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20200902_GVE049 Gaschurn 02.09.2020 6793 Gaschurn / Dorfstraße 2 / Hochmontafon – Österreich Tel. +43(0)5558/8202, Fax +43(0)5558/8202-19 email: gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at Datum: 11. September 2020 AZ: 004-1/49/2020 BearbeiterIn: Sandra Tschanhenz sandra.tschanhenz@gaschurn.at Niederschrift über die 49. Gemeindevertretungssitzung am 02. September 2020 um 19:30 Uhr im Gemeindeamt Gaschurn. Anwesend: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Bgm. Martin Netzer, MSc, Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen, GR Klaus Schröcker, Thomas Riegler, Mag. Freddy Wittwer, Markus Felbermayer, Gerhard Saler, Kurt Rudigier, Kurt Klehenz, Daniel Sandrell; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: GR Markus Netzer, Christoph Wittwer (ab 19:35 Uhr), Adolf Felder; Entschuldigt: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Otto Rudigier; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: Ludwig Wachter; Schriftführerin: Sandra Tschanhenz Tagesordnung 1) Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit 2) Berichte 3) Umwidmungsansuchen Günter Hechenberger, Gundalatschweg 120a, 6793 Gaschurn 4) Dietrich Oberdorfer, Bahnhofstraße 55, 9711 Paternion – Antrag auf Bewilligung zur Nutzung des Wohnhauses Bergerstraße 109, 6793 Gaschurn, als Ferienwohnung 5) Ausbau Abwasserbeseitigungsanlage BA 10 (Inner-, Außerbofa, Winkel, Pfanges und Ober Trantrauas) und Ausbau Wasserversorgungsanlage BA 11 (Inner- und Außerbofa) – Vergabe Baumeisterarbeiten 6) Vergabe Winterdienst 7) Genehmigung der letzten Niederschrift(en) 8) Allfälliges Niederschrift_49_GV_Sitzung.doc 1/9 Erledigung der Tagesordnung: zu 1.: Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit Der Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindemandatarinnen und Gemeindemandatare. Der Vorsitzende stellt fest, dass die Ladung ordnungsgemäß ergangen und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Der Vorsitzende beantragt die Verlängerung der Tagesordnung um folgende Punkte: • Umwidmungsansuchen Albert Wittwer, Klusertobel 74a, 6793 Gaschurn (Entwurf) Der Änderung der Tagesordnung wird einstimmig zugestimmt. zu 2.: Berichte Der Vorsitzende berichtet Folgendes: • Bürgerfragemöglichkeit Die Bürgerfragemöglichkeit sei bei der heutigen Sitzung einerseits deshalb nicht angeboten worden, da die Sitzung im Sitzungssaal stattfinde und der Platz begrenzt sei. Anderseits auch, weil die heutige Sitzung abgehalten werde, um diverse Angelegenheiten abschließen zu können. Ein herzliches Dankeschön gelte den anwesenden Mandataren, für den Besuch der Sitzungen während der Ferienzeit. • Tafamuntlawine – Verbauungsprojekt 2004 – 2019 Am 11. August 2020 wurde die Kollaudierung im Rahmen einer örtlichen Überprüfung durchgeführt. MR Dr. Florian Rudolf-Miklau (Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus), HR DI Andreas Reiterer (Forsttechnischer Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung, Sektion Vorarlberg) mit den Vertretern der Gebietsbauleitung Bludenz DI Wolfgang Schilcher und Ing. Alexander Stoiser, Christan Vetter (Land Vorarlberg) und dem Vorsitzenden haben den Projektbereich ausgehend von den obersten Verbauungen bis zum Maisäß Tafmunt begangen und die Werke, Gleitschneeschutzböcke und Aufforstungen inspiziert. Christoph Wittwer nimmt ab 19:35 Uhr an der Sitzung teil. Insgesamt wurden 4.036,5 lfm Stahlschneebrücken, 20 lfm Hängewerke, 1.419 Stk. Gleitschneeschutzböcke ausgeführt und 25.340 Stk. Zirben, Fichten und Nadelhölzer gepflanzt. Der Finanzierungsschlüssel für die ursprünglich vorgesehene Projektsumme von EUR 8.500.000,00 ergebe sich wie folgt: o 60% Bund o 17% Land o 7% Land Vorarlberg Straßenerhalten L-188 o 11% Gemeinde Gaschurn o 5% Vorarlberger Illwerke AG Aufgrund der vorgelegenen Zustimmungen und Bewilligungen seien schlussendlich insgesamt Geldmittel in Höhe von EUR 5.500.000,00 freigegeben worden. Hiervon wurden EUR 4.979.900,00 investiert. Somit verbleibe ein Kreditrest von EUR 520.100,00, der für weitere Maßnahmen aufrechterhalten werden soll. Niederschrift_49_GV_Sitzung.doc Seite 2/9 Für die Gemeinde Gaschurn als auch die Finanzierungspartner habe die Gewährleistung der größtmöglichen Sicherheit einen sehr hohen Stellenwert. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass hier punktgenau und richtig zum Schutz von uns allen investiert wurde. Er hoffe, dass die Gemeinde Gaschurn auch weiterhin von großen Katastrophen verschont bleibe. Den Anwesenden werden Bilder über die Begehung zur Kenntnis gebracht. • Fridays for Future – Forderungspapier und Kampagne im Vorfeld der Gemeindewahlen Die Klimabewegung Fridays for Future habe dem Vorarlberger Gemeindeverband das Forderungspapier „Klimaländle – Klimagerechtigkeit in allen Gemeinden“ übergeben. Die Forderungen richten sich an alle Vorarlberger Gemeinden und deren aktuelle und zukünftige Gemeindevertreterinnen und -vertreter. Unter www.fridaysforfuture.at/regionalgruppen/vorarlberg können die Forderungen nachgelesen werden. • Aufsichtsbeschwerde Adolf Felder – Umwidmung Gamaria Mit Schreiben vom 13. August 2020 habe die Bezirkshauptmannschaft Bludenz mitgeteilt, dass die Angelegenheit seitens der Bezirkshauptmannschaft im Rahmen ihrer Zuständigkeit bearbeitet wurde und der Bürgermeister zwischenzeitlich alle nach Baugesetz erforderlichen Maßnahmen veranlasst habe. • EUropa in meiner Region Im September lade das Amt der Landesregierung im Rahmen der Kampagne „EUropa in meiner Region“ zu Projekttagen in Vorarlberg ein, bei denen EU-kofinanzierte Projekte gezeigt werden. Drei Projekte in Lustenau, Feldkirch und Frastanz öffnen dabei ihre Türen und können besichtigt werden. Nähere Infos unter: www.vorarlberg.at/EU oder www.europa-in-meiner-region.at. Zusätzlich seien im Gemeindeamt entsprechende Informationsbroschüren vorhanden. • Förderung für elementarpädagogische Einrichtungen Zur Harmonisierung der Elternbeiträge für 3-jährige in Kinderbetreuungseinrichtungen, Spielgruppen, Privatkindergärten und bei Tagesmüttern werde ein Förderbeitrag in Höhe von EUR 2.274,00 gewährt, sowie eine Nachzahlung für das Jahr 2017 in Höhe von EUR 2.040,00 und für das Jahr 2018 EUR 8.066,00. • Wildbach- und Lawinenverbauung Für die Instandhaltung und Erweiterung von Steinschlag- und Lawinenschutzbauwerken im Bereich Gatsauna-Goldeforlawine und Außerbacherwald, forstliche Betreuung dieser Flächen und des Gebietes Steinschlagschutz Vand - Projekt 2020 gewähre das Land Vorarlberg einen 19%igen Beitrag aus Mitteln des Landes und einen 2%igen Beitrag als Straßenerhalter. In diesem Zusammenhang möchte er die Gemeindevertretung darüber informieren, dass es am 01. September 2020 im Bereich des Wohnhauses Peter Rudigier im Oberen Vand zu einem Steinschlag gekommen sei. Glücklicherweise sei nur Sachschaden entstanden. Die Gemeinde versuche in diesem Bereich bereits seit längerer Zeit den Steinschlagschutz zu verbessern, durch die fehlende Zustimmung von Seiten diverser Grundeigentümer sei dies allerdings bis dato nicht möglich gewesen. • Ortshilfswerk Die illwerke vkw AG habe den Zuschuss von EUR 1.500,00 für das Ortshilfswerk ersatzlos eingestellt. Niederschrift_49_GV_Sitzung.doc Seite 3/9 • Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahl Am 13. September 2020 finde die Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahl statt. Als Wahlleiter lege er fest, dass jedenfalls Maskenpflicht bestehe. Die Hilfskräfte, welche Abstimmungs- und Wählerverzeichnis führen, werden durch eine Plexiglasscheibe geschützt. Mitglieder der Wahlkommission werden als Ablaufregler eingesetzt, damit ein geordneter Zugang zum Wahllokal gewährleistet werden kann. Für Maskenverweigerer sei aus seiner Sicht die einzige Möglichkeit zum Wahlgang das Warten bis kurz vor Mittag, wenn das Wahllokal weitestgehend bereits leer sei. Die Hinweise über die Briefwahl seien bereits mehrfach ergangen. • Dank Der Vorsitzende bedankt sich bei Thomas Riegler, welcher ihn in den ersten 10 Jahren seiner Amtszeit als Vizebürgermeister unterstützt habe, bei der jetzigen Vizebürgermeisterin Mag. (FH) Ruth Tschofen, GR Klaus Schröcker sowie GR Markus Netzer für ihr Engagement und ihre Arbeit in den letzten 15 Jahren und überreicht ihnen ein Steindruckbild des Piz Buin. GR Markus Netzer dankt er an dieser Stelle auch stellvertretend für die vier verbliebenen Gemeindevertretungsmitglieder der Liste „Gemeinsam für Gaschurn und Partenen“ für die konstruktive und gute Zusammenarbeit. zu 3.: Umwidmungsansuchen Günter Hechenberger, Gundalatschweg 120a, 6793 Gaschurn Der Vorsitzende erläutert, dass Günter Hechenberger, Gundalatschweg 120a, 6793 Gaschurn, die Errichtung einer Garage auf den GST-NR 1591/2, 1592/3 und 3384/2, GB Gaschurn, beabsichtigte. Die Grundstücksflächen betreffen die derzeitigen Grenzen. Die Umlegung sei bereits im Gange und von der Gemeindevertretung bereits genehmigt. Der Vorsitzende erläutert, dass die Gemeinde Gaschurn beabsichtigte, Teilflächen der GSTNR 1591/2, 1592/3 und 3384/2, GB Gaschurn, mit einem Ausmaß von insgesamt ca. 230 m² im Flächenwidmungsplan von „Freifläche Freihaltegebiet“ und „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Baufläche Wohngebiet 1“ umzuwidmen. Die Gemeindevertretung habe den Entwurf des Flächenwidmungsplanes in ihrer 48. Sitzung am 29. Juli 2020 beschlossen. Die Anrainerverständigung sowie Einholung der Stellungnahmen sei erfolgt. Folgende Stellungnahmen liegen vor: • Amt der Vorarlberger Landesregierung, Abt. Raumplanung und Baurecht vom 12. August 2020 • Wildbach- und Lawinenverbauung vom 25. August 2020 • Geologische Amtssachverständige vom 25. August 2020 Der Vorsitzende erläutert, dass sich ein geringer Teil der Flächen in der Roten Zone befinde, weshalb der Forsttechnische Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung mitgeteilt habe, dass diese einer Umwidmung nur dann zugeführt werden können, wenn sie für die Errichtung der Garage auch tatsächlich benötigt werden. Mit Günter Hechenberger sei abgeklärt, dass diese Flächen nicht für die Bebauung benötigt werden, weshalb auf eine Umwidmung der genannten Fläche in der Roten Zone verzichtet werde und diese weiterhin die Widmung „Freifläche Freihaltegebiet“ aufweisen. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den angepassten Plan zur Kenntnis und bittet GR Klaus Schröcker um seine Ausführungen aus der Sitzung des Bau- und Raumplanungsausschusses. GR Klaus Schröcker erläutert, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss am 27. August 2020 über die gegenständliche Umwidmung beraten habe. Dem Ausschuss wurden sämtliche Stellungnahmen zur Kenntnis gebracht. Der Ausschuss empfehle der Gemeindevertretung die positive Beschlussfassung. Niederschrift_49_GV_Sitzung.doc Seite 4/9 Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, der Änderung des Flächenwidmungsplanes gemäß Plan Nr. 11/2020 vom 31. August 2020 zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen zu 4.: Dietrich Oberdorfer, Bahnhofstraße 55, 9711 Paternion – Antrag auf Bewilligung zur Nutzung des Wohnhauses Bergerstraße 109, 6793 Gaschurn, als Ferienwohnung Der Vorsitzende erläutert, dass Dietrich Oberdorfer mit Eingabe vom 21. Februar 2020 um die Bewilligung zur Nutzung des Wohnhauses Bergerstraße 109, 6793 Gaschurn, auf dem GST-NR .316, GB Gaschurn, als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit. b des Raumplanungsgesetzes angesucht habe. Der Bau- und Raumplanungsausschuss habe bereits mehrfach über dieses Ansuchen beraten. GR Klaus Schröcker erläutert, dass zwischenzeitlich folgende Punkte abgeklärt werden konnten: - Das Objekt sei eine zusammenhängende Wohneinheit mit 7 Zimmern. In der Vergangenheit wurden lediglich kleine Teile einer bestehenden Einheit zu Ferienwohnungszwecken gewidmet, eine Gesamtwidmung des Objektes erscheine unverhältnismäßig. - Für das Grundstück bzw. Gebäude liege keine Parifizierung vor. Ein vorhandenes Exposé wurde vorgelegt. - Im Gebäude bestehe nur eine Wohneinheit (Aktenvermerk über Besichtigung durch Bauamtsleiter Daniel Brugger vom 03. Juli 2020). GR Klaus Schröcker erläutert weiter, dass die Klärung der Frage, ob Dietrich Oberdorfer das Objekt in kleinere Wohneinheiten aufteilen würde, angeregt wurde. Ebenso sei nicht klar, was im Falle einer Widmung mit der bzw. den Wohneinheiten passiere. Deshalb könne der Ausschuss keine positive Beschlussfassung empfehlen. GR Klaus Schröcker erläutert, dass er die anwesenden Ausschussmitglieder in der letzten Sitzung darüber informiert habe, dass dem Antragsteller ein positiver Bescheid nicht zu verwehren sei, da er die gesetzlichen Voraussetzungen erfülle. Dennoch sei er der Meinung, dass die vom Ausschuss gestellten Fragen zuerst zu klären seien. Der Vorsitzende erläutert, dass die Bewilligung bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen grundsätzlich nicht verwehrt werden könne. In der Vergangenheit wurden derartige Bewilligungen teilweise für Objekte erteilt, in welchen bereits mehrere Wohneinheiten bestanden. Die Beschränkung auf eine bestimmte Wohneinheit könne dann planlich festgehalten werden. Auszuführen sei jedenfalls, dass Dietrich Oberdorfer dieses Objekt von seiner Mutter erhalten habe und derzeit nach wie vor keine Nutzungsmöglichkeit vorliege. Seinen Lebensmittelpunkt habe er in Kärnten und es könne von ihm auch nicht verlangt werden, diesen nun nach Gaschurn zu verlegen. Jedenfalls sei ihm allerdings eine Nutzungsmöglichkeit zu erteilen. Mit dieser Bewilligung könne auch eine Zweitwohnsitzabgabe eingehoben werden, Wasser- und Kanalgebühren seien ebenfalls vorzuschreiben. Sollten zukünftig mehrere Wohneinheiten geschaffen werden, wäre die Bewilligung auf eine Wohneinheit zu beschränken. Ebenso weist er darauf hin, dass diese Nutzungsbewilligung bei einem Besitzerwechsel (Verkauf etc.) verfalle. Der Vorsitzende ergänzt, dass der Antrag abschlägig behandelt werden könne, wahrscheinlich werde der Antragsteller dann aber den Rechtsweg beschreiten. Mag. Freddy Wittwer erkundigt sich, ob die offenen Punkte geklärt werden konnten. GR Klaus Schröcker verneint dies. Christoph Wittwer erkundigt sich, ob die Bewilligung bei einem allfälligen Verkauf des Objektes aufrecht bleibe, was der Vorsitzende verneint. Niederschrift_49_GV_Sitzung.doc Seite 5/9 Thomas Riegler erläutert, dass aus seiner Sicht aufgrund der jetzigen Voraussetzungen und vorliegenden Informationen eine Bewilligung zu verwehren sei. Zusätzlich sei er der Meinung, dass die für ein gesamtes Objekt erteilte Bewilligung im Nachhinein nicht auf eine einzelne Wohneinheit beschränkt werden könne. Nach längerer Diskussion über die offenen Punkte stellt der Vorsitzende den Antrag Dietrich Oberdorfer über nachstehende Punkte zu informieren und ihn um Klärung zu bitten: - Angabe einer Möglichkeit, das derzeitige Wohnobjekt in kleinere Einheiten aufzuteilen bzw. Angabe der Wohneinheit, für welche diese Nutzungsmöglichkeit beantragt wird, sodass diese zur familiären Nutzung ausreicht und von Seiten der Gemeindevertretung akzeptiert werden könne. - Angabe darüber, wie das Objekt inkl. der dazugehörigen Liegenschaft zukünftig genutzt werde. GR Markus Netzer erkundigt sich über den Wasser- und Kanalanschluss des Gebäudes. Der Vorsitzende erläutert, dass die Bescheide bereits ergangen seien, das Objekt derzeit noch nicht an die Abwasserbeseitigungsanlage angeschlossen sei. Es könne derzeit ja auch nicht genutzt werden. Dem vorerwähnten Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 5.: Ausbau Abwasserbeseitigungsanlage BA 10 (Inner-, Außerbofa, Winkel, Pfanges und Ober Trantrauas) und Ausbau Wasserversorgungsanlage BA 11 (Innerund Außerbofa) – Vergabe Baumeisterarbeiten Der Vorsitzende erläutert, dass die Baumeisterarbeiten für den Ausbau der Abwasserbeseitigungsanlage BA 10 und den Ausbau der Wasserversorgungsanlage BA 11 gemeinsam ausgeschrieben wurden. Folgende Angebote seien eingelangt: Summe Gesamtprojekt Swietelsky AG EUR 1.046.115,06 (netto) Jäger Bau GmbH EUR 1.180.433,70 (netto) Hilti & Jehle GmbH EUR 1.187.119,32 (netto) Wilhelm + Mayer Bau GmbH EUR 1.198.034,97 (netto) Nägele Hoch- und Tiefbau EUR 1.296.837,76 (netto) Strabag AG EUR 1.627.609,37 (netto) Der Vorsitzende erläutert, dass Billigstbieter in beiden Projekten die Fa. Swietelsky AG sei. Auf die Abwasserbeseitigungsanlage entfalle ein Betrag von EUR 704.488,93 (netto), auf die Wasserversorgung ein Betrag von EUR EUR 341.626,12 (netto). Der Vorsitzende teilt mit, dass im Voranschlag für die Abwasserbeseitigungsanlage BA 10 insgesamt EUR 910.000,00 (2020-2022) abgebildet seien. Mit der für 2020 veranschlagten Summe von EUR 530.000,00 werde jedenfalls das Auslangen gefunden. Die restlichen Kosten werden in den Jahren 2021-2022 abgerechnet. Für die Wasserversorgungsanlage BA 11 seien insgesamt EUR 1.575.000,00 (2020-2022) abgebildet. Mit der für 2020 veranschlagten Summe von EUR 1.115.000,00 werde ebenfalls das Auslangen gefunden. Die restlichen Kosten werden in den Jahren 2021-2022 abgerechnet. In der veranschlagten Summe sei ebenfalls die Erweiterung der Wasserversorgungsanlage im Zuge des Fernwärmeprojektes berücksichtigt, weshalb die Summe relativ hoch erscheine. Geplanter Baustart im Bereich Außerbofa sei noch im Herbst 2020. Der Bescheid zum Ausbau der Wasserversorgungsanlage BA 11 liege vor, der Bescheid für den Ausbau der Abwasserbeseitigungsanlage BA 10 sei noch ausständig. Zwei Vollmachten könne die Verhandlungsleiterin nicht eindeutig als Niederschrift_49_GV_Sitzung.doc Seite 6/9 Zustimmung zum Projekt einstufen, weshalb zwei der vorliegenden Zustimmungserklärungen neuerlich eingeholt werden müssen, was jedoch kein Problem darstellen sollte. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden die Vergabeempfehlung der Fa. Breuß Mähr Bauingenieure sowie M+G Ingenieure zur Kenntnis und bittet GR Klaus Schröcker um die Ausführungen aus dem Bau- und Raumplanungsausschuss. GR Klaus Schröcker erläutert, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss am 27. August 2020 über diesen Punkt beraten habe. Dem Ausschuss wurde der Preisspiegel zur Kenntnis gebracht. Die Summen liegen innerhalb der im Voranschlag vorgesehenen Positionen. Der Bau- und Raumplanungsausschuss empfehle der Gemeindevertretung die positive Beschlussfassung unter der Voraussetzung, dass unbedingt darauf zu achten sei, dass die veranschlagten Kosten nicht überschritten werden. Allfällig entstehende Mehrkosten und Regiearbeiten seien vor Genehmigung entsprechend kundzumachen und im Vorfeld seitens der Bauherrschaft freizugeben. Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, der Vergabe der Baumeisterarbeiten betreffend den Ausbau der Abwasserbeseitigungsanlage BA 10 (Inner-, Außerbofa, Winkel, Pfanges und Ober Trantrauas) und Ausbau der Wasserversorgungsanlage BA 11 (Inner- und Außerbofa) zu einer Angebotssumme von EUR 1.046.115,06 (netto) an die Fa. Swietelsky AG unter Berücksichtigung der durch den Bau- und Raumplanungsausschuss gemachten Vorgaben, zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig zugestimmt. zu 6.: Vergabe Winterdienst Der Vorsitzende erläutert, dass bereits im letzten Jahr eine Ausschreibung gemäß Vergabegesetz erfolgt sei. Dieses Jahr wurde die Ausschreibung für die Jahre 2020/2021 bis 2023/2024 vorgenommen. Der Vorsitzende erläutert, dass für die 3 ausgeschriebenen Lose jeweils ein Angebot vorliege und bringt den Anwesenden die Aufstellung über die eingelangten Angebote zur Kenntnis. Die Aufstellung sei basierend auf einem angenommenen Stundenausmaß aus den Vorjahren. Folgende Angebote seien vorliegend: Los 1 Rainer Wachter, Dorfstraße 26, 6793 Gaschurn Los 2 Florian Lerch, Ober Trantrauas 75a, 6793 Gaschurn Los 3 Heinrich Tschofen Transporte GmbH, Kiesgrube 198b, 6791 St. Gallenkirch Der Vorsitzende erläutert dazu, dass die Streuarbeiten im Los 2 von Rainer Wachter übernommen würden und bringt den Anwesenden die Ausschreibungsunterlagen inkl. der vorliegenden Leistungsverzeichnisse zur Kenntnis. Der Vorsitzende regt an, den Winterdienst für die nächsten 4 Jahre zu vergeben. GR Klaus Schröcker erkundigt sich über die Breitstellungsgebühr für die Gerätschaften, welche in den Vorjahren bezahlt wurde. Der Vorsitzende erläutert, dass diese bereits in den Ausschreibungsunterlagen berücksichtigt sei. Der Vorsitzende teilt weiter mit, dass die Fa. Heinrich Tschofen Transporte die Preise im Gegensatz zum letzten Jahr stark erhöht habe, weshalb ein Gespräch stattgefunden habe. Festgelegt sei die Erhöhung nach Transportkostenindex, was bisher auch von allen Frächtern akzeptiert wurde. Der Vorsitzende übergibt den Anwesenden sodann die Kostenaufstellung gemäß den angenommenen Stunden. Christoph Wittwer erkundigt sich über die Entsorgung des gestreuten Splitts. Niederschrift_49_GV_Sitzung.doc Seite 7/9 Der Vorsitzende erläutert, dass dieser durch die Gemeinde zuerst aufgeräumt und dann als Sondermüll entsorgt werde. In Gaschurn werde auch nicht zuletzt aus diesem Grund nur noch Salz gestreut. Kurt Klehenz erkundigt sich, wie hoch die Kosten der Streuarbeiten durch die Gemeindemitarbeiter wären. Der Vorsitzende teilt mit, dass dies auf Anhieb nicht gesagt werden könne. Miteinzubeziehen seien die Personalkosten sowie die Kosten für das Fahrzeug. Als problematisch habe sich in der Vergangenheit auch immer wieder dargestellt, dass die Bauhof-Fahrzeuge nur ein geringes Fassungsvermögen haben, weshalb immer wieder Splitt im Bauhof nachgefüllt werden musste und so unnötige Fahrten stattfanden. Adolf Felder stellt die Frage, weshalb in Partenen nicht auch gesalzen werde. Der Vorsitzende erklärt, dass es bereits in Gaschurn viele Diskussionen darüber gegeben habe und in Partenen ca. 2 Monate keine Sonne scheine, weshalb einfacher mit Splitt gestreut werden könne als in Gaschurn. Jedoch könne die Diskussion in Zukunft sicherlich geführt werden. Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, die Aufträge zur Schneeräumung gemäß den vorliegenden Angeboten: - Los 1: Rainer Wachter, Dorfstraße 26, 6793 Gaschurn - Los 2: Florian Lerch, Ober Trantrauas 75a, 6793 Gaschurn Streuen: Rainer Wachter, Dorfstraße 26, 6793 Gaschurn - Los 3: Heinrich Tschofen Transporte GmbH, Kiesgrube 198b, 6791 St. Gallenkirch für die Jahre 2020/2021 bis 2023/2024 zu vergeben. Wobei die Straße Außerbofa durch die Fa. Heinrich Tschofen Transporte GmbH geräumt und von Rainer Wachter mit Salz gestreut werden soll. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 7.: Genehmigung der letzten Niederschrift(en) Die Niederschrift über den öffentlichen Teil der 48. Gemeindevertretungssitzung wird nach einer Änderung einstimmig genehmigt. Die Niederschrift über den nicht öffentlichen Teil der 48. Gemeindevertretungssitzung wird einstimmig genehmigt. zu 8.: Allfälliges Der Vorsitzende teilt mit, dass mit den Arbeiten beim Feuerwehrhaus Gaschurn bereits begonnen wurde. Der Spatenstich werde nach Vorliegen der Förderzusage erfolgen. Morgen finde noch ein Termin mit dem Landesfeuerwehrverband diesbezüglich statt. zu 9.: Umwidmungsansuchen Albert Wittwer, Klusertobel 74a, 6793 Gaschurn (Entwurf) Der Vorsitzende erläutert den vorliegenden Antrag auf Umwidmung sowie den Plan. Beantragt wurde die Umwidmung im Bereich der GST-NR 909/1, .997, 910/5, 909/3 und 910, GB Gaschurn, in „Baufläche Wohngebiet 1“ sowie „Baufläche Mischgebiet-L“. Angedacht sei, das bestehende Wohnhaus Klusertobel 74, 6793 Gaschurn, abzubrechen und anschließend neu zu errichten. Zusätzlich bestehe das Ansinnen, den derzeit bestehenden Stall in diesem Niederschrift_49_GV_Sitzung.doc Seite 8/9 Bereich zu erneuern. Derzeit sei die Flächenwidmung „Freifläche Freihaltegebiet“ bzw. „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ ausgewiesen. Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, dem Entwurf über die Änderung des Flächenwidmungsplanes gemäß Plan vom 02. September 2020 zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. Abschließend bedankt sich der Vorsitzende bei den Anwesenden für ihr Engagement und wünscht ihnen eine gute und faire Wahl. Er hoffe, dass die zukünftige Gemeindevertretung das Beste für die Gemeinde erreiche und wünsche dabei viel Erfolg. Ende: 21:13 Uhr Die Schriftführerin: Der Vorsitzende: Sandra Tschanhenz Bgm. Martin Netzer, MSc Niederschrift_49_GV_Sitzung.doc Seite 9/9
  1. gaschurnvertretung
20200901_Gemeindeinfo_05 Silbertal 01.09.2020 zugestellt durch post.at Silbertaler Gemeindeinfo AMTLICHE MITTEILUNG SEPTEMBER 2020 AUSGABE 5/2020 Lesung im Hotel Hirschen mit Sabine Grohs Am 9. September 2020 um 20:00 Uhr findet im Hotel Hirschen eine offene Lesung aus dem Buch „Außer Haus“ von Sabine Grohs statt. Der Inhalt des Romans ist eine Familiengeschichte, die 1850 beginnt und im Jahr 1999 endet und die historische Geschichte des Tales in einer Erzählung um eine alte Montafoner Familie umreißt. Da der Roman im Montafon spielt, kommen viele Orte, historische Gasthäuser und Persönlichkeiten, aber auch historische Gegebenheiten aus dem Tal vor. Der Veranstalter ist die Gemeinde Silbertal und Familie Netzer. Die Lesung findet bei freiem Eintritt statt unter Einhaltung der aktuellen Covid-19-Bestimmungen. —————————————————————————————————————————————————- Gemeindewahlen am 13.September 2020 Liebe Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger! Hiermit möchten wir Sie noch über einige Hygieneempfehlungen zum Schutz gegen Covid-19 seitens der Landeswahlbehörde betreffend Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahl am 13. September 2020 informieren:           Kranke Wählerinnen und Wähler sollen dringend die Möglichkeit der Briefwahl nutzen! Ansammlungen vor und im Wahllokal sind zu vermeiden und eine dauerhafte Distanz von einem Meter zwischen sich und anderen Personen einzuhalten. Der Eingang ins Wahllokal (Vereinshaus Silbertal) ist bei der oberen Türe und der Ausgang bei der Türe im Erdgeschoss! Die Hände sollen bei Betreten des Wahllokales mit dem bereitgestellten Desinfektionsmittel desinfiziert werden. Vor Eintritt ins Gebäude des Wahllokales und während des gesamten Aufenthaltes darin, muss ein Mundund Nasenschutz getragen werden! Der Eintritt ohne Mund- und Nasenschutz ins Wahllokal ist ausnahmslos verboten und untersagt! Beim Husten oder Niesen sind Mund und Nase mit gebeugtem Ellenbogen oder einem Papiertaschentuch bedeckt zu halten und dieses ist sofort zu entsorgen! Es wird empfohlen, die amtliche Wahlinformation, sowie den amtlichen Lichtbildausweis zur Identitätsfeststellung so bereitzuhalten, dass ein Kontakt mit den Wahlbehörden vermieden werden kann. Aus hygienischen Gründen wird empfohlen, den bzw. die Stimmzettel schon zu Hause auszufüllen oder ein eigenes Schreibgerät (Kugelschreiber, Bleistift, Filzstift, etc.) in das Wahllokal mitzubringen. Sobald das Wahlkuvert in die Wahlurne geworfen wurde, ist das Wahllokal (Vereinshaus) sofort zu verlassen! Wir möchten Sie noch darauf hinweisen, dass die Möglichkeit besteht, eine Wahlkarte anzufordern und somit Ihre Stimme mittels Briefwahl abzugeben! Die Anforderung kann entweder mittels Anforderungskarte bei der „Amtlichen Wahlinformation“, mit Bürgerkarte, Handysignatur, persönlich oder unter www.wahlkartenantrag.at erfolgen! Eine Beantragung per Telefon ist leider nicht möglich bzw. nicht zulässig, da von der Landeswahlbehörde im Bedarfsfall ein schriftlicher Nachweis über die Beantragung verlangt wird! ——————————————————————————————————————————————————————- KLIMAKRISE – WALDKRISE Obwohl wir in Vorarlberg im Vergleich zu anderen Regionen in diesem Jahr bis dato mit ausreichend Regen gesegnet sind, macht uns der KLIMAWANDEL auch in den Standeswaldungen sehr zu schaffen. Der Schadholzanfall der letzten Jahre – Windwurfholz, Schneedruckholz in allen höheren Schutzwaldlagen mit Rekordeinschlag 2019, die Entwicklung der Jahresdurchschnittstemperatur mit langen Wärme- und Trockenphasen in den Jahren 2018 und 2019 und auch die in diesem Sommer gegebenen sehr warmen Wochen und mehreren Tagen mit Temperaturen über 30 Grad. Jedes festgestellte Käfernest ist umgehend - bevor die nächste Generation ausfliegt - aufzuarbeiten. Diese Arbeiten haben derzeit absoluten VORRANG vor allen anderen forstlichen Tätigkeiten! Deshalb bitten wir die privaten Waldbesitzer so rasch wie möglich mit der Aufarbeitung von mit Borkenkäfern befallenen Fichten zu beginnen.“ Herausgeber: Gemeinde Silbertal, Dorfstraße 8, 6782 Silbertal Telefon: 05556 / 74104 Email: buergerservice@silbertal.at www.silbertal.at VOLLMOND-SAGENWANDERUNG IM SILBERTAL Am Mittwoch, 2.September 2020 eintauchen in Mystik und Brauchtum mit Hertha Glück ins frühzeitliche Montafon. Reservierung erforderlich auf https://montafon.at/vollmond-sagenwanderung Weiterer Termin: Donnerstag, 01.10.2020 Die Vollmond-Sagenwanderung findet bei jeder Witterung statt. —————————————————————————————————————————————————— Alpabtrieb der Alpe Gafluna am Freitag 4. September 2020 mit Eintreffen der geschmückten Kühe beim Almastall um ca. 12:30 Uhr und Bewirtung. —————————————————————————————————————————————————–-- 8. Knappenclubfest für Kinder am Kristberg Am Samstag, den 5. September 2020 findet das 8. Knappenclubfest am Kristberg statt. Das Fest steht wieder ganz im Zeichen vom Bergerlebnis „Auf den Spuren von Silbi“. Auch dieses Jahr wurde wieder ein tolles Programm zusammen gestellt. Entdeckungstouren mit Monika (Start um 10:30 Uhr und 13:30 Uhr), spannende Schatzsuche, Kinderschminken, bunte Ballontiere, Hüpfburg, Silberspielwelt und noch einiges mehr. —————————————————————————————————————————————————— Reiseziel Museum Das Land Vorarlberg, das Fürstentum Liechtenstein und der Kanton St. Gallen laden zu einem „Reiseziel Museum Wochenende am 5. und 6. September 2020 ein. Statt der üblichen drei Aktionstermine über den Sommer wird die Familienaktion „Reiseziel Museum“ heuer im Rahmen eines großen „Reiseziel Museum“-Wochenendes Anfang September in 36 Museen über die Bühne gehen. In allen 4 Montafoner Museen wird am Sonntag 6.September 2020 von 10:00 Uhr -17:00 Uhr ei n s p an n en d es Pr o g r am m f ü r Fam i l i en m i t Vorarlberger Familienpass geboten! Alle Programme und Details dazu finden Sie unter: www.reiseziel-museum.com. —————————————————————————————————————————————————–-- IFS-Sozialberatungen Die ifs regionale Sozialberatung ist die zentrale Anlaufstelle für alle Menschen in Vorarlberg, die Fragen zur Existenzsicherung oder psychosoziale Probleme haben. Sie widmen sich konkreten, aber auch den noch unklaren Anliegen, bieten Unterstützung bei der Klärung sowie Beratung. Helfen in Krisensituationen und vermitteln nach Wunsch und Bedarf weiterführende Angebote. Jeden zweiten Mittwoch von 08:00 Uhr-12:00 Uhr werden Sprechstunden im Marktgemeindeamt Schruns (1. OG Besprechungszimmer) kostenlos angeboten. —————————————————————————————————————————————————— Stellenangebot Zimmermädchen in Teilzeit beim Panoramagasthof Kristberg Du suchst für 1-2 Tage, auch nur Vormittags möglich, einen Job? Ja! Dann bewirb Dich gleich unter der Telefonnummer +43 5556 72290 bei der Familie Zudrell vom Panoramagasthaus Kristberg Neben einen sehr guten Bezahlung bekommst Du auch eine Saisonkarte für die Montafoner Kristbergbahn und weitere Vorteile. ———————————————————————————————————————————–——————-- Stellenangebot Betreuerin für eine Ferienwohnung im Zentrum vom Silbertal für den Wintersaison 2020/2021 für ca. 10-12 Wochenenden für 2 Stunden (keine Bettwäsche). Fam. Corne und Marieke Maljaars, Haus Matta Mail: hausmatta@xs4all.nl oder Tel: +31611859901
  1. gemeindeinfo
20200828_GaPa_Zitig Gaschurn 28.08.2020 GaPa-Zitig September 2020 Inhaltsverzeichnis Berichte Seite 2 - 14 Tourismus Seite 15 Allfälliges Seite 16 - 22 Soziales Seite 23 - 25 e5 Seite 26 Vereine Seite 27 - 30 Titelbild: „Verbauung Tafamuntlawine“ © Bgm. Martin Netzer, MSc Gerne können auch Bilder für die Titelseite an gemeinde@gaschurn.at gesendet werden. Zugesandte Bilder dürfen von der Gemeinde Gaschurn für jegliche Zwecke verwendet werden. Impressum: Medieninhaber: Gemeinde Gaschurn Herausgeber: Gemeinde Gaschurn, Dorfstraße 2, 6793 Gaschurn Tel.: 05558/8202-0, Email: gemeinde@gaschurn.at DVR-Nummer der Gemeinde Gaschurn: 0106135 ATU-Nummer der Gemeinde Gaschurn: 38137404 Druckerei: Kopierstudio Marent, Schruns Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird teilweise auf eine gendergerechte Formulierung verzichtet. Inhaltlich sind beide Geschlechter angesprochen. Berichte Seite des Bürgermeisters beit geleistet. Das war jedoch nur mit dem guten Zusammenspiel mit allen Leistungsanbietern, Gastgebern, Bergbahnen, Wanderführern und Bergführern bis hin zu den Sportgeschäften und Restaurants möglich. Alle haben zu diesem Erfolg beigetragen. Wildes Campieren Auch wenn wir diesen Sommer erleben konnten, wie sehr unsere Region als Urlaubsdestination geschätzt wurde, kann und darf es nicht in unserem Sinn sein, Liebe Leserin, lieber Leser, nach dem Lock-down im Frühjahr 2020 aufgrund der COVID-19-Pandemie, die immer noch andauert, war es gar nicht so einfach, die Systeme wieder hochzufahren. Unsicherheit ist keine optimale Energiequelle. Daher ist zu analysieren und zu beurteilen, welche Szenarien eintreten können. Da sich das Ganze als sehr komplex darstellt, war und ist das gar nicht so einfach. Im touristischen Bereich haben wir versucht, unsere Stärken in dieser schwierigen Zeit hervorzukehren. Unsere Marke „Montafon“ hat uns hier einmal mehr eine ausgezeichnete Grundlage geboten. Wir sind eine Region, die in sehr engem persönlichen Kontakt mit ihren Gästen steht. Der relativ hohe Stammgästeanteil hat uns gerade heuer sehr geholfen. Unsere Gäste rufen bei ihren Vermietern an und vertrauen auf deren Einschätzung der Situation. Das Montafon ist „nahe“, leicht zu erreichen und es muss – sollte sich die Situation überraschend ändern – nicht erst kompliziert organisiert werden, wie man nach Hause kommt. Somit konnten wir mit dem Slogan „Urlaub im Süden…“ und für den österreichischen Markt „Sprachbarriere…“ mit entsprechenden Bildern, Texten und Videos viele und auch zahlreiche neue Gäste ansprechen. Diese Gäste kommen sicher wieder, darauf können wir uns verlassen. Unser Montafon-Tourismus-Team hat hier ganze Ar- dass im Talbereich bis hinauf in die Silvretta wild – darunter fällt auch das Übernachten auf Parkplätzen – gecampt wird. Diesbezüglich wurde unsererseits schon mit der Bezirkshauptmannschaft Bludenz und GSL-Tourismus Kontakt aufgenommen. Hier findet eine nicht tragbare Entwicklung statt, der umgehend entgegenzuwirken ist. Fahrzeuge nicht auf Parkplätzen und Alpwiesen abzustellen, seine Notdurft nicht irgendwo zu verrichten, etc. sollte eigentlich nicht eingefordert werden müssen. Bleibt zu hoffen, dass hier - wie bei anderen Themen der Naturschutz bis hin zum Alpenverein Stellung beziehen und sich für den Erhalt der Natur- und Kulturlandschaft an einem der schönsten Plätze Vorarlbergs einsetzen. Schwimmbäder Ursprünglich war es von Seiten der Landesregierung ja ganz gut gemeint, dass die Vorarlberg Card – aufgrund der COVID-19-Entwicklung und zur Unterstützung unserer Familien im Land – zu einem günstigen Preis verkauft wurde. Unser Freizeitpark Mountain Beach als auch das Schwimmbad Partenen wurden geradezu gestürmt. Noch nie hat es das gegeben. An vielen Tagen waren alle Raftingreifen bereits um 10:00 Uhr ausgegeben. Wir mussten im Mountain Beach die Eintritte beschränken, um die Sicherheitsvorgaben einhalten zu können. Teilweise konnten wir nicht alle Gäste einlassen, konnten ihnen jedoch als Alternative 2 Berichte unser beheiztes Freischwimmbad in Partenen anbie- Verständnis sollte es machbar sein, das Ganze zum ten. Das wiederum hat dazu geführt, dass wir dort an positiven Abschluss für uns alle zu bringen. einigen Tagen mehr als 150 Eintritte verzeichnen Am 19. Dezember 2020 ist die offizielle Eröffnung ge- konnten. plant, was aber nicht heißen soll, dass man nicht Andreas Durig, der beide Anlagen leitet, und unserem schon viel früher auf den Schiern abfahren kann! ganzen Team möchte ich an dieser Stelle unser aller Dank aussprechen. Sie sind nicht nur zeitweise am Bauhofteam Limit gewesen sondern weit über ihre Grenzen hin- Nachdem wir die anfängliche Zeit des Sommers dazu ausgewachsen. Nur mit großer Motivation und Belast- genutzt haben, unsere Wanderwege im Talbereich barkeit war das zu stemmen. Herzlichen Dank! umfangreich zu erneuern, wurde die Wanderwegbetreuung in den höher gelegenen Bereichen forciert. Reinhard Lechner Zu Beginn des Jahres hat sich der eine oder andere Mit Reinhard Lechner ist ein Mitarbeiter in den wohl- mitunter gefragt, ob es heuer aufgrund der Pandemie verdienten Ruhestand eingetreten, den wir alle sehr überhaupt so viele Blumen etc. braucht. Wir haben schätzen. Von Verputzerarbeiten bis hin zur Pflege uns dazu entschlossen, unsere Außenanlagen und den des Ortsbildes von Gaschurn und Partenen hat Rein- Blumenschmuck wie bisher mit unermüdlichem Ein- hard Tag für Tag hervorragende Arbeit geleistet. Mit satz in den besten Zustand zu versetzen. Ich meine, seiner überlegten und ruhigen Art hat er alles, was er das ist vollumfänglich gelungen und sowohl Einheimi- tat, mit großer Umsicht erledigt. sche als auch unsere Gäste schätzen dies sehr. In einer Zeit, in der es ihm gesundheitlich nicht gut ging, musste ich ihn fast dazu zwingen, zu Hause zu Kinder- und Schülerbetreuung bleiben und sich erst mal richtig zu erholen. Für ihn Unsere Gemeinde hat sich zum Ziel gesetzt, möglichst stand die Arbeit im Mittelpunkt. Durch seine Abwe- optimale senheit sollten seine Kollegen nicht unnötig belastet schaffen. Mit dem Kinderwerkstättli, unseren Kinder- werden, wie er meinte. So ist unser „Reini“ – wie wir gärten, dem Ganztagesstandort Hochmontafon in ihn alle nennen – eben. Gortipohl Wir alle möchten uns bei dir, lieber „Reini“, recht Mittelschule) haben wir das ganz gut geschafft. Kinder herzliche bedanken. Genieße deinen Ruhestand mit werden älter. Daher wird man sich darüber Gedanken deiner Frau und deiner ganzen Familie und – bleib machen müssen, wie die Betreuung der Kinder – zu- gesund! mindest bis zum 8. Lebensjahr – während der Ferien- Rahmenbedingungen (Eltern-Kind-Zentrum, für Familien Volksschule zu und zeiten über das ganze Jahr hinweg, organisiert werden Schipisten 60+65 – Gaschurn kann. Vielleicht wäre ein Weg dazu, dass die Freizeit- Jeden Tag einen Schritt weiter. Jeden Tag kommen wir pädagogen, die meist nur ein sehr geringes Beschäfti- einer perfekten Piste nach Gaschurn näher. Die Quer- gungsausmaß haben, hierfür eingesetzt werden könn- fahrt vom Bereich Antili bis hin zum Hotel Daneu stellt ten. als Ganzes eine große Herausforderung dar. Hier wird „Freizeitpädagogen“ wahrscheinlich auch gesteigert. sowohl von den eingesetzten Firmen und deren Mit- Dies wird jedoch nur im Zusammenspiel mit unserer arbeitern, als auch von den Anwohnern einiges abver- Nachbargemeinde, im Sinne des in Gründung befindli- langt. Für diesen Einsatz und das Zutun aller möchte chen Gemeindeverband Hochmontafon, umsetzbar ich meinen Dank aussprechen. Ein ganz besonderer sein. Dadurch würde die Attraktivität des Dank geht an Kilian Zinnecker, der wahrscheinlich Tag und Nacht mit der Schipiste beschäftigt ist. Wir alle Wasserversorgungsanlage Gundalatscherberg wissen, dass es heutzutage nicht leicht ist, ein solches Die Masse der Leitungen sind verlegt. Nun sind noch Projekt in die Tat umzusetzen, aber mit gegenseitigem 3 Berichte die Druckunterbrecher als auch die Hochbehälter zu 21. Oktober 2020 an die Mieter, Mietkäufer bzw. Käu- errichten. Die Hochbehälter im Bereich der Mittelsta- fer übergeben werden können. tion der Versettlabahn sorgen dafür, dass künftig auch Die Außenanlagen werden die nächsten Wochen fer- im Bereich Mittelmaisäß eine Löschwasserversorgung tiggestellt. In diesem Zuge soll auch der Vorplatzbe- gewährleistet werden kann. reich der Schule teilweise erneuert bzw. geringfügig Im Herbst werden die bisherige Quellefassung als erweitert werden. auch die Zerfallquelle neu gefasst. Dadurch ist auch Einige Wohnungen konnten den Interessenten schon künftig eine gewisse Redundanz und somit die Versor- zugewiesen werden, die eine oder andere Wohnung gung der Anschlussnehmer im gesamten Bereich si- stünde noch zur Verfügung. Bei Interesse einfach im chergestellt. In absehbarer Zeit – spätestens im Früh- Gemeindeamt melden. jahr 2021 – wird auch eine Verbindungsleitung zum Hauptnetz errichtet werden. Abwasserbeseitigungsanlage Winkel, Außerbofa, Innerbofa und Pfanges Die Bereiche Winkel, Außerbofa, Innerbofa und Pfanges werden 2020 und 2021 mit dem Kanal erschlossen. Damit sind dann alle Objekte im Dauersiedlungsbereich erschlossen. Gerade diese Infrastruktur kostet die Gemeinde nicht nur im Bau sondern auch im Erhalt als auch im Betrieb richtig viel Geld. Das sollte es uns jedoch wert sein. Wir dürfen in einer Region le- Fernwärme Gaschurn-Partenen ben, die es zu erhalten gilt. Dazu gehört auch ein sorg- Die Energie- und Wirtschaftsbetriebe Hochmontafon samer Umgang mit den Abwässern. GmbH (EWH) ist derzeit mit den ausführenden Firmen Mit dem Abwasserverband Montafon wird dies von intensiv damit beschäftigt, die Auskopplung bis zum allen acht oberhalb der Kläranlage gelegenen Gemein- Portal des Kopswerk II zu führen. Das Ganze sollte für den sichergestellt. Der Abwasserverband Montafon die EWH Ende Oktober 2020 abgeschlossen sein. Da- hätte noch einiges an Potenzial, um gerade im Bereich mit ist gewährleistet, dass der Abwärmeverbund Ga- der gemeinsamen Betreuung – auch der Anlagen im schurn-Partenen zeitgerecht auf die Abwärmenutzung Zuständigkeitsbereich der Gemeinden – noch Opti- umschalten kann. mierungen vorzunehmen. Für die Realisierung des Netzes in Partenen laufen Die Grundlage dafür bildet ein entsprechender digita- derzeit noch Kundengespräche. Wir hoffen, dass wir ler Kanalkataster, der in unserer Gemeinde die nächs- das Abwärmepotenzial auch für eine nachhaltige und ten Jahre erstellt wird. Dieser wurde bereits in Verbin- umweltfreundliche Versorgung von Partenen nutzen dung mit dem Leitungskataster der Wasserversor- können. gungsanlage durch unsere Gemeinde in Auftrag gegeben. e5 Durch eine gute und fachgerechte Wartung kann die Gerade mit der Realisierung des Abwärmeprojekts als Nutzungsdauer der Leistungssysteme um einige Jahre auch mit vielen anderen Maßnahmen hat unsere e5- verlängert werden. Das spart Kosten und vermeidbare Gemeinde einiges in Sachen Nachhaltigkeit getan. Im Aufwände. Jahr 2021 steht die nächste Zertifizierung an. Es kann gut möglich sein, dass der Erfolgskurs – bisher haben Wohnbau Partenen – „living in the south II“ wir bei jeder Zertifizierung ein „e“ mehr erreicht – uns Es ist geplant, dass die Schlüssel der Wohnungen am 4 Berichte zum fünften „e“ führt. hat sich insofern angeboten, als dass diese gleich ne- Viel Erfolg dabei! ben dem Apfelbaum, den wir anlässlich der Gründung unserer Partnerschaft gepflanzt hatten, errichtet wur- Zu- und Umbau Feuerwehrhaus Gaschurn de. Wie jeder sehen konnte, wurde bereits mit dem Zuund Umbau des Feuerwehrhauses Gaschurn begonnen. Von Seiten der Gemeinde und mit einem Zuschuss des Landes werden ca. EUR 1,2 Mio. investiert. Gerade in Zeiten der schwachen Wirtschaft hat die Gemeinde Gaschurn auch schon 2008 kräftig investiert. So wird auch jetzt dafür gesorgt, dass unsere Betriebe Arbeit haben. Ganz besonders freut es uns, dass wir die meisten Aufträge in der Region vergeben konnten. Im Frühjahr 2021 wird das Projekt abgeschlossen sein. Ich gehe davon aus, dass die Einweihung entsprechend gefeiert wird. Tanklöschfahrzeug-Tunnel (TLF-T/2000/200) Ortsfeuerwehr Partenen Im Zuge der Gemeindevertretungssitzung am 29. Juli 2020 wurde die Beschaffung eines neuen TLF-T beschlossen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf EUR 562.449,42. Da dieses Fahrzeug auch für den Einsatz im Tschambreutunnel eingesetzt wird, belaufen sich die Kosten für die Gemeinde nach Abzug der Förderungen auf EUR 279.546,44. Die Ortsfeuerwehr selbst, aber auch die illwerke vkw AG haben ihrerseits eine Unterstützung zugesagt, was diesen Betrag nochmals reduziert. Danke dafür. Das TLF-T wird im Frühjahr 2022 geliefert. Dann ist Aussichtsplattform „Piz Buin“ Die Vorarlberger Illwerke hat mit der Errichtung der Aussichtsplattform „Piz Buin“ begonnen. Auf der bisherigen WC-Anlage wird eine Installation geschaffen, die von den Besuchern der Bielerhöhe sicher gut angenommen wird. Von ihr aus bekommt der Besucher einen Einblick in die Bergwelt und findet Informationen vor, die er so nicht erwarten würde. das Vorgängerfahrzeug ca. 33 Jahre in Verwendung. Druckrohrleitung Bürgermeister Berglen - bestätigt Am 21. Juni 2020 wurde in unserer Partnergemeinde Berglen der bisherige Bürgermeister Maximilian Friedrich mit einem fulminanten Ergebnis im Amt bestätigt. Wir gratulieren recht herzlich und freuen uns auch für die nächsten Jahre auf eine fruchtbringende Partner- Tag für Tag schreiten die Abbrucharbeiten bei der Druckrohrleitung vom Silvrettasee bis zum Obervermuntwerk I voran. Durch den Rückbau dieser Leitung inklusiv der Betonfundamente wird der Natur wieder viel zurückgegeben und auch dem Landschaftsbild Rechnung getragen. schaft. Die neue Partnerschaftsstele konnte ich Bgm. Maximilian Friedrich, als er seinen Familienurlaub in Gaschurn verbracht hat, offiziell präsentieren. Der Platz 5 Neue Betriebe Wie auf den sozialen Medien bereits kommuniziert, Berichte konnten wir erfreulicherweise drei neue Unternehme- Verhandlung sollte in Kürze erfolgen. Optimal wäre, rinnen und Unternehmer (Lederfee - Carmen Heinzig, wenn die Genehmigung nicht lange auf sich warten ließe, weil die Gerätschaften derzeit noch vor Ort im Einsatz sind. Damit könnte eine Trainingsstätte auf ca. 2000 Meter Seehöhe geschaffen werden, die es unseren Sportlern ermöglichen würde, die Sportförderungsgelder nicht in andere Länder zu tragen sondern zu Hause zu investieren. Zudem würden zahlreiche längere Reisen und Transporte (weniger Treibstoffverbrauch, weniger Flüge,…) wegfallen und die Reisezeit könnte viel sinnvoller zum Trainieren genutzt werden. Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen – 13. September 2020 Nach anfänglichen Diskussionen um den Wahltermin haben sich meine Bemühungen ausbezahlt. Es war ein großer Kraftakt und ich habe mir damit nicht nur Freunde geschaffen, aber es wäre für mich nicht richtig gewesen, einen Wahltermin während der Sommerferien durchzuführen. In unserer Gemeinde hat sich zur ursprünglich für März 2020 angesetzten Wahl nicht viel verändert. Daniel Sandrell stellt sich als einziger Kandidat der Bürgermeisterdirektwahl. Das bedeutet jedoch, dass er trotzdem 50 Prozent und eine Stimme von den abgegebenen gültigen Stimmen benötigt, um für dieses Amt gewählt zu werden. hortiONE - Julian Klehenz, Frisör - Georg Lebenich) in Bitte beachten, dass es einen Stimmzettel für die Bür- unserer Gemeinde begrüßen. Sie ergänzen das Ange- germeisterwahl und einen Stimmzettel für die Ge- bot für eine ländliche Tourismusgemeinde mit ihren meindevertretung gibt! Betrieben sehr und zeigen, wie attraktiv es ist, sich bei Bei einer einzigen Liste, die bisher nicht in der Ge- uns selbständig zu machen. meindevertretung vertreten war, hat sich die Zusammensetzung geändert. Aufgrund des Ausscheidens Basecamp Silvretta einer Person wurde eine Ergänzung eingebracht, wo- Die Vorarlberger Illwerke und die Gemeinde Gaschurn nach eine andere Person an der Stelle gesetzt wurde. haben im Zuge der Verhandlungen das Obervermunt- Der bisher erstgereihte Mandatar hat auf seinen Lis- werk II betreffend vereinbart, dass nach dem Rückbau tenplatz verzichtet. Für diesen wurde keine Ergänzung der Druckrohrleitungen im Bereich der Bielerhöhe eingebracht. Somit sind alle auf der Liste vertretenen Trainingsmöglichkeiten (Skirollerstrecken, Umkleide- Personen um eine Position nach vorne gerückt. möglichkeiten,…) geschaffen werden. Zu diesem Nutzt die Möglichkeit der Mitgestaltung unserer Ge- Zweck hat die Montafon Nordic GmbH einen entspre- meinde und nehmt an der Wahl teil. Mit einer hohen chenden Projektantrag bei der zuständigen Behörde Wahlbeteiligung kann durch die Stimme eines jedes eingereicht. Das Ganze wurde eingehend und mit Rücksprache der Sachverständigen entwickelt. Die 6 Berichte einzelnen der Wille der Menschen, die in Gaschurn Nutzungsgruppen und Systempartner ausgearbeitet und Partenen leben, abgebildet werden und die Wahl- wurden, stringent sind und aufeinander logisch werberinnen und Wahlwerber die dafür notwendige aufbauen, hatten wir in unsere Gemeinde immer ei- Legitimation erhalten. Wer an diesem Tag nicht zur nen klaren Fahrplan. Mit einem klaren Plan vor Augen Wahl gehen kann, hat die Möglichkeit mittels Brief- lässt sich viel machen. Die Luftbilder der letzten Jahre wahl an dieser so wichtigen Wahl teilzunehmen. – öffentlich auf www.vorarlberg.at (Vorarlberg Atlas) für jeden einsehbar – zeigen eindrücklich, was sich in Gemeindeangestellte mehr als 15 Jahren getan hat. Auch wenn ich das im Frühjahr schon getan habe, Darauf einzugehen, würde wohl mehr als eine ganze möchte ich mich dezidiert bei allen Mitarbeiterinnen GaPa-Zitig füllen. Jedenfalls ist es uns gelungen, für und Mitarbeitern in der Gemeinde bis hin zu unseren unsere Menschen neben dem Wohnraum auch das Badeanlagen bedanken. Dorfleben an sich nachhaltig zu sichern. Durch Spiel- Mit euch zusammen war es möglich, unsere Gemein- plätze, Kindergärten und Volksschulen in beiden Or- de, die Gemeindeverwaltung, das Bauhof- und Alt- ten, die Kleinkinderbetreuung und dem Ganztages- stoffsammelzentrumsteam usw. auf diesem so erfolg- standort unserer beiden Gemeinden im Hochmonta- reichen Weg zu führen. Ihr seid das große Kapital für fon haben wird die Basis dafür geschaffen, dass sich unsere Gemeinde, ihr gewährleistet Dinge, deren Exis- Familien bei uns wohl und aufgenommen fühlen. tenz viele Menschen gar nichts wissen oder ihnen An dieser Stelle möchte ich Thomas Riegler und Ruth nicht bewusst ist, wer dafür sorgt, dass wir jeden Tag Tschofen danken. Das Amt des Vizebürgermeisters frisches Wasser haben, die Blumen gepflegt sind, die bzw. der Vizebürgermeisterin ist nicht immer so ein- Straßen sauber sind und die Wanderwege gepflegt fach. Aber auch den Mitgliedern des Gemeindevor- werden. stands sei gedankt, die meist alle zwei Wochen zu einer Sitzung gerufen werden, um viele Anliegen und 7 Danke - Abschied Beschlüsse zeitnah zu fassen. Danke für eure Unter- Nachdem ich als Bürgermeister quasi in die Verlänge- stützung. rung geschickt wurde und es nicht mehr zu erwarten Allen, ob Mandataren oder Ersatzmandataren, danke ist, dass die Wahl noch einmal verschoben wird, neigt ich für ihr Engagement, das sie für unsere Gemeinde sich meine Zeit als Bürgermeister dem Ende zu. In in dieser Zeit an den Tag gelegt haben. diesen nun mehr als 15 Jahren als Bürgermeister und MUT – heißt für mich Miteinander (scheinbar) Un- zuvor ca. 4 Jahre als Gemeindesekretär wurde mir die mögliches Tun! Unser Bauhof bzw. Altstoffsammel- Möglichkeit gegeben, mich für unsere Gemeinde ein- zentrum, die beiden Betriebe (Zimmerei Wittwer und zusetzen. Es ist nicht nur eine große Ehre Bürgermeis- Metalltechnik Canal) und das Explorer Hotel zeigen ter sein zu dürfen sondern auch eine große Verant- beispielhaft, dass alles möglich ist, wenn Ziele klar und wortung, die zu tragen ist. Das eine oder andere muss unmissverständlich formuliert sind. Der Höhepunkt, man auch „ERtragen“. Mir war es mit dem Rückhalt die Realisierung der beschneiten Talabfahrt – oder meiner Fraktion und aller Mandatare und Ersatzman- besser die Schipiste nach Gaschurn – ist für mich der datare ermöglicht, aktiv zu gestalten und zu agieren. Beweis, dass ich als Montafoner bzw. wir als Montafo- Durch Konzepte ner nicht „stur“ sondern „beharrlich“ sind. Mit der (Räumliches Entwicklungskonzept, Tourismuskonzept, BTV bzw. der Silvretta Montafon als potentem Partner sportwissenschaftliches Konzept, Lauf- und Nordic konnte dieses „Jahrhundertprojekt“ – wie es mittler- Walking Szene Montafon, Spiel- und Freiraumkon- weile viele bezeichnen – der Umsetzung zugeführt zept, Begegnungsort Gaschurn 2020, Markenbildungs- werden. Auch hier wiederum und in bezeichnender prozess Montafon Tourismus, etc.) die überwiegend Weise die Verbindung mit dem Ausbau der Wasser- die Erstellung zahlreicher mit Bürgerbeteiligungen und unter Einbindung der Berichte versorgungsanlage Gundalatscherberg. sind mein Vater und mein Taufpate verstorben. Ob- Was wäre unsere Gemeinde ohne ehrenamtlich tätige wohl ich so nah war, habe ich viel zu wenig gemeinsa- Menschen! Bei allen Einsatzorganisationen und Verei- me Zeit für uns gefunden. So viel hätte ich noch von nen als auch deren Mitgliedern und Unterstützern ihnen lernen und vielleicht auch später selbst weiter- möchte ich mich bedanken und hoffe, dass sie mei- geben wollen. nerseits die Unterstützung wahrnehmen konnten, die Für mich war mein Einsatz für andere und unsere Ge- ich in meiner Funktion als Bürgermeister von ihnen meinde nur möglich, weil meine Gattin Cornelia mir entgegengebracht bekommen habe. Was unsere Ein- auch in schwierigen Zeiten stets zur Seite stand. Reto satzorganisationen und Lawinenkommission betrifft, und Beat fragten – bevor sie sich über meine Anwe- möchte ich einmal mehr und ganz speziell DANKE sa- senheit freuten – meist: „Musst du heute noch arbei- gen. Als für die Sicherheit in unserer Gemeinde Ver- ten?“ Meistens war es so und ich ging kurze Zeit spä- antwortlicher konnte ich mich immer auf sie und ihr ter wieder zum nächsten Termin. Umso mehr freue engagiertes und entschlossenes Handeln verlassen. ich mich, dass unsere Jungs das Ganze mitgetragen Ob beim Hochwasserereignis 2005 oder während der haben. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bei euch schneereichen Winter konnten wir miteinander die bedanken. bestmögliche Sicherheit für alle in unserer Gemeinde Einen ganz besonderen Dank möchte auch meinen so gut wie möglich gewährleisten. Schwiegereltern Reinhard und Erika aussprechen, die immer für uns da waren. Ohne dieses nahe und intak- Ein Wunsch liegt mir am Herzen: te familiäre Umfeld hätten wir das wohl nicht in dieser Ich wünsche mir, dass den Menschen, vom Bürger- Art geschafft. meister bis zu den Mandataren und Ersatzmandataren und unseren Mitarbeitern, mit dem entsprechen- So bleibt mir nur noch DANKE zu sagen. Es war eine den Respekt gegenübergetreten und mit ihnen kom- schöne und herausfordernde Zeit, ich habe viel ge- muniziert wird. Persönliche Angriffe sollten nicht er- lernt und Erfahrungen machen können, die mein Le- folgen. Sie haben das Große und Ganze zu sehen und ben wirklich bereichert haben. Ich freue mich schon müssen sich an die gesetzlichen Vorgaben halten und auf die Zeit nach dem 27. Oktober 2020 (Termin der tragen daher eine sehr große Verantwortung. Deshalb Angelobung der neuen Bürgermeister und Vize- haben sie und auch das Amt, das sie ausüben, großen Bürgermeister durch den Bezirkshauptmann). Ab dem Respekt verdient. Zeitpunkt der Angelobung sind die neuen Bürgermeis- Ein herzliches „Vergelt´s Gott“ nochmals allen, die sich ter offiziell im Amt. mit ganzer Kraft und selbstlos für unsere Gemeinde Der künftigen Gemeindevertretung und dem künfti- und unser Tal einsetzen. gen Bürgermeister wünsche ich viel Kraft und uns allen eine erfolgreiche Zukunft in unserer schönen Ge- Familie meinde. Es gibt wohl keinen schöneren Platz, an dem Wahrscheinlich hat uns die COVID-19-Pandemie allen wir leben könnten. Zeit gegeben, uns wieder einmal mit uns selbst zu beschäftigen und uns zu fragen, was im Leben wichtig Bleibt gesund! ist oder uns wichtig sein sollte. Mir persönlich ist es jedenfalls so ergangen. Auch wenn 15 ½ Jahre lang Martin Netzer, MSc erscheinen, sind sie für mich wie im Flug vergangen. Bürgermeister Unsere Kinder sind „dahergewachsen“ und haben sich entwickelt. Ich habe mich gefragt, ob ich nicht vor lauter „Gemeinde“ und Engagement für andere mein engstes Umfeld vernachlässigt habe. In dieser Zeit 8 Berichte Neues aus der Partnergemeinde Berglen Eröffnung des neuen Nachbarschaftsplatzes entgegengebrachte Vertrauen. „Ich wollte auch dieje- Am Mittwoch, 20. Mai 2020 weihten Bürgermeister nigen überzeugen, die mich bei meinem ersten Wahl- Maximilian Friedrich und Bauamtsleiter Reiner Raben- gang im Jahr 2012 nicht gewählt haben. Den jetzigen stein gemeinsam mit allen Beteiligten den neuen Stimmenzuwachs sehe ich als Bestätigung für meine Nachbarschaftsplatz in der Beethovenstraße, gegen- Arbeit und freue mich sehr darüber!“ Sein Dank galt über dem Rathaus und direkt neben dem ehemaligen auch dem Gemeinderat, den Mitarbeiterinnen und Rathaus, ein. Bürgermeister Maximilian Friedrich be- Mitarbeitern der Gemeinde, den Bürgermeistern aus dankte sich im Namen der Gemeinde, aber auch per- den Nachbarkommunen, allen Unterstützern sowie sönlich bei den Herren Wolfgang und Michael Blank seiner Familie. von „Blank Landschaftsarchitekten“ für die tolle Planung sowie bei Herrn Jens Ebinger und Herrn Jürgen Sigle von „Mayer Garten- & Landschaftsbau“ aus Leutenbach-Nellmersbach für die sehr gelungene Umsetzung und die damit einhergehende Aufwertung des Ortbildes. Bgm. Martin Netzer, MSc aus der Partnergemeinde Gaschurn, war unter den ersten Gratulanten dabei. Er überreichte dem frisch gekürten Wahlsieger ein tolles Bild vom „Piz Buin“. Bildnachweis: ZVW/Palmizi Wahl Am Sonntag, 21. Juni 2020 fand die Bürgermeisterwahl in Berglen statt. Bei einer erstaunlichen Wahlbeteiligung von 50,45 % fielen 95,91 % der abgegebenen Stimmen auf Maximilian Friedrich, der damit klar für eine weitere Amtsperiode gewählt wurde. 4,09 % der Stimmen gingen an Sonstige. Der Vorsitzende des Wahlausschusses, Armin Haller, verkündete um ca. 20.00 Uhr unter viel Applaus das Ergebnis vor dem Rathaus, wo sich bereits Landrat Dr. Richard Sigel, viele Bürgermeister der Nachbarkommunen, Gemeinderäte und weitere Gratulanten eingefunden haben. Sichtlich erfreut bedankte sich Maximilian Friedrich bei allen Wählerinnen und Wähler für 9 die außerordentlich hohe Wahlbeteiligung und das Berichte Blumenschmuck Der COVID-19-Pandemie zum Trotz hat unsere Blumenpflegerin Monika auch heuer wieder Gaschurn und Partenen mit farbenfrohen Blüten verschönert. Unserer Monika gilt ein besonderer Dank für die Blumenpracht, die sie immer wieder zaubert und die ge- „Blumen sind das Lächeln der Erde!“ Ralph Waldo Emerson samte Gemeinde damit schmückt. Kindergarten Gaschurn Unser Farbenfest Wir beschäftigten uns das ganze Kindergartenjahr sehr intensiv mit den Farben, sind ins Farbenland gereist und haben zu den jeweiligen Farben immer eine passende Jause gemacht. Als krönenden Abschluss feierten wir ein kunterbuntes Farbenfest und hatten jede Menge Spaß dabei. Abschiedsfeier mit Action Am 01. Juli 2020 feierten wir am Nachmittag mit den Kindern, die in die Schule kommen, eine Abschlussfeier. Wir machten bei Wind und Wetter eine Schatzsuche durch Gaschurn. Wir zogen mit Regenjacken und Regenschirmen los, die Kinder sprangen in jede Wasserpfütze und eilten von Hinweis zu Hinweis. Nachdem die Kinder den Schatz gefunden hatten, wurden die Eltern eingeladen, um auf unser schönes Jahr anzustoßen. Wir wünschen Niklas, Robert, Ricardo, Lina, Hanna und Laura einen guten Schulstart! 10 Berichte Spielgruppe Novi Vor der Sommerpause besuchte die Spielgruppe Novi Lisis kleine Hühnerfarm. Zu Fuß ging es Richtung Blumeneck ins Untere Trantrauas. Dort wohnt in einem neu renovierten Holzhaus Elisabeth mit ihrer Familie. Zur Familie gehören außerdem noch 25 Hühner und ein kleines Küken. Die flauschigen Seidenhühner und das flinke Küken eroberten sofort die Herzen der Kinder. Wer sich traute, durfte eines von ihnen vorsichtig halten. Wir konnten fünf verschiedene Hühnerrassen in der Wiese beobachten, wie sie eifrig nach Würmern, Gräsern und Insekten suchten. Besonders gerne mochten sie die Körner, die Elisabeth mit den Kindern verstreute. Die Kinder waren nicht nur von den Hühnern fasziniert, sondern auch von den vielen tollen Spielsachen und Spielmöglichkeiten, die es bei Elisabeth gibt. Vor allem das selbstgebaute Baumhaus fand großen Anklang. Der krönende Abschluss dieses erlebnisreichen Vormittages war eine Grillparty mit Würstchen, selbstgebackenem Brot und sonstigen Leckereien. Liebe Elisabeth, wir möchten uns nochmals ganz herzlich für die Einladung bedanken. Die Kinder hatten sehr viel Spaß bei dir! Kinderwerkstättli Gaschurn Da jeder Anfang auch immer ein Abschied bedeutet, Gute für ihren Start im Kinderwerkstättli Gaschurn ist der Neuanfang bei den Waldfüchsle Ludesch für und im Kinderwerkstättli St. Gallenkirch! mich auch gleichermaßen ein Abschied vom Kinder- Danke für Euer Vertrauen und die schöne gemeinsa- werkstättli Gaschurn, meinen geschätzten Mitarbeite- me Zeit! rinnen Daniela Weber, Daniela Landsmann und Julia Raffler in Mutterschutz, von euch Eltern und vor allem von euren Kindern! Schweren Herzens habe ich zum 31. August 2020 gekündigt. Meine Nachfolge wird Silvana Maier aus Vandans 11 übernehmen. Ich wünsche ihr auf diesem Wege alles Christine Berichte Liebe Eltern, in der Ausbildung zur pädagogischen Fachkraft, da heute möchte ich mich bei euch als neue Leitung des meine Ausbildung aus der Schweiz nur zum Teil aner- Kinderwerkstättli Gaschurn und St. Gallenkirch vor- kannt wurde. stellen. Viele neue Aufgaben stehen nun bevor. Ich freue mich Mein Name ist Silvana Maier, ich bin 39 Jahre alt, le- sehr auf die kommenden Herausforderungen. dig und wohne in Vandans. Ich freue mich sehr darauf eure Kinder in ihrer Ent- Nach meiner Ausbildung in der Schweiz (Luzern) zur wicklung begleiten und unterstützen zu dürfen. Fachfrau Betreuung mit Fachrichtung Kleinkinder Natürlich freue ich mich auch über Gespräche mit machte ich eine eigene Kita auf. euch, liebe Eltern. Ende 2017 beschloss ich wieder nach Österreich zu ziehen. In Gaschurn bin ich Montag, Donnerstag und Freitag von 7:00 – 13:00 Uhr für euch da. Ich bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen und freue mich auf eine gute Zusammenarbeit mit euch. Liebe Grüße Silvana Ich bin seit September 2018 im Kinderwerkstättli Gantschier tätig. Habe dort einige Weiterbildungen und Kurse gemacht, z.B. bin ich zertifizierte Bewegungsbetreuerin. Im Moment bin ich in Schloss Hofen Gratulation an Michael Sandrell Im schweizerischen Salez (Kanton St. Gallen) wurden heuer wieder vom „Verein Bloder-/Sauerkäse“ die besten Käse aus der Region ausgezeichnet. Es werden dabei von einer Jury Aussehen, Konsistenz, Geruch und Geschmack bewertet. Michael Sandrell aus Gaschurn, der als Senner auf der Alpe Tesel in der Talschaft Toggenburg tätig ist, hat für seinen Sura Kees auf Anhieb 19,4 von 20 möglichen Punkten erreicht. Zu dieser ausgezeichneten Leistung und zum Einsatz für diese alte Käsespezialität gratulieren wir Michael Foto: Facebook und seiner Familie sehr herzlich! 12 Berichte Tafamuntlawine Verbauungsprojekt 2004-2019 Am 11. August 2020 wurde die Kollaudierung im Rah- Finanzierungsschlüssel für die ursprünglich vorgese- men einer örtlichen Überprüfung durchgeführt. MR hene Projektsumme von EUR 8.500.000,00: Dr. Florian Rudolf-Miklau (Bundesministerium für 60% Bund Nachhaltigkeit und Tourismus), HR DI Andreas Reite- 17% Land rer (Forsttechnischer Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung, Sektion Vorarlberg) mit den Vertretern der Gebietsbauleitung Bludenz DI Wolfgang 7% Land Vorarlberg Straßenerhalten L-188 11% Gemeinde Gaschurn 5% Vorarlberger Illwerke AG Schilcher und Ing. Alexander Stoiser, Christan Vetter (Land Vorarlberg) und Bgm. Martin Netzer haben den Projektbereich ausgehend von den obersten Verbauungen bis zum Maisäß Tafmunt begangen und die Werke, Gleitschneeschutzböcke und Aufforstungen inspiziert. Aufgrund der vorgelegenen Zustimmungen und Bewilligungen wurden schlussendlich insgesamt Geldmittel in Höhe von EUR 5.500.000,00 freigegeben. Hiervon wurden EUR 4.979.900,00 investiert. Somit verbleibt ein Kreditrest von EUR 520.100,00, der für weitere Maßnahmen aufrechterhalten werden soll. Unserer Gemeinde als auch allen Finanzierungspartnern hat die Gewährleistung der größtmöglichen Sicherheit einen sehr hohen Stellenwert. Die vergangeEin paar Zahlen zur Veranschaulichung: nen Jahre haben gezeigt, dass wir hier punktgenau und richtig zum Schutz von uns allen investieren. Stahlschneebrücken: Hoffen wir, dass wir auch weiterhin von großen Kata- 1.948 lfm D=3,5m strophen verschont bleiben. 1.342 lfm D=4,0m 746,5 4.036,5 lfm Sanierung alter Werke lfm insgesamt Hängewerke: 20 lfm Gleitschneeschutzböcke: 1.419 Stk. D=0,8m Pflanzen: 25.340 Stk. Zirben, Fichten, Nadelhölzer 13 Berichte Neues vom Bauhof und Altstoffsammelzentrum Brückengeländer auf Wanderwegen erneuern Die teilweise schon in die Jahre gekommenen Brücken werden laufend saniert. Diverse Brücken im Gemeindegebiet wurden auch mit neuen Geländern versehen. Die Materialien dazu wurden durch unser Bauhofteam vor Ort gebracht und montiert. Mäharbeiten Im gesamten Gemeindegebiet werden die Radwege, Böschungen, Anlagen etc. sauber gehalten und immer wieder ausgemäht. Größtenteils bewerkstelligt dies der Bauhof. Die teilweise steilen Böschungen, die wir nicht mit unseren Geräten mähen können, werden gemeinsam mit externen Firmen ausgeführt. Instandhaltung Gemeindegebäude Für die Instandhaltung der Gemeindegebäude führen wir div. Arbeiten durch. Reparaturen und Sanierungen an Gebäuden, Instandhaltungen der Spielplätze und Aufräumarbeiten im gesamten Gemeindegebiet. Feuerwehrhaus Gaschurn Durch den Zu– und Umbau beim Feuerwehrhaus Gaschurn sind Umlegungen der Wasserleitungen notwendig, welche vom Bauhof durchgeführt werden. ZAMG Wetterstation Im Bereich des Bauhofes Gaschurn wurde in Zusammenarbeit mit der ZAMG Innsbruck eine neue Wetterstation errichtet. Die Wetterstation kann Schneehöhen, Wind oder Sonnenstunden messen sowie die Niederschlagsmengen und die Temperatur. Reinhard Lechner Auch das gesamte Team des Bauhof und Altstoffsammelzentrums Gaschurn möchte sich bei „Reini“ für seinen unermüdlichen Einsatz und seine Kameradschaft bedanken und wünscht ihm alles Gute für seine wohlverdiente Pension. 14 Tourismus Partnerschaft verlängert Montafon Tourismus und die Raiffeisenbank Bludenz Montafon Tourismus setzt ganzjährig auf ein facetten- -Montafon verlängern Partnerschaft um zwei Jahre reiches Programm im kulturellen und sportlichen Ver- Die Raiffeisenbank Bludenz-Montafon und Montafon anstaltungssegment. Dieses reicht von den Montafo- Tourismus verbindet seit mehreren Jahren eine inten- ner Resonanzen, dem Tourismustag und dem Monta- sive Zusammenarbeit und eine gute Partnerschaft. Bei foner Winterzauber bis hin zu zahlreichen Sportveran- der staltungen wie bspw. der Montafon Alpine Trophy Verlängerung der Kooperationsvereinbarung Wachter und dem M3 Mountainbike Marathon. „Es freut uns (Raiffeisenbank) und Geschäftsführer Manuel Bit- sehr, schwierige Zeiten wie diese gemeinsam zu über- schnau (Montafon Tourismus) wurde der Schwer- stehen und die Zusammenarbeit weiter auszubauen“, punkt erneut auf das kulturelle, gesellschaftliche und so Manuel Bitschnau. durch Vorstandsdirektor Stefan wirtschaftliche Miteinander gelegt. Sonderausstellung Montafoner Museen Das Montafon „unterm Hitler“ tionalsozialismus nachgegangen. Im Museum Früh- Anlässlich des 75. Gedenkjahres an die Befreiung vom messhaus Bartholomäberg wird anknüpfend an den NS-Regime steht heuer in den Montafoner Museen letzten dort wirkenden Frühmesser Josef Plangger, die regionale Geschichte der Jahre 1938-45 im Fokus. der mehrere Jahre in Konzentrationslagern überlebte, Die Ausstellungsserie erstreckt sich über alle vier Mu- den Themen Widerstand und Verfolgung breiter seen. Raum gegeben. Im Bergbaumuseum Silbertal wird schließlich die Geschichte der „Aufbaugenossenschaft“ sowie der Landwirtschaft zwischen Ideologie und Krieg beleuchtet.  Heimatmuseum Schruns Alltag unter dem Hakenkreuz  Alpin- und Tourismusmuseum Gaschurn Alpinismus und Tourismus  Museum Frühmesshaus Bartholomäberg Widerstand, Flucht und Verfolgung Schruns, 1. Mai 1938 (Montafon Archiv)  Bergbaumuseum Silbertal (Land)wirtschaft im Krieg Im Heimatmuseum Schruns stehen neben der politischen Geschichte der NS-Zeit im Montafon auch As- Ausstellungsdauer: pekte wie Jugend und Schule, Kunst und Volkskultur Juli 2020 bis April 2021 zu den Museumsöffnungszei- sowie die Entnazifizierung im Fokus. In Gaschurn wird ten (bis 26. Oktober: Di bis Fr, So 14:00 - 17:00 Uhr) der Entwicklung des Tourismus sowie den engen Be15 ziehungen zwischen Alpinismus, Wintersport und Na- Allfälliges Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahl Am 13. September 2020 finden die Gemeindevertre- lauten und seine Partei mindestens ein Gemeindever- tungs- und Bürgermeisterwahlen statt. Der ursprüng- tretungsmandat erhalten. lich geplante Termin am 15. März 2020 musste wegen Sollten diese Kriterien nicht erfüllt werden und somit der Ausbreitungsgefahr des COVID 19-Virus verscho- kein Wahlwerber als zum Bürgermeister gewählt er- ben werden. klärt werden, ist der Bürgermeister von der neu ge- Die Wahlunterlagen werden jedem Wahlberechtigten wählten Gemeindevertretung zu wählen. per Post zugestellt. NEU bei dieser Wahl ist, dass es einen Stimmzettel zur Wahl des Bürgermeisters und Wahlkarten einen weiteren Stimmzettel zur Wahl der Gemeinde- Wahlberechtigte, die am Wahltag voraussichtlich ver- vertretung gibt. Der Bürgermeister kann somit kom- hindert sind, ihre Stimme vor der zuständigen Wahl- plett unabhängig von der Gemeindevertretung ge- behörde abzugeben, etwa wegen Ortsabwesenheit, wählt werden. aus gesundheitlichen Gründen oder wegen Aufent- Die Stimmzettel befinden sich ebenfalls direkt bei den halts im Ausland, haben Anspruch auf eine Wahlkarte. Wahlunterlagen. Das Kuvert wird jedem Wähler im Die Wahlkarte kann schriftlich oder mündlich bean- Wahllokal übergeben. Beide Stimmzettel werden tragt werden. Jedenfalls ist der Grund für die Notwen- dann in einem Kuvert in die Wahlurne geworfen. digkeit einer Wahlkarte anzugeben. Die Beantragung eine Wahlkarte kann NUR vom Wahlberechtigten Gemeindevertretung selbst erfolgen, hingegen kann der Wähler eine Per- Bei der Wahl der Gemeindevertretung kann der Wäh- son für die Entgegennahme der Wahlkarte bevoll- ler nur die Liste (Partei) wählen bzw. zusätzlich dazu mächtigen. Vorzugsstimmen vergeben. Die Vorzugsstimmen kön- Die Wahlkarte kann im Postweg vom Inland aus oder nen jedoch lediglich an Wahlwerber der gewählten aus dem Ausland an die zuständige Gemeindewahlbe- Partei vergeben werden. Jeder Wähler kann fünf Vor- hörde übermittelt werden. Sie kann weiters auch per- zugsstimmen vergeben, wobei auf einen Wahlwerber sönlich oder per Boten bzw. Botin beim Gemeindeamt jeweils höchstens zwei davon entfallen können. abgegeben oder in dessen Briefkasten eingeworfen Auf dem Stimmzettel sind bei jedem/r WahlwerberIn werden. Eine Frankierung der Wahlkarte ist nicht not- jeweils zwei Kästchen vorhanden, die für die Vorzugs- wendig. Die Wahlkarte muss bis zum Zeitpunkt des stimmenvergabe verwendet werden können. Schließens des letzten Wahllokals innerhalb der Gemeinde beim Gemeindeamt sein, um in die Auswer- Bürgermeister tung einbezogen zu werden. Da es in Gaschurn/Partenen nur einen Bürgermeisterkandidaten gibt, lautet die Frage auf dem Stimmzettel Schutzmaßnahmen für die Wahl des Bürgermeisters: Zum Schutz vor COVID 19-Übertragung werden in den Soll Daniel Sandrell, 10.03.1978, Elektromeister, Volks- Wahllokalen entsprechende Schutzmaßnahmen ge- partei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen, Bürgermeister troffen. Wir bitten alle Wählerinnen und Wähler, uns werden? zu unterstützen: Bitte Abstand halten, eine Mund- Diese kann dann mit einem Kreuz bei JA oder einem Nasen-Schutzmaske tragen, die Hände desinfizieren Kreuz bei NEIN beantwortet werden. und aufs Händeschütteln verzichten. Es wird auch Um Bürgermeister zu werden, müssen mehr als die empfohlen, ein eigenes Schreibgerät mitzubringen, Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen auf „JA“ das dann wieder nach Hause mitgenommen wird. 16 Allfälliges Stimmabgabe Bitte bringt zur Wahl Folgendes mit: Die Wahllokale in Gaschurn / Partenen haben wie  folgt geöffnet:   Wahlausweis (wird mit den Wahlunterlagen zugestellt) Gemeindeamt Gaschurn (Sitzungssaal)  amtlicher Lichtbildausweis 08:00 Uhr - 12:00 Uhr  beide Stimmzettel (werden mit den Wahlunter- Tourismusbüro Partenen lagen zugestellt) 08:00 Uhr - 12:00 Uhr und  Den Zutritt zum Gebäude bzw. dem Wahllokal werden wenn Kugelschreiber Mitglieder der Wahlkommission regeln. Wir bitten alle um entsprechendes Verständnis. Registrierkassa zu verkaufen Zu verkaufen ist eine Elektronische Registrierkassa Typ Quorion QMP2000 mit Kassenschublade, neuwertig in Originalverpackung Preis: EUR 250,00 netto Bei Interesse melden Sie sich bitte beim Gemeindeamt Gaschurn, wo die Kassa auch besichtigt werden kann. Umgang mit Kriegsrelikten Der Entminungsdienst des Österreichischen Bundesheers weist darauf hin, dass gefundene Kriegsrelikte (Granaten, Munition usw.) in keinem Fall von der Finderin bzw. dem Finder berührt oder gar transportiert werden dürfen. Wenn verdächtige Gegenstände aufgefunden werden, wird darum gebeten, sofort unter der Notrufnummer 133 die Polizei zu verständigen! 17 möglich einen eigenen Stift/ Allfälliges Übergabe des Kehrbesens per 01. August 2020 Nach mehr als 40 Jahren verabschiede ich mich in Als zukünftiger Kaminkehrer möchte ich mich kurz meinen wohlverdienten Ruhestand und freue mich, vorstellen. Mein Name ist Martin Rudigier und ich meinen Kehrbezirk und meine Mitarbeiter an Martin wohne in Braz. In den letzten Jahren war ich schon im Rudigier übergeben zu dürfen. Montafon bei der Firma Christoph Battlogg tätig. Es ist Ich möchte mich noch auf diesem Wege ganz herzlich mir eine große Freude, den Kehrbezirk von Leo Brug- bei meinen Kunden für die langjährige Treue bedan- ger zu übernehmen. Ich werde mich bemühen, für ken! euch ein zuverlässiger und kompetenter Ansprech- Leo Brugger partner in sämtlichen Fragen rund um eure Feuerungsanlagen zu sein. Mit herzlichen Grüßen, Martin Rudigier Wasserentnahme aus Fließgewässern Bäche und Flüsse sind empfindliche und besonders Jeder Fall wird vom Land Vorarlberg (Abt. Wasserwirt- geschützte Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Be- schaft) mit Sachverständigen aus verschiedenen Be- sonders während einer Trockenperiode – wenn ver- reichen überprüft. stärkt bewässert werden muss – kann eine Wasser- Das Antragsformular findet ihr online auf der Seite entnahme dieses Ökosystem zerstören. Der Klima- des Landes www.vorarlberg.at - als Suchbegriff (Lupe wandel verschärft diese Problematik noch zusätzlich. rechts oben anklicken) „Wasserentnahme“ eingeben. Nach dem Wasserrechtsgesetz ist jede Wasserentnahme aus Oberflächengewässern mit Maschinen (Pumpen) bewilligungspflichtig. Zuständige Behörde ist die Bezirkshauptmannschaft. Bei Entnahmen ohne Bewilligung können Verwaltungsstrafen verhängt werden. 18 Allfälliges Hinweise zu den neuen Biomüllsäcken Seit einiger Zeit läuft die Umstellung der Biomüllsäcke  Wenn einzelne Abfälle im Biomüllsack zusätz- von Papier- auf Stärkesäcke in allen Vorarlberger Ge- lich eingepackt werden müssen, damit die Ent- meinden. Auch beim Gemeindeamt Gaschurn sind nur stehung von Feuchtigkeit und Geruch verhin- noch die neuen Säcke aus Maisstärke erhältlich. dert wird, sollte dafür Zeitungspapier verwen- Diese Säcke sind vollständig biologisch abbaubar und det werden, nie Plastik. zerfallen zu Wasser und Kohlendioxid. Es ist aber der richtige Umgang mit diesen Säcken zu beachten:  Wie bisher sollten im Biomüll folgende Abfälle nicht entsorgt werden: Katzenstreu, Asche, Medikamente, Kaffee in Portionskapseln.   Die Säcke sollten kühl und trocken gelagert werden. Biomüllsäcke können weiterhin zu den üblichen Öff- Es wird nicht empfohlen, den Stärkesack in nungszeiten in den Altstoffsammelzentren in Ga- einen geschlossenen Behälter zu stellen. So schurn und St. Gallenkirch abgegeben werden. können schnell Feuchtigkeit und schlechte Gerüchte entstehen. Ideal ist ein belüfteter Behälter, der Sack kann auch ohne Behälter verwendet werden. Müllentsorgung Gerne nimmt unser Team vom Altstoffsammelzent- aus Gewerbebetrieben. Das ist durch das Vorarlberger rum eure Abfälle entgegen. Wir bitten euch aber zu Abfallwirtschaftsgesetz so vorgeschrieben. beachten: Wir bitten unsere Gewerbetreibenden, sich zur Ent- Im Altstoffsammelzentrum dürfen nur haushaltsübli- sorgung ihrer Abfälle direkt mit den Entsorgungs- und che Mengen angenommen werden und keine Abfälle Verwertungsbetrieben in Verbindung zu setzen. Problemstoffsammlung Die nächste Problemstoffsammlung findet am Samstag, 17. Oktober 2020 Gefahrensymbolen auf der Verpackung keinesfalls mit dem Restmüll oder durch das Abwasser entsorgt werden dürfen. von 08:30 Uhr bis 11:30 Uhr im Bauhof und Altstoffsammelzentrum Hochmonta- Weitere Tipps und Infos unter: fon in Gaschurn statt. www.umweltv.at Bitte beachtet, dass Problemstoffe wie Medikamente, 19 Farben, Lacke oder sonstige Haushaltschemikalien mit
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20200806_GVE046 St.Gallenkirch 06.08.2020 Tel.:+43 (0)5557/6205 Fax: +43 (0)5557/2170 Email: gemeindeamt^st.gallenkirch.at Gemeinde St. Gallenkirch Bezirk Bludenz 6791 St. Gallenkirch St. Gallenkirch, 06.08.2020 Niederschrift über die 46. öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung von St. Gallenkirch am Donnerstag, den 06.08.2020, um 20:00 Uhr im Gemeindesaal. Anwesend: Von der Liste Parteifreie Bürger und SPÖ Bgm. Josef Lechthaler (Vorsitzender), Vize-Bgm. Alexander Kasper (gleichzeitig Schriftführer), GR Martin Kleboth, GR Irma Rudigier, Ing. Hansjörg Schwarz, Johannes Sturm, Franz Dönz, Norbert Marent, Peter Lentsch, Edwin Kasper, Walter Lorenzin, Erich Thöny; Entschuldigt: Mag.a Sonja Wachter, Johannes Felder, Alois Bitschnau; Von der Liste Volkspartei und Unabhängige GR Hubert Biermeier, GR Mag. Daniel Fritz, Anton Feichtner, Marietta Fiel, Mag. Steffen Röschl, Werner Maier, Gabi Juen; Entschuldigt: Herwig Schallner, Nadine Saler; Gäste: Bgm. Martin Netzer, MSc und GF Mag. Christian Kuehs zu TO-Punkt 02.; Tagesordnung: 01. Eröffnung, Begrüßungund Feststellung der Beschlussfähigkeit 02. Naturschutzverein Verwall-Klostertaler Bergwälder - Beschlussfassung von Statutenänderungen 03. Beschlussfassung über die Ausschreibung des Steuer-Hauses 04. Grundsatzbeschluss zur Quellfassung für den Hochbehälter Vergalden 05. Änderung des Flächenwidmungsplanes: a) Zimmerei Mathies, Galgenul Beschluss des Umwidmungsentwurfs nach erfolgtem Auflage- und Anhörungsverfahren zum SUP-Bericht b) David Burtscher Beschluss des Umwidmungsentwurfs nach erfolgtem Anhörungsverfahren Beschluss der Verordnung über das Mindestmaß der baulichen Nutzung c) Hubert Biermeier Beschluss des Umwidmungsentwurfs nach erfolgtem Anhörungsverfahren Beschluss der Verordnung über das Mindestmaß der baulichen Nutzung Seite 1 Silvretta Montafon Bergbahnen GmbH Beschlussfassung über den Antrag an die Landesregierung zur Einleitung des Verfahrens hinsichtlich der Erlassung eines EKZ-Landesraumplanes im Bereich der Liegenschaften (Teilflächen) GST-Nr. .1564, 2974, 2975/1, 2975/3 und 2976/2 im Eigentum der Silvretta Montafon Bergbahnen GmbH (Talstation Valisera Bahn) e) Klaus Perchtold Beschlussfassung des Umwidmungsentwurfs vor Anhörung f) Sarah Frank und Rene Gruber Beschluss des Umwidmungsentwurfs vor Anhörung Beschluss der Verordnung über das Mindestmaß der baulichen Nutzung vor dem Auflageverfahren 06. Beschlussfassung über die Änderung der Verordnung über das Mindestmaß der baulichen Nutzung für das Grundstück Nr. 2996/2, KG St. Gallenkirch (Martin Tschofen, Galgenul) 07. Genehmigung der letzten Niederschrift vom 25.06.2020 08. Änderung von Landesgesetzen: a) Gesetz zur Neuregelung der Vergnügungssteuern b) Gesetz über eine Änderung des Gemeindegesetzes 09. Berichte des Bürgermeisters 10. Interessentenbeitrag für Verbauungsprojekt Schmalzberg (nachträglich auf der TO) 11. Allfälliges d) zu Pkt. 01 Der Vorsitzende eröffnet um 20:00 Uhr die heutige Sitzung, begrüßt alle Anwesenden und stellt die Beschlussfähigkeit fest. Gemäß § 41 Abs. 3 GG wird vom Vorsitzenden um Aufnahme in die Tagesordnung beantragt: Pkt. 10. Interessentenbeitrag für Verbauungsprojekt Schmalzberg Die Aufnahme dieses zusätzlichen Tagesordnungspunktes wird einstimmig genehmigt. zu Pkt. 02 Naturschutzverein Verwall-Klostertaler Bergwälder - Beschlussfassung von Statutenänderungen Der Vorsitzende begrüßt Bgm. Martin Netzer, MSc und GF Mag. Christian Kuehs zu diesem Tagesordnungspunkt. Obmann Bgm. Martin Netzer bedankt sich für die Möglichkeit, an der heutigen Sitzung teilnehmen zu können. GF Mag. Christian Kuehs berichtet anhand einer Power-PointPräsentation über den Naturschutzverein Verwall-Klostertaler Bergwälder. Dieser verweist auf eine Geschäftsniederlassung in Schruns, welche beim Stand Montafon eingerichtet ist. Die Finanzierung erfolgt zu 50 % durch das Land Vorarlberg und zu 50 % aus Mitteln der EU. Seite 2 Mag. Daniel Fritz spricht das Ungleichgewicht in der Zusammensetzung der Stimmverteilung an. Diesbezüglich verweist GF Mag. Christian Kuehs auch auf den Geldgeber Land Vorarlberg. Weiters gelte es auch zu berücksichtigen, dass fast alle Beschlüsse in den letzten Jahren einstimmig gefasst wurden. Johannes Sturm teilt mit, dass er die Befürchtung hatte, mit diesem Verein z. B. auch die „Weißzonen" durch die Hintertüre zu installieren. Die Weißzonen müssen klar vom Naturschutzverein getrennt werden, so Bgm. Martin Netzer. In dieser Sache habe er sich ganz klar gegenüber dem Land positioniert, um die Interessen der Talschaft zu wahren. Bgm.Netzer verweist noch einmal auf die guten Strukturen bei diesem Verein. Eine Anfrage von Anton Feichtner hinsichtlich der Besucherlenkung im Naturschutzgebiet wird von GF Kuehs beantwortet. Es zeige sich auch eine stetig wachsende Nachfrage nach geführten Wanderungen im Naturschutzgebiet. GR Irma Rudigier hinterfragt die vier Stimmen der Landwirtschaftskammer und ordnet auch diese dem Land Vorarlberg zu. Hier betont Bgm. Martin Netzer klar, dass die Landwirtschaftskammer die Interessen der Grundbesitzer vertritt. Edwin Kasper spricht die glückliche Situation in der Gemeinde St. Gallenkirch an, dass auf der einen Talseite die Erschließung durch Liftanlagen erfolgt ist und auf der anderen Seite ein Naturschutzgebiet entstanden ist. Dies wird auch von Gabi Juen so gesehen und somit gutgeheißen. GR Martin Kleboth geht davon aus, dass dieses Naturschutzgebiet per Gesetz verfügt worden ist. Anton Feichtner spricht die Frage nach der Nachfolge von Bgm. Martin Netzer an. Hier werde zu gegebener Zeit aus den Reihen der jeweiligen Bürgermeister ein Nachfolger gewählt. Franz Dönz bedankt sich für die Erläuterungen durch die beiden Gäste. Dies sei für ihn sehr aufschlussreich gewesen. Die Befürchtungen der Gemeinden, sie könnten durch das starke Übergewicht der Stimmenmehrheit durch Land und Landwirtschaftskammer Nachteile entstehen, konnten ausgeräumt werden. Die Gemeindevertretung beschließt schließlich mit vier Gegenstimmen die vorliegenden Statutenänderungen. zu Pkt. 03 Beschlussfassung über die Ausscheibung des Steuer-Hauses Der Vorsitzende erläutert die Vorgeschichte in der Angelegenheit Steuer-Haus. Bis dato gibt es insgesamt sieben Kaufinteressenten. Es soll aber noch darüber hinaus in der Gemeindezeitung Galli und auf der Gemeindehomepage informiert werden. In der Folge erläutert der Vorsitzende die Ausschreibekriterien, welche mit Hilfe des Vbg. Seite 3 Umweltverbandes ausgearbeitet worden sind. Geplant ist die Vergabe einer Baukonzession für den Kauf und die Sanierung des Steuer-Hauses. Die geplante Vergabejury soll sich aus Bgm. Josef Lechthaler, VBgm. Alexander Kasper, GR Martin Kleboth, GR Mag. Daniel Fritz, Mag. Steffen Röschl, Dr. Michael Kasper vom Heimatschutzverein und Architektin DI Julia Kick zusammensetzen. Johannes Sturm spricht den auf Seite V angeführten Wortlaut „Verpflichtung des Konzessinär die Bauleistungen für die Sanierung spätestens binnen 5 Jahren umzusetzen" an und würde sich hier eine präzissere Formulierung wünschen. Vize-Bgm. Alexander Kasper spricht die offensichtlich fehlende Sensibilität in der Vergangenheit an. Fast alle historischen Objekte seien im Ortszentrum von St. Gallenkirch abgerissen worden. Umso wichtiger sei daher der Erhalt des Steuer-Hauses. Peter Lentsch spricht die Gefahr einer späteren Wiederveräußerung und einer allfälligen Umnutzung an. Der Vorsitzende schlägt hier ein Vorkaufsrecht an. Zudem soll geprüft werden, ob auf dem Gebäude eine einschränkende Sonderflächenwidmung möglich ist. Erich Thöny würde sich wünschen, dass das Objekt von einem Gemeindebürger gekauft wird. Schließlich wird mit einstimmigem Gemeindevertretungsbeschluss die Vergabe einer Baukonzession für den Kauf und die Sanierung der Immobilie „Steuer Haus" beschlossen. zu Pkt. 04 Grundsatzbeschluss zur Quellfassung für den Hochbehälter Vergalden Der Vorsitzende berichtet über die Vorgeschichte in der Angelegenheit Quellfassung Vergalden und über den zeitlichen Druck in dieser Angelegenheit. Aus Sicht des Vorsitzenden sind die im Schreiben von RA Dr. Harald Bösch gestellten Forderungen nicht vertretbar. Dr. Bösch vertritt leider nur einen Teil der Interessen der Nutzungsberechtigten der „Verbrannten Quellen" im Ortsteil Vergalden. Zusätzlich liegt von der Alpe Vergalden ein Angebot vor, welche die Fassung der Birkenwangquelle ermöglicht. Erteilt ebenfalls mit, dass die Gemeindevertretung im Frühjahr 2010 eigentlich bereits die Quellfassung dieser Quelle beschlossen hat, was jedoch nie zur Umsetzung kam. Anton Feichtner ist dafür, dass die Birkenwangquelle forciert werden sollte, da sich die lllwerke bei den Grabungsarbeiten finanziell beiteiligen würden. GR Mag. Daniel Fritz verliest daraufhin ein Schreiben der Alpe Vergalden, aus welchem deren Forderungen hervorgehen: Jährlich € 2.500,00 und 10 % der zukünftig von der Gemeinde verrechneten Wasserbezugsgebühren für den Ortsteil Vergalden. Seite 4 GR Mag. Daniel Fritz könnte sich auch noch vorstellen, dass neben der Birkenwangquelle auch die Verbrannten Quellen gefasst werden können. Sofern Nachverhandlungen mit den jeweiligen Interessenten zu einem vertretbaren Ergebnis führen. Ing. Hansjörg Schwarz spricht sich ebenfalls für einen Vertragsabschluss mit der Alpe Vergalden aus. Es gelte auch noch zu berücksichtigen, dass neben den Forderungen der Interessenten der Verbrannten Quellen auch noch der Stand Montafon Forstfonds seine Forderungen stellen wird, so der Vorsitzende. Auch GR Martin Kleboth spricht sich für eine Lösung mit der Alpe Vergalden aus. Vorschlag des Vorsitzenden: Delegierung an den Gemeindevorstand, einen Vertragsabschluss mit der Alpe Vergalden zu erzielen und ein Projekt durch das Büro Adler + Partner, welches auch den Hochbehälter Vergalden projektiert hat, ausarbeiten zu lassen. Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig den vom Vorsitzenden gemachten Vorschlag. zu Pkt. 05 Änderung des Flächenwidmungsplanes: a) Zimmerei Mathies Beschluss des Umwidmungsentwurfs nach erfolgtem Auflage- und Anhörungsverfahren zum SUP-Bericht Die Gemeinde hat mit Eingabe vom 14.08.2019 um die Durchführung einer Umwelterheblichkeitsprüfung nach dem Raumplanungsgesetz für die Umwidmung von Teilflächen der GST-Nr. 2161/1 und 2161/3, GB St. Gallenkirch im Ausmaß von 1351,2 m2 von FF und F in FS/ Zimmereibetrieb ersucht. Außerdem soll ein Teil der GST-Nr. 2161/1 im Ausmaß von 366,2 m2 als Verkehrsfläche ersichtlich gemacht werden. Das UEP-Ergebnis verlief negativ. In der Folge hat die Gemeinde beim Raumplanungsbüro stadtland die Ausarbeitung eines Umweltberichtes in Auftrag gegeben, der für ein strategisches Umweltprüfungsverfahren (SUP) notwendig ist. Der Umweltbericht vom 02.01.2020 wurde dem Land zur Prüfung vorgelegt. Durch die COVID-19-Phase haben sich die fachlichen Stellungnahmen zum Prüfbericht verzögert. Nachdem diese vorlagen und der Gemeindevertretung zur Kenntnis gebracht wurden, wurde in der Gemeindevertretungssitzung am 25.06.2020 das Auflage- und Anhörungsverfahren zum SUP-Bericht einstimmig beschlossen. Das Auflage- und Anhörungsverfahren erfolgte schließlich in der Zeit vom 26.06.2020 - 25.07.2020. Seite 5 Im Zuge dieses Auflage- und Anhörungsverfahren kam es zu einer Stellungnahme des Standes Montafon, der sich im Hinblick auf das mögliche Bahnprojekt gegen den geplanten Zimmereibetrieb an diesem Standort ausspricht. Der Vorsitzende verliest dieses vollständig. GR Mag. Daniel Fritz sieht jetzt den dringenden Handlungsbedarf in dieser Sache. Ein weiteres Verzögern wäre nicht mehr vertretbar. Gabi Juen kann das Schreiben des Standes nicht verstehen, zumal in der Außerfratte die Gemeinden selber in Sachen Trassenführung uneins sind. Franz Dönz spricht dennoch die Möglichkeit eines Alternativstandortes an. Es sollte geprüft werden, ob die Gemeinde nicht eine dementsprechende Gewerbefläche anbieten kann. Nachdem schon so viel Zeit in dieser Angelegenheit verstrichen sei, so müsse jetzt eine rasche Lösung her, so die Ansicht von GR Mag. Daniel Fritz. Beschlussfassung: Umwidmung von Teilflächen der GST-Nr. 2161/1 und 2161/3 im Ausmaß von 1367 m2 von FF und F in FS/Zimmereibetrieb und eine Teilfläche der GST-Nr. 2161/1 im Ausmaß von 430 m2 in Verkehrsfläche. Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig die Änderung des Flächenwidmungsplanes. Abschließend erkundigt sich Anton Feichtner beim anwesenden Franz Mathies, ob das bisherige Betriebsgebäude zukünftig ausschließlich als Stallgebäude genutzt werden soll. Dies wird von Franz Mathies so bestätigt. b) David Burtscher Beschluss des Umwidmungsentwurfs nach erfolgtem Anhörungsverfahren Beschluss der Verordnung über das Mindestmaß der baulichen Nutzung David Burtscher beabsichtigt beim Wohnobjekt St. Gallenkirch, HNr. 19 Umbaumaßnahmen für den zukünftigen Betrieb von gewerblichen Ferienwohnungen. In der Gemeindevertretungssitzung am 25.06.2020 wurde der Gemeindevertretung der Umwidmungsentwurf samt Erläuterungsbericht zur Kenntnis gebracht und das dafür notwendige Anhörungsverfahren und die einmonatige Auflage des Verordnungsentwurfs über das Mindestmaß der baulichen Nutzung einstimmig beschlossen. Nach erfolgter Anhörung erfolgt einstimmig folgende Beschlussfassung: eine Teilfläche des Grundstückes GST-Nr. 1923/2, GB St. Gallenkirch, von Freifläche Freihaltegebiet Seite 6 in Baufläche Wohngebiet 1 (47,4 m2) Widmung befristet Folgewidmung Freifläche Freihaltegebiet eine Teilfläche des Grundstückes GST-Nr. 1923/2, GB St. Gallenkirch, von Freifläche Landwirtschaftsgebiet in Baufläche Wohngebiet (568,9 m2) Widmung befristet Folgewidmung: Freifläche Landwirtschaftsgebiet eine Teilfläche des Grundstückes GST-Nr. 1927/2, GB St. Gallenkirch, von Freifläche Landwirtschaftsgebiet in Baufläche Wohngebiet (26,2 m2) Widmung befristet Folgewidmung: Freifläche Landwirtschaftsgebiet eine Teilfläche des Grundstückes GST-Nr. .547, GB St. Gallenkirch, von Freifläche Freihaltegebiet in Baufläche Wohngebiet 1 (17,8 m2) Widmung befristet Folgewidmung: Freifläche Freihaltegebiet eine Teilfläche des Grundstückes GST-Nr. .547, GB St. Gallenkirch, von Freifläche Landwirtschaftsgebiet in Baufläche Wohngebiet (219,6 m2) Widmung befristet Folgewidmung: Freifläche Landwirtschaftsgebiet Auch das Mindestmaß der baulichen Nutzung wird mit einer Baunutzungszahl von 30 einstimmig beschlossen. c) Hubert Biermeier Beschluss des Umwidmungsentwurfs nach erfolgtem Anhörungsverfahren Beschluss der Verordnung über das Mindestmaß der baulichen Nutzung Der Antragsteller ist grundbücherlicher Eigentümer der GST-Nr. 1207/1, GB St. Gallenkirch und hat mit Schreiben vom 14.05.2020 einen Antrag auf Umwidmung einer Teilfläche der GST-Nr. 1207/1 in Bauland eingebracht. Er möchte zur bestehenden Gästepension ein Chalet samt Pool errichten. Bereits in der Sitzung vom 25.06.2020 wurde der Gemeindevertretung der vorliegende Umwidmungsentwurf samt Erläuterungsbericht zur Kenntnis gebracht. Auch der Verordnungsentwurf über das Mindestmaß der baulichen Nutzung mit der Baunutzungszahl von 30 wurde der Gemeindevertretung damals vorgelegt. In der Folge beschloss die Gemeindevertretung das dafür notwendige Anhörungsverfahren zur beantragten Änderung des Flächenwidmungsplanes und die einmonatige Auflage des Verordnungsentwurfs über das Mindestmaß der baulichen Nutzung. Nach erfolgter Anhörung erfolgt folgende Beschlussfassung: Eine Teilfläche des Grundstückes GST-Nr. 1207/1, GB St. Gallenkirch, von Freifläche Landwirtschaftsgebiet Seite 7 in Baufläche Mi sch gebiet 1 (441,1 mz) Widmung befristet Folgewidmung: Freifläche Landwirtschaftsgebiet GR Hubert Biermeier enthält sich wegen Befangenheit seiner Stimme. Auch das Mindestmaß der baulichen Nutzung wird mit einer Baunutzungszahl von 30 einstimmig beschlossen. d) Silvretta Montafon Bergbahnen GmbH. Beschlussfassung über den Antrag an die Landesregierung zur Einleitung des Verfahrens hinsichtlich der Erlassung eines EKZ-Landesraumplanes im Bereich der Liegenschaften (Teilflächen) GST-Nr. .1564, 2974, 2975/1, 2975/3 und 2967/2 im Eigentum der Silvretta Montafon Bergbahnen GmbH (Talstation Valisera Bahn) Die Rechtsanwaltskanzlei Concin & Partner aus Bludenz hat im Auftrag der Silvretta Montafon Bergbahnen GmbH (Schreiben vom 29.07.2020) folgenden Antrag bei der Gemeinde eingebracht: Die Gemeinde St. Gallenkirch möge bei der Vbg. Landesregierung die Erlassung eines Landesraumplanes mit nachstehenden Verkaufsflächen beantragen: Widmung einer besonderen Fläche für ein Einkaufszentrum im Bereich der als Baufläche / Mischgebiet (BM) gewidmeten Liegenschaften (Teilflächen) GST-Nr. .1564, 2974, 2975/1, 2975/3 und 2976/2 jeweils in EZ 520 KG 90107 St. Gallenkirch mit einem Höchstausmaß der Verkaufsfläche von 820 m2, davon maximal 220 m2 für Lebensmittel (§ 15 Abs 1 RPG) Der Vorsitzende erläutert, dass die Verkaufsflächen des jetzigen Sportgeschäftes bereits sehr groß seien. Durch den Neubau des „Mercato" im Erdgeschoss des Mitarbeiterhauses übersteigen die Gesamtverkaufsflächen die 600 m2, wodurch dieser Antrag an die Landesregierung notwendig wird. GR Irma Rudigier spricht sich dagegen aus, da sie dadurch die bestehenden Sportgeschäfte im Ortszentrum für gefährdet erachtet. Bgm. Josef Lechthaler teilt mit, dass auch das Geschäft „Sport Harry" an einer Erweiterung am Standort Galgenul plane. Auch Anton Feichtner sieht hier ebenfalls ein zweischneidiges Schwert, begrüßt jedoch generell das geplante Gesamtprojekt. GR Mag. Daniel Fritz spricht sich aus touristischer Sicht klar für das geplante Gesamtprojekt aus. Schließlich wird mit 15 : 4 Stimmen bei der Vbg. Landesregierung die Erlassung eines Landesraumplanes mehrheitlich beantragt. Seite 8 e) Klaus Perchtold Beschlussfassung des Umwidmungsentwurfs vor Anhörung Der Vorsitzende erläutert die geplanten Baumaßnahmen und die zukünftige Nutzung des Wohnhauses HNr. 152 in Galgenul-Winkel. Es ist beabsichtigt eine Änderung des Flächenwidmungsplanes von FF in FL zu vollziehen, damit mittels Bestandsregelung das geplante Bauprojekt verwirklicht werden kann. Somit beschießt die Gemeindevertretung einstimmig das Anhörungsverfahren für den vorliegenden Umwidmungsentwurf. f) Sarah Frank und Rene Gruber Beschluss des Umwidmungsentwurfs vor Anhörung Beschluss der Verordnung über das Mindestmaß der baulichen Nutzung vor dem Auflageverfahren Herr Roland Brugger und Erik Brugger sind grundbücherliche Eigentümer des GST-Nr. 678/6 GB St. Gallenkirch. Es wurde ein Teilstück davon abgetrennt und an Frau Sarah Frank und Herr Rene Gruber verkauft. Das neu gebildete Grundstück hat die Nummer 678/8 und ist 1016 m2 groß. Das Grundstück liegt in Gortipohl im Bereich des Innergantweges und wird auch über diesen erschlossen. Laut Flächenwidmungsplan der Gemeinde St. Gallenkirch ist das neu gebildete Grundstück als Baufläche Wohngebiet (649 m2), Verkehrsfläche Straße (48m2) und Freifläche Landwirtschaftsgebiet (319 m2) gewidmet. Das östliche und südliche Grundstück ist ebenfalls bereits als Bauland gewidmet und teilweise bereits bebaut. Westlich und nördlich grenzt unverbautes Landwirtschaftsgebiet an. Eine Gefahrenzone laut Gefahrenzonenplan der Wildbach und Lawinenverbauung besteht nicht. Trink- und Abwasser ist über das jeweilige Gemeindenetz erschließbar. Frau Sarah Frank und Herr Rene Gruber haben der Gemeinde ihren Plan über ihr Einfamilienhaus mit Garage und Einliegerwohnung vorgestellt. Demnach möchten sie ihr Haus, so platzsparend wie möglich, an der nordwestliche Grundstücksgrenze situieren. Laut Flächenwidmungsplan kommen Teile des Gebäudes in Freifläche Landwirtschaftsgebiet zu liegen. Weil die Raumplanungsabteilung des Landes zum Zeitpunkt des Kaufs einer Umwidmung nicht zugestimmt hat, musste für den Grundstücksteil mit der Widmung „FreiflächeLandwirtschaftsgebiet" eine grundverkehrsbehördliche Genehmigung eingeholt werden. Die Grundverkehrs-Ortskommission beschloss damals, den Grundverkehr nicht zu genehmigen. Die Landeskommission als höhere Instanz erteilte dann die Genehmigung mit der Auflage, diese Fläche auch nach dem Verkauf tatsächlich der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung zuzuführen. Die Bauwerber kamen deshalb nochmals auf die Gemeinde zu. Es soll die Widmung Freifläche Landwirtschaftsgebiet in Baufläche Wohngebiet umgwidmet werden. Auf der Nordseite des Grundstückes soll die Widmung Verkehrsfläche Straße ausgehend vom Bestand in der gleichen Breite weitergeführt werden. Aus aktuell geänderter raumplanungsfachlicher Sicht ist die Umwidmung des Grundstückes von Freifläche Landwirtschaftsgebiet in Baufläche Wohngebiet eine Ergänzung und Seite 9 Optimierung des bestehenden Baulandes. Die Flächenwidmung ist den neuen Grundgrenzen angepasst und entspricht deshalb der zuküntigen, tatsächlichen Nutzung und kann insgesamt besser genützt werden. Die bestehende Hauptwasserleitung der Gemeinde muss aufgrund der geplanten Bebauung RichtungWesten umgelegt werden. Die Widmung Baufläche Wohngebiet ist auf 7 Jahre befristet. Bei einer Nichtbebauung innerhalb der Frist wird die Nachfolgewidmung als Freifläche Landwirtschaftsgebiet festgelegt. Das Mindestmaß der Bebauung wird durch das Festlegen der Baunutzungszahl 10 durch eine Verordnung geregelt. Erich Thöny als Mitglied der Grundverkehrs-Ortskommission hat kein Verständnis dafür, dass die betroffene Restfläche nun doch als Bauland gewidmet werden soll. Im Sinne des Grundverkehrs sollte diese Restfläche der landwirtschaftlichen Nutzung zur Verfügung gestellt werden. Ing. Hansjörg Schwarz, welcher ebenfalls Mitglied der Grundverkehrs-Ortskommission ist, vertritt den Standpunkt, dass durch die nun beantragte Änderung des Flächenwidmungsplanes es keiner grundverkehrsbehördlichen Genehmigung mehr bedarf. Mit 18 :1 Stimme beschließt die Gemeindevertretung das dafür notwendige Anhörungsverfahren zur beantragten Änderung des Flächenwidmungsplanes und die einmonatige Auflage des Verordnungsentwurfs über das Mindestmaß der baulichen Nutzung mit der Baunutzungszahl 10. zu Pkt. 06 Beschlussfassung über die Änderung der Verordnung über das Mindestmaß der baulichen Nutzung für das Grundstück Nr. 2996/2, KG St. Gallenkirch (Martin Tschofen, Galgenul) Das Mindestmaß der Bebauung wurde in der Gemeindevertretungssitzung am 23.01.2020 mit der Baunutzungszahl 30 beschlossen. Diese wurde schließlich auch mit Bescheid der Vbg. Landesregierung vom 03.06.2020 genehmigt. Im Zuge des baurechtlichen Genehmigungsverfahrens durch die BH Bludenz wurde festgestellt, dass das geplante Objekt die Mindestbaunutzungszahl von 30 nicht erreicht. Durch die unterirdische Bauweise wird die Tiefgarage nicht zur Baunutzungszahl dazugerechnet. Somit soll die Mindestbaunutzungszahl von 30 auf 6 reduziert werden. Im Vorfeld wurden den Anrainern eine 14-tägige Frist zur Stellungnahme eingeräumt. Hierzu gab es keine Rückmeldungen. Somit beschließt die Gemeindevertretung einstimmig eine Mindestbaunutzungszahl von 6. zu Pkt. 07 Genehmigung der letzten Niederschrift vom 25.06.2020 Seite 10 Nach Umfrage des Vorsitzenden werden auf Wunsch von Anton Feichtner folgende Änderungen im Protokoll vorgenommen: zu Pkt. 04 a) „Durch diese Verlegung ist keine Präparierung zum Winterwanderweg mehr möglich". zu Pkt. 09 „Anton Feichtner spricht wiederum den alten Stall von Klaus Netzer an und erwartet sich vom Bürgermeister eine Abklärung". „Seines Erachtens sollte endlich eine gute Verkehrsverbindung (Straße, öffentl. Verkehr) Richtung Walgau/Rheintal realisiert werden, da dort die Schulstandorte und Arbeitsplätze sind oder entstehen". Anschließend genehmigt die Gemeindevertretung samt Änderungen einstimmig das vorliegende Protokoll vom 25.06.2020. zu Pkt. 08 Änderung von Landesgesetzen: a) b) Gesetz zur Neuregelung der Vergnügungssteuern Gesetz über eine Änderung des Gemeindegesetzes Der Vorsitzende erläutert kurz die Änderung des Gemeindegesetzes, welches eine kürzere Funktionsperiode der kommenden Gemeindevertretung ermöglicht. Somit kann wiederum wie gewohnt im Frühjahr 2025 gewählt werden. Die Gemeindevertretung verlangt in beiden Fällen einstimmig keine Abhaltung einer Volksabstimmung. zu Pkt. 09 - Berichte des Bürgermeisters 26. Juni Eigentümerversammlung im HausTramosa Ein Gremium überlegt sich Alternativen zur bestehenden Ölzheizung, da die Steuerung bei einem Ausfall nicht mehr ersetzt werden kann. 01. Juli Sitzung der Grundverkehrs-Ortskommission 07. Juli Standes- und Forstfondssitzung Rechnungsabschluss mit E/A von 6,5 Mio Euro, mit Entnahme von 11.271,49 EUR aus der Haushaltsrücklage ausgeglichen Im Zuge von der VRV 2015 wurden insgesamt rd. 4,37 Mio Eur Grundvermögen bewertet. Darlehensstand von 991.612 EUR Der Forstfonds schließt mit E/A von rd. 3,3 Mio EUR ab. Durch den hohen Schadholzanfall und die sehr schlechten Holzpreise wurde mehrheitlich beschlossen, eine strategische, betriebswirtschaftliche und organisatorische Analyse für den Forstfonds zu vergeben. Die europaweit agierende Firma Integrated Consulting Group mit Sitz in Graz soll nun bis Herbst Ergebnisse liefern. Seite 11 08. Juli Sitzungen der Schulerhalterverbände Polytechnische Schule Montafon, HPSZ Montafon und dem Standesamts- und Staatsbürgerschaftsverbandes 14. Juli Bauverhandlung für das gemeinnützige Wohnbauprojekt in Gortipohl, welche positiv verlief 15. Juli Gemeindevorstandssitzung 15. bis 19. Juli Volksmusikseminar der Hausmusik Kraft im Hotel Zamangspitze 21. Juli Mitgliederversammlung Abwasserverband Montafon 27. Juli Jahreshauptversammlung Tennisclub Wiederwahl von Obmann Stefan Kieber, erfolgreiches Vereinsjahr, dank seitens der Versammlung an die Gemeindevertretung für die Unterstützung hinsichtlich Flutlichtanlage 28. Juli Sitzung der Gemeindewahlbehörde 31. JuliJHV der Landjugend Innermontafon im Sporthotel Grandau Obmann Florian Lerch wurde wiedergewählt, sehr guter und harmonischer Verein, Alpabtrieb Nova soll aufgrund von COVID nicht stattfinden. 01. August Eröffnung Beherbergungsbetrieb „Cabinski", Galgenul Gem. § 60 Abs 3 und 4 Gemeindegesetz berichtet der Vorsitzende über den in der 76. Sitzung des Gemeindevorstandes gefassten Beschluss über die Ausnahmebewilligung vom Bebauungsplan im Zusammenhan mit dem Bauvorhaben Martin Tschofen. Der Vorsitzende berichtet, dass dieser Beschluss jedoch durch die heutige Behandlung in der Gemeindevertretung überflüssig geworden ist Der Vorsitzende berichtet über den Vandalenakt am Mittelschulgebäude. Bislang konnten kein Täter ausfindig gemacht werden. Der Schaden wird nun von einer Spezialfirma entfernt. Die Schadenssumme beläuft sich auf etwa 10.000,- EUR. Diese ist über die Versicherung abgedeckt. Weiters wird berichtet, dass das Projekt für die Erschließungsstraße der Bauhofgründe bei der BH Bludenz eingereicht ist. Derzeit läuft die Ausschreibung der Arbeiten. Auf Wunsch von Ewald Tschanhenz präsentiert der Vorsitzende das geplante Chalet-Projekt auf dem Stemer-Areal. Herr Tschanhenz hat dafür die Option auf das Grundstück von der Silvretta Montafon bekommen. Geplant ist ein Hauptgebäude mit einem öffentlichen Restaurant (160 Sitzplätze) und neun weitere Nebengebäude mit Appartements. Das Projekt soll in der 4-Stern-Superior-Kategorie von der Familie Tschanhenz selber betrieben werden. Es finde kein Verkauf von Wohneinheiten statt, so die Auskunft von Ewald Tschanhenz. Eine Finanzierungszusage seitens der Bank liege bereits vor. Bezüglich Grundkauf Biaas schlägt der Notar die vorherige Umwidmung der Liegenschaft in Bauland vor, damit keine grundverkehrsbehördliche Genehmigung notwendig wird. Terminankündigungen Morgen, 20 Uhr Eröffnung Themenschwerpunkt Volksmusik im Rahmen von Montafoner Resonanzen, Schulplatz Samstag, 21 Uhr Freiluftkino mit dem Film „Le Mans" auf dem Schulplatz Seite 12 Sonntag, 16. August - Kneippanlage Brönna, Jazz in der Au, 17 Uhr Montag, 17. August, 19 Uhr, Sitzung der Gemeindewahlbehörde, Abschluss der Wahlvorschläge Am Donnerstag, den 10. September soll die letzte Gemeindevertretungssitzung stattfinden. zu Pkt. 10 (nachträglich auf der TO) Bgm. Josef Lechthaler erläutert kurz den Grund dieses Tagesordnungspunktes. Wie immer in der Vergangenheit ist es notwendig, die Interessentenbeiträge für Wildbach-Projekte durch die Gemeindevertretung zu beschließen. Für das bereits verhandelte und genehmigte Verbauungsprojekt SchmalzbergSchafliegertobel der WLV sind Gesamtkosten in Höhe von € 800.000,00 veranschlagt. Der Interessentenbeitrag der Gemeinde St. Gallenkirch liegt bei 20 %, das entspricht € 160.000,00. Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig den Interessentenbeitrag im Ausmaß von 20 %. zu Pkt. 11 - Allfälliges Wortmeldungen von Johannes Sturm Johannes Sturm spricht den mangelnden ärztlichen Notdienst im Montafon an. So musste dieser an einem Freitag nachmittag mit dem eigenen Kind schließlich die Spitalsambulanz aufsuchen, da kein ärztlicher Notdienst vorhanden war. Auch die Regelung in der REHA Montafon gebe es leider nicht mehr. Die Restmüllsäcke sollten von den Haushalten erst am Montag in der Früh an die Straße gestellt werden, da ansonsten die Gefahr bestehe, dass diese von Wildtieren aufgerissen werden. Das Rasen mähen am Sonntag stellt ein Ärgernis dar. Die Gemeinde sollte prüfen, ob hier nicht eine eigene LärmschutzverordnungSinn machen würde. Warum müssen Einheimische für den ÖPNV bezahlen, wenn diese die Sommer-Karte für die Bergbahnen gekauft haben? Hier liege eine Ungleichbehandlung vor. In letzter Zeit habe eine frühe Lärmbelästigung durch die Fa. Heinrich Tschofen Transporte stattgefunden. Darauf sollte hingewiesen werden. Wortmeldungen von Anton Feichtner In einer Personalangelegenheit erkundigt sich Anton Feichtner nach der Auszahlung einer allfälligen Abfertigung. Beim Feuerwehrgerätehaus kam es vor ungefähr zwei Jahren zu einem Sachschaden am Außengeländer. DieserSachschaden sollte behoben werden. Seite 13 GR Irma Rudigier teilt mit, dass angeblich Gäste des Betriebes Gastauer mit deren Kinder den Spielplatz der von der Alpenländischen Heimstätte errichteten Wohnanlage im Zentrumsbereich ständig aufsuchen. Dies führe zu gewissem Unmut, zumal seitens der Eigentümer von Gastauer massive Einwände gegen das Wohnbauprojekt der Alpenländischen Heimstätte vorgebracht wurden und dieses dadurch lange hinausgezögert wurde. Ende der Sitzung: 23:45 Uhr , triftfü h rer Der Vorsitzende Seite 14
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20200801_WolfurtInfo_045 Wolfurt 14.08.2020 Syntax Warning: Invalid Font Weight INFO Natürlich gesund leben Warum Wasser eine von fünf Säulen des Wohlbefindens ist, erfahren Sie im Rahmen unseres diesjährigen Vereine-Fokus vom Kneipp-Aktiv-Club auf Seite 50. Informationszeitschrift der Marktgemeinde 45. Jahrgang | August 2020 2 2 2 3 3 4 4 5 5 6 6 7 8 9 10 11 11 12 14 16 18 19 20 22 24 25 26 27 28 28 28 29 29 30 31 32 34 37 37 38 40 41 42 42 43 43 44 46 46 47 48 48 64 49 50 52 54 56 56 57 58 59 59 59 60 61 61 61 61 62 63 63 2 Aus dem Rathaus Bürgermeister- und Wohnungssprechstunden Kostenlose Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren Kostenlose Beratung in Grundstücks- und Immobilienangelegenheiten Blick ins Gemeindegeschehen Gemeindewahlen - Sonntag, 13. September Coronavirus-Update aus der Gemeinde Orts-Zentrum Radweg Weberstraße Kinderbetreuung Sport-Team des Jahres: Bildstein/Hussl So erfassen Sie Ihre Verlustmeldung einfach online Rathaus wird begrünt Aktuelles vom Gemeindevorstand Gemeindewahlen 2020 Gemeindepanorama Neugestaltung der Montfortstraße Ost Neuer Mitarbeiter im Bauhof Informationen zum Kunstrasenplatz Fotowettbewerb 2020 Buch & Spiel Kinderbetreuung – immer wieder eine spannende Herausforderung! Was tut die Gemeinde für dich? Kindergarten Dorf Basteln mit dem Kindergarten Dorf Bildung Neues aus der VS Bütze Impressionen aus der VS Wolfurt-Mähdle Auf ein Wort zum Thema Schülerbetreuung und Ganztagsklasse Neue Leitung für Verein Impuls Kinder Kindergruppe Fatt Musikschule am Hofsteig - Virtuelle Instrumentenpräsentation 18 LehrerInnenpulte - eine Nebenwirkung von Corona! Soziales Familienzeit mit dem Vorarlberger Familienpass Informationen für Jugendliche Die connexia Elternberatung öffnet ihre Türen Patinnen und Paten für Lerncafé-Kinder gesucht! Wolfurter Köpfe: Sigrid Schwerzler Wolfurt lässt kein Kind zurück Neue Familiengutscheine Zusammenleben in Wolfurt Neues aus den Sozialdiensten Pfarrkrankenpflege Pfarrverband Buch-Kennelbach-Wolfurt Umwelt Die bunte Welt der Schmetterlinge Begehung Wildbacheinzugsgebiet Spechtbaumaktion im Wolfurter Ippachwald Pflege des Friedhof Wolfurt Für Bienen im Garten Biobehälter „MB25“ für Stärkesack Feuerbrand FAQ zur Abfalltrennung: Teil 2 Vorbereitet in den Hitze-Sommer Mit dem Kiki verkehrssicher unterwegs Mit Abstand für ein gutes Miteinander CapaCity Gelenksbusse Carsharing: Ohne eigenes Auto flexibel unterwegs Vorarlberger MOBILWoche Vereine Wer will fleißige Gärtner seh‘n? Der Kneipp-Aktiv-Club Wie aus einer Blockflöte ein Tenorhorn wurde Anregungen für den Gemeinde-Wettbewerb vom Fotoclub-Digital Sommercamp mit dem Tennisclub UTC Wolfurt Der Abschluss eines seltsamen Pfadfinderjahres… Feuerwehr Aktiv und Feuerwehrjugend Auf in die neue Saison! RHC Wolfurt Menschen im Mitelpunkt Erreichbarkeit der Polizei Wolfurt Absage: Mitmach-Meass 2020 Wolfurter Herbstmarkt 2020 abgesagt Menschen im Mitelpunkt Goldene Hochzeiten Jubilare Geburten Verstorbene Eheschließungen Soziale Dienste Soziale Dienste Ärzte-Nachtdienste und -Urlaube Apotheken-Dienste Aus dem Rathaus Bürgermeister- und Wohnungssprechstunden Die Sprechstunden finden mit Vorbehalt jeweils im Rathaus Wolfurt von 18:00 - 19:30 Uhr statt. Sprechstunden von Bürgermeister Christian Natter Mittwoch, 09. September Mittwoch, 23. September Mittwoch, 07. Oktober Wohnungssprechstunden von Gemeinderat Michael Pompl Mittwoch, 16. September Mittwoch, 30. September Mittwoch, 14. Oktober Kostenlose Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren Die kostenlosen Beratungs-Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren werden von der Wolfurter Bevölkerung gerne in Anspruch genommen; daher wird dieses Beratungsangebot fortgesetzt. Die Sprechstunden finden jeweils im Rathaus Wolfurt statt. Sprechstunden Rechtsanwälte 18:00 - 20:00 Uhr Mittwoch, 09. September 2020, Dr. Nikolaus Schertler Mittwoch, 07. Oktober 2020, Dr. Wolfgang Hirsch Sprechstunden Notar 18:00 - 19:00 Uhr Mittwoch, 16. September 2020, Mag. Christoph Winsauer Notariatsverteilung bei Todesfällen Zur Abwicklung der Verlassenschaften naSyntax Warning: Invalid Font Weight ch Todesfällen von Familienangehörigen wurden vom Bezirksgericht Bregenz die Notare für folgende Termine nominiert: Unter Vorbehalt der neuen Verteilungsordnung des Jahres 2020! Bregenz Dr. Gerhard Mayer Jänner/Juli Dr. Ivo Fussenegger Februar/August Mag. Valentin Huber-Sannwald März/September Dr. Michael Gächter April/Oktober Dr. Kurt Zimmermann Mai /November Mag. Christoph Winsauer Juni/Dezember Kostenlose Beratung in Grundstücksund Immobilienangelegenheiten Richard Richter, der gerichtlich beeidete Ortssachverständige für Immobilien, wird sein Wissen und seine Berufserfahrung den Bürgern und Bürgerinnen kostenlos zu folgendem Beratungstermin zur Verfügung stellen: Rathaus Wolfurt, 18:00 - 20:00 Uhr, Mittwoch, 30. September Blick ins Gemeindegeschehen Gemeindewahlen - Sonntag, 13. September In den letzten fünf Jahren hat sich in Wolfurt viel bewegt. Außenstehende sprechen immer wieder über die innovativen Lösungen, Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, von mutigen und zukunftsfähigen Entscheidungen, wenn es um die Weiterentwicklung von Wolfurt geht. Aber vor allem das positive Miteinander in unserer Gemeinde als auch das konstruktive die Ferienzeit ist da und mit im Gepäck sind hoffentlich sommerliches Wetter und gute Laune. Auch während der Sommerpause bewegt sich viel in Wolfurt und ich darf Sie in dieser Ausgabe gerne wieder über einige aktuelle Geschehnisse informieren. Zusammenarbeiten auf politischer Ebene werden immer wieder positiv erwähnt. Rückmeldungen, die mich als Bürgermeister besonders freuen und auch mit Stolz erfüllen. Unsere, aufgrund der Wahlverschiebung, fünfeinhalbjährige Arbeitsperiode neigt sich dem Ende zu. Es freut mich, dass wir in all Dieses Jahr bestimmt Corona die Urlaubsplanung mit. Viele unseren Gremien einen sachlich und von gegenseitigem Respekt haben sich dazu entschieden in Österreich oder auch im schö- getragenen Umgang pflegen. Die Diskussionen sind engagiert nen Ländle den Urlaub zu verbringen. Reisen ins Ausland sind und naturgemäß von unterschiedlichen Positionen geprägt. Umso teilweise wieder möglich, einige verbringen ihren Urlaub des- erfreulicher ist es, dass die allermeisten Beschlüsse einstimmig halb in der Ferne. Ich bitte darum; bleibt stets achtsam und erfolgen. Ich bedanke mich bei allen Frauen und Männern, die sich leistet den notwendigen Maßnahmen Folge, damit wir gut in in dieser Legislaturperiode, die allermeisten ehrenamtlich, in der den Herbst starten können. Gemeindevertretung, im Vorstand oder in den verschiedenen Ausschüssen für unser Wolfurt eingesetzt haben. Nun wünsche ich viel Spaß beim Lesen der Wolfurt Information und euch – liebe Wolfurterinnen und Wolfurter – trotz Am Sonntag, den 13. September werden die Gemeindevertretung allem einen erholsamen Urlaub und schöne Ferien. und der Bürgermeister gewählt. Meine Bitte an Sie alle, gehen Sie Unseren Schülerinnen und Schülern und Kindergartenkindern wählen! Nur mit Ihrer Stimme können Sie über die Entwicklung wünsche ich schon jetzt einen guten Start ins neue Schuljahr! von Wolfurt mitentscheiden. Erstmals treten in unserer Gemeinde fünf wahlwerbende Parteien und drei Bürgermeisterkandidaten Achtet weiterhin auf euch und bleibt gesund! an und bitten um Ihre Stimme. Wir alle hoffen auf eine gute Wahlbeteiligung und bedanken uns für Ihr Kommen. Mit herzlichen Sommergrüßen Falls Sie am Wahltag verhindert sind, können Sie eine Wahl- Euer Bürgermeister karte beantragen. Detaillierte Informationen sind unter der Rubrik Christian Natter Gemeindepanorama ersichtlich. Blick ins Gemeindegeschehen 3 Coronavirus-Update aus der Gemeinde Orts-Zentrum Architekten haben Arbeit aufgenommen Wie Sie sicherlich in den lokalen Zeitungen lesen konnten, wurde Mitte Juni in unserer Gemeinde eine Mitarbeiterin einer Kindergarteneinrichtung positiv auf das SARS-CoV-2 Virus getestet. Unsere zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter koordinierten umgehend mit dem Land Vorarlberg die weitere Vorgehensweise. Nach dem Bekanntwerden Syntax Warning: Invalid Font Weight wurden die Kontaktpersonen, Kinder und Betreuer/innen ebenfalls zeitnah untersucht. Die 50 Kinder der Einrichtung wurden bis auf Weiteres zuhause betreut. Nach Befund mit sämtlichen negativen Testungen konnte der Kindergarten rasch wieder geöffnet werden. Hier gilt ein besonderer Dank den betroffenen Familien und Betreuerinnen für den Zuspruch, die verständnisvollen Worte und für das verantwortungsvolle Mittragen der Maßnahmen. Diese Situation hat uns gezeigt, dass die Art, wie unsere Kinderbetreuungseinrichtungen mit den Schutz- und Hygienemaßnahmen arbeiten, sehr gut funktioniert. Im Ernstfall ist es besonders Wie in der letzten Ausgabe berichtet, haben wir mit dem wichtig, dass das Umfeld so schnell wie möglich kontaktiert, kooperativen Planungsprozess begonnen. abgesondert und getestet wird, um eine Verbreitung des Virus Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Architekten- einzudämmen. Dafür sorgen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landes Vorarlberg, die uns in solchen Fällen rasch und professionell unterstützen. Auch wenn die Maßnahmen konsequent befolgt werden, kann Wettbewerb werden in diesem noch sehr neuen Verfahren mehrere Büros eingeladen, in gemeinsamen Workshops bestmögliche Lösungen – in unserem Fall es dennoch passieren, dass ein positiver Fall auftritt. Momentan einen städtebaulichen Entwurf für unser Zentrum – zu steigt die Zahl der Corona-Infizierten wieder an. Auch in Wolfurt entwickeln. gibt es derzeit zwei aktiv Infizierte. Aus diesem Grund möchte ich euch bitten, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, achtet weiter- Der Vorteil liegt darin, dass die Architekten gemeinsam ange- hin aufeinander und auf die notwendigen Schutzmaßnahmen. halten sind, die unterschiedlichen Betrachtungen und Umset- Denn jede und jeder Einzelne kann dazu beitragen, die Verbrei- zungen zu diskutieren, zu entwickeln und zu einem, im Ideal- tung so gering wie möglich zu halten. Danke für eure Mitarbeit! fall, „besten“ Endergebnis zu formen. Mit den Architekten DI Andreas Cukrowicz (Büro Cukrowicz/Nachbauer), DI Josef Fink (Büro Fink/Thurnher), DI Lukas Mähr (Büro MW-Architekten) und dem Landschaftsplaner DI Thomas Loacker (Büro stadtland) hebt zemm! Wolfurt hebt zämm! ist es gelungen, die kreativen Kräfte renommierter Büros zu EINKAUFS– UND BRINGDIENSTE FÜR BESONDERS GEFÄHRDETE WOLFURTERINNEN UND WOLFURTER! hebt zemm! engagieren. Die Architekten arbeiten nun mit Hochdruck an der Aus- EINKAUFS– UND BRINGDIENSTE FÜR BESONDERS GEFÄHRDETE WOLFURTERINNEN UND WOLFURTER! arbeitung. Erste Überlegungsansätze wurden bereits intensiv diskutiert. Der (Sicht-)Beziehung zwischen Schloss, Kirche und Rathaus wird eine besondere Bedeutung zugeschrieben. Wir sind schon sehr gespannt auf die konkreteren Ergebnisse im Herbst. Gleich mit Beginn der neuen Legislaturperiode wird sich der TELEFONHOTLINE (AUCH PER SMS ODER WHATSAPP ERREICHBAR): 0699/16840 015 Ausschuss für Dorfentwicklung und Raumplanung intensiv mit dem für Wolfurt so wichtigen Projekt zu beschäftigen haben. TELEFONHOTLINE (AUCH PER SMS ODER WHATSAPP ERREICHBAR): 0699/16840 015 4 Blick ins Gemeindegeschehen Kinderbetreuung Spannende Entwicklungen in Wolfurt In Wolfurt wird das Wohl unserer Kinder seit Jahren großgeschrieben. Einer der wichtigsten Punkte ist für uns die qualitätsvolle, familienunterstützende Betreuung unserer Kleinen. Die stetige Weiterentwicklung unserer Gemeinde sowie die stei- Radweg Weberstraße Wir freuen uns, dass nun final der letzte Grundeinlösungsvertrag abgeschlossen werden konnte und das Projekt Radweg Weberstraße im Frühjahr/Sommer 2021 in die Umsetzung gehen kann! gende Anzahl der benötigten Betreuungsplätze – vor allem im Kleinkindbereich – machen es erforderlich, dass wir uns als Gemeinde an die jeweiligen Gegebenheiten rasch anpassen müssen. Aus diesem Grund gibt es ab Herbst 2020 einige Neuerungen in Wolfurt: Das Haus für Kinder hat sich dazu entschieden, ab 2020 Gemeindekindergarten zu werden. Somit gehören ab Herbst alle sieben Kindergärten inSyntax Warning: Invalid Font Weight Wolfurt zur Gemeinde. Darüber hinaus zieht der Kindergarten Strohdorf in die größeren Räumlichkeiten im Haus der Möglichkeiten (altes Feuerwehrhaus). Dadurch ergibt sich eine Ausweitung der Räumlichkeiten für die Kindervilla. Im Endlich kann die letzte Lücke an unserer westlichen Landesrad- alten Kindergarten Bütze wird es eine zusätzliche Kleinkindbe- route somit geschlossen werden. Die stark befahrene Weberstraße treuung und einen Familientreffpunkt geben. ist bisher für die FahrradfahrerInnen eher unattraktiv, ja teilweise bei entsprechend Schwerverkehr sogar gefährlich. Es freut mich Unser Ortsteil Rickenbach wird in den nächsten Jahren, vor allem daher ganz besonders, dass mit der Umsetzung des neues Geh- durch die Betriebsabsiedelung von Doppelmayr ins Gewerbege- und Fahrradweges eine sichere und komfortable Lösung entwi- biet, eine sehr dynamische Entwicklung erfahren. Um die steigen- ckelt werden konnte. Ich bin sicher, dass in Zukunft diese Route de Anzahl der Kinderbetreuungsplätze gewährleisten zu können, von deutlich mehr PendlerInnen in Richtung Gewerbegebiet und hat die Gemeindevertretung in ihrer letzten Sitzung einstimmig Bahnhaltestelle benutzt wird. den Grundsatzbeschluss für den Bau eines Kinderhauses, idealer- Die Projekteingabe durch das Land Vorarlberg ist bereits erfolgt. weise inkl. Familienzentrum in der Quartiersmitte von Ricken- Der Baubeschluss durch die Landesregierung wird im Herbst er- bach beschlossen. Es werden somit frühzeitig die Weichen für die wartet. Ich bedanke mich beim Land Vorarlberg, vor allem aber bei zukünftigen Anforderungen gestellt. der Abteilung Straßenbau, für die Unterstützung. Mein Dank gilt auch allen GrundbesitzerInnen für ihr Entgegenkommen. Genauere Informationen zu den zahlreichen Entwicklungen unse- Freuen wir uns gemeinsam auf eine rasche Projektumsetzung im rer Kinderbetreuung ab Herbst und in den nächsten Jahren können Frühjahr 2021. Sie auf Seite 16 lesen. Blick ins Gemeindegeschehen 5 Sport-Team des Jahres: Bildstein/Hussl Das Segelduo Benjamin Bildstein und David Hussl So erfassen Sie Ihre Verlustmeldung einfach online wurde zum „Team des Jahres“ gewählt. Bürger/innen können auf www.fundamt. Von einer Jury, zusammengesetzt aus dem Sportreferat des Landes Vorarlberg, unter- gv.at selbst orts- und zeitunabhängig nach stützt von prominenten Fachleuten, den Vorarlberger Nachrichten und dem ORF- verlorenen Gegenständen suchen. Landesstudio, wurden die Sportler des Jahres aufgrund ihrer sportlichen Leistungen gewählt. Bei der Suche werden alle teilnehmenden In der Kategorie „Mannschaften“ hatte das 49er-Team Benjamin Bildstein und David Regionen und Unternehmen berücksichtigt Hussl die Nase vorn. Im Weltcup erreichten die beiden zwei zweite Plätze, Rang sechs bei (lediglich Kennelbach arbeitet nicht mit der WM in Auckland und qualifizierten sich somit für die Olympischen Spiele in Tokio. dieser Homepage). Das erhöht die Trefferquote wesentlich, da man oft nicht weiß, wo Der Wolfurter Benjamin Bildstein erklärte sich dazu bereit ein kurzes Interview zu führen. man etwas verloren hat oder wo der Finder den Gegenstand abgegeben hat. Wird der Ge- Was dachtest du als dir/euch die Trophäe für das „Team des Jahres“ überreicht wurde? genstand nicht gefunden, kann sofort eine „Die Auszeichnung zur Mannschaft des Jahres bedeutet mir persönlich sehr viel. Es steht Verlustmeldung gespeichert werden, die bei natürlich für unsere Erfolge im Jahr 2019, beinhaltet meiner Meinung nach aber auch den der zukünftigen Erfassung von Fundgegen- gesamten Weg dahin. Wie die Trophäe überreicht wurde, und ich sie in meinen Händen ständen automatisch berücksichtigt wird hielt, war das ein Moment von ehrlicher und purer Freude.“ und bei einem Treffer eine entsprechende Was zeichnet euch als Team besonders aus bzw. worin liegen eure Stärken? Verständigung auslöst. „Wir arbeiten sehr professionell, vertrauen uns gegenseitig zu 100 %, sind mental stark, generell ein starkes Team und haben ein starkes Betreuerteam.“ Ihr Vorteil Was ist es für ein Gefühl auf Platz 1 der Weltrangliste zu stehen? Wenn Sie eine Verlustmeldung online spei- „Die Weltrangliste anzuführen zeigt, dass wir aktuell zu den besten Teams in der Boots- chern, können Sie sicher sein, dass sich das klasse 49er zählen und verstanden haben, was dafür notwendig ist. Wenn es zukünftig Fundamt Wolfurt bei Ihnen telefonisch oder mal schlecht laufen sollte, können wir darauf zurückschauen und daraus Selbstvertrauen per Mail meldet, sobald ein auf Ihre Be- schöpfen.“ schreibung passender Gegenstand im Fun- Wie sehen deine/eure Pläne in der nächsten Zeit aus? damt abgegeben wird. „Der Formaufbau nach der Corona-Pause ist bei uns bereits im vollen Gange. Wir trainie- Hinweis ren intensiv an unterschiedlichen Orten und Bedingungen. Zuletzt waren wir für Stark- Sämtliche Verlustgegenstände werden ein wind am Gardasee, während wir aktuell in Spanien am Atlantik Wellen segeln. Jahr lang im Fundamt aufbewahrt. Nach Ende August geht es mit ersten Wettkämpfen in Dänemark und Kiel los. Ende Septem- Ablauf eines Jahres geht der Verlustgegen- ber steht dann eine Heim-EM am Attersee an, was definitiv etwas Besonderes ist und stand entweder an den Verlustträger oder Trainingsmotivation mit sich bringt.“ wird vernichtet. Weiterer Kontakt: 6 Wir gratulieren dem Segelduo herzlich zu den sensationellen Erfolgen und zu der tollen dunja.preuss@wolfurt.at Auszeichnung als Team des Jahres! Tel.: 05574 68 40-26 Blick ins Gemeindegeschehen/Aus dem Rathaus Rathaus wird begrünt Das Wolfurter Rathaus ist ein thermisch kaum gedämmter Vollbetonbau. Das führt in Verbindung mit der dunklen Eternitverkleidung von Dach und teilweise Fassade zu starken sommerlichen Überhitzungen der Räume. Das begrünte Dach der Hofsteig-Sporthalle. Anstatt mit energetisch aufwendigen Klima- Förderung der Dachbegrünung anlagen zu kühlen, soll nun durch eine Fassadenbegrünung die raumklimatische Si- Gefördert wird die dauerhafte Begrünung von Flachdächern bzw. flach geneigten Dächern tuation im Rathaus verbessert werden. Eine (bis 10°) mit bodendeckenden Pflanzen. Die Förderung wird nur Privatpersonen gewährt. solche Begrünung hilft aber auch gegen thermische Verluste im Winter und bietet Alle Informationen zu den Richtlinien für die Gewährung eines Zuschusses zur Dach- darüber hinaus auch Insekten, Kleintieren begrünung finden Sie auf http://www.wolfurt.at/de/foerderung-fuer-dachbegruenung. und Vögeln Lebensraum. Schlagregen wird abgehalten und der UV-Schutz erhöht. Eine Die Verordnung des Gesamtbebauungsplans, der die Dachbegrünung beinhaltet, dient begrünte Fassade dient auch der Luftreini- vor allem dem Orts- und Landschaftsbild, dem Schutz vor Naturgefahren sowie der Stei- gung und bindet CO2. gerung der Energieeffizienz. Durch die großflächige Rückhaltung von Regenwässern bei In unserem Fall soll zusätzlich das etwas Starkregen gibt es einen Schutz vor Hochwässern und Überschwemmungen. in die Jahre gekommene Gebäude optisch Die Begrünung bindet die Dächer von höheren Standpunkten aus gesehen in das Orts- und aufgewertet und ein Beitrag zur Klimaan- Landschaftsbild ein. Darüber hinaus sind begrünte Dächer eine kleinklimatisch wirksame passungsstrategie geleistet werden. Maßnahme zur Vermeidung sommerlicher Überhitzung und ergeben langfristig klima- Die verwendeten Materialien sind größten- relevante Effekte. Außerdem unterstützt die Dachbegrünung auch den Artenschutz von teils „Reste“ des vor einigen Jahren abge- Insekten und Vögeln. Die Hofsteig-Sporthalle und die Musikschule sind zwei sehr schöne brochenen Ballfangzaunes, der vis-á-vis des Beispiele für die Dachbegrünung. Rathauses situiert war. Somit können die Kosten auf ein Minimum reduziert werden. Bei Fragen können Sie sich gerne an Wolfgang Dittrich, Tel. 05574 6840-22, wenden. Aus dem Rathaus 7 Aktuelles vom Gemeindevorstand Ein kurzer Überblick der Gemeinderäte über aktuelle Geschehnisse, neue Projekte, Änderungen, o.Ä. Gemeinderätin für Bildung und Kultur Angelika Moosbrugger > Bei der letzten Sitzung der Gemeindevertretung vor der Wahl wurde der Grundsatzbeschluss zum Bau eines zu- Gemeinderätin Gemeinderätin für Jugend, Sport, Eigenverantwortung Christine Stark sätzlichen Kindergartens/Kinderbetreuung im Quartier Rickenbach gefasst. > Sportlerehrung muss auf das Frühjahr 2021 > Die Zusammenarbeit mit dem Verein verschoben werden Kinderbetreuung Vorarlberg wurde > Vielen Dank an die Vereine, die eine Veran- wieder um ein Jahr verlängert. Der staltung machen und sehr viele Auflagen für Soziales Miteinander Yvonne Böhler > Familieplus: Vorbereitung Programm für Herbst unter Berücksichtigung der Richtlinien rund um Corona. > Engagement Soziales Ehrenamt > Familiengutscheine: Mehr zu den Neuerungen können Sie auf Seite 31 nachlesen. > Einhaltung der Friedhofsordnung in „KibeV“ organisiert in Wolfurt die einhalten. Ich wünsche ihnen, dass alles Schülermittags- und -nachmittagsbe- funktioniert und vielen Dank für die außer- Erinnerung bringen. Mehr Informationen treuung gemeinsam mit den Schulen gewöhnliche Vorarbeit! zum Friedhof auf Seite 42. und der Gemeinde. > Informationen zu den Öffnungszeiten des > Heuer bieten wir den Eltern eine durch- Kunstrasenplatzes finden Sie auf Seite 11. gängige Ferienbetreuung an (siehe Seite 30). Die bewährten Abenteuer- und Erlebniswochen werden jedoch für ein Jahr ausgesetzt, da die meisten Vereine Gemeinderat coronabedingt keine Veranstaltungen für Infrastruktur organisieren können. Gemeinderat für Mobilität, Gemeinderat Umwelt, e5 für Wohnen, Robert Hasler Zusammenleben > Michael Pompl > > 8 Baubeginn: Montfortstraße bis Bütze (ab nicht im GIS erfasster Hauskanäle im Abschnitt Wolfurt Nord (Dammstraße bis Flotzbachstraße) > > Einbau eines Rührwerkes beim Abwasser- 11. September) pumpwerk in der Weberstraße zur Verbes- Informationen zur Baustelle finden Sie serung der technischen Betriebsführung auf Seite 10. Baubeginn: Radweg Schule Bütze bis zu und Ausfallsicherheit > Detailplanung und Gespräche mit An- Lerchenstraße (03. August – 23. August) liegern und Grundstücksbesitzern zum Die Vorarlberger MOBILWoche findet hochwassersicheren Ausbau und ökolo- Vorbereitung neuer Veranstaltungen dieses Jahr vom 05. - 13. September 2020 gischer Renaturierung des Ippachbachs (Siedlungs-/Straßenfeste) nach dem statt. Weitere Infos zu den Aktionen in im Gerinneabschnitt zwischen Gänsbühl/ Lockdown Wolfurt erfahren Sie auf Seite 64. Frühlingsstraße und Güterbahnhof Begleitung von Flüchtlingsfamilien in der Integration > > Befahrung und Erfassung einzelner noch > Kanalumlegung in der Montfortstraße Vergabe Wohnungen Lerchenstraße OST und Einzugsbegleitung Paul Stampfl Aus dem Rathaus > Gemeindewahlen 2020 Am 13. September 2020 finden gemäß dem Gemeindewahlgesetz LGBL.Nr. 37/2020 die Wahlen in die Gemeindevertretung statt. Auch wird mittels direkter Wahl die/der Bürgermeister/in gewählt. Wer ist wahlberechtigt? Wahlberechtigt ist, wer am 29.06.2020 (Wahlstichtag) Landesbürger/in oder ausländische/r Unions-bürger/in ist, in der betreffenden Gemeinde ihren/seinen Hauptwohnsitz hat, vom Wahlrecht nicht ausgeschlossen ist und spätestens am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet hat. Es besteht keine Wahlpflicht. Es wird jedoch gebeten, vom Recht der Wahl und somit der indirekten Mitsprache, möglichst Gebrauch zu machen. Wichtig! > Wahlkarten können nicht per Telefon beantragt werden. > Letztmöglicher Zeitpunkt für schriftliche und online Anträge: 09. September 2020, 24:00 Uhr > Letztmöglicher Zeitpunkt für persönlich bei der Gemeinde eingebrachte Anträge: 11. September 2020, 12:00 Uhr > Briefwahlkarten müssen bis zum 13. September 2020, 13:00 Uhr, bei der Marktgemeinde Wolfurt (Rathaus) einlangen. Es gibt keine Nachfrist! In die Gemeindevertretung ist jeder Wahlberechtigte wählbar, der spätestens am Wahltag Syntax Warning: Invalid Font Weight das 18. Lebensjahr vollendet hat. Wo und auf welche Weise können Sie mit der Wahlkarte wählen? Die Wahlberechtigten haben ihr Wahlrecht in jenem Sprengel aus- Amtliche Wahlinformation (Wahlausweis) zuüben, dem sie aufgrund der Eintragung in das Wählerverzeich- Sie erhalten per Post rechtzeitig vor der Wahl (spätestens am vier- nis angehören. ten Tag vor dem Wahltag) die österreichweit einheitliche Amtli- Wahlberechtigte, die im Besitz einer Wahlkarte sind (Wahlkarten- che Wahlinformation, aus der Sie Ihr zuständiges Wahllokal, die wähler), können ihr Wahlrecht ausüben durch Wahlzeiten und eine detaillierte Beschreibung zur Vorgehenswei- > Stimmabgabe vor der Sprengelwahlbehörde in einem Wahl- se entnehmen können. Bitte bringen Sie den Abschnitt „Amtliche Wahlinformation“ und ein Ausweisdokument sowie den amtlichen Stimmzettel für die Wahl in die Gemeindevertretung und für die Wahl des Bürgermeisters mit in Ihr Wahllokal. sprengel der Gemeinde > Stimmabgabe vor der Wahlkommission für Gehunfähige > Übermittlung der verschlossenen Wahlkarte an die zuständige Gemeindewahlbehörde mittels Briefwahl. Persönliche Stimmabgabe Nicht zulässig ist die Stimmabgabe mittels Wahlkarte in einem Die Stimmabgabe erfolgt persönlich am Wahlsonntag in Ihrem Wahllokal einer anderen Gemeinde. zuständigen Wahllokal (Vorlage eines amtlichen Lichtbildausweises!). Bitte bringen Sie auch Ihre Amtliche Wahlinformation (auch Wahllokale - Wahlzeit Wahlausweis oder Wählerverständigungskarte genannt) mit ins Gewählt wird in der Marktgemeinde Wolfurt in 5 Wahlsprengeln Wahllokal. Sollten Sie nach dem Stichtag Ihren Hauptwohnsitz in der Wahlzeit 07:00 - 13:00 Uhr. um- oder abmelden, bleiben Sie trotzdem in dem zum Stichtag Achtung: neue Wahlsprengel Sprengel 1: Kindergarten Rickenbach, Wiesenweg 14 Sprengel 2: Musikschule - Buch & Spiel, Sternenplatz 7 Sprengel 3: Campus Bütze - Kindergarten, Montfortstraße 14 Sprengel 4: Campus Bütze - Volksschule Bütze, Montfortstraße 14 Sprengel 5: Pfarrheim, Kirchstraße 30 erstellten Wählerverzeichnis eingetragen und sind auch diesem Wahllokal zugeteilt. Stimmabgabe per Wahlkarte - Briefwahl Sollten Sie am Wahlsonntag verhindert sein, haben Sie die Möglichkeit, eine Wahlkarte zu beantragen. Die entsprechende Anforderungskarte erhalten Sie ebenfalls mit der Amtlichen Wahl- Bei dieser Wahl werden erstmals die Gemeindevertretung und die information zugesendet. Der Antrag kann auch online über www. Kandidierenden für das Bürgermeisteramt mittels zwei separaten wahlkartenantrag.at abgegeben werden. Wahlvorgängen gewählt, deshalb erhalten Sie zwei Stimmzettel. Für weitere Fragen stehen Ihnen die Mitarbeitenden der Gemeinde jederzeit gerne zur Verfügung. Wahlbüro Marktgemeinde Wolfurt, Tel. 05574 6840-17, buergerservice@wolfurt.at. Aus dem Rathaus 9 Neugestaltung der Montfortstraße Ost Von der Bützestraße - Einfahrt in die Montfortstraße, bis zum Beginn der Begegnungszone Campus Bütze wird die Straße saniert und der Gehsteig neu errichtet. Der Umbau startet am 11. September und wird je nach Witterung ca. 6 Wochen dauern. Coronabedingt war es nicht möglich, die Bauzeit in die Schulferien zu verlegen. > Mit der Neugestaltung des östlichen Teils der Montfortstraße wird die Sicherheit deutlich verbessert. Einerseits kann die Einfahrtstrompete optimiert und andererseits der Gehsteig wesentlich verbreitert werden. Für eine gestalterische Aufwertung sorgen zwei Bauminseln (siehe Plan). Ein attraktiver und sicherer Weg zur Schule und zum Kindergarten hat hier oberste Priorität. > Während der Bauarbeiten ist es jederzeit möglich, entweder die Montfortstraße oder die Rittergasse als Schulweg zu nutzen. Die Schüler/innen und Kindergartenkinder können daher gefahrlos den Weg zur Schule und zum Kindergarten passieren. > Eltern, die ihre Kinder mit dem PKW zum Campus Bütze bringen möchten, müssen über die Lerchenstraße oder Fattstraße ausweichen. > Die Bushaltestellen Lerchenstraße und Montfortstraße können während der Sanierung Syntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight nicht angefahren werden. Der Bus (Linie 18) wird über die alte Strecke (Achstraße – Bützestraße) umgeleitet (siehe Umleitungsplan). > Wir bedanken uns bei allen Nachbarn, Eltern und Erziehungsberechtigten, Kindern und MitarbeiterInnen der Schule und Kindereinrichtungen für die Mühen und das Verständnis. oben: Busumleitung unten: Plan Neugestaltung Montfortstraße 10 Gemeindepanorama Neuer Mitarbeiter im Bauhof Mit 01.07.2020 startete Tobias Frahs im Bauhof. Tobias ist gelernter Elektro- und Gebäudetechniker und wird einerseits den durch die Pensionierung von Siegfried Weber Ende des Jahres frei werdenden Posten übernehmen. Sein Hauptaufgabengebiet, neben allen anderen im Bauhof anfallenden Arbeiten, wird die Verantwortung für die im Bauhof notwendigen Elektroarbeiten (Straßenbeleuchtung, Festverteiler, Umrüsten der LED-Beleuchtung, etc.) sein. Tobias ist 30 Jahre alt und hat sich im Bauhof bereits während zweier Überbrückungsanstellungen bewährt. Informationen zum Kunstrasenplatz Die zahlreichen Sportanlagen in Wolfurt sollen möglichst vielen Wolfurter Bürgerinnen und Bürgern für Freizeitaktivitäten zur Verfügung stehen. Die Sportplätze verbinden soziale Aspekte mit gesunder Bewegung und werden aus diesem Grund von der Gemeinde gerne gefördert. Im Sinne einer langfristigen und guten Nachbarschaft wurde nun beschlossen, den Kunstrasenplatz im Flotzbach sonntags für den öffentlichen Betrieb geschlossen zu halten. Der westliche Trainingsplatz ist als Alternative zwischen 14:00 und 20:00 Uhr für die Wolfurterinnen und Wolfurter zugänglich. Darüber hinaus dürfen auch alle Schulplätze (VS Mähdle, VS Bütze und Mittelschule) außerhalb der Schulzeiten sowie der Fußballplatz hinter dem Bauhof sieben Tage die Woche genutzt werden. Somit stehen neben dem Beachplatzgelände an der Ach weitere sechs Outdoor-Sportanlagen zur Verfügung und bieten damit, über das gesamte Ortsgebiet verteilt, viele Möglichkeiten sich sportlich zu betätigen. Gemeindepanorama 11 03 01 02 07 05 04 01 Johann Peer (Mittlerweile gibt es die Stein- schlangen aus Coronazeiten an der Bregenzer Ach nicht mehr.) Auer 04 02 Kerstin Schwarz Kurt Gassner 05 03 Waltraud 08 Sylvia Steinhauser: Abendstimmung über den Dächern von Wolfurt. 06 - 09 Josef Thaler 10 Gerda Bilz 11 Burkhard Reis: Reckturner Lukas Wüstner am Wolfurter Markt 2003 12 Schulchronik der Mittelschule durch Burk- hard Reis: Abriss-Mitteltrakt Schulgebäude 2002 13 Schulchronik der Mittelschule durch Burkhard Reis: 1970er-Jahre Exkursion Lehrer Siegfried Heim Eulentobelbach | 14 Schulchronik der Mittelschule durch Burkhard Reis: Hauptschullehrer Wolfurt 1980 15 Schulchronik der Mittelschule durch Burkhard Reis: Wolfurt Luftbild Foto von Hubert Mohr ohne Jahr ca. 1994 06 12 Gemeindepanorama 16 Schulchronik der Mittelschule durch Burkhard Reis: 1977-78-Hauptschulklasse von Siegfried Heim auf der Autobahn 10 14 16 Fotowettbewerb 2020 Sei es ein Selfie in Wolfurt, ein Foto von einer vergangenen Veranstaltung oder unserer Landschaft – durchstöbern Sie Ihr Fotoarchiv oder schießen Sie beim Spaziergang ein neues Foto. Ob Schnappschuss oder perfekt ausgeleuchtetes Foto – senden Sie uns einfach Ihr Lieblingsfoto von Wolfurt im .jpg-Format an tina.huetterer@wolfurt.at und machen Sie mit bei unserem Wolfurt-Gewinnspiel! Die Fotos können Sie bis zum 09. September einsenden, damit sie in der Oktober-Ausgabe erscheinen. Ein großes Dankeschön für die zahlreichen Fotos! 15 Und ein großer Dank gebührt auch dem Fototeam Digital für die tollen Fotos und Inspirationen auf Seite 54! Eine fachkundige Jury bewertet die eingesendeten Fotos am Jahresende. Die Gewinner/innen werden in der Februar-Ausgabe 2021 bekanntgegeben. Die ersten 6 Plätze gewinnen eine exklusive Schlossführung mit Begleitung durch Bürgermeister Christian Natter und einem anschließenden Umtrunk im Innenhof. Mit der Einsendung eines Fotos wird der Veröffentlichung des Namens und des Fotos in den Gemeinde-Medien (Wolfurt Information, Facebook, Homepage) zugestimmt. Wir wünschen allen Teilnehmer/innen viel Erfolg und freuen uns auf viele Wolfurt- 13 Fotos! 09 09 11 12 Gemeindepanorama 13 Buch & Spiel Die Sommerferien sind schon fast vorbei… … und wir alle haben hoffentlich angenehme erholsame Tage erlebt. Endspurt beim Sommerlesen: Die Lesepässe können noch bis Ende der ersten Schulwoche abgegeben werden. Freitag, 18. September 2020 Während bei den Büchern ein kontinu- Sommerlesen, letzte Abgabefrist im Buch & Spiel während des gesamten Jahres passiert, ierlicher Zuwachs und Tausch im Bestand kommen die meisten Neuzugänge im Spielebereich von Mai bis Juli. Das liegt nicht zuletzt an der Nominierung der Spiele des Freitag, 16. Oktober 2020 Österreich liest: mit Medienflohmarkt und kleiner Bewirtung. Jahres. Wir warten immer schon mit Spannung darauf, zeigt sich doch, ob wir beim Einkauf auf die richtigen Spiele gesetzt haben und ergänzen entsprechend. Unsere Besucher während der Ferien haben sie sicher schon entdeckt unter unseren Neuzugängen bei den Spielen: Samstag, 24. Oktober 2020, 16- 20 Uhr Spiele, fertig, los! Wer nicht in fremde Länder reisen konnte oder wollte, findet jetzt ganz neu auch französische, italienische und spanische Romane bei uns. Ein Spielenachmittag im Multifunktionssaal der VS Bütze. Eltern spielen mit ihren Kindern. Buch & Spiel Sternenplatz 7 www.buechereiwolfurt.at info@buechereiwolfurt.at Speedy Roll Kinderspiel des Jahres 2020 wurde Speedy Öffnungszeiten Roll. Pilze, Äpfel und Blätter liegen auf dem Tisch verteilt, wie auf einem Waldbo- Dienstag 14:00 – 18:00 Uhr Mittwoch 08:00 – 12:00 Uhr der kleine Igel, um schnell nach Hause zu Donnerstag 14:00 – 18:00 Uhr kommen, bevor ihn der Fuchs einholt. Zum Freitag 15:00 – 19:00 Uhr den. Das ist auch wichtig, denn sie braucht Glück hat sich der Igel eingerollt: zu einer niedlichen Fusselkugel. An der haften die Waldteile wie bei einem Klettverschluss, 14 Gemeindepanorama wenn man denn nur geschickt genug kugelt. Pro erwischtem Waldteil darf man sich ein Stück weit über den Spielplan bewegen, vorausgesetzt, man hat die richtigen Teile erwischt. Das tut man kooperativ oder im Wettstreit. Und wer schon richtig gut ist, probiert die Varianten für Fortgeschrittene und Profis aus – und muss die Kugel zum Beispiel mit geschlossenen Augen rollen. Dieses Geschicklichkeitsspiel mit taktischer Note ist einfach eine runde Sache. Egal ob kooperativ oder gegeneinander: Hier wird bei jeder Partie eine spannende Geschichte erzählt (Auszug aus der Jurybegründung). Der Kartograph Krasserfall ...erhielt den Kritikerpreis 2020. Die Spieler Viel Spaß verspricht auch Krasserfall. Wer brechen in unbekannte Landschaften auf, nicht aufpasst, rutscht schneller als er skizzieren nach und nach Landschaften. denkt den tosenden Wasserfall herunter Das geht mit Blei- oder Buntstift. Eine ganz und hat damit verloren. Aber zum Glück neue Spielidee für Strategieliebhaber. gibt es ein paar gute Möglichkeiten dagegen zu steuern. Ein Strategiespiel ab 6 Jahren. Darüber hinaus gibt es ausreichend neue und gute Alternativen bei uns: Wer Genaueres über unser Neuzugänge wissen will, schaut im Onlinekatalog (http://www.buechereiwolfurt.webopac.at) My City nach: „Spiele“ im linken Menüpunkt aufrufen und im horizontalen Register „neu Spiel des Jahres in der Altersgruppe ab 10 eingetroffen“ wählen. Jahren wurde My City. Vermehrt gibt es auf dem Markt sogenannte Legacy-Spiele. My City ist eines davon. Diese Spiele werden in mehreren Partien gespielt. Jede Partie baut Und wenn alles gut geht, werden wir am auf die vorhergehende auf und hat leicht Samstag, den 24. Oktober einen langen Spielnachmittag veranstalten. veränderte Regeln mit zusätzlichen Aufgaben und Spielelementen. Legacy-Spiele sind ideal für Spielteams, die sich regelmäßig zum Spielen treffen. So entwickelt Flotter Otter Dieses Mal in der Volksschule Bütze. Da haben wir mehr Platz, können den Abstand sich das Spiel von Abend zu Abend weiter. zwischen den Tischen besser einhalten. Da die Spieler die eigenen Spielbretter wäh- ...schärft die Wahrnehmung, geht es doch Wir freuen uns mit Groß und Klein die neu- rend der einzelnen Spielpartien individuell darum aus den „Frachtbriefen“ die mög- en Spiele gemeinsam auszuprobieren. Der und permanent mit Aufklebern anpassen, liche Stapelung von Containern schnellst- Termin ist es sicher wert in den Kalender ist dieses Spiel, wie alle Legacyspiele, leider möglich herauszufinden. Die einfache Regel eingetragen zu werden. nicht für eine Ausleihe geeignet. führt schnell zum Vergnügen. Ab 8 Jahren. Für das Team: Ursula Molitor Gemeindepanorama 15 Kinderbetreuung – immer wieder eine spannende Herausforderung! Das Wohl unserer Kinder steht in Wolfurt seit Jahren im Mittelpunkt. Bereits vor 10 Jahren gehörten wir zu den ersten Gemeinden, die die Spiel- und Freiräume konzeptiv planten und nach wie vor laufend weiterentwickeln. Wir haben große sichtbare Zeichen mit der Musikschule sowie dem Buch & Spiel gesetzt und wir gehören zu den Vorarlberger Pilotgemeinden beim Programm „Wolfurt lässt kein Kind zurück“. Auf unsere Schul- und Kindergartenräumlichkeiten wird dabei größtes Augenmerk gelegt, egal ob es sich um einen Neubau oder ein älteres Gebäude handelt. Was uns jedes Jahr aufs Neue beschäftigt, ist die qualitätsvolle, familienunterstützende Betreuung unserer Kleinen. Worauf können die Wolfurter Eltern zurückgreifen? Wussten Sie, dass vor 20 Jahren 14 MitarbeiterInnen in der Kinderbetreuung und im Kindergarten Wolfurt gearbeitet haben und dass es heuer knapp 70 sind? Hier einen Dank an die jeweiligen Gemeindevertretungen, die sich immer hinter die Neuerungen und Weiterentwicklungen gestellt haben. Ein nächster wichtiger Schritt: Das Haus für Kinder hat entschieden, ab 2020 Gemeindekindergarten zu werden. Ab Herbst gehören somit alle sieben Kindergärten in Wolfurt zur Gemeinde: Es gibt diverse Betreuungsmöglichkeiten in Wolfurt, die individu- der Kindergarten Strohdorf, der Kindergarten Dorf, der Kinder- ell auf die Bedürfnisse der jeweiligen Altersstufe abgestimmt sind. garten Fatt, der Kindergarten Rickenbach, das Haus für Kinder, Bis zum Alter von eineinhalb Jahren können Eltern auf die famili- der Kindercampus Bütze und unsere Kindervilla. Die letzteren ennahe Betreuung von Tagesmüttern zurückgreifen. Danach gibt beiden sind mit einer Kleinkindbetreuung kombiniert. Auch der es Kleinkindbetreuungsmöglichkeiten von Seiten der Gemein- Verein Impuls stellt zusätzlich zum Angebot der Gemeinde Klein- de als auch von privaten Einrichtungen, die Eltern begleiten und kindbetreuungsplätze zur Verfügung. Jede der Einrichtungen hat unterstützen. Die Kleinkindbetreuungseinrichtungen sind kon- ihr eigenes Profil und ein besonderes Team. stante Erziehungspartnerinnen für die Familien. Im Alter von drei Auch die Ferienzeiten sind abgedeckt, heuer aufgrund der Corona- Jahren können Kinder in die qualifizierte Betreuung in unseren Situation sogar 2 Wochen mehr: Geschlossen ist nur die erste Kindergärten wechseln und später, im Schulalter, kann die Betreu- Septemberwoche, bevor die Schule und der Kindergarten im ung außerhalb der Schulzeit mit der Schülerbetreuung abgedeckt Herbst wieder starten. Ansonsten gibt es sowohl für die Klein- werden. und Kindergartenkinder als auch für die Schulkinder eine durch- Unser Ziel ist es, den Familien eine passende und durchgängige gängige Ferienbetreuung mit tollem Programm. Wir sind also gut Betreuung anzubieten und so weit wie möglich individuell auf aufgestellt. deren Bedürfnisse einzugehen. Ein zugegebenermaßen nicht im- 16 Was sich in den letzten Jahren getan hat und was von der Marktgemeinde Wolfurt geplant ist: mer leichtes Unterfangen, da sich der Betreuungsbedarf jedes Jahr Und es geht weiter: ändert. Nach einer genauen Analyse der Bautätigkeiten und der Bevölke- Momentan stehen wir vor den Herausforderungen, dass die rungsentwicklung wurde in der letzten Planungsausschuss- und Kinder immer jünger in die Betreuung kommen, familiäre Netz- Gemeindevertretungssitzung ein Grundsatzbeschluss über die werke vermehrt nur eingeschränkt vorhanden sind und daher Weiterentwicklungen gefasst: auch die Betriebe gemeinsam mit der Gemeinde für ihre Mit- Rickenbach ist das nächste Quartier, das sich in den kommenden arbeiterInnen Betreuungsplätze anbieten möchten. Auch wenn wir Jahren stark weiterentwickeln wird. Neben Wohnungen und Nah- regelmäßig die Zuzugs- und Entwicklungszahlen prüfen, ist es versorger wird ein neuer Familientreffpunkt mit Kindergarten doch eine große Herausforderung, sich schnell und doch maß- und und Kinderbetreuungsräumlichkeiten gebaut. Ziel ist die zeit- sinnvoll und den Vorschriften des Landes entsprechend an die gleiche Fertigstellung mit den Wohnungen (voraussichtlich 2023). jeweiligen Gegebenheiten anzupassen. Der bisherige Kindergarten bleibt bestehen. Gemeindepanorama Weiters legen wir unser Augenmerk auf die Einrichtung in der Einen neuen Gedanken möchte ich als zuständige Gemeinderätin Fatt. Sobald das Seniorenheim auszieht, muss auch der Kinder- aussprechen, gerade weil ich zu den Bedürfnissen der Familien garten und die -betreuung geplant sein. Das wird voraussichtlich und der Wolfurter Kinder stehe: ab 2024 durchgeführt werden. Corona hat bei vielen ermöglicht, was vorher oft nicht mehr (er) lebbar war: Familienleben. Ich kenne zahlreiche Rückmeldungen Auch im Dorf, in unserem zukünftigen Zentrum, wird die Ent- über genuss- und gesprächsreiche gemeinsame Mittagessen, wicklung im Kindergarten genau beobachtet. Es ist gut möglich, eigene Zeiteinteilungen mit Pausen und Arbeitsphasen, Zeit für dass auch hier eine Kleinkindbetreuung mit Familienangeboten Familienprogramm, Zeit, ruhig zu werden und/oder Konflikte an- Platz haben muss. Denn Familien mit ihren Kindern machen unser zusprechen usw. So manches Familienmitglied konnte sich in Dorf lebendig! dieser Zeit mental erholen. Auch wenn das nicht für alle zutrifft – für manche war es eine herausfordernde und vielleicht über- Was sind konkret die nächsten Schritte: fordernde Zeit – diese besondere Situation hat uns die Augen in Mit Herbst 2020 zieht der Kindergarten Strohdorf in die größeren eine weitere Blickrichtung geöffnet, die eine neue Entwicklung Räumlichkeiten im Haus der Möglichkeiten (alte Musikschule). zulassen kann. Gleichzeitig gibt es dort verschiedene Angebote für Familien, z.B. Aus meiner Sicht sollten wir diese außergewöhnliche Erfahrung das Caritas Lerncafé, Deutsch- und Orientierungskurse für Frau- zum Anlass nehmen und uns auch neue Formen des Zusammen- en, den Wolfurter EinTopf, einen ifs Malraum, den Schachverein lebens und der Betreuung überlegen. und vieles mehr. Gefordert sind alle: Wirtschaft, Gemeinden, Bevölkerung. Für mich wäre es jedenfalls spannend, darüber nachzudenken, wie Im bisherigen Kindergarten Strohdorf gibt es mit dem Umzug die Ergänzung des Familienlebens durch Angebote in Zukunft weitere Räumlichkeiten für die KiVi. Dadurch können wir weiteren aussehen kann und wieviel sich die Familien wieder selber er- Familien Ganztagesplätze anbieten. obern möchten. Was braucht ihr als Familie? Im alten Kindergarten Bütze wird es ebenfalls eine zusätzliche Womit ist euch im Alltag geholfen? Kleinkindbetreuung geben, gleichzeitig verwandeln wir die Räu- Stimmt unser Angebot? me in einen Familientreffpunkt. Beides wird nach dem Neubau Wir als Gemeinde Wolfurt sind offen und stehen bei einer neuen nach Rickenbach umsiedeln. Entwicklung – wie bisher – gerne zur Verfügung. Gerne nehmen wir auch Rückmeldungen in Empfang: Wir sind unterwegs! Und wir freuen uns, wenn Familien bei uns das finden, was sie in ihrem Alltag unterstützt. Magdalena Feistenauer, magdalena.feistenauer@wolfurt.at. Vize-Bgm.in Angelika Moosbrugger Gemeindepanorama 17 Aus der Serie: Was tut die Gemeinde für dich? Kindergarten Dorf Wie viele MitarbeiterInnen hat der Kindergarten Dorf? Wie sieht der Alltag im Kindergarten aus? Ankommensphase Im Kindergarten Dorf arbeiten insgesamt 5 Personen Die ersten Kinder kommen bereits um 07:00 Uhr in den Kindergarten. Die Kinder in 2 Gruppen. In der gelben Gruppe arbeiten Veronika holen ihren Sonnenstrahl und hängen ihn in der Garderobe auf. Bevor die Kinder Gaßner, Claudia Notegger und Fabio Eidler und in der in die Spielecken spielen gehen dürfen, wird gemeinsam ein Tischspiel gespielt. grünen Gruppe arbeiten Elisabeth Meusburger, Birgit Freispiel Grießer und Fabio Eidler. Um ca. 07:30 Uhr wird das zweite Zimmer geöffnet und die Kinder gehen in ihre jeweilige Gruppe. In dieser Zeit spielen sie in ihrem Raum. Die Kinder dürfen bis Wie viele Kinder sind im Kindergarten? zur geführten Aktivität ihre Spielbereiche und mit wem sie spielen, frei wählen. Zurzeit betreuen wir 27 Kinder, davon 14 Mädchen und Damit es zu keinen Verwirrungen kommt, gibt es bei uns Bilder von den jeweiligen 13 Buben im Alter zwischen 3 und 6 Jahren. Die Kinder Freispielorten. Die Kinder hängen ihre eigene Klammer an den jeweiligen Spiel- sind in 2 Gruppen eingeteilt. Jede Kindergruppe hat 2 bereich, in dem sie gerade spielen möchten, auf. fixe Bezugspersonen. Aufräumzeit Danach gibt es gemeinsam (beide Gruppen) ein Aufräumlied oder ein Klatsch- Was sind die Hauptaufgaben im Kindergarten Dorf? muster. Die Kinder singen/klatschen mit und räumen anschließend ihren Spiel- Unser Ziel ist es, dass jedes Kind bei uns seinen Platz Geführte Aktivität in der Gruppe finden kann und dass alle Kinder so Vor der geführten Aktivität essen wir unsere Jause. Dann haben beide Gruppen angenommen werden, wie sie sind. Wir holen die ihre geführten Aktivitäten, inklusive Morgenkreis. Die Inhalte werden in beiden Kinder dort ab, wo sie gerade stehen und geben ihnen Gruppen gleich ausgeführt, sodass am Ende der Woche jede Gruppe, das gleiche die Zeit, die sie brauchen, um sich entfalten zu können. Lied, Vers oder Geschichte gehört bzw. gelernt hat. Unser pädagogisches Konzept orientiert sich am Jausezeit bundesländerübergreifenden Bildungsrahmenplan für Die Jausezeit findet um 09:30 – 10:00 Uhr statt. Gemeinsam räumen wir die Spiel- elementare Bildungseinrichtungen in Österreich. sachen zusammen und gehen Hände waschen. Jedes Kind holt seine Jause. Bevor bereich auf. wir mit unserer Jause beginnen, reichen wir uns die Hände und sprechen einen Welche Arbeiten werden „nebenzu“ noch erledigt? Jausespruch. Jährliche Klausur, monatliche Teamsitzungen und Spätestens um 10:45 Uhr sind alle Kinder in der zweiten Freispielphase angekom- Leiterinnensitzungen, Vorbereitungen, wöchentliche men. Je nach Wetterlage und Bedürfnissen der Kinder, entscheiden wir spontan, Dokumentationen, Reflexionen, Büroarbeiten (Eltern- ob wir drinnen oder draußen sein möchten. post, Mails, Buchhaltung, Fotos), Elterngespräche und Abholzeit -abende, Gespräche mit verschiedenen Institutionen Ab 11:30 Uhr können die Kinder abgeholt werden. mit denen wir zusammenarbeiten (Gemeinde, Schulen, Mittagessen und Ruhepause Land, freiwillige Das Mittagessen findet bei uns in der Küche um 12:00 Uhr bis 12:45 Uhr statt. Fortbildungen für das Kindergartenpersonal, Pflege Danach gibt es für die Kinder eine Ruhepause. Während der Pause legen sich die der Spielsachen, Einkäufe erledigen und Geschenke Kinder hin, dürfen leise Bücher ansehen oder ruhige Musik hören (für die, die nicht basteln. schlafen wollen). Die Ruhepause wird an das jeweilige Kind angepasst. IFS, AKS), verpflichtende Freispiel und Nachmittagskindergarten 18 Hat der Kindergarten einen speziellen Fokus? Der Kindergarten Dorf hat immer am Dienstag- und Donnerstagnachmittag von Unser Motto: „In einer echten Gemeinschaft wird aus 13:30 – 16:30 Uhr geöffnet. Es gibt flexible gemeinsame Aktivitäten. Die Kinder vielen ICH ein WIR.“ Im Kindergarten Dorf legen wir dürfen auch in den beliebigen Spielbereichen spielen. Um ca. 15:00 Uhr findet sehr viel Wert auf Gemeinschaft, Förderung der Selb- unsere gemeinsame Jause statt. Anschließend gehen wir auf den Spielplatz oder in ständigkeit und Inklusion. den Turnsaal. Gemeindepanorama Was gefällt den Kindern im Kindergarten besonders? Spielen mit Freunden. Alle Feste werden gemeinsam (beide Gruppen zusammen) Papptellertennis Basteln mit dem Kindergarten Dorf gefeiert. Wir haben einen großen, hellen Turnsaal, der jeden Tag genutzt wird. Vor unserem Kindergarten ist ein öffentlicher Spielplatz mit Bach, den wir so oft wie möglich besuchen. Wir haben das große Glück, einen Mann bei uns im Team zu haben. Welche Veranstaltung gefällt euch übers Kindergartenjahr am besten? Uns gefallen mehrere Veranstaltungen, die wir übers Kindergartenjahr feiern: das Materialien: 2 Pappteller | 4 Eisstiele | 1 Luftballon | schwarzer Edding Heißklebepistole oder Kleber | Farben + Pinsel Vorgang: 1. Beide Pappteller am Rand rundherum bemalen (Farbe kann selbst gewählt werden) 2. Mit dem schwarzen Edding ein Netz malen (siehe Bild unten) 3. 2 Eisstiele nebeneinander ankleben und dann beide auf einen Pappteller draufkleben. 4. Den Luftballon aufblasen und einen Knopf machen. Fertig sind die tollen Schläger – Viel Spaß beim Ausprobieren und Spielen. Martinsfest mit anschließender Laternenwanderung, Weihnachten und das Familienfest, welches am Ende des Jahres gefeiert wird. Wie werden Eltern und Erziehungsberechtigte in das Kindergartengeschehen eingebunden? In unserem Kindergarten werden jedes Jahr beim Elternabend zwei bis drei Elternvertreter/innen gewählt, die uns beim Planen und Vorbereiten von Festen unterstützen und die gleichzeitig Anlaufstelle für Eltern sind. Alle Eltern, die uns unterstützen möchten, können sich am Anfang des Jahres in einer Liste eintragen. Gemeindepanorama 19 Neues aus der VS Bütze 20 Bildung
  1. gemeindezeitung
  2. wolfurt
20200801_Gemeindeinfo_05 Silbertal 01.08.2020 zugestellt durch post.at Silbertaler Gemeindeinfo AUGUST 2020 AMTLICHE MITTEILUNG AUSGABE 5/2020 MEIN MONTAFON ARLBERG MARATHON 2020 Vom 26. Juni 2020 bis 15. September 2020 hast du die Möglichkeit, den als T33 bekannten Trail des Montafon Arlberg Marathon, auf eigene Faust zu laufen. Dabei ist es jedem überlassen, ob du den Lauf von St. Anton am Arlberg oder von Silbertal aus startest. Wichtig ist, dass den „Mein MAM Stempelpass“ an den dafür vorgesehenen Checkpoints abstempelst. Genauere Informationen unter: www.montafon.at/montafon-arlberg-marathon/de/strecken/mein-mam —————————————————————————————————————————————————— INFO VOM LAND VORARLBERG - ABTEILUNG WASSERWIRTSCHAFT WASSERENTNAHME AUS FLIESSGEWÄSSERN FÜR DIE BEWÄSSERUNG Bäche und Flüsse sind empfindliche und geschützte Lebensräume und dies gewinnt vor dem Hintergrund der Klimaerwärmung verstärkt an Bedeutung. Jede Wasserentnahme aus Fließ- oder Oberflächengewässern mit Pumpen ist nach dem Wasserrechtsgesetz bewilligungspflichtig! Anträge werden im Vorfeld von einem Sachverständigen geprüft und bei positiver Beurteilung mit entsprechenden Unterlagen an die Bezirkshauptmannschaft zur Bewilligung eingereicht. Der sorgsame Umgang mit dem Wasser aus natürlichen Gewässern ist daher sehr wichtig! —————————————————————————————————————————--————————- GUTE ANTWORTEN RUND UM IHR BABY Mit der Geburt Ihres Kindes beginnt ein neues Abenteuer. Erfahrene Hebammen und diplomierte Pflegefachkräfte sind in der connexia Elternberatung für Sie da. Wir hören Ihnen zu und beraten Sie gerne kostenlos in einem persönlichen Gespräch zu Themen wie Ernährung, Entwicklung, Pflege und Erziehung Ihres Kindes. Für nähere Informationen steht Ihnen unsere zuständige Elternberaterin für das Montafon, Frau Janine Klehenz, gerne zur Verfügung. Ebenfalls können Sie sich auf unserer Homepage www.eltern.care über unser Angebot informieren. Wir freuen uns, Sie mit Eure Janine Klehenz 0650/4878759. Ihrem Kind in unseren Beratungsstellen zu begrüßen. —————————————————————————————————————————————————–-- CORONA VIRUS Aufgrund der steigenden Infektionszahlen bitten wir unbedingt folgende Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten: • Mindestabstand von 1 Meter • Das Tragen eines Mund - Nasenschutzes in öffentlichen Verkehrsmitteln, bei Ärzten, in Apotheken, in Lebensmittelgeschäften, in Banken, in Postfilialen und überall dort, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann • Hände mehrmals täglich gut waschen und desinfizieren • Bei Verdacht einer Infektion die Gesundheitshotline 1450 kontaktieren Herausgeber: Gemeinde Silbertal, Dorfstraße 8, 6782 Silbertal Telefon: 05556 / 74104 Email: buergerservice@silbertal.at www.silbertal.at ANRUF SAMMELTAXI GO &KO Seit 2. Juli ist das Anruf-Sammeltaxi von Donnerstag bis Samstag für alle Nachtschwärmer bis 4:00 Uhr früh unterwegs. Innerhalb der Gemeinden St. Anton, Vandans, Bartholomäberg, Tschagguns, Schruns, Silbertal, St. Gallenkirch und Gaschurn kommst du sicher und günstig nach Hause oder zum nächsten Treffpunkt. Der Fahrpreis pro befahrener Wabe beträgt 5€ pro Person. Nähere Informationen unter: www.stand-montafon.at/goko ———————————————————————————————————————————————–—-- I LADIG (EINLADUNG) zur Verkehrsfreigabe und Weihung unserer „neu‘a Kilkabrog“ (Kirchbrücke) am Freitag den 31. Juli 2020 ab 16:00 Uhr bi d´r „Kilkabrog“ 1953 – 2020 —–———————————————————————————————————————————————-- ALPMESSE AUF DER APLE INNERKAPELL Am Sonntag, den 2. August 2020 findet um 11:30 Uhr auf der Alpe Innerkapell die Alpmesse statt. Diese wird von Pfarrer Lukas Bonner abgehalten und für das leibliche Wohl ist ebenfalls bestens gesorgt! Anja und Bernd Stocker freuen sich über euren Besuch. ————————————————————————————————————————————— MONDSCHEIN SAGENWANDERUNG IM SILBERTAL Am Montag 03.08.2020 eintauchen in Mystik und Brauchtum mit Hertha Glück ins frühzeitliche Montafon. Reservierung erforderlich im Panoramagasthaus Kristberg. +43 5556 72290 Weitere Termine: Mittwoch, 02.09. 2020, Donnerstag, 01.10.2020 Die Mondschein Sagenwanderung findet bei jeder Witterung statt. ————————————————————————————————————–————————————– PLATZKONZERTE DER BÜRGERMUSIK SILBERTAL • Donnerstag 06. August 2020 20:30 Uhr Volksschule Silbertal • Donnerstag 13. August 2020 20:30 Uhr Volksschule Silbertal • Samstag 22. August 2020 14:00 Uhr Almhütte Fellimännle (bei guter Witterung) • Samstag 29. August 2020 14:00 Uhr Panoramagasthaus Kristberg (bei guter Witterung) ————————————————————————————————————–————————————--
  1. gemeindeinfo
20200729_GVE048 Gaschurn 29.07.2020 6793 Gaschurn / Dorfstraße 2 / Hochmontafon – Österreich Tel. +43(0)5558/8202, Fax +43(0)5558/8202-19 email: gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at Datum: 20. August 2020 AZ: 004-1/48/2020 BearbeiterIn: Sandra Tschanhenz sandra.tschanhenz@gaschurn.at Niederschrift über die 48. Gemeindevertretungssitzung am 29. Juli 2020 um 19:30 Uhr im Vallülasaal Partenen. Anwesend: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Bgm. Martin Netzer, MSc, Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen, GR Klaus Schröcker, Thomas Riegler, Mag. Freddy Wittwer, Gerhard Saler, Kurt Rudigier, Kurt Klehenz, Daniel Sandrell, Markus Durig; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: GR Markus Netzer, Christoph Wittwer, Ludwig Wachter, Adolf Felder; Entschuldigt: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Markus Felbermayer, Otto Rudigier; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: Schriftführerin: Sandra Tschanhenz Tagesordnung 1) Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit 2) Umwidmungsansuchen Stoll Wohnen Bau GmbH, Dr. Carl Pfeiffenbergerstraße 14b/2, 6460 Imst 3) Zu- und Umbau Feuerwehrhaus Gaschurn, Unter Trantrauas 70, 6793 Gaschurn 4) Berichte 5) Umwidmungsansuchen Christoph Wittwer und Mathias Wittwer, Unter Trantrauas 71, 6793 Gaschurn 6) Umwidmungsansuchen illwerke vkw AG, Weidachstraße 6, 6900 Bregenz 7) Umwidmungsansuchen Josef Tschofen, Silvrettastraße 13, 6794 Partenen (Entwurf) 8) Umwidmungsansuchen Günter Hechenberger, Gundalatschweg 120a, 6793 Gaschurn (Entwurf) 9) Antrag auf Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG für das Maisäßgebäude Tafamunt Nr. 115, Brigitte Pfefferkorn, Fronsweg 28a, 6794 Partenen Niederschrift_48_GV_Sitzung.doc 1/15 10) Dietrich Oberdorfer, Bahnhofstraße 55, 9711 Paternion – Antrag auf Bewilligung zur Nutzung des Wohnhauses Bergerstraße 109, 6793 Gaschurn, als Ferienwohnung 11) Öffentliches Gut – Übernahme und Widmung – allgemeine Regelung 12) Öffentliches Gut – GST-NR 3330 (Feuerwehrstraße), GB Gaschurn - Übernahme und Widmung 13) Öffentliches Gut – GST-NR 3369/1 (Unter Trantrauas), GB Gaschurn – Übernahme und Widmung 14) Bericht des Prüfungsausschusses – 7. Sitzung am 08. Juni 2020 15) Vereinbarung Nahversorgung – Dorfladen Partenen 16) Genehmigung der letzten Niederschrift(en) 17) Allfälliges Erledigung der Tagesordnung: zu 1.: Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit Der Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindemandatarinnen und Gemeindemandatare sowie die Zuhörer. Der Vorsitzende stellt fest, dass die Ladung ordnungsgemäß ergangen und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Der Vorsitzende setzt Tagesordnungspunkt 10) Dietrich Oberdorfer, Bahnhofstraße 55, 9711 Paternion – Antrag auf Bewilligung zur Nutzung des Wohnhauses Bergerstraße 109, 6793 Gaschurn, als Ferienwohnung von der Tagesordnung ab. Der Vorsitzende beantragt die Verlängerung der Tagesordnung um folgende Punkte: • Umwidmungsansuchen Johann Hechenberger, Galsersch 9d, 8890 Flums, Schweiz • Anschaffung Tanklöschfahrzeug-Tunnel (TLF-T), Ortsfeuerwehr Partenen Der Vorsitzende verschiebt den Tagesordnungspunkt 15) Vereinbarung Nahversorgung – Dorfladen Partenen an das Ende der Tagesordnung in den nicht öffentlichen Teil der Sitzung. Der Änderung der Tagesordnung wird einstimmig zugestimmt. zu 2.: Umwidmungsansuchen Stoll Wohnen Bau GmbH, Dr. Carl Pfeiffenbergerstraße 14b/2, 6460 Imst Der Vorsitzende erläutert, dass die Stoll Wohnen Bau GmbH, Dr. Carl Pfeiffenbergerstraße 14b/2, 6460 Imst, die Errichtung eines touristischen Projektes (Beherbergungsbetrieb) auf dem GST-NR 1831/1, GB Gaschurn, beabsichtige. Der Vorsitzende erklärt den Anwesenden, dass die Umwidmungsverfahren mittlerweile immer zweistufig ablaufen. Zuerst werde der Entwurf beschlossen, im Anschluss daran finde dann die Anrainerverständigung sowie Einholung der Sachverständigengutachten statt. Sobald diese vorliegen, befasse sich der Bau- und Raumplanungsausschuss mit den beantragten Umwidmungen und erst im Anschluss daran, könne die Gemeindevertretung über die eigentliche Umwidmung befinden bzw. diese ablehnen oder genehmigen. Niederschrift_48_GV_Sitzung.doc Seite 2/15 Der Vorsitzende erläutert weiter, dass der gegenständliche Entwurf folgende Umwidmungen beinhalte: - Teilfläche des GST-NR 1831/1, GB Gaschurn, in einem Ausmaß von insgesamt ca. 7.170 m² im Flächenwidmungsplan von „Bauerwartungsfläche-Mischgebiet“ in „Baufläche Mischgebiet“ - Teilfläche des GST-NR 1831/1, GB Gaschurn, im Ausmaß von ca. 1.314 m² von „Bauerwartungsfläche-Mischgebiet“ in „Freifläche Sondergebiet Tiefgarage“ - Teilfläche des GST-NR 1831/2, GB Gaschurn, im Ausmaß von ca. 5 m² von „Bauerwartungsfläche Mischgebiet“ in „Baufläche Mischgebiet“. - Anpassung der Widmung des Straßengrundstücks GST-NR 3426, GB Gaschurn, in einem Ausmaß von ca. 80 m² von „Bauerwartungsfläche Mischgebiet“ und „Baufläche Mischgebiet“ in „Verkehrsfläche Straßen“ Der Vorsitzende führt weiter aus, dass der Entwurf in der letzten Sitzung am 18. Juni 2020 beschlossen wurde. Somit konnte die Anrainerverständigung sowie die Einholung der Stellungnahmen der Sachverständigen durchgeführt werden. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden die Stellungnahmen der Amtssachverständigen zur Kenntnis. Diese liegen vor wie folgt: • Forsttechnischer Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung vom 20. Juli 2020 • Amt der Vorarlberger Landesregierung, Abt. Straßenbau vom 07. Juli 2020 • Geologische Amtssachverständige vom 06. Juli 2020 In weiterer Folge trägt der Vorsitzende den Anwesenden die Stellungnahmen der Anrainer vor, die auch per Beamer an der Leinwand gezeigt werden: • Käthe Böckem, Pfoppa 136d, 6793 Gaschurn, vom 06. Juli 2020 • Karl Wachter, Montafonerstraße 135a, 6793 Gaschurn, vom 09. Juli 2020 • Anita und Rudolf Sohler, Montafonerstraße 136a, 6793 Gaschurn, vom 09. Juli 2020 • Adelheid Sandrell, Unteres Vand 142a, 6793 Gaschurn, vom 09. Juli 2020 • Verena Sandrell, Unteres Vand 142a, 6793 Gaschurn, vom 09. Juli 2020 • Sabine Sandrell, Buchenstraße 5, 6782 Silbertal, vom 09. Juli 2020 • Roman Sandrell, Obere Gosta 174b, 6793 Gaschurn, vom 09. Juli 2020 • Michael Sandrell, Unteres Vand 142a, 6793 Gaschurn, vom 09. Juli 2020 • Peter Flöry, Dorfstraße 25b, 6793 Gaschurn, vom 09. Juli 2020 • Manuela und Manfred Schönherr, Pfoppa 136g, 6793 Gaschurn, vom 08. Juli 2020 Der Vorsitzende begrüßt die Vertreterinnen und Vertreter des Projekts und unterbricht die Sitzung von 19:53 Uhr bis 20:18 Uhr zur Präsentation des Projektes. Der Vorsitzende erläutert, dass eine Umwidmung immer in Verbindung mit einem Raumplanungsvertrag erfolge, weil die Gemeinde Gaschurn keine zeitlich befristeten Widmungen präferiere. Dieser werde durch die Gemeinde Gaschurn grundsätzlich Absprache mit dem Amt der Vorarlberger Landesregierung ausgearbeitet. Der Vorsitzende teilt mit, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss am 23. Juli 2020 über diesen Punkt beraten habe und bittet GR Klaus Schröcker als Obmann des Ausschusses um seine Ausführungen. GR Klaus Schröcker erläutert, dass er grundsätzlich nur über jene Grundlagen des Projektes berichten könne, die dem Bau- und Raumplanungsausschuss in seiner 26. Sitzung präsentiert wurden. Die heutige Präsentation beinhalte geringwertige weitere Fakten. Niederschrift_48_GV_Sitzung.doc Seite 3/15 GR Klaus Schröcker bringt den Anwesenden das Protokoll der 26. Sitzung des Bau- und Raumplanungsausschusses zur Kenntnis, welches maßgeblich folgenden Inhalt aufweist: Das Projekt wurde dem Bau- und Raumplanungsausschuss vom Projektteam präsentiert. Die Fa. Stoll wurde als Familienbetrieb vorgestellt, welcher als klassischer Bauträger auf dem Markt fungiere. Die Fa. Stoll sei nunmehr auch dabei touristische Projekte zu entwickeln und sich in diesem Markt zu etablieren. Es soll ein Beherbergungsbetrieb errichtet werden, welcher über ein Investorenmodell finanziert würde. Aus den Präsentationsunterlagen war eine Anzahl der Zimmereinheiten nicht zu erkennen, ebenso war die genaue Anordnung der Allgemeinflächen nicht grundrisstechnisch erkennbar. Errichtet werden sollen ca. 80 Zimmereinheiten (ca. 160 Gäste). Laut Frau Stoll, Herrn Stoll jun. und Herrn Swozilek sollen bei der weiteren Planung die Nachbarn, bzw. sonstige Projektinteressierte in einem Beteiligungsprozess mit in die Projektentwicklung eingebunden werden, ebenso wäre auch angedacht Einheimischen den Vorrang bei einer gewünschten finanziellen Beteiligung als Investoren zu gewähren, so GR Klaus Schröcker. Diverse Kennzahlen, wie die Nettonutzfläche, die benötige Grundfläche oder Arbeitsplätze wurden vorgetragen. GR Klaus Schröcker erläutert, dass Herr Stoll dem Ausschuss mitteilte, dass mit den umliegenden Nachbarn bereits der Kontakt hergestellt und das Projekt entsprechend präsentiert wurde. Er habe einen positiven Eindruck aus diesen Gesprächen mitgenommen. Als nächster Schritt im Projekt sei es nunmehr notwendig, die angesuchte Widmung der entsprechenden Flächen vorzunehmen, um die Planungen entsprechend weiter vorantreiben zu können. GR Klaus Schröcker habe den Architekten darauf hingewiesen, dass mit einer Widmung alle Möglichkeiten einer Bebauung offen seien, da kein Bebauungsplan vorliege. Der Architekt stimmte dieser Aussage zu und das Projektteam Stoll teilte mit, dass vor erfolgter Widmung keine weiteren Planunterlagen mehr erstellt werden. GR Klaus Schröcker erläutert weiter, dass im Anschluss die Beratungen des Bau- und Raumplanungsausschusses über den Fortgang dieses Projektes aufgenommen wurden. GR Klaus Schröcker erläutert, dass er den Ausschussmitgliedern die Stellungnahmen der Sachverständigen und alle eingelangten Stellungnahmen der angeschriebenen Nachbarn zur Kenntnis gebracht habe. Aus den eingelangten Stellungnahmen der Anrainer konnte entnommen werden, dass massive Bedenken gegen das Projekt vorliegen. Nach intensiver Beratung empfehle der Bau- und Raumplanungsausschuss folgende Vorgangsweise: Die angesuchte Widmung von ca. 7.170,00 m² der GST 1831/1 und 1831/2, GB Gaschurn, von „Bauerwartungsfläche Mischgebiet“ in „Baufläche Mischgebiet“, und ca. 1.314,00 m² „Bauerwartungsfläche Mischgebiet“ in „Freifläche Sondergebiet Tiefgarage“, sowie die restlichen Anpassungen der Verkehrsflächen soll nicht durchgeführt werden, und zwar aus folgenden Gründen: • die vorgelegten Unterlagen lassen kein schlüssiges Konzept erkennen • die vorgelegten Unterlagen lassen weder in baulicher als auch in kommerzieller Hinsicht erkennen, was schlussendlich gebaut werde • die Präsentationsunterlagen seien Verkaufsunterlagen, jedoch nicht für eine detaillierte Beurteilung durch den Bau- und Raumplanungsausschuss geeignet • falls eine Widmung im jetzigen Stadium auf Grund der jetzt vorliegenden Unterlagen erfolgen würde, könnte auf dieser Fläche alles Mögliche gebaut werden • weiter gebe es bereits jetzt massive Bedenken der angeschriebenen Anrainer, von einer positiven Stimmung zum Projekt könne also keine Rede sein GR Klaus Schröcker ergänzt, dass sich der Bau- und Raumplanungsausschuss einstimmig für diese Vorgangsweise ausgesprochen habe. Niederschrift_48_GV_Sitzung.doc Seite 4/15 Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, der vorliegenden Umwidmung aufgrund der derzeit sehr unkonkreten und ungenau definierten Projektunterlagen sowie den Ausführungen des Bau- und Raumplanungsausschusses folgend nicht zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. Der Vorsitzende erläutert, dass vor einer Umwidmung ausreichende Grundlagen vorliegen müssen. Plan- und Projektunterlagen, die auch dem Räumlichen Entwicklungsplan entsprechen als auch ein noch auszuarbeitender Raumplanungsvertrag seien notwendig, um neuerlich einen Antrag für ein Umwidmungsverfahren zu stellen. Wahrscheinlich würde der angedachte Beteiligungsprozess im Vorfeld diverse Grundlagen schaffen. Der Vorsitzende bedankt sich bei den Projektbetreibern für die Präsentation. Diese verlassen um 20:31 Uhr die Sitzung. zu 3.: Zu- und Umbau Feuerwehrhaus Gaschurn, Unter Trantrauas 70, 6793 Gaschurn Der Vorsitzende begrüßt um 20:32 Uhr Harald Bitschnau und Marcel Scheikl von der Fa. bauwerkarchitektur ZT GmbH, 6780 Schruns. Die Fa. bauwerkarchitektur ZT GmbH wurde mit der Projektbegleitung, Ausschreibung und Kostenüberwachung beauftragt. Der Vorsitzende bittet Harald Bitschnau sodann um die Präsentation der Ausschreibungsergebnisse. Harald Bitschnau erläutert kurz die Projektplanung und betont mehrfach, dass es sich um ein sehr effizientes und kompaktes Projekt handle. Als Änderung zum ursprünglichen Projekt habe sich ergeben, dass auch die Sanierung der Fassade und des Daches des Bestandsgebäudes miteinbezogen wurde. Harald Bitschnau teilt mit, dass die ursprünglich vorliegende Kostenschätzung aus Kennzahlen des Landesfeuerwehrverbandes übernommen wurde. Die Bestandssanierung sowie spezielle Einrichtungen und die aktuelle Größe des Gebäudes wurden zu wenig berücksichtigt. Die Fa. bauwerkarchitektur GmbH habe dann, wie durch den Gemeindevorstand beauftragt, eine neue Kostenschätzung vorgenommen, welche sich nun eine Summe von ca. EUR 1.241.207,00 belaufe. Auch nach Ausschreibung könne diese Summe gehalten werden, die Ergebnisse lägen sogar etwas darunter. Harald Bitschnau legt dar, dass derzeit 85 % der Leistungen ausgeschrieben und auch angebotsmäßig hinterlegt seien. Über eine Summe von ca. EUR 170.000,00 seien noch keine Angebote vorliegend. Dabei handle es sich um mehrere kleinere Gewerke. Eine Kostensicherheit der Gesamtsumme könne er allerdings garantieren. Harald Bitschnau teilt mit, dass nach einer stattgefundenen Verhandlungsrunde nun folgende Bestbieter zu Tage gekommen seien und präsentiert die Vergabevorschläge wie folgt: • Entwässerungsplanung Fa. breuß mähr bauingenieure GmbH • netto EUR 356.674,42 netto EUR 88.361,40 netto EUR 33.429,38 netto EUR 19.393,08 Fensterbau Fa. Stuchly • 3.078,40 Holzbau Fa. Wittwer Hubert, Holzbau • EUR Baumeisterarbeiten (Hauptgewerk) Fa. Gebrüder Vonbank GmbH • netto Trockenbau Fa. Rudigier Trockenbau Niederschrift_48_GV_Sitzung.doc Seite 5/15 • Heizung, Lüftung, Sanitär Fa. Wachter Christian • EUR 72.350,68 netto EUR 72.350,68 Elektroinstallationen Fa. Pfefferkorn, ETP • netto Beleuchtung, Brandmeldeanlage, Sicherheitsbeleuchtung Fa. Pfefferkorn, ETP netto EUR 72.350,68 Harald Bitschnau teilt den Anwesenden mit, dass EUR 50.000,00 als Reserve in der Kalkulation berücksichtigt seien, zusätzlich lägen die vorliegenden Ausschreibungen ca. EUR 63.000,00 unter der Kostenschätzung. Weiter seien die Eigenleistungen der Feuerwehr noch nicht berücksichtigt. Harald Bitschnau erläutert, dass ein Baustart heuer noch möglich wäre, sollten die vorliegenden Angebote durch die Gemeindevertretung heute freigegeben werden. Eine Fertigstellung könne je nach Schneesituation im Mai 2021 erfolgen. Der Vorsitzende bedankt sich bei Kommandant Philipp Bergauer sowie dem gesamten Planungsteam der Ortsfeuerwehr Gaschurn für die gute Zusammenarbeit und die detaillierte Grundlagenschaffung. Der Baubescheid liege vor, weshalb nach allfälliger Auftragserteilung durch die Gemeindevertretung umgehend mit dem Bau begonnen werden könne. Ursprünglich sei von einer anderen Kostenschätzung ausgegangen worden. Das Projekt habe sich zwischenzeitlich mit der Sanierung der Fassade und des Daches aber teilweise geändert. Die zu lukrierende Förderung gebe das Land frei, diese könne allerdings erst nach Beschlussfassung eines Kostenrahmens beurteilt werden. Die im Voranschlag vorgesehene Position in Höhe von EUR 750.000 sei für die im Jahr 2020 anfallenden Positionen jedenfalls ausreichend. Die weiteren Kosten seien dann im Voranschlag 2021 vorzusehen. GR Klaus Schröcker erkundigt sich über die erfolgten Kostenvergleiche, was Harald Bitschnau mit einem Vergleich netto/netto bestätigt. GR Markus Netzer erkundigt sich über die Preisentwicklung bei Bauausführung über den Jahreswechsel hinaus. Harald Bitschnau teilt mit, dass bereits in der Ausschreibung ein Bauzeitplan angegeben wurde und die Firmen diese Preise halten werden. Kurt Rudigier erkundigt sich, ob die Eigenleistungen bereits berücksichtigt seien bzw. mit den einzelnen Firmen auch fixiert wurde, dass solche erfolgen. Harald Bitschnau erläutert, dass dies besprochen und fixiert wurde. In der vorliegenden Kostenaufstellung seien die Eigenleistungen noch nicht berücksichtigt. Der Vorsitzende ergänzt, dass die Eigenleistungen an die Feuerwehr zu bezahlen seien. Fördertechnisch sei es notwendig, dass hier ein Geldfluss erfolge. GR Klaus Schröcker erkundigt sich, ob mit den Firmen auch besprochen sei, dass die Preise gleichbleibend seien, wenn durch die Eigenleistungen bestimmte Positionen nicht abgerechnet werden können. Harald Bitschnau bejaht dies. GR Markus Netzer erkundigt sich, welches Investitionsvolumen noch 2020 zur Zahlung fällig werde. Harald Bitschnau gibt dies mit ca. 1/3 der Gesamtkosten an. Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, der Gesamtprojektsumme von EUR 1.241.207,00 sowie der Vergabe der genannten Bauwerke an die Bestbieter zuzustimmen. Niederschrift_48_GV_Sitzung.doc Seite 6/15 Der Vorsitzende stellt weiter den Antrag, die Vergabe der restlichen Gewerke von ca. EUR 170.000,00 in den Gemeindevorstand zu delegieren. Zusätzlich soll die Ortsfeuerwehr Gaschurn gemeinsam mit dem Gemeindevorstand die Eigenleistungen definieren und die entsprechende Abrechnung festlegen. Diesen Anträgen wird einstimmig entsprochen. Der Vorsitzende bedankt sich bei Kommandant Philipp Bergauer und dem gesamten Planungsteam der Ortsfeuerwehr Gaschurn. Die Sitzung wird aufgrund der Anwesenheit von Kommandant Philipp Bergauer von 21:07 Uhr bis 21:08 Uhr unterbrochen. zu 4.: Berichte Der Vorsitzende berichtet Folgendes: • Förderung Kanalkataster Mit Schreiben vom 24. Juni 2020 habe das Amt der Vorarlberger Landesregierung die Förderung für die Erstellung des Kanalkatasters mit ca. EUR 126.000,00 zugesagt. • Finanzverwaltung Montafon Der Stand Montafon habe gegen den Bescheid der Bezirkshauptmannschaft Bludenz, mit welchem die Aufhebung des Beschlusses der Verbandsversammlung zum Beitritt des Standes Montafon zur Finanzverwaltung Montafon erfolgt sei, Beschwerde eingebracht. • Aktualisierung des Biotop-Inventars Die Abteilung IVe – Umwelt- und Klimaschutz habe das Biotop-Inventar aktualisiert. Dieses liege bei Interesse in Papierform im Gemeindeamt auf. • Förderabrechnung Interessentengewässer Zum einen sei im Bereich des Mountain Beach die durch das Schmelzwasser 2019 abgetragene Stützmauer neu aufgebaut worden. Hiezu wurden eigene Steine, welche auch gefördert wurden, von der Deponie Valschaviel antransportiert und durch die Fa. Tschofen Transporte eingebaut. Weiter seien zwischen dem Klettergarten Rifa und dem Bauhof Holzschlägerungsarbeiten auf die Höhe des HQ100 durch das Bauhof-Team erfolgt. Dies verursachte Gesamtkosten in Höhe von EUR 35.031,21, welche durch das Land Vorarlberg mit EUR 23.354,14 gefördert wurden. • Unterstützungspersonal und Freizeitpädagogen an Schulen Aus rechtlichen Gründen dürfe die Bildungsdirektion Personen ohne Matura nicht mehr im Lehrerdienstrecht anstellen. Diese seien aber gerade für die tägliche Arbeit an Schulen sehr gefragt, beispielsweise in der 1:1-Betreuung oder als Unterstützungspersonal beim Team-Teaching. Das Land Vorarlberg gründe deshalb die „Schulische Assistenz und Freizeitbetreuung GmbH“. Einerseits werde dadurch den Personen ein attraktives Anstellungsverhältnis geboten und andererseits komme den Schulden die notwendige personelle Entlastung zu. Diese GmbH soll dann in enger Abstimmung mit der Bildungsdirektion als Dienstgeberin des schulischen Assistenzpersonals fungieren. In einem weiteren Schritt soll bei der GmbH beschäftigtes Personal auch zur Unterstützung der Gemeinden und privaten Träger als Schulerhalter bei ihrer Aufgabe der Freizeitbetreuung an ganztägigen Schulformen zum Einsatz kommen. • Müllentsorgung RuWaTec Die Gemeinde habe sich aufgrund der Anfrage bei der letzten Sitzung bei der Abteilung Abfallwirtschaft des Landes Vorarlberg über die Müllentsorgung erkundigt. Zwi- Niederschrift_48_GV_Sitzung.doc Seite 7/15 schenzeitlich habe die Fa. RuWaTec einen Restmüllcontainer. Die Abteilung Abfallwirtschaft weise nochmals klar daraufhin, dass im ASZ nur haushaltsübliche Mengen entsorgt werden dürfen. Sollten Gewerbebetriebe Entsorgungen vornehmen, sei dies nicht erlaubt. Sollte die Restmüllentsorgung sowie die Altstoffentsorgung nun ordnungsgemäß erfolgen, sehe die Abteilung Abfallwirtschaft keinen weiteren Handlungsbedarf. Dies werde unangekündigt von Seiten der Behörde überprüft. • Offene Jugendarbeit JAM Der Tätigkeitsbericht des Jahres 2019 liege vor. • Zimmerei Mathies, St. Gallenkirch – Strategische Umweltprüfung zur Änderung des FWP Die Gemeinde St. Gallenkirch habe zum Umwidmungsantrag der Zimmer Mathies eine Strategische Umweltprüfung in Auftrag gegeben bzw. durchgeführt. Der Stand Montafon habe nun eine gemeinschaftliche Stellungnahme abgegeben. Die Umwidmungsfläche liege im Bereich der angedachten Trasse der Bahnverlängerung. Es werde nun versucht, diese Trasse freizuhalten. Der Stand Montafon sowie die Gemeinde St. Gallenkirch seien allerdings offen für Variantenprüfungen für einen anderen Firmenstandort und könnten sich auch vorstellen, bei der Suche von entsprechende Ersatzflächen für die Zimmerei Mathies mitzuwirken. • Beschneite Talabfahrt Gaschurn Der Ausbau befinde sich in vollem Gange. Auch die Wasserversorgungsanlage werde miterrichtet. Im Herbst werden noch zwei Quellen gefasst. • Wohnbau Partenen II Die Wohnungen konnten entsprechend vergeben werden und seien ab November 2020 bezugsfertig. Die 3 Wohnungen, welche direkt zum Kauf standen, wurden ebenfalls verkauft. Nachdem keine Wortmeldungen von Seiten der Zuhörer im Rahmen der Bürgerfragestunde an die Gemeindevertretung ergehen, wird mit der Tagesordnung fortgefahren. zu 5.: Umwidmungsansuchen Christoph Wittwer und Mathias Wittwer, Unter Trantrauas 71, 6793 Gaschurn Der Vorsitzende erläutert, dass Christoph Wittwer und Mathias Wittwer, Unter Trantrauas 71, 6793 Gaschurn, die Umlegung der bestehenden Zufahrtsstraße im Bereich der GST-NR 980/2 und 980/1, GB Gaschurn, beabsichtigen. Die Gemeinde Gaschurn beabsichtige zu diesem Zweck eine Teilfläche der GST-NR 980/2 und 980/3, GB Gaschurn, in einem Ausmaß von insgesamt ca. 180 m² im Flächenwidmungsplan von „Baufläche Wohngebiet“ und „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Verkehrsfläche Straßen“ umzuwidmen. Ebenfalls sei angedacht, eine Teilfläche des GST-NR 3375, GB Gaschurn, im Ausmaß von ca. 10 m² von „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Verkehrsfläche Straßen“ umzuwidmen. Zusätzlich soll, um die Widmungsflächen dem Straßenverlauf anzupassen, eine Teilfläche des GST-NR 975, GB Gaschurn, im Ausmaß von ca. 3 m² von „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Verkehrsfläche Straßen“ umgewidmet werden. Durch diese Anpassung werden Teilflächen des GSTNR 980/1, GB Gaschurn, im Ausmaß von ca. 10 m² von „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ und „Verkehrsfläche Straßen“ in „Baufläche Wohngebiet“ umgewidmet. Im Zuge dieser Anpassung werde auch eine Teilfläche des GST-NR 980/3, GB Gaschurn, im Ausmaß von ca. 17 m² von „Baufläche Wohngebiet“ in „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ und eine Teilfläche von ca. 90 m² von „Verkehrsfläche Straßen“ in „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ umgewidmet. In weiterer Folge sollte das GST-NR 980/2, GB Gaschurn, taleinwärts als „Baufläche Wohngebiet“ gewidmet werden, was eine Umwidmung von ca. 310 m² von „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ und „Verkehrsfläche Straßen“ in „Baufläche Wohngebiet“ erfordert hätte. Niederschrift_48_GV_Sitzung.doc Seite 8/15 Der Vorsitzende erläutert, dass die Gemeindevertretung den Entwurf des Flächenwidmungsplanes in ihrer 47. Sitzung am 18. Juni 2020 beschlossen habe. Die Anrainerverständigung sowie Einholung der Stellungnahmen sei deshalb erfolgt. Folgende Stellungnahmen seien eingegangen: - Forsttechnischer Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung vom 29. Juni 2020 - Land Vorarlberg, Abt. Raumplanung und Baurecht vom 08. Juli 2020 Der Vorsitzende erläutert, dass die Abteilung Raumplanung und Baurecht das Erfordernis zum Abschluss eines Raumplanungsvertrages sehe, sollte die Fläche auf GST-NR 980/2, GB Gaschurn, im Ausmaß von ca. 310 m² als „Baufläche Wohngebiet“ gewidmet werden. Nach Rücksprache mit dem Grundstückseigentümer Mathias Wittwer, Unter Trantrauas 71, 6793 Gaschurn, sei derzeit keine Bebauung dieser Fläche angedacht, weshalb eine Widmung in „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ erfolgen könnte. Der Plan wurde somit entsprechend angepasst. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den ursprünglichen Plan sowie den angepassten Plan zur Kenntnis. Der Vorsitzende teilt mit, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss am 23. Juli 2020 über diesen Punkt beraten habe und ersucht GR Klaus Schröcker als Obmann des Ausschusses um seine Ausführungen. GR Klaus Schröcker teilt mit, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss über den gegenständlichen Umwidmungsantrag beraten habe und diesen inkl. der vorgenommenen und mit dem Grundstückseigentümer Mathias Wittwer, Unter Trantrauas 71, 6793 Gaschurn, besprochenen Änderungen zur Beschlussfassung empfehle. Die Beschlussfassung sei einstimmig erfolgt. Christoph Wittwer habe sich für befangen erklärt und sich seiner Stimme enthalten. Christoph Wittwer erklärt sich für befangen und enthält sich seiner Stimme. Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, der Änderung des Flächenwidmungsplanes gemäß Plan Nr. 6/2020 vom 20. Juli 2020 zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen (1 Enthaltung wegen Befangenheit: Christoph Wittwer). zu 6.: Umwidmungsansuchen illwerke vkw AG, Weidachstraße 6, 6900 Bregenz Der Vorsitzende erläutert, dass die illwerke vkw AG mit Eingabe vom 12. Dezember 2019 um Umwidmung einer Teilfläche von 112 m² des GST-NR 3315/14, GB Gaschurn, von „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Freifläche Sondergebiet Depot/Garage“ angesucht habe. In diesem Bereich war es zur Versorgung der Saarbrücker-Hütte notwendig, eine Garage bzw. ein Depot zu errichten. Um den Betrieb sicherstellen zu können, soll dieses Bauwerk (Garage/Depot) nun adaptiert werden. Die verkehrsmäßige Erschließung sei durch die Silvretta Hochalpenstraße gegeben. Es sei weder ein Anschluss an die Wasserversorgung, noch Abwasserbeseitigung vorgesehen. Für die gegenständliche, geplante Umwidmung wurde ein UEP-Verfahren durchgeführt. Die abschließende Stellungnahme vom 18. Mai 2020 liege vor. Es seien keinerlei voraussichtlich erheblichen Umweltauswirkungen zu erwarten. Die öffentliche Kundmachung des UEP-Ergebnisses wurde in der letzten Sitzung am 18. Juni 2020 beschlossen. Diese sei von 23. Juni 2020 bis 21. Juli 2020 erfolgt. Es liegen keinerlei negative Stellungnahmen vor. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den Plan zur Kenntnis und bittet GR Klaus Schröcker um den Bericht aus dem Bau- und Raumplanungsausschuss. GR Klaus Schröcker erläutert, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss am 23. Juli 2020 über diesen Punkt beraten habe. Der Ausschuss empfehle einstimmig die positive Beschlussfassung. Niederschrift_48_GV_Sitzung.doc Seite 9/15 Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, der Änderung des Flächenwidmungsplanes gemäß Plan Nr. 15/2019 vom 30. Jänner 2020 zuzustimmen Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 7.: Umwidmungsansuchen Josef Tschofen, Silvrettastraße 13, 6794 Partenen (Entwurf) Der Vorsitzende erläutert, dass Josef Tschofen, Silvrettastraße 13, 6794 Partenen, einen Zubau beim bestehenden Wohnhaus auf den GST-NR 261/2 und 261/1, GB Gaschurn, beabsichtige. Die Gemeinde Gaschurn beabsichtige zu diesem Zweck, eine Teilfläche des GST-NR 261/1, GB Gaschurn, mit einem Ausmaß von insgesamt ca. 660 m² im Flächenwidmungsplan von „Freifläche Freihaltegebiet“ in „Baufläche Mischgebiet 1“ umzuwidmen. Zur Umwidmung dieses Bereiches werde ein Raumplanungsvertrag abzuschließen sein. Der Vorsitzende erläutert, dass die Gemeinde Gaschurn zur Abrundung des Flächenwidmungsplanes in diesem Bereich weiter beabsichtige, eine Teilfläche des GST-NR 275, GB Gaschurn, mit einem Ausmaß von ca. 190 m² im Flächenwidmungsplan von „Freifläche Freihaltegebiet“ in „Baufläche Mischgebiet 1“ umzuwidmen. Dieser Bereich sei jedoch für sich genommen nicht bebaubar. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den vorliegenden Plan zur Kenntnis und stellt sodann den Antrag, dem Entwurf über die Änderung des Flächenwidmungsplanes gemäß Plan Nr. 10/2020 vom 23. Juli 2020 zuzustimmen. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erklärt sich für befangen und enthält sich ihrer Stimme. Dem Antrag wird einstimmig entsprochen (1 Enthaltung wegen Befangenheit: Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen). zu 8.: Umwidmungsansuchen Günter Hechenberger, Gundalatschweg 120a, 6793 Gaschurn (Entwurf) Der Vorsitzende erläutert, dass Günter Hechenberger, Gundalatschweg 120a, 6793 Gaschurn, die Errichtung einer Garage auf den GST-NR 1591/2, 1592/3 und 3384/2, GB Gaschurn, beabsichtige. Die Gemeinde Gaschurn beabsichtige zu diesem Zweck, Teilflächen der GST-NR 1591/2, 1592/3 und 3384/2, GB Gaschurn, mit einem Ausmaß von insgesamt ca. 230 m² im Flächenwidmungsplan von „Freifläche Freihaltegebiet“, „Verkehrsfläche Straßen“ und „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Baufläche Wohngebiet 1“ umzuwidmen. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den vorliegenden Plan zur Kenntnis und stellt sodann den Antrag, dem Entwurf über die Änderung des Flächenwidmungsplanes gemäß Plan Nr. 11/2020 vom 22. Juli 2020 zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 9.: Antrag auf Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG für das Maisäßgebäude Tafamunt Nr. 115, Brigitte Pfefferkorn, Fronsweg 28a, 6794 Partenen Der Vorsitzende erläutert, dass Brigitte Pfefferkorn, Fronsweg 28a, 6794 Partenen, mit Antrag vom 05. Juni 2020 die bescheidmäßige Bewilligung zur Nutzung des Maisäßgebäudes Innertafamunt Nr. 115, auf GST-NR .599/8, GB Gaschurn, als Ferienwohnung beantragt habe. Brigitte Pfefferkorn, Fronsweg 28a, 794 Partenen, möchte das gegenständliche Objekt auch außerhalb von landwirtschaftlichen Zwecken nutzen. Das Objekt liege im ausgewiesenen Maisäßgebiet Innertafamunt. Die ortsübliche landwirtschaftliche Bewirtschaftung der in ihrem Eigentum stehenden Flächen in diesem Gebiet sei durch Selbstbewirtschaftung bzw. die Verpachtung an Michael Saler, 6793 Gaschurn, sichergestellt. Niederschrift_48_GV_Sitzung.doc Seite 10/15 Der Vorsitzende teilt mit, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss am 23. Juli 2020 über diesen Punkt beraten habe und bittet GR Klaus Schröcker um seine Ausführungen. GR Klaus Schröcker erläutert, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss über den gegenständlichen Tagesordnungspunkt beraten habe und einstimmig die positive Beschlussfassung empfehle. Die Bescheidauflagen sollen analog der bisherigen Bewilligungen dieser Art eingepflegt werden. Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, der Bewilligung zur Nutzung des Tafamunt Nr. 115, als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit d Vlbg RPG zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 10.: Dietrich Oberdorfer, Bahnhofstraße 55, 9711 Paternion – Antrag auf Bewilligung zur Nutzung des Wohnhauses Bergerstraße 109, 6793 Gaschurn, als Ferienwohnung Dieser Tagesordnungspunkt wurde vor Eingang in die Tagesordnung abgesetzt. zu 11.: Öffentliches Gut – Übernahme und Widmung – allgemeine Regelung Der Vorsitzende erläutert, dass in letzten Jahren versucht wurde, bei Vermessung im Bereich von Straßen, den in der Natur bestehenden Verlauf in das Öffentliche Gut zu übernehmen. Grundsätzlich sei immer vereinbart worden, dass die Abtretung unentgeltlich erfolge, die Vermessungs- und Verbücherungskosten aber durch die Gemeinde getragen werden. Aus Sicht des Vorsitzenden sollen die Grundeigentümer bei allfälligen zukünftigen Bauverfahren keinen Nachteil davontragen, weshalb über die allgemeine Regelung zu beraten wäre, bei einer Abtretung von Grundstücksflächen an das Öffentliche Gut, die Abstandsflächen bei solchen zukünftigen Bauvorhaben der abtretenden Grundstückseigentümer ausgehend von den „alten Grundstücksgrenzen“ zu berechnen. Nachdem keine Fragen bestehen, stellt der Vorsitzende den Antrag dieser Vorgangsweise für sämtliche bisherigen Abtretungen aber auch alle künftigen Abtretungen zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 12.: Öffentliches Gut – GST-NR 3330 (Feuerwehrstraße), GB Gaschurn - Übernahme und Widmung Der Vorsitzende erläutert, dass aufgrund der Errichtung der Wohnanlage Living in The South II angedacht sei, den Gehsteig im Bereich der Feuerwehrstraße Partenen an das Öffentliche Gut abzutreten. Die entsprechende Zustimmung der Wohnbauselbsthilfe liege bereits vor. Eine Vermessung werde nach Fertigstellung der Außenanlage erfolgen. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den vorläufigen Plan zur Kenntnis und erläutert, dass die Kosten der Vermessung zwischen der Gemeinde Gaschurn und der Wohnbauselbsthilfe geteilt würden. Die Eintragungskosten wären von der Gemeinde Gaschurn zu tragen. Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, dem vorliegenden Plan und den damit zusammenhängenden Zu- und Abschreibungen zuzustimmen sowie die „Feuerwehrstraße“ (GSTNR 3330, GB Gaschurn – neuer Verlauf) als Öffentliches Gut zu widmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. Niederschrift_48_GV_Sitzung.doc Seite 11/15 zu 13.: Öffentliches Gut – GST-NR 3369/1 (Unter Trantrauas), GB Gaschurn – Übernahme und Widmung Der Vorsitzende erläutert, dass im Bereich „Unter Trantrauas“ aufgrund der Teilung im Rahmen der Verlassenschaft nach Martin Wittwer eine Vermessung durchgeführt wurde. Das Straßengrundstück GST-NR 3369/1, GB Gaschurn, würde in diesem Zuge an den bestehenden Verlauf angepasst und die dafür notwendigen Teilflächen könnten ins Öffentliche Gut übernommen werden. Er bedankt sich an dieser Stelle bei den betroffenen Grundeigentümern für die wirklich unkomplizierte Abwicklung. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den Plan zur Kenntnis und erläutert, dass die Kosten durch die Gemeinde getragen werden. Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, dem vorliegenden Plan, Vermessungsbüro Bolter + Schösser ZT OG, Unterfeldstraße 26, 6700 Bludenz, GZ 16904/2020, und den damit zusammenhängenden Zu- und Abschreibungen zuzustimmen sowie die Straße „Unter Trantrauas“ (GST-NR 3369/1, GB Gaschurn – neuer Verlauf) als Öffentliches Gut zu widmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. Der Vorsitzende bedankt sich sodann bei allen Grundeigentümern für die erfolgten Abtretungen. zu 14.: Bericht des Prüfungsausschusses – 7. Sitzung am 08. Juni 2020 Der Vorsitzende erläutert, dass der Bericht bzw. die Niederschrift über die Sitzung des Prüfungsausschusses am 08. Juni 2020 vorliege und bittet den Obmann, Christoph Wittwer, um seine Ausführungen. Christoph Wittwer erläutert, dass in der Sitzung des Prüfungsausschusses diverse Themen angesprochen wurden. Einerseits sei aufgefallen, dass die Personalkosten sehr hoch waren. Dies könne damit erklärt werden, dass die Nachbesetzung des Bauamtsleiters erfolgt sei, was u.a. eine Abfertigungszahlung auslöste, sowie das Bürgerservice aufgrund einer Karenz zwei Mal nachbesetzt werden musste. Weiter, so Christoph Wittwer, wurde über die Steuerschuldner diskutiert. Gemeindekassier Mag. Edgar Palm habe allerdings mitgeteilt, dass sich die Situation verbessert habe und derzeit die Zahlungen regelmäßig erfolgen bzw. zumindest um Zahlungserleichterung angesucht wurde. Christoph Wittwer teilt mit, dass die Zahlungen an die Montafon Tourismus GmbH relativ undurchsichtig seien. Zusätzlich seien die stark erhöhten Schneeräumungskosten aufgefallen, welche aber aufgrund der milden Winter in den Jahren davor zu gering kalkuliert wurden. Die Position „Förderung der Nahversorgung“ umfasse allein den Dorfladen Partenen. Ergänzend führt Christoph Wittwer aus, dass Verwaltungskosten im Rahmen der Finanzverwaltung anfallen, welche die Gemeinde einerseits verrechne, aber andererseits auch teilweise zu bezahlen habe. Dies könne jedoch nachvollzogen werden. Laut Christoph Wittwer beurteile Mag. Edgar Palm die Finanzlage der Gemeinde recht positiv. Die Saison sei bis zum Lock-down gut verlaufen. Entscheidend seien nun die Entwicklungen der Sommersaison sowie der allgemeinen wirtschaftlichen Lage in den kommenden Monaten. Der Vorsitzende bedankt sich für die Ausführungen und erläutert, dass bereits in der letzten Sitzung zugesagt wurde, dass der Prüfungsausschuss Einblick in die Bilanzen der Montafon Tourismus GmbH erhalte. Niederschrift_48_GV_Sitzung.doc Seite 12/15 zu 15.: Vereinbarung Nahversorgung – Dorfladen Partenen Dieser Tagesordnungspunkt wurde vor Eingang in die Tagesordnung an das Ende der Tagesordnung in den nicht öffentlichen Teil der Sitzung verschoben. zu 16.: Genehmigung der letzten Niederschrift(en) Die Niederschrift über den öffentlichen Teil der 47. Gemeindevertretungssitzung wird einstimmig genehmigt. Die Niederschrift über den nicht öffentlichen Teil der 47. Gemeindevertretungssitzung wird einstimmig genehmigt. zu 17.: Umwidmungsansuchen Johann Hechenberger, Galsersch 9d, 8890 Flums, Schweiz Der Vorsitzende erläutert, dass Johann Hechenberger, Galsersch 9d, 8890 Flums, Schweiz, mit Antrag vom 27. Juli 2011 die Umwidmung der GST-NR .262/6 und 1257/1, GB Gaschurn, von „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Freifläche Sondergebiet Maisäßgebäude außer Ertrag“ beantragt habe. Aufgrund der damals in Ausarbeitung befindlichen Maisäßgebietsausweisung wurde der Antrag ruhend gestellt. Es wurde entschieden, die Änderung des Raumplanungsgesetzes abzuwarten. Diese Änderung sowie die Maisäßgebietsausweisung seien zwischenzeitlich erfolgt. Am 23. November 2018 wurde der Antrag mit dem damaligen Amtssachverständigen DI Ulrich Grasmugg neuerlich besprochen, welcher mitgeteilt habe, dass Widmungen der Kategorie „Freifläche Sondergebiet Maisäßgebäude außer Ertrag“ aufsichtsbehördlich nicht mehr genehmigt werden. Mit Schreiben vom 04. Dezember 2018 wurde dies Herrn Johann Hechenberger mitgeteilt und ihm die Zurückziehung des Antrages freigestellt. Bis dato wurde der Umwidmungsantrag nicht zurückgezogen, weshalb über die Umwidmung zu befinden sei. Der Vorsitzende erläutert, dass es beim gegenständlichen Maisäßgebäude Bauführungen gebe, welche nicht genehmigt werden konnten. Man habe deshalb über längere Zeit versucht, entsprechende Lösungen zu finden. Dies sei leider nicht gelungen, weshalb nun auch über den vorliegenden Widmungsantrag zu entscheiden sei. Der Vorsitzende erläutert, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss am 23. Juli 2020 über diesen Punkt beraten habe und bittet GR Klaus Schröcker um seine Ausführungen. GR Klaus Schröcker erläutert, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss einstimmig empfehle, den gegenständlichen Antrag negativ zu beurteilen, da sich an der negativen Stellungnahme der Aufsichtsbehörde nichts geändert habe. Der Vorsitzender stellt sodann den Antrag, das vorliegende Umwidmungsansuchen Johann Hechenberger, Galsersch 9d, 8890 Flums, Schweiz, zur Widmung der GST-NR .262/2 und 1257/1, GB Gaschurn, von „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Freifläche Sondergebiet Maisäßgebäude außer Ertrag“ abzulehnen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 18.: Anschaffung Tanklöschfahrzeug-Tunnel (TLF-T), Ortsfeuerwehr Partenen Der Vorsitzende erläutert, dass die Ortsfeuerwehr Partenen die Anschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeuges-Tunnel (TLF-T) plane. Er bedanke sich zu Beginn dieses Tagesordnungspunktes bei Thomas Riegler als Kommandant sowie dem Fahrzeugausschuss und möchte auch alle anwesenden Feuerwehrmitglieder begrüßen und ihnen für ihr Interesse danken. Der Vorsitzende bittet sodann Thomas Riegler um seine Ausführungen. Niederschrift_48_GV_Sitzung.doc Seite 13/15 Thomas Riegler erläutert, dass der Fahrzeugausschuss sich bereits seit dem letzten Jahr mit der Anschaffung eines neuen TLF-T befasse. Gemeinsam mit dem Feuerwehrverband habe man nun ein Konzept aufgestellt. Zwischenzeitlich sei es möglich auch über die Bundesbeschaffung GmbH (BBG) entsprechende Fahrzeuge inkl. Ausstattung zu ordern. Thomas Riegler erläutert den Anwesenden den Gesamtvergleich und erklärt folgende Positionen: Fahrzeug (BBG) EUR 502.412,96 Beladung Fahrzeug (div. Anbieter) EUR 60.036,46 Gesamtkosten Fahrzeug EUR 562.449,42 davon Tunnelausrüstung (zu 100% gefördert) EUR 96.538,69 Kosten Gemeinde EUR 465.910,73 abzüglich Förderung (40 %) EUR 186.364,29 EUR 279.546,44 Der Vorsitzende bedankt sich bei Thomas Riegler und dem Fahrzeugausschuss für die gute Zusammenarbeit und ihren Einsatz bei der Grundlagenaufarbeitung. Thomas Riegler erläutert, dass die Kosten erst bei Lieferung des Fahrzeuges fällig werden. Die zusätzliche Fahrzeugbeladung, welche nicht über die BBG beschafft werde, sei 2021 zu bezahlten. Im Oktober 2020 würde bei der BBG eine Teuerung von 2-3 %, weshalb die Bestellung zum jetzigen Zeitpunkt einiges an Kosten sparen würde. Der Vorsitzende erläutert, dass das auszutauschende Fahrzeug bereits über 30 Jahre alt sei. Das Fuhrparkkonzept für der Ortsfeuerwehr Partenen wurde schon bei der Nachbeschaffung des Kommandofahrzeugs detailliert vorgelegt. Diese Nachbeschaffung entspreche voll und ganz der Zielvorstellung. Somit könne aus seiner Sicht das Fahrzeug jetzt bestellt werden. GR Markus Netzer erläutert, dass diese Investition schon in der Mittelfristigen Finanzplanung für das Jahr 2022 vorgesehen sei, was der Vorsitzende bestätigt. GR Klaus Schröcker erkundigt sich über die Einhaltung des Bundesvergabegesetzes. Thomas Riegler erläutert, dass bei Bestellungen über die BBG bereits Ausschreibungen vorangegangen seien und nur abgerufen werden müssten. Die Einhaltung des Bundesvergabegesetzes werde dadurch garantiert. Der Vorsitzende teilt mit, dass die Kosten, mit Ausnahme der Ausstattungsgüter für das Fahrzeug, erst im Jahr 2022 zur Zahlung fällig werden und stellt den Antrag, der Anschaffung des TLF-T für die Ortsfeuerwehr Partenen, wie von Kommandant Thomas Riegler erläutert, zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. Der Vorsitzende nutzt die Gelegenheit sich nach mehr als 15 Jahren in der Funktion des Bürgermeisters bei beiden Feuerwehren und Einsatzorganisationen mit ihren Funktionären und Mitgliedern von ganzem Herzen zu bedanken. Er als Verantwortlicher für die Sicherheit in der Gemeinde habe sich immer auf sie verlassen können und hoffe, dass sie das, was ihn betreffe, auch so verspürt hätten. Die Gemeinde könne auf sämtliche Einsatzorganisationen sehr stolz sein. Thomas Riegler bedankt sich bei der Gemeindevertretung für die positive Beschlussfassung und dem Fahrzeugausschuss der Ortsfeuerwehr Partenen für die gute Zusammenarbeit. Niederschrift_48_GV_Sitzung.doc Seite 14/15 zu 19.: Allfälliges • Ludwig Wachter erläutert, dass er im Namen seines Bruders Rainer Wachter vor ca. 6 Wochen einen Umwidmungsantrag eingebracht habe und erkundigt sich, warum dieser noch nicht behandelt wurde. Der Vorsitzende erläutert, dass dazu eine Stellungnahme des Amtssachverständigen einzuholen sei, welche bis dato noch nicht vorliege. • Der Vorsitzende teilt mit, dass die nächste Sitzung voraussichtlich am Mittwoch, 02. September 2020, stattfinde. Der Vorsitzende bedankt sich bei den Mandataren für die konstruktive Sitzung und auch bei allen Zuhörern für das entgegengebrachte Interesse. Sodann schließt er den öffentlichen Teil der Sitzung ab. Ende: 22:04 Uhr Die Schriftführerin: Der Vorsitzende: Sandra Tschanhenz Bgm. Martin Netzer, MSc Niederschrift_48_GV_Sitzung.doc Seite 15/15
  1. gaschurnvertretung
20200701_Gemeindeinfo_04 Silbertal 01.07.2020 zugestellt durch post.at Silbertaler Gemeindeinfo AMTLICHE MITTEILUNG JULI 2020 AUSGABE 4/2020 WANDERBUS INS EUROPASCHUTZGEBIET VERWALL - SILBERTAL Vom 16. Juni 2020 - 15. September 2020 fährt der Wanderbus jeden Dienstag und Freitag ab 08.30 Uhr vom Zentrum Silbertal bis zur unteren Gaflunaalpe. Das Tragen eines Mund- Nasenschutzes im Wanderbus ist Pflicht! Anmeldungen erbeten Online unter www.montafon.at/wanderbus-silbertal oder im Bürgerservice unter der Telefonnummer 05556 / 74104 —————————————————————–———————————————————————————– COVID 19- HYGIENEINFORMATIONEN  Mindestabstand von 1 Meter sollte wenn möglich eingehalten werden  Das Tragen eines Mund- Nasenschutzes ist in öffentlichen Verkehrsmitteln, bei Ärzten und in Apotheken verpflichtend.  Hände mehrmals täglich gut waschen oder desinfizieren  Bei Verdacht einer Infektion die Gesundheitshotline 1450 kontaktieren ————————————————————————————————————————————————– GÄSTEEHRUNG UND GÄSTETAXE SOMMER 2020 Aufgrund der Corona Pandemie finden in diesem Sommer keine Gästeehrungen im Bergbaumuseum statt. Gastgeber können sich aber gerne im Bürgerservice melden und die Ehrungsgeschenke für die Gäste abholen. Die Gästetaxe für diesen Sommer (01.05.20-30.11.20) beträgt für alle Personen ab dem 15. Lebensjahr EUR 1,95/Person/Nacht. ————————————————————————————————————————————— STELLENANZEIGE Suche Reinigungskraft für eine FEWO - ca 80 m² für die kommende Wintersaison bzw. längerfristig. Vorwiegend Samstags, Aufwand ca. 3,5 Stunden, sehr gute Bezahlung. Standort Silbertal - Ortsmitte. Mark-Feichtenschlager Johannes Badstraße 3 6832 Röthis Tel.: 0664 465 8886 ————————————————————————————————————————————————– BERGBAUMUSEUM SILBERTAL - SONDERAUSSTELLUNG Anlässlich des 75. Gedenkjahres an die Befreiung vom NS-Regime steht heuer in den Montafoner Museen die regionale Geschichte der Jahre 1938 - 1945 im Fokus. Die Dauerausstellung „Bergbau im Montafon“, ist im Museum ebenso zu sehen. Herausgeber: Gemeinde Silbertal, Dorfstraße 8, 6782 Silbertal Telefon: 05556 / 74104 Email: buergerservice@silbertal.at www.silbertal.at MONDSCHEIN SAGENWANDERUNG IM SILBERTAL Am Sonntag 5. Juli 2020 eintauchen in Mystik und Brauchtum mit Hertha Glück ins frühzeitliche Montafon. Reservierung erforderlich im Panoramagasthaus Kristberg. +43 5556 72290 Weitere Termine: Montag, 03.08.2020, Mittwoch, 02.09. 2020, Donnerstag, 01.10.2020 Die Mondschein Sagenwanderung findet bei jeder Witterung statt. ————–————————————————————————————————————————————— INFOABEND MISSION ZERO SILBERTAL Raus aus dem Öl? Strom vom Dach? Elektromobil mit eigenem Strom? Dienstag 07.07.2020 von 19:00– 22:00 Uhr im Vereinshaus Silbertal Nutzen Sie den Infoabend zu den Angeboten der Mission Zero im Silbertal mit Möglichkeiten zur individuellen Beratung durch die Mitarbeiter des Energieinstituts und kairos ———————————————————————————————————————————–—————— BLUTSPENDEAKTION DER BERGFREUNDE SILBERTAL Unter dem Motto „SPENDE BLUT, RETTE LEBEN“ veranstalten die Bergfreunde Silbertal und die Blutbank Feldkirch heuer schon zum 30. Mal die Blutspendeaktion im Silbertal. Mittwoch, 8. Juli 2020 von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr im Vereinshaus Silbertal Aufgrund des Jubiläums bekommen alle Teilnehmer eine kleine Überraschung sowie eine Jause. Auf zahlreiches Erscheinen aus dem gesamten Montafon und natürlich auch von außerhalb freuen sich die Veranstalter —————————————————————————————————————–———————–———–— ALPMESSE DÜRRWALD Am Sonntag 12. Juli 2020 um 13:30 Uhr mit Kaplan Dr. Dariusz Radziechowski. Wer zu diesem Anlass keine Fahrgelegenheit hat, hat wiederum die Möglichkeit, den Zubringerdienst der Freiwilligen Feuerwehr zu nutzen. Anmeldung Freitag 10. Juli bis 17:00 Uhr bei Monika Dönz-Breuß 0664/112 6131 ALPMESSE AUF DER ALPE WASSERSTUBEN Am Sonntag 19. Juli 2020 findet um 14:00 Uhr die traditionelle Alpmesse statt. ALPMESSE ALPE BUCHEN (STIERALPE) Am Sonntag 26. Juli 2020 findet um 13:00 Uhr die traditionelle Alpmesse statt. —————————————————————————————————————————————————- KUNSCHT ID`S DARF Am Sonntag 26. Juli 2020 von 12:00 - 19:00 Uhr Die Ortszentren von Silbertal und Partenen werden im Juli zum Hotspot der heimischen Kunstwelt. Ortsansässige Künstler und Handwerker stellen in der heimischen Gastronomie ihre Werke und Exponate aus. An folgenden Plätzen werden die Exponate ausgestellt: Hotel Hirschen, Hotel Silbertal, Hotel Bergkristall, Gasthaus Teich und Erdzeit Gaby Vonderleu Ersatztermin bei schlechter Witterung ist der 2. August 2020 —————–———————————————————————————————————————————— Du kannst dich bis zum Schulanfang bei uns im Sekretariat per Mail oder online auf unserer Homepage anmelden. musikschule@montafon.at www.musikschule-montafon.at
  1. gemeindeinfo
20200625_GVE045 St.Gallenkirch 25.06.2020 Syntax Warning: Invalid number of shared object groups Tel.:+43 (0)5557/6205 Fax: +43 (0)5557/2170 Email: ßemeindeamt(a)st.Rallenkirch.at Gemeinde St. Gallenkirch Bezirk Bludenz 6791 St. Gallenkirch St. Gallenkirch, 26.06.2020 Niederschrift über die 45. öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung von St. Gallenkirch, am Donnerstag, den 25.06.2020, um 19:00 Uhr im Gemeindesaal. Anwesend: Von der Liste Parteifreie Bürger und SPÖ Bgm. Josef Lechthaler (Vorsitzender), Vize-Bgm. Alexander Kasper (gleichzeitig Schriftführer), GR Martin Kleboth, GR Irma Rudigier, Johannes Sturm, Franz Dönz, Norbert Marent, Lorenz Erhard, Edwin Kasper; Entschuldigt: Mag.a Sonja Wachter, Johannes Felder, Ing. Hansjörg Schwarz, Peter Lentsch, Alois Bitschnau; Von der Liste Volkspartei und Unabhängige GR Hubert Biermeier, Werner Maier, Herwig Schallner, Marietta Fiel, Anton Feichtner, Gabi Juen, Mag. Steffen Röschl; Entschuldigt: GR Mag. Daniel Fritz, Nadine Saler; Tagesordnung: 1. 2. 3. 4. a) b) c) d) 5. a) b) Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit Genehmigung der letzten Niederschrift vom 05.03.2020 Rechnungsabschluss 2019 - Beratungen und Genehmigung Änderung des Flächenwidmungsplanes: Zimmerei Mathies, Galgenul Beschluss des Auflage- und Anhörungsverfahrens zum SUP-Bericht David Burtscher Beschluss des Umwidmungsentwurfs für das Anhörungsverfahren Auflage des Verordnungsentwurfs über das Mindestmaß der baulichen Nutzung Anita Netzer, Gargellen Beschluss des Umwidmungsentwurfs nach erfolgter Anhörung Hubert Biermeier, St. Gallenkirch Beschluss des Umwidmungsentwurfs für das Anhörungsverfahren Auflage des Verordnungsentwurfs über das Mindestmaß der baulichen Nutzung Änderung von Landesgesetzen: Gesetz über eine Änderung des Pflanzenschutzgesetzes Gesetz über eine Änderung des Verwaltungsabgabengesetzes Seite 1 6. 7. 8. 9. c) Gesetz über eine Änderung des Rettungsgesetzes d) Gesetz über eine Änderung des Landes-Dienstleistungs- und Berufsqualifikationsgesetzes (L-DBG) Naturschutzverein Verwall-Klostertaler Bergwälder - Beschlussfassung von Statutenänderungen Beschlussfassung - Ankauf GST-Nr. 142, Gortipohl, von Herrn Wolfgang Biaas Berichte des Bürgermeisters Allfälliges zu Pkt. 01 Der Vorsitzende eröffnet um 19:00 Uhr die heutige Sitzung, begrüßt alle Anwesenden und stellt die Beschlussfähigkeit fest. zu Pkt. 02 Nach Umfrage des Vorsitzenden werden keine Einwendungen erhoben, wodurch die Niederschrift der letzten Gemeindevertretungssitzung vom 05.03.2020 als genehmigt betrachtet wird. zu Pkt. 03 Rechnungsabschluss 2019 - Beratungen und Genehmigung Der Vorsitzende begrüßt Mag. Edgar Palm und die Gemeindekassiererin Barbara Wachter. Weiters berichtet er darüber, dass der Prüfungsausschuss hinsichtlich der Kassaprüfung getagt hat. Mag. Edgar Palm nimmt Stellung zum vorliegenden Rechnungsabschluss 2019 und verweist auf den vorliegenden Haushaltsquerschnitt. Hinsichtlich der Einnahmen bei den eigenen Steuern wurden rund € 3,2 Mio. eingenommen und somit das veranschlagte Ergebnis etwas übertroffen. Es waren jedoch weniger Einnahmen wie im Jahre 2018. Sehr erfreulich waren die Ertragsanteile, bei denen im Jahre 2019 rund € 2,7 Mio. verbucht werden konnten. Bei den Gebühren mit 1,5 Mio. Euro kam es zu keinen speziellen Abweichungen. Auf der Ausgabenseite schlagen die rund € 1,6 Mio. für die Personalkosten zu buche. Der Ausbau der Kinderbetreuung spielt hier der Hauptfaktor dar. Beim Verwaltungs- und Betriebsaufwand sind € 3,2 Mio. an Ausgaben ausgewiesen. Durch die digitale Zeiterfassung gab es im vergangenen Budget zu zahlreichen Verschiebungen, da durch die Aufzeichnungen der Bauhof-Mitarbeiter ihre Tätigkeiten den jeweiligen Kostenstellen zugeordnet werden konnten. Seite 2 Die durch die Corona-Pandemie verursachte Arbeitslosigkeit und zusätzliche Kostensteigerungen im Gesundheitswesen, werden in den nächsten Jahren zu deutlichen Kostensteigerungen führen. Der Rechnungsabschluss 2019 konnte mit einem Überschuss in Höhe von € 48.516,20 abgeschlossen werden. Hinweis auf die Vermögensgebarung Die vermögenswirksamen Ausgaben werden beispielsweise durch die Anschaffung von Fahrzeugen ersichtlich. Für das Haushaltsjahr 2019 werden Investitionen in Höhe von rund € 400.000,00 ausgewiesen. Mag. Edgar Palm berichtet der Gemeindevertretung noch über eine Korrektur von € 8.162,39 (Gebarungsabgang aus dem Jahre 2016). Dieser soll nun nachträglich korrigiert werden. Aus Sicht von Anton Feichtner sind die veranschlagten Ausgaben schon sehr deutlich überschritten worden. Eine Frage zu den Verwaltungskosten wird von Mag. Edgar Palm beantwortet. Weiters möchte Anton Feichtner von Mag. Edgar Palm wissen, wo und wie zukünftig eingespart werden kann. Er spricht hier beispielsweise die deutliche Steigerung bei den Personalkosten an. Mag. Edgar Palm bestätigt diese Situation, die Gemeinden seien hier jedoch auch getriebene, da die Bereitstellung von Personal in der Kinderbetreuung gesetzlich vorgegeben ist. Auf Grund von Corona ist bei den Ertragsanteilen im heurigen Jahr mit einer Kürzung von 10 - 12 % gegenüber den Voranschlagspositionen zu rechnen. Der Staat stellt Fördermittel in Form des Kommunal-Investitionsgesetzes zur Verfügung, um die Gemeinden für weitere Investitionen motivieren zu können. Damit soll ein Konjunkturantrieb gefördert werden. Dabei werden 50 % der Investitionskosten staatlich gefördert. Die Kosten hinsichtlich der Personalkosten sollen noch genau aufgelistet und der Gemeindevertretung zur Verfügung gestellt werden, so die Zusage des Vorsitzenden. Anton Feichtner hat auch noch bezüglich der Ablösezahlungen für die Kücheneinrichtung im Aquarena eine Frage. Der Vorsitzende teilt diesbezüglich mit, dass durch den Pächterwechsel ein paar Reparaturen und Neuanschaffungen notwendig waren. Es liegen dafür jeweils einstimmige Gemeindevorstandsbeschlüsse vor. Seite 3 Anschließend unterbreitet Herwig Schallner als Obmann des Prüfungsausschusses der Gemeindevertretung den vorliegenden Prüfbericht. Er dankt der Gemeindeverwaltung und stellt den Antrag, dem vorliegenden Rechnungsabschluss 2019 die Zustimmung zu erteilen und die Kassierin Barbara Wachter sowie die Gemeindeverwaltung zu entlasten, was schließlich mit einstimmigem Beschluss auch erfolgt. Der Vorsitzende bedankt sich bei Barbara Wachter und Mag. Edgar Palm für die Ausarbeitung des Rechnungsabschlusses 2019, der sich wie folgt darstellt: Feststellung über die Zusammenfassunfi des Rechnungsabschlusses 2019: Einnahmen d. Erfolgsgebarung € 10.031.465,94 Einnahmen d. Vermögensgebarung € 1.173.358,11 Einnahmen d. Haushaltsgebarung € 11.204.824,05 Vortrag Gebarungsüberschuss €0,00 Einnahmen d. Haushaltsgebarung € 11.204.824,05 Entnahme aus Kassabeständen €0,00 Gesamteinnahmen € 11.204.824,05 Ausgaben d. Erfolgsgebarung €9.502.991,80 Ausgaben d. Vermögensgebarung € 1.693.669,86 Ausgaben d. Haushaltsgebarung € 11.196.661,66 Vortrag Gebarungsabgang€ 8.162,39 Ausgaben d. Haushaltsgebarung € 11.204.824,05 Vermehrung d. Kassabestände €0,00 Gesamtausgaben € 11.204.824,05 Mag. Edgar Palm stellt den von ihm ausgearbeiteten Haushaltsquerschnitt der Gemeindevertretung zur Verfügung und ist somit als Anhang zu dieser Niederschrift zu betrachten. zu Pkt. 04 Änderung des Flächenwidmungsplanes: a) Zimmerei Mathies, Galgenul Beschluss des Auflage- und Anhörungsverfahrens zum SUP-Bericht Die Gemeinde hat mit Eingabe vom 14.08.2019 um die Durchführung einer Umwelterheblichkeitsprüfung nach dem Raumplanungsgesetz für die Umwidmung von Teilflächen der GST-Nr. 2161/1 und 2161/3, GB St. Gallenkirch im Ausmaß von 1367 m2 von FF und F in FS/Zimmereibetrieb ersucht. Außerdem soll ein Teil der GST-Nr. 2161/1 im Ausmaß von 430 m2 als Verkehrsfläche ersichtlich gemacht werden. In der Folge wurde seitens der zuständigen Behörden eine negative Beurteilung abgegeben. In der Folge hat die Gemeinde beim Raumplanungsbüro stadtland die Ausarbeitung eines Umweltberichtes in Auftrag gegeben, der für ein strategisches Umweltprüfungsverfahren (SUP) notwendig ist. Der Umweltbericht vom 02.01.2020 wurde dem Land zur Prüfung vorgelegt. Durch die COVID-19-Phase haben sich die fachlichen Stellungnahmen zum Prüfbericht verzögert. Nun liegen diese der Gemeinde zwischenzeitlich vor. Somit kann als nächster Schritt das Auflage- und Anhörungsverfahren zum SUP-Bericht erfolgen. Der Umweltbericht samt fachlicher Stellungnahmen wurde der Gemeindevertretung zur Kenntnis gebracht. DI Lorenz Schmidt hat mit der Familie Mathies und dem Bürgermeister ein Gespräch geführt. Der Sachverständige zeigt sich hinsichtlich der beantragten Flächenwidmung eher negativ. Seite 4 Gabi Juen und Marietta Fiel sprechen sich für diese Lösung aus. Es sollte nun rasch darauf gedrängt werden, die Flächenwidmung zu beschließen. In der Folge stellt der Vorsitzende noch einmal die vorliegenden Pläne vor. Franz Dönz stellt die Frage, ob ein Gemeindegrund nicht auch eine Lösung sein kann. Daraufhin teilt der Vorsitzende mit, dass für die Familie dann nur der Kauf und nicht eine Baurechtseinräumung in Frage kommt. Vize-Bgm. Alexander Kasper spricht sich ebenfalls für die Widmung der von der Familie Mathies beantragten Fläche aus. Es sei ja schließlich nachvollziehbar, dass zunächst auf eigenem Grund und Boden eine Realisierung versucht wird. Die zweite Variante führt ja schließlich zu viel höheren Kosten. Anton Feichtner spricht die nicht zufriedenstellende Situation hinsichtlich der Wegverlegung über den Dosel durch Franz Mathies an. Es sei sehr enttäuschend, wie diese Wegverlegung erfolgt ist. Durch diese Verlegung ist keine Präparierung zum Winterwanderweg mehr möglich. Er ersucht den Bürgermeister in dieser Sache um Kontaktaufnahme mit der Familie Mathies. Schließlich wird das Auflage- und Anhörungsverfahren zum SUP-Bericht von der Gemeindevertretung einstimmig beschlossen. b) David Burtscher Beschluss des Umwidmungsentwurfs für das Anhörungsverfahren Auflage des Verordnungsentwurfs über das Mindestmaß der baulichen Nutzung David Burtscher beabsichtigt beim Wohnobjekt St. Gallenkirch HNr. 19 Umbaumaßnahmen für den zukünftigen Betrieb von gewerblichen Ferienwohnungen. Der Gemeindevertretung wird der vorliegende Umwidmungsentwurfsamt Erläuterungsbericht zur Kenntnis gebracht. Der ausgearbeitete Verordnungsentwurf über das Mindestmaß der baulichen Nutzung wird der Gemeindevertretung ebenfalls zur Kenntnis gebracht. Das Mindestmaß der baulichen Nutzung wird mit einer Baunutzungszahl von 30 festgelegt. Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig das dafür notwendige Anhörungsverfahren zur beantragten Änderung des Flächenwidmungsplanes und die einmonatige Auflage des Verordnungsentwurfs über das Mindestmaß der baulichen Nutzung. c) Anita Netzer, Gargellen Beschluss des Umwidmungsentwurfs nach erfolgter Anhörung Seite 5 Der Vorsitzende erläutert der Gemeindevertretung die Gründe, warum hier noch einmal eine Beschlussfassung zu erfolgen hat. In der Sitzung vom 19.12.2019 wurde die Berücksichtigung einer Folgewidmung nicht beachtet und somit auch nicht beschlossen. Dies soll nun heute nachgeholt werden. Beschlussfassung: eine Teilfläche des Grundstückes Gst-Nr. 4556/6, GB St. Gallenkirch, von Freifläche Freihaltegebiet in Freifläche Sondergebiet Parkplatz (15,0 m2) Widmung befristet Folgewidmung: Freifläche Freihaltegebiet eine Teilfläche des Grundstückes Gst-Nr. 4556/6, GB St. Gallenkirch, von Freifläche Freihaltegebiet in Freifläche Sondergebiet Parkplatz (15,7 m2) Widmung befristet Folgewidmung: Freifläche Freihaltegebiet eine Teilfläche des Grundstückes Gst-Nr. 4556/6, GB St. Gallenkirch, von Freifläche Freihaltegebiet in Verkehrsfläche Straße (148,0 m2) eine Teilfläche des Grundstückes Gst-Nr. 4556/6, GB St. Gallenkirch, von Freifläche Freihaltegebiet in Verkehrsfläche Straße (5,6 m2) eine Teilfläche des Grundstückes Gst-Nr. 4556/7, GB St. Gallenkirch, von Freifläche Freihaltegebiet in Freifläche Sondergebiet Beherbergung (18,0 m2) Widmung befristet Folgewidmung: Freifläche Freihaltegebiet eine Teilfläche des Grundstückes Gst-Nr. 4556/7, GB St. Gallenkirch, von Freifläche Freihaltegebiet in Verkehrsfläche Straße (27,0 m2) eine Teilfläche des Grundstückes Gst-Nr. 4556/7, GB St. Gallenkirch, von Freifläche Freihaltegebiet in Verkehrsfläche Straße (48,7 m2) eine Teilfläche des Grundstückes Gst-Nr. 4556/8, GB St. Gallenkirch, von Baufläche Wohngebiet in Freifläche Sondergebiet Beherbergung (0,4 m2) Widmung befristet Folgewidmung: Freifläche Freihaltegebiet eine Teilfläche des Grundstückes Gst-Nr. 4556/8, GB St. Gallenkirch, von Freifläche Freihaltegebiet in Freifläche Sondergebiet Beherbergung (53,1 m2) Widmung befristet Folgewidmung: Freifläche Freihaltegebiet Seite 6 eine Teilfläche des Grundstückes Gst-Nr. 4556/8, GB St. Gallenkirch, von Freifläche Freihaltegebiet in Freifläche Sondergebiet Beherbergung (16,5 m2) Widmung befristet Folgewidmung: Freifläche Freihaltegebiet eine Teilfläche des Grundstückes Gst-Nr. 4556/8, GB St. Gallenkirch, von Freifläche Freihaltegebiet in Verkehrsfläche Straße (80,1 m2) eine Teilfläche des Grundstückes Gst-Nr. 4556/8, GB St. Gallenkirch, von Freifläche Sondergebiet Parkplatz in Freifläche Sondergebiet Beherbergung (26,8 m2) eine Teilfläche des Grundstückes Gst-Nr. 4556/8, GB St. Gallenkirch, von Freifläche Sondergebiet Parkplatz in Verkehrsfläche Straße (6,1 m2) eine Teilfläche des Grundstückes Gst-Nr. 4556/9, GB St. Gallenkirch, von Freifläche Freihaltegebiet in Verkehrsfläche Straße (81,2 m2) eine Teilfläche des Grundstückes Gst-Nr. 4556/9, GB St. Gallenkirch, von Freifläche Freihaltegebiet in Verkehrsfläche Straße (190,9 m2) Die neuerliche Beschlussfassung durch die Gemeindevertretung erfolgt einstimmig. d) Hubert Biermeier, St. Gallenkirch Beschluss des Umwidmungsentwurf für das Anhörungsverfahren Auflage des Verordnungsentwurfs über das Mindestmaß der baulichen Nutzung Der Antragsteller ist grundbücherlicher Eigentümer der GST-Nr. 1207/1, GB St. Gallenkirch und hat mit Schreiben vom 14.05.2020 einen Antrag auf Umwidmung einer Teilfläche der GST-Nr. 1207/1 in Bauland eingebracht. Er möchte zur bestehenden Gästepension ein Chaletsamt Pool errichten. Der Gemeindevertretung wird der vorliegende Umwidmungsentwurfsamt Erläuterungsbericht zur Kenntnis gebracht. Der ausgearbeitete Verordnungsentwurf über das Mindestmaß der baulichen Nutzung wird der Gemeindevertretung ebenfalls zur Kenntnis gebracht. Das Mindestmaß der baulichen Nutzung wird mit einer Baunutzungszahl von 30 festgelegt. Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig das dafür notwendige Anhörungsverfahren zur beantragten Änderung des Flächenwidmungsplanes und die Seite 7 einmonatige Auflage des Verordnungsentwurfs über das Mindestmaß der baulichen Nutzung. GR Hubert Biermeier enthält sich wegen Befangenheit seiner Stimme. Norbert Marent spricht den zukünftigen Verlauf des bestehenden Fußweges an, wenn dieses Projekt gebaut wird. Lt. Hubert Biermeier wird der Weg dann auf seinem Grundstück umgelegt. zu Pkt. 05 Änderung von Landesgesetzen a) b) c) d) Gesetz über eine Änderung des Pflanzenschutzgesetzes Gesetz über eine Änderung des Verwaltungsabgabengesetzes Gesetz über eine Änderung des Rettungsgesetzes Gesetz über eine Änderung des Landes-Dienstleistungs- und Berufsqualifikationsgesetzes (L-DBG) Die Gemeindevertretung verlangt in allen vier Fällen einstimmig keine Abhaltung einer Volksabstimmung. zu Pkt. 06) Naturschutzverein Verwall-Klostertaler Bergwälder - Beschlussfassung von Statutenänderungen Die geplanten Statutenänderungen beim Naturschutzverein Verwall-Klostertaler Bergwälder wurden der Gemeindevertretung zur Kenntnis gebracht. Franz Dönz spricht die Stimmgewichtung in der Generalversammlung und im Vorstand an und findet diese eindeutig zu Gunsten des Landes ausgelegt. Der Bürgermeister sieht diese Bedenken eher nicht. Es gelte natürlich auch zu betonen, dass hier das Land den Löwenanteil der Kosten übernimmt. Auch Anton Feichtner teilt voll und ganz die Befürchtungen von Franz Dönz. Es werde dann auf einmal von außen bestimmt, was erlaubt ist und was nicht. Johannes Sturm erkundigt sich nach den Gründen warum die ursprüngliche Bezeichnung Natura 2000 Gebiet in Europaschutzgebiet umbenannt werden soll. Steht dies vielleicht im Zusammenhang mit geplanten Weißzonen. GR Irma Rudigier stellt in den Raum, warum das Land hier keine Stimmanteile abtritt. Edwin Kasper berichtet darüber, dass er beim Verein schon einmal als Rechnungsprüfer tätig war und nach seinem Wissensstand die Gemeinden gar nichts bezahlen müssen. Gabi Juen spricht sich für den Schutz von bestimmten Gebieten aus. Seite 8 Auch Vize-Bgm. Alexander Kasper spricht sich hinsichtlich der Naturschutzgebiete für deren Berechtigung aus. In unserer Gemeinde müsse auch Platz für noch bestmöglich unberührte Lebensräume sein. Auch hinsichtlich des zukünftigen Tourismus. Auf Wunsch der Gemeindevertretung soll dieser Tagesordnungspunkt vertagt werden und zur nächsten Sitzung Obmann Bgm. Martin Netzer und Gebietsbetreuer Christian Kuehs dazu eingeladen werden. zu Pkt. 07 Beschlussfassung - Ankauf GST-Nr. 142, Gortipohl von Herrn Wolfgang Biaas Der Vorsitzende berichtet darüber, dass Wolfgang Biaas (dzt. wohnhaft in Australien) bereit wäre, sein Grundstück-Nr. 142 mit einer Fläche von 1.870 m2 an die Gemeinde zu verkaufen. Der Verkaufspreis beträgt € 180,00/m2. Somit ergibt sich eine Kaufpreissumme von € 336.600,00. Er wünscht zudem die Ausarbeitung des Kaufvertrages durch Herrn Notar Dr. Bachmann in Schruns. Das Grundstück soll gleich wie beim Tomaselli-Areal in Bauplätze geteilt und jungen Familien zum Kaufangeboten werden. Das Vermessungsbüro Markowski Straka ZT GmbH hat einen möglichen Grundteilungsentwurf ausgearbeitet, welcher der Gemeindevertretung zur Kenntnis gebracht wird. Der Vorsitzende bittet die Gemeindevertretung, dem Kauf dieses Grundstückes zuzustimmen, damit wieder ein Angebot vorhanden ist. Anton Feichtner und Franz Dönz sprechen sich dafür aus, dass die verkehrsmäßige Erschließungsmöglichkeit für die GST-Nr. 142 im Vorfeld abgeklärt wird. Lt. dem Vorsitzenden ist die Zufahrt durch einen bestehenden Dienstbarkeitsvertrag geregelt. Vize-Bgm. Alexander Kasper schlägt vor, dass heute ein Grundsatzbeschluss über den Kauf erfolgen soll. Anschließend sollen die Abklärungen hinsichtlich der Zufahrt und der Grundteilung geführt werden. Der Vorsitzende möchte dies mit dem Bau- und Raumplanungsausschuss klären. Edwin Kasper würde sich wünschen, dass hier nicht mehr allzu lange abgewartet wird. Die Gemeindevertretung fasst den einstimmigen Grundsatzbeschluss, das von Wolfgang Biaas angebotene Grundstück zu kaufen. zu Pkt. 08 Berichte des Bürgermeisters: 02. 07. 27. 04. 27. April Sitzung Grundverkehrs-Ortskommission April Gemeindevorstandssitzung April Baueinleitungsbesprechung-Sanierung L192 Mai ERFA-Sitzung, Lech Mai Bauverhandlung Tiefgarage und REVIER-Hotel Seite 9 03. Juni Besprechung mit Jürgen Sutterlüty bezüglich der Nahversorgung in Gargellen 09. Juni Standessitzung 10. Juni Kassaprüfung durch den Prüfungsausschuss des Rechnungsabschlusses 2019 17. Juni Auftaktveranstaltung Quartiersbetrachtung Galgenul 15. bis 17. Juni Vollversammlungen Stock I bis III 18. Juni Gemeindevorstandssitzung 22. Juni JHV EKIZ Montafon und Krankenpflegeverein Innermontafon 25. Juni Vollversammlung GWG Zamang Vorstellung neuer Bezirkshauptmann Dr. Dreher In der Sitzung des Gemeindevorstandes am 07.04.2020 wurden gern. § 60 Abs 3 GG die nachstehend angeführten Beschlussfassungen bezüglich der Änderung des Flächenwidmungsplanes getätigt: 09. Änderungen des Flächenwidmungsplanes (Beschlussfassung durch den Gemeindevorstand nach § 60 Abs 3 Gemeindegesetz: a) Melanie Tschofen Beschluss des Umwidmungsentwurfs nach erfolgtem Anhörungsverfahren - Beschluss der Verordnung über das Mindestmaß der baulichen Nutzung nach erfolgtem Auflageverfahren b) Netzer Edith - Beschluss des Umwidmungsentwurfs nach erfolgter Anhörung c) SIMO - Valiserabahn Talstation - Beschluss des Umwidmungsentwurfs nach erfolgter Anhörung d) Kraft Christian - Beschluss des Umwidmungsentwurfs nach erfolgter Anhörung e) Netzer Manfred - Beschluss des Umwidmungsentwurfs nach erfolgter Anhörung f) Berthold Andreas Beschluss des Umwidmungsentwurfs nach erfolgter Anhörung - Beschluss der Verordnung über das Mindestmaß der baulichen Nutzung nach erfolgtem Auflageverfahren g) Berthold-Kremser Birgit Beschluss des Umwidmungsentwurfs nach erfolgter Anhörung Beschluss der Verordnung über das Mindestmaß der baulichen Nutzung nach erfolgtem Weiters informiert der Vorsitzende die Gemeindevertretung darüber, dass er für Zahlungsfreigaben von der erhöhten Grenze von 0,2% statt 0,1 % der Finanzkraft nie Gebrauch gemacht hat. Vom 23.03. bis 04.05.2020 wurden 27 Hilfsdienste von 21 Freiwilligen (28 angemeldet) für 19 Bürgerinnen und Bürger durchgeführt. In erster Linie waren dies Arzneimittelbesorgungen und Einkäufe. Herzlichen Dank allen I Es ergingen im gesamten Zeitraum 16 „COVID-19 Mitteilungen" an die Bevölkerung. Der Vorsitzende geht nochmals auf die Entwicklungen bei der Valiserabahn-Talstation ein. Es werden dort 70 Mio. Euro von der BTV investiert und stellt dies somit die größte Einzelinvestition dar, seit es die SIMO gibt. Derzeit läuft dazu noch ein UVP-Feststellungsverfahren und die Valiserabahn wurde seilbahnrechtlich eingereicht. Zudem muss für die Verkaufsflächen noch eine Widmung für Einkaufszentren gemacht werden, da dies im Landesraumplan so ab 600 m2 Verkaufsfläche Seite 10 vorgesehen ist. Insgesamt soll es zukünftig einen Intersport mit 500 m2 und ein gastronomisches Angebot mit rund 200 m2 geben. Die Gastronomie soll als „Mercato" betrieben werden, bei dem man die verzehrten Speisen auch gleich einkaufen kann (Käse, Wurst,...) Im Aquarena musste leider festgestellt werden, dass auch der zweite Sandfilter defekt ist und ausgetauscht werden muss. Beim Sportplatz Gortipohl wurde leider eine akute Junikäfer-Plage festgestellt. Hier muss eine Schadensbehebung erfolgen. Herr Ing. Dr. Harald Dreher hat sich beim Vorsitzenden als neuer Bezirkshauptmann der BH Bludenz vorgestellt. Die Gehsteig-Sanierung im Ortszentrum wurde durchgeführt und kann als gelungenes Projekt angesehen werden. Der Vorsitzende bittet die Gemeindevertretung um Verständnis, wenn auch jetzt über den Sommer Sitzungen der Gemeindevertretung stattfinden sollen. zu Pkt. 09 - Allfälliges GR Martin Kleboth spricht die desolate lllbrücke beim Fischerstöbli in Gortipohl an. Der Vorsitzende teilt diesbezüglich mit, dass eine Sanierung in Bälde erfolgen soll. In diesem Zusammenhang spricht der Vorsitzende auch noch den problematischen Zustand bei der Tramosabrücke am Ziggamweg an. Hier laufen derzeit Abklärungen. Johannes Sturm erkundigt sich darüber, ob und wann der Rundkurs beim Recyclinghof umgesetzt wird. Der Vorsitzende stellt diesbezüglich die Pläne vor. Norbert Marent teilt mit, dass derzeit ab 19:00 Uhr kein Bus von Schruns in die Innerfratte fährt. Ab dem 02.07.2020 fährt der Nachtexpress wieder, so die Auskunft des Vorsitzenden. Das Aufstellen einer Schaukel beim Tennisclubheim in Gortipohl wird von GR Martin Kleboth begrüßt, zumal diese am vorgesehenen Standort öffentlich zugänglich sei. Anton Feichtner spricht wiederum den alten Stall von Klaus Netzer an und erwartet sich vom Bürgermeister eine Abklärung. Weiters erkundigt sich dieser nach dem Stand der Dinge in Sachen Steuer-Haus. Der Vorsitzende teilt diesbezüglich mit, dass geplant ist eine Baukonzession auf das Steuer-Haus zu übertragen. Dies unter Berücksichtigung eines Sanierungs- und Nutzungskonzeptes. Das Projekt Valisera-Bahn sollte aus Sicht von Anton Feichtner der Bevölkerung im Gemeindeblatt nähergebracht werden. Bisher war dies von der SIMO noch nicht gewünscht, so der Vorsitzende. Bezüglich dem 8. Investitionsprogramm für die Montafonerbahn erkundigt sich Anton Feichtner nach der Art und dem Umfang der Investitionen. Dies seien vorwiegend Seite 11 Erneuerungen in der Sicherheitstechnik für den laufenden Bahnbetrieb, erklärt der Bürgermeister. Anton Feichtner würde sich wünschen, dass es zu dementsprechenden Investitionen in die Infrastruktur kommt. Er rechne auch nicht mehr mit einem Bahnausbau in die Innerfratte. Aus seiner Sicht mache nämlich nur eine Vollbahn einen Sinn. Die Zukunft für die Kinder und Enkel in Sachen Betriebsstandort Montafon sieht dieser ebenfalls gefährdet. Seines Erachtens sollte endlich eine gute Verkehrsverbindung (Straße, öffentl. Verkehr) Richtung Walgau/Rheintal realisiert werden, da dort die Schulstandorte und Arbeitsplätze sind oder entstehen. Der Verkauf der Naturwärme Montafon an einen französischen Konzern wird von Anton Feichtner scharf kritisiert. Er finde die Vorgehensweise sehr bedenklich. Der Vorsitzende teilt mit, dass die noch offenen Darlehen nicht mehr bedient werden konnten und die Eigentümer diese Lösung mit der Volksbank erzielten konnten. Eigentümer sind in erster Linie die Gemeinde Schruns, Tschagguns und Bartholomäberg sowie der Stand Montafon. Edwin Kasper vertritt die Ansicht, dass auch im Unterland ähnlich gelagerte Probleme sind, wie diese im Montafon bestehen. Herwig Schallner bittet um die Anbringung eines Schlauches beim Brunnen am Friedhof in Gortipohl. Johannes Sturm spricht die aktuellen Eintrittspreise beim Aquarena an. Diese Preise sind recht hoch. Auch Gabi Juen findet, dass die Preise für die Saisonkarten ebenfalls zu hoch sind. Zumindest bei den Saisonkarten sollte über eine Preisreduktion nachgedacht werden. Der Vorsitzende schlägt vor, dass die Tarife im Herbst neu behandelt werden sollen. Nachdem im heurigen Frühjahr keine offizielle Flurreinigungsaktion durchgeführt werden konnte, so hätten It. Franz Dönz dennoch eine gewisse Anzahl an Kindern diesbezüglich ihren Beitrag geleistet. Er schlägt vor, dies mit einer kleinen Anerkennung zu belohnen. Johannes Sturm spricht den abgesagten Speicherteich an und hätte sich ein öffentliches Statement aus Sicht der Gemeinde erwartet. Edwin Kasper berichtet über die Gründe, die zur Zurückziehung des Speicherteichprojektes geführt haben. Ende der Sitzung: 21:45 Uhr Der Vorsitzende Seite 12
  1. stgallenkirchvertretung
  2. gallenkirchvertretung
  3. sanktgallenkirchvertretung
20200618_GVE047 Gaschurn 18.06.2020 6793 Gaschurn / Dorfstraße 2 / Hochmontafon – Österreich Tel. +43(0)5558/8202, Fax +43(0)5558/8202-19 email: gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at Datum: 06. Juli 2020 AZ: 004-1/47/2020 BearbeiterIn: Sandra Tschanhenz sandra.tschanhenz@gaschurn.at Niederschrift über die 47. Gemeindevertretungssitzung am 18. Juni 2020 um 19:30 Uhr im Schulsaal Gaschurn. Anwesend: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Bgm. Martin Netzer, MSc, Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen, Thomas Riegler, Kurt Rudigier, Kurt Klehenz, Daniel Sandrell, Artur Pfeifer, Gregory Netzer, Walter Grass, Walter Lechleitner; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: GR Markus Netzer, Christoph Wittwer, Ludwig Wachter, Adolf Felder; Entschuldigt: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: GR Klaus Schröcker, Mag. Freddy Wittwer, Markus Felbermayer, Gerhard Saler, Otto Rudigier; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: Schriftführerin: Sandra Tschanhenz Tagesordnung 1) Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit 2) Berichte 3) Umwidmungsansuchen Christoph Wittwer und Mathias Wittwer, Unter Trantrauas 71, 6793 Gaschurn (Entwurf) 4) Umwidmungsansuchen Stoll Wohnen Bau GmbH, Dr. Carl Pfeiffenbergerstraße 14b/2, 6460 Imst (Entwurf) 5) Umwidmungsansuchen Ingrid Brandl, Untere Venserstraße 3, 6773 Vandans, Peter Brandl, Zwischenbachstraße 33, 6773 Vandans, Dietmar Brandl, Schleipfweg 1e, 6800 Feldkirch 6) Umwidmungsansuchen illwerke vkw AG, Weidachstraße 6, 6900 Bregenz (UEPErgebnis) 7) Antrag auf Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG für das Maisäßgebäude Ganeu Nr. 255, Siegfried Lerch, Ober Trantrauas 75a, 6793 Gaschurn Niederschrift_47_GV_Sitzung.doc 1/21 8) Antrag auf Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG für das Maisäßgebäude Valschaviel Nr. 304, Franz Wittwer, Bergerstraße 102, 6793 Gaschurn 9) Antrag auf Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG für das Maisäßgebäude Valschaviel Nr. 281a, Ludwig Wachter, Winkel 159b, 6793 Gaschurn 10) Antrag auf Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG für das Maisäßgebäude Bakötta Nr. 311, Elke und Stefan Ganahl, Troja 181, 6793 Gaschurn 11) Antrag auf Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG für das Maisäßgebäude Blendilak Nr. 317, Edwin Tschofen, Gortipohl 7a, 6791 St. Gallenkirch 12) Antrag auf Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG für das Maisäßgebäude Ganeu Nr. 239, Otto Bruggmüller, Unter Trantrauas 68a, 6793 Gaschurn 13) Antrag auf Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG für das Maisäßgebäude Ganifer Nr. 101, Irene Montibeller, Rütler 44d, 6794 Partenen und Ulrike Düngler, Sponaweg 41b, 6791 St. Gallenkirch 14) Antrag auf Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG für das Maisäßgebäude Mittelmaisäß Nr. 203, Sylvia Bergauer, Bergerstraße 101b, 6793 Gaschurn 15) Antrag auf Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG für das Maisäßgebäude Ganeu Nr. 251, Christoph Wittwer, Unter Trantrauas 71, 6793 Gaschurn und Werner Wittwer, Unter Trantrauas 60b, 6793 Gaschurn 16) Antrag auf Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG für das Maisäßgebäude Karnella Nr. 313, Andrea Netzer-Eiterer, Silvrettastraße 22, 6791 Gortipohl und Martin Netzer, MSc, Lukas-Tschofen-Weg 21b, 6793 Gaschurn 17) Dietrich Oberdorfer, Bahnhofstraße 55, 9711 Paternion – Antrag auf Bewilligung zur Nutzung des Wohnhauses Bergerstraße 109, 6793 Gaschurn, als Ferienwohnung 18) Öffentliches Gut – GST-NR 3429 (Silvrettastraße, Partenen), GB Gaschurn – Übernahme und Widmung 19) Öffentliches Gut – GST-NR 3464 (Bergerstraße), GB Gaschurn - Übernahme und Widmung 20) Öffentliches Gut – GST-NR 3476 (Winkel), GB Gaschurn – Zufahrtsrecht Christian Sahler, Winkel 158, 6793 Gaschurn, und Erweiterung der Güterweganlage Winkel 21) Grundverschiebung des GST-NR 1222/24, GB Gaschurn an die südliche Grundgrenze des GST-NR 1222/2, GB Gaschurn – WVA BA10 22) Deponieordnung für die Deponie „Of´m Sand“ 23) Badeordnung Schwimmbad Partenen 24) Rechnungsabschluss 2019 25) Voranschlags-Übertragung zur Finanzierung EWH-Projekt 26) Abfallgebührenordnung – Änderung 27) Instandhaltung und Erweiterung von Steinschlag- und Lawinenschutzbauwerken im Bereich Gatsauna-Goldeforlawine und Außerbacherwald, forstliche Betreuung dieser Flächen und des Gebietes Steinschlagschutz Vand – Projekt Wildbach- und Lawinenverbauung 2020 Niederschrift_47_GV_Sitzung.doc Seite 2/21 28) Weiterverwendung Geschäftsräumlichkeiten im Objekt Silvrettastraße 12a, 6794 Partenen 29) Genehmigung der letzten Niederschrift(en) 30) Allfälliges 31) Beschneite Talabfahrt Gaschurn (nicht öffentlich) Erledigung der Tagesordnung: zu 1.: Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit Der Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindemandatarinnen und Gemeindemandatare sowie die Zuhörer. Der Vorsitzende stellt fest, dass die Ladung ordnungsgemäß ergangen und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Der Vorsitzende setzt Tagesordnungspunkt 17. von der Tagesordnung ab. Der Vorsitzende beantragt die Verlängerung der Tagesordnung um folgenden Punkt: • Öffentliches Gut – GST-NR 3384/2 (Gundalatschweg), GB Gaschurn – Wegverlegung – Übernahme und Widmung Der Änderung der Tagesordnung wird einstimmig zugestimmt. zu 2.: Berichte Der Vorsitzende berichtet Folgendes: • GaPa-Zitig Es freue ihn besonders, dass auf der Titelseite der letzten GaPa-Zitig der Ausbau der Talabfahrt zu sehen sei und bringt diese zur Kenntnis. Erläutern wolle er in diesem Zuge kurz, dass die Silvretta Montafon Bergbahnen GmbH aus verschiedenen Gründen den Antrag auf Bewilligung des Schneiteiches zurückgezogen habe. Es werden nun diverse Varianten geprüft, um schnellst möglich das notwendige Wasser für die Beschneiung bereitstellen zu können. • Herbert Tschofen Leider musste sich die Gemeinde Gaschurn von einem langjährigen Gemeindemandatar, der 50-Jahre in diversen Ausschüssen sowie der Gemeindevertretung vertreten, aber auch Obmann der Alpe Gibau gewesen sei, verabschieden. Hiermit danke er Herbert Tschofen nochmals recht herzlich für seine Arbeit und sein Engagement. Er habe bei der Beerdigung einen Nachruf gehalten, da ihn die Familie darum gebeten habe. • Überarbeitung REP Mit Stadtland sei vereinbart worden, dass die Überarbeitung nach den Wahlen weitervorangetrieben werde. Durch die Vorarbeiten, die bereits erfolgt seien, sei der Wissenstransfer von der bestehenden Gemeindevertretung in die neue bestmöglich gewährleistet. Niederschrift_47_GV_Sitzung.doc Seite 3/21 • Wegsanierung Im heurigen Frühjahr seien einige Wanderwege durch das Bauhof-Team saniert worden. Herzlichen Dank an die Grundeigentümer, die dies ermöglicht haben. Eine Fortsetzung dieser Sanierungsmaßnahmen sei im Herbst geplant. • Wasserversorgungsanlage (WVA) Gundalatscherberg – Bereich Talabfahrt Im Bereich der Arbeiten für die Beschneiungsanlage wurden gleichzeitig die Arbeiten für die öffentliche Wasserversorgungsanlage, führend durch Wassermeister Bernhard Hammer, miterledigt. Im Bereich Mittelmaisäß bestehe die Möglichkeit, dass Eigentümer von Maisäßgebäuden diese an die öffentliche Wasserversorgungsanlage anschließen. Dies werde allerdings großteils mit der Fa. Swietelsky direkt vereinbart. Der Zeitplan werde gut eingehalten. • Sanierung Klettergarten Rifa Lukas Kühlechner und Martin Marinac haben den Schulungsklettersteig weiter ausgebaut. Damit werde der Zustieg zur Seilbrücke erleichtert und so die Rahmenbedingungen für das Berge-PLUS-Programm noch weiter optimiert. Materialkosten und Arbeitsstunden habe die Gemeinde übernommen. Der Klettergarten Rifa samt Spielund Grillplatz werde sehr gut angenommen. • Wohnbau Partenen II Das Projekt befinde sich in der Schlussphase. Die offizielle Schlüsselübergabe soll am 21. Oktober 2020 erfolgen. Anfang Juli soll die Vergabe der Wohnungen vorgenommen werden. Zwei der drei zu kaufenden Wohnungen seien bereits verkauft, die dritte sei noch in Gesprächen. Dies werde sich in den nächsten Tagen klären. • Schlachtmöglichkeit Galgenul Offensichtlich sei behauptet worden, dass die Gemeinde Gaschurn eine Rechnung von der Gemeinde St. Gallenkirch für die Schlachtmöglichkeit Galgenul erhalten und diese nicht beglichen habe. Gemeindebürger aus Gaschurn würden aus diesem Grund mehr für eine Schlachtung zahlen müssen als andere. Klarstellend sei auszuführen, dass diese Behauptung nicht der Wahrheit entspreche. Mit E-Mail vom 05. Juni 2020 habe auch Josef Lechthaler klargestellt, dass es eine solche Rechnung nicht gebe. Noch gebe es auch keine abschließende Lösung für die Schlachtmöglichkeit. Zusätzlich könne er sich eventuell eine Lösung gemeinsam mit Peter Knöferl vorstellen. • Nachtexpress Ab 02. Juli 2020 werde der Nachtexpress wieder gemäß Sommerfahrplan fahren. • Brückenüberprüfungen Die Brücken werden derzeit geprüft und nach Vorlage der Ergebnisse allfällige Notwendigkeiten evaluiert. • Kosten Sozialfonds Gemäß § 25 Abs. 1 Mindestsicherungsgesetz haben die Gemeinden zu den vom Sozialfonds zu tragenden Kosten jährlich einen Betrag in der Höhe von 40 % zu leisten. Die Kosten des Sozialfonds im Jahre 2019 wurden wie folgt ermittelt: Ausgaben Sozialfonds EUR 390.681.706,33 Einnahmen Sozialfonds (ohne Gemeinden und Land) EUR 123.454.261,16 Finanzierungsbedarf Sozialfonds EUR 267.227.445,17 Die Gemeinden haben zu den Kosten des Sozialfonds für das Jahr 2019 somit einen Beitrag in der Höhe von insgesamt EUR 106.890.978,07 zu leisten. Niederschrift_47_GV_Sitzung.doc Seite 4/21 Die Gemeinde Gaschurn habe zu den Kosten des Sozialfonds 2019 einen Beitrag von EUR 583.286,58 zu entrichten. Vorschüsse in der Höhe von insgesamt EUR 406.400,00 wurden bereits geleistet. Es seien daher noch EUR 176.886,58 zur Zahlung fällig. • Strukturstärkende Bedarfszuweisungen, 1. Rate 2020 Für die Gemeinde Gaschurn gelange eine erste Rate der strukturstärkenden Bedarfszuweisungen in Höhe von EUR 154.000,00 zur Überweisung. • Energiebericht 2019 Der Energiebericht liege im Gemeindeamt auf und könne jederzeit eingesehen werden. • Aufwandsdeckung Stand Montafon Forstfonds In Anbetracht dessen, dass der Schlüssel über die Finanzierung der Abgangsdeckung geändert werden sollte, habe er dieses Ansinnen durch die Aufsichtsbehörde prüfen lassen. Nun sei durch diese klargestellt worden, dass die Abgangsdeckung, nach dem Einwohnerschlüssel, wie in den Statuten festgelegt, zu erfolgen habe. • 8. Mittelfristiges Investitionsprogramm Montafonerbahn Das 8. MIP der Montafonerbahn wurde um ein Jahr verlängert. Die Talschaft habe dafür einen entsprechenden Betrag zu übernehmen. Der Gemeindevorstand habe die Verlängerung behandelt und beschlossen. Durch die Bedarfszuweisungen bzw. das kommunale Investitionspaket werde die Hälfte des von der Gemeinde Gaschurn zu leistenden Beitrages finanziert. Zusätzlich habe er auch angeregt, dass die Bahnverlängerung mit Nachdruck weiterverfolgt werde und auch das dafür notwendige Investitionspaket von allen Montafoner Gemeinden getragen werde. • Investitionsförderung des Bundes zur Ankurbelung der Wirtschaft Die Gemeinden haben durch die COVID-19-Krise Einnahmenverluste (Gästetaxe, Kommunalsteuer, …) zu verzeichnen, weshalb der Bund die Gemeinden bei diversen Investitionen unterstützen und die Kinderbetreuung fördern werde. Die Gemeinde Gaschurn könne in etwa mit einer Förderung von ca. EUR 150.000,00 rechnen. • Kommunaler Innovationstag Am 01. Juli 2020 finde der 3. Kommunale Innovationstag in Form einer virtuellen Webkonferenz statt. Der Vorarlberger Gemeindeverband, als Mitausrichter dieser Veranstaltung, freue sich, eine Vielzahl von Gemeinden bei dieser sehr interessanten Veranstaltung als Teilnehmer begrüßen zu dürfen. Schwerpunkte der Veranstaltung seien Mobilität, Klimaschutz & Wohnraumnot, Smart Village & Smart City, Bürgerbeteiligung, Agile Verwaltung sowie Vernetzung mit Wirtschaft und Gesellschaft. Bei Interesse an einer Teilnahme können die entsprechenden Zugangsdaten beim Gemeindeamt angefordert werden. • Wasserwirtschaftsstrategie 2025 In der Broschüre Wasserwirtschaftsstrategie 2025, welche im Gemeindeamt aufliege, wurden die Herausforderungen für die nächsten 5 Jahre beschrieben. Die definierten Ziele und Maßnahmen seien Leitlinien für das Handeln aller Akteure der Wasserwirtschaft im Land Vorarlberg. Damit werde auch für alle Verantwortlichen im Bereich der Wasserwirtschaft die notwendige Transparenz des Verwaltungshandelns sichergestellt. Niederschrift_47_GV_Sitzung.doc Seite 5/21 • Blutspendeaktion Gemeinsam mit dem Roten Kreuz habe die Ortsfeuerwehr Gaschurn eine Blutspendeaktion durchgeführt. Vielen Dank dafür. • OGH-Urteil Tod nach Kuhattacke Der OGH habe nun ein abschließendes Urteil gefällt und die Verschuldensfrage mit 50:50 (Landwirt / Wanderer) beurteilt. • Lückenschluss Wasserversorgungsanlage (WVA) Außerbach Im Bereich Außerbach habe eine Begehung mit den Grundeigentümern stattgefunden, um den Lückenschluss der Leitung zwischen dem Wohnhaus Michael Dich und dem Wohnhaus Rudolf Sohler sicherstellen zu können. • Fernwärmeprojekt Gaschurn-Partenen Gemeinsam mit dem Abwärmeverbund finden derzeit neuerliche Gespräche mit potentiellen Anschlussnehmern statt. Geschäftsführer Felix Blattner und Projektleiter Denis Majstorovic bemühen sich jeweils gemeinsam mit einem Vertreter der Gemeinde um die Kundengespräche. Vielen Dank an die Gemeindemandatare und Mandatarinnen, die sich bereit erklärt haben, dabei behilflich zu sein. • Gemeindevertretungssitzung Aus derzeitiger Sicht wäre, um die heute zu beschließenden Umwidmungen abschließend zu behandeln, im Juli nochmals eine Gemeindevertretungssitzung notwendig. Diese werde zeitgerecht terminisiert. • Bürgermeister- und Gemeindevertretungswahlen Die Wahl finde am 13. September 2020 statt. Er habe sich sehr für diesen Wahltermin eingesetzt, um nicht in den Ferien wählen zu müssen. Der Vorsitzende unterbricht die Sitzung von 19:55 Uhr bis 20:01 Uhr zum Zweck der Bürgerfragestunde. zu 3.: Umwidmungsansuchen Christoph Wittwer und Mathias Wittwer, Unter Trantrauas 71, 6793 Gaschurn (Entwurf) Der Vorsitzende berichtet, dass Christoph Wittwer und Mathias Wittwer, Unter Trantrauas 71, 6793 Gaschurn, die Umlegung der bestehenden Zufahrtsstraße im Bereich der GST-NR 980/2 und 980/1, GB Gaschurn, beabsichtigen. Die Gemeinde Gaschurn beabsichtige zu diesem Zweck eine Teilfläche der GST-NR 980/2 und 980/3, GB Gaschurn, in einem Ausmaß von insgesamt ca. 180 m² im Flächenwidmungsplan von „Baufläche Wohngebiet“ und „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Verkehrsfläche Straßen“ umzuwidmen. Ebenfalls sei angedacht, eine Teilfläche des GST-NR 3375, GB Gaschurn, im Ausmaß von ca. 10 m² von „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Verkehrsfläche Straßen“ umzuwidmen. Zusätzlich soll, um die Widmungsflächen dem Straßenverlauf anzupassen, eine Teilfläche des GST-NR 975, GB Gaschurn, im Ausmaß von ca. 3 m² von „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Verkehrsfläche Straßen“ umgewidmet werden. Durch diese Anpassung werden Teilflächen des GSTNR 980/1, GB Gaschurn, im Ausmaß von ca. 10 m² von „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ und „Verkehrsfläche Straßen“ in „Baufläche Wohngebiet“ umgewidmet. Das GST-NR 980/2, GB Gaschurn, soll in weiterer Folge taleinwärts als „Baufläche Wohngebiet“ gewidmet werden, was eine Umwidmung von ca. 310 m² von „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ und „Verkehrsfläche Straßen“ in „Baufläche Wohngebiet“ erfordere. Im Zuge dieser Anpassung werde auch eine Teilfläche des GST-NR 980/3, GB Gaschurn, im Ausmaß von ca. 17 m² von „Baufläche Wohngebiet“ in „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ und eine Teilfläche von ca. 90 m² von „Verkehrsfläche Straßen“ in „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ umgewidmet. Niederschrift_47_GV_Sitzung.doc Seite 6/21 Um die Anrainerverständigung durchführen zu können und die entsprechenden Stellungnahmen einholen zu können, sei es notwendig, dass die Gemeindevertretung über den vorliegenden Entwurf befinde, so der Vorsitzende. Sobald die Stellungnahmen vorliegen, werde die Umwidmung im Bau- und Raumplanungsausschuss und neuerlich in der Gemeindevertretung behandelt. Christoph Wittwer erklärt sich für befangen und enthält sich seiner Stimme. Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, dem Entwurf über die Änderung des Flächenwidmungsplanes gemäß Plan Nr. 6/2020 vom 02. Juni 2020 zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen (1 Enthaltung wegen Befangenheit: Christoph Wittwer). zu 4.: Umwidmungsansuchen Stoll Wohnen Bau GmbH, Dr. Carl Pfeiffenbergerstraße 14b/2, 6460 Imst (Entwurf) Der Vorsitzende erläutert, dass auch bei diesem Antrag notwendig sei, über den Entwurf zu befinden. Die Stoll Wohnen Bau GmbH habe einen Optionsvertrag für diese Flächen abgeschlossen und bereits ein Projekt entwickelt. Herr Stoll habe sich auch bereit erklärt, das Projekt in einer der nächsten Sitzungen vorzustellen. Der Vorsitzende erläutert weiter, dass die Stoll Wohnen Bau GmbH, Dr. Carl Pfeiffenbergerstraße 14b/2, 6460 Imst, die Errichtung eines touristischen Projektes (Beherbergungsbetrieb) auf dem GST-NR 1831/1, GB Gaschurn, beabsichtige. Die Gemeinde Gaschurn beabsichtige zu diesem Zweck eine Teilfläche des GST-NR 1831/1, GB Gaschurn, in einem Ausmaß von insgesamt ca. 7.170 m² im Flächenwidmungsplan von „Baufläche-Mischgebiet Erwartung“ sowie „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Baufläche Mischgebiet“ umzuwidmen. Ebenfalls sei angedacht, eine Teilfläche des GST-NR 1831/1, GB Gaschurn, im Ausmaß von ca. 1.314 m² von „Baufläche Mischgebiet Erwartung“ und „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Freifläche Sondergebiet Tiefgarage“ umzuwidmen. Es sei angedacht, die Tiefgarage in den Hang hineinzubauen, weshalb die Bauflächenwidmung mit der bestehenden Geländekante begrenzt sei. Diese Widmung erfordere auch die Anpassung der Flächenwidmung einer Teilfläche des GST-NR 1831/2 im Ausmaß von ca. 5 m² von „Baufläche Mischgebiet Erwartung“ in „Baufläche Mischgebiet“. Die Widmung des Straßengrundstückes GST-NR 3426, GB Gaschurn, soll ebenfalls in einem Ausmaß von ca. 80 m² von „Baufläche Mischgebiet Erwartung“ und „Baufläche Mischgebiet“ in „Verkehrsflächen Straßen“ angepasst werden. Der Vorsitzende erläutert, dass die angedachte Umwidmung am 11. Mai 2020 bereits mit dem Amtssachverständigen DI Lorenz Schmidt besprochen wurde. Die aus diesem Gespräch hervorgegangenen Erkenntnisse wurden bereits berücksichtigt. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den Projektentwurf zur Kenntnis und erläutert diesen. Christoph Wittwer erkundigt sich über das Vermarktungs- bzw. Vermietungskonzept des angedachten Gebäudes. Der Vorsitzende teilt mit, dass dies noch nicht abschließend feststehe. Die Projektverantwortlichen könnten sich auch eine Art Investorenmodell vorstellen. Dies werde allerdings in einer der nächsten Sitzungen durch den Projektbetreiber selbst erläutert. Christoph Wittwer erkundigt sich über die angedachte Bettenzahl. Der Vorsitzende erläutert, dass Appartements geplant seien, die allerdings ähnlich einem Hotel betrieben werden sollen und erläutert die angedachte Flächenaufteilung. Walter Lechleitner erkundigt sich aufgrund des Projektentwurfes, ob die Abstandsflächen eingehalten werden können, was der Vorsitzende bejaht. Niederschrift_47_GV_Sitzung.doc Seite 7/21 Ludwig Wachter erkundigt sich darüber, ob die Wohnungen als Zweitwohnsitze verwendet werden. Der Vorsitzende entgegnet, dass auch bei allfälliger Umsetzung eines Investorenmodells das Vorarlberger Raumplanungsgesetz einzuhalten sei. Ludwig Wachter erläutert, dass er keinesfalls möchte, dass Bauprojekte errichtet werden, die dann als Zweitwohnsitze genutzt werden. GR Markus Netzer erläutert, dass es sich grundsätzlich um einen Entwurf der Widmung handle. Nach Einholung der Stellungnahmen und Verständigung der Anrainer wäre dem Bau- und Raumplanungsausschuss das Projekt vorzustellen und im Anschluss daran neuerlich zu behandeln. GR Markus Netzer stellt zusätzlich die Frage, ob die Stoll Bau Wohnen GmbH bereits Eigentümer dieser Flächen sei, was der Vorsitzende verneint. Es bestehe ein Optionsvertrag für diese Flächen. Der Vorsitzende erläutert anhand des vorliegenden Konzepts weiter, dass ca. 80 Appartements in verschiedenen Größen geplant seien. Selbstverständlich habe auch das Investorenmodell seine Tücken und die ERFA-Gruppe der Tourismusbürgermeister sei bereits an das Land Vorarlberg herangetreten und habe darum gebeten, dieses nochmals zu überdenken. Solange dieses Gesetz jedoch aufrecht sei, sei dieses einzuhalten. Als Zweitwohnsitze können diese Wohnungen allerdings auch bei Anwendung des Investorenmodells nicht genutzt werden. Ludwig Wachter teilt mit, dass diese Bestimmungen aus seiner Sicht nicht eingehalten werden. Der Vorsitzende erläutert, dass derjenige, der die Bestimmungen nicht einhält, eine Verwaltungsübertretung zu verzeichnen habe. Dies werde seitens der Gemeinde auch ständig kontrolliert. Adolf Felder erkundigt sich über den Betreiber bzw. Ansprechpartner bei diesem Projekt und wer die ordnungsgemäße Meldung der Gäste kontrolliere. Der Vorsitzende erläutert, dass der Ansprechpartner selbstverständlich erst nach Realisierung feststehe. Zusätzlich erläutert er, dass die monatlichen Gästemeldungen durch das Meldeamt überprüft werden. Fallen Unregelmäßigkeiten auf, werden diese direkt kontrolliert. Weiter gebe es auch Prüforgane seitens des Gemeindeverbands. Walter Lechleitner stellt die Frage, ob bereits Ansichten des Projektes vorliegen. Der Vorsitzende verneint dies und ergänzt, dass diese bis zur nächsten Sitzung vorliegen sollten. Mit dem Vorliegen konkreterer Pläne könne dann auch ein entsprechender Raumplanungsvertrag abgeschlossen werden. GR Markus Netzer möchte erwähnen, dass in der Vergangenheit bereits über einen allfälligen Kauf dieser Flächen durch die Gemeinde diskutiert wurde und möchte allenfalls in die Verhandlungen miteinfließen lassen, dass die Gemeinde in diesem Bereich noch Bauplätze erwerben könnte. Der Vorsitzende erläutert dazu, dass in der Vergangenheit bereits ein Projekt für diese Flächen seitens der Gemeinde vorgelegen habe, welches dann allerdings durch die Fam. Beck abgelehnt wurde. Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, dem vorliegenden Entwurf gemäß Plan Nr. 2/2020 vom 15. Mai 2020 zuzustimmen. Diesem Antrag wird mehrheitlich entsprochen (2 Gegenstimmen: Ludwig Wachter, Adolf Felder). Niederschrift_47_GV_Sitzung.doc Seite 8/21 zu 5.: Umwidmungsansuchen Ingrid Brandl, Untere Venserstraße 3, 6773 Vandans, Peter Brandl, Zwischenbachstraße 33, 6773 Vandans, Dietmar Brandl, Schleipfweg 1e, 6800 Feldkirch Der Vorsitzende erläutert, dass Ingrid Brandl, Untere Venserstraße 3, 6773 Vandans, Peter Brandl, Zwischenbachstraße 33, 6773 Vandans, und Dietmar Brandl, Schleipfweg 1e, 6800 Feldkirch, mit Eingabe vom 22. April 2020 um Umwidmung der GST-NR 2087/2, 2088 und 2087/1, GB Gaschurn, von „Freifläche Freihaltegebiet“ in „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ angesucht haben. Durch die Verbauungsmaßnahmen, welche in diesem Bereich durchgeführt wurden, könnte die derzeit bestehende Gefahrenzone angepasst werden. Die Überarbeitung des Gefahrenzonenplanes werde jedoch erst in den nächsten 3-4 Jahren erfolgen. Der Forsttechnische Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung habe bereits eine Zonengrenze konzipiert, welche für die Beurteilung bis zur Überarbeitung herangezogen werden könnte. Der Vorsitzende erläutert, dass die Flächenwidmungen „Freifläche Freihaltegebiet“ und „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ für Nicht-Landwirte keinen Unterschied aufweisen, da in beiden Fällen eine Bebauung nicht möglich sei. Da derzeit weder ein entsprechendes Projekt vorliege, noch ein entsprechendes Erfordernis einer Umwidmung gesehen werde, sei dieser Zwischenschritt nicht notwendig. Sollte ein konkretes Projekt vorliegen, wäre eine direkte Widmung in Baufläche anzustreben. Der Vorsitzende teilt mit, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss am 05. Juni 2020 über diesen Antrag beraten habe und bittet GR Markus Netzer um die Ausführungen. GR Markus Netzer erläutert, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss aus folgenden Gründen die beantragte Widmung als nicht empfehlenswert ansehe: - Widmung für Nicht-Landwirte nicht zielführend - Widmung in Freifläche-Landwirtschaftsgebiet erzielt keine Verbesserung Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, den gegenständlichen Umwidmungsantrag abzulehnen, da dieses als nicht notwendig erachtet wird. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 6.: Umwidmungsansuchen illwerke vkw AG, Weidachstraße 6, 6900 Bregenz (UEPErgebnis) Der Vorsitzende erläutert, dass die illwerke vkw AG, Weidachstraße 6, 6900 Bregenz, mit Eingabe vom 12. Dezember 2019 um Umwidmung einer Teilfläche von 112 m² des GST-NR 3315/14, GB Gaschurn, von „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Freifläche Sondergebiet Depot/Garage“, angesucht habe. In diesem Bereich war es zur Versorgung der SaarbrückerHütte notwendig, eine Garage bzw. ein Depot zu errichten. Um den Betrieb sicherstellen zu können, soll dieses Bauwerk (Garage/Depot) nun adaptiert werden. Die verkehrsmäßige Erschließung sei durch die Silvretta Hochalpenstraße gegeben. Es sei weder ein Anschluss an die Wasserversorgung, noch Abwasserbeseitigung vorgesehen. Für die gegenständliche, geplante Umwidmung wurde ein UEP-Verfahren durchgeführt. Die abschließende Stellungnahme vom 18. Mai 2020 liege vor. Es seien keinerlei voraussichtlich erheblichen Umweltauswirkungen zu erwarten. Es sei nun über die öffentliche Kundmachung des UEPErgebnisses zu befinden. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den Plan über die angedachte Umwidmung, den Erläuterungsbericht sowie das abschließende Ergebnis der Umwelterheblichkeitsprüfung zur Kenntnis. Dieses Ergebnis sei nun 4 Wochen öffentlich kundzumachen. Im Anschluss daran könne die Umwidmung dann abschließend beschlossen werden. Ludwig Wachter erkundigt sich über die Gefahrenzone in diesem Bereich. Niederschrift_47_GV_Sitzung.doc Seite 9/21 Der Vorsitzende erläutert, dass der Gefahrenzonenplan nur im besiedelten Bereich bestehe. Selbstverständlich liege jedoch eine Stellungnahme des Forsttechnischen Dienstes für Wildbach- und Lawinenverbauung vor und diese werde auch im Bauverfahren miteinbezogen. Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, der öffentlichen Kundmachung des UEPErgebnisses zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 7.: Antrag auf Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG für das Maisäßgebäude Ganeu Nr. 255, Siegfried Lerch, Ober Trantrauas 75a, 6793 Gaschurn Der Vorsitzende erläutert, dass die Maisäßbesitzer angeschrieben wurden und mit entsprechendem Formular auf die Antragstellung gemäß § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG hingewiesen wurden. Zusätzlich wurde über die Zweitwohnsitzabgabe informiert. Der Vorsitzende erläutert, dass sämtliche Anträge und Bescheide nach denselben Voraussetzungen aufgebaut seien und schlägt vor, über die Tagesordnungspunkte 7. bis 15. gemeinsam abzustimmen. Der Vorsitzende erläutert, dass Siegfried Lerch, Ober Trantrauas 75a, 6793 Gaschurn, mit Antrag vom 23. April 2020 die bescheidmäßige Bewilligung zur Nutzung des Maisäßgebäudes Ganeu Nr. 255, auf GST-NR .239/76, GB Gaschurn, als Ferienwohnung beantragt habe. Siegfried Lerch, Ober Trantrauas 75a, 6793 Gaschurn, möchte das gegenständliche Objekt auch außerhalb von landwirtschaftlichen Zwecken nutzen. Das Objekt liege im ausgewiesenen Maisäßgebiet Ganeu. Die ortsübliche landwirtschaftliche Bewirtschaftung der in seinem Eigentum stehenden Flächen in diesem Gebiet sei durch Selbstbewirtschaftung sichergestellt. Adolf Felder erkundigt sich über die Zweitwohnsitzabgabe. Der Vorsitzende erläutert, dass der Eigentümer, solange er das Gebäude selbst nutze und nicht vermiete, keine Zweitwohnsitzabgabe zu entrichten habe. Bei einer Vermietung werde diese allerdings vorgeschrieben. Vermiete der Eigentümer an ständig wechselnde Gäste, sei entsprechende Gästetaxe zu entrichten. Adolf Felder erkundigt sich über die Überprüfung der Einhaltung dieser Bestimmungen. Der Vorsitzende erläutert, dass die Gemeinde dies prüfe und auch hiebei die entsprechenden Prüforgane des Gemeindeverbands einsetze. Er appelliere allerdings an jede und jeden, der Gemeinde Hinweise auf eine widmungswidrige Nutzung kundzutun. Der Vorsitzende erläutert, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss am 05. Juni 2020 über sämtliche Anträge beraten habe und bittet GR Markus Netzer um seine Ausführungen. GR Markus Netzer erläutert, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss sämtliche Anträge zur positiven Beschlussfassung empfehle. Die Bescheidauflagen sollen analog der bisherigen Bewilligungen dieser Art eingepflegt werden. Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, den Bewilligungen gemäß Tagesordnungspunkt 7. bis 15. wie folgt zuzustimmen: zu 8.: Antrag auf Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG für das Maisäßgebäude Valschaviel Nr. 304, Franz Wittwer, Bergerstraße 102, 6793 Gaschurn zu 9.: Antrag auf Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG für das Maisäßgebäude Valschaviel Nr. 281a, Ludwig Wachter, Winkel 159b, 6793 Gaschurn Niederschrift_47_GV_Sitzung.doc Seite 10/21 zu 10.: Antrag auf Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG für das Maisäßgebäude Bakötta Nr. 311, Elke und Stefan Ganahl, Troja 181, 6793 Gaschurn zu 11.: Antrag auf Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG für das Maisäßgebäude Blendilak Nr. 317, Edwin Tschofen, Gortipohl 7a, 6791 St. Gallenkirch zu 12.: Antrag auf Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG für das Maisäßgebäude Ganeu Nr. 239, Otto Bruggmüller, Unter Trantrauas 68a, 6793 Gaschurn zu 13.: Antrag auf Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG für das Maisäßgebäude Ganifer Nr. 101, Irene Montibeller, Rütler 44d, 6794 Partenen und Ulrike Düngler, Sponaweg 41b, 6791 St. Gallenkirch zu 14.: Antrag auf Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG für das Maisäßgebäude Mittelmaisäß Nr. 203, Sylvia Bergauer, Bergerstraße 101b, 6793 Gaschurn zu 15.: Antrag auf Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG für das Maisäßgebäude Ganeu Nr. 251, Christoph Wittwer, Unter Trantrauas 71, 6793 Gaschurn und Werner Wittwer, Unter Trantrauas 60b, 6793 Gaschurn Christoph Wittwer erklärt sich in Punkt 15. für befangen und enthält sich in diesem Punkt seiner Stimme. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen (1 Enthaltung in TOP 15 wegen Befangenheit: Christoph Wittwer). zu 16.: Antrag auf Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG für das Maisäßgebäude Karnella Nr. 313, Andrea Netzer-Eiterer, Silvrettastraße 22, 6791 Gortipohl und Martin Netzer, MSc, Lukas-Tschofen-Weg 21b, 6793 Gaschurn Bgm. Martin Netzer erklärt sich für befangen und übergibt um 20:55 Uhr den Vorsitz an Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen. GR Markus Netzer erläutert, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss auch über diesen Punkt beraten habe und der Gemeindevertretung einstimmig die positive Abstimmung empfehle. Die Bescheidauflagen seien wie bisher zu übernehmen. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen stellt sodann den Antrag, der Bewilligung zur Nutzung des Gebäudes Karnella Nr. 313, als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit d Vlbg RPG zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen (1 Enthaltung wegen Befangenheit: Bgm. Martin Netzer, MSc). Vizebgm. Mag. (FH) übergibt um 20:57 Uhr den Vorsitz wieder an Bgm. Martin Netzer, MSc. zu 17.: Dietrich Oberdorfer, Bahnhofstraße 55, 9711 Paternion – Antrag auf Bewilligung zur Nutzung des Wohnhauses Bergerstraße 109, 6793 Gaschurn, als Ferienwohnung Dieser Tagesordnungspunkt wurde vor Eingang in die Tagesordnung abgesetzt. Niederschrift_47_GV_Sitzung.doc Seite 11/21 zu 18.: Öffentliches Gut – GST-NR 3429 (Silvrettastraße, Partenen), GB Gaschurn – Übernahme und Widmung Der Vorsitzende erläutert, dass im Bereich Silvrettastraße Partenen (Backstuba, AilingerHaus, Johann und Inge Tschanhenz), eine Vermessung stattgefunden habe. In diesem Bereich soll nun der Gehsteig an das Öffentliche Gut abgetreten werden. Teilweise liegen die Zustimmungen bereits vor, teilweise werde sie gerade eingeholt. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den Plan zur Kenntnis und erläutert, dass Inge und Johann Tschanhenz einer Abtretung dann zustimmen, wenn ihnen direkt angrenzend an den Gehsteig ein PKW-Abstellplatz zugesagt werde. Dieser PKW-Abstellplatz wurde nun planlich dargestellt. Der Vorsitzende bringt auch diesen Plan zur Kenntnis und erläutert, dass aus seiner Sicht ein Parkplatz vorstellbar wäre, vorzugsweise soll aber parallel zum Haus geparkt werden. Christoph Wittwer erkundigt sich über die Eigentumssituationen und regt an, Inge und Johann Tschanhenz diesen Parkplatz auch dann zuzusagen, wenn durch das Abstellen des Fahrzeuges die eingezeichnete Parkfläche geringfügig überschritten werde. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erkundigt sich über die Zufahrt der Richtung Umfahrungsstraße gelegenen Wohnhäuser. Der Vorsitzende erläutert, dass die Eigentümer unterschiedlich zufahren. Es zeichne sich nun allerdings auch eine Lösung bezüglich Vendulaweg ab. Nachdem keine Fragen mehr bestehen, stellt der Vorsitzende den Antrag, dem vorliegenden Plan GZ: 19.170W/20 und den damit zusammenhängenden Zu- und Abschreibungen zuzustimmen sowie die „Silvrettastraße“ (GST-NR 3429, GB Gaschurn – neuer Verlauf) als Öffentliches Gut zu widmen. Zusätzlich soll dem eingezeichneten PKW-Stellplatz für die Fam. Tschanhenz zugestimmt werden, welcher parallel zum Gehsteig eingezeichnet wurde. Vorzugsweise seien allerdings die PKW Stellplätze an der Ostseite des Hauses zu nutzen. Diesen Anträgen wird einstimmig zugestimmt. zu 19.: Öffentliches Gut – GST-NR 3464 (Bergerstraße), GB Gaschurn - Übernahme und Widmung Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den Vermessungsplan über die Vermessung der Bergerstraße zur Kenntnis und erläutert, dass die Gemeindevertretung in ihrer 46. Sitzung am 06. März 2020 die Übernahme der Bergerstraße im Bereich Christine Immler, Bergerstraße 93c, 6793 Gaschurn, in das Öffentliche Gut beschlossen habe. Im Anschluss daran habe sich ergeben, dass das an das Grundstück von Christine Immler anschließende Grundstück im Eigentum der Silvretta Montafon Bergbahnen GmbH ebenfalls in der erforderlichen Breite an das Öffentliche Gut abgegeben würde. Im Bereich Immler habe sich zusätzlich die Änderung ergeben, dass eine Teilfläche zurückbehalten werde, um einen allfälligen Kanalanschluss für die zu errichtende Tiefgarage sicherstellen zu können. Sobald dies abschließend geklärt sei, werde auch diese Teilfläche ins Öffentliche Gut abgetreten. Die Silvretta Montafon Bergbahnen GmbH sei dabei, im Vorstand den Beschluss über die Abtretung zu fassen. Sobald dieser vorliege, könnten die Grundstückbereiche ins Öffentliche Gut übernommen werden. Christoph Wittwer erkundigt sich über die Zufahrt zur neu zu errichtenden Tiefgarage. Der Vorsitzende erläutert, dass die Zufahrt bereits Bestand sei. Sollte eine Gebrauchserlaubnis in diesem Bereich erforderlich sein, werde diese vom Gemeindevorstand erteilt. Christoph Wittwer macht den Vorschlag, Christine Immler, Bergerstraße 93c, 6793 Gaschurn, schriftlich mitzuteilen, dass das Zufahrtsrecht auch nach erfolgter Übernahme des Gehsteiges in das Öffentliche Gut bestehe. Niederschrift_47_GV_Sitzung.doc Seite 12/21 Der Vorsitzende nimmt diesen Vorschlag zustimmend zur Kenntnis und teilt mit, dass dies somit auch der Silvretta Montafon GmbH mitzuteilen sei. Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, dem vorliegenden Plan vom 11. Mai 2020, GZ: 21.734W/20 und den damit zusammenhängenden Zu- und Abschreibungen zuzustimmen sowie die „Bergerstraße“ (GST-NR 3464, GB Gaschurn – neuer Verlauf) als Öffentliches Gut zu widmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 20.: Öffentliches Gut – GST-NR 3476 (Winkel), GB Gaschurn – Zufahrtsrecht Christian Sahler, Winkel 158, 6793 Gaschurn, und Erweiterung der Güterweganlage Winkel Der Vorsitzende erläutert, dass Christian Sahler die Schaffung eines Bauplatzes beabsichtige. Die Zufahrt zum neu zu bildenden Grundstück, GST-NR 3438, GB Gaschurn, verlaufe über das derzeit bestehende Öffentliche Gut GST-NR 3349/1, GB Gaschurn. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den Vermessungsplan zur Kenntnis und erläutert, dass das Öffentliche Gut GST-NR 3349/1, GB Gaschurn, in weiterer Folge aufgelöst und in den Straßenkörper verlegt werden soll. Zusätzlich sei die Bildung eines zweiten Wegabschnittes bis zum Hochbehälter Winkel geplant. Der Vorsitzende teilt weiter mit, dass auch die bestehende Güterweganlage saniert werden soll. Diesbezüglich wurde bereits eine Sitzung abgehalten, in welcher in Absprache mit DI Christian Amann (Land Vorarlberg, Ländlicher Wegebau) die erforderlichen Sanierungsarbeiten besprochen wurden. Christian Amann habe angeregt, bergseitig eine Drainagierung vorzusehen und die Innenkurven weiter auszubauen. Aufgrund der angedachten Auflösung des Öffentlichen Gutes und Verlegung in den Straßenkörper wäre eine solche Verbreiterung denkbar. Der Vorsitzende erläutert, dass eine Zustimmung zur Benützung des Öffentlichen Gutes in diesem Bereich unter folgenden Bedingungen erfolgen könnte: - Zustimmung zur Umlegung des bestehenden Öffentlichen Gutes in den Straßenbereich - Die Nutznießer der Auflösung des öffentlichen Gutes stimmen einer Verbreiterung der Innenkurven der Güterweganlage (wie von DI Christian Amann – ländlicher Wegebau vorgeschlagen) zu. - Das derzeit bestehende Öffentliche Gut muss für die Öffentlichkeit weiterhin zugänglich sein und die Zufahrt zum neuen Baugrundstück in der Weise angelegt werden, dass das Öffentliche Gut ohne Nachteil benützbar bleibt. - Der Gemeinde bzw. dem Öffentlichen Gut dürfen keine Kosten erwachsen. Christoph Wittwer erkundigt sich, wie die Auflösung des Öffentlichen Gutes erfolge. Der Vorsitzende erläutert, dass das derzeit bestehende Öffentliche Gut ein Fußweg sei. Bei Auflösung des bestehenden Verlaufes werde dieser in den Straßenkörper verlegt, was dann wiederum ein Gehrecht beinhalte. Zusätzlich erläutert der Vorsitzende, dass die Sanierung der Güterweganlage mit ca. 60 - 70 % gefördert werde. Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, einer Benützung des Öffentlichen Gutes unter Einhaltung der vorstehend angeführten Punkte zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. Niederschrift_47_GV_Sitzung.doc Seite 13/21 zu 21.: Grundverschiebung des GST-NR 1222/24, GB Gaschurn an die südliche Grundgrenze des GST-NR 1222/2, GB Gaschurn – WVA BA10 Der Vorsitzende erläutert, dass sich das GST-NR 1222/24, GB Gaschurn, im Eigentum der Gemeinde befinde und vor wenigen Jahren mit Alwin Wachter, Gortipohl 41, 6791 St. Gallenkirch bzw. Manuela Wachter, Klusertobel 72, 6793 Gaschurn, mit einem anderen Grundstück abgetauscht wurde. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den vorliegenden Plan zur Kenntnis und erläutert, dass man aufgrund der Geländeveränderungen im Zuge der Bauarbeiten der beschneiten Talabfahrt zum Schluss gekommen sei, dass es sinnvoll wäre, den dort vorgesehenen Druckunterbrecherschacht der öffentlichen Wasserversorgungsanlage an die südliche Grundstücksgrenze des GST-NR 1222/2, GB Gaschurn, zu verschieben. Hiefür sei am 05. Juni 2020 mit dem angrenzenden Grundstückseigentümer des GST-NR 1530, GB Gaschurn, Werner Wittwer, Dorfstraße 164, 6793 Gaschurn, ein Ortsaugenschein durchgeführt worden. In weiterer Folge werde nun im Einvernehmen mit Alwin Wachter, Gortipohl 41, 6791 St. Gallenkirch, und Werner Wittwer, Dorfstraße 164, 6793 Gaschurn, die gemeinsame Grenze vermessen und darauf aufbauend das GST-NR 1222/24, GB Gaschurn an die Grenze verschoben, um den Druckunterbrecherschacht an einer zweckmäßigen Stelle zu platzieren. Zugleich werde die Straße durch die Güterweggenossenschaft Versettla eingemessen, was bereits beauftragt wurde. Dies werde entsprechend gefördert, weshalb die Vermessung der Straße sowie der angedachten Grundverschiebung unter einem erfolge. Die Gemeinde trage dann anteilig die Kosten der Grundverschiebung. Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, der Grundverschiebung des GST-NR 1222/24, GB Gaschurn, an die südliche Grundgrenze des GST-NR 1222/2, GB Gaschurn, zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 22.: Deponieordnung für die Deponie „Of´m Sand“ Der Vorsitzende erläutert, dass die Gemeinde Gaschurn gemeinsam mit dem Forstfonds des Standes Montafon Eigentümer der Deponie „Of´m Sand“ sei. Die Bewilligung zum Betrieb dieser Aushubdeponie wurde verlängert und mit Lothar Mähr als Geologe ein Konzept ausgearbeitet, um die Kubatur festzulegen. Die derzeit bestehen Anteile des bewilligten Bereiches ergeben sich zu 48 % für die Gemeinde Gaschurn und zu 52 % für den Forstfonds des Standes Montafon. Gemeinsam mit dem Stand Montafon sei nun eine Deponieordnung festgelegt worden, welche der Vorsitzende den Anwesenden zur Kenntnis bringt. Auch über die Höhe der Gebühren wurde beraten. Diese werden nun mit EUR 18,00/m³ vorgeschlagen. GR Markus Netzer erkundigt sich über die Größe der genehmigten Kubatur. Der Vorsitzende bringt den Bewilligungsbescheid zur Kenntnis und erläutert, dass diese mit 12.900 m³ festgelegt wurde. Zusätzlich erläutert der Vorsitzende, dass die Abwicklung gänzlich über die Gemeinde erfolge. Abschließend werde dann eine Aufteilung 48 zu 52 vorgenommen. Christoph Wittwer gibt zu bedenken, dass bei der Gebührenfestlegung zu beachten sei, dass zu niedrige Gebühren ein größeres Einzugsgebiet hervorrufen und somit die Kapazität der Deponie schnell erschöpft sein könnte. Der Vorsitzende erläutert, dass in der Deponieordnung klar festgelegt sei, dass vor Anlieferung mit der Gemeinde in Kontakt zu treten sei. Jedenfalls sei es ihm wichtig, dass das Ganze für Einheimische finanzierbar sei. Auch Ludwig Wachter ist der Meinung, dass darauf zu achten sei, dass nicht sämtliches Aushubmaterial von Großbaustellen angeliefert werde. Niederschrift_47_GV_Sitzung.doc Seite 14/21 Walter Lechleitner erkundigt sich, ob es auch möglich sei, der Deponie Material zu entnehmen, was der Vorsitzende verneint. Es handle sich ausschließlich um eine Aushubdeponie, nicht um einen Umschlagplatz. Der Vorsitzende erläutert, dass die abschließende Freigabe über die Anlieferungsmengen sowieso durch die Gemeinde erfolge. Kurt Rudigier merkt an, dass in der Deponieordnung auch vorgesehen sei, dass bei einer Anlieferung von über 2.000 t eine chemische Untersuchung notwendig sei. Gregory Netzer erläutert, dass die bis dato angesetzten weitaus geringeren Gebühren auch keine übermäßigen Anlieferungen ausgelöst haben. Der Vorsitzende macht den Vorschlag in der Deponieordnung einen weiteren Punkt 12. anzufügen, der wie folgt lautet: Der Deponiebetreiber behält sich vor, zu entscheiden, ob angeliefert werden kann oder nicht. Thomas Riegler regt an, die Gebühren gemäß VPI zu indexieren. Der Vorsitzende stellt den Antrag, der vorliegenden Deponieordnung unter Anführung des oben erwähnen Punkt 12. sowie der Indexierung der Gebühren gemäß VPI zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 23.: Badeordnung Schwimmbad Partenen Der Vorsitzende erläutert, dass die Badeordnung für das Schwimmbad Partenen aufgrund der COVID-19-Bestimmungen angepasst wurde. Die Anlage werde zwar über das Mountain Beach mitbetreut, stehe allerdings im Eigentum der Gemeinde, weshalb die Anpassung von der Gemeindevertretung zu beschließen sei. In der Verordnung selbst wurden lediglich die geltenden COVID-19-Maßnahmen ergänzt. Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, der vorliegenden Badeordnung für das Schwimmbad Partenen zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 24.: Rechnungsabschluss 2019 Der Vorsitzende begrüßt um 21:49 Uhr Gemeindekassier Mag. Edgar Palm. Der Vorsitzende erläutert, dass der Rechnungsabschluss 2019 allen Mandataren im Vorfeld zugegangen sei. Auch der Prüfungsausschuss habe zwischenzeitlich getagt, der Bericht liege jedoch bis dato nicht vor. Zu Beginn seiner Ausführungen wolle sich der Vorsitzende bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, aber auch bei Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen, dem Gemeindevorstand und sämtlichen Mandataren sowie Ersatzmandataren für ihre Arbeit und ihr Engagement bedanken. Der Vorsitzende präsentiert sodann einige Zahlen aus dem Rechnungsabschluss 2019: - Vereine, Musik, Musikschule - EUR 188.000 - Sozialfonds, Essen auf Rädern, Landesgesundheitsfonds - EUR 981.702 - Kleinkinderbetreuung - EUR 41.346 - Bergrettung Gaschurn / Partenen - EUR 16.335 - Straßenbau, -erhaltung, Wander- und Radwege, Beleuchtung - EUR 614.737 - Tourismus - EUR 987.887 o davon Zahlungen an Montafon Tourismus - EUR 866.217 Niederschrift_47_GV_Sitzung.doc Seite 15/21 - Einnahmen Gästetaxe EUR 679.954 o EUR 89.954 mehr als veranschlagt - Einnahmen Tourismusbeitrag EUR 621.267 o EUR 91.267 mehr als veranschlagt - Einnahmen Zweitwohnsitzabgabe EUR 96.359 o EUR 34.940 weniger als veranschlagt - Bauhof Betriebsausstattung, Breitbandausbau, Gartenanlagen, Spielplätze, Friedhof - EUR 115.419 Grundverkauf Mühle EUR 43.180 o der weitere Verkauf an Flächen wird erst im RA 2020 abgebildet sein - Finanzierung MBS-Bus - EUR 114.816 - Landwirtschaftsförderung, Gemeindestier, Waldbetreuung - EUR 85.178 - Schwimmbad Partenen - EUR - Nahversorgung Partenen - EUR 16.522 - Ausbau Wasserversorgung - EUR 440.173 9.899 o Veranschlag waren EUR 2,77 Mio. – Projekte konnten allerdings nicht alle umgesetzt werden - Erhaltung und Betrieb Wasserversorgung - EUR 407.000 - Abwasserbeseitigungsanlage gesamt - EUR 840.634 - Abfallbeseitigung - EUR 282.000 - Einnahmen Benützungsgebühr Wasser EUR 303.000 - Anschlussbeiträge Abwasserbeseitigungsanlage EUR 42.065 - Einnahmen Benützungsgebühr Abwasserbeseitigungsanlage EUR 631.832 - Einnahmen Abfallbeseitigung EUR 224.500 Christoph Wittwer stellt die Frage an Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen, wie sich die Summe von EUR 886.000 an Montafon Tourismus zusammensetze bzw. warum diese zum Rechnungsabschluss 2018 um ca. EUR 80.000 angestiegen sei. Für die Gemeindevertretung bzw. den Prüfungsausschuss sei dies äußerst undurchsichtig. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erläutert, dass auch der Jahresabschluss der Montafon Tourismus GmbH in einer Gesellschafterversammlung behandelt und genehmigt werde. Dort werden sämtliche Zahlen offen gelegt. Der Vorsitzende erläutert, dass der Jahresabschluss der Montafon Tourismus GmbH vorliege und genehmigt sei, gerne könne veranlasst werden, dass der Prüfungsausschuss darin Einsicht erhalte. Zusätzlich erläutert er, dass die Finanzierungen an Montafon Tourismus gemäß beschlossenem Finanzierungsschlüssel erfolgen. Er lädt alle Gemeindemandatare zum Montafon Tourismustag im Herbst ein, bei welchem die aktuellen Zahlen immer ausführlich präsentiert werden. Thomas Riegler stellt die Frage, ob für den Prüfungsausschuss eine Einsicht in den Rechnungsabschluss der Montafon Tourismus GmbH allenfalls möglich wäre, was der Vorsitzende bejaht. Niederschrift_47_GV_Sitzung.doc Seite 16/21 Gemeindekassier Mag. Edgar Palm erläutert sodann den Rechnungsquerschnitt des vorliegenden Rechnungsabschlusses. Durch die zusätzliche Auswertung über den Rechnungsquerschnitt könne die Entwicklung über einen längeren Zeitraum verfolgt werden. Der Rechnungsabschluss 2019 zeige grundsätzlich eine erfreuliche Situation. Einerseits konnte 2019 eine recht gute konjunkturelle Situation verzeichnet werden, andererseits konnten ca. EUR 1,8 Mio. an Ertragsanteilen verbucht werden. Mag. Edgar Palm erläutert weiter, dass die eigenen Steuern etwas rückläufig seien, was überwiegend auf den Abschluss der Großbaustelle Obervermuntwerk II zurückzuführen sei. Insgesamt, so Mag. Palm, zeige die Einnahmenseite mit ca. EUR 7,6 Mio. ein erfreuliches Bild. Auf der Ausgabenseite stehe vor allem der Personalaufwand mit ca. EUR 1,0 Mio. sowie der Verwaltungs- und Betriebsaufwand mit ca. EUR 2,4 Mio., welcher auch Schulumlagen, Finanzierung des ÖPNV, Beiträge an die ARA und den eigenen Betriebsaufwand beinhalte. Bedeutend seien ferner die Transferaufwände. Zum einen die sonstigen Transfers in Höhe von ca. EUR 1,3 Mio., welche im Wesentlichen die Montafon Tourismus GmbH betreffen, allerdings durch Vereins- und Landwirtschaftsförderungen ergänzt werden. Die öffentlichen Transfers umfassen vor allem die Landesumlage, die Beiträge an den Gesundheitsfonds und den Sozialhilfefonds, die mit ca. EUR 1,5 Mio. zu Buche schlagen. Der laufende Haushalt habe mit Gesamtausgaben von ca. EUR 6,6 Mio. abgeschlossen. Der Überschuss des laufenden Haushaltes ergebe einen Überschuss von rund EUR 1 Mio. Mag. Edgar Palm erläutert, dass dieser Überschuss in erster Linie zur Abdeckung der Investitionen in Kanal, Wasser und Straßen diene. In der Vermögensgebarung stehen Einnahmen von EUR 267.000 Ausgaben in Höhe von 658.000 gegenüber. Die Nettoinvestitionen von EUR 391.000 konnten aus dem Überschuss der laufenden Gebarung gedeckt werden. Weiter wird erläutert, dass bei den Finanztransaktionen auf der Ausgabenseite neben den eigenen Tilgungen der Darlehen mit EUR 388.000 zusätzlich noch EUR 543.000 auswiesen seien, welches Zuschüsse an die Gemeinde Immobilien GmbH & Co KG, die Mountain Beach GmbH sowie die ARA Montafon zur Bedeckung der dort durchgeführten Tilgungen beinhalten. Grundsätzliches Ziel sei immer, mit einem ausgeglichenen Haushalt abzuschließen. Dies konnte dadurch erzielt werden, indem eine Entnahme von EUR 320.000 aus der allgemeinen Haushaltsrücklage erfolgt sei. Auch im Jahr 2019 sei aber keine Neuverschuldung (Darlehensaufnahme) notwendig gewesen. Zum 31. Dezember 2019 betragen die Darlehensverbindlichkeiten der Gemeinde ca. EUR 4,8 Mio. Gemeindekassier Mag. Palm erläutert, dass die Gemeinden die Daten des Rechnungsabschlusses auf die Plattform „Offener Haushalt“ einspielen, auf welchem dann ein Bewertungstool aus verschiedenen Kennzahlen die Bonität im Schulnotensystem beurteile. Aufgrund des Rechnungsabschlusses 2019 sei die Beurteilung erfreulich und zeige die Gesamtnote 2,36. Diese Bewertung erfolge nach durchaus objektiven Kennzahlen und Kriterien, weshalb das Jahr 2019 eine positive Entwicklung zeige. Die Auswirkungen der COVIDKrise seien noch nicht absehbar und würden sich dann auf den Rechnungsabschluss 2020 niederschlagen. Das Ergebnis 2019 werde im Jahr 2020 nicht mehr erreicht. Der Lockdown der Wirtschaft führe sicherlich zu einem weitaus schlechteren Ergebnis. Nachdem keine Fragen mehr bestehen, stellt der Vorsitzende den Antrag, dem Rechnungsabschluss 2019 wie vorliegend zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. Der Vorsitzende bedankt sich stellvertretend für das gesamte Team der Buchhaltung bei Gemeindekassier Mag. Edgar Palm sowie stellvertretend für die gesamte Verwaltung bei Gemeindesekretärin Sandra Tschanhenz für die zuverlässige und gute Arbeit während des ganzen Jahres. Niederschrift_47_GV_Sitzung.doc Seite 17/21 zu 25.: Voranschlags-Übertragung zur Finanzierung EWH-Projekt Der Vorsitzende erläutert, dass aufgrund der Beschlüsse in der letzten Gemeindevertretungssitzung eine Voranschlagsübertragung notwendig sei. Die Position Begegnungsort 2020 (0310-0100) in Höhe von max. EUR 1,2 Mio. soll auf die Position Energie- und Wirtschaftsbetriebe Hochmontafon GmbH (9140-7750) übertragen werden. So werde der Rahmen für die Bereitstellung der notwendigen Mittel geschaffen und die Energie- und Wirtschaftsbetriebe Hochmontafon GmbH könne die finanziellen Mittel dann abrufen, wenn sie diese benötige. Nachdem keine Fragen bestehen, stellt der Vorsitzende den Antrag, der VoranschlagsÜbertragung von Position Begegnungsort 2020 (0310-0100) auf die Position Energie- und Wirtschaftsbetriebe Hochmontafon GmbH (9140-7750) zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 26.: Abfallgebührenordnung – Änderung Der Vorsitzende erläutert, dass teilweise Unternehmen im eigenen Haushalt geführt werden. Die Müllgrundgebühren sollen deshalb dergestalt angepasst werden, dass diese nicht doppelt zu begleichen seien. Es werde deshalb der Vorschlag unterbreitet, folgende Änderung in die Abfallgebührenordnung aufzunehmen: 1. In § 4 Abs 5 wird nach der lit d die lit e neu angefügt mit dem folgenden Text: e) Die Grundgebühr für sonstige Abfallverursacher entfällt auf Antrag, wenn die jeweilige Tätigkeit am Hauptwohnsitz des Abgabenschuldners im Wohnungsverbund in Räumen und mit Einrichtungen (Computer, Schreibtisch etc.), die auch privat genutzt werden, ausgeübt wird und keine Dienstnehmer oder sonstige Hilfspersonen beschäftigt werden, wenn aufgrund der Art der Tätigkeit anzunehmen ist, dass die anfallenden Abfallmengen die Durchschnittsmengen eines Zwei-Personenhaushalts nicht übersteigen. Das Vorliegen dieser Voraussetzungen hat der Abgabepflichtige der Behörde schriftlich nachzuweisen. Ludwig Wachter erläutert, dass auch die Fa. RuWaTec ihren Abfall selbst entsorge und somit von der Müllgrundgebühr zu befreien wäre. Der Vorsitzende erläutert, dass gemäß Abfallgebührenordnung der Gemeinde der Müll entweder durch Müllsäcke oder durch Container zu entsorgen sei. Eine andere Entsorgung müsste geprüft und allenfalls auch genehmigt werden. Dass RuWaTec nicht selbst als Entsorgungsunternehmen fungieren kann, könne er schon jetzt sagen. Gemeindekassier Mag. Edgar Palm ergänzt, dass Unternehmen grundsätzlich verpflichtet seien, ihren Müll über die Gemeinde zu entsorgen. Der Vorsitzende erläutert zusätzlich, dass nun sämtliche Entsorgungspreise im Altstoffsammelzentrum mit der Gemeinde St. Gallenkirch harmonisiert wurden und ebenfalls zu beschließen seien. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden die Preise zur Kenntnis. Nach kurzer Diskussion wird noch festgelegt, dass es sich bei den EUR 0,60 beim „Öli“ um Pfand handle. Dies sei noch anzumerken. Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, der vorliegenden Änderung der Abfallgebührenordnung sowie den festgelegten Entsorgungspreisen im Altstoffsammelzentrum zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. Niederschrift_47_GV_Sitzung.doc Seite 18/21 zu 27.: Instandhaltung und Erweiterung von Steinschlag- und Lawinenschutzbauwerken im Bereich Gatsauna-Goldeforlawine und Außerbacherwald, forstliche Betreuung dieser Flächen und des Gebietes Steinschlagschutz Vand – Projekt Wildbach- und Lawinenverbauung 2020 Der Vorsitzende erläutert, dass die Gemeinde Gaschurn aus gegebenem Anlass einen Antrag zur Instandhaltung und Erweiterung von Steinschlag- und Lawinenschutzbauwerken im Bereich Gatsauna-Goldeforlawine und Außerbach, sowie die forstliche Betreuung dieser Flächen und des Gebietes Steinschlagschutz Vand gestellt habe. Hauptzweck dieses Projektes sei die Begründung von Schutzwaldflächen in den Verbauungsgebieten sowie die Sicherstellung der weiteren Betreuung des Objektschutzes. Diese sollen nachhaltig Siedlungsräume und Verkehrswege vor Lawinen und Steinschlag schützen. Der Vorsitzende erläutert, dass sich die Gesamtprojektkosten auf EUR 1.400.000 inkl. 11,85 % für Regie und Unvorhersehbares belaufen. Der Finanzierungsschlüssel ergebe sich wie folgt: - Bund 59 % - Land Vorarlberg 19 % - Gemeinde Gaschurn 20 % - Land Vorarlberg als Straßenerhalter 2% Der Vorsitzende bringt den Anwesenden die Projektbeschreibung zur Kenntnis und erläutert, dass die zu finanzierenden 20 % der Gemeinde mit 15 % durch Bedarfszuweisungen gestützt werden. Die Gemeinde habe deshalb einen Beitrag von 5 %, sohin EUR 70.000 zu tragen. Kurt Rudigier erkundigt sich über die Projektdauer. Der Vorsitzende gibt diese mit 2020 bis 2040 bekannt und stellt den Antrag, dem vorliegenden Projekt „Instandhaltung und Erweiterung von Steinschlag- und Lawinenschutzbauwerken im Bereich Gatsauna-Goldeforlawine und Außerbacherwald, forstliche Betreuung dieser Flächen und des Gebietes Steinschlagschutz Vand – Projekt Wildbach- und Lawinenverbauung 2020“ inkl. vorliegendem Finanzierungsschüssel zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 28.: Weiterverwendung Geschäftsräumlichkeiten im Objekt Silvrettastraße 12a, 6794 Partenen Der Vorsitzende erläutert, dass im Objekt Silvrettastraße 12a, 6794 Partenen, laufend Sanierungsmaßnahmen auftreten und vorgenommen werden. Die Investitionskosten werden zwischen den Miteigentümern Gregory Netzer und der Gemeinde Gaschurn gemäß Eigentumsschlüssel aufgeteilt. Seit 2017 habe die Gemeinde ca. EUR 20.600 investiert. Weitere Investitionen stehen nun an. Zusätzlich fördere die Gemeinde den Dorfladen Partenen. Die Gemeinde finanziere somit zwei Geschäftslokale, was aus seiner Sicht zu überdenken sei. Der Gemeindevorstand habe bereits über diese Situation beraten und empfehle die öffentliche Ausschreibung der Geschäftsflächen der Gemeinde im Objekt Silvrettastraße 12a, 6794 Partenen. Kurt Rudigier ist der Meinung, dass die Räumlichkeiten verkauft werden sollten, wobei aus seiner Sicht ein Verkauf an Gregory Netzer, sollte er dies in Erwägung ziehen, erfolgen solle. GR Markus Netzer bittet darum, die Sitzung aufgrund der Anwesenheit von Peter Knöferl kurz zu unterbrechen, um seine Meinung zum Bestand des Dorfladens zu erfahren. Der Vorsitzende unterbricht die Sitzung von 22:44 Uhr bis 22:46 Uhr. Niederschrift_47_GV_Sitzung.doc Seite 19/21 Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erläutert, dass ein leerstehendes Objekt immer an Wert verliere und teilt mit, dass sie nichts gegen einen Verkauf einzuwenden habe, selbstverständlich seien die Rahmenbedingungen dann durch die Gemeindevertretung festzulegen. Christoph Wittwer ist der Meinung, dass niemandem ein Vorkaufsrecht eingeräumt werden könne. Die eingegangenen Angebote seien gleichermaßen zu bewerten und dann eine Entscheidung zu treffen. Der Vorsitzende ergänzt, dass vorrangig die Ausschreibung erfolgen soll und dann allenfalls Gregory Netzer die Chance einer Nachbesserung seines Angebots, sollte er ein solches legen wollen, gegeben werden könnte. Thomas Riegler ergänzt, dass auch die zukünftige Nutzung in die Bewertung der Angebote miteinfließen sollte. Die Räumlichkeiten befinden sich mitten im Wohngebiet sowie in der Nähe der Kirche. Er ist der Meinung, dass bei Angebotslegung auch die geplante Nutzung mitangegebenen werden sollte. Der Vorsitzende meint, dass in den Ausschreibungsunterlagen explizit angeführt werden könnte, dass bei Angebotslegung der Preis sowie die zukünftig angedachte Nutzung anzugeben seien und die Gemeinde sich vorbehalte, die Gesamtsituation inkl. Konzeptionierung zu bewerten. Nachdem keine Fragen mehr bestehen, stellt der Vorsitzende den Antrag, der öffentlichen Ausschreibung inkl. der vorerwähnten Kriterien zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 29.: Genehmigung der letzten Niederschrift(en) Die Niederschrift über den öffentlichen Teil der 45. Gemeindevertretungssitzung wird nach einer Änderung einstimmig genehmigt. Mag. Edgar Palm verlässt um 22:47 Uhr die Sitzung. zu 30.: Öffentliches Gut - GST-NR 3384/2 (Gundalatschweg), GB Gaschurn – Wegverlegung – Übernahme und Widmung Der Vorsitzende erläutert, dass Günter Hechenberger, Gundalatschweg 120a, 6793 Gaschurn, die Errichtung einer Garage auf dem GST-NR 1591/2, GB Gaschurn, plane. Durch dieses Grundstück verlaufe das Öffentliche Gut, GST-NR 3384/2, GB Gaschurn. Es sei nun angedacht, das GST-NR 3384/2, GB Gaschurn (Öffentliches Gut), im erforderlichen Ausmaß in die Straße, GST-NR 1591/1, GB Gaschurn, im Eigentum von Günter Hechenberger, zu verlegen. Die Kosten für die Vermessung und Verbücherung seien von Günter Hechenberger zu tragen, die Gemeinde könne die Eintragung allerdings anschließend im vereinfachten Verfahren durchführen. Der Gemeindevorstand habe dieses Ansuchen bereits vorbesprochen. Die Breite des Weges werde beibehalten und in das Straßengrundstück verlegt. Der Vorsitzende stellt den Antrag, der Verlegung eines Teilstückes des Öffentlichen Gutes, GST-NR 3384/2, GB Gaschurn, in die Straße „Gundalatschweg“, GST-NR 1591/1, GB Gaschurn, im Eigentum von Günter Hechenberger, zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 31.: Allfälliges • Der Vorsitzende erläutert, dass die nächste Gemeindevertretungssitzung in der 3. oder 4. Juliwoche stattfinden werde. • Walter Lechleitner erkundigt sich über die Straßenumlegung im Bereich Bergerstraße, Pension Gantekopf, augrund der Errichtung der Talabfahrt. Niederschrift_47_GV_Sitzung.doc Seite 20/21
  1. gaschurnvertretung
20200601_WolfurtInfo_045 Wolfurt 16.06.2020 INFO Netzwerk für die Bildung Was der Elternverein an Unterstützung leistet, erfahren Sie im Rahmen unseres diesjährigen Vereine-Fokus auf Seite 43. Informationszeitschrift der Marktgemeinde 45. Jahrgang | Juni 2020 2 2 2 3 4 4 5 6 7 8 9 12 14 16 17 18 Aus dem Rathaus Bürgermeister- und Wohnungssprechstunden Kostenlose Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren Kostenlose Beratung in Grundstücks- und Immobilienangelegenheiten Blick ins Gemeindegeschehen Geburtstagshock und Geburtstagsgeschenke einmal anders! Wolfurt hebt zämm! Start der Zentrumsentwicklung Wolfurt Begegnungszone Lerchenstraße Beachvolleyballplätze und Fahrradparkanlage an der Ach Aktuelles vom Gemeindevorstand Gemeindepanorama Fotowettbewerb 2020 Buch & Spiel Offene Jugendarbeit Wolfurt - Das WAWA während Corona News aus der Musikschule am Hofsteig Prima la Musica Landeswettbewerb 2020 Was tut die Gemeinde für dich? Kindercampus Bütze 30 32 33 34 34 34 34 35 35 36 38 39 40 41 41 42 43 44 46 48 48 49 49 49 49 Wolfurt von 18:00 - 19:30 Uhr statt. Sprechstunden von Bürgermeister Christian Natter Mittwoch, 17. Juni 2020 Mittwoch, 01. Juli 2020 Wohnungssprechstunden von Gemeinderat Michael Pompl Mittwoch, 24. Juni 2020 Mittwoch, 08. Juli 2020 Kostenlose Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren Soziales Die kostenlosen Beratungs-Sprechstunden von Rechtsanwälten Wolfurt lässt kein Kind zurück Bewegende Sozialdienste Radeln ohne Alter - endlich starten wir durch! Sprachencafé Wolfurt ab Juli wieder geöffnet! Frühstücksservice für pflegende Angehörige Nachbarschaft in Wolfurt und Notaren werden von der Wolfurter Bevölkerung gerne in Umwelt Mittwoch, 09. September 2020, Dr. Nikolaus Schertler Bregenzerachschlucht im Fokus Radius 2020 Mit Abstand sicher unterwegs Abfallsammlung Gelber Sack bzw. ortsfremde Abfallsäcke Mülltrennung am Friedhof Einwurfzeiten öffentliche Sammelstellen Empfohlene Rasenmäherzeiten Sommerzeit – Badezeit Investition in Abwasserentsorgung und Hochwasserschutz FAQ zur Abfalltrennung: Teil 1 Biobehälter „MB25“ für Stärkesack Wirtschaft App-Hofsteigkarte Erfolgsgeschichte eines „bunten Vogels“ Wolfurter Köpfe: Susanne Mathis Neueröffnung „NähFalke“ by Jennifer Gunz Vereine Die Feuerwehr Wolfurt ist immer bereit Gemeinsam zum Wohle unserer Kinder Gute Platzierung des „Fototeam Digital“ Wie aus einer Blockflöte ein Tenorhorn wurde Menschen im Mitelpunkt Jubelpaarabend 2020 Diamantene Hochzeit Jubilare Geburten Verstorbene Eheschließungen Soziale Dienste 50 Soziale Dienste 51 Ärzte-Nachtdienste und -Urlaube 51 Apotheken-Dienste 2 Die Sprechstunden finden mit Vorbehalt jeweils im Rathaus Bildung 22 Alles neu beim Kindergarten Bütze 20 23 26 26 27 28 Bürgermeister- und Wohnungssprechstunden Aus dem Rathaus Anspruch genommen; daher wird dieses Beratungsangebot fortgesetzt. Die Sprechstunden finden jeweils im Rathaus Wolfurt statt. Sprechstunden Rechtsanwälte 18:00 - 20:00 Uhr Sprechstunden Notar 18:00 - 19:00 Uhr Mittwoch, 16. September 2020, Mag. Christoph Winsauer Notariatsverteilung bei Todesfällen Zur Abwicklung der Verlassenschaften nach Todesfällen von Familienangehörigen wurden vom Bezirksgericht Bregenz die Notare für folgende Termine nominiert: Unter Vorbehalt der neuen Verteilungsordnung des Jahres 2020! Bregenz Dr. Gerhard Mayer Jänner/Juli Dr. Ivo Fussenegger Februar/August Mag. Valentin Huber-Sannwald März/September Dr. Michael Gächter April/Oktober Dr. Kurt Zimmermann Mai /November Mag. Christoph Winsauer Juni/Dezember Kostenlose Beratung in Grundstücks- und Immobilienangelegenheiten Richard Richter, der gerichtlich beeidete Ortssachverständige für Immobilien, wird sein Wissen und seine Berufserfahrung den Bürgern und Bürgerinnen kostenlos zu folgendem Beratungstermin zur Verfügung stellen: Rathaus Wolfurt, 18:00 - 20:00 Uhr, Mittwoch, 30. September Blick ins Gemeindegeschehen Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, der Sommer steht vor der Tür und ich darf Sie wieder über aktuelle Themen aus unsSyntax Warning: Invalid Font Weight erer Gemeinde informieren. Die Maßnahmen und Verordnungen zur Eindämmung des Corona-Virus hatten uns in den vergangenen Wochen und Monaten fest im Griff und unser gewohntes Leben auf den Kopf gestellt. Gehen wir gemeinsam Schritt für Schritt mit Zuversicht in Richtung Normalität. Stärken wir die heimische Wirtschaft, indem wir weiterhin bewusst regional einkaufen und mit unseren Familien und Freunden wieder den einen oder anderen Gasthausbesuch genießen. Nützen wir die warme Jahreszeit für Ausflüge oder einen schönen Urlaub im Ländle bzw. in Österreich. Natürlich alles im entsprechenden Rahmen und mit dem notwendigen Verantwortungsgefühl. Für uns politisch Verantwortliche wird es notwendig sein, über die Bücher zu und gehen, um trotzdem die wichtigen Projekte mit voller Kraft weiterzuführen und Freunde sehr vermisst. Eltern, Kinder, entsprechend umzusetzen. Die Weiterentwicklung des Ortsteils Rickenbach, die SchülerInnen und PädagogInnen waren ersten Weichenstellungen für die Umsetzung Gewerbegebiet Hohe Brücke, der in dieser Zeit sehr stark gefordert und Startschuss für die Zentrumsentwicklung und der Ausbau der Kinderbetreuung haben enorm viel geleistet. Eine Heraus- sind nur vier Beispiele dafür. Dabei gilt es die übergeordneten Ziele wie Klima- forderung der Pandemie ist mit Sicher- wandel und -anpassung bzw. Nachhaltigkeit nicht aus dem Auge zu verlieren. Wir haben unsere Verwandten heit, aus der Vielzahl von Informationen das Wesentliche, Wichtige und Richtige Viele von uns haben in den letzten drei Monaten bewusst wahrgenommen, dass herauszufiltern und Vertrauen in die wir in einem Land, mit noch vielen intakten Naturräumen, mit sozialer Sicherheit, Zukunft zu haben. Manches wird nach mit bester Gesundheitsbetreuung und funktionierenden Familien- und Nachbar- der Krise anders sein. Was wir mit- schaftsstrukturen wohnen. All dies hat uns wesentlich geholfen, die vergangenen nehmen können, ist ein Bewusstsein für Herausforderungen gut zu meistern. unsere Gesundheit und dazu braucht es sowohl ein starkes Immunsystem als Blicken wir daher mit Dankbarkeit zurück und mit Hoffnung und Freude in die Zu- auch Hygienemaßnahmen. Soweit haben kunft. Achten wir weiterhin auf uns selbst und unterstützen diejenigen, die unsere wir es bisher gut überstanden, auch weil Hilfe benötigen. wir zusammengehalten haben. An dieser Stelle nochmals vielen herzlichen Dank allen Helferinnen und Helfern und allen In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen alles Gute, Gesundheit Menschen, die in dieser besonderen Zeit und Glück und einen wunderschönen Sommer! mit auf dem Weg für ein gesundes Miteinander waren und sind! Neben körperlichem und seelischem Wohlbefinden geht es aber auch um so- Ihr Bürgermeister Christian Natter ziale und wirtschaftliche Gesundheit. Blick ins Gemeindegeschehen 3 Geburtstagshock und Geburtstagsgeschenke einmal anders! Als Bürgermeister ist es mir ein großes Anliegen, allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die ihren 80., 85., 90., 95. und 100. Geburtstag feiern, persönlich zu gratulieren und für alles zu danken, was sie für ihre Familien und unsere Gemeinschaft geleistet haben. Erfreulicherweise gibt es immer mehr Menschen, die meist bei guter Gesundheit ihren Auch wenn ich die Begegnungen und Ge- Ehrentag feiern dürfen. Früher wurde das noch in persönlichen Besuchen, das waren rund spräche mit Ihnen sehr vermissen werde, 120 Besuche pro Jahr, gemacht. Aufgrund der hohen Anzahl wurde es immer schwieriger, bitte ich um Ihr Verständnis, wenn ich als die Termine unterzubringen und der inzwischen traditionelle Geburtstagshock wurde ins Bürgermeister diese schöne Aufgabe nicht Leben gerufen. selbst und persönlich wahrnehmen kann Nun musste aufgrund der derzeitigen Situation der gemeinsame Hock für unsere Jubilare und Frau Manuela Bundschuh meine Glück- der Monate Jänner, Februar und März verschoben werden. wünsche überbringen wird. Auch wenn ab 01. Juni wieder Veranstaltungen in der Größenordnung erlaubt sind, wird In der Hoffnung, dass wir den Geburts- der Geburtstagshock für die Geburtstagskinder Jänner, Februar und März als auch der tagshock bald wieder durchführen können, Monate April, Mai und Juni nicht stattfinden. wünsche ich Ihnen nochmals Wir tragen damit Sorge und Verantwortung, dass unsere Jubilare keinem unnötigen diesem Wege alles Gute und vor allem Ge- Risiko ausgesetzt werden. Aus diesem Grund möchten wir die Geschenke persönlich, in sundheit. kleinstem Rahmen und natürlich nach Rücksprache als auch unter Einhaltung der be- PS. Wir haben uns neue Geburtstagsgeschen- sonderen Maßnahmen überbringen. ke ausgedacht und hoffen, dass sie in der auch auf neuen Wolfurt-Verpackung viel Freude und Gefallen finden! Es ist uns als Gemeinde ein sehr großes Anliegen, DANKE zu sagen! Wolfurt hebt zämm! hebt zemm! EINKAUFS– UND BRINGDIENSTE FÜR BESONDERS GEFÄHRDETE WOLFURTERINNEN UND WOLFURTER! Wir waren überwältigt von der großartigen Hilfsbereitschaft der Wolfurter Bevölkerung. hebt zemm! Danke für das Erledigen von Einkäufen, EINKAUFS– UND BRINGDIENSTE FÜR BESONDERS GEFÄHRDETE WOLFURTERINNEN UND WOLFURTER! TELEFONHOTLINE (AUCH PER SMS ODER WHATSAPP ERREICHBAR): 0699/16840 015 Danke für das Abholen von Medikamenten, Danke für das Gespräch am Zaun, Fenster oder Telefon, Danke fürs Rasenmähen, Danke fürs Dasein, Danke für alles! TELEFONHOTLINE (AUCH PER SMS ODER WHATSAPP ERREICHBAR): 0699/16840 Nach 015 diesen vielen Wochen hat sich einiges eingespielt und ist „alltäglich“ geworden. Sei es das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes oder das Abstand halten. Dadurch haben nun auch Personen mit Vorerkrankungen o. a. wieder die Möglichkeit, ihre Einkäufe und Besorgungen selbst zu erledigen. Die Maßnahmen der Corona-Krise werden uns vermutlich noch länger begleiten und wir alle hoffen, dass es zu keiner weiteren Welle kommt. 4 Blick ins Gemeindegeschehen Start der Zentrumsentwicklung Wolfurt Geschäftsführer DI Markus Schadenbauer Nachdem nun die Ortsteilentwicklung Rickenbach mitten in der Planungsphase steckt und noch dieses Jahr mit der Bauverhandlung zu rechnen ist, gilt es einen nächsten wichtigen Schritt in der Gemeindeentwicklung zu setzen: Der Ortsteil Kirchdorf soll sukzessiv zum Dorfzentrum entwickelt werden. Um eine professionelle und qualitätsvolle Entwicklung sicherzustellen, wurde dafür Ziel wird es sein, ein für Wolfurt passendes, das Büro Schadenbauer Projekt- und Quartierentwicklung beauftragt. Geschäftsführer mit hoher Aufenthaltsqualität und funktio- DI Markus Schadenbauer hat mit der anspruchsvollen Zentrumsentwicklung in Hohenems nierendem Handel und Dienstleistungsge- gezeigt, dass nicht nur eine durchdachte städtebauliche Planung, sondern auch eine werbe ausgestattetes Zentrum zu entwickeln. ausgewählte Ansiedlung von regionalen Handels- und Dienstleistungsbetrieben als In den kommenden Wochen werden wir mit Schlüssel für eine nachhaltige und erfolgreiche Zentrumsentwicklung unerlässlich ist. den betroffenen LiegenschaftsbesitzerInnen Das Büro begleitet auch die Firma Doppelmayr bei der Entwicklung und Vermarktung der Gespräche führen, um sie möglichst früh in von ihnen geplanten Bebauung in Rickenbach. Somit kann eine abgestimmte Entwicklung diesen spannenden Prozess miteinzubinden. in diesen beiden Ortsteilen gewährleistet werden. Über weitere Bürgerinformationen berichten Als erster Schritt in der Zentrumsentwicklung - nach einer Bestandsaufnahme - wird ein wir rechtzeitig in den kommenden Wolfurt sogenanntes kooperatives Verfahren vorbereitet, um einen städtebaulichen Entwurf für Informationen. das Dorfzentrum zu erhalten. In diesem Verfahren arbeiten drei ausgewählte Architekturbüros sowie ein Landschaftsplanungsbüro gemeinsam in Workshops am städtebaulichen Es freut mich ganz besonders, dass der von Entwurf. Das Ergebnis dieses Verfahrens soll in einen Bebauungsplan fließen, der ver- mir in der Februar-Ausgabe mitgeteilte bindliche Vorgaben für künftige Bebauungen im ZentrSyntax Warning: Invalid Font Weight umsbereich vorschreibt. Zeitlich Zeitplan eingehalten werden kann und wir soll bis Jahresende der Bebauungsplan erstellt sein, sodass dann im nächsten Jahr der bis Ende dieses Jahres das Ergebnis für un- Architekturwettbewerb für das neue Sozialzentrum sowie Handelsflächen am östlichen ser zukünftiges Zentrum vorstellen werden Ende der Kellhofstraße ausgeschrieben werden kann. können. Blick ins Gemeindegeschehen 5 Begegnungszone Lerchenstraße Wie schon im Bereich Rathaus und Vereinshaus entsteht nun in kleinerer Ausführung auch in der Lerchenstraße eine Begegnungszone zwischen den Wohnanlagen Lerchenstraße 17 und 33. Die Umsetzungsmaßnahmen sollen in diesem Wohnquartier deutlich zur Verkehrsberu- Während der Bauarbeiten hat sich heraus- higung und Aufenthaltsqualität beitragen. Zur bequemen Nutzung des öffentlichen Ver- gestellt, dass der weiche Untergrund (Lehm) kehrs werden auch zwei neue Bushaltestellen errichtet. Die ansprechende Platzgestaltung im Bereich der Begegnungszone nicht aus- wird über den Straßenbereich bis zu den Häusern reichen. reichend tragfähig ist. Der notwendige Bodenaustausch hat leider 6 Diese Begegnungszone soll der Straße in diesem Teilbereich eine neue Aufenthalts- die geplante Bauzeit um ein paar Wochen qualität bringen. Mit der Begegnungszone soll für Verkehrsberuhigung gesorgt wer- verlängert. Ich bedanke mich bei den Nach- den und damit wird allen umliegenden Bewohnern zusätzliche Lebensqualität geboten. barInnen für ihre Geduld und Verständnis Die Begegnungszone soll insgesamt die Aufenthaltsqualität verbessern und die Zone soll während der Bauarbeiten. helfen, dem Sicherheitsaspekt vermehrt Rechnung zu tragen. Bis Mitte Juli soll ein Austausch der beschä- Die Gemeinde investiert in die Errichtung der Begegnungszone € 300.000,00. Bei diesem digten Randsteine, der Schachtdeckel als Bauvorhaben erfolgte die Neuverlegung einer Stromleitung, der Austausch der alten auch die Wiederherstellung des Asphaltes Guss-Wasserleitung und der Anschluss der Hausanschlüsse, der Einbau von vier Baum- inklusive Gehsteig erfolgen und die neue scheiben, die Verlegung von Infrastrukturleitungen wie Strom, Gas, Telekom- und Straßenbeleuchtung eingebaut sein. Die Magentaleitungen sowie Straßenbeleuchtung und die Errichtung einer Retentions- Pflasterarbeiten, die zwei neuen Buswarte- Sickeranlage für die Ableitung der Niederschlagswässer aus dem Bereich der Begeg- bereiche sowie die Baumpflanzung werden nungszone. bis dahin ebenfalls fertig gestellt sein. Blick ins Gemeindegeschehen Beachvolleyballplätze und Fahrradparkanlage an der Ach In den letzten Wochen hat die Gemeinde die Zeit gut genutzt, um die Spielplätze und vor allem die Sportanlagen an der Ach auf Vordermann zu bringen. Die Gemeindeverantwortlichen entschieden am Standort an der Ach Investitionen von rund € 115.000,00 bereits im Budget 2020 zu berücksichtigen. Dabei sollen nicht nur die bestehenden Beachvolleyballplätze saniert und ein weiterer Platz errichtet werden, sondern auch eine Fahrradparkanlage gegenüber des Niedrigseilgartens „TraumBaumRaum“ entstehen. Die Fahrradparkanlage soll die sanfte Mobilität ins Naturerholungsgebiet zusätzlich fördern. Dabei handelt es sich um Baumaßnahmen, die nicht dazu dienen, um etwaige Veranstaltungen auszuweiten, sondern um allen aktiven Bürgern eine bestmögliche Infrastruktur für ihre Freizeitaktivitäten zu bieten. Die Fahrradanlage wurde mit 22 Fahrradbügeln und einer Fahrradservicestation großzügig ausgestattet und befindet sich gegenüber des Niedrigseilgartens „TraumBaumRaum“. Beachvolleyball erfreut sich einer immer größeren Beliebtheit und Wolfurt spielt mit seiner Beacharena und der jährlich stattfindenden und international besetzten Wolfurt-Trophy ganz vorne mit. Nicht nur der mittlerweile über 200 Mitglieder zählende Volleyballclub, sondern auch immer mehr Hobbysportler nutzen die wunderschön gelegene Sportanlage an der Ach. Inzwischen sind die Bauarbeiten soweit abgeschlossen, dass ein Training in Kleingruppen bereits gestartet werden konnte. Die beiden Volleyballplätze, die in dieser Form bereits seit 2003 bestanden, wurden einer Generalsanierung unterzogen. Bereits bei der Planung wurde festgestellt, dass der seinerzeitige Unterbau nicht ausreichend versickerungsfähig ausgeführt wurde. Um diese Situation zu verbessern, musste im Zuge der Sanierung auch der komplette Unterbau erneuert werden, was bis auf die bestehenden Tribünen, einem Neubau gleichkommt. Das zusätzliche Spielfeld wurde parallel zum unteren Platz errichtet. Alle drei Volleyballplätze wurden mit einer speziell dafür entwickelten dämpfenden Randeinfassung eingegrenzt. Der bereits in den Spielfeldern befindliche Sand wurde mittels einer Sandfilteranlage von Unreinheiten befreit und zusätzlich wurden rund 15 Sattelzüge mit insgesamt ca. 385 Tonnen neuem, für Beachvolleyball zertifiziertem Quarzsand verbaut. Somit ist auch für die vom 07. bis 09. August geplante 31. Wolfurt-Trophy alles bestens vorbereitet. Ob diese stattfinden kann, steht noch in den Sternen. Blick ins Gemeindegeschehen 7 Aktuelles vom Gemeindevorstand Ein kurzer Überblick der Gemeinderäte über aktuelle Geschehnisse, neue Projekte, Änderungen, o.Ä. Gemeinderätin Gemeinderätin für Bildung für Soziales und Kultur Miteinander Angelika Moosbrugger Yvonne Böhler > Unterstützung Sozialer Organisationen in Corona-Zeiten Für Kindergärten, Kinderbetreuungseinrichtungen, Musik-, Mittel- und Volksschulen und Schülerbetreuung waren die CoronaWochen eine ganz besondere Herausfor- für Jugend, Sport, derung. Begleitet wurden sie von unserer Eigenverantwortung Koordinatorin und der Immobilienabteilung unserer Gemeinde. Vieles wurde blitzschnell auf die Beine gestellt und einiges zum ersten Mal versucht: Es wurde auf unterschiedliche Weise Kontakt zu den Familien gehalten, auf besonders Hilfebedürftige eingegangen, Schutzmaßnahmen in den Gebäuden und außerhalb vorbereitet, Informationen verlässlich an die Familien weitergegeben und Anmeldezahlen in kurzen Abständen eingeholt und Betreuung organisiert. Alles war neu und manches ist vielleicht nicht ganz „rund“ gelaufen. Auf jeden Fall haben wir viel - auch für die Zukunft - gelernt, waren spontan und haben es gemeinsam geschafft. Im Großen und Ganzen sind wir sehr zufrieden und ich danke allen Betei- > Organisation Familiengutscheine und Geburtengeschenke NEU Christine Stark > Hallenbelegung der Vereine nach Corona > Unterstützung der Vereine und reger Kontakt mit den Vereinen während der Corona-Krise > Wir bitten um Einhaltung der Schutzmaßnahmen für das Outdoor-Training auf den Sportplätzen! Wir bedanken uns bei allen Vereinen für ihr entgegengebrachtes Verständnis während der aktuellen Situation! Selbstverständlich halten wir alle Vereine auf dem Laufenden, damit sobald wie möglich der Trainingsbetrieb wieder aufgenommen werden kann. Gemeinderat für Infrastruktur Paul Stampfl > Austausch der Löschwasserpumpe im Hochbehälter Rutzenberg > Kanalbefahrungen im Bereich Strohdorf in Richtung Rickenbach durch die Firma DAWI Kanalservice > Wasserzählerwechsel > Kanal- und Wasserleitungserrichtung und Sanierung im Zuge der Radweg- und ligten für den riesigen gemeinsamen Einsatz. Straßenbaumaßnahmen in der Glocken- Für die „neue Normalität“ wünsche ich uns, gasse, Feldeggstraße, Lerchenstraße / dass sie sich gut entwickelt! Montfortstraße sowie in der Rittergasse Wenn Sie Rückmeldungen zu den vergange- 8 Gemeinderätin > Gemeinsame Wildbachbegehung mit nen Wochen oder Anregungen für uns haben, Vertretern der Wildbach- und Lawinen- freuen wir uns über Ihre Mail an: verbauung, Wasserwirtschaft und Forst- magdalena.feistenauer@wolfurt.at. wirtschaft Aus dem Rathaus Gemeinderat 1 für Mobilität, Umwelt, e5 Robert Hasler > Die Fahrradputzaktion am Markt hat wieder gestartet. Infos dazu im Veranstaltungskalender der Gemeinde auf www.wolfurt.at. > Begegnungszone Lerchenstraße Mehr Infos dazu im Blick ins Gemeindegeschehen auf S. 6. > > Sanierung der Glockengasse 2 (06. Juli – 09. August) Fotowettbewerb 2020 Radweg Schule Bütze bis Lerchenstraße Dieses Jahr stehen unsere Gemeinde-Medien Baubeginn (03. August – 23. August) unter dem Motto „Wolfurt im Fokus“. Sei es ein Selfie in Wolfurt, ein Foto von einer vergangenen Gemeinderat Veranstaltung oder unserer Landschaft – durchstöbern Sie Ihr für Wohnen, Ob Schnappschuss oder perfekt ausgeleuchtetes Foto – senden Zusammenleben Michael Pompl > Vergabe von Miet- und Mietkaufwohnungen der neuen Anlage in der Fotoarchiv oder schießen Sie beim Spaziergang ein neues Foto. Sie uns einfach Ihr Lieblingsfoto von Wolfurt im .jpg-Format an tina.huetterer@wolfurt.at und machen Sie mit bei unserem Wolfurt-Gewinnspiel! Die Fotos können Sie bis zum 15. Juli einsenden, damit sie in der August-Ausgabe erscheinen. Lerchenstraße > Vorbereitung „Fest der Begegnung“ Ein großes Dankeschön für die zahlreichen Fotos auf dieser und den nächsten beiden Folgeseiten! für 2021. Gerne laden wir alle Vereine, Organisationen sowie Private ein, sich Eine fachkundige Jury bewertet die eingesendeten Fotos am am Fest zu beteiligen. Jahresende. Die Gewinner/innen werden in der Februar-Ausgabe Interessierte können sich gerne unter 2021 bekanntgegeben. susanne.mohr@chello.at oder Die ersten 6 Plätze gewinnen eine exklusive Schlossführung mit michael.pompl@wolfurt.at melden. Begleitung durch Bürgermeister Christian Natter und einem anschließenden Umtrunk im Innenhof. > Vermittlung von privaten Wohnungen/ Mit der Einsendung eines Fotos wird der Veröffentlichung des Häusern an Einzelpersonen bis Groß- Namens und des Fotos in den Gemeinde-Medien (Wolfurt Infor- familien. Wer Wohnraum zu vermieten mation, Facebook, Homepage) zugestimmt. hat, den bitte ich Kontakt mit mir auf- Wir wünschen allen Teilnehmer/innen viel Erfolg und freuen uns zunehmen (michael.pompl@wolfurt.at). auf viele Wolfurt-Fotos! >> Aus dem Rathaus/Gemeindepanorama 9 08 03 06 09 07 04 05 10 Gemeindepanorama 01 Wolfgang Aichholzer 02 Sabine Meier 03 - 06 Josef Thaler 07 - 09 Ernst Passler 10 Stefanie Theurer 11 Lukas Obkircher 12 - 13 Philipp Klimmer 14 - 16 Johann Peer 17 Gerhard Purin 18 - 19 Celine Gliebe 20 - 22 Joke Hendrikse 23 Maria Juen 10 11 01 12 16 13 17 21 14 18 22 19 23 20 15 Gemeindepanorama 11 Buch & Spiel Urlaub gestrichen oder nur anders als gedacht?! zählen gesetzlich zum öffentlichen Raum. Deshalb durften wir nicht gleichzeitig mit den Zusatzinformationen zu SARS-CoV-2 Handelsgeschäften wieder öffnen. Die hauptsächliche Übertragung von SARS- Glücklicherweise gab es in Wolfurt nur wenige nachgewiesene Corona-Fälle. Büchereien CoV-2 erfolgt über Tröpfchen, die beim Wir überlegten uns, wie wir zumindest einen Minimalservice anbieten können, und Husten und Niesen entstehen. Eine Über- öffneten unter Sicherheitsvorkehrungen unser Foyer ab 21. April für die Abholung tragung durch kontaminierte Oberflächen reservierter Medien und schufen die Möglichkeit, Medien zurückzugeben. Das Angebot ist nicht auszuschließen, vor allem in der wurde von unseren Mitbürger/innen gerne angenommen. Umgebung von Infizierten. Das Bundesinstitut für Risikobewertung Die Sicherheit unserer Nutzer und Nutzerinnen ist uns wichtig! geht aber davon aus, dass die Übertragung Wir wollen sicher sein, dass unsere Medien bedenkenlos ausgeliehen werden können. über Gegenstände nicht sehr wahrschein- Wurden alle retournierten Medien zu Beginn noch 4 Tage unbearbeitet gelagert und erst lich, aber theoretisch möglich ist. danach gereinigt, können wir inzwischen davon ausgehen, dass eine Desinfektion der Bisher gibt es keinen bekannten Fall einer Oberflächen und ein Tag Wartezeit ausreichend sind. Infektion über kontaminierte Gegenstände. Deshalb werden aktuell alle Medien desinfiziert. CDs werden inklusive Hüllen desinfiziert. Laut Studien sind SARS-CoV-2-Viren auf Spiele: Schachtel und Inhalte werden desinfiziert. Bücherhüllen werden desinfiziert. ... Karton: 24 Stunden nachweisbar. Alle Medien werden 24 Stunden zurückgehalten, ehe sie ausgeliehen werden. Diese Vor- ... Edelstahl: bis zu 48 Stunden nachweisbar. gehensweise werden wir bis auf weiteres beibehalten. Wir folgen damit der Empfehlung ... Kunststoff: bis zu 72 Stunden nachweisbar. des Österreichischen Büchereiverbandes. Öffnungszeiten Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag 14:00 – 18:00 Uhr 08:00 – 12:00 Uhr 14:00 – 18:00 Uhr 15:00 – 19:00 Uhr Alle Veranstaltungen sind vorerst abgesagt. Aktuelle Informationen findet ihr auf unserer Website. Buch & Spiel Sternenplatz 7 www.buechereiwolfurt.at info@buechereiwolfurt.at Ausleihe in Coronazeiten 12 Gemeindepanorama Setzen wir doch mal die Urlaubsbrille auf Fremde Länder – andere kulinarische Genüsse. …und betrachten Vorarlberg als Urlauber: „111 Orte, die man in- Mit der Küche holen wir uns dieses Feeling in den eigenen Vorarlberg gesehen haben sollte“, zeigt uns versteckte Dinge, an Garten oder auf den Balkon. Rezepte gibt es bei uns. Aber kennen denen wir sonst vielleicht schon oft vorbeigegangen sind. „Mit wir eigentlich alle unsere regional wachsenden Gemüse? Kindern unterwegs in Vorarlberg“ macht die Planung eines Ur- Gemüse aus der Heimat zeigt auf, welche Vielfalt es auch bei uns laubstages leichter. Was kann man mit Kindern unternehmen? Was gibt und was man daraus zubereiten kann. kann man alles im Wald tun? Auch dafür gibt es Literatur bei uns. Spannend sind auch die Bücher unserer Vorarlberger Autoren. „Das Leben besteht zu 10 % daraus, was dir passiert und zu 90 % daraus, wie du darauf reagierst.“ Ein besonderer Reiz dabei ist die Örtlichkeit, spielt der Krimi doch direkt in unserer Umgebung. Man ahnt beim Lesen förmlich in welcher Straße man sich gerade befindet oder welcher beschriebene Charakterzug von welcher bekannten Person sein könnte. Machen wir also das Beste draus und entdecken die Abenteuer im eigenen Umfeld. Euer Buch & Spiel hilft euch dabei. Für das Team: Ursula Molitor Gemeindepanorama 13 Offene Jugendarbeit Wolfurt Das WAWA während Corona Als Mitte März Österreich in den Lockdown geleitet wurde, war das WAWA genauso perplex wie alle anderen auch. Wir waren gefordert, in kürzester Zeit unsere bisherige Arbeit auf die virtuelle Welt umzustellen, um so auch in dieser schwierigen Zeit für die Jugend von Wolfurt da sein zu können. Die soziale Medienpräsenz wurde über Nacht nicht nur für die Öffentlichkeitsarbeit oder Das Interesse an diesen unterschiedlichen als Informationsplattform genutzt, vielmehr war sie die einzige Möglichkeit den Kontakt Wettbewerben war und ist groß. Die Ju- zu den Jugendlichen aufrechtzuerhalten und ihnen vor allem beistehen zu können. gendlichen hatten und haben hier die Möglichkeit öffentlich zu zeigen, was in Gerade zu Beginn war es für die Jugendlichen nicht leicht, mit dieser Sondersituation um- ihnen steckt. Dabei überraschten sich die zugehen. Keine Schule, kein Sport, keine Vereinstätigkeit und vor allem keine sozialen Teilnehmenden nicht nur selbst, sondern und physischen Kontakte mehr. Die meisten unserer Lehrlinge und Arbeiter wurden wuchsen teilweise über sich hinaus. Sie nicht unter Quarantäne gestellt; allerdings gingen auch sie ihrer Arbeit mit gemischten fanden den Mut, sich in der Anonymität Gefühlen nach, da sich auch ihr Alltag und deren Regeln über Nacht völlig verändert hatte. inneren Konflikten zu stellen und diese All dies sowie zahlreiche Informationen aus verschiedensten Medien führten zu verschie- nach außen zu tragen und bedankten sich denen Ängsten, wie Zukunftsängsten. für die Möglichkeit, sich alles von der Seele schreiben zu können. In dieser schwierigen Zeit war es uns daher ein besonderes Anliegen, den Jugendlichen Die Teilnahme machte ihnen daher nicht eine Struktur zu schaffen und so eine gewisse Stabilität zu geben. Es wurden digitale Öff- nur Spaß, sondern ließ sie reflektieren und nungszeiten erstellt und im Wochentakt online Wettbewerbe angeboten, die die Jugend- stärkte durch verschiedene Aspekte vor lichen auf andere Gedanken bringen sollten. allem auch den Selbstwert der Teilnehmenden. Die Ergebnisse der unterschiedlichen Wir waren dabei stets bemüht, die unterschiedlichen Interessen und Begabungen zu be- Wettbewerbe können sich sehen lassen. rücksichtigen, um eine große Zielgruppe an Jugendliche erreichen und ihnen so ein vielfältiges Angebot anbieten zu können. Wir werden bis Ende Mai unsere digitale Arbeit fortführen und dabei zeitgleich an So entstand der erste Wettbewerb: ein Film-Wettbewerb, welcher einen kurzen Einblick in einem Konzept arbeiten, um die Bedürf- die Corona-Zeit von Wolfurt zeigen sollte. Der zweite Wettbewerb war ein Kreativ-Wett- nisse der Jugendlichen und die gesetzlichen bewerb, der dritte ein Lyrik-Wettbewerb, der vierte ein kulinarischer Wettbewerb, der Anforderungen der Corona-Maßnahmen fünfte ein Sport-Wettbewerb, der sechste Wettbewerb sollte sie dazu animieren, „Gutes bestmöglich in Einklang zu bringen. zu tun“ und innerhalb des siebten Wettbewerbs, dem „Inneren Selbstporträt“, sollten 14 sie sich mit sich selbst auseinandersetzen. Der aktuelle und somit achte Wettbewerb Unsere Hoffnung ist natürlich, baldigst das sollte die Jugendlichen motivieren, ihren eigenen alkoholfreien „Wolfurt-Sommer-Cock- WAWA in seinem alten Glanz wiedereröff- tail“ zu kreieren. nen zu können. Gemeindepanorama Judith Bildstein Die Ergebnisse der unterschiedlichen Wettbewerbe können sich sehen lassen. Gemeindepanorama 15 News aus der Musikschule am Hofsteig Aufgrund der aktuellen Situation mussten wir sämtliche Konzerte und Veranstaltungen bis zum Ende des laufenden Schuljahres absagen. Das betrifft leider auch unseren „Tag der offenen Tür“, der für Samstag, den 06.06.2020 geplant war. Um Ihnen trotzdem alle Informationen über unser Angebot zu ermöglichen, haben wir den „Tag der offenen Tür“ auf Samstag, den 12.09.2020, 10:00 – 13:00 Uhr in der Musikschule in Wolfurt verlegt. Dort können Sie sich über die verschiedenen Instrumente informieren, aber auch unsere Lehrerinnen und Lehrer kennenlernen. Nutzen Sie diese Gelegenheit und machen Sie sich ein Bild über unsere Institution. Der offizielle Anmeldetermin (15. Juni) für das Schuljahr 2020/21 wird außer Kraft gesetzt. So können Sie sich am 12.09. in aller Ruhe informieren und sich dann entscheiden. Wir freuen uns auf Sie! Ihr Musikschulteam 16 Gemeindepanorama Prima la Musica Landeswettbewerb 2020 in Feldkirch Auch in diesem Jahr war die Musikschule am Hofsteig, trotz der widrigen Umstände, sehr aktiv beim Landeswettbewerb „Prima la Musica“ vertreten. Wir sind sehr stolz auf die erbrachten Leistungen und möchten Ihnen einen Überblick über die erspielten Preise übermitteln. 1. Preis Weiterl. zum Bundeswettbewerb Valentin Yashin Joelin Buen (Klavier, A. Rausch), Chiara Polster (Klavier, A. Rausch) wurde in der Wertungsgruppe IVPlus mit dem Prädikat Gold ausgezeichnet (93,33 von 1. Preis mit Auszeichnung 100 Pkt.). Luisa Polster (Klavier, A. Rausch), Pia Jussel (Trompete, M. Nowotny) Irina Yashin 1. Preis wurde in der Wertungsgruppe IIIPlus mit Adrian Rummel (Gitarre, M. Vallazza), Gabriel Rummel (Gitarre, M. Vallazza), dem Prädikat Gold ausgezeichnet (92,66 Gabriel Jurisic (Gitarre, M. Vallazza), Dominik Jurisic (Gitarre, M. Vallazza), von 100 Pkt.). Gabriel Hagen (Klavier, A. Rausch), Madeleine Stenzel (Klavier, A. Rausch), Amaris K.S. Nedinger (Violine, M. Abbrederis), Chiara Lecher (Querflöte, G. Fanti), Beide haben sich mit dieser großartigen Laura Wismer (Querflöte, G. Fanti), Sabrina Brüstle (Querflöte, A. Nowotny-Baldauf), Leistung für den Bundeswettbewerb quali- Veronika Kaizler (Querflöte, A. Nowotny-Baldauf), Irenäus Schmolly (Akkordeon, W. Oss) fiziert. 2. Preis Zu diesem großen Erfolg möchte ich allen Emma Sinz (Klavier, A. Rausch), Sophie Tomberger (Gitarre, Ch. Bilgeri) Schülerinnen und Schülern, aber auch den verantwortlichen Lehrerinnen und Lehrern, 3. Preis herzlich gratulieren, mit der Hoffnung, dass Marlene Steger (Gitarre, Ch. Surala), Hannah Moosmann (Klarinette, M. Schelling), diese Resultate eine Motivation für weitere Jana Pfattner (Klarinette, M. Schelling), Benjamin Schelling (Klarinette, M. Schelling) Glanzleistungen sein mögen. Dir. André Meusburger Gemeindepanorama 17 Aus der Serie: Was tut die Gemeinde für dich? Kinder Campus Bütze Wie viele gemeindeeigene Kinderbetreuungseinrichtungen gibt es in Wolfurt? Es gibt sechs Kindergärten der Gemeinde, zwei davon mit Kleinkindbetreuung. Wie erfolgt die Einteilung in den Kindergarten? Die Anmeldung erfolgt über die Gemeinde, grundsätzlich wird in Sprengel eingeteilt. Je nach freien Plätzen ist ein Wechsel in einen Kindergarten bei Wunsch möglich. In der KiVi und in der Bütze gibt es zusätzlich eine Ganztagesbetreuung für berufstätige Eltern. Die Einteilung der Gruppen erfolgt im Kindergarten. Was klärt man mit der Gemeinde und was mit der Kindergartenleitung? Anmeldungen und allgemeine Auskünfte zu Familienangeboten sowie Förderungen erfolgen über die Koordinatorin Magdalena Feistenauer im Rathaus. Kindergartenspezifische Themen wie pädagogische Fragen oder Moduländerungen erfolgen über die Kindergartenleitung. Wie viele Mitarbeiter/innen hat der Kindercampus Bütze? Im Bütze-Nest sind es 6 Mitarbeiter/innen und im Kindergarten 13. Die Leiterin ist Doris Meusburger. Wie viele Kinder sind insgesamt im Kindercampus? Im Bütze-Nest sind es 25 Kinder in 2 Gruppen, im Kindergarten 61 Kinder in 3 Gruppen. 18 Gemeindepanorama Was sind die Aufgaben in der Kinderbetreuungseinrichtung? Was gefällt den Kindern besonders? Wir sind eine Bildungseinrichtung, keine Betreuungseinrichtung. Uns ist es wichtig, die Da muss man am besten die Kinder fragen. Entwicklungsstände der Kinder zu kennen, zu dokumentieren und für sie die Umgebung Die Rückmeldung in den Corona-Zeiten und das Programm so abzustimmen, dass die Kinder die nächsten Entwicklungsschritte zeigt, dass die Kinder ihre Freunde und das machen. Spielangebot am meisten vermissen. Wie werden Eltern und Erziehungslien bereitstellen, die Inklusion von Kindern mit besonderen Bedürfnissen sicherstellen berechtigte in das Kindergartenund die Elternarbeit gehören auch dazu. geschehen eingebunden? Anregungsreiche Innen- und Außenräume gemeinsam gestalten, kindgerechte Materia- Sie werden unter anderem im Alltag eingeEs werden zusätzlich zahlreiche Planungen gemacht, Dokumentationen geschrieben, Be- bunden, wenn sie im Kindergarten bleiben, obachtungsbögen ausgefüllt und Elterninfos weitergegeben, Berichte für die Gemeinde im Elterncafé, bei Feiern und Festen, bei geschrieben und vieles mehr. Elternabenden und Elterngesprächen und beim gemeinsamen Werken und Basteln. Hat der Kindergarten einen speziellen Fokus? Alltag ihre Spielpartner/innen und ihr Spielmaterial selber (Freispiel). Nur in den geführ- Was ist das nächstjährige Jahresthema? ten Einheiten bestimmen wir die Zeit und das Angebot für die Kinder. Selbstentscheidung „Wir wohnen gesund und glücklich in und Selbstorganisation sind uns wichtig. Da wir ein Ganztageskinderhaus sind, ist uns Wolfurt“ im Kindergarten und im Bütze- auch das Alltagsleben sehr wichtig. Rituale und immer wiederkehrende Abläufe geben den Nest „Die Jahreszeiten“. Wir arbeiten in einem teil-offenen System, d.h. die Kinder wählen über weite Strecken im Kindern Halt und Sicherheit. Wie sieht der Alltag im Kindergarten aus? Was hat der Kindergarten in Corona-Zeiten für euch gemacht? Die Kinder kommen zwischen 07:00 und 09:00 Uhr in den Kindergarten. Wenn sie zu uns - Organisation des Notbetriebes in den Dorfplatz kommen hängen sie ihren Sonnenstrahl auf – alle wissen „Ich bin da“. - Wöchentliche Mails mit Arbeitsblättern Dann folgt die 1. Freispielphase. Sie haben die Möglichkeit sich in den Gruppenräumen, - Konzeption für das nächste Jahr adaptiert im Dorfplatz, im Turnsaal und auch im Garten zu besSyntax Warning: Invalid Font Weight chäftigen. Zwischen 08:30 und 10:00 - Bastelmaterial gerichtet und geliefert Uhr können die Kinder jausnen. Um 10:00 Uhr treffen sich die Kinder in altersgleichen - Geburtstagsgeschenke an die Geburts- Kleingruppen. tagskinder verteilt - Telefonate mit den Eltern Dort gibt es von den Pädagoginnen geplante Angebote, wie zum Beispiel Bilderbücher, - Schuleingangsgespräche geführt sprachliche Angebote oder Turnstunden. Danach geht es in die 2. Freispielphase. Ab 11:30 - Mit der Schule die Vorgehensweisen Uhr werden die ersten Kinder abgeholt, um ca. 12:00 Uhr essen die Kinder, die über Mittag abgestimmt da sind. Dann gibt es eine kurze Ruhezeit. Nach der Ruhephase geht es in den Nachmittag - Im Altersheim ausgeholfen mit viel Freispiel, Ausflügen und Garten. - Evaluierung der Kinderbetreuung 2019/20 Gemeindepanorama 19 rt wolftuke in läss rück Kind zu Wolfurt lässt kein Kind zurück Der Pikler®SpielRaum Nicht animieren, sondern Raum geben, Zeit Der Raum im alten Schwanen ist liebevoll vorbereitet für die Kleinen, die mit ihren Eltern lassen und spüren, wann und in welcher den Pikler®Spielraum in Wolfurt besuchen. Weise ein Kind Begleitung oder Unterstützung braucht, sind die Aufgaben von uns Kleine Schüsseln laden zum Füllen und Kochen ein. Mit Kännchen und Löffel kann ge- SpielRaum-Leiterinnen. schöpft und geschüttet werden. Autos warten darauf gezogen, geschoben oder mit Holz Die Eltern sind eingeladen, ihr Kind in sei- beladen zu werden und in Körben, Eimern und Taschen wird allerlei Spannendes durch nem Spiel zu beobachten. Sie können mit das Zimmer getragen. Freude und Gelassenheit am Forschen ihres Die vorbereitete Umgebung ist eine Einladung an die Kinder zum freien Spiel, das von uns Kindes teilhaben und so ihr Vertrauen in respektvoll begleitet wird. Die Initiative geht dabei immer vom Kind aus. Ohne angeleitet die Kompetenz, Entwicklungsfähigkeit und oder gedrängt zu werden, bekommt das Kind die Zeit, die es braucht, um sich mit den Selbständigkeit ihres Kindes stärken. Personen und der Umgebung vertraut zu machen. Das zurückhaltende Beobachten vom In Situationen, in denen das Kind Trost und sicheren Schoß der Mama aus hat hier genauso seinen Platz, wie das neugierige Erfor- Zuwendung benötigt, sind sie der sichere schen des angebotenen Spiel- und Bewegungsmaterials. Hafen, von wo aus sich das Kind dann ge- Auch in der Begleitung der ersten Bewegungserfahrungen auf dem Boden oder den ange- stärkt wieder aufmachen kann zu neuen botenen Bewegungsgeräten wie Rampe, Podest oder Dreieckständer gehört der Respekt Abenteuern. vor der freien Entwicklung des Kindes zur pädagogischen Haltung im SpielRaum. Das Miteinander vertraut werden ist für die Das freie Erforschen in Bewegung und Spiel ermöglicht es dem Kind, sich mit sich und Eltern ein wichtiger Prozess, bei dem wir seiner Umgebung intensiv auseinander zu setzen. Herausforderungen zu meistern, eigene sie gerne begleiten. Lösungen zu finden oder nach einem Scheitern etwas immer und immer wieder zu versu- In den Gesprächskreisen, die in Abständen chen, sind wesentliche Erfahrungen für die gesunde kindliche Entwicklung. angeboten werden, haben sie die Gelegenheit sich über Themen wie Spiel, Bewegung, beziehungsvolle Pflege und achtsame Kommunikation auszutauschen und Fragen aus dem Familienalltag zu besprechen. Die kontinuierliche Arbeit an der Haltung dem Kind gegenüber kann somit zu einem wertvollen Beitrag für ein zufriedenes Miteinander werden. Wir bieten in Wolfurt altershomogene Gruppen für Babys und Kleinkinder im Alter zwischen 5 und 27 Monaten an. Christine Nachbaur-Feuerstein (Ergotherapeutin und Pikler Pädagogin) Andrea Minikus-Klaus (Frühförderin und Pikler Pädagogin i.A.) Theresa Vogel (Ergotherapeutin und Pikler Pädagogin i.A.) 20 Soziales
  1. gemeindezeitung
  2. wolfurt
20200528_GaPa_Zitig Gaschurn 28.05.2020 GaPa-Zitig Juni 2020 Inhaltsverzeichnis Berichte Seite 2 - 13 Tourismus Seite 13 - 15 Allfälliges Seite 16 - 19 Soziales Seite 20 - 24 e5 Seite 25 - 26 Vereine Seite 27 - 30 Titelbild: „Ausbau Talabfahrt“ © Bgm. Martin Netzer, MSc Gerne können auch Bilder für die Titelseite an gemeinde@gaschurn.at gesendet werden. Zugesandte Bilder dürfen von der Gemeinde Gaschurn für jegliche Zwecke verwendet werden. Impressum: Medieninhaber: Gemeinde Gaschurn Herausgeber: Gemeinde Gaschurn, Dorfstraße 2, 6793 Gaschurn Tel.: 05558/8202-0, Email: gemeinde@gaschurn.at DVR-Nummer der Gemeinde Gaschurn: 0106135 ATU-Nummer der Gemeinde Gaschurn: 38137404 Druckerei: Kopierstudio Marent, Schruns Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird teilweise auf eine gendergerechte Formulierung verzichtet. Inhaltlich sind beide Geschlechter angesprochen. Berichte Seite des Bürgermeisters Neue Mitarbeiter Wir haben mit Arno Maier, Philipp Vinzenz und Frank Salzgeber drei neue Mitarbeiter im Bauhofteam, die sich schon die ersten Wochen tatkräftig eingebracht haben. Es stehen Pensionierungen an, die damit ausgeglichen werden. Auch Daniel Ganahl, einen erfolgsversprechenden Skibergsteiger, von dem wir noch viel hören und lesen werden, haben wir nun ohne Befristung angestellt. Mit einem für ihn sinnvollen Beschäftigungsausmaß fördert die Gemeinde Gaschurn Liebe Leserin, lieber Leser, in der Märzausgabe bin ich noch davon ausgegangen, dass meine Amtszeit am 15. April 2020, dem Angelobungstermin meiner Nachfolge, zu Ende geht. Doch es ist anders gekommen, als wir uns wohl alle gedacht hatten. Die COVID-19-Krise, die noch lange nicht überstanden sein wird, hat bisher vieles und wird noch vieles verändern. Krisen haben grundsätzlich die Eigenschaft, dass man gestärkt aus diesen hervorgeht. Dazu müssen diese jedoch erst überwunden werden. Solche Herausforderungen können mit einer positiven Einstellung und mit viel Zuversicht gemeistert werden. Nach einigen Wochen im „Krisenmodus“ nähern wir uns derzeit wieder einem normalen Arbeitsmodus . Es ist mir jedoch ein ganz besonderes Anliegen, mich bei meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern recht herzlich für ihr Zutun und ihr Verständnis in dieser, für uns alle, schwierigen Zeit zu bedanken. Es ist wirklich schön und motivierend, so ein Team mit solchen wertvollen Menschen um sich zu haben. DANKE. Viele haben in den letzten Wochen dazu beigetragen, dass es uns im Großen und Ganzen eigentlich den Umständen entsprechend gut geht. Allen, die in irgendeiner Form einen Beitrag geleistet haben, sei dafür gedankt. In den vergangenen Wochen hat sich trotz allem viel getan, was in dieser GaPa-Zitig jedoch nur in Auszügen kundgetan werden kann. indirekt den Spitzensport. Schipisten 60+65 – Gaschurn Die letzten Jahre habe ich immer wieder von kritischen – davon haben wir ja nicht so wenige in unserer Gemeinde – Personen gehört, ob sie das wohl noch erleben würden, dass die beschneite Talabfahrt gebaut werde. Ich denke, dass nun die letzten Zweifel ausgeräumt sind und wir uns alle darauf freuen können, im Dezember 2020 die ersten Schwünge auf einer traumhaften Piste ziehen zu können. Der größte Nutzen wird künftig sein, dass wir mit dieser Piste im Montafon spätestens mit Dezember in die Wintersaison starten können. Wir haben die richtige Höhenlage, ausreichend Wasser und ein Bettenangebot, das vom Privatzimmervermieter bis zum 4-SternBetrieb reicht. Von alleine passiert jedoch nichts. Dank der Zustimmungen der betroffenen Grundeigentümer und der Silvretta Montafon als auch der Beschlussfassungen der Gemeindevertretung wird dieses langersehnte Projekt nun realisiert. Gerhard Burtscher, Vorstandsvorsitzender der Bank für Tirol und Vorarlberg AG, hat schlussendlich als Eigentümervertreter der Silvretta Montafon GmbH letztes Jahr entschieden, das ca. EUR 12 Mio.-Projekt umzusetzen. Daran wurde auch in diesem Jahr nicht mehr gerüttelt, sondern gleich wieder mit den Arbeiten begonnen und damit auch Arbeit für die Menschen der ausführenden Firmen geschaffen. 2 Berichte Herzlichen Dank für dieses Bekenntnis und diesen noch professioneller erfolgen als bisher schon. Impuls für unsere Gemeinde und die ganze Talschaft. Bauhof arbeitet auf Hochtouren Sobald es die COVID-19-Maßnahmen zugelassen hatten, hat unser Bauhofteam mit dem „Frühjahrsputz“ begonnen. Vom Reinigen der Straßen, Wege und Plätze bis zum Einsammeln der deponierten Abfälle der heurigen Flurreinigung wurde alles unternommen, die notwendigen Arbeiten trotz personellen Einschränkungen (COVID-19-Verordnungen) auszuführen. Unser Bauhofteam hat einige Kilometer an WanderVersettla Bahn wegen ausgehoben und neu geschüttet. Damit konn- Auch wenn es zu Beginn – am 01. Mai 2020 wusste ten wir die eher ruhige Zeit nutzen, um diese Infra- noch niemand so wirklich, wohin die Reise geht – zu struktur wieder in Schuss zu bringen. Diskussionen um den Betrieb der Versettla Bahn ge- Monika Wachter ist mit Unterstützung unseres Bau- kommen ist und teilweise die Meinung vertreten wur- hofteams schon fleißig damit beschäftigt unsere bei- de, ich hätte mich als Bürgermeister nicht genug dafür den Orte wieder mit Blumen zu schmücken. eingesetzt, dass die Versettla Bahn im Sommer betrie- Am 26. Mai 2020 wurde die Flora-Blumen-Pyramide ben wird, ist dieses Gerücht wohl auch aus der Welt vor dem Gemeindeamt aufgestellt. geschafft worden. Selbstverständlich habe ich mich – und wie man sieht erfolgreich – sehr dafür eingesetzt, dass die Versettla Bahn während der kommenden Sommersaison betrieben wird. Zusammen mit den Geschäftsführern Martin Oberhammer und Peter Marko als auch dem Aufsichtsratsvorsitzenden Gerhard Burtscher konnte eine wohl für alle vertretbare Lösung gefunden werden. Die Silvretta Montafon investiert in diesem Jahr speziell bei uns (Nova Stoba, Terrasse Rehseestöbli etc.) einiges. Dafür benötigt die Silvretta Montafon jedoch auch Zeitfenster, um diese Projekte umzusetzen. Sind wir doch froh, so einen großen Partner im Montafon und in unserer Gemeinde zu haben. Die montafonweiten Betriebszeiten aller Bahnen sind unter https://www.montafon.at/de/Service/Bergbahn -Betriebszeiten ersichtlich. Altstoffsammelzentrum Hochmontafon Seit 01. April 2020 haben die Gemeinden St. Gallenkirch und Gaschurn miteinander ein ASZ-Team gebil- Wasserversorgungsanlage Gundalatscherberg det, das beide Standorte betreut. Die Teammitglieder Parallel mit der Verlegung der Leitungen für die Be- werden die nächste Zeit verschiedene vertiefende schneiungsanlage wird in den Abschnitten, in welchen Kurse (Problemstoffsammlung, etc.) besuchen und so 3 wird die Entsorgung als auch die Altstoffsammlung Berichte die Leitungsführung im selben Graben verläuft, durch Erstmals werden hier Eigentumswohnungen, unseren Wassermeister Bernhard Hammer, verstärkt Mietkauf- und Mietwohnungen angeboten. durch andere Mitarbeiter des Bauhofs, die Wasserlei- Zwei der drei zum Verkauf angebotenen Wohnungen tung der Gemeinde mitverlegt. sind bereits verkauft. Sollte noch Kaufinteresse bestehen, wäre dieses umgehend kundzutun. Das Gemeindeamt steht hier selbstverständlich mit Rat und Tat zur Seite. Insgeheim hoffe ich, dass nicht sofort alle Wohnungen vergeben werden, damit auch die nächste Zeit noch Wohnungen für unsere jungen Menschen zur VerfüDie Firma Swietelsky saniert im selben Zuge die beste- gung stehen. So schnell baut man ja nicht einfach eine hende Quelle oberhalb der Mittelstation. Eine weitere weitere Wohnanlage in unserer Gemeinde. Sollte sich Quelle auf Standesboden wird neu gefasst. Das Fassen jemand mit dem Gedanken spielen, eine Fläche für der Quellen möchten wir im Herbst 2020 im richtigen solche Zwecke verkaufen zu wollen, freuen wir uns „Zeichen“ durchführen. Im Bereich der Mittelstation auf ein solches Angebot, um auch hinkünftig sozialen werden zwei Hochbehälter für die Löschwasserversor- Wohnraum schaffen zu können. gung des Mittelmaisäß und des Gundalatscherbergs eingebaut und die Leitungsabschnitte der Wasserver- Räumlicher Entwicklungsplan (REP) – Evaluierung sorgungsanlage errichtet, die sich nicht im Pistenbe- Es war eigentlich geplant, im heurigen Jahr den REP zu reich befinden. Die gesamte Anlage sollte spätestens evaluieren. Auch wenn hier schon einige Arbeit geleis- im Jahr 2021 fertiggestellt werden. Damit ist die Ver- tet wurde, wird die weitere Bearbeitung erst nach der sorgungssicherheit und ausreichend Löschwasser ge- Gemeindevertretungs- währleistet. stattfinden können. Trotzdem steht es jeder und je- und Bürgermeisterwahl dem frei, Ideen, Projekte und Vorstellungen einzuWohnbau Partenen – „living in the south II“ bringen, die wir gerne sammeln und dann berücksich- In den nächsten Wochen werden die Außenanlagen in tigen können. Angriff genommen. Zugleich werden die Wohnungen ausgebaut und sämtliche noch ausständigen Arbeiten Fernwärme Gaschurn-Partenen den Sommer über durchgeführt, um das Ganze im Zuerst die nicht so erfreuliche Information in Sachen Herbst 2020 zu finalisieren. Die Wohnungen sollten Fernwärme: Derzeit reichen die abonnierten Leistun- spätestens im Dezember bezogen werden können. gen für den Ausbau des Fernwärmenetzes in Partenen Schön, dass wir damit zusammen mit der Wohnbau- laut dem Abwärmeverbund Gaschurn-Partenen nicht selbsthilfe Menschen und Familien in Partenen attraktive Wohnräume zur Verfügung stellen können. 4 Berichte aus, um das Netz in Partenen auszubauen. Wir befin- die „Lederfee“, die wir mit ihrer Lederschneiderei den uns jedoch in intensiven Gesprächen, weil es uns recht herzlich im Kirchdorfzentrum begrüßen. Wir und mir persönlich ein großes Anliegen ist, dass auch wünschen Carmen viel Erfolg. Partenen mit Abwärme aus den Kraftwerksanlagen versorgt werden kann. Frisör Nichtsdestotrotz laufen die Arbeiten der Energie- und In Kürze wird Georg Lebenich in Gaschurn sein Frisör- Wirtschaftsbetriebe GmbH für die Auskopplung und geschäft eröffnen. Wir sind schon alle auf seine Frisu- Bereitstellung der Wärme am Portal des Kopswerk 2. ren gespannt. Ich bin überzeugt, dass er auf uns Ein- Die Adaptierungs- und Umbauarbeiten im Heizhaus heimische und unsere Gäste zählen kann. Wie ich des Biomasse Heizwerks finden ebenfalls gerade statt. Georg kennenlernen durfte, wird er mit seiner Innova- Die Abnehmer in Gaschurn werden vor Beginn der tionskraft eine Bereicherung für die Frisörlandschaft kommenden Wintersaison mit der Abwärme, die werden. mittels Wärmepumpen auf ein höheres Temperaturniveau gehoben wird, versorgt werden und das Ver- Bürgermeisterwahl in Berglen brennen von Biomasse Geschichte sein. Am 21. Juni 2020 findet in unserer Partnergemeinde Damit macht unsere e5-Gemeinde einen großen Berglen die Bürgermeisterwahl statt. Der Bürgermeis- Schritt in Richtung Energieautonomie. Genau das soll- ter wird in Berglen für die nächsten acht Jahre ge- te uns für Partenen auch gelingen! „Die Hoffnung wählt. Ich bin zuversichtlich, dass mein Bürgermeis- stirbt zuletzt“, sage ich mir immer. So wie der Bauhof, terkollege in seinem Amt bestätigt wird und die Bezie- die Schipiste und zahlreiche andere Projekte umge- hung zwischen unseren beiden Gemeinden auch in setzt wurden, wird wohl auch dieses Ziel erreicht wer- Zukunft aufrecht bleibt und gelebt wird. den können. Dazu braucht es jedoch das Zutun aller. Wir wünschen Maximilian Friedrich für die Wahl alles Die Voraussetzungen sind in Bälde geschaffen. Was Gute und viel Erfolg! wir alle daraus machen, haben wir selbst in der Hand. Klettergarten Rifa Zu- und Umbau Feuerwehrhaus Gaschurn Lukas Kühlechner und Martin Marinac haben den Das Büro Bauwerk wurde mit der Abwicklung Schulungsklettersteig weiter ausgebaut. Damit wird (Detailplanung, Kostenüber- der Zustieg zur Seilbrücke erleichtert und so die Rah- wachung,…) beauftragt. In der nächsten Gemeinde- menbedingungen für das Berge-PLUS-Programm noch vertretungssitzung wird das Projekt vorgestellt, disku- weiter optimiert. Herzlichen Dank dafür. Ausschreibung, tiert und die weitere Vorgangsweise beschlossen. Abwasserversorgungsanlage Wie es aussieht, wird die Behörde nun die Verhandlung für den Ausbau der letzten Abschnitte der Abwasserentsorgungsanlage unserer Gemeinde durchführen. Damit können dann die bisher noch nicht erschlossenen Bereiche Außerbofa, Winkel und Innerbofa ans Netz angeschlossen werden. Lederfee Andreas Barbisch hat im letzten Jahr sein neues Geschäftslokal im Novapark eröffnet. Carmen Heinzig ist 5 Berichte Dieser Bereich wurde die letzten Jahre – wahrschein- Bürgermeisterin Ruth Tschofen und den Gemeinderä- lich aufgrund der leichten Zugänglichkeit und der vor- ten Markus Netzer und Klaus Schröcker, deren Funkti- handenen Infrastruktur (Blockhütte mit WC, Grillplatz, onsperioden ebenfalls verlängert wurde, für ihren Wasserspiele,…) – zu einem richtigen Publikumsmag- Einsatz bedanken. Sie haben dafür gesorgt, dass unse- net, was uns alle sehr freut. re Gemeinde trotz widriger Umstände nicht still steht. Herzlichen Dank dafür. Aussichtsplattform „Piz Buin“ Neben der Baustelle des Obervermuntwerk 2 hat sich Da zu Redaktionsschluss noch nicht klar ist, wann nun auf der Bielerhöhe schon einiges getan. Der Kletter- tatsächlich gewählt wird, sehe ich davon ab, mich zu steig an der Staumauer und das Kunstprojekt verabschieden. Die Angelobung meines Nachfolgers „Erdenlicht“ im Schützenschacht unterhalb des Hotel bzw. Nachfolgerin – wer weiß, was alles bis Septem- Silvrettahaus wurden schon umgesetzt. Heuer wird ber passiert – wird voraussichtlich Anfang Oktober die Bielerhöhe um eine Attraktion reicher: Die Aus- stattfinden. Bis dahin werde ich noch im Amt sein und sichtsplattform „Piz Buin“ wird installiert. Von ihr aus hoffe, unsere Gemeinde in gute Hände übergeben zu bekommt der Besucher einen Einblick in die Bergwelt können. Uns allen wünsche ich einen schönen Som- und findet Informationen vor, die er so nicht erwarten mer. Lasst uns den Sommer an einem der lebenswer- würde. Lasst euch überraschen. testen Flecken der Erde so richtig genießen! Wahlen Derzeit (während der Redaktionszeit dieser Ausgabe) Martin Netzer, MSc ist noch nicht fixiert, wann tatsächlich gewählt wird. Bürgermeister Ich habe alles daran gesetzt, dass von einem Wahltermin während der Ferien Abstand genommen wird. Alle Bürgermeister des Montafons haben sich mit mir für den 13. September 2020 als frühesten Wahltermin ausgesprochen. Es handelt sich grundsätzlich um eine neue Wahl. Mitunter – das wird jedoch noch per Landtagsbeschluss festgelegt – gibt es für die wahlwerbenden Gruppen gewisse Erleichterungen. Die Wahl wird neu organisiert. Das bedeutet auch, dass sowohl die bereits eingegebenen, aber vielleicht auch neue Listen für die Wahl angemeldet werden können. Niemand hat wohl großes Interesse in einer Zeit in der wir uns alle langsam aus der Schockstarre befreien müssen, ein Wochenende – und dazu noch in den Ferien – für eine Wahl zu opfern. Wann auch immer die Wahl nun angesetzt wird, möchte ich alle Wahlberechtigten aufrufen, sich an der Wahl zu beteiligen. Bei dieser Wahl wird entschieden, in welche Richtung sich unsere Gemeinde die nächsten Jahre entwickeln soll. An dieser Stelle möchte ich mich bei unseren 14 standhaften Mandataren und allen Ersatzmandataren als auch meiner Vize- 6 Berichte Spielgruppe Novi Skikurs Bei herrlichem Wetter fand der Kinderskikurs der Spielgruppe Novi im Jänner statt. Das erfahrene Team der Skischule Gaschurn weckte mit viel Freude und Einfühlungsvermögen die Lust der Kinder am Skifahren. Das fleißige Üben der Kinder hat sich gelohnt, denn am Ende der Woche wurde jedes Kind nach dem Skirennen als Sieger gefeiert. Voller Stolz erhielt jedes Kind eine Medaille und eine Urkunde. Faschingsfeier „Party, Party, Party“ – das war das Motto am Faschingsdienstag in der Spielgruppe Novi. Die kleinen "Mäschgerle" ließen es so richtig krachen. Es wurde getanzt, gespielt, gesungen, musiziert und viel gelacht. Besonders bei der Polonaise, die sich durch alle Räume zog, hatten die Kinder viel Freude. Natürlich durften Krapfen, Würstle und sonstige Leckereien nicht fehlen. Es war ein riesen Spaß! Volksschule Partenen 7 Arbeitsstätten und Berufe kennenlernen Als nächstes durften wir den „Partenerhof“ besuchen. Zur Schuleingangszeit beschäftigten sich die Kinder Dort wurden wir von der Familie Dona herzlichst emp- mit dem Thema „Berufe und verschiedene Arbeits- fangen. Den Kindern wurden viele Einblicke in den stätten kennenlernen“. Bereich Gastronomie geboten. Sie durften mit Lothar Im Rahmen dieses Projektes durften wir einheimische in die Küche und dort zuschauen wie das Mittagessen Betriebe besichtigen und bekamen Einblick in deren vorbereitet wurde. Sie konnten die Kühlräume besich- Arbeiten und Funktionen. tigen und auch die restlichen Lagerräume. Ebenso Unser erster Lehrausgang ging zu unserem „Dorfladen einen Einblick in die Gästevermietung konnten die Partenen“. Wir wurden sehr freundlich begrüßt von Schüler/innen bekommen. Richtiges Tischdecken inkl. Tamas, dem Inhaber, und seiner Frau. Die Schüler/ Serviettenfalten stand ebenso auf dem Programm. innen erhielten Informationen über die täglichen Auf- Das Highlight kam als die Kinder selber bei der gaben in einem Lebensmittelgeschäft. Darüber hinaus Schankanlage Getränke herauslassen durften und erwarben die Kinder neues Wissen über den Lehrbe- diese Getränke mit Würstchen und Pommes genießen ruf „Einzelhandelskaufmann/frau“. konnten. Berichte Zum Abschluss des Projektes fuhren wir mit dem Bus Kinder selbst Hand anlegen und ein eigenes Lesezei- nach St. Gallenkirch zur Tischlerei Tschofen Inh. Mar- chen aus Holz anfertigen. Zum Schluss gab es auch tin Netzer. Der Chef der Firma erwartete uns bereits noch eine gute Jause für unsere Kinder. und freute sich über unseren Besuch. Dort konnten Herzlichen Dank an alle drei Betriebe für eure Bereit- die Kinder Kenntnis über wichtige Maschinen und schaft und eure Zeit, den Kinder eure Berufe und Ar- Geräte im Tischlerberuf erlangen. Anschließend beka- beitsstätten zu zeigen. Es hat uns allen sehr gut gefal- men wir Einsicht in die Arbeiten zur Herstellung eines len! traditionellen Montafonertisches und konnten verschiedene Einlegbänder ansehen. Danach durften die Eindrücke aus dem Schuljahr 2019/2020 8 Berichte Kindergarten Gaschurn Faschingsfeier im Kindergarten Bei der Faschingsfeier im Kindergarten ging es so richtig rund. Von Piraten und Prinzessinnen bis zu Stinktieren war wirklich alles dabei. Mit Würstchen, Krapfen, lustigen Spielen und Liedern machten wir uns einen schönen Vormittag und hatten großen Spaß. Clown Schlotterhos zu Besuch Die Kinder hatten im Kindergarten einiges über das Thema „Gefahren im Haushalt“ gehört und gelernt. Als krönender Abschluss kam am 28. Februar Clown Schlotterhos zu Besuch, der auf seine tollpatschige Art und Weise alles verkehrt gemacht hat. Die Kinder hielten den Clown gottseidank davon ab, Spülmittel zu trinken, den Radio mit in die Badewanne zu nehmen und siedend heißes Wasser zu trinken. Es war eine lustige Show und hat den Kindern eine große Freude gemacht. Endlich geht es wieder los Aufgrund der Coronakrise war die letzte Zeit auch bei uns alles ruhig und leer. Nur wenige Kinder durften betreut werden und der Blick auf den verlassenen Spielplatz war wirklich ungewohnt. Umso größer ist die Freude jetzt, da wir nun unseren regulären Kindergartenbetrieb wieder hochfahren und die fröhlichen Kindergesichter wieder bei uns empfangen dürfen. Wir freuen uns auf ein paar schöne Wochen, bevor wir in die Ferien bzw. Sommerbetreuung starten. 9 Berichte Neues vom Bauhof und Altstoffsammelzentrum Neuer Mitarbeiter Seit Anfang Mai unterstützt Frank Salzgeber das Bauhofteam. Wir wünschen Frank viel Freude bei seiner neuen Aufgabe. Verbauung Ill - Bereich Mountain Beach Die Gemeinde ist u.a. für die Instandhaltung und Pflege der Ill zuständig. Durch das Schmelzwasser im letzten Jahr wurde im Bereich des Mountain Beach die Stützmauer teilweise abgetragen. Im Februar wurde die Stützmauer in diesem Bereich saniert und neu aufgebaut. Unterstützt wurden diese Arbeiten durch unser Bauhofteam, die Abteilung Wasserwirtschaft vom Land Vorarlberg und die Fa. Tschofen Transporte. Wanderwegsanierung Die Wanderwege im Ortsbereich wurden dieses Jahr weitgehend saniert. Mittels Kleinbagger wurden die zugewachsenen Wanderwege freigelegt und anschließend mit Flickschotter angeglichen und verdichtet. Somit konnten die teilweise doppelten Wegführungen behoben und ein angenehmeres Begehen der Wege erreicht werden. Beispielsweise können diese nun auch nach einem Regenwetter mit trockenem Schuhwerk begangen werden. Weitere Abschnitte sind im Herbst geplant. Wasserversorgung Gundalatscherberg Die Gemeinde Gaschurn erweitert im Bereich Gundalatscherberg die Wasserversorgungsanlage. Aktuell werden im Leitungsgraben für die Beschneiungsanlage die benötigten Rohre mitverlegt und geschweißt. Seit ca. Mitte April sind wir mit der Verlegung der Leitungen vom Bereich „Zufahrt Sprisaloch“ bis zur „Lammhütta“ beschäftigt. Die Arbeiten werden noch über den Sommer andauern. Sanierung Bushaltestelle Gaschurn Dorf Die Bushaltestelle wurde saniert, Graffitis entfernt und die Wand neu gemalt. 10 Berichte Neues aus der Partnergemeinde Berglen „Blühender Naturpark“ - Weitere Blühflächen in  Berglen angelegt Auf diesen Flächen wachsen und blühen schon bald Der weltweite Rückgang von Insekten macht auch vor heimische Wildblumen. Für Insekten und Kleintiere unserer Region nicht halt. Für alle bestäubenden In- eine kostbare Nahrungsquelle, für die Bürgerschaft sekten ist ein ausreichendes Angebot von Blüten und ein farbenfroher Anblick. Aber haben Sie Geduld, ge- Pollen vom Frühjahr bis in den Herbst hinein lebens- ben Sie der Natur eine Chance sich zu entfalten und notwendig. Deshalb beteiligt sich die Gemeinde Berg- seien Sie offen für eine neue Ästhetik, denn Wachs- len bereits seit längerer Zeit am Projekt „Blühender tum braucht Zeit. sowie am neuen Kreisverkehr in Rettersburg. Naturpark“ des Naturparks Schwäbisch-Fränkischer Wald. Mehrere Flächen im Gemeindegebiet wurden seit 2018 mit heimischen Wildblumen angelegt. Auch der Bürgerschaft ist der Natur- und Artenschutz ein wichtiges Anliegen. Unter anderem sind die von der Gemeinde kostenfrei angebotenen „Blumensamen“ für den eigenen Garten oder Balkon stark nachgefragt. Herr Martin Oberdörfer-Schmidt aus Öschel- Verabschiedung von Ehrenbürgerin Klara Hofmann bronn regte in der vergangenen Bürgerversammlung als Leiterin des Seniorentreffs die Anlegung von weiteren Blühflächen im Gemein- Ende Februar wurde Klara Hofmann als langjährige degebiet an. Zwischenzeitlich erklärte er sich dan- Leiterin und Organisatorin des Berglener Senioren- kenswerterweise bereit, eine private Fläche in Öschel- treffs feierlich verabschiedet. Unsere Ehrenbürgerin bronn (in Verlängerung der Primelstraße) für eine wird diesen Sommer 90 Jahre jung. Sie hat sich unter heimische Blumenwiese zur Verfügung zu stellen. Zu- anderem große bleibende Verdienste im Schulwesen, dem entlastete er den gemeindlichen Bauhof, indem als stellvertretende Bürgermeisterin, als Gründerin er die Aussaat der Blumensamen, welche von der Ge- und langjährige Vorsitzende der Landfrauen Berglen, meinde gestellt wurden, mit der Unterstützung eines als Initiatorin des Kulturprogramms sowie in der Seni- örtlichen Landwirts selbst vorgenommen hat. Die Ge- orenarbeit erworben. Vielen herzlichen Dank und für meinde bedankt sich ganz herzlich bei Herrn Oberdör- die Zukunft alles erdenklich Gute, vor allem Gesund- fer-Schmidt, durch dessen Engagement ein weiterer heit. Beitrag zum Arten- und Naturschutz möglich war. Zusätzlich hat die Gemeinde die Anregung ebenfalls aufgegriffen und durch den Bauhof weitere heimische Blumenwiesen auf öffentlichen Flächen angelegt bzw. wird diese in den nächsten Wochen anlegen. Dazu gehört jeweils eine Fläche  am Ortseingang Lehnenberg von Spechtshof kommend,  am Parkplatz in der Lannerstraße in Oppelsbohm, 11  in der Nähe des Kreisverkehrs Erlenhof,  angrenzend an den Clean-Park entlang der Landesstraße 1140 Berichte Neueröffnung - Lederschneiderei Lederfeee Hallo! Ich bin Carmen Heinzig und habe mich mit meinem Gewerbe Sattlerei und Ledermanufaktur im ehemaligen Geschäft der Raumausstattung Barbisch eingerichtet. Gerne mache ich alles, was mit Leder zu tun hat, darum nenne ich mich auch die Lederfee! Bei mir findet man Hosengürtel auf Maß, Tragetaschen und Satteltaschen aus Leder. Ich repariere auch Auto- und Motorradsitze. Auch das Punzieren mache ich aus Leidenschaft. Es würde mich sehr freuen, viele Kunden ab dem 1. Juni 2020 bei mir begrüßen zu dürfen. Wir heißen Carmen herzlich bei uns willkommen und wünschen ihr alles Gute! Sie ist erreichbar unter der Telefonnummer 0 66 0 / 310 19 10. Neueröffnung - Friseurgeschäft dr Wianr kunnt... Noch Palma und Lech, hon i miar denkt, i komm id´s Gaschorra und mach an Friseurlada of. Well z'Land und d'Lüt hons miar efach ato. Ob Wiebli odr Menndli, ob groß odr klie, alls was Hoor am Kopf hot, ka gära ko. Zom Termine usmaha bin i scho ab Juni do, konn efach vorbei, denn spöteschtens ab 1. Juli 2020 schwing i Pinsel und Schär für eu. Die Gemeinde Gaschurn gratuliert zur Neueröffnung, wünscht alles Gute und viele zufriedene Kunden! 12 Berichte hortiOne - Innovative Technologie aus Partenen Nicht erst in letzter Zeit wird der Ruf nach Regionalität Ein weiterer Aspekt, der berücksichtigt wurde, ist das immer lauter. Besonders im Bereich der Lebensmittel Thema Klimaerwärmung. Durch Ausbau des Selbstver- legen die Menschen Wert darauf und kaufen am liebs- sorgertums werden zahlreiche LKW-Transporte über- ten direkt vom heimischen Bauern. Noch beliebter flüssig - so wird der CO2-Ausstoß verringert. Und wie sind Erzeugnisse aus dem eigenen Garten. Leider kann Julian Klehenz erklärt, können sogar exotische Früchte sich aber nicht jeder den Luxus des eigenen Gemüse- in unseren Breiten zuhause herangezogen werden. beets leisten. Und genau diesem Problem widmete Weitere Informationen zu diesem Projekt findet ihr sich Julian Klehenz aus Partenen in seiner Masterar- online unter hortione.com. beit an der ESEI Business School in Barcelona. Seine Lösung sind hochwertige, günstige Lichtsysteme Wir wünschen Julian viel Erfolg mit seiner innovativen für Gartenbauanwendungen nach neuestem Stand Idee! der Technik und mit einer nachhaltigen Wertschöpfungskette. Nach seinem erfolgreichen Abschluss gründete der 33-jährige Partener sein Unternehmen hortiOne. Mit viel technischem Know-how und einer ordentlichen Portion Erfindergeist konstruiert der gelernte ITTechniker verschiedene LED-Lampen für den Heimbereich. Die Produkte von hortiOne eignen sich ideal für die Aufzucht verschiedenster Obst- und Gemüsesorten in den heimischen vier Wänden. Dank der LEDTechnologie verbrauchen seine Modelle wenig Energie und arbeiten höchst effizient, mit langer Lebensdauer und geringem Wartungsaufwand. Wochenmarkt Gaschurn Sommer 2020 Wir freuen uns, euch alle zum wöchentlichen Som-  19. Juli 2020, 26. Juli 2020, 02. August 2020, mermarkt in Gaschurn einladen zu können. 09. August 2020, 16. August 2020, 23. August An folgenden Terminen herrscht hoffentlich wieder 2020 und 30. August 2020, jeweils 15:00 Uhr reges Markttreiben, auch wenn wir selbstverständlich bis 19:00 Uhr, Kirchplatz und Tanzlaube, Ga- auf die Einhaltung der COVID-19-Maßnahmen hinwei- schurn Solche Veranstaltungen durchzuführen ist in touristi- sen: scher Hinsicht als auch für uns Einheimische sehr  13 10. Juli 2020, 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr, wichtig, da viele Veranstaltungen nicht stattfinden Bereich Sporthotel Silvretta Montafon, Ga- können. Wir sind positiv eingestellt und freuen uns schurn auf viele Besucher. Tourismus Montafoner Bergsommer Neue Heilbronner Hütte bar. Gerne können Infos per Freudensprünge, Konfettiregen, Trommelwirbel… info@tuebinger.at angefragt werden. Mail unter Das Team der neuen Heilbronner Hütte ist überglücklich mit euch am 19. Juni 2020 in den Bergsommer Wiesbadener Hütte starten zu können. Die Wiesbadener Hütte stellt den perfekten Ausgangs- In Sachen Lebensfreude haben wir in letzter Zeit wohl punkt für zahlreiche Touren (Piz Buin, Großer Litzner, genug gelitten… Deswegen haben wir uns ein ganz Piz Linard, Fluchthörner,...) dar. Die Hütte ist unter besonderes Programm für diesen Sommer überlegt: info@wiesbadener-huette.com erreichbar. Winzerabende, Champagner-Tasting, Bierverkostungen, Vollmond- und Sonnenaufgangswanderungen, … Sämtliche Weitere Infos unter: www.heilbronnerhuette.at oder www.montafon.at abrufbar. Informationen sind unter einfach eine Mail an info@heilbronnerhuette.at schreiben. Saarbrücker Hütte Die Saarbrücker Hütte ist per Mail erreichbar unter: info@saarbrueckerhuette.com. Tübinger Hütte Die Tübinger Hütte liegt am Ende des Garneratales, gut von der Mittelstation der Valisera Bahn erreich- Montafoner Museen Kulturgenuss … mit Abstand und Sonntag von 14:00 bis 17:00 Uhr geöffnet, an Kultur stiftet Identität, Verbundenheit und Vielfalt. den offenen Sonntagen im Juni sogar bei freiem Ein- Wissenschaft schafft dafür die notwendigen fundier- tritt für alle Besucher. ten Grundlagen. Die kulturwissenschaftlichen Aktivitä- Bitte die aktuell geltenden Corona-Schutzmaßnahmen ten im Montafon werden vom Stand Montafon in einhalten, Mund-Nasen-Schutz bitte selbst mitbrin- Kooperation mit dem Heimatschutzverein Montafon gen. Veranstaltungen (Offenes Singen, etc.) wurden unter der Marke "Montafoner Museen" koordiniert zumindest für den Juni abgesagt. Buchbestellungen und durchgeführt. Zu den vier Montafoner Muse- werden im Montafon kostenfrei ausgeliefert, Neuig- en zählen keiten, Anfragen für Führungen gibt es persönlich bei das Alpin- das und Heimatmuseum Schruns, Tourismusmuseum Gaschurn, den MuseumsmitarbeiterInnen, telefonisch das Bergbaumuseum Silbertal und das Museum Früh- unter 0 55 56 / 74 723, per Mail an info@montafoner- messhaus Bartholomäberg. museen.at oder auf der Webseite www.montafoner- Die 4 Montafoner Museen öffnen am 09. Juni 2020 museen.at und sind bis 26. Oktober 2020 von Dienstag bis Freitag 14 Tourismus 15 Allfälliges Unterkunftseröffnungen im Montafon Zur Information der Gäste und Vermieter sind folgen- und in Waschräumen Seife und Einweghandtü- de Tipps zu berücksichtigen: cher bereitgestellt werden. Gästeinfomappen  Gäste möglichst schon im Vorfeld auf die öster- sollten abwischbar und desinfizierbar sein. Die reichischen Bestimmungen hinweisen. Monta- Nachweispflicht liegt beim Gastgeber! fon Tourismus wird hiezu noch ein Informati Bei der Endreinigung sollten beim Reinigen, onsblatt verschicken. beim Betten beziehen, Handtuchwechsel und Bei der Anreise gilt es Abstand zu wahren, Müllentleerung Handschuhe angezogen wer- Masken aufzusetzen sowie auch mit Stamm- den. Empfohlen wird Deko-Gegenstände, Deko gästen Händeschütteln und Umarmungen zu -Kissen, Tagesdecken zu entfernen, da diese unterlassen. Hände und Schlüssel sind zu des- nicht regelmäßig gereinigt werden. infizieren. Vom Gast benutzte Kugelschreiber    Generell gilt: 1 Meter Abstand zwischen Perso- sind diesem mitzugeben. Desinfektionsmittel nen, die nicht im gemeinsamen Haushalt le- und Hinweisschilder sollten aufgestellt werden. ben. Wer krank ist oder sich krank fühlt, sollte Auf die regelmäßige Reinigung von Oberflä- Gästekontakt unbedingt vermeiden. chen und Gegenständen sollte besonders ge-  achtet werden (Fenstergriffe, Türklinken, Lift- Weitere Infos sind unter: www.sichere- gastfreundschaft.at abrufbar. knöpfe, etc.). Generell soll viel gelüftet werden Wohnbau Partenen - „living in the south II“ Die Wohnungen des Projekts "living in the south II"  Die Bewerbung für eine Wohnung in der können spätestens im Dezember 2020 bezogen wer- „Nichthauptwohnsitzgemeinde“ ist nur unter den. Sollte jemand sein Interesse noch nicht angemel- folgenden Voraussetzungen möglich: det haben, kann er sich nach wie vor bei der Gemein- - Soziales Umfeld de melden. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis 30. Juni - Arbeitsplatzgemeinde 2020. Die Vergabe wird laut jetzigem Stand Anfang Bei Auswahl einer dieser Möglichkeiten muss eine Juli 2020 erfolgen. Sämtliche Planunterlagen können ausreichende Begründung angeführt werden. Jede auf der Homepage der Gemeinde eingesehen werden. Angabe im Antrag muss durch geeignete Unterlagen nachgewiesen werden. Bei Fragen stehen wir euch jederzeit gerne zur Verfü- Die Punktevergabe erfolgt aufgrund der Angaben au- gung: Sandra Tschanhenz, Tel: 0 55 58 / 82 02 - 10, tomatisch im Wohnungswerberprogramm des Landes E-Mail: sandra.tschanhenz@gaschurn.at oder Daniela Vorarlberg unter Anwendung der Wohnungsvergabe- Ganahl, Tel: 0 55 58 / 82 02 - 25, E-Mail: richtlinien. daniela.ganahl@gaschurn.at. Wohnungswerberanträge sind im Gemeindeamt erhältlich oder können auf der Homepage heruntergela- Infos für Wohnungswerber:  den werden. Wohnungswerberanträge müssen in der jeweiligen Hauptwohnsitzgemeinde abgegeben werden 16 Allfälliges Reisepass-, Personalausweis-Anträge und Handysignatur-Registrierungen Für die Bestellung eines Reisepasses oder Personal- wir euch einen Termin mit uns zu vereinbaren, um ausweises sowie zur Registrierung der Handysignatur eure Anträge schnellst- und bestmöglich bearbeiten ist ein persönliches Erscheinen auf dem Gemeindeamt zu können. notwendig. Sollten Unklarheiten auftreten, stehen wir euch gerne Um lange Wartezeiten zu vermeiden und die derzeit telefonisch unter 0 55 58 / 82 02 oder per Mail unter geltenden Maßnahmen einhalten zu können, bitten gemeinde@gaschurn.at zur Verfügung. Kastrationspflicht für Katzen Schon seit 2005 sind Tierhalter in Österreich verpflich- So ist die Kastration ein Zeichen von Tierliebe – durch tet, freilaufende Katzen (weiblich und männlich) kast- sie wird verhindert, dass sich Krankheiten ausbreiten rieren zu lassen. Lange waren Katzen „in bäuerlicher und überzählige Katzen im Tierheim landen oder getö- Haltung“ davon ausgenommen, seit 2016 gibt es diese tet werden. Ausnahmeregelung nicht mehr. Nicht kastrierte Katzen im Freien können sich unkontrolliert vermehren. Von diesen Katzen werden nicht nur Singvögel und andere geschützte Tierarten gejagt, sie können auch gefährliche Krankheiten auf andere Hauskatzen übertragen. Hosch scho gwisst…? …dass das NoGo-Bier, das in Gaschurn von Jasmine …dass im Gemeindeamt Mund-Nasen-Schutz-Masken Gomes und Christian Nold hergestellt wird, ab einer „VorProtect - Made in Vorarlberg“ zu einem Preis von Menge von 2 6er-Trägern oder einem 16er-Karton EUR 8,00 / Stück erhältlich sind? Diese Masken wur- auch gerne zugestellt wird? Mehr Infos unter: den in Vorarlberg entwickelt, besitzen eine öl- und www.casagomes.at/braugarage. wasserabweisende Plasma-Beschichtung und sind bei 60° waschbar. …dass Familien, die mit dem Vorarlberger Familien- 17 pass ein ÖBB-Fernreiseticket (innerhalb Österreichs) ...dass am Samstag, 18. Juli 2020 die Biotopexkursion am Schalter kaufen, eine kostenlose Vorteilscard „Bomatschies und Küngs Maisäß - Wald, Weide, Gips Family für ein Jahr bekommen? Damit fahren Erwach- und ganz viele Insekten“ stattfindet? Treffpunkt ist um sene bis zu 50% günstiger und bis zu 4 Kinder unter 15 09:30 Uhr bei der Kirche Bartholomäberg. Die Teilnah- Jahren gratis. me ist kostenlos. Allfälliges Verbrennen im Freien Wie bereits bekannt gemacht, ist das Verbrennen von Was tun statt verbrennen? Abfällen und auch biogenen Materialien wie Holz oder Idealerweise im eigenen Garten kompostieren, als Laub im Freien grundsätzlich laut Luftreinhaltegesetz Häckselgut verwenden oder Entsorgungswege der verboten. Gemeinde nutzen. Infos dazu: Obst- und Gartenbau- Offene Feuer sind schädlich: jedes Feuer im Freien verein oder online auf umweltv.at/kompost. belastet unsere Luft und damit unsere Gesundheit. Garten- und Grünabfälle nicht z.B. an Bächen oder im Erhebliche Mengen an Schadstoffen und Feinstaub Wald entsorgen. Solche illegalen Ablagerungen sind gelangen unkontrolliert in die Atmosphäre - bei krebs- strafbar. erregenden Substanzen und Feinstaub über 1000-fach Schlagabraum aus Fällarbeiten wie Äste, Reisig usw. mehr als aus modernen Heizungsanlagen. im Wald belassen und an geeigneten Stellen ablagern. Ausgenommen vom Verbot sind lediglich folgende Asthaufen entwickeln sich zu wertvollen Kleinbioto- Situationen: pen.  Lager- und Grillfeuer aus unbehandeltem tro- Baustellenabfälle getrennt über Altstoffsammelzen- ckenem Holz oder Holzkohle tren bzw. Entsorgungsunternehmen beseitigen. Der-  Brauchtumsfeuer wie Funken artige Reststoffe dürfen ausnahmslos nicht verbrannt  Übungen zur Brand- u. Katastrophenbekämp- werden. fung Wichtig: Keine Wald- oder Flurbrände und andere punktuelles Verbrennen von geschwendetem Brandgefahren auslösen. Offene Feuer und Funken Material in schwer zugänglichen alpinen Lagen müssen immer bis zum Erkalten der Glut bewacht Verbrennen von Schlagabraum bei der Forstar- werden. Die VerursacherInnen haften grundsätzlich beit für Schäden und Löscheinsätze.    Verbrennen von nachweislich schädlings- oder krankheitsbefallenen Pflanzenteilen, wenn dies unbedingt erforderlich ist Sicherheitstipps - Sicheres Vorarlberg  Spass im Pool? Aber Sicher! bei größeren Pools eine Poolbeleuchtung in- Sicheres Vorarlberg bietet einfache Tipps, um das stallieren, damit man nachts nicht versehent- Plantschen lich hineinfällt im Schwimmbecken sicher zu gestalten:   keine Spielsachen oder Wasserspielzeuge im Pools immer absichern (Zaun, Gartentor; Ein- Wasser liegenlassen, diese animieren kleine stiegsleiter entfernen) Kinder, danach zu angeln   Plantschbecken jeden Abend entleeren  unbenutzte Pools abdecken und darauf achten, Spielsachen oder andere Hindernisse liegen dass die Poolabdeckung fest ist, sollte ein Kind lassen darauf steigen Stolperfallen am Beckenrand vermeiden, keine 18 Allfälliges   Sei achtsam! Ablenkungen, wie z.B. durchs handen sein. Besonders wichtig ist die richtige Selbst- Handy, können bei Kindern in Wassernähe fa- einschätzung. Klettersteige sind in Schwierigkeitsstu- tal enden. fen von A (einfach) bis E (extrem schwierig) eingeteilt. Schwimmen lernen ist der beste Schutz gegen „Besonders Einsteiger sollten sich langsam vorantas- Ertrinken! ten, um die eigenen Grenzen kennen zu lernen.“, empfiehlt Mario Amann von Sicheres Vorarlberg. Zu einem sicheren Klettersteigerlebnis gehört aber auch die richtige Ausrüstung. Dazu zählen Klettergurt, Helm, Klettersteigset mit Falldämpfern, Handschuhe und stabiles Schuhwerk. Außerdem ist eine richtige Seniorengerechter Wohnraum Mit zunehmendem Alter gewinnt die Sicherheit in den eigenen vier Wänden an Bedeutung. Ein Sturz kann das gewohnte Leben plötzlich unterbrechen und Verletzungen heilen nicht mehr so schnell wie in jungen Jahren. Als wirksame Maßnahmen haben sich z.B. rutschfeste Teppichunterlagen, Stufenkennzeichnun- Tourenplanung die Grundlage für jedes Bergabenteu- gen, richtiger Handlauf für Stiegen, geeignetes Schuh- er. Um den Einstieg in diese Sportart zu erleichtern, werk, Haltegriffe und rutschfeste Matten in Dusche bietet Sicheres Vorarlberg daher den Kurs „Sicher am und Badewanne bewährt. Klettersteig“ an. Am besten ist es, den Wohnraum gemeinsam mit Ex- Ein Bergführer bringt den Teilnehmern in der Theorie pertInnen anzupassen oder umzugestalten. Hilfestel- die wichtigsten Grundlagen bei, welche am Praxistag lung gibt es kostenlos bei der IfS Beratungsstelle bei einer Klettersteigbegehung geübt werden. Voraus- „Menschengerechtes Bauen“, Tel: 05 / 1755 537, setzung für die Teilnahme sind körperliche Gesund- E-Mail: menschengerechtes.bauen@ifs.at. heit und Trittsicherheit, Klettervorkenntnisse braucht es nicht. Das Mindestalter liegt bei 12 Jahren (nur in Sicher in neue Abenteuer Begleitung). Hast du schon mal einen Klettersteig ausprobiert oder hast du es dir für diesen Sommer vorgenommen? Mehr Infos zu all diesen Themen findest du unter Dann gehörst du zu den vielen begeisterten Berg- www.sicheresvorarlberg.at sportlern, die jedes Jahr dieses Hobby für sich entdecken. Unterstützt wird dies durch ein immer größer werdendes Angebot an Steigen, auch Via Ferrata (Eisenweg) genannt. Die in den Fels eingebauten Trittstufen, Eisenleitern und Stahlseile ermöglichen eine einfachere Fortbewegung in alpinem Gelände, als beispielsweise beim Sportklettern. Trittsicherheit sollte aber trotzdem vor19
  1. gapablitz
  2. gapazitig
20200401_WolfurtInfo_045 Wolfurt 14.04.2020 INFO Über die Freude am Werden und am Staunen... ...lesen Sie im Bericht des Kleintierzuchtvereins im Rahmen unseres diesjährigen Vereine-Fokus auf Seite 43 Informationszeitschrift der Marktgemeinde 45. Jahrgang | April 2020 2 2 3 4 5 5 6 6 7 7 7 7 7 8 9 10 12 14 15 16 18 20 20 21 21 22 22 23 23 24 26 27 27 28 28 29 30 31 31 32 34 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 47 48 48 48 48 48 49 49 49 50 51 51 2 Aus dem Rathaus Bürgermeister- und Wohnungssprechstunden Kostenlose Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren Blick ins Gemeindegeschehen Wolfurt hebt zämm! Informationen zur aktuellen Situation Ein großes Dankeschön Verabschiedung „Staffelübergabe“ Stefan Koch Informationen zum nächsten Geburtstagshock Kostenlose Beratung in Grundstücks- und Immobilienangelegenheiten Neue Mitarbeiterin im Gemeindeamt Kundmachung Vollversammlung der Genossenschaftsjagd Wolfurt Erfassen Sie Ihre Verlustmeldung einfach online Kalender Juli/August 2020 – Redaktionsschluss verschoben Aktuelles vom Gemeindevorstand „Wolfurt im Fokus“ Fotowettbewerb 2020 Gemeindepanorama Hinter den Kulissen des Campus Bütze Was tut die Gemeinde für Dich? Buch & Spiel Verleih Wolfurt Der Wolfurter Faschingsumzug 2020 Neues vom Cubus Umwelt Umweltwoche 2020 Wiesenbrüter brauchen Schutz und Hüter Radius 2020 verschoben Aktuelles vom ASZ-Hofsteig Wirtschaft Haberkorn ist ein ausgezeichneter Lehrbetrieb Meusburger ist „Ausgezeichneter Lehrbetrieb 2022“ Fidel Gmeiner, Papierhülsen: familienfreundlicher Betrieb Bei Böhler Fenster hat Handwerk goldenen Boden Eröffnung der Praxis Dr. Schallenberg Soziales Bürgermeister- und Wohnungssprechstunden Die Sprechstunden finden mit Vorbehalt jeweils im Rathaus Wolfurt von 18:00 - 19:30 Uhr statt. Sprechstunden von Bürgermeister Christian Natter Mittwoch, 22. April 2020 Mittwoch, 06. Mai 2020 Mittwoch, 20. Mai 2020 Mittwoch, 03. Juni 2020 Mittwoch, 17. Juni 2020 Wohnungssprechstunden von Gemeinderat Michael Pompl Mittwoch, 29. April 2020 Mittwoch, 13. Mai 2020 Mittwoch, 27. Mai 2020 Mittwoch, 10. Juni 2020 Pfarrkrankenpflege Wolfurt lässt kein Kind zurück Erfolgreicher Babysitter/innenkurs Tag der offenen Tür im Campus Bütze am Weltspieltag! Eröffnungsfeier Lerncafé Wolfurt Workshop im ÖBB Quartier Fest der Begegnung abgesagt Zusammen leben in Wolfurt Aktion Demenz - Projekte 2019 Radeln ohne Alter Neubürgerfeier im Februar Neues aus den Sozialdiensten Miteinander singen Wolfurter Köpfe - Werner Mohr Kostenlose Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren Bildung Mittwoch, 06. Mai 2020, Dr. Claus Brändle Bildungsstammtisch 2020 „Raus in die Natur“ - Bastelseite „Raus in die Natur“ - Naturerlebnisse im Kindergarten Fatt Mittelschule Wolfurt - Musik verbindet Vereine Neues von der Bürgermusik Wolfurt Feuerwehr Wolfurt Bienenzuchtverein Wolfurt-Kennelbach-Buch Die Seniorenbörse 1.000 Mitglieder stark Rassekleintierzuchtverein Wolfurt „Ure Ure Hafoloab“ - Das war die Fasnat 2020 Fototeam Digital Wolfurt feiert... SV Wolfurt - Rückblick RHC Wolfurt Wolfurt Walkers Menschen im Mittelpunkt Jubilare Geburten Verstorbene Eheschließungen Mag. Dr. phil. Richard Hinteregger verstorben Diamantene Hochzeiten Goldene Hochzeiten Liebe Hochzeitsjubelpaare! Soziale Dienste Soziale Dienste Ärzte-Nachtdienste und -Urlaube Apotheken-Dienste Aus dem Rathaus Die kostenlosen Beratungs-Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren werden von der Wolfurter Bevölkerung gerne in Anspruch genommen; daher wird dieses Beratungsangebot fortgesetzt. Sprechstunden Rechtsanwälte 18:00 - 20:00 Uhr Mittwoch, 03. Juni 2020, Dr. Nikolaus Schertler Sprechstunden Notar 18:00 - 19:00 Uhr Mittwoch, 20. Mai 2020, Dr. Kurt Zimmermann Die Sprechstunden finden jeweils im Rathaus Wolfurt statt. Notariatsverteilung bei Todesfällen Zur Abwicklung der Verlassenschaften nach Todesfällen von Familienangehörigen wurden vom Bezirksgericht Bregenz die Notare für folgende Termine nominiert: Unter Vorbehalt der neuen Verteilungsordnung Syntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight des Jahres 2020! Bregenz Dr. Gerhard Mayer Jänner/Juli Dr. Ivo Fussenegger Februar/August Mag. Valentin Huber-Sannwald März/September Dr. Michael Gächter April/Oktober Dr. Kurt Zimmermann Mai /November Mag. Christoph Winsauer Juni/Dezember Blick ins Gemeindegeschehen Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, das Virus Covid-19 hatte uns in den vergangenen Wochen fest im Griff. Wir alle befanden uns – und befinden uns wahrscheinlich heute noch – im Ausnahmezustand. Auch für die meisten unserer Firmen waren die vergangenen Wochen sehr fordernd. Für einige wird auch der Rest dieses Jahres durchwegs nicht einfach sein. Aber es hat sich eindeutig gezeigt, dass unsere Unternehmen auf guten Beinen stehen und bestens organisiert sind. Einige mussten auf Kurzarbeit umstellen, wenige mussten auch Mitarbeiter/innen entlassen, meistens mit einer Wiedereinstellungsgarantie. Alle bemühen sich, ihre Belegschaften zu halten und geben damit einerseits vielen Wohl jede und jeder von uns, ob im priva- Familien in dieser schwierigen Zeit ein Gefühl der Sicherheit, aber auch anderseits ten oder geschäftlichen Bereich, musste wollen sie gerüstet sein, um wieder voll durchstarten zu können. mit bis dato unbekannten Herausforderungen umgehen und Lösungen suchen. Diese „Corona-Zeit“ brachte uns aber auch etwas Erfreuliches. Sie hat uns gelehrt, wieder mehr aufeinander und auch auf unsere eigene Gesundheit zu achten, unsere Eine positive Erfahrung war trotz allen schöne Natur zu schätzen und bewusst auf die regionalen Angebote unserer vielen Belastungen zu sehen, wie schnell sich die lokalen Produzenten zu achten und entsprechend einzukaufen. Ich hoffe sehr, dass Menschen auf die neue Situation einge- diese wiederentdeckten Werte erhalten bleiben! stellt hatten und die Auflagen und Empfehlungen der Bundes- und Landesregie- Der Frühling hat uns in den letzten Wochen regelrecht überfallen und mit seiner rung ernst genommen und befolgt haben. ganzen Pracht erfreut. Wir alle sehnen uns danach, wieder unsere Verwandten und Freunde bei einem gemütlichen Grillfest treffen zu können, oder auf einen geselligen Nur durch diese gemeinsame Disziplin ist Besuch bei einem unserer Wolfurter Gasthäuser. Damit dies bald wieder möglich ist, es uns gelungen, etwas schneller wieder gilt es auch weiterhin, die Anordnung zu befolgen und achtsam zu bleiben. ins normale Leben zurückzukommen, als das in anderen Ländern der Fall zu sein scheint. Ich wünsche Ihnen allen alles Gute und bleiben Sie gesund! Blick ins Gemeindegeschehen 3 Wolfurt hebt zämm! Erfreulicherweise gibt es in unserer Gemeinde viele Menschen, die sich in der Nachbarschaft zusammenschließen, einander unterstützen und helfen! Seit Mitte März ist die Marktgemeinde Wolfurt aufgrund der Bereit- Es wurden Einkäufe erledigt, Gespräche über den Gartenzaun oder schaft vieler Helferinnen und Helfer in der Lage allen Personen, die am Fenster geführt und auch professionelle Hilfe wie Krankenpflege keine Möglichkeit für Unterstützung durch Nachbarn oder Familien- und Essen auf Rädern organisiert. In vielen Straßen und Wohnanlagen mitglieder haben, einen Dienst anzubieten, der die notwendigen findet auch direkte Nachbarschaftshilfe statt. Ich bin sehr stolz, dass Einkäufe bzw. Besorgungen erledigt. unsere Dorfgemeinschaft funktioniert! Nützen Sie diesen Service auch in Zukunft und melden Sie sich bei Mein Appell an alle Personen, die Vorerkrankungen oder ein ge- Manuela Bundschuh im Gemeindeamt unter der Tel. 05574 6840-15 schwächtes Immunsystem haben: Bleiben Sie weiterhin zu Hause, bzw. 0699 16840 015 oder per Mail manuela.bundschuh@wolfurt.at. nehmen Sie Hilfe für Versorgungsdienste in Anspruch oder melden Ganz nach unserem Motto: Wolfurt hebt zämm! Sie sich bei der Gemeinde. Die Hilfsbereitschaft unserer Wolfurterinnen und Wolfurter ist sehr Inzwischen haben sich über 60 Personen für die Nachbarschaftshilfe gemeldet. Auch die Pfadfinder und das Kindergartenpersonal stehen für Hilfseinsätze bereit. Euch allen ein groSyntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight ßes DANKE! groß. Gerne erledigen sie die Einkäufe, Apothekenbesuche, führen Gespräche mit Ihnen über Zaun, Fenster oder Telefon und gehen mit Ihrem Hund Gassi. hebt zemm! hebt zemm! EINKAUFS– UND BRINGDIENSTE FÜR BESONDERS GEFÄHRDETE WOLFURTERINNEN UND WOLFURTER! EINKAUFS– UND BRINGDIENSTE FÜR BESONDERS GEFÄHRDETE WOLFURTERINNEN UND WOLFURTER! Hilfe für Wolfurterinnen und Wolfurter, die aufgrund der aktuellen Situation Zuhause bleiben müssen TELEFONHOTLINE (AUCH PER SMS ODER WHATSAPP ERREICHBAR): 0699/16840 015 4 Blick ins Gemeindegeschehen TELEFONHOTLINE (AUCH PER SMS ODER WHATSAPP ERREICHBAR): 0699/16840 015 Ein großes Dankeschön Es wird uns allen viel abverlangt und ich möchte uns für die kommenden Tage und Wochen die nötige Gelassenheit, viel Gesundheit und Durchhaltevermögen wünschen! Informationen zur aktuellen Situation In Bezug auf die weitere Vorgangsweise hinsichtlich Vorschriften und Beschränkungen sind Informationen zu Öffnungszeiten der Gemeindeeinrichtungen wie Rathaus, Altstoffsammelzentrum Hofsteig, Grünschnittsammelplatz (Lauteracher Straße), öffentlichen Plätzen und Terminen bzw. Veranstaltungen stets aktualisiert unter www.wolfurt.at. Grundsätzlich gilt: Ich bedanke mich bei allen, die in Bezug auf Anweisungen und Maßnahmen verantwortungsbewusst Folge leisten! die in dieser herausfordernden Zeit freiwillig Hilfe und Unterstützung leisten! Ich bedanke mich bei allen, die in dieser angespannten Zeit Familie, Kinderbetreuung und Beruf unter einem Dach vereinbaren! die für alte und kranke Menschen gesundheitliche Pflege und medizinische Versorgung leisten! Sportanlagen, Vereinslokale, Spielplätze und öffentliche Plätze der Begegnung sind momentan noch geschlossen. Die in dieser Ausgabe der Wolfurt Information kommunizierten Veranstaltungen und andere Termine gelten unter Vorbehalt. Aktuelle und wichtige Informationen zum Corona-Virus, u.a. vom Land Vorarlberg, Sozialministerium und Pressemeldungen der Vorarlberger Landeskorrespondenz sind ebenfalls ersichtlich auf www.wolfurt.at. Ich bedanke mich bei allen, die tagtäglich unsere Grundversorgung sichern und die kritische Infrastruktur aufrechterhalten! die bewusst und heimisch konsumieren und so nachhaltig in unsere Wirtschaft investieren! Die Kinderbetreuungseinrichtungen Campus Bütze und Kindervilla bleiben für diejenigen geöffnet, denen es nicht möglich ist, die Kinder zu Hause zu betreuen. Um sich auch kreativ zu Hause beschäftigen zu können, wurde von den Wolfurter KindergartenTeams eine Vielzahl an Ideen in Form von Bastelanleitungen, Videos, Liedern und Spielmöglichkeiten entwickelt. Diese werden stets aktualisiert und sind auch auf unserer Homepage www.wolfurt.at zu finden. Danke an euch für euer Engagement und eure Kreativität! Geschäfte, die geöffnet sind, einen Lieferservice bzw. OnlineServices anbieten, sind auf www.wolfurt.at aufgelistet. Auch hier gilt unser Motto: „Wolfurt hebt zämm!“ Unterstützen auch Sie die lokalen Betriebe! Blick ins Gemeindegeschehen 5 Verabschiedung „Staffelübergabe“ Stefan Koch Informationen zum nächsten Geburtstagshock Der traditionelle Geburtstagshock für unsere Geburtstagskinder der Monate Jänner, Februar und März 2020, angekündigt auf Dienstag, den 21. April 2020, muss leider verschoben werden. Sobald es die aktuelle Situation erlaubt, wird selbstverständlich in geselliger Geburtstagsrunde nachgefeiert. Der Termin wird frühzeitig kommuniziert und eine schriftliche Einladung erfolgt zeitgerecht per Post. Vizebürgermeisterin Angelika Moosbrugger bedankt sich im Namen der Marktgemeinde Wolfurt für die immer faire und tolle Zusammenarbeit mit Integra, im Speziellen mit Stefan Koch. Seit 1. November hat Hartwig Maier die Position des Geschäftsführers der Integra Vorarlberg gem. GmbH übernommen. Er war zuvor sieben Jahre betriebswirtschaftlicher Leiter und Prokurist bei der aks gesundheit GmbH. Ab Anfang Februar hat Amanda Ruf, ehemalige Geschäftsführerin des Vereins Amazone, die Prokura für Bildung, Beratung und BetreuunSyntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight g übernommen. Stefan Koch wünsche ich alles Gute in seinem neuen Aufgabenfeld. Sein Wunsch nach Veränderung möge ihm Freude, Glück und Erfolg bringen! 6 Blick ins Gemeindegeschehen Kostenlose Beratung in Grundstücksund Immobilienangelegenheiten Richard Richter, der gerichtlich beeidete Ortssachverständige für Immobilien, wird sein Wissen und seine Berufserfahrung den Bürgern und Bürgerinnen kostenlos zu folgenden Beratungs- Neue Mitarbeiterin im Gemeindeamt terminen zur Verfügung stellen: Rathaus Wolfurt, 18:00 - 20:00 Uhr, Mittwoch, 27. Mai Kundmachung Vollversammlung der Genossenschaftsjagd Wolfurt In der Faschingszeit verabschiedete sich Caroline Kauth, Bürgermeistersekretärin, in die Karenz. Nach einem sehr aufwändigen Auswahlverfahren fiel die Entscheidung der Nachbesetzung auf Heidi Graninger. Heidi ist Jahrgang 1972 und wohnhaft in Hittisau. Davor war sie u.a. über 10 Jahre lang an der FH Vorarlberg erst im Bereich Information Services, dann im Studiengang Inter Media und zuletzt im Fachbereich Technik als Assistentin im Marketing und Administratorin tätig. Heidi ist als neue Bürgermeistersekretärin verantwortlich für Aufgrund der aktuellen Situation bezüglich des Corona-Virus muss jegliche Terminplanung und Korrespondenzen des Bürgermeis- auch die Vollversammlung der Genossenschaftsjagd verschoben ters und unterstützt unter anderem bei der Erstellung der Wolfurt werden. Der neue Termin im Herbst wird selbstverständlich zeitge- Information. recht bekanntgegeben. Wir danken für das Verständnis! Bürgermeister Christian Natter www.fundamt.gv.at. Erfassen Sie Ihre Verlustmeldung einfach online Veranstaltungskalender für Juli/August 2020 – Redaktionsschluss verschoben Der Redaktionsschluss für den Juli/August-Kalender wird einmalig auf den 5. Juni vorverlegt. Generell ist der Redaktionsschluss der gedruckten Veranstaltungskalender „Demnächst“ in Wolfurt der 10. des Vormonats. Nur die Juli/August-Kalender erscheinen jedes Jahr zusammen als eine Ausgabe. Der Redaktionsschluss hierfür ist normalerweise der 10. Juni. Dieses Jahr muss der Redaktionsschluss für den Juli/AugustKalender wegen interner Terminkollisionen vorverlegt werden. Der Hier können Bürger/innen selbst orts- und zeitunabhängig nach neue Redaktionsschluss für den Juli/August-Kalender 2020 ist der verlorenen Gegenständen suchen bzw. Verlustmeldungen eingeben. 5. Juni. Ihr Vorteil Wir bitten alle Veranstalter darum, die geplanten Veranstal- Wenn Sie eine Verlustmeldung online speichern, können Sie sicher tungen in den beiden Sommermonaten rechtzeitig bis 5. Juni an sein, dass sich das Fundamt Wolfurt bei Ihnen telefonisch oder per tina.huetterer@wolfurt.at zu schicken bzw. über den Veran- Mail meldet, sobald ein auf Ihre Beschreibung passender Gegen- staltungskalender auf der Homepage www.wolfurt.at einzu- stand im Fundamt abgegeben wird. reichen, wenn die Termine im Kalender abgedruckt werden sollen. Weiterer Kontakt: dunja.preuss@wolfurt.at, Tel.: 05574 6840-26 Vielen Dank für die Mithilfe! Aus dem Rathaus 7 Aktuelles vom Gemeindevorstand Ein kurzer Überblick der Gemeinderäte über aktuelle Geschehnisse, neue Projekte, Änderungen, o.Ä. Gemeinderat für Infrastruktur Paul Stampfl > Vermessung und Implementierung des neuen Ortshöhennetzes Gemeinderätin für Bildung und > Projektausschreibungen im Bereich Tiefbau > Begehung der Gerinne und Gräben Kultur Angelika Moosbrugger Gemeinderätin für Soziales Miteinander sortverantwortliche für Bildung und Kultur: Yvonne Böhler Covid-19 reagiert haben und sich auf das „Wolfurt mit Kindern“ und „Generation plus“ große Abenteuer „Distance Learning“ mit > Organisation des Frühstückservice für pfle- großem Elan eingelassen haben. gende Angehörige > Danke! An unser Kindergarten- und Kin- > Koordination von Veranstaltungen „Aktion > Danke an unsere Wolfurter Vereine, dass derbetreuungspersonal, das Kinder und El- Demenz“ ihr so schnell reagiert habt und offen wart Aus gegebenem Anlass eiSyntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight nen Dank als Res- Gemeinderätin für Jugend, Sport, > Danke! An unsere Schulen, die kompetent und rasch auf die besondere Situation durch > Organisation Neuauflage der Broschüren Eigenverantwortung Christine Stark tern sicher durch die turbulente Zeit beglei- für die Einschränkungen, die auch euer Ver- teten und Ansprechpartner/innen blieben, einsleben betrifft; seien es die abgesagten die die Familien mit Tipps und Hilfen für zu- Veranstaltungen oder auch das Training. hause versorgen. Danke an euch, dass die Zusammenarbeit so > Danke! Allen im Rathaus, die zu jeder (Un-) gut funktioniert und für euer Verständnis! zeit den pädagogischen Einrichtungen mit Gemeinderat Rat und Tat zur Seite standen, zuverlässig für Mobilität, alle Informationen weitergaben und bei der Umwelt, e5 Umsetzung aktiv mithalfen. > Danke! Allen Kulturvereinen und -veran- Robert Hasler durchzuführen, reagierten - auch wenn es Coronavirus oft sehr wehtat und viele Vorbereitungsstun- Die Landschaftsreinigung sowie die Wolfur- den auf Eis gelegt werden mussten. ter Fahrradbörse werden voraussichtlich erst > Euer Dabeisein ermöglichte uns erst, unser 2021 wieder stattfinden. Auch der Start des > Derzeit findet keine Sprechstunde statt. großes laufendes System kräftig auf ein für Radius Fahrradwettbewerb wurde auf unbe- In dringenden Wohnungsangelegenheiten alle gesundes Maß „herunterzudrosseln“, stimmte Zeit verschoben, siehe S. 22. können Sie mich unter Tel. 0699 16840 907 damit wir später mit Schwung, neuen Ein- > Umweltwoche 2020 in Planung erreichen. sichten und gesund wieder einsteigen kön- Veranstaltungen im Rahmen der Umwelt- > Das Fest der Begegnung musste leider ab- nen. Wir können alle stolz auf uns sein! woche in Wolfurt finden Sie auf S. 18. gesagt werden. Mehr Infos auf S. 28. Gemeinderat für Wohnen, staltern, die umsichtig und unbürokratisch auf die Aufrufe, keine Großveranstaltungen > Abgesagte Veranstaltungen aufgrund des Zusammenleben 8 Aus dem Rathaus Michael Pompl Fotowettbewerb 2020 Dieses Jahr stehen unsere Gemeinde-Medien unter dem Motto „Wolfurt im Fokus“. Sei es ein Selfie in Wolfurt, ein Foto von einer vergangenen Veranstaltung oder unserer Landschaft – durchstöbern Sie Ihr Fotoarchiv oder schießen Sie beim Spaziergang ein neues Foto. Ob Schnappschuss oder perfekt ausgeleuchtetes Foto - Senden Sie uns einfach Ihr Lieblingsfoto von Wolfurt im .jpg-Format an tina. huetterer@wolfurt.at und machen Sie mit bei unserem Wolfurt-Gewinnspiel! Die Fotos können Sie bis zum 13. Mai einsenden, damit sie in der Juni-Ausgabe erscheinen. Ein großes Dankeschön für die ersten tollen Fotos! Eine fachkundige Jury bewertet die eingesendeten Fotos am Jahresende. Die Gewinner/ innen werden in der Februar-Ausgabe 2021 bekanntgegeben. Die ersten 6 Plätze gewinnen eine exklusive Schlossführung mit Begleitung durch Bürgermeister Christian Natter und einem anschließenden Umtrunk im Innenhof. Mit der Einsendung eines Fotos wird der Veröffentlichung des Namens und des Fotos in den Gemeinde-Medien (Wolfurt Information, Facebook, Homepage) zugestimmt. Die ersten Wir wünschen allen Teilnehmer/innen viel Fotos hat uns Erfolg und freuen uns auf viele Wolfurt- Josef Thaler Fotos! zugesandt. Aus dem Rathaus 9 Ein Interview Hinter den Kulissen des Campus Bütze Der Kindercampus Bütze wurde in diesem Schuljahr fertiggestellt und wird voraussichtlich im Juni 2020 offiziell eröffnet. Vizebgm.in Angelika Moosbrugger und Jutta Nenning, Umsetzungsverantwortliche von Seiten der Gemeinde, geben einen kleinen Überblick über das Projekt: Wann wurde erstmals darüber nachgedacht, den Campus Bütze umzusetzen? Die ersten Gespräche über eine Sanierung gab es bereits 2008. Im Jahr 2015 konnte dann das Wiener Architekturbüro Schenker Salvi Weber den EU-weiten Wettbewerb für sich entscheiden. Der Bau und die Sanierung fanden dann von April 2017 bis Herbst 2019 statt. Die Immobilienabteilung blickt auf eine bewegte 5-jährige Projekt- und Bauzeit für den Campus Bütze Syntax Warning: Invalid Font Weight zurück. Zahlreiche Besprechungen mit den Nutzern, Wettbewerbsvorbereitungen, Jury, Planungsbesprechungen, Umplanungen um Kosten einzusparen, Adaptierung der alten Feuerwehr als Ausweichschule, Baubeginn und Bau in zwei Bauabschnitten während der Schulbetrieb weiterlief, Bauabschluss und Einjustierung der Gebäudetechnik. Was ist die Besonderheit des neuen Kindercampus? Das Gebäude wurde für die Menschen gebaut und nicht für ein besonderes pädagogisches Konzept. Vieles soll jetzt und in Zukunft darin stattfinden können, Änderungen sollen möglich sein. Ein großer Vorteil ist, dass sich Kleinkindbetreuung, Kindergarten und Volksschule unter einem Dach befinden. Damit gestaltet sich der Übergang in die Schule fließender und Synergien, wie die gemeinsame Verwendung von Räumlichkeiten und Geräten, werden leicht möglich. Gab es Schwierigkeiten beim Bau und bei der Sanierung des Gebäudes? Während der Bauphase lief der Betrieb der Schule und Kindergärten normal weiter, was teilweise eine Herausforderung darstellte. Auf Architektenseite stellte insbesondere die Aufgabe, über die bestehende Turnhalle zu bauen, eine statische Herausforderung dar. Nach dem Vorentwurf musste aufgrund des Kostendrucks einiges „komprimiert“ werden. Auch die nachhaltige, langlebige und giftfreie Materialwahl und der konstruktive Aufbau mussten auf die energetischen Anforderungen abgestimmt werden. 10 Gemeindepanorama Worauf wurde beim Bau und der Sanierung des Campus besonders Wert gelegt? Das Gebäude sollte nicht nur ästhetisch ansprechend und praktisch sein, sondern auch das nachhaltige Bauen und Sanieren war ein großes Augenmerk. Der Campus sollte nach dem Kommunalen Gebäudeausweis (KGA) errichtet und saniert werden. Konnten der nachhaltige Neubau und die Sanierung umgesetzt werden? Ja! Der Campus Bütze wurde von der Initiative „klimaaktiv“ des Bundesministeriums für beide Bereiche, den Neubau und die Sanierung, mit Gold ausgezeichnet. Für den Neubau erreichten wir 917 von 1.000 Punkten und für die Sanierung sogar 952 Punkte. Mit dem klimaaktiv-Qualitätszeichen werden neben der Energieeffizienz, die Planungs- und Ausführungsqualität, die Qualität der Baustoffe und Konstruktion sowie zentrale Aspekte zu Komfort und Raumluftqualität eines Gebäudes beurteilt und bewertet. Beim Kommunalen Gebäudeausweis Vorarlberg (KGA) haben wir gesamt 970 von 1.000 Punkten erreicht. Für den KGA werden die Prozess- und Planungsqualitäten, Energie und Versorgung, Gesundheit und Komfort sowie Baustoffe und Konstruktion von Kommunalgebäuden bewertet. Über diese Auszeichnungen für unseren Campus freuen wir uns sehr! Wie würdet ihr nun den neuen Campus beschreiben? Das Ergebnis ist ein wundervoller Ort der Begegnung. Die Schulklassen und die offen gestalteten Lernzonen, die nun nach der Sanierung alle auf einem Stockwerk liegen und viel Raum für entspanntes Lernen bieten. Der offene Kindergarten mit der Kleinkindbetreuung, der Architektur: Schenker Salvi Weber, Wien über einen großzügigen, zentralen Treffpunkt „Dorfplatz“ verfügt und dennoch für ausreichend Rückzugsmöglichkeiten sorgt. Der gemeinsame Eingangsbereich für alle Kinder und Eltern, der mit einem Elterncafé ausgestattet wurde, um die Kontakte zwischen den Eltern zu fördern. Und nicht zuletzt der Vorplatz mit seiner schiefen Ebene mit der anschließenden Begegnungszone, der täglich zahlreichen Kindern eine Fläche bietet, auf der sie gefahrlos Scooter, Skateboard und Rad fahren können. Momentan, in einer Zeit in der wir gezwungen sind, uns in unsere Häuser und Wohnungen zurückzuziehen, wird uns verstärkt bewusst, wie wichtig großzügige Orte der Begegnung sind. Bauzeit: April 2017 – Herbst 2019 Bruttogeschossfläche: ca. 7200 m² Mit dem Campus Bütze ist es uns und den Architekten Schenker Salvi Weber gelungen, einen solchen Wohlfühlort für Drinnen und Draußen zu schaffen. Wir sagen auch auf diesem Weg ein großes Danke allen Beteiligten von der Planung über die fachliche Begleitung bis zur Umsetzung und freuen uns schon auf den Syntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight Tag der offenen Tür! Kosten: rund 13 Millionen Euro netto Gemeindepanorama 11 Was tut die Gemeinde für Dich? Buch & Spiel Verleih Wolfurt Wie viele Mitarbeiter/innen hat die Bücherei? An zwei Vormittagen während der Sommer- Im Buch & Spiel arbeiten aktuell sieben Frauen, die für die unterschiedlichen Bereiche zu- ferien bieten wir ein Programm für die Feri- ständig sind: Bücher, Spiele, Zeitschriften und Hörbücher. Evi Winder ist inzwischen 23 Jahre enbetreuung an. Jeden ersten Freitag im dabei und Sybille Hopfner hat heuer ihr 20. Jahr in der Bücherei. Monat wird für die 3- bis 5-Jährigen vorgelesen. Unsere Spiele können jeden ersten Was sind die Hauptaufgaben im Buch & Spiel? Montag und jeden zweiten Mittwoch im Wir stellen ein breites Lese-, Spiel- und Hörangebot kostengünstig und niederschwellig für Monat ausprobiert werden. alle Altersgruppen zur Verfügung. Im Laufe jeden Jahres werden etwa 10 % des Bestandes neu Ganz nebenbei planen wir Veranstaltungen erworben. Für die Ausleihe werden die Neuzugänge katalogisiert und eingebunden. für die landesweite Umweltwoche. Spiele werden eigens aufbereitet, mit einer Inhaltsliste zur leichteren Kontrolle, und manche In diesem Jahr dürfen sich alle auf insgesamt Spieleteile werden verstärkt. zwei Veranstaltungen in Kooperation mit Zusätzlich zu den Neuerwerbungen (Neuankauf = 2000) werden wöchentlich Bücher und dem Obst- und Gartenbauverein Wolfurt und Filme von der Landesbüchereistelle ausgeliehen, die in unseren eigenen Bestand eingepflegt dem Biohof Kohler in Buch freuen. und natürlich auch nach einem halben Jahr Ausleihzeit wieder herausgesucht und retourniert Fast schon eine Tradition sind unsere be- werden müssen. Im Jahreslauf sind das etwa 1.700 Medien. Auf diese Weise ist ein wech- wirteten Nachmittage im Jahreslauf, bei selndes Angebot gewährleistet. Dazu kommen 53 Zeitungsabos, die das Angebot monatlich denen wir aus auch immer wieder etwas regelmäßig ergänzen. Neues ausdenken: Neben der Bestandpflege ist uns ein freundlicher Umgang mit unseren Besucher/innen und > Welttag des Buches > Weltspieltag > Österreich liest Woche > Sommerferienbeginn > Weihnachtseinstimmung gute Beratung wichtig. In den letzten Jahren wurde das Buch & Spiel auch zu einem Treffpunkt. Nicht bekannt, aber trotzdem so wichtig: Welche Arbeiten werden „nebenzu“ noch erledigt? 12 Dazwischen, dann wirklich schon ganz ne- Immer mal wieder passiert ein Missgeschick: ein Riss im Buch, ein Spieleteil reißt ein, etc. benbei, gibt es Architekturführungen, An- Spiele werden nach jeder Ausleihe kontrolliert und bei Bedarf repariert. Wir sind dankbar für fragen von weiteren Ortsgruppen (Senioren, einen Hinweis bei der Rückgabe, dass etwas zu tun ist. Ja – und natürlich wird der Bestand Lerncafé, Pfadis, …), ob wir etwas mit ihnen mindestens einmal im Jahr durchgeputzt. gemeinsam tun könnten. Jedes Jahr werden die Kindergärten und Volks- und Mittelschüler/innen zu einem neu aufbe- Alles das muss organisiert und natürlich reiteten Thema eingeladen. Das sind 25 Veranstaltungen mit rund 800 Kindern und Jugend- auch beworben werden. Langweilig wird es lichen, die uns außerhalb der Öffnungszeiten besuchen. uns bei dieser Vielfalt jedenfalls nicht. Gemeindepanorama Wie viele Bücher gibt es in der Bücherei? Wie läuft eine Mitgliedschaft im Buch & Spiel ab? Insgesamt haben wir 20.800 Medien, wobei der Hauptteil auf den Man füllt ein Anmeldeformular mit den Kontaktdaten aus, bestätigt Kinder- und Jugendbüchern liegt, gefolgt von Belletristik, Sach- mit der Unterschrift die wahrheitsgemäßen Angaben. Das Anmelde- büchern und Hörbüchern. Inzwischen haben wir etwa 300 fremd- formular beinhaltet auch die Nutzungsbedingungen und steht übrigens sprachige Bücher vorrätig. Und auch unsere Spieleauswahl mit auf unserer Website (www.buechereiwolfurt.at/benutzerinformationen) 1.200 Exemplaren kann sich sehen lassen. vorab zum Download zur Verfügung. Danach wird eine Leserkarte ausgestellt. Syntax Warning: Invalid Font Weight Mit dieser Karte kann man dann sofort ausleihen. Kann man auch E-Books über das Buch & Spiel ausleihen? Gibt es Möglichkeiten zur Recherche (PCs, etc.)? In unserem Online-Katalog sind neben unserem eigenen Bestand Wie schon erwähnt haben wir einen Onlinekatalog, der über unsere die E-Books der mediathek-vorarlberg.at gelistet. Mit unserem Website verlinkt ist. In diesem kann man von Zuhause aus unseren Leseausweis kann jede und jeder diese nutzen. Bestand durchforsten, selbständig Medien verlängern und auch Reservierungen vornehmen. Vor Ort haben wir einen eigenen Recher- Wie läuft das Ausleihen eines Buches ab (Kosten, Dauer, etc.)? che-Computer für unsere Nutzer/innen, den viele auch benutzen, um sich den Standort des Buches anzeigen zu lassen. In der Regel sind unsere Medien für drei Wochen ausleihbar. Bei fährt man mit der Jahreskarte, die für die gesamte Familie € 27,00, Kann man Buch- oder Medienwünsche für das Sortiment anbringen? Erwachsene € 18,00, Kinder und Jugendliche € 9,00 kostet. Gleich rechts neben dem Eingang auf dem Tresen liegt unser Darüber hinaus haben DVDs (Filme) eine Gebühr von € 2,50 und Wunschbuch. Und wer da reinschaut, sieht bei fast allen Einträgen den Großspiele kosten € 3,00 pro Woche. Vermerk „kommt“. Wir reagieren da sehr rasch und informieren einer Einzelausleihe verrechnen wir pro Medium € 1,00. Günstiger die Nutzer/in, sobald das gewünschte Medium zur Verfügung steht. Do | 23 | 04 Di | 26 | 05 Fr | 05 | 06 Di | 02 | 06 Welttag des Buches Weltspieltag Umweltwoche Umweltwoche Buchstabensuche und Flohmarkt Ratespiel Essbare Pflanzen mit dem Biohof Kohler aus Buch Pflanztöpfe selbst gemacht mit dem OGV Wolfurt Gemeindepanorama 13 Der Wolfurter Faschingsumzug 2020 Ein großes Dankeschön an die Läbbe und alle Helfer/innen für die tolle Organisation des diesjährigen Faschingsumzugs! Dieses Jahr waren zahlreiche, kreative Gruppen dabei und die Stimmung der Besucher/ innen war sehr ausgelassen. Ein weiteres Dankeschön auch an unsere Kindergruppen der Wolfurter Kindergärten und Schulen, die sich wieder spannende Themen ausgedacht und tolle Kostüme gebastelt haben! 14 Gemeindepanorama Neues vom Cubus Seit Herbst 2018 managt das Team von PEERfect events den Cubus, unterstützt die Veranstalter, koordiniert das gesamte Cubus-Team und all jene Partner, welche ihren Teil zu einer gelungenen Veranstaltung beitragen. Regionalität bei den Partnern und Künstlern steht bei der Organisation und Planung immer im Fokus. Nun stellt ihr euch sicher die Frage, welche Art von Veranstaltungen finden im Cubus statt? Neben den klassischen Events wie Bälle, Weihnachtsfeiern, Vorträge oder Messen plant und begleitet das Team von Karin Peer auch exklusive Veranstaltungen und bringt so bekannte Firmen nach Wolfurt. Anfang dieses Jahres stand sogar der neue E-Porsche auf der Cubus Bühne. Wie sie das geschafft haben? Karin und ihr Team beantworten euch diese Frage bestimmt gerne persönlich. Auch öffentliche Veranstaltungen finden immer mehr Anklang. Durch die Zusammenarbeit mit Showfactory stehen im Herbst 2020 der bekannte Kabarettist „Willy Astor“ - und im Dezember „The Original USA Gospel Singers & Band“ auf der Cubus Bühne. Tickets sind über oeticket.com erhältlich. Aktuell plant das Team von PEERfect events im Frühjahr 2020 eine atemberaubende Burlesque Show. Auch Pointen & Püree – das ist gutes Essen kombiniert mit guter Unterhaltung – steht für 2020 auf dem Programm. Details folgen. Management PEERfect events, Karin Peer & Stefanie Lässer Kulinarik Meyer‘s Genussfabrik, Roland Meyer Technik Bühne l Licht l Ton, Christian Hartmann M&M Veranstaltungstechnik, Martin Matt & Marco Feldmann Veranstaltungen 24.11.2020 Willy Astor 05.12.2020 The Original USA Gospel Singers & Band Tickets oeticket.com Für all diese Veranstaltungen braucht es auch ein starkes Team – dieses stellen wir euch gerne vor: Kulinarisch werden die Gäste von Meyer’s Genussfabrik verwöhnt. Roland Meyer und sein Team kreierenSyntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight kulinarische Köstlichkeiten für jeden Anlass. Abgerundet wird jedes Event mit der passenden Licht- und Tontechnik. In der Technik sind Christian Hartmann von Bühne l Licht l Ton, sowie Martin Matt und Marco Feldmann von M&M Veranstaltungstechnik die perfekten Partner. Die Fäden im Hintergrund zieht Karin Peer von PEERfect events. Gemeindepanorama 15 Umweltwoche 2020 Die Vorarlberger Umweltwoche 2020 findet dieses Jahr von Montag, den 1. Juni bis zum Donnerstag, den 11. Juni statt. Die Schwerpunkte der diesjährigen Umweltwoche sind: Klima, Tiere und bunte Vielfalt. Auch in Wolfurt finden im Rahmen der Umweltwoche einige Veranstaltungen statt. Sie betreiben eine Ölheizung und haben gehört, dass die Bundesregierung plant, den Austausch von alten Ölkesseln durch neue Ölkessel in wenigen Jahren zu verbieten? Das ist kein Grund zur Panik, aber ein Anlass, darüber nachzudenken, welches alternative Heizsystem Sie in Zukunft einsetzen möchten. Wir unterstützen Sie gerne bei den Vorbereitungen dieser Entscheidung. Kommen Sie zum kostenlosen „Öl raus – was rein?!“ Infoabend am 02. Juni 2020 um 19:30 Uhr in der Mittelschule Wolfurt. Ein Energieprofi des Energieinstitut Vorarlberg informiert Sie über alle gängigen Heizungssysteme und bietet eine produktneutrale Entscheidungshilfe bei der Heizungswahl. Zudem erfahren Sie, welche aktuellen Förderungen auf Sie warten, wenn Sie von Öl auf ein alternatives Heizsystem wechseln. Ölheizung raus – was rein?! Wann: 02. Juni 2020, 19:30 Uhr Wo: Mittelschule Wolfurt, Schulstraße 2 Welche Heizung passt zu meinem Haus? Energieverbrauch, räumliche Gegebenheiten und technische Voraussetzungen begünstigen manche Heizsysteme und machen andere ineffizient und teuer. Wir zeigen, welche Heizung zu welchem Haus passt. Und welche Heizung passt zu mir? Investitions- und Brennstoffkosten, Förderungen, Bedienkomfort, Versorgungssicherheit, Nachhaltigkeit, Umweltauswirkungen? Wir zeigen Ihnen, welches Heizsystem Ihren persönlichen Ansprüchen gerecht wird. Über den Referenten Michael Braun, Leiter des Fachbereichs Erneuerbare Energie und Haustechnik am Energieinstitut Vorarlberg, gibt einen Überblick über die wesentlichen Eigenschaften der gängigen Heizsysteme und die wichtigsten technischen Grundlagen. Er informiert Sie über die aktuellen Förderungen und zeigt, wie Sie Ihre Heizungswahl verfeinern können. Das e5-Team Wolfurt in Kooperation mit den e5-Hofsteiggemeinden Hard, Kennelbach, Lauterach und Schwarzach, sowie dem Energieinstitut Vorarlberg laden alle Interessierten zu diesem informativen Abend herzlich ein. 16 Umwelt Wiesenvögel bebrüten ihre Gelege am Boden im Schutz der Vegetation in offenen, gehölzarmen Riedgebieten. Nur extensiv bewirtschaftete Flächen mit späten Mahdterminen im Herbst und einem reichhaltigen Nahrungsangebot bieten diesen Spezialisten geeignete Bedingungen. Durch den Landschaftswandel, insbesondere die Nut- Das Wolfurter Ried beliebter Erholungs- und wertvoller Naturraum Fahrradexkursion ins Wolfurter Ried zungsintensivierung, haben sie einen bedeutenden Teil ihrer Lebensräume bereits verloren, weshalb einige Arten schon verschwunden oder in ihrem Bestand bedroht sind. Insbesondere zur Brutzeit und während der Aufzucht ihrer Jungen reagieren Wiesenbrüter äußerst sensibel auf plötzliche Störungen. Erahnen Altvögel Gefahren durch Menschen oder freilaufende Hunde, fliegen sie auf und versuchen von ihrem Nest abzulenken oder es zu verteidigen. Das kostet die Eltern viel Energie und setzt die allein gelassenen Jungvögel allerlei Gefahren aus. Zum Schutz der stark gefährdeten Wiesenvögel werden fortlaufend Maßnahmen zur Lebensraumverbesserung im Wolfurter Ried umgesetzt. Darüber hinaus ist jedoch ein respektvolles Verhalten Streuewiesen sind extensiv bewirtschaftete Feuchtwiesen, die nicht aller Gebietsbesuchenden unbedingt notwendig: Für störungs- gedüngt und nur einmal im Herbst gemäht werden. Das Mahdgut empfindliche Tierarten ist es besonders wichtig, dass das Wege- wird überwiegend als Einstreu in TieSyntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight rställen verwendet. gebot berücksichtig wird und lediglich ausgeschilderte Wege Das Wolfurter Ried ist Teil der großen Riedlandschaft des nördlichen benützt werden. Streuewiesen dürfen generell im Zeitraum vom Rheintals und gilt in unserem stetig wachsenden Siedlungsraum bis 15. März bis zur Mahd, allenfalls jedoch bis zum 1. September heute als wichtiges Naherholungsgebiet und als ökologisch wertvol- nicht betreten werden. Im Birken ist es zudem ganzjährig gemäß ler Lebensraum für eine Vielzahl bedrohter Pflanzen und Tiere. Verordnung über das Naturschutzgebiet untersagt, Hunde frei laufen zu lassen. Während der Brutzeit von Wiesenvögeln vom Streuewiesen zählen im Rheintal zu den besonders artenreichen 15. März bis 30. Juli sind außerdem kleine Stichwege sowie der Weg Lebensräumen, die es zu erhalten gilt! Auf Wolfurter Gemeinde- zum ehemaligen Modellflugplatz im Birken gesperrt. gebiet befinden sich noch 57 ha Streuewiesen, von denen 49 ha durch Durch die vielfältigen Nutzungseinflüsse in den sensiblen Natur- Schutzgebiete bzw. den „Streuewiesenbiotopverbund Rheintal – räumen vor unserer Haustüre ist ein naturverträgliches und re- Walgau“ langfristig geschützt sind. spektvolles Miteinander heutzutage besonders wichtig. Von den ausgeschilderten Wegen aus können Sie mit einem Fernglas schö- Das Wolfurter Ried ist eine alte Kulturlandschaft, die sich durch ne Naturbeobachtungen im Wolfurter Ried erleben, ohne die in den bäuerliche Nutzung aus der ursprünglichen Moor- und Auenland- Streuwiesen brütenden Vögel und andere gefährdete Tierarten dabei schaft des Rheintals entwickelte. Bis ins 18. Jahrhundert wurde das zu stören. Wolfurter Ried gemeinschaftlich als Allmende genutzt. Extensive Weidenutzung und Streuemahd waren lange die dominierenden Nutzungsformen. Viele Feuchtwiesen wurden über Jahrhunderte nicht gedüngt und nur einmal im Herbst gemäht. Langsam wachsende und an karge, nährstoffarme Verhältnisse angepasste Blumen und Gräser wurden durch diese Nutzung gefördert. Auf diese Weise entstanden Streuewiesen, die zu unverzichtbaren Rückzugsgebieten für viele seltene Pflanzen und Tiere wurden. Rund ein Fünftel aller Pflanzenarten in Vorarlberg finden sich in unseren Streuewiesen. Auch die Tierwelt ist durch einen hohen Anteil seltener und gefährdeter Arten gekennzeichnet. Die Vorkommen von wiesenbrütenden Vogelarten wie Großem Brachvogel, Bekassine, Kiebitz, Wachtelkönig und Braunkehlchen im nördlichen Rheintal zählen mit zu den Ankündigung Für die interessierte Wolfurter Bevölkerung gibt es in der Umweltwoche am Mittwoch, 10. Juni um 18:30 Uhr die Möglichkeit einer Exkursion mit unserem erfahrenen Gebietskenner und Vogelkundler Alwin Schönenberger über den Lebensraum Ried und seine Bedeutung für seltene Pflanzen und Tiere informiert zu werden. Treffpunkt Mittwoch den 10. Juni beim Rathaus in Wolfurt. Achtung: Nur mit dem Fahrrad möglich. wichtigsten Brutgebieten in Österreich! Umwelt 17 Wiesenbrüter brauchen Schutz und Hüter Wiesenbrüter wie Großer Brachvogel, Kiebitz und Braunkehlchen sind charakteristisch für das Vorarlberger Rheintal und seine Riedlandschaften. Ihr Bestand ist jedoch bedroht. Mit einem Maßnahmenpaket setzen sich das Land Vorarlberg, der Naturschutzbund Vorarlberg und ihre Partnerinnen und Partner verstärkt für den Erhalt dieser seltenen Vögel und deren Lebensräume ein. Oben: Durch gute Zusammenarbeit vom Wiesenbrüterteam und Landwirten werden Nester von der Bewirtschaftung ausgespart. Links: Der lange, gebogene Schnabel ist charakteristisch für den größten heimische Wiesenbrüter, den Großen Brachvogel. Rechts: Auch die Brachvogel-Küken sind Nestflüchter. Erst nach fünf bis sechs Wochen werden sie flügge – bis dahin sind sie allerlei Gefahren auf dem Boden ausgesetzt. 18 Umwelt Links: Der schwarz-weiß gefärbte Kiebitz sticht durch sein grünschimmerndes Federkleid und seine Federholle am Kopf hervor. Rechts: Bereits wenige Stunden nach dem Schlüpfen verlassen die KiebitzJungenSyntax Warning: Invalid Font Weight das Nest. Die Wiesenbrüter sind in Vorarlberg vom Aussterben bedroht. Die Riedgebiete im unteren Vorarlberger Rheintal gehören zu den wichtigsten Wiesenbrütergebieten Österreichs und sind das bedeutendste in der Bodenseeregion. Intensive Bemühungen im Rahmen des Wiesenbrüterschutzprojekts des Naturschutzbundes sowie die Ausarbeitung von Artenschutzkonzepten konnten den grundsätzlichen negativen Trend bisher verlangsamen, aber noch nicht aufhalten. Dabei gibt es – wie beim Insektensterben – viele Gründe, die alle zum Rückgang der Bestände beitragen. Wiesenbrüter sind auf Wiesen mit einem reichhaltigen Nahrungsangebot an Insekten, Schnecken, Würmern und anderen Wirbellosen angewiesen. Viele dieser Arten benötigen Flächen mit einem möglichst hohen Grundwasserspiegel, um mit ihrem Schnabel im feuchten Boden nach Nahrung stochern können. Der Landschaftswandel der letzten Jahrzehnte hat den Lebensraum von Kiebitz & Co auf kleine Inseln in unserer Kulturlandschaft zusammenschmelzen lassen. Während die Umgebung für die typischen Wiesenbrüter immer unwirtlicher wird, profitieren ihre Fressfeinde wie Fuchs, Marder, Dachs & Co davon. Steile Entwässerungsgräben sind für eine Wiesenbrüterfamilie unüberwindbare Barrieren oder können zu tödlichen Fallen werden. Aber auch die Freizeitnutzung führt zu Störungen und kann mit der Aufgabe der Nester enden. Freilaufende Hunde sind zwar prinzipiell keine Fressfeinde, führen aber zu Stress und einem verminderten Bruterfolg. Auch die Witterung im Frühjahr spielt eine große Rolle. So gab es immer schon Jahre mit schlechten Bruterfolgen Ein respektvolles Miteinander im Wolfurter Ried belohnt mit schönen Beobachtungen der Tierwelt und erhöht zudem den Naturgenuss! Und die Tiere erhalten dadurch die notwendige Ruhe, die sie während der Brut- und Aufzuchtzeit ihrer Jungen so dringend benötigen. Bitte beachten Sie, dass im Wolfurter Ried Hunde ganzjährig an der Leine zu führen sind. durch einen kalten und regenreichen Frühling. Grundsätzlich gilt: Gesunde, große Populationen könnten in den darauffolgenden Jahren Ausfälle wieder kompensieren. Bianca Burtscher, Geschäftsführerin des Naturschutzbunds, nennt die wichtigsten Maßnahmen für den Erhalt der Wiesenbrüter in Vorarlberg: „Neben dem Schutz der Feuchtwiesen und der Sicherung eines hohen Grundwasserspiegels sind eine sorgsame Grabenbewirtschaftung, die Anlage von Flachteichen und eine gute Besucherlenkung inkl. Leinenzwang für Hunde während der Brutzeit von Mitte März bis Mitte Juli von großer Wichtigkeit.“ Seit 2006 unterstützt das Land Vorarlberg den Naturschutzbund und seine Partnerinnen und Partner beim Wiesenbrüterschutz. Durch Lebensraumverbesserungen wie z. B. das Abflachen von Gräben oder Gehölzpflegemaßnahmen im Nahbereich der Brutflächen wird der Lebensraum aufgewertet. Engagierte Landwirtinnen und Landwirte bewirtschaften in den Kerngebieten „wiesenbrüterfreundlich“. Durch gute Zusammenarbeit der Ornithologen und Landwirte werden Schutzmaßnahmen wie das Einzäunen der Gelege oder das Markieren der Nester auf Ackerflächen, dass Neststandorte von der Bewirtschaftung vorübergehend ausgespart bleiben, ermöglicht. Mit diesen Maßnahmen konnten vor allem für den Kiebitz schon einige Erfolge erzielt werden. Für die störungsempfindlichen Wiesenbrüter und andere Tierarten unserer Riedgebiete ist es besonders wichtig, dass das Wegegebot berücksichtigt wird. Bitte achten Sie darauf, lediglich ausgeschilderte Wege zu betreten. Streuewiesen dürfen im Zeitraum vom 15.03. bis zum 01.09. bzw. bis zur Mahd nicht betreten werden. Umwelt 19 Radius 2020 verschoben Der Start der Aktion „vorarlberg radelt“ und der Gewinnspiele muss nun aufgrund der aktuellen Situation auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Bei den dringend notwendigen Wegen ist das Fahrrad bei Kurzstrecken immer noch die beste Wahl. Denn auf dem Rad ist es möglich, individuell mit dem empfohlenen Sicherheitsabstand zu anderen Menschen unterwegs zu sein, und dabei durch Bewegung das Immunsystem zu stärken. Wann der Radius 2020 losgeht, ist noch nicht absehbar. Sie werden natürlich informiert! Die Registrierung auf der Web-Plattform vorarlberg.radelt.at ist weiterhin uneingeschränkt möglich. Damit ist dann schon jetzt sichergestellt, dass auch neue Teilnehmer/innen vom Start von „Österreich radelt“ erfahren. Aktuelles vom ASZ-Hofsteig Sommeröffnungszeiten Grünschnittabgabe im ASZ-Hofsteig und den örtlichen Sammelstellen Bis zum 30.11.2020 gelten wieder die verlängerten Sommeröffnungszeiten im Der gesammelte Grünschnitt aus dem ASZ-Hofsteig wird von der Fa. Branner zu hochwerti- ASZ-Hofsteig. ger Komposterde verarbeitet. Montag: geschlossen Da kein Kunde in seinem Kompost Plastikteile und sonstigen Restmüll finden will, sollte Dienstag: 08:30 - 12:30, 14:30 - 18:30 dieser natürlich auch nicht bei der Grünschnittsammelstelle abgegeben werden. Das ASZ Mittwoch: 08:30 - 12:30, 14:30 - 18:30 bedankt sich bei den vielen Mitbürgern für die ordentliche Abgabe. Donnerstag: 08:30 - 12:30 Leider gibt es ein paar wenige schwarze Schafe, die beim Grünschnitt unachtsam auch Freitag: 08:30 - 12:30, 14:30 - 18:30 sonstige Abfälle hinterlassen. Samstag: 08:30 - 15:00 Die Öffnungszeiten werden aufgrund der Auf keinen Fall haben alle Arten von Kunststoffen, Dekowaren, Blumenvasen, behandeltes Holz und Bio-Abfälle etwas im Grünschnitt verloren. aktuellen Situation nur unter Vorbehalt veröffentlicht. Das ASZ-Hofsteig bietet für Haushalte die Grünschnittkarte zum Preis von 20 €/Jahr an. Dadurch ist der Grünschnitt aus dem eigenen Garten abgegolten. Wir freuen uns, dass auch dieses Angebot von den Hofsteig-Bürgern sehr gut angenommen wird. Leider gibt es auch hier ein paar schwarze Schafe, die maßlos agieren. Eine gewerbliche Abgabe ist beim Pauschalbetrag natürlich nicht möglich. Ebenfalls ist z.B. eine Grundstücksrodung keine haushaltsmäßige Grünschnittmenge. Größere private Anlieferungen sind im ASZ-Hofsteig gegen Aufzahlung von 10,50 €/m³ möglich. Diese Lieferungen sind im Info-Büro anzumelden. Die Abgabeplätze sind durch Kameras überwacht. 20 Umwelt
  1. gemeindezeitung
  2. wolfurt
20200319_GaPa_Blitz Gaschurn 19.03.2020 Syntax Warning: Invalid least number of objects reading page offset hints table Amtliche Mitteilung Zugestellt durch Post.at Ausgabe März 2020 GaPa - Blitz Corona-Virus Liebe Leserin, lieber Leser, um sicherzustellen, dass auch alle Haushalte in Gaschurn und Partenen in der Corona-Virus-Krise die wesentlichen Informationen erhalten, stellen wir dir diesen GaPa-Blitz gemeindeseits zu. Bürgermeister Martin Netzer, MSc Zunächst möchte ich mir bei dir für dein diszipliniertes und verständnisvolles Verhalten in dieser für alle sehr schwierigen und herausfordernden Zeit bedanken. Wie du weißt, wurden die Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen abgesagt. Daher werde ich noch bis mindestens Herbst das Bürgermeisteramt wahrnehmen. Auch die anderen Gemeindeorgane bleiben nach wie vor im Amt. Solltest du einen Internetzugang haben, kannst du dich umfassend in Sachen Corona-Virus auf unserer Homepage www.gaschurn.at informieren. Die wesentlichen Dinge möchten wir dir auf diesen Seiten näherbringen. Das Wichtigste ist weiterhin, dass wir alle unsere Kontakte so gering wie möglich euch gerne. Wir haben eine ganze Liste von Helferinnen und Helfern, die uns bereits ihre Hilfe angeboten haben. Scheut euch nicht, jemanden darum zu bitten oder bei uns auf der Gemeinde Gaschurn anzurufen. Unsere Schülerinnen und Schüler sind zwar mit Lernmaterial ausgestattet, haben aber sicher einen großen Bewegungsdrang. Trotzdem sollten die Kinder zu Hause bleiben und nicht in Kontakt mit anderen kommen. Wir haben schon im Vorfeld alle Kontaktdaten der Kinder, Schüler und Eltern eingeholt. Bei Bedarf werden die Leiterinnen unserer Kindergärten und Schulen mit diesen in Kontakt treten. Für Fragen oder etwaigen Betreuungsbedarf stehen diese gerne zur Verfügung. Wir stehen von Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr telefonisch (+435558-8202-0) und via E-Mail (gemeinde@gaschurn.at) für deine Fragen und Anregungen zur Verfügung. Herzlichen Dank für dein Zutun und deine Umsicht aber auch für dein Verständnis! Bleib gesund! halten. Gemeinde Gaschurn Dorfstraße 2 6793 Gaschurn Tel.: 05558-8202-0 Fax: 05558-8202-19 gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at Damit schützen wir uns und unsere Mitmenschen. Wir bitten gerade ältere Menschen Besorgungen (Apotheke, Einkauf,…) nicht selbst zu erledigen. Wir alle unterstützen Bgm. Martin Netzer, MSc Wichtige Informationen Medizinische Versorgung Zustellung warmer Speisen Solltest du gesundheitliche Probleme verspüren, die auf das Corona-Virus hindeuten könnten, unbedingt die Nummer 1450 anrufen. Hier wird kompetent Auskunft gegeben. • Pizzeria La Taverna +43 5558 200 15 www.lataverna-gaschurn.at • Pizzeria Montana +43 5558 200 80 www.pizzeria-montana.at Unser Gemeindearzt Dr. Gerhard König ist unter der Nummer +43 5558 8325 erreichbar. Bitte nur persönlich in der Praxis erscheinen, nachdem dies zuvor telefonisch abgeklärt wurde. info@pizzeria-montana.at Allgemeine Informationen Die Nova Drogerie ist von Montag bis Freitag in Gaschurn von 08:00 Uhr - 12:00 Uhr und in St. Gallenkirch 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet und stellt bei Bedarf auch gerne zu: +43 5558 8390, drogerie.nova@aon.at. Nahrungsmittel Unsere Lebensmittelgeschäfte sind geöffnet. Es kann sein, dass es zu geänderten Öffnungszeiten kommt. Beim Einkauf immer darauf achten, dass auch hier kein direkter Kontakt entsteht und entsprechende Abstände zu anderen eingehalten werden. Wichtig ist, dass gerade ältere Personen und Menschen, die den Risikogruppen angehören, nicht selbst einkaufen gehen, sondern jemand anderen (möglichst telefonisch) darum bitten. Folgende Zustelldienste wurden eingerichtet: • Dorfladen Partenen +43 676 627 15 35 www.dorfladen-partenen.at • Hoflädili Fam. Tschofen +43 5558 8326 oder +43 664 164 91 59 landhaus@tschofen.cc • Ferdis Sennerei +43 664 87 11 022, www.ferdis.bio info@ferdis.bio • Pferd auf Wolke, Brot und Gebäck, +43 5557 20 161 office@perdaufwolke.com www.pferdaufwolke.com Informationen sind täglich auf unserer Homepage www.gaschurn.at ersichtlich. An dieser Stelle weisen wir auch auf die App gem2go hin. Wenn du diese noch nicht auf deinem Smartphone hast, solltest du sie jetzt installieren. Unter folgenden Link kannst du das ganz einfach machen: www.gem2go.at. Der öffentliche Verkehr wird sich in nächster Zeit ändern. Unter www.vmobil.at stehen die aktuellsten Infos zur Verfügung. Auch hier bietet sich die App cleVVVer mobil an, um immer die aktuellsten Fahrpläne abrufen zu können. Hilfestellungen Solltest du deine Hilfe für andere zur Verfügung stellen wollen, bitte einfach eine E-Mail an gemeinde@gaschurn.at schicken, die Kontaktdaten bekannt geben und kurz erwähnen, in welcher Form du eine Unterstützung übernehmen könntest. Bei uns kennen wir einander. Vielleicht bietest du deinem Nachbarn oder deiner Nachbarin bzw. jemandem in deiner Straße oder deinem Umfeld direkt (bitte telefonisch oder in entsprechendem Abstand) deine Hilfe an. Sollte jemand Hilfe benötigen, bitte im Gemeindeamt anrufen: +43 5558 8202 oder eine E-Mail an gemeinde@gaschurn.at schicken. Feuerwehren und Bergrettungen Unsere Einsatzorganisationen sind auf allfällige Einsätze vorbereitet. Bitte nutze die Zeit NICHT für Schitoruen oder andere Tätigkeiten, die dazu führen könnten, dass die medizinische Versorgung (Arzt, Rettung, etc.) zusätzlich belastet wird! DANKE! Altpapiersammlung Die Altpapiersammlung durch die Feuerwehren nächste Woche wird aufgrund der aktuellen Situation nicht durchgeführt. Zivildiener Auslandsaufenthalte Solltest du Zivildienst geleistet haben und dich in dieser Situation im Rahmen eines außerordentlichen Zivildienstes einbringen wollen, melde dich bitte unter: www.zivildienst.gv.at. Sollte sich noch jemand aus deiner Familie oder deinem Bekanntenkreis im Ausland befinden, übermittle dieser Person diesen hilfreichen Link: www.bmeia.gv.at/reiseaufenthalt. Wir sind bestrebt, dass alle, die sich im Ausland befinden und nach Hause kommen möchten, wohlbehalten in unsere Gemeinde zurückkehren können. Abfall– und Altstoffentsorgung Die Restmüllabfuhr (schwarzer Sack) findet wie gewohnt statt. Der Gelbe Sack wird nächste Woche, Freitag, 27. März 2020 abgeholt. Wir bitten eindringlich, KEINE gelben Säcke zu den Altstoffsammelzentren zu bringen. Diese können nicht angenommen werden. Unsere Altstoffsammelzentren in Gaschurn und St. Gallenkirch sind nächste Woche von Montag bis Freitag zu den üblichen Zeiten geöffnet. Am Samstag, 28. März 2020 sind beide geschlossen. Alle Fraktionen außer Sperrmüll, Altholz, Bauschutt und Grünmüll werden angekommen, weil diese nicht abgerechnet werden müssen. Am Eingang wird ein Mitarbeiter den Ablauf regeln. Bitte im Fahrzeug verbleiben, bis ein entsprechendes Zeichen gegeben wird. Die wichtigsten Kontakte auf einen Blick Gemeindeamt Gaschurn Informationen in anderen Sprachen: Mo - FR von 08:00 - 12:00 Uhr www.integrationsfonds.at/coronainfo Tel. +43 5558 8202, E-Mail: gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn.at Gesundheitliche Fragen: 1450 anrufen Weitere wichtige Adressen: www.vorarlberg.at/corona www.vorarlberg.at/warnung www.montafon.at/corona www.ams.at/arbeitsuchende/arbeitslos-was-tun/ aktuelle-informationen-zum-coronavirus www.sozialministerium.at www.bmeia.gv.at/reise-aufenthalt www.zivildienst.gv.at
  1. gapablitz
  2. gapazitig
20200306_GVE046 Gaschurn 06.03.2020 6793 Gaschurn / Dorfstraße 2 / Hochmontafon – Österreich Tel. +43(0)5558/8202, Fax +43(0)5558/8202-19 email: gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at Datum: 24. März 2020 AZ: 004-1/46/2020 BearbeiterIn: Sandra Tschanhenz sandra.tschanhenz@gaschurn.at Niederschrift über die 46. Gemeindevertretungssitzung am 06. März 2020 um 19:30 Uhr im Gemeindeamt Gaschurn. Anwesend: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Bgm. Martin Netzer, MSc, Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen, GR Klaus Schröcker, Gerhard Saler, Kurt Rudigier, Kurt Klehenz, Daniel Sandrell, Philipp Lechner, Artur Pfeifer (ab 19:33 Uhr), Walter Grass; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: GR Markus Netzer, Christoph Wittwer, Ludwig Wachter, Adolf Felder; Entschuldigt: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Thomas Riegler, Freddy Wittwer, Markus Felbermayer, Otto Rudigier; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: Schriftführerin: Sandra Tschanhenz Tagesordnung 1) Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit 2) Berichte 3) Umwidmungsansuchen Silke Rudigier, Silvrettastraße 7a/5, 6791 St. Gallenkirch 4) Umwidmungsansuchen illwerke vkw AG, Weidachstraße 6, 6900 Bregenz (FS Garage, GST-NR .869 und .870, GB Gaschurn) 5) Umwidmungsansuchen Dietrich Oberdorfer, Bahnhofstraße 55, 9711 Paternion 6) Fernwärmeprojekt Gaschurn-Partenen – Energie- und Wirtschaftsbetriebe Hochmontafon GmbH 7) Brigitte Hundt, Schafkopf 13, 6835 Zwischenwasser – Antrag auf Bewilligung zur Nutzung der Wohnung Top 2, Kirchdorfstraße 2a, 6793 Gaschurn, als Ferienwohnung 8) Abfallgebührenverordnung – Änderung 9) Vereinbarung über die Bildung des Gemeindeverbands „Hochmontafon“ 10) Naturschutzverein Verwall Klostertaler Bergwälder – Statutenänderung Niederschrift_46_GV_Sitzung.doc 1/20 11) Kanalkataster Gemeinde Gaschurn – Auftragsvergabe 12) Ausbau Wasserversorgungsanlage BA 10 "Gundalatscherberg", Bauteil 3 (Hauptauftrag) - Auftragsvergabe Baumeister- und Installationsarbeiten 13) Genehmigung der letzten Niederschrift(en) 14) Allfälliges Erledigung der Tagesordnung: zu 1.: Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit Der Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindemandatarinnen und Gemeindemandatare sowie die Zuhörer. Der Vorsitzende stellt fest, dass die Ladung ordnungsgemäß ergangen und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Der Vorsitzende beantragt die Verlängerung der Tagesordnung um folgende Punkte: • • Brandschaden Bergrettung Gaschurn – Auftragsvergabe Sanierungsarbeiten Öffentliches Gut – GST-NR 3464 (Bergerstraße), GB Gaschurn – Übernahme und Widmung Der Änderung der Tagesordnung wird einstimmig zugestimmt. zu 2.: Berichte Der Vorsitzende berichtet Folgendes: • Auszeichnung Familienfreundlicher Betrieb Die Gemeinde Gaschurn wurde zum familienfreundlichen Betrieb ausgezeichnet. Kriterien seien u.a. flexible Arbeitszeitmodelle, Maßnahmen rund um die Karenz und den Wiedereinstieg, besondere Väterförderung, familienfördernde Serviceleistungen bis hin zu einem entsprechenden sprachlichen Umgang mit dem Thema. Die Rezertifizierung erfolge alle zwei Jahre. Artur Pfeifer nimmt ab 19:33 Uhr an der Sitzung teil. • Evaluierung Räumlicher Entwicklungsplan (REP) 2020 Am 20. Jänner 2020 fand die Evaluierung des Räumlichen Entwicklungskonzepts 2009 durch die Gemeindevertretung im Vallülasaal Partenen statt. Zwischenzeitlich liege der Ergebnisbericht vor. Folgende Themenbereiche wurden evaluiert: o Siedlungsentwicklung: Baulandreserven wurden vermindert, Wohnbauten wurden errichtet, Neubau von rund 20 Ein- und Zweifamilienhäusern, etc. o Wirtschaft Betriebsstandorte: Errichtung des neuen Bauhofs, 2 neue Handwerksbetriebe am alten Bauhof-Standort, ca. 10 Firmengründungen (Klein- bzw. 1Personenbetriebe), etc. Ein Ziel, welches noch Ausbaupotential habe, sei die Vernetzung der unterschiedlichen Betriebe und die Stärkung von Kooperationen. o Natur und Landschaft: keine Bauflächenausweisungen in ausgewiesenen Biotopen, Naturschutzverein Verwall-Klostertaler Bergwälder, Exkursionen im Natura-2000Gebiet, Neophytenbekämpfung, Verbauungsmaßnahmen mit der Wildbach- und La- Niederschrift_46_GV_Sitzung.doc Seite 2/20 winenverbauung (Hangatobel, Steinschlagschutznetz und -damm im Beich Vand, etc.) wurden umgesetzt, Erdverkabelung 110kV wurde in Angriff genommen, etc. o Land- und Forstwirtschaft: Wochenmarkt, Hofladen, Bewusst Montafon, Kräuterweg, Montafoner Braunvieh, Montafoner Steinschaf, Gemeindestier, Engerlingsbekämpfung, etc. o Mobilität: go&ko Sammeltaxi, Nachtexpress, Ausweitung Busangebot, Verlängerung Montafonerbahn, neuer Weg Tourismusmuseum-Schulplatz, Radwegbeleuchtung, Rifabeckenbeleuchtung, etc. o Lebensraum: Montafoner Resonanzen, Spiel- und Freiraumkonzept, Kinderbetreuungsangebot, Willkommenskörbe, Pensionistenraum Partenen, Mountainbiketransport im Sommer, Unterstützung beim Kauf von e-Bikes, etc. o Tourismus: WiGe Montafon, Montafon Tourismus, Markenbotschafter, Attraktionspunkt Bielerhöhe, BergePLUS-Programm, Genusswanderung Partenen, Errichtung div. Projekte, Steigerung der Nächtigungszahlen, ständige Erhöhung Zweitwohnsitzabgabe, Klettergarten Rifa, Respektiere deine Grenzen, etc. Konkret wurde beurteilt, welche Ziele 2009 gesetzt und welche bis dato erfüllt wurden. Es fanden Bewertungen der diversen Themenbereiche statt. Ein Dank gelte allen Teilnehmern dieser Veranstaltung, die sich die Zeit genommen haben, die Themen aufzuarbeiten, um die Zielverfolgung vor Augen zu halten. Der gesamte Bericht könne gerne im Gemeindeamt eingesehen werden. Er diene vor allem zum Wissenstransfer in die nächste Funktionsperiode, in welcher das künftige REP zu entwickeln sei. • Strukturförderung Adaptierung Recyclinghof St. Gallenkirch – Kooperation Durch die Kooperation bei der Adaptierung des Recyclinghofes St. Gallenkirch (Anschaffung Waagen) konnte eine Strukturförderung von insgesamt EUR 8.703,00 erzielt werden. Auf die Gemeinde Gaschurn entfalle eine Summe von EUR 3.481,00, welche zur Auszahlung gelangt sei. • Besamungskosten – Zuschuss für 2019 Der Gesamtzuschuss für die Besamungen im Jahr 2019 betrage EUR 5.430,00. • Begegnungsort Gaschurn 2020 Es habe eine Besprechung mit der Familie Kessler Annette und Siegfried sowie der Pfarre stattgefunden. Familie Kessler stehe der Umsetzung des Projektes äußerst positiv gegenüber und könnte sich sowohl eine Mitfinanzierung als auch den Erwerb von Gemeindeflächen im Bereich des Dorfcafés vorstellen. Auch dem Pfarrkirchenrat und Vertretern der Diözese, u.a. dem Diözesanbaumeister, wurde das Projekt vorgestellt. Der Pfarrkirchenrat werde nun eine Sitzung abhalten, nach welcher dann eine offizielle Äußerung abgegeben werde. • Alpin- und Tourismusmuseum Mit der Pfarre sei ebenfalls über die Miete des Alpin- und Tourismusmuseums diskutiert worden. Im Vertrag seien noch diverse Anpassungen notwendig gewesen, welche nach Freigabe durch den Pfarrkirchenrat in der Gemeindevertretung behandelt werde. • Abgangsdeckung – Forstfonds des Standes Montafon Die Gemeinde Gaschurn habe bei der damaligen Gründung des Forstfonds des Standes Montafon nicht zugestimmt, weshalb dieser dann durch das Land Vorarlberg verordnet wurde. In der Verordnung sei eine klare Regelung getroffen, wie eine Abgangsdeckung zu finanzieren sei. Nun stehe im Raum, die Abgangsdeckung über einen eigenen Schlüssel zu finanzieren, welcher durch Tourismusbeitrag, Gästetaxe und Einwohnerzahl berechnet werde. Der Vorsitzende sei der Meinung, dass diese Änderung zuerst Niederschrift_46_GV_Sitzung.doc Seite 3/20 durch die Gemeindeaufsicht und die Gebarungsstelle zu prüfen sei, vor dieser zugestimmt werden könne. Dies habe er auch bei Beschlussfassung im Standesgremium deponiert. Sobald eine entsprechende Antwort von Seiten der Aufsichtsbehörden vorliege, werde dieser Punkt von der Gemeindevertretung zu behandeln sein. • Ziele Familienfreundliches Montafon Folgende Ziele seien aus den Ergebnissen des Familiengipfels beim Stand Montafon festgelegt worden: o Ich kann meiner Familie und Bezugsperson vertrauen und mich auf sie verlassen. o Ich habe ein sicheres Zuhause, meine Grundbedürfnisse wie Wohnen, Kleidung und Nahrung sind ausreichend gedeckt. In Notsituationen werde ich aufgefangen und begleitet. o Ich werde bestens gefördert, ich kann meine Talente entwickeln und werde von meinem Umfeld auf meinem eigenen Weg unterstützt. o Ich kann in einer gesunden und sicheren Umgebung aufwachsen und lerne mich selbst einschätzen. Meine Erfahrungen machen mich stärker. o Ich fühle mich in meinem sozialen Umfeld geborgen und gut aufgehoben. o Ich nehme mich als einen wichtigen Teil der Gesellschaft wahr und gestalte mit. Das stärkt mein Selbstbewusstsein und Wohlbefinden. Auch strategische Ziele, die zur Erreichung der oben genannten dienen sollen, wurden festgesetzt. • Rettet das Dorf Die WIGE Montafon und der Stand Montafon laden herzlich zum Kinostart von „Rettet das Dorf“ ein. Inhalt seien neue Perspektiven und Potentiale zu Ideen, die ein Dorf weiterleben lassen. Die Vorführung finde am Freitag, 13. März 2020, um 18:30 Uhr in der Kulturbühne Schruns statt. • Anträge auf Bewilligungen gemäß § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG – Maisäßgebäude Die Eigentümer wurden neuerlich angeschrieben und aufgefordert, bis spätestens 30. April 2020 Angaben über die Nutzung ihrer Maisäßgebäude zu machen bzw. Anträge zur Bewilligung gemäß § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG einzubringen. Die eingegangenen Anträge werden bis dahin gesammelt und in einer nachfolgenden Sitzung gesamt behandelt. • Sozialprojekt Elijah Der Vorstand des Vorarlberger Gemeindeverbandes habe 2018 beschlossen, die Gemeinden zu ersuchen, das Sozialprojekt Elijah in einem Zeitraum von fünf weiteren Jahren mit je 10 Cent pro Einwohner und Jahr zu unterstützen. Dank der großzügigen Spenden konnte Anfang Februar wiederum ein Betrag von EUR 26.951,75 an das Hilfsprojekt überwiesen werden. Auch die Gemeinde Gaschurn sei Teil der Spendengemeinschaft. Elijah unterstütze Kinder und Familien, errichte Schülerwohnheime und Musikschulen in sozial schwachen Ländern. Auch für Ausbildung und Arbeit setze sich das Sozialprojekt ein. • Femail für Frauen Das femail-Fraueninformationszentrum Vorarlberg biete diverse Veranstaltungen für Frauen an. Das Programm Frühjahr 2020 könne jederzeit im Gemeindeamt eingesehen werden. • Monatsprogramm JAM Mit der Zusammenarbeit im ganzen Montafon könne jeden Monat ein umfangreiches Programm zur Verfügung gestellt werden. Niederschrift_46_GV_Sitzung.doc Seite 4/20 • Ernährungskabarett „WurstSalat“ Vorarlberg-bewegt lade zum Ernährungskabarett „WurstSalat“ am 24. März 2020, 19:00 Uhr im Vinomnasaal in Rankweil ein. Um Anmeldung werde gebeten. Nachdem keine Wortmeldungen von Seiten der Zuhörer im Rahmen der Bürgerfragestunde an die Gemeindevertretung ergehen, wird mit der Tagesordnung fortgefahren. zu 3.: Umwidmungsansuchen Silke Rudigier, Silvrettastraße 7a/5, 6791 St. Gallenkirch Der Vorsitzende erläutert, dass Silke Rudigier und Florian Netzer, Silvrettastraße 7a/5, 6791 St. Gallenkirch, die Errichtung eines Einfamilienhauses auf dem GST-NR 642/2, GB Gaschurn, beabsichtigen. Grundstückseigentümerin sei Silke Rudigier. Die Gemeinde Gaschurn beabsichtige zu diesem Zweck eine Teilfläche des GST-NR 642/2, GB Gaschurn, in einem Ausmaß von insgesamt ca. 847 m² im Flächenwidmungsplan von „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“, „Baufläche Mischgebiet-L“ und „Verkehrsfläche Straßen“ in „Baufläche Wohngebiet“ umzuwidmen, sodass anschließend das gesamte GST-NR 642/2, GB Gaschurn, als „Baufläche Wohngebiet“ gewidmet sei. Die Gemeinde Gaschurn plane aufgrund dessen nun auch die Anpassung des Flächenwidmungsplanes im Bereich der Zufahrtsstraße, welche dem vorliegenden Plan zu entnehmen sei. Der Vorsitzende erläutert, dass der Entwurf in der letzten Sitzung am 29. Jänner 2020 einstimmig beschlossen wurde. Die Anrainerverständigung sei durchgeführt worden. Folgende Stellungnahmen liegen aufgrund der Gefahrenzonen vor: • • • • Forsttechnischer Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung vom 07. Februar 2020 Geologische Amtssachverständige vom 20. Februar 2020 Wasserwirtschaft vom 10. Februar 2020 Forsttechnisches Gutachten der Bezirkshauptmannschaft Bludenz vom 04. März 2020, welches durch das Forsttechnische Gutachten vom 06. März 2020 ergänzt wurde Der Vorsitzende erläutert weiter, dass ein Raumplanungsvertrag abgeschlossen wurde. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den vorliegenden Plan, sowie sämtliche Stellungnahmen zur Kenntnis. Zur Forsttechnischen Stellungnahme der Bezirkshauptmannschaft Bludenz erläutert der Vorsitzende, dass dieses zuerst darauf lautete, einen 8m breiten Streifen zur Bewirtschaftung des Harzawalds freizuhalten. Nach Übermittlung des Lageplanes der angedachten Bauführung wurde dieses Gutachten jedoch am 06. März 2020 dergestalt ergänzt, dass mit einem 3,5m breiten Fahrstreifen, wie dieser bereits berücksichtigt wurde, das Auslangen gefunden werde. Zum Gutachten der Abt. Wasserwirtschaft erläutert der Vorsitzende, dass in Absprache mit dem Amt der Vorarlberger Landesregierung bis zur Fertigstellung der Abwasserbeseitigungsanlage in diesem Bereich ein geschlossenes Behältnis zur Ausführung gelangen könne. Nach Fertigstellung der Abwasserbeseitigungsanlage sei das Gebäude umgehend anzuschließen und die entsprechenden Gebühren zu entrichten. Dies wurde im Raumplanungsvertrag bereits so festgehalten. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den Leitfaden zur Kenntnis und teilt mit, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss ebenfalls bereits über diesen Punkt beraten habe. Zum Zeitpunkt dieser Beratung habe die ergänzende Forsttechnische Stellungnahme der Bezirkshauptmannschaft Bludenz noch nicht vorgelegen. Christoph Wittwer erkundigt sich bezüglich Stromleitung in diesem Bereich. Der Vorsitzende erläutert dazu, dass diese weit genug entfernt sei. Niederschrift_46_GV_Sitzung.doc Seite 5/20 GR Klaus Schröcker, als Obmann des Bau- und Raumplanungsausschusses erläutert, dass dieser Punkt in der gestrigen Sitzung des Ausschusses behandelt worden sei. Der Ausschuss habe einstimmig festgelegt, dass mit den Antragstellern zu klären sei, ob diese mit dem frei zu haltenden Streifen lt. Forderung des Forsttechnischen Gutachtens ihr geplantes Projekt umsetzen können. Da das Projekt noch nicht an den Kanal angeschlossen werden könne und dadurch vorübergehende Ersatzmaßnahmen durchgeführt werden müssen (dichtes Behältnis) sei sicherzustellen, dass nach der Errichtung der Abwasserbeseitigungsanlage das Gebäude umgehend angeschlossen und die entsprechenden Anschlussbeiträge entrichtet werden. Ansonsten könne die angesuchte Widmung wie im Antrag gestellt zur positiven Beschlussfassung empfohlen werden. Aufgrund der zuvor ergangenen Erläuterungen des Vorsitzenden relativieren sich die vom Bau- und Raumplanungsausschuss geforderten Abklärungen. Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, der vorliegenden Umwidmung gemäß Plan-Nr. 12/2018_2020 vom 23. Jänner 2020 sowie dem vorliegenden Raumplanungsvertrag zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 4.: Umwidmungsansuchen illwerke vkw AG, Weidachstraße 6, 6900 Bregenz (FS Garage, GST-NR .869 und .870, GB Gaschurn) Der Vorsitzende erläutert, dass Ingo Klehenz, Motta 94, 6794 Partenen, auf den GST-NR .870 und .869, GB Gaschurn, eine Garage errichtet habe. Aufgrund dieser Bauführung sei eine Anpassung des Flächenwidmungsplanes erforderlich. Grundstückseigentümer sei die illwerke vkw AG. Die Gemeinde Gaschurn beabsichtige zu diesem Zweck Teilflächen der GST-NR .869 und .870, GB Gaschurn, im Ausmaß von ca. 43 m² im Flächenwidmungsplan von „Freifläche Freihaltegebiet“ in „Freifläche Sondergebiet Garage“ umzuwidmen. Der Entwurf sei in der letzten Sitzung am 29. Jänner 2020 einstimmig beschlossen worden. Die Anrainerverständigung wurde durchgeführt. Folgende Stellungnahmen liegen aufgrund der Gefahrenzonen vor: • Forsttechnischer Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung vom 07. Februar 2020 Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den Plan zur Kenntnis. Artur Pfeifer verlässt um 20:16 Uhr die Sitzung. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den Leitfaden sowie die eingelangte Stellungnahme zur Kenntnis und bittet GR Klaus Schröcker um seine Ausführung aus der Sitzung des Bauund Raumplanungsausschusses. GR Klaus Schröcker, als Obmann des Bau- und Raumplanungsausschuss erläutert, dass der Ausschuss in der gestrigen Sitzung über die geplante Umwidmung beraten habe. Die Garage sei bereits errichtet und müsse aufgrund der Auflagen des Forsttechnischen Dienstes für Wildbach- und Lawinenverbauung entsprechend verstärkt werden. Grundsätzlich seien die Voraussetzungen gegeben, weshalb der Ausschuss die vorliegende Umwidmung einstimmig zur Beschlussfassung empfohlen habe. Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, der vorliegenden Umwidmung gemäß Plan-Nr. 4/2020 vom 28. Jänner 2020 zuzustimmen. Diesem Antrag wir einstimmig entsprochen. zu 5.: Umwidmungsansuchen Dietrich Oberdorfer, Bahnhofstraße 55, 9711 Paternion Der Vorsitzende erläutert, dass Dieter Oberdorfer, Bahnhofstraße 55, 9711 Paternion, beim bestehenden Wohnhaus Bergerstraße 109, 6793 Gaschurn, auf dem GST-NR .316 bzw. 1451/1, GB Gaschurn, ein Carport errichten wolle. Aufgrund dieser Bauführung sei ange- Niederschrift_46_GV_Sitzung.doc Seite 6/20 dacht, die Flächenwidmung des bestehenden Wohnhauses inkl. der Fläche für das neu zu errichtende Carport anzupassen. Die Gemeinde Gaschurn beabsichtige zu diesem Zweck das GST-NR .316, GB Gaschurn, sowie eine Teilfläche des GST-NR 1451/1, GB Gaschurn, in einem Ausmaß von insgesamt ca. 800 m² im Flächenwidmungsplan von „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Baufläche Wohngebiet“ umzuwidmen. Artur Pfeifer nimmt ab 20:18 Uhr wieder an der Sitzung teil. Der Vorsitzende erläutert weiter, dass die Gemeinde Gaschurn aufgrund dessen nun auch die Anpassung des Flächenwidmungsplanes im Bereich der Zufahrtsstraße plane, welche dem vorliegenden Plan zu entnehmen sei. Der Entwurf sei in der letzten Sitzung am 29. Jänner 2020 einstimmig beschlossen worden. Die Anrainerverständigung wurde durchgeführt. Folgende Stellungnahmen liegen aufgrund der Gefahrenzonen vor: • • Forsttechnischer Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung vom 10. Februar 2020 Geologische Amtssachverständige vom 20. Februar 2020 Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den vorbereiteten Plan, sämtliche Stellungnahmen sowie den Leitfaden zur Kenntnis. Er erläutert weiter, dass bereits ein Raumplanungsvertrag abgeschlossen wurde, welcher den Anwesenden ebenfalls zur Kenntnis gebracht wird. Zusätzlich erläutert er, dass Dietrich Oberdorfer zwischenzeitlich Eigentümer der betroffenen Liegenschaft sei und er den Raumplanungsvertrag bereits gegengezeichnet habe. Der Vorsitzende bittet sodann GR Klaus Schröcker, als Obmann des Bau- und Raumplanungsausschusses um seine Ausführungen. GR Klaus Schröcker erläutert, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss in seiner gestrigen Sitzung über das vorliegende Ansuchen beraten habe. Die Stellungnahmen seien dem Ausschuss zur Kenntnis gebracht worden und dieser empfehle einstimmig die positive Beschlussfassung der vorliegenden Widmungsänderung. Zusätzlich erläutert GR Klaus Schröcker, dass auch für die vorangegangenen Widmungsänderungen ein Besprechungsprotokoll über ein Gespräch mit DI Lorenz Schmidt, Amtssachverständiger für Raumplanung und Baurecht und Nachfolger von DI Ulrich Grasmugg vorliege, welcher die Widmungsänderungen ebenfalls positiv beurteile. Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, der vorliegenden Umwidmung gemäß Plan-Nr. 10/2019 vom 23. Jänner 2020 sowie dem vorliegenden Raumplanungsvertrag zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 6.: Fernwärmeprojekt Gaschurn-Partenen – Energie- und Wirtschaftsbetriebe Hochmontafon GmbH Der Vorsitzende begrüßt DI Thomas Kopf und DI Dr. Stefan Wehinger. Diese nehmen ab 20:24 Uhr an der Sitzung teil. Der Vorsitzende erläutert, dass DI Thomas Kopf von der Energie- und Wirtschaftsbetriebe Hochmontafon GmbH (EWH) damit beauftragt wurde, die Ausschreibungen zu begleiten. DI Dr. Stefan Wehinger von der Fa. ENERPLAN sei mit den Planungsleistungen befasst. Zum ursprünglichen Projekt seien diverse Änderungen vorgenommen worden. Der Vorsitzende erläutert weiter, dass die EWH in finanzieller Hinsicht seitens der Gemeinde entsprechend auszustatten sei, um Beauftragungen vornehmen zu können. Das Projekt ziehe sich nun bereits seit mehreren Jahren hin, mit der illwerke vkw AG wurde damals ausverhandelt, diese Energie gratis beziehen zu können. Jedoch sei es dann zur Volksabstimmung gekommen. Im Anschluss daran habe man mit der Energie 360° eine Lösung gefunden, das Projekt doch umzusetzen. Das Biomasse Heizwerk sei verkauft worden und die Einlagen der Kommanditisten bis auf die der Gemeinde Gaschurn wurden von dieser ausbezahlt. Der immer wieder angesprochene Betrag von EUR 1,2 Mio., fand im Gemeindebudget Verwendung. Die jetzige Situation erfordere nun die finanzielle Ausstattung der EWH, um entspre- Niederschrift_46_GV_Sitzung.doc Seite 7/20 chende Beauftragungen vornehmen zu können. Die EWH verfüge derzeit über ein Budget von ca. EUR 349.000,00. Um die Ausbaustufe I verwirklichen zu können, seien insgesamt ca. EUR 1,7 Mio. aufzuwenden. Insgesamt sollten seitens der Gemeinde somit EUR 1,4 Mio. zur Verfügung gestellt werden. Derzeit könnte dies ohne Aufnahme eines Darlehens erfolgen. Zusätzlich wäre mit Förderzahlungen in Höhe von ca. 30 % zu rechnen, die eventuell während der Umsetzung bereits zurückfließen könnten. DI Thomas Kopf erläutert, dass er seit Herbst 2019 von der EWH mit den entsprechenden Ausschreibungen beauftragt sei. Vorerst sei das Planungsbüro auszuschreiben gewesen. Die Fa. ENERPLAN sei bereits von der Energie 360° mit der Planung beauftragt gewesen, allerdings trotzdem als Bestbieter in der zusätzlichen Ausschreibung hervorgekommen. DI Thomas Kopf erläutert weiter, dass die ersten Ausschreibungen bereits im Jahr 2016 erfolgt seien. Aufgrund von Fristeinhaltungen und Änderungen in der Planung war es unmöglich, die alten Ausschreibungen zu verwenden. Es musste somit das Gesamtprojekt neu ausgeschrieben werden. Es wurde selbstverständlich versucht, einerseits die Anforderungen der illwerke vkw AG einzuhalten, andererseits nach Einsparungspotential zu suchen. Aufgrund der erhöhten Ausschreibungssumme wurde auch neuerlich ein Gespräch mit der KPC gesucht und das Projekt mit sämtlichen Änderungen neuerlich vorgestellt. DI Dr. Stefan Wehinger erläutert, dass das Ziel der Planungen sei, 55° warmes Wasser in Gaschurn und 55° warmes Wasser in Partenen zur Verfügung zu stellen. Die Leitung zwischen Kopswerk II und Biomasse Heizwerk Gaschurn sei schon im Sommer 2019 errichtet worden. Im Zuge dieses Ausbaus wurde mit der illwerke vkw AG zusätzlich vereinbart, dass Räumlichkeiten im Eingangsbereich des Kraftwerkes zur Verfügung gestellt werden, um dort die Heizzentrale zu installieren. Bereits aus dieser Zusage ergebe sich teilweise Einsparungspotential. DI Dr. Stefan Wehinger erläutert die maßgeblichen Unterschiede zur Planung 2016, welche sich einerseits in den Rohrlängen niederschlagen, andererseits die Ausführung 2020 in Edelstahl erfolge. Zusätzlich sei zu bedenken, dass es im Jahr 2016 nur einen Projektträger gab, 2020 zwei unterschiedliche. Zwischenzeitlich habe sich auch herausgestellt, dass die illwerke vkw AG keine Schweißarbeiten mehr im Werk zulasse. Im Jahr 2016 sei mit 26 Flanschverbindungen geplant worden, 2020 mit 840. Diese Vorschrift bedinge eine der größten Änderungen des Projekts. Weiter erlaube die illwerke vkw AG keine Standardschellen mehr, sondern lediglich verschweißte. Auch diese Vorschrift führe zu einem Mehraufwand. Adolf Felder erkundigt sich über den heute notwendigen Beschluss. Der Vorsitzende erläutert, dass wie bereits anfangs erwähnt, die EWH finanziell auszustatten sei, um Auftragsvergaben vornehmen zu können. GR Klaus Schröcker erläutert, dass ein Preis aus dem Jahr 2016 vorliege, und ein Preis aus 2020. Klar sei, dass die Umsetzung des Projekts nun erheblich teurer geworden sei. Die Gemeinde Gaschurn habe selbstverständlich kalkuliert, mit dieser Abwärme nach einer gewissen Zeitspanne Gewinn zu machen. Dieser Zeitpunkt schiebe sich nun allerdings nach hinten. Er stellt die Frage, ob Einsparungsmöglichkeiten gesehen werden bzw. Möglichkeiten bestünden mit der illwerke vkw noch ein allfälliges Entgegenkommen zu verhandeln. Die Gemeinde erhalte die Abwärme umsonst und erwarte sich einen Gewinn daraus. Selbstverständlich könne dadurch die Luftqualität verbessert werden und viele Haushalte versorgt werden, die Kosten seien jedoch um einiges höher geworden. Die Gemeinde habe sich sehr bemüht, dieses Projekt auf den Weg zu bringen, nun sei es ihm wichtig, dass auch alle Möglichkeiten über allfällige Einsparungen geprüft und verhandelt werden. DI Dr. Stefan Wehinger erläutert, dass im Jahr 2020 andere Voraussetzungen vorliegen, als noch 2016. Die Ausschreibung sei in Massen und ganz exakt erfolgt und könne nun selbst zusammengesetzt werden. Es gebe definitiv noch Einsparungspotential. Mit dem Bestbieter habe bereits eine Begehung stattgefunden. Dieser habe bereits einen Weg durch das Kraftwerk gefunden, bei welchem teilweise noch Rohrlängen einzusparen seien. Niederschrift_46_GV_Sitzung.doc Seite 8/20 Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erkundigt sich, ob sich die Vorschriften seit dem Jahr 2016 dergestalt verändert bzw. verschärft hätten, dass diese eine derart große Auswirkung hervorrufen. DI Dr. Stefan Wehinger erläutert, dass sich die Vorschriften prinzipiell nicht geändert haben. Diese werden allerdings von Seiten der illwerke vkw AG nun anders verfolgt und ausgelegt. Sie werden strenger eingehalten und die Interpretationsspielräume werden geringer. Mit der illwerke vkw AG können aber sicher noch Detailverhandlungen über allfällige Einsparungsmöglichkeiten geführt werden. Kurt Rudigier stellt fest, dass derzeit nicht gesagt werden könne, wie hoch dieses Potential sei. GR Klaus Schröcker gibt zu bedenken, dass die heutige Beschlussfassung eine schwerwiegende Entscheidung darstelle. Derzeit werde zwar von Einsparungspotential gesprochen, dieses könne jedoch noch nicht definitiv vorgewiesen werden. Er möchte, dass dieses Einsparungspotential klar mit der illwerke vkw AG besprochen werde. Definitiv könne gesagt werden, dass das Projekt in der Ausbaustufe I um einiges mehr koste, als zuerst veranschlagt und die Zeitdauer umso länger sei, bis die Gemeinde mit der Abwärme Gewinn mache. Adolf Felder verlässt um 20:48 Uhr die Sitzung. GR Markus Netzer erläutert, dass im Gegensatz zur Ausschreibung 2016 heute eine weitaus größere Summe für die Auskopplung aufzuwenden sei. Klar sei, dass diese Summe in der Gemeindekassa für andere Projekte fehle. Aus kaufmännischer Sicht sei dies eine Katastrophe. DI Dr. Stefan Wehinger erläutert, dass das Projekt jedenfalls nicht um den Preis aus dem Jahr 2016 umzusetzen gewesen wäre. Adolf Felder nimmt ab 20:51 Uhr wieder an der Sitzung teil. GR Markus Netzer stellt fest, dass die vergangenen 4 Jahre somit keine Kostenwahrheit vorgelegen habe. DI Dr. Stefan Wehinger erläutert, dass er bei der Leitungsführung ein Einsparungspotential von mindestens 10% sehe. GR Markus Netzer erkundigt sich über die Förderzusagen. DI Thomas Kopf erläutert, dass seitens der EWH sämtliche Aufträge vorzufinanzieren seien. Derzeit liege auch noch keine schriftliche Rückmeldung der KPC vor. Deshalb schlage er auch vor, sollte in der heutigen Sitzung ein Beschluss gefasst werden, diesen vorbehaltlich der positiven Äußerung der KPC zu fassen. Es handle sich beim Abwärmeprojekt um das Vorzeigeprojekt schlechthin. GR Markus Netzer erläutert, dass dies zu einer erheblichen Zeitverzögerung führe. Werde eine positive Beschlussfassung der KPC abgewartet, könne die EWH nicht mit den finanziellen Mitteln ausgestattet werden, wiederum können keine Beauftragungen und keine Inbetriebnahme erfolgen. Die EWH habe jedoch einen Vertrag mit der Energie 360° abgeschlossen, welcher einzuhalten sei. Könne diese Einhaltung nicht gewährleistet werden, werde die Gemeinde mitunter verklagt. Artur Pfeifer verlässt um 20:55 Uhr die Sitzung. Der Vorsitzende erläutert, dass zuerst eine Äußerung der KPC ergehe, der Beschluss über die Förderzusage werde dann von einer separaten Kommission gefasst. Dieser Beschluss könne jedenfalls nicht abgewartet werden, wolle man den Zeitplan einhalten. DI Thomas Kopf ergänzt, dass die genannte Äußerung jedenfalls abgewartet werden könne, der Beschluss selbst sei dann lediglich noch eine Formsache. Artur Pfeifer nimmt ab 20:57 Uhr wieder an der Sitzung teil. Niederschrift_46_GV_Sitzung.doc Seite 9/20 GR Klaus Schröcker erläutert, dass aus seiner Sicht jedenfalls ein Beschluss zu fassen sei. Für ihn sei es jedoch wichtig, das Einsparungspotential darin auch festzuhalten. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen stellt fest, dass derzeit lediglich über die Ausbaustufe I diskutiert werde und erkundigt sich über die Ausbaustufe II. Diese sei ebenfalls zu kalkulieren. Der Vorsitzende erläutert, dass die EWH für die Auskopplung zuständig sei. Die Gesellschaftsvertreter und die KPC hätten bereits eine Amortisationsrechnung erhalten. Das Projekt müsse als Ganzes gesehen werden. Selbstverständlich verschiebe sich die Amortisationszeit nach hinten, da das Projekt mehr koste als angedacht. Die CO2-Einsparung sowie die Verbesserung der Luftqualität und das Angebot eines alternativen Heizsystems für die Bevölkerung seien allerdings ebenfalls als wichtige Punkte anzusehen. Christoph Wittwer erkundigt sich über die Mehrkosten bei Umsetzung der Ausbaustufe II. Der Vorsitzende erläutert, dass zwei Amortisationsberechnungen vorliegen. Die Ausbaustufe II erfordere dann einen zusätzlichen Betrag von EUR 850.000,00, welcher wiederum mit ca. 30% gefördert würde. DI Dr. Stefan Wehinger ergänzt, dass im Jahr 2016 für diese Umsetzung allerdings keine Ausschreibung vorgenommen wurde. Christoph Wittwer erläutert, dass im Jahr 2016 ein Projekt vorlag, welches auch Partenen berücksichtigte. DI Dr. Stefan Wehinger erläutert, dass damals jedoch das Kopswerk I Projektteil war, heute lediglich das Kopswerk II genutzt werde. Die Planungen hätten sich deshalb geändert. Adolf Felder erläutert, dass damals einstimmig beschlossen wurde, der Energie 360° dieses Projekt zu übergeben und die Auskopplung durch die EWH zu übernehmen. Partenen sei für ihn selbstverständlich immer Teil des Projekts gewesen. Für ihn sei heute lediglich wichtig, welcher Betrag aufzubringen sei. Der Vorsitzende erläutert nochmals, dass für Ausbaustufe I ein Betrag von insgesamt ca. 1,7 Mio. aufzubringen sei. Die EWH besitze derzeit selbst ein Kapital von ca. EUR 349.000,00. Es sei daher notwendig, der EWH einen zusätzlichen Betrag von EUR 1,4 Mio. zur Verfügung zu stellen. GR Markus Netzer gibt zu bedenken, dass die Amortisation nicht nach 18 Jahren, sondern erst nach 30 Jahren erreicht werde. Die Ausbaustufe I koste ca. EUR 1,0 Mio. mehr als angedacht. Es bleibe jedoch nichts anderes übrig, als die EWH mit dem erforderlichen Betrag auszustatten. Es liege ein Vertrag vor und zusätzlich seien Anschlussnehmer mit Wärme zu versorgen. Christoph Wittwer erläutert, dass für ihn auch die Ausbaustufe II zu berücksichtigen sei. Der Vorsitzende pflichtet bei und erläutert, dass das klare Ziel jedenfalls weiterhin bestehe, Partenen auch zu erschließen, dafür sei jedoch auch eine entsprechende Energieabnahme erforderlich. GR Klaus Schröcker ergänzt, dass jedoch auch die notwendigen Anschlüsse dafür vorliegen müssen. Der Vorsitzende erläutert, dass Ausbaustufe II nur dann umgesetzt werden kann, wenn auch genug Abnehmer vorhanden seien. Sollte die Abnahmemenge in Partenen nicht erreicht werden, könne die Ausbaustufe nicht umgesetzt werden. Der Vorsitzende erläutert, dass ein Beschluss dergestalt erfolgen könnte, dass im Rahmen der insgesamt benötigten EUR 1,7 Mio ein Betrag von EUR 1,4 Mio. seitens der Gemeinde der EWH zur Verfügung gestellt werde. Dieser Betrag soll in Tranchen abgerufen werden. Zusätzlich dazu sollen die Einsparungspotentiale neuerlich verfolgt werden. Die eingelangten Förderungen sollen direkt an die Gemeinde zurückfließen. Niederschrift_46_GV_Sitzung.doc Seite 10/20 GR Klaus Schröcker erläutert, dass jedenfalls neuerlich geprüft werden sollte, ob die Möglichkeit bestehe, von Landesseite Förderungen zu erhalten. Im Hinblick auf das Anstreben einer Energieautonomie, sollte dies jedenfalls versucht werden. Die Teuerung sei laut seiner Meinung nachvollziehbar, prinzipiell handle es sich beim gegenständlichen Projekt aber jedenfalls um ein sehr zukunftsorientiertes Vorhaben, dass eventuell doch Förderpotential habe. DI Thomas Kopf erläutert, dass die Höchstfördergrenze 45% betrage, was bedeute, dass noch ca. 15% an Förderung zusätzlich gewährt werden könnten. Aufgrund einer allfälligen Nachfolgewirkung sehe er eine Förderung von Landesseite als eher kritisch. GR Klaus Schröcker meint, dass eine Nachfolgewirkung nicht einfach zu erzielen sei, da ein solches Projekt gewisse Voraussetzungen benötige. Der Vorsitzende erläutert, dass ein Versuch jedenfalls unternommen werden könne. Eventuell sollten auch die Gesellschaftsvertreter an einem solchen Gespräch teilnehmen. Adolf Felder stellt fest, dass das Projekt auf keinen Fall gefährdet werden soll, möchte allerdings wissen, ob der Beschluss nochmals vertagt werden könnte und ob ein derartiger Beschluss eine Darlehensaufnahme notwendig machen würde. Der Vorsitzende erläutert, dass der Beschluss aufgrund der drängenden Auftragsvergabe nicht vertagt werden könne. Weiter erläutert er, dass derzeit keine Darlehensaufnahme notwendig wäre. Sollte allerdings der Ausbau von Wasserversorgungs- und Abwasserbeseitigungsanlagen hinzukommen, wäre eine Darlehensaufnahme notwendig. Ludwig Wachter stellt fest, dass die EUR 850.000,00 für die Ausbaustufe II ebenfalls einzukalkulieren wären. GR Markus Netzer stellt fest, dass in der Leitungsführung Einsparungspotential gesehen werde und stellt gleichzeitig die Frage an DI Thomas Kopf und DI Dr. Stefan Wehinger, ob ihre Honorarsummen zusätzlich nochmals verhandelt werden könnten. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen ergänzt, dass das Honorar für die Ausbaustufe I fast ident dem Honorar für die Ausbaustufe II sei, obwohl die Errichtungskosten um einiges geringer seien. Walter Grass verlässt um 21:19 Uhr die Sitzung. DI Dr. Stefan Wehinger erläutert, dass beim Planungshonorar bereits ein Nachlass von fast 50 % vereinbart wurde. DI Thomas Kopf und DI Dr. Stefan Wehinger teilen allerdings übereinstimmend mit, dass bei den Honorarsummen nochmals verhandelt werden könne. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen meint, dass die EWH große Summen in das Projekt investiere, aber als Letze etwas damit verdiene. Gerhard Saler erläutert, dass das Projekt umwelttechnisch jedenfalls großartige Auswirkungen erziele, aber auch der finanzielle Hintergrund sollte nicht außer Acht gelassen werden. DI Dr. Stefan Wehinger erläutert, dass das Ölkesselverbot in Österreich beschlossen wurde. In Neubauten dürfen keine Ölheizungen mehr eingebaut werden, ab 2035 dürfen Verbrennungsanlagen auch nicht mehr instandgesetzt werden. Er sei sich sicher, dass die Möglichkeit der Abwärmenutzung früher oder später von sehr vielen Haushalten in Anspruch genommen werde. Walter Grass nimmt ab 21:22 Uhr wieder an der Sitzung teil. Der Vorsitzende erklärt sich als Geschäftsführer für befangen und enthält sich seiner Stimme. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen stellt sodann folgenden Antrag: Niederschrift_46_GV_Sitzung.doc Seite 11/20 Im Rahmen der insgesamt EUR 1,7 Mio., welche für die Ausbaustufe I aufgewendet werden müssen, wird das zusätzlich zum bestehenden Kapital der Energie- und Wirtschaftsbetriebe GmbH notwendige Kapital von EUR 1,4 Mio. von der Gemeinde Gaschurn der Energie- und Wirtschaftsbetriebe GmbH zur Verfügung gestellt, die in Tranchen abgerufen werden können. Zusätzlich sollen Gespräche über das angedachte Einsparungspotential bei der Leitungsführung erfolgen. Die ausbezahlten Förderungen fließen direkt wieder an die Gemeinde zurück. Dieser Beschluss soll dann in Kraft treten, wenn die positive Beurteilung der KPC für den Vorschlag an die Umweltförderungskommission vorliegt. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen (1 Enthaltung: GF Bgm. Martin Netzer, MSc). GR Klaus Schröcker verlässt um 21:27 Uhr die Sitzung. Der Vorsitzende bedankt sich bei DI Thomas Kopf und DI Dr. Stefan Wehinger für ihr Kommen. Diese verlassen um 21:28 Uhr die Sitzung. Der Vorsitzende bedankt sich als Geschäftsführer der EWH für diesen Beschluss, aber auch für die gesamte Gemeinde. Dieses Projekt sei nicht einfach, wenn es aber so umgesetzt werden könne, sei dies großartig. Er hoffe, dass möglichst viele Haushalte am Fernwärmenetz anschließen und am Ende jedenfalls gesagt werden könne, dass die richtige Entscheidung getroffen wurde. zu 7.: Brigitte Hundt, Schafkopf 13, 6835 Zwischenwasser – Antrag auf Bewilligung zur Nutzung der Wohnung Top 2, Kirchdorfstraße 2a, 6793 Gaschurn, als Ferienwohnung Der Vorsitzende erläutert, dass Brigitte Hundt, Schafkopf 13, 6835 Zwischenwasser den Antrag auf Bewilligung zur Nutzung der Wohnung Top 2, Kirchdorfstraße 2a, 6793 Gaschurn, als Ferienwohnung gestellt habe. GR Klaus Schröcker nimmt ab 21:30 Uhr wieder an der Sitzung teil. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den eingegangenen Antrag zur Kenntnis. GR Markus Netzer verlässt um 21:31 Uhr die Sitzung. Da Frau Hundt im Antrag erläutert, dass sie stets Zweitwohnsitzabgabe entrichtet habe, erläutert der Vorsitzende, dass die Zweitwohnsitzabgabe immer auf die Nutzung abziele, egal ob diese gesetzmäßig erfolge oder nicht. Seit geraumer Zeit führe die Gemeinde ein Ferienwohnungsverzeichnis, in welchem sämtliche Bewilligungen verzeichnet seien. Aufgrund dieses Verzeichnisses sei hervorgekommen, dass die gegenständliche Wohnung nicht widmungsgerecht genutzt werde. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden die entsprechende Korrespondenz zur Kenntnis. Auch die Abteilung Raumplanung und Baurecht des Amtes der Vorarlberger Landesregierung sei zu Rate gezogen worden. Das Amt der Vorarlberger Landesregierung habe sich zum vorliegenden Antrag kritisch geäußert. GR Markus Netzer nimmt ab 21:33 Uhr wieder an der Sitzung teil. Der Vorsitzende erläutert, dass die Ausführungen des Amtes der Vorarlberger Landesregierung der Antragstellerin neuerlich zur Stellungnahme übermittelt wurden. Dabei wurde dokumentiert, dass der Antrag mehrfach geprüft wurde und nicht nur einfach abgelehnt werde. Der Vorsitzende erläutert, dass ein Bescheidentwurf vorbereitet wurde und bringt diesen den Anwesenden zur Kenntnis. Der Vorsitzende erläutert weiter, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss über dieses Ansuchen beraten habe und bittet GR Klaus Schröcker um seine Ausführungen. GR Klaus Schröcker erläutert, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss in der gestrigen Sitzung über den vorliegenden Antrag beraten habe. Der Ausschuss empfehle der Gemeindevertretung einstimmig, das vorliegende Ansuchen abzulehnen. Es liege keine entspre- Niederschrift_46_GV_Sitzung.doc Seite 12/20 chende Begründung vor und auch das Amt der Vorarlberger Landesregierung sehe diesen Antrag als kritisch. Daniel Sandrell erkundigt sich, ob in den ursprünglichen Bauplänen diese Räumlichkeiten bereits als Wohnung verzeichnet waren. Der Vorsitzende erläutert, dass dies nicht überprüft wurde, jedenfalls aber zu prüfen wäre. GR Klaus Schröcker erläutert, dass in der Begründung der Antragstellerin erwähnt sei, dass die Räumlichkeiten als Büro genutzt wurden, aufgrund der Krankheit ihres Mannes nun der Lebensmittelpunkt aber in Zwischenwasser sei und sie für die Wohnung in Gaschurn nun eine Ferienwohnungswidmung beantrage. Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, dem vorliegenden Bescheidentwurf, Zahl: 0319/FeWo/Hundt/2019/2020, zuzustimmen und den eingegangenen Antrag auf Bewilligung zur Nutzung der Wohnung Top 2, Kirchdorfstraße 2a, 6793 Gaschurn, als Ferienwohnung, abzulehnen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 8.: Abfallgebührenverordnung – Änderung Der Vorsitzende erläutert, dass aufgrund der Anpassung der Zweitwohnsitzabgabeverordnung betreffend Maisäßgebäude auch die Abfallgebührenverordnung wie folgt angepasst werden soll: Dem § 6 wird nach dessen Abs 2 ein Abs 3 angefügt, welcher lautet wie folgt: I. „(3) Jene Personen, die unter die Ausnahmebestimmung des § 2 Abs. (3) der Verordnung über die Einhebung der Zweitwohnsitzabgabe der Gemeinde Gaschurn fallen, werden für diese Objekte (Maisäßgebäude) von der Grundgebühr gemäß § 2 Abs. (3) Zif 1 sowie der Mindestabnahme und Mindestentleerung gemäß § 7 befreit.“ II. Diese Verordnung über eine Änderung der Abfallgebührenordnung der Gemeinde Gaschurn tritt mit 15.03.2020 in Kraft. Der Vorsitzende erläutert, dass dadurch jene Besitzer von Maisäßgebäuden, die diese ausschließlich selbst nützen bzw. ihren nahen Angehörigen zur Benützung überlassen, die ortsübliche Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen im betroffenen Gebiet sicherstellen, und das Maisäß-, Vorsäß- oder Alpgebäude und die auf allfälligen dazugehörigen landwirtschaftlichen Flächen befindlichen Wirtschaftsgebäude tatsächlich erhalten, von den zusätzlichen Grundgebühren sowie der zusätzlichen Mindestabnahme von Abfallsäcken ausgenommen werden. Die Anpassung wurde bereits der Gemeindeaufsicht zur Durchsicht überlassen, welche noch geringfügige formale Änderungen vorgenommen hat. Diese bringt der Vorsitzende den Anwesenden zur Kenntnis. Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, der vorliegenden Änderung der Abfallgebührenverordnung zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 9.: Vereinbarung über die Bildung des Gemeindeverbands „Hochmontafon“ Der Vorsitzende erläutert, dass gemeinsam mit dem Vorarlberger Gemeindeverband Statuten ausgearbeitet wurden. Die Gemeindevorstände Gaschurn und St. Gallenkirch hätten diese bereits behandelt. Die Statuten wurden dann an die Gemeindeaufsicht (Bezirkshaupt- Niederschrift_46_GV_Sitzung.doc Seite 13/20 mannschaft Bludenz) zur Freigabe übermittelt. Da allerdings auch die Schulerhaltung über den Verband abgewickelt werden soll, müssen die Statuten zusätzlich mit der Bildungsdirektion abgesprochen werden. Ein entsprechender Termin konnte noch nicht vereinbart werden, weshalb die Beschlussfassung auf eine der nachfolgenden Sitzung verschoben werden müsse. zu 10.: Naturschutzverein Verwall Klostertaler Bergwälder – Statutenänderung Der Vorsitzende erläutert, dass eine Statutenänderung beim Naturschutzverein Verwall Klostertaler Bergwälder angedacht sei, dies auf Wunsch der Klostertaler Gemeinden, die ebenfalls eine Mitgliedschaft anstreben. Der Vorsitzende erläutert die Statutenänderung und teilt mit, dass nach Änderung folgende ordentliche Mitglieder vorhanden wären: o Gemeinden: Gaschurn, St. Gallenkirch, Silbertal, St. Anton im Montafon, Bartholomäberg, Bludenz, Innerbraz, Dalaas, Klösterle o REGIO Klostertal‐Arlberg und Stand Montafon o Alpenregion Bludenz‐Tourismus GmbH, Montafon Tourismus GmbH o Land Vorarlberg, als für die Europaschutzgebiete Verantwortliche o Naturschutzanwaltschaft Vorarlberg o Vorarlberger Landwirtschaftskammer o BirdLife Vorarlberg Der Vorsitzende erläutert, die Landwirtschaftskammer sei in allen anderen Regionen nicht Mitglied, im Naturschutzverein Verwall Klostertaler Bergwälder jedoch von Beginn an. Die überarbeiteten Statuten werden den Anwesenden zur Kenntnis gebracht. Diese wurden dergestalt aufgesetzt, dass der Vorstand relativ wenige Mitglieder habe, die Generalversammlung allerdings breit gefächert sei. Da die Verwaltung derzeit beim Stand Montafon angesiedelt sei, sei es auch sinnvoll einen Obmann aus den Reihen der Standes-Bürgermeister zu wählen. Die Aufgaben des Vorstandes sei neu definiert worden, ebenso sei die Festsetzung der Stimmrechte angepasst worden. Nachdem keine weiteren Fragen bestehen, stellt der Vorsitzende den Antrag den vorliegenden Statuten sowie der vorliegenden Stimmverteilung zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 11.: Kanalkataster Gemeinde Gaschurn – Auftragsvergabe Der Vorsitzende erläutert, dass die Ausschreibung der Ingenieurleistungen für die Erstellung und Ausarbeitung eines Kanalkatasters gemeinsam mit dem Umweltverband erstellt wurde. Die Angebotsfrist endete am 11. Jänner 2020, 11:00 Uhr. Es seien folgende Angebote eingelangt: • • • • • BHM Ingenieure GmbH Rudhardt, Gasser, Pfefferkorn, Ziviltechniker Wasserplan – Fischer & Herda Ziviltechniker GmbH M&G Ziviltechniker GmbH Adler + Partner ZT GmbH Der Vorsitzende erläutert weiter, dass diese Angebote einer Erstprüfung unterzogen wurden. Mit den drei erstgereihten Anbietern wurde dann eine Verhandlungsrunde durchgeführt. Zur Verhandlung wurden eingeladen: Niederschrift_46_GV_Sitzung.doc Seite 14/20 • • • Wasserplan – Fischer & Herda Ziviltechniker GmbH M&G Ziviltechniker GmbH Adler + Partner ZT GmbH Der Vorsitzende erläutert, dass nach Abschluss dieser Verhandlungen die eingeladenen Firmen ihre Angebote nochmals nachbessern konnten. Die Bepunktung wurde daraufhin neuerlich angepasst. Laut ausgearbeitetem Bepunktungsmodell sei die Fa. Wasserplan – Ficher & Herda Ziviltechniker GmbH mit 92,6 (~93) Punkten als Bestbieter hervorgekommen. Der Vorsitzende erläutert das ausgearbeitete Bepunktungsmodell und bringt dies den Anwesenden zur Kenntnis. Er erläutert, dass maximal eine Zeitdauer von 5-6 Jahren für die Ausarbeitung angesetzt wurde. Fördertechnisch sei das Projekt jedoch bis 2025 abzuschließen. Der Vorsitzende erläutert, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss am 05. März 2020 über die gegenständliche Beauftragung beraten habe und bittet GR Klaus Schröcker um seine Ausführungen. GR Klaus Schröcker als Obmann des Bau- und Raumplanungsausschusses erläutert, dass die Ausarbeitung des Wasser- und Kanalkatasters bereits öfters diskutiert wurde. Klar sei, dass dieses Projekt nun umzusetzen sei, damit beim Ausbau von Wasserversorgungs- und Abwasserbeseitigungsanlagen fördertechnisch zukünftig keine Probleme auftreten. Grundsätzlich seien die Angebote bepunktet und der Bestbieter ermittelt worden. Der Bau- und Raumplanungsausschuss könne dies nachvollziehen und schließe sich dem Bestbieter an. Der Ausschuss rege jedoch an, vor Auftragsvergabe an den Bestbieter heranzutreten und mit ihm zu vereinbaren, dass die anfallenden Arbeiten zeitlich auf die zur Verfügung stehenden finanziellen Möglichkeiten angepasst werden. Beispielsweise könnte die Projektdauer von 3 auf 5 Jahre ausgedehnt werden, um die Budgetsituation zu berücksichtigen. Die Vergabe an die Fa. Wasserplan – Fischer & Herda Ziviltechniker GmbH empfehle der Ausschuss unter vorstehender Bedingung zur positiven Beschlussfassung. Der Vorsitzende erläutert, dass in den Ausschreibungsunterlagen grundsätzlich bereits Rahmenbedingungen festgelegt wurden. Wenn die Fa. Wasserplan Fischer & Herda Ziviltechniker GmbH beauftragt werde, könne dies immer noch festgelegt werden. GR Klaus Schröcker erläutert, dass der Ausschuss der Meinung sei, dass die zeitliche Komponente vorab zu klären sei. Kurt Rudigier erkundigt sich über die Vergabesumme. Die Vergabe an die Fa. Wasserplan Fischer & Herda Ziviltechniker GmbH belaufe sich auf EUR 200.856,63 (netto), wobei diese lediglich die Ingenieurleistungen enthalte. Die Kanaldienstleistungen sowie Vermessungskosten seien separat zu sehen. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden eine geschätzte Kostenaufstellung der Gesamtkosten zur Kenntnis. Darin seien Gesamtkosten von ca. EUR 847.000,00 (netto) angesetzt. Abzüglich der Förderung des Landes Vorarlberg von 35 % sowie der Förderung des Bundes von EUR 2,00/lfm betrage der Gesamtkostenanteil der Gemeinde ca. EUR 435.550,00 (netto). GR Klaus Schröcker erläutert, dass bei einer vorherigen Vereinbarung mit dem Ingenieurbüro über eine Auftragsdauer von 5 Jahren, eine bessere Planung erfolgen und somit diese Voraussetzung auch eingehalten werden könne. Der Vorsitzende schlägt vor, in den Beschlusstext aufzunehmen, dass die Ausarbeitung bis 2025 zu erfolgen habe, die genaue Festlegung allerdings direkt mit dem Ingenieurbüro erfolge. Adolf Felder erkundigt sich, ob die Beauftragung lediglich die Ausarbeitung eines Kanalkatasters oder auch des Wasserleistungskatasters beinhalte. Der Vorsitzende erläutert, dass diese auch den Wasserleitungskataster beinhalte. Niederschrift_46_GV_Sitzung.doc Seite 15/20 Ludwig Wachter erkundigt sich, ob es sich bei den präsentierten Summen um Nettopreise handle bzw. die Gemeinde vorsteuerabzugsberechtigt sei. Der Vorsitzende erläutert, dass im Wasser- und Kanalbereich ein Vorsteuerabzugsrecht bestehe. Er erläutert weiter, dass nach Auftragsvergabe ein Gremium gemeinsam mit der projektausführenden Firma einen Zeitplan sowie die Bauabschnitte festlegen könne. Nach kurzer Diskussion über die vorgeschlagene Vorgangsweise stellt der Vorsitzende folgenden Antrag: Die Fa. Wasserplan Fischer & Herda Ziviltechniker GmbH wird als Bestbieter bestätigt und der Auftrag „Ingenieurleistungen Kanalkataster und Wasserleitungskataster“ nach Ablauf der Stillhaltefrist zu einem Angebotspreis von EUR 200.856,63 (netto) an diese vergeben. Voraussetzung dafür ist, mit dem zukünftigen Gemeindevorstand einen entsprechenden Projektzeitplan festzulegen, der eine Fertigstellung des Katasters bis 2025 garantiert. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 12.: Ausbau Wasserversorgungsanlage BA 10 "Gundalatscherberg", Bauteil 3 (Hauptauftrag) - Auftragsvergabe Baumeister- und Installationsarbeiten Der Vorsitzende erläutert, dass zur Erweiterung der Wasserversorgungsanlage im gegenständlichen Bauabschnitt 10 „Gundalatscherberg“ die Aufteilung der Arbeiten in mehrere Bauteile vorgesehen sei. Im gegenständlichen Bauteil 3 erfolgen die Hauptarbeiten mit Errichtung von Quellfassungen, Quellableitungen, Hochbehälter, Versorgungsleistungen, Druckreduzierschächten und sonstigen dazugehörigen Anlagenteilen. Neben der Erweiterung der Wasserversorgungsanlage sei ebenfalls die Mitverlegung von Leerrohren für den Breitbandausbau vorgesehen. Laut Prüfbericht und Vergabeempfehlung der Fa. Breuß Mähr Bauingenieure GmbH sei die Fa. Swietelsky Bau GmbH, Bludenz, mit einer Angebotssumme von EUR 1.944.919,89 (netto) als Bestbieter hervorgekommen. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den Prüfbericht sowie den Preisspiegel zur Kenntnis, teilt mit dass der Bau- und Raumplanungsausschuss über diese Vergabe beraten habe und bittet GR Klaus Schröcker um seine Ausführungen. GR Klaus Schröcker erläutert, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss am 05. März 2020 über den gegenständlichen Punkt beraten habe. DI Markus Mähr habe an der Sitzung teilgenommen und dem Ausschuss das Gesamtprojekt BA 10 erläutert. Folgende Punkte seien festzuhalten: - für den angedachten Lückenschluss „Sponna“ fehle noch eine Zustimmungserklärung - fördertechnisch müsse das Projekt ebenfalls noch bezüglich Lückenschluss „Sponna“ angepasst werden - Die Quellfassung wurde mit dem Stand Montafon akkordiert, Geld fließe nur dann an den Stand Montafon, wenn mit dem Trinkwasser auch Strom produziert werde. - 11 Firmen haben die Ausschreibungsunterlagen abgeholt, 2 Firmen haben Angeobte abgegeben - Bestbieter sei die Fa. Swietelsky, diese sei um 27% günstiger als die Bietergemeinschaft Hilti+Jehle / Tomaselli - In den Bereichen des Skipistenneubaues werden die Erdarbeiten durch die von der Silvretta Montafon beauftragten Firmen miterledigt, die Gemeinde kümmere sich um die Verrohrungen. Die Dichtheitsprüfungen werden unter Aufsicht der Fa. Breuß Mähr Bauingenieure erfolgen. - Der Skipistenbau starte wieder in der KW 13 / 2020. In diesem Zuge werden auch die Leitungsverlegungen begleitend stattfinden, die anderen Arbeitsbereiche sollen dann so ausgeführt werden, dass keine Konflikte mit dem Pistenbau stattfinden. Niederschrift_46_GV_Sitzung.doc Seite 16/20 - Ziel sei es, das Gesamtprojekt BA 10 im Jahr 2020 abzuwickeln. - Die Abrechnung müsse genau dokumentiert werden. In Bezug auf Erschwernisse für die Ausführung der Wasserversorgung in Abhängigkeit mit dem Pistenbau müssen eventuell anfallende Mehrkosten mit der SIMO besprochen und ggf. gegenverrechnet werden. GR Klaus Schröcker erläutert weiter, dass das Förderansuchen aus dem Jahr 2016 eine Summe von EUR 1.646.000,00 (netto) aufweise. Bei Berücksichtigung einer Indexierung bis zum heutigen Tage ergebe sich eine Summe von EUR 1.810.000,00 (netto) als Ausgangsbasis für den Vergleich mit dem Bestbieterangebot. Das Bestbieterangebot der Fa. Swietelsky weise eine Angebotsstumme von EUR 1.944.919,89 (netto) auf. Zusätzlich dazu seien bereits getätigte Bauabschnitte durch Berger und Brunner bzw. die Silvretta Montafon zu berücksichtigen. Gesamt betragen die Kosten somit rund EUR 2.300.000,00 (netto). In dieser Summe seien folgende Leistungen, welche zum Zeitpunkt 2016 nicht absehbar waren bzw. durch die genaue Projektierung des Pistenbaues nun erfasst wurden: Lückenschluss „Sponna“ rd. EUR 220.000,00 Baugrubensicherung (Pistenbau) rd. EUR 27.000,00 Pumpen „Sponna“ rd. EUR 10.000,00 Enthaltene Regien im Angebot rd. EUR 100.000,00 Abbruch Hochbehälter Bestand rd. EUR 46.000,00 Breitbandausbau rd. EUR 3.600,00 VKW mit Verrohrung rd. EUR 6.500,00 (gedeckt durch die VKW) GR Klaus Schröcker erläutert weiter, dass wenn diese Posten von den rund EUR 2.300.000,00 (netto) abgezogen werden, sich die Vergleichszahl zur indexierten Basiszahl auf rd. EUR 1.886.900,00 belaufe, alle Zahlen netto/netto verglichen. DI Markus Mähr wurde seitens des Bau- und Raumplanungsausschusses nochmals darauf hingewiesen, dass bei Regiearbeiten und allfälligen Mehrkosten die Gemeinde vor Anfall dieser Kosten zu informieren sei, damit entsprechende Gegenmaßnahmen gesetzt werden können. Mögliche Förderungen ergeben sich mit 25 % Förderung von Landesseite und 25 % Förderung von Bundesseite. DI Markus Mähr stelle fest, dass die Förderungen je nach Verfügung ausgeschüttet werden, es könne somit auch zu Ratenzahlungen seitens der Förderstellen kommen. DI Markus Mähr schätze, dass 2020 ca. 70 % der Gesamtkosten in Rechnung gestellt werden. GR Klaus Schröcker führt aus, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss einstimmig die Vergabe an die Fa. Swietelsky zu einer Angebotssumme von EUR 1.944.919,89 (netto) zur positiven Beschlussfassung empfehle und dieses Projekt absolute Priorität habe. Allenfalls seien andere Projekte hintanzustellen. Der Vorsitzende erkundigt sich, woher die Information stamme, dass der Stand Montafon für die Quellfassung nur dann einen Beitrag bekomme, sollte mit diesem Wasser Strom erzeugt werden. GR Klaus Schröcker erläutert, dass diese Information von DI Markus Mähr stamme. Der Vorsitzende erläutert, dass mit dem Stand Montafon vereinbart sei, dass die Gemeinden für sämtliche neuen Quellen einen gewissen Beitrag zahlen. Gerhard Saler erkundigt sich, ob die Zerfallquelle davon betroffen wäre, was der Vorsitzende bejaht. Allerdings werde nur der Hochbehälter ausgeführt und nicht die Quellfassung. Kurt Rudigier erkundigt sich über die fehlende Zustimmungserklärung. GR Klaus Schröcker erläutert, dass diese lediglich den Lückenschluss „Sponna“ betreffe, die Wasserversorgung könne auch ohne diesen sichergestellt werden. Niederschrift_46_GV_Sitzung.doc Seite 17/20 Der Vorsitzende bringt den Anwesenden das mittelfristige Investitionsprogramm des Voranschlages 2020 zur Kenntnis. Die darin angeführten Summen weichen leicht ab. GR Markus Netzer erläutert, dass andere Projekte wie beispielsweise Gaschurn 2020 zurückgestellt werden müssen, damit dieser Ausbau finanziert werden könne und nicht noch zusätzliche Schulden gemacht werden. Der Vorsitzende erläutert, dass es nach der Wahl umgehend notwendig sein werde, sich das geplante Budget genau anzusehen, um zu analysieren, was umzusetzen sei. GR Klaus Schröcker und GR Markus Netzer sind übereinstimmend der Meinung, dass Prioritäten zu setzen seien, auch wenn das eine oder andere Projekt deshalb zeitlich nach hinten zu verschieben sei. Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, der Auftragsvergabe der Baumeister- und Installationsarbeiten für den Ausbau der Wasserversorgungsanlage BA 10 (Bauteil 3) gemäß Vergabeempfehlung der Fa. Breuß Mähr Bauingenieure zu einer Angebotssumme von EUR 1.944.919,89 (netto) an die Fa. Swietelsky Bau GmbH, Bludenz, zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 13.: Genehmigung der letzten Niederschrift(en) Artur Pfeifer verlässt um 22:33 Uhr die Sitzung. Die Niederschrift über den öffentlichen Teil der 45. Gemeindevertretungssitzung wird nach einer Änderung einstimmig genehmigt. Die Niederschrift über den nicht öffentlichen Teil der 45. Gemeindevertretungssitzung wird einstimmig genehmigt. zu 14.: Brandschaden Bergrettung Gaschurn – Auftragsvergabe Sanierungsarbeiten Der Vorsitzende erläutert, dass Angebote für die Sanierungsmaßnahmen im Rahmen des Brandschadens vorliegen und zu vergeben seien. Der komplette Schaden sei durch die Versicherung gedeckt und auch aufgrund der Angebote mit der Versicherung abgeklärt. Die Positionen seien allerdings vor Abrechnung mit der Versicherung durch die Gemeinde zu vergeben. Die Gesamtsumme der Angebote übersteige die Kompetenz des Vorstandes, weshalb diese Vergaben von der Gemeindevertretung zu behandeln seien. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden die vorbereitete Gesamtaufstellung zur Kenntnis. Artur Pfeifer nimmt ab 22:36 Uhr wieder an der Sitzung teil. Der Vorsitzende bedankt sich bei Ernst Pfeifer, welcher sämtliche Ausschreibungen vorgenommen habe und die gesamte Schadensabwicklung durchführe. Der Vorsitzende erläutert, dass die eingegangenen Angebote durch Ernst Pfeifer verglichen wurden und bringt diese den Anwesenden zur Kenntnis. Zum zuerst ergangenen Schadensbericht sei ein Nachtrag verfasst worden und aufgrund der Ausschreibungen sei eine Anpassung der Sachverständigen-Schätzung erfolgt. Selbstverständlich werde der Bergrettungsraum im Zuge dieser Sanierung auch direkt auf die jetzigen Standards angepasst. Von der Landesleitung werde zusätzlich eine Sonderfinanzierung gewährt. Folgende Angebote seien als Bestbieter hervorgekommen und bereits mit der Versicherung besprochen: - - Auftrag Barbisch Raumgestaltung GmbH Bodenlegearbeiten EUR 4.010,26 netto Polsterung Eckbank EUR 1.305,62 netto Auftrag Battlogg Verputz GmbH & Co KG Niederschrift_46_GV_Sitzung.doc Seite 18/20 Innenverputzarbeiten - Auftrag Elektrotechnik Pfefferkorn Elektroinstallationen - - EUR 4.449,35 netto EUR 8.424,64 netto Auftrag Tischlerei Netzer GmbH & Co KG Möblierung EUR 34.347,00 netto Wand-Deckenschalung EUR 20.960,00 netto Auftrag Wachter Heizung Sanitär Solar EUR 2.636,00 netto EUR 76.132,87 netto Der Vorsitzende erläutert, dass sämtliche Preise als Festpreise vereinbart gelten und nach Möglichkeit einheimische Firmen beauftragt werden. Adolf Felder erkundigt sich über eine Gesamtkostensumme des Brandschadens. Der Vorsitzende erläutert, dass er die Kosten nicht genau erläutern könne. Diese werden jedoch angefragt und direkt in der Niederschrift vermerkt. Laut Auskunft von Ernst Pfeifer betragen die genehmigten Gesamtkosten gemäß Versicherungsgutachten EUR 86.449,50 (netto). Die Versicherungskosten, welche über die Landesfeuerversicherung abgerechnet werden betragen zusätzlich ca. EUR 60.000,00. Der Vorsitzende erläutert, dass die Kleidung etc. durch die Landesleitung versichert sei, die Gemeinde betreffe alles, was mit dem Gebäude verbunden sei. Er erläutert zusätzlich, dass lediglich der Bergrettungsteil saniert werde. Der Brandschaden im Feuerwehrteil werde im Zuge des Umbaus erneuert. Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, den vorerläuterten Aufträgen mit den vorliegenden Auftragssummen zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 15.: Öffentliches Gut - GST-NR 3464 (Bergerstraße), GB Gaschurn - Übernahme und Widmung Der Vorsitzende erläutert, dass Christine Immler einen Bauantrag zur Errichtung einer Tiefgarage eingebracht habe. Für das Bauvorhaben sei es notwendig gewesen, dass der Gemeindevorstand einer Bauabstandsnachsicht zustimme. Mit Christine Immler sei in diesem Zuge bezüglich Übernahme eines Straßenbereiches in das Öffentliche Gut eine Vereinbarung abgeschlossen worden. Die „Bergerstraße“ soll im Bereich der neu zu errichtenden Tiefgarage neu vermessen werden. Die Straße GST-NR 3464, GB Gaschurn, in diesem Bereich soll in einer Breite von 4,6m ins Öffentliche Gut übernommen werden. Die Vermessungs- sowie grundbücherlichen Eintragungskosten übernehme die Gemeinde. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den vorläufigen Plan zur Kenntnis und erläutert, dass die Vermessung demnächst beauftragt werde. Daniel Sandrell erkundigt sich, ob der Abstandsnachsicht zugesagt wurde. Der Vorsitzende erläutert, dass die Erteilung der Abstandsnachsicht mit der vorliegenden Vereinbarung geregelt wurde. Zusätzlich dazu wurde die Übernahme des Straßenbereiches ins Öffentliche Gut vereinbart. Weiter enthalte die Vereinbarung einen Passus über die Lösungssuche einer Skiüberführung im Bereich Immler. Der Vorsitzende stellt den Antrag, dem vorliegenden Plan vom 04. März 2020 und den damit zusammenhängenden Zu- und Abschreibungen zuzustimmen sowie die „Bergerstraße“ (GST-NR 3464, GB Gaschurn – neuer Verlauf) als Öffentliches Gut zu widmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. Niederschrift_46_GV_Sitzung.doc Seite 19/20 zu 16.: Allfälliges • Der Vorsitzende bedankt sich, aufgrund dessen, dass die gegenständliche Sitzung, die letzte dieser Amtsperiode sei, bei allen Mandataren und Ersatzmandataren sowie bei den Ausschussmitgliedern, welche stets auch im Vorfeld der Sitzungen schon eines an Vorarbeit leisten. Sämtliche Mandatare und Ersatzmandatare lade er im Namen der Gemeinde Gaschurn zu einem gemeinsamen Abendessen am 17. März 2020 um 19:00 Uhr ins Posthotel Rössle ein. Die Einladungen seien bereits ergangen. Er hoffe auf zahlreiche Teilnahme und sehe dies als kleine Anerkennung für die geleistete Arbeit in den letzten Jahren. • GR Klaus Schröcker bedankt sich beim Vorsitzenden für seine Tätigkeit als Bürgermeister in den letzten 3 Amtsperioden. Es habe schöne, aber auch schwere Zeiten gegeben, grundsätzlich sei er aber der Meinung, dass der Vorsitzende immer sein Bestes versucht und gegeben habe. Weiter bedankt er sich bei Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen, die dem Vorsitzenden immer zur Seite gestanden habe. Stellvertretend für die gesamte Verwaltung, die Tag für Tag hervorragende Arbeit leiste, bedankt er sich bei Sandra Tschanhenz. Er bedanke sich aber auch bei seiner Fraktion und der Opposition für die gute Zusammenarbeit. Auch wenn unterschiedliche Meinungen vorhanden seien, konnten immer wieder konstruktive Lösungen gefunden werden. • Der Vorsitzende erläutert zusätzlich, dass am 03. April 2020 die konstituierende Sitzung stattfinde. Er bedanke sich ebenfalls bei der Gemeindeverwaltung und hoffe darauf, dass der Wert dieses Teams auch in Zukunft gesehen werde. Er bittet auch den derzeitigen Gemeindevorstand, unabhängig davon, ob die Mitglieder wieder in die Gemeindevertretung gewählt werden oder nicht, an der konstituierenden Sitzung teilzunehmen, da er sich in einem feierlichen Rahmen bedanken wolle. Auch er bedanke sich neuerlich für die konstruktive Zusammenarbeit in den letzten Jahren. • Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen bedankt sich für den wertschätzenden Umgang. Auch für sie als einzige Frau unter vielen Männern sei dieser immer gewahrt worden. Sie hoffe, dass dies weiterhin so gehandhabt werde. Ende: 22:55 Uhr Die Schriftführerin: Der Vorsitzende: Sandra Tschanhenz Bgm. Martin Netzer, MSc Niederschrift_46_GV_Sitzung.doc Seite 20/20
  1. gaschurnvertretung
20200305_GVE044 St.Gallenkirch 05.03.2020 Tel.:+43 (0)5557/6205 Fax: +43 (0)5557/2170 Email: semeindeamt^st.gallenkirch.at Gemeinde St. Gallenkirch Bezirk Bludenz 6791 St. Gallenkirch St. Gallenkirch, 05.03.2020 Niederschrift über die am Donnerstag, den 05.03.2020, um 20:00 Uhr stattgefundene 44. öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung von St. Gallenkirch. Anwesend: Von der Liste Parteifreie Bürger und SPÖ Bgm. Josef Lechthaler (Vorsitzender), Vize-Bgm. Alexander Kasper (gleichzeitig Schriftführer), GR Irma Rudigier, GR Martin Kleboth, Peter Lentsch, Lorenz Erhard, Franz Dönz, Johannes Felder, Alois Bitschnau, Norbert Marent, Ing. Hansjörg Schwarz; Entschuldigt: Mag.aSonja Wachter, Johannes Sturm; Anwesend: Von der Liste Volkspartei und Unabhängige GR Mag. Daniel Fritz, GR Hubert Biermeier, Werner Maier, Anton Feichtner, Marietta Fiel, Herwig Schallner, Gabi Juen; Entschuldigt: Mag. Steffen Röschl, Nadine Saler; Tagesordnung: 1. 2. 3. 4. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit Genehmigung der letzten Niederschrift vom 23.01.2020 Regionales räumliches Entwicklungskonzept Montafon (regREK) - Beschluss des Zielbildes Änderung des Flächenwidmungsplanes: a) Tschofen Melanie Beschluss des Umwidmungsentwurfs vor Anhörung Beschluss der Verordnung über das Mindestmaß der baulichen Nutzung vor dem Auflageverfahren b) Netzer Edith Beschluss des Umwidmungsentwurfs vor Anhörung c) SIMO-Valiserabahn Talstation Beschluss des Umwidmungsentwurfs vor Anhörung Beschluss der Verordnung über das Mindestmaß der baulichen Nutzung vor dem Auflageverfahren (nachträglich auf der TO) d) Kraft Christian Beschluss des Umwidmungsentwurfs vor Anhörung e) Netzer Manfred Beschluss des Umwidmungsentwurfs vor Anhörung Seite 1 f) 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. Berthold Andreas Beschluss des Umwidmungsentwurfs vor Anhörung Beschluss der Verordnung über das Mindestmaß der baulichen Nutzung vor dem Auflageverfahren g) Berthold-Kremser Birgit Beschluss des Umwidmungsentwurfs vor Anhörung Beschluss der Verordnung über das Mindestmaß der baulichen Nutzung vor dem Auflageverfahren h) Pension Edelweiß, Gargellen (nachträglich auf der TO) neuerlicher Beschluss des überarbeiteten Raumplanungsvertrages Auftragsvergaben für die Sanierung der ehemaligen Volksschule in Gargellen Auftragsvergaben für den Umbau des Kirchplatzes Auftragsvergaben für die Abwasserbeseitigungsanlage, DP Ableitung Gargellenalpe Abtretung von Geschäftsanteilen an der Gemeindeinformatik GmbH an den Vorarlberger Gemeindeverband Beschlussfassung über die Gründung eines Gemeindeverbandes „Hochmontafon" Änderung von Landesgesetzen: a) Gesetz über eine Änderung des Schulrechtsanpassungsgesetz b) Gesetz über eine Änderung des Gesetzes über Betreiberpflichten zum Schutz der Umwelt c) Gesetz über Anpassungen aufgrund von Neuerungen im Krankenanstalten-, Sozialversicherungs- und Erwachsenenschutzrecht Berichte des Bürgermeisters Allfälliges Naturwärme Montafon (in nichtöffentlicher Sitzung) zu Pkt. 01 Der Vorsitzende eröffnet um 20:00 Uhr die heutige Sitzung, begrüßt alle Anwesenden und stellt die Beschlussfähigkeit fest. Anschließend teilt dieser mit, dass die Tagesordnungspunkte 9. und 13. von der Tagesordnung genommen werden. Gemäß § 41 Abs. 3 GG wird vom Vorsitzenden um Aufnahme in die Tagesordnung beantragt: zu Pkt. 4 c Beschluss der Verordnung über das Mindestmaß der baulichen Nutzung vor dem Auflageverfahren Pkt. 4 h Pension Edelweiß, Gargellen neuerlicher Beschluss des überarbeiteten Raumplanungsvertrages Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig die nachträgliche Aufnahme dieser Punkte in die heutige Tagesordnung. Seite 2 zu Pkt. 02 Nach Umfrage des Vorsitzenden wird auf Wunsch von Marietta Fiel der unter Tagesordnungspunkt 03. auf Seite 4 des Protokolls ausformulierte Satz ....Marietta Fiel spricht die Möglichkeit der Schlachtung bei der Metzgerei Salzgeber an .... ersatzlos gestrichen. Anschließend genehmigt die Gemeindevertretung einstimmig das vorliegende Protokoll vom 23.01.2020. zu Pkt. 03 Der Vorsitzende begrüßt Herrn DI Herbert Bork vom Raumplanungsbüro stadtland. In der Folge berichtet der Vorsitzende über die Vorgeschichte des regionalen Räumlichen Entwicklungskonzeptes. DI Herbert Bork erläutert anschließend die Gründe und Zielsetzungen für dieses Entwicklungskonzept. Aus Sicht von Herbert Bork war der bisherige Verlauf sehr interessant. Anschließend schlägt DI Herbert Bork vor, dass die festgesetzten Leitsätze der Gemeindevertretung nun Schritt für Schritt vorgestellt werden sollen. Leitsatz 1: Das Montafon versteht sich als eine solidarische Region mit einer gemeinsamen Identität und einem starken Willen zur Zusammenarbeit. Hinweis: In der Vergangenheit hat sich immer wieder gezeigt, dass das Montafon nicht immer mit einer Stimme auftritt. Lt. GR Mag. Daniel Fritz wurde in den Arbeitsgruppen angeregt, dass sich die Standesvertretung zukünftig mehr nach außen öffnet. GR Irma Rudigier hält nicht wirklich viel von den vorliegenden Leitsätzen. Die Notwendigkeit einer Beschlussfassung darüber, wird von ihr völlig in Frage gestellt. GR Mag. Daniel Fritz erkundigt sich bei Herrn Herbert Bork darüber, in welcher Form die weitere Vorgehensweise aussieht? Sind die jeweiligen Gemeinden wieder dementsprechend miteingebunden. Von Herrn DI Herbert Bork wird dies so bestätigt. Anton Feichtner hat ein Problem im Leitsatz 5 mit den Naturräumen. Alois Bitschnau verweist auf eine aufgelegte Karte während der Raumplanungsworkshops. Ihm persönlich ist sehr wichtig, dass diese Karte als Grundlage zu einer Entscheidungsfindung zur Verfügung gestellt wird. GR Mag. Daniel Fritz stellt die Frage, welche Folgen es hätte, wenn die Gemeindevertretung diese Leitsätze heute nicht beschließt. Aus der Sicht von Herrn Herbert Bork würde der talschaftsweite Prozess dennoch weitergehen. Auch das wichtige Thema Baukultur im Montafon wird von Daniel Fritz angesprochen. Seite 3 Lt. dem Vorsitzenden haben bis auf zwei Gemeinden bereits alle diese Leitsätze beschlossen. Herbert Bork erläutert der Gemeindevertretung, dass ein regionales Räumliches Entwicklungskonzept durchaus Sinn macht für die jeweiligen Gemeindevertretungen. Alois Bitschnau spricht sich klar gegen die Aussage aus, dass die Bahntrasse die Hauptachse des Montafons sei. Irma Rudigier hat kein Verständnis dafür, dass diese Leitsätze ohne genauere Festlegungen beschlossen werden sollen. Warum werde dieses Pferd von hinten aufgezäumt. GR Mag. Daniel Fritz spricht die Maisäßgebietsausweisung an, wo sich die Gemeinde sehr übergangen fühlt. Auch die Weißzonen seien in unserer Gemeinde ein großes Thema. Auch hier fühlt man sich vom Land im Stich gelassen. Anton Feichtner spricht die Zweitwohnsitzthematik an. Diese fehle aus seiner Sicht völlig in diesem Leitbild. Alois Bitschnau vertritt noch einmal vehement die Ansicht, dass das Thema Straßenausbau in diesen Leitsätzen völlig zu kurz kommt. Der Bürgermeister teilt der Gemeindevertretung mit, dass sich am Beispiel Umfahrung Lorüns zeigt, wie gespalten hier die Meinungen in der Gemeindevertretung von Lorüns sind. GR Irma Rudigier spricht eine Tunnellösung an, welche vom Kostertal ausgehend durchaus möglich wäre und aus ihrer Sicht klare Vorteile brächte. Ansonsten spricht sie sich wie Norbert Marent gegen das derzeit diskutierte Tram-BahnProjekt bis nach Gaschurn aus. Gabi Juen versteht zwar, dass diese Leitsätze allgemein gehalten worden sind. Für eine Beschlussfassung ist es aus ihrer Sicht aber noch zu früh. Vorschlag des Vorsitzenden: Die Gemeindevertretung bekennt sich prinzipiell zum Projekt des Regionalen Räumlichen Entwicklungskonzepts und nimmt das vorliegende Zielbild ohne Beschlussfassung zur Kenntnis. Dem stimmt die Gemeindevertretung einstimmig zu. Alois Bitschnau verweist noch einmal auf die fehlenden Pläne und wünscht sich dementsprechende Informationen. Zum Thema Bahnausbau vertritt Alois Bitschnau die Meinung, dass die angedachte TramBahn sicherlich nicht zielführend sei. Dies speziell im Hinblick auf die Bedürfnisse im hinteren Montafon. Die Vollbahn bis nach Galgenul wäre aus seiner Sicht sinnvoll. Seite 4 zu Pkt. 04 - Änderung des Flächenwidmungsplanes a) Tschofen Melanie, Gortipohl Beschluss des Umwidmungsentwurfs vor Anhörung Beschluss der Verordnung über das Mindestmaß der baulichen Nutzung vor dem Auflageverfahren Melanie Tschofen beabsichtigt die Errichtung eines Einfamilienhauses auf der GST-Nr. 585/6 in Gortipohl. Mit der Raumplanungsstelle wurde der Sachverhalt bereits abgesprochen. Für die beantragte Änderung des Flächenwidmungsplanes beschließt die Gemeindevertretung einstimmig das dafür notwendige Anhörungsverfahren. Weiters wird auch das einmonatige Auflageverfahren über die Erlassung einer Verordnung über das Mindestmaß der baulichen Nutzung (Baunutzungszahl von 30) für die GST-Nr. 585/6, samt vorliegendem Erläuterungsbericht einstimmig beschlossen. b) Netzer Edith, Gortipohl Beschluss des Umwidmungsentwurfs vor Anhörung Für das Wohnhaus Gortipohl 52 c bedarf es einer nachträglichen Änderung des Flächenwidmungsplanes, da hier Umbaumaßnahmen stattgefunden haben. Der Vorsitzende erläutert die geplante Vorgehensweise in dieser Angelegenheit. Johannes Felder spricht die Bitte aus, dass auch noch die Angelegenheit hinsichtlich des Ortsbildes angesprochen wird. Auch hier erfolgte eine Abklärung mit der Raumplanungsstelle. Für die beantragte Änderung des Flächenwidmungsplanes beschließt die Gemeindevertretung einstimmig das dafür notwendige Anhörungsverfahren. c) SIMO - Valiserabahn Talstation Beschluss des Umwidmungsentwurfs vor Anhörung Beschluss der Verordnung über das Mindestmaß der baulichen Nutzung vor dem Auflageverfahren Auf dem Areal der Valisera-Talstation, welche sich im Besitz der Silvretta Montafon Bergbahnen befindet, sind umfangreiche Bauaktivitäten geplant. Dafür bedarf es einer Änderung des Flächenwidmungsplanes. Im Vorfeld wurden bereits mit der Raumplanungsstelle die notwendigen Abklärungen getroffen. Für die beantragte Änderung des Flächenwidmungsplanes beschließt die Gemeindevertretung einstimmig das dafür notwendige Anhörungsverfahren. Weiters wird auch das einmonatige Auflageverfahren über die Erlassung einer Verordnung über das Mindestmaß der baulichen Nutzung (Baunutzungszahl von 30) für den betroffenen Bereich, laut vorliegendem Erläuterungsbericht einstimmig beschlossen. Seite 5 d) Kraft Christian, Galgenul Beschluss des Umwidmungsentwurfs vor Anhörung Christian Kraft beabsichtigt einen Umbau seines bestehenden Einfamilienwohnhauses. Deshalb bedarf es hier einer Anpassung der Flächenwidmung auf der GST-Nr. 3332. Eine Abklärung mit der Raumplanungsstelle hat ebenfalls stattgefunden. Für die beantragte Änderung des Flächenwidmungsplanes beschließt die Gemeindevertretung einstimmig das dafür notwendige Anhörungsverfahren. e) Netzer Manfred, St. Gallenkirch Beschluss des Umwidmungsentwurfs vor Anhörung Manfred Netzer beabsichtigt auf den GST-Nr. 1143/2 und 1143/7 die Errichtung eines Einfamilienhauses. Mit der Raumplanungsstelle wurde der Sachverhalt bereits besprochen. Für die beantragte Änderung des Flächenwidmungsplanes beschließt die Gemeindevertretung einstimmig das dafür notwendige Anhörungsverfahren. f) Berthold Andreas, Gargellen Beschluss des Umwidmungsentwurfs vor Anhörung Beschluss der Verordnung über das Mindestmaß der baulichen Nutzung vor dem Auflageverfahren Andreas Berthold beabsichtigt auf einer Teilfläche der GST-Nr. 4546/1 den Umbau des bestehenden Stallgebäudes in ein Wohnhaus, welches zur Vermietung an ständig wechselnde Gäste genutzt werden soll. Auch hier erfolgte eine Abklärung mit der Raumplanungsstelle. Für die beantragte Änderung des Flächenwidmungsplanes beschließt die Gemeindevertretung einstimmig das dafür notwendige Anhörungsverfahren. Weiters wird auch das einmonatige Auflageverfahren über die Erlassung einer Verordnung über das Mindestmaß der baulichen Nutzung (Baunutzungszahl von 30) für eine Teilfläche der GST-Nr. 4546/1, samt vorliegendem Erläuterungsbericht einstimmig beschlossen. g) Berthold-Kremser Birgit, Gargellen Beschluss des Umwidmungsentwurfs vor Anhörung Beschluss der Verordnung über das Mindestmaß der baulichen Nutzung vor dem Auflageverfahren Der Vorsitzende erläutert der Gemeindevertretung das geplante Projekt von Frau Birgit Berthold-Kremser in Gargellen. Es ist angedacht, dass ein Wohnhaus mit Ferienwohnung und einer Garage errichtet werden soll. In weiterer Zukunft wäre Seite 6 dann geplant, das restliche Grundstück mit Chalets zu bebauen, welche an ständig wechselnde Gäste vermietet werden sollen. Dies wird von der anwesenden Birgit Berthold-Kremser so bestätigt. Auf die Anfrage von Anton Feichtner, ob es sich dabei um einen Hauptwohnsitz handelt, wird dies von der Anwesenden mit einem klaren Ja bestätigt. GV Peter Lentsch schlägt vor, dass die benötigte Widmungsfläche dem zum jetzigen Zeitpunkt bestehenden Bedarf angepasst werden sollte. Somit also weniger Fläche widmen. Frau Birgit Berthold-Kremser ist mit dieser Vorgangsweise einverstanden. Die Gemeindevertretung spricht sich einstimmig für das Anhörungsverfahren aus, dies bereits unter Berücksichtigung einer reduzierten Widmungsfläche. Weiters wird auch das einmonatige Auflageverfahren über die Erlassung einer Verordnung über das Mindestmaß der baulichen Nutzung (Baunutzungszahl von 30) für den betroffenen Bereich, laut vorliegendem Erläuterungsbericht einstimmig beschlossen. h) Sparr Raphael, Gargellen Die Rechtsabteilung der Raumplanungsstelle fordert ein, dass der bereits im November 2019 beschlossene Raumplanungsvertrag in der Sache Raphael Sparr noch einmal neu beschlossen werden muss, da es noch einiger Korrekturen im ausgearbeiteten Vertrag bedurfte, obwohl dieser mit der Rechtsabteilung im Vorfeld bereits abgesprochen wurde. Schließlich stimmt die Gemeindevertretung dem überarbeiteten Raumplanungsvertrag einstimmig zu. zu Pkt. 05 Auftragsvergaben für die Sanierung der ehemaligen Volksschule in Gargellen Lt. Preisspiegel liegen folgende Angebote vor: Baumeisterarbeiten: Fa. Nägelebau € 103.107,52 brutto Fassadenputzarbeiten: Fa. Dietrich Fa. Normputz Fa. Atrium € 21.743,14 brutto € 24.776,90 brutto € 25.388,98 brutto Holz-Alu-Fenster: Fa. Berto Fa. Hartmann € 72.150,54 brutto € 97.495,05 brutto Seite 7 Gerüst: Fa. Fa. Fa. Fa. Breuss Keckeis Eilensohn Brunner € € € € 6.185,76 brutto 6.693,44 brutto 7.314,29 brutto 7.569,60 brutto € € € € 38.147,54 brutto 38.508,94 brutto 42.779,93 brutto 52.303,72 brutto Zimmermannsarbeiten: Fa. Fa. Fa. Fa. Mathies Kieber Moll Ganahl Die Gemeindevertretung nimmt die vorliegenden Vergabevorschläge It. Auflistung zur Kenntnis. Für Franz Dönz sind die geplanten Sanierungsmaßnahmen nicht ganz nachvollziehbar. Diese würden sehr viel Kosten und der Gemeinde nicht wirklich etwas bringen. Der Vorsitzende bringt dazu die Ergebnisse der gemeinsamen Gemeindevertretungskiausurin Erinnerung, bei der man sich auf die Sanierung geeinigt hat. Anton Feichtner sieht im Falle der Sanierung eine Wertsteigerung bei diesem Objekt gegeben. GR Mag. Daniel Fritz gibt zu bedenken, dass es sich dabei um ein Objekt handelt, welches einen wichtigen Zweck für Gargellen erfülle, zumal Personalunterkünfte absolute Mangelware sind. Lt. Aussage des Bürgermeisters kann heute keine Beschlussfassung erfolgen, da noch die Förderzusage der Kommunalkredit ausständig sei. zu Pkt. 06 Auftragsvergaben für den Umbau des Kirchplatzes Auf die Ausschreibung Anfang des Jahres wurden leider keine Angebote abgegeben. Somit kann derzeit keine Auftragsvergabe erfolgen. Es erfolgt eine neue Ausschreibung mit UnterGewerken wie Pflasterarbeiten udgl. zu Pkt. 07 Auftragsvergaben für die Abwasserbeseitigungsanlage, DP Ableitung Gargellenalpe Folgende Angebote liegen vor: 1. HABAU Hoch- und Tiefbau GmbH, Perg Seite 8 € 616.470,16 netto 2. 3. 4. 5. 6. Swietelsky AG, Bludenz € 677.439,55 netto Streng Bau GmbH, Landeck € 687.299,26 netto Mair Josef & Co KG des Mair Klaus, Prad am Stilfserjoch€ 880.723,00 netto Bietergemeinschaft Geo Alpinbau GmbH, Mils € 893.706,83 netto Nägele Hoch- und Tiefbau GmbH, Röthis € 1.126.736,10 netto Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig die Vergabe an den Best- und Billigstbieter, die Firma HABAU Hoch- und Tiefbau GmbH aus Perg zum Angebotspreis von netto € 616.470,16. zu Pkt. 08 Abtretung von Geschäftsanteilen an der Gemeindeinformatik GmbH an den Vbg. Gemeindeverband Der Vorsitzende erläutert die Beweggründe, die zur Verschmelzung von Umweltverband, Gemeindeverband und Gemeindeinformatik geführt haben. Schließlich erfolgt einstimmig folgende Beschlussfassung: Die Gemeindevertretung von St. Gallenkirch fasst in ihrer Sitzung vom 05.03.2020 folgenden Beschluss Die gefertigte Gemeinde (nachfolgend auch kurz: „Vollmachtgeberin" genannt) ist als Gesellschafterin an der Gemeindeinformatik GmbH mit dem Sitz in Dornbirn beteiligt und beabsichtigt ihren gesamten Geschäftsanteil an dieser Gesellschaft an den Vorarlberger Gemeindeverband abzutreten. Zu diesem Zwecke bevollmächtigt hiemit die gefertigte Gemeinde Herrn Dr. Otmar Müller, geb. 08.12.1956, 6721 Thüringerberg HNr. 175, und Herrn Johann Georg Reisch, geb. 13.01.1964, 6820 Frastanz, Mühlegasse 5, und zwar jeden selbständig, im Namen und mit Rechtswirksamkeit für die Vollmachtgeberin einen Abtretungsvertrag in Form eines Notariatsaktes zu unterfertigen, mit welchem die Vollmachtgeberin ihren gesamten Geschäftsanteil an der Gemeindeinformatik GmbH mit dem Sitz in Dornbirn und der Geschäftsanschrift 6850 Dornbirn, Marktstraße 51, eingetragen im Firmenbuch des Landesgerichtes Feldkirch zu FN 67987 g, an den Vorarlberger Gemeindeverband mit dem Sitz in Dornbirn und der Geschäftsanschrift 6850 Dornbirn, Marktstraße 51, eingetragen im Vereinsregister zu ZVR-Zahl 017955105, abtritt. Abtretungspreis ist das Nominale des Stammkapitals des abgetretenen Geschäftsanteiles. Jeder Bevollmächtigte ist selbständig ermächtigt, sämtliche Bestimmungen des Abtretungsvertrages festzulegen, den Abtretungsvertrag im Namen der Vollmachtgeberin in Notariatsaktform zu unterfertigen und überhaupt alles zu unternehmen, damit die vorgenannte Abtretung des Geschäftsanteiles gültig zustande kommt. Seite 9 Die Bevollmächtigten sind zur Ausübung dieser Vollmacht auch dann berechtigt, wenn sie andere Beteiligte oder Gesellschafter vertreten (Zulässigkeit der Doppelvertretung). zu Pkt. 09 Beschlussfassung über die Gründung eines Gemeindeverbandes „Hochmontafon" Dieser Punkt wird von der heutigen Tagesordnung genommen. Ein Satzungsentwurf wurde bereits am 05. Februar mit der Bitte um Prüfung an die Bezirkshauptmannschaft gesendet. Bis dato konnten wir keine eindeutige Rückmeldung erhalten. Die Abklärungen mit der Bildungsdirektion in Hinblick auf die Schulerhalter-Agenden sind noch offen. zu Pkt. 10 Änderung von Landesgesetzen a) Gesetz über eine Änderung des Schulrechtsanpassungsgesetz b) Gesetz über eine Änderung des Gesetzes über Betreiberpflichten zum Schutz der Umwelt c) Gesetz über Anpassungen aufgrund von Neuerungen im Krankenanstalten-, Sozialversicherungs- und Erwachsenenschutzrecht Die Gemeindevertretung verlangt in allen drei Fällen einstimmig keine Abhaltung einer Volksabstimmung. zu Pkt. 11 Berichte des Bürgermeisters Am 24. Jänner fand die Angelobung der Soldaten des Jägerbataillon 23 beim Polysaal in Gantschier statt. An diesem Abend fand die Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Gortipohl im Hotel Traube statt. Die Wehr konnte auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Am 29. Jänner tagte der Bau- und Raumplanungsausschuss in seiner 10. Sitzung. Am 30. Jänner fand eine Exkursion nach Lenzerheide zu den Anlagen des Hotelbetreibers „Mein Revier" statt. Es wurde neben dem Hotel, welches in geänderter Form neben der Valiserabahn entstehen soll, auch das Projekt „Priva Alpin Lodge" besichtigt. Die beiden Projekte gefielen allen außerordentlich gut. Am 01. Februar fand anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Musikschule Montafon ein Festkonzert in der neuen Rätikonhalle Vandans statt. Am 05. Februar tagte der Gemeindevorstand in seiner 71. Sitzung. Seite 10 Am 07. Februar fand ein Austausch mit LR Christian Gantner zu touristischen Themen statt. Am selben Nachmittag haben wir unser Projekt „Genossenschaftsmetzgerei Montafon" nochmals im Landhaus präsentiert und hoffen auf eine positive Rückantwort, was die Kooperationsförderung anbelangt. Am 07. Februar abends fand die Jahreshauptversammlung der Bergrettung St. Gallenkirch im Hotel Zamangspitze statt. Ortsstellenleiter Ignaz Ganahl konnte zahlreiche Kameraden begrüßen und blickte mit ihnen gemeinsam auf ein ereignisreiches und gutes Bergrettungsjahr zurück. Am Sonntag, dem 09. Februar fand der Kinderfasching im Gemeindesaal statt. Dieses Jahr organisierte diesen der Sportclub St. Gallenkirch. Herzlichen Dank! Am Samstag, den 15. Februar fand der Freeride-Contest „Open Faces" statt. Am Abend lud der Sportclub zum alljährlichen Sportlerball in den Gemeindesaal. Die 54. Standessitzung fand am 18. Februar statt. Bei der Forstfondssitzung wurde der Beschluss über die Naturwärme Montafon gefasst. Abends tagte die Gemeindewahlbehörde zum Abschluss der Wahlvorschläge. Auch der Gemeindevorstand tagte in seiner voraussichtlich letzten und 72. Sitzung. Am Faschingssonntag fand die wieder gut besuchte Faschingsmesse mit anschl. Agape beim Pfarrsaal statt. Die Rosenmontagsparty beim Musikpavillon ist zum Fixpunkt im Kalender geworden. Alle Schulen und Kindergärten konnten ausgelassen Fasching feiern. Am Faschingsdienstag konnte der Dorfälteste Artur Mangard im Kreise seiner Familie seinen 100. Geburtstag feiern. Am Nachmittag fand der sehr schöne Umzug durch das Dorfzentrum statt. Dank den Organisatoren vom Wanderstammtisch und allen, die mitgemacht haben. Am 27. Februar fand eine Auftaktveranstaltung mit der Firma Securplan und den Sicherheitsorganisationen statt. In den nächsten Monaten sollen Katastrophenschutzpläne ausgearbeitet werden. Eine am 03. März anberaumte Vollversammlung der Allmein Hottis fand im Feuerwehrhaus St. Gallenkirch statt. Die geplante Beschlussfassung der Satzungen und die Wahl von Organen musste leider verschoben werden. Die Regulierung der Allmein Hottis wurde im Zusammenhang mit der Verbauung des Tramosabaches angestoßen. Erfreulicherweise hat der jetzige Besitzer des Nahversorgers in Gargellen zugesagt, die Räumlichkeiten so belassen zu können, bis eine neue Lösung gefunden ist. Der Vorsitzende informiert, dass It. Landesstraßenverwaltung geplant ist, diesen Mai die Sanierung der Gargellner Straße abzuschließen. Dabei soll im Bereich Galgenul die Tragschicht aufgebracht werden. Zudem werden weitere zwei Abschnitte Richtung Gargellen (km 5,59 bis km 6,06 sowie km 6,19 bis km 6,63) instandgesetzt. Seite 11 Bezüglich dem Hotelprojekt „VAYA" in Galgenul gab es am 24. Februar eine Besprechung mit dem Landesgestaltungsbeirat und der Raumplanungsabteilung. Die bisher eingebrachten Vorschläge konnten nicht genehmigt werden. Es wurde nun gemeinsam vereinbart, das Projektsgebiet in Form einer Quartiertsbetrachtung zu analysieren. Nach vorliegen des Ergebnisses könne das Projekt entsprechend weitergeführt werden. Am 02. März fand eine Kickoff-Veranstaltung zum Thema Krisenkommunikation bei Montafon Tourismus statt. In dieser Arbeitsgruppe soll erarbeitet werden, wer in Krisen jeglicher Art die Kommunikation übernimmt. zu Pkt. 12-Allfälliges Der Vorsitzende möchte vor allem in Anbetracht der wichtigen Widmung im Talstationsbereich der Valiserabahn die kommenden Sitzungstermine absprechen. Nach kurzer Abstimmung werden folgende Termine gemeinsam fixiert: Die konstituierende Sitzung der Gemeindevertretung soll am Freitag, den 03.04.2020, um 19:00 Uhr im Gemeindesaal stattfinden. Die erste Sitzung der neuen Gemeindevertretung wird auf Donnerstag, den 16.04.2020, um 20:00 Uhr im Sitzungszimmer des Gemeindeamtes terminisiert. Anton Feichtner erkundigt sich beim Bürgermeister darüber, ob und wann der Rundkurs beim Recyclinghof kommen soll. Der Vorsitzende sagt zu, die Projektsunterlagen weiterzuleiten, sobald sie vorhanden sind. GR Mag. Daniel Fritz macht einen Vorschlag zum geplanten Projekt der Wohnbauselbsthilfe in Gargellen. Vielleicht können noch Teilflächen des Baugrundstückes auch weiterhin für Parkplätze an Oberlieger angeboten werden. Bürgermeister Josef Lechthaler hält fest, dass derzeit die machbaren Flächen von einem Architekten erhoben werden. Sobald diese Vorliegen, könne man gemeinsam die Möglichkeiten ausloten. Johannes Felder spricht die Leichenhalle an, die offensichtlich als Abstellraum dient. Diese sollte ausgeräumt und wenn nicht benötigt zugesperrt werden. Herwig Schallner spricht das Raumpflegeproblem im Gemeindesaal an. Hier sollte dringend eine Verbesserung erzielt werden. Werner Maier sieht das Land bei der Förderung des geplanten Schlachthauses in der Pflicht, um gerade hinsichtlich dem leidigen Thema von Kälbertransporten ein Zeichen zu setzen. Weiters vertritt Werner Maier die Ansicht, dass im Hinblick auf den Wasserschaden beim Feuerwehrgerätehaus der Architekt viel mehr in die Pflicht zu nehmen ist. Eine baldige Sanierung der Blendolmastraße wird von Johannes Felder eingefordert. Seite 12 Franz Dönz spricht die heurige Landschaftsreinigung an. Vielleicht könnte an diesem Tag auch ein Wegabschnitt saniert werden. Der Bürgermeister bedankt sich bei allen Mandataren für die gute Zusammenarbeit in der zu Ende gehenden Legislaturperiode und freue sich auf die Herausforderungen in den nächsten fünf Jahren, die weiterhin hoffentlich gemeinsam bewältigt werden können. Der Vorsitzende lädt im Anschluss zu einem kleinen Umtrunk ein. Ende der Sitzung: 22:55 Uhr Seite 13
  1. stgallenkirchvertretung
  2. gallenkirchvertretung
  3. sanktgallenkirchvertretung
20200301_Gemeindeinfo Silbertal 01.03.2020 Gemeindeinfo Silbertal März 2020 zugestellt durch Post.at Öffnungszeiten Gemeindeamt Silbertal: MONTAG – FREITAG: 07.30 Uhr – 12.30 Uhr, Nachmittag nach Terminvereinbarung Bürgerservice Silbertal: MONTAG – FREITAG 07.30 Uhr – 13.00 Uhr und DONNERSTAG 14.00 Uhr – 17.30 Uhr Öffnungszeiten Dienstag bis Freitag von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr Dorfcafe: 3. März 2020 ab 14:00 Uhr Jassabend: 26. März 2020 ab 19:00 Uhr Über euer Kommen freut sich das Museumsteam Freitag 20. März 2020 20:00 Uhr Am Samstag, 7. März 2020 (10:00 bis 15:00 Uhr) steht der Kristberg ganz im Zeichen der Wohltätigkeit. Jeder gelaufene Kilometer auf der Panoramaloipe wird von der Kristbergbahn in bares Geld verwandelt. Der Gesamterlös geht an die soziale Institution „ Netz für Kinder “ Bei jeder Witterung, Leihausrüstung vorhanden! Sonntag, 1. März 2020 19:15 Uhr Panoramagasthaus Kristberg. Im Anschluss werden alle zum „ Küachle Ässa“ eingeladen Sonntag, 1. März 2020 19:00 Uhr Bronnahus Kristberg Mit Bewirtung ab 16:00 Uhr Am 15. März 2020 finden die Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen in allen 96 Gemeinden statt. In der Gemeinde Silbertal kandidiert die Silbertaler Volkspartei und freie Kandidaten sowie die Liste Gemeinsam für Silbertal. Das Wahllokal ist am Sonntag, den 15. März 2020 von 7:00 Uhr bis 12:00 Uhr geöffnet. Sonntag bis Samstag 8:00 Uhr bis 12:30 Uhr 14:30 Uhr bis 17:30 Uhr Eine Reise in eine fast vergessene Welt im Himalaya. Trekking in eine sehr abgeschiedene, hochgelegene Region im Nordwesten Nepals. Vereinshaus Silbertal, Eintritt frei Die „Mission Zero“ zum Ausstieg aus den fossilen Energieträgern ist angelaufen. Die nächste Sprechstunde im Gemeindeamt findet am Freitag, den 20. März von 15.00 bis 18.00 Uhr statt. Interessenten an der „Raus aus dem Öl“-Beratung, oder der Elektroauto-Testwoche können sich jederzeit bei BGM Thomas Zudrell oder Christoph Breuer unter 0664/ 88 45 43 98 melden. Die Vorarbeiten beginnen mit dem 2. März 2020 durch Errichtung von Leitungsprovisorien und einer Fußgängerbrücke. Ab dem 16. März 2020 wird die „alte“ Kirchbrücke einem Neubau weichen. Die öffentlichen Gebäude bleiben während der Bauarbeiten fußläufig erreichbar. Gerne steht euch für allfällige Fragen das gesamte Team der Gemeinde Silbertal zur Verfügung Um unsere Marketenderinnen festlich einkleiden zu können, sind wir auf der Suche nach Montafoner Festtagstrachten - gerne als Leihe oder auch zum Kauf. Wir freuen uns auf Anrufe unter 0043 699 11 00 53 66 (Thomas Ganahl). „Pisten und Loipenpräparierung live miterleben“ auf dem Kristberg täglich, bei entsprechender Schneelage Preis 20,00 Euro Anmeldung unter bergerlebnis@kristbergbahn.at am Vortag oder telefonisch unter  (0) 5556 74119 Führungen in der Schnapsbrennerei Zudrell Die Gesundheits-Hotline 1450 steht ab sofort von 19 Uhr bis 7 Uhr früh zur Verfügung. Der ärztliche Nachtbereitschafts-Dienst im Montafon ist seit Beginn des Jahres 2020 neu organisiert. Ab sofort wird der Nachtdienst von 19 Uhr abends bis 7 Uhr morgens nicht mehr von der Reha-Klinik Montafon angeboten. Durch ein neues Modell des Landes ist ab sofort die GesundheitsHotline 1450 für die medizinische Betreuung zuständig. Von 19 Uhr abends bis 7 Uhr morgens sowie an Wochenenden und Feiertagen ist der kostenlose Telefon-Dienst erreichbar. Bei jedem medizinischen Problem 1450 anrufen – dort werden alle notwendigen Schritte eingeleitet. 1450 ist ohne Vorwahl vom Handy und Festnetz aus erreichbar. Folgende Unterlagen sind beim Reisepassantrag notwendig: alter Reisepass (max. 5 Jahre abgelaufen), Passfoto, Geburtsurkunde. Sollte der Reisepass länger abgelaufen sein, oder noch keiner vorhanden sein: Passfoto, Geburtsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis, Heiratsurkunde (bei Hochzeit-Namensänderung, Scheidung ) Raumpflegerein für das Gemeindeamt und Bürgerservice als Karenzstelle ab 1. Juni 2020 Bewerbungen an Bürgermeister Thomas Zudrell thomas.zudrell@silbertal.at oder telefonisch 05556/74104 – 3 Betreuerin für eine Ferienwohnung in Silbertal Ca. 18-20 Wochenende pro Jahr Fam. Corne und Marike Maljaars, Haus Matta Mail: hausmatta@xs4all.nl Am Sonntag, 8. März 2020 um 10:00 Uhr findet in der Pfarrkirche Schruns die Erhebung zum Münster statt. Diözesanbischof Dr. Bruno Elbs wird das 1. Münster Österreichs im Rahmen eines Festgottesdienstes erheben. Zu diesem besonderen Anlass wird die gesamte Bevölkerung eingeladen. auf Anfrage,  (0) 5556 74117 Mondscheinsagenwanderung am Kristberg 09.03., 08.04.2020 Treffpunkt Talstation Kristbergbahn 16:45 Anmeldung am Vortag bis 18:00 Uhr  (0) 5556 74119 Picknick-Schneeschuhwanderung Anmeldung unter montafon.at/kristberg/de/schneezeit/bergerlebnis am Vortag oder telefonisch unter  (0) 43 506686 Führungen in der St. Agatha Kapelle mit Adolf Zudrell vom Kristberg täglich auf Anfrage, und jeden Donnerstag ohne Voranmeldung um 11.00 Uhr, 43 (0) 5556 72290 Gästeehrungen Finden jeden Donnerstag um 16.30 Uhr gegen Voranmeldung im Museum statt. Die Anmeldung durch den Vermieter ist unbedingt erforderlich.  (0 ) 5556/74104 Schneeschuhwanderung Kristberg Anmeldung unter montafon.at/kristberg/de/aktuelles/veranstaltungen der telefonisch am Vortag  +43 50 6686 Kristberger Bergfrühstück täglich von 8:00 Uhr bis 10.00 Uhr Anmeldung bis 18:00 Uhr am Vortag  (0) 5556/72290 in den Alltagssituationen. Kursdauer: 10.03. bis 26.03.2020, immer am Di. und Do. 19 bis 22 Uhr, im Poly Gantschier. Info: 0664 4392002 oder v.holsinger@aon.at.
  1. gemeindeinfo
20200301_GaPa_Zitig Gaschurn 01.03.2020 GaPa-Zi g März 2020 Inhaltsverzeichnis Berichte Seite 2 - 14 Tourismus Seite 15 - 16 Allfälliges Seite 17 - 24 Soziales Seite 25 - 29 e5 Seite 30 - 31 Vereine Seite 32 - 34 Titelbild: „Garneratal“ © Lisa Lechleitner Gerne können auch Bilder für die Titelseite an gemeinde@gaschurn.at gesendet werden. Zugesandte Bilder dürfen von der Gemeinde Gaschurn für jegliche Zwecke verwendet werden. Impressum: Medieninhaber: Gemeinde Gaschurn Herausgeber: Gemeinde Gaschurn, Dorfstraße 2, 6793 Gaschurn Tel.: 05558/8202-0, Email: gemeinde@gaschurn.at DVR-Nummer der Gemeinde Gaschurn: 0106135 ATU-Nummer der Gemeinde Gaschurn: 38137404 Druckerei: Kopierstudio Marent, Schruns Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird teilweise auf eine gendergerechte Formulierung verzichtet. Inhaltlich sind beide Geschlechter angesprochen. Berichte Seite des Bürgermeisters Darauf antworte ich immer, dass ich nicht vom Bundesheer sondern von meiner Funk on als Gemeindesekretär Bürgermeister geworden bin. Ich habe auch nicht vor, zum Heer zu gehen. Ich möchte zunächst für eine geordnete und gut vorbereitete Amtsübergabe sorgen. In all den Jahren ist für mich das Wohl der Gemeinde an oberster Stelle gestanden. Mit meinem Team waren wir stets – auch manchmal bei kräHigem Gegenwind – bemüht, das Rich ge zu tun. Für uns standen nicht eigene Befindlichkeiten und private Interessen im Vordergrund, sondern das Ziel, die GeLiebe Leserin, meinde in allen verschiedenen Bereichen weiterzu- lieber Leser, entwickeln. Bald 15 Jahre haben mein engagiertes Team und ich das Jahr 2020 bringt viele Veränderungen für unsere uns der Verantwortung und Aufgabe mit Respekt, Gemeinde aber auch für mich persönlich mit sich. Am StandhaHigkeit und Verlässlichkeit gestellt und, so 15. März 2020 finden die Bürgermeister- und Gemein- meine ich, Vieles bewegen können. devertretungswahlen staF. Heute haben wir: In unserer Gemeinde kandidieren dieses Mal drei Lis- • mit unserem äußerst engagierten Personal in ten und werben um das Vertrauen der Wahlberech g- allen Bereichen einen Schatz, den ich nur un- ten. Die Liste „Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn- gern, aber mit großen Stolz und großer Dank- Partenen“ hat als einzige mit Daniel Sandrell auch barkeit übergeben kann sowie mit Lisa Lechlei- einen Bürgermeisterkandidaten namhaH gemacht, tner wieder eine Absolven n des Verwaltungs- der sich um dieses wich ge Amt bewirbt. Um als Bür- lehrganges - wozu ich natürlich recht herzlich germeister aus der Direktwahl hervorzugehen, ist Vo- gratuliere raussetzung, dass er mindestens 50% und eine S mme der gül gen S mmen erhält, also auf dem erstmals separaten S mmzeFel das JA angekreuzt wurde. Nachdem am 15. März 2020 das Ergebnis auf dem Tisch liegt, wird die kons tuierende Sitzung am Freitag, 03. April 2020 um 18:00 Uhr im Saal der Volksschule Gaschurn staJinden, zu der ich heute schon alle einlade. Am MiFwoch, 15. April 2020 findet um 16:00 Uhr die Angelobung der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister des Bezirks Bludenz im Schloss Gayenhofen staF. • erlebt, dass mit einer posi ven Grundeinstel- Ab diesem Zeitpunkt übernehmen die neu gewählten lung für die Gemeinde – wenn auch nur noch Bürgermeisterinnen bzw. Bürgermeister ihr Amt. 14 Mandatare in der Gemeindevertretung wa- Damit endet auch meine Zeit als Bürgermeister unse- ren – miteinander gute Arbeit geleistet werden rer Gemeinde. Viele reden mich immer wieder darauf kann an, ob ich danach zum Heer zurückkehren würde. 2 Berichte • mit unserem langjähren Pfarrer Joe Egle den gen in unserer Gemeinde und im Tal überhaupt ersten Ehrenringträger unserer Gemeinde, den ermöglicht ich über alles schätze • • • einen Bauhof und ein Altstoffsammelzentrum, einen Ganztagesstandort vom Eltern-Kind- das sich sehen lassen kann und für das durch Zentrum über den Kindergarten, die Volkschule die Gemeindekoopera on mit St. Gallenkirch bis einschließlich der MiFelschule, die saniert eine entsprechend hohe Koopera onsförde- und ausgebaut wurde in Gor pohl rung erzielt werden konnte zusätzlich zu unseren beiden Kindergärten in Gaschurn und Partenen ein KinderwerkstäFli und einen Novi Club in Gaschurn und mit diesen ein für Eltern und Kinder verlässliches Betreuungsangebot • drei soziale und verdichtete Wohnbauprojekte umgesetzt, ein viertes in Partenen in der Umsetzung und damit in ca. 10 Jahren mit der Wohnbauselbsthilfe 54 Wohneinheiten geschaffen • zwei Altstoffsammelzentren im Hochmontafon, die gemeindeübergreifend mit gemeinsamem Personal und ausgedehnten Öffnungszeiten betrieben werden • auf dem ehemaligen Bauhofareal zwei ausgezeichnete Handwerksbetriebe, die nicht nur Arbeitsplätze sondern auch hervorragende Arbeit leisten • das lange leerstehende ehemalige GeschäHslokal • • • • 3 einem ansprechenden M-Preis- unsere Gemeindewohnungen ständig nach und GeschäH, die ehemalige PosPiliale mit M.E. nach saniert und in einen aFrak ven Zustand Elektro - Markus Erne als auch den Novapark gebracht sowie neben diesen auch unsere mit dem neuen GeschäH unseres Raumaus- Schulhäuser besser isoliert staFers Andreas Barbisch belebt mit dem Spiel- und Freiraumkonzept bei unse- • mit dem Ergebnis des Beteiligungsprojekts ren Kindergärten und Volksschulen, aber auch „Begegnungsort Gaschurn 2020“ ein Konzept beim KleFergarten Rifa und dem Spielplatz in der Hand, das es nur noch umzusetzen gilt, Valschaviel ein gerne angenommenes Angebot um die Aufenthaltsqualität und AFrak vität für unsere Kinder und Familien umgesetzt des Ortskerns von Gaschurn wesentlich zu stei- den Jugendraum Hochmontafon, die offene gern Jugendarbeit Montafon – sogar mit dem • mit • mit Dr. Gerhard König einen besonnenen und „Mobilen Wohnzimmer“ – und das JAM in sehr bescheidenen Gemeindearzt in unserer Schruns aFrak v weiterentwickelt Gemeinde, dessen Qualitäten und breites En- einen Raum der Begegnung für unsere Pensio- gagement, das er auch mit seiner GaTn Car- nisten in Partenen zur Verfügung gestellt men Feuchtner für „Welt der Kinder“ einbringt, eine VereinslandschaH um die uns viele benei- vielen mitunter gar nicht bewusst sind den und welche die zahlreichen Veranstaltun- Berichte • mit dem Dorfladen Partenen – hier finanziert von der Bielerhöhe bis nach Partenen – ausge- die Gemeinde einen großen Teil mit – in enger baut und ein zweites TrinkwasserkraHwerk in PartnerschaH mit Szilvia Farkas und Tamas Betrieb genommen Boleradszki die Nahversorgung sichergestellt • das Abwärmeprojekt Gaschurn-Partenen in der Umsetzung und mit etwas Glück und Zutun aller Beteiligten in Partenen, die bei der Volksabs mmung mit ca. 65 % für das Projekt ges mmt haFen, 2021 auch in Partenen ausgebaut • mit der Umsetzung der beschneiten Talabfahrt und dem Ausbau der Wasser- und Löschwasserversorgung im Bereich des Gundalatscherberges begonnen • ca. 5.200 GästebeFen und ca. 490.000 Näch gungen im Jahr • eine Montafon Tourismus GmbH an welcher alle Systempartner beteiligt sind und mitgestalten können. Der Weg von den gemeindeeigenen Tourismusbüros über Hochmontafon Tourismus zur heu gen Organisa on und dem sehr gelungenen Markenbildungsprozess bis hin zum Lebensraummanagement hat sich gelohnt und trägt seine Früchte • • mit dem Explorer Hotel Montafon das erste • mit dem Hochbehälter Innerbofa nicht nur Passivhaushotel in Vorarlberg unsere Löschwassersitua on für Partenen ver- engagierte Hotelbetriebe und Privatzimmer- bessert, sondern auch die Quelle neu gefasst vermieter auf hohem Niveau und das zweite TrinkwasserkraHwerk der Gemeinde Gaschurn in Betrieb genommen • einen beleuchteten Radweg von St. Gallenkirch bis nach Partenen, der auch einen Teil der Landesradroute 1, welche von Bregenz nach Partenen verläuH, darstellt • um das Rifabecken einen asphal erten Rundweg von ca. 1300 Metern, der Sommer wie Winter gerne angenommen wird und am Abend von oben betrachtet ein herrliches Bild • eine ausgezeichnete PlaJorm zum Erfahrungs• • darstellt alljährliche HüFen- und Sek onstreffen, die • einen Tschambreutunnel und somit eine win- austausch und zur Weiterentwicklung geben tersichere Zufahrt nach Partenen aber auch ein Gebietsmanagement für Vorarlbergs größ- einen aFrak ven KleFergarten ohne viel Ver- tes Natura 2000 Gebiet Verwall - Klostertaler kehrslärm als auch einen beleuchteten Radweg Bergwälder und Wiegensee auf der Trasse der ehemaligen L188 in diesem die Abwasserbesei gungsanlage und die Was- Bereich serversorgungsanlage in hohem Maße – sogar 4 Berichte • eine Machbarkeitsstudie für die Bahnverlänge- stellbar. Im Voranschlag 2020 wurde die Umsetzung rung bis nach Gaschurn-Partenen vorliegen, die als Ansatz aufgenommen. Mit einer Beteiligung in für unsere Gemeinde, für unsere und die Zu- finanzieller Hinsicht von Bürgern und Unterstützern kunH unserer Kinder ein Schlüsselprojekt dar- sollte die Realisierung möglich sein. stellt und es mit viel Engagement umzusetzen • gilt. Hier geht es um unser aller ZukunH! Schipisten 60+65 - Gaschurn dort, wo die Grundeigentümer dies ermöglicht Ohne Verzögerung im Bewilligungsverfahren häFen haben: wir vielleicht schon diesen Winter über eine beschnei-  Schutzverbauungen, wie das Auffangbecken te Schipiste ins Tal gelangen können. Gerne häFen wir Verbellabach, die Piste – ein großer Teil der Geländekorrekturen Schutzdamm Unteres Vand und Stein- und Rodungen sind schon erfolgt – mit Naturschnee schlagschutznetz im Bereich des Oberen gewalzt. Leider haFen wir bisher nicht genug Schnee Vand dafür. im • • Bereich Hangatobel,  die Landesstraße im Bereich Außerbach Nichts desto trotz können wir uns auf die Eröffnung ausgebaut und mit einem Gehsteig, die der Schipisten zu Beginn der nächsten Wintersaison Bergerstraße, die Valschavielbachstraße, freuen. Schon heute reservieren unsere Gäste am wintersichere Zufahrt Außerbofa saniert Gundalatscherberg ihren Winterurlaub für das nächs- bzw. ausgebaut te Jahr, weil sie nun sicher sind, dass die Talabfahrt als die südlichste e5-Gemeinde Vorarlbergs nächsten Winter beschneit ist. zwischenzeitlich das vierte „e“ erreicht Zusätzlich wird auch die Wasserversorgung ausge- die Gemeinde Gaschurn als familienfreundli- baut. Die Ausschreibungen sind erfolgt. Die Firmen cher Betrieb zer fiziert werden in Kürze mit der Umsetzung beauHragt. Go&Ko – auch im Hochmontafon Die ersten Monate sind gut verlaufen. Das Angebot wird gut angenommen. Das Anrufsammeltaxi Go&Ko soll die letzte „Meile“ abdecken und vor allem unseren Jugendlichen, Einheimischen und Gästen die Möglichkeit bieten, sicher nach Hause zu kommen, auch wenn man nicht unmiFelbar neben einer Haltestelle des Nachtexpress (NEX) wohnt. Diese Liste könnte noch lange fortgeführt werden. Fahrplanumstellung Dieser Abriss soll zeigen, was wir alles miteinander Aufgrund des neuen Halbstundentakts der ÖBB in geschaffen haben und welche – manchmal unerreich- Vorarlberg ist es notwendig, auch den Buslinienver- bar scheinenden – Ziele, Chancen und Visionen wir kehr entsprechend anzupassen. Hier sind wir bzw. der umsetzen können, wenn wir es dann auch wirklich Stand Montafon für jede Anregung zur Op mierung wollen. offen und berücksich gen diese, sofern möglich, gerne. Begegnungsort Gaschurn 2020 Derzeit sind Gespräche mit den jeweiligen Grundei- Partnergemeinde Berglen gentümern im Gange, die bisher äußerst posi v ver- Auch in unserer Partnergemeinde wird heuer gewählt. laufen sind. Auch die MiPinanzierung ist für sie vor5 Berichte Hier findet jedoch nur die Bürgermeisterwahl staF. empfohlen. Ich bin zuversichtlich, dass Bürgermeister Maximilian Die Gemeinde Gaschurn hat das Zielbild eins mmig Friedrich wieder im Amt bestä gt wird. Er leistet mit beschlossen. Nachdem nun die Ziele klar sind, wird es seinem Team eine gute Arbeit. Wir wünschen viel in der kommenden Funk onsperiode darum gehen, Glück und Erfolg bei der Wahl und freuen uns auch das „WIE“ miteinander zu entwickeln. Das wird sicher weiterhin auf einen guten Austausch und die Ver e- ein herausfordernder aber nicht weniger spannender fung unserer PartnerschaH. AbschniF des Aushandlungsprozesses, der jedoch wich g ist, um im Montafon an einem Strang in die- Kinder- und Schülerbetreuung selbe Richtung zu ziehen. Es wird nicht immer leicht Die Gemeinden St. Gallenkirch und Gaschurn haben sein, aber für die ZukunH unseres Tals ist das regREK miteinander die Anmeldungen für das Eltern-Kind- eine wich ge Grundlage. Zentrum in Gor pohl, die KinderwerkstäFli Gaschurn In unserer Gemeinde haben wir gesehen, dass ein und St. Gallenkirch, die Spielgruppe Novi Club und die Gemeindeleitbild und ein darauf au\auende Räumli- Kindergärten beider Gemeinden ausgeschrieben. ches Entwicklungskonzept wich g ist und viel ge- Wir tun auch heuer unser Bestes, um die Bedürfnisse bracht hat. unserer Kinder und Eltern bestmöglich abzudecken. Räumlicher Entwicklungsplan (REP) – Evaluierung Parallel zum regREK wird die Gemeinde Gaschurn zu Beginn der nächsten Funk onsperiode das vorhandene Räumliche Entwicklungskonzept (REK), das in ZukunH als REP bezeichnet wird, evaluieren und fortschreiben. Darauf au\auend wird dann (alle 10 Jahre) der Flächenwidmungsplan zu prüfen und bei Bedarf anzupassen sein. Fernwärme Gaschurn-Partenen Am 10. Februar 2020 hat der Abwärmeverbund GaWohnbau Partenen – „living in the south II“ schurn-Partenen für die potenziellen Anschlussneh- Das Projekt nimmt schon rich g Formen an. Ganz be- mer eine weitere Informa onsveranstaltung durchge- sonders freut es mich, dass unsere Zimmerei WiFwer führt. Bis Ende März 2020 sollten alle, die mit Wärme während der Wintermonate die Außenfassade an- versorgt werden möchten, einen Vertrag mit dem bringt. So ist es uns auch mit diesem Wohnbauprojekt Abwärmeverbund Gaschurn-Partenen abgeschlossen einmal mehr gelungen, dass die Arbeit und Wert- haben. Gerade in Zeiten von „Raus aus Öl“ und der schöpfung in der Gemeinde bleibt. Klimakrise ist die Nutzung der Abwärme ein Gebot der Diejenigen, die hier im Herbst 2020 einziehen können, Stunde und eine einmalige Gelegenheit auch unsere freuen sich wahrscheinlich schon heute darauf. Die LuHqualität zu verbessern. Niemand sollte in die Situ- Vergaben werden voraussichtlich im Sommer oder a on kommen, den eigenen Kindern und Enkeln erklä- frühen Herbst erfolgen. ren zu müssen, eine solche Chance nicht genutzt zu haben. Nein. Wir sollten unseren Kinder und Enkeln Regionales Räumliches Entwicklungskonzept - waren und sind. regREK Au\auend mit Stolz sagen können, dass wir auch Teil der Lösung auf die Abschlussveranstaltung am 14. Jänner 2020 hat der Stand Montafon das erarbeitete Zielbild den Gemeinden zur Beschlussfassung 6 Berichte Zukun7 habe alles, was ich getan und für das ich mich einge- Immer wieder werde ich gefragt und stellen sich viele setzt habe, immer für unsere Gemeinde, das Monta- die Frage, was ich wohl tun werde. Was ich sagen fon und darüber hinaus getan. Niemals ging es mir um kann ist, dass ich bis spätestens am 20. Mai 2020 alle mich, sondern immer darum, für die Rahmenbedin- „Zöpfe“ abgeschniFen haben werde und mir vorge- gungen für die Menschen unserer Gemeinde und de- nommen habe, bis mindestens 01. September 2020 ren ZukunHschancen zu kämpfen. nichts Neues anzufangen. Erst einmal herunterfahren, Die letzten Wochen als Bürgermeister werde ich da- KraH tanken und dann wird sich das Rich ge ergeben, mit verbringen, eine reibungslose Übergabe zu ge- von dem bin ich überzeugt und freue mich schon da- währleisten, damit für unsere Gemeinde keine Zeit rauf. ungenutzt verstreicht. DANKE In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine gute Ent- Dies ist der letzte Beitrag, den ich als Bürgermeister in scheidung bei der Bürgermeister- und Gemeindever- einer GaPa-Zi g schreibe. Nach ca. vier Jahren in der tretungswahl am 15. März 2020 und den zukünHig Funk on als Gemeindesekretär und drei Perioden als Verantwortlichen viel Glück und eine gute Hand zum Bürgermeister möchte ich mich bei euch allen für eu- Wohle unserer Gemeinde und für uns alle. re Unterstützung bedanken. Mein ganz besonderer Dank gilt meiner Familie, meiner Frau Cornelia, unseren beiden Söhnen Beat und Reto und allen, die mir Mar n Netzer, MSc eine Stütze waren. Bürgermeister Danken möchte ich stellvertretend für alle Mandatare und Ersatzmandatare meinem Vize-Bürgermeister in den ersten zwei Funk onsperioden Thomas Riegler, dessen Engagement unermesslich war und natürlich meiner derzei gen Vize-Bürgermeisterin Ruth Tschofen, die auch in dieser Funk on eine große Bereicherung für unsere Gemeinde darstellt. Sich ehrenamtlich für unsere Gemeinde und somit auch für dich, liebe Leserin, lieber Leser, einzubringen, ist keine Selbstverständlichkeit. Allen einen herzlichen Dank dafür. Ein Bürgermeister wäre nichts ohne seine zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Gemeinde und den gemeindenahen oder -eigenen Betrieben. Jeder und jedem einzelnen von euch ein großes Dankeschön für eure Mithilfe und euer Verständnis für einen nicht immer so einfachen „Chef“ mit seinem – vor allem in der Winterzeit – eher kühlen Büro. Wohlwissend, dass es auch mit mir nicht immer einfach ist, möchte ich mich bei allen – wenn auch manchmal wirklich schwierige und belastende Zeiten dabei waren – für alle Erfahrungen bedanken, mich aber auch bei allen entschuldigen, die ich vielleicht 7 auch enFäuscht habe. Eines kann ich versichern, ich Berichte Abwärmeverbund Gaschurn-Partenen Am 10. Februar 2020 fand im Vallülasaal in Partenen Adolf Berger: eine weitere Informa onsveranstaltung zum Abwär- „Mir ist der Umweltgedan- meverbund Gaschurn-Partenen staF. ke beim Abwärmeverbund Der Abwärmeverbund ist für Partenen die einmalige wich g. Für mein Hotel Gelegenheit, vorausschauend auf erneuerbare Ener- wäre es eine gute Ersatzin- gie zu setzen. Einige Teilnehmer der Informa onsver- ves anstaltung haben bereits den Wärmeliefervertrag zung wegzukommen.“ on, um von der Ölhei- unterschrieben – und sind überzeugt, damit für die ZukunH gerüstet zu sein: Reinelde und Bruno brauchen sowieso Kevin Angerer: Pfefferkorn: „Es ist wich g, dass wir „Wir die Abwärme der Kops- eine neue Heizung. Der werke sinnvoll nutzen Abwärmeverbund und nicht mehr vernich- schurn-Partenen ist eine ten. Dies ist eine einma- saubere Sache für uns und lige Chance.“ die Umwelt. Zudem sind Ga- Ölheizungen bei Sanierungen ab dem Jahr 2025 von der Regierung verboten.“ Josef Tschofen: „In Zeiten des Klimawandels macht ein Pro- Profi ere auch du von einer nachhal gen und CO2- jekt wie der Abwärme- neutralen Energieversorgung und schliesse deine Lie- verbund, der die Abwär- genschaH an den Abwärmeverbund an. Wir erlauben me Kopswerks uns, mit allen Kunden im geplanten Versorgungsge- nutzt, absolut Sinn. Es biet direkt Kontakt aufzunehmen, um auch in Parte- ist als ZukunHsprojekt nen eine nachhal ge Energieversorgung zu ermögli- für die Gemeinde zu chen. Nur miteinander können wir dieses Zu- sehen.“ kunHsprojekt realisieren. des Hast du Fragen zum Anschluss deiner LiegenschaH an den Abwärmeverbund Gaschurn-Partenen? Siegfried Gschaider: das Michael Fitzi, Key Account Manager, steht dir gerne Projekt, weil es einfach zur Verfügung: E-Mail: michael.fitzi@energie360.ch Sinn macht. Wir haben oder Tel. 00 41 / 43 317 22 37 „Ich unterstütze die Energie vor Ort zur Verfügung – nutzen wir sie. Das bringt uns auch Unabhängigkeit.“ 8 Berichte Joseph Vilsmaier Joseph Vilsmaier - ein ganz Großer der deutschsprachigen KinolandschaH - ist verstorben. Die Literaturverfilmung „Schlafes Bruder“, welche größtenteils im Garneratal gedreht wurde, war sein erfolgreichster Film. Die Premiere am 09. September 1995 war eine Meisterleistung aller Beteiligten. Nicht nur der Vollmond, der gegen MiFe der Freilichtaufführung auf einem strahlenden, nachtblauen Himmel als perfekter Mitspieler über dem Montafon aufzog, auch die Bergfeuer, die anstelle eines großen Feuerwerks in alter Montafoner Tradi on entzündet wurden, begeisterten die Besucher. Die damals weltgrößte Leinwand mit rund 700 m² ist vielen noch in guter Erinnerung geblieben. Joseph Vilsmaier hat damit nicht nur den Namen unserer Gemeinde bzw. des Montafons, sondern auch Vorarlberg und Österreich, in die Welt hinausgetragen. Auch für seinen weiteren Kinofilm „Bergkristall“ war wiederum Gaschurn Drehort einer überaus gelungenen Produk on. „Sepp“ - wie wir ihn alle nennen durHen - ein Freund des Montafons und eine der ganz großen Persönlichkeiten der Filmbranche, gebührt große Anerkennung und ein herzliches Danke für all seine Werke. 9 Berichte 10 Berichte Neues aus der Partnergemeinde Berglen Ein Gemeindehonig für Berglen und Schülern der driFen und vierten Klasse der Nach- Im Januar haFe die Gemeindeverwaltung die Imkerin- barschaHsschule wurden im Rahmen des Atelierunter- nen und Imker aus Berglen zu einem gemeinsamen richts entlang der Kreisstraße 1915 zwischen ReFers- Abs mmungsgespräch ins Rathaus eingeladen, dies burg und Öschelbronn mehrere Silber-Linden ge- vor dem Hintergrund, baldmöglichst einen gemeinde- pflanzt. Diese sind besonders hitzeresistent, unemp- eigenen Honig anbieten zu können. findlich gegen Abgase sowie aufgrund des hohen Zu- Bereits derzeit gibt es mehr als ein Dutzend Imkerin- ckergehalts der Blüten perfekt für die Bienen. In die- nen und Imker in unserer Gemeinde mit vielen Bie- sem Jahr werden wir 1.000 zusätzliche Bäume im Ge- nenvölkern, die einen wich gen Beitrag zum örtlichen meindegebiet setzen. Mit mehr als 480 Hektar leistet Umwelt- und Artenschutz leisten. Die Ziele des Pro- der Berglener Kommunalwald einen wich gen Beitrag jekts sind insbesondere: zum Umweltschutz. • • • Die Menschen für die Natur vor Ort zu sensibilisieren, Mitglied werden im neu gegründeten Partnerscha7s- eine bienen- und insektenfreundliche Gemein- verein Berglen-Gaschurn-Partenen de zu werden sowie Seit August 2016 besteht die GemeindepartnerschaH die Nachhal gkeit zu fördern und die Imkerin- der Gemeinden Berglen und Gaschurn. Seitdem ha- nen und Imker aus Berglen zu unterstützen, ben bereits mehrere Austausche und freundschaHli- indem die BürgerschaH auf die örtlichen Pro- che Begegnungen staFgefunden. Um die Gemeinde- dukte aufmerksam gemacht wird. partnerschaH weiter zu ver efen und auf eine nach- Der Gemeindehonig wird nun im Laufe des Jahres gemeinsam mit den örtlichen Imkerinnen und Imkern weiter vorangetrieben. Die ersten Gläser sollen somit hal ge, breite Basis zu stellen, wurde im Rahmen der Einweihung des Gaschurner Kreisels in ReFersburg am 26. Oktober 2019 durch Bürgermeister Mar n Netzer aus Gaschurn und Bürgermeister Maximilian Friedrich schon bald als Geschenk zum Einsatz kommen. aus Berglen die Gründung eines PartnerschaHsvereins in die Wege geleitet. 1.000 Bäume für 1.000 Kommunen Am 19. Dezember 2019 erfolgte bei herrlichem Sonnenschein der AuHakt zur kommunalen Klimaschutzak on „1.000 neue Bäume für Berglen”. Wir folgen hier dem Beispiel des Gemeindetag Baden- WürFemberg. Gemeinsam mit einigen Schülerinnen Der Verein hat seinen Sitz in Gaschurn und wurde am 18. Dezember 2019 im Vereinsregister der BezirkshauptmannschaH Bludenz eingetragen und an diesem Tag somit offiziell gegründet. PartnerschaHsvereine sind Ausdruck eines gelebten Miteinanders und führen zu einem personenunabhängigen Zusammenwirken. Durch den Verein soll sichergestellt werden, dass die PartnerschaH auch langfrisg durch einen regen Austausch lebt und jede Bürgerin und jeder Bürger sich persönlich einbringen kann. Ab sofort kann jeder Mitglied im Partnerscha7sverein Berglen-Gaschurn-Partenen werden und die GemeindepartnerschaH dadurch ak v mitgestalten. Mitgliedsanträge sind auf beiden Gemeindeämtern erhältlich oder auf der Homepage abru\ar. 11 Berichte Neue Mitarbeiterin im Gemeindeamt Seit 02. März 2020 unterstützt uns Daniela Ganahl im Gemeindeamt. Sie deckt einen Teilbereich im Bürgerservice und einen Teilbereich als Verwaltungsassisten n ab. Daniela ergänzt das Team im Gemeindeamt mit einem Stellenausmaß von 50 %. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit und wünschen ihr viel Spaß und Freude bei ihren neuen Aufgaben. Kindergarten Gaschurn Nikolausbesuch im Kindergarten Am 04. Dezember 2020 gegen 10:00 Uhr strahlten die Kinderaugen noch etwas heller als sonst, denn der Hl. Nikolaus und sein Gehilfe, der Knecht Ruprecht, betraten den Kindergarten. Nachdem der Nikolaus aus seinem Buch vorgelesen haFe, gab es natürlich für alle Kinder ein Nikolaussäckchen. Ab auf die Piste In der driFen Jännerwoche startete der Skikurs für die Kinder. Unter strahlend blauem Himmel und Sonnenschein steigerten die Kinder Tag für Tag ihr Können. Zum Abschluss der Woche fand ein Skirennen staF und die Kinder wurden mit Medaillen belohnt. Vielen Dank an die Skischule Gaschurn. Komm mit ins Farbenland ...so lautet das diesjährige Jahresthema im Kindergarten Gaschurn. Wir beschäHigen uns jeden Monat mit einer Farbe und hören dazu Geschichten, singen Lieder und bereiten eine gute Jause zu. Die Kinder freuen sich besonders, wenn wir in das geheimnisvolle Farbenland reisen und dort die Farben kennenlernen. Die Kinder haben immer großen Spaß dabei. 12 Berichte Koopera on im Kulturbereich Raiffeisenbank Bludenz-Montafon und Heimat- schutzverein Montafon verlängern Partnerscha7 in diesem Jahr die Montafoner Museen als erfolgreicher Partner unterstützen. Der gemeinsame Erfolgsweg wird auch in diesem Jahr weiter fortgesetzt. Der Heimatschutzverein Montafon Herzlichen Dank und die Raiffeisenbank Bludenz-Montafon sind seit „Durch die Unterstützung und ihr besonderes Engage- vielen Jahren partnerschaHlich verbunden und haben ment setzt die Raiffeisenbank Bludenz-Montafon ein ihre Koopera on soeben verlängert. „Wir setzen un- starkes Zeichen für unsere Region. Nur dank solcher seren gemeinsamen Erfolgsweg weiter fort“, freuen Unterstützer ist es uns möglich, das ganze Jahr hin- sich Vorstandsdirektor Stefan Wachter von der durch so ein abwechslungsreiches Kulturprogramm Raiffeisenbank Bludenz-Montafon sowie Michael Kas- anbieten zu können“, so Michael Kasper als Obmann per vom Heimatschutzverein Montafon. des Heimatschutzvereins und Direktor der Montafoner Museen. „Dafür möchte ich mich recht herzlich Lebensqualität bedanken.“ Der Heimatschutzverein Montafon ist Träger der Montafoner Museen und hat weit über 1000 Mitglieder. Bei hunderten Veranstaltungen im Jahr bieten die Montafoner Museen und der Heimatschutzverein jedes Jahr ein vielfäl ges Angebot zur Kulturgeschichte der TalschaH an. „Der Heimatschutzverein ist ein wich ger Gestalter der regionalen Kulturszene und leistet damit einen entscheidenden Beitrag für das Montafon und die Lebensqualität vieler Menschen in der TalschaH“, so Raiba-Vorstandsdirektor Stefan Michael Kasper (Heimatschutzverein Montafon) sowie Vor- Wachter bei der Verlängerung des Koopera ons- standsdirektor Stefan Wachter (Raiffeisenbank Bludenz- Vertrages. Deswegen werde die Raiffeisenbank auch Montafon) bei der Vertragsunterzeichnung. Foto: montafoner-museen.at Dorfladen Partenen - Dank an die Vereine 13 Die Gemeinde Gaschurn bedankt sich stellvertretend Die Gemeinde möchte sich auch bei Szilvia, Tamas für den Dorfladen Partenen bei allen Vereinen, die im und Ingrid für ihre wertvolle Arbeit bedanken. ersten Bestandsjahr des Nahversorgers fleißig einge- Es hat sich in den letzten Monaten gezeigt, dass der kauH haben. Dorfladen eine große Bereicherung für Partenen dar- Wie bei der Eröffnung des Dorfladens von der Ge- stellt. meinde zugesagt, wurde der „fleißigste“ Verein mit Es kann nur weiterhin auf die Unterstützung aller ge- einer zusätzlichen Förderung in Höhe von EUR 500,00 setzt werden, damit der Bestand zukünHig gesichert seitens der Gemeinde belohnt. werden kann. Berichte Neues vom Bauhof und Altstoffsammelzentrum Zwei neue Mitarbeiter Seit Februar unterstützen Arno Maier und Philipp Vinzenz das Bauhof-Team. Arno ist überwiegend für den Bauhof im Einsatz, Philipp unterstützt uns im Altstoffsammelzentrum Gaschurn und St. Gallenkirch sowie teilweise im Bauhof. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit und wünschen den beiden viel Erfolg bei ihren neuen Tä gkeiten. Rohrbruch Partenen Anfang Februar wurde im Bereich des Friedhofes ein Wasserschaden festgestellt. Aufgrund eines Rohrbruches musste dann die Wasserleitung repariert werden. Die AsphalPläche wurde aufgeschniFen und die Leitung miFels Bagger freigelegt. Der Schaden konnte so rasch behoben werden. Pflege und Instandhaltung an Gewässern Die Gemeinde ist unter anderem für die Instandhaltung und Pflege der Ill zuständig. Gehölzpflege ist dann erforderlich, wenn überalterte Bestände ihre Stabilität verlieren und deshalb eine Gefährdung für Mensch und Gut darstellen. Zusätzlich, wenn durch zu dichten Bewuchs der Wasserabfluss behindert ist oder durch Kippen von Bäumen oder Sträuchern Uferanbrüche zu befürchten sind. Ein Bauhof-Team ist seit Anfang diesen Jahres mit Holzarbeiten vom Bauhof bis zum KleFergarten Rifa beschäHigt. Das entnommene Holz wird an Sammelstellen gebracht und später als Hackschnitzel verarbeitet. Wohnungssanierung Rütler Die Gemeindewohnungen im Rütler wurden über die letzten Wochen umfassend saniert. Von kleinen Reparaturen bis zum Anbringen von neuen Sockelleisten und diversen Verkleidungen wurden die zwei Wohnungen auch neu angestrichen. Eine der beiden Wohnungen kann noch gemietet werden. Bei Interesse steht das Gemeindeamt gerne für AuskünHe zu Verfügung. 14 Tourismus Kulturinfo Montafon Das Veranstaltungsprogramm der Montafoner Muse- Freitag, 10. April 2020, 17:30 Uhr en, der Kulturini a ve montARTphon, des KunsPo- Klavier-Soirée Kontrastprogramm rums Montafon, des Hotel Felbermayer sowie des Carolin Danner - Kontrastprogramm brilliert mit einer Kulturverein Illlitz ist breit gefächert. ausdrucksstarken Synthese persönlicher und musikali- Im Winter 2020 finden unter anderem im Hotel Fel- scher Gegensätze. Mozarts und Beethovens Komposi- bermayer, Gaschurn, folgende Veranstaltungen staF: onen und die Musik der Moderne erfrischen sich in einem inspirierenden Wechselspiel. Freitag, 03. April 2020, 17:30 Uhr EintriF: EUR 12,00, ermäßigt EUR 9,00 Flöten-Soirée Eva Amsler, Flöte Magda Schwerzmann, Flöte Meike Pfister, Klavier EintriF: EUR 12,00, ermäßigt EUR 9,00 Spielen Werke von: Bach, ScarlaT, Berlioz, etc. NEU: Pferd auf Wolke Im "Schima Drosa", in der Dorfstraße 164b, Gaschurn, Kontakt: hat Pferd auf Wolke ein kleines Spezialitätenlokal mit Tel. 0 55 57 / 20 161 30 Sitzplätzen eröffnet. www.pferdaufwolke.com Schwerpunkt des Angebots sind hochwer ge Käsefonduevarianten nach tradi onellen Rezepten aus dem @pferdaufwolke In- und Ausland. Außerdem ein kleines und sehr deli- Der kates Angebot an Haupt- und Nebenspeisen, meist GasPreundschaH, Service, Innova onen sowie Ver- zubereitet aus regionalen Bioprodukten. lässlichkeit. fantasievolle Name steht für heimische Abgerundet wird ein Genussbesuch bei Natalie & Hannes und deren "Gastro-Workshop" im Schima Drosa Die Gemeinde Gaschurn gratuliert zur Neueröffnung durch eine feine Bar- und Cocktailkarte aus aus- und wünscht viel Erfolg! schließlich 100% Biospirituosen. Die Pferd auf Wolke Landküche in Gaschurn kann auch exklusiv für Gruppenveranstaltungen oder Familienanlässe gebucht werden. Öffnungszeiten während der Wintersaison: Mi-Mo ab 15:30 Uhr Dienstag Ruhetag 15 Tourismus Wochenmarkt Gaschurn Auch im heurigen Jahr findet wieder der wöchentliche Gemeinde organisiert. Markt am Kirchplatz statt. Es ist uns wichtig, regionale Im letzten Sommer war der Wochenmarkt wieder ein Produkte anbieten zu können. voller Erfolg. Einheimische sowie Gäste schätzen die- Alle, die Interesse haben ihre selbstgemachten Pro- ses Angebot sehr. dukte zu verkaufen, wenden sich bitte bis Wir freuen uns darauf, wieder viele Anbieter als auch Besucher am Kirchplatz begrüßen zu dürfen. 15. Mai 2020 an das Gemeindeamt Gaschurn, telefonisch unter 0 55 58 / 82 02 - 0 oder per E-Mail unter gemeinde@gaschurn.at Auch heuer können die gemeindeeigenen Marktstände, welche vom Bauhofteam gefertigt wurden, verwendet werden. Der Aufbau der Stände wird von der Montafoner Bädersommer - Vorverkauf Vom 10. April bis 30. April 2020 gibt es auf folgende Schruns, Tschagguns, St. Gallenkirch, Vandans und Saisonkarten einen RabaF von 10 % im Vorverkauf: Gaschurn (zu den üblichen Öffnungszeiten) gekauH Alpenbad Schruns-Tschagguns, Freibad Partenen, werden. Montafoner BADE(S)PASS-Gutscheine kön- Mountain Beach Gaschurn, Aquarena St. Gallenkirch, nen in allen Montafoner Bädern (außer Vandans) ein- Rä konbad Vandans und Montafoner Badespaß. Die gelöst werden. Saisonkarten der einzelnen Bäder kön- Saisonkarten nen in den jeweiligen Bädern eingelöst werden. können in den Gemeindeämtern 16 Allfälliges Jobbörse Bauhof– und Altstoffsammelzentrum Falls du Interesse daran hast, dann sende uns biFe bis Die Gemeinde Gaschurn sucht für den Sommer 2020 Ende April deine Bewerbung: Ferialprak kanten für die Mitarbeit im Bauhof und Gemeinde Gaschurn, Dorfstraße 2, 6793 Gaschurn ASZ Hochmontafon. E-Mail: gemeinde@gaschurn.at Gemeinde Gaschurn Falls du Interesse daran hast, dann sende uns biFe bis Die Gemeinde Gaschurn sucht für den Sommer 2020 Ende April deine Bewerbung: Ferialprak kanten für die Mitarbeit im Gemeindeamt. Gemeinde Gaschurn, Dorfstraße 2, 6793 Gaschurn E-Mail: gemeinde@gaschurn.at Mountainbeach • Anstellungsdauer: ca. Mai bis September 2020 Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir für die • Dienstzeit von 10:30 bis 19:00 Uhr (6 Tage in Sommersaison 2020 folgende engagierte Mitarbei- der Woche) ter: Da wir als Freibad sehr stark vom WeFer abhängig PrakIkanInnen/PrakIkanten sind, ist mit unregelmäßigen Arbeitszeiten zu rechnen • Dienstzeit 12:00 bis 17:00 Uhr und daher zeitliche Flexibilität eine Grundvoraus- • Aufgabenstellung: Mithilfe im Kiosk, Buffet und setzung! Küche, Reinhaltung des Restaurantbereichs für Wir würden uns sehr auf deine Rückmeldung freuen das Schwimmbad Partenen und Mountain- und biFen dich um deine Bewerbung in kurzer schriH- beach Freizeitpark. licher Form an die Bademeisterin/Bademeister mit Mountainbeach Freizeitpark GmbH • Helferschein Dorfstraße 2 • Erste Hilfe-Kurs 6793 Gaschurn • Teamfähigkeit oder per Mail an: kassa@mountainbeach.at • Kommunika onsfreudigkeit • sicherem und höflichem AuHreten Köchin/Koch • Du bist: kundenfreundlich, teamfähig, flexibel und selbstsicher • Deine Aufgaben sind: Speisenzubereitung, Reinhaltung des gesamten Arbeitsbereiches, Speisen- und Getränkeausgabe etc. 17 Allfälliges 18 Allfälliges Reisepass-Anträge Weil die Zuständigkeiten bei der Bestellung von Reise- Weil auch die Fingerabdrücke erfasst werden, ist ein pässen zwischen Gemeinden und Bezirkshauptmann- persönliches Erscheinen notwendig. schaHen neu aufgeteilt werden, ist es ab sofort not- Sollten Unklarheiten auHreten, stehen wir euch gerne wendig, dass zu jeder Bestellung eines Reisepasses die telefonisch unter 0 55 58 / 82 02 oder per Mail unter Geburtsurkunde vorgelegt werden muss! gemeinde@gaschurn.at zur Verfügung. Auch der alte Reisepass und ein Foto nach EU- Um lange Wartezeiten zu vermeiden, könnt ihr auch Kriterien, das höchstens 6 Monate alt ist, muss mitge- gerne einen Termin mit uns vereinbaren, um euren bracht werden. Gibt es keinen alten Pass oder ist er Reisepass-Antrag schnellst- und bestmöglich bearbei- seit mehr als 5 Jahren abgelaufen, ist auch der Staats- ten zu können. bürgerschaHsnachweis vorzulegen. Gelber Sack und Mülltrennung Immer wieder werden die Gemeinden vom Umwelt- Was gehört in den gelben Sack? verband Vorarlberg dazu angehalten, möglichst • Joghurtbecher „sparsam“ mit der Ausgabe von gelben Säcken vorzu- • Verbundverpackungen (z.B. Chips- und Vaku- gehen. umverpackungen) Damit auch ihr und wir alle – als Gemeinde – einen • Getränkekartons (z.B. Tetra-Pak) kleinen Teil zum Umweltschutz beitragen können, • Tragetaschen möchten wir euch biFen folgende Punkte zu beach- • Verpackungsfolien ten: • Kunststoffflaschen und -kanister • leere Medikamentenverpackungen • Styroporflocken (Füllmaterial) • Blisterverpackungen • Blumentöpfe (Durchmesser kleiner als 10 cm) • Verpackungsstyropor (wenn keine separate • Wenn generell rich g Müll getrennt wird, sollte auch der Plas kmüll nicht mehr ganz so viel Platz in Anspruch nehmen. • Des Weiteren ist zu überlegen, ob tatsächlich immer große Säcke (110 l Inhalt) benö gt werden oder ob auch die kleinen (60 l Inhalt) ausreichen! • Wir möchten auch nochmals darauf hinweisen, Sammlung) • Korken (Wein) dass die gelben Säcke sowie die Restmüllsäcke • 19 an der Straße zu deponieren sind - laut Abfuhr- Was gehört NICHT hinein: kalender der Gemeinde Gaschurn. • Spielzeug Der Abfuhrkalender wird jährlich in der Dezem- • CDs/DVDs ber-Ausgabe der GaPa-Zi g gedruckt. Gerne • Rohre und Schläuche kann dieser aber auch auf unserer Homepage, • Haushaltswaren www.gaschurn-partenen.at, oder im Gemein- • Gartenmöbel deamt bezogen werden! • Baustyropor • Silofolien und Abdeckfolien
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20200209_GVE049 Gaschurn 09.02.2020 6793 Gaschurn / Dorfstraße 2 / Hochmontafon – Österreich Tel. +43(0)5558/8202, Fax +43(0)5558/8202-19 email: gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at Datum: 11. September 2020 AZ: 004-1/49/2020 BearbeiterIn: Sandra Tschanhenz sandra.tschanhenz@gaschurn.at Niederschrift über die 49. Gemeindevertretungssitzung am 02. September 2020 um 19:30 Uhr im Gemeindeamt Gaschurn. Anwesend: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Bgm. Martin Netzer, MSc, Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen, GR Klaus Schröcker, Thomas Riegler, Mag. Freddy Wittwer, Markus Felbermayer, Gerhard Saler, Kurt Rudigier, Kurt Klehenz, Daniel Sandrell; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: GR Markus Netzer, Christoph Wittwer (ab 19:35 Uhr), Adolf Felder; Entschuldigt: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Otto Rudigier; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: Ludwig Wachter; Schriftführerin: Sandra Tschanhenz Tagesordnung 1) Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit 2) Berichte 3) Umwidmungsansuchen Günter Hechenberger, Gundalatschweg 120a, 6793 Gaschurn 4) Dietrich Oberdorfer, Bahnhofstraße 55, 9711 Paternion – Antrag auf Bewilligung zur Nutzung des Wohnhauses Bergerstraße 109, 6793 Gaschurn, als Ferienwohnung 5) Ausbau Abwasserbeseitigungsanlage BA 10 (Inner-, Außerbofa, Winkel, Pfanges und Ober Trantrauas) und Ausbau Wasserversorgungsanlage BA 11 (Inner- und Außerbofa) – Vergabe Baumeisterarbeiten 6) Vergabe Winterdienst 7) Genehmigung der letzten Niederschrift(en) 8) Allfälliges Niederschrift_49_GV_Sitzung.doc 1/9 Erledigung der Tagesordnung: zu 1.: Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit Der Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindemandatarinnen und Gemeindemandatare. Der Vorsitzende stellt fest, dass die Ladung ordnungsgemäß ergangen und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Der Vorsitzende beantragt die Verlängerung der Tagesordnung um folgende Punkte: • Umwidmungsansuchen Albert Wittwer, Klusertobel 74a, 6793 Gaschurn (Entwurf) Der Änderung der Tagesordnung wird einstimmig zugestimmt. zu 2.: Berichte Der Vorsitzende berichtet Folgendes: • Bürgerfragemöglichkeit Die Bürgerfragemöglichkeit sei bei der heutigen Sitzung einerseits deshalb nicht angeboten worden, da die Sitzung im Sitzungssaal stattfinde und der Platz begrenzt sei. Anderseits auch, weil die heutige Sitzung abgehalten werde, um diverse Angelegenheiten abschließen zu können. Ein herzliches Dankeschön gelte den anwesenden Mandataren, für den Besuch der Sitzungen während der Ferienzeit. • Tafamuntlawine – Verbauungsprojekt 2004 – 2019 Am 11. August 2020 wurde die Kollaudierung im Rahmen einer örtlichen Überprüfung durchgeführt. MR Dr. Florian Rudolf-Miklau (Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus), HR DI Andreas Reiterer (Forsttechnischer Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung, Sektion Vorarlberg) mit den Vertretern der Gebietsbauleitung Bludenz DI Wolfgang Schilcher und Ing. Alexander Stoiser, Christan Vetter (Land Vorarlberg) und dem Vorsitzenden haben den Projektbereich ausgehend von den obersten Verbauungen bis zum Maisäß Tafmunt begangen und die Werke, Gleitschneeschutzböcke und Aufforstungen inspiziert. Christoph Wittwer nimmt ab 19:35 Uhr an der Sitzung teil. Insgesamt wurden 4.036,5 lfm Stahlschneebrücken, 20 lfm Hängewerke, 1.419 Stk. Gleitschneeschutzböcke ausgeführt und 25.340 Stk. Zirben, Fichten und Nadelhölzer gepflanzt. Der Finanzierungsschlüssel für die ursprünglich vorgesehene Projektsumme von EUR 8.500.000,00 ergebe sich wie folgt: o 60% Bund o 17% Land o 7% Land Vorarlberg Straßenerhalten L-188 o 11% Gemeinde Gaschurn o 5% Vorarlberger Illwerke AG Aufgrund der vorgelegenen Zustimmungen und Bewilligungen seien schlussendlich insgesamt Geldmittel in Höhe von EUR 5.500.000,00 freigegeben worden. Hiervon wurden EUR 4.979.900,00 investiert. Somit verbleibe ein Kreditrest von EUR 520.100,00, der für weitere Maßnahmen aufrechterhalten werden soll. Niederschrift_49_GV_Sitzung.doc Seite 2/9 Für die Gemeinde Gaschurn als auch die Finanzierungspartner habe die Gewährleistung der größtmöglichen Sicherheit einen sehr hohen Stellenwert. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass hier punktgenau und richtig zum Schutz von uns allen investiert wurde. Er hoffe, dass die Gemeinde Gaschurn auch weiterhin von großen Katastrophen verschont bleibe. Den Anwesenden werden Bilder über die Begehung zur Kenntnis gebracht. • Fridays for Future – Forderungspapier und Kampagne im Vorfeld der Gemeindewahlen Die Klimabewegung Fridays for Future habe dem Vorarlberger Gemeindeverband das Forderungspapier „Klimaländle – Klimagerechtigkeit in allen Gemeinden“ übergeben. Die Forderungen richten sich an alle Vorarlberger Gemeinden und deren aktuelle und zukünftige Gemeindevertreterinnen und -vertreter. Unter www.fridaysforfuture.at/regionalgruppen/vorarlberg können die Forderungen nachgelesen werden. • Aufsichtsbeschwerde Adolf Felder – Umwidmung Gamaria Mit Schreiben vom 13. August 2020 habe die Bezirkshauptmannschaft Bludenz mitgeteilt, dass die Angelegenheit seitens der Bezirkshauptmannschaft im Rahmen ihrer Zuständigkeit bearbeitet wurde und der Bürgermeister zwischenzeitlich alle nach Baugesetz erforderlichen Maßnahmen veranlasst habe. • EUropa in meiner Region Im September lade das Amt der Landesregierung im Rahmen der Kampagne „EUropa in meiner Region“ zu Projekttagen in Vorarlberg ein, bei denen EU-kofinanzierte Projekte gezeigt werden. Drei Projekte in Lustenau, Feldkirch und Frastanz öffnen dabei ihre Türen und können besichtigt werden. Nähere Infos unter: www.vorarlberg.at/EU oder www.europa-in-meiner-region.at. Zusätzlich seien im Gemeindeamt entsprechende Informationsbroschüren vorhanden. • Förderung für elementarpädagogische Einrichtungen Zur Harmonisierung der Elternbeiträge für 3-jährige in Kinderbetreuungseinrichtungen, Spielgruppen, Privatkindergärten und bei Tagesmüttern werde ein Förderbeitrag in Höhe von EUR 2.274,00 gewährt, sowie eine Nachzahlung für das Jahr 2017 in Höhe von EUR 2.040,00 und für das Jahr 2018 EUR 8.066,00. • Wildbach- und Lawinenverbauung Für die Instandhaltung und Erweiterung von Steinschlag- und Lawinenschutzbauwerken im Bereich Gatsauna-Goldeforlawine und Außerbacherwald, forstliche Betreuung dieser Flächen und des Gebietes Steinschlagschutz Vand - Projekt 2020 gewähre das Land Vorarlberg einen 19%igen Beitrag aus Mitteln des Landes und einen 2%igen Beitrag als Straßenerhalter. In diesem Zusammenhang möchte er die Gemeindevertretung darüber informieren, dass es am 01. September 2020 im Bereich des Wohnhauses Peter Rudigier im Oberen Vand zu einem Steinschlag gekommen sei. Glücklicherweise sei nur Sachschaden entstanden. Die Gemeinde versuche in diesem Bereich bereits seit längerer Zeit den Steinschlagschutz zu verbessern, durch die fehlende Zustimmung von Seiten diverser Grundeigentümer sei dies allerdings bis dato nicht möglich gewesen. • Ortshilfswerk Die illwerke vkw AG habe den Zuschuss von EUR 1.500,00 für das Ortshilfswerk ersatzlos eingestellt. Niederschrift_49_GV_Sitzung.doc Seite 3/9 • Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahl Am 13. September 2020 finde die Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahl statt. Als Wahlleiter lege er fest, dass jedenfalls Maskenpflicht bestehe. Die Hilfskräfte, welche Abstimmungs- und Wählerverzeichnis führen, werden durch eine Plexiglasscheibe geschützt. Mitglieder der Wahlkommission werden als Ablaufregler eingesetzt, damit ein geordneter Zugang zum Wahllokal gewährleistet werden kann. Für Maskenverweigerer sei aus seiner Sicht die einzige Möglichkeit zum Wahlgang das Warten bis kurz vor Mittag, wenn das Wahllokal weitestgehend bereits leer sei. Die Hinweise über die Briefwahl seien bereits mehrfach ergangen. • Dank Der Vorsitzende bedankt sich bei Thomas Riegler, welcher ihn in den ersten 10 Jahren seiner Amtszeit als Vizebürgermeister unterstützt habe, bei der jetzigen Vizebürgermeisterin Mag. (FH) Ruth Tschofen, GR Klaus Schröcker sowie GR Markus Netzer für ihr Engagement und ihre Arbeit in den letzten 15 Jahren und überreicht ihnen ein Steindruckbild des Piz Buin. GR Markus Netzer dankt er an dieser Stelle auch stellvertretend für die vier verbliebenen Gemeindevertretungsmitglieder der Liste „Gemeinsam für Gaschurn und Partenen“ für die konstruktive und gute Zusammenarbeit. zu 3.: Umwidmungsansuchen Günter Hechenberger, Gundalatschweg 120a, 6793 Gaschurn Der Vorsitzende erläutert, dass Günter Hechenberger, Gundalatschweg 120a, 6793 Gaschurn, die Errichtung einer Garage auf den GST-NR 1591/2, 1592/3 und 3384/2, GB Gaschurn, beabsichtigte. Die Grundstücksflächen betreffen die derzeitigen Grenzen. Die Umlegung sei bereits im Gange und von der Gemeindevertretung bereits genehmigt. Der Vorsitzende erläutert, dass die Gemeinde Gaschurn beabsichtigte, Teilflächen der GSTNR 1591/2, 1592/3 und 3384/2, GB Gaschurn, mit einem Ausmaß von insgesamt ca. 230 m² im Flächenwidmungsplan von „Freifläche Freihaltegebiet“ und „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Baufläche Wohngebiet 1“ umzuwidmen. Die Gemeindevertretung habe den Entwurf des Flächenwidmungsplanes in ihrer 48. Sitzung am 29. Juli 2020 beschlossen. Die Anrainerverständigung sowie Einholung der Stellungnahmen sei erfolgt. Folgende Stellungnahmen liegen vor: • Amt der Vorarlberger Landesregierung, Abt. Raumplanung und Baurecht vom 12. August 2020 • • Wildbach- und Lawinenverbauung vom 25. August 2020 Geologische Amtssachverständige vom 25. August 2020 Der Vorsitzende erläutert, dass sich ein geringer Teil der Flächen in der Roten Zone befinde, weshalb der Forsttechnische Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung mitgeteilt habe, dass diese einer Umwidmung nur dann zugeführt werden können, wenn sie für die Errichtung der Garage auch tatsächlich benötigt werden. Mit Günter Hechenberger sei abgeklärt, dass diese Flächen nicht für die Bebauung benötigt werden, weshalb auf eine Umwidmung der genannten Fläche in der Roten Zone verzichtet werde und diese weiterhin die Widmung „Freifläche Freihaltegebiet“ aufweisen. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den angepassten Plan zur Kenntnis und bittet GR Klaus Schröcker um seine Ausführungen aus der Sitzung des Bau- und Raumplanungsausschusses. GR Klaus Schröcker erläutert, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss am 27. August 2020 über die gegenständliche Umwidmung beraten habe. Dem Ausschuss wurden sämtliche Stellungnahmen zur Kenntnis gebracht. Der Ausschuss empfehle der Gemeindevertretung die positive Beschlussfassung. Niederschrift_49_GV_Sitzung.doc Seite 4/9 Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, der Änderung des Flächenwidmungsplanes gemäß Plan Nr. 11/2020 vom 31. August 2020 zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen zu 4.: Dietrich Oberdorfer, Bahnhofstraße 55, 9711 Paternion – Antrag auf Bewilligung zur Nutzung des Wohnhauses Bergerstraße 109, 6793 Gaschurn, als Ferienwohnung Der Vorsitzende erläutert, dass Dietrich Oberdorfer mit Eingabe vom 21. Februar 2020 um die Bewilligung zur Nutzung des Wohnhauses Bergerstraße 109, 6793 Gaschurn, auf dem GST-NR .316, GB Gaschurn, als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit. b des Raumplanungsgesetzes angesucht habe. Der Bau- und Raumplanungsausschuss habe bereits mehrfach über dieses Ansuchen beraten. GR Klaus Schröcker erläutert, dass zwischenzeitlich folgende Punkte abgeklärt werden konnten: - Das Objekt sei eine zusammenhängende Wohneinheit mit 7 Zimmern. In der Vergangenheit wurden lediglich kleine Teile einer bestehenden Einheit zu Ferienwohnungszwecken gewidmet, eine Gesamtwidmung des Objektes erscheine unverhältnismäßig. - Für das Grundstück bzw. Gebäude liege keine Parifizierung vor. Ein vorhandenes Exposé wurde vorgelegt. - Im Gebäude bestehe nur eine Wohneinheit (Aktenvermerk über Besichtigung durch Bauamtsleiter Daniel Brugger vom 03. Juli 2020). GR Klaus Schröcker erläutert weiter, dass die Klärung der Frage, ob Dietrich Oberdorfer das Objekt in kleinere Wohneinheiten aufteilen würde, angeregt wurde. Ebenso sei nicht klar, was im Falle einer Widmung mit der bzw. den Wohneinheiten passiere. Deshalb könne der Ausschuss keine positive Beschlussfassung empfehlen. GR Klaus Schröcker erläutert, dass er die anwesenden Ausschussmitglieder in der letzten Sitzung darüber informiert habe, dass dem Antragsteller ein positiver Bescheid nicht zu verwehren sei, da er die gesetzlichen Voraussetzungen erfülle. Dennoch sei er der Meinung, dass die vom Ausschuss gestellten Fragen zuerst zu klären seien. Der Vorsitzende erläutert, dass die Bewilligung bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen grundsätzlich nicht verwehrt werden könne. In der Vergangenheit wurden derartige Bewilligungen teilweise für Objekte erteilt, in welchen bereits mehrere Wohneinheiten bestanden. Die Beschränkung auf eine bestimmte Wohneinheit könne dann planlich festgehalten werden. Auszuführen sei jedenfalls, dass Dietrich Oberdorfer dieses Objekt von seiner Mutter erhalten habe und derzeit nach wie vor keine Nutzungsmöglichkeit vorliege. Seinen Lebensmittelpunkt habe er in Kärnten und es könne von ihm auch nicht verlangt werden, diesen nun nach Gaschurn zu verlegen. Jedenfalls sei ihm allerdings eine Nutzungsmöglichkeit zu erteilen. Mit dieser Bewilligung könne auch eine Zweitwohnsitzabgabe eingehoben werden, Wasser- und Kanalgebühren seien ebenfalls vorzuschreiben. Sollten zukünftig mehrere Wohneinheiten geschaffen werden, wäre die Bewilligung auf eine Wohneinheit zu beschränken. Ebenso weist er darauf hin, dass diese Nutzungsbewilligung bei einem Besitzerwechsel (Verkauf etc.) verfalle. Der Vorsitzende ergänzt, dass der Antrag abschlägig behandelt werden könne, wahrscheinlich werde der Antragsteller dann aber den Rechtsweg beschreiten. Mag. Freddy Wittwer erkundigt sich, ob die offenen Punkte geklärt werden konnten. GR Klaus Schröcker verneint dies. Christoph Wittwer erkundigt sich, ob die Bewilligung bei einem allfälligen Verkauf des Objektes aufrecht bleibe, was der Vorsitzende verneint. Niederschrift_49_GV_Sitzung.doc Seite 5/9 Thomas Riegler erläutert, dass aus seiner Sicht aufgrund der jetzigen Voraussetzungen und vorliegenden Informationen eine Bewilligung zu verwehren sei. Zusätzlich sei er der Meinung, dass die für ein gesamtes Objekt erteilte Bewilligung im Nachhinein nicht auf eine einzelne Wohneinheit beschränkt werden könne. Nach längerer Diskussion über die offenen Punkte stellt der Vorsitzende den Antrag Dietrich Oberdorfer über nachstehende Punkte zu informieren und ihn um Klärung zu bitten: - Angabe einer Möglichkeit, das derzeitige Wohnobjekt in kleinere Einheiten aufzuteilen bzw. Angabe der Wohneinheit, für welche diese Nutzungsmöglichkeit beantragt wird, sodass diese zur familiären Nutzung ausreicht und von Seiten der Gemeindevertretung akzeptiert werden könne. - Angabe darüber, wie das Objekt inkl. der dazugehörigen Liegenschaft zukünftig genutzt werde. GR Markus Netzer erkundigt sich über den Wasser- und Kanalanschluss des Gebäudes. Der Vorsitzende erläutert, dass die Bescheide bereits ergangen seien, das Objekt derzeit noch nicht an die Abwasserbeseitigungsanlage angeschlossen sei. Es könne derzeit ja auch nicht genutzt werden. Dem vorerwähnten Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 5.: Ausbau Abwasserbeseitigungsanlage BA 10 (Inner-, Außerbofa, Winkel, Pfanges und Ober Trantrauas) und Ausbau Wasserversorgungsanlage BA 11 (Innerund Außerbofa) – Vergabe Baumeisterarbeiten Der Vorsitzende erläutert, dass die Baumeisterarbeiten für den Ausbau der Abwasserbeseitigungsanlage BA 10 und den Ausbau der Wasserversorgungsanlage BA 11 gemeinsam ausgeschrieben wurden. Folgende Angebote seien eingelangt: Summe Gesamtprojekt Swietelsky AG EUR 1.046.115,06 (netto) Jäger Bau GmbH EUR 1.180.433,70 (netto) Hilti & Jehle GmbH EUR 1.187.119,32 (netto) Wilhelm + Mayer Bau GmbH EUR 1.198.034,97 (netto) Nägele Hoch- und Tiefbau EUR 1.296.837,76 (netto) Strabag AG EUR 1.627.609,37 (netto) Der Vorsitzende erläutert, dass Billigstbieter in beiden Projekten die Fa. Swietelsky AG sei. Auf die Abwasserbeseitigungsanlage entfalle ein Betrag von EUR 704.488,93 (netto), auf die Wasserversorgung ein Betrag von EUR EUR 341.626,12 (netto). Der Vorsitzende teilt mit, dass im Voranschlag für die Abwasserbeseitigungsanlage BA 10 insgesamt EUR 910.000,00 (2020-2022) abgebildet seien. Mit der für 2020 veranschlagten Summe von EUR 530.000,00 werde jedenfalls das Auslangen gefunden. Die restlichen Kosten werden in den Jahren 2021-2022 abgerechnet. Für die Wasserversorgungsanlage BA 11 seien insgesamt EUR 1.575.000,00 (2020-2022) abgebildet. Mit der für 2020 veranschlagten Summe von EUR 1.115.000,00 werde ebenfalls das Auslangen gefunden. Die restlichen Kosten werden in den Jahren 2021-2022 abgerechnet. In der veranschlagten Summe sei ebenfalls die Erweiterung der Wasserversorgungsanlage im Zuge des Fernwärmeprojektes berücksichtigt, weshalb die Summe relativ hoch erscheine. Geplanter Baustart im Bereich Außerbofa sei noch im Herbst 2020. Der Bescheid zum Ausbau der Wasserversorgungsanlage BA 11 liege vor, der Bescheid für den Ausbau der Abwasserbeseitigungsanlage BA 10 sei noch ausständig. Zwei Vollmachten könne die Verhandlungsleiterin nicht eindeutig als Niederschrift_49_GV_Sitzung.doc Seite 6/9 Zustimmung zum Projekt einstufen, weshalb zwei der vorliegenden Zustimmungserklärungen neuerlich eingeholt werden müssen, was jedoch kein Problem darstellen sollte. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden die Vergabeempfehlung der Fa. Breuß Mähr Bauingenieure sowie M+G Ingenieure zur Kenntnis und bittet GR Klaus Schröcker um die Ausführungen aus dem Bau- und Raumplanungsausschuss. GR Klaus Schröcker erläutert, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss am 27. August 2020 über diesen Punkt beraten habe. Dem Ausschuss wurde der Preisspiegel zur Kenntnis gebracht. Die Summen liegen innerhalb der im Voranschlag vorgesehenen Positionen. Der Bau- und Raumplanungsausschuss empfehle der Gemeindevertretung die positive Beschlussfassung unter der Voraussetzung, dass unbedingt darauf zu achten sei, dass die veranschlagten Kosten nicht überschritten werden. Allfällig entstehende Mehrkosten und Regiearbeiten seien vor Genehmigung entsprechend kundzumachen und im Vorfeld seitens der Bauherrschaft freizugeben. Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, der Vergabe der Baumeisterarbeiten betreffend den Ausbau der Abwasserbeseitigungsanlage BA 10 (Inner-, Außerbofa, Winkel, Pfanges und Ober Trantrauas) und Ausbau der Wasserversorgungsanlage BA 11 (Inner- und Außerbofa) zu einer Angebotssumme von EUR 1.046.115,06 (netto) an die Fa. Swietelsky AG unter Berücksichtigung der durch den Bau- und Raumplanungsausschuss gemachten Vorgaben, zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig zugestimmt. zu 6.: Vergabe Winterdienst Der Vorsitzende erläutert, dass bereits im letzten Jahr eine Ausschreibung gemäß Vergabegesetz erfolgt sei. Dieses Jahr wurde die Ausschreibung für die Jahre 2020/2021 bis 2023/2024 vorgenommen. Der Vorsitzende erläutert, dass für die 3 ausgeschriebenen Lose jeweils ein Angebot vorliege und bringt den Anwesenden die Aufstellung über die eingelangten Angebote zur Kenntnis. Die Aufstellung sei basierend auf einem angenommenen Stundenausmaß aus den Vorjahren. Folgende Angebote seien vorliegend: Los 1 Rainer Wachter, Dorfstraße 26, 6793 Gaschurn Los 2 Florian Lerch, Ober Trantrauas 75a, 6793 Gaschurn Los 3 Heinrich Tschofen Transporte GmbH, Kiesgrube 198b, 6791 St. Gallenkirch Der Vorsitzende erläutert dazu, dass die Streuarbeiten im Los 2 von Rainer Wachter übernommen würden und bringt den Anwesenden die Ausschreibungsunterlagen inkl. der vorliegenden Leistungsverzeichnisse zur Kenntnis. Der Vorsitzende regt an, den Winterdienst für die nächsten 4 Jahre zu vergeben. GR Klaus Schröcker erkundigt sich über die Breitstellungsgebühr für die Gerätschaften, welche in den Vorjahren bezahlt wurde. Der Vorsitzende erläutert, dass diese bereits in den Ausschreibungsunterlagen berücksichtigt sei. Der Vorsitzende teilt weiter mit, dass die Fa. Heinrich Tschofen Transporte die Preise im Gegensatz zum letzten Jahr stark erhöht habe, weshalb ein Gespräch stattgefunden habe. Festgelegt sei die Erhöhung nach Transportkostenindex, was bisher auch von allen Frächtern akzeptiert wurde. Der Vorsitzende übergibt den Anwesenden sodann die Kostenaufstellung gemäß den angenommenen Stunden. Christoph Wittwer erkundigt sich über die Entsorgung des gestreuten Splitts. Niederschrift_49_GV_Sitzung.doc Seite 7/9 Der Vorsitzende erläutert, dass dieser durch die Gemeinde zuerst aufgeräumt und dann als Sondermüll entsorgt werde. In Gaschurn werde auch nicht zuletzt aus diesem Grund nur noch Salz gestreut. Kurt Klehenz erkundigt sich, wie hoch die Kosten der Streuarbeiten durch die Gemeindemitarbeiter wären. Der Vorsitzende teilt mit, dass dies auf Anhieb nicht gesagt werden könne. Miteinzubeziehen seien die Personalkosten sowie die Kosten für das Fahrzeug. Als problematisch habe sich in der Vergangenheit auch immer wieder dargestellt, dass die Bauhof-Fahrzeuge nur ein geringes Fassungsvermögen haben, weshalb immer wieder Splitt im Bauhof nachgefüllt werden musste und so unnötige Fahrten stattfanden. Adolf Felder stellt die Frage, weshalb in Partenen nicht auch gesalzen werde. Der Vorsitzende erklärt, dass es bereits in Gaschurn viele Diskussionen darüber gegeben habe und in Partenen ca. 2 Monate keine Sonne scheine, weshalb einfacher mit Splitt gestreut werden könne als in Gaschurn. Jedoch könne die Diskussion in Zukunft sicherlich geführt werden. Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, die Aufträge zur Schneeräumung gemäß den vorliegenden Angeboten: - Los 1: Rainer Wachter, Dorfstraße 26, 6793 Gaschurn - Los 2: Florian Lerch, Ober Trantrauas 75a, 6793 Gaschurn Streuen: Rainer Wachter, Dorfstraße 26, 6793 Gaschurn - Los 3: Heinrich Tschofen Transporte GmbH, Kiesgrube 198b, 6791 St. Gallenkirch für die Jahre 2020/2021 bis 2023/2024 zu vergeben. Wobei die Straße Außerbofa durch die Fa. Heinrich Tschofen Transporte GmbH geräumt und von Rainer Wachter mit Salz gestreut werden soll. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 7.: Genehmigung der letzten Niederschrift(en) Die Niederschrift über den öffentlichen Teil der 48. Gemeindevertretungssitzung wird nach einer Änderung einstimmig genehmigt. Die Niederschrift über den nicht öffentlichen Teil der 48. Gemeindevertretungssitzung wird einstimmig genehmigt. zu 8.: Allfälliges Der Vorsitzende teilt mit, dass mit den Arbeiten beim Feuerwehrhaus Gaschurn bereits begonnen wurde. Der Spatenstich werde nach Vorliegen der Förderzusage erfolgen. Morgen finde noch ein Termin mit dem Landesfeuerwehrverband diesbezüglich statt. zu 9.: Umwidmungsansuchen Albert Wittwer, Klusertobel 74a, 6793 Gaschurn (Entwurf) Der Vorsitzende erläutert den vorliegenden Antrag auf Umwidmung sowie den Plan. Beantragt wurde die Umwidmung im Bereich der GST-NR 909/1, .997, 910/5, 909/3 und 910, GB Gaschurn, in „Baufläche Wohngebiet 1“ sowie „Baufläche Mischgebiet-L“. Angedacht sei, das bestehende Wohnhaus Klusertobel 74, 6793 Gaschurn, abzubrechen und anschließend neu zu errichten. Zusätzlich bestehe das Ansinnen, den derzeit bestehenden Stall in diesem Niederschrift_49_GV_Sitzung.doc Seite 8/9 Bereich zu erneuern. Derzeit sei die Flächenwidmung „Freifläche Freihaltegebiet“ bzw. „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ ausgewiesen. Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, dem Entwurf über die Änderung des Flächenwidmungsplanes gemäß Plan vom 02. September 2020 zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. Abschließend bedankt sich der Vorsitzende bei den Anwesenden für ihr Engagement und wünscht ihnen eine gute und faire Wahl. Er hoffe, dass die zukünftige Gemeindevertretung das Beste für die Gemeinde erreiche und wünsche dabei viel Erfolg. Ende: 21:13 Uhr Die Schriftführerin: Der Vorsitzende: Sandra Tschanhenz Bgm. Martin Netzer, MSc Niederschrift_49_GV_Sitzung.doc Seite 9/9
  1. gaschurnvertretung
20200201_Gemeindeinfo Silbertal 01.02.2020 Gemeindeinfo Silbertal Februar 2020 zugestellt durch Post.at Öffnungszeiten Gemeindeamt Silbertal: MONTAG – FREITAG: 07.30 Uhr – 12.30 Uhr, Nachmittag nach Terminvereinbarung Bürgerservice Silbertal: MONTAG – FREITAG 07.30 Uhr – 13.00 Uhr und DONNERSTAG 14.00 Uhr – 17.30 Uhr Mittwoch 5. Februar 2020 Gottesdienst um 10.00 Uhr in der St. Agatha Kapelle am Kristberg, mit anschließendem "Birazelta Jassa" im Panoramagasthof Kristberg. Öffnungszeiten Dienstag bis Freitag von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr Dorfcafe 4. Februar 2020 ab 14:00 Uhr Jassabend 20. Februar 2020 ab 19:00 Uhr Über euer Kommen freut sich das Museumsteam Sonntag, 9. Februar 2020 14:00 Uhr im Vereinshaus Silbertal mit Tombola Veranstalter: FC Silbertal Der schon traditionelle Faschingsumzug in Silbertal findet bereits zum 29. Mal statt. Für Unterhaltung sorgt die Band „ Partyfeuer „ Der Umzug startet um 14:15 Uhr beim Hotel Silbertal und führt durch das Ortszentrum zum KristbergbahnParkplatz und weiter ins Vereinshaus. Samstag, 29. Februar 2020 20:00 Uhr Feuerwehrhaus Silbertal mit Bewirtung Es spielt die Bürgermusik Silbertal Samstag, 29. Februar 2020 Althus 20.15 Uhr Mit Bewirtung ab 18:00 Uhr Samstag, 29. Februar 2020 Brunnenfeld 19:30 Uhr Mit Bewirtung ab 16:00 Uhr Sonntag, 1. März 2020 19:15 Uhr Panoramagasthaus Kristberg. Im Anschluss werden alle zum „ Küachle Ässa“ eingeladen Sonntag, 1. März 2020 19:00 Uhr Bronnahus Kristberg Mit Bewirtung ab 16:00 Uhr Sebastian Fitsch Mobil: +43(0)664/6255603 E-Mail: sebastian.fitsch@vorarlberg.at Das Team der Gemeinde Silbertal heißt dich herzlich willkommen Die Gemeinde Silbertal bedankt sich bei Emil Fleisch für die gute Zusammenarbeit und wünscht ihm alles Gute in seinem wohlverdienten Ruhestand. Unser beleuchteter Natureisplatz neben dem Feuerwehrhaus ist wieder geöffnet. Gerne können Sie den Platz mieten. Platzmiete € 20,-- jede weitere Person € 3.-(inkl. Eisstöcke) Information und Anmeldung bei der Bürgerservicestelle Silbertal.  (0) 5556 74104 Sonntag bis Samstag 8:00 Uhr bis 12:30 Uhr 14:30 Uhr bis 17:30 Uhr Um unsere Marketenderinnen festlich einkleiden zu können, sind wir auf der Suche nach Montafoner Festtagstrachten - gerne als Leihe oder auch zum Kauf. Wir freuen uns auf Anrufe unter 0043 699 11 00 53 66 (Thomas Ganahl). Eure Bürgermusik Silbertal „Pisten und Loipenpräparierung live miterleben“ auf dem Kristberg täglich, bei entsprechender Schneelage Preis 20,00 Euro Anmeldung unter bergerlebnis@kristbergbahn.at am Vortag oder telefonisch unter  (0) 5556 74119 Führungen in der Schnapsbrennerei Zudrell auf Anfrage,  (0) 5556 74117 So wie in den vergangenen Heizperioden besteht auch in der Heizperiode 2019/2020 für Personen bzw. Haushalte die Möglichkeit den Heizkostenzuschuss bis einschließlich Freitag, den 15. Februar 2020, beim Gemeindeamt zu beantragen. Mondscheinsagenwanderung am Kristberg 09.02., 09.03., 08.04.2020 Treffpunkt Talstation Kristbergbahn 16:45 Anmeldung am Vortag bis 18:00 Uhr  (0) 5556 74119 Picknick-Schneeschuhwanderung Anmeldung unter montafon.at/kristberg/de/schneezeit/bergerlebnis am Vortag oder telefonisch unter  (0) 43 506686 Die Gesundheits-Hotline 1450 steht ab sofort von 19 Uhr bis 7 Uhr früh zur Verfügung. Der ärztliche Nachtbereitschafts-Dienst im Montafon ist seit Beginn des Jahres 2020 neu organisiert. Ab sofort wird der Nachtdienst von 19 Uhr abends bis 7 Uhr morgens nicht mehr von der Reha-Klinik Montafon angeboten. Durch ein neues Modell des Landes ist ab sofort die GesundheitsHotline 1450 für die medizinische Betreuung zuständig. Von 19 Uhr abends bis 7 Uhr morgens sowie an Wochenenden und Feiertagen ist der kostenlose Telefon-Dienst erreichbar. Bei jedem medizinischen Problem 1450 anrufen – dort werden alle notwendigen Schritte eingeleitet. 1450 ist ohne Vorwahl vom Handy und Festnetz aus erreichbar. So bekommen Sie Hilfe bei 1450 Der Service ist kostenlos - Sie bezahlen nur die üblichen Telefonkosten gemäß Ihrem Tarif Die „Mission Zero“ zum Ausstieg aus den fossilen Energieträgern ist angelaufen: Gäste, die mit dem Zug kommen, werden im Rahmen des Projektes in Schruns abgeholt und zur Unterkunft gebracht, die ersten Haushaltsberatungen sowie die Studie zur Errichtung eines Biomasse-Nahwärme Netzes sind in Arbeit. Die nächste Sprechstunde im Gemeindeamt findet am Freitag, den 21. Februar von 15.00 bis 18.00 Uhr statt. Interessenten an der „Raus aus dem Öl“-Beratung, an Carsharing oder der Elektroauto-Testwoche können sich jederzeit bei BGM Thomas Zudrell oder Christoph Breuer unter 0664/ 88 45 43 98 melden. Mehr zum Projekt gibt’s dann in unserer nächsten Gemeindeinfo. Führungen in der St. Agatha Kapelle mit Adolf Zudrell vom Kristberg täglich auf Anfrage, und jeden Donnerstag ohne Voranmeldung um 11.00 Uhr, 43 (0) 5556 72290 Gästeehrungen Finden jeden Donnerstag um 16.30 Uhr gegen Voranmeldung im Museum statt. Die Anmeldung durch den Vermieter ist unbedingt erforderlich.  (0 ) 5556/74104 Schneeschuhwanderung Kristberg Anmeldung unter montafon.at/kristberg/de/aktuelles/veranstaltungen der telefonisch am Vortag  +43 50 6686 Kristberger Bergfrühstück täglich von 8:00 Uhr bis 10.00 Uhr Anmeldung bis 18:00 Uhr am Vortag  (0) 5556/72290 Gesucht wird!!! Betreuerin für eine Ferienwohnung in Silbertal Ca. 18-20 Wochenende pro Jahr Fam. Corne und Marike Maljaars, Haus Matta Mail: hausmatta@xs4all.nl
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