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pfarre_sulz_150_jahr... Sulz 26.04.2013 26.05.2021, 12:47 150 JAHRE PFARRE SULZ 1843 - 1993 . 150 JAHRE PFARRE SULZ 1843 - 1993 Impressum: Mcdkninlubcr und llcrju^cK r Für den Inlull \crjn(Nv«xi!xh I>ok k und Ck-mjIiuiix R<kii KJih lljrrjnit * (»cor);. Mil/ Pfarrer Karl Xtwctucr. 6852 Sul/ ABCDrXK*. Rjnkwol Grußwort des Liebe Pfarrgemeinde in Sulz! s Die 150-Jahr-Feier Eurer Pfarre ist ein guter Anlaß, um einerseits über die Wurzeln und über die Geschichte Eurer Gemeinde nachzudenken. Dies zu tun, ist manchmal nützlich, denn es läßt uns erkennen, daß zu jeder Zeit gewisse Nöte und Schwierigkeiten bestanden haben und daß auch unseren Vorfahren nicht alles einfach in den Schoß gefallen ist. Beeindruckend ist unter anderem, wie sie trotz der Bescheidenheit der wirtschaftlichen Verhältnisse, großzügige und schöne Kirchen bauten und keine Opfer scheuten, um den Aufbau einer christlichen Gemeinde zu ermöglichen. Andererseits ist es richtig, ein solches Jubiläum als Anlaß zu nehmen, um die Situation der Gegenwart nüchtern zu prüfen und die Aufgaben der Zukunft mutig ins Auge zu fassen. Riesig ist der Wandel, der sich in den letzten Jahrzehnten überall im Land vollzogen hat. Vom materiellen Standpunkt aus betrachtet, war es sicher eine sehr günstige Entwicklung; im kirchlichen Bereich stimmt einiges bedenklich. Manche Gotteshäuser sind "zu groß" geworden, weil die Zahl der Gottesdienstbesucher rückläufig ist. Die Aufgabe der Kirche ist aber heute nicht weniger wichtig. Sorgen sind vorhanden. Warum steigt in dieser Zeit des Wohlstandes die Zahl der Drogen- und Alkoholkranken, der Unzufriedenen und der Protestierenden? Müßten nicht alle froh sein, daß wir jedenfalls in materieller Hinsicht - in der Regel alles haben, was nötig ist? Die meisten haben sogar mehr als nötig. Meines Erachtens besteht - dies wird bewußt, wenn man über die Situation genauer nachdenkt - eine große Dringlichkeit, daß alle christlichen Gemeinden möglichst rasch aufwachen. Das betrifft nicht bloß den Pfarrgemeinderat oder gar nur den Pfarrer. Die Eltern müssen, wenn sie möchten, daß in dieser pluralistischen Gesellschaft ihre Kinder den Weg finden, ihre Verantwortung als Christen voll und ganz wahrnehmen. Vor allem müssen sie sich bemühen, sich gegenseitig und für die Kinder Vorbild zu sein. Die Gläubigen müssen sich zusammenschließen, in der Gemeinschaft des Glaubens Kraft holen und Anregung, sich mit dem Glauben befassen und andere ansprechen und zum Mittun einladen. Es ist ein Gebot der Nächstenliebe, einander den Weg des Glaubens aufzuzeigen und die Heilsgeheimnisse, die im Schoß der Kirche verborgen sind, von neuem zu entdecken und zu vermitteln. Christus k a n n helfen, wo kein 3 Mensch helfen kann. Mit Seinem Geist - dem Heiligen Geist - kann Er auch Orientierung vermitteln inmitten aller Verworrenheiten einer Zeit. Wir haben allen Grund, dafür zu danken, daß wir von unseren Vorfahren so vieles, das sie mit vielen Opfern und großem Einsatz grundgelegt haben, übernehmen dürfen. Wir müssen aber auch alle Mittel einsetzen, damit die Kirche auch heute die nötige Wirksamkeit unter den Menschen entfaltet. In diesem Sinn wünsche ich Euch, daß die 150Jahr-Feier Eurer Pfarre für Euch ein Impuls ist, um mit neuem Schwung alle jene Aufgaben anzupacken, deren Erfüllung für die Bewohner Eurer Ortschaft und für das ganze Land wichtig ist. Mit herzlichen Segensgrüßen Klaus Kling Bischof von Feldkirch 4 Grußwort des Bürgermeisters Mit aufrichtigem Dank und verständlichem Stolz können wir auf die Leistungen unserer Vorfahren zurückblicken, die sich unter großen finanziellen Opfern und persönlichem Einsatz um eine eigene Pfarre bemühten. Sie haben den großen Wert einer eigenen Pfarre erkannt und dadurch eine bessere Betreuung der Pfarrgemeinde erreicht. Dies hatte für die Dorfgemeinschaft in der damaligen Zeit einen großen, vielleicht noch einen größeren Stellenwert als heute. So können wir im heurigen Jahr voll Freude 150 Jahre eigene Pfarre Sulz feiern. Mit der Schaffung der eigenen Pfarre wurde ein wichtiger Meilenstein in unsererError: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Ortsgeschichte gesetzt. Hätte ohne diese Gesinnung das heutige Sulz geschaffen werden können? Natürlich waren auch der Einsatz und die Arbeit der Bürger erforderlich. Aber wäre dies ohne das Können, den Geist und den Mut zur Arbeit möglich gewesen? Diese Gaben kommen aus der Schöpfung. Ohne unser Dazutun werden uns diese Talente vom Schöpfer in die Wiege gelegt. Wenn man heute auch oft glaubt, ohne die katholische Lehre auszukommen, so steckt doch im Innern eines jeden ein Keim des christlichen Glaubens. Wo diese Werte nicht gegeben sind, herrscht das Chaos. Leider sind solche Zustände auch zur heutigen Zeit keine Seltenheit. Die Menschheit hat leider aus der Geschichte immer noch zu wenig gelernt, um solche Katastrophen zu verhindern. In unserer Gemeinde, glaube ich, hat der christliche Glaube sehr viel zur Charakterbildung und zur mitmenschlichen Beziehung beigetragen, wodurch auch die Voraussetzung für das erfolgreiche Schaffen im kommunalen Bereich gelegt wurde. In den 15 Jahrzehnten des Bestehens unserer Pfarre waren viele Höhen und Tiefen zu überwinden. Auch von Kriegswirren blieben unsere Bewohner nicht verschont. Freud und Leid folgten im Wechselspiel. Viele große Erfolge konnten in dieser langen Zeit gefeiert werden. War es nicht gerade die Kirche, die unseren Vorfahren und auch uns in Krisenzeiten Kraft und Mut spendete, um all die Probleme zu überstehen und uns trotz allem Kraft für die Zukunft gab? Daher ist es sicher unsere Pflicht, allen Pfarrern, die in unserer Gemeinde mit vollem persönlichem Einsatz gewirkt haben, sowie allen Helfern, die zum Wohle unserer Pfarre tätig waren, auch seitens der politischen Gemeinde ehrend zu gedenken und aufrichtig zu danken. Ganz besonders möchte ich mich bei unserem derzeitigen Pfarrer Karl Schlichter für sein vorbildliches, unermüdliches Wirken in unserer Pfarrgemeinde danken. Wir können uns glücklich schätzen, noch einen Pfarrer in unserer Gemeinde zu haben. Dies ist heute leider nicht mehr selbstverständlich. Ein Dankeschön möchte ich auch allen aussprechen, die sich um die Aufgaben in unserer Pfarre bemühen. Möge der Ausspruch des alten Kirchenvaters Augustinus "Die Kirche schreitet auf ihrem Pilgerweg bis zum Ende der Dinge unbeirrt voran, zwischen Verfolgern dieser Welt und den Tröstungen Gottes. Die Kirche ist eine Gemeischaft durch das Band der Liebe" unsere Pfarrangehörigen und die kommenden Generationen beseelen, dann kann unsere Pfarrgemeinde getrost in die Zukunft blicken, und das wünsche ich als Vertreter der Gemeinde ganz besonders. Adalbert Gut, Bürgermeister 6 Grußwort des Pfarrers Ein runder Geburtstag kann in einem Menschen je nach Alter, Gesundheit, Lebenseinstellung und Glaubenshaltung verschiedene Gefühle auslösen. Der Zehnjährige erlebt mit Freude, wie er langsam seine Kindheit verläßt und zu einem Jugendlichen heranwächst. Der Zwanzigjährige hat seine Berufswahl hinter sich und vielleicht schon seine Ausbildung abgeschlossen. Er ist daran, eine Lebensexistenz aufzubauen. Der Dreißigjährige hat meistens schon eine Familie, viele haben ein eigenes Heim. Der Vierzigjährige nähert sich schön langsam der Lebensmitte. Auch wenn er sich gesund fühlt und voller Leben ist, ahnt er, daß er seine Kräfte nicht mehr allzusehr steigern kann. Der ' Fünfziger" ist dann ein deutlicher Einschnitt in das Leben. Langsam muß der Mensch wieder Abschied nehmen von verschiedenen liebgewordenen Lebensgewohnheiten. Das verstärkt sich von Jahr zu Jahr, von Jahrzehnt zu Jahrzehnt immer mehr. Die runden Geburtstage lösen dann ganz eigenartige Gefühle aus. Wer sich bemüht, sinnvoll zu leben, stellt bei sich selbst eher Ruhe, eine Gelassenheit und einen inneren Reifungsprozeß fest. Die Pfarre Sulz feiert heuer einen runden Geburtstag. Er löst wohl andere Gefühle aus als ein persönlicher Geburtstag. Die Sulner, die im letzten Jahrhundert mit großer Ausdauer und Einsatz eine selbständige Pfarre anstrebten, die am 23-4.1843 die Erhebung feierten, sind schon längst gestorben. Die Seelsorger, die die Pfarre leiteten,Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight haben nicht allzuviel aufgeschrieben. Und doch haben wir Grund zum Feiern und es hat auch einen Sinn. Wir haben Grund zu danken. In diesen 150 Jahren hat sich in Sulz viel ereignet: Schicksalsschläge, Überschwemmungen, die beiden Weltkriege haben schwere Wunden geschlagen, Unwetter, usw. Ich könnte jetzt noch lange aufzählen. Trotzdem lebte die Pfarrgemeinde. Die Gläubigen von Sulz trafen sich immer wieder in der Kirche, beteten, hörten das Wort Gottes, feierten an den Sonntagen, Festtagen und Werktagen Gottesdienste. Die Älteren lebten den Jüngeren den Glauben vor und gaben so den Glauben weiter. Sich darüber dankbar freuen, ist Grund zum Feiern. Dieses Fest hat noch einen Sinn: Es will uns bewußt machen, daß wir heute die lebendige Pfarrgemeinde Sulz bilden. Mit "wir" meine ich alle Getauften, die in unserer Gemeinde wohnen. Seit dem letzten Konzil wird die Kirche verstanden als "Volk Gottes 7 unterwegs". Durch Taufe und vor allem durch Firmung ist der Christ gerufen, in der Kirche mit seinen Fähigkeiten mitzuhelfen. Die Beziehung zu Jesus Christus und die Beziehungen zu den Mitchristinnen und Mitchristen sind lebensnotwendig. So stellt das Fest '150 Jahre Pfarre Sulz" an jedes Pfarrgemeindemitglied die Frage: "Fühle ich mich zur Pfarre Sulz zugehörig? Wie steht es mit meinem Glauben? Bin ich bereit, mit meinen Fähigkeiten meinen Teil zur Pfarre beizutragen? Wie und wo stehe ich in dieser Gemeinschaft?" Dieses Fest ist eine Einladung an jeden, den Wert des Glaubens und der Glaubensgemeinschaft neu zu entdecken oder zu vertiefen. Ein kostbares Erbe haben die Vorfahren weitergegeben und uns übertragen. Pfarrer Karl Schlichter 8 Sulz - Sülles Die Gemeinde Sulz, früher SIJLLES genannt, zählt heute ca. 2.100 Einwohner. "Die Gegend hier wird kaum von einer andern in Vorarlberg an Schönheit und Fruchtbarkeit übertroffen", schreibt Ludwig Rapp um 1894 in "Topographisch-historische Beschreibung des Generalvikariatcs Vorarlberg" (S. 521). Dank übermittelter Auskünfte von Wissenschaftlern, welche sich gegenwärtig eingehend auch um die Vorgeschichte des "klimatisch begünstigten Vorderlandes" kümmern, gibt es sehr interessante Fakten auch über die Gemeinde Sulz. Als konkret erforschbare Beispiele werden Restbestände von Ringmauern auf den beiden Hügeln sowie die Gegenüberstellung der geringen Zahl an romanischen Flurnamen und den zahlreichen Ableitungen von deutschen Personennamen angeführt (Felixa Bongert, richtig Völ(k)is Bongert). Ganz besonders respektieren die Experten offensichtlich unsere örtliche Geschichtsträchtigkeit, die sich in den Straßenbezeichnungen sowie in den Namen unserer kulturhistorischen Stätten erkennen läßt (Legenden, geschichtliche Tatsachen im Zusammenhang mit Müsinen, Sulzhofen und St. Jergenberg). Erfreulich ist, daß aus der gleichen Quelle noch ältere Daten vorliegen: Bereits im 9. Jahrhundert wird Sulz als "Sülles" zweimal erwähnt: Um 842 erscheint Sülles im Rätischen Reichsurbar: Sulz ist ein zehentpflichtiges Dorf (villa) gegenüber der Pfarrkirche Rankweil. Um 890 schenkt die reiche Witwe Himilthrud dem Kloster St. Gallen in Röthis aus ihrer Morgengabe Güter auch in Sülles (bei Müsinen, am Westfuß des Sulner Berges gelegen). Eine besondere Bedeutung kommt außerdem einer dritten Jahreszahl zu: Um 920 spielt der Name Azzo eine große Rolle. Wortwörtlich heißt es in einer jüngeren Publikation: "Ein Azzo kommt unter den Rankweiler Richtern vor und scheint zu einer Vasallenfamilie zu gehören, die in Oberrätien tätig war. Die Atzger (Azzo) leben in Sulzer Geschlechtern weiter" (Auszug aus "St. Jörgenberg in Sulz" von Möns. Pfr. Gerhard Podhradsky, Februar 1993) Zur denkwürdigen Vergangenheit als "einem der betrübensten Ereignisse in der Geschichte Vorarlbergs", so Arno Tänzer in "Die Geschichte der Juden in Hohenems" (S. 79), gehören die noch nicht zur Gänze aufgearbeiteten Geschehnisse rund um das 9 Schicksal der jüdischen Kleingemeinde Sulz vor 300 Jahren. Die Beschäftigung mit den Juden von Sulz ist eine besondere Aufgabe, um wError: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight elche sich die Kulturhistoriker gegenwärtig gleichfalls kümmern, wobei es interessanterweise auch hier wieder um Standorterhebungen gehl: Wo hatten sie ihre Gebetsstätten, wo stand die Synagoge? Wo begruben die jüdischen Sulner Domizilfamilien, welche damals etwa ein Zehntel unserer Ortsbevölkerung ausmachten, ihre Verstorbenen? Ein pfarrliches Jubiläum ist Anlaß, zeitliche Rückschau zu halten: Unsere Ahnen legten den Grundstein für unser Jubiläum, als sie vor 5 Jahrhunderten das Kaplaneikirchle (Schutzpatron Hl. Georg) auf dem heutigen Kirchenbüchel erbauten. Die Entstehung der Pfarre Sulz im Überblick Vor der Jahrtausendwende zeigten sich in unserer Region die ersten Ansätze zum Christentum. Aus dem Jahre 1460 stammen die ersten konkreten Unterlagen des örtlichen kirchlichen Geschehens. Von 1460 bis 1553 gehörte die "Kaplaney Sulz" zur Pfarre Rankweil. Von 1553 bis 1839 wurde Sulz von Rankweil pfarrlich mitbetreut (Frühmeßpfründe). 1839 wurde St. Jergenberg angekauft. 1842/43 gab es die Zustimmung kirchlicher und weltlicher Instanzen zur eigenständigen Pfarre Sulz. Am 23. April 1843 wurde Sulz zur PFARRE erhoben. Als erster Pfarrer zog Martin Rederer in Sulz ein. 10 Dokumente und Urkunden Zahlreiche Schriftstücke, welche im Zuge der Vorbereitungen für dieses Jubiläum hervorgeholt, entziffert und aufgearbeitet wurden, geben Auskunft über die wichtigsten Daten aus der Vergangenheit unserer Pfarrei. Zusammen mit den gedruckten Publikationen bilden sie eine überaus wertvolle und unersetzliche Grundlage für die Seelsorgearbeit im Alltag von heute und morgen. Ein Großteil der erhaltenen historischen Schriftstücke sind Briefe, welche die damaligen Verantwortungsträger geschrieben hatten, als sie oft mühevoll und beharrlich mit den kirchlichen und weltlichen Behörden korrespondierten und auf "bestformulierte Rechtsform" bedacht waren. Als "Verhandlungspartner" scheinen u. a. auf: Domkapitel Fürstbischof/Chur, Fürstbischöfliches Ordinariat/Brixen, Generalvikariat/ Feldkirch, Pfarre zu IJ.L. (unserer lieben) Frau/Rankweil, Königliches Bayrisches Landesgericht, K.K. Gubernium/Innsbruck, K.K. Kreisamt/Bregenz, Landesfürstliche Regierung/Bregenz, Gemeinde/Sulz Der Weg zur Selbständigkeit Der Bevölkerung der kleinen Siedlungsgemeinschaft an Frutz und Frödisch war um die Mitte des 15. Jahrhunderts wohl sehr daran gelegen, ein eigenes Gotteshaus mit regelmäßiger priesterlicher Betreuung zu haben. An Gläubigkeit hat es offensichtlich nicht gefehlt, wurde doch SULZ "um 1460 in Etwass zur Kaplaney fundiert". Die Erbauung einer St. Georgskapelle war die sichtbare Grundlage! Optimismus und Hoffnung auf weitere Souveränität dauerten nur wenige Jahrzehnte, dann setzte Priestermangel ein (Kriegswirren - Bauernkriege). Nun wurde Sulz in das "Frühmeßbenefizium Rankweil" eingebunden, was bedeutete, daß ein Priester von Rankweil über die Frutz nach Sulz kam und dort - gemäß einer Stiftung - Gottesdienst hielt. So blieb es dann 290 Jahre hindurch. 1 1 Durch gravierende staatliche Machtveränderungen (Bayernherrschaft) kamen dann um 1806 überraschende Änderungspläne ins Gespräch, wahrhaftig nicht den jahrhundertealten Vorstellungen der Sulner entsprechend. Durch Zerstückelung des großen Pfarrbezirkes Rankweil und eine Ausgliederung von Sulz aus der Mutterpfarre sollte die Eingliederung in eine andere Nachbarpfarre erfolgen. Damit konnten und wollten die Sulner nicht einverstanden sein. Und doch brachte der "Zersplitterungsplan" für Sulz Positives, nämlich erneutes, gemeinsames Auftreten als entschlossene Pfarrfamilie. links: frühgotisches Kreuz, Künstler unbekannt rechts: Vortragskreuz, zweite Hälfte des 16. Jahrhunderts 12 Um 1838 waren die großen Hürden (Stiftfonds, Pfarrhof St. Jergenberg- und Pfründeregelung) überwunden und somit die erforderlichen Voraussetzungen für eine Pfarreiverselbständigung gegeben. Bald kamen auch die Einwilligungen aller kirchlichen und weltlichen Behörden: Sulz hatte einen Pfarrhof auf dem Jörgenberg, und die Gemeindemänner unterfertigtenError: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight 1842 nach bester Rechtsform die Stiftsbriefurkunde. Nach der Absegnung durch das K.K. Gubernium im Jahre 1843 freuten sich die Sulner über den ersten Pfarreinzug mit Pfarrer Martin Rederer in die eigene Pfarrkirche auf dem Sulner Kirchenbüchel. Ausschnitte aus Originaltexten zum Werdegang unserer Pfarre: "Unumstritten gilt als Tatsache, daß Sulz um 1500 zu den Wohngebieten gehörte, welche diesseits und jenseits des Rheines (Pfarrbezirk genannt) unter 'mütterlicher Patronanz' von Ranckwyl standen." "Auf einer Anhöhe am südlichen Ende des Dorfes Sulz mit bischöflicher Bewilligung von den Gemeindeleuten dieser Ortschaft zu Ehren des hl. Georg eine Kapelle erbaut und bei derselben eine Ewige Messe oder Pfründe gestiftet ... Fürstbischof Ortlieb von Chur bestätigte diese Stiftung 1460 ... und erlaubte dem jeweiligen Kaplan dahier den Gottesdienst zu Sulz ... zu besorgen, ja selbst im Falle einer Überschwemmung der Frutz, über welche damals - und noch lange nachher - keine Brücke führte." 1460: "Von dieser 7xit an hielt sich also zu Sulz ein Kaplan auf dem s.g. St. Georgenberg auf, wo die Wiese dabei... und Pfründegut ..." "... von den alten Kaplänen zu Sulz sind nur wenige Namen bekannt, Joos Völky war zugleich Vikar von Mömlingen (Montiggl) über dem Rhein." 1553: "Wegen Priestermangel wurde Sulz nicht mehr besetzt ... die St. Jörgenpfründe zu Sulz mit dem Frühmeßbenefizium zu Rankweil vereinigt." 1780: Als dann die seinerzeitige Stiftungsurkunde in Vergessenheit geriet, schrieb Frühmesser Christian Hitz aus Rankweil nach Chur:" ... man wisse nicht genau, wie oft man in Sulz zu applizieren (Messe feiern) habe. ... da solle der Frühmesser von Rankweil zweimal wöchentlich und überdies an mehreren Festtagen einen halbstündigen und schier immer kothigen Weg, weil dieser mitten 1 3 durch die Äcker führt, nach Sulz hinüberwaten, und einmal wöchentlich die hl. Messe für die Gemeinde applizieren, weil die Bauern dieß verlangen, unter dem Vorgeben, daß alle vorigen Frühmesser es gethan hätten." 1781: Als aus Chur eine Rückfrage an die Gemeindemänner nach Sulz kam, antworteten diese: "Wir haben von alten glaubwürdigen Männern gehört, daß alle Wochen ein heil. Meß ... für Stifter, Wohltäter und ... Gemeinde appliziert werde." 1806: 'Als Vorarlberg unter die Herrschaft der Krone Bayern kam, schien für Sulz eine Änderung der bisherigen Pastoration (Seelsorge) zu bevorstehen, indem die bayrische Regierung im Jahre 1810 den Plan entwarf, den großen Pfarrbezirk Rankweil zu zerstückeln und dabei die Filiale Sulz der benachbarten Pfarre Röthis einzuverleiben. Doch scheiterte die Verwirklichung dieses Planes an dem entschiedenen Widerspruche der Sulzer." 1838: "Es ward zur Gründung eines Stiftungsfondes fleißig beigetragen ... und das Ansuchen um Gewährung einer eigenen Pfarre ... vorgelegt." 1839: In der Befürwortung des f. b. Generalvikariats hieß es, man "rathe ein, weil die Gemeinde Sulz einen so wohltuenden christkatholisch kirchlichen Sinn an den Tag gelegt." 1840: "Nun ging die Gemeinde daran, ... eine geeignete Wohnung ... und ein Pfarrwidum (Pfarrgut) zu verschaffen. Sie kaufte das v. Zech'sche Schlößl ..." 1842: "... wurde endlich zur Ausfertigung eines förmlichen Stiftbriefes geschritten, was in Feldkirch vor dem k. k. Landrichter v. Sterzinger stattfand, in Gegenwart des Pfarrers Joseph Mehr in Rankweil, des Frühmessers in Rankweil und Kaplans von Sulz, Joh. Schöch, des Gemeindevorstehers von Sulz, Valentin Frick, und mehreren Gemeindemännern." (Alle Textausschnitte aus Ludwig Rapp: Topographisch-historische Beschreibung des Generalvikariates Vorarlberg; Brixen 1894,1. Bd. Dekanat Feldkirch) 14 Auszüge aus der Chronik vom Jahre 1831 Kirchenpfleger Josef Madiener berichtet: "Um 1716, im fünften Jahr der Reg. CARL VI., hat Ihro Excellenz Herr Johann Joseph Sartori, St. Th. Pfarrherr zu Ranckhwil und der wohlweise und vorgeachte Herr Christian Ruesch von Sulz, Landammann und Kirchenpfleger und Michael I.udescher von Sulz, des Gerichts und Kirchenpfleger allhier zuError: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight S. Jörgen diesen Turm neu decken lassen ... Man hat gebraucht 22 000 Schindeln, 6 000 Nägel und dem Decker und Schindelmacher bezahlt 40 fl., das Viertel Kernen galt 24 Bazen ... und dem Kaiser zum vorstehenden Türkenkrieg veraccordiert 20 000 fl. vor diss Jahr." (Abkürzungen: fl. = Gulden, xr. = Kreuzer) "Nach Ableibung CAROLI VI ... dieser Turm akla bei S. Georgen um 10 Schuh in das gevierte, aber 22 über dieselbe achteckig erhöht, mit einer Kuppel neu verfertigt... Dieses Werk hat gekost 700 fl. ungefähr, doch nicht viel darüber." "Unter der Regierung des Herrn Bartholomä Seyfried, Landammann zu Rankweil, sind im Jahre 1771 nachfolgende Feiertage dispensiert (abgeschafft) worden, wann einer eine heilige Messe gehört habe, denselben Tag arbeiten könne. Des 1772 ist die Arbeit erlaubt worden, ohne daß man eine heilige Messe anhöre. Des 1773 den 1. Juli ist ein Befehl abgelesen worden, daß man arbeiten müsse bei Strafe von 1 fl. Man hat aber bis zum heutigen lag nichts gearbeitet als an der Landesstraße und an der Frutz. Hier sind die abgetanen Feiertage: Sebastian, Agata, Osterdienstag, Georgius, Marcus, Philipp und Jakobi, der Freitag nach der Auffahrt, Pfingstdienstag, Johannes der Täufer, Maria Heimsuchung, Maria Magdalena, Jakobus, Anna, Laurentius, Bartolomäus, Magnus, Mathäus, Michael, Simon und Judä, Martinus, Florianus, Catharina, Maria Opferung, Andreas, Nikolaus, Thomas, Johann Evangelist, Unschuldige Kindleinstag." 1781: "Es hat den 8. August in den Turm geschlagen und denselben so erbärmlich zugericht, daß man dazu von zwei Eichen Schindeln gemacht und verbraucht hat. Frühmesser zu Rankweil und Kaplan allhier ist der wohlehrwürdige Herr Johann Michael Heusly von Rankweil... 15 ... Kirchenpfleger Josef Brcuss von hier ... und Mesner Lorenz Frick, welcher Dienst seinem sei. Simon des 1728 ist gelassen worden ... So ist der Turm ausgemacht worden den 17. September 1781." 1816: "Das Malter Kernen galt 54 fl. ... auch sind die großen Erdäpfel das Stück für 2 xr verkauft worden. Aus diesen unerhörten Preisen läßt sich schließen, welche Not die gemeinen Klassen gehabt haben, weil ohne Geld nichts zu bekommen war, so viele Leute Pferdefleisch verzehrt. Die Armen, die solches nicht kaufen konnten, haben Grüschenbrot gebacken, Beiner gesammelt und abgesotten, Spreu gemahlt, solches statt Mehl gebraucht, die Erdäpfelschelfern für Leckerbissen gegessen." 1817: "... ja sogar in Satteins Zwetschkentrester ab den Bauernhöfen geholt, um das Leben durchzubringen, Wegwarten gesotten, welches man sonst den Schweinen nicht gegeben, dazu auch Nesselwurzen und andere Kräuter ..." "Auch gab es Notdiebereien, daß man Arristanten in Feldkirch kaum unterbringen konnte. Es wurden Kälber und Schafe gestohlen, junge Bäume, die schon 2 Jahre gestanden, ausgegraben und in die Schweiz verkauft, des Nachts Kühe gemolken, ja im Frühjahr gesteckte Erdäpfel ausgesucht. Sobald die Gerste anfing zu reifen, muß die Feldwacht verdoppelt werden ... Der Himmel möge uns vor einer solchen Hungersnot bewahren!" 1822: "... hat die Weberei in unserer Gegend zugenommen." 1824: "... waren die Häuser wegen Kinderblattern gesperrt. Da wurden einige Kinder des Nachts begraben." 1828: "Nun kam die Tabakregie ... Ja sogar ist dem Bauersmann scharf verboten, Tabak für sich zu pflanzen. Es ist auch auf das Lot ausländischer Tabak 1 fl. W.W. (Wiener Währung) Strafe gelegt worden ... Die Aufsicht bei den Grenzzollämtern wurde immer schärfer und das Volk im gleichen Grade boshafter und verwegener. Der Mautverband scheint eine Schule zu sein, die Leute eid- und gewissenlos, boshaft und verwegen gemacht." 1830: "... war eine Grenzwächter Compagnie von 306 Mann errichtet worden, welche jährlich mehr als die Hauptsumme von Hagelschaden gekostet. Zu diesem wurde 16 noch geschwärzt und den Leuten viel tausend Gulden Ware erwischt und gestraft. Was würden die Alten sagen, welche vor 50 oder 60 Jahren gelebt haben? In diesen Jahren ist der neue Weg von Dafins auf Lindenboden angefangen worden." 1831: "Int August Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight dieses Jahres hat es fürchterliche Massengüsse gegeben. Die Sturmglocke mußte siebenmal angezogen werden. Man war in größter Gefahr, daß die Frödisch in das Dorf einbrechen werde. Auch die Frutz war so angeloffen, daß mehr als die halbe Frutzbriicke plötzlich einstürzte und fortgerissen wurde, wo zum Glück niemand ums Leben kam, obschon einige Minuten vorher noch über 100 Menschen als Zuschauer darauf waren. Es mußten einige von Rankweil bei uns und von uns einige in Rankweil bleiben. Einige Minuten nach diesem wollte der Postwagen von Ems über Sulz nach Hause fahren, weil auch das Bützcnbrückle bei der Kriegerbruck zerrissen und für diesen Tag unfahrbar gemacht worden, wäre die Frutz bei uns nicht auf die Wiesen ausgebrochen ..." "In Rankweil hat das Überrinnen viel Schaden getan. In der Gemeinde Laterns hat es 113 Riifen oder Erdschlipfen gehabt und ist der dortige Fahnenträger elend zugrunde gegangen. Er ist erst des 14. in unserer Au tot aufgefunden worden. Auch hat überall die III fürchterlich geschadet und in Feldkirch bis zur Frauenkirche geschwemmt, bei Gisingen überloffen und Meiningen überschwemmt." 1831 "... Der Kaiser hat gegenwärtig auch sich zum Kriege ausgerüstet. Gott gebe, daß das Gebet guter Christen die Strafen abwenden werde, welche die Zeit lehren wird." Der Stiftsbrief Hier handelt es sich um ein Dokument, welches für Sulz, Pfarrgemeinde und Gemeinde, einen Stellenwert besonderer Art hat. Insgesamt sind es 17 Punkte, die sich auf die Beschlußfassung der Gemeindemänner beziehen, welche am 29.12.1842 durch Ausfertigung des förmlichen Stiftsbriefes die Vorbedingnisse dafür schufen, daß die bisherige Kaplanei nunmehr zu einer souveränen Pfarre deklariert wurde. Die grundlegenden Inhalte zusammengefaßt: Lösung aus der Mutterpfarre Aufhebung gegenseitiger Verpflichtungen Die Gemeinde Sulz wird Selbstversorger Erhaltung des Pfarrhofes und der Pfründe Mittelerbringung Stellenverleihungsregelung Einkommen und Vermögen Erhaltung der Baulichkeiten Verwendung von Räumlichkeiten Stiftungsverbindlichkeiten Einkunftsregelung Pfründeverwaltung Gebührenregelung Abfindung kirchlicher Dienstleistungen Der Brief schließt am 29.12.1842 mit der Gültigkeits- und Verbindlichkeitserklärung aller anwesenden Gemeindemänner sowie der Dienstbeauftragten von Feldkirch und der Pfarre Rankweil. 18 4 «/„./•• Letzte Seite des Stiftsbriefes a^W^-A ^ ISfiML. -/-'•/' i 4 /Ji'j-sr jL. 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  1. pfarrjubiläum
  2. sulz
Montafoner_Muse...11_In 01.06.2011 17.12.2012, 08:20 Information montafoner montafoner museen museen 100 Jahre Hochwasser 1910 3 100 Jahre Hochwasser 1910 Liebe Freunde der Montafoner Museen! Liebe Freunde des Heimatschutzvereins! Mit der vorliegenden Mitgliederinformation dürfen wir Sie, liebes Mitglied, herzlich zu mehreren Ausstellungseröffnungen in die Montafoner Museen einladen. Die Mitarbeiterinnen in Bartholomäberg, Silbertal und Gaschurn haben für Sie ein reichhaltiges Programm vorbereitet. Darüber hinaus dürfen wir Sie heute schon auf unsere herbstliche Veranstaltungsreihe SEPTIMO aufmerksam machen, die während des ganzen Septembers fast täglich intensive Auseinandersetzungen mit der Kulturgeschichte und der Kulturlandschaft des Montafons zulässt. Andreas Rudigier (Obmann) Bitte beachten Sie die Möglichkeiten des öffentlichen Verkehrs unter www.vmobil.at und außerdem bieten wir Ihnen gerne an, sollte nach der Veranstaltung eine Rückkehr für Sie an Ihren Wohnort nicht mehr möglich sein, dass wir Sie im Rahmen von Fahrgemeinschaften gerne mitnehmen (bitte vorher im Heimatmuseum anmelden!). 1 2011 3 2011 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Veranstaltungen Offenes Singen in den Montafoner Museen Bartholomäberg, Altes Frühmesshaus Gaschurn, Tourismusmuseum Bartholomäberg, Altes Frühmesshaus Gaschurn, Tourismusmuseum Bartholomäberg, Altes Frühmesshaus Mittwoch, 17. August, 19.30 Uhr Montag, 8. August, 19 Uhr Mittwoch, 20. Juli, 19.30 Uhr Montag, 11. Juli, 19 Uhr Mittwoch, 15. Juni, 19.30 Uhr Treffpunkt: Latschau, Parkplatz Feuerwehrhaus Samstag, 18. Juni 2011, 9 Uhr Bei den Bündner Nachbarn gibt es einen Verein zur Erhaltung der „Graggenzäune“, bei uns gibt es einen Spezialisten genau für dieses Thema der „Schragazü“ oder „Scheiazü“ genannten Zäune: Friedrich Juen wird an diesem Tag Interessierten das Handwerk des Zäunemachens zeigen und die Interessierten auch mitarbeiten lassen. Juen führt in das Handwerk ein, zeigt die Herstellung von „Stäcka“ und „Scheia“ und schließlich die Errichtung des Zaunes. Zu den schwierigsten Details zählt die Gestaltung des „Schlosses“, der verbindende Abschluss des Zaunes. Anmeldung im Heimatmuseum Schruns bis 10. Juni notwendig; Kosten: € 30, € 25 für Mitglieder des Heimatschutzvereins (max. 10 TeilnehmerInnen). Für Verpflegung ist gesorgt. „Schragazuseminar“ – Wie wird ein Schragenzaun gebaut? (eintägiger Kurs mit Friedrich Juen) 2 Veranstaltungen Montafoner Tourismusmuseum Gaschurn Montag, 20. Juni 2011, 19 Uhr montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 3 Urlaubsgrüße aus dem Montafon – Das Tal auf Ansichtskarten und privaten Reisefotos (Ausstellungseröffnung) abseits der großstädtischen Zivilisation aber auch die großen Kraftwerksbauten wurden gerne von den Urlaubern mit der Kamera festgehalten. Zur Ausstellung erscheint ein Bildband im Sutton Verlag. Mittwoch, 22. Juni 2011, 19 Uhr Montafoner Bergbaumuseum Silbertal Johann Bitschnau – erster „studierter“ Lehrer aus dem Silbertal (Ausstellungseröffnung) Johann Bitschnau (1876-1929) war der jüngere Bruder des „Taler Wirtes“ Eduard Bitschnau (gestorben 1947). Mit 17 Jahren kam Johann nach Innsbruck und besuchte dort von 1894 bis 1898 die k. k. Lehrerbildungsanstalt. Zu der Zeit beherrschte in Vorarlberg die politische Geistlichkeit, der Klerus, das Schulleben des Landes. Wer seine Ausbildung an der staatlichen Lehrerausbildungsstätte in Innsbruck absolvierte statt am kirchlichen Lehrerbildungsseminar in Feldkirch-Tisis galt als Außenseiter, ja fast als Gegner, und wurde entsprechend behandelt. So erhielt auch der junge Lehrer Bitschnau seine erste Anstellung auf Kristberg, damals eine „Notschule“, wo normalerweise nur unausgebildete Leute den Kindern Lesen und Schreiben beibringen durften. Der Umstand, dass in Feldkirch damals noch ein „liberaler“ Bürgermeister im Amt war, ermöglichte es Bitschnau, später in der Montfortstadt als Lehrer unterzukommen. Der Konflikt des liberalen, freisinnigen Lehrers mit der klerikalen, konservativen Schulpolitik bestimmte das Berufsleben von Johann Bitschnau: „Die Lehrer sollten die Garde der Geistlichen bilden, die Handlanger 3 Seit über 150 Jahren besuchen Urlauber das Montafon und verbringen hier ihre „schönsten Tage im Jahr“. Ansichtskarten mit Motiven aus dem Tal vermitteln aber nicht nur den „Daheimgebliebenen“ die Sehenswürdigkeiten des Montafons und berichten vom Wohlbefinden der Urlauber in den Bergen. Ansichtskarten geben nämlich auch Zeugnis von den „Bereisten“ selbst: Welche Motive wurden dem Gast angeboten? Was hielt man für typisch und wertvoll und welches Bild sollte vom Montafon außerhalb des Tales vermittelt werden? Die Ausstellung zeigt, dass viele Motive sich bis in die Gegenwart behaupten konnten und somit zu „Ikonen“ des Tales mutierten. Private Reisealben geben Aufschluss, wie das Tal von den Touristen wahrgenommen wurde: Das schroffe Bergland steht dabei im Kontrast zu den lieblich anmutenden Dörfern. Die ehemals einfachen Lebensverhältnisse der Bewohner 2011 3 2011 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Veranstaltungen weise errichtet wurden und mit Holzschindeln gedeckt sind. Seit dem 16. Jahrhundert wird dieses Gebiet in unterschiedlicher Weise bewirtschaftet. In einer eindrucksvollen Wanderung erfahren Sie Wissenswertes über die Nutzung des Maisäß sowie über die Restaurierungsarbeiten im Zuge der Unterschutzstellung. Für eine kleine Wegzehrung wird gesorgt! ihrer schulpolitischen Machenschaften.“ Nachdem auch in Feldkirch ein konservativer Bürgermeister ins Rathaus einzog, stand Bitschnau auf verlorenem Posten. Er ließ sich 1911 nach Meran versetzen. Dort sollte er den Ersten Weltkrieg, den Einmarsch der italienischen Truppen und den sprachliche Umbruch in der Schule miterleben. Seine Meraner Zeit war zudem gekennzeichnet durch schwere familiäre Schicksalsschläge. Sonntag, 26. Juni 2011, 9 Uhr Treffpunkt: Silbertal, Kristbergbahn Talstation Variante 1: Treffpunkt: 9 Uhr, Kristbergbahn Talstation Wanderführer: Dr. Leo Walser Der Weg vom Kristberg (Bergstation) bis zum Küngs Maisäß dauert etwa 1,5 Stunden; gutes Schuhwerk erforderlich, Kosten für die Kristbergbahn bitte berücksichtigen (http://www.kristbergbahn.at/Sommerpreise.html) ; Variante 2: Treffpunkt: 9 Uhr, beim Gasthof Krone in Dalaas Begleiter: Georg Gantner und Mag. Christof Thöny Diese Variante ist sehr anspruchsvoll und hat eine starke Steigung. Nur für geübte Wanderer; gutes Schuhwerk erforderlich. Gehzeit: ca. 2 Stunden. Auch hier wird für eine kleine Wegzehrung gesorgt. Wanderung zum Küngs Maisäß Der Küngs Maisäß in Bartholomäberg stellt ein bemerkenswertes Zeugnis Montafoner Maisäßwirtschaft auf 1500 m Höhe dar. Er besteht aus sechs eingeschossigen Gebäuden: der Alp- oder Gemeinschaftshütte sowie zwei weiteren Maisäßhütten und drei Stallgebäuden, welche aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts stammen, in Blockbau4 Veranstaltungen Die Veranstaltung findet nur bei guter Witterung statt, Ersatztermin ist der 3.7.2011 – Anmeldung bis Freitag, 24.6.2011 unter julia.weger@via3.at oder im Heimatmuseum Schruns, 05556 74723. Die Veranstaltung wird unterstützt von der Raiffeisenbank Montafon. Freitag, 1. Juli 2011, 19 Uhr montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 3 er nach seinem Heilwissen gefragt. Als Seelsorger im Zeitalter der Glaubensspaltung hinterließ er zudem eine umfangreiche Bibliothek theologischer Werke. Die Ausstellung an der ehemaligen Wirkungsstätte Luzius Hausers bietet einen Überblick über Hexenverfolgungen, Wunderheiler, Volksmedizin und der Glaubensspaltung im Montafon des 17. Jahrhunderts. Tipp: Montafoner Heimatmuseum Schruns: Altes Frühmesshaus Bartholomäberg Die Welt des Luzius Hauser. Ein Einblick in Seelsorge, Hexenverfolgung, Wunderheilungen und Gegenreformation im Montafon im 17. Jahrhundert. „Wie ein staubiger Komet“ Bilder zur Geschichte der Mobilität im Montafon Eine Sonderausstellung im Frühmesshaus Bartholomäberg (Eröffnung) Zwischen 1628 und 1666 wirkte Luzius Hauser als Pfarrer in Bartholomäberg. Bedeutung über sein seelsorgerisches Schaffen hinaus erzielte er als gefragter „Hexenfinder“: Im Zeitalter der Hexenverfolgungen hatten weltliche und geistliche „Hexenfinder“ die Verursacher magischen Schadenzaubers zu überführen und weiteren Schaden zu vermeiden. Das magische Wirken Luzius Hausers und sein Ruf als Heiler reichten über Vorarlberg hinaus bis in den Bodenseeraum, nach Tirol und wohl auch bis nach Graubünden. Auch bei Tierkrankheiten wurde Mit der Eröffnung der Montafonerbahn vor 105 Jahren, am 18. Dezember 1905, brach ein neues Zeitalter der Mobilität im Tale an: Musste bisher der teure Stellwagen benutzt werden, so konnten die Reisenden preisgünstig und relativ rasch ins Montafon gelangen – aber auch die Bewohner des Tales wurden an den „Weltverkehr“ angeschlossen, wie es bei der Eröffnung euphorisch hieß. Für den Bau der Kraftwerke der Vorarlberger Illwerke wurde wenig später ein effizientes und einzigartiges System einer Transportkette für Güter im Hochgebirge geschaffen. Heute wird Mobilität unterschied5 2011 3 2011 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Veranstaltungen tet! (Voraussetzung: Vorarlberger Familienpass). lich wahrgenommen: an einem Schitag können einerseits mühelos viele Höhenmeter Dank leistungsfähiger Liftanlagen gewonnen werden, andererseits führen die nachfolgenden Staus auf der Straße bei der Heimreise die Grenzen der Mobilität vor Augen. Die Ausstellung vermittelt an Hand historischer Fotos Einblick in die Entwicklung der Mobilität im Montafon. Kinder werden zu „Museums-Reiseleitern“ mit Koffer und Reisepass Jedes Vorarlberger Kind kann ein Museums-Reiseleiter werden – einfach den Vorarlberger Familienpass bei der Gemeinde abholen und damit ins nächstbeste Museum kommen, das sich an der Aktion beteiligt. Jedes teilnehmende Kind erhält einen edlen Reisekoffer aus Vorarlberger Holz – bereit für eine tolle Sammlung von Schätzen, die in allen Museen warten! Zusätzlich wird ein Museums-Reisepass ausgestellt. In jedem Museum kommt ein neuer Stempel in den Pass – und schon ab drei Stempeln ist die Teilnahme am Gewinnspiel möglich! Erfahrene Museums-Reiseleiter vom letzten Jahr brauchen ihren Koffer nur zu Hause auszuleeren und für die neue Reise wieder mitzubringen. Jedes Kind, das schon einen Reisekoffer besitzt, erhält in jedem Museum eine Überraschung. Altes Frühmesshaus Bartholomäberg: „REISEZIEL MUSEUM 2011“ – Mit Spaß der Kultur auf der Spur Montafoner Museen in Schruns, Bartholomäberg und Gaschurn 3. Juli, 7. August, 4. September, jeweils von 10-17 Uhr Nach drei erfolgreichen Jahren laden heuer wieder insgesamt 28 Museen zum Reiseziel Museum ein. Jeweils am ersten Sonntag im Juli, August und September können sich kleine Museums-Reiseleiter auf ein tolles Programm in jedem teilnehmenden Museum freuen. Die Familien erwartet also wieder eine spannende Entdeckungsreise durch die faszinierende Welt der Museen. Ein tolles Programm für die ganze Familie An drei Terminen bieten alle teilnehmenden Museen im Land ein speziell konzipiertes Kinder- und Familienprogramm an. Zusammen mit Museumspädagogen entwickelt, bieten die Museen Jung und Alt ein erlebnisreiches Reiseziel Museum. Nicht nur das Programm ist familiengerecht, sondern auch der Eintrittspreis. Für nur € 1,- pro Person und Museum ist der Eintritt für alle Familienmitglieder gültig. Natürlich nur, wenn ein „echter“ Museums-Reiseleiter die Familie beglei6 Wachsendes Museum Im Frühmesshaus Bartholomäberg hat sich seit der Eröffnung im Sommer 2009 bereits vieles getan und dennoch steckt es noch tief im Entwicklungsprozess. In Anlehnung an dieses Wachstum können die Kinder in einen selbstgestalteten Blumentopf Sonnenblumenkerne pflanzen und diese anschließend daheim bis zur Blüte weiterpflegen. Aber davor werden die Besucher bei einem spannenden Rundgang durchs Haus die geheimnisvollen Rätsel zu Luzius Hauser lösen. Veranstaltungen montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 3 Montafoner Heimatmuseum Schruns: Mobil in die Vergangenheit Im Heimatmuseum erleben die Kinder die Geschichte der Mobilität aus dem gesamten Montafon. Egal ob Fahrrad, Auto, Zug, Kutsche, Sessellift, Bergbahnen, Schi, Snowboard, Rodel, Rakete – die Mobilität bedeutet mehr als sich nur fortzubewegen. Neben einer spannenden Reise durch die Vergangenheit gestalten die Kinder eine Collage auf einem etwa A3-großen Vordruck. Das Thema „Mobilität“ wird mittels Übermalung oder Aufkleben ausgeschnittener Bildteile aus Zeitschriften dargestellt. Montafoner Tourismusmuseum Gaschurn: ihr eigenes Lieblingsbild (bitte mitbringen – 10x15 cm) einen Bilderrahmen aus Naturmaterialien. Donnerstag, 14. Juli, 14.30-16.30 Uhr Bartholomäberg, Altes Frühmesshaus Kräuter-Workshop für Kinder (7-10 Jahre) mit den Kräuterpädagoginnen Iris Lins und Sieglinde Ettl zum Thema: Grüne Kinder-Apotheke und Wehwechen-Salbe für die schnelle ErsteHilfe Urlaubsgrüße aus dem Montafon Im Tourismusmuseum Gaschurn können sich die Kinder auf eine Reise durch die letzten 150 Jahre Tourismus im Montafon machen. Auf alten Reisefotos und Ansichtskarten werden Urlaubserlebnisse wieder aus der Vergangenheit erweckt. Passend dazu gestalten die Kinder für Um für die Sommerferien bestens gerüstet zu sein, lernen wir Pflanzen kennen, die uns bei Insektenstichen, blauen Fle7 2011 3 2011 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Veranstaltungen Bartholomäberg, Altes Frühmesshaus Donnerstag, 1. Sept., 14.30-16.30 Uhr cken und anderen kleinen Verletzungen gute Dienste leisten. Dabei sammeln wir frischen Spitzwegerich, um daraus eine Wehwechen-Salbe zu rühren. Damit wir nach der ganzen Anstrengung auch wieder zu Kräften kommen, gibt es abschließend einen Brennnesseltopfen auf frischem Brot, den wir natürlich ebenfalls selbst zubereiten! Kursgebühr: € 13,-- (zzgl. Materialkosten € 2,--) Anmeldungen bis 11. Juli im Frühmesshaus unter 0664 62 07 944 oder email fruehmesshaus@montafon.at; beschränkte Teilnehmerzahl, wir bitten um Anmeldung. Infos: www.unser-kraeuterreich.at Donnerstag, 11. August 2011, 19.30 Uhr Kinderworkshop für 7-10-jährige mit den Kräuterpädagoginnen Iris Lins &amp; Sieglinde Ettl zum Thema: Kribbelnder Badespaß und Mutkekse für den Schulstart Schon die alten Römer wussten um die wunderbare Wirkung des Mutkrauts – dem Quendel! Deshalb zaubern wir aus getrocknetem Bergthymian Badekugeln für ein kribbelndes Badevergnügen und backen Kekse, um für den Schulstart gut gewappnet zu sein. Bartholomäberg, Altes Frühmesshaus „Die magische Welt des Luzius Hauser – zwischen Zauberei und Hexerei“ (Vortrag von Univ.-Doz. Dr. Manfred Tschaikner) Die Begriffe „Zauberei“ und „Hexerei“ sind in aller Munde, aber selten wird klar, was genau damit eigentlich gemeint war. Der Vortrag erklärt die beiden Begriffe aus ihrem historischen Entstehungszusammenhang und veranschaulicht, zu welchen sozialen Folgen das magische Denken von Leuten wie Luzius Hauser in Form der Hexenverfolgungen geführt hat. Diese helfen uns, wenn wir für einen Test oder eine Schularbeit all unseren Mut zusammen nehmen müssen oder in Situationen, in denen wir uns gut konzentrieren müssen. Kursgebühr: € 13,-- (zzgl. Materialkosten€ 2,50); Anmeldungen bis 29. August im Frühmesshaus unter 0664 62 07 944 oder email fruehmesshaus@montafon.at; beschränkte Teilnehmerzahl, wir bitten um Anmeldung. 8 Aktuelles Bebauungsplan für das Landschaftsschutzgebiet Rellstal/ Lünersee rechtswirksam Nach der Verordnung der Landesregierung über den Schutz der Landschaft im Rellstal und Lünerseegebiet aus dem Jahr 1966 ist es in diesem Gebiet unter anderem verboten, bauliche Änderungen vorzunehmen, die geeignet sind, das Landschaftsbild zu verunstalten. Der Gebäudebestand in diesem Landschaftsschutzgebiet ist geprägt durch die sechs Alpen mit insgesamt zehn Alphüttenensembles (Unter- und Oberalpen). Daneben bestehen Jagd- und Forstgebäude, einige Maisäß- bzw. Ferienhäuser, ehemalige Zollwachstützpunke, drei Schutzhütten und ein Berggasthaus, die Rellskapelle sowie etliche Nebengebäude. Diese Gebäude waren, wie im montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 3 Montafon üblich, in früheren Zeiten fast ausnahmslos mit Holzschindeln gedeckt. Im Zuge von Dacherneuerungen oder von Um- und Neubauten wurden im Laufe der Zeit zunehmend andere Dacheindeckungsmaterialen verwendet. Dies führte bei einigen Gebäudegruppen zu unterschiedlichen und demnach negativ auffallenden „Dachlandschaften“. Die einheitliche Holzschindelbedachung ist heute nur noch auf der unteren und oberen Salonienalpe, der Oberalpe Lün und auf Platzis (mit einer Ausnahme) erhalten. Mehrere Dacherneuerungsprojekte in den letzten Jahren und die daraus ableitbare Entwicklung, wonach die Holzschindeldächer als kulturhistorisch wertvoller Bestandteil der Montafoner Berglandschaften und somit Teil des regionalen baukulturellen Erbes auch im Land- 9 2011 3 2011 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Aktuelles zu fördern sowie historisch interessante und talschaftstypische Bauten zu erhalten, darum bemühen, dass den betroffenen Gebäudeeigentümern die daraus erwachsenden Mehrkosten bei Dacherneuerungen durch Förderbeiträge möglichst abgegolten werden. Aus der Sicht des Heimatschutzvereins wünschenswert wären im Übrigen analoge Regelungen für die Gebäude auf den Alpen im Europaschutzgebiet Verwall und in den diesem vorgelagerten Maisäßsiedlungen. (Leo Walser) schaftsschutzgebiet Rellstal/Lünersee sukzessive durch andere (kostengünstigere) Dachmaterialien ersetzt werden, haben den Bürgermeister der Gemeinde Vandans veranlasst, eine den rechtlichen Vorgaben und Zielsetzungen der Schutzgebietsverordnung entsprechende und generell verbindliche Regelung anzustreben. Nach eingehenden Diskussionen, raumordnungsfachlichen Beurteilungen und rechtlichen Prüfungen, an denen auch der Heimatschutzverein mitgewirkt hat, wurde von der Gemeindevertretung Vandans am 19. Oktober 2010 auf der Grundlage des Raumplanungsgesetzes ein Bebauungsplan für das Gebiet Rellstal/Lünersee beschlossen. Danach sind dort hinkünftig bei der Errichtung oder wesentlichen Änderung von Alp- oder anderen landwirtschaftlichen Gebäuden, von Gebäuden mit Wohn- und sonstigen Aufenthaltsräumen und von Nebengebäuden nur Sattel- und Pultdächer mit Dachneigungen von mindestens 20 Grad zulässig und sind solche Dächer mit Holzschindeln (Fichte oder Lärche) einzudecken. Auf Grund der seinerzeitigen Landschaftsschutzverordnung bedarf dieser Bebauungsplan zu seiner Wirksamkeit der Genehmigung durch die Landesregierung, die nunmehr erteilt worden ist. Die Gemeinde Vandans ist nun nach Tschagguns, in der schon einige Jahre eine ähnliche Regelung zur Erhaltung der Holzschindeldächer in den Alp- und Maisäßgebieten besteht, die zweite Montafoner Gemeinde, die sich durch Rechtsvorschriften nachdrücklich zu diesem baulichen Kulturgut bekannt hat. Der Heimatschutzverein wird sich gemäß seinem Vereinszweck, die Eigenarten des Tales insbesondere durch den Schutz der Landschaft zu bewahren und 10 Opfer der NS-„Euthanasie“ aus dem Montafon Im kürzlich erschienenen, von Andrea Sommerauer und Franz Wassermann herausgegebenen Band „Temporäres Denkmal. Im Gedenken an 360 Opfer der ‚Euthanasie‘. PatientInnen des heutigen Psychiatrischen Krankenhauses Hall i. T. Prozesse der Erinnerung“ werden namentlich auch zwei Montafonerinnen und ein Montafoner angeführt, die aus der Heil- und Pflegeanstalt für Geistesund Nervenkranke in Hall in Tirol in die in Oberösterreich gelegene Tötungsanstalt Linz-Niedernhart deportiert und dort ermordet wurden. Es handelte sich dabei um die folgenden drei Personen: Alois Fritz, geboren am 8. Juli 1885 in Bartholomäberg und ebendort wohnhaft. Theresia Frast, geborene Eisele, am 12. Jänner 1903 in Höhenreute (Bayern) zur Welt gekommen, in Bartholomäberg wohnhaft. Aktuelles Rosa Stüttler, geboren am 5. Dezember 1889 in St. Anton i. M. und ebendort wohnhaft. Alle drei gingen am 31. August 1942 zusammen mit 57 anderen Patient/innen, unter denen sich insgesamt 33 Vorarlberger/innen befanden, in einem Transport nach Oberösterreich ab. Ein Jahr zuvor waren sie aus der Valduna nach Hall überstellt worden. In der Anstalt Niedernhart wurden die Patient/innen dann im Laufe des Monats September durch ein Überdosierung gängiger Arzneimittel zu Tode gespritzt. (Michael Kasper) montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 3 Montafoner Sommer Das Leben ...? Ein Fest! So lautet das Motto des MONTAFONER SOMMER, das vom 8.7. - 17.7. an verschiedenen Schauplätzen im Montafon unter der künstlerischen Leitung von Nikolaus Netzer stattfindet. Diesen Sommer kommt die Oper „Pimpinone oder die ungleiche Heirat“ von Georg Philip Telemann im Gemeindesaal Bartholomäberg (Termine: 14., 15. und 16. Juli) zur Aufführung. Tipp: Mitglieder des Heimatschutzvereins Montafon erhalten für die Oper wie für andere Veranstaltungen wieder ermäßigte Eintrittskarten. Nähere Informationen unter www.montafoner-sommer.at. 11 2011 3 2011 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Aktuelles Schruns, 26. April Schruns, 28. April 12 Aktuelles montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 3 Tschagguns, 5. April Bartholomäberg, 2. Mai 13 2011 3 2011 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Publikationen 12 Keiler/Pfeifer/Rudigier: Der Maisäß Montiel. 2004 (€ 22,-/18,-) 13 Nachbaur/Strasser: Die Markterhebung von Schruns. 2004 (€ 22,-/18,-) 14 Wink (Hg.): Ausgrabungen im Montafon. Diebschlössle und Valkastiel (2 Bde). 2005 (€ 22,-/18,-) 15 Keiler/Pfeifer/Rudigier: Der Maisäß Valschaviel. 2005 (€ 22,-/18,-) 16 Hachfeld/Vossebürger/Pfeifer: Die „Alpe“ Bofa. 2005 (€ 10,90/8,70) 17 Hessenberger/Kasper: Lebenswelten junger Menschen im Montafon. 2006 (€ 13,-/10,-) 18 Malin/Maier/Dönz-Breuß: Standeswald Montafon. 2007 (€ 22,-/18,-) 19 Ohneberg: Märzengerichtsprotokoll. 2007 (€ 28,-/22,-) 20 Bußjäger: Die „Montavon“-Krise. 2007 (€ 13,-/10,-) 21 Beitl/Strasser: Richard Beitl. 2009 (€ 25,-/20,-) 22 Kasper: Röbi und Rongg. 2009 (€ 25,-/20,-) Publikationen Montafoner Geschichte Band 1 Rollinger/Rollinger: Montafon 1. Mensch – Geschichte – Naturraum. Die lebensweltlichen Grundlagen. 2005 (€ 44,-, in Verbindung mit allen vier Bänden um 15 % reduziert) Band 2 Rollinger: Montafon 2. Besiedlung - Bergbau - Relikte. Von der Steinzeit bis zum Ende des Mittelalters. 2009 (€ 46,-, in Verbindung mit allen vier Bänden um 15 % reduziert) Montafoner Schriftenreihe 1 Moosbrugger: Maisäßkultur und Maisäßlandschaft im Montafon. 2001 (vergriffen) 2 Keiler/Pfeifer (Hg.): Plazadels und Wachters Dieja. 2001 (€ 10,90, für Mitglieder € 8,70) 3 Haas: Das Montafonerhaus und sein Stall. 2001 (€ 20,-/16,50) 4 Dönz: Muntafuner Wärter, Spröch und Spröchli. 2001 (€ 20,-/16,50) 5 Rudigier/Zamora (Hg.): Das romanische Vortragekreuz von Bartholomäberg. 2002 (€13,-/10,-) 6 Keiler/Pfeifer/Rudigier: Gweil – Mai­ säß und Alpen. 2002 (€ 20,-/16,50) 7 Beitl: Die Votivbilder aus den Montafoner Gnadenstätten. 2002 (€ 16,-/13,-) 8 Netzer: Silbertaler Soldaten im Zweiten Weltkrieg. 2003 (€ 16,-/13,-) 9 Keiler/Pfeifer/Rudigier: Die Maisäße auf Tafamunt. 2003 (€ 22,-/18,-) 10 Strasser: Montafoner ReiseBilder. 2003 (€ 20,-/16,50) 11 Nesensohn-Vallaster: Der Lawinenwinter 1954. 2004 (€ 16,-/13,-) 14 Sonderbände zur Montafoner Schriftenreihe SB 1 Strasser/Rudigier: montafon.1906_2006 – Eine Zeitreise in Bildern. 2006 (vergriffen) SB 2 Truschnegg: Lorüns. Dorfgeschichte in Schrift und Erzählung. 2006 (€ 35,-/30,-) SB 3 Brugger: 100 Jahre Skisport im Montafon. 2006 (€ 33,-/27,-) SB 4 Rudigier: Heimat Montafon. Eine Annäherung. 2007 (€ 22,-/18,-) SB 5 Hessenberger: Grenzüberschreitungen. 2008 (€ 28,-/22,-) SB 6 Arnold: Montafonerin. 2008 (€ 19,50/16,50) Publikationen SB 7 Rudigier: Kulturgeschichte Montafon. 2009 (€ 9,50/7,50) SB 8 Hessenberger/Rudigier/Strasser/ Winkler: Mensch &amp; Berg im Montafon. 2009 (€ 28,-/22,-) SB 9 Strasser: Schruns um 1920 (Adele Maklott). 2009 (€ 18,90/16,90) SB 10 Philp/Rudigier: Philipp Schönborn Montafon. 2010 (€ 22,-/18,-) SB 11 Trippolt/Bertle: Hannes Bertle. 2010 (€ 23,-/18,-) SB 12 Hessenberger/Kasper/Rudigier/ Winkler: Jahre der Heimsuchung. 2010 (€ 28,-/22,-) SB 13 Strasser: Entlang der Montafonerbahn. 2010 (€ 18,90/16,90) SB 14 Strasser: Urlaubsgrüße aus dem Montafon. 2011 (€ 18,90/16,90) Kataloge und Führer Maklott – Jehly – Schmid. Sommerausstellung 2004 im Montafoner Heimatmuseum Schruns (€ 10,-/8,-) Rudigier/Strasser: Ein kleiner Führer durch das Montafoner Heimatmuseum. 2008 (€ 5,-/4,-) Brugger: Museum Guide of the Montafon Folk Museum Schruns. 2008 (€ 3,-) Filme und andere Medien Plazadels und Wachters Dieja. Maisäßsiedlung im Gauertal. Videodokumentation von info-film (Banas &amp; Banas), 14 min. 2001 (€ 26,-/22,-) Neu: DVD erhältlich (€ 15,-/12.-) montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 3 Montafon. Von Feldkirch in das Montafon. Historische Filme in der Reihe „Österreich in historischen Filmdokumentationen. Edition Vorarlberg“ vom Filmarchiv Austria, 83 min. 2004 (VHS 21,60, DVD 24,90) Die prähistorische Besiedlung des Montafons. 7000 Jahre Besiedlungsgeschichte von der Steinzeit bis zu den Römern. Interaktive CD zur gleichnamigen Ausstellung im Montafoner Heimatmuseum, Rüdiger Krause, ArcTron GmbH, Montafoner Heimatmuseum. 2005 (€ 10,-/8,-) Kulturhistorische Wanderwege Montafon Bertle: Geologischer Lehrwanderweg Bartholomäberg. 1978 (€ 6,-/5,-) Rudigier: Gaschurn-Dorf. 2003 (€ 2,-) Ebster: Sagenweg Vandans. 2007 (€ 2,-) Jahresberichte der Montafoner Museen 2001 (€ 2,-) 2002 (€ 2,-) 2003 (€ 2,-) 2004 (€ 4,-) 2005 (€ 4,-) 2006 (€ 4,-) 2007 (€ 10,-) 2008 (€ 10,-) 2009 (€ 10,-) 2010 (€ 10,-) 15 2011 3 2011 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Informationen Heimatschutzverein Montafon • Montafoner Museen • Montafon Archiv Montafoner Heimatmuseum, Kirchplatz 15, 6780 Schruns T 05556/74723, F 05556/74723-24 E museen@montafon.at, I www.montafoner-museen.at Bankverbindungen: Raiba Montafon, BLZ 37468, Kontonr. 302.547 Sparkasse Schruns, BLZ 20607, Kontonr. 0100-065333 Öffnungszeiten (Juni bis Ende Oktober 2011): Montafoner Bergbaumuseum Silbertal: ab 23. Juni 2011 Dienstag bis Samstag, jeweils 15-18 Uhr Altes Frühmesshaus Bartholomäberg: ab 2. Juli 2011 Dienstag bis Samstag, jeweils 15-18 Uhr Mitglieder des Heimatschutzvereins Montafon haben folgende Vorteile: • • • • • Freier Eintritt in alle Montafoner Museen Infos und freier Eintritt zu den Veranstaltungen des Vereins (Vorträge, Exkursionen, Lesungen) Deutlich reduzierter Bezugspreis für die Montafoner Schriftenreihe Kostenlose Inanspruchnahme des Montafon Archivs und der Bibliothek Kostenlose Inanspruchnahme des Services der Außenstelle der Vorarlberger Landesbibliothek Mit der Bezahlung des Mitgliedsbeitrages von € 20,- unterstützen Sie die Arbeit des Vereines und der Museen! ✃ Ja, ich möchte diese Vorteile nützen und werde Mitglied des Heimatschutzvereins Montafon. Vorname: ✃ Österr. Post AG Info.Mail Entgelt bezahlt Familienname: Straße/Hnr.: Postleitzahl/Ort: Telefonnummer: E-mail: 16 Grafik-Design Frei, Götzis Montafoner Heimatmuseum Schruns: Mont. Tourismusmuseum Gaschurn: ab 1. Juni 2011 Dienstag bis Samstag, jeweils 15-18 Uhr ab 21. Juni 2011 Dienstag bis Samstag, jeweils 15-18 Uhr
  1. informationsschrift
  2. septimo
GVE_Wolfurt_201...stroh Wolfurt 12.12.2012 31.03.2013, 20:35
  1. strohndorf
  2. entwicklungsplan
Gmesblättli_20121201 St.Gallenkirch 01.12.2012 21.05.2021, 17:07 Amtliche Mitteilung Zugestellt durch Post.at Gmesblättli Informationen der Gemeinde St. Gallenkirch 28. Jahrgang / 135. Auflage / Dezember 2012 Montafoner Winterzauber 2012/13 Das Adventfenster beim Gemeindeamt wurde vom Kindergarten St. Gallenkirch liebevoll gestaltet! Foto: Künk Andreas, Fotograf 2 / Gmesblättli Dezember 2012 Gemeinde St. Gallenkirch Ankündigung!!! Neue Öffnungszeiten im Gemeindeamt ab Jänner 2013 Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag 07:30 – 12:00 Uhr und 14:00 – 16:00 Uhr 07:30 – 12:00 Uhr (nachmittags kein Parteienverkehr!) 07:30 – 12:00 Uhr und 14:00 – 16:00 Uhr 07:30 – 12:00 Uhr und 14:00 – 16:00 Uhr 07:30 – 12:00 Uhr (an einem festgelegten Nachmittag im Monat Parteienverkehr!) Parteienverkehr an Freitag-Nachmittagen: 04.01.2013, 01.02.2013, 01.03.2013, 05.04.2013 03.05.2013, 07.06.2013, 05.07.2013,02.08.2013 06.09.2013, 04.10.2013, 08.11.2013, 06.12.2013 jeweils von 14:00 bis 16:00 Uhr Öffnungszeiten während der Weihnachtsfeiertagen: 24.12. - 26.12.2012 Gemeindeamt geschlossen 27.12. - 28.12.2012 Gemeindeamt geöffnet 31.12.2012 - 01.01.2013 Gemeindeamt geschlossen ab 02.01.2013 Gemeindeamt zu den neuen Öffnungszeiten geöffnet! Wir suchen für das Pflegeheim Innermontafon einen Zivildiener ab März 2013 (Führerschein erwünscht). Kontaktadresse: St. Anna-Hilfe für ältere Menschen gGmbH Pflegeheim Innermontafon Zamangweg 26 6791 St. Gallenkirch Tel. +43 (0)5557/6969-11 Mail: margit.karg@st.anna-hilfe.at oder st.gallenkirch@st.anna-hilfe.at Bewerbungsfrist bis Mitte Jänner 2013 Impressum Gmesblättli - Informationen der Gemeinde St. Gallenkirch, Ausgabe 135, Erscheint vierteljährlich: Herausgegeben von der Gemeinde St. Gallenkirch; Redaktion: Wachter Barbara (barbara.wachter@st.gallenkirch.at, Tel.: +43 (0)5557/6205-14) Für eingesandte Informationen wird keine Gewähr übernommen. Vervielfältigung unter Quellenangabe gestattet. Inhaltliche Richtigkeit vorbehalten. Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 28. Februar 2013 Gemeinde St. Gallenkirch Gmesblättli Dezember 2012 / 3 Liebe Za‘Gallakilknerinnen! Liebe Za‘Gallakilkner! Mit großen Schritten schreiten wir schon wieder dem nächsten Jahreswechsel entgegen. Auch das zu Ende gehende Jahr 2012 war sehr arbeitsreich und konnte nur unter Mitwirkung aller Beteiligten (die politischen Entscheidungsträger und alle MitarbeiterInnen der Gemeinde St. Gallenkirch) bewerkstelligt werden. Besonders hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang die beinahe Fertigstellung des neuen Feuerwehrgerätehauses, welches im Mai 2013 dann ganz offiziell im Zuge eines großen Festaktes gebührend gefeiert werden soll. Somit steht unserer Feuerwehr ein topmodernes Gerätehaus zur Verfügung, wenngleich wir alle hoffen, dass Katastopheneinsätze hoffentlich nicht zu oft notwendig werden. In diesem Zusammenhang dürfen wir sehr froh sein, dass wir im Kalenderjahr 2012 bisher von größeren Katastrophenereignissen verschont geblieben sind. Berichte aus anderen Bundesländern haben auch heuer gezeigt, dass die Natur oft unbarmherzig und mit voller Gewalt zuschlagen kann. Auch im kommenden Jahr stehen wieder interessante Projekte an, über welche wir im Laufe des kommenden Jahres die Bevölkerung auf dem Laufenden halten werden. Derzeit laufen die Vorarbeiten für die Budgeterstellung für den Gemeindehaushalt 2013. Hier gilt es bestmöglich abzuwägen, welche Investitionen anstehen und wo und wie auch Einsparungen erzielt werden können. Abschließend möchte ich allen Bürgerinnen und Bürgern ein friedvolles und gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2013 wünschen. INHALT 04 Aus der Gemeinde Neues Wohn- und Geschäftshaus der Raiba Montafon in St. Gallenkirch Heizkostenzuschuss 2012/2013 „gem24“ - Portal wird nicht mehr gewartet! Bauhof-Mitarbeiter im Einsatz ... 08 Tourismus Montafoner Winterzauber Stimmungsvolles Klangfeuerwerk zum neuen Jahr Die Top-Bergerlebnisse des Winters Mit Wander- und Bergführern das Montafon erobern Zeig uns, wie du echte Berge erlebst Silvretta Montafon 13 Schule und Soziales Musikschule Montafon Kindergarten St. Gallenkirch VS St. Gallenkirch VS Galgenul Polytechnische Schule Außermontafon 24 Wirtschaft Neues aus der WiGe Hochmontafon 25 Vereine Krankenpflegeverein Innermont. und MoHi Bürgermusik St. Gallenkirch Trachtengruppe St. Gallenkirch Frauen aus St. Gallenkirch - Gortipohl Landjugend Innermontafon Pensionistenverband St. Gallenkirch Tennisclub St. Gallenkirch - Gortipohl Wintersportverein St. Gallenkirch SC Stahl-Metallbau Rudigier St. Gallenkirch 36 Verschiedenes Zugg Daniel - Saisonsresümee 2012 Ärztenotruf 141 Hospiz Vorarlberg erweitert ihr Team ... Silvretta Montafon Fashion Day Euer Bürgermeister Ewald Tschanhenz 4 / Gmesblättli Dezember 2012 Gemeinde St. Gallenkirch Aus der Gemeinde Neues Wohn- und Geschäftshaus der Raiba Montafon in St. Gallenkirch Erfreulicher Weise konnte im Laufe dieses Jahres der Vertragsabschluss für das Projekt der Raiffeisen Bank im Montafon getätigt werden, wonach das Alte Spritzenhaus im Ortszentrum von St. Gallenkirch abgetragen werden soll und ein neues und modernes Wohn- und Geschäftshaus entstehen soll. Dabei ist geplant, dass im Erdgeschoß neue Räumlichkeiten für die Raiffeisenbank, im Obergeschoss ein nettes Café und im Dachgeschoss zwei Mietwohnungen entstehen sollen. Weiters wird nordostseitig eine Tiefgarage und darüber Parkflächen geschaffen. Angrenzend daran soll dann in der Folge das geplante Musikpavillon entstehen. Dieses Projekt stellt in Anbindung an den neuen Kinderspielplatz „Rössli-Bündta“ aus Sicht der Gemeinde eine sehr erfreuliche Aufwertung des Ortskernes von St. Gallenkirch dar. Hiefür ein besonderer Dank den Geschwistern Beatrice Amann und Nadine Hagen und der Raiba Montafon für das Zustandekommen des notwendigen Vertrages für die Umsetzung dieses schönen Projektes im Jahre 2013. Für Personen bzw. Haushalte mit geringen Einkommen besteht wie in den vergangenen Heizperioden auch in der Heizperiode 2012/2013 die Möglichkeit, in vereinfachter Form eine finanzielle Hilfe erhalten zu können, ohne dafür einen Antrag auf Gewährung von Mindestsicherung stellen zu müssen. Der Heizkostenzuschuss kann im Zeitraum vom Montag, 15. Oktober 2012 bis Freitag, 8. Februar 2013 beim Wohnsitzgemeindeamt beantragt werden. Für die Berücksichtigung der Einkommensgrenze sind sämtliche Einkommen bzw. zu leis- Sicherung des ausreichenden Lebensunterhaltes – Hilfe zum Aufwand für Beheizung in der Heizperiode 2012/2013 (Heizkostenzuschuss) tende Unterhaltszahlungen durch möglichst aktuelle Unterlagen (z.B. Pensionsbezugsabschnitt, Gehaltszettel, Kontoauszug, Wohnbeihilfebestätigung) nachzuweisen. Jede Person mit Hauptwohnsitz in der Gemeinde bzw. jeder Haushalt erhält auf Antrag beim zuständigen Gemeindeamt, sofern nicht bereits eine Unterstützung aus Mitteln der Mindestsicherung oder Grundversorgung erfolgt und die jeweilige Einkommensgrenze nicht überschritten wird, für die Heizperiode 2012/2013 einmalig € 250,00. 360 online bestellen Ganz neu und praktisch: ab sofort können Jugendliche, die noch keine 360 card haben, diese online beantragen. Einfach den Bestellbutton rechts auf der 360-Website www.360card.at betätigen, das Anmeldeformular ausfüllen und ein aktuelles LieblingsFoto von sich hochladen. Anschließend müssen die Daten im Gemeindeamt oder im aha Dornbirn, Bregenz oder Bludenz bestätigt werden. Mitzubringen ist ein amtlicher Lichtbildausweis. Zuerst gibt es eine vorläufige 360, die sofortigen Zugang zu allen 360-Angeboten bietet. Vier Wochen später erhalten die Jugendlichen per Post ihre 360 card und die Zugangsdaten für die „360 to go“ auf dem Handy. Seit kurzem funktioniert der App-Zauber www.360card.at/app auch am iPhone. Gemeinde St. Gallenkirch Gmesblättli Dezember 2012 / 5 Aus der Gemeinde „gem24“ - Portal wird nicht mehr gewartet! Jetzt ist es offiziell. - Das gem24Portal kann von der Gemeinde nicht mehr als Service angeboten werden. Seit Beginn des Jahres 2011 gab es beim Service „gem24“ ständig Probleme. Der Grund dafür liegt darin, dass dieses kostenlose Portal von der Gemeindeinformatik nicht mehr gewartet wird. Als Alternative wird von der Gemeindeinformatik die „Duale Zustellung“ angeboten. Dieser Service ist kostenpflichtig. „gem24“ - Portal Ab Beginn des neuen Jahres werden bei allen gem24-Benutzern den Portalzugriff auf „gem24“ abgeschalten. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Wichtiger Hinweis: Mangard Johannes Sponsion 2012 Am 12. Oktober 2012 feierte Herrn Johannes Mangard aus Gortipohl seine Sponsionsfeier der FH Vorarlberg. (Feier zur Verleihung eines Magistergrades) Geschenke für Weihnachten © imago patrick säly Die Gemeinde St. Gallenkirch gratuliert recht herzlich Herrn Mangard zum erfolgreichen Abschluss seines Bachelor-Studiengangs Mechatronik; Bachelor of Science in Engineering, BSc. Herzlichen Glückwunsch und alles Gute für die weitere Zukunft! Weihnachtsdeko s urmi l `M i Terminankündigung der Ortsfeuerwehr St. Gallenkirch: Einweihungsfeier des „Neuen Feuerwehrhauses“ in St. Gallenkirch und der „Drehleiter Montafon“ am 10. bis 12. Mai 2013 Montafon Mo-Sa 9-12.00 u. 14.00-18.00 Uhr, Sa 9.00-12.00 Uhr In St. Gallenkirch (vis à vis Pizzeria Ciao) und In der Dorfstraße in Schruns (ehemalig Foto Wolf) 6 / Gmesblättli Dezember 2012 Gemeinde St. Gallenkirch Aus der Gemeinde Bauhof-Mitarbeiter im Einsatz ... „Kasperltheater für Kindergarten St. Gallenkirch“ „Sanierung Pausenplatz bei der Volksschule Gortipohl“ VORHER NACHHER Gemeinde St. Gallenkirch Gmesblättli Dezember 2012 / 7 Aus der Gemeinde „Häuschen für Spielplatz Gargellen“ „Erneuerung div. Brücken“ „Sanierung gemeindeeigener Wohnung in Gortipohl“ „Notstiege wurde beim Volksschul-Gebäude in St. Gallenkirch errichtet“ 8 / Gmesblättli Dezember 2012 Gemeinde St. Gallenkirch Tourismus Hochmontafon Tourismus GmbH (HMT) Montafoner Winterzauber Besinnliches zur Advent- und Weihnachtszeit in den Bergen Die Adventzeit ist die stillste Zeit des Konzerten, Geschichten und GeJahres. Doch bei vielen sind die Wo- dichten werden die Besucher von chen vor dem Heiligen Abend von 30. November 2012 bis zum 6. Jänner Eile und Stress geprägt. Geschenke 2013 mit auf eine zauberhafte Reise sind einzukaufen, der Weihnachts- in die einzigartige Atmosphäre der baum ist zu besorgen, das Menü zu elf Orte des Montafons genommen. Weihnachten und Silvester auszusu- Dabei werden erstmals 18 individuell gestaltete Adventfenster präsenchen… tiert, die das Tal erstrahlen lassen Deshalb steht das Montafon von November bis Jänner ganz bewusst unIm Programmheft des Montafoner ter dem Motto Besinnlichkeit: Winterzauber, das dem Magazin Mit dem „Montafoner Winterzau- „Dezember Aktuell“ beiliegt bzw. in ber“ wird die stillste Zeit im Jahr den Tourismusbüros erhältlich ist, zum festlichen Erlebnis. Ob mit mu- finden Sie alle Veranstaltungen, die sikalischen Highlights, Krippenaus- für jeden seine ganz persönlichen stellungen, bezaubernden Märkten, Höhepunkte bereit halten. Stimmungsvolles Klangfeuerwerk zum neuen Jahr Bereits zum 17. Mal wird am 1. Jänner 2013 das Neujahrs-Alpen-Klangfeuerwerk in St. Gallenkirch gezündet Mit einem abwechslungsreichen Showprogramm, Bewirtung und als Höhenpunkt dem eindrucksvollen Klangfeuerwerk startet die Gemeinde St. Gallenkirch ins neue Jahr. Auf dem Parkplatz der Valisera Bahn veranstaltet der Wanderstammtisch bereits zum 17. Mal den traditionellen und beliebten Event. Ab 18:00 Uhr beginnt das Showprogramm, das von Patricia Lipburger moderiert wird. In diesem Jahr erwartet Besucher ein ganz besonderer Künstler: kein Geringerer als Michael Wendler, den „König des Popschlagers“. „Spektakulär“ – wie sein neues Album - kann man ihn und seine Auftritte in jedem Fall nennen. Ein weiteres Highlight sind die „die bayrischen Hiatamadln“. Sechs fesche Musikerinnen aus Bayern präsentieren zusammen mit ihrem sympathischen Supportmusiker, Sänger und Komiktalent Guntha ein abendfüllendes Stimmungsprogramm mit einer heftigen Ladung Oktoberfest-Feeling. Als weiterer Music-Act wird die Newcomer Marry begeistern. Wer kennt den Ohrwurm nicht: „Ohne Dich schlaf ich heut Nacht nicht ein, ohne Dich…“. Mit der Neuauflage des Klassikers der „Münchener Freiheit“ gelang es ihr, den Song erneut zum Hit zu machen. Es folgten „Tausendmal Du“, The best“ , „Dein ist mein ganzes Herz“ und die Sommer-Hymne „Sommermädchen fürs Sommermärchen“. Mittlerweile ist Marry DIE neue Sensation am Ballermann. Im Anschluss an die musikalischen Höhepunkte erleuchtet das legendäre Klangfeuerwerk der Red Devils den Abendhimmel von St. Gallenkirch. Tausende von Zuschauer strömen jedes Jahr in die Montafoner Gemeinde, um eines der spektakulärsten Klangfeuerwerke des Landes hautnah mit zu erleben. Eintritt Neujahrs-Alpen-Klangfeuerwerk Vorverkauf: € 5,00 (bis 31.12.2012 in den Montafoner Tourismusbüros) Abendkassa: € 9,00 Gemeinde St. Gallenkirch Gmesblättli Dezember 2012 / 9 Tourismus 15 spannende Abenteuer in der Montafoner Bergwelt erleben Sportliche Erholung in der Natur, der Pisten viel entdecken kann und echte Erlebnisse inmitten der ver- weil Après-Ski hier ganz anders deschneiten Bergwelt – in den Monta- finiert wird. foner Bergen können Aktivurlauber In der Broschüre „Bergerlebnisse und Familien das Besondere erleWinter 2012/13“, die in den örtlichen ben. Warum? Tourismusbüros erhältlich ist, sind Weil wirklich anspruchsvolle Pisten die Höhepunkte mit den 15 schönswarten, weil man von echten Profis ten Erlebnisse zusammengestellt. lernen kann, weil man auch abseits Die Top-Bergerlebnisse des Winters Alle Bergerlebnisse im Überblick: 1. NEU Montafon Totale - 36 Kilometer und 8.000 Höhenmeter für alle, das ist Skifahren quer durchs Montafon (ab 07.01.2013) 2. Nova Exklusiv - Vor dem offiziellen Betrieb die frisch präparierten Abfahrten der Nova einweihen (ab 28.12.2012) 3. HochjochTotale - Die längste Talabfahrt in Vorarlberg mit einer Höhendifferenz von 1.700 m (ab 26.12.2012) 4. Park Tour - Zusammen mit Freestyle Experten durch einen der besten Snowparks Europas fahren (ab 31.12.2012) 5. Silvretta Skisafari: eine traumhafte Reise durch den Schnee zu einem Skitag in Galtür und Abfahrt durchs Ganifer nach Partenen 6. Madrisa Rundtour - Die einzigartige Tagestour mit Ski oder Snowboard führt einmal in die Schweiz und zurück 7. Nidla Variantenabfahrt - Der legendäre, 387 Schwünge lange Tiefschneehang 8. NEU Gargellner Pistentour - Erst die Pisten richtig kennen lernen und bei Mondschein ins Tal abfahren 9. Rodelabend mit Profitipps - Besser rodeln lernen mit Techniktipps von einem ehemaligen Profi-Rodler 10. Freeride Safty Check - Der spannende Lawinenkurs inklusive einer imposanten Lawinensprengung (ab 25.12.2012) 11. NEU Fußgängersafari - Belohnt Frühaufsteher mit einmaligen Ausblicken und einem reichlichen Frühstück (ab 26.12.2012) 12. Abenteuernacht Golm - Im Dunkeln zum Flying-Fox-Golm wandern und am Stahlseil über den See fliegen 13. Faszination Bergbahn - Der spannende Blick hinter die Kulissen einer Bergbahn 14. NEU Fackelwanderung - Zuerst im Bergrestaurant stärken und dann im Mondschein durch die Nacht wandern (ab 25.12.2012) 15. Kinder-Skisafari am Golm - Der spannende Erlebnistag für Kinder am Bewegungsberg Golm Vorausgesetzt sind entsprechende Schneeverhältnisse. Mit Wander- &amp; Bergführern das Montafon erobern Das Wochenprogramm der Montafoner Wander- bzw. Bergführer startet im Dezember Verschneite Winterlandschaften, be- täglich geführte Schneeschuh- und stechende Fernsicht über dem Wol- Winterwanderungen an. Die Monkenmeer, Einsamkeit und Ruhe: wer tafoner Bergführer und Guides bieim Winter abseits präparierter Wege ten erstmals ein gemeinsames Woin der Bergwelt unterwegs ist, dem chenprogramm für den Winter mit eröffnet sich eine faszinierende Welt vielen tollen Highlights an. Und das aus Licht, Schnee und Eis. Sei dies alles zu sehr attraktiven Preisen. nun mit Schneeschuhen, Skiern, Nähere Informationen erhalten Sie kletternd… in der Broschüre „Winter im MontaDie Wanderführer von BergAk- fon“, die in den örtlichen Tourismustiv bieten den ganzen Winter über büros aufliegen. 10 / Gmesblättli Dezember 2012 Gemeinde St. Gallenkirch Tourismus Zeig uns, wie du echte Berge erlebst Der neue Winter Facebook Fotowettbewerb startet Du hast ein tolles Foto vom Skifah- (Hauptpreis), sowie viele weiteren, Snowboarden im Fun Park, Fre- re tolle Preise bei allen beteiligten eriden, beim Schneeschuhwandern, Facebookseiten wie beispielsweise … oder vielleicht ein traumhaftes Übernachtungen oder kleine LeWinterpanoramafoto vom Monta- ckerbissen. fon? Dann her damit! Die Berge richAlle Infos auf: tig in Szene zu setzen ist deine Aufwww.montafon.at/fb-fotowettbewerb gabe. Dahinter stecken Ideen und Inszenierungen. Die Location muss genauso stimmen wie der Hintergrund. Zu gewinnen gibt’s dein Foto ganz groß als Montafoner-Talplakat Silvretta Montafon Im größten Skigebiet Vorarlbergs geht es nicht nur sportlich, sondern auch modisch zu: die HAK Bludenz präsentiert am 30. Dezember ab 14 Uhr beim „Silvretta Montafon Fashion Day“ im Bella Nova die aktuellste Mode aus den Sportshops der Region. Absoluter Höhepunkt wird die Modenschau mit lokalen Models. In den neun Gastronomiebetrieben der Silvretta Montafon werden kleine und große Gäste gleichermaßen nach Herzenslust verwöhnt, damit sie wieder frisch gestärkt zurück ins Pistenerlebnis starten können. Die verschiedenen Restaurants im größten Skigebiet Vorarlbergs können mit unterschiedlicher Ausrichtung, Themen und Köstlichkeiten 14.01.2013 19.01.2013 19.01.2013 25.01.2013 27.01.2013 03.02.2013 21.02.2013 03.03.2013 14.03.2013 28.03.2013 18.01.2013 24.01.2013 26.01.2013 04.02.2013 02.02.2013 09.02.2013 28.02.2013 13.03.2013 21.03.2013 02.04.2013 Knödelwoche Bergkulinarium Montafoner Milchkalb Spätzlewoche Mexikanische Wochen Alles um die Kartoffel Montafoner Milchkalbwoche Österreich Rundfahrt Thailändische Woche Hol dir die Sonne auf den Tisch Spargeltage glänzen. So wird kulinarische Vielfalt garantiert und es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die Spezialitätenwochen in Zusammenarbeit mit „Bewusst Montafon“ geben noch einen zusätzlichen Impuls und bringen die Küchen der Welt ins Montafon: egal ob Thai-Curry, spanische Paella oder mexikanische Fajitas - frische Zubereitung steht wie bei all unseren Speisen immer an erster Stelle. Auch über 2.000 Meter Seehöhe wird alles frisch gekocht. Sogar die Nudeln werden in den Bergrestaurants der Silvretta Montafon selbst gemacht und frisch zubreitet. Aber nicht nur das, viele Lebensmittel stammen aus eigener Produktion. Hier die gesammelten Termine der Spezialitätenwochen: VaHü Nova Stoba Kapell Nova Stoba Kapell Kapell VaHü Nova Stoba BeNo Nova Stoba Gemeinde St. Gallenkirch Gmesblättli Dezember 2012 / 11 silvretta-montafon.at s&amp; eS nt ve risch E ina ul K zia pe ten litä 14.01. - 18.01.2013 Knödelwoche, Valisera Hüsli 19.01. - 24.01.2013 Bergkulinarium Montafoner Milchkalb, Nova Stoba 19.01. - 26.01.2013 Spätzlewoche, Kapellrestaurant 30. Dezember Silvretta Montafon Fashion Day 14.00 Uhr Bella Nova 12 / Gmesblättli Dezember 2012 Gemeinde St. Gallenkirch Tourismus Fortsetzung von Seite 10 Nike Snowpark Montafon – The Chosen Sessions für jedermann Im Rahmen der Nike Chosen Ses- gen Shapecrew der Silvretta Monsions wurde im April 2012 in der tafon ist es in Zusammenarbeit mit Silvretta Montafon ein aufsehener- Nike und Schneestern einen in Ösregender Park mit einem zumindest terreich noch nie dagewesenen Park in Europa noch nie da gewesenen mit bis zu 40 Obstacles zu errichten, Ausmaß gebaut. Eine Woche lang der immer wieder unterschiedliche zeigten sowohl Profis als auch die Lines bietet. Dafür zieht der Park im besten 12 Amateure der Welt ihre größten Skigebiet Vorarlbergs kurspektakulärsten Tricks. Für diesen zer Hand um und bekommt einen Winter ist es der Silvretta Montafon neuen Namen: anstelle des Novagelungen weiterhin mit Nike und Park unterhalb der Madrisella Bahn den Shapern von Schneestern zu- befindet sich der Nike Snowpark Montafon nun direkt an der Fresammen zu arbeiten. da Bahn. Bequemerweise kann der Über den Sommer hinweg konnte dortige Zweier-Sessellift als eigener im Rahmen eines SnowfarmingParklift und Zugang zu unverspurProjektes sogar Schnee aus den tem Backcountry verwendet wer„Chosen Sessions“ konserviert werden. den und kommt nun beim Nike Snowpark Montafon zum Einsatz. Es werden auch zahlreiche Events Der Spirit lebt also weiter - ganz im Park stattfinden. Neben dem nach dem Motto: die Chosen Ses- Nike Stairset Battle Jam (15.12.12) sions für jedermann. Nicht nur und dem Nike „The Rock“ (09.02.13) durch seine Größe und die Anzahl machen auch „Wir Schanzen der Obstacles, sondern vor allem (13.01.13) und „Chill and Destroy“ durch die Flexibilität der Runs legt (09.03.12) im Park der Silvretta Monder Nike Snowpark Montafon neue tafon Station. Standards fest. Ziel der sechsköpfi- Was tun in den Semesterferien? Fehlanzeige für Langeweile in den Ferien! Kinder in die Mitte und der Familienpass haben für Kinder und ihre ganze Familie über 270 Freizeittipps in und um Vorarlberg zusammengestellt. Mehr Infos, Kontaktadressen, Familienpass-Ermäßigungen und Anfahrtsbeschreibungen gibt es unter: www.vorarlberg.at/freizeittipps Gemeinde St. Gallenkirch Gmesblättli Dezember 2012 / 13 SCHuLE und Soziales AKTUELLES AUS DER MUSIKSCHULE Konzerte – Veranstaltungen - Mitwirkungen Mo, 24.12.2012 15:00 Uhr Di, 01.01.2013 17:00 Uhr Fr, 04.01.2013 20:00 Uhr Sa, 09.03.2013 20:00 Uhr So, 17.03.2013 17:00 Uhr So, 21.04.2013 10:00 bis 13:00 Uhr So, 21.04.2013 17:00 Uhr Mo, 22.04.2013 Nachmittag Di, 23.04.2013 Nachmittag Mi, 19.06.2013 16:00 Uhr So, 23.06.2013 17:00 Uhr Do bis Sa jeweils 27./28./29.06.2013 19:00 Uhr Mitgestaltung der Kindermette durch ein Bläserensemble - Pfarrkirche Schruns Neujahrskonzert des Jungendsinfonieorchesters der Musikschulen unseres Bezirkes, Stadtsaal Bludenz Weihnachtliches Konzert mit Chorakademie Vorarlberger; Pfarrkirche Schruns Konzert der „Big Band Montafon“; Kulturbühne Schruns Konzert Volks-/Unterhaltungsmusik; Rätikonhalle Vandans Tag der offenen Tür Musikschule Montafon Familienkonzert Polysaal Gantschier Elementare Musikpädagogik – Offener Unterricht; Musikschule Montafon Tanzerziehung – Offener Unterricht; Pfarrsaal Schruns Tanzabschluss der Jüngsten; Turnsaal Volksschule Tschagguns Schlusskonzert Musikschule Montafon, Solisten / Ensembles / Orchester Aula Mittelschule Schruns Dorf Abschlussveranstaltungen Tanzerziehung Kulturbühne Schruns Neujahrskonzert in Zusammenarbeit mit Lions Club Bludenz Unter der Patronanz des Lions Club Bludenz findet nun bereits zum 19. Mal am Neujahrstag, 1. Jänner 2013, um 17:00 Uhr, das traditionelle Neujahrskonzert mit dem Jugendsinfonieorchester der Musikschulen des Bezirkes Bludenz im Bludenzer Stadtsaal statt. Die jahrelange ausgezeichnete Zusammenarbeit des Lions-Club Bludenz mit den Musikschulen des Bezirkes bietet den besten SchülerInnen der Musikschulen – Bludenz, Brand, Blumenegg/ Großes Walsertal, Klostertal, Lech, Montafon und Walgau – die Möglichkeit des Musizierens im großen Orchester. Auf dem Programm stehen traditionelle und beliebte Werke von Johann Strauß und Franz Lehar ebenso wie Musical- und Filmmelodien aus My Fair Lady, ein James Bond Medley u.a.m. Die Schrunser Sopranistin, Iris Mangeng ist Solistin beim Neujahrskonzert. In all den Jahren hat sich das Orchester auch immer wieder die Präsentation junger heimischer Solisten zur Aufgabe gestellt. Iris Mangeng, früher als Flötistin selbst Mitglied des Jugendsinfonieorchesters, erkannte ihre Liebe aber auch ihr großes Talent im Fach Gesang. Nach Abschluss des Studiums für Musik- und Instrumentalerziehung an der Universität Mozarteum Salzburg, befindet sie sich derzeit im Konzertfach Gesang an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz in Ausbildung. Iris Mangeng kann bereits auf eine intensive Arbeit mit bedeutenden Sängerpersönlichkeiten und Meisterkurse verweisen. Neben verschiedenen Partien aus „La Betulia liberata“, „Dido and Aeneas“, „Hänsel und Gretel“ und „Gräfin Mariza“ debütierte die vielversprechende Sopranistin mit großem Erfolg als „Zerlina“ in Mozarts „Don Giovanni“ mit dem Musiktheater Vorarlberg im Oktober 2012. Beim Neujahrskonzert 2013 stehen neben L. Arditi’s Walzer – Il Bacio auch Johann Strauß‘ „Spiel ich die Unschuld vom Lande“ aus der Operette „Die Fledermaus“ auf dem Programm. Geleitet wird das Neujahrskonzert nun bereits zum achten Mal vom engagierten Musiker, Pädagogen und Dirigenten Marco Walser. Das Neujahrskonzert ist eine Benefiz-Veranstaltung des Lions-Club Bludenz. Der Erlös kommt u.a. der Unterstützung der Krankenpflegevereine im Bezirk Bludenz zugute. Kartenvorverkauf: ab 17.12.2012 Bludenz Tourismus &amp; Stadtmarketing GmbH, Rathaus, Werdenbergerstraße 42 und Volksbanken des Bezirkes Bludenz. Eintritt: € 20,00 im Vorverkauf, € 22,00 an der Abendkasse. Saaleinlass ab 16:15 Uhr. Weitere Infos: Bludenz Tourismus &amp; Stadtmarketing GmbH, Tel. +43(0)5552/63621-261. 20 MontafonerInnen beim Jugendsinfonieorchester der Musikschulen des Bezirkes 14 / Gmesblättli Dezember 2012 Gemeinde St. Gallenkirch SCHuLE und Soziales Kindergarten St. Gallenkirch Da die Sicherheit der Kinder auf dem Weg in den Kindergarten und auch wieder nach Hause immer wieder ein Thema ist, hat sich die Gemeinde St. Gallenkirch entschlossen, allen eine gut sichtbare Warnweste zu sponsern. „Sehen und gesehen werden“ im Kindergarten St. Gallenkirch Diese wurde ihnen im Herbst leihweise ausgegeben. Damit die Kinder die Wichtigkeit dieser Weste erkennen und diese auch gerne tragen, kamen zwei Polizistinnen auf Besuch. Sie haben mit allen über die Sichtbarkeit im Straßenverkehr gesprochen, das Polizeiauto genauestens erklärt und alle Gerätschaften gezeigt, aber auch das Überqueren des Zebrastreifens haben sie mit den Kindern geübt! Auf diesem Wege möchten wir uns bei der Gemeinde St. Gallenkirch für die tollen Warnwesten bedanken! Auch an die Polizei ein herzliches Dankeschön, dass sie sich immer wieder Zeit für die Kinder im Kindergarten nehmen! Am Donnerstag den 15. November fuhren die Öpfili- und ErdbeerliKinder gemeinsam mit dem Bus nach Schruns in die Spielothek. Exkursion Spielothek Dort erwarteten uns viele spannende Bücher. Am besten davon hat uns das Bilderbuchkino gefallen. Mit Popcorn ausgestattet lauschten wir der lustigen Geschichte des „Löwen, der nicht schreiben konnte“. Anschließend zeichneten wir unsere Eindrücke des Buches. Zum Schluss durften wir noch ein paar tolle Bilderbücher ausleihen, die sich nun in unserer Kuschelecke befinden. Vielen Dank für den schönen Vormittag und auf ein baldiges Wiedersehen! Gemeinde St. Gallenkirch Gmesblättli Dezember 2012 / 15 SCHuLE und Soziales Ein Vogelhaus entsteht… An unserem Projektnachmittag, dem Donnerstag vor den Ferien, haben wir gemeinsam mit Karl Bergauer, dem ehemaligen Schulwart, ein Vogelhaus gebaut. Die Kinder waren mit Begeisterung bei der Sache und verfolgten gespannt die unterschiedlichen Arbeitsschritte. Karl erklärte diese kindgerecht und ließ sich gerne von den Kindern helfen. Nach Fertigstellung stellten wir das Vogelhaus gemeinsam vor dem Kindergarten auf. Voller Stolz füllten wir es sofort mit verschiedenstem Vogelfutter. Nun ist es die Aufgabe der Kinder, stets darauf zu achten, dass davon genug für unsere Vögel vorhanden ist. Wir möchten uns auf diesem Wege ganz herzlich bei Karl für den tollen arbeits- und lehrreichen Nachmittag bedanken! VS St. Gallenkirch rtag rbstwande He ch t.Gallenkir hder VS-S Sonnenstra hltuenden N nhilde, wester Bru d or allem Sch rgaritha un osa Ma wir chwester R S ten renzin möch ken Dietmar Lo Gruß schic ders lieben ontane einen beson als für die sp anken. uns nochm ichter und r Kloster bed r mit wo ng durch ih te Kinderges ktes Wette ßen Wander erbegeister ette. Führu ht nur perfe ic wand ch sehr gro m die W n auch viele Ausflug rotz der do andertag u T amte len sonder m Herbstw lief der ges pannt ses Jahr bei gruppe ver hig und ents glänzten die r– 1 Schüle prochen ru u4 b an alle ausges – also gena n großes Lo ie ser Stelle ei lle 4 Klassen bstwandertag lieben d an die starteten a er . Dieses Mal ug. „Den H a Wehinger Kinder! laudia Anit in den Ausfl l ipoh terin C gemeinsam amt ins Gort ers“, so Lei lles underschöz besond ierten wir a ar es ein w wir dann Kinder gan enden erei trafen weg marsch nd wieder w U ir vielen bleib Wiesen und Toll r durften w Am oberen ch viel Jux dertag, mit Hie ie dazu Na ner Wan aria Hilf“. k an alle, d spielplatz. nd en. Ein Dan zum Kinder e Kloster „M genießen u en Eindrück unsere Jause steckt geleg haben! aller Ruhe auf das ver beigetragen Innenhof in epflegten im g . entspannen V 16 / Gmesblättli Dezember 2012 Gemeinde St. Gallenkirch SCHuLE und Soziales Besuch von der Polizei Gaschurn Im Zuge der Verkehrserziehung kamen am 9. Oktober drei Polizisten an die Schule. Sie erklärten den Schülerinnen und Schülern der VS St. Gallenkirch das richtige Verhalten im Straßenverkehr sowie die neue Situation mit den Elternlotsen. Nachdem die Theorie erarbeitet wurde, gingen die Kinder zum Zebrastreifen und zeigten das Gelernte. Besonders im Herbst und Winter sind die Leuchtwesten sehr wichtig. Die Kinder wissen, dass sie unbedingt getragen werden sollten. Mozartensemble Das Mozartensemble gastierte am 3. Oktober in der Volksschule St. Gallenkirch. Den Schülern konnte das Ensemble auf faszinierend, lebendige Weise die Geschichte von Max und Moritz näher bringen. Ausgestattet mit den notwendigsten Requisiten, schlüpften einige theaterbegeisterte Buben und Mädchen in die wichtigsten Rollen. Die Schüler konnten sich sehr gut in die Rollen hineinversetzen und die Streiche der beiden nachvollziehen. Im Text und in der Bewegung wurden die kleinen Akteure von der Schauspielerin und Balletttänzerin Sabine Maria Fuchs lebhaft unterstützt. „Wir möchten die Kinder spielerisch zu klassischer Musik hinführen und für Theater begeistern, indem wir sie in das jeweilige Stück integrieren“, erklärte das Allroundtalent ihre künstlerische Arbeit. Die aktionsreiche Vorstellung der Nachwuchskomödianten wurde musikalisch von der Pianistin Bistra Mladenova- Grove am Klavier begleitet. Die jungen Zuschauer und Eltern belohnten die lustige Aufführung mit viel Applaus. Waldpädagogik Am 22. Oktober besuchte uns der Waldpädagoge Stefan Großlercher und vermittelte den Schülerinnen und Schülern der VS St. Gallenkirch die Geheimnisse und Besonderheiten des Waldes. Mit allen Sinnen durften sie den Wald erfahren. Pflanzen und Tiere, die ertastet, berochen und aufmerksam betrachtet werden, sind plötzlich vertraut. Beim Festhalten auf Papier beginnen die Bilder in der Klasse wieder zu leben und bleiben im Gedächtnis. Für die Schüler waren es sehr interessante Stunden in der Natur. Gemeinde St. Gallenkirch Gmesblättli Dezember 2012 / 17 SCHuLE und Soziales Märchenfest in Brand Am 18. Oktober waren wir – die Schüler, Lehrerinnen und Eltern unserer Volksschule St. Gallenkirchzu einem Märchenfest von unserer Partnerschule in Brand eingeladen. Für dieses Fest studierten die Kinder beider Schulen mit großem Eifer kurze Theaterstücke, Lieder oder Gedichte ein. Aufgeregt erwarteten alle den großen Tag. Endlich war es dann so weit und das Fest fand im Gemeindesaal von Brand statt. Auch der Bürgermeister von Brand – Herr Erich Schedler – begrüßte dort die märchenbegeisterte Gesellschaft. Zusammen mit dem „kleinen Hans“ machten sich alle auf den Weg, verlorene Märchen wiederzufinden. Nach vielen märchenhaften Beiträgen bereitete es den Kindern großen Spaß, an zahlreichen Märchenstationen zu spielen und abwechslungsreiche Aufgaben zu lösen. Für Speis und Trank sorgten die Eltern der VS Brand. Im Frühjahr gibt es ein Wiedersehen mit unserer Partnerschule – mit der Überreichung unseres Heimatbuches hat unsere Direktorin ClaudiaAnita Wehinger eine Einladung an die VS Brand ausgesprochen. Wir freuen uns schon, unseren schönen Heimatort vorstellen zu können. Herzlichen Dank an unsere Gemeinde, die die Fahrtkosten nach Brand übernommen hat! Hallo Auto! Erstmals durften die Schüler und Schülerinnen der 3. und 4. Schulstufe der Volksschule St. Gallenkirch an der Aktion „Hallo Auto“ teilnehmen. Die Kinder erfuhren am 1. Oktober, welche Auswirkungen verschiedene Einflüsse (Bodenbeschaffenheit, Geschwindigkeit,…) auf den Anhalteweg eines Autos haben. Um den Kindern bewusst zu machen, dass vor dem Anhalten die Zeit des Reagierens und des Bremsens kommt, wurde zuerst ein Selbstversuch gestartet. Die Kinder testeten ihren eigenen Anhalteweg, indem sie von einer Startlinie weg losrannten und nach Erkennung eines Zeichens stehen blieben. Auch beim Bremsen im Auto erfuhren die Schüler und Schülerinnen, wie lange der Weg vom Reagieren und Bremsen bis zum eigentlichen Stillstand ist. Je nach Geschwindigkeit des Autos, der Fahrbahnbeschaffenheit, den Wettereinflüssen u.ä., ändert sich der Anhalteweg. Da viele Autofahrer oftmals abgelenkt oder unaufmerksam sind, dürfen wir uns nicht auf diese verlassen und müssen als Fußgänger immer besonders achtsam sein. 18 / Gmesblättli Dezember 2012 Gemeinde St. Gallenkirch SCHuLE und Soziales Elternlotsen in der VS St. Gallenkirch im Schuljahr 2012/13 Auch mit Beginn des neuen Schuljahres war das Thema Verkehrssicherheit ein Anliegen, das im Schulforum der VS St. Gallenkirch besprochen wurde. Die Klassenelternvertreterin der 1. und 2. Klasse, Frau Eva-Maria Lerch, nahm dies zum Anlass, genauere Erkundigungen zum Thema Elternlotsen einzuholen. Nach einiger Vorbereitungszeit war es am Freitag, den 5. Oktober 2012, so weit, dass sich 12 Elternteile einfanden, um sich als Elternlotse durch drei Vertreter der Polizei einschulen zu lassen. Die Eltern bekamen mit der Verpflichtung, den Verkehr zu regeln, um die Schüler sicher über die Straße zu bringen, auch den Auftrag, den Schülern bewusst zu machen, was ein sicherer Schulweg zu bedeuten hat. Die Schüler haben diese neue Situation in vorbildlicher Weise angenommen und unterstützen die Elternlotsen durch ihre Mithilfe. Äußerst positiv ist auch zu bemerken, dass so gut wie keine PKWs mehr im Bereich des Zebrastreifens vor dem Schuleingang abgestellt werden. Danke an alle Elternteile für ihre Disziplin in dieser Sache. Ebenfalls bedanken wir uns bei Direktorin Frau Claudia-Anita Wehinger für ihre tatkräftige Unterstützung und beim Polizeiposten Gaschurn, im Speziellen bei Herrn Karl Schuchter. Einen ganz besonderen Dank für die Idee und Organisation gebührt Frau Eva-Maria Lerch. Einsatzzeiten der Elternlotsen Die Elternlotsen sichern den Zebrastreifen vor der Schule und den vor der Raiffeisenbank über die B188 von Montag bis Freitag (Schultage) um 12:05 Uhr bis der letzte Schüler sicher über die Straße gebracht wurde. v.l.: Klinger Franz Polizei, Lerch Eva-Maria, Koidl Bernadette, Netzer Heidi, Muzerie Sandra, Küng Sabine Polizei, Schwarzhans Klaudia, Stocker Kathrin, Loos Roswitha, Helmreich Silvia, Marinovic Svetlana, Schlepp Gabriele (Nicht auf dem Bild: Weinold Manuela, Derkits Stephan) Gemeinde St. Gallenkirch Gmesblättli Dezember 2012 / 19 SCHuLE und Soziales VS Galgenul Einweihung der neuen Schulküche Seit den Sommerferien dürfen wir eine kleine Küche unser Eigen nennen. Seither wird fleißig gekocht und gebacken. Ob Apfelmus, Müsli, Kekse oder Brot – wir beweisen: viele kleine Köche versüßen den Brei! Silvia Willi und Claudia Stemer, VS Galgenul Wir backen Brot Seit den Sommerferien haben wir eine neue Küche. An einem Dienstag in der zweiten Stunde hatten wir vor, Brot zu backen. Wir schütteten ein Kilogramm Mehl in die Schüssel. Nico gab drei Teelöffel Salz in die Schüssel. Danach gaben wir drei Teelöffel Zucker dazu. Wir füllten Wasser in ein Litermaß und gaben Hefe hinein. Danach vermischten wir Wasser und Hefe. Anschließend rührten wir alles mit dem Schneebesen um. Dann gaben wir den Deckel auf die Schüssel und warfen ein Tuch über die Schüssel. Dann musste der Teig an einem Warmen Ort gehen, bis er doppelt so groß war. Jetzt formten wir einen Laib und pinselten ihn mit Wasser ein. Danach gaben wir Kümmel, Sesam oder Sonnenblumenkerne auf den Laib. Zum Schluss warfen wir den Ofen an und buken das Brot, bis es knusprig und goldbraun war. Fertig war unser gutes Brot! Raffael und Anika Tischlerei Tschofen Möbel und Kunsttischlerei StellenauSSchreibung Inh. Martin Netzer e.U. 6791 St.Gallenkirch 96 Tel +43 (0)55 57 / 62 32 Fax +43 (0)55 57 / 22 20 Mobil +43 (0)664 / 27 63 980 info@tischlerei-tschofen.at www.tischlerei-tschofen.at Wir suchen für unser team einen tischlergesellen. tischlerei tschofen inh. Martin netzer e.u. Möbel und Kunsttischlerei 20 / Gmesblättli Dezember 2012 Gemeinde St. Gallenkirch SCHuLE und Soziales Polytechnische Schule Außermontafon Das Gelernte ins Praktische umsetzen durften die Schüler der Polytechnischen Schule Außermontafon im Outlet-Center Wilhelmer in Vandans. Die Schüler des Bereichs Kreativität macht Schule Büro und Handel bekamen die tolle Möglichkeit geboten, ein Schaufenster des Sportgeschäftes in Eigenregie zu gestalten und zu dekorieren. Zusammen mit ihrer Lehrerin Elisabeth Pögler werkelten und bastelten die Schüler wochenlang an der Winterdekoration für die Shopauslage. Wie ziehe ich die Schaufensterpuppen an? Was muss ich bei der Schaufenstergestaltung besonders beachten? All diese Fragen und noch viele mehr gab es zu beachten. Was dabei heraus gekommen ist, gibt es seit Oktober im Outlet-Center zu bestaunen. Besonderer Dank gilt an dieser Stelle Frau Sonja Liebl und dem gesamten Team des Outlet-Centers Wilhelmer, die den Schülern diese einzigartige Gelegenheit geboten haben, in die kreativen und abwechslungsreichen Tätigkeiten im Verkauf hinein zu schnuppern. Der erste Eindruck – sich erfolgreich bewerben – Schüler übten mit Begeisterung - Seminare an der PTS Außermontafon Auf dem Stundenplan der SchülerInnen der Polytechnischen Schule Außermontafon stand diese Woche das Üben praxisnaher Bewerbungsgespräche. Die Referentin führte mit den jungen Leuten diese ersten Einstellungsgespräche durch. Für alle 4 Klassen fand das Seminar, das von der Raiffeisenbank Montafon finanziert wurde, in deren Seminarraum statt. Die Trainerin war von der großartigen Mitarbeit und Begeisterung der Schüler fasziniert. Themen wie „Sich Ziele setzen und erreichen“, „Persönliche Situationsanalyse – Wo stehe ich und was will ich? „Die Bewerbungsmappe“ wurden besprochen und auch mit Video geprobt und analysiert. Die SchülerInnen bedanken sich ganz herzlich bei der RAIBA Montafon für die wirklich interessanten Seminare und die tolle Verpflegung in den Pausen. Die Polytechnische Schule leistet damit einen weiteren Beitrag, den Jugendlichen zu helfen, den Übertritt Schule – Berufsleben erfolgreich zu bewältigen.
  1. st.
FBG_Jagdberg_20051219 Schlins 19.12.2005 12.06.2021, 09:39 5 Jahre FBG Jagdberg 19. Dezember 2005 FBG Jagdberg Inhalt • FBG Jagdberg im Überblick FBG Jagdberg – – – – FBG Allgemein - Revierdaten Forstliche Tätigkeiten - Nutzungen Sonstige Tätigkeiten Finanzbericht • Bildbericht Walter Amann 2 FBG Jagdberg - Überblick • Gründungsjahr 2001 FBG Jagdberg • Mitglieder – Fläche – Anteil • • • • • • • • Agrargem. Dünserberg Agrargem. Röns Agrargem. Schnifis Agrargem. Schnifisberg Gemeinde Düns Gemeinde Satteins Gemeinde Schlins Gemeinde Schnifis GESAMT 62,85 ha 50,65 ha 204,15 ha 63,94 ha 131,75 ha 122,87 ha 32,51 ha 52,09 ha 720,81 ha 8,72 % 7,03 % 28,31 % 8,87 % 18,28 % 17,05 % 4,51 % 7,23 % 100,00 % 3 Walter Amann Revierdaten • • • • • Wirtschaftswald Schutzwald im Ertrag Schutzwald außer Ertrag 288 ha 348 ha 86 ha 40 % 48 % 12 % FBG Jagdberg Jährlicher Einschlag: 6 000 fm Erschließung: 45 lfm/ha Walter Amann 4 Fläche nach Altersklassen FBG Jagdberg Es sind 43,5 % der Bäume älter als 100 Jahre und 26,5 % der Bäume sind älter als 120 Jahre Walter Amann 5 Aufforstung 2001 - 2005 9000 8000 7000 6000 5000 4000 3000 2000 1000 0 Fichte Tanne Bergahorn Sonstige Lärche Gesamt 2001 2002 2003 2004 2005 FBG Jagdberg Gesamtpflanzenzahl (2001-2005): 31 572 Walter Amann 6 Kultur u. Forstpflege 2001 - 2005 250 200 150 100 50 0 Fläche (ha) 192,7 101,2 63,95 5,79 Jungwuchspflege Dickungspflege Kulturpflege (Ausmähen) 21,79 Erstdurchforstung Gesamt 7 FBG Jagdberg Gde. Schlins: 9,1 ha Walter Amann Forstpflege – Gemeinde Schlins FBG Jagdberg Walter Amann 8 Einschlag (fm) 2001 Agrar Dünserberg Agrar Röns Agrar Schnifis Agrar Schnifisberg Gemeinde Düns Gemeinde Satteins Gemeinde Schlins Gemeinde Schnifis GESAMT 2002 415 189 918 565 2818 1825 53 1663 8446 2003 435 800 1400 1151 621 598 704 204 5913 2004 625 423 2839 378 982 1050 175 613 7085 2005 2001 -2005 - jährl. Mittel 225 586 1671 140 1020 1041 394 670 5747 516 509 1511 471 1223 1143 284 650 6306 FBG Jagdberg 881 547 725 119 673 1201 93 99 4339 Hiebsatz laut WP - Gesamt: 6000 fm Gemeinde Schlins: 360 fm Walter Amann 9 Nutzung 2001 – 2005 jährlicher Durchschnitt (fm) Agrar Dünserberg FBG Jagdberg 284 1143 650 516 509 Agrar Röns Agrar Schnifis Agrar Schnifisberg Gemeinde Düns Gemeinde Satteins Gemeinde Schlins Gemeinde Schnifis 1511 1223 2001: 4339 fm 2002: 8446 fm 2003: 5913 fm 2004: 7127 fm 2005: 5747 fm Walter Amann 471 10 Art der Nutzung 40,8% Vornutzung Endnutzung Käfer FBG Jagdberg 9,8% 31,0% 2,4% 0,8% 15,2% Schneebruch Wind Immission./Trockenschäden Walter Amann 11 Sonstige Tätigkeiten • • • • • • • • • • Querfällung zur Hangstabilisierung Wertastungen Forstwegebau Forstwegsanierung Schlepperwegsanierung Erstellung von Begehungssteigen Geschiebeentnahme Wirtschaftsplanerstellung Biologischer Forstschutz Öffentlichkeitsarbeit (Forstmaschinenvorführung, Exkursionen,...) Walter Amann FBG Jagdberg 12 Ausgaben u. Einnahmen und DB I 2001 - 2005 FBG Jagdberg Summe Einnahmen Summe Ausgaben Agrar Dünserberg € 160.687,54 € 96.234,18 Agrar Röns € 106.551,57 € 61.427,92 Agrar Schnifis € 377.471,84 € 283.077,75 Agrar Schnifisberg € 137.303,88 € 90.672,85 Gemeinde Düns € 317.237,46 € 194.696,86 Gemeinde Satteins € 280.699,07 € 160.479,69 € 55.635,52 € 32.119,78 Gemeinde Schlins Gemeinde Schnifis € 137.453,22 € 71.924,48 GESAMT € 1.573.040,10 € 990.633,51 DB I Durchschnitt/Jahr € 64.453,36 € 16.113,34 € 45.123,65 € 11.280,91 € 94.394,09 € 23.598,52 € 46.631,03 € 11.657,76 € 122.540,60 € 30.635,15 € 120.219,38 € 30.054,85 € 23.515,74 € 5.878,94 € 65.528,74 € 16.382,19 € 582.406,59 € 145.601,65 Walter Amann 13 Kostenaufteilung (%) FBG Jagdberg 16% 9% Holzerntekosten Frachtkosten Sonstige Ausgaben 75% Walter Amann 14 Aufteilung der Einnahmen (%) FBG Jagdberg 0% 22% Holzerlös Fördergelder Sonstige Einnahmen 78% Walter Amann 15 FBG Jagdberg Bildbericht Walter Amann 16
  1. forstbetriebsgemeinschaft
  2. jagdberg
  3. schlinsvertretung
20210531_GVE007 Schlins 31.05.2021 19.06.2021, 08:22 AZL 004-1-007 Simone Jenni 05524 8317 13 meldewesen@schlins.at Schlins, am 15.06.2021 PROTOKOLL über die am 31.05.2021 um 20:00 Uhr im Sitzungszimmer des FW-Gerätehauses in Schlins abgehaltene 7. Sitzung der Gemeindevertretung Schlins. Anwesend: Wolfgang Lässer, Roman Dörn, DI Dieter Stähele, Ing. Udo Voppichler, Alexandra Gabriel-Huber, Alexandra Malin, Julian Amann, Christian Klammer, Bernhard Rauch, BSc Bertram Kalb, Rene Linder, Rene Felder, Simon Matt DI-FH Klaus Galehr, Beatrix Madlener-Tonetti, Karin Martin, Paul Amann, Rudolf Jussel Wolfgang Maurer, Heidi Fröhle, Markus Hubmann Entschuldigt: Manfred Fischer, Simon Galehr Schriftführerin: Simone Jenni Auskunftsperson: Ingo Lampert Sonja Schneller zu Top1 zu Top 5 u. 6 Tagesordnung 1. Information und Beratung weitere Vorgehensweise Pönalzahlung RALA Lampert GmbH 2. Genehmigung des Protokolls der 6. Sitzung vom 12.04.2021 3. Änderung der verordneten Baugrenze des REK Schlins im Bereich GST-NRn 1169/1 und 1142/1 4. Beschluss Umwidmung Teilflächen GST-NRn . .161, 1169/1, 1142/1, 1142/2 und 2788 4.1. Beschluss Umwidmung Teilflächen GST-NRn .161, 1169/1, 1142/1, 1142/2 und 2788 4.2. Raumplanungsvertrag zu Umwidmung von Teilflächen der GST-NRn .161, 1169/1, 1142/1, 1142/2 5. Festsetzung der Eröffnungsbilanz zum 01.01.2020 6. Rechnungsabschluss 2020 6.1. Bericht des Obmanns des Prüfungsausschusses 6.2. Genehmigung Rechnungsabschluss 2020 7. Beschluss zur Gründung der Wege-Genossenschaft Jupident 8. Beschluss Verordnung Winkelweg als Wohnstraße 9. Beschluss Änderung des Straßen- und Wege-Konzeptes 10. Beratung und Beschlussfassung betreffend einen Antrag zur Umlegung Gartis II Hauptstraße 47, 6824 Schlins  T +43 5524 8317-0  F +43 5524 8317-275 info@schlins.at  www.schlins.at  UID ATU 41394406  DVR 0089702 11. Beschluss über die Zustimmung zur Resolution über das Volksabstimmungsverfahren in den Gemeinden 12. Berichte 13. Allfälliges Erledigungen 1. Information und Beratung weitere Vorgehensweise Pönalzahlung RALA Lampert GmbH Nicht öffentlich 2. Genehmigung des Protokolls der 6. Sitzung vom 12.04.2021 Das Protokoll wird einstimmig genehmigt. 3. Änderung der verordneten Baugrenze des REK Schlins im Bereich GST-NRn 1169/1 und 1142/1 TOP 3 und 4 behandeln dasselbe Bauvorhaben und werden gemeinsam präsentiert. Der Änderung der im REK Schlins verordneten Baugrenze an die Außengrenzen der künftig gewidmeten Bauflächen wird einstimmig zugestimmt unter Voraussetzung der Einhaltung des Raumplanungsvertrages und der Zustimmung der Gemeindevertretung zur Änderung der Widmung. Siehe Top 4. 4. Beschluss Umwidmung Teilflächen GST-NRn . .161, 1169/1, 1142/1, 1142/2 und 2788 4.1. Beschluss Umwidmung Teilflächen GST-NRn .161, 1169/1, 1142/1, 1142/2 und 2788 Die Eigentümerin Christiane Bernhart hat am 22.03.2021 um eine Korrektur bzw. Ergänzung der Widmung auf Baufläche-Wohngebiet angesucht. Es ist beabsichtigt, das bestehende Objekt zu sanieren und in ein Mehrfamilienhaus umzubauen. Des Weiteren sollen nordseitig Carports, Stellplätze und auch eine Garage für landwirtschaftliche Fahrzeuge im Erdgeschoss und im Obergeschoss ein Holzlager errichtet werden. Mit Beschluss vom 12.4.2021 wurde von der Gemeindevertretung Schlins beschlossen, ein Umwidmungsverfahren einzuleiten. Der Bevölkerung wurde im Auflageverfahren die Möglichkeit zur Einsichtnahme vom 22.4. bis 21.5.2021 eingeräumt. Es sind keine Stellungnahmen eingelangt. Die Grundeigentümer Christiane Bernhart und Andreas Bont haben jeweils den Umwidmungen lt. Auflageplan zugestimmt. Die Abteilungen Raumplanung, Wasserwirtschaft sowie Wildbach- und Lawinenverbauung des Landes haben eine grundsätzlich positive Stellungahme abgegeben. Seitens der Abteilung Wasserwirtschaft wurde angeregt, den Bereich der roten Gefahrenzone als Freifläche Freihaltegebiet entlang des Vermülsbaches auszuweisen. Diese Anregung wurde von DI Martin Bitschnau vom DLZ Blumenegg in die nun vorliegenden geänderten Planunterlagen eingearbeitet. Ein nach der Genehmigung durch die Gemeindevertretung abzuschließender Raumplanungsvertrag liegt zur Genehmigung im Anschluss vor. Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig die Umwidmung von Teilflächen der GST-NRn wie folgt: GST-NR 1142/1 1142/1 1142/1 1142/2 1142/2 1142/2 1142/2 Zahl 004-1-007 Widmung bisher FL FL W FL FL FL W Widmung neu BW FF FF BW FF VS FF Fläche 33,6 249,0 1,5 225,0 387,6 100,4 6,3 Seite 2 von 8 1169/1 1169/1 1169/3 .161 .161 2788 2788 2788 Summe FL FF FL FF FL W FL W BW BW BW BW BW BW FF FF 365,4 51,7 337,5 1,7 5,5 49,9 42,0 4,6 1861,7 4.2. Raumplanungsvertrag zu Umwidmung von Teilflächen der GST-NRn .161, 1169/1, 1142/1, 1142/2 und 2788 Dieser Raumplanungsvertrag beinhaltet die widmungsgemäße Verwendung von Baufläche. Die Eigentümer verpflichten sich zur Bebauung innerhalb einer Frist von 5 Jahren. Kommen die Grundstückseigentümer der Bebauungsverpflichtung nicht fristgerecht nach, so verpflichten sie sich gegenüber der Gemeinde Schlins pro angefangenem Jahr, eine Vertragsstrafe in Höhe von 10% des aktuellen Verkehrswertes zum Zeitpunkt des Ablaufs der 5-Jahres-Frist zu entrichten. Ab dem 11. Jahr verpflichten sich die Eigentümer die Grundstücke an einen von der Gemeinde Schlins namhaft gemachten Käufer zu veräußern. Die Grundstückseigentümer bieten in diesem Fall jenem namhaft gemachten Käufer einseitig unwiderruflich den Abschluss eines Kaufvertrages an. Der Gemeinde steht das Recht zu, sich selber als Käuferin zu benennen. Die Genehmigung der Zufahrt über die Forststraße als auch die Genehmigung zur Umwidmung erfolgt ausschließlich für das bereits eingereichte Sanierungs- und Umbauprojekt und das zweigeschossige Garagengebäude. Bürgermeister Wolfgang Lässer stellt den Antrag den Raumplanungsvertrag in der vorliegenden Fassung zu genehmigen. Einstimmiger Beschluss. 5. Festsetzung der Eröffnungsbilanz zum 01.01.2020 Erläuterungen zur Eröffnungsbilanz: Die erstmalige Erfassung und Bewertung der Vermögenswerte erfolgte in Anwendung des § 38 und § 39 Abs. 3 VRV 2015 und unter Berücksichtigung des Leitfadens zur Erfassung und Bewertung des Sachanlagevermögens. Grundstücke: Bewertung nach dem Grundstücksrasterverfahren. Straßen: Nach dem Infrastrukturrasterverfahren bewertet. Anlagenbewertung: Nach Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Festsetzung der Eröffnungsbilanz zum 01.01.2020 gem. § 38 VRV 2015 Die Eröffnungsbilanz zum 01.01.2020 der Gemeinde Schlins wird einstimmig wie folgt festgesetzt: Langfristiges Vermögen Kurzfristiges Vermögen Summe Aktiva Zahl 004-1-007 € 40.620.547,71 Nettovermögen € 1.504.775,08 Sonderposten Investitionszuschüsse Langfristige Fremdmittel Kurzfristige Fremdmittel € 42.125.322,79 Summe Passiva € 25.874.286,22 € 10.011.534,62 € 5.818.219,37 € 421.282,58 € 42.125.322,79 Seite 3 von 8 6. Rechnungsabschluss 2020 6.1. Bericht des Obmanns des Prüfungsausschusses Wolfgang Maurer als Obmannstellvertreter des Prüfungsausschusses bringt seinen Bericht zur Prüfung am 18.05.2021 zur Kenntnis. Die Kassen und Konten wurden von den Mitgliedern des Ausschusses überprüft, und es konnten keine Differenzen festgestellt werden. Er dankt den Verwaltungsbediensteten für die konstruktive Mitarbeit bei der Prüfung des Rechnungsabschlusses und stellt den Antrag, den Rechnungsabschluss 2020 zu genehmigen und die Verwaltung zu entlasten. Der Ausschuss regt an, um neue Kreditkonditionen anzusuchen. Der Prüfungsausschuss beabsichtigt nicht wie bisher nur einmal jährlich zu tagen, sondern öfters anlassbezogen zusammenzukommen. 6.2. Genehmigung Rechnungsabschluss 2020 Sonja Schneller bringt einen detaillierten Finanzbericht über das Jahr 2020 zur Kenntnis. Das Nettoergebnis beträgt € -78.232,81, dieser Betrag konnte durch bestehende Haushaltsrücklagen ausgeglichen werden. Wesentliche Investitionen baulicher Art wurden für die Beschattung und Bodenmarkierungen der Volksschule, diverse Adaptierungen beim Wiesenbachsaal und die Erweiterung der Wasserversorgung getätigt. Weitere wesentliche Investitionen beinhalten ein neues Bauhof-Fahrzeug und die elektronische Datenverarbeitung. Tilgungen der bestehenden Darlehen wurden in Höhe von € 383.719,02 vorgenommen. Darlehen wurde keines aufgenommen. Die Pro-Kopf-Verschuldung beträgt € 1.978,-. Der vorliegende Rechnungsabschluss 2020 wird in den einzelnen Unterabschnitten gesichtet. In der Folge stimmt die Gemeindevertretung der Feststellung des Rechnungsabschlusses einstimmig zu. FESTELLUNG DES RECHNUNGSABSCHLUSS 2020 Gesamthaushalt (inklusive interne Vergütungen) Ergebnishaushalt Erträge 5.726.702.05 Aufwendungen 5.804.934,86 Nettoergebnis -78.232,81 Entnahme von Haushaltsrücklagen 78.232,91 Zuweisung von Haushaltsrücklagen 0,00 Nettoergebnis nach Haushaltsrücklagen 0,00 Finanzierungshaushalt Einzahlungen (Summe operative und investive Gebarung) 5.384.399,18 Auszahlungen (Summe operative und investive Gebarung) 5.189.198,53 Nettofinanzierungssaldo 195.200,65 Einzahlungen aus der Finanzierungstätigkeit 0,00 Auszahlungen aus der Finanzierungstätigkeit 383.719,02 Geldfluss aus der voranschlagswirksamen Gebarung 188.518,37 Geldfluss aus der nicht voranschlagswirksamen Gebarung 191.696,65 Veränderung an Liquiden Mittel 3.178,28 Vermögenshaushalt Aktiva Passiva Langfristiges Vermögen 40 663 708,46 Nettovermögen Kurzfristiges Vermögen 1 693 079,66 Investitionszuschüsse Fremdmittel 25 940 713,21 10 237 265,03 6 178 809,88 Summe Aktiva 42 356 788,12 Zahl 004-1-007 42 356 788,12 Summe Passiva Seite 4 von 8 7. Beschluss zur Gründung der Wege-Genossenschaft Jupident Am 29.04.2021 fand eine Besprechung mit Christian Amann (Bauleiter und Zuständiger für WegGenossenschaften des Landes Vorarlberg), Manfred Ganahl (Geschäftsführer der Stiftung Jupident), Leo Amann und Kurt Sonderegger (Vertreter der AGRAR) und Bürgermeister Wolfgang Lässer statt. Thema war die Gründung der Wege-Genossenschaft Jupident. Die Genossenschaft soll aus AGRAR, Stiftung Jupident, Gemeinde Schlins und allenfalls Land Vorarlberg als Anrainerin gegründet werden. Die Aufgaben der Genossenschaft beinhaltet die Sanierung und Erhaltung der Jupident-Straße und die Entwässerung dieses Bereiches. Zur Weiterverfolgung der Wege-Genossenschaft ist die Fassung eines Grundsatzbeschlusses wesentlich. Weitere Vereinbarungen können an den Vorstand delegiert werden. Auf Antrag des Bürgermeisters wird einstimmig der Grundsatzbeschluss gefasst, die Wege-Genossenschaft Jupident weiter zu verfolgen und die Details in weiterer Folge im Gemeindevorstand zu beschließen. 8. Beschluss Verordnung Winkelweg als Wohnstraße Zum Thema „Verkehrssituation im Winkelweg“ fanden zwei Informationsveranstaltungen statt. Anlass dafür war unter anderem auch die Errichtung einer Wohnanlage mit 26 Wohnungen der Fa. Fussenegger Wohnbau GmbH. Von allen Teilnehmern wurde einstimmig der Wunsch geäußert, den Winkelweg als Wohnstraße zu verordnen. Zur Erläuterung: In Wohnstraßen ist das Betreten der Fahrbahn und das Spielen gestattet. Die Lenker von Fahrzeugen in Wohnstraßen dürfen Fußgänger und Radfahrer nicht behindern oder gefährden, haben von ortsgebundenen Gegenständen oder Einrichtungen einen der Verkehrssicherheit entsprechenden seitlichen Abstand einzuhalten und dürfen nur mit Schrittgeschwindigkeit fahren. Fahrzeuge dürfen zu- und abfahren, aber die Durchfahrt wie auch das Parken auf der Straße ist verboten. Bertram Kalb, Obmann des Ausschusses für Energie, Wirtschaft, Mobilität und Infrastruktur berichtet, dass es von Seiten des Ausschusses keine Empfehlung gibt, die Gemeindestraße „Winkelweg“ als Wohnstraße zu verordnen. Ein Straßen- und Wegekonzept ist in Ausarbeitung, dem sollte nicht vorgegriffen werden, zudem sollten auch die künftigen Eigentümer der in Bau befindlichen Wohnanlage gehört werden. Die Gemeindevertretung lehnt zum aktuellen Zeitpunkt einstimmig die Verordnung des Winkelweges zur Wohnstraße ab. Es wird allerdings einstimmig beschlossen, diese Thematik in die Ausarbeitung des Straßen – und Wegekonzeptes mitaufzunehmen. 9. Beschluss Änderung des Straßen- und Wege-Konzeptes Dieser Tagesordnungspunkt entfällt aufgrund der Entscheidung der Gemeindevertretung unter Top 8. 10. Beratung und Beschlussfassung betreffend einen Antrag zur Umlegung Gartis II Die Grundeigentümer des Umlegungsgebietes Gartis II haben den Wunsch der Einleitung eines Umlegungsverfahrens eingebracht. Dieses Anliegen wurde bereits dem Ausschuss für Bau- und Raumplanung präsentiert und in der letzten Sitzung des Gemeindevorstandes besprochen. Von Seiten des Ausschusses für Bau- und Raumplanung sind folgende Bedenken festgehalten worden: - Der präsentierte Umlegungsentwurf geht über die derzeit verordnete Baulandgrenze hinaus. - die Erschließungen (Zufahrten) sind hangseitig nach oben und unten, unter Berücksichtigung der Höhenlagen, viel zu steil - die umliegenden Grundstücke wurden im Entwurf nicht mit einbezogen - für das Weiterverfolgen dieses Projektes ist im Idealfall die Zustimmung aller Eigentümer vorhanden Zahl 004-1-007 Seite 5 von 8 - unter Berücksichtigung der Bebauungsgrenze und Grundfläche, die für die Straßen-Errichtung abzutreten ist, wird vereinzelt mit einem hohen Verlust an bebaubarer Fläche zu rechnen sein müssen. - Es ist mit hohen Erschließungs- und Umlegungs-Kosten zu rechnen, da auch noch 60% der Straße von Gartis I umzulegen sind, da die Gemeinde damals in Vorleistung gegangen ist. Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig, die Weiterverfolgung von Gartis II zu vertagen, da einige Bedenken – den vorliegenden Umlegungsplan betreffend – vorliegen. 11. Beschluss über die Zustimmung zur Resolution über das Volksabstimmungsverfahren in den Gemeinden Am 11.3.2021 langte ein Antrag auf Durchführung einer Volksabstimmung auf der Gemeinde ein. Die zu stellende Frage lautete: „Soll die Gemeindevertretung sich auf sämtlichen politischen Ebenen dafür einsetzen, dass von Bürgerinnen und Bürgern erwirkte und verbindliche Volksabstimmungen auf Gemeindeebene möglich sind?“ Am 7.4.2021 wurde der Antrag schriftlich zurückgezogen. Dabei wurde von Bürgermeister Wolfgang Lässer der Vorschlag gemacht, die Ideen der Antragsteller in der Gemeindevertretung zu hören und ergebnisoffen zur Abstimmung zu bringen. Im Zuge der letzten Gemeindevertretungssitzung erhielten Armin Amann und Karlheinz Galehr die Möglichkeit, ihr Anliegen darzulegen. Es wurde einstimmig der Beschluss gefasst, diesen TOP auf die heutige Sitzung zu vertagen. Für interessierte Mandatare fand am Donnerstag, dem 20.5.2021, zu diesem Thema eine InformationsVeranstaltung statt. Bürgermeister Wolfgang Lässer stellt folgenden Antrag: „Die Gemeindevertretung beschließt, die vorgelegte Resolution zum Volksabstimmungsverfahren in den Gemeinden an folgende Adressaten zu richten. Nationalrat, z.H. Präsident Mag. Wolfgang Sobotka Bundesrat, z.H. Präsident Mag. Christian Buchmann Vorarlberger National- und Bundesräte Vorarlberger Landesregierung, z.H. LH Mag. Markus Wallner“ Der Beschluss erfolgt einstimmig. 12. Berichte Berichte Gemeinde: a) Die Arbeiten im Gartenweg sollten in den nächsten Wochen abgeschossen sein. b) In der Sitzung der Gemeindevertretung vom 03. Mai 2021 fasste die Gemeindevertretung Satteins den Baubeschluss für das netto 16,39 Millionen Euro teure Großprojekt der Sportmittelschule Satteins - eine große finanzielle Herausforderung für Satteins als Standortgemeinde sowie die weiteren Schulsprengelgemeinden Göfis, Schlins, Schnifis, Röns, Düns und Dünserberg, die nur durch Unterstützungen des Bundes und des Landes möglich ist. Doch bevor mit den Bauarbeiten begonnen werden kann, brauchen die Schüler ein Ersatzquartier. Dieses entsteht westlich der Schule auf dem Bauhofgelände. Aus 114 Containern entsteht ein neues zweigeschossiges Schulgebäude mit Klassenzimmern sowie Räumlichkeiten für die Direktion, die Lehrerschaft, für den EDV-Unterricht und eine Bücherei. Komplett ausgestattete Sanitärcontainer ergänzen die Infrastruktur. Bis Ende Juni soll die Containerschule fertig sein, damit mit Beginn der Sommerferien mit den Bauarbeiten am „alten“ Schulgebäude begonnen werden kann. Die Baufertigstellung ist für Herbst 2022 geplant und der Umzug in das neue Gebäude soll in den Herbstferien 2022 über die Bühne gehen. Zahl 004-1-007 Seite 6 von 8 c) Martin Rauch wurde die bis 31.12.2023 befristete Pacht einer Teilfläche der GST-NR 874/30 (Bauhof Areal) in Höhe von 300 m² als Zwischendeponie gewährt. d) Es liegt ein Entwurf zur Umgestaltung und Erweiterung der Tennisanlage am aktuellen Standort vor. Diesbezüglich gab es einige Gespräche mit Vertretern des UTC Schlins. e) In Zusammenarbeit mit der Caritas ist geplant, im Herbst 2021, ein Lerncafe in Schlins zu implementieren. f) Die Arbeitsgruppe „Bauhof“ traf sich am Mittwoch, dem 19.5.2021. Diverse Ideen wurden ausgetauscht, welche von Christoph Kleboth in den Entwurf eingearbeitet werden. g) Eine außerordentliche Jahreshauptversammlung des WSV Schlins fand am Mittwoch, dem 19.5.2021 statt. Wolfgang Amann wurde bis Herbst 2021 zum Obmann gewählt. Besonders erfreulich ist, dass der Ausschuss von 6 auf 11 Mitglieder aufgestockt werden konnte und auch ein paar jüngere Menschen bereit sind, sich für den WSV Schlins zu engagieren. h) Die Sitzung der Vereinsobleute fand am Mittwoch, dem 19.5.2021, unter der Führung von Roman Dörn statt. Bis Ende Juni 2021 soll im Idealfall ein Projekt-Team gefunden werden, das Überlegungen anstellt, wie Synergien bei den Vereinen genützt werden können und welche Veranstaltungen in Schlins über die Bühne gehen sollen. i) Gemeinsam mit dem Verkehrsplaner Josef Galehr von M+G-Ingenieure gab es ein Treffen mit Anrainern im hinteren Bereich der Landstraße am Freitag, dem 21.5.2021. Es sollen Überlegungen angestellt werden, wie dieser Bereich für alle Verkehrs-Teilnehmer möglichst sicher gestaltet werden kann. j) Die Sommer-Betreuung findet heuer wieder statt. Die Kindergarten-Kinder werden in den sechs Wochen sowohl in Schlins als auch in Satteins betreut. Die Kinder der Hang-Gemeinden können das Angebot in Schlins wahrnehmen. Die Volksschulkinder werden gemeinsam betreut. k) Eine Exkursion über Schwebfliegen – „Auf zarten Schwingen in die Insektenwelt – Schwebfliegen und andere Insekten“ findet am 12.6.2021 unter der Leitung von Stefan Pruner um 14:00 in Schlins statt. l) Bürgermeister Wolfgang Lässer bedankt sich bei der Feuerwehr für ihren Arbeitseinsatz am Katzaries. Lose Steine wurden entfernt, damit soll verhindert werden, dass diese auf dem unterhalb situierten Fußund Radweg landen. m) Am 11. Mai fand die Delegiertenversammlung des Abwasserverbandes Region Walgau stattg. Dabei wurden folgende Punkte besprochen: Rechnungsabschluss 2019; Voranschläge 2019 & 2020; Saldenkorrekturen VRV 2015 im Zuge der Eröffnungsbilanz 2020; Neuwahlen in den Vorstand: Vizeobmann Gert Mayer Satteins, Beiräte Thomas Groß Thüringerberg, Martin Konzet Bludesch und Florian Kaseroller Nenzing, Obmann Roman Dörn, Schlins n) Eine Sitzung des Ausschusses Energie, Wirtschaft, Mobilität und Infrastruktur ging am 21.4.2021 über die Bühne. Aktuelle Themen waren die Verordnung des Winkelwegs als Wohnstraße und die Verordnung von Landstraße, Gartenweg, Mühleweg, Gerbergasse und E-Werkstraße als Fahrradstraße. Es wurden Überlegungen angestrebt, das Verkehrsaufkommen an der Gurtgasse zu reduzieren. In der Vorbereitung zur Ausarbeitung des Straßen- und Wegekonzeptes wurde eine Priorisierung der Fußgänger und Radfahrer vor Motorrad und PKW festgelegt. o) Die Sitzung des Ausschusses für Bau- und Raumplanung fand am 11.5.2021 statt. Ein geplantes dreigeschossiges Projekt in der Töbelegasse wurde abgelehnt, die Antragstellerin soll sich am genehmigten Projekt orientieren. Die Anregungen von Raumplaner Martin Bitschnau zum Gesamtbebauungsplan sollen in der Sitzung am 1. Juni behandelt werden. p) Bei der Sitzung des Ausschusses für Soziales, Senioren und Gesundheit am 26.5.2021. Besprach der Ausschuss die Thematik „Betreutes Wohnen“. Mit Cura Domo wurde ein weiteres Treffen organisiert, evtl. kann in Kooperation mit der Alpenländischen etc. eine Lösung gefunden werden. q) Die Sitzung des Ausschusses Natur und Umwelt, Land- und Forstwirtschaft, Klimaschutz und nachhaltiger Lebensraum fand am 26.05.2021 statt. Die Landschaftsplanerin Simone König, mitverantwortliche für die Zahl 004-1-007 Seite 7 von 8 Initiative „Naturvielfalt“, berichtet in der Sitzung über umgesetzte Projekte anderer Gemeinden. Weiters wurde ein Rundschreiben an alle 109 Hundebesitzer ausgesendet, mit der Möglichkeit ihre Wünsche und Anregungen für ein Hundekonzept vorzubringen. r) Dieter Stähele informiert über die aktuelle Situation des FC-Schlins. Für die Flutlichtanlage sind 4 Angebote eingegangen, es wurden erste kaufmännische Verhandlungen geführt. Für den Kunstrasentausch sind 5 Angebote eingegangen. Mit 4 Anbietern fanden erweiterte Gespräche statt. Eine Güteprüfung ist von Seiten der Gemeinde durchzuführen. Ein neuer Überblick soll innerhalb der nächsten Woche folgen. s) „i beweg mi“: Unter der Leitung von Patrick Innerhofer bieten vier Vereine und die Gemeinde einen spannenden Juni für Kinder im Alter von 6-14 Jahren. Die Kinder bekommen Einblick in unterschiedliche Vereine und werden motivier,t sich zu bewegen und verschiedene Sportarten kennen zu lernen. Berichte Regio: a) Interreg-Projekt „AlpBioEco“ abgeschlossen: Das bei der Freiraumstelle angesiedelte Projekt befasste sich mit den Potentialen von Bioökonomie in Wertschöpfungsketten pflanzlicher Extrakte. Neben der Sensibilisierung war ein Ziel, Grundlagen für ein regionales Geschäftsmodell zu Saatgut von Magerwiesen zu erstellen. Gemeinsam mit der Regio Großwalsertal wird nun beim Land geklärt, welche Anforderungen für ein zertifiziertes Magerwiesen-Saatgut gelten. Dieses Saatgut könnte für Dachbegrünungen sowie zur nachhaltigen Bewirtschaftung von Böden eingesetzt werden. b) Flurnamen im Walgau: In vielen Dorfbüchern wird diesem Thema Aufmerksamkeit gewidmet. Nun gibt es eine walgauweite Zusammenstellung aller 14 Regio-Gemeinden als 296 Seiten umfassende PDFDokumentation. Dank zahlreicher Arbeitssitzungen der Flurnamenexperten Prof. Werner Vogt und Prof. Guntram Plangg und der Mitarbeit von Gemeindearchivar Thomas Gamon (Nenzing) sowie Manfred Kopf (Landesraumplanung) darf die Regio Im Walgau nun auf dieses Werk verweisen (https://www.imwalgau.at/region/flurnamen.html). Finanziert wurde die Arbeit von 9 Regio-Gemeinden, dem Land Vorarlberg und der Regio Im Walgau. Den Link findet man auf der Homepage der Gemeinde Schlins. c) Austausch mit Vorarlberger Gemeindeverband: Wie schon informiert werden aufbauend auf dem Strategieprozess „Gemeindekooperationsplan“ Themen mit landesweiter Bedeutung mit Vertretern des Gemeindeverbandes diskutiert. Für das Frühjahr 2022 wird die Umsetzung eines „Juristischen Dienstes“ spruchreif, in der der Gemeindeverband eine regionale Außenstelle mit einem Juristen zum Schwerpunkt Verwaltungsrecht für interessierte Gemeinden einzurichten plant. 13. Allfälliges Die nächste Sitzung findet am Montag, dem 5.7.2021, um 20:00 Uhr im Feuerwehr-Haus statt. Um die Landwirtschaft der Bevölkerung näher zu bringen, lädt Julian Amann die Mitglieder und Ersatzmitglieder der Gemeindevertretung ein, die ortsansässigen Landwirtschaftsbetriebe zu besichtigen. Bea Madlener regt an, das Außen-WC des Kindergartens für den stark frequentierten Spielplatz offen zu halten. Diesbezüglich soll mit dem Kindergarten und mit der Gemeindeverwaltung Rücksprache gehalten werden. Alexandra Malin informiert über Einsatzfahrzeuge, welche die Objekte Waldrain 9 u. 11 im Bereich „Bedfall“ nicht finden und wertvolle Zeit vergeuden, wenn sie die Straße „Waldrain“ hinauffahren. Von mehreren Mitgliedern wird empfohlen, einen Wegweiser für Waldrain 9 u. 11 zu montieren. Schluss der Sitzung: 22:30 Uhr Die Schriftführerin Der Bürgermeister Simone Jenni Wolfgang Lässer Zahl 004-1-007 Seite 8 von 8
  1. schlinsvertretung
20210413_SV_005 StandMontafon 13.04.2021 24.05.2021, 11:04 Stand Montafon A-6780 Schruns - Vorarlberg Montafonerstraße 21 T +43 (0)5556 72132, F 72132-9 info@stand-montafon.at www.stand-montafon.at DVR: 0433659 Zl./Bearb.: SM004.2/2021/bm NIEDERSCHRIFT aufgenommen am 13. April 2021 im Sitzungssaal des Standes Montafon bzw. via Videokonferenz anlässlich der 5. Sitzung der Standesvertretung in der laufenden Funktionsperiode. Auf Grund der Einladung vom 6. April nehmen an der auf 13:30 Uhr einberufenen Standessitzung teil: Standesrepräsentant Bgm Jürgen Kuster, Schruns Standesrepräsentant-Stellvertreter Bgm Josef Lechthaler, St. Gallenkirch Bgm Matthias Luger, Stallehr Bgm Andreas Batlogg, Lorüns Bgm Helmut Pechhacker, St. Anton Bgm Martin Vallaster, Bartholomäberg Bgm Florian Küng, Vandans Bgm Herbert Bitschnau, Tschagguns Bgm Thomas Zudrell, Silbertal Bgm Daniel Sandrell, Gaschurn Entschuldigt: Weitere Sitzungsteilnehmer: LAbg Monika Vonier LAbg Nadine Kasper PR-Beauftragter Toni Meznar Valentina Bolter TOP3 Michael Kasper Schriftführer: Standessekretär Bernhard Maier Der Vorsitzende eröffnet um 13:32 Uhr die Standessitzung und begrüßt die Kollegen Bürgermeister sowie LAbg Monika Vonier und Nadine Kasper. Gemäß Standesstatut stellt er die Beschlussfähigkeit fest. Gegen die vorliegende Tagesordnung wird nach Umfrage kein Einwand erhoben, zur Erledigung steht somit nachstehende 5. Standessitzung: 13.04.2021 Seite 2 von 8 Tagesordnung 1.) Arbeitsübereinkommen zum 9. Mittelfristigen Investitionsprogramm der Montafonerbahn AG 2.) Kulturlandschaftsfonds Montafon – Abdeckung Abgang 2020 3.) Fachbibliothek im Heimatmuseum – Vergabe von Tischlerarbeiten 4.) Befristete Weiterleitung von Mitteln aus dem Montafoner Talschafts- und Ausgleichsfonds gemäß § 4 Abs. 2 der Satzungen 5.) Genehmigung der Niederschrift von der 4. Standessitzung am 09.03.2021 6.) Berichte 7.) Allfälliges Erledigung der Tagesordnung Pkt. 1.) Arbeitsübereinkommen zum 9. Mittelfristigen Investitionsprogramm der Montafonerbahn AG Der Vorsitzende berichtet, dass derzeit die Planungen zur Umsetzung des 9. Mittelfristigen Investitionsprogramms der Montafonerbahn AG (MIP) laufen. In Abstimmung mit dem Land Vorarlberg wurde überlegt, wie die Zusammenarbeit unter den Beteiligten bei der Umsetzung des MIPs besser geregelt werden kann. Daraus entstand der nun vorliegende Entwurf zum Arbeitsübereinkommen, welcher mit der Montafonerbahn und dem Land Vorarlberg bereits abgestimmt wurde. Das MIP sieht betriebliche sowie bauliche Adaptierungen bei der Montafonerbahn vor (zweigleisiger Ausbau, Infrastrukturmaßnahmen, Umbau Bahnhaltestellen etc.). Die im Rahmen des 9. MIPs geplanten Maßnahmen zur betrieblichen Optimierung und dem Ausbau der Bahnstationen St. Anton, Tschagguns und Schruns als moderne Mobilitätsdrehscheiben zielen darauf ab, das ÖV-Angebot sowohl für die Bevölkerung im Tal als auch für die zahlreichen Gäste und Besucher*innen noch attraktiver zu gestalten. Im Arbeitsübereinkommen ist die Zusammenarbeit vor allem bei den Umbauten der Bahnhaltestellen mit den Bürgermeistern der betroffenen Gemeinden geregelt. Die Planungen von Verkehrsstationen werden von einem Fachbeirat als beratendes Gremium begleitet. Der Fachbeirat wird von der Verkehrsverbund Vorarlberg GmbH organisiert und umfasst neben Vertretern der Montafonerbahn AG, betroffene Gemeinden, Stand Montafon, Land und weitere Mobilitätsexperten und projektrelevante Planungspartner. Auf Basis der Empfehlungen des Fachbeirates ist die Umsetzung von Maßnahmen einvernehmlich zwischen der Montafonerbahn AG und den Finanzierungspartnern Stand Montafon und Land abzustimmen. Bei Abweichungen von der Maßnahmendefinition im 9. MIP erfolgt seitens der Montafonerbahn AG in Abstimmung mit Stand und Land die Einholung der Zustimmung von Bund und der illwerke vkw. Stand Montafon Montafonerstraße 21 A-6780 Schruns www.stand-montafon.at Tel: +43(0)5556/72132-0 Fax: +43(0)5556/72132-9 E-Mail:info@stand-montafon.at 5. Standessitzung: 13.04.2021 Seite 3 von 8 Der Stand der Planungen ist seitens der Montafonerbahn AG mindestens einmal jährlich im Standesgremium sowie dem zuständigen Landesrat vorzustellen. Der Standessekretär ergänzt, dass das Arbeitsübereinkommen erstellt wurde, damit die Mitwirkung der Gemeinden beim MIP festgelegt wird. Das ist in diesem MIP besonders zentral, da es unter anderem um die Umbauten von Bahnhaltestellen geht. Hier ist die Abstimmung mit anderen Planungen wie beispielsweise von raumplanerischen Überlegungen in der jeweiligen Gemeinde besonders wichtig. Bgm Andreas Batlogg fragt an, wie die Gemeinden beim Umbau der Alma-Kreuzung eingebunden werden. Der Standessekretär informiert, dass bei diesem Punkt die Gemeinden über den Stand Montafon miteinbezogen sind. Selbstverständlich sind auch die betroffenen Standortgemeinden eingebunden. Einzelne Gemeinden sind in dieser Sache beim Arbeitsübereinkommen nicht angeführt. Anlassbezogen werden die einzelnen Gemeinden informiert und miteinbezogen. LAbg Monika Vonier sieht den Umbau der Alma-Kreuzung als zentral und würde diesen Punkt in das Arbeitsübereinkommen aufnehmen. Der Vorsitzende weist darauf hin, dass der Umbau der Alma-Kreuzung ein Straßenbau-Projekt ist und im MIP nicht vorkommt. Der Standessekretär berichtet, dass das Projekt Alma-Kreuzung bei der Standesberatung am 3. Mai näher vorgestellt werden wird. Beim Arbeitsübereinkommen hingegen geht es vorrangig um den Umbau der Bahnhaltestellen. Bgm Andreas Batlogg fragt an, ob alle Gemeinden das Arbeitsübereinkommen beschließen müssen. Der Vorsitzende informiert, dass es sich beim Arbeitsübereinkommen vielmehr um ein Commitment handelt. Es muss nicht zwangsläufig in jeder Gemeinde beschlossen werden, wenngleich es durchaus möglich ist, dass alle Gemeinden des Standes einzeln als Vertragspartner auftreten. Bgm Herbert Bitschnau ergänzt, dass durch das Arbeitsübereinkommen eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Playern ermöglicht und verstärkt werden soll. Wichtig ist, dass alle Gemeinden hinter dem MIP stehen. Bgm Josef Lechthaler spricht zum Thema Finanzierung an, dass bislang die Mitfinanzierung der Gemeinden noch nicht fertig verhandelt ist. Bei der letzten AG-Sitzung „BZ-Mittel“ beim Gemeindeverband sprach man sich für einen kompletten Wegfall des GemeindeFinanzanteiles aus. Der Vorsitzende ergänzt, dass bezüglich Finanzierung Gespräche mit dem Land und der Montafonerbahn geführt wurden. Die Montafonerbahn AG hat zugesagt, dass alle Maßnahmen in eine zeitliche Abfolge gebracht werden. Es kann sein, dass einige der geplanten Maßnahmen auf die nächste Periode verschoben werden müssen. Bgm Daniel Sandrell informiert sich, ob die Gemeinde Gaschurn auch berücksichtigt wird. Er weist darauf hin, dass die Bahnhaltestellen so ausgebaut werden müssen, dass der Bau der Mobilitätsachse ins Innere Montafon weiterhin möglich ist. Er bittet darum, dass alle Gemeinden ins Arbeitsübereinkommen aufgenommen werden. Auf Antrag des Vorsitzenden wird das Arbeitsübereinkommen einstimmig angenommen. Es werden alle Gemeinden in die Unterfertigung des Arbeitsübereinkommens mitaufgenommen. Stand Montafon Montafonerstraße 21 A-6780 Schruns www.stand-montafon.at Tel: +43(0)5556/72132-0 Fax: +43(0)5556/72132-9 E-Mail:info@stand-montafon.at 5. Standessitzung: 13.04.2021 Seite 4 von 8 Pkt. 2.) Kulturlandschaftsfonds Montafon – Abdeckung Abgang 2020 Der Standessekretär informiert über die Abdeckung des Abgangs 2020 beim Kulturlandschaftsfonds (KLF) Montafon. Der Kulturlandschaftsfonds wurde im Jahr 1997 ins Leben gerufen. In den vergangenen Jahren ist die Anzahl der Anträge stetig gestiegen. Dieser erfreuliche Prozess zeigt, dass die Wertschätzung der Montafoner Kulturlandschaft gestiegen ist und viele Personen diesbezüglich sensibilisiert sind. Die steigende Anzahl der Anträge hat aber zur Folge, dass das Budget nicht mehr ausreicht. Für den Kulturlandschaftsfonds standen in den vergangenen Jahren 50.000 € pro Jahr an Fördermittel zur Verfügung. Diese Fördermittel wurden bei den Vergabesitzungen vom KLFKomitee an die einzelnen KLF-Antragsteller vergeben. Im Jahr 2020 blieb jedoch die Förderung der Umweltabteilung in Höhe von 15.000 € aufgrund von Sparmaßnahmen aus. Zudem wurden in diesem Jahr überdurchschnittlich viele Kulturlandschaftsfonds-Förderungen abgerufen. Dadurch entstand ein Abgang in Höhe von 32.729,44 €, welcher mit Mitteln aus dem Montafoner Talschafts- und Ausgleichsfonds abgedeckt werden soll. Im Voranschlag ist diese Entnahme mit 30.000,- € vorgesehen. Die bereits zugesagte Förderungen aus den Vorjahren in Höhe von 20.320 € werden nach Abruf und Umsetzung der Maßnahmen ausgezahlt. Jedoch erfolgen im Jahr 2021 keine weiteren Förderzusagen, um einerseits die infolge der Covid19-Pandemie gekürzten Fördermittel zu kompensieren und das Budget des Standes Montafon zu entlasten. Das KLF-Komitee prüft in den folgenden Monaten, ob für das Jahr 2022 wieder Förderauszahlungen möglich sind und wie mit dem geringeren Betrag an Fördermitteln umgegangen werden kann. Zudem werden die Richtlinien des Kulturlandschaftsfonds überarbeitet und weiter Gespräche mit dem Land Vorarlberg hinsichtlich der Förderhöhe geführt. Ziel ist es, zumindest auf das VorvorjahresVolumen an Landesmitteln zu kommen. Bgm Herbert Bitschnau weist darauf hin, dass die Gespräche mit dem Land Vorarlberg von zentraler Bedeutung sind. Der Kulturlandschaftsfonds hat viele Projekte ermöglicht, die für die Montafoner Kulturlandschaft von großer Bedeutung sind. Womöglich kann über das Raumbild Vorarlberg um eine zusätzliche Förderung angesucht werden. LAbg Monika Vonier ergänzt, dass Nadine Kasper und sie sich beim Land Vorarlberg für den Kulturlandschaftsfonds eingesetzt haben. Landesrätin Barbara Schöbi-Fink von der Kulturabteilung ist dem Kulturlandschaftsfonds gegenüber sehr positiv gestimmt. Bei den Gesprächen mit Landesrat Johannes Rauch stellte sich heraus, dass aus seiner Sicht das Budget für den Kulturlandschaftsfonds nicht aus dem Umweltfonds kommen kann. LAbg Monika Vonier weist darauf hin, dass bei der Überarbeitung des Kulturlandschaftsfonds auch andere Sponsoren gesucht werden sollen. Bgm Florian Küng spricht sich dafür aus, die Gespräche mit dem Land nochmals zu vertiefen. Alleine aus Gemeindemittel kann der Kulturlandschaftsfonds langfristig nicht erhalten werden. Auf Antrag des Vorsitzenden wird einstimmig beschlossen, den Betrag von 32.729,44 € aus dem Montafoner Talschafts- und Ausgleichsfonds für die Deckung des Abganges beim Kulturlandschaftsfonds für das Haushaltsjahr 2020 zu entnehmen. Stand Montafon Montafonerstraße 21 A-6780 Schruns www.stand-montafon.at Tel: +43(0)5556/72132-0 Fax: +43(0)5556/72132-9 E-Mail:info@stand-montafon.at 5. Standessitzung: 13.04.2021 Seite 5 von 8 Pkt. 3.) Fachbibliothek im Heimatmuseum – Vergabe von Tischlerarbeiten Michael Kasper informiert zur Fachbibliothek im Heimatmuseum Schruns. Im Heimatmuseum gibt es eine sehr große Fachbibliothek mit zahlreichen Büchern. Dieser große Bestand wird erfasst und inventarisiert. Gleichzeitig soll ein geeigneter Standort bereitgestellt werden, an dem diese Bücher – auch für die Öffentlichkeit – zugänglich gemacht werden. Dafür werden Bücherschränke und -regale erstellt, welche in die räumlichen Gegebenheiten eines alten Hauses passend von einem Tischler hergestellt werden. Hierfür wurden drei Angebote von Firmen aus der Region eingeholt. Das Angebot der Fa. Leva Ladenbau aus Gantschier geht aus dem Vergleich als Bestangebot hervor: Firma Kosten exkl. Angebot Brugger 17.7.2020 € 8.210,00 Angebot Netzer 23.6.2020 € 11.600,00 Angebot Leva 06.04.2021 € 7.453,00 Auf Antrag des Vorsitzenden wird das Angebot von der Firma Leva Ladenbau einstimmig angenommen und die Vergabe der ausgeschriebenen Tischlerarbeiten an diesen Anbieter vorgenommen. Pkt. 4.) Befristete Weiterleitung von Mitteln aus dem Montafoner Talschafts- und Ausgleichsfonds gemäß § 4 Abs. 2 der Satzungen Der Vorsitzende ersucht den Standessekretär um Bericht zum Tagesordnungspunkt 4 „Befristete Weiterleitung von Mitteln aus dem Montafoner Talschafts- und Ausgleichsfonds gemäß § 4 Abs. 2 der Satzungen“. Der Standessekretär informiert, dass gemäß den Satzungen des Montafoner Talschafts- und Ausgleichsfonds die Hälfte der Finanzmittel des Kapitalstocks an Mitgliedsgemeinden und deren Verbände temporär weitergeleitet werden können. Zur befristeten Weiterleitung gemäß § 77 Abs. 3 GG wurden auf Anfrage der Standesverwaltung folgende Beträge angemeldet: Abwasserverband Montafon 246.000 € Forstfonds des Standes Montafon 150.000 € ÖV-Montafon 300.000 € Gemeinde Tschagguns 680.000 € Gesamt 1.376.000 € Derzeit sind die Beträge in gleicher Höhe temporär weitergeleitet. Der Standessekretär informiert, dass der aktuelle Zinssatz gemäß der vereinbarten Berechnungsmethode aus dem Mittelwert der bei der Nationalbank veröffentlichten Kredit- und Einlagenzinssätze für nichtfinanzielle Unternehmen mit Laufzeit bis 1 Jahr für das Neugeschäft bei 0,715 % liegt. Auf Antrag des Vorsitzenden wird die auf neun Monate beschränkte Weiterleitung der angefragten Finanzmittel in Höhe von 1,376 Mio. Euro mit einem Zinssatz in Höhe von 0,715 % einstimmig genehmigt und beschlossen. Bgm Herbert Bitschnau nimmt nicht an der Abstimmung teil. Stand Montafon Montafonerstraße 21 A-6780 Schruns www.stand-montafon.at Tel: +43(0)5556/72132-0 Fax: +43(0)5556/72132-9 E-Mail:info@stand-montafon.at 5. Standessitzung: 13.04.2021 Seite 6 von 8 Pkt. 5.) Genehmigung der Niederschrift von der 4. Standessitzung am 09.03.2021 Die Niederschrift der 4. Standessitzung am 09.03.2021 wurde allen Standesvertretern per EMail übermittelt. Die Niederschrift wird über Antrag des Vorsitzenden einstimmig genehmigt und bei der nächsten physischen Sitzung unterfertigt. Pkt. 6.) Berichte: Berichte des Vorsitzenden: a) Der Vorsitzende berichtet, dass der Stand Montafon intensiv mit den Vorbereitungen für die Zusammenführung der Kleinkindbetreuungsvereine beschäftigt ist. Die Stellenausschreibung für die Geschäftsführer*innen-Stelle ist veröffentlicht. Der Entwurf des Gesellschaftervertrages ist in Vorbereitung und wird baldmöglichst den Gemeinden vorgelegt. b) Das Strategische Arbeitsprogramm liegt in einem Vorentwurf vor und wird am 19. April mit den Landtagsabgeordneten Monika Vonier und Nadine Kasper erörtert und abgestimmt. In weiterer Folge ist vorgesehen, das Strategische Arbeitsprogramm im Anschluss dann im Kreise der Bürgermeister zu finalisieren. c) Bisher haben die Architekturtage in Vorarlberg immer spezifisch in einer Region stattgefunden. Für 2021 wäre angedacht gewesen, die Architekturtage im Montafon durchzuführen. Die Architekturtage werden vom Vorarlberger Architekturinstitut durchgeführt, welche vom Stand Montafon auch unterstützt wird. Die Leiterin des VAI Verena Konrad informiert, dass auf Grund der aktuellen Corona-Situation nicht in der gewohnten Form durchgeführt werden kann. Dieses österreichweite Festival, das bisher aus 500 Einzelveranstaltungen an 2-3 Tagen bestanden hat, wurde ganz neu strukturiert, sodass es trotz der unsicheren Lage stattfinden kann. Am 11./12. Juni 2021 wird das Festival beginnen und bis 2022 durchgängig stattfinden. Der Auftakt im Juni 2021 wird hybrid sein. Es wird ein „Architekturtage TV“ mit zwei Filmen österreichweit ausgestrahlt (gestreamt) und zusätzlich werden kurzfristig kleinere, flexiblere Programmteile am 12. Juni zusammengestellt. Das Thema der Architekturtage 2021/22 lautet: LEBEN LERENEN RAUM. Es geht um Schul- und Bildungsbauten. In einem der zwei Filme, die für das österreichweite Streaming in Vorarlberg produziert werden, sollen spezielle Bezüge zum Montafon hergestellt werden. Die Verantwortlichen für die Entwicklung des neuen Schulbaus für die VS Schruns sind schon eingebunden worden. In einem Filmbeitrag „Der Weg zur Schule“ wird gemeinsam auf die folgende Fragen eingegangen: Was bewegt die Akteur*innen? Welche Hilfestellungen brauchen sie? Wie und von wem lassen sie sich inspirieren? Wie gestalten sie Entwicklungs- und Entscheidungsprozesse? Vom VAI wird hervorgehoben, dass die Gemeinde Schruns mit der Entwicklung von baukulturellen Leitlinien österreichweit für positive Aufmerksamkeit gesorgt hat. d) Das Projekt #Lesebilder wurde von der Bibliothek Montafon ausgearbeitet und soll insbesondere die Kinder zum Lesen animieren. Im Rahmen dieses Projektes werden Stand Montafon Montafonerstraße 21 A-6780 Schruns www.stand-montafon.at Tel: +43(0)5556/72132-0 Fax: +43(0)5556/72132-9 E-Mail:info@stand-montafon.at 5. Standessitzung: 13.04.2021 Seite 7 von 8 Vorlesestunden als neues Veranstaltungsformat in der Bibliothek Montafon in Zusammenarbeit mit dem Kinderwerkstättli Montafon und den Kindergärten im Montafon unter dem Dach „Familienfreundliches Montafon“ entwickelt. Das Projekt wurde unter 130 Einreichungen beim BVÖ zur Förderung empfohlen und wird mit 4.000 € auf den Zeitraum von zwei Jahren unterstützt. Der Vorsitzende bedankt sich an dieser Stelle bei Karin Valasek für ihr Engagement in diesem Bereich. e) In der kommenden Woche wird es wieder eine Sitzung zum Thema Forstfonds Finanzen geben. Der Vorsitzende bittet die Bürgermeister diesen Termin einzutragen. f) Zum Thema Jugendplatz: Der Baurechtsvertrag wird von der illwerke vkw vorbereitet. Sobald die nächsten Schritte beschlossen werden können, wird das Standesgremium wieder damit befasst. Berichte der Abgeordneten zum Vorarlberger Landtag: a) Die Kritikpunkte zum Raumplanungsgesetz und zum Grundverkehrsgesetz werden derzeit gesammelt. LAbg Monika Vonier ersucht die Gemeinden, alle Anregungen ans Land weiter zu geben. b) Zum Kinderbetreuungsgesetz: Das Gesetz wird in intensiver Zusammenarbeit mit dem Gemeindeverband und verschiedenen Akteuren aus den Fachbereichen erstellt. Es wird von allen Seiten eine gewisse Kompromissbereitschaft brauchen. Wenn es konkrete Anfragen gibt, bitte an LAbg Monika Vonier wenden. c) Die MINT Plattform Süd wurde vom Land Vorarlberg für die Förderung ausgewählt und der Antrag genehmigt. Somit können im Rahmen der MINT-Strategie in der Region Bludenz – Montafon nun die geplanten Projekte umgesetzt werden. d) Die Tourismusstrategie 2020 galt lange Zeit als Leitbild, jetzt wird die Strategie 2030 erarbeitet. Für die Erstellung der neuen Strategie werden alle bisherigen Maßnahmen evaluiert. e) Die Förderrichtlinien für Privatzimmer-Vermieter wurden am 12.04.2021 ausgeweitet. Dadurch bekommen jetzt auch viele Montafoner Privatzimmervermieter eine finanzielle Unterstützung seitens des Bundes. f) Es gibt weiterhin viele Corona-Fälle – auch im Montafon. Die regionale Betrachtung der Corona-Maßnahmen ist notwendig. Dazu setzen sich das Land Vorarlberg und die jeweiligen betroffenen Gemeinden an einen Tisch und besprechen das weitere Vorgehen. Mit den Impfungen und Testungen geht es gut voran. Im Vergleich zu anderen Bundesländern läuft es in der Pilotregion Vorarlberg sehr gut. Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten, die sich dafür einsetzen. g) Es wird Verbesserungen bei den Corona-Testungen geben. Getestete Personen bekommen nach dem Test eine SMS und zusätzlich einen Zettel mit einer Teilnahmebestätigung. Das Testergebnis kann mit dem darauf befindlichen PIN abgerufen werden. Für Gasthaus-Besuche ist ein negatives Testergebnis erforderlich. Damit der Ablauf bei der Testung noch benutzerfreundlicher und einfacher wird, arbeitet das Land Vorarlberg zurzeit an einer Umstellung der Corona-Testungen. h) Es wird kein Impfzentrum Montafon geben, sondern fünf Impf-Praxen in Vorarlberg. Stand Montafon Montafonerstraße 21 A-6780 Schruns www.stand-montafon.at Tel: +43(0)5556/72132-0 Fax: +43(0)5556/72132-9 E-Mail:info@stand-montafon.at 5. Standessitzung: 13.04.2021 Seite 8 von 8 Berichte des Vertreters im Vorstand des Gemeindeverbandes Bgm Lechthaler: a) Es hat eine Sitzung mit den Tourismus-Gemeinden (ERFA Gruppe) stattgefunden. Dabei wurde u.a. das Raumplanungs-Gesetz besprochen. Er bittet alle Bürgermeister, bei der Novellierung mitzuarbeiten und die Anregungen einzubringen. b) Alle betroffenen Gemeinden wurden zum Nahversorger-Gipfel eingeladen. Aufgrund aus ausgebliebenen Tourismus in diesem Winter sind in den NahversorgungsGeschäften die Umsätze eingebrochen. Das Land Vorarlberg will die Nahversorger finanziell unterstützen. Pkt. 7.) Allfälliges a) Bgm Florian Küng berichtet von einer Einladung zur Verhandlung für die Bahnkreuzung Kaltenbrunnen. Er fragt an, ob noch weitere Bahn-Übergänge verhandelt werden. Der Vorsitzende berichtet, dass er ebenfalls ein Schreiben dazu bekommen hat. Laut Guntram Netzer von der Montafonerbahn sind keine weiteren Schrankenanlagen geplant. b) Bgm Josef Lechthaler bittet die Bürgermeister-Kollegen, dass sie die Social Media Beiträge des Standes Montafon teilen, kommentieren und liken. c) Der nächste Standpunkt ist in Vorbereitung und wird voraussichtlich in den kommenden Tagen gedruckt und an alle Montafoner Haushalte versendet. Ende der Sitzung, 15:05 Uhr Schruns, 13. April 2021 Schriftführer: Standesrepräsentant: Standesausschuss: Stand Montafon Montafonerstraße 21 A-6780 Schruns www.stand-montafon.at Tel: +43(0)5556/72132-0 Fax: +43(0)5556/72132-9 E-Mail:info@stand-montafon.at
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20210413_FF_006 StandMontafon 13.04.2021 23.05.2021, 14:02 Stand Montafon Forstfonds A-6780 Schruns - Vorarlberg Montafonerstraße 21 T +43 (0)5556 72132, F 72132-9 info@stand-montafon.at www.stand-montafon.at DVR: 0433659 Zl./Bearb.: ff004.2/2021/bm NIEDERSCHRIFT aufgenommen am 13. April 2021 im Sitzungssaal des Standes Montafon in Schruns anlässlich der 6. Sitzung der Forstfondsvertretung in der laufenden Funktionsperiode. Auf Grund der Einladung vom 6. April 2021 nehmen an der im Anschluss an die Standessitzung einberufenen Forstfondssitzung teil: Standesrepräsentant Bgm Jürgen Kuster, Schruns Standesrepräsentant-Stellvertreter Bgm Josef Lechthaler, St. Gallenkirch Bgm Helmut Pechhacker, St. Anton Bgm Martin Vallaster, Bartholomäberg Bgm Florian Küng, Vandans Bgm Herbert Bitschnau, Tschagguns Bgm Thomas Zudrell, Silbertal Bgm Daniel Sandrell, Gaschurn Entschuldigt: Weitere Sitzungsteilnehmer: Hubert Malin, Betriebsleiter Forstfonds PR-Beauftragter Toni Meznar Valentina Bolter Schriftführer: Standessekretär Bernhard Maier Der Vorsitzende eröffnet um 15:51 Uhr die Forstfondssitzung und begrüßt die Forstfondsvertreter und Betriebsleiter Hubert Malin und stellt die Beschlussfähigkeit fest. Gegen die vorliegende Tagesordnung wird nach Umfrage kein Einwand erhoben, zur Erledigung steht somit nachstehende 6. Forstfondssitzung: 13.04.2021 Seite 2 von 5 Tagesordnung 1.) Festsetzung der Finanzkraft im Sinne des § 7 Gemeindeverbandsverordnung iVm. § 73 GG 2.) Vereinbarung mit dem Schiclub Montafon über die Abstandsnachsicht gegen Gst. 2314 (GB St. Gallenkirch) für den Zubau des Lagergebäudes auf Garfrescha 3.) Übereinkommen mit der Montafonerbahn AG zur Grundbenützung für die Verlegung eines 20-kV-Mittelspannungs-Erdkabel auf Gst. 1365 und 1381 (GB Silbertal) und Dienstbarkeitsvertrag über die Errichtung einer Trafostation auf Gst. 1381 (GB Silbertal) 4.) Grundbenützungsübereinkommen mit der illwerke vkw AG zur Grundbenützung für die Verlegung eines 20-kV, LWL- und Fernmelde-Erdkabel von Stat. 727 Kopswerk I Kaverne bis Muffe Stat. 700 Tafamuntbahn Berg über Gst. 3050/5 (GB Gaschurn) 5.) Zustimmung zur Mitverlegung der Gemeinde-Wasserleitung im Zuge der Erdverkabelung der 20-kV Leitung Tafamunt-Kopswerk I über Gst. 3050/5 (GB Gaschurn) 6.) Genehmigung der Niederschrift der 5. Forstfondssitzung vom 09.03.2021 7.) Berichte 8.) Allfälliges Erledigung der Tagesordnung Pkt. 1.) Festsetzung der Finanzkraft im Sinne des § 7 Gemeindeverbandsverordnung iVm. § 73 GG Der Standessekretär informiert zur Festsetzung der Finanzkraft. Im Zuge des Voranschlags wurde wie in den Vorjahren die gesamte Gebarung für die Ermittlung der Finanzkraft verwendet, gemäß den neuen Bestimmungen der VRV2015 sollte jedoch dafür nur der operative Teil der Gebarung einfließen. Aus diesem Grund wird die Finanzkraft nochmals neu festgesetzt und nochmals beschlossen. Auf Antrag des Vorsitzenden wird die Festsetzung der Finanzkraft mit 1.348.950,- € einstimmig beschlossen. Pkt. 2.) Vereinbarung mit dem Schiclub Montafon über die Abstandsnachsicht gegen Gst. 2314 (GB St. Gallenkirch) für den Zubau des Lagergebäudes auf Garfrescha Im Jahr 2016 hat der Schiclub auf Gst. 2707/1 (GB St. Gallenkirch) im Bereich Grandaulift Bergstation ein Lagergebäude (Gerätehaus) errichtet. Dieses Objekt grenzt an das Gst. 2314 (GB St. Gallenkirch), welches sich im Eigentum des Forstfonds befindet. Der Standessekretär informiert über die bisherigen Schritte. Da der geforderte Mindestabstand von 3 m um 0,9 m gemäß Planunterlagen nicht eingehalten wurde, hat der Forstfonds mit Schreiben vom 4. Juli 2016 eine Abstandsnachsicht bei PlanStand Montafon Forstfonds Montafonerstraße 21 A-6780 Schruns www.stand-montafon.at Tel: +43(0)5556/72132-0 Fax: +43(0)5556/72132-9 E-Mail: info@stand-montafon.at 6. Forstfondssitzung: 13.04.2021 Seite 3 von 5 und bescheidkonformer Errichtung des geplanten Gebäudes auf 2,1 Meter gegenüber dem Gst. 2314 (GB St. Gallenkirch) erteilt. Der Schiclub Montafon hat nachträglich an der Ostseite des Gebäudes einen Zubau errichtet, welcher bis an das Gst. 2314 des Forstfonds heranreicht. Für den Zubau wurde nachträglich ein Bauantrag eingereicht. Von Seiten der Gemeinde St. Gallenkirch wurde das Umwidmungsverfahren eingeleitet. Gemäß Beschluss der Forstfondsvertretung in der Sitzung vom 15.12.2020 wird der für den Zubau erforderlichen Umwidmung von FL in FS – Schiclublager auf Gst. 2314 zugestimmt. Gleichzeitig wurde festgelegt, dass jedoch für die Abstandsnachsicht noch ein privatrechtliches Übereinkommen abzuschließen ist. Dieses liegt nun zur Beschlussfassung vor. Die mit der Einladung zugesandte und nun vorliegende „Vereinbarung mit dem Schiclub Montafon über die Abstandsnachsicht gegen Gst. 2314 (GB St. Gallenkirch) für den Zubau des Lagergebäudes auf Garfrescha“ sieht die Zustimmung zur Abstandsnachsicht auf 0 m gemäß Planunterlage der Baueingabe vom August 2020 unter einer Reihe von Bedingungen vor und wird von der Forstfondsvertretung einstimmig beschlossen und zur Fertigung freigegeben. Pkt. 3.) Übereinkommen mit der Montafonerbahn AG zur Grundbenützung für die Verlegung eines 20-kV-Mittelspannungs-Erdkabels auf Gst. 1365 und 1381 (GB Silbertal) und Dienstbarkeitsvertrag über die Errichtung einer Trafostation auf Gst. 1381 (GB Silbertal) Die Montafonerbahn Aktiengesellschaft beabsichtigt, auf Gst. 1381 in EZ 135 KG 90105 Silbertal im Alleineigentum des Forstfonds des Standes Montafon und mit dessen ausdrücklicher Zustimmung eine elektrische Trafostation mit der Bezeichnung T513 Felimännle zu errichten. Der Betriebsleiter informiert, dass durch dieses Projekt Maisäß- und Alpgebiete besser erschlossen werden sollen. Das Projekt kann aus seiner Sicht ohne Bedenken realisiert werden. Durch die Umsetzung dieses Projektes können auch Gebäude des Forstfonds besser erschlossen werden. Auf Antrag des Vorsitzenden wird das Übereinkommen mit der Montafonerbahn AG zur Grundbenützung für die Verlegung eines 20-kV-Mittelspannungs-Erdkabels einstimmig angenommen. Pkt. 4.) Grundbenützungsübereinkommen mit der illwerke vkw AG zur Grundbenützung für die Verlegung eines 20-kV, LWL- und Fernmelde-Erdkabel von Stat. 727 Kopswerk I Kaverne bis Muffe Stat. 700 Tafamuntbahn Berg über Gst. 3050/5 (GB Gaschurn) Der Betriebsleiter informiert, dass die Verlegung dieses Kabels nur auf einem kleinen Stück ein Grundstück des Forstfonds betrifft. Aus seiner Sicht kann diesem Projekt zugestimmt werden. Bgm Daniel Sandrell ergänzt, dass mitunter eine andere Trasse gesucht werden muss, wenn die privaten Eigentümer*innen dieser Vereinbarung nicht zustimmen. Der Beschluss des Forstfonds erfolgt laut den vorliegenden Unterlagen. Sollte sich die Trasse ändern, ist der Beschluss nichtig. Stand Montafon Forstfonds Montafonerstraße 21 A-6780 Schruns www.stand-montafon.at Tel: +43(0)5556/72132-0 Fax: +43(0)5556/72132-9 E-Mail: info@stand-montafon.at 6. Forstfondssitzung: 13.04.2021 Seite 4 von 5 Auf Antrag des Vorsitzenden wird das Grundbenützungsübereinkommen mit der illwerke vkw AG zur Grundbenützung für die Verlegung eines 20-kV, LWL- und FernmeldeErdkabels einstimmig angenommen. Pkt. 5.) Zustimmung zur Mitverlegung der Gemeinde-Wasserleitung im Zuge der Erdverkabelung der 20-kV Leitung Tafamunt-Kopswerk I über Gst. 3050/5 (GB Gaschurn) Die illwerke vkw AG beabsichtigt die Erdverkabelung der 20-kV Leitung von der Bergstation der Tafamuntbahn in Richtung Kopswerk I. Im Zuge dieser Maßnahme ist es nun seitens der Gemeinde Gaschurn angedacht, die Wasserleitung mit zu verlegen. Damit dieses Vorhaben umgesetzt werden kann, benötigt die illwerke vkw AG vom Forstfonds des Standes Montafon als Grundeigentümerin des Gst. 3050/5, GB Gaschurn, eine Zustimmung zur Leitungsverlegung. Zusätzlich sollen Leerrohre für diverse Zwecke vorsorglich mitverlegt werden. Auf Antrag des Vorsitzenden wird die Zustimmung zur Mitverlegung der GemeindeWasserleitung einstimmig angenommen. Pkt. 6.) Genehmigung der Niederschrift der 5. Forstfondssitzung vom 09.03.2021 Die Niederschriften der 5. Forstfondssitzung wurden allen Forstfondsvertretern per E-Mail übermittelt und werden über Antrag des Vorsitzenden einstimmig genehmigt und unterfertigt. Pkt. 7.) Berichte: a) Die Witterung der vergangenen Tage ist ideal für die Entwicklung des Waldes. Die kühlen Temperaturen sind für die Borkenkäfer sehr ungünstig und somit ist seine Verbreitung eingeschränkt. b) Es hat bereits größere Anfragen für Holz des Forstfonds gegeben. Der Holzpreis steigt langsam an. Wichtig ist zum jetzigen Zeitpunkt, mit dem Verkauf noch etwas zuzuwarten, bis der Holzpreis weiter gestiegen ist. c) Bgm Jürgen Kuster informiert, dass er zum Thema TBC interviewt wurde. Er hält es für sehr wichtig, dass mit wesentlich mehr Nachdruck auf die Erreichung der Abschusszahlen hingewiesen wird. Bgm Jürgen Kuster hat mit den Jagdpächtern der Gemeinde Schruns einen Termin vereinbart, bei welchem dieses Thema nochmals angesprochen wird. Der Betriebsleiter ergänzt, dass insbesondere das hintere Silbertal von TBC-Fällen betroffen ist. Der Rotwildbestand muss jedoch im gesamten Tal reduziert werden, damit der Wald entlastet und das TBC-Übertragungsrisiko gesenkt werden kann. d) Beim Kleinkraftwerk Gafluna des Forstfonds steht im Rahmen der Wiederverleihung des Wasserrechtes eine Sanierung (Stand der Technik) an. Bei der Errichtung der Trafostation könnte auch das Jagdhaus Gafluna mit Strom versorgt werden. In einem zweiten Schritt könnte das sanierte Kraftwerk auch Strom einspeisen. Stand Montafon Forstfonds Montafonerstraße 21 A-6780 Schruns www.stand-montafon.at Tel: +43(0)5556/72132-0 Fax: +43(0)5556/72132-9 E-Mail: info@stand-montafon.at 6. Forstfondssitzung: 13.04.2021 Seite 5 von 5 e) Die Arbeitsgruppe zum Thema Deponien hat das Thema Haslaboda besprochen. Bgm Josef Lechthaler ist zuversichtlich, dass in nächster Zeit eine gute Lösung gefunden wird. Bgm Herbert Bitschnau informiert zu einem anstehenden Termin, zu dem er in der Arbeitsgruppe berichten wird. Der Betriebsleiter ergänzt, dass gemeinsam mit Geologen und den Zuständigen aus der Abfallwirtschaft Abklärungen erfolgen. f) Der Vorsitzende berichtet, dass er für die Arbeitsgruppe touristische Projekte demnächst einen Termin fixieren wird. g) Der Vorsitzende erinnert an den Termin mit Bruno Burkhart in der kommenden Woche. Pkt. 8.) Allfälliges: a) Der Betriebsleiter würde – wenn möglich – Gemeindemitarbeiter für anstehende Forstarbeiten in Anspruch nehmen. b) Bgm Martin Vallaster fragt an, wie bei den größeren Hotelprojekten in St. Gallenkirch mit der Energieversorgung umgegangen wird. Der Betriebsleiter informiert, dass beim Projekt Revier-Hotel eine Pelletsheizung vorgesehen ist. Er bittet die Bürgermeister darum, bei anstehenden Hotelprojekten auf die Installierung von HackschnitzelHeizungen hinzuweisen. Ende der Sitzung: 16:23 Uhr Schruns, 13. April 2021 Schriftführer: Standesrepräsentant: Forstfondsvertretung: Stand Montafon Forstfonds Montafonerstraße 21 A-6780 Schruns www.stand-montafon.at Tel: +43(0)5556/72132-0 Fax: +43(0)5556/72132-9 E-Mail: info@stand-montafon.at
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20210412_GVE006 Schlins 12.04.2021 19.06.2021, 08:22 PROTOKOLL über die am 12.04.2021 um 20:00 Uhr im Sitzungszimmer des FW-Gerätehauses in Schlins abgehaltene 6. Sitzung der Gemeindevertretung Schlins. Anwesend: Wolfgang Lässer, Roman Dörn, DI Dieter Stähele, Ing. Udo Voppichler, Alexandra Gabriel-Huber, Alexandra Malin, Julian Amann, Christian Klammer, Bernhard Rauch, BSc Bertram Kalb, Manfred Fischer, Rene Linder, Rene Felder, Simon Matt, DI-FH Klaus Galehr, Beatrix Madlener-Tonetti, Karin Martin, Paul Amann, Rudolf Jussel, Otto Rauch Vertretung für Herrn Wolfgang Maurer, Markus Hubmann Vertretung für Frau Simon Galehr Schriftführer: Simone Jenni Auskunftsperson: Ingo Lampert Dipl.Ing. Martin Jenni Lukas Amann, Tobias Lässer Ing. Armin Amann Mag. Karl-Heinz Galehr Entschuldigt: zu TOP 1 zu TOP 3 zu TOP 4 zu TOP 6 zu TOP 6 Simon Galehr, Wolfgang Maurer Tagesordnung NICHT ÖFFENTLICH 1. Information und Beratung weitere Vorgangsweise Pönalzahlung RALA Lampert GmbH ÖFFENTLICH 2. Genehmigung des Protokolls der 5. Sitzung vom 01.03.2021 3. Bestellung einer Schriftführerin gem. § 47 Abs. 2 GG 4. Präsentation Hochwasserschutz-Projekte Jupident 5. Grundsatzbeschluss zur Anschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeuges (TLF) 6. Resolution über das Volksabstimmungsverfahren in den Gemeinden 7. Kontokorrentkredit Finanzierung Hochwasserschutz (Rückhaltebecken) Schnifis-Schlins 8. Umwidmung Teilflächen GST-NRn .161, 1142/1, 1142/2, 1169/1, 1169/3 und 2788 9. Kooperation IT Dienstleistungen durch die Stadt Bludenz 10. Berichte 11. Allfälliges Erledigungen 1. Information und Beratung weitere Vorgangsweise Pönalzahlung RALA Lampert GmbH Der Top 1 wird auf die nächste Sitzung vertagt. Hauptstraße 47, 6824 Schlins • T +43 5524 8317-0 • F +43 5524 8317-275 info@schlins.at • www.schlins.at • UID ATU 41394406 • DVR 0089702 2. Genehmigung des Protokolls der 5. Sitzung vom 01.03.2021 Bürgermeister Wolfgang Lässer ersucht um Ergänzung des Top 4 „Ausnahmegenehmigung Bebauungsplan Walgaustraße 1b Tonetti/Rogner“. Der Text soll um „ein zusätzliches drittes Geschoss“ ergänzt werden und lautet damit wie folgt: „Die angesuchte Ausnahmegenehmigung, bezogen auf den Bau eines zusätzlichen dritten Stockwerks, zur weiteren Bebauung wird genehmigt und der vorliegende Planungsentwurf kann unter Einhaltung der vom Bau-Ausschuss aufgestellten Bedingungen eingereicht und in weiterer Folge umgesetzt werden.“ Die Ergänzung des Protokolls der 5. Sitzung vom 01.03.2021 wird einstimmig genehmigt. 3. Bestellung einer Schriftführerin gem. § 47 Abs. 2 GG Simone Jenni war bisher als Stellvertreterin bestellt. Bürgermeister Wolfgang Lässer beantragt, Simone Jenni per sofort als Schriftführerin und Patrick Wachs und Michael Wäger als ihre Stellvertreter zu bestellen. Der Beschluss erfolgt einstimmig. 4. Präsentation Hochwasserschutz-Projekte Jupident Martin Jenni von der Abteilung der Wildbach- und Lawinenverbauung Vorarlberg berichtet, dass die Entwässerungs- und Hochwasserschutzanlagen im Bereich Jupident/Plattenkopf/Sägacker in den 20er und 30er Jahren (Hangfußentwässerung) bzw. Anfang 60er Jahre (Jupidentbachverbauung) errichtet wurden. Diese mittlerweile in einem schlechten Zustand sind und sollen deshalb saniert und optimiert werden. Im Jahr 1999 sind 40 Wohnobjekte teilweise bis zur Kellerdecke überschwemmt worden. Folgende 4 Hochwasserschutz- bzw. Sanierungsprojekte stehen an: Hochwasserschutzprojekt Jupidentbach - Errichtung eines Hochwasserretentionsbeckens im Bereich des Spielplatzes (Skaterplatzes) Jupident (80% Förderung) Wegsanierung Ende Landstraße Richtung Schwimmbad Jupident - Es ist beabsichtigt eine Weggenossenschaft zu gründen. Im Zuge der Straßensanierung und Straßenerweiterung sollen auch die Durchlässe unter der Straße in einen einwandfreien Zustand gesetzt werden. Instandhaltungsmaßnahmen - Erweiterung der Ableitung Dabaladabach, im Rahmen dieser Erweiterung könnte ein weiteres Einzugsgebiet abgeleitet werden (66% Förderung) Siedlungswasserbauprojekt - Für die bestehende Ableitung Hangfuß Sägacker soll eine Lösung gefunden werden (20% Förderung). Zur Errichtung der Hangfußableitung Sägacker wurde damals eine Wassergenossenschaft gegründet, seit den 50er Jahren ist diese nicht mehr tätig. Die Situation hat sich so verändert, dass der ursprüngliche Zweck der Genossenschaft nicht mehr gegeben ist. Im Laufe der Jahre wurden sowohl Niederschlagswässer der Jagdbergstraße als auch die Drainage des Spielplatzes Jupident eingeleitet. Rudi Jussel denkt, dass auch Dachwässer über diese Drainage abgeleitet werden. Niederschlags- und Abflussmessungen sollen zeitnah durchgeführt werden, welche als Basis für ein zukünftiges Sanierungsprojekt dienen. Es wird einstimmig beschlossen, die einzelnen Hochwasserschutzprojekte Jupident weiter zu entwickeln. Der Gemeindevorstand wird ermächtigt, sämtliche Auftragsvergaben zur Planung dieser Projekte zu vergeben. 5. Grundsatzbeschluss zur Anschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeuges (TLF) Das Tanklöschfahrzeug hat eine Nutzungsdauer von 30 Jahren erreicht. Diverse Reparaturen sind fällig und Ersatzteile nur noch schwer bzw. gar nicht zu bekommen, berichten Lukas Amann und Tobias Lässer. Es soll ein neues Tanklöschfahrzeug mit vergleichbarem Aufbau angeschafft werden. Die Anschaffungskosten dürften sich auf etwa € 550.000,- bis € 600.000,- belaufen. Gefördert wird das Fahrzeug mit 30% aus dem Zahl werden. Fehler! Verweisquelle konnte nicht gefunden Seite 2 von 7 Landesfeuerwehrfonds und 15% aus dem Infrastrukturfonds. Es ist mit einer Lieferzeit von 15-18 Monaten zu rechnen. Daher sollte eine zeitnahe Ausschreibung angedacht werden. Die Ausstattung des Fahrzeuges ist genau zu prüfen, da Nachrüstungen sehr teuer sind. Bei der Bedarfserhebung ist der Feuerwehrverband unterstützend tätig, eine abschließende Prüfung erfolgt durch den Gemeindeverband. Die Feuerwehr soll die Anschaffung des Tanklöschfahrzeuges weiter vorantreiben und die entsprechenden Schritte setzen. Einstimmiger Beschluss. 6. Resolution über das Volksabstimmungsverfahren in den Gemeinden Am 11.3.2021 ist in 37 Gemeinden ein Antrag auf Durchführung einer Volksabstimmung mit der Frage eingebracht worden: „Soll die Gemeindevertretung sich auf sämtlichen politischen Ebenen dafür einsetzen, dass von Bürgerinnen und Bürgern erwirkte und verbindliche Volksabstimmungen auf Gemeindeebene möglich sind?“. Die Initiatoren Ing. Armin Amann und Mag. Karlheinz Galehr haben den Antrag am 7.4.2021 zurückgezogen und die Möglichkeit wahrgenommen, ihre Idee in der Gemeindevertretung zu präsentieren. Die Gemeindevertretung soll dann entscheiden, ob von Seiten der Gemeindevertretung eine Resolution an den Bund gestellt werden soll. Ing. Armin Amann und Mag. Karl-Heinz Galehr berichten darüber wie folgt: Über 100 Jahre war es möglich, durch eine Initiative eine Volksabstimmung herbeizuführen. Volksabstimmungen auf Gemeindeebene ist ein Grundpfeiler für direkte Demokratie. Das soll nun vom Verfassungsgerichtshof aufgehoben werden. Das Land Vorarlberg und die Gemeinden hätten hier allerdings eine Handhabe tätig zu werden und dem entgegen zu wirken. Bürgermeister Wolfgang Lässer informiert: Aus Anlass einer Beschwerde gegen eine Volksabstimmung in Ludesch hat der Verfassungsgerichtshof in seiner Erkenntnis vom 6. Oktober 2020, Zl. G 166-168/2020-5, V 340/2020-15, Bestimmungen im Gemeindegesetz und Landes-Volksabstimmungsgesetz als verfassungswidrig erklärt. Nach Ansicht des Verfassungsgerichtshofes verstoßen vom Gemeindevolk initiierte Volksabstimmungen, die gegen den Willen der Gemeindevertretung zustande gekommen sind, gegen das repräsentativ-demokratische Grundprinzip der Verfassung. So bedauerlich die Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes ist, so scheint es aber andererseits auch wichtig, die Konsequenz des Erkenntnisses zu beleuchten. Der Verfassungsgerichtshof sieht in den von ihm aufgehobenen Bestimmungen eine Verletzung des repräsentativ-demokratischen Grundprinzips. Die Bindungswirkung einer Volksabstimmung wird nicht in Zweifel gezogen. Die Gemeindeorgane sind – wie es in der Erkenntnis ausgeführt ist - durch das (je nach Fragestellung positive oder negative) Ergebnis einer solchen Volksabstimmung dazu verpflichtet, den damit vorgegebenen Inhalt durch einen entsprechenden Rechtsakt – beispielsweise eine Verordnung – umzusetzen und entgegenstehende Rechtsakte bis dahin zu unterlassen. Der Gemeindevertretung wäre es aber - abgesehen von der politischen Komponente – möglich gewesen, nach Umsetzung des Volksabstimmungsergebnisses einen weiteren, dem Volksabstimmungsergebnis widersprechenden Beschluss zu fassen. Aufgrund der politischen Kultur in unserem Land hinsichtlich direktdemokratischer Instrumentarien wird eine der Volksabstimmung widersprechenden Entscheidung durch die Gemeindevertretung nur in ganz begründeten Fällen in Erwägung gezogen werden können. Das repräsentativdemokratische Grundprinzip hätte also durchaus als gewahrt angesehen werden können. Die Initiierung einer Volksbefragung ist in Vorarlberg weiterhin durch das Volk möglich. Die Abschaffung einer vom Volk initiierten Volksabstimmung ist aus rechtlicher Sicht zweifelsohne ein demokratiepolitischer Rückschritt. In politischer Hinsicht ist der Wille des Volkes, sei er durch eine Volksabstimmung oder eine Volksbefragung zum Ausdruck gekommen, für die Gemeindevertretung aber letztlich gleich bedeutend. Nach verschiedenen Wortmeldungen hat sich die Gemeindevertretung dafür ausgesprochen, vorläufig keinen Zahl werden. Fehler! Verweisquelle konnte nicht gefunden Seite 3 von 7 Beschluss der vorgeschlagenen Resolution zu fassen. Das Thema soll ausreichend diskutiert werden. Bürgermeister Wolfgang Lässer informiert, dass im Bundesministerium das Volksbegehren „Echte Demokratie“ angemeldet wurde und mittlerweile dafür Unterstützungserklärungen abgegeben werden können. Auf Antrag von Rudi Jussel wird einstimmig beschlossen, den Beschluss der vorgeschlagenen Resolution zu vertagen. 7. Kontokorrentkredit Finanzierung Hochwasserschutz (Rückhaltebecken) Schnifis-Schlins Im Zuge der 3. Vorstandssitzung am 2.11.2020 wurde der Grundsatzbeschluss gefasst, dass die Detailplanung für das Retentionsbecken Schlins – Schnifis durchgeführt werden kann. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf ca. € 2.000.000, wobei dieses zu 50 % durch den Bund und 40 % durch das Land Vorarlberg gefördert wird. Diese Förderungen gelten nur für das Retentionsbecken, da dieses von Bund und Land besonders hoch gefördert wird. 10 % der Kosten müssen von den Gemeinden getragen werden. Die Aufteilung dieses Betrages erfolgt zwischen Schlins und Schnifis im Verhältnis 2:1. Schlins wird nach der Errichtung die Kosten des künftigen laufenden Betriebes übernehmen. Des Weiteren übernimmt Schlins auch die Vorfinanzierung der anfallenden Kosten. Die Finanzierungsanfrage über EUR 300.000,00 erfolgte an die Raiba Walgau als Hausbank beider Gemeinden. Diese hat für einen Kontokorrentkredit in Höhe von € 300.000,- und einer Laufzeit bis voraussichtlich 30.06.2023 einen Zinssatz in Höhe von 0,90% p.a. fix angeboten. Klaus Galehr bittet um künftige Beachtung, dass für Finanzierungen die Einholung eines zweiten Angebotes sinnvoll wäre. Patrick Wachs und Peter Füchsl haben zum Thema Hochwasserschutz Schnifis-Schlins eine Projektarbeit verfasst, welche sie bei Interesse den Gemeindevertretern gerne zu Verfügung stellen. Auf Antrag des Bürgermeisters wird einstimmig beschlossen, zur Vorfinanzierung der anfallenden Vorlaufkosten während der Projektierungsphase einen Kontokorrentkredit in Höhe von € 300.000,00 mit einer Laufzeit bis voraussichtlich 30.5.2021 und einem Fixzinssatz in Höhe von 0,9 % p.a. aufzunehmen. 8. Umwidmung Teilflächen GST-NRn .161, 1142/1, 1142/2, 1169/1, 1169/3 und 2788 Die Eigentümerin Christiane Bernhart hat am 22.03.2021 um eine Korrektur bzw. Ergänzung der Widmung auf Baufläche-Wohngebiet angesucht. Es ist beabsichtigt, das bestehende Objekt zu sanieren und in ein Mehrfamilienhaus umzubauen. Des Weiteren sollen nordseitig Carports, Stellplätze und auch eine Garage für landwirtschaftliche Fahrzeuge im Erdgeschoss und im Obergeschoss ein Holzlager errichtet werden. Udo Voppichler informiert, dass die geplanten nordseitigen Bauwerke außerhalb der im REK verordneten Bebauungsgrenze liegen. Von Seiten des Landes wurde einer Verschiebung der Bebauungsgrenze in diesem Bereich noch keine Zustimmung erteilt. Eine Änderung der Flächenwidmung auf Baufläche-Wohngebiet sollte einer Änderung der Bebauungsgrenze nicht vorgreifen. Bürgermeister Wolfgang Lässer weist darauf hin, dass neben der Stellungnahme der Abteilung Raumplanung in diesem Fall auch die Stellungnahmen der Abteilung Wasserwirtschaft und Wildbach- und Lawinenverbauung einzuholen sind. Klaus Galehr bittet zu prüfen, ob eine Zufahrt über den Forstweg nicht nur zu landwirtschaftlichen Zwecken, sondern auch zu Wohnzwecken erlaubt wurde. - Raumplaner Martin Bitschnau vom DLZ Blumenegg hat schriftlich auf folgende Abläufe in Bezug auf Umwidmungen aufmerksam gemacht: - Es ist zwingend ein Umwidmungsverfahren einzuleiten; Zahl werden. Fehler! Verweisquelle konnte nicht gefunden Seite 4 von 7 - weiters ist ein Auflageverfahren erforderlich, bei dem der Bevölkerung die Möglichkeit zur Einsichtnahme eingeräumt wird; - bei der Abteilung Raumplanung des Landes ist um eine Stellungahme anzusuchen; - nach Genehmigung durch die Gemeindevertretung ist ein Raumplanungsvertrag abzuschließen. Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig, ein Umwidmungsverfahren für Teilflächen der GST-NRn wie folgt einzuleiten: GST-NR 1142/1 1142/2 1142/2 1169/1 1169/1 1169/3 .161 .161 2788 Summe Widmung bisher FL FL FL FL FF FL FF FL W Widmung neu BW BW VS BW BW BW BW BW BW Fläche 33,6 225,0 100,4 51,7 365,4 337,5 1,7 5,5 49,9 1170,7 9. Kooperation IT Dienstleistungen durch die Stadt Bludenz Die Gemeinde strebt eine Kooperation im Bereich der IT-Dienstleistungen mit der Stadt Bludenz an. Die Breite und auch Tiefe der diversen Aufgaben im IT-Bereich hat in den letzten Jahren enorm zugenommen und ist von einer Person nicht mehr zu bewältigen. Die Kosten sind mit monatlich € 1.050 excl. MwSt. berechnet, aktuell stehen allerdings Kosten von ca. € 750,- exkl. MwSt. monatlich im Raum. Ein genauer monatlicher Kostenrahmen kann erst nach genauer Abklärung der tatsächlichen IT-Dienstleistungen berechnet werden. Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig, der Kooperation IT-Dienstleistungen der Stadt Bludenz beizutreten. 10. Berichte Berichte Gemeinde: a) Bürgermeister Wolfgang Lässer wurde in der Vorstands-Sitzung am 9.3.21 als Nachfolger von Bürgermeister Florian Kasseroler zum neuen Obmann der JKA Walgau gewählt. b) Die März-Ausgabe der Gemeinde-Info 2021 wurde von der Jung-Feuerwehr verteilt. Danke an Martin Wieland für die professionelle Unterstützung und an die Jung-Feuerwehr für die Verteilung. c) Der Oster-Trail, eine Art Schnitzeljagd durch Schlins, übertraf alle Erwartungen. Kerstin Polzer von „Vorarlberg heute“ nahm sich drei Stunden Zeit für die Aufnahmen. Der dreiminütige Bericht schaffte es dann sogar in die Sendung „orf aktuell nach eins“, die österreichweit ausgestrahlt wird. Ganz besonders freut den Vorsitzenden, dass der Trail von sehr vielen Menschen aus Nah und Fern absolviert wurde und die Rückmeldungen sehr positiv waren. Ein großer Dank ergeht an die Fa. GoTrail. d) Auf einen Aufruf in der Gemeinde-Info haben sich 5 Personen gemeldet, die Interesse an Betreutem Wohnen zeigen. Deshalb wurde entschieden, das Thema an den Ausschuss „Soziales“ zu delegieren und sich intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen. e) Am 6.3.2021 fand die JHV der Gemeindemusik Schlins online statt. f) Ein Vorentwurf zur Erweiterung der Tennisanlage liegt vor. Aktuell laufen die Abklärung der FörderungsMöglichkeiten und Gespräche zur generellen weiteren Vorgehensweise. g) Die 3. Sitzung des Ausschusses Kinder, Jugend, Familien, Bildung hat am 31.03.2021 stattgefunden. Zahl werden. Fehler! Verweisquelle konnte nicht gefunden Seite 5 von 7 Markus Schwarzl stellte sich als neuer Geschäftsführer der JKA Walgau vor. Besprochen wurde die Adaptierung des Jugend-Raumes. Dieser wurde bereits, unter den aktuellen Covid-19-Regelungen, wieder geöffnet. Geplant ist im Jahr 2021 eine Öffnung am Freitag und am Samstag, aktuell von 16:00 – 20:00 Uhr. Der Ausschuss erarbeitete konkrete Ideen zum Spiel- und Sportplatz-Konzept. Entsprechende Angebote werden eingeholt und dann überlegt, was wohin kommen könnte. Zusätzlich wurde das Thema Verkehrssicherheit diskutiert. Auch das Lerncafe der Caritas war Inhalt der Sitzung. Am Mittwoch, dem 3.3.2021, stellten Beate Bröll von der Caritas und die Fachbereichsleiterin Ingrid Böhler etlichen Mitglieder des Ausschusses Kinder, Jugend, Bildung das Projekt Lerncafe vor. Aktuell läuft die Bedarfserhebung in der VS Schlins und der SMS Satteins. Bei entsprechendem Bedarf soll das Projekt – im Idealfall bereits im Herbst 2021 – umgesetzt werden. h) Die 2. Sitzung des Ausschusses Natur und Umwelt, Land- und Forstwirtschaft, Klimaschutz und nachhaltiger Lebensraum hat am 17.03.2021 stattgefunden. Julian Amann berichtet, dass ein Hundekonzept für Schlins erstellt werden soll. Grund dafür sind die sich häufenden Beschwerden über freilaufende Hunde und Hundekot im Ortsgebiet. Die Gemeinde Nenzing hat kürzlich ein Hundekonzept auf die Beine gestellt und Laura Scherer hat darüber im Ausschuss berichtet. Als weiteren Punkt plant der Ausschuss das in die Jahre gekommene landwirtschaftliche Förderkonzept zu überarbeiten. Weiters informiert Julian, dass voraussichtlich am 1.5.2021 um 14 Uhr eine Biotopexkursion stattfindet. Die 3. Sitzung des Ausschusses Soziales, Senioren und Gesundheit wurde am 07.04.2021 abgehalten. Jürgen Schuster und Wolfgang Mähr haben an der Sitzung teilgenommen und ihr Modell vom „Betreuten Wohnen“ vorgestellt, berichtet Alexandra Gabriel-Huber. i) Die 3. Sitzung des Ausschusses Bau- und Raumplanung hat am 09.03.2021 stattgefunden. Udo Voppichler berichtet, dass der Entwurf des Gesamtbebauungsplanes und auch das Thema Ortsrand/Bebauungsgrenze an den Raumplaner Martin Bitschnau zur Durchsicht übergeben wurden. Ein Auflageverfahren könnte bald stattfinden. j) Roman Dörn berichtet über die 1. Sitzung des Ausschusses Vereine und Kultur am 23.03.2021. Die Ruine Jagdberg wird derzeit saniert, dies soll in mehreren Teilabschnitten erfolgen. Des Weiteren hat sich der Ausschuss zum Ziel gesetzt, der Bevölkerung künftig vermehrt kulturelle und sportliche Veranstaltungen anzubieten. k) Dieter Stähele berichtet, dass die Ausschreibung für den Kunstrasen veröffentlicht wurde. Bezüglich der Flutlichtanlage wird die Ausschreibung derzeit vom Gemeindeverband geprüft und demnächst veröffentlicht werden. Mittlerweile wurde der Unterbau des Kunstrasens gesichtet, dieser ist in einem guten Zustand und kann für den geplanten neuen Kunstrasen verwendet werden. l) Bernhard Rauch informiert, dass die Dorfsennerei das Kasermandl in Gold wie auch 4 Goldmedaillen gewonnen hat. Die Sennerei beschäftigt aktuell mehr als 10 Mitarbeiter. Ein großer Teil des Käseverkaufes findet direkt im Käseladen statt. Bürgermeister Wolfgang Lässer gratuliert zur hervorragenden Leistung. Berichte Regio: a) Gemeinde-Kooperationen im Walgau (Kooperationsplan): Anfang März fand der vierte und letzte virtuelle Workshop für die Bürgermeister und AmtsleiterInnen statt, alle 14 Regio-Gemeinden waren stets im engen und intensiven Austausch miteinander – und das trotz digitaler Kommunikationsform. Sämtliche seit Sommer 2020 erhobenen Daten folgen demnächst in einem Endbericht. Dort ist auch eine mögliche Prioritätenreihung für die kommenden Jahre abgebildet, welche die vielfältigen Kooperationspotenziale widerspiegelt. b) Öffentlichkeitsarbeit und Gemeindekommunikation: Die Anforderungen und Unterstützungsbedarfe in den einzelnen Gemeinden bzw. Teilregionen sind sehr unterschiedlich. In einem nächsten Schritt soll sich herauskristallisieren, welche Gemeinde welche Lösung benötigt. Unabhängig davon werden in Bälde - wie bereits kurz berichtet - die Walgauer Bus-Screens mit Walgau-Infos bespielt werden. Der Regio-Vorstand hat sich darauf geeinigt, dass die „WalgauApp“ seitens der Regio einmalig mit einer Zahl werden. Fehler! Verweisquelle konnte nicht gefunden Seite 6 von 7 Wirtschaftsförderung unterstützt werden wird. c) Kultur Im Walgau und „Kultur im Jetzt“: Der regionale Austausch mit Kulturverantwortlichen aus allen RegioGemeinden findet möglichst vierteljährlich statt, beim Februar-Treffen wurde die Vernetzung untereinander bestärkt. Wie auch 2020 fördert das Land aufgrund der Corona-Situation Vorarlberger KünstlerInnen mit je drei Veranstaltungen je Gemeinde. Die Förderabwicklung im Walgau koordiniert erneut die RegioGeschäftsstelle. Eine gemeinsame Bewerbung soll die Vielfalt und den gemeinsamen Auftritt der Walgauer Kultur hervorheben. d) Regio-Delegiertenversammlung, Ergebnisse der schriftlichen Neuwahlen: Obmann Bgm. Kasseroler (Nenzing) und Obmann-Stv. Bgm. Rauch (Dünserberg) wurden in ihren Ämtern bestätigt. Auf Obmann-Stv. Bgm. Tinkhauser folgt nun Bgm.. Schanung (Ludesch). Sonja Batlogg (Düns) wurde neu zur Rechnungsprüferin gewählt und führt dieses Amt gemeinsam mit dem wieder gewählten Rechnungsprüfer Rainer Hartmann (Frastanz). e) Int. Naturpark Rätikon: Nach zwei Jahren intensiver und grenzüberschreitender Zusammenarbeit kam sehr überraschend das „Aus“ aus den 10 Prättigauer Gemeinden, und es wird keinen Internationalen Naturpark geben. Die drei beteiligten Walgauer Gemeinden Bürs, Frastanz und Nenzing möchten die grenzüberschreitenden Synergien jedoch gerne weiterhin nutzen und eventuell projektbezogen im Austausch bleiben. 11. Allfälliges Die nächste Sitzung findet am Montag 31. Mai 2021 im Feuerwehrhaus Schlins statt. Schluss der Sitzung: 22:20 Uhr Die Schriftführerin Der Bürgermeister Simone Jenni Wolfgang Lässer Zahl werden. Fehler! Verweisquelle konnte nicht gefunden Seite 7 von 7
  1. schlinsvertretung
20210325_GVE004 St.Gallenkirch 25.03.2021 05.06.2021, 17:29 Protokoll über die 4. öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung von St. Gallenkirch am Donnerstag, den 25.03.2021, um 20:00 Uhr im Gemeindesaal. Anwesende von der Liste „Parteifreie Bürger und SPÖ": Bgm. Josef Lechthaler (Vorsitzender) VBgm. Alexander Kasper GR Martin Kleboth GR Johannes Sturm GV Iris Sahler GV Peter Lentsch GV Johannes Felder GV Norbert Marent GV Alois Bitschnau GV Niclas Bösch GV Hansjörg Schwarz GV Mario Tschofen Anwesende von der Liste „ÖVP und Unabhängige": GR Hubert Biermeier GV Anton Feichtner GV Eugen Lorenzin GV Gabi Juen GV Marietta Fiel GV Nadine Saler EM Raphael Sparr EM Florian Juen Entschuldigt: GR Daniel Fritz GV Jürgen Boden GV Steffen Röschl Zuhörerinnen: 8 Schriftführer: Alexander Kasper zu TO-Pkt. 02.: GF Manuel Bitschnau, Montafon Tourismus Protokoll_GV_4.Sitzung_20210325.docx Auskunft: Alexander Kasper|+43 5557 6205 |alexander.kasper@st.gallenkirch.at Seite 11 von 11 Tagesordnung: 01. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 02. Berichterstattung durch GF Manuel Bitschnau von Montafon Tourismus 03. Änderung des Flächenwidmungsplanes: a) Skiclub Montafon, Garfrescha Beschluss der Berichtauflage über die Umwelterheblichkeitsprüfung (UEP) Beschluss des Umwidmungsentwurfs vor Auflage b) Harald Düngler, Sponaweg Beschluss des Umwidmungsentwurfs vor Anhörung Beschluss der Verordnung über das Mindestmaß der baulichen Nutzung vor dem Auflageverfahren c) Gebhard Willi, Blendolmaweg Beschluss des Umwidmungsentwurfs vor Anhörung d) Helga Bendig, Parzelle Tora Beschluss des Umwidmungsentwurfs nach Anhörung Beschluss der Verordnung über das Mindestmaß der baulichen Nutzung nach dem Auflageverfahren e) Lukas Bösch, Vergalden Beschluss des Umwidmungsentwurfs nach erfolgter Anhörung f) Paul Braunger, Vergalden Beschluss des Umwidmungsentwurfs nach erfolgter Anhörung 04 . Beschluss über die Änderung der Verordnung über das Mindestmaß der baulichen Nutzung in Vergalden (Bösch u. Braunger) 05 . Feriengut Gargellen - Aufhebung der Bausperre 06. Verordnung gern. § 64 Gemeindeangestelltengesetz (GAG) 07 . Zukunft Zimmerei Mathies 08 . Änderung von Landesgesetzen: a) Gesetz über eine Änderung des Gemeindeangestelltengesetzes 2005 b) Gesetz über eine Änderung des Gesetzes über Betreiberpflichten zum Schutz der Umwelt 09. Genehmigung der letzten Niederschrift vom 18.02.2021 10. Berichte des Bürgermeisters 11. Allfälliges Erledigung der Tagesordnung: zu 01.: Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit Der Vorsitzende eröffnet um 20:00 Uhr die heutige Sitzung, begrüßt alle anwesenden Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter sowie die zahlreichen Gäste und stellt die Beschlussfähigkeit fest. zu 02.: Berichterstattung durch GF Manuel Bitschnau von Montafon Tourismus Der Vorsitzende begrüßt den Geschäftsführer von Montafon Tourismus, Manuel Bitschnau und bedankt sich für sein Kommen. Auch Manuel Bitschnau bedankt sich für die Möglichkeit, am heutigen Abend über die Arbeit von Montafon Tourismus zu berichten. Protokoll_GV_4.Sitzung_20210325.docx Auskunft: Alexander Kasper|+43 5557 6205|alexander.kasper@st.gallenkirch.at Seite 12 von 11 An Hand einer Power-Point-Präsentation erläutert Manuel Bitschnau die Chronologie und die aktuelle Situation bei Montafon Tourismus. Anschließend stellt sich Manuel Bitschnau für Fragen aus der Gemeindevertretung zur Verfügung. Johannes Felder erkundigt sich nach der Bettenkapazität im Montafon. Manuel Bitschnau spricht von insgesamt 20.000 Betten, welche für das Montafon sinnvoll und vertretbar sind. Das Montafon müsse sich selbst ein Leitbild diesbezüglich schaffen. Wichtig sei der Grundsatz Wertschöpfung vor Nächtigungszahlen. Anton Feichtner spricht das Problem von immer häufiger auftretenden Investoren in der Talschaft an. Er sieht die Gefahr, dass viele heimische Betriebe auf der Strecke bleiben könnten. Das Hotelprojekt auf Latschau wird von Anton Feichtner ebenfalls stark kritisiert. Manuel Bitschnau sieht bei den Investorenmodellen ebenfalls eine gewisse Gefahr. Sehr problematisch seien Investoren, welche keinerlei Bezug zur Talschaft haben. Auch die Verkehrsproblematik in der Talschaft wird von Anton Feichtner ebenfalls aufgezeigt. Die Bewerbung der Silvretta-Hochalpenstrasse bringt hohe Frequenzen auf der L188. Manuel Bitschnau teilt mit, dass Montafon Tourismus ganz bewusst Motorradtouristen aus diesen Gründen nicht nach außen bewirbt. Gabi Juen spricht das Thema Ganzjahresdestination im Montafon an. Leider zeige sich, dass es an Absprachen zwischen den Bergbahnen und den Hotels mangelt. Wenn die Bergbahnen im Herbst noch in Betrieb sind, so ist auch ein dementsprechendes Angebot an Unterkünften notwendig. Die Bergbahnen bekunden ihre Zusage, in Richtung ganzjährigem Angebot, so Manuel Bitschnau. Alois Bitschnau spricht den Tagestourismus in der Wintersaison an. Aus seiner Sicht hat diesbezüglich der Verkehr deutlich nachgelassen. Anton Feichtner erkundigt sich nach Einsparungen bei Montafon Tourismus. Manuel Bitschnau teilt diesbezüglich mit, dass neben der Kurzarbeit in der GmbH zahlreiche Förderungen beantragt wurden. Zahlreiche Budgetposten konnten pandemiebedingt eingespart werden. Gebildete Überschüsse sollen ganz gezielt zur Stärkung des Tourismus eingesetzt werden. Eugen Lorenzin spricht die derzeit rege Bautätigkeit in der Talschaft an. Aus seiner Sicht macht dies in der derzeitigen Situation durchaus Sinn. Viele Jahre wurde im Montafon immer gejammert, das nichts gebaut werde. Einheimische Investoren wären natürlich wünschenswert aber schwer zu finden. Er sieht auch die Deckelung der Bettenanzahl für sinnvoll an, da dies das Tourismus-Leitbild unterstreichen würde. Die Gemeinde benötige eine gewisse Berechenbarkeit in Sachen Einnahmen. Protokoll_GV_4.Sitzung_20210325.docx Auskunft: Alexander Kasper,+43 5557 6205|alexander.kasper@st.gallenkirch.at Seite,3 von 11 Weiters begrüßt er sehr das Gastgebercoaching. Die laufende Schulung von Gastgebern sei aus seiner Sicht sehr wichtig. Die Saisonzeiten werden von Eugen Lorenzin ebenfalls kritisch angesprochen. Hier wäre auf jeden Fall noch ein Verbesserungspotential gegeben. Abschließend bedankt sich der Vorsitzende bei GF Manuel Bitschnau für seine umsichtige Arbeit bei Montafon Tourismus. zu 03. Änderung des Flächenwidmungsplanes: a) Skiclub Montafon, Garfrescha Beschluss der Berichtauflage über die Umwelterheblichkeitsprüfung (UEP) Beschluss des Umwidmungsentwurfs vor Auflage Der Vorsitzende berichtet über einen illegalen Anbau an das bestehende Gebäude. Um diesen zu bereinigen, bedarf es einer Änderung des Flächenwidmungsplanes. Johannes Sturm erkundigt sich darüber, ob dieser Bereich nicht in den Bebauungsplan von Garfrescha fällt. Dies wird vom Vorsitzenden verneint. Der vorliegende Umweltbericht im Zuge der UEP wurde der Gemeindevertretung zur Kenntnis gebracht. Der Bericht ist positiv. Somit beschließt die Gemeindevertretung einstimmig die einmonatige Auflage des Umweltberichtes. Weiters wird auch die Auflage des vorliegenden Umwidmungsentwurfs einstimmig genehmigt. b) Harald Düngler, Sponaweg Beschluss des Umwidmungsentwurfs vor Anhörung Beschluss der Verordnung über das Mindestmaß der baulichen Nutzung vor dem Auflageverfahren Harald Düngler und Nadine Saler planen die Errichtung eines Einfamilienwohnhauses auf der Gst. Nr. 2068/1. Dafür bedarf es einer Änderung des Flächenwidmungsplanes. Gleichzeitig soll die Gst. Nr. 1982/1 von BW in FL zurückgewidmet werden. Der Vorsitzende stellt der Gemeindevertretung in der Folge das geplante Projekt vor. Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig das Anhörungsverfahren bezüglich dem .vorliegenden Umwidmungsentwurf. Nadine Saler enthält sich wegen Befangenheit ihrer Stimme. Gleichzeitig wird auch die Auflage des Verordnungsentwurfs über das Mindestmaß der baulichen Nutzung einstimmig beschlossen. Auch hier enthält sich Nadine Saler wegen Befangenheit ihrer Stimme. c) Gebhard Willi, Blendolmaweg Beschluss des Umwidmungsentwurfs vor Anhörung Protokoll_GV_4.Sitzung_20210325.docx Auskunft: Alexander Kasper|+43 5557 6205|alexander.kasper@st.gallenkirch.at Seite 14 von 11 Der Vorsitzende erläutert das geplante Bauprojekt von Gebhard Willi. Es ist ein Zubau an die bestehende Garage geplant. Johannes Sturm erkundigt sich darüber, ob es gegenüber dem öffentlichen Wassergut einer Abstandsnachsicht bedarf. Dies sei im Zuge des Bauverfahrens zu prüfen, so der Vorsitzende. Die Bauverhandlung fand bereits am 17. März statt. Somit beschließt die Gemeindevertretung einstimmig das Anhörungsverfahren hinsichtlich dem vorliegenden Umwidmungsentwurf. d) Helga Bendig, Parzelle Tora Beschluss des Umwidmungsentwurfs nach Anhörung Beschluss der Verordnung über das Mindestmaß der baulichen Nutzung nach dem Auflageverfahren Dieser Tagesordnungspunkt wird vertagt, da noch keine fixe Zusage der Wasserinteressentschaft Ober- und Innerziggam vorliegt und so keine Wasserversorgung garantiert werden kann. e) Lukas Bösch, Vergalden Beschluss des Umwidmungsentwurfs nach erfolgter Anhörung Auch dieser Tagesordnungspunkt wird vertagt, da ein ausgearbeiteter Planungsvorentwurf für die Widmung vorgelegt werden muss. Dies wurde in der unmittelbar davor stattgefundenen Sitzung des Bau- und Raumplanungsausschusses beschlossen. f) Paul Braunger, Vergalden Beschluss des Umwidmungsentwurfs nach erfolgter Anhörung Auch dieser Fall wird vertagt. Es handelt sich um den gleichen Sachverhalt wie in der Sache Lukas Bösch. zu 04. - Beschluss über die Änderung der Verordnung über das Mindestmaß der baulichen Nutzung in Vergalden (Bösch u. Braunger) Aufgrund der nicht durch geführten Beschlussfassungen beim Umwidmungsverfahren wird dies ebenfalls auf die kommende Sitzung verschoben. zu 05. Feriengut Gargellen - Aufhebung der Bausperre Der Vorsitzende erläutert die Vorgeschichte, die zur Verordnung der Bausperre führte. Da zwischenzeitlich ein unterfertigter Dienstbarkeitsvertrag zwischen der Farn. Kessler und den Gargellner Bergbahnen vorliegt, kann nun die bestehende Bausperre aufgehoben werden. Im Rahmen einer zukünftigen Änderung des Flächenwidmungsplanes, soll dann die verlaufende Skipiste separat ausgewiesen werden. Peter Lentsch stellt die Frage, warum die Bausperre nicht erst nach erfolgter Widmung aufgehoben wird. Der Vorsitzende erläutert diesbezüglich die Gründe. Protokoll_GV_4.Sitzung_20210325.docx Auskunft: Alexander Kasper|+43 5557 6205|alexander.kasper@st.gallenkirch.at Seite 15 von 11 Schließlich beschließt die Gemeindevertretung einstimmig die Aufhebung der Bausperre im Bereich Feriengut Gargellen. zu 06.: Verordnung gem. § 64 Gemeindeangestelltengesetz (GAG) Der Vorsitzende nennt die Beweggründe, welche zu einer nochmaligen Behandlung dieses Tagesordnungspunktes führten. Im Bereich der Kindergartenpädagogik zeigt sich, dass hier eine klare Ungleichbehandlung gegenüber den anderen Mitarbeitern besteht. Trotz einer positiven Leistungsbeurteilung kann es dazu führen, dass die Vorrückung in die nächste Gehaltsstufe gehemmt wird. Dies ist aus Sicht des Vorsitzenden einfach ungerecht und erschwert die Suche von Pädagoginnen im Elementarbereich Somit schlägt der Vorsitzende vor, die Gemeindevertretung möge eine Verordnung beschließen, welche allen Mitarbeitern It. GAG eine monatliche Leistungsprämie im Ausmaß von 5 % des Bruttolohnes gewährt. Die Voraussetzung dafür ist eine positive Leistungsbeurteilung, welche jeweils im Herbst des Vorjahres im Zuge eines Mitarbeitergespräches zu erfolgen hat. Auch alle anderen Gemeinden im Montafon hätten diese Regelung getroffen. Der Vorsitzende teilt mit, dass er im letzten Herbst fast alle Mitarbeitergespräche persönlich geführt hat und anschließend eine Leistungsbeurteilung vorgenommen hat. Johannes Sturm hinterfragt generell das geltende rechtliche System. Schließlich beschließt die Gemeindevertretung einstimmig die beantragte Verordnung für die Gemeinde St. Gallenkirch. Vizebürgermeister Alexander Kasper enthält sich aus Befangenheitsgründen der Stimme, da er selber Gemeindebediensteter ist. zu Pkt. 07.: Zukunft Zimmerei Mathies Der Vorsitzende nimmt Stellung zum durchgeführten Widmungsverfahren in der Angelegenheit Zimmerei Mathies. Die Aufsichtsbehörde des Landes hat nun gegenüber der Gemeinde mitgeteilt, dass es zu keiner aufsichtsbehördlichen Genehmigung kommen wird. Der Vorsitzende wünscht sich, dass in der heutigen Sitzung ein Grundsatzbeschluss für die Schaffung eines Gewerbegebietes erfolgen soll. Das Areal taleinwärts vom Gemeindebauhof soll dafür genutzt werden. Zu einem späteren Zeitpunkt könne diesbezüglich vielleicht auch das Areal des alten Fußballplatzes herangezogen werden. Es wurde ja auch diesbezüglich die jetzt im Bau befindliche Erschließungsstraße in Auftrag gegeben. Nadine Saler erkundigt sich nach der zu berücksichtigenden Zeitspanne für die vorliegenden Interessenten. Diese Angelegenheit soll so schnell wie möglich weiterbetrieben werden. Die Raumplanungsstelle des Landes habe diesbezüglich ihre Unterstützung zugesagt, so der Vorsitzende. Protokoll_GV_4.Sitzung_20210325.docx Auskunft: Alexander Kasper|+43 5557 6205|alexander.kasper@st.gallenkirch.at Seite]6 von 11 Alois Bitschnau findet den Vorschlag für sinnvoll, in diesem Bereich Möglichkeiten für Gewerbebetriebe zu schaffen. Er würde es auch begrüßen, wenn der Lückenschluss zwischen dem Gemeindebauhof und dem zukünftigen Gewerbegebiet geschafft werden könnte. Hier sollte man sich auf jeden Fall um eine Rodungsbewilligung bemühen. Der Vorsitzende teilt dazu mit, dass bislang keine Rückmeldung vom Naturschutz-Sachverständigen eingetroffen ist. Norbert Marent fragt an, ob hinsichtlich der von der Raumplanungsstelle des Landes ablehnenden Haltung für die beschlossene Flächenwidmung, nicht die Möglichkeit eines Beharrungsbeschlusses besteht. Dies ist aus Sicht des Vorsitzenden sicherlich nicht zielführend und aussichtslos. Alois Bitschnau stellt die Frage, ob denn auch ein Grundabtausch für die Familie Mathies möglich wäre. Anton Feichtner erkundigt sich darüber, ob es sich aus Sicht der Gemeinde um gleichwertige Bewerber handelt, die sich um ein Gewerbebaugrundstück bemühen. Hansjörg Schwarz würde sich eine Lösung in Form eines Gesamtkonzeptes wünschen. Dafür sollen alle Beteiligten miteinbezogen werden. Johannes Felder hat die Befürchtung, dass möglicherweise einer der Interessenten auf der Strecke bleibt. Die derzeit möglichen Flächen sind begrenzt. Peter Lentsch schlägt vor, dass mit allen Beteiligten die weitere Vorgehensweise an einem Tisch besprochen werden soll. Gabi Juen würde es begrüßen, wenn dieser Standort als Gewerbegebiet zur Verfügung steht. Hannes Felder begrüßt den Vorschlag von Peter Lentsch. Martin Kleboth nimmt Stellung zu den Beratungen im Gemeindevorstand. Es soll alles versucht werden, um hier ausreichend Platz für die Interessenten zu bekommen. Eugen Lorenzin findet es sehr wichtig, wenn Unternehmern die Möglichkeit einer Staridortsicherung geboten wird. Es gelte auf jeden Fall sich darum zu kümmern, dass hier ansässige Betriebe gehalten werden können. Nadine Saler stellt die Frage, ob es wirklich keine weiteren Gründe seitens der Gemeinde gibt. So beispielsweise im Bereich Montafonerhüsli und Gortniel. Die Möglichkeiten seien diesbezüglich begrenzt, so der Vorsitzende. Alois Bitschnau erkundigt sich auch noch nach der derzeitigen Ausweisung im bestehenden REK-Entwurf. Anton Feichtner sieht die Flächen im Gortniel der Erbengemeinschaft nach Franz Düngler für sehr geeignet an. Dies sei Aufgabe des Bürgermeisters, Gespräche zu führen. Protokoll_GV_4.Sitzung_20210325.docx Auskunft: Alexander Kasper|+43 5557 6205|alexander.kasper@st.gallenkirch.at Seite 17 von 11 Johannes Sturm nimmt ebenfalls Stellung und findet es für wichtig, dass es einer zeitnahen Lösung für die Zimmerei Mathies kommt. Er versteht die bisherige Diskussion so, dass möglichst alle Interessenten für Betriebsflächen bedient werden können. Es wird aufgrund der derzeitigen Situation zu einer Reihung kommen.müssen. Abschließend ersucht der Vorsitzende die Gemeindevertretung um einen Grundsatzbeschluss für die Schaffung eines Gewerbegebietes hinter dem Bauhofgelände. Der Gemeindevorstand soll mit der Planung und mit den Verhandlungen mit den Interessenten beauftragt werden. Der Vorsitzende will dann auch umgehend mit der Raumplanungsstelle die notwendigen Abklärungen treffen und die Unterstützung einfordern. Die Ergebnisse sollen dann der Gemeindevertretung vorgelegt werden. Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig den vom Vorsitzenden beantragten Grundsatzbeschluss. zu 08.: Änderung von Landesgesetzen: a) Gesetz über eine Änderung des Gemeindeangestelltengesetzes 2005 b) Gesetz über eine Änderung des Gesetzes über Betreiberpflichten zum Schutz der Umwelt Der Vorsitzende berichtet kurz über die geplanten Änderungen. Die Gemeindevertretung verlangt einstimmig keine Abhaltung einer Volksabstimmung. zu 09.: Genehmigung der letzten Niederschrift vom 18.02.2021 Da keine Wortmeldungen oder Anträge eingebracht werden, gilt die Niederschrift als genehmigt. zu 10.: Berichte des Bürgermeisters Am Freitag, den 19. Februar fand ein virtueller Workshop mit Vertretern des Landes und der Gemeinden statt. Es wurden Änderungswünsche und Vorschläge im Hinblick auf die Novellierung des Raumplanungsgesetzes ausgetauscht. Das Funkenwochenende konnte in gewohnter Form leider nicht stattfinden. Auf Initiative von Montafon Tourismus wurden aber zahlreiche Minifunken im Tal angezündet, damit die Tradition aufrecht bleibt. Am Freitagnachmittag, den 26. Februar wurde mit der Bewertungskommission die Angebote für das Ausschreibungsverfahren des Steuer Hauses gesichtet. Anfang April sollen Bietergespräche stattfinden. Am 09. März fand die 4. Standessitzung statt. Unter anderem wurde neben einem Antrag für das Leader-Projekt „Kulturleitsystem Montafon" (Kosten 8.000 EUR über drei Jahre für den Stand), einem Dienstbarkeitsvertrag und einem Grundbenützungsübereinkommen im Zuge des Neubaus des Posthotel Taube die Zustimmung zu einer Leistungsvereinbarung mit dem Verein bewusstmontafon gegeben. Protokoll_GV_4.Sitzung_20210325.docx Auskunft: Alexander Kasper|+43 5557 6205|alexander.kasper@st.gallenkirch.at Seite,8 von U Auf der am selben Tag stattfindenden 05. Forstfondssitzung wurde die Einreichung einer Aushub-Deponie „Haslaboda II" in Vandans auf der BH Bludenz beschlossen. Zusätzlich genehmigte die Forstfondsvertretung die Grundbenützung für ein 20 kV Erdkabel vom Umspannwerk Galgenul bis zur Mittelstation der Valiserabahn und die Verlängerung des Betriebs einer Skiroute im Ronnawald im Gauertal in Tschagguns. Im Gemeindesaal fand am 10. März ein neu begonnener Ortsprofil-Workshop mit dem Tourismusausschuss, Vertretern der Beherbergungsbetriebe, der WIGE sowie Montafon Tourismus unter der Leitung von Dr. Auer statt. Es soll für die touristisch separat geführte Ortschaft St. Gallenkirch-Gortipohl ein Ortsprofil gefunden werden...ein Prozess, der schon viele Jahre nie abgeschlossen werden konnte. Auf Initiative der Arbeitsgruppe „Infrastruktur" des Montafoner Tourismusbeirates startete am Freitag, den 12. März eine Machbarkeitsstudie mit der Firma GMF aus Neuried in Bayern. In enger Abstimmung mit den Montafoner Gemeinden und Montafon Tourismus soll ein geeigneter Standort für ein talweites, ganzjähriges Bäder- bzw. Wellnessprojekt gefunden werden. Die Firma GMF betreibt selber große Bäder in Mitteleuropa und verfügt über sehr viel Kompetenz in der Planung. Derzeit werden umfangreiche Bestandserhebungen gemacht. Nach mehreren Abstimmungsterminen sollen bis Mitte Jahr Ergebnisse präsentiert werden können. Am 15. März gab es eine informelle Beratung zwischen dem Gemeindevorstand und der Silvretta Montafon zum Ortsteil Galgenul. Am Donnerstag, den 18. März wurden mit allen Kinderbetreuungseinrichtungen in der Innerfratte die vorliegenden Anmeldungen durchbesprochen. Das vorliegende Angebot wird von allen Eltern sehr geschätzt und es gibt derzeit keinen weiteren Handlungsbedarf. Es wird zwischen den Einrichtungen noch Verschiebungen geben, da speziell beim EKIZ Gortipohl und beim Kinderwerkstättli Gaschurn die Anmeldezahlen gering sind. Abends tagte die Grundverkehrs-Ortskommission in ihrer 2. Sitzung. Am 19. März haben sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger bei der öffentlichen Präsentation des Quartiersentwicklungsprozesses Galgenul informiert und eingebracht. Die Rückmeldungen werden aufbereitet und auf der nächsten Gemeindevertretungssitzung besprochen. Dort soll auch der Abschluss beschlossen werden. Am 22. März fand eine informelle Beratung des Gemeindevorstandes statt. Am 24. März wurde die Widmung der notwendigen Flächen für das VAYA-Projekt mit der Raumplanungsabteilung und den Projektanten vorbesprochen. Heute waren DI Martin Oberhammer von der SIMO und Herr DI Ralph van Kollenburg von der Firma AVENIDA zu einem Gespräch im Gemeindeamt. Diese werden das ehemalige Arborea-Projekt übernehmen und in etwas geänderter Form ausführen. Die Baueingabe für das Avenida Resort Montafon wird kommende Woche bei der BH Bludenz gemacht. Sollte alles klappen und die Bauverhandlung seitens der Behörde schnell anberaumt werden, ist ein Baustart Mitte 2021 geplant. Durch eine geplante Holzmodulbauweise wäre eine Protokoll_GV_4.Sitzung_20210325.docx Auskunft: Alexander Kasper|+43 5557 6205|alexander.kasper@st.gallenkirch.at Seite 19 von 11 Eröffnung bereits im Dezember 2022 angedacht. Es werden abweichend vom ursprünglichen ARBOREA-Projekt keine Zweitwohnsitze errichtet, es gibt zusätzliche Hotel-Zimmer und zwei Restaurants. Das angedachte Skianfängergelände und die Kompaktseilbahn von der Talstation der Valiserabahn wird derzeit geprüft und soll in einem weiteren Schritt eingereicht werden. Hierbei ist auch eine öffentliche Nutzung der Seilbahn in Überlegung. Die zwischen der Gemeinde und ARBOREA abgeschlossene Vereinbarung wird von AVENIDA übernommen und zu Gunsten der Gemeinde verbessert. Es wird eine Kostendeckelung im Hinblick auf die Errichtung des Gehsteiges eingeführt. Die Regelungen nach einer damals im Raum stehenden Verlegung der L188 werden gestrichen (Kostendrittelung mit Gemeinde/ARBOREA/SIMO). Sobald es die COVID-Situation zulässt, wird eine Besichtigung eines Standortes der AVINDAGruppe in Hinterglemm organisiert. Weitere Standorte gibt es in Zell am See, Leogang, Kaprun, Saalbach, Walchen, Öblarn, Bad Mitterndorf und im Kühtai. Im Montafon sollen aufgrund dieses Projektes zudem rd. 50 Mitarbeiter-Wohnungen entstehen. Derzeit wird auch der Verkaufsraum neben dem Intersport-Geschäft im Ortszentrum umgebaut. In der Folge präsentiert der Vorsitzende anhand einer kurzen Präsentation die Pläne, die beiden Kleinkindbetreuungseinrichtungen „Kinderwerkstättli Montafon" und „Eltern-KindZentrum Montafon" zu fusionieren. Die derzeit jeweils als Verein geführten Einrichtungen sollen mit insgesamt sieben Standorten im ganzen Tal unter eine gemeinsame Trägerschaft gebracht werden. Dadurch kann einen fortlaufende Verbesserung des Angebotes, eine gewisse Rechtssicherheit und eine große Vielfalt im Tal angeboten werden. Geplant ist ein Start mit dem neuen Betreuungsjahr im September 2021. Die nächste Sitzung der Gemeindevertretung soll am Donnerstag, den 29.04.2021 stattfinden. Wortmeldungen zum Thema AVENIDA-Projekt: Marietta Fiel erkundigt sich darüber, ob hier gleich viele Objekte geplant sind wie beim ARBOREA-Projekt. Der Vorsitzende erläutert in der Folge die wesentlichen Punkte zu diesem Nachfolgeprojekt. Weiters habe AVENIDA auch zugesagt, der Gemeinde einen Mustervertrag hinsichtlich der Vertragsabschlüsse zwischen AVENIDA und des Investors zur Verfügung zu stellen. Anton Feichtner erkundigt sich darüber, ob für dieses Projekt auch noch eine Bauverhandlung notwendig wird. Wenn ja, wann mit der Verhandlung zu rechnen ist. Lt. dem Vorsitzenden hat AVENIDA zwischenzeitlich einen Bauantrag bei der BH Bludenz eingereicht. zu Pkt. 11-Allfälliges Johannes Felder spricht die Angelegenheit Martin Bargehr an. Wie ist hier der Stand der Dinge hinsichtlich des Behördenverfahrens. Der Vorsitzende berichtet diesbezüglich über Protokoll_GV_4.Sitzung_20210325.docx Auskunft: Alexander Kasper|+43 5557 6205|alexander.kasper@st.gallenkirch.at Seite] 10 von 11 aktuelle Abklärungen mit der BH Bludenz. Es gibt Zusagen seitens der BH Bludenz, dass in dieser Sache etwas vorwärts gehen soll. Marietta Fiel spricht erneut das Stallgebäude von Klaus Netzer an. Aus ihrer Sicht besteht hier Gefahr in Verzug. Es werde schon viel zu lange ein Abtragen des Stallgebäudes zugesagt. Anton Feichtner spricht die Möglichkeit eines Abbruchbescheides an. Auch das wäre keine rasche Lösung, so die Antwort des Bürgermeisters. Peter Lentsch spricht die Zufahrtsstraße im Bereich Unterschrofen an. Diese wäre sanierungsbedürftig. Der Vorsitzende erkundigt sich, wie die digitale Zustellung der Sitzungsunterlagen funktioniere. Jederzeit könne wieder auf die postalische Zustellung gewechselt werden. Generell überwiegen aus Sicht des Vorsitzenden die Vorteile der digitalen Zustellung. Ende der Sitzung: 23:00 Uhr Protokoll_GV_4.Sitzung_20210325.docx Auskunft: Alexander Kasperl+43 5557 6205|alexander.kasper@st.gallenkirch.at Seite 111 von 11
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20210323_GVE008...ussan Schruns 23.03.2021 31.05.2021, 18:30 Marktgemeinde Schruns Kirchplatz 2, A-6780 Schruns www.schruns.at Marktgemeinde Schruns, Kirchplatz 2, A-6780 Schruns Auskunft: Dr. Oswald Huber An die Mitglieder der Gemeindevertretung 6780 Schruns Tel: +43 (0)5556/ 724 35 - 210 oswald.huber@schruns.at Schruns, 23. März 2021 Zl. 004-1/2021 Beschlussfassung der Gemeindevertretung Schruns im Umlaufweg gem. § 101 Abs. 3a Gemeindegesetz - 2. Umlaufbeschluss Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren, angesichts der Sonderbestimmungen aufgrund von Maßnahmen zur Bekämpfung von COVID-19 kann die Gemeindevertretung abweichend von § 43 Gemeindegesetz Beschlüsse im Umlaufweg fassen. Die Beschlussfassung im Umlaufweg hat in der Weise zu erfolgen, dass der Antrag vom Bürgermeister allen Mitgliedern zugestellt wird. Der Antrag gilt im Umlaufweg als beschlossen, wenn sich die sonst für die Anwesenheit erforderliche Anzahl von Mitgliedern an der Beschlussfassung im Umlaufweg beteiligt hat und der Antrag die erforderliche Mehrheit erhalten hat. Im Übrigen gelten für die Beschlussfassung im Umlaufweg die Bestimmungen über die Sitzungen der Gemeindevertretung sinngemäß. Wie aus dem beiliegenden Kaufvertrag zu entnehmen ist, wurde der Marktgemeinde Schruns als Verkäuferin das Wiederkaufsrecht eingeräumt, sollte die Käuferin bis zum 30.06.2020 (Fristverlängerung gem. Nachtragsvereinbarung auf 31.03.2021!) nicht mit dem Bau des geplanten Hotelerweiterungsprojektes gemäß Projektbeschreibung begonnen haben. Als Baubeginn ist der tatsächliche Beginn der Erdarbeiten, nach vollständigem Abbruch des „Haus des Gastes“, zu verstehen. Wie aus den beiliegenden Fotos ersichtlich ist, wurde das „Haus des Gastes“ bereits abgebrochen, und es wurde auch bereits mit den Erdarbeiten begonnen, sodass die Voraussetzungen für die Inanspruchnahme des Wiederkaufsrechtes weggefallen sind. In diesem Sinne wird folgender Antrag zugestellt: Haus des Gastes: Zustimmung zur Unterfertigung der Löschungserklärung bezüglich des Wiederkaufsrechtes für die Marktgemeinde Schruns gemäß Punkt XIV. Kaufvertrag 2018-02-14 u. Punkt 4. bzw. 14.5. Nachtragsvereinbarung 2019-12-17 Name des/der Gemeindevertreters/in: _______________ Abstimmung: ☐ ja ☐ nein Es wird um Rückäußerung bis spätestens Freitag, den 26.03.2021, 12.00 Uhr, an die E-Mail-Adresse andrea.bitschnau@schruns.at oder persönliche Abgabe im Sekretariat im 1. OG im Marktgemeindeamt ersucht. Seite 1 von 2 Marktgemeinde Schruns Kirchplatz 2, A-6780 Schruns www.schruns.at Seite 2 von 2 Mit freundlichen Grüßen Der Bürgermeister Jürgen Kuster
  1. schrunsvertretung
20210317_GVE007...konfe Schruns 17.03.2021 31.05.2021, 18:32 Marktgemeinde Schruns Kirchplatz 2, A-6780 Schruns www.schruns.at Auskunft: Dr. Oswald Huber Tel: +43 (0)5556/ 724 35-210 Fax: +43 (0)5556/ 724 35-4210 oswald.huber@schruns.at Schruns, 18.03.2021 Seite 1 von 11 Zl. 004-2/2021 Verhandlungsschrift über die am Mittwoch, den 17. März 2021, um 19.00 Uhr, als Videokonferenz bzw. mit der Möglichkeit der physischen Anwesenheit im Sitzungszimmer im Gebäude des Standes Montafon, Montafonerstraße 21, stattgefundene 7. öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung Schruns. An der Sitzung nehmen teil als: Vorsitzende(r): ☒ Bgm. DI (FH) Jürgen Kuster MBA, Gemeindewahlleiter Gemeindevertreter: Ersatzleute: ☒ GR Heike Ladurner-Strolz ☐ Martin Netzer ☒ Vbgm. Norbert Haumer ☐ Dr. Monika Vonier ☒ Bernhard Schrottenbaum ☐ Ing. Michael Kieber ☒ Tobias Kieber ☐ Mag. phil. Birgit Spannring-Isele ☒ Raphael Mäser ☐ Mag. Christof van Dellen ☒ DI (FH) Nina Fritz ☐ Martin Zugg ☒ Peter Vergud ☐ Bettina Schmid-Juen ☒ Martin Jenny BSc ☐ Werner Ganahl ☒ Theresa Scheibenstock BEd ☐ Mag. jur. Jan Rudigier ☒ Reinhard Winterhoff ☐ Claudia Oberer ☒ DI (FH) Michael Gantner MSc. ☐ Richard Durig ☒ Martin Fussenegger ☐ Bernd Steiner ☒ GR Mag. (FH) Günter Ratt MA ☒ Dominik Ganahl ☐ GR Jürgen Haller ☐ Christian Fiel ☒ Marcellin Tschugmell MBA ☐ Jodok Marent ☒ Birgit Goll ☐ Wolfgang Honold ☒ Christian Engstler ☐ Daniel Thöny ☒ Mag. Daniel Witzani ☐ DI Karoline Bertle ☒ Martin Fritz ☐ Markus Riedler ☒ Carmen Fitsch ☐ Franz Oliva ☒ Alexander Nöckl ☐ Rene Juen ☒ Tanja Könsgen ☐ Mag. Jürgen Jakober ☐ MMag. Dr. Siegfried Marent ☒ Mag. Martin Borger Sachverständige(r)/Auskunftspersonen: ☒ Bauamtsleiter Dipl.-Ing. Martin Sadjak (zu Top 3, 4 und 5) Schriftführer: ☒ GdeSekr Dr. Oswald Huber 07. öffentliche Gemeindevertretungssitzung vom 17.03.2021 Marktgemeinde Schruns Kirchplatz 2, A-6780 Schruns www.schruns.at Entschuldigt abwesend: Jürgen Haller und Siegfried Marent Seite 2 von 11 Der Vorsitzende eröffnet die Sitzung, begrüßt die an der Videokonferenz teilnehmenden bzw. persönlich anwesenden Mitglieder und Ersatzmitglieder der Gemeindevertretung und stellt fest, dass die Einladung zur Sitzung ordnungsgemäß erfolgt und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Zu Beginn der Sitzung wird über Antrag des Vorsitzenden gemäß § 41 Abs. 3 Gemeindegesetz einstimmig beschlossen, zusätzlich nachstehende(n) Gegenstand(stände) auf die Tagesordnung aufzunehmen, der/die am Schluss der Sitzung vor „Allfälliges“ behandelt wird/werden:  Arbeitsgruppe Wohnungsvergabe: Nominierung eines weiteren Mitglieds  Ausschuss Umwelt: Neubestellung von Mitgliedern Der Vorsitzende verweist auf die in der Einladung enthaltene und heute abgeänderte Tagesordnung: 1. Bericht über den 1. Umlaufbeschluss bezüglich der Kooperationsvereinbarung zwischen der Marktgemeinde Schruns und der Silvretta Montafon Bergerlebnisse GmbH, 6780 Schruns, betreffend die Errichtung eines „Flowtrails“ und eines „Mountainbikeweges“ am Hochjoch 2. Änderung des Flächenwidmungsplanes Schruns: Reg.Nr. 031-2/10-2019 Umwidmung einer Teilfläche des GST-NR 1050/1 von Bauerwartungsfläche Wohngebiet (BW) in Baufläche Wohngebiet BW F-(BW) sowie Korrekturwidmungen gemäß Plan-Zl. 031-2/10-2019/01 vom 04.03.2021 3. Auftragsvergabe: Geländer am Litzdamm 4. Ansuchen um Ferienwohnungsbewilligung gem. § 16 Abs. 4 RGP: a) Dr. Bettina Fink, 1130 Wien, Mag. Johannes Fink, 2301 Großenzersdorf, und Mag. Ursula Glaser, 3012 Wolfsgraben, betr. das Wohnhaus Dekan WalterStraße 2 b) Silke Weitendorf, D-22397 Hamburg, betr. die Wohnung Top 13 im Haus Bahnhofstraße 24 5. Anfrage bezüglich der Erteilung einer Ferienwohnungsbewilligung gem. § 16 Abs. 4 lit. b RPG: Reinhard Ritter, 6890 Lustenau, für die Wohnung Top 25 im Haus Batloggstraße 22 6. Verhandlungsschrift, Genehmigung 7. Mitteilungen des Vorsitzenden 8. Arbeitsgruppe Wohnungsvergabe: Nominierung eines weiteren Mitglieds 07. öffentliche Gemeindevertretungssitzung vom 17.03.2021 Marktgemeinde Schruns Kirchplatz 2, A-6780 Schruns www.schruns.at Seite 3 von 11 9. Ausschuss Umwelt: Neubestellung von Mitgliedern 10. Allfälliges Zu 1. Bericht über den 1. Umlaufbeschluss bezüglich der Kooperationsvereinbarung zwischen der Marktgemeinde Schruns und der Silvretta Montafon Bergerlebnisse GmbH, 6780 Schruns, betreffend die Errichtung eines „Flowtrails“ und eines „Mountainbikeweges“ am Hochjoch Über folgenden Antrag erfolgte eine Beschlussfassung im Umlaufweg gem. § 101 Abs. 3a Gemeindegesetz, wobei dies in den Akten als „6. Sitzung“ geführt wird: Zustimmung seitens der Marktgemeinde Schruns zum Abschluss einer Kooperationsvereinbarung mit der Silvretta Montafon Bergerlebnisse GmbH, 6780 Schruns betreffend die Einrichtung eines „Flowtrails“ mit Short-Cuts („Singletrails“) zwischen Bergstation Kapell und Mittelstation Kropfen sowie eines „Mountainbikeweges“ zwischen Mittelstation Kropfen und Ortszentrum Schruns laut beiliegender Vertragsurkunde An dieser Beschlussfassung nahmen 22 Gemeindevertreter*innen teil. Davon haben 21 Gemeindevertreter*innen dem Antrag zugestimmt, 1 Gemeindevertreter, und zwar Siegfried Marent, hat dagegen gestimmt. An der Abstimmung nicht teilgenommen haben Martin Fritz und Alexander Nöckl. Dieses Ergebnis wird einhellig zur Kenntnis genommen. Zu 2. Änderung des Flächenwidmungsplanes Schruns Der Vorsitzende verweist auf die mit der Einladung zur heutigen Sitzung übermittelten Unterlagen und erinnert daran, dass man sich bereits in der vorigen Gemeindevertretungsperiode mit dieser Umwidmung beschäftigt hat. Er informiert kurz über die Vorgeschichte und weist darauf hin, dass seinerzeit im Zuge der von der Revital Bauträger GmbH beantragten Umwidmung des GST-NR 1050/1 ein Grundstreifen zur Verbreiterung des Feldweges abgetreten worden ist, wobei damals zugesagt worden ist, dass man sich dann zu gegebener Zeit auch dafür verwenden wird, dass die als Bauerwartungsfläche gewidmete Teilfläche des GST-NR 1050/1 in Baufläche umgewidmet wird. ZIMA hat bereits vor 2 Jahren ein Projekt präsentiert, das jedoch bei der Gemeinde auf wenig Zustimmung gestoßen und in der Folge immer wieder abgeändert und den 07. öffentliche Gemeindevertretungssitzung vom 17.03.2021 Marktgemeinde Schruns Kirchplatz 2, A-6780 Schruns www.schruns.at Wünschen der Gemeinde angepasst worden ist. Nunmehr hat der Raumordnungsausschuss einstimmig die Empfehlung ausgesprochen, dem Umwidmungsantrag zu entsprechen, und es hat auch der Gestaltungsbeirat das nunmehrige Projekt positiv beurteilt. Zu erwähnen ist, dass der für das dortige Gebiet erlassene Bebauungsplan im unteren Bereich eine Höchstgeschosszahl von 3 ½ Geschossen, im oberen Bereich lediglich von 3 Geschossen zulässt. Sinnvoller wäre es jedoch, dies genau umgekehrt zu handhaben und im zentrumsnahen oberen Bereich eine höhere Geschosszahl vorzusehen, was jedoch eine Ausnahme gem. § 35 RPG notwendig macht. Aus architektonischer Sicht ist die Fassadengestaltung (Holzschindeln) zu befürworten. Die ursprünglich einmal angedachte Unterbringung einer Kleinkindbetreuung ist nicht mehr aktuell, denn es wurde seitens der Betreiber angeboten, eine Wohnung für diesen Zweck zu günstigen Konditionen zu verkaufen, was jedoch nicht im Sinne der Gemeinde war. Seite 4 von 11 In der anschließenden Diskussion stellt Günter Ratt drei Fragen: 1. Welche Ausnahmegenehmigungen sind zur Realisierung des Projektes notwendig? 2. Was hat es mit der in den mitgelieferten Unterlagen dargestellten Spange (Wegverbindung) auf sich? 3. Wie sieht es mit der Zufahrt über den Feldweg, es ist dies eine im Eigentum Privater stehende Straße, aus und wer trägt die Kosten für die Instandhaltung bzw. Sanierung? Darauf wird wie folgt Antwort gegeben: Zu 1. Das Projekt sieht für das obere Haus (Haus A) 3 ½ Geschosse vor, die Baunutzung liegt bei 75,1. Laut Teilbebauungsplan wäre eine HGZ von 3 und eine Baunutzung von 60 + 12 möglich. Somit wäre eine Ausnahme hinsichtlich der Höchstgeschosszahl von 3 auf 3 ½ sowie hinsichtlich der Baunutzung von 72 auf 75,1 notwendig, was von der Gemeindevertretung zu beschließen wäre. Demgegenüber hält das Haus B die Vorgaben mehr als ein. Die maximale Baunutzung liegt bei 80, tatsächlich sind 66,8 vorgesehen. Auch die höchstzulässige Geschosszahl von 3 ½ wird mit den vorgesehenen 3 Geschossen unterschritten. Theoretisch wäre eine Tausch der beiden Objekte möglich, was jedoch raumplanungsfachlich nicht optimal wäre. Beide Objekte zusammengerechnet ergeben eine BNZ von 71. Festzuhalten ist noch, dass die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung verwaltungstechnisch wesentlich einfacher als eine Änderung des Teilbebauungsplanes ist. Zu 2. Die Spange ist nur planlich dargestellt, bedürfte jedoch zu deren Verwirklichung der Zustimmung der betroffenen Grundeigentümer. Zur eingezeichneten halbbogenförmigen Linie wird vermerkt, dass dies eine Vorgabe für die radiale Ausrichtung der Gebäude sein soll. Zu 3. Der Feldweg selbst befindet sich im privaten Eigentum, und zwar bestehen hier realrechtliche Verbindungen des Eigentumsrechtes mit dem Eigentum an bestimmten Grundstücken. In einem früheren Verfahren wurde das Vorliegen 07. öffentliche Gemeindevertretungssitzung vom 17.03.2021 Marktgemeinde Schruns Kirchplatz 2, A-6780 Schruns www.schruns.at des Gemeingebrauchs nach den Bestimmungen des Straßengesetzes festgestellt, was bedeutet, dass die Straße von jedermann unter denselben Bedingungen benützt werden kann. Straßenhalter sind die Grundeigentümer, hier zu einem gewissen Anteil auch die Gemeinde. Da sich die Straße in einem schlechten Zustand befindet, wurde vor Jahren deren Übernahme als Gemeindestraße angedacht, was jedoch die Zustimmung aller Grundeigentümer bedurft hätte. Marcellin Tschugmell weist auf die seinerzeit erfolgte Behandlung im Gemeindevorstand hin, wonach die Grundeigentümer angeschrieben und auf Grundlage des Straßengesetzes aufgefordert werden sollten, die Straße zu sanieren, wobei damals bereits ein diesbezügliches Schreiben im Entwurf vorgelegen ist. Wie der Vorsitzende informiert, sind die gröbsten Straßenschäden bisher von der Gemeinde behoben worden. Seite 5 von 11 In weiteren Wortmeldungen werden nochmals die Durchwegung der Kronenwiese, die grundsätzliche Wohnungssituation in Schruns und die Vorbehalte gegenüber neuen Wohnanlagen usw. angesprochen, wobei hier besonderes Augenmerk auf eine hochwertige Gestaltung und Ausführung zu legen wäre. Hierzu wird auf die Aussagen des Gestaltungsbeirates verwiesen, der Vorgaben hinsichtlich Ausrichtung und Stellung zueinander, Anpassung der Gebäudehöhe, Fassadengestaltung usw. gemacht und zuletzt das Projekt sehr positiv bewertet hat. Der gegenständliche Standort eignet sich sehr gut für eine verdichtete Bauweise, und es darf nicht vergessen werden, dass die Hälfte des Grundstücks bereits als Baufläche und der Rest als Bauerwartungsfläche gewidmet ist. In weiterer Diskussion wird nochmals auf die Zufahrtssituation Bezug genommen. Dabei wird die schwer einsehbare Engstelle im obersten Bereich ab der Einfahrt von der Unterdorfstraße erwähnt, wobei bereits die Unterdorfstraße nicht übermäßig breit ist. Weiters wird die Ansicht vertreten, dass für den Fall, dass weitere Mehrfamilienwohnhäuser errichtet werden, die Wohnungen für die einheimische Bevölkerung (junge Familien, …) leistbar sein und keine Investorenwohnungen geschaffen werden sollten. Sodann dreht sich die Diskussion um die Frage, wie sichergestellt werden kann, dass diese nicht zu Ferienwohnungen umfunktioniert werden. Der Vorsitzende fasst abschließend kurz zusammen, dass die Grundeigentümer bereits früher schon einen Grundstreifen zur Verbreiterung des Feldweges abgetreten haben. Breitere Zufahrten schaffen mehr Verkehr und man ist schneller unterwegs. Was die Nutzung anbetrifft, wird der Vorschlag, einen Raumplanungsvertrag abzuschließen, aufgenommen. Damit soll es neben den verwaltungsrechtlichen Einschränkungen auch noch privatrechtliche Vorgaben, mit denen eine Nutzung zu Ferienzwecken unterbunden wird, geben. Reg.Nr. 031-2/10-2019 Der Entwurf der Änderung des Flächenwidmungsplanes, der die Umwidmung einer Teilfläche des GST-NR 1050/1 von Bauerwartungsfläche Wohngebiet (BW) in Baufläche Wohngebiet BW F-(BW) sowie Korrekturwidmungen gemäß Plan-Zl. 031-2/10-2019/01 vom 04.03.2021 vorsieht, samt Erläuterungsbericht wird stimmenmehrheitlich (6 Gegenstimmen: Christian Engstler, Martin Borger, 07. öffentliche Gemeindevertretungssitzung vom 17.03.2021 Marktgemeinde Schruns Kirchplatz 2, A-6780 Schruns www.schruns.at Bernhard Schrottenbaum, Tanja Könsgen, Martin Fritz und Carmen Fitsch) beschlossen und gem. § 21 RPG veröffentlicht, und es werden die angeführten öffentlichen (Dienst)Stellen von der Veröffentlichung verständigt und die betroffenen Personen nachweislich darüber in Kenntnis gesetzt. Trotz der vorgesehenen Befristung wird insbesondere im Hinblick auf das Hintanhalten einer Ferienwohnungsnutzung ein Raumplanungsvertrag ausgearbeitet werden. Seite 6 von 11 Zu 3. Auftragsvergabe: Geländer am Litzdamm Über die Notwendigkeit der Anbringung eines (neuen) Geländers am Litzdamm wurde wiederholt und eingehend diskutiert. Heute soll eine Vorstellung sowie Information über die Kosten erfolgen, damit sich jeder nochmals die Angelegenheit bis zur nächsten Sitzung, in der dann der endgültige Beschluss gefasst werden soll, überlegen kann. Bis dahin werden auch noch mögliche Förderungen abgeklärt werden. Hier hofft man einerseits auf eine Förderung seitens der Republik Österreich als Grundeigentümerin, da das bestehende Geländer als Teil des Litzdammes anzusehen ist, andererseits seitens des Landes auf eine Radverkehrsförderung aufgrund der Führung des Radweges über eine Seite. Norbert Haumer informiert sodann ausführlich über die derzeitigen Gegebenheiten, u.a. über die wiederholt vorgebrachten Ängste und Bedenken von Müttern, die zur Sicherung des Zugangs zum danebenliegenden Kinderspielplatz eine Absturzsicherung fordern. Das Land ist diesbezüglich auch schon vorstellig geworden, und es wurde eine Begutachtung durch einen Sachverständigen vorgenommen. Dabei fließen mehrere Faktoren mit ein (Frequenz, ….), die Ergebnisse sind bekannt. Nach weiteren Informationen über die Anforderungen an ein solches Geländer berichtet Norbert Haumer über eine Besichtigung unterschiedlicher Geländer im Land, wobei hier jenes an der Trasse der ehemaligen Bregenzerwälderbahn mit seiner einfachen Struktur technisch und optisch sehr gelungen ist und allen Sicherheitsaspekten genügt. Er erinnert an die Vorstellung der Architekten Moosbrugger/Pfandl, die seinerzeit den für das Wälderprojekt ausgeschriebenen Architektenwettbewerb gewonnen haben, vor der Gemeindevertretung. Ende 2019 wurde sodann ein Muster an der Litz aufgestellt, verbunden mit einer Befragung der Bevölkerung. Im Ergebnis war jedoch keine klare Tendenz zu erkennen. Um die Kosten zu ermitteln, wurden im Herbst die Ausschreibungsunterlagen vorbereitet, wobei die Preise in den letzten Jahren stark gestiegen sind. Zwischenzeitlich hat sich auch die Schneeräumung im Bereich des Ausstellungsstückes als problemlos erwiesen. Abschließend wird darauf verwiesen, dass man die Wahl hat, ob man das bestehende alte Geländer aufwendig sanieren oder ein neues Geländer anbringen möchte. In der anschließenden Beratung werden verschiedene Fragen wie Zugang zur Litz für den Bezug von Löschwasser, Notwendigkeit des Einsatzes einer Schneefräse, Umsetzung in mehreren Tranchen, Kosten/Finanzierung/Förderung, Übergangsregelung während der Bauphase, Schäden am Asphalt durch die Baumaßnahmen, Bauzeitplan und dgl. aufgeworfen, die zum größten Teil beantwortet werden können. Die Anregung, im Raumordnungsausschuss nochmals diverse Detailabklärungen zu treffen, so 07. öffentliche Gemeindevertretungssitzung vom 17.03.2021 Marktgemeinde Schruns Kirchplatz 2, A-6780 Schruns www.schruns.at u.a. auch im Hinblick auf ein „rundes Konzept“ die Radwegführung, die Aufstellung von Bänken, Geländerauskragungen, Kosteneinholung für ein alternatives Konzept mit einfacherer Ausführung als Vergleich usw. wird aufgenommen. Seite 7 von 11 Die Informationen über die Ergebnisse der Ausschreibung sowie der Gestaltung und technischen Ausführung werden zur Kenntnis genommen und die Grundlagen für eine Beschlussfassung vorbereitet. Zu 4. Ansuchen um Ferienwohnungsbewilligung gem. § 16 Abs. 4 RGP: a) Dr. Bettina Fink, 1130 Wien, Mag. Johannes Fink, 2301 Großenzersdorf, und Mag. Ursula Glaser, 3012 Wolfsgraben, betr. das Wohnhaus Dekan WalterStraße 2 Dem Ansuchen der Antragsteller wird einstimmig (Peter Vergud war bei der Beschlussfassung nicht anwesend) stattgegeben, und es wird beschlossen, ihnen die Bewilligung für die Nutzung als Ferienwohnung gem. § 16 Abs. 4 lit. a RPG zu erteilen. b) Silke Weitendorf, D-22397 Hamburg, betr. die Wohnung Top 13 im Haus Bahnhofstraße 24 Dem Ansuchen der Antragstellerin wird einstimmig (Peter Vergud war bei der Beschlussfassung nicht anwesend) stattgegeben, und es wird beschlossen, ihr die Bewilligung für die Nutzung als Ferienwohnung gem. § 16 Abs. 4 lit. a RPG zu erteilen. Bauamtsleiter Martin Sadjak hält fest, dass aufgrund der Vorgabe, in Sachen Ferienwohnungen weiter tätig zu werden, rd. 50 Eigentümer angeschrieben und um Bekanntgabe der Nutzung ersucht wurden. Es werden daher in nächster Zeit wohl noch weitere Anträge dieser Art einlangen. Zu 5. Anfrage bezüglich der Erteilung einer Ferienwohnungsbewilligung gem. § 16 Abs. 4 lit. b RPG: Reinhard Ritter, 6890 Lustenau, für die Wohnung Top 25 im Haus Batloggstraße 22 Die Diskussion hierüber geht klar in die Richtung, dass Zweitwohnungen Einhalt geboten werden soll. Einerseits stehen Wohnungen oft längere Zeit leer, andererseits gibt es Personen, die dringend erschwingliche Wohnungen benötigen würden. Die Idee hinter den Bestimmungen des § 16 Abs. 4 lit. a und b RPG ist nach Ansicht der Gemeindevertretung eine andere als die Einräumung eines erleichterten Zugangs zu Ferienwohnungsbewilligungen. 07. öffentliche Gemeindevertretungssitzung vom 17.03.2021 Marktgemeinde Schruns Kirchplatz 2, A-6780 Schruns www.schruns.at Seite 8 von 11 Zur Anfrage von Reinhard Ritter bezüglich der Erteilung einer Ferienwohnungsbewilligung gem. § 16 Abs. 4 lit. b RPG für die Wohnung Top 25 im Haus Batloggstraße 22 wird stimmenmehrheitlich (1 Gegenstimme: Tobias Kieber) die Ansicht vertreten, dass die Genehmigungsvoraussetzungen nicht vorliegen. Zu 6. Verhandlungsschrift, Genehmigung Der Vorsitzende stellt fest, dass bis zur heutigen Sitzung und in der heutigen Sitzung kein(e) Gemeindevertreter*in wegen Unrichtigkeit oder Unvollständigkeit der Verhandlungsschriften über die 5. nichtöffentliche Sitzung der Gemeindevertretung vom 10.02.2021 und 6. öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung vom 17.02.2021 mündlich oder schriftlich Einwendungen erhoben hat, und es werden diese einstimmig genehmigt. Zu 7. Mitteilungen des Vorsitzenden  Kindercampus: Das pädagogische Konzept für den Volksschulneubau wird weitergeführt. Diese Woche hat auch eine Besprechung mit LR Barbara Schöbi-Fink sowie mit Gernot Feuerstein stattgefunden. Heute stand eine Begehung mit der Kindergarteninspektorin auf dem Programm, bei der sich u.a. ergeben hat, dass sich das bestehende Volksschulgebäude ( EG und UG) ohne größere Investitionen für einen dreigruppigen Kindergarten eignen würde. Dr. Edgar Düngler ist mit der Ausarbeitung einer Vereinbarung zwischen Pfarre und Gemeinde bezüglich der Grundbeistellung befasst.  Kleinkindbetreuung: Die Kinderbetreuung durch das EKIZ und Kinderwerkstättli wird insofern neu organisiert werden, als diese beiden Vereine in einer gemeinnützigen GmbH zusammengefasst werden. Dadurch würden die Vereine entlastet werden. Dies brächte auch den Vorteil, dass auch für die Mittagsbetreuung in den Mittelschulen, die derzeit zum Teil mit Unterstützung der Jugendarbeit Montafon (JAM) erfolgt, qualifiziertes Personal zur Verfügung stehen würde. Der Gesellschaftsvertrag wird der Gemeindevertretung noch zur Beschlussfassung vorgelegt werden.  Ausschusssitzungen: In den nächsten Wochen werden verschieden Ausschüsse ihre Tätigkeit aufnehmen. Derzeit läuft gezwungenermaßen vieles virtuell.  Bauarbeiten: Im Bereich des Kirchplatzes sind derzeit einige Leitungserneuerungen im Gange, und es werden bis Ostern auch einige gestalterische Änderungen vorgenommen. 07. öffentliche Gemeindevertretungssitzung vom 17.03.2021 Marktgemeinde Schruns Kirchplatz 2, A-6780 Schruns www.schruns.at  Haus des Gastes: Der Kaufvertrag zwischen der Gemeinde und der Hotel Löwen Schruns GmbH ist zwischenzeitlich rechtskräftig geworden, und es ist die grundbücherliche Eintragung im Grundbuch erfolgt. Da das Haus des Gastes abgerissen und mit den Erdarbeiten begonnen worden ist, sind auch die Voraussetzungen für die Löschung des Wiederkaufsrechtes eingetreten. Diesbezüglich ist die Unterfertigung einer Löschungserklärung durch die Gemeinde erforderlich, die Zustimmung der Gemeindevertretung hierzu wird im Wege eines Umlaufbeschlusses eingeholt werden. Seite 9 von 11 Zu 8. Arbeitsgruppe Wohnungsvergabe: Nominierung eines weiteren Mitglieds Es wird einstimmig beschlossen, Martin Borger als weiteres Mitglied in die Arbeitsgruppe Wohnungsvergabe zu entsenden. (Birgit Goll nimmt aufgrund der abgebrochenen Verbindung an der Abstimmung nicht teil) Zu 9. Ausschuss Umwelt: Neubestellung von Mitgliedern Jürgen Kuster, bisher Ersatzmitglied, wird einstimmig als Mitglied des Ausschusses Umwelt gewählt, Heike Ladurner-Strolz, die auf ihre Mitgliedschaft verzichtet hat, wird einstimmig als Ersatzmitglied gewählt. (Birgit Goll nimmt aufgrund der abgebrochenen Verbindung an der Abstimmung nicht teil) Zu 10. Unter „Allfälliges“ präsentiert Norbert Haumer die vorgesehenen baulichen und gestalterischen Maßnahmen im Bereich des Kirchplatzes und Jakob Stemer-Weges. Er gibt einen kurzen Rückblick auf die Gründung der Arbeitsgruppe Zentrumsentwicklung im Jahre 2017 und auf die Auftragsvergaben an das Büro Mettler zur Begleitung der Gestaltung der Silvrettastraße und Einbindung des Kirchplatzes sowie an M+G Ingenieure hinsichtlich der Straßenführung. In der Folge wurden auch erste Gespräche mit den angrenzenden Grundeigentümern (SiMo, Löwen, Taube) geführt. Da diese Projekte nicht parallel dazu entwickelt worden sind, kam es zu einem vorübergehenden Stillstand, die seinerzeit auferlegten Leitlinien/Richtschnüre wurden jedoch weiterverfolgt, und Mettler und M+G Ingenieure haben das Projekt weiterentwickelt. Nunmehr ist vorgesehen, die Arbeiten im Bereich des Kirchplatzes auszuführen, zumal die einmalige Gelegenheit aufgrund der Baustelle beim Posthotel Taube zur Sperre des Jakob Stemer-Weges genutzt werden muss. Sodann führt er die vom Büro Mettler erstellte Präsentation für den Bereich Kirchplatz vor und gibt entsprechende Erläuterungen dazu. Ausgangsbasis war die Einrichtung einer verkehrsberuhigten 07. öffentliche Gemeindevertretungssitzung vom 17.03.2021 Marktgemeinde Schruns Kirchplatz 2, A-6780 Schruns www.schruns.at Zone vom Friedhof – im Idealfall – bis zum Bahnhof, jedenfalls bis zum Kirchplatz. Nach den ersten Entwürfen des Büros Mettler war vorgesehen, den Kirchplatz und die Silvrettastraße zu pflastern, von dem man jedoch nunmehr aus technischen und kostenmäßigen Gründen abgegangen ist. Nach jetziger Planung bleibt die Silvrettastraße asphaltiert, was zum einen weniger Aufwand erfordert und zum anderen auch von der Lärmentwicklung her vorteilhafter ist. Die bestehenden Bäume am Kirchplatz wurden von einem Baumspezialisten inspiziert. Dabei wurde festgestellt, dass der Baum in Richtung Taube krank ist, weshalb er gefällt werden musste. Überhaupt wurde geprüft, wie im Hinblick auf Veranstaltungen auf dem Kirchplatz eine Neubepflanzung aussehen könnte. Der Betontrog beim Gemeindeamt wurde entfernt, der „Sieger“ wird auf einen Sockel gestellt werden. Im Zuge der Adaptierung bzw. Neuerrichtung der Taube ist in der „alten Post“ die Errichtung einer Bar + Bistro vorgesehen, der Platz vor der Taube wird bestuhlt, wobei eine Pflästerung bis zum Haupteingang erfolgt. Die Silvrettastraße wird auf das Niveau des Platzes angehoben werden, somit entsteht dort eine ebene Fläche. Nach weiteren Ausführungen über die Gestaltung des Gehsteigs zum Taubengarten kommt Norbert Haumer auf die angedachte Abgrenzung des Platzes mit Senkpollern, es ist dies ein Vorschlag der Sicherheitswache, sowie das neue Beleuchtungskonzept in diesem Bereich zu sprechen. In der anschließenden Diskussion beantwortet Norbert Haumer verschiedene Fragen. So wird der Asphalt nicht eingefärbt, es wird wieder eine mobile Bühne, wenn auch in einer etwas anderen Ausführung, aufgestellt werden, wobei auch noch eine Behandlung im Tourismusausschuss stattfinden wird, in der dieser und andere Punkte beraten werden. Eine Umbenennung des „Kirchplatzes“ ist nicht vorgesehen. Die Unterflurversorgungskästen am Kirchplatz sind in Arbeit, der Platz selbst bleibt unangetastet. Inwieweit noch weitere Halterungen für Sonnenschirme angebracht werden, ist noch abzuklären. Seite 10 von 11 Günter Ratt kommt auf die Sitzung des Jagdausschusses zu sprechen, an der der Bürgermeister nicht teilgenommen, es jedoch verabsäumt habe, seinen Vertreter zu informieren. Festgehalten wird, dass von der Gemeindevertretung noch ein Vertreter in die Vollversammlung der Jagdgenossenschaft Schruns zu entsenden ist. Die neu eingeführte Bürgermeistersprechstunde ist gut angenommen worden. Der von der Gemeindevertretung beschlossene Grundankauf im Gantschier ist aufgrund geänderter Umstände etwas ins Stocken geraten. Peter Vergud informiert über die in St. Anton i.M. seit dem vergangenen Wochenende eingerichtete Covid19-Teststation (Selbsttest mit Beaufsichtigung). Über Anfrage von Martin Borger wird bestätigt, dass auch in Schruns ein Antrag auf Durchführung einer Volksabstimmung betreffend das Volksabstimmungsverfahren eingebracht worden ist. Das angekündigte Budgetcontrolling durch den Finanzausschuss und die Gemeindekasse wird wie angekündigt vorgenommen werden. Der Vorsitzende möchte sich die Unterlagen über die Initiative „Courage – Mut zur Menschlichkeit“ mit dem Ziel, Menschen aus den griechischen Lagern zu retten - laut 07. öffentliche Gemeindevertretungssitzung vom 17.03.2021 Marktgemeinde Schruns Kirchplatz 2, A-6780 Schruns www.schruns.at Medienberichten nehmen schon 40 Gemeinden daran teil - noch genauer anschauen. Die Umsetzung des WCs beim Kinderspielplatz hängt mit dem Kanalanschluss des danebenliegenden Wohnhauses ab und wird weiterverfolgt. Das Außenraumkonzept im Rahmen der Erweiterung des Löwenhotels ist in Ausarbeitung und wird mit dem Büro Mettler abgestimmt. Es liegt bei der Hotel Löwen Schruns GmbH, dieses Konzept nach Fertigstellung zu präsentieren. Was die Mobilitätsachse anbetrifft, wird diese im ROA behandelt werden, wobei der Stand Montafon auf die Gemeinde noch zukommen wird. Seite 11 von 11 Ende der Sitzung: 21.40 Uhr Der Schriftführer: Der Vorsitzende: 07. öffentliche Gemeindevertretungssitzung vom 17.03.2021
  1. schrunsvertretung
20210309_SV_004 StandMontafon 09.03.2021 24.05.2021, 10:52 Stand Montafon A-6780 Schruns - Vorarlberg Montafonerstraße 21 T +43 (0)5556 72132, F 72132-9 info@stand-montafon.at www.stand-montafon.at DVR: 0433659 Zl./Bearb.: SM004.2/2021/bm NIEDERSCHRIFT aufgenommen am 9. März 2021 im Sitzungssaal des Standes Montafon in Schruns bzw. via Videokonferenz anlässlich der 4. Sitzung der Standesvertretung in der laufenden Funktionsperiode. Auf Grund der Einladung vom 2. März nehmen an der auf 13:30 Uhr einberufenen Standessitzung teil: Standesrepräsentant Bgm Jürgen Kuster, Schruns Standesrepräsentant-Stellvertreter Bgm Josef Lechthaler, St. Gallenkirch Bgm Matthias Luger, Stallehr Bgm Andreas Batlogg, Lorüns Bgm Helmut Pechhacker, St. Anton Bgm Martin Vallaster, Bartholomäberg Bgm Florian Küng, Vandans Bgm Herbert Bitschnau, Tschagguns Bgm Thomas Zudrell, Silbertal Bgm Daniel Sandrell, Gaschurn Entschuldigt: LAbg Monika Vonier LAbg Nadine Kasper TOP1 und 2 Michael Kasper Weitere Sitzungsteilnehmer: PR-Beauftragter Toni Meznar Valentina Bolter TOP11 Elke Martin Schriftführer: Standessekretär Bernhard Maier Der Vorsitzende eröffnet um 13:35 Uhr die Standessitzung und begrüßt die Kollegen Bürgermeister und entschuldigt LAbg Monika Vonier, LAbg Nadine Kasper und Mitarbeiter Michael Kasper. Gemäß Standesstatut stellt er die Beschlussfähigkeit fest. Er bedankt sich bei den Bürgermeistern, die sich vor der Sitzung Zeit genommen haben, um den Standort für den Jugendplatz zu besichtigen. Die Tagesordnungspunkte 1 und 2 werden auf Position 10 und 11 verschoben. Der Tagesordnungspunkt 11 wird als erster Tagesordnungspunkt behandelt. Ge- 4. Standessitzung: 09.03.2021 Seite 2 von 11 gen die geänderte Tagesordnung wird nach Umfrage kein Einwand erhoben, zur Erledigung steht somit nachstehende Tagesordnung 1.) Leader-Projektantrag „Kulturleitsystem Montafon“ – Aufbringung der Eigenmittel 2.) Fachbibliothek im Heimatmuseum – Vergabe von Tischlerarbeiten 3.) Dienstbarkeitsvertrag mit Posthotel Taube Betriebs GmbH und Montafonerbahn AG über die Einräumung eines Geh- und Fahrrechtes auf Gst.-Nr. 3169 und Gst.-Nr. .9 (GB Schruns) für eine elektrische Trafostation 4.) Übereinkommen zur Grundbenützung für die Verlegung eines 20-kVMittelspannungs-Erdkabels und Errichtung eines Kabelverteiler- und TV-KabelVerteilerkastens auf Gst.-Nr. 180 (GB Schruns) 5.) Montafon Tourismus – Bürgschaftsübernahme für den Kontokorrent-Kredit 6.) Abschluss einer Leistungsvereinbarung mit dem Verein bewusst.montafon 7.) Entsendung eines Vertreters des Standes Montafon in den Vorstand des Vereines bewusst.montafon 8.) Kooperationsvertrag über die Errichtung einer Arbeitsgemeinschaft für den Internationalen Naturpark Rätikon 9.) Festsetzung des Entscheidungspouvoir des Standesrepräsentanten in Anlehnung an § 50 Abs. 1 lit b Z 16 GG 10.) Festsetzung der Entschädigung des Standesrepräsentanten 11.) Beteiligung und Mitfinanzierung am Kooperationsprojekt MINT V-Süd 12.) Genehmigung der Niederschrift von der 3. Standessitzung am 19.01.2021 13.) Berichte 14.) Allfälliges Erledigung der Tagesordnung Pkt. 11.) Beteiligung und Mitfinanzierung am Kooperationsprojekt MINT V-Süd (vorgezogen) Der Vorsitzende begrüßt Mitarbeiterin Elke Martin zum Tagesordnungspunkt 11. Das geplante MINT Projekt wird gemeinsam mit der Stadt Bludenz geplant und wurde bei der StandesStand Montafon Montafonerstraße 21 A-6780 Schruns www.stand-montafon.at Tel: +43(0)5556/72132-0 Fax: +43(0)5556/72132-9 E-Mail:info@stand-montafon.at DVR 0433659 4. Standessitzung: 09.03.2021 Seite 3 von 11 beratung am 1. März bereits vorgestellt. Um die Projekte im Bereich MINT zu übernehmen, wird eine Person im Umfang von zehn Stellenprozent angestellt. Das restliche Budget wird für die Umsetzung der Projekte verwendet. Die Förderung des Landes beträgt bis zu 50 % der Gesamtprojektkosten, maximal € 25.000,pro Jahr für 3 Jahre. Der Eigenanteil der Projekte muss über die Projektpartner vorfinanziert werden. Das Projektteam schlägt vor, die Projektkosten von insgesamt € 50.000,- pro Jahr (wovon € 25.000,- durch das Land rückwirkend gefördert werden) anhand der Schüler*innenund Kindergartenkinder-Zahlen aufzuteilen. Rund 50 % aller Schüler*innen und Kindergartenkinder entfallen auf die Stadt Bludenz. Der Einfachheit halber übernimmt die Stadt Bludenz mit € 12.500,- genau 50 % des Budgets. Der Standessekretär ergänzt, dass die endgültige Förderzusage des Landes Vorarlberg noch nicht vorliegt. Dieser Projektantrag wird in den nächsten Tagen beim Land eingereicht. Der Vorsitzende berichtet von einem Gespräch mit dem WIGE-Geschäftsführer Christian Zver. Dieser informiert, dass sich die heimischen Unternehmen im Moment eher auf den eigenen Betrieb konzentrieren und das Projekt wahrscheinlich nicht mitfinanzieren. Bgm Florian Küng fragt an, wie es nach den ersten drei Jahren weitergeht. Dann läuft die Förderung aus und alle Kosten müssen vom Stand übernommen werden. Er sieht langfristig nicht nur die Gemeinden in der Verantwortung. Elke Martin sieht das Projekt und die Finanzierung über das Land Vorarlberg als Anschubförderung. Der Vorsitzende erklärt, dass dieser Beschluss sich nur auf die ersten drei Projekt-Jahre bezieht. Die Erarbeitung eines weiterführenden Betriebs kann in den Beschluss mit aufgenommen werden. Bgm Daniel Sandrell würde neben den WIGE-Betrieben auch Frau Heike Ladurner-Strolz ins Projekt einbeziehen. Auf Antrag des Vorsitzenden wird das MINT-Projekt unter Vorbehalt der Gewährung einer Landesförderung einstimmig angenommen. Der Finanzierungsschlüssel nach Anzahl von Schüler*innen- und Kindergartenkinder-Zahlen je Gemeinde wird grundsätzlich befürwortet. Die vorgelegten Zahlen werden aber nochmals überprüft, die sich daraus ergebenden Anteile bleiben dann aber für alle drei Jahre gleich. Die Erarbeitung eines weiterführenden Betriebes soll ein Teil des Projektes darstellen. Der Vorsitzende bedankt sich bei Elke Martin für die Vorstellung des Projektes und für ihr Engagement. Pkt. 3.) Dienstbarkeitsvertrag mit Posthotel Taube Betriebs GmbH und Montafonerbahn AG über die Einräumung eines Geh- und Fahrrechtes auf Gst.-Nr. 3169 und Gst.Nr. .9 (GB Schruns) für eine elektrische Trafostation (vorgezogen) Der Standessekretär informiert zum Tagesordnungspunkt 2, dass die Montafonerbahn AG im Keller des Neubaus vom Hotel Taube eine Trafostation errichtet. Zur Wartung benötigen sie Zugang über die Grundstücke des Standes Montafon. In dem vorgelegten Vertrag ist zudem das Dienstbarkeitsverhältnis zwischen Montafonerbahn AG und Hotel Taube geregelt. Bgm Florian Küng betont, dass sehr viele Dienstbarkeiten auf dem Grundstück liegen. Er schlägt vor, dass die nicht mehr notwendigen Dienstbarkeiten gelöscht werden. Beim Punkt 2 und 3 im Vertrag handelt es sich um Grundstücknummer 181/1, nicht um 181. Er schlägt vor, dass die Straßenparzelle weiter Richtung Gerichtsgebäude ausgeweitet werden könnte. Somit würden sich die Dienstbarkeiten nur auf ein Grundstück beziehen. Der Standessekretär beStand Montafon Montafonerstraße 21 A-6780 Schruns www.stand-montafon.at Tel: +43(0)5556/72132-0 Fax: +43(0)5556/72132-9 E-Mail:info@stand-montafon.at DVR 0433659 4. Standessitzung: 09.03.2021 Seite 4 von 11 richtet dazu, dass die Anpassung bzw. Abtrennung der Grundstücke an die Dienstbarkeiten mit hohen Kosten verbunden ist. Er empfiehlt, die Planbeilage des Vertrages als Grundlage für den Dienstbarkeitsvertrag heranzunehmen. Bgm Florian Küng fragt an, ob die Kosten für die Anpassung der Grundstücke von der Montafonerbahn AG übernommen werden könnten. Der Vorsitzende stimmt diesem Vorschlag zu. Wenn die Kosten für die Anpassung jedoch nicht von der Montafonerbahn AG übernommen werden, spricht er sich gegen eine Neuparzellierung aus, da damit ein unverhältnismäßig hoher Aufwand verbunden ist. Bgm Daniel Sandrell fragt an, ob die Montafonerbahn AG bereits über ein Fahrrecht verfügt. Der Standessekretär informiert, dass das Hotel Taube bereits über ein Fahrrecht verfügt. Die Montafonerbahn AG noch nicht. Bgm Daniel Sandrell hinterfragt, warum die Trafostation so weit hinten am Grundstück errichtet wird. Der Standessekretär berichtet, dass mehrere Standorte der Trafostation diskutiert wurden. Nach langen Verhandlungen wurde der aktuelle Standort gewählt. Bgm Florian Küng fragt, ob es sich um außerbücherliches Recht handelt. Der Standessekretär berichtet, dass das Geh- und Fahrrecht über einen Kaufvertrag geregelt wurde. Es kann sein, dass diese Rechte damals nicht im Grundbuch direkt eingetragen wurden. Der Standessekretär spricht sich für die Löschung alter, nicht mehr gebrauchter Dienstbarkeiten aus. Der Vorsitzende befürwortet diesen Vorschlag ebenfalls. Auf Antrag des Vorsitzenden wird der Dienstbarkeitsvertrag einstimmig angenommen. Über die alten, nicht mehr gebrauchten Dienstbarkeiten wird mit den betroffenen Dienstbarkeitsgebern über eine Löschung gesprochen. Pkt. 4.) Übereinkommen zur Grundbenützung für die Verlegung eines 20-kVMittelspannungs-Erdkabels und Errichtung eines Kabelverteiler- und TV-KabelVerteilerkastens auf Gst.-Nr. 180 (GB Schruns) (vorgezogen) Der Vorsitzende informiert zum Tagesordnungspunkt 4 über die geplante Verlegung eines 20kV-Mittelspannungs-Erdkabels und Errichtung eines Kabelverteiler- und TV-KabelVerteilerkastens auf Gst.-Nr. 180. Der Standessekretär berichtet, dass die Grundstücksnummern nochmals überprüft werden. Die Kabel werden so grenznah wie möglich verlegt. Die Lage des Verteilerkastens wird vor Ort besprochen. Der Verteilerkasten wird auf dem Grundstück des Standes Montafon errichtet, direkt an der Grundstücksgrenze. Auch andere Kabel werden entlang der Grundstücksgrenze verlegt, um allfällige Bauführungen nicht zu beeinträchtigen. Auf Antrag des Vorsitzenden wird das vorgelegte Übereinkommen mit der Montafonerbahn AG zur Grundbenützung einstimmig angenommen. Alle weiteren Kabel sind ebenfalls an den Grundstücksrand zu legen. Pkt. 5.) Montafon Tourismus – Bürgschaftsübernahme für den Kontokorrent-Kredit (vorgezogen) Der Standessekretär erläutert das Ansuchen der Montafon Tourismus GmbH zur Garantiebzw. Bürgschaftsübernahme für die Verlängerung des bestehenden KontokorrentkreditVertrages der Montafon Tourismus GmbH in Höhe von € 300.000,-mit einer Laufzeit von 60 Stand Montafon Montafonerstraße 21 A-6780 Schruns www.stand-montafon.at Tel: +43(0)5556/72132-0 Fax: +43(0)5556/72132-9 E-Mail:info@stand-montafon.at DVR 0433659 4. Standessitzung: 09.03.2021 Seite 5 von 11 Monaten. Bei der Vorarlberger Landes- und Hypothekenbank AG. Der bestehende Kontokorrentkredit wurde 2015 abgeschlossen und bereits 2018 wiederum für drei Jahre verlängert. Bgm Josef Lechthaler ergänzt, dass der Kontokorrent-Kredit als Sicherheit dient. Er wird im laufenden Betrieb nicht benötigt. Bgm Helmut Pechhacker empfiehlt, dass die Laufzeitverlängerung auf fünf Jahre beschlossen wird, anstatt wie bisher auf drei Jahre. Dieser Vorschlag wird Montafon Tourismus nahegelegt. Auf Antrag des Vorsitzenden wird der Bürgschaftsübernahme für einen Kontokorrentkredit zu Gunsten der Montafon Tourismus GmbH über € 300.000,- mit einer gemäß Schreiben vom 3.2.2021 Laufzeit von 60 Monaten bei der Vorarlberger Landes- und Hypothekenbank AG einstimmig genehmigt, wobei der Genehmigungsbeschluss für die Dauer von fünf Jahren Gültigkeit hat. Pkt. 6.) Abschluss einer Leistungsvereinbarung mit dem Verein bewusst.montafon (vorgezogen) Der Vorsitzende informiert, dass die vorliegende Leistungsvereinbarung mit dem Vorstand des Vereines bewusst.montafon und mit dem Standesausschuss bereits abgestimmt wurde. Der Standessekretär ergänzt, dass mit dieser Leistungsvereinbarung eine Unterstützung für den Verein in Höhe von 10.000 € pro Jahr auf eine Laufzeit von drei Jahren beschlossen wird. Der Verein wird jährlich bei einer Standessitzung über die Aktivitäten des Vereins informieren. Es erfolgt keine zusätzliche Förderung für die Arbeitsgruppe Steinschafe. Ihre Förderung ist Teil der Gesamtunterstützung des Vereines bewusst.montafon. Auf Antrag des Vorsitzenden wird die Leistungsvereinbarung zwischen Stand Montafon und dem Verein bewusst.montafon einstimmig angenommen. Pkt. 7.) Entsendung eines Vertreters des Standes Montafon in den Vorstand des Vereines bewusst.montafon (vorgezogen) Der Vorsitzende empfiehlt Bgm Florian Küng als Vertreter des Standes Montafon in den Vorstand des Vereines bewusst.montafon. Dieser nimmt den Vorschlag an. Auf Antrag des Vorsitzenden wird Bgm Florian Küng als Vertreter des Standes Montafon einstimmig angenommen. Bgm Florian Küng nimmt an der Abstimmung nicht teil. Pkt. 8.) Kooperationsvertrag über die Errichtung einer Arbeitsgemeinschaft für den Internationalen Naturpark Rätikon (vorgezogen) Der Vorsitzende berichtet über den Kooperationsvertrag für die Errichtung einer Arbeitsgemeinschaft zur gemeinsamen Durchführung und Kostentragung des Managementplanes „Internationaler Naturpark Rätikon“. Der Standessekretär informiert, dass über den Naturpark Rätikon in der Schweiz eine Abstimmung stattgefunden hat. Bei dieser Volksabstimmung wurde der Naturpark Rätikon überraschend abgelehnt. Es hat viele Bedenken seitens der Prät- Stand Montafon Montafonerstraße 21 A-6780 Schruns www.stand-montafon.at Tel: +43(0)5556/72132-0 Fax: +43(0)5556/72132-9 E-Mail:info@stand-montafon.at DVR 0433659 4. Standessitzung: 09.03.2021 Seite 6 von 11 tigauer Bevölkerung gegeben, dass sie durch den Naturpark Rätikon an Eigenständigkeit verlieren und Finanzmittel Richtung Liechtenstein und Vorarlberg zu zahlen sind. Die betreffenden Bürgermeister des Montafons haben daher entschieden, dieses Projekt nicht weiter zu verfolgen. Ohne die Kooperationspartner in der Schweiz ist die Umsetzung dieses Naturparks nicht zweckmäßig, zumal auch die Initiative aus dem Prättigau stammt. Damit dieses Projekt aus finanzieller Sicht gut abgeschlossen werden kann, muss trotzdem ein Kooperationsvertrag erstellt werden. Die Kosten werden wesentlich geringer ausfallen, als geplant. Es werden jene Leistungen abgerechnet, welche bisher angefallen sind. Der Stand Montafon ist in finanzieller Sicht nicht betroffen, sondern nur die Projektgemeinden. Bgm Josef Lechthaler als Standesrepräsentant-Stellvertreter und als Vertreter einer Rätikon-Gemeinde soll im Zuge dieses Beschlusses dazu ermächtigt werden, den Kooperationsvertrag im Namen des Standes Montafon zu unterschreiben. Auf Antrag des Vorsitzenden sprechen sich die Mitglieder des Standesausschusses einstimmig für den Abschluss des vorgelegten Kooperations-Vertrages zwischen den Vorarlberger Rätikon-Gemeinden aus und ermächtigen Bgm Josef Lechthaler, den Kooperationsvertrag im Namen des Standes Montafon zu fertigen. Der Vorsitzende bedankt sich beim Standessekretär für sein Engagement und seine Arbeit in diesem Projekt. Er bedauert den Ausgang der Schweizer Volksabstimmung. Pkt. 9.) Festsetzung des Entscheidungspouvoirs des Standesrepräsentanten in Anlehnung an § 50 Abs. 1 lit b Z 16 GG (vorgezogen) Der Vorsitzende bittet den Standessekretär um Erläuterung des Tagesordnungspunktes 9. Im Sinne der Weiterführung einer serviceorientierten und effizienten Verwaltung auf Standesebene sollen die Befugnisse für die Vergabe von Lieferungen und Leistungen aktualisiert werden. Im Forstfonds des Standes Montafon ist das in § 2 der Verordnung über den Forstfonds des Landes Vorarlberg klar geregelt. Beim Stand Montafon finden sich in den Satzungen dazu keine näheren Festlegungen. Unter § 10 wird jedoch betreffend der Verwaltung des Standesvermögens und der Standes-Anstalten auf die Haushaltsbestimmungen in der Gemeinde-Ordnung verwiesen. Dem Standesausschuss als höchstem Organ des Gemeindeverbandes Stand Montafon obliegt es, die Befugnisse im Rahmen der laufenden Verwaltung des Gemeindeverbandes als Träger von Privatrechten sowie die Vergabe von Lieferungen und Leistungen festzulegen. In Anlehnung an die beim Obmann des Abwasserverbandes erfolgte Festlegung der Befugnis soll auch beim Standesrepräsentanten des Standes Montafon die Befugnis mit einer Wertgrenze von maximal 6.000 € festgelegt werden. Auf Antrag des Standesrepräsentant-Stellvertreters Bgm Josef Lechthaler beschließt der Standesausschuss, dem Standesrepräsentanten die Befugnis für die Vergabe von Lieferungen und Leistungen mit höchstens 6.000 € bis zum Ende dieser Funktionsperiode zu übertragen. Die Beschlussfassung erfolgt einstimmig. Der Standesrepräsentant nimmt an der Abstimmung nicht teil. Pkt. 10.) Festsetzung der Entschädigung des Standesrepräsentanten (vorgezogen) Stand Montafon Montafonerstraße 21 A-6780 Schruns www.stand-montafon.at Tel: +43(0)5556/72132-0 Fax: +43(0)5556/72132-9 E-Mail:info@stand-montafon.at DVR 0433659 4. Standessitzung: 09.03.2021 Seite 7 von 11 Vom Standessekretär wird informiert, dass gemäß § 5 der Verordnung über den Forstfonds des Standes Montafon der Standesrepräsentant Anspruch auf eine angemessene, von der Forstfondsvertretung festzusetzende, Entschädigung hat. Er erläutert kurz die bisherige Handhabung. Da der Standesrepräsentant das Amt seit jeher in Personalunion sowohl für den Stand Montafon als auch für den Forstfonds des Standes Montafon bekleidet, erfolgt die Auszahlung der Funktionsentschädigung durch den Stand Montafon und wird intern anteilig an den Forstfonds verrechnet. Bis 2019 wurde der Bezug des Standesrepräsentanten von beiden Talschaftsverbänden zu gleichen Teilen getragen. Seit 2020 erfolgt auf Grund des graduell geänderten Arbeitsanfalles die Kostentragung zu 80% durch den Stand Montafon und zu 20% durch den Forstfonds des Standes Montafon. Was die Höhe der Funktionsentschädigung anbelangt, wird festgehalten, dass sich diese gemäß eines Grundsatzbeschlusses der Standesvertretung aus dem Jahre 1970 an der Höhe des Bezuges eines Beamten der Dienstklasse A V/3 orientiert. Dem Standesrepräsentanten wurden 50 % des Tabellenwertes dieser Dienstklasse als Funktionsentschädigung gewährt. Nachdem in einer Finanzamtsprüfung von 2013 festgestellt wurde, dass die Einkünfte des Standesrepräsentanten gem. § 25 (1) 4 b EStG abzurechnen sind, wurde im Jahre 2015 die Funktionsentschädigung auf 75 % des Bezuges dieser Dienstklasse angepasst. Es wird vorgeschlagen die bisherige Herleitung und Festsetzung der Funktionsentschädigung beizubehalten. Über Antrag von Bgm Josef Lechthaler wird die Funktionsentschädigung für das Amt des Standesrepräsentanten in Höhe von 75 % des Bezuges eines Beamten der Dienstklasse A V/3 gemäß aktueller Gehaltstabelle der Landesregierung einstimmig beschlossen. Der Vorsitzende nimmt nicht an der Abstimmung teil. Weiters wird die Kostentragung zu 80% durch den Stand Montafon und zu 20% durch den Forstfonds des Standes Montafon bestätigt und ebenso einstimmig beschlossen. Der Vorsitzende bedankt sich bei seinen Bürgermeisterkollegen für das Vertrauen und die Unterstützung. Pkt. 1.) Leader-Projektantrag „Kulturleitsystem Montafon“ – Aufbringung der Eigenmittel Der Vorsitzende bittet den Standessekretär um Erläuterung des Tagesordnungspunktes 1. Das Projekt wurde bereits bei der Standesberatung vorgestellt. Der Projektantrag wird am 25. März 2021 beim LEADER-Projektauswahlgremium behandelt. Gesamtkosten des Projekts 98.042 €, davon 55.542 € Personalkosten und 42.500 € Sachkosten. Förderung durch LEADER 60 %, d.h. 58.825 €, Sachkosten abzüglich der Förderung 17.000 €. Bgm Florian Küng fragt an, welche Kosten auf die Gemeinde Vandans zukommen werden. Der Standessekretär informiert, dass die Projektkosten über die Standesumlage auf die Gemeinden aufgeteilt werden. Die Förderung der Personalkosten wird die Standesumlage senken. Ein Abstimmungsgespräch mit Montafon Tourismus ist erfolgt. Es wird noch Folgegespräche mit der WIGE Montafon und den Bergbahnen geben. Mitarbeiter Michael Kasper wird bei der nächsten Standesberatung weitere Details aus diesen Abstimmungsgesprächen präsentieren. Stand Montafon Montafonerstraße 21 A-6780 Schruns www.stand-montafon.at Tel: +43(0)5556/72132-0 Fax: +43(0)5556/72132-9 E-Mail:info@stand-montafon.at DVR 0433659 4. Standessitzung: 09.03.2021 Seite 8 von 11 Bgm Martin Vallaster spricht sich grundsätzlich für diese Idee aus. Er sieht die Abstimmung mit den Bergbahnen und der WIGE Montafon als sehr wichtig an. Auch müssen die verschiedenen Vorgaben, wie Straßenschilder auszusehen haben, berücksichtigt werden. Die Förderung der Personalkosten ist in seinen Augen ein großer Vorteil des Projektes. Der Standessekretär informiert, dass alle Projekt-Mitarbeiter ihre Stunden im Zeiterfassungssystem aufzeichnen. Alle Stunden, die für dieses Projekt gearbeitet werden, sind im Zeiterfassungssystem genau erfasst. Die Personalkosten entsprechen dem tatsächlichen Arbeitsaufwand und werden so mit der Förderstelle abgerechnet. Auf Antrag des Vorsitzenden wird die Umsetzung des vorgestellten Projektes mit der Aufbringung der erforderlichen Eigenmitteln mehrheitlich mit einer Gegenstimme (Bgm Helmut Pechhacker) angenommen. Die Beschlussfassung erfolgt vorbehaltlich einer EU-LEADERFörderung. Pkt. 2.) Fachbibliothek im Heimatmuseum – Vergabe von Tischlerarbeiten Der Vorsitzende bittet den Standessekretär um Erläuterung des Tagesordnungspunktes 2. Es geht um die Erweiterung der Fachbibliothek der Montafoner Museen mit Bücherschränken / Regalen im OG2 des Heimatmuseums. Dafür wurden zwei Angebote eingeholt: • • Angebot Gebr. Brugger, Schruns vom 17.07.2020 in Höhe von 8.210 € Angebot Tischlerei Netzer, St. Gallenkirch vom 23.06.2020 in Höhe von 11.600 € Die Förderung des Landes Vorarlberg, Abteilung Wissenschaft und Weiterbildung, liegt in Höhe von bis zu 20.000 €. Diese Förderung umfasst die Personalkosten von Mitarbeitern des Heimatschutzvereines Montafon. Die Sachkosten für die Tischlerarbeiten würde der Stand Montafon übernehmen. Bgm Florian Küng fragt an, ob die Regale von einem Tischler angefertigt werden müssen. Bgm Josef Lechthaler spricht die heimische Wertschöpfung an, die durch diesen Auftrag gestärkt werden würde. Die Kosten für dieses Regal sind im Budget bereits vorgesehen. Da in der weiterführenden Diskussion noch einige Fragen offen waren und Mitarbeiter Michael Kasper auf Grund einer Beerdigung nicht anwesend sein kann, wird dieser Tagesordnungspunkt auf die nächste Standessitzung verschoben. Pkt. 12.) Genehmigung der Niederschrift von der 3. Standessitzung am 19.01.2021 Die Niederschrift der 3. Standessitzung am 19.01.2021 wurde allen Standesvertretern per EMail übermittelt. Die vorliegende Niederschrift wird auf Antrag des Vorsitzenden einstimmig genehmigt und bei der nächsten physischen Sitzung unterfertigt. Pkt. 13.) – Berichte: Berichte des Vorsitzenden: Stand Montafon Montafonerstraße 21 A-6780 Schruns www.stand-montafon.at Tel: +43(0)5556/72132-0 Fax: +43(0)5556/72132-9 E-Mail:info@stand-montafon.at DVR 0433659 4. Standessitzung: 09.03.2021 Seite 9 von 11 a) Social Media Stand Montafon: Der Stand Montafon steigt in die Sozialen Medien ein. Ab Mitte März wird der Facebook- und Instagram-Auftritt des Standes regelmäßig mit Informationen und Berichten aus dem Gemeindeverband bespielt. Ziel des Social Media Auftritts ist, dass die Montafoner*innen aus erster Hand über Neuigkeiten rund um den Stand Montafon informiert werden und dass die vielfältigen Aufgabenbereiche des Standes sichtbarer werden. b) Neue Buchungs-App für Anruf-Sammeltaxi „go&ko“: Ab April 2021 können Fahrten mit dem Anruf-Sammeltaxi über die App „ISTmobil“ gebucht werden. Die App „ISTmobil“ kann kostenlos im App-Store heruntergeladen werden. Die App wird bereits jetzt schon in anderen Regionen verwendet (z.B. Graz, Korneuburg, Marchfeld). Fahrgäste können ihre Fahrwünsche in der App eingeben und so die Fahrt automatisch buchen. Bezahlt wird wie gewohnt im Fahrzeug mit Bargeld, WIGE-Gutscheinen oder „go&ko“ Jugend-Gutscheinen. Das „go&ko“ ist auch weiterhin unter Telefon +43 5556 77500 erreichbar. c) Einschulung für die neuen ÖPNV Ticketautomaten der Montafonerbahn: Seit Herbst 2020 können die Fahrscheine für die Montafonerbahn bei den neuen Ticketautomaten gelöst werden. Der Stand Montafon bietet in Zusammenarbeit mit der Montafonerbahn und dem Verkehrsverbund Vorarlberg für alle Interessierten eine Einschulung dieser Automaten an. Zudem werden weitere Fragen zu FAIRTIQ, Tarifsystem, Busund Zug-Fahrplan, Anruf-Sammeltaxi „go&ko“, etc. beantwortet. Es werden zwei Termine angeboten: Freitag, 12. März 2021, vormittags in Schruns am Bahnhof und Dienstag, 16. März 2021, nachmittags in Vandans am Bahnhof. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation erfolgen die Einschulungen jeweils einzeln mit den interessierten Personen. d) WIGE Montafon.App: Die WIGE Montafon hat im Herbst das Projekt „WIGE Montafon.App“ gestartet. Die App fördert die Kaufkraft in der Region und schafft Bewusstseinsbildung zum Thema E-Commerce. Die App des Software-Entwicklers „helloagain“ wird bereits in anderen Regionen erfolgreich verwendet, z.B. Fuschlsee/Mondsee, Brixental und Mittersill. Die Adaptierung der App auf die Bedürfnisse der WIGE Montafon wurde im Dezember 2020 in Auftrag gegeben. Das Herzstück der App ist der Bonus-Club zum Sammeln von Treuepunkte. Zudem findet man in der App eine Übersicht aller Betriebe, einen Eventkalender, tägliche Mittagsmenüs, einen (Lehr-)Stellenmarkt und noch viele weitere wichtige Infos aus der Region. Die App wird Mitte/Ende März live gehen und kann kostenlos im App-Store (Apple & Android) heruntergeladen werden. e) Projekt Tracht und Montafoner Steinschaf: Der Heimatschutzverein Montafon arbeitet am LEADER-Projekt „Textilwerk Montafon“. Das Montafon wurde nun im Zuge des Projektes in den Lehrplan der Universität der angewandten Kunst aufgenommen. Zudem wurde ein Investor gefunden und es kann in Kürze ein Wollstoff mit dem Montafoner Steinschaf maschinell hergestellt werden (siehe auch https://base.uniak.ac.at/courses/2020W/S01594/) Berichte des Vertreters im Vorstand des Gemeindeverbandes Bgm Josef Lechthaler: f) Bereits seit längerem wird an einem neuen Kinderbildungs- und Kinderbetreuungsgesetz gearbeitet. Es hat bereits einen Entwurf des Landes gegeben. Der Entwurf dieses Gesetzes muss noch weiterbearbeitet werden. Ziel ist es, die KinderbetreuungseinrichStand Montafon Montafonerstraße 21 A-6780 Schruns www.stand-montafon.at Tel: +43(0)5556/72132-0 Fax: +43(0)5556/72132-9 E-Mail:info@stand-montafon.at DVR 0433659 4. Standessitzung: 09.03.2021 Seite 10 von 11 tungen (Spielgruppen, Kindergärten, Schüler*innen-Betreuung etc.) miteinander zu verbinden. Durch die Verschränkung der Einrichtungen könnten die Kinder bei Bedarf auch von anderen Institutionen betreut werden (z.B. Schüler*innen im Kindergarten). g) Dienstnehmerschutz: Es soll Konzepte geben, die die Gemeinden anwenden können. Die vorgefertigten Konzepte sind auf die einzelnen Arbeitsplätze abgestimmt, damit die Themen Arbeitnehmerschutz sowie Haftung eingehalten werden. Dazu wird ein Entwurf erstellt, der in Pilotgemeinden getestet wird. h) Zur VRV 2015 haben Schulungen stattgefunden. Die Gemeinden haben zur Unterstützung bei der Umstellung eine sehr gute Rückmeldung gegeben. i) Schulerhaltungsbeiträge für schulautonome Schwerpunkt-Klassen: Es wird eine Empfehlung für die Schwerpunkt-Schulen (z.B. Schimittelschule, Musikmittelschule) gemacht, wie hoch die Schulerhalter-Beiträge für Sprengelfremde Schüler*innen sein sollen. Derzeit liegt dieser Beitrag bei 370 €. Die Empfehlung für das Schuljahr 2021 ist, den Beitrag auf 390 € anzuheben. j) Seit der vergangenen Vorstandssitzung ist Günter Meusburger der neue Geschäftsführer des Vorarlberger Gemeindeverbandes. Sein Vorgänger Otmar Müller hat seine Aufgaben an ihn übergeben. Weitere Berichte: k) Bgm Lechthaler informiert, dass die GMF-Studie bezüglich der Bäder-Landschaft im Montafon gestartet wurde. . Für die weiteren Arbeitsschritte wird es eine Kerngruppe geben, welche im Kontakt mit der Firma GMF steht. Eine weitere Feedback-Gruppe soll mit Vertretern der Standort-Gemeinden die Studie begleiten. Die weiteren Vorbereitungen finden in den kommenden Wochen statt. l) Das Thema Sicherheitsteams (Covid-Guides) muss nochmals behandelt werden. Manuel Bitschnau hat eine Aufstellung über die vergangene Wintersaison gemacht. Die Sicherheitsteams sollen auch im Sommer 2021 weitergeführt werden. Der Kostenbeitrag vom Stand Montafon muss noch geklärt werden. Pkt. 14.) Allfälliges a) Der Vorsitzende fragt an, ob, wenn die Gastronomie öffnet, die Bürgermeister oder der Stand Montafon einen Appell an die Eigenverantwortung der Bürger*innen richten sollen. Der Appell könnte lauten: „Genießt die Öffnungen, aber schaut auf die Abstandsregeln.“ Bgm Florian Küng spricht an, dass sich die meisten Personen zu Hause infizieren. Die Botschaft soll daher sein: „Wir freuen uns, dass die Gastronomie wieder offen ist. Bitte haltet euch weiterhin an die Corona-Regeln.“ Der Vorsitzende bittet um eine Rückmeldung der Bürgermeister diesbezüglich an den Standessekretär. Toni Meznar schlägt vor, diesen Hinweis über den Social-Media-Kanal des Standes zu bringen. b) Bgm Josef Lechthaler hinterfragt, ob der Social Media Auftritt des Standes Montafon wirklich täglich bespielt werden muss. Er bittet die Bürgermeister den Social-MediaKanal des Vorarlberger Gemeindeverbandes zu abonnieren. c) Bgm Josef Lechthaler fragt an, ob die Website des Standes Montafon auf RIS Shell umgestellt wird. Der Standessekretär berichtet, dass die Abklärungen dazu im Laufen Stand Montafon Montafonerstraße 21 A-6780 Schruns www.stand-montafon.at Tel: +43(0)5556/72132-0 Fax: +43(0)5556/72132-9 E-Mail:info@stand-montafon.at DVR 0433659 4. Standessitzung: 09.03.2021 Seite 11 von 11 sind. Ziel ist es, dass 2021 das Konzept für die Website erstellt wird. Im Jänner 2022 soll dann die Umsetzung erfolgen. Die Kosten dafür werden im Herbst 2021 im Voranschlag berücksichtigt. d) Bgm Herbert Bitschnau fragt an, wie es im Projekt Rätikon weitergeht. Der Standessekretär informiert, dass durch die Vorarbeiten im Projekt das Netzwerk der Kooperierenden über die Grenze hinweg gestärkt wurde. Es soll nun angedacht werden, welche Projekte außerhalb des Naturpark Rätikons verwirklicht werden können. Das bereits beschlossene Budget wird nicht in voller Höhe ausgegeben werden. Bgm Herbert Bitschnau fände es sehr schade, wenn das Projekt ohne weitere Folgen abgeschlossen werden würde. Bgm Florian Küng schlägt vor, dass die Montafoner Gemeinden mit Montafon Tourismus über die bereits erarbeiteten Unterlagen sprechen. Möglicherweise würde sich ein anderes Format als der Naturpark Rätikon anbieten. Bgm Martin Vallaster sieht es ebenfalls als möglich, dass die Montafoner Gemeinden diesbezüglich weiterarbeiten. Der Standessekretär informiert, dass die Weiterarbeit im Projekt Naturpark Rätikon nur auf Liechtensteiner und Vorarlberger Seite schwer möglich ist. Denkbar sind aber losgelöst vom Naturpark Rätikon weitere Projekte (z.B. über Interreg) zur Zusammenarbeit mit der Schweiz und Liechtenstein. e) Valentina Bolter bittet die Bürgermeister, gegebenenfalls eine Person bekannt zu geben, die in der Gemeinde für Presse zuständig ist. Dann werden alle ÖPNVNeuigkeiten direkt an diese Person gesendet. f) Bgm Martin Vallaster spricht seinen Brief an die Bürgermeister an, den er bereits vor drei Monaten versendet hat. Der Vorsitzende informiert, dass die Antwort an Bgm Martin Vallaster bereits vorbereitet ist und demnächst zugesendet wird. Ende der Sitzung, 16:11 Uhr Schruns, 9. März 2021 Schriftführer: Standesrepräsentant: Standesausschuss: Stand Montafon Montafonerstraße 21 A-6780 Schruns www.stand-montafon.at Tel: +43(0)5556/72132-0 Fax: +43(0)5556/72132-9 E-Mail:info@stand-montafon.at DVR 0433659
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20210309_FF_005 StandMontafon 09.03.2021 23.05.2021, 10:25 Stand Montafon Forstfonds A-6780 Schruns - Vorarlberg Montafonerstraße 21 T +43 (0)5556 72132, F 72132-9 info@stand-montafon.at www.stand-montafon.at DVR: 0433659 Zl./Bearb.: ff004.2/2021/bm NIEDERSCHRIFT aufgenommen am 9. März 2021 im Sitzungssaal des Standes Montafon in Schruns bzw. per Videokonferenz anlässlich der 5. Sitzung der Forstfondsvertretung in der laufenden Funktionsperiode. Auf Grund der Einladung vom 2. März 2021 nehmen an der im Anschluss an die Standessitzung einberufenen Forstfondssitzung teil: Standesrepräsentant Jürgen Kuster, MBA, Schruns Standesrepräsentant-Stellvertreter Bgm Josef Lechthaler, St. Gallenkirch Bgm Helmut Pechhacker, St. Anton Bgm Martin Vallaster, Bartholomäberg Bgm Florian Küng, Vandans Bgm Herbert Bitschnau, Tschagguns Bgm Thomas Zudrell, Silbertal Bgm Daniel Sandrell, Gaschurn Entschuldigt: Weitere Sitzungsteilnehmer: Hubert Malin, Betriebsleiter Forstfonds Mitarbeiterin Valentina Bolter Toni Meznar Schriftführer: Standessekretär Bernhard Maier Der Vorsitzende eröffnet um 16:34 Uhr die Forstfondssitzung, begrüßt die Forstfondsvertreter und stellt die Beschlussfähigkeit fest. Der Vorsitzende bittet um Ergänzung des Tagesordnungspunktes 3 „Übereinkommen zur Grundbenützung für die Skiroute Ronawald“. Gegen die geänderte Tagesordnung wird nach Umfrage kein Einwand erhoben, zur Erledigung steht somit nachstehende 5. Forstfondssitzung: 09.03.2021 Seite 2 von 5 Tagesordnung 1.) Antragstellung für die Material-Aushub-Deponie „Haslaboda“ (KG Vandans) 2.) Grundbenützung für die 20kV Erdkabel Umspannwerk Galgenul bis Trafostation Valiserabahn Mitte 3.) Übereinkommen zur Grundbenützung für die Skiroute Ronawald (Erweiterung der Tagesordnung) 4.) Genehmigung der Niederschrift der 4. Forstfondssitzung vom 29.01.2021 5.) Berichte 6.) Allfälliges Erledigung der Tagesordnung Pkt. 1.) Antragstellung für die Material-Aushub-Deponie „Haslaboda“ (KG Vandans) Betriebsleiter Hubert Malin erläutert auf Ersuchen des Standesrepräsentanten die geplante Material-Aushub-Deponie „Haslaboda“ unterhalb des Ausgleichsbeckens Latschau auf Gst.Nr. 754/1 (KG Vandans). Die Zufahrt der Deponie erfolgt über die Gemeinde Tschagguns. Auf dieser Fläche soll eine Geländemulde als Material-Aushub-Deponie verwendet werden. Teile der 3.763 m² großen Fläche gehören der illwerke vkw (5 % der Fläche), die Restfläche befindet sich im Eigentum des Forstfonds des Standes Montafon. Im Zuge der Hotel-Errichtung „Falkensteiner“ der illwerke vkw in Latschau wird AushubMaterial anfallen, welches ohne lange Transportwege in unmittelbarer Nähe deponiert werden könnte. Somit könnten die Kosten und Lärmbelastung gering gehalten werden. Die Staubecken-Kommission prüft dieses Vorhaben auf mögliche Auswirkungen auf das Staubecken Latschau. Der Betreiber der Deponie wäre der Forstfonds. Die Deponie-Arbeiten würden aber vergeben werden (Eingangskontrollen etc.). Die Flächen werden anschließend aufgeforstet bzw. begrünt. Bgm Florian Küng spricht die niedrigen Deponie-Gebühren an. Der Betreiber und der Grundeigentümer der Deponie sollen entsprechend entschädigt werden. Der Betriebsleiter unterstützt diese Ansicht und hält fest, dass der Forstfonds die Höhe der Deponie-Gebühren festlegen wird. Bgm Herbert Bitschnau hinterfragt, warum das Projekt auf die Laufzeit von fünf Jahre ausgelegt ist, wenngleich die Deponie bereits nach dem Hotel-Aushub in zirka 80 Tagen gefüllt sein wird. Er ist daran interessiert, dass der gesamte Aushub des Hotels vor Ort deponiert wird, da somit weniger Verkehr durch die Ortschaft geführt wird. Der Betriebsleiter informiert, dass der Antrag auf vier Jahre läuft, da so auch Unvorhergesehenes eingeplant werden kann. Bgm Herbert Bitschnau und Bgm Florian Küng sprechen sich dafür aus, dass nur Aushub-Material von Latschau in der Deponie gelagert wird. Stand Montafon Forstfonds Montafonerstraße 21 A-6780 Schruns www.stand-montafon.at Tel: +43(0)5556/72132-0 Fax: +43(0)5556/72132-9 E-Mail: info@stand-montafon.at 5. Forstfondssitzung: 09.03.2021 Seite 3 von 5 Der Vorsitzende hält fest, dass es sich beim heutigen Beratungsgegenstand um den Beschluss zur Antragstellung handelt. Die Verhandlungen über die Eckpunkte und Bedingungen werden zu einem späteren Zeitpunkt geführt. Bgm Martin Vallaster spricht sich dafür aus, die Maximalmenge zu beantragen. Auf Antrag des Vorsitzenden wird die Antragstellung für die Material-Aushub-Deponie „Haslaboda“ gemäß den vorgelegten Unterlagen auf Gst.-Nr. 754/1 (KG Vandans) einstimmig befürwortet. Zur Aushandlung der Deponie-Gebühren und weiteren Details mit den illwerke vkw bzw. deren Auftragnehmern und einem Deponie-Betreiber wird dem Verhandlungsteam bestehend aus den Standortbürgermeistern von Vandans und Tschagguns sowie den Mitgliedern der Arbeitsgruppe „Deponien“ das Entscheidungs-Pouvoir für die erforderlichen Umsetzungsschritte übertragen. Sollte der Deponie von der Bezirkshauptmannschaft genehmigt werden, ist mit der Verpflichtung zu rechnen, gemäß den Bestimmungen der Deponieverordnung 2008 für die ordnungsgemäße Erhaltung und Stilllegung oder Schließung dieser Deponie einschließlich der Nachsorge, eine Sicherheitsleistung in der Höhe von 30.000 € zu erlegen. Aus diesem Grund wird auf Antrag des Vorsitzenden bereits heute beschlossen, vorbehaltlich einer behördlichen Genehmigung und Auflage, eine Bankgarantie in Höhe von 30.000 € als Sicherstellung gegenüber der Genehmigungsbehörde zu erlegen. Ergänzend dazu wird festgelegt, dass ausschließlich Aushub-Material aus dem Bereich und Ortsteil Latschau zur Ablagerung kommen wird. Diese Beschlüsse erfolgen einstimmig. Pkt. 2.) Grundbenützung für die 20kV Erdkabel Umspannwerk Galgenul bis Trafostation Valiserabahn Mitte Der Betriebsleiter informiert, dass im Zuge des Neubaus der Valiserabahn vom Umspannwerk bei der Talstation in Galgenul bis zur Trafostation Valiserabahn Mitte ein 20kV Erdkabel verlegt werden soll. Die Verlegung erfolgt überwiegend in der bestehenden Seilbahn-Trasse. Auf Antrag des Vorsitzenden wird die vorgelegte Vereinbarung zur Grundbenützung einstimmig angenommen. Pkt. 3.) Übereinkommen zur Grundbenützung für die Skiroute Ronawald (Erweiterung der Tagesordnung) Der Betriebsleiter informiert, dass bereits vor Jahren eine Skiroute im Ronawald gekennzeichnet wurde. Der Forstfonds ist Grundeigentümer, der Betreiber ist GSL Tourismus der illwerke vkw. Die Rechte und Pflichten des Betreibers umfassen die Absperrung der Route, da in der Nähe Rotwild-Einstände sind. Bis jetzt hat es noch keine ausführliche Vereinbarung mit GSL Tourismus gegeben. Der vorliegende Entwurf ist mit GSL Tourismus abgestimmt. Bgm Herbert Bitschnau regt an, dass bei der Evaluierung gem. Punkt 3 des Übereinkommens auch ein Vertreter der Gemeinde Tschagguns mit hinzugezogen wird, da die Skiroute im unteren Teil über Grundflächen der Gemeinde Tschagguns führt. Weiters soll in der Vereinbarung die Bezeichnung illwerke durch GSL Tourismus ersetzt werden. Stand Montafon Forstfonds Montafonerstraße 21 A-6780 Schruns www.stand-montafon.at Tel: +43(0)5556/72132-0 Fax: +43(0)5556/72132-9 E-Mail: info@stand-montafon.at 5. Forstfondssitzung: 09.03.2021 Seite 4 von 5 Bgm Florian Küng fragt an, wo die Skiroute verläuft. Bgm Herbert Bitschnau informiert über den Verlauf der Route. Teile der Skiroute, soweit sie über die Forststraße Ronawald verlaufen, werden auch präpariert und abgezäunt. Auf Antrag des Vorsitzenden wird das gemäß den Vorschlägen von Bgm Bitschnau abgeänderte Übereinkommen zur Grundbenützung für die Skiroute Ronawald einstimmig angenommen. Pkt. 4.) Genehmigung der Niederschrift der 4. Forstfondssitzung vom 29.01.2021 Die Niederschriften der 4. Forstfondssitzung wurden allen Forstfondsvertretern per E-Mail übermittelt und werden über Antrag des Vorsitzenden einstimmig genehmigt und bei der nächsten physischen Sitzung unterfertigt. Pkt. 5.) Berichte: Berichte des Forstbetriebsleiters Hubert Malin: a) Generell ist man im Montafon vom Ziel-Bestand beim Rotwild weit entfernt. Die aktuelle Rotwild-Dichte ist dauerhaft nicht verträglich. Der Vorsitzende bestätigt diesen Sachverhalt und verweist beispielsweise auf Gespräche mit Vertretern der Alpen im hinteren Silbertal. Für die EJ Hubertus wurde vom Hegeobmann ein Hegekonzept zur Wildstands-Reduktion erstellt. In weiterer Folge sind auch Gespräche mit JagdPächtern anberaumt. b) Bezüglich Holzpreis gibt es Licht am Horizont. Wenn in nächster Zeit kein großer Sturm oder Schadholzanfall kommt, kann mit etwas höheren Preisen gerechnet werden. Berichte des Standesrepräsentanten: c) Der Vorsitzende berichtet, dass auf Grund des großen Schadholzanfalles im Sommer 2020 rund 3.000 fm Fichtenholz in Vandans bewässert werden mussten. Der Gemeindevorstand Vandans hat nun beschlossen, die Wasserbezugsgebühren für 8.542 m³ für die Bewässerung von Schadholz auf dem Holzlagerplatz „Böschis“ mit Kosten von 15.204,76 € als Förderbeitrag dem Forstfonds des Standes Montafon zu fundieren. Der Vorsitzende und der Betriebsleiter bedanken sich bei Bgm Florian Küng namens des Forstfonds für diese großzügige Unterstützung. Der Betriebsleiter bittet darum zu prüfen, ob ein Hydrant in der Nähe des Holzlagerplatzes errichtet werden könnte. Bgm Florian Küng informiert, dass dies gemacht werden kann, wenn das Lager langfristig bestehen bleibt. Pkt. 6.) Allfälliges: a) keine Wortmeldungen Stand Montafon Forstfonds Montafonerstraße 21 A-6780 Schruns www.stand-montafon.at Tel: +43(0)5556/72132-0 Fax: +43(0)5556/72132-9 E-Mail: info@stand-montafon.at 5. Forstfondssitzung: 09.03.2021 Seite 5 von 5 Ende der Sitzung: 17:27 Uhr Schruns, 9. März 2021 Schriftführer: Standesrepräsentant: Forstfondsvertretung: Stand Montafon Forstfonds Montafonerstraße 21 A-6780 Schruns www.stand-montafon.at Tel: +43(0)5556/72132-0 Fax: +43(0)5556/72132-9 E-Mail: info@stand-montafon.at
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20210301_GVE005 Schlins 01.03.2021 19.06.2021, 08:23 AZL 004-1-005 Simone Jenni - 05524 8317 13 meldewesen@schlins.at Schlins, am 10.03.2021 PROTOKOLL über die am 01.03.2021 um 20:00 Uhr im Sitzungszimmer des FW-Gerätehauses in Schlins abgehaltene 5. Sitzung der Gemeindevertretung Schlins. Anwesend: Wolfgang Lässer, Roman Dörn, DI Dieter Stähele, Ing. Udo Voppichler, Alexandra Gabriel-Huber, Alexandra Malin, Julian Amann, Christian Klammer, Bernhard Rauch, BSc Bertram Kalb, Manfred Fischer, Rene Linder, Rene Felder, Simon Matt, DI-FH Klaus Galehr, Beatrix Madlener-Tonetti, Karin Martin, Paul Amann, Simon Galehr, Rudolf Jussel, Wolfgang Maurer Schriftführerin: Simone Jenni Auskunftsperson: Christoph Loacker DI Dr. Lutz Feldmann zu TOP 2 zu TOP3 T a ge s o r dn u ng 1. 2. 3. 4. 5. 6. Genehmigung des Protokolls der 4. Sitzung vom 25.01.2021 Präsentation Stand Kunstrasen und Beschluss weitere Vorgehensweise Vorstellung und Beschluss Wasserverbund mit Bludesch, Röns, Schnifis, Düns und Dünserberg Beschluss Ausnahmegenehmigung Bebauungsplan Walgaustraße 1b Tonetti/Rogner Berichte Allfälliges Erledigungen 1. Genehmigung des Protokolls der 4. Sitzung vom 25.01.2021 Das Protokoll wird einstimmig genehmigt. Hauptstraße 47, 6824 Schlins  T +43 5524 8317-0  F +43 5524 8317-275 info@schlins.at  www.schlins.at  UID ATU 41394406  DVR 0089702 2. Präsentation Stand Kunstrasen und Beschluss weitere Vorgehensweise Dieter Stähele, Obmann des Vereines Erne FC Schlins, stellt einleitend den Verein vor. Die Sportanlage war seit der Gründung im Jahr 1977 im Gebiet Jagdberg situiert, 2007 wurde die neue Sportanlage in der Unteren Au eröffnet. Der verlegte Kunstrasen in der Unteren Au wird seit 15 Jahren intensiv genutzt, der Platz ist am Ende der Lebensdauer, wurde bereits mehrmals repariert und ist mittlerweile in einem sehr schlechten Zustand. Christoph Loacker, Geschäftsführer von Sport Loacker in Koblach, berichtet über seine Erfahrungen mit Kunstrasen und stellt das Produkt vor. Die Fa. Tisca hat vor mehreren Jahren mit unverfülltem Kunstrasen ein neues Produkt auf den Markt gebracht. Tisca hat mit diesem Fabrikat schon Langzeiterfahrung, und es soll noch keine vergleichbaren Alternativen geben. Christoph Loacker erwähnt weiters, dass der bestehende, mit Gummi verfüllte Kunstrasen ein umweltschädliches Produkt ist, welches künftig aufgrund des verwendeten Mikroplastik nicht mehr produziert und verlegt werden darf. Bernhart Rauch erkundigt sich über die Höhe der Pflegekosten. Weiters fragt er nach, ob die Pflege des neuen Kunstrasens auch vom Verein durchgeführt werden kann. Lt. Dieter Stähele kann die Erhaltung weiterhin von den Platzwarten des Vereines durchgeführt werden. Die Pflege sollte 14-tägig erfolgen und wird jährlich 2x von der Fa. Loacker unterstützt. Die Pflegekosten sollen im Vergleich zu den jetzigen Pflegekosten in etwa gleich bleiben. Klaus Galehr fragt, ob im vorliegenden Angebot ein Reinigungsgerät und die Entsorgungskosten des alten Platzes enthalten sind. Christoph Loacker informiert, dass ein kleines Reinigungsgerät im Angebot enthalten ist, er würde es allerdings für sinnvoll erachten, in ein größeres Reinigungsgerät zu investieren. Die Entsorgungskosten des alten Kunstrasenplatzes sind im Angebot enthalten. Udo Voppichler informiert sich bei den Vortragenden, ob der Unterbau des Kunstrasens auch zu erneuern ist. Christoph Loacker berichtet, dass der Unterbau, lt. vorliegenden Errichtungsdokumentationen aus den Jahren 2005-2007, in einem guten Zustand sein müsste und seiner Meinung nach nicht zu erneuern sein wird. Simon Galehr erkundigt sich, ob es keinen preiswerteren Kunstrasen für Schlins gibt. Lt. Christoph Loacker liegt der Preisunterschied bei etwa € 10,- pro m², die Garantie fällt jedoch kürzer aus. Bertram Kalb möchte wissen, ob der Rasen im Jahr 2021 getauscht werden muss, ob der Austausch zeitlich noch ein bisschen hinausgeschoben werden kann und mit welcher Lebensdauer beim neuen Rasen gerechnet werden kann. Lt. Obmann Dieter Stähele sollte der Rasen aufgrund der zahlreichen Stolperfallen nicht mehr genutzt werden, auch unter Berücksichtigung der Haftung,die der Verein bei Verletzungen trägt. Bei richtiger Pflege kann lt. Christoph Loacker beim neuen Kunstrasen mit einer Lebensdauer von 15 Jahren gerechnet werden. Paul Amann ergänzt, dass eine Zürcher Studie belegt, dass aus ökologischer Sicht die Errichtung eines Naturrasens (unter Einbeziehung der Pflege- und Düngepräparate) einem Kunstrasen nicht vorzuziehen ist. Die Entscheidung für die Firma Tisca ist noch nicht gefallen. Das Ausschreibungsverfahren für den Kunstrasenplatz in Höhe von € 3.705,00 netto wurde am 02.02.2021 an die Tschabrun Ingenieur GmbH vergeben. Ergänzend wird noch angemerkt, dass die bestehenden Lichtmasten beibehalten und die Leuchtmittel in LED ausgetauscht werden. Die Beleuchtung soll den kompletten Platz effektiver ausleuchten. Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig, das Projekt weiter zu verfolgen – mit dem Ziel der Umsetzung im Jahr 2021. Zahl 004-1-005 Seite 2 von 5 3. Vorstellung und Beschluss Wasserverbund mit Bludesch, Röns, Schnifis, Düns und Dünserberg DI Dr. Lutz Feldmann von der Fa. Adler+Partner TZ GmbH in Klaus präsentiert das Projekt „Notwasserversorgung“. Grund dafür ist die allgemeine Wasser-Situation in den Hang-gemeinden Röns, Schnifis, Düns und Dünserberg. In den niederschlagsarmen Sommern der letzten Jahre ist die Quellschüttung in den Berggemeinden so stark zurückgegangen, dass vor allem Röns und Düns mit den Wassermengen an ihre Grenzen gestoßen sind. Ein Notwasserverbund zwischen Schlins und Bludesch besteht bereits. Nun soll der Notwasserverbund auf die Berggemeinden ausgeweitet werden. Die wasserreichen Ortschaften Schlins und Bludesch sollen in einer Notlage die Berggemeinden mit Wasser versorgen. Zur Erläuterung: Die Gemeinde Schlins braucht an starken Tagen 14 l/s. Testungen haben ergeben, dass Schlins so wasserreich ist, dass die Quelle sogar mindestens 30 l/s liefern kann. Die Versorgung der eigenen Bevölkerung hat aber Priorität. Die Errichtung einer Versorgungsleitung von Schlins nach Röns ist erforderlich, ansonsten sind in Schlins die Voraussetzungen für diesen Verbund mittlerweile geschaffen. Des Weiteren hat das Umweltinstitut die Mischung der Wässer betrachtet und diese für einen Verbund als unbedenklich eingestuft. Wolfgang Maurer schlägt für den weiteren Verlauf vor, nicht nur Wasserlieferant, sondern auch Teil des Verbundes zu sein, um ein Mitspracherecht zu erhalten. Die Aufgabe von noch vorhandenen Quellen wird nicht gewünscht. Dafür sollten sehr gute Gründe vorliegen. Die Gemeindevertretung fasst einstimmig den Grundsatzbeschluss, einen gemeinsamen Wasserverband mit den Gemeinden Bludesch, Röns, Schnifis, Düns und Dünserberg weiter zu entwickeln und einen Wasserverband mit den oben genannten Gemeinden zu gründen. 4. Beschluss Ausnahmegenehmigung Bebauungsplan Walgaustraße 1b Tonetti/Rogner Petra Tonetti und Michael Rogner haben für ihr Grundstück Gst.-Nr. 441/6 um eine Änderung des verordneten Teilbebauungsplanes „Balotta“ angesucht. Die Antragsteller planen zur Wohnraumerweiterung die Aufstockung eines Geschosses. Bürgermeister Wolfgang Lässer bringt die positive Beurteilung des Raumplaners DI Martin Bitschnau der Gemeindevertretung zur Kenntnis. Aus seiner Sicht fügt sich die geplante Aufstockung in diesem Gebiet gut ein,und er begrüßt verträgliche Nachverdichtungen. Die Vorgaben des Ausschusses für Bau- und Raumplanung sind im Vorentwurf berücksichtigt worden, und der Ausschuss hat diesen Vorentwurf einstimmig befürwortet. Nach dem Raumplanungsgesetz § 35 sind die Nachbarn gehört worden und haben ebenfalls einstimmig ihre Zustimmung erteilt. Es ist eine Ausnahmegenehmigung der Traufenhöhe auf 9m und der BNZ auf 55 erforderlich. Die angesuchte Ausnahmegenehmigung zur weiteren Bebauung wird einstimmig genehmigt und der vorliegende Planungsentwurf kann unter Einhaltung der vom Bau-Ausschuss aufgestellten Bedingungen eingereicht und in weiterer Folge umgesetzt werden. Bea Madlener-Tonetti hat sich bei der Abstimmung für befangen erklärt. Zahl 004-1-005 Seite 3 von 5 5. Berichte Berichte Gemeinde a) Der Bürgermeister berichtet, dass im Herbst 2021 – gemeinsam mit ISK (Institut für Standort-, Regionalund Kommunalentwicklung GmbH) – eine Strategie- und Handlungskonzeption für Schlins erarbeitet wird, um nicht allzu oft anlassbezogen, sondern im Idealfall strategisch zu handeln. b) Die Bedarfserhebung für die 3- 6-Jährigen wurde an die Eltern versandt. Rückgabe-Schluss ist am 5. März 2021. c) Weiters wurde die Sommerbetreuung 2021 – gemeinsam mit Satteins – ausgeschrieben. Diese findet wieder in bewährter Manier statt. d) Gelungen ist es dieses Mal, die Sommerschließtage für alle Kinderbetreuungseinrichtungen in Schlins und Satteins zu vereinheitlichen. e) Auch das Sommercamp und die Vereinsbetreuung finden wieder statt. f) Zwei Sitzungen der Arbeitsgruppe Erne-Areal haben stattgefunden. Die Liegenschaft soll gemeinsam mit den Eigentümern entwickelt werden. g) Aktuell findet die zweite Etappe der Sanierungsarbeiten der Ruine Jagdberg statt. Geplant sind insgesamt zehn Etappen a € 50.000. Bei einem weiteren Treffen mit Verantwortlichen vom Land inklusive Denkmalamt Ende April/Anfang Mai wird die weitere Vorgehensweise besprochen. h) Rechtzeitig zu Ostern wird es wieder einen Oster-Trail geben. Die Vorbereitungen dafür sind in der Endphase und die Werbung startet demnächst. Der Vorsitzende wünsche sich wieder eine hohe Beteiligung der Schlinser Bevölkerung. i) Der neue Geschäftsführer Markus Schwarzl der JKAW ist sehr aktiv. j) Sobald wie möglich soll wieder mit der Betreuung der Jugendlichen gestartet werden. Dazu soll die Infrastruktur des alten FC-Hüsles optimiert werden. Geplant sind die Reparatur des Dachs und neue WCAnlagen. k) An Wolfgang Mähr wurde für den Tennisclub Schlins der Auftrag für die digitale Planung mit mehreren Varianten zu einem maximalen Auftragswert von € 3.000,00 erteilt. Der Vorentwurf liegt vor. Weitere Schritte sind nun die Abklärung der Förderungs-Möglichkeiten und die generelle weitere Vorgehensweise. l) Am Donnerstag, dem 25.2.2021, fand eine zweite Informations-Veranstaltung – das Thema Verkehr im Winkelweg betreffend – im Feuerwehr-Haus statt. Geladen waren die Personen, die aufgrund des Neubaus der Fa. Fussenegger voraussichtlich stärker betroffenen sein werden, da die Zufahrt zum Neubau dort erfolgen wird. Nach Vorstellung diverser Möglichkeiten wurde einstimmig der Wunsch geäußert, den Winkelweg als Wohnstraße zu verordnen. m) Sofern in den nächsten Tagen keine unvorhergesehenen Ereignisse passieren, werden die Schlinser Haushalte demnächst wieder mit Schlinser Wasser versorgt. Der Bürgermeister dankt an dieser Stelle der Gemeinde Bludesch, die Schlins in den letzten Monaten sehr gut versorgt hat. n) Die letzte Sitzung des Ausschusses für Soziales, Senioren und Gesundheit hat am 03.02.2021 stattgefunden. Obfrau Alexandra Gabriel-Huber berichtet, dass für Senioren eine Telefonliste ausgearbeitet wurde. Zudem soll eine Bedarfserhebung über betreutes Wohnen bei über 50-jährigen durchgeführt werden. Des Weiteren plant der Ausschuss, in Zusammenarbeit mit der Paedakoop, entlang des Radweges EWerkstraße ein paar neue Sitzbänke aufzustellen. Gespräche mit Direktor Gerhard Heinritz von der Paedakoop haben bereits stattgefunden. o) Udo Voppichler, Obmann des Ausschusses Bau- und Raumplanung, berichtet über die Sitzung vom 09.02.2021. Die beantragten Ausnahmegenehmigungen des Teilbebauungsplanes für die Wohnhauserweiterung bei Tonetti/Rogner wurden im Ausschuss behandelt. Der Gesamtbebauungsplan soll weiterentwickelt und verordnet werden. Ein Bauantrag für die Errichtung eines 30m hohen Mobilfunkmasten ist eingeZahl 004-1-005 Seite 4 von 5 gangen. Das Thema Spielplatzabgabe für Wohnobjekte mit mehr als 3 Wohneinheiten wurde ausführlich besprochen. p) Die 2. Sitzung des Ausschusses Energie, Wirtschaft, Mobilität und Infrastruktur hat am 22.02.2021 stattgefunden. Obmann Bertram Kalb bedankt sich bei allen Sitzungsteilnehmern für ihren Einsatz. Der Ausschuss wird das Straßen- und Wegekonzept nochmals in Angriff nehmen. Bis Ende des Jahres sollen Zielvorgaben definiert werden. Berichte Regio: a) Freiraumstelle im Walgau: Einer der Schwerpunkte in der „Freiraumstelle“ ist die Umsetzung verschiedener, im letzten Jahr definierten KLAR!-Maßnahmen (KLimawandelAnpassungsmodellRegion). Dazu wird sich ein Pilotprojekt „Humuswirtschaft und Bodenverbesserung in der Landwirtschaft“ widmen: Ziele sind u.a. die Verbesserung von Bodenfruchtbarkeit sowie ein erhöhter Wasserrückhalt. Aufgrund der Sensibilität des Themas startet Marina Fischer umgehend mit einer begleitenden Sensibilisierung der Bevölkerung zum Thema und einer Öffentlichkeitsarbeitskampagne. b) Öffentlichkeitsarbeit und Gemeindekommunikation: Panoramafilme des Walgaus und von kirchlichen Sehenswürdigkeiten zeigen die soeben online gestellten 360°-Filme aller Mitgliedsgemeinden (siehe Gemeinde-Website oder auch hier: https://360grad.imwalgau.at). Dank der engagierten Umsetzung durch das Archiv der Marktgemeinde Nenzing sind informative Einblicke und neue Ansichten des Walgaus möglich. Eine weitere Maßnahme kommt ab voraussichtlich Ende März in die Umsetzung. Die neue Bordtechnik in den VVV-Buslinien ermöglicht über Busscreens Kommunikationswege für die Gemeinden. Bis Jahresende werden wöchentlich aktualisierte, kurze Newsblöcke mit Hinweisen aus den Regio-Gemeinden eingespielt. Die Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit „medienzoo“ und vmobil. Weitere Details zum konkreten Ablauf werden demnächst an die Gemeinden versendet. c) Regio-Delegiertenversammlung: Neuwahlen. Die schriftlichen Neuwahlen der Regio-Obleute sowie RechnungsprüferInnen fanden bis zum 22.02.2021 statt. Die Wahlkommission – bestehend aus Bgm. Bucher, Bgm. Lampert und Bgm. Mähr – traf sich am 26.02.2021 zur Stimmenauszählung. Alle Delegierten erhalten sodann die Wahlergebnisse zugesandt. d) Regionale Koordinationsstelle für Integration: Diese von allen Regionen im Raum Vorarlberg Süd getragene und vom Sozialfonds finanzierte Einrichtung ist bis Jahresende 2021 befristet. Aktuell ist eine Befragung von Familien mit Migrationshintergrund in Planung. Sie wird im März 2021 durchgeführt. Weiters wurde in Abstimmung mit den anderen Region, der Regio Vorderland-Feldkirch sowie des Gemeindeverbands der dringende Wunsch nach einer Verlängerung dieser Stelle in einem gemeinsamen Brief aller beteiligten Regionen an die Landesräte Wiesflecker und Gantner geäußert. 6. Allfälliges Die nächste Sitzung findet am Montag, dem 12.4.2021, um 20:00 im Feuerwehr-Haus statt. Schluss der Sitzung: 22:20 Uhr Die Schriftführerin Der Bürgermeister Simone Jenni Wolfgang Lässer Zahl 004-1-005 Seite 5 von 5
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20210223_GVE006...ssfas Schruns 23.02.2021 31.05.2021, 18:55 Marktgemeinde Schruns Kirchplatz 2, A-6780 Schruns www.schruns.at Marktgemeinde Schruns, Kirchplatz 2, A-6780 Schruns Auskunft: Dr. Oswald Huber An die Mitglieder der Gemeindevertretung 6780 Schruns Tel: +43 (0)5556/ 724 35 - 210 oswald.huber@schruns.at Schruns, 23. Februar 2021 Zl. 004-1/2021 Beschlussfassung der Gemeindevertretung Schruns im Umlaufweg gem. § 101 Abs. 3a Gemeindegesetz - 1. Umlaufbeschluss Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren, angesichts der Sonderbestimmungen aufgrund von Maßnahmen zur Bekämpfung von COVID-19 kann die Gemeindevertretung abweichend von § 43 Gemeindegesetz Beschlüsse im Umlaufweg fassen. Die Beschlussfassung im Umlaufweg hat in der Weise zu erfolgen, dass der Antrag vom Bürgermeister allen Mitgliedern zugestellt wird. Der Antrag gilt im Umlaufweg als beschlossen, wenn sich die sonst für die Anwesenheit erforderliche Anzahl von Mitgliedern an der Beschlussfassung im Umlaufweg beteiligt hat und der Antrag die erforderliche Mehrheit erhalten hat. Im Übrigen gelten für die Beschlussfassung im Umlaufweg die Bestimmungen über die Sitzungen des Gemeindevorstandes sinngemäß. In diesem Sinne wird folgender Antrag zugestellt: Zustimmung seitens der Marktgemeinde Schruns zum Abschluss einer Kooperationsvereinbarung mit der Silvretta Montafon Bergerlebnisse GmbH, 6780 Schruns betreffend die Einrichtung eines „Flowtrails“ mit Short-Cuts („Singletrails“) zwischen Bergstation Kapell und Mittelstation Kropfen sowie eines „Mountainbikeweges“ zwischen Mittelstation Kropfen und Ortszentrum Schruns laut beiliegender Vertragsurkunde Name des/der Gemeindevertreters/in: _______________ Abstimmung: ☐ ja ☐ nein Es wird um Rückäußerung bis spätestens Dienstag, den 02.03.2021, 18.00 Uhr, an die E-Mail-Adresse andrea.bitschnau@schruns.at oder persönliche Abgabe im Sekretariat im 1. OG im Marktgemeindeamt ersucht. Mit freundlichen Grüßen Der Bürgermeister Jürgen Kuster Seite 1 von 1
  1. schrunsvertretung
20210222_GVE006...ussan Schruns 22.02.2021 31.05.2021, 16:06 Marktgemeinde Schruns Kirchplatz 2, A-6780 Schruns www.schruns.at Marktgemeinde Schruns, Kirchplatz 2, A-6780 Schruns Auskunft: Dr. Oswald Huber An die Mitglieder der Gemeindevertretung 6780 Schruns Tel: +43 (0)5556/ 724 35 - 210 oswald.huber@schruns.at Schruns, 23. Februar 2021 Zl. 004-1/2021 Beschlussfassung der Gemeindevertretung Schruns im Umlaufweg gem. § 101 Abs. 3a Gemeindegesetz - 1. Umlaufbeschluss Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren, angesichts der Sonderbestimmungen aufgrund von Maßnahmen zur Bekämpfung von COVID-19 kann die Gemeindevertretung abweichend von § 43 Gemeindegesetz Beschlüsse im Umlaufweg fassen. Die Beschlussfassung im Umlaufweg hat in der Weise zu erfolgen, dass der Antrag vom Bürgermeister allen Mitgliedern zugestellt wird. Der Antrag gilt im Umlaufweg als beschlossen, wenn sich die sonst für die Anwesenheit erforderliche Anzahl von Mitgliedern an der Beschlussfassung im Umlaufweg beteiligt hat und der Antrag die erforderliche Mehrheit erhalten hat. Im Übrigen gelten für die Beschlussfassung im Umlaufweg die Bestimmungen über die Sitzungen des Gemeindevorstandes sinngemäß. In diesem Sinne wird folgender Antrag zugestellt: Zustimmung seitens der Marktgemeinde Schruns zum Abschluss einer Kooperationsvereinbarung mit der Silvretta Montafon Bergerlebnisse GmbH, 6780 Schruns betreffend die Einrichtung eines „Flowtrails“ mit Short-Cuts („Singletrails“) zwischen Bergstation Kapell und Mittelstation Kropfen sowie eines „Mountainbikeweges“ zwischen Mittelstation Kropfen und Ortszentrum Schruns laut beiliegender Vertragsurkunde Name des/der Gemeindevertreters/in: _______________ Abstimmung: ☐ ja ☐ nein Es wird um Rückäußerung bis spätestens Dienstag, den 02.03.2021, 18.00 Uhr, an die E-Mail-Adresse andrea.bitschnau@schruns.at oder persönliche Abgabe im Sekretariat im 1. OG im Marktgemeindeamt ersucht. Mit freundlichen Grüßen Der Bürgermeister Jürgen Kuster Seite 1 von 1
  1. schrunsvertretung
20210218_GVE005...konfe Schruns 18.02.2021 31.05.2021, 19:18 Marktgemeinde Schruns Kirchplatz 2, A-6780 Schruns www.schruns.at Auskunft: Dr. Oswald Huber Tel: +43 (0)5556/ 724 35-210 Fax: +43 (0)5556/ 724 35-4210 oswald.huber@schruns.at Schruns, 18.02.2021 Seite 1 von 9 Zl. 004-2/2021 Verhandlungsschrift über die am Mittwoch, den 17. Februar 2021, um 19.00 Uhr, als Videokonferenz bzw. mit der Möglichkeit der physischen Anwesenheit im Sitzungszimmer im Gebäude des Standes Montafon, Montafonerstraße 21, stattgefundene 5. öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung Schruns. An der Sitzung nehmen teil als: Vorsitzende(r): ☒ Bgm. DI (FH) Jürgen Kuster MBA, Gemeindewahlleiter Gemeindevertreter: Ersatzleute: ☒ GR Heike Ladurner-Strolz ☒ Martin Netzer ☒ Vbgm. Norbert Haumer ☐ Dr. Monika Vonier ☒ Bernhard Schrottenbaum ☐ Ing. Michael Kieber ☒ Tobias Kieber ☐ Mag. phil. Birgit Spannring-Isele ☒ Raphael Mäser ☐ Mag. Christof van Dellen ☒ DI (FH) Nina Fritz ☐ Martin Zugg ☒ Peter Vergud ☐ Bettina Schmid-Juen ☒ Martin Jenny BSc ☐ Werner Ganahl ☒ Theresa Scheibenstock BEd ☐ Mag. jur. Jan Rudigier ☒ Reinhard Winterhoff ☐ Claudia Oberer ☒ DI (FH) Michael Gantner MSc. ☐ Richard Durig ☐ Martin Fussenegger ☐ Bernd Steiner ☒ GR Mag. (FH) Günter Ratt MA ☒ Dominik Ganahl ☒ GR Jürgen Haller ☐ Christian Fiel ☒ Marcellin Tschugmell MBA ☐ Jodok Marent ☒ Birgit Goll ☐ Wolfgang Honold ☒ Christian Engstler ☒ Daniel Thöny ☒ Mag. Daniel Witzani ☐ DI Karoline Bertle ☒ Martin Fritz ☐ Markus Riedler ☒ Carmen Fitsch ☐ Franz Oliva ☐ Alexander Nöckl ☐ Rene Juen ☐ Tanja Könsgen ☐ Mag. Jürgen Jakober ☒ MMag. Dr. Siegfried Marent ☐ Mag. Martin Borger Sachverständige(r)/Auskunftspersonen: ☒ Gemeindekassier Helmut Netzer (zu Top 1) ☒ Bauamtsleiter Dipl.-Ing. Martin Sadjak (zu Top 3, 4 und 5) Schriftführer: ☒ GdeSekr Dr. Oswald Huber 05. öffentliche Gemeindevertretungssitzung vom 17.02.2021 Marktgemeinde Schruns Kirchplatz 2, A-6780 Schruns www.schruns.at Entschuldigt abwesend: Martin Fussenegger, Alexander Nöckl und Tanja Könsgen Seite 2 von 9 Der Vorsitzende eröffnet die Sitzung, begrüßt die an der Videokonferenz teilnehmenden Mitglieder und Ersatzmitglieder der Gemeindevertretung sowie den im Sitzungszimmer anwesenden Zuhörer und stellt fest, dass die Einladung zur Sitzung ordnungsgemäß erfolgt und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Zu Beginn der Sitzung setzt der Vorsitzende gem. § 41 Abs. 1 GG nachstehende auf der Tagesordnung stehenden Gegenstände von der Tagesordnung ab:  TOP 2: Vereinbarung zwischen der Marktgemeinde Schruns und der Gemeinde Tschagguns betreffend die Verfügung über die Abgabenerträge aus dem Hotel „TUI Blue Pulse Montafon“  TOP 7: Mountainbike-Trail: Kooperationsvereinbarung mit Silvretta Montafon Die Reihenfolge der zur Behandlung stehenden Tagesordnungspunkte verändert sich entsprechend. Der Vorsitzende verweist auf die in der Einladung enthaltene und heute abgeänderte Tagesordnung: 1. Marktgemeinde Schruns, Voranschlag 2021 2. Auftragsvergabe: Jakob Stemer-Weg, Erneuerung Infrastruktur Baumeisterarbeiten 3. Änderung des räumlichen Entwicklungsplanes (REP), Beschlussfassung des aufgelegten Entwurfs 4. Änderung des Gesamtbebauungsplanes der Marktgemeinde Schruns hinsichtlich der Festlegung des Mindestmaßes der baulichen Nutzung im „Übrigen Gemeindegebiet“ – Beschlussfassung des Entwurfs 5. Änderung des Flächenwidmungsplanes Schruns: a) Reg.Nr. 031-2/14-2020 Umwidmung von Teilflächen der GST-NR 1802/3 und 1802/5 von Freifläche Freihaltegebiet in Freifläche Landwirtschaftsgebiet sowie Korrekturen bei den GST-NR 1802/1, 1802/2, 1802/6 und 1802/7 nach Maßgabe der Plandarstellung, Plan-Zl. 031-2/14-2020/01 vom 20.10.2020 – Beschlussfassung nach Anhörung b) Reg.Nr. 031-2/17-2020 Umwidmung einer Teilfläche des GST-NR 225/5 von Freifläche Landwirtschaftsgebiet FL in Baufläche Wohngebiet BW gemäß Plan-Zl. 031-2/17-2020/02 vom 09.02.2021 – Beschlussfassung nach Anhörung 6. Mitteilungen des Vorsitzenden 7. Allfälliges 05. öffentliche Gemeindevertretungssitzung vom 17.02.2021 Marktgemeinde Schruns Kirchplatz 2, A-6780 Schruns www.schruns.at Seite 3 von 9 Zu 1. Marktgemeinde Schruns, Voranschlag 2021 Eingangs seiner Ausführungen hält der Vorsitzende fest, dass der Voranschlag 2021 aufgrund der mit 01.01.2020 erfolgten Umstellung des Buchführungsverfahrens (nach dem sogenannten "integrierten Drei-Komponenten-Haushalt" wird die bisherige Logik der Kameralistik, die im Wesentlichen im Finanzierungshaushalt beibehalten wird, um den Ergebnishaushalt und den Vermögenshaushalt ergänzt) nicht einfach zu lesen ist. Einen gewissen Überblick verschaffen die Seiten 21 und 22 des mit der Einladung zur gegenständlichen Sitzung an alle Mandatare versendeten Voranschlagsentwurfs 2021. Er bittet sodann Gemeindekassier Helmut Netzer, den er hier begrüßt und dem er für die umfangreichen Vorarbeiten und die Erstellung des Voranschlags dankt, durch den Voranschlag 2021 zu führen. Wie Helmut Netzer informiert, wurde der Budgetentwurf im Finanzausschuss behandelt. Er sieht umfangreiche Investitionen vor, wobei einige davon nicht aufgeschoben werden können, da die Ausschreibungen bereits erfolgt sind bzw. Fördermittel in Anspruch genommen werden können, wie zum Beispiel für die Sanierung des Hofweges. Die Leitungsverlegungen im Bereich Jakob Stemer-Weg bieten sich angesichts des Umbaus des Posthotels Taube an. Für die Erneuerung der Straßenbeleuchtung werden Zuschüsse aus dem Kommunalen Investitionsprogramm 2020 erwartet, die Anbringung eines Neuen Geländers am Litzdamm könnte möglicherweise dann, wenn es als Teil des Litzdammes gewertet wird, im Rahmen der Litzverbauung eine Mitförderung durch das Land erfahren. Offen sind die mittelfristigen Investitionsprogramme der Montafonerbahn, die es noch mit dem Land zu verhandeln gilt. Grundsätzlich ist festzuhalten, dass das Budget eine Absichtserklärung ist und die jeweiligen Vergaben entweder von der Gemeindevertretung oder vom Gemeindevorstand zu beschließen sind. Zu erwähnen ist noch, dass der Kaufpreis für das Haus des Gastes aufgrund der noch nicht eingetretenen Rechtswirksamkeit des Vertrages noch nicht bezahlt worden ist und für das Jahr 2020 fehlt. Sodann gibt er eine kurze Zusammenfassung und stellt einen Vergleich mit den Vorjahren an. Einnahmeseitig ergeben sich angesichts der derzeitigen Situation insbesondere Einbußen bei der Kommunalsteuer (Kurzarbeit, …) sowie der Gästetaxe. Durch das zweite Gemeindepaket des Bundes sieht es bei den Ertragsanteilen des Bundes nicht so schlecht aus, bei den gemeindeeigenen Gebühren und Abgaben wurde wenig geändert, der Personalaufwand ist im Großen und Ganzen gleich geblieben. Große Ausgaben sind im Bereich Instandhaltungen zu verzeichnen, die Beiträge an den Spitalfonds sind um rd. 15 % gestiegen. An Darlehensaufnahmen sind € 3.200.000,00 vorgesehen, wobei jedoch davon ausgegangen wird, dass nicht alle Investitionen auch tatsächlich ausgeführt werden. Der Schuldenstand belief sich Ende 2020 auf rd. € 10 Mio. und erhöht sich 2021 auf € 12,4 Mio. Den größten Anteil an den Investitionen, 05. öffentliche Gemeindevertretungssitzung vom 17.02.2021 Marktgemeinde Schruns Kirchplatz 2, A-6780 Schruns www.schruns.at über die er im Detail informiert, macht der Bereich Straßen (Hofweg, Kreuzung Grassabronna, Jakob Stemer-Weg, Lampertbrücke) aus. Einnahmenseitig schlagen sich der Wegfall der Altlasten für den Aktivpark sowie die erfolgte Tilgung von zwei größeren Darlehen für die Bahnhoftiefgarage positiv zu Buche. Für den Volksschulneubau sind € 100.000,00 an Planungskosten budgetiert. Seite 4 von 9 Obmann des Ausschusses Finanzen und Infrastruktur Peter Vergud bedankt sich beim Gemeindekassier für die übersichtliche Präsentation des Budgets. Im Rahmen der Vorbereitung wurden in zwei Besprechungsrunden rd. € 1,2 Mio. herausgenommen, wobei vor allem auch darauf abgestellt wurde, was Positionen sind, die man machen sollte und was Positionen sind, die man gerne hätte. Der Voranschlag grenzt den Rahmen ab, innerhalb dem sich die Zahlen bewegen können. Budgetierte Positionen bedeuten kein Muss, und er richtet den Appell an alle Entscheidungsträger, die Investitionen mit Vorsicht und Weitblick anzugehen. Auf die Zukunft blickend hat sich der Finanzausschuss vorgenommen, alle Projekte durchzugehen und zu bewerten. Siegfried Marent bedankt sich ebenfalls beim Gemeindekassier, beim Obmann des Finanzausschusses und den Mitgliedern für ihre Arbeit und bezieht grundsätzlich Stellung zur finanziellen Situation der Gemeinde. Als ehemaliger Obmann des Prüfungsausschusses weiß er über die wiederholte Kritik am Budget und dessen struktureller Schwäche zu berichten. Bedenklich stimmt ihn der Abgang und das negative Ergebnis der operativen Gebarung. Dass die Einnahmen für die laufende Tätigkeit aufgebraucht werden und die Ausgaben die Einnahmen übersteigen, ist keine Neuigkeit. In weiteren Ausführungen, in denen er auf die getätigten Immobilienverkäufe, den Cashflow, die Darlehensanalyse usw. eingeht, hält er fest, dass unter den gegebenen Umständen von einem Notbudget auszugehen ist und er auch nur unter diesem Gesichtspunkt seine Zustimmung erteilen kann. Michael Gantner, der sich beim Obmann des Finanzausschusses und beim Kassier ebenfalls für ihre Arbeit bedankt, vermerkt, dass ein Gemeindebudget nicht mit dem eines privaten Unternehmens verglichen werden darf. Seiner Ansicht nach ist der Finanzausschuss nicht dazu berufen, zu entscheiden, welche Investitionen umgesetzt werden, sondern er hat die finanziellen Voraussetzungen abzuklären und den Rahmen abzustecken, die Entscheidung selbst liegt dann beim zuständigen Organ (Gemeindevertretung oder Gemeindevorstand). Günter Ratt nimmt auf die Behandlung im Finanzausschuss, der sich eingehend mit den Investitionen auseinandergesetzt hat, Bezug und hält fest, dass heuer rd. € 1 Mio mehr an Investitionen vorgesehen ist als im Durchschnitt der Vorjahre. Das Budget wurde gut erläutert. Dieses sieht überaus hohe Investitionen vor. Diese und die laufenden Kosten schnellen in die Höhe, wobei noch weitere wichtige Investitionen wie beispielsweise der Schulneubau anstehen, sodass zu befürchten ist, dass sich der Darlehensstand in den nächsten 10 Jahren vervielfacht. In weiterer Wortmeldung kommt er auf die ungewisse Entwicklung im Zusammenhang mit der Corona-Krise zu sprechen, auch die Entwicklung des Zinsniveaus wird maßgeblichen Einfluss nehmen, was praktisch zu einem „Fahren im dichten Nebel“ führt. Er befürchtet, dass man mit 05. öffentliche Gemeindevertretungssitzung vom 17.02.2021 Marktgemeinde Schruns Kirchplatz 2, A-6780 Schruns www.schruns.at Seite 5 von 9 einer Zustimmung zum vorliegenden Budget Gefahr läuft, dass das Schulprojekt nicht wie geplant umgesetzt werden kann, weshalb dies zuvor mit der Gebarungskontrolle abgeklärt werden sollte. Dem hält der Vorsitzende entgegen, dass das Budget ohnedies dem Land zur Genehmigung vorzulegen ist und diesem gegebenenfalls nicht zugestimmt werden würde. Auch für Heike Ladurner-Strolz war es nicht einfach, das Budget zu lesen. Klar ist, dass es kein Sparbudget ist, es ist jedoch ungewiss, ob es die Gemeinde „schafft“, die vorgesehenen Mittel auch tatsächlich aufzubrauchen. „Das Budget steckt den Rahmen ab, das Bild drinnen, das malen wir“. An den Finanzausschuss richtet sie die Bitte, sich frühzeitig die finanziellen Grundlagen fürs nächste Jahr anzuschauen. Obmann Peter Vergud nimmt diese Anregung gerne auf und vermerkt, dass im vergangenen Herbst die Wahlen stattgefunden haben. Bis zur Konstituierung des Ausschusses ist dann wieder einige Zeit vergangen, weshalb es dann zu spät war, sich bereits im Vorfeld mit den einzelnen Projekten intensiver auseinanderzusetzen. Er möchte jedoch hinkünftig währende des Jahres Zwischenberichte abrufen, und zwar bereits Anfang der Sommersaison, um nach der Sommerpause mit der Planung der Investitionen für 2021/22 beginnen zu können. Auch er geht davon aus, dass das Budget nicht zu 100 % umgesetzt werden wird und geht von einer Darlehensaufnahme von € 2 – 2,5 Mio aus. Wichtig ist es, den Schulneubau nicht aus den Augen zu verlieren, er sieht die Situation jedoch nicht ganz so kritisch wie zuvor geschildert. Dies veranlasst Günter Ratt, den Gemeindekassier zu fragen, ob der Neubau der Schule nach seiner Einschätzung finanziell darstellbar ist. Dieser kennt die genauen Zahlen nicht, geht jedoch davon aus, dass es angesichts der Kostenentwicklung kein einfaches Unterfangen sein wird, wobei jedoch auch andere Faktoren mit einfließen werden. Schlussendlich wird dies eine politische Entscheidung sein. Die Gemeindevertretung beschließt den Voranschlag 2021 gemäß § 73 Abs. 5 GG stimmenmehrheitlich (10 Gegenstimmen: Mitglieder Metnand för Schru) wie folgt: Ergebnishaushalt Summe Erträge/Einzahlungen Summe Aufwendungen/Auszahlungen Nettoergebnis € -€ -€ 13.801.500,00 16.236.100,00 2.434.600,00 Entnahmen von Haushaltsrücklagen Zuweisung an Haushaltsrücklagen Summe Haushaltsrücklagen € -€ -€ 558.500,00 558.500,00 Nettoergebnis nach Haushaltsrücklagen -€ 2.993.100,00 Finanzierungshaushalt Summe Einzahlung operative Gebarung Summe Auszahlung operative Gebarung Geldfluss aus der operativen Gebarung € -€ -€ 13.426.100,00 14.677.600,00 1.251.500,00 Summe Einzahlung investive Gebarung Summe Auszahlung investive Gebarung Geldfluss aus der investiven Gebarung € -€ -€ 1.069.000,00 2.229.600,00 1.160.600,00 Nettofinanzierungssaldo -€ 2.412.100,00 Summe Einzahlungen Finanzierungstätigkeit Summe Auszahlungen Finanzierungstätigkeit Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit € -€ € 3.200.000,00 793.800,00 2.406.200,00 Geldfluss aus der voranschlagswirksamen Gebarung -€ 5.900,00 Gemäß § 73 Abs. 3 GG wird einstimmig festgestellt, dass die Finanzkraft der Marktgemeinde Schruns für das Jahr 2021 € 8.583.200,00 beträgt. 05. öffentliche Gemeindevertretungssitzung vom 17.02.2021 Marktgemeinde Schruns Kirchplatz 2, A-6780 Schruns www.schruns.at Seite 6 von 9 Zu 2. Auftragsvergabe: Jakob Stemer-Weg, Erneuerung Infrastruktur Baumeisterarbeiten Der Vorsitzende erläutert kurz das Projekt und verweist im Übrigen auf die mit der Einladung zur heutigen Sitzung übermittelten Unterlagen. In der anschließenden Beratung wird die vorgesehene Pflästerung im Bereich zwischen Kirchplatz bis Hotel Taube im Ausmaß von 300 m² kritisch hinterfragt, dies einerseits in finanzieller Hinsicht, andererseits bezüglich der Begehbarkeit. Wie der Vorsitzende vermerkt, wurden beide Varianten ausgeschrieben, in der heutigen Vergabe ist jedoch das Pflaster mit beinhaltet. Es ist dies eine elegante Lösung im Anschluss an die bereits gepflasterten Bereiche, und es sollte die Gelegenheit, die sich gerade bietet, genutzt werden. Norbert Haumer stimmt zwar zu, dass es sich um Straßengrund handelt, es kann jedoch mit einer Pflasterung eine spezielle Platzsituation geschaffen werden, wobei er davon ausgeht, dass damit auch eine Geschwindigkeitsreduktion einhergeht, was wiederum zu einer höheren Aufenthaltsqualität führt. Sicher ist Sparen angebracht, hier spielt jedoch bei den Überlegungen nicht zuletzt auch im Hinblick auf den Tourismus die Hebung des Wohlfühlcharakters eine gewisse Rolle. Zudem handelt es sich um geschnittenes Pflaster, das besser begangen werden kann und auch die Fahrgeräusche vermindert. Die Baumeisterarbeiten für die Erneuerung der Infrastruktur (Leitungsumlegungen und Verlegungen) im Bereich des Jakob Stemer-Weges werden nach Ausschreibung als Direktvergabe mit vorheriger Bekanntmachung und nach Angebotsprüfung entsprechend dem Vergabevorschlag des Ingenieurbüros Rudhardt Gasser Pfefferkorn Ziviltechniker auf Grundlage des vorliegenden Angebotes einstimmig an die Fa. Jäger Bau GmbH, Schruns, als Best- und Billigstbieterin zum Angebotspreis von netto € 324.593,91 vergeben. Die Anregung, dass Gerald Vonbank das Projekt vorstellt, wird gerne aufgenommen. Zu 3. Änderung des räumlichen Entwicklungsplanes (REP), Beschlussfassung des aufgelegten Entwurfs In der vergangenen Sitzung wurde der Entwurf der Änderung des räumlichen Entwicklungsplanes beschlossen und dieser anschließend samt Erläuterungsbericht auf der Homepage der Gemeinde im Internet veröffentlicht und zur allgemeinen Einsicht aufgelegt. Die diesbezüglich eingelangten Stellungnahmen wurden mit der Einladung zur gegenständlichen Sitzung bereits verschickt bzw. werden zur Kenntnis gebracht. Zur Stellungnahme von Michael Brugger wird vermerkt, dass die Freihaltung von 05. öffentliche Gemeindevertretungssitzung vom 17.02.2021 Marktgemeinde Schruns Kirchplatz 2, A-6780 Schruns www.schruns.at Flächen für den Hochwasserschutz natürlich eine Einschränkung bedeutet, was naturgemäß von den Grundeigentümern kritisch gesehen wird. Ob von Seiten der Firma Brugger gerade eine Betriebsausweitung geplant ist, ist jedoch nicht bekannt. Seite 7 von 9 In der anschließenden Beratung findet eine rege Diskussion über die widersprüchlichen Zielsetzungen, und zwar einerseits über den Erhalt von landwirtschaftlichen Grundstücken zur Sicherung landwirtschaftlicher Betriebe und andererseits die Bereitstellung von Gewerbeflächen für Betriebsansiedlungen, statt. Im Sinne einer aktiven Bodenpolitik ist die Gemeinde bestrebt, (Tausch)Grundstücke zu erwerben, um diese bei Bedarf für den vorgesehenen Zweck zur Verfügung stellen zu können. Abschließend hält der Vorsitzende fest, dass aufgrund des Ergebnisses der stattgefundenen nichtöffentlichen Sitzung nochmals Verhandlungen geführt worden sind, wobei diese immer über den Ombudsmann gelaufen sind. Über die wesentlichsten Punkte wie beispielsweise die Verpachtung an den Verkäufer wird nochmals informiert. Die Änderung des räumlichen Entwicklungsplanes (REP) der Marktgemeinde Schruns nach Maßgabe der Plandarstellung „Änderung des Funktionsplanes zum Räumlichen Entwicklungsplan, Plan-Zl. 031-1/01-2020/01, Stand 25.11.2020“, sowie des Erläuterungsberichtes vom 25.11.2020 nach Veröffentlichung des Entwurfs wird stimmenmehrheitlich (4 Gegenstimmen: Bernhard Schrottenbaum, Nina Fritz, Theresa Scheibenstock und Martin Netzer) beschlossen. Zu 4. Änderung des Gesamtbebauungsplanes der Marktgemeinde Schruns hinsichtlich der Festlegung des Mindestmaßes der baulichen Nutzung im „Übrigen Gemeindegebiet“ – Beschlussfassung des Entwurfs Der Vorsitzende begrüßt hierzu Bauamtsleiter Martin Sadjak, der der Videokonferenz beigeschaltet ist, und ersucht ihn um eine kurze Information dazu. Dieser erläutert die gesetzlichen Grundlagen, wonach aufgrund einer Änderung des Raumplanungsgesetzes im Falle einer Neuwidmung eines Grundstücks als Baufläche gleichzeitig ein Mindestmaß der baulichen Nutzung festzulegen ist, sofern nicht bereits eine solche vorgegeben ist. In Schruns fehlt eine solche Festlegung für das übrige Gemeindegebiet, in den anderen Gebieten besteht bereits eine solche Mindestbaunutzung. Mit der gegenständlichen Änderung des REP wird dies auch hier nicht mehr notwendig sein, es ist dies somit mehr ein formeller Akt zur Verwaltungsvereinfachung. Im Übrigen verweist er auf den mitversendeten Erläuterungsbericht. Der Entwurf der Änderung des Gesamtbebauungsplanes der Marktgemeinde Schruns hinsichtlich der Festlegung des Mindestmaßes der baulichen Nutzung im „Übrigen Gemeindegebiet“ samt Erläuterungsbericht wird einstimmig beschlossen und veröffentlicht. 05. öffentliche Gemeindevertretungssitzung vom 17.02.2021 Marktgemeinde Schruns Kirchplatz 2, A-6780 Schruns www.schruns.at Zu 5. Seite 8 von 9 Änderung des Flächenwidmungsplanes Schruns a) Reg.Nr. 031-2/14-2020 Über Ansuchen des Grundeigentümers hat die Gemeindevertretung angesichts des abgeänderten Gefahrenzonenplanes den Entwurf der Änderung des Flächenwidmungsplanes beschlossen. Im Rahmen des Anhörungsverfahrens bzw. der Veröffentlichung des Entwurfs der Änderung des Flächenwidmungsplanes, der allgemein aufgelegt worden ist, sind keine kritischen Stellungnahmen eingelangt. Nach Auflage des von der Gemeindevertretung in ihrer Sitzung vom 16.12.2020 beschlossenen Entwurfs der Änderung des Flächenwidmungsplanes werden die Umwidmung von Teilflächen der GST-NR 1802/3 und 1802/5 von Freifläche Freihaltegebiet in Freifläche Landwirtschaftsgebiet sowie die Korrekturen bei den GST-NR 1802/1, 1802/2, 1802/6 und 1802/7 nach Maßgabe der Plandarstellung, Plan-Zl. 031-2/142020/01 vom 20.10.2020 einstimmig beschlossen. b) Reg.Nr. 031-2/17-2020 Im Zuge des Anhörungsverfahrens wurde seitens der Abteilung Raumplanung und Baurecht darauf hingewiesen, dass die Korrekturwidmungen, die eine Umwidmung in Bauerwartungsfläche vorgesehen hätten, aufgrund der geänderten Rechtsgrundlage in dieser Form nicht möglich sind. Aus diesem Grunde ist entgegen dem beschlossenen Entwurf die Umwidmung nunmehr auf eine Teilfläche des GST-NR 225/5 in Baufläche Wohngebiet BW eingeschränkt worden. Nach Auflage des von der Gemeindevertretung in ihrer Sitzung vom 16.12.2020 beschlossenen Entwurfs der Änderung des Flächenwidmungsplanes wird die Umwidmung einer Teilfläche des GST-NR 225/5 von Freifläche Landwirtschaftsgebiet FL in Baufläche Wohngebiet BW gemäß Plan-Zl. 031-2/17-2020/02 vom 09.02.2021 (ohne die im Entwurf vorgesehenen Korrekturen bei den GST-NR 225/6, 225/8 und 225/9) einstimmig beschlossen. Zu 6. Mitteilungen des Vorsitzenden  Der Abbruch des Haus des Gastes wurde terminlich vorgezogen, gleichzeitig wird mit den Abbrucharbeiten beim Posthotel Taube begonnen werden. Auch die Umsetzung des Hotelprojektes hinter dem Josefsheim (Pure) ist im Gange, womit in diesem Bereich in der nächsten Zeit eine rege Bautätigkeit zu verzeichnen sein wird. Die Bevölkerung wird rechtzeitig über diesen Umstand sowie die Verkehrsabwicklung informiert werden. 05. öffentliche Gemeindevertretungssitzung vom 17.02.2021 Marktgemeinde Schruns Kirchplatz 2, A-6780 Schruns www.schruns.at  Das Projekt „Kindercampus“ wird aktiv weiterverfolgt, der Ausschuss wird kommende Woche zusammentreten und das Kernteam mit eingebunden werden. Der Pfarrkirchenrat berät die Grundbeistellung, RA Dr. Edgar Düngler wurde mit der Vertragsausarbeitung betraut. Seite 9 von 9 Zu .7 Unter „Allfälliges“ ersucht der Vorsitzende die Mitglieder des Gemeindevorstandes sowie sonst interessierte Mandatare an der auf kommenden Freitag anberaumten Videokonferenz mit Endrik Lengwenat, Silvretta Montafon, zum Thema Mountainbike Trail teilzunehmen. Ende der Sitzung: 21.10 Uhr Ende der Sitzung: 21.10 Uhr Der Schriftführer: Der Vorsitzende: 05. öffentliche Gemeindevertretungssitzung vom 17.02.2021
  1. schrunsvertretung
20210218_GVE003 St.Gallenkirch 18.02.2021 05.06.2021, 12:54 Protokoll über die 3. öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung von St. Gallenkirch, am Donnerstag, den 18.02.2021, um 19:30 Uhr im Gemeindesaal. Anwesende von der Liste „Parteifreie Bürger und SPÖ": Bgm. Josef Lechthaler (Vorsitzender) VBgm. Alexander Kasper GR Martin Kleboth GR Johannes Sturm GV Iris Sahler GV Peter Lentsch GV Johannes Felder GV Norbert Marent ab 19:35 Uhr GV Alois Bitschnau GV Niclas Bösch GV Hansjörg Schwarz EM Walter Lorenzin Entschuldigt: GV Mario Tschofen Anwesende von der Liste „ÖVP und Unabhängige": GR Daniel Fritz GR Hubert Biermeier GV Steffen Röschl GV Anton Feichtner GV Eugen Lorenzin GV Gabi Juen GV Marietta Fiel GV Jürgen Boden EM Raphael Sparr Entschuldigt: GV Nadine Saler Zuhörerinnen: 3 zu Tagesordnungspunkt 03.: DI Herbert Bork vom Planungsbüro stadtland Schriftführer: Alexander Kasper Protokoll_GV_3.Sitzung_20210218.docx Auskunft: Alexander Kasperl+43 5557 6205 |alexander.kasper@st.gallenkirch.at Seite |1 von 15 Tagesordnung: 01. 02. 03. 04. 05. 06. 07. 08. 09. 10. 11. 12. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit Genehmigung der letzten Niederschrift vom 15.12.2020 Präsentation - Quartiersentwicklungsprozess Galgenul Änderung des Flächenwidmungsplanes: a) Änderung der Bergstation und Mittelstation samt Restaurant der Valiserabahn Beschluss des Umwidmungsentwurfs nach erfolgter Auflage b) Lukas Bösch, Vergalden Beschluss des Umwidmungsentwurfs vor Anhörung c) Paul Braunger, Vergalden Beschluss des Umwidmungsentwurfs vor Anhörung d) Wolfgang Biaas, Gortipohl Beschluss des Umwidmungsentwurfs nach erfolgter Anhörung Beschluss der Verordnung über das Mindestmaß der baulichen Nutzung nach erfolgtem Auflageverfahren Beschluss über die Änderung der Verordnung über das Mindestmaß der baulichen Nutzung in Vergalden (Bösch und Braunger) Beratung und allfällige Beschlussfassung über den Ankauf des GST-Nr. 142 von Herrn Wolfgang Biaas und des GST-Nr. 246/7 (beide in Gortipohl) von Herrn Roman Spannring Auftragsvergabe für die Ausarbeitung eines räumlichen Entwicklungsplanes (REP) Beschlussfassung über eine formelle Korrektur der Zweitwohnsitzabgabe-Verordnung Beschlussfassung über eine Abänderung der Verordnung betreffend der Bezeichnung von Verkehrsflächen im Gemeindegebiet Änderung von Landesgesetzen: a) Gesetz über eine Änderung des Gampingplatzgesetzes b) Gesetz über eine Änderung des Antidiskriminierungsgesetzes c) Gesetz über eine Änderung des Gesetzes über den Landesvolksanwalt Berichte des Bürgermeisters Allfälliges Erledigung der Tagesordnung: zu 01.: Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit Der Vorsitzende eröffnet um 19:30 Uhr die heutige Sitzung, begrüßt alle Anwesenden und stellt die Beschlussfähigkeit fest. zu 02.: Genehmigung der letzten Niederschrift vom 15.12.2020 Unter Allfälliges wurde zweimal der Familienname von GV Iris Sahler vertauscht. Dies wird im vorliegenden Protokoll korrigiert. Die Gemeindevertretung genehmigt schließlich einstimmig das Protokoll vom 15.12.2020 samt Korrektur. zu 03.: Präsentation - Quartiersentwicklungsprozess Galgenul Der Vorsitzende begrüßt zunächst den anwesenden DI Herbert Bork vom Raumplanungsbüro stadtland und bedankt sich für sein Kommen. In der Folge erläutert der Vorsitzende ausführlich über die Vorgeschichte in Sachen Quartiersentwicklungsprozess Galgenul. Herr DI Herbert Bork erläutert anhand einer Powerpoint-Präsentation den bisherigen Stand zum Projekt Quartiersentwicklungsprozess Galgenul. Protokoll_GV3.Sitzung_20210218.docx Auskunft: Alexander Kasper|+43 5557 6205|alexander.kasper@st.gallenkirch.at Seite 12 von 15 Die Architekturbüros Berktold Weber aus Dornbirn, Fink Thurnher aus Bregenz und Zaffignani aus Weiler haben den Prozess federführend gestaltet. In einem Feedback-Team bestehend aus dem Landesgestaltungsbeirat des Landes, der Gemeinde sowie Vertretern der SIMO und Anrainern wurden in mehreren Runden die Zwischenergebnisse reflektiert. DI Herbert Bork hat die Gesamtkoordination des Prozesses übernommen. Dieser erläutert in der Folge die jeweiligen Teilgebiete und den Inhalt der vorliegenden Entwicklungsstudie. Er verweist im speziellen auf eine große Fläche, die im Herzen der zukünftigen Bebauungsmaßnahmen verbleiben soll und als Begegnungszone dienen kann. Gabi Juen ist etwas irritiert, da in diesem Bereich ja auch die Galgenulerstraße verläuft. Für DI Herbert Bork hat dieser Platz dennoch sehr viel Bedeutung und bietet einen gewissen Gestaltungsspielraum. Anton Feichtner möchte wissen, wie und in welcher Form die verkehrsmäßige Erschließung stattzufinden hat. Dies ist aus seiner Sicht eine ganz zentrale und vorrangige Thematik. Lt. Herbert Bork sei die Verkehrsfrage ein ganz wichtiger Aspekt, welchen es natürlich im Gesamtkonzept mit zu berücksichtigen gelte. Beim VAYA-Projekt wären insgesamt sechs Baukörper geplant. Diese sollen mit Satteldächern ausgestattet werden. Iris Sahler spricht die zukünftige Schneeräumung an. Für sie stelle sich die Frage, wo zukünftig der anfallende Schnee abgelagert werden kann. Auch dies müsse berücksichtigt werden. Johannes Felder erkundigt sich darüber, ob die neue Valiserabahn dann auch im Sommer im Betrieb sei. Dies sei lt. Bahnbetreibern für die Zukunft vorgesehen, so die Mitteilung des Vorsitzenden. In der vorliegenden Studie geht hervor, dass bis zu drei Parkgaragen am gesamten Areal vorstellbar wären. GR Daniel Fritz spricht an, ob nicht noch großräumiger eine solche Beurteilung erfolgen sollte. So z.B. die Bereiche Kieswerk, Sportplatz und taleinwärts zum alten Fußballplatz. In diesem Zusammenhang wird von ihm auch die Standortsuche für die Zimmerei Mathies angesprochen. Alois Bitschnau spricht die Parkplatzsituation der SIMO an. Wie viele Parkflächen werden geschaffen und wie viele werden tatsächlich benötigt. Es ist aus seiner Sicht ganz wichtig, dass die Parkplatzfrage geklärt wird. Es ist davon auszugehen, dass der Bedarf steigt. Jürgen Boden begrüßt es, dass in Sachen Parkplatzgestaltung viel unterirdisch vorgesehen ist. Er findet es sehr wichtig, dass Projekte nicht schon im Vorfeld schlecht geredet werden. Die Detailfragen werden dann anschließend gelöst. Es sei auf jeden Fall positiv, dass die Chance für ein Leuchtturmprojekt geschaffen wird. Johannes Felder sieht es für ganz notwendig an, dass die Parkplatzproblematik bereits im Vorfeld angesprochen wird. Die Gemeinde sollte sich dafür stark machen, dass nach der Umsetzung dieser Projekte genügend Parkflächen geschaffen werden, um das „Wildparken" bestmöglich zu verhindern. Lt. SIMO ist angedacht, dass im Bereich der Talstation eine Parkplatzbewirtschaftung kommen soll. Protokoll GV 3.Sitzung_20210218.docx Auskunft: Alexander Kasper|+43 5557 6205|alexander.kasper@st.gallenkirch.at Seite|3 von 15 Eugen Lorenzin vertritt die Ansicht, dass die SIMO über Zahlen der parkenden Autos verfügt. Der Gedanke des sog. „Platzes" sieht er sehr kritisch. Der Verkehr nach Gargellen und die Frequentierung mit Bussen stellen für ihn große Hürden dar. Auch sollte die Zufahrtsstraße zur Valiserabahn attraktiver gestaltet werden. GR Johannes Sturm möchte von Herrn Bork wissen, was die Gründe sind, warum der angedachte Standort der Zimmerei Mathies in Frage gestellt wird. Dies wird von Herbert Bork beantwortet. Die aktuellsten Erkenntnisse würden darauf hinweisen, dass eine Zimmerei keinen Platz am vorgesehenen Standort hat. Der Vorsitzende teilt mit, dass es Aufgabe der Gemeinde ist, die Trasse für das Bahnprojekt zu sichern. Gleichzeitig und sehr bald bedarf es einer neuen Lösung für die Familie Mathies. Raphael Sparr schlägt vor, dass auch gleich Überlegungen hinsichtlich der Adaptierung des AquarenaAreals erfolgen sollten. Der angedachte Eislaufplatz sollte auch noch mehr von derStraße abgerückt werden. DI Herbert Bork gibt zu bedenken, dass die Parkplatzthematik nicht alle anderen Punkte überdecken sollte. Der Vorsitzende erläutert noch die anfallenden Kosten für diesen Quartiersentwicklungsprozess. Am 19. März soll eine öffentliche Präsentation im Gemeindesaal darüber stattfinden. Weiters richtet der Vorsitzende an die Gemeindevertretung die Frage, ob hinsichtlich des geplanten VAYA-Projektes die Ausarbeitung eines Teilbebauungsplanes gefordert werden soll oder ob ein Vertrauensvorschuss dahingehend eingeräumt wird, dass von deren Seite Planvorschläge eingereicht werden. GR Daniel Fritz kann sich vorstellen, dass dies in Form von Planvorschlägen erfolgen kann. Dem schließt sich auch Ing. Hansjörg Schwarz an. Im Zuge der Quartiersbetrachtung sind ja schon dementsprechende Vorgaben und Vorschläge ausgearbeitet worden. Auf Anfrage von Gabi Juen wird die Zwischenpräsentation allen digital zur Verfügung gestellt. Der Vorsitzende bedankt sich abschließend bei Herbert Bork für seine Ausführungen und verabschiedet diesen. zu 04.: Änderung des Flächenwidmungsplanes: a) Änderung der Bergstation und Mittelstation samt Restaurant der Valiserabahn Beschluss des Umwidmungsentwurfs nach erfolgter Auflage In der Gemeindevertretungssitzung vom 15.12.2020 wurde das einmonatige Auflageverfahren für den vorliegenden Umwidmungsentwurf beschlossen. Die Auflage erfolgte in der Zeit vom 16.12.2020 -18.01.2021. Es liegen keine Einwände vor. Protokoll_GV_3.Sitzung_20210218.docx Auskunft: Alexander Kasperl+43 5557 6205 |alexander.kasper@st.gallenkirch.at Seite 14 von 15 Beschlussfassung: eine Teilfläche des Grundstückes Gst-Nr. 2645/1, GB St. Gallenkirch, von Freifläche Landwirtschaftsgebiet in Freifläche Sondergebiet Bergrestaurant (623,2 m2) Widmung befristet Folgewidmung: Freifläche Landwirtschaftsgebiet eine Teilfläche des Grundstückes Gst-Nr. 2645/1, GB St. Gallenkirch, von Freifläche Landwirtschaftsgebiet in Freifläche Sondergebiet Bergrestaurant (107,9 m2) Widmung befristet Folgewidmung: Freifläche Landwirtschaftsgebiet eine Teilfläche des Grundstückes Gst-Nr. 2645/1, GB St. Gallenkirch, von Freifläche Sondergebiet Schimietbetrieb in Freifläche Sondergebiet Bergrestaurant (18,6 m2) Widmung befristet Folgewidmung: Freifläche Landwirtschaftsgebiet eine Teilfläche des Grundstückes Gst-Nr. 2645/1, GB St. Gallenkirch, von Freifläche Sondergebiet Verbindungstunnel in Freifläche Sondergebiet Bergrestaurant (49,4 m2) Widmung unbefristet eine Teilfläche des Grundstückes Gst-Nr. 2710/1, GB St. Gallenkirch, von Freifläche Landwirtschaftsgebiet in Freifläche Sondergebiet Mittelstation und Restaurant (1681,9 m2) Widmung befristet Folgewidmung: Freifläche Landwirtschaftsgebiet eine Teilfläche des Grundstückes Gst-Nr. 2710/1, GB St. Gallenkirch, von Freifläche Landwirtschaftsgebiet in Freifläche Sondergebiet Mittelstation und Restaurant (448,3 m2) Widmung befristet Folgewidmung: Freifläche Landwirtschaftsgebiet eine Teilfläche des Grundstückes Gst-Nr. 2710/1, GB St. Gallenkirch, von Freifläche Landwirtschaftsgebiet in Freifläche Sondergebiet Mittelstation und Restaurant (203,9 m2) Widmung befristet Folgewidmung: Freifläche Landwirtschaftsgebiet eine Teilfläche des Grundstückes Gst-Nr. 2710/1, GB St. Gallenkirch, von Freifläche Sondergebiet Mittelstation und Restaurant in Freifläche Landwirtschaftsgebiet (69,6 m2) eine Teilfläche des Grundstückes Gst-Nr. 2710/1, GB St. Gallenkirch, von Freifläche Sondergebiet Schischulbüro in Freifläche Landwirtschaftsgebiet (42,0 m2) eine Teilfläche des Grundstückes Gst-Nr. 2710/1, GB St. Gallenkirch, von Freifläche Sondergebiet Mittelstation und Restaurant in Freifläche Landwirtschaftsgebiet (166,3 m2) Protokoll_GV_3.Sitzung_20210218.docx Auskunft: Alexander Kasper|+43 5557 6205 |alexander.kasper@st.gallenkirch.at Seite 15 von 15 eine Teilfläche des Grundstückes Gst-Nr. 2710/1, GB St. Gallenkirch, von Freifläche Sondergebiet Schischulbüro in Freifläche Sondergebiet Mittelstation und Restaurant (17,5 m2) Widmung befristet Folgewidmung: Freifläche Landwirtschaftsgebiet Die Teilflächen der Umwidmungen von Freifläche Landwirtschaftsgebiet in Sonderflächen müssen auf 7 Jahre befristet werden. Bei einer Nichtbebauung innerhalb der Frist wird die Nachfolgewidmung als Freifläche Landwirtschaftsgebiet festgelegt. Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig die beantragte Änderung des Flächenwidmungsplanes. b) Lukas Bösch, Vergalden Beschluss des Umwidmungsentwurfs vor Anhörung Lukas Bösch beabsichtigt auf der GST-Nr. 4624/1 die Errichtung eines Einfamilienwohnhauses. Die Widmung wurde im Vorfeld mit der Raumplanungsabteilung abgesprochen. Die verkehrsmäßige Erschließung erfolgt über die GST-Nr. 4615/8, welche sich im Besitz von Julian Tschofen befindet. Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig das dafür notwendige Anhörungsverfahren. Niclas Bösch enthält sich wegen Befangenheit der Stimme. Der Antragsteller ist sein Bruder. c) Paul Braunger, Vergalden Beschluss des Umwidmungsentwurfs vor Anhörung Herr Paul Braunger ist Eigentümer der GST-Nr. 4623/8 GB St. Gallenkirch. Das Grundstück hat eine Größe von ca. 2966 m2 und befindet sich im Ortsteil Vergalden in Gargellen. Herr Sandro Gabrielli möchte ein Teilstück von ca. 514 m2 für die Errichtung eines Einfamilienhauses käuflich erwerben. Das gesamte Grundstück ist laut Flächenwidmungsplan der Gemeinde als Freifläche Landwirtschaftsgebiet gewidmet. Die südlichen und östlichen Grundstücke sind noch nicht bebaut aber bereits als Baufläche Wohngebiet gewidmet. Nördlich und westlich grenzt Freifläche Landwirtschaftsgebiet an. Im Gefahrenzonenplan der Wildbach- und Lawinenverbauung ist keine Gefahrenzone ausgewiesen. Der für die Errichtung des Einfamilienwohnhauses benötigte Bauplatz soll als Baufläche Wohngebiet gewidmet werden. Die Widmung Baufläche Wohngebiet ist auf 7 Jahre befristet. Bei einer Nichtbebauung innerhalb der Frist wird die Nachfolgewidmung als Freifläche Landwirtschaftsgebiet festgelegt. Das Mindestmaß der Bebauung soll mittels Verordnung geregelt werden. Verkehrstechnisch wird das Grundstück über die Vergaldenstraße erschlossen. Peter Lentsch stellt generell die Vorgehensweise in Sachen Flächenwidmung in Frage. In der Vergangenheit sei immer wieder eingefordert worden, dass erst nach Vorliegen einer konkreten Baueingabe die Flächenwidmung beschlossen werden soll. Damit soll bestmöglich verhindert werden, dass es zu keiner anderweitigen Nutzung Protokoll_GV_3.Sitzung_20210218.docx Auskunft: Alexander Kasperl+43 5557 6205 |alexander.kasper@st.gallenkirch.at Seite 16 von 15 des Grundstückes kommt, bzw. gar keine Bebauung des Grundstückes erfolgt. Es wäre aus seiner Sicht wünschenswert, wenn künftige Bauwerber gewisse Vorgaben der Gemeinde in Sachen Bauweise berücksichtigen würden. Der Vorsitzende zeigt Verständnis für die Wortmeldung von Peter Lentsch. Ohne die Erlassung eines Bebauungsplanes seien die Möglichkeiten rechtlich jedoch sehr beschränkt. Weiters schlägt er zukünftig drei mögliche Varianten vor: 1. Vertrauen in den jeweiligen Bauwerber 2. Erstellung eines Bebauungsplanes 3. Jeweilige Behandlung im Bau- und Raumplanungsausschuss Jürgen Boden würde sich wünschen, dass die Gemeinde mehr Einfluss auf die Art der Bebauung nehmen kann. GR Daniel Fritz gibt zu bedenken, dass dies ein gewaltiger Eingriff in die Privatsphäre eines jeden Einzelnen wäre. Hansjörg Schwarz glaubt, dass durch klar vorgegebene Einschränkungen kein zielführender Weg beschritten wird. Vielmehr sollte man sich um einen gemeinsamen Konsens zwischen Bürger und Behörde bemühen. GR Martin Kleboth vertritt die Ansicht, dass eine Detailplanung schon gewisse Kosten für den Bauwerber verursacht. Und dies ohne eine Rechtssicherheit in Sachen Flächenwidmung. Der Vorsitzende schlägt vor, dass die Anhörung jetzt beschlossen wird und vor der eigentlichen Beschlussfassung durch die Gemeindevertretung dem Bau- und Raumplanungsausschuss zur Beratung vorgelegt werden soll. Johannes Felder würde es begrüßen, dass der Bauwerber schon einen dementsprechenden Plan vorlegt. Bei ihm sei dies damals auch so eingefordert worden. Jürgen Boden würde sich wünschen, dass gemeinsame Richtlinien ausgearbeitet werden, die für zukünftige Bauprojekte in der Gemeinde bindend werden. Die Gemeindevertretung beschließt schließlich einstimmig das beantragte Anhörungsverfahren. Vor der nächsten Behandlung durch die Gemeindevertretung soll das Bauprojekt dem Bau- und Raumplanungsausschuss vorgelegt werden. d) Wolfgang Biaas, Gortipohl Beschluss des Umwidmungsentwurfs nach erfolgter Anhörung Beschluss der Verordnung über das Mindestmaß der baulichen Nutzung nach erfolgtem Auflageverfahren Protokoll_GV_3.Sitzung_20210218.docx Auskunft: Alexander Kasper|+43 5557 6205|alexander.kasper@st.gallenkirch.at Seite|7von 15 Herr Wolfgang Biaas ist grundbücherlicher Eigentümer der GST-Nr. 142 GB St. Gallenkirch. Er möchte das Grundstück an die Gemeinde St. Gallenkirch verkaufen. Diese möchte das Grundstück in Bauland umwidmen, in vier kleine Grundstücke teilen und anschließend für eine Bebauung Weiterverkäufen. Kaufinteressenten gibt es schon. Das Grundstück befindet sich in St. Gallenkirch im Ortsteil Gortipohl und hat eine Größe von 2055 m2. Im Flächenwidmungsplan der Gemeinde St. Gallenkirch ist das Grundstück fast zur Gänze als Freifläche Landwirtschaftsgebiet gewidmet. Durch Ungenauigkeiten im Flächenwidmungsplan ist eine kleine Fläche bereits jetzt als Baufläche Wohngebiet gewidmet. Im Gefahrenzonenplan der Wildbach und Lawinenverbauung liegt das Grundstück in der gelben Gefahrenzone der Grappeslawine und im braunen Hinweisbereich. Das Grundstück ist allseits von bereits bebauten und gewidmeten Bauland umgeben. Die verkehrstechnische Erschließung erfolgt mit einer eingetragenen Dienstbarkeit über das Grundstück Nr. 208/1 zum Blendolmaweg. Die öffentliche Wasserversorgung und Abwasserentsorgung der Gemeinde verläuft direkt über das Grundstück. Aus raumplanungsfachlicher Sicht ist die Umwidmung von Freifläche Landwirtschaftsgebiet in Baufläche Wohngebiet innerhalb der bestehenden Siedlung eine Nachverdichtung unter Ausnützung der bestehenden Infrastruktur. Die Widmung Baufläche Mischgebiet ist auf 7 Jahre befristet. Bei einer Nichtbebauung innerhalb der Frist wird die Nachfolgewidmung als Bauerwartungsfläche Wohngebiet festgelegt. Das Mindestmaß der Bebauung wird durch das Festlegen der Baunutzungszahl 20 durch eine Verordnung geregelt. Im erfolgten Anhörungsverfahren ist eine Stellungnahme vom Amt der Vorarlberger Landesregierung Abt. Wasserbauamt eingelangt. Sie lautet wie folgt: Die GST-Nr. 142 grenzt im Norden teilweise an ein Fließgewässer, das in den Mühlbach einmündet. Dieses ist fälschlicherweise als Baufläche gewidmet und wäre daher als FFFläche und Gewässer auszuweisen. Entlang des Gewässers ist auf GST-Nr. 142 ein FF-Streifen in einer Breite von 3 m auszuweisen. Auf Grundlage des Orthofotos wird eine Anpassung der Flächenwidmung angeregt. Aufgrund der Stellungnahme soll auf GST-Nr. 142 der FF-Steifen in einer Breite von 3 m ausgewiesen werden. Das genannte Fließgewässer ist teilweise verrohrt und mit einem Holzlagerplatz überbaut. Die Lage ist dadurch nicht genau bekannt. Eine Umwidmung in FF und Gewässer daher nicht möglich. Die Stellungnahme der Wildbach- und Lawinenverbauung ist positiv. Es spricht nichts gegen die geplante Widmung. Beschlussfassung: eine Teilfläche des Grundstückes Gst-Nr 142, GB St. Gallenkirch, von Freifläche Landwirtschaftsgebiet in Baufläche Wohngebiet (1931,2 m2) Widmung befristet Protokoll_GV_3.Sitzung_20210218.docx Auskunft: Alexander Kasper|+43 5557 6205 |alexander.kasper@st.gallenkirch.at Seite 18 von 15 Folgewidmung: Bauerwartungsfläche Wohngebiet eine Teilfläche des Grundstückes Gst-Nr 142, GB St. Gallenkirch, von BauflächeWohngebiet in Freifläche Freihaltegebiet (8,6 mz) eine Teilfläche des Grundstückes Gst-Nr 142, GB St. Gallenkirch, von Freifläche Landwirtschaftsgebiet in Freifläche Freihaltegebiet (48,6 m2) eine Teilfläche des Grundstückes Gst-Nr 209, GB St. Gallenkirch, von Freifläche Landwirtschaftsgebiet in Baufläche Wohngebiet (1,1 m2) Widmung unbefristet Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig die beantragte Änderung des Flächenwidmungsplanes. Die Auflage bezüglich einer Verordnung über das Mindestmaß der baulichen Nutzung erfolgte in der Zeit vom 11.12.2020 - 11.01.2021. Somit beschließt die Gemeindevertretung heute einstimmig, dass das Mindestmaß der baulichen Nutzung mit einer Baunutzungszahl von 20 festgesetzt wird. zu 05.: Beschluss über die Änderung der Verordnung über das Mindestmaß der baulichen Nutzung in Vergalden (Bösch und Braunger) Herr Paul Braunger ist grundbücherlicher Eigentümer der GST-Nr. 4623/8 GB St. Gallenkirch. Das Grundstück liegt im Ortsteil Gargellen - Vergalden und ist über die Vergaldenstraße verkehrstechnisch erschlossen. Im Flächenwidmungsplan der Gemeinde St. Gallenkirch ist es als Freifläche Landwirtschaftsgebiet, Baufläche Wohngebiet und als Verkehrsfläche Straße gewidmet. Die nördlichen und östlichen Grundstücke sind als Freifläche Landwirtschaftsgebiet gewidmet und nicht bebaut. Südlich und westlich grenzt teilweise bebautes und gewidmetes Bauland an. Im Gefahrenzonenplan der Wildbach und Lawinenverbauung ist keine Gefahrenzone ausgewiesen. Trinkwasseranschluss und Abwasserbeseitigung erfolgt über das jeweilige Netz der Gemeinde St. Gallenkirch. Der Grundbesitzer möchte ein Teilstück in der Größe von ca. 514 m2 abtrennen und für die Bebauung eines Einfamilienhauses zur Verfügung stellen. Einen Interessenten für das Teilstück gibt es. Herr Lukas Bösch möchte auf einem Teilstück des GST-Nr. 4624/1 ebenfalls ein Einfamilienwohnhaus errichten. Das Grundstück liegt nordöstlich im unmittelbaren Anschluss vom Grundstück von Herr Paul Braunger. Diese Teilfläche soll von Freifläche Landwirtschaftsgebiet in Baufläche Wohngebiet gewidmet werden. Der im TeilREK Vergalden vorgesehene Freiraum zwischen den Weilern wird von der Umwidmung nicht berührt. Die bestehende Weilerstruktur wird gestärkt und abgerundet. Protokoll_GV_3.Sitzung_20210218.docx Auskunft: Alexander Kasper|+43 5557 6205|alexander.kasper@st.gallenkirch.at Seite 19 von 15 Die Widmung Baufläche Wohngebiet ist auf 7 Jahre befristet. Bei einer Nichtbebauung innerhalb der Frist wird die Nachfolgewidmung als Freifläche Landwirtschaftsgebiet festgelegt. Für einen Teilbereich des GST-Nr. 4623/8 wurde bereits mit Kundmachung am 16.01.2020 das Mindestmaß der Bebauung durch das Festlegen der Baunutzungszahl 30 geregelt. Dieser Teilbereich wurde zwischenzeitlich durch eine Grundteilung von GST-Nr. 4623/8 abgetrennt und hat jetzt die Nummer 4623/9. Diese Verordnung soll für das gesamte Grundstück Nr. 4623/8 und für Teilbereiche der GST-Nr. 4624/1 geändert bzw. erweitert werden. Der Geltungsbereich der Verordnung ist rot markiert. Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig eine Änderung der Verordnung über das Mindestmaß der baulichen Nutzung in Vergalden. Die Baunutzungszahl wird mit 30 festgesetzt. zu 06.: Beratung und allfällige Beschlussfassung über den Ankauf des GST-Nr. 142 von Herrn Wolfgang Biaas und des GST.Nr. 246/7 (beide in Gortipohl) von Herrn Roman Spannring Der Vorsitzende berichtet, dass derzeit drei Erschließungsvarianten für die GST-Nr. 142 in Gortipohl vorliegen. Diese werden in der Folge der Gemeindevertretung zur Kenntnis gebracht. Anton Feichtner vertritt die Ansicht, dass die zukünftigen Bauwerber mit Wolfgang Biaas bezüglich der Erschließung selber verhandeln sollten. Diesbezüglich gibt der Vorsitzende zu bedenken, dass sich Wolfgang Biaas in Australien aufhält und somit die Vertragsabwicklung schon jetzt schwierig sei. Dies müsse schon von der Gemeinde als Käufer geregelt werden. Raphael Sparr erkundigt sich nach dem Kaufpreis. Darüber informiert der Vorsitzende in der Folge. GR Daniel Fritz schlägt vor, dass die jeweilige grundbücherliche Durchführung der einzelnen Bauplätze gleich mit den zukünftigen Besitzern erfolgen sollte. Ansonsten würden aus seiner Sicht unnötige Abgaben und Gebühren erwachsen. Eugen Lorenzin erkundigt sich darüber, was mit dem Objekt Gortipohl 14 a geplant ist. Diesbezüglich informiert der Vorsitzende, dass dieses Objekt nicht im Besitz von Wolfgang Biaas steht. Die Schwester von Wolfgang Biaas könnte sich vorstellen, dieses Objekt ebenfalls an die Gemeinde zu veräußern. Gabi Juen spricht das Prinzip des sparsamen Umgangs mit Grund und Boden an. Das Grundstück Nr. 142 sollte daher bestmöglich genutzt werden. Jürgen Boden schlägt vor, dass auch die Möglichkeit einerverdichteten Bauweise in Betracht gezogen werden sollte. Dem schließt sich auch Gabi Juen an. Protokoll_GV_3.Sitzung_20210218.docx Auskunft: Alexander Kasperl+43 5557 6205|alexander.kasper@st.gallenkirch.at Seite 110 von 15 Der Vorsitzende würde sich wünschen, dass die Gemeinde das Grundstück Nr. 142 widmet und kauft und anschließend interessierten Bauwerbern zur Verfügung stellt. Weiters soll der Gemeindevorstand damit beauftragt werden, den dafür notwendigen Kaufvertrag abzuwickeln. Am Grundstück des Herrn Roman Spannring besteht derzeit kein Bedarf. Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig den Kauf der GST-Nr. 142 im Besitz von Wolfgang Biaas und die weitere Bearbeitung durch den Gemeindevorstand. zu 07.: Auftragsvergabe für die Ausarbeitung eines räumlichen Entwicklungsplanes (REP) Zwei Angebote liegen vor: Büro Falch, Landeck (hat schriftlich kurz vor der Sitzung bekanntgegeben, dass im Jahr 2021 keine Möglichkeit besteht, diesen Auftrag anzunehmen) Angebotspreis: 106.142,- EUR brutto Büro stadtland Angebotspreis: 54.096,- EUR brutto Gabi Juen ist sehr verwundert über den großen Preisunterschied der beiden Angebote. Der Vorsitzende berichtet, dass mit einer Landesförderung in Höhe von rd. 30 % gerechnet werden kann. Die Gemeindevertretung beschließt schließlich einstimmig die Vergabe an das Raumplanungsbüro stadtland. zu 08.: Beschlussfassung über eine formelle Korrektur der ZweitwohnsitzabgabeVerordnung Mit Schreiben vom 20.01.2021 hat Frau Mag.3 Clara Büsel von der Gemeindeaufsicht eine formelle Korrektur bei der Zweitwohnsitzabgabenverordnung angeregt. Im § 2 Abs 3 der Verordnung ist im Einleitungssatz zur Klarstellung der Verweis auf § 2 Abs 2 lit b Zweitwohnsitzabgabegesetz, LGBI Nr. 87/1997 idgF, aufzunehmen. Somit wird der Absatz 3 wie folgt abgeändert: Eine Nutzung als Ferienwohnung nach § 2 Abs 2 lit. b des Zweitwohnsitzabgabegesetzes liegt überdies nicht vor, wenn a) die Ferienwohnung Teil eines Maisäß-, Vorsäß- oder Alpgebäudes ist und ausschließlich vom Abgabepflichtigen oder seinen nahen Angehörigen (§ 16 Abs 7 des Raumplanungsgesetzes) benützt wird, b) die ortsübliche Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen im betroffenen Gebiet, sofern solche dem Abgabepflichtigen gehören, rechtlich und tatsächlich gesichert ist, und Protokoll_GV_3.Sitzung__20210218.docx Auskunft: Alexander Kasper|+43 5557 6205|alexander.kasper@st.gallenkirch.at Seite 111 von 15 c) das Maisäß-, Vorsäß- oder Alpgebäude und die auf allfälligen dazugehörigen landwirtschaftlichen Flächen (lit. b) befindlichen Wirtschaftsgebäude tatsächlich erhalten werden." Die Gemeindevertretung beschließt somit einstimmig die formelle Abänderung der Zweitwohnsitzabgabe-Verordnung. zu 09.: Beschlussfassung über eine Abänderung der Verordnung betreffend der Bezeichnung von Verkehrsflächen im Gemeindegebiet Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig Änderungen in der Verordnung über die Bezeichnungen von Verkehrsflächen im Gemeindegebiet. Dies auf Wunsch von betroffenen Anrainern. Diese sehen wie folgt aus: Motta Änderung in Alte Landstraße Gatterweg Änderung in Vergaldenweg Borstbodaweg Änderung in Sonnenalp zu 10.: Änderung von Landesgesetzen: a) Gesetz über eine Änderung des Campingplatzgesetzes b) Gesetz über eine Änderung des Antidiskriminierungsgesetzes c) Gesetz über eine Änderung des Gesetzes über den Landesvolksanwalt Der Vorsitzende berichtet kurz über die geplanten Änderungen. Die Gemeindevertretung verlangt einstimmig keine Abhaltung einer Volksabstimmung. zu 11. Berichte des Bürgermeisters: Am 18. Dezember haben folgende Sitzungen stattgefunden: 01. Sitzung des Schulerhalterverbandes Polytechnische Schule Montafon 01. Sitzung des Schulerhalterverbandes Heilpädagogisches Schulzentrum Montafon 01. Sitzung des Standesamts- und Staatsbürgerschaftsverbandes Standesbeamter Werner Ganahl geht 2021 in den Ruhestand. Sonst wurde bei allen Verbänden der Budgetvoranschlag beschlossen. Bei der ersten Aufsichtsratssitzung am 05. Jänner 2021 wurde Heike Ladurner-Strolz als Vorsitzende gewählt. Bgm. Josef Lechthaler wurde als Stellvertreter gewählt. Am 12. Jänner tagte die Grundverkehrs-Ortskommission in ihrer ersten Sitzung der laufenden Funktionsperiode. Zwischen dem 14. Jänner und 16. Jänner mussten auf beiden Landesstraßen aufgrund der großen Schneemengen jeweils Sicherheitssperren verhängt werden. Ein großer Dank gilt den Protokoll_GV_3.Sitzung_20210218.docx Auskunft: Alexander Kasper|+43 5557 6205|alexander.kasper@st.gallenkirch.at Seite 112 von 15 Lawinenkommissionen und allen Beteiligten wie Rotes Kreuz, Polizei, Landesstraßenbauamt und dem Bauhof-Team für die gute Zusammenarbeit! Am 19. Jänner fand die 03. Standessitzung statt. Der Gemeindevorstand tagte am 04. Februar zu seiner 05. Sitzung. Am Montag, den 8. Februar informierte die lllwerkevkw erstmalig über das anstehende Wiederverleihungsverfahren hinsichtlich der Genehmigung nach Wasserrechtsgesetz der Anlagen Rodundwerk 1 und Latschauwerk samt Hangkanal. In zwei Verhandlungstagen wurde die seilbahnrechtliche Verhandlung des Umbaus der Valiserabahn vom 10. bis 11. Februar abgehalten. Gegen 21 Uhr wurde der sofort rechtskräftige Genehmigungsbescheid verkündet. Sollte es die Witterung zulassen ist geplant, den Umbau bereits im März zu beginnen. Am 16. Februar fand die 06. Gemeindevorstandssitzung statt. Am 17. Februar fand die zweite Aufsichtsratssitzung von Montafon Tourismus statt. Am selben Abend war der Vorsitzende auch zu Besuch bei einer Gemeindevorstandssitzung in Gaschurn. Es wurden verschiedenste Themen angesprochen, die auf einer gemeinsamen Sitzung beider Gemeinderäte behandelt werden sollen. Derzeit läuft das Anmeldeprocedere für die Kindergärten und Kleinkindbetreuungen der Innermontafoner Gemeinden. Zusätzlich wurde der Bedarf für eine Sommerferienbetreuung für alle Volksschulen des Innermontafons erhoben. Bislang hatten sich die Innermontafoner Gemeinden beim Betreuungsangebot in Schruns angeschlossen. Es zeichnet sich ein Bedarf an 2-3 Tagen vormittags ab. Es werden derzeit die Kosten erhoben und ein Konzept erstellt. Die Ergebnisse sollen in den Gemeindevorständen diskutiert werden. Anschließend eine kurze Projektübersicht: Für das Trinkwasserkraftwerk Rüti hat die Agrargemeinschaft Sarottla eine Vereinbarung für die Nutzung des Wassers vorgelegt. Neben ein paar Kleinigkeiten entspricht diese im wesentlichen den Vorstellungen der Gemeinde. Die Details werden noch besprochen und im Anschluss der Gemeindevertretung vorgelegt. Weiters werden bei entsprechender Schneelage die Möglichkeiten für die Energieableitung geprüft. Sollten dann alle Zustimmungen der Grundeigentümer vorliegen, kann das Projekt eingereicht werden. Das Ziel ist ein Genehmigungsbescheid im Herbst 2021. Beim Sicherheitszentrum Gargellen werden derzeit Einsparungspotentiale gesucht. Bei entsprechenden Informationen wird wiederum der Gemeindevorstand und die Ortsfeuerwehr eingebunden. Beim Wohn- und Nahversorgungsprojekt in Gargellen werden derzeit die baurechtlichen und wildbach- und lawinentechnischen Möglichkeiten ausgelotet. Die Firma Rhomberg Bau wäre Protokoll_GV_3.Sitzung_20210218.docx Auskunft: Alexander Kasper|+43 5557 6205|alexander.kasper@st.gallenkirch.at Seite 113 von 15 an diesem Projekt interessiert und hat schon entsprechende Planungen vorgenommen. Das Ziel wären zwei Geschäftsflächen (Nahversorger und eine weitere Fläche), gemeinnützige Wohnungen, welche die Wohnbauselbsthilfe aus dem Projekt herauskauft, Personalwohnungen für umliegende Betriebe zum Erwerb sowie Tiefgaragenplätze Beim Metzgerei-Projekt werden derzeit ebenfalls Einsparungspotentiale gesucht. Seitens des Landes gab es eine Absage bezüglich Kooperationsförderung. Es wird nochmals ein Anlauf für eine mögliche Kooperation mit der Metzgerei Salzgeber gemacht. Die Wasserfassung im Vergaldental wird ebenfalls bei entsprechender Schneelage wieder angegangen. Für die Neuerschließung der Parzelle Vergalden wird derzeit noch auf eine FörderRückmeldung gewartet. Im Anschluss werden die Gespräche mit den Bergbahnen Gargellen aufgenommen. Für den zweiten Schritt der Maisäßgebietsausweisung gibt es die Zusage des Landes, dass diese wieder durch sie ausgearbeitet werden. Es kann mit einem Entwurf bis zum Spätherbst gerechnet werden. Für die erste Stufe wird in den Gemeindemedien informiert. Bezüglich der Flächen hinter dem Bauhof und der Deponie beim alten Fußballplatz wurde durch das Büro Stefan Dönz ein Grobkonzept erstellt. Dies wird derzeit mit dem Naturschutz und dem Wasserbauamt abgestimmt. Lt. den Planungen wären zwischen 40.000 und 60.000 m3 möglich. Für das Verbauungsprojekt Gufelbach liegen die meisten Zustimmungserklärungen vor. Für die zweite Verbauungsetappe des Tramosabaches ist neben ein paar Eigentümern immer noch die Regulierung der Allmein Hottis notwendig. Die Abhaltung der Vollversammlung wurde durch die Pandemie bislang verunmöglicht. Derzeit wird die Möglichkeit einer virtuellen Abhaltung geprüft. Beim Balbierbach ist bislang keine Einigung mit den noch betroffenen Grundeigentümern möglich. Derzeit steht die Maßnahme auf der Kippe. Ein Abschluss des Gesamtprojektes ist bis Ende 2022 notwendig, da dort die max. Förderdauer erreicht ist (15 Jahre). Es wird weiter versucht, eine Einigung zu erzielen. Bezüglich der finanziellen Situation und der Entwicklung 2021 soll nach dem ersten Quartal gemeinsam mit der Finanzverwaltung Montafon die Einnahmen beleuchtet werden. Die nächste Sitzung ist Donnerstag, den 25. März 2021 um 19:30 Uhr geplant. Zum Thema Wiederverleihungsverfahren mit der lllwerke schlägt Alois Bitschnau vor, dementsprechende Verhandlungen mit den lllwerken zu führen. Der Vorsitzende informiert die Gemeindevertretung über laufende Abklärungen hinsichtlich der Frage, ob an der Volksschule St. Gallenkirch Maßnahmen für eine barrierefreie Schule zu treffen sind. ProtokollGV3.Sitzung_20210218.docx Auskunft: Alexander Kasper|+43 5557 6205 |alexander.kasper@st.gallenkirch.at Seite] 14 von 15 zu 12.: Allfälliges Gabi Juen findet es für sehr bedenklich, dass die Landesstraße durch das Montafon so stark ausgeleuchtet ist. Es sollte einmal abgeklärt werden, ob diese Straße die ganze Nacht voll ausgeleuchtet sein muss. Dies sei aus Gründen der Energieeinsparung und der negativen Einflüsse durch die Lichtverschmutzung zu diskutieren. Diesbezüglich zeigt der Vorsitzende Verständnis für die Wortmeldung. Inwieweit die Straßenverkehrsordnung solchen Überlegungen im Wege steht, müsste geprüft werden. Anton Feichtner ist der Ansicht, dass die neue Schrankanlage beim Recyclinghof näher an das Gebäude gerückt hätte werden sollen. Weiters möchte Anton Feichtner vom Vorsitzenden wissen, inwieweit die AVENIDA-Gruppe tatsächlich Interesse am angedachten Projekt von ARBOREA hat. Er stellt in Frage, ob hier von einem nachhaltigen Projekt gesprochen werden kann. Der Vorsitzende bedankt sich für die Anfrage und informiert die Gemeindevertretung über den derzeitigen Verhandlungsstand samt Planunterlagen. Anton Feichtner hat große Bedenken hinsichtlich des geplanten Gehsteiges. Dies bezüglich der baulichen Maßnahmen. Anton Feichtner spricht weiters den zukünftig noch wachsenden Konflikt zwischen zusätzlichen Gästebetten und dem Fehlen eines Verkehrskonzeptes an. Der Vorsitzende teilt mit, dass man sich im Stand bestmöglich um diese Belange einbringen will. Jürgen Boden würde sich einfach mehr Mut bei zukunftsorientierten Projekten wünschen. So sei das Thema einer Umfahrungsstraße für ihn nach wie vor von großer Bedeutung. GR Johannes Sturm vertritt die Ansicht, dass der zuletzt vom Land präsentierte Vorschlag einer Umfahrung für die Gemeinde nicht zufriedenstellend war. Zum Schluss kommt noch einmal das Thema Bahnverlängerung zur Sprache, wo noch einmal die konträren Standpunkte auch innerhalb der Gemeindevertretung zu Tage treten. Ende der Sitzung: 23:45 Uhr Protokoll_GV_3.Sitzung_20210218.docx Auskunft: Alexander Kasperl+43 5557 6205 |alexander.kasper@st.gallenkirch.at Seite 115 von 15
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20210129_FF_004 StandMontafon 29.01.2021 23.05.2021, 13:53 Stand Montafon Forstfonds A-6780 Schruns - Vorarlberg Montafonerstraße 21 T +43 (0)5556 72132, F 72132-9 info@stand-montafon.at www.stand-montafon.at DVR: 0433659 Zl./Bearb.: ff004.2/2021/bm NIEDERSCHRIFT aufgenommen am 29. Jänner 2021 während einer Videokonferenz anlässlich der 4. Sitzung der Forstfondsvertretung in der laufenden Funktionsperiode. Auf Grund der Einladung vom 22. Jänner nehmen an der auf 09:30 Uhr einberufenen Forstfondssitzung teil: Standesrepräsentant Bgm Jürgen Kuster, Schruns Standesrepräsentant-Stellvertreter Bgm Josef Lechthaler, St. Gallenkirch Bgm Helmut Pechhacker, St. Anton Bgm Florian Küng, Vandans Bgm Herbert Bitschnau, Tschagguns Bgm Thomas Zudrell, Silbertal Bgm Martin Vallaster, Bartholomäberg Bgm Daniel Sandrell, Gaschurn Entschuldigt: Weitere Sitzungsteilnehmer: Hubert Malin, Betriebsleiter Forstfonds Mitarbeiterin Valentina Bolter Schriftführer: Standessekretär Bernhard Maier Der Vorsitzende eröffnet um 09:35 Uhr die Forstfondssitzung und begrüßt die Forstfondsvertreter und stellt die Beschlussfähigkeit fest. Gegen die vorliegende Tagesordnung wird nach Umfrage kein Einwand erhoben, zur Erledigung steht somit nachstehende 4. Forstfondssitzung: 29.01.2021 Seite 2 von 3 Tagesordnung 1.) Zukunftskonzept für den Forstfonds: Ziele, Maßnahmen und Vergabe der externen Projektbegleitung (in nichtöffentlicher Sitzung gem. § 46 Abs. 2) 2.) Genehmigung der Niederschrift der 3. Forstfondssitzung vom 19.01.2021 3.) Berichte 4.) Allfälliges Erledigung der Tagesordnung Pkt. 1.) Zukunftskonzept für den Forstfonds: Ziele, Maßnahmen und Vergabe der externen Projektbegleitung (in nichtöffentlicher Sitzung gem. § 46 Abs. 2) Diese Beratungen werden in einer separaten nicht-öffentlichen Niederschrift dokumentiert. Pkt. 2.) Genehmigung der Niederschrift der 3. Forstfondssitzung vom 19.01.2021 Die Niederschrift der 3. Forstfondssitzung wurde allen Forstfondsvertretern per E-Mail übermittelt. Bgm Josef Lechthaler hat einige Anmerkungen zum Protokoll gemacht. Die Änderungen wurden den Bürgermeistern präsentiert. Auf Antrag des Vorsitzenden wird die Niederschrift einstimmig genehmigt und bei der nächsten physischen Sitzung unterfertigt. Pkt. 3.) Berichte Der Vorsitzende bittet die Bürgermeister, Vorbereitungen in den Arbeitsgruppen für das Zukunftskonzept für den Forstfonds zu machen. Die Sitzungen mit Bruno Burkart sollen möglichst effizient und produktiv genutzt werden. Pkt. 4.) Allfälliges a) Bgm Helmut Pechhacker spricht die Zuschriften von Herrn Steffen Löhnitz an, welcher sich immer wieder kritisch zu den Corona-Maßnahmen äußert. b) Der Vorsitzende informiert, dass die Zuschrift von Herrn Helmut Tschofen hinsichtlich der Verkehrsbelastung an der L188 am Montag bei der Standesberatung besprochen wird. c) Bgm Martin Vallaster spricht den bevorstehenden Termin mit Bgm Andrea Kaufmann an. Vor diesem Termin soll mit Herrn Christoph Oliver vom Gemeindeverband über Stand Montafon Forstfonds Montafonerstraße 21 A-6780 Schruns www.stand-montafon.at Tel: +43(0)5556/72132-0 Fax: +43(0)5556/72132-9 E-Mail: info@stand-montafon.at 4. Forstfondssitzung: 29.01.2021 Seite 3 von 3 die Förderung der Rechnung von Bruno Burkart gesprochen werden. Der Standessekretär berichtet, dass Christoph Oliver dem Vorhaben gegenüber positiv gestimmt ist und bei der Förderabklärung auch involviert wurde. Ende der Sitzung: 09:54 Uhr Schruns, 29. Jänner 2021 Schriftführer: Standesrepräsentant: Forstfondsvertretung: Stand Montafon Forstfonds Montafonerstraße 21 A-6780 Schruns www.stand-montafon.at Tel: +43(0)5556/72132-0 Fax: +43(0)5556/72132-9 E-Mail: info@stand-montafon.at
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