksichtsvoller wir Lebensader Straße: Infrastruktur + Verhalten = Qualität dabei sind, desto besser für uns alle. Menschen sind überall unterwegs – zu Fuß, per Fahrrad, mit anderen Fahrzeugen. Dass Fehlt etwa der nötige Abstand beim Vorbei- die Mobilitäts-Infrastruktur immer besser wird, daran arbeiten Gemeinden, Land und fahren, Überholen oder Einsteigen, wird Bund laufend mit vielen Partnern. Aktuell sind etwa u.a. in Bregenz, Hard, Lauterach, das Unterwegssein unangenehm und oft Lustenau, Wolfurt und in der Region am Kumma Bahnhöfe bzw. Bahnhaltestellen in auch gefährlicher. Planung oder Bau. Das öffentliche Verkehrsangebot und das Radwegenetz werden laufend Darauf machen zwölf Vorarlberger Ge- ausgebaut und Lücken geschlossen. Auch große neue Radverbindungen etwa im Gebiet meinden und ihre Partner mit der überregi- durch das Lauteracher Ried sind in konkreten Planungsphasen. Gemeinsames Ziel ist es, onalen Kampagne „Abstand macht sicher“ das Unterwegssein ohne Auto speziell auch im Alltag weiter attraktiver zu machen. aufmerksam. Erstmals ist die Botschaft heuer auch in der Region am Kumma und in „Die öffentliche Hand – das sind wir alle – hat eine Vielzahl an Aufgaben gleichzeitig zu Hohenems sichtbar. erfüllen und zu finanzieren“, machen die Vertreter*innen der Gemeinden aufmerksam. Abstand unterwegs macht viel aus: Wird er eingehalten, sinkt das Unfallrisiko auf den „Gestalten wir die Qualität auf unseren Straßen Straßen, das gute Gefühl bei allen Verkehrs- und Wegen gemeinsam – jeden Tag!“ teilnehmenden steigt. Umwelt 19 Statements zur Hofsteigkarte Einige Partner*innen der Hofsteigkarte wurden befragt, das Ergebnis ist ein klares Bekenntnis zur Karte und äußerst positive Rückmeldungen. Hermann Metzler, Alpenkäse, Sennereiladen Lauterach „Wir sind regionale Produzenten und betreiben den Laden im Rahmen der Direktvermarktung. Wir suchen also den direkten Weg vom Erzeuger zum Verbraucher. Einen ähnlichen Weg geht die Hofsteigkarte – auch hier geht es um kurze Wege, den direkten Kontakt zum Kunden und darum, die Wertschöpfung in der Region zu halten. An der Karte schätze ich, dass sie benutzerfreundlich ist und keinen administrativen Aufwand verursacht. Auch unsere Kunden schätzen die Hofsteigkarte sehr.“ 20 Carina Holzer, Pascal Sonnleithner, Carina shoes & more, Hard Panto Outdoor, Sportbekleidung, Hard „Es gibt viele Gründe, die für die Hofsteigkarte sprechen. Zum „Die Hofsteigkarte mit ihrer Gutscheinfunktion ist aus unserer einen ist es die schnelle und genaue Abwicklung für die Kunden Sicht ein positives Tool, um das regionale Bewusstsein zu stärken. und den Händler. In meinem Geschäft nehme ich die Hofsteigkar- Sie bietet durch den Zusammenschluss mehrerer Gemeinden te sehr gerne an, weil die Handhabung unkompliziert ist und die eine gute Mischung, um den regionalen Handel zu unterstützen, Abrechnung rasch erfolgt. Harder Firmen verschenken sie gerne ohne dabei durch zu kleingeistiges Dorfdenken die Attraktivität an ihre Mitarbeitenden und ermöglichen ihnen damit, sich per- zu reduzieren. Durch das praktische Kartenformat hat man seine sönliche Wünsche zu erfüllen. Die Auswahl an Geschäften, die die Gutscheine jederzeit dabei und das Einlösen der Gutscheine ist Hofsteigkarte annehmen, ist sehr vielseitig.“ modern und einfach.“ Otto Fink, Gabi Eiler, Elektro Fink, Wolfurt Hefel Mode & Bett, Schwarzach „Von der Hofsteigkarte haben wir Händler nur Vorteile. Viele Fir- „Die Hofsteigkarte bringt für den Handel in der Hofsteigregion men verschenken sie ihren Mitarbeitenden zu Weihnachten. Die große Vorteile, indem sie dazu beiträgt, dass mehr in der Region Kunden, die ihr Guthaben bei uns einlösen, kommen, wenn sie zu- eingekauft wird. Besonders schätze ich, dass einige Firmen die frieden sind, auch später wieder zum Einkaufen. So generiert die Hofsteigkarte an Mitarbeiter verschenken, zum Beispiel zu einem Hofsteigkarte für uns neue Kunden und zusätzlichen Umsatz. Die Jubiläum oder zu Weihnachten. Durch die gemeinsame Gut- Karte wird auch bei den Kunden immer beliebter. Ich finde es gut, scheinkarte hat der oder die Beschenkte eine große Auswahl an dass wir in der Hofsteigregion eine gemeinsame Karte haben – das Geschäften in der Region, wo er oder sie das Guthaben einlösen vereinfacht vieles.“ kann.“ Wirtschaft
  1. gemeindezeitung
  2. wolfurt
DBSEW_20100601 Hittisau 01.06.2010 14.06.2021, 16:21 Foto: Klaus Peter Hagspiel Der Bürger soll es wissen 130. Ausgabe Juni 2010 Der Bürger soll es w i s s e n Seite 2 Der Bürger s o l l es w i s s e n Inhalt Vorwort und konstituierende Sitzung Aus dem Gemeindeamt Ehrung der ausgeschiedenen Gemeindemandatare Ausschüsse und Delegierte Rechnungsabschluss 2009 Altstoffsammelstelle Bauarbeiten L 205 Flurreinigung Schließung Postfiliale Verkauf Waldparzelle Hittisberg Gratulationen Aus dem e5-Team Vereine/Sonstiges Musikverein Hittisau-Bolgenach Frauenmuseum - Sommerausstellung Musikschule Hittisau Krippenverein Hittisau Feuerwehr Hittisau Kranken pflegeverein AKS - Sozialpsychiatrische Dienste Boysday frauAKTUELL hittisau Rauchfrei in 5 Stunden Musikverein Schoppernau Hauptschulabschluss Musikschule Bregenzerwald Sonnwendfeuer am Rotenberg Namensänderung Firma Dietrich Bereitschaftsdienst der Ärzte 5 7 7 12 15 16 16 16 17 17 18 19 25 25 26 27 27 28 29 31 32 33 35 35 35 36 36 37 38 Seie 4 Der Bürger soll es w i s s e n Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Mit der konstituierenden Sitzung am Ostermontag, den 05. April ist das neue Team der Hittisauer Gemeindevertretung für fünf Jahre ins öffentliche Amt berufen worden. Sie als Bürgerinnen und Bürger haben uns bei der Gemeindwahl großes Vertrauen entgegen gebracht und gleichzeitig viel Hoffnung in uns gesetzt. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken. 1. Reihe von links: Wolfgang Hagspiel, Josef Maurer, Konrad Schwarz, Mag. Michael Bartenstein, Jürgen Höfle 2. Reihe von links: Gerhard Schelling, Christina Eberle, Christina Gerbis, Brigitte Nenning 3. Reihe von links: Doris Dorner, Georg Bals, Walter Feurstein, Klaus Schwarz, Josef Reiner 4. Reihe von links: Dipl.Inf. Dominik Bartenstein, Dietmar Nußbaumer, Mag. (FH) Urs Schwarz, Dipl. Ing. Markus Schwärzler Seite 5 Der Bürger soll es w i s s e n Alle 18 Gemeindevertreter(innen) und fast alle Ersatzmandatare wurden in der feierlichen Sitzung angelobt, die Gemeinderäte, Vizebürgermeister und Bürgermeister für die kommenden fünf Jahre gewählt und bestellt. In bewährter und gut vorbesprochener Manier gingen die Wahlgänge bei der konstituierenden Sitzung einhellig über die Bühne. Der Gemeindevorstand setzt sich wie schon in der Vorperiode aus vier Gemeindräten zusammen (Josef Maurer, Wolfgang Hagspiel, Mag. Michael Bartenstein und Jürgen Höfle). Der Bürgermeister führt den Vorsitz ist aber dort nicht stimmberechtigt. von links: Wolfgang Hagspiel, Josef Maurer, Konrad Schwarz, Jürgen Höfle und Mag. Michael Bartenstein Bei all den gewählten Damen und Herren möchte ich mich auch an dieser Stelle nochmals recht herzlich für die Bereitschaft und Mitarbeit bedanken und zu den Wahlergebnissen gratulieren. Der Bürgi jrmeister: (Schwar p Kohrad) Seite 6 Der Bürger soll es w i s s e n Aus dem Gemeindeamt Ehrung der ausgeschiedenen Gemeindemandatare Ein weiterer Höhepunkt am Abend der konstituierenden Sitzung war die Verabschiedung der aus der Gemeindevertretung ausscheidenden Gemeindevertreter. Die Gemeinde konnte an diesem Festabend Persönlichkeiten aus der vorangegangenen Gemeindevertretung für langjähriges, engagiertes kommunalpolitisches Wirken im Dienste der Allgemeinheit ehren und verabschieden. An diesem Abend bedankte sich Bürgermeister Konrad Schwarz bei den bisherigen Gemeinderäten Günther Fink und Hans Flatz, den Gemeindevertretern Reinhold Eberle, Tobias Bartenstein, Wilfried Eberle, Gerhard Beer, Paul Bechter und Josef Vögel sowie den Ersatzmandataren Helene Saltuari und Ludwig Iselor für die gute Zusammenarbeit in den letzten 5 Jahren im Vorstand, in der Vertretung und in den Ausschüssen. Sie alle hatten sich einer Wiederwahl nicht mehr gestellt. Einige Fakten: In der letzten Legislaturperiode sind 54 Gemeindevertretungs-, 58 Vorstandssitzungen und nicht wenige Arbeitsgruppen und Unterausschusssitzungen vor allem im Bereich Tourismus abgehalten worden. Daraus lässt sich ableiten, dass jeder Mandatar, der sowohl in Vertretung als auch im Vorstand war - in dieser Legislaturperiode über 4 Monate - tagtägliError: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight ch den Abend für die Gemeinschaft - für den Ort geopfert hat. 8 von 18 GV haben sich nicht mehr den Aufgaben gestellt. Das ist eine bemerkenswert hohe Zahl und entspricht 44,44% - rechnet man das Ausscheiden von Elisabeth Stöckler vom Dezember dazu, dann sind es genau 50 % der aktuellen Mandatsträger. Addiert man die Jahre des Zugehörens der ausscheidenden Mitglieder zur GV oder im Ersatz zusammen, so kommt man auf die beeindruckende Zahl von 200 Jahre (109 Jahre GV und 91 Jahre Ersatz). Das ist zusammengenommen ein enormer kommunalpolitischer Erfahrungsschatz. Günther Fink von Heideggen Günther gehörte der GV seit April 2000 an - zuvor war er 5 Jahre im Ersatz. In der letzten Legislaturperiode war Günther zusätzlich als Gemeinderat im Gemeindevorstand tätig. Zuvor war er 10 Jahre im Prüfungsausschuss - wobei er von 2000 bis 2005 Seite 7 Der Bürger soll es w i s s e n auch Vorsitzender dieser wichtigen und verantwortungsvollen Kommission war. Die letzten 10 Jahre war Günther im sehr arbeitsintensiven und regen Tourismusausschuss tätig. Das Ressort „Loipe" erforderte von ihm einen sehr intensiven Einsatz. Auch beim Schilift Hittisberg war uns Günther immer sehr behilflich und entgegenkommend. Durch seine berufliche Tätigkeit bei der Fa. Doppellmayr besitzt er das notwendige Fachwissen und hat die entsprechenden „Beziehungen". 15 Jahre im Fischereiausschuss erforderte so manchen Nachmittag für Fischeinsätze. Von der Gemeindevertretung wurde Günther in den Jagdausschuss der Genossenschaftsjagd Hittisau II von 2000 bis 2010 entsandt. Dort galt es die Interessen der Gemeinde zu vertreten. Auch in unzähligen Arbeitsgruppen und Ausschüssen, wie Zentrumsplanung, Ausschuss für Jugend und Sport, ASZ Basen, Heimatbuch usw. war Günther mit dabei. In der Gemeindevertretung hat er vor allem die Wirtschaft, das Gewerbe und den Tourismus vertreten. Weitere örtliche und überregionale Tätigkeiten in verschiedenen Organisationen (z.B. Bergrettung) fordern von ihm - neben seiner Tätigkeit bei der Fa. Doppellmayer - großen Zeiteinsatz. Günther war von großem Engagement und erwies sich stets als großer Fachmann im Bereich der Gemeindeentwicklung. Hans Flatz, Landwirt von Korlen, Er wurde im Frühjahr 1980 in den Ersatz und im Frühjahr 1985 in die GV gewählt und gehörte dieser ununterbrochen bis heute an. (25 Jahre GV und 5 Jahr Ersatz - insgesamt 30 Jahre). Seit dem Frühjahr 2000 bis heute war Hans zusätzlich als Gemeindrat im Gemeindevorstand tätig. Neben den genannten Aufgaben gehörte Hans 25 Jahre der Abgabenkommission an, wobei er diese die letzten 20 Jahre als Vorsitzender leitete. 15 Jahre war er Mitglied der Grundverkehrs-Ortskommission Hittisau. Sein Beruf Landwirt machte ihn zum „Anwalt" und Fürsprecher für viele in seinem Berufsstand - eine Aufgabe, bei der er auf Grund seiner Fachkenntnisse immer die Interessen der Landwirtschaft mit besonderer Leidenschaft wahrgenommen hat. Hans war auch in weiteren Ausschüssen und Arbeitsgruppen vertreten, Zentrumsplanung, Wirtschaftspolitischer Ausschuss, Flächenwidmung und Raumplanung, ASZ, und vielen andern! Mit seinem außergewöhnlichen Vergangenheitswissen und mit seinem trockenen Humor war Hans in vielen Sitzungen und Besprechungen eine wohltuende Bereicherung. Als Obmann vom Güterweg Stöcken und lange Zeit auch von Korlen bringt sich Hans weiterhin für die Allgemeinheit ein. Seite 8 Der Bürger soll es w i s s e n Reinhold Eberle von Platz, Reinhold ist seit 1985 - also 25 Jahre Gemeindevertreter in Hittisau. Von 1990 bis 2005 war er im Gemeindevorstand und von 1993 bis zum Jahre 2000 Vizebürgermeister von Hittisau. Die letzten 10 Jahre war er Obmann vom Tourismusausschuss. Ein großartiger Einsatz von Reinhold, bei dem vor allem auch die Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden im Verbund der Kleeblattgemeinden und des Naturparks Nagelfluh kette forciert wurde. Auch die Wirtschaft, das Gewerbe und der Handel in Hittisau lag ihm sehr am Herzen und brachte in diesem Bereich viel ein. 10 Jahre war Reinhold Obmann des Standesamts- u. Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Staatsbürgerschaftsverbandes Hittisau. In den verschiedensten Ausschüssen und Arbeitsgruppen hat Reinhold mitgearbeitet: Neben dem Prüfungsausschuss, Sozialausschuss und Umweltausschuss, war Reinhold lange Zeit Delegierter zur Musikschule Bregenzwald, im Saalausschuss brachte ersieh ein und war auch 10 Jahre Ersatz in der Grundverkehrs-Ortskommission. Dass Reinhold sich außerordentlich für die Allgemeinheit engagiert und viele Ehrenämter inne hat, ist allseits bekannt. Sein Einsatz für die Allgemeinheit in der Gemeinde - sei es als ehemaliger Vizebgm., GR, GV, Vorsitzender des sehr agilen Tourismusausschusses, Obmann der Musik und vieles mehr ist großartig - fast einzigartig. Nicht nur die Anzahl seiner Ehrenämter, sondern auch die Art, wie er diese ausübte, war und ist einzigartig. Seine Ideen lebte er auch selbst mit Leib und Seele und verstand es, auch andere anzustecken, von seiner Familie über seine Freunde bis zu unbeteiligten Bürgern. So begeisterte er vor bald 40 Jahren junge Hittisauerlnnen. Als einer der ersten „Jugendarbeiter", machte die Wichtigkeit der Nahversorgung durch Handel und Gewerbe bewusst und demonstriert täglich Nachhaltigkeit und bewussten Umweltschutz. Tobias Bartenstein von Ließenbach Mit Tobias scheidet der jüngste GV aus. Er gehörte seit 2005 bis heute der GV und war 5 Jahre davor als Ersatz tätig. Er war 10 Jahre im Prüfungsausschuss tätig. Weiters war er jeweils 5 Jahre im Ausschuss für Abwasserbeseitigung, Wasserversorgung, Straße und Gebäude und im Raumplanungsausschuss tätig. Tobias vertrat die letzten 5 Jahre die Interessen der Gemeinde im Jagdausschuss Bolgenach III (Lecknertal). Neben all diesen politischen Tätigkeiten engagiert er sich sehr in der Freiwilligen Feuerwehr. Seite 9 Der Bürger soll es w i s s e n Paul Bechtervon Hinteregg Er gehörte die letzten 5 Jahre der Gemeindevertretung an und war zuvor 10 Jahre im Ersatz tätig. In der Grundverkehrs-Ortskommission vertrat er als Mitglied und zuvor 10 Jahre als Ersatzmitglied die Interessen der Landwirtschaft. In den letzten 5 Jahren war er Vorsitzender des Ausschusses für Abwasserbeseitigung, Wasserversorgung, Straßen und Gebäude. Ein Bereich den Paul wie kein anderer in Hittisau auf Grund seiner beruflichen Tätigkeit kennt. Weiters war Paul 5 Jahre im Bauausschuss und die letzten 10 Jahre im Umweltausschuss - später im Ausschuss für Nachhaltigkeit und Umwelt tätig. Seine Mitarbeit in der Arbeitsgruppe ASZ war deswegen auch von großer Wichtigkeit. Im März feierte Paul sein 30 jähriges Dienstjubiläum bei der Gemeinde Hittisau. Vor 30 Jahren, 1980 trat Paul als Teilzeitbeschäftigter in den Gemeindedienst ein. Damals vorwiegend als Straßenwärter und Mithilfe bei der Wasserversorgung, Kanalisation und Kläranlage. Nach der Pensionierung von Erwin Eberle übernahm Paul das Amt des Wassermeisters und Klärwärters. Die erforderlichen Ausbildungen und Kurse hiezu hat er alle besucht und diese mit „ausgezeichnetem" oder „sehr gutem Erfolg" abgeschlossen. Neben seiner politischen und beruflichen Funktion engagiert sich Paul auch in der Freiwilligen Feuerwehr und setzt sich gerade in der Zeit der Kirchenrenovierung stark im Pfarrkirchen rat ein. Gerhard Beer von Bühl gehörte der Gemeindevertretung 9 Jahre - von 2001 bis 2010 an. Im Frühjahr 2000 wurde er erstmals in den Ersatz gewählt - somit insgesamt 10 Jahre politisches Engagement. Während der gesamten Gemeindevertretungstätigkeit war er Mitglied im sehr engagierten Tourismusausschuss. Die letzten 5 Jahre war er Vorsitzender des Kulturausschusses - gehörte mit zu den Begründern der „Kulturtriebe Hittisau", eine weitere private Kultur-Initiative in Hittisau. Weiters arbeitete er im Fischereiausschuss, im Ausschuss für Sport und Jugend und in der Arbeitsgruppe „Betreutes Wohnen" mit. Als langjähriger Mitarbeiter in der Gemeinde als Sekretär, später als Leiter des Pflegeheimes und nun als Bänker in Hittisau kennt er die Möglichkeiten der Gemeinde sehr genau. Wilfried Eberle von Bütscheln Wilfried gehört seit 1990 - somit 2Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight 0 Jahre der Gemeindevertretung in Hittisau an. Alle 20 Jahre seiner ehrenamtlichen Tätigkeit leitete er als Obmann den FiSeite 10 Der Bürger soll es w i s s e n schereiausschuss. Er kennt unser Fischgewässer wahrscheinlich wie kein anderer und brachte großen Arbeitseinsatz bei Fischeinsätzen und Ausfischungen, usw. Während der gesamten Gemeindevertretungstätigkeit setzte er sich besonders für die Wirtschaft und das Gewerbe in unserer Gemeinde ein. Durch seine Tätigkeit als Geschäftsführer bei der Fa. Dietrich, dem größten Unternehmen in Hittisau, war es naheliegend, dass Wilfried auch 15 Jahre im Wirtschafts- und Landwirtschaftsausschuss sich einbrachte und sein Wissen und seine Erfahrung in die wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde einbrachte. 5 Jahre war Wilfried Mitglied in der Abgabenkommission und ebensolange Rechnungsprüfer beim Schulerhalterverband. Die letzten 10 Jahre war er auch im Prüfungsausschuss tätig. Wilfried ist auch Obmann der Güterweggenossenschaft Bütscheln. Josef Vögel von Hinteregg Er gehörte der Gemeindevertretung die letzten 10 Jahre an - zuvor war Seppl von 1975 bis 2000 - somit 25 Jahre im Ersatz tätig - somit 35 Jahre insgesamt. Von 1985 bis 1990 war er Mitglied des Bauausschusses. Weiters gehörte Seppl 5 Jahre dem Prüfungsausschuss und dem Wirtschaftspolitischen Ausschuss an. Er vertrat die Interessen der Gemeinde im Jagdausschuss der Jagdgenossenschaft Hittisau I. und war 10 Jahre Ersatzvertreter in der GrundverkehrsOrtskommission. Als Landwirt und Viehzüchter, ebenso als langjähriger Obmann des Viehzuchtvereines und guter Viehkenner vertrat Seppl die Interessen seines Berufsstandes in der Gemeinde. Außerhalb der politischen Ämter steht er der Güterweggenossenschaft Hinterberg als Obmann vor. Helene Saltuari von Bolgenach-Au Helene arbeitete von 1985 bis 2010 - somit 25 Jahre im Ersatz der Gemeindevertretung mit. 20 Jahre davon arbeitete sie im Sozialausschuss mit. Je 5 Jahre war sie im Einschätzungsausschuss für Fremdenverkehrsbeiträge, im Umweltausschuss und im Tourismusausschuss (Sparte Loipe) vertreten. Helene vertrat in der Gemeindevertretung besonders die Interessen der Bolgenacher - im Besonderen der „Schönenbühler" Lange war sie auch Obfrau der kath. Frauenbewegung in Hittisau. Ludwig Iselor von Tannen Ludwig arbeitete 15 Jahre im Ersatz der Gemeindevertretung mit - von 1995 bis 2010. Alle 15 Jahre war er im Sozialausschuss engagiert und die letzten 5 Jahre stand er diesem Ausschuss auch als Vorsitzender vor. Während dieser Zeit Seite 11 Der Bürger soll es w i s s e n führte er die Begrüßungsaktion ein, wo alle neu zugezogenen in Hittisau von ihm oder einem Mitglied des Sozialausschusses besucht wurden. Die letzten 5 Jahre warerauch in der Abgabenkommission tätig. Außer dieser politischen Tätigkeit engagiert sich Ludwig sehr in der Kirche als Kommunionhelfer und im Lektorendienst! Von links: Ludwig Iselor, Helene Saltuari, Josef Vögel, Wilfried Eberle, Gerhard Beer, Paul Bechter, Tobias Bartenstein, Rein hold Eberle, Hans Flatz und Günther Fink Ausschüsse und Delegierte Folgende Ausschüsse bzw. Kommissionen und Delegierte wurden auf Grund der gesetzlichen Bestimmungen und Vorgaben wie folgt besetzt: Seite 12 Der Bürger soll es w i s s e n STA u. Staalsb-Vei Wälderversicherum Schulerhalterverba Regio Versammlun Fischereiausschus: Prüfungsausschuss eS-Team (Umwelt) Gemeindevorstand Abgabenkommissic Gemeindeinformati D Jagdausschüsse Musikschule BW Umweltverband ED Bauausschuss Mag. Michael Bartenstein Jürgen Höfie Klaus Schwarz Brigitte Nenning DI Dominik Bartenstein 11 Walter Feurstein 12 Doris Dorner 13 Gerhard Schelling 14 Dietmar Nussbaumer 15 Christina Gerbis 16 DI Markus Schwärzler 17 Josef Reiner 18 Georg Bals 19 Ulrike Bundschuh 20 Marion Maier 21 Reinhold Bechter 22 Ida Bals 23 Josef Flatz 24 Erika Voppichler 25 Klemens Nenning 26 Paul Jakob 27 Christian Baldauf 28 Wolfgang Bilgeri 29 Georg Vögel 30 Anton Gerbis 31 Ing. Matthias Marxgut 32 Richard Bilgeri 33 Josef Rinderer 34 Jürgen Biigeri 35 Jürgen ScError: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight hwarzhans 6 7 8 9 10 1 Korirad Schwarz, Bgm. 2 Josef Maurer, Vizebgm. 3 Wolfgang Hagspiel 4 Mag. Urs Schwarz 5 Christina Eberie V V M EV M M M M3 M V V M V M M V EV Gemeindeblatt Grundverkehr D ED D D ED ED R M M E M D M M B2 M1 M M2 E3 M H2 E M E M V V D M E2 M M E1 M H1 B3 M M M M M 5 B1 4 3 5 6 4 5 4 V-Vorsitzender, EV-Ersatzvorsitzender, M-Mitglied, EM-Ersatzmitglied, D-Delegierter, ED-Ersatzdelegierter Seite 13 bestellt intier Gv-Sitzung am 25.5.2010 Der Bürger soll es w i s s e n Jugend u. Jugendraui Vereine Zusammenai Straßen. Wege. Platz Wirtschaft (Gew.Han. Beiräte Sozialznetrun M M M M M M M V Kultur,Dorfk-Zämma.. Sport- u. Sportplatzbs V Platz der Begegnung KiG/ Schulen und Bil Korirad Schwarz, Bgm. 2 Josef Maurer, Vizebgm. 3 Wolfgang Hagspiel 4 Mag. Michael Bartenstein 5 Jürgen Höfie 6 Mag. Urs Schwarz 7 Christina Eberle 8 Klaus Schwarz 9 Brigitte Nenning 10 DI Dominik Bartenstein 11 Walter Fe ur stein 12 Doris Dorner 13 Gerhard Scheiling 14 Dietmar Nussbaumer 15 Christina Gerbis 16 DI Markus Schwärzler 17 Josef Reiner 18 Georg Bals 19 Ulrike Bundschuh 20 Marion Maier 21 Reinhold Bechter 22 Ida Bals 23 Josef Flatz 24 Erika Voppichler 25 Klemens Nenning 26 Paul Jakob 27 Christian Baldauf 28 Wolfgang Bilgeri 29 Georg Vögei 30 Anton Gerbis 31 Ing. Matthias Marxgut 32 Richard Bilgeri 33 Josef Rindsrer 34 Jürgen Bilgeri 35 Jürgen Schwarzhans 1 Tourismus V M V M M M M M M M V M M M M M V M V M M M M V M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M 5 6 M Thomas Schwärzler Ernst Saituari M M Seite 14 bestem E der GV-Sftzung 20.4.2010 n Sozialausschuss Landwi rtschaft Der Bürger s o l l es w i s s e n Rechnungsabschluss 2009 Der Rechnungsabschluss 2009 wurde von Gemeindekassier Jörg Bilgeri mit Unterstützung von Gemeindesekretär Georg Bals erstellt und ist in der letzten Gemeindevertretungssitzung genehmigt worden. Die Buchungen wurden mit der gemeindeeigenen Computeranlage über das Buchungsprogramm KIM abgewickelt. Die einzelnen Gruppen stellen sich wie folgt dar: Gr. 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Bezeichnung Vertretungskörper und allgemeine Verwaltung öffentliche Ordnung und Sicherheit Unterricht, Erziehung, Sport und Wissenschaft Kunst, Kultur und Kultus Soziale Wohlfahrt und Wohnbauförderung Gesundheit Straßen- und Wasserbau, Verkehr Wirtschaftsf/Dienstl./Finanzwirt. Summe für OHH - nach Gruppen Einnahmen 185.949,80 41.697,27 210.152,14 140.682,63 154.683,13 1.491,19 12.673,44 14.259,41 748.335,50 2.315.840,01 3.825.764,52 Ausgaben 393.201,52 129.995,79 602.915,21 384.560,40 462.191,22 155.321,48 215.913,61 214.386,04 877.217,75 390.061,50 3.825.764,52 Der Voranschlag wurde um € 4.035,48 unterschritten. Der Schuldenstand der Gemeinde Hittisau beträgt mit 31.12.2009 € 792.394,38. Bei den Schulden handelt es sich um durchwegs nieder verzinste Wohnbaudarlehen. Die pro Kopfverschuldung beträgt bei 1925 Einwohnern € 411,63 Prüfbericht: Am 31. Mai 2010 wurde die Rechnungsprüfung durch den Prüfungsausschuss vorgenommen. Der Prüfbericht des Prüfungsausschusses wurde der Gemeindevertretung am 08.05.2010 vollinhaltlich zur Kenntnis gebracht. Mit der einstimmigen Genehmigung der Jahresrechnung 2009 wurde die Verwaltung entlastet und den Gemeindebediensteten und dem Prüfungsausschuss für ihre Arbeit Dank ausgesprochen. Seite 15 Der Bürger soll es w i s s e n Altstoffsammelstelle Aus gegebenem Anlass möchten wir wiederholt in dieser Ausgabe darauf hinweisen, dass in der Sammelzeile hinter dem Gemeindeamt in der letzten Zeit vermehrt Fehleinwürfe vorgekommen sind. Metall: Bitte nur Dosen und MetalVerpackungen. Plastik: Diese Einwurfstelle ist nur für kleine Mengen an Plastik vorgesehen. Der "Gelbe Sack" wird jeden Monat zu den gewohnten Abfuhrzeiten abgeholt. Altkleider: Im Gemeindeamt können Säcke für Altkleider gratis abgeholt werden. Ein Einwurf loser Kleidungsstücke ist nicht erwünscht! In der Abfallsammelzeile ist die Lagerkapazität für größere Mengen an Plastik nicht vorhanden. Bitte den gelben Sack verwenden! Bauarbeiten Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight - L 205 Hittisauer Straße Das Amt der Vorarlberger Landesregierung, Abteilung Straßenbau (Vllb), führt im Sommer 2010 auf der Landesstraße L 205, Hittisauer Straße, bei km 11,79 eine Instandsetzung eines Fahrbahnübergangs der Bärentobelbrücke durch. Für die Bauarbeiten muss die Landesstraße L205 für ca. zwei Wochen gesperrt werden. Beginn der Bauarbeiten wird Mitte August 2010 in den Schulferien sein. Der Verkehr wird über die Landesstraße L 23 über Riefensberg und weiter über die Landesstraße L 22 über Hittisau umgeleitet. Die Linienbusse des ÖPNV werden ebenfalls umgeleitet. Flurreinigung Bei der diesjährigen Flurreinigung vom 19.04 bis 30.04.2010 wurden von Familien, Vereinen, Kindern, Einzelpersonen und der Schule fast alle vorgeschlagenen Strecken abgelaufen. Wir danken den Beteiligten für Ihren Einsatz für die Umwelt und ein sauberes Hittisau! Seite 16 Der Bürger s o l l es w i s s e n Schließung Postfiliale Die Österreichische Post AG hat am 26.01.2010 der Regulierungsbehörde bekanntgegeben, dass sie beabsichtigt, die im Betreff genannte eigen betriebene Post-Geschäftsstelle zu schließen. Das Prüfverfahren hat ergeben, dass die Vorraussetzungen erfüllt sind und eine Schließung genehmigt wird. Die Schließung der Filiale Hittisau erfolgt am 06. Juli und die Eröffnung der Partnerstelle bei der Bäckerei Berkmann ist einen Tag später, am 07. Juli 2010. Verkauf Waldparzelle Hittisberg In der Gemeindevertretungssitzung vom Mai 2010 wurde vereinbart, dass das GST 2399 (Wald) am Hittisberg verkauft wird. Die Waldparzelle hat eine Größe von ca. 1,58 ha und liegt im Bereich "Gunten". Interessenten können bis am Mittwoch, den 30. Juni 2010 Angebote, in einem verschlossenen Kuvert mit der Aufschrift "Kaufangebot Waldparzelle Hittisberg", im Gemeindeamt abgeben. Seite 17 Der Bürger soll es w i s s e n Gratulationen Die Jahreshauptversammlung der Vorarlberger Braunviehzüchter stand ganz im Zeichen der Ehrung verdienstvoller Züchter und Funktionäre. Josef Vögel war 24 Jahre im Vorstand des Vorarlberger Braunviehzuchtverbandes tätig. Daher wurde er von der Generalversammlung zum Ehrenmitglied ernannt. Mit dem silberne Ehrenzeichen des Verbandes wurde Reinhold Willi für 20 Jahre Zuchtbuchführer ausgezeichnet. Ebenfalls bei dieser Versammlung überreichte ARG E-Obmann Hans Maierden "Management-Award" der ARGE Braunvieh an den Betrieb Thomas Lipburger. Diesen Einsatz für die Allgemeinheit möchte auch die Gemeinde Hittisau würdigen und wünscht den oben genannten weiterhin viel Freude und Erfolg im Beruf. Am 09. April wurde vom Grau viehzuchtverein Vorarlberg die Gebietsausstellung in Bludenz abgehalten. Reinhold Willi konnte mit seinen Zuchttieren den Eutersieg sowie den Gesamt-Typensieg nach Hittisau holen. Wir gratulieren Reinhold Willi zu seinem hervorragenden Leistungen im ganzen Land. Im Mai wurde Hans-Peter Metzler von der Wirtschaftskammer zum Spartenobmann Tourismus und Freizeitwirtschaft von Vorarlberg gewählt. Die Gemeinde Hittisau übermittelt auf diesem Wege erfolgreiches und gedeihliches Arbeiten für das Land Vorarlberg. Gerd Hagspiel musste sich beim Eybl Radmarathon in Salzburg nur dem Profi von Gourmetfein Wels, Rupert Probst im Sprint knapp geschlagen geben. Im Massenspurt bewies der 28 - jährige Hittisauer schnelle Beine und konnte sich auf den 2. Endrang platzieren. Die Gebrüder Dietmar und Ewald Bechter, Hinteregg haben im Monat Mai die Meisterprüfung abgelegt. Dietmar hat sich auf "Mechatroniker für Maschinen und Fertigungstechnik" sowie "Metalltechnik für Metall und Maschinenbau" spezialisiert und Ewald hat im Bereich "Tischler" die Meisterprüfung absolviert. Die Gemeinde Hittisau gratuliert recht herzlich zu den bestandenen Prüfungen und wünscht den beiden weiterhin viel Erfolg und Freude am Beruf. Beim Bundeswettbewerb im Mai in Feldkirch, konnte sich Johanna Bilgeri auf Bundesebene in der Wertung Bagottini, Fagott, mit ausgezeichnetem Erfolg gegenüber den anderen Bewerbern durchsetzten und errang somit den ersten Platz. Zu diesem österreichError: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight weiten Erfolg gratuliert die Gemeinde Hittisau recht herzlich und wünscht weiterhin viel Freude am Musizieren! Der Bürgermeister Seite 18 Der Bürger soll es w i s s e n Aus dem e5-Team Mitmachen beim Fahrradwettbewerb Seit dem Start der Aktion wurden von den Hittisauer Teilnehmern gesamt bereits eine Strecke von 6.900 km geradelt. Die Mitbürger haben hierbei nicht nur etwas für ihre Fitness getan sondern auch einen wertvollen Beitrag für unsere Umwelt geleistet. Ein Dankeschön an alle, die sich schon an dieser Aktion beteiligt haben. Gehen wir mal in uns und fragen uns, wieviele Fahrten wir unter 5 km machen, die auch mit dem VORARLBERG Fahrrad zu erledigen wären? Es würde uns freuer M O B I L l, wenn wir noch weitere Radler für diese Aktion F H R RAD WETTB E WE RS 1 A 0 begeistern könnten. Bis 12.09.2010 sind noch Anmeldungen möglich. Teilnehmen ist ganz einfach: am besten über das Internet unter http://www.fahrradwettbewerb.at anmelden. Nach Eingabe der Wohngemeinde die persönlichen Daten einfügen und Anmeldung abschicken. Sollte kein Internetanschluss zur Verfügung stehen, kann die Anmeldung auch über das Gemeindeamt/Bürgerservice vorgenommen werden. e/ energieteam hittisau Fahrradabstellanlagen wurden erweitert Um das Radfahren in unserem Ort noch attraktiver zumachen, hat sich die Gemeinde entschlossen, das Angebot mit Fahrradabstellanlagen zu erweitern. So wurden beim Kindergarten, beim Feuerwehr- und Kulturhaus und im Schwimmbad zusätzliche Radabstellanlagen installiert. Auch beim Frauenmuseum und vor dem Gemeindeamt wird es zusätzlich Abstellmöglichkeiten geben. Im Bereich der Schule wurden die für die Räder weniger geeigneten Vorderradhalter (Speichenkiller) durch Bügelhalterungen ersetzt. Diese Erweiterungen erfolgten auf Grund der am 21.07.2009 durchgeführten Untersuchung der Radabstellanlagen in Hittisau. Es würde uns vom e5-Team freuen, wenn auch die Geschäfte, Banken und Betriebe ihrerseits ebenfalls entsprechende Radabstellanlagen installieren würden, um die Benutzung des Seite 19 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Fahrrades noch attraktiver zu machen. Für allfällige Fragen bei der Umsetzung steht Georg Bals vom Gemeindeamt gerne zur Verfügung. Stromtankstelle in Hittisau Hittisau rüstet sich für die Mobilitätszukunft. In Zusammenarbeit mit der VKW wurde die erste Elektrotankstelle in Hittisau realisiert. Schon bei der Errichtung des neuen Parkplatzes hinter dem Gemeindehaus im Jahr 2007 wurde die Installation einer Elektrotankstelle vorgesehen. So war es ohne viel Aufwand möglich, die Infrastruktur der Elektrotankstellen des Projektes VLOTTE an dieser Stelle zu erweitern. VLOTTE-Fahrer haben die Möglichkeit, den Strom für ihre Fahrzeuge kostenlos an den öffentlichen Stromstellen zu beziehen. Alle öffentlichen Stromstellen in Vorarlberg werden ausschließlich mit Vorarlberger Ökostrom gespeist. Der Zugang zu den VLOTTE-Stromstellen erfolgt über das sogenannte Park&Charge-System. Die Jahresvignette und ein Zugangsschlüssel ermöglichen den VLOTTE- Kunden die kostenlose Lademöglichkeit Ihrer Fahrzeuge In Vorarlberg, Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein. Einen Überblick über die Standorte der Park&Charge-Stromstellen gibt es im Internet unter http://www.lemnet.org/. In Vorarlberg sind 94 % aller getätigten Autofahrten an Werktagen kürzer als 50 km. Somit wird das Elektroauto in der Modellregion zu einer vollwertigen Alternative. 75 Elektrofahrzeuge sind auf der Straße, 32 Stromstellen wurden errichtet. Insgesamt legte die VLOTTE beeindruckende 150.000 km zurück. Ein noch besseres Ergebnis verhinderte nur die Tatsache, dass ir ma ficc R c ug q ? ;io tg t ntt l - c h i l tii n rn nicht Sr ü rcur n G tn d ricnirtc? genügend Elektrofahrzeuge auf dem ow r r l ig r O r l ou Markt erhältlich sind. „Über 200 Interessenten befinden sich bereits auf der Warteliste", berichtet Iiiwerke vkw Vorstandsdirektor Dr. Christof Germann von der großen Nachfrage. w w n roCra fi rc w at ' fi Tli * i t Mehr infos unter www.vlotte.at Park & Charge Seite 20
  1. gemeindeinformation
DBSEW_20090601 Hittisau 01.06.2009 14.06.2021, 16:21 Der Bürger soll es wissen 125. Ausgabe Juni 2009 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Inhalt Aus dem Gemeindeamt Rechnungsabschluss 2008 Kommabrücke Kindergartengebäude - Thermische Sanierung Alte Säge Bartenstein EU_Wahl Stellenausschreibung Kindergarten Volksbegehren - Stopp dem Postraub Postamt Hittisau Flurreinigung Vermessungsflüge mittels Hubschrauber Kinderpass - NEU Altstoffsammelzeile Batteriesammeibox -Neu Schutzwaldprojekt Gratulationen Aus dem e5-Team Landrad Umwälzpumpentauschaktion Startworkshop e5 Elektromobilität für alle - Leistungsschau Hausbefragung Frauenmuseum Vereine Trachtenverein Hittisau Weltladen Hittisau Sonstiges Der Spielbus bringts! FAMILIENemPOWERem Ehrenamt im Pflegeheim Hittisau IfS Jugendberatung Bereitschaftsdienst der Ärzte Seite 3 5 5 6 7 8 9 10 1 1 1 1 13 13 14 15 15 16 18 19 19 20 23 25 26 27 28 28 29 31 31 32 33 34 35 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Liebe Leserin, lieber Leser! „Selbstverständlich für Sie da" lautet unsere Botschaft, mit der wir zeigen wollen, in welchen Bereichen die Gemeinde Hittisau täglich einen Beitrag dafür leistet, dass sich Bürgerinnen und Bürger in Hittisau wohl fühlen können. Service in der Verwaltung, ein funktionierendes soziales Netz, die Förderung und Unterstützung von Ehrenamt, Sicherheit, vor allem aber auch gut ausgebaute Infrastruktur werden von Bürgern erwartet und seitens der Gemeinde mit entsprechender Qualität erbracht. Manche Leistungen - vor allem im Bereich der Infrastruktur - sind mittlerweile so selbstverständlich geworden, dass sie nicht mehr bewusst wahrgenommen werden bzw. erst dann, wenn Dinge einmal nicht funktionieren: z.B. ein gutes öffentliches Busangebot, Spielgruppe, Kindergarten, moderne Schulgebäude, vielfältige Sport- und Freizeiteinrichtungen und nicht zuletzt die Versorgung mit Wasser. Laut Statistik verbraucht eine Person täglich ca. 195 Liter Wasser. Beste Wasserqualität, aber auch die Sicherheit der Versorgung sind uns seit Jahrzehnten ein Anliegen. Die Gemeinde sorgt aber nicht nur für Wasser sondern auch dafür, dass verbrauchtes Wasser umweltschonend entsorgt wird. Noch bis in die 70er-Jahre waren die Gewässer stark belastet. Heute haben die Gewässer durchwegs gute Wasserqualität - ein Ergebnis der inzwischen fast flächendeckenden Kanalisierung des ganzjährigen Siedlungsgebietes. Hittisau verfügt heute über zwei Häuser in der Senioren-Betreuung, mit einer Kapazität von 24 Betten im Pflegeheim und 10 Wohnungen im „Betreuten Wohnen". Eine hohe Qualität der Betreuung ist gerade deshalb möglich, weil sie in kleinen, überschaubaren Häusern stattfindet. Optimal ergänzt wird die Senioren-Betreuung durch das Angebot von weiteren Partnern, dem Mobilen Hilfsdienst, der Familienhilfe und der Hittisauer Hauskrankenpflege. Für den großartigen Einsatz aller Mitarbeiterinnen und den ehrenamtlich tätigen in den stationären, ambulanten und mobilen Einrichtungen möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Dass sich Jung und Alt in Hittisau wohl fühlen sollen, ist ein Grundsatz, der seit vielen Jahren verfolgt wird. Auch auf die „Kultur des Helfens" zwischen den Seite 4 D e r B ü r g e r s o l l es w i s s e n Generationen wird großer Wert gelegt. Unser Engagement verfolgt das Ziel, Verständnis, Bewusstsein und Wertschätzung unter den jüngeren und älteren Mitbürgerinnen zu schaffen. ft I Bürgermeister Aus dem Gemeindeamt Rechnungsabschlus 2008 Der Rechnungsabschluss 2008 wurde von Gemeindekassier Jörg Bilgeri mit Unterstützung von Gemeindesekretär Georg Bals erstellt und ist in der letzten Gemeindevertretungssitzung genehmigt worden. Die Buchungen wurden mit der gemeindeeigenen Computeranlage über das Buchungsprogramm KIM abgewickelt. Die einzelnen Gruppen stellen sich wie folgt dar: Gr. 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Bezeichnung Einnahmen Vertretungskörper und allgemeine 156.180,33 Verwaltung 3.960,00 öffentliche Ordnung und Sicherheit 115.736,78 Unterricht, Erziehung, Sport und 169.906,80 Wissenschaft 703.033,71 Kunst, Kultur und Kultus 3.004,96 Soziale WohlfahError: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight rt und Wohnbauförderung 86.678,99 Gesundheit 12.916,99 Straßen- und Wasserbau, Verkehr 1.718.794,32 Wirtschaftsf/Dienstl ./Finanzwirt. 2.549.782,97 Summe für OHH - nach Gruppen 5.519.725,85 Ausgaben 417.946,91 50.013,15 389.821,59 204.888,02 1.699.666,07 161.705,91 212.517,02 153.313,86 1.537.370,37 692.482,95 5.519.725,85 Seite 5 Der B ü r g e r s o l l es w i s s e n Der Voranschlag wurde um € 405.325,85 überschritten. Der Schuldenstand der Gemeinde Hittisau beträgt mit 31.12.2008 € 811.064,14. Bei den Schulden handelt es sich um durchwegs nieder verzinste Wohnbaudarlehen. Die pro Kopiverschuldung beträgt bei 1933 Einwohnern € 419,59. Prüfbericht: Der Prüfungsausschuss hat am 22.4.2009 eine nicht angemeldete Einschau in die Bargeld- und Bankbestände vorgenommen und am 28. Mai 2009 eine Überprüfung des Rechnungsabschlusses 2008 vorgenommen. Der Prüfbericht des Prüfungsausschusses wurde der Gemeindevertretung vollinhaltlich zur Kenntnis gebracht. Mit der einstimmigen Genehmigung der Jahresrechnung 2008 wurde die Verwaltung entlastet. Den Gemeindebediensteten und dem Prüfungsausschuss ein Danke für ihre Arbeit. Kommabrucke - Gutachten der Brückenprüfung Die beiden gedeckten Holzbrücken „Ließenbachbrücke" und „Kommabrücke" wurden heuer im Frühjahr erstmals einer gutachterlichen Prüfung unterzogen. Das Gutachten der Ingenieure Oksakowski + Partner aus Feldkirch wurde der Gemeindevertretung in der letzten Sitzung zur Kenntnis gebracht. Die Ließenbachbrücke bedarf keiner Maßnahmen und ist laut Gutachten in einem guten Zustand! Die Kommabrücke ist aus Sicht der Gutachter aus Sicherheitsgründen derzeit zu sperren! Im Gutachten werden die erforderlichen Maßnahmen für einen weiteren Betrieb als Fußgängerbrücke angeführt. Nachdem die Brücke unter Denkmalschutz steht sind sämtliche Sanierungsmaßnahmen mit dem BDA abzustimmen. Am Freitag, den Seite 6 D e r B ü r g e r s o l l es wissen 12.6.2009 fand eine gemeinsame Besichtigung mit dem Bundesdenkmalamt statt. Der Bürgermeister wurde von der Gemeindevertretung beauftragt, mit einem Fachmann (Zimmerer) und den Gutachtern nach einer provisorischen Weiterverwendung mit geringem Aufwand zu suchen. Bis alle Details der Sanierung und der hiefür notwendigen Finanzierung geklärt sind, soll übergangsmäßig die Kommabrücke verstärkt werden. Die Erhaltungswürdigkeit der ältesten, gedeckten Holzbrücke im Lande wird mit den Wortmeldungen aus der Gemeindevertretung bestätigt. Kindergartengebäude - Thermische Sanierung Das Kindergartengebäude (früher Schule) wurde 1932 erbaut und ist noch nie thermisch verbessert worden. Wolfgang Bilgeri, Plan-B, wurde mit Erich Reiner (Energieberater und Bauphysiker) zu Rate gezogen und das Gebäude nach Möglichkeiten einer thermischen Sanierung während der Sommerferien untersucht. Die vorgeschlagene Wärmeisolierung für das gesamte Gebäude wurde aus gestalterischer Sicht im Bauausschuss (mit Arch. Cukrowicz) beraten und für möglich beurteilt. Der Ausbau des Dachgeschosses für Kindergartenzwecke (Bewegungsraum) ist aus fachlicher Sicht nicht bzw. nur mit enormem Aufwand möglich. Die Konstruktion des Dachstuhls würde einen Ausbau enorm erschweren und die Seite 7 Der B ü r g e r s o l l es wissen Auflagen aus statischer und brandschutztechnischer Sicht wären groß, da kein Fluchtwege möglich sind. Die für eine wärmetechnische Isolierung notwendigen Maßnahmen bzw. Gewerke wurden ausgeschrieben. Die Arbeiten werden heuer im Sommer während der Ferienzeit durchgeführt. Die Sanierung umfasst auch das UG (Kinderspielgruppenräume). „Alte Säge Bartenstein* - künftige Instandhaltungen Ignaz und Tobias Bartenstein haben am 30.12.2008 persönlich beim Bürgermeister vorgesprochen und eine Liste der Aufwendungen für die Instandhaltung der „alten" Säge und den dazugehörenden Anlagen (Wasserzuleitung usw.) ab dem Jahre Herbst 1999 vorgelegt. Die Kosten sind detailliert aufgezeichnet. Gleichzeitig ersuchten sie um Gewährung von ^ • .. . . • • • • _ ' •' Unterst
  1. gemeindeinformation
DBSEW_20110301 Hittisau 01.03.2011 14.06.2021, 16:21
  1. xyz
  2. gemeindeinformation
DBSEW_20070301 Hittisau 01.03.2007 14.06.2021, 16:20 Der Bürger soll es wissen Seite 1 Der Bürger soll es wissen Übersicht: AUS DEM GEMEINDEAMT...................................................................................... 4 UMBAU GEMEINDEHAUS .................................................................................... 4 REISEPASS ....................................................................................................... 5 NOTARIELLER AMTSTAG ................................................................................... 5 WECHSEL BEI DER FEUERWEHR ........................................................................ 5 VORANSCHLAG FÜR DAS JAHR 2007 ................................................................. 5 VERORDNUNG ÜBER DIE FESTSETZUNG DER HEBESÄTZE UND TARIFE 2007........ 6 PROBLEMSTOFFABGABE ................................................................................ 11 SPERRMÜLLABGABE ...................................................................................... 11 ALTEISENABGABE .......................................................................................... 11 AUTOWRACKS-ABHOLUNG .............................................................................. 12 NICHTRAUCHERSCHUTZ – RAUCHVERBOTE ...................................................... 12 GRATULATIONEN............................................................................................. 12 VEREINE:................................................................................................................... 13 ORTSFEUERWEHR HITTISAU ............................................................................ 13 GERHARD SCHELLING, EHEMALIGER KDT. ....................................................... 14 VEREIN „AKTIV FÜR DIE DRITTE WELT“ – WELTLADEN HITTISAU:..................... 15 KREMATORIUMSBESUCH ................................................................................. 16 CARSHARING PILOTPROJEKT........................................................................... 17 SONSTIGES: .............................................................................................................. 19 SPIELOTHEK ................................................................................................... 19 SOZIALSPRENGEL VORDERWALD ..................................................................... 20 MUSIKSCHULE BREGENZERWALD .................................................................... 23 BEREITSCHAFTSDIENSTE DER ÄRZTE: .......................................................... 25 Seite 2 Der Bürger soll es wissen Liebe Hittisauerinnen und Hittisauer! Der heurige Winter kommt nicht so recht in Schwung. Darf man Klimaforschern Glauben schenken, so wird die Erderwärmung weiter zunehmen. Die Auswirkungen des Klimawandels werden derzeit allerorts diskutiert. Der Beitrag des Menschen zum Klimawandel ist unbestritten – das haben die Diskussionen der letzten Wochen einmal mehr deutlich gezeigt. Weniger klar ist, wer denn nun etwas dagegen tun soll. Da sind wir immer noch dazu geneigt, mit dem Finger auf die jeweils anderen zu zeigen – nicht wir Österreicher, sondern die USA oder China sollen zuerst handeln, nicht die Autofahrer, sondern der Flugverkehr, nicht die Bürger, sondern die Politiker, …. Dabei muss uns bewusst sein, dass längst Lösungen gefragt sind, in die auch wir alle eingebunden sind. Denn es wird viele kleine Schritte brauchen, um in Sachen Klimaschutz etwas zu bewegen. Unser Ziel in Hittisau ist es, durch intelligentes Mobilitätsmanagement den Verkehr in unserer Gemeinde bestmöglich abzuwickeln. Gleichzeitig wollen wir aber auch umweltverträgliche Verkehrsmittel mit aller Kraft fördern und, wo immer dies möglich und sinnvoll ist – Verkehr vermeiden. Unser Förderbeitrag für einen attraktiven Wälderbus ist nicht unbeträchtlich. Die Organisationsstruktur bei der Regio für den Busbereich ist ein wichtiger Schritt in der Zusammenarbeit im Bregenzerwald. Die Errichtung einer kundenfreundlichen Bushaltestelle mit überdachtem Fahrradabstellplatz ist beim Gemeindeamt vorgesehen. In Hittisau sollten wir erreichen, dass wir alle, bevor wir ins Auto steigen, abgewogen haben, ob nicht der Bus, das Rad oder die eigenen Füße die bessere, weil gesündere, stressfreiere und umweltverträglichere Alternative wäre, dann haben wir bereits viel erreicht. Helfen auch Sie mit, dass wir in Zukunft in Sachen umweltfreundlicher Mobilität Vorbild für andere sein können. Konrad Schwarz, Bürgermeister Seite 3 Der Bürger soll es wissen Aus dem Gemeindeamt Umbau Gemeindehaus Im Jahre 1961 wurde das Gemeindehaus nach den Plänen des Architekten Hörburger errichtet. Großteils wurden zwischenzeitlich schon Nutzungsänderungen vorgenommen (Bank, Lagerhaus, Gendarmerie, Postzustellung usw.). Seit einiger Zeit sind die Sanierung und der Gemeindehausumbau im Gespräch und die Umsetzung im Frühjahr 2007 vorgesehen. Mit den Arbeiten wird Anfang April 2007 begonnen werden und soll voraussichtlich bis Ende Juni abgeschlossen sein. Während der Bauarbeiten wird es zu Beeinträchtigungen im Parteienverkehr kommen. Wir bitten bereits im Voraus um Verständnis für die Erschwernisse während der Bauzeit. Die Sanierung und teilweise Nutzungsänderung umfasst im Erdgeschoss im Wesentlichen die Installierung eines Bürgerservices und die Neuausrichtung des Tourismusbüros. In den Räumen des ehemaligen Lagerhauses wird die öffentliche Bücherei und Spielothek eingerichtet. Im einstigen Raum für die Postzustellung ist ein Besprechungszimmer mit mehrfacher Nutzung (Tourismus, Sprechtage, Waldaufseher, Notar usw.) vorgesehen. Das Postamt bleibt am bestehenden Standort und wird während der Umbauarbeiten den Betrieb eingeschränkt durchführen. Im 1. Obergeschoss sind grundsätzliche Verbesserungsarbeiten und technisch notwendige Installationen erforderlich. Verbunden damit ist eine Neuorganisation im Gemeindeamt. Im 2. Obergeschoss sind innerhalb der Wohnungen geringe Veränderungen erforderlich. Eine gesetzliche Vorgabe ist die behindertengerechte Ausstattung des Gemeindehauses vom Keller bis zum 2. Obergeschoss. Dies geschieht durch den Einbau eines Personenliftes und den damit verbundenen Änderungen im Bereich des Haupteinganges und der WC-Anlagen. Weiters werden auch alle alten Fenster, Heizkörper und sanitären Einrichtungen durch neue ersetzt. Während der Umbauarbeiten ist vorgesehen, dass das Tourismusbüro im Feuerwehr- und Kulturhaus untergebracht wird. Das Gemeindeamt und Standesamt verbleibt in den Räumlichkeiten im 1. OG und wird durch die Umbauarbeiten stark betroffen sein. Während dieser Zeit kann der Parteienverkehr möglicherweise durch die laufenden Umbauarbeiten eingeschränkt sein oder kurzfristig ausfallen, wofür wir um Verständnis bitten. Seite 4 Der Bürger soll es wissen Reisepass Nach Angaben des Bundesministeriums für Inneres laufen im Jahr 2007 überdurchschnittlich viele Reisepässe ab. Da ein „verlängern“ nicht mehr durchführbar ist, bekommen alle Bürgerinnen und Bürger die einen neuen Pass beantragen, den Sicherheitsreisepass, der seit Sommer 2006 ausgestellt wird. Da es in der Hochsaison zu längeren Wartezeiten kommen könnte, werden alle Bürgerinnen und Bürger, deren Pass dieses Jahr seine Gültigkeit verliert, sich frühzeitig mit dem Gemeindeamt, Zimmer 9 in Verbindung zu setzen. Notarieller Amtstag Der nächste notarielle Amtstag des öffentlichen Notars Dr. Hermann Hager, Bezau, findet wie jeden Monat, am ersten Montag im Monat statt. Der nächste ist am Montag, den 05.03.2007. Wechsel bei der Feuerwehr Bei der Jahreshauptversammlung am 27. Jänner 2007 hat sich Feuerwehrkommandant Gerhard Schelling einer Wiederwahl nicht mehr gestellt. Bei den Neuwahlen wurde Hans Grabher von Helmisau zum Kommandanten und Josef Peter Nußbaumer zu seinem Stellvertreter gewählt. Die Gemeinde dankt dem ausscheidenden Kommandanten Gerhard Schelling für seine langjährige Tätigkeit in der Feuerwehr – davon 6 Jahre als Kommandant - und wird eine gebührende Ehrung zu einem späteren Zeitpunkt vornehmen. Dem neugewählten Kommandanten Hans Grabher und seinem Team im Feuerwehrausschuss wünschen wir einen guten und erfolgreichen Start in der Feuerwehrführung und hoffen auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit. Voranschlag für das Jahr 2007 Die GV hat den Voranschlag in der Sitzung am 28.12.20046 so rechtzeitig beschlossen, dass er mit Beginn des Kalenderjahres wirksam werden konnte. Bei der Erstellung wurden die notwendigen Grundsätze beachtet. Die Einnahmen und Ausgaben sind übersichtlich dargestellt und die Grundsätze der Wahrheit, Klarheit, Genauigkeit, Wirtschaftlichkeit, Sparsamkeit und der Öffentlichkeit wurden berücksichtigt. Einige Positionen sind bereits von Landesseite vorgegeben: es sind dies Ertragsanteile, Landesumlage, Sozialhilfe, Pflegegeld, schlüsselmäßige Bedarfszuweisungen, usw. Seite 5 Der Bürger soll es wissen Der Verschuldungsgrad pro Einwohner beträgt zum 1.1.2007 und am Ende des Jahres 2007 voraussichtlich Der Voranschlag enthält folgende Summen: Gruppe Bezeichnung Einnahmen € € 547,00 € 525,00. Ausgaben € 1.555.600,00 29.700,00 333.000,00 258.200,00 1.162.700,00 181.100,00 230.600,00 186.100,00 1.373.100,00 546.900,00 0. Vertretungskörper und allg. Verwaltung 783.200,00 1. öffentliche Ordnung und Sicherheit 8.400,00 2. Unter., Erziehung, Sport und Wissensch. 122.500,00 3. Kunst, Kultur und Kultus 130.500,00 4. Soziale Wohlfahrt u. Wohnbauförderung 188.300,00 5. Gesundheit 2.900,00 6. Straßen- und Wasserbau, Verkehr 48.600,00 7. Wirtschaftsförderung 6.000,00 8. Dienstleistungen 1.556.800,00 9. Finanzwirtschaft 3.009.800,00 An Verstärkungsmitteln stehen € 38.000,00 zur Verfügung. Der Voranschlag schließt mit Ausgaben und Einnahmen von je € 5.857.000,00 ausgeglichen ab. Die Finanzkraft der Gemeinde Hittisau beträgt € 1.668.900,00. Für die Umsetzung dieses Budgetrahmens ist eine Entnahme aus der Haushaltsrücklage von € 1.083.700,00 notwendig. Verordnung über die Festsetzung der Hebesätze und Tarife 2007 Bezeichnung: Meßbetr. Hebesatz 1. Grundsteuer A: f.land-u.forstw.Betriebe 1.195,95 500 2. Grundsteuer B: f. sonstige Grundstücke 21.899,26 500 3. Kommunalsteuer 3% 4. Gästetaxe: je Nächtigung lt. VO € 1,40 5. Zweitwohnsitzabgabe lt. VO bis 70 m² Geschossfläche € 3,80 über 70 m² Geschossfläche € 0,00 6. Tourismusbeitrag: € 0,40 v.H. 7. Hundesteuer: je Hund € 36,70 8. Gemeindebeitrag für Musikschulen: Von den Gesamtkosten für 2 Semester (Eltern- u. Gde. Beitrag) übernimmt die Gemeinde 50% - höchstens jedoch für Einzelunterricht € 382,00 Gruppenunterricht € 306,00 Elementarunterricht € 168,00 Kurzstunde € 306,00 Kindersingen € 102,00 12. Gebühren für die Benützung von Gemeindeeinrichtungen: Seite 6 Der Bürger soll es wissen a) Wasserbezugsgebühren: Grundgebühr halbjährlich € 20,00 + USt. Zählermiete für 2. Zähler, halbjährlich € 10,00 + USt. Zählermiete für Regenwassernutzung halbj. € 5,00 + USt. je m3 Trink- und Nutzwasserbezug je m3 € 0,32 + USt. Pauschalgebühr für nicht angeschlossene Objekte als Löschwasserbeitrag im Umkreis eines Hydranten bis 100 lfm halbjährlich € 8,70 + USt. bis 150 lfm halbjährlich € 6,10 + USt. bis 200 lfm halbjährlich € 3,80 + USt. b) Wasseranschlussgebühren: Beitragssatz € 24,40 + USt. c) Kanalbenützungsgebühren: je m3 Abwasser € 1,74 + USt. ab 2000 m³ jährlich € 1,56 + USt. Oberflächenwässer m2/Halbjahr € 0,25 + USt. d) Klärgrubeninhalte je m³ Abwasser € 11,20 + USt. e) Kanalanschlussgebühren: Beitragssatz € 29,50 + USt. f) Müllabfuhrgebühren: Grundgebühren: a) für leerstehende Gebäude u. Alphütten € 25,45 + USt. b) für Einpersonenhaushalte u. Betriebe € 33,00 + USt. c) für Zweipersonenhaushalte, Ferien häuser und zu Ferienzwecken vermietete Gebäude € 47,64 + USt. d) für Dreipersonenhaushalte € 50,91 + USt. e) für Vier- und Mehrpersonenhaushalte € 54,00 + USt. Abfuhrgebühren (Sack- und Entleerungsgebühren): Sackgebühr für Restmüllsack (60 l) € 4,90 incl. Sackgebühr für Bioabfallsack (8 l) € 0,70 incl. Sackgebühr für Bioabfallsack (15 l) € 1,30 incl. Gestrasack für Plastikabfall (240 l) € 0,50 incl. Gebühr für die Entleerung von 50 l Eimer / je Entleerung € 4,00 incl. 110 l Eimer / je Entleerung € 8,50 incl. 120 l Eimer / je Entleerung € 9,30 incl. Gebühr für die Entl. eines 240 l Containers € 18,60 incl. 660 l Container € 42,90 incl. 800 l Container € 50,00 incl. 1100 l Container € 71,50 incl. 120 l Container /Bioabfall € 9,60 incl. 13. Entgelte für die Benützung von Gemeindeeinrichtungen: a) Kindergarten - Elternbeitrag Monat/Kind (7:40-10:45 )€ 27,01 incl. Elternbeitrag Monat/Kind (7:40-11:35 ) € 28,00 incl. Elternbeitrag Monat/Kind (7:40-12.20) € 29,00 incl. b) Verpflegskosten SENIORENHEIM: Seite 7 Der Bürger soll es wissen Heim Platz 186 Person/Tag € 31,50 14. Solaranlagenförderung: verlängert bis 31.12.2007 im Ausmaß von 1/4Anteil der Landesförderung im Rahmen des budgetierten Voranschlagsatzes bis zu einem Höchstbetrag von € 900,00 je Objekt. Die Hebesätze und Gebühren wurden in der vorgelegten Höhe einstimmig beschlossen und genehmigt. Diese Verordnung tritt am 01.01.2007 in Kraft. Gleichzeitig verliert die Verordnung für das Jahr 2006 ihre Wirksamkeit. Seite 8 Der Bürger soll es wissen Verordnung über einen Leinenzwang im Bereich des Ortszentrums von Hittisau sowie die Beseitigung von Hundekot. Die Gemeindevertretung der Gemeinde Hittisau hat in ihrer Sitzung am 16. Jänner 2007 beschlossen: Gemäß § 50 Abs. 1 lit. A Z. 10 in Verbindung mit § 18 Gemeindegesetz, LGBI. Nr. 40/1985 i.d.g.F. wird unbeschadet bestehender Gesetze und Verordnungen des Bundes und des Landes Vorarlberg verordnet: § 1 Geltungsbereich Der Geltungsbereich dieser Verordnung erstreckt sich auf die in der Anlage (Lageplan) farbig ausgewiesenen Bereiche des Gemeindegebietes von Hittisau. § 2 Verbote Auf den in § 1 erwähnten Flächen ist das freie Laufenlassen von Hunden verboten (Leinenzwang). Hundehalter sind während des ganzen Jahres verpflichtet, die durch ihren Hund auf den in § 1 erwähnten Flächen verursachten Verunreinigungen (Hundekot) unverzüglich zu beseitigen. Die Entsorgung ist über die aufgestellten Hundekotcontainer „Belloo“ oder öffentlichen Mülleimer möglich. Für die Einhaltung der Verordnung ist der Hundehalter verantwortlich. Hat dieser das Tier einer anderen Person anvertraut, so obliegt dieser Person die Verantwortung. § 3 Verwaltungsübertretung Das Nichtbefolgen der Bestimmungen dieser Verordnung wird von der Bezirksverwaltungsbehörde als Verwaltungsübertretung geahndet. § 4 Inkrafttreten Diese Verordnung tritt mit dem auf die Kundmachung folgenden Tag in Kraft. Die Verordnung vom 12. 06. 2002 tritt außer Kraft. Hinweis: Für die öffentlichen Verkehrsflächen gilt bereits aufgrund der Straßenverkehrsordnung § 92, dass der Besitzer oder Verwahrer von Hunden dafür zu sorgen hat, dass Gehsteige, Gehwege, Fußgängerzonen und Straßen nicht verunreinigt werden. In diesen Bereichen dürfen Hunde nach der Straßenverkehrsordnung nicht frei herumlaufen. Seite 9 Der Bürger soll es wissen Seite 10 Der Bürger soll es wissen Problemstoffabgabe beim Bauhof Am Samstag, den 28. April 2007 findet von 8:30 – 11:30 Uhr die Problemstoffsammlung beim Bauhof Hittisau (hinter der Fa. Dietrich) statt. Sie haben wiederum die Möglichkeit, die in ihrem Haushalt angefallenen Problemstoffe abzugeben. Die Problemstoffe sind nach Möglichkeit in den Originalbehältnissen zu übergeben. Kühlgeräte, Bildschirme und Elektronikschrott kann ebenfalls bei der Problemstoffsammlung abgegeben werden. Für Altbatterien (ausgenommen Autobatterien), Lampen und Kühlgeräte sowie Ölfilter, Altöl und Altchemikalien besteht auch eine Rücknahmepflicht des Handels. Medikamente können in Apotheken zurückgegeben werden. Wir möchten noch einmal darauf hinweisen, dass nur haushaltsübliche Mengen angenommen werden können. Sperrmüllabgabe beim Biomasseheizwerk Am Mittwoch, den 25. April 2007 besteht die Möglichkeit, in der Zeit von 13.00 - 18.00 Uhr beim Parkplatz vor dem Biomasseheizwerk Sperrmüll abzugeben. Bei der Sperrmüllabgabe sind nur sperrige Güter erlaubt. Teile, die in den Müllsack passen, müssen im Müllsack entsorgt werden. Wichtig: Bei der Sammlung wird kein Sperrmüll in Säcken angenommen. Größere Mengen müssen direkt im Abfallwirtschaftszentrum Andelsbuch/Bersbuch (früher Sporenegg) abgegeben werden. Alteisenabgabe beim Biomasseheizwerk Am Donnerstag, den 26. April 2007 können in der Zeit von 8.00 bis 17.00 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Biomasseheizwerk Eisenteile, Dachrinnen, Fahrräder sowie Waschmaschinen, Spülmaschinen, Herde usw. abgegeben werden. Die Alteisenabgabe ist im haushaltsüblichen Rahmen kostenlos. Wir ersuchen, die Abgabe unbedingt in der obgenannten Zeit durchzuführen. Auf keinen Fall dürfen Eisenteile schon am Vorabend abgeladen werden. Seite 11 Der Bürger soll es wissen Autowracks-Abholung Die Beseitigung von Autowracks erfolgt am 26./27. April 2007 zum Abholpreis von € 40,-- (inkl. Mwst.) pro Autowrack. Die Abholung kann gegen Bezahlung der Gebühr beim Gemeindeamt Zimmer Nr. 9, bis 25.04.2007, angemeldet werden. Bei der Anmeldung bitte unbedingt den Typenschein mitbringen. Die Autowracks werden nur an der Straße abgeholt, wo sie vom LKW leicht erreichbar sind. Sie dürfen auf keinen Fall mit weiteren Reifen gefüllt werden. Pro Auto werden 4 Reifen + 1 Ersatzreifen als normal angenommen. Weiters dürfen die Autos nicht mit anderen Materialien gefüllt sein. Nichtraucherschutz – Rauchverbote Der Konsum von Tabak ist in Industrieländern wie Österreich bedeutendste Ursache vermeidbarer Krankheiten und Todesfälle. Weltweit sterben derzeit nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) jährlich über 4 Millionen Menschen vorzeitig an den Folgen tabakbedingter Krankheiten. Diese Zahl wird sich innerhalb der nächsten Jahrzehnte auf rund 10 Millionen pro Jahr erhöhen, wenn gegen diese Entwicklung nichts unternommen wird. Es ist heute wissenschaftlich anerkannt, dass auch Passivrauchen schadet, immer mehr Erkrankungen werden mit Passivrauchen in Verbindung gebracht. Im Lichte dieser Erkenntnis hat der Bundesgesetzgeber im Jahre 2004 weitreichende Regelungen zum Nichtraucherschutz erlassen. Ungeachtet nachfolgender Erläuterungen ist jedoch vorweg festzustellen, dass immer mehr Gemeinden in ihren eigenen Einrichtungen ungeachtet der öffentlich – rechtlichen Bestimmungen wie etwa dem Tabakgesetz in ihren Gebäuden ein generelles Rauchverbot normieren. Auch in der Gemeinde Hittisau gilt, mit Ausnahme des Ritter von Bergmann Saales, ein Rauchverbot in allen öffentlichen Gebäuden. Gratulationen Beim VTV-Wintercircuit hat Tina Manzel in der Kategorie U-12 mit ihrem Sieg für eine Überraschung gesorgt. Auf dem Weg ins Finale gab sie lediglich zwei Games ab und besiegte dort schließlich auch die als Nummer eins gesetzte Spielerin klar mit 6:2 und 6:1. Die Gemeinde Hittisau gratuliert Tina zu ihren hervorragenden Leistungen und wünscht ihr viel Glück und Erfolg auf Ihrem weiteren Weg! Seite 12 Der Bürger soll es wissen Vereine: Ortsfeuerwehr Hittisau Bei der Jahreshauptversammlung am 27. Jänner 2007 trat nach sechsjähriger Amtszeit Kommandant Gerhard Schelling zu den Neuwahlen nicht mehr an. Für sein ehrenamtliches und großes Engagement möchten wir an dieser Stelle unseren Dank und Anerkennung aussprechen. Herr Hans Grabher wurde zum neuen Kommandanten gewählt. Erreichbar unter: Hans Grabher, 6952 Hittisau, Helmisau 119 Tel. Nr.: 05513/4215, Mobiltelefon: 0664/1611417 Email: hans-grabher@aon.at Der neue Feuerwehrvorstand setzt sich wie folgt zusammen: Hans Grabher Josef Peter Nußbaumer Martin Nenning Christoph Bals Andreas Pfanner Tobias Bartenstein Jörg Bilgeri Florian Bechter Kommandant Kommandant Stellvertreter Beirat Beirat und Gerätewart Beirat und Gerätewart Kassier Schriftführer Beirat Die Feuerwehr Hittisau braucht dringend Verstärkung, aus diesem Grund suchen wir intressierte junge Männer ab 16 Jahren die sich gerne ehrenamtlich für die Dorfgemeinschaft einsetzen. Interessierte wenden sich bitte an Hans Grabher. Unter dem Motto „RETTEN - LÖSCHEN – BERGEN – SCHÜTZEN“ sorgt die Feuerwehr Hittisau für Sicherheit zum Wohle der Gemeinde und deren Bevölkerung. Für die Ortsfeuerwehr Hittisau Der Feuerwehrvorstand Seite 13 Der Bürger soll es wissen Gerhard Schelling, ehemaliger Kdt. Geschätzte Hittisauerinnen und Hittisauer! Zum Ersten möchte ich mich bei der gesamten Bevölkerung recht herzlich bedanken, die mich während meiner 6 jährigen Kommandantenzeit in allen Belangen unterstützt haben. Für mich gab es schöne Zeiten, wo Kameradschaft sehr gepflegt wurde und wir in der Feuerwehr gemeinsam „Großartiges“ miteinander durchführten und in Katastrophenfällen ausgezeichnet zusammenarbeiteten. In den letzten 1 ½ Monaten musste ich jedoch feststellen, dass ein Großteil des Ausschusses nicht mehr so hinter mir stand und mir verschiedene Vorhaltungen in Bezug auf meinen Kommandantenstil machte. Die eigenmächtigen Aktionen dieses Ausschusses hinter meinem Rücken: • das Abhalten von Sitzungen ohne mich, • Telefonate und Mundpropaganda, mich bei der JHV nicht zu wählen, • usw. machten mich sehr nachdenklich. Auf Grund dieser unguten Aktionen gegen mich, aber auch aus beruflichen und privaten Gründen habe ich mich entschlossen, mich einer neuerlichen Wahl zum Kommandanten nicht mehr zu stellen. Der Abschnittskommandant hat in der JHV klar zum Ausdruck gebracht, dass seitens des Landesfeuerwehrinspektors, Bezirksfeuerwehrinspektors, Bezirksvertreters und ihm, es nie Anlass zu Kritik oder einer Kurskorrektur gab. Weiters hat er in seinen Dankesworten mir eine ehrliche und korrekte Haltung gegenüber den Kommandanten des Abschnittes bescheinigt und mir Handschlagqualitäten lobend zugesichert. Der AFK äußerte weiters, dass ich mein Bestes zum Wohle der Feuerwehr bzw. Bevölkerung gegeben hätte und wer ein solches Amt inne hat, muss damit rechnen: „Undank ist der Welten Lohn“. Abschließend möchte ich allen, der Bevölkerung, dem Bürgermeister, den Pfarrherrn, den Vereinsfunktionären nochmals ein herzliches „Vergelt’s Gott“ für die Unterstützung während meiner Kommandantenzeit aussprechen. Gerhard Schelling Seite 14 Der Bürger soll es wissen Verein „Aktiv für die Dritte Welt“ – Weltladen Hittisau: Personelle Veränderungen im Vorstand! Bei der kürzlich abgehaltenen Generalversammlung stand die Neuwahl des Ausschusses statutengemäß auf der Tagesordnung. Doris Raffeiner legte aus familiären Gründen wegen Arbeitsüberlastung ihre Funktion als Obfrau zurück. Weiters haben Brigitte Nenning (Schriftführerin) und Edeltraud Dorner (Beirat) ihre Funktionen abgegeben. Die Neuwahl brachte folgenden neuen Ausschuss: Obfrau Amalie Schneider, Tannen. Als weitere neue Ausschussmitglieder wurden gewählt: Johanna Mennel, Doris Raffeiner (Beirat), sowie die bisherigen Ausschussmitglieder Marlies Nenning, Marlies Schwärzler und Gerard Hagspiel. Das Weltladenteam dankt Doris Raffeiner für die umsichtige und mit großem Einsatz geleistete Arbeit als Obfrau. Sechs Jahre stand sie dem Verein "Weltladen" in einer bewegten Umbruchphase – Umzug nach Heideggen und dann wieder zurück in den Neubau am Platz - vor. Wir freuen uns, dass sie trotz ihrer starken Belastung weiter bereit ist ihre Erfahrungen im Beirat einzubringen. Dank gilt jedoch auch der Schriftführerin Brigitte Nenning für ihre Schriftührertätigkeit und der Beirätin Edeltraud Dorner. Beide stehen dem Verein weiterhin als Weltladenmitarbeiterinnen zur Verfügung. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit im neuen Team. Wir, alle ehrenamtliche MitarbeiterInnen und Ausschussmitglieder, freuen uns über einen guten Verlauf des Geschäftsjahres 2005/2006. So ist es uns möglich für die Arbeit in den Entwicklungsländern Geldmittel in Form von Mikrokrediten über die OIKOCREDIT AUSTRIA bereitstellen zu können. Im vergangenen Jahr waren es € 9.000,--. Diese werden zu geringen Zinsen an Genossenschaften und kleine Produzentengruppen, die sich gemeinsam zur Rückzahlung verpflichten, ausgeliehen. Menschen, die in ihren Ländern nicht einmal eine Bank betreten dürfen, weil sie keinerlei Sicherheiten bieten können, werden so in die Lage versetzt, wirtschaftlich mit, z. B. einem Kapitaleinsatz von 50 Euro tätig zu werden und können nach Rückzahlung einen höheren Kredit, z.B. 100 € erhalten. Hilfe zur Selbsthilfe. Auch Privatpersonen können mit einem Betrag von Euro 200,-- einen Mikrokredit über diese Organisation bereitstellen (Informationen im Weltladen bzw. bei Gerard Hagspiel). Eine Rückforderung des Kreditbetrags ist frühestens nach 3 Jahren mit bis zu 2 % Zinsen möglich. Oikocredit ist eine Ökumenische Entwicklungsgenossenschaft für arme und benachteiligte Menschen in 46 Ländern. Das Kapital von Oikocredit kommt weltweit von 27.000 privaten InvestorenInnen und 550 Kirchen. Das Jahr 2005 war von der UNO zum Jahr der Kleinkredite erklärt worden. Große Freude herrscht bei Oikocredit über die Vergabe des Friedensnobelpreises 2006 an einen Pionier und Wirtschaftswissenschaftler Muhammad Yunus, der seit mehr als 30 Seite 15 Der Bürger soll es wissen Jahren mit Oikokredit und der Grameen Bank (sie gehört zu 90 % armen Frauen) in Bangladesch Kleinkredite, Spar- und günstige Versicherungsangebote an arme Frauen bereitstellt. Im 19. Jahrhundert entwickelte Friedrich Wilhelm Raiffeisen ein ähnliches Modell mit seiner Darlehenskasse für arme Bauern. Diese Idee wird in einem viel größeren Rahmen dem sogenannten „Global-Marshallplan“ vom ehemaligen EU-Kommissär Dr. Franz Fischler beworben und soll dazu dienen, Mittel für die Bevölkerung in verarmten Ländern bereitzustellen. Unterstützen auch Sie unsere Vereinstätigkeit durch Ihre Mitgliedschaft und Entrichtung unseres Jahresbeitrages von € 10,-- bzw. des freiwillig erhöhten Jahresbeitrages von € 26,50 auf unser Raika-Konto 18754 (Zahlschein liegt bei). Wir freuen uns auch auf jeden Besuch im Weltladen auf eine Tasse Tee oder Kaffee und sei es nur aus Interesse. Allen unseren Kunden, Mitgliedern und Förderern sei bereits jetzt ein herzliches Vergelt´s Gott gesagt sowie Glück und Zufriedenheit für alle Tage gewünscht. Ihr Weltladenteam“ Krematoriumsbesuch – Ethik und Umwelt im Krematorium Hohenems Der Krankenpflegeverein Hittisau ladet alle interessierten BürgerInnen zum Besuch des Krematoriums in Hohenems ein. Die Feuerbestattung ist möglicherweise älter als die Erdbestattung und hat bereits 3000 Jahre vor Christi Geburt in der Jungsteinzeit stattgefunden. Als schließlich Karl der Große in seinem Reich im Jahre 785 die Einäscherung untersagte, waren ab dem 9. Jahrhundert in Europa im Allgemeinen keine Einäscherungen mehr üblich. Erst während des II. Vatikanischen Konzils räumte schließlich das Heilige Offizium am 5.Juli 1963 den gläubigen Katholiken die Wahl dieser Bestattungsart ein. Im Sinne des Konzils hat sich auch unser Herr Pfarrer, Mag. Hubert Ratz, in der letzten Generalversammlung des Krankenpflegevereines geäußert. Termin: Freitag, 23.02.2007 Abfahrt: 13.45 Uhr ab Postamt Hittisau Kosten: Der Einritt ist frei. Kosten für den Bus € 6,-- werden im Bus kassiert. Anschließend Einkehr im Palastrestaurant in Hohenems. Rückkehr nach Hittisau ca. 17:45 Uhr. Anmeldung erbeten bis 22.02.07 an: Christa Feurstein, Kirchenbühl 451, Telefon 2282. Seite 16 Der Bürger soll es wissen Carsharing Pilotprojekt Aufgrund der positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung bei der Carsharing-Fragebogenaktion im Jahr 2006, hat der Ausschuss für Umwelt und Nachhaltigkeit in Kooperation mit der Gemeinde, der Raiffeisenbank Vorderbregenzerwald und der Firma Denzeldrive die Idee weiterentwickelt. Bei Umsetzung des Pilotprojekts steht den NutzerInnen von Carsharing ein in Hittisau stationierter Hyundai Getz zur Verfügung. Im Tarif inkludierte Leistungen: • Treibstoff • Haftpflichtversicherung (Deckungssumme 10 Mio. Euro) • Haftungsbeschränkung (Selbstbehalt 420 Euro) • Straßenverkehrsabgabe und Autobahnvignette für Österreich+Schweiz Pro Stunde 7:00 – 23:00 Uhr 1,85 Euro Pro Stunde 7:00 - 19:00 Uhr 1,50 Euro Bis 100 km pro km 0,45 Euro Bis 200 km pro km 0,32 Euro 101 bis 500 km pro km 0,30 Euro Ab 201 km pro weiteren km 0,16 Euro Ab 501 km pro km 0,18 Euro Privatkundentarif inkl. 20% MWSt. Businesstarif exkl. 20% MWSt. Beispielrechnung: Frau M. besucht eine Bekannte in Langenegg. Ausleihzeit: 15:00-17:30 € 4,63 Fahrstrecke: 2x7km=14km € 6,30 € 10,93 Anwendungsmöglichkeiten: • Zweitautoersatz für Familien • Ergänzung zum Öffentlichen Verkehr (Tagesrandzeiten oder Wochenende) • Zusatzangebot für Gäste (Tourismusbetriebe) • Alternative für wenig genutzte Privatautos Gründe für Carsharing: • Kostengünstig: keine Fixkosten, sondern reine Nutzungskosten. Im Durchschnitt steht ein Auto rund 23 Stunden am Tag ungenutzt herum. Ist es da nicht naheliegend, dass mehrere Personen gemeinsam ein Auto nutzen? • Nachhaltig: Ein Carsharing-Auto kann mehrere Pkw ersetzen. Das bedeutet weniger Autos auf unseren Straßen, weniger Energie- und Seite 17 Der Bürger soll es wissen • • Rohstoffeinsatz bei der Herstellung. Weniger Schadstoffe sind die Folge. Nachhaltiger Beitrag im Kampf gegen die vom Menschen verursachte Klimaerwärmung. Bewusstseinbildend: Als CarsharerIn werden sie das Auto bewusster nutzen und andere Mobilitätsmöglichkeiten (Öffentlicher Verkehr, Radfahren, zu Fuß gehen) stärker in Betracht ziehen. Sorgenfrei: Versicherung, Reifenwechsel, Reinigung, Service, Finanzierung. Bereits jetzt haben wir Zusagen der Gemeinde Hittisau, der Raiffeisenbank Vorderbregenzerwald sowie verschiedener Privatpersonen, sodass drei Viertel des notwendigen Umsatzes bereits garantiert sind. Um das Projekt Anfang April starten zu können, ersuchen wir Interessenten um weitere Zusagen für die einjährige Pilotphase. Bei konkretem Interesse oder Fragen zu Carsharing steht Ihnen Jörg Bilgeri vom Gemeindeamt Telefon 6209-13 E-Mail joerg.bilgeri@hittisau.at gerne zur Verfügung. Ein Klimabündnisprojekt des Ausschuss für Umwelt und Nachhaltigkeit in Kooperation mit der Gemeinde Hittisau und der Raiffeisenbank Hittisau. http://anau.hittisau.at Seite 18 Der Bürger soll es wissen Sonstiges: Spielothek Das Spielen geht weiter … Mit Jahresbeginn haben wir die ehreamtliche Tätigkeit der Leitung der Spielothek übernommen. Wir hoffen, dass wir die 13-jährige (!) Tätigkeit von Mag. Josef Wirthensohn würdevoll weiterführen. Josef hat die Spielothek zusammen mit einem erfahrenen und engagierten Team zu einer beachtlichen Größe aufgebaut. Mit 31. Dezember letzten Jahres hat er seine Tätigkeit in der Spielothek niedergelegt. Wir wünschen ihm für sein weiteres Wirken an anderer Stelle alles Gute! Wir selbst sind nun bestrebt, die Arbeit zur vollsten Zufriedenheit der Nutzer der Spielothek weiterzuführen - Tipps und Anregungen sind uns dabei jederzeit willkommen. Es hat ein bisschen gedauert, bis sich herumgesprochen hat, dass es mit der Spielothek weitergeht. Aber nach den ersten Wochen in der Ausleihe können wir feststellen, dass der Spieldrang der kleinen und großen Spieler ungebrochen ist. Es ist eine Freude zu sehen, mit wie viel Spaß Kinder sich Spiele aussuchen und mit nach Hause nehmen. Manchmal glänzen die Augen der Kinder als hätten sie gerade ein Geschenk bekommen. Und manche der jungen Spieler sind waschechte Profis, die einfach alles über das Spiel zu wissen scheinen! Wir blicken mit viel Elan in die Zukunft und haben allerlei Ideen, die wir im Zuge des noch heuer geplanten Umzugs ins Gemeindeamt umsetzen möchten. Wir bedanken uns herzlich für die Mithilfe von Regina und Pia, die uns aus dem alten Team heraus weiterhin unterstützen – was ja nicht selbstverständlich ist. Der Gemeinde danken wir für das in uns gesetzte Vertrauen und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit. Bleibt noch zu sagen, dass wir als Neu-Bürger in der Gemeinde leider noch viel zu wenig Hittisauerinnen und Hittisauer kennen. Umso mehr freuen wir uns darauf, einander beim Spieleausleihen kennen zu lernen. Vielleicht findet sich bei der Gelegenheit noch wer, der/die Interesse hätte, in einem jungen, dynamischen Team mitzuarbeiten. Doris und Georg Hager Spielothek Seite 19 Der Bürger soll es wissen Sozialsprengel Vorderwald Ich pflege und bin nicht allein! Täglich um 6 Uhr steht Maria auf, bereitet das Frühstück für ihren Mann und die 3 Kinder, die der Reihe nach bis 8 Uhr das Haus verlassen. Inzwischen hört sie schon die Oma im oberen Stock ins Badezimmer gehen und Maria weiß, dass sie nun bald mit dem Ruf der Oma rechnen muss, die sie um Hilfe beim Strümpfe anziehen bittet. Anschließend wird sie die Betten für alle machen, Oma das Frühstück machen und die Einkäufe erledigen. „Was koche ich heute?“ Lisa mag kein Fleisch, Karl isst kein Gemüse, dann mache ich Reisauflauf. Für Oma eine eigene Portion, sie darf wegen ihres Diabetes nur Süßstoff bekommen. Dazwischen hilft Maria der Oma beim täglichen Kreuzworträtsel und zügelt ihre Ungeduld, weil sie selbst schon längst fertig wäre damit. Oma wird immer langsamer im Denken, auch im Alltag braucht sie immer mehr Unterstützung. Wie wird das, wenn sie dann Hilfe bei der Körperpflege braucht oder die Stiege nicht mehr alleine bewältigt? Kommt Ihnen das bekannt vor? Dies ist die Beschreibung des normalen Alltags einer Hausfrau und Mutter, die ganz selbstverständlich auch die Oma betreut und langsam in die Rolle einer pflegenden Angehörigen wächst. 80 % der Pflege- und Betreuungsbedürftigen werden bei uns im Vorderwald noch zu Hause versorgt. Dies bedeutet einen unschätzbaren Wert für die Betroffenen, denn im Prinzip möchte jeder Mensch in seiner vertrauten Umgebung alt werden und Seite 20
  1. gemeindeinformation
DBSEW_20110901 Hittisau 01.09.2011 14.06.2021, 16:20 Der Bürger soll es wissen G e me i n d e H i t t i s a u An einen Haushalt/ Info.Mail Entgelt bezahlt/Amtliche Mitteilung Foto: Peter Hagspiel Der Bürger soll es wissen 1 35. Ausgabe September 2011 Seite 1 Der Bürger soll es wissen Inhalt Aus dem Gemeindeamt............................................................................ 6 Umstellung auf V-DOC................................................................................6 Abfälle - Rohstoff der Zukunft..................................................................... 6 Sammeltaschen.......................................................................................... 7 Notfallkarte.................................................................................................. 8 Volksbegehren - Bildungsinitiative.............................................................. 8 Neueröffnung des Alpsennereimuseums.................................................... 9 Aus dem e-5 Team.................................................................................... 1 0 Ergebnis Projekt WISE Schuljahr 1 0/11 ......................................................1 0 Abschluss Fahrradwettbewerb 2011 ........................................................... 1 2 Vereine/Sonstiges..................................................................................... 1 3 DOKUS....................................................................................................... 1 3 Viehzuchtverein Hittisau............................................................................. 1 5 Frauenmuseum........................................................................................... 1 6 Wissenswertes über die Hittisauer Landwirtschaft..................................... 1 7 Tag der Blasmusik und Tag des Denkmals................................................. 1 9 Sozialsprengel Vorderwald......................................................................... 20 Pflegeheim Hittisau - Ausflug...................................................................... 22 Garde Hittisau............................................................................................. 23 Kinder im Straßenverkehr........................................................................... 24 Öffentliche Spielothek Hittisau.................................................................... 26 Bereitschaftsdienst der Ärzte.................................................................. 28 Seite 3 Der Bürger soll es wissen Liebe Hittisauerinnen und Hittisauer! Mit September kommt der Schulbeginn und damit gerade für jene Kinder in unserer Gemeinde, die zum ersten Mal die Schule oder den Kindergarten besuchen, eine besonders aufregende Zeit. Der erste Schul- oder Kindergartentag gehört zu den Tagen im Leben, die man nicht vergisst und so wünsche ich unseren jungen Gemeindebürgerinnen und –bürgern einen positiven und unvergesslichen Schul- oder Kindergartenanfang. In diesem Zusammenhang habe ich eine Bitte an die Autofahrerinnen und Autofahrer! Schul- oder Kindergartenkinder gehen oft zum ersten Mal allein über die Straße. Polizisten sind eine wertvolle Hilfe, können aber die zuvorkommende Fahrweise eines Autofahrers nicht ersetzen. Versuchen wir unseren Kindern den Schulbeginn zumindest in dieser Hinsicht so leicht wie möglich zu machen. Sommerzeit war in Hittisau leider auch Baustellenzeit. Gerade den Autofahrerinnen und Autofahrern sind die während des Sommers aufgetretenen Verkehrsbehinderungen im Bereich unseres erweiterten Ortszentrums, die im Zuge der Erneuerung der Straßenbeleuchtung und Erweiterung der Biomasse Heizanlage und auch sonstigen Baumaßnahmen noch gut in Erinnerung. Die von Seiten des Landes beabsichtigte Erneuerung des Asphaltbelags von Windern zum Platz wurde auch auf heuer vorverlegt, und somit werden wir sicherlich wieder auf Jahrzehnte eine optimale Ortseinfahrt haben. Ebenso wurden die Bodenmarkierungen und die beiden „Zebrastreifen“ im Bereich Dorfplatz und bei der „Saal-Unterführung“ erneuert. Nach Abschluss der Arbeiten in Banholz wird im Herbst noch die Straßenbeleuchtung vom Dorfplatz in Richtung Rain (ca. 1 70 m) erneuert. Auch während dieser Bauzeit wird es naturgemäß zu verkehrstechnischen Beeinträchtigungen kommen, für die ich sie schon jetzt um Verständnis bitte. Zur Festspieleröffnung der Bregenzer Festspiele reiste auch heuer wieder Bundespräsident Dr. Heinz Fischer mit Frau Margit nach Hittisau. Das Staatsoberhaupt wohnte während dieser Zeit im Hotel „Das SCHIFF“ bei der Gastwirtefamilie Metzler. Auf Grund der etwas schlechten Witterung konnten die vorgesehenen Wanderungen zum Hochhäderich und zur Kommabrücke nicht durchgeführt werden und so gab’s heuer einen Besuch in der Juppenwerkstatt. Seite 4 Der Bürger soll es wissen Nachdem im Vorjahr die Sennerei Hittisau und das Frauenmuseum auf dem Programm standen interessierte sich unser Bundespräsident über die Geschichte, Tradition und Herstellung der Juppe. Er zeigte sich beeindruckt von der aufwändigen Herstellung der traditionellen Bregenzerwälder Frauentracht und war fasziniert von diesem Stück Bregenzerwälder Identität. Es gab natürlich auch die Möglichkeit, mit ihm über Kommunalpolitik, Chancen und Nachteile von Kleingemeinden wie Hittisau zu sprechen. Gleichzeitig besuchte die Frau Nationalratspräsidentin Mag. Barbara Prammer das Frauenmuseum, um sich über das in Wien bestens bekannte Museum zu informieren. Sie gratulierte zu diesem außergewöhnlichen Haus und zum Engagement der Frauen vom Museumsteam. Der Bürgermeister Konrad Schwarz Seite 5 Der Bürger soll es wissen Au s d e m G e m e i n d e a m t U m ste l l u n g a u f V-D O C Seit Monaten laufen im Gemeindeamt die Vorarbeiten für die Umstellung der Dokumentenablage auf V-DOC. Dieses landweite Programm soll in Etappen in allen Gemeinden Vorarlbergs umgesetzt werden. Bisher wurden sämtliche Dokumente in der Gemeinde selbst in sehr unterschiedlicher Qualität und Struktur im EDV-System oder in Papierform abgespeichert bzw. abgelegt. Mit V-DOC werden interne Abläufe und Strukturen im Land vereinheitlicht. Die Dokumente und Daten werden auf einem zentralen Speicher im Land gespeichert und sind mit verschiedenen Suchkriterien leicht und schnell auffindbar. U n se re Ab fä l l e – Roh stoff d e r Zu ku n ft Österreich ist europaweit vorbildlich, was die Trennung und Sammlung von Abfällen betrifft. Bei Papier z.B. liegt die Rücklaufquote bei 70 %. Die österreichische Papierindustrie produziert bereits mehr als die Hälfte ihrer Produkte aus Altpapier. Teilweise wird Altpapier sogar importiert. Dieses Beispiel beweist, dass unsere Abfälle längst zu einem wertvollen Rohstoff geworden sind. Noch deutlicher wird es bei Glas, das der Verpackung dient. Seit 1 970 sammeln und trennen die ÖsterreicherInnen Glasverpackungen. Mittlerweile sind im Bundesgebiet 80.000 Glassammelbehälter aufgestellt und die Recyclingquote liegt bei beachtlichen 85 %. Somit wird möglich, dass Verpackungen aus Glas, die in Österreich hergestellt werden, zu 2/3 aus Altglas hergestellt werden. Glas ist ein klassischer Sekundär-Rohstoff. Denn Glas kann beliebig oft eingeschmolzen und neu verarbeitet werden. Seite 6 Der Bürger soll es wissen S a m m e l ta s c h e n Abfälle im Haushalt komfortabler trennen Die neuen Mehrweg-Sammeltaschen für Altpapier, Metall-Verpackungen und Altglas haben es in sich: Sie machen das Abfall-Trennen im Haushalt und den Transport zur Sammelstelle einfacher, sind wiederverwendbar und ein Plus für unsere Umwelt. Erhältlich im Gemeindeamt um 1 € pro Stück. Die robusten, recyclebaren Taschen halten bis zu 20 Kilo Gewicht aus, auf der Rückseite ist eine Trenn-Hilfe aufgedruckt. Jede Farbe steht für eine Altstoffkategorie: • • • rot (Altpapier) blau (Metall-Verpackungen) grün (Altglas) Die Taschen machen das Abfall-Trennen im Haushalt leichter und sind praktische Transportbehälter für den Weg zur Sammelstelle. Sie helfen, wertvolle Ressourcen und Energie zu sparen und unsere Umwelt zu schützen. Zudem: Richtige Abfalltrennung schont die eigene Geldbörse! Vorarlberg ist Spitzenreiter in der Abfalltrennung. Über 70 Prozent der Abfälle werden wiederverwertet. Die neuen Sammeltaschen sind ein Service der Vorarlberger Gemeinden und des Umweltverbandes. Seite 7 Der Bürger soll es wissen N otfa l l ka rte Das Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten gibt eine "Notfallkarte" im Scheckkartenformat für Reisende im Ausland heraus. Auf dieser Notfallkarte ist eine Telefonnummer abgedruckt, die bei Notfällen im Ausland (z.B. Verlust eines Passes, Unfall, etc.) bei rund um die Uhr jemand abrufbar ist. Diese Anlaufstelle ist im Bundesministerium für europäische und internatinale Angelegenheiten angesiedelt. Diese Notfallkarte ist im Gemeindeamt/Bürgerservice während der Amtszeiten erhältlich. Vol ksb e g e h re n - B i l d u n g si n i ti a ti ve Am 11 . Juli wurde im Bundesministerium für Inneres der Antrag auf Einleitung des gegenständlichen Volksbegehrens eingebracht. Dem Antrag wurde am 01 . August 2011 stattgegeben. Beginn des Eintragungszeitraumes: Donnerstag, der 03. November 2011 , Ende des Eintragungszeitraumes: Donnerstag, 1 0. November 2011 . Eintragungszeiten in Hittisau: Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag, Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, 03. November 2011 , 04. November 2011 , 05. November 2011 , 06. November 2011 , 07. November 2011 , 08. November 2011 , 09. November 2011 , 1 0. November 2011 , von 08.00 bis 20.00 Uhr von 08.00 bis 1 6.00 Uhr von 1 0.00 bis 1 2.00 Uhr von 1 0.00 bis 1 2.00 Uhr von 1 0.00 bis 1 2.00 Uhr von 08.00 bis 1 6.00 Uhr von 08.00 bis 20.00 Uhr von 08.00 bis 1 6.00 Uhr Seite 8 Der Bürger soll es wissen E i n l a d u n g zu r N e u e röffn u n g d e s Al p se n n e re i m u se u m s am Samstag, 01 . Oktober 2011 (Lange Nacht der Museen) um 20.00 Uhr Begrüßung: BGM Konrad Schwarz Zum Museum: Dietmar Nussbaumer (Hittisau Tourismus) Eröffnung: Landesrat Erich Schwärzler Mit musikalischer Umrahmung und Köstlichkeiten aus der Hittisauer Sennerei Der Bürgermeister Seite 9 Der Bürger soll es wissen Au s d e m e -5 Te a m E rg e b n i s P roj e kt WI S E S ch u l j a h r 2 0 1 0 /1 1 Das Projekt WISE (Wir sparen Energie) läuft heuer das 3. Jahr. Im Schuljahr 201 0/2011 konnten die Schulen wiederum ein beachtliches Ergebnis vorweisen. Ziel des Projektes war und ist es, durch Änderung des Nutzerverhaltens Einsparungen im Energiebereich zu erziehlen. Besonders beim Stromverbrauch zeigt sich das Engagement jedes Einzelnen zum Energiesparen ganz deutlich. So konnte sich die Volksschule wiederum verbessern. Gegenüber dem Vergleichsschuljahr 2007/2008 konnte die Volksschule im Schuljahr 201 0/2011 beim Strom über 25% einsparen. Dies ist immerhin eine Menge von ca. 8.1 00 kWh und entspricht dem Jahresverbrach von ca. zwei Vier-Personenhaushalten. Dies gilt auch für die Polytechnische Schule. Auch hier konnten 23% beim Stromverbrauch eingespart werden. Dieses fast unglaubliche Ergebnis zeigt auf, was durch konsequentes Engagement der SchülerInnen, LehrerInnen, Raumpflegerinnen und des Schulwartes erreicht werden kann. Allen, die zu diesem Ergebnis beigetragen haben, ein Dankeschön. Leider konnte hier die Haupt- und Mittelschule nicht ganz mithalten. Hier müssen wir leider eine Steigerung von ca. 6% gegenüber dem Vergleichsschuljahr 2007/2008 feststellen. Insgesamt kann aber immer noch ein positives Ergebnis im Bereich elektrischer Energie verzeichnet werden. So wurden gegenüber dem Vergleichszeitraum 1 3,5% eingespart. Stromverbrauch Schuljahr 201 0/11 Seite 1 0 Der Bürger soll es wissen Der Wäremebedarf an den Schulen ist mit derzeit insgesamt über 305.000 kWh sicherlich noch hoch. Doch auch im Bereich Wärme konnten im Schuljahr 201 0/11 ca. 26% gegenüber dem Schuljahr 2007/2008 eingespart werden. Hier kann der Verbrauch nur gesamthaft betrachtet werden, da nur ein Zähler installiert ist. In diesem Bereich wirkt sich die Installation von Einzelraumreglern in der Hauptschule und im Poly sicherlich aus. Die funkgesteuerten Thermostatregler wurden mit den Einsparungen aus dem Vorjahr weitgehend finanziert. Enorm ist auch die Einsparung beim Wasserverbrauch. Hier liegen wir mit 36% unter dem Vergleichswert aus dem Schuljahr 2007/2008. Auch hier ist nur ein Zähler installiert. Daher kann der Verbrauch beim Wasser nicht differenziert nach den Schulen ausgewiesen werden. Die Gesamtersparnis des Projektes WISE beläuft sich für das Schuljahr 201 0/2011 auf ca. 6.500,00 €. Hier von geht ein Teil an die jeweiligen Schulen zur eigenen Verwendung, ein Teil erhalten die Schulerhaltergemeinden und ein Teil wird wiederum in Energiesparmaßnahmen investiert. Nochmals ein Dankeschön an alle, die dieses Projekt unterstützen und zu diesem Erfolg beitragen. Für alle Skeptiker- probiert es einfach mal zu Hause aus und geht mit Energie bewußt um. So könnt auch ihr dieses Erfolgserlebnis teilen, das zudem Geld spart. Das schöne ist, dass diese Maßnahmen kein Geld kosten. Seite 11 Der Bürger soll es wissen Ab sch l u ss F a h rra d we ttb e we rb 2 0 1 1 Mit 11 .09.2011 wurde der diesjährige Fahrradwettbewerb 2011 abgeschlossen. 56 Hittisauer Bürger/Innen haben sich zu diesem Wettbewerb angemeldet. Im Mittelpunkt stand auch heuer wieder die Freude am Radfahren im Alltag. Ob zur Arbeit, zum Einkaufen oder für kurze Wege zwischendurch: Das Rad ist in vielen Fällen die praktische, günstige und gesunde Alternative zum Auto. Immerhin ist die Hälfte aller Autofahrten in Vorarlberg kürzer als 5 Kilometer, ein Drittel sogar kürzer als 2,5 Kilometer. Insgesamt wurden von den Hittisauern 27.000 km erradelt. Neben dem aktiven Umweltschutz ist dies auch angesichts ständig steigender Treibstoff-Preise eine erfreuliche Entwicklung. Zudem steigert Radfahren das Wohlbefinden und hält fit und jung. Wer beim FAHRRAD WETTBEWERB mitgemacht hat, ist also auf jeden Fall ein Gewinner! Am 25.09.2011 um 1 3:00 Uhr möchten wir alle Teilnehmer zum offiziellen Abschluss beim Fußballplatz einladen. Unter allen Teilnehmer, die über 1 00 km geradelt sind, werden Preise verlost. Wir möchten uns nochmals bei allen für Ihre Teilnahme und Unterstützung bedanken und hoffen, dass sich im nächsten Jahr noch mehr Fahrradbegeisterte finden. Einladung Abschluss Fahrradwettbewerb 2011 25.09.2011 1 3:00 Uhr Fußballplatz in Hittisau Der Teamleiter Georg Bals Seite 1 2 Der Bürger soll es wissen Ve re i n e /S on sti g e s D O KU S Liebe Hittisauerinnen und Hittisauer! Am letzten August-Sonntag hat sich der Jungpriester Pater Gerold nach einem Jahr – im Schuldienst würde man Probejahr sagen - im Gottesdienst von der Pfarrgemeinde Hittisau verabschiedet bzw. er wurde verabschiedet. Er hat Spuren bei uns und in uns hinterlassen, wie Erika Voppichler in Vertretung des Pfarrgemeinderates gesagt hat. „Ja genau“, hätte er darauf gesagt. Wir erinnern uns auch, wie er zuweilen in seiner Sonntagspredigt etwas erzählt hat und mit der Bemerkung geendet hat, „das war jetzt ein Witz“. Wir wünschen ihm, dass ihm seine Begeisterung für den Glauben, die Kirche, das Gebet, seine Berufung erhalten bleibe und dass es ihm gelinge, diese Begeisterung für Christus in seinem weiteren Priesterleben auf viele zu übertragen. Im heurigen Sommer konnte man ja zeitweilig der Meinung sein, heuer muss man die Blumen nicht gießen. Wir wissen aber, dass man dann trotzdem Blumen zupfen und mit diesen auch reden muss, damit sie wachsen und gedeihen. Wir freuen uns und bedanken uns für die Betreuung des öffentlichen Blumenschmuckes bei jedem Wetter in unserer Gemeinde am Dorfplatz und bei den Ortseingängen bei Resi Bals, Renate Hörmandinger, Regina Vögel, Rosmarie Hagspiel, Elfriede Stummvoll und Christian Arnold. Mit seinem neuen mechanischen Besen hat Fritz Österle heuer die Gemeindearbeiter unterstützt und Plätze und Gehsteige gekehrt. Wie oft er dabei auch abgestiegen ist, um Papier, Flaschen und Dosen händisch aufzunehmen, lässt sich nicht zählen. Er hat damit einen großen Beitrag für einen sauberen und ordentlichen Ort geleistet. Noch wichtiger aber sind alle Dorfbewohner, die keinen Müll wegwerfen oder einfach fallen lassen, im Gegenteil sich auch für den Abfall der anderen bücken und diesen fachgerecht entsorgen. Zu Beginn dieses Sommers wurde der Jugendraum wieder reaktiviert. Christina Eberle mit einem Team hat sich hier beratend, ordnend, besonders eingebracht. Auch heuer war der Herr Bundespräsident Heinz Fischer mit Gattin Margit zur Zeit der Festspieleröffnung wieder in Hittisau, im Hotel „Das Schiff“ zu Gast. Auf Rückfrage wollte er nicht, dass die Bevölkerung etwas von seiner Anwesenheit erfährt und allenfalls kommt, um ihm zuzujubeln – wie einst dem Kaiser – er wollte sich einfach frei in unserer Gemeinde bewegen. Er will wieder kommen, Seite 1 3 Der Bürger soll es wissen weil er freundlich empfangen, gut von Bürgermeister Konrad Schwarz informiert, vortrefflich betreut, umsorgt und bekocht vom „Schiffleteam“ und hoch gestimmt von unserer Landschaft schöne Tage in Hittisau verbracht hat. Acht Feierabende haben heuer wieder am Schulplatz stattgefunden. Das Wetter war sehr durchwachsen – wie man so sagt. Die veranstaltenden Ortsvereine waren wiederum um Unterhaltung und Programm bemüht und haben es auch an kulinarischen Köstlichkeiten nicht fehlen lassen. Dass die große Anzahl auswertiger Besucher etwas nachgelassen hat und dafür wieder mehr Einheimische – auch ältere – sich auf diesen Feierabenden gemütlich unterhalten haben, war sicher im Sinne der Veranstalter. Die Avanti-Tankstelle in Windern soll laut Antrag der ÖMV auf 24-Stunden Selbstbedienungsbetrieb umgestellt werden. Es gäbe dann nur noch 2 Sorten Benzin und Diesel zu tanken. Alle anderen Dienstleistungen wie Kiosk, WC, Waschanlage, Staubsauger, Ölangebot für die Motorsäge und den Roller, würden dann entfallen. Drei Arbeitsplätze würden damit wegrationalisiert. Um die gesamte Tankstelle würde quasi ein gelber Bauzaun errichtet. Wir glauben, dass dies ein weiterer Verlust für unsere Gemeinde wäre und dass wir aber auch keine 24-h Tankstelle brauchen. Wir möchten an die ÖMV appellieren, diesen Antrag zurückzuziehen und die betreute Tankstelle zu den bisherigen Öffnungszeiten als Servicecenter zu belassen. Die neue Straßenbeleuchtung und die Fernwärmeleitung wurden in diesem Jahr nach Windern erweitert. Mehrere Firmen waren an der Durchführung beteiligt: Manches ist etwas zeitverzögert erfolgt, vieles vorzüglich. Zuletzt kam die Fa. Lukasek um die Rohre im Hausinnern bis zur Übergabestation zu isolieren. Der Chef Christoph Lukasek, sah in einem Haus wie die Innenisolierung mit großen Elementen gerade verbessert wurde. Ohne gefragt zu werden, sagte er, dass er zuhause ein Gerät mit heißem Draht habe, um die Isolierbausteine zu schneiden. Am Nachmittag brachte er dieses Gerät mit und erleichterte damit die Arbeit des Hausisolierens enorm. Das nennen wir Kundenfreundlichkeit zum Nachahmen. Dokus freut sich über alles, was zur Dorfkultur beiträgt, was das Zusammenleben in unserer Gemeinde verschönert und stellt fest, dass vieles im Verborgenen geschieht, was wir aber gar nicht erfahren. Hier an dieser Stelle bieten wir die Möglichkeit, etwas vor den Vorhang zu stellen. Michael Bartenstein Josef Maurer Seite 1 4 Der Bürger soll es wissen Vi e h zu ch tve re i n H i tti sa u 11 0 Jahre Viehzuchtverein Hittisau Jubiläumsausstellung mit Festzelt am Samstag, den 1 5. Oktober 2011 ab 09:30 Uhr hinter dem Rittervon-Bergmann Saal. Ab 1 3.00 Uhr spielen "Hittisauer Blos" Ab 1 8.00 Uhr spielen die Alberg Buam Sonntag 1 6.1 0.2011 Ab 1 0.00 Uhr Frühschoppen mit den Alberg Buam Um 11 .00 Uhr Kälbervorführwettbewerb für unsere jüngsten Züchter – bis 1 4 Jahre. Bauernball am 25. Oktober 2011 ab 20:1 5 Uhr im Ritter-von-Bergmann Saal mit den "Berspatzen". Der Vorstand des Viehzuchtvereines freut sich über viele Zuschauer. Weitere Termine für Viehausstellungen in der Region: Egg Riefensberg Großdorf Lingenau Langenegg Samstag, den 08.1 0.2011 um 09.30 Uhr Samstag, den 08.1 0.2011 um 09.30 Uhr Samstag, den 1 5.1 0.2011 um 09.30 Uhr Freitag, den 1 4.1 0.2011 um 1 0.00 Uhr Samstag, den 29.1 0.2011 um 1 0.00 Uhr Seite 1 5 Der Bürger soll es wissen F ra u e n m u se u m Ausstellung im Frauenmuseum Hittisau FESTE. KÄMPFE. 1 00 JAHRE FRAUENTAG 4. September 2011 bis 11 . März 201 2 Ein Projekt in Kooperation mit dem Kreisky Archiv und Johanna Dohnal Archiv sowie mit dem Österreichischen Museum für Volkskunde und dem Bregenzerwaldarchiv „Den Frauen gleiches Recht!“ forderten 1 0.000 Frauen und Männer am 1 9. März 1 911 , als sie über die Wiener Ringstraße marschierten. Das Frauenwahlrecht war die zentrale Forderung am ersten österreichischen Frauentag. Im März 2011 hat sich der Frauentag in Österreich zum 1 00. Mal gejährt. Ereignissen wie dem Frauentag, die mit ziviler Courage, gewaltlosem Widerstand, partizipativer Demokratie und Geschlechtergerechtigkeit assoziiert werden, gebührt ein Platz im kollektiven Gedächtnis der Republik. Fotos, Plakate, Transparente, Filmdokumente, Abzeichen und Zeitungsberichte dokumentieren anschaulich die sehr bewegte Geschichte des Frauentags in Österreich und speziell in Vorarlberg. Darüber hinaus geht das Frauenmuseum Hittisau in Kooperation mit dem Bregenzerwaldarchiv der Geschichte der Frauenorganisationen im Bregenzerwald nach. Wichtige Akteurinnen der Österreichischen Frauenbewegung, der Katholischen Frauenbewegung sowie des Frauennetzwerkes kommen zu Wort. Analysiert werden auch die Lebenssituation der Frauen in der Region, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und die Kindergartensituation. Ebenso wird die Rolle von Bregenzerwälder Frauen in der Gemeinde- und Landespolitik thematisiert. Öffnungszeiten: DO 1 5-20 Uhr FR, SA und SO 1 0-1 2 und 1 4-1 7 Uhr Frauenmuseum Hittisau Platz 501 6952 Hittisau T +43 (0)551 3 6209-30 kontakt@frauenmuseum.at www.frauenmuseum.at Seite 1 6 Der Bürger soll es wissen Wi sse n swe rte s ü b e r d i e H i tti sa u e r La n d wi rtsch a ft Eine gute fundierte Ausbildung ist eine wichtige Grundlage für die positive Weiterentwicklung unserer Landwirtschaft. Auch in Zukunft wird sie unseren Dorfcharakter wie kein anderer Wirtschaftsbereich prägen. Neben dem guten Gespür für das Leben und die Naturkreisläufe kann der Bauer von heute bei seinen Entscheidungen auf wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse zurückgreifen. Entscheidend dafür ist, dass er sich dieser bedient. Bildung, sowohl die Grundausbildung wie auch die Erwachsenenbildung, ist der Schlüssel hiefür. Das Bildungsangebot ist für die Menschen des ländlichen Raumes von der öffentlichen Hand in den vergangenen 30 Jahren kontinuierlich und zukunftsweisend ausgebaut worden. Viele Hittisauer/innen haben in der Vergangenheit dieses Angebot genutzt und an den Beginn ihres Wirkens in der Landwirtschaft eine abgeschlossene Berufsausbildung gesetzt. Anzahl der ausgebildeten Landwirte in Hittisau seit der schulischen Neuausrichtung, am BSBZ für Vorarlberg. • 50 Absolventen der 3-jährigen Fachschule, Fachrichtung Landwirtschaft und Landschaftspflege • 5 Absolventen der 2-jährigen Fachschule für Berufstätige • 7 Absolventinnen der 3-jährigen Fachschule, Fachrichtung Ländliche Hauswirtschaft Sie alle haben die schulische Ausbildung mit dem Berufsabschluss des Facharbeiters der Landwirtschaft bzw. des Facharbeiters der Ländlichen Hauswirtschaft abgeschlossen. Diese Berufsausbildung ist auch die Grundlage für die Inanspruchnahme verschiedener Fördermittel (Jungunternehmerförderung, Investitionsförderung) und die Basis für den landwirtschaftlichen Grundverkehr. Die Ausbildungsstatistik weist im benannten Zeitfenster auch fünf Abschlüsse an einem landwirtschaftlichen Gymnasium (HBLA) sowie drei Abschlüsse an der Universität für Bodenkultur auf. Bei einer Anzahl von 73 landwirtschaftlichen Betrieben und einer Generationsfolge von 40 Jahren zeigt die Hittisauer Landwirtschaft mit gesamt 70 fachlich ausgebildeten Personen statistisch eine sehr positive Bildungsbilanz. Seite 1 7 Der Bürger soll es wissen Bildung ist jedoch nicht mit der Grundausbildung abgeschlossen. Eine erfolgreiche Tätigkeit im Beruf ist sehr eng mit der beruflichen Erwachsenenbildung verbunden. Das Ländliche Fortbildungsinstitut (LFI), der Erwachsenenbildner für die Menschen des ländlichen Raumes, schafft jährlich mit einem attraktiven Bildungsprogramm die Basis für die berufliche Weiterbildung. Sie ermöglicht, dass neue Betätigungsfelder erschlossen und Einkommenskombinationen geschaffen werden können. Beispiele für das aktuelle Bildungsangebot im Niveau „Zertifikatslehrgang mit mind. 1 50 Unterrichtseinheiten“: * Kräuterpädagogik * Alpführer * Natur- und Landschaftsführer * Bodenpraktiker für das Grünland * Agrar-Büromanagement * Urlaub am Bauernhof * Waldpädagogik * Reitpädagogische Betreuung Falls du dich (auch als Nichtlandwirt) für das aktuelle Bildungsprogramm interessierst, kannst du dieses beim LFI-Büro Vorarlberg, Montfortstraße 9, 6900 Bregenz (Tel. Nr. 05574/400-1 91 lfi@lk-vbg.at) anfordern oder im Internet www.lfi.at/vbg nachlesen. Der Landwirtschaftsausschuss Seite 1 8 Der Bürger soll es wissen Ta g d e r B l a sm u si k u n d Ta g d e s D e n km a l s 2 5 . 0 9 . 2 0 1 1 Komma-Brücke Am Eingang zur Kommaschlucht in Hittisau steht die älteste gedeckte Holzbrücke Vorarlbergs. Die Renovierung der 1 720 errichteten Brücke im Jahr 2009 wurde nur mit alten Zimmermannstechniken – also ohne Nagel und Schraube – umgesetzt und vom Bundesdenkmalamt subventioniert. Programm : ab 1 0.1 5 Musikalisches zum „Tag der Blasmusik“ vom Musikverein HittisauBolgenach & Auftakt zum „Tag des Denkmals“ 1 0:00–1 7:00 Rund-Wanderung zur Ließenbach-Brücke, Dauer ca. 1 ,5 Std. 11 :00 und 1 5:00 Erklärungen zur Bauweise der Brücke direkt vom Meister 1 0:00–1 7:00 Bilderzyklus zur Sanierung 1 0:00–1 7:00 Kinderbaustelle Ließenbach-Brücke Eine der wenigen Holzbrücken des Landes, die noch für den allgemeinen, auch motorisierten Verkehr zugelassen sind, ist die Ließenbachbrücke. Bis 1 939 war Bolgenach eine eigenständige Gemeinde. Aus diesem Grund ist auch das Nordportal sowie der mittlere Stützbalken mit den Initialen „M HP D V 1 855“ (Meister Hanspeter Dorner, Vorsteher von Bolgenach) bezeichnet. Die Schriftzüge eines Zimmermannes an den Brückenstützbalken „Eduard Wild 1 81 6“ deuten aber auf ein höheres Alter der Brücke hin. Programm : 1 5:00 „Spricht Holz?“ Lesung von Jugendlichen in besonderer Atmosphäre musikalisch umrahmt vom Musikverein Hittisau-Bolgenach anlässlich des „Tag der Blasmusik“ 1 0:00–1 7:00 Rund-Wanderung entlang des Wasserweges zur LießenbachBrücke, Dauer ca. 1 ,5 Std. Auenbachbrücke Die heutige Auenbachbrücke in Hittisau hatte einen Vorgängerbau aus der Zeit um 1 870, der im Laufe der letzten Kampfhandlungen des Zweiten Weltkrieges am 30. April 1 945 gesprengt wurde. Im September 1 946 wurde die Sulzberger Zimmermannsfirma Fink mit dem Wiederaufbau beauftragt, im Mai 1 947 wurde die Brücke eingeweiht. Programm: 11 .1 5 Musikalisches vom Musikverein Hittisau-Bolgenach zum „Tag der Blasmusik“ Bundesdenkmalamt und der Musikverein Hittisau - Bolgenach Seite 1 9 Der Bürger soll es wissen S ozi a l sp re n g e l Vord e rwa l d Tagesbetreuung für alte Menschen Ab sofort bietet der Sozialsprengel Vorderwald in Kooperation mit dem Mohi Hittisau eine Tagesbetreuung im Betreuten Wohnen in Hittisau an. Die Tagesbetreuung dient als Entlastungsangebot für pflegende Angehörige und zur Pflege von sozialen Kontakten für allein stehende Personen. Sie wird von den Helferinnen des Mobilen Hilfsdienstes betreut und steht Menschen aus der Region Vorderwald bis zur Pflegestufe 3 vorerst einmal wöchentlich zur Verfügung. Bei Bedarf können weitere Nachmittage angeboten werden. Die Tagesbetreuung ist ein Raum, in dem Begegnung und Gemeinschaftserlebnis stattfinden kann. Es werden mehrere Gäste gleichzeitig betreut, dadurch sind auch die Kosten geringer als bei der normalen MohiBetreuung. Der Tagesablauf richtet sich nach den persönlichen Bedürfnissen der Besucher. Spaziergänge, Singen, Bewegungs- und Gedächtnisübungen, Spielen etc. stehen je nach Wunsch auf dem Programm. Alle Räumlichkeiten sind selbstverständlich rollstuhlgerecht. Die Öffnungszeiten sind flexibel und richten sich vorwiegend nach der bestehenden Nachfrage. Zu Beginn halten wir am Mittwoch von 1 4.00 Uhr bis 1 8.00 Uhr geöffnet, am Nachmittag gibt es Kaffee und Kuchen. Ein Hol- und Bringdienst wird bei Bedarf organisiert. Die Stunde kostet € 5,50, Jause und Getränke € 3,00. Ein Schnuppertag wird kostenlos angeboten. Ansprechperson ist Wilma Bilgeri, Tel. 0664/1 371 607. Auch in Lingenau wird für alle Vorderwälder Senioren eine Tagesbetreuung angeboten. Sie findet im Lebenshilfe-Wohnheim vorerst am Dienstag und Seite 20
  1. gemeindeinformation
DBSEW_20080301 Hittisau 01.03.2008 14.06.2021, 16:20 Gemeinde Hittisau Der Bürger soll es wissen 120. Ausgabe März 2008 Inhaltsverzeichnis Aus dem Gemeindeamt ............................................................................................................... 5 Voranschlag für das Jahr 2008........................................................................................ 5 Fischerei......................................................................................................................................... 9 Stellung des Geburtsjahrganges 1990 - Vorankündigung..................................... 10 Mehrfachantrag 2008 - Vorankündigung....................................................................... 11 Änderung des Jagdgesetzes .............................................................................................. 11 Gratulationen- ............................................................................................................................ 12 Vereine .............................................................................................................................................. 13 Musikverein Hittisau – Bolgenach..................................................................................... 13 Ensemble 89............................................................................................................................... 14 Sonstiges.......................................................................................................................................... 15 Standesamts- und Staatsbürgerschaftsverband Hittisau....................................... 15 Geschwindigkeitsmessanlage ............................................................................................ 16 Aktiv für die Dritte Welt .......................................................................................................... 17 Lingostar Vorarlberg ............................................................................................................... 17 Musikschule Bregenzerwald ............................................................................................... 18 Sozialsprengel Vorderwald .................................................................................................. 19 Unabhängig leben im Alter 70 + ........................................................................................ 20 Pflegeheim Hittisau ................................................................................................................. 21 Bereitschaftsdienste der Ärzte:............................................................................................... 22 Der Bürger soll es wissen Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! In der Dezembersitzung 2006 wurde von der Gemeindevertretung das Projekt „Betreutes Wohnen“ nach dem Beschlussantrag der Arbeitsgruppe genehmigt und der Planungsauftrag an den Architekten Thurnher erteilt. Vor einem Jahr in der Märzsitzung 2007 wurde der vorgestellte Planentwurf mit 10 Wohnungen und Gemeinschaftsräumen für gut befunden und zur Umsetzung freigegeben. Die 10 Wohnungen werden alle barrierefrei und seniorengerecht gebaut und sind mit einem behindertengerechten Aufzug auch für Rollstuhlfahrer bzw. gehbehinderte Personen bequem zu erreichen. Mittlerweile steht die Wohnanlage im Rohbau und die Ausbauarbeiten sind voll im Gange. Die Arbeiten liegen im Zeitplan und es ist vorgesehen, dass die Wohnungen bis Ende Juni 2008 nach dem Terminplan beziehbar sind. Dass für diese Wohnungen großes Interesse besteht, beweisen die bis heute eingelangten 15 Anmeldungen. Immer mehr ältere Menschen interessieren sich für das „Betreute Wohnen“. Sie erwarten von dieser Wohnform, dass eine selbständige Lebensführung in den eigenen vier Wänden auch beim Nachlassen der Leistungsfähigkeit möglich ist und Hilfestellungen bei Bedarf jederzeit zur Verfügung stehen. Wenn wir heute über das „Betreute Wohnen“ sprechen, dann geschieht dies auch vor dem Hintergrund der Herausforderungen, die mit dem demographischen Wandel auf uns zukommen. Schon heute hat der Anteil der über 60-Jährigen an der Gesamtbevölkerung 20 Prozent überschritten, er wird in den nächsten 30 Jahren noch weiter ansteigen. Mit der steigenden Lebenserwartung ergeben sich neue Chancen und Möglichkeiten für unsere ältere Generation. Besonders wichtig für die Gestaltung des Lebensalltags ist dabei eine geeignete Wohnform. Das „Betreute Wohnen“ bietet ein Lebensumfeld, das ihnen vieles erleichtert, es ihnen ermöglicht, in den „eigenen“ vier Wänden zu Seite 3 Der Bürger soll es wissen wohnen und gleichzeitig zuverlässig Hilfe und Unterstützung zu erhalten. Die meisten Menschen wünschen sich, auch im Alter ein selbstständiges Leben in ihrer vertrauten Umgebung zu führen. Wenn jedoch familiäre und nachbarschaftliche Hilfen nicht mehr möglich sind oder die bisherige Wohnung durch ihre Lage und ihren Grundriss eine selbstständige Lebens- und Haushaltsführung erschweren oder unmöglich machen, dann bietet sich das „Betreute Wohnen“ für die betroffenen älteren Menschen in unserer Gemeinde als neues Zuhause an, in dem sie alle erforderlichen Hilfen bekommen und sich wohlfühlen können. Diese Wohnanlage ist kein Alters- und Pflegeheim! Charakteristisch ist für das Betreuungskonzept die Garantie für eine sparsame Grundversorgung – der so genannten „Betreuung“ – in Verbindung mit der freien Wählbarkeit sämtlicher benötigter Hilfe- und Pflegeleistungen. Ich wünsche dem Projekt viel Erfolg und danke an dieser Stelle der Arbeitsgruppe für die Erarbeitung der Gesamtkonzeption und die Projektentwicklung. Mein Dank gilt auch der Gemeindevertretung, weil sie mit ihren Entscheidungen die Voraussetzungen für „Betreutes Wohnen“ in unserer Gemeinde ermöglicht hat. Seite 4 Der Bürger soll es wissen Aus dem Gemeindeamt Voranschlag für das Jahr 2008 Die Gemeindevertretung hat den Voranschlag in der Sitzung am 15.01.2008 beschlossen. Die Grundsätze der Wahrheit, Klarheit, Genauigkeit, Wirtschaftlichkeit, Sparsamkeit und der Öffentlichkeit wurden berücksichtigt. Einige Positionen sind bereits von Landesseite vorgegeben: es sind dies Ertragsanteile, Landesumlage, Sozialhilfe, Pflegegeld, schlüsselmäßige Bedarfszuweisungen usw.. Die im Budget vorgesehen Ausgaben sind mit einer Darlehensaufnahme (Landeswohnbaufonds für‘s „Betreute Wohnen“) möglich. Somit ergibt sich mit 1.909 Einwohnern ein Verschuldungsgrad pro Einwohner zum 1.1.2008 v. € 537 und am Ende des Jahres 2008 voraussichtlich € 639 Der Voranschlag enthält folgende Summen: Gruppe Bezeichnung Einnahmen 0. Vertretungskörper und allg. Verwaltung 183.100,00 1. öffentliche Ordnung und Sicherheit 8.000,00 2. Unter., Erziehung, Sport und Wissensch. 107.800,00 3. Kunst, Kultur und Kultus 124.500,00 4. Soziale Wohlfahrt u. Wohnbauförderung 633.500,00 5. Gesundheit 3.800,00 6. Straßen- und Wasserbau, Verkehr 6.200,00 7. Wirtschaftsförderung 7.000,00 8. Dienstleistungen 1.233.300,00 9. Finanzwirtschaft 2.275.000,00 Summe 4.582.200,00 Ausgaben € 362.800,00 32.300,00 385.600,00 273.500,00 1.382.000,00 192.800,00 139.400,00 188.500,00 1.339.700,00 285.600,00 4.582.200,00 An Verstärkungsmitteln stehen € 27.500,00 zur Verfügung. Der Voranschlag schließt mit Ausgaben und Einnahmen von je € 4.582.200,00 ausgeglichen ab. Die Finanzkraft der Gemeinde Hittisau beträgt € 1.747.300,00. Gemeindeabgaben und –tarife für das Jahr 2008 Auf Grund der §§ 14 und 15 des Finanzausgleichsgesetzes 2008, i.d.F. BGBl. Nr. 103/2007 und des Beschlusses der Gemeindevertretung Hittisau vom 15.01.2008 wird verordnet: Bezeichnung: Seite 5 Meßbetr. Hebesatz Der Bürger soll es wissen 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. Grundsteuer A: f.land-u.forstw.Betr. Grundsteuer B: f. sonstige Grundst. Kommunalsteuer: Vergnügungssteuer: Gästetaxe: je Nächtigung lt. VO Zweitwohnsitzabgabe lt. VO 1.214,27 22.591,82 500 500 3% keine Tourismusbeitrag: Hundesteuer: je Hund Hand- und Zugdienste: Feuerwehrdienstersatzsteuer: Gemeindebeitrag für Musikschulen: Von den Gesamtkosten für 2 Semester (Eltern- u. Gde.Beitrag) übernimmt die Gemeinde 50% Höchstens jedoch für Einzelunterricht € 475,00 Gruppenunterricht € 379,10 Elementarunterricht € 379,10 Kurzstunden € 290,00 Kindersingen € 250,00 € 1,40 bis 70 m² Gfl. € 3,90 über 70 m² Gfl. € 0,00 0,40 v.H. € 37,00 keine keine 12. Gebühren für die Benützung von Gemeindeeinrichtungen: a) Wasserbezugsgebühren: Grundgebühr halbjährl. € 20,36 excl. USt. Zählermiete für 2. Zähler, halbjährlich € 10,18 excl. USt Zählermiete für Regenwassernutzung halbjährlich € 5,09 excl. USt. je m3 Trink-u.Nutzwasserbezug je m³ € 0,33 excl. USt. Pauschalgebühr für nicht angeschlossene Objekte als Löschwasserbeitrag im Umkreis eines Hydranten bis 100 lfm halbjährlich € 8,91 excl. USt. bis 150 lfm halbjährlich € 6,18 excl. USt. bis 200 lfm halbjährlich € 3,91 excl. USt. b) Wasseranschlussgebühren: Beitragssatz € 25,18 excl. USt. c) Kanalbenützungsgebühren: je m3 Abwasser € 1,77 excl. USt. ab 2000 m³ jährl. € 1,57 excl. USt. Oberflächenwässer m²/Halbjahr € 0,26 excl. USt. d) Klärgrubeninhalte je m³ Abwasser € 11,36 excl. USt. e) Kanalanschlussgebühren: Beitragssatz € 30,36 excl. USt. f) Müllabfuhrgebühren: Grundgebühren: Seite 6 Der Bürger soll es wissen a) für leerstehende Gebäude u. Alphütten € 23,64 excl. USt. b) für Einpersonenhaushalte,gewerbl. Betriebe € 30,00 excl. USt. c) für Zweipersonenhaushalte, Ferienhäuser und zu Ferienzwecken vermietete Gebäude € 44,73 excl. USt. d) für Dreipersonenhaushalte € 47,00 excl. USt. e) für Vier- und Mehrpersonenhaushalte € 50,00 excl. USt. Abfuhrgebühren (Sack- und Entleerungsgebühren): Sackgebühr für Restmüllsack (60 l) € 4,90 incl. USt. Sackgebühr für Bioabfallsack (8 l) € 0,70 incl. USt. Sackgebühr für Bioabfallsack (15 l) € 1,30 incl. USt. a) Gebühr für die Entleerung von 50 l Eimer / je Entleerung € 4,00 incl. USt. 110 l Eimer / je Entleerung € 8,50 incl. USt. 120 l Eimer / je Entleerung € 9,30 incl. USt. b) Gebühr für die Entleerung eines 240 l Containers € 18,60 incl. USt. 660 l Containers € 43,00 incl. USt. 660 l Containers gepresst € 70,40 incl. USt 800 l Containers € 50,00 incl. USt. 1100 l Containers € 70,00 incl. USt. 120 l Containers/Bioabfall € 9,35 incl. USt 240 l Gestrasäcke f. Plastikabfall € 0,70 incl. USt c) Sperrmüll pro kg (mindestens 5 kg werden berechnet) € 0,40 incl. USt. g) Altholz pro kg (mindestens 5 kg werden berechnet) € 0,40 incl. USt. h) Altreifen werden nach anfallenden Kosten berechnet 13. Entgelte für die Benützung von Gemeindeeinrichtungen: a) Kindergarten - Elternbeitrag Monat/Kind (Besuch 07:40-10:45 Uhr) € 28,00 incl.USt. (Besuch 07:40-11:35 Uhr) € 29,00 incl.USt. (Besuch 07:40-12:20 Uhr) € 30,00 incl.USt. an 4 Nachmittagen wird ebenfalls ohne Kostenerhöhung Kindergartenbetreuung angeboten b) Verpflegskosten SENIORENHEIM: Heim Platz 186 Person/Tag € 32,00 Seite 7 Der Bürger soll es wissen 14. Solaranlagenförderung: verlängert bis 31.12.2008 im Ausmaß von 1/4Anteil der Landesförderung im Rahmen des budgetierten Voranschlagsansatzes bis zu einem Höchstbetrag von € 900,00 je Objekt. 15. Wegegeld: lt. Richtlinien: € 0,80 je lfm. 16. Schwangerschaftsgymnastik (50% der angefallenen Kosten max. € 50,00) 17. Tiefgaragenmiete pro Stellplatz/Monat € 45,00 incl. USt. Grundstückspreise: Betriebsgebiet Basen € 52,00/m² Gfäll € 70,00/m² Tannen GST 711/14 € 50,00/m² Diese Verordnung wurde in der Gemeindevertretungssitzung vom 15.01.2008 unter Punkt 4 der Tagesordnung beschlossen. Diese Verordnung tritt am 01.01.2008 in Kraft. Gleichzeitig verliert die Verordnung für das Jahr 2007 ihre Wirksamkeit. Schilift Hittisberg Ein Steinschlag hat am Samstag, den 19. Jänner 2008 um ca. 10:25 Uhr die Bergstation und eine Schiliftstütze des Schiliftes Hittisberg stark bis total beschädigt. Seite 8 Die Gemeinde Hittisau hat der Bezirkshauptmannschaft Bregenz mit Schreiben vom 31.1.2008 mitgeteilt, dass sie eine baugleiche Instandsetzung in den nächsten Monaten vornehmen möchte und hat deshalb die Durchführung eines Lokalaugenscheines beantragt. Die BH Bregenz hat eine Verhandlung im Beisein vom Amtsgelogen, der Wildbach- u. Lawinenverbauung und des seilbahnt. Amtssachverständigen durchgeführt. Der Gemeinde Hittisau wird bei Weiterbetreiben des Skiliftes in der bisherigen Form gem. § 105 Seilbahngesetz die Errichtung eines Steinschlagschutznetzes vorgeschrieben. Von Seiten der Gemeinde ist beabsichtigt Angebote für die Errichtung eines Steinschlagschutznetzes im geforderten Ausmaß von 100 m Länge und 4 m Höhe mit Montage einzuholen. Die Diskussion in der Gemeindevertretung zeigte, dass für viele der Fortbestand des Skiliftes Hittisberg sehr wichtig ist und auch ein Anliegen der Bevölkerung darstellt. Folgende Vorgangsweise wurde vereinbart: Die Gemeinde Hittisau wird Angebote für die Errichtung eines Steinschlagschutznetzes einholen und auch alternative Varianten wie Verkürzung des Liftes prüfen lassen. Weiters sollen erste Gespräche mit den Grundbesitzern geführt werden. Fischerei Fischereirevier 12 Stausee und Bolgenach Die Fischerei im gemeindeeigenen Fischwasser StauseeBolgenach und Fluss Bolgenach bis zur Ließenbachbrücke bzw. Völkenbrücke steht den Sportfischern unter Einhaltung bestimmter Auflagen vom 01.04. bis 30.09.2008 zur Verfügung. Aufgrund der am 01.09.2001 in Kraft getretenen Fischereiverordnung und der am 31.08.2003 abgelaufenen Übergangsbestimmungen ist die Ausübung der Fischerei in Vorarlberg nur noch mit Nachweis der erfolgreich abgelegten Fischerprüfung möglich. Tageskartenfischer sind von dieser Regelung ausgenommen. Der Bürger soll es wissen Saisonkartenpreise: a) für Gemeindebürger – Hauptwohnsitz 180,-beschränkte Anzahl von zus. Karten wie lit. a), jedoch mit sonstigem Wohnsitz 470,-- € € b) für Personen, die im Vorderwald, Egg, Sulzbergstock oder Balderschwang mit Hauptwohnsitz gemeldet sind, jedoch beschränkt auf den Stausee. Diese Karte wird auch an ehemalige Gemeindebürger ausgegeben. € 205,-5-Tages-Karten: a) für Gde. Bürger u. Gäste m. Gästekarte einer Kleeblattgemeinde vom Staudamm bis Ließenbachbrücke € 80,-b) für Personen, die im Vorderwald, Egg, Sulzbergstock oder Balderschwang mit Hauptwohnsitz gemeldet sind und Gäste mit Gästekarte dieser Gemeinden, jedoch beschränkt auf den Stausee € 80,-Tageskarten: a) für Gemeindebürger und Gäste mit Vorlage der Gästekarte einer Kleeblattgemeinde mit mindestens 3 Tagen Aufenthalt (2 Übernachtungen) und ehemalige Gemeindebürger wie lit. a) € 20,-b) für Personen, die im Vorderwald, Egg, Sulzbergstock oder Balderschwang mit Hauptwohnsitz gemeldet sind und Gäste mit Gästekarte dieser Gemeinden, jedoch beschränkt auf den Stausee € 20,-- Stellung des Geburtsjahrganges 1990 - Vorankündigung Seite 10 Der Bürger soll es wissen Die Stellung der Stellungspflichtigen des Geburtsjahrganges 1990 und der Freiwilligen des Geburtsjahrganges 1991 des Verwaltungsbezirkes Bregenz bzw. der Gemeinden Hittisau, Krumbach, Langenegg, Lingenau, Riefensberg und Sibratsgfäll wird vom 26.08.2008 durchgeführt. Die Stellung findet in der Conrad-Kaserne in Innsbruck statt. Die Stellungspflichtigen erhalten kurz vor der Stellung von der Gemeinde ein Schreiben mit den nötigen Informationen. Für weitere Informationen steht Erika Voppichler, Bürgerservice 05513/62 09 zur Verfügung. Mehrfachantrag 2008 - Vorankündigung Die Anträge sind ausschließlich bei der für den Betrieb örtlich zuständigen Landwirtschaftskamnmer auf Bezirksebene abzugeben. Der letztmögliche Abgabetermin ohne Abzüge ist der 15. Mai 2008. In Hittisau können die Anträge am 09. und 10. April 2008 im Gemeindeamt abgegeben werden. Zu diesem Termin bekommen die Landwirte gesondert eine Einladung zugesendet mit dem Datum und der genauen Uhrzeit. Wir bitten diese Termine genau einzuhalten, damit es nicht zu längeren Wartezeiten kommt. Die Abgabe des MFA Flächen ist auch Voraussetzung für die Gewährung von Mutterkuhprämien oder Schlachtprämien. Änderung des Jagdgesetzes Die Landesregierung hat über den Entwurf betreffend ein Gesetz über eine Änderung des Jagdgesetzes das Begutachtungsverfahren eröffnet. Jeder Landesbürger und jede Landesbürgerin kann bis zum Ende der Begutachtungsfrist zum Gesetzesentwurf Änderungsvorschläge abgeben (Art. 34 Abs. 2 der Landesverfassung). Der Gesetzesentwurf liegt zu diesem Zweck beim Amt der Landesregierung, bei den vier Bezirkshauptmannschaften und bei allen Gemeindeämtern zur allgemeinen Einsichtnahme auf. Bei uns ist der Gesetzesentwurf bis zum Ende der Begutachtungsfrist, das ist der 16. April 2008, im Gemeindeamt, Bürgerservice von 08:00 bis 12:00 Uhr einzusehen. Seite 11 Der Bürger soll es wissen Gratulationen Schüler der Hauptschule Hittisau haben in den letzten Wochen innerhalb und außerhalb der Schule Erfolge erzielen können: ü Beer Christian (Hittisau): Landessieger im EuopaQuiz für politische Bildung (weitere TeilnehmerInnen: Nenning Marianne, 4.; Schwarz Andreas 6.) ü Faißt Judith (Hittisau): Preisträgerin (mit Auszeichnung) beim prima la musica-Bewerb ü Nußbaumer Marielle (Sibratsgfäll): erfolgreiche Teilnehmerin an den Österreichischen Schülermeisterschaften Schi Alpin ü Manzl Tina (Hittisau): ÖTV-Ranglistenturnier in Salzburg (Einzel: ¼- Finale, Doppel: 1/2 – Finale) ü ECDL: von 42 Modulprüfungen wurden 37 (d.i. 88%!) positiv abgelegt. ü Schul-Landesmeisterschaften Schi Alpin Mannschaftswertung: Mädchen 10. Rang, Knaben 5. Rang Einzelwertung: Gmeiner Heidi (15.), Nußbaumer Marielle (17.); Bechter Michel (5.), Hagspiel Elias (23.) ü Am 13.3. nehmen drei Teams an den Landesmeisterschaften im Geräteturnen (Turn Mit) teil: Knaben der 2. a, Mädchen der 2. b und der 3. a Wir gratulieren allen, die diese hervorragenden Leistungen erbracht haben und wünschen ihnen auch weiterhin viel Erfolg in den unterschiedlichsten „Disziplinen“. *** Das letzte U14-Turnier des VTV-Wintercircuits konnte Tina Manzl auch für sich entscheiden. In allen drei Turnieren musste das Nachwuchstalent keinen einzigen Satz abgeben. Mit dem Erreichen des Halbfinales (Doppel) sowie des Viertelfinales (Einzel) bei einem ÖTV-U12-Turnier im Burgenland unterstrich Tina Manzl ihre hervorragende Form auch bundesweit. Die Gemeinde Hittisau gratuliert recht herzlich zu diesen hervorragenden Leistungen und wünscht weiterhin viel Erfolg! Seite 12 Der Bürger soll es wissen *** Anfang Jänner startete der Hittisauer Rad-Amateur Gerd Hagspiel als Newcomer bei der Rad-QuerfeldeinStaatsmeisterschaft in Rankweil in seine erste Wintersaison und erreichte im stark besetzten Feld, in dem sich auch der 8 fache Staatsmeister Peter Presslauer befand, den sehr guten 7. Gesamtrang. Zu diesem ausgezeichneten Ergebnis gratulieren wir recht herzlich und wünschen viel Freude und Erfolg im Radsport! Konrad Schwarz Bürgermeister Vereine Musikverein Hittisau – Bolgenach Reinhold Eberle wird für seine 40-jährige Mitgliedschaft geehrt. Reinhold ist seit Oktober 1967 Mitglied beim Musikverein Hittisau-Bolgenach und spielt seit Beginn Schlagzeug. 1992 erhielt er das silberne Verdienstabzeichen des Vorarlberger Blasmusikverbandes und wurde im Jahre 2002 zum Ehrenmitglied des MV- Hittisau Bolgenach ernannt. Er hatte 11 Jahre das Amt des Schriftführers inne und leitete 15 Jahre die vereinseigene Musikschule. 1983 war er bei der Gründung der Bauernkapelle Hittisau dabei. Seit 29.10.2004 ist Reinhold Obmann unserer Musik. Er versteht es, sowohl die besten Rahmenbedingungen für die erfolgreiche musikalische Arbeit zu schaffen als auch durch seine manchmal ausgefallenen Ideen das Vereinsleben zu fördern. Dabei ist ihm jede(r) einzelne Musikant/in wichtig. Für „Unser Fest“ im Sommer hat er zusammen mit Engelbert Bereuter aus Sibratsgfäll das Amt des Festobmanns übernommen und betreibt die Festvorbereitungen mit enormem Engagement. Wir Musikanntinnen und Musikanten freuen uns auf weitere 40 Jahre mit Reinhold als aktiver Schlagzeuger. Das ist möglich, denn Musizieren hält bekanntlich jung! Musikverein Hittisau – Bolgenach Seite 13 Der Bürger soll es wissen Ensemble 89 DER ZERRISSENE Johann N. Nestroy Posse in drei Akten Im Mittelpunkt von Johann Nestroys Stück „Der Zerrissene“ steht der vermögende „Kapitalist“ Herr von Lips, der trotz – oder vielmehr wegen – seiner sehr komfortablen materiellen Verhältnisse kein Lebensglück finden kann und sich zusehends von sich selber und seiner Mitwelt entfremdet: Sein „Gemüt ist zerrissen, da ist alles zerstückt“, wie er selber sagt - Langeweile, Übersättigung und Frust plagen ihn und rauben ihm jegliche Lebensfreude. In seiner Orientierungslosigkeit umgibt er sich mit windigen Freunden, fasst aus der Laune eines Augenblicks heraus einen unkonventionellen Heiratsentschluss und handelt sich damit handgreifliche Schwierigkeiten mit dem ehemaligen Verlobten der Auserwählten, dem melancholischen Schlosser Gluthammer, ein: Nach einem dramatischen Absturz über einen Balkon in einen reißenden Fluss glauben beide, der Mörder des jeweils anderen zu sein. Jeder versteckt sich vor der Justiz, und so nehmen die Dinge unaufhaltsam ihren Lauf… "Der Zerrissene" stammt aus dem Jahr 1844 und zählt zu den bekanntesten und meistgespielten Werken von Johann Nestroy. Die packende Geschichte ist tiefsinnig und gleichzeitig voller Komik, der Sprachwitz funkelt allerorten, und 15 SchauspielerInnen finden darin wunderbare Rollen vor. Das Stück handelt von den menschlichen Deformationen und Entfremdungen, die ein allzu überbordender Wohlstand zu erzeugen imstande ist und erzählt über Sinnleere, Dekadenz und die Sehnsucht nach einem anderen, erfüllteren Leben. Das Ensemble 89 Hittisau hat sich seit nunmehr bald 20 Jahren dem anspruchsvollen Volkstheater, vornehmlich jenem österreichischer Herkunft (Johann Nestroy, Ferdinand Raimund, Jura Soyfer, Karl Schönherr, Felix Mitterer u.a.), verschrieben. Nestroy stand bereits einmal auf dem Spielplan: im Jahr 1996 hat die Gruppe den Einakter „Frühere Verhältnisse“ mit großem Erfolg herausgebracht. Seite 14 Der Bürger soll es wissen Für die Inszenierung, die das Stück in die heutige Zeit verlegt, ist Gotthard Bilgeri verantwortlich. Renate Ziegler hat für das Ensemble 89 Hittisau schon im Jahr 2005 die Bühne für den „Weltuntergang“ von Jura Soyfer gestaltet und steuert auch für die heurige Produktion wieder Bühnenbild & Lichtkonzept bei. Benjamin Omerzell stammt aus Lingenau; der Jungmusiker, der derzeit in Graz Jazz studiert, hat - eigens für diese Inszenierung - einen Soundtrack zum „Zerrissenen“ komponiert. Termine Freitag, 28. März Sonntag, 6. April Samstag, 29. März Donnerstag, 10. April Samstag, 5. April Freitag, 11. April jeweils 20.15 Uhr Ritter-von-Bergmann-Saal Hittisau Im Anschluss an die Vorstellungen am 29.3., 5.4. und 10.4. ist das interessierte Publikum zur Diskussion und zum Gedankenaustausch mit Schauspielern & Regisseur eingeladen. Kartenreservierung: 0664/5773947 Mo, Do, Fr und So, jeweils von 18 bis 20 Uhr Weitere Informationen: http://ensemble89.hittisau.at Ensemble 89 Sonstiges Standesamts- und Staatsbürgerschaftsverband Hittisau Liebe Bürgerinnen und Bürger, wie ihr sicher bereits aus Fernsehen und Zeitungen erfahren habt, ist mit 01.01.2008 das Gebührengesetz 1957 geändert worden. Mit dieser Änderung werden anlässlich der Geburt eines Kindes die Geburtsurkunden, Staatsbürgerschaftsnachweise und Reisedokumente bis zum zweiten Geburtstag gebührenfrei ausgestellt. Dies gilt auch für Personen, die vor dem 01.01.2008 geboren sind aber am Ausstellungstag das zweite Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Schöne Grüße Seite 15 Der Bürger soll es wissen Klaus Schwarz – Standesbeamter Geschwindigkeitsmessanlage Im November wurde an verschiedenen Orten in Hittisau eine Geschwindigkeitsmessanlage aufgestellt. Auf dem beiliegenden Diagramm sind die Durchschnittsgeschwindigkeit und die maximal gefahrene Geschwindigkeit ersichtlich. Standorte (mit Beschränkung) waren: Rain: beim Adeg Geschäft Loni Fahrtrichtung Rain, 40 km/h Scheidbach: bei Schwärzler Markus und Regina, Fahrtrichtung Hittisau, 50 km/h Großenbündt: bei Fink Anton, Fahrtrichtung Hittisau, 50 km/h Ach: bei Kochheim Irmgard, Fahrtrichtung Lecknertal, 40 km/h Tannen: bei Jäger Josef und Erika, Fahrtrichtung Krumbach, 50 km/h Alle genaueren Daten und Auswertungen können auf der Homepage der Gemeinde www.hittisau.at unter dem Menüpunkt Umwelt/Verkehr abgefragt werden. Rain Großenbündt Tannen 0 20 Tannen Maxim al km /h Durchschnitt km /h 99 54,8 40 Ach 96 51,2 60 80 100 Rain 61 27,2 Großenbün Scheidbach 109 58,8 102 54,2 Seite 16 Der Bürger soll es wissen Aktiv für die Dritte Welt Fair einkaufen – ein faires Mitglied werden!!! Durch den Einsatz unserer Mitarbeiterinnen, unserer Kunden und Aktionsgruppen konnten wir den Umsatz im Weltladen im Jahr 2007 erneut steigern. Unsere Arbeit beschränkt sich aber nicht nur auf den Verkauf, sondern wir sind immer wieder bemüht über die Projekte, die mit dem Verkauf von Waren verschiedenster Produkte unterstützt werden, zu informieren. Außerdem unterstützen wir auch andere Projekte, die nicht direkt mit dem Warenverkauf im Zusammenhang stehen. Dies sind zum Beispiel Unterstützung für Brunnenprojekte in Burkina Faso, oder Gewährung von Microcrediten (Oikokredite) an Kleinbäuerinnen und genossenschaftliche Organisationen zu Minimalzinssätzen. Wenn es auch in deinem Interesse ist, benachteiligte Menschen, die täglich ums Überleben kämpfen in irgendeiner Form zu unterstützen, so kannst du bei uns Mitglied werden. Somit trägst du zu einem Ausgleich einer gerechteren Welt zwischen Industrie- und Entwicklungsländern bei. Dieser Ausgabe ist ein Zahlschein für den Mitgliedsbeitrag 2008 beigefügt. Dafür bedanken wir uns bei allen Mitgliedern und jenen, die es werden, im Voraus herzlich. Wir freuen uns auch jederzeit auf einen Besuch im Weltladen von dir. Bei einer Tasse Kaffee oder Tee würden wir dich gerne mit unserem aktuellen Frühjahrsangebot bekanntmachen. Viele Menschen kaufen mit Begeisterung Geschenksartikel, aber auch aus unserem reichhaltigen Angebot an Tee- und Kaffeesorten, Wein, Schoko- oder Handwerksartikeln (Schmuck, Ledertaschen, Schals, Kerzen, etc.). Euer Weltladenteam Lingostar Vorarlberg Seite 17 Der Bürger soll es wissen One, two, three four little Indians … Englisch für Kinder in Hittisau bei Spiel und Spaß Unter dem Motto "Englisch bei Spiel und Spaß“ bietet Beata Kühnert-Haromhazy mit freundlicher Unterstützung der Gemeinde Hittisau Englischkurse für Kinder von vier bis zehn Jahren an. In Zusammenarbeit mit der Sprachschule Lingostar wird nach der muttersprachlichen Methode unterrichtet, das heißt, die Kinder lernen mit allen Sinnen durch Spiel, Gesang, Bewegung, Malen und Spaß. Der Unterricht erfolgt in kleinen Gruppen bis maximal acht Schüler einmal wöchentlich für 45 Minuten. Interessierte Eltern können sich mit ihren Kindern zu einer kostenlosen Probestunde unter Telefon 0664 9452130 oder im Internet unter www.lingostar-vorarlberg.at anmelden. Die Probestunden finden in der Regel Montag nachmittags statt. Weitere Kursangebote ab April: Englisch für Freizeit und Beruf, Englisch für Senioren Beata Kühnert-Haromhazy Musikschule Bregenzerwald Die Musikschule präsentiert ihr Veranstaltungsprogramm 2008. Auch in diesem Jahr haben im Programm Jazz, Volksmusik, Kammer- und Kirchenmusik einen festen Platz. Sonntag, 06. April um 17:00 Uhr – Schwarzenberg Angelika Kauffmann Saal Seite 18 Der Bürger soll es wissen Kammerkonzert Sonntag, 04. Mai um 19:00 Uhr – Egg Löwensaal „So klingt´s bi üs im Would“ Sonntag, 01. Juni um 17:00 Uhr – Lingenau Wäldersaal Orchesterkonzert „Musikalische Bilder“ Sonntag, 14. Juni ab 14:00 Uhr – Egg Hauptschule INFO-Tag der Musikschule Musikschule Bregenzerwald Sozialsprengel Vorderwald Pflege im Gespräch Im Rahmen der Vortragsreihe Pflege im Gespräch – Vorträge für pflegende Angehörige veranstaltet der Sozialsprengel Vorderwald gemeinsam mit der connexia – Gesellschaft für Gesundheit und Pflege einen Vortrag zum Thema Mit demenzkranken Menschen leben … eine Chance es anders sehen und verstehen zu können. Mit demenzkranken Menschen leben ist eine Herausforderung der Gegenwart und Zukunft. Für uns gilt auch, in der Öffentlichkeit hellhörig und achtsam zu sein. Demenzkranke Menschen sind ein Teil unserer Gesellschaft und verdienen es, so lange wie nur möglich in unserer Normalität integriert zu bleiben. Dieser Vortrag soll dazu dienen, das Krankheitsbild besser zu verstehen und dadurch eine wertschätzende Grundhaltung für die Betroffenen zu fördern. Seite 19 Der Bürger soll es wissen Referentin Jeannette Pamminger Dipl. Gesundheits- und Krankenschwester, Lochau Ort Krumbach, Treffpunkt Hof Termin Donnerstag, 03.04.2008 19.30 bis 21.30 Uhr Eintritt 8€ Pflegende Angehörige sind einer Vielzahl von Belastungen ausgesetzt. Mit dieser Veranstaltung bieten wir Ihnen eine Unterstützung für ein besseres Verständnis des Krankheitsbildes des zu Betreuenden an. Es ist uns aber auch wichtig, dass Sie Hilfe für den Umgang mit belastenden Situationen erfahren. Bitte beachten sie auch unsere weiteren Veranstaltungen im Rahmen von „Pflege im Gespräch“ auf unserer Homepage unter www.connexia.at. Weitere Informationen erhalten sie bei Ingrid Oswald, T 0664 5051661. Sozialsprengel Vorderwald Unabhängig leben im Alter 70 + Unabhängig leben im Alter! Jung bleiben beim Älter werden: Wie bleibe ich fit und mobil? Wie reagiere ich auf Veränderungen? Welche Unterstützungsangebote gibt es für mich? Eine diplomierte Pflegefachkraft kommt zu ihnen nach Hause und berät sie kostenlos. So bleiben die Tage gute Tage! Machen sie einen Termin mit uns: Sozialsprengel Vorderwald, Bach 127, 6941 Langenegg Seite 20
  1. gemeindeinformation
DBSEW_20101201 Hittisau 01.12.2010 14.06.2021, 16:20
  1. xyz
  2. gemeindeinformation
DBSEW_20070901 Hittisau 01.09.2007 14.06.2021, 16:20 Der Bürger soll es wissen September 2007 Nr. 118 Seite 1 Der Bürger soll es wissen Übersicht: AUS DEM GEMEINDEAMT...................................................................................... 3 HINWEISE FÜR DIE ABFALLSAMMELSTELLE! ....................................................... 8 SPERRMÜLLABGABE BEIM BIOMASSEHEIZWERK ................................................. 9 ALTEISENABGABE BEIM BIOMASSEHEIZWERK .................................................... 9 AUTOWRACKS-ABHOLUNG ................................................................................ 9 NOTARIELLER AMTSTAG ................................................................................. 10 VIEHAUSSTELLUNG ......................................................................................... 10 VERKEHRSVERBUND ....................................................................................... 11 GRATULATIONEN............................................................................................. 12 UMWELT.................................................................................................................... 13 WALDTAG ....................................................................................................... 13 CARSHARING .................................................................................................. 13 FILM "LEBEN AUßER KONTROLLE" .................................................................. 14 VORANKÜNDIGUNG FLURREINIGUNGSTAGE HERBST 2007 ................................ 14 2. KLEEBLATT-STERNWANDERUNG.................................................................. 14 VORDERWALD ................................................................................................. 15 SONSTIGES................................................................................................................ 16 VOLKSSCHULE ................................................................................................ 16 CHORGEMEINSCHAFT HITTISAU ....................................................................... 17 ÖFFENTLICHE BÜCHEREI ................................................................................. 18 SCHWARZE KLEIDUNG – UNFALLVERHÜTUNG .................................................. 21 HANDARBEITSRUNDE ...................................................................................... 21 INFOABEND ZUM THEMA BAUEN ...................................................................... 21 FRAUENMUSEUM ............................................................................................. 22 VERMESSUNGSBÜRO DIPL.-ING. FH ENDER ..................................................... 26 SOZIALZENTRUM VORDERWALD....................................................................... 26 BEREITSCHAFTSDIENSTE DER ÄRZTE: .......................................................... 27 Seite 2 Der Bürger soll es wissen Aus dem Gemeindeamt Gemeindehaus, Bushaltestelle, Abfallsammelstelle und Vorplatzgestaltung wurden am 5. August 2007 neu eröffnet! Das Gemeindehaus wurde in den Jahren 1961/1962 nach den Plänen von Architekt Hörburger erbaut. Im Jahre 1983/84 wurde der Dachstuhl geändert und die verputzte Außenfassade mit einer Wärmedämmung und Holzfassade versehen. Die ursprüngliche Nutzung des Gebäudes hat sich wesentlich verändert. Im Erdgeschoss war zu Beginn die Raiffeisenkasse mit dem Bankgeschäft und dem Lagerhaus untergebracht, die zwischenzeitlich an anderen Standorten ihre Dienste anbieten. Neben dem Postamt war auch der Postzustelldienst im Erdgeschoss stationiert, der heute in Krumbach für die Region Vorderwald untergebracht ist. Im Obergeschoss war neben dem Gemeindeamt auch der Gendarmerieposten untergebracht, die in einem anderen Gebäude – im ehemaligen Zollhaus - einen neuen Standort fanden. Durch verschiedene Nutzungsänderungen waren die Räumlichkeiten nicht mehr optimal genutzt und so galt es in erster Linie für den Tourismus attraktivere Räumlichkeiten zu bieten. Nach den ersten Umbauabsichten erkannten wir bald, dass wir bei einem einzuleitenden Bauverfahren mit neuen Auflagen in Sachen Sicherheit rechnen müssen und dass öffentliche Gebäude heute nach Seite 3 Der Bürger soll es wissen den nun geltenden Gesetzen und Vorschriften behindertengerecht gebaut sein müssen. Daraus entwickelte sich ein umfangreicheres Projekt wie ursprünglich angenommen. In den ehemaligen Räumlichkeiten der Raiffeisenbank im Erdgeschoss war zuletzt das Tourismusbüro untergebracht. In denselben Räumlichkeiten wurden nun der Bürgerservice und das Tourismusbüro mit großzügigen Arbeitsräumlichkeiten untergebracht. Das Gemeindeamt bietet nun die Dienstleistungen an zentraler Stelle im Erdgeschoss für Einheimische und Gäste an. Wir denken, dass ca. 90 % des Parteienverkehrs im Gemeindeamt über die Bürgerservicestelle abgewickelt werden kann. Verschiedene Besichtigungen solcher Einrichtungen haben diese Annahme bestätigt und gezeigt, dass dies künftig der richtige Weg ist. In den Räumlichkeiten des ehemaligen Warenlagers der Raiffeisenbank – im südlichen Teil – boten zuletzt Handelsgeschäfte Waren an. Vor Beginn der Umbauarbeiten konnten diese Räumlichkeiten, die noch im Besitz der Raiffeisenbank waren, käuflich erworben werden und somit steht nun das Gemeindehaus im Alleineigentum der Gemeinde. An diesem Ort erhalten Bücherei und die Spielothek in vorzüglicher Lage ihre neue Unterkunft. Seite 4 Der Bürger soll es wissen Bedingt durch die behindertengerechte Erschließung des Gemeindehauses war auch der Umbau der ca. 46 Jahre alten WC-Anlagen in beiden Stockwerken notwendig. Der ehemalige Raum für die Postzustelldienste wird von der Post nicht mehr benötigt und wurde nun als Besprechungszimmer ausgestattet. Dieser Raum soll für Sprechstunden und Sprechtage aller Art dienen, ebenso für Besprechungen im Bereich Touristik, Gästeehrungen usw. Die Räumlichkeiten des Postamtes wurden geringfügig verkleinert. Anstelle der Telefonzelle und der Postfächer wurde ein Personenlift eingebaut, der nun sämtliche Geschosse erschließt. Im OG, wo sich das Gemeindeamt und das Standesamt befinden, wurden lediglich Verbesserungen vorgenommen. Der Einbau des Personenliftes und der Umbau der WC-Anlagen ergaben geringfügige Änderungen in der Raumgestaltung und Nutzung. Überall dort wo noch die alten Fenster waren, wurden diese durch neue ersetzt. Im 2. OG vergrößerte sich der Flur durch den Einbau eines Liftes. Die westseitige Kleinwohnung, die durch den Lifteinbau verkleinert wurde, erhielt einen zusätzlichen Raum eine Erweiterung. Somit ist auch das 2. OG behindertengerecht erschlossen und so bietet sich die Alternative, dass anstelle von Wohnungen auch „Dienstleisterflächen“ angeboten werden können. Im Eingangsbereich musste die Seitenstiege abgetragen werden, damit ein behindertengerechter Zugang zum Personenlift möglich wurde – und für die Entsorgung des 13.000 l umfassenden Heizöltanks im Erdreich direkt unter dem Eingang musste auch die Haupteingangsstiege entfernt werden. Im Außenbereich zwischen Gemeindehaus und Schulen war sehr viel Platz, der einst durch den Kiesabbau im Bereich der heutigen Schulen entstand. Das alte Feuerwehrgerätehaus, welches ursprünglich südseitig einige Meter im Berg stand, erhielt durch die Erschließungsstraße ins Hirtobel, zum Pflegeheim und zu den Schulen, eine neue Erschließungszone und stand mitten im Platz. Da die Gemeinde derzeit auch ein Projekt „Betreutes Wohnen“ betreibt, wurde dieses ehemalige Feuerwehrhaus auf deren Bausubstanz untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass auf Grund der aufgetretenen Risse und des Bauzustandes nur ein Abbruch Sinn macht. Ebenfalls auf diesem Platz war schon bisher die Abfallsammelstelle untergebracht. Auch hier galt es eine Lösung zu suchen, die dem Zugang oder Eingang zu den Schulen und zum Feuerwehr- und Kulturhaus mit dem stark besuchten Frauenmuseum gerecht wird. Seite 5 Der Bürger soll es wissen Die Gemeindevertretung einigte sich auf eine Unterflurlösung, wo auch an stark frequentierten Tagen, wie z.B. zu Weihnachten, Neujahr oder Ostern, keine Verschmutzungen bei den Einwürfen mehr vorkommen sollten. Die Wertstoffe fallen in die Container im UG. Gleichfalls wurden Räumlichkeiten für den Bauhof für Winterstreumittel (Salz oder Splitt) und entsprechende Ausstattung für Reinigung, Werkzeuge und Maschinen, usw. geschaffen. Im selben Zuge mit der Platzgestaltung stellte sich auch die Frage, wo der ideale Standort für die Bushaltestelle in Hittisau ist. Die alte Situation war so, dass die Schüler der Volks-, Haupt- und Polytechnischen Schule bei den Schulen und die übrigen Busbenützer vorne beim Gemeindehaus bei der Postamtsstiege zu- und ausstiegen. Für viele Benutzer war dies sehr verwirrend – dies nahmen wir zum Anlass, einen Standort für die Bushaltestelle im Ortszentrum in Hittisau zu suchen. Dazu gab es eine Standortanalyse durch das Büro Müller aus Zürich, die den ÖPNV (Öffentlichen Personen Nahverkehr) im Bregenzerwald bestens kennen, da diese auch für die Region Bregenzerwald in Sachen Linienführung und Fahrplangestaltung tätig sind. Die Studie ergab, dass 2 Standorte in Hittisau für eine Bushaltestelle möglich sind, zum einen am Dorfplatz direkt und zum anderen beim Gemeindehaus am nun neu errichteten Standort. Die Gemeindevertretung hat sich mehrheitlich für diesen Standort entschieden, wobei die Schüler- und Kindergartenkinderbeförderung besonders berücksichtigt wurde. Auch hier war die Errichtung einer entsprechenden Haltestelle mit Wartemöglichkeit eher umzusetzen, wie direkt am Dorfplatz. Seite 6 Der Bürger soll es wissen Die ausgeführte Bushaltestelle bietet bei einer eventuellen Zunahme des ÖPNV ein beidseitiges Anfahren der Haltestelle an. Auch die überdachten Abstellplätze für Fahrräder sollen die öffentlichen Verkehrsmittel attraktiver machen. Ebenfalls mit der Bushaltestelle wurden Möglichkeiten für den Aushang von Plakaten und Werbemitteln geschaffen, die von der Gemeinde betreut werden. Diese Anschlagtafeln – insgesamt 6 – sollen den Wildwuchs des Plakatierens einschränken und ein geordnetes Ortsbild ergeben. Das neu sanierte Gemeindehaus sowie die Platzgestaltung mit den geschaffenen Einrichtungen stehen nicht nur geographisch im Mittelpunkt der Gemeinde, sie prägen das Dorfbild unserer Gemeinde. Diese Einrichtungen sollen vor allem dem Bürger dienen. Das Gemeindehaus wird den meisten Erfordernissen und vielen Wünschen gerecht. Zufrieden dürfen wir feststellen, dass es sich gelohnt hat, über die Konzeption sehr lange und sehr genau nachzudenken. Was uns sehr freut ist, dass wir sehr viele Rückmeldungen aus der Bevölkerung erhalten, die den Gemeindehausumbau, die Platzgestaltung mit Abfallsammelstelle und Bushaltestelle für sehr positiv und attraktiv empfinden. Seite 7 Der Bürger soll es wissen Hinweise für die Abfallsammelstelle! Die Sammelstelle ist Montag bis Samstag von 07.00 bis 19.00 Uhr benutzbar und geöffnet. Abgegeben werde können: Kunststoff, Altmetall, Weißglas, Buntglas, Biomüll, Papier/Karton und Altkleider. Kunststoff: Diese Sammelzelle ist für kleinere Mengen Kunststoff gedacht, z.B. für Durchreisende, Schüler und Gäste. Der gelbe Sack darf nicht eingeworfen werden und wird wie bisher, jeden zweiten Mittwoch im Monat, abgeholt. Altmetall: Hier darf nur Verpackungsmaterial (Dosen usw.) eingeworfen werden. Größere Mengen können bei der Altmetallsammlung abgegeben werden. Weißglas/Buntglas: Nur sortenreines Glas darf hier abgegeben werden. Spiegelglas sowie Porzellan gehören in den Restmüll! Biomüll: Aus gegebenem Anlass weisen wir noch einmal darauf hin, dass in diese Sammelzelle nur solche Biosäcke eingeworfen werden dürfen, die bei der Gemeinde gekauft worden sind! Papier/Karton: Für kleinere Mengen Altpapier/Karton kann diese Sammelzelle genutzt werden. Die Chorgemeinschaft führt, wie auch in den letzten Jahren, alle zwei Monate eine Altpapiersammlung durch. Wir bitten daher, den Wertstoff Altpapier zu sammeln und bei den jeweiligen Papiersammlungen (nächste Sammlung am 16./17. November) abzugeben. Altkleider: Die Altkleidersammelzelle ist zu behandeln wie die bisher von der Caritas aufgestellten Altkleidercontainer. Die Caritas weist darauf hin, dass nur wieder verwertbare bzw. tragbare Kleider abgegeben werden dürfen! Die Altkleider/Schuhe bitte nur in zugebundenen Säcken einwerfen. Schuhe müssen zudem noch zusammengebunden werden. Die gesamte Sammelstelle wird videoüberwacht. Jeder Missbrauch kann nachgewiesen werden und wird ausnahmslos angezeigt! Seite 8 Der Bürger soll es wissen Problemstoffabgabe beim Bauhof Am Samstag, den 22. September 2007 findet von 8:30 – 11:30 Uhr die Problemstoffsammlung beim Bauhof Hittisau (hinter der Fa. Dietrich) statt. Sie haben wiederum die Möglichkeit, die in ihrem Haushalt angefallenen Problemstoffe abzugeben. Die Problemstoffe sind nach Möglichkeit in den Originalbehältern zu übergeben. Kühlgeräte, Bildschirme und Elektronikschrott kann ebenfalls bei der Problemstoffsammlung abgegeben werden. Für Altbatterien (ausgenommen Autobatterien), Lampen und Kühlgeräte sowie Ölfilter, Altöl und Altchemikalien besteht auch eine Rücknahmepflicht des Handels. Medikamente können in Apotheken zurückgegeben werden. Wir möchten noch einmal darauf hinweisen, dass nur haushaltsübliche Mengen angenommen werden können. Sperrmüllabgabe beim Biomasseheizwerk Am Mittwoch, den 03. Oktober 2007 besteht die Möglichkeit, in der Zeit von 13.00 - 18.00 Uhr beim Parkplatz vor dem Biomasseheizwerk Sperrmüll abzugeben. Bei der Sperrmüllabgabe sind nur sperrige Güter erlaubt. Teile, die in den Müllsack passen, müssen im Müllsack entsorgt werden. Wichtig: Bei der Sammlung wird kein Sperrmüll in Säcken angenommen! Größere Mengen müssen direkt im Abfallwirtschaftszentrum Andelsbuch/Bersbuch (früher Sporenegg) abgegeben werden. Alteisenabgabe beim Biomasseheizwerk Am Donnerstag, den 04. Oktober 2007 können in der Zeit von 8.00 bis 17.00 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Biomasseheizwerk Eisenteile, Dachrinnen, Fahrräder sowie Waschmaschinen, Spülmaschinen, Herde usw. abgegeben werden. Die Alteisenabgabe ist im haushaltsüblichen Rahmen kostenlos. Wir ersuchen, die Abgabe unbedingt in der obgenannten Zeit durchzuführen. Auf keinen Fall dürfen Eisenteile schon am Vorabend abgeladen werden. Autowracks-Abholung Die Beseitigung von Autowracks erfolgt am 04./05. Oktober 2007 zum Abholpreis von € 40,-- (inkl. Mwst.) pro Autowrack. Die Abholung kann gegen Bezahlung der Gebühr beim Gemeindeamt Bürgerservice, bis 02.10.2007, angemeldet werden. Bei der Anmeldung bitte unbedingt den Typenschein mitbringen. Die Autowracks werden nur an der Straße abgeholt, wo sie vom LKW leicht erreichbar sind. Sie dürfen auf keinen Fall mit weiteren Reifen gefüllt werden. Pro Auto werden 4 Reifen + 1 Ersatzreifen als normal angenommen. Weiters dürfen die Autos nicht mit anderen Materialien gefüllt sein. Seite 9 Der Bürger soll es wissen Notarieller Amtstag Der nächste notarielle Amtstag des öffentlichen Notars Dr. Hermann Hager wird am Montag, dem 1. Oktober 2007 von 18.00 bis 20.00 Uhr im Gemeindeamt, Besprechungszimmer Erdgeschoss, abgehalten. Viehausstellung Am Freitag, den 19.10.2007 ab 09:30 Uhr findet in Hittisau die Lehr- und Leistungsschau für das Vorarlberger Braunvieh statt. Am Samstag, den 20.10.2007 findet im Ritter von Bergmann Saal der Bauernball statt. Für Unterhaltung sorgen die Bergspatzen! Viehausstellungen in den umliegenden Gemeinden Freitag, den 05.10.2007 Doren und Sulzberg Samstag, den 06.10.2007 Riefensberg Samstag, den 06.10.2007 Lokalausstellung Sibratsgfäll, Jubiläum 80 Jahre Freitag, den 12.10.2007 Großdorf Samstag, den 13.10.2007 Lingenau, Jubiläum 110 Jahre Freitag, den 19.10.2007 Egg Samstag, den 20.10.2007 Krumbach,Jubiläum 80 Jahre Samstag, den 27.10.2007 Langenegg Christbaum für den Dorfplatz Seit vielen Jahren stellt die Bergrettung den Christbaum am Dorfplatz auf. Viele damals daran Interessierte haben versprochen, die Bäume zu stellen, wenn sie nur von der Bergrettung aufgestellt würden. Natürlich ist dieses Versprechen immer mehr in Vergessenheit geraten und es ist zunehmend immer schwieriger geworden, entsprechende Bäume aufzutreiben. Vergangenes Jahr waren wir sogar schon über eine Spende aus Sibratsgfäll dankbar. Vielleicht wäre der eine oder andere Bürger froh, wenn man ihm eine zu groß gewordene Feldtanne entfernen würde. Sie müsste Anfang Dezember mit dem LKW- Kran abholbar sein. Wenn sie einen entsprechenden Christbaum für den Dorfplatz hätten, melden sie sich bei der Gemeinde, dem Tourismusbüro oder bei der Bergrettung. Im Voraus herzlichen Dank! Seite 10 Der Bürger soll es wissen 20 Jahre Bergrettung Hittisau-Sibratsgfäll Die Bergrettung Hittisau-Sibratsgfäll feierte heuer das 20jährige Bestandsjubiläum. Der Feierabend am 15. August bildete den äußeren Rahmen dazu. Vor 20 Jahren hat eine ambitionierte Gruppe junger Männer um den Ortsstellenleiter Erich Hagspiel (seit 20 Jahren!) in Knickebockern und mit Filzhüten die ersten Ausbildungskurse besucht. Inzwischen hat sich viel geändert - auch von der Ausrüstung und Bekleidung her. Der Mitgliederstand ist auf über 20 angewachsen, laufende Aus- und Fortbildungen haben eine schlagkräftige Mannschaft entstehen lassen, bei der Kameradschaft groß geschrieben wird, bei der eigentlich auch alle Familienmitglieder (ohne deren Unterstützung nichts gehen würde) zum Verein gehören. In diesen 20 Jahren hatte die Ortsgruppe 657 Einsätze, davon 539 Pisteneinsätze, 38 große Suchaktionen (ca. 2 pro Jahr) und leider auch 20 Tote in ihrem Einsatzgebiet. Der Verein ist ein fixer Bestandteil im Dorfgeschehen geworden und leistet einen wichtigen Beitrag zur Dorfkultur (unter anderem auch mit dem jährlichen Aufstellen und Illuminieren des Christbaumes am Dorfplatz). Die Gemeinde Hittisau gratuliert zum 20-jährigen Bestandsjubiläum, dankt für die vielen Einsätze und wünscht weiterhin eine gute Kameradschaft, viel Erfolg und alles Gute für die Zukunft. Verkehrsverbund Die Vorteile, wenn Bus und Bahn funktionieren und gut genutzt werden, liegen auf der Hand. Entsprechend groß sind die gemeinsamen Investitionen und Bemühungen von Land, Gemeinden, Orts-, Stadt- und Landbussen sowie der Partner, um das System so attraktiv wie möglich zu gestalten. Über gemeinsamen Beschluss der vier Landtagsparteien stehen im Herbst dieses Jahres zusätzliche Mittel zur Verfügung, um den Öffentlichen Verkehr in Vorarlberg weiter zu entwickeln und zu bewerben. Ein Anlass dafür ist die achtwöchige Citytunnel-Sperre ab dem 24. September 2007. Für die Gemeinden gibt es auch interessante Angebote: 1. Zwei Nulltarif-Tage am 22 und 23. September 2007 in ganz Vorarlberg zum Abschluss der VorarlbergMOBIL Woche. 2. Gutscheine für Monatskarten zum halben Preis von September bis November 2007 Nähere Informationen und Gutscheine gibt es im Gemeindeamt, Bürgerservicestelle. Seite 11 Der Bürger soll es wissen Gratulationen Die Holzwerkstatt Markus Faißt entsendet seit 11 Jahren Lehrlinge zu Wettbewerben. Acht Mal schafften es die Lehrlinge bis zum Bundeswettbewerb und drei Mal stellten Lehrlinge von Markus Faißt den Bundessieger. Dieses Jahr holt Alexander Bechter, Brand 161 den Bundessieg nach Hittisau. Herzliche Gratulationen zu dieser großartigen Leistung und weiterhin viel Freude im Beruf! -----xxxxxx----Beim 42. Bregenzerwälder Bezirksmusikfest in Bizau, im Juni 2007 erreichte der Musikverein Hittisau-Bolgenach, angetreten in Stufe C, mit 86 Punkten den zweiten Rang aller teilnehmenden Vereine. Zu dieser hervorragenden Leistung gratulieren wir und wünschen weiterhin viel Erfolg! -----xxxxxx----Martina Schwärzler, Tannen 476 ist im Juni dieses Jahres zur praktischen Prüfung zum silbernen Leistungsabzeichen auf dem Instrument Klavier angetreten (Musikschule Bregenzerwald, Lehrer Martin Gallez) und hat diese mit Werken von Bach, Mozart, Chopin und Kramer mit ausgezeichnetem Erfolg bestanden. Die Gemeinde Hittisau wünscht weiterhin so viel Freude an der Musik und gratuliert zu diesem ausgezeichneten Erfolg! -----xxxxxx----Gerd Hagspiel holte sich bei der Niggenkopf Trophy in Bürs den Sieg in der Klasse Herrn 1. Im Gesamtklassement erreichte er den 3. Rang. Herzliche Gratulationen zu dieser großartigen Leistung und weiterhin so viel Ehrgeiz! -----xxxxxx----Herr Peter Schwarz, ehem. Wanne 88, hat den Studiengang für Kommunikationswirtschaft an der Fachhochschule Wien abgeschlossen. Nach der akademischen Feier am Freitag, den 05. Oktober 2007 darf er den Titel Mag. (FH) tragen. Zu diesem Abschluss gratuliert die Gemeinde Hittisau recht herzlich! Konrad Schwarz, Bürgermeister Seite 12 Der Bürger soll es wissen Umwelt Waldtag Am Sonntag, den 07.10.2007 findet von 10:15 bis 11:45 Uhr im kleinen Gemeindesaal in Hittisau der Waldtag 2007 statt. Referenten: Werner Richard (Metheriologe vom Umweltinstitut) sowie Christian Natter und Peter Feuersinger (Forstabteilung) Anschließend an die Mittagspause findet um ca. 14:00 Uhr eine Exkursion statt. Der Waldtag soll Waldbesitzern und allen am Wald interessierten über die möglichen Auswirkungen des Klimawandels auf den Wald informieren. Nähere Informationen beim Waldaufseher Klemens Nenning unter 0664/62 55 627 Ausschuss für Umwelt und Nachhaltigkeit sowie die Forstabteilung Carsharing In Kooperation mit der Gemeinde Hittisau, der Raiffeisenbank Vorderbregenzerwald und verschiedener Privatpersonen läuft seit Mai das Projekt „Carsharing“. Es sind noch Kapazitäten frei und weitere Nutzer notwendig, um dieses Projekt auch langfristig zu sichern. Privatkunden Tarif inkl. 20% MWSt. Businesstarif exkl. 20% MWSt. Pro Stunde 7:00 – 23:00 Uhr 1,85 Euro Pro Stunde 7:00 - 19:00 Uhr 1,50 Euro Pro Stunde 23:00 – 7:00 Uhr 0,40 Pro Stunde 23:00 – 7:00 Uhr 0,30 Bis 100 km pro km 0,48 Euro Bis 150 km pro km 0,36 Euro pro weiterer km 0,30 Euro pro weiterer km 0,18 Euro Bei konkretem Interesse oder Fragen zu Carsharing steht Ihnen Jörg Bilgeri vom Gemeindeamt Telefon 6209-13 E-Mail joerg.bilgeri@hittisau.at gerne zur Verfügung. Ausschuss für Umwelt und Nachhaltigkeit Seite 13 Der Bürger soll es wissen Film "Leben außer Kontrolle" Agrar Gentechnik - Die Büchse der Pandora Termin: Fr, 16. November 20:00 Feuerwehr und Kulturhaus (Schulungsraum) Programm: Film LEBEN außer KONTROLLE, anschließend moderierte Diskussion mit Birgit Wörishofer Freier Eintritt Kurzbeschreibung des Filmes: In ihrem preisgekrönten Dokumentarfilm LEBEN außer KONTROLLE, aus dem Jahr 2004, lassen Gabriele Kröber und Bertram Verhaag, Befürworter und Kritiker aus unterschiedlichen Ländern in Europa, Amerika und Asien zum Thema Gentechnik zu Wort kommen. Anhand der Äußerungen von Landwirten, Wissenschaftlern, Aktivisten und Konsumenten entsteht ein lebendiges, sehr konkretes Bild über die unterschiedlichen Einsatzbereiche v.a. im Bereich der Landwirtschaft, sowie der bekannten und vermuteten Auswirkungen der Agrargentechnik. attac Vorarlberg, Weltladen Hittisau, Ausschuss für Umwelt und Nachhaltigkeit Vorankündigung Flurreinigungstage Herbst 2007 Wie bereits im Frühjahr finden auch im Herbst wieder Flurreinigungstage statt. In der Zeit vom 12. bis zum 21. Oktober 2007 stehen verschiedene Strecken zur Verfügung die von Abfall gesäubert werden. Auch diesmal erhalten die Teilnehmer einen Gutschein für fair gehandelte Schokolade vom Weltladen Hittisau. Die genauen Strecken werden noch bekannt gegeben. Ausschuss für Umwelt und Nachhaltigkeit 2. Kleeblatt-Sternwanderung Am Sonntag den 23. September findet wie bereits letztes Jahr die KleeblattSternwanderung statt. Um 10:00 Uhr findet für die Wanderer aus den 4 Kleeblattgemeinden in der Pfarrkirche Hittisau eine gemeinsame hl. Messe statt. Im Anschluss an den Gottesdienst findet auf dem neu gestalteten Platz zwischen dem Gemeindehaus und den Schulen ein kleiner Markt mit Verkauf statt. Es werden Produkte des heimischen Handels angeboten. Ebenso wird für das leibliche Wohl gesorgt. Ausschuss für Umwelt und Nachhaltigkeit Seite 14 Der Bürger soll es wissen Vorderwald Vorderwald MOBIL Woche 07 Anlässlich dieser Gemeinschaftsaktion aller Vorderwälder Gemeinden und dem autofreien Tag werden am Sonntag, den 23 September 2007 von 11:00 bis 14:30 Uhr die Energie Portale Langenegg eröffnet. Sie ermöglichen vielfältige Zugänge zum Thema Energie mit allen Sinnen: Kräuter-, Sonen-, Wind-, Energiepflanzen-, Wasser-, Licht-, Ruhe- und Kunstportal. Programm: • • • • • • • • • Eröffnung des Skulpturenweges beim Kunstportal am Bahnhof um 11:00 Uhr Eröffnung der Energieportale beim Gemeindeamt Langenegg um 14:30 Uhr Anschließend Vorstellung des Projektes „school-walker“ Quiz für Kinder Hüpfburg Radwerkstatt für alle Radfahrer Solarkocher Bastelprogramm Wasserradmodelle Für das leibliche Wohl ist gesorgt! Gemeinde Langengegg Seite 15 Der Bürger soll es wissen Sonstiges Volksschule Für mehr Fitness, Gesundheit und weniger Verkehr! Sehr geehrte Eltern! Die Bewegungswelt unserer Kinder wird immer mehr eingeschränkt. Der aus eigener Kraft zurückgelegte Schulweg wird immer wichtiger für eine bewegte und gesunde Entwicklung unserer Kinder – und dient gleichzeitig der Verkehrsberuhigung und damit sichereren Schulwegen in unseren Gemeinden. Zusammen mit unserer Gemeinde nehmen wir daher mit unserer Schule an schoolwalker teil. Auch Ihr Kind ist nun mit der ganzen Klasse dabei und bekommt in der Zeit vom 24.September bis zum 20.Oktober einen eigenen Schulwegausweis. Darin wird jeder zu Fuß gegangene Weg zur Schule von der LehrerIn bestätigt. Wir möchten sie bitten, jede nach Hause gelaufene Wegstrecke Ihres Kindes mit einer Unterschrift im entsprechenden Feld des Ausweises zu bestätigen. Bitte beachten sie, dass der Ausweis zwei Seiten hat, da schoolwalker im Herbst und erneut im Frühjahr durchgeführt wird (Bitte nur auf der Seite unterschreiben, wo auch der/die LehrerIn bestätigt hat). Für kranke Kinder ist natürlich auch gesorgt: Tage, an denen ein Kind krank ist, zählen natürlich auch als gegangen. Bei weiteren Fragen wenden sie sich bitte an die Schule. Eifrigen schoolwalkern winken tolle Preise! Jedes Kind, das eine festgelegte Zahl von Schulwegen gesammelt hat, bekommt einen kleinen Preis von der RAIBA Hittisau gestiftet. Bei der Anzahl der dafür notwendigen Wege wird natürlich die unterschiedliche Weglänge der Kinder berücksichtigt. Dabei wird der Einzugsbereich der Schule in drei ringförmige Zonen eingeteilt. So, nun wünschen wir Ihnen und Ihrem Kind ganz viel Spaß mit schoolwalker! Ihre Volksschule , der Bürgermeister und das ganze Team der aks Gesundheitsvorsorge! Seite 16 Der Bürger soll es wissen Chorgemeinschaft Hittisau Konzert der Chorgemeinschaft Hittisau Die Chorgemeinschaft Hittisau lädt am 21. Oktober 2007 um 19.00 Uhr in die Pfarrkirche Hittisau zu einem Konzert mit dem Titel "MOZARTJAHR 2006 plus 1". 2006 hat die ganze Welt den 250. Geburtstag von Wolfgang Amadeus Mozart gefeiert. Wir feiern dies ein Jahr später, denn letztes Jahr wären wir wohl untergegangen. Mit Werken von W.A. Mozart gestalten wir ein Konzert für Chor, Soli und Orchester dessen Herzstück die sog. "Krönungsmesse" ist. Diese Messe war in Hittisau schon 1974/75 zur Primiz von Barnabas Kim und als Kirchenkonzert, sowie dann 1981 nach gelungener Innenrenovierung der Pfarrkirche von der Chorgemeinschaft Hittisau unter Ehren-Chorleiter Wolfgang Schwärzler ausgeführt worden. Nun haben wir uns diese Messe wieder vorgenommen und schon seit Monaten mit Freude einstudiert. Die Programmfolge des Konzertes im Gesamten: - Kirchensonate in C-Dur KV 329 - Tantum ergo in D-Dur KV 197 - Exultate, jubilate KV 165 - Ave verum corpus KV 618 - Missa in C-Dur „Krönungsmesse“ KV 317 Ausführende: Birgit Giselbrecht-Plankel | Sopran Martina Gmeinder | Alt Gerald Fleisch | Tenor Sigurd Flora | Bass Sinfonietta Vorarlberg Chorgemeinschaft Hittisau Leitung: Melchior Schwärzler "Geigenpaten" haben mit finanzieller Unterstützung dazu beigetragen, dass wir dieses große Projekt auch verwirklichen können. Wir laden Euch alle jetzt schon sehr herzlich zu diesem nicht alltäglichen Konzert "MOZARTJAHR 2006 plus 1" ein und bitten euch diesen Termin vorzumerken. Einladungen werden euch zeitgerecht erreichen. Termine: So 21.10.2007, 19.00 Uhr: "Mozartjahr 2006 plus 1", Konzert der Chorgemeinschaft Hittisau für Chor, Soli und Orchester in der Pfarrkirche Hittisau. Mit frohen Sängergrüßen Michael Bartenstein, Obmann Melchior Schwärzler, Chorleiter Seite 17 Der Bürger soll es wissen Öffentliche Bücherei Für das Büchereiteam ist ein Wunschtraum wahr geworden! Nach vielen Umzügen im Laufe der 60 jährigen Büchereigeschichte von Hittisau hat diese Einrichtung nun eine langfristige, bevorzugte Heimat im sanierten Gemeindehaus gefunden. Wir durften wieder ins Gemeindehaus heimkommen! Herzlichen Dank allen, die in irgendeiner Weise dazu beigetragen haben, besonders unserem Bürgermeister Konrad Schwarz! Von allen Gemeindebediensteten wurden wir sehr freundlich und entgegenkommend aufgenommen, darüber haben wir uns sehr gefreut! Besonders danken möchten wir Herrn Georg Bals, er hat uns die ganze EDV eingerichtet, danke auch Herrn Roman Dorner für die große Geduld und Hilfsbereitschaft bei den vielen Alltagsproblemen. Ebenfalls Dank gebührt auch Frau Erika Voppichler und Frau Anja Baldauf für die Bereitschaft, überfällige Medien von uns zu übermitteln. Büchereien sind heute wichtiger denn je, sie dienen als Informations- und Kommunikationszentren und nicht zuletzt auch der Unterhaltung! Weiters zählen sie zu den wenigen stillen Oasen in unserer oft recht hektischen Welt! Unsere Gesellschaft befindet sich in einem radikalen Veränderungsprozess, dies betrifft alle Lebensbereiche und natürlich auch die öffentlichen Bibliotheken. Das Angebot reicht heute weit über das Lesen hinaus, der Benutzer von heute hat in der Regel ein weitaus vielseitigeres Informationsbedürfnis als früher. Diesem sollen Bibliothekare auch gerecht werden können. Dazu braucht es laufend Fortbildungen, bzw. auch Kenntnisse der neuen Technologien. Wir haben für diese Interessen eine neue Öffnungszeit am Freitag von 16 – 18 Uhr eingerichtet, die Dienst habenden Mitarbeiter werden Ihnen in vielen Fragen weiterhelfen können. Wir bitten um Verständnis, wenn in Zukunft bei Referatsfragen am Sonntag aus Zeitgründen auf den Freitag verwiesen wird. Diese neue Öffnungszeit ist aber auch zum erholsamen Verweilen in unserer schönen Bibliothek gedacht. Unsere Bibliothek steht Ihnen ohne Entlehnverpflichtung stets zur freien Verfügung, wir freuen uns über viele interessierte Besucher! Öffentliche Bücherei heißt frei zugänglich für jedermann nach den Regeln der jeweiligen Büchereiordnung! Information macht Menschen freier, verständiger und unabhängiger. Information befreit auch oft von Angst, nach dem Motto: „Was ich verstehe, brauche ich nicht zu fürchten!“ In diesem Sinne bieten wir allen Schülern, egal welches Alter, bis zum Ausbildungsabschluss eine kostengünstige Jahreslesekarte um 3 € an, gerade jungen Menschen will die Bücherei besonders entgegenkommen. Seite 18 Der Bürger soll es wissen Statistische Aufstellung In Vorarlberg gibt es derzeit 100 Öffentliche Büchereien, diese bieten gesamt 702 808 Medien an. Insgesamt 62 852 aktive Benutzer entlehnten im vergangenen Jahr in Vorarlberg 1. 943 716 Medien aus! Diese 100 Büchereien werden betreut von insgesamt 696 ehrenamtlichen- und 31 nebenberuflichen, zum Teil sehr hoch qualifizierten Mitarbeitern. Vorarlberg verfügt über ein sehr gut eingerichtetes, reges Büchereiwesen! Innerhalb dieses Rahmens bietet Hittisau rund 6 100 Medien an, 526 aktive Leser erzielten im vergangenen Jahr 14 238 Entlehnungen (ohne Spielothek). Heuer hatten wir schon Anfang September 10 000 Entlehnungen überschritten. Diese überaus rege in Anspruchnahme rechtfertigt sicher den schönen Standort und unseren umfangreichen, ehrenamtlichen Einsatz! Voranzeige: Voraussichtlich im Oktober veranstalten wir einen ganztägig geöffneten Büchereisonntag mit Flohmarkt und Vortrag, Näheres wird noch bekannt gegeben! Öffnungszeiten: Sonntag Mittwoch Vormittag Mittwoch Abend Freitag 10 – 11 Uhr 8:30 – 10:30 Uhr (nur an Schultagen) 18:30 – 20 Uhr 16 - 18 Uhr Wenn unsere Öffnungszeiten gar nicht passen, können Sie rückgabefällige Medien der Bücherei auch im Bürgerservice, bzw. im Tourismusbüro abgeben! Auch für Gäste günstig! Bitte ab jetzt nicht mehr in der Sennerei abgeben! Telefon: 05513/6209-28 E-Mail: buecherei@hittisau.at Homepage: www.hittisau.bvoe.at Das Büchereiteam: Theresia Simma wird tatkräftig unterstützt von: Karin Metzler-Eberle, Anita Bechter, Simone Nussbaumer, Martina Schwärzler, Patrizia Nenning, Gerda Hagspiel, Margit Oberneder, Birgit Eberle. Büchereileiterin Theresia Simma Seite 19 Der Bürger soll es wissen Weltladen Hittisau Der Verein „Aktiv für die Dritte Welt“ (Weltladen Hittisau) unterstützt ein Brunnenprojekt in Burkina Faso. Zum Vortragsabend „Wege zur Lebensfreude“ mit der Gastreferentin Sobonfu E. Somé, der am 20. Juni 2007 im Ritter v. Bergmann Saal in Hittisau stattgefunden hat, wurde unser Verein „Aktiv für die Dritte Welt“ von der Veranstalterin Angelika Riedl eingeladen, uns zu beteiligen. Unsere Aufgabe bestand darin, die Gäste kulinarisch mit köstlichen Zutaten aus dem Weltladen zu verwöhnen. Der gesamte Erlös des Vortragsabends (Eintrittsgeld und Spenden) wurde für ein Brunnenprojekt in Burkina Faso bereitgestellt. Der Weltladen Hittisau hat zusätzlich einen Betrag von € 3000,- für dieses Brunnenprojekt gespendet. Die Gastreferentin Sobonfu E. Somé ist in Burkina Faso/Westafrika geboren und von den Ältesten ihres Dorfes als Botschafterin auserwählt, die Weisheit ihres Volkes, der Dagara, in den Westen zu tragen. Im Gegensatz zum Westen, wo die Individualität im Vordergrund steht, ist bei den westafrikanischen Dagara die Gemeinschaft das bestimmende Element ihres täglichen Lebens. Das Thema „Lebensfreude - wie komme ich zu meiner Quelle“ hat die Referentin Sobonfu E. Somé an diesem Abend mit ihrer afrikanischen Herzlichkeit und Offenheit in einer bemerkenswert gelassenen Selbstverständlichkeit versucht, uns näher zu bringen. Heute lebt sie in Kalifornien und veranstaltet Workshops in den USA und Europa. Sie ist Autorin folgender Bücher: „Die Gabe des Glücks“, „In unserer Mitte – Kinder in der Gemeinschaft“, „Mut zum Misserfolg – wie wir durch Krisen und Verluste zu uns selbst finden.“ Burkina Faso zählt zu den ärmsten Regionen der Welt. Nur kurze Regenzeiten und extreme Hitze führen zu akutem Wassermangel. Die Menschen in Burkina Faso müssen auch heute noch weite Wege zurücklegen, um Wasser zu schöpfen. Mit ihrer Arbeit versucht Sobonfu E. Somé – was übrigens Hüterin des Rituals bedeutet – nicht nur die afrikanische Weisheit der westlichen Welt mitzuteilen, sondern auch ihr Volk zu unterstützen, indem sie gleichzeitig für Brunnenprojekte wirbt. Die Brunnenprojekte werden von einem Berufsschullehrer aus Vorarlberg, der seit Jahren in Burkina Faso tätig ist und dort bisher neben Brunnenprojekten drei Berufsschulen aufgebaut hat, empfohlen. Auch er war bei dieser Veranstaltung anwesend und hat einen Film über die Region in Burkina Faso vorgeführt. Seite 20
  1. gemeindeinformation
DBSEW_20080601 Hittisau 01.06.2008 14.06.2021, 16:20 Der Bürger soll es wissen rechnung für 2007 wären in Hittisau nur 9 Pflegefälle mit je über 500 Punkten betroffen. Daraus hätten sich Mehreinnahmen von € 2.401,35 ergeben. Wir gehen davon aus, dass mit den beschlossenen Maßnahmen mittelfristig ev. Gebarungsabgänge in überschaubarem Rahmen bleiben. Dürfen wir sie höflichst bitten, den Mitgliedsbeitrag 2008 in Höhe von € 22,-- auf unser Konto 15.818 bei der Raiba Hittisau BLZ 37435 einzuzahlen. Mit der Einzahlung werden sie unser Mitglied ohne Formalitäten. Laut Postvorschriften ist die Beilage eines Zahlscheines nicht mehr zulässig, bzw. hätte zur Folge, dass die Postentgelte für „Brief „ und nicht für „Massendrucksache“ zu entrichten wären. Vorgedruckte Zahlscheine liegen daher bei der Raiffeisenbank Hittisau auf. Für ihre Unterstützung unserer Tätigkeit danken wir im Voraus im Namen des Vereines und aller, die unsere Dienste benötigen. Für den Vorstand: Gerard Hagspiel Gemeinde Hittisau Betreuungsmodell Vorarlberg Das Land Vorarlberg unternimmt zurzeit große Anstrengungen, für die Pflege und Betreuung daheim die nötigen Unterstützungsangebote weiterzuentwickeln und noch besser zu vernetzen. Im Vorderwald arbeiten die ambulanten Dienste schon seit langem unter dem Dach des Sozialsprengels zusammen. Auch bei uns gibt es immer mehr intensive Betreuungs- und Pflegefälle, denn die Menschen werden immer älter und benötigen gegen Ende ihres Lebens vielfach intensive Langzeitbetreuung. Die Familien haben nicht mehr die Kapazitäten wie früher, sie sind kleiner und viele Frauen berufstätig. Somit werden das Unterstützungsnetz und die Beratung für die Betroffenen immer wichtiger. Im Vorderwald wurden die Einsatzleitungen der Hauskrankenpflege und des Mobilen Hilfsdienstes speziell darauf geschult, Familien und Betroffene in allen Betreuungssituationen umfassend zu beraten und Der Bürger soll es wissen 121. Ausgabe Juni 2008 Seite 24 Der Bürger soll es wissen Der Bürger soll es wissen Sie erreichen unsere Dienste unter: 05513 4101-15 Büro Sozialsprengel Langenegg (GF Ingrid Oswald) nur vormittags oder 0664 6414334 Pflegeleiterin DGK Beate Knapp, Mo-Fr. 0800 – 17.00 Uhr. 0664 6414334 Bereitschaftsdienst außerhalb der üblichen Dienstzeiten. 05513 2878 Krankenpflegeverein Hittisau, Pflegebetten (bei Gerard Hagspiel). Werte Mitglieder und Freunde! Bei der Generalversammlung am 26. Mai 2008 – auf den Tag genau 30 Jahre nach der Gründungsversammlung am 26. Mai 1978 – wurden nach der Entgegennahme des Tätigkeitsberichtes und des Rechnungsabschlusses - zwei wichtige Beschlüsse zur Sicherstellung des Finanzierungsbedarfes der nächsten Jahre gefasst. Die Erhöhung des Mitgliedsbeitrages von bisher € 18,-- auf € 22,-- ab 01.01.2008. Die Einführung eines moderaten freiwilligen Selbstbehaltes bei kostenintensiven Pflegefällen. Bei Überschreitung von jährlich 500 Leistungspunkten ab 01.07.2008 in Höhe von € 0,10 je Leistungspunkt (ab dem 501. Punkt). Dies entspricht etwa 1/10 des Punktewertes. Begründung: Der Rechnungsabschluss für 2007 erbrachte einen Abgang von € 965,31. Ohne die Erträgnisse aus Rücklagen, wäre dieses Defizit noch wesentlich höher ausgefallen. Da auch eine Kostensteigerung in den kommenden Jahren vorhersehbar ist (2007 + 27, 15 %) hat die Generalversammlung die Erhöhung des Mitgliedsbeitrages und die Einführung eines freiwilligen moderaten Selbstbehaltes ohne Gegenstimme beschlossen. Zu 1.: Der Mitgliedsbeitrag ist neben den Mieteinnahmen für Pflegebetten und den Spenden bei Todesfällen die Finanzierungsquelle des Vereines. Im Sozialsprengel liegen die Mitgliedsbeiträge bei € 19 – € 25,--. Der Landesverband empfiehlt eine Anhebung auf € 27 – 30 in den nächsten Jahren. Zu 2.: Im Berichtsjahr 2007 wurden 9 Fälle mit über 500 Leistungspunkten (Punktewert € 1,952) abgerechnet. Darunter waren 3 Fälle mit Kosten von € 1.952,-- bis € 5.777,92. (umgerechnet in Schilling 79.505,91 im Einzelfall). Dies alles um einen Mitgliedsbeitrag von bisher € 18,--. Auf Grund der finanziellen Entwicklung haben die Krankenpflegevereine in Langenegg, Lingenau und Krumbach bereits einen höheren freiwilligen Pflegebeitrag eingeführt. Auf der Basis der Ab- Inhaltsverzeichnis Aus dem Gemeindeamt ...................................................................... 5 ...................................................................... ................................ Ankauf eines KLF (Kleinlöschfahrzeug) für die Feuerwehr.......................... 5 Verkehrsübungsplatz für die Schulen .......................................................... 6 Drahtsteg Hittisau - Häusern ....................................................................... 8 Wintertourismus........................................................................................... 9 Schilift Hittisberg........................................................................................ 10 Rechnungsabschluss 2007........................................................................ 11 Schwimmbad-Eintrittspreise ...................................................................... 12 Bevölkerungsstatistik Bundesanstalt Statistik Österreich ......................... 13 Termin für Baubegutachtung ..................................................................... 13 Letzter Abgabetermin der Almauftriebslisten ............................................. 14 Gratulationen ............................................................................................. 14 ................................................................ ...................................... Kirchliche Mitteilungen ...................................................................... 15 Gottesdienste in der Pfarre........................................................................ 15 ................................................. Ausschüsse, Vereine und Sonstiges ................................................. 16 Carsharing ................................................................................................. 16 Fahrplatzvermittlung .................................................................................. 17 Öffentliche Bücherei .................................................................................. 18 10 Jahre Spielgruppe Ringelreia ............................................................... 19 Kindergarten .............................................................................................. 20 Kleinkindersecondhand ............................................................................. 21 Kinderdienste Egg: neue Stellenärzte........................................................ 21 Krankenpflegeverein.................................................................................. 22 Musikschule Bregenzerwald ...................................................................... 25 INTIM – Sommerausstellung im Frauenmuseum....................................... 25 Sonnwendfeuer ......................................................................................... 28 Bereitschaftsdienste der Ärzte:...................................................... 29 ...................................................... ................................ Seite 2 Seite 23 Der Bürger soll es wissen Krankenpflegeverein Mitgliedsbeitrag 2008 – Erhöhung auf € 22,-- und Selbstbehalt. Sehr geehrtes derzeitiges oder künftiges Mitglied des Krankenpflegevereines! Unser Verein ist eine seit 1978 gut eingeführte soziale Einrichtung. Wir blicken auf 30 Jahre Dienste unserer diplomierten Schwestern in der Krankenpflege zurück. Unsere Leistungen können sich sehen lassen. Hier einige Zahlen aus dem Jahresbericht 2007: Hausbesuche der Pflegeschwestern 1028 bei insgesamt 31 Personen in Hittisau. Leistungsaufwand (nach Abzug der Leistungen von Land, Gemeinde, Krankenkassen) € 27.213,60. Kostensteigerung gegenüber 2006 € 5.811,16 oder 27,15 %. Durch die Dienste unserer Schwestern in Zusammenarbeit mit pflegenden Angehörigen ist es länger möglich, den Lebensabend in gewohnter und vertrauter häuslicher Umgebung zu verbringen. Folgende Leistungen sind unsere Stärke: • Gesundheitsberatung und Vorsorgehausbesuche • Ganzheitliche Körperpflege – Teilpflege • Physikalische Maßnahmen wie Wickel, Einreibung, etc. • Richtiges Betten und Lagern des Patienten • Pflegerische Tätigkeit im Rahmen der Rehabilitationsarbeit und in Zusammenarbeit mit Physio- und Ergotherapeuten oder Logopäden • Vermitteln von Heil- sowie Pflegebehelfen • Vermitteln von Entlastungsdiensten, z.B. Mobiler Hilfedienste • Nach Anordnung des Hausarztes: Medikamentenüberwachung, Blutdruckkontrolle, • Wundversorgung, Kathetersetzung. • Begleitende Gespräche mit pflegenden Angehörigen • Sterbebegleitung bzw. Vermittlung von HospizMitarbeiterInnen. Daneben stellen wir unseren Mitgliedern derzeit 8 Krankenpflegebetten gegen eine Tagesmiete von € 1,50 zu Verfügung und besorgen auch den Zustelldienst. Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Der Bürger soll es wissen Altstoffsammelzentrum (ASZ) Hittisau in Basen – das bedeutet für die Gemeinden Hittisau, Krumbach und Riefensberg eine überregionale Lösung zur Sammlung bzw. Entsorgung von Altstoffen! Das ASZ steht ab Ende Juni 2008 (genauer Termin wird noch bekannt gegeben) allen GemeindebürgerInnen, Klein- und Mittelbetrieben der vorgenannten Gemeinden zur Verfügung. Die verschiedenen Altstoffe können an einem Öffnungstag pro Woche (voraussichtlich jeden Freitag von 15 bis 19 Uhr) abgegeben werden. Auf 410 m2 überdachter Fläche befinden sich unter anderem Containerstellplätze, 2 Räume für Problemstoffe, sonstige Lagerflächen, ein Büro mit Abstellraum und WC. Im Untergeschoss sind die Wasserübergabestation und die Biomasseheizung für das Betriebsgebiet Basen untergebracht. Um eine reibungslose Abwicklung der Entgegennahme und Entsorgung der Altstoffe und Abfälle zu gewährleisten, haben wir eine klare Anordnung der Altstoffe und Einbahnregelung für Fahrzeuge im ASZ geplant. Durch eine moderne Verwiegeeinrichtung und elektronischer Datenerfassung wird eine gerechte und kostengünstige Verrechnung möglich gemacht. Seite 22 Seite 3 Der Bürger soll es wissen Ich ersuche bereits heute schon, das ASZ-Personal durch Ihre Mithilfe zu unterstützen, indem die Altstoffe und Abfälle zu Hause vorsortiert und den Anweisungen der Mitarbeiter Folge geleistet wird. Eine genaue Information über genaue Öffnungszeiten, kostenfreien und kostenpflichtigen Altstoffen ergeht rechtzeitig an alle Haushalte. Der Bürger soll es wissen Kleinkindersecondhand Villa Kunterbunt im Gemeindehaus Hittisau (Untergeschoss/Eingang neben der Bushaltestelle/Rampe) Kinder wachsen schnell- oft zu schnell- so dass Kleidung, Spielzeug, Ausstattung,… nicht ausgetragen oder verbraucht werden können. All das, was sehr gut erhalten, gepflegt, unbeschädigt und sauber ist, nehme ich gerne nach vorheriger Terminabsprache in Kommission!!! Erreichbar bin ich unter der Telefonnummer: Festnetz: 05513/510 47 Mobil: 0664/466 19 22 Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag: 09:00 – 11:30 Uhr Samstag: 09:00 – 12.00 Uhr Annina Spettel Kinderdienste Egg: neue Stellenärzte Ab sofort sind die Sprechtagsstellen der Kinderdienste Egg wieder besetzt. Kinder können nun wieder direkt zu den Sprechtagen in Egg zugewiesen werden. Der Kinderneurologische Sprechtag wird von Dr. Gerald Endress abgehalten. Dr. Ingrid Palmetshofer führt den HeilpädagogischKinderpsychiatrischen Sprechtag durch. Eine Zuweisung zu den Sprechtagen ist wie bisher mit Überweisung durch Hausarzt/ärztin oder Kinderarzt/ärztin möglich. Nähere Informationen zu den Sprechtagen erhalten sie im Sekretariat der Kinderdienste Egg. Kontakt Aks Sozialmedizin GmbH – Kinderdienste Klebern 561, 6863 Egg T 05574/202-5100 Kd.e@aks.or.at www.aks.or.at Seite 4 Seite 21 Der Bürger soll es wissen Ab September 2008 stellt das Land Vorarlberg zusätzliche Fördergelder für Eltern die ihr 3 jähriges Kind in die Spielgruppe schicken möchten zur Verfügung. Die Elterntarife werden wesentlich gesenkt und dem Kindergartentarif angepasst. Für das Spielgruppenjahr 2008/09 sind noch wenige Plätze frei, bei Fragen und Wünschen rufe einfach an bei: Christine Mennel 05513/30401 oder Ida Bals 0664 43 55 456 Gudrun Mätzler Obfrau Ida Bals Stellvertreterin Der Bürger soll es wissen Ge Aus dem Gemeindeamt (Klein Ankauf eines KLF (Kleinlöschfahrzeug) für die Feuerwehr Am 10. Juni 2008 hat die Gemeindevertretung den einstimmigen Beschluss gefasst, ein neues Kleinlöschfahrzeug für die Feuerwehr anzukaufen. Bereits in der Februarsitzung stellte der Kommandant Hans Grabher mit den Gerätewarten Paul Schelling und Christoph Bals den momentanen Ist-Zustand der Feuerwehrausrüstung dar. Das jetzige Kleinlöschfahrzeug, der Landrover Baujahr 1963, erfüllt nicht mehr die Anforderungen und entspricht nicht mehr dem heutigen Stand der Technik. Kindergarten Kindergarten für Dreijährige… Ab Herbst, d.h. ab Kindergartenjahr 2008/09 ist landesweit die Öffnung des Kindergartens für Dreijährige vorgesehen. In der Übergangsphase der Altersöffnung von 3-6 Jährigen sind allerdings nur begrenzt Kindergartenplätze für Dreijährige frei. Die Qualitätssicherung unserer Arbeit in der Kindergartenpädagogik und das Wohl des Kindes liegen uns sehr am Herzen. Wir sind überzeugt, dass dies nur mit adäquaten Rahmenbedingungen bewerkstelligt werden kann. In einer Gruppe mit 18 Kindern und mehr, ist ein dreijähriges Kind mit Sicherheit sehr gefordert, wenn nicht überfordert. Eltern, die wirklich Bedarf sehen, melden sich bitte bis 25.06.2008 im Kindergarten, Platz 343, 6952 Hittisau, Tel. 05513/24 38. Zur Einschreibung gelangen Kinder, die bis 31.08.2008 das 3. Lebensjahr vollendet haben. Anmeldeschluss für Dreijährige ist der 27.06.2008. Die Kindergärtnerinnen Die Anforderungen an das neue Fahrzeug sind Allradantrieb, ein Gesamtgewicht von unter 3,5 t, damit es mit B-Führerschein gelenkt werden kann, 6 Mann Besatzung, Mindestausrüstung für eine Löschgruppe und die Mitnahme des bestehenden Schlauchanhängers muss gewährleistet sein. Die eingeholten Angebote wurden von der Feuerwehr in Zusammenarbeit mit dem Landesfeuerwehrverband erarbeitet und geprüft. Die Auftragsvergabe erfolgte an den Bestbieter. Das Fahrzeug wird voraussichtlich im März 2009 ausgeliefert werden. Seite 20 Seite 5
  1. gemeindeinformation
DBSEW_20071201 Hittisau 01.12.2007 14.06.2021, 16:20 Der Bürger soll es wissen Übersicht: AUS DEM GEMEINDEAMT...................................................................................... 4 NOTARIELLER AMTSTAG ................................................................................... 4 SCHILIFT HITTISBERG – LIFTPREISE 2007/2008 ................................................. 4 VORARLBERGER FAMILIENPASS ........................................................................ 4 NATURPARK NAGELFLUHKETTE......................................................................... 5 BUNDESSOZIALAMT........................................................................................... 6 VIEHAUSSTELLUNG ........................................................................................... 7 FEUERWERKSKÖRPER ....................................................................................... 8 STRAßENVERKEHRSORDNUNG ........................................................................... 9 HEIZKOSTENZUSCHUSS ..................................................................................... 9 ALTERSSTRUKTUR DER BEVÖLKERUNG ........................................................... 11 GRATULATIONEN............................................................................................. 12 TOURISMUS:............................................................................................................. 13 NÄCHTIGUNGSZAHLEN .................................................................................... 13 VEREINE:................................................................................................................... 13 CHORGEMEINSCHAFT HITTISAU ....................................................................... 13 ALTPAPIERABGABE 2007................................................................................ 14 ENSEMBLE 89 HITTISAU .................................................................................. 15 WELTLADEN HITTISAU..................................................................................... 16 KRANKENPFLEGEVEREIN - EIN DANK ZUM JAHRESENDE ................................... 17 DIE VERGESSENE KUNST – WICKEL ANLEGEN, DIE SANFTE HEILBEHANDLUNG .. 18 FEUERFREIE ADVENTZEIT ................................................................................ 19 ANAU AUSSCHUSS FÜR NACHHALTIGKEIT UND UMWELT ................................. 20 FLURREINIGUNG HERBST 2007........................................................................ 21 SONSTIGES: .............................................................................................................. 21 ÖFFENTLICHE BÜCHEREI ................................................................................. 21 SKI- & SNOWBOARDSCHULE HITTISAU-SIBRATSGFÄLL ..................................... 22 SOZIALSPRENGEL VORDERWALD ..................................................................... 23 SYMPHONIEORCHESTER VORARLBERG ............................................................ 24 LINGOSTAR ..................................................................................................... 26 SENNEREI HITTISAU ........................................................................................ 27 BEREITSCHAFTSDIENSTE DER ÄRZTE: .......................................................... 30 Seite 1 Der Bürger soll es wissen Liebe Hittisauerinnen und Hittisauer! Weihnachten steht vor der Tür! Überall begegnen wir Kerzen und Lichterglanz, geschmückten Adventsgestecken und Tannenbäumen, weihnachtlicher Musik und dem Duft nach Weihnachtsgebäck. Weihnachten, das Fest der Liebe und der Geschenke. Mit Geschenken wollen wir Freude bereiten, und somit schenkte man sich zu schönen Festen immer schon etwas. Ein solches Fest steht uns mit Weihnachten, der Geburt unseres Gottessohnes, bevor und so finde ich es gut, zu diesem Anlass Freude zu schenken. Freude mit einem Geschenk, welches den finanziellen Möglichkeiten angepasst sein soll, und davon gibt es viele. Eine ganze Reihe von Geschenken gibt es, die kostenlos, aber unbezahlbar, die vom Umtausch ausgeschlossen, dafür aber immer passend sind. Dazu gehört z.B. Zeit zu haben für die Familie, Zeit und Verständnis zu haben für die Nachbarn, die Arbeitskollegen, die Jugend usw. Das Jahr 2007 geht dem Ende zu und ein kurzer Rückblick erinnert uns an einige von vielen Ereignissen in Hittisau. Im Frühjahr wurde das Gemeindehaus umgebaut, das alte Feuerwehrhaus abgebrochen, die Bushaltestelle und die Abfallsammelstelle mit der Außenanlage neu errichtet und im Herbst konnte mit dem Bau der Wohnanlage „Betreutes Wohnen“ und dem „Wertstoffhof“ in Basen begonnen werden. Über diese und weitere Geschehnisse innerhalb der Gemeinde wurde laufend unter den Berichten in dieser Informationsbroschüre, den Gemeindeblatteinschaltungen, den sonstigen Rundschreiben und auf unserer homepage (www.hittisau.at) berichtet und informiert. Ebenfalls erfahren sie über dieses Medium unsere „Neuigkeiten“ und können jederzeit in Protokollen, Amtlichen Mitteilungen, Verordnungen, im Bürgerservice und in diese Informationsbroschüre „Der Bürger soll es wissen….“ Einsicht nehmen. Auf der Grundlage einer erfreulichen Stimmung in der Bevölkerung konnte vieles weiterentwickelt werden. Die Beschäftigungslage in Hittisau ist gut, private Investitionen erlebten einen wahren Boom und auch die Gemeinde als bedeutender Auftraggeber in vielen Bereichen leistet ihren Beitrag dazu. 2007 war für unsere Gemeinde ein gutes Jahr, wir sind von Katastrophen verschont geblieben und sind dankbar dafür. Viele unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger stellen sich in den Dienst des Gemeinwohls mit der sicheren Erkenntnis dafür, dass das Leben in der Gemeinschaft ein menschliches Grundbedürfnis darstellt und oft Voraussetzung dafür ist, große Leistungen im sozialen und kulturellen Engagement erbringen zu können. Seite 2 Der Bürger soll es wissen Lebensqualität entsteht nicht nur durch öffentliche Angebote vom Kindergartenplatz bis zum Pflegeheimplatz, sondern auch durch die Pflege von zwischenmenschlichen Beziehungen in der Familie, bei den Nachbarn, in der ganzen Gemeinde. Dies noch ein bisschen mehr zu verstärken, wäre ein schöner Vorsatz für das neue Jahr und es würde gut zu unserer grundsätzlichen positiven Haltung passen, mit der wir an die Herausforderungen herangehen. Mein besonders aufrichtiger Dank gilt den Menschen in Hittisau, vor allem allen ehrenamtlich Tätigen, den Mitgliedern des Gemeindevorstandes, der Gemeindevertretung und den Ausschüssen, allen Vereinsmitgliedern und Funktionären unserer Ortsvereine und allen Helferinnen und Helfern in den verschiedensten Institutionen, die oft unbedankt und unbemerkt Tag für Tag für andere einstehen, und dies immer wieder, ohne dafür eine Gegenleistung zu erwarten, tun. Ich bin froh, dass es viele Mitbürger/innen dieser Art gibt. Sie machen unsere Gemeinde menschlich stark – das ganze Jahr, nicht nur zu Weihnachten. Allen Bediensteten in allen Bereichen der Gemeinde danke ich für die verantwortungsvolle Tätigkeit und Mitarbeit und bitte gleichzeitig, der Gemeinde auch bei den kommenden Aufgaben mit aller Kraft zur Seite zu stehen. Sie alle, liebe Hittisauerinnen und Hittisauer, darf ich mit meinem herzlichen Dank für Ihre Tätigkeit in den Betrieben und Unternehmen, in den öffentlichen Einrichtungen und den vielfältigen Aufgaben daheim, in den Vereinen und Institutionen zu Zuversicht und Optimismus ermuntern und Sie ersuchen, weiterhin Ihren Beitrag für die Gemeinschaft unserer Gemeinde zu leisten. In diesem Sinne wollen wir zuversichtlich nach vorne schauen und uns auf unsere eigenen Stärken und auf unsere Verantwortung gegenüber uns selbst wie auch gegenüber unseren Nächsten besinnen. Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einige erholsame Tage im Kreise Ihrer Familien und Freunde. Für das neue Jahr viel Glück, Gesundheit und persönliches Wohlergehen. Weihnachten 2007 Konrad Schwarz Bürgermeister Seite 3 Der Bürger soll es wissen Aus dem Gemeindeamt Notarieller Amtstag Die kostenlosen Sprechstunden des öffentlichen Notars Dr. Hermann Hager, Bezau werden auch im kommenden Jahr jeden ersten Montag im Monat von 18.00 bis 20.00 Uhr im Gemeindeamt Hittisau, Besprechungszimmer Erdgeschoss abgehalten. Der nächste notarielle Amtstag ist am Montag, den 07.01.2008. Schilift Hittisberg – Liftpreise 2007/2008 Erwachsene Jugend Kinder Jg. 1997 Jg. 1992 b.Jg. 1996 b.Jg. 2001 € € € 12,00 8,80 8,80 9,00 7,80 7,80 80,00 57,00 41,00 9,00 7,80 7,80 2,00 1,50 1,50 160,00 180,00 200,00 Tageskarte Nachmittagskarte ab 13:00 Uhr Saisonkarte Punktekarte (10-Fahrten) Einzelfahrt Familienkarte mit einem Kind Familienkarte mit zwei Kinder Familienkarte mit 3 u. mehr Kinder Für größere Gruppen (ab 20 Personen) wie Vereine, Betriebe, Schulen usw. kann gegebenenfalls über Anfrage bei der Gemeinde ein Preisangebot erstellt werden. Bisherige Praxis waren € 4,00/Person bei Schülern. Bei Vorlage der Vorarlberger Jugend-Card erhalten die Jugendlichen (15 bis 20 Jahre) die Tarife für die Schüler. Beim Schilift Hittisberg wird der 3-Täler-Superpass anerkannt. Vorarlberger Familienpass Ab 2008 werden die Familiepässe wieder neu ausgestellt. Familien, die noch keinen Familiepass besitzen, können diesen kostenlos beim Gemeindeamt, Bürgerservice anfordern. Dazu erhalten sie eine Broschüre, aus welcher die Ermäßigungen, die sie mit dem Familienpass erhalten, ablesbar sind. Seite 4 Der Bürger soll es wissen Naturpark Nagelfluhkette 7 Gemeinden im Vorderbregenzerwald und 6 Gemeinden im Allgäu haben sich zum Naturpark Nagelfluhkette zusammengeschlossen. Ihr gemeinsames Ziel ist es, unter dem Label „Naturpark“ eine gemeinsame Regionalentwicklung mit 5 Schwerpunkt-Bereichen anzustreben und umzusetzen. Die offizielle Eröffnung des Naturparks ist für Frühjahr 2008 geplant. Ausgangslage: • Anlass war der Wunsch der 13 Gemeinden (Sulzberg, Riefensberg, Krumbach, Langenegg, Lingenau, Hittisau, Sibratsgfäll; Oberstaufen, Immenstadt, Blaichach, Obermaiselstein, Bolsterlang, Balderschwang) nach engerer grenzüberschreitender Zusammenarbeit im gemeinsamen Naturund Wirtschaftsraum • Einerseits stellt die Nagelfluhkette eine gemeinsame naturräumliche Kammer dar, andererseits besteht eine enge räumliche Nachbarschaft zwischen den 13 Gemeinden. Trotz aller Nähe und aller potentiellen Gemeinsamkeiten waren die grenzüberschreitenden konkreten Aktivitäten eher marginal. Seit Anfang 2004 trafen sich die Bürgermeister aller 13 Gemeinden regelmäßig und entwickelten dabei die Idee eines grenzüberschreitenden Naturparks. In einem Interreg-Projekt wurden die Grundlagen für den Naturpark (Pflege- und Entwicklungsplan, Leitbild und Leitlinien, Vereinsgründung) gelegt und erste Umsetzungsmaßnahmen gesetzt. • Problemstellung: Die handelnden Personen aus den 13 Gemeinden sahen sich mit dem Problem konfrontiert, sich trotz größter räumlicher Nähe kaum zu kennen, geschweige denn zusammen zu arbeiten. Dies kam bei je 2 ganztägigen Exkursionen im Allgäu und im Bregenzerwald deutlich zum Vorschein. Dabei liegen einige Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit entsprechenden Synergien auf der Hand, z.B. im Tourismus, in der Alpwirtschaft, im Naturschutz, im Energiebereich usw. Wichtig erscheint mittlerweile allen Beteiligten, die Zusammenarbeit so konkret wie möglich auf einer gemeinsam erarbeiteten inhaltlichen Basis zu gestalten. Ziele des Vorhabens: Für die nächsten Jahre sind folgende konkreten Ziele geplant • Der Naturpark-Status soll in beiden Ländern rechtlich abgesichert sein. • Einrichtung einer gemeinsamen Geschäftsstelle mit entsprechenden personellen und finanziellen Ressourcen • Ausarbeiten und Umsetzen von Maßnahmen in den Bereichen Energie, Tourismus und Naturschutz/Alp- u Landwirtschaft • Gemeinsamer Auftritt auf dem Markt (Internet, diverse MarketingMaßnahmen) • Regelmäßiger Austausch auf den Ebenen Politik, Verwaltung, inhaltliche Arbeitsgruppen, Vereine und Ehrenamtliche Seite 5 Der Bürger soll es wissen Gegenstand, Nutzen, Inhalte: Der Gegenstand der Zusammenarbeit ist im Leitbild und in den Leitlinien zusammengefasst. Der Nutzen besteht auf mehreren Ebenen: • Zusammenarbeit und Erfahrungsaustausch in Politik und Verwaltung • Schaffung von Synergien im Tourismus, in der Alpwirtschaft, im Energiebereich, im Naturschutz, bei der Vermarktung regionaler Produkte • Kulturelles und soziales Näherrücken über die Grenze hinweg Die Inhalte basieren ebenfalls auf den Leitlinien. In den nächsten Jahren sind vor allem konkrete Maßnahmen im Gebiet der 3 schon bestehenden Arbeitsgruppen (Energie, Tourismus, Naturschutz/Land- und Alpwirtschaft) geplant. Erwartete Ergebnisse: • Gemeinsames Marketing (Internet-Auftritt, ….) • Deutliche Erhöhung der Energieeffizienz im Baubereich • Energie-Buchhaltung, Energie-Beratung und BiomasseNahwärmeversorgung in allen Gemeinden • Struktur für die gemeinsame Vermarktung regionaler Produkte • Steigerung des naturbezogenen Tourismus mit hoher regionaler Wertschöpfung, usw. Bundessozialamt Das Bundessozialamt, Landesstelle Vorarlberg hält auch im Jahre 2008 wieder Sprechtage für ratsuchende Menschen mit einer Behinderung in Vorarlberg ab. Dornbirn: ÖZIV_SUPPORT-VORARLBERG Beratungsstelle Dornbirn, Bahnhofstr. 16 Montag bis Freitag von 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr durchgehend. Bregenz: Bundessozialamt, Landesstelle Vorarlberg, Rheinstr. 32, 3. Stock Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 15:00 Uhr durchgehend. Seite 6 Der Bürger soll es wissen Viehausstellung Am 20.Oktober dieses Jahres fand die alljährliche Lehr- und Leitungsschau der Gemeinden Sibratsgfäll und Hittisau erstmals in Heideggen statt. Insgesamt wurden 384 Tiere aufgetrieben. Ergebnis: Rinder, 46 Stück Kalbinnen, 50 Stück Kalbinnen abgekalbt, 48 Stück Erstmelken, 52 Stück Jungkühe trocken, 26 Stück Jungkühe melkend, 90 Stück Altkühe, 53 Stück Dauerleistungsk., 19 Stück Zuchtfamilien: Jakob Paul, Hittisau Reinhold Berkmann, Hittisau Miss Milchtyp: Georg Vögel, Hittisau Gebrüder Voppichler, Hittisau Tagessiegerin wurde die Pauli Tochter, eine Erstmelkkuh aus dem Betrieb Reinhold Berkmann. Den Reservegesamtsieg erhielt die Starbuck Tochter, eine Altkuh aus dem Betrieb der Gebrüder Voppichler. Die Gemeinde Hittisau gratuliert allen Züchtern zu ihren hervorragenden Zuchterfolgen und wünscht weiterhin viel Erfolg! Sieger: Reinhold Berkmann, Hittisau Paul Jakob, Hittisau Paul Jakob, Hittisau Reinhold Berkmann, Hittisau Hans Flatz, Hittisau Hubert Eberle, Hittisau Gebrüder Voppichler, Hittisau Josef und Georg Vögel, Hittisau Seite 7 Der Bürger soll es wissen Feuerwerkskörper Babyraketen: handlich aber brandgefährlich! Sie sind gerade einmal 30 Zentimeter lang, handlich und spottbillig. Die Bezeichnung Babyrakete klingt harmlos, die Tücke steckt jedoch in der Kleinheit des Feuerwerkskörpers. Beim Zünden halten die Kinder die Köpfe über die Rakete. Wenn diese dann mit hoher Geschwindigkeit wegfliegt, hat ein Kind keine Chance zu reagieren und die Folge können schwere Augen- und Kopfverletzungen sein. Auch HNO-Ärzte warnen vor Silvester-Knaller! Rund 1.000 Österreicher tragen alljährlich schwere Hörschäden von SilvesterKnallern davon. Ein Teil davon bleibt dauerhaft schwerhörig. 20 % aller Besuche bei einem HNO-Arzt oder in einer HNO-Ambulanz finden in den ersten Stunden und Tagen des neuen Jahres statt. Besonders gefährdet sind Jugendliche. Der richtige Umgang mit Feuerwerkskörper: • • • Transportieren sie Feuerwerksartikel nie unverpackt. Allein die Glut einer Zigarette kann sie entzünden Lagern sie pyrotechnische Artikel nicht neben Heizungen, offenen Kaminen oder Flammen (brennende Kerzen,…) Beachten sie stets die erforderlichen Sicherheitsabstände (seitlich und nach oben) zu Häusern, Zuschauern sowie zu leicht brennbaren Artikeln – Windrichtung und Windstärke beachten! Zum Abbrennen von Raketen befestigen sie ein Rohr an einem in den Boden geschlagenen Pfahl oder verwenden sie eine Flasche, die absolut standsicher in einer passenden Getränkekiste steht, oder verwenden sie einen Raketenständer Beim Anzünden der gekauften Waren nehmen sie immer nur einen Gegenstand aus der Verpackung Verlassen sie sofort den Abschussbereich – defekte Raketen und auch alle anderen Feuerwerksartikel können am Boden explodieren. Nicht aufgestiegene Raketen dürfen nicht nachgezündet werden Handsprühartikel zünden sie immer von der Seite an. Halten sie niemals die Flamme vor die Ausstoßmündung. Römische Lichterstäbe /Leuchtkugelstäbe Nicht in der Hand anzünden Bei Verwendung von Knallkörpern und Böllern müssen die Artikel immer sofort nach dem Zünden an einen sicheren Ort geworfen werden. Entfernen sie sich rasch von der Zündstelle. Halten sie niemals gezündete prytechnische Artikel in der Hand Werfen sie Böller niemals in Räume oder Behälter (der Inhalt könnte explosionsgefährlich sein) Seite 8 • • • • • • • Der Bürger soll es wissen Straßenverkehrsordnung Da die Polizeiinspektion Hittisau in den letzten Monaten wiederholt Baustellen und Veranstaltungen, durch die der Straßenverkehr beeinträchtigt wurde, feststellte, für die keine behördliche Bewilligung vorlag, möchte sie alle Bürger/Firmen/Vereine und Veranstalter über die Notwendigkeit einer Verordnung/Bescheid hinweisen. In der Straßenverkehrsordnung ist geregelt unter welchen Voraussetzungen öffentliche Straßen zu verkehrsfremden Zwecken wie Umzügen, Sport- und anderer Veranstaltungen benutzt oder Arbeiten durch die der Straßenverkehr beeinträchtigt werden, durchgeführt werden dürfen. Die ordnungsgemäße Absicherung von Baustellen/Veranstaltungen, mit von der Behörde verordneten Sicherungsmaßnahmen ist vor allem nach einem Unfall wichtig. Heizkostenzuschuss So wie in der vergangenen Heizperiode besteht, insbesondere auf Grund der sehr stark gestiegenen Heizöl- und Erdgaspreise, auch in der Heizperiode 2007/08 für Personen, die ihren Lebensunterhalt (zu dem auch die Kosten für Beheizung zählen) für sich und für die mit ihnen in Familiengemeinschaft lebenden unterhaltsberechtigten Angehörigen nicht oder nicht ausreichend selbst beschaffen können, die Möglichkeit, eine finanzielle Hilfe erhalten zu können. Diese Hilfe kann noch bis 01. Februar 2008 im Gemeindeamt, Bürgerservice, beantragt werden. An Personen, die Sozialhilfe beziehen, kann der Zuschuss nicht gewährt werden. Für eine Antragstellung werden alle Einkommensnachweise der Haushaltsmitglieder benötigt. (Auch Wohnbeihilfe!) Seite 9 Der Bürger soll es wissen Seite 10 Der Bürger soll es wissen Altersstruktur der Bevölkerung (Vorarlberg) Nach Alter und Geschlecht Zum Vergleich an die vorhergehende Bevölkerungspyramide von Hittisau: Seite 11 Der Bürger soll es wissen Gratulationen Auf der 55. AZ-Bundesschau Kassel 2007 holte sich Thomas Schwab mit seinen Gouldamadinen den Titel „deutscher Bundesgruppensieger“. Auch im Vorarlberger Kanarien- und Ziervogelverein konnte Thomas schon einige Klassensiege verbuchen! Die Gemeinde Hittisau gratuliert recht herzlich zu diesem Zuchterfolg! *** Am 16. Oktober 2007 wurden im Landhaus Bregenz 21 Wiesenmeisterinnen und -meister ausgezeichnet und ihre schönen Streue- und Magerwiesen präsentiert. Auch Mina und Klaus Schwarz wurden für ihre Mager- und Streuwiesen ausgezeichnet und geehrt! Wir gratulieren zu dieser Auszeichnung und bedanken uns, dass extensiv genutzte Wiesen genauso Platz haben wie intensiv genutzte. *** Frau Mag. (FH) Stefanie Hammerer feierte im Herbst ihre Sponsion zur Magistra der Sozialarbeit. Die Gemeinde Hittisau freut sich mit ihr und wünscht ihr für ihre berufliche Laufbahn alles Gute! *** Frau Sandra Kohler erreichte in Shizuoka/Japan bei der 39. Berufs-WM (Lehrlingsolympiade) den zweiten Platz und holte sich somit die Silbermedaille. Zu dieser hervorragenden Leistung gratuliert die Gemeinde Hittisau ganz herzlich und wünscht weiterhin viel Erfolg und Freude am Beruf! *** Ausgezeichnet wurde die Sennerei Hittisau mit der „Goldmedaille für Hittisauer Bergkäse“ bei der Bergkäseolympiade in Oberstdorf. Ihrem Betriebsleiter und Meisterkäser Mathias Greber und seinen Mitarbeitern gratuliert die Gemeinde Hittisau und freut sich über diesen tollen Erfolg! Konrad Schwarz, Bürgermeister Seite 12 Der Bürger soll es wissen Tourismus: Nächtigungszahlen Monat Nächtigungen 2005 Nächtigungen 2006 Nächtigungen 2007 Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember Gesamt 7.036 10.933 6.373 2.318 4.095 5.206 6.998 10.810 5.154 3.224 957 3.886 66.990 7.318 9.678 5.978 2.864 3.409 5.580 6.808 9.313 6.026 3.568 579 3.739 64.869 5.193 7.661 4.051 2.599 4.087 6.153 7.444 10.104 7.840 3.667 55.799 Vereine: Chorgemeinschaft Hittisau CHORMUSIK IM GOTTESDIENST: am Heilig Abend, Montag 24. Dezember 2007 um 22.30 Uhr, am Christtag (Heiligtag), Dienstag, 25. Dezember 2007 um 9.00 Uhr und an Heilig Drei König (Patrozinium der Pfarrkirche), Sonntag, 6. Jänner 2008 um 9.00 Uhr jeweils in der Pfarrkirche Hittisau. HITTISAUER JAHRESWENDE „Wenden wohin?“ mit Hedy Lipburger und der Chorgemeinschaft Hittisau am Sonntag, 30. Dezember 2007 um 10.30 Uhr im Feuerwehr- und Kulturhaus, Hittisau. SÄNGERBALL in Hittisau: „New York, New York …“ am Samstag, 26. Jänner 2008 um 20.08 Uhr im Ritter von Bergmann Saal mit den “5 Memories” und der Chorgemeinschaft Hittisau. Seite 13 Der Bürger soll es wissen KABARETT in Hittisau: Best of „Grüß Gott in Vorarlberg“ des Vorarlberger Volkstheaters am Freitag, 29. Februar 2008 um 20.00 Uhr im Ritter-vonBergmann Saal. Kartenvorverkauf bei den Raiffeisenbanken. KABARETT in Hittisau: „Der laue Planet“ mit den „Brennesseln“ am Samstag, 28. Juni 2008 um 20.00 Uhr im Ritter-von-Bergmann Saal. Kartenvorverkauf bei den Bankstellen der Raiffeisenbank Vorderbregenzerwald. Altpapierabgabe 2007 Die Sammelzelle bei der neuen Abfallsammelstelle ist nur für kleinere Altpapiermengen vorgesehen. Daher werden die Altpapier-Sammlungen weiterhin wie gewohnt alle 2 Monate vor dem Kultur- und Feuerwehrhaus von der Chorgemeinschaft Hittisau durchgeführt. In diesem Jahr wurden 77.120 kg an Kartonagen und Altpapier angeliefert und über die Fa. Ennemoser zur Fa. Loacker zur Sortierung und Wiederverwertung transportiert. Nach einer stetigen Steigerung ist dies nun ein Rückgang von 5 % gegenüber dem Vorjahr. Bei vielen Firmen wäre dies ein Misserfolg, für uns erscheint dies aber als positives Zeichen, da es nicht als Erfolg gewertet werden kann, wenn Jahr für Jahr noch mehr Altpapier anfällt. Wir danken allen, welche sauberes und verwertbares Altpapier angeliefert haben und dieses damit einer geordneten Wiederverwertung zugeführt haben. Wir bedanken uns auch bei den 19 Helferinnen und Helfern, welche insgesamt 65 Arbeitstunden beim Überwachen und Stapeln des Altpapiers geleistet haben. Für das Jahr 2008 sind folgende Abgabetermine vorgesehen: 18./19. Jänner, 14./15. März, 16./17. Mai, 18./19. Juli, 19./20. September und 14./15. November 2008. Wir bitten euch die Termine in eurem Altstoff-Sammelkalender einzutragen und das saubere Altpapier für eine geregelte Wiederverwertung anzuliefern. Chorgemeinschaft Hittisau Seite 14 Der Bürger soll es wissen Ensemble 89 Hittisau Nachdem seit der letzten Theaterarbeit schon wieder zwei Jahre vergangen sind ("Der Weltuntergang" von Jura Soyfer im November/Dezember 2005), befinden sich die Mitglieder des Ensemble 89 derzeit intensiv in den Vorbereitungs- und Probenarbeiten für die nächste Produktion: Auf dem Spielplan steht - der Tradition unserer Gruppe entsprechend - wiederum ein Stück bester österreichischer Volkstheaterliteratur und zwar von einem Autor, der für das Ensemble 89 kein unbekannter ist: nachdem wir im Jahr 1996 seinen Einakter „Frühere Verhältnisse“ mit großem Erfolg aufgeführt haben, haben wir uns jetzt der spritzigen Posse „Der Zerrissene“ von Johann N. Nestroy angenommen. "Der Zerrissene" ist eines der bekanntesten und meistgespielten Werke von Johann Nestroy: im Mittelpunkt der Ereignisse steht ein vermögender „Kapitalist“, der trotz – oder viel mehr wegen – seiner materiell sehr komfortablen Lebensumstände keine innere Zufriedenheit finden kann und sich zusehends von sich selber und seiner Mitwelt entfremdet. Aber wie das Leben oft so spielt: nix ist fix, die Umstände ändern sich mitunter über Nacht, Dinge werden auf den Kopf gestellt, Illusionen zerbrechen und auf einmal finden sich die Menschen unter ganz anderen Vorzeichen wieder… Wir werden dieses witzige und spannende Stück, das aus dem Jahr 1844 stammt, in einer sehr modernen und zeitgemäßen Version erarbeiten und damit zeigen, dass die Themen aus Nestroys „Zerrissenem“ ausgesprochen aktuell sind und ganz maßgeblich mit der Welt und den Menschen von heute zu tun haben. In den vielen, äußerst reizvollen Rollen werden 13 langjährige Mitglieder des Ensemble 89 sowie zwei Debütanten zu sehen sein. Für die Inszenierung ist wiederum Gotthard Bilgeri verantwortlich. Wir werden das Stück Ende März/Anfang April 2008 aufführen und laden jetzt schon alle Theaterinteressierten zu den Eine Szene aus „Der Weltuntergang“ von Vorstellungen im Ritter-vonJura Soyfer, 2005: Bergmann-Saal ein! Christoph Maurer und Ewald Voppichler Wir möchten auch noch darauf hinweisen, dass sich die neue Homepage des Ensemble 89 gerade in Ausarbeitung befindet: Unter http://ensemble89.hittisau.at finden alle Interessierten zukünftig sämtliche wichtigen Informationen über die vergangenen und aktuellen Aktivitäten unserer Gruppe! Ensemble 89 Seite 15 Der Bürger soll es wissen Weltladen Hittisau 2007 ein erfolgreiches Jahr – Wir danken unseren Kunden und Freunden! Viele Kunden und Freunde haben uns im zu Ende gehenden Jahr besucht. Mit ihrem Einkauf im Weltladen ist ein Bekenntnis zur Unterstützung der Produzenten verbunden. Wir vom Weltladenteam freuen uns über jede(n), dem es Wert ist, unsere Produkte zu prüfen und evtl. auch dann zu kaufen, wenn er das Gefühl hat, der Preis sei nicht im unteren Segment festgelegt. Dies ist wohl nur dadurch gerechtfertigt, weil die Einkauforganisation den Produzenten in den Herkunftsländern gerechte Preise bezahlt, die meist einiges über den Weltmarktpreisen liegen. Das ist Weihnachten für die Menschen in den Entwicklungsländern, kostenadequate Preise zu erhalten, um ihre Familien ernähren zu können. Unser erklärtes Ziel, fairen Handel zu betreiben, bedeutet aber auch, dass wir aus den Erträgen Hilfsprojekte unterstützen können. So war es möglich, 2007 ein Brunnenprojekt in Burkina Faso mit € 3.000,-- zu fördern. Weiters haben wir 2006 einen Mikrokredit in Höhe von € 8.000,-- zur Vergabe in Form von Kleinkrediten an Produzentinnen in Entwicklungsländern bereitgestellt. Unsere Hilfe ist für viele Menschen auch Weihnachten, nämlich sich und ihre Kinder ernähren, unterrichten, ärztlich betreuen und ihnen eine neue Hoffnung geben zu können. Wir danken allen die unseren Verein „Aktiv für die Dritte Welt“ durch Einkäufe, Mitgliedsbeiträge und Spenden, aber auch durch überzeugte Verfechtung der Idee des „fairen Handels“ und des gerechten Ausgleichs unterstützt haben. Wir freuen uns auf weitere positive Zeichen der Verbundenheit und Mitarbeit. Ein gesegnetes Weihnachtsfest, Frieden den Völkern und alles Gute für das neue Jahr 2008 wünscht Ihr Weltladenteam und der Vereinsvorstand Seite 16 Der Bürger soll es wissen Krankenpflegeverein - ein Dank zum Jahresende „Krankenpflegeverein Hittisau Geschätzte Mitbürger! Das zu Ende gehende Jahr war gekennzeichnet durch die Thematik der 24Stunden-Betreuung. Unabhängig davon sind meistens die Angehörigen die Basis der Pflege und Betreuung. Sie werden dabei aktiv durch die Schwestern des Sozialsprengels unterstützt. Aktuell werden derzeit in Hittisau 16 Personen betreut. Sorge bereitet dem Ausschuss des Krankenpflegevereines die Kostenentwicklung infolge einer Steigerung von 40 % im ersten Halbjahr. Durch die langandauernden schweren Pflegefälle, wurden auch alle verfügbaren 8 Pflegebetten unseres Krankenpflegevereines in Anspruch genommen bzw. vermietet. Überlegungen, wie die finanziellen Leistungen des Vereines künftig abgesichert werden können, sind daher angebracht. Seitens der Gemeinde wurde in Aussicht gestellt, 10 %der dem Verein anfallenden Pflegekosten dann zu übernehmen, wenn auch von den Betreuten ein Pflegekostenbeitrag in gleicher Höhe eingehoben wird. Wir werden daher die weitere Entwicklung gut im Auge behalten müssen. Auch der Mobile Hilfsdienst ist eine nicht mehr wegzudenkende Unterstützung bei der Betreuung in der gewohnten häuslichen Umgebung. Seit der Schaffung des Betreuungspools im Land und durch das neue Hausbetreuungsgesetz, sowie den Förderrichtlinien des Bundes ab 01.07.2007, eröffnet sich eine neue Möglichkeit, Betreuung durch einheimische Kräfte in Zusammenarbeit mit dem Mobilen Hilfsdienst zu organisieren. Zentrale Anlaufstelle ist die Geschäftsführerin des Sozialsprengels Langenegg, Ingrid Oswald. Für Betreuungspersonal aus Oststaaten gelten ab 01.01.2008 die neuen Bestimmungen ebenfalls. Wir werden alle älter und niemand weiß, wie seine Abhängigkeit im Alter sein wird. Diese Überlegung sollte für jeden Grund genug sein, solidarisch unseren Krankenpflegeverein zu unterstützen. Wir appellieren daher besonders an alle Familien und Einzelpersonen über 30 Mitglied unseres Vereines zu werden (durch Einzahlung des Mitgliedsbeitrages von € 18,-- auf unser Konto Nr. 15.818 bei der Raiba Vorderbregenzerwald). Im Frühsommer wurde auf Initiative der Hauskrankenpflege Vorarlberg das Projekt„Vorsorgehausbesuche“ gestartet. Ziel war eine frühzeitige Kontaktnahme mit der Hauskrankenschwester durch alle Personen ab dem 70. Lebensjahr, um Fragen zu einer möglichen künftigen Betreuung abzuklären. Das Projekt wurde gut angenommen und wird weitergeführt werden. Seite 17 Der Bürger soll es wissen Das Jahr 2007 war auch Markstein für eine neues landesweites Logo der Hauskrankenpflege. Das Symbol mit Kopfverband als Markenzeichen wurde ausgetauscht durch das rote Herz, das in einer schützenden Schale gebettet, das Sinnbild für die Hauskrankenpflege künftig sein soll. Es sybolisiert das Aufgehobensein in einer betreuenden Hand. Der gute Ruf der Hauskrankenpflege beruht auf dem liebevollen und fachkundigen Einsatz unserer Pflegeschwestern. Dem Pflegeteam mit der Leiterin, Beate Knapp danken wir sehr herzlich für die ausgezeichnete Pflege und Betreuung unserer pflegebedürftigen Mitbürger. Ein großer Dank gilt auch den Frauen und Helfern des Mobilen Hilfsdienstes unter der Leitung von Wilma Bilgeri. Jedoch ohne die vielen Stunden des Umsorgtseins von betreuenden Angehörigen wäre die Pflege daheim nicht vorstellbar. Im Regelfall sind es Frauen, die sich aufopfernd und liebevoll dieser Aufgabe oft über Jahre widmen. Sie benötigen Entlastung durch HelferInnen und Nachbarn. All diesen im Einsatz der für den Nächsten Tätigen unseren respektvollen Dank. Ein weiterer Dank auch allen unseren Mitgliedern und allen, die den Krankenpflegeverein bei Todesfällen oder anderen Gelegenheiten mit einer Spende bedacht haben. Wir wünschen allen ein gesegnetes Weihnachtfest. Unsere guten Wünsche begleiten euch auch im neuen Jahr 2008. Die vergessene Kunst – Wickel anlegen, die sanfte Heilbehandlung Wickel anlegen ist ein traditioneller Teil der Naturheilkunde, der vielfach in Vergessenheit geraten ist. Dies vielleicht deshalb, weil für diese alten Hausmittel Zeit und Geduld erforderlich ist. Bei unseren Großeltern hatten sie noch Tradition bei: Fieber Ohrenschmerzen Bauchschmerzen durch Blähungen zur Unterstützung der Leberfunktion Verstopfung Durchfall Nervosität Schlafstörungen Menstruationsbeschwerden. Der Krankenpflegeverein Hittisau veranstaltet (bei genügend Anmeldungen) einen Wickelkurs an zwei Abenden (max. 14 Teilnehmer). Kosten € 12,-- inclusive Kursmaterialien. Seite 18 Der Bürger soll es wissen Als Kursleiterin agiert die Wickelfachfrau und Dipl. Gesundheits- und Krankenschwester Bernadette Sutterlüty aus Riefensberg (zuvor in der Hauskrankenpflege tätig). Anmeldungen bis 20.12.07 sind erbeten an Christa Feurstein, Tel. 05513 2282. Der Kurs ist Donnerstag, 17.1 u. 24.1.08, 19.30 Uhr geplant. Eine Einladung mit Bekanntgabe der Kursräumlichkeit erfolgt nach Anmeldung. Der Vorstand Krankenpflegeverein Hittisau Feuerfreie Adventzeit Je näher der Weihnachtsabend rückt, desto brandgefährlicher werden die inzwischen bereits ausgetrockneten Adventskränze und Gestecke. Die Zweige, Zierbänder und Strohsterne sind ein idealer Nährboden für die Flammen der teilweise schon heruntergebrannten Kerzen. Wenn man nachstehende Sicherheitstipps beachtet, lässt sich die Adventszeit aber feuerfrei genießen. Verwenden sie für Adventskränze und Gestecke unbrennbare Unterlagen, zweckmäßigerweise solche aus Glas, Porzellan oder Metall Die Kerzenhalter sollten aus unbrennbarem Material bestehen und die Kerze stabil halten Achten sie auf genügend Abstand der Kerzenflammen zu brennbaren Gegenständen, Vorhängen oder Kleidungsstücken Löschen sie heruntergebrannte Kerzen möglichst frühzeitig aus Bewahren sie Feuerzeuge und Zündhölzer sicher vor Kindern auf Lassen sie brennende Kerzen nie allein, insbesondere dann nicht, wenn sich Kinder oder Haustiere im Raum aufhalten Zünden sie Kerzen auf ausgetrockneten Adventskränzen oder Gestecken nicht mehr an. Merken sie sich für alle Fälle noch die Notrufnummer 122 der Feuerwehr! Ereignisse wie diese können dadurch vermieden werden! Brandverhütungsstelle Vorarlberg Feuerwehr Hittisau Seite 19 Der Bürger soll es wissen ANAU Ausschuss für Nachhaltigkeit und Umwelt Pilotprojekt Carsharing Seit Mai 2007 läuft das Pilotprojekt „Carsharing“. Der Mindestumsatz wurde im Durchschnitt stets überschritten. Da ab Frühling 2008 keine fixen Umsatzgarantien mehr gewährleistet sind, werden für die Weiterführung dieses Projektes weitere private Nutzer oder Firmen benötigt. Aktuelle Tarife Firma Denzel Drive: Privatkundentarif inkl. 20% MWSt. Businesstarif exkl. 20% MWSt. Pro Stunde 7:00 – 23:00 Uhr 1,85 Pro Stunde 7:00 – 23:00 Uhr 1,50 Pro Stunde 23:00 – 7:00 Uhr 0,40 Pro Stunde 23:00 – 7:00 Uhr 0,30 Bis 100 km pro km 0,48 Bis 150 km pro km 0,36 pro weiteren km 0,30 pro weiteren km 0,18 Um einen konkreten Kostenvergleich zu haben, hat die Raiffeisenbank errechnet welche Kosten bei Anschaffung eines vergleichbaren Privat PKW entstehen: Anschaffung eines Neuwagen 60 PS um EUR 15.000,--, Finanzierung auf 6 Jahre gerechnet, Jahreskilometerleistung 5.000 km (Zweitauto). Betriebskosten: • Versicherung • Treibstoffkosten • Sevice und Wartung • Reifen • Vignette Jahresgesamtkosten EUR 4.625,-- / 5.000 km ergibt einen km/Tarif von EUR 0,93. Kostenbeispiel Fahrt nach Feldkirch, 100 km ca. 5 Std. Kosten für 100 km Fahrtzeitreservierung 5 Std. Gesamtkosten Carsharing à 0,48 EUR 48,00 à 1,85 EUR 9,25 EUR 57,25 Seite 20 Privatauto à 0,93 EUR 93,00 EUR 93,00
  1. gemeindeinformation
DBSEW_20091201 Hittisau 01.09.2009 14.06.2021, 16:20 Gemeinde Hittisau b o § D M O 1 •s N 0 > T 3 bo a a ci rtí co i a a u .s tu Foto: Georg Bals Der Bürger soll es wissen 127. Ausgabe Dezember 2009 Der Bürger soll es w i s s e n Inhalt Aus dem Gemeindeamt Kommabrücke; Gemeindewahl Sportplatz Grundsteuerbefreiung Kioskverpachtung-Schwimmbad; Neuer Busfahrplan Grundsteuerbefreiung; Reisepass Stellung des Geburtsjahrganges 1992; Heimatbuch Hittisau Illegale Sammler; Hausnummern Umbau von Wohnungen; Öffnungszeiten ASZ Erholung von der Pflege Altstoffsammelstelle Alterspyramide Eintritte im Schwimmbad Hittisau Gratulationen Aus dem e5-Team Vereine/Sonstiges Pfarrkirche - Außenrenovierung Hauskrankenpflege Krankenpflegeverein Verein Aktiv für die Dritte Welt Spielothek Hittisau Bücherei Hittisau Bregenzerwälderinnen Feuerwehr Frauenmuseum Seniorenausflug Familienpass Dämmerungseinbrüche 360° Card SVAder Bauern - Sprechtage 2010; Erziehung Nächtigungen im Sommerhalbjahr 2009 Wahl zur Ortsbäuerin Präsentation - Indien Bereitschaftsdienst der Ärzte Seite 3 6 6 7 8 8 8 9 10 11 12 12 13 14 15 16 29 29 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 42 43 44 45 46 Der Bürger soll es wissen Liebe Hittisauerinnen und Hittisauer, auch in diesem Jahr möchte ich sie zum Weihnachtsfest und zum Jahreswechsel noch einmal ansprechen. Traditionell erinnern wir in dieser Zeit an wesentliche Ereignisse für unsere Gemeinde in den letzten 12 Monaten. Was Ihnen persönlich wichtig war, wird Ihnen sicherlich in den kommenden Tagen wieder einfallen und bewusst werden, wenn sie Zeit zur Entspannung finden. Ich wünsche ihnen, dass es gute Erinnerungen sind und sie sich über das zurückliegende Jahr freuen können. Was war für unsere Gemeinde und damit für sie, die Bürgerinnen und Bürger, von Bedeutung? Je nach Betroffenheit und eigener Interessenslage fällt die Bewertung höchstwahrscheinlich unterschiedlich aus. Hinweisen möchte ich, dass die Einwohnerzahl in Hittisau leicht gesunken ist und damit alle Anstrengungen notwendig sind, im Bereich Wohnbau und Baugrundstücke bessere Voraussetzungen bieten zu können. Wichtig erscheint, dass die in der Gemeinde vorhandenen Einrichtungen, wie Schulen und Kindergarten, weiterhin im Bestand gesichert sind. Dies gilt somit auch für die örtlichen Vereine, die mit ihren vielfältigen Angeboten wichtige Treffpunkte für unsere Einwohner und Garanten eines lebendigen Ortslebens sind. Ebenfalls ist an die Arzt-/Zahnarztpraxen und die vielen Gewerbebetriebe zu denken, die sowohl für die Versorgung im Ort als auch als Arbeitgeber herausragende Bedeutung haben. Verschiedene Bautätigkeiten wurden abgeschlossen (Sanierung des Kindergartengebäudes, Vergrößerung der Polyt. Schule um eine Klasse, Sanierung der Ließenbachstraße und der Schiliftanlage Hittisberg, ) oder neu begonnen (Trinkwasserversorgung Ließenbach, Projektierung einer Fußballsportanlage, u.a.). Alle Maßnahmen haben deutlich mehr Bedeutung für die Allgemeinheit als man ihnen auf den ersten Blick zuspricht. Sie verbessern nicht nur das Umfeld der Anwohner, sondern stellen verbesserte Infrastrukturen dar. Über alle Geschehnisse berichten wir laufend in dieser Informationsschrift, dem Gemeindeblatt und ich möchte auf unsere Website (www.hittisau.at) hinweisen, wo sie ebenfalls in die „Neuigkeiten" Seite 4 Der Bürger soll es wissen der Gemeinde Einsicht Veranstaltungskalender, usw). nehmen können (Protokolle, Der bevorstehende Jahreswechsel gibt uns allen Gelegenheit, Bilanz zu ziehen. Ich denke, in Hittisau können wir insgesamt auf die vergangenen 12 Monate in Dankbarkeit und Freude zurückblicken. Wir blieben von größeren Katastrophen (Bränden, Hochwässern, Rutschungen und Sturmschäden) verschont. Dafür danke ich dem Herrgott. Mit der hohen Lebensqualität, die sich beispielsweise durch vorbildliche soziale Versorgung, ein der Gemeinde angepasstes Kulturangebot, vielfältigste Sport- und Freizeitmöglichkeiten darstellt, sind die Grundlagen für einen guten Start ins neue Jahr gegeben. Zum Jahreswechsel darf ich allen Mitbürgerinnen und MitbüError: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight rgern für ihre geleistete Arbeit in den Unternehmen, in öffentlichen Einrichtungen oder daheim herzlich danken. Ich danke besonders den vielen Ehrenamtlichen und Freiwilligen in den verschiedenen Vereinen und Institution für ihr Engagement im Dienste der Gemeinschaft. Ich möchte sie ermuntern zu Mut, Zuversicht und Optimismus und zur Bereitschaft, die Herausforderungen des neuen Jahres gemeinsam anzugehen. In diesem Sinne wünsche ich ihnen allen ein ruhiges, friedliches und besinnliches Weihnachtsfest und einige erholsame Tage im Kreise ihrer Familien und Freunde. Für das neue Jahr 2010 viel Glück, Gesundheit, Schaffenskraft und Gottes Segen. pi (Schwarz Konrad) Seite 5 Aus dem Gemeindeamt Kommabrücke - Generalsanierung Die Gemeindevertretung hat eine Generalsanierung der denkmalgeschützten Kommabrücke beschlossen und den Bestbieter, die Zimmerei Nenning, damit beauftragt. Die Brücke wird voraussichtlich im Spätwinter/Frühjahr 2010 vollständig abgetragen, die fehlenden und schadhaften Teile ausgewechselt und in der Halle wieder im Originalzustand aufgerichtet und entsprechend saniert. Die Fundamente und Auflagen müssen wahrscheinlich ebenfalls entsprechend saniert und angepasst werden. Wir waren der Meinung, dass die älteste überdachte Holzbrücke Vorarlbergs unbedingt erhalten bleiben sollte. Die voraussichtlichen Gesamtkosten von ca. € 45.000 werden durch Bundesdenkmalamt und Land Vorarlberg gefördert. Gemeindewahl 2010 Für die Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahl 2010 liegen bereits Termine vor. Wahltag ist Sonntag, der 14. März 2010. Termin für die Anmeldung einer Liste Termin für die Einreichung der Wahlvorschläge 01.02.2010 08.02.2010 Aufgrund der Beratungen in der Gemeindevertretung wird am Sonntag, den 24. Jänner 2010 eine Vorwahl für eine offene Bürgerliste stattfinden. Weitere Informationen werden frühzeitig in einer eigenen Informationsbroschüre an alle Haushalte verschickt. Ich möchte hiermit nochmals auf die Wichtigkeit dieser Vorwahl hinweisen und um Teilnahme und Terminvormerkung ersuchen. Bei der Vorwahl ist die Möglichkeit der Einflussnahme wesentlich höher, als bei der eigentlichen Wahl selbst. Seite 6 Der Bürger soll es wissen Sportplatz Hittisau - Grundsatzbeschluss In mehreren Besprechungen ist die Arbeitsgruppe „Sportplatz" mit Vertretern vom Fußballclub zusammengekommen, um über die weiteren Vorgehensweisen zu beraten. Die Suche nach einem neuen Standort für die Sportanlage blieb mangels Grundangebot erfolglos und so entschied man sich, am bestehenden Standort nach einer verbesserten Lösung zu suchen. Bereits im Juli wurden die ersten Planungsentwürfe mit den Nachbarn besprochen und in den Gemeindegremien beraten. Die Gemeindevertretung hat bereits einen Grundsatzbeschluss für die beabsichtigte Umsetzung dieses Projektes gefasst. Mit der Planung wurde der heimische Architekt Peter Nußbaumer und mit der Bauleitung Wolfgang Bilgeri, Plan-B, beauftragt. Die ersten Entwürfe wurden bereits vorgelegt und werden derzeit im Detail geprüft. Seite 7 Der Bürger soll es wissen Schwimmbad - Kioskverpachtung Der Schwimmbadkiosk wird in der kommenden Badesaison 2010 neu verpachtet. Neben den Tätigkeiten im Kiosk gehören das Ausstellen von Tages- und Saisonkarten für das Schwimmbad ebenfalls zu den Anfordernissen. Interessierte mögen sich im Gemeindeamt Hittisau, bei Bürgermeister Konrad Schwarz melden. Neuer Busfahrplan Zu Schulbeginn gab es einige Probleme mit den Schülerfahrten von Bolgenach ins Ortszentrum Hittisau. Durch die Reaktionen einiger Eltern wurde der Busfahrplan von der Regio verbessert und zur Zufriedenheit umgestellt. Ein Nachteil der Umstellung ist, dass ab sofort in der schulfreien Zeit keine Busse mehr nach Bolgenach fahren. Aufgrund der geringen Inanspruchnahme des Wanderbusses „Engel Hochhäderich" und den anfallenden Kosten an die Gemeinden Riefensberg und Hittisau wird diese Strecke ab 2010 nicht mehr weitergeführt. Qrundsteuerbefreiung Für Neu-, Zu- und Umbauten sowie Erneuerungen von Wohnräumen, die nach dem WError: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight ohnbauförderungsgesetz gefördert wurden, kann ein Antrag auf Steuerbefreiung schriftlich bei der Gemeinde eingebracht werden. Die Steuerbefreiung dauert 20 Jahre ab Vollendung des Bauvorhabens und ist bis zum 01.03. d. Jahres zu beantragen. Übersteigt die Nutzfläche einer Wohnung das Ausmaß von 130 m2, (mit mehr als fünf im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen oder bei Haushalten mit Rollstuhlfahrern das Ausmaß von 150 m2), ist eine Grundsteuerbefreiung nicht mehr möglich. Reisepass Im Jahr 2010 verlieren 1,2 Millionen Reisepässe ihre Gültigkeit. Das sind doppelt so viele als in einem durchschnittlichen Jahr. Vor allem in den Monaten März bis Juni wird es einen großen Andrang auf die Ausstellungsämter geben. Wer einen Reisepass besitzt, der im Jahr 2010 seine Gültigkeit verliert, sollte bei Bedarf frühzeitig einen neuen beantragen, weil es zu längeren Wartezeiten kommen könnte. Seite 8 Der Bürger soll es wissen Stellung des Geburtsjahrganges 1992 Die Stellung der Stellungspflichtigen des Geburtsjahres 1992 und der Freiwilligen des Geburtsjahres 1993 des Verwaltungsbezirkes Bregenz wird für Alberschwende, Dören, Hittisau, Krumbach, Langenegg, Riefensberg und Sibratsgfäll am 03.02.2010 durchgeführt. Die Stellungspflichtigen bekommen frühzeitig ein Informationsschreiben der Gemeinde mit den genauen Informationen zugeschickt. Heimatbuch Hittisau Am 12.12.2009 wurde das erste Heimatbuch von Hittisau im Ritter von Bergmann - Saal der Öffentlichkeit feierlich vorgestellt. Dieses bebilderte Buch kann im Gemeindeamt um 43.- Euro erworben werden. Seite 9 Der Bürger soll es wissen Illegale Sammler In den letzten Wochen ist es vermehr zu Meldungen über sogenannte "Kleinmaschinenbrigaden" gekommen. Mittels Flugblättern werden Bürger aufgefordert, nicht mehr benötigte Dinge (Wasserhähne, Fernseher, Sportgeräte, Nähmaschinen uvm.) zu vorgegebener Zeit vor das Haus zu stellen. Unter dem Vorwand eine Serviceleistung für die Bürger versuchen so illegale Sammler an Alt-/ Wertstoffe zu gelangen. Das fürt in weiterer Folge zu diversen Problemen: Nur die vermeintlich wertvolleren Dinge werden mitgenommen, die restlichen Sachen bleiben liegen. Es kommt auch vor, dass Gegenstände, die nicht zur Abholung bereit gestellt waren - z.B. Fahrräder - "mitgenommen" werden. Die gesammelten Gegenstände werden oft auf Autobahnraststätten etc. nachsortiert. Nicht Brauchbares wird dort "liegengelassen". Diese Art der Sammlung führt nicht nur zu Problemen, sondern ist auch gesetzeswidrig. Den Bürgern ist oft nicht bewusst, dass nach dem Abfallwirtschaftsgesetz (AWG) nicht nur die (illegalen) Sammler ohne Sammlerbewilligung zur Verantwortung gezogen werden können. Auch private Halshalte, die Abfälle nicht in die öffentliche Abfuhr einbringen bzw. u.U. sogar gefährliche Abfälle einem nicht berechtigten Sammler übergeben, machen sich strafbar. Das AWG sieht diesbezüglich mit § 79 einen entsprechenden Strafrahmen vor. Bitte melden sie Aktivitäten solcher illegaler Sammler umgehend an die Abteilung Abfallwirtschaft. Ansprechpartner ist Harald Feldmann (Tel. 05574/51126616, Mobil 0664/6255266, E-Mail harald.feldmann@vorarlberg.at). Bei E-MailSchriftverkehr bitte ebenfalls eine Kopie an Harald Dreher (harald.dreher@vorarlberg.at). Hausnummern Aus gegebenem Anlass weisen wir darauf hin, dass jedes Wohnhaus mit einer Hausnummern versehen werden sollte. Ebenfalls sollte von außen leicht erkennbar sein, wer in welchem Stockwerk wohnt. Immer wieder kommt es vor, dass bei einem Rettungseinsatz der Polizei, Feuerwerhr oder des Notarztes lebenswichtige Zeit mit dem Suchen von Hausnummern und Adressen verloren geht. Seite 10 Der Bürger soll es wissen Umbau von Wohnungen Seit dem Jahre 2006 werden im GWR (Wohnungsregister) sämtliche Nutzungseinheiten in einem Gebäude erfasst. Nutzungseinheiten können zB sein: Wohnungen, Ferienwohnungen, Werkstätten, Lagerhallen,.... Das GWR und das ZMR (Zentrales Melderegister) sind miteinander verbunden, dh wenn sich eine Person anmeldet, muss dieser Person über das ZMRError: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight im GWR eine Wohnung zugewiesen werden. Seit Inkrafttreten des Postgesetzes im Jahre 2006 ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass alle Wohnungen eindeutig durchnummeriert werden müssen und dass diese Nummern sich auf den Postkästen wiederfinden müssen, so dass eine eindeutige Adressierung der Wohnung möglich ist. Jede Wohnung muss mit einer Tür- bzw. Topnummer eindeutig bezeichnet werden. Diese Türnummer ist laut Meldegesetz auch ein Bestandteil einer korrekten Meldeadresse. Es kommt immer wieder vor, dass Gebäudeintern neue Wohnungen geschaffen bzw. zusammengelegt werden oder dass Ferienwohnungen zu ganzjährig genutzten Wohnungen umgebaut werden. Wir bitten in den entsprechenden Fällen, dies bei der Gemeinde zu melden, dass etwaige (Neu) Anmeldungen korrekt vorgenommen werden können und die entsprechenden Wohnungseinheiten richtig vergeben werden können. Bei solch einer Meldung entstehen keine Kosten, es dient ausschließlich der korrekten Erfassung der Daten und einer unkomplizierten Abwicklung der Anmeldung. Öffnungszeiten des ASZ während der Feiertage Da die Feiertage 25. Dezember 2009 und 01. Jänner 2010 jeweils auf einen Freitag fallen, hat das Altstoffsammeizentrum im Betriebsgebiet Basen an diesen beiden Tagen geschlossen. Ausweichtermin: Das Altstoffsammeizentrum hat am Samstag, den 02. Jänner 2010 von 08.00 bis 12.00 Uhr geöffnet. Am Freitag, den 08. Jänner 2010 ist das Altstoffsammelzentrum wieder wie gewohnt am Nachmittag von 15.00 bis 19.00 Uhr geöffnet. Seite 11 Der Bürger soll es wissen Altstoffsammelstelle Aus gegebenem Anlass möchten wir eindringlich darauf hinweisen, dass in der Sammelstelle hinter dem Gemeindeamt vermehrt Fehleinwürfe vorgekommen sind. Ebenfalls ist zu beachten, dass die Sammelstelle an Sonn- und Feiertagen nicht gewartet wird und Einwürfe daher nicht erwünscht sind. Metall: Bitte nur Dosen und Metallverpackungen (keine Autoteile, Alteisen, ...) Plastik: Diese Einwurfstelle ist nur für kleine Mengen von Plastik vorgesehen. Der "Gelbe Sack" wird jeden Monat zu den gewohnten Abfuhrzeiten abgeholt. Papier: Papier, Zeitungen und Kartonagen werden jeden Freitag, von 15.00 bis 19.00 Uhr im ASZ Basen kostenlos gerne entgegen genommen. In der Abfallsammelzeile ist die Lagerkapazität für größere Mengen von Plastik und Papier nicht vorhanden. Erholung von der Pflege Die Pflege hilfsbedürftiger Menschen in ihrem häuslichen Umfeld ist eine äußerst wichtige und wertvolle Arbeit, die hauptsächlich von Frauen geleistet wird. Diese nicht immer leichte Aufgabe erfordert von den pflegenden Angehörigen viel Einsatz und Verzicht auf berufliche und persönliche Entfaltungsmöglichkeiten. Neben der Unterstützung durch die Hauskrankenpflege und die mobilen Hilfsdienste möchte das Land Vorarlberg gemeinsam mit der Arbeiterkammer Vorarlberg, der Vorarlberger Gebietskrankenkasse und der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft mit der Aktion "Erholungsurlaub für pflegende Angehörige" eine zusätzliche Entlastung anbieten. Weitere Informationen erhalten sie bei der Arbeiterkammer Feldkirch unter der Telefonnummer: 05 258-4216 bei Evelyn Kaufmann bzw. unter der e-Mail Adresse: evi.kaufmann@ak-vorarlberg.at. Auch die Homepage der Arbeiterkammer www.ak-vorarlberg.at und die Informationsfolder im Gemeindeamt bieten weitere Informationen. Seite 12 V £I 9 P 1S c: • BH u Ul L c : • LJ •ï. &c: • J Ul u . Vï- Vï- Vï- VV V y , V,, V,. V,. V,. : LJ Ul u Ul U J V V V V n: . V.. V,. V.. • u Ul u L w V. V, U LJ JJ u V, V, V, V, y . y u •ï. •ï. . • LJ J] . •M. . « . Hi. v V. V. V. V. co c : y • y .V m y y r « u . .y. •V. a x. a X. M. X. X. D Q y U. O u Ul u Ul U U .y. w .y. w .y. .y. h. . •V •V. •V X. • X. V X. V J y yX. « Bet UJ LJ Ul u m T. •V •v •V v .Tlni .Tl•v 1 JLJ .J . J i.. J J . . BH .V M M m •ïJ .L LJ U « u Jl V. V. V. V. y y S J J] u Ul u LJ UJ M . • . . « . V V. ',- V. .V M .V y . M m V,,•l-V, ï- V, ï- V. V V. » S y fes V: ïV, V, LJ Jl u Ul U J . w « •Vi V: ï- V, ï- V, ï- V, V V, cet y u Ul u LJ w . « . •ï. . M ï- V, V, V, V V, y •ï. .y .y y y u Ul u JL U LJ UJ U J .. . n. . . y y .y y .V y y CH LJ Jl LJ J m Xl ',- V. V. V. '.- V. ie u JJ U M * M * th X, •V, tfl•V, ffl•V, LJ Jl J M .y u Ul u L U . y « .y. w .y. w .y..X. •V •V. •V X. X. w X. a i .y. m m m iT. m m m m n m Tl m Tl rp Tl rp Tl a Ill U •ï. tt V, V. V. V. V. V i U Ul u UJ J I LJ L J Jl « .V H .V V, V. V. V. V. L 1 U U LJ Ul u LJ UJ U1 J 1 J u « . •Vi . V: V, V, V, V, U1 U U U Ul u UJ UJ LJ UJ U 1 1 1 1 u 1 ? a M M y w y V: V, V. V, V, U U! U LLJ Ul u L U U . . . •ï. . V, V, V, V, v V, y y y y V, V. V. V. V. LX U J LJ Jl LJ U U L U U U IL a J J U J J . V: ï- V, V, ï- V, V, cas y U1 u 1 1 u Ul u W W W w L I I U I LU UL u JJ UJ LJ UJ U UJ U LJ U LU u LJ U a W. W. W. M X J y y y . .V. y m L lU U il U luJULu Ul u LU . . . . . .J .y..X, M •V, U X. rp X, •ï- X, y y y y mÏ. n m X. X, X. X. a IiT. y •ri •ï- •Tl Tl rp Tl d J u U LJ U U J J •. V, V. V. V. V V. ï i L X U L . U U •L J J J JJ J LJ •ï. •ï. •ï. I V. V. V. P i L X LJ L . LJ Jl u UJ UJ LJ UJ U UJ IL' J J J J Jl J . . « . « . V, V. V, V, '.- V. y y • •Vi .V V: V, y y i L I UJ L m Ul u UJ u LJ UJ JL 1 J 1 1 i J X U U L LJ Ul u X UJ LJ UJ U l Ju •Vi . V: V, V, V, V, y M V, V, V, v V, L 1 U U L u Ul u X UJ U U 1 U J 1 l .y •ï. . .y y Ni V. V. V. VV. i L J LJ L . LJ Jl LJ X IL U UJ U JJ J J J */i:t */i.y « .V « .V i I LJ LJ L J J J . .y • . M V. V. J • •M. • « .V « • Xl V. X. X. w V. i J U LL UJ Ul Jl LJ UJ LJ UJ IL LJ UJ U UJ I U J U J J IL X .J I 1 •ï. .y •ï. .y •ï. .y •ï. .y V, •ï- V, •ï•ï- X, X, i L J U U I 1 LU U U LU U J L U] 1 U a O L _u Ul_U UJ UJ U J U' L U l Tl rp Tl m m m m m m ri IF Tl IP ri a UJ U L . LJ IJl LJ X IL .J UJ U UJ IL V. « .V « .V « .V Xi V. X, V. '.- V. L IJ UJ UJ JI L U UJ U LJ IL U UJ U UJ U U J J J ¿ a l J W W W •Vi V: V, V, ï- V, V, L U UJ IJ LL Ul U UJ UJ LJ Ul U X U LJ U U UL U L ILJ Ul a l J J . •ï. . •ï. . •ï. . •Vi . V: ï- V, V, V, v V, ? a y .y .y .y •ï. .y V, V, V, V, V, y y y y XU L U U uJJJ LJ UJ U UJ U LJ UJ J J UlJU .y . y VV. L J L J « m H .V Xl V. V. V. V, L I U J U LJJ U UJ U LJ IL' U UJ U UJ a L J J M « . W . V, V, V, •V V, V, .JIJ L IJ L J]J J .L LJ X LJ J .L L L . J L Ul . « . « y « y V: ï- V, V, V, V. caí y y • L J L I LJ LJ JL LJ X LJ LJ IL U X U LJ J. J L a s . « . « . . « •V. V. V. V. y . y . V. y y » L 1 J J J LU Ul U U 1 U J U Jl a 1 .y. y X. X. X. X. « Tl IP Tl rp Tl rp Tl 3 5 L I UJ U L"JU LJ UJ UJ LJ Ul U UJ U LJ JL U J. J IL M .y H .y '.- V L I UJ U LLJ Ul U LJ LJ JL U U Jl X u V V V V . a , . . . UL L U UJ]JJ LU X U X U LU X JJ U J J V V V Vv V . , , , , L I L J L .U JL J J U J J V V VVV , , , , J UJ I J J L V V V V V a , , , , , a JU J LU U JU JL J J J N V V V V i V,. V,. V,. V,. L U U UU UU J U U J JU L J J H. Xl V Vï- V V a y . . . . a J J L I X UUU J L U IJ L . V X. V, X, •ï- V, y : V, U I LU I I L L IJ L J a V, • ,m Tl IP • ,rp Tl rp Tl # t ! V V .y H .y •Tl t L U dl I dl L J U UU I lU V. V, V V, V , L U U UU U J lU L ¿t J J J ï- V, V V, L I lL UU U JL U t J L J . L U IJ LJ J t U L .L J, J JL J V Vv V , , , J J J J V V V,.M V,. V,. T , V,, V V V t U Ll U L U U U J .J U J V. V. V. L 1 J U L U Ul J U U J U X JU U l J J J t V. V. V, ï- V, V, L I U UL JU J I L J t X. X. U U l V, •ït X, X, XUL U U U J H .y V, T I X, V,l rp V.l W 'i K L I U l P V, rp T ï- T ri JL i U U J J J L I U » yj i.jj J U L JL V, ï- V, V, L I UJ L J JL J J J V, V, V V, it« rxz ÛE U F1 K - F 1 J U J V. V. J a J U U U L J U r sn- j^îatjaujiE: :sisn;¡ J J J J J c- i V, V, V. V. LU lU J I JJ U J L U V, V, V, L UJU 1J U L J J UU U J J .y V, V, V, V, V, a . J L J II J L J J L V, V, V, c a LÜ - L 0 UI UJ UL L J U V, V. •ï- V, r a U U L U U J l U J J W W V. V. (% • ' t } U GU ZZS SZ^ UL . l •r . l •r V, T T J L J J V, V, . . y y j dn ae i a r j; a as a i q i es Le xis L I JL J JU V, V, V, L J V, M •ïP3 D1 zi i a Lj w h w in JG ¿ | u i z jp a j a U V. fíl V. V. V. ä J - 3 J j î T J UEL L .t P D E |Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Le E L ä â | É( û ? E ? h H .y V, V. V. V. V. a L U U J J V. V, V, ï- V. a L U U J J ï- V. ï- V, V, U L G 9 £ 6 : C u ;J B a 9 i J d E L N Z ei J s o O a U a ï- V, ï- V, ï- V, V V, V, V, V V, b LU 111 I L JJ IL LU Ul í c E H b b b b & b b b V m • J J ¿ S E : B 3 B b M b i J b b b J b b b b b b M b í J b b 3 B ^ a a J -' b b B B -' B B b b a b b î ! b S b M S b •• • B b b b a a a B b b a X, V, V . V îl . • . W x. f l V V . V . ¿ T l rp V. -' T l U I B B a a b b V t L L L U U U J LU ÜOÜZ ZI OI ßenpus nesmiH UOA 0UnJ9>l|OA9a jap j n ^ n j i s s j d i i v B C V L J U U ULI ULI JJ -I o i i q i uassiM sa nos jaBjng j3q L U tf LJ Der Bürger soll es wissen Eintritte im Schwimmbad Hittisau Seite 14 Der Bürger soll es wissen Gratulationen Thomas Schwab gewinnt deutsche Meisterschaft Thomas Schwab wurde bei der AZ Bundesvogelschau in Kassel zum 1. Mal deutscher Bundessieger. Unter ca. 200 Teilnehmern und 800 Vögeln erreichte er als erster österreichischer Züchter den 1. Platz. Die Gemeinde Hittisau gratuliert recht herzlich zu dieser Leistung und wünscht weiterhin viel Erfolg! Der Bürgermeister Seite 15 Der Bürger soll es wissen Aus dem e5 Team Schulprojekt WISE Am Nachmittag des 03.11.2009 organisierte Georg Bals einen Energierundgang mit den Energiebeauftragten der Hauptschule und der Polytechnischen Schule. Der Energierundgang energieteam hittisau wurde begleitet durch den Energieexperten Gerhard Ritter. Hierbei wurden den Schülern und Schülerinnen von Gerhard Ritter Einsparungspotentiale an der Schule aufgezeigt. So wurde der Energieverbrauch von der Laptopklasse anhand einer Messung von den Schülern berechnet. Die Schüler zeigten sich sehr interessiert und konnten viele Energiespartipps mit nach Hause nehmen. Mittlerweile hat auch jede Klasse ein Messgerät für die Feststellung der Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit erhalten. Mit tatkräftiger Unterstützung des Schulwartes Stefan Steurer und der Mitarbeit der Schüler/Innen konnten im Bereich des Energieverbrauches bei der Heizung schon beachtliche Einsparungen erziehlt werden. Beachtet werden muss, dass diese Daten noch nicht klimabereinigt sind. Aber trotz alle dem zeichnet sich eine deutliche Einsparung ab. Verbrauch Fernwärme Gesamt: Seite 16 Der Bürger soll es wissen Beim Stromverbrauch in der Hauptschule kann seit dem Start des Projektes ein leichter Rückgang in den Monaten September bis November gegenüber dem Vorjahr verzeichnet werden. Gesamt gesehen ist aber ein höherer Stromverbrauch festzustellen. Dies ist sicher auf die zunehmende Modernisierung mit PC's und Beamern zurückzuführen. Hier arbeitet Dir. Ferdinand Orschulik eifrig an einer Lösung zur Energieoptimierung der EDVKlassen und die Schüler versuchen Standby-Betriebe von Geräten zu vermeiden und nicht benötigte Geräte auszuschalten. Gesamtstromverbrauch Hauptschule: Den Schülern/Innen des Polytechnischen Lehrganges ist seit dem Start des Projektes eine deutliche Reduktion des Stromverbrauches gelungen. Beim Wasserverbrauch der gesamten Schule mußte im Monat Oktober ein erhöhter Verbrauch festgestellt werden. In Zusammenarbeit mit dem Schulwart konnte der erhöhte Verbrauch auf eine Störung bei der automatisierten Spülung im Bereich der Volksschule zurückgeführt werden. Diesbezüglich wird an der Optimierung der atomatisierten Spülung noch weiter gearbeitet, um derartige massive Mehrverbräuche zu vermeiden. Seite 17 Der Bürger soll es wissen Gesamtstromverbrauch Polytechnische Schule: Wasserverbrauch Gesamt an den Schulen: Seite 18 Der Bürger soll es wissen Wie aus der bisherigen Auswertung ersichtlich, wurden durch den Einsatz der Schüler/Innen, des Lehrkörpers und des Schulwartes zumindest in Teilbereichen schon beachtliche Erfolge erziehlt. Ein Dankeschön ergeht vor allem an die sehr engagierten Energiebeauftragten der Hautptschule und der Polytechnischen Schule. Die Energiebeauftragten der Haupt- und Polytechnischen Schule: MAURER Lukas FError: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight EURSTEIN Matthias BILGERI Jonathan SCHWÄRZLER Bernhard FAIßT Rebekka FINK Patrick Luca FINK Julian FINK Niklas NUßBAUMER Bianca OPPE Katharina 1a 1a 1b 1b 2a 2a 2b 2b 3a 3a BILGERI Mario ÜNALAtilla HOFER Laura Bianca NUßBAUMER Mariell WALDNER David FINK Leonie SPETTEL Lukas HOPFNER Christoph HALLER Stephan 3b 3b 4a 4a 4b 4b 9a 9b 9c Seite 19 Der Bürger soll es wissen In der Volksschule konnten im Bereich des Stromverbrauches ebenfalls bereits in den ersten drei Monaten seit Projektbeginn Einsparungen erziehlt werden. Auch hier ein Dankeschön an die Energiewiesel der Volksschule und die Lehrerschaft und weiterhin viel Spaß beim Energiesparen. Stromverbrauch Gesamt - Volksschule Seite 20
  1. gemeindeinformation
DBSEW_20110601 Hittisau 01.06.2011 14.06.2021, 16:20
  1. xyz
  2. gemeindeinformation
DBSEW_20100901 Hittisau 01.09.2010 14.06.2021, 16:19 Der Bür ger s oll es wis s en Foto: Landespressestelle Vorarlberg Der Bürger soll es wissen Der Bür ger s oll es wis s en Der Bür ger s oll es wis s en Inhalt Der Bür ger s oll es wis s en Der Bür ger s oll es wis s en Der Bür ger s oll es wis s en Der Bür ger s oll es wis s en Der Bür ger s oll es wis s en Der Bür ger s oll es wis s en Der Bür ger s oll es wis s en Der Bür ger s oll es wis s en Der Bür ger s oll es wis s en Der Bür ger s oll es wis s en Der Bür ger s oll es wis s en Der Bür ger s oll es wis s en Der Bür ger s oll es wis s en Der Bür ger s oll es wis s en Der Bür ger s oll es wis s en Der Bür ger s oll es wis s en
  1. xyz
  2. gemeindeinformation
DBSEW_20080901 Hittisau 01.09.2008 14.06.2021, 16:19 Der Bürger soll es wissen Gemeinde Hittisau An einen Haushalt/ Info.Mail Entgelt bezahlt/Amtliche Mitteilung Bild: Mag (FH)Urs Schwarz Der Bürger soll es wissen 123. Ausgabe Sept 2008 Seite 1 Der Bürger soll es wissen Seite 2 Der Bürger soll es wissen Der Bürger soll es wissen Inhaltsverzeichnis AUS DEM GEMEINDEAMT ................................................ 7 BETREUTES WOHNEN .................................................................................... 7 HEIZKOSTENZUSCHUSS ................................................................................ 12 BEHINDERUNG FÜR ROLLSTUHLFAHRER ......................................................... 13 VERBESSERUNGEN IN VORARLBERGS KINDERGÄRTEN .................................... 13 NATIONALRATSWAHL 2008 – ERGEBNIS VON HITTISAU .................................... 14 SCHULABSCHLÜSSE 2008 – GRATULATIONEN ................................................ 15 VEREINE/MUSEEN .......................................................... 16 TERMINE DER LEHR- UND LEISTUNGSSCHAUEN FÜR BRAUNVIEH ...................... 16 FEUERWEHR HITTISAU.................................................................................. 16 PROGRAMM IM FRAUENMUSEUM.................................................................... 18 HITTISAUER SOLARFLÄCHE – EIN BEACHTLICHES ZEICHEN FÜR UNSERE UMWELT .................................................................................................................. 20 ELTERNBERATUNG HITTISAU ......................................................................... 21 SONSTIGES ..................................................................... 22 PILZE SAMMELN UND VERSTEHEN .................................................................. 22 AKS-OMBUDSMANN ...................................................................................... 23 NEUE RÄUME FÜR AKS BESCHÄFTIGUNGSWERKSTATT IN EGG .......................... 24 ZAHNPROPHYLAXE VORARLBERG - AKS ......................................................... 25 TIPPS ZUR OBJEKTSICHERUNG ...................................................................... 26 PFLEGE IM GESPRÄCH ................................................................................. 27 BEREITSCHAFTSDIENST DER ÄRZTE IM BEREICH VORDERWALD ........................ 28 Seite 3 Der Bürger soll es wissen Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Mit der Auflösung des Seniorenheimes in Hittisau beendeten die Schwestern von der geistlichen Familie „Das Werk“ ihre Tätigkeit in Hittisau. Es war uns und mir ein Anliegen für die 27-jährige Tätigkeit im Bereich der Seniorenheimleitung und -betreuung, der Familienhilfe und im Bereich der Hauskrankenpflege für den selbstlosen, sozialen und geistlichen Einsatz sowie für die jahrelange liebevolle Pflege der Kapellen im Senioren- und Pflegeheim Dank und Anerkennung auszusprechen. Diese Wertschätzung brachte die Pfarre und Gemeinde am Sonntag, den 31. August 2008 in einem Dankgottesdienst mit anschließender Agape auf dem Dorfplatz und einer internen Dankesfeier zum Ausdruck. Bei der Agape nützten viele Hittisauerinnen und Hittisauer die Gelegenheit, sich von den Schwestern zu verabschieden. Neben Mutter Maria Katharina Strolz und ihrer Nachfolgerin Mutter Margarete Binder waren viele Schwestern, die in Hittisau gewirkt hatten, der Einladung gefolgt. Auch die Vertreter von Pfarre und Gemeinde von einst und heute waren beim Festakt mit dabei. Seite 4 Der Bürger soll es wissen Der Bürger soll es wissen Anfang November 1981 mit der Fertigstellung der Räumlichkeiten des Seniorenheimes in der Zentrumsverbauung begannen die Tätigkeiten der Schwestern in Hittisau. Neben der Seniorenheimbetreuung waren sie auch in der Familienhilfe und bis 1994 in der Hauskrankenpflege tätig. Viele der damaligen Seniorenheimbewohner hätten in einem Pflegeheim gepflegt werden sollen. Die Schwestern haben die große Aufgabe auf sich genommen, ohne dafür den entsprechenden Pflegeheimstandart zu haben, die Bewohner zu pflegen. Das Seniorenheim war nicht für Pflegefälle gebaut bzw. eingerichtet worden, so ergab sich bald, dass immer mehr Personen rund um die Uhr Pflege benötigten. Die ursprüngliche Absicht, pflegebedürftige Bewohner in ein nahe liegendes Pflegeheim zu geben, brachte man nicht übers Herz und so erfolgte auch Intensivpflege durch die Schwestern. Von Seiten der Gemeinde wurde deswegen auch schon früh über den Bau eines Pflegeheimes beraten. Bereits am 3.12.1991 wurde in einer Gemeindevertretungssitzung über den Bau eines Pflegeheimes nachgedacht und 4 Planer für einen Bauentwurf eingeladen. Die Inbetriebnahme erfolgte 1995 und damit war es möglich, dass auch pflegebedürftige Personen in Hittisau bleiben konnten. Auch in unserer Gesellschaft gibt’s Veränderungen. Die 1-Personenhaushalte nehmen auch bei uns drastisch zu und die Lebensgewohnheiten ändern sich. So wollen heute immer mehr ältere Personen möglichst im Zentrum wohnen und wenn Hilfe benötigt wird, sollte diese umgehend geboten werden können. Die heutigen sozialen Einrichtungen wie MOHI, Hauskrankenpflege, 24stunden Betreuung, Hospiz usw. ermöglichen großteils diese Wünsche. In Hittisau befassten wir uns schon seit längerem mit der Errichtung einer Wohnanlage mit „Betreutem“ oder „Betreubarem Wohnen“. Mit der Sanierung des Gemeindehauses 2007 war die Gemeinde bestrebt, Alleineigentümer des Hauses zu werden. Die Raiffeisenbank, die noch im Eigentum des ehemaligen Warenlagers mit Kellerräumen war, äußerte eine Verkaufsabsicht, wenn die Gemeinde im Bankgebäude Räumlichkeiten anbieten würde. Und so ergaben die Beratungen in der Gemeindevertretung den Entschluss, die Räumlichkeiten der Gemeinde in der ZVB an die Raiffeisenbank zu verkaufen und die Anteile im Gemeindehaus zu kaufen. Dadurch wurde der Bau der Wohnanlage für das „Betreute Wohnen“ immer wichtiger und die Umsetzung wurde forciert. Nach einer ca. 10 - monatigen Bauzeit, vom Aushub bis zur Fertigstellung, war das Projekt mit Juli 2008 bis auf ein paar Details, bezugsfertig. Für die Betreuung der Wohnungsbewohner ist ein geringer Zeitaufwand vorgesehen bzw. notwendig und in einem Gespräch mit den leitenden Schwestern in Thalbach sind wir einvernehmlich übereingekommen, dass mit ÜberSeite 5 Der Bürger soll es wissen siedlung der Seniorenheimbewohner ins „Betreute Wohnen“ oder „Pflegeheim“ die Tätigkeiten der Schwestern im Seniorenheim beendet werden. Ein solcher Abschied fiel uns und mir gar nicht leicht. Und das lag nicht nur an den fachlichen Qualifikationen der Schwestern. Die Seniorenheimbewohner, viele Mitbürgerinnen und Mitbürger von Hittisau und ganz besonders ich haben vor allem auch ihre menschlichen Qualitäten sehr hoch geschätzt. Bei vielen Gelegenheiten habe ich bemerkt, wie sie uns mit Ihrem Optimismus, mit Ihrem Zureden und religiösen Glauben Mut gemacht und zu neuem Elan angespornt haben. Vieles verdanken wir der Energie und dem Gebet der Schwestern. Dass sie dabei auch immer ein offenes Ohr für die Probleme der Seniorenheimbewohner und darüber hinaus für viele Hittisauer hatten, hat sie uns besonders nahe gebracht. Es war uns daher ein Anliegen, für die 27-jährige Tätigkeit im Bereich der Seniorenheimleitung und –betreuung und für den selbstlosen, sozialen und geistlichen Einsatz sowie für die jahrelange liebevolle Pflege der Kapellen im Senioren- und Pflegeheim „Vergelt’s Gott“ zu sagen. Danke für den Einsatz zum Wohle der Allgemeinheit, für das Engagement, für die lange, spurenreiche und wertvolle Mitarbeit. Sr. Doris, die mit Oktober in Pension gehen wird - und Sr. Lotte, den beiden letzten in Hittisau in der Seniorenbetreuung tätigen Schwestern darf ich an dieser Stelle nochmals herzlich danken und Ihnen für die Zukunft alles Gute und Gottes Segen wünschen. Konrad Schwarz, Bürgermeister Seite 6 Der Bürger soll es wissen Der Bürger soll es wissen Aus dem Gemeindeamt Betreutes Wohnen Am Sonntag, den 07. September 2008 wurde die neue Wohnanlage „Betreutes Wohnen“ feierlich eröffnet. Der Weg der Meinungsbildung, Planung, Budgetierung und Umsetzung ging mit der offiziellen Einweihung und Eröffnung zu Ende. Viele Hittisauerinnen und Hittisauer sind der Einladung trotz schlechter Wetterlage gefolgt und haben sich über das „Betreutes Wohnen“ informiert und dieses auch besichtigt. Die Beschlussfassung für dieses Projekt erfolgte in der Sitzung am 12.12.2006. Nicht immer waren wir so optimistisch, denn eine solche neue Art der Wohnanlage für ältere Personen zu planen, zu finanzieren, zu bauen und zu betreiben bereitet auch Schwierigkeiten. Lange haben wir überlegt, erwogen und diskutiert, Beschlussfassungen vertagt - ehe diesem Vorhaben grünes Licht gegeben werden konnte. Wir stellten uns immer wieder die Fragen: Was bedeutet „alt werden in Hittisau“? Welche Möglichkeiten gibt’s, zu Hause alt zu werden? Welche Pflegedienste und Betreuungseinrichtungen wie z.B. MOHI, Hauskrankenpflege, Hospiz usw. können wir in Anspruch nehmen? Wie kann eine Möglichkeit geschaffen werden, betreutes oder besser gesagt betreubares Wohnen in alters- und behindertengerechten Wohnungen anzubieten? Wie können wir die Möglichkeit der Nutzung des Pflegeheimes nebenan mit einbinden? Seite 7 Der Bürger soll es wissen Für die Erlangung von Plan-Entwürfen für das „Betreute Wohnen“ hat sich die GV an das Ergebnis des „Baukünstlerischen Wettbewerbs“ gehalten, den die Gemeinde im Jahre 2004 für die Ortszentrumsentwicklung durchgeführt hatte. Ursprünglich war dieses Projekt auf Grund des Siegerprojektes in Form eines Gebäudes neben der Pfarrkirche vorgesehen gewesen. Dieses wurde jedoch auf Grund von Widerständen aus der Bevölkerung fallen gelassen. Im Mai 2006 konnte in der Gemeindevertretung der Kaufbeschluss für das Grundstück beim jetzigen Standort gefasst werden. Die GV hat sich in ihren Beratungen einstimmig zum Bau von Ersatzräumlichkeiten für das Seniorenheim in Form von „betreutem“ oder „betreubarem“ Wohnen ausgesprochen. Der Bau, die Verwaltung und die Grundbetreuung sollen durch die Gemeinde erfolgen. Grundsatz soll sein, dass diese Wohnungen für jedermann/frau leistbar sind. Auch ein Mindestpensionsempfänger sollte sich eine solche Wohnung leisten können. Die Baukosten betragen ca. 1,3 Mio € netto ohne USt. und Baugrund. Sie liegen auf Grund der starken Kostensteigerungen im Bausektor im letzten Jahr etwas über der Kostenschätzung. Die Finanzierung erfolgt durch die Gemeinde Hittisau unter Verwendung des Verkaufserlöses von der ZVB I und Wohnbaufördermittel – der Rest wurde aus Eigenmitteln aufgebracht. Öffentliche Förderungen gibt’s für solche Projekte nicht. 9 der 10 Wohnungen sind bereits durch Hittisauer Bürger bezogen worden. Für die letzte Wohnung gibt’s genügend Bewerbungen von auswärts. Wenn sich kein Hittisauer Interessent mehr meldet, wird beraten werden, ob diese nicht an einen Bewerber von auswärts vergeben werden soll. Rückblick auf die Entwicklung der Betreuung von älteren und pflegebedürftigen Mitbürgern in Hittisau: Wer im 19. Jahrhundert nicht in einem Familienverband integriert war und pflegebedürftig wurde, hatte es nicht leicht, durch die öffentliche Hand Unterstützung zu finden. Die Gemeinden waren arm und vermieden es nach Möglichkeit, für Zuwanderer Pflichten zu übernehmen. Es entwickelte sich ein hartes System der Zuständigkeit. Wer nicht mindestens zehn Jahre ohne Unterbrechung in einem Ort wohnte, wurde nicht in den Gemeindeverband aufgenommen und an seinen Heimatort zurückverwiesen, was wiederum häufig Schwierigkeiten bereitete. Hittisau besaß in der Wühle Nr. 203 (dieses Haus steht nicht mehr – es stand westlich des Hauses Bader – jetzt Berchtold) ein gemeindeeigenes, kleines Anwesen, das als „Armenhaus“ in Funktion stand. Diese Kenntnis haben wir von einer Insassin, einer Magdalena Sutterlüty, die von 1777-1851 lebte. Seite 8 Der Bürger soll es wissen Der Bürger soll es wissen Hittisau besaß auch einen Anteil an der Leprosenstiftung in Bregenz, was den Vorteil hatte, dass es möglich war, pflegebedürftige Leute in das Landspital in Rieden einzuweisen. Diesen Anteil verkaufte die Gemeinde jedoch im Jahre 1906 und hoffte, bald ein eigenes Versorgungshaus bauen zu können. Obwohl die Gemeinde Hittisau schon 100.000 Kronen Schulden hatte, entschloss man sich doch gemeinsam mit der Gemeinde Bolgenach, ein eigenes Armenhaus zu bauen. Man ging auf Bauplatzsuche und erwarb die Wiese der Alten Post. (zur Orientierung für die Jetztzeit: Das Postfeld liegt östlich vom Sutterlüty Lebensmittelgeschäft – rechts entlang der Straße zur Pension Moosbrugger) Es gab bereits einen Kostenvoranschlag für einen Neubau mit 150.000 Kronen. Finanzielle und andere Probleme verzögerten den Baubeginn. Und das war gut – denn plötzlich wurde bekannt, dass die Erben des Hotels Dorner am Platz das Hotel verkaufen würden. Sogleich wurde vom Gemeindeausschuss ein „Komitee“ bestellt, das Verhandlungen aufnehmen sollte. Es kam am 29.12.1912 zum Abschluss eines Kaufvorvertrages, vorbehaltlich der Zustimmung der beiden Gemeindeausschüsse. Diese waren vollinhaltlich mit dem Kaufvertrag einverstanden, was am 5.1.1913 in einer Gemeinschaftssitzung beschlossen wurde. In dieser Sitzung wurde auch gleich die Kostenaufteilung und das Wichtigste für die Inbetriebnahme des Hauses vereinbart. Das Haus kostete samt Einrichtung und den zugehörigen Realitäten 49.500 Kronen und wurde zu 75 % für Hittisau und 25 % für Bolgenach auch für Folgekosten aufgeteilt. Die Adaptierung für einen Versorgungsheimbetrieb kostete dann noch 7.000 Kronen. Ein ganz besonderer Glücksfall für Hittisau war die Erbschaft von der Familie des Josef Ritter von Bergmann. Dieser hatte 5 Kinder, die alle ledigen Standes blieben und keine Nachkommen hatten. Sie vermachten einen Großteil ihres Vermögens der Gemeinde Hittisau für wohltätige Zwecke. Das ganze Erbe wurde aber erst nach dem Tod des letzten aller Geschwister ausbezahlt und dies war Johanna von Bergmann, die 1910 verstarb. Das Erbe kam 1911 in den Besitz der Gemeinde Hittisau. Nun konnte das große und schöne Hotel Dorner als Versorgungshaus bar und ohne jede Belastung der Gemeinde bezahlt werden. Seite 9 Der Bürger soll es wissen In den Siebziger Jahren kam die Erkenntnis, dass das Jahrzehnte betriebene Versorgungshaus (auch damals noch von vielen Mitbürgern Armenhaus genannt) nicht mehr den zeitgemäßen Ansprüchen entsprach, eine Generalsanierung warf viele Fragen auf, von denen die Rentabilität ganz oben stand. Viele Beratungen gingen voraus - bis dann westseitig auf dem so genannten „Engelareal“ das Mehrzweckgebäude (ZVB) geplant wurde und darin ein Seniorenheim vorgesehen war. Die GV beriet in der Sitzung am 28.8.1979 nochmals in einer längeren Diskussion die weitere Vorgehensweise und beschloss nach längeren Debatten, dass die Gemeinde in der ZVB ein Altenheim errichtet und noch weiters 2 Kleinwohnungen im Haus erwirbt. Der Bau eines modernen, sehr anspruchsvollen Seniorenheimes bedeutete in etwa den gleichen Sprung zum Fortschritt, wie seinerzeit der Wechsel von der Wühle ins überdurchschnittliche Hotel Dorner. Der Bau dieser Senioreneinrichtung wurde wiederum durch die großzügige Unterstützung der Geschw. Dorner von Windern ermöglicht, die mit der Übertragung der Liegenschaft im Sternen und der Widmung für soziale Belange in der Gemeinde diesen Heimbau erleichterten. Mit Ende Oktober – Anfang November 1981 waren die Räumlichkeiten des Seniorenheimes bezugsfertig und wurden bezogen. Das Versorgungshaus wurde 1982/83 abgebrochen. Seite 10 Der Bürger soll es wissen Das Seniorenheim war nicht für Pflegefälle gebaut bzw. eingerichtet worden, so ergab sich bald, dass immer mehr Personen rund um die Uhr Pflege benötigten. Die ursprüngliche Absicht, pflegebedürftige Bewohner in einem nahe liegenden Pflegeheim unterzubringen, brachte man nicht übers Herz und so erfolgte auch Intensivpflege durch die Schwestern ohne die entsprechende Pflegeausstattung. Von Seiten der Gemeinde wurde deswegen auch schon früh über den Bau eines Pflegeheimes beraten. Bereits am 3.12.1991 wurde in einer GV Sitzung über den Bau eines Pflegeheimes nachgedacht und 4 Planer für einen Bauentwurf eingeladen. Die GV beschloss dann am 19.1.1993 den Bau eines eigenen Pflegeheimes. Die Inbetriebnahme erfolgte 1995 und damit war es möglich, dass auch pflegebedürftige Personen in Hittisau sicher bleiben konnten. Tatsache ist jedoch, dass in einem Pflegeheim nur mehr Personen mit einer Pflegestufe 4 und höher aufgenommen werden dürfen oder sollten. Die Anforderungen sind natürlich enorm hoch – ältere Heime können die Anforderungen kaum erfüllen. Die Nachfrage nach Pflegeheimplätzen ist wieder landesweit angestiegen und das Pflegeheim in Hittisau ist voll ausgelastet – jedoch nicht nur von Hittisauer Bürgern. Seite 11 Der Bürger soll es wissen Heizkostenzuschuss Wie in den vergangenen Heizperioden besteht auch in der Heizperiode 2008/2009 für Personen, die ihren Lebensunterhalt, zu dem auch die Kosten für Beheizung zählen, für sich und für die in Familiengemeinschaft lebenden unterhaltsberechtigten Angehörigen voraussichtlich nicht oder nicht ausreichend selbst beschaffen können die Möglichkeit, in vereinfachter Form eine finanzielle Hilfe erhalten zu können ohne dafür einen Antrag auf Gewährung von Sozialhilfe stellen zu müssen. Der Heizkostenzuschuss kann im Zeitraum vom Mittwoch, den 01. Oktober 2008 bis Freitag, den 30. Jänner 2009 beim Wohnsitzgemeindeamt beantragt werden. An Personen, die aus Mitteln der Sozialhilfe unterstützt werden, wird kein Heizkostenzuschuss ausbezahlt! Der Aufwand für Beheizung wird bereits aus Mitteln der Sozialhilfe getragen. Das monatliche Haushaltseinkommen darf höchstens • bei einer allein stehenden bzw. allein erziehenden Person • netto € 1.000,• bei Ehepaaren, Lebensgemeinschaften oder sonst zwei in einem gemeinsamen Haushalt lebenden Erwachsenen, nicht Familienbeihilfe beziehenden Personen netto € 1.500,- und zuzüglich zu a) oder b) bei jeder weiteren Person im Haushalt (insbesondere Kinder) höchstens netto € 130,- betragen. Als Einkommen gelten alle Einkünfte aus selbständiger und nicht selbständiger Arbeit, aus Gewerbebetrieben, aus Land- und Forstwirtschaft sowie aus Vermietung und Verpachtung. Zum Einkommen zählen somit insbesondere Löhne, Gehälter, Renten, Pensionen, Leistungen aus der Arbeitslosen- und der Krankenversicherung, weiters Wohnbeihilfen, Unterhaltszahlungen jeglicher Art, das Kinderbetreuungsgeld und Lehrlingsentschädigungen. Nicht als Einkommen gelten Familienbeihilfen, Familienzuschüsse, Kinderabsetzbeträge, Studienbeihilfen, Pflegegelder, Opferrenten nach dem Opferfürsorgegesetz sowie Grundrenten für Beschädigte nach dem Kriegsopferversorgungs- und Heeresversorgungsgesetz. Unberücksichtigt zu bleiben haben auch allfällige Sonderzahlungen. Seite 12 Der Bürger soll es wissen Der Bürger soll es wissen Behinderung für Rollstuhlfahrer Es gibt vermehrt Beschwerden, wonach des öfteren Gehsteige mit Autos so verparkt sind, dass Menschen mit Behinderung, im besonderen Rollstuhlfahrer, massiv beeinträchtigt sind. Teilweise wird dadurch die Durchfahrt mit dem Rollstuhl völlig blockiert, sodass die Fahrbahn benutzt werden muss. Gleiches gilt auch für Mütter mit Kindern oder Kinderwagen. Das Aufstellen von Fahrzeugen auf Gehsteigen ist – ausgenommen es ist eine entsprechende Bodenmarkierung vorhanden – nach § 8 Abs 4 der Straßenverkehrsordnung verboten. Offenbar ist vielen Autolenkern nicht bewusst, wie ärgerlich und gefährlich solche Situationen für Menschen mit Behinderung, aber auch für Mütter mit Kinderwagen und Kindern sein können. Verbesserungen in Vorarlbergs Kindergärten In Vorarlberg gehen rund 97 Prozent der Vier- und Fünfjährigen in den Kindergarten. Unter den 8.800 Kindergartenkindern sind auch mehr als 800 Dreijährige, das sind etwa 21 Prozent dieser Altersgruppe. Bisher war deren Aufnahme nur im Rahmen eines Kindergartenversuches möglich, nun sind die Kindergärten in Vorarlberg ab Herbst 2008 mit der Erweiterung der räumlichen und personellen Voraussetzungen schrittweise für Dreijährige geöffnet worden. Derzeit darf eine Kindergärtnerin maximal 20 Kinder in einer Gruppe betreuen. Wird sie von einer zweiten Pädagogin unterstützt, können 28 Kinder aufgenommen werden. Die Höchstzahlen sollen bis zum Herbst 2010 etappenweise auf 16 bzw. 23 reduziert werden. Seite 13 Der Bürger soll es wissen Nationalratswahl 2008 – Ergebnis von Hittisau 1 2 3 Gesamt der abgegebenen gültigen und ungültigen Stimmen Summe der abgegebenen ungültigen Stimmen Summe der abgegebenen gültigen Stimmen 925 16 909 Insgesamt 55 446 103 121 116 2 16 0 18 32 909 5 Liste Nr. Parteibezeichnung 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ) Österreichische Volkspartei (ÖVP) Die Grünen – Die grüne Alternative (GRÜNE) Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) BZÖ – Liste Jörg Haider (BZÖ) Kommunistische Partei Österreichs (KPÖ) Liberales Forum (LIF) Unabhängige Bürgerinitiative Rettet Österreich (RETTÖ) Die Christen (DC) Bürgerforum Österreich Liste Fritz Dinkhauser (FRITZ) Summe 11 500 450 400 350 300 250 200 150 100 50 0 1 Seite 14 Zahl der Wahlkuverts von Wahlkartenwählern aus anderen Regionalwahlkreisen ÖVP 446 SPÖ 55 GRÜNE 103 FPÖ 121 BZÖ 116 LIF 16 DC 18 FRITZ 32 KPÖ 2 SPÖ ÖVP GRÜNE FPÖ BZÖ KPÖ LIF DC FRITZ Der Bürger soll es wissen Der Bürger soll es wissen Schulabschlüsse 2008 – Gratulationen Im Sommer 2008 haben einige Bürgerinnen und Bürger aus unserer Gemeinde ihre schulische Ausbildung an weiterbildenden Schulen erfolgreich abgeschlossen: • Manuel Schelling, Windern 364: Reifeprüfung an der HTL Rankweil, Bautechnik-Hochbau, mit ausgezeichnetem Erfolg, Sonderpreis der Innung Bau für die hervorragenden Leistungen im vergangenen Schuljahr und bei der Matura. • Mirjam Hagspiel, Scheidbach 411: Reifeprüfung am BORG Egg, musischer Zweig, mit ausgezeichnetem Erfolg. • Chiara Friedl, Ach 59: Reifeprüfung am BORG Egg, bildnerischer Zweig. • Thomas Schwärzler, Tannen 467: Reifeprüfung am BORG Egg, naturwissenschaftlicher Zweig. • Verena Reiner, Heideggen 453: Reifeprüfung an der HAK Bezau, mit ausgezeichnetem Erfolg • Michaela Bartenstein, Windern 40: Diplom der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Bregenz. • Stefan Lamprecht, Windern 339: Diplom der Psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege Rankweil. Wir gratulieren zu diesen guten Leistungen und wünschen viel Erfolg im Beruf bzw. auf dem weiteren Bildungsweg. Gerd Hagspiel erreichte beim Highlander-Radmarathon (219 Kilometer/4620 Höhenmeter) den hervorragenden zweiten Platz. Die Gemeinde Hittisau gratuliert ganz herzlich zu dieser Platzierung und wünscht ihm für das nächste Jahr eine unfallfreie Saison! Daniela Faißt, Grub 25 ergatterte sich den Bundessieg und holte sich die Goldmedaille beim Bundeslehrlingswettbewerb (Tischler). Zu dieser einmaligen Chance sowie der ausgezeichneten Leistung gratuliert die Gemeinde Hittisau und wünscht für die Zukunft alles Gute! Der Bürgermeister Seite 15 Der Bürger soll es wissen Vereine/Museen Termine der Lehr- und Leistungsschauen für Braunvieh 04.10.2008 10.10.2008 11.10.2008 17.10.2008 18.10.2008 25.10.2008 09.30 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr Riefensberg Lingenau Egg (Jubiläum 100 Jahre) Hittisau, Sibratsgfäll, Krumbach Großdorf Langenegg Der Bauernball findet am 18.10.2008 ab 20.15 Uhr im Ritter von Bergmann Saal statt. Der Viehzuchtverein Hittisau lädt die ganze Bevölkerung recht herzlich ein! Viehzuchtverein Hittisau Feuerwehr Hittisau Feuerlöscher richtig einsetzen: Nach Erfahrungen der Feuerwehr können richtig eingesetzte Feuerlöscher Leben retten. Deshalb sollte jeder mit einem Feuerlöscher umgehen können und wissen, wo der nächste Feuerlöscher angebracht ist. Jeder sollte sich sodann mit der Aufschrift des Löschers vertraut machen, insbesondere damit, wie er im Ernstfall zu betätigen ist. Öfters findet man einen Feuerlöscher der Brandklassen ABC mit 6 kg Löschmittelinhalt vor. Dieser Feuerlöscher eignet sich zum Löschen brennbarer fester Stoffe (Brandklasse A), brennbarer Flüssigkeiten (Brandklasse B) und brennbarer Gase (Brandklasse C). Beim Einsatz von Feuerlöschern gibt es einige Grundregeln, die man beachten sollte. Wichtig ist, dass Ruhe und Übersicht gewahrt und die Feuerwehr gerufen wird. Notruf: 122 Wer einen Feuerlöscher einsetzen muss, sollte ihn vorher entsichern. Danach dauert es etwa zwei Sekunden bis sich der Druck im Löschmittelbehälter aufgebaut hat. Deshalb erst nach dieser kurzen Pause die Spritzpistole öffnen. Bitte weiterhin ausreichenden Abstand vom Feuer halten, da die Wurfweite vom Wasser oder Pulver bis zu fünf Metern beträgt und erst bei diesem AbSeite 16 Der Bürger soll es wissen Der Bürger soll es wissen stand sich die volle Wirkung der Pulverwolke entfaltet. Um den Löscherfolg beobachten zu können, sollten immer nur kurze Stöße abgegeben werden. So verhindert man auch, dass der Löscher in kürzester Zeit leer ist. Die Mindestspritzdauer eines Pulverlöschers dauert nur etwa neun Sekunden. Stets von unten löschen. Immer sollte mit dem Wind, nicht gegen die Windrichtung der Pulverlöscher im Einsatz sein. Stehen mehrere Feuerlöscher zur Verfügung, so sollten nicht alle auf einmal verbraucht werden. Den Feuerlöscher nie ganz entleeren, damit für wiederaufflammende Brandherde noch eine Reserve vorhanden ist. Leere Löscher sollten sofort wieder nachgefüllt werden, auch solche, die nur teilweise geleert wurden. Zur Sicherheit müssen sämtliche Löscher alle zwei Jahre vom Hersteller oder einem dafür Beauftragten überprüft werden. Bei Befolgen dieser Regeln können im Haushalt bis zu 75 % aller Entstehungsbrände im Keim erstickt werden. Feuerlöscherüberprüfung 2008: Die alle zwei Jahre stattfindende Feuerlöscherüberprüfung findet heuer am Freitag, 17.10. von 14:00 bis 17:00 Uhr und Samstag, 18.10. von 08:00 bis 12:00 Uhr im Feuerwehrhaus statt. Feuerwehrübung: Wer wünscht sich an seinem Objekt eine Feuerwehrübung, um zu sehen, wie die Feuerwehr arbeitet oder festzustellen wie die Löschwasserversorgung ist? Bei Interesse melden Sie sich bitte bei der Feuerwehr unter Tel. Nr. 0664 16 11 417 oder of.hittisau@aon.at. Leistungsbewerbe: Zwei Bewerbsgruppe bestehend aus 9 Personen haben heuer bei vier Leistungsbewerben in Vorarlberg und Tirol teilgenommen. In ca. 40 Probeneinheiten haben sie sich intensiv auf diese Bewerbe vorbereitet. Die besten Platzierungen bei ca. 50 teilnehmenden Gruppen, waren ein 12. Rang in Bizau, ein 13. und 15. Rang in Fußach sowie ein 17. Rang beim Tiroler Leistungsbewerb. Wir gratulieren und danken den Bewerbsgruppen und deren Ausbildern für die erbrachten Leistungen und sehen die Teilnahme an Bewerben als wertvolle und wichtige Grundlage für die Ausbildung eines Feuerwehrmannes. Seite 17 Der Bürger soll es wissen Programm im Frauenmuseum Ausstellung bis Ende Oktober INTIM Installationen von Margit Denz Geburt - Leben – Tod. Griechische Mythologie für das 21. Jahrhundert Die Künstlerin Margit Denz umkreist mit ihren Installationen und Objekten die zentralen Fragen menschlicher Existenz - Geburt, Ernährung, Beziehung, Liebe, Tod – in dem sie auf Erzählungen der antiken Mythologie zurückgreift. Sie findet einen Weg zwischen INTIM, also vertrauter Nähe, und ironischer Distanz. Ihre Kunstwerke sind von schwebender Leichtigkeit und führen die BetrachterIn dennoch zu den großen Themen des Lebens, wo dann manche Überraschung wartet. Öffnungszeiten: Do 18 - 20 Uhr, Fr, Sa 15 – 17 Uhr, So 14 – 18 Uhr Sonderführungen jederzeit nach tel. Vereinbarung +43(0)5513/ 6209-50 und +43(0)5513/ 2543 www.frauenmuseum.com Samstag, 4. Oktober 2008, ab 18 Uhr Lange Nacht der Museen (ORF) – „Amor in action“ 18.00 –20.00 Uhr: „Haltestelle Götterhimmel“ (Kinderprogramm auch für Erwachsene): 20.15 Uhr Eröffnung der zusätzlichen Ausstellung „Amor in action“ der HLW Marienberg und der HTL Dornbirn mit einer Performance aus Text, Bewegung und Bildern zu berühmten Liebespaaren und der Liebe im Allgemeinen, erarbeitet in einem Workshop mit Brigitte Walk (Theaterpädagogin). Führungen durch die Ausstellung zur vollen Stunde außer 20.00 Uhr. Seite 18 Der Bürger soll es wissen Der Bürger soll es wissen MUSIK IN DER PFORTE Donnerstag, 9. Oktober 2008, 20 Uhr, Frauenmuseum „Intime Briefe“ Musik und Liebe Eine Zusammenarbeit von „Musik in der Pforte“ und dem Frauenmuseum Vor dem Konzert Sonderführung durch die Ausstellung INTIM um 19 Uhr. Samstag, 25. Oktober 2008, 15 - 16 h, Frauenmuseum "Am Anfang war Gesang" Kinder in die Mitte: Singnachmittag für Kinder jeden Alters mit Ulrich Gabriel Als alles Nacht war, als alle Wesen noch dunkel waren, bevor sie Wesen wurden, war es eine Stimme, ein klares Wort, ein Gesang in der Nacht. Am Anfang war der Gesang. Den Kosmos schuf er singend. Und deshalb singen alle Dinge. (Ernesto Cardenal) Eine Veranstaltung des Heimatpflegevereins Bregenzerwald und des Frauenmuseums Sonntag, 26. Oktober 2008, 11 – 13 Uhr, Frauenmuseum Matinee in der Ausstellung INTIM mit der Künstlerin Margit Denz Eine Veranstaltung der Volkshochschule Bregenz (Außenstelle Bregenzerwald) und des Frauenmuseums Sonntag, 26. Oktober 2008, 17.00 h, Frauenmuseum Ein "Fest der Sinne" am Sonntagabend 17 h Führung durch die Ausstellung INTIM mit einer Museumsbegleiterin 18.15 h vertiefendes Gespräch mit dem Philosophen Dr. Peter Natter, der Künstlerin Mag.a Margit Denz und als Überraschungsgast Dr. Charles E. Ritterband, Österreichkorrespondent der Neuen Zürcher Zeitung 19.30 h, ein erlesenes Diner im Gasthof Krone in Hittisau auf Porzellan der Künstlerin Nur nach Anmeldung bis spätestens Freitag unter Tel. +43 (0) 5513 6201 www.krone-hittisau.at, Kosten pro Person: 45.- Seite 19 Der Bürger soll es wissen Donnerstag, 30. Oktober 2008, 18.30 Uhr, Frauenmuseum Letzte Sonderführung mit der Künstlerin Margit Denz in der Sommerausstellung INTIM Workshops für Schüler und Schülerinnen im September und Oktober. Kontakt: Sara Hawskworth, Tel. 0664 73721169 Winterausstellung im Frauenmuseum "Von Kohle gezeichnet - Frauen im Bergbau" Fotografien aus der Kohlenwäsche 2002 – 2004 von Dariusz Kantor Ausstellung von 4. Dezember 2008 - Ende Februar 2009 Eröffnung: 4. Dezember 2008 (Barbaratag, Patronin der Bergleute ), 20 Uhr Öffnungszeiten: Fr, Sa 14 – 17 Uhr, So 14 – 18 Uhr und nach tel. Vereinbarung: +43(0)5513/ 6209-50 und +43(0)5513/ 2543 www.frauenmuseum.com Hittisauer Solarfläche – ein beachtliches Zeichen für unsere Umwelt Seit 1995 sind in Hittisau 1415 m² registrierte Solarflächen errichtet worden. Die Gemeinde hat die von den Bürgerinnen und Bürgern des Dorfes getätigten Investitionen mit einem Förderungsbeitrag von € 39.024,00 unterstützt. In der Energieberatung werden für ein Einfamilienhaus 8 m² Solarfläche empfohlen, das sind 2600 kWh Wärme pro Jahr. Auf die Situation von Hittisau übertragen bedeutet dies: → die derzeitige Fläche deckt den Bedarf von 176 Einfamilienhäusern zur Warmwasserbereitung → in Hittisau werden jährlich 460.000 kWh Wärme über die bestehende Kollektorfläche erzeugt → dadurch können jährlich 46.000 l Heizöl eingespart werden → Bei einem Heizölpreis von € 0,82 ist das eine Einsparung von € 37.720,00. → Unsere Kollektorfläche entlastet den CO2 Haushalt im Vergleich zur Verbrennung von Heizöl um 127.500 kg pro Jahr. Seite 20
  1. gemeindeinformation
DBSEW_20070601 Hittisau 01.06.2007 14.06.2021, 16:19 Der Bürger soll es wissen Juni 2007 Nr. 117 Seite 1 Der Bürger soll es wissen Übersicht: AUS DEM GEMEINDEAMT...................................................................................... 3 UMBAU GEMEINDEHAUS .................................................................................... 3 WERTSTOFFHOF ............................................................................................... 4 BAUGRUNDSTÜCKE IN GFÄLL ............................................................................ 5 TERMIN FÜR BAUBEGUTACHTUNG ...................................................................... 6 LETZTER ABGABETERMIN DER ALMAUFTRIEBSLISTEN......................................... 7 SCHWIMMBAD-EINTRITTSPREISE........................................................................ 7 VOGEWOSI - MIETWOHNUNGEN ...................................................................... 8 BÄUME UND STRÄUCHER ENTLANG VON STRAßEN .............................................. 8 LAGERRAUM GESUCHT ...................................................................................... 8 GRATULATIONEN ............................................................................................... 9 TOURISMUS .............................................................................................................. 10 PERSONELLES ................................................................................................ 10 GÄSTEEHRUNGEN ........................................................................................... 10 SONSTIGES................................................................................................................ 13 MÜTTERRUNDE ............................................................................................... 13 WÄRMEDÄMMUNG ........................................................................................... 13 UMWELT ......................................................................................................... 14 ZAHNARZTHELFERIN ........................................................................................ 16 IFS-SCHULDENBERATUNG ............................................................................... 16 UNLAUTERE GESCHÄFTSPRAKTIKEN ................................................................ 16 SOZIALSPRENGEL VORDERWALD, BACH 127, 6941 LANGENEGG ...................... 17 BEREITSCHAFTSDIENSTE DER ÄRZTE: .......................................................... 18 Seite 2 Der Bürger soll es wissen Aus dem Gemeindeamt Umbau Gemeindehaus Der Umbau des Gemeindehauses schreitet zügig voran, und wir werden voraussichtlich anfangs Juli das neu umgebaute und sanierte Haus terminmäßig beziehen können. Ursprünglich war vorgesehen, dass das Gemeindeamt auch während der Umbau- und Sanierungsarbeiten im Gemeindehaus verbleibt. Die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen für den Parteienverkehr und die Lärmund Staubbelästigung verlangten eine Verlegung ins Feuerwehr- und Kulturhaus während der Umbauphase. Die bisherigen Arbeiten sind allesamt klaglos über die Bühne gegangen. Über Ausmaß und Art der Nutzungsänderungen wurde in der letzten Ausgabe ausführlich berichtet. Auch im Außenbereich liegen wir im Bauzeitplan. Das alte Feuerwehrhaus wurde abgebrochen und die Bushaltestelle, Abfallsammelstelle mit Räumlichkeiten für den Bauhof und die Platzgestaltung nimmt langsam Formen an. Die anfallenden Oberflächenwässer werden möglichst an Ort und Stelle versickert. Auch diese Arbeiten sollten termingerecht bis Anfang Juli abgeschlossen sein. Für die Hittisauer Bevölkerung wird es einen Tag der offenen Tür im Rahmen einer Einweihungsfeier geben. Seite 3 Der Bürger soll es wissen Wertstoffhof Die von der GV bestellte Arbeitsgruppe mit Josef Maurer, Wolfgang Hagspiel, Günter Fink, Hans Flatz, Paul Bechter, Dominik Bartenstein und Konrad Schwarz hat in 2 Arbeitsgruppensitzungen und einer Exkursion mit Besichtigung von 3 Wertstoffhöfen verschiedene Erkenntnisse bezüglich Umsetzung eines Wertstoffhofes erlangt. Auf Grund des Antrages des Biomasse Heizwerkes in Basen ein Heizwerk für die Betriebe zu errichten musste nach einer Lösung für einen Wertstoffhof gesucht werden. Ebenso musste die Situierung des Übergabeschachtes für den Trink- und Löschwasserzusammenschluss mit Krumbach entschieden werden. Für die Errichtung des Wertstoffhofes wurden verschiedene Grundstücke, welche im Besitz der Gemeinde sind, geprüft. Die Arbeitsgruppe kam überein, dass sich die Grundstücke in Zentrumsnähe nicht eignen. Um auch das Heizwerk und die Wasserübergabestation in Basen einer Lösung zuführen zu können, nahm der Standort Basen einen wichtigen Stellenwert ein und wurde von der Arbeitsgruppe für einen Wertstoffhof vorgeschlagen. Er passt von der Größe, Zufahrt, An- und Abtransport usw. Mehrheitlich mit einer Gegenstimme wurde der Grundsatzbeschluss für die Errichtung eines Wertstoffhofes mit Räumlichkeiten für das Biomasse Heizwerk und die Übergabestation Wasser im Betriebsgebiet Basen gefasst. Die Planung und Bauaufsicht wurde an den heimischen Architekten DI Walter Beer vergeben. Grundstücke in Gfäll Die Gemeinde Hittisau beabsichtigt folgende Grundstücke in Bolgenach, Parzelle Gfäll zu veräußern: GST 382 383 384 385 390 410 419 428/1 Größe 2097 m² 784m² 845m² 1813m² 4330m² 2266m² 1086m² ca. 4052m² Benützungsart Wald Wald Wald Wald Wald Wald Wald Landw. Fläche Sollten sie an einem oder mehreren Grundstücken ein Kaufinteresse bekunden, so können sie mittels Kaufangebotes ein solches beim Gemeindeamt bis längstens 30. Juni 2007 abgeben. Das Angebot ist in einem verschlossenen Seite 4 Der Bürger soll es wissen Kuvert mit der Aufschrift „Kaufangebot GST-Gfäll“ einzureichen. Die Angebotsformulare (Kaufangebot) sind im Gemeindeamt erhältlich. Baugrundstücke in Gfäll Nach einem Bebauungsvorschlag von Architekt DI Walter Beer hat die Gemeindevertretung 3 Baugrundstücke in Gfäll in Baufläche/Wohngebiet gewidmet. Diese Grundstücke werden zu den beschlossenen Verkaufs- und Bebauungsrichtlinien verkauft. Interessierte melden sich im Gemeindeamt Hittisau Telefon 6209-15 (Frau Bechter). Seite 5 Der Bürger soll es wissen Rechnungsabschluss 2006 Der RA 2006 ist nach § 78 des GG innert der vorgeschriebenen Frist vom Gemeindesekretär Georg Bals und dem Kassier Jörg Bilgeri erstellt worden und wurde der Gemeindevertretung in der letzten Sitzung am 12.6.2006 zur Genehmigung vorgelegt. Der Voranschlagsrahmen von € 3.974.100,00 wurde um € 288.119,30 überschritten – in % ausgedrückt 7,25 %. Der Rechnungsabschluss wurde mit nachstehenden Haushaltssummen genehmigt: Einnahmen Ausgaben Gr. Bezeichnung Vertretungskörper und allgemeine Verwal0 tung 192.626,49 531.634,64 1 öffentliche Ordnung und Sicherheit 7.670,55 33.984,81 Unterricht, Erziehung, Sport und Wissen2 schaft 136.211,10 446.597,13 3 Kunst, Kultur und Kultus 130.807,74 209.733,17 4 Soziale Wohlfahrt und Wohnbauförderung 547.307,57 404.689,87 5 Gesundheit 3.965,16 158.345,46 6 Straßen- und Wasserbau, Verkehr 77.749,24 289.672,31 7 Wirtschaftsförderung 7.781,85 158.186,35 8 Dienstleistungen 1.059.292,55 1.514.796,73 9 Finanzwirtschaft 2.098.807,05 514.578,83 Summe für OHH - nach Gruppen 4.262.219,30 4.262.219,30 Der Schuldenstand betrug zum 31.12.2006 € 1.082.080,70 somit um € 35.915,74 geringer als im Vorjahr. Die Pro-Kopf-Verschuldung beträgt somit zum Jahresende € 546,90 bei 1.942 Einwohnern. Die aufgenommenen Darlehen sind ausschließlich niedrig zu verzinsen. Termin für Baubegutachtung Der nächste Termin für Baubegutachtungen durch den Bauausschuss und den Sachverständigen für Baugestaltung Architekt Mag. Andreas Cukrowicz ist am Donnerstag, den 13. September 2007 um 18:00 Uhr und am Donnerstag, den 15. November 2007 um 18:00 Uhr vorgesehen. Wir ersuchen nochmals höflich, dass beabsichtigte Bauvorhaben frühzeitig bei der Gemeinde mittels Vorentwurf eingereicht werden. Vielfach werden kleinere Bauvorhaben oder Zubauten ohne jegliche Meldung errichtet. Wir möchten nochmals darauf hinweisen, dass all diese Bauvorhaben Seite 6 Der Bürger soll es wissen gemeldet werden müssen (Bauantrag oder Bauanzeige) und wir werden künftig entsprechende Schritte nach dem Baugesetz einleiten. Letzter Abgabetermin der Almauftriebslisten Wir erinnern die Landwirte bzw. Alpbewirtschafter an die Abgabe der Almauftriebslisten bis spätestens 28.06.2007 im Gemeindeamt. Nach diesem Termin können die Listen nur noch direkt bei der Landwirtschaftskammer abgegeben werden. Schwimmbad-Eintrittspreise Das Schwimmbad ist geöffnet. Die Eintrittspreise wurden wie folgt festgelegt: Tageskarte Erwachsene Tageskarte f. Kinder (Jg. 2000 – 1992) *) Nachmittagskarte Erwachsene (ab 12.00 Uhr) Nachmittagskarte f. Kinder (Jg. 2000 – 1992) *) Kinder in Gruppen (ab 10 Personen) Erwachsene in Gruppen (ab 10 Personen) Saisonkarte für Erwachsene Saisonkarte für Jugendliche (Jg. 1991 – 1989) Saisonkarte für Kinder (Jg. 2000 – 1992) Abendkarte ab 16.00 Uhr Familiensaisonkarte 2 Erwachsene mit Kindern bis 15 Jahre (Jg. 1991) i.v.m. Familienpass Familiensaisonkarte 1 Erwachsener (Alleinerzieher) und Kinder bis 15 Jahre (Jg. 1991) i.v.m. Familienpass € € € € € € € € € € € € 4,00 2,80 3,30 2,30 2,00 3,10 41,00 33,00 23,00 2,00 71,00 61,00 *) Jugendliche im Besitz einer gültigen Jugendcard erhalten ebenfalls diesen Tarif. Kinder bis 6 Jahre (Jg. 2001 und jünger) sowie die Inhaber einer gültigen Bregenzerwald-Card haben freien Eintritt! Mit dem Kauf einer Eintrittskarte verpflichtet sich der Inhaber, die Vorschriften bzw. die ausgehändigte Badeordnung zu beachten. Die Eintrittskarten sind nicht übertragbar. Bei Missbrauch wird die Karte eingezogen. Seite 7 Der Bürger soll es wissen VOGEWOSI - Mietwohnungen Die VOGEWOSI, Vorarlbergs größte gemeinnützige Bauvereinigung, überlegt den Ankauf einer Liegenschaft in zentraler Lage in Hittisau und würde dort eine kleinere Wohnanlage mit ca. 10 bis max. 15 Mietwohnungen errichten. Die Wohnanlage soll entsprechend den hohen, ökologischen Richtlinien der Landeswohnbauförderung als Passivhaus ausgeführt werden. Alle Wohnungen würden zudem durch Einbau eines Personenaufzuges und weiteren Maßnahmen innerhalb der Wohnung barrierefrei ausgestattet werden. Die Festlegung der Wohnungstypen (Anzahl der 2-, 3- und 4Zimmerwohnungen) sowie die Entwicklung des Wohnprojekts insgesamt erfolgen in enger Abstimmung mit der Gemeinde. Gleiches gilt für die Vergabe der Wohnungen, die ausschließlich über Vorschlag der Gemeinde vorgenommen wird. Bevor jedoch mit dem Projekt begonnen werden kann, ist eine Erhebung des aktuellen Bedarfs an Mietwohnungen notwendig, der den Kriterien der Wohnbauförderung entsprechen muss. Interessenten mögen sich daher zwecks Vormerkung an das Gemeindeamt Hittisau wenden. Bäume und Sträucher entlang von Straßen Aus gegebenem Anlass weisen wird darauf hin, dass im Straßengesetz, LGBl. Nr. 8/1969, 58/2001, 26/2002 und 3/2003 Abschnitt 8 § 38 (1) darauf hingewiesen wird, dass auf Grundstücken, die an öffentliche Straßen (Landes-, Gemeinde-, Privatstraßen und Güterwege) grenzen, Bäume und Sträucher in weniger als 3 m Entfernung von der Straße nur mit Zustimmung des Straßenerhalters gepflanzt werden dürfen. Ebenfalls ist zu beachten, dass Einfriedungen, die nicht mindestens 1,50 m vom Fahrbahnrand einer Landes- oder Gemeindestraße, oder nicht mindestens 0,75 m von einer anderen öffentlichen Verkehrsfläche (Güterwege oder Privatstraßen) entfernt sind, nicht als Mauer oder Trockenmauer ausgestaltet werden dürfen. Lagerraum gesucht Ein Hittisauer Jungunternehmer sucht für seine Betriebsgründung einen Lagerraum oder eine Werkstatt mit mindestens 30 m² Fläche. Sollten Sie so einen Raum zur Verfügung stellen können und vermieten, melden Sie sich bitte im Gemeindeamt unter 05513/ 62 09. Seite 8 Der Bürger soll es wissen Gratulationen Am 22.03.2007 wurden in Wien im Rahmen der großen „Fit for Future“ österreichs beste Lehrbetriebe der Öffentlichkeit präsentiert und mit dem „Fit for Future Awards“ ausgezeichnet. Von den 130 teilgenommenen Lehrbetrieben schaffte es die Holzwerkstatt Markus Faißt in der Kategorie 1 (Betrieb bis 9 MitarbeiterInnen) unter die Besten. Gesucht waren beim Wettbewerb Lehrbetriebe mit innovativen, nachahmenswerten Ausbildungskonzepten, die zeigen, dass höchste Ausbildungsqualität die beste Investition in die Zukunft ist. Herzliche Gratulation zu dieser großartigen Auszeichnung. -----xxxxxx----Beim Landeslehrlingswettbewerb der Tischler setzten sich unter über 170 Teilnehmern Alexander Bechter aus Brand (Lehrbetrieb Holzwerkstatt Markus Faißt) mit zwei weiteren Vorarlbergern als klares Sieger-Trio durch. Die drei gewannen auch die Vorausscheidung zum Bundeslehrlingswettbewerb. Die Gemeinde Hittisau gratuliert zu dieser tollen Leistung und wünscht weiterhin viel Freude im Beruf. -----xxxxxx----In der Hohenemser Landwirtschaftsschule zog der Vorarlberger Alpwirtschaftsverein Bilanz über die vergangene Alpsaison. Ein abschließender Höhepunkt war die Ehrung der Älplerjubilare. An der Spitze der Älplerjubilare standen Alfons und Theresia Bechter, die schon 60 bzw. 30 Jahre „z´Alp“ sind. Herzliche Gratulation zu dieser Ehrung und wir wünschen noch viele schöne Älplerjahre. -----xxxxxx----Am Freitag, den 20. April trafen sich die Grauviehzüchter aus Vorarlberg in Bludenz zu einem Leistungswettbewerb. Reinhold Willi erzielte mit seinen Tieren zwei Mal den Gruppensieg, ein Mal den Gesamtsieg und ein Mal den Gesamt-Eutersieg. Die Gemeinde Hittisau wünscht weiterhin Züchtererfolge und gratuliert zu den Siegen. -----xxxxxx----Gerd Hagspiel hat die diesjährige Radfahrsaison wieder erfolgreich begonnen. Er ist bei nationalen und internationalen Straßenrennen vertreten und immer an vorderster Front mit dabei. 4. Platz beim Wienerwald Radmarathon – beim 97 km langen Straßenradrennen fehlten Hagspiel nach einem spannenden Sprint schlussendlich nur 39 Hundertstelsekunden auf den Sieg. Seite 9 Der Bürger soll es wissen Mit einem tollen 4. Platz beendete der Hittisauer Rad-Amateur das Bikerennen im schweizerischen Thal. Einsatz und Ehrgeiz zeichnen den jungen Amateursportler aus. Herzlichen Glückwunsch zu diesen tollen Leistungen! Der Bürgermeister (Konrad Schwarz) Tourismus Personelles Ab 18. Juni 2007 ist Frau Anja Baldauf vom Bühl in den Gemeindedienst eingetreten und hat die Leitung des Tourismusbüros in Hittisau übernommen. Wir wünschen ihr einen guten Einstand sowie viel Freude und Erfolg mit der neuen Aufgabe. Gästeehrungen Gästeehrung im GH Hirschen Das Ehepaar Gerda und Dipl. Ing. Helmut Funder verbringen seit 35 Jahren ihren Urlaub in Hittisau. Den heurigen Winterurlaub nahm die Gemeinde/Tourismus zum Anlass, den treuen Gästen Dank auszusprechen und sie bei einem gemütlichen Abend im Gasthaus „Hirschen“ zu ehren. Seite 10 Der Bürger soll es wissen Gästeehrung bei Feurstein Maria Familie Robert & Bärbel Müller sowie Familie Ulrike & Klaus Aichele verbringen ihren Urlaub seit 1982 in den Faschingsferien in Hittisau. Der Obmann von Hittisau Tourismus, Reinhold Eberle, bedankte sich im Namen der Gemeinde Hittisau und überreichte ihnen im Beisein von den Gastgebern Maria und Josef Feurstein Präsente. Gästeehrung bei Arnold Monika Im Jahre 1977 haben das Ehepaar Dina & Anne KREMER mit Ihren Töchtern Hanneke & Ine das erste Mal Urlaub in Hittisau gemacht. In diesem Jahr waren sie mit Kindern und Enkeln wieder für eine Woche in Hittisau. Dies nahmen die Gemeinde/Tourismus zum Anlass, sie für 4 mal 30 Jahre Hittisau zu ehren. Bürgermeister Konrad Schwarz überreichte ihnen im Beisein von den Gastgebern Christian und Monika Arnold im Namen der Gemeinde Hittisau und des Hittisau Tourismus die Urkunden und Präsente. Seite 11 Der Bürger soll es wissen Gästeehrung im GH Ochsen Denice & Lucien Freudenreich - dieser Name ist einigen Hittisauern gut bekannt. Schließlich kommt das Ehepaar Freudenreich schon seit 1977 nach Hittisau und seit dem Jahre 1978 organisiert Frau Freudenreich Gruppen- und Familienfahrten. Bürgermeister Konrad Schwarz und der Obmann von Hittisau Tourismus, Rein- hold Eberle, überreichten ihnen im Beisein von den Gastgebern Helga und Dietmar Smrekar Präsente. Wir bedanken uns bei allen Geehrten für ihre langjährige Treue zu Hittisau! Seite 12 Der Bürger soll es wissen Sonstiges Mütterrunde Wir von der Mütterrunde würden uns über neuen „Nachwuchs“ freuen. Es werden bei Kuchen und Kaffee Erfahrungen der Mütter ausgetauscht und die Kinder können sich gegenseitig kennen lernen. Wir treffen uns jeden ersten Freitag im Monat, bei schlechtem Wetter und in den Wintermonaten im Wintergarten des Pflegeheims und bei Sonnenschein auf dem Spielplatz hinter dem Kindergarten. Wenn ihr einen Geburtsvorbereitungskurs, eine Babymassage oder das Schwangerschaftsschwimmen besucht, könnt ihr bei der Gemeinde einen Kostenzuschuss beantragen. Wir freuen uns auf euer Kommen! Die Mütterrunde Elke Fügenschuh Wärmedämmung Schon mal über „Wärmedämmung“ nachgedacht? • Das Dämmen eines Gebäudes ist die wirkungsvollste Maßnahme zum Sparen von Heizenergie und ein wirksamer Beitrag zum Klimaschutz. • Beim Neubau ist eine entsprechende Dämmung bereits selbstverständlich. Wer allerdings heute nur nach den gesetzlichen Vorschriften dämmt, baut heute schon das Althaus von morgen. • Eine gute Wärmdämmung erhöht zugleich Komfort und Behaglichkeit, da die Wandflächen in den Innenräumen nicht so stark abkühlen und somit auch nicht als unangenehm empfunden werden. • Bei einer Wandoberflächentemperatur von 16 ° und einer RaumlufttempeC ratur von 24 ° empfindet der Mensch eine Temperatur von 20 ° NehC C. men wir eine Wandoberflächentemperatur von 22 ° (mit Wandheizung) C und eine Raumlufttemperatur von 18 ° an, empfindet der Mensch ebenC falls eine Temperatur von 20 ° C. • Eine niedrigere Raumlufttemperatur ist nicht nur angenehmer, sondern spart pro Grad Temperaturabsenkung etwa 5 bis 6 Prozent Heizkosten. • Die Bandbreite der erhältlichen Dämmstoffe ist groß. Die Palette reicht von gängigen Materialen wie zum Beispiel Mineralwolle, Glaswolle, Baumwolle, Schafwolle, Flachs, Kork, Zellulose oder Polystyrol-Hartschaum bis hin zu weniger bekannten Materialien wie Glasschaumschotter, KapillarDämmplatten, Transparente Wärmedämmung oder Vakuumdämmung. Seite 13 Der Bürger soll es wissen • Wenn sie wissen wollen, wie sie am besten an eine Gebäudedämmung herangehen, wenden sie sich an die Energieberatung in Ihrer Nähe. Auf Grund einer Gebäudeanalyse kann der Energieberater geeignete Maßnahmen vorschlagen. Weitere Infos zu den Themen Energie und Bauen: EnergieBeratung Vorder- und Mittelwald Gemeindeamt Lingenau, 1. OG, Telefon 05513/6464-14, jeden Dienstag, 18.00 bis 20.00 Uhr Rufen sie uns an oder kommen sie vorbei! Umwelt Das Umweltbewusstsein der Bevölkerung steigt. Immer mehr Menschen möchten Informationen, wie sie umweltfreundlicher mobil sein können. Der VCÖ hat nun auf seiner Homepage unter www.vcoe.at/umweltcheck kostenlose Tipps und Informationen zusammengestellt, wie man klimafreundlicher unterwegs sein kann. Der VCÖ hat für Sie 10 Tipps zusammengestellt für Ihren persönlichen Beitrag zum Klimaschutz. 1. Kurze Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen: Jede zehnte Autofahrt in Österreich ist kürzer als ein Kilometer. Die Hälfte der Autofahrten sind kürzer als vier Kilometer. Viele kurze Fahrten können auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. 2. Gesundes Radfahren und Gehen: Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt regelmäßige Bewegung: Wer täglich eine halbe Stunde geht oder Rad fährt, senkt sein Herzinfarktrisiko um 50 Prozent. Überlegen sie, ob sie nicht mit dem Fahrrad in die Arbeit fahren können. 3. Öffentliche Verkehrsmittel nutzen: Überlegen sie bei Fahrten, ob sie diese nicht auch mit Öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen können. Oft sind sie mit Öffentlichen Verkehrsmitteln schneller am Ziel als mit dem Auto. 4. Beim Autokauf auf Spritverbrauch achten: Wenn sie ein Auto kaufen, achten sie auf den Spritverbrauch. Verbraucht ihr Wagen pro 100 Kilometer im Durchschnitt fünf statt sieben Liter, dann sparen sie bei einer Fahrleistung von 100.000 Kilometer 2.000 Liter Sprit und bei derzeitigen Spritpreisen rund 2.100 Euro. Wer 2.000 Liter Sprit spart, vermeidet rund fünf Tonnen CO2! Seite 14 Der Bürger soll es wissen 5. Spritsparender Fahrstil: Vorausschauend und gleichmäßig fahren, gleiten statt rasen! Allein durch Ihren Fahrstil können sie den Spritverbrauch um 20 bis 30 Prozent verringern. Wussten sie, dass bei Tempo 100 der Spritverbrauch im Durchschnitt um 27 Prozent niedriger ist als bei 130 km/h? 6. Vermeiden Sie Flugreisen: Vor allem Kurzflüge sind sehr klimaschädlich. Pro Personenkilometer ist die Klimabelastung bei Kurzflügen am höchsten. Zudem sind sie bei Fahrten bis 500 Kilometer mit der Bahn meist genauso schnell. Denn wer fliegt, muss lange vor dem Abflug am Flughafen sein und hat meist eine längere Anfahrtszeit zum Flughafen als zum Bahnhof. 7. Vorrang für Produkte aus der Region: Wenn sie einen Beitrag zur Verringerung des Lkw-Verkehrs leisten möchten, dann geben sie Produkten aus der Region den Vorrang. Statt langer Transportwege fördern sie die lokale Produktion und tragen auch zur Sicherung der Arbeitsplätze in der Region bei. 8. Fahr nicht fort, kauf im Ort: Die Zunahme von Einkaufszentren am Stadtrand verursacht mehr Verkehr. Wenn möglich, dann gehen sie einkaufen anstatt zum Einkaufszentrum zu fahren. Sie stärken damit die Nahversorgung und tragen dazu bei, dass attraktive Ortskerne erhalten bleiben. 9. Sanfter Tourismus: Auch bei Urlaubsreisen ist Klimaschutz möglich. Schon die Auswahl des Urlaubsziels beeinflusst Ihre Klimabilanz. Immer mehr entdecken in Österreich den Urlaub per Fahrrad oder in autofreien Urlaubsorten. 10. Verkehr sparend wohnen: Ein Niedrigenergiehaus im Grünen klingt für viele verlockend und stellt sich sehr rasch als Energiefalle heraus. Wer abseits von öffentlichen Verkehrsmitteln wohnt, fährt meist mit dem Auto zur Arbeit. Die Folge: Das Auto verbraucht mehr Energie als durch das Niedrigenergiehaus eingespart wird. Seite 15 Der Bürger soll es wissen Zahnarzthelferin Welches Mädchen hat Interesse an einer Ausbildung zur Zahnarzthelferin? Wir suchen für unsere Zahnarztordination in Hittisau ab Sommer 2007 einen weiblichen Anlernling im Alter von 15 bis 17 Jahren. Wenn du Freude im Umgang mit Menschen hast und Geschicklichkeit, Teamfähigkeit und Leistungsbereitschaft zu deinen Tugenden gehören, bewerbe dich schriftlich mit Zeugnissen, Lebenslauf und Foto. Vorderwälderinnen bevorzugt! Wir freuen uns auf DEINE Bewerbung! Ordination Dr. Kupec Gabriela IfS-Schuldenberatung Ab Frühling 2007 startet die IfS-Schuldenberatung mit einem neuen Service, um die Wartezeiten zu verkürzen. In der Beratungsstelle Bregenz findet jeden Donnerstag in der Zeit von 09:00 bis 15:00 Uhr ein Sprechtag statt. Die bisherige Sprechstunde am Dienstag entfällt daher. Fragen, Probleme und Anliegen im Zusammenhang mit Geld und Schulden können dann ohne Anmeldung, kostenlos und vertraulich mit einem Schuldenberater bzw. einer Schuldenberaterin besprochen werden. Bei Bedarf wird gleich ein weiterer Beratungstermin vereinbart. IfS Schuldenberatung Beratungsstelle Bregenz Unlautere Geschäftspraktiken Umsonst gibt es nix! Wer kennt es nicht? Gewinnzusagen die ins Haus geflattert kommen, am Handy per sms erscheinen oder im Internet plötzlich eingeblendet werden. Prüfen sie genau, ob es sich lohnt, diesen Angeboten nachzugehen. Gewinnzusagen: ♦ Schauen sie genau was sie gewonnen haben und ob zusätzliche Kosten entstehen ♦ Achten sie darauf, ob sie schon gewonnen haben oder ob sie erst an der Verlosung teilnehmen. Seite 16 Der Bürger soll es wissen Gratis-Angebote im Internet: ♦ Seien sie bei Gratis-Angeboten immer skeptisch. Selten ist wirklich etwas gratis. Oft handelt es sich um Lockangebote, bei denen Zeit und Kosten (auch noch zu einem späteren Zeitpunkt) anfallen können. ♦ Beachten sie immer die allgemeinen Geschäftsbedingungen! ♦ Geben sie zum unverbindlichen Testen niemals persönliche Daten an ♦ Schicken Sie Schreiben immer mit einem eingeschriebenen Brief und behalten sie eine Kopie Weitere Informationen erhalten sie in Foldern des Bundesministeriums für Soziales und Konsumentenschutz, die sie über „broschuerenservice.bmsk.gv.at“ beziehen können. Jung bleiben beim Älter werden: Wie bleibe ich fit und mobil? Wie reagiere ich auf Veränderungen? Welche Unterstützungsangebote gibt es für mich? Eine diplomierte Pflegefachkraft kommt zu ihnen nach Hause und berät sie kostenlos. So bleiben die Tage gute Tage! Machen sie einen Termin mit uns: Sozialsprengel Vorderwald, Bach 127, 6941 Langenegg Telefon: 0 55 13 / 41 01-15, E-Mail: hauskrankenpflege@langenegg.at Seite 17 Der Bürger soll es wissen Bereitschaftsdienste der Ärzte: (Änderungen vorbehalten) im Bereich Vorder-Bregenzerwald, Dr. Bilgeri Stefan, 6952 Hittisau, Tannen 212 Dr. Stecher Hannes, 6951 Lingenau, Hof 330 Dr. Oswald Anton, 6942 Krumbach, Nr. 149 Dr. Lampl Thomas, 6934 Sulzberg, Nr. 226 Dr. Isenberg Gerhard, 6932 Langen, Dorf 270 Beginn 23. Juni 7h 30. Juni. 7h 07. Juli 7h 14. Juli 7h 21. Juli 7h 28. Juli 7h 04. Aug. 7h 11. Aug. 7h 14. Aug. 18h 18. Aug. 7h 25. Aug. 7h Ende 25. Juni 7h 02. Juli 7h 09. Juli 7h 16. Juli 7h 23. Juli 7h 30. Juli 7h 06. Aug. 7h 13. Aug. 7h 16. Aug. 7h 20. Aug. 7h 27. Aug. 7h Art Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Sonntag Feiertag Sonntag Sonntag 30001 6130 8120 05516-2031 05575-4660 Arzt Dr. Bilgeri, Hittisau Dr. Isenberg, Langen Dr. Lampl, Sulzberg Dr. Stecher, Lingenau Dr. Oswald, Krumbach Dr. Bilgeri, Hittisau Dr. Isenberg, Langen Dr. Bilgeri, Hittisau Dr. Lampl, Sulzberg Dr. Oswald, Krumbach Dr. Stecher, Lingenau Ordinationszeiten während den Bereitschaftsdiensten: Jeweils von 10.00 bis 11.00 Uhr und 17.00 bis 18.00 Uhr. Nachtdienste während der Woche: Auskunft beim Hausarzt _______________________________________________________________ Herausgeber, Redaktion und für den Inhalt verantwortlich: Gemeindeamt Hittisau, 6952 Hittisau, Platz 370, Telefon 6209-0 Redaktionsschluss für die Septemberausgabe: Freitag, 07. September 2006 Abgabe: rechtzeitig beim Gemeindeamt E-Mail: gemeinde@hittisau.at Seite 18 Der Bürger soll es wissen Sonnenblume O Sonnenblume hoch und breit, mit deinem Strahlenhaupt. Noch ist es grün, noch ist es Zeit, noch ist dein Stamm belaubt. Noch ist es herrlich auf der Welt, noch dauert ihre Pracht. Doch ist der Zeiger schon gestellt, auf Tod und Mitternacht. (Dita Waggerl) Seite 19
  1. gemeindeinformation
DBSEW_20081201 Hittisau 01.12.2008 14.06.2021, 16:19 Der Bürger soll es wissen Gemeinde Hittisau An einen Haushalt/ Info.Mail Entgelt bezahlt/Amtliche Mitteilung Bild: Georg Bals Der Bürger soll es wissen 123. Ausgabe Dez. 2008 Seite 1 Der Bürger soll es wissen Seite 2 Der Bürger soll es wissen Der Bürger soll es wissen Inhaltsverzeichnis AUS DEM GEMEINDEAMT ................................................ 7 WEIHNACHTSBAUM AUF DEM DORFPLATZ ......................................................... 7 BUDGET 2009 ............................................................................................... 7 ZAHNARZTORDINATION ................................................................................... 8 STELLUNG DES GEBURTSJAHRES 1991 ........................................................... 8 VORARLBERGER FAMILIENPASS ...................................................................... 8 TIERE UND SILVESTER .................................................................................... 9 SKIDOOS....................................................................................................... 9 GÜTER- UND SEILWEGEGESETZ ..................................................................... 10 GRATULATIONEN .......................................................................................... 12 VEREINE/MUSEEN .......................................................... 13 BERGRETTUNG - CHRISTBAUM UND CHRISTKIND ............................................. 13 KNEIPP-AKTIV-CLUB HITTISAU...................................................................... 15 KRANKENPFLEGEVEREIN – PFLEGE DAHEIM ! ................................................. 16 CHORSPUREN INS NEUE JAHR …................................................................... 19 FRAUENMUSEUM.......................................................................................... 20 SONSTIGES ..................................................................... 21 KINDERGARTEN ........................................................................................... 21 „GUTE FAHRT“............................................................................................ 21 SPRECHTAGE SVA DER BAUERN ................................................................... 22 ÖFFENTLICHE SPIELOTHEK HITTISAU ............................................................. 22 ÖFFENTLICHE BÜCHEREI .............................................................................. 24 70 PLUS – UNABHÄNGIG LEBEN IM ALTER ....................................................... 26 KINDERPROJEKT IN KAMBODSCHA ................................................................ 27 FLUGVERSUCHE .......................................................................................... 28 BEREITSCHAFTSDIENST DER ÄRZTE IM BEREICH VORDERWALD ........................ 29 Seite 3 Der Bürger soll es wissen Seite 4 Der Bürger soll es wissen Der Bürger soll es wissen Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Das Jahr 2008 neigt sich seinem Ende zu - in wenigen Tagen feiern wir Weihnachten. Blicken wir zurück, so können wir feststellen, dass 2008 in Hittisau wiederum einiges bewegt wurde, worüber wir laufend in dieser Informationsbroschüre, in Gemeindeblatteinschaltungen und den sonstigen Rundschreiben berichtet und informiert haben. Jeder von uns verbindet mit diesem Jahr wieder ganz persönliche Erfahrungen. Für den einen bleiben besondere Glücksmomente in Erinnerung, andere haben vielleicht besonderes Leid erfahren müssen. So unterschiedlich der Rückblick auch sein mag, so bleibt uns doch die Hoffnung auf ein glückliches, gesundes und friedliches neues Jahr 2009. Mit dem Weihnachtsfest verbinden wir Gedanken und Gefühle, wie Familie, Zusammengehörigkeit und Ruhe. Für viele bedeuten die bevorstehenden Feiertage auch Abschalten vom beruflichen Alltag. Schöne Erinnerungen an die Kindheit werden wachgerufen. Weihnachten ist ein Fest der Familien und ein ganz besonderer Tag für Kinder. Weihnachten ist das Fest der Menschlichkeit. Ein Fest das Mitmenschlichkeit und besonders das Fehlen von Menschlichkeit spürbar macht. Gerade in diesen Tagen spüren Menschen auch in unserer Gemeinde, dass sie einsam sind, fühlen sich manche den täglichen Anforderungen nicht gewachsen und haben Ängste. Es liegt an uns allen, jedem einzelnen von uns, diesen Menschen wenn es möglich ist zu helfen. Deshalb mein besonders aufrichtiger Dank den Menschen in Hittisau, vor allem allen ehrenamtlich Tätigen, den Mitgliedern des Gemeindevorstandes und der Gemeindevertretung, allen Vereinsmitgliedern und Funktionären unserer Ortsvereine und allen Helferinnen und Helfern in den verschiedensten Institutionen, die oft unbedankt und unbemerkt Tag für Tag und immer wieder ohne zu fragen, was für eine Gegenleistung sie dafür bekommen könnten, für andere einstehen. Ich bin froh, dass es davon viele Mitbürger/Innen gibt. Sie machen unsere Gemeinde menschlich stark – das ganze Jahr, nicht nur zu Weihnachten. Ich möchte mich auch bedanken für das Vertrauen, welches Sie mir entgegenbringen, bedanken aber auch bei all jenen, die in den verschiedensten Arbeitsgruppen, Ausschüssen mitarbeiten und damit helfen, unsere Heimatgemeinde zu gestalten. Bedanken möchte ich mich auch bei den politischen Mandataren für eine harmonische und zukunftsorientierte Arbeit in den Gemeindegremien. Seite 5 Der Bürger soll es wissen Auch bei allen Gemeindebediensteten in allen Dienststellen möchte ich mich sehr herzliche bedanken. Es wird wirklich gute Arbeit verrichtet mit viel Engagement und Kompetenz. Ein angenehmes „Betriebsklima“ trägt viel zur Leistungsfähigkeit bei. Weihnachten heißt aber nicht nur Zeit der Besinnlichkeit, sondern auch Zeit um aus der Ruhe wieder Kraft zu schöpfen – Kraft für den Alltag, Kraft für die Zukunft. Unsere Gemeinde steht in den kommenden Jahren vor neuen großen Herausforderungen. Tiefgreifende Veränderungen durch die weltweiten Wirtschaftskrise und Gesellschaft stellen auch uns vor neue Herausforderungen. Krisen haben mitunter auch ihr Gutes, können eine heilsame, reinigende Kraft entfalten. Das wird auch diesmal der Fall sein. Man muss die „Luftgeschäfte“ ad acta legen und die reale Wirtschaft neu schätzen lernen, in der engagierte Menschen wirklich etwas zu erschaffen vermögen. Eines können wir aber sagen - den meisten hierzulande geht es gut - international gesehen sogar sehr gut. Das sollten wir uns bewusst machen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen ein besinnliches aber auch ein frohes Weihnachtsfest und einige erholsame Tage im Kreise ihrer Familien und Freunde. Für das neue Jahr viel Glück, Gesundheit, Zufriedenheit im Leben und einen vertrauensvollen Blick in die Zukunft. Konrad Schwarz, Bürgermeister Seite 6 Der Bürger soll es wissen Der Bürger soll es wissen Aus dem Gemeindeamt Weihnachtsbaum auf dem Dorfplatz Dieses Jahr hat die Bergrettung zum 8ten Mal den Christbaum auf dem Dorfplatz aufgestellt. Jedes Jahr wird diese Aufgabe, von der Organisation von einem Bauspender - über Fällung – Transport – Aufstellung - bis zur Erleuchtung (Illuminierung) des Weihnachtsbaumes, von den Mitgliedern der Bergrettung Hittisau übernommen. Die Gemeinde Hittisau bedankt sich bei den Mitgliedern der Bergrettung sowie allen Baumspendern über all die Jahre ganz herzlich. Der erleuchtete Weihnachtsbaum trägt wesentlich zu einer herrlichen Adventsbzw. Vorweihnachtsstimmung im Ortszentrum bei. – Budget 2009 Auf ca. 3,9 Mio € beläuft sich der Budgetrahmen der Gemeinde Hittisau für das kommende Jahr. Gegenüber dem Vorjahr mit den Bauarbeiten beim „Betreuten Wohnen“ und „ASZ – Abfallsammelzentrum) ist dies ein Rückgang von rund 1,2 Mio €. Die größten Budgetausgaben stellen der Ankauf eines neuen Kleinlöschfahrzeuges für die Feuerwehr, Baumaßnahmen beim Kindergartengebäude, Sportplatz, Straßenbeleuchtung und Grundkäufe dar – ebenso wurden für Instandhaltungen insgesamt 291.000 € und für einmalige Ausgaben 150.000 € budgetiert. Voraussichtlich wird die Gemeindevertretung das Budget 2009 noch in diesem Monat beraten und festlegen. Erstellt wurde es bereits in den vergangenen Wochen. In der nächsten Ausgabe dieser Informationsschrift werden Details verlautbart. Seite 7 Der Bürger soll es wissen Zahnarztordination Nachdem Frau Dr. Kupec die Zahnarztordination in Hittisau mit Ende November 2008 geschlossen hat, wird im Jänner 2009 eine neue Zahnarztpraxis im 2. Obergeschoss des Gemeindehauses eröffnet. Der in Hittisau wohnhafte Zahnarzt Dr. Gerald Marterer verlegt seine bis jetzt in Dornbirn (Am Marktplatz) geführte Zahnarztpraxis mit Kassenvertrag nach Hittisau. Derzeit sind die Umbauarbeiten voll im Gange und wir hoffen damit, einen Teil unserer „Nahversorgung“ zu erhalten. Über den genauen Zeitpunkt der Eröffnung der Zahnarztordination werden wir separat informieren. Stellung des Geburtsjahres 1991 Die Stellung der Stellungspflichtigen des Geburtsjahres 1991 und der Freiwilligen des Geburtsjahres 1992 des Verwaltungsbezirkes Bregenz wird für Hittisau, Krumbach, Langenegg, Lingenau, Riefensberg und Sibratsgfäll vom 27.04. bis 28.04.2009 durchgeführt. Die Stellungspflichtigen bekommen frühzeitig ein Informationsschreiben der Gemeinde mit den genauen Informationen. Vorarlberger Familienpass Der neue Familienpass 2009 ist da! Die Karten werden im Jahr 2009 noch über die Gemeinden ausgestellt. Wenn die Daten in den Gemeinden verspeichert wurden, wird der Familienpass in den nächsten Jahren automatisch zugesendet. Bei Verlust der Karte kann im Gemeindeamt eine Ersatzkarte beantragt werden. Für Änderungen der persönlichen Daten oder bei der Geburt eines weiteren Kindes wenden sie sich ebenfalls an die Gemeinde. Neben wertvollen Tipps und Infos haben Sie mit dem Familienpass Anspruch auf die Familientarife der Sport-, Kultur- und Freizeitbetriebe in Vorarlberg. Zudem gibt es attraktive Ermäßigungen bei der Benützung öffentlicher Verkehrsmittel, wenn sie als Familie unterwegs sind. Der Vorarlberger Familienpass ist auch in anderen österreichischen Bundesländern gültig und bringt dort ähnliche Vorteile für die ganze Familie Seite 8 Der Bürger soll es wissen Der Bürger soll es wissen Aktuelle Angebote finden sie im neuen Familienkalender, den sie bei der Beantragung auf dem Gemeindeamt erhalten oder unter www.vorarlberg.at/familie. Wir wünschen ihnen viel Spaß und Freude bei gemeinsamen Aktivitäten! Tiere und Silvester Die Aktivitäten der Weihnachtszeit haben voll eingesetzt und die Vorbereitungen zum Jahreswechsel ebenfalls. Vielleicht kann die drohende Wirtschaftskrise den Trend, das Geld in den Himmel zu schießen, doch etwas eindämmen. Tiere, aber auch alte Menschen leiden unter der Knallerei ganz besonders. Leider werden Knallkörper schon Tage vor und die Restbestände auch noch Tage nach Silvester gezündet. Die Bevölkerung wird aus diesem Anlass darum gebeten, den „Lärmstress“ für die Tiere auf den Silvesterabend bzw. Neujahr zu beschränken. Ebenfalls ist festzustellen, dass die Restbestände der abgeschossenen Raketen auf Wiesen breit verstreut liegen bleiben. Dabei handelt es sich zum Teil um scharfkantige Plastikteile, die bis zur folgenden Weidesaison nicht verrotten und auch eine erhebliche Verletzungsgefahr bedeuten. Wir bitten, diese Restbestände einzusammeln und ordnungsgemäß zu entsorgen. Skidoos In letzter Zeit häufen sich die (anonymen) Beschwerden betreffend die missbräuchliche Verwendung von Schneegeländefahrzeugen (Skidoos), welche außerhalb von öffentlichen Straßen auf land- und forstwirtschaftlichen Flächen ohne eine entsprechende Bewilligung nach dem Sportgesetz verwendet werden. Aus Gründen der Sicherheit von Personen, der Wildruhe, der Vermeidung störenden Lärms, der Reinhaltung von Luft und Wasser und der Erhaltung einer möglichst unberührten Winterlandschaft ist es gemäß § 6 Abs 2 des Sportgesetzes, LGBl. Nr. 15/1972 idgF untersagt, Schneefahrzeuge außerhalb von Straßen, die dem öffentlichen Verkehr dienen, ohne Bewilligung der Bezirksverwaltungsbehörde zu verwenden. Seite 9 Der Bürger soll es wissen Güter- und Seilwegegesetz Der Verfassungsgerichtshof hat den bisherigen § 11 Abs 2 des Güter- und Seilwegegesetzes, LGBl Nr 25/1963, in der Fassung LGBl Nr 42/1984, als verfassungswidrig aufgehoben. Im Wesentlichen hat er dies damit begründet, dass darin der Kreis der Nutzungsberechtigten nicht konkret erwähnt und zu unbestimmt ist. In Folge dieses Erkenntnisses und den danach geführten Diskussionen hat der Vorarlberger Landtag in einer Sitzung vom 09.04.2008 das Güter- und Seilwegegesetz geändert. Dies hat für die Güterweggenossenschaften im Wesentlichen folgende Auswirkungen: 1. Es wird ausdrücklich festgelegt, wer einen Güterweg benutzen darf 2. Die Agrarbezirksbehörde Bregenz ist nicht mehr befugt, Fahrverbote zu erlassen 3. Künftige Verhängung von Fahrverboten 4. Geh- und Fahrberechtigungen können für die im § 11 Abs 2 genannten Personen durch die Güterweggenossenschaft nicht eingeschränkt werden 5. Fahrberechtigungen, die die Güterweggenossenschaft erteilen kann, wie z.B. für das Mountainbiken 6. Fahrverbots- und Zusatztafeln, die zu entfernen und neu anzubringen sind In die Gesetzesvorlage sowie in den gesamten Verordnungstext kann im Bürgerservice Einsicht genommen werden. Seite 10 Der Bürger soll es wissen Der Bürger soll es wissen Seite 11 Der Bürger soll es wissen Gratulationen Hauptpreis „Ländle-Gala“ Die Familie Schwarz Klaus und Mina erhielten bei der „Ländle-Gala“ 2008 den Zukunftspreis in der Kategorie „Energie aus Bauernhand“. Das Biomasseheizwerk Hittisau mit der Gründung von Genossenschaften, die Fotovoltaikanlage auf dem Bauernhof der Familie Schwarz sowie das Trinkwasser– und Kleinwasserkraftwerk im Vorsäß bzw. auf der Alpe, standen an diesem Abend im Vordergrund. Wir gratulieren der Familie Schwarz für diesen Zukunftspreis und wünschen weiterhin viel Erfolg im Beruf. 9. Internationale Käsiade Der Verband der Tiroler Käserei- und Molkereifachleute hat der Sennerei Hittisau für den Hittisauer Bergkäse in der Prämierungsgruppe Bergkäse bei der 9. Internationalen Käsiade vom 06. bis 08. November 2008 im Hopfgarten im Brixental/Tirol die Medaille in Silber verliehen. Zu dieser ausgezeichneten Platzierung gratuliert die Gemeinde Hittisau recht herzlich und freut sich über die Herstellung solcher Qualitätsprodukte in Hittisau! Der Bürgermeister Seite 12 Der Bürger soll es wissen Der Bürger soll es wissen Vereine/Museen Bergrettung - Christbaum und Christkind Christbaum Wir von der Bergrettung haben auch heuer wieder (zum 8. Mal) den Christbaum am Dorfplatz aufgestellt und beleuchtet. Nachdem der für dieses Jahr vorgesehene Baum von Andrea und Stefan Steurer zu höheren Ehren auserkoren wurde und nun in wunderschönem Lichterglanz die Landeshauptstadt Bregenz auf die Weihnachtszeit einstimmt, waren wir froh, dass unser Bergrettungskamerad Dr. Ingo Plötzeneder mit einer Baumspende aufwarten konnte. Ingo ist nach seinen Ausbildungs- und Praxisjahren zum Arzt für Allgemeinmedizin und Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie wieder zu seinen Wurzeln zurückgekehrt und hat mit seiner jungen Familie in Alberschwende ein Haus gekauft. Die Tanne im Garten dieses Hauses erschien ihnen zu groß und das Anliegen seines Vereins stieß in der ganzen Familie auf Zustimmung: die Fichte wird als Christbaum für seine Heimatgemeinde spendiert. Der Transport, das Aufstellen und Beleuchten wurde dann auch noch von seiner Frau und seinen Eltern mit einer kräftigen Jause belohnt. Christkind Ingo selber war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Lande. Er ist, wie schon vor einigen Jahren, wieder zu einem sozial-medizinischen Hilfsprojekt nach Afrika abgereist. Zu diesem Hilfsprojekt hat er uns folgende Information zukommen lassen: Ich werde am 21. 11. 08 für 2 Wochen nach Madagaskar fliegen. Es geht um einen Hilfseinsatz. Das Vorhaben ist dort, Kindern mit angeborenen Fehlbildungen an Händen ( z.B. zusammengewachsene Finger ) oder z.B. LippenKiefer-Gaumenspalten ( Hasenscharten) aber auch Menschen mit entstellenden und funktionseinschränkenden Narben nach schweren Verletzungen, Tierbissen oder Verbrennungen zu operieren. In Madagaskar, wo der größte Teil der Bevölkerung einer Naturreligion angehört, werden solche Missbildungen als schlechtes Omen angesehen und die Betroffenen werden aus dem Familienverband ausgestoßen. Ich gehe mit 3 weiteren plastischen ChirurSeite 13 Der Bürger soll es wissen gen, die ich noch aus Deutschland kenne. Wir alle machen das in unserer Freizeit/Urlaub und operieren unentgeltlich. Zusätzlich werden sämtliche Instrumente, Nahtmaterialien sowie Verbandsmaterialien von uns gestellt bzw. organisiert und mitgenommen. Ich selbst plane in Zukunft einmal pro Jahr einen solchen Einsatz zu machen und diesen auch selbst zu organisieren. Die anfallenden Kosten werden zum Teil von mir selbst getragen und teilweise über Spendengelder aufgebracht. Für die Durchführung von diversen Spendengeldaktionen habe ich mit ein paar Freunden einen Verein "Baobab" gegründet. Mir ist nun folgende Idee durch den Kopf gegangen: Ich habe in meinem neu erworbenem Garten eine Tanne stehen. Ich frage mich ob es möglich wäre, diese als Christbaum zur Verfügung zu stellen und mit dieser auf den Verein „Baobab“ und unser Anliegen aufmerksam zu machen? Als wir Bergretter dann vor dem schön beleuchteten Baum standen, haben wir uns spontan entschlossen, diese Aktion zu unterstützen indem wir Geld zusammenlegten und uns vornahmen, diese Information zusammen zu stellen und zu veröffentlichen. Diese Ärzte schenken ihren Urlaub und ihre Zeit, um zu helfen, wo sonst keiner hilft. Dies hat für uns mit „Christkind“ zu tun. Aus diesem Grund möchten wir für alle, die etwas dafür erübrigen können, die Kontonummer des Vereins bekannt geben. Informationsberichte über die Aktion hat uns Ingo zugesagt. Bankleitzahl 37482 Kontonummer 86.173 Kontobezeichnung Verein z. Unterst. Sozialer u. naturwiss.P. IBAN AT213748200000086173 BIC (SWIFT) RVVGAT2B482 Damit möchten wir uns bei allen bedanken, die uns schon in den vergangenen Jahren Bäume für den Dorfplatz gespendet haben, die uns mit wärmenden Getränken motiviert und mit anerkennenden Worten für diese – über den üblichen Vereinszweck hinausgehende Arbeit – gelobt haben. Wir wünschen allen, dass der Dorfchristbaum etwas zur Weihnachtsstimmung betragen kann. Für die Bergrettung Maurer Josef Seite 14 Der Bürger soll es wissen Der Bürger soll es wissen Kneipp-Aktiv-Club Hittisau Ehrenobmann Hieronymus Faißt – 44 Jahre tatkräftiger Einsatz Hieronymus Faißt trat 1964 dem neu gegründeten Kneipp-Verein bei. Schon im ersten Jahr seiner Mitgliedschaft half er tatkräftig im Verein mit. Ab 1965 hatte er die Funktion des Obmannstellvertreters inne. Auch in dieser Zeit ü- bernahm er einen Großteil der anfallenden Aufgaben. 1982 wurde Hieronymus Faißt neuer Obmann des Vereines. Er führte den Verein mit viel Liebe und großer Begeisterung für die Kneipp’sche Idee. Die Kneipp-Aktionstage, Kräuterwanderungen, Adventsfeiern, Morgenwanderungen und Vereinsausflüge im Lande und ins angrenzende Deutschland wurden vom Obmann perfekt geplant und informativ auch bestens durchgeführt. Ab 2003 plante er die Führung des Vereines in jüngere Hände zu übergeben. Erst bei einer außerordentlichen Generalversammlung 2008 des Kneipp-Aktiv-Clubs gelang es Hieronymus Faißt die Obmannstelle an Rosemarie Feurstein abzugeben. Er wurde vom Kneipp Verein Hittisau zum Ehrenobmann ernannt und bekam ein Buch über das heimische Handwerk überreicht. Der Obmann des Landesverbandes und Stellvertretender Bundesobmann Josef Amann zeichnete unseSeite 15 Der Bürger soll es wissen ren Obmann mit dem goldenen Ehrenzeichen des Bundes und des Landes aus. Eine Ehrenurkunde, Bücher und Blumen wurden überreicht. Wir, der Kneipp-Aktiv-Club Hittisau bedanken uns für den aktiven Einsatz von Hieronymus Faißt. Auch möchten wir noch Programmpunkte für das Jahr 2009 bekannt geben. Genaue Termine werden wieder im Gemeindeblatt und beim Reformhaus Fürpaß ausgeschrieben: • Vollmondwanderung für die ganze Familie mit Fakeln • Damen-Sauna-Abend im Hirschen • Frühjahrskräuterwanderung mit Herstellung von Wildkräuterpesto • Moorwanderung in Krumbach • Ausflug ins Großwalsertal • Morgen-Stille-Wanderung • Vortrag von Dr. Hammerschmied • Workshop mit Physiotherapheutin Ute Daegele – Bewegung mit dem Gymnastikball Der Kneipp-Aktiv-Club freut sich natürlich über eine rege Teilnahme! Krankenpflegeverein – Pflege daheim ! Wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu. Warum haben wir das Gefühl, dass mit zunehmendem Alter sich das Rad der Zeit immer schneller dreht? Wir haben doch noch soviel vor und die uns zur Verfügung stehende Zeit wird immer kürzer. Das erzeugt Stress. Und hier setzen wir in der Zeit des „stillen“ Advent die Dichterworte dagegen: „Hab einmal Zeit für dich allein zum reinen Unbekümmert sein. Bleib einfach steh`n und haste nicht und schau das kleine stille Licht. Seite 16 Der Bürger soll es wissen Der Bürger soll es wissen Lass deine Sinne einmal ruh´n und hab den Mut, gar nichts zu tun. Lass diese wilde Welt sich dreh`n und hab das Herz sie nicht zu sehn`n. Sei wieder Mensch und wieder Kind und spür wie Kinder glücklich sind.“ Doch das Leben geht weiter. Dem Leistungsvermögen angepasste geistige und körperliche Betätigungen entschleunigen den Alterungsprozess und halten uns länger fit und froh. Ein weiterer Energiequell ist die Aufrechterhaltung des Kontaktes zur Außenwelt und zu Menschen, die uns zuhören und uns etwas bedeuten. „Jemand hat zu mir gesprochen und nicht an mir vorbei. Jemand hat sich mit mir eingelassen und nicht das Risiko gescheut. Jemand hat mir zugehört und nicht auf die Uhr gesehen. Jemand hat sich mir zugewandt und nicht ungeduldige Augen gemacht. Jemand hat sich helfen lassen und nicht stolz abgelehnt. Jemand hat sich als Christ bewährt.“ Allen die sich unserer betagten Mitbürger annehmen, den Pflegeschwestern, den betreuenden Angehörigen, den MitarbeiterInnen des „Mobilen Hilfsdienstes“ und unseren Ärzten sei für ihren Einsatz herzlich Danke und ein Vergelt´s Gott gesagt. Für die bevorstehenden Weihnachtstage sei ihnen eine Ruhepause gegönnt und dass sich Menschen finden, die sie entlasten und ihnen Mut machen. Einen aufrichtigen Dank auch allen Personen, die uns durch den Mitgliedsbeitrag, Spenden oder in anderer Weise unterstützt haben. Möge sie alle Gottes Segen auch im kommenden Jahr 2009 begleiten. Für den Vorstand Gerard Hagspiel Seite 17 Der Bürger soll es wissen Musikverein Hittisau – Bolgenach Der Musikverein Hittisau-Bolgenach hat bei der heurigen Jahreshauptversammlung am 8. Oktober insgesamt 12 MusikantInnen, davon 10 JungmusikantInnen, im Verein aufgenommen. Es sind dies: Berkmann Sandra Berkmann Stefanie Eberle Florian Eberle Theresa Hagspiel Elias Meusburger Katharina Meusburger Natalie Nenning Larissa Nenning Margeritha Schwarz Andreas Klarinette Querflöte Tenorhorn Klarinette Schlagzeug Klarinette Klarinette Oboe Querflöte Posaune Weitere Neuzugänge: Ackerl Silvia Klarinette Knapp Andreas Horn Wir freuen uns sehr über die neuen Mitglieder und sind bereits intensiv mit den Proben für unser Frühjahrskonzert am 28. und 29. März 2009 beschäftigt. Einladung zum 4. Adventsonntag mit dem Musikverein Hittisau - Bolgenach Der Gottesdienst in der Pfarrkirche Hittisau wird vom Musikverein mitgestaltet. Anschließend spielen kleine Gruppen im Eingangsbereich der Gasthäuser Krone und Hirschen als Begrüßung zum Frühschoppen. Wir wünschen allen schöne Weihnachten und freuen uns auf viele Besucher Seite 18 Der Bürger soll es wissen Der Bürger soll es wissen Chorspuren ins neue Jahr … Die Chorgemeinschaft Hittisau lädt sehr herzlich dazu ein, die nachfolgenden Veranstaltungen als Chorspuren vorzumerken: • HEILIG ABEND: Mittwoch, 24.12. Dezember 2008 – 22.30 Uhr in der Pfarrkirche Hittisau. Christmette mit musikalischer Gestaltung durch die Chorgemeinschaft Hittisau und Volksgesang • CHRISTTAG: Donnerstag, 25. Dezember 2008 – 9.00 Uhr in der Pfarrkirche Hittisau. Chormusik im Gottesdienst von der Chorgemeinschaft Hittisau unter Chorleiter Melchior Schwärzler. • HITTISAUER JAHRESWENDE: Sonntag, 28. Dezember 2008 – 10.30 Uhr im Ritter-von-Bergmann Saal. „Wenden wohin?“ mit Hermann Hagspiel und der Chorgemeinschaft Hittisau. • PATROZINIUM IN HITTISAU: Dienstag, 6. Jänner 2009 – 9.00 Uhr in der Pfarrkirche Hittisau. Festgottesdienst am Dreikönigstag mit musikalischer Gestaltung durch die Chorgemeinschaft Hittisau. An der Schönach-Orgel: Doris Dorner, Chorleiter: Melchior Schwärzler. • Unmittelbar im Anschluss an den Festgottesdienst, Neujahrsgrüße und Pfarrversammlung mit der Vorstellung des Projektes: „Außenrenovierung Pfarrkirche“ im Ritter von Bergmann Saal • SÄNGERBALL IN HITTISAU: Samstag, 28. Jänner 2009 ab 20.09 unter dem Motto „… dich gibt´s nur einmal …“ im Ritter von Bergmann Saal mit dem „Trio Wolkenbruch“ und der Chorgemeinschaft Hittisau. • KABARETT in HITTISAU: „vogelfrei“ von und mit Stefan Vögel am Freitag, 20. März 2009 – 20.15 Uhr im Ritter-von-Bergmann Saal. Kartenvorverkauf bei den Raiffeisenbanken. Der Ertrag für die Organisation dieser Veranstaltung wird für die Außenrenovierung der Pfarrkirche bereitgestellt. • KABARETT in HITTISAU: „Auf Schrott und Trott“, politisches Kabarett in Wort und Gesang mit den Brennesseln aus Wien am Freitag, 29. Mai 2009 – 20.15 Uhr im Ritter-von-Bergmann Saal. Die Sängerinnen und Sänger freuen sich auf Ihr Mitfeiern bzw. Ihren Besuch. Chorgemeinschaft Hittisau Seite 19 Der Bürger soll es wissen Frauenmuseum Von Kohle gezeichnet Frauen im Bergbau Fotografien aus der Kohlenwäsche von Dariusz Kantor, 2002 – 2004 Winterausstellung im Frauenmuseum 4.12.2008 – 28.02.2009 Mit der Kamera erzählt Dariusz Kantor von Frauen, die im oberschlesischen Bergbau unter großen physischen Belastungen arbeiten. Die dokumentarischen Fotografien werden durch ihre künstlerische Qualität zu Metaphern für menschliche Arbeit und soziale Verhältnisse. Im Frauenmuseum werden die schwarz-weißen Bildgeschichten der Gegenwart durch Einblicke in sozialgeschichtliche Entwicklungen erweitert. Montag, 2. Februar 2009, 19.30 h, Frauenmuseum Frauen im Bergbau – nicht nur die Heilige Barbara Bildvortrag, Dr. Dagmar Kift, Historikerin, LWL-Industriemuseum, Dortmund Montag, 16. Februar 2009, 19.30 h, Frauenmuseum Frauen im Bergbau vom Mittelalter bis in die Gegenwart Bildvortrag von Prof. Dr. Christina Vanja , Historikerin, Leiterin des Fachbereichs Archiv, Gedenkstätten, Historische Sammlungen beim Landeswohlfahrtsverband Hessen Öffnungszeiten Fr, Sa 15 – 17 Uhr, So 14 – 17 Uhr und jederzeit nach tel. Vereinbarung: +43(0)664 8843 1964 und +43(0)5513/ 6209-50 Sonderführungen An jedem letzten Sonntag im Monat jeweils um 15 Uhr: 28. Dezember 2008, 25. Jänner und 22. Februar 2009 Seite 20
  1. gemeindeinformation
DBSEW_20090901 Hittisau 01.09.2009 14.06.2021, 16:19 Foto: Anja Baldauf Der Bürger soll es wissen 126. Ausgabe September 2009 Der Bürger soll es wissen Seite 3 Der Bürger soll es wissen Inhalt Aus dem Gemeindeamt Ergebnis Landtagswahl 2009 Wasserversorgung - Ließenbach Viehausstellung VCÖ- Umfrage Volksbegehren Wildfreihaltung Bolgenach Jagdgesetz - Siedlungsgebiete Zivilschutz - Probealarm Waffenrechtliche Verlässlichkeitsprüfung Aus dem e5-Team Sonderschau e-Mobilität Fragen und Tipps zu Energiesparlampen Schulprojekt WISE Hausbefragung "Heizungsanalyse" Verleih - Landrad Vereine Krankenpflegeverein FC Steurer Stutenmilch Hittisau Sonstiges Frauenmuseum Familienbonus - Vorarlberg MOBIL 30 Jahre Sozialsprengel Pflegeheim Hittisau Vorarlberger Verkehrsverbund Gemeindearchiv Bregenzerwald Bereitschaftsdienst der Ärzte 6 6 8 9 10 10 10 11 13 13 14 14 15 20 21 22 23 23 26 29 29 31 32 34 36 30 + 38 39 Seite 4 Der Bürger soll es wissen Liebe Hittisauerinnen und Hittisauer! Kinder und Jugendliche sind die künftigen Stützen unserer Gesellschaft. Daher bemüht sich die Gemeinde Hittisau seit jeher, für die Ausbildung und Betreuung der Kinder und Jugendlichen bestmögliche Bedingungen zu schaffen. Gesetzliche Neuerungen sowie Änderungen in den Bedürfnissen unserer Familien bei der Betreuung der Kinder und Jugendlichen bringen auch für unsere Gemeinde neue Herausforderungen. Wir wollen auch in Zukunft moderne Ausbildungsstätten und bedarfsorientierte Betreuung für unsere Kinder und Jugendliche anbieten. Deshalb wurde heuer im Sommer das Kindergebäude (Spielgruppe und Kindergarten) außen thermisch saniert, die Räumlichkeiten für die Spielgruppe erweitert und ebenfalls neu saniert und eingerichtet. Die Grundsätze der politischen Entscheidungen in der Gemeindevertretung werden künftig sein: Kleinkinderbetreuung (Spielgruppe) über die Kindergartenzeit,* Volks-, Haupt- bzw. Mittelschule, Polytechnische Schule, Integration, Vereinswesen, Hilfestellung bei Schwächen, Förderung von Stärken, Offene Jugendarbeit und weitere Aspekte positiv darzustellen und gute bis optimale Voraussetzungen im Rahmen der Möglichkeiten zu schaffen. Neben der Grundsatzarbeit waren im vergangenen Sommer auch Umbauarbeiten an der Polytechnischen Schule notwendig. Aus zwei Kleinwohnungen wurde eine Schulklasse mit der notwenigen Infrastruktur. Die neue Mittelschule und die Polyt. Schule wurden mit neuer EDV und Beamern ausgestattet. Der Gemeinde Hittisau ist sehr wichtig, die erforderlichen Rahmenbedingungen für eine sehr gute Ausbildung der Kinder zur Verfügung zu stellen. Neben der Ansicht von Fachleuten wollen wir auch die Meinung der Hittisauerinnen und Hittisauer berücksichtigen. Ich lade Sie ein, diese uns mitzuteilen. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Betreuerinnen der Spielgruppe, den Kindergartenpädagoginnen, allen Lehrerinnen und Lehrern, der Leitung des Jugendraumes, den Vereinsvorständen und allen Ehrenamtlichen ganz herzlich bedanken. Ich wünsche allen Beteiligten, ganz besonders unseren Kindern, einer^guten Start in das neue Spielgruppen-, Kindergarten- und Schuljahr. Konr|ld Schwarz, Bürgermeister Seite 5 Der Bürger soll es wissen Aus dem Gemeindeamt Ergebnis Landtagswahl 2009 - Hittisau Insgesamt waren in Hittisau 1325 Wahlberechtigte. Davon haben 991 von ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht. Dies bedeutet eine Wahlbeteiligung von 74,79% und lag damit über dem Landesschnitt von 67,41%. 1999 ÖVP 701 234 Grüne SPÖ BZÖ GSI Kibiz WIR Sonstige 45 51 34 % 65,82 21,97 4,79 3,19 2004 599 72 69 32 % 2009 665 185 86 33 14 2 1 0 % +/- % 75,54 9,08 8,70 4,04 67,44 18,76 8,72 3,35 1,42 0,20 0,10 -8,09 +9,68 +0,02 -0,69 4,23 21 2,65 Seite 6 Der Bürger soll es wissen Seite 7 Der Bürger soll es wissen Wasserversorgung -Erweiterung in die Parzelle Ließenbach Bereits im Jahr 2005 erging an die Gemeinde die Anfrage, a) ob die Gemeinde die Parzelle Ließenbach mit Trinkwasser versorgen würde, oder b) ob ein Zuschuss für die Sanierung der eigenen Wasserversorgung gewährt wird Nach eingehender Prüfung durch die GemeiError: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight nde unter Beiziehung vom Büro Bischofberger hat die GV in der Sitzung am 15.11.2005 beschlossen vorerst keine öffentliche Wasserversorgung in die Parzelle Ließenbach zu bauen. Von 13 angeschriebenen Hauseigentümern hatten damals 4 den Wunsch, an die öffentliche Wasserversorgung angeschlossen zu werden. Vom Büro Bischofberger wurden 2 Varianten vorgeschlagen. Mit Schreiben vom 24.5. (eingelangt am 16.6.2009) ersuchten 5 Hauseigentümer um Anschluss an die öffentliche Wasserversorgung. Während der Wintermonate hatten einige kein bis zuwenig Wasser und holten dieses teilweise beim örtlichen Platzbrunnen. Der neuerliche Antrag wurde von Wassermeister Paul Bechter geprüft und nach Rückfragen wird folgende Leitungsführung mit 2 Hydranten an den seitlichen Endpunkten vorgeschlagen. Dadurch wird ganz wesentlich die Löschwasserversorgung in diesem Bereich verbessert! Aus den Beratungen der Gemeindevertretung geht hervor, dass die Erschließung der Parzelle Ließenbach mit Trink- und Löschwasser unbedingt notwendig ist, da einige Bewohner nur eine sehr schlechte Wasserqualität aus den eigenen Quellen haben und im Winter zeitweise keine Wasserversorgung gegeben ist. Angeregt wird auch die Leitung so zu dimensionieren, dass eine Seite 8 Der Bürger soll es wissen künftige Erweiterung Richtung Westen problemlos möglich ist. Die Wasserleitung wird mit einer DN100 Leitung ausgeführt. Die Gemeindevertretung hat beschlossen, diese Leitungsverlegung in Eigenregie durchzuführen. Viehausstellung Wie jedes Jahr findet auch heuer wieder die traditionelle Viehausstellung am Freitag, den 16.10.2009 in Hittisau statt. Der Bauern ball im Ritter-von-Bergmannsaal ist einen Tag später, am 17.10.2009 um 20.15 Uhr. Weitere Termine: Riefensberg und Großdorf am Samstag, den 10.10.2009, Egg und Lingenau am Samstag, den 17.10.2009, Langenegg und Bezau am Samstag, den 24.10.2009. Seite 9 Der Bürger soll es wissen VCÖ - Umfrage In allen Bundesländern Österreichs hat die Schule wieder begonnen. Gerade am Schulweg ist Sicherheit oberstes Gebot. Der VCÖ führt auch dieses Jahr eine Umfrage zur Schulwegsicherheit in Österreich durch. Unter www.vcoe.at kann der Fragebogen ausgefüllt und abgeschickt werden. Volksbegehren - Stopp dem Postraub In der Zeit vom 27.7. bis 03.08. unterzeichneten in ganz Vorarlberg 3197 Personen das Volksbegehren „Stopp dem Postraum". In Hittisau waren es 179 Personen oder 13,56 % der Wahlberechtigten. Ich möchte mich bei allen die unterschrieben haben für ihre Unterstützung recht herzlich bedanken. Von jenen Gemeinden, wo Postamtschließungen drohen, hatten wir das zweitbeste Ergebnis. Voraussichtlich wird der Entwurf zum Postmarktgesetz in der Plenarsitzung des Parlamentes im Oktober behandelt. Welchen Einfluss dies auf das Postamt in Hittisau hat ist noch nicht geklärt. Wildfireihaltung Bolgenach - Projektteil Geologie Im Jagdrevier Bolgenach II läuft derzeit ein Projekt „Wildfreihaltung Bolgenach". Es handelt sich beim verfahrensgegenständlichen Wald um einen Objektschutzwald für den darunterliegenden Dauersiedlungsraum Bolgenach. Im Projektteil Geologie, Klassifizierung von Steinschlaggefährdungen für das ausgewiesene Projektsgebiet wurden 2 Angebote eingeholt. Zu erheben sind: Lokalisierung der Gefahrenstellen inkl. kartographischer Darstellung. Die Beurteilung kann sich auf jene Gebiete beschränken, in denen eine Gefährdung von Gebäuden sowie Infrastruktureinrichtungen gegeben ist. Weiters sollten einfache Maßnahmen beschrieben werden, wie die Gefährdungen möglichst hintangehalten werden. Für Teile des Projektsgebietes sind die Steinschlaggefährdungen zu erheben und zu dokumentieren. Der Projektteil Geologie, Klassifizierung von Steinschlaggefährdungen für das ausgewiesene Projektsgebiet sowie die Behebung der Gefahrenstellen ist Aufgabe der Gemeinde Hittisau. Dieser Projektteil wird über dieses Schutzwald projekt gefördert. Die Gemeindevertretung hat das Büro Oberhauser mit den ausgeschriebenen Leistungen beauftragen. Gleichzeitig wurde beschlossen, dass sich Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight die Gemeinde Hittisau grundsätzlich bereit erklärt, die vorhandenen Gefahrenstellen zu beseitigen! Seite 10 Der Bürger soll es wissen Festlegung der Siedlungsgebiete gemäß § 6 Jagdgesetz Mit Schreiben vom 5.7.2007 wurden die Gemeinden ersucht, die Verordnung über die geschlossenen Siedlungsgebiete im Sinne des Jagdgesetzes an die BH zu übermitteln. Der § 6 des Jagdgesetzes besagt, dass die geschlossenen Siedlungsgebiete im Sinne d. Gesetzes, in welchen sich wegen der dichten Bebauung und den damit verbundenen Störungen während des ganzen Jahres kein Schalenwild aufhält, durch Verordnung festzulegen sind. Die nachstehende Verordnung und der Plan für die Festlegung der Siedlungsgebiete wurde von der Gemeindevertretung genehmigt. Verordnung Aufgrund des Jagdgesetzesgesetzes, LGBI.Nr. 32/1988, idg. Fassung, und des Beschlusses der Gemeindevertretung vom 14. Juli 2009 wird verordnet: Gemäß § 6 Abs. 5 Jagdgesetz LGBI.Nr. 32/1988, idg. Fassung werden die geschlossenen Siedlungsgebiete, die von den jagdlich anrechenbaren Flächen ausgenommen sind, wie folgt festgelegt: GJ Hittisau I: Siedlungsgebiete (Scheidbach, Nussbaum, Wirt, Windern, Tannenmannsbühl, Banholz, Tannen, Häleisen, Sonnenrain, Heideggen, Dorf, Korlen, Großenbündt, Nordhalden, Sütten, Rain, Mühle, Lager, Kirchenbühl, Sonnenrain, Platz (Ortskern der Gemeinde Hittisau) mit den umliegend geschlossenen Wohngebieten It. Plan, Schwimmbadgelände und Fußballplatz, Gelände Biomasseheizwerk Hittisau It. Plan und Betriebsgebiet Basen It. Plan GJ Bolgenach II: Siedlungsgebiete in den Parzellen Gfäll, Ach und Häusern It. Plan Dieser Verordnung liegen planliche Darstellungen zugrunde, die Bestandteil dieser Verordnung bilden. Die geschlossenen Siedlungsgebiete sind in der Grafik durch gelbe Flächen vom anrechenbaren Jagdgebiet abgegrenzt. Diese Verordnung tritt mit 01. Jänner 2009 in Kraft. Seite 11 Der Bürger soll es wissen Zivilschutz - Probenalarm Österreich verfügt über ein flächendeckendes Warn- und Alarmsystem. Mit 8.126 Sirenen kann die Bevölkerung im Katastrophenfall jederzeit gewarnt und alarmiert werden. Um Sie mit diesen Signalen vertraut zu machen und gleichzeitig die Funktion und Reichweite der Sirenen zu testen, wird am 3. Oktober 2009 ein österreichweiter Zivilschutz-Probealarm durchgeführt. Mehrere Informationen am Servicetelefon des Österreichischen Zivilschutzverbandes unter 0810/22 63 00. Waffen rechtliche Verlässlichkeitsprüfung Seit Juli 1997 giblt die Durchführungsverordnung zum Waffengesetz. Bei Erwerb und Besitz einer Waffe oder eines Waffen passes ist eine waffenrechtliche Verlässlichkeitsprüfung gemäß § 8 Abs. 7 des Waffengesetztes 1996 vorgeschrieben (ausgenommen Jagd karten besitzer). Für beide schreibt das Waffengesetz ein psychologisches Gutachten vor. Drive Consul ist autorisiert diese "Waffenrechtliche Verlässlichkeitsuntersuchung" (= "Psychotest") durchzuführen. Die Untersuchungsgebühr beträgt € 181,68 und ist gesetzlich geregelt. Der Standort in Vorarlberg ist in Bregenz, bei der Fahrschule Wallner. Nicht unwesentlich sind diese Bestimmungen für das Vererben oder Erben von Waffen - wobei vorhandene Waffen ohne gültigen Nachweis der waffenrechltichen Verlässlichkeit unbedingt abzugeben sind. Das Österreichische Waffengesetz sieht für unerlaubten Waffenbesitz empfindliche Strafen vor. Der Bürgermeister Seite 13 Der Bürger soll es wissen Aus dem e5 Team Sonderschau e-Mobilität Am 22.07.2009 organisierten Gerlinde Schober und Klemens Nenning im Rahmen des Feierabends des Musikvereines eine Sonderschau zum Thema E-Mobilität. Zahlreiche Besucher konnten sich über die E-Mobilität informieren und die Fahrzeuge auch Probefahren. Besonders die Jugend war von den Elektrorollern ganz begeistert, welche dankenswerter Weise von der Fa. Loitz zur Verfügung gestellt wurden. Der energieteam hittisau Zweiradfachhändler Martin Bechter stellte eine Elektrocross vor. Die VKW stellte das reine Elektroauto THINK vor, welches im Rahmen des Projektes VLOTTE angeschafft wurde. Auch Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight das Landrad wurde ausgiebig getestet und fand begeisterte Anhänger. Aus den Gesprächen hörte man heraus, dass es ernsthafte Überlegungen gab, sich für diese Mobilitätsvarianten zu entscheiden, um von fossilen Brennstoffen unabhängiger zu sein. Herr Eberle von der VKW/Vlotte war vom großen Interesse für die das Projekt beeindruckt. Besonders erfreulich war, dass e-Fahrzeuge-Besitzer kamen und ihre Fahrzeuge vorführten und diese auch testen ließen. Von Seiten des e5-Teams nochmals ein herzliches Dankeschön an die Orgnisatoren Gerlinde und Klemens sowie die Aussteller Fa. Loitz, Martin Bechter und VKW. Die VKW fördert ab 17. August 2009 den Neuerwerb von elektrisch betriebenen Rollern, Mopeds und Motorrädern. Mehr Infos unter: http://www.vlotte.at Seite 14 Der Bürger soll es wissen Fragen und Tipps zu Energiesparlampen Die elektrische Energie ist der hochwertigste Energieträger, mit dem daher besonders effizient umgegangen werden soll. Im Beleuchtungsbereich bietet sich die Energiesparlampe als eine gute Möglichkeit an, Strom zu sparen. Nachfolgend soll auf die verschienen Fragestellungen zum Einsatz von Energiesparlampen eingegangen werden. Allgemeines zum Thema Beleuchtung: Gutes Licht ist eine wichtige Lebensgrundlage für den Menschen. Wann immer es geht, soll Tageslicht eingesetzt werden, das den menschlichen Bedürfnissen am nächsten kommt und zudem auch energiesparend zur Verfügung steht. Sowohl beim Kunstlicht als auch beim Tageslicht gibt es folgende Einflussfaktoren, die zur Erreichung eines guten Lichtklimas zu berücksichtigen sind: o Beleuchtungsstärke o Blendung o Leuchtdichteverteilung o Lichtrichtung o Lichtfarbe und Farbwiedergabe o Flimmern Neben den oben genannten Einflussfaktoren, die teilweise auch gut messbar sind, gibt es immer wieder Fragen, wie sich wohl künstliches Licht auf den Menschen - physisch und psychisch - auswirkt. Hier gibt es noch kaum konkrete wissenschaftliche Aussagen, die eindeutige Rückschlüsse auf die gesundheitliche Beeinflussung des Menschen zulassen. Durch qualitativ hochwertige Beleuchtung können folgende positive Effekte erreicht werden: Steigerung der Sehleistung Erhöhung der Arbeitsqualität Verringerung der Fehlerhäufigkeit und vorzeitiger Ermüdung Steigerung der Akzeptanz der Arbeitsbedingungen Steigerung der Aufmerksamkeit für bestimmte räumliche Bereiche Was ist eine Energiesparlampe genau? Darunter versteht man eine Leuchtstoffröhre in kompakter Bauform mit einem Schraub- oder Stecksockel. Beim Schraubsockel ist das benötigte Vorschaltgerät integriert. Energiesparlampen können daher meistens problemlos gegen Glühlampen ausgetauscht werden. Energiesparlampen mit Stecksockel haben den Vorteil, dass bei Defekt der Lampe oder des Vorschaltgerätes der jeweils andere Teil weiterverwendet werden kann. Seite 15 Der Bürger soll es wissen Wie erkenne ich eine Energiesparlampe? Einsparpotentiale, Kostenvergleich Glühlampe - Energiesparlampe Leistung Lebensdauer Anschaffungskosten pro LarriDe Strompreis Gesamtkosten Ersparnis W Stunden € Cent/kWh € € kWh Glühbirne EnercifesDarlamDe 100 2D 1000 8000 0.75 15 126 10 15 34 92 640 Wie in oben angeführten Tabelle dargestellt, kann mittels einer Energiesparlampe von 20 W eine Glühbirne mit 100 W ersetzt werden. Somit kann durch die reduzierte Stromaufnahme auf ein Fünftel über die längere Lebensdauer der Energiesparlampe der Betrag von 92 € bzw. 640 kWh an elektrischer Energie eingespart werden. Der Großteil der Kosten fällt als Stromkosten an und nicht bei der Beschaffung der Lampe. Die Energiesparlampe ist in der Anschaffung wesentlich teurer als die Glühlampe, sie ist aber durch die längere Lebensdauer und die höhere Lichtausbeutung effizienter. Seite 16 Der Bürger soll es wissen Es sollten möglichst keine Billigprodukte gekauft werden, da diese oft nicht diese lange Lebensdauer erreichen und andere qualitativen Nachteile haben. Europaweites Einsparpotenzial Ein kompletter Ersatz der Glühlampen - inklusive Halogenlampen - würde europaweit eine Einsparung vError: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight on fast 80 TWh (Terrawattstunden) bringen, das sind 80.000.000.000 kWh. Das ist ca. das 1,2 fache des gesamten Stromverbrauchs Österreichs. Damit könnte die Strom Produktion von ca. 11 großen Atomkraftwerken eingespart werden. Normale Halogenlampen sind keine Energiesparlampen. Es gibt aber Halogenlampen auf dem Markt mit höherer Energieeffizienz. Lebensdauer von Energiesparlampen Die Lebensdauer von qualitativ hochwertigen Energiesparlampen reicht von 6.000 bis 16.000 Stunden. Bei einer „8.000 Stunden - Energiesparlampe" mit einer durchschnittlichen Brenndauer von 1.000 Stunden pro Jahr, erreicht sie eine durchschnittliche Lebensdauer von 8 Jahren (eine Glühbirne würde bei derselben Brenndauer nur 1 Jahr halten). Qualitätslampen erreichen nach einigen tausend Stunden noch immer über 90% ihrer ursprünglichen Helligkeit. Allerdings gibt es laut VKI (Verein für Konsumenteninformation) auch Modelle von Bill ig herstelle rn am Markt, die diese guten Werte nicht erreichen. Empfindlichkeit auf Schalthäufigkeit Gute Energiesparlampen sind mittlerweile sehr schaltfest und erreichen ca. 80.000 -100.000 Schaltzyklen. Das bedeutet ca. 30 mal ein- und ausschalten pro Tag. Sind Energiesparlampen dimmbar? Normale Sparlampen sind nicht dimmbar, allerdings gibt es heute spezielle Modelle im Angebot, die in Stufen oder auch stufenlos gedimmt werden können. Geben Energiesparlampen „gutes" Licht? Als erstes sollte man beim Kauf einer Energiesparlampe auf die Lichtfarbe achten. Es gibt Energiesparlampen mit der Lichtfarbe „Warm-Weiß" (Angabe auf der Verpackung), deren Licht sich kaum von der Glühlampe unterscheidet. Dazu kommt noch, dass moderne Energiesparlampen nicht mehr „flimmern", da sie mit einem elektronischen Vorschaltgerät ausgestattet sind (Erkennbarkeit: Schlankere Bauform als Ausführung mit magnetischen Vorschaltgeräten). Energiebilanz/Ökobilanz Die Herstellung einer Energiesparlampe braucht knapp viermal soviel Energie, wie die Herstellung einer Glühlampe. Allerdings ist die Lebensdauer einer guten Energiesparlampe rund 8x höher, als die der Glühlampe. Deshalb fällt die Gesamtenergiebilanz zugunsten der Energiesparlampe aus. Quecksilber Energiesparlampen beinhalten ca. 3-5-mg Quecksilber je Lampe (neuere Modelle noch weniger). Bei der Stromerzeugung in Kohlekraftwerken wird Seite 17 Der Bürger soll es wissen neben anderen Schadstoffen Quecksilber freigesetzt. Da beide Lampenarten Strom verbrauchen, Glühlampen jedoch fünfmal mehr als vergleichbar helle Energiesparlampen, ist unter der Annahme, dass nur Strom aus Kohlekraftwerken verwendet wird, die Gesamtbilanz an Quecksilberemissionen bei Glühlampen höher. Durch eine hohe Recyclingrate wird ein großer Anteil des Quecksilbers wiederverwertet. Der energetische Aufwand des Recycling prozesses ist vernachlässig bar. Dem Aufwand für Zerlegung und Trennung usw. stehen die Gewinnung von Rohmaterial für die Glasherstellung, Metalle usw. gegenüber. Energiesparlampen müssen von den Herstellern zurückgenommen und sachgerecht verwertet werden. Die Verbraucher können diese Lampen kostenlos an eingerichteten Sammelstellen (Wertstofhof, Basen) abgeben (Sondermüll). Da Quecksilber hochgiftig ist, bedeutet eine nicht sachgerechte Entsorgung Gefahr für Menschen und Umwelt! Im Betrieb besteht keine Gefahr! Was soll ich tun, wenn eine Energiesparlampe zerbricht? Die Scherben vorsichtig aufkehren und dabei Handschuhe verwenden. Die kaputte Lampe in einer Tüte verschließen und als Sondermüll entsorgen. Wegen der flüchtigen Quecksilberverbindung den Raum 20-30 Minuten gut lüften. Allerdings gibt es mittlerweile Lampen aus Kunststoff oder mit Silikonhülle, die nicht mehr zerbrechen oder zumindest nicht zerfallen. Somit setzen Sie auch kein Quecksilber frei. Elektrosmog Der Begriff "Smog" setzt sich zusammen aus den Wörtern "smoke" und "fog". Elektrosmog bedeutet eine Umweltbelastung durch elektromagnetische Felder. Jedes elektrische Gerät erzeugt ein mehr oder weniger großes elektromagnetisches Feld, das auf die Menschen in der Umgebung wirkt.Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Gemäß dem Merkblatt „Elektromagnetische Felder von Energiesparlampen" des Schweizer Bundesamtes für Gesundheit und Energie Schweiz sind Energiesparlampen bezüglich elektromagnetischer Strahlung kaum schlechter als Glühlampen und vergleichbar mit anderen Geräten des Alltages. Energiesparlampen können ohne Bedenken anstelle von Glühlampen verwendet und dadurch ein Beitrag zum Energiesparen und Umweltschutz geleistet werden. Bei metallenen Lampenschirmen ist das elektromagnetische Feld besonders gering. Einfluss der spektralen Verteilung des Lichtes der Energiesparlampe Zu diesem Themenfeld werden immer wieder Aussagen aus Fachkreisen von Ärzten und Baubiologen getätigt. Der hohe Blaulichtanteil von Leuchtstoffröhren (Entladungslampen), zu denen auch die Energiesparlampen gehören, stehe in Verdacht, die Netzhaut des Auges zu schädigen. Alle modernen Gross - Bildschirme sind mit einer Entladungslampe zur Seite 18 Der Bürger soll es wissen Hintergrundbeleuchtung ausgestattet. LCD-Fernsehgeräte, Computer- und Laptopmonitore funktionieren nach diesem Prinzip. Damit nimmt die Belastung der Netzhaut durch blaues Licht generell zu. Der menschliche Organismus ist auf die Spektralverteilung des natürlichen Lichts eingestellt. Mittlerweile hält sich der Mensch in der westlichen Welt die meiste Zeit in künstlichem Licht auf. Die Auswirkungen von künstlichem Licht könne laut Ärzteschaft im Zusammenhang mit dem Hormonsystem wie folgt beobachtet werden: Licht beeinflusst über eine Nervenverbindung zwischen Netzhaut und Hypothalamus die Hormon-Aktivität sowohl der Zirbeldrüse als auch der Hypophyse. Beide Hormondrüsen wirken auf verschiedenste Körperfunktionen wie zum Beispiel den Schlaf-Wach-Rhythmus. Licht mit hohem Blauanteil kann über die Stimulation der Hypophyse zu einer hormonellen Stressreaktion führen. Gleichzeitig kann es zu einer Dämpfung der Melatonin-Produktion in der Zirbeldrüse kommen. Es gibt Hinweise, dass Melatonin - als Schlafhormon bekannt - vor manchen Krebsarten schützen könnte. Regelungen und Vorschriften der EU Anfang Dezember 2008 hat die EU-Kommission das Ende einer 130-jährigen Ära eingeläutet. Mit der Glühbirne wird ein Symbol für Industrialisierung und Fortschritt aus den Regalen verschwinden. Zu einem plötzlichen Verbot aller Glühlampen wird es allerdings nicht kommen. Die Abschaffung der Glühlampe wird stufenweise erfolgen: Zeitpunkt Verkaufsverbot Ab September 2009 Ab September 2011 Ab September 2012 100 Watt Glühbirnen 75 Watt Glühbirnen Sämtliche Glühbirnen Beim Kauf sollten Sie sich für den konkreten Einsatz-Zweck beraten lassen, denn es gibt eine große Auswahl an Lampen. Wenn möglich, probieren Sie die Lampen schon im Geschäft aus, so können Sie zumindest die Startdauer, die Anfangshelligkeit und die Lichtfarbe („Warm-Weiß bis „Kalt-Weiß") kontrollieren. Außerdem sollten Sie beim Kauf auch auf die Lichtfarbe achten. Gute Beratung erhalten Sie im Fachhandel; einen Überblick über die verschiedenen Produkte unter www.topprodukte.at und eine sehr gute Auseinandersetzung mit dem Thema unter http://de.wikipedia.org/wiki/Kompaktleuchtstofflampe Beim Kauf von Leuchten ist darauf zu achten, dass Energiesparlampen einsetzbar sind. Idealerweise besitzen diese Leuchten ein eingebautes Vorschaltgerät mit steckbarer Energiesparlampe für den kostengünstigen Austausch im Falle des Defekts. Seite 19 Der Bürger soll es wissen Diskussion in den Medien Verschiedenen Tests, wie z.B. der Zeitschrift „Öko-Test" haben große Qualitätsunterschiede unter der Vielzahl der am Markt vorhandenen Produkte ergeben. Es wurden teilweise große, negative Abweichungen der auf der Verpackung angegeben Produktdaten wie der Helligkeit, der Energieeinsparung und der Schaltbeständigkeit festgestellt. Es ließen sich auch sehr große Preisunterschiede aufzeigen. Hier ist zu hoffen, dass die Hersteller und der Handel darauf reagieren und den Kunden zukünftig die Kaufentscheidung mit klar erkennbaren Qualitätsprodukten und im Sinne eines guten Lichtklimas erleichtern. Quelle: 18.3.2009 Kurt Hämmerle Energieinstitut Vorarlberg Schulprojekt WISE Im Schuljahr 2009/10 starten die Hittisauer Schulen in Zusammenarbeit mit dem e5-Team der Gemeinde Hittisau erstmals ein Energiesparprojekt. Der Projektname WISE steht für "Wir sparen Energie". Ziel ist es durch Änderung des Nutzungsverhaltens Energie in Form von Wärme, Strom und Wasser einzusparen. Wh sparen In jeder Klasse werden Energiebeauftragte namhaft gemacht, welche für die Umsetzung der Maßnahmen sorgen. Ein Energiesparbegleiter mit wertvollen Tipps und Anregungen unterstützt sie dabei. Um den Energieverbrauch im Auge zu behalten werden die Energieverbräuche von den Energiebeauftragten der 4. Klassen und den Polyklassen wöchentlich abgelesen und berechnet. Weiters ist im Oktober ein Energierundgang mit einem Energieexperten geplant, der die Schüler/innen auf Energiesparpotentiale hinweist und die Schwachstellen aufzeigt. Ausgangsbasis für den Vergleich ist das Schuljahr 2007/08 von September bis Seite 20
  1. gemeindeinformation
1089 Treffer

Kategorie


Anmelden

Copyright

Vorarlberger Gemeindedokumentation,
Markus Kuhn

Zuletzt geändert




Kontakt

Holzriedstraße 33, TOP A1_4
A-6960 Wolfurt

+43 0 557 46 48 90