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20190308_GaPa_Zitig Gaschurn 08.03.2019 GaPa-Zitig März 2019 Inhaltsverzeichnis Berichte Seite 2 - 11 Tourismus Seite 12 - 13 Allfälliges Seite 14 - 19 Soziales Seite 20 - 24 e5 Seite 25 - 26 Vereine Seite 27 - 30 Titelbild: „Wintertag in Gaschurn/Partenen“ © Martin Netzer, MSc Gerne können auch Bilder für die Titelseite an gemeinde@gaschurn.at gesendet werden. Zugesandte Bilder dürfen von der Gemeinde Gaschurn für jegliche Zwecke verwendet werden. Impressum: Medieninhaber: Gemeinde Gaschurn Herausgeber: Gemeinde Gaschurn, Dorfstraße 2, 6793 Gaschurn Tel.: 05558/8202-0, Email: gemeinde@gaschurn.at DVR-Nummer der Gemeinde Gaschurn: 0106135 ATU-Nummer der Gemeinde Gaschurn: 38137404 Druckerei: Thurnher Druckerei GmbH, Rankweil Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird teilweise auf eine gendergerechte Formulierung verzichtet. Inhaltlich sind beide Geschlechter angesprochen. Berichte Seite des Bürgermeisters Glücklicherweise hat es in unserer Gemeinde – auch wenn die eine oder andere Lawine abgegangen ist – keine größeren Probleme gegeben. Auch unsere für den Winterdienst beauftragten Unternehmen haben gute Arbeit geleistet. Danke dafür. Talabfahrt Gaschurn - Attraktivierung der Pisten 60+65 Zur Zeit der starken Schneefälle und hoher Windgeschwindigkeiten haben sich die Silvretta MonLiebe Leserin, lieber Leser, das war wieder einmal ein Winter, wie wir uns das vorstellen. Sicherlich kam es zu gewissen Einschränkungen und nicht immer einfachen Situationen, die jedoch ganz gut gemeistert werden konnten. Hierfür möchte ich besonders hervorstreichen, dass die neue zusammengesetzte Lawinenkommission, bestehend aus ihrem Vorsitzenden Werner Ganahl, dessen Stellvertreter Rainer Märk, ihrem Schriftführer Christopher Dich und dem vierten Mitglied Günther Tschofen, eine hervorragende Leistung an den Tag gelegt haben. Mit einer äußerst kurzen Vorbereitungszeit – oder besser gesagt keiner – haben sie miteinander die „Feuertaufe“ gemeistert. Unsere Lawinenkommission hat sich noch stärker mit anderen Kommissionen und Partnern vernetzt und sich in verschiedenen Bereichen neu aufgestellt und organisiert. Als die hohe Niederschlagsentwicklung absehbar wurde, habe ich meinerseits Montafon Tourismus gebeten, eine zweckmäßige Plattform zu schaffen und einen Ansprechpartner für die Lawinenkommissionen bzw. Gemeinden namhaft zu machen, um die aktuellen Lageentwicklungen bzw. Maßnahmen möglichst rasch, übersichtlich und breit kundzutun. Auch weitere digitale Möglichkeiten wurden genutzt und so konnte die bzw. der eine oder andere sich schon am Frühstückstisch via Facebook diesbezüglich informieren. tafon und die Gemeinde kurzerhand dazu entschlossen, die Talabfahrt zu walzen. Das war eine Punktlandung. Just am darauffolgenden Tag konnte die obere Sektion der Versettla Bahn aufgrund des widrigen Wetters nicht genutzt werden. Mit der zur Verfügung stehenden gewalzten Piste konnten alle Kinderschikurse abgehalten werden und den Gästen ein ansprechendes Angebot präsentiert werden. Die neue „Alte Talstation“ hat sich in diesem Zusammenhang auch als Verpflegungsstation für die Kinder bewährt. Bis zum 23. Februar 2019 wurde die Skiroute präpariert. Aufgrund der dann zu geringen Schneemenge wurde die Präparation eingestellt, um keine unnötigen Flurschäden zu verursachen. Eines hat das Ganze wohl gezeigt: Eine beschneite Talabfahrt ist für Gaschurn unentbehrlich. Wir brauchen eine solche! Bleibt zu hoffen, dass wir dieses Kapitel in diesem Jahr endgültig und positiv abschließen können. Nichts wäre schöner als zu Wintersaisonbeginn 2019/2020 diese dann ansprechende, beschneite Piste eröffnen zu können. Die „Location“ wäre klar: „Alte Talstation“, die sich perfekt für Veranstaltungen eignet. 26. Mai 2019: Europawahl Alle fünf Jahre findet die Europawahl statt. Stichtag ist der 12. März 2019. Die Europäische Union (EU) ist – auch wenn es da und dort Verbesserungspotential gibt – wichtig für uns alle, für unser Zusammenleben, unsere Sicherheit, unsere 2 Berichte gemeinsame und hoffentlich friedvolle Zukunft. künftig den Kontakt aufrecht halten, um sich mit- Wir sind aufgerufen, von unserem Wahlrecht Ge- einander zu vernetzen. Sie möchte für ihren brauch zu machen und die EU mitzugestalten. Stamm, der ca. 1,5 Mio. Menschen zählt und in Wahlen und Abstimmungen werden von den der Demokratischen Republik Kongo beheimatet Menschen entschieden, die hingehen. Wer zu ist, Beziehungen aufbauen und es möglich ma- Hause bleibt, entscheidet nicht mit und gibt sein chen, das eine oder andere Projekt aufzusetzen eigenes Schicksal in fremde Hände (siehe BREXIT). und voneinander zu lernen. Partnergemeinde Berglen Fremdenverkehrsgemeinschaft Unsere Partnergemeinde entwickelt sich ständig Wald weiter. Aktuell wird in deren Ortsteil Rettersburg Bürgermeister Maximilian Friedrich hat wohl we- im Zuge des Neubaugebiets „Hanfäcker“ ein neu- sentlich dazu beigetragen, dass Landrat Dr. er Kreisverkehr angelegt. Die Fertigstellung ist für Richard Sigel als Vorsitzender der FVG Schwäbi- Ende Juni 2019 geplant. scher Wald sich entschieden hat, Exkursion ins Bürgermeister Maximilian Friedrich hat daher an- Montafon zu machen. Der Rems-Murr-Kreis ist ein gefragt, ob wir seiner Idee, den neuen Kreisver- 858,14 kehr als „Gaschurner Kreisverkehr“ zu gestalten, Württemberg mit Sitz in Waiblingen. Zahlreiche positiv gegenüberstehen. Gemeinden dieser Region sind Mitglieder der Die Gemeindevertretung der Gemeinde Gaschurn FVG. Mit deren Bürgermeister, Mitarbeiterinnen hat in ihrer Sitzung am 21. Februar 2019 das An- und Mitarbeiter – auch des Naturparks – besuchte sinnen einstimmig begrüßt und hierfür der Ver- Landrat Dr. Sigel das Montafon. Auch nette Wald- wendung feen waren mit dabei. unseres Gemeindewappens zuge- km² großer Schwäbischer Landkreis in Baden- stimmt. Landschaftsarchitekt Wolfgang Blank hat die Pläne dazu erstellt. Kernelemente sind die beiden Gemeindewappen der Partnergemeinden Berglen und Gaschurn, die nachts mit Strahlern beleuchtet werden sowie eine große Fläche für eine Wildblumenwiese, die insbesondere Bienen zugutekommen soll. Zudem ist noch ein Hinweisschild mit der Aufschrift „Gaschurner Kreisverkehr" vorgese- Einen ganzen Vormittag wurde ihnen durch unse- hen. ren Geschäftsführer Manuel Bitschnau und meine Das Aviso für die feierliche Einweihung ist schon Wenigkeit Montafon Tourismus und die Marke ergangen. Selbstverständlich freuen wir uns, dabei sein zu können. Queen Diambi Kabatusuila 2017 war Queen Diambi schon zu Besuch im Montafon und hat sich unter anderem auch für unsere Wasserversorgung und unsere Trinkwasserkraftwerke interessiert. Da sie am von uns unweit entfernten Weltwirtschaftsgipfel in Davos teilgenommen hat, machte sie einen kurzen Abstecher zu uns. Wir besuchten mit ihr die Bielerhöhe und organi3 sierten eine kleine Führung in der Kapelle Maria Schnee. Sie war begeistert und möchte auch hin- Montafon vorgestellt. Neben einem Besuch der Montafoner Schanzenanlage, wurde auch beispielhaft die Entwicklung Gaschurns und das Beteiligungsprojekt Gaschurn 2020 vorgestellt. Auch das gastronomische Angebot im Montafon bis hin zum Nachtleben Gaschurns wurde gerne genutzt. Ein Highlight war auch der Besuch der Silvretta Montafon. Die einen gingen mit zum Skifahren, die anderen gingen Winterwandern. Personal Josef Schönherr wird mit 1. April 2019 den wohlverdienten Ruhestand antreten. Wir haben ver- Berichte sucht, sein umfangreiches Wissen und seine Er- Nun werden die zu verändernden Bereiche priori- fahrung schriftlich festzuhalten, um den Wissens- siert, planlich und kostenmäßig aufbereitet, um transfer möglichst gut gewährleisten zu können. dann die Schritte der Umsetzung entsprechend Ich danke Josef für seine geleistete Arbeit recht festlegen zu können. herzlich. Josef war immer zur Stelle wenn er gebraucht wurde und kümmerte sich um vieles, was Räumliches Entwicklungskonzept - REK – auch von mir – nicht immer wahrgenommen In diesem Jahr möchte die Gemeinde Gaschurn wurde, weil er im Hintergrund für viele Belange das REK evaluieren und auch in Abstimmung mit Sorge trug, die er meist aus eigenem Ansporn für dem regionalen REK des Montafons, mit dessen die Gemeinde erledigt hat. Herzlichen Dank für Erstellung heuer begonnen werden soll, und dem die langjährige Treue, lieber Josef. novellierten Raumplanungsgesetz entsprechend Andrea Mangard hat am 22. Februar 2019 ihren zu überarbeiten und auf aktuellen Stand zu brin- letzten regulären Arbeitstag geleistet. Sie begibt gen. sich nun in die Freizeitphase der Altersteilzeit. An Es ist eine gute Gelegenheit in diesem Zuge zu dieser Stelle möchte ich mich bei Andrea für ihre überprüfen, was realisiert werden konnte, und langjährige, äußerst kompetente und stets loyale Zielsetzungen für die Zukunft zu formulieren. Mitarbeit recht herzlich bedanken. Auch die Übergabe ihrer vielen und wichtigen Aufgabengebiete hat sie vorbildlich und zu vollster Zufriedenheit von uns allen erledigt. Ihr Aufgabengebiet wurde in der Organisation der Buchhaltung neu zugewiesen. Christine Netzer hat große Teile des bisherigen Zuständigkeitsbereichs von Andrea übernommen, aber auch Lisa Lechleitner, die nun zu 100 Prozent in die Buchhaltung wechselt, wird hier Bereiche übernehmen. In der Verwaltungsassistenz im Sekretariat wurde ebenfalls eine Stelle mit 50 % nachbesetzt. Es tut sich was, wie man sieht. Solche Veränderungen bieten die Möglichkeit, Abläufe und Aufgabenverteilungen neu zu sortieren und zu optimieren. Bei allen verbleibenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern möchte ich mich dafür bedanken, dass sie solche Veränderungen mittragen und aktiv mitgestalten. Nur so können wir mit unserer Verwaltung auch die künftigen Herausforderungen – hoffentlich zur besten Zufriedenheit aller – meistern. Begegnungsort Gaschurn 2020 Wir sind bestrebt, das ausgearbeitete Konzept nach und nach umzusetzen. Hierfür wurde noch im Herbst 2018 durch das Vermessungsbüro Markowski Straka der gesamte Zentrumsbereich aufgenommen. Bahnverlängerung Das Montafon entwickelt sich ständig weiter. Um die Menschen im Tal halten zu können aber auch um Menschen, die bei uns arbeiten möchten, für uns gewinnen zu können, braucht ein Tal wie das Montafon eine optimale Anbindung. Ein wesentlicher Punkt neben der Preisgestaltung, der Taktung und des Komfort des öffentlichen Personennahverkehrs ist vor allem die Zeit. Die Zeit, die ich von A nach B benötige. Daher sollten wir alles daran setzen, dass das Montafon für uns Einheimische und unsere Gäste (auch Tagesgäste aus dem nahen Umfeld) eine zeitgemäße Anbindung erhält. Andere Regionen wie die Vinschgaubahnen oder die Bahnverbindungen zu den Talstationen des Kronplatzes im Pustertal haben die letzten Jahre schon vieles in diese Richtung erfolgreich umgesetzt. Wir dürfen hier nicht als Stiefkind behandelt werden! Kinder- und Schülerbetreuung Zusammen mit unserer Nachbargemeinde St. Gallenkirch, aber auch darüber hinaus mit den anderen Gemeinden des Montafons sind wir stets bestrebt, ein optimales Umfeld für unsere Familien zu schaffen und dieses auch zu optimieren. Während den nächsten Sommerferien wird das Betreuungsangebot ausgeweitet, sodass sieben Wo4 Berichte chen eine Betreuung angeboten wird, die teilwei- Lebensmittelnahversorgung Partenen – Dorf- se auch zusätzlich an Nachmittagen stattfinden laden Partenen kann. Seit Dezember ist unser Dorfladen Partenen nun Unsere beiden Gemeinden haben hierfür – was geöffnet und wird ganz gut angenommen. Gera- sich auch im letzten Jahr bewährt hat – für all un- de unsere Gäste in Partenen schätzen es sehr, serer Betreuungseinrichtungen einen gemeinsa- wenn sie in unmittelbarer Nähe so einen Nahver- men Anmeldebogen erstellt. Damit möchten wir sorger nutzen können. Frisches Brot, Milch, Butter, gewährleisten, dass dem Bedarf bestmöglich ent- Joghurt etc. aus der Region werden angeboten. sprochen wird. Es freut uns auch, dass auch immer mehr Einheimsche hier einkaufen. Jugendbeteiligung Montafon Die Gemeinde – das sind wir alle – hat die Adap- Jugendliche aus den Gemeinden Vandans & St. tierung der Räumlichkeiten mit EUR 40.000,00 Anton, Schruns & Tschagguns, St. Gallenkirch & unterstützt. Der monatliche Zuschuss der Ge- Gaschurn, Bartholomäberg & Silbertal haben ge- meinde Gaschurn in Höhe von EUR 1.200,00 kann meinsam unter der Leitung von Kerstin Lubetz sich sehen lassen, bedenkt man, dass Partenen mögliche Perspektiven für ihre Heimatgemeinden derzeit 376 Einwohner zählt. Schließlich sind das erarbeitet. Am 18. Februar 2019 fand die Präsen- mehr als EUR 38,00 pro Einwohner pro Jahr, die tation der Ergebnisse der Jugendbeteiligung wir alle für die Nahversorgung in Partenen inves- Montafon 2018 beim Stand Montafon statt. tieren. Nun sind wir alle als potentielle Kunden Elke Martin konnte für die Koordination der Ju- aufgerufen, unseren Beitrag zu leisten. Dazu ge- gendarbeit Montafon gewonnen werden. Sie freut hört auch, unsere Gäste schon im Zuge der Bu- sich über jede Anregung. chung zu motivieren, den Dorfladen Partenen zu nutzen und vor Ort einzukaufen. Schulsportgütesiegel in Silber – VS Gaschurn Als sportlicher Mensch freut es mich sehr, dass Wohnbau Partenen – „living in the south II“ unsere Volksschule Gaschurn unter der Leitung Nach fast eineinhalb Jahren Verzögerung ist es von Petra Pozarnik es geschafft hat, als eine der nun so weit. Sobald der Schnee geschmolzen ist, ca. 40 (!) Schulen Vorarlbergs – mit unserer Volks- kann mit der Realisierung der Erweiterung der schule das Schulsportgütesiegel in Silber zu errei- bestehenden Wohnanlage begonnen werden. Im chen. Danke für euer Engagement! Frühjahr 2020 können die Wohnungen voraussichtlich den Wohnungswerbern zugewiesen und Obmannwechsel Gaschurn 5 – Pensionistenverband im Dezember 2020 bezogen werden. Bis zu vier der 12 barrierefreien Wohnungen kön- Otto Roschitz hat unseren bisherigen Obmann nen von Interessenten erworben werden, auch Kurt Barbisch an der Spitze des Pensionistenver- wenn diese nicht unter die Wohnbauförderungs- bandes Gaschurn „abgelöst“. Kurt wurde damit richtlinien fallen. Auch ihnen soll die Möglichkeit sicher eine große Last von den Schultern genom- geboten werden, nicht selber ein Haus bauen zu men, die er jedoch mit seinen fleißigen und enga- müssen oder sich einfach nur eine Wohnung zu gierten Helferinnen und Helfern getragen hat. erwerben, weil diese den eigenen Bedürfnissen Danke dir und allen, die dich unterstützt haben entspricht. Der Verkauf dieser maximal vier Woh- für euer Engagement. Dir, lieber Kurt, alles Gute nungen läuft über den Bauträger (Firma Rhom- und vor allem Gesundheit! Otto Roschitz und sei- berg). Bis zum Baubeginn können sich Interessen- nem ganzen Team viel Erfolg und Freude bei eu- ten melden. Später ist dieses Angebot nicht mehr rem Tun. aufrecht. Berichte Die Bescheide der Baubehörde erster Instanz gesehen, den Bereich Gundalatscherberg abzu- (Baubehörde Bürgermeister), der zweiten Instanz schließen. Damit wäre sowohl der Mittelmaisäß (Gemeindevertretung) und die Entscheidung des als auch der darunterliegende Bereich des Landesverwaltungsgerichts wurden vom Verwal- Gundalatscherberges auch mit ausreichendem tungsgerichtshof bestätigt und die Vorbringen Löschwasser versorgt. des Nachbarn zurückgewiesen. Anderenorts wür- Zusammen mit dem Ausbau des Fernwärmenet- de man sagen, eine super Qualitätsprüfung und zes ist auch die Erneuerung der Wasserversor- Bestätigung dieser, zumal wir die Bescheide im- gungsanlage in Partenen vorgesehen. Da sowieso mer noch in der eigenen Gemeinde erstellen. zu den Objekten den einzelnen Anschlussnehmern gegraben wird, macht es Sinn, die in die Fernwärme Gaschurn-Partenen Jahre gekommen Wasserleitungen zu erneuern. Zusammen mit Energie 360° konnten wir eine Für das Jahr 2019 wurden EUR 2,777 Mio. budge- gute Ausgangsbasis schaffen. Zusammen mit un- tiert. Mit Schreiben vom 16.01.2019 hat das Amt seren großen Abnehmern konnten die bisherigen der Vorarlberger Landesregierung für den weite- Vertragsentwürfe in eine Endfassung gebracht ren Ausbau der WVA BA X (Gundalatscherberg) werden, die allen entsprechen. Mit der Unter- einen 25%iger Beitrag aus Mitteln des Landes, das zeichnung dieser Verträge mit den großen Part- sind EUR 517.500,00, gewährt. Ebenso wurde für nern und der Gemeinde Gaschurn sind 60 Prozent den weiteren Ausbau der Löschwasserversorgung der kalkulierten Wärmeabsatzmenge in Gaschurn ein 5%iger Beitrag aus Mitteln des Landesfeuer- vorhanden. Damit kann der „Startschuss“ erfol- wehrfonds, das sind EUR 33.234,00, gewährt. gen. Darauf aufbauend werden nun alle anderen Zugleich werden bzw. können auch Breitbandan- Kunden kontaktiert und mit diesen Verträge ab- schlüsse erfolgen, sofern dies gewünscht ist. Hier- geschlossen. Sobald auch in Partenen mehr als 60 für zeichnet jedoch die A1-Telekom verantwort- Prozent der Absatzmenge vertraglich gesichert lich. sind, kann auch für diesen Bauabschnitt die Baufreigabe erfolgen. Abwasserbeseitigungsanlage Es ist beabsichtigt, die Biomasse Heizwerk Ga- Dieses Jahr ist vorgesehen, das restliche Ober schurn GmbH & Co KG (BHW) rückwirkend mit Trantranas 01. Jänner 2019 an die Energie 360° zu übertra- 310.000,00) zu erschließen. Bis 2021 werden die gen (Verkauf). Die Energie- und Wirtschaftsbetrie- beiden anderen noch ausständigen Bereiche In- be GmbH (gemeindeeigene Tochtergesellschaft) nerbofa und Winkel (ca. EUR 450.000,00) er- leitet die Abwärme aus und übergibt diese zu schlossen. und die Außerbofa (ca. EUR einem vereinbarten Tarif an die neue Wärmeverbundgesellschaft (bisherige BHW). Vikar Joe Egle – 20 Jahre Die derzeitigen Wärmelieferverträge und Tarife Unser Ehrenringträger und ehemaliger Pfarrer, bleiben bis 31. Dezember 2019 aufrecht. Ab 01. Jänner 2020 gelten dann die neuen Wärmelieferverträge als auch die neuen vereinbarten Tarifbestimmungen. Es gibt noch viel zu tun. Wir arbeiten mit großen Einsatz an der Umsetzung. heute Vikar Joe Egle bereichert in diesem Winter seit 20 Jahren das Leben in unserer Gemeinde. Hier gilt es einem Menschen zu danken, der sich in diesen 20 Jahren für viele Themen engagiert hat und für uns alle da war, wenn wir ihn brauchten. Joe, wie wir ihn alle nennen dürfen, hat auch Wasserversorgungsanlage in dieser Zeit vieles ermöglicht. Ohne in eine Auf- Im Zuge der Umsetzung der Pisten 60+65 zählung zu verfallen: „Wir danken Dir für alles (Talabfahrt) wird auch die Wasserversorgungsan- und hoffen, Dich noch viele Jahre in unserer Mitte lage ausgebaut. Im nächsten Jahr sollen die Lei- zu haben! Vergelt´s Gott!“ tungen und Teile der verschiedenen Anlagen errichtet werden. Im darauffolgenden Jahr ist vor- 6 Berichte 150 Jahre Pfarre Stellvertretend für alle ehrenamtlich tätigen Men- Die Pfarre Gaschurn feiert am 1. Mai 2019 in ihrer schen in unserer Gemeinde danken wir für das Pfarrkirche zum heiligen Erzengel Michael ihr nicht selbstverständliche Engagement über so 150-jähriges Bestehen. Zu diesem Fest, das im lange Jahre und Jahrzehnte. Rahmen des Gottesdienstes gefeiert wird, freuen wir uns alle über euer zahlreiches Erscheinen. Montafon-Tag – Bundesgartenschau (BUGA) Heilbronn Feuerwehren unter neuem Kommando Unmittelbar nach dem Pfarrjubiläum geht es nach In unseren Ortsfeuerwehren wurden neben ande- Heilbronn. Am 4. + 5. Mai 2019 findet im Rahmen ren Funktionen auch die Kommandanten und der Bundesgartenschau (BUGA) in Heilbronn der deren Stellvertreter neu gewählt. Wir gratulieren Montafon-Tag statt. Unsere Bürgermusik Ga- den und schurn-Partenen musste ihr Kontingent schon Thomas Riegler mit deren Stellvertretern Thomas erweitern, weil so viele Mitglieder dabei sein Stark und Klaus Klehenz zur neuen Funktion und möchten. Unsere Trachtengruppe Partenen als danken ihnen und allen Mitgliedern für ihre Be- auch die Mitarbeiter der Gemeinde Gaschurn wer- reitschaft. Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr! den zusammen mit Montafon Tourismus und an- Ein herzlicher Dank sei jedoch auch den bisheri- deren Leistungsanbietern wie den Bergführern gen Kommandanten Gebhard Felder und Sieg- Montafon vertreten sein und unsere Destination fried Gschaider mit ihren Stellvertretern Thomas bewerben. Kommandanten Philipp Bergauer Stark und Thomas Tschofen und allen bisherigen Funktionären ausgesprochen. So intensiv wie der vergangene Winter war, zeigt Auch Josef Schönherr als bisheriger Abschnitts- sich nun auch der Frühling. Es gibt wie immer viel kommandant wird im Frühjahr sein Amt in jünge- zu tun. Wir alle sind aufgerufen, uns aktiv zu be- re Hände übergeben. Christoph Ganahl wird die- teiligen, ob dies bei den Wahlen in diesem Jahr, ses für das Hochmontafon so wichtige Amt sicher den Festen und Veranstaltungen, bei der Evaluie- in seinem Sinne weiterführen. Wir danken Josef rung des REK oder bei der Flurreinigung ist. Wir Schönherr für die langjährige und umsichtige Ar- können alle wirksam werden, wenn wir uns ein- beit. Während seiner Zeit und seiner Unterstüt- bringen. Am schönsten ist es wohl, wenn das po- zung konnten doch einige Meilensteine und Ver- sitiv und mit dem Ziel, die ganze Gemeinde wei- besserungen in unserem Abschnitt erfolgen. terzubringen, erfolgt. Selbstverständlich muss DANKE. jede und jeder auch auf sich schauen und acht- Gratulieren möchte ich unserem Ehrenkomman- sam sein, aber wir leben auf derselben Erde, in danten derselben Gemeinde, im selben Tal. Deshalb soll- der Ortsfeuerwehr Partenen Rudolf Schneeweiß zu seiner 70-jährigen Mitgliedschaft. ten wir alles dafür tun, unsere Zukunft miteinander zu entwickeln, dass es auch in die Richtung geht, die wir möchten und für unsere jungen Menschen ein chancenreiches Umfeld schaffen, wo sie sich wohlfühlen und hoffentlich auch in Zukunft leben möchten. Uns allen wünsche ich noch viele schöne SchneeErlebnisse und ein Frühlingserwachen mit viel Freude und Energie! Martin Netzer, MSc Bürgermeister 7 Berichte Neues aus der Partnergemeinde Berglen werden sowie die digitalen Fortschritte in der täglichen Arbeit zu nutzen, um diese einfacher zu gestalten. Die Gemeinde wird bei der Erstellung der Digitalisierungsstrategie durch das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO unterstützt. Die Digitalisierungsstrategie soll in den kommenden Wochen fertiggestellt werden und insbesondere aufzeigen, welche Maßnahmen und Projekte zur Digitalisierung die Gemeinde Berglen in den nächsten Jahren begleiten werden. Die Gemeinde Berglen auf dem Weg zur Digitalisierungsstrategie Aktuell liegt in der öffentlichen Verwaltung in vielen Bereichen ein Fokus auf der Digitalisierung. Auch die Gemeinde Berglen hat sich auf den Weg gemacht, um als positives Beispiel für eine Kommune im ländlichen Raum voranzugehen. Die Grundlage hierfür soll eine umfassende Digitalisierungsstrategie bilden. Hinschauen statt wegsehen – einmischen und Für die Erstellung der Digitalisierungsstrategie helfen statt Gleichgültigkeit erhält die Gemeinde im Rahmen des landeswei- Waiblingen, den 29. November 2018, 07:50 Uhr, ten Zukunftskommu- Regionalzug Aalen – Stuttgart, Haltestelle Bahn- ne@bw“ des Ministeriums für Inneres, Digitalisie- hof Waiblingen: Ein Fahrgast wollte aussteigen rung und Migration Baden-Württemberg eine und wurde von einem betrunkenen Reisenden Förderung in Höhe von rund EUR 32.000,00. verbal und körperlich angegangen. Dies setzte Nachdem im Oktober 2018 im Rahmen dieses sich auch außerhalb des Zuges fort. Das Opfer Projektes bereits ein Bürgerworkshop stattfand, wurde mehrfach geschlagen und getreten. Die bei welchem unter anderem Bedarfe ermittelt Zeugen Herr Odai Ghanem und Herr Husin Ot- wurden, fanden zwischenzeitlich noch mehrere man aus Berglen (beide aus Syrien stammend) verwaltungsinterne Workshops statt. Hierbei wur- erkannten dies, gingen dazwischen und verhin- den einzelne Themenfelder, wie z.B. moderne, derten, dass das Opfer verletzt wurde. Der alko- vernetzte Verwaltung, Stadtentwicklung u.v.m. holisierte Täter (2,7 Promille) konnte dadurch genauer untersucht sowie Anforderungen defi- festgenommen werden und kam in Untersu- niert. chungshaft. Im Jahr 2018 konnte die Initiative Ziel ist es unter anderem, den Zugang zu Verwal- Sicherer Landkreis Wettbewerbs „Digitale tungsleistungen für die Bürger zu vereinfachen, anhand von digitalen Medien transparenter zu 8 Berichte 13 positive Beispiele im Rems-Murr-Kreis regist- Ortsteilen Linsenhof, Kieselhof, Drexelhof und in rieren mit 16 couragierten Bürgern bzw. sechs Teilen von Rettersburg (Langestraße, Kelterstraße, Bürgerinnen. Linsenhofstraße und Wegscheide) die Leerrohre und Glasfaserkabel verlegt. In den kommenden Wochen werden die letzten Schritte seitens des Netzbetreibers, der NetCom BW, für die voraussichtliche Inbetriebnahme Ende April 2019 vorgenommen. v.l.n.r.: Geschäftsführer ISL Leo Keidel, Odai Ghanem, Husin Otman und Bürgermeister Maximilian Friedrich. Quelle Bild: Tobias Sellmaier Am Freitag, 8. Februar 2019, fand um 11:30 Uhr ein gemeinsamer Termin mit Bürgermeister Maxi- Dazu gehörten Hilfeleistung bei Verletzten, Ver- milian Friedrich und Herrn Bürgermeister Raimon folgen von Straftätern, Schutz des Opfers vor kör- Ahrens von der Gemeinde Rudersberg sowie ei- perliche Gewalt und immer verbunden mit der nem Vertreter von der NetCom BW, Herrn Her- Meldung an die Polizei. 13 der Helfer waren mit mann, statt. einer öffentlichen Ehrung, die im Sitzungssaal des Landratsamtes in Backnang stattgefunden hat, einverstanden. Die anderen wollten nicht im Blickpunkt der Öffentlichkeit stehen, sie erhielten eine schriftliche Danksagung. Die Initiative Sicherer Landkreis Rems-Murr e.V., der auch die Gemeinde Berglen angehört, will mit solchen Beispielen den Bürgerinnen und Bürgern Mut machen, wieder mehr Zivilcourage zu zeigen und zur Bereitschaft aufrufen, sich als Zeuge zur Verfügung zu stellen. Die Beispiele zeigen in eindringlicher Weise, dass wir alle ein gutes Stück zu unserer Sicherheit im Rems-Murr-Kreis beitragen kön- v.l.n.r.: Bürgermeister Raimon Ahrens aus Rudersberg, nen. Bürgermeister Maximilian Friedrich aus Berglen mit Wirf doch mal einen Blick auf unsere Homepage Herrn Hermann von der NetCom BW; www.berglen.de Breitbandprojekt Im Rahmen eines interkommunalen Projekts mit der Gemeinde Rudersberg wurden in den vergangenen Monaten in beiden Gemeinden Maßnahmen zur Erschließung mit schnellem Internet 9 durchgeführt. Die Gemeinde Berglen hat in den Berichte Kindergarten Gaschurn Vielerlei Selbstgemachtes beim Adventmärktli Ab auf die Piste - unser Schikurs Viel Arbeit steckte hinter diesen schönen selbst- In der dritten Jännerwoche fand der Skikurs für gemachten Sachen. Diese ermöglichten es uns, die Kindergärten Gaschurn und Partenen statt. dass wir beim Adventmärktli einen Kindergarten- Am Samstag, 19. Jänner 2019 gab es abschlie- stand machen konnten. Wir möchten uns recht ßend ein Skirennen. Die Kinder waren allesamt herzlich für die Mithilfe der Eltern bedanken sowie ganz tapfer und zeigten ihr volles Können. Als auch bei der Dorfgemeinschaft Hochmontafon. Belohnung gab es selbstverständlich eine Medaille. Ein großer Dank gilt der Skischule Gaschurn. Unsere Nikolausfeier TATÜ TATA – Die Feuerwehr ist da Am 5. Dezember 2018 besuchte uns der Nikolaus Am 24. Februar 2019 fand in Gaschurn der alljähr- im Kindergarten. Ganz gespannt warteten die Kin- liche Faschingsumzug statt. Die Kinder vom Kin- der auf das Klopfen an der Tür. Endlich war es dergarten Gaschurn verkleideten sich heuer als soweit und der hl. Nikolaus besuchte uns mit sei- „Fürwehrler“. Ganz stolz auf ihr tolles Kostüm und nem Helfer Knecht Ruprecht. Wir sangen Lieder, auf das selbstgebaute Feuerwehrauto präsentier- sagten ein Gedicht auf und hörten dem Nikolaus ten sie sich. Auch einige Eltern begleiteten uns als gespannt zu, was wir gut gemacht haben und was Feuerflammen. Anschließend gab es Würstchen wir allerdings noch besser machen könnten. Dann und etwas zu trinken für alle. Vielen Dank an die wurden wir mit schönen Nikolaussäckchen be- Funkenzunft Gaschurn. schenkt. Anschließend gab es ein frisches Apfelbrot mit Butter, Lebkuchen und Mandarinen. 10 Berichte Konrad Honold Konrad Honold 100 Jahr Gedenken (1918-  Friedhof: Mosaikbild von Christus über der Gedenktafel für die Gefallenen 2018) Anlässlich des 100. Geburtstages des Künstlers,  Restaurators, Heraldikers und ehemaligen Obmanns des Heimatschutzvereines Montafon ist Sanatorium Felbermayer: Acrylbild im Hallenbad  derzeit eine umfangreiche Ausstellung im Hei- Gemeindeamt: Wappen und Wappenurkunde matmuseum Schruns zu sehen. Kuratiert wurde die Ausstellung von Bianca Burger, MSc und Mag. Desiree Mangard. Exkursionen im Rahmen der Ausstellung dienen Partenen:  Rudigier, Großbrand in Partenen, Malerka- der Vertiefung für Interessierte. Frau Dr. Sophie Roeder und Mag. Wilfried Dür haben eine Broschüre erarbeitet, die den Zugang zu Werken ermöglichen und erleichtern. Auch den öffentlichen Raum in Vorarlberg und vor allem im Montafon hat Honold mit seinen Werken in besonderem Maße geprägt. Durch zahlreiche Gemälde, Fresken, Sgraffiti, Wandmalereien und Mosaike hat er dem Montafon seinen Stempel aufgedrückt. Einige Arbeiten sind bereits dem Lauf der Zeit zum Opfer gefallen, das bekannteste Werk war das Fresko bei der ehemaligen Kuranstalt. Zahlreiche, farbenprächtige Landschaftsbilder schmücken Häuser im ganzen Tal. Seine stets klare Aussage in der sakralen Kunst und im profanen Bild erweist ihn als einen aus der intensiven Auseinandersetzung mit den Anforderungen des Materials und der künstlerischen Technik schöpfenden Künstler. Auch in Gaschurn und St. Gallenkirch hat Honold Werke hinterlassen, die ich kurz in Erinnerung rufen möchte; sozusagen „Auf den Spuren Konrad Honolds“: Gaschurn:  Volksschule-Stiegenhaus: Einzug des Lukas Tschofen in Gaschurn  Maria Schnee-Stifter Lukas Tschofen II (Restauration) 11 Volksschule: Fresko Veltlinerhüsle, Bischof pelle  Kirchturm: Sgraffito 4 Evangelisten (im Turm)  Aufbewahrungshalle: Fresko an der Fassade, Pieta im Inneren  Bielerhöhe: Kapelle Hl Barbara (10 Bleiglasfenster) Mag. Wilfried Dürr Tourismus Wochenmarkt in Gaschurn Auch im heurigen Jahr findet wieder der wö- Heuer können wir erstmals die gemeindeeigenen chentliche Markt am Kirchplatz satt. Marktstände, welche vom Bauhofteam gefertigt Es ist uns wichtig, regionale Produkte anbieten zu wurden, verwenden. Der Aufbau der Stände wird können. von der Gemeinde organisiert. Alle, die Interesse haben, ihre selbstgemachten Produkte zu verkaufen, wenden sich bitte bis 26. April 2019 an das Gemeindeamt Gaschurn. Telefon: 0 55 58 / 82 02 - 0 E-Mail: gemeinde@gaschurn.at Montafoner Bädersommer Vom 1. bis zum 26. April 2019 gibt es in den Montafoner Gemeindeämtern (zu den üblichen Öffnungszeiten) wieder die Möglichkeit, Saisonkarten für die Schwimmbäder zu einem ermäßigten Preis zu kaufen. Dabei gibt es einen Rabatt von 10% auf Freikarten für das Freibad Partenen, den Freizeitpark Mountain Beach Gaschurn, die Aquarena St. Gallenkirch, das Rätikonbad Vandans und für den Montafoner Badespass (eine Karte fürs gesamte Montafon). Für das Alpenbad Schruns-Tschagguns werden wegen der Einschränkungen durch den Baustellenbetrieb 20% Rabatt gewährt. Die Preise im Überblick: 12 Tourismus Montafon Tourismus Alpenmagier verzaubert im Jubiläumsjahr ten sorgt für Aufregung in den Bergen und schickt einen Hirten auf eine spannende und fol- Seit 20 Jahren begeistern die Laiendarsteller genschwere Reise. der Montafoner Sagenfestspiele mit mitreißenden Geschichten aus früheren Zeiten. Kartenvorverkauf: Der Kartenvorverkauf für die Premiere und die darauffolgenden zehn Auffüh- Bis es am 20. Juli 2019 wieder „Vorhang auf“ für rungen ist bereits gestartet. Mehr Informationen die Montafoner Sagenfestspiele heißt, laufen hin- auf sagenfestspiele.at ter den Kulissen bereits die Vorbereitungen auf das Jubiläum. „Wir stecken bereits mitten in der Planung der Jubiläumsfeier“, verrät Ewald Netzer. Die Sage, die im Sommer auf der Freilichtbühne im Silbertal zur Aufführung kommt, ist bereits ausgesucht und trägt den Titel „Peppino der Alpenmagier“. Um was es bei der Sage geht, wird noch nicht im Detail verraten. Nur so viel: Der geheimnisvolle Zeitgenosse mit magischen Kräf- Erneut über zwei Millionen Nächtigungen im maßgeblich zur angestrebten und notwendigen Montafon Entwicklung der Region auf dem Weg zur Ganz- Tourismusjahr 2017/18 sowohl bei Nächtigungen jahresdestination beitragen. „Neben der kontinu- als auch Ankünften im Plus. ierlichen Qualitätssteigerung und der Erhöhung 488.879 Ankünfte und 2.043.497 Nächtigungen der Wertschöpfung im Tal, zählt die Stärkung des im Montafon: Das ist das erfreuliche Ergebnis der Sommers zu den von uns definierten Zielen. aktuellen Statistik von Montafon Tourismus. Die Selbstverständlich möchten wir dabei die Gäste- durchschnittliche Aufenthaltsdauer mit 4,2 Tagen und Nächtigungszahlen im Winter auf dem der- bleibt trotz Tendenz zu mehr Kurzurlauben wei- zeitig hohen Niveau halten“, bringt es Manuel terhin auf hohem Niveau stabil. Bitschnau auf den Punkt. Die Bilanz für das Tourismusjahr 2017/18 im Mon- Auch wenn immer häufiger Kurzurlaube gebucht tafon fällt außerordentlich positiv aus: 2,07 Pro- werden, blieb die durchschnittliche Aufenthalts- zent mehr Ankünfte und 1,95 Prozent mehr Näch- dauer über das Jahr gesehen mit 4,2 Tagen wei- tigungen als im Vorjahr konnten vom 1. Novem- terhin auf einem sehr hohen Niveau stabil. Öster- ber 2017 bis 31. Oktober 2018 verbucht werden. reichweit lag die durchschnittliche Aufenthalts- „Besonders hervorzuheben ist an dieser Stelle die dauer im Jahr 2017 lediglich bei 3,4 Tagen. sowohl im Winter als auch im Sommer positive Entwicklung der Ankünfte“, so Manuel Bitschnau, Kleine Tourismusorte legen zu Geschäftsführer von Montafon Tourismus, und Die meisten Ankünfte und Nächtigungen werden ergänzt: „Dies zeigt klar den Trend zu Kurzurlau- über das ganze Jahr betrachtet in Gaschurn ver- ben.“ Diese würden vor allem im Sommer und zeichnet. Die Gemeinde steht im Winter ganz Herbst immer wichtiger werden für das so zentral 13 im Dreiländereck gelegene Montafon und können Allfälliges oben auf der Rangliste der bestgebuchten Touris- Nach wie vor stammen die meisten Urlauber aus musorte. Im Sommer hingegen sind es Tschag- Deutschland (57,4 Prozent) und hier wiederum guns mit den meisten Ankünften und Schruns mit hauptsächlich aus Baden-Württemberg. Mit gro- den meisten Nächtigungen. Die größte Steige- ßem Abstand und einem Anteil von 17,8 Prozent rung kann der Tourismusort Gortipohl vorweisen. befinden sich auf dem Länderranking die Schweiz Gute Zuwächse gab es im ebenfalls zur Gemeinde (gemeinsam mit Liechtenstein). Der dritte Platz St. Gallenkirch gehörende Ort Gargellen. geht an die Niederlande, dicht gefolgt von Öster- Was die Herkunft der Gäste anbelangt, brachte reich. das Tourismusjahr 2017/18 keine Veränderungen. Jobbörse  Mountain Beach tember 2019 Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir für die Sommersaison 2019 folgende engagierte Mitarbeiter: Anstellungsdauer: 15. Mai 2019 bis 3. Sep-  Dienstzeit von 10:30 bis 19:00 Uhr (6 Tage in der Woche) Praktikantinnen/Praktikanten für Juli und Au- Da wir als Freibad sehr stark vom Wetter abhän- gust gig sind, ist mit unregelmäßigen Arbeitszeiten zu  Dienstzeit 12:00 bis 17:00 Uhr rechnen und daher zeitliche Flexibilität eine  Aufgabenstellung: Mithilfe im Kiosk, Buffet Grundvoraussetzung! und Küche; Reinhaltung des Restaurantbereichs für das Schwimmbad Partenen und den Freizeitpark Mountain Beach. Wir würden uns sehr auf deine Rückmeldung freuen und bitten dich um deine Bewerbung in kurzer schriftlicher Form an die Mountainbeach Bademeister(in) mit Freizeitpark GmbH, z.Hd. der Geschäftsleitung,  Helferschein Dorfstraße 2, 6793 Gaschurn (im Gemeindeamt)  Erste Hilfe-Kurs  Teamfähigkeit  Kommunikationsfreudig- oder per Mail an: kassa@mountainbeach.at keit  sicherem & höflichem Auftreten Koch/Köchin  Du bist: kundenfreundlich, teamfähig, flexibel und selbstsicher  Deine Aufgaben sind: Speisenzubereitung, Reinhaltung des gesamten Arbeitsbereiches, Speisen- und Getränkeausgabe etc. 14 Allfälliges Kinder– und Schülerbetreuung Haben wir dein Interesse geweckt? Für den Bereich Schülerbetreuung (Mittags– und Nachmittagsbetreuung) werden Mitarbeiterinnen So richte deine Bewerbung bitte an: und Mitarbeiter für unsere Gemeinde gesucht. Gemeinde Gaschurn Sehr gerne würden wir für diese Aufgabe auch Dorfstraße 2 Freizeitpädagogen gewinnen. 6793 Gaschurn Mail: gemeinde@gaschurn.at Für Fragen steht unsere Schülerbetreuungskoordinatorin, Christine Netzer unter der Tel. 0 55 58 / 82 02, gerne zur Verfügung. Bauhof– und Altstoffsammelzentrum Falls du Interesse daran hast, dann sende uns bit- Die Gemeinde Gaschurn sucht für den Sommer te bis Ende April deine Bewerbung: 2019 Ferialpraktikanten für die Mitarbeit im Bauhof und ASZ Hochmontafon Gemeinde Gaschurn, Dorfstraße 2, 6793 Gaschurn E-Mail: gemeinde@gaschurn.at 15 Allfälliges Ländlepraktikum.at Die neue regionale Jugend-Berufsplattform nehmen zu suchen. Nach einer einfachen Regist- die rierung können Arbeitgeber dort seit Anfang Feb- Möglichkeit, Ferialstellen bei Vorarlberger Firmen ruar ein kostenloses Inserat für eine Ferialstelle aus den unterschiedlichsten Bereichen zu finden. 2019 schalten. „ländlepraktikum.at“ bietet Jugendlichen Durch die Kooperation mit der Landesschülervertretung und der Schülerunion steht das Team mit Für weitere Informationen schau vorbei auf allen Schulen Vorarlbergs in Kontakt. www.ländlepraktikum.at. Firmen haben mit „ländlepraktikum.at“ die Chance, effizient nach FerialarbeiterInnen für ihr Unter- Illegale Holzschlägerung im Kilknerwald Im Dezember 2018 wurden beim Rastplatz im Wenn ein ähnlicher Fall von Vandalismus noch Kilknerwald illegal Bäume gefällt. Es handelt sich einmal vorfällt, sieht sich die Gemeinde Gaschurn dabei um Privatgrund (nicht Gemeindegrund). gezwungen, die Bank im Kilknerwald zu entfer- Wir weisen darauf hin, dass ein solches Vorgehen nen. auf fremdem Grund und Boden verboten ist und nicht toleriert wird. Räumung der Winterwanderwege Im heurigen, schneereichen Winter haben die Schneeräumer, die Lawinenkommission sowie auch das Bauhofteam immer wieder ganze Arbeit geleistet. Nicht zuletzt auch die Winterwanderwege wurden nach Freigabe durch die Lawinenkommission schnellst möglich geräumt. Vielen Dank an alle Beteiligten - sowie an Einheimische und Gäste, die sich den Situation angepasst und die Entscheidungen der Lawinenkommission beachtet haben. Nur gemeinsam können Gefahrensituationen vermieden werden! 16 Allfälliges Fenstertage Gemeindeamt An folgenden Tagen bleibt das Gemeindeamt Freitag, 16. August 2019 geschlossen: (Ausnahme: das Meldeamt ist vormittags besetzt) Fenstertag aufgrund von Maria Himmelfahrt Freitag, 31. Mai 2019 Fenstertag aufgrund von Christi Himmelfahrt Das Altstoffsammelzentrum hat an diesen Freitagen wie üblich von 13:00 Uhr – 18:00 Uhr geöffnet. Freitag, 21. Juni 2019 Fenstertag aufgrund von Fronleichnam Problemstoffsammlung Die nächste Problemstoffsammlung findet am Bitte beachtet, dass Problemstoffe wie Medikamente, Farben, Lacke oder sonstige Haushaltsche- Samstag, 27. April 2019 mikalien mit Gefahrensymbolen auf der Verpa- von 08:30 Uhr bis 11:30 Uhr ckung keinesfalls mit dem Restmüll oder durch im Bauhof und Altstoffsammelzentrum Hochmontafon statt. das Abwasser entsorgt werden dürfen. Die Problemstoffsammlung gewährleistet eine umweltgerechte Entsorgung. Viehanhänger der Gemeinde Aufgrund einer Neuanschaffung steht der gemeindeeigene „kleine“ Viehanhänger zur Versteigerung bereit. Der Viehanhänger wird an den Bestbieter verkauft. Gerne kann er auch besichtigt werden. Jeder (nicht nur Landwirte) ist zur Abgabe eines Angebotes berechtigt. Angebote können abgegeben werden bis 26. April 2019. Daten: 17 Baujahr 1988 Eigengewicht 360kg Nutzlast 640kg TÜV bis: 2/2019 Allfälliges Störfallinformation Die Stauanlagen der Vorarlberger Illwerke AG Nicht zu verwechseln ist dieser Wasseralarm mit unterliegen seit der Errichtung strengen Sicher- dem bekannten Fluchtwellenalarm mittels Ty- heitsauflagen. Deshalb nimmt die Vorarlberger fonen, welcher bei einem nach menschlichem Illwerke AG und die Gemeinde dies zum Anlass, Ermessen auszuschließenden Fall eines Talsper- die Bevölkerung im Krisenfall zu informieren. renversagens abgegeben wird. Im Störfall: Für diese Alarmierung der Bevölkerung sind fol- Trotz regelmäßiger Sicherheitskontrolle kann ein gende Regelungen festgelegt: Störfall an den Schützen der Grund- und Zwischenablässe mit letzter Sicherheit nicht ausge- Warnung (Alarmbereitschaft): schlossen werden.  In diesem Fall stehen zur Abwehr etwaiger Schäden die örtlichen Feuerwehren und das Kraft- Information der Bevölkerung über Rundfunk und mit Hilfe von Lautsprecherwagen  werkspersonal der Illwerke zur Verfügung. Vorbereitung zur Evakuierung durch Packen eines Notgepäckes (wenn möglich mit Radiogerät) sowie Einleitung der Evakuie- Darüber hinaus wird die Bevölkerung über Sire- rung nensignale informiert:   Warnung wird mit einem dreiminütigen Alarmierung (mit Typhonsignalen) Dauerton signalisiert und bedeutet Radio  einschalten – Rundfunkdurchsagen abhö- von fünf Sekunden. Diese Tonfolge wird ren - Sicherheitsvorkehrungen treffen. nach einer Pause von jeweils einer Minute Alarm wird mit einem einminütigen, auf- mindestens viermal wiederholt. und abschwellenden Ton signalisiert und  bedeutet Rundfunkanforderungen sofort befolgen und Sicherheitsbereiche aufsuchen.  Acht Zehn-Sekunden-Töne in Abständen Ergänzung der Alarmierung mit Typhonen durch Sturmläuten mit Kirchenglocken.  Jeder Bewohner des möglichen Überflutungsbereiches hat sich schnellstens auf Entwarnung wird mit einem einminütigen den Dauerton bekannt gegeben. Fluchtort zu begehen. vorgeschriebenen Fluchtweg zum Entwarnung  Durchsagen über Rundfunk und Lautsprecherwagen Es wird gebeten, dass alle Anrainer sich mit dieser Information vertraut machen und, wenn auch unwahrscheinlich, bei Eintreten eines Störfalles sich danach zu verhalten. 18 Allfälliges SILC-Erhebung - Vorankündigung Die Statistik Austria führt im Auftrag des Ministe- Inhalte der Befragung sind u.a. die Wohnsituation, riums für Arbeit, Soziales und Konsumenten- die Teilnahme am Erwerbsleben, Einkommen so- schutz bundesweit eine Erhebung über Einkom- wie Gesundheit und Zufriedenheit mit bestimm- men und Lebensbedingungen (SILC) in privaten ten Lebensbereichen. Für die Aussagekraft der mit Haushalten durch. Ziel dieser Erhebung ist es, ein großem Aufwand erhobenen Daten ist es von umfassendes, objektives Bild der Lebensbedin- enormer Bedeutung, dass sich alle Personen eines gungen der Menschen in Österreich darzustellen. Haushalts ab 16 Jahren an der Erhebung beteili- Die Erhebung findet von März bis Juli 2019 mit gen. Als Dankeschön erhalten die befragten dem von Haushalte Chancen zwischen Generationen“ statt. Dazu wer- EUR 15,00. den private Haushalte in ganz Österreich mittels Alle Angaben unterliegen der absoluten statisti- Zufallsstichprobe ausgewählt. Für die Mitarbeit an schen Geheimhaltung und dem Datenschutz ge- der Erhebung besteht keine gesetzliche Aus- mäß dem Bundesstatistikgesetz 2000. kunftspflicht. Da die Beteiligung eines jeden Ein- Weitere Informationen zu SILC erhalten Sie bei zelnen jedoch von großer Bedeutung für die Qua- Statistik Austria: lität der Daten ist, ist es wichtig, möglichst viele Telefon: 01/711 28 8338 Stichprobenhaushalte zur Teilnahme an der Erhe- E-Mail: erhebungsinfrastruktur@statistik.gv.at bung zu bewegen. Internet: www.statistik.at/silcinfo Themenschwerpunkt „Übertragung einen Einkaufsgutschein über Wohnbau Partenen - Living in the South II Das Projekt geht in die Umsetzungsphase - nach Die Punktevergabe erfolgt aufgrund der Angaben wie vor können Wohnungswerberanträge abge- automatisch im Wohnungswerberprogramm des geben werden. Landes Vorarlberg unter Anwendung der Wohnungsvergaberichtlinien. Folgendes ist zu beachten: Wohnungswerberanträge sind im Gemeindeamt  Wohnungswerberanträge müssen in der erhältlich oder können auf der Homepage herun- jeweiligen Hauptwohnsitzgemeinde abge- tergeladen werden geben werden Neben den Wohnungen des integrativen Wohn- Die Bewerbung für eine Wohnung in der baus können auch ca. 4 Wohnungen direkt käuf- „Nichthauptwohnsitzgemeinde“ ist nur un- lich erworben werden. Auch ein diesbezügliches ter folgenden Voraussetzungen möglich: Interesse bitten wir im Gemeindeamt zu deponie- - Soziales Umfeld ren. - Arbeitsplatzgemeinde Für weitere Rückfragen stehen wir gerne persön-  Bei Auswahl einer dieser Möglichkeiten muss eine ausreichende Begründung angeführt werden. Jede Angabe im Antrag muss durch geeignete 19 Unterlagen nachgewiesen werden. lich, telefonisch oder auch per Mail zur Verfügung.
  1. gapablitz
  2. gapazitig
20190301_Gemeindeinfo Silbertal 21.03.2019 Gemeindeinfo Silbertal März 2019 zugestellt durch Post.at Öffnungszeiten: Gemeindeamt Silbertal: MONTAG – FREITAG: 07.30 Uhr – 12.30 Uhr, Nachmittag nach Terminvereinbarung Bürgerservice Silbertal: MONTAG – FREITAG 07.30 Uhr – 13.00 Uhr und DONNERSTAG 14.00 Uhr – 17.30 Uhr Findet der schon traditionelle Faschingsumzug im Silbertal bereits zum 28. Mal statt. Für Unterhaltung sorgt die Band „ Partyfeuer „ Der Umzug startet um 14:15 Uhr beim Hotel Silbertal und führt durch das Ortszentrum zum KristbergbahnParkplatz und weiter ins Vereinshaus. Samstag, 9. März.2019 20:00 Uhr Feuerwehrhaus Silbertal mit Bewirtung Samstag, 9. März 2019 18.00 Uhr Althus / Kristberg mit Bewirtung Über Euer Kommen freut sich die Funkenzunft Kristberg. Samstag, 9. März 2019 ab19:30 Uhr Brunnenfeld mit Bewirtung ab 16:00 Uhr Sonntag, 10. März 2019 19:15 Uhr Panoramagasthaus Kristberg. Im Anschluss werden alle zum „ Küachle Ässa“ eingeladen Sonntag, 10. März 2019 19:00 Uhr Bronnahus Kristberg Bewirtung ab16:00 Uhr Die Taxibons für das Jugend-Nachtaxi sind ab sofort auch beim neu geschaffenen Anrufsammeltaxi „go & ko“ gültig. Donnerstag, 28. Februar 2019 Kinderfaschingsumzug Dienstag, 5. März 2019 Erwachsenenumzug Die 10 Standesgemeinden fördern ihre Jugend mit dem Taxibon „ neu „, welcher bei Vorlage der AHA-Card für Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren in der Bürgerservicestelle Silbertal ermäßigt erhältlich ist Straßensperre Von 14:30 Uhr bis 16:00 Uhr Bahnhofstraße vom Kreisverkehr bis zum Batloggplatz, die Dorfstraße sowie im Gässle. Die Straßensperre wird unmittelbar nach dem Umzug aufgehoben. Ruaßiga Fritig Faschingsveranstaltung am Freitag 1.März 2019 20:00 Uhr im Gemeindesaal Bartholomäberg. Rosenmontagsball Montag 4.März 2019 ab 20:00 Uhr im Gemeindesaal St. Anton im Montafon. Sicher Heimkommen nach dem Ausgehen in der Faschingszeit. Unser beleuchteter Natureisplatz neben dem Feuerwehrhaus ist wieder geöffnet. Gerne können Sie den Platz mieten. Platzmiete € 20,-- zuzüglich jede weitere Person € 3.-(inkl. Eisstöcke) „Pisten und Loipenpräparierung live miterleben“ Information und Anmeldung bei der Bürgerservicestelle Silbertal.  (0) 5556 74104 Anmeldung unter Kristbergbahn.at Bis 18:00 Uhr am Vortag oder telefonisch unter  (0) 5556 74119 Öffnungszeiten Gemeinde Treffpunkt Kristbergbahn 11:20 Uhr, www. montafon.at/ Veranstaltungen  (0) 5556 74119 auf dem Kristberg kann täglich, bei entsprechender Schneelage, bis Sonntag, den 21. April 2019 gebucht werden. Preis: 20,00 € (18,00 € mit Gästekarte) Schneeschuhwanderung Montag bis Freitag 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr Nachmittags nach Terminvereinbarung Öffnungszeiten Bürgerservice Montag bis Freitag von 07.30 Uhr bis 13.00 Uhr Donnerstag 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr Dienstag 12. März 2019 bleiben das Gemeindeamt, und die Bürgerservicestelle geschlossen Statistik Austria erstellt im öffentlichen Auftrag hochwertige Statistiken und Analysen, die ein umfassendes, objektives Bild der österreichischen Wirtschaft und Gesellschaft zeichnen. Nach einem reinen Zufallsprinzip werden aus dem Zentralen Melderegister jedes Jahr Haushalte in ganz Österreich für die Befragung ausgewählt. Auch Haushalte unserer Gemeinde könnten dabei sein! Als Dankeschön erhalten die befragten Haushalte einen Einkaufsgutschein über 15,- Euro Familienschneeschuhtour , auf den Spuren des Bergknappen Silbi zur Ganzaleita, Treffpunkt Talstation Kristbergbahn 09:15 Uhr, Anmeldung am Vortag  (0) 5556 74119 Mondscheinsagenwanderung am Kristberg 06.03., 21.3., 05.04., 19.04., Treffpunkt Talstation Kristbergbahn Anmeldung bis 18:00 Uhr am Vortag  (0) 5556 74119 Führungen in der St. Agatha Kapelle mit Adolf Zudrell vom Kristberg täglich auf Anfrage, jeden Donnerstag ohne Voranmeldung um 11:00 Uhr, 43 (0) 5556 72290 Führungen in der Schnapsbrennerei Zudrell auf Anfrage,  (0) 5556 74117 Gästeehrungen Öffnungszeiten bis 19. April 2019 Dienstag bis Freitag von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr Finden jeden Donnerstag um 16:30 Uhr im Museum statt. Die Anmeldung durch den Vermieter ist unbedingt erforderlich.  (0 ) 5556/74104 Dorfcafe 12. März 2019 ab 14:00 Uhr Eintritt frei Jassabend 21. März 2019 ab 20:00 Uhr Eintritt frei Über euer Kommen freut sich das Museumsteam Kristberger Bergfrühstück täglich bis 22. April 2019 Von 8:00 Uhr bis 10:00 Uhr Anmeldung bis 18:00 Uhr am Vortag  (0) 5556/72290
  1. gemeindeinfo
20190228_GVE034 St.Gallenkirch 28.02.2019 Syntax Warning: Invalid number of shared object groups Tel.:+43 (0)5557/6205 Fax: +43 (0)5557/2170 Email: gemeindeamt(5>st.gallenkirch.at Gemeinde St. Gallenkirch Bezirk Bludenz 6791 St. Gallenkirch St. Gallenkirch, 04.03.2019 Niederschrift über die am Donnerstag, den 28.02.2019, um 20:00 Uhr im Sitzungszimmer des Gemeindeamtes stattgefundene 34. öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung von St. Gallenkirch. Anwesend: Von der Liste Parteifreie Bürger und SPÖ Bgm. Josef Lechthaler (Vorsitzender), Vize-Bgm. Alexander Kasper (gleichzeitig Schriftführer), GR Martin Kleboth, GR Irma Rudigier, Norbert Marent, Edwin Kasper, Walter Lorenzin, Peter Lentsch, Lorenz Erhard, Christian Kraft, Franz Dönz, Ing. Hansjörg Schwarz; Entschuldigt: Johannes Sturm, Johannes Felder, Mag? Sonja Wachter, Alois Bitschnau; Von der Liste Volkspartei und Unabhängige GR Mag. Daniel Fritz, GR Paul Einsiedler, Hubert Biermeier, Gabi Juen, Anton Feichtner, Marietta Fiel, Nadine Saler, Herwig Schallner, Werner Maier; Tagesordnung: 01. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 02. Genehmigung der letzten Niederschrift vom 29.01.2019 03. Änderung des Flächenwidmungsplanes: a) Petra Arnold, Galgenul b) Restaurant Brunellawirt, Garfrescha c) Siegfried Fiel, St. Gallenkirch d) Alpin-Resort, Vergalden 04. Beratung und Beschlussfassung über die Auflage des Bebauungsplanes Garfrescha 05. Anträge auf eine Genehmigung gern. § 16 Abs. 4 lit. c a) Ganahl Oskar, Schruns 06. Beratung und Beschlussfassung über Postpartnerstelle 07. Beratung und Beschlussfassung über eine Darlehensaufnahme 08. Verein Dörfliche Lebensqualität und Nahversorgung 09 . Änderung von Landesgesetzen: a) Gesetz zur Änderung des Wahlrechts b) Gesetz über eine Änderung des Elektrizitätswirtschaftsgesetzes c) Gesetz über eine Änderung des Kulturförderungsgesetzes 10. Berichte des Bürgermeisters 11. Allfälliges Seite 1 zu Pkt. 01 Der Vorsitzende eröffnet um 20:00 Uhr die heutige Sitzung, begrüßt alle Anwesenden und stellt die Beschlussfähigkeit fest. Gemäß § 41 Abs 1, Gemeindegesetz wird vom Vorsitzenden der Punkt 05. von der Tagesordnung abgesetzt. zu Pkt. 02 Bezüglich der Niederschrift über die Gemeindevertretungssitzung vom 29.01.2019 beantragt Anton Feichtner folgende Korrektur: Auf Seite 10, Absatz 1) „Weiters wird von ihm die Gehsteigsperre (statt Parkplatzsperre) im Bereich des Hotels Adler angesprochen". „Die Absperrung von Gehsteigen (statt Parkplätzen) sei durch die Gefahr von Dachlawinen durch das Hotel Adler erfolgt". Mit dieser Korrektur wird anschließend das Protokoll über die Sitzung vom 29.01.2019 einstimmig genehmigt. zu Pkt. 03 - Änderung des Flächenwidmungsplanes a) Petra Arnold, Galgenul Der Vorsitzende erläutert die Beweggründe für die beabsichtigte Änderung des Flächenwidmungsplanes. Frau Arnold beabsichtigt eine Erweiterung beim Wohnhaus Galgenul 115. In diesem Zusammenhang sollen auch noch gewisse Korrekturen an der bereits bestehenden Istsituation vorgenommen werden. Ein weiterer Teilbereich, der an die bestehende Widmung des Nachbarn angrenzt,soll in Bauerwartungsland umgewidmet werden. Die geplante Änderung des Flächenwidmungsplanes wurde im Vorfeld mit der Raumplanungsstelle erörtert. Es wurde eine Anrainerverständigung durchgeführt. Es liegen seitens der Anrainer keine Stellungnahmen vor. Von der Wildbach- und Lawinenverbauung liegt eine positive Stellungnahme vor. Beschlussfassung: Betroffene GST. .1191 .1318 2992/3 2993/2 2996/2 2997/1 2997/2 Summe Widmung alt GST. Widmung neu GST. FF BMI FF BMI FF BMI FF BMI FF (BM)1 FF BMI FF BMI Seite 2 Fläche 154,5 mz 166,2 m2 138,1 m2 185,0 m2 374,9 m2 195,9 m2 26,4 m2 1241,0 m2 Widmung alt FF FF Summe Widmung neu BMI (BM)1 Gesamtfläche pro Widmung 866,1 m2 374,9 m2 1241,0 m2 Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig die beantragte Änderung des Flächenwidmungsplanes. b) Restaurant Brunellawirt, Garfrescha Im Rahmen eines Ortsaugenscheines beim Betrieb Brunellawirt auf Garfrescha wurde festgestellt, dass bei Teilbereichen des bestehenden Betriebes eine Anpassung des Flächenwidmungsplanes zu erfolgen hat. Auch hier wurde eine Anrainerverständigung durchgeführt. Es liegen keine Stellungnahmen vor. Beschlussfassung: Betroffene GST. 2695/2 2695/5 Summe Widmung alt GST. Widmung neu GST. FL BM FL BM Widmung alt FL Summe Widmung neu BM Fläche 10,9 m 25,1m 36,0m2 Gesamtfläche pro Widmung 36,0 m2 36,0 m2 Gleichzeitig wird mit einstimmigem Beschluss auch die notwendige Änderung des Bebauungsplanes auf Garfrescha durchgeführt. c) Siegfried Fiel, St. Gallenkirch Julia Fiel und deren Partner beabsichtigen die Errichtung eines Einfamilienhauses auf Teilflächen der GST-Nr. 2132/1 und 2132/2. Gleichzeitig soll eine Teilfläche der GSTNr. 2133/1 von derzeit BW in FL als Austausch zurückgewidmet werden. Auch hier wurde eine Anrainerverständigung durchgeführt. Es liegen keine Stellungnahmen vor. Beschlussfassung: Betroffene GST. 2132/1 2132/2 2133/1 2133/1 2133/2 2136/2 2136/2 Summe Widmung alt GST. Widmung neu GST. FL BW FL BW BW FL FL BW FL BW FL BW VS BW Seite 3 Fläche 648,7 m2 210,3 m2 432,2 m2 0,6 m2 2,8 m2 33,2 m2 0,2 m2 1328,0 m2 Widmung alt BW FL VS Summe Widmung neu FL BW BW Gesamtfläche pro Widmung 432,2 m2 895,6 m2 0,2 m2 1328,0 m2 Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig die beantragte Änderung des Flächenwidmungsplanes. Mandatarin Marietta Fiel enthält sich wegen Befangenheit ihrer Stimme. d) Alpin-Resort, Vergalden Nach kurzer Beratung wird einstimmig beschlossen, dass der vorliegende Antrag auf Änderung des Flächenwidmungsplanes vertagt wird. Dies insbesonders im Hinblick auf offene Punkte bei der geplanten Skiüberfahrt. zu Pkt. 04 Beratung und Beschlussfassung über die Auflage des Bebauungsplanes Garfrescha Nach Abklärung mit der Raumplanungsabteilung des Landes wird die geplante Erweiterung des Weilers oberhalb der Objekte von Franz Zandler, Karin Tschofen, Harald Pfeifer, Robert Kraft und Florian Kraft abgelehnt. Dafür wird keine aufsichtsbehördliche Genehmigung für einen überarbeiteten Bebauungsplan in Aussicht gestellt. Im Anschluss werden vom Vorsitzenden die in der Bau- und Raumplanungsausschusssitzung vorgeschlagenen Änderungsvorschläge im Bebauungsplan erläutert. Anton Feichtner spricht die Thematik Winterparkplatz an. Diese Frage müsse auf jeden Fall ein Bestandteil des zukünftigen Bebauungsplanes sein. Ing. Hansjörg Schwarz vertritt die Ansicht, dass hier objektbezogen vorgegangen werden sollte. Franz Dönz spricht das Recht der Nutzung von Schneegeländefahrzeugen an. Für die Nutzung und den Betrieb solcher Fahrzeuge bedarf es der Einholung einer Bewilligung über die Bezirkshauptmannschaft. Schließlich erfolgt mit einstimmigem Beschluss das einmonatige Auflageverfahren für den überarbeiteten Bebauungsplan. zu Pkt. 05 Dieser Tagesordnungspunkt wurde zu Beginn der Sitzung vom Vorsitzenden von der heutigen Tagesordnung genommen. Seite 4 zu Pkt. 06 Beratung und Beschlussfassung über Postpartnerstelle Der Vorsitzende erläutert an Hand einer ausgearbeiteten Übersicht den derzeitigen Stand hinsichtlich Einnahmen und Ausgaben bei der Postpartnerstelle. Erfreulicherweise ist die Situation derzeit so, dass sich der Abgang bei der Postpartnerstelle in Grenzen hält. Somit schlägt der Bürgermeister vor, dass die Fortführung der Postpartnerstelle unbefristet beschlossen werden soll. Schließlich handle es sich um eine wichtige Infrastrukturmaßnahme, die von der Innerfrattner Bevölkerung auch gut angenommen werde. Nadine Saler sieht einen Widerspruch bei den Öffnungszeiten der Banken und denen der Postpartnerstelle. Für alte Menschen sei dies schwierig, da die Raiffeisenbank nur am Vormittag für Bankkunden geöffnet hat und die Poststelle am Nachmittag. Mit den Banken sollte gesprochen werden, ob vielleicht auch eine Öffnung am Nachmittag vorstellbar ist. Aus Sicht des Bürgermeisters würde eine Ausweitung der Öffnungszeiten bei der Postpartnerstelle auch zu Mehrkosten führen. Wahrscheinlich wäre dann auch mit einem höheren Abgang zu rechnen. Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig die Fortführung der Postpartnerstelle in St. Gallenkirch. zu Pkt. 07 Beratung und Beschlussfassung über eine Darlehensaufnahme Zunächst berichtet der Vorsitzende über bereits im Jahre 2018 abgeschlossene Projekte: Feuerwehrauto Sanierung Alte Volksschule Gortipohl EKIZ, Gortipohl Der Bürgermeister verweist auf die derzeit laufende Barvorlage bei der BTV in Höhe von €1,0 Mio. Nun wurde bei zahlreichen Bankinstituten um ein Darlehensangebot in der Höhe von € 600.000,00 angefragt. Zwischenzeitlich liegen diese Angebote vor und werden vom Vorsitzenden der Gemeindevertretung zur Kenntnis gebracht. Seite 5 Auf Empfehlung von Mag. Edgar Palm handelt es sich beim vorliegenden Angebot der Sparkasse Bludenz um die beste Variante. Er empfiehlt daher um einen Abschluss mit der Sparkasse Bludenz. Anton Feichtner informiert sich nach dem derzeitigen Stand bei den laufenden Krediten. Daraufhin teilt der Vorsitzende mit, dass derzeit folgende Anzahl an laufenden Krediten gegeben sind. Schuldenart 1 It. VRV Schuldenart 2 It. VRV 10 29 Schließlich wird einstimmig eine Darlehensaufnahme in Höhe von € 600.000,00 bei der Sparkasse Bludenz beschlossen. zu Pkt. 08 Verein Dörfliche Lebensqualität und Nahversorgung Der Vorsitzende berichtet darüber, dass sich die Gemeinde St. Gallenkirch bereits seit Jahrzehnten im Rahmen des Projektes Förderung der Lebensmittelnahversorgung an den Standorten Gargellen und Gortipohl finanziell beteiligt bzw. beteiligt hat. Die Aufrechterhaltung der Lebensmittelnahversorgung muss ein erklärtes Ziel der Gemeinde bleiben. Frau Monika Harech-Rhomberg verkauft ihre bisherigen Verkaufsräumlichkeiten im Haus Valisera an die Familie Waser. Diese hat mündlich zugestimmt, dass das derzeitige Geschäftslokal (SPAR-Markt) noch bis Ende 2022 betrieben werden kann. Die Wohnbau-Selbsthilfe plant in Gargellen die Errichtung einer Wohnanlage. In diesem Baukörper ist dann auch die Unterbringung eines neuen Einkaufsmarktes vorgesehen. Diesbezüglich laufen Gespräche mit der Firma MPreis. Zu diesem Thema würde sich der Bürgermeister nun wünschen, dass die Gemeinde dem Verein Dörfliche Lebensqualität und Nahversorgung beitritt. Ein Beitritt kostet einmalig € 1.000,00, in der Folge dann einen jährlichen Mitgliedsbeitrag in Höhe von € 450,00. Die Kernleistungen des Vereines sind: Beratung der Gemeinden zu den Themen Lebensqualität und Nahversorgung Beratung der Nahversorger und die Förderung von Synergien durch gegenseitigen Austausch Überregionales Marketing und Bewusstseinsbildung, Pressearbeit Vernetzung Monitoring und laufendes Berichtswesen Entwicklung/ Umsetzung von Projekten zu Lebensqualität und Nahversorgung Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig den Lebensqualität und Nahversorgung. Seite 6 Beitritt zum Verein den Dörfliche zu Pkt. 09 Stellungnahme zur geplanten Änderung von Landesgesetzen: a) Gesetz zur Änderung des Wahlrechts b) Gesetz über eine Änderung des Elektrizitätswirtschaftsgesetzes c) Gesetz über eine Änderung des Kulturförderungsgesetzes Die Gemeindevertretung verlangt einstimmig keine Abhaltung einer Volksabstimmung für die vorliegenden Änderungen von Landesgesetzen. Vom Vorsitzenden kommt noch ein kurzer Hinweis auf die geplante Novelle beim Zweitwohnsitzabgabegesetz. Seitens der Landeslegistik wird derzeit auch die Frage bezüglich der rückwirkenden Einhebung der Zweitwohnsitzabgabe auf deren Richtigkeit geprüft. zu Pkt. 10 Berichte des Bürgermeisters Am 30. Jänner fand die 56. Gemeindevorstandssitzung statt. Am 01. Februar fand die 72. Jahreshauptversammlung der Bergrettung Vorarlberg, Ortsstelle St. Gallenkirch statt. Diese konnte neben vier Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft auf ein ereignisreiches aber erfolgreiches Jahr zurückblicken. Hervorzuheben sind die zahlreichen Mitglieder in Ausbildung. Am 04. Februar fand mit dem Gemeindevorstand eine Entwurfspräsentation des Projektes „Vaya Montafon" statt. Die nächste ERFA-Sitzung der Tourismusgemeinden fand am 06. Februar in der Gemeinde Mittelberg statt. Neben der 10%-Regelung soll das Investoren-Modell in einem Gespräch mit dem Landesstatthalter am 13. März kritisch hinterfragt werden. Am 07. Februar fand eine Sitzung des Bau- und Raumplanungsausschusses statt. In einer gemeinsamen Nachbesprechung mit Lawinenkommission, Rotes Kreuz, Bergrettung, Feuerwehr, Polizei sowie der Landesstraßenbauabteilung am 12. Februar wurde die Lawinen-Sicherheitssperre der L188 behandelt. Die 57. Sitzung des Gemeindevorstandes fand am 14. Februar statt. Seite 7 Am 17. Februar fand der Kinderfasching statt. Veranstalter war in diesem Jahr die Bürgermusik. Danke dafür! Am Montag, 18. Februar wurden beim Stand Montafon die Ergebnisse einer Jugendbeteiligung Montafon präsentiert. Talweit wurden immer zwei Gemeinden zusammengeschlossen und Jugendliche zu ihren Gemeinden befragt. Fürst. Gallenkirch und Gaschurn wurden neben Wünschen in Hinblick auf die Bus- und Bahnverbindungen, gewissen Änderungen beim Jugendraum in Gaschurn auch ein besseres Jugendnetzwerk gemeindeübergreifend gefordert. Die Jugendlichen hebten vorallem die Sportangebote, den Faschingsumzug, die Mobile Jugendarbeit und das Zusammenleben als Positiv hervor. Im Montafonerhüsli fand die Jahreshauptversammlung des Pensionistenverbandes Vorarlberg, Ortsgruppe St. Gallenkirch statt. Die sehr aktive Ortsgruppe zählt aktuell rund 100 Mitglieder. Am 23. Februar wurde in Gargellen eine Gedenkmesse anlässlich des genau vor 20 Jahren ereilten Lawinenunglücks abgehalten. Letzten Samstag fand der sehr gut besuchte Sportlerball im Gemeindesaal statt. Viele maskierte Gruppen machten den Abend sehr besonders. Der Baustart beim Projekt ARBOREA findet nach Ostern statt. zu Pkt. 11 Allfälliges Der Vorsitzende schlägt vor, dass die Gemeindevertretung in einer gemeinsamen Klausurtagung wichtige Zukunftsthemen diskutiert. Diese moderierte Klausur soll noch in diesem Frühjahr stattfinden. Und zwar am Samstag, den 27.04.2019, in der Zeit von 13:00 18:00 Uhr. Zu diesem Nachmittag sollen verschiedene Referenten zur Teilnahme gewonnen werden. Nadine Saler kritisiert die Vergabe der Aquarena-Gastronomie an den neuen Pächter. Dies im Hinblick auf die Person. Weiters wird von ihr der Umgang mit einem Wasserschaden im Bereich der Wärmehalle angesprochen. Dies sei nicht fachgemäß erfolgt. Der Vorsitzende teilt daraufhin mit, dass er diesen Sachverhalt nicht in einer Gemeindevertretungssitzung erörtern will, da dieses Gremium auch nicht zuständig ist. Auf die Wortmeldung von Josef Lechthaler bringt Anton Feichtner ein, dass die Gemeindevertretung sehr wohl ein Anrecht auf Information hat. Franz Dönz spricht die Problematik bei den Faschingsbällen im Gemeindesaal an. Es sei sehr problematisch, wenn Ballbesucher auf den Tischen tanzen und das Mobiliar in Mitleidenschaft gezogen werde. Seite 8 Gabi Juen teilt mit, dass am letzten Mittwoch am hellichten Tage die Straßenbeleuchtung am Radweg eingeschaltet war. Lt. dem Vorsitzenden wurden an diesem Tag Wartungsarbeiten an der Radwegbeleuchtung durchgeführt. Ebenfalls wird von Gabi Juen das Thema Winterwanderwege angesprochen. Hier hat es angeblich Versäumnisse in der Präparierung gegeben. Lt. de mVorsitzenden sind hier mehrere Beschwerden eingegangen. Durch die großen Schneemengen in der ersten Jänner-Hälfte war eine Präparierung mit dem vorhandenen SkiDoo nicht möglich. Es könnt dann mit einem Leihgerät eine entsprechende Präparierung durchgeführt werden. GR Mag. Daniel Fritz bittet um die Auswertung der durchgeführten Jugenderhebung im Montafon. GR Irma Rudigier ersucht noch einmal abzuklären, ob die Loipe im Bereich Kreuzgasse in der nächsten Wintersaison wieder präpariert werden kann. Werner Maier würde sich wünschen, dass über die Bürgerservicestelle eine Hilfestellung für die Aktivierung der Bürgerkarte besteht. Ende der Sitzung: 21:30 Uhr Seite 9
  1. stgallenkirchvertretung
  2. gallenkirchvertretung
  3. sanktgallenkirchvertretung
20190221_GVE036 Gaschurn 21.02.2019 6793 Gaschurn / Dorfstraße 2 / Hochmontafon – Österreich Tel. +43(0)5558/8202, Fax +43(0)5558/8202-19 email: gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at Datum: 27. Februar 2019 AZ: 004-1/36/2019 BearbeiterIn: Sandra Tschanhenz sandra.tschanhenz@gaschurn.at Niederschrift über die 36. Gemeindevertretungssitzung am 21. Februar 2019 um 19:30 Uhr im Gemeindeamt Gaschurn. Anwesend: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Bgm. Martin Netzer, MSc, Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen, Mag. Feddy Wittwer, Gerhard Saler, Kurt Klehenz, Markus Wittwer, Daniel Sandrell, Markus Durig, Artur Pfeifer, Walter Grass; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: GR Markus Netzer, Christoph Wittwer, Ludwig Wachter, Adolf Felder; Entschuldigt: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: GR Klaus Schröcker, Thomas Riegler, Markus Felbermayer, Kurt Rudigier, Otto Rudigier; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: Schriftführerin: Sandra Tschanhenz Tagesordnung 1) Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit 2) Berichte 3) Anpassung Flächenwidmungsplan im Bereich „Oberes Vand“ 4) Umwidmungsansuchen Mag. Isabelle Anna Zink, Pfeilgasse 3/37, 1080 Wien, Mag. Marko Zink, Wurlitzergasse 19/19, 1160 Wien und Mag. Sabine Zink-Schwarz, Ziedlergasse 8-10/4, 1230 Wien 5) Errichtung „Gaschurner“-Kreisverkehr durch die Partnergemeinde Berglen – Verwendung des Gemeindewappens 6) EKIZ Gortipohl 7) Berufung gegen den Bescheid zur Herstellung des rechtmäßigen Zustandes – Abstandsflächen des Wohnhauses Dorfstraße 186a, 6793 Gaschurn, vom 18. Juni 2018, Zahl: 131-9/Ga186a/2017/2018 durch Yvonne und Siegfried Domig, Dorfstraße 186a, 6793 Gaschurn Niederschrift_36_GV_Sitzung.doc 1/12 8) Antrag auf Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde gegen den Berufungsbescheid der Gemeindevertretung vom 03.12.2018 - Balkon an der Südwestecke des bestehenden Wohnhauses Dorfstraße 186a, 6793 Gaschurn, Zahl: 1319/Ga186a/2018, durch Yvonne und Siegfried Domig, Dorfstraße 186a, 6793 Gaschurn 9) Beschwerde gegen den Berufungsbescheid der Gemeindevertretung vom 03.12.2018 Balkon an der Südwestecke des bestehenden Wohnhauses Dorfstraße 186a, 6793 Gaschurn, Zahl: 131-9/Ga186a/2018, durch Yvonne und Siegfried Domig, Dorfstraße 186a, 6793 Gaschurn – Entsendung eines informierten Vertreters zur mündlichen Verhandlung 10) Genehmigung der letzten Niederschrift(en) 11) Allfälliges Erledigung der Tagesordnung: zu 1.: Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit Der Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindemandatarinnen und Gemeindemandatare sowie die Zuhörer. Der Vorsitzende stellt fest, dass die Ladung ordnungsgemäß ergangen und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Der Vorsitzende beantragt die Verlängerung der Tagesordnung um folgende Punkte: • Anschluss der Gemeindeobjekte an das Fernwärmenetz Der Änderung der Tagesordnung wird einstimmig zugestimmt. zu 2.: Berichte Der Vorsitzende berichtet Folgendes: • Novellierung Gemeindegesetz Das novellierte Gemeindegesetz sei seit 01.01.2019 in Kraft. Er habe darüber bereits in einer vorangegangenen Sitzung berichtet. Auch die Ausschüsse seien vor allem in Bezug auf die Vertraulichkeit informiert worden. Die Zustellung von Ladungen, Rechnungsabschlüssen, Voranschlägen und sonstigen Sitzungsunterlagen mittels E-Mail erfordere die schriftliche Zustimmung der Gemeindemandatare. Deshalb bitte er um Unterfertigung der bereits vorbereiteten Zustimmungen. • Wohnbau Partenen – Living in the South II Die Revision sei vom Verwaltungsgerichtshof zurückgewiesen worden. Die Wohnbauselbsthilfe plane den Baustart im Frühjahr 2019. Dies bedeute, dass voraussichtlich im Dezember 2020 die Wohnungen bezugsfertig seien. Die Wohnungszuweisungen sollen jedoch bereits im Frühjahr/Sommer 2020 erfolgen. • Lifinarlift Der Lifinarlift werde von Freitag bis Sonntag betrieben. Niederschrift_36_GV_Sitzung.doc Seite 2/12 • Wasserversorgungsanlage BA X Mit Schreiben vom 16.01.2019 habe das Amt der Vorarlberger Landesregierung mitgeteilt, dass der Gemeinde Gaschurn für den weiteren Ausbau der WVA BA X (Gundalatscherberg) ein 25%iger Beitrag aus Mitteln des Landes, das seien EUR 517.500,00, gewährt werde. Ebenso erhalte die Gemeinde Gaschurn, für den weiteren Ausbau der Löschwasserversorgung BA X zu dem ermittelten Löschwasseranteil einen 5%igen Beitrag aus Mitteln des Landesfeuerwehrfonds, das seien EUR 33.233,85. • Unterstützung für die 24-Stunden-Betreuung im Rahmen der Mindestsicherung Betroffene und Familien, die eine 24-h-Pflege in Anspruch nehmen, sollen im Rahmen der Mindestsicherung finanziell noch mehr entlastet und unterstützt werden. Die Eckpunkte seien: - Anspruch auf Pflegegeld ab Stufe 4 des Bundespflegegeldgesetzes - Unterstützung der 24-Stunden-Betreuung durch das Sozialministeriumsservice - in der Pflegestufe 3 muss die Notwendigkeit einer 24-Stunden-Betreuung durch das Case Management bestätigt werden - maximale Höhe der Sonderleitung bei zwei Betreuungskräften EUR 600,00/ Monat, bei einer Betreuungskraft EUR 300,00/ Monat - Die Förderhöhe reduziere sich in jenem Ausmaß, in dem das monatliche Einkommen der zu betreuenden Person EUR 1.600,00 übersteige (bzw. bei Bedarfsgemeinschaften EUR 1.900,00) - Es bestehe auch eine Härtefallregelung bei besonders berücksichtigungswürdigen Umständen (+ EUR 150,00 bzw. + EUR 300,00) Die Anträge seien mit dem bestehenden Formular „Antrag auf Gewährung von Mindestsicherung“ bei der Wohnsitzgemeinde der pflegebedürftigen Person einzubringen und nach Prüfung und Bestätigung durch die Gemeinde an die Bezirkshauptmannschaft zu übermitteln. • Eröffnung Dorfladen Partenen Am 29.01.2019 fand die feierliche Eröffnung des Dorfladens Partenen statt. Viele Besucher folgten der Einladung. Ein Dank gelte allen Gemeindemandataren, die dabei waren. Lorenz Wedl, Manfred Spranger, Kurt Greber sowie die Betreiber Tamas Bolderadzki und Szilvia Farkas mit ihrer Mitarbeiterin Ingrid Scherrer freuten sich über die zahlreich erschienenen Einheimischen. Pfarrer Lukas Bonner spendete den kirchlichen Segen und die Bürgermusik Gaschurn-Partenen umrahmte die Feierlichkeiten musikalisch. Es bleibe nur noch einmal Danke zu sagen und dem gesamten Projekt viel Erfolg zu wünschen. • Betrugsfall Gemeindeinformatik Eine Mitarbeiterin der Gemeindeinformatik habe über mehrere Jahre Geld abgezweigt, indem falsche Rechnungen gestellt und Buchungen manipuliert wurden. Dies sei in einer derart unauffälligen Art und Weise erfolgt, dass auch die jährliche durchgeführte freiwillige Prüfung durch den Wirtschaftsprüfer diesen Umstand nicht aufdecken konnte. Die Situation werde derzeit aufgearbeitet und versucht, den entstandenen Schaden so gering wie möglich zu halten. Die Gemeindeinformatik habe mit einem detaillierten Schreiben über den Fall informiert. Sollte seitens der Gemeindevertretung Interesse bestehen, könne dieses Schreiben im Gemeindeamt eingesehen werden. Niederschrift_36_GV_Sitzung.doc Seite 3/12 • Mitarbeiterwechsel Patrick Tschofen habe aufgrund der Karenzierung von Martina Vergud die Bürgerservicestelle übernommen. Josef Schönherr befinde sich derzeit noch im Urlaub und werde mit 01.04.2019 den wohlverdienten Ruhestand antreten. Leider konnte bisher keine Nachfolge gefunden werden. Es wurde versucht, sein umfangreiches Wissen und seine Erfahrung so gut als möglich schriftlich festzuhalten, um den Wissenstransfer möglichst gut gewährleisten zu können. Zudem wurde Bernhard Hammer von ihm schon lange Jahre mit einbezogen und nun im Detail in die Angelegenheiten des Bauhofs eingewiesen. Josef Schönherr gelte ein großer Dank für seine geleistete Arbeit. Josef Schönherr sei immer zur Stelle gewesen, wann er gebraucht wurde und kümmerte sich um vieles, was – auch von Seiten des Bürgermeisters – nicht immer wahrgenommen wurde, weil er im Hintergrund für viele Belange Sorge getragen und diese aus eigenem Ansporn für die Gemeinde erledigt habe. Herzlichen Dank für die langjährige Treue. Andrea Mangard werde diese Woche ihren letzten regulären Arbeitstag haben. Sie begebe sich dann in die Freizeitphase der Altersteilzeit. An dieser Stelle gelte auch Andrea Mangard für ihre langjährige, äußerst kompetente und stets loyale Mitarbeit ein recht herzlicher Dank. Auch die Übergabe ihres Aufgabengebiets habe sie vorbildlich und zu vollster Zufriedenheit erledigt. Christine Netzer habe große Teile des bisherigen Zuständigkeitsbereichs von Andrea Mangard übernommen, aber auch Lisa Lechleitner, die nun zu 100 Prozent in die Buchhaltung wechsle, werde hier Bereiche übernehmen. Aus dem Grund sei auch die Stelle der Verwaltungsassistenz mit 50 % nachzubesetzen. Es bestehen immer noch Bemühungen, die Nachbesetzung des Bauamtes sicherzustellen. Es seien auch Gespräche mit der Gemeinde St. Gallenkirch im Gange, um allenfalls eine gemeinsame Lösung im Rahmen der Bauverwaltung Montafon zu schaffen. • Bürgermeisterfachtagung 2019 Am 08.02.2019 habe in der Stiftung Liebenau in Meckenbeuren die Bürgermeisterfachtagung stattgefunden. Die Stiftung Liebenau betreue die Pflegeheime im Montafon. Gemeinsam mit Bgm. Martin Vallaster habe er an dieser Fachtagung teilgenommen, bei welcher das Pflegeheim St. Gallenkirch besonders hervorgehoben und gelobt wurde. • Charity-Gala Am Donnerstag, 21.03.2019 finde in der Nova Stoba ein Charity-Event für das Projekt „Casa Montafon“ in Rumänien statt. Das Projekt sei 2002 durch Kurt Bitschnau ins Leben gerufen worden. Nun sei das Haus sanierungsbedürftig. Mit diesem Abend sollen Spendengelder zusammengetragen werden, die das Projekt weiterleben lassen. Sollte Interesse bestehen, können gerne weitere Informationen übermittelt werden. • Erhöhung der Leistung des Kopswerks I Im Rahmen der Generalüberholung der Maschinen 1-3 des Kopswerks I wurden die Turbinen und Generatoren mit höherem Wirkungsgrad und somit der Möglichkeit zur Realisierung einer höheren Leistung eingebaut worden. Dadurch erhöhe sich der Maximaldurchsatz je Maschine. Die Vorarlberger Illwerke AG habe die Erteilung der wasserrechtlichen und elektrizitätsrechtlichen Bewilligung der Maßnahmen beantragt. Die mündliche Augenscheinverhandlung finde am 07. März 2019 statt. • Jugendbeteiligung Montafon Jugendliche aus den Gemeinden Vandans und St. Anton, Schruns und Tschagguns, St. Gallenkirch und Gaschurn, Bartholomäberg und Silbertal haben gemeinsam unter Niederschrift_36_GV_Sitzung.doc Seite 4/12 der Leitung von Kerstin Lubetz mögliche Perspektiven für ihre Heimatgemeinden erarbeitet. Am 18.02. fand die Präsentation der Ergebnisse der Jugendbeteiligung Montafon 2018 beim Stand Montafon statt. Gemeinsam mit Mag. Freddy Wittwer habe er an der Präsentation teilgenommen. Die Dokumentation könne bei Interesse gerne weitergeleitet bzw. eingesehen werden. • Besprechung mit den großen Anschlussnehmern (Fernwärme) Am 20.02.2019 fand mit Energie 360° eine Besprechung mit den größten interessierten Anschlussnehmern statt. Diese erhalten umgehend die neuen Verträge und werden sich am 27.02.2019 abschließend treffen. Er hoffe, dass das Projekt dann gestartet werden könne. • Einwohnerstatistik und Pflegeheim Nachdem das Pflegeheim Innermontafon fertiggestellt wurde, sei es möglich sowohl im Pflegeheim als auch im betreuten Wohnen das für die betroffenen Personen maßgeschneiderte Angebot bereitzustellen. Dies sei äußerst positiv, schlage sich jedoch auch in der Einwohnerstatistik der Gemeinde nieder. Zirka 11-13 Personen aus Gaschurn und Partenen befinden sich in den angesprochenen Pflegeheimen. • Lückenschluss Gehsteig Gaschurn / St. Gallenkirch Es sei die Frage aufgetreten, wie der Stand in dieser Angelegenheit sei, weshalb er diesen neuerlich kurz mitteile. Das Landesstraßenbauamt habe versucht, eine Einigung mit den Grundeigentümern zu erzielen. Dies sei gescheitert. Er habe ebenfalls einen Versuch unternommen, sich mit den Grundstückeigentümern zu einigen. Die taleinwärts liegenden Flächen seien als Bauland gewidmet und damals mit EUR 120,00/m² abgelöst worden, dieser Betrag werde nun auch für die talauswäts liegenden Flächen verlangt. Diese Flächen seien jedoch nicht als Bauflächen gewidmet. Benötigt würde eine Fläche von ca. 52 m², was einen Betrag von ca. EUR 6.240,00 erfordern würde. Die Gemeinde könne diese Finanzierung nicht übernehmen, da dies nicht im Zuständigkeitsbereich der Gemeinde liege. Der Vorsitzende unterbricht die Sitzung von 19:51 Uhr bis 20:02 Uhr zum Zweck der Bürgerfragestunde. zu 3.: Anpassung Flächenwidmungsplan im Bereich „Oberes Vand“ Der Vorsitzende erläutert, dass Udo Georges Oksakowski, Zollgasse 15, 6850 Dornbirn, die Errichtung eines Einfamilienhauses auf dem GST-NR 1964/4, GB Gaschurn, beabsichtige und habe zu diesem Zweck die Umwidmung des GST-NR 1964/4, GB Gaschurn, mit einem Ausmaß von insgesamt ca. 734 m² im Flächenwidmungsplan von „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Baufläche Wohngebiet“ beantragt. Der Vorsitzende erläutert weiter, dass die Gemeinde Gaschurn aufgrund dessen die Anpassung des Flächenwidmungsplanes im gesamten Bereich „Oberes Vand“ beabsichtige. Für diese Umwidmung sei eine Umwelterheblichkeitsprüfung (UEP) durchgeführt worden. Das Ergebnis dieser UEP liege vor. In der letzten Gemeindevertretungssitzung sei die öffentliche Kundmachung des UEP-Ergebnisses beschlossen worden. Diese sei dann vom 13.12.2018 bis 14.01.2019 erfolgt. Es seien keine negativen Stellungnahmen eingelangt. Der Vorsitzende erläutert, dass auf Anregung der Abteilung Landwirtschaft und ländlicher Raum die Konkretisierung der Umwidmungsflächen von „Baufläche Mischgebiet“ in Baufläche Mischgebiet – L“ vorgenommen wurde. Dies bedeute, dass bei „Baufläche Mischgebiet – L“ auch Immissionen von landwirtschaftlichen Bauten seitens der Nachbarn zu akzeptieren seien. Der Vorsitzende berichtet weiter, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss am 18. Februar 2019 über die geplante Umwidmung beraten habe und bittet GR Markus Netzer als Mitglied des Bau- und Raumplanungsausschusses um seine Ausführungen. Niederschrift_36_GV_Sitzung.doc Seite 5/12 GR Markus Netzer teilt mit, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss aufgrund dessen, dass das UEP-Ergebnis öffentlich kundgemacht worden sei, keine negativen Stellungnahmen eingelangt seien und die Anregung der Abteilung Landwirtschaft und ländlicher Raum eingearbeitet wurde, die gegenständliche Umwidmung zur positiven Abstimmung empfehle. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den Plan sowie den Erläuterungsbericht der in Aussicht gestellten Umwidmung zur Kenntnis und stellt den Antrag, der Umwidmung gemäß Plan Nr. 031_2_11_Vand_2018_1 vom 15.01.2019 zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 4.: Umwidmungsansuchen Mag. Isabelle Anna Zink, Pfeilgasse 3/37, 1080 Wien, Mag. Marko Zink, Wurlitzergasse 19/19, 1160 Wien und Mag. Sabine ZinkSchwarz, Ziedlergasse 8-10/4, 1230 Wien Der Vorsitzende erläutert, dass Mag. Isabelle Anna Zink, Pfeilgasse 3/37, 1080 Wien, Mag. Marko Zink, Wurlitzergasse 19/19, 1160 Wien, und Mag. Sabine Zink-Schwarz, Ziedlergasse 8-10/4, 1230 Wien, beabsichtigen, die Errichtung eines Eigenheimes auf dem GST-NR 2102/1, GB Gaschurn, zu ermöglichen. Der Vorsitzende erläutert weiter, dass die Gemeinde Gaschurn zu diesem Zweck beabsichtige, eine Teilfläche des GST-NR 2102/1, GB Gaschurn, mit einem Ausmaß von insgesamt ca. 655 m² im Flächenwidmungsplan von „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Baufläche Wohngebiet“ umzuwidmen. In diesem Zuge plane die Gemeinde Gaschurn zur Abrundung des Flächenwidmungsplanes Teilflächen der GST-NR 2204 und .481, GB Gaschurn, im Ausmaß von insgesamt ca. 100 m² von „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Baufläche Wohngebiet“ umzuwidmen. Weiter sei angedacht, die Widmungsflächen an den in der Natur bestehenden Straßenverlauf anzupassen. Die Gemeinde Gaschurn beabsichtige daher, Teilflächen des GST-NR 3356/1, GB Gaschurn, im Eigentum des Öffentlichen Gutes, im Ausmaß von insgesamt ca. 117 m² von „Baufläche Wohngebiet“ und „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Verkehrsflächen (Straßen)“ umzuwidmen. Der Vorsitzende berichtet, dass die Anrainer mit Schreiben vom 30.01.2019 über die geplante Umwidmung informiert wurden. Die Frist zur Stellungnahme sei mit 15.02.2019 abgelaufen. Die Fam. Zink sei bereits mit einer jungen einheimischen Familie im Gespräch, welche die gegenständliche Fläche käuflich erwerben und mit einem Eigenheim bebauen würde. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden die eingegangenen Stellungnahmen von Roman Sandrell und der Wildbach und Lawinenverbauung (WLV) zur Kenntnis. Die WLV bewerte die angedachte Umwidmung als positiv. Der Vorsitzende erläutert, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss bereits am 26.11.2018 über die beabsichtigte Umwidmung beraten habe. Damals wurde eine anderweitige Fläche zur Umwidmung angeregt. Die Fam. Zink habe die Beweggründe nun neuerlich dargelegt, weshalb der Bau- und Raumplanungsausschuss am 18.02.2019 neuerlich über die beantragte Umwidmung beraten habe. Der Vorsitzende bittet GR Markus Netzer als Mitglied des Bau- und Raumplanungsausschusses um seine Ausführungen. GR Markus Netzer erläutert, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss bereits am 26.11.2018 über die angedachte Umwidmung der Fam. Zink beraten habe. Damals sei die Umwidmung der talauswärts liegenden Fläche angeregt worden. Fam. Zink habe nun die Beweggründe für die beantragte Umwidmung detailliert ausgeführt, ebenfalls bestehe bereits ein Kaufinteresse einer jungen einheimischen Familie. Der Ausschuss könne die Beweggründe der Fam. Zink nachvollziehen und sei deshalb, obwohl zuerst anders empfohlen, zum Ergebnis gekommen, die Umwidmung unter folgenden Voraussetzungen zur positiven Abstimmung zu empfehlen: - Mit den Eigentümern sei ein Raumplanungsvertrag abzuschließen, welcher eine Bebauung innerhalb von 7 Jahren sicherstelle. Niederschrift_36_GV_Sitzung.doc Seite 6/12 - Die Stellungnahme bzw. Einwände von Roman Sandrell seien abzuhandeln. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den Plan sowie die Stellungnahme von Roman Sandrell zur Kenntnis und erläutert die Eigentumssituation im gegenständlichen Bereich. Die Umwidmung betreffe keine Fläche im Eigentum von Roman Sandrell. Auch die Zufahrt zur angedachten Umwidmungsfläche befinde sich nicht auf einem Grundstück von Roman Sandrell. Derzeit verlaufe das Öffentliche Gut, wie in vielen Bereichen, nicht ident mit dem in der Natur bestehenden Straßenverlauf. Es habe diesbezüglich jedoch bereits eine Begehung mit den betroffenen Grundeigentümern stattgefunden. Eine abschließende Einigung sei jedoch noch nicht getroffen. Die Umwidmung in Verkehrsfläche (Straßen) betreffe allerdings lediglich das GST-NR 3356/1, GB Gaschurn, im Eigentum des Öffentlichen Gutes. Bei der gegenständlichen Zufahrt handle es sich um eine öffentliche Privatstraße, die auch schon im Zuge des Bauverfahrens für das Eigenheim von Roman Sandrell als öffentliche Privatstraße deklariert worden sei. Gerhard Saler erkundigt sich darüber, in welchem Bereich das Grundstück von Roman Sandrell liege, woraufhin der Vorsitzende mit einem Orthofoto veranschaulicht, dass das Grundstück von Roman Sandrell erst im Anschluss an die angedachte Umwidmungsfläche liegt und deshalb von der Zufahrt zum gegenständlichen Grundstück nicht betroffen sei. Der Vorsitzende erläutert weiter, dass die Bereinigung des Öffentlichen Gutes angedacht sei und bereits eine entsprechende Vermessung stattgefunden habe. Offensichtlich habe dies zu Verwirrungen betreffend die Umwidmung geführt. Gegenständlich sei nur die Umwidmung Gegenstand der Beratung und auch Beschlussfassung. Im Anschluss sei dann geplant, den derzeitigen Straßenverlauf ins Öffentliche Gut zu übernehmen und auch als solches auszuweisen. Dies sei jedoch noch nicht geklärt. Mit der gegenständlichen Umwidmung sei dies jedoch nicht in Zusammenhang zu bringen. Der Vorsitzende stellt den Antrag, der gegenständlichen Umwidmung gemäß Plan-Nr. 031_2_1_Zink_2019 vom 30.01.2019 unter der Voraussetzung, dass ein Raumplanungsvertrag abgeschlossen werde, zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 5.: Errichtung „Gaschurner“-Kreisverkehr durch die Partnergemeinde Berglen – Verwendung des Gemeindewappens Der Vorsitzende erläutert, dass aktuell im Ortsteil Rettersburg (Berglen) im Zuge des Neubaugebiets „Hanfäcker“ ein neuer Kreisverkehr geplant sei. Die Fertigstellung sei für Juni 2019 geplant. Nachdem bereits der erste Kreisverkehr im Ortsteil Erlenhof der Partnergemeinde Käbschütztal gewidmet wurde, plane die Gemeinde Berglen nun, den neuen Kreisverkehr entsprechend als „Gaschurner Kreisverkehr“ zu gestalten. Der Gestaltungsvorschlag für den „Gaschurner Kreisverkehr" in Rettersburg liege bereits vor und wird den Anwesenden zur Kenntnis gebracht. Kernelemente seien die beiden Gemeindewappen von Berglen und Gaschurn, die nachts mit Strahlern beleuchtet wären sowie eine große Fläche für eine Wildblumenwiese. Außerdem sei noch ein Hinweisschild mit der Aufschrift „Gaschurner Kreisverkehr" vorgesehen, welches den Anwesenden ebenfalls im Entwurf zur Kenntnis gebracht wird. Der Vorsitzende stellt den Antrag der Verwendung des Gemeindewappens der Gemeinde Gaschurn durch die Gemeinde Berglen zur Errichtung des „Gaschurner Kreisverkehrs“ im Ortsteil Rettersburg sowie zur Errichtung des Hinweisschilds zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. Niederschrift_36_GV_Sitzung.doc Seite 7/12 zu 6.: EKIZ Gortipohl Der Vorsitzende erläutert, dass in der 26. GV-Sitzung am 20.02.2017 unter TOP 16. der Beschluss gefasst wurde, der Errichtung und dem Betrieb des EKIZ Gortipohl gemäß Kostenschätzung in Höhe von EUR 265.000,00 unter der Aufteilung 60 (St. Gallenkirch) / 40 (Gaschurn) zuzustimmen. Der Vorsitzende berichtet, dass während des Betriebs und aufgrund der Absicht in Gortipohl einen Ganztagesbetreuungsstandort (EKIZ, Kindergarten, Volksschule, Mittelschule) einzurichten, der Bewegungsraum (Spielraum) gemeinsam mit der Ganztagesbetreuung genutzt werden soll. Dementsprechend würde dieser Bereich ebenfalls in die Gesamtfinanzierung und somit in die Kooperationsförderung der beiden Gemeinden fallen. Am 08.01.2019 habe eine abschließende Abrechnungsbesprechung zwischen der Gemeinde Gaschurn und der Gemeinde St. Gallenkirch stattgefunden. Dort wurde besprochen, dass die Kosten für die Sanierung der Außenfassade und die Sanierung des Spielraumes (Bewegungsraum) in Höhe von ca. EUR 15.000,00 bis EUR 20.000,00 als zusätzliche Baukosten anzuerkennen wären. Diese zusätzlichen Kosten würden wiederum im Schlüssel 60/40 aufgeteilt und entsprechend gefördert. Nachdem keinerlei Fragen bestehen stellt der Vorsitzende den Antrag, den zusätzlichen Baukosten in Höhe von ca. EUR 15.000,00 bis EUR 20.000,00 unter der Aufteilung 60 (St. Gallenkirch) / 40 (Gaschurn) zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 7.: Berufung gegen den Bescheid zur Herstellung des rechtmäßigen Zustandes – Abstandsflächen des Wohnhauses Dorfstraße 186a, 6793 Gaschurn, vom 18. Juni 2018, Zahl: 131-9/Ga186a/2017/2018 durch Yvonne und Siegfried Domig, Dorfstraße 186a, 6793 Gaschurn Bgm. Martin Netzer, MSc, übergibt den Vorsitz an Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen und verlässt um 20:41 Uhr die Sitzung. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erläutert, dass Yvonne und Siegfried Domig, Dorfstraße 186a, 6793 Gaschurn, mit Eingabe vom 04.07.2018 innerhalb offener Frist gegen den Bescheid zur Herstellung des rechtmäßigen Zustandes – Abstandsflächen des Wohnhauses Dorfstraße 186a, 6793 Gaschurn, vom 18.06.2018, Zahl: 131-9/Ga186a/2017/2018, berufen und umfängliche Berufungspunkte eingebracht haben. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erläutert weiter, dass in der 34. GV-Sitzung am 29.11.2018 einstimmig der Beschluss gefasst wurde, eine Vermessung zu beauftragen, um die genauen Abstandsflächen festzustellen und die Angelegenheit anschließend neuerlich zu behandeln. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen berichtet, dass die Vermessung zwischenzeitlich durchgeführt und eine Vermessungsurkunde der Vermessung Markowski ZT GmbH vorliege. Aus dem Vermessungsplan vom 08.01.2019 sei der Grenzverlauf zum GST-NR 2134/4, GB Gaschurn, zu entnehmen. Laut diesem Vermessungsplan überrage das Kellergeschoss die Grenze um 2 bis 4 cm. Dies bedeute, dass das Kellergeschoss bezogen auf den genehmigten Abstandsflächenplan aus dem Jahr 2004 um 12 bzw. 19 cm verschoben sei. Somit könne das bereits durch Bauamtsleiter Josef Schönherr festgestellte Ergebnis eindeutig bestätigt werden. Es seien nicht nur die genehmigten Abstandsflächen nicht eingehalten, es liege sogar eine Überbauung des Nachbargrundstückes vor. Gerhard Saler stellt die Frage an Siegfried Domig, der als Zuhörer an der Sitzung teilnimmt, ob sich die Situation, wie von Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erläutert darstelle. Diese Frage bejaht Siegfried Domig und teilt mit, dass ein Einigungsversuch mit dem Nachbar unternommen wurde, welcher allerdings gescheitert sei. Niederschrift_36_GV_Sitzung.doc Seite 8/12 Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen stellt klar, dass die Behörde Abstandsnachsichten nur dann genehmigen könne, wenn zudem der betroffene Nachbar zustimme. Eine solche Zustimmung liege nicht vor. Nach einer kurzen Diskussion über mögliche Optionen bzw. die Weitergabe zur Entscheidung an die Bezirkshauptmannschaft erläutert GR Markus Netzer, dass sich baurechtlich seit der letzten Beratung nichts geändert habe. Es stehe nun lediglich ganz klar eine Überbauung des Nachbargrundstückes fest. Die Gemeindevertretung als zweite Instanz habe nun über diese Angelegenheit zu befinden. Markus Durig erläutert, dass die Gemeindevertretung gesetzesgemäß im Rahmen des Baugesetzes zu handeln habe und daraus klar hervorgehe, dass eine Überbauung des Nachbargrundstückes gesetzeswidrig sei. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen stellt sodann den Antrag, die von Yvonne und Siegfried Domig, Dorfstraße 186a, 6793 Gaschurn eingebrachte Berufung gegen den Bescheid zur Herstellung des rechtmäßigen Zustandes – Abstandsflächen des Wohnhauses Dorfstraße 186a, 6793 Gaschurn, vom 18.06.2018, Zahl: 131-9/Ga186a/2017/2018, abzulehnen und den vorliegenden Berufungsbescheid zu genehmigen. Diesem Antrag wird mehrheitlich entsprochen (1 Gegenstimme: Adolf Felder). zu 8.: Antrag auf Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde gegen den Berufungsbescheid der Gemeindevertretung vom 03.12.2018 - Balkon an der Südwestecke des bestehenden Wohnhauses Dorfstraße 186a, 6793 Gaschurn, Zahl: 131-9/Ga186a/2018, durch Yvonne und Siegfried Domig, Dorfstraße 186a, 6793 Gaschurn Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erläutert, dass mit Bescheid des Bürgermeisters der Gemeinde Gaschurn vom 18.06.2018 den nunmehrigen Antragstellern gemäß § 40 Abs. 3 des Baugesetzes, LGBl Nr. 52/2001 idgF, die Herstellung des rechtmäßigen Zustandes auf dem GST-NR 2174/6, GB Gaschurn, binnen drei Monaten in der Form aufgetragen wurde, dass der Balkon (Terrasse) gänzlich abgetragen werde. Der dagegen erhobenen Berufung habe die Gemeindevertretung der Gemeinde Gaschurn mit dem nunmehr angefochtenen Bescheid vom 03.12.2018 keine Folge gegeben und den angefochtenen Bescheid auf der Grundlage des § 66 Abs. 4 AVG vollinhaltlich bestätigt. Die Beschwerdeführer bzw. Antragsteller haben daraufhin eine mit 21.12.2018 datierte Beschwerde erhoben, in der u.a. auch ein Antrag auf Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung gestellt wurde, welcher sich auf die Bestimmungen des § 50b des Baugesetzes, LGBl. Nr. 52/2001 idgF, stützen, wonach die Behörde auf Antrag des Beschwerdeführers die aufschiebende Wirkung mit Bescheid zuzuerkennen hat, wenn dem nicht zwingende öffentliche Interessen entgegenstehen und nach Abwägung der berührten öffentlichen Interessen, der Interessen der Nachbarn und der Interessen des Antragstellers für den Antragsteller mit dem Ausschluss der aufschiebenden Wirkung ein unverhältnismäßiger Nachteil verbunden wäre. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erläutert, dass das Landesverwaltungsgericht Vorarlberg diesen Antrag mit der Bitte um Entscheidung an die Gemeindevertretung weitergeleitet habe. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erläutert den vorliegenden Bescheid und empfiehlt der Gemeindevertretung, die aufschiebende Wirkung bis zur rechtskräftigen Entscheidung des Verfahrens zuzuerkennen. Am 08.03.2019 sei bereits eine mündliche Verhandlung beim Landesverwaltungsgericht in dieser Angelegenheit vorgesehen. Nachdem keinerlei Fragen bestehen, stellt Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen den Antrag, der Beschwerde gegen den Bescheid der Gemeindevertretung vom 03.12.2018, Zahl: 1319/Ga186a/2018, aufschiebende Wirkung gemäß § 50b des Baugesetzes zuzuerkennen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. Niederschrift_36_GV_Sitzung.doc Seite 9/12 zu 9.: Beschwerde gegen den Berufungsbescheid der Gemeindevertretung vom 03.12.2018 - Balkon an der Südwestecke des bestehenden Wohnhauses Dorfstraße 186a, 6793 Gaschurn, Zahl: 131-9/Ga186a/2018, durch Yvonne und Siegfried Domig, Dorfstraße 186a, 6793 Gaschurn – Entsendung eines informierten Vertreters zur mündlichen Verhandlung Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erläutert, dass aufgrund der eingebrachten Beschwerde gegen den Berufungsbescheid der Gemeindevertretung vom 03.12.2018 – Balkon an der Südwestecke des bestehenden Wohnhauses Dorfstraße 186a, 6793 Gaschurn, Zahl: 1319/Ga186a/2018, durch Yvonne und Siegfried Domig, Dorfstraße 186a, 6793 Gaschurn, auf den 08. März 2019 eine mündliche Verhandlung beim Landesverwaltungsgericht Vorarlberg anberaumt wurde. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erläutert weiter, dass nun über die Entsendung eines informierten Vertreters zu dieser Verhandlung zu befinden sei und dieser von der Amtsverschwiegenheit in dieser Angelegenheit zu entbinden sei. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen stellt den Antrag Bgm. Martin Netzer, MSc, als informierten Vertreter zu dieser Verhandlung zu entsenden und ihn von der Amtsverschwiegenheit in dieser Angelegenheit zu entbinden. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. Bgm. Netzer, MSc, wird ab 21:03 Uhr wieder in den Sitzungssaal gebeten, nimmt wieder an der Sitzung teil und übernimmt den Vorsitz von Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen teilt dem Vorsitzenden mit, dass er als entsandter Vertreter die mündliche Verhandlung wahrnehmen soll. Der Vorsitzende stellt fest, dass es eine relativ schwierige Aufgabe sei, als Auskunftsperson in ein solches Verfahren entsandt zu werden. Herr Domig habe den Vorsitzenden persönlich in einer anderen Angelegenheit der Gemeinde angezeigt. Das Verfahren sei noch nicht abgeschlossen. Hier werde immer wieder versucht, Dinge die rechtlich und sachlich abzuhandeln sind, in eine persönliche Ebene zu bringen. zu 10.: Genehmigung der letzten Niederschrift(en) Die Niederschrift über den öffentlichen Teil der 35. Gemeindevertretungssitzung wird einstimmig genehmigt. Die Niederschrift über den nicht öffentlichen Teil der 35. Gemeindevertretungssitzung wird einstimmig genehmigt. zu 11.: Anschluss der Gemeindeobjekte an das Fernwärmenetz Der Vorsitzende bringt den Anwesenden eine Tabelle der Gemeindeobjekte zur Kenntnis. Daraus ist zu entnehmen, welche Objekte bereits am bestehenden Biomasse Heizwerk angeschlossen sind und welchen Wärmeverbrauch diese durchschnittlich aufweisen. Auch die Objekte in Partenen sind in dieser Tabelle enthalten. Der Vorsitzende erläutert das neue Tarifmodell mit einem Betrag für die zur Verfügung stehende Wärme und einem zusätzlichen für die dann tatsächlich verbrauchte Wärme. Im Versorgungsbereich Gaschurn liege die Preissteigerung bei ca. 30%, was damit zu rechtfertigen sei, dass die bisherigen Wärmelieferungen des Biomasse Heizwerks einfach zu günstig erfolgten. Die Anlagen in Partenen, meist Ölheizungen, liegen bei ca. 15% höheren Kosten, wobei hier die Kosten für die Anlage selbst nicht berücksichtigt sind. Der Vorsitzende teilt den Anwesenden mit, dass die abonnierte Wärmemenge jährlich angepasst werden kann, etwa aufgrund von thermischen Sanierungen oder ähnlichem. Niederschrift_36_GV_Sitzung.doc Seite 10/12 Christoph Wittwer erkundigt sich, ob dies auch in den Verträgen so festgehalten sei, was der Vorsitzende bejaht. Der Vorsitzende erläutert dazu, dass die Verträge mit der Gemeinde den gleichen Inhalt wie die Verträge mit den privaten Anschlussnehmern aufweisen. Es gebe lediglich Unterschiede bei Großabnehmern über 300 kW sowie unterschiedliche Verträge in den Ortsteilen Gaschurn und Partenen, da das Netz mit unterschiedlichen Temperaturen betrieben werde. Der Vorsitzende erläutert, dass in den Verträgen eine Dauer von 20 Jahren oder 30 Jahren vorgesehen sei. Es könne allerdings im 18. Jahr gekündigt werden, was dann einen Austritt im 20. Jahr bedeute. Christoph Wittwer erkundigt sich über die endgültige Entscheidung zur Umsetzung. Der Vorsitzende erläutert, dass der Entscheid bereits gefallen sei. Sobald 60 % der geplanten Abnahmemenge mit Anschlussverträgen unterlegt seien, könne die Geschäftsführung die Realiserung durchführen. Gleich verhalte es sich in Partenen. Adolf Felder freut sich über den Fortschritt und erkundigt sich über die Kosten für ein Einfamilienhaus. Der Vorsitzende teilt mit, dass dies jeweils individuell aufgrund der Größe, der verbrauchten Heizleistung etc. auszurechnen sei. Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, dem Anschluss der Gemeindeobjekte an das Fernwärmenetz mit einer Dauer von 30 Jahren zuzustimmen und die Feinabstimmung der Verträge in den Gemeindevorstand zu delegieren. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 12.: Allfälliges • Christoph Wittwer erkundigt sich aufgrund des zu Beginn der Sitzung ergangenen Berichtes über die Leistungserhöhung des Kopswerks I, ob die Gemeinde eine Stellungnahme diesbezüglich abgebe. Aus seiner Sicht bedeute eine Leistungserhöhung auch eine Erhöhung des Stroms, welcher über die Leitungen im Ortsgebiet fließe. Mag. Freddy Wittwer erläutert, dass die Spannung (220kV) gleich bleibe. Die Strommenge könne sich erhöhen. Der Vorsitzende erläutert dazu, dass sämtliche Projektunterlagen im Gemeindeamt zur Einsicht aufliegen und jederzeit eingesehen werden können. Nach einer kurzen Diskussion über eine mögliche Studie über die Auswirkungen dieser Leistungserhöhung wird vereinbart, bei der Verhandlung die Frage zu stellen, welche Auswirkungen aus dieser Leistungserhöhung resultieren bzw. zu erwarten sind. • Gerhard Saler erläutert, dass im Landwirtschaftsausschuss über die Errichtung des Unterstandes für den Viehanhänger diskutiert wurde. Dort habe er mitgeteilt, dass Martin Netzer gegen diese Errichtung sei. Klarstellend hält er fest, dass es sich hierbei um den Sachverständigen Ing. Martin Netzer, Amt der Vorarlberger Landesregierung, Wasserbauamt, handle und nicht um den Bürgermeister Martin Netzer, MSc. Dies habe teilweise zu Verwirrung geführt. • GR Markus Netzer erkundigt sich aufgrund des zu Beginn ergangen Berichts betreffend den Lückenschluss des Gehsteiges zwischen Gaschurn und St. Gallenkirch, ob hier noch weitere Versuche unternommen werden oder dies der endgültige Ausgang dieser Bemühungen sei. Der Vorsitzende erläutert, dass seitens beider Gemeinde bereits angeregt wurde, ein Zwangsrecht zur Errichtung dieses Gehsteigs einzuräumen. Bis dato seien seitens der Landesregierung allerdings keine weiteren Maßnahmen gesetzt worden. Sollte Niederschrift_36_GV_Sitzung.doc Seite 11/12 die Gemeindevertretung jedoch befürworten, dass nochmalig die Anregung an die Landesregierung ergehe, ein Zwangsrecht einzuräumen bzw. diesen Lückenschluss vorzunehmen, werde er dies jedenfalls deponieren. Dies wird befürwortet. Der Vorsitzende erläutert, dass allenfalls noch eine Möglichkeit darin bestehe, dass sich die Wohnbauselbsthilfe um eine Einigung bemühe, da in diesem Bereich (auf Gemeindegebiet St. Gallenkirch) eine weitere Wohnhausbebauung geplant sei. • Artur Pfeifer erläutert, dass im Bushaltestellenbereich Rifa taleinwärts keine Haltestellentafel vorhanden sei und bittet um Errichtung einer solchen. • Christoph Wittwer erkundigt sich über die derzeitigen Ausstände der Gemeinde. Die Beantwortung dieser Frage wird in den nicht öffentlichen Teil der Sitzung verschoben. Ende: 21:33 Uhr Die Schriftführerin: Der Vorsitzende: Sandra Tschanhenz Bgm. Martin Netzer, MSc Niederschrift_36_GV_Sitzung.doc Seite 12/12
  1. gaschurnvertretung
20190201_Gemeindeinfo Silbertal 01.02.2019 Gemeindeinfo Silbertal Februar 2019 zugestellt durch Post.at Öffnungszeiten: Gemeindeamt Silbertal: MONTAG – FREITAG: 07.30 Uhr – 12.30 Uhr, Nachmittag nach Terminvereinbarung Bürgerservice Silbertal: MONTAG – FREITAG 07.30 Uhr – 13.00 Uhr und DONNERSTAG 14.00 Uhr – 17.30 Uhr Am Samstag, den 23. Februar 2019 von 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr geht es am Kristberg in Silbertal im Montafon wieder um einen wohltätigen Zweck. Jeder gelaufene Kilometer auf der 9,3 km langen Panoramaloipe wird von der Montafoner Kristbergbahn, vom Panoramagasthof Kristberg Familie Zudrell, von der Schneesportschule Silbertal Familie Meidl, von der Gemeinde Silbertal Bürgermeister Thomas Zudrell - und der carpemedia GbR- Werbekommunikation & Design in bares Geld verwandelt. Der Gesamterlös geht an die sozialen Institutionen „Netz für Kinder“ und EKIZ Montafon (Eltern-Kind-Zentrum Montafon). Jeder gelaufene Kilometer ist 1 Euro wert! Bei jeder Witterung, Leihausrüstungen vorhanden! Eine Veranstaltung für Groß und Klein, Jung und Alt Öffnungszeiten bis 19. April 2019 Dienstag bis Freitag von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr Dorfcafe 5. Februar 2019 ab 14.00 Uhr Eintritt frei Jassabend 21. Februar 2019 ab 20.00 Uhr Eintritt frei Über euer Kommen freut sich das Museumsteam Gästetaxe Winter 18/19: 1.12.2018 bis 30.04.2019 € 2,15 Sommer 2019: 1.05.2019 bis 30.11.2019 € 1,90 Winter 19/20: 1.12.2019 bis 30.04.2020 € 2,20 Sommer 2020: 1.05.2020 bis 30.11.2020 € 1,95 Die Taxibons für das Jugend-Nachtaxi sind ab sofort auch beim neu geschaffenen Anrufsammeltaxi „go & ko“ gültig. So wie in den vergangenen Heizperioden besteht auch in der Heizperiode 2018/2019 für Personen bzw. Haushalte die Möglichkeit den Heizkostenzuschuss bis einschließlich Freitag, den 15. Februar 2019, beim Gemeindeamt zu beantragen. Kostenlos bei der Bürgerservicestelle Silbertal erhältlich Die 10 Standesgemeinden fördern ihre Jugend mit dem Taxibon „ neu „, welcher bei Vorlage der AHACard für Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren in der Bürgerservicestelle Silbertal ermäßigt erhältlich ist Unser beleuchteter Natureisplatz neben dem Feuerwehrhaus ist wieder geöffnet. Gerne können Sie den Platz mieten. Platzmiete € 20,-- jede weitere Person € 3.-(inkl. Eisstöcke) „Pisten und Loipenpräparierung live miterleben“ Information und Anmeldung bei der Bürgerservicestelle Silbertal.  (0) 5556 74104 Anmeldung unter kristbergbahn.at Bis 18.00 Uhr am Vortag oder telefonisch unter  (0) 5556 74119 auf dem Kristberg kann täglich, bei entsprechender Schneelage, bis Sonntag, den 21. April 2019 gebucht werden. Preis: 20,00 € (18,00 € mit Gästekarte) Schneeschuhwanderung Öffnungszeiten Gemeinde Montag bis Freitag 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr Nachmittags nach Terminvereinbarung Öffnungszeiten Bürgerservice Montag bis Freitag von 07.30 Uhr bis 13.00 Uhr Donnerstag 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr Treffpunkt Kristbergbahn 11.20 Uhr, www. montafon.at/ Veranstaltungen  (0) 5556 74119 Familienschneeschuhtour , auf den Spuren des Bergknappen Silbi zur Ganzaleita, Treffpunkt Talstation Kristbergbahn 09.15 Uhr, Anmeldung am Vortag  (0) 5556 74119 Mondscheinsagenwanderung am Kristberg Vorankündigung Am Freitag, 24. Mai 2019 findet die von der katholischen Kirche Vorarlberg organisierte Veranstaltung statt. Silbertal ist mit der St. Nikolauskirche dabei. Die Gemeinde Silbertal sucht alte Fotos vom Bau der Kirche in den Jahren 1892/93. Falls jemand Fotos dieser Art besitzt wird gebeten diese als Leihgabe für diese Veranstaltung der Gemeinde zur Verfügung zu stellen. 04.02., 19.02., 06.03., 21.3., 05.04., 19.04., Treffpunkt Talstation Kristbergbahn Anmeldung bis 18.00 Uhr am Vortag  (0) 5556 74119 Führungen in der St. Agatha Kapelle mit Adolf Zudrell vom Kristberg täglich auf Anfrage, jeden Donnerstag ohne Voranmeldung um 11.00 Uhr, 43 (0) 5556 72290 Führungen in der Schnapsbrennerei Zudrell auf Anfrage,  (0) 5556 74117 Sucht Sammler/innen im Zeitraum vom 1.06.2019 bis 30.06.2019 in der Gemeinde Silbertal. Mit ihrem wertvollen Engagement tragen Sie zur nachhaltigen Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen auch in unserer Heimatgemeinde bei und erhalten zudem eine Aufwandsentschädigung. Sollten sie Interesse an dieser Tätigkeit haben, wenden Sie sich bitte an die Organisation der Lebenshilfe Vorarlberg, Alexander Schwantner, Gartenstr. 2, 6840 Götzis  05523/ 506-10040 Mail: alexander.schwantner@Ihv.or.at Gästeehrungen Finden jeden Donnerstag um 16.30 Uhr im Museum statt. Die Anmeldung durch den Vermieter ist unbedingt erforderlich.  (0 ) 5556/74104 Kristberger Bergfrühstück täglich bis 22. April 2019 Von 8.00 Uhr bis 10.00 Uhr Anmeldung bis 18.00 Uhr am Vortag  (0) 5556/72290
  1. gemeindeinfo
20190129_GVE033 St.Gallenkirch 29.01.2019 Syntax Warning: Invalid number of shared object groups Tel.:+43 (0)5557/6205 Fax: +43 (0)5557/2170 Email: gemeindeamt(Sst.gallenkirch.at Gemeindest. Gallenkirch Bezirk Bludenz 6791 St. Gallenkirch St. Gallenkirch, 04.02.2019 Niederschrift über die am Dienstag, den 29.01.2019, um 20:00 Uhr stattgefundene 33. öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung von St. Gallenkirch. Anwesend: Von der Liste Parteifreie Bürger und SPÖ Bgm. Josef Lechthaler (Vorsitzender), Vize-Bgm. Alexander Kasper (gleichzeitig Schriftführer), GR Irma Rudigier, GR Martin Kleboth, Norbert Marent, Mag? Sonja Wachter, Johannes Felder, Peter Lentsch, Franz Dönz, Alois Bitschnau, Johannes Sturm, Ing. Hansjörg Schwarz; Von der Liste Volkspartei und Unabhängige GR Mag. Daniel Fritz, Hubert Biermeier, Hermann Stocker, Anton Feichtner, Marietta Fiel, Nadine Saler, Wilfried Berger, Werner Maier; Entschuldigt: GR Paul Einsiedler, Herwig Schallner, Gabi Juen; Tagesordnung: 01. 02. 03. 04. 05. 06. 07. 08. 09. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit Genehmigung der letzten Niederschrift vom 20.12.2018 Beratung und Beschlussfassung über das vorliegende Teil-REK Garfrescha Änderung des Flächenwidmungsplanes: a) Grafenauer Matthias, St. Gallenkirch b) Hotel Mateera, Gargellen c) Simon und Kathrin Lorenzin, Garfrescha (nachträglich auf der TO) d) Johannes und Barbara Felder, Garfrescha (nachträglich auf der TO) e) Restaurant Brunellawirt, Garfrescha (nachträglich auf der TO) Kanalkataster Gebiet West-Vergabe von Kanaldienstleistungen Namhaftmachung von Mitgliedern: a) Regionale Arbeitsgruppe regREK b) Ausschuss Genossenschaftsjagd Stock II c) Bau- und Raumplanungsausschuss d) GWG Gweil - St. Gallenkirch Anträge auf eine Genehmigung gern. § 16 Abs. 4 lit. c a) Ganahl Oskar, Schruns Alpine Lodge-Resort Montafon, Vergalden - Zustimmung zur Unterbauung von öffentlichem Gut Änderung von Landesgesetzen: a) Änderung des Gemeindegesetzes b) Änderung des Gesetzes über Betreiberpflichten zum Schutz der Umwelt c) Verfassungsgesetz über eine Änderung der Landesverfassung Seite 1 10. 11. Berichte des Bürgermeisters Allfälliges zu Pkt. 01 Bgm. Josef Lechthaler eröffnet um 20:00 Uhr die heutige Sitzung, begrüßt alle Anwesenden und stellt die Beschlussfähigkeit fest. Anschließend erfolgt die Angelobung von Ersatzmitglied Hermann Stocker, der heute zum ersten Mal an einer Sitzung der Gemeindevertretung teilnimmt. Gem. § 41 Abs. 3 GG wird vom Vorsitzenden beantragt, folgende Tagesordnungspunkte nachträglich auf die Tagesordnung zu nehmen: 04. c) - e) Änderung des Flächenwidmungsplanes - Beschlussfassung Auflageverfahren c) Simon und Kathrin Lorenzin, Garfrescha d) Johannes und Barbara Felder, Garfrescha e) Restaurant Brunella, Garfrescha Die Gemeindevertretung beschließt schließlich einstimmig die nachträgliche Aufnahme dieser Punkte auf die heutige Tagesordnung. zu Pkt. 02 Das Protokoll über die Gemeindevertretungssitzung vom 20.12.2018 wird auf Wunsch von Anton Feichtner noch geringfügig abgeändert. Nach dieser Korrektur erfolgt mit einstimmigem Beschluss die Genehmigung der vorliegenden Niederschrift. zu Pkt. 03 Der Vorsitzende erläutert der Gemeindevertretung den schriftlichen Bericht vom Planungsbüro stadtland. In der Zeit vom 27.12.2018 - 27.01.2019 erfolgte das Auflageverfahren über den vorliegenden Abänderungsentwurf mit Stand vom 30.11.2018. Herr DI Ulrich Grasmugg von der Raumplanungsstelle des Landes spricht sich gegen die Ausweitung des Siedlungsweilers aus. Dies könne aus seiner Sicht nicht befürwortet werden. Der Vorsitzende erläutert dazu, dass diese Ausweitung ganz klar der Wunsch dieses Gremiums war. Zudem hat die Raumplanungsabteilung vor der Novellierung des Raumplanungsgesetzes lediglich die Aufgabe, eine Stellungnahme abzugeben. Eine Genehmigung ist erst nach Inkrafttreten der neuen Novelle notwendig. Herr Ernst Tschofen hat im Auftrag seiner Schwester Lotte Maier angeregt, man möge die rot dargestellte Siedlungsgrenze zwischen den beiden Siedlungsweilern entlang dem grün dargestellten siedlungsgliedernden Grünzugverlaufen lassen. Der Vorsitzende erläutert, dass das vorliegende REK in diesem Bereich immer schon so geplant war. Nun nach einer nochmaligen Auflage dies zu beinspruchen sei sehr fragwürdig. Seite 2 Als wichtigstes Argument aber für die Belassung des Bereichs laut Entwurf ist, dass dort eine Skipiste ist. Beschlussfassung: Das Teil-REK Garfrescha wird einstimmig von der Gemeindevertretung beschlossen. zu Pkt. 04 a) Grafenauer Matthias, St. Gallenkirch Im Jahre 2012 hat die Grundbesitzerin Anna Grafenauer den Antrag auf Umwidmung einer Teilfläche der GST-Nr. 1119/1 von Freifläche Freihaltegebiet in Baufläche Wohngebiet gestellt. Der Grund dafür war der Bauwunsch ihrer Tochter. Das Grundstück liegt im Innerziggam am Ende des Montielweges. Es ist großteils als Freifläche Freihaltegebiet gewidmet. Im Bereich des bestehenden Wohnhauses auf der Bauparzelle .337 besteht eine Bauflächenwidmung. Das Grundstück wird im Norden von Wald begrenzt. Östlich, südlich und westlich wird es von landwirtschaftlichen Flächen umgeben, die aufgrund der roten Gefahrenzone als Freifläche Freihaltegebiet gewidmet sind. Seitens der Wildbach- und Lawinenverbauung liegt ein Gutachten vom 08.01.2013 vor, welches besagt, dass die geplante Widmung zur Gänze in der gelben Gefahrenzone zu liegen kommt. Daher besteht aus Sicht des Wildbach- und lawinentechnischen Sachverständigen kein Einwand gegen die Umwidmung. Es sind bei künftigen Bauvorhaben jedoch Objektschutzmaßnahmen bzw. Auflagen erforderlich. Eine Baulandwidmung zur Errichtung eines Gebäudes im gegenständlichen Bereich ist mit den allgemeinen Raumplanungszielen vereinbar und kann daher aus raum- und landschaftsplanerischer Sicht befürwortet werden. Das östlich angrenzende und bestehende Wohngebäude soll in dem Zuge auch widmungstechnisch saniert und in das Bauland integriert werden. Zusätzlich wird der durch das Gelände verlaufende Wanderweg widmungstechnisch durch Darstellung abgesichert. Aufgrund der bestehenden Gebäude sind Erschließung sowie technische Infrastrukturen (Ver- und Entsorgung) vorhanden. Eine schriftliche Zusage der Wassergenossenschaft Ober/Innerziggam für den Anschluss an das Trinkwasserleitungsnetz muss jedoch noch eingebracht werden. Die Antragsstellerin hatte diese Zusage damals nicht eingebracht und sich nach der damaligen Gemeindevertretungssitzung nach einem anderen Bauplatz umgesehen. Mittlerweile möchte jedoch an dieser Stelle der Bruder der damaligen Antragsstellerin ein Wohnhaus errichten. Der Antrag auf Umwidmung wurde von Matthias Grafenauer am 12.11.2018 eingebracht. Es gibt zwischenzeitlich auch eine Zusage der Wassergenossenschaft Ober-/Innerziggam mit Datum vom 22.11.2018. Aus raumplanungsfachlicher Sicht hat sich in der Zwischenzeit nichts geändert. Seite 3 Beschlussfassung: Betroffene GST. 1119/1 1119/1 1119/2 Widmung alt GST. Widmung neu GST. BW BW1 FF BW1 FF BW1 Fläche 0,40m2 1017,30m2 478,40m2 Widmung alt Widmung neu Gesamtfläche pro Widmung BW BW1 0,40m2 FF BW1 1495,70m2 Ersichtlichmachung des Wanderweges auf den Gp. 1636,1635,1118,1119/1,1129, 1127 und 1115. Die beantragte Änderung des Flächenwidmungsplanes wird einstimmig genehmigt. b) Hotel Mateera, Gargellen Mit Schreiben vom 26.11.2018 hat Herr Mag. Hubert Schwärzler den Antrag auf Umwidmung der GST-Nr. 4548/8 von Freifläche Landwirtschaftsgebiet und Freifläche Freihaltegebiet in Baufläche Wohngebiet gestellt. Er möchte neben dem bestehenden Hotel Mateera ein Appartementhaus errichten. Besitzer des Grundstückes ist die Mateera GmbH, vertreten durch Herrn Mag. Hubert Schwärzler. Das Grundstück liegt im Ortsteil Gargellen und ist direkt über die L192 verkehrstechnisch erschlossen. Das Grundstück ist mehrheitlich als FL und ein kleiner Teil als FF gewidmet. Das Grundstück liegt It. Gefahrenzonenplan der Gemeinde St. Gallenkirch in der gelben Gefahrenzone der Rongg- und Röbitobellawine. Das Grundstück grenzt östlich an die L192 Gargellnerstraße. Das südliche und westliche Grundstück ist als Baufläche Wohngebiet gewidmet und bereits bebaut. Nördlich gibt es keine Bebauung und das Grundstück ist aufgrund der Gefahrenzone als Freifläche Freihaltegebiet gewidmet. Das Baugrundstück ist bzw. kann an das öffentliche Trinkwassernetz und an die öffentliche Abwasserbeseitigungsanlage angeschlossen werden. Aus raumplanungsfachlicher Sicht ist die Umwidmung eine Weiterentwicklung der bestehenden Siedlungsstruktur. Die Umwidmung bei den umliegenden Grundstücken sind teilweise eine Bereinigung an bestehende Grundgrenzen, eine Angleichung an die Gefahrenzone und teilweise eine Richtigstellung an den Baubestand. Eine Anrainerverständigung wurde durchgeführt. Es liegen keine negativen Stellungnahmen vor. Beschlussfassung: Betroffene GST. 4546/1 4546/1 4546/1 4548/10 4548/10 Widmung alt GST. Widmung neu GST. FF FL FF FS FS FF FF FS FS FF Seite 4 Fläche 257,20m2 12,00m2 24,50m2 25,10m2 5,90m2 4548/11 4548/11 4548/7 4548/8 4548/8 4548/8 4548/9 4636/1 4636/1 4636/1 Widmung alt FF FF FF FL FL FS FL BW BW BW BW BW BW FL FL FF FF FL FF FF FF FL FF FF FF FL 10,70m2 74,10m2 15,10m2 2,70m2 102,50m2 358,60m2 28,60m2 525,70m2 513,90m2 8,80m2 Gesamtfläche pro Widmun 148,90m2 1307,50m2 37,20m2 432,70m2 8,80m2 30,40m2 Widmung neu BW FL FS BW FF FF c) Simon Lorenzin, Garfrescha d) Johannes Felder, Garfrescha e) Gasthof Brunella Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig das einmonatige Auflageverfahren für die Tagesordnungspunkte c) - e). Zum Punkt d) enthält sich Johannes Felder wegen Befangenheit seiner Stimme. Die Überarbeitung des Bebauungsplanes auf Garfrescha ist ebenfalls vorgesehen. Der Bürgermeister schlägt vor, dass das Thema Bebauungsplan in der nächsten Sitzung des Bauund Raumplanungsausschusses behandelt werden soll. Dies wird von der Gemeindevertretung einstimmig befürwortet. zu Pkt. 05 Die Firma Wasserplan hat die Ausführung von Kanaldienstleistungen im Rahmen des Projektes Kanalkataster Gebiet West ausgeschrieben. Es liegen folgende Angebote vor: Fa. Fetzel GmbH, 6824 Schlins KWSGmbH, 6840 Götzis Helbok Kanal.Services, 6890 Lustenau € 448.514,50 netto €457.134,00 netto € 466.194,00 netto Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig die Auftragsvergaben für die notwendigen Kanaldienstleistungen an den Bestbieter, die Fa. Fetzel GmbH, zum Preis von € 448.514,50 netto. Der Vorsitzende begrüßt die Vergabe an die Fa. Fetzel, da diese bereits das Gebiet Ost sehr zufriedenstellend abgewickelt haben. Seite 5 zu Pkt. 06 Namhaftmachung von Mitgliedern: a) Regionale Arbeitsgruppe regREK Bgm. Josef Lechthaler, Vize-Bgm. Alexander Kasper, Alois Bitschnau, Mag. Daniel Fritz; b) Ausschuss Genossenschaftsjagd Stock II Bgm. Josef Lechthaler c) Bau- und Raumplanungsausschuss Nach dem Verzicht von Ing. Hansjörg Schwarz wird das bisherige Ersatzmitglied Norbert Marent dafür vorgeschlagen. Franz Dönz würde als zukünftiges Ersatzmitglied in diesem Gremium zur Verfügung stehen. d) GWG Gweil-St. Gallenkirch Bürgermeister Josef Lechthaler wäre It. eigenen Angaben bereit, diese Funktion zu übernehmen. Es gibt seitens der Gemeindevertretung keine Gegenvorschläge. Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig die Besetzung der angeführten Gremien mit den vorgeschlagenen Personen. Alle Gemeindevertreter und Ersatzmitglieder enthalten sich wegen Befangenheit ihrer Stimme, wo es bei den Neubesetzungen um die jeweils eigene Person geht. zu Pkt. 07 Antrag auf eine Genehmigung gern. § 16 Abs. 4 lit. c a) Ganahl Oskar, Schruns Die Ganahl Holding GmbH & Co KG plant die Realisierung einer Ferienwohnanlage in Vergalden. Das Projekt umfasst vier getrennte Baukörper in einer Maßstäblichkeit, die sich in das bestehende Ortsbild homogen einfügen soll. Die Giebelrichtung ist gleich und entsprechend den umliegenden Gebäuden ausgerichtet. Die Anlage würde aus 12 Wohnungen mit einer Wohnnutzfläche zwischen 49 m2 und 76 m2 bestehen, welche als gewerblich genutzte Ferienwohnungen an wechselnde Gäste vermietet werden. Die Vermietung soll von einem eigenen Betreiber bzw. einer Betreibergesellschaft durchgeführt und abgewickelt werden. Das Projekt soll zum einen über Eigenmittel und zum anderen über Banken fremdfinanziert werden. Um eine ausreichende Eigenmittelquote zu erreichen wird nun beantragt, für zwei der insgesamt 12 Wohnungen die Genehmigung zur Nutzung als Ferienwohnung zu erhalten. Innerhalb der Gemeindevertretung entsteht eine rege Diskussion zum Thema 10 %Regelung, welche im § 16 Abs. 4 lit. c RPG enthalten ist. Seite 6 GR Irma Rudigier hat große Bedenken im Hinblick auf dieses und auch auf zukünftige Projekte. GR Mag. Daniel Fritz teilt die Bedenken ebenfalls voll und ganz bei den InvestorenWohnungen (buy to let-Modell). Die 10 %-Möglichkeit käme ja vielleicht auch dem einen oder anderen heimischen Betrieb zu Gute. Hermann Stocker vertritt die Meinung, dass es dadurch lediglich zu einer Gewinnmaximierung für den Antragsteller kommt. Alois Bitschnau spricht den großen Anteil an bereits gewidmeten Flächen an. Hier entsteht ein großer Druck für Projekte. GR Mag. Daniel Fritz meint, die Gemeinde St. Gallenkirch soll bei Montafon Tourismus einfordern, dass verschiedene Talschaftskennzahlen der Gemeindevertretung zur Verfügung gestellt werden, welche die Zahl an derzeitigen Gästebetten und den zukünftigen Bedarf erläutern. Norbert Marent stellt die Frage, ob nach dem Herabsetzen auf 0 %, dann auch einem heimischen Betrieb dies untersagt werden muss. Im Hinblick auf die Gleichbehandlung wäre sicherlich davon auszugehen. Vizebürgermeister Alexander Kasper sieht eine große Verantwortung bei der Gemeindevertretung, wenn es sich um die zukünftige Widmung von touristischen Projekten handelt. Im Zuge des Widmungsverfahrens gelte es Rahmenbedingungen zu schaffen (evt. mittels Vertragsraumplanung), welche bestmögliche Sicherstellungen gewährleisten sollen. Bei bereits gewidmeten Flächen sind die Möglichkeiten deutlich geringer. Generell bestehen in der Gemeinde auch gewisse Befürchtungen, ob und inwieweit in der Zukunft die vorhandene Bausubstanz bei derartigen Projekten auf Schuss gehalten wird. Daniel Fritz nennt das Beispiel Spanien, wo noch verbleibende Mitbesitzer angeblich gesetzlich verpflichtet werden können, das Projekt baulich zu erhalten. Die Gemeindevertretung spricht sich einstimmig gegen die beantragte 10 %-Regelung aus und beauftragt den Bau- und Raumplanungsausschuss sich generell dieser Sache zu widmen und der Gemeindevertretung in der Folge eine Empfehlung abzugeben. zu Pkt. 08 Im Rahmen des Bauprojektes Alpine Lodge-Resort Montafon im Ortsteil Vergalden in Gargellen ist vorgesehen, eine Teilfläche der GST-Nr. 4629 (Öffentliches Gut) zu unterbauen. Weiters bedarf es noch einer Änderung des Flächenwidmungsplanes für eine noch fehlende Restfläche. Diesbezüglich bedarf es einer Genehmigung durch die Gemeindevertretung. Für die Erteilung einer Abstandsnachsicht ist dann noch der Gemeindevorstand zuständig. Eine ganz wesentliche Forderung der Gemeinde muss auf jeden Fall die Realisierung der projektierten Skiüberfahrt sein, so die einhellige Meinung der Gemeindevertretung. GR Mag. Daniel Fritz würde sich wünschen, dass diese drei offenen Punkte erst dann genehmigt werden, wenn das Thema Skiüberfahrt geklärt ist. Seite 7 Alois Bitschnau weist darauf hin, dass offene Fragen wie die zukünftige Schneeablagerung etc. auch geklärt sein muss. Dieser Tagesordnungspunkt wird somit einstimmig vertagt. zu Pkt. 09 Stellungnahme zur geplanten Änderung von Landesgesetzen: a) b) c) Änderung des Gemeindegesetzes Änderung des Gesetzes über Betreiberpflichten zum Schutz der Umwelt Verfassungsgesetz über eine Änderung der Landesverfassung Die Gemeindevertretung verlangt einstimmig keine Abhaltung einer Volksabstimmung für die vorliegenden Änderungen von Landesgesetzen. zu Pkt. 10 Berichte des Bürgermeisters Am Freitag, den 21. Dezember fanden die Sitzungen der Schulerhalterverbände für das Poly Montafon und das HPSZ in Vandans statt. Zudem wurde die Sitzung für den Standesamtsund Staatsbürgerschaftsverband abgehalten. Am 07. Jänner fand die nächste Sitzung der Arbeitsgruppe Schlachthaus statt. Ein erster Entwurf des Architekten Burglechner wurde eingehend diskutiert. Nach einer Kostenschätzung soll der Entwurf mit den Genehmigungsbehörden besprochen werden. Von Sonntag, 13. Jänner bis Dienstag, 15. Jänner waren die L192, Gargellner Straße sowie die L188, Montafoner Straße für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Dank an die Lawinenkommissionen für die sehr verantwortungsvolle Arbeit! Der Vorsitzende berichtet kurz über den notwendigen Einsatz der Feuerwehr und der Bergrettung im Chalet Resort in Galgenul. Am 18. Jänner fand die offizielle Eröffnung der Jöchle Bahn im Schigebiet Nova der Silvretta Montafon statt. Am selben Abend hielt die Ortsfeuerwehr Gortipohl ihre Jahreshauptversammlung im Hotel Silvretta ab. Kommandant Simon Kasper wurde einstimmig wiedergewählt. KommandantStellvertreter Bernd Netzer gibt an Thorsten Schöllhorn ab. Die Feuerwehr konnte auf ein erfolgreiches Jahr, auch dank der aktiven Jugendfeuerwehr, zurückblicken. Am 22. Jänner fand die 42. Standessitzung statt. Es wurde vor allem die Vergabe der externen Begleitung für das regionale, räumliche Entwicklungskonzept (regREK) an die Firmen Rosinak & Partner sowie stadtland beschlossen. Seite 8 Am 23. Jänner fand abends die erste Grundverkehrs-Ortskommissionssitzung im Jahr 2019 statt. Am 25. Jänner fand die Frauen-Berg-Gaudi im Schigebiet Gargellen statt. Die Veranstaltung war trotz Kälte ein großer Erfolg. Heute Dienstag, fand ein weiteres Treffen mit der Familie Vergud bezüglich dem Innergantweg statt. RA Dr. Müller vertritt die Familie nunmehr. Es zeichnet sich ein Lösungsweg ab. Zum Thema Zweitwohnsitzabgabe sind nun die weiteren Gemeinden aus dem Montafon nachgezogen und haben die Maisäßbesitzer informiert. In St. Gallenkirch werden in Kürze alle umfangreich mit einem Schreiben informiert. Die Zweitwohnsitzabgabe ist erst mit gültigen Novelle im Laufe des Frühling für Maisäßbesitzer hinfällig. Es bedarf auch noch der Änderung der Verordnung. Der Verjährungszeitraum von fünf Jahren rückwirkend muss nun nach rechtlichen Abklärungen immer beglichen werden. Ein Dank gilt den Mitarbeitern im Bauhof und den Firmen, welche den schwierigen Winterdienst diesen Monat wirklich sehr gut bewältigt haben. zu Pkt. 11 - Allfälliges Nadine Saler bittet den Bürgermeister um ein kurzes Protokoll über die letzte Schlachthausbesprechung. GR Mag. Daniel Fritz bittet darum, dass die Briefträger von den Mitarbeiterinnen der Poststelle bevorzugt behandelt werden. In diesem Zusammenhang teilt der Bürgermeister mit, dass derzeit die Umsatzzahlen zum Thema Poststelle recht erfreulich aussehen. Alois Bitschnau erkundigt sich bezüglich einem sozialen Wohnbauprojekt in Gargellen. Der Vorsitzende teilt daraufhin mit, dass die Wohnbau-Selbsthilfe auf dem Grundstück der Familie Rhomberg ein Vorkaufsrecht erhalten soll. Gleichzeitig wäre die Unterbringung eines neuen Lebensmittelmarktes vorgesehen. Die Fa. MPreis habe diesbezüglich ihr Interesse angekündigt. Nadine Saler spricht noch einmal die bereits angeregte Verlegung des Fußgängerüberganges an der Galgenuler-Straße im Bereich des Ortszentrums an. Ebenfalls sollte die Stopp-Tafel im Nahbereich des Rumpelstilzchen ersichtlicher gemacht werden. Johannes Felder hat die Abrechnung des gemeinsamen Pistenpräparierungsgerätes vom Bürgermeister angefordert. Dieses Gerät werde in Gaschurn auch für zahlreiche sonstige Zwecke verwendet. Dem Bürgermeister waren diese Umstände bisher nicht bekannt. Er werde diesen Sachverhalt auf jeden Fall mit Bürgermeister Martin Netzer besprechen. Auch GR Martin Kleboth schließt sich den Äußerungen von Johannes Felder an kritisiert diese Vorgehensweise. Seite 9 Anton Feichtner stellt die Frage an den Bürgermeister, ob im Frühjahr die Gehsteigsituation im Dorfzentrum angegangen wird. Hier dränge die Zeit, um dann zeitgerecht beginnen zu können. Weiters wird von ihm die Gehsteigsperre im Bereich des Hotels Adler angesprochen. Zum Gehsteigthema soll demnächst der Bau- und Raumplanungsausschuss damit befasst werden, so der Vorsitzende. Die Absperrung des Gehsteiges sei durch die Gefahr von Dachlawinen durch das Hotel Adler erfolgt. Peter Lentsch kritisiert die untragbare Parksituation im Bereich des Base Montafon. Die Zufahrtsstraße zu den Anrainern Fitsch und Salzgeber sei dadurch stark beeinträchtigt. Hier müsse eine deutliche Verbesserung angestrebt werden. Johannes Felder spricht Sicherheitsprobleme bei der derzeitigen Baustelle beim MPreisMarkt am Gant an. Die Abwicklung des Verkehrs sei sehr unübersichtlich und stelle vor allem für Kinder ein hohes Gefährdungspotential dar. GR Martin Kleboth urgiert die von Montafon Tourismus versprochene Maßnahme im Hinblick auf die Gästeinformation in Gortipohl. Weiters gestaltete sich der Winterdienst an der Alten Landstraße während der starken Niederschläge im Jänner etwas schwierig, wenngleich ansonsten dieser in unserer Gemeinde sehr gut funktioniert habe. Werner Maier erkundigt sich noch zum Thema Schlachthausstandort. Diesbezüglich sollte der geeignete Standort gut überlegt sein, um allfällige Erweiterungsmaßnahmen im Bereich des Gemeindebauhofes nicht zu behindern. Ende der Sitzung: 22:17 Uhr Der Schriftführer Der Vorsitzende Seite 10
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20190123_GaPa_Blitz Gaschurn 23.01.2019 Amtliche Mitteilung Zugestellt durch Post.at Ausgabe Jänner 2019 GaPa - Blitz E RÖFFNUNG D ORFLADEN P ARTENEN Liebe Bürgerinnen und Bürger! Wir möchten euch recht herzlich zur feierlichen Eröffnung des neuen Nahversorgers in Partenen am Bürgermeister Martin Netzer, MSc Dienstag, 29. Jänner 2019, um 18.00 Uhr, im Dorfladen Partenen einladen. Unser Pfarrer Lukas Bonner wird den Dorfladen in Partenen einweihen. Musikalisch wird uns die Bürgermusik Gaschurn-Partenen begleiten. Tamas Boleradszki und seine Frau Szilvia Farkas betreiben den Dorfladen und werden von ihrer Mitarbeiterin Ingrid Scherr tatkräftig unterstützt. Wir möchten uns schon jetzt für ihr Engagement bedanken. Die Gemeinde Gaschurn, das Land Vorarlberg und die Vorarlberger Illwerke unterstützen dankeswerterweise dieses Projekt. Wir freuen uns auf eure zahlreichen Besuche. D ANKE ... an alle im Montafon - von den Lawinenkommissionen, den Mitarbeitern unserer Bauhöfe und Gemeindeämtern, unseren Feuerwehren, den MBS-Bus-Mitarbeitern, unseren Schneeräumunternehmen, den Loipen- und Winterwanderwegbetreuern, als auch den Mitarbeitern unseres Montafon Tourismus. Gemeinde Gaschurn Dorfstraße 2 6793 Gaschurn Tel.: 05558-8202-0 Fax: 05558-8202-19 gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at Auch unseren Ärzten für die gute Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz. Die oben Angeführten und viele darüber hinaus haben sich für die Sicherheit unserer Talbewohner, Gäste, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eingesetzt. Danke, dass die Anordnungen akzeptiert und weitestgehend eingehalten wurden. Es ist bei uns nichts Nennenswertes passiert. Das ist das Wichtigste! Bgm. Martin Netzer, MSc F ASCHINGSUMZÜGE 2019 GASCHURN PARTENEN Am Sonntag, 24. Februar 2019 Am Sonntag, 03. März 2019 findet um 14:00 Uhr der große Narrenumzug mit an- beginnt um 13:30 Uhr beim Treffpunkt Hubertusklause schließendem närrischen Treiben auf dem Kirchplatz der Narrenumzug durchs Dorf in Richtung Vallülasaal. und in der Tanzlaube statt. Aufstellung um 13:30 Uhr Anschließend treffen sich Klein und Groß zum bunten bei der südlichen Ortseinfahrt Gaschurn. Treiben im Vallülasaal. Der Eintritt ist frei. E RINNERUNG AN DEN H EIZKOSTENZUSCHUSS Wie in den vergangenen Jahren wird auch für die laufende Heizperiode ein Heizkostenzuschuss für Personen bzw. Haushalte mit geringem Einkommen gewährt. tigen wir die Einkommensnachweise sämtlicher im Haushalt gemeldeten Personen. Der Antrag kann noch bis 15. Februar 2019 im Gemeindeamt gestellt werden. Für die Gewährung benö- Tel: 05558/8202-10, Bei Fragen steht Ihnen Frau Sandra Tschanhenz gerne zur Verfügung: E-Mail: sandra.tschanhenz@gaschurn.at S TELLENAUSSCHREIBUNG Die Montafon Tourismus GmbH sucht zur Verstärkung Ihres Teams in Schruns eine/n  Mitarbeiter/In im Bereich Marketing: Grafik in Vollzeit  Aufgaben: Wir bieten einen interessanten und vielseitigen Arbeitsplatz in einem modernen Montafoner Tourismusunternehmen und ein attraktives Gehalt über KV, das deiner Qualifikation und Erfahrung entspricht.  generelle Arbeiten im Bereich Grafik (Print und Digital)  Verantwortung CD ink. Weiterentwicklung (in gute Kenntnisse in der Adobe Creative Cloud, Office Programme und der Druckvorstufe im Team als auch selbstständiges Arbeiten Kooperation mit Agentur)  Bildbearbeitung und - retusche Deine Bewerbung richtest du bitte schriftlich an:  weitere Kenntnisse der Mediengestaltung (z.B. Montafon Tourismus GmbH Videoschnitt) von Vorteil z. Hd. Frau Ursula Brugger Montafonerstr. 21 Wir erwarten:  6780 Schruns Freude am Thema Marketing mit Fokus auf Gra- T. +43 50 6686 111 fikdesign und Kommunikation ursula.brugger@montafon.at www.montafon.at
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20190101_Gemeindeinfo Silbertal 01.01.2019 Gemeindeinfo Silbertal Jänner 2019 zugestellt durch Post.at Parteienverkehr Gemeindeamt Silbertal: Montag bis Freitag von 8.00 bis 12.00 Uhr, Freitagnachmittag von 14.00 bis 18.00 Uhr 31. Dezember 2018 ab 15:00 Uhr Eisstockplatz Silbertal Feiern Sie mit der Trachtengruppe Silbertal in das „ Neue Jahr “ Bei Punsch und Gaudi ( Preis-Lättli-Schießen) in netter Gesellschaft das alte Jahr ausklingen lassen. Auf Euer Kommen freut sich die Trachtengruppe Silbertal Die Mitarbeiter des Gemeindeamts, möchten sich hiermit recht herzlich bei den an der Aktion „Adventfenster“ teilnehmenden Familien bedanken. Bedanken möchten wir uns bei den Besuchern, die dazu beigetragen haben, dem Ganzen einen besinnlichen Rahmen zu geben! Öffnungszeiten 2. Jänner 2019 bis 19. April 2019 Dienstag bis Freitag von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr Dorfcafe 8. Jänner 2019 ab 14:00 Uhr Thema: Wie war Weihnachten früher Bei den Silbertaler Dorfgesprächen wird vom Leben im Montafon anno dazumal erzählt. Bitte bringen Sie auch alte Fotos, historische Schriften oder andere Lebenserinnerungen mit. Eintritt frei Jassabend 24. Jänner 2019 ab 20:00 Uhr Eintritt frei Über euer Kommen freut sich das Museumsteam Die Feuerwehr Silbertal lädt alle Silbertaler zum Feuerwehrball ins Vereinshaus ein. Mittwoch 2.Jänner 2019 : Schöffel / Hofstatt bis Silbertalerstr.4 / Brunnenfeld, Donnerstag 3.Jänner Mattastr./ Bargehrastr. / Silbertalerstr. bis Sparmarkt, Freitag 4.01 : Vom Sparmarkt- Schulweg- Innertalstr.Dorfst. bis Sparmarkt, Samstag 05.01 : Kristberg / ab Dorfstr.4- Gantlätsch /Höfle, Sonntag 06.01 : Kellerweg- Kuahhofweg- Innerbergstr. / Buchenstr. ab Hnr.5, Am Samstag, 5.01.2019 besuchen wir auch die Hotels zwischen 19.00 und 20.00 Uhr. Es wäre schön wenn Ihr eure Gäste informieren würdet. Wir sind sehr bemüht alle Haushalte zu besuchen und bitten jedoch um euer Verständnis wenn wir es nicht schaffen. Termin: Samstag 12. Jänner 2019 ab 20:00 Uhr Für Unterhaltung ist bestens gesorgt. Über Ihr Kommen freut sich die Feuerwehr Silbertal. Der Eintritt ist frei! Für Speisen und Getränke ist bestens gesorgt. Donnerstag, 31. Jänner 2019 In Zusammenarbeit mit der FH Vorarlberg. Verbindliche Anmeldungen ab sofort unter thomas.zudrell@silbertal.at möglich. Weitere Informationen über Ort, und Zeit werden noch bekannt gegeben. Unser beleuchteter Natureisplatz neben dem Feuerwehrhaus ist wieder geöffnet. Gerne können Sie den Platz mieten. Platzmiete € 20,-- jede weitere Person € 3.-(inkl. Eisstöcke) Information und Anmeldung bei der Bürgerservicestelle Silbertal.  (0) 5556 74104 Am Freitag, 18. Jänner 2019 findet um 20.00 Uhr im Hotel Hirschen die Jahreshauptversammlung statt. Öffnungszeiten Gemeinde Montag bis Freitag 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr Nachmittags nach Terminvereinbarung Freitag-Nachmittag geschlossen! Öffnungszeiten Bürgerservicestelle ab 2.Jänner 2019 Montag bis Freitag von 07.30 Uhr bis 13.00 Uhr Donnerstag 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr Freitag-Nachmittag geschlossen! „Pisten und Loipenpräparierung live miterleben“ auf dem Kristberg kann täglich, bei entsprechender Schneelage, bis Sonntag, den 21. April 2019 gebucht werden. Preis: 20,00 € (18,00 € mit Gästekarte) Anmeldung unter gf@kristbergbahn.at Bis 18:00 Uhr am Vortag oder telefonisch unter  (0) 5556 74119 Schneeschuhwanderung Treffpunkt Kristbergbahn 11.20 Uhr, www. montafon.at/ Veranstaltungen  (0) 5556 74119 Familienschneeschuhtour , auf den Spuren des Bergknappen Silbi zur Ganzaleita, Treffpunkt Talstation Kristbergbahn 09.15 Uhr, Anmeldung am Vortag  (0) 5556 74119 Mondscheinsagenwanderung am Kristberg 21.0.,04.02.,19.02.,06.03.,21.3.,5.04.,19.04., Treffpunkt Talstation Kristbergbahn Anmeldung bis 18:00 Uhr am Vortag  (0) 5556 74119 Führungen in der St. Agatha Kapelle Am Sonntag 20. Jänner 2019 findet die Vereinsmeisterschaft auf dem Kristberg statt. So wie in den vergangenen Heizperioden besteht auch in der Heizperiode 2018/2019 für Personen bzw. Haushalte die Möglichkeit den Heizkostenzuschuss bis einschließlich Freitag, den 15. Februar 2019, beim Gemeindeamt zu beantragen. Informationsnachmittag Mittwoch, 16. Jänner 2019 von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr Wo: Sternensaal Schruns mit Adolf Zudrell vom Kristberg täglich auf Anfrage, und jeden Donnerstag ohne Voranmeldung um 11.00 Uhr, 43 (0) 5556 72290 Führungen in der Schnapsbrennerei Zudrell auf Anfrage,  (0) 5556 74117 Gästeehrungen Finden jeden Donnerstag um 16.30 Uhr gegen Voranmeldung im Museum statt. Die Anmeldung durch den Vermieter ist unbedingt erforderlich.  (0 ) 5556/74104 Kristberger Bergfrühstück täglich bis 22. April 2019 8:00 Uhr bis 10.00 Uhr Anmeldung bis 18:00 Uhr am Vortag  (0) 5556/72290
  1. gemeindeinfo
20181220_GVE035 Gaschurn 20.12.2018 6793 Gaschurn / Dorfstraße 2 / Hochmontafon – Österreich Tel. +43(0)5558/8202, Fax +43(0)5558/8202-19 email: gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at Datum: 03. Jänner 2019 AZ: 004-1/35/2018 BearbeiterIn: Sandra Tschanhenz sandra.tschanhenz@gaschurn.at Niederschrift über die 35. Gemeindevertretungssitzung am 20. Dezember 2018 um 19:30 Uhr im Gemeindeamt Gaschurn. Anwesend: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Bgm. Martin Netzer, MSc, Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen, Gerhard Saler, Kurt Klehenz, Markus Durig, Artur Pfeifer, Walter Grass, Thomas Stark, Mag. Ines Waltl; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: Christoph Wittwer, Ludwig Wachter, Adolf Felder; Entschuldigt: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: GR Klaus Schröcker, Thomas Riegler, Mag. Freddy Wittwer, Markus Felbermayer, Kurt Rudigier, Otto Rudigier; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: GR Markus Netzer; Schriftführerin: Sandra Tschanhenz Tagesordnung 1) Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit 2) Berichte 3) Vermessung Straße „Unter Trantrauas“ – Bereich Feuerwehrhaus 4) Zielvereinbarung zwischen dem Stand Montafon und dem Land Vorarlberg über die Förderung von Regios - Regionales Räumliches Entwicklungskonzept 5) Gästetaxeverordnung 6) Tourismusbeiträgeverordnung 7) Kanalordnung 8) Wasserleitungsordnung 9) Friedhofsgebührenverordnung 10) Hundeabgabe-Verordnung 11) Zweitwohnsitzabgabeverordnung Niederschrift_35_GV_Sitzung.doc 1/10 12) Abfallgebührenverordnung 13) Voranschlag 2019 14) Bau- und Investitionsplan Kanalisation 15) Genehmigung der letzten Niederschrift(en) 16) Allfälliges 17) Beschneite Talabfahrt Gaschurn (nicht öffentlich) Erledigung der Tagesordnung: zu 1.: Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit Der Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindemandatarinnen und Gemeindemandatare sowie die Zuhörer. Der Vorsitzende stellt fest, dass die Ladung ordnungsgemäß ergangen und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. zu 2.: Berichte Der Vorsitzende berichtet Folgendes: • Nachtragsvoranschlag Der beschlossene Nachtragsvoranschlag der Gemeinde Gaschurn wurde vom Amt der Vorarlberger Landesregierung genehmigt. Das Kreditgeschäft sei bereits abgeschlossen und auch der erste Teilbetrag der ELENA-Förderung in Höhe von ca. EUR 258.000,00 bereits eingelangt. • Lawinenkommission Mit 05.11.2018 haben Günter Hechenberger und Josef Schönherr ihre Tätigkeit bei der Lawinenkommission der Gemeinde Gaschurn zurückgelegt. Für ihre jahrelange Arbeit bedanke er sich recht herzlich. In all den Jahren sei nie jemand zu Schaden gekommen, was nicht selbstverständlich sei. Es sei nun gelungen, innerhalb kürzester Zeit eine neue Lawinenkommission zu konstituieren. Die konstituierende Sitzung fand am 08.12.2018 statt. Die neue Lawinenkommission stelle sich wie folgt zusammen: - Werner Ganahl, Vorsitzender - Rainer Märk, Stellvertretender Vorsitzender - Christopher Dich, Schriftführer - Günther Tschofen, weiteres Mitglied Auch den neuen Mitgliedern gelte ein großer Dank für die schnelle Zusage, die kurzfristige Absolvierung der Kurse sowie die umgehende Konstituierung. Die Skisafari werde weiterhin bei geringeren Gefahrenstufen als 3 (erheblich) begutachtet. Nicht beurteilt werde der Zugang in Richtung Wiesbadnerhütte. Dieses Gebiet werde – wie bisher – als freies Schigelände deklariert. Somit sei jeder selbst verantwortlich. Niederschrift_35_GV_Sitzung.doc Seite 2/10 • Eröffnung neue „Alte Talstation“ Am 09.12.2018 wurde die Alte Talstation offiziell eröffnet. Ein großer Dank gelte der Silvretta Montafon für die getätigten Investitionen in Gaschurn. Der Eröffnungstermin wurde von vielen Besuchern wahrgenommen. Pfarrer Joe Egle habe die Segnung vorgenommen. Dieses Objekt stelle ein neues Qualitätsniveau im Talbereich dar. • Biomasse Heizwerk Gaschurn Am 10.12.2018 fand die Vertragsunterfertigung statt. Es seien der Abtretungsvertrag der einzelnen Kommanditistenanteile, der Vertrag über die Abtretung der KG-Anteile der Gemeinde sowie der Vertrag über den Verkauf der GmbH in die Zielgesellschaft, allesamt vorbehaltlich einem positiven Realisierungsentscheid durch Energie 360°, unterfertigt worden. Diese Verträge seien zuvor in einer Vorstandssitzung am 08.12.2018, wie dies die Gemeindevertretung im Vorhinein beschlossen habe, abschließend behandelt worden. Ein großer Dank gelte dem Gemeindevorstand für die kurzfristige Teilnahme an der Sitzung, welche in den Morgenstunden eines Feiertags stattgefunden habe. Zusätzlich sei vereinbart worden, dass die Energie 360° der Gemeinde bei negativem Realisierungsentscheid Anwaltskosten in der Höhe von bis zu EUR 8.000,00 ersetze. Allen Kommanditisten danke er dafür, dass sie damals eine Einlage getätigt und dadurch das Projekt Biomasse Heizwerk Gaschurn mitermöglicht haben, dass sie über die ganze Zeit auf allfällige Auszahlungen sowie Verzinsungen verzichtet haben und schlussendlich dafür, dass der Abtretungsvertrag, mit welchem diese 100 Prozent ihrer Einlage zurückerhalten, nun unterfertigt werden konnte. • Novelle Raumplanungsgesetz Die Gemeindevertretung sei künftig verpflichtet, spätestens bis zum 31.12.2022 als Grundlage für die Flächenwidmungs- und Bebauungsplanung anstelle eines räumlichen Entwicklungskonzepts durch Verordnung einen räumlichen Entwicklungsplan mit bestimmten Inhalten zu erlassen. Das bisher auf freiwilliger Basis zu erstellende räumliche Entwicklungskonzept werde also nunmehr verpflichtend und „räumlicher Entwicklungsplan“ heißen. Gemeinden, die bereits über ein räumliches Entwicklungskonzept verfügen, sollten dieses so schnell als möglich als Verordnung gemäß § 32 des Gemeindegesetzes kundmachen. Wenn sie dies vor dem Inkrafttreten der gegenständlichen Novelle tun (d.h. vor dem 01.03.2019), geltend die als Verordnung kundgemachten räumlichen Entwicklungskonzepte als räumliche Entwicklungspläne im Sinne der Novelle. Ein bestehendes räumliches Entwicklungskonzept müsse vor seiner Kundmachung als Verordnung weder einem erneuten Auflageverfahren unterzogen noch von der Gemeindevertretung neuerlich beschlossen werden. Auch eine aufsichtsbehördliche Genehmigung sei nicht erforderlich. Die Kundmachung des räumlichen Entwicklungskonzeptes hat durch den Bürgermeister bzw. die Bürgermeisterin nach § 32 Gemeindegesetz zu erfolgen. Die räumlichen Entwicklungspläne müssen – falls erforderlich – bis spätestens 31.12.2022 unter Beachtung der neuen inhaltlichen Vorgaben sowie der neuen Verfahrensvorschriften geändert bzw. angepasst werden. Da im Jahr 2019 sowieso eine Evaluierung des Räumlichen Entwicklungskonzeptes der Gemeinde Gaschurn vorgesehen sei, können die fehlenden Punkte direkt berücksichtigt und eingearbeitet werden. • Plattform babysits.at Die Plattform babysits.at biete eine Online-Babysitter-Vermittlung. Der Link (www.babysits.at) sei auf der Homepage der Gemeinde verfügbar. • Heilbronn Als Vorveranstaltung für den Besuch der Bundesgartenschau im Mai 2019 sei Montafon Tourismus bereits heuer beim Weihnachtsmarkt in Heilbronn vertreten und sei dort auf großen Zuspruch gestoßen. Niederschrift_35_GV_Sitzung.doc Seite 3/10 • Wanderkarte NEU Ab 2019 werde die Wanderkarte in einem neuen Format (80x120cm) produziert, damit auch die Bereiche Kops und Bielerhöhe besser dargestellt werden können. • Dorfladen Partenen Seit 18.12.2018 sei der Dorfladen in Partenen geöffnet. Symbolisch wurde ein Scheck über EUR 40.000,00 für die Adaptierung der Räumlichkeiten als Förderung seitens der Gemeinde übergeben. Die feierliche Eröffnung finde im Jänner 2019 statt, welche frühzeitig angekündigt werde. Ein großer Dank gelte Peter Knöferl mit seinem gesamten Team sowie auch den Gemeindemandataren, die den Beschluss für die Unterstützung dieses Projekts gefasst haben. • Außerbacher Schafallmein Der Regulierungsbescheid sei ergangen. Dieser sei derzeit öffentlich kundgemacht. Noch laufe die Rechtsmittelfrist. Sollte der Bescheid in Rechtskraft erwachsen, könne die Umsetzung des Steinschlagschutzprojektes im Bereich Oberes Vand vorangetrieben werden, da die Schafallmein dann mit einem Mehrheitsbeschluss zustimmen könne. • Beleuchtung Dorfstraße und Fußweg im Bereich Chalethotel Die Beleuchtung im Bereich der Dorfstraße sowie im Bereich des Fußweges vom Chalethotel in Richtung Schule sei installiert. Am Ende der Berichte bedankt sich der Vorsitzende bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die geleistete Arbeit das ganze Jahr über. Ebenfalls bedanke er sich bei Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen, bei den Vorstandsmitgliedern sowie allen Gemeindevertretern. Nur durch eine gute Zusammenarbeit sei es möglich, sich entsprechend für die Gemeinde zu engagieren. In der jetzigen Zusammensetzung sei es ein angenehmes Arbeiten, die Sitzungen verlaufen konstruktiv und die Zusammenarbeit sei äußerst positiv, wofür er sich zusätzlich bedanken möchte. zu 3.: Vermessung Straße „Unter Trantrauas“ – Bereich Feuerwehrhaus Der Vorsitzende erläutert, dass die Straße „Unter Trantrauas“ im Bereich des Feuerwehrhauses neu vermessen wurde und an den Bestand angepasst werden soll. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden das Orthofoto dieses Bereiches zur Kenntnis. Der Gehsteig sowie Teile der Straße befinden sich derzeit außerhalb des öffentlichen Gutes. Durch entsprechende Zu- und Abschreibungen soll der Verlauf nun richtiggestellt werden. Der Vorsitzende erläutert, dass die Gemeinde, wie bei bisherigen Straßenvermessungen, die Kosten der Vermessung in Höhe von ca. EUR 1.500,00 netto sowie die Eintragungsgebühren übernehme. Weiter sei vereinbart, dass bei allfälligen zukünftigen Bauverfahren die jetzt bestehenden Grenzen zur Berechnung der Abstandsflächen herangezogen werden. Adolf Felder gibt zu bedenken, dass solche Vereinbarungen in Vergessenheit geraten und der Gemeinde dadurch Probleme entstehen könnten. Der Vorsitzende erläutert, dass diese Vereinbarung einerseits protokolliert werde und andererseits eine schriftliche Mitteilung an die Grundstückseigentümer ergehe. Der Vorsitzende stellt den Antrag, dem Vermessungsplan der GMT ZT GmbH, Altreuteweg 20a, 6900 Bregenz, GZ 92/2018 vom 09.11.2018, und den damit zusammenhängenden Zuund Abschreibungen, der Widmung der Straße „Unter Trantrauas“ (GST-NR 3375, GB Gaschurn, neuer Verlauf) als Öffentliches Gut sowie der Übernahme der Kosten und der Berechnung der Abstandsflächen für allfällige künftige Bauvorhaben anhand der jetzt bestehenden Grenzen zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. Niederschrift_35_GV_Sitzung.doc Seite 4/10 zu 4.: Zielvereinbarung zwischen dem Stand Montafon und dem Land Vorarlberg über die Förderung von Regios - Regionales Räumliches Entwicklungskonzept Der Vorsitzende erläutert, dass das Land Vorarlberg die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit landesweit stärken möchte, indem es die Regios strukturell und dauerhaft fördere. Grundlage und Voraussetzung für diese neue Regio-Basisförderung sei der Abschluss einer Zielvereinbarung zwischen dem Land Vorarlberg und dem Stand Montafon. Die RegioBasisförderung belaufe sich für den Stand Montafon auf EUR 80.000,00/Jahr und werde auf Basis der vorliegenden Zielvereinbarung über drei Jahre lang gewährt. Dann müsse eine neue Zielvereinbarung abgeschlossen werden. Der Vorsitzende erläutert weiter, dass in der Zielvereinbarung zwischen Land und Stand gemeinsam inhaltliche Ziele und Meilensteine für die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit im Montafon definiert werden. Die Zielvereinbarung werde für jeweils drei Jahre abgeschlossen und könne bzw. soll danach weiterentwickelt und erneut abgeschlossen werden. Die erste Phase laufe von 2018 bis 2020. Kernstück der Zielvereinbarung sei die Verpflichtung zur Entwicklung eines regionalen räumlichen Entwicklungskonzeptes (regREK) für das Montafon. Die Phase 1 laufe bis 2020 und beinhalte folgende Punkte: - Analyse des Istzustandes, fällt auch die Evaluierung unseres REK darunter - Erstellung eines Zielbildes (Definition räuml. Entwicklungsvorstellungen in einem Gesamtblick auf die Talschaft unter Berücksichtigung der regionaltypischen Eigenheiten des Montafons – unter Beteiligung der Öffentlichkeit) - Beschluss des Zielbildes durch den Stand Montafon und alle Gemeindevertretungen Die Phase 2 laufe ab 2021 und beinhalte dann die weiteren Punkte: - Alle weiteren Arbeitsschritte zur Fertigstellung des regionalen räumlichen Entwicklungskonzeptes (zB Strategien, Lösungsansätze, Maßnahmen, funktionale Räume, Verortung in Karten) sind Gegenstand einer neuen Zielvereinbarung für eine weitere Förderperiode im Anschluss an diese Zielvereinbarung. Bei der zeitlichen Abgrenzung der beiden Phasen wurde auf die Kommunalwahlen im Frühjahr 2020 Rücksicht genommen. Der Vorsitzende erläutert weiter, dass, um diesen Prozess zu starten, die vorliegende Zielvereinbarung von den Gemeindevertretungen zu beschließen sei. Nach der gemeinsamen Erarbeitung des Zielbildes (Phase 1) sei dieses ebenfalls von allen Gemeindevertretungen voraussichtlich im Jahr 2020 zu verabschieden. Die Kosten für die externe Begleitung des Entwicklungsprozesses zur Erarbeitung des regREK seien mit EUR 82.000,00 für Phase 1 veranschlagt. Diese Kosten teilen sich auf die Jahre 2019 und 2020 auf. Diese Kosten werden vom Land Vorarlberg völlig unabhängig von der Regio-Basisförderung mit 70 % gefördert, d.h. dass dafür EUR 12.300,00/Jahr vom Stand Montafon veranschlagt und durch die Standesgemeinden zu finanzieren seien. Für die darauffolgende Förderperiode (2021-2023) soll erneut eine Zielvereinbarung abgeschlossen werden, in welcher alle weiteren Meilensteine bis zur Fertigstellung und Beschlussfassung des regREK festgelegt werden. Neben dem Bürgermeister seien 3 Mitglieder der Gemeindevertretung für die regionale Arbeitsgruppe regREK zu nominieren. Der Vorsitzende macht den Vorschlag, Mitglieder des Tourismusausschusses sowie des Bau- und Raumplanungsausschusses zu nominieren. Der Vorsitzende stellt dann folgende Anträge: Die Gemeinde Gaschurn beschließt die Zielvereinbarung vom 12.10.2018 zwischen dem Stand Montafon und dem Land Vorarlberg für den Zeitraum 2018 bis 31.12.2020 im Sinne des § 5 der Richtlinie der Landesregierung über die Förderung von Regios. Damit beschließt Niederschrift_35_GV_Sitzung.doc Seite 5/10 die Gemeinde Gaschurn auch die Teilnahme am regionalen Prozess zur Erarbeitung eines regionalen räumlichen Entwicklungskonzeptes (regREK) für das Montafon. Für diesen Erarbeitungsprozess nominiert die Gemeinde neben dem Bürgermeister folgende drei Mitglieder aus der Gemeindevertretung als Vertreter der Gemeinde Gaschurn in die regionale Arbeitsgruppe regREK, welche beim Stand Montafon eingerichtet wird: 1. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen 2. GR Klaus Schröcker 3. GR Markus Netzer Diesen Anträgen wird einstimmig entsprochen. zu 5.: Gästetaxeverordnung Die Gästetaxeverordnung wird wie vorliegend einstimmig genehmigt. zu 6.: Tourismusbeiträgeverordnung Die Tourismusbeiträgeverordnung wird wie vorliegend einstimmig genehmigt. zu 7.: Kanalordnung Die Kanalordnung wird wie vorliegend einstimmig genehmigt. zu 8.: Wasserleitungsordnung Die Wasserleitungsordnung wird wie vorliegend einstimmig genehmigt. zu 9.: Friedhofsgebührenverordnung Die Friedhofsgebührenverordnung wird wie vorliegend einstimmig genehmigt. zu 10.: Hundeabgabe-Verordnung Die Hundeabgabe-Verordnung wird wie vorliegend mehrheitlich genehmigt (1 Gegenstimme: Adolf Felder). zu 11.: Zweitwohnsitzabgabeverordnung Der Vorsitzende erläutert, dass das Amt der Vorarlberger Landesregierung Höchstbeträge vorgebe, an welcher sich die Gemeinde Gaschurn in der Vergangenheit orientiert habe. Auch im heurigen Jahr sei dies so vorgesehen. Markus Durig erkundigt sich darüber, ob die Maisäßgebäude explizit in die Verordnung aufzunehmen seien. Der Vorsitzende erläutert, dass die Zweitwohnsitzabgabe der Maisäßgebäude zukünftig durch das vom Landtag zu beschließende Zweitwohnsitzabgabegesetz gedeckt sei. Noch vor Weihnachten ergehen diesbezüglich Schreiben an sämtliche Maisäßbesitzer, die ihr Maisäßgebäude derzeit nicht als Zweitwohnsitz deklariert hätten. In diesen Schreiben werde die derzeitige Situation erklärt. Die Maisäßbesitzer werden hiermit aufgefordert, die Nutzung der letzten 5 Jahre offenzulegen. Sollte eine Verwendung als Zweitwohnsitz aufscheinen, wäre dafür eine Zweitwohnsitzabgabe fällig. Niederschrift_35_GV_Sitzung.doc Seite 6/10 Ab 2019 werde das Gesetz dann entsprechend geändert und die Maisäßbesitzer unter gewissen Voraussetzungen (keine Nutzung bzw. Vermietung an Dritte etc.) von der Zweitwohnsitzabgabe befreit. Klarstellen möchte er auch, dass er es als unfair ansehe, dass das Amt der Vorarlberger Landesregierung nur die Montafoner Gemeinden angewiesen habe, diese Angelegenheit zu bearbeiten und nicht vorarlbergweit alle Gemeinden. Das an die Maisäßbesitzer ergehende Schreiben werde den Mandataren zur Kenntnis übermittelt werden. Die Zweitwohnsitzabgabeverordnung wird daraufhin wie vorliegend einstimmig genehmigt. zu 12.: Abfallgebührenverordnung Der Vorsitzende erläutert, dass die Abfallgebührenverordnung im letzten Jahr nicht verändert wurde. Die Abfallgebühren seien auch nicht um den Index erhöht worden. In der jetzigen Abfallgebührenverordnung sei lediglich eine Indexierung vorgesehen. Der Vorsitzende erläutert weiter, dass angedacht werde, folgenden Passus, welcher ebenfalls Maisäßobjekte betreffe, neu aufzunehmen: In § 7 Abs 4 wird am Ende eingefügt: „Die Mindestabnahmepflicht für Restabfallsäcke entfällt ebenso für jene Objekte die nach § 2 der Verordnung über die Erhebung einer Zweitwohnsitzabgabe der Gemeinde Gaschurn von der Zweitwohnsitzabgabe befreit sind.“ Markus Durig erläutert, dass er dies für nicht sinnvoll erachte. Ein und dieselbe Person könne nicht doppelten Müll verursachen, weshalb Maisäßgebäuden keine Müllsäcke bzw. auch keine Grundgebühr vorzuschreiben wäre. Der Vorsitzende erläutert, dass diese Intention auch von seiner Seite so verfolgt wurde, der neue Passus jedoch die einzige Möglichkeit sei, Maisäßbesitzer zumindest teilweise auszunehmen. Der Abfallgebührenverordnung wird daraufhin mehrheitlich zugestimmt (1 Gegenstimme: Markus Durig). zu 13.: Voranschlag 2019 Der Vorsitzende erläutert, dass der Voranschlag allen Gemeindevertretern bereits zugegangen sei und erläutert die Feststellung des Voranschlages sowie die Berechnung der Finanzkraft. Adolf Felder erkundigt sich darüber, ob die Zweitwohnsitzabgabe der Maisäßgebäude bereits berücksichtigt wurde, was der Vorsitzende verneint. Der Vorsitzende erläutert das Mittelfristige Investitionsprogramm wie folgt: - Feuerwehrgebäude Gaschurn - Straßen-, Wege und Brückenbau (Unteres Vand, Kreuzung Lifinar, Straßenbau im Zuge Fernwärme, Straßenbau im Zuge Breitband, Garnerastraße, Unter Trantrauas, Schulstraße Gaschurn, Weiterführung Bergerstraße, Straßengenossenschaft Innerbofa, Radweg) - Wasserversorgung (Vand und Trantrauas, Hochbehälter Berg, Innerbofa, Außerbofa) - Abwasserbeseitigung (Winkel, Innerbofa, Außerbofa, Pfanges, Trantrauas): die Kanalprojekte seien grundsätzlich bis 2021 fertigzustellen, im Jahr 2022 seien lediglich noch Restposten für die Endabrechnung vorgesehen; - Diverse Projekte: Klettergeräte, Geräte Bauhof, Schiabfahrt, Neugestaltung Ortseingänge, Urnenwand Friedhof Gaschurn, etc. Niederschrift_35_GV_Sitzung.doc Seite 7/10 Die angedachten Flächenverkäufe (Bergauer u.a.) seien im Voranschlag noch nicht abschließend abgebildet, da zum Zeitpunkt der Fertigstellung des Voranschlages diese noch nicht feststanden bzw. auch für das Edelweiß-Areal immer wieder Interessenten auftreten. Der Vorsitzende erläutert, dass die Bergerstraße jedenfalls zu sanieren sei. Sollten die Eigentümer einer Verbreiterung nicht zustimmen, werde die Straße in der jetzigen Breite zu sanieren sein. Ähnlich verhalte es sich im Bereich Innerbofa. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erkundigt sich über die Sanierung der Wasserversorgung Partenen bei Realisierung des Fernwärmeprojektes. Der Vorsitzende erläutert, dass im Voranschlag vorgesehen sei, die Wasserversorgung in Partenen mit dem Fernwärmeprojekt zu erneuern. Der Vorsitzende erläutert den Voranschlags- und Rechnungsquerschnitt der laufenden Gebarung. Der Schuldenstand betrage bei Umsetzung sämtlicher vorgesehenen Investitionen voraussichtlich EUR 12,09 Mio. Er weist jedoch darauf hin, dass diesbezüglich auch die im Gemeindeeigentum stehenden Anlagen wie Hochbehälter, Abwasserbeseitigungs- und Wasserversorgungsanlagen etc. zu berücksichtigen seien. Es würden damit also Anlagenwerte geschaffen. Christoph Wittwer erkundigt sich darüber, weshalb sich der Finanzierungsbeitrag an Montafon Tourismus im Vergleich zum letzten Jahr um ca. EUR 50.000,00 erhöhe. Der Vorsitzende erläutert, dass der Finanzierungsbeitrag gemäß festgelegtem Schlüssel berechnet werde. Mehrere Indikatoren, wie beispielsweise die Nächtigungszahlen seien dafür ausschlaggebend. Die Marktgemeinde Schruns habe einen maximalen Beitrag an Montafon Tourismus beschlussmäßig fixiert. Aufbauend auf diesen Betrag und das Berechnungsmodell wurde das neue Budget festgelegt. Somit gäbe es auch ein höheres Gesamtbudget der Montafon Tourismus GmbH. Adolf Felder erkundigt sich über die fälligen Ausstände der Gemeinde bzw. die Entwicklung derselben im Vergleich zum Vorjahr. Der Vorsitzende erläutert, dass Gemeindekassier Mag. Edgar Palm eine solche Aufstellung vorbereiten könne, welche er dann in der Jännersitzung erläutere. Adolf Felder erkundigt sich über die von den Vereinen vorgesehenen Investitionen. Der Vorsitzende erläutert, dass die Feuerwehr Gaschurn eine große Investition aufgrund der Erweiterung des Feuerwehrhauses plane. Diese sei im Voranschlag abgebildet. Über die Vereinsförderungen entscheide – wie alle Jahre zuvor – der Gemeindevorstand. Im Voranschlag sei ein Rahmen vorgesehen, die Verteilung werde dann vom Vorstand festgelegt. Adolf Felder erläutert daraufhin, dass er dem Voranschlag nur in Teilbereichen und nicht gesamthaft zustimmen könne, weshalb er gegen die Genehmigung stimmen werde. Ludwig Wachter erkundigt sich über die Kostenverumlagung des ÖPNV, welche der Vorsitzende daraufhin erläutert. Nachdem keine weiteren Fragen bestehen, stellt der Vorsitzende den Antrag den vorliegenden Voranschlag für das Jahr 2019 zu genehmigen und wie folgt festzustellen: Niederschrift_35_GV_Sitzung.doc Seite 8/10 Diesem Antrag wird mehrheitlich entsprochen (1 Gegenstimme: Adolf Felder). zu 14.: Bau- und Investitionsplan Kanalisation Der Vorsitzende erläutert den Bau- und Investitionsplan betreffend den Ausbau der Abwasserbeseitigungsanlagen. Artur Pfeifer verlässt um 20:58 Uhr die Sitzung. Der Vorsitzende stellt den Antrag, dem Bau- und Investitionsplan Kanalisation wie vorliegend zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 15.: Genehmigung der letzten Niederschrift(en) Die Niederschrift über den öffentlichen Teil der 34. Gemeindevertretungssitzung wird einstimmig genehmigt. Die Niederschrift über den nicht öffentlichen Teil der 34. Gemeindevertretungssitzung wird einstimmig genehmigt. zu 16.: Allfälliges • Ludwig Wachter teilt mit, dass im Bereich der Querung der Schiabfahrt mit der Bergerstraße das Schild, welches auf diese Querung hinweise, nicht lesbar aufgestellt sei und bittet dies zu kontrollieren. • Thomas Stark erkundigt sich über die Nachbesetzung des Bauhof- bzw. Bauamtsleiters. Der Vorsitzende erläutert, dass noch keine Entscheidung getroffen sei. Er habe Niederschrift_35_GV_Sitzung.doc Seite 9/10 auch bereits Gespräche mit der Bauverwaltung Montafon geführt, um einem allfälligen Stillstand in der Bearbeitung der Bauverfahren vorzubeugen. Artur Pfeifer nimmt ab 21:04 Uhr wieder an der Sitzung teil. Der Vorsitzende bittet die Mandatare um Mitteilung, falls ihnen jemand für diese Stelle bekannt wäre. • Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen bedankt sich beim Vorsitzenden für seine Tätigkeit und sein großes Engagement. Sie bedankt sich auch dafür, dass er trotz einiger Kritik und schwierigen Situationen immer das Positive sehe und immer im Sinne der Gemeinde weiteragiere. Der Vorsitzende bedankt sich abschließend nochmals bei Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen für Ihre Tätigkeit während des gesamten Jahres. Er bedankt sich auch bei allen Gemeindemandatarinnen und Gemeindemandataren für ihre Mitarbeit während des Jahres, übergibt ihnen den Band 3 der Montafoner Geschichte: GESELLSCHAFT - ÖKONOMIE MENTALITÄT. VOM 16. BIS INS 19. JAHRHUNDERT und wünscht allen frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2019. Ende: 21:05 Uhr Die Schriftführerin: Der Vorsitzende: Sandra Tschanhenz Bgm. Martin Netzer, MSc Niederschrift_35_GV_Sitzung.doc Seite 10/10
  1. gaschurnvertretung
20181220_GVE032 St.Gallenkirch 20.12.2018 Tel.:+43 (0)5557/6205 Fax: +43 (0)5557/2170 Email: gemeindeamt@st.gallenkirch.at Gemeinde St. Gallenkirch Bezirk Bludenz 6791 St. Gallenkirch St. Gallenkirch, 21.12.2018 Niederschrift über die am Donnerstag, den 20.12.2018, um 20:00 Uhr stattgefundene 32. öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung von St. Gallenkirch. Anwesend: Von der Liste Parteifreie Bürger und SPÖ Bgm. Josef Lechthaler, Vize-Bgm. Alexander Kasper (gleichzeitig Schriftführer), GR Irma Rudigier, GR Martin Kleboth, Alois Bitschnau, Edwin Kasper, Norbert Marent, Mag.a Sonja Wachter, Peter Lentsch, Lorenz Erhard, Franz Dönz, Christian Kraft; Entschuldigt: Johannes Sturm, Ing. Hansjörg Schwarz, Johannes Felder; Von der Liste Volkspartei und Unabhängige GR Mag. Daniel Fritz, Hubert Biermeier, Herwig Schallner, Anton Feichtner, Marietta Fiel, Nadine Saler, Florian Juen, Werner Maier; Entschuldigt: GR Paul Einsiedler, Gabi Juen; Mag. Edgar Palm und Gemeindekassierin Barbara Wachter Tagesordnung: 01. 02. 03. 04. 05. 06. 07. 08. 09. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit Genehmigung der letzten Niederschrift vom 29.11.2018 Beratung und Beschlussfassung über die Gebühren und Tarife für das Jahr 2019 Beratung und Beschlussfassung des Voranschlages 2019 samt Beschäftigungsrahmenplan und Feststellung der Finanzkraft Beschlussfassung von Verordnungen Zielvereinbarung zwischen Land Vorarlberg und dem Stand Montafon zur neuen Regio-Basisförderung Berichte des Bürgermeisters Beschlussfassung über ein neuerliches Auflageverfahren bezüglich dem REK Garfrescha (nachträglich auf der TO) Allfälliges zu Pkt. 01 Bgm. Josef Lechthaler eröffnet um 20:00 Uhr die heutige Sitzung, begrüßt alle Anwesenden und stellt die Beschlussfähigkeit fest. Seite 1 Gem. § 41 Abs. 3 GG wird vom Vorsitzenden beantragt, den folgenden Tagesordnungspunkt nachträglich auf die Tagesordnung zu nehmen: 08. Beschlussfassung über ein neuerliches Auflageverfahren bezüglich dem REK Garfrescha zu Pkt. 02 Nach Umfrage des Vorsitzenden werden keine Einwendungen erhoben, wodurch die Niederschrift der letzten Gemeindevertretungssitzung vom 29.11.2018 genehmigt ist. zu Pkt. 03 Einleitend erläutert der Vorsitzende die gemeinsam mit dem Unterausschuss für Finanzen, Gebühren und Tarife und dem Gemeindevorstand ausgearbeitete Empfehlung für die Gebühren und Tarife im Haushaltsjahr 2019. Diese sind im vorliegenden Haushaltsvoranschlag für 2019 auf den Seiten 3-6 ausgewiesen. Die Gebühren und Tarife für 2019 werden von der Gemeindevertretung einstimmig genehmigt. zu Pkt. 04 Beratung und Beschlussfassung des Voranschlages 2019 samt Beschäftigungsrahmenplanes und Feststellung der Finanzkraft Der anwesende Mag. Edgar Palm berichtet, dass es sich beim Voranschlag 2019 um den letzten in dieser Form handelt. Ab 2020 kommt es zur Einführung der doppelten Buchhaltung. Zukünftig werden diese Voranschläge deutlich umfangreicher ausfallen. Es kommt auch zu Änderungen im Gemeindegesetz per 01.01.2019. Der Voranschlag muss zukünftig öffentlich kundgemacht werden. Dafür gebe es alternativ zur Veröffentlichung auf der Gemeindehomepage eine eigens eingerichtete Plattform (www.offenerhaushalt.at). In der Folge erläutert Mag. Edgar Palm den vorliegenden Haushaltsquerschnitt: Im Jahr 2019 ist ein Überschuss von ca. € 900.000,00 in der laufenden Gebahrung geplant. Bei Rechnungsabschluss 2017 betrug dieser noch € 1,1 Mio. Die Einkünfte aus dem Bereich der gemeindeeigenen Steuern (Kommunalsteuer, Gästetaxe, Tourismusbeitrag, Zweitwohnsitzabgabe,...) werden sich auf ca. € 2,9 Mio belaufen wie die letzten Jahren. Die Ertragsanteile aus dem Finanzausgleich vom Bund liegen mit ca. 2,7 Mio. Euro etwas höher wie im Vorjahr. Gebühren für Gemeindeeinrichtungen sind mit ca. 1,4 Mio EUR berücksichtigt. Bei den laufenden Transferzahlungen konnte die Gemeinde St. Gallenkirch seit dem letzten Jahr etwas aus dem neuen Finanzausgleich profitieren. Seite 2 Gesamt sind somit rund 8,5 Mio. EUR Einnahmenseitig veranschlagt. Auf der Ausgabenseite sticht jedes Jahr der Posten „Verwaltungs- und Betriebsaufwand" hervor. Hier sind z.B. sämtliche Instandhaltungen, Kostenersätze an den Abwasserverband und diverse Schulerhalterverbände enthalten. Im Jahr 2019 sind bei den Vermögensausgaben rund € 1,3 Mio. für geplante Investitionen bzw. notwendige Sanierungen vorgesehen. Beim Rechnungsabschluss 2017 waren dies lediglich 150.000 EUR. Ein ausgeglichener Voranschlag kann nur dadurch erzielt werden, dass diese € 1,3 Mio. in Form eines Darlehens aufgenommen werden. Wenn nun alle geplanten Investitionen durchgeführt werden und die Tilgungen der bestehenden Darlehen in Höhe von 660.000 EUR abgezogen werden, entsteht eine NettoNeuverschuldung in Höhe von etwa 650.000 EUR im Haushaltsjahr 2019. Der Bürgermeister hat den Mitgliedern der Gemeindevertretung eine Übersicht über die geplanten Maßnahmen mit den Sitzungsunterlagen überlassen. Diese setzen sich wie folgt zusammen: Fortführung Kanalkataster Neuanschaffung Bauhof-Muli Zuschuss Löschwasserversorgung Garfrescha Kanalprojekt Gargellen Umbau des Kirchplatzes zwischen Kirche und Haus des Gastes Verlängerung Gehsteig mit Versorgungsleitungen (Projekt Arborea Resort Montafon) Kostenbeitrag Beleuchtung Tennisplatz Gortipohl Erweiterungen Straßenbeleuchtung Mazeis und Bargalsweg Umbau Musiklokal Entfernen der Pflastersteine beim Gehsteig im Dorfzentrum Beschilderungen für das neue Konzept der Straßennamen Sanierung der Alten Volksschule in Gargellen Q.uellneufassung für Hochbehälter Vergalden Neuer Salzsilo für den Winterdienst Erste Maßnahmen für ein Mountainbike-Konzept am Grasjoch 200.000 135.000 104.500 250.000 112.000 EUR EUR EUR EUR EUR 250.000 EUR 15.000 EUR 5.000 EUR 35.000 EUR 50.000 EUR 30.000 EUR 120.000 EUR 100.000 EUR 30.000 EUR 30.000 EUR Im Hinblick auf die Förderung unserer Ortsvereine schlägt GR Mag. Daniel Fritz vor, dass gewisse Förderkriterien ausgearbeitet werden sollen, um die zukünftige Vereinsförderung auf neue Beine zu stellen. Ein solches Kriterium könnte die Anzahl der Mitglieder sein. Zudem solle in einem Fördertopf Geld angespart werden, um bei Investitionen von den jeweiligen Vereinen gerüstet zu sein. Der Bürgermeister teilt mit, dass die Vereine im Großen und Ganzen keine überzogenen Forderungen haben. Er nennt diesbezüglich einige Beispiele. Seite 3 Mag. Daniel Fritz würde sich wünschen, dass hier einige Informationen von anderen Gemeinden eingeholt werden. Zu dieser Thematik nimmt Alois Bitschnau ebenfalls Stellung und verweist auf die Unterschiede bei den einzelnen Vereinen. Mag. Edgar Palm verweist auf die Möglichkeit von Vereinsrichtlinien, die in einigen Gemeinden ausgearbeitet worden sind. Die angesprochene Bildung von Rücklagen hält dieser jedoch für nicht zielführend. Zum veranschlagten Gehsteigprojekt ARBOREA samt Erschließung mit Wasser und Kanal möchte Anton Feichtner wissen, ob diese Kosten auch noch mehr wie € 250.000,00 ausmachen können und ob diese Kosten auch von der Gemeinde zu tragen sind. Der Vorsitzende bestätigt dies. Aus Sicht von Anton Feichtner hätte hier eine Kostenobergrenze vertraglich vereinbart gehört. Herwig Schallner nimmt Bezug auf die geplante Änderung hinsichtlich des Wegfalles der 35 Meter-Regelung in der neuen Kanalordnung und betrachtet diese als Verschlechterung für den Bürger. Alois Bitschnau gibt zu bedenken, dass dies bisher als eine Art Subvention betrachtet werden konnte. Lt. dem Bürgermeister kann dies in keiner Kanalordnung von anderen Gemeinden gefunden werden. Bezüglich der geplanten Investitionen in die Volksschule Gargellen fordert Anton Feichtner eine Erhöhung der Pacht im Verhältnis zur Investition gegenüber der Schischule Gargellen ein. Dies sei zukünftig selbstverständlich vorgesehen, so der Bürgermeister. GR Mag. Daniel Fritz findet es wichtig, dass diese Liegenschaft in Gargellen erhalten bleibt und die Gemeinde auch zukünftig als Besitzer aufscheint. Der Bürgermeister nimmt dann auch noch Bezug auf weitere Projekte, welche noch gar nicht budgetiert werden konnten. Weiters berichtet er über Überlegungen hinsichtlich der möglichen Verpachtung des Allwetterbades Aquarena an mögliche Interessenten. Bezüglich der geplanten Skiüberfahrt für das Projekt Alpin Resort Vergalden schlägt GR Mag. Daniel Fritz vor, dass von den Betreibern eine Bankgarantie eingefordert wird. Der Bürgermeister teilt diesbezüglich mit, dass solche Überlegungen schon mit den Projektanten besprochen wurden. Alois Bitschnau erkundigt sich in Sachen Kirchplatzumgestaltung darüber, ob es sich bei der angedachten Investition um eine Mitbeteiligung oder um eine vollständige Übernahme dieser Kosten handelt. Es sollte auf jeden Fall eine vertragliche Vereinbarung getroffen werden, dass der Platz dann auch zukünftig als öffentlicher Platz genutzt werden kann. Franz Dönz vertritt die Meinung, dass es sinnvoller wäre die Gehsteigsituation im Ortszentrum anzugehen. Dies werde von der Bevölkerung mehrfach gefordert. Seite 4 Beschäftigungsrahmenplan: Lt. dem Bürgermeister hat sich der Beschäftigungsrahmenplan insofern verändert, dass eine zusätzliche Kindergartenpädagogin und zwei Kindergartenassistentinnen eingestellt wurden. Dies mit Beginn des Kindergartenjahres im September 2018. Franz Dönz erkundigt sich beim Bürgermeister darüber, in welcher Größenordnung sich der Entfall an Zweitwohnsitzabgabe für Maisäßobjekte beziffern lasse. Dies kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beurteilt werden, so der Vorsitzende. Anton Feichtner erkundigt sich noch nach der derzeitigen Pro-Kopf-Verschuldung seitens der Gemeinde. Diesbezüglich nimmt Mag. Edgar Palm noch kurz Stellung. Einnahmen d. Erfolgsgebarung € 8.512.900,00 Ausgaben d. Erfolgsgebarung € 7.969.400,00 Einnahmen d. Vermögensgebarung € 1.668.500,00 Ausgaben d. Vermögensgebarung € 2.212.000,00 Einnahmen d. Haushaltsgebarung € 10.181.400,00 Ausgaben d. Haushaltsgebarung € 10.181.400,00 Vortrag Gebarungsüberschuss€0,00 Vortrag Gebarungsabgang€0,00 Einnahmen d. Haushaltsgebarung € 10.181.400,00 Ausgaben d. Haushaltsgebarung € 10.181.400,00 Gebarungsabgang €0,00 Gebarungsüberschuss€0,00 Gesamteinnahmen € 10.181.400,00 Gesamtausgaben € 10.181.400,00 Der Haushaltsvoranschlag für 2019 wird einstimmig von beschlossen. der Gemeindevertretung Die Finanzkraft der Gemeinde St. Gallenkirch für das Haushaltsjahr 2019 wird gern. § 73 GG im Rahmen der Voranschlagsberatungen mit einem Gesamtbetrag in Höhe von € 5.457.500,00 festgesetzt. zu Pkt. 05 Der Vorsitzende legt der Gemeindevertretung überarbeitete Verordnungsentwürfe zur Beschlussfassung vor. Verschiedene Änderungen wurden zum Teil im Rahmen einer Sitzung des Bau- und Raumplanungsausschusses empfohlen. Beschlussfassung: Friedhofsordnung (einstimmig) Kanalordnung (einstimmig) Festsetzung des Einzugsbereiches (einstimmig) Wasserleitungsordnung (einstimmig) Wassergebührenverordnung (Mehrheitsbeschluss mit 15 : 5 Stimmen) Marietta Fiel spricht noch die Problematik der Wassernutzung aus leerstehenden Stallgebäuden an. Es stelle sich die Frage, ob die eingehobene Pauschale ausreichend sei. Der Bürgermeister wird eine Übersicht über die verrechneten Stallgebäude ausarbeiten lassen und diese der Gemeindevertretung zur Kenntnis bringen. Seite 5 zu Pkt. 06 Das Land Vorarlberg möchte die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit landesweit stärken, indem es die Regionen strukturell und dauerhaft fördert. Grundlage und Voraussetzung für diese neue Regio-Basisförderung ist der Abschluss einer Zielvereinbarung zwischen dem Land Vorarlberg und dem Stand Montafon. Die Regio-Basisförderung beläuft sich für den Stand Montafon auf 80.000,00 EUR/Jahr und wird auf Basis der vorliegenden Zielvereinbarung über drei Jahre lang gewährt. Die erste Phase läuft von 2018 bis 2020. Das Kernstück der Zielvereinbarung ist die Verpflichtung zur Entwicklung eines regionalen Räumlichen Entwicklungskonzeptes für das Montafon. Schließlich wird generell über die Sinnhaftigkeit der Räumlichen Entwicklungskonzepte diskutiert. Es muss jedoch festgestellt werden, dass das Raumplanungsgesetz zukünftig die Ausarbeitung eines Räumlichen Entwicklungsplanes durch die Gemeinden zwingend vorschreibt. Die Zielvereinbarung wird schließlich einstimmig beschlossen. zu Pkt. 07 - Berichte des Bürgermeisters Am Freitag, den 30. November fand die JHV der Bürgermusik St. Gallenkirch statt. Bei 96 Ausrückungen und Proben (entsprechen 6500 Stunden) konnte der Verein auf ein sehr aktives Jahr zurückblicken. Der Mitgliederstand steht derzeit bei 48 Musikantinnen und Musikanten. Bei den Neuwahlen in den Vorstand wurde Melanie Durig als Obfrau gewählt. Als Vizeobmann steht der vorherige, langjährige Obmann Christian Kraft zur Verfügung. Im Rahmen der Sitzung wurde auch Rudolf Netzer für 50-jährige Vereinszugehörigkeit geehrt. Der Buraadeventmarkt am 01. Dezember war sehr gut besucht. Es waren sehr viele unterschiedliche Marktstände vertreten und das Wetter spielte sehr gut mit. Herzliche Gratulation der Arbeitsgruppe Montafoner Steinschaf von bewusstmontafon. Der Seniorenbund lud am 02.12 zur gemütlichen Weihnachtsfeier ins Hotel Silvretta. Der Klosamarkt der Landjugend Innermontafon am 07. Dezember in Gortipohl ist bereits fixer Bestandteil bei den Adventmärkten. Bei der JHV des Wintersportverein St. Gallenkirch am 08. Dezember im Hotel Silvretta konnte auf ein sehr aktives Vereinsjahr zurückgeblickt werden. Trotz der Absage des Weltcup herrschte gute Stimmung und Obmann Harry Rudigier konnte zahlreiche Mitglieder begrüßen. An diesem Abend wurde, aufgrund seines Rückzugs aus dem Profisport, Markus Schairer zum Ehrenmitglied gewählt. Geschenke vom Verein und der Gemeinde wurden überreicht. Die JHV des Viehzuchtvereins fand am selben Abend im Montafonerhüsli statt. Obmann Hermann Stocker begrüßte zahlreiche Mitglieder und dankte allen für die sehr gut besuchte Viehausstellung im Herbst. Es wird in Zukunft kein Gemeinde-Stier mehr angeschafft. Seite 6 Der Wanderstammtisch lud ebenfalls an Maria Empfängnis zur Jahreshauptversammlung. Neben zahlreichen Veranstaltungen wie an Fasching wird das Neujahrs-Alpenklangfeuerwerk nicht mehr abgehalten. Es wird im Sommer gemeinsam mit der Talklang Event GmbH das Montafon Open-Air veranstaltet (kommendes Jahr mit Nena) Die Krippenausstellung von 08. - 09. Dezember im Gemeindesaal bot zahlreiche, teils außergewöhnliche Exponate und war gut besucht Am 09.12. fand das Adventkonzert der Musikschule Montafon in der Mittelschule SchrunsDorf statt. Beim letzten Konzert im Jahr dankte Direktor Dietmar Hartmann vor allem den Gemeinden für die sehr große Unterstützung. Am 10.12. fand eine Sitzung der Grundverkehrs-Ortskommission statt. Bei der 41. Standessitzung am 11.12. wurde der Budgetvoranschlag beschlossen. Zudem fand ein Ankauf eines Grundstückes in Schruns statt, welches für Mobilitätslösungen zur Verfügung stehen soll. Bei der Forstfondssitzung wurde ebenfalls das Budget für 2019 beschlossen. An diesem Nachmittag wurde auch die JHV des „Vereins zur Förderung der Bildung, Kultur und Heimatpflege im Montafon" abgehalten. Bei diesem Verein sind beispielsweise die Bibliotheks-Mitarbeiterinnen angestellt. Am Nachmittag des 12. Dezember wurde ein Organisationsgespräch mit der Gemeindeinformatik und weiteren montafoner Gemeinden geführt. Ziel ist die dringend notwendige Neugestaltung der Gemeinde-Homepage bis ca. Mitte des Jahres. Sehrschön war die überaus gut besuchte Gemeinde-Weihnachtsfeier am 14.12. im Restaurant Boda Stoba. Am 16.12. fand die Weihnachtsfeier des Pensionistenverband im Hotel Adler statt. Am selben Tag wurde ein sehr abwechslungsreiches Konzert in der Pfarrkirche St. Gallenkirch veranstaltet. Die fast volle Kirche wurde durch den Kirchenchor St. Gallenkirch, Texte von Heinz Pfänner, das Trio „Frosla", der Bürgermusik und der Hausmusik Kraft unterhalten. Die 55. Gemeindevorstandssitzung und letzte im Jahr 2019 fand am 18. Dezember statt. Die Mittelschule Innermontafon lud Familie und Freunde am 19.12. zur Weihnachtsfeier in die Pfarrkirche Gaschurn. Eine Novellierung des Zweitwohnsitzabgabegesetzes ist im Jahre 2019 vorgesehen. Dadurch soll es ermöglicht werden, dass klassische Maisäßgebäude von der Zweitwohnsitzabgabe ausgenommen werden können. Die rückwirkende Verpflichtung zur Erklärung der Zweitwohnsitzabgabe für den Zeitraum von 2013 - 2018 bleibt jedoch aufrecht. Seite 7 Beim EU-weiten Projekt „Wifi4EU" hat die Gemeinde St. Gallenkirch bereits bei der ersten Auslosung einen Zuschlag erhalten. Mit einem Gutschein im Wert von max. 15.000,- EUR kann nun 2019 an öffentlichen Plätzen ein W-LAN eingerichtet werden. Die von der Familie Walter und Maria Zick eingebrachte Petition an die Gemeindevertretung, hinsichtlich der von ihr beantragten Berücksichtigung eines Campingplatzstandortes wird vom Bürgermeister angesprochen. Dieses Schreiben erging an jedes einzelne Mitglied der Gemeindevertretung. Dieser Campingplatzstandort fand bei der Beschlussfassung des TeilREKGalgenul am 06.09.2018 keine Berücksichtigung. zu Pkt. 08 Hinsichtlich des REK Garfrescha bedarf es einer neuerlichen Auflage des abgeänderten Entwurfes. Dies wurde von der Raumplanungsstelle des Landes eingefordert. Die Abänderung wurde vom Planungsbüro stadtland ausgearbeitet. Schließlich wird die nochmalige, einmonatige Auflage des vorliegenden REK-Entwurfes von der Gemeindevertretung einstimmig beschlossen. Auf Anfrage teilt der Vorsitzende mit, dass die SIMO das beantragte Gastronomie-Iglu auf Garfrescha nun doch nicht errichten wird. zu Pkt. 09 - Allfälliges Anton Feichtner erkundigt sich beim Bürgermeister darüber, ob schon jetzt der Entgang an Kommunalabgaben durch die Verlegung der Verwaltung seitens der SIMO beziffert werden kann. Der Bürgermeister teilt dazu mit, dass dies zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beurteilt werden kann. Es laufen derzeit jedoch Bestrebungen, im Jahre 2019 einen neuen Verteilungsschlüssel für die betroffenen Standortgemeinden auszuarbeiten. Alois Bitschnau verweist in diesem Zusammenhang auch auf den Aufteilungsschlüssel im Bereich der Vbg. Illwerke AG. Marietta Fiel möchte vom Bürgermeister wissen, inwieweit der Verkauf von Anteilen beim Hotelprojekt ARBOREA angelaufen sei. Diesbezüglich teilt der Bürgermeister mit, dass das Haus C von einem Investor gekauft werden solle. Ganz ähnlich könnte die Situation auch bei den Objekten A und B ausschauen, was grundsätzlich erfreulich wäre. Diese Wohnungen wären dann voraussichtlich ebenfalls ganzjährig an ständig wechselnde Gäste vermietet. Florian Juen würde sich für den Ortsteil Gortipohl zukünftig eine eigene Postleitzahl wünschen. Dies im Hinblick auf die geplante Einführung von Straßenbezeichnungen. Franz Dönz stellt die Frage, ob es nicht möglich wäre, dass bei Projekten wie ARBOREA oder dem Feriendorf in Galgenul nicht nur eine vertretungsbefugte Person in Behördenangelegenheiten namhaft gemacht werden kann. Dies wäre ein großer Vorteil. Dies soll rechtlich abgeklärt werden. Seite 8 Nadine Saler erkundigt sich über einen möglichen Nachmieter für das bisherige Blumengeschäft der Firma Blumen Bitschnau und über den neuen Pächter beim Restaurant Därfli. Lt. Auskunft des Vorsitzenden will Edgar Winkler seine Räumlichkeiten zunächst selber nutzen. Grundsätzlich gebe es Interessenten. Das Därfli wurde für diesen Winter von der Pizzeria Tivoli gepachtet. Es handelt sich dabei um kroatische Staatsbürger. Anton Feichtner spricht noch kurz die geplanten Investitionen der Vbg. Illwerke in touristische Projekte an. Dies angeblich im Ausmaß von € 30,0 Mio. Der Bürgermeister bedankt sich für die angenehme Zusammenarbeit innerhalb der Gemeindevertretung und wünscht allen schöne und erholsame Feiertage. Es folgt eine Einladung in das Restaurant „Bombo's Esskalation" zum alljährlichen Abschlussessen. Ende der Sitzung: 22:30 Uhr Seite 9
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20181218_GaPa_Zitig Gaschurn 18.12.2018 GaPa-Zitig Dezember 2018 Inhaltsverzeichnis Berichte Seite 2 - 15 Tourismus Seite 16 - 19 Allfälliges Seite 20 - 27 Soziales Seite 28 - 31 e5 Seite 32 - 33 Vereine Seite 34 - 37 Titelbild: „Kirche und Breitspitze“ © Lisa Lechleitner, 2017 Gerne können auch Bilder für die Titelseite an gemeinde@gaschurn.at gesendet werden. Zugesandte Bilder dürfen von der Gemeinde Gaschurn für jegliche Zwecke verwendet werden. Impressum: Medieninhaber: Gemeinde Gaschurn Herausgeber: Gemeinde Gaschurn, Dorfstraße 2, 6793 Gaschurn Tel.: 05558/8202-0, Email: gemeinde@gaschurn.at DVR-Nummer der Gemeinde Gaschurn: 0106135 ATU-Nummer der Gemeinde Gaschurn: 38137404 Druckerei: Thurnher Druckerei GmbH, Rankweil Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird teilweise auf eine gendergerechte Formulierung Berichte Seite des Bürgermeisters durchlebt werden, bis die Republik Österreich erneut geboren werden konnte. Hoffen wir, dass der Friede Bestand hat und wir nie einen Krieg erleben müssen. Dazu braucht es Toleranz, Verständnis und vor allem das Zutun von uns allen. Wahlen 2019 Am Sonntag, 26. Mai 2019 findet die EU-Wahl statt. Liebe Leserin, lieber Leser, Weihnachten steht vor der Tür und schon wieder blicken wir auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Die Weihnachtszeit soll uns jedoch auch die Gelegenheit geben inne zu halten, in uns zu gehen und darauf zu besinnen, was wirklich wichtig ist. Wir leben grundsätzlich in einer heilen Welt. Unsere Gemeinde, Österreich und Europa bieten uns ein Umfeld, das uns und unseren Kindern nahezu alles ermöglicht. Das ist keinesfalls selbstverständlich. Jeden Tag muss daran gearbeitet werden, dass Frieden und Wohlstand erhalten bleiben. Die Landtagswahl ist am 22. September 2019 vorgesehen. Mit der eigenen Stimme kann sich jede und jeder einbringen. Nicht zur Wahl zu gehen, heißt die lang erkämpfte Möglichkeit sich einzubringen, nicht zu nutzen. Partnergemeinde Berglen Am 28. November 2018 konnte ich an der Bürgerversammlung unserer Partnergemeinde Berglen teilnehmen und erfahren, was dort im Jahr 2018 so alles geleistet wurde. Die finanzielle Situation unserer Partnergemeinde sucht ihresgleichen. Aber auch insgesamt kann Bürgermeister Maximilian Friedrich, seinem Team und seiner Gemeinde nur gratuliert werden. Die Gemeinde profitiert nicht nur von seiner Nä- EU – Europäische Union Im Rahmen der Österreichischen EU-Präsidentschaft konnten einige wichtige Themen behandelt und andere angestoßen werden. Unsere Jugend und unsere Kinder sind ohne Grenzen innerhalb Europas aufgewachsen, für sie ist Europa eine Selbstverständlich- he zu Stuttgart sondern hat dadurch auch einige Herausforderungen zu meistern. Im Februar werden einige Bürgermeister und Verantwortliche bis zu ihrem Landrat Gaschurn und das Montafon im Rahmen einer Studienreise besuchen. keit. Umso wichtiger ist es, dieses Europa zu pflegen und in der Weise zu organisieren, dass die Herausfor- Personal derungen der Zukunft gemeistert werden können. Seit Oktober unterstützt uns Christine Netzer in der Buchhaltung. 1918 – Die Gründung der Republik Am 12. November 1918 um 15:00 Uhr wurde von der Seit Längerem kümmert sich Christine bereits organi- Parlamentsrampe aus die Republik Österreich aufge- satorisch um die Mittagsbetreuung, welche an der rufen. Das Habsburgerreich war zerfallen und somit Mittelschule Innermontafon durchgeführt wird. In der Geschichte. Leider musste noch ein zweiter Weltkrieg 2 Berichte Buchhaltung übernimmt sie die Bereiche Gebühren Räumliches Entwicklungskonzept -REK und Abgaben. Man glaubt es kaum. Aber unser Räumliches Entwicklungskonzept ist nächstes Jahr schon 10 Jahre alt. Es Martina Vergud ist in freudiger Erwartung und wird ist im nächsten Jahr zu evaluieren und weiterzuentwi- Anfang des nächsten Jahres in Karenz gehen. ckeln. Voraussichtich wird aufgrund des novellierten Patrick Tschofen wird an ihre Stelle treten und künftig Raumplanungsgesetzes auch ein regionales Räumli- die Bürgerservicestelle wahrnehmen. ches Entwicklungskonzept für das ganze Montafon erstellt. Dies kann wahrscheinlich auf weite Strecken parallel erfolgen. Beide Konzepte sollen mit entsprechender Bürgerbeteiligung erstellt werden, wie wir das schon bei der damaligen Erstellung – damals schon quasi als Vorreiter gemeindeübergreifend mit St. Gallenkirch – gemacht haben. Wir wünschen allen, Christine, Martina und Patrick, alles Gute! EKIZ – Elternkindzentrum Das EKIZ in Gortipohl wurde pünktlich zu Schulbeginn Begegnungsort Gaschurn 2020 eröffnet. Wir bedanken uns beim Planungsbüro Schrö- Basierend auf dem ausgearbeiteten Konzept konnte cker und allen involvierten Firmen für die tadellose der zum Umsetzung. Wir, die Gemeinden St. Gallenkirch und Alpin- und Tourismusmuseum gepflastert werden. Gaschurn, als Projektträger freuen uns, zusammen mit Hierfür sei auch den Grundeigentümern, die dies dem Verein EKIZ eine Betreuung für unsere 0,5 bis 2,9 überhaupt möglich gemacht haben, gedankt. -jährigen Kinder anbieten zu können. Das ergänzt und Zudem wurde im selben Bereich und entlang der Dorf- rundet das bisher schon vorhandene Angebot ab. stufenlose Weg vom Schulplatz straße taleinwärts bis zum Arzthaus, eine – so meine ich – attraktive Beleuchtung installiert. Um weitere Alte Talstation Umsetzungsschritte planen zu können, wurde das Die Silvretta Montafon hat mit der neuen „Alten Tal- Zentrum von Gaschurn komplett vermessen. station“ ein architektonisch äußerst ansprechendes Gebäude am Platz der früheren Talstation des Einer- Wir danken allen, die in der kurzen Zeit durch ihren sessellifts errichtet. Wir freuen uns sehr über dieses persönlichen Beitrag zur Verschönerung des Ortskerns Zeichen für die Talschaft und für Gaschurn. Die Alte beigetragen haben. Talstation wurde an das Netz des Biomasse Heizwerks Gaschurn angeschlossen. Das Sportgeschäft bzw. der Skiverleih als auch der Gastronomiebereich werden ganzjährig betrieben. Die Sky Bar und die Terrasse sprechen für sich. Ein Besuch lohnt sich! Herzlichen Dank der Silvretta Montafon für diesen Landmark. 3 Berichte First Mountain hende Netz in Gaschurn und die neuen Verteilnetzbe- Mit zwei Doppelhäusern wird das bestehende Betten- reiche umfassen und stellt dann den neuen Wärme- angebot des First Mountain um 96 Betten erweitert. verbund dar. Die Auskopplung der Wärme obliegt der Die Häuser schießen gerade aus dem Boden. Die ers- Energie- Und Wirtschaftsbetriebe Hochmontafon ten zwei Gebäude sollen noch vor Weihnachten ein- GmbH (EWH) als Tochtergesellschaft der Gemeinde gedeckt werden. Marc Viohl ist von seinem Standort Gaschurn. in Gaschurn überzeugt und begeistert. Wer mehr als EUR 3 Mio. investiert, weiß was er will. Die Akquise der Kunden für unser Abwärmeprojekt läuft auf Hochtouren. Wir sind guter Dinge, dass das Attraktivierung der Pisten 60+65 (Talabfahrt) Projekt größtenteils – bis auf den einen oder anderen Die Verhandlung hat stattgefunden, die noch offenen Seitenstrang – im Jahr 2019 umgesetzt werden kann. Fragen der Behörde wurden beantwortet, verschiedene Anpassungen des Projekts sind erfolgt. Aufgrund Lebensmittelnahversorgung Partenen – Dorfladen der kritischen Betrachtungen der Sachverständigen Partenen wurde von Seiten der Antragsteller (SiMo und Ge- Die hohe Teilnehmeranzahl am Nahversorgerstamm- meinde) beantragt, zunächst einen Teilbescheid – tisch am 15. November 2018 im Vallülasaal in Parte- ohne die Beleuchtungsanlage – auszustellen. Wir nen hat gezeigt, wie groß der Bedarf und wie wichtig hoffen, dass der Teilbescheid noch vor Weihnachten die Nahversorgung in Partenen ist. ergeht, damit das Projekt 2019 realisiert werden kann. Wir sind froh, dass die Gemeinde Gaschurn und Peter Knöferl mit seinem Team miteinander einen Weg ge- Lawinenkommission funden haben, ein neues Geschäft in seinen Räumlich- Am 05. November 2018 haben Günter Hechenberger keiten einzurichten. Noch vor Weihnachten soll eröff- und Josef Schönherr ihren Entschluss, ihre Tätigkeit in net werden. Das Handelshaus Wedel aber auch die der Lawinenkommission zu beenden, mitgeteilt. Ihnen Bäckerei Greber versorgen den Dorfladen. Laut Peter beiden möchte ich meinen Dank und meinen Respekt Knöferl bietet er auch den Verkauf von regionalen aussprechen. Über viele Jahre haben sie während der Produkten an. Winterzeit Tag für Tag immer unsere und die Sicherheit unserer Gäste im Auge, die Lawinensituation in Wohnbau Partenen – „living in the south II“ unserem Gemeindegebiet beurteilt. In all den Jahren Anfang 2019 wird das Ergebnis der eingebrachten ist nie etwas Gravierendes passiert – und viel wichti- außerordentlichen Revision beim Verwaltungsge- ger – nie jemand zu Schaden gekommen. Das zeigt richtshof in Wien erwartet. Sollte dieses für das Vor- schon, dass sie ihre Aufgabe mit großer Sorgfalt und haben positiv sein, wird gleich im Frühjahr mit der verantwortungsvoll wahrgenommen haben und ge- Umsetzung begonnen. nau das zeichnet sie aus. Wasserversorgungsanlage Im Namen der Gemeinde als auch als Bürgermeister Vor Kurzen wurden die neuen Ventile und Anlagentei- bedanke ich mich bei ihnen für ihre Arbeit. le im Bereich Trantrauas und Vand in Betrieb genommen. Da es sich hier um ein komplexes und kommuni- Fernwärme Gaschurn-Partenen zierendes Gefäß handelt, kann es noch zu Optimie- Die Gemeinde Gaschurn bzw. die Biomasse Heizwerk rungsbedarf kommen. Sollte jemandem was auffallen, GmbH & Co KG beabsichtigt die Kommanditistenan- bitte unseren Wassermeister Bernhard Hammer kon- teile der privaten Eigentümer zu erwerben. Diese Ge- taktieren. sellschaft soll dann das Biomasse Heizwerk, das beste4 Berichte Im Zuge der Umsetzung der Pisten 60+65 wird auch nicht stattfinden kann – in Gaschurn der Skirollerbe- die Wasserversorgungsanlage ausgebaut. Im nächsten werb stattfinden wird. Jahr sollen die Leitungen und Teile der verschiedenen Anlagen errichtet werden. Im darauffolgenden Jahr ist Allen Vereinen sei an dieser Stelle für ihr ehrenamtli- vorgesehen, den Bereich Gundalatscherberg abzu- ches Engagement gedankt. Sie sind unser soziales schließen. Damit wäre sowohl der Mittelmaisäß als Geflecht und tragen dazu bei, dass wir uns alle wohl auch der darunterliegende Bereich des Gundalat- und geborgen fühlen. scherberges mit ausreichend Löschwasser versorgt. Montafon-Tag – Bundesgartenschau (BUGA) HeilZusammen mit dem Ausbau des Fernwärmenetzes ist bronn auch die Erneuerung der Wasserversorgungsanlage in Am 4. und 5. Mai 2019 findet im Rahmen der Bundes- Partenen vorgesehen. Da sowieso zu den Objekten gartenschau (BUGA) in Heilbronn ein Montafon-Tag den einzelnen Anschlussnehmern gegraben wird, statt. An diesem Wochenende werden dort die Bür- macht es Sinn, die in die Jahre gekommen Wasserlei- germusik Gaschurn-Partenen, die Trachtengruppe tungen zu erneuern. Partenen als auch die Gemeinde Gaschurn vertreten sein und zusammen mit Montafon Tourismus und Zugleich werden bzw. können auch Breitbandan- anderen Leistungsanbietern wie den Bergführern schlüsse erfolgen, sofern dies gewünscht ist. Hierfür Montafon unsere Destination bewerben. zeichnet sich jedoch die A1-Telekom verantwortlich. Abwasserbeseitigungsanlage In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine besinnli- Nur noch wenige Teilabschnitte sind umzusetzen. Im che Weihnachtszeit mit ausreichend Zeit für uns und Jahr 2019 werden das restliche Ober Trantrauas und unsere Lieben, ein gesegnetes Weihnachtsfest, einen die Außerbofa erschlossen. Bis 2021 sind alle anderen guten Rutsch als auch viel Glück und Wohlergehen im noch ausständigen Bereiche (Innerbofa und Winkel) Neuen Jahr 2019! zu erschließen. Martin Netzer, MSc Vereine Nach einem hervorragenden Konzert unserer Bürgermusik Gaschurn Partenen, die im heurigen Jahr als eine der wenigen Vereine Vorarlbergs beim Marschwettbewerb in der Leistungsstufe E ausgezeichnet wurde, kann dem Obmann Martin Rudigier und Kapellmeister Rainer Fitsch, dem ganzen Ausschuss und allen Mitgliedern für ihre Leistungen nur gratuliert und gedankt werden. Ihr habt uns alle sehr stolz gemacht. Unsere Skiclubs engagieren sich mittlerweile ganzjährig. Im nächsten Jahr wird wieder eine Nordische Kombination stattfinden. Das bedeutet, dass in Partenen oder – wenn das aufgrund der Bauarbeiten für das Fernwärme- und Wasserversorgungsnetz dort 5 Bürgermeister Berichte Weihnachten… Zur Weihnachtszeit die Kerzen brennen, doch sieht man auch die Menschen rennen, geschäftig, hektisch und gestresst. Ob sich Weihnacht so feiern lässt? Besteht das Weihnachtsfest, oh weh nur aus Computer und CD? Wir sollten einfach Liebe schenken und nicht an Gegenstände denken. Ist denn Konsum noch ein Präsent wenn keiner mehr den Andren kennt? Wo nur der mat’rielle Wert dem Adressaten „Glück“ beschert? Wenn einer sagt: “Ich bin allein!“, da hilft kein noch so großer Schein. Besinnen wir uns auf das Fest wie es sich menschlich leben lässt. Verzeih’n wir dem, der uns gekränkt und danken Gott, dass er uns lenkt. Nicht Eitelkeit darf uns betören, wir sollten auf die Demut hören. Eine besinnliche Weihnachtszeit, ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2019! Bgm. Martin Netzer, MSc 6 Berichte Neues aus der Partnergemeinde Berglen Bund und Land investieren rund EUR 645.000 in die Wegbauarbeiten im Rahmen der Flurbereinigung um- Flurneuordnung Berglen gesetzt wurden, bleiben noch etwa zwei Drittel der Die Staatssekretärin des Ministeriums für Ländlichen geplanten Maßnahmen. „Es ist wichtig, dass wir im Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, Herbst mit der Umsetzung des zweiten Bauab- Friedlinde Gurr-Hirsch, übergab den Bescheid, der schnittes beginnen“, so Ernst Eisenmann. Als Vorsit- einen weiteren Zuschuss zur Finanzierung des Wege- zender der Teilnehmergemeinschaft steht er an baus bewilligt, an den Vorsitzenden der Teilnehmer- vorderster Front und kümmert sich um viele The- gemeinschaft, Ernst Eisenmann. men gleichzeitig: Heckenpflegeaktionen, Teilnehmerbeiträge einholen und Termine auf der Baustelle be- Die Übergabe fand in Berglen-Öschelbronn im Beisein gleiten, sind nur einige Tätigkeiten, die Eisenmann von Landrat Dr. Richard Sigel und Bürgermeister Ma- fordern. ximilian Friedrich statt. „Mit einem weiteren Bewilli- Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL (2.v.l.) übergibt den gungsbescheid in Höhe von rund EUR 645.000 kann die Teilnehmergemeinschaft Bewilligungsbescheid an den TG-Vorsitzenden der Flurbereinigung Berglen-Rettersburg/ Öschelbronn nahtlos den Wegebau im Flurbereinigungsverfahren fortsetzen“, so Friedlinde Gurr-Hirsch. Bereits 2016 besuchten Gurr-Hirsch und der RemsMurr-Landrat die Teilnehmergemeinschaft in Berglen und machten sich bei einer Wanderung durch das Verfahrensgebiet einen ersten Eindruck von den bevorstehenden Maßnahmen. Gut anderthalb Jahre später sind erste Ergebnisse sichtbar. „Das gemeinschaftliche Engagement der Berglener sowie der Gemeinde Berglen ist vorbildlich“, freut sich Dr. Richard Sigel. „Das macht die Umsetzung eines solch umfang- Berglen, Ernst Eisenmann (2.v.r.), im Beisein von Bürgermeister reichen Projektes deutlich einfacher und zeigt, was Maximilian Friedrich (1.v.l), Landrat Dr. Richard Sigel und der Lei- man mit einer Flurneuordnung erreichen kann“, so tenden der Landrat. „Auch für die Reaktivierung von Streu- Foto: Landratsamt Ingenieurin Claudia Kallning. obstwiesen, zur Unterstützung des Hochwasserschutzes an Rems und Murr sowie zur Begleitung von Infra- Neun junge Erwachsene beginnen ihre Ausbildungs- strukturprojekten setzen wir das Instrument Flurbe- zeit bei der Gemeinde Berglen reinigung erfolgreich ein. Beim Ausbau der B14 spielt Jedes Jahr bietet die Gemeinde Berglen in den Kinder- die Flurneuordnung beispielsweise eine zentrale Rol- tageseinrichtungen, in der Jugendarbeit und in der le“, ergänzt Gerd Holzwarth, Leiter der Vermessung- Gemeindeverwaltung Ausbildungsplätze bzw. Plätze und Flurneuordnung im Landratsamt. „Der Ortskern für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder Bundesfrei- von Öschelbronn hatte die Sanierung dringend nötig“, willigendienst an. Dabei besteht die Möglichkeit, in betont Bürgermeister Maximilian Friedrich. Durch den verschiedenen Berufen ausgebildet zu werden sowie Ausbau der Rosenstraße und die Gestaltung des Dorf- Praktika für Studiengänge zu absolvieren. Im Septem- platzes wirkt der Ort Öschelbronn jetzt weitaus einla- ber dieses Jahres begannen neun junge Erwachsene, dender und aufgeräumt. Auch wenn schon einige 7 Berichte darunter drei aus Berglen, ihre Ausbildung bzw. ihren Ausbildungsabschnitt bei der Kommune. Die Gemein- Zum Abschluss der Arbeiten führte Stefan Hein, Leiter de freut sich, dass erneut so viele motivierte Nach- des Straßenbauamts, über die Baustelle und erklärte wuchskräfte die Ausbildungsstellen unterstützen wer- die Maßnahme. den. Zur Begrüßung wurden alle am 18. September von Bürgermeister Maximilian Friedrich ins Rathaus Der Rems-Murr-Kreis und die betroffenen Gemeinden eingeladen und er hieß die jungen Erwachsenen bei Berglen, Althütte, Allmersbach im Tal und Rudersberg der Gemeinde Berglen herzlich willkommen. Alle er- setzen sich bereits seit längerer Zeit für einen Ausbau hielten ein kleines Willkommensgeschenk überreicht. und eine Sanierung der L 1120 von Stöckenhof in Rich- Die Gemeindeverwaltung freut sich über eine Auszu- tung Kallenberg ein. Nun werden die Zugeständnisse bildende zur Verwaltungsfachangestellten sowie ei- des Landes umgesetzt: Rund EUR 150.000 werden außerplanmäßig für eine Teilsanierung bereitgestellt. Der Landkreis hat sich bereit erklärt, die bauliche Umsetzung zu übernehmen. Von rechts: Daniel Schreiber, Kämmerer der Gemeinde Berglen, Reiner Rabenstein, Bauamtsleiter der Gemeinde Berglen, Landrat Dr. Richard Sigel, Reinhold Sczuka, Bürgermeister aus Althütte und Stefan Hein, Straßenbauamtsleiter des Landratamtes. Foto: Landratsamt. nen Mitarbeiter im Bundesfreiwilligendienst für den Bereich „Flüchtlingshilfe“. In den Kindertageseinrichtungen starteten vier junge Erwachsene ihren Ausbildungsabschnitt zur Erzieherin / zum Erzieher. Insgesamt konnten auch wieder drei junge Erwachsene im Rahmen eines FSJ gewonnen werden. Die Jugendarbeit wird von einer FSJ-Freiwilligen und die Kindertageseinrichtungen werden von zwei FSJ-Freiwilligen unterstützt. Die Gemeinde Berglen freut sich auf eine gute Zusammenarbeit und wünscht allen viel Erfolg bei der Ausbildung! Die Teilsanierung der L 1120 mit Mitteln des Landes ist abgeschlossen / Straßenbauamtsleiter Stefen Hein erklärte die Maßnahme vor Ort Seit Mitte September saniert das Straßenbauamt im Landratsamt Teilabschnitte der L 1120 mit Mitteln, die das Land Baden-Württemberg außerplanmäßig bereitgestellt hat. Mit den rund EUR 150.000 wurden auf der Strecke zwischen Berglen-Stöckenhof und Rudersberg-Königsbronnhof zwei Teilabschnitte von jeweils rund 400 Metern saniert. Die Randbereiche der Straße wurden instandgesetzt und verstärkt und die Fahrbahndecke über die gesamte Breite erneuert. 8 Berichte Kindergarten Gaschurn Wir sagen „Danke für die gute Ernte“ Beim Erntedankfest im Kindergarten Gaschurn kamen alle Kinder mit vollen Körben. Diese waren gefüllt mit Obst und Gemüse, bei vielen Kindern sogar aus dem eigenen Garten. Pfarrer Lukas Bonner nahm sich Zeit für uns und segnete unsere Schätze der Natur. Vielen Dank dafür! Anschließend gab es einen Apfelkuchen, den die Kinder mit viel Liebe selbst gemacht haben. Wandertag in Gortipohl Unser Herbstausflug führte uns nach Gortipohl. Zuerst tobten wir uns am Spielplatz ein wenig aus, danach wanderten wir zum Wasserfall und im Anschluss einen schönen Wiesenweg entlang. Nach einem Picknick ging es mit dem Bus wieder zurück in den Kindergarten. Es war ein erlebnisreicher und spannender Tag. Sonniger Herbst Wir genossen den wunderschönen Herbst und verbrachten so viel Zeit wie möglich in der Natur. Bei unserem Ausflug nach Schruns zum Spielplatz auf der Litz hatten die Kinder sehr viel Spaß. Alleine die Busfahrt ist für viele Kinder ein Highlight. Müde vom vielen Toben und Springen, machten manche Kinder auf der Heimfahrt ein Nickerchen. Wir hatten einen sehr schönen Ausflug. Laternenfeier im Kindergarten Gaschurn Am 13. November 2018 feierten wir unsere Laternenfeier. Mit hellen Laternen, Gedichten und Liedern gestalteten wir das Fest. Anschließend ließen wir mit Punsch, Keksen und Mandarinen den Abend gemütlich ausklingen. 9 Berichte Volksschule Gaschurn Judoclub Montafon Wir möchten uns bei der Polizei Gaschurn für die Am 21. September 2018 besuchte uns der Judoclub Durchführung und Begleitung und zudem bei den El- Montafon. Den Kindern wurde auf spielerische Art und Weise Judo näher gebracht. Erste Techniken wurden erlernt und auch gleich ausprobiert. Die Kinder hatten viel Spaß beim Erlernen der Techniken und bei den spielerischen Übungen. Wir danken dem Judo Club Montafon für diesen tollen Schultag. Judo, weil’s Spaß macht! tern für die tatkräftige Unterstützung bedanken. Wir wünschen euch viel Freude auf euren Drahteseln und ein unfallfreies Fahren! Sicher auf dem Schulweg Schon seit Wochen hatten sich die Kinder der Volksschule Gaschurn auf den Besuch der Polizei in unserer Schule gefreut. Am 21. November 2018 war es dann endlich so weit. Caroline von der Polizeiinspektion Gaschurn rüstete das Wissen unsere Kinder in Sachen Verkehrssicherheit noch einmal ordentlich auf. Dabei wurden unseren Schülern die Gefahren, die auf dem Schulweg auf sie lauern können, anhand eines Besuchs auf der Hauptstraße aufgezeigt. Das absolute Highlight jedoch war, als sich die Kleinen auf den Fahrersitz des Polizeiautos setzen und den Knopf des Blaulichtes betätigen durften. Danke, liebe Caroline, Gratulation zur bestandenen Fahrradprüfung Mit großem Stolz möchten wir unseren fünf Viertklässlern gratulieren, die am 16. Oktober 2018 ihre praktische Fahrradprüfung bestanden haben. Unsere Großen sind nun stolze Besitzer ihres ersten Führerscheines und können ab sofort die Straßen von Gaschurn unsicher machen. 10 Berichte Volksschule Partenen „Lernen ist die Freude an der Entdeckung der Welt.“ (K. Kunstmann) Bei uns in der Schule steht nicht nur das Lernen an erster Stelle, sondern auch der Spaß am Entdecken und unsere Klassengemeinschaft, die durch gemeinsame Aktivitäten gestärkt wird. Nach einem guten Start im neuen Schuljahr folgten viele lernreiche, aber auch erlebnisreiche Wochen. Gleich in der dritten Schulwoche machten wir bei traumhaftem Herbstwetter unseren Wandertag zum Fellimännli. Am 11. November 2018 war, zusammen mit dem Kindergarten Partenen, das bereits traditionelle Laternenfest am Abend und das „Martinsmärktli“ am Vormittag. Die Kinder zogen mit ihren selbstgebastelten Laternen in die Kirche ein und unterhielten die zahlreichen Zuschauer mit einem abwechslungsreichen Programm. Am 13. November 2018 besuchte die Polizei die 1. und 2. Schulstufe. Gemeinsam wurde das richtige Verhalten auf dem Schulweg besprochen und auf der Straße auch geübt. Alle Schüler durften anschließend die kugelsichere West anziehen und das Polizeiauto entdecken. Ein Dank an die Polizei für diese tolle Aktion! Wir Schüler und Lehrerinnen der VS Gaschurn und der VS Partenen wünschen allen eine ruhige Adventszeit und ein besinnliches Weihnachtsfest. Ein herzliches Dankeschön noch an alle, die uns das ganze Jahr über tatkräftig unterstützen. 11 Berichte Spielgruppe Noviclub Wir möchten Euch daran erinnern, dass der Noviclub mit Beginn der Wintersaison täglich (außer Samstag) Es wird gewerkt, gesungen, geturnt, gemalt, geknetet, von 09:00 bis 15:00 Uhr geöffnet hat. Es werden Ein- oft gelärmt und selten geflüstert. Es werden Geschich- heimische- sowie Gäste-Kinder liebevoll von Birgit ten erzählt, Lieder gesungen und Spiele gespielt. betreut. Über Euer Kommen freuen wir uns sehr! Im Noviclub lernen die Kinder spielend sich und ihr Umfeld kennen. Birgit Mittelschule Innermontafon Schuljahr 2018/19 an der NMS Innermontafon Das heurige Schuljahr begann mit einem Wortgottes- Die Arbeitsphase im Herbst ist immer sehr intensiv dienst in der Pfarrkirche Gortipohl unter der Leitung und daher haben auch schon einige besondere Aktio- von Frau Catherine Muther, die auch die Religions- nen stattgefunden, wie z. B. der Wandertag, eine Mu- stunden an der NMS Innermontafon hält. 20 Schüle- sicalaufführung, die berufspraktischen Tage oder die rinnen und Schüler starteten zusammen mit sechs Teilnahme am Gallimarkt durch die Schülerinnen und Lehrerinnen und Lehrern ihre Schullaufbahn in Gortip- Schüler der 3. Klassen. Im Werkunterricht und an einem Projektnachmittag haben die Kinder Produkte erzeugt und diese dann auf dem Markt verkauft. Ein Teil des Erlöses wird für die Erdbeben- und Tsunami- ohl Foto: 1a mit KV Johannes Larcher und Markus Bachmann opfer in Indonesien gespendet. Das Angebot der Betreuung in den Mittagspausen und Foto: Gallimarkt, Schülerinnen und Schüler der 3a mit ihren Erzeug- an zwei Nachmittagen nehmen insgesamt 70 Schüle- nissen rinnen und Schüler der Mittelschule und 30 Kinder der Noch in diesem Jahr sind weitere Schulveranstaltun- verschiedenen Innerfrattner Volksschulen in An- gen geplant und wir möchten sie schon jetzt einladen, spruch. Zusätzlich finden auch Förderunterrichte und an unserer weihnachtlichen Reise um die Welt teilzu- unverbindliche Übungen im Sportbereich statt. nehmen. Diese findet am Mittwoch, den 19. Dezem12 Berichte Auszeichnung für Gaschurner Viehzüchter Am 10. November 2018 hat in Dornbirn zum 18. Mal gezeichnet. das „Vorarlberger Braunvieh-Championat“ stattgefun- Die Gaschurner Eugen und Michael Pfeifer wurden zu den. diesem Anlass von der Genossenschaft Alpengenetik ausgezeichnet. Für ihren sehr gefragten Zuchtstier AG Bei dieser gut besuchten Veranstaltung wurden wie- Blower erhielt die Familie Pfeifer eine Ehrenplakette. der Kühe in mehreren Kategorien bewertet und aus- Gemeindekooperationen im Innermontafon In den Bereichen Kinderbetreuung und Abfallentsor- flexibler aussuchen. gung arbeiten die Gemeinden St. Gallenkirch und Gaschurn zusammen. Wir freuen uns auf eine weitere gute Zusammenarbeit mit unserer Nachbargemeinde! Für die beiden Projekte „Eltern-Kind-Zentrum Gortipohl“ und „Kooperation Bauhof und Altstoffsammelzentrum“ wurden der Gemeinde Gaschurn von der Vorarlberger Landesregierung eine Strukturförderung in Höhe von über EUR 277.000 zugesagt. Im Mittelpunkt dieser Maßnahmen steht die bürgerfreundliche Verwaltung – die Einwohner des Hochmontafons können die Angebote in diesen Bereichen Raiffeisenbankstelle Gaschurn - Einschulung Am 23. November 2018 fand in der Bankstelle der Raiffeisenbank im Gaschurn eine Geräteeinschulung statt, die von einigen Gaschurnern und Partenern genutzt wurde. Alle, die sich mit der Bedienung der Automaten noch nicht ganz sicher waren, bekamen dort hilfreiche Tipps. Vielen Dank an die Raiffeisenbank für diese Möglichkeit. 13 Berichte Nahversorgerstammtisch Am 15. November 2018 fand im Vallülasaal der Nahversorgerstammtisch statt. Dank Peter Knöferl, Szilvia Farkas, Tamas Boleradszki und Ingrid Scherr soll ab Mitte Dezember 2018 die Nahversorgung in Partenen wieder sichergestellt werden. Die Beteiligung der Bevölkerung war groß. Moderiert durch Charly Marent vom Verein Dorfleben wurden Ideen und Wünsche der Anwesenden gesammelt und darüber diskutiert, wie die Nahversorgung in Zukunft funktionieren soll. Es bleibt nur, an alle zu appellieren: unterstützt Peter Knöferl und sein Team, kauft im Ort und traut euch ruhig Wünsche und Anregungen zu äußern! Die Gemeinde Gaschurn bedankt sich recht herzlich für die Initiative und wünscht dem gesamten Team viel Freude und Erfolg mit dem neuen „Dorfladen“. Montafoner Geschichte - Band 3 „Vo früanr bis mara“ - der Stand Montafon hat schon Wer im Montafon lebt, hier seine Wurzeln hat oder vor geraumer Zeit das Projekt „Montafoner Geschich- sich einfach für diese einzigartige Talschaft interes- te“ ins Leben gerufen. Seither wird die Vergangenheit siert, sollte sich das neue Heimatbuch der Talschaft der Talschaft auf höchstem Niveau dokumentiert, unbedingt sichern. Die vierteilige Buchreihe ist einzeln erforscht und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. oder als Kombipaket bei den Museen, beim Stand Im mehrbändigen Nachschlagewerk „Das Montafon in Montafon und in allen Gemeindeämtern der Talschaft Geschichte und Gegenwart“ wird die Historie der Tal- zum Son- schaft präsentiert. Nach Band 1 (Naturraum) und derpreis er- Band 2 (Urgeschichte bis zum Mittelalter) und dem hältlich. vorgezogenen Band 4 (Bevölkerung – Wirtschaft) ist dieser Tage auch Band 3 (Gesellschaft – Ökonomie – Mentalitäten) erschienen. Damit ist die Buchreihe abgeschlossen und in dieser Form wohl in ganz Europa einzigartig. 14 Berichte Alpe Garnera Bester traditioneller Sura Kees im Montafon Der Sure Kees der Alpe Garnera hat heuer bei der Sura Kees Prämierung auf dem Montafoner Buratag in Schruns am 6. Oktober 2018 auf ganzer Linie überzeugt. So wurde sowohl der junge als auch der alte Sura Kees von der Fachjury mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Zusätzlich konnte die Alpe Garnera den Tagessieg in der Kategorie «Traditionelle Herstellung» nach Gaschurn bringen. Diese Auszeichnung war das I-Tüpfelchen einer guten Alpsaison 2018, deren Abschluss die Älpler auf dem Buratag gemeinsam mit zahlreichen käsebegeisterten Marktbesuchern bei herrlichem Wetter feiern konnten. Die Gemeinde Gaschurn gratuliert recht herzlich zu diesem Erfolg und kann nur jedem empfehlen, den Montafon Tourismus Montafoner Winterzauber Irish Christmas mit der Medley Folkband Sieben Konzerte sorgen über die Feiertage vom 23. Samstag, 29. Dezember 2018 Dezember 2018 bis 4. Jänner 2019 für besinnliche 20:15 Uhr, Pfarrkirche Tschagguns Konzertstimmung: Konzert mit dem Bläserensemble Quintetto Senza Nomine und Bruno Oberhammer an der Bergöntzle- Sonntag, 23. Dezember 2018 Orgel 20:15 Uhr, Pfarrkirche Tschagguns Konzert mit dem Sonus Brass Ensemble und Robert Sonntag, 30. Dezember 2018 Schneider 16:30 Uhr, Pfarrkirche Gaschurn Russische Weihnacht mit den Zarewitsch Don Kosa- Mittwoch, 26. Dezember 2018 ken 17:30 Uhr, Pfarrkirche Gaschurn Weihnachts-Konzert mit Lippentriller Mittwoch, 2. Jänner 2019 20:15 Uhr, Pfarrkirche St. Gallenkirch Donnerstag, 27. Dezember 2018 15 20:15 Uhr, Pfarrkirche St. Anton i. M. Charity-Konzert „Zauber der Weihnacht“ mit Markus Tourismus Wolfahrt (für Geben für Leben) die Lebensräume des ruhenden Wildes ein, sind mit- Freitag, 4. Jänner 2019 unter kräftezehrende Fluchtreaktionen die Folge. Die 20:15 Uhr, Pfarrkirche Gantschier aufgescheuchten Tiere benötigen mehr Nahrung und Country-Christmas mit Cesar & Go West der Verbiss an Pflanzen nimmt zu. „Zwar gibt es in Vorarlberg gesetzliche Bestimmungen für den freien Kartenvorverkauf: Karten für die Konzerte des Mon- Skiraum – diese werden allerdings nicht überall ein- tafoner Winterzaubers sind in den Montafoner Touris- deutig kommuniziert“, verweist der Montafoner Berg- musinformationen erhältlich. führer Lukas Kühlechner auf die Schwierigkeiten, vor denen Freizeitsportler bisweilen stehen. Mehr Informationen: montafon.at/winterzauber Naturraum öffnen – und schützen Geht es nach dem Vorarlberger Bergführerverband, Einklang mit Wild & Wald Montafon Tourismus und dem Naturschutzverein Verwall-Klostertaler Bergwälder, sollen solche Konflikte Mit der Initiative „Naturverträglicher Wintersport im bald der Vergangenheit angehören. Die Initiatoren Montafon“ beschreiten Tourismus, Jagd, Forst und des Projekts „Naturverträglicher Wintersport im Mon- Naturschutz gemeinsam neue Wege. Erstmals sitzen tafon“ holten im Sommer 2017 Grundeigentümer, alle Interessensgruppen an einem Tisch, um Lösungen Bewirtschafter und Nutzergruppen an einen Tisch, um zu finden, wie der Naturraum zugänglich gemacht und das Thema Wintersport abseits der Pisten und Wege zugleich geschützt werden kann. Klare und verständli- gemeinsam in Angriff zu nehmen. Seither trifft sich die che Regeln sollen helfen. Runde regelmäßig. „Erklärtes Ziel ist es, einen gangbaren Kompromiss zu finden, um den Naturraum zu- Der Himmel stahlblau, die Sonne gleißend hell und gänglich zu machen und dabei nicht zu zerstören“, der Alltag weit weg. Vom Gipfel aus ein atemberau- berichtet Roland Fritsch, der seitens Montafon Touris- bender Blick auf die umliegende Bergwelt. Und dann mus an dem Projekt mitarbeitet. „In Arbeitsgruppen das erhebende Gefühl, wenn in sanften Schwüngen haben wir für ausgewählte Gebiete konkrete Lösun- Spuren in den unberührten Pulverschnee gezogen gen ausgearbeitet, die vor dem Start der neuen Saison werden. Das ist nur einer von vielen Gründen, warum an die Berg- und Skiführer, Skischulen und Bergbah- immer mehr Menschen die markierten Pisten und nen weitergegeben werden.“ Wege hinter sich lassen. Neben dem Skitourengehen erfreuen sich ebenso Freeriden und Schneeschuhwan- Unter anderem wurde am Golm eine neue Skiroute in dern steigender Beliebtheit – auch unter unseren Gäs- das Gauertal ausgewiesen, die besser befahrbar ist ten. und der Wildruhezone Ronawald Rechnung trägt. Am Fredakopf informieren nun auch Auskunftstafeln dar- Gestörte Winterruhe über, dass direkte Variantenabfahrten von der Berg- Doch Wintersport abseits der Pisten ist nicht unum- station in das Silbertal untersagt sind. Und im Bereich stritten. „Im Mittelpunkt des Interessenkonflikts zwi- Gretsch-Wasserstuben wurde innerhalb des Jagdli- schen Sportlern, Forst, Jagd und Naturschutz stehen chen Sperrgebietes ein Durchgangs-Korridor verord- vor allem die heimischen Wildtiere“, sagt Christian net. „Generell möchten wir Aufklärungsarbeit leisten Kuehs, Geschäftsführer Naturschutzverein Verwall- und die Bewusstseinsbildung unter den Wintersport- Klostertaler Bergwälder. „Durch die zunehmende Zahl lern vorantreiben“, sagt Roland Fritsch. Außerdem an Freizeitsportlern gehen während den nahrungsar- forciere die Arbeitsgruppe Besucherlenkungen, um men Wintermonaten immer mehr wertvolle Rück- sensible Gebiete zu schützen oder lasse neue bezie- zugsräume verloren.“ Dringen die Variantenfahrer in 16 Tourismus hungsweise besser sichtbare Richtungspfeile und Informationstafeln anbringen. „Wie diese Wintersaison mit den überarbeiteten, klaren Regelungen funktioniert und auch wo es noch Anpassungsbedarf gibt, werden wir genau verfolgen“, meint Fritsch abschließend. Alpin– und Tourismusmuseum Gaschurn Winteröffnungszeiten im Museum die Arbeit des Vereins und der Montafoner Museen Im Alpin- und Tourismusmuseum in Gaschurn gibt es und können einige Vorteile nutzen (freier Eintritt in auch im Winter einiges zu entdecken: ab 2. Jänner die Museen und zu den Veranstaltungen, deutlich 2019 ist das Museum von Dienstag bis Freitag, jeweils reduzierter Buchpreis, etc.). von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet. Die Publikationen können direkt im Museum oder Neben den aktuellen Ausstellungen „Zu Gast im Mon- online bestellt werden und werden auf Wunsch auch tafon! Tourismusgeschichte eines Alpentales“ und per Post verschickt! „Höhenlager. Die Alpenvereinsschutzhütten in der Silvretta“ laden auch die beliebten Termine der Mon- Das Museumsteam freut sich auf zahlreichen Besuch. tafoner Spinnstube, das Offene Singen, ZeitzeugenErinnerungsgespräche bzw. das Begegnungscafé (lt. Weitere Informationen auf: Veranstaltungskalender) zu einem Besuch und einem montafoner-museen.at netten Gespräch ein. Bild: Montafoner Museen Terminvereinbarungen und Führungen außerhalb der Öffnungszeiten sind auf Anfrage über das Verwaltungsbüro im Heimatmuseum in Schruns, Tel. 0 55 56 / 74 723, info@montafoner-museen.at oder direkt bei den Museumsmitarbeiterinnen möglich. Auch können die Räumlichkeiten des Museums nach Absprache für Fototermine oder ähnliches gebucht werden. Mit einer Mitgliedschaft im Heimatschutzverein Montafon und dem Jahresbeitrag von EUR 25,00 (Familienmitgliedschaft EUR 35,00) unterstützen Sie 17 Tourismus Jazz auf über 2000 Meter Höhe Es war die (Schnaps)Idee von Mitgliedern der Tübin- Die Sorgen sind unbegründet: alle Erwartungen wer- ger Sektion des DAV, als man im letzten Jahr im Montafon auf zwei Jazz-Lehrer aus Berlin traf. Die beiden waren schweißtreibend zur Tübinger Hütte aufgestiegen und genossen dort ihr Bier, bevor sie am nächsten Morgen unten im Tal von ihren Jazz-Eleven für die nächsten Wochen in Beschlag genommen wurden. Die Jazzer, so die kühne Vorstellung, sollten im nächsten Jahr einfach ihre Instrumente mit auf die Hütte bringen und hier improvisieren. Trotzdem blieb stets die bange Frage: Ob das je gelingen wird? Bei so vielen Beteiligten? Dass aus der spontanen Idee, die traditionelle DAVAlpenrosenfahrt samt Wanderung zur Tübinger Hütte mit einem Jazz-Konzert auf der Schutzhütte zu verbinden, dieses tolle Klang-Event vor atemberaubender Bergkulisse wurde, grenzt fast an ein Wunder. Alle den übertroffen! Die vier Musiker begeistern gut drei Bedenken konnten dank der guten Zusammenarbeit Stunden lang. Claus Rückbeil (Gitarre), Jürgen Weis- der Sektion und der lokalen Veranstalter der Monta- haupt (Schlagzeug), Wolfgang Obert (Saxophon) und foner Resonanzen aus dem Weg geräumt werden. Anders Grop (Kontrabass) reizen die Gäste immer Und jetzt freuen sich alle auf die Fortsetzung im wieder zu stürmischem Applaus. Selbst die heimi- nächsten Jahr. Lampenfieber auf der Terrasse der schen Alpensteinböcke, durchs Fernglas unterhalb der Tübinger Hütte („Tübingens höchste Baustelle“). Alle Kessispitze beobachtet, scheinen inne zu halten und sind gespannt und haben die unterschiedlichsten Er- mit zu swingen. Die Sonne zeigt ihr strahlendstes Lä- wartungen an diesen Nachmittag. Wie kommt der Jazz cheln. Es sind mehr Zuhörer hier oben als erwartet. bei den Besuchern an? Hält das Wetter? Werden viele Etwa 120 haben den beschwerlichen Weg zur Hütte Zuhörer kommen? Gibt es ausreichend Essen und hinter sich gebracht. Darunter Matthias Lustig im Na- Getränke? Klappt der Instrumententransport mit der men des Vorstands der DAV-Sektion Tübingen, sowie Materialseilbahn? Funktioniert der Bus-Shuttle vom Martin Netzer, Bürgermeister von Gaschurn, Markus Talort Gaschurn ins entlegene Garneratal problemlos? Felbermayer als künstlerischer Leiter der „Montafoner Resonanzen“, Hüttenpächter Thomas Amann sowie Vertreterinnen der Tourismusregion. Außerdem viele Sektionsmitglieder aus Tübingen, die sich zu der ausgeschriebenen Tour "Alpenrosen Neue Hütte - Jazz" angemeldet hatten. Dazu viele Bergwanderer und Mountainbiker. Zum Abschluss klingt der eigens komponierte „Montafon-Blues“ durchs Garnera-Tal. Übrigens: Entgegen allen Befürchtungen ist der voluminöse Kontrabass von Anders Grop doch nicht aus der Materialseilbahn gefallen. 18 Tourismus Alpen Open Air Montafon Am 17. August 2019 ist es endlich so weit: Das erste Montafon zählt klar zu den musikalischen Höhepunk- Alpen Open Air Montafon (Valisera Parkplatz – St. ten im Montafon. Gallenkirch) startet mit Nena, die mit ihrer Nichts versäumt Open Air Tour ihr 40. Bühnenjubiläum zele- Die Kulisse der Bergwelt des Montafons bietet den briert. Besuchern des Alpen Open Air Montafon ein einzigartiges und unvergessliches Konzertfeeling der besonde- Mit 25 Millionen verkauften Tonträgern weltweit ist ren Art. NENA eine der erfolgreichsten deutschen Künstlerinnen aller Zeiten und ein internationales Pop- Kartenvorverkauf Phänomen. Ihre energiegeladene Bühnenpräsenz ist Karten für das Alpen Open Air Montafon sind online genauso einmalig und mitreißend wie ihre Stimme. auf silvretta-montafon.at, in allen Montafoner Touris- Mit ihren Hits prägte NENA mehrere Generationen musinformationen, an allen geöffneten Bergbahnkas- von Musikfans und steht bis heute für ein Lebensge- sen der Silvretta Montafon, in allen Intersport Filialen fühl, das wohl irgendwie und irgendwo in jedem Her- Vorarlbergs sowie in allen Musikladen Verkaufsstellen zen zu Hause ist. Auch im 40. Jahr ihrer Karriere bleibt erhältlich. NENA eine der relevantesten und authentischsten Sängerinnen der Zeit, ein großes Stück Popkultur made in Germany. Mit dem Early Bird Ticket bis 31.12.2018 haben wir an ein perfektes Weihnachtsgeschenk für die Liebsten gedacht. Mit dem Auftritt von NENA starten wir in eine neue musikalische Ära im Montafon. Das Alpen Open Air 19
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20181201_Gemeindeblatt Silbertal 01.12.2018 Silbertaler Gemeindeblatt Amtliche Mitteilung, Zugestellt durch Post.at, Ausgabe Dezember 2018, Nr. 13 Straßensanierung Kristbergstraße Bericht Seite 8 Der Bürgermeister informiert © Toni Meznar Liebe Einheimische und Mehrheimische, geschätzte Leserinnen und Leser, Ein intensives und spannendes Jahr 2018 verabschiedet sich. Im PATRICK SÄLY PHOTOGRAPHY 2 Silbertaler Gemeindeblatt Namen der Gemeinde darf ich mich wieder bei einigen Persönlichkeiten recht herzlich bedanken bzw. diese willkommen heißen. Für eine gemeinsame und wohlwollende Zusammenarbeit aller SilbertalerInnen, Tourismus, Land-, Forst-, Jagdwirtschaft, den Gewerbebetrieben und der Gemeinde Silbertal sind wir stets bemüht. Wir wünschen auf diesem Wege allen für die Zukunft alles Gute, zufriedene Gespräche untereinander und ein auf Augenhöhe gutes Miteinander, beste Gesundheit und Gottes Segen. Weiters ist es mir ein sehr großes Anliegen, mich bei euch allen für eure Mitarbeit, euren Einsatz und euer Engagement für „unsere Gemeinde“ bedanken, allen voran bei den Gemeindebediensteten, den Vereinen, der Pfarrei, dem Kindergarten- und Schulpersonal und den gewählten Gemeindemandataren. In diesem Jahr wurden zwei wichtige infrastrukturelle Signale mit der Baufertigstellung des voraussichtlich letzten Kanalabschnittes ABA 07 Buchen – Ganlätsch, im Bereich Ganlätsch, gesetzt. Hier wurde für das Jahr 2019 zudem die wasserrechtliche Genehmigung zur Errichtung eines Löschwasserbehälters im Ausmaß von ca. 30m³ Nutzinhalt, angesucht. Weiters wurden für die gemeindeinterne Vernetzung im Zuge der verschiedenen Bauangelegenheiten div. Leerrohre für den Glasfaserausbau nun auch die ca. 2500 lfm lange Leitungen eingeblasen und für die weitere Verwendung vorbereitet. Euer Bürgermeister Thomas Zudrell 01 Jänner 2018 Der Bürgermeister informiert Silvesterfeuerwerk Für den Jahreswechsel vom 31.12.2017 auf den 01.01.2018 wurde von der Trachtengruppe Silbertal erstmalig beim gemeinsamen Silvesterfeuerwerk beim Feuerwehrgerätehaus ein Ausschank mit Bewirtung für die Silvesternacht organisiert und durchgeführt. Unter schöner Beteiligung der Bevölkerung und der Silbertaler Gäste hatte mit großer Beteiligung auch das „Lättleschießen“ stattgefunden. Wir weisen hiermit nochmals darauf hin, dass aus Sicht der Gemeinde keine weiteren Abschussplätze im Ort gewünscht sind. So kann hier eine Eingrenzung einer möglichen und unkontrollierten Brandsituation und Umweltverschmutzung im Silbertal eingehalten werden. Schiwoche des Kindergartens Wie auch schon die letzten Jahre wurde für den Silbertaler Kindergarten eine Schiwoche am Hochjoch organisiert und durchgeführt. Mit viel Eifer und Freude waren alle Kinder des Silbertaler Kindergartens bei der Schiwoche mit dabei. Unterstützt von der Schischule Silvretta Montafon am Hochjoch, Intersport Montafon, der Firma ERVO sowie der Gemeinde Silbertal wurde es zu einer erlebnis- und erfolgreichen Schiwoche für die Kinder. Zum Abschluss der Schiwoche gab es noch ein kleines Schirennen aller Teilnehmer, wo es letztendlich nur Sieger und fröhliche Kinder gab. Ehrungen von Mitgliedern der Bergfreunde Am 19. Jänner, bei der 30. Jahreshauptversammlung der Silbertaler Bergfreunde, wurde Obmann Walter Zudrell, Schriftführer Ludwig Boll und Kassier Hans Netzer als Gründungsmittglieder die 30Jahr-Ehrung sowie Helmut Ganahl die 25-Jahr-Ehrung zu teil. Ebenfalls jährt sich in diesem Jahr das 30-jährige Bestandsjubiläum der Bergfreunde Silbertal. Die Gemeinde Silbertal bedankt sich hiermit nochmals für ihr freiwilliges Engagement, die Erhaltung der Wanderwege und die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde seit vielen Jahren. Wir sind stolz, euch in Silbertal beheimatet zu haben und hoffen auf noch viele gemeinsame und tatkräftige Jahre. Ehrungen durch Konsumgenossenschaften Beim diesjährigen „außerordentlichen“ Verbandstag des Konsumverbandes der österreichischen Konsumgenossenschaften in Feldkirch wurden Schriftführer Adolf Bargehr (für 30 Jahre) und Obmann Josef Dönz vom Österreichischen Konsumverband für ihre langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeiten im Konsumverein e.G. Silbertal GmbH, geehrt. Wir schließen uns hier dem Dank an die beiden Herren für ihre Tätigkeiten fürs Silbertal an und wünschen ihnen weiterhin viel Energie in ihren Ämtern für unseren „Dorfladen“ im Silbertal. 3 Silbertaler Gemeindeblatt Der Bürgermeister informiert Agathatag Am 5. Februar war der jährliche Agathatag mit der Hl. Messe am Kristberg. Bei herrlichem Wetter und nicht allzu tiefen Temperaturen fand der Gottesdienst im Beisein der Schüler unserer VS-Silbertal, Eltern und Einheimischen und Segnung des Brotes in der Kapelle zur Hl. Agatha durch Pfarrer Hans Tinkhauser, am Kristberg statt. Legendär ist im Anschluss das bereits zur Tradition gewordene Ausjassen einiger gewiehener Agathabrotlaibe, das bis in die späteren Nachmittagsstunden andauerte. 02 Februar 2018 heidawättr – hennatschättr heidawättr, heidawättr – hennatschättr – des isch dr taler fasnatruaf. I dem johr hot bereits d´r 27. Faschingsomzug im Tal, betreut und v´ranstaltat vo da Taler Bergfreunde, stattgfonda. Es isch wedr an klina abr fina met 12 gruppana, wo a paar uswärtigi Narra met to hon wia Gola Troli, Gamprätzer Narra un vil me. Öbr z`Jor hon si im tal wedr a paar Hoppala´s, Vorfäll un Anek- dota ereignat dia „d´r Schtinabuab“ im A´schluss im Vreinshus wedr ägastendig vortrega hot könna. För d´musig isch d´r Kurt zuastendig gsi, för z´schwätza bim Konsum hot d´r Elmar sini stimm a´botta - un des hon si al guat g´machat. I denk ma wört si des nöscht Johr o wedr froga. A vergältsgott gilt natürli oh allna Narra un Zuaschauer osm Tal. Schirennen des Kindergartens und der Volksschule Am Rosenmontag findet bekanntlich das legendäre Schirennen von unserem Kindergarten und der Volksschule - Silbertal, auf dem Kristberg statt. In diesem Jahr war wieder auffallend, dass alle Kinder alleine durch die gesetzten Tore fuhren, was sicher auch auf die seit mehreren Jahren regelmäßigen Schiwochen des Kindergartens und der Volkschule - Silbertal zurückzuführen sind. Sehr gut hat sich auch die Familienwertung be- währt – in diesem Jahr sind Markus und Michael Bargehr mit der gleichen Zeit ins Ziel gefahren. Herzlichen Dank dafür allen Beteiligten für ihre Mithilfe, den Sponsoren der Pokale und der Naschereien für die Kinder, Lecksuche Stemer Elmar, dem Wintersportverein, der Montafoner Kristberg Bahn, der Silvretta Montafon, Intersport Montafon und den Schischulen, Lehr- und Kindergartenpersonal und Eltern für ihre tatkräftige Unterstützung bei den Schiwochen. Schönste Funkenhexe 13.02.2018 Ein großer Erfolg war die alljährliche Prämierung der schönsten Funkenhexe Montafon`s, die wieder am Faschingsdienstag in Schruns stattgefunden hat. Wie die 4 Silbertaler Gemeindeblatt letzten Jahre war auch in diesem Jahr eine Silbertaler Hexe mit von der Partie. Bei der Prämierung erreichte die Silbertaler Hexe den ausgezeichneten 2. Platz. Wie alle Jahre wurde sie vom Silbertaler Kindergarten hergestellt, herzlichen Dank für eure kreative Ader ;-) und den Eltern für die Bereitstellung der notwendigen Bastelutensilien. 02 Februar 2018 Der Bürgermeister informiert Traditionelles Funkenabbrennen Am 17. und 18 Februar haben mit viel Herzblut die Silbertaler Funkenbauer ihre erbauten Funken angezündet. Das alljährliche und traditionelle Funkenabbrennen in unserer Region, mit den 5 Funken allein im Gemein- degebiet von Silbertal, wurde auch von verschiedenen Funkenzunftkollegen besucht. Diese Tradition ist es wert aufrecht zu erhalten, dafür gilt ein recht herzlicher Dank allen Verantwortlichen. Mit dabei sind die Funken am Bronnafeld, Bronnahus, Althus, Kreschbrig und im Tal. Es soll jedoch bei aller Tradition für die Zukunft,die Sicherheit für Personen und Feuer stets bestens gewahrt und im Auge behalten und wenn nötig die Vernunft walten gelassen werden. 5 Silbertaler Gemeindeblatt Der Bürgermeister informiert Wintergolf am Kristberg Nach einem Jahr Pause hat am 3. März wieder das bereits legendäre und weit über die Grenzen hinaus bekannte „3. Wintergolf am Kristberg“ in einer der schönsten Regionen des Montafons stattgefunden. Durchgeführt wurde dies Veranstaltung wieder durch den Golfclub Montafon in Tschagguns und Greenkeeper Thomas Tschanz aus Sil- 03 März 2018 bertal. Es waren wieder an die 50 Golfer aus nah und fern mit von der Partie. Großer Dank gilt hier auch dem Initiator Thomas Tschanz, der Montafoner Kristbergbahn, die mit ihren Gerätschaften wieder für hervorragende Verhältnisse gesorgt hat und dem Golfclub Montafon für die Durchführung dieser werbungsträchtigen Veranstaltung in Silbertal. 4. Langlauf Charity Die Langlauf - Charity hat am Kristberg wieder mit sehr vielen TeilnehmerInnen, die sich in den Dienst einer sehr guten Sache machten, stattgefunden. Herzlichen Dank dem Langlaufteam von Montafon Tourismus, dem Team vom Eltern Kind Zentrum Montafon und allen EinzelteilnehmerInnen für ihre tollen Leistungen von 1 bis zu 5 Runden. Die Höhenloipe am Kristberg ist mit ca. 11km ein perfekter Austragungsort für diese Veranstaltung. Mit über 1000 gelaufenen Kilometern wurde wieder ein neuer Rekord aufgestellt. Die Gesamtsumme der Charity Veranstaltung beläuft sich auf ca. € 6.000.-- Hieraus wurde das EKIZ in Schruns mit € 1.500.unterstützt, der Rest ging wieder an das „Netzwerk für Kinder“. Wir danken hier nochmals aufrichtig allen Teilnehmern und Gönnern für ihre Mithilfe einer besonderen sozialen Aktion für das „Netzwerk für Kinder“. Suppentag für den guten Zweck Am 15. März feierten wir Palmsonntag. Bei herrlichem Wetter trafen sich Schülern der Volksschule, Pfarrer Georg Nigsch und vielen SilbertalerInnen beim Sparmarkt. Im Anschluss an die Segnung der Palmsträuße durch Pfarrer Georg Nigsch beim Sparmarkt führte der Weg zur Kirche, wo auch der Gottesdienst gehalten wurde. Im Anschluss an den Gottesdienst fand erstmals ein Suppentag im Silbertaler Vereinshau statt. Organisiert und durchgeführt wurde dieser von Ortsbäuerin Luzia Loretz und ihrem Team. Der Großteil des Erlö6 Silbertaler Gemeindeblatt ses dieser Veranstaltung (460 Euro) wurde an Pfarrer Georg Nigsch überreicht, um es an senie ehemalige Gemeinde in Ecuador zu übermitteln. Herzlichen Dank an Ortsbäuerin Luzia Loretz mit ihrem Team für die Durchführung des Suppentages im Silbertal, wir hoffen natürlich auf Fortsetzung im Jahr 2019. 04 April 2018 Der Bürgermeister informiert „Bludenz läuft“ Beim traditionsreichen „Bludenz läuft“ hat die Volksschule Silbertal wieder einem tollen Mannschaftserfolg unserer SchülerInnen in Bludenz erlaufen. Nach einigen Lauftrainings während des Unterrichtes in der Volksschule wurden diese mit dem 1. Rang für die 1- und 2. Klässler der Jahrgänge 2010 und 2011 belohnt. Aber auch die 3. und 4. Klasse hat wieder ihr sportliches Können unter Beweis gestellt. Vielen Danke allen Lehr- und Begleitpersonen, die dieses tolle Laufspektakel unterstützt haben und ohne diese dies nicht möglich wäre – herzlichen Dank dafür! Toller Erfolg beim Bouldercup Wieder ein toller Erfolg unserer Volksschule beim Bouldercup in der „Klimmerei“ in Bürs. Nach einigen Trainingseinheiten in der Klimmerei in Bürs stand der Wettbewerb am 4. Mai an. Insgesamt 120 Kinder aus sechs Klassen nahmen am diesjährigen Volksschul-Boulder- cup in Bürs teil. Ein Funkeln in den Augen und groß war die Freude, als die Volksschule Silbertal als Sieger gekürt wurde und somit auch in diesem Jahr wieder den ersten Preis erbouldert hatten. Der Hauptpreis ist ein Bouldertraining mit dem Chef der Klimmerei! Herzlicher Dank gilt an dieser Stelle der Klimmerei in Bürs für die Durchführung dieser Veranstaltung und wie immer aber auch vor allem an die verantwortlichen Lehrpersonen Andrea Küng und Katharina Engstler der Volksschule Silbertal und die begleitenden Eltern. Gerade mit solchen außerschulischen Aktivitäten kommt Abwechslung in den Schulalltag! Dankeabend für Ehrenamtliche Am 19. April lud die Vorarlberger Landesregierung zu einem Dankeabend zugunsten ehrenamtlicher Tätigkeiten im Bereich der Kirche, in den Sonnbergsaal Nüziders. Aus dem Silbertal wurden mit Frau Brigitte Bargehr, Herrn Netzer Hans und Adolf Zudrell (hat z.B. im Jahr durchschnittlich 5.500 Führungen in der St. Agatha Kirche am Kristberg!) seitens des Landes Vorarlberg für ihre langjährigen Tätigkeiten für unsere Kirchengemeinschaft in Silbertal geehrt. Wir schließen uns dem Dank und der Gratulation an und hoffen weiterhin auf ihre Unterstützung. 7 Silbertaler Gemeindeblatt Der Bürgermeister informiert 04 April 2018 Baubesprechung – Kristbergstraße Am 23. April fand die erste Baubesprechung für den Restausbau der Kristbergstraße für den Bereich Innerkristberg statt. In der ersten Maiwoche wurden die Arbeiten aufgenommen. Auch hier nochmals vielen und herzlichen Dank allen Grundeigentümern für ihre Mithilfe zur Umsetzung dieses wichtigen und zukunftsweisenden Projektes der Region Kristberg. Diese Arbeiten werden im Jahre 2019 abgeschlossen. Somit wurde nach der Gründungsversammlung vom 29. Juli 2010 in den letzten 9 Jahren der Kristberg mit der kompletten Straßensanierung, der neuen Trinkwasserversorgung und ebenfalls im Zuge der Bauarbeiten der Abwasserversorgung zukunftstauglich gemacht. Hierzu gilt allen Voran auch dem Land Vorarlberg für die finanzielle Unterstützung, der Abt. Ländliches Wegenetz ein herzlicher und großer Dank, nicht weniger gedankt sei auch dem gesamten Ausschuss der Genossenschaft und allen Baufirmen, die ihr Möglichstes unternommen haben, damit die Anrainer „fast“ keine Einschränkungen erfuhren. Kanalisierungsarbeiten – Buchen und Ganlätsch Ebenfalls in der letzten Aprilwoche wurden die Arbeiten für den Restausbau der Kanalisierungsarbeiten für den Bauabschnitt 07 Buchen und Ganlätsch in der Parzelle „Ganlätsch“ aufgenommen. Mit der Firma Gebrüder Vonbank aus Schruns haben wir auch hier eine einheimische Firma für die Bauarbeiten gewinnen können. Großer Dank gilt auch hier wieder allen Grundbesitzern für ihre sehr gute Zusammenarbeit zur Umsetzung dieses Projektes. Da hier die Vorgaben und Notwendigkeiten eines Kanalanschlusses ermöglicht werden, sind 8 Silbertaler Gemeindeblatt auch hier für die Zukunft die Möglichkeiten für bauliche Tätigkeiten und Ansiedelungen von jungen Familien und Personen gegeben. 05 Mai 2018 Der Bürgermeister informiert Fronleichnamsprozession Am letzten Sonntag im Mai fand die Fronleichnamsprozession mit der Silbertaler Bevölkerung und den Silbertaler Vereinen statt. Beginnend von unserer Kirche zum Hl. Nikolaus weiter zum Gemeindeamt, Sparmarkt, Kristbergbahn bis zum Feuerwehrhaus und retour mit der abschließenden Agape in der Kirche zum Hl. Nikolaus. Musikalisch wurde die Prozession von unserer Bürgermusik unter der Stabführung von Simon Ganahl. Dank gebührt einer Abordnung der Gemeinde-vertretung für das tragen des „Himmels“. An ihrem Ehrentag begleiteten viele Verwandte, Freunde und Bekannte die festlich gekleideten Erstkommunikanten in die Kirche. Pfarrer Georg Nigsch gestaltete einen sehr lebendigen und persönlichen Gottesdienst, an welchem die Erstkommunikanten mit Freude und sehr aufmerksam teilnahmen. Und so wie die Kinder strahlte auch das Sonne vom Himmel. Die musikalische Umrahmung der Feierlichkeit erfolgte durch die Bürgermusik Silbertal unter der Leitung von Evelyn Sadjak. Im Anschluss an die Messe teilten die Erstkommunikanten mit allen Anwesenden Brot. Erstkommunion In den vergangenen Wochen und Monaten haben sich drei Mädchen und sechs Buben der Pfarrgemeinde Silbertal gemeinsam mit ihrer Religionslehrerin Elisabeth Piske, ihrer Klassenlehrerin Brigitte Bargehr, Pfarrer Georg Nigsch und ihren Eltern auf ihre Erstkommunion vorbereitet. Die Erstkommunikanten v. li.: Louis, Adriano, Johannes, Michael, Laura, Aileen, Amelie, Elia und Kilian bedanken sich auf diesem Wege bei allen, welche zum guten Gelingen dieses feierlichen Anlasses beigetragen haben. © Foto: Marita Bitschnau photosense 9 Silbertaler Gemeindeblatt Der Bürgermeister informiert 06 Juni 2018 Errichtung eines Löschwasserbehälters Mit einem einstimmigen Grundsatzbeschluss in der 24. Gemeindevertretungssitzung am 07. Juni wurde die Errichtung eines Löschwasserbehälters in der Parzelle Ganlätsch mit ca. 30-40m2 Löschwasser für die Erstversorgung gefasst. Hiermit wird nun auch die Parzelle Ganlätsch der Erstversorgung mit Löschwasser gerecht. Hier gilt ein großer Dank an die Grundeigentümer für die Bereitstellung der Grundstücke für den Hochbehälter, den Hydranten und zur Möglichkeit das Überwasser der Quellen zu nutzen. Von den Quellbesitzern kam ohne zu Zögern ein klares Ja für die Benützung des Überwassers, dazu nochmals herzlichen Dank im Namen der Bewohner der Parzelle Ganlätsch. Dies ist wieder ein großer Schritt für die Sicherung der Objekte in entfernteren Lagen und Erweiterung der Grundinfrastruktur. Auch dieses Projekt wurde nach vielen Jahr(zent)en nun zur Umsetzung gebracht. Die Umsetzung dieses Projektes wird wahrscheinlich im Jahre 2019 sein. Sakrament der Firmung Im Beisein von Bischof Benno Elbs wurde am 10. Juni Hl. Firmung mit 12 Firmlingen im Silbertal durchgeführt. Bei herrlichem Wetter und in Begleitung unserer Bürgermusik unter der Leitung von Evelyn Sadjak und vielen Bekannten und Verwandten sowie Silbertalerinnen und Silbertalern wurde die Hl. Firmung von unserem Bischof Benno Elbs und Pfarrer Georg Nigsch gefeiert. Wir wünschen den Kindern und Jungerwachsenen für die Zukunft alles Gute und Gottes Segen! Die Silbertaler Firmlinge v.li.: Robert, Julia, Lysander, Alissa, Mathias, Niklas, Amrei, Felix, Katrin, Lukas, Maximilian und David mit Firmspender Bischof Benno Elbs und Pfarrer Georg Nigsch. Ausstellungseröffnung im Bergbaumuseum Am 14. Juni fand im Silbertaler Bergbaumuseum die Ausstellungseröffnung „Das Montafoner Wappen – Geschichte und Legende“ im Beisein von LT Präsident Mag. Harald Sonderegger statt. Im Vorfeld der Eröffnung hat Landtagspräsident Sonderegger das Sägewerk Bitschnau besucht, um einen Einblick hinter die Kulissen des Familienbetriebes zu bekommen. In weiterer Folge gab es noch Gespräche mit dem Gemeindevorstand über verschiedene Gemeindeangelegenheiten. Da bei der Sprechstunde keine Interessierten aus der Bevölke10 Silbertaler Gemeindeblatt rung anwesend waren, wurde noch rege über verschiedene Landesthemen diskutiert und informiert. Dazu nochmals herzlichen Dank für dein Kommen geschätzter Landtagspräsident Mag. Harald Sonderegger. 06 Juni 2018 Der Bürgermeister informiert Tanklöschfahrzeug Mit dem Start der Überstellung unseres TLF 2000 am 22. Juni gab es am Vortag nochmals ein kurzes Nachhause kommen und eine gemeinsame Verabschiedung unseres TLF 2000 mit der damaligen Fahrzeugausschuss der Feuerwehr Silbertal, die maßgeblich bei der Anschaffung mitverantwortlich waren. Das Fahrzeug wurde 1987 in den Dienst gestellt und vom Fahrzeugausschuss Josef Erhard, Christian Bitschnau, Viktor Bargehr, ABgm. Willi Säly und AKdt. Josef Dönz in Empfang genommen. Nun nach über 30 Jahren im Dienst zum Schutz der Bevölkerung, von Wohn- und Wirtschaftsgebäuden verschiedenster Elementarereignissen und Brand begann die Reise mit den Fahrern Kdt. Josef Dönz und Peter Bargehr nach Moldawien. Für Interessierte ist im Bürgerservice ein Fotobuch mit den Impressionen der rund 2400 km langen Reise unseres Feuerwehrautos zum Bestimmungsort „LARGA“ in Moldawien um € 25.-- zu erwerben. Kanalabschnitt Ganlätsch Am 20. Juni wurde nun der voraussichtlich letzte Kanalabschnitt BA 07 „Ganlätsch“ mit dem Schacht Nr. 10 erreicht. Dies ist aus derzeitiger Sicht neben zukünftig kleineren Arbeiten im Bereich der Abwasserentsorgung in Silbertal der letzte große Abschnitt. Sehr großen Dank gilt hier der gesamten Bevölkerung in Silbertal für ihre Mitarbeit und auch Verständnis während der allgemein notwendigen Bauarbeiten für die Bereiche der Abwasser-, Wasser- und Löschwasserversorgung. Mit den Gesamtinvestitionen für diese Bereiche in den vergangenen Jahren von ca. € 3,2 Mio. wurde auch das Gemeindebudget sehr belastet. Hier gilt es nun generell, die Ausgaben auf Gemeindeseiten auf das Notwendigste zu beschränken Mit den Restarbeiten im Laufe des Jahres werden nun auch die Arbeiten im Bereich Ganlätsch abgeschlossen. Montafon Arlberg Marathon Am 30. Juni fand der bereits 16. Montafon Arlberg Marathon mit den drei Kinderläufen in Silbertal, dem Marathon von Silbertal nach St. Anton a. Arlberg mit Start im Silbertal, mit fast 800 internationalen Teilnehmern bei herrlichem Wetter statt. Die alpine Traumlandschaft trügt. Der Montafon Arlberg Marathon verlangte den Teilnehmern auf dem Weg von Silbertal nach St. Anton a. A. alles ab. „Für die LäuferInnen herrschten an diesem Samstag wieder optimale Bedingungen“, mit rund 200 Freiwilligen, die für einen reibungslosen Ablauf sorgten, hatte wieder ein unfallfreier Lauf stattgefunden. Mit einem Kamerateam aus Holland das eine Läuferin betreut und begleitet hat, wurde nun auch der holländische Markt angegangen. Nach 3 Stunden 27 Minuten und 13,5 Sekunden stand der Jubiläumssieger fest: Oldrich Janecek aus Tschechien. Bei den Frauen holte sich die Vorarlbergerin Andrea Feuerstein-Rauch den Jubiläumssieg – schon 2015 stand sie ganz oben auf dem Podest. Die Organisatoren – die Gemeinde Silbertal, der Tourismusverband St. Anton a. A. und Montafon Tourismus – sorgten auch abseits des klassischen Marathons mit dem Montafon Arlberg Trail und dem Panoramatrail für sportliche Herausforderungen beim Montafon Arlberg Marathon powered by Sparkasse. Auch die kleinen Beine kamen nicht zu kurz: Der Sparefroh Kindertrail für Kinder und Jugendliche war einmal mehr ein großer Erfolg. Nach den Befragungen von 100 Läuferinnen konnten wir nun auch Rückschlüsse über die Übernachtungsgepflogenheiten herausfinden. Hier werden nun ca. 1/3 der LäuferInnen in Silbertal, 1/3 in St. Anton a.A. zum Übernachten bleiben und darunter sind ca. 1/3 Tagesgäste. Fürs kommende Jahr wird der Marathon umgedreht, d.h. der Start ist in St. Anton a.A. und der Zieleinlauf ab ca. 11:00 Uhr für den Panoramalauf in Silbertal, ab ca. 11:30 Uhr werden die LäuferInnen des Marathons und der TRAIL in Silbertal erwartet. Genauere Infos werden rechtzeitig bekanntgegeben. 11 Silbertaler Gemeindeblatt Der Bürgermeister informiert 07 Juli 2018 Religionslehrerin Lisi Piske verabschiedet Am 3. Juli, nach Abschluss dieses Schuljahres, wurde unsere Religionslehrerin Lisi Piske nach 15 Jahren in Silbertal gemeinsam von der Gemeinde Silbertal und den Lehrpersonen verabschiedet! Wir danken ihr nochmals für ihren Einsatz zu Gunsten unserer Kinder und wünschen ihr auf ihrem weite- ren Lebensweg alles Gute und viel Zeit für ihren Enkel! Ebenfalls in der letzten Schul- und Kindergartenwoche wurde unser Kindergarten nach dem Wasserschaden im Mai von den Kindern wieder bezogen und so konnten sie ihren Abschied in die Ferien im (neu) sanierten Kindergarten feiern. Auch hier dürfen wir allen Eltern, Kindergarten- und Reinigungskräften, den Feuerwehren aus der Region für die rasche Hilfe, den ausführenden Firmen und unserer Versicherung recht herzlich danken, dieser Schaden so unkompliziert, rasch und zur Zufriedenheit aller wieder in Ordnung gebracht werden konnte. Tag der offenen Grabungen 20. Juli – Ein besonderes Erlebnis war für alle Teilnehmer des „Tages der offenen Grabungen“ im Bereich der Freschalpe / Lang See, organisiert durch den Heimatschutzverein und durchgeführt vom Institut für Archäologie der Uni Innsbruck. Bei 12 Silbertaler Gemeindeblatt herrlichen äußeren Bedingungen und zahlreichen interessierten Teilnehmern aus nah und fern wurden 3 Ausgrabungsstätten besucht – erläutert durch das Grabungsteam der Uni, allen voran Georg Neuhauser und Thomas Bachnetzer. Euch al- len sei recht herzlich gedankt für die bereits seit vielen Jahren beste Zusammenarbeit und sehr gute Freundschaft mit dem Forschungszentrum HIMAT des Institutes für Archäologie und Botanik der Uni Innsbruck. 08 August 2018 Der Bürgermeister informiert Montafoner Resonanzen Zu den verschiedenen Musikrichtungen, denen sich das Festival „Montafoner Resonanzen“ widmet, gehört auch die Volksmusik. Am 25. August warteten jede Menge musikalische Darbietungen – auf der Bühne, am Berg oder im Gasthaus auf die Besucher. So zog es die Volksmusikanten ins Silbertal, wo sie mit beschwingten Tönen ihre Freunde in die Höhe locken. Mit schwungvollen Weisen luden die „Gimpe- linsel Saitenmusi“, die „Blechjäger“ und die „Nauderer Schupfamusi“ alle Wanderer vom Mittag bis in den Nachmittag hinein zur Rast im Panoramagasthof Kristberg, in der Almhütte Fellimännle und ins Hotel Silbertal ein. Auch in diesem Jahr war es wieder ein voller Erfolg in Silbertal – herzlichen Dank den Betrieben für ihre Mitarbeit im Zuge der „Montafoner Resonanzen“ und den Verantwortlichen unter Markus Felbermayer für die sehr gute Organisation. „Silbertaler Chörle“ ins Leben gerufen „Wo man singt da lass dich ruhig nieder“ (letzten Zeilen von Johann Gottfried Seume / Wikipedia) Ende August 2018 wurde unter der Leitung von Frau Ursula Erhard das „Silbertaler Chörle“ ins Leben gerufen. Bereits in der Zeit zwischen 1934 und 1951 gab es ein „Silbertaler Kirchenchor“. Mit der Neugründung erweitert sich das musikalische Angebot im Silbertal, mit sehr viel Herzblut und Kompetenz vermittelt Ursula, Freude und Lust am Singen. Circa 15 Sängerinnen und Sänger versuchen ihr Bestes zu geben. Bei Interesse bitte bei Ursula Erhard melden – jedes Mitglied ist herzlich willkommen. Vielen und herzlichen Dank an Ursula für ihr Engagement und weiterhin viel Spaß bei eurem Wirken! 13 Silbertaler Gemeindeblatt Der Bürgermeister informiert 09 September 2018 25-Jahr-Feier des FC Silbertal Die kleine 25 Jahrfeier am 1. September des FC-Silbertal wurde mit einem Legendenmatch Silbertal – B-Berg eingeleitet. Trotz der nicht gerade optimalen äußeren Bedingungen haben doch sehr viele SilbertalerInnen und Besucher diesem Jubiläum ein Stelldichein gegeben. Für die musikalische Umrahmung der Veranstal- tung wurde die Silbertaler Trachtengruppe für einen Dämmerschoppen vor dem Clubheim, gewonnen. Viele Freundschaften aus den vergangen Jahren wurden wieder aufgefrischt, von gemeinsamen Spielen gesprochen und Anekdoten ausgetauscht. Wir wünschen dem FC-Silbertal für die kommenden Jahre viel Erfolg und recht herzlichen Dank für die sehr gute Nachwuchsarbeit unserer jüngsten Fußballer im Silbertal. Die Feier wurde durch einen unfassbaren Unfall in der Nacht auf Sonntag überschattet. Es wurde leider in den frühen Morgenstunden Gewissheit, dass Jojo Leitner bei diesem Unfall tödlich verunglückte. Verabschiedung von Erich Schwärzler Eine würdige und emotionale Verabschiedung wurde am 11. September im Rahmen der Standessitzung in Schruns Herrn AltLR Ing. Erich Schwärzler, besser bekannt als „Landes Erich“ zu teil. Hierbei wurden die Dienste für das Montafon besonders hervorgehoben. Bei einem gemeinsamen Mittagessen wurde er verabschiedet und der neue designierte LR Christian Gantner aus Dalaas herzlich willkommen geheißen. Auch die Gemeinde Silbertal bedankte sich bei Landes-Erich aufs aller herzlichste und wünscht ihm und seiner Familie für die Zukunft mit einem herzlichen „Glück Auf “ alles Gute, Gesundheit und Gottes Segen. Unserem Nachbarn LR Christian Gant- ner wünschen wir ebenfalls alles Gute, eine gute Hand für seine Entscheidungen in Bregenz und er hof- Neuerungen in der Schule Während der Sommerferien wurden für den Silbertaler Kindergarten und die Volksschüler in der Schule einigen Neuerungen, wie die Errichtung einer Boulderwand im Turnsaal und der Erweiterung des Kinderspielplatzes bei der Volksschule/Kindergartens durchgeführt. Nun können die Kinder auch im Turnunterricht ihre Kletterkünste in den eigenen Räumlichkeiten verbessern und ausbauen. Wir wünschen ihnen hiermit viel Spaß beim Bouldern. Ebenfalls wurde der Spielplatz vor dem Kindergarten mit einigen Gerätschaften erneuert bzw. erweitert. 14 Silbertaler Gemeindeblatt fen natürlich auch für das Silbertal die beste Unterstützung. Herzlich Willkommen! 09 September 2018 Der Bürgermeister informiert Gemeinsame Pflanzungsaktion Am Nachmittag des 20 Septembers haben unsere Kinder aus unserem Kindergarten und einige Senioren aus dem Silbertal eine gemeinsame Pflanzungsaktion mit derzeit 10 Obstbäumen entlang der Litz verwirklicht. Die Aktion steht für ein gemeinsames „Jung und Alt“ und soll die Hemmschwelle zwischen den Generationen senken! Dies wurde bereits mit einem gemeinsamen Nachmittag im Vereinshaus Silbertal 2017 begonnen und soll in Zukunft auch intensiviert und weitergeführt und ausgebaut werden. Hier soll eine gemeinsame Grundlage für die nächsten Jahre geschaffen werden. Geplant ist die Zusammenarbeit von „Jungen und Alten“, die Zukünftig diese Obstbaumallee, pflegen, hegen, pflücken, verarbeiten und die- se dann auch gemeinsam genießen können. Eine kleine Beschilderung mit Sitzmöglichkeiten folgt nach. Die 4 P – Allee (Pflanzen, Pflegen, Pflücken u. Produkte) soll hier einen kleinen Beitrag dazu leisten. Ebenfalls wird hier ein weiteres wichtiges Nahrungs- und Bestäubungsangebot für den Weiterbestand der Bienen und Insekten geboten. Gipfelmesse auf der Lobspitz Am 23. September fand anlässlich der 60-Jahr-Feier auf der Lobspitz mit Pfarrer Georg Nigsch eine Gipfelmesse statt. Grund zu dieser tollen Messes war die Kreuzerstellung aus dem Jahre 1958. Der Einladung zur gemeinsamen Gipfel- und Bergmesse waren ca. 35 Personen gefolgt. Nach einem gemütlichen Aufstieg wurden die Teilnehmer mit einem herrlichen Rundum- und Panoramablick von unserem Hausberg in Empfang genommen. Vielen Dank unserem Pfarrer für die Messfeier, den Organisatoren für die Gipfelmesse und den anschließenden Umtrunk nach dem Abstieg beim Gretscher Jagd © Monika Dönz-Breuß 15 Silbertaler Gemeindeblatt Der Bürgermeister informiert 10 Oktober 2018 Bürgermeisterkonferenz in Silbertal Nach mehrjähriger Abstinenz fand am 02. Oktober in Silbertal wieder die jährlich abgehaltene bezirksweite Bürgermeisterkonferenz im Silbertaler Vereinshaus statt. Organisiert wurde diese Tagung in altbewährter Manier von der BH Bludenz. Vertreter der Blaulichtorganisationen wie Dr. Hans Peter Ludescher von der Landespolizeidirektion Vorarlberg, Bezirksinspektor Johannes Maier, Landesfeuerwehrinspektor Christoph Feuerstein, Bezirkshauptmann Johannes Nöbl mit den Abteilungsleiter der BH-Bludenz und 25 von 29 Bürgermeisterkollegen und Kolleginnen waren im Silbertal vertreten. Es waren wieder sehr interessante Vorträge und Informationen für die Kommunale Politik. Nochmals herzlichen Dank an die BH-Bludenz für die Organisation. „Terra Mater“ zu Gast im Silbertal Anfang Oktober war ein Kamerateam im Auftrag von Servus TV für die Sendung von „Terra Mater“ bei uns im Silbertal zu Gast. Ihre Aufnahmen wurden hauptsächlich von den Lärchenwäldern, die sich in Goldenen Farben präsentierten im Bereich der Alpe Alpgues aufgenommen. Die Hintergründe dieser Filmaufnahmen und Dokumentation sind die Entwicklungen und möglichen Auswirkungen der allseits diskutierten eeltweiten Klimaerwärmung. Mit dem bekannten Fotograph, Buchautor und Vortragenden Conrad Amber und einem Filmteam von „Terra Mater“ waren hier wahrliche Experten am Werk. Wir danken hier den Verantwortlichen der Alpe „Alpgues“ für die Möglichkeit Aufnahmen zu machen und freuen uns schon auf die Reportagen zu diesem Thema. Hierzu gibt’s dann die Informationen an die Bevölkerung aus der Gemeinde. Buramarkt und Erntedankfest Am 25. Oktober fand der jährliche Kindergarten „Buramarkt und das Erntedankfest“ auf der Terrasse der Volksschule Silbertal statt. Die Kinder, unsere Pädagoginnen und HelferInnen haben mit den Kindern viele schöne Kleinigkeiten gebastelt, Marmelade verkocht, verschiedene Gewürze angesetzt und eine Kürbissuppe hergestellt. Als Einleitung wurde von den Kindergartenkindern ein gemeinsames Lied vorgetragen. Nach der feierlichen Segnung durch unseren Pfarrer Georg Nigsch waren kein Halten mehr 16 Silbertaler Gemeindeblatt und der „run“ auf die Köstlichkeiten und Basteleien war eröffnet. Den Erlös wird für Spielsachen oder ähnliches für die Kinder im Kindergarten verwendet. Danke für eure kreative Ader und weiterhin viel Spaß beim Basteln und kochen! 10 Oktober 2018 Der Bürgermeister informiert Präsentation Projekt „Moldawien“ Ende Oktober wurden die Filmund Fotoaufnahmen für das „Moldwien Projket“ im Alten Kino in Rankweil ausgestrahlt. Mit dabei waren viele Bekannte und Verwandte von den Feuerwehrmän- nern die im Frühjahr 2018 die verschiedenen Feuerwehrautos nach Moldawien überstellten und dabei viele Eindrücke erlangten. Wir, Josef, Peter und meine Wenigkeit dürfen uns bei allen Initiatoren und Verantwortlichen für die sehr gute Organisation dieses tollen Projektes, für das, dass die verschiedenen Autos ein weiteres Leben geschenkt bekommen haben und der Bevölkerung vor Ort einen wahrlich guten Dienst erweisen werden, recht herzlich bedanken. Finale 9 Plätze 9 Schätze Am Wochenende des 26. und 27. Oktobers fand die Sendung „9 Plätze 9 Schätze“ in Wien mit einer 18-köpfigen Silbertaler Delegation als Vertretung unseres Bundeslandes Vorarlberg statt. Die Silbertaler Abordnung wurde großteils aus den Silbertaler Vereinen zusammengestellt. Hierzu hat es im Vorfeld kleine Kommunikationsfehler gegeben, sodass nicht alle Vereine, sondern nur VertreterInnen einiger groß- und langjähriger Vereine mitgefahren sind. Leider wurde uns das Kontingent von 21 Personen vom ORF in Wien vorgegeben und wir haben keine Möglichkeit gefunden, dieses aufzustocken und so wurde der Großteil der Personen auch für die Interviews und unserer Partnergemeinde am Semmering ausgesucht und reserviert. Wir möchten uns hiermit nochmals bei jenen „Vereinen“ die nicht mit nach Wien mitfahren durften, herzlich entschuldigen. Nun für das Silbertal, so denke ich, war dies eine gute und große Möglichkeit ohne großen finanziellen Aufwand österreichweit und weit über die Grenzen hinaus werbewirksam auftreten zu können und unsere Schätze im wahrsten Sinne des Wortes mit der Bevölkerung zu teilen und anderen auch zugänglich zu machen und die Region Silbertal in den Vordergrund zu stellen. Mit den Kontakten zu den höchsten Etagen des ORF in Wien und den daraus entstandenen Begegnungen stehen uns vielleicht noch viele Türen für die Zukunft offen. Wir bedanken uns hierzu nochmals bei den Gast- gebern des ORF Wien mit Generalintendant Dir. Alexander Wrabetz, dem Studio Vorarlberg mit Dir. Markus Klement, unserer Moderatorin Kerstin Polzer, Stefan Pohl als Silbertaler Protagonist und allen Personen die uns das ermöglicht haben. Es war eine höchst interessante und humorvolle Zeit mit den Personen aus dem Silbertal die Fahrt zur Sendung „9 Plätze 9 Schätze“ nach Wien begleiten zu dürfen. Es wurden viele interessante Kontakte und Freundschaften geschlossen, die auch für die Zukunft aufrechterhalten bleiben sollen! Weltbekannte Personen wie Moderator Armin Assinger, Schisprunglegende Thomas Morgenstern, die Stoakogler, Weltmeister im Rollstuhlmarathon Thomas Geiersbichler, für die Studiomusik verantwortlich „die SEER“, uvm. waren offen für Gespräche und hautnah erlebbar. Es war für uns ein richtig atemberaubendes Erlebnis. Vielen Dank nochmals für eure Reise nach Wien – ihr habt das Silbertal bestens vertreten und in ein sehr gutes Licht gerückt! Im Zuge der Sendung „9 Plätze 9 Schätze“ in Wien wurden wir von den Sendeverantwortlichen der Barbara Karlich Show über eine mögliche Teilnahme angefragt. Diese Anfrage wurde ohne zu überlegen sogleich zugesagt. Das Thema zur Sendung lautete „Landlust statt Landflucht – Ich will zurück ins Dorf “, das ja für das Silbertal sehr interessant ist. Hierzu wurden in Silbertal in den folgenden Tagen einige Personen über eine mögliche Teilnahme an dieser Sendung in Wien angefragt. Da sich keine Person finden ließ, hat mich meine Vizebürgermeisterin Anita mit nach Wien begleitet und sich den Fragen und Diskussionen gestellt. Hierzu nochmals herzlichen Dank! Die Sendung wird im Jahr 2019 ausgestrahlt und wir werden vorher informiert – damit die Bevölkerung ebenfalls über den Sendetermin informiert werden kann. 17 Silbertaler Gemeindeblatt Der Bürgermeister informiert 12 Dezember 2018 „Willkommen Österreich“ zu Gast in Silbertal Am 10. und 11. Dezember war das Fernsehteam vom ORF Österreich für die Sendungen „Willkommen Österreich“ und „Guten Morgen Österreich“ zu Gast in Silbertal. Bei nicht gerade besten äußerlichen Be- dingungen wurde am Vorabend die LIVE Sendung Willkommen Österreich und am folgenden Morgen „Guten Morgen Österreich“ mit den Moderatoren Ines Mäser und Lukas Schweighofer vor dem Sparmarkt Silbertal produziert. Ebenfalls wieder mit dem Silbertal in Kontakt Schauspieler Stefan Pohl – bekannt aus dem Landkrimi, der in Vorarlberg spielt. Vorschau für 2019 - Errichtung Löschwasserbehälter Ganlätsch, - Fenstersanierung beim Gemeindeamt Silbertal - Wenn möglich – Planungs- und Bescheiderlassung für die Errichtung der Kirchbrücke NEU - Nach dem trockenen Sommer 2018 – Überarbeitung der Trinkwasserversorgung Silbertal – Notverbünde prüfen und wenn möglich die Zusammenschlüsse forcieren! - Überprüfung der Wanderwege auf ihre Absturztauglichkeit - Mögliche Errichtung eines Geräte- und Lagerschuppen beim Bauhof der Gemeinde 18 Silbertaler Gemeindeblatt Der Bürgermeister informiert Partnergemeinde Semmering Vom 7-11. Juli durften wieder 8 Silbertaler Kinder zum jährlichen Kinderaustausch mit unserer Partnergemeinde Semmering nach Semmering reisen. Wie schon die letzten Jahre ging die Reise mit der Bahn nach Wien und von dort direkt nach Semmering, wo wir herzlichst von Bürgermeister Horst Schröttner in Empfang genommen wurden. Nach dem Unterkunftsbezug ging es in einer gemütlichen Runde durch den Luftkurort Semmering, wo uns bekannte Gesichter schon erwarteten und begrüßten. Für die folgenden Tagen hatte die Freunde von Semmering ein tolles und abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. Zum einen durften die Kinder mit einem Mountainbike Guide auf dem eigens angelegten Mountainbike Geschicklichkeitsparcours verschiedene Übungen, Tipps für die richtige Fahrkultur und vieles mehr erlernen und ausprobieren. Am Nachmittag war dann die „Schnitzeljagd am Semmering“ eröffnet, die von der Freiwilligen Feuerwehr organisiert und betreut wurde. Im Feuerwehrgerätehaus hatten die Kinder die Möglichkeit, mit einer Wärmebildkamera im Dunkeln einen Geschicklichkeitparcour und im Freien einem Hindernislauf zu absolvieren. Dieser Tag wurde mit einer gemeinsamen Grillfeier abgerundet. In den folgenden 2 Tagen wurde auch noch der größte „Family Vergnügungs-Park“ im Burgenland besucht und mit dem Abendessen am Neusiedler See abgeschlossen. Sehr interessant war auch der Besuch des Motorikparkes in St. Corona am Wechsel, der für viel Begeisterung und Gaudi gesorgt hat. Zum Abschluss unseres Aufenthaltes gab es in der Eismanufraktur „Eis Greissler“ noch ein Eis. Mit den leider viel zu kurzen Aufenthalten am Semmering gingen wieder schöne Stunden für unsere Kinder zu Ende. Wir möchten uns hiermit nochmals recht herzlich bei der Gemeinde Semmering mit Bürgermeister Horst Schröttner, Babsi Schmid, Fam. Hiebler, dem Busunternehmerin Sissy, allen Gastrobetrieben für die Verpflegung, der Freiwilligen Feuerwehr Semmering und allen Personen die uns einen tollen Aufenthalt ermöglicht haben, im Namen der Kinder und Begleitpersonen bedanken und freuen uns auf ein Wiedersehen in Silbertal!! Für 2019 werden aller Voraussicht einige Semmeringer Kinder in den Osterferien zu Gast in Silbertal sein. Ebenfalls wird eine kleine Abordnung aus Silbertal zur Einweihungsfeier des neu angeschafften Berge- und Löschfahrzeug der Semmeringer Feuerwehr nach Semmering fahren…. Walservereinigung Vorarlberg und International 5. Juli 2018 fand ein Zukunfts Workshop für die Ausrichtung der Vorarlberger Walservereinigung mit Unterstützung der FH – Dornbirn, in Dornbirn statt. Hierzu gibt es im Laufe des Jahres in allen Walsergemeinden eine Veranstaltungsreihe, zu der die Bevölkerung eingeladen wird. In Silbertal wird diese voraussichtlich am 31. Jänner 2019 im Bergbaumuseum stattfinden. Vom 06. – 08. September 2019 finden im Lötschental die 20. Internationalen Walser Festlichkeiten statt. Bereits im Jahre 2011 hatten hier die Alpinen Bewerbe der Walservereinigung stattgefunden. Auch hier wird die Gemeinde Silbertal wieder mit einem Aufgebot nach Italien fahren. 19 Silbertaler Gemeindeblatt Wenn Gäste zu Freunden werden: Wir bedanken uns bei unseren Stammgästen, die sich schon seit vielen Jahren im Montafon wohlfühlen, für ihre langjährige Treue, die große Verbundenheit zu den GastgeberFamilien sowie das entgegengebrachte Vertrauen. 5 BIS 10 JAHRE Fam. Schmid Zeno 5 Fam. Jülg Luzia 5 Bialecki Diana und Hannah 5 Fam. Betting Marcel 5 Wareham Henry 5 Degenhardt Stefan und Ute 5 Fam. Greuter Peter und Sylvia 5 Fam. Meier Hansjörg und Andrea 5 Fam. Van der Pligt Dirk 5 Klaus Peter 5 Werner Harald und Gabi 5 Rotfuss Wolfgang 5 Fam. Jens Friedrich 5 Fam. Voors Willem 6 Fam. Van Hoyweghen Tom und Rabaey 6 Hug Thomas und Claudia 7 Fam. Pötz Markus 8 Fam. Zepfel Roman und Micha 8 Höfer Thilo und Claudia 8 Fam. Müller Klaus 8 Fam. Thorbahn Michael 10 Fam. Heil Markus 10 Lindner Johannes 10 Hartje Sven 10 Fischer Rudolf 10 Weissgärber Jürgen 10 Wessling Markus 10 Bluhm Jürgen 10 Bluhm Ralf 10 Hellenbach Michael 10 Abels Jürgen und Gisela 10 Leuenberger Heinz und Heidi 10 Fam. Leuenberger Marco und Corinne 10 Berthold Jürgen und Sabine Berthold Jürgen und Sabine Loretz Barbara Zint Ingrid Pension Faneskla Kreppenhofer Gerlinde Knobl Dagmar Knobl Dagmar Salzgeber Sieglinde Zint Ingrid Pension Faneskla Pension Faneskla Zint Ingrid Netzer Elisabeth Pension Faneskla Pension Faneskla Mangeng Markus Fitsch Gabi Erhard Herlinde Bitschnau Helene Baratto Claudia Mangeng Markus Friedrich Waltraud Friedrich Waltraud Friedrich Waltraud Friedrich Waltraud Friedrich Waltraud Friedrich Waltraud Friedrich Waltraud Friedrich Waltraud Ganahl Edith Fitsch Gabi Fitsch Gabi
  1. gemeindeblattsilbertal
20181129_GVE034 Gaschurn 29.11.2018 6793 Gaschurn / Dorfstraße 2 / Hochmontafon – Österreich Tel. +43(0)5558/8202, Fax +43(0)5558/8202-19 email: gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at Datum: 13. Dezember 2018 AZ: 004-1/34/2018 BearbeiterIn: Sandra Tschanhenz sandra.tschanhenz@gaschurn.at Niederschrift über die 34. Gemeindevertretungssitzung am 29. November 2018 um 19:30 Uhr im Gemeindeamt Gaschurn. Anwesend: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Bgm. Martin Netzer, MSc, Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen, GR Klaus Schröcker, Gerhard Saler, Kurt Rudigier, Kurt Klehenz, Otto Rudigier, Markus Durig, Artur Pfeifer, Walter Grass; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: GR Markus Netzer, Christoph Wittwer, Ludwig Wachter, Adolf Felder; Entschuldigt: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Thomas Riegler, Mag. Freddy Wittwer, Markus Felbermayer; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: Schriftführerin: Sandra Tschanhenz Tagesordnung 1) Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit 2) Berichte 3) Umwidmungsansuchen Agrargemeinschaft Versettla, Obmann Hansjörg Einödter, Rodunderstraße 19, 6773 Vandans 4) Maisäßgebietsausweisung Teil II 5) Optionsvertrag Gemeinde Gaschurn, Dorfstraße 2, 6793 Gaschurn, und Lothar Dona, Silvrettastraße 78a, 6794 Partenen 6) Optionsvertrag Gemeinde Gaschurn, Dorfstraße 2, 6793 Gaschurn, und Bergauer GmbH, Schulstraße 200b, 6793 Gaschurn – Antrag auf Ergänzung 7) Berufung gegen die Versagung der Baubewilligung für die Errichtung einer Stützmauer vom 18. Juni 2018, Zahl: 131-9/35/2174/6/2017/2018 durch Yvonne und Siegfried Domig, Dorfstraße 186a, 6793 Gaschurn 8) Berufung gegen den Bescheid zur Herstellung des rechtmäßigen Zustandes – Balkon an der Südwestecke des bestehenden Wohnhauses Dorfstraße 186a, 6793 Gaschurn, Niederschrift_34_GV_Sitzung.doc 1/14 vom 18. Juni 2018, Zahl: 131-9/Ga186a/2018 durch Yvonne und Siegfried Domig, Dorfstraße 186a, 6793 Gaschurn 9) Berufung gegen den Bescheid zur Herstellung des rechtmäßigen Zustandes – Abstandsflächen des Wohnhauses Dorfstraße 186a, 6793 Gaschurn, vom 18. Juni 2018, Zahl: 131-9/Ga186a/2017/2018 durch Yvonne und Siegfried Domig, Dorfstraße 186a, 6793 Gaschurn 10) Berufung gegen den Bescheid zur Herstellung des rechtmäßigen Zustandes – Stallgebäude im Maisäßgebiet Tafamunt vom 30. August 2018, Zahl: 1319/Tafamunt/.597/5/2018 durch Alexander Lorenzin, Campingstraße 138a, 6793 Gaschurn 11) Biomasse Heizwerk GmbH & Co KG 12) Fernwärmeprojekt Gaschurn-Partenen 13) Genehmigung der letzten Niederschrift(en) 14) Allfälliges 15) Beschneite Talabfahrt Gaschurn (nicht öffentlich) Erledigung der Tagesordnung: zu 1.: Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit Der Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindemandatarinnen und Gemeindemandatare sowie die Zuhörer. Der Vorsitzende stellt fest, dass die Ladung ordnungsgemäß ergangen und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Der Vorsitzende beantragt die Verlängerung der Tagesordnung um folgende Punkte:  Anpassung Flächenwidmungsplan im Bereich „Oberes Vand“ – UEP-Ergebnis Der Änderung der Tagesordnung wird einstimmig zugestimmt. zu 2.: Berichte Der Vorsitzende berichtet Folgendes:  Gemeindegesetz: Ab 1.1.2019 werden einige Neuerungen im Gemeindegesetz eintreten: - Verordnungen sind auf der Homepage kundzumachen. Dies erfolgt bereits. - Die Niederschriften der Gemeindevertretungssitzungen sind 3 Monate auf der Homepage zugänglich zu machen. Dies erfolgt ebenfalls bereits. - Der beschlossene Voranschlag ist auf der Homepage zu veröffentlichen bzw. zu verlinken. - Gemeindevertretungssitzungen müssen 5 Tage vor der Sitzung, nicht wie bisher 3 Tage vorher, einberufen werden. - Die vertrauliche Beschlussfassung in den Ausschüssen muss beschlossen werden. Niederschrift_34_GV_Sitzung.doc Seite 2/14  - Ersatzmitglieder der Gemeindevertretung können zukünftig auch Obfrau bzw. Obmann eines Ausschusses sein. - Der Prüfungsausschuss kann zukünftig auch wirtschaftliche Unternehmen prüfen, wenn die Gemeinde Mehrheitseigentümerin dieser Gesellschaft ist. Ein entsprechender Beschluss der Gesellschaft ist jedoch notwendig. - Der Geschäftsführer muss über die wirtschaftliche Situation dieser Unternehmen in der Gemeindevertretung berichten. - Im Prüfungsausschuss ist zukünftig auch ein Minderheitenbericht möglich. - Der innergemeinschaftliche Instanzenzug wird aufgehoben. Zweite Instanz ist zukünftig in Bau- sowie Abgabenverfahren das Landesverwaltungsgericht. Die Gemeindevertretung ist lediglich noch für die laufenden Verfahren zuständig. - Die Strafbestimmungen werden strenger, beispielsweise bei Verletzung der Amtsverschwiegenheit. Wasserversorgungsanlage BA09: Der Gemeinde Gaschurn werde ein 25 %iger Beitrag aus Mitteln des Landes, d.s. EUR 287.500,00 gewährt.  Gutachten DI Dr. Angerer – Schätzung altes Spargeschäft Partenen DI Dr. Bernd Angerer habe mit Gutachten vom 31.10.2018 eine Bewertung für die Geschäftsräumlichkeiten inkl. Kellerbereich und Parkplätze abgegeben.  Architektur Vorarlberg 2018 Das Magazin Architektur Vorarlberg werde jährlich herausgegeben. In der heurigen Ausgabe sei ein Bericht über das Alpstein Projekt (Chalethotel) enthalten.  Zusage Strukturförderung EKIZ Gortipohl Mit Schreiben des Landes Vorarlberg vom 17.10.2018 wurde eine Strukturförderung in Höhe von EUR 47.700,00 zugesagt. Gaschurn erhalte einen Betrag von EUR 19.080,00 (40 % Investitionskosten) und St. Gallenkirch einen Betrag von EUR 28.620,00 (60 % Investitionskosten).  Zusage Strukturförderung Bauhof und ASZ Mit Schreiben des Landes Vorarlberg vom 17.10.2018 wurde eine Strukturförderung in Höhe von EUR 303.745,00 zugesagt. Gaschurn erhalte einen Betrag von EUR 258.183,00 (85 % Investitionskosten) und St. Gallenkirch einen Betrag von EUR 45.562,00 (15 % Investitionskosten). Unter Berücksichtigung der eingegangenen Förderungen ergebe sich ein Gesamtsaldo von EUR 1.155.444,63 für den Bauhofund das Altstoffsammelzentrum.  Zweitwohnsitzabgabe Maisäßgebäude Die Änderung des Zweitwohnsitzabgabegesetzes betreffend Maisäßgebäude sei derzeit im Gange. Es sei forciert worden, dass Eigentümer von Maisäßgebäuden, die diese erhalten und nicht vermieten, von der Zweitwohnsitzabgabe befreit werden. Nach zuerst skeptischer Begutachtung durch den Gemeindeverband sei nun auch von Seiten desselben eine zustimmende Äußerung ergangen. Laut Gemeindeverband sollte jedoch die Gemeinde selbst feststellen können, ob sie die Befreiungsoption nutzen möchte. Das abschließende Gesetz müsse nun vom Landtag beschlossen werden.  Lückenschluss Gehsteig Gaschurn / St. Gallenkirch Das Landesstraßenbauamt habe versucht, eine Einigung mit den Grundeigentümern zu erzielen. Dies sei gescheitert. Er habe ebenfalls einen Versuch unternommen, sich mit den Grundstückeigentümern zu einigen. Die taleinwärts liegenden Flächen seien Niederschrift_34_GV_Sitzung.doc Seite 3/14 als Bauland gewidmet und damals mit EUR 120,00/m² abgelöst worden, dieser Betrag werde nun auch für die talauswäts liegenden Flächen verlangt. Diese Flächen seien jedoch nicht als Bauflächen gewidmet. Benötigt würde eine Fläche von ca. 52 m², was einen Betrag von ca. EUR 6.240,00 erfordern würde. Die Gemeinde könne diese Finanzierung nicht übernehmen, da dies nicht im Zuständigkeitsbereich der Gemeinde liege.  REK und Änderung des Flächenwidmungsplanes Marktgemeinde Schruns Bereits in einer vorangegangenen Sitzung habe er über die Änderung des REK bzw. Flächenwidmungsplanes der Marktgemeinde Schruns berichtet. Die Gemeinde Gaschurn habe dazu eine Stellungnahme verfasst und abgegeben, welche anschließend auch vom Stand Montafon nach vorheriger einstimmiger Beschlussfassung abgegeben wurde. Im Anschluss daran habe sich der politische Stand Montafon darum bemüht, die Flächen im Bereich der Rätikon-Kreuzung, welche als Mobilitätsachse ausgewiesen seien, von der Illwerke zu erwerben. Dies sei gelungen und die Vertragsunterfertigung bereits erfolgt. Umgehend danach habe der Stand auch dem Land Vorarlberg, Abt. Raumplanung und Baurecht, mitgeteilt, dass er als Eigentümer der Flächen mit der angedachten Umwidmung nicht einverstanden sei. Die Marktgemeinde Schruns habe die Umwidmung jedoch einige Tage zuvor bereits beschlossen. Ob nun eine Genehmigung des Landes Vorarlberg erfolge, sei abzuwarten.  Gemeinde Berglen Er habe die Gemeinde bei der gestrigen Bürgerversammlung vertreten und überbringe beste Grüße von Bgm. Maximilian Friedrich. Nachdem keine Wortmeldungen von Seiten der Zuhörer im Rahmen der Bürgerfragemöglichkeit an die Gemeindevertretung ergehen, wird mit der Tagesordnung fortgefahren. zu 3.: Umwidmungsansuchen Agrargemeinschaft Versettla, Obmann Hansjörg Einödter, Rodunderstraße 19, 6773 Vandans Der Vorsitzende erläutert, dass die Agrargemeinschaft Versettla – Ausschlag Mittelmaisäß, Obmann Hansjörg Einödter, Rodunderstraße 19, 6773 Vandans, mit Eingabe vom 27.6.2018 die Umwidmung von Teilflächen der GST-NR 1220/1 und 1220/3, GB Gaschurn, von „Freifläche Freihaltegebiet“ in „Freifläche Sondergebiet Jagdhütte“ beantragt habe. Der Vorsitzende erläutert weiter, dass mit Schreiben vom 19.6.2018 der Antrag zur Durchführung eines UEP-Verfahrens an das Amt der Vorarlberger Landesregierung übermittelt wurde. Mit Schreiben vom 24.9.2018 wurde der UEP-Bericht an die Gemeinde Gaschurn übermittelt. Daraus sei zu entnehmen, dass keine voraussichtlich erheblichen Umweltauswirkungen zu erwarten seien. Die Anrainer seien mit Schreiben vom 8.10.2018 über die geplante Umwidmung verständigt worden und es wurde ihnen die Möglichkeit eingeräumt, bis spätestens 31.10.2018 beim Gemeindeamt Gaschurn eine Stellungnahme zur beabsichtigten Änderung einzubringen. Bis zum Ablauf der Frist seien keinerlei Stellungnahmen eingelangt. Der Vorsitzende erläutert, dass in der letzten Gemeindevertretungssitzung die öffentliche Kundmachung des UEP-Ergebnisses beschlossen wurde. Diese sei vom 22. Oktober bis 22. November erfolgt. Es seien keine negativen Stellungnahmen eingelangt. Der Bau- und Raumplanungsausschuss habe am 26.11.2018 über die geplante Umwidmung beraten. Der Vorsitzende bittet GR Klaus Schröcker, als Obmann des Bau- und Raumplanungsausschusses um seine Ausführungen. GR Klaus Schröcker erläutert, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss am 26.11.2018 über den vorliegenden Umwidmungsantrag diskutiert habe. Es sei die Frage aufgetreten, wann die Jagdhütte errichtet wurde, welche nicht abschließend geklärt werden konnte. Der Ausschuss empfehle jedoch aufgrund des Vorliegens eines neuerlichen Bauantrages einstimmig die Umwidmung des gesamten Gebietes in „Freifläche Sondergebiet Jagdhütte“. Niederschrift_34_GV_Sitzung.doc Seite 4/14 Der Vorsitzende erläutert den Anwesenden den Leitfaden. Adolf Felder erkundigt sich, welches konkrete Bauvorhaben vorliege. Der Vorsitzende erläutert, dass der gegenständliche Bereich bis dato nicht als „Freifläche Sondergebiet Jagdhütte“ gewidmet war. Gegenwärtig liege nun ein Bauantrag zur Erweiterung der bestehenden Jagdhütte vor, was zum Anlass genommen wurde, die Widmung richtig zu stellen. Adolf Felder erkundigt sich darüber, wann die Jagdhütte errichtet wurde und ob hier nicht eine Baubewilligung erteilt worden sei, obwohl die entsprechende Widmung hierzu nicht vorgelegen sei. Nach Nachschau im Bauakt erläutert der Vorsitzende, dass die Hütte im Jahr 2000 genehmigt wurde und die Schlussüberprüfung im Jahr 2003 erfolgt sei. Diese Baubewilligung sei durch Alt-Bgm. Gerhard Blaas erteilt worden. Der Vorsitzende stellt fest, dass er zu dieser Zeit noch nicht in Gaschurn gewesen sei, sofern die Frage auf ihn persönlich abziele. Der Vorsitzende stellt den Antrag, der gegenständlichen Umwidmung gemäß Plan Nr. 0312/9/Versettla/2018 vom 19.07.2018 zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 4.: Maisäßgebietsausweisung Teil II Der Vorsitzende erläutert, dass in der letzten Gemeindevertretungssitzung festgelegt wurde, die Absicht zur Ausweisung der Maisäßgebiete: Außermaisäß, Bakötta, Blendilak, Innerganifer und Karnella öffentlich kundzumachen. Diese öffentliche Kundmachung sei von 22.10. bis 19.11.2018 erfolgt. Der Vorsitzende erläutert, dass eine Stellungnahme betreffend den Bereich „Bakötta“ eingelangt sei. Einziger Unterschied zum ersten Vorschlag sei, dass der taleinwärts liegende Teil nicht ausgewiesen werde. Dieser Wunsch sei seitens der Abt. Raumplanung, Amt der Vorarlberger Landesregierung, eingearbeitet worden. Die neuen Planunterlagen liegen nun vor und werden den Anwesenden zur Kenntnis gebracht. Der Vorsitzende erklärt, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss am 26.11.2018 über die geplante Ausweisung beraten habe und bittet GR Klaus Schröcker als Obmann um seine Ausführungen. GR Klaus Schröcker erläutert, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss die neu vorliegenden Planunterlagen einstimmig zum Beschluss empfehle. GR Markus Netzer erkundigt sich, ob mit Ausweisung dieser Gebiete die Maisäßgebietsauweisung abgeschlossen sei. Der Vorsitzende erläutert, dass damit die größten Gebiete ausgewiesen seien. Es bestehen noch einige wenige Einzelobjekte, welche allerdings vorab einer Überprüfung bedürfen, ob diese als Maisäßgebiete zu qualifizieren seien. Der Vorsitzende erklärt sich als Maisäßbesitzer im auszuweisenden Gebiet Karnella für befangen und enthält sich seiner Stimme. Markus Durig erklärt sich als Maisäßbesitzer im auszuweisenden Gebiet Blendilak für befangen und enthält sich seiner Stimme. Der Vorsitzende stellt den Antrag, der Maisäßgebietsausweisung für die Gebiete Außermaisäß, Bakötta, Blendilak, Innerganifer und Karnella wie vorliegend zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen (2 Enthaltungen: Bgm. Martin Netzer, MSc, Markus Durig). Niederschrift_34_GV_Sitzung.doc Seite 5/14 zu 5.: Optionsvertrag Gemeinde Gaschurn, Dorfstraße 2, 6793 Gaschurn, und Lothar Dona, Silvrettastraße 78a, 6794 Partenen Der Vorsitzende erläutert, dass in der 30. GV-Sitzung, am 28.6.2018 folgender Beschluss gefasst wurde: Schlussendlich stellt der Vorsitzende den Antrag, dass die Familie Dona sowohl ein Angebot für eine Pacht stellen soll oder bis spätestens 31.10.2018 einen Optionsvertrag mit einer entsprechenden Optionsgebühr in Verbindung mit einem Kaufvertrag vorlege, wie das bisher auch bei anderen Kaufinteressenten gehandhabt worden sei. Dem Antrag wird einstimmig entsprochen. Der Vorsitzende erläutert weiter, dass Lothar Dona am 31.10.2018 einen Optionsvertrag inkl. Schätzgutachten von Wilfried Berger vorgelegt habe. Anzumerken sei, dass die Gemeinde als Grundeigentümer von dieser Schätzung weder verständigt, noch eingeladen wurde. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den vorliegenden Optionsvertrag, welcher sich bereits in den Sitzungsunterlagen befunden habe, zur Kenntnis und erläutert diesen. Die Gesamtliegenschaft inkl. Waldflächen wurde geschätzt und auch im Vertrag erfasst. Auch in die Erstellung des Optionsvertrages sei die Gemeinde nicht einbezogen worden. Aus dem Optionsvertrag sei nicht klar zu entnehmen, was mit den zu erwerbenden Flächen erfolgen soll. Berücksichtigt sei eine Optionsgebühr von 2 %, welche bei Abschluss des Kaufvertrages auf den Kaufpreis angerechnet werde und gleichermaßen aber als Nutzungsentgelt gelte, solange die Option laufe. Der Vorsitzende erläutert, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss am 26.11.2018 über den gegenständlichen Vertrag beraten habe und bittet GR Klaus Schröcker als Obmann des Ausschusses um seine Ausführungen. GR Klaus Schröcker erläutert, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss nach vorangegangener Beratung über den vorliegenden Vertrag einstimmig die Empfehlung ausspreche, dem Optionsvertrag wie vorliegend nicht zuzustimmen. Der Bau- und Raumplanungsausschuss sei der Meinung, dass zumindest ein entsprechendes Projekt vorliegen sollte, bevor die Option zum Kauf dieser Flächen abgeschlossen werde. Es seien seitens der Gemeinde bereits andere Optionsverträge abgeschlossen worden, allerdings immer nur bei Vorliegen entsprechender Projekte. Derzeit seien im Optionsvertrag auch die Waldflächen einbezogen, was der Ausschuss nicht als sinnvoll betrachte. Wenn einem Verkauf zugestimmt werden soll, dann nur für die Flächen, die auch für die Umsetzung eines Projekts benötigt werden. Hierfür fehle jedoch ein konkretes Projekt. GR Klaus Schröcker ergänzt, dass anzudenken wäre, die Flächen öffentlich auszuschreiben. Eventuell bestehe auch ein anderweitiges Kaufinteresse. Der Vorsitzende antwortet hierauf, dass ein öffentlicher Anschlag nicht diskutiert wurde, weil aktuell keine Notwendigkeit eines Verkaufs der Fläche bestehe, sondern lediglich der Fam. Dona die Möglichkeit zum Kauf geboten werden sollte. Wenn das angeboten würde, würden Erwartungen von Interessenten geweckt, die sicher davon ausgehen würden, dass die Gemeinde an den Bestbieter verkauft. GR Klaus Schröcker meint, dass bei allen anderen Optionsverträgen im Vorfeld verhandelt und diskutiert wurde, was beim derzeit vorliegenden Vertrag nicht erfolgt sei. Christoph Wittwer meint, dass eine öffentliche Kundmachung nur dann sinnvoll sei, wenn auch die Notwendigkeit eines Verkaufes für die Gemeinde bestehe. Gerhard Saler erläutert, dass ein Verkauf nicht undenkbar wäre, es müsse jedoch im Vorhinein genau abgeklärt werden, welche Flächen benötigt werden und was darauf entstehe. Einen Verkauf der Gesamtfläche inkl. Waldflächen erachte er für nicht sinnvoll. Der Vorsitzende ergänzt, dass der Fam. Dona seit Kündigung des Pachtvertrages zugestanden wurde, die Flächen weiterhin zu nutzen und noch nicht angeordnet, den Urzustand wieder herzustellen. Wenn dem vorliegenden Optionsvertrag nun nicht zugestimmt werde, wären die Flächen entsprechend zu räumen und in den Urzustand zu versetzen. Jedenfalls sei Niederschrift_34_GV_Sitzung.doc Seite 6/14 auch zu berücksichtigen, dass bei Realisierung des Wohnbauprojektes in diesem Bereich Platz für die Baustelleneinrichtung wäre. Kurt Rudigier erläutert, dass dem Optionsvertrag in der vorliegenden Form nicht zugestimmt werden könne. Sollte ein konkretes Projekt vorliegen und die genaue Situierung mit den benötigten Flächen geklärt sein, stehe die Möglichkeit einer neuerlichen Beratung offen. Der Vorsitzende stellt den Antrag, den Abschluss des vorliegenden Optionsvertrag abzulehnen und der Fam. Dona die Herstellung des Urzustandes der gegenständlichen Flächen aufzutragen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 6.: Optionsvertrag Gemeinde Gaschurn, Dorfstraße 2, 6793 Gaschurn, und Bergauer GmbH, Schulstraße 200b, 6793 Gaschurn – Antrag auf Ergänzung Der Vorsitzende erläutert, dass die Bergauer GmbH, Schulstraße 200b, 6793 Gaschurn, einen Antrag auf Ergänzung des Optionsvertrages vom 29.3.2018 gestellt habe. Das Projekt sei intensiv weiterentwickelt und auch mit dem Gestaltungbeirat des Landes Vorarlberg konkret diskutiert worden. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den vorliegenden Plan zur Kenntnis und erläutert, dass die Option 1 bereits gezogen wurde. Der Antrag der Bergauer GmbH bestehe nun in der Erweiterung der Kauffläche um ca. 100 m² sowie der Verlängerung der Optionsdauer um ein Jahr. Der Vorsitzende führt aus, dass sich die geplante Bettenanzahl auf ca. 160 Betten erhöht habe und erläutert den Bereich der zusätzlich gewünschten Kauffläche. Der Vorsitzende erläutert, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss am 26.11.2018 über diesen Optionsvertrag beraten habe und bittet GR Klaus Schröcker als Obmann des Ausschusses um seine Ausführungen. GR Klaus Schröcker erläutert, dass sich das Projekt gemäß vorliegender Stellungnahme des Gestaltungsbeirates in einer guten Phase befinde und lediglich minimale Adaptionen erforderlich seien. Deshalb empfehle der Ausschuss einstimmig folgende Vorgansweise: - Der Erweiterung der Kauffläche um ca. 100 m² zuzustimmen. - Die Verlängerung der Optionsdauer um 1 Jahr abzulehnen. GR Klaus Schröcker ergänzt dazu, dass der gegenständliche Optionsvertrag mit der Bergauer GmbH im Vorfeld lange diskutiert und verhandelt wurde. Auch über die Optionsdauer sei lange beraten worden. Der Bau- und Raumplanungsausschuss sei deshalb der Meinung, dass die Frist zum jetzigen Zeitpunkt nicht verlängert werden sollte. Wenn es tatsächlich zeitliche Probleme geben sollte, bestehe immer noch die Möglichkeit weitere Gespräche zu führen. Ludwig Wachter erkundigt sich über die erforderlichen Parkplätze für das Projekt. Der Vorsitzende erläutert, dass die Zufahrt von der Dorfstraße aus zu einem Parkdeck erfolge. Ebenfalls seien bereits Gespräche der Optionsnehmer mit der Silvretta Montafon im Gange, um eventuell Parkflächen im Nova Park zu mieten oder zu erwerben. GR Markus Netzer erläutert, dass, sollte eine Verlängerung kurz vor dem Ablauf notwendig werden, diese sicherlich nicht abgelehnt werde. Zum jetzigen Zeitpunkt allerdings schon um ein Jahr zu verlängern, sei aus seiner Sicht nicht sinnvoll. Der Vorsitzende stellt daraufhin den Antrag, der Ergänzung des Optionsvertrages vom 29.3.2018 betreffend die Erweiterung der Kauffläche um ca. 100 m² und der geringeren Bauabstände zuzustimmen und die Verlängerung um ein Jahr derzeit abzulehnen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. Niederschrift_34_GV_Sitzung.doc Seite 7/14 zu 7.: Berufung gegen die Versagung der Baubewilligung für die Errichtung einer Stützmauer vom 18. Juni 2018, Zahl: 131-9/35/2174/6/2017/2018 durch Yvonne und Siegfried Domig, Dorfstraße 186a, 6793 Gaschurn Bgm. Martin Netzer, MSc, übergibt den Vorsitz an Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen und verlässt um 20:35 Uhr die Sitzung. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erläutert, dass Yvonne und Siegfried Domig, Dorfstraße 186a, 6793 Gaschurn, mit Eingabe vom 4.7.2018 innerhalb offener Frist gegen die Versagung der Baubewilligung für die Errichtung einer Stützmauer vom 18.6.2018, Zahl: 1319/35/2174/6/2017/2018, berufen und umfängliche Berufungspunkte eingebracht haben. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen bringt den Anwesenden die Planunterlagen zur Kenntnis und erläutert, dass Yvonne und Siegfried Domig im Jahr 2016 darauf hingewiesen wurden, dass für die gegenständliche Stützmauer keine Baubewilligung bestehe. Nach mehrmaligen Aufforderungen sei dann im Jahr 2017 ein Bauantrag eingereicht worden. Es habe eine Bauverhandlung stattgefunden, bei welcher auch erläutert wurde, dass eine Abstandsnachsicht des Nachbarn, Harald Pfeifer, notwendig sei, um die bestehende Stützmauer zu genehmigen. Es seien nicht nur die Mindestabstände nicht eingehalten, es liege sogar eine Bebauung des Nachbargrundstückes vor. Da diese Abstandsnachsicht auch nach mehrmaligen Bemühungen des Bürgermeisters nicht vorgelegt wurde, wurde die Baubewilligung versagt und die Herstellung des rechtmäßigen Zustandes verfügt. Ergänzend erläutert Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen, dass Harald Pfeifer der Grundstückseigentümer des Nachbargrundstückes sei, sämtliche Gespräche und Verhandlungen jedoch mit seinem Sohn Michael Pfeifer geführt wurden. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erläutert den vorliegenden Entwurf des Berufungsbescheides und erklärt die Berufungspunkte. GR Klaus Schröcker erkundigt sich darüber, wie die Grenzen festgelegt wurden. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erteilt Siegfried Domig, welcher als Zuhörer an der Sitzung teilnimmt das Wort. Dieser erläutert, dass im Auftrag von Michael Pfeifer die Grenzen neu vermessen wurden und gemäß dieser Vermessung die Mauer nun teilweise auf dem Nachbargrundstück stehe. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen bringt den Anwesenden ein aktuelles Ortofoto zur Kenntnis, in welchem auch die Punkte aus dem Grenzkataster ersichtlich sind. Gerhard Saler erläutert, dass die Grundlagen für die Erlassung des Abbruchbescheides seitens der Baubehörde sicherlich geprüft wurden und die Angelegenheit nun ohne irgendwelche Wertungen baurechtlich abzuhandeln sei. Siegfried Domig, der als Zuhörer an der Sitzung teilnimmt, erläutert dass die Bezirkshauptmannschaft Bludenz die Angelegenheit wegen Geringfügigkeit abgewiesen habe. Aufgrund der Nachfrage, warum die Bezirkshauptmannschaft mit dem Bauverfahren betraut sei, erteilt Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen Sandra Tschanhenz das Wort, welche erläutert, dass bei unrechtmäßig bestehenden Bauwerken ohne Ausnahmen umgehend nach Kenntnis Strafanträge an die Bezirkshauptmannschaft zu stellen seien. Die Bezirkshauptmannschaft sei für die verwaltungsstrafrechtlichen Angelegenheiten zuständig, was das Baurecht betreffe, allerdings nach wie vor die Gemeinde. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen stellt sodann den Antrag, die von Yvonne und Siegfried Domig eingebrachte Berufung gegen die Versagung der Baubewilligung zur Errichtung einer Stützmauer abzulehnen und den vorliegenden Berufungsbescheid zu genehmigen. Diesem Antrag wird mehrheitlich zugestimmt (1 Gegenstimme: Adolf Felder). Niederschrift_34_GV_Sitzung.doc Seite 8/14 zu 8.: Berufung gegen den Bescheid zur Herstellung des rechtmäßigen Zustandes – Balkon an der Südwestecke des bestehenden Wohnhauses Dorfstraße 186a, 6793 Gaschurn, vom 18. Juni 2018, Zahl: 131-9/Ga186a/2018 durch Yvonne und Siegfried Domig, Dorfstraße 186a, 6793 Gaschurn Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erläutert, dass Yvonne und Siegfried Domig, Dorfstraße 186a, 6793 Gaschurn, mit Eingabe vom 4.7.2018 innerhalb offener Frist gegen den Bescheid zur Herstellung des rechtmäßigen Zustandes – Balkon an der Südwestecke des bestehenden Wohnhauses Dorfstraße 186a, 6793 Gaschurn, vom 18.6.2018, Zahl: 1319/Ga186a/2018, berufen und umfängliche Berufungspunkte eingebracht haben. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erläutert den Berufungsbescheid und bringt den Anwesenden den vorliegenden Plan zur Kenntnis. Der gegenständliche Balkon an der Südwestecke verfüge über keine Baubewilligung. In den vorliegenden Plänen aus dem Jahr 2004 sei dieser zwar als Bestand dargestellt, war aber nie Gegenstand der Bewilligung. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erteilt Siegfried Domig, welcher als Zuhörer anwesend ist, das Wort. Siegfried Domig erläutert, dass es sich beim gegenständlichen Bauwerk um eine Terrasse und nicht um einen Balkon handle. Die Baubehörde habe dieses Bauwerk falsch qualifiziert. Otto Rudigier erläutert, dass Bauamtsleiter Josef Schönherr eine entsprechende Bestandsaufnahme vor Ort durchgeführt und den Sachverhalt sicherlich richtig beurteilt habe. Siegfried Domig erläutert, dass die Terrasse nun erneuert und verkleinert wurde, um sicher zu gehen, dass keine Nachbarrechte berührt werden. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erkundigt sich bei Siegfried Domig, warum diese Erneuerung nicht dazu genutzt wurde, Planunterlagen vorzulegen und den gegenständlichen Balkon bewilligen zu lassen. Siegfried Domig begründet dies mit der verfahrenen Situation zwischen sämtlichen Nachbarn. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen stellt sodann den Antrag, die von Yvonne und Siegfried Domig eingebrachte Berufung gegen den Bescheid zur Herstellung des rechtmäßigen Zustands betreffend den Balkon an der Südwestecke des bestehenden Wohnhauses Dorfstraße 186a, 6793 Gaschurn, abzulehnen und den vorliegenden Berufungsbescheid zu genehmigen. Diesem Antrag wird mehrheitlich zugestimmt (1 Gegenstimme: Adolf Felder). zu 9.: Berufung gegen den Bescheid zur Herstellung des rechtmäßigen Zustandes – Abstandsflächen des Wohnhauses Dorfstraße 186a, 6793 Gaschurn, vom 18. Juni 2018, Zahl: 131-9/Ga186a/2017/2018 durch Yvonne und Siegfried Domig, Dorfstraße 186a, 6793 Gaschurn Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erläutert, dass Yvonne und Siegfried Domig, Dorfstraße 186a, 6793 Gaschurn, mit Eingabe vom 4.7.2018 innerhalb offener Frist gegen den Bescheid zur Herstellung des rechtmäßigen Zustandes – Abstandsflächen des Wohnhauses Dorfstraße 186a, 6793 Gaschurn, vom 18.6.2018, Zahl: 131-9/Ga186a/2017/2018, berufen und umfängliche Berufungspunkte eingebracht haben. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erläutert kurz den Sachverhalt, welcher sich allerdings auch aus dem mit den Sitzungsunterlagen übermittelten Berufungsbescheid ergebe. Kurt Rudigier erkundigt sich darüber, ob die Grenzpunkte durch den Bauamtsleiter kontrolliert und nachgemessen wurden, was Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen bejaht. Niederschrift_34_GV_Sitzung.doc Seite 9/14 Vizebgm. Mag. (FH) macht den Vorschlag, eine Vermessung zu beauftragen, um die genauen Abstandsflächen festzustellen und die Angelegenheit anschließend neuerlich zu behandlen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 10.: Berufung gegen den Bescheid zur Herstellung des rechtmäßigen Zustandes – Stallgebäude im Maisäßgebiet Tafamunt vom 30. August 2018, Zahl: 1319/Tafamunt/.597/5/2018 durch Alexander Lorenzin, Campingstraße 138a, 6793 Gaschurn Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erläutert, dass Alexander Lorenzin, Campingstraße 138a, 6793 Gaschurn, mit Eingabe vom 13.9.2018 innerhalb offener Frist gegen den Bescheid zur Herstellung des rechtmäßigen Zustandes – Stallgebäude im Maisäßgebiet Tafamunt vom 30.8.2018, Zahl: 131-9/Tafamunt/.597/5/2018, berufen und umfängliche Berufungspunkte eingebracht habe. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erläutert den Berufungsbescheid und bringt den Anwesenden Lichtbilder des gegenständlichen Anwesens zur Kenntnis. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erläutert, dass Alexander Lorenzin behaupte, dass das gegenständliche Gebäude schon immer über einen Wohnteil verfügt habe. Diese Behauptung entspreche jedoch nicht der Wahrheit. Sie bringt den Anwesenden die Auszüge aus der Montafoner Schriftenreihe 9, Heimatschutzverein im Tale Montafon, „Die Maisäße auf Tafamunt“, welchen unmissverständlich zu entnehmen ist, dass es sich beim gegenständlichen Bauwerk immer nur um ein Stallgebäude handelte. Adolf Felder erkundigt sich, wann der Ausbau in ein Wohngebäude erfolgte. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erläutert, dass dies nicht genau nachvollzogen werden könne. Der Ausbau wurde bei einem Ortsaugenschein im Sommer 2018 festgestellt. Adolf Felder stellt die Frage, warum kein Bauantrag für den Ausbau des Stalles eingereicht wurde. GR Klaus Schröcker erläutert, dass ein solcher Ausbau nur dann möglich sei, wenn immer schon ein Wohnteil bestanden habe. Gemäß Raumplanungsgesetz sei es nicht möglich, reine Stallobjekte zu einem Wohnobjekt auszubauen. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen stellt sodann den Antrag, die von Alexander Lorenzin eingebrachte Berufung gegen den Bescheid zur Herstellung des rechtmäßigen Zustands betreffend das Stallgebäude im Maisäßgebiet Tafamunt, auf dem GST-NR .597, GB Gaschurn, abzulehnen und den vorliegenden Berufungsbescheid zu genehmigen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 11.: Biomasse Heizwerk GmbH & Co KG Bgm. Martin Netzer, MSc, nimmt ab 21:36 Uhr wieder an der Sitzung teil und übernimmt den Vorsitz von Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen. Der Vorsitzende erläutert, dass der Abschluss mehrerer Verträge geplant sei: - Kauf- und Abtretungsvertrag I: Die Biomasse Heizwerk Gaschurn GmbH übernehme die gesamten KG-Anteile (mit Ausnahme der KG-Anteile der Gemeinde). - Kauf- und Abtretungsvertrag II: Die Gemeinde verkaufe ihre KG-Anteile an die Biomasse Heizwerk Gaschurn GmbH. - Anteilskauf- und Abtretungsvertrag: Niederschrift_34_GV_Sitzung.doc Seite 10/14 Die Gemeinde verkaufe die Biomasse Heizwerk Gaschurn GmbH in den neuen Wärmeverbund (Energie 360°). Der Vorsitzende erläutert weiter, dass die Verträge bereits mit den Sitzungsunterlagen übermittelt wurden und bringt den Anwesenden das Ablaufdiagramm zur Kenntnis. Die Verträge würden vorbehaltlich der Freigabe des Verwaltungsrates der Energie 360° abgeschlossen. Die Unterfertigung des Kauf- und Abtretungsvertrages I sei auf den 10.12.2018 geplant. Mit diesem Vertrag veräußern die Kommanditisten ihre Anteile an die Biomasse Heizwerk GmbH und bekommen 100% ihrer Einlage ausbezahlt. Die Gemeinde verkauft ihre Anteile in einem eigenen Vertrag an die Biomasse Heizwerk GmbH. Nach Abschluss dieser beiden Verträge gebe es lediglich noch die Biomasse Heizwerk GmbH, da sämtliche Kommanditisten ihre Anteile verkauft haben und die KG keinen Bestand mehr habe. Anschließend sei geplant, die Biomasse Heizwerk GmbH in den neuen Wärmeverbund überzuführen. Sämtliche Verträge werden erst dann rechtsgültig, wenn der Realisierungsentscheid vorliege. Dieser werde im Februar oder März erwartet. Sämtliche Verträge würden dann allerdings rückwirkend mit 1.1.2019 gelten. Der Vorsitzende erläutert weiter, dass nach dem Vollzug der Verträge ein neuer Geschäftsführer namhaft gemacht, alle Kredite inkl. Zinsen an die Gemeinde zurückgezahlt und das Fernwärmeprojekt umgesetzt werde. Die Verträge seien relativ umfassend, sie seien allerdings bereits in Wechselwirkung, auch in Zusammenarbeit mit der TWP Rechtsanwälte GmbH, diskutiert und ausgearbeitet worden. Er macht den Vorschlag, die Entscheidung über den Abschluss der Verträge in den Gemeindevorstand zu delegieren, welcher in Zusammenarbeit mit der TWP Rechtsanwälte GmbH die Endfassung fixieren soll. GR Markus Netzer erkundigt sich über die Auszahlungen der Einlagen der Kommanditisten. Der Vorsitzende erläutert, dass aufgrund des Verzichts der Gemeinde auf die Auszahlung ihrer Einlage sämtliche privaten Kommanditisten mit 100 % ihrer Einlage ausbezahlt werden können. Diese Verträge seien jedoch mit der Biomasse Heizwerk GmbH & Co KG abzuschließen, da die Energie 360° derzeit nicht Teilhaber und somit nicht vertragsberechtigt sei. GR Markus Netzer stellt die Frage, ob die übrigen 3 Kommanditisten dieser Regelung zugestimmt hätten und eine schriftliche Zusage vorliege. Der Vorsitzende erläutert, dass die Energie 360° sämtliche Verhandlungen mit den Kommanditisten geführt habe und von deren Seite mitgeteilt wurde, dass sämtliche Kommanditisten diesem Vorschlag zustimmen. GR Klaus Schröcker erkundigt sich, ob die Verträge erst abgewickelt werden, wenn der Verwaltungsrat abschließend zustimme, was der Vorsitzende bejaht. GR Markus Netzer stellt fest, dass er der Ansicht war, dass das Projekt nach Vergabe an die Energie 360° umgesetzt werde und dies nicht einem zusätzlichen Realisierungsentscheid des Verwaltungsrates bedürfe. Der Vorsitzende pflichtet ihm bei und erläutert, dass auch er dies so verstanden habe. Adolf Felder führt aus, dass ihm dies klar gewesen sei, dass es noch eines Realisierungsentscheids bedürfe und er die Abwicklung auch so erwartet habe. GR Markus Netzer erläutert, dass die Anteile der Gemeinde im vorliegenden Vertrag anders festgehalten seien als im letzten Sitzungsprotokoll. Der Vorsitzende erklärt, dass damals vorgesehen war, die Einlage der ehemaligen VKWAnteile auf alle Kommanditisten aufzuteilen, auch auf die Gemeinde. Dadurch wäre ein Teil des restlichen Anteils der Gemeinde an diese ausbezahlt worden. Nun ist vorgesehen, dass die Gemeinde auf die Auszahlung von 100 % ihrer Einlage verzichten soll. Walter Grass regt an, das Datum im § 2 des Kauf- und Abtretungsvertrages zu prüfen. Der Vorsitzende erklärt sich als Geschäftsführer für befangen und enthält sich seiner Stimme. Niederschrift_34_GV_Sitzung.doc Seite 11/14 Walter Grass erklärt sich als Kommanditist für befangen und enthält sich seiner Stimme. Artur Pfeifer erklärt sich als Kommanditist für befangen und enthält sich seiner Stimme. Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, dem Kauf- und Abtretungsvertrag I (Übernahme der privaten Kommanditistenanteile in die Biomasse Heizwerk GmbH) grundsätzlich zuzustimmen und die Ausarbeitung der Endfassung in Zusammenarbeit mit der TWP Rechtsanwälte GmbH in den Gemeindevorstand zu delegieren. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen (3 Enthaltungen: GF Bgm. Martin Netzer, MSc, Walter Grass, Artur Pfeifer). Der Vorsitzende erklärt sich auch für die nächste Abstimmung als Geschäftsführer für befangen und enthält sich seiner Stimme. Der Vorsitzende stellt weiter den Antrag dem Kauf- und Abtretungsvertrag II (Übernahme der Kommanditistenanteile der Gemeinde in die Biomasse Heizwerk GmbH) grundsätzlich zuzustimmen und die Ausarbeitung der Endfassung in Zusammenarbeit mit der TWP Rechtsanwälte GmbH in den Gemeindevorstand zu delegieren. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen (1 Enthaltung: GF Bgm. Martin Netzer, MSc). Der Vorsitzende erklärt sich als Geschäftsführer ebenso für den nachfolgenden Antrag für befangen und enthält sich seiner Stimme. Der Vorsitzende stellt weiter den Antrag dem Anteilskauf- und Abtretungsvertrag (Verkauf der Biomasse Heizwerk GmbH in den neuen Wärmeverbund) grundsätzlich zuzustimmen und die Ausarbeitung der Endfassung in Zusammenarbeit mit der TWP Rechtsanwälte GmbH in den Gemeindevorstand zu delegieren. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen (1 Enthaltung: GF Bgm. Martin Netzer, MSc). zu 12.: Fernwärmeprojekt Gaschurn-Partenen Der Vorsitzende erläutert, dass die Wärmeauskopplung ebenfalls vertraglich zu regeln sei. Die Energie- und Wirtschaftsbetriebe Hochmontafon GmbH und die Gemeinde Gaschurn schließen mit der „Wärmeverbund Gaschurn GmbH (Energie 360°)“ einen Vertrag über die Abwärmelieferungsvertrag (Auskopplung). Der Vorsitzende erklärt sich als Geschäftsführer für den nachfolgenden Antrag für befangen und enthält sich seiner Stimme. Der Vorsitzende erläutert, dass derzeit noch Anpassungen notwendig seien und stellt daher den Antrag, dem Abwärmelieferungsvertrag (Regelung über die Auskopplung) grundsätzlich zuzustimmen und die Ausarbeitung der Endfassung in Zusammenarbeit mit der TWP Rechtsanwälte GmbH in den Gemeindevorstand zu delegieren. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen (1 Enthaltung: GF Bgm. Martin Netzer, MSc). zu 13.: Genehmigung der letzten Niederschrift(en) Die Niederschrift über die 33. Gemeindevertretungssitzung wird einstimmig genehmigt. zu 14.: Anpassung Flächenwidmungsplan im Bereich „Oberes Vand“ – UEP-Ergebnis Der Vorsitzende erläutert, dass Udo Georges Oksakowski, Zollgasse 15, 6850 Dornbirn, die Errichtung eines Einfamilienhauses auf dem GST-NR 1964/4, GB Gaschurn, beabsichtige und zu diesem Zweck die Umwidmung des GST-NR 1964/4, GB Gaschurn, mit einem Aus- Niederschrift_34_GV_Sitzung.doc Seite 12/14 maß von insgesamt ca. 734 m² im Flächenwidmungsplan von „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Baufläche Wohngebiet“ beantragt habe. Der Vorsitzende erläutert weiter, dass die Gemeinde Gaschurn aufgrund dessen nun die Anpassung des Flächenwidmungsplanes im gesamten Bereich „Oberes Vand“ plane und bringt den Anwesenden den Plan zur Kenntnis. Der Vorsitzende führt aus, dass bei Überarbeitung des Flächenwidmungsplanes im Jahr 2010 dieser Bereich noch nicht abschließend berücksichtigt werden konnte, da die Abwasserbeseitigungsanlage erst im heurigen Jahr errichtet wurde. Ebenfalls sei ein Steinschlagschutzdamm errichtet worden. Der Vorsitzende erläutert, dass für diese Umwidmung eine Umwelterheblichkeitsprüfung durchgeführt worden sei. Das Ergebnis dieser Umwelterheblichkeitsprüfung liege vor. Es seien keine voraussichtlich erheblichen Umweltauswirkungen zu erwarten. Er bringt den Anwesenden die Stellungnahme von stadtland zur Kenntnis und erläutert den derzeit gültigen Flächenwidmungsplan. Der Vorsitzende erläutert, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss am 26.11.2018 über diese Umwidmung beraten habe, wobei dies derzeit lediglich die öffentliche Kundmachung des UEP-Ergebnisses betreffe. Der Vorsitzende bittet GR Klaus Schröcker um seine Ausführungen. Adolf Felder verlässt um 22:06 Uhr die Sitzung. GR Klaus Schröcker erläutert, dass dem Ausschuss sämtliche Stellungnahmen der einzelnen Sachverständigen zur Kenntnis gebracht wurden und der Ausschluss einstimmig die öffentliche Kundmachung des UEP-Ergebnisses empfehle. Der Vorsitzende stellt daraufhin den Antrag, der öffentlichen Kundmachung des UEPErgebnisses zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 15.: Allfälliges  Artur Pfeifer erkundigt sich darüber, ob bei Umsetzung des Fernwärmeprojektes auch das Glasfasernetz mitverlegt werde. Der Vorsitzende erläutert dazu, dass angedacht sei, dass sich die A1 Telekom um sämtliche in diesem Zusammenhang stehenden Belange kümmere. Grundsätzlich sei der Ausbau des Glasfasernetzes ins Auge gefasst, sämtliche Planungen, Förderabwicklungen etc. seien jedoch Aufgabe der A1 Telekom.  GR Klaus Schröcker gratuliert Bgm. Martin Netzer, MSc, für das Erreichen der Förderungen im Bereich Bauhof und ASZ sowie der Kinderbetreuungseinrichtung EKIZ in Gortipohl und bedankt sich beim Bürgermeister für sein Zutun und seine Geduld in diesen Angelegenheiten. Auch der Gemeinde St. Gallenkirch spreche er einen großen Dank für die gute Zusammenarbeit aus. Der Vorsitzende bedankt sich im Gegenzug beim Gemeindevorstand für die gute Zusammenarbeit und erläutert, dass diese Kooperationen nur mit einem gewissen gegenseitigen Vertrauen zwischen den Gemeinden umgesetzt werden konnten, für welches er sich ebenfalls bedanke. Ein großer Dank gelte auch der Gemeinde St. Gallenkirch für die gute Zusammenarbeit in mittlerweile vielen verschiedenen Bereichen. Adolf Felder nimmt ab 22:11 wieder an der Sitzung teil.  Der Vorsitzende erläutert, dass Günter Hechenberger und Josef Schönherr am 5.11.2018 ihren Entschluss mitgeteilt haben, nicht mehr in der Lawinenkommission tätig zu sein. Beide haben diese Aufgabe viele Jahre wahrgenommen und diese große Verantwortung getragen. Er möchte sich an dieser Stelle für die vorbildliche Arbeit Niederschrift_34_GV_Sitzung.doc Seite 13/14 bedanken, die beide geleistet haben. Es sei eine Auszeichnung für beide, dass auch in oft schwierigen Situationen nie jemand zu Schaden gekommen sei. Derzeit werde eine neue Lawinenkommission aufgestellt. Rainer Märk bleibe weiterhin Mitglied der Lawinenkommission. Idealerweise sollte die Lawinenkommission zumindest aus 4 Mitgliedern bestehen. Es wurde bereits über die herausfordernde Situation im Ganifer (Skisafari) diskutiert. Ob diese künftig beurteilt werde, sei noch nicht klar.  Die nächste Sitzung finde am 20.12.2018 statt. In dieser sei auch der Voranschlag 2019 zu beschließen.  Die Sitzungstermine für das 1. Halbjahr 2019 seien derzeit wie folgt festgelegt: 24.01., 28.02., 28.03., 25.04., 23.05. Ende: 22:22 Uhr Die Schriftführerin: Der Vorsitzende: Sandra Tschanhenz Bgm. Martin Netzer, MSc Niederschrift_34_GV_Sitzung.doc Seite 14/14
  1. gaschurnvertretung
20181129_GVE031 St.Gallenkirch 29.11.2018 Gemeinde St Gallenkirch Tel.: +43 (0)5557/6205 Fax: +43 (0)5557/2170 Email: qemeindeamt@st.qallenkirch.at Bezirk Bludenz 6791 St. Gallenkirch St. Gallenkirch, 29.11.2018 Niederschrift über die am Donnerstag, den 29.11.2018, um 20:00 stattgefundene 31. öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung von St. Gallenkirch. Anwesend: Von der Liste Parteifreie Bürger und SPÖ Bgm. Josef Lechthaler, Vize-Bgm. Alexander Kasper (gleichzeitig Schriftführer), GR Irma Rudigier, GR Martin Kleboth, Ing. Hansjörg Schwarz, Christian Kraft, Franz Dönz, Johannes Sturm, Peter Lentsch, Lorenz Erhard, Mag.a Sonja Wachter, Norbert Marent; Entschuldigt: Johannes Felder, Alois Bitschnau; Von der Liste Volkspartei und Unabhängige GR Paul Einsiedler, Hubert Biermeier, Gabi Juen, Marietta Fiel, Herwig Schallner, Wilfried Berger, Werner Maier; Entschuldigt: GR Mag. Daniel Fritz, Nadine Saler, Anton Feichtner; Tagesordnung: 01. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 02. Genehmigung der letzten Niederschrift vom 18.10.2018 03. Änderung des Flächenwidmungsplanes: a) UEP Gastronomieiglu, Garfrescha - Beschlussfassung des Auflageverfahrens 04. Vereinbarung Mountainbikestrecke Vergalden 05. Kanalordnung 06. Wasserleitungsordnung 07. Änderung von Landesgesetzen: a) Gesetz über eine Änderung des Landes-Abfallwirtschaftsgesetzes b) Gesetz über eine Änderung des Antidiskriminierungsgesetzes c) Gesetz über eine Änderung des Gemeindeangestelltengesetzes 2005 d) Gesetz über eine Änderung des Gemeindebedienstetengesetzes 1988 e) Gesetz über eine Änderung des Grundverkehrsgesetzes f) Gesetz über eine Änderung des Raumplanungsgesetzes 08. Berichte des Bürgermeisters 09. Beschlussfassung für die Einleitung des Regulierungsverfahrens für die Alpe Vergalden (nachträglich auf der TO) 10. Allfälliges Seite 1 zu Pkt. 01 Bgm. Josef Lechthaler eröffnet um 20:00 Uhr die heutige Sitzung, begrüßt alle Anwesenden und stellt die Beschlussfähigkeit fest. In der Folge wird das erstmalig anwesende Ersatzmitglied Wilfried Berger vom Bürgermeister angelobt. Gem. § 41 Abs. 3 GG wird vom Vorsitzenden beantragt, den folgenden Tagesordnungspunkt nachträglich auf die Tagesordnung zu nehmen: 09. - Beschlussfassung für die Einleitung des Regulierungsverfahrens für die Alpe Vergalden zu Pkt. 02 Die Niederschrift über die Gemeindevertretungssitzung vom 18.10.2018 wird einstimmig genehmigt. zu Pkt. 03 a) UEP Gastronomieiglu, Garfrescha - Beschlussfassung des Auflageverfahrens Der Vorsitzende erläutert der Gemeindevertretung das geplante Projekt der SIMO auf Garfrescha. Am 28.11.2018 hat bei der Bezirkshauptmannschaft Bludenz das dafür notwendige Behördenverfahren stattgefunden. Es ist noch nicht sicher, dass das Projekt auf Garfrescha realisiert wird. Eine Sonderflächenwidmung ist notwendig, da es sich It. Baurecht um einen Baukörper handelt. Das dafür vorgesehene Grundstück befindet sich im Besitz der Familie Butzerin. Die vorliegenden Stellungnahmen im Rahmen der UEP wurden der Gemeindevertretung mit den Sitzungsunterlagen übermittelt und somit zur Kenntnis gebracht. Franz Dönz und Gabi Juen sehen hier eine gewisse Konkurrenz für die bereits bestehenden Gastrobetriebe auf Garfrescha. Ing. Hansjörg Schwarz sieht hier ebenfalls ein gewisses Problem. Jedenfalls sollte im Zuge des Auflageverfahrens ein besonderes Augenmerk auf die Stellungnahmen der Gastronomie gelegt werden. Schließlich wird das Auflageverfahren einstimmig von der Gemeindevertretung beschlossen. zu Pkt. 04 Vereinbarung Mountainbikestrecke Vergalden Zwischen der Alpe Vergalden und der Gemeinde St. Gallenkirch wurde eine Vereinbarung über die offizielle Öffnung einer Mountainbikeroute unterzeichnet. Nun bedarf es noch einer Genehmigung seitens der Gemeindevertretung. Seite 2 Johannes Sturm und Ing. Hansjörg Schwarz sprechen die Haftungsfrage im Falle eines Unfalles an. Lt. dem Vorsitzenden sind alle offiziell beim Land Vorarlberg registrierten Mountainbikestrecken durch eine Haftpflichtversicherung versichert. Dennoch wird die Empfehlung ausgegeben, dass beim Land noch weitere Informationen eingeholt werden sollen. Mit einstimmigem Beschluss wird der vorliegenden Vereinbarung die Zustimmung erteilt. zu Pkt. 05 Der Vorsitzende berichtet eingangs, dass sich die Grundlagen für die Berechnung der Anschlussbeiträge bei Wasser und Kanal geändert haben. Gleich wie beispielsweise bei der Zweitwohnsitzabgabe wird zukünftig die Innenfläche samt Innenwänden bei Gebäuden herangezogen. Bei der Durchsicht der Verordnungen der Gemeinde fällt auf, dass bei den aktuellen Wasserverordnungen unserer Gemeinde keine klare Formulierung diesbezüglich vorhanden ist. Außerdem ist aufgefallen, dass bisher bei den Kanal- und Wasseranschlussgebühren nicht sämtliche, lt. Gesetz möglichen Beträge vorgeschrieben wurden. Dies bedeutet in weitere Folge, dass die Kosten also mehr durch die Verbrauchsgebühren gedeckt werden müssen. Nun ist bekannt, dass unsere Gemeinde die höchsten Wasser- und Kanalgebühren vorschreibt. Eine Umverteilung auf die Anschlussgebühren würde lt. dem Vorsitzenden den Druck etwas von den Verbrauchsgebühren nehmen. Er spricht auch einen Erschließungsbeitrag schon bei Umwidmungen an. Es entsteht eine rege Diskussion über die Belastung der zukünftigen Bauwerber. Der Vorsitzende schlägt vor, neue Entwürfe für die Dezember-Sitzung vorzubereiten und dann die endgültige Entscheidung über die zukünftige Handhabe zu fällen. zu Pkt. 06 Entfällt. zu Pkt. 07 Stellungnahme zur geplanten Änderung von Landesgesetzen: a) b) c) d) e) f) Gesetz über eine Änderung des Landes-Abfallwirtschaftsgesetzes Gesetz über eine Änderung des Antidiskriminierungsgesetzes Gesetz über eine Änderung des Gemeindeangestelltengesetzes 2005 Gesetz über eine Änderung des Gemeindebedienstetengesetzes 1988 Gesetz über eine Änderung des Grundverkehrsgesetzes Gesetz über eine Änderung des Raumplanungsgesetzes Johannes Sturm nimmt Bezug auf die geplanten Änderungen im Grundverkehrsgesetz und erachtet hier einige Punkte für problematisch. Bei den Punkten a) - d) wird einstimmig auf die Forderung nach Abhaltung einer Volksabstimmung verzichtet. Seite 3 Beim Grundverkehrsgesetz fordern 3 von 19 anwesenden Mandataren die Abhaltung einer Volksabstimmung, beim Raumplanungsgesetz ist dies 1 Mandatar von 19. Somit wird auch für die Punkte e) und f) auf die Forderung nach Abhaltung einer Volksabstimmung verzichtet. zu Pkt. 08 Berichte des Bürgermeisters 19.10. Einweihung EKIZ Gortipohl 20.10. Viehausstellung Innermontafon, Galgenul Lehrlingsmesse Montafon, Polysaal Gantschier 24.10. Generalversammlung Naturschutzverein Verwall-Klostertaler Bergwälder 25.10. Buchpräsentation über die Geschichte der VS Galgenul, Gemeindesaal 31.10. 39. Standessitzung 04.11. Seelensonntag 06.11. Besprechung mit Architekt wegen Schlachthaus 09.11. Gesellschafterversammlung Tourismusbetriebe Gargellen Holding GmbH Eröffnung Alpinsportzentrale, Schruns 11.11. Suppentag der Frauenbewegung, Gemeindesaal 13.11. 40. Standessitzung 14.11. Vollversammlung Alpe Vergalden 19.11. Regionentag der Landesregierung - LR Schöbi-Fink in NMS Innermontafon Gebührensitzung des Finanzausschusses 20.11. Vernetzungstreffen der Lawinenkommissionen 21.11. Bauverhandlung Fortführung Alpin Lodge Resort, Vergalden Gemeindevorstandssitzung Info-Abend der Bau- und Raumplanungsausschüsse zum geplanten RegREK 22.11 Buchpräsentation Band 3 der Montafoner Schriftenreihe, Heimatmuseum Schruns 23.11. JHV Frauenbewegung, Pfarrsaal 24.11. Cäciliakonzert der Bürgermusik St. Gallenkirch, Gemeindesaal 25.11. Cäciliensonntag des Kirchenchor St. Gallenkirch, Pfarrsaal 28.11. Finanzklausur, Gemeindeamt 29.11. Besprechung mit Landesstraßenverwaltung über kommende Sanierung der Gargellner Straße 01.12. Bura-Adventmarkt beim Musikpavillon 07.12. Klosamarkt der Landjugend in Gortipohl 20.12. letzte GV-Sitzung mit Abschlussessen in der Ess-Kalation Die Landjugend hat nun in den ehemaligen Räumlichkeiten der Elternberatungsstelle Gortipohl eine neue Bleibe gefunden. Zum Thema Breitbandausbau fand eine Besprechung im Gemeindeamt statt. Die Al Telekom beabsichtigt 2019 den Ausbau der Versorgung in der Gemeinde. Seite 4 Der Vorsitzende legt eine vorläufige Kostenübersicht bezüglich der Postpartnerstelle vor. Die Zahlen sind recht gut und somit erscheint die Weiterführung der Poststelle vertretbar zu sein. Bei den Gargellner Bergbahnen sollen in naher Zukunft einige Investitionen getätigt werden. Neben Umgestaltungen im Talstations-Bereich soll das Schafberghüsli adaptiert und ein weiterer Speicherteich errichtet werden. Ein Vernetzungstreffen hat am 20.11.2018 mit den Lawinenkommissionen, der Polizei und der Landesstraßenverwaltung stattgefunden. Es ist sehr erfreulich, dass alle Mitglieder auch weiterhin für diese wichtige Sache zur Verfügung stehen. Am 21.11.2018 hat die Bauverhandlung für die Fortführung des Projektes Alpin Lodge Resorts in Vergalden stattgefunden. Hier sollen nun insgesamt 60 Appartements errichtet werden. Das Haus Hubertus ist dabei mitberücksichtigt. Das Projekt soll dann auf die Wintersaison 2019/20 in Betrieb gehen. Ein Teilbereich der Gargellner Straße im Bereich vom Holzworm bis kurz nach der GweilbachBrücke wird beginnend mit dem Frühjahr 2019 saniert. Hier sind ebenfalls noch Finanzmittel seitens der Gemeinde für den Gehsteig und die Straßenbeleuchtung notwendig. Es soll die Beleuchtung verlängert werden. Weitere Sanierungs-Abschnitte sind in den Folgejahren nach der Valiserabach-Brücke geplant. Der Baufortschritt bei der neu gefassten Kupferbrunnenquelle ist sehr gut. Die Quelle schüttet trotz des trockenen Sommers immer noch über 10 Liter pro Sekunde. zu Pkt. 09 Dem Antrag auf Einleitung des Regulierungsverfahrens für die Alpe Vergalden wird einstimmig zugestimmt. zu Pkt. 10-Allfälliges Gabi Juen bedauert es sehr, dass auf Landes- und Gemeindestraßen zu viel Streusalz eingesetzt wird. Manchmal werde sogar bei augenscheinlich trockenen Fahrbahnverhältnissen Salz eingesetzt. In der Folge entsteht eine rege Diskussion zum heiklen Thema Winterdienst. Auf Gemeindeebene will man sich darum bemühen, die Salzaufbringung bedarfsorientiert anzuwenden. GR Paul Einsiedler macht eine Anfrage an den Bürgermeister dahingehend, ob auch für private Haushalte Restmüllcontainer erhältlich sind. Der Vorsitzende erläutert kurz die geplanten Möglichkeiten für Beherberger und Firmen. Eine Umstellung auf Mülltonnen für alle Haushalte ist in Hinblick der Erreichbarkeit mit dem LKW einfach nicht möglich. In diesem Zusammenhang erkundigt sich Herwig Schallner auch noch darüber, ob es für die 40Liter-Säcke und deren Größe einen geeigneten Sackhalter gibt. Die bisherigen Sackhalter sind nur für die 60-Liter-Säcke ausgerichtet. Seite 5 Marietta Fiel erkundigt sich beim Bürgermeister darüber, ob und warum die Gemeinde für die angefallenen Vermessungskosten beim Bargalsweg selber aufgekommen ist. Der Verursacher, für die in der Folge veranlasste Vermessung sei ja schließlich bekannt. Aus ihrer Sicht ist die Übernahme der Kosten nicht gerechtfertigt. GR Paul Einsiedler und Bgm. Josef Lechthaler erläutern die Beweggründe, die zu dieser Vermessung geführt haben. Der Vorsitzende bestätigt, dass die Situation am Bargalsweg alles andere als zufriedenstellend sei, er jedoch in dieser Angelegenheit in Rücksprache mit dem Gemeindevorstand gehandelt habe. Bezüglich der Vermessungskosten gibt Vize-Bgm. Alexander Kasper zu bedenken, dass schon seit vielen Jahren immer wieder Straßenabschnitte vermessen werden, um über eine gültige Übersicht hinsichtlich des öffentlichen Gutes zu verfügen. Johannes Sturm schlägt vor, dass am Bargalsweg eine Straßenbeleuchtung vorgesehen wird. Zumindest eine Lampe im Kurvenbereich wäre aus seiner Sicht schon sehr wertvoll. Ende der Sitzung: 21:30 Uhr / DerSchri Der Vorsitzende Seite 6 / tihrer
  1. stgallenkirchvertretung
  2. gallenkirchvertretung
  3. sanktgallenkirchvertretung
20181102_GVE030 St.Gallenkirch 02.11.2018 Syntax Warning: Invalid number of shared object groups Gemeinde St Gallenkirch Tel.: +43 (0)5557/6205 Fax: +43 (0)5557/2170 Email: qemeindeamt@st.qallenkirch.at Bezirk Bludenz 6791 St. Gallenkirch St. Gallenkirch, 02.11.2018 Niederschrift über die am Donnerstag, den 18.10.2018, um 20:00 Uhr stattgefundene 30. öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung von St. Gallenkirch. Anwesend: Von der Liste Parteifreie Bürger und SPÖ Bgm. Josef Lechthaler, Vize-Bgm. Alexander Kasper (gleichzeitig Schriftführer), GR Martin Kleboth, GR Irma Rudigier, Norbert Marent, Ing. Hansjörg Schwarz, Mag? Sonja Wachter, Walter Lorenzin, Lorenz Erhard, Johannes Sturm, Franz Dönz, Johannes Felder; Entschuldigt: Alois Bitschnau, Peter Lentsch; Von der Liste Volkspartei und Unabhängige GR Paul Einsiedler, Hubert Biermeier, Gabi Juen, Anton Feichtner, Herwig Schallner, Werner Maier, Mag. Steffen Röschl; Entschuldigt: Mag. Daniel Fritz, Marietta Fiel, Nadine Saler; Gäste zu den Tagesordnungspunkten 3 und 4: DI Ralf Herda und Enrico Mahl, MSc von der Fa. Wasserplan Tagesordnung: 01. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 02. Genehmigung der letzten Niederschrift vom 06.09.2018 03. Berichterstattung durch Herrn Enrico Mahl von der Fa. Wasserplan bezüglich dem Kanalkataster 04. Beratung und Beschlussfassung für die Fortführung des Kanalkatasters, Gebiet West 05. Änderung des Flächenwidmungsplanes: a) Agueci-Grabher Yvonne 06. Ines Schönauer-Antrag auf Genehmigung per Bescheid gern. § 16 Abs. 4 RPG 07 . Grundsatzbeschluss für die Anschaffung eines LF-C (Löschfahrzeug Container) für die OrtsfeuerwehrSt. Gallenkirch 08 . Beratung und Beschlussfassung bezüglich Abwasserprojekt Alpe Gargellen 09 . Änderung von Landesgesetzen: a) Gesetz über eine Änderung des Kinder- und Jugendgesetzes 10. Berichte des Bürgermeisters 11. Allfälliges Seite 1 zu Pkt. 01 Bgm. Josef Lechthaler eröffnet um 20:00 Uhr die heutige Sitzung, begrüßt alle Anwesenden und stellt die Beschlussfähigkeit fest. Besonders begrüßt er die beiden Gäste von der Fa. Wasserplan. zu Pkt. 02 Die Niederschrift über die Gemeindevertretungssitzung vom 06.09.2018 wird einstimmig genehmigt. zu Pkt. 03 Herr Enrico Mahl, MSc berichtet an Hand einer Power-Point-Präsentation über die bisher getätigten Arbeiten bezüglich dem Kanalkataster im Gebietsabschnitt Ost. Weiters informiert er und der anwesende DI Ralf Herda die Gemeindevertretung über die Sinnhaftigkeit eines Kanalkatasters. Im Zuge der bisher getätigten Arbeiten konnten einige Schäden ausfindig gemacht werden und erste Sanierungsschritte eingeleitet werden. Die bisherigen Daten haben ergeben, dass sich dieser Teil des Ortskanales in einem noch guten Zustand befindet. Im weiteren Verlauf wird auf die spezielle Betriebskostenförderung durch Herrn Enrico Mahl hingewiesen. Bis zum Jahre 2025 müssen Gemeinden gesetzlich vorgeschrieben einen Kanalkataster erstellen. Auf Anfrage teilt Herr Mahl mit, dass das Wartungsbuch zukünftig durch die Gemeindeverwaltung weiter gewartet werden kann. Auf Anfrage von Johannes Sturm zu den zukünftigen Wartungskosten wird mitgeteilt, dass es diesbezüglich keine speziellen Vorgaben über regelmäßige Wartungsintervalle gibt. zu Pkt. 04 Kostenrahmen Gebiet West Kostenschätzung Okt. 2018 Kanaldienstleistungen Ortskanal € 170.000,00 Kanaldienstleistungen Hausanschlüsse € 265.000,00 € 435.000,00 Ingenieurleistungen€ 63.000,00 Gesamtkosten € 498.000,00 Förderung Land 35 % € -175.000,00 Förderung Bund 2,00/lfm 21,7 km OK + 18 km Hausans. € -80.000,00 Anteil Gemeinde € 243.000,00 € 282.000,00 VgL Gebiet Ost Mit einstimmigem Beschluss erfolgt die Auftragserteilung für die Fortführung des Kanalkatasters, Gebiet West. Seite 2 zu Pkt. 05 a) Änderung des Flächenwidmungsplanes: a) Agueci-Grabher Yvonne Der Bürgermeister berichtet über die Vorgeschichte zu dieser beantragten Flächenwidmungsplanänderung. Auf einer Teilfläche der GST-Nr. 1169/1 ist die Errichtung eines Einfamilienwohnhauses geplant. Dafür bedarf es einer Ausweitung der bereits vorhandenen Widmungsfläche als BW It. planlicher Darstellung. Es wurde keine neuerliche Anrainerverständigung durchgeführt. Die geplante Änderung wurde mit der Raumplanungsstelle des Landes bereits besprochen. Betroffene GST. Widmung neu des GST. Fläche GST-Nr. 1169/1 BW 485 m2 Gesamtfläche pro Widmung Widmung neu 485 m2 BW Die beantragte Änderung des Flächenwidmungsplanes wird einstimmig genehmigt. zu Pkt. 06 Mit Schreiben vom 04.03.2018 und 23.04.2018 hat Frau Ines Schönauer einen Antrag auf bescheidmäßige Genehmigung gern. § 16 Abs. 4 RPG gestellt. Frau Schönauer ist die grundbücherliche Besitzerin des Wohnhauses St. Gallenkirch, HNr. 217. Dieses alte Bauernhaus hat sie von ihrem im Jahre 2014 verstorbenen Vater Dr. Willi Nagl, bereits im Jahre 2011 per Schenkung erhalten. Frau Schönauer lebt mit ihrer Familie in Konstanz. Die Gemeindevertretung kann in folgenden Fällen die Nutzung - im Falle der lit. c auch die Errichtung - von Wohnungen oder Wohnräumen, die nach den raumplanungsrechtlichen Vorschriften für Wohnzwecke genutzt werden dürfen, als Ferienwohnung mit Bescheid bewilligen. a) auf Antrag des Eigentümers der betreffenden Wohnung oder des betreffenden Wohnraums, wenn er zum Kreis der gesetzlichen Erben des vormaligen, bereits verstorbenen Eigentümers gehört und die Wohnung oder der Wohnraum ihm oder anderen Personen nicht der Deckung eines ganzjährig gegebenen Wohnbedarfs dient; eine solche Bewilligung berechtigt nur den Bewilligungsinhaber und seine nahen Angehörigen (Abs. 7), die betreffende Wohnung oder den betreffenden Wohnraum als Ferienwohnung zu nutzen; Der Bürgermeister erläutert die persönliche Situation der Farn. Schönauer und verweist auf den Umstand, dass bei einem Wechsel diese Genehmigung erlischt. Vizebürgermeister Alexander Kasper bezieht ebenfalls dazu Stellung und gibt zu bedenken, dass zukünftig auch vermehrt ehemalige Gemeindebürger von dieser Möglichkeit Gebrauch machen werden, sofern diese von Zuhause mittels Schenkung oder durch ein Testament Besitzer einer Wohnung oder eines Hauses werden. Schließlich wird der Antrag einstimmig von der Gemeindevertretung angenommen und die Genehmigung zur bescheidmäßigen Erledigung erteilt. Seite 3 zu Pkt. 07 Bgm. Josef Lechthaler nimmt noch einmal Stellung bezüglich der letzten Gemeindevertretungssitzung vom 06.09.2018, wo der Tagesordnungspunkt Grundsatzbeschluss für die Anschaffung eines LF-C (Löschfahrzeug Container) für die Ortsfeuerwehr St. Gallenkirch noch einmal vertagt worden ist. Aus seiner Sicht wäre diese Thematik nur aufgeschoben und nicht vom Tisch. Deshalb ist dieser Punkt heute neuerlich auf der Tagesordnung. Es wird noch einmal das Schreiben der Feuerwehr St. Gallenkirch für die Anschaffung eines LF-C (Löschfahrzeug Container) an die Wand projiziert. Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig mittels Grundsatzbeschluss die Anschaffung des neuen Fahrzeuges. zu Pkt. 08 Vom Planungsbüro M + G Ingenieure wurde mit Plandatum vom 03.09.2018 ein Abwasserbeseitigungsprojekt für die Alpe Gargellen ausgearbeitet. In Zukunft müssen die Abwässer des Gastronomiebetriebes Kessl-Hütte in das öffentliche Kanalnetz abgeführt werden. Die geschätzten Kosten belaufen sich für die rund 1250 Ifm Kanal auf etwa 250.000,- EUR. Mit einstimmigem Gemeindevertretungsbeschluss erfolgt die Beschlussfassung für das Abwasserprojekt Alpe Gargellen. zu Pkt. 09 Der Vorsitzende erläutert kurz die geplanten Änderungen des Kinder- und Jugendgesetzes. Seitens der Gemeindevertretung wird keine Volksabstimmung verlangt. Die Beschlussfassung erfolgt einstimmig. zu Pkt. 10 - Berichte des Bürgermeisters • • • • • • • • • • • • • 08.09. Frauen Berg Gaudi, Gargellen Alpabtriebe, Alpe Nova und Vergalden 10.09. Trauersitzung des Vorarlberger Landtages für Alt-LH Dr. Herbert Kessler Elternabend Kindergarten St. Gallenkirch 11.09. 37. Standessitzung o Austausch mit LR Christian Gantner o Statutenänderung Jugendforum Montafon (bis 25 statt nur bis 21 Jahre) 13.09. Sprechtag mit LR Christian Gantner im Gemeindeamt St. Gallenkirch 15.09. ASVÖ Familiensporttag im Aktivpark Montafon 15. u. 16.09. Feuerwehrfest St. Gallenkirch (Einweihung RLF und Gründung der Jugendfeuerwehr) 18.09. ERFA-Sitzung, Klösterle 19.09. 51. Gemeindevorstandssitzung 20.09. Infoabend „Zukunft Rätikon", Brand 22.09. Herbstfest des Familienverband Ortsgruppe St. Gallenkirch, Musikpavillon 4. Montafoner Berglauf, Partenen 24.09. 5 Jahre WIGE Montafon, IZM Vandans 26.09. Tourismusbeiratssitzung, Montafoner Hof, Tschagguns 27. u 28.09. Österr. Gemeindetage, Messe Dornbirn Seite 4 • • • • • • • • • • • • • 28.09. Feierliche Eröffnung und Einweihung Rellswerk Vandans 30.09. Hubertusfeier, Garfrescha 02.10. Bürgermeistertagung 2018 des Bezirk Bludenz in Silbertal 04.10. Treffen „Int. Naturpark Rätikon", Malbun FL Sitzung der Berufungskommission 06.10. Montafoner Buramarkt mit Sauerkäse-Prämierung, Schruns (Tagessieg durch Andrea und Andreas Wieser, Alpe Nova) 08.10. 3. JHV Trainingsstützpunkt Skiclub Montafon, Hotel Vermala 09.10. 38. Standessitzung o Empfehlungsbeschluss Unterstützung für Essen auf Rädern o Freigabe Letzter Montafoner Band 3 o Zielvereinbarung für Regio-Förderung des Landes 2018-2020 12.10. Kreisübung St. Gallenkirch 13.10. Tag der offenen Tür, ARA Montafon 13. u. 14.10. 90 Jahre Bergrettung Gargellen 15.10. 52. Gemeindevorstandssitzung AG-Sitzung „Schlachthaus", Gemeindeamt 16.10. Gallimarkt 2018 (Danke allen Mitwirkenden für das tolle Fest und den abwechslungsreichen Markt) Treffpunkt Landeshauptmann, Schulsportzentrum Tschagguns 18.10. Sitzung der Grundverkehrs-Ortskommission Am Freitag, den 19.10.2018 findet die Eröffnung und Einweihung des EKIZ in Gortipohl statt. Die Viehausstellung Innermontafon wird am Samstag, den 20.10.2018 in Galgenul abgehalten. Am gleichen Tag findet auch die Lehrlingsmesse in Gantschier statt. Wie bereits vorab an die Gemeindevertretungsmitglieder übermittelt, wurde der neue Kommunaltransporter „Muli" nun doch neu gekauft. Die Abklärungen für eine Vorführmodell und die Nicht-Rücknahme des Altfahrzeuges brachten keinen Erfolg. Das Vorführmodell wäre teurer gewesen und mit Extras, die wir nicht brauchen (4-Rad-Lenkung, beheizte Außenspiegel etc.). Der Vorsitzende berichtet, dass mittlerweile ein Angebot für die Gehsteig-Sanierung im Ortszentrum vorhanden ist. Dies liegt bei rund 40.000,- EUR. Es soll nun bei der Budget-Erstellung darüber entschieden werden. Die weiteren Sitzungstermine im noch verbleibenden Jahr 2018 sind: - 29. November (statt 22.11.) - 20. Dezember (mit Abschlussessen) zu Pkt. 11-Allfälliges Gabi Juen berichtet darüber, dass zukünftig sog. Hausschlachtungen wieder ermöglicht werden sollen. Dies im Zusammenhang mit der angedachten Errichtung eines neuen Schlachthauses. Johannes Felder spricht die Gemeindevertretungssitzung vom 06.09.2018 im Feuerwehrhaus an. Im Vorfeld dieser Sitzung hat eine gemeinsame Vorbesprechung der gesamten Gemeindevertretung stattgefunden. Bei der anschließend stattgefundenen öffentlichen Sitzung wurden dann verschiedene Tagesordnungspunkte im Eiltempo abgesegnet und beschlossen, ohne dass es zu Seite 5 ersichtlichen Beratungen und Diskussionen kam. Für die anwesenden Zuhörer war dies wahrscheinlich etwas merkwürdig. Anton Feichtner würde sich wünschen, wenn zukünftig auch Bedienstete der Gemeinde Mitglied bei der freiwilligen Feuerwehr wären. Immer wieder zeige sich speziell an Werktagen und dies während der Arbeitszeiten, dass Fehlen an notwendigen Einsatzkräften. Der schlechte Zustand im Bereich der Ziggamstraße wird von Werner Maier angesprochen. Hier werde wahrscheinlich schon bald eine neuerliche Sanierung fällig. GR Paul Einsiedler spricht die Müllsackfrage an. Aus Arbeitnehmerschutzgründen wurden die 60Liter-Säcke abgesetzt. Somit sind derzeit für die privaten Haushalte nur mehr 40-Liter-Säcke erhältlich. Lt. dem Bürgermeister laufen derzeit noch Abklärungen mit der Firma Raimund Stocker über die Möglichkeiten der Einführung von Mülltonnen. Auf Anfrage von Werner Maier teilt der Bürgermeister mit, dass beim Hotel Adler ein Naturbadeteich für die Gäste geplant ist. Johannes Sturm erkundigt sich nach dem Stand der Dinge bezüglich dem neuen Vorarlberger Raumplanungsgesetz. Die noch ausstehende Maisäßgebietsausweisung wird von Franz Dönz angesprochen. Diesbezüglich teilt der Vorsitzende mit, dass in diesem Zusammenhang noch eine eigene Infoveranstaltung vorgesehen ist. Der Wunsch dafür wurde vom Vorsitzenden bei Lsth. Rüdisser und LR Gantner deponiert. Die gerade durchgeführten Asphaltierungsarbeiten seitens der Landesstraßenverwaltung im Bereich Landbrücke bis Parzelle Mauren werden von Johannes Sturm kurz angesprochen. Er wundert sich darüber, dass in diesem Bereich schon wieder eine Straßensanierung notwendig geworden ist. Ende der Sitzung: 21:45 Uhr Seite 6
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20181018_GVE033 Gaschurn 18.10.2018 6793 Gaschurn / Dorfstraße 2 / Hochmontafon – Österreich Tel. +43(0)5558/8202, Fax +43(0)5558/8202-19 email: gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at Datum: 8. November 2018 AZ: 004-1/33/2018 BearbeiterIn: Sandra Tschanhenz sandra.tschanhenz@gaschurn.at Niederschrift über die 33. Gemeindevertretungssitzung am 18. Oktober 2018 um 19:30 Uhr im Gemeindeamt Gaschurn. Anwesend: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Bgm. Martin Netzer, MSc, Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen, GR Klaus Schröcker, Gerhard Saler, Kurt Rudigier, Kurt Klehenz, Philipp Lechner, Artur Pfeifer, Walter Grass, Markus Wittwer (19:33 Uhr); Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: GR Markus Netzer, Christoph Wittwer, Ludwig Wachter, Adolf Felder; Entschuldigt: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Thomas Riegler, Mag. Freddy Wittwer, Markus Felbermayer, Otto Rudigier; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: Schriftführerin: Sandra Tschanhenz Tagesordnung 1) Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit 2) Berichte 3) Antrag auf Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG für das Maisäßgebäude Valschaviel Nr. 284, Christian Ganahl, Troja 180a, 6793 Gaschurn 4) Antrag auf Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG für das Maisäßgebäude Ganeu Nr. 258, Kurt Willi, Innere Gosta 11d, 6793 Gaschurn 5) Umwidmungsansuchen Christoph Wittwer, Unter Trantrauas 71, 6793 Gaschurn 6) Umwidmungsansuchen Agrargemeinschaft Versettla, Obmann Hansjörg Einödter, Rodunderstraße 19, 6773 Vandans (UEP-Ergebnis) 7) Maisäßgebietsausweisung Teil II 8) Winterdienst Gaschurn-Partenen Niederschrift_33_GV_Sitzung.doc 1/13 9) Nachtragsvoranschlag 2018 10) Darlehensaufnahme – Umschuldung 11) Genehmigung der letzten Niederschrift(en) 12) Allfälliges Erledigung der Tagesordnung: zu 1.: Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit Der Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindemandatarinnen und Gemeindemandatare sowie die Zuhörer. Der Vorsitzende stellt fest, dass die Ladung ordnungsgemäß ergangen und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Der Vorsitzende beantragt die Verlängerung der Tagesordnung um folgende Punkte:  Ermächtigung zur Entgegennahme von Barzahlungen (§ 79 Abs. 33 GG) für Christine Netzer  Biomasse Heizwerk GmbH & Co KG Der Änderung der Tagesordnung wird einstimmig zugestimmt. zu 2.: Berichte Der Vorsitzende berichtet Folgendes:  Bewusst Gemeinsam Leben Im Jahr 2017 startete dieses Projekt mit den Impulstag „Kommunale Intelligenz“. Das Anliegen diesbezüglich sei den ländlichen Lebensraum gemeinsam zu stärken und zu entfalten. Am 6. Oktober 2018 habe er in der Stiegl Brauwelt in Salzburg an einer internen Auftakt-Veranstaltung mit Kerngemeinden, Impulsgebern, Initiativen und Wirtschaftspartnern teilgenommen. Am 14. September 2019 finde ein großer Kongress in der Salzburgarena statt. Bei der Auftaktveranstaltung am 6. Oktober 2018 habe er neben anderen Präsentationen auch das Projekt Gaschurn 2020 und das Ergebnispapier der Arbeitsgruppe „Gemeindeentwicklung – Was Gemeinden in Zukunft brauchen“ vorgestellt. (Markus Wittwer nimmt ab 19:33 Uhr an der Sitzung teil.) In einer Powerpoint-Präsentation, welche er den Anwesenden zur Kenntnis bringt, habe er die Entwicklung seit dem Jahr 2016 bis heute dargestellt. Mit bildlichen Darstellungen habe er anschaulich die Projekte Alpstein, MPreis, neue „alte Talstation Versettla“, etc. dargestellt, die in relativ kurzer Zeit in Gaschurn entwickelt und umgesetzt werden konnten. Auch Kleinigkeiten wie die Verlegung des Stopp-Schildes bei der Kreuzung im Bereich des Gemeindeamtes inkl. Grünstreifen zeigen ihre Wirkung. Das Ergebnispapier der verschiedenen Workshops lasse er den Anwesenden gerne zukommen. Niederschrift_33_GV_Sitzung.doc Seite 2/13  Gemeindetag in Dornbirn Der Österreichische Gemeindebund habe heuer wieder einen Gemeindetag, welcher in Dornbirn stattgefunden habe, veranstaltet. Bei dieser Veranstaltung wurde auch der Kommunale Zukunftsbericht, welcher bereits zum 7. Mal erscheine, überreicht. Der Kommunale Zukunftsbericht könne den Mandataren bei Interesse ebenfalls gerne übermittelt werden.  Kollaudierungen Wildbach- und Lawinenverbauung Die Kollaudierungen „Gatsauna Goldeforlawine“, „Winkel SSS“ und „Rütlerbächle“ wurden am 02.10.2018 durchgeführt und seien abgeschlossen. Gemeinsam mit der Wildbach- und Lawinenverbauung konnte so ein weiterer Schritt in Richtung Sicherheit gesetzt werden.  Brüssel-Reise Gemeinsam mit Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen habe er an einer durch den Wirtschaftsbund organisierten Reise nach Brüssel teilgenommen. Zuvor haben im Rahmen dieser „Businessclass“ mehrere Betriebsbesichtigungen und Austausche stattgefunden.  Kletterpark Staumauer Silvretta Mit Bescheid der BH Bludenz vom 24.09.2018 wurde die naturschutzrechtliche Bewilligung für die Errichtung eines Kletterparks bei der Staumauer Silvretta genehmigt. Dies seien nun die ersten Umsetzungen in Richtung „Attraktionspunkt Bielerhöhe“.  Frau Holle Babysittervermittlung Aus dem Bericht des Vorarlberger Familienverbandes sei zu entnehmen, dass im Jahr 2017 8 Familien in Gaschurn durch 6 Babysitter aus Gaschurn betreut wurden. Diese haben 138 Stunden geleistet. Die Gemeinde Gaschurn fördere diese Babysittervermittlung „Frau Holle mini Paket“ mit einem Betrag von EUR 245,00. Jugendliche können über diese Institution auch die Ausbildung zum Babysitter absolvieren.  Nahversorgerstammtisch Am 15.11.2018 finde um 20:00 Uhr im Vallülasaal ein Nahversorgerstammtisch im Namen von Peter Knöferl, seinem Team, dem Verein Dorfleben und der Gemeinde statt. Alle seien herzlich dazu eingeladen. Der entsprechende GaPa-Blitz, welcher zeitgerecht versandt werde und den Mandataren vorliege. Ziel dieser Veranstaltung sei es, alle Gemeindebürger zu informieren, aber auch entsprechende Bedürfnisse der Bewohner bereits im Vorhinein zu berücksichtigen. Heute habe die Bauverhandlung für den Umbau stattgefunden. Es werde bereits tatkräftig an der Einrichtung des Dorfladens gearbeitet. Er bedanke sich nochmals für das große Engagement.  Geschäftsräumlichkeiten Dorfstraße 3, 6793 Gaschurn (ehemaliges Blumengeschäft) Helene Wittwer, Haldaweg 86c, 6793 Gaschurn, habe ihr Interesse bekundet, das ehemalige Blumengeschäft im Objekt Dorfstraße 3, 6793 Gaschurn, zu mieten. Geplant sei ein Geschäft, dessen Sortiment sich über sämtliche Gebrauchsgegenstände für Haus und Garten sowie Futtermittel für Tiere erstrecken soll. Der Gemeindevorstand werde entsprechend über dieses Ansinnen diskutieren. Niederschrift_33_GV_Sitzung.doc Seite 3/13  Bürgerversammlung Berglen Am Mittwoch, 28.11.2018 finde die alljährliche Bürgerversammlung in der Partnergemeinde Berglen statt. Er nehme daran teil und würde sich freuen, wenn ihn einer oder mehrere Mandatare begleite.  REK Marktgemeinde Schruns – Abänderung Die Marktgemeinde Schruns beabsichtige eine Änderung des Räumlichen Entwicklungskonzeptes im Bereich Rätikonkreuzung. Es könne innerhalb von zwei Wochen eine Stellungnahme abgegeben werden. Die Marktgemeinde Schruns beabsichtige, den Korridor für die Mobilitätsachse im Bereich Rätikonkreuzung zu streichen. Nach Ansicht des Vorsitzenden könne dies nur umgesetzt werden, wenn zumindest eine alternative und machbare Mobilitätsachse ausgewiesen werde. Eine entsprechende Stellungnahme werde er mit dem Gemeindevorstand besprechen.  Schlepplift Silvrettasee Die Vorarlberger Illwerke habe die Änderung der Betriebsvorschrift für die Schleppliftanlage Silvrettasee beantragt. Die Beförderung von speziellen Rodeln soll zugelassen werden. Mit Bescheid der BH Bludenz vom 17.10.2018 sei diese Änderung genehmigt worden.  Beleuchtungskonzept Im Zuge der Konzepterstellung zum Projekt Begegnungsort Gaschurn 2020 sei auch die Optimierung des Beleuchtungskonzeptes thematisiert worden. Es seien nun gemeinsam mit Daniel Sandrell und Benjamin Pfefferkorn entsprechende Lösungen gefunden worden, die der Vorsitzende den Anwesenden präsentiert. Beide werden entsprechende Angebote erstellen, welche dann im Gemeindevorstand diskutiert und von diesem in Auftrag gegeben werden.  Frage von Adolf Felder aus der letzten Sitzung Adolf Felder habe sich in der letzten Sitzung über eine Zahlungserinnerung erkundigt. Nach Abklärung mit der Buchhaltung sei nun klar, dass ein Rückstand von EUR 5,69 eingemahnt wurde zzgl. Mahngebühren in Höhe von EUR 3,00.  Eröffnung EKIZ Am Freitag, 19.10.2018, ab 18:00 Uhr finde die Eröffnung des EKIZ Gortipohl statt. Er lade alle nochmals recht herzlich dazu ein. Nachdem keine Wortmeldungen von Seiten der Zuhörer im Rahmen der Bürgerfragemöglichkeit an die Gemeindevertretung ergehen, wird mit der Tagesordnung fortgefahren. zu 3.: Antrag auf Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG für das Maisäßgebäude Valschaviel Nr. 284, Christian Ganahl, Troja 180a, 6793 Gaschurn Der Vorsitzende erläutert, dass Christian Ganahl, Troja 180a, 6793 Gaschurn, mit Antrag vom 14.08.2018 die bescheidmäßige Bewilligung zur Nutzung des Maisäßgebäudes Valschaviel Nr. 284, auf GST-NR .415/62, GB Gaschurn, als Ferienwohnung beantragt habe. Christian Ganahl, Troja 180a, 6793 Gaschurn, möchte das gegenständliche Objekt auch außerhalb von landwirtschaftlichen Zwecken als Ferienhaus nutzen. Das Objekt liege im ausgewiesenen Maisäßgebiet Valschaviel. Die ortsübliche landwirtschaftliche Bewirtschaf- Niederschrift_33_GV_Sitzung.doc Seite 4/13 tung der in seinem Eigentum stehenden Flächen in diesem Gebiet sei durch Selbstbewirtschaftung sichergestellt. Der Vorsitzende erläutert, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss am 15.10.2018 über diesen Antrag beraten habe und bittet GR Klaus Schröcker als Obmann des Ausschusses um seine Ausführungen. GR Klaus Schröcker führt aus, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss nach eingehender Beratung einstimmig die Genehmigung des Antrages unter denselben Auflagen, wie in den vorangegangenen Bewilligungen, empfehle. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den Bescheidentwurf zur Kenntnis und stellt den Antrag, der bescheidmäßigen Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16 As. 4 lit. d Vlbg RPG für das Maisäßgebäude Valschaviel Nr. 284, zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 4.: Antrag auf Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG für das Maisäßgebäude Ganeu Nr. 258, Kurt Willi, Innere Gosta 11d, 6793 Gaschurn Der Vorsitzende erläutert, dass Kurt Willi, Innere Gosta 11d, 6793 Gaschurn, mit Antrag vom 24.07.2018 die bescheidmäßige Bewilligung zur Nutzung des Maisäßgebäudes Ganeu Nr. 258, auf GST-NR .649, GB Gaschurn, als Ferienwohnung beantragt habe. Kurt Willi, Innere Gosta 11d, 6793 Gaschurn, möchte das gegenständliche Objekt auch außerhalb von landwirtschaftlichen Zwecken als Ferienhaus nutzen. Das Objekt liege im ausgewiesenen Maisäßgebiet Ganeu. Die ortsübliche landwirtschaftliche Bewirtschaftung der in seinem Eigentum stehenden Flächen in diesem Gebiet sei durch Verpachtung an Michael Pfeifer sichergestellt. Kurt Willi habe ebenfalls bereits einen Bauantrag vorgelegt, welcher nach Genehmigung der Nutzung gemäß § 16 Abs. 4 lit d RPG behandelt und genehmigt werden könnte. Der Vorsitzende erläutert, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss am 15.10.2018 über diesen Antrag beraten habe und bittet GR Klaus Schröcker als Obmann dieses Ausschusses um seine Ausführungen. GR Klaus Schröcker berichtet, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss auch über diesen Antrag beraten habe. Der Bau- und Raumplanungsausschuss sei zum selben Ergebnis, wie in den vorangegangenen Anträgen gelangt und empfehle einstimmig die Genehmigung des vorliegenden Antrages. Er selbst habe sich bei der Abstimmung seiner Stimme enthalten. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den Bescheidentwurf zur Kenntnis und stellt den Antrag, der bescheidmäßigen Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16 As. 4 lit. d Vlbg RPG für das Maisäßgebäude Ganeu Nr. 258, zuzustimmen. GR Klaus Schröcker erklärt sich für befangen und enthält sich seiner Stimme. Dem Antrag wird einstimmig entsprochen (1 Enthaltung: GR Klaus Schröcker). zu 5.: Umwidmungsansuchen Christoph Wittwer, Unter Trantrauas 71, 6793 Gaschurn Der Vorsitzende erläutert, dass Christoph Wittwer, Unter Trantrauas 71, 6793 Gaschurn, die Umwidmung einer Teilfläche des GST-NR 980, GB Gaschurn, aufgrund eines künftig geplanten Bauvorhabens seines Sohnes beantragt habe. Die Gemeinde Gaschurn beabsichtige zu diesem Zweck, eine Teilfläche des GST-NR 980, GB Gaschurn, mit einem Ausmaß von insgesamt ca. 932 m² im Flächenwidmungsplan von „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Baufläche Wohngebiet“ umzuwidmen. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den entsprechenden Plan zur Kenntnis. Niederschrift_33_GV_Sitzung.doc Seite 5/13 Der Vorsitzende erläutert weiter, dass beabsichtigt sei, eine weitere Teilfläche des GST-NR 980, GB Gaschurn, mit einem Ausmaß von insgesamt ca. 178 m² im Flächenwidmungsplan von „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Straßen“ umzuwidmen, um die Zufahrtssituation sicherzustellen. Die Anrainer seien mit Schreiben vom 19.07.2018 verständigt worden und es wurde ihnen die Möglichkeit eingeräumt, bis spätestens 10.08.2018 beim Gemeindeamt Gaschurn eine Stellungnahme zur beabsichtigten Änderung einzubringen. Der wildbach- und lawinentechnische Sachverständige habe seine Stellungnahme am 2.10.2018 im Gemeindeamt zu Protokoll gegeben. Aus seiner Sicht bestünden keine Einwände gegen die geplante Umwidmung. Der Vorsitzende führt den Anwesenden weiters aus, dass im Zielplan des Räumlichen Entwicklungskonzeptes der Gemeinde Gaschurn diese Fläche bereits als „Siedlungsweiler – punktuelle bauliche Abrundung möglich“ vorgesehen wurde. Die Flächen seien bereits teilweise als „Baufläche Wohngebiet“ gewidmet, sodass es sich im weiteren Bereich um eine Anschlusswidmung handle. Die Sicherstellung der Zufahrtssituation erscheine zweckmäßig. Der Vorsitzende erläutert, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss am 15.10.2018 über die geplante Widmung beraten habe und bittet GR Klaus Schröcker als Obmann dieses Ausschusses um seine Ausführungen: GR Klaus Schröcker erläutert, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss die Zustimmung zur geplanten Umwidmung einstimmig unter der Voraussetzung empfehle, dass der Grundstückseigentümer darauf hingewiesen werde, dass die Zufahrtssituation nach der geplanten Grundteilung auch zum dahinterliegenden Grundstück (Objekt Unter Trantrauas 71, 6793 Gaschurn) sichergestellt werde. Dies bedürfe wahrscheinlich einer privatrechtlichen Vereinbarung. Christoph Wittwer habe sich in der Bauausschusssitzung zu diesem Punkt als befangen erklärt und seiner Stimme enthalten. Der Vorsitzende ergänzt dazu, dass die Widmung einer Verkehrsfläche bzw. Straße nicht gleichzeitig auch ein Recht zur Benützung bedeutet. Die Benützung sei privatrechtlich zu regeln. Der Vorsitzende erläutert den Anwesenden den Leitfaden und stellt den Antrag, der gegenständlichen Umwidmung gemäß Plan Nr. 031-2/10/Wittwer/2018 vom 19.07.2018 unter der Voraussetzung zuzustimmen, dass Christoph Wittwer, Unter Trantrauas 71, 6793 Gaschurn, ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass die Zufahrtssituation zum Objekt Unter Trantrauas 71, 6793 Gaschurn, sicherzustellen ist. Christoph Wittwer erklärt sich für befangen und enthält sich seiner Stimme. Dem Antrag wird einstimmig zugestimmt (1 Enthaltung: Christoph Wittwer). zu 6.: Umwidmungsansuchen Agrargemeinschaft Versettla, Obmann Hansjörg Einödter, Rodunderstraße 19, 6773 Vandans (UEP-Ergebnis) Der Vorsitzende erläutert, dass die Agrargemeinschaft Versettla – Ausschlag Mittelmaisäß, Obmann Hansjörg Einödter, Rodunderstraße 19, 6773 Vandans, mit Eingabe vom 27.6.2018 um Umwidmung von Teilflächen der GST-NR 1220/1 und 1220/3, GB Gaschurn, von „Freifläche Freihaltegebiet“ in „Freifläche Sondergebiet Jagdhütte“ beantragt habe. Mit Schreiben vom 19.6.2018 wurde der Antrag zur Durchführung eines UEP-Verfahrens an das Amt der Vorarlberger Landesregierung übermittelt. Der Vorsitzende erläutert weiter, dass mit Schreiben vom 24.9.2018 der UEP-Bericht an die Gemeinde Gaschurn übermittelt wurde. Daraus sei zu entnehmen, dass keine voraussichtlich erheblichen Umweltauswirkungen zu erwarten seien. Die Anrainer wurden mit Schreiben vom 08.10.2018 über die geplante Umwidmung verständigt und es wurde ihnen die Möglichkeit eingeräumt, bis spätestens 31.10.2018 (im Leitfaden des Bau- und Raumplanungsausschusses wurde versehentlicher Weise der 26.10.2018 angeführt) beim Gemeindeamt Gaschurn eine Stellungnahme zur beabsichtigten Änderung einzubringen. Die Frist zur Abgabe einer Stellungnahme seitens der Anrainer sei noch nicht abgelaufen. Niederschrift_33_GV_Sitzung.doc Seite 6/13 Der Vorsitzende erläutert, dass in der heutigen Sitzung nur die öffentliche Kundmachung des UEP-Ergebnisses behandelt werde. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den Plan sowie das UEP-Ergebnis zur Kenntnis. Der Vorsitzende erläutert, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss am 15.10.2018 über die öffentliche Kundmachung bzw. die Umwidmung beraten habe und bittet GR Klaus Schröcker als Obmann dieses Ausschusses um seine Ausführungen. GR Klaus Schröcker erläutert, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss über den gegenständlichen Antrag beraten habe. Die Frist zur Abgabe einer Stellungnahme durch die Anrainer sei noch nicht abgelaufen, weshalb grundsätzlich erst dann über die geplante Umwidmung zu beraten sei. Der Vorsitzende erläutert dazu, dass diesbezüglich wahrscheinlich ein Missverständnis vorliege, da die heutige Beratung bzw. Beschlussfassung nur die öffentliche Kundmachung des UEP-Ergebnisses beinhalte noch nicht jedoch die tatsächliche Umwidmung. Nach Ablauf der Frist zur Stellungnahme erfolge dann die eigentliche Behandlung der Umwidmung. GR Klaus Schröcker erläutert, dass das UEP-Ergebnis seitens des Ausschusses zur Kenntnis genommen wurde. Der Vorsitzende stellt daraufhin den Antrag, der öffentlichen Kundmachung des UEPErgebnisses zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 7.: Maisäßgebietsausweisung Teil II Der Vorsitzende erläutert, dass seit der Änderung im RPG im Mai 2015 die Gemeindevertretung gemäß § 16 (Ferienwohnungen – Abs. 4 lit d) die Nutzung des Wohnteils eines Maisäß-, Vorsäß- oder Alpgebäudes auf Antrag eines Eigentümers per Bescheid bewilligen kann, wenn das Gebäude in einem mit Verordnung der Gemeindevertretung ausgewiesenen Maisäß-, Vorsäß- oder Alpgebiet liege, die ortsübliche landwirtschaftliche Bewirtschaftung der dem Antragsteller gehörenden landwirtschaftlichen Flächen in diesem Gebiet gesichert sei und die Wirtschaftsgebäude erhalten werden. Eine solche Verordnung dürfe nur Flächen erfassen, die als Maisäß, Vorsäß oder Alpe genutzt werden oder früher genutzt wurden und aufgrund ihrer Charakteristik als Kulturlandschaft erhaltenswert seien. Der Vorsitzende erläutert, dass der erste Teil der Maisäßgebiete im Gemeindegebiet Gaschurn bereits ausgewiesen wurde. Die Abteilung Raumplanung und Baurecht habe nun einen Vorschlag zur Ausweisung der übrigen Maisäßgebiete: - Außermaisäß - Bakötta - Blendilak - Innerganifer - Karnella vorbereitet. Der Vorsitzende erläutert weiter, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss am 15.10.2018 über die Maisäßgebietsausweisung Teil II beraten habe und bittet GR Klaus Schröcker als Obmann dieses Ausschusses um seine Ausführungen. GR Klaus Schröcker erläutert, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss die dargestellten Ausweisungen grundsätzlich zur Kenntnis genommen habe. Der Ausschuss sei jedoch der Meinung, dass die Maisäßobleute der betroffenen Gebiete vorab zu informieren seien. Vor der ersten Beschlussfassung über die Maisäßgebietsausweisung sei dies ebenfalls so empfohlen und auch durchgeführt worden. Niederschrift_33_GV_Sitzung.doc Seite 7/13 Der Vorsitzende ergänzt, dass es sich bei der ersten Ausweisung vermehrt um Agrargemeinschaften gehandelt habe. Die zweite, jetzt angedachte Ausweisung, betreffe keine Agrargemeinschaften, weshalb auch keine Obleute informiert werden können. Nach kurzer Diskussion wird einstimmig folgende Vorgangsweise festgelegt: - An der Amtstafel und auf der HP wird die Information veröffentlicht, dass eine Ausweisung der zuvor genannten Gebiete geplant ist. Die Unterlagen dazu liegen vier Wochen im Gemeindeamt auf. Somit wird jedem die Möglichkeit zur Einsichtnahme in die Unterlagen gegeben. - Nach Ablauf der Frist soll die Angelegenheit neuerlich vom Bau- und Raumplanungsausschuss behandelt werden. - Anschließend soll die Beschlussfassung in der Gemeindevertretung erfolgen. zu 8.: Winterdienst Gaschurn-Partenen Der Vorsitzende erläutert, dass derzeit noch nicht alle Angebote vorliegen und deshalb die Vergabe nur bedingt beschlossen werden könne. Der Vorsitzende stellt den Antrag, der Vergabe des Winterdienstes für den Winter 2018/2019 zu ähnlichen Konditionen, wie diese für den Winter 2017/2018 erfolgt sei, zuzustimmen und den Gemeindevorstand mit der Festlegung der abschließenden Konditionen zu beauftragen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 9.: Nachtragsvoranschlag 2018 Der Vorsitzende erläutert, dass aufgrund der angedachten Umschuldung bzw. Neuaufnahme der Darlehen in einem Gesamtbetrag von EUR 3.000.000,00 ein entsprechender Nachtragsvoranschlag für 2018 zu beschließen sei. Der Nachtragsvoranschlag sei zeitgerecht mit den Sitzungsunterlagen zugestellt worden. Derzeit bestünden drei offene Darlehen. Die Umschuldung derselben sei ausgeschrieben worden. Zusätzlich sei eine Neuaufnahme eines Betrages von EUR 540.000,00 zum Ausbau der Wasserversorgungsanlage BA09 Vand notwendig. Der Vorsitzende erläutert, dass der Gemeindevorstand am 09.10.2018 über den vorliegenden Nachtragsvoranschlag beraten habe. Der Gemeindevorstand empfehle der Gemeindevertretung einstimmig die Zustimmung zum Nachtragsvoranschlag 2018 aus folgenden Gründen: - Es kann durch die angedachte Darlehensaufnahme eine Umschuldung auf einen Kredit mit günstigeren Konditionen erzielt werden. - Durch diese Maßnahme kann die ELENA-Förderung für das Fernwärmeprojekt lukriert werden. - Laut Mag. Edgar Palm werden keinerlei zusätzliche Kosten für die umzufinanzierenden Kredite anfallen. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den Nachtragsvoranschlag zur Kenntnis und erläutert, dass darin ein Betrag von EUR 2,46 Mio. abgebildet sei, da die EUR 540.000,00 für den Ausbau der Wasserversorgungsanlage bereits im Voranschlag enthalten seien und somit keinem neuerlichen Beschluss bedürfen. Adolf Felder erläutert, dass er der Meinung sei, ein Nachtragsvoranschlag sei nur dann zu beschließen, wenn eine neue Kreditaufnahme erfolge. Wenn die bestehenden Darlehen umgeschuldet werden, werde dadurch kein neuerliches Kapital aufgenommen. Niederschrift_33_GV_Sitzung.doc Seite 8/13 Der Vorsitzende erläutert, dass für die geplante Umschuldung jedenfalls ein Nachtragsvoranschlag notwendig sei, da dieser neue Kredit als solcher nicht im Voranschlag abgebildet sei, auch wenn dadurch teilweise keine neuen Summen finanziert werden. Adolf Felder erkundigt sich darüber, ob das zuletzt aufgenommene Darlehen bereits verbraucht sei, was der Vorsitzende insofern bejaht, als das jedoch immer nur die tatsächlich notwendigen Beträge abgerufen werden. Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, dem vorliegenden Nachtragsvoranschlag für das Jahr 2018 zuzustimmen. Diesem Antrag wird mehrheitlich entsprochen (1 Gegenstimme: Adolf Felder). zu 10.: Darlehensaufnahme – Umschuldung Der Vorsitzende erläutert, dass angedacht sei, die Finanzsituation der Gemeinde Gaschurn zu optimieren und deshalb die bestehenden Darlehen (Bawag PSK, Raiffeisen Bank und Hypobank) umzufinanzieren. Zusätzlich zu dieser Umschuldung soll ein Betrag in Höhe von EUR 540.000,00 zum Ausbau der Wasserversorgungsanlage BA 09 Vand finanziert werden. Gesamt soll somit ein Betrag von EUR 3.000.000,00 finanziert werden. Der Vorsitzende berichtet, dass eine entsprechende Ausschreibung erfolgt sei. Angebote der Hypobank, der Sparkasse und der Raiffeisen Bank seien eingelangt. Die Angebote hätten ergeben, dass sich die Sparkasse als Bestbieter herausstelle. Mit der Umschuldung auf die Sparkasse würde sich die Gesamtsituation betreffend die derzeit laufenden Kredite allgemein verbessern (bessere Zinskonditionen). Der Vorsitzende erläutert, dass bei Ausarbeitung des Fernwärmeprojektes die ELENAFörderung beantragt wurde, welche mit 85% der anerkannten Kosten als verlorener Zuschuss gewährt werde. Bei Beantragung dieser Förderung sei allerdings noch die Gemeinde Gaschurn bzw. eine Tochtergesellschaft als Umsetzerin des Projektes und somit Förderwerberin angeführt. Diese Situation habe sich zwischenzeitlich bekannter Weise geändert. Damals war mit der Auszahlung der Förderung verquickt, dass mindestens 50 % der Kosten des Fernwärmeprojektes über die Sparkasse Erste Bank finanziert werden. Diese Voraussetzung konnte entkoppelt werden, da das Projekt nun weitestgehend durch Energie 360° umgesetzt werde. In weiterer Folge konnte vereinbart werden, dass die Förderung auch dann lukriert werden kann, wenn zumindest ein Betrag von EUR 3 Mio. über die Sparkasse finanziert werde. Bei Ausschreibung der Umschuldung war nicht klar, ob diese Voraussetzung erfüllt werden könne bzw., ob die Sparkasse auch als Bestbieter hervorgehen werde. Aufgrund der eingegangenen Angebote stelle sich die Situation jedoch so dar, dass diese Voraussetzung erfüllt werden könne. Weitere Voraussetzung sei jedoch, dass das Projekt schlussendlich auch umgesetzt werde. Ansonsten sei die Förderung wie allseits bekannt zuzüglich 3 % Zinsen zurückzuzahlen. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden die Aufstellung der Kreditangebote zur Kenntnis und erläutert die Zinssituation. Die derzeit bestehenden Kredite könnten somit auf günstigere Zinskonditionen umgeschuldet werden, was zum aktuellen Zeitpunkt eine Ersparnis von ca. EUR 7.000,00 pro Jahr bedeute, wenn die Zinsen gleich bleiben würden. Natürlich sei dies nur eine Momentaufnahme zum jetzigen Zinsniveau. Ludwig Wachter erkundigt sich, ob die EUR 540.000,00 eine Nachfinanzierung des Ausbaus im Bereich Vand seien, was der Vorsitzende verneint. Es handelt sich hierbei um einen Kostenrahmen, der erwartet werde. In der Vergangenheit sei immer nur jener Betrag finanziert worden, welcher auch erforderlich war. GR Klaus Schröcker ergänzt, dass die Abrechnung nach deren Vorlage, wie dies bereits vereinbart worden sei, im Bau- und Raumplanungsausschuss präsentiert und besprochen werde sollte. Niederschrift_33_GV_Sitzung.doc Seite 9/13 Der Vorsitzende stellt den Antrag, der Umschuldung bzw. Darlehensaufnahme mit einem Gesamtbetrag von EUR 3 Mio. bei der Sparkasse zuzustimmen. Diesem Antrag wird mehrheitlich entsprochen (1 Gegenstimme: Adolf Felder). zu 11.: Genehmigung der letzten Niederschrift(en) Die Niederschrift über die 32. Gemeindevertretungssitzung wird einstimmig genehmigt. zu 12.: Ermächtigung zur Entgegennahme von Barzahlungen für Christine Netzer Der Vorsitzende erläutert, dass Christine Netzer seit Anfang Oktober in der Buchhaltung der Gemeinde Gaschurn beschäftigt sei. Der Vorsitzende erläutert weiter, dass gemäß § 79 Abs. 3 GG Barzahlungen an die Gemeinde nur die im Abs. 1 genannte Person (Leitung der Kassengeschäfte) oder andere von der Gemeindevertretung ausdrücklich dazu ermächtigte Personen entgegennehmen dürfen. Ebenso seien die Namen der zur Entgegennahme von Barzahlungen ermächtigten Personen im Gemeindeamt durch Anschlag kundzumachen. GR Markus Netzer erklärt sich für befangen und enthält sich seiner Stimme. Der Vorsitzende stellt den Antrag die Ermächtigung zur Entgegennahme von Barzahlungen bis zu einer Höhe von EUR 1.000,00 gemäß § 79 Abs. 3 GG für Christine Netzer zu genehmigen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen (1 Enthaltung: Markus Netzer). zu 13.: Biomasse Heizwerk GmbH & Co KG Der Vorsitzende erläutert, dass in der 29. Gemeindevertretungssitzung am 28.05.2018 folgender Beschluss gefasst wurde: Der Vorsitzende stellt den Antrag, dass das Biomasse Heizwerk Gaschurn GmbH & Co KG an die Energie 360° veräußert wird, wobei Energie 360° die offenen Darlehen (Hypobank, Gemeinde Gaschurn) als auch die Kommanditistenanteile der Gemeinde übernimmt, welche mit in Höhe von 40-50 % der einbezahlten KG-Einlage von dieser abgelöst werden. Diesem Antrag wird mehrheitlich entsprochen (1 Gegenstimme: Adolf Felder). Der Vorsitzende erläutert, dass die Energie 360° zwischenzeitlich Verhandlungen mit allen Kommanditisten geführt habe. Drei der Kommanditisten erklären sich mit einer Auszahlung in Höhe von 40-50 % nicht einverstanden und bestehen laut Kathrin Fischer (Energie 360°) auf die Auszahlung der vollen Einlage. Der Vorsitzende habe daraufhin klar zum Ausdruck gebracht, dass alle Kommanditisten gleich zu behandeln seien. Die Gemeinde könnte nun allerdings auf die Auszahlung der ihr zustehenden 40-50 % verzichten, damit die restlichen Kommanditisten ebenfalls 100 % ihrer Einlage erhalten. Er vertrete die Meinung, dass alle gleich zu behandeln seien und niemand bevorzugt werden sollte. Die Verträge zum Verkauf des Biomasse Heizwerks seien im Entwurf bereits vorliegend. Derzeit sei der Verkauf mit Stichtag 31.12.2018 geplant, sofern ein positiver Verwaltungsratsbeschluss der Energie 360° erfolge. Der Vorsitzende erläutert weiter, dass durch den Verzicht der Gemeinde alle privaten Kommanditisten mit 100 % ihrer Einlage ausbezahlt werden könnten. Mit der Silvretta Montafon werden noch Gespräche geführt, ob diese auch mit einer anteiligen Auszahlung von 40-50 % einverstanden wäre. Klarzulegen sei, dass der Verkauf des Biomasse Heizwerks nur dann funktioniere, wenn auch alle Kommanditisten zustimmen. Deshalb werde auch intensiv nach einer Lösung gesucht. Sollten nicht alle Kommanditisten zustimmen wäre die wohl einzige Alternative, die bestehenden Anlagen zu verkaufen und die Biomasse Heizwerk Gaschurn Niederschrift_33_GV_Sitzung.doc Seite 10/13 GmbH & Co KG als leere Hülle bestehen zu lassen. Dann würden auch die Kommanditisten als solche bestehen bleiben. Diese Lösung sei jedoch als nicht sinnvoll anzusehen. In diesem Zusammenhang erläutert der Vorsitzende ergänzend, dass die derzeitigen Berichterstattungen auch entsprechendes Echo, Unsicherheiten und Fragen beim Projektpartner Energie 360° aufgeworfen hätten, die bisher ausgeräumt werden konnten. Energie 360° habe sich bereits mehrfach über die Medienberichte erkundigt. Durch solche Anschuldigungen werde nicht nur ihm als Privatperson sondern der ganzen Gemeinde und vor allem dem Projekt geschadet. Kurt Rudigier erkundigt sich darüber, ob es rechtlich haltbar sei, wenn Unterschiede in der Ablöse der Kommanditisten-Anteile bestehen. Der Vorsitzende erläutert, dass jeder Kommanditist selbst entscheide, zu welchem Wert er seine Anteile veräußere. Er wolle lediglich nicht, dass seitens der privaten Kommanditisten Bevorzugungen erfolgen. Kurt Rudigier ergänzt, dass dieser Beschluss klar dazu dient, die Umsetzung des Projektes zu ermöglichen. Er stellt klar fest, dass sich die Gemeinde hier nicht über den Tisch ziehen lasse, sondern nur eine Möglichkeit schaffe, den Verkauf des Biomasse Heizwerks zu ermöglichen, weil dadurch eine Auszahlung der anderen Kommanditisten erfolgen könne. Der Vorsitzende bekräftigt dies. Die Gemeinde verzichte damit auf die gesamte von ihr getätigte Einlage, um den Verkauf des Biomasse Heizwerks zu ermöglichen. Dieses Geschäft sei wiederum daran gekoppelt, dass das Gesamtprojekt umgesetzt werde und der seitens der Gemeinde gewährte Kredit inkl. Zinsen zurückbezahlt werde. Sollten diese Voraussetzungen nicht erfüllt werden, bedürfe es sowieso einer neuerlichen Diskussion. GR Markus Netzer erkundigt sich über die Anzahl der Kommanditisten. Der Vorsitzende erläutert, dass derzeit 14 Kommanditisten (inkl. der Gemeinde) am Biomasse Heizwerk beteiligt seien. Die Gemeinde habe damals einen Betrag von EUR 125.662,00 (27 % Anteile) eingelegt. Die Ausschüttung von 50 % würde einen Betrag von ca. EUR 62.831,00 ergeben, auf welchen die Gemeinde nun verzichten würde. Wenn alle privaten Kommanditisten mit 100 % ausbezahlt würden, wäre dies eine Summe von ca. EUR 218.744,00, welche die Energie 360° zu finanzieren hätte. Gerhard Saler pflichtet der zuvor ergangenen Aussage von Kurt Rudigier bei und unterstreicht diese nochmals damit, dass es rein um die Ermöglichung der Umsetzung des Projektes für die Gemeinde und die Anschlussnehmer gehe. Es gehe nicht darum, dass die Gemeinde schlecht verhandle, sondern darum, die Voraussetzung zur Umsetzung des Projektes und des Verkaufes des Biomasse Heizwerks zu schaffen. Verzichte die Gemeinde nicht auf die Ausschüttung und können somit die privaten Kommanditisten nicht mit 100 % ihrer Einlage ausbezahlt werden, würde der Verkauf höchstwahrscheinlich scheitern. GR Markus Netzer erkundigt sich darüber, ob die Kommanditisten, welche 100 % Ausschüttung fordern, bereits ihre Zustimmung erteilt haben, sollte eine 100 % Ausschüttung erzielt werden können. Der Vorsitzende erläutert, dass die diesbezüglichen Verhandlungen von der Energie 360° geführt wurden und er diese Frage nicht abschließend beantworten könne. GR Klaus Schröcker ergänzt, dass der allenfalls heute zu fällende Beschluss sowieso nicht greifen könne, sollten anschließend nicht alle Kommanditisten zustimmen. Der Vorsitzende stimmt GR Klaus Schröcker zu und bestätigt, dass der Verkauf des Biomasse Heizwerks nur abgeschlossen werden könne, sofern alle Kommanditisten zustimmen. Mit dem Verzicht der Gemeinde könnten die restlichen Kommanditisten mit 100 % ausbezahlt werden. Mit der Silvretta Montafon sollen noch Gespräche geführt werden, ob diese eventuell auch einer 50 %igen Ausschüttung ihrer Anteile zustimmen könnte. Der Vorsitzende stellt den Antrag, seitens der Gemeinde auf eine Ablöse der zu veräußernden KG-Anteile zu verzichten, um den übrigen privaten Kommanditisten eine Ausschüttung Niederschrift_33_GV_Sitzung.doc Seite 11/13 von 100 % ihrer Anteile und somit den Verkauf der Biomasse Heizwerk Gaschurn GmbH & Co KG an die Energie 360° zu ermöglichen. Walter Grass und Artur Pfeifer erklären sich als Kommanditisten für befangen und enthalten sich ihrer Stimme. Der Vorsitzende erklärt sich als Geschäftsführer des Biomasse Heizwerks für befangen und enthält sich ebenfalls seiner Stimme. Dem Antrag wird einstimmig entsprochen (3 Enthaltungen: Walter Grass, Artur Pfeifer, GF Bgm. Martin Netzer, MSc). Der Vorsitzende bedankt sich für diese weitsichtige Entscheidung im Sinne der Gemeinde und vor allem im Sinne des Projektes. zu 14.: Allfälliges  Ludwig Wachter möchte klar feststellen, dass GR Markus Netzer, Christoph Wittwer, Adolf Felder und er die Opposition „Gemeinsam für Gaschurn und Partenen“ darstellen und nicht, wie in den laufenden Berichterstattungen fälschlicherweise kommuniziert, Kurt Burger der Vorsitzende der Opposition sei. Kurt Burger erwähne immer wieder die Opposition und stelle sich als Vorsitzenden der Liste dar. Dies entspreche nicht der Wahrheit. Kurt Burger sei der Obmann eines politischen Vereins, nicht mehr und nicht weniger. Die Opposition werde lediglich noch durch die vier in der Gemeindevertretung verbliebenen Gemeindemandatare gebildet. Laut Gesetz sei es nicht möglich gewesen, in einer laufenden Periode den Namen zu ändern, weshalb nach wie vor „Gemeinsam für Gaschurn und Partenen“ die Bezeichnung ihrer Liste sei. Der Vorsitzende ergänzt, dass die vier anwesenden Mandatare, die ihr Mandat nicht zurückgelegt haben, die Liste „Gemeinsam für Gaschurn und Partenen“ bilden. Alle anderen, die im Jahr 2016 zurückgetreten seien, zählen nicht mehr dazu. Dies verwirre neben den Medien auch die Gemeindebürgerinnen und -bürger. Der Vorsitzende bedankt sich bei Ludwig Wachter für diese Klarstellung.  Walter Grass bedankt sich bei Monika Wachter für die Blumenpflege in Gaschurn und Partenen. Der Vorsitzende sowie Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen schließen sich diesem Dank an.  Der Vorsitzende erläutert, dass es beim Bauhof und Altstoffsammelzentrum (ASZ) ab und zu Probleme mit der Mülltrennung Einzelner gebe. Aufgabe des ASZ-Teams sei es, dafür zu sorgen, dass eine genaue Altstofftrennung erfolge. Der eine oder andere sei damit nicht immer einverstanden, was dann zu Diskussionen führe. Er habe nun die Anweisung erteilt, bei erneuten Diskussionen solche Materialien bzw. Gebinde zu markieren und zu fotografieren. Anschließend erfolge eine Terminvereinbarung mit ihm als Bürgermeister, um die Angelegenheit zu klären. Jedenfalls zeigten solche Reklamationen, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Aufgabe ernst nehmen und gewissenhaft im Sinne der Gemeinde handeln. Gerhard Saler und GR Klaus Schröcker loben das ASZ-Team für ihre gute Arbeit und meinen, dass diese Arbeit nicht immer einfach zu verrichten sei. Der Vorsitzende erläutert weiter, dass es trotz des neuen Bauhofs immer wieder zu illegalen Müllablagerungen, wie kürzlich im Bereich des Tschambreubaches, komme. Er appelliere an die Bürgerinnen und Bürger, das gute Angebot des Altstoffsammelzentrums zu nutzen, und hofft darauf, dass illegale Müllablagerungen bald der Vergangenheit angehören. Niederschrift_33_GV_Sitzung.doc Seite 12/13   Der Vorsitzende gibt die voraussichtlichen Sitzungstermine, wie folgt bekannt: - Sitzung Finanzausschuss 25. Oktober 2018 - Klausur (Mandatare und Ersatzmandatare) 9. November 2018 - Sitzung Finanzausschuss (inkl. Vorstand) 26. November 2018 - nächste Gemeindevertretungssitzung 29. November 2018 Markus Wittwer erkundigt sich darüber, ob bereits ein Bescheid für den Ausbau der beschneiten Talabfahrt vorliege. Der Vorsitzende erläutert, dass zwischenzeitlich die Verhandlungsniederschrift übermittelt wurde. Derzeit seien noch Abklärungen betreffend das Ortsbild sowie das Öffentliche Interesse im Gange. Vor allem das Öffentliche Interesse sei erneut zu untermauern. Ebenso fänden derzeit noch Termine mit zwei Anrainern statt, welche Einwendungen erhoben hätten. Grundsätzlich verlaufe das ganze Verfahren allerdings positiv. Wahrscheinlich werde die Beleuchtung zu einem späteren Zeitpunkt in einem separaten Verfahren behandelt, um vorerst einen Teilbescheid für sämtliche anderen Arbeiten zu erwirken. Der Vorsitzende bedankt sich für die konstruktive Sitzung und wünscht den Anwesenden einen schönen Abend. Ende: 21:14 Uhr Die Schriftführerin: Der Vorsitzende: Sandra Tschanhenz Bgm. Martin Netzer, MSc Niederschrift_33_GV_Sitzung.doc Seite 13/13
  1. gaschurnvertretung
20181018_GaPa_Blitz Gaschurn 18.10.2018 Amtliche Mitteilung Zugestellt durch Post.at Ausgabe Oktober 2018 GaPa - Blitz E INLADUNG ZUM N AHVERSORGERSTAMMTISCH Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die Einen Schutzmauern, die Anderen bauen Windmühlen. Bürgermeister Martin Netzer, MSc Liebe Bürgerinnen und Bürger! Wir möchten euch zu unserem Nahversorgerstammtisch am Donnerstag, 15. November 2018, um 20.00 Uhr, im Vallülasaal Partenen einladen. Im Rahmen vieler Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern wurde sichtbar, welche Lücke die Schließung des SPAR Marktes in Partenen hinterlassen hat und wie wichtig eine funktionierende Nahversorgung für die Lebensqualität des Dorfes ist. Auch die Bevölkerungsentwicklung bedingt zukünftig neue Angebote und Dienstleistungen für die unterschiedlichsten Personengruppen in unserer Gemeinde und im speziellen in Partenen. Gemeinde Gaschurn Dorfstraße 2 6793 Gaschurn Tel.: 05558-8202-0 Fax: 05558-8202-19 gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at Die Gemeinde war seither bemüht einen Betreiber für einen Dorfladen zu finden. Mit Peter Knöferl und seinem Team wurde nun eine tatkräftige Mannschaft gefunden, die noch in diesem Jahr einen Dorfladen eröffnen will. Damit dieses Unternehmen gelingen kann, ist eine enge Zusammenarbeit mit allen Bürgern, Vereinen, Produzenten und Dienstleistern notwendig. Die Gemeinde Gaschurn, das Land Vorarlberg und dir Vorarlberger Illwerke unterstützen dieses Projekt tatkräftig. Es wäre schön, wenn wir möglichst alle Bürger erreichen, damit wir nicht an deren Bedürfnissen vorbeiplanen. Wir haben zwei Fachexperten vom Verein Dörfliche Lebensqualität und Nahversorgung zu diesem Stammtisch eingeladen, die uns in ihren Eingangsstatements über aktuelle Entwicklungen in Vorarlbergs Dörfern Auskunft geben werden. Ein gemütlicher Rahmen und eine professionelle Moderation sollen dafür sorgen, dass ihr Euch rund um wohl fühlt und wir miteinander unsere lebenswerte Zukunft in Sachen Nahversorung planen können. Wir freuen uns auf euer Kommen und bedanken uns schon jetzt für euer Engagement. Bis Bald! Peter Knöferl im Namen des Dorfladen Partenen Teams (Silvia, Tamas, Peter) und Bgm. Martin Netzer, MSc
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20181005_GaPa_Blitz Gaschurn 05.10.2018 Amtliche Mitteilung Zugestellt durch Post.at Ausgabe Oktober 2018 GaPa - Blitz N ACHTSPERRE DER L188 Zwischen zu zwei Nachstsperren (beide Fahrspuren) von 20:00 - 05:00 Uhr. Montag, 15.10.2018 und Samstag, 20.10.2018 Bürgermeister Martin Netzer, MSc kommt es auf der L188 zwischen dem Maurentobeltunnel und der Landbrücke Da die Sperren vom Wetter abhängig sind, werden diese kurzfristig festgelegt. Wir bitten diesbezüglich auf Radiodurchsagen etc. zu achten. F ASCHINGSBEGINN UND M ARTINIMARKT IN P ARTENEN Es ist wieder soweit - am Sonntag, 11.11.2018 um 11:11 Uhr eröffnen die Partener Latschasorri traditionell die fünfte Jahreszeit. In diesem Jahr dürfen sich die Besucher auf die neuen Kostüme freuen, welche zum ersten Mal vorgeführen werden. Für närrische Musik und das leibliche Wohl wird gesorgt. en. Der Reinerlös kommt dem Kindergarten und der Volksschule zu Gute. Wir freuen uns auf euer Kommen und Mitfeiern! Auch heuer haben die Kinder vom Kindergarten und der Volksschule Partenen wieder verschiedene Dekogegenstände gebastelt, welche sie an diesem Tag verkaufen. Natürlich dürft ihr euch auch auf Köstlichkeiten wie Kekse, Liköre, Säfte, gebratene Mandeln, Kräutersalz etc. freu- H EIZKOSTENZUSCHUSS Gemeinde Gaschurn Dorfstraße 2 6793 Gaschurn Tel.: 05558-8202-0 Fax: 05558-8202-19 gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at Wie in den vergangenen Jahren wird auch für die kommende Heizperiode ein Heizkostenzuschuss für Personen bzw. Haushalte mit geringem Einkommen gewährt. Der Antrag kann vom 22. Oktober 2018 bis 15. Februar 2019 im Gemeindeamt gestellt werden. Für die Gewährung benötigen wir die Einkommensnachweise sämtlicher im Haushalt gemeldeten Personen. Bei Fragen steht Ihnen Frau Sandra Tschanhenz (Tel: 05558/8202-10, E-Mail: sandra.tschanhenz@gaschurn.at) gerne zur Verfügung. LADUNG Im Sinne des § 14, Jagdgesetz idgF, berufe ich als Obmann der Jagdgenossenschaft Gaschurn die Vollversammlung am Dienstag, dem 13. November 2018 um 20:00 Uhr im Gemeindeamt Gaschurn (Ist die Vollversammlung aufgrund der Anzahl der Stimmen zum festgesetzten Zeitpunkt nicht beschlussfähig, so wird sie nach Ablauf einer viertel Stunde beschlussfähig.) im Gemeindeamt Gaschurn ein. Tagesordnung 1. Eröffnung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung, Feststellung der anwesenden Mitglieder der Jagdgenossenschaft und deren vertretenen Stimmen (§12 Abs.1 Jagdgesetz) 2. Genehmigung der Niederschrift der letzten Vollversammlung vom 24.01.2017 3. Berichte des Obmanns 4. Kassabericht – Berichte der Rechnungsprüfer 5. Genehmigung der Jahresrechnung Jagdjahr 2016/2017 6. Genehmigung der Jahresrechnung Jagdjahr 2017/2018 7. Wahl der Rechnungsprüfer 8. Allfälliges Mit der Bitte um vollständiges Erscheinen Bgm. Martin Netzer, MSc Obmann Jagdausschuss K UNDMACHUNG gem. § 15 Jagdgesetz, LGBl.Nr. 32/1988 idgF Auflage der Abrechnung der Jagdgenossenschaft Gaschurn Die Jahresrechnung der Jagdgenossenschaft Gaschurn liegt ab Montag, 08.10.2018 bis Freitag, 09.11.2018 während der Amtsstunden (Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr) im Gemeindeamt Gaschurn zur Einsicht auf. Einwendungen gegen die Abrechnung oder gegen die Festlegung der Anteile sind spätestens bis zum Ende der Auflagefrist beim Gemeindeamt mündlich oder schriftlich einzubringen.
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20180920_GVE032 Gaschurn 20.09.2018 6793 Gaschurn / Dorfstraße 2 / Hochmontafon – Österreich Tel. +43(0)5558/8202, Fax +43(0)5558/8202-19 email: gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at Datum: 09. Oktober 2018 AZ: 004-1/32/2018 BearbeiterIn: Sandra Tschanhenz sandra.tschanhenz@gaschurn.at Niederschrift über die 32. Gemeindevertretungssitzung am 20. September 2018 um 19:30 Uhr im Gemeindeamt Gaschurn. Anwesend: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Bgm. Martin Netzer, MSc, Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen, Gerhard Saler, Kurt Klehenz, Daniel Sandrell, Markus Durig, Philipp Lechner, Bernd Montibeller, Walter Grass, Walter Lechleitner; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: Ludwig Wachter, Adolf Felder; Entschuldigt: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: GR Klaus Schröcker, Thomas Riegler, Mag. Freddy Wittwer, Markus Felbermayer, Kurt Rudigier, Otto Rudigier; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: GR Markus Netzer, Christoph Wittwer; Schriftführerin: Sandra Tschanhenz Tagesordnung 1) Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit 2) Berichte 3) Umwidmungsansuchen Dr. Friedrich Mangard, Motta 12, 6793 Gaschurn 4) Geschäftsräumlichkeiten im Objekt Silvrettastraße 12a, 6794 Partenen 5) Grundabtausch mit Albert Schöpf, Silvrettastraße 21e, 6794 Partenen, und Zufahrt Vendulaweg 6) Berufung gegen die Versagung der Baubewilligung für die Errichtung eines Gebäudes für landwirtschaftliche Zwecke vom 13. April 2018, Zahl: 131-9/Gibau/2570/2010/2018“ durch Otto Rudigier, Bergerstraße 104a, 6793 Gaschurn 7) Genehmigung der letzten Niederschrift(en) 8) Allfälliges Niederschrift_32_GV_Sitzung.doc 1/10 Erledigung der Tagesordnung: zu 1.: Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit Der Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindemandatarinnen und Gemeindemandatare sowie die Zuhörer. Der Vorsitzende stellt fest, dass die Ladung ordnungsgemäß ergangen und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Der Vorsitzende beantragt die Verlängerung der Tagesordnung um folgende Punkte: • Vermessung Straße „Unter Trantrauas“ Der Änderung der Tagesordnung wird einstimmig zugestimmt. zu 2.: Berichte Der Vorsitzende berichtet Folgendes: • • Fakten per 12.09.: Hauptwohnsitze 2018: 1.471 Hauptwohnsitze 2017: 1.460 Kindergarten Gaschurn: 17 Kinder Kindergarten Partenen: 9 Kinder VS Gaschurn: 31 Kinder VS Partenen: 11 Kinder Kinderwerkstättli: 16 Kinder Mountain Beach und Schwimmbad Partenen Im Jahr 2018 haben 19.910 Personen das Mountain Beach besucht, was eine Steigerung von 21% zu 2017 bedeutet. Während des heurigen Sommers wurde ein Umsatz von EUR 140.961,03 erzielt, eine Steigerung von 29%. Das Schwimmbad Partenen nutzten 2.498 Personen, diese Zahl sei fast ident mit den letztjährigen Besucherzahlen. Der Umsatz habe sich im Gegensatz zu 2017 allerdings um 9% auf EUR 15.993,60 verbessert. • Wasserversorgung BA08 Mit Schreiben vom 03. Juli 2018 wurde seitens des Landes Vorarlberg mitgeteilt, dass der Gemeinde Gaschurn, abweichend zu den Richtlinien über die Gewährung von Beihilfen für feuerpolizeiliche Aufwendungen der Gemeinden aus Mitteln des Landesfeuerwehrfonds, für den weiteren Ausbau der Löschwasserversorgung BA 08, auf Grundlage des Einreichprojektes 2012.036 vom April 2013 zu dem ermittelten Löschwasseranteil ein 5%iger Beitrag aus Mitteln des Landesfeuerwehrfonds, das sind EUR 25.513,30, gewährt werde. Die Gesamtförderung aus Mitteln des Landes betrage somit EUR 497.013,30. • Kinderwerkstättli Für das Kinderwerkstättli wurde eine zusätzliche Förderung gemäß Kommunalinvestitionsgesetz 2017 in Höhe von EUR 27.470,20 gewährt. Niederschrift_32_GV_Sitzung.doc Seite 2/10 Die Gesamtkosten für die Errichtung des Kinderwerkstättli inkl. Eigenleistungen betrugen somit EUR 213.203,50. Abzüglich der gesamten Förderungen in Höhe von EUR 143.201,61 habe die Gemeinde einen Betrag von EUR 70.001,89 aufgewendet. • Wildbach- und Lawinenverbauung / Projekt Kluserbach Aufgrund der Bestimmungen in den technischen Richtlinien der Wildbach- und Lawinenverbauung sei dieses Projekt nunmehr für nicht ausführbar und der Projektkredit für verfallen zu erklären. Trotz zahlreicher Bemühungen war dieses Projekt bis dato nicht umsetzbar. Derzeit bemühe sich die Gemeinde zunächst darum, die Zustimmungen im oberen Bereich zu erhalten. Mit diesen Grundeigentümern, mit Ausnahme der Vorarlberger Illwerke, wurden die Verhandlungen und Vereinbarungen so gut wie abgeschlossen. Derzeit seien noch technische Abklärungen im Gange, wie die Querung des Hangkanals erfolgen könne. Anschließend werden dann die Gespräche für den restlichen Bereich bis zur Einmündung in die Ill geführt. • Staatsanwaltschaft In der GaPa-Zitig, welche in den nächsten Tagen in den Haushalten erscheinen werde, habe er ausführlich zu den gegen den Bürgermeister und die Gemeinde erhobenen Vorwürfen Stellung genommen. Er möchte nur darauf hinweisen, dass es nicht der Wahrheit entspreche, wenn nur Teile der Wahrheit transportiert würden. Viele Beschlüsse seien einstimmig gefallen, einerseits betreffend die Abgabenschuldner, andererseits aber auch die Kreditvergabe an das Biomasse Heizwerk. Das Verfahren sei bereits seit Monaten im Gange aber jetzt an die Öffentlichkeit getragen worden. Nun habe die Staatsanwaltschaft zu entscheiden. • Wohnbau Partenen II Das Landesverwaltungsgericht habe die Beschwerde gegen den Berufungsbescheid abgewiesen. Zwischenzeitlich wurde eine außerordentliche Revision an den Verwaltungsgerichtshof in Wien erhoben. Der Akt wurde bereits übermittelt. Es sei jedoch davon auszugehen, dass die Wohnbauselbsthilfe trotzdem im Frühjahr 2019 mit dem Bau der Wohnanlage beginne. Die Wohnanlage wäre schon im Jahr 2018 bezugsfertig gewesen. Es sei schade, dass ein so wichtiges Projekt unnötig verzögert werde und junge Familien und potentielle Mieter mitunter in eine andere Gemeinde ziehen müssen, weil keine Wohnungen verfügbar sind, die ihren Bedürfnissen entsprechen. • Österreichischer Gemeindetag Am 26., 27. und 28. September 2018 finde der Österreichische Gemeindetag statt. Auch die Gemeindevertreter und Ersatzmandatare seien eingeladen. Erstmals finde auch eine Kommunalmesse statt. Sollte jemand Interesse an einer Teilnahme haben, so kann dies im Gemeindeamt gemeldet werden. • Kaufvertrag Gemeinde Gaschurn - Bergauer Brothers Die Option 1 sei gezogen worden. Diese betreffe den Kaufvertrag über die Teilfläche hangwärts und das unmittelbare Umfeld der Mühle. Der vereinbarte Betrag sei bereits eingegangen. Das Rechtsgeschäft sei auch schon verbüchert. Das Beherbergungsprojekt werde von Seiten der Bergauer Brothers intensiv vorangetrieben. Die Abklärungen mit dem Landes-Raumplanungsbeirat hätten nun einige Wochen in Anspruch genommen. Die Entwicklung gehe aber in eine sehr gute Richtung und voraussichtlich würden letztendlich mehr als die 60-80 Betten geschaffen. Das Lokal Mühle werde über die Wintersaison wieder von den Bergauer Brothers selbst geführt und als Heuriger betrieben. • Publikation 150 Jahre Bezirkshauptmannschaften Es sei eine Publikation erschienen, welche die Geschichte aller Bezirkshauptmannschaften in Vorarlberg beschreibe. Niederschrift_32_GV_Sitzung.doc Seite 3/10 • Neuerungen im Gemeindeamt Martina Vergud erwarte Nachwuchs und befinde sich ab Mitte Jänner in Karenz. Derzeit laufen die Bemühungen zur Nachbesetzung, welche im Laufe der nächsten Woche abgeschlossen sein sollten. Voraussichtlich werde die Nachbesetzung im November erfolgen, damit auch eine entsprechende Einschulung stattfinden könne. • Stand Montafon Jugendkoordinator Ralf Engelmann und DI Nicola Kern (Regionalentwicklung) orientieren sich beruflich anders und werden den Stand Montafon verlassen. Beide Stellen seien derzeit ausgeschrieben. • Raumbild Vorarlberg 2030 Bereits in einer vorangegangenen Sitzung habe er über die Raumbildkonferenz berichtet. Von Seiten des Stand Montafon wurde nun gesamthaft eine Stellungnahme dazu abgegeben. Zusätzlich habe er auch noch eine Stellungnahme abgegeben. Wichtig sei seiner Meinung nach, Kooperationen und Synergien zu nutzen, jedoch sollten solche nur einen Zwischenschritt für eine künftige Gemeindefusion darastellen. Bei Kooperationen und Verwaltungsgemeinschaften würde die immer wieder thematisierte direkte Einflussnahme und Mitbestimmung der Bevölkerung und der Wähler geschwächt, weil hier genau in die entgegengesetze Richtung gegangen werde. Zudem seien die künftigen Herausforderung anders nicht mehr zu meistern. Wichtig sei dabei jedoch, dass die dörflichen Strukturen jedes Ortes und das Sozialkapital erhalten werden. • Bundesgartenschau Heilbronn Am 04. und 05. Mai 2019 finden die Montafon-Tage bei der Bundesgartenschau in Heilbronn statt. Der Gemeindeausflug werde im nächsten Jahr dorthin führen. Angedacht sei, dass eventuell auch Ortsvereine, die Bergführer etc. diese Veranstaltung besuchen, um an den Montafon-Tagen das Tal auch entsprechend präsentieren zu können. • Zweitwohnsitzabgabe Maisäß Einige Anträge zur Bewilligung nach § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG seien bereits eingegangen und auch schon bewilligt. Teilweise liege die Hemmschwelle darin, dass damit die Zweitwohnsitzabgabe ausgelöst werde. Dies sei so nicht richtig. Das Raumplanungsgesetz sei dahingehend geändert worden, dass die Möglichkeit bestehe, die Maisäßobjekte rechtmäßig nutzen zu können. Nun seien auch die entsprechend damit verknüpften Gesetze anzupassen. Beim Stand Montafon sei nun eine gesamthafte Stellungnahme zu diesem Thema beschlossen worden. Diese ziele darauf ab, dass, solange der Erhalter des Maisäßobjektes dieses für sich und seine nahen Verwandten nutzt, keine Zweitwohnsitzabgabe entrichten müssen sollte. Sobald das Objekt vermietet werde, entweder an ständig wechselnde Gäste oder dauerhaft vermiete, sei entsprechende Gästetaxe bzw. Zweitwohnsitzabgabe zu entrichten. Der Vorsitzende appelliert, die entsprechenden Anträge gemäß Raumplanungsgesetz einzubringen, um eine rechtmäßige Nutzung herbeizuführen und weist daraufhin, dass das Raumplanungsgesetz bei Nichteinhaltung Strafansätze bis zu EUR 35.000,00 vorsehe. Auch in der Abfallgebührenverordnung der Gemeinde seien die Maisäße künftig entsprechend zu berücksichtigen. • Beck Gründe Derzeit seien Planungen für ein Hotelprojekt im Gange, welche zum jetzigen Zeitpunkt mit dem Landes-Raumplanungsbeirat besprochen werden. Niederschrift_32_GV_Sitzung.doc Seite 4/10 • Kooperationsförderung für den Bauhof und das Abfallsammelzentrum Hochmontafon, Stukturförderung Mit Schreiben vom 14.09.2018 hat das Amt der Vorarlberger Landesregierung bekannt gegeben, dass die nächste Verteilung der Strukturfördermittel im Herbst 2018 erfolge. Danach werde mitgeteilt ob und in welcher Höhe eine Strukturförderung gewährt werde. • 9 Plätze – 9 Schätze Das Silbertal wurde für die Vorarlbergausscheidung „9 Plätze - 9 Schätze“ nominiert. Am Mittwochabend wurde der Silbertaler Beitrag in Vorarlberg heute ausgestrahlt. Bis Sonntag laufe das Voting. Die Silbertaler würden sich über eine Unterstützung sehr freuen. • Vorstandswechsel Montafonerbahn Der Vorstandswechsel bei der Montafonerbahn werde voraussichtlich bereits im November erfolgen. Bertram Luger werde voraussichtlich noch bis Ende des Jahres für Informationen und Rückfragen zur Verfügung stehen. Der Vorsitzende unterbricht die Sitzung von 19:55 Uhr bis 20:07 Uhr zum Zweck der Bürgerfragemöglichkeit. zu 3.: Umwidmungsansuchen Dr. Friedrich Mangard, Motta 12, 6793 Gaschurn Der Vorsitzende erläutert, dass das Umwidmungsansuchen Dr. Friedrich Mangard, Motta 12, 6793 Gaschurn, bereits in der 30. Gemeindevertretungssitzung am 28.06.2018 behandelt wurde. Die Empfehlung des Bau- und Raumplanungsausschusses lautete, dass mit Dr. Friedrich Mangard eine Vereinbarung gemäß Vertragsraumordnung abzuschließen sei, welche schon jetzt eine Zustimmung zur allfälligen Errichtung der Straße auf dem als „Straßen“ gewidmeten Teil des Grundstückes beinhalte. Der Vorsitzende erläutert, dass diesbezüglich in der 30. Gemeindevertretungssitzung folgender Beschluss ergangen sei: Eine privatrechtliche Vereinbarung nach der Vertragsraumordnung § 38 Abs. 4 soll erstellt werden. So soll die Möglichkeit aufrechterhalten bleiben, eine Straßenverbindung laut REK realisieren zu können bzw. dies gesichert werden. Der Umwidmung zur Verkehrsfläche soll bereits heute zugestimmt werden, um die Erschließung der angrenzenden Flächen taleinwärts zu gewährleisten. Jedoch sei, erst wenn die angesprochene privatrechtliche Vereinbarung getroffen worden sei, die Umwidmung in die Wege zu leiten. Die Widmung selbst müsse dann nicht nochmals beschlossen werden. Dem Antrag wird einstimmig entsprochen. Der Vorsitzende erläutert weiter, dass zwischenzeitlich abgeklärt wurde, ob eine derartige Vereinbarung im Rahmen der Vertragsraumordnung möglich sei. Dies sei nicht möglich, weshalb er vorschlage, der beantragten Umwidmung zuzustimmen. Der Vorsitzende beantragt, den Beschluss der 30. Gemeindevertretungssitzung aufzuheben und der Umwidmung gemäß Plan-Nr. 031-2/2/Mangard/2018 vom 12.03.2018 zuzustimmen. Diesen Anträgen wird einstimmig entsprochen. zu 4.: Geschäftsräumlichkeiten im Objekt Silvrettastraße 12a, 6794 Partenen Der Vorsitzende erläutert, dass die Entscheidung gefallen sei, die Nahversorgung in Partenen im Objekt von Peter Knöferl sicherzustellen. Es sei nun über die Weiterverwendung der Niederschrift_32_GV_Sitzung.doc Seite 5/10 Geschäftsräumlichkeiten im Objekt Silvrettastraße 12a, 6794 Partenen (ehemaliges Spargeschäft) zu beraten. Der Vorsitzende erläutert, dass eine Möglichkeit darin bestünde, ein Schätzgutachten über diese Räumlichkeiten einzuholen, um erstmal den Wert der Immobilie einschätzen zu können. Anschließend könne über eine Ausschreibung zum Verkauf bzw. andere Möglichkeiten der Nutzung beraten werden. Adolf Felder erläutert, dass die Gemeinde diese Räumlichkeiten damals für ATS 2 Mio. erworben habe, woraufhin der Vorsitzende ergänzt, dass seither doch einige Zeit verstrichen sei und sich die Immobilienpreise stark verändert hätten. Walter Lechleitner gibt zu bedenken, dass die Entwicklung des Dorfladens in den Räumlichkeiten von Peter Knöferl derzeit noch weitgehend unbekannt sei. Sollte hier eine negative Entwicklung eintreten, hätte die Gemeinde bei einem Verkauf der Geschäftsräumlichkeiten im Objekt Silvrettastraße 12a, 6794 Partenen, keine Alternative mehr zu bieten. Der Vorsitzende stellt fest, dass die Entwicklung der Verhandlungen – sowohl mit der Fa. Spar als auch mit MPreis - gezeigt habe, dass es sehr schwierig sei, in den bestehenden Räumlichkeiten ein entsprechendes Geschäft zu installieren. Da die Gemeinde in Partenen noch unbebaute Flächen besitze, könnte im Bedarfsfall eine Lösung dergestalt angedacht werden, ein gänzlich neues Objekt zu errichten. Gerhard Saler vertritt die Meinung, dass eine Schätzung jedenfalls notwendig sei, die weiteren Schritte könnten dann in Folge festgelegt werden. Adolf Felder erläutert, dass die Räumlichkeiten aus seiner Sicht zum jetzigen Zeitpunkt auf keinen Fall verkauft werden dürften. Es sei jedoch richtig, den Wert der Immobilie festzustellen. Walter Lechleitner erkundigt sich über den aktuellen Stand des Dorfladens Partenen. Der Vorsitzende erläutert, dass der Gemeindevorstand eine entsprechende Vereinbarung mit Peter Knöferl sowie den Pächtern Tamas Bolderadszki und Silvia Farkas ausverhandelt und abgeschlossen habe. Diese Vereinbarung beinhalte auch eine 5-jährige Betriebsgarantie. Sollte diese nicht eingehalten werden, sei die einmalige Förderung der Gemeinde aliquot zurückzuzahlen. Zudem sei vereinbart, dass Peter Knöferl anstelle der angesprochenen Pächter als Betreiber eintreten könne. Das Geschäft sei ganzjährig zu betreiben, mit max. 5 Wochen Schließzeit pro Jahr. Kurt Klehenz gibt zu bedenken, dass die Geschäftsräumlichkeiten vielleicht benötigt werden, sollte der Dorfladen in den Räumlichkeiten von Peter Knöferl nicht so funktionieren wie gewünscht. Aus seiner Sicht sollten diese Räumlichkeiten noch mindestens 5 Jahre im Gemeindebesitz bleiben, weshalb eine Schätzung derzeit keinen Sinn mache. Die Immobilienpreise verändern sich laufend und es müsste in 5 Jahren neuerlich eine Schätzung in Auftrag gegeben werden. Der Vorsitzende stellt den Antrag DI Dr. Bernd Angerer, Klarenbrunnstraße 94, 6700 Bludenz, mit der Ausarbeitung eines Schätzgutachtens zu beauftragen und nach Vorliegen desselben weitere Entscheidungen zu treffen. Diesem Antrag wird mehrheitlich entsprochen (1 Gegenstimme: Kurt Klehenz). zu 5.: Grundabtausch mit Albert Schöpf, Silvrettastraße 21e, 6794 Partenen, und Zufahrt Vendulaweg Der Vorsitzende erläutert, dass Albert Schöpf Eigentümer der GST-NR .81/1 und 325/3 in EZ 274, GB Gaschurn, sei. Mit dem Eigentum an dieser Liegenschaft verbunden sei das Miteigentum zu 1/12 an der Liegenschaft GST-NR 3329, GB Gaschurn. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden einen entsprechenden Plan dieser Grundstücke zur Kenntnis. Niederschrift_32_GV_Sitzung.doc Seite 6/10 Der Vorsitzende erläutert weiter, dass in dem zwischen der Gemeinde Gaschurn und Maria Schöpf abgeschlossenen Tauschvertrag vom 20.03.1974 vereinbart wurde, dass die Gemeinde Gaschurn den Eigentümern der EZ 274 (damals Maria Schöpf, heute Albert Schöpf) ein Geh- und Fahrrecht mit Fahrzeugen aller Art in der Breite von drei Metern vom öffentlichen Weg GST-NR 3329, GB Gaschurn, über die GST-NR 325/1, GB Gaschurn, bis zum Anschluss an die Umfahrungsstraße Partenen einräume. Diese Verpflichtung konnte bis dato nicht erfüllt werden. Im Zuge der Verlassenschaftsabhandlung von Erwin Pfefferkorn habe der Vorsitzende einen weiteren Versuch unternommen, die Zufahrt von der Umfahrungsstraße her sicherzustellen, was jedoch nicht gelungen sei. Es könne somit die Zufahrt nur von der Silvrettastraße erfolgen. Angedacht sei in einem ersten Schritt die Flächen von Albert Schöpf im Bereich des Vendulaweges ins Gemeindeeigentum zu übernehmen und diese mit den Flächen im Bereich des Tirolerhofes (GST-NR GST-NR .669 und 258/2, GB Gaschurn) abzutauschen. Der Vorsitzende erläutert, dass mit den Vertragsparteien eine grundsätzliche Einigung über die Zufahrt bestehe. Der TSG Ailingen (Eigentümer der ehemaligen Pizzeria Bühler) stimme der Errichtung der Zufahrt über ihr Grundstück grundsätzlich zu, wolle aber keine Kosten tragen. Bernhard Scheucher würde ebenfalls einen Teil seines Grundstückes abtreten, womit künftig eine Verbreiterung der derzeitigen Zufahrt möglich sei. Vertraglich wäre dann die Regelung angedacht, dass Helene Wakolbinger auch bei Verbreiterung der Zufahrt ein Zufahrtsrecht zu ihrer Garage erhalte, solange keine andere Nutzung ihrerseits erfolge. Das GST-NR .81, GB Gaschurn, würde in weiterer Folge in das Eigentum von Bernhard Scheucher übergehen und ein Teil des jetzigen GST-NR 325/3, GB Gaschurn, im Eigentum der Gemeinde, als Parkplatz an den TSG Ailingen verpachtet. Nach Abtausch der Grundstücke mit Albert Schöpf, vergrößere sich das direkt angrenzende Grundstück der Gemeinde, welches sich dann als Bauplatz darstelle. Auch die Zufahrt sei damit geregelt, da die Flächen von Albert Schöpf Miteigentümer zu 1/12 an der Liegenschaft GST-NR 3329, GB Gaschurn, seien. Der Vorsitzende erläutert dann die Schätzgutachten des früheren Ortsschätzers Oskar Wittwer aus den Jahren 2014/2015. Daraus sei klar zu entnehmen, dass die Grundstücke im Bereich Vendulaweg nach Realisierung der Zufahrt um einiges mehr wert seien als die Grundstücke im Bereich Tirolerhof, welche in der Roten Gefahrenzone liegen. Flächenmäßig seien die Grundstücke im Bereich Tirolerhof jedoch größer. Der Vorsitzende erläutert, dass der gegenständliche Tauschvertrag bereits aufgesetzt wurde und erläutert diesen. Der 1/12 Anteil am GST-NR 3329, GB Gaschurn, welcher mit den Flächen von Albert Schöpf verbunden sei, solle ebenfalls in das Eigentum der Gemeinde übergehen. Bereits in vorangegangenen Sitzungen sei mehrfach über diesen Tausch beraten worden. Der letzte offene Punkt sei die Zufahrt gewesen. Diese sei nun grundsätzlich geregelt, weshalb einem Tausch keine Hindernisse mehr entgegenstehen würden. Der Vorteil sei, dass das nachfolgende Vertragskonstrukt um einiges einfacher werde, wenn eine Vertragspartei weniger dazu nötig sei. Der Aspekt, dass jedes der verbleibenden Grundstücke auch ein Zufahrtsrecht erhalte, sei damit ebenfalls gegeben. Der Vorsitzende stellt den Antrag dem Tausch bzw. dem bereits ausgearbeiteten Tauschvertrag über den Grundtausch der GST-NR .81 und 325/1, GB Gaschurn, sowie dem 1/12 Miteigentum am GST-NR 3329, GB Gaschurn, im Eigentum von Albert Schöpf, mit den GST-NR .669 und 258/2, GB Gaschurn, im Eigentum der Gemeinde Gaschurn, zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. Niederschrift_32_GV_Sitzung.doc Seite 7/10 zu 6.: Berufung gegen die Versagung der Baubewilligung für die Errichtung eines Gebäudes für landwirtschaftliche Zwecke vom 13. April 2018, Zahl: 1319/Gibau/2570/2010/2018“ durch Otto Rudigier, Bergerstraße 104a, 6793 Gaschurn Der Vorsitzende übergibt das Wort an Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen und verlässt um 21:02 Uhr die Sitzung. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erläutert, dass Otto Rudigier, Bergerstraße 104, 6793 Gaschurn, mit Eingabe vom 27. April 2018 innerhalb offener Frist gegen die Versagung der Baubewilligung für die Errichtung eines Gebäudes für landwirtschaftliche Zwecke vom 13. April 2018, Zahl: 131-9/Gibau/2570/2010/2018, berufen und umfängliche Berufungspunkte eingebracht habe. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen bringt den Anwesenden den bereits vorbereiteten Berufungsbescheid zur Kenntnis und erläutert diesen inkl. der Berufungsanträge von Otto Rudigier. Weiter bringt sie den Anwesenden die landwirtschaftliche Stellungnahme von Ing. Martin Rusch, Amt der Vorarlberger Landesregierung, zur Kenntnis. Dieses Gutachten stellt fest, dass das gegenständliche Gebäude gemäß § 18 Abs. 3 des Raumplanungsgesetzes nicht notwendig ist. Es liegen somit die Bewilligungsvoraussetzungen nicht vor. Daniel Sandrell erkundigt sich, ob Otto Rudigier das gegenständliche Gebäude käuflich erworben habe, was bejaht wird. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erläutert, dass eine Bewilligung für dieses jedoch nie bestanden habe. Gerhard Saler führt aus, dass er der Verpflichtung zum Abbruch bzw. Rückbau nicht zustimmen werde. Dieses Gebäude bestehe seit mehreren Jahrzehnten, Otto Rudigier habe dieses nicht gebaut, sondern käuflich erworben und sei somit eigentlich nicht der Verursacher. Es sei für ihn somit nicht einzusehen, dass Otto Rudigier dieses Gebäude nun abbrechen müsse. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erläutert in weiterer Folge, dass der Bauakt bereits seit den 70iger-Jahren bestehe und schon damals zu Diskussionen geführt habe. Otto Rudigier führe allerdings in seiner Berufung, welche den Anwesenden zur Kenntnis gebracht wird, aus, dass er bereit wäre, das gegenständliche Ferienobjekt als Stallgebäude umzubauen. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erteilt Sandra Tschanhenz das Wort welche erläutert, warum der Bauantrag abgewiesen wurde bzw. welche Möglichkeiten Otto Rudigier habe. Einerseits könne das Gebäude gänzlich abgetragen werden, andererseits habe er die Möglichkeit das Gebäude auf eine Größe von 25m² zurückzubauen und so die Ausnahmebewilligung aus dem Flächenwidmungsplan zu beantragen. Ein Objekt zu Ferienzwecken sei jedoch nicht möglich. Da das Gebäude laut Gutachten von Ing. Martin Rusch, Amt der Vorarlberger Landesregierung, gemäß § 18 Abs. 3 Vlbg RPG nicht notwendig sei, liegen die Bewilligungsvoraussetzungen nicht vor. Daraufhin bringt Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erneut das Gutachten Ing. Martin Rusch, Amt der Vorarlberger Landesregierung, zur Kenntnis. Daraus sind auch die von Otto Rudigier bewirtschafteten Flächen zu entnehmen. Markus Durig führt daraufhin aus, dass es laut Gesetz einzig die Möglichkeiten gebe, welche von Sandra Tschanhenz ausgeführt wurden. Bgm. Martin Netzer, MSc, als Baubehörde erster Instanz habe somit gesetzesgemäß gehandelt, weshalb der Bescheid von der Gemeindevertretung als Berufungsbehörde nur bestätigt werden könne. Sollte Otto Rudigier damit nicht einverstanden sein, könne er gegen den Berufungsbescheid ein weiteres Rechtsmittel einlegen, wonach sich dann das Landesverwaltungsgericht der Sache anzunehmen habe. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen stellt sodann den Antrag, die von Otto Rudigier eingebrachte Berufung abzulehnen und den vorliegenden Berufungsbescheid zu genehmigen. Diesem Antrag wird mehrheitlich entsprochen (1 Gegenstimme: Gerhard Saler). Bgm. Martin Netzer nimmt ab 21:45 Uhr wieder teil. Niederschrift_32_GV_Sitzung.doc Seite 8/10 zu 7.: Vermessung Straße „Unter Trantrauas“ Der Vorsitzende erläutert den Vermessungsplan der Vermessung Erwin Rapatz vom 6. September 2018, GZ: 43231_A/18. Im Zuge einer angedachten Grundteilung des GST-NR 969 (Susanne Bruggmüller), GB Gaschurn, wurde die Straße „Unter Trantrauas“ im Bereich des Wohnhauses Otto Bruggmüller neu vermessen und soll nun an den Bestand angepasst werden. Dazu seien entsprechende Zu- und Abschreibungen notwendig. Die Grundstückseigentümer treten diese Flächen kostenlos an das Öffentliche Gut, GST-NR 3375, GB Gaschurn, ab. Nachdem keinerlei Fragen bestehen, stellt der Vorsitzende den Antrag, dem Vermessungsplan der Vermessung Erwin Rapatz vom 06.09.2018, GZ: 43231_A/18, und den damit zusammenhängenden Zu- und Abschreibungen zuzustimmen sowie den neuen Verlauf der Straße „Unter Trantrauas “ (GST-NR 3375, GB Gaschurn) als Öffentliches Gut zu widmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 8.: Genehmigung der letzten Niederschrift(en) Die Niederschrift über die 31. Gemeindevertretungssitzung wird einstimmig genehmigt. zu 9.: Allfälliges • Der Vorsitzende erläutert, dass am 6. September 2018 die Verhandlung über die naturschutzrechtliche, wasserrechtliche und baurechtliche Bewilligung der beschneiten Talabfahrt stattgefunden habe. Diese sei soweit gut verlaufen. Nun seien die Verhandlungsschrift und der Bescheid abzuwarten. Sobald der Bescheid dann in Rechtskraft erwachsen sei, werde mit dem Bau begonnen. In diesem Zuge werden dann auch Wasserleitungen der Gemeinde mitverlegt. Ebenfalls habe diese Woche noch ein Gespräch mit der A1 Telekom stattgefunden, um die Möglichkeit einer allfälligen Mitverlegung einer Leerverrohrung für Breitbandanschlüsse abschließend zu prüfen und die dafür notwendigen Zustimmungen von Seiten der A1 Telekom einzuholen. • Der Vorsitzende erläutert, dass im Oktober die Eröffnung des EKIZ Gortipohl geplant sei, welches die Gemeinden Gaschurn und St. Gallenkirch gemeinsam finanzieren und betreiben werden. Der Termin werde noch zeitgerecht bekannt gegeben. • Ludwig Wachter erkundigt sich darüber, ob der Bau- und Raumplanungsausschuss berechtigt sei, bei der Ausführung diverser Bauverfahren (Flachdach etc.) im Gemeindegebiet mitzuentscheiden. Der Vorsitzende erläutert, dass bei Bauverfahren, welche von der „Norm“ abweichen, ein Gutachten der Abt. Raumplanung und Baurecht des Amtes der Vorarlberger Landesregierung eingeholt werde. Der Amtssachverständige DI Ulrich Grasmugg werde diesbezüglich beigezogen. Sollte es gewünscht sein, dass über Bauverfahren in der Gemeinde beraten werden sollte, wäre zuerst ein entsprechender Bebauungsplan zu erlassen bzw. ein Gestaltungsbeirat zu gründen, der allerdings fachlich begleitet werden müsse. Ein in den Gemeinden üblicher Bau- und Raumplanungsausschuss habe keine Kompetenz ein Gutachten im Rahmen eines Bauverfahrens abzugeben. • Gerhard Saler erkundigt sich über den Standort des Flugdaches für den Viehanhänger und den Klauenstand der Gemeinde. Der Vorsitzende erläutert, dass eigentlich geplant gewesen sei, am jetzigen Standort dieser Gerätschaften einen Unterstand zu errichten. Das Amt der Vorarlberger Landesregierung, Abt. Wasserwirtschaft, stimme diesem Standort jedoch derzeit nicht zu und schlage stattdessen vor, im Eingangsbereich zum Bauhof einen solchen Unterstand zu errichten. Da sich der vorgeschlagene Standort allerdings taleinwärts der Schranke und somit im Bauhofareal befinde, sei dieser als nicht umsetzbar zu betrachten. Der Vorsit- Niederschrift_32_GV_Sitzung.doc Seite 9/10 zende schlägt vor, in der nächsten Sitzung des Landwirtschaftsausschusses über mögliche Standorte zu beraten, was Gerhard Saler als Obmann des Landwirtschaftsausschusses befürwortet. • Adolf Felder erkundigt sich aufgrund der Aussage des Vorsitzenden, dass er als Baubehörde bei Bauvorhaben außerhalb der „Norm“ Gutachten dem Amtssachverständigen der Abt. Raumplanung und Baurecht des Amtes der Vorarlberger Landesregierung einhole, ob dies auch beim Objekt Kessler am Gaschurnerberg ebenfalls so gehandhabt worden sei, was der Vorsitzende bejaht. • Adolf Felder erläutert, dass er den Vorsitzenden in der letzten Sitzung befragt habe, ob seine Tochter Andrea Felder der Gemeinde noch etwas schuldig sei, was der Vorsitzende verneinte. Drei Tage nach der Sitzung habe Andrea Felder eine Mahnung der Gemeinde mit einem Betrag von EUR 5,65 zzgl. EUR 3,00 an Mahnspesen erhalten. Der Vorsitzende erläutert daraufhin, dass er dies ohne Nachfrage in der Buchhaltung zum jetzigen Zeitpunkt nicht nachvollziehen könne. Er erläutert, dass in der Gemeindevertretung einstimmig ein Beschluss über die Behandlung von Abgabenschuldner gefasst worden sei. Danach sei die Bundesabgabenordnung erlassen worden. Diese werde nun strikt eingehalten. Er habe auch seinen Bürgermeisterkollegen geraten, diese genauestens einzuhalten, da es immer wieder Bürger gebe, die sich ungerecht behandelt fühlten. Aufgrund dieser Beschwerdeführer sei es dem Bürgermeister und der Gemeindevertretung nicht mehr möglich, mit Augenmaß zu agieren. Die Bundesabgabenordnung sei nun stricktest einzuhalten. Anzumerken sei allerdings, dass die Bundesabgabenordnung bei Krankheiten (Krebserkrankung von Schuldnern etc.), tragischen Ereignissen in der Familie oder sonstigen persönlichen Problemen keine Unterschiede mache. Deshalb werden auch alle gemahnt, unabhängig von der Höhe der Beträge und unabhängig davon wie lange diese schon fällig seien. Adolf Felder ergänzt, dass er dem Vorsitzenden mit seiner Aussage keine Ungleichbehandlung vorwerfen wollte. • Der Vorsitzende gibt den nächsten Sitzungstermin mit 18.10.2018, 19:30 Uhr, bekannt. Ende: 22:03 Uhr Die Schriftführerin: Der Vorsitzende: Sandra Tschanhenz Bgm. Martin Netzer, MSc Niederschrift_32_GV_Sitzung.doc Seite 10/10
  1. gaschurnvertretung
20180913_GaPa_Zitig Gaschurn 13.09.2018 GaPa-Zitig September 2018 Inhaltsverzeichnis Berichte Seite 2 - 12 Tourismus Seite 13 - 16 Allfälliges Seite 17 - 21 Soziales Seite 21 - 26 e5 Seite 27 - 28 Vereine Seite 28 - 34 Titelbild: „Valschaviel - unterhalb Valschavieler Maderer“ © Martin Netzer, MSc Gerne können auch Bilder für die Titelseite an gemeinde@gaschurn.at gesendet werden. Zugesandte Bilder dürfen von der Gemeinde Gaschurn für jegliche Zwecke verwendet werden. Impressum: Medieninhaber: Gemeinde Gaschurn Herausgeber: Gemeinde Gaschurn, Dorfstraße 2, 6793 Gaschurn Tel.: 05558/8202-0, Email: gemeinde@gaschurn.at DVR-Nummer der Gemeinde Gaschurn: 0106135 ATU-Nummer der Gemeinde Gaschurn: 38137404 Druckerei: Thurnher Druckerei GmbH, Rankweil Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird teilweise auf eine gendergerechte Formulierung verzichtet. Inhaltlich sind beide Geschlechter angesprochen. Berichte Seite des Bürgermeisters arbeiten und den Ankauf von Hackschnitzeln. Die Kredite von 50.000 Euro im Jahr 2015 und 10.000 Euro im Jahr 2016, die ich damals vergeben habe, wurden im Nachhinein einstimmig von der Gemeindevertretung beschlossen, in der Buchhaltung korrekt verbucht und sowohl von der Gemeindevertretung als auch vom Land Vorarlberg im Rechnungsabschluss genehmigt. Aus heutiger Sicht würde ich diese Darlehen im Vorfeld von der Gemeindevertretung beschließen Liebe Leserin, lieber Leser, lassen. Damals habe ich als Bürgermeister in Eigenverantwortung gehandelt, um den laufenden Betrieb des Heizwerkes aufrecht zu erhalten. Der Gemeinde Gaschurn standen zu diesem Zeitpunkt was für ein Sommer! Wunderschöne, sonnige Ta- genügend Geldmittel zur Verfügung und die Ge- ge mit heißen Temperaturen liegen hinter uns meinde musste keine Darlehen aufnehmen, um und ein vielversprechender Altweibersommer vor dem Heizwerk diese Gelder zur Verfügung zu uns. Aber nicht nur die Temperaturen waren die- stellen. Es bestand nie die Gefahr einer Insolvenz sen Sommer heiß, sondern auch die Diskussionen, des Heizwerks, lediglich der laufende Betrieb die rund um meine Person und meine Art der musste zwischenfinanziert werden. Die oberste Amtsausübung geführt wurden. Priorität bestand für mich zum Zeitpunkt der Kre- Dazu möchte ich nun ausführlich Stellung neh- ditvergabe darin, den mehr als 90 Abnehmern im men und einige Tatsachen klarstellen: Winter Wärme zur Verfügung stellen zu können. Leider merke ich aber zunehmend, dass in unserer Klarstellung Biomasseheizwerk Gaschurn heutigen Zeit Eigenverantwortung nicht mehr Das Biomasseheizwerk Gaschurn, das rund 90 gefragt ist. Bürokratie steht an oberster Stelle und Haushalte in unserer Gemeinde versorgt, stellt die meisten Politiker sind vordergründig bemüht, eine wichtige Wärmequelle für unsere Bevölke- sich unauffällig zu verhalten. Entscheidungen rung dar und ist eine sehr gute, umweltfreundli- bleiben dabei auf der Strecke und in unserem che Alternative zu herkömmlichen Gas- oder Öl- Land herrscht viel zu oft Stillstand, da der Mut heizungen. Dieses Biomasseheizwerk ist eine 100- fehlt, Entscheidungen zu treffen und dafür die Prozent-Gesellschaft der Gemeinde Gaschurn. Oft Verantwortung zu übernehmen. Das entspricht wird kritisiert, dass ich als Bürgermeister auch nicht meinem Anspruch. Ich bin Bürgermeister Geschäftsführer dieses Biomasseheizwerks bin. geworden, um für die Menschen in Gaschurn und Dazu möchte ich klarstellen, dass ich diese Tätig- Partenen Positives zu bewegen und Veränderun- keit seit Beginn ehrenamtlich ausübe und schon gen zu erreichen – nicht um Stillstand zu akzep- sehr viele Arbeitsstunden und Herzblut für das tieren und Bestehendes zu verwalten. Wohl unserer Bevölkerung in dieses Projekt ge- Zusammenfassend möchte ich festhalten, dass steckt habe. Dass mir das nun zum Vorwurf ge- der Gemeinde Gaschurn durch die Kreditvergabe macht wird, kränkt mich persönlich sehr. keinerlei Schaden entstanden ist. Alle Darlehen In den Jahren 2015 und 2016 benötigte das Heiz- (derzeit insgesamt inkl. Zinsen ca. 193.000 Euro) werk kurzfristig Kapital, um den laufenden Betrieb aufrechtzuerhalten. Dabei ging es um Reparatur- 2 Berichte an das Heizwerk wurden von der Gemeindever- Dann könnten manche Dinge auch für Außenste- tretung einstimmig beschlossen. Dies kann in den hende nachvollziehbar erläutert werden. öffentlichen Gemeindevertretungsprotokollen nachgelesen werden und können auch die Ge- Ziele für Gaschurn und Partenen meindemandatare bestätigen. Seit 13 Jahren darf ich nun Bürgermeister der Ge- In den Medien war die Berichterstattung sehr ein- meinde Gaschurn sein. Mein Ziel war es immer, seitig und die Wahrheit wurde nur teilweise veröf- unsere Gemeinde weiterzuentwickeln und für zu- fentlicht. Dies hat für mich nichts mit Objektivität künftige Herausforderungen gut aufzustellen. zu tun. Hier wurde bewusst ein wesentlicher Teil Dass es nicht immer leicht ist, sich aus der Kom- des wahren Sachverhalts verschwiegen, um mir fortzone zu bewegen, war klar. Wenn ich an die als Bürgermeister und auch als Privatperson in Diskussion im ersten Jahr meiner Amtsausübung der Öffentlichkeit Schaden zuzufügen. über die Straßenbezeichnungen zurückdenke – heute ist das selbstverständlich. Ebenso waren die Klarstellung Abgabenschulden Zweifel am Wohnbauprojekt „living in the south“ Was ich nie getan habe und auch nie tun werde, in Partenen groß. Als alle Wohnungen in kürzester ist mich meiner Verantwortung zu entziehen. Des- Zeit belegt waren, kam die Rückmeldung „Das halb möchte ich auch zu den Anschuldigungen, hätte schon vor 30 Jahren gebaut werden sollen.“ die aus den Reihen des politischen Vereins Auch das Projekt „Bauhof und Altstoffsammel- „Gemeinsam für Gaschurn und Partenen“ erhoben zentrum Hochmontafon“ in Kooperation mit un- wurden und derzeit von der Staatsanwaltschaft serer Nachbargemeinde St. Gallenkirch wird von geprüft werden, wie folgt Stellung nehmen: allen gut angenommen. Vor Projektstart hat ein Es gab von Seiten der Gemeinde nie Unterschiede Bauhofmitarbeiter, der mittlerweile in Pension ist, in der Behandlung der Schuldner, sehr wohl aber gemeint: „Ob ich das noch erlebe? Wir haben sol- Unterschiede in der Zahlungsmoral der Schuld- che Ankündigungen schon mehrmals gehört.“ ner. In einem konkreten Fall waren die ausständi- Immer lag es an mir, an gute Ideen und Projekte gen Beträge über viele Jahre schließlich so hoch, zu glauben und sie trotz Gegenwind weiter zu dass die Gemeinde gezwungen war, die offenen verfolgen – immer das Wohl der Gemeinde und Beträge einzufordern, um einen Schaden für die vor allem der Bevölkerung im Fokus. Gemeinde abzuwenden. Diese Vorgehensweise wurde damals von der Gemeindevertretung ein- Attraktivierung der Pisten 60+65 stimmig beschlossen und musste von mir als Bür- Die Verhandlung der Behörde über das für Ga- germeister umgesetzt werden. Die Gemeindever- schurn-Partenen und das ganze Montafon sehr tretung Gaschurn hatte einstimmig Richtlinien wichtige Zukunftsprojekt hat am 6. September festgelegt, wie mit Abgabenschuldnern umzuge- stattgefunden. Wir gehen davon aus, dass die hen ist. Eine Beschwerde des betroffenen Abga- letzten noch offenen Punkte zeitnah festgelegt benschuldners, die beim Landesvolksanwalt ein- und vereinbart werden können. gereicht wurde, wurde vom Landesverwaltungs- Es wäre zu wünschen, dass wir noch im Herbst gericht geprüft und zurückgewiesen. Damit wurde einen rechtmäßigen Bescheid erhalten. Dann wür- der Bescheid der Gemeindevertretung Gaschurn, de die Silvretta Montafon bereits mit ersten Vor- wie mit Abgabenschuldnern umzugehen ist, be- arbeiten beginnen, um das gesamte Projekt vor stätigt. Mittlerweile ist die Bundesabgabenord- der Wintersaison 2019/20 abschließen zu können. nung (BAO) in Kraft getreten, die nun in unserer Danke allen, die dazu beigetragen haben und in Gemeinde strikt eingehalten wird. Zukunft noch einen Beitrag leisten werden. Hof- Dazu ist meinerseits noch anzumerken, dass vie- fen wir das Beste! les einfacher wäre, wenn das Amtsgeheimnis, das ich einzuhalten habe, gelockert worden wäre. 3 Berichte Oliver Mattle den, die Eltern mit ihren Kindern und das Betreu- Über viele Jahre hat sich Oliver Mattle im Touris- ungspersonal im Sinne unserer Kinder zusam- musbüro in Gaschurn und zeitweise auch in Par- menarbeiten. Dafür bedanken wir uns recht herz- tenen engagiert. Nun wagt er einen großen lich bei allen. Für Anregungen haben wir gerne Schritt in seine Heimat Bangkok zu dem wir ihm ein offenes Ohr, denn nur so können wir das An- alles Gute, viel Erfolg und Freude an seiner neuen gebot auch weiterhin optimieren und an die un- Aufgabe wünschen. terschiedlichen Bedürfnisse anpassen. Es bleibt mir nur, DANKE zu sagen, für alles was er touristisch sowie im Rahmen der Bergrettung Par- Kindergarten tenen geleistet hat. „Mach‘s gut, bleib gesund und Nicole Netzer (Leiterin) und Isabella Märk be- komm wieder mal ins Montafon!“ treuen nun den Kindergarten Gaschurn. Susanne Es ist davon auszugehen, dass einige von uns in Kuster ist aus ihrer Karenz zurück und leitet wie- nächster Zeit bei ihm zu Hause anklopfen werden. der den Kindergarten Partenen. Ausbau Wasserversorgung, Abwasserbeseiti- Fernwärme Gaschurn-Partenen gungsanlage, Breitband Die Gemeinde Gaschurn und Energie 360° arbei- Der Ausbau der Wasserversorgungs- und Abwas- ten intensiv an der Entwicklung des Projekts. serbeseitigungsanlage im Bereich Vand ist abge- Energie 360° hat schon damit begonnen, die po- schlossen. Somit wurde ein weiterer wichtiger Teil tentiellen Kunden zu kontaktieren, um deren Inte- unseres Gemeindegebietes vollständig erschlos- resse zu prüfen. sen. Nun bleiben nur noch die Bereiche Ober Tran- Bestehender Wärmeverbund (Biomasse Heiz- trauas, Innerbofa, Außerbofa und Winkel. Dann ist werk Gaschurn) der gesamte Dauersiedlungsbereich im Gemein- Es ist vorgesehen, den bestehenden Wärmever- degebiet erschlossen. bund in das Gesamtprojekt zu integrieren. Im Zuge dieser Verlegungsarbeiten kann auch die Leerverrohrung für eine zeitgemäße Breitband- Sucheinsatz Andras Vida versorgung eingebaut werden – dies bringt den Trotz großem Bemühen der Bergrettungen und Anschlussnehmern einen zusätzlichen Vorteil durch eine noch schnellere Internetverbindung. aller involvierten Einsatzkräfte ist die Suche nach dem Vermissten Andras Vida bisher leider erfolglos geblieben. Für die Einsatzkräfte stellen solche Kleinkinderbetreuung Einsätze auch nach der Suche eine große Belas- Im letzten Jahr haben wir die Kleinkinderbetreu- tung dar. Wir bedanken uns auch im Namen der ung in Gaschurn eröffnet. Hierfür konnten wir Familie Vida für die Unterstützung bei der Suche. einen zusätzlichen Zweckzuschuss des Bundes als Unsere Gedanken sind aber bei der Familie des Unterstützung der Gemeinden bei den finanziel- Vermissten und wir wünschen ihnen viel Kraft in len Herausforderungen zur Modernisierung der dieser schwierigen Zeit. Infrastruktur in Höhe von EUR 27.470,20 gemäß Kommunalinvestitionsgesetz lukrieren. Heuer geht das Eltern-Kind-Zentrum (EKIZ) in Gortipohl in Betrieb. Die Gemeinden St. Gallenkirch und Gaschurn haben sich für einen Ganztagesstandort entschieden, der in Zukunft von der Kinderbetreuung, über den Kindergarten, die Volksschule bis zur Mittelschule ausgebaut werden soll. Das kann nur erreicht werden, wenn die Gemein- Lebensmittelnahversorgung Partenen Am 13. August hat sich die Gemeindevertretung dafür ausgesprochen, die Nahversorgung für Partenen zusammen mit Peter Knöferl, Szilvia Farkas und Tamas Boleradszki sicherzustellen. Leider war es trotz großem Bemühen doch nicht möglich, in den bisherigen Geschäftsräumlichkeiten der Ge4 Berichte meinde einen Mini-MPreis einzurichten. Danke den Grundeigentümern Bruno Sohler, Siegi Wir freuen uns schon auf die Neueröffnung des und Annette Kessler sowie den Eigentümern des Dorfladens und gehen davon aus, dass diese Initi- Chalets Montafon für ihr Zutun. ative gut angenommen wird. Dieser Weg sowie der Bereich zwischen der Straße Innere Gosta bis auf Höhe der Stoba 7 werden Wohnbau Partenen – „living in the south II“ mit Leuchtmitteln versehen und stellen einen wei- Das Landesverwaltungsgericht hat der Beschwer- teren Schritt in Richtung Begegnungsort Ga- de gegen den Baubescheid der Baubehörde keine schurn 2020. Folge gegeben und den angefochtenen Bescheid bestätigt. Dem jedoch nicht genug. Nun wurde Trotz den Vorwürfen, die gegen mich erhoben gegen das Erkenntnis des Landesverwaltungsge- werden, werde ich mich nicht abbringen lassen, richtes Vorarlberg eine außerordentliche Revison weiterhin mein Bestes für unsere Gemeinde und an den Verwaltungsgerichtshof in Wien erhoben. das Montafon zu geben. Das Gute siegt am Es ist äußerst bedauerlich, dass sich ein so wichti- Schluss! Manchmal dauert es nur etwas länger. ges Wohnraumprojekt in Partenen verzögert und Ich wünsche uns allen einen schönen Herbst, ge- Menschen (junge Familien, ältere Menschen,…) nießen wir die wunderschöne Farbenvielfalt der später als vorgesehen in ihre Wohnungen einzie- Natur und die letzten warmen Tage! hen können. Dadurch besteht die Gefahr, dass Menschen, die bei uns keine Wohnung finden, in Martin Netzer, MSc andere Gemeinden, die genügend Wohnbau Bürgermeister schaffen, abwandern. Aktuell gehen wir davon aus, dass mit dem Bau im Frühjahr 2019 begonnen werden kann und die Wohnungen im Laufe des Jahres 2020 bezogen werden können. Begegnungsort Gaschurn 2020 Vom Bereich der Stoba 7 wird eine stufenlose Verbindung gepflastert und wird – zusammen mit den benachbarten Bauten – eine attraktive fußläufige Verbindung zum Schulplatz Gaschurn darstellen. FACTBOX Aktuelle Zahlen per 12. September: 5 Kindergarten Gaschurn 17 Kinder Kindergarten Partenen 9 Kinder Kinderwerkstättli 16 Kinder Volksschule Gaschurn 31 Kinder Volksschule Partenen 11 Kinder Hauptwohnsitze 2018 1.471 Hauptwohnsitze 2017 1.460 Berichte Blumenschmuck Eine sprichwörtliche Blumenpracht hat unsere Blumenpflegerin Monika Wachter im heurigen Sommer geschaffen und die gesamte Gemeinde damit verschönert. Vielen Dank für deine Arbeit! Was der Sonnenschein für die Blumen ist, das sind lachende Gesichter für die Menschen! Joseph Addison Gemeindeausflug Am 5. September fand unser diesjähriger Gemein- Nach diesem Adrenalinkitzel genossen wir ein deausflug statt. Dieser führte uns ins Lechtal gutes Abendessen im „Fischteich“ in Zug, nach Nach einem stärkenden Frühstück in der „Wälder dem wir dann alle wohlbehalten wieder zu Hause Metzge“ ging die Reise weiter bis nach Elmen in ankamen. Tirol. Mit Start beim Naturparkhaus Klimmbrücke Vielen Dank für diesen schönen Tag! machten wir eine Rundwanderung, welche uns teilweise über den bekannten Lechweg führte. Wieder zurück besichtigten wir gemeinsam das Naturparkhaus Klimmbrücke, bevor wir nach Holzgau weiterfuhren. Dort angekommen, waren die Mutigen unter uns gefragt. Die Überquerung der Hängebrücke Holzgau mit einer Höhe von 110m und einer Länge von über 200m forderte so manchem einiges an Überwindung ab. Alpe Gibau Michael Sahler hat heuer seinen 20. Sommer auf der Alpe Gibau, die im Mehrheitsbesitz der Gemeinde Gaschurn steht, verbracht. Dieses Jubiläum wurde gebührend gefeiert. Wir danken Michael und seiner Frau Andrea als auch seiner ganzen Familie für die Treue. Wir wünschen weiterhin viel Glück und Wohlergehen und freuen uns auf viele weitere Alpsommer! 6 Berichte Neues aus der Partnergemeinde Berglen Auszeichnung für die Gemeinde in Oppelsbohm führt. Berglen ist „Recyclingpapierfreundliche Kommu- Helle, moderne, großzügig gestaltete und zudem ne“ - Staatssekretär Dr. Baumann zeichnet Städte barrierefreie Räumlichkeiten laden mit fantasti- und Gemeinden für vorbildhafte Nutzung von scher Aussicht über das Buchenbachtal zum Ge- Recyclingpapier aus. Gemeinsam mit der Initiative nießen und Verweilen ein. Das reichhaltige, indivi- Pro Recyclingpapier (IPR) würdigte er das vorbild- duelle Angebot überzeugt gemäß dem selbstge- hafte Engagement der Gemeinde für den Klima- wähltem Motto: „Bei uns läuft nix vom Band, mir und Ressourcenschutz durch die Verwendung von schaffet no mit Herz ond Hand!” 75 Prozent Papier mit dem Blauen Engel in der Verwaltung. Die Gemeinde Berglen hatte sich zuvor mit ihrer Recyclingpapierquote am Projekt „Grüner beschaffen" der IPR beteiligt. Die Urkundenüberreichung erfolgte im Rahmen der fünften Jahrestagung der Kommunalen Initiative Nachhaltigkeit im Umweltministerium in Stuttgart. „Es ist äußerst begrüßenswert, dass sich die Kommunen in Baden-Württemberg freiwillig engagieren und für ihre vorbildhafte Papierbeschaffung öffentlich gewürdigt werden. Damit motivieren sie auch andere Kommunen, es ihnen gleichzutun und Recyclingpapier mit dem Blauen Engel zu verwenden“, betonte Lea Eggers, Projektmanagerin der IPR. Der Einsatz von Recyclingpapier ist eine besonders einfache und effektive Maßnahme für den Schutz natürlicher Ressourcen. Die Herstellung spart im Vergleich zu Frischfaserpapier rund 60 Einer der ersten Gäste war Bürgermeister Maximi- Prozent Energie und 70 Prozent Wasser. lian Friedrich. Der Bürgermeister freute sich über „Darüber hinaus werden allein über den digitalen das Engagement und wünschte dem Betrieb wirt- Sitzungsdienst pro Jahr mehr als 30.000 Blatt Pa- schaftlichen Erfolg und viele zufriedene Gäste. pier eingespart. Damit konnte der Gesamtverbrauch auf rund 500.000 Seiten pro Jahr reduziert Strom tanken in Berglen werden." so Bürgermeister Maximilian Friedrich. Neue Ladestation für Elektrofahrzeuge in der Schützgasse nun offiziell in Betrieb Ein neues Café mit Konditorei und Lädele hat Fahrer von Elektroautos und E-Bikes können ab in Berglen eröffnet – das „Klenks” beeindruckt sofort auch in der Schützgasse in Berglen einen in der Ortsmitte von Ödernhardt ‚Boxenstopp‘ einlegen. Am 12. Juli haben Bürger- Im Juni 2018 hat mit dem „Klenks” ein modernes meister Maximilian Friedrich, Harald Müller, Kom- Café mit Konditorei und Lädele in der Ludwigstra- munalberater von der EnBW Energie Baden- ße 2 in Ödernhardt eröffnet. Betrieben wird es Württemberg AG, und Barbara Schunter, Ge- von Familie Klenk, die u.a. auch das Regionalregal 7 Berichte schäftsführerin der Fremdenverkehrsgemeinschaft ler großen Wert darauf, möglichst vielen Interes- Schwäbischer Wald, die erste öffentliche Ladesta- senten den Zugang zu seiner Ladeinfrastruktur zu tionen in Betrieb genommen. Die Gemeinde hat bieten. Bezahlen kann man mit allen gängigen für die Errichtung der Ladestation in der Schütz- Ladekarten. „Die Kooperation mit den Roaming- gasse rund 13.000,- € investiert. Für die Realisie- plattformen von Hubject und Smartlab und damit rung der Maßnahme erhält die Gemeinde Förder- Partnern wie BMW, VW oder Bosch, ermöglicht gelder in Höhe von 5.000,- € über das Landespro- Elektromobilisten aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland die Nutzung der Berglener Station“, versichert Harald Müller. „Zudem ist das Bezahlen auch mit dem Smartphone - ganz ohne Ladekarte – über die mobile Website ‚intercharge direct‘ oder über die ‚EnBW mobility+ App‘ möglich.“ 34. Bergwanderung der Wandergruppe Vom 23. bis 26. Juli 2018 war eine elfköpfige Gruppe vom SSV in der Partner-Gemeinde Gaschurn. Auf der Hinfahrt regnete es ziemlich hef- gramm zur Förderung von Ladeinfrastruktur im tig, aber das tat den optischen Eindrücken beim Rahmen der Landesinititative III Marktwachstum Einlaufen in der Garneraschlucht keinen Abbruch. Elektromobilität BW. Die liebevoll geführte Unterkunft in Gaschurn bei Auch diese Maßnahme wurde im Rahmen des Familie Kreuzmayr hatte eine Sauna, die auch re- Projekts „e-mobile Idyllische Straße“ umgesetzt. gelmäßig zur Muskelentspannung genutzt wurde. So lassen sich leise und umweltfreundlich dichte Die restlichen drei Tage waren sowohl wetter- Wälder, verträumte Seen, aussichtsreiche Höhen technisch als auch von den Touren wunderschön; und zahlreiche Sehenswürdigkeiten entlang der die verschiedenen Bergbahnen brachten uns in Idyllischen Straße mit dem E-Mobil entdecken. die Höhe, sodass dann Gipfel wie Madrisella, Ver- An den Ladestationen können bis zu zwei Elektro- settla und Kreuzjoch (alle über 2300 m hoch) oder fahrzeuge gleichzeitig Strom tanken. auch der Schmugglerpfad in die Schweiz kein Für alle Fälle bietet die Ladesäule in der Schütz- Problem darstellten. Der letzte Tag war geprägt gasse noch zwei Schukosteckdosen bis 3,7 kW, von dem wirklich leckeren Kaiserschmarren auf mit denen auch ältere Elektroautos und E-Bikes / Pedelecs geladen werden können. Die tatsächliche Ladeleistung hängt vom Fahrzeugtyp ab und wird durch dessen Batteriemanagement bestimmt. „Mit dem Aufstellen der Ladesäule wollen wir die Bemühungen von Bundes- und Landesregierung unterstützen, die öffentliche Ladeinfrastruktur zu verbessern“, erklärt Maximilian Friedrich. Die EnBW hat die Elektro-Tankstelle für die Gemeinde errichtet und wird Service, Betrieb und der Wormser Hütte und Sonne genießen im Lie- Abrechnung auf Grundlage einer Dienstleistungs- gestuhl, bevor uns wieder der Alltag einholte. Ein vereinbarung gewährleisten. Getankt wird hier herzliches Dankeschön geht an Karin Graf, die übrigens ausschließlich Ökostrom. Der Energie- Organisatorin. versorger legt laut Kommunalberater Harald Mül- 8 Berichte Kindergarten Partenen Ein Fotoshooting für unsere Mamas derlande. Wir probierten Honigwaffeln und sahen Neben einer selbstgemachten Entspannungsbox uns Bilder von riesigen Windmühlen an. mit Badesalz, Badekugeln und einem Zitronen- Als es Sommer wurde, „reisten“ wir nach Italien. handpeeling, machten die Kinder des Kindergar- Gemeinsam wurde eine Pizza gebacken, Fische ten Partenen für ihre Mamas ein kleines Fotoshooting zum Muttertag. Unsere „Kleinen“ zeigten sich von der besten Seite und es entstanden wunderschöne Bilder. gebastelt, Geschichten von Sonne, Strand und Meer erzählt und vieles mehr. Passend dazu starteten wir anschließend voller Freude in die Sommerferien. Unser letztes Jahresthema Im Kindergartenjahr 2017/18 lautete das Jahresthema des Kindergarten Partenen: Eine Reise um die Welt. Im Frühling wollten wir nach den schönsten Tulpen sehen und so führte uns die Reise in die Nie- Volksschule Gaschurn Genussdetektive Am 19. Juni erkundeten die Kinder der Volksschule Gaschurn ihre fünf Sinne. Hören, Sehen, Fühlen, Schmecken und Tasten standen an diesem Vormittag im Mittelpunkt. Die Kinder der 3. und 4. Schulstufe bekamen in den ersten beiden Unterrichtseinheiten eine Einschulung vom Workshop9 Leiter. Berichte In den darauffolgenden Unterrichtseinheiten übernahmen sie die Leitung einer der vielen Stationen und wurden dadurch für die Kinder der 1. und 2. Schulstufe zu den AnsprechpartnerInnen und den ExpertInnen zum Thema „Sinne“. Unser Dank gilt dem Workshop-Leiter Daniel und der AKS Vorarlberg für dieses überaus gelungene Projekt. VS Fußball Cup Trotz 30 Grad im Schatten waren unsere Kinder der Volksschule Gaschurn auch heuer wieder mit Die Kunststücke begeisterten uns alle und das voller Motivation beim VS Cup in Schruns mit da- Schnuppern von Zirkusluft bereitete sehr viel bei. Fünf Teams unserer Schule traten am 20. Juni Freude. Wir bedanken uns herzlich bei unserem Artist NaNo, der uns an diesem Tag Zirkusluft schnuppern ließ, und beim Elternverein/den Eltern, die diesen unvergesslichen Tag durch ihre finanzielle Unterstützung ermöglichten. gegen andere Schulkinder aus dem ganzen Montafon an. Eines unserer Spitzenteams konnte dabei sogar den zweiten Platz belegen. Wir sind mächtig stolz auf unsere kleinen Fußballprofis! Danke an alle Eltern, die als Trainer und Begleit- Tennis-Schnupperkurs personen die Kinder kräftig unterstützen und be- Am Freitag, 29. Juni und am Montag, 2. Juli waren jubelten. Zudem gilt ein weiterer Dank an die ge- die Kinder der Volksschule Gaschurn zu Besuch samte Organisation des VS Fußball Cups und dem beim Tennisclub Hochmontafon. In der überwälti- FC Schruns für die Bereitstellung des Platzes. genden Halle wurde mit den Trainern und Clubmitgliedern kräftig trainiert, gespielt und natürlich Zirkusschule mit NaNo durften auch ein paar kleine Matches unter den Am 25. Juni besuchte uns Christoph Heinzle alias Kindern nicht fehlen. Nach den lustigen aber auch NaNo mit seiner mobilen Zirkusschule. Der Turns- recht anstrengenden zwei Stunden wurden die aal der Volksschule Gaschurn verwandelte sich an Kinder schlussendlich noch mit einem leckeren Eis diesem Montag in eine Zirkusmanege und die und Getränken belohnt. Vielen Dank an den Ten- Kinder durften sich als Artisten versuchen. Wo nisclub Hochmontafon und besonders an den man hin sah wurde jongliert und gezaubert. So- Trainer Peter Herz für diese tolle sportliche Erfah- gar NaNos echte Zirkusgeräte kamen zum Einsatz rung und die Menge an Spaß, die ihr uns beschert und durften von den Kindern ausprobiert werden. habt! 10 Berichte Eltern-Kind-Zentrum Montafon Mit der Eröffnung im September einer EKIZ- einkaufen wollt, einfach mal nur die Füße hochle- Zweigstelle in Gortipohl wurde für uns ein weite- gen möchtet oder vielleicht einen fixen Platz in rer Meilenstein in der EKIZ Geschichte gesetzt. Im einer (auch anderen) Kleinkindbetreuung bekom- EKIZ in Schruns und nun eben auch in Gortipohl men habt, und das Kind nun sanft in eine Kibe können Kinder ab einem halben Jahr von Montag und somit weg von der Mama gewöhnen möch- bis Freitag zwischen 7 und 18 Uhr betreut wer- tet, wir sind für solche Fälle für euch da! Kleiner den. Bei uns finden nicht nur Kinder einen FIXEN Tipp für den Anfang: startet vielleicht nicht unbe- Platz, sondern auch solche, die nur ab und zu mit dingt mit einem ganzen Tag oder von 13-14 Uhr anderen Kindern spielen wollen oder Kinder, de- (da ist nämlich Schlafenszeit). 1-2 Stunden, wenn ren Eltern flexible Arbeitszeiten haben. das Kind vorher noch in keiner anderen Kleinkind- Der Tag der fixen Kinderbetreuung - kurz KIBE betreuung war, wären für den Anfang ideal. Diese genannt - wird aufgeteilt in drei Module: Das Vor- Kinder werden in das pädagogische Programm mittags-, Mittags- und Nachmittagsmodul. Das der fixen Kibe Kinder integriert. Mittagsmodul kann nur mit dem Vormittags- Je nachdem ob das Kind aus dem Montafon, aus und/oder Nachmittagsmodul gebucht werden. Vorarlberg, aus Österreich oder dem Rest der Pro Modul gibt es Plätze für max. 7 Kinder aus Welt kommt, sind die Tarife unterschiedlich. Wir dem Montafon. Altersobergrenze sind in der fixen freuen uns auf alle Kinder. Kibe Kinder, die noch nicht kindergartenberechtigt sind. Und dann gibt es eben noch Plätze für 5 weitere Kinder in der „offenen Kibe“, wie die stundenweise Betreuung genannt wird. Hier können sich alle (nicht nur Montafoner-, sondern auch Gäste-) Kinder anmelden, die mind. ein halbes Jahr alt sind. Bei der offenen Kibe sind auch kindergartenberechtigte 3-jährige herzlich willkommen. Immer wieder wird gefragt, wie das funktioniert: Auf unserer Homepage kann man sich für die offene Kibe bis spätestens 18 Uhr am Vorabend anmelden. Man sucht den Tag aus und sieht Aber nicht nur die Kleinkindbetreuung ist uns in dann, anhand des Belegungsplanes, ob und wann unserem Verein wichtig. Auch die Vernetzung und noch Plätze frei sind. Bei wichtigen Terminen ist der Austausch der Eltern im Montafon hat bei uns es ratsam, sich schon ein paar Tage vorher einzu- einen großen Stellenwert. Aus diesem Grund bie- buchen. Man kann aber auch schon Termine Mo- ten wir auch noch verschiedene Eltern-Kind- nate vorher eintragen… kein Problem. Solche Bu- Angebote im Laufe des Jahres an. Eltern-Kind- chungen sind aber verbindlich und werden, wenn Café oder – Frühstück, Bewegung, Basteln, Singen sie nicht mind. 24 h vor Antritt storniert wurden, usw. sollen die Eltern vernetzen und zum Kennen- ausnahmslos verrechnet. lernen anregen. Jedes Angebot ist einzeln und Es ist egal, wie oft oder wie viele Stunden ihr ebenfalls über unsere Homepage buchbar. bucht, ob es nur eine Stunde im Monat ist oder Schaut einfach mal auf unsere Seite: jeden Montagnachmittag. Warum ihr eine Kinder- www.ekiz-montafon.at betreuung braucht, ob ihr arbeiten geht, in Ruhe 11 Berichte Schwimmbadsaison Gaschurn-Partenen Dank der hohen Temperaturen und der vielen Sonnenstunden in den heurigen Sommermonaten können das Mountainbeach sowie das Schwimmbad Partenen auf eine äußerst gute Saison zurückblicken. Das Mountainbeach beurkundet im Jahr 2018 eine Gesamtbesucherzahl von 19.910 Personen und das Schwimmbad Partenen eine Besucherzahl von 2.498 Personen. Auf diesem Weg möchten wir uns beim gesamten Personal der beiden Schwimmbäder für die hervorragende Arbeit bedanken und freuen uns bereits jetzt auf den Sommer 2019. Erneuerung Brücke Valschavielbach Neben zahlreichen anderen Aufgaben im gesamten Gemeindegebiet ist das Team des Bauhofs auch immer wieder mit Sanierungen und Erneuerungen beschäftigt. Im heurigen Jahr wurde u.a. die Brücke über den Valschavielbach beim Abenteuerspielplatz erneuert. Vielen Dank an das gesamte Team rund um den Bauhof und das Altstoffsammelzentrum. Dank an alle Landwirte Oft in steilem, unwegsamem Gelände müssen Arbeiten von unseren Landwirten verrichtet werden. Die Gemeinde Gaschurn dankt allen Landwirten und ihren Helfern für die oft mühsame Arbeit, die tagtäglich auf sie wartet. Stellvertretend dafür zeigt das Bild die Familie Barbisch bei der Bergmahd im Valschaviel. 12 Tourismus Montafon Tourismus Besondere Erlebnisse für Stammgäste im Mon- Gäste musikalisch und kulinarisch verwöhnt. tafon: Montafon Tourismus lud mit neun Gast- Mit insgesamt 350 begeisterten Urlaubern und gebern zur persönlichen „Montafoner Zeit“ zufriedenen Miteinander Zeit zu verbringen ist ein kostbares „Montafoner Zeit“ ein großer Erfolg. „Es war eine Gut im oft hektischen Alltag. „Wir haben deshalb schöne Gelegenheit, unseren Gästen ganz beson- gemeinsam mit neun Partnerbetrieben diesen dere Erlebnisse zu ermöglichen, von denen sie Sommer ein besonderes Programm für Stamm- ihren Liebsten zuhause erzählen können“, resü- gäste und solche, die es noch werden wollen zu- mierten die beteiligten Hoteliers. Gastgebern war die erste sammengestellt“, erklärt Manuel Bitschnau, Geschäftsführer von Montafon Tourismus. Unter 262 Kilometer und 65 Tourentipps für Moun- dem Titel „Montafoner Zeit“ erwarteten die Gäste tainbiker im Montafon zwei außergewöhnliche Abende. Im Vordergrund Wo ist Mountainbiken erlaubt? Welchen Weg darf standen dabei die persönlichen Begegnungen – ich mit meinem E-Bike nicht nutzen? Unwissen- mit den Gastgebern, anderen Gästen und den heit führt viele auf verbotene Routen und dies Einheimischen. wiederum sorgt für Unstimmigkeiten mit Grundeigentümern oder der Jagd. Auf der Webseite von Montafon Tourismus (montafon.at/biken) und des Landes Vorarlberg (vogis.cnv.at) sind alle offiziellen Rad- und Mountainbikewege sowie Tourentipps zu finden. Das Mountainbiken ist längst kein Nischensport mehr. Die Nachfrage an Angeboten für Mountainbiker und E-Biker wird immer größer. Doch die wenigsten Zweiradfahrer kennen das offizielle Streckennetz und vertrauen auf oft falsche Informationen aus dem Internet. „Als Tourismusorga- Persönliche Momente prägen seit jeher das Mon- nisation ist es uns ein großes Anliegen, dass so- tafon. Doch seit Beginn des Markenstrategiepro- wohl Einheimische als auch Gäste die offiziellen zesses achtet Montafon Tourismus gemeinsam Wege kennen und nutzen“, stellt der Geschäfts- mit den Tourismuspartnern verstärkt darauf, die führer von Montafon Tourismus, Manuel Bit- persönliche Atmosphäre durch das Montafoner schnau, klar und ergänzt: „Wir sind bemüht, in Du und Aktionen wie die „Montafoner Zeit“ noch Zusammenarbeit mit den Bergbahnen, den Ge- klarer sichtbar und erlebbar zu machen. meinden, dem Forst, der Jagd, dem Naturschutz Am ersten Abend wartete beim Gondeldinner am und den Grundeigentümern zusätzliche Wege für Golm eine kulinarische Bergfahrt. Die teilnehmen- Mountainbiker zu öffnen.“ den Betriebe verwöhnten bei jedem Zwischen- Im Montafon umfasst das Streckennetz für Gelän- stopp mit kulinarischen Köstlichkeiten aus der deräder 262 Kilometer und ist einheitlich gekenn- Region. Der zweite Abend stand ganz im Zeichen zeichnet. Wer sich auf montafon.at über die der Sonnwende. Das Schafberg Hüsli auf 2.130 m Mountainbike-Strecken informiert, findet aus- in Gargellen bot dafür den perfekten Rahmen. Mit schließlich offizielle Routen. Um für noch mehr der Aussicht auf die vielen Bergfeuer, die eine lange Tradition im Montafon haben, wurden die 13 Tourismus Klarheit zu sorgen, gibt es seit dem vergangenen Weltcup Montafon 2018 Jahr für die verschiedenen Interessensgruppen Die österreichische Erfolgsband WANDA bringt unterschiedliche Aktivkarten. In den Tourismusin- am 15. Dezember eine gehörige Portion „Amore“ formationen werden je nach Bedarf Karten für ins Montafon. Mit im Gepäck haben die Wiener Wanderer, Kletterer oder Biker kostenlos ausge- Überflieger ihr Album „Niente“ und ihre Hitsingle händigt. „Columbo“ – bei den Amadeus-Awards als bester Genüssliche Touren wie jene zur Alpe Nova (über Pop/Rock-Song ausgezeichnet. Davor präsentiert Garfrescha) oder zu den Seen im Silvrettagebiet das oberösterreichische Musiktrio folkshilfe ihr stehen dabei genauso zur Auswahl wie die an- Gespür für mitreißende Melodien und ausgefeilte spruchsvollere Strecke mit Single-Trail-Passagen Arrangements. Während die beiden Bands den Fans im Tal einheizen, rocken vom 12. bis 16. Dezember Spitzensportler aus der ganzen Welt die Rennstrecke am Berg. Am Hochjoch kämpft die Snowboardcrossund Skicross-Elite um wichtige Weltcup-Punkte und sorgt mit spektakulären Sprüngen und scharfen Kurvenmanövern für Spannung. Weitere Informationen laufend auf: weltcup-montafon.at Programm: rund um den Itonskopf in Bartholomäberg. Zusätzlich zum Streckennetz finden sich online alle wichtigen Informationen zu 65 Touren – inklusive Schwierigkeitsstufe und Höhenprofil. Die Gründe warum viele Forststraßen und Wege von Mountainbikern nicht befahren werden dürfen sind vielseitig. Einerseits ist es eine Frage der Mittwoch, 12. Dezember Qualifikation FIS Snowboard Cross Weltcup Donnerstag, 13. Dezember Qualifikation Audi FIS Ski Cross – Cross Alps Tour Freitag, 14. Dezember Vorrunde Finale FIS Snowboard Cross Weltcup Vorrunde Finale Audi FIS Ski Cross – Cross Alps Zustimmung der Grundeigentümer und die damit Tour verbundene Haftungsfrage und andererseits be- Samstag, 15. Dezember gründen Ruhezonen für Wildtiere das Fahrverbot. Finale FIS Snowboard Cross Weltcup Um Rückzugsräume für Wildtiere sicherzustellen Finale Audi FIS Ski Cross – Cross Alps Tour gilt beispielsweise im hinteren Silbertal ab dem Open-Air-Konzerte mit WANDA und folkshilfe 16. September ein Fahrverbot. Ebenfalls im Euro- Sonntag, 16. Dezember paschutzgebiet Verwall – im Bereich Ganifer, Zei- FIS Snowboard Cross Weltcup Teambewer nis, Verbellaalpe, Alpe Gibau – gilt zwischen 20:00 und 07:00 Uhr ein Fahrverbot. Denn gerade in den Tagesrandzeiten sind Wildtiere aktiv und sollten bestmöglich ungestört bleiben. Kartenvorverkauf: Karten für das Konzert von WANDA und folkshilfe sind online auf silvretta-montafon.at, in allen Montafoner Tourismusinformationen, und an den Mehr Informationen: geöffneten Bergbahnkassen erhältlich. Bis 31. Ok- montafon.at/biken und naturvielfalt.at/verwall tober gibt es die Early-Bird-Tickets. 14 Tourismus 4. Montafoner Gipfeltreffen Vom 27. November bis zum 1. Dezember findet Im Pfarrsaal Schruns beschäftigen sich 30 renom- heuer bereits zum vierten Mal die internationale mierte Experten mit dem Thema „Wirtschaft(en) Tagung „Montafoner Gipfeltreffen“ statt. in den Bergen“, tauschen sich aus und schaffen nachhaltige Grundlagen - die Ergebnisse sollen als Publikation veröffentlicht werden. Alle Vorträge sind öffentlich zugänglich, der Eintritt ist frei. Eine Übersicht über die vielen Vorträge und Gespräche finden Sie online unter: stand-montafon.at/montafoner -museen/ veranstaltungen bewusstmontafon Positiver Rückblick und motivierter Ausblick diesjährigen Versammlung. Die Arbeitsgruppe Der Verein „bewusstmontafon“ blickte beim 20- „Kultur & Kulinarium“ ist u.a. bestrebt, das Tal Jahre-Jubiläum auf eine erfolgreiche Vereinsge- weiter zur Genussregion auszubauen. Das Team schichte zurück. Doch das ist kein Grund, sich vom Bäuerinnenbuffet kann auf 17 Caterings im auszuruhen – im Gegenteil. Mit viel Engagement Jahr 2017 zurückblicken und möchte einen weite- wird die ursprüngliche Vereinsidee, eine Plattform ren Schwerpunkt mit Hochzeits-Agapen setzen. für Landwirte, Gastronomen und Handel sowie Letztes Jahr wurden ca. 250 Genusskistli verkauft, das Bewusstsein für Regionalität zu schaffen, vo- treue Kunden wie die Illwerke, Montafon Touris- rangetrieben. mus und der ORF schätzen das Angebot sehr. Die Gruppe „Alpen und Sura Kees“ strebt noch engere Positiver Rückblick bei der Generalversamm- Kooperationen mit Regional-Vermarktern an. Das lung Team rund ums Montafoner Steinschaf freut sich „Dadurch, dass der Verein mit seinen 5 Sektionen über die ständig wachsende Bekanntheit und ar- so breit aufgestellt ist, gibt es an allen Fronten zu tun,“ berichtet Obmann Oswald Ganahl bei der beitet weiter daran, noch mehr Züchter zu motivieren. Das Ziel des Marketing-Teams ist es, das Wirken des Vereins noch bekannter zu machen. „Es werden im Tal so viele tolle Produkte hergestellt und viele wissen gar nichts davon, das muss sich ändern,“ so Manuel Bitschnau, Leiter im Bereich Marketing. „Neue Drucksorten, eine InseratKampagne und neue Werbemittel wurden erstellt, im Onlinebereich gibt es aber noch viel zu tun,“ blickt er in die Zukunft. 15 Tourismus Veranstaltungen „bewusstmontafon“ Das Sura Kees Anschnittfest im Juli war ein voller Erfolg. Von 20.9. bis 7.10. verzaubern die Mitgliedsbetriebe aus Gastronomie und Hotellerie beim Bergkulinarium „Goldener Herbst“ ihre Besucher mit besonderen Genüssen. Der Höhepunkt des Vereinsjahres ist der Buratag am 7.10. mit der Sura Kees Prämierung und der Viehprämierung in Schruns. Immer informiert: facebook.com/bewusstmontafon Bilder: Philipp Schilcher Kulturprogramm Felbermayer Samstag, 22. September 2018 bis Freitag, 12. Oktober 2018, Samstag, 29. September 2018 20:15 Uhr (außer Mittwoch) jeweils 20:15 Uhr Jazz Jazzabende mit dem Amsterdam Jazz-Club Nuevo Jazztett Bernadette Bal - Sopran-/Altsaxophon Thomas Cajan Witmer - Piano Altsaxophon Carla Beekman - Double-Bass Günter Amann - Keyboard Phillip ten Bosch - Drums Werner Natter - Contra Bass Sonntag, 5. Oktober 2018, 20:15 Uhr spielen: Kammermusik-Abend mit dem Duo Birringer Latin und Standards am Kamin mit dem Baerenzung - Lea Birringer - Violine Esther Birringer - Klavier spielen Werke von: Wieniawski, Paganini, Stravinsky, CastelnuovoTedesco, uvm 16 Allfälliges Wissenswertes zum Reisepass Auch der Herbst bietet noch für viele die Zeit für bürgerschaftsnachweis (im Original) vorzulegen. eine Fernreise. Beim Reisepass ist Einiges zu be- Hat sich Ihr Name geändert, etwa durch eine Hei- achten: rat? Beim Grenzübertritt muss im Reisepass der Innerhalb der Europäischen Union reicht als Rei- aktuelle Name eingetragen sein. Bringen Sie nach sedokument der Personalausweis. Einige Länder einer Namensänderung bitte die Heiratsurkunde akzeptieren auch einen Reisepass, der bis zu 5 bzw. die neu ausgestellte Geburtsurkunde zur Jahre abgelaufen ist. Informieren Sie sich bitte Antragstellung mit. rechtzeitig, welche Regelungen bezüglich Einreise Implantate wie Schrauben und Metallplatten, Ihr Reiseland hat. Herzschrittmacher usw. müssen als „besondere Seit 2009 wird der Fingerabdruck im österreichi- Kennzeichen“ im Pass eingetragen sein. Sie wer- schen Reisepass gespeichert. Darum ist es nötig, den dazu von Ihrem Arzt oder vom Krankenhaus dass Sie Ihren Reisepass persönlich beantragen! eine Bestätigung erhalten mit der genauen Art Kinder unter 12 Jahren müssen keinen Fingerab- und Materialzusammensetzung des Implantats. druck nehmen lassen, aber selber auf dem For- Bitte bringen Sie diese Bestätigung auch zur An- mular unterschreiben, sobald sie ihren Namen tragstellung mit. schreiben können. Diese Unterschrift wird dann in Wenn Sie die österreichische Staatsbürgerschaft den Reisepass gedruckt. besitzen, sich Ihr Hauptwohnsitz aber im Ausland Nach der Antragstellung dauert es etwa 1 bis 1,5 befindet, können Sie trotzdem in Österreich einen Wochen, bei sehr hohem Antragsaufkommen mit- Passantrag stellen. Sie benötigen dann in jedem unter auch 2 Wochen, bis der neue Reisepass zu- Fall eine Wohnsitzbestätigung aus dem Ausland. gestellt ist. Wenn Sie einen Nebenwohnsitz in der Gemeinde Gaschurn haben, können Sie auf unserem Ge- Wenn es besonders eilig ist: meindeamt den Passantrag stellen, ansonsten nur Es gibt die Möglichkeit, einen Expresspass zu be- auf der Bezirkshauptmannschaft. stellen (um 100 EUR statt 75,90 EUR, Zustellung in Bei Kindern und Jugendlichen (bis 18 Jahre) muss ca. 4 Tagen). Es gibt auch einen Ein-Tages- auch eine Erziehungsberechtigte bzw. ein Erzie- Expresspass (Zustellung am nächsten Werktag hungsberechtigter den Antrag unterschreiben nach Einlangen des Antrags bei der BH) um 220 und einen gültigen Lichtbildausweis vorzeigen. EUR. Achtung: wenn zwei Partner die gemeinsame Weil wir alle Anträge per Post an die BH Bludenz Obsorge eines Kindes innehaben, ist der Obsor- weiterleiten müssen, können Sie etwas Zeit spa- genachweis mitzubringen! ren, wenn Sie den Antrag dort stellen. Ein neuer Reisepass ist 10 Jahre lang gültig. Bei Das Passfoto muss den EU-Vorschriften entspre- Kindern unter 2 Jahren ist der Pass 2 Jahre gültig, chen und darf höchstens ein halbes Jahr alt sein. bei Kindern unter 12 sind es 5 Jahre. Der 1. Pass Machen Sie die Fotos am besten bei einer Foto- ist für Kinder bis zum Alter von 2 Jahren gratis grafin oder einem Fotografen mit dem Hinweis, und kostet danach bis zum 12. Geburtstag 30 dass das Foto für einen Reisepass gebraucht wird. EUR. Danach ist die Gültigkeit (und die Gebühr) Bringen Sie zur Antragstellung bitte außer dem wie bei Erwachsenen. Foto Ihren alten Reisepass mit. Wenn Ihr Reise- 17 pass bereits seit mehr als 5 Jahren abgelaufen ist Weitere Informationen finden Sie online unter: oder Sie noch keinen österreichischen Reisepass help.gv.at. besitzen, sind auch Geburtsurkunde und Staats- Allfälliges Volksbegehren im Oktober 2018 Seit am 1. Jänner das neue Gesetz in Kraft getre- Die Öffnungszeiten der Gemeinde in diesem Zeit- ten ist, wurden zahlreiche Volksbegehren einge- raum finden Sie auf der Amtstafel. Wenn Sie die reicht, für die Bürger auf jedem Gemeindeamt Handysignatur eingerichtet haben, können Sie Unterstützungserklärungen abgeben können. auch online von zuhause Ihre Unterschrift abge- Wenn österreichweit mindestens 8.401 Unter- ben. schriften gesammelt wurden, können die Initiatoren des Volksbegehrens diese Phase abschließen Bitte beachten Sie: und das eigentliche Volksbegehren einreichen.  Wenn Sie schon eine Unterstützungserklä- Hier sind dann mindestens 100.000 Unterschriften rung für ein Volksbegehren unterschrieben nötig, damit das Anliegen im Nationalrat behan- haben, können Sie nicht noch einmal un- delt wird. terschreiben. Heuer wurden 3 Volksbegehren eingereicht. Diese werden zu den Unterschriften des Volksbe- können auf dem Gemeindeamt im Zeitraum vom gehrens automatisch dazu gerechnet. 1. Oktober bis 8. Oktober unterschrieben werden. Die Volksbegehren sind:  Unterstützungserklärungen Sie können auf einem Amt das Volksbegehren nur unterschreiben, wenn Sie einen gültigen Lichtbildausweis vorzeigen. Das ist  Frauenvolksbegehren  Volksbegehren „Don’t smoke“  Volksbegehren „ORF ohne Zwangsgebüh- eine gesetzliche Regelung. ren“ Finanzkompass Unter dem Titel „FinanzKompass – Orientierung Sie erhalten die Broschüre gratis auf Ihrem Ge- für Frauen in Vorarlberg“ haben die Arbeiterkam- meindeamt oder können sie online unter der Ad- mer, das AMS, der ÖGB sowie das Land Vorarl- resse www.vorarlberg.at/frauen herunterladen. berg gemeinsam eine Broschüre herausgegeben. Was ist der Finanzkompass? Es geht darin, kurz zusammengefasst, um die Frage: „Wie gehe ich mit meinem Geld sinnvoll und wirksam um?“. Auf über 60 Seiten finden Sie vor allem zahlreiche Kontaktadressen von Beratungsstellen. Fragen zu Themen wie Arbeitssuche, Kinderbetreuungsgeld, Schuldenberatung, Rechtsbeistand oder Pflegegeld werden von den zuständigen Stellen kompetent beantwortet – hier sind die Kontaktdaten dieser Stellen zusammengefasst. 18 Allfälliges Neuigkeiten aus den Montafoner-Museen Die 4 Montafoner Museen sind noch bis 26. Okto- Alpin- und Tourismusmuseum Gaschurn: ber, von Dienstag bis Freitag und Sonntag, jeweils von 14:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Führungen sind Begegnungscafé im Museum, Dienstag, 25. auch außerhalb der Öffnungszeiten auf Abspra- September und 23. Oktober, 15:00 Uhr che möglich. Wir laden „Einheimische“ und „Zweiheimische“, „Zugewanderte“ und alle „irgendwo dazwischen“ Samstag, 6. Oktober herzlich ein, einander in der gemütlichen Muse- ORF Lange Nacht der Museen: Tickets sind im umsstube zu begegnen und bei Kaffee und Ku- Heimatmuseum in Schruns ab sofort erhältlich, chen ins Gespräch zu kommen. Für Bewirtung ist das ganze Programm auf langenacht.orf.at gegen freiwillige Spenden gesorgt! Montag, 15. Oktober, 19:00 Uhr Archivwerkstatt, jeweils Montag, 18:00 Uhr KLIPP UND KLAR, Lyrisches (Limericks) und Lapidares, Alpin- und Tourismusmuseum Gaschurn mit Texten von Eva Maria Dorn, Schlins und Heinrich (Heinz) Pfanner, Vandans. Samstag, 3. November, 15:00 Uhr Historische Architektouren zur Montafoner Baukultur: Haus Schöpf, Partenen, Thema: Hemat vom Arbeitsort zum Wohnort, Treffpunkt: Parkplatz Tafamuntbahn Alle Veranstaltungen, Ausstellungen, Informationen zum Heimatschutzverein Montafon sind auf www.montafoner-museen.at oder in der Kulturinfo Montafon zu finden. Donnerstag, 29. November, 20:00 Uhr Diele Werner Salzgeber, Tschagguns ORF Montafoner Montaggespräch mit Markus Felbermayer 19
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