• 4 Treffer
  Dokument Gemeinde Datum Inhalt des Dokuments Schlagworte
20111001_Herbst Wolfurt Wolfurt 23.09.2011 wolfurt HERBST 2011 Blick ins Gemeindegeschehen Fest der Begegnung Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Die Urlaubs- und Ferienzeit ist vorbei und mit Beginn der Schulzeit tauchen auch die Letzten wieder in den Alltag ein. Ich hoffe, Sie haben sich über den Sommer gut erholt und sind wieder voller Energie für einen hoffentlich schönen Herbst. Auch im Sommer hat sich einiges in unserer Marktgemeinde getan. Hochwasser in Wolfurt Leider wurde Wolfurt auch heuer nicht von Hochwasser verschont. Auch wenn die Niederschlagsereignisse nicht so flächendeckend wie letztes Jahr waren, so hat es wiederum einige Häuser und Parzellen getroffen, die bisher schon nicht verschont blieben. An derartige Regengüsse, wie sie in der Nacht auf den 30. Juni auf Wolfurt niedergingen, können sich auch alteingesessene Wolfurter kaum erinnern. Glück im Unglück war, dass die Intensität des Regens nicht allzu lange anhielt. Besonders betroffen waren der Einzugsbereich des Eulentobelbaches und das Dorfzentrum. In beiden Bereichen mussten innerhalb eines Jahres nun schon zum zweiten Mal Keller ausgepumpt werden. Noch größere Schäden konnten teilweise durch das beherzte Eingreifen der Anrainer verhindert werden. Dafür mein Respekt und mein Dank. Zu einer zeitweisen Straßensperre kam es in den Morgenstunden auch auf der Bucher Straße. Unmittelbar vor dem Portal des Ippachtunnels verlegte eine Mure die Straße 30 Zentimeter hoch auf einer Breite von drei Metern. Ein großer Dank gilt unserer Feuerwehr, die wieder rasch und kompetent den Hochwasseropfern beistand. Auch dem Gemeindebauhof gebührt großer Dank. Dorfgemeinschaft und Ehrenamt - zwei tolle Beispiele > Das Fest der Begegnung war eine beeindruckende Veranstaltung. Sie wurde nur möglich, weil sich viele Menschen im Vorfeld zusammengefunden haben, die sich bereit erklärten zu planen, zu organisieren und tatkräftig mitzuarbeiten. Die Gemeinde bedankt sich sehr herzlich beim Kulturkreis Wolfurt, vor allem bei Susanne Mohr und Ernst Stadelmann, die für die Organisation und die Finanzen die Hauptverantwortung übernahmen. Begleitet und unterstützt wurden sie von August Rohner, Jadranko Lesic und einer Gruppe von interessierten Vereinsleuten, Gruppierungen und Privatpersonen, die das Fest auf die Beine brachten. Es war ein wunderschönes Erlebnis und es wurde uns allen ein sehr bunter, lebendiger Tag beschert. Dafür ein herzliches Dankeschön! Die fotografische Dokumentation übernahm der noch junge Wolfurter Verein „Fototeam Digital“. Er stellt uns die Bilder unter folgendem Link zur Verfügung: www.ft-digital.at. > Der Stundenlauf wurde im Juli zu Gunsten von Donald Peter ausgetragen, der durch einen tragischen Unfall an den Rollstuhl gefesselt ist. Fast ein Jahr haben sich der Verein „Wolfurt für Wolfurt“ und viele andere Beteiligte, Freunde und Firmen bemüht, Hilfe zu organisieren. Viele haben von sich aus gefragt: was kann ich tun? Und haben beim Hausumbau selbst Hand angelegt. Firmen haben Mann und Material kostenlos zur Verfügung gestellt. Eine unglaubliche Dynamik hat sich entwickelt, und wir konnten förmlich die positive Energie spüren, die unser Dorf vereinnahmt hatte. Ich darf mich ausdrücklich im Namen von Doris und Donald Peter und deren Kinder, aber auch im Namen der Marktgemeinde Wolfurt bei allen bedanken, die dies ermöglicht haben. Es ist schön zu wissen, dass wenn wirklich Hilfe benötigt wird, in unserer Dorfgemeinschaft Menschen aufstehen und sagen: „Mit mir kannst du rechnen!” 2 Aus dem Rathaus Carmen Zeilinger Elke Kruijen Dietmar Wüstner Nach den Hochwasserereignissen des vergangenen Jahres wurden sämtliche Schotterfänge geräumt und instandgesetzt, dadurch konnten weitere Schäden verhindert werden. Die Gemeindeverantwortlichen beschäftigen sich seit geraumer Zeit mit der Hochwasserproblematik. Im Zuge eines generellen Projektes wurden Maßnahmen für alle unsere Bäche entwickelt. Die Umsetzungen werden uns sicher die nächsten 2 Jahrzehnte beschäftigen. Zur Zeit läuft die Einreichung des ersten großen Hochwasserabschnittes für den Ippach- und Himmelreichbach. Erste Teilbereiche wurden im Zuge des Sternenprojektes vorgezogen und umgesetzt. Die nächste Bauetappe soll noch in diesem Herbst/Winter starten. ist eine Aufstockung des Personalstandes an diesem Kindergarten erforderlich geworden. Elke Kruijen ist verheiratet und Mutter von 3 Söhnen. Sie hat im zweiten Bildungsweg eine Ausbildung zur Kindergartenassistentin absolviert. > Bevorstehende Änderungen in der Gemeindeimmobiliengesellschaft und anstehende Hochbauprojekte haben eine organisatorische Umstellung und eine Aufstockung des Personalstandes im Bauamt erforderlich gemacht. Aus den eingegangenen hochkarätigen Bewerbungen konnte mit Dietmar Wüstner ein neuer, engagierter Mitarbeiter gewonnen werden. Dietmar Wüstner ist 37 Jahre alt, verheiratet und Vater von 2 Kindern. Er kommt ursprünglich aus dem Holz- und Fensterbau und war zuletzt viele Jahre beim Landesflussbauhof als stellvertretender Leiter tätig. Er bringt damit sowohl Kenntnisse aus dem Bauhandwerk, wie auch Verhandlungserfahrung mit. Ich bedanke mich bei Christian Hartmann für sein langjähriges Engagement und wünsche ihm und unseren neuen Mitarbeiter/innen einen guten Start und viel Erfolg. Bürgermeister Christian Natter Straßenprojekte > Die Inselstraße wird zwischen der L3 und der Bregenzer Straße generalsaniert. In diesem Zuge werden sämtliche Leitungen geprüft und wenn nötig ersetzt. Eine neue Entwässerung und Beleuchtung wird installiert. Mit den Bauarbeiten soll noch Ende September gestartet werden. Voraussichtliche Bauzeit 2 - 3 Monate. > Im Zuge der anstehenden Bautätigkeiten in der Nußgasse muss die Straße an die zukünftigen Anforderungen angepasst werden. Im Herbst werden die Unterbauarbeiten, Entwässerungen und Leitungsbauwerke umgesetzt. Der Teerbelag wird nach Fertigstellung der Objekte 2012 aufgetragen. Die Nußgasse wird auch in Zukunft nur für Fußgänger und Fahrradfahrer durchgängig bleiben. > Für beide Straßenprojekte ist ein Gesamtbudget von ca. EUR 230.000,- budgetiert. Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gemeindedienst > Mit 31.7.2011 hat Christian Hartmann aus der Gemeindebuchhaltung zu den Bregenzer Festspielen gewechselt. Aus einer großen Anzahl an Bewerberinnen und Bewerbern für die Nachbesetzung der Stelle fiel die Wahl auf Carmen Zeilinger. Carmen ist 26 Jahre alt, in Wolfurt wohnhaft und war zuletzt in der Vermögensabteilung beim Amt der Vbg. Landesregierung beschäftigt. Sie tritt ihren Dienst am 1.9.2011 an. > Ebenfalls per 1.9.2011 wird Elke Kruijen das Team des Kindergartens Bütze verstärken. Aufgrund der großen Kinderzahl und der Führung einer Integrationsgruppe Aus dem Rathaus 3 Kostenlose Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren Die kostenlosen Beratungs-Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren werden von der Wolfurter Bevölkerung gerne in Anspruch genommen, daher wird dieses Beratungsangebot wie folgt fortgesetzt: ___________________________________ Veränderungen im Gewerberegister Eintragungen in das Gewerberegister Pauger & Stüble GmbH, Zeichenbüros und Baumeister für ausführende Tätigkeiten sowie Heizungstechnik, Bützestraße 39, Lubica Lukacikova, Personenbetreuung, Rutzenbergstraße 3/1, Gyöngyi Jakab, Personenbetreuung, Brunnengasse 2, D & K Gastronomie OG, Gastgewerbe, Sternenplatz 2, Peter Jappel, Marktfahrer, St.-Antonius-Weg 19, SternenHotel Betriebs GmbH, Gastgewerbe Hotel, Sternenplatz 4, Dietmar Hohn, automatische Datenverarbeitung und Informationstechnik, Kirchstraße 9/1, Josef Eduard Muxel, Versicherungsvermittlung, Brühlstraße 34, Johann Willi, Handelsgewerbe und Angebot von Hausbetreuungstätigkeiten, Feldweg 13, Mürfet Yilmaz, Vermittlung von Kunden zu Buchmachern/Wettbüros, Achstraße 2, Tanja Maria Ganahl, Puppenerzeugerin und Reparateurin, Lauteracher Straße 7, Barbara Irmgard Bildstein, Friseurin, Brühlstraße 34, Marta Vidova, Personenbetreuung, Im Wida 6, Ländleumzug Aydin Yildiz e.U., Güterbeförderung bis 3.500 kg, Güterbeförderung mit vier Kraftfahrzeugen im grenzüberschreitenden Verkehr und Vermieten von Kraftfahrzeugen ohne Beistellung eines Lenkers, Holzriedstraße 33, Maria Tatranska, Personenbetreuung, Unterhub 9. Korrektur der Standortanschrift ÖBB-Shared Service Center Gesellschaft mbH, Gastgewerbe Betriebsart Selbstbedienungsküche, Senderstraße 8. Errichtung einer weiteren Betriebsstätte TRIAMI Consulting und IT Management GmbH & Co KG, Datenverarbeitung und Informationstechnik, Auf dem Bühel 5. Sprechstunden Rechtsanwälte von 18:00 - 20:00 Uhr Mittwoch, 05. Oktober 2011, Dr. Wolfgang Hirsch Mittwoch, 02. November 2011, Dr. Claus Brändle Mittwoch, 30. November 2011, Dr. Nikolaus Schertler ___________________________________ Verlegung einer Betriebsstätte in einen anderen Standort: Silka Österreich GmbH, Erzeugung von Zementund Mörtelzusatz, von Wolfurt, Konrad-Doppelmayr-Straße 11 nach Wolfurt, Senderstraße 10, Maria Jevinova, Personenbertreuung, von Wolfurt, Felle 8 nach Feldkirch, Thomas Feuerbacher, Güterbeförderung bis 3.500 kg, von Lustenau nach Wolfurt, Bützestraße 24, Anna Hruscakova, Personenbetreuung, von Wolfurt, Bregenzer Straße 29h nach Lauterach, Janka Baricova, Personenbetreuung, von Seiersberg nach Wolfurt, Flotzbachstraße 13, digibon Datentechnik GmbH, automatische Datenverarbeitung und Informationstechnik, von Wolfurt, Schulstraße 9 nach Dornbirn, Innokentij Plantonow, Grafiker, von Wolfurt, Nelkenweg 10 nach Bregenz, Hans Peter Mathis, Handelsgewerbe mit Maschinen und Zuberhörteilen, von Schwarzach nach Wolfurt, Moosmahdgasse 19, Marcel Prasch, Versicherungsagent, von Hohenems nach Wolfurt, Konrad-DoppelmayrStraße 17, Monika Kubistova, Personenbetreuung, von Lochau nach Wolfurt, LorenzSchertler-Straße 18, IDEEFIX System- und Softwareentwicklung GmbH, Handelsgewerbe und Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung/Informationstechnik, von Wolfurt, Konrad-Doppelmayr-Straße 17, nach Dornbirn, Maria Sorocinova, Personenbetreuung, von Wolfurt, Fattstraße 25 nach Schwarzach, Eva Belopotoczka, Personenbetreuung, von Spital am Pyhrn nach Wolfurt, Brühlstraße 34/2, Viera Stefanerova, Personenbetreuung, von Bregenz nach Wolfurt, Unterlinden 3/2, Kristjani Balasko, Schreibbüros, von Wolfurt, Bregenzer Straße 9 nach Dornbirn. Sprechstunden Notar von 18:00 - 19:00 Uhr Mittwoch, 21. September 2011, Dr. Kurt Zimmermann Mittwoch, 16. November 2011, Dr. Kurt Zimmermann ___________________________________ Die Sprechstunden finden jeweils im Rathaus Wolfurt statt. ___________________________________ Notariatsverteilung bei Todesfällen Zur Abwicklung der Verlassenschaften nach Todesfällen von Familienangehörigen wurden vom Bezirksgericht Bregenz die Notare für folgende Termine nominiert: ___________________________________ Gewerbelöschungen Rita Bereuter, Handelsgewerbe und Handelsagenten, Moosmahdgasse 12c, Jeannette Mennel, Handelsgewerbe und Handelsagenten, Weberstraße 3a, Günter König, Tischler, Bützestraße 21, Peter Sebastian Kohler, Datenverarbeiter und Informationstechniker, Unterlinden 13, Restaurant „Speckstadel zur Eiche“, Gastgewerbe, Flotzbachstraße 28. Todesfälle jeweils Dr. Nikolaus Ender Jänner, Juni und 01.11. - 12.11. Dr. Ivo Fussenegger Februar, Juli und 13.11. - 26.11. Dr. Richard Huter März, August und 27.11. - 07.12. Dr. E. Michel April, September und 08.12. - 20.12. Dr. Kurt Zimmermann Mai, Oktober und 21.12. - 31.12. Bestellung eines gewerberechtlichen Geschäftsführers JCL Logistics Austria GmbH, grenzüberschreitender Güterverkehr, Geschäftsführer: Eugen Schädler, Senderstraße 28. 4 Aus dem Rathaus Betriebsausflug Wegen des Betriebsausfluges am Freitag, 09. September 2011, bleibt das Rathaus geschlossen! DANKE FÜR IHR VERSTÄNDNIS. Fundamt Fundgegenstände und Fahrräder, welche im 3. Quartal 2011 im Fundamt abgegeben wurden: __________________________________________________ Kostenlose Beratung in Grundstücks- und Immobilienangelegenheiten Richard Richter, der gerichtlich beeidete Ortssachverständige für Immobilien, wird sein Wissen und seine Berufserfahrung den Bürgern und Bürgerinnen kostenlos zu folgenden Beratungsterminen zur Verfügung stellen: diverse Schlüssel __________________________________________________ Ebenfalls wurden diverse Fahrräder abgegeben, die während der Amtsstunden beim Gemeindeamt Wolfurt, Fundamt (Tel.-Nr.: 05574/6840-10, Fax: 6840-810, E-Mail: angelika.koeb@wolfurt.at) besichtigt und an den rechtmäßigen Besitzer ausgefolgt werden können. Direkte Informationen finden Sie auch im Internet unter www.fundinfo.at Angelika Köb Rathaus Wolfurt 18:00 - 20:00 Uhr Mittwoch, 14. September 2011 Mittwoch, 19. Oktober 2011 ____________________________________________________ ____________________________________________________ ____________________________________________________ Abfallentsorgung an Gewässern und Gräben Bei sämtlichen wasserführenden Gewässern / Gräben, die durch Wolfurt fließend, muss immer wieder festgestellt werden, dass hier Material entsorgt wird, das dort nichts verloren hat (Rasenmähgut, Blätter, Bioabfälle, Äste, etc...). Da es aufgrund dessen bei Niederschlägen immer wieder zu Verklausungen im offenen Gerinne sowie in den Verrohrungen kommt, bitten wir die Bevölkerung darauf zu achten, dass die Gewässer und Gräben frei zu halten sind. Diese dürfen nicht als Müllentsorgung verwendet oder angesehen werden. Bauhof Wolfurt Aus dem Rathaus 5 Tag der offenen Türe: Sternen Hotel, Gasthaus Stern und Sparkasse Bregenz Es goss in Strömen. Die Leute kamen dennoch in Massen zur Eröffnung des Sternenplatzes und dem Tag der offenen Türe des Sternen Hotels, des Gasthauses Stern und der neuen Filiale der Sparkasse Bregenz. Am Samstag, den 18. Juni 2011, verlegten die Veranstalter aufgrund der starken Regenfälle die Eröffnungsfeier kurzerhand in die Tiefgarage. Die Bauernkapelle Wolfurt sorgte für die musikalische und erwärmende Unterhaltung und eröffnete den offiziellen Teil mit einer Triumphfanfare. Bürgermeister Christian Natter begrüßte um 10:00 Uhr die bereits zahlreich erschienenen Gäste und beantwortete die Fragen der Moderatorin Dorothea Schertler. Er war sichtlich stolz auf das neu geschaffene Zentrum im Strohdorf. Besonders die Verwirklichung des Sternenplatzes als Begegnungsplatz für alle, ohne Bevorzugung eines einzelnen Verkehrsteilnehmers, war ihm ein großes Anliegen. Bürgermeiser Natter betonte, dass der Bau des Sternen Hotels, des Gasthaus Stern und der Filiale der Sparkasse Bregenz zur weiteren Belebung unserer Gemeinde positiv beitragen wird. Abschließend bedankte er sich bei allen Beteiligten für die wirklich gelungene Umsetzung. Hotel Dir. Richard Zünd, der Geschäftsführer der GIG, Ferde Hammerer, und die Filialleiterin der Sparkasse Bregenz, Ingrid Bader, repräsentierten das neue Gebäude und erklärten die Zielsetzungen und Funktionen. Die Moderatorin stellte auch die beiden Pächter des Gasthaus Stern, Thomas Dellagiacoma und Sven Kaminski, vor. Pfarrer German Amann sprach den himmlischen Schutz für das neue Haus und die Betriebe aus und segnete die Räumlichkeiten. Im Anschluss wurde den Besuchern die Möglichkeit geboten, die drei neuen Betriebsstätten zu besichtigen. Im Sternen Hotel wurde der exquisite Eingangs- und Rezeptionsbereich bewundert. Bei einem Gang durch die Zimmer konnte man sich ein Bild über das sehr gute Ausstattungsniveau der Räumlichkeiten mit dem Sauna- und Wellnessbereich machen. Das Personal gab den Besuchern bereitwillig Auskunft über das neue Hotel. Im Gasthaus Stern standen die Gastronomen den Besuchern Rede und Antwort und zeigten voller Stolz die neuen Räume. Sie freuten sich, dass sie als junge Gastronomen hier die Chance erhalten haben, ein Gastlokal mit hohen Erwartungen und vielfältigen Möglichkeiten zu führen. Nach dem Containerleben der Filiale der Sparkasse Bregenz in den beiden vergangen Jahren sah man den Mitarbeitern die Erleichterung und die Freude an, nun in einem architektonisch sehr schönen Ambiente kundenorientiert arbeiten zu dürfen. Die Feuerwehr Wolfurt sorgte mit ihrer ganzen Mannschaft dafür, dass trotz des Ansturms der Besucher alle mit Speisen und Getränken bestens versorgt wurden. Die Sternen Errichtergemeinschaft überreichte am Wolfurter Stundenlauf dem Verein „Wolfurt für Wolfurt“ den Reinerlös vom Tag der offenen Tür in Höhe von EUR 1.700,-. 6 Gemeindepanorama Die Bauernkapelle verzichtete zugunsten einer Spende an den Verein „Wolfurt für Wolfurt“ auf ihre Gage. Inzwischen sind das Hotel, das Gasthaus und die Filiale der Sparkasse bereits gut zwei Monate in Betrieb. Nach einer sehr knappen Bauzeit litten die Anfangswochen noch unter den notwendigen Restarbeiten der Handwerksbetriebe, sodass es manchmal nicht einfach war, dies ohne dass es der Gast bemerkte, zu bewerkstelligen. Über die Anfangsauslastung des Sternen Hotel war der Betreiber selbst überrascht. Neben den Betrieben und privaten Buchungen ist insbesondere die Buchung über Internet hervorragend angelaufen. Auch die Rückmeldungen der Gäste wird von www.booking.com als „fabelhaft“ bezeichnet. Das Gasthaus Stern wird insbesondere wegen der hervorragenden Küche von den Gästen gelobt. Die jungen Gastronomen haben die Chance, sich im Gasthaus Stern einen Namen zu machen, verdient und sind sehr bemüht, die Wünsche der Gäste zu erfüllen. Auch das bisherige Fehlen eines Veranstaltungsraumes dieser Größenordnung hat sich bestätigt. Das Gasthaus Stern hat die Feuertaufe mit zwei Hochzeiten und verschiedenen anderen Veranstaltungen bestanden. Wir haben in der letzten Zeit viele positive Rückmeldungen über die Investition am Sternenplatz von der Bevölkerung erhalten. Wir freuen uns darüber und möchten uns bei allen, die am Gelingen dieses wichtigen Projektes beteiligt waren, bedanken. Besonders bedanken wir uns bei den Investoren, bei Arch. Erwin Werle und den Fachplanern, beim Generalunternehmer Nägele, der es ermöglicht hat, dass wir über ein Drittel der Investitionen in Wolfurt oder in der Region halten konnten, und bei allen beteiligten Firmen für die geleistete Arbeit. Ferde Hammerer, Geschäftsführer GIG Gemeindepanorama 7 Gemeindearchiv - "Gedächtnis der Gemeinde" Nach § 27 Abs. 4 des Gemeindegesetzes ist jede Gemeinde zur Führung eines Archivs, in dem Akten, Urkunden und Verhandlungsschriften dauerhaft zu erhalten sind, verpflichtet. Neben dieser verwaltungsrechtlichen Aufgabe soll unser historisches Archiv auch als "Gedächtnis von Wolfurt" dienen, in dem alle Dokumente gesammelt werden, die für die Geschichte der Gemeinde und ihrer Bewohner von Bedeutung sind. unseres Dorfs, von Vereinen, von Wirtschafts- und Gewerbebetrieben beitragen. Wie verstehen es als unseren Auftrag, diese Unterlagen für die Nachwelt zu erhalten und zu erschließen. Die Übernahme solcher Dokumente (Briefe, Tagebücher, Chroniken, alte Fotos, Akten aus Firmenarchiven) kann auf mehrerlei Weise erfolgen. Sollte der Besitzer das Original behalten wollen, bieten wir an, eine Kopie bzw. einen Scan im Gemeindearchiv abzulegen. Wichtige Dokumente wie z. B. Vereinschroniken übernehmen wir gerne auch als Leihgabe. Das Gemeindearchiv ermöglicht eine gesicherte Erhaltung solcher Dokumente. Schäden durch unfachmännische Lagerung oder Handhabung können damit vermieden werden. In kritischen Fällen (z. B. Briefe aus Privatbestand) sind wir auch bereit, Einschränkungen bezüglich öffentlicher Einsichtnahme in die zur Verfügung gestellten Dokumente zu vereinbaren. Bevor Sie also alte Dokumente, Briefe, Postkarten oder Fotos aus "Omas Zeiten" wegwerfen, denken Sie bitte an die Möglichkeit, dass Teile davon vielleicht aus lokalhistorischer Sicht erhaltenswürdig sein könnten. Richard Eberle Sammlungstätigkeit - das Archiv als „Gedächtnis von Wolfurt“ sichert die Erhaltung eines breiten Spektrums von historischen Dokumenten Schon vor über 30 Jahren hat Siegfried Heim mit dieser Sammlungstätigkeit begonnen. Die dadurch erhaltenen Fotos und die alten Chroniken und Schriftstücke aus privaten Beständen ermöglichen tiefe Einblicke in die Lebensverhältnisse unserer Großelterngeneration und die Entwicklung des Gemeinschaftslebens im Dorf. Sie bilden somit eine optimale Ergänzung zu den gemeindeamtlichen Akten, die immer nur eine "trockene, amtliche Sicht" repräsentieren. Wie bereits berichtet ist das historische Gemeindearchiv seit einigen Monaten in die neuen Räumlichkeiten in der Volksschule Mähdle umgezogen. Eine kleine Gruppe ehrenamtlich tätiger Archivare betreut nun diese Einrichtung. Die Bestände des Gemeindearchivs sollen erschlossen und soweit es die datenschutzrechtlichen Bestimmungen und archivarische Gesichtspunkte (Erhaltungszustand historischer Dokumente) zulassen, interessierten Bürgern und historisch Forschenden zur Verfügung gestellt werden. Für Anfragen zu den Archivalien oder Terminvereinbarungen zur Einsichtnahme in Dokumente bitten wir, die angeführten Kontaktmöglichkeiten zu nutzen. Im Rahmen unserer - sicherlich eingeschränkten - Möglichkeiten unterstützen wir Sie gerne bei der Erforschung Ihrer Familiengeschichte oder der Geschichte Ihres Hauses. Das Gemeindearchiv wird auch die von Siegfried Heim begonnene Sammlungstätigkeit weiter führen. Wir sind interessiert an allen Dokumenten, die Einblicke in die Lebensverhältnisse in Wolfurt bieten oder die zur Dokumentation der Entwicklung Kontakt Gemeindearchiv Wolfurt: Adresse: Mähdlestraße 27a E-Mail: archiv@wolfurt.info Telefon: 0699 1 6840 450 Jeweils dienstags, 19:30 - 21:30 Uhr Für Besucher nur nach vorheriger Terminvereinbarung geöffnet. 8 Gemeindepanorama zeitraum - Wolfurter Geschichte erforschen Über zwei Jahrzehnte lang hat Siegfried Heim als Leiter des Heimatkundekreises Wolfurt neben seiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Gemeindearchivar auch lokalhistorisch und heimatkundlich geforscht, Vorträge gehalten und in den "Heimat Wolfurt" Heften wertvolle Beiträge zur Siedlungs- und Ortsgeschichte und zu Familien- und Hausgeschichten veröffentlicht. Aus Altersgründen äußerte er schon länger den Wunsch, seine Tätigkeit in jüngere Hände übergeben zu können. Vor gut einem Jahr formierte sich nun eine Gruppe lokalhistorisch Interessierter, die diese von vielen Gemeindebürgern geschätzte Arbeit weiter führen wird. Diese Gruppe will eine offene Plattform sein, in der jede/r lokalhistorisch Interessierte im Rahmen ihrer/seiner Möglichkeiten mitarbeiten kann. Unter dem neuen Namen "zeitraum - Wolfurter Geschichte erforschen" sollen verschiedene Aktivitäten stattfinden. Der Rahmen spannt sich von der Archivierung alter Fotos und Identifikation von darauf abgebildeten Personen über familiengeschichtliche und lokalhistorische Forschung bis zur Dokumentation der Wirtschafts- und Gewerbegeschichte in Wolfurt. Als erste Veranstaltung des zeitraum fand im Juli 2011 ein Vortrag zum Thema „Das Gasthaus zum Stern – die wechselvolle Geschichte eines Dorfgasthauses“ statt. Dieser informative und spannende Vortrag von Richard Eberle und viele der anschließenden Wortmeldungen aus dem Publikum wurden gefilmt und als DVD aufbereitet. Die DVD kann zum Preis von EUR 15,- plus Versandkosten im Gemeindearchiv bestellt oder direkt beim Bürgerservice im Rathaus gekauft werden. Mit der Herausgabe weiterer "Heimat Wolfurt" Hefte soll auch das bewährte Publikationskonzept von Siegfried Heim weiter geführt werden. In der “Heimat Wolfurt” werden themenbezogene Aufsätze zur Wolfurter Geschichte und Heimatkunde veröffentlicht. In der nächsten Ausgabe, die voraussichtlich im Spätherbst/Winter 2011 erscheinen wird, werden Artikel über die Geschichte des Gasthauses Stern, die 50-jährige Geschichte der Hauptschule/Neuen Mittelschule Wolfurt und die 100-jährige Geschichte des Wasserverbandes Schwarzach-Rickenbach enthalten sein. Team Zeitraum Gemeindepanorama 9 Neues von den Sozialdiensten Innsbruck-Urlaub Bereits zum 7. Mal fand heuer im Juni ein Bewohneraustausch mit dem Seniorenheim St. Josef in Innsbruck statt. 6 Bewohner/innen aus Wolfurt und Kennelbach fuhren mit unserem Bus nach Innsbruck und verbrachten dort fünf wunderschöne Tage mit Ausflügen, Besichtigungen und Rundfahrten. So sind wir mit der Bahn auf das Hafelekar gefahren, waren in Meran zum Flanieren, einmal wurde ein Grillfest veranstaltet, und der Heimweg führte uns über Bayern zurück nach Vorarlberg. Wie jedes Jahr konnten wir im Gegenzug 6 Innsbrucker Bewohner/innen bei uns begrüßen, welche eine schöne Woche mit diversen Ausflügen etc. bei uns im Ländle verbrachten. Ein Dank an alle Organisatoren aus Innsbruck und Wolfurt, dass diese Woche wieder ein für alle unvergessliches Ereignis geworden ist. Grillfest mit den „Hofoloabar Läbbe“ Am 02. Juli fand das traditionelle Grillfest der „Läbbe“ im Seniorenheim statt. Nachdem auch das Wetter hervorragend war, schön, aber nicht zu heiß, entschieden wir uns, das Fest beim Nussbaum zu veranstalten. Neben unseren Bewohner/innen vom Seniorenheim Wolfurt und dem Seniorenwohnheim Kennelbach mit ihren Angehörigen konnten wir noch einige Gemeindemandatare/innen sowie Vertreter der Seniorenverbände willkommen heißen, welche mit uns den Nachmittag verbrachten. Nach der Begrüßung durch den Chef der „Läbbe“, Hanspeter Mathis, fing das Team der „Läbbe“ mit der Bewirtung an. Begonnen wurde mit Kaffee und Kuchen und anschließend gab es neben diversen köstlichen Getränken ausgezeichnete Grillwaren zu genießen, die in perfekter Weise zubereitet und serviert wurden. Auch Bürgermeister Christian Natter und Gemeinderätin Elisabeth Fischer beehrten uns mit ihrem Erscheinen. Wie immer kümmerten sich die „Läbbe“ in vorbildhafter Manier um die Bewirtung unserer Bewohner/innen sowie der Gäste (Nachbarn und Angehörige), und der „hafoloabareigene“ Musiker Oskar (er tritt inzwischen bei jedem Fest der „Läbbe“ im Seniorenheim auf) traf die passenden Töne und avancierte schnell zum Liebling unserer Senior/innen. Ein spezieller Höhepunkt dieses Festes war die Überreichung eines kleinen Dankeschöns an unsere „Donnerstag-Singers“: es handelt sich hier um 14 Frauen, die in wechselnder Besetzung seit 20 (!) Jahren jeden bzw. jeden zweiten Donnerstag zu uns ins Heim kommen, um mit den Bewohner/innen zu singen. Dafür auch an dieser Stelle herzlichen Dank! Es war wie immer ein schönes Fest, und wir bedanken uns bei den „Läbbe“, die unseren Bewohner/innen wieder einen schönen, unvergesslichen Nachmittag geboten haben. Geschäftsführer Mag. Erich Gruber 10 Gemeindepanorama Neue Radkarte für die plan-b Region Positives erleben, Geld sparen und gleichzeitig Umwelt und Klima schützen - das ist per Fahrrad durchaus einfach. Denn viele Wege in Alltag und Freizeit sind fürs Rad wie gemacht. Zur leichteren Orientierung bringen die plan-b Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Hard mit Unterstützung des Landes Vorarlberg eine regionale Radkarte heraus. Sie ist ab sofort in den Gemeindeämtern und Rathäusern der Region kostenlos erhältlich. Die sechs plan-b Gemeinden geben mit der neuen Radkarte erstmals einen gemeinsamen Überblick über die wichtigsten Radverbindungen in der Region. „Die Wege im eigenen nahen Umfeld sind in der Regel bekannt. Doch bei den attraktiven und sicheren Radrouten etwas weiter weg ist die neue plan-b Radkarte eine wichtige Orientierungshilfe“, sind sich die plan-b Verantwortlichen sicher. Die Karte im Maßstab 1:22.000 zeigt die wichtigen lokalen und regionalen Routen und informiert über verschiedene fahrrad-bezogene Möglichkeiten. Service der Gemeinde: Radkarte kostenlos in den Postkasten Als besonderer Service der Gemeinde liegt die neue Radkarte druckfrisch dieser Gemeindezeitung bei - auch als Einladung, das Fahrrad für noch mehr Wege zu nutzen. Unsere Region bietet sich fürs Radfahren in Alltag und Freizeit wirklich optimal an. Das toll ausgebaute Radwege-Netz, das Gelände und die Entfernungen sprechen auf vielen Strecken für das Rad - gutes Gefühl, Lebensqualität und kurze Wege inklusive. Die beste Alternative zum Auto. Robert Hasler, Gemeinderat für Umwelt und Mobilität Umwelt 11 e5 - Förderungen für Holzheizungen Aus aktuellem Anlass möchten wir auf die verschiedenen Förderungen aufmerksam machen, die derzeit beim Einbau einer Holzheizung in Anspruch genommen werden können: > Der Klima- und Energiefonds der österreichischen Bundesregierung fördert den Einbau von Pellets- und Hackgutheizungen mit einem Pauschalbetrag von € 500,-. Die Anmeldung zu dieser Förderaktion ist mit 31. Oktober 2011 befristet! Alle Informationen dazu finden Sie unter www.umweltfoerderung.at/holzheizungen. > Die Vorarlberger Landesregierung fördert im Jahr 2011 die Errichtung von Stückholz-, Hackschnitzel- und Pelletsheizungen sowie Kachel- und Kaminöfen mit bis zu € 2.400,-. Bei gleichzeitiger thermischer Sanierung kann die Förderung um 50% erhöht werden. > Die Marktgemeinde Wolfurt gewährt für Kachelöfen, Stückholz-, Hackschnitzelund Pelletsheizungen sowie Biomasse-Mikronetzwerke einen Zuschuss in Höhe von bis zu € 1.100,-. Die genauen Förderrichtlinien können unter www.wolfurt.at/files/biomassefoerderung2010.pdf abgerufen werden. Detaillierte Informationen und individuelle Beratung zu diesen und anderen Energieförderungen erhalten Sie bei der Energieberatungsstelle Hofsteig, Kirchstraße 43, jeden Mittwoch von 18:00 bis 20:00 Uhr. Während dieser Zeit erreichen Sie die Energieberater auch unter Tel: 76580 oder energieberatung.hofsteig@aon.at. Johannes Köb, e5-Team-Leiter Vorarlberg MOBILWoche 16.-22.9.2011! Anders unterwegs, besser leben Die europaweite Mobilitätswoche mit dem traditionellen Autofreien Tag am 22. September macht Werbung für klimaschonende und zukunftsfähige Mobilität. Zu Fuß gehen, Rad fahren, Bus- und Bahn fahren stehen im Mittelpunkt zahlreicher Aktionen. Ganz Vorarlberg macht mit. Das 11,- Euro Ticket Der Verkehrsverbund Vorarlberg bietet in der Aktionswoche ein sensationell günstiges MOBILWochen-Umsteigerticket an: Um nur 11,- Euro können alle vom 16. 9. bis zum 23. 9. in ganz Vorarlberg Bus- und Bahnfahren. Das Ticket ist in allen Verkaufsstellen, an den Ticketautomaten und bei den Buschauffeuren erhältlich. Auch Jahreskartenbesitzer/innen profitieren: Ihre Jahreskarten (domino, regio, SL+) gelten im gleichen Zeitraum im gesamten Verbundraum. Verpackungskünstler/innen gewinnen Wer den eigenen Pkw am 22. September originell verpackt und auf Fahrrad, Bus oder Bahn umsteigt, hat die Chance, eine von drei Verkehrsverbund-MaximoJahreskarten zu gewinnen. Einfach ein Bild des verpackten Autos an iris.scheibler @energieinstitut.at mailen und an der Verlosung teilnehmen (Einsendeschluss 27.9.2011). Wann steigen Sie um? Zu Fuß gehen, Rad fahren, Bus- und Bahn fahren oder Car-Sharing sind attraktive Möglichkeiten von A nach B zu kommen. Das spart Kosten, reduziert Lärm und Umweltbelastung und nützt der Gesundheit. Starten Sie mit uns in die MOBILWoche. Gemeinsam fahren wir alle besser. Robert Hasler, Gemeinderat für Umwelt und Mobilität 12 Umwelt 6. Wolfurter Lehrlingstag Arbeitsplätze und eine gute Ausbildung sind wichtige Bestandteile für die Gesellschaft. Die Marktgemeinde Wolfurt unterstützt die Wolfurter Betriebe bei der Ausbildung von Lehrlingen und veranstaltete nun schon zum 6. Mal den Wolfurter Lehrlingstag. Als Anerkennung und Dankeschön für die geleistete Arbeit wurden Lehrlinge im 1. Lehrjahr und deren Ausbildner für einen Tag bei High 5 in Lingenau eingeladen. Am 30. Juni war es soweit. 43 Lehrlinge und 12 Ausbildner freuten sich auf das Programm bei High 5. Doch der starke Regen in der Nacht und damit das Hochwasser der Bregenzer Ach ließen leider kein Rafting zu. Die Sicherheitsbedingungen waren nicht gegeben. Flexibilität, Organisationstalent und Teamfähigkeit waren schon in den Morgenstunden von allen Teilnehmern gefordert. Das Team rund um Chris Alge organisierte zusammen mit dem Team der Wirtschaft Wolfurt in kurzer Zeit eine Alternative in der Kletterhalle in Dornbirn für den Vormittag. Neben Kraft war auch Vertrauen ein Thema beim Klettern. „Kann ich mich auf meine Kollegen verlassen?“, „erreiche ich sicher mein Ziel?“ wurden zum Thema. Pünktlich zum Mittagessen fuhren wir dann nach Lingenau, wo inzwischen der Regen aufgehört hatte. Aufgeteilt in drei Teams konnten wir doch noch einen Teil unseres Programmes durchführen: Bogenschießen - Konzentration! Klettern, abseilen an der Brücke - im Teamgedanken die Jakobsleiter klettern, wie helfen wir uns gegenseitig zum Ziel? Dies war ein wesentlicher Bestandteil dieser Aufgaben. Krönung des Tages war der Flying Fox über die Bregenzer Ach. Dieser abwechslungsreiche Tag wurde mit einem tollen Grillfest und Sonnenschein abgerundet. Die gute Gemeinschaft innerhalb der verschiedenen Betriebe war spürbar. Die Lehrlinge und Ausbildner konnten die Zeit zum Erfahrungsaustausch und Netzwerken nützen. Facts 2010/2011 270 Lehrlinge in Wolfurter Betrieben 55 Lehrbetriebe 94 Lehrlinge absolvierten das 1. Lehrjahr in 40 Betrieben. Yvonne Böhler, Gemeinderätin für Wirtschaft und Nahversorgung Wirtschaft 13 18. Wolfurter Herbstmarkt Am Sonntag, den 25. September 2011, findet wieder der traditionelle Herbstmarkt unter dem Motto „Handwerk erleben“ statt. Pünktlich zum Herbstbeginn erwartet Sie erneut ein tolles Marktangebot und buntes Markttreiben. Die bunte Palette reicht von Waren wie Filz, Keramik, „Selbstgemachtes“, bis Gewürze, Edelsteine, Deko, Schmuck…., und natürlich präsentieren sich wieder viele Vereine und laden herzlich zum Verweilen ein. Programm: Ab 08:00 Uhr: Aufbau des Marktes Ab 11:00 Uhr: Eröffnung mit Bürgermeister Christian Natter und Kinderchor des Kindergartens Bütze sowie eine Show der VS-Bütze. Segnung des 40 m Apfelstrudels und Verkauf für einen guten Zweck. Sowie der Frühschoppen mit der Bauerkapelle Wolfurt Um 14:00 Uhr und 15:00 Uhr: Modeschau mit Fair Trade Produkten, Vorstellung Handwerker Schule, Kinderprogramm „Handwerk erleben“, Kinderschminken, Forme deine Hand in Wachs, Feuerwehr - Steigerfahrten,… Wir freuen uns auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher. Yvonne Böhler, Gemeinderätin für Wirtschaft und Nahversorgung Obstannahme und Obstigel-Verleih! Die Streuobstinitiative Hofsteig wurde 2001 als Verein mit Unterstützung der Gemeinden Wolfurt und Lauterach gegründet, um durch die stärkere Nutzung des Obstes unsere wertvollen Hochstammbäume zu erhalten. Ein Beitrag zur Erhaltung unserer Kulturlandschaft. Um das Auflesen großer Obstmengen etwas zu erleichtern, haben wir zwei Auflesemaschinen angeschafft. Eine davon haben wir in der Flotzbachstraße stationiert. Wir bieten diesen praktischen, sogenannten Obstigel, zum Verleih an. Interessenten können sich dazu bei Sigrid Schertler, Tel. 71349-15 (Wolfurt-Flotzbachstraße) oder Familie Ölz, Tel.-Nr.: 71335 (Lauterach-Harderstraße) melden. Kosten pro Halbtag sind 5,- €. Wir übernehmen wieder Obst von Hochstämmen ab Samstag, 03. September, bis ca. Ende Oktober, jeweils Samstag von 15:00 - 17:00 Uhr auf dem Parkplatz der Fa. Schneider Transporte, Harderstraße (vis a vis Horner Holz) in Lauterach. 14 Wirtschaft Ein.kaufen - Rad.fahren Einkaufen mit Rad, Bus, Bahn und zu Fuß - Glückspunkte-Aktion in der plan-b Region erfolgreich abgeschlossen. Zwischen 30. Mai und 30. Juni haben 250 Geschäfte in den plan-b Gemeinden und in Bildstein eine spezielle Einladung an ihre Kunden ausgesprochen: In der Nähe einkaufen, umweltfreundlich unterwegs sein, Menschen treffen - dazu motivierte die gemeinsame Glückspunkte-Aktion. Das Ergebnis: tausende Sammelpässe wurden ausgegeben, zigtausende Glückspunkte gesammelt. Rund 2.500 volle Sammelpässe wurden wieder abgegeben, allein in den Gemeinden Wolfurt und Kennelbach waren es 660 Stück bei 33 Betrieben, die diese Aktion unterstützten. Am 08. Juli 2011 fand auf dem Wolfurter Wochenmarkt die Schlussveranstaltung statt. Zusammen mit unserem Bürgermeister Christian Natter und dem Bürgermeister von Kennelbach, Hans Bertsch, fand die Preisverlosung statt. Weitere Preise und Gutscheine im Wert von 30,- €: Monika Dür Daniela Gerner Irene Nußbaumer Helmut Bauer Hildegard Schüssling Gretl Böhler Karin Baldauf Irma Schwarz Gertrud Hochfellner Manfred Gunsch Erika Klimmer Ulrike Golderer Edith Klimmer Claudia Wille Silvia Makovec Dylan Gmeiner Waltraud Schaper Brunhilde Fickinger Bertram Thaler Sabrina Degasperi Vera Kalcher Gretl Bachler Maria Guldenschuh Anuschka Amhof Gabi Heim Mario Wild Margritha Juen Brunhilde Baldauf Gertrud Schuster Helmut Flatz Wolfurt Wolfurt Wolfurt Wolfurt Wolfurt Wolfurt Wolfurt Wolfurt Wolfurt Kennelbach Wolfurt Wolfurt Wolfurt Wolfurt Wolfurt Wolfurt Wolfurt Wolfurt Wolfurt Wolfurt Kennelbach Wolfurt Wolfurt Wolfurt Wolfurt Lauterach Kennelbach Wolfurt Wolfurt Wolfurt Bienenhaus Spielwaren Daniela Fetz, Schmuck David Vonier Optik OEG Fink Otto, Elektro Frisiersalon Gorbach Günter Eva Graf, Tabaktrafik Haar-Zone Edith Meusburger Hofsteig Apotheke Kolibri IceCream Mirjana Hair Design Musikhaus Hinteregger Pure Kosmetik, Pyrovolikos Fotini Raiffeisenbank am Hofsteig Schuh Schertler Schwanenmarkt Fitz Schwanenbäckerei Shanti, Café und Teestube Sparmarkt Markus Greber – Unterlinden Sparmarkt Sternenplatz Strezeck Blumenfloristik Tabak Trafik Wörz Teutsch Pointner OEG Weltladen Wolfurt Wirtschaft Wolfurt Einkaufsgutscheine Wirtschaft Wolfurt Einkaufsgutscheine Wirtschaft Wolfurt Einkaufsgutscheine Wirtschaft Wolfurt Einkaufsgutscheine Die Frisur Kennelbach Sparmarkt Kennelbach Tabak Trafik Berkmann, Kennelbach Wir gratulieren den Gewinnern herzlich und bedanken uns bei den Unternehmern für die Preise! Einkaufen in der Nähe und ohne Auto hat viele Vorteile Einkaufen im Umfeld ist jedenfalls ein Beitrag zu einer attraktiven Nahversorgung und damit zur persönlichen Lebensqualität. Die Vorteile sind bekannt, aber nicht immer bewusst. „Eine funktionierende Nahversorgung ermöglicht kurze Wege, Erreichbarkeit auch ohne Auto, kann zur persönlichen Fitness beitragen und hilft bei Kontakten – man trifft und kennt einander“. „Die Glückspunkte waren ein Impuls, sich mit dem Angebot in der Nähe bewusst auseinanderzusetzen.“ Gemeinderätin Yvonne Böhler, Gemeinderat Robert Hassler Folgende Gewinner konnten ihre Preise entgegen nehmen: 1. Preis: Gertrud Lauchart, Kennelbach 500,- € Reisebüro Sonne und Meer 2. Preis: Vera Kalcher, Kennelbach 250,- € Bike Puchmayr 3. Preis: Hans Wiedenbauer, Wolfurt 250,- € Radcult Schedler Wirtschaft 15 Abschlussbericht der Haupt- und Mittelschule Wolfurt Schuljahr 2010/11 Spektakulärer Galaabend im Cubus Selbstgemachtes am Tag der offenen Schule Hauptschule Wolfurt - 50 Jahre: Mit dem Ende dieses Schuljahres geht die Ära der Hauptschule in Wolfurt zu Ende. Vor 50 Jahren unter der Führung von Hans Vogl gegründet, bildete die Hauptschule Wolfurt einen Großteil der Wolfurter Kinder aus. Die meisten Betriebe in Wolfurt werden heute von ehemaligen Schüler/innen geführt, und sogar der Bürgermeister ist ein Ehemaliger. In dieser langen Zeit hat sich vieles verändert. Die Auflassung der Klassenzüge und die Einführung der Leistungsgruppen, bzw. die Einführung der Sportklasse waren wesentliche Veränderungen im System der Schule. 50-Jahr-Feier und Tag der offenen Schule Anlässlich 50 Jahre Hauptschule wurde das Publikum bei einem Galaabend auf eine Reise um die Welt begleitet. Verschiedene Häfen wurden angesteuert und Ausflüge in fremdsprachige Länder unternommen. Den Schüler/innen und Lehrer/innen gelang es, Schauspiel, Musik und sportliche Beiträge zu einer abwechslungsreichen Vorstellung auf höchstem Niveau zu verbinden. Mit der perfekt abgestimmten und professionell inszenierten Show begeisterte die Fahrt auf dem „Luxusliner“ das Publikum im restlos gefüllten Cubus. Am Ende gab es tosenden Applaus und Standing Ovations. Dass die Mittelschule eine der größten Schulen des Landes ist, präsentierte die Schule am nächsten Tag mit einem umfangreichen und abwechslungsreichen Programm am Tag der offenen Schule. Dort stellten sich auch die Juniorenergieberater zum ersten Mal der Öffentlichkeit vor. Mittelschule Wolfurt Mit der Einführung der Mittelschule vor 3 Jahren ist ein wichtiger Schritt gelungen. Mittelschule heißt: 1. Stärkung der Stammklasse und dort eine intensivere Förderung in Deutsch, Mathe und Englisch, weil mehr Lehrer/innen-Stunden zur Verfügung stehen. 2. Zusätzliche Fremdsprache für begabte Schüler/innen. 3. Vermehrter Einsatz von modernen Lernformen. 4. Neue Formen der Evaluation. Mit der Neuen Vorarlberger Mittelschule ist es gelungen, frischen Schwung in die Schullandschaft zu bringen. 16 Bildung links: Böhlerpreise v.l.n.r.: Dir. Norbert Moosbrugger, Annalena Hinteregger, Theresa Toldo, Ines Beck, Tamara Feuerstein, Isabella Schneider, Fabian Lang Das „Handwerker-Organisatoren-Team“ v.l.n.r.: Walter Eberle, Dir. Norbert Moosbrugger, Werner Kessler Die stolzen Junghandwerker mit ihren „Meistern“ Aus der Statistik Im abgelaufenen Schuljahr haben 417 Schüler/innen die Hauptschule besucht, die von 52 Lehrer/innen in 19 Klassen unterrichtet wurden. 5 Klassen wurden als Integrationsklassen geführt, in denen 24 Schüler/innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf integriert waren. Jeweils 1 Klasse pro Jahrgang wurde wieder als Sportklasse mit erhöhtem sportlichem Angebot geführt. Zusammenarbeit mit der Seniorenbörse Eine besondere Erfolgsgeschichte ist die Zusammenarbeit mit der Seniorenbörse in den Projekten Lesepaten, Computerkurs und Handwerkerschule. Besonders die Handwerkerschule wurde schnell über die Ortsgrenzen bekannt und stellt eine Bereicherung für das Schulleben dar! Abschlussfeier der vierten Klassen mit Böhler-Preis-Verleihung Zur Abschlussfeier mit der Böhlerpreis-Verleihung fanden sich neben den Gemeindeverantwortlichen von Buch, Kennelbach und Wolfurt die Schüler/innen der vierten Klassen mit ihren Eltern ein. „It´s Showtime“ war das Motto, das sich durch verschiedenste Beiträge zog, die in 3 verschiedenen Sprachen und teilweise unter Verwendung von aufwändiger Technik auf die Bühne gezaubert wurden. Mit Tamara Feuerstein aus Lauterach, sowie Ines Beck, Isabella Schneider, Theresa Toldo, Annalena Hinteregger und Fabian Lang aus Wolfurt gab es heuer sechs Preisträger des Dr.-Lorenz-Böhler-Preises. Beachtliches Leistungsniveau 124 von 417 SchülerInnen haben mit einem „ausgezeichnetem Erfolg“ abgeschlossen. Drei Schüler/innen treten im Herbst zu einer Wiederholungsprüfung an. Fünf Schüler müssen eine Schulstufe wiederholen. Mittagsbetreuung, Nachmittagsbetreuung und Ganztagsklasse Bereits im vierten Jahr wird an der Mittelschule Wolfurt eine Mittagsbetreuung mit warmem Mittagessen angeboten. Zwischen 36 und 12 schwankte die Zahl der teilnehmenden Schüler/innen. Die Gemeinde Wolfurt und das Land Vorarlberg bezahlten einen Großteil der Kosten, sodass der Elternbeitrag erträglich gehalten werden konnte. Die Nachmittagsbetreuung stieß bei den Schüler/innen bzw. den Eltern nur auf wenig Interesse, sodass nur eine kleine Gruppe zustande kam. Die Anmeldung für die zukünftigen ersten Klassen hat ergeben, dass es einen Bedarf für eine freiwillige Ganztagsklasse gibt. Sie startet im Herbst mit 21 Schüler/innen mit den Klassenvorständen Karin Oberhauser und Hubert Sinz. Eine Vielzahl von Projekten Elternabende und Informationsveranstaltungen zeigten erneut auf, dass an unserer Mittelschule weit über das geforderte Maß versucht wird, die vielseitigen Talente unserer Schüler anzusprechen und zu fördern. Die laufend aktualisierte Homepage www.vms.wolfurt.at gibt einen lebhaften Einblick in das Jahresgeschehen. Dir. Norbert Moosbrugger Bildung 17 Verkehrserziehung Kreativprojekt Spaß mit Sport und Spiel Volksschule Wolfurt Bütze Jahresbericht 2010/11 Das Schuljahr 10/11 war geprägt von eifriger Lernarbeit und tollen Aktionen. Wie immer ist das Jahr nur so verflogen! Die Viertklässler haben uns verlassen - viel Glück im neuen Lebensabschnitt! Neue Kinder kommen hinzu (3 erste Klassen) herzlich willkommen in der VS Bütze! Erziehungsarbeit Auch im Schuljahr 10/11 hat es wieder „gebrummt“ in der VS Bütze. Tolle Veranstaltungen, Projekte, Lehrausgänge, Vorführungen, Theater, Musik... Hier nur ein kleiner Ausschnitt aus dem bunten Bützeleben: > > > > > > > > Musikalische Mitgestaltung der Markteröffnung im Herbst 2010 Kostenloser Badminton-Kurs für Zweitklässler Teilnahme am Albanienhilfeabend im Cubus (Hansmann Ingrid ) Computerkurs für 3. und 4. Klässler Theateraufführungen an der Schule und außerhalb Teilnahme am Fest der Begegnungen im Cubus (Elisabeth Maier, Jeannine Schilcher) Elternsprechtag mit Bewirtung, Marktpräsentation des Elternvereins Bütze UGOTCHI - Sportfest zum Schulschluss + gesunde Jause Schule bietet viel Raum für Diskussionen und unterschiedliche Meinungen! Wo nicht miteinander gesprochen wird, entstehen Missverständnisse. Viele Stunden intensiver Gespräche mit Schülern, Eltern, LehrerInnen und externen Partnern (IFS, AKS, Schulpsychologie, …) konnten so manche schwierige Situation klären. Meine Tür steht für Fragen, Anregungen und Diskussionen immer offen! Lese- und Lernhilfeprojekt Neu ist das Lese- und Lernhilfeprojekt an unserer Schule - darüber wurde in der vorhergehenden Ausgabe ausführlich berichtet. Die Seniorenbörse als Initiator/ Organisator unterstützt uns dabei tatkräftig - vielen herzlichen Dank an Werner Kessler und sein Team! Lern- und Lebensraum Bütze > In erster Linie ist es uns ein Anliegen, dass sich jedes Kind an unserer Schule wohl fühlen kann und aufgehoben ist. Wir versuchen, behutsam und mit pädagogischem Gespür die Lehrplaninhalte zu vermitteln. > Erziehung zur Selbständigkeit, zur Eigenverantwortung und die Rücksicht auf Mitschüler sind uns ebenfalls ein großes Anliegen. In unserer Schulordnung, dem „Roten Bützefaden“, sind Höflichkeit, Freundlichkeit und Offenheit sowie gegenseitige Rücksichtnahme die Pfeiler des Zusammenlebens! > Ein gesunder Leistungsanspruch ist ebenso nötig, um die Kinder behutsam auf die Anforderungen des Lebens bestmöglich vorzubereiten. Umweltbewusstsein Das Schoolwalkerprojekt, bei dem die Kinder angehalten werden, möglichst viele Wege zu Fuß zurückzulegen, war wieder Pädagogik an der VS Bütze ein großer Erfolg. 44 begeisterte Preis> Die Fähigkeiten unserer Schüler fördern und fordern wir durch einen zeitgemä- träger erlebten auf ihrem Ausflug in die ßen, anregenden, abwechslungsreichen Unterricht, der auch Freiarbeitsaspekte Inatura einen tollen Abschluss der Akenthält und allen gesetzlich anerkannten Unterrichtsmethoden Raum bietet. tion. „Danke“ an die Gemeinde für ihre Lehrausgänge, Naturerlebnisse, kulturelle und sportliche Aktivitäten sind selbst- großzügige Unterstützung! verständlich integraler Teil des Unterrichts! > Zur Unterrichtsmethode nur so viel: Es gibt nicht „die beste Methode“! Es geht Raiba Malwettbewerb immer darum, eine der Klasse bzw. dem jeweiligen Kind angemessene Methode Alle Kinder der VS Bütze nahmen am bzw. einen passenden Methodenmix zu finden. Raiba Malwettbewerb teil. Tolle Zeich> Die Persönlichkeit und Motivation der Lehrperson ist mit ausschlaggebend für nungen, tolle Preise, lachende Kindergedie Qualität des Unterrichts - nie eine Methode an sich! sichter - was will man mehr? 18 Bildung Raiba Malwettbewerb Schoolwalkerpreisträger Sport Volleyball, Schwimmen, Eislaufen und neu: Spaß mit Sport und Spiel für unsere Kleinen! Es war für jeden etwas dabei. Viele Stunden Bewegung für gesunde Schüler! Allen Zweitklässlern wurde das Angebot gemacht, ein ganzes Jahr lang kostenlos 1x in der Woche in der Bützeturnhalle Badminton zu erlernen. Rene Nichterwitz bewies großes Geschick und Einfühlungsvermögen mit seiner bunten Truppe. Gerne führen wir das Angebot für die nächstjährigen Zweitklässler weiter und bedanken uns herzlich beim Vorarlberger Badminton Landesverband! Schulhomepage (http://www.vobs.at/vs-buetze/) Unsere Schulhomepage findet regen Zuspruch. Fortlaufend wird sie von Frau Maier gewartet (Fotos sichten und bearbeiten, texten etc.). Aus der Statistik > > > > 218 Schüler und 32 Lehrpersonen freuen sich auf die Ferien. 52 Viertklässler verlassen unsere Schule. Der Großteil wird unsere Hauptschule im Dorf besuchen. 14 Kinder werden ein Gymnasium besuchen. Generalsanierung VS Wolfurt Bütze In Absprache mit der Gemeinde findet im Sommer 2011 die Bausubstanzerhebung statt. Sie stellt die Basis für das weitere partnerschaftliche Vorgehen bei diesem Projekt dar. Als Direktor der VS Wolfurt Bütze möchte ich allen Partnern einen herzlichen Dank aussprechen! > In erster Linie meinem Bützeteam! Für das Bemühen, das tolle Engagement, die Motivation und den Ideenreichtum sowie das pädagogische Einfühlungsvermögen! > Unserem Hausteam Karl-Heinz Zuggal, Elfriede Vonach und Andreas. > Vielen Eltern dafür, dass sie sich engagiert einbringen. > Unserem Elternverein, der immer ein offenes Ohr für uns hat! > Den Partnerschulen VS Mähdle und VMS Wolfurt für die angenehme, kollegiale Zusammenarbeit. > Den Kindergärten für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit - sie legen engagiert und kompetent die Grundsteine im Bildungsbereich! > Und - last but not least - der Gemeinde Wolfurt. Bürgermeister Christian Natter, Schulreferentin Vizebürgermeisterin Angelika Moosbrugger und Alex Wohlmuth sind als unsere direkten Ansprechpartner immer da, wenn es um die Bildung der Wolfurter Kinder geht! Dir. Bernd Dragosits Wintersporttag Auch diesen Winter konnten unsere Schüler einen tollen Tag am Bödele erleben. Alle durften ihrem Lieblingswintersport nachgehen: Eis laufen, rodeln oder Schi fahren. Tatkräftige Unterstützung erhielt das Bützeteam von vielen Eltern. Religiöse Feiern Einen wichtigen Anker im religiösen Leben der VS Bütze stellen die gut besuchten Bützemessen für „Frühaufsteher“ dar. Sie wurden vom ReligionslehrerInnenteam, Frau Tomasini und Herrn Pfarrer German Amann, immer gut vorbereitet und kindgerecht begleitet. Bitt- und Dankgottesdienste, Beichten sowie die aufwändige Vorbereitung zur Erstkommunion ergänzen das Angebot. Romana Breier - heuer neu im Team - hat die Zweitklässler bestens auf die Erstkommunion vorbereitet. Markteröffnung Herbst 2010 Leseunterricht Wintersporttag Bildung 19 Schlussbericht der VS Mähdle Ein paar Zahlen Im vergangenen Schuljahr 2010/11 besuchten 158 Kinder in 8 Klassen die Volksschule Mähdle. 9 Kinder wurden als Vorschüler integrativ in den beiden ersten Klassen, und 15 Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf wurden ebenfalls integrativ, verteilt auf 6 Klassen, unterrichtet. Von 40 Viertklässlern haben sich 25 Kinder für die VMS Wolfurt angemeldet, 1 Schüler wird die VMS Schwarzach besuchen und 1 Schülerin wird in die VMS Lochau wechseln. Der Anteil der Kinder, die ins Gymnasium wechseln beträgt ca. 25%. Ich wünsche allen unseren SchülerInnen einen guten Start in ihrer neuen Schule und viel Erfolg für die nächsten Schuljahre. Seit nunmehr 5 Jahren wird an unserer Schule Schülerbetreuung angeboten, welche im vergangenen Schuljahr von 35 Familien in Anspruch genommen wurde. Die Betreuung fand jeweils von Montag bis Freitag von 11:30 Uhr bis 16:30 Uhr statt. Erstmals machte auch der EURO-Bus an der VS Mähdle Station, bot den Kindern Einblick in die Welt unseres Geldes und brachte allerlei Interessantes rund ums Thema EURO mit. Großen Anklang fand auch heuer wieder das Waldprojekt mit Frau Gasser, welches sich wiederum über beide Semester erstreckte und an dem sich alle Klassen beteiligten. An unterschiedlichsten Tagen verbrachten die Kinder bei jedem Wetter den Vormittag im Wald und lernten dabei den Umgang mit der Natur und auch die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt des Wolfurter Waldes kennen. In der Gemeinde gab es Auftritte einzelner Klassen wie bei der Benefizveranstaltung der Albanienhilfe und beim Fest der Begegnung. Auch ein gemeinsamer Besuch des Tanz- und Klangtheaters „Die verlorenen Schritte“ in Bregenz stand auf dem Programm. Durch die Teilnahme an verschiedensten Aktionen konnten wir unter anderem tolle Preise gewinnen: > Ugotchi - einen Bewegungstag mit der Sportunion Vorarlberg für die ganze Schule > Selektissima - Gewinn eines Schulpreises, einer Autorenlesung für das kommende Schuljahr > Leseinititative Vorarlberg - jede Klasse gewinnt einen Büchergutschein in Höhe von € 50,-. Zusatzangebote Mit großer Begeisterung nahmen die Kinder an den verschiedenen unverbindlichen Übungen teil. Neben Bewegung und Sport wurden mehrere Gruppen Englisch für Anfänger und Englisch für Fortgeschrittene angeboten. Erstmals konnten sich Kinder für „Gesunde Ernährung/Kochen“ anmelden. Sich mit Rezepten und der Zubereitung von Lebensmitteln zu beschäftigen, englische Lieder zu singen und Geschichten zu erzählen fand großen Anklang. Auch unsere Schulzeitung „Mä(h)dle- und Buaba Zitung“ wurde von den Klassen gestaltet und 2 x im Jahr herausgebracht. In Zusammenarbeit mit der SUPRO wurde in allen Klassen das Freifach „Eigenständig werden“ angeboten, welches das Ziel hat, Kinder stark zu machen. Mit vielen interessanten Übungen wurden die Kinder zu verstärkter Eigenständigkeit hingeführt. Projekte und gemeinsame Aktionen Eine Vielzahl an Aktivitäten setzte gezielte Impulse in den verschiedensten Bildungsund Erziehungsbereichen. Neben speziellen Elternabenden zu den Themen Schuleinschreibung, Schullaufbahnberatung und Einschulung waren die Eltern auch immer wieder in Klassenprojekte eingebunden. Durch zahlreiche Lehrausgänge und praktische Übungen in den unterschiedlichsten Fächern (Schülerwege abgehen, Verkehrserziehung an der Weberstraße, Besuch von Museen und Ausstellungen, Besuch des Rathauses und des Landhauses, ..) hat Lernen auch immer wieder außerhalb der Schule stattgefunden. 20 Bildung
  1. wolfurt
  2. imported
2010 03 Herbst Wolfurt Wolfurt 21.09.2010 wolfurt HERBST 2010 Blick ins Gemeindegeschehen Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Die Urlaubszeit ist vorbei und die meisten von uns hat der Alltag bereits wieder eingeholt. Ich hoffe, Sie hatten eine erholsame Zeit und sind nun wieder gerüstet für einen bewegten Herbst. Auch im Sommer hat sich einiges in unserer Marktgemeinde getan. Hochwasser hat auch Wolfurt nicht verschont Nach der langen Regenperiode im Mai und Juni dieses Jahres geriet der Hang oberhalb des Hauses Frickenescherweg 7 Anfang Juli ins Rutschen und drohte, das Haus zu zerstören. Kurzfristig musste eine Evakuierung angeordnet werden. Geologische Untersuchungen erforderten das sofortige Entlasten des Hanges durch Abbaggern von einer ca. 2 m dicken Erdschicht. Dies wurde in Zusammenarbeit mit der Wildbach- und Lawinenverbauung unverzüglich als Sofortmaßnahme in Angriff genommen. Auch die Ausleitung des Tobelbaches oberhalb der Bucher Straße wurde beschädigt. Die Starkregenfälle Mitte Juli haben lange Zeit keine gröberen Schäden bei uns verursacht, lediglich der Rickenbach ging im Bereich Dornbirner Straße/Kesselstraße am 24. Juli auf Grund einer Verklausung über die Ufer. Die Situation konnte von den Einsatzkräften aber rasch entschärft werden. Rutschungen im Ippachwald wurden von der Bringungsgenossenschaft Ippach dankenswerterweise teils bereits in Eigenregie behoben. Bis zum 5. August meinten wir, mit einem „blauen Auge“ davon gekommen zu sein. Doch in dieser Nacht regnete es 155 l/m² und innerhalb 1-2 Stunden wurden die ansonsten wenig Wasser führenden Bäche (Ippachbach, Rebbergbach, Eulentobelbach und Bannholzbach) zu reißenden Flüssen. Die durch das Siedlungsgebiet führenden Verrohrungen dieser Bäche konnten die Wassermassen nicht mehr aufnehmen. Die Wassermassen, angereichert mit Schwemmholz, Geröll und Schlamm, suchten sich neue Abflusswege und überschwemmten zahlreiche Keller. Auch Straßen, wie beispielsweise die Gemeindestraße im Eulentobel, wurden stark beschädigt. Der Eulentobelbach fand seinen Weg über die Hofsteigstraße und setzte die Tiefgarage der Wohnanlage Rebberg unter Wasser. Die L 3 wurde in der Folge ebenfalls überflutet. Das Werk 2 der Firma Doppelmayr im Kella stand tief unter Wasser, ebenso die angrenzenden Wohngebäude am Schnepfenweg. Die Bildsteiner Straße war zeitweise unpassierbar. Am Frickenesch mussten kleinere Hangrutschungen registriert werden. Auch an der Alten Bucher Straße waren größere Setzungen aufgetreten, die ein Abrutschen befürchten ließen. Der Landesgeologe gab aber die Benutzung wieder frei. Im Abrissbereich werden täglich Messungen durchgeführt. Der Hang ist bisher ruhig, steht jedoch weiterhin unter Beobachtung, um gegebenenfalls rasch reagieren zu können. Ausbaggern der Anlandungen, Rickenbach Überflutung Bannholzbach Eulentobel 2 Aus dem Rathaus Das Zusammenwirken von Feuerwehr, den Mitarbeitern vom Bauhof sowie verschiedenen Firmen, die mit schwerem Gerät mithalfen die Schäden einzudämmen und provisorisch zu sanieren, hat bestens funktioniert. Auch Landeshauptmann Sausgruber konnte sich vom besonders guten Zusammenarbeiten der Einsatzkräfte in der Katastrophennacht vom 5. auf den 6. August überzeugen. Unsere Feuerwehrmänner wurden alleine in dieser Nacht zu 50 Einsätzen gerufen. Unterstützt wurde sie von den Nachbarwehren Kennelbach und Bildstein. Es hat sich gezeigt, dass die Investitionen in eine gute Infrastruktur richtig und notwendig sind. Ich möchte mich bei allen Feuerwehrkameraden, bei den Mitarbeitern vom Bauhof und den beteiligten Firmen recht herzlich für diesen tollen Einsatz bedanken. Mein Dank gilt aber auch jenen Wolfurterinnen und Wolfurtern, die selbst Hand angelegt haben, um betroffenen Nachbarn zu helfen, oder ihr eigenes Hab und Gut versuchten zu schützen. Soweit Schäden nicht durch Versicherungen gedeckt sind, besteht die Möglichkeit, beim Katastrophenfonds um Zuschüsse anzusuchen. Das Antragsformular steht zum Download auf unserer Homepage bereit. Für weitere Auskünfte und Hilfestellungen stehen Ihnen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus gerne zur Verfügung. Inzwischen wurden alle Schäden vom Land, Abt. Wasserwirtschaft aufgenommen. In diesen Tagen sollte der schon seit langem überfällige Gefahrenzonenplan bei uns eintreffen. Aus diesem werden dann die verschieden Maßnahmen abgeleitet und nach Priorität abgehandelt. Wohnanlage Rebberg Werk 2 Fa. Doppelmayr Dringende Bitte an alle Waldbesitzer Bei Starkniederschlägen kommt es immer wieder vor, dass Totholz, Abfall etc. die Schotterfänge und Verrohrungen verstopfen. Ich bitte daher dringend alle Waldbesitzer im Einzugsgebiert der Bäche, die Wälder aufzuräumen bzw. Totholz zu entfernen. Wenn Bäume nicht mehr sicher im Erdreich verankert sind, bitte ich Sie, sich mit unserem Waldaufseher Jürgen ERNST (Tel.: 0664/625 5616) in Verbindung zu setzen. Ich bedanke mich jetzt schon für Ihre tatkräftige Unterstützung! Wertstoffinseln - es reicht!!! Leider muss immer wieder festgestellt werden, wie leicht sich manche Zeitgenossen die Abfalltrennung machen und ihren unsortierten Abfall einfach an den Wertstoffsammelstellen oder öffentlichen Mülleimern entsorgen. Plastik-, Rest- und Bioabfall sind zu Hause zu entsorgen und gehören nicht an die Sammelinseln! Trotz mehrerer Aufrufe und Informationskampagnen hat sich die Situation über die Sommermonate eher noch verschlechtert. Abgesehen von Geruchsbelästigungen und einem schlechten Ortsbild verursachen diese illegalen Ablagerungen alleine in Wolfurt rund 20.000,-- Euro an Aufräumkosten. Diesen unnötigen Mehraufwand bezahlt jede und jeder Einzelne von uns. Der Gemeindevorstand hat nun diese Angelegenheit an den Umweltausschuss delegiert, der über entsprechende Maßnahmen diskutieren wird. Womöglich ist in Zukunft mit entsprechenden Sanktionen zu rechnen. Aus dem Rathaus 3 Blick ins Gemeindegeschehen Nachbesetzung Gestaltungsbeirat Nach dem Ableben unseres geschätzten Arch. Hans Purin war es uns wichtig, wieder eine geeignete Person für unseren Gestaltungsbeirat zu finden. Diese sollte nicht nur eine anerkannte Person ihrer Branche sein, sondern vor allem Erfahrungen mit und die Liebe zu alter Bausubstanz mitbringen. Mit Dip. Ing. Architektin Beate NadlerKopf haben wir eine besonders engagierte Nachfolgerin gefunden. Frau Nadler-Kopf studierte in Innsbruck und sammelte ihre Erfahrung bei Manzl/Sandner, Köberl in Innsbruck bzw. bei Zumthor in Chur. Seit 1993 betreibt sie ein eigenes Büro. Beate Nadler-Kopf erhielt für ihre Arbeit bereits mehrere Preisauszeichnungen. Die Renovierung des Freihof Sulz, die als besonders gelungen bezeichnet werden darf, brachte unserem neuen Gestaltungsbeiratsmitglied die Nominierung zum Staatspreis für Architektur und Nachhaltigkeit 2010 ein. Wir freuen uns auf eine fruchtbare und nachhaltige Zusammenarbeit. > Fortsetzung „Sternen“ wächst aus dem Boden Allmählich sind die Formen des „Sternen“ erkennbar. Die Arbeiten schreiten gut voran und wir sind zuversichtlich, den geplanten Eröffnungstermin (11. Juni 2011) einhalten zu können. Wir sind überzeugt, dass das neue Hotel eine deutliche Belebung für unsere Gemeinde und die gesamte Region bringen wird. Der Geschäftsführer Richard Zünd wird sich in den nächsten Wochen und Monaten direkt mit unseren Betrieben und Vereinen bezüglich zukünftigen Arrangements in Verbindung setzen. Besonders erfreulich ist, dass bereits mehrere Wolfurter Unternehmen Bauaufträge bei der Umsetzung dieses Achtmillionenprojektes bekommen haben. Lesen Sie weitere Details auf den Seiten 8/9. L 3 - Hofsteig-Ader - feierliche Eröffnung Der Baufortschritt an der Achstraße geht planmäßig voran. Der Bereich Fitzkurve dürfte beim Erscheinen unserer Wolfurt-Info bereits wieder für den Verkehr frei gegeben worden sein, sodass nun am 3. Bauabschnitt zügig weiter gearbeitet werden kann. Erfreulich ist, dass sich die Arbeiten bisher innerhalb des vorgegebenen Budgets bewegen. Die Fertigstellung des ersten Teilstückes der Hofsteig-Ader wird natürlich gebührend gefeiert. Ich darf Sie daher heute schon zur Eröffnung am Samstag, 9. Oktober 2010, recht herzlich einladen. Über die Details für dieses Fest wird rechtzeitig informiert. Start in den neuen Bewegungsstudios Endlich ist es so weit. Die Marktgemeinde Wolfurt hat bereits letztes Jahr im Fabrikgebäude der Firma Böhler Josef GmbH, Dornbirner Straße 8, im 2. Stock, 1.000 m² angemietet. Zielsetzung war es, Räumlichkeiten zu errichten die hauptsächlich jenen Vereinen zur Verfügung stehen, die Gymnastik-, Spiel- und Tanzgruppen betreiben, also nicht unbedingt eine Sporthalle benötigen. Damit stehen in Zukunft die großen Sporthallen jenen Vereinen zur Verfügung, die sie auch tatsächlich brauchen. In den letzten Monaten wurden um ca. EUR 120.000,-- drei großzügige Bewegungsräume errichtet. Natürlich wurden die Nutzer entsprechend eingebunden, damit die einzelnen Gruppen möglichst ideale Voraussetzungen finden. Alle Räume verfügen über viel Tageslicht und sind freundlich gestaltet. Audioanlagen und diverse Gymna- 4 Aus dem Rathaus stikgeräte gehören natürlich auch dazu. Ein Raum wurde mit einer Spiegelwand bestückt. Auch die Vermieterin musste erhebliche Investitionen ins Gebäude tätigen. So mussten z.B. in allen Stockwerken neue Brandabschnitte installiert werden. Auch das Außengelände wurde adaptiert. Stellvertretend für die Böhler Josef GmbH darf ich mich bei Lorenz Böhler und bei Dipl. Ing. Peter Meusburger für die gute Zusammenarbeit bedanken. Mein Dank gilt aber auch unserem Liegenschaftsverwalter Alexander Wohlmuth, der die Baukoordination inne hatte, sowie Manuela Bundschuh, die mit den Vereinen Termine und Bedürfnisse abklärte. Die Bewegungsstudios befinden sich unmittelbar neben einer Bushaltestelle, für die Fahrradfahrer wurde ein Fahrradständer unmittelbar vor dem Eingang situiert, und sind somit bestens erreichbar. Ich wünsche allen, die unsere Bewegungsstudios nutzen, viel Freude und Spaß beim tanzen, spielen, dehnen ……! Wir bedanken uns bei Fini und ihrem Team für die geleistete Arbeit und wünschen Fini viel Freude in der kommenden Zeit und Lydia einen guten Start. Liebe Wolfurterinnen und Wolfurter, ich wünsche Ihnen allen einen sonnigen Herbst, und dass wir uns an so manchen Tagen über das wunderbare Herbstkleid unserer Landschaft freuen können. Ihr Bürgermeister Christian Natter Gute Seele der Cubus-Garderobe hört auf Über 12 Jahre betreute Fini Klettl die Garderobe im Cubus während verschiedenster Veranstaltungen. Ob Vereins- oder Maturabälle, Konzerte, Firmenfeiern oder Modeschauen - Fini verwaltete mit ihren Helferinnen und Helfern Jacken, Mäntel, Schirme und vieles mehr mit viel Freude und Engagement. Viele Jahre sorgte Fini schon im Vereinshaus für die gute Betreuung der Garderobe. Nun gibt sie ihr Amt weiter an Lydia Bechter. Lydia verwaltete bereits in den ersten sechs Jahren den Cubus und wird mit ihrer neuen Aufgabe die Beziehung wieder auffrischen. Pensionierung Lydia Bechter Mit 1. August 2010 hat Lydia Bechter ihren Ruhestand angetreten. Lydia wurde für die in Folge der Cubus-Eröffnung neugeschaffene Halbtagsstelle ausgewählt und trat mit 1.4.1998 ihren Dienst in der Gemeinde Wolfurt an. Ihr Aufgabengebiet war wie gesagt die Betreuung des Cubus und darüber hinaus des gesamten Veranstaltungswesens der Gemeinde, sowie die Betreuung der Ortsvereine. Auch die Erstellung des monatlichen Veranstaltungskalenders fiel in ihr Aufgabengebiet. 6 Jahre später nutzte sie im Zuge personeller Umstellungen die Chance und wechselte auf die Vollzeitstelle im Meldeamt. Für eine große Anzahl neuer Mitbürgerinnen und Mitbürger war sie an diesem Platz der erste Kontakt in der neuen Heimatgemeinde. Lydia bestach an dieser Stelle nicht nur durch Kompetenz, Verlässlichkeit und Genauigkeit, sondern auch durch ihr soziales Gespür. Lydia Bechter war eine sehr fröhliche und gesellige Mitarbeiterin, was ihr auch im Kollegenkreis große Wertschätzung einbrachte. Herzlichen Dank für die vorbildliche Tätigkeit und viele gesunde und erfüllte Jahre in der Pension. Bgm. Christian Natter Aus dem Rathaus 5 Betriebsausflug Wegen des Betriebsausfluges am Freitag, 10. September 2010, bleibt das Rathaus geschlossen! DANKE FÜR IHR VERSTÄNDNIS Achtung - neue Telefonnummer des Bauhofes Ab 15. September 2010 ist der Bauhof der Marktgemeinde Wolfurt unter folgender Telefonnummer erreichbar: 05574 6840-300 Kostenlose Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren Die kostenlosen Beratungs-Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren werden von der Wolfurter Bevölkerung gerne in Anspruch genommen, daher wird dieses Beratungsangebot wie folgt fortgesetzt: Veränderungen im Gewerberegister Eintragungen in das Gewerberegister Alena Drabantova, Personenbetreuung, Achstraße 43, Wolfurt; Martina Belcakova, Personenbetreuung, Brunnengasse 2, Wolfurt; Silvia Fudalyova, Personenbetreuung, Unterhub 9, Wolfurt; MSc Melanie Schmuck, Warenpräsentatoren, Rutzenbergstraße 29, Wolfurt; Styliani Kampouri, Gastgewerbe, Gasthaus Adler, Dornbirner Straße 5, Wolfurt; Meusburger Immobilien OG, Immobilientreuhänder (Immobilienmakler, Immobilienverwalter, Bauträger), eingeschränkt auf Immobilienmakler, Florianweg 11. Standortverlegung und Änderung der Firmenanschrift Emil Rohner GmbH, Handelsgewerbe, eingeschränkt auf den Handel mit Holz, Baumeister, Gewerbsmäßige Beförderung von Gütern mit 23 Kraftfahrzeugen im grenzüberschreitenden Verkehr, Erdbeweger, Konrad-Doppelmayr-Str. 13a; Sprechstunden Rechtsanwälte von 18:00 - 20:00 Uhr Mittwoch, 06. Oktober 2010: Dr. Wolfgang Hirsch Mittwoch, 03. November 2010: Dr. Nikolaus Schertler Mittwoch, 01. Dezember 2010: Dr. Nikolaus Schertler Verständigung über die Errichtung von weiteren Betriebsstätten MASTERbet GmbH, Vermittlung von Kunden zu Buchmachern / Wettbüros unter Ausschluss der Tippannahme, Carinthiasstraße 73, Schwarzau am Steinfelde, weitere Betriebsstätte: Achstraße 2, Wolfurt. Attensam Meisterfix Hausbetreuung GmbH, Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereinigung, Grabenweg 3, Innsbruck, weitere Betriebsstätte: Holzriedstraße 33, Wolfurt. Gewerbelöschungen Christian Horst Bornemann, Finanzdienstleistungsassistent, Wagnerstraße 2, Wolfurt; Arno Othmar Lechleitner, Handelsgewerbe, Bregenzer Straße 4a, Wolfurt; Elisabeth Katharina Böhler, Lebens- und Sozialberatung, Bützestraße 18, Wolfurt; Mag. (FH) Klemens Betram Thaler, Organisation von Veranstaltungen, Achstraße 5; Erkan Cetinkaya, Handels- und Handelsagentengewerbe, Bahnhofstraße 8b, Wolfurt; Marzanna Tarka, Personenbetreuung, Schmerzenbildstraße 11, Wolfurt; Dipl. Ing. (FH) Erich Toll, Baumeister, Unterlinden 24c. Sprechstunden Notar von 18:00 - 19:00 Uhr Mittwoch, 15. September 2010: Dr. Ivo Fussenegger Mittwoch, 17. November 2010: Dr. Ivo Fussenegger Löschung von weiteren Betriebsstätten EDUSCHO (Austria) GmbH, Handelsgewerbe, Gadnergasse 71, Wien, Standort weiterer Betriebsstätten wurde gelöscht: Achstraße 15, Wolfurt. Walter Josef Pickelmann, Gas- und Wasserleitungsinstallationsgewerbe, Handelsgewerb eingeschränkt auf den Handel mit EDV Anlagen und Software, Aufstellung von Niederdruckzentralheizungsanlagen und Warmwasserbereitungsanlagen der Unterstufe, Alberschwende, Standort weiterer Betriebsstätten wurde gelöscht: Wälderstraße 2, Wolfurt; Österreichische Post Aktiengesellschaft, Handelsgewerbe eingeschränkt auf den Einzelhandel und Handelsagenten, Standort weiterer Betriebsstätten wurden gelöscht: Schulstraße 1, Wolfurt. Standortverlegungen Simona Simunkova, Personenbetreuung, von Hochburg-Ach, nach Wolfurt Kellaweg 4; Eva Prisztacsova, Personenbetreuung, von Feldkirch, nach Wolfurt Bregenzer Straße 29h; Durmus Yildiz, Dolmetscher, Handelsgewerbe, Güterbeförderung mit Kraftfahrzeugen oder Kraftfahrzeugen mit Anhängern, deren höchste zulässigen Gesamtgewichte insgesamt 3.500 kg nicht übersteigen, von Wolfurt Achstraße 42 nach Wolfurt, Brühlstraße 25; Viera Stefanerova, Personenbetreuung, von Wolfurt Brühlstraße 13 nach Bregenz; Dipl. Ing. Dr. Hans Renezeder, Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik von Wolfurt Kellaweg 2/8, nach Dornbirn; Carola Wagner, Gastgewerbe, von Wolfurt Dornbirner Straße 5 nach Dornbirn; Julia Vojtekova, Personenbetreuung, von Dornbirn nach Wolfurt, Florianweg 3/1; Viera Gliganicova, Personenbetreuung, von Feldkirch nach Wolfurt, Unterhub 9; Maria Javorcikova, Personenbetreuung von Wolfurt Im Kessel 32 nach Krumbach; Mgr Dagmar Javorcikova, Personenbetreuung von Wolfurt Im Kessel 32, nach Krumbach; Alena Pisarcikova, Personenbetreuung, von Wolfurt Brunnengasse 2, nach Lustenau. Die Sprechstunden finden jeweils im Rathaus Wolfurt statt. Notariatsverteilung bei Todesfällen Zur Abwicklung der Verlassenschaften nach Todesfällen von Familienangehörigen wurden vom Bezirksgericht Bregenz die Notare für folgende Termine nominiert: Löschung des gewerblichen Geschäftsführers Berufsdetektei Marent OG, Sicherheitsgewerbe (Berufsdetektive, Bewachungsgewerbe), Engerrütte 1/6, Geschäftsführer: Udo Marent. ÖBBDienstleistungs Gesellschaft mbH, Gastgewerbe, Güterbahnhof Wolfurt, Senderstraße 20, Geschäftsführer: Franz Hertnagel. Todesfälle jeweils Dr. Nikolaus Ender: Jänner, Juni und 01.11. - 12.11. Dr. Ivo Fussenegger: Februar, Juli und 13.11. - 26.11. Dr. Richard Huter: März, August und 27.11. - 07.12. Dr. E. Michel: April, September und 08.12. - 20.12. Dr. Kurt Zimmermann: Mai, Oktober und 21.12. - 31.12. Verständigung über die Bestellung eines gewerblichen Geschäftsführers ÖBB-Dienstleistungs Gesellschaft mbH, Gastgewerbe, Güterbahnhof Wolfurt, Senderstraße 20, Geschäftsführer: Manfred Boschetto. Verständigung über die Errichtung von weiteren Betriebsstätten ländleticket marketing gmbh, Theaterkartenbüro, Bahnhofstraße 2, 6850 Dornbirn, Daten der weiteren Betriebsstätten in Wolfurt: Kellhofstraße 12 und Wälderstraße 2, 6922 Wolfurt. Ruhen der Gewerbeausübung Alexander Jamer, Versicherungsvermittlung in der Form Versicherungsagent, Bregenzer Str. 3, Wolfurt. 6 Aus dem Rathaus Gemeindehaushalt 2009 positiv abgeschlossen Der Rechnungsabschluss 2009 mit Einnahmen und Ausgaben von 25,93 Mio. Euro wurde am 9. Juni 2010 von der Gemeindevertretung einstimmig verabschiedet. Das wohl größte Investitionsbudget in der Geschichte unserer Gemeinde wurde planmäßig abgeschlossen. Alleine für Großprojekte (VS Mähdle, Feuerwehrhaus, Sternen etc.) wurden annähernd 6,3 Mio. Euro an Rücklagen aufgelöst. Erfreulich dabei ist vor allem, dass auf Grund der verantwortungsvollen Finanzpolitik der letzten Jahre diese Investitionen ohne Neuverschuldung finanziert werden konnten. Grundstücke an Bächen und Gräben ausmähen für Sanierungsarbeiten Ab 6. September 2010 werden wieder alle Bäche und Gräben im Ortsgebiet gemäht und ausgeräumt bzw. saniert. Damit dies auch ungehindert möglich ist, werden alle Besitzer von Grundstücken an einem Bach/Graben aufgefordert, die Liegenschaft bis dahin zu mähen. Sollte dies nicht erfolgen, so wird ein Grünschnittstreifen vom Bauhof gemäht, um an die Bäche zu gelangen. Bauhof Wolfurt Die größten Einnahmen 5.302.000,-- Euro 5.010.000,-- Euro 587.000,-- Euro 519.000,-- Euro 301.000,-- Euro 108.000,-- Euro Ertragsanteile des Bundes (- 7,06 % gegenüber 2008) Kommunalsteuer unserer Firmen (+ 2,69 %) Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung Grundsteuern Zinserträge Erträge aus Beteiligungen für Sozialhilfe (+ 21,59 %) Spitalskosten (- 15,86 %) Landesumlage (- 5,92 %) Landespflegegeld (+ 10,29 %) Wohnbauförderung (+ 11,53 %) Musikschule (inkl. Lauterach und Schwarzach) Verwaltung / Rathaus inkl. Pensionen Kindergärten Bauhof Schulwarte / Raumpflege Beiträge an das Land 1.826.000,-- Euro 768.000,-- Euro 1.077.000,-- Euro 142.000,-- Euro 110.000,-- Euro 1.278.000,-- Euro 1.046.000,-- Euro 758.000,-- Euro 349.000,-- Euro 300.000,-- Euro Kostenlose Beratung in Grundstücksund Immobilienangelegenheiten: Richard Richter, der gerichtlich beeidete Ortssachverständige für Immobilien, wird sein Wissen und seine Berufserfahrung den Bürgern und Bürgerinnen kostenlos zu folgenden Beratungsterminen zur Verfügung stellen: Ausgaben für Personalkosten Rathaus Wolfurt, 18:00 - 20:00 Uhr Mittwoch, 22. September 2010 Mittwoch, 20. Oktober 2010 Fundamt Fundgegenstände und Fahrräder, welche im 3. Quartal 2010 im Fundamt abgegeben wurden: Verschuldung neuerlich gesenkt Trotz großer Investitionen konnte die Gesamtverschuldung neuerlich gesenkt werden und lag am Jahresende bei 1,86 Mio. Euro. Die Pro-Kopf-Verschuldung von 223,42 Euro ist eine der niedrigsten im Land Vorarlberg, der Landesdurchschnitt liegt bei ca. 1.800,-- Euro. diverse Schlüssel, Fahrradhelm Ebenfalls wurden diverse Fahrräder abgegeben, die während der Amtsstunden beim Gemeindeamt Wolfurt, Fundamt (Tel.-Nr.: 05574/6840-10, Fax: 6840-810, E-Mail: angelika.koeb@wolfurt.at) besichtigt und an den rechtmäßigen Besitzer ausgefolgt werden können. Direkte Informationen finden Sie auch im Internet unter www.fundinfo.at Angelika Köb Mehrbelastung für Gemeinden Wie bei allen anderen Gemeinden sind auch bei uns die Einnahmen deutlich gesunken. Auf der anderen Seite stiegen die Ausgaben in einigen Positionen erheblich. So mussten wir z.B. für Sozialhilfe bereits zum zweiten Mal in Folge eine zweistellige Steigerungsrate verkraften. Auf Grund dieser Situation waren wir verpflichtet, für das Jahr 2010 mit Euro 18,23 Mio. ein wesentlich reduzierteres Budget zu erstellen. Da die Gemeinden Auswirkungen wie die Wirtschaftskrise aber auch einen Wirtschaftsaufschwung zeitverzögert treffen, müssen wir uns auch 2011 auf eine konsequente Ausgabenpolitik einstellen. Die Budgetplanung für das kommende Jahr wird daher wiederum mit Bedacht zu erstellen sein. Finanzreferent Bgm. Christian Natter Aus dem Rathaus 7 Neueröffnung: Gasthaus Stern in Wolfurt zu verpachten Im Auftrag der Marktgemeinde Wolfurt Immobilienverwaltungs GmbH & Co KG suchen wir ab Juni 2011 eine(n) Pächter(in) für das neu errichtete Gasthaus Stern in Wolfurt. Ablösefrei, vertragsfrei sowie mit genügend Parkplätzen (Tiefgarage) und optimaler Lage im Zentrum von Wolfurt. Ideal für eine(n) agile(n), kreative(n), junge(n) Unternehmer(in), der (die) die Chancen erkennt. Das Gasthaus Stern wird neu errichtet, ist voll ausgestattet mit Restaurant, professioneller Küche und einem schönen Gastgarten. Zudem besteht die Möglichkeit einer Saalbewirtung für Veranstaltungen. Ihre schriftliche Bewerbung richten Sie bitte per Post oder E-Mail an: Johannes Helfer - Unternehmensberater CAMPUS Dornbirn, Hintere Achmühlerstr. 1, 6850 Dornbirn E-Mail: office@helfer.at 8 Gemeindepanorama SternenHotel,Gasthaus Stern und Sparkasse Bregenz in neun Monaten ist es soweit Das erste Hotel in der Region Wolfurt, Lauterach, Schwarzach, Buch und Bildstein geht in Betrieb. Damit werden die Region und insbesondere unser Ort touristisch aufgewertet und um eine immer wieder geforderte Infrastruktur erweitert. "Wenn ein Projekt wie der Sternen in Wolfurt nach Jahren der Vorbereitung tatsächlich realisiert wird, steht immer ein positives Projektteam dahinter. Mit Bank, Hotel und Gasthaus treffen unterschiedlichste Ansprüche und Interessen aufeinander. Die Umsetzung möglichst vieler verschiedener Vorgaben auf engstem Raum ist eine der größten Herausforderungen dieses Projektes. Urbane Ansätze im Zentrum einer dynamischen Region und gleichzeitige Anpassung an die dörflich gewachsene Struktur galt es vor allem architektonisch zu berücksichtigen. Ich bin davon überzeugt, dass Wolfurt mit der Verbauung des Sternenareals ein weiterer Meilenstein Richtung Zentrumsbelebung gelingen wird," meint der Hotelbetreiber DI Bernd Winsauer. Mit dem Anschluss an das Fernwärmenetz der MG Wolfurt, der Installation einer thermischen Solaranlage, einer guten Wärmeisolierung, Wärmerückgewinnungsanlagen etc. gehört nachhaltiges Bauen ebenfalls zum Entwicklungsprozess, wie die Neugestaltung der Wälder- und Kirchstraße im Bereich des neuen Zentrums. Besonders erfreulich ist die Vergabe von Großaufträgen an Wolfurter Unternehmen. 6 Firmen aus Wolfurt konnten in den letzten Monaten Aufträge mit einer Gesamtauftragssumme von knapp 2,4 Mio. € erhalten. Damit zeigt dieses Projekt seinen ersten wirtschaftlichen Impuls für unseren Ort auf. Die Ausschreibung für den Küchenbereich des Restaurants ist laut DI Jutta Nenning (GIG Wolfurt) fertig und die Planung für die Gastronomieeinrichtung in der Endphase. Die Suche des Gastronomiepächters hat ebenfalls begonnen. Dieser sollte bis Ende Oktober 2010 gefunden sein, damit sich der Pächter oder die Pächterin noch in die Detailplanung einbringen kann. Der Geschäftsführer des Hotels Richard Zünd meint zu den Zielsetzungen des ersten Hotels in der Region: „Das erste Hotel - im Herzen von Wolfurt - wird ein 4* Haus in stilvollem Ambiente und bietet den richtigen Rahmen für Urlauber und Business-Gäste. Moderne, lichtdurchflutete Zimmer, reichhaltiges Frühstücksbuffet, kostenloser W-Lan Service, Sauna und Fitnessraum garantieren einen angenehmen Aufenthalt. Wir freuen uns schon jetzt auf unsere Gäste aus dem In- und Ausland - und natürlich auf eine gute Zusammenarbeit mit den Wolfurter Betrieben, Vereinen und Veranstaltern!“ Ferde Hammerer, Geschäftsführer GIG Richard Zünd Jahrgang 1961 verheiratet, 2 Kinder wohnhaft Lauterach Geschäftsführer der Sternen-Hotel Betriebs GmbH Wälderstr. 2 6922 Wolfurt E-Mail: richard.zuend@sternenhotel.at Homepage SternenHotel in Vorbereitung www.sternenhotel.at Gemeindepanorama 9 Aktivitäten im Seniorenheim Wolfurt Innsbruck-Urlaub Bereits zum 6. Mal fand heuer im Juni ein Bewohneraustausch mit dem Seniorenheim St. Josef in Innsbruck statt. 5 Bewohner/innen aus Wolfurt und Kennelbach fuhren mit unserem Bus nach Innsbruck und verbrachten dort fünf wunderschöne Tage mit Ausflügen, Besichtigungen und Rundfahrten. Wie jedes Jahr konnten wir im Gegenzug 5 Innsbrucker Bewohner/innen bei uns begrüßen, welche gemeinsam mit ihren Mitbewohner/innen, die im Sozialzentrum Satteins einquartiert waren, eine schöne Woche bei uns im Ländle verbrachten. Den Höhepunkt bildete ein gemeinsames Grillfest in Wolfurt, bei dem die Besucherinnen und Besucher aus Innsbruck kulinarisch verwöhnt wurden. Ein Dank an alle Organisatoren aus Innsbruck, Satteins und Wolfurt, dass diese Woche wieder ein unvergessliches Ereignis für alle geworden ist. Grillfest mit den „Hafoloabar Läbbe“ Am 10. Juli fand das traditionelle Grillfest der Läbbe im Seniorenheim statt. Nachdem auch das Wetter hervorragend war, entschied sich der große Chef der Läbbe, Hanspeter Mathis, das Fest im Garten hinter dem Nussbaum zu veranstalten. Neben unseren Bewohner/innen mit ihren Angehörigen konnten wir noch einige Gemeindemandatare/innen willkommen heißen, die der Hitze von rund 32° C getrotzt hatten und mit uns den Nachmittag verbrachten. Nach der Begrüßung durch Bgm. Christian Natter fing das Team der „Läbbe“ mit der Bewirtung an. Neben diversen köstlichen Getränken gab es ausgezeichnete Grillwaren zu verköstigen, die in perfekter Weise zubereitet und serviert wurden. Wie immer kümmerten sich die Läbbe in vorbildhafter Manier um die Bewirtung unserer Bewohner/innen sowie der Gäste (Nachbarn und Angehörige), und der „hafoloabareigene“ Musiker Oskar (er tritt inzwischen bei jedem Fest der Läbbe im Seniorenheim auf) traf wie bei jedem Fest die passenden Töne und den dazugehörigen Stil. Wir haben das Fest wie immer sehr genossen, und unser Dank gilt den Läbbe, die unseren Bewohner/innen wieder einen schönen und unvergesslichen Nachmittag geboten haben. Geschäftsführer Mag. Erich Gruber 10 Gemeindepanorama Begeisterung pur bei Abschluss-Show! 120 begeisterte Tänzerinnen und Tänzer der City-Dance-Academy in Wolfurt überraschten zum Jahresabschluss die vielen Besucherinnen und Besucher mit einer rasanten Show um die ganze Welt. Catrin Wendel zauberte mit ihrem Team Tathiana, Galina, Veronika, Renate, Constanze, Eva, Peterson und den Citydancers bunte Bilder und mannigfaltige Choreografien auf die Bühne im Cubus. Die Kleinsten im Alter ab drei Jahren fühlten sich im Urwald Afrikas genau so wohl wie die größeren Kids als Breakdancer in New York oder eine Frauengruppe im Yogazentrum von Neu Delhi. Manche Titel der großartigen Show „Einmal um die ganze Welt“ wurden von Leila und Nikolai (Musikschule Hofsteig) sogar live gesungen. Das Publikum belohnte die Leistungen aller Akteure mit frenetischem Applaus und gratulierte den Mitwirkenden herzlichst. Start in das neue Tanzschuljahr am Montag, den 13. September 2010 Tag der offenen Tür am Sonntag, den 12. September 2010 von 9:00 - 19:00 Uhr City Dance Academy Wolfurt, Bahnhofstr. 8a, www.citydancers.at 10 Jahre Elternlotsen Seit Jänner 2001 sichern Elternlotsen den verkehrsträchtigen Schulweg-Übergang Weberstraße zur Volksschule Mähdle. Während dieser 10 Jahre ist es glücklicherweise - bis auf wenige brenzliche Situationen - noch nie zu einem Unfall gekommen! Das ist auch auf das sehr disziplinierte Verhalten der motorisierten Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zurückzuführen. In diesen 10 Jahren versahen bis zum diesjährigen Schulschluss 35 Mütter, Väter sowie Pensionisten/Innen diesen wertvollen Dienst, wobei 6 Frauen und Männer seit der ersten Stunde an immer noch ehrenamtlich dabei sind. 10 Jahre - kein Unfall - ein Jubiläum Dies war ein guter Grund zum Feiern, und darum lud Gemeinderat Hans Fetz alle Elternlotsen zur Besichtigung der Mohrenbrauerei in Dornbirn ein. Diese Einladung wurde von 18 Lotsen gerne angenommen. Nach einer 90-minütigen Führung und gestärkt nach einer urigen Jause bei Weißwurst, Brezel und selbst- Schulwegpolizei der Volksschule Mähdle verständlich „Mohren“-Bier-Spezialitäten bedankten sich die Elternlotsen bei Hans Fetz und fuhren mit besserem Wissen um die Bierbrau-Kunst im „Mohren-NostalgieBus“ wieder nach Hause. Oswald Geißler Gemeindepanorama 11 Unterstützung für arbeitsuchende Jugendliche Die Schatten der Wirtschaftskrise machten auch vor unserer Gemeinde nicht halt: im April dieses Jahres waren 50 junge Menschen zwischen 15 und 25 Jahren ohne Arbeit oder Ausbildungsplatz! Bgm. Christian Natter war es ein großes Anliegen, hier eine Verbesserung der Situation zu erreichen, da für ihn jeder junge Mensch ohne Arbeit einer zu viel ist. Er wandte sich an Werner Kessler, den Obmann der Seniorenbörse Wolfurt mit der Frage, ob er in seiner Mitglieder-Kartei jemanden hätte, der hier Unterstützung bieten kann. Da auch ich meine Dienste ehrenamtlich im Rahmen der Seniorenbörse anbiete, wurde ich gefragt und ich habe mich auf die neue Herausforderung gefreut. Vor allem meine langjährigen und guten Kontakte zu Wolfurter Unternehmen sollten helfen, den einen oder anderen Jugendlichen auf einer Lehrstelle oder einem Arbeitsplatz unterzubringen. Als zusätzliche wertvolle Hilfe bot sich auch unser ehemaliger HauptschulDirektor Walter Reis über die Seniorenbörse zur Mitarbeit an. Er kennt viele der arbeitsuchenden Jugendlichen persönlich, das ist ein weiterer Vorteil. Ein enger Kontakt wurde auch zum Jugendtreff und den Jugendbetreuern Günter Sutterlüti und Sarah Wagner gepflegt. Diese unterstützen den Kontakt zu den Jugendlichen. In mehreren Gruppengesprächen sowie zahlreichen Einzelgesprächen wurde die jeweilige Situation der Lehrstellen- bzw. Arbeitsuchenden abgeklärt und danach versucht, bei entsprechenden Unternehmen einen Vorstellungstermin oder einen Schnuppertag zu bekommen. Über ein direktes Schreiben an zahlreiche Wolfurter Unternehmen haben sich dankenswerter Weise etliche mit einem konkreten Stellenangebot gemeldet. Hier soll auch Komm.Rat Walter Eberle, Innungsmeister der Bodenleger, positiv erwähnt werden. Er hat sich persönlich ebenfalls sehr engagiert und 2 Lehrstellen vermittelt. Bis Mitte August stellte sich die Situation nun wie folgt dar: 15 Jugendliche haben eine Stelle oder Lehrstelle, sind vor einer Weiterbildung oder vor dem Bundesheer. Eine Jugendliche erwartet ein Baby und wird in Karenz gehen. Eine andere steht vor der Meisterprüfung und hat danach ein Stellenangebot. 10 Jugendliche haben Bewerbungen am Laufen bzw. Schnuppertage absolviert und warten auf eine definitive Entscheidung der jeweiligen Firma. Einige machen ein 10. Schuljahr in der Polytechn. Schule, um noch mehr Orientierung für einen Lehrberuf zu bekommen. Für eine Handvoll Jugendliche ohne Hauptschulabschluss heißt es, als ungelernte Kraft eine Stelle zu finden, was im Moment kaum möglich ist. Zwei davon werden voraussichtlich versuchen, den HS-Abschluss nach zu holen. Etwa 10 Arbeitsuchende haben eine abgeschlossene Lehre bzw. Ausbildung, finden aber derzeit in ihrem Beruf keine Stelle oder suchen eine Veränderung. Hier ist das Arbeitsmarktservice bei der Suche behilflich. Die schwierigste Situation ist bei jenen Jugendlichen, die von zu Hause aus keine Unterstützung und auch keinen Druck haben, eine Arbeit zu suchen. Sie sind meistens auch kaum motiviert, was jeden Chef bei einer Bewerbung abwinken lässt. Hier müssen die Eltern in Zukunft gefordert werden. Wir hoffen natürlich, doch noch einige Arbeitsplätze vermitteln zu können. Mit manchen Jugendlichen wird es aber im Herbst zuerst eine Motivationsschulung brauchen. Alt.-Bgm. Erwin Mohr 12 Gemeindepanorama Aktivitäten der Mobilen Jugendarbeit Wolfurt Riversurfen Ende Juni 2010 wurde das Projekt Riversurfen auf der Bregenzerache ins Leben gerufen. Das Prinzip des Riversurfens ist, dass das Surfbrett mit einem Baum, einer Brücke oder vom Ufer aus fest verbunden ist. Der Surfer stellt sich dann auf das festgebundene Brett und lässt sich gegen die Wasserströmung ziehen. Diese junge Sportart wurde von den Jungs des Kulturvereines „a rovermenproduction“ in Wolfurt erstmals entdeckt. Zusammen mit ihnen organisierten wir einen Schnuppertag für 10 Jugendliche aus Wolfurt. Dabei erhielten die Jugendlichen die Möglichkeit, das Riversurfen selbst auszuprobieren. Die Jugendlichen waren sehr interessiert und hatten viel Spaß dabei. Daraufhin wurde mit ihnen gemeinsam ein eigenes Brett gebaut. Mittlerweile gehen die Jugendlichen im Sommer fast bei jedem idealen Wasserstand an die Ache zum Surfen. DANKE an: > den FC Schwarzach, speziell an Vinicio Fioranelli, Dieter Schneider und den Platzwart Harald für die große Unterstützung. > die Gemeinde Schwarzach für die Unterstützung und das Sponsoring des Wander- und Fair-Play-Pokals. > die Firma Uhlsport Wolfurt für das Sponsoring der Spielbälle und diverser Sachpreise. Wir danken allen Beteiligten für einen reibungslosen Ablauf und freuen uns schon auf das nächste Jahr und das 2. Hofsteig Fußballturnier. Jugendarbeiter Günter Sutterlüti Floßbau Die Mädchengruppe des [´wa´wa] Jugend- und Kulturvereins hat unter der Aufsicht von Sarah Wagner und der Hilfe von Siegfried Fink ein Floß aus Holz und Kanistern gebaut. Die Mädchen waren voller Begeisterung bei der Arbeit. Das Floß wird den Mädchen in der Sommerzeit zur Verfügung gestellt. 1. Hofsteigfußballturnier Am Samstag, 10. Juli 2010, war es endlich soweit. Passend zur WM veranstaltete der Wolfurter Jugend- und Kulturverein [’wa’wa] gemeinsam mit dem Schwarzacher Jugendhaus Deluxe das 1. Hofsteig Fußballturnier. Teilnahmeberechtigt waren alle leidenschaftlichen Fußballerinnen und Fußballer zwischen 12 und 20 Jahren. Es war ein sehr spannendes, aber vor allem sehr faires Turnier. An dieser Stelle ein herzliches 'Danke' an alle beteiligten Teams. Wir gratulieren den "Balkanieros Deluxe" zum Turniersieg, dem Team "Circle of Destruction" zum 2. Platz und dem Wolfurter Team "FC Leverage" zum 3. Platz beim Hofsteig Fußballturnier. Das Team vom [’wa’wa] unter dem Namen V.I.P konnte den 9. Platz erzielen. Der „Fair-Play-Preis“, welcher von den Schiedsrichtern vergeben wurde, ging an das Team „FC Leverage". Dieses Team darf sich neben einem weiteren Pokal über einen 75 € Gutschein nach Wahl freuen. Wir gratulieren recht herzlich. Weiters bedanken wir uns bei den zwei Schiedsrichtern, die trotz der sommerlichen Temperaturen stets einen kühlen Kopf bewahrt haben. 3. Platz und Gewinner des „Fair-Play-Preises Team „FC Leverage“ Gemeindepanorama 13 Lehrlinge in ihrer Entwicklung begleiten und fördern. LUI - Lehre und Ich LUI ist eine 7-tägige Seminarreihe, in welcher sich die Lehrlinge selbst besser kennen lernen. Die Jugendlichen werden dabei in ihrer Selbständigkeit sowie in ihrem Selbstvertrauen gestärkt. Von März bis Juli 2010 haben 9 Lehrlinge der Firmen Haberkorn Ulmer und Fidel Gmeiner daran teilgenommen. Die nächste LUI-Reihe in Wolfurt startet Anfang 2011 LUI-Module im Detail: Dauer jeweils 1 Tag War am Anfang bei den Lehrlingen noch Skepsis vorhanden, gab es dann eine große Vielfalt an Erfahrungen und Emotionen wie: „Ich bin zufriedener, es macht Sinn Ziele aufzuschreiben, wir haben super gekocht, aber es war auch anstrengend“... Angelika Alfare (Fa. Haberkorn Ulmer): “Gerade in der heutigen Zeit ist es für Jugendliche wichtig, dass sie sich die Zeit nehmen, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen. Die eigenen Stärken, Schwächen und Grenzen kennenlernen und Ziele für die eigene Zukunft formulieren. Seit der LUI-Seminarreihe treten unsere Lehrlinge sicherer auf, sind selbständiger und vor allem als Team zusammengewachsen.“ Karin Vögel, www.karin-voegel.at Ankommen Wer bin ich jetzt? Ich präsentiere meine Ziele. Wir halten Rückschau. Wir gestalten Abschlussrituale. Aufbruch Wer bin ich? Ich entdecke meine Fähigkeiten und Fertigkeiten und stärke sie. Wie nehme ich mich selbst wahr? Setze ich in mich Vertrauen? Kreativität Meine Kreativität entdecken. Ich mache „Dinge“ neu, anders, ungewöhnlich. Expedition (3 Tage in der Natur) Neue Sprache Wir lernen unsere Sprache kennen. Was höre ich wie? Wie denke ich darüber? Wie reagiere ich darauf? Wie führe ich ein Streitgespräch Leben in der Gruppe Wir kochen am Feuer, schlafen unter Planen und Erleben was das alles mit uns und der Gruppe macht Mein Einfluss auf die Gruppe? Bin ich Helfer oder Kollege? 14 Wirtschaft 5. Wolfurter Lehrlingstag Viel Spaß, Aktion und Abenteuer konnten 40 Wolfurter Lehrlinge und ihre AusbildnerInnen beim 5. Lehrlingstag bei HIGH 5 in Lingenau erleben. Unterstützt vom Team um Chris Alge und bei hervorragendem Wetter, wurden 4 Teams gebildet. So waren Bogenschießen / Kletterturm, Flying Fox, Wildwasserschwimmen und das Abseilen von der alten Lingenauer Brücke auf dem Programm. Gemeinschaft und Teamarbeit einmal anders erleben war die Devise. Die Herausforderungen wurden angenommen, und das Selbstvertrauen wuchs mit jeder bestandenen Aufgabe. Die Marktgemeinde Wolfurt sieht sich als Partner der Wolfurter Betriebe und veranstaltet diesen Tag für die Lehrlinge im 1. Lehrjahr und deren AusbildnerInnen als Dankeschön und Anerkennung für die geleistete Arbeit. Bei einem tollen BBQ mit unserem Bürgermeister Christian Natter und Wirtschaftsbund-Obmann KR Walter Eberle wurde dieser wunderbare und erlebnisreiche Tag abgerundet. Yvonne Böhler, Wirtschafts-Gemeinderätin Lehrlinge-Wolfurt 2009/10: 258 55 75 Lehrlinge in Wolfurter Betrieben Lehrbetriebe Lehrlinge absolvierten das 1. Lehrjahr Wirtschaft 15 Herbstmarkt am Sonntag, 3. Oktober 2010 Der frühe Herbsttermin hat sich im letzten Jahr gut bewährt und wurde von der Bevölkerung sehr gut angenommen. Heuer findet der Wolfurter Herbstmarkt am Sonntag, 3. Oktober 2010, unter dem Motto „Handwerk“ statt. Selbstgefertigte Unikate für Dekoration, Accessoires und schöne Geschenkideen werden angeboten. Neben kulinarischen Köstlichkeiten und guter Musik wird es auch heuer wieder ein tolles Programm für Kinder geben. Traditionsgemäß wird wieder von der Pfarre Apfelstrudel für einen guten Zweck verkauft. Beginn ist um 11:00 Uhr. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher! Yvonne Böhler, Gemeinderätin für Wirtschaft und Nahversorgung Freie Zeit genießen... Experten informierten zu den Themen Grillen, Holzspalten, Motorsägen und Gartenarbeit. Beim Markttag in Wolfurt zeigten Weltmeister, worauf es beim Holzen und Grillen ankommt. Denn nur wer sein Handwerk wirklich beherrscht, bringt es auch zu solchen Ehren. Martin Moosbrugger und Benjamin Greber sind wahre Meister an der Motorsäge. Bei ihnen flogen buchstäblich die Späne, als sie demonstrierten, was sicheres Holzen in der Praxis tatsächlich verlangt. Das Spektrum ihrer Vorführungen reichte vom Gebrauch der Schutzausrüstung bis hin zur richtigen Handhabung von Motorsäge und Holzspalter. Feurig liebt es Grillweltmeister Ulli Bernold. Aber auch nur bis zu einem gewissen Grad. Bernold führte vor, wie Grillfreunde ihr Gerät sicher zum Glühen bringen. Ob mit speziellen Anzündern oder Flüssiggas: bei beiden Varianten gilt es, Vorsicht walten zu lassen. Über den richtigen Einsatz von chemischen Mitteln im Garten sowie die Wichtigkeit, nur intakte Geräte für die Arbeit im Garten oder am Baum zu verwenden, informierte der Obst- und Gartenbauverein Wolfurt. Initiative Sichere Gemeinden 16 Wirtschaft Viele Höhepunkte beim Wolfurter Markt Dreiviertel des Jahres sind schon fast wieder vorbei, und in dieser Zeit hat sich beim beliebten Wolfurter Wochenmarkt, der jeden Freitagnachmittag stattfindet, wieder einiges getan. Im Mai wurde eine Vogelscheuchen-Versteigerung durchgeführt, die von Altbürgermeister Erwin Mohr hervorragend moderiert wurde. Viele Besucherinnen und Besucher haben diesen schönen Nachmittag und das tolle Ambiente am Marktplatz genossen. Die Kreativität der Volksschüler ist bei allen Marktbesuchern auf große Begeisterung gestoßen. Ebenfalls im Mai fand der Startschuss der Aktion „EIN.KAUFEN & RAD.FAHREN auf dem Wolfurter Markt statt. 13 Jahre Wolfurter Markt Am Freitag, 11. Juni, feierte die Gemeinde bereits den 13. Geburtstag des Wolfurter Wochenmarktes. Mit Live-Musik, Tombola und einem bunten Rahmenprogramm für Jung und Alt wurde dieser Jubiläumsmarkt mit vielen Besucherinnen und Besuchern gefeiert. Als absoluter Höhepunkt sorgten am Abend die „Lauser“ im Rahmen des Musik-Dorf-Festes der Bürgermusik Wolfurt im Innenhof der Mittelschule Wolfurt für Stimmung. Daneben gab es in den letzten Monaten viele Aktionen für Kinder sowie Musikauftritte. Speziell der Kennelbacher Nachmittag mit dem Musikverein Kennelbach, die Grill- und Holzsägeweltmeister, und die „Lochauer Bierblosn“ waren einige Highlights. Auf Grund der sehr schwierigen Wettersituation in den letzten Monaten (entweder es war extrem heiß oder es regnete stark) bitten unsere Marktfahrer um reges Erscheinen in den nächsten Wochen. Wie immer bieten die Marktständler den Besucherinnen und Besuchern ein tolles Angebot an heimischen Produkten. Brot und Gebäck, Blumen und Gewürzkräuter, Fleisch und Wurstwaren, Soßen, Suppenprodukte, verschiedene Käsesorten aus dem Bregenzerwald und Eichenberg und vieles mehr sind bei den Marktfahrern erhältlich. Marktwirt Thomas Reichl freut sich ebenfalls auf viele Marktbesucher. Ich möchte mich noch ganz herzlich bei unserer neuen Gemeinderätin für Wirtschaft und Nahversorgung, Yvonne Böhler, für die Unterstützung und Hilfestellungen bedanken. Michael Fröwis Wirtschaft 17 Erfolgreicher Abschluss der Aktion EIN.KAUFEN & RAD.FAHREN Trotz ausgiebigen Schlechtwetters haben sich erfreulich viele Personen an der Aktion EIN.KAUFEN & RAD.FAHREN beteiligt. So wurden im 5-wöchigen Aktionszeitraum in Wolfurt und Kennelbach 782 vollständig ausgefüllte Sammelpässe abgegeben, was einer Zahl von über 7.000 umweltfreundlich absolvierten Einkäufen entspricht. Neben dem Beitrag zum Umweltschutz und zur Förderung der persönlichen Gesundheit sind diese lokal durchgeführten Einkäufe auch ein wichtiger Beitrag zum Erhalt einer funktionierenden Nahversorgung. Im Rahmen des Wolfurter Wochenmarkts konnten am 2. Juli die Preise an die glücklichen Gewinnerinnen und Gewinner übergeben werden. Auf Grund der zahlreichen positiven Rückmeldungen zur Aktion wird eine Wiederholung im kommenden Jahr überlegt. Durchgeführt wurde die Aktion im Rahmen des Projekts „plan.b“ zusammen mit der Gemeinde Kennelbach und den Wirtschaftsgemeinschaften von Schwarzach, Hard und Lauterach. Warengutscheine im Wert von EUR 30,00: Bienenhaus - Spielwaren David Optik Elektro Fink Frisiersalon Gorbach Haarzone Hofsteig-Apotheke J.N. Teutsch Kiosk Kögl-Graf Kiosk Wörz Mirjana Hair Design Musik Hinteregger pure Kosmetik Raiffeisenbank am Hofsteig Raiffeisenbank am Hofsteig Raiffeisenbank am Hofsteig Schwanenmarkt Fitz Schwanenbäckerei Spar Wälderstraße Spar Markt - Unterlinden Weltladen Die Frisur - Kennelbach in Ihrer Trafik - Kennelbach Spar-Markt Kennelbach Waltraud Schaper, Lerchenstr. 38a, Wolfurt Gertrud Hochfellner, Funkenweg 15, Wolfurt Margitha Juen, Hofsteigstr. 14, Kennelbach Marlis Hagspiel, Lochmühle 4, Kennelbach Dietmar Eberhard, Fliederweg 13c, Wolfurt Katharina Tusek, Waldhäuser 15, Kennelbach Ilse Reis, Moosmahdg. 13, Wolfurt Hans Zanetti, Bregenzerstr. 29a, Wolfurt Beate Troy, Dammstr. 33, Wolfurt Elsa Mohr, Rittergasse, Wolfurt Maria Thaler, Achstr. 5, Wolfurt Margit Simma, Liebensteinweg 2, Kennelbach Sieglinde Schütz, Herrengutgasse 22a, Lauterach Andrea Schwarz, Funkenweg 22, Wolfurt Viktoria Orzech, Achstr. 6, Kennelbach Berta Flatz, Hofsteigstr. 6, Wolfurt Benedikt Wald, Schlossgasse 1, Wolfurt Isabel Moosbrugger, Im Weingarten 4, Schwarzach Franke Kristin, Staudachstr. 23, Schwarzach Rosmarie Loacker, Kirchstr. 31a, Wolfurt Elke Adler, Feldweg 4, Schwarzach Mirjana Mesarek, Lerchenstr. 17, Wolfurt Jolanda Thaler, Achstr. 6, Wolfurt Preise und Gewinner Hauptpreise: Reisegutschein im Wert von EUR 500,-vom Reisebüro Sonne und Meer: Andreas Mohr, Wolfurt Gutschein im Wert von EUR 250,-von RADCULT: Erich Ammann, Kennelbach Gutschein im Wert von EUR 250,-von Fahrrad Puchmayr: Josef Strolz, Wolfurt Wir gratulieren den Gewinnerinnen und Gewinnern und bedanken uns bei den Geschäften für ihre Spenden. Gemeinderätin Yvonne Böhler, Gemeinderat Robert Hasler 18 Wirtschaft plan-b Radgala am 16. September 2010 in Lauterach Rad fahren, feiern, gewinnen Die plan-b Gemeinden laden herzlich zur Radgala 2010 ein! Am 16. September 2010 um 18:30 Uhr im Hofsteigsaal in Lauterach gibt es Unterhaltung und Spaß für alle Radfahrerinnen und Radfahrer. Speziell im Mittelpunkt stehen natürlich die über 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Fahr Rad Wettbewerb aus der Region. Unter ihnen werden attraktive Preise verlost, die gleich mit nach Hause genommen werden können. Reisegutscheine, Fahrrad-Anhänger und Picknickkörbe warten auf Sie! Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Fahr Rad Wettbewerb erhalten eine gesonderte Einladung per E-Mail oder Post. Rad fahren ist „in“ bei den plan-b Gemeinden Die Menschen in den sechs plan-b Gemeinden sind gern und oft per Rad unterwegs. Sie legen 21 Prozent ihrer Wege per Fahrrad zurück - ein österreichweiter Spitzenwert. Dies zeigt auch die hohe Teilnehmerzahl am landesweiten Fahr Rad Wettbewerb 2010 oder dem Interesse vieler Menschen an entsprechenden Aktivitäten. Für die plan-b Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt ist das eine wichtige Bestätigung, die intensive Arbeit zugunsten der Radfahrerinnen und Radfahrer fortzusetzen. Auch in nächster Zeit werden die Gemeinden in entsprechende Infrastrukturen investieren, auch für Bewusstseinsbildung und Qualitätssicherung sind viele gute Ideen in Vorbereitung. Robert Hasler, Gemeinderat für Umwelt und Mobilität Gemeinsam feiern mit der Lebenshilfe Besondere Gäste sind heuer die Schützlinge und Betreuerinnen und Betreuer der Lebenshilfe Bregenz/Hofsteig. Sie unterstützen das Programm und freuen sich besonders auf die offizielle Übergabe des neuen Sonderfahrrads. Die plan-b Gemeinden haben für jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer am Fahr Rad Wettbewerb einen Euro zugunsten dieses neuen Fahrzeugs zugesagt. Ob auch die Sonderprämie zum Tragen kommt, wenn in den sechs Gemeinden über eine Million Kilometer erradelt werden, zeigt sich am 16. September 2010. Mitanand am Weg „Mitanand am Weg“ ist ein Projekt der Lebenshilfe Vorarlberg, das Menschen mit Behinderungen oder eingeschränkter Bewegungsfähigkeit wieder den Zugang zu weiträumiger Mobilität ermöglichen will. Zu diesem Zweck wurden von der Lebenshilfe speziell ausgerüstete Erlebnisräder mit Elektro-Antrieb angekauft, die sowohl Institutionen, Unternehmen als auch Privatpersonen leihweise zur Verfügung gestellt werden. Die Erlebnisräder sind in den Lebenshilfe-Werkstätten in Wolfurt, Hörbranz und Hard stationiert. Der Mietbasistarif beträgt € 10.-- pro Halbtag, € 20.-- pro Tag und kann in den Werkstätten reserviert werden. Richard Fischer Umwelt 19 Richtige Abfallentsorgung in Wolfurt In den vergangenen Monaten wurden nach und nach bei den zwölf Altstoffsammelstellen in unserer Gemeinde die bestehenden Container durch neue, schallgedämpfte Container ausgetauscht. Dadurch wurde die Lärmbelästigung an den Sammelplätzen verbessert sowie das Ortsbild verschönert. Wir möchten darauf hinweisen, Altstoffe nur in den dafür vorgesehenen Container zu entsorgen. Bitte stellen Sie keine Altstoffe oder Abfälle vor oder neben die Container. Sollten die Behälter einmal voll sein, bringen Sie Ihre Altstoffe zum nächsten in der Nähe gelegenen Sammelplatz. Großvolumige Verpackungen, die nicht in die Container passen, bringen Sie bitte in den Bauhof der Gemeinde, wo sie im Zuge der Sperrmüll- und Problemstoffsammlung gerne entgegen genommen werden. Daher gilt: Nur sauber getrennt Papier und Kartonagen, Glas- und Metallverpackungen in die dafür vorgesehenen Container entsorgen. Bitte unbedingt die Einwurfzeiten an den Sammelstellen beachten – die Anrainer werden es Ihnen danken: Montag - Freitag, 7:00 bis 20:00 Uhr, Samstag, 8:00 bis 18:00 Uhr Sammeln Sie: keinesfalls: Milch-u. Getränkeverpackungen wie z.B. Tetra Pak, sonstige Verbundverpackungen, Tapeten, Kohlepapier, Wachspapier Altpapier Zeitungen, Illustrierte, Bücher, Schreibpapier, Packpapier, Karton, Wellpappe ..... Schachteln bitte flach zusammengelegt! Weißglas Sammeln Sie: farblose Glasverpackungen: wie Flaschen in allen Größen, Weithalsgläser, Einweckgläser keinesfalls: Steingut, Porzellan, Keramik, Fenster- und Spiegelglas, Kristallglas, Trinkgläser Sammeln Sie: keinesfalls: Steingut, Porzellan, Keramik, Fenster- und Spiegelglas, Kristallglas, Trinkgläser Buntglas farbige Glasverpackungen: wie Flaschen in allen Größen, Weithals- und andere Gläser Sammeln Sie: keinesfalls: Dosen mit Restinhalten, Spraydosen u.a. Druckgasverpackungen, mit Gefahrenstoffen behaftete Metallverpackungen Altmetall Metallverpackungen: wie Getränke- und Konservendosen, Menüschalen, Tiernahrungsdosen sowie sonstige Dosen, Kannen usw. ohne gefährliche Restinhalte, sonst. Metallkleinteile (z.B. Nägel) Bioabfälle, Restmüll und Kunststoffverpackungsabfälle Müllabfuhr gehören in die von der Gemeinde vorgesehenen Abfallsäcke. Stellen Sie die vollen Säcke bis spätestens 6 Uhr früh am Abfuhrtag, gut sichtbar am Straßen- oder Gehsteigrand zur Abholung bereit. Bei dieser Gelegenheit dürfen wir uns einmal bei all jenen Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern herzlich bedanken, die ihren Müll korrekt trennen und entsorgen. Sie tragen wesentlich zu einem sauberen Umfeld bei und sorgen somit für ein lebensund liebenswertes Wolfurt. 20 Umwelt
  1. wolfurt
  2. imported
20080921_Herbst Wolfurt Wolfurt 21.09.2008 wolfurt HERBST 08 Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Blick ins Gemeindegeschehen Sie werden vielleicht überrascht oder erstaunt sein, die neue Wolfurt-Information in Farbe und mit überarbeitetem Erscheinungsbild in den Händen zu halten. Nach der gründlichen Überarbeitung unserer Homepage wurden auch die Informations-Zeitschrift und der monatlich erscheinende Veranstaltungskalender „Demnächst“ überarbeitet und aufgefrischt. Inhaltlich wird sich nicht allzu viel ändern, es sollen aber mehr und gute Fotos vorkommen. Wenn Sie Wünsche und Anregungen oder Kritik dazu anbringen möchten, sind wir für jede Rückmeldung dankbar. Kleinwohnanlage “Alpenländische” Bauvorhaben in Wolfurt > Die Kleinwohnanlage Kesselstraße der Alpenländischen Heimstätte mit elf Wohnungen geht ihrer Fertigstellung entgegen, der Bezug ist für 1. Dezember 2008 geplant. Wie manchmal irrtümlich angenommen wurde, handelt es sich nicht um ein Seniorenheim, sondern es sind unter anderem fünf barrierefreie 2-ZimmerWohnungen in dem Haus, die an ältere Personen vermietet werden. Die restlichen Wohnungen sind an Familien mit Kindern vergeben worden. > Eine Kleinwohnanlage mit drei schönen Wohnungen in hervorragender Hanglage an der Rutzenbergstraße (unterhalb Haus Stadelmann) wurde als Projekt eingereicht und steht derzeit in Begutachtung. > Die ÖBB-Postbus GmbH an der Senderstraße hat durch den Umzug der bisherigen Buswerkstätte von Dornbirn nach Wolfurt Platzbedarf und baut einerseits neue Garagenboxen für die längeren Gelenksbusse, andererseits wurde eine Aufstockung der Büro- und Personalräume für die gestiegene Mitarbeiteranzahl erforderlich. > Die Sanierung des Heitz-Hauses im Dorfzentrum ist in vollem Gange, neben der wärmetechnischen Sanierung (neues Dach, neue Fenster, neue Fassade) wurden im zweiten Obergeschoss zusätzliche Büroräume ausgebaut, die vermietet werden. Im Erdgeschoss wurde das südlich gelegene Geschäftslokal (bisher Reisebüro) an den italienischen Marktfahrer Matteo D’Amato vermietet, der dort ganzjährig seine italienischen Lebensmittel und Spezialitäten anbieten wird. > Die Radwegbrücke im Bereich der Autobahn A 14 über die Achstraße und die Dammstraße wird langsam konkret: Die Detailplanungsarbeiten sind bereits abgeschlossen, die Ausschreibung der Baumeisterarbeiten für die Fundamente und Pfeiler sowie die Konstruktion der Stahlbetonfertigteile ist ebenfalls erfolgt. Die Genehmigungsverfahren wurden eingeleitet und wenn alles nach Plan läuft, könnte mit den Bauarbeiten noch im heurigen Spätherbst begonnen werden. Angestrebter Eröffnungstermin wäre April 2009. Hotelprojekt Sternen Hinsichtlich der Realisierung eines Gasthaus- und Hotelprojektes auf dem Sternen-Areal stehen wir mit einer Investorengruppen intensiv in Verhandlungen. Die Investoren haben vom Architekturbüro Walser + Werle in Feldkirch ein Vorprojekt erstellen lassen, 2 Aus dem Rathaus Sternen-Areal ÖBB Postbus Garagen Heitz-Haus das ein Hotel Garni mit 70 Zimmern und einen Saal für rund 100 Personen vorsieht. Unmittelbar angeschlossen an diesen Saal ist eine Gaststätte mit ca. 70 - 80 Plätzen. Ebenfalls im Erdgeschoss sind neue Geschäftsräume für die Bregenzer Sparkasse eingeplant. Zur Unterbringung der Kraftfahrzeuge ist eine zweigeschossige Tiefgarage vorgesehen. Da die Investorengruppe lediglich das Hotel Garni mit einem Tiefgaragengeschoss errichten würde, müsste die Gemeinde das Gastlokal mit einem Tiefgaragengeschoss übernehmen. Diese Situation wurde in der Gemeindevertretung diskutiert und ein positiver Grundsatzbeschluss dazu gefasst. Die Bregenzer Sparkasse ihrerseits würde die erforderlichen Bank-Geschäftsräume finanzieren. Derzeit finden intensive Gespräche über das Raumprogramm, die Kostenoptimierung bei den Baukosten sowie deren Zuordnung auf die einzelnen Geschäftseinheiten statt. Wir hoffen, dass diese Gespräche in den nächsten Wochen positiv abgeschlossen werden können. Die Bregenzer Sparkasse sowie die Mosterei und Brennerei Peter Schwerzler werden bis zum Abschluss aller Verträge, jedenfalls aber bis Ende dieses Jahres in ihren Räumlichkeiten bleiben. Peter Schwerzler hat zugesagt, heuer auch noch angeliefertes Obst anzunehmen. Schülerzuwachs verzeichnete, einige Wünsche angemeldet. Gleichzeitig wurde von einer eigens dafür installierten „Arbeitsgruppe Schülerbetreuung“ der Wunsch vorgetragen, entsprechende Räumlichkeiten für die Mittags-, Nachmittags- und Ferienbetreuung von Volks- und Hauptschülern auszubauen und an einem geeigneten Ort anzusiedeln. Hier bietet sich der Umbau des Feuerwehrhauses an, da das Mittagessen im nahe liegenden Hofsteighallen-Foyer ausgegeben wird und im großen Hauptschul-Campus viele Möglichkeiten für Nachmittags- und Ferienbetreuung bestehen. Entsprechende Planungsüberlegungen werden im Herbst aufgenommen, erforderliche Umbaukosten sollen im Budget 2009 bereits berücksichtigt werden. > Nachnutzung altes Feuerwehrhaus Mit dem Umzug unserer Ortsfeuerwehr und auch der Rotkreuz-Ortsstelle in das neue Gerätehaus stellt sich auch die Frage der Nachnutzung der bisher genutzten Räume. Hier hat die Musikschule, die in den vergangenen Jahren stetigen Aus dem Rathaus 3 www.wolfurt.at www.gem24.at > Fortsetzung Blick ins Gemeindegeschehen Betriebsausflug Wegen des Betriebsausfluges am Freitag, 5. September 2008, bleibt das Rathaus geschlossen! Danke für Ihr Verständnis! Michael Hechtl Adrienne Kienreich Michaela Gunz Personelle Veränderungen Mit Ende dieses Kalenderjahres wird unser langjähriger Bauamts-Referent Raimund Dörler pensionsbedingt ausscheiden. Seine Stelle nimmt seit 1. August 2008 Herr Michael Hechtl, wohnhaft in Dornbirn, ein. An unseren Kindergärten ist durch verschiedene Umstrukturierungen und Angebotserweiterungen eine Personalaufstockung erforderlich geworden. Im Kindergarten Fatt wird ab Herbst Adrienne Kienreich aus Lauterach das dortige Team verstärken. Im Kindergarten Rickenbach ist ebenfalls ab Herbst Manuela Gunz aus Wolfurt neu im Team. Unsere Jugendbetreuerin Manuela Preuß, die zu je 50 % in Wolfurt und in Lauterach tätig war, hat sich für eine 100 % Beschäftigung in Lauterach entschieden. Diese Stelle wurde ausgeschrieben und soll demnächst nachbesetzt werden. Nationalratswahlen am 28. September 2008 Sie können sich sicher vorstellen, dass weder die Beschäftigten hier im Rathaus noch die politischen Mandatare begeistert davon sind, bereits zwei Jahre nach der letzten Nationalratswahl wieder zu wählen. Es ist für uns alle mit zusätzlicher Arbeit verbunden, auf die wir gut verzichten hätten können. Ich habe deshalb auch großes Verständnis, dass viele Menschen den Wunsch verspüren, es „denen da oben“ einmal zu zeigen und gar nicht zur Wahl zu gehen. Ich möchte Sie aber gerade deshalb oder trotzdem ersuchen, sich an der Wahl zu beteiligen. Das Schlechteste wäre wohl, wenn wie in der Schweiz manchmal nur noch 40 % zur Wahl gehen und dann 20 % oder noch weniger Prozent der Bevölkerung darüber entscheiden, wo der Kurs hingeht. Meine Bitte deshalb an Sie: Gehen Sie zur Wahl und entscheiden Sie mit! Am 29. September ist es zu spät. Herzlichst Ihr Bürgermeister Erwin Mohr 4 Aus dem Rathaus Nationalratswahl 2008 Am Sonntag, den 28. September 2008, finden Nationalratswahlen statt. Wahlberechtigt und im Wählerverzeichnis eingetragen sind alle Männer und Frauen, welche spätestens mit Ablauf des Tages der Wahl das 16. Lebensjahr vollendet haben, die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen, vom Wahlrecht nicht ausgeschlossen sind und am Stichtag 29. Juli 2008 mit Hauptwohnsitz in der Gemeinde gemeldet waren. Weiters wahlberechtigt sind alle Auslandsösterreicher(innen), welche einen diesbezüglichen Antrag gestellt haben. Gewählt wird in unserer Gemeinde in den bewährten 5 Wahlsprengeln von 7:00 bis 13:00 Uhr. Jedem(r) Wahlberechtigten wird bis spätestens am 4. Tag vor dem Wahltag ein amtlicher Wahlausweis (je Sprengel verschiedenfärbig) zur leichteren Durchführung der Wahl zugestellt. Wählen mit Wahlkarte Mittels Wahlkarte können Personen wählen, die am Wahltag ortsabwesend sind (Wahlkartenwahllokal einer Gemeinde in Österreich), ebenso auch Personen, die gehbehindert oder bettlägerig sind (besondere Wahlbehörde). Briefwahl Erstmals kann auch mittels Briefwahl (ohne Beisein einer Wahlbehörde oder eines Wahlzeugen) gewählt werden. Sie können sofort nach Erhalt der Wahlkarte bis vor Schließen des letzten Wahllokals, also bis 28.09.2008 (Wahltag), 17:00 Uhr, im Inland wie im Ausland (Zeitverschiebungen gegenüber Österreich beachten) wählen. Die Wahlkarte muss im Postweg - ausreichend frankiert - bis zum 8. Tag nach der Wahl bis 14:00 Uhr bei der zuständigen Bezirkswahlbehörde einlangen, um in die Ergebnisermittlung einbezogen werden zu können. Wo kann ich eine Wahlkarte beantragen? Sie können die Wahlkarte bei der Gemeinde, in deren Wählerverzeichnis Sie eingetragen sind, schriftlich (im Postweg, per Telefax, per E-Mail) bis zum 4. Tag und mündlich bis zum 2. Tag, 12:00 Uhr, vor dem Wahltag beantragen. Als Wahlkartenwähler beachten Sie bitte die für den Wahlvorgang und die Übermittlung der Wahlkarte beiliegenden Informationen. Bei dieser Wahl besteht keine Wahlpflicht. Für weitere Fragen steht Ihnen das Bürgerserviceteam der Gemeinde gerne zur Verfügung. Stefan Fischer Aus dem Rathaus 5 Kostenlose Beratung in Grundstücks- und Immobilienangelegenheiten: Richard Richter, der gerichtlich beeideter Ortssachverständige für Immobilien, wird sein Wissen und seine Berufserfahrung den Bürgern und Bürgerinnen kostenlos zu folgenden Beratungsterminen zur Verfügung stellen: Rathaus Wolfurt, 18:00 - 20:00 Uhr Kostenlose Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren Die kostenlosen Beratungs-Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren werden von der Wolfurter Bevölkerung gerne in Anspruch genommen, daher wird dieses Beratungsangebot wie folgt fortgesetzt: Sprechstunden Rechtsanwälte von 18:00 - 20:00 Uhr Mittwoch, Mittwoch, Mittwoch, Mittwoch, 03. 01. 05. 03. September 2008, Dr. Nikolaus Schertler Oktober 2008, Dr. Wolfgang Hirsch November 2008, Dr. Claus Brändle Dezember 2008, Dr. Nikolaus Schertler Sprechstunden Notar von 18:00 - 19:00 Uhr Mittwoch, 17. September 2008, Dr. Nikolaus Ender Mittwoch, 19. November 2008, Dr. Nikolaus Ender Mittwoch, 10. September 2008 Mittwoch, 29. Oktober 2008 Fundamt Fundgegenstände, welche im 3. Quartal 2008 im Fundamt abgegeben wurden: Diverse Schlüssel, Blaue Geldtasche, Rote, optische Brille, Blaues Handy, Fahrräder. Infos beim Gemeindeamt Wolfurt, (Tel.05574/6840-10, E-Mail: melanie.amhof@wolfurt.at). Direkte Informationen finden Sie auch im Internet unter www.fundinfo.at Melanie Amhof Die Sprechstunden finden jeweils im Rathaus Wolfurt statt. Notariatsverteilung bei Todesfällen Zur Abwicklung der Verlassenschaften nach Todesfällen von Familienangehörigen wurden vom Bezirksgericht Bregenz die Notare für folgende Termine nominiert: Dr. Nikolaus Ender Jänner, Juni, 01.11. - 12.11. Dr. Ivo Fussenegger Februar, Juli, 13.11. - 26.11. Dr. Richard Huter März, August, 27.11. - 07.12. Dr. E. Michel April, September, 08.12. - 20.12. Dr. Kurt Zimmermann Mai, Oktober, 21.12. - 31.12. Veränderungen im Gewerberegister Eintragungen in das Gewerberegister pH-7 Unternehmensberatung OG, Unternehmensberatung einschließlich der Unternehmensorganisation, Weiherstraße 26; Zuzana Novakova, Personenbetreuung, Rutzenbergstraße 49; Maria Barusova, Personenbetreuung, Rutzenbergstraße 49; Alexandra Palenikova, Personenbetreuung, Bützestraße 8; Zofia Chudzik, Personenbetreuung, Achstraße 1; Sona Hlavova, Personenbetreuung, Lorenz-Schertler-Straße 4; Mgr Dagmar Javorcikova, Personenbetreuung, Im Kessel 32; Viera Buranska, Personenbetreuung, Lorenz-Schertler-Straße 4; Tamara Petschulat, Modeschmuckerzeugerin, Kesselstraße 26; Klimmer Wohnbau GmbH, Heizungstechnik (Handwerk), eingeschränkt auf die Erstellung von Energieausweisen für Gebäude sowie die damit im Zusammenhang stehenden Berechnungen sowie Energieberatung, Geschäftsführer Daniel Pauger, Lauteracher Straße 7; AgenT-Com Telekommunikationshandel GmbH, Handelsgewerbe und Handelsagenten sowie Vermittlung von Verträgen betreffend die Benützung von Fernmeldeeinrichtungen (Telekommunikationseinrichtungen) Dritter, Senderstraße 16; Zdenka Hatnancikova, Personenbetreuung, Brunnengasse 2; ETZEL – FEC Facade Engineering and Consulting GmbH, Handelsgewerbe, Konrad-Doppelmayr-Straße 17; Sona Kasanova, Personenbetreuung, Oberfeldgasse 7, Anna Pacekova, Personenbetreuung, Bützestraße 8. mann, Hörgeräteakustik (Handwerk), von Wolfurt Flotzbachstraße 17b nach Bregenz; Richard Josef Wieser, Anbieten von Hausbetreuungstätigkeiten als persönliche Dienste an nicht öffentlichen Orten, von Wolfurt Nußgasse 14 nach Kesselstraße 21; Peter Böhler, Platten- und Fliesenleger, von Hohenweiler nach Wolfurt, Heimkehrerstraße 4; Gewerbelöschungen Serife Özdemir, Handelsgewerbe und Handelsagenten, Achstraße 2; Günther Georg Schmutzer, Handelsgewerbe, eingeschränkt auf den Handel mit technischen Produkten, Wälderstraße 14; „Toni’s Schnellimbiss“, Pear Danica OEG, Gastgewerbe, Achstraße; Ahmet Celik, Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik, An der Fatt 33. Standortverlegung einer weiteren Betriebsstätte Jungheinrich Austria Gesellschaft m.b.H., Handel mit Maschinen, deren Ersatzteilen und Zubehör unter Ausschluss von Land-, Büround Nähmaschinen, von Wolfurt Holzriedstraße 29 nach Konrad-Doppelmayr-Straße 17; Aufhebung der Einschränkung Löschung einer Geschäftsführerin Geschäftsführerin Claudia Peintner wurde gelöscht, Firma Bernd Bechter, Gewerbsmäßige Beförderung von Gütern mit zwei Kraftfahrzeugen im grenzüberschreitenden Verkehr. Jona Zimmermann, Gewerbliche Vermögensberatung mit Berechtigung zur Vermittlung von Lebens- und Unfallversicherungen in der Form Versicherungsagent; KonradDoppelmayr-Straße 17; Firmenwortlautänderung Standortverlegungen Cornelia Anna Amann, Unternehmensberatung einschließlich der Unternehmensorganisation und Werbeagentur, von Rankweil nach Wolfurt, Eulentobel 5j; Thomas Ried- ComBran GmbH (früher Autofunk Gesellschaft m.b.H) Handelsgewerbe, eingeschränkt auf den Großhandel mit Waren und Getränken, der Nachrichten- und Datentechnik und Elektronik und Radiomechaniker; Lauteracher Straße 21; 6 Aus dem Rathaus Gemeindehaushalt 2007 positiv abgeschlossen Der Rechnungsabschluss 2007 mit Einnahmen und Ausgaben von 16,58 Mio. Euro wurde vor der Sommerpause von der Gemeindevertretung einstimmig verabschiedet. Erfreulich dabei ist vor allem, dass aufgrund der guten Einnahmenentwicklung einerseits und der sparsamen Ausgabenpolitik Rücklagen in der Höhe von 2,0 Mio. Euro gebildet werde konnten. Jeweils 800.000,-- Euro davon wurden für das Feuerwehrhaus bzw. die Sanierung Volksschule Mähdle reserviert. Damit können diese beiden Vorhaben ohne Darlehensaufnahme finanziert werden. Die sehr gute gesamtwirtschaftliche Entwicklung im vergangenen Kalenderjahr und die besonders gute Entwicklung der Wolfurter Unternehmen spiegeln sich im positiven Kommunalsteueraufkommen wider. Hier müssen wir aufgrund der aktuellen Entwicklungen im kommenden Jahr vorsichtiger budgetieren. Aufgrund der vorhandenen Rücklagen, die wir in guten Zeiten gebildet haben, sind wir aber auch weiterhin in der Lage, die Gemeindeabgaben und Gebühren, soweit es sich nicht um indexbedingte Personalkosten handelt, stabil zu halten. Finanzreferent Bgm. Erwin Mohr Die größten Einnahmen: 5.306.000,-- Euro 4.745.000,-- Euro 635.000,-- Euro 500.000,-- Euro 199.000,-- Euro 144.000,-- Euro Ertragsanteile des Bundes (+ 8,8 % gegenüber 2006) Kommunalsteuer unserer Firmen (+ 4,57 %) Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung Grundsteuern Zinserträge Erträge aus Beteiligungen Beiträge an das Land 1.284.000,-- Euro 921.000,-- Euro 977.000,-- Euro 115.000,-- Euro 94.000,-- Euro für Sozialhilfe (+ 5,1 %) Spitalskosten (+ 7,0 %) Landesumlage (+ 11,1 %) Landespflegegeld (+ 5,2 %) Wohnbauförderung Ausgaben für Personalkosten 1.145.000,-- Euro 914.000,-- Euro 639.000,-- Euro 328.000,-- Euro 258.000,-- Euro Musikschule (inkl. Lauterach und Schwarzach) Verwaltung / Rathaus inkl. Pensionen Kindergärten Bauhof Schulwarte / Raumpflege Verschuldung neuerlich gesenkt Trotz großer Investitionen konnte die Gesamtverschuldung neuerlich gesenkt werden und lag am Jahresende bei 2,3 Mio. Euro. Die Pro-Kopf-Verschuldung von 275,-- Euro ist die zweit-niedrigste im Land Vorarlberg, der Landesdurchschnitt liegt bei ca. 1.800,-- Euro. Die ausgezeichnete Finanzsituation ist aufgrund des neuen Bundes-Finanzausgleichs von der Erhöhung der Ertragsanteile aus Bundessteuern geprägt. Allerdings werden hier die geplante Steuerreform und weitere Wahlversprechen für das kommende Jahr wieder Einbußen erwarten lassen. Aus dem Rathaus 7 Kundmachung über die Auflage des Flächenwidmungsplanentwurfs für die Marktgemeinde Wolfurt Die Gemeindevertretung hat in ihrer 28. Sitzung am 2.7.2008 die Auflage des Flächenwidmungsplanentwurfs für die Marktgemeinde Wolfurt gemäß §21 Raumplanungsgesetz beschlossen. Während der Auflagefrist (11.8.2008 bis 29.9.2008) kann jeweils während der Amtsstunden (MO bis FR 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr) jeder Gemeindebürger oder Eigentümer von Grundstücken, auf die sich der Flächenwidmungsplan bezieht, zum Entwurf schriftlich oder mündlich Änderungsvorschläge erstatten. Der Auflageentwurf zum Flächenwidmungsplan und der Erläuterungsbericht liegen während der Amtsstunden im Gemeindeamt zur öffentlichen Einsicht auf und kann unter www.wolfurt.at eingesehen werden. Zur Erbringung dieser Änderungsvorschläge oder bei etwaigen Fragen wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiter des Bauamts (Tel. 05574 / 6840-44). Zusätzlich werden Planersprechtage mit dem fachlich betrauten Raumplanungsbüro stadtland und einem Vertreter der Gemeinde im Rathaus eingerichtet: Donnerstag 11.9.2008, von 08:00 bis 12:00 Uhr Dienstag 16.9.2008, von 16:00 bis 20:00 Uhr Montag 22.9.2008, von 13:30 bis 17:30 Uhr Für die Planersprechtage ist eine Terminvereinbarung unter der Telefon Nr. 05574 / 6840-44 bei Frau Bettina Hopfner notwendig. Stellungnahmen, die in den Planersprechtagen deponiert werden, werden ebenfalls als Stellungnahmen der Auflage gewertet. Bürgermeister Erwin Mohr 8 Aus dem Rathaus FlächenwidmungsplanÜberarbeitung aufgelegt Gemäß Vorarlberger Raumplanungsgesetz sind die Städte und Gemeinden angehalten, den Flächenwidmungsplan in bestimmten Abständen zu überprüfen und erforderliche Anpassungen vorzunehmen. Räumliches Entwicklungskonzept Vor der Überarbeitung des Flächenwidmungsplanes wurde für Wolfurt ein räumliches Entwicklungskonzept erstellt und von der Gemeindevertretung einstimmig verabschiedet. In diesem Entwicklungskonzept wurde festgestellt, dass Wolfurt rund 8.300 Einwohner aufweist, dem gegenüber aber gewidmetes Bauland für rund 16.000 Einwohner laut Flächenwidmungsplan ausgewiesen hat. Dieses gewidmete Bauland reicht bei derzeitiger Bevölkerungsentwicklung von 0,8 % pro Jahr für das ganze Jahrhundert aus. Nach den Empfehlungen der Raumplaner wären BaulandRückwidmungen erforderlich gewesen, dies hätte jedoch zu möglichen Entschädigungszahlungen geführt, es wurde deshalb davon Abstand genommen. In Einzelfällen, wo Grundstücke innerhalb der roten Gefahrenzonen lagen, mussten wegen generellem Bauverbot Rückwidmungen erfolgen. Aufgrund der vorgeschilderten Fakten wurden auch keine Neuwidmungen vorgenommen, die bestehenden Siedlungsränder sollen unter allen Umständen gehalten werden. Manche Wünsche auf Baulandwidmung konnten deshalb leider nicht erfüllt werden. Um einer drohenden „Verhüttelung“ des Wolfurter Riedes entgegenzuwirken und diese Flächen in Zukunft der Landwirtschaft zu sichern, wurde der Bereich westlich der L 190 und südlich der Schwarzach in Freihaltegebiet gewidmet. Weiteres Verfahren Wie aus der Kundmachung ersichtlich, hat die Gemeindevertretung den Entwurf des Flächenwidmungsplanes zur Auflage beschlossen. Innerhalb der Auflagefrist kann jeder in den Plan Einsicht nehmen und eine Stellungnahme mündlich oder schriftlich abgeben. Es wird Planersprechtage geben, bei denen allgemeine oder spezifische Fragen mit den Planern direkt diskutiert werden können. Nach Ende der Auflagefrist müssen alle Stellungnahmen gesammelt und der Gemeindevertretung zur Kenntnis gebracht werden. Danach ist beabsichtigt, den Flächenwidmungsplan mit eventuell noch erforderlichen Abänderungen in der Gemeindevertretungssitzung am 19. November 2008 zu beschließen. Daraufhin muss der Plan der Vorarlberger Landesregierung vorgelegt werden, erst nach Genehmigung durch die Landesregierung tritt der neue Flächenwidmungsplan in Kraft. Der Entwurf des Flächenwidmungsplanes ist auch auf der Gemeindehomepage www.wolfurt.at einsehbar! Aus dem Rathaus 9 25 Jahre Wasserwerk Wolfurt Wasserkrüge Wolfurter Wasser Die Untersuchungen und Befunde des Umweltinstitutes beweisen und bestätigen immer wieder, dass Wolfurter Trinkwasser von bester Qualität ist und ruhigen Gewissens empfohlen werden kann. Auch in der Gemeinde, im Rathaus, bei Sitzungen der Gemeindevertretung und Ausschüssen, ist das Erfrischungsgetränk „Wolfurter Wasser“ schon längst zur fixen Einrichtung geworden. Um das Wolfurter Wasser zukünftig seiner Qualität uns seinem Stellenwert entsprechend präsentieren zu können, haben wir uns in der Gemeinde entschlossen, dafür edle Gefäße anzuschaffen. So wie diese Wasserkrüge in Zukunft in der Gemeinde, im Rathaus, in allen gemeindenahen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten, Seniorenheim, etc. verwendet werden, hoffen wir, dass auch viele Wolfurterinnen und Wolfurter es uns gleich tun werden - nämlich als Erfrischungsgetränk „Wolfurter Wasser“ in diesem edlen Gefäß zu servieren. Die Wasserkrüge erhalten Sie zum Preis von € 10,-- /Krug im Rathaus Wolfurt bei Melanie Amhof und Lydia Bechter. Peter Grebenz, Gemeinderat für Wasser, Kanal und offene Gerinne Ökologischer Vergleich Mineralwasser in Flasche (über Geschäft) Zur Herstellung einer Plastikflasche sind 162 g Öl notwendig + 7 Liter Trinkwasser zur Herstellung + Transportkosten vom Abfüller bis zum Regal im Geschäft + Logistik- und Lagerkosten > keine Transportkosten + Verkehrsbelastung und Straßenabnützung durch Transport + Entsorgung Plastikflasche + Abholung Plastikmüll Verkehrsbelastung und Straßennützung > keine Umweltbelastung > keine Abfallprobleme > Lieferung frei Haus Wolfurter Trinkwasser Keine Aufbereitung notwendig > höchste Reinheit (Untersuchungen UI) > keine Abfüllung > keine Flaschenerzeugung zum Preis von ca. € 0,45/Flasche zum Preis von € 0,45/m2 = 1000 Liter Trinkwasser oder € 0,00045 pro Liter Wolfurter Trinkwasser Gemeindepanorama 11 Spatenstich neues Feuerwehrhaus Wolfurt Neueste Technik - energieeffizient - ökologisch - barrierefrei - zukunftsorientiert und nachhaltig vorne: Franz Wetzel, Bauunternehmen Gobber, hinten v.l.n.r.: DI Günther Hammerer, DI (FH) Sacha Vaucher, DI Dietmar Lenz, Ferde Hammerer, Ing. Jürgen Hiebeler, DI Matthias Hein, Baumeister Thomas Marte v.l.n.r.: Ferde Hammerer, Bgm. Erwin Mohr ach ca. 40 Jahren ist das bisherige Feuerwehrhaus im Campus der Hauptschule in die Jahre gekommen. „Zu klein, nicht mehr den neuen technischen Anforderungen entsprechend und am falschen Standort“ waren die Überlegungen, die die Wolfurter Gemeindeverantwortlichen zum einstimmigen Beschluss kommen ließen, ein neues Feuerwehrhaus zu bauen, das wieder für die nächsten Jahrzehnte ausreicht. Der neue Standort an der Weberstraße entspricht der örtlichen Einsatz- und Gefahrenentwicklung, die sich durch die zunehmende Bebauung des Gewerbegebietes an der Hohen Brücke und des Güterbahnhofes stark in dieses Gebiet verlagert hat. Dieser Standort hat eine gute Verkehrsanbindung ins Gewerbegebiet wie auch in alle Richtungen des Ortsgebietes. Im neuen Feuerwehrhaus erhält auch die Rot-Kreuz-Ortsstelle Wolfurt neue Räumlichkeiten. N Energietechnik Mit der kompakten Anordnung gleichartiger Temperaturzonen mit entsprechender Wärmedämmung erreichen wir als erstes Feuerwehrhaus Vorarlbergs annähernd Passivhausstandard. Der benötigte Wärme- und Warmwasserbedarf wird durch eine 50 m2 thermische Solaranlage sowie durch eine Wasser-Wärmepumpe erzeugt. Der benötigte Strom für die Wärmepumpe soll durch eine Fotovoltaikanlage, die auf der Volksschule Mähdle installiert wird, kompensiert werden. Ein Notstromaggregat zur sicheren Versorgung der Technik bei einem Stromausfall wird stationär im Gebäude vorhanden sein. Räumliche Ausstattung 7 Garagenplätze mit einer modern eingerichteten Waschhalle, Kommandozentrale, Nachrichtenraum und Bereitschaftsraum, Umkleideraum mit den entsprechenden Waschräumen, Kantine, Schulungssaal, Raum für die Jugendfeuerwehr und Büroräume, Atemschutzwerkstätte, Aufrüst- und Lagerräume, Technikräume, Schlauchturm mit Übungsmöglichkeit, Aufenthaltsraum, Büro und Lagerraum der Rot-Kreuz-Ortsstelle Wolfurt. 12 Gemeindepanorama v.l.n.r.: Ferde Hammerer, DI (FH) Sacha Vaucher, DI Matthias Hein, Baumeister Thomas Marte, Bgm. Erwin Mohr, Andreas Honeder, Gerhard Pehr, Johann Böhler, LFI Ulrich Welte, Andreas Böhler. Umweltvorgaben Durch einen ökologischen Vorgabekatalog werden umweltfreundliche und nachhaltige Baustoffe bei der Umsetzung vorgeschrieben. Die Kontrolle erfolgt durch Einbindung des Umweltverbandes und des Energieinstituts. Aus dem Protokoll der Wettbewerbs-Jury „Die Situierung des stringent kubisch formulierten Baukörpers parallel zur nördlichen Grundgrenze bewirkt ein deutliches Abdrehen von der Flucht der Weberstraße. Diese Geste setzt am Ortseingang und Siedlungsrand einen interessanten städtebaulichen Akzent, der durch den schlanken Schlauchturm noch markant unterstrichen wird. Weiters werden durch diese Positionierung die Außenflächen sinnvoll und nutzungsfreundlich zoniert. Das Projekt überzeugt durch eine räumlich präzise und funktionell überzeugende Grundrissorganisation. Die interessanten innenräumlichen Sichtbeziehungen stellen eine weitere überzeugende Qualität dar.“ Über eine Kamera auf dem Illwerke-Mast können die Bauarbeiten laufend im Internet unter: www.feuerwehr.wolfur.at beobachtet werden. Errichter des neuen Hauses ist die Gemeindeimmobilien GmbH & KEG Wolfurt. Geschäftsführer Ferde Hammerer Kosten inkl. Ausstattung Ca. 3,5 Mio. EUR (ohne MwSt) Terminplan Baubeginn: 24. Juni 2008 Rohbaufertigstellung: Dezember 2008 Gesamtfertigstellung: Juni 2009 Architektur Architekten Matthias Hein + Juri Troy, Bregenz - Wien (Mitarbeiter: Sacha Vaucher) Sieger des geladenen Architektenwettbewerbes 2007 Gemeindepanorama 13 Volksschule Mähdle vom ALTBAU zur WOHLFÜHLSCHULE Im kommenden Jahr erfolgt die Generalsanierung und Erweiterung der Volksschule Mähdle. Ca. 3,5 Mio. Euro investiert die Gemeinde inkl. Förderungen des Landes Vorarlberg und einer Sonderförderung des Bundes (für thermische Solaranlage, Wärmepumpe und energieeffiziente Sanierung). Gleichzeitig wird auch die Schulwartwohnung aufgestockt, um das Gemeindearchiv unterzubringen. In einer Projektgruppe der Gemeindevertretung, unter Mitwirkung der Lehrerschaft, wurden die Planungsgrundlagen definiert und vorbereitet. Das schulbehördliche Verfahren, sowie das Bauverfahren sind bereits durchgeführt, die Detailplanungen laufen auf Hochtouren und die Ausschreibungen sind in Vorbereitung, sodass pünktlich in den Energieferien 2009 mit dem Umbau begonnen werden kann. Die Arbeiten sollten bis Oktober 2009 bewältigt sein. Durch das Schließen des freien Durchganges zwischen Schule und Turnhalle und die Verbreiterung des Schulgebäudes um 4 Meter wird zusätzlich nutzbare Fläche gewonnen. Jeder Klasse kann nun ein eigener Gruppenraum zugeordnet werden. Darüber hinaus werden in Zukunft die derzeit als Garderobe genutzten Gangflächen als „Lernatelier“ zur Verfügung stehen, da eine Zentralgarderobe für alle Schüler vorgesehen ist. Ebenfalls neu ist die Zugangssituation über einen abgesenkten Schulhof auf dem Niveau des derzeitigen Untergeschosses. Damit entsteht ein geschützter, großzügiger Vorplatz, der über eine behindertengerechte Rampe mit dem Sport- und Spielgelände verbunden ist. Architekt Gerhard Zweier zur Erweiterung und Sanierung der Schule: Nach 35 Jahren Schulbetrieb soll die Volksschule Mähdle saniert werden, um sie wieder in einen Zustand zu bringen, der den heutigen Anforderungen an ein modernes Schulgebäude entspricht. Die Planung sieht eine umfassende thermische Sanierung der gesamten Gebäudehülle auf Passivhausstandard vor, alle Klassen werden mit dezentralen Lüftungsgeräten ausgestattet. Eine Grundwasserwärmepumpe und eine thermische Solaranlage ergänzen das nachhaltige Energiekonzept. Der benötigte Strombedarf für den Betrieb der haustechnischen Anlagen wird über eine Photovoltaikanlage am Dach erzeugt, sodass sich in der Jahresbilanz ein „Nullenergiegebäude“ ergibt. 14 Gemeindepanorama Mit diesem neuen räumlichen Konzept entsteht ein vielseitig nutzbares Gebäude, das offen ist für neue Unterrichtskonzepte. Bei der Materialwahl wird auf natürliche Baustoffe gesetzt: Mit Holzschindelverkleidungen an der Fassade, Holzfenster- und Türen, Linoleumböden und Akustikdecken aus Holzwolleplatten, sowie Birkensperrholzmöbeln soll das von der Gemeinde Wolfurt vorgegebene Ziel einer „Wohlfühlschule“ erreicht werden. zugsmöglichkeiten, gute Akustik und Schallschutz, Spielgeräte auf dem Schulhof insgesamt auf ein „Erfahrungsfeld der Sinne“. Auch die Außengestaltung der Schule und des gesamten Schulhofes soll unsere pädagogische Grundhaltung spiegeln. Nicht nur das Gebäude wird adaptiert. Unsere pädagogischen Konzepte des Werkstattunterrichts und der Lernebene finden in den neuen Räumlichkeiten die besten Voraussetzungen zur Umsetzung. Wir freuen uns auf die neuen Lernebenen, auf die Neugestaltung der Klassen und die vielen Möglichkeiten, den Kindern eine gut vorbereitete Lernumgebung bieten zu können. Gemeinderätin Angelika Moosbrugger zur Schule als Lern- und Lebensort für Kinder: Die Aufgabe der Gemeinde ist es, den Ort und den Raum zu bereiten, in dem Schule stattfinden kann. Wir stellen den Rahmen zur Verfügung, in dem Kinder und Lehrer miteinander arbeiten und gemeinsam fürs Leben lernen können. Eine kostenintensive und wichtige Aufgabe, die wir sehr ernst nehmen und die auf unterschiedliche Art verwirklicht werden kann, wie wir an unseren verschiedenen Schulen in Wolfurt sehen können. Zurzeit steht die Sanierung der VS Mähdle an, und wir sind dabei auf einem spannenden Weg. Einerseits soll die „neue“ Schule vom Gebäude her neue Maßstäbe setzen. Als e5Gemeinde ist es uns wichtig, Energiebewusstsein und Nachhaltigkeit zu unterstützen, und dies auch selber, wo es möglich ist, in die Praxis umzusetzen. Aber auch bei der Innengestaltung möchten wir Neues verwirklichen. Arbeitsateliers statt der platzintensiven, wenig genutzten Gänge, bewegliche Regale für die Lernmaterialien, die je nach Unterrichtsform frei zugänglich sein sollen, Klassen mit Gruppenräumen für differenzierten Unterricht, eine Zentralgarderobe. Gemeinsam mit den Lehrern und den Architekten entwickeln wir ein System, in dem Funktionalität, verschiedene Arbeitsmöglichkeiten und der Wohlfühlfaktor ihren Platz haben. Vor 35 Jahren, als die VS Mähdle neu gebaut - bunt und modern - eröffnet wurde, war sie sicher ein Vorzeigemodell für die damalige Zeit. Heute, saniert, im Raumprogramm optimiert und an die neuen Anforderungen an eine Schule angepasst, soll sie wieder der besondere Ort sein, der Schule eben ist: ein Platz, an dem unsere Kinder für ihre und unsere Zukunft vorbereitet werden, indem sie Grundlagenwissen, eine positive Arbeitshaltung, Kreativität, verschiedene Lernmöglichkeiten entwickeln können. Wir glauben, als Gemeinde dafür gute Rahmenbedingungen zur Verfügung zu stellen, und wir wünschen uns, dass dieser Ort mit viel Leben und Buntheit gefüllt wird. Volksschul-Direktorin Silvia Benzer zu den Zielen der Schule: Wir Lehrer und Lehrerinnen freuen uns über das wertvolle Angebot der Mitgestaltung an der Sanierung und am Umbau der VS Mähdle. Mit großem Engagement und in unzähligen Konferenzen wurden Konzepte entworfen, Ideen entwickelt und wir ließen uns auf einen spannenden Planungsprozess ein. Unsere „neue“ Schule soll Lernort und Lebensraum sein und Atmosphäre ausstrahlen - darin waren wir uns von Anfang an einig. Darüber hinaus ging es aber auch um die individuellen Wünsche von Schülern und Lehrern. Am Anfang standen die Fragen: Welche Arbeitsplätze brauchen die Kinder? Welche Arbeitsplätze brauchen die Lehrer? Wie können wir den Raumbedarf an unser pädagogisches Konzept anpassen? Welche Möglichkeiten muss die Schule Mähdle in Zukunft bieten können? Bei der Mitgestaltung legten wir großen Wert auf Flexibilität und Multifunktionalität der Räume, Gliederung der Klassenzimmer und Gänge, auf Rück- Gemeindepanorama 15 Vis!on Rheintal Rheintalgemeinden vertiefen Kooperationen bei regionalen Betriebsgebieten Eine stärkere Zusammenarbeit der Rheintalgemeinden bei regionalen Betriebsgebieten und der Kinderbetreuung ist wünschenswert. Darüber herrschte auf der 7. Rheintalkonferenz breiter Konsens. Die 42 Anwesenden, BürgermeisterInnen und Mitglieder der Vorarlberger Landesregierung und des Landtags, vereinbarten die weitere Vorgehensweise zu beiden Themen. Das Thema regionale Betriebsgebiete stellt sowohl für das Land Vorarlberg als auch für die Gemeinden eine große Herausforderung dar. "Wir sind im Rheintal in der Situation, dass es einen großen Bedarf der Unternehmen an Betriebsflächen gibt. Die Zahlen zeigen, wie wichtig dieses Thema für den Wirtschaftsstandort Vorarlberg ist", betont Wirtschaftslandesrat Manfred Rein. Von knapp 1000 Hektar an Betriebsgebieten waren 2006 nur mehr 35 Prozent ungenutzt, um sieben Prozentpunkte weniger als fünf Jahre zuvor. "Wir haben Handlungsbedarf, um auch mittel- und langfristig genügend Raum für die Vorarlberger Betriebe bieten zu können", bekräftigt Rein. Kooperationen immer wichtiger Verstärktes Augenmerk wollen die Gemeinden künftig auch der Standortentwicklung widmen. Damit sich Betriebsgebiete optimal entwickeln, sollen Planung und Umsetzung vermehrt gemeindeübergreifend erarbeitet werden, beschlossen die Politiker der Rheintalkonferenz. Sie einigten sich auch darauf, die Notwendigkeit von zusätzlichen Ausgleichsmaßnahmen in Zukunft schon bei der Planung neuer Gebiete zu prüfen. "Schon die bestehenden Mechanismen sorgen für einen erheblichen Ausgleich zwischen den Gemeinden. Werden neue Betriebsgebiete geplant, ist es aber absolut sinnvoll, dass die Gemeinden über den Ausgleich von Nutzen und Belastungen diskutieren", betont Landesrat Manfred Rein. Konkrete Maßnahmen beschlossen Die 42 anwesenden BürgermeisterInnen und Mitglieder der Landesregierung und des Landtags einigten sich bei der Rheintalkonferenz auf ein Gesamtpaket zum Thema regionale Betriebsgebiete. Zu den geplanten Maßnahmen zählt die Vergabe einer Studie. Sie soll den künftigen Bedarf an regionalen Betriebsgebieten im Rheintal abschätzen. Vergeben wird die Untersuchung gemeinsam von der Raumplanungsabteilung des Landes und Vis!on Rheintal. Gleichzeitig werden mögliche Standorte für neue Betriebsgebiete ermittelt. Optimale Standorte zeichnen sich durch eine gute Verkehrsanbindung an Bahn und hochrangiges Straßennetz sowie durch Expansionsmöglichkeiten aus. Zugleich nehmen sie Rücksicht auf andere Nutzungen, wie Wohnnachbarschaften, ökologisch wertvolle Flächen und die Landwirtschaft. Das Institut für Rechtswissenschaften der TU Wien hat für Vis!on Rheintal bereits erhoben, welche Maßnahmen andere Bundesländer setzen, um die Verfügbarkeit von Bauflächen für Betriebsgebiete zu gewährleisten. "Diese Ergebnisse werden nun detailliert auf ihre Anwendbarkeit für Vorarlberg geprüft", kündigt Vis!onRheintal-Projektleiter Martin Assmann an. 16 Gemeindepanorama Sonderpreis: Familienfreundliches Wolfurt Vom Amt der Vorarlberger Landesregierung wurde in diesem Jahr zum zweiten Mal der Vorarlberger Preis für Familiengerechte Gemeinden ausgeschrieben und Wolfurt hat sich an diesem Wettbewerb beteiligt. Bereits 1996 hat sich Wolfurt mit 15 anderen Städten und Gemeinden am damaligen Pilotprojekt beteiligt und seit dieser Zeit zahlreiche Aktivitäten in den Bereichen Kinderfreundlichkeit, Familienunterstützung, Bürgerbeteiligung, Tarifgestaltung usw. gesetzt. Inzwischen sind 66 Gemeinden mit Projekten dabei und unsere Gemeinde wurde für die vielfältigen Angebote und Aktivitäten für einen Sonderpreis vorgeschlagen. Diese Anerkennung freut uns natürlich sehr, wenngleich wir wissen, dass im Bereich Familienfreundlichkeit noch vieles getan werden kann und auch getan werden muss. Wir haben aber die Bestätigung, dass wir auf einem guten Weg sind. Elisabeth Fischer, Gemeinderätin für Soziales Gold! Diesmal ist es keine Person, die den Grund für einen gemeinsamen Ausstellungsbesuch darstellt, sondern ein Gegenstand, von dem jedes Wolfurter Volkschulkind schon gehört hat: Der Wolfurter Kelch. Durch die Jahrhunderte vermochte kein anderes Material die Menschen derart in seinen Bann zu ziehen wie das Edelmetall Gold. Den Reichen und Mächtigen diente es zu allen Zeiten, um Einfluss auszuüben, Kriege zu bestreiten, Friedensabkommen zu schließen und Verträge zu besiegeln. Sein bis heute beachtlicher materieller Wert und seine Strahlkraft verhalfen dem besonderen Material zu einer bis heute unveränderten Anziehungskraft. Die diesjährige Ausstellung des Vorarlberger Landesmuseums zeigt die unbekannte Vielfalt mittelalterlicher Schatzkunst zwischen Bodensee und Chur, wie sie so noch nie zu sehen war. Unser Beitrag zu dieser Ausstellung ist der „Wolfurter Kelch“, der nun als Leihgabe zwischen ca. 90 anderen herausragenden Objekten zu sehen ist. Wir laden die Wolfurter Bevölkerung herzlich ein, in einer speziell organisierten Führung diese besondere Ausstellung zu genießen. Es stehen mehrere Vermittlungspersonen zur Verfügung, für Kinder gibt es ein Zusatzprogramm. Sonntag, 14. September 2008, 10:00 Uhr (die Führung dauert ca. 1 Stunde) Treffpunkt: Vorarlberger Landesmuseum, Kornmarktplatz 1, Bregenz Eintritt: € 4,--, Schüler ab 6 Jahren € 1,50. Die Eintrittskarte gilt auch für den zweiten Teil der Ausstellung in der Johanniterkirche in Feldkirch. Führungskarte: € 2,50,-- pro Person (übernimmt die Gemeinde) Wir freuen uns auf rege Teilnahme! Angelika Moosbrugger, Gemeinderätin für Schule und Kultur Ambulante Dienste arbeiten hervorragend Das Schwesternteam unten v.l.n.r. Sr. Michaela Erath - Pflegedienstleiterin, Sr. Ulrike Böhler, Sr. Sabine Fetz oben v.l.n.r. Sr. Ursula Geiger-Hinteregger, Sr. Renate Gruber, Sr. Lucia Hinteregger, Sr. Andrea Schwarz Adriana Morscher Die Betreuung kranker und älterer Menschen in unserem Dorf und zum Teil auch in Nachbargemeinden ist neben der Führung des Seniorenheimes eine der wesentlichen Aufgaben unserer Sozialdienste-Gesellschaft. Geschäftsführer und Chef der knapp hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist Mag. Erich Gruber. Einige dieser Dienste sollen hier näher vorgestellt werden. Pfarrkrankenpflege Wolfurt Die Pfarrkrankenpflege Wolfurt unter ihrem Obmann Peter Heinzle ist eigentlich der Pfarre Wolfurt unterstellt, ihre Einsatzzentrale ist aber seit vielen Jahren im Sozialzentrum Wolfurt situiert. Derzeit sind sieben Krankenschwestern in Teilzeitbeschäftigung für die Pflege vorwiegend älterer Menschen tagtäglich im Einsatz. Im Falle von Urlaub und Krankheit dehnen sie ihr Beschäftigungsverhältnis aus und springen gegenseitig ein, manchmal auch in Nachbargemeinden. Die Bezahlung der Krankenschwestern erfolgt zu einem wesentlichen Teil aus Spenden der Pflegefamilien, aus sozialen Zuwendungen von Firmen, Jahrgängen und Privatpersonen sowie aus Mitteln des Sozialfonds. Die Hilfe können alle in Wolfurt wohnhaften Personen ohne Ansehung ihrer Konfession in Anspruch nehmen, eine Vereinsmitgliedschaft oder ein Mitgliedsbeitrag ist nicht erforderlich. Mobiler Hilfsdienst (MOHI) Diplom-Sozialarbeiterin Barbara MoserNatter ist zentrale Anlaufstelle für alle Hilfesuchenden, wenn es um Betreuung von älteren Menschen geht. Mit ihrem Team von derzeit 23 Mitarbeiterinnen unterstützen und betreuen sie rund 45 vorwiegend ältere Personen in deren häuslichem Umfeld. Die Einsatzstunden sind von rund 3.000 vor drei Jahren auf knapp 5.000 im heurigen Jahr angewachsen. 18 Gemeindepanorama MOHI-MitarbeiterInnen Tagesbetreuung Von Mitarbeiterinnen des MOHI wird auch die Tagesbetreuung im Sozialzentrum angeboten. Dieses Angebot ist vor allem für pflegende Angehörige gedacht, die entweder berufstätig sind oder manchmal einen freien Tag zur Entspannung oder für Besorgungen benötigen. Die Besucherstunden haben sich in den letzten drei Jahren von 1.500 auf 3.000 Stunden verdoppelt. Rollender Essensdienst Unsere Mitarbeiterin Adriana Morscher stellt täglich an rund 50 Personen in einem speziellen Warmhalte-Koffer das vom Seniorenheim schmackhaft zubereitete 3gängige Mittagessen zu. Angefahren werden Haushalte in Wolfurt und Kennelbach. Darüber hinaus beziehen auch einige Schwarzacher Senioren das Essen aus dem Seniorenheim Wolfurt, dieses wird von Franz Brichac täglich abgeholt und in Schwarzach zugestellt. Viele Menschen haben den verständlichen Wunsch, solange als möglich in ihrer gewohnten Umgebung zu bleiben, auch wenn sie die eine oder andere Hilfe benötigen. Wir unterstützen diesen Wunsch nach besten Kräften durch den stetigen Ausbau aller Dienste. Es freut mich, dass ich bei meinen Geburtstagsbesuchen älterer Menschen immer wieder großes Lob über die Mitarbeiterinnen der Pfarrkrankenpflege, der Mobilen Hilfsdienste und des Rollenden Essensdienstes höre und möchte ihnen an dieser Stelle einmal einen herzlichen Dank aussprechen. Bürgermeister Erwin Mohr Nähere Informationen finden Sie unter: www.sozialdienste-wolfurt.at oder unter Telefon: 0664/8408744. Gemeindepanorama 19 Grillfest der Läbbe im Seniorenheim Am 12. Juli fand das traditionelle Grillfest der Läbbe im Seniorenheim statt. Nachdem das Wetter miserabel war, entschieden wir uns in Absprache mit den Cheforganisatoren der Läbbe, das Fest im Saal und die Ausschank im Freien (unter Dach) zu veranstalten. Nach der Begrüßung durch Gerhard Pehr fand unser Bürgermeister Erwin Mohr einige nette Worte, bei denen er unter anderem die Bewohnerinnen und Bewohner vom Seniorenwohnheim Kennelbach herzlich bei uns begrüßte. Wie immer kümmerten sich die Läbbe vorbildlich um die Bewirtung unserer Bewohnerinnen und Bewohner sowie der Gäste (Nachbarn und Ange- hörige), und unser Musiker Oskar traf wie gewohnt die passenden Töne und verleitete so manche/n Bewohner/in zum Mitsummen und Mitsingen. Unsere Bewohnerinnen und Bewohner haben das Fest wie immer sehr genossen, und unser Dank gilt den Läbbe, die wie jedes Jahr eine tolle Veranstaltung organisiert haben! Geschäftsführer Mag. Erich Gruber Freiwillige Pensionsversicherung für pflegende Angehörige 80 % der Pflegebedürftigen werden zu Hause gepflegt, vorwiegend von Töchtern, Schwiegertöchtern oder Partnern. Es gibt die Möglichkeit, als pflegender Angehöriger kostengünstig eine Pensionsversicherung zu erwerben. Als Basis der Berechnung wird ein Betrag von € 1.350,-- eingesetzt, damit fällt ein Dienstgeberbeitrag von € 169,40 und ein Dienstnehmerbeitrag von € 138,40 an, also ist für eine Pensionsversicherung ein Betrag von € 307,80 pro Monat zu bezahlen. Voraussetzung ist die Anmeldung bei der zuständigen Pensionsversicherungsanstalt bzw. der PV der Angestellten. Weitere Informationen finden Sie in der Broschüre "Finanzielle Entlastungs- und Unterstützungsangebote zur Pflege daheim" - die Broschüre liegt im Rathaus auf. Frauensprecherin Maria Claeßens Ab Pflegestufe 3: Der Bund übernimmt den Dienstgeberbeitrag, der Angehörige trägt den Dienstnehmeranteil von € 138,40 pro Monat. Ab Pflegestufe 4: Der Bund trägt zusätzlich 50 % des Dienstnehmeranteils, der Angehörige bezahlt € 69,20 pro Monat für die Pensionsversicherung. Bei Pflegestufe 5, 6 und 7 Der Bund übernimmt den Dienstgeber- und Dienstnehmeranteil und somit kann der pflegende Angehörige Pensionsversicherungszeiten ohne Kosten erwerben. 20 Gemeindepanorama
  1. wolfurt
  2. imported
19880101_Heimat_Wolfurt_Heft_00_Inhaltsverzeichnis Wolfurt 01.01.1987 Zeitschrift des Heimatkundekreises Mit Unterstützung durch die Marktgemeinde Wolfurt seit 1988 herausgegeben von Siegfried Heim Inhaltsverzeichnis Heft 1 1. Zeittafel für Wolfurt u. Hofsteig 3 2. Bauern und Fabrikler 16 3. Franzosenkrieg 1800 (Chronik Schneider I.) 20 Heft 2 4. Sozialstrukturen (1) 5. Hofsteiger Bauern 6. Der Weg zum März 1938 Heft 3 7. Der Rickenbach 8. Wolfurter Geschlechter 9. Der letzte Krieg 1939-1945 Heft 4 10. Wolfurter Mundart 11. Kriegsende 12. Pfarrkirche St.Nikolaus Heft 5 13. Schlösser in Wolfurt 14. Pfarrer Barraga 15. Auswanderer (1) 16. Autos 17. Chronik Köb (1) Heft 7 24. Das Vereinshaus 25. Mit Napoleon in Rußland (Chronik Schneider IL) 26. Lehrer Köbs, Chron. Köb (2) 27. Streifzüge der Gedanken Heft 8 28. Volkszählungen Strohdorf, Hub und Flotzbach 29. 30. St.Martin vom Strohdorf 31. Schulschwestern 32. Sieben Söhne im Krieg 33. Das Gemeindeblatt Heft 9 34. Bildstein und Wolfurt 35. Mohr-Familien 36. Große Bäume 37. Grenzen im Ried 38. Auswanderer (2) 39. Michaelskapelle in Bregenz Heft 10 40. Unser tägliches Brot (1) 41. Kriegstagebuch Fischer Heft 12 49. 500 Jahre Seelsorge in Wolfurt 50. Nachbarn in der Bütze 51. Veres Stickerei 52. Die Kommunistin 53. Wendelin Rädler 54. Rogges Brot und kernes Brot 2 12 24 42 Heft 13 55. Ein Hofsteiger Siegel 56. Hofsteig 57. Ammänner 58. Der Gemeine Mann 59. Die Schneider 60. Mutter in Nöten, Auswand.(4) 61. Dorfschmiede 62. Stammvater Fischer 63. Fußball und Liebe 64. Kügolo Heft 14 65. Ein Hauch Barock 66. Die Ach und die Ächler 67. Ein Kuß; Kloster Hirschthal 68. Wolfurter Alpen 69. Fremdenverkehr 1903 70. Steuerverzeichnis 1873 Heft 15 71. Die Krankenschwestern 72. Hausnamen 73. Bier für St.Louis, Auswanderer (5) x. Kurt von Wolfurt 74. Vornamen 3 4 22 29 33 47 Heft 16 75. Schwerzler und Schwärzler 76. Heimkehrer 77. Einwanderer (1) Heft 17 78. Mutterpfarre Weißenau 79. Nachkriegsjahre 1945-1949 80. Einwanderer (2) 81. Das Erbe aus Indien 82. Kindstaufe in Bildstein x. Tanzen verboten Heft 18 83. Kriegsende 1945, Nachtrag 84. Aus der Kirchturmkugel 85. Ippachwald (1) 86. Einwanderer (3) 87. Soldatentod im Schnee 88. Ein Pergament x Gemeindediener x Inhaltsverzeichnis 3 26 42 3 23 38 3 29 32 2 6 21 24 27 30 3 6 14 28 35 40 46 50 52 54 4 9 37 54 57 59 3 7 16 30 45 49 52 1 52 54 3 12 19 23 35 38 3 9 45 48 52 54 1 11 25 30 34 4 16 3 22 36 43 44 Heft 6 18. Das Kirchdorf 2 19. Häuserverzeichnis 1926 10 20. Sozialstrukturen (2) 13 21. Wasser und Wald 39 22. Tagebuch (Chr. Schneider III.) 45 23. Spatzecklo 48 Heft 11 42. Inhaltsverzeichnis 1 43. Unser tägliches Brot (2) 5 44. Dr. Lorenz Böhler 15 45. Kalb's Creek, Auswanderer (3) 32 46. Der Schnitztrog 34 47. Altvorstehers Haus 37 48. Ein altes Dokument 41
  1. wolfurt
  2. imported
  • 4 Treffer

Kategorie


Anmelden

Copyright

Vorarlberger Gemeindedokumentation,
Markus Kuhn

Zuletzt geändert




Kontakt

Holzriedstraße 33, TOP A1_4
A-6960 Wolfurt

+43 0 557 46 48 90