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DBSEW_20100301 Hittisau 01.03.2010 14.06.2021, 16:19 <p>Budget 2010............................................................................................... 6 Gemeindeabgaben..................................................................................... 7 <br />Chippflicht für Hunde.................................................................................. 9 <br />Heimatbuch Hittisau................................................................................... 10 Turmkugelschrift......................................................................................... 10 Reisepass................................................................................................... 10 <br />Kioskverpachtung - Schwimmbad.............................................................. 10 Schwimmbadpreise.................................................................................... 11 Ehrenamt ................................................................................................... 12 <br />Vorarlberger Familienzuschuss.................................................................. 12 Fischerei..................................................................................................... 13 <br />Zuschuss zum Pflegegeld.......................................................................... 14 Gratulationen.............................................................................................. 14 <br />Aus dem e5-Team.......................................................................16 <br />Earth Hour.................................................................................................. 16 Straßenbeleuchtung................................................................................... 19 <br />FAHR RAD Wettbewerb............................................................................. 21 <br />Landrad Verleih.......................................................................................... 23 Busticket..................................................................................................... 23 <br />Vereine/Sonstiges...................................................................... 24 <br />Ortsfeuerwehr Hittisau................................................................................ 24 <br />Musikverein Hittisau-Bolgenach................................................................. 25 Faschingsumzug/Bürgerball....................................................................... 26 <br />frauAKTUELL hittisau................................................................................. 27 Sozialsprengel............................................................................................ 29 <br />Opernball im Pflegeheim............................................................................ 30 <br />Öffentliche Bücherei Hittisau...................................................................... 31 Tourismus................................................................................................... 32 Nächtigungsstatistik....................................................................................32 Gästeehrungen........................................................................................... 33 <br />Dankschreiben-Reinhold Eberle................................................................. 38<br /> Bereitschaftsdienst der Ärzte................................................... 39 <br />Der Bürger soll es wissen Liebe Hittisauerinnen und Hittisauer! Am Sonntag, den 14. März 2010 wurden in Vorarlbergs Gemeinden Gemeindevertretungen und teilweise die Bürgermeister neu gewählt. Mit dieser Wahl wurde in Hittisau das neue Team der Hittisauer Gemeindevertretung bestellt. Sie als Bürgerinnen und Bürger haben uns damit großes Vertrauen entgegen gebracht und gleichzeitig viel Hoffnung in uns gError: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_2120&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_212F&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_2136&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_2137&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_2223&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_2227&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_2228&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_22BB&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_25C7&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; 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in parseCharName esetzt. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken. Mit der konstituierenden Sitzung, die voraussichtlich Anfang April stattfinden wird, beginnt die neue Arbeitsperiode der Gemeindevertretung und Gemeindevorstandes. Für die Arbeit in den kommenden fünf Jahren steht in der Hittisauer Gemeindevertretung ein motiviertes und engagiertes Team zur Verfügung. Damit ist die Grundlage geschaffen, den bewährten Weg der konstruktiven Zusammenarbeit für Hittisau fortzusetzen. Auch künftig sollen in Hittisau Entscheidungen und Sachargumente nicht von parteipolitischen Interessen geleitet sein. Es ist mir ein Anliegen wie bereits in der Vergangenheit, auf politischer Ebene über Parteigrenzen hinweg gemeinsam zu planen und zu gestalten. Mit Zuversicht dürfen wir auf die vor uns liegenden fünf Jahre Arbeit blicken und ich bin überzeugt, dass wir in gemeinsamer Anstrengung und Zusammenarbeit die Herausforderungen der Zukunft wieder meistern werden. Hittisau besitzt großes Potenzial, das genutzt und weiterentwickelt werden kann und soll. Als politische Mandatare wollen wir unsere Verantwortung wahrnehmen und die Zukunft von Hittisau weiterhin erfolgreich gestalten – mit Weitblick, vor allem aber auch mit Verantwortungsbewusstsein für heutige wie nachfolgende Generationen. Gemeindevertretungswahl 2010 Wahlberechtigte Abgegebene Stimmen incl. Wahlkarten Ungültige Stimmen Gültige Stimmen: Wahlbeteiligung 1.431 893 10 883 62,4 % Seite 4 Der Bürger soll es wissen Ergebnis Gemeindevertreter/Innen Name 1 Konrad Schwarz 2 Josef Maurer 3 Wolfgang Hagspiel 4 Mag. (FH) Urs Schwarz 5 Christina Eberle 6 Mag. Michael Bartenstei 7 Jürgen Höfle 8 Klaus Schwarz 9 Brigitte Nenning 11 Walter Feurstein 12 Doris Dorner 13 Gerhard Schelling 14 Dietmar Nußbaumer 15 Christina Gerbis 16 Dipl.Ing. Markus Schwärzle 17 Josef Reiner 18 Georg Bals Wahlpunkte 44968 34925 31842 31399 29776 29213 28121 27587 27210 24918 23675 23412 21546 20969 20537 19783 19520 Ersatzvertreter/Innen Name 19 Ulrike Bundschuh 20 Marion Maier 21 Reinhold Bechter 22 Ida Bals 23 Josef Flatz 24 Erika Voppichler 25 Klemens Nenning 26 Paul Jakob 27 Christian Baldauf 28 Wolfgang Bilgeri 29 Georg Vögel 30 Anton Gerbis 31 Ing. Matthias Marxgut 32 Richard Bilgeri 33 Josef Rinderer 34 Jürgen Bilgeri 35 Jürgen Schwarzhans Wahlpunkte 18714 16331 15965 15408 14482 12556 12519 10850 10413 8767 8044 6741 6018 4795 4012 3449 2626 10 DInf.(FH)Dominik Bartenstein 26764 Bei allen Damen und Herren möchten sich die Gemeinde Hittisau und auch ich persönlich nochmals für die Bereitschaft zur Mitarbeit recht herzlich bedanken. Über die konstituierende Sitzung und die Ehrung der ausscheidenden Gemeindemandatare werden wir in der nächsten Ausgabe ausführlich berichten. Konrad Schwarz, Bürgermeister Seite 5 Der Bürger soll es wissen A u s d e m G e me i n d e a mt Voranschlag 2010 Das Budget 2010 wurde nach den gesetzlichen Grundlagen erstellt und in der Gemeindevertretung mit den untenstehenden Summen beschlossen. Der Budgetrahmen liegt um 17,6 % über jenem des Vorjahres. Der Voranschlag stellt den Handlungsbedarf dar und er zeigt wo Schwerpunkte gesetzt wurden. Die im Budget vorgesehenen Investitionen sind ohne Neuverschuldung möglich. Der fehlende Differenzbetrag in Höhe von € 955.000 wird aus der Haushaltsausgleichsrücklage entnommen. Die größten Investitionen sind im Bereich der Sanierung bzw. des Neubaues eines Sportplatzes mit Clubgebäude, Kommabrücke, Erneuerung der Straßenbeleuchtung, Instandhaltungen im Bereich Kanalisation und Kläranlage, Beteiligung an einem Kraftwerk Lecknertal, usw. vorgesehen. Der Voranschlag 2010 wurde von der Gemeindevertretung mit nachstehenden Summen beschlossen: Gruppe Bezeichnung Einnahmen € Ausgaben € 405.900,00 36.300,00 1.355.500,00 389.300,00 484.600,00 181.900,00 172.300,00 258.800,00 1.120.800,00 98.700,00 4.504.100,00 0 Vertretungskörper und allg. Verwaltung 224.000,00 1 öffentliche Ordnung und Sicherheit 3.100,00 2 Unterricht, Erziehung, Sport und Wissens. 300.100,00 3 Kunst, Kultur und Kultus 154.600,00 4 SoziError: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_2120&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_212F&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_2136&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_2137&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_2223&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_2227&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_2228&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_22BB&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; 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Wohnbauförderung 165.500,00 5 Gesundheit 3.600,00 6 Straßen- und Wasserbau, Verkehr 14.700,00 7 Wirtschaftsförderung 9.600,00 8 Dienstleistungen 712.300,00 9 Finanzwirtschaft 2916.600,00 Summe 4.504.100,00 Seite 6 Der Bürger soll es wissen Gemeindeabgaben und -tarife für das Jahr 2010 1. 2. 3. 4. 5. 6. Grundsteuer A: f.land-u.forstw.Betr. 1.199,71 Grundsteuer B: f. sonstige Grundst. 23.837,58 Kommunalsteuer Vergnügungssteuer: Gästetaxe: je Nächtigung lt. VO € Zweitwohnsitzabgabe lt. VO bis 70 m² Gfl. € über 70 m² Gfl. € 7. Tourismusbeitrag: 8. Hundesteuer: je Hund € 9. Hand- und Zugdienste: 10. Feuerwehrdienstersatzsteuer: 11. Gemeindebeitrag für Musikschulen: Von den Gesamtkosten für 2 Semester (Eltern- u. Gde.Beitrag) übernimmt die Gemeinde 50% Höchstens jedoch für Einzelunterricht € Gruppenunterricht € Elementarunterricht € Kurzstunden € Kindersingen € Partnerunterricht € Ensemblestunden € 500 500 3% keine 1,50 3,90 0,00 0,45 v.H. 38,00 keine keine 475,00 379,10 209,80 379,10 250,00 453,50 19,50 12. Gebühren für die Benützung von Gemeindeeinrichtungen: a) Wasserbezugsgebühren: Grundgebühr halbjährl. € 21,19excl. USt. Zählermiete für 2. Zähler, halbjährlich € 10,50excl. USt Zählermiete für Regenwassernutzung halbjährlich € 5,25 excl. USt. je m3 Trink-u.Nutzwasserbezug je m3 € 0,34 excl. USt. Pauschalgebühr für nicht angeschlossene Objekte als Löschwasserbeitrag im Umkreis eines Hydranten bis 100 lfm halbjährlich € 9,21 excl. USt. bis 150 lfm halbjährlich € 6,45 excl. USt. bis 200 lfm halbjährlich € 4,05 excl. USt. b) Wasseranschlussgebühren: Beitragssatz € 26,74excl. USt. c) Kanalbenützungsgebühren: je m3 Abwasser ab 2000 m3 jährl. Oberflächenwässer m2/Halbjahr d) Klärgrubeninhalte dünnflüssig/m3 e) Klärgrubeninhalte dickflüssig/m3 f) Kanalanschlussgebühren: Beitragssatz g) Müllabfuhrgebühren: Seite 7 € € € € € € 1,79 excl. USt 1,59 excl. USt 0,26 excl.USt. 2,27 excl. USt. 5,45 excl.USt. 32,22excl. USt. Der Bürger soll es wissen Grundgebühren: a) für leerstehende Gebäude u. Alphütten b) für Einpersonenhaushalte u. Betriebe gewerblicher Art c) für Zweipersonenh., Ferienh. und zu Ferienzwecken vermietete Gebäude d) für Dreipersonenhaushalte e) für Vier- und Mehrpersonenhaushalte € € € € € 24,55excl.USt. 30,91excl.USt. 46,09excl.USt. 48,36excl.USt. 51,36excl.USt. Abfuhrgebühren (Sack- und Entleerungsgebühren): a) b) c) Sackgebühr für Restmüllsack (60 l) € 4,90 incl. USt. Sackgebühr für Restmüllsack (40 l) € 3,10 incl. USt. Sackgebühr für Bioabfallsack (8 l) € 0,60 incl. USt. Sackgebühr für Bioabfallsack (15 l) € 1,30 incl. USt. d) Gebühr für die Entleerung von 50 l Eimer / je Entleerung € 4,00 incl. USt. 110 l Eimer / je Entleerung € 8,50 incl. USt. 120 l Eimer / je Entleerung € 9,30 incl. USt. e) Gebühr für die Entleerung eines 240 l Containers € 18,60incl. USt. 660 l Containers € 43,00incl. USt. 660 l Containers gepresst € 78,10incl. USt 800 l Containers € 51,70incl. USt. 1100 l Containers € 70,40incl. USt. 120 l Container/Bioabfall € 9,35 incl. USt. 660 l Container/Bioabfall € 50,50 incl. USt. f) 240 l Gestrasäcke f. Plastikabfall € 0,70 incl. USt f) Sperrmüll pro kg (mindestens 5 kg werden berechnet) € 0,25 incl. USt. g) Altholz (Kleinmengen gratis) in Menge eines PKW-Anhänger o. Bordwand € 10,00incl. USt. in Menge eines PKW-Anhänger mit Bordwand € 20,00incl. USt. in Menge eines Traktoranhänger € 40,00incl. USt. h) Altreifen werden nach anfallenden Kosten berechnet i) Bauschutt per kg € 0,15 incl. USt. j) Strauchschnitt per 0,5 m3 € 1,00 incl. USt. 13. Entgelte für die Benützung von Gemeindeeinrichtungen: a) Kindergarten - Elternbeitrag Monat/Kind € 30,00 incl.USt. an 3 Nachmittagen wird ebenfalls ohne Kostenerhöhung Kindergartenbetreuung angeboten 14. Solaranlagenförderung: verlängert bis 31.12.2010 im Ausmaß von 1/4Anteil der Landesförderung im Rahmen des budgetierten Voranschlagsansatzes bis zu eError: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_2120&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_212F&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_2136&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_2137&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_2223&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_2227&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_2228&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_22BB&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_25C7&quot; 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in parseCharName inem Höchstbetrag von € 900,00 je Objekt. Seite 8 Der Bürger soll es wissen 15. Wegegeld: lt. Richtlinien: € 0,80 je lfm. 16. Schwangerschaftsgymnastik (50% der angefallenen Kosten max. € 50,00) 17. Tiefgaragenmiete pro Stellplatz/Monat Grundstückspreise: Betriebsgebiet Basen Gfäll Tannen GST 711/14 € € € € 46,56incl. USt. 55,00/m² 74,00/m² 53,00/m² Diese Verordnung wurde in der Gemeindevertretungssitzung vom 29.12.2009 unter Punkt 4 der Tagesordnung beschlossen. Diese Verordnung tritt am 01.01.2010 in Kraft. Gleichzeitig verliert die Verordnung für das Jahr 2009 ihre Wirksamkeit. Chippflicht für Hunde Schon seit 30. Juni 2008 gilt für alle Hunde in Österreich die Chippflicht. Schon seit dieser Zeit besteht für Hundebesitzer/innen die Verpflichtung, ihrem Tier einen Mikrochip mit einer Zahlenkombination implantieren zu lassen, durch den das Tier eindeutig zugeordnet werden kann. Er wird dem Hund mit einer Injektionsnadel international verpflichtend auf der linken Halsseite hinter dem Ohr unter die Haut implantiert. Seit Jahresbeginn 2010 ist die Übergangsregelung ausgelaufen, ab sofort drohen den Besitzern empfindliche Strafen, wenn ein Hund ohne Chip erwischt wird. Künftig auch Registrierung über Internet möglich Derzeit können Hundehalter/innen ihre Tiere auf zwei Wegen melden: Sie lassen gechipten Hund bei der Bezirkshauptmannschaft registrieren. Oder sie beauftragen gleich den Tierarzt beim Chippen mit der Durchführung der Meldung. Ab dem Sommer wird eine dritte Möglichkeit dazukommen, dann sollen Hundebesitzer/innen die Registrierung auch bequem via Internet mit Hilfe eines Passwortsystems selbst vornehmen können. Seite 9 Der Bürger soll es wissen Heimatbuch Hittisau Am 12.12.2009 wurde das erste Heimatbuch von Hittisau im Ritter von Bergmann - Saal der Öffentlichkeit feierlich vorgestellt. Dieses bebilderte Buch kann im Gemeindeamt um 43.- Euro erworben werden. Turmkugelschrift Aus Anlass der Turmsanierung sind die Schriften aus der Turmkugel leserlich aufbereitet worden. Es ist eine 68 Seiten starke, bebilderte Broschüre mit vielen interessanten Details über die Kirchengeschichte, den Kirchenbau von 1843 bis 1845 sowie Zusammengefasstes aus der heutigen Zeit. Der Verkaufserlös von € 15,- kommt der Renovierung der Pfarrkirche zugute. Reisepass Im Jahr 2010 verlieren 1,2 Millionen Reisepässe ihre Gültigkeit. Das sind doppelt so viele wie in einem durchschnittlichen Jahr. Vor allem in den Monaten März bis Juni wird es einen großen Andrang auf die Ausstellungsämter geben. Wer einen Reisepass besitzt, der im Jahr 2010 seine Gültigkeit verliert, sollte bei Bedarf frühzeitig einen neuen beantragen, weil es zu längeren Wartezeiten kommen könnte. Schwimmbad - Kioskverpachtung Der Schwimmbadkiosk wird in der kommenden Badesaison 2010 neu verpachtet. Neben den Tätigkeiten im Kiosk gehören das Ausstellen von Tages- und Saisonkarten für das Schwimmbad ebenfalls zu den Anfordernissen. Interessierte mögen sich im Gemeindeamt Hittisau bei Bürgermeister Konrad Schwarz melden. Seite 10 Der Bürger soll es wissen Schwimmbad - Eintrittspreise Erwachsene Kinder (Jahrgang 2003 - 1995) *) 10er Karte Erwachsene (exkl. Kaution KeyCard) 10er Karte Kinder /exkl. Kaution Key Card) Kinder Gruppen (ab 10 Personen) Erwachsene in Gruppen (ab 10 Personen) Saisonkarte für Erwachsene Saisonkarte Jugendliche (Jg. 1994 - 1992) Saisonkarte JKinder (Jg. 2003 - 1995) Abendkarte ab 17:00 Uhr Familiensaisonkarte 2 Erwachsene und Kinder bis 15 Jahre (Jg. 1995) i.V.m. Familienpass (exkl. Kaution KeyCard) Familiensaisonskarte 1 Erwachsener (Alleinerzieher) und Kinder bis 15 Jahre (Jg 1995) i.v.m Familienpass (exkl. Kaution KeyCard) € € € € € € € € € € € € 3,60 2,60 31,70 22,60 2,10 3,10 42,90 34,60 34,60 2,10 74,30 63,80 *) Jugendliche im Besitz einer gültigen Jugendcard erhalten ebenfalls diesen Tarif. Kinder bis 6 Jahre (Jg. 2004 und jünger) haben in Begleitung einer geeigneten Begleitperson freien Eintritt. Inhaber einer gültigen Bregenzerwald-Card habeError: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_2120&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_212F&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_2136&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_2137&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_2223&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_2227&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_2228&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_22BB&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_25C7&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_301A&quot; 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Mit dem Kauf oder Besitz einer Eintrittskarte verpflichtet sich der Inhaber die Vorschriften der ausgehängten Badeordnung zu beachten. Die Eintrittskarten sind nicht übertragbar. Bei Missbrauch wird die Karte entzogen. Seite 11 Der Bürger soll es wissen E h re n a mt Die Vorarlberger Landesregierung hat mit der Vorarlberger Landesversicherung eine Haftpflich- und Unfallversicherung für alle ehrenamtlich tätigen Personen abgeschlossen. Mit dieser Vorarlberger Ehrenamts- und Freiwilligenversicherung werden die Rahmenbedingungen für ehrenamtliches Engagement weiter verbessert. Meist merken ehrenamtlich Engagierte erst im konkreten Schadensfall, dass kein oder nur ein ungenügender Versicherungsschutz besteht. Diese Lücke wurde mit dem Abschluss eines subsidiär gültigen Sammel-Haftpflicht- und Sammel-Unfallversicherungsvertrages geschlossen. Wer ist versichert? Versichert sind alle Personen in Vorarlberg, die in rechtlich unselbständigen Vereinigungen oder in Vereinen gemäß Vereinsgesetz für das Gemeindewohl in Vorarlberg ehrenamltich tätig sind. Weitere Informationen: Büro für Zukunftsfragen Bregenz Tel. 05574/511-20605 zukunftsbuero@vorarlberg.at Vorarlberger Familienzuschuss Die Landesregierung hat den Familienzuschuss ein weiteres Mal verbessert! Mit Jänner 2010 werden für die Berechnung des Familienzuschusses die Einkommensgrenze deutlich erhöht und auch der Höchstzuschuss auf 439,90 Euro monatlich angehoben. Durch eine bessere Gewichtung ab dem dritten Kind (Angebung des Faktors von 0,5 auf 0,6) werden kinderreiche Familien noch besser unterstützt. Damit erhöt sich ab 1. Jänner 2010 der Familienzuschuss bei gleichem Familiiennettoeinkommen bis zum Höchstzuschuss 439,90 Euro um monatlich mindestens 100,00 Euro und zusätzlich werden noch mehr Familien in den Genuss eines Familienzuschusses kommen. Nähere Informationen beim Land Vorarlberg, Mag. Renate Mennel 05574/511-24131 Seite 12 Der Bürger soll es wissen Fischerei Bestimmungen und Kartenpreise 2010 Die Fischerei im gemeindeeigenen Fischwasser Stausee-Bolgenach und Fluss Bolgenach bis zur Ließenbachbrücke bzw. Völkenbrücke steht den Sportfischern unter Einhaltung bestimmter Auflagen vom 01.04. bis 30.09.2010 zur Verfügung. Aufgrund der am 01.09.2001 in Kraft getretenen Fischereiverordnung und der am 31.08.2003 abgelaufenen Übergangsbestimmungen ist die Ausübung der Fischerei in Vorarlberg nur noch unter Nachweis der erfolgreich abgelegten Fischerprüfung möglich. Tageskartenfischer sind von dieser Regelung ausgenommen. Saisonkartenpreise: a) für Gemeindebürger – Hauptwohnsitz beschränkte Anzahl von zus. Karten wie lit. a), jedoch mit sonstigem Wohnsitz b) für Personen, die im Vorderwald, Egg, Sulzbergstock oder Balderschwang mit Hauptwohnsitz gemeldet sind, jedoch beschränkt auf den Stausee. Diese Karte wird auch an ehemalige Gemeindebürger ausgegeben. 5-Tages-Karten: a) für Gde. Bürger u. Gäste m. Gästekarte einer Kleeblattgemeinde vom Staudamm bis Ließenbachbrücke b) für Personen, die im Vorderwald, Egg, Sulzbergstock oder Balderschwang mit Hauptwohnsitz gemeldet sind und Gäste mit Gästekarte dieser Gemeinden, jedoch beschränkt auf den Stausee € € 180,-470,-- € 180,-- € 80,-- € 80,-- Tageskarten: a) für Gemeindebürger und Gäste mit Vorlage der Gästekarte einer Kleeblattgemeinde mit mindestens 3 Tagen Aufenthalt (2 Übernachtungen) und ehemalige Gemeindebürger wie lit. a) € b) für Personen, die im Vorderwald, Egg, Sulzbergstock oder Balderschwang mit Hauptwohnsitz gemeldet sind und Gäste mit Gästekarte dieser Gemeinden, jedoch beschränkt auf den Stausee 20,-- € 20,-- Seite 13 Der Bürger soll es wissen Zuschuss zum Pflegegeld bei ambulanter Pflege Die Vorarlberger Landesregierung hat beschlossen, ab dem 01.01.2010 zur Unterstützung der Pflege und Betreuung zu Hause zusätzlich zum Pflegegeld einen Zuschuss zu gewähren. Bezieherinnen und Bezieher eines Bundes- oder Landespflegegeldes der Stufen 5, 6 oder 7, die überwiegend zu Hause von AError: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_2120&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_212F&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_2136&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_2137&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_2223&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_2227&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_2228&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_22BB&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_25C7&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; 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Der Zuschuss beträgt € 100,00 monatlich und wird zwölf Mal im Jahr ausbezahlt. Der Anspruch erlischt, wenn die pflegebedürftige Person im Pflegeheim betreut wird oder eine Unterstützung der 24-Stunden-Betreuung in Anspruch genommen wird. Nähere Informationen auf der Homepage des Landes unter folgendem Link: http://www.vorarlberg.at/vorarlberg/seiten/antraege_formulare/pflegegeldzuschu ssbeiambu.htm G ra t u l a t i o n e n Beim 23. Vorarlberger Feuerwehrleistungsbewerb &quot;Funk Silber&quot; am 12. März 2010 in Feldkirch wurde Manuel Schelling Windern 364 Landessieger. Die Gemeinde Hittisau gratuliert Manuel für diese hervorragende Leistung und dankt ihm für seinen Einsatz! Seite 14 Der Bürger soll es wissen Bei den TennisHallenmeisterschaften, die in Feldkirch ausgetragen wurden, sorgte Tina Manzel für eine Überraschung. In der Kategorie U16 holte sich Tina den Titel mit einem tollen Sieg in einem spannenden Finalspiel. Dieses konnte sie mit 7:6 und 6:4 für sich entscheiden. Beim Wintercircuit in Altenstadt hat der Hittisauer TennisRookie Tina Manzl mit einem sensationellen Erfolg im U16Bewerb aufhorchen lassen. Die 14- Jährige bezwang im Finale die um ein Jahr ältere Turnierfavoritin Jana Haid aus Tirol mit 6:3 und 6:4. Der zweite Satz hatte es in sich: Beim Stand von 5:3 hatte Tina Manzl 5(!) Matchbälle, die die aktuelle ÖTV- Nummer 21 zum Teil mit viel Glück (zwei Netzroller) abwehren konnte. Beim Stand von 5:4 lag die Bregenzerwälderin (ÖTV- Nr. 48) bereits mit 0:40 zurück. Dann zeigte sie jedoch ihre mentale Stärke und machte fünf Punkte in Folge zum Sieg. Die Gemeinde Hittisau gratuliert Tina Manzel zu Ihrem Sieg und wünscht Ihr weiterhin viel Freude am Sport. Wie in der letzten Ausgabe berichtet, gewann Thomas Schwab bei der AZ Bundesvogelschau in Kassel den deutschen Meistertitel. Im Dezember wurde er bei der RÖK Bundesvogelschau in Ried im Innkreis dann auch österreichischer Bundesmeister. Dies war sein bereits 5. Titel bei österreichischen Meisterschaften. Wir gratulieren Thomas Schwab zu seinem hervorragenden Zuchterfolg und seinen ausgezeichneten Leistungen im In- und Ausland. Der Bürgermeister Konrad Schwarz Seite 15 Der Bürger soll es wissen Aus dem e5 Team Earth Hour Gemeinde Hittisau macht mit bei der Earth Hour. Die Klimabündnis-Gemeinde Hittisau unterstützt die weltweite Initiative des WWF. Am 27. März gehen in über 4.000 Städten und Gemeinden auf der ganzen Welt ab 20.30 Uhr für eine Stunde die Lichter aus. In der Gemeinde Hittisau wird in dieser Zeit die Straßenbeleuchtung abgeschaltet. Die Pfarre Hittisau wird die Kirchturmbeleuchtung für eine Stunde abschalten. „Mit dieser Aktion kann man auf einfache Weise ein deutliches Zeichen für den Klimaschutz setzen. Gerade im Energiebereich kann jeder einzelne einen Beitrag leisten – sei es durch Steckerleisten, die den Standby-Betrieb reduzieren, oder durch den Einsatz energiesparender Geräte. Infos auf www.earthhour.at Seite 16 m it m ac he n! Der Bürger soll es wissen EARTH HOUR – „LICHT AUS“ als Zeichen für den Klimaschutz! Der WWF und das Klimabündnis Österreich rufen alle Menschen dazu auf, am 27. März 2010 von 20:30 bis 21:30 Uhr ihre Lichter für eine Stunde auszuschalten und damit ein Symbol für den Klimaschutz und die Rettung unseres Planeten zu setzen. Alle ÖsterreicherInnen können jedoch schon jetzt online auf www.earthhour.at das Licht ausmachen und ihre ganz persönliche Kerze anzünden. Mit etwas Glück kann man dort auch ein klimafreundliches Solar-Handy gewinnen! EARTH HOUR seit 2007 – eine Bewegung nimmt Ihren Anfang: Was 2007 mit dem symbolischen Abschalten des Lichts für eine Stunde im australischen Sydney als ein kleines Signal für den Klimaschutz begann, ist heute zu einer globalen Bewegung geworden. Vom simplen Glauben getragen, dass kleine Taten einen großen Unterschied machen können, schalteten damals 2,2 Millionen Menschen in Sydney ihre Lichter aus und setzten damit eiError: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_2120&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_212F&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_2136&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_2137&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_2223&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_2227&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_2228&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_22BB&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; 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Diese Symbolik ging um die Welt. 2008 schalteten mehr als 50 Millionen Menschen in 400 Städten ihre Lichter ab – als Zeichen der Hoffnung für die Rettung unseres Planeten. Am 28. März 2009 beteiligten sich mehr als eine Milliarde Menschen und machten die EARTH HOUR damit zur größten Aktion für das Weltklima aller Zeiten. Mehr als 4.000 Städte, darunter auch die Hauptstädte von 88 Staaten, schalteten für eine Stunde ihre Lichter aus. 1.000 der berühmtesten Sehenswürdigkeiten waren für eine Stunde dunkel. Fast 20.000 Wirtschaftsunternehmen, 8.000 Schulen und 5.500 Organisationen unterstützen die Aktion aktiv. Unter den hunderten dunklen Wahrzeichen waren auch die Pyramiden von Gizeh, der Eiffelturm und die höchsten Wolkenkratzer der Welt. Auch Österreich setzte ein „Denkmal gegen den Klimawandel&quot;. Die Städte Innsbruck, Salzburg, St. Pölten, Eisenstadt, Klagenfurt, Enns und Gloggnitz unterstützten aktiv die EARTH HOUR 2009 und schalteten für eine Stunde die Lichter ihrer bekannten Wahrzeichen ab. Auch mehrere Konzerne und Unternehmen sowie unzählige Haushalte beteiligten sich an der „Gedenkstunde“ für das Klima. Seite 17 Der Bürger soll es wissen 2010 – Klimaschutz wichtiger denn je: Gerade nach einer enttäuschenden Klimakonferenz in Kopenhagen hat das Weltklima unsere Aufmerksamkeit und Unterstützung verdient! Helfen sie uns, gemeinsam ein Zeichen zu setzen, Politik und Wirtschaft daran zu erinnern, dass wir endlich wirksame Maßnahmen setzen müssen, um unser Klima und damit unseren Planeten zu retten! Ganz Österreich macht mit! Auch heuer sind die österreichischen Landeshauptstädte wieder tatkräftig mit dabei: Graz wird den Uhrturm abschalten, Linz das Ars Electronica-Center und das Lentos-Kunstmuseum, Klagenfurt den Lindwurm, Innsbruck das Goldene Dachl, St. Pölten das Rathaus und Bregenz den Martinsturm. Der WWF und das Klimabündnis wandten sich an fast 500 Betriebe, knapp 900 Gemeinden und 200 Schulen. Außerdem unterstützen namhafte Firmen in Österreich wie IKEA, Telekom, Pfanner, Fronius und Allianz diese WWF-Aktion. Auch viele Prominente wie Miguel Herz-Kestranek, Barbara Stöckl, Thomas Schäfer-Elmayer, Chris Lohner, Bernd Lötsch, Alfons Haider, Doris Golpashin, Dompfarrer Toni Faber, WWF-Präsident Helmut Pechlaner und viele mehr bekennen sich zum Klimaschutz und bewerben die EARTH HOUR. Der Klimawandel macht auch vor Österreich nicht Halt, wie Unwetter, Hochwässer und Gletscherschmelze beweisen. Jeder kann einen Beitrag leisten. Werden sie jetzt aktiv – werden sie Österreich-Pate des WWF auf www.wwf-pate.at Das Ziel: die Zwei-Grad-Marke darf nicht überschritten werden! Die Erwärmung unseres Planeten darf nicht die Zwei-Grad-Marke überschreiten, denn die Erderwärmung bedroht weltweit 20 bis 30 Prozent aller Tier- und Pflanzenarten. Die Konferenz von Kopenhagen endete mit einer unverbindlichen Erklärung und nicht mit einem weltweit bindenden Vertrag. Doch ob mit oder ohne Abkommen – der Klimawandel geht weiter und wir dürfen nicht aufgeben, für mehr Klimaschutz und einen nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen zu kämpfen. Im Dezember 2010 wird die nächste Klimakonferenz in Cancun/Mexiko stattfinden und unser Klima darf bis dahin nicht in Vergessenheit geraten. Seite 18 Der Bürger soll es wissen Erneuerung Straßenbeleuchtung Abschnit I - 2010 Die e5 Gemeinde Hittisau hat sich für die Erneuerung der bestehenden Straßenbeleuchtung entschieden. In der Gemeindevertretungssitzung vom 21.04.2009 wurde beschlossen, die Straßenbeleuchtung in Hittisau zu erneuern und umzurüsten, um eine energieeffiziente Straßenbeleuchtung zu erhalten, die auch von der Ausleuchtung der Norm entspricht. Dies erfordert auch, dass die Lichtpunkthöhe auf 7,5 m erhöht wird. Die derzeitige Lampen sind als dekorative Beleuchtung ausgelegt. Viele Leuchten erzeugen kaum ausreichend Helligkeit, sondern fungieren nur noch als Alibilichtpunkt, was zum Teil an veralteten Leuchtmitteln, als auch an der veralteten Spiegeltechnik etc. liegt. EineError: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_2120&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_212F&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_2136&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_2137&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_2223&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_2227&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_2228&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_22BB&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_25C7&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; of &quot;uni_301A&quot; in parseCharName Error: Could not parse ligature component &quot;uni&quot; 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Durch die Tatsache, dass die Leitungen nach teilweise über 25 Jahren zum Teil Erdschlüsse aufweisen und auch teilweise zu klein dimensioniert sind, ist es auch notwendig, die Leitungen auszutauschen. Dies wird in ausziehbarer Form erfolgen. Eine komplette Umrüstung innerhalb eines Jahres ist auf Grund des Umfanges der Arbeiten nicht möglich. Vielmehr wird sich diese Erneuerung über mehrere Jahre hinziehen. In einem ersten Schritt werden die Straßen L5 Fußgängerübergang Windern bis Platz oberhalb des Sägewerkes Lässer und Platz bis Zugang Hoher Stich beim Heizwerk erneuert. In diesem Zuge wird auch der Schaltkasten in den Technikraum des RvB-Saales verlegt. In der Regel wird versucht, die bestehenden Leuchtenstandpunkte beizubehalten, jedoch ist dies nicht immer möglich. Vor allem an Schutzwegen wird versucht, die entsprechende Beleuchtungsnorm einzuhalten, was vielfach zu einer Verschiebung der Lichtpunkte führt. Um zukünftig auch Stromkosten einsparen zu können, werden die herkömmlichen HQL - Leuchten durch NAV - Leuchten ersetzt (gelbes Licht). Hierdurch ist es möglich, mit einer geringeren Watt-Leistung die gleiche Ausleuchtung wie mit den Quecksilberdampflampen zu erzielen. Weitere Vorteile und Einsparungsmöglichkeiten ergibt sich aus der Installation einer intelligenten Steuerung auf modernstem technichen Standard. Mit den Arbeiten wird voraussichtlich Anfang Juni begonnen werden. Seite 19 Der Bürger soll es wissen Seite 20 </p>
  1. gemeindeinformation
DBSEW_20090301 Hittisau 13.08.2010 14.06.2021, 16:18 Foto: Klaus Peter Hagspiel Der Bürger soll es wissen 124. Ausgabe März 2009 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Inhalt Aus dem Gemeindeamt Budget 2009 Gemeindeabgaben und Tarife Postamt Hittisau Frauenmuseum Hittisau Schwimmbad Hittisau Passänderungen Feuerwehr - Kleinlöschfahrzeug Änderung Landwirtschaftskammerwahl Fischerei Stellung Jahrgang 1990 Wohnraum sanieren - Energie sparen Energiebericht 2008 Landrad 4 4 5 7 8 9 10 10 10 11 11 12 15 18 Tourismus 19 19 20 21 Vereine Statistik Gästenächtigung Genusswandern Gästeehrungen Obst- und Gartenbauverein Feuerwehr Fahrzeugweihe 23 23 25 26 26 28 28 29 30 31 32 34 36 Seite 3 Sonstiges 26 Öffentliche Bücherei Familienhelferin Sozialsprengel Mobiler Hilfsdienst Pflege im Gespräch 70 + aks Medienaussendung Sicherheitstipps Bereitschaftsdienst der Ärzte D e r B ü r g e r s o l l es wissen Liebe M i t b ü r g e r und M i t b ü r g e r i n n e n Budget 2009 Das Budget 2009 wurde nach den gesetzlichen Grundlagen erstellt und in der Gemeindevertretung mit den untenstehenden Summen beschlossen. Der Budgetrahmen liegt um ca. 25 % unter jenem des Vorjahres, darin kommt zum Ausdruck, dass nach den Investitionen der letzten Jahre in die Infrastruktur heuer eine Erholung des Haushaltes verfolgt wird, um dadurch einen finanziellen Handlungsspielraum zu erhalten. Konsequent wurde tatsächlich Notwendiges vor lediglich Wünschenswertes gestellt. Nur so war es möglich, dass in den letzten Jahren die Verschuldung kontinuierlich gesunken ist. Betrug die pro Kopf Verschuldung vor 10 Jahren (1999 ATS 12.557) €913, so lag sie Ende 2008 bei €421. Investitionen in die Infrastruktur sind die Basis für hohe Lebensqualität in einer Gemeinde. Ebenso große Bedeutung haben jedoch Bürgerservice und Dienstleistungen. 17 Mitarbeiterinnen sind mit einem Beschäftigungsausmaß von 12,7 sind bei der Gemeinde Hittisau beschäftigt, um für Sie Lebensqualität zu schaffen und Unterstützungen in unterschiedlichsten Lebenssituationen sicherzustellen. Unser großes Ziel ist es, dass sich in Hittisau alle Altersgruppen wohl fühlen können. Budgetsummen: Gruppe Bezeichnung Einnahmen € Ausgaben € 393.200,00 138.100,00 705.600,00 364.200,00 396.700,00 187.100,00 200.700,00 308.800,00 1.006.400,00 129.000,00 3.829.800,00 0 Vertretungskörper und allg. Verwaltung 199.400,00 1 öffentliche Ordnung und Sicherheit 32.100,00 2 Unterricht, Erziehung, Sport und Wissensch. 113.800,00 3 Kunst, Kultur und Kultus 133.500,00 4 Soziale Wohlfahrt u. Wohnbauförderung 155.600,00 5 Gesundheit 3.200,00 6 Straßen- und Wasserbau, Verkehr 6.400,00 7 Wirtschaftsförderung 9.400,00 8 Dienstleistungen 885.000,00 9 Finanzwirtschaft 2.291.400,00 Summe 3.829.800,00 Seite 4 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Qemeindeabgaben und Tarife für das Jahr 2009 Vorschlag der Gemeindeabgaben und Tarife) 1. Grundsteuer A: f.land-u.forstw.Betr. 2. Grundsteuer B: f. sonstige Grundst. 3. Kommunalsteuer 4. Vergnügungssteuer: 5. Gästetaxe: je Nächtigung It. VO ab 01.11.2009 6. Zweitwohnsitz-abgabe It. V bis 70 m 2 Gfl. über 70 m 2 Gfl. 7. Tourismusbeitrag: 8. Hundesteuer: je Hund 9. Hand- und Zugdienste: 10. Feuerwehrdienstersatzsteuer: 11. Gemeindebeitrag für Musikschulen: 2009 500 500 3% keine €1,50 €3,90 % 0,40 € 38,00 keine keine €0,00 Von den Gesamtkosten der Musikschule (Eltern- u. Gde.Beitrag) übernimmt die Gemeinde 50% It. Förderrichtlinien höchstens jedoch für Einzelunterricht € 475,00 Gruppenunterricht €379,10 Elementarunterricht € 209,80 Kurzstunden €379,10 Kindersingen € 250,00 Partnerunterricht € 453,50 Ensembelstunden € 19,50 12. Gebühren für die Benützung von Gemeindeeinrichtungen: a) Wasserbezugsgebühren: Grundgebühr halbjährl. excl.USt. € 20,91 Zählermiete für Zweitzähler €10,36 Zählergebühr für 2. Wasseruhr bei Regenwassernutzung (halbjährlich) excl.USt. €5,18 je m 3 Trink-u.Nutzwasserbezug je m 3 excl.USt. € 0,34 Pauschalgebühr für nicht angeschlossene Objekte als Löschwasserbeitrag im Umkreis eines Hydranten bis 100 lfm halbjError: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight ährlich excl.USt. bis 150 lfm halbjährlich excl.USt. bis 200 lfm halbjährlich excl.USt. b) Wasseranschlußgebühren: Beitragssatz excl.USt. c) Kanalbenützungsgebühren: je m 3 Abwasser excl.USt. ab 2000 m 3 jährl. excl.USt. Oberflächenwässer m2/Halbjahr excl.USt. € 9,09 € 6,36 € 4,00 € 26,86 € 1,77 € 1,57 € 0,26 Seite 5 D e r B ü r g e r s o l l es wissen d) Klärgrubeninhalte je m 3 Abwasser excl.USt. e) Kanalanschlußgebühren: Beitragssatz excl.USt. f) Müllabfuhrgebühren: € 11,45 € 32,36 Grundgebühren: a) für leerstehende Gebäude u. Alphütten excl.USt. € 24,27 b) für Einpersonenhaushalte u. Betriebe gewerblicher Art excl. USt. € 30,82 c) für Zweipersonenhaushalte, Ferienhäuser und zu Ferienzwecken vermietete Gebäude excl.USt. € 45,91 d) für Dreipersonenhaushalte excl.USt. € 48,18 e) für Vier- und Mehrpersonenhaushalte excl.USt. € 51,27 Abfuhrgebühren (Sack- und Entleerungsgebühren): a) Sackgebühr für Restmüllsack (60 I) incl. Ust. b) Sackgebühr für Bioabfallsack (8 I) incl. Ust. Sackgebühr für Bioabfallsack (15 I) incl. Ust. c) Gebühr für die Entleerung von 50 I Eimer / je Entleerung incl. Ust 1101 Eimer / je Entleerung incl. Ust 120 I Eimer/Entleerung incl. Ust d) Gebühr für die Entleerung eines 240 I Containers incl. Ust 660 I Containers incl. Ust 660 I Containers gepresst incl. Ust 800 I Containers incl. Ust 1100 I Containers incl. Ust 120 I Container/Bioabfall incl. Ust 240 I Gestrasäcke incl. Ust Gebühr für die Abgabe von Sperrgut pro kg mindestens 5 kg werden jedoch berechnet incl. Ust. Altholz (Kleinmengen gratis) incl. Ust. - in Menge eines PKW-Anhänger ohne Bordwand incl. Ust. - in Menge eines PKW-Anhänger mit Bordwand incl. Ust. - in Menge eines Traktoranhänger incl. Ust. Strauchschnitt per kg incl. Ust. Bauschutt per kg incl. Ust. Altreifen nach anfallenden Kosten 13. Entgelte für die Benützung von Gemeindeeinrichtungen: a) Kindergarten - 07:40 bis 10:45 incl.USt. 07:40 bis 11:35 Uhrincl.USt. 07:40 bis 12:20 Uhr incl.USt. € 4,90 € 0,70 € 1,30 € 4,00 € 8,50 € 9,30 € 18,60 € 43,00 € 78,10 € 51,70 € 70,40 € 9,35 € 0,70 € 0,30 € 0,00 € 10,00 € 20,00 € 40,00 € 0,10 € 0,20 € 30,00 €30,00 € 30,00 Seite 6 D e r B ü r g e r s o l l es wissen 14. Solaranlagenförderung: verlängert bis 31.12.2009 im Ausmaß von 1/4Anteil der Landesförderung im Rahmen des budgetierten Voranschlagsansatzes bis zu einem Höchstbetrag von € 900,00 je Objekt 16. Wegegeld: It. Richtlinien: je lfm. € 0,80 17. Schwangerschaftsgymnastik (50% der Kosten max. € 50,00) 18. Tiefgraragenmiete pro Stellplatz (monatlich) incl.Ust. € 46,00 2 Betriebsgebiet Basen 19. Grundstückspreise pro m € 55,00 Gfäll € 70,00 Tannen GST 711/14 € 53,00 Postamt Hittisau Die österr. Post AG hat uns mit Schreiben vom 3.3.2009 ebenfalls informiert, dass die Postfiliale in Hittisau seit langer Zeit nicht kostendeckend zu führen sei und deswegen beabsichtigt ist, die Postfiliale in eine neue modernere Form der Poststelle, in einen lokalen Post-Partner zu tauschen. Postpartner können lokale Nahversorger oder öffentliche Stellen sein. Verwundert und überrascht über diese Vorgehensweise waren wir von Seiten der Gemeinde schon, denn im Frühjahr 2007 haben wir in Abstimmung mit der Post die Postamtsräumlichkeiten umgebaut und den ehemaligen „Postzustellraum&quot; aus dem bestehenden Mietvertrag herausgenommen. Die uns nun vorgelegten Zahlen über das Betriebsergebnis in Hittisau ist für uns nicht nachvollziehbar. In Abstimmung mit dem Land versuchen wir eine gemeinsame Vorgehensweise in Vorarlberg vorzubereiten. Von Protestmaßnahmen, wie sie in anderen Gemeinden gestartet wurden, haben wir vorerst Abstand genommen. Seite 7 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Frauenmuseum Hittisau Die langjährige Leiterin des Frauenmuseum, Frau Elisabeth Stöckler, hat mit Ende Februar die Institution auf eigenen Wunsch verlassen. Ich möchte ihr namens der Gemeinde Hittisau und auch persönlich für ihre Arbeit während der AufbauphasError: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight e und des Betriebes des Frauenmuseums recht herzlich danken. Sie war es, die die inhaltliche Ausrichtung des Museums, die Auseinandersetzung mit Frauengeschichte aus Frauenperspektive erarbeitete und mit diesem Schwerpunktmuseum international Furore machte. In einer eigenen Dankesfeier mit dem Team der Museumsbegleiterinnen und der Mitarbeiter werden wir ihr Anerkennung aussprechen. Das Frauenmuseum Hittisau hat eine neue Leitung. Als Erstgereihte nach einem Ausschreibungsverfahren konnte Frau Mag. Stefania Pitscheider Soraperra als neue Leiterin gewonnen werden. Mag.a Stefania Pitscheider Soraperra ist ausgebildete Kunst- und Architekturhistorikerin und Absolventin des Lehrgangs für Museums- und Ausstellungskuratorlnnen am Wiener Institut für Kulturwissenschaften. Sie ist als Kuratorin, Kulturmanagerin und Publizistin tätig und hat jeweils mehrere Jahre lang für die Kunsthalle Wien, das Kunsthistorische Museum Wien und die Shedhalle Sankt Pölten als Projektmanagerin oder Kuratorin gearbeitet. Als Gründungsmitglied der WochenKlausur hat sie auf Einladung von internationalen Kulturinstitutionen eine Reihe von Projekten im gesellschaftspolitischen Kontext realisiert. Die gebürtige Ladinerin Stefania Pitscheider lebt seit 2003 in Vorarlberg. Im Auftrag des Vorarlberger Architekturinstituts hat sie die Architekturtage 2008 in Vorarlberg, Liechtenstein und der Ostschweiz konzipiert und umgesetzt. Zuletzt war sie mit der Leitung der ArtDesign Feldkirch betraut, die sie seit ihrem Relaunch aufgebaut hat. Wir freuen uns, dass wir für das Frauenmuseum mit Frau Mag.a Pitscheider Soraperra eine ausgewiesene Expertin aus dem Museums- und Ausstellungsbereich gewonnen haben, die sowohl mit regionalen wie internationalen Strukturen und Themenfeldern, die für das Museum von Bedeutung sind, vertraut ist. Wir wünschen ihr alles Gute zur neuen Aufgabe. Seite 8 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Schwimmbadpreise für die Saison 2009 Die Schwimmbadpreise für die kommende Badesaison wurden von der Gemeindevertretung beschlossen. Das Betriebsergebnis von der letztjährigen Badesaison weist trotz zusätzlich 13 Badetagen einen Abgang in Höhe von € 13.400 (ohneAfa) aus. Öffnungszeiten: 09:30 Uhr bis 19:30 Uhr Erwachsene Kinder (Jg. 2002 - 1994) *) 10er Karte Erwachsene (excl. Kaution KeyCard) 10er Karte Kinder (excl. Kaution KeyCard) Kinder in Gruppen (ab 10 Personen) Erwachsene in Gruppen ( ab 10 Personen) Saisonkarte für Erwachsene Saisonkarte für Jugendliche (Jg. 1993-1991) Saisonkarte für Kinder (Jg. 2002 - 1994) Abendkarte ab 17.00 Uhr € € € € € € € € € € 3,60 2,60 31,40 22,40 2,10 3,10 42,40 34,20 23,80 2,10 Familiensaisonskarte 2 Erwachsene und Kinder bis 15 Jahre (Jg. 1994) i.v.m Familienpass (excl. Kaution KeyCard) € Familiensaisonskarte 1 Erwachsener (Alleinerzieher) und Kinder bis 15 Jahre (Jg 1994) i.v.m Familienpass (excl. Kaution KeyCard) € 73,50 63,10 *) Jugendliche im Besitz einer gültigen Jugendcard erhalten ebenfalls diesen Tarif. Kinder bis 6 Jahre (Jg. 2003 und jünger) haben in Begleitung einer geeigneten Begleitperson freien Eintritt. Inhaber einer gültigen BregenzerwaldCard haben ebenfalls freien Eintritt! Mit dem Kauf oder Besitz einer Eintrittskarte verpflichtet sich der Inhaber die Vorschriften der ausgehängten Badeordnung zu beachten. Die Eintrittskarten sind nicht übertragbar. Bei Missbrauch wird die Karte entzogen. In den Eintrittspreisen sind 10 % Mehrwertsteuer enthalten! Die Kaution für die KeyCard beträgt € 4,00 bei Rückgabe € 3,00 retour Seite 9 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Feuerwehr - Kleinlöschfahrzeug (KLF-A) Die Gemeinde wird nach Inbetriebnahme des neuen Kleinlöschfahrzeuges (Sonntag, 17. Mai 2009) mit Absprache der Ortsfeuerwehr den „Land-Rover&quot; außer Betrieb nehmen und veräußern. Da es wahrscheinlich verschiedene Interessenten geben wird, laden wir zu einer Angebotsabgabe ein. Kleinlöschfahrzeug (KLF-A), Marke Land Rover Allrad, Baujahr 1963, 75 PS. Weitere Details können unter Tel. Nr. 0664 16 11 417 erfragt werden. BeiError: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Interesse ersuchen wir um ein schriftliches Angebote bis 30. April 2009 an die Gemeinde Hittisau in einem verschlossenen Kuvert mit der Aufschrift „Angebot Land-Rover&quot;. Die Angebotsöffnung erfolgt in der darauffolgenden Gemeindevorstandssitzung. Die Gemeinde behält sich die Annahme eines Angebotes vor. Änderungen für die Wahl in die Landwirtschaftskammer Der Entwurf eines geänderten Landwirtschaftskammergesetzes ist derzeit in Begutachtung. Bis 14.4.2009 haben alle Landesbürgerinnen und Landesbürger die Möglichkeit, im Gemeindeamt sowie im Internet auf www.vorarlberg.at den Gesetzestext einzusehen und Änderungsvorschlage zu machen. Folgende Änderungen für die Wahl in die Landwirtschaftskammer sind vorgesehen: Die Abwicklung soll nicht mehr bei dezentralen Wahlbehörden in den Gemeinden, sondern bei einer zentralen Wahlkommission liegen. Für die Stimmabgabe ist ausschließlich die Briefwahl vorgesehen. Passänderungen Die Passgesetz-Novelle, die eine Einführung des &quot;Hochsicherheitspasses&quot; vorsieht, BGBl I Nr. 6/2009, wird Anfang April in Kraft treten. Ab diesem Zeitpunkt werden keine Reisepässe ohne Fingerabdrücke mehr ausgestellt. Zusätzlich zum speziellen Foto und den persönlichen Daten, müssen auch die Abdrücke der Finger in den Reisepass aufgenommen werden. Der Reisepass kann auch weiterhin wie gewohnt im Gemeindeamt beantragt werden. Die bereits ausgestellten und gültigen Reisepässe behalten ihre Gültigkeit laut Passdatum. Für Fragen und nähere Informationen stehen wir im Bürgerservice gerne zur Verfügung! Seite 10 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Fischerei Saisonkartenpreise: a) für Gemeindebürger - Hauptwohnsitz beschränkte Anzahl von zus. Karten wie lit. a), jedoch mit sonstigem Wohnsitz b) für Personen, die im Vorderwald, Egg, Sulzbergstock oder Balderschwang mit Hauptwohnsitz gemeldet sind, jedoch beschränkt auf den Stausee. Diese Karte wird auch an ehemalige Gemeindebürger ausgegeben. 5-Tages-Karten: a) für Gde. Bürger u. Gäste m. Gästekarte einer Kleeblattgemeinde vom Staudamm bis Ließenbachbrücke Tageskarten: a) für Gemeindebürger und Gäste mit Vorlage der Gästekarte einer Kleeblattgemeinde mit mindestens 3 Tagen Aufenthalt (2 Übernachtungen) und ehemalige Gemeindebürger b) für Personen, die im Vorderwald, Egg, Sulzbergstock oder Balderschwang mit Hauptwohnsitz gemeldet sind und Gäste mit Gästekarte dieser Gemeinden, jedoch beschränkt auf den Stausee € € 180,-470,- € 205,-/180. € 80,- € 20,- € 20,- Stellung des Geburtsjahrganges 1990 - Vorankündigung Die Stellung der Stellungspflichtigen des Geburtsjahrganges 1991 und der Freiwilligen des Geburtsjahrganges 1992 des Verwaltungsbezirkes Bregenz bzw. der Gemeinden Hittisau, Krumbach, Langenegg, Lingenau, Riefensberg und Sibratsgfäll wird am 27.04.2008 durchgeführt. Die Stellung findet in der Conrad-Kaserne in Innsbruck statt. Die Stellungspflichtigen erhalten kurz vor der Stellung von der Gemeinde ein Schreiben mit den nötigen Informationen. Für weitere Informationen steht Erika Voppichler, Bürgerservice 05513/62 09 zur Verfügung. Seite 11 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Wohnraum sanieren. Energie sparen. Umwelt schützen. Sanieren hat Zukunft Unbebaute Grundstücke werden knapp. Daher lohnt es sich auf jeden Fall, eine Sanierung in Betracht zu ziehen. Meist bietet sich eine Renovierung an, wenn ein Haus geerbt wurde. Sanierungen mit Anbauten können auch das ungestörte Zusammenleben mehrerer Generationen ermöglichen. Das entscheidende Argument für den Kauf eines bestehenden Gebäudes ist oft die gute Lage. Denn alte Häuser stehen immer wieder auf besonders attraktiven Grundstücken. Nicht zuletzt ist es die außergewöhnliche Atmosphäre historischer Bauten, die für eine Althaussanierung spricht. Sanierer werden vom Land Vorarlberg besonders großzügig gefördert, wenn sie Energie verschwendende Altbauten in moderne Energiesparhäuser verwandeln. Einkommensgrenzen gibt es nur teilweise. Die Wohnnutzfläche ist nicht beschränkt, allerdings besteht der AnspruError: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight ch auf Förderung nur für begrenzte Flächen. Wer wird gefördert? Privatpersonen, die ein Wohnhaus sanieren, können Wohnbauförderung bekommen. Das Gebäude muss mindestens 10 Jahre alt sein. Die Wohnbauförderung ist je nach Förderstufe an eine Einkommensgrenze gebunden. Die Höhe des Darlehens ist vom Energiebedarf des Hauses abhängig. Was wird gefördert? Gefördert werden nicht nur Generalsanierungen, sondern auch Einzelmaßnahmen im Energiebereich oder zur Erhaltung und Verbesserung der Bausubstanz. Neu: Fünf Förderstufen Je nach energetischer und ökologischer Verbesserung des sanierten Gebäudes erfolgt die Einreihung in eine der fünf Förderstufen. Vereinfacht heißt das: je niedriger der Energieverbrauch nach der Sanierung, desto höher die Förderstufe. Stufe 1 ist die Minimalanforderung, Stufe 5 die Top-Sanierung. Leistbar: Einkommensgrenze Unabhängig von der Haushaltsgröße liegt die Einkommensgrenze für die Förderstufen 1 bis 3 bei Euro 5.000,- netto im Monat, bei den Förderstufen 4 und 5 wird das Einkommen nicht geprüft. Erhöht: Barzuschuss statt Darlehen Unterschreiten die Kosten für die Sanierung einen Schwellenwert (zwischen € 25.000,- und € 50.000,-) gibt es statt des Darlehens einen einmaligen Zuschuss, der nicht zurückgezahlt werden muss (zwischen 20% und 45% der Sanierungskosten). Der Schwellenwert ist abhängig von der Förderstufe. Seite 12 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Vereinfacht gilt: je besser die Sanierung, desto höher der Schwellenwert und desto höher der Prozentsatz des Zuschusses. Ökologisch: Gebäudeausweis mit Ökopunkten Wer umweltschonend baut, wird mit Ökopunkten belohnt. Sie werden im Gebäudeausweis festgehalten. Dieses Dokument beurteilt die ökologische Qualität des Hauses in den Bereichen Standort und Planung, Energiebedarf, Materialwahl, Haustechnik und Innenraum. Ausgestellt wird der Gebäudeausweis vor Baubeginn von einem Energieberater oder von befugten Experten der Baubranche. Fünf Förderstufen mit unterschiedlichen Fördersätzen sind möglich. Energetisch umfassende Sanierungen werden nach Ökopunkten und dem Heizwärmebedarf, Bauteilsanierungen nach dem U-Wert eingestuft. Barrierefrei: Zusatzpunkte Ein besonderes Anliegen sind dem Land Wohnhäuser, die barrierefrei gebaut werden und damit für das Zusammenleben mehrer Generationen geeignet sind. Zukunftsweisend: Extras Mit bis zu Euro 1.200,- unterstützt das Land die Sanierungsberatung durch einen kompetenten Fachmann. Der Kaufpreis für den Altbau kann bei den anerkannten Sanierungskosten berücksichtigt werden, wenn der Förderungsantrag spätestens zwei Jahre nach dem Kauf eingebracht wird. 2009 und 2010 können sich Sanierer ein zinsfreies Altbaudarlehen sichern, und zwar für die gesamte Laufzeit von 20 Jahren. Sanierungen werden mit Euro 1.000,- pro m2 höher gefördert als Neubauten. Eine Liste der Sanierungsberaterinnen und Aussteller von Gebäude- bzw. Energieausweisen finden Sie unter: www.energieinstitut.at/HP/Upload/Dateien/GAWE_SanB_2009_02_19.pdf Checkliste: So kommen Sie rasch und unkompliziert zu Ihrer Wohnbauförderung: -Sanierungsberatung (Zuschuss vom Land) -Gebäudeausweis ausstellen lassen - Falls erforderlich, Baueingabe und Baubewilligung einholen - Kostenvoranschläge einholen - Antrag ausfüllen und bei der Gemeinde bestätigen lassen - Antrag bei der Wohnbauförderungsstelle abgeben - Gebäude sanieren - Öko-Maßnahmen nachweisen - Endabrechnung vorlegen - Prüfung und Freigabe der Förderung durch das Energieinstitut Seite 13 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Energie - Wärme aus erneuerbaren Energien Unabhängig vom Einkommen wird das Heizen mit erneuerbaren Energien gefördert. Für die Größe des Hauses gibt es dabei keine Beschränkungen. Die Anlagen müssen in Gebäude eingebaut werden, die ganzjährig Hauptwohnsitz sind. Energieausweis: Der Typenschein für das Haus Der Energieausweis ist Voraussetzung für die Direktförderungen des Landes. Er macht den Energiebedarf und die Qualität haustechnischer Anlagen von Gebäuden sichtbar. Folgende Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Heizsysteme werden gefördert: — &gt; Biomasse: Energie aus nachwachsendem Holz Pellets, Hackschnitzel, Stückholz. Biomasse ist ein nachwachsender, heimischer Brennstoff und stärkt damit die regionale Wirtschaft. — &gt; Wärmepumpen: Energie aus den Elementen Direkt gefördert werden vom Land Wärmepumpen mit den Wärmequellen Erdreich oder Grundwasser bzw. Abluft in Passivhäusern. — &gt; Solaranlagen: Energie der Sonne — &gt; Kontrollierte Be- und Entlüftung: Energieeffizienz und Wohnkomfort Ab 01.01.2009 fördert das Land die kontrollierte Be- und Entlüftung. Checkliste Der direkte Weg zur Energieförderung: - allfällige bau- oder wasserrechtliche Bewilligungen einholen - Gebäudeausweis und/oder Energieausweis erstellen lassen - Empfehlung: Angebote von verschiedenen Installateuren oder Herstellern einholen - Installation der Anlage - Abnahmeprüfung gemäß Antragsformular - Bestätigung der sachgemäßen Installation, Inbetriebnahme und Einschulung durch den Anlagenbetreiber - Bestätigung der Wohnsitzgemeinde - Förderungsantrag einreichen - Förderung wird ausbezahlt Seite 14 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Energiebericht 2008 Seit 2001 werden in der Gemeinde Hittisau die Energieverbräuche der Gemeindegebäude und -anlagen monatlich aufgezeichnet. Seit 2007 werden diese jährlich in einem Energiebericht zusammengefasst und ausgewertet. Der Energiebericht wurde von Georg Bals nach Rücksprache mit den Gebäudeund An lagen verantwortlichen Roman Dorner, Stefan Steurer, Markus Steurer und Paul Bechter erstellt. In einer internen Besprechung im Gemeindeamt, am 03.02.2009 wurden die Energiebezüge der einzelnen Gebäude und Anlagen besprochen und die einzelnen Jahreswerte hinterfragt und erörtert. Zusammenfassung des Energieberichtes: Kommunaler Verbrauch 2008 in den Bereichen Wärme: 918.631 kWh plus 2% gegenüber dem Vorjahr Strom: 422.782 kWh plus 3% gegenüber dem Vorjahr Wasser: 14.106 m 3 plus 16% gegenüber dem Vorjahr Eigenstromproduktion 38.908 kWh plus 18% gegenüber dem Vorjahr Anteil an erneuerbaren Energieträger liegt bei der Gemeinde Hittisau bei 95% 1/ Wärme: Mit 46% des Wärmebedarfes sind die Volks-, Hauptund Polytechnische Schule die größten Verbraucher. (418.776 kWh). An zweiter Stelle folgt das Feuerwehr- und Kulturhaus mit 132.704 kWh. Bezogen auf die Energiebezugsfläche schneidet jedoch das Feuerwehrund Kulturhaus entschieden am schlechtesten ab. (110,89 kWh pro m 2 EBF), gefolgt vom Jugendraum. Verbrauch Wärme 2003 2004 2005 3006 3007 2 0 0S JDir Seite 15 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Verteilung Wärmeverbrauch gesamt (2008) • • • • • • • • • Alters- / Pflegeheime Büros, Verwaltungsgebäude Jugendzentren Kindergärten Mehrzweckgebäude Schulen mit Turnhallen Veranstaltungsgebäude Freibäder Kläranlagen 14% 6% Strom: Die größten Einsparungspotentiale sind im Bereich des Feuerwehr- und Kulturhauses (87%), im Jugendraum (53%) in der Volks- und Hauptschule (30%) im Freibad (42%) und im Bereich Straßenbeleuchtung (45%) zu finden. Im Ranking der 3 größten Stromverbraucher liegt mit | 500 B 400 0 1 — Verbrauch Strom &#39; 300 200 100 0 2003 2 Q 2005 2006 2007 2003 Q4 Jshr 87.703 kWh die Kläranlage (wobei sie im Benchmark mit anderen Kläranlagen im Bereich Energieverbrauch im Spitzenfeld liegt) an erster Stelle, gefolgt von der Volks- Haupt- und Polytechnischen Schule mit gesamt 84.142 kWh, an dritter Stelle liegt das Freibad Hittisau mit 74.979 kWh. Seite 16 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Wasser: Insgesamt liegt der Wasserverbrauch der Gemeindeobjekte bei 14.106 m 3 . Dies entspricht einem Mehrverbrauch von 16% gegenüber 2007. Dies ist hauptsächlich auf die gute Badesaison zurückzuführen. Mit dem &quot;Betreuten Wohnen&quot; ist zudem ein zusätzlicher Verbraucher hinzugekommen. Naturgemäß ist das Freibad mit 5.965 m 3 der größte Verbraucher, gefolgt von der Kläranlage mit 5.531 m 3 , an dritter Stelle die Schulen mit 1.249 m 3 . Den detaillierten Energiebericht mit den Vergleichen aus den Vorjahren können sie unter httpError: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight Error: Invalid Font Weight ://www.hittisau.at/ umwelt-undwasser/energieberich te herunterladen. Ein Danke an alle Verantwortlichen vor Ort, welche sich bemühen, den Energieverbrauch der Verteilung Wasserverbrauch gesamt (2008) &quot; 11n 42&quot; • Alters- • Pflegeheime • Bauhöfe • Büros, rwa Itu ngsge bä ude • Jugendzientnen • Kinde rgähen • Mehrzweckgebäude • Schulen mi1 Turnhallen • V-eranstaltungypebäude • Freibäder • Kläranlagen • Sonstiges gemeindeeigenen Objekte im Rahmen zu halten und die Gemeindeanlagen betreuen. Insbesondere unserem Gebäudewart Roman Dorner, Schulwart Stefan Steurer, Wasser- und Kanalwart Paul Bechter, dem Betreuer des Schwimmbades Markus Steurer und dem Betriebsleiter des Skiliftes und dem verantwortlichen der Straßenbeleuchtung Stefan Bechter sowie allen anderen, die sich für die Belange der Gemeinde Hittisau einsetzen. Für das e5 Team Georg Bals Seite 17 D e r B ü r g e r s o l l es wissen LANDRAD - Ohne Schwitzen schnell ans Ziel! Mit dem LANDRAD, einem elektrisch unterstützten Fahrrad, kommen sie schneller und mit weniger Anstrengung an Ihr Ziel, jedoch nicht ohne Ihr Quantum an gesunder Bewegung. Ein unsichtbar in der Nabe untergebrachter Elektromotor unterstützt mit enorm geringem Energieverbrauch Ihre Tretkraft. Ein Schalten von Hand ist nicht notwendig, der Motor unterstützt umso stärker, je kräftiger sie in die Pedale treten. Das ist vor allem auf längeren Strecken und in hügeligem Gelände ein unschätzbarer Vorteil für das Rad: Pünktlich zum Termin, weil sie ohne Schwitzen am Stau vorbeifahren. Dynamisch unterwegs, weil das Rad nicht von selbst fährt. Und optisch ein Hingucker, weil das LANDRAD in seiner limitierten Sonderauflage ein vollständig ausgestattetes, sportlich elegantes Alltagsfahrrad ist. LANDRAD ist ein Flottenversuch des gemeinnützigen Instituts KAIROS gemeinsam mit dem Land Vorarlberg und dem Energieinstitut, um herauszufinden, inwieweit elektrisch unterstützte Fahrräder geeignet sind, einen Beitrag zu einer nachhaltigen Mobilität in Vorarlberg zu leisten. Nehmen auch sie am Flottenversuch teil und sichern sie sich jetzt eines der 500 LANDRÄDER, ein elektrisch unterstütztes Fahrrad der gehobenen Kategorie um 1.250,- Euro (für Privatpersonen bereits inklusive Mehrwertsteuer, für Firmen netto). Alle Informationen und eine Liste der Händler finden sie unter w w w . L A N D R A D . a t . Auskunft Gemeindeamt: Georg Bals Tel: 6209-12 www.hittisau.at Konrad Schwarz, Bürgermeister Seite 18 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Tourismus Nächtigungsstatistik 2008: Im Jahr 2008 haben wir nach 4 Jahren Rückgang wieder eine Steigerung der Nächtigungen um über 10% erreicht. Mit insgesamt 68.594 Nächtigungen haben wir gleichzeitig das beste Ergebnis seit 10 Jahren. Herzlichen Dank an alle Vermieter und Gastwirte für Ihren Einsatz und das Bemühen um das Wohl unserer Gäste. Allen, die in den vergangenen Jahren investiert haben und damit auch ein Zeichen gesetzt haben, dass der Tourismus in Hittisau Zukunft hat, sei ebenfalls herzlich für Ihren Mut und Einsatz gedankt. Entwicklung Gästenächtigungen seit 1999 «9,0« e&amp;.tto- ö.«»AM U h WQ JW I WfnH 19 94 »40 »Ol »re 2J W HX 2 K SH 0 20« 2«? iQöfl Seite 19 D e r B ü r g e r s o l l es wissen Genusswandern: Der Ausschuss für Tourismus hat beschlossen, im kommenden Jahr ein neues Wanderkonzept zu erarbeiten. Zusammen mit der Firma Alpstein aus Immenstadt und dem deutschen Wanderinstitut wollen wir unser gesamtes Wegenetz überarbeiten und versuchen, bis zu fünf Premiumwege (Zertifizierung auf Grund verschiedenster Kriterien) zu erstellen. Gleichzeitig werden wir die Beschilderung, Kartographierung, Portaltafeln, Möblierung und das Marketing neu gestalten. Herzlichen Dank an die Gemeinde Hittisau für die großzügige Hilfe und Unterstützung. Unsere Ziele: Uneingeschränkter Wandergenuss für Gäste und Einheimische Stärkung des Tourismus im Sommer und teilweise im Winter Belebung von Handel, Handwerk, Landwirtschaft und Dienstleistung Schaffung und Erhalt von Arbeitsplätzen, Steuereinnahmen usw. Steigerung der Bekanntheit unseres Ortes Schaffung eines Profils als Tourismusort im Bregenzerwald Seite 20
  1. gemeindeinformation
20120613_GVE023 Gaschurn 13.06.2012 12.06.2021, 06:58 6793 Gaschurn / Dorfstraße 2 / Hochmontafon – Österreich Tel. +43(0)5558/8202, Fax +43(0)5558/8202-19 email: gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at Datum: 15. Juni 2012 AZ: 004-1/23/2012 Bearbeiterin: Melanie Themel melanie.themel@gaschurn.at Niederschrift über die 23. Gemeindevertretungssitzung am 13.06.2012 um 19:30 Uhr im Gemeindeamt Gaschurn. Anwesend: Volkspartei und Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Bgm. Martin Netzer, MSc, Vize-Bgm. Thomas Riegler, Mag. (FH) Ruth Tschofen, DI (FH) Markus Durig, Joachim Hammer, Philipp Dona, Kurt Klehenz, Hanno Hämmerle, Artur Pfeifer, Markus Wittwer (ab 19:38 Uhr); Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: GR Andrea Schönherr, Mag. Christian Wittwer, Dieter Lang, Harald Fitz, Markus Metzler, Roswitha Thoma, Bruno Hilbrand, Klaus Bruggmüller; Entschuldigt: Volkspartei und Bürgerliste Gaschurn-Partenen: GR Klaus Schröcker, Markus Felbermayer, Kurt Rudigier; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen Günter Pfeifer, Alexander Hechenberger, Andrea Felder; Schriftführerin: Melanie Themel Tagesordnung Erledigung der Tagesordnung: 1) Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit 2) Raumentwicklung Montafon 3) Berichte 4) Kanalprojekt Partenen-Bielerhöhe 5) Umwidmungsansuchen Waltraud Büsch, Obere Rifa 36, 6793 Gaschurn, von „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Freifläche Sondergebiet Garage“ 6) Bauhof NEU Niederschrift_23_GV_Sitzung.doc 1/10 7) Sanierung 1. OG, Schulstraße 77, 6794 Partenen 8) Ausbau L 188 – Außerbach 9) Teilweise Löschung von Öffentlichem Gut und Neuvermessung (GST-NR 3430 – Bereich Erwina Büsch) 10) Dienstbarkeit des Fußweges über GST-NR 1304/1 – Bruno Hilbrand 11) Rechnungsabschluss 2011 12) Genehmigung der letzten Niederschrift(en) 13) Allfälliges zu 1.: Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit Der Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindemandatarinnen und Gemeindemandatare sowie die Zuhörer. Der Vorsitzende stellt fest, dass die Ladung ordnungsgemäß ergangen und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Der Vorsitzende unterbricht die Sitzung zum Zweck der Bürgerfragestunde von 19:31 Uhr bis 20:23 Uhr. Der Vorsitzende setzt den Tagesordnungspunkt „Sanierung 1. OG, Schulstraße 77, 6794 Partenen“ von der Tagesordnung ab. Der Vorsitzende beantragt die Verlängerung der Tagesordnung um folgenden Punkt:  Güterweggenossenschaft Außerbova – Festlegung von Grenzen bzw. Zu- und Abschreibungen Die Änderung der Tagesordnung wird einhellig genehmigt. zu 2.: Raumentwicklung Montafon Der Vorsitzende begrüßt Herrn Christoph Breuer vom Büro Kairos. Da es die fortgeschrittene Zeit für Herrn Breuer nicht zulässt, wird der Punkt „Raumentwicklung Montafon“ in einer späteren Gemeindevertretungssitzung vorgetragen. Die Unterlagen werden dennoch an die Anwesenden verteilt. zu 3.: Berichte Der Vorsitzende berichtet Folgendes: o Am 12.06.2012 habe das Tourismusforum Vorarlberg in Dornbirn stattgefunden. Vier Innovationspreise wurden verliehen. Die Silvretta Montafon wurde für ihren Webshop 2.0 ausgezeichnet. Der Sonderpreis für Nachhaltigkeit erhielt das Explorer Hotel Montafon in Gaschurn. o Das letzte Wochenende sei sehr ereignisreich gewesen. In Partenen habe die Fronleichnamsprozession stattgefunden. Anschließend wurden im Rahmen des Frühschoppens, welchen der SCS Partenen durchführte, die neuen Damentrachten der Bürgermusik Gaschurn-Partenen vorgestellt, die allesamt von Erika Dich gefertigt wurden. Weitere mitwirkende Vereine waren der Kameradschaftsbund und Schützenverein Gaschurn-Partenen, die Ortsfeuerwehr Partenen sowie die Trachtengruppe Partenen. Der Vorsitzende bedankt sich bei allen Involvierten für diesen schönen Tag. Niederschrift_23_GV_Sitzung.doc Seite 2/10 o Des Weiteren habe vom 07.-10.06.2012 die Alpine Trophy stattgefunden. Hier gelte dem SV Gaschurn-Partenen, allen Vermietern und Helfern sowie dem Hotel Verwall einen recht herzlichen Dank. Insgesamt waren mehr als 280 Personen in der Gemeinde Gaschurn untergebracht. o Am 09. und 10.06.2012 habe das Feuerwehrfest der Ortsfeuerwehr Gaschurn stattgefunden. Im Rahmen dieses tollen Festes wurde der neue Feuerwehrbus eingewiehen. Auch die Drehleiter Montafon war vor Ort und fand guten Anklang. o Am 05.04.2012 wurde der Aktienvertrag mit der VoMoNoSi abgeschlossen. o Am 18.05.2012 habe eine Sitzung der Gemeindevertretung der Marktgemeinde Schruns bezüglich des Genussrechtsvertrages mit der Silvretta Montafon AG stattgefunden. Der Vertragsentwurf wurde positiv behandelt. Die Marktgemeinde Schruns habe den Vertragsentwurf an das Amt der Vorarlberger Landesregierung zur Prüfung übermittelt. Es sei geplant, dass der Vertrag am 25.06.2012 durch Schruns unterzeichnet werden soll. o Am 10.04.2012 sei das Schreiben des Amtes der Landesregierung zum Voranschlag 2013 eingelangt. Die Mandatare können, falls gewünscht, Einsicht nehmen. o Bei der ARA Montafon wurde vergangenen Winter ein hoher Fetteintrag festgestellt. Von der Gemeinde Gaschurn wurden die Betroffenen bereits aufgefordert, entsprechende Maßnahmen zu treffen. o Die Zelfenstraße werde derzeit saniert und verbreitert, damit eine zeitweise Umfahrung im Winter besser möglich werde. o Das neue E-Bike-Netz „Vom Bodensee bis zum Piz Buin“ wurde präsentiert. Hier sei Markus Felbemayer für sein Engagement zu danken. Bei der diesjährigen Silvretta Classic Rallye werde auch eine E-Bike-Trophy durchgeführt. Interessierte können sich gerne anmelden. o Der neue Frauenbildungskalender liegt im Gemeindeamt zur Einsichtnahme auf bzw. kann dort bezogen werden. o Vom 06.07. bis 16.07.2012 findet der Montafoner Sommer unter dem Motto „Ofi muaß i“ statt. o Ab 01.07.2012 wird der passive Netzausbau für Breitbandtechnologie von Seiten des Landes gefördert. o Bei den Nächtigungen und Ankünften im vergangenen Winter konnte ein Plus von ca. 10 % erzielt werden. o Das Destinationsmanagement Montafon (Zusammenführung der drei Organisationen zu einer „Montafon Tourismus Organisation“) wurde präsentiert. Der Prozess laufe derzeit. Es sei beabsichtigt, die Leistungsanbieter noch stärker einzubinden. o Die Änderung zum Gemeindegesetz neu liegt noch bis zum 18.06.2012 zur Einsichtnahme im Gemeindeamt auf. o Am 08.05.2012 hat eine mündliche Verhandlung zum Wasserrechtsprojekt Valschaviel stattgefunden. Die Zustimmungen liegen vor und somit könne das Projekt umgesetzt werden. o Ab 11.10.2012 findet der 13. Universitätslehrgang für Politische Bildung statt. Anmeldeschluss ist der 27.07.2012. Die Broschüre hierzu liegt im Gemeindeamt auf. zu 4.: Kanalprojekt Partenen-Bielerhöhe Der Vorsitzende berichtet, dass für das Kanalprojekt Partenen-Bielerhöhe eine Ausschreibung erfolgt sei. Dies wurde von M+G Ingenieure sowie von der Fa. Breuß und Mähr durchgeführt. Niederschrift_23_GV_Sitzung.doc Seite 3/10 Das Ausschreibungsergebnis stellt sich wie folgt dar: 1. Jäger Bau GmbH, Schruns € 4.028.240,71 2. Strabag AG, Dornbirn € 4.098.560,06 3. Swietelsky Bau, Innsbruck € 4.108.907,49 4. Hilti & Jehle, Feldkirch € 4.746.932,59 5. Nägele Tiefbau GmbH, Röthis € 5.165.447,70 6. ARGE Rhomberg/Gebr. Vonbank € 5.536.186,64 7. Alpine Bau GmbH, Landeck € 5.932.491,24 8. Tomaselli Gabriel Bau GmbH, Nenzing € 6.208.114,25 Bei keinem der Angebote wurde eine Differenz zwischen den Angeboten und der rechnerisch geprüften Angebotssumme festgestellt. Die Vergabesumme setze sich wie folgt zusammen: Abwasserbeseitigungsanlage BA 08 € 2.830.162,47 Wasserversorgungsanlage BA 07 € 1.198.078,24 Die Angebote entsprechen der Kostenschätzung und könnten somit vergeben werden. Der Bereich „Kardatscha“ beim Wasserprojekt könne nicht verwirklicht werden. Dadurch verringere sich die Gesamtsumme. Die Finanzierung sei den Anwesenden bereits bekannt. Die Kosten für das Wasserprojekt würden zur Gänze von der Gemeinde Gaschurn getragen werden. Markus Wittwer erkundigt sich darüber, ob die Errichtung des Gehsteiges im Bereich Partenen im Projekt bereits berücksichtigt wurde. Der Vorsitzende berichtet, dass dort zuerst eine Fußgängerzählung durchgeführt werde. Auf die Frage, welche Positionen beim Wasserprojekt enthalten seien, bringt der Vorsitzenden den Anwesenden den Plan zur Kenntnis und erläutert diesen. Mag. Christian Wittwer möchte wissen, ob bereits eine Vereinbarung mit der Gemeinde Galtür für die Nutzung der Quelle bestünde. Der Vorsitzende berichtet, dass die Gemeinde Galtür bereits die Zustimmungen zur Wassernutzung erteilt habe, über das geplante Trinkwasserkraftwerk müsse aber erst verhandelt werden. Des Weiteren berichtet der Vorsitzende, dass man sich bei der Ausschreibung vorbehalten habe, mitunter nicht alles auszuführen. Dieter Lang möchte wissen, welche Kosten schlussendlich die Gemeinde Gaschurn zu tragen habe. Der Vorsitzende bringt folgende Kostenaufteilung zur Kenntnis:  Anteil der Gemeinde für den Hauptstrang von der Bielerhöhe bis Partenen: € 65.782,00  Anteil der Gemeinde für den Ortskanal Partenen: € 477.848,00 Wie hoch die Kosten für die Gemeinde für das Wasserprojekt seien, könne der Vorsitzende derzeit nicht sagen. Mag. Christian Wittwer findet die Baukosten für den Wasseranteil relativ hoch. Deshalb möchte er wissen, wie die Kosten zwischen der Gemeinde Gaschurn und der Vorarlberger Illwerke aufgeteilt werden. Die Sitzung wird von 21:03 Uhr bis 21:09 Uhr unterbrochen. Der Vorsitzende berichtet nach dem Telefonat mit Herrn Dieter Breuß, dass für das Wasserprojekt anstatt € 1.198.078,00 lediglich 761.663,97 zu entrichten wären, weil der Abschnitt von der Kardatscha bis zum Schindelboden nicht zur Ausführung gelange. Die Sanierungskosten für den Hochbehälter seien in dieser Summe nicht berücksichtigt. Niederschrift_23_GV_Sitzung.doc Seite 4/10 Die Ausführung im Detail samt Ringschlüssen wird vom Vorsitzenden gemäß Plan zur Kenntnis gebracht. Der Vorsitzende unterbreitet den Vorschlag, die Kosten für das Wasserprojekt im Gemeindevorstand zu vergeben, dazu sollen die Vertreter von M+G Ingenieure sowie Breuß + Mähr eingeladen werden. Dieter Lang möchte wissen, wie viel an Anschlussgebühren für die Gemeinde Gaschurn geltend gemacht werden können, wenn das Projekt umgesetzt werde. Der Vorsitzende erklärt, dass es sich hierbei um ca. € 4.000,00 pro Hausanschluss (Kanal) handle. Mag. Christian Wittwer sei davon ausgegangen, dass für die Gemeinde Gaschurn nicht so eine große Kostenbelastung anfalle. Dies sei in einem Umfang, wo man sich die Unterlagen und Zahlen noch genauer ansehen müsse, bevor dazu ein Beschluss gefasst werden könne. Nach weiterer Diskussion wird einstimmig beschlossen, am 21.06.2012 um 19:30 Uhr eine Gemeindevertretungssitzung anzusetzen, bei welchem dieser Punkt nochmals behandelt werde. Zuvor werde eine Besprechung mit den Planern angesetzt. Termin hierzu ist Dienstag, 19.06.2012 um 18:30 Uhr. Hierzu werde auch das OV II-Team anwesend sein. zu 5.: Umwidmungsansuchen Waltraud Büsch, Obere Rifa 36, 6793 Gaschurn, von „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Freifläche Sondergebiet Garage“ Der Vorsitzende berichtet, dass die geplante Umwidmung nicht an den Dauersiedlungsraum angrenze und deshalb eine Umwelterheblichkeitsprüfung notwendig sei. Der Antrag der Antragstellerin sowie der dazugehörige Erläuterungsbericht wurden an die Umweltabteilung des Amtes der Vorarlberger Landesregierung mit der Bitte um Durchführung einer Umwelterheblichkeitsprüfung gesandt. Sämtliche erforderlichen Stellungnahmen wurden von der Umweltbehörde eingeholt. Die Gemeinde habe nun den Entwurf des Flächenwidmungsplanes zu beschließen, dann erfolge eine einmonatige Auflagefrist für die Öffentlichkeit. Erst dann könne die Beschlussfassung in der Gemeindevertretung für die Umwidmung erfolgen. Nach Beschlussfassung in der Gemeindevertretung erfolge die Genehmigung durch die Raumplanung – sofern diese positiv beurteilt werde – und anschließend werde die Genehmigung kundgemacht und sei dann rechtskräftig. Der Antrag lautete dahingehend, dass 275 m² der GST-NR 2462/1, GB Gaschurn, umgewidmet werden sollen. Die Grundteilung wurde bereits - deckend mit der Grundstücksgrenze - genehmigt. Grundsätzlich spreche nichts gegen eine Umwidmung. Lediglich soll laut Stellungnahme der Umweltabteilung bzw. der Agrarbezirksbehörde Bregenz lediglich die für die Bauführung benötigte Fläche von 120 m² umgewidmet werden. Die gesamten Stellungnahmen über die Umwelterheblichkeitsprüfung werden den Anwesenden zur Kenntnis gebracht. Die Umwidmung wurde zuvor im Bau- und Raumplanungsausschuss behandelt. Die Pläne für den Gargenbau werden zur Kenntnis gebracht. Der Vorsitzende stellt den Antrag, den Entwurf des Flächenwidmungsplanes samt Erläuterungsbericht für die Umwidmung der GST-NR 2462/1, GB Gaschurn, in einem Ausmaß von 120 m² zu beschließen. Dem Antrag des Vorsitzenden wird einstimmig entsprochen. zu 6.: Bauhof NEU Der Vorsitzende berichtet, dass am 19.06.2012 die Bauverhandlung stattfinden werde. Ab 01.09.2012 könne die Vorsteuer nicht mehr für das gesamte Bauvorhaben geltend gemacht werden. Deshalb sollten zuvor noch die Ausschreibung und die Vergabe erfolgen. Angebote für die Bauleitung wurden bereits eingeholt. Diese lauten wie folgt: FF-Bauleitungsbüro GmbH, Dornbirn € 30.529,20 netto Fleisch Loser GmbH, Rankweil € 68.938,96 netto V-Bau, Bartholomäberg € 49.843,42 netto Niederschrift_23_GV_Sitzung.doc Seite 5/10 Ein weiteres Angebot für die Detailplanung und Ausschreibung von Mitiska Wäger Architekten liegt vor. Dieses belaufe sich auf € 41.366,21 netto. Die Detailplanung und Ausschreibung soll gemeinsam mit der Vergabe der Bauleitung erfolgen. Bis Ende Juni könnte dann die Ausschreibung in Auftrag gegeben werden. Dieter Lang sieht ein Problem darin, dass Vergaben getätigt werden, ohne dass ein bewilligtes Projekt vorliege. Er schlägt deshalb vor, diesen Punkt ebenfalls in der Gemeindevertretungssitzung am 21.06.2012 zu behandeln bzw. zu beschließen, wenn die Bauverhandlung durchgeführt wurde. Mag. Christian Wittwer vertritt ebenfalls die Meinung, dass die Bauverhandlung abgewartet werden solle, falls es zu Problemen im Verfahren kommen würde. Der Vorsitzende entgegnet dem, dass der zeitliche Rahmen sehr knapp bemessen sei und deshalb die Ausschreibung so schnell wie möglich in Auftrag gegeben werden sollte, um nicht unnötig Zeit verstreichen zu lassen, die dann für eine fundierte Ausschreibung fehle. Die Rückmeldungen von Seiten des Verhandlungsleiters seien bis dato sehr positiv. Er empfehle daher, die Auftragsvergabe zu erteilen. Es wird allgemein darüber diskutiert, ob die Vergabe erteilt werden soll oder zuerst die Bauverhandlung abgewartet werden soll. Der Vorsitzende stellt den Antrag, die Architekten mit der Ausschreibung zu der Gemeindevertretungssitzung über schreibung freigegeben werden. Dem entsprochen. Fa. FF-Bauleitungs-GmbH sowie Mitiska und Wäger beauftragen. In der nächsten Woche werde dann in die Bauverhandlung berichtet, dann könne die AusAntrag des Vorsitzenden wird mit 6 Gegenstimmen zu 7.: Sanierung 1. OG, Schulstraße 77, 6794 Partenen Von der Tagesordnung abgesetzt. zu 8.: Ausbau L 188 – Außerbach Der Vorsitzende berichtet, dass der Ausbau der L 188 im Bereich „Außerbach“ nun für das Jahr 2013 geplant sei. Der Plan hierzu wird den Anwesenden zur Kenntnis gebracht und erläutert. Die jetzt bestehenden Haltestellen würden auf die Dorfstraße (Bereich Explorer Hotel) verlegt werden. Sowohl auf der L 188 als auch auf der Dorfstraße werde eine Mittelinsel errichtet. Der Gehsteig auf der Seite des Explorer Hotels werde bis zur Einfahrt auf den Radweg vor der Illbrücke verlängert. Das Becken zur Entwässerung wäre unter dem Explorer Hotel geplant. Der Gehsteig entlang der L 188 werde nördlich der Straße bis auf Höhe des Explorer Hotels geführt. Die Zu- und Abschreibungen der Gemeinde Gaschurn bzw. des Öffentlichen Gutes an das Landesstraßenbaumt werden den Anwesenden ebenfalls zur Kenntnis gebracht. Insgesamt müssten 124 m² Fläche an das Landesstraßenbauamt abgetreten werden. Hierzu habe vor Ort eine Begehung mit dem Landesstraßenbauamt stattgefunden. Durch das Land werde noch geklärt, ob die Schneeräumung gemäß dem vorliegenden Plan gewährleistet werden könne. Des Weiteren wäre ein Grundabtausch mit Christian Durig, Hotel Verwall, notwendig. Grundsätzlich sei ein Abstand von einem Meter im Anschluss an den Gehsteig vorgesehen, um die Ablagerung von Schnee sicherzustellen. Die Zufahrt zum Hotel Verwall bliebe nach der Errichtung des neuen Straßenverlaufs bestehen. Auch dieser wird den Anwesenden erläutert. Auf die Frage, ob Wartehäuschen bei den Haltestellen errichtet werden, erklärt der Vorsitzende, dass die Wartenden nicht direkt auf dem Gehsteig stehen müssen, sondern auf einer hierzu extra zu errichtenden Fläche. Mag. Christian Wittwer schlägt vor, die Flächen, welche an das Landesstraßenbauamt abgegeben werden müssen, eventuell zu tauschen und hierfür noch nach Möglichkeiten zu suchen. Der Vorsitzende stellt den Antrag, 124 m² Fläche für das Projekt an das Landesstraßenbauamt gemäß Grundeinlöseplan vom 16.04.2012, Plan-Nr. BS-0634/14 abzugeben und dem Niederschrift_23_GV_Sitzung.doc Seite 6/10 Flächenabtausch mit Christian Durig zuzustimmen. Des Weiteren wird es begrüßt, wenn eine Ersatzfläche zum Tausch mit dem Landesstraßenbauamt gefunden werden kann. Dem Antrag des Vorsitzenden wird einstimmig entsprochen. zu 9.: Teilweise Löschung von Öffentlichem Gut und Neuvermessung (GST-NR 3430 – Bereich Erwina Büsch) Der Vermessungsplan des Vermessungsbüro Bolter + Schösser, GZ: 15063/2012 wird den Anwesenden zur Kenntnis gebracht und erläutert. Gemäß diesem Plan müsste ein Teil des Öffentlichen Gutes auf der GST-NR 3430, GB Gaschurn, gelöscht werden. Laut Grundbuchsauszug seien keine Dienstbarkeiten auf diesem Grundstück eingetragen. Wenn man diesen Teil der GST-NR 3430, GB Gaschurn, löschen möchte, müsse man beachten, dass jedenfalls ein Hinweis angebracht werde, dass für die Benutzer des Öffentlichen Gutes dadurch keine Nachteile entstehen dürfen. Dies könnte eventuell als Dienstbarkeit in die neue Grundstücksfläche mit aufgenommen werden. Mag. Christian Wittwer verstehe nicht ganz, warum das Öffentliche Gut gelöscht werden solle. Zudem könne dann in Zukunft jede/r kommen und für sich eine Löschung des Öffentlichen Gutes zu bestimmten Zwecken beantragen. In diesem speziellen Fall wäre dann auch der Zugang über dieses Stück nicht mehr zulässig. Nach kurzer Diskussion wird, um rechtlichen Diskussionen vorzubeugen, einstimmig beschlossen, dass das Öffentliche Gut aufrecht erhalten bleiben soll, es sei denn, es käme zu einer Verlegung desselben. zu 10.: Dienstbarkeit des Fußweges über GST-NR 1304/1 – Bruno Hilbrand Der Vorsitzende berichtet, dass ein Antrag für eine Löschungserklärung einer Wegdienstbarkeit vorliegend sei. Ein Lageplan wird den Anwesenden zur Kenntnis gebracht. Auf dem GST-NR 1304/1, GB Gaschurn, sei eine Dienstbarkeit für die Gemeinde Gaschurn eingetragen, ebenso auf dem GST-NR 1304/2, GB Gaschurn. Es stelle sich daher die Frage, ob diese Dienstbarkeit wirklich gelöscht werden solle. Für Mag. Christian Wittwer stellt sich die Frage, warum damals für die Gemeinde Gaschurn eine Dienstbarkeit eingetragen wurde. Mitunter sei damals bei der Übertragung ein Fehler passiert. Nach kurzer Diskussion gelangt man einhellig zum Schluss den Punkt zu vertagen, um genauere Informationen zu erhalten, aus welchen Gründen eine Dienstbarkeit auf den GSTNRN 1304/1 und 1304/2 für die Gemeinde Gaschurn eingetragen wurde. zu 11.: Rechnungsabschluss 2011 Der Vorsitzende berichtet, dass der Rechnungsabschluss an alle Mandatare rechtzeitig ergangen sei. Am 11.06.2012 habe eine Sitzung des Prüfungsausschusses stattgefunden. Der Bericht hierzu liege aber noch nicht vor. Im vergangen Jahr waren drei größere Themenbereiche umzusetzen. Dies waren der Abschluss des Wohnbau Partenen, die Errichtung des Explorer Hotel Montafon sowie die Sanierung von diversen Wasserleitungen und Straßen. Trotz der schlechten Wirtschaftsprognose seien die Ertragsanteile gestiegen. Leider konnten nicht alle Vorhaben umgesetzt werden. Daher haben sich diese teilweise verschoben, seien aber im Jahr 2011 nicht angefallen. Beim Wohnbau Partenen war vorgesehen, zwei Wohnungen inkl. vier Tiefgaragenparkplätze durch die Gemeinde Gaschurn zu erwerben. Die beiden Wohnungen konnten jedoch in das Wohnbauförderprogramm aufgenommen werden. Somit konnten ca. € 320.000 eingespart werden, wobei die Gemeinde nach wie vor das Zuweisungsrecht für die Wohnungen habe. Niederschrift_23_GV_Sitzung.doc Seite 7/10 Außer der Wohnung, welche die Rohmberg Bau GmbH gekauft habe, seien mittlerweile alle Wohnungen vergeben worden. Mit dem Verkauf der Flächen für den Wohnbau Partenen konnte die Gemeinde zudem Einnahmen von ca. € 150.000,00 erzielen. Sowohl beim Wohnbau Partenen als auch beim Explorer Hotel wurden Anschlussbeiträge eingehoben, welche sich positiv auf das Budget ausgewirkt haben. Gesamthaft wurden allein durch diese beiden Projekte ca. € 170.000,00 an Anschlussgebühren eingehoben. Weitere Vorteile beim Wohnbau Partenen seien das Wegfallen von Sanierungskosten sowie der Zuzug von jungen Familien, älteren Menschen und eine nachhaltige Wohnraumschaffung. Der Vorarlberger Gemeindeverband habe Arbeitskräfte zur Überarbeitung der Einheitswerte angestellt, welche die Grundlage für die Berechnung der Grundsteuer darstellen. Aufgrund dessen werden künftig jährlich ca. € 40.000,00 an Mehreinnahmen getätigt. Die Mehreinnahmen im Bereich der Gästetaxe und des Tourismusbeitrages beliefen sich auf jeweils ca. € 20.000,00. Somit konnten ca. € 370.000,00 an Mehreinnahmen im eigenen Bereich der Gemeindeabgaben verzeichnet werden. Im Gesamten konnten Förderungen in Höhe von € 303.775,00 erzielt werden. Der Rechnungsabschluss 2011 stellt sich wie folgt dar: EUR Einnahmen der Erfolgsgebarung Einnahmen der Vermögensgebarung Vortrag Gebarungsüberschuss Vorjahr Ausgaben der Erfolgsgebarung Ausgaben der Vermögensgebarung Vortrag Gebarungsabgang Vorjahr Es ergibt sich somit einen Überschuss von 5.355.508,07 1.486.784,85 693.747,19 -5.273.813,24 -1.407.843,57 0,00 EUR 7.536.040,11 -6.681.656,81 -854.383,30 Dieser Überschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen und ist bis spätestens 2013 haushaltswirksam aufzulösen. Dieter Lang möchte wissen, warum der Hebesatz für den Tourismusbeitrag bzw. die Erhöhung der Gästetaxe nicht separat ausgewiesen wurde. Der Vorsitzende erklärt, dass die Erhöhung beschlossen wurde und daraus seien auch Mehreinnahmen entstanden. Es sei aufgrund der Vorschriften im Rechnungswesen nicht vorgesehen, hierfür ein eigenes Konto einzurichten. Mag. Edgar Palm erklärt, dass sich aufgrund der jeweiligen Erhöhungen diese Positionen in einer Nebenrechnung entsprechend darstellen und ausrechnen lasse, wie viel aufgrund dieser Mehreinnahmen entstanden seien. Dieter Lang meint, dass es wichtig wäre, diese Positionen separat auszuweisen. GR Andrea Schönherr möchte wissen, welche Positionen die Standesumlage an Verbände beinhalten. Mag. Palm erläutert, dass sich diese aus der Standesumlage, den Beiträgen im Rahmen der ERFA-Verwaltungsgemeinschaft und seinen Dienstleistungen zusammenstelle. Mag. Christian Wittwer erkundigt sich über die Anregungen im Revisionsbericht wobei darauf hingewiesen wurde, dass die Aufgabenverteilung der Buchhaltung dezidiert angeführt werden müsse und möchte wissen, ob dies mittlerweile bereinigt wurde. Darauf erklärt Mag. Palm dass dies bereinigt wurde. Mag. Wittwer möchte wissen, wie viele Stunden dabei schlussendlich auf die einzelnen Gemeinden anfallen, da die Kosten für Mag. Palm nicht mehr separat im Dienstpostenplan ausgewiesen seien. Mag. Palm erklärt, dass gemäß den Rechnungen, welche von ihm gestellt werden, jederzeit nachvollziehbar sei, zu welchem Projekt die Kosten zugeteilt werden. Mehrkosten seien dadurch entstanden, dass die Personalverrechnung momentan von ihm selbst durchgeführt werde. Ebenfalls werde durch die Gemeinde Gaschurn die Lohnverrechnung für die GeNiederschrift_23_GV_Sitzung.doc Seite 8/10 meinde Bartholomäberg mitbetreut. Diese Kosten würden aber direkt an die Gemeinde weiterverrechnet. GR Andrea Schönherr erkundigt sich über den zu zahlenden Betrag an die Mittelschule Innermontafon und möchte wissen, ob die endgültige Abrechnung für die Sanierung der Mittelschule mittlerweile vorliege. Der Vorsitzende berichtet, dass dies nicht der Fall sei. Mag. Christian Wittwer führt aus, dass dies ein wesentlicher Kritikpunkt sei, dass immer noch keine Abrechnung vorliege. Die Kosten für die Finanzierung des Projektes seien erheblich höher, was ursprünglich beschlossen wurde. Von der Gemeinde St. Gallenkirch würden Rechnungen gestellt und Ausgaben in einem Umfang getätigt, ohne dass eine konkrete Abrechnung vorliege. Der Vorsitzende sei ebenso verärgert über diese Situation, jedoch könne jede Überweisung an St. Gallenkich für die Mittelschule nachvollzogen werden. Mag. Wittwer informiert sich über die hohen Schulerhaltungsbeiträge. Mag. Palm erklärt, dass dies die laufenden Kosten seien. GR Andrea Schönherr möchte wissen, welchen Betrag an Montafon Tourismus bezahlt werde, da im Voranschlag lediglich die Hochmontafon Tourismus GmbH ausgewiesen sei. Der Vorsitzende erklärt, dass es sich hierbei um rund € 19.000,00 monatlich handle. Des Weiteren möchte GR Schönherr wissen, wie hoch die Personalkosten für Hochmontafon Tourismus seien. Mag. Palm erklärt, dass sich diese auf ein Prozentausmaß von 40-50 % des Gesamtvolumens belaufen. Die Struktur habe sich zu früher nicht geändert. GR Schönherr sei schockiert über die immer noch offenen Außenstände. Dazu berichtet der Vorsitzende, dass bereits Schreiben an die Betroffenen mit bestimmten Fristen und Konditionen ergangen seien. Bis Ende 2012 sollten diese Beträge für die vorgeschriebenen Zeiträume eingehen. Sollte sich bis dahin immer noch nichts geändert haben, werden weitere Schritte unternommen. GR Schönherr erkundigt sich über die Mehreinnahmen auf Seite 58 für Betriebe der Abwasserbeseitigung. Mag. Palm erklärt, dass dies auf mehrere Positionen wie z.B. der Wohnbau Partenen zurückzuführen sei. Mag. Wittwer kritisiert, dass der Investitionsbeitrag für die Anschaffung der Drehleiter Montafon um € 20.780,00 überschritten wurde und hierzu kein Beschluss vorliege. Eine derartige Vorgangsweise sei sicherlich nicht zu dulden. Der Vorsitzende entgegnet, dass der Beschluss für die Anschaffung der Drehleiter in der Gemeindevertretungssitzung am 16.11.2011 gefasst und mit 1 Gegenstimme beschlossen wurde. Mag. Wittwer kritisiert weiters, dass in den Ausführungen des Vorsitzenden lediglich die Überschüsse angesprochen wurden. Insgesamt sei das Bild des Rechnungsabschlusses aber nicht erfreulich. Wesentlich sei die Entwicklung der Verschuldung in der Gemeinde. Verschiedene Positionen habe man lediglich auf die Gemeindeimmobiliengesellschaft (GIG) umgebucht. Der Schuldenstand habe aber ein Höchstausmaß erreicht mit mehr als € 260.000,00 zum Vorjahr. Zwei Jahre hintereinander wurden wesentlich mehr Schulden aufgebaut. Der Vorsitzende entgegnet dem, dass sehr wohl auch Verbesserungen auf der Einnahmenseite in den Bereichen Gästetaxe, Grundsteuer, Tourismusbeiträge, etc. erzielt werden konnten, die finanzielle Situation aber nur in einem längeren Zeitraum mit Optimierungen (einnahmen- und ausgabenseitig) zu lösen sein werde. Der Vorsitzende stellt den Antrag, den Rechnungsabschluss 2011 zu beschließen. Dem Antrag des Vorsitzenden wird mit 7 Gegenstimmen entsprochen. zu 12.: Genehmigung der letzten Niederschrift(en) Die letzten Niederschriften werden einstimmig genehmigt. Niederschrift_23_GV_Sitzung.doc Seite 9/10 zu 13.: Güterweggenossenschaft Außerbova – Festlegung von Grenzen bzw. Zu- und Abschreibungen Der Vorsitzende berichtet, dass dieser Punkt bereits von der Gemeindevertretung beschlossen wurde. Allerdings gebe es jetzt den neuen bzw. aktuellen Plan zu beschließen, welcher den Anwesenden zur Kenntnis gebracht wird. Der Vorsitzende stellt den Antrag, den Zu- und Abschreibungen sowie die Festlegung der Grenzen gemäß Vermessungsplan vom 01.07.2012, GZ: 15.086W/11, zuzustimmen. Dem Antrag des Vorsitzenden wird einhellig zugestimmt. zu 14.: Allfälliges Es erfolgen keine weiteren Wortmeldungen. Ende: 23:49 Uhr Die Schriftführerin: Der Vorsitzende: Melanie Themel Bgm. Martin Netzer, MSc Niederschrift_23_GV_Sitzung.doc Seite 10/10
  1. gaschurnvertretung
20130314_GVE030 Gaschurn 14.03.2013 12.06.2021, 06:58 6793 Gaschurn / Dorfstraße 2 / Hochmontafon – Österreich Tel. +43(0)5558/8202, Fax +43(0)5558/8202-19 email: gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at Datum: 22. März 2013 AZ: 004-1/30/2013 BearbeiterIn: Melanie Durig melanie.durig@gaschurn.at Niederschrift über die 30. Gemeindevertretungssitzung am 14.03.2013 um 19:30 Uhr im Gemeindeamt Gaschurn. Anwesend: Volkspartei und Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Bgm. Martin Netzer, MSc, DI (FH) Markus Durig, Gerhard Saler, Philipp Dona, Kurt Rudigier, Markus Wittwer, Walter Grass, Otto Rudigier, Artur Pfeifer, Kurt Klehenz; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: Mag. Christian Wittwer, GR Andrea Schönherr, Harald Fitz, Dieter Lang, Alexander Hechenberger, Roswitha Thoma, Ludwig Wachter; Entschuldigt: Volkspartei und Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Vize-Bgm. Thomas Riegler, GR Klaus Schröcker, Mag. (FH) Ruth Tschofen, Joachim Hammer, Markus Felbermayer; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: Günter Pfeifer, Markus Metzler, Andrea Felder; Schriftführerin: Melanie Durig Tagesordnung Erledigung der Tagesordnung: 1) Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit 2) Dienstbarkeitsvertrag zwischen der Gemeinde Gaschurn und der Silvretta Montafon AG – beschneite Talabfahrt 3) Beschneite Talabfahrt 4) Kaufansuchen – Silvretta Montafon Sporthotel GmbH, Dorfstraße 11b, 6793 Gaschurn für das GST-NR 2275/4, GB Gaschurn 5) Vergabe Wasser – „Detailprojekt Außerbach und Trantrauas BA 09“ 6) Vergabe Kanal – „Detailprojekt Außerbach und Trantrauas BA 09“ 7) Sanierung Dorfstraße und Beleuchtung 8) Berichte Niederschrift_30_GV_Sitzung.doc 1/9 9) Arnold Wachter, Winkel 159a, 6793 Gaschurn – Zustimmung für die Errichtung einer Photovoltaikanlage auf GST-NR 3348/2, GB Gaschurn (Öffentliches Gut) 10) Nachbesetzung der verschiedenen Ausschüsse 11) Verordnung zum Schutz des Landschafts- und Ortsbildes sowie gegen Lärmstörungen 12) Mittelschule Innermontafon 13) Genehmigung der letzten Niederschrift(en) 14) Allfälliges zu 1.: Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit Der Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindemandatarinnen und Gemeindemandatare sowie die Zuhörer. Der Vorsitzende stellt fest, dass die Ladung ordnungsgemäß ergangen und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Nachdem keine Wortmeldungen von Seiten der Zuhörer an die Gemeindevertretung ergehen, wird mit der Tagesordnung fortgefahren. Der Vorsitzende setzt den Tagesordnungspunkt 12) Mittelschule Innermontafon von der Tagesordnung ab, weil der Prüfungsausschuss diesbezüglich noch keine Sitzung abgehalten hat, um der Gemeindevertretung zu berichten bzw. einen Vorschlag zur Beschlussfassung zu machen. Dem Antrag des Vorsitzenden wird einstimmig stattgegeben. zu 2.: Dienstbarkeitsvertrag zwischen der Gemeinde Gaschurn und der Silvretta Montafon AG – beschneite Talabfahrt Der Vorsitzende berichtet, dass die Silvretta Montafon AG den Dienstbarkeitsvertrag für die beschneite Talabfahrt ausgearbeitet habe, der nun vorliege. Hierzu wird der Plan vom 14.03.2013 zur Kenntnis gebracht. Die Grundstücke GST-NR 1500/4 (Saltär) und 3464 (Bergerstraße) sind hiervon betroffen. Der Vorsitzende möchte wissen, ob es Punkte gäbe, welche noch berücksichtigt werden sollten. Mag. Christian Wittwer informiert sich über die Möglichkeit für das Be- bzw. Überfahren der Straßen und der Vorsitzende erläutert dies anhand des Orthofotos vom 14.03.2013. Mag. Wittwer meint, dass bereits früher Baumaßnahmen geplant waren, damit sich Straße und Schipiste nicht gegenseitig behindern und eine gefahrlose Abfahrt sowohl für die Schifahrer als auch für die Verkehrsteilnehmer gegeben sei. Ludwig Wachter merkt an, dass die beschneite Talabfahrt sicherlich mehr frequentiert werde als jetzt und deshalb eine gefahrlose Abfahrt in jedem Fall sicherzustellen sei. Otto Rudigier verweist hier auf den Bereich beim „Hotel Daneu“, da seiner Meinung nach auch hier Verbesserungen in Bezug auf die Sicherheit getroffen werden müssten. Mag. Wittwer regt an, dass im Vertrag festzuhalten wäre, von wem Investitionen zu tätigen seien, wenn seitens der Behörde die vorliegende Variante nicht zugelassen werde. Dazu erklärt der Vorsitzende, dass die notwendigen Maßnahmen zur Sicherheit des Betriebes und der Schipisten sowie Adaptierungsmaßnahmen von Seiten der Silvretta Montafon zu erfolgen hätten. Auch der Punkt, dass die Zustimmung für sämtliche Anträge und Bewilligungen sowie Verfahren im Vorhinein erteilt werde, solle abgeändert werden. Der Vorsitzende weist darauf hin, dass klar zum Ausdruck zu bringen sei, dass die Gemeinde Gaschurn in diesem Vertrag als „Grundeigentümerin“ Vertragspartnerin sei. Ihre Aufgabe als Vertreterin öffentlicher Interessen sei davon unberührt. Gerhard Saler verweist auf den § 2 Abs. 2 lit. f in welchem angeführt sei, dass das Recht eingeräumt werde, Geländekorrekturen und Erdbewegungen im Bereich der Skiabfahrt Niederschrift_30_GV_Sitzung.doc Seite 2/9 durchzuführen. Ohne dass jedoch der Grundbesitzer informiert bzw. gefragt werde, finde er dies nicht gut. Mag. Wittwer verweist auf den § 2 Abs. 2 lit e, da dieser auch anders formuliert werden sollte. Es könne nicht einfach Grund in Anspruch genommen werden, welcher außerhalb dem Bereich der bereits entrichteten Entschädigung liege. Des Weiteren möchte er wissen, ob die bereits bestehenden Verträge – bei Abschluss eines Vertrages mit der SIMO – aufgelöst oder annulliert werden. Der Vorsitzende erklärt, dass das im selben Zuge zu erfolgen habe, jedoch erst, wenn gewährleistet sei, dass die gesamte Talabfahrt gesichert ist. In der weiteren Diskussion werden mehrere Punkte zur Veränderung bzw. Aufnahme in den vorliegenden Dienstbarkeitsvertrag angeregt. Aufgrund dessen sollen folgende Punkte im Vertrag abgeändert bzw. aufgenommen werden:  Es wird klargestellt, dass die Gemeinde Gaschurn in diesem Vertrag als „Grundeigentümerin“ Vertragspartnerin ist. Das öffentliche Interesse im weiteren Verfahren ist davon unbenommen. Die Zustimmung für sämtliche Anträge und Bewilligungen sowie Verfahren wird nicht im Vorhinein erteilt.  Die Vorrangigkeit des Straßenverkehrs ist zu berücksichtigen. Es ist dafür zu sorgen, dass der Schnee auf der Straße zu keinen Behinderungen führt. Im Kreuzungsbereich ist die Einsicht zu gewährleisten. Zusätzliche Kosten für die Schneeräumung (Mehraufwand) sollen von der Dienstbarkeitsnehmerin getragen werden. Die Dienstbarkeitsgeberin ist von Haftungen schad- und klaglos zu halten.  Notwendige Maßnahmen für die Sicherheit und die Zulässigkeit der Schipistenquerungen sind durch die Dienstbarkeitsnehmerin sicherzustellen.  Das geschlägerte Holz ist auf Kosten der Dienstbarkeitsnehmerin an der Bergerstraße zu lagern.  Die Errichtung einer Überführung im Bereich „Hotel Daneu“ ist anzustreben, weil künftig mehr Schifahrer diese Stelle kreuzen werden.  Die Rahmenbedingungen für spätere Anpassungen im Bereich Schipiste (§ 2) sind genauer und eingeschränkter zu definieren.  Lanzen und andere Pisteneinrichtungen sind zumindest talwärts der „Lammhütta“ nach der Wintersaison durch die Dienstbarkeitsnehmerin zu entfernen bzw. abzubauen.  Dieser Vertrag (§ 6) ist aufgelöst, wenn die Dienstbarkeitsnehmerin den Schibetrieb auf dem betreffenden Grundstück der Talabfahrt nach Gaschurn für die Dauer von fünf Jahren endgültig einstellt und die Gemeinde Gaschurn nicht in die Verträge eintreten möchte.  Die Auflösung der bereits bestehenden Verträge erfolgt nur dann, wenn alle dafür notwendigen Zustimmungen vorliegen.  Für die Silvretta Montafon besteht eine Betriebspflicht der Bahn, auch wenn das Projekt „beschneite Talabfahrt“ nicht umgesetzt werden kann. Der Vorsitzende stellt den Antrag, die besprochenen Punkte durch RA Dr. Alexander Wittwer in den Vertrag einzuarbeiten und anschließend beiden Fraktionsobleuten zukommen zu lassen. Dann kann der Vertrag unterzeichnet werden. Dem Antrag des Vorsitzenden wird einstimmig entsprochen. zu 3.: Beschneite Talabfahrt Der Vorsitzende berichtet, dass am 18.02. und am 13.03.2013 Besprechungen mit den Grundeigentümern sowie der Silvretta Montafon stattgefunden haben. Wie bereits im TagesNiederschrift_30_GV_Sitzung.doc Seite 3/9 ordnungspunkt 2 berichtet, sollen die alten Verträge erst dann aufgelöst werden, wenn alle dafür notwendigen Zustimmungen vorliegen. Gerhard Saler gibt zu bedenken, dass es eventuell auch Grundeigentümer gebe, welche nicht direkt mit der Silvretta Montafon, sondern lediglich mit der Gemeinde selbst einen Vertrag abschließen wollen und möchte daher wissen, ob dies überhaupt möglich wäre. Der Vorsitzende erläutert, dass dies bereits diskutiert wurde, dann jedoch die Silvretta Montafon (SIMO) einen Vertrag mit der Gemeinde abschließen müsste, der sämtliche Verpflichtungen etc. abdeckt und die Gemeinde schad- und klaglos halten würde. Sollte es jedoch lediglich daran scheitern, werde sich die Gemeinde nicht dagegen verwehren können. GR Andrea Schönherr habe auch schon des Öfteren gehört, dass teilweise die Grundeigentümer nicht bereit seien, einen Dienstbarkeitsvertrag abzuschließen, sondern lediglich einer Vereinbarung zustimmen möchten. Der Vorsitzende erklärt, dass die Silvretta Montafon in das Projekt ca. € 5 Mio. investieren werde. Die Gemeinde Gaschurn habe bereits einen verlorenen Zuschuss beschlossen. Eine wichtige Entscheidungsgrundlage dafür sei gewesen, dass künftig keine Kosten mehr auf die Gemeinde zukommen sollten. Insgesamt seien talwärts der Lammhütte 21 Grundeigentümer – inklusive Gemeinde – davon betroffen. Die meisten anderen Gemeinden zahlen für die Errichtung einer Talabfahrt zusätzlich zum Entgelt der Schiliftgesellschaft keine weiteren Beiträge. Trotzdem möchte er von den GemeindevertreterInnen wissen, ob man sich vorstellen könne, einen zusätzlichen Betrag – zusätzlich des Einmalzuschusses – an Entschädigung zu leisten. Die jährliche Überfahrtsentschädigung der SIMO an die Grundeigentümer belaufe sich für die projektierte Talabfahrt im Bereich von € 6.000,00 bis 9.000,00. Es liege sicher im Interesse aller, dass dieses Projekt umgesetzt werde. Der Vorsitzende berichtet weiters, dass er den Grundeigentümern mehrmals erläutert habe, dass die Gemeinde bereits einen verlorenen Zuschuss beschlossen habe. Trotzdem wünschen sich ein paar Grundeigentümer einen solchen, andere fordern dies nicht, weil sie das ja über ihre Abgaben wiederum selbst bezahlen müssten. Mag. Wittwer habe gehört, dass der Bürgermeister bereits Vereinbarungen mit den Grundeigentümern abgeschlossen habe, welche deutlich höhere Entschädigungen enthalten hätten, im Vergleich zu den durch die SIMO vorgeschlagenen Vereinbarungen. Dass die Grundeigentümer jetzt sagen, dass bereits eine Vereinbarung abgeschlossen wurde, sei legitim. Der Vorsitzende erklärt, dass er damals mit sämtlichen Grundeigentümern Gespräche geführt habe. Er habe die Grundeigentümer gefragt, welche Vorstellungen diese bezüglich der Entschädigungen hätten und darauf aufbauend eine transparente Aufstellung erstellt. Der Vorsitzende stellt jedoch klar, dass diese Schriftstücke immer mit dem Hinweis „vorbehaltlich der Beschlussfassung durch die Gemeindevertretung“ versehen waren. Zwischenzeitlich erfolgte die Übernahme von der BTV. Die SIMO habe sich nun an die damals verhandelten Berechnungsgrundlagen angelehnt. In letzter Zeit wurden intensive Gespräche mit einzelnen Grundeigentümern geführt. GR Andrea Schönherr verweist auf die Verhandlungen im Rahmen des Baus von Kops II. In diesem Zuge seien bestimmte Wassermengen für die Gemeinde Gaschurn ausverhandelt worden, um eine Beschneiung zu gewährleisten. Dieses Wasser könnte ja mit der SIMO gegenverrechnet werden. Der Vorsitzende ist der Meinung, dass der Wert des Wassers sicherlich durch die Vorarlberger Illwerke AG ermittelt werden könne. Die Finanzierung bzw. Rechnungslegung sei eine andere Sache. In der weiteren Diskussion gehe es darum, ob die Gemeinde auch bereit wäre – zusätzlich zum Einmalzuschuss – einen Betrag an die Grundeigentümer zu leisten. Dies sei eben der Wunsch bestimmter Grundeigentümer, so der Vorsitzende. Dieter Lang unterbreitet den Vorschlag, dass die Hälfte der Kosten – welche vom Grundeigentümer von der Gemeinde gefordert werden – die SIMO übernehmen soll. Dieser Betrag dürfe aber die Entschädigung der SIMO an die Grundeigentümer nicht übertreffen. Niederschrift_30_GV_Sitzung.doc Seite 4/9 Dies empfindet der Vorsitzende als einen Lösungsansatz und stellt daher folgenden Antrag: Sollte von den Grundeigentümern eine zusätzliche Entschädigung der Gemeinde gefordert werden, soll diese zu 50 % von der Silvretta Montafon AG übernommen werden. Gerhard Saler erklärt sich für befangen. Dem Antrag des Vorsitzenden wird einstimmig stattgegeben. zu 4.: Kaufansuchen Silvretta Montafon Sporthotel GmbH, Dorfstraße 11b, 6793 Gaschurn für das GST-NR 2275/4, GB Gaschurn Der Vorsitzende berichtet, dass der Punkt bereits bei der letzten Sitzung auf der Tagesordnung stand und besprochen wurde. Mittlerweile wurde von der Silvretta Montafon ein Plan über die Terrassenerweiterung beim Sporthotel vorgelegt. Dieser Plan wird den Anwesenden zur Kenntnis gebracht. Gemäß vorliegendem Plan sei die Fläche A1 (Terrassenbereich) mit € 196,35 m² und die Fläche A2 (Grundstücksstreifen nahe Straße) mit 48,96 m² ausgewiesen. Seitens der Silvretta Montafon wurde ein Preis von € 160,00 / m² angeboten. Ludwig Wachter sieht generell ein Problem darin, da seiner Meinung nach die Straße zu schmal sei. Auch der öffentliche Radweg bzw. die Radroute seien in diesem Bereich ausgeschildert, was auch zu Problemen führen würde. Der Vorsitzende erklärt, dass die Radroutenführung durch das Zentrum erfolgt sei, um die Radfahrer an den Geschäften vorbei durch Gaschurn zu führen. Es handle sich jedoch nicht um einen Radweg. Bezugnehmend auf den vorgelegten Plan möchte Mag. Wittwer wissen, ob der bereits getätigte Zubau auf dem Grundstück der Gemeinde erfolgt sei. Dieter Lang ist nach wie vor der Meinung, dass das Grundstück verpachtet und nicht verkauft werden sollte. Bei einer Verpachtung halte sich die Gemeinde alle Optionen offen. Werde das Grundstück aber verkauft, verliere die Gemeinde für zukünftige Vorhaben ihren Einfluss. Der Plan wird vom Vorsitzenden nochmals erläutert. Er ist der Meinung, dass sich kein Nachteil ergeben würde, wenn die Gemeinde das Grundstück verkaufen würde, zumal ein straßenseitiger Streifen weiterhin im öffentlichen Eigentum bliebe. Durch eine Erweiterung der Terrasse würde auch das Dorf wieder mehr belebt werden. Gerhard Saler bringt vor, dass bei der letzten Sitzung beschlossen wurde, dass von Seiten der SIMO ein neuer Plan vorgelegt werden müsse, welcher nun vorliege. Er hätte deswegen auch kein Problem damit, das Grundstück nun an die SIMO zu veräußern. Mag. Wittwer meint, dass nichts gegen eine Verpachtung des Grundstückes spreche. Es soll ein normal üblicher Pachtzins festgelegt werden, dann habe die Gemeinde auch später Möglichkeiten, das Grundstück anderweitig zu nutzen. Gerhard Saler sieht darin allerdings keinen Nutzen, da seiner Meinung nach das Grundstück für die Gemeinde wertlos sei bzw. nur die SIMO damit etwas anfangen könne. Mag. Wittwer berichtet, dass bei den Grundstücken im Bereich „alte Mühle“ auch damals in der Gemeindevertretung über einen Tausch oder Verkauf diskutiert wurde. Jetzt sei man froh, dass man damals einem Verkauf nicht zugestimmt habe und die Flächen immer noch im Besitz der Gemeinde Gaschurn seien. Auch Harald Fitz spricht sich für eine Verpachtung aus. Ein Verkauf des Grundstückes komme auch für Roswitha Thoma nicht in Frage, da die Straßenverhältnisse bereits jetzt sehr beengt seien. Zudem sei zuerst zu prüfen, ob der neue Bau bereits auf Gemeindegrund stehe oder nicht. Walter Grass unterbreitet den Vorschlag, einen Grundstückstausch in Betracht zu ziehen. DI (FH) Markus Durig bezweifelt, dass ein Tausch die richtige Lösung sei. Man müsse das Grundstück nicht verkaufen, aber seiner Meinung nach sei dies für die Gemeinde nicht von Niederschrift_30_GV_Sitzung.doc Seite 5/9 Nöten, da die Gemeinde nicht viel damit anfangen könne. Vielleicht könne das Grundstück aber mit einem Grundstück in einem anderen Bereich abgetauscht werden, wo die SIMO angrenzend sei. Eine Verpachtung würde für ihn auch in Frage kommen. GR Andrea Schönherr habe bereits in der letzten Sitzung darauf hingewiesen, dass auch beim Explorer Hotel ein Streifen rundherum für die Gemeinde freigehalten wurde. Sie ist der Meinung, dass die Gemeinde auch dieses Grundstück behalten sollte. Dieselbe Situation bestehe beim Hotel Saladina. Vielleicht werde irgendwann eine breitere Straße oder ein Gehsteig errichtet und benötigt. Jedes kleine Stück Grund und Boden sei für die Gemeinde viel Wert. Wenn das Grundstück verpachtet werde, würde sich die Gemeinde nichts vergeben. Abzuklären sei jedoch noch, ob bereits auf Gemeindegrund gebaut wurde. Der Vorsitzende stellt folgenden Antrag: Die Fläche A1 mit 196,35 m² mit Abstand zur Straße und Grundstücksgrenze kann von der Silvretta Montafon AG auf 20 Jahre gepachtet werden. Wenn Autos geparkt werden, dürfen diese nicht auf die Fläche A2 gemäß vorliegendem Plan herausragen. Als Pachtzins wird ein jährlicher Betrag von 4 % der Anschaffungskosten, das ist € 1.256,64, vereinbart. Der Pachtzins wird nach dem Verbraucherpreisindex 2000 oder einem an seine Stelle tretenden Index wertgesichert. Die Bezahlung dieses Betrages erfolgt in zwei gleichlautenden Raten jeweils am 1.4. und 1.10. Die 1. Bauzinszahlung wird daher am 01.04.2013 fällig. Dem Antrag des Vorsitzenden wird einstimmig entsprochen. zu 5.: Vergabe Wasser – „Detailprojekt Außerbach und Trantrauas BA 09“ Der Vorsitzende berichtet, dass im Zuge der Sanierung und der Ausbau der L188 auch die Rohre für Kanal und Wasser mitverlegt werden sollen. Das Projekt wurde zusammen mit dem Land Vorarlberg ausgeschrieben. Das Prüfungsergebnis sämtlicher Angebote wird den Anwesenden zur Kenntnis gebracht und erläutert. Die anteiligen Kosten für die Gemeinde Gaschurn betragen gemäß vorliegendem Angebot des Bestbieters der Fa. Jäger Bau GmbH € 238.210,09. Für das Projekt sei eine Förderung von 27 % durch das Land und 15 % durch den Bund zugesichert. Der Vergabevorschlag laute deshalb dahingehend, die Realisierung der Wasserversorgungsanlage BA 07 für die Baumeister- und Installationsarbeiten des Abschnittes D) an den Bestbieter Fa. Jäger Bau GmbH, 6780 Schruns, zum Angebotspreis von netto € 198.508,41 zu erteilen. Im Bereich Kanal wurde nochmals geprüft, in welchen Bereichen Optimierungen vorgenommen werden können. Aufgrund dessen konnten die Leistungen nun um ca. € 19.950,00 (netto) verringert werden. Trotzdem seien die Abweichungen zum Voranschlag doch sehr hoch. Sollte das Gesamtprojekt vom Land in Auftrag gegeben werden, müsse sinnvoller Weise auch Wasser und Kanal mitverlegt werden. Die Zustimmungen seien alle vorliegend. Nun sei es zu überlegen, ob die Aufträge erst im nächsten Jahr vergeben werden sollen. Mag. Christian Wittwer wollte sich bei Bauamtsleiter Josef Schönherr über Details zum Projekt erkundigen. Dieser konnte allerdings keine konkrete Auskunft erteilen, da er mit der Angebotslegung nicht befasst war, was er hinterfrage. Der Vorsitzende erklärt, dass Josef Schönherr bei der Projektierung bzw. der Ausschreibung sehr wohl einbezogen wurde. Die Prüfung der Angebote und die Vergabevorschläge waren Aufgabe der Fachplanungsbüros bzw. des Landesstraßenbauamtes. Nach kurzer Diskussion unterbreitet der Vorsitzende folgenden Vorschlag: Sollte das Land Vorarlberg das Projekt auf das nächste Jahr verschieben, werden auch die Aufträge für Wasser und Kanal nicht vergeben. Sei es aber genau umgekehrt der Fall und das Land wolle das Projekt in diesem Jahr verwirklichen, müsse die Gemeinde die Aufträge für die Wasser- und Kanalleitungen erteilen. Die Aufträge werden dann gemäß den vorliegenden Angeboten erteilt. Dem Antrag des Vorsitzenden wird mit 6 Gegenstimmen entsprochen. Niederschrift_30_GV_Sitzung.doc Seite 6/9 zu 6.: Vergabe Kanal – „Detailprojekt Außerbach und Trantrauas BA 09“ Aufgrund der vorliegenden Unterlagen wird die Vergabe an die Fa. Jäger Bau GmbH, Schruns, zum Angebotspreis von € 149.320,22 vorgeschlagen. Der Vorsitzenden stellt den Antrag, die Vergabe des Kanals für das „Detailprojekt Außerbach und Trantrauas BA 09“ zu einem Preis von € 149.320,22 an die Fa. Jäger Bau GmbH zu vergeben. Dem Antrag des Vorsitzenden wird mit 5 Gegenstimmen entsprochen. zu 7.: Sanierung Dorfstraße und Beleuchtung Der Vorsitzende berichtet, dass der Gehsteig im Bereich Explorer Hotel verlegt werden soll. Für die Erhaltung im Ortsgebiet, welche sich gemäß der Straßenverkehrsordnung richtet, sei die Gemeinde ab der Ortstafel zuständig. Außerhalb dieses Gebietes das Land Vorarlberg. Für die Abschnitte A) Straßenbau und B) Belagsarbeiten betragen die Gesamtkosten laut Angebot der Fa. Hilti & Jehle GmbH, Feldkirch, für die Gemeinde Gaschurn € 148.038,86 für den Ausbau der Gemeindestraße und für die Verlegung von Leerverrohrungen. Dieter Lang weist darauf hin, dass zu prüfen wäre, ob das Land Vorarlberg auch die Kosten für die Einbindung in die Dorfstraße übernehmen würde. Als damals die Umfahrungsstraße errichtet wurde, war dies bei der Einbindung in die Bergerstraße auch der Fall. Der Vorsitzende berichtet, dass er diesbezüglich noch Rücksprache mit DI Johann Siemayr halten werde. Im Voranschlag wurde hierfür keine Position vorgesehen. Nach kurzer Diskussion stellt der Vorsitzende den Antrag, den Auftrag zur Sanierung der L 188 im Bereich „Ortsausfahrt Gaschurn“ mit einer Kostensumme für die Gemeinde Gaschurn von € 148.038,86 an die Fa. Hilti & Jehle GmbH zu vergeben. Bezüglich Mitübernahme der Kosten vom Land Vorarlberg für die Einbindung in die Dorfstraße wird noch mit Herrn DI Siemayr Rücksprache gehalten. Dem Antrag des Vorsitzenden wird mit vier Gegenstimmen entsprochen. zu 8.: Berichte Der Vorsitzende berichtet Folgendes: o Am 8. April 2013 um 19:30 Uhr findet im Standesgebäude eine Sitzung über das „neue Standesstatut“ statt. Es können dort jeweils 3 Vertreter aus jeder Gemeinde namhaft gemacht werden. Der Bürgermeister zählt hier nicht dazu. Die Personen werden im Gemeindeamt noch mitgeteilt. o Das Räumliche Entwicklungskonzept sowie der Flächenwidmungsplan der Marktgemeinde Schruns wurden überarbeitet. Hierzu haben die Gemeinden St. Gallenkirch und Gaschurn eine schriftliche Stellungnahme abgegeben. Ebenfalls habe der Stand Montafon eine Stellungnahme abgegeben. Der Stand habe sich bei der Stellungnahme der Gemeinden Gaschurn und St. Gallenkirch vollinhaltlich angeschlossen. zu 9.: Arnold Wachter, Winkel 159a, 6793 Gaschurn – Zustimmung für die Errichtung einer Photovoltaikanlage auf GST-NR 3348/2, GB Gaschurn (Öffentliches Gut) Der Vorsitzende berichtet, dass Arnold Wachter eine Photovoltaikanlage beim Wohngebäude Hnr. 159a errichtet habe. Die Kollektoren seien allerdings nicht optimal angebracht. Der Plan wird den Anwesenden zur Kenntnis gebracht. Herr Wachter habe deshalb beantragt, die Elemente dahingehend zu versetzen, dass Teile der Elemente auf dem „Öffentlichen Gut“ installiert würden. Deshalb sei hierfür die Zustimmung der Gemeindevertretung notwendig. Das Öffentliche Gut in diesem Bereich werde derzeit nicht als Gehweg verwendet. Man könne jedoch über die bestehende Hauszufahrt auf das Öffentliche Gut gelangen. Deshalb sollte Herr Wachter zustimmen, dass das Öffentliche Gut bei Bedarf in diesen Bereich verlegt werden könnte. Niederschrift_30_GV_Sitzung.doc Seite 7/9 Der Vorsitzende stellt daher folgenden Antrag: Einer Verlegung der Photovoltaikanlage auf einen Teil der GST-NR 3348/2, GB Gaschurn, wird zugestimmt. Voraussetzung dafür ist, dass das Öffentliche Gut über die Flächen des Herrn Wachter begehbar sein muss. Sollte in diesem Bereich (Garage) eine Umlegung des Öffentlichen Gutes in Zukunft notwendig sein, hat Herr Wachter bereits jetzt schon zu gewährleisten, dass dies auch so erfolgen kann. Otto Rudigier und Roswitha Thoma erklären sich für befangen. Dem Antrag des Vorsitzenden wird einstimmig entsprochen. zu 10.: Nachbesetzung der verschiedenen Ausschüsse Mag. Christian Wittwer teilt mit, dass für Siegfried Kessler, Mario Lentsch und Jonny Marinac die Ersatzmandatare gemäß Liste nachrücken. Sie werden nicht einzeln nachbesetzt. zu 11.: Verordnung zum Schutz des Landschafts- und Ortsbildes sowie gegen Lärmstörungen Der Vorsitzende berichtet, dass der Verordnungs-Entwurf mehrmals im Bau- und Raumplanungsausschuss diskutiert und besprochen wurde. Diese wird den Anwesenden zur Kenntnis gebracht. Der Vorsitzende stellt den Antrag, die Verordnung zum Schutz des Landschafts- und Ortsbildes sowie gegen Lärmstörungen gemäß vorliegendem Entwurf zu beschließen. Dem Antrag des Vorsitzenden wird einstimmig entsprochen. zu 12.: Mittelschule Innermontafon Von der Tagesordnung abgesetzt. zu 13.: Genehmigung der letzten Niederschrift(en) Die letzte Niederschrift wird mit einer Gegenstimme genehmigt. zu 14.: Allfälliges  Der Sitzungskalender der Gemeindevertretungssitzungen für das Jahr 2013 wird den Anwesenden zur Kenntnis gebracht. Die Fraktionen haben diesen auch schon schriftlich erhalten.  Roswitha Thoma berichtet, dass die Bäuerinnen von Gaschurn-Partenen eine Einladung zur Flurreinigung erhalten haben. Mit Verwunderung habe sie diese Einladung entgegengenommen, da die Bäuerinnen mehr als nur an der Flurreinigung das ganze Jahr über beteiligt seien. Der Vorsitzende bedankt sich für den Hinweis und erklärt, dass sämtliche Vereine in Gaschurn-Partenen angeschrieben wurden.  Gerhard Saler regt an, nach Ende der Wintersaison die Splitträumung durch die Ortsgebiete gründlich durchzuführen. In den letzten Jahren war es immer so, dass der Kies ziemlich lange liegen geblieben sei.  Mag. Christian Wittwer kritisiert die Schneeräumung in diesem Winter. Ganze „Wasen“ wurden am Rande der Straßen ausgerissen. Dies solle entweder wieder rekultiviert oder anders vergeben werden. Niederschrift_30_GV_Sitzung.doc Seite 8/9 Des Weiteren verstehe er nicht, warum z.B. heute sämtliche Straßen gesalzen wurden. Mit dieser Vorgangsweise werde bewirkt, dass der Schnee und somit das Salz in den Grundstücken abgelagert werde. Der Vorsitzende erklärt, dass drei Räumstrecken fixiert wurden, wo eine Salzstreuung gewünscht wurde. Er habe die Salzstreuung auf den übrigen Straßen nicht beauftragt. Der Bauamtsleiter habe ihm aber heute früh mitgeteilt, dass aufgrund der heutigen Schnee- bzw. Straßensituation alle Straßen gesalzen wurden. Das sei von Seiten des Vorsitzenden auch als zweckmäßig erachtet worden. Auf den drei festgelegten Streckenabschnitten werde bis vor Weihnachten 2013 testweise gesalzen, um Erfahrungen zu gewinnen. Ende: 22:22 Uhr Die Schriftführerin: Der Vorsitzende: Melanie Durig Bgm. Martin Netzer, MSc Niederschrift_30_GV_Sitzung.doc Seite 9/9
  1. gaschurnvertretung
20200729_GVE048 Gaschurn 29.07.2020 12.06.2021, 06:58 6793 Gaschurn / Dorfstraße 2 / Hochmontafon – Österreich Tel. +43(0)5558/8202, Fax +43(0)5558/8202-19 email: gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at Datum: 20. August 2020 AZ: 004-1/48/2020 BearbeiterIn: Sandra Tschanhenz sandra.tschanhenz@gaschurn.at Niederschrift über die 48. Gemeindevertretungssitzung am 29. Juli 2020 um 19:30 Uhr im Vallülasaal Partenen. Anwesend: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Bgm. Martin Netzer, MSc, Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen, GR Klaus Schröcker, Thomas Riegler, Mag. Freddy Wittwer, Gerhard Saler, Kurt Rudigier, Kurt Klehenz, Daniel Sandrell, Markus Durig; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: GR Markus Netzer, Christoph Wittwer, Ludwig Wachter, Adolf Felder; Entschuldigt: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Markus Felbermayer, Otto Rudigier; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: Schriftführerin: Sandra Tschanhenz Tagesordnung 1) Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit 2) Umwidmungsansuchen Stoll Wohnen Bau GmbH, Dr. Carl Pfeiffenbergerstraße 14b/2, 6460 Imst 3) Zu- und Umbau Feuerwehrhaus Gaschurn, Unter Trantrauas 70, 6793 Gaschurn 4) Berichte 5) Umwidmungsansuchen Christoph Wittwer und Mathias Wittwer, Unter Trantrauas 71, 6793 Gaschurn 6) Umwidmungsansuchen illwerke vkw AG, Weidachstraße 6, 6900 Bregenz 7) Umwidmungsansuchen Josef Tschofen, Silvrettastraße 13, 6794 Partenen (Entwurf) 8) Umwidmungsansuchen Günter Hechenberger, Gundalatschweg 120a, 6793 Gaschurn (Entwurf) 9) Antrag auf Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG für das Maisäßgebäude Tafamunt Nr. 115, Brigitte Pfefferkorn, Fronsweg 28a, 6794 Partenen Niederschrift_48_GV_Sitzung.doc 1/15 10) Dietrich Oberdorfer, Bahnhofstraße 55, 9711 Paternion – Antrag auf Bewilligung zur Nutzung des Wohnhauses Bergerstraße 109, 6793 Gaschurn, als Ferienwohnung 11) Öffentliches Gut – Übernahme und Widmung – allgemeine Regelung 12) Öffentliches Gut – GST-NR 3330 (Feuerwehrstraße), GB Gaschurn - Übernahme und Widmung 13) Öffentliches Gut – GST-NR 3369/1 (Unter Trantrauas), GB Gaschurn – Übernahme und Widmung 14) Bericht des Prüfungsausschusses – 7. Sitzung am 08. Juni 2020 15) Vereinbarung Nahversorgung – Dorfladen Partenen 16) Genehmigung der letzten Niederschrift(en) 17) Allfälliges Erledigung der Tagesordnung: zu 1.: Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit Der Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindemandatarinnen und Gemeindemandatare sowie die Zuhörer. Der Vorsitzende stellt fest, dass die Ladung ordnungsgemäß ergangen und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Der Vorsitzende setzt Tagesordnungspunkt 10) Dietrich Oberdorfer, Bahnhofstraße 55, 9711 Paternion – Antrag auf Bewilligung zur Nutzung des Wohnhauses Bergerstraße 109, 6793 Gaschurn, als Ferienwohnung von der Tagesordnung ab. Der Vorsitzende beantragt die Verlängerung der Tagesordnung um folgende Punkte: • Umwidmungsansuchen Johann Hechenberger, Galsersch 9d, 8890 Flums, Schweiz • Anschaffung Tanklöschfahrzeug-Tunnel (TLF-T), Ortsfeuerwehr Partenen Der Vorsitzende verschiebt den Tagesordnungspunkt 15) Vereinbarung Nahversorgung – Dorfladen Partenen an das Ende der Tagesordnung in den nicht öffentlichen Teil der Sitzung. Der Änderung der Tagesordnung wird einstimmig zugestimmt. zu 2.: Umwidmungsansuchen Stoll Wohnen Bau GmbH, Dr. Carl Pfeiffenbergerstraße 14b/2, 6460 Imst Der Vorsitzende erläutert, dass die Stoll Wohnen Bau GmbH, Dr. Carl Pfeiffenbergerstraße 14b/2, 6460 Imst, die Errichtung eines touristischen Projektes (Beherbergungsbetrieb) auf dem GST-NR 1831/1, GB Gaschurn, beabsichtige. Der Vorsitzende erklärt den Anwesenden, dass die Umwidmungsverfahren mittlerweile immer zweistufig ablaufen. Zuerst werde der Entwurf beschlossen, im Anschluss daran finde dann die Anrainerverständigung sowie Einholung der Sachverständigengutachten statt. Sobald diese vorliegen, befasse sich der Bau- und Raumplanungsausschuss mit den beantragten Umwidmungen und erst im Anschluss daran, könne die Gemeindevertretung über die eigentliche Umwidmung befinden bzw. diese ablehnen oder genehmigen. Niederschrift_48_GV_Sitzung.doc Seite 2/15 Der Vorsitzende erläutert weiter, dass der gegenständliche Entwurf folgende Umwidmungen beinhalte: - Teilfläche des GST-NR 1831/1, GB Gaschurn, in einem Ausmaß von insgesamt ca. 7.170 m² im Flächenwidmungsplan von „Bauerwartungsfläche-Mischgebiet“ in „Baufläche Mischgebiet“ - Teilfläche des GST-NR 1831/1, GB Gaschurn, im Ausmaß von ca. 1.314 m² von „Bauerwartungsfläche-Mischgebiet“ in „Freifläche Sondergebiet Tiefgarage“ - Teilfläche des GST-NR 1831/2, GB Gaschurn, im Ausmaß von ca. 5 m² von „Bauerwartungsfläche Mischgebiet“ in „Baufläche Mischgebiet“. - Anpassung der Widmung des Straßengrundstücks GST-NR 3426, GB Gaschurn, in einem Ausmaß von ca. 80 m² von „Bauerwartungsfläche Mischgebiet“ und „Baufläche Mischgebiet“ in „Verkehrsfläche Straßen“ Der Vorsitzende führt weiter aus, dass der Entwurf in der letzten Sitzung am 18. Juni 2020 beschlossen wurde. Somit konnte die Anrainerverständigung sowie die Einholung der Stellungnahmen der Sachverständigen durchgeführt werden. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden die Stellungnahmen der Amtssachverständigen zur Kenntnis. Diese liegen vor wie folgt: • Forsttechnischer Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung vom 20. Juli 2020 • Amt der Vorarlberger Landesregierung, Abt. Straßenbau vom 07. Juli 2020 • Geologische Amtssachverständige vom 06. Juli 2020 In weiterer Folge trägt der Vorsitzende den Anwesenden die Stellungnahmen der Anrainer vor, die auch per Beamer an der Leinwand gezeigt werden: • Käthe Böckem, Pfoppa 136d, 6793 Gaschurn, vom 06. Juli 2020 • Karl Wachter, Montafonerstraße 135a, 6793 Gaschurn, vom 09. Juli 2020 • Anita und Rudolf Sohler, Montafonerstraße 136a, 6793 Gaschurn, vom 09. Juli 2020 • Adelheid Sandrell, Unteres Vand 142a, 6793 Gaschurn, vom 09. Juli 2020 • Verena Sandrell, Unteres Vand 142a, 6793 Gaschurn, vom 09. Juli 2020 • Sabine Sandrell, Buchenstraße 5, 6782 Silbertal, vom 09. Juli 2020 • Roman Sandrell, Obere Gosta 174b, 6793 Gaschurn, vom 09. Juli 2020 • Michael Sandrell, Unteres Vand 142a, 6793 Gaschurn, vom 09. Juli 2020 • Peter Flöry, Dorfstraße 25b, 6793 Gaschurn, vom 09. Juli 2020 • Manuela und Manfred Schönherr, Pfoppa 136g, 6793 Gaschurn, vom 08. Juli 2020 Der Vorsitzende begrüßt die Vertreterinnen und Vertreter des Projekts und unterbricht die Sitzung von 19:53 Uhr bis 20:18 Uhr zur Präsentation des Projektes. Der Vorsitzende erläutert, dass eine Umwidmung immer in Verbindung mit einem Raumplanungsvertrag erfolge, weil die Gemeinde Gaschurn keine zeitlich befristeten Widmungen präferiere. Dieser werde durch die Gemeinde Gaschurn grundsätzlich Absprache mit dem Amt der Vorarlberger Landesregierung ausgearbeitet. Der Vorsitzende teilt mit, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss am 23. Juli 2020 über diesen Punkt beraten habe und bittet GR Klaus Schröcker als Obmann des Ausschusses um seine Ausführungen. GR Klaus Schröcker erläutert, dass er grundsätzlich nur über jene Grundlagen des Projektes berichten könne, die dem Bau- und Raumplanungsausschuss in seiner 26. Sitzung präsentiert wurden. Die heutige Präsentation beinhalte geringwertige weitere Fakten. Niederschrift_48_GV_Sitzung.doc Seite 3/15 GR Klaus Schröcker bringt den Anwesenden das Protokoll der 26. Sitzung des Bau- und Raumplanungsausschusses zur Kenntnis, welches maßgeblich folgenden Inhalt aufweist: Das Projekt wurde dem Bau- und Raumplanungsausschuss vom Projektteam präsentiert. Die Fa. Stoll wurde als Familienbetrieb vorgestellt, welcher als klassischer Bauträger auf dem Markt fungiere. Die Fa. Stoll sei nunmehr auch dabei touristische Projekte zu entwickeln und sich in diesem Markt zu etablieren. Es soll ein Beherbergungsbetrieb errichtet werden, welcher über ein Investorenmodell finanziert würde. Aus den Präsentationsunterlagen war eine Anzahl der Zimmereinheiten nicht zu erkennen, ebenso war die genaue Anordnung der Allgemeinflächen nicht grundrisstechnisch erkennbar. Errichtet werden sollen ca. 80 Zimmereinheiten (ca. 160 Gäste). Laut Frau Stoll, Herrn Stoll jun. und Herrn Swozilek sollen bei der weiteren Planung die Nachbarn, bzw. sonstige Projektinteressierte in einem Beteiligungsprozess mit in die Projektentwicklung eingebunden werden, ebenso wäre auch angedacht Einheimischen den Vorrang bei einer gewünschten finanziellen Beteiligung als Investoren zu gewähren, so GR Klaus Schröcker. Diverse Kennzahlen, wie die Nettonutzfläche, die benötige Grundfläche oder Arbeitsplätze wurden vorgetragen. GR Klaus Schröcker erläutert, dass Herr Stoll dem Ausschuss mitteilte, dass mit den umliegenden Nachbarn bereits der Kontakt hergestellt und das Projekt entsprechend präsentiert wurde. Er habe einen positiven Eindruck aus diesen Gesprächen mitgenommen. Als nächster Schritt im Projekt sei es nunmehr notwendig, die angesuchte Widmung der entsprechenden Flächen vorzunehmen, um die Planungen entsprechend weiter vorantreiben zu können. GR Klaus Schröcker habe den Architekten darauf hingewiesen, dass mit einer Widmung alle Möglichkeiten einer Bebauung offen seien, da kein Bebauungsplan vorliege. Der Architekt stimmte dieser Aussage zu und das Projektteam Stoll teilte mit, dass vor erfolgter Widmung keine weiteren Planunterlagen mehr erstellt werden. GR Klaus Schröcker erläutert weiter, dass im Anschluss die Beratungen des Bau- und Raumplanungsausschusses über den Fortgang dieses Projektes aufgenommen wurden. GR Klaus Schröcker erläutert, dass er den Ausschussmitgliedern die Stellungnahmen der Sachverständigen und alle eingelangten Stellungnahmen der angeschriebenen Nachbarn zur Kenntnis gebracht habe. Aus den eingelangten Stellungnahmen der Anrainer konnte entnommen werden, dass massive Bedenken gegen das Projekt vorliegen. Nach intensiver Beratung empfehle der Bau- und Raumplanungsausschuss folgende Vorgangsweise: Die angesuchte Widmung von ca. 7.170,00 m² der GST 1831/1 und 1831/2, GB Gaschurn, von „Bauerwartungsfläche Mischgebiet“ in „Baufläche Mischgebiet“, und ca. 1.314,00 m² „Bauerwartungsfläche Mischgebiet“ in „Freifläche Sondergebiet Tiefgarage“, sowie die restlichen Anpassungen der Verkehrsflächen soll nicht durchgeführt werden, und zwar aus folgenden Gründen: • die vorgelegten Unterlagen lassen kein schlüssiges Konzept erkennen • die vorgelegten Unterlagen lassen weder in baulicher als auch in kommerzieller Hinsicht erkennen, was schlussendlich gebaut werde • die Präsentationsunterlagen seien Verkaufsunterlagen, jedoch nicht für eine detaillierte Beurteilung durch den Bau- und Raumplanungsausschuss geeignet • falls eine Widmung im jetzigen Stadium auf Grund der jetzt vorliegenden Unterlagen erfolgen würde, könnte auf dieser Fläche alles Mögliche gebaut werden • weiter gebe es bereits jetzt massive Bedenken der angeschriebenen Anrainer, von einer positiven Stimmung zum Projekt könne also keine Rede sein GR Klaus Schröcker ergänzt, dass sich der Bau- und Raumplanungsausschuss einstimmig für diese Vorgangsweise ausgesprochen habe. Niederschrift_48_GV_Sitzung.doc Seite 4/15 Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, der vorliegenden Umwidmung aufgrund der derzeit sehr unkonkreten und ungenau definierten Projektunterlagen sowie den Ausführungen des Bau- und Raumplanungsausschusses folgend nicht zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. Der Vorsitzende erläutert, dass vor einer Umwidmung ausreichende Grundlagen vorliegen müssen. Plan- und Projektunterlagen, die auch dem Räumlichen Entwicklungsplan entsprechen als auch ein noch auszuarbeitender Raumplanungsvertrag seien notwendig, um neuerlich einen Antrag für ein Umwidmungsverfahren zu stellen. Wahrscheinlich würde der angedachte Beteiligungsprozess im Vorfeld diverse Grundlagen schaffen. Der Vorsitzende bedankt sich bei den Projektbetreibern für die Präsentation. Diese verlassen um 20:31 Uhr die Sitzung. zu 3.: Zu- und Umbau Feuerwehrhaus Gaschurn, Unter Trantrauas 70, 6793 Gaschurn Der Vorsitzende begrüßt um 20:32 Uhr Harald Bitschnau und Marcel Scheikl von der Fa. bauwerkarchitektur ZT GmbH, 6780 Schruns. Die Fa. bauwerkarchitektur ZT GmbH wurde mit der Projektbegleitung, Ausschreibung und Kostenüberwachung beauftragt. Der Vorsitzende bittet Harald Bitschnau sodann um die Präsentation der Ausschreibungsergebnisse. Harald Bitschnau erläutert kurz die Projektplanung und betont mehrfach, dass es sich um ein sehr effizientes und kompaktes Projekt handle. Als Änderung zum ursprünglichen Projekt habe sich ergeben, dass auch die Sanierung der Fassade und des Daches des Bestandsgebäudes miteinbezogen wurde. Harald Bitschnau teilt mit, dass die ursprünglich vorliegende Kostenschätzung aus Kennzahlen des Landesfeuerwehrverbandes übernommen wurde. Die Bestandssanierung sowie spezielle Einrichtungen und die aktuelle Größe des Gebäudes wurden zu wenig berücksichtigt. Die Fa. bauwerkarchitektur GmbH habe dann, wie durch den Gemeindevorstand beauftragt, eine neue Kostenschätzung vorgenommen, welche sich nun eine Summe von ca. EUR 1.241.207,00 belaufe. Auch nach Ausschreibung könne diese Summe gehalten werden, die Ergebnisse lägen sogar etwas darunter. Harald Bitschnau legt dar, dass derzeit 85 % der Leistungen ausgeschrieben und auch angebotsmäßig hinterlegt seien. Über eine Summe von ca. EUR 170.000,00 seien noch keine Angebote vorliegend. Dabei handle es sich um mehrere kleinere Gewerke. Eine Kostensicherheit der Gesamtsumme könne er allerdings garantieren. Harald Bitschnau teilt mit, dass nach einer stattgefundenen Verhandlungsrunde nun folgende Bestbieter zu Tage gekommen seien und präsentiert die Vergabevorschläge wie folgt: • Entwässerungsplanung Fa. breuß mähr bauingenieure GmbH • netto EUR 356.674,42 netto EUR 88.361,40 netto EUR 33.429,38 netto EUR 19.393,08 Fensterbau Fa. Stuchly • 3.078,40 Holzbau Fa. Wittwer Hubert, Holzbau • EUR Baumeisterarbeiten (Hauptgewerk) Fa. Gebrüder Vonbank GmbH • netto Trockenbau Fa. Rudigier Trockenbau Niederschrift_48_GV_Sitzung.doc Seite 5/15 • Heizung, Lüftung, Sanitär Fa. Wachter Christian • EUR 72.350,68 netto EUR 72.350,68 Elektroinstallationen Fa. Pfefferkorn, ETP • netto Beleuchtung, Brandmeldeanlage, Sicherheitsbeleuchtung Fa. Pfefferkorn, ETP netto EUR 72.350,68 Harald Bitschnau teilt den Anwesenden mit, dass EUR 50.000,00 als Reserve in der Kalkulation berücksichtigt seien, zusätzlich lägen die vorliegenden Ausschreibungen ca. EUR 63.000,00 unter der Kostenschätzung. Weiter seien die Eigenleistungen der Feuerwehr noch nicht berücksichtigt. Harald Bitschnau erläutert, dass ein Baustart heuer noch möglich wäre, sollten die vorliegenden Angebote durch die Gemeindevertretung heute freigegeben werden. Eine Fertigstellung könne je nach Schneesituation im Mai 2021 erfolgen. Der Vorsitzende bedankt sich bei Kommandant Philipp Bergauer sowie dem gesamten Planungsteam der Ortsfeuerwehr Gaschurn für die gute Zusammenarbeit und die detaillierte Grundlagenschaffung. Der Baubescheid liege vor, weshalb nach allfälliger Auftragserteilung durch die Gemeindevertretung umgehend mit dem Bau begonnen werden könne. Ursprünglich sei von einer anderen Kostenschätzung ausgegangen worden. Das Projekt habe sich zwischenzeitlich mit der Sanierung der Fassade und des Daches aber teilweise geändert. Die zu lukrierende Förderung gebe das Land frei, diese könne allerdings erst nach Beschlussfassung eines Kostenrahmens beurteilt werden. Die im Voranschlag vorgesehene Position in Höhe von EUR 750.000 sei für die im Jahr 2020 anfallenden Positionen jedenfalls ausreichend. Die weiteren Kosten seien dann im Voranschlag 2021 vorzusehen. GR Klaus Schröcker erkundigt sich über die erfolgten Kostenvergleiche, was Harald Bitschnau mit einem Vergleich netto/netto bestätigt. GR Markus Netzer erkundigt sich über die Preisentwicklung bei Bauausführung über den Jahreswechsel hinaus. Harald Bitschnau teilt mit, dass bereits in der Ausschreibung ein Bauzeitplan angegeben wurde und die Firmen diese Preise halten werden. Kurt Rudigier erkundigt sich, ob die Eigenleistungen bereits berücksichtigt seien bzw. mit den einzelnen Firmen auch fixiert wurde, dass solche erfolgen. Harald Bitschnau erläutert, dass dies besprochen und fixiert wurde. In der vorliegenden Kostenaufstellung seien die Eigenleistungen noch nicht berücksichtigt. Der Vorsitzende ergänzt, dass die Eigenleistungen an die Feuerwehr zu bezahlen seien. Fördertechnisch sei es notwendig, dass hier ein Geldfluss erfolge. GR Klaus Schröcker erkundigt sich, ob mit den Firmen auch besprochen sei, dass die Preise gleichbleibend seien, wenn durch die Eigenleistungen bestimmte Positionen nicht abgerechnet werden können. Harald Bitschnau bejaht dies. GR Markus Netzer erkundigt sich, welches Investitionsvolumen noch 2020 zur Zahlung fällig werde. Harald Bitschnau gibt dies mit ca. 1/3 der Gesamtkosten an. Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, der Gesamtprojektsumme von EUR 1.241.207,00 sowie der Vergabe der genannten Bauwerke an die Bestbieter zuzustimmen. Niederschrift_48_GV_Sitzung.doc Seite 6/15 Der Vorsitzende stellt weiter den Antrag, die Vergabe der restlichen Gewerke von ca. EUR 170.000,00 in den Gemeindevorstand zu delegieren. Zusätzlich soll die Ortsfeuerwehr Gaschurn gemeinsam mit dem Gemeindevorstand die Eigenleistungen definieren und die entsprechende Abrechnung festlegen. Diesen Anträgen wird einstimmig entsprochen. Der Vorsitzende bedankt sich bei Kommandant Philipp Bergauer und dem gesamten Planungsteam der Ortsfeuerwehr Gaschurn. Die Sitzung wird aufgrund der Anwesenheit von Kommandant Philipp Bergauer von 21:07 Uhr bis 21:08 Uhr unterbrochen. zu 4.: Berichte Der Vorsitzende berichtet Folgendes: • Förderung Kanalkataster Mit Schreiben vom 24. Juni 2020 habe das Amt der Vorarlberger Landesregierung die Förderung für die Erstellung des Kanalkatasters mit ca. EUR 126.000,00 zugesagt. • Finanzverwaltung Montafon Der Stand Montafon habe gegen den Bescheid der Bezirkshauptmannschaft Bludenz, mit welchem die Aufhebung des Beschlusses der Verbandsversammlung zum Beitritt des Standes Montafon zur Finanzverwaltung Montafon erfolgt sei, Beschwerde eingebracht. • Aktualisierung des Biotop-Inventars Die Abteilung IVe – Umwelt- und Klimaschutz habe das Biotop-Inventar aktualisiert. Dieses liege bei Interesse in Papierform im Gemeindeamt auf. • Förderabrechnung Interessentengewässer Zum einen sei im Bereich des Mountain Beach die durch das Schmelzwasser 2019 abgetragene Stützmauer neu aufgebaut worden. Hiezu wurden eigene Steine, welche auch gefördert wurden, von der Deponie Valschaviel antransportiert und durch die Fa. Tschofen Transporte eingebaut. Weiter seien zwischen dem Klettergarten Rifa und dem Bauhof Holzschlägerungsarbeiten auf die Höhe des HQ100 durch das Bauhof-Team erfolgt. Dies verursachte Gesamtkosten in Höhe von EUR 35.031,21, welche durch das Land Vorarlberg mit EUR 23.354,14 gefördert wurden. • Unterstützungspersonal und Freizeitpädagogen an Schulen Aus rechtlichen Gründen dürfe die Bildungsdirektion Personen ohne Matura nicht mehr im Lehrerdienstrecht anstellen. Diese seien aber gerade für die tägliche Arbeit an Schulen sehr gefragt, beispielsweise in der 1:1-Betreuung oder als Unterstützungspersonal beim Team-Teaching. Das Land Vorarlberg gründe deshalb die „Schulische Assistenz und Freizeitbetreuung GmbH“. Einerseits werde dadurch den Personen ein attraktives Anstellungsverhältnis geboten und andererseits komme den Schulden die notwendige personelle Entlastung zu. Diese GmbH soll dann in enger Abstimmung mit der Bildungsdirektion als Dienstgeberin des schulischen Assistenzpersonals fungieren. In einem weiteren Schritt soll bei der GmbH beschäftigtes Personal auch zur Unterstützung der Gemeinden und privaten Träger als Schulerhalter bei ihrer Aufgabe der Freizeitbetreuung an ganztägigen Schulformen zum Einsatz kommen. • Müllentsorgung RuWaTec Die Gemeinde habe sich aufgrund der Anfrage bei der letzten Sitzung bei der Abteilung Abfallwirtschaft des Landes Vorarlberg über die Müllentsorgung erkundigt. Zwi- Niederschrift_48_GV_Sitzung.doc Seite 7/15 schenzeitlich habe die Fa. RuWaTec einen Restmüllcontainer. Die Abteilung Abfallwirtschaft weise nochmals klar daraufhin, dass im ASZ nur haushaltsübliche Mengen entsorgt werden dürfen. Sollten Gewerbebetriebe Entsorgungen vornehmen, sei dies nicht erlaubt. Sollte die Restmüllentsorgung sowie die Altstoffentsorgung nun ordnungsgemäß erfolgen, sehe die Abteilung Abfallwirtschaft keinen weiteren Handlungsbedarf. Dies werde unangekündigt von Seiten der Behörde überprüft. • Offene Jugendarbeit JAM Der Tätigkeitsbericht des Jahres 2019 liege vor. • Zimmerei Mathies, St. Gallenkirch – Strategische Umweltprüfung zur Änderung des FWP Die Gemeinde St. Gallenkirch habe zum Umwidmungsantrag der Zimmer Mathies eine Strategische Umweltprüfung in Auftrag gegeben bzw. durchgeführt. Der Stand Montafon habe nun eine gemeinschaftliche Stellungnahme abgegeben. Die Umwidmungsfläche liege im Bereich der angedachten Trasse der Bahnverlängerung. Es werde nun versucht, diese Trasse freizuhalten. Der Stand Montafon sowie die Gemeinde St. Gallenkirch seien allerdings offen für Variantenprüfungen für einen anderen Firmenstandort und könnten sich auch vorstellen, bei der Suche von entsprechende Ersatzflächen für die Zimmerei Mathies mitzuwirken. • Beschneite Talabfahrt Gaschurn Der Ausbau befinde sich in vollem Gange. Auch die Wasserversorgungsanlage werde miterrichtet. Im Herbst werden noch zwei Quellen gefasst. • Wohnbau Partenen II Die Wohnungen konnten entsprechend vergeben werden und seien ab November 2020 bezugsfertig. Die 3 Wohnungen, welche direkt zum Kauf standen, wurden ebenfalls verkauft. Nachdem keine Wortmeldungen von Seiten der Zuhörer im Rahmen der Bürgerfragestunde an die Gemeindevertretung ergehen, wird mit der Tagesordnung fortgefahren. zu 5.: Umwidmungsansuchen Christoph Wittwer und Mathias Wittwer, Unter Trantrauas 71, 6793 Gaschurn Der Vorsitzende erläutert, dass Christoph Wittwer und Mathias Wittwer, Unter Trantrauas 71, 6793 Gaschurn, die Umlegung der bestehenden Zufahrtsstraße im Bereich der GST-NR 980/2 und 980/1, GB Gaschurn, beabsichtigen. Die Gemeinde Gaschurn beabsichtige zu diesem Zweck eine Teilfläche der GST-NR 980/2 und 980/3, GB Gaschurn, in einem Ausmaß von insgesamt ca. 180 m² im Flächenwidmungsplan von „Baufläche Wohngebiet“ und „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Verkehrsfläche Straßen“ umzuwidmen. Ebenfalls sei angedacht, eine Teilfläche des GST-NR 3375, GB Gaschurn, im Ausmaß von ca. 10 m² von „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Verkehrsfläche Straßen“ umzuwidmen. Zusätzlich soll, um die Widmungsflächen dem Straßenverlauf anzupassen, eine Teilfläche des GST-NR 975, GB Gaschurn, im Ausmaß von ca. 3 m² von „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Verkehrsfläche Straßen“ umgewidmet werden. Durch diese Anpassung werden Teilflächen des GSTNR 980/1, GB Gaschurn, im Ausmaß von ca. 10 m² von „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ und „Verkehrsfläche Straßen“ in „Baufläche Wohngebiet“ umgewidmet. Im Zuge dieser Anpassung werde auch eine Teilfläche des GST-NR 980/3, GB Gaschurn, im Ausmaß von ca. 17 m² von „Baufläche Wohngebiet“ in „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ und eine Teilfläche von ca. 90 m² von „Verkehrsfläche Straßen“ in „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ umgewidmet. In weiterer Folge sollte das GST-NR 980/2, GB Gaschurn, taleinwärts als „Baufläche Wohngebiet“ gewidmet werden, was eine Umwidmung von ca. 310 m² von „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ und „Verkehrsfläche Straßen“ in „Baufläche Wohngebiet“ erfordert hätte. Niederschrift_48_GV_Sitzung.doc Seite 8/15 Der Vorsitzende erläutert, dass die Gemeindevertretung den Entwurf des Flächenwidmungsplanes in ihrer 47. Sitzung am 18. Juni 2020 beschlossen habe. Die Anrainerverständigung sowie Einholung der Stellungnahmen sei deshalb erfolgt. Folgende Stellungnahmen seien eingegangen: - Forsttechnischer Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung vom 29. Juni 2020 - Land Vorarlberg, Abt. Raumplanung und Baurecht vom 08. Juli 2020 Der Vorsitzende erläutert, dass die Abteilung Raumplanung und Baurecht das Erfordernis zum Abschluss eines Raumplanungsvertrages sehe, sollte die Fläche auf GST-NR 980/2, GB Gaschurn, im Ausmaß von ca. 310 m² als „Baufläche Wohngebiet“ gewidmet werden. Nach Rücksprache mit dem Grundstückseigentümer Mathias Wittwer, Unter Trantrauas 71, 6793 Gaschurn, sei derzeit keine Bebauung dieser Fläche angedacht, weshalb eine Widmung in „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ erfolgen könnte. Der Plan wurde somit entsprechend angepasst. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den ursprünglichen Plan sowie den angepassten Plan zur Kenntnis. Der Vorsitzende teilt mit, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss am 23. Juli 2020 über diesen Punkt beraten habe und ersucht GR Klaus Schröcker als Obmann des Ausschusses um seine Ausführungen. GR Klaus Schröcker teilt mit, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss über den gegenständlichen Umwidmungsantrag beraten habe und diesen inkl. der vorgenommenen und mit dem Grundstückseigentümer Mathias Wittwer, Unter Trantrauas 71, 6793 Gaschurn, besprochenen Änderungen zur Beschlussfassung empfehle. Die Beschlussfassung sei einstimmig erfolgt. Christoph Wittwer habe sich für befangen erklärt und sich seiner Stimme enthalten. Christoph Wittwer erklärt sich für befangen und enthält sich seiner Stimme. Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, der Änderung des Flächenwidmungsplanes gemäß Plan Nr. 6/2020 vom 20. Juli 2020 zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen (1 Enthaltung wegen Befangenheit: Christoph Wittwer). zu 6.: Umwidmungsansuchen illwerke vkw AG, Weidachstraße 6, 6900 Bregenz Der Vorsitzende erläutert, dass die illwerke vkw AG mit Eingabe vom 12. Dezember 2019 um Umwidmung einer Teilfläche von 112 m² des GST-NR 3315/14, GB Gaschurn, von „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Freifläche Sondergebiet Depot/Garage“ angesucht habe. In diesem Bereich war es zur Versorgung der Saarbrücker-Hütte notwendig, eine Garage bzw. ein Depot zu errichten. Um den Betrieb sicherstellen zu können, soll dieses Bauwerk (Garage/Depot) nun adaptiert werden. Die verkehrsmäßige Erschließung sei durch die Silvretta Hochalpenstraße gegeben. Es sei weder ein Anschluss an die Wasserversorgung, noch Abwasserbeseitigung vorgesehen. Für die gegenständliche, geplante Umwidmung wurde ein UEP-Verfahren durchgeführt. Die abschließende Stellungnahme vom 18. Mai 2020 liege vor. Es seien keinerlei voraussichtlich erheblichen Umweltauswirkungen zu erwarten. Die öffentliche Kundmachung des UEP-Ergebnisses wurde in der letzten Sitzung am 18. Juni 2020 beschlossen. Diese sei von 23. Juni 2020 bis 21. Juli 2020 erfolgt. Es liegen keinerlei negative Stellungnahmen vor. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den Plan zur Kenntnis und bittet GR Klaus Schröcker um den Bericht aus dem Bau- und Raumplanungsausschuss. GR Klaus Schröcker erläutert, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss am 23. Juli 2020 über diesen Punkt beraten habe. Der Ausschuss empfehle einstimmig die positive Beschlussfassung. Niederschrift_48_GV_Sitzung.doc Seite 9/15 Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, der Änderung des Flächenwidmungsplanes gemäß Plan Nr. 15/2019 vom 30. Jänner 2020 zuzustimmen Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 7.: Umwidmungsansuchen Josef Tschofen, Silvrettastraße 13, 6794 Partenen (Entwurf) Der Vorsitzende erläutert, dass Josef Tschofen, Silvrettastraße 13, 6794 Partenen, einen Zubau beim bestehenden Wohnhaus auf den GST-NR 261/2 und 261/1, GB Gaschurn, beabsichtige. Die Gemeinde Gaschurn beabsichtige zu diesem Zweck, eine Teilfläche des GST-NR 261/1, GB Gaschurn, mit einem Ausmaß von insgesamt ca. 660 m² im Flächenwidmungsplan von „Freifläche Freihaltegebiet“ in „Baufläche Mischgebiet 1“ umzuwidmen. Zur Umwidmung dieses Bereiches werde ein Raumplanungsvertrag abzuschließen sein. Der Vorsitzende erläutert, dass die Gemeinde Gaschurn zur Abrundung des Flächenwidmungsplanes in diesem Bereich weiter beabsichtige, eine Teilfläche des GST-NR 275, GB Gaschurn, mit einem Ausmaß von ca. 190 m² im Flächenwidmungsplan von „Freifläche Freihaltegebiet“ in „Baufläche Mischgebiet 1“ umzuwidmen. Dieser Bereich sei jedoch für sich genommen nicht bebaubar. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den vorliegenden Plan zur Kenntnis und stellt sodann den Antrag, dem Entwurf über die Änderung des Flächenwidmungsplanes gemäß Plan Nr. 10/2020 vom 23. Juli 2020 zuzustimmen. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erklärt sich für befangen und enthält sich ihrer Stimme. Dem Antrag wird einstimmig entsprochen (1 Enthaltung wegen Befangenheit: Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen). zu 8.: Umwidmungsansuchen Günter Hechenberger, Gundalatschweg 120a, 6793 Gaschurn (Entwurf) Der Vorsitzende erläutert, dass Günter Hechenberger, Gundalatschweg 120a, 6793 Gaschurn, die Errichtung einer Garage auf den GST-NR 1591/2, 1592/3 und 3384/2, GB Gaschurn, beabsichtige. Die Gemeinde Gaschurn beabsichtige zu diesem Zweck, Teilflächen der GST-NR 1591/2, 1592/3 und 3384/2, GB Gaschurn, mit einem Ausmaß von insgesamt ca. 230 m² im Flächenwidmungsplan von „Freifläche Freihaltegebiet“, „Verkehrsfläche Straßen“ und „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Baufläche Wohngebiet 1“ umzuwidmen. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den vorliegenden Plan zur Kenntnis und stellt sodann den Antrag, dem Entwurf über die Änderung des Flächenwidmungsplanes gemäß Plan Nr. 11/2020 vom 22. Juli 2020 zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 9.: Antrag auf Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG für das Maisäßgebäude Tafamunt Nr. 115, Brigitte Pfefferkorn, Fronsweg 28a, 6794 Partenen Der Vorsitzende erläutert, dass Brigitte Pfefferkorn, Fronsweg 28a, 6794 Partenen, mit Antrag vom 05. Juni 2020 die bescheidmäßige Bewilligung zur Nutzung des Maisäßgebäudes Innertafamunt Nr. 115, auf GST-NR .599/8, GB Gaschurn, als Ferienwohnung beantragt habe. Brigitte Pfefferkorn, Fronsweg 28a, 794 Partenen, möchte das gegenständliche Objekt auch außerhalb von landwirtschaftlichen Zwecken nutzen. Das Objekt liege im ausgewiesenen Maisäßgebiet Innertafamunt. Die ortsübliche landwirtschaftliche Bewirtschaftung der in ihrem Eigentum stehenden Flächen in diesem Gebiet sei durch Selbstbewirtschaftung bzw. die Verpachtung an Michael Saler, 6793 Gaschurn, sichergestellt. Niederschrift_48_GV_Sitzung.doc Seite 10/15 Der Vorsitzende teilt mit, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss am 23. Juli 2020 über diesen Punkt beraten habe und bittet GR Klaus Schröcker um seine Ausführungen. GR Klaus Schröcker erläutert, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss über den gegenständlichen Tagesordnungspunkt beraten habe und einstimmig die positive Beschlussfassung empfehle. Die Bescheidauflagen sollen analog der bisherigen Bewilligungen dieser Art eingepflegt werden. Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, der Bewilligung zur Nutzung des Tafamunt Nr. 115, als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit d Vlbg RPG zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 10.: Dietrich Oberdorfer, Bahnhofstraße 55, 9711 Paternion – Antrag auf Bewilligung zur Nutzung des Wohnhauses Bergerstraße 109, 6793 Gaschurn, als Ferienwohnung Dieser Tagesordnungspunkt wurde vor Eingang in die Tagesordnung abgesetzt. zu 11.: Öffentliches Gut – Übernahme und Widmung – allgemeine Regelung Der Vorsitzende erläutert, dass in letzten Jahren versucht wurde, bei Vermessung im Bereich von Straßen, den in der Natur bestehenden Verlauf in das Öffentliche Gut zu übernehmen. Grundsätzlich sei immer vereinbart worden, dass die Abtretung unentgeltlich erfolge, die Vermessungs- und Verbücherungskosten aber durch die Gemeinde getragen werden. Aus Sicht des Vorsitzenden sollen die Grundeigentümer bei allfälligen zukünftigen Bauverfahren keinen Nachteil davontragen, weshalb über die allgemeine Regelung zu beraten wäre, bei einer Abtretung von Grundstücksflächen an das Öffentliche Gut, die Abstandsflächen bei solchen zukünftigen Bauvorhaben der abtretenden Grundstückseigentümer ausgehend von den „alten Grundstücksgrenzen“ zu berechnen. Nachdem keine Fragen bestehen, stellt der Vorsitzende den Antrag dieser Vorgangsweise für sämtliche bisherigen Abtretungen aber auch alle künftigen Abtretungen zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 12.: Öffentliches Gut – GST-NR 3330 (Feuerwehrstraße), GB Gaschurn - Übernahme und Widmung Der Vorsitzende erläutert, dass aufgrund der Errichtung der Wohnanlage Living in The South II angedacht sei, den Gehsteig im Bereich der Feuerwehrstraße Partenen an das Öffentliche Gut abzutreten. Die entsprechende Zustimmung der Wohnbauselbsthilfe liege bereits vor. Eine Vermessung werde nach Fertigstellung der Außenanlage erfolgen. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den vorläufigen Plan zur Kenntnis und erläutert, dass die Kosten der Vermessung zwischen der Gemeinde Gaschurn und der Wohnbauselbsthilfe geteilt würden. Die Eintragungskosten wären von der Gemeinde Gaschurn zu tragen. Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, dem vorliegenden Plan und den damit zusammenhängenden Zu- und Abschreibungen zuzustimmen sowie die „Feuerwehrstraße“ (GSTNR 3330, GB Gaschurn – neuer Verlauf) als Öffentliches Gut zu widmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. Niederschrift_48_GV_Sitzung.doc Seite 11/15 zu 13.: Öffentliches Gut – GST-NR 3369/1 (Unter Trantrauas), GB Gaschurn – Übernahme und Widmung Der Vorsitzende erläutert, dass im Bereich „Unter Trantrauas“ aufgrund der Teilung im Rahmen der Verlassenschaft nach Martin Wittwer eine Vermessung durchgeführt wurde. Das Straßengrundstück GST-NR 3369/1, GB Gaschurn, würde in diesem Zuge an den bestehenden Verlauf angepasst und die dafür notwendigen Teilflächen könnten ins Öffentliche Gut übernommen werden. Er bedankt sich an dieser Stelle bei den betroffenen Grundeigentümern für die wirklich unkomplizierte Abwicklung. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den Plan zur Kenntnis und erläutert, dass die Kosten durch die Gemeinde getragen werden. Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, dem vorliegenden Plan, Vermessungsbüro Bolter + Schösser ZT OG, Unterfeldstraße 26, 6700 Bludenz, GZ 16904/2020, und den damit zusammenhängenden Zu- und Abschreibungen zuzustimmen sowie die Straße „Unter Trantrauas“ (GST-NR 3369/1, GB Gaschurn – neuer Verlauf) als Öffentliches Gut zu widmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. Der Vorsitzende bedankt sich sodann bei allen Grundeigentümern für die erfolgten Abtretungen. zu 14.: Bericht des Prüfungsausschusses – 7. Sitzung am 08. Juni 2020 Der Vorsitzende erläutert, dass der Bericht bzw. die Niederschrift über die Sitzung des Prüfungsausschusses am 08. Juni 2020 vorliege und bittet den Obmann, Christoph Wittwer, um seine Ausführungen. Christoph Wittwer erläutert, dass in der Sitzung des Prüfungsausschusses diverse Themen angesprochen wurden. Einerseits sei aufgefallen, dass die Personalkosten sehr hoch waren. Dies könne damit erklärt werden, dass die Nachbesetzung des Bauamtsleiters erfolgt sei, was u.a. eine Abfertigungszahlung auslöste, sowie das Bürgerservice aufgrund einer Karenz zwei Mal nachbesetzt werden musste. Weiter, so Christoph Wittwer, wurde über die Steuerschuldner diskutiert. Gemeindekassier Mag. Edgar Palm habe allerdings mitgeteilt, dass sich die Situation verbessert habe und derzeit die Zahlungen regelmäßig erfolgen bzw. zumindest um Zahlungserleichterung angesucht wurde. Christoph Wittwer teilt mit, dass die Zahlungen an die Montafon Tourismus GmbH relativ undurchsichtig seien. Zusätzlich seien die stark erhöhten Schneeräumungskosten aufgefallen, welche aber aufgrund der milden Winter in den Jahren davor zu gering kalkuliert wurden. Die Position „Förderung der Nahversorgung“ umfasse allein den Dorfladen Partenen. Ergänzend führt Christoph Wittwer aus, dass Verwaltungskosten im Rahmen der Finanzverwaltung anfallen, welche die Gemeinde einerseits verrechne, aber andererseits auch teilweise zu bezahlen habe. Dies könne jedoch nachvollzogen werden. Laut Christoph Wittwer beurteile Mag. Edgar Palm die Finanzlage der Gemeinde recht positiv. Die Saison sei bis zum Lock-down gut verlaufen. Entscheidend seien nun die Entwicklungen der Sommersaison sowie der allgemeinen wirtschaftlichen Lage in den kommenden Monaten. Der Vorsitzende bedankt sich für die Ausführungen und erläutert, dass bereits in der letzten Sitzung zugesagt wurde, dass der Prüfungsausschuss Einblick in die Bilanzen der Montafon Tourismus GmbH erhalte. Niederschrift_48_GV_Sitzung.doc Seite 12/15 zu 15.: Vereinbarung Nahversorgung – Dorfladen Partenen Dieser Tagesordnungspunkt wurde vor Eingang in die Tagesordnung an das Ende der Tagesordnung in den nicht öffentlichen Teil der Sitzung verschoben. zu 16.: Genehmigung der letzten Niederschrift(en) Die Niederschrift über den öffentlichen Teil der 47. Gemeindevertretungssitzung wird einstimmig genehmigt. Die Niederschrift über den nicht öffentlichen Teil der 47. Gemeindevertretungssitzung wird einstimmig genehmigt. zu 17.: Umwidmungsansuchen Johann Hechenberger, Galsersch 9d, 8890 Flums, Schweiz Der Vorsitzende erläutert, dass Johann Hechenberger, Galsersch 9d, 8890 Flums, Schweiz, mit Antrag vom 27. Juli 2011 die Umwidmung der GST-NR .262/6 und 1257/1, GB Gaschurn, von „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Freifläche Sondergebiet Maisäßgebäude außer Ertrag“ beantragt habe. Aufgrund der damals in Ausarbeitung befindlichen Maisäßgebietsausweisung wurde der Antrag ruhend gestellt. Es wurde entschieden, die Änderung des Raumplanungsgesetzes abzuwarten. Diese Änderung sowie die Maisäßgebietsausweisung seien zwischenzeitlich erfolgt. Am 23. November 2018 wurde der Antrag mit dem damaligen Amtssachverständigen DI Ulrich Grasmugg neuerlich besprochen, welcher mitgeteilt habe, dass Widmungen der Kategorie „Freifläche Sondergebiet Maisäßgebäude außer Ertrag“ aufsichtsbehördlich nicht mehr genehmigt werden. Mit Schreiben vom 04. Dezember 2018 wurde dies Herrn Johann Hechenberger mitgeteilt und ihm die Zurückziehung des Antrages freigestellt. Bis dato wurde der Umwidmungsantrag nicht zurückgezogen, weshalb über die Umwidmung zu befinden sei. Der Vorsitzende erläutert, dass es beim gegenständlichen Maisäßgebäude Bauführungen gebe, welche nicht genehmigt werden konnten. Man habe deshalb über längere Zeit versucht, entsprechende Lösungen zu finden. Dies sei leider nicht gelungen, weshalb nun auch über den vorliegenden Widmungsantrag zu entscheiden sei. Der Vorsitzende erläutert, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss am 23. Juli 2020 über diesen Punkt beraten habe und bittet GR Klaus Schröcker um seine Ausführungen. GR Klaus Schröcker erläutert, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss einstimmig empfehle, den gegenständlichen Antrag negativ zu beurteilen, da sich an der negativen Stellungnahme der Aufsichtsbehörde nichts geändert habe. Der Vorsitzender stellt sodann den Antrag, das vorliegende Umwidmungsansuchen Johann Hechenberger, Galsersch 9d, 8890 Flums, Schweiz, zur Widmung der GST-NR .262/2 und 1257/1, GB Gaschurn, von „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Freifläche Sondergebiet Maisäßgebäude außer Ertrag“ abzulehnen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 18.: Anschaffung Tanklöschfahrzeug-Tunnel (TLF-T), Ortsfeuerwehr Partenen Der Vorsitzende erläutert, dass die Ortsfeuerwehr Partenen die Anschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeuges-Tunnel (TLF-T) plane. Er bedanke sich zu Beginn dieses Tagesordnungspunktes bei Thomas Riegler als Kommandant sowie dem Fahrzeugausschuss und möchte auch alle anwesenden Feuerwehrmitglieder begrüßen und ihnen für ihr Interesse danken. Der Vorsitzende bittet sodann Thomas Riegler um seine Ausführungen. Niederschrift_48_GV_Sitzung.doc Seite 13/15 Thomas Riegler erläutert, dass der Fahrzeugausschuss sich bereits seit dem letzten Jahr mit der Anschaffung eines neuen TLF-T befasse. Gemeinsam mit dem Feuerwehrverband habe man nun ein Konzept aufgestellt. Zwischenzeitlich sei es möglich auch über die Bundesbeschaffung GmbH (BBG) entsprechende Fahrzeuge inkl. Ausstattung zu ordern. Thomas Riegler erläutert den Anwesenden den Gesamtvergleich und erklärt folgende Positionen: Fahrzeug (BBG) EUR 502.412,96 Beladung Fahrzeug (div. Anbieter) EUR 60.036,46 Gesamtkosten Fahrzeug EUR 562.449,42 davon Tunnelausrüstung (zu 100% gefördert) EUR 96.538,69 Kosten Gemeinde EUR 465.910,73 abzüglich Förderung (40 %) EUR 186.364,29 EUR 279.546,44 Der Vorsitzende bedankt sich bei Thomas Riegler und dem Fahrzeugausschuss für die gute Zusammenarbeit und ihren Einsatz bei der Grundlagenaufarbeitung. Thomas Riegler erläutert, dass die Kosten erst bei Lieferung des Fahrzeuges fällig werden. Die zusätzliche Fahrzeugbeladung, welche nicht über die BBG beschafft werde, sei 2021 zu bezahlten. Im Oktober 2020 würde bei der BBG eine Teuerung von 2-3 %, weshalb die Bestellung zum jetzigen Zeitpunkt einiges an Kosten sparen würde. Der Vorsitzende erläutert, dass das auszutauschende Fahrzeug bereits über 30 Jahre alt sei. Das Fuhrparkkonzept für der Ortsfeuerwehr Partenen wurde schon bei der Nachbeschaffung des Kommandofahrzeugs detailliert vorgelegt. Diese Nachbeschaffung entspreche voll und ganz der Zielvorstellung. Somit könne aus seiner Sicht das Fahrzeug jetzt bestellt werden. GR Markus Netzer erläutert, dass diese Investition schon in der Mittelfristigen Finanzplanung für das Jahr 2022 vorgesehen sei, was der Vorsitzende bestätigt. GR Klaus Schröcker erkundigt sich über die Einhaltung des Bundesvergabegesetzes. Thomas Riegler erläutert, dass bei Bestellungen über die BBG bereits Ausschreibungen vorangegangen seien und nur abgerufen werden müssten. Die Einhaltung des Bundesvergabegesetzes werde dadurch garantiert. Der Vorsitzende teilt mit, dass die Kosten, mit Ausnahme der Ausstattungsgüter für das Fahrzeug, erst im Jahr 2022 zur Zahlung fällig werden und stellt den Antrag, der Anschaffung des TLF-T für die Ortsfeuerwehr Partenen, wie von Kommandant Thomas Riegler erläutert, zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. Der Vorsitzende nutzt die Gelegenheit sich nach mehr als 15 Jahren in der Funktion des Bürgermeisters bei beiden Feuerwehren und Einsatzorganisationen mit ihren Funktionären und Mitgliedern von ganzem Herzen zu bedanken. Er als Verantwortlicher für die Sicherheit in der Gemeinde habe sich immer auf sie verlassen können und hoffe, dass sie das, was ihn betreffe, auch so verspürt hätten. Die Gemeinde könne auf sämtliche Einsatzorganisationen sehr stolz sein. Thomas Riegler bedankt sich bei der Gemeindevertretung für die positive Beschlussfassung und dem Fahrzeugausschuss der Ortsfeuerwehr Partenen für die gute Zusammenarbeit. Niederschrift_48_GV_Sitzung.doc Seite 14/15 zu 19.: Allfälliges • Ludwig Wachter erläutert, dass er im Namen seines Bruders Rainer Wachter vor ca. 6 Wochen einen Umwidmungsantrag eingebracht habe und erkundigt sich, warum dieser noch nicht behandelt wurde. Der Vorsitzende erläutert, dass dazu eine Stellungnahme des Amtssachverständigen einzuholen sei, welche bis dato noch nicht vorliege. • Der Vorsitzende teilt mit, dass die nächste Sitzung voraussichtlich am Mittwoch, 02. September 2020, stattfinde. Der Vorsitzende bedankt sich bei den Mandataren für die konstruktive Sitzung und auch bei allen Zuhörern für das entgegengebrachte Interesse. Sodann schließt er den öffentlichen Teil der Sitzung ab. Ende: 22:04 Uhr Die Schriftführerin: Der Vorsitzende: Sandra Tschanhenz Bgm. Martin Netzer, MSc Niederschrift_48_GV_Sitzung.doc Seite 15/15
  1. gaschurnvertretung
20101021_GVE006 Gaschurn 21.10.2010 12.06.2021, 06:58 A-6793 Gaschurn – Partenen / Hochmontafon – Österreich Tel. +43(0)5558/8202, Fax +43(0)5558/8202-19 email: gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at Datum: 28.10.2010 Zeichen: 004-1/6/2010 Bearbeiter: Melanie Themel Niederschrift über die 6. Gemeindevertretungssitzung am 21.10.2010 um 19:30 Uhr im Gemeindeamt Gaschurn. Anwesend: Volkspartei und Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Bgm. Martin Netzer, Vize-Bgm. Thomas Riegler, GR Klaus Schröcker, Mag. (FH) Ruth Tschofen, Mag.iur Britta Wittwer, Joachim Hammer, Philipp Dona, Kurt Rudigier, DI (FH) Markus Durig, Gerhard Saler; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: GR Andrea Schönherr, Mag. Christian Wittwer, Kurt Burger, Sigbert Wittwer, Alexander Hechenberger, Harald Fitz, Stefan Schoder, Markus Metzler; Entschuldigt: Volkspartei und Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Markus Felbermayer; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: Günter Pfeifer, Dieter Lang, Andrea Felder; Schriftführerin: Melanie Themel Tagesordnung Erledigung der Tagesordnung: 1) Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit 2) Berichte 3) ÖV Montafon 4) Beschneite Talabfahrt 5) Genehmigung der letzten Niederschrift(en) 6) Allfälliges Niederschrift_6_GV_Sitzung.doc 1/7 zu 1.: Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit Der Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindemandatarinnen und Gemeindemandatare sowie die Zuhörer. Nachdem keine Wortmeldungen von Seiten der Zuhörer an die Gemeindevertretung ergehen, wird mit der Tagesordnung fortgefahren. Der Vorsitzende stellt fest, dass die Ladung ordnungsgemäß ergangen und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Es erfolgt die Angelobung des noch nicht angelobten Anwesenden Sigbert Wittwer. Dieser gelobt wie folgt: „Ich gelobe, die Verfassung sowie alle übrigen Gesetze gewissenhaft zu beachten, meine Aufgabe unparteiisch und uneigennützig zu erfüllen, das Amtsgeheimnis zu wahren und das Wohl der Gemeinde nach bestem Wissen und Gewissen zu fördern.“ zu 2.: Berichte Der Vorsitzende berichtet Folgendes: o Es wurde festgestellt, dass in der Niederschrift der ersten Gemeindevertretungssitzung nicht alle Personen für die Vertretung in den Abwasserverbrand Montafon genannt wurden, beim Abwasserverband wurden aber alle Personen richtig gemeldet. Die Niederschrift wird korrigiert und nochmals neu ausgesendet. o Die neuen Volkszählungsergebnisse sind herausgekommen. Gaschurn ist von 1.577 auf 1.546 Einwohner gefallen. Damit ist zu erwarten, dass die Ertragsanteile um rund € 18.000,00 bis € 20.000,00 gegenüber dem Jahr 2009 geringer werden. o Die Einladung zum 38. Alpencup in Oberstaufen am 22./23. Jänner 2011 ist eingelangt. o Am 18.11.2010 um 19:00 Uhr findet die Präsentation der e5-Zertifizierung 2010 statt. Ort ist die Aula der Fachhochschule Dornbirn. Wer mitgehen möchte, kann sich gerne im Gemeindeamt melden. o Eine Einladung zum Workshop „Gender Budgeting“ am 15.11.2010 von 14:00 bis 17:30 Uhr im Landhaus Bregenz ist eingelangt. o Das Geld für den Landwirtschaftsfonds wurde von der Vorarlberger Illwerke überwiesen. Durch die Valorisierung des damals zugesagten Betrages erreicht der Unterstützungsbeitrag nunmehr eine Höhe von € 184.328,70. Der Vorsitzende bedankt sich recht herzlich bei der Vorarlberger Illwerke AG sowie beim Landwirtschaftsausschuss und Obmann der vorigen Periode. o Am 24.09.2010 war Bgm. M. Netzer in Fischen, um das im Bau befindliche ExplorerProjekt näher kennen zu lernen. Am 14.10.2010 waren die Projektbetreiber zu Besuch in Gaschurn. Am 18.10.2010 wurde mit dem Projektbetreiber und der Raumplanungsstelle ein Vorgespräch geführt. Es ist vorgesehen, dass sich der Bau- und Raumplanungsausschuss mit dem Projekt befasst und die Projektvorstellung am 17.11.2010 im Rahmen der Gemeindevertretungssitzung erfolgt. o Am 28.09.2010 wurde Bgm. M. Netzer eingeladen im Rahmen der Nachhaltigkeitskonferenz zu referieren. Die Zeitschrift LEBENSART wird zur freien Entnahmen aufgelegt. o Leider musste die geplante Exkursion zur St. Anna Hilfe bzw. Stiftung Liebenau aufgrund des Teilnehmermangels abgesagt werden. Hier appelliert der Vorsitzende an die Mandatare, dass es nicht gerade ein Zeichen von großem Interesse für einen möglichen künftigen Partner im Pflegebereich vermittle. Niederschrift_6_GV_Sitzung.doc Seite 2/7 o Am 29.09.2010 wurde mit Vertretern des Bau- und Raumplanungsausschusses, der Firma Nägele Bau, DI Hubert Malin und DI Markus Mähr eine Begehung im Bereich Zerfallquelle durchgeführt. Mittlerweile wurde die Quelle zur Durchführung von Messungen mit relativ wenig Aufwand gefasst, um die Schüttung über die nächsten Monate beobachten zu können. o Das Nordische Konzept wird nach wie vor verfolgt. Der Vorsitzende beabsichtigt ein Projektteam zusammen zu stellen und lädt hierzu interessierte und engagierte Personen ein. o Am 27.11.2010 wird die Entscheidung über den Zuschlag für die Winterspiele EYOF 2015 in Belgrad fallen. Das Montafon wird sich dabei von seiner besten Seite präsentieren. Mit etwas Glück hofft der Vorsitzende auf ein positives Ergebnis. o Über den Verteiler von HMT wird derzeit erhoben, ob Bedarf für die Errichtung von Personalwohnungen besteht. Der Vorsitzende ist der Meinung, dass hier Optimierungsmöglichkeiten bestehen und möchte mit den Ergebnissen bei Bedarf solche Projekte aktiv von Seiten der Gemeinde unterstützen. o Am 25.09.2010 feierte Frau Maria Tschofen im Rahmen eines Festaktes ihren 100sten Geburtstag, bei welchem der Bürgermeister mit der Bürgermusik gratulierte. o Der Vorsitzende spricht der Bürgermusik Gaschurn-Partenen seinen Dank aus und gratuliert zum sehr gelungenen Patroziniumsfest, welches in Verbindung mit dem Denkmaltag stattgefunden hat. o Ein Teilstück der Straße Motta wurde saniert und mit einer Oberflächenentwässerung als auch mit einer Beleuchtung versehen. o Die offizielle Eröffnung der Mittelschule Innermontafon wird im Frühjahr 2011 stattfinden. o Die Baumaßnahmen für die Fertigstellung des Kanalbaus im Bereich des Zentrums Gaschurn sind in vollem Gange. Der Vorsitzende ist überzeugt, dass damit wesentliche Verbesserungen erzielt werden, weil auch bei den Baumaßnahmen festgestellt wurde, dass enorme Mengen an Fremdwasser in das Abwassersystem eindringen. o Eine kleine Wohnung im alten Gemeindehaus konnte an einen Einheimischen vermietet werden. o Trotz der erhobenen Einwände der Gemeinde Gaschurn wurde im Bereich Valatscha die L 188 Montafoner Straße mit einer 60 km/h-Beschränkung versehen. Dies wurde aufgrund von Anrainerdrängen durch Bezirkshauptmann Dr. Nöbl verordnet, obwohl weder die Polizei noch ein Sachverständigengutachten dies ausdrücklich gefordert hätte. o Mit dem Bau der Rifabrücke im Bereich des Klettergartens Rifa wurde bereits begonnen. Den von der Gemeinde Gaschurn geäußerten Wünschen wird laut Projektleiter Rechnung getragen. o Die Gemeinde Gaschurn nimmt am Projekt „innerörtliche Fußwege“ teil. Ziel ist es, den Fuß- und Radverkehr weiter zu optimieren und dabei den Ziel- und Quellverkehr zu berücksichtigen. o Von der Abteilung Straßenbau der Landesregierung liegen nun die restlichen Daten zu den Kosten für den weiteren Ausbau des Montafoner Radwegenetzes vor. Grundlage der Aufteilung dieser Mittel bilden die von der Abt. Straßenbau bekannt gegebenen Nettoinvestitionskosten, welche von den jeweiligen Gemeinden nach Abzug von Förderungen zu tragen wären. Dieses Thema werde aber nochmals in der nächsten Standessitzung behandelt. o Der Kindergarten Partenen wurde mit einer Kindergartenassistenz verstärkt. Frau Irene Burger ist zeitlich befristet bis Ende des laufenden Kindergartenjahres für ca. 2,5 Stunden pro Tag angestellt, um den Betreuungsschlüssel gewährleisten zu können. Für dieses Projekt wurde um Genehmigung eines Kindergartenversuchs angesucht. Niederschrift_6_GV_Sitzung.doc Seite 3/7 o Frau Angelika Wittwer wird nach Allerheiligen Englisch für die Kinder anbieten. Die Anschreiben für die Anmeldung interessierter Kinder wird gerade versendet. o Die wasserrechtliche Bewilligung für die provisorische beschneite Talabfahrt wurde beantragt bzw. eingereicht. Der Plan wird den Anwesenden zur Kenntnis gebracht. Die Unterschriften der Grundeigentümer für die wasserrechtliche Bewilligung seien bereits vorliegend. Der Schneefangzaun werde ebenfalls wieder errichtet. Der Vorsitzende bedankt sich bei allen, die dies ermöglichen. zu 3.: ÖV Montafon Der Vorsitzende berichtet, dass im letzten Jahr die Vertreter der Montafonerbahn AG zur Gemeindevertretungssitzung eingeladen wurden, um über den ÖV Montafon zu berichten bzw. zu informieren. Für das Jahr 2011 ist eine Verumlagung von gesamt € 379.000,00 vorgesehen. Die Gesamtkosten teilen sich wie folgt auf: Gewichtung Einwohner 12 % Gewichtung Nächtigungen 30 % Gewichtung Haltestellenan-/abfahrt 55 % Gewichtung Haltestellen 3% Für die Gemeinde Gaschurn entfallen nach diesem Schlüssel daher € 68.295,00. Wenn man diese Zahlen mit dem letzten Jahr vergleiche, seien dies rund € 8.000,00 weniger. Es habe im Fahrplan einige Änderungen gegeben. Der Nachtexpress ab Schruns fahre jeweils um 21:00 Uhr, um 22:10 Uhr und um 23:20 Uhr nach Partenen, umgekehrt von Partenen nach Schruns um 21:30 Uhr, 22:40 Uhr und um 00:30 Uhr, jeweils von Donnerstag bis Samstag in den Hauptsaisonzeiten. Mag. Christian Wittwer bemerkt, dass der Bahnbetrieb der Montafonerbahn AG sehr positiv und kostendeckend laufe. Die Kosten für die Infrastruktur werden nach Einwohnern auf die Montafoner Gemeinden aufgeteilt und von diesen anteilsmäßig übernommen. Der Vorsitzende erläutert hierzu, dass wenn es sich um das Mittelfristige Investitionsprogramm bzw. die Infrastruktur handle, das Tal Montafon 7 % der gesamten Projektsumme zu tragen habe. Die Gemeinden seien die Besteller, da es sich um den Betrieb der MBS-Bus handle. € 379.000,00 seien aufgrund der letzten Fahrplanperiode durch die Gemeinden zu finanzieren. Im letzten Jahr hatte die Gemeinde Gaschurn für diese Position € 76.000,00 im Voranschlag vorgesehen, dieses Jahr seien es € 68.000,00. Mag. Christian Wittwer findet die Aufteilung des Schlüssels nicht gerecht. In den Kosten der Infrastruktur werde die Bahn ebenfalls mit bezahlt. Andere Gemeinden, welche direkt „am Gleis“ seien, würden vom direkten Bahnbetrieb profitieren. Die Bereitstellung des öffentlichen Verkehrs werde für die Gemeinde Gaschurn miteinkalkuliert. Dies finde er nicht in Ordnung. Seiner Meinung nach müsste man den gesamten öffentlichen Verkehr heranziehen. Auch bei der Bahn sollte dieselbe Kostenrechnung zur Anwendung gelangen. Die Mittelfristigen Investitionspakete werden auf den Einwohnerschlüssel gerechnet, so der Vorsitzende. Im Jahr 2006 wurde das ganze Bussystem der Post AG übernommen. Seither würden die Kosten nach dem vorgelegten Schlüssel aufgeteilt. Die Finanzierungsübersicht des ÖV Montafon wird den Anwesenden zur Kenntnis gebracht. Die Gemeinde Gaschurn möchte, dass die Kostenaufteilung des gesamten Öffentlichen Personen- und Nahverkehrs nach einem mit den anderen Gemeinden entwickelten Schlüssel erfolgen soll. Mag. Christian Wittwer entgegnet dem, dass man bereits seit dem Jahr 2005 davon rede, das MIP zu überarbeiten. Er sehe nicht ein, dass die Bürger und die Gemeinden des Montafons für die Bereitstellung des öffentlichen Verkehrs derart ungleich behandelt werden und er stimme deshalb diesem Vorschlag auch nicht zu. Niederschrift_6_GV_Sitzung.doc Seite 4/7 GR Andrea Schönherr gibt auch zu bedenken, dass man bereits seit einigen Jahren darauf hingewiesen habe, eine Änderung anzustreben. Es müssten auch alle anderen Gemeinden mit einem neuen Vorschlag einverstanden sein und dies akzeptieren, um die derzeit bestehenden Schlüssel abzuändern, so der Vorsitzende. GR Klaus Schröcker ist der Meinung, dass für das nächste Jahr Vorschläge frühzeitig gemeinsam ausgearbeitet werden könnten. Es sei ganz natürlich, dass eine gut funktionierende Infrastruktur mit Kosten verbunden sei. Die Auffassung von Mag. Christian Wittwer ist nach wie vor, dass bereits seit dem Jahr 2005 darüber diskutiert werde, aber bis dato nichts geändert wurde. GR Klaus Schröcker schlägt vor, dass der vorliegende Vorschlag beschlossen werden soll. Für das nächste Jahr können sich alle gemeinsam zusammensetzen und frühzeitig einen Vorschlag ausarbeiten. DI (FH) Markus Durig weist darauf hin, dass es sich für die Gemeinde Gaschurn sicher nicht positiv auswirke, wenn dem vorliegenden Vorschlag nicht zugestimmt werde. Wenn man für nächstes Jahr einen neuen Vorschlag ausarbeiten möchte, könne dies in Ruhe erledigt werden. Für dieses Jahr sei aber die Zeit zu kurz. Der Vorsitzende stellt den Antrag, die Kostenverumlagung des ÖV Montafon für das Jahr 2011 zu beschließen und nächstes Jahr ein neues Modell auszuarbeiten und mit den anderen Gemeinden zu besprechen. Dem Antrag wird mit 2 Gegenstimmen entsprochen. zu 4.: Beschneite Talabfahrt Der Vorsitzende begrüßt Herrn DI Dr. Georg Hoblik von der Silvretta Montafon AG. Der Vorsitzende erläutert, dass mit den Arbeiten zur Umsetzung einer provisorischen Talabfahrt für diese Wintersaison bereits begonnen wurde. Die Bewilligung für den Bau einer provisorischen Talabfahrt werde für die Dauer von zwei bis drei Jahren angesucht, um dies nicht jedes Jahr wieder aufs Neue beantragen zu müssen. Mit dem Fachbeirat der Silvretta Montafon AG, den Gemeindevorständen sowie den anderen Standortgemeinden Schruns, Silbertal und St. Gallenkirch habe am 05.10.2010 ein Besprechung stattgefunden. Herr DI Dr. Hoblik begrüßt die anwesenden GemeindemandatarInnen und bedankt sich für die Einladung. Für die Ausführungen von DI Dr. Hoblik wird die Sitzung von 20:12 Uhr bis 21:19 Uhr unterbrochen. Nach den Ausführungen von DI Dr. Hoblik schlägt der Vorsitzende vor, folgenden Beschluss zu fassen: Die Gemeinde Gaschurn kann sich einen Zuschuss bzw. eine Mitfinanzierung der beschneiten Talabfahrt (aufgeteilt für die bestehende Piste als auch die Piste Zerfall) in Höhe von gesamt € 1 Mio. vorstellen. Der Finanzausschuss wird einen Vorschlag für die Finanzierung ausarbeiten. Der Gemeindevorstand wird zusammen mit den beiden Fraktionsvorsitzenden den Vertrag mit der Silvretta Montafon AG ausarbeiten. Dieser soll dann in einer der nächsten Gemeindevertretungssitzungen behandelt werden. Diesem Beschluss wird einstimmig entsprochen. Der Vorsitzende bedankt sich bei Herrn DI Dr. Hoblik und Herrn DI Martin Oberhammer für ihr Engagement. Gerade im Montafon sei es nicht immer einfach, derartige Projekte umzusetzen. Wenn ein gemeinsames Projekt mit allen Grundeigentümern verwirklicht werden könnte, könne viel von dem bereits vorhandenen Potential ausgeschöpft werden. Gerhard Saler findet es wichtig, dass der Öffentlichkeit mitgeteilt werde, dass die Gemeinde den finanziellen Beitrag erst leisten müsse, wenn die Talabfahrt auch wirklich umgesetzt und gebaut werde. Niederschrift_6_GV_Sitzung.doc Seite 5/7 GR Andrea Schönherr ist der Auffassung, dass der Tourismusausschuss zu diesem Thema somit das erste Mal einberufen werden könnte, da bis dato noch keine Sitzung stattgefunden habe. Der Vorsitzende erläutert dazu, dass es bis jetzt noch keine Themen für den Tourismusausschuss zu behandeln gegeben habe. Das Destinationsmanagement sei in Ausarbeitung, wenn dies fertiggestellt sei, werde dies auch sowohl dem Tourismusausschuss als auch der Gemeindevertretung präsentiert. zu 5.: Genehmigung der letzten Niederschrift(en) 4. Gemeindevertretungssitzung Frau GR Andrea Schönherr stimmt dem Punkt „Allfälliges“ (letzter Satz) der Niederschrift der 4. Gemeindevertretungssitzung aus folgendem Grund nicht zu: „Dieser stellt für mich eine persönliche Diffamierung bzw. eine Bloßstellung meiner Person dar, da der besagte Brief an das Land Vorarlberg als Privatperson und nicht als Gemeindevertreterin verfasst wurde.“ Mag. Christian Wittwer äußert sich dazu, dass es nicht richtig sei, diesen Satz in das Protokoll aufzunehmen. Der Bürgermeister selbst habe sich in diesem Punkt die Entscheidungen vorbehalten, andererseits werden aber private Eingriffe protokolliert. Dies finde er nicht in Ordnung. Der Vorsitzende entgegnet dem, dass wenn der besagte Brief ausschlaggebend dafür sei, dass die Gemeinde nochmals damit befasst werde, sei dieser Brief sehr wohl auch in der Gemeindevertretung zu behandeln. Er weist jedoch darauf hin, dass er Frau Schönherr lediglich vorgeschlagen habe, diesen Brief der Gemeindevertretung zur Kenntnis zu bringen. Dies sei jedoch ihrerseits abgelehnt worden und wurde auch seinerseits akzeptiert. GR Andrea Schönherr fühlt sich persönlich angegriffen und in ihrem Recht auf Demokratie verletzt. Die Niederschrift der 4. Gemeindevertretungssitzung wird mit der vorgebrachten Änderung einstimmig genehmigt. 5. Gemeindevertretungssitzung TO-Punkt 5: anstatt: Herr Fitz entgegnet dem, dass dies nicht in Frage komme. Als vor Jahren die Bauflächen umgewidmet wurden, wurde die gegenständliche Fläche nicht gewidmet, sonst hätte die Familie Fitz diese gekauft. Änderung: Herr Fitz entgegnet dem, dass dies nicht in Frage komme. Als vor Jahren die Bauflächen umgewidmet wurden, wurde die gegenständliche Fläche nicht gewidmet, sonst wäre die Fläche bereits verkauft. Die Niederschrift der 5. Gemeindevertretungssitzung wird mit der vorgebrachten Änderung einstimmig genehmigt. zu 6.: o Allfälliges Der Vorsitzende informiert, dass ein Schreiben von Seiten des Landes Vorarlberg zur Unterstützung des Frauennetzwerkes Vorarlberg 2010 – 2015 eingelangt ist. Bisher wurden immer zwei Frauen aus der Gemeinde namhaft gemacht. Der Vorsitzende fragt nach, ob jemand Interesse hätte. GR Andrea Schönherr berichtet, dass sie bereits zusammen mit Frau Anita Dönz bemüht war, zwei Frauen zu finden. Niederschrift_6_GV_Sitzung.doc Seite 6/7 Bisher sei es allerdings so gehandhabt worden, dass immer zwei Frauen aus der Gemeindevertretung namhaft gemacht wurden, so der Vorsitzende. In der letzten Periode habe seine Fraktion eine Obfrau der Frauenbewegung Gaschurn-Partenen vorgeschlagen. Damals habe man sich dagegen ausgesprochen, weil die Verbindung in die Gemeindevertretung nicht gegeben sei. Somit wurden damals Frau Andrea Schönherr und Roswitha Schoder als Frauenbeauftragte namhaft gemacht. Nach kurzer Diskussion schlägt der Vorsitzende vor, dass Mag. iur. Britta Wittwer, Mag. (FH) Ruth Tschofen und GR Andrea Schönherr gemeinsam festlegen sollen, welche zwei Frauen für Gaschurn-Partenen diese Funktionen wahrnehmen sollen und ihm dies mitteilen. Dieser Vorschlag wird allseits unterstützt. Der Vorsitzende bedankt sich für die angenehme Sitzung. Die letzten Sitzungen haben ihm immer Freude bereitet. Wenn so weitergearbeitet werde, können die wichtigen Ziele für Gaschurn-Partenen auch erreicht werden. Ende der Sitzung: 21:48 Uhr Die Schriftführerin: Der Vorsitzende: Melanie Themel Bgm. Martin Netzer Niederschrift_6_GV_Sitzung.doc Seite 7/7
  1. gaschurnvertretung
20200618_GVE047 Gaschurn 18.06.2020 12.06.2021, 06:57 6793 Gaschurn / Dorfstraße 2 / Hochmontafon – Österreich Tel. +43(0)5558/8202, Fax +43(0)5558/8202-19 email: gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at Datum: 06. Juli 2020 AZ: 004-1/47/2020 BearbeiterIn: Sandra Tschanhenz sandra.tschanhenz@gaschurn.at Niederschrift über die 47. Gemeindevertretungssitzung am 18. Juni 2020 um 19:30 Uhr im Schulsaal Gaschurn. Anwesend: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Bgm. Martin Netzer, MSc, Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen, Thomas Riegler, Kurt Rudigier, Kurt Klehenz, Daniel Sandrell, Artur Pfeifer, Gregory Netzer, Walter Grass, Walter Lechleitner; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: GR Markus Netzer, Christoph Wittwer, Ludwig Wachter, Adolf Felder; Entschuldigt: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: GR Klaus Schröcker, Mag. Freddy Wittwer, Markus Felbermayer, Gerhard Saler, Otto Rudigier; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: Schriftführerin: Sandra Tschanhenz Tagesordnung 1) Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit 2) Berichte 3) Umwidmungsansuchen Christoph Wittwer und Mathias Wittwer, Unter Trantrauas 71, 6793 Gaschurn (Entwurf) 4) Umwidmungsansuchen Stoll Wohnen Bau GmbH, Dr. Carl Pfeiffenbergerstraße 14b/2, 6460 Imst (Entwurf) 5) Umwidmungsansuchen Ingrid Brandl, Untere Venserstraße 3, 6773 Vandans, Peter Brandl, Zwischenbachstraße 33, 6773 Vandans, Dietmar Brandl, Schleipfweg 1e, 6800 Feldkirch 6) Umwidmungsansuchen illwerke vkw AG, Weidachstraße 6, 6900 Bregenz (UEPErgebnis) 7) Antrag auf Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG für das Maisäßgebäude Ganeu Nr. 255, Siegfried Lerch, Ober Trantrauas 75a, 6793 Gaschurn Niederschrift_47_GV_Sitzung.doc 1/21 8) Antrag auf Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG für das Maisäßgebäude Valschaviel Nr. 304, Franz Wittwer, Bergerstraße 102, 6793 Gaschurn 9) Antrag auf Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG für das Maisäßgebäude Valschaviel Nr. 281a, Ludwig Wachter, Winkel 159b, 6793 Gaschurn 10) Antrag auf Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG für das Maisäßgebäude Bakötta Nr. 311, Elke und Stefan Ganahl, Troja 181, 6793 Gaschurn 11) Antrag auf Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG für das Maisäßgebäude Blendilak Nr. 317, Edwin Tschofen, Gortipohl 7a, 6791 St. Gallenkirch 12) Antrag auf Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG für das Maisäßgebäude Ganeu Nr. 239, Otto Bruggmüller, Unter Trantrauas 68a, 6793 Gaschurn 13) Antrag auf Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG für das Maisäßgebäude Ganifer Nr. 101, Irene Montibeller, Rütler 44d, 6794 Partenen und Ulrike Düngler, Sponaweg 41b, 6791 St. Gallenkirch 14) Antrag auf Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG für das Maisäßgebäude Mittelmaisäß Nr. 203, Sylvia Bergauer, Bergerstraße 101b, 6793 Gaschurn 15) Antrag auf Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG für das Maisäßgebäude Ganeu Nr. 251, Christoph Wittwer, Unter Trantrauas 71, 6793 Gaschurn und Werner Wittwer, Unter Trantrauas 60b, 6793 Gaschurn 16) Antrag auf Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG für das Maisäßgebäude Karnella Nr. 313, Andrea Netzer-Eiterer, Silvrettastraße 22, 6791 Gortipohl und Martin Netzer, MSc, Lukas-Tschofen-Weg 21b, 6793 Gaschurn 17) Dietrich Oberdorfer, Bahnhofstraße 55, 9711 Paternion – Antrag auf Bewilligung zur Nutzung des Wohnhauses Bergerstraße 109, 6793 Gaschurn, als Ferienwohnung 18) Öffentliches Gut – GST-NR 3429 (Silvrettastraße, Partenen), GB Gaschurn – Übernahme und Widmung 19) Öffentliches Gut – GST-NR 3464 (Bergerstraße), GB Gaschurn - Übernahme und Widmung 20) Öffentliches Gut – GST-NR 3476 (Winkel), GB Gaschurn – Zufahrtsrecht Christian Sahler, Winkel 158, 6793 Gaschurn, und Erweiterung der Güterweganlage Winkel 21) Grundverschiebung des GST-NR 1222/24, GB Gaschurn an die südliche Grundgrenze des GST-NR 1222/2, GB Gaschurn – WVA BA10 22) Deponieordnung für die Deponie „Of´m Sand“ 23) Badeordnung Schwimmbad Partenen 24) Rechnungsabschluss 2019 25) Voranschlags-Übertragung zur Finanzierung EWH-Projekt 26) Abfallgebührenordnung – Änderung 27) Instandhaltung und Erweiterung von Steinschlag- und Lawinenschutzbauwerken im Bereich Gatsauna-Goldeforlawine und Außerbacherwald, forstliche Betreuung dieser Flächen und des Gebietes Steinschlagschutz Vand – Projekt Wildbach- und Lawinenverbauung 2020 Niederschrift_47_GV_Sitzung.doc Seite 2/21 28) Weiterverwendung Geschäftsräumlichkeiten im Objekt Silvrettastraße 12a, 6794 Partenen 29) Genehmigung der letzten Niederschrift(en) 30) Allfälliges 31) Beschneite Talabfahrt Gaschurn (nicht öffentlich) Erledigung der Tagesordnung: zu 1.: Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit Der Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindemandatarinnen und Gemeindemandatare sowie die Zuhörer. Der Vorsitzende stellt fest, dass die Ladung ordnungsgemäß ergangen und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Der Vorsitzende setzt Tagesordnungspunkt 17. von der Tagesordnung ab. Der Vorsitzende beantragt die Verlängerung der Tagesordnung um folgenden Punkt: • Öffentliches Gut – GST-NR 3384/2 (Gundalatschweg), GB Gaschurn – Wegverlegung – Übernahme und Widmung Der Änderung der Tagesordnung wird einstimmig zugestimmt. zu 2.: Berichte Der Vorsitzende berichtet Folgendes: • GaPa-Zitig Es freue ihn besonders, dass auf der Titelseite der letzten GaPa-Zitig der Ausbau der Talabfahrt zu sehen sei und bringt diese zur Kenntnis. Erläutern wolle er in diesem Zuge kurz, dass die Silvretta Montafon Bergbahnen GmbH aus verschiedenen Gründen den Antrag auf Bewilligung des Schneiteiches zurückgezogen habe. Es werden nun diverse Varianten geprüft, um schnellst möglich das notwendige Wasser für die Beschneiung bereitstellen zu können. • Herbert Tschofen Leider musste sich die Gemeinde Gaschurn von einem langjährigen Gemeindemandatar, der 50-Jahre in diversen Ausschüssen sowie der Gemeindevertretung vertreten, aber auch Obmann der Alpe Gibau gewesen sei, verabschieden. Hiermit danke er Herbert Tschofen nochmals recht herzlich für seine Arbeit und sein Engagement. Er habe bei der Beerdigung einen Nachruf gehalten, da ihn die Familie darum gebeten habe. • Überarbeitung REP Mit Stadtland sei vereinbart worden, dass die Überarbeitung nach den Wahlen weitervorangetrieben werde. Durch die Vorarbeiten, die bereits erfolgt seien, sei der Wissenstransfer von der bestehenden Gemeindevertretung in die neue bestmöglich gewährleistet. Niederschrift_47_GV_Sitzung.doc Seite 3/21 • Wegsanierung Im heurigen Frühjahr seien einige Wanderwege durch das Bauhof-Team saniert worden. Herzlichen Dank an die Grundeigentümer, die dies ermöglicht haben. Eine Fortsetzung dieser Sanierungsmaßnahmen sei im Herbst geplant. • Wasserversorgungsanlage (WVA) Gundalatscherberg – Bereich Talabfahrt Im Bereich der Arbeiten für die Beschneiungsanlage wurden gleichzeitig die Arbeiten für die öffentliche Wasserversorgungsanlage, führend durch Wassermeister Bernhard Hammer, miterledigt. Im Bereich Mittelmaisäß bestehe die Möglichkeit, dass Eigentümer von Maisäßgebäuden diese an die öffentliche Wasserversorgungsanlage anschließen. Dies werde allerdings großteils mit der Fa. Swietelsky direkt vereinbart. Der Zeitplan werde gut eingehalten. • Sanierung Klettergarten Rifa Lukas Kühlechner und Martin Marinac haben den Schulungsklettersteig weiter ausgebaut. Damit werde der Zustieg zur Seilbrücke erleichtert und so die Rahmenbedingungen für das Berge-PLUS-Programm noch weiter optimiert. Materialkosten und Arbeitsstunden habe die Gemeinde übernommen. Der Klettergarten Rifa samt Spielund Grillplatz werde sehr gut angenommen. • Wohnbau Partenen II Das Projekt befinde sich in der Schlussphase. Die offizielle Schlüsselübergabe soll am 21. Oktober 2020 erfolgen. Anfang Juli soll die Vergabe der Wohnungen vorgenommen werden. Zwei der drei zu kaufenden Wohnungen seien bereits verkauft, die dritte sei noch in Gesprächen. Dies werde sich in den nächsten Tagen klären. • Schlachtmöglichkeit Galgenul Offensichtlich sei behauptet worden, dass die Gemeinde Gaschurn eine Rechnung von der Gemeinde St. Gallenkirch für die Schlachtmöglichkeit Galgenul erhalten und diese nicht beglichen habe. Gemeindebürger aus Gaschurn würden aus diesem Grund mehr für eine Schlachtung zahlen müssen als andere. Klarstellend sei auszuführen, dass diese Behauptung nicht der Wahrheit entspreche. Mit E-Mail vom 05. Juni 2020 habe auch Josef Lechthaler klargestellt, dass es eine solche Rechnung nicht gebe. Noch gebe es auch keine abschließende Lösung für die Schlachtmöglichkeit. Zusätzlich könne er sich eventuell eine Lösung gemeinsam mit Peter Knöferl vorstellen. • Nachtexpress Ab 02. Juli 2020 werde der Nachtexpress wieder gemäß Sommerfahrplan fahren. • Brückenüberprüfungen Die Brücken werden derzeit geprüft und nach Vorlage der Ergebnisse allfällige Notwendigkeiten evaluiert. • Kosten Sozialfonds Gemäß § 25 Abs. 1 Mindestsicherungsgesetz haben die Gemeinden zu den vom Sozialfonds zu tragenden Kosten jährlich einen Betrag in der Höhe von 40 % zu leisten. Die Kosten des Sozialfonds im Jahre 2019 wurden wie folgt ermittelt: Ausgaben Sozialfonds EUR 390.681.706,33 Einnahmen Sozialfonds (ohne Gemeinden und Land) EUR 123.454.261,16 Finanzierungsbedarf Sozialfonds EUR 267.227.445,17 Die Gemeinden haben zu den Kosten des Sozialfonds für das Jahr 2019 somit einen Beitrag in der Höhe von insgesamt EUR 106.890.978,07 zu leisten. Niederschrift_47_GV_Sitzung.doc Seite 4/21 Die Gemeinde Gaschurn habe zu den Kosten des Sozialfonds 2019 einen Beitrag von EUR 583.286,58 zu entrichten. Vorschüsse in der Höhe von insgesamt EUR 406.400,00 wurden bereits geleistet. Es seien daher noch EUR 176.886,58 zur Zahlung fällig. • Strukturstärkende Bedarfszuweisungen, 1. Rate 2020 Für die Gemeinde Gaschurn gelange eine erste Rate der strukturstärkenden Bedarfszuweisungen in Höhe von EUR 154.000,00 zur Überweisung. • Energiebericht 2019 Der Energiebericht liege im Gemeindeamt auf und könne jederzeit eingesehen werden. • Aufwandsdeckung Stand Montafon Forstfonds In Anbetracht dessen, dass der Schlüssel über die Finanzierung der Abgangsdeckung geändert werden sollte, habe er dieses Ansinnen durch die Aufsichtsbehörde prüfen lassen. Nun sei durch diese klargestellt worden, dass die Abgangsdeckung, nach dem Einwohnerschlüssel, wie in den Statuten festgelegt, zu erfolgen habe. • 8. Mittelfristiges Investitionsprogramm Montafonerbahn Das 8. MIP der Montafonerbahn wurde um ein Jahr verlängert. Die Talschaft habe dafür einen entsprechenden Betrag zu übernehmen. Der Gemeindevorstand habe die Verlängerung behandelt und beschlossen. Durch die Bedarfszuweisungen bzw. das kommunale Investitionspaket werde die Hälfte des von der Gemeinde Gaschurn zu leistenden Beitrages finanziert. Zusätzlich habe er auch angeregt, dass die Bahnverlängerung mit Nachdruck weiterverfolgt werde und auch das dafür notwendige Investitionspaket von allen Montafoner Gemeinden getragen werde. • Investitionsförderung des Bundes zur Ankurbelung der Wirtschaft Die Gemeinden haben durch die COVID-19-Krise Einnahmenverluste (Gästetaxe, Kommunalsteuer, …) zu verzeichnen, weshalb der Bund die Gemeinden bei diversen Investitionen unterstützen und die Kinderbetreuung fördern werde. Die Gemeinde Gaschurn könne in etwa mit einer Förderung von ca. EUR 150.000,00 rechnen. • Kommunaler Innovationstag Am 01. Juli 2020 finde der 3. Kommunale Innovationstag in Form einer virtuellen Webkonferenz statt. Der Vorarlberger Gemeindeverband, als Mitausrichter dieser Veranstaltung, freue sich, eine Vielzahl von Gemeinden bei dieser sehr interessanten Veranstaltung als Teilnehmer begrüßen zu dürfen. Schwerpunkte der Veranstaltung seien Mobilität, Klimaschutz & Wohnraumnot, Smart Village & Smart City, Bürgerbeteiligung, Agile Verwaltung sowie Vernetzung mit Wirtschaft und Gesellschaft. Bei Interesse an einer Teilnahme können die entsprechenden Zugangsdaten beim Gemeindeamt angefordert werden. • Wasserwirtschaftsstrategie 2025 In der Broschüre Wasserwirtschaftsstrategie 2025, welche im Gemeindeamt aufliege, wurden die Herausforderungen für die nächsten 5 Jahre beschrieben. Die definierten Ziele und Maßnahmen seien Leitlinien für das Handeln aller Akteure der Wasserwirtschaft im Land Vorarlberg. Damit werde auch für alle Verantwortlichen im Bereich der Wasserwirtschaft die notwendige Transparenz des Verwaltungshandelns sichergestellt. Niederschrift_47_GV_Sitzung.doc Seite 5/21 • Blutspendeaktion Gemeinsam mit dem Roten Kreuz habe die Ortsfeuerwehr Gaschurn eine Blutspendeaktion durchgeführt. Vielen Dank dafür. • OGH-Urteil Tod nach Kuhattacke Der OGH habe nun ein abschließendes Urteil gefällt und die Verschuldensfrage mit 50:50 (Landwirt / Wanderer) beurteilt. • Lückenschluss Wasserversorgungsanlage (WVA) Außerbach Im Bereich Außerbach habe eine Begehung mit den Grundeigentümern stattgefunden, um den Lückenschluss der Leitung zwischen dem Wohnhaus Michael Dich und dem Wohnhaus Rudolf Sohler sicherstellen zu können. • Fernwärmeprojekt Gaschurn-Partenen Gemeinsam mit dem Abwärmeverbund finden derzeit neuerliche Gespräche mit potentiellen Anschlussnehmern statt. Geschäftsführer Felix Blattner und Projektleiter Denis Majstorovic bemühen sich jeweils gemeinsam mit einem Vertreter der Gemeinde um die Kundengespräche. Vielen Dank an die Gemeindemandatare und Mandatarinnen, die sich bereit erklärt haben, dabei behilflich zu sein. • Gemeindevertretungssitzung Aus derzeitiger Sicht wäre, um die heute zu beschließenden Umwidmungen abschließend zu behandeln, im Juli nochmals eine Gemeindevertretungssitzung notwendig. Diese werde zeitgerecht terminisiert. • Bürgermeister- und Gemeindevertretungswahlen Die Wahl finde am 13. September 2020 statt. Er habe sich sehr für diesen Wahltermin eingesetzt, um nicht in den Ferien wählen zu müssen. Der Vorsitzende unterbricht die Sitzung von 19:55 Uhr bis 20:01 Uhr zum Zweck der Bürgerfragestunde. zu 3.: Umwidmungsansuchen Christoph Wittwer und Mathias Wittwer, Unter Trantrauas 71, 6793 Gaschurn (Entwurf) Der Vorsitzende berichtet, dass Christoph Wittwer und Mathias Wittwer, Unter Trantrauas 71, 6793 Gaschurn, die Umlegung der bestehenden Zufahrtsstraße im Bereich der GST-NR 980/2 und 980/1, GB Gaschurn, beabsichtigen. Die Gemeinde Gaschurn beabsichtige zu diesem Zweck eine Teilfläche der GST-NR 980/2 und 980/3, GB Gaschurn, in einem Ausmaß von insgesamt ca. 180 m² im Flächenwidmungsplan von „Baufläche Wohngebiet“ und „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Verkehrsfläche Straßen“ umzuwidmen. Ebenfalls sei angedacht, eine Teilfläche des GST-NR 3375, GB Gaschurn, im Ausmaß von ca. 10 m² von „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Verkehrsfläche Straßen“ umzuwidmen. Zusätzlich soll, um die Widmungsflächen dem Straßenverlauf anzupassen, eine Teilfläche des GST-NR 975, GB Gaschurn, im Ausmaß von ca. 3 m² von „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Verkehrsfläche Straßen“ umgewidmet werden. Durch diese Anpassung werden Teilflächen des GSTNR 980/1, GB Gaschurn, im Ausmaß von ca. 10 m² von „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ und „Verkehrsfläche Straßen“ in „Baufläche Wohngebiet“ umgewidmet. Das GST-NR 980/2, GB Gaschurn, soll in weiterer Folge taleinwärts als „Baufläche Wohngebiet“ gewidmet werden, was eine Umwidmung von ca. 310 m² von „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ und „Verkehrsfläche Straßen“ in „Baufläche Wohngebiet“ erfordere. Im Zuge dieser Anpassung werde auch eine Teilfläche des GST-NR 980/3, GB Gaschurn, im Ausmaß von ca. 17 m² von „Baufläche Wohngebiet“ in „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ und eine Teilfläche von ca. 90 m² von „Verkehrsfläche Straßen“ in „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ umgewidmet. Niederschrift_47_GV_Sitzung.doc Seite 6/21 Um die Anrainerverständigung durchführen zu können und die entsprechenden Stellungnahmen einholen zu können, sei es notwendig, dass die Gemeindevertretung über den vorliegenden Entwurf befinde, so der Vorsitzende. Sobald die Stellungnahmen vorliegen, werde die Umwidmung im Bau- und Raumplanungsausschuss und neuerlich in der Gemeindevertretung behandelt. Christoph Wittwer erklärt sich für befangen und enthält sich seiner Stimme. Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, dem Entwurf über die Änderung des Flächenwidmungsplanes gemäß Plan Nr. 6/2020 vom 02. Juni 2020 zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen (1 Enthaltung wegen Befangenheit: Christoph Wittwer). zu 4.: Umwidmungsansuchen Stoll Wohnen Bau GmbH, Dr. Carl Pfeiffenbergerstraße 14b/2, 6460 Imst (Entwurf) Der Vorsitzende erläutert, dass auch bei diesem Antrag notwendig sei, über den Entwurf zu befinden. Die Stoll Wohnen Bau GmbH habe einen Optionsvertrag für diese Flächen abgeschlossen und bereits ein Projekt entwickelt. Herr Stoll habe sich auch bereit erklärt, das Projekt in einer der nächsten Sitzungen vorzustellen. Der Vorsitzende erläutert weiter, dass die Stoll Wohnen Bau GmbH, Dr. Carl Pfeiffenbergerstraße 14b/2, 6460 Imst, die Errichtung eines touristischen Projektes (Beherbergungsbetrieb) auf dem GST-NR 1831/1, GB Gaschurn, beabsichtige. Die Gemeinde Gaschurn beabsichtige zu diesem Zweck eine Teilfläche des GST-NR 1831/1, GB Gaschurn, in einem Ausmaß von insgesamt ca. 7.170 m² im Flächenwidmungsplan von „Baufläche-Mischgebiet Erwartung“ sowie „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Baufläche Mischgebiet“ umzuwidmen. Ebenfalls sei angedacht, eine Teilfläche des GST-NR 1831/1, GB Gaschurn, im Ausmaß von ca. 1.314 m² von „Baufläche Mischgebiet Erwartung“ und „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Freifläche Sondergebiet Tiefgarage“ umzuwidmen. Es sei angedacht, die Tiefgarage in den Hang hineinzubauen, weshalb die Bauflächenwidmung mit der bestehenden Geländekante begrenzt sei. Diese Widmung erfordere auch die Anpassung der Flächenwidmung einer Teilfläche des GST-NR 1831/2 im Ausmaß von ca. 5 m² von „Baufläche Mischgebiet Erwartung“ in „Baufläche Mischgebiet“. Die Widmung des Straßengrundstückes GST-NR 3426, GB Gaschurn, soll ebenfalls in einem Ausmaß von ca. 80 m² von „Baufläche Mischgebiet Erwartung“ und „Baufläche Mischgebiet“ in „Verkehrsflächen Straßen“ angepasst werden. Der Vorsitzende erläutert, dass die angedachte Umwidmung am 11. Mai 2020 bereits mit dem Amtssachverständigen DI Lorenz Schmidt besprochen wurde. Die aus diesem Gespräch hervorgegangenen Erkenntnisse wurden bereits berücksichtigt. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den Projektentwurf zur Kenntnis und erläutert diesen. Christoph Wittwer erkundigt sich über das Vermarktungs- bzw. Vermietungskonzept des angedachten Gebäudes. Der Vorsitzende teilt mit, dass dies noch nicht abschließend feststehe. Die Projektverantwortlichen könnten sich auch eine Art Investorenmodell vorstellen. Dies werde allerdings in einer der nächsten Sitzungen durch den Projektbetreiber selbst erläutert. Christoph Wittwer erkundigt sich über die angedachte Bettenzahl. Der Vorsitzende erläutert, dass Appartements geplant seien, die allerdings ähnlich einem Hotel betrieben werden sollen und erläutert die angedachte Flächenaufteilung. Walter Lechleitner erkundigt sich aufgrund des Projektentwurfes, ob die Abstandsflächen eingehalten werden können, was der Vorsitzende bejaht. Niederschrift_47_GV_Sitzung.doc Seite 7/21 Ludwig Wachter erkundigt sich darüber, ob die Wohnungen als Zweitwohnsitze verwendet werden. Der Vorsitzende entgegnet, dass auch bei allfälliger Umsetzung eines Investorenmodells das Vorarlberger Raumplanungsgesetz einzuhalten sei. Ludwig Wachter erläutert, dass er keinesfalls möchte, dass Bauprojekte errichtet werden, die dann als Zweitwohnsitze genutzt werden. GR Markus Netzer erläutert, dass es sich grundsätzlich um einen Entwurf der Widmung handle. Nach Einholung der Stellungnahmen und Verständigung der Anrainer wäre dem Bau- und Raumplanungsausschuss das Projekt vorzustellen und im Anschluss daran neuerlich zu behandeln. GR Markus Netzer stellt zusätzlich die Frage, ob die Stoll Bau Wohnen GmbH bereits Eigentümer dieser Flächen sei, was der Vorsitzende verneint. Es bestehe ein Optionsvertrag für diese Flächen. Der Vorsitzende erläutert anhand des vorliegenden Konzepts weiter, dass ca. 80 Appartements in verschiedenen Größen geplant seien. Selbstverständlich habe auch das Investorenmodell seine Tücken und die ERFA-Gruppe der Tourismusbürgermeister sei bereits an das Land Vorarlberg herangetreten und habe darum gebeten, dieses nochmals zu überdenken. Solange dieses Gesetz jedoch aufrecht sei, sei dieses einzuhalten. Als Zweitwohnsitze können diese Wohnungen allerdings auch bei Anwendung des Investorenmodells nicht genutzt werden. Ludwig Wachter teilt mit, dass diese Bestimmungen aus seiner Sicht nicht eingehalten werden. Der Vorsitzende erläutert, dass derjenige, der die Bestimmungen nicht einhält, eine Verwaltungsübertretung zu verzeichnen habe. Dies werde seitens der Gemeinde auch ständig kontrolliert. Adolf Felder erkundigt sich über den Betreiber bzw. Ansprechpartner bei diesem Projekt und wer die ordnungsgemäße Meldung der Gäste kontrolliere. Der Vorsitzende erläutert, dass der Ansprechpartner selbstverständlich erst nach Realisierung feststehe. Zusätzlich erläutert er, dass die monatlichen Gästemeldungen durch das Meldeamt überprüft werden. Fallen Unregelmäßigkeiten auf, werden diese direkt kontrolliert. Weiter gebe es auch Prüforgane seitens des Gemeindeverbands. Walter Lechleitner stellt die Frage, ob bereits Ansichten des Projektes vorliegen. Der Vorsitzende verneint dies und ergänzt, dass diese bis zur nächsten Sitzung vorliegen sollten. Mit dem Vorliegen konkreterer Pläne könne dann auch ein entsprechender Raumplanungsvertrag abgeschlossen werden. GR Markus Netzer möchte erwähnen, dass in der Vergangenheit bereits über einen allfälligen Kauf dieser Flächen durch die Gemeinde diskutiert wurde und möchte allenfalls in die Verhandlungen miteinfließen lassen, dass die Gemeinde in diesem Bereich noch Bauplätze erwerben könnte. Der Vorsitzende erläutert dazu, dass in der Vergangenheit bereits ein Projekt für diese Flächen seitens der Gemeinde vorgelegen habe, welches dann allerdings durch die Fam. Beck abgelehnt wurde. Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, dem vorliegenden Entwurf gemäß Plan Nr. 2/2020 vom 15. Mai 2020 zuzustimmen. Diesem Antrag wird mehrheitlich entsprochen (2 Gegenstimmen: Ludwig Wachter, Adolf Felder). Niederschrift_47_GV_Sitzung.doc Seite 8/21 zu 5.: Umwidmungsansuchen Ingrid Brandl, Untere Venserstraße 3, 6773 Vandans, Peter Brandl, Zwischenbachstraße 33, 6773 Vandans, Dietmar Brandl, Schleipfweg 1e, 6800 Feldkirch Der Vorsitzende erläutert, dass Ingrid Brandl, Untere Venserstraße 3, 6773 Vandans, Peter Brandl, Zwischenbachstraße 33, 6773 Vandans, und Dietmar Brandl, Schleipfweg 1e, 6800 Feldkirch, mit Eingabe vom 22. April 2020 um Umwidmung der GST-NR 2087/2, 2088 und 2087/1, GB Gaschurn, von „Freifläche Freihaltegebiet“ in „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ angesucht haben. Durch die Verbauungsmaßnahmen, welche in diesem Bereich durchgeführt wurden, könnte die derzeit bestehende Gefahrenzone angepasst werden. Die Überarbeitung des Gefahrenzonenplanes werde jedoch erst in den nächsten 3-4 Jahren erfolgen. Der Forsttechnische Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung habe bereits eine Zonengrenze konzipiert, welche für die Beurteilung bis zur Überarbeitung herangezogen werden könnte. Der Vorsitzende erläutert, dass die Flächenwidmungen „Freifläche Freihaltegebiet“ und „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ für Nicht-Landwirte keinen Unterschied aufweisen, da in beiden Fällen eine Bebauung nicht möglich sei. Da derzeit weder ein entsprechendes Projekt vorliege, noch ein entsprechendes Erfordernis einer Umwidmung gesehen werde, sei dieser Zwischenschritt nicht notwendig. Sollte ein konkretes Projekt vorliegen, wäre eine direkte Widmung in Baufläche anzustreben. Der Vorsitzende teilt mit, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss am 05. Juni 2020 über diesen Antrag beraten habe und bittet GR Markus Netzer um die Ausführungen. GR Markus Netzer erläutert, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss aus folgenden Gründen die beantragte Widmung als nicht empfehlenswert ansehe: - Widmung für Nicht-Landwirte nicht zielführend - Widmung in Freifläche-Landwirtschaftsgebiet erzielt keine Verbesserung Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, den gegenständlichen Umwidmungsantrag abzulehnen, da dieses als nicht notwendig erachtet wird. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 6.: Umwidmungsansuchen illwerke vkw AG, Weidachstraße 6, 6900 Bregenz (UEPErgebnis) Der Vorsitzende erläutert, dass die illwerke vkw AG, Weidachstraße 6, 6900 Bregenz, mit Eingabe vom 12. Dezember 2019 um Umwidmung einer Teilfläche von 112 m² des GST-NR 3315/14, GB Gaschurn, von „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Freifläche Sondergebiet Depot/Garage“, angesucht habe. In diesem Bereich war es zur Versorgung der SaarbrückerHütte notwendig, eine Garage bzw. ein Depot zu errichten. Um den Betrieb sicherstellen zu können, soll dieses Bauwerk (Garage/Depot) nun adaptiert werden. Die verkehrsmäßige Erschließung sei durch die Silvretta Hochalpenstraße gegeben. Es sei weder ein Anschluss an die Wasserversorgung, noch Abwasserbeseitigung vorgesehen. Für die gegenständliche, geplante Umwidmung wurde ein UEP-Verfahren durchgeführt. Die abschließende Stellungnahme vom 18. Mai 2020 liege vor. Es seien keinerlei voraussichtlich erheblichen Umweltauswirkungen zu erwarten. Es sei nun über die öffentliche Kundmachung des UEPErgebnisses zu befinden. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den Plan über die angedachte Umwidmung, den Erläuterungsbericht sowie das abschließende Ergebnis der Umwelterheblichkeitsprüfung zur Kenntnis. Dieses Ergebnis sei nun 4 Wochen öffentlich kundzumachen. Im Anschluss daran könne die Umwidmung dann abschließend beschlossen werden. Ludwig Wachter erkundigt sich über die Gefahrenzone in diesem Bereich. Niederschrift_47_GV_Sitzung.doc Seite 9/21 Der Vorsitzende erläutert, dass der Gefahrenzonenplan nur im besiedelten Bereich bestehe. Selbstverständlich liege jedoch eine Stellungnahme des Forsttechnischen Dienstes für Wildbach- und Lawinenverbauung vor und diese werde auch im Bauverfahren miteinbezogen. Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, der öffentlichen Kundmachung des UEPErgebnisses zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 7.: Antrag auf Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG für das Maisäßgebäude Ganeu Nr. 255, Siegfried Lerch, Ober Trantrauas 75a, 6793 Gaschurn Der Vorsitzende erläutert, dass die Maisäßbesitzer angeschrieben wurden und mit entsprechendem Formular auf die Antragstellung gemäß § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG hingewiesen wurden. Zusätzlich wurde über die Zweitwohnsitzabgabe informiert. Der Vorsitzende erläutert, dass sämtliche Anträge und Bescheide nach denselben Voraussetzungen aufgebaut seien und schlägt vor, über die Tagesordnungspunkte 7. bis 15. gemeinsam abzustimmen. Der Vorsitzende erläutert, dass Siegfried Lerch, Ober Trantrauas 75a, 6793 Gaschurn, mit Antrag vom 23. April 2020 die bescheidmäßige Bewilligung zur Nutzung des Maisäßgebäudes Ganeu Nr. 255, auf GST-NR .239/76, GB Gaschurn, als Ferienwohnung beantragt habe. Siegfried Lerch, Ober Trantrauas 75a, 6793 Gaschurn, möchte das gegenständliche Objekt auch außerhalb von landwirtschaftlichen Zwecken nutzen. Das Objekt liege im ausgewiesenen Maisäßgebiet Ganeu. Die ortsübliche landwirtschaftliche Bewirtschaftung der in seinem Eigentum stehenden Flächen in diesem Gebiet sei durch Selbstbewirtschaftung sichergestellt. Adolf Felder erkundigt sich über die Zweitwohnsitzabgabe. Der Vorsitzende erläutert, dass der Eigentümer, solange er das Gebäude selbst nutze und nicht vermiete, keine Zweitwohnsitzabgabe zu entrichten habe. Bei einer Vermietung werde diese allerdings vorgeschrieben. Vermiete der Eigentümer an ständig wechselnde Gäste, sei entsprechende Gästetaxe zu entrichten. Adolf Felder erkundigt sich über die Überprüfung der Einhaltung dieser Bestimmungen. Der Vorsitzende erläutert, dass die Gemeinde dies prüfe und auch hiebei die entsprechenden Prüforgane des Gemeindeverbands einsetze. Er appelliere allerdings an jede und jeden, der Gemeinde Hinweise auf eine widmungswidrige Nutzung kundzutun. Der Vorsitzende erläutert, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss am 05. Juni 2020 über sämtliche Anträge beraten habe und bittet GR Markus Netzer um seine Ausführungen. GR Markus Netzer erläutert, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss sämtliche Anträge zur positiven Beschlussfassung empfehle. Die Bescheidauflagen sollen analog der bisherigen Bewilligungen dieser Art eingepflegt werden. Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, den Bewilligungen gemäß Tagesordnungspunkt 7. bis 15. wie folgt zuzustimmen: zu 8.: Antrag auf Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG für das Maisäßgebäude Valschaviel Nr. 304, Franz Wittwer, Bergerstraße 102, 6793 Gaschurn zu 9.: Antrag auf Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG für das Maisäßgebäude Valschaviel Nr. 281a, Ludwig Wachter, Winkel 159b, 6793 Gaschurn Niederschrift_47_GV_Sitzung.doc Seite 10/21 zu 10.: Antrag auf Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG für das Maisäßgebäude Bakötta Nr. 311, Elke und Stefan Ganahl, Troja 181, 6793 Gaschurn zu 11.: Antrag auf Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG für das Maisäßgebäude Blendilak Nr. 317, Edwin Tschofen, Gortipohl 7a, 6791 St. Gallenkirch zu 12.: Antrag auf Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG für das Maisäßgebäude Ganeu Nr. 239, Otto Bruggmüller, Unter Trantrauas 68a, 6793 Gaschurn zu 13.: Antrag auf Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG für das Maisäßgebäude Ganifer Nr. 101, Irene Montibeller, Rütler 44d, 6794 Partenen und Ulrike Düngler, Sponaweg 41b, 6791 St. Gallenkirch zu 14.: Antrag auf Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG für das Maisäßgebäude Mittelmaisäß Nr. 203, Sylvia Bergauer, Bergerstraße 101b, 6793 Gaschurn zu 15.: Antrag auf Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG für das Maisäßgebäude Ganeu Nr. 251, Christoph Wittwer, Unter Trantrauas 71, 6793 Gaschurn und Werner Wittwer, Unter Trantrauas 60b, 6793 Gaschurn Christoph Wittwer erklärt sich in Punkt 15. für befangen und enthält sich in diesem Punkt seiner Stimme. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen (1 Enthaltung in TOP 15 wegen Befangenheit: Christoph Wittwer). zu 16.: Antrag auf Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit. d Vlbg RPG für das Maisäßgebäude Karnella Nr. 313, Andrea Netzer-Eiterer, Silvrettastraße 22, 6791 Gortipohl und Martin Netzer, MSc, Lukas-Tschofen-Weg 21b, 6793 Gaschurn Bgm. Martin Netzer erklärt sich für befangen und übergibt um 20:55 Uhr den Vorsitz an Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen. GR Markus Netzer erläutert, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss auch über diesen Punkt beraten habe und der Gemeindevertretung einstimmig die positive Abstimmung empfehle. Die Bescheidauflagen seien wie bisher zu übernehmen. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen stellt sodann den Antrag, der Bewilligung zur Nutzung des Gebäudes Karnella Nr. 313, als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit d Vlbg RPG zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen (1 Enthaltung wegen Befangenheit: Bgm. Martin Netzer, MSc). Vizebgm. Mag. (FH) übergibt um 20:57 Uhr den Vorsitz wieder an Bgm. Martin Netzer, MSc. zu 17.: Dietrich Oberdorfer, Bahnhofstraße 55, 9711 Paternion – Antrag auf Bewilligung zur Nutzung des Wohnhauses Bergerstraße 109, 6793 Gaschurn, als Ferienwohnung Dieser Tagesordnungspunkt wurde vor Eingang in die Tagesordnung abgesetzt. Niederschrift_47_GV_Sitzung.doc Seite 11/21 zu 18.: Öffentliches Gut – GST-NR 3429 (Silvrettastraße, Partenen), GB Gaschurn – Übernahme und Widmung Der Vorsitzende erläutert, dass im Bereich Silvrettastraße Partenen (Backstuba, AilingerHaus, Johann und Inge Tschanhenz), eine Vermessung stattgefunden habe. In diesem Bereich soll nun der Gehsteig an das Öffentliche Gut abgetreten werden. Teilweise liegen die Zustimmungen bereits vor, teilweise werde sie gerade eingeholt. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den Plan zur Kenntnis und erläutert, dass Inge und Johann Tschanhenz einer Abtretung dann zustimmen, wenn ihnen direkt angrenzend an den Gehsteig ein PKW-Abstellplatz zugesagt werde. Dieser PKW-Abstellplatz wurde nun planlich dargestellt. Der Vorsitzende bringt auch diesen Plan zur Kenntnis und erläutert, dass aus seiner Sicht ein Parkplatz vorstellbar wäre, vorzugsweise soll aber parallel zum Haus geparkt werden. Christoph Wittwer erkundigt sich über die Eigentumssituationen und regt an, Inge und Johann Tschanhenz diesen Parkplatz auch dann zuzusagen, wenn durch das Abstellen des Fahrzeuges die eingezeichnete Parkfläche geringfügig überschritten werde. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erkundigt sich über die Zufahrt der Richtung Umfahrungsstraße gelegenen Wohnhäuser. Der Vorsitzende erläutert, dass die Eigentümer unterschiedlich zufahren. Es zeichne sich nun allerdings auch eine Lösung bezüglich Vendulaweg ab. Nachdem keine Fragen mehr bestehen, stellt der Vorsitzende den Antrag, dem vorliegenden Plan GZ: 19.170W/20 und den damit zusammenhängenden Zu- und Abschreibungen zuzustimmen sowie die „Silvrettastraße“ (GST-NR 3429, GB Gaschurn – neuer Verlauf) als Öffentliches Gut zu widmen. Zusätzlich soll dem eingezeichneten PKW-Stellplatz für die Fam. Tschanhenz zugestimmt werden, welcher parallel zum Gehsteig eingezeichnet wurde. Vorzugsweise seien allerdings die PKW Stellplätze an der Ostseite des Hauses zu nutzen. Diesen Anträgen wird einstimmig zugestimmt. zu 19.: Öffentliches Gut – GST-NR 3464 (Bergerstraße), GB Gaschurn - Übernahme und Widmung Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den Vermessungsplan über die Vermessung der Bergerstraße zur Kenntnis und erläutert, dass die Gemeindevertretung in ihrer 46. Sitzung am 06. März 2020 die Übernahme der Bergerstraße im Bereich Christine Immler, Bergerstraße 93c, 6793 Gaschurn, in das Öffentliche Gut beschlossen habe. Im Anschluss daran habe sich ergeben, dass das an das Grundstück von Christine Immler anschließende Grundstück im Eigentum der Silvretta Montafon Bergbahnen GmbH ebenfalls in der erforderlichen Breite an das Öffentliche Gut abgegeben würde. Im Bereich Immler habe sich zusätzlich die Änderung ergeben, dass eine Teilfläche zurückbehalten werde, um einen allfälligen Kanalanschluss für die zu errichtende Tiefgarage sicherstellen zu können. Sobald dies abschließend geklärt sei, werde auch diese Teilfläche ins Öffentliche Gut abgetreten. Die Silvretta Montafon Bergbahnen GmbH sei dabei, im Vorstand den Beschluss über die Abtretung zu fassen. Sobald dieser vorliege, könnten die Grundstückbereiche ins Öffentliche Gut übernommen werden. Christoph Wittwer erkundigt sich über die Zufahrt zur neu zu errichtenden Tiefgarage. Der Vorsitzende erläutert, dass die Zufahrt bereits Bestand sei. Sollte eine Gebrauchserlaubnis in diesem Bereich erforderlich sein, werde diese vom Gemeindevorstand erteilt. Christoph Wittwer macht den Vorschlag, Christine Immler, Bergerstraße 93c, 6793 Gaschurn, schriftlich mitzuteilen, dass das Zufahrtsrecht auch nach erfolgter Übernahme des Gehsteiges in das Öffentliche Gut bestehe. Niederschrift_47_GV_Sitzung.doc Seite 12/21 Der Vorsitzende nimmt diesen Vorschlag zustimmend zur Kenntnis und teilt mit, dass dies somit auch der Silvretta Montafon GmbH mitzuteilen sei. Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, dem vorliegenden Plan vom 11. Mai 2020, GZ: 21.734W/20 und den damit zusammenhängenden Zu- und Abschreibungen zuzustimmen sowie die „Bergerstraße“ (GST-NR 3464, GB Gaschurn – neuer Verlauf) als Öffentliches Gut zu widmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 20.: Öffentliches Gut – GST-NR 3476 (Winkel), GB Gaschurn – Zufahrtsrecht Christian Sahler, Winkel 158, 6793 Gaschurn, und Erweiterung der Güterweganlage Winkel Der Vorsitzende erläutert, dass Christian Sahler die Schaffung eines Bauplatzes beabsichtige. Die Zufahrt zum neu zu bildenden Grundstück, GST-NR 3438, GB Gaschurn, verlaufe über das derzeit bestehende Öffentliche Gut GST-NR 3349/1, GB Gaschurn. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den Vermessungsplan zur Kenntnis und erläutert, dass das Öffentliche Gut GST-NR 3349/1, GB Gaschurn, in weiterer Folge aufgelöst und in den Straßenkörper verlegt werden soll. Zusätzlich sei die Bildung eines zweiten Wegabschnittes bis zum Hochbehälter Winkel geplant. Der Vorsitzende teilt weiter mit, dass auch die bestehende Güterweganlage saniert werden soll. Diesbezüglich wurde bereits eine Sitzung abgehalten, in welcher in Absprache mit DI Christian Amann (Land Vorarlberg, Ländlicher Wegebau) die erforderlichen Sanierungsarbeiten besprochen wurden. Christian Amann habe angeregt, bergseitig eine Drainagierung vorzusehen und die Innenkurven weiter auszubauen. Aufgrund der angedachten Auflösung des Öffentlichen Gutes und Verlegung in den Straßenkörper wäre eine solche Verbreiterung denkbar. Der Vorsitzende erläutert, dass eine Zustimmung zur Benützung des Öffentlichen Gutes in diesem Bereich unter folgenden Bedingungen erfolgen könnte: - Zustimmung zur Umlegung des bestehenden Öffentlichen Gutes in den Straßenbereich - Die Nutznießer der Auflösung des öffentlichen Gutes stimmen einer Verbreiterung der Innenkurven der Güterweganlage (wie von DI Christian Amann – ländlicher Wegebau vorgeschlagen) zu. - Das derzeit bestehende Öffentliche Gut muss für die Öffentlichkeit weiterhin zugänglich sein und die Zufahrt zum neuen Baugrundstück in der Weise angelegt werden, dass das Öffentliche Gut ohne Nachteil benützbar bleibt. - Der Gemeinde bzw. dem Öffentlichen Gut dürfen keine Kosten erwachsen. Christoph Wittwer erkundigt sich, wie die Auflösung des Öffentlichen Gutes erfolge. Der Vorsitzende erläutert, dass das derzeit bestehende Öffentliche Gut ein Fußweg sei. Bei Auflösung des bestehenden Verlaufes werde dieser in den Straßenkörper verlegt, was dann wiederum ein Gehrecht beinhalte. Zusätzlich erläutert der Vorsitzende, dass die Sanierung der Güterweganlage mit ca. 60 - 70 % gefördert werde. Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, einer Benützung des Öffentlichen Gutes unter Einhaltung der vorstehend angeführten Punkte zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. Niederschrift_47_GV_Sitzung.doc Seite 13/21 zu 21.: Grundverschiebung des GST-NR 1222/24, GB Gaschurn an die südliche Grundgrenze des GST-NR 1222/2, GB Gaschurn – WVA BA10 Der Vorsitzende erläutert, dass sich das GST-NR 1222/24, GB Gaschurn, im Eigentum der Gemeinde befinde und vor wenigen Jahren mit Alwin Wachter, Gortipohl 41, 6791 St. Gallenkirch bzw. Manuela Wachter, Klusertobel 72, 6793 Gaschurn, mit einem anderen Grundstück abgetauscht wurde. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den vorliegenden Plan zur Kenntnis und erläutert, dass man aufgrund der Geländeveränderungen im Zuge der Bauarbeiten der beschneiten Talabfahrt zum Schluss gekommen sei, dass es sinnvoll wäre, den dort vorgesehenen Druckunterbrecherschacht der öffentlichen Wasserversorgungsanlage an die südliche Grundstücksgrenze des GST-NR 1222/2, GB Gaschurn, zu verschieben. Hiefür sei am 05. Juni 2020 mit dem angrenzenden Grundstückseigentümer des GST-NR 1530, GB Gaschurn, Werner Wittwer, Dorfstraße 164, 6793 Gaschurn, ein Ortsaugenschein durchgeführt worden. In weiterer Folge werde nun im Einvernehmen mit Alwin Wachter, Gortipohl 41, 6791 St. Gallenkirch, und Werner Wittwer, Dorfstraße 164, 6793 Gaschurn, die gemeinsame Grenze vermessen und darauf aufbauend das GST-NR 1222/24, GB Gaschurn an die Grenze verschoben, um den Druckunterbrecherschacht an einer zweckmäßigen Stelle zu platzieren. Zugleich werde die Straße durch die Güterweggenossenschaft Versettla eingemessen, was bereits beauftragt wurde. Dies werde entsprechend gefördert, weshalb die Vermessung der Straße sowie der angedachten Grundverschiebung unter einem erfolge. Die Gemeinde trage dann anteilig die Kosten der Grundverschiebung. Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, der Grundverschiebung des GST-NR 1222/24, GB Gaschurn, an die südliche Grundgrenze des GST-NR 1222/2, GB Gaschurn, zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 22.: Deponieordnung für die Deponie „Of´m Sand“ Der Vorsitzende erläutert, dass die Gemeinde Gaschurn gemeinsam mit dem Forstfonds des Standes Montafon Eigentümer der Deponie „Of´m Sand“ sei. Die Bewilligung zum Betrieb dieser Aushubdeponie wurde verlängert und mit Lothar Mähr als Geologe ein Konzept ausgearbeitet, um die Kubatur festzulegen. Die derzeit bestehen Anteile des bewilligten Bereiches ergeben sich zu 48 % für die Gemeinde Gaschurn und zu 52 % für den Forstfonds des Standes Montafon. Gemeinsam mit dem Stand Montafon sei nun eine Deponieordnung festgelegt worden, welche der Vorsitzende den Anwesenden zur Kenntnis bringt. Auch über die Höhe der Gebühren wurde beraten. Diese werden nun mit EUR 18,00/m³ vorgeschlagen. GR Markus Netzer erkundigt sich über die Größe der genehmigten Kubatur. Der Vorsitzende bringt den Bewilligungsbescheid zur Kenntnis und erläutert, dass diese mit 12.900 m³ festgelegt wurde. Zusätzlich erläutert der Vorsitzende, dass die Abwicklung gänzlich über die Gemeinde erfolge. Abschließend werde dann eine Aufteilung 48 zu 52 vorgenommen. Christoph Wittwer gibt zu bedenken, dass bei der Gebührenfestlegung zu beachten sei, dass zu niedrige Gebühren ein größeres Einzugsgebiet hervorrufen und somit die Kapazität der Deponie schnell erschöpft sein könnte. Der Vorsitzende erläutert, dass in der Deponieordnung klar festgelegt sei, dass vor Anlieferung mit der Gemeinde in Kontakt zu treten sei. Jedenfalls sei es ihm wichtig, dass das Ganze für Einheimische finanzierbar sei. Auch Ludwig Wachter ist der Meinung, dass darauf zu achten sei, dass nicht sämtliches Aushubmaterial von Großbaustellen angeliefert werde. Niederschrift_47_GV_Sitzung.doc Seite 14/21 Walter Lechleitner erkundigt sich, ob es auch möglich sei, der Deponie Material zu entnehmen, was der Vorsitzende verneint. Es handle sich ausschließlich um eine Aushubdeponie, nicht um einen Umschlagplatz. Der Vorsitzende erläutert, dass die abschließende Freigabe über die Anlieferungsmengen sowieso durch die Gemeinde erfolge. Kurt Rudigier merkt an, dass in der Deponieordnung auch vorgesehen sei, dass bei einer Anlieferung von über 2.000 t eine chemische Untersuchung notwendig sei. Gregory Netzer erläutert, dass die bis dato angesetzten weitaus geringeren Gebühren auch keine übermäßigen Anlieferungen ausgelöst haben. Der Vorsitzende macht den Vorschlag in der Deponieordnung einen weiteren Punkt 12. anzufügen, der wie folgt lautet: Der Deponiebetreiber behält sich vor, zu entscheiden, ob angeliefert werden kann oder nicht. Thomas Riegler regt an, die Gebühren gemäß VPI zu indexieren. Der Vorsitzende stellt den Antrag, der vorliegenden Deponieordnung unter Anführung des oben erwähnen Punkt 12. sowie der Indexierung der Gebühren gemäß VPI zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 23.: Badeordnung Schwimmbad Partenen Der Vorsitzende erläutert, dass die Badeordnung für das Schwimmbad Partenen aufgrund der COVID-19-Bestimmungen angepasst wurde. Die Anlage werde zwar über das Mountain Beach mitbetreut, stehe allerdings im Eigentum der Gemeinde, weshalb die Anpassung von der Gemeindevertretung zu beschließen sei. In der Verordnung selbst wurden lediglich die geltenden COVID-19-Maßnahmen ergänzt. Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, der vorliegenden Badeordnung für das Schwimmbad Partenen zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 24.: Rechnungsabschluss 2019 Der Vorsitzende begrüßt um 21:49 Uhr Gemeindekassier Mag. Edgar Palm. Der Vorsitzende erläutert, dass der Rechnungsabschluss 2019 allen Mandataren im Vorfeld zugegangen sei. Auch der Prüfungsausschuss habe zwischenzeitlich getagt, der Bericht liege jedoch bis dato nicht vor. Zu Beginn seiner Ausführungen wolle sich der Vorsitzende bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, aber auch bei Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen, dem Gemeindevorstand und sämtlichen Mandataren sowie Ersatzmandataren für ihre Arbeit und ihr Engagement bedanken. Der Vorsitzende präsentiert sodann einige Zahlen aus dem Rechnungsabschluss 2019: - Vereine, Musik, Musikschule - EUR 188.000 - Sozialfonds, Essen auf Rädern, Landesgesundheitsfonds - EUR 981.702 - Kleinkinderbetreuung - EUR 41.346 - Bergrettung Gaschurn / Partenen - EUR 16.335 - Straßenbau, -erhaltung, Wander- und Radwege, Beleuchtung - EUR 614.737 - Tourismus - EUR 987.887 o davon Zahlungen an Montafon Tourismus - EUR 866.217 Niederschrift_47_GV_Sitzung.doc Seite 15/21 - Einnahmen Gästetaxe EUR 679.954 o EUR 89.954 mehr als veranschlagt - Einnahmen Tourismusbeitrag EUR 621.267 o EUR 91.267 mehr als veranschlagt - Einnahmen Zweitwohnsitzabgabe EUR 96.359 o EUR 34.940 weniger als veranschlagt - Bauhof Betriebsausstattung, Breitbandausbau, Gartenanlagen, Spielplätze, Friedhof - EUR 115.419 Grundverkauf Mühle EUR 43.180 o der weitere Verkauf an Flächen wird erst im RA 2020 abgebildet sein - Finanzierung MBS-Bus - EUR 114.816 - Landwirtschaftsförderung, Gemeindestier, Waldbetreuung - EUR 85.178 - Schwimmbad Partenen - EUR - Nahversorgung Partenen - EUR 16.522 - Ausbau Wasserversorgung - EUR 440.173 9.899 o Veranschlag waren EUR 2,77 Mio. – Projekte konnten allerdings nicht alle umgesetzt werden - Erhaltung und Betrieb Wasserversorgung - EUR 407.000 - Abwasserbeseitigungsanlage gesamt - EUR 840.634 - Abfallbeseitigung - EUR 282.000 - Einnahmen Benützungsgebühr Wasser EUR 303.000 - Anschlussbeiträge Abwasserbeseitigungsanlage EUR 42.065 - Einnahmen Benützungsgebühr Abwasserbeseitigungsanlage EUR 631.832 - Einnahmen Abfallbeseitigung EUR 224.500 Christoph Wittwer stellt die Frage an Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen, wie sich die Summe von EUR 886.000 an Montafon Tourismus zusammensetze bzw. warum diese zum Rechnungsabschluss 2018 um ca. EUR 80.000 angestiegen sei. Für die Gemeindevertretung bzw. den Prüfungsausschuss sei dies äußerst undurchsichtig. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erläutert, dass auch der Jahresabschluss der Montafon Tourismus GmbH in einer Gesellschafterversammlung behandelt und genehmigt werde. Dort werden sämtliche Zahlen offen gelegt. Der Vorsitzende erläutert, dass der Jahresabschluss der Montafon Tourismus GmbH vorliege und genehmigt sei, gerne könne veranlasst werden, dass der Prüfungsausschuss darin Einsicht erhalte. Zusätzlich erläutert er, dass die Finanzierungen an Montafon Tourismus gemäß beschlossenem Finanzierungsschlüssel erfolgen. Er lädt alle Gemeindemandatare zum Montafon Tourismustag im Herbst ein, bei welchem die aktuellen Zahlen immer ausführlich präsentiert werden. Thomas Riegler stellt die Frage, ob für den Prüfungsausschuss eine Einsicht in den Rechnungsabschluss der Montafon Tourismus GmbH allenfalls möglich wäre, was der Vorsitzende bejaht. Niederschrift_47_GV_Sitzung.doc Seite 16/21 Gemeindekassier Mag. Edgar Palm erläutert sodann den Rechnungsquerschnitt des vorliegenden Rechnungsabschlusses. Durch die zusätzliche Auswertung über den Rechnungsquerschnitt könne die Entwicklung über einen längeren Zeitraum verfolgt werden. Der Rechnungsabschluss 2019 zeige grundsätzlich eine erfreuliche Situation. Einerseits konnte 2019 eine recht gute konjunkturelle Situation verzeichnet werden, andererseits konnten ca. EUR 1,8 Mio. an Ertragsanteilen verbucht werden. Mag. Edgar Palm erläutert weiter, dass die eigenen Steuern etwas rückläufig seien, was überwiegend auf den Abschluss der Großbaustelle Obervermuntwerk II zurückzuführen sei. Insgesamt, so Mag. Palm, zeige die Einnahmenseite mit ca. EUR 7,6 Mio. ein erfreuliches Bild. Auf der Ausgabenseite stehe vor allem der Personalaufwand mit ca. EUR 1,0 Mio. sowie der Verwaltungs- und Betriebsaufwand mit ca. EUR 2,4 Mio., welcher auch Schulumlagen, Finanzierung des ÖPNV, Beiträge an die ARA und den eigenen Betriebsaufwand beinhalte. Bedeutend seien ferner die Transferaufwände. Zum einen die sonstigen Transfers in Höhe von ca. EUR 1,3 Mio., welche im Wesentlichen die Montafon Tourismus GmbH betreffen, allerdings durch Vereins- und Landwirtschaftsförderungen ergänzt werden. Die öffentlichen Transfers umfassen vor allem die Landesumlage, die Beiträge an den Gesundheitsfonds und den Sozialhilfefonds, die mit ca. EUR 1,5 Mio. zu Buche schlagen. Der laufende Haushalt habe mit Gesamtausgaben von ca. EUR 6,6 Mio. abgeschlossen. Der Überschuss des laufenden Haushaltes ergebe einen Überschuss von rund EUR 1 Mio. Mag. Edgar Palm erläutert, dass dieser Überschuss in erster Linie zur Abdeckung der Investitionen in Kanal, Wasser und Straßen diene. In der Vermögensgebarung stehen Einnahmen von EUR 267.000 Ausgaben in Höhe von 658.000 gegenüber. Die Nettoinvestitionen von EUR 391.000 konnten aus dem Überschuss der laufenden Gebarung gedeckt werden. Weiter wird erläutert, dass bei den Finanztransaktionen auf der Ausgabenseite neben den eigenen Tilgungen der Darlehen mit EUR 388.000 zusätzlich noch EUR 543.000 auswiesen seien, welches Zuschüsse an die Gemeinde Immobilien GmbH & Co KG, die Mountain Beach GmbH sowie die ARA Montafon zur Bedeckung der dort durchgeführten Tilgungen beinhalten. Grundsätzliches Ziel sei immer, mit einem ausgeglichenen Haushalt abzuschließen. Dies konnte dadurch erzielt werden, indem eine Entnahme von EUR 320.000 aus der allgemeinen Haushaltsrücklage erfolgt sei. Auch im Jahr 2019 sei aber keine Neuverschuldung (Darlehensaufnahme) notwendig gewesen. Zum 31. Dezember 2019 betragen die Darlehensverbindlichkeiten der Gemeinde ca. EUR 4,8 Mio. Gemeindekassier Mag. Palm erläutert, dass die Gemeinden die Daten des Rechnungsabschlusses auf die Plattform „Offener Haushalt“ einspielen, auf welchem dann ein Bewertungstool aus verschiedenen Kennzahlen die Bonität im Schulnotensystem beurteile. Aufgrund des Rechnungsabschlusses 2019 sei die Beurteilung erfreulich und zeige die Gesamtnote 2,36. Diese Bewertung erfolge nach durchaus objektiven Kennzahlen und Kriterien, weshalb das Jahr 2019 eine positive Entwicklung zeige. Die Auswirkungen der COVIDKrise seien noch nicht absehbar und würden sich dann auf den Rechnungsabschluss 2020 niederschlagen. Das Ergebnis 2019 werde im Jahr 2020 nicht mehr erreicht. Der Lockdown der Wirtschaft führe sicherlich zu einem weitaus schlechteren Ergebnis. Nachdem keine Fragen mehr bestehen, stellt der Vorsitzende den Antrag, dem Rechnungsabschluss 2019 wie vorliegend zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. Der Vorsitzende bedankt sich stellvertretend für das gesamte Team der Buchhaltung bei Gemeindekassier Mag. Edgar Palm sowie stellvertretend für die gesamte Verwaltung bei Gemeindesekretärin Sandra Tschanhenz für die zuverlässige und gute Arbeit während des ganzen Jahres. Niederschrift_47_GV_Sitzung.doc Seite 17/21 zu 25.: Voranschlags-Übertragung zur Finanzierung EWH-Projekt Der Vorsitzende erläutert, dass aufgrund der Beschlüsse in der letzten Gemeindevertretungssitzung eine Voranschlagsübertragung notwendig sei. Die Position Begegnungsort 2020 (0310-0100) in Höhe von max. EUR 1,2 Mio. soll auf die Position Energie- und Wirtschaftsbetriebe Hochmontafon GmbH (9140-7750) übertragen werden. So werde der Rahmen für die Bereitstellung der notwendigen Mittel geschaffen und die Energie- und Wirtschaftsbetriebe Hochmontafon GmbH könne die finanziellen Mittel dann abrufen, wenn sie diese benötige. Nachdem keine Fragen bestehen, stellt der Vorsitzende den Antrag, der VoranschlagsÜbertragung von Position Begegnungsort 2020 (0310-0100) auf die Position Energie- und Wirtschaftsbetriebe Hochmontafon GmbH (9140-7750) zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 26.: Abfallgebührenordnung – Änderung Der Vorsitzende erläutert, dass teilweise Unternehmen im eigenen Haushalt geführt werden. Die Müllgrundgebühren sollen deshalb dergestalt angepasst werden, dass diese nicht doppelt zu begleichen seien. Es werde deshalb der Vorschlag unterbreitet, folgende Änderung in die Abfallgebührenordnung aufzunehmen: 1. In § 4 Abs 5 wird nach der lit d die lit e neu angefügt mit dem folgenden Text: e) Die Grundgebühr für sonstige Abfallverursacher entfällt auf Antrag, wenn die jeweilige Tätigkeit am Hauptwohnsitz des Abgabenschuldners im Wohnungsverbund in Räumen und mit Einrichtungen (Computer, Schreibtisch etc.), die auch privat genutzt werden, ausgeübt wird und keine Dienstnehmer oder sonstige Hilfspersonen beschäftigt werden, wenn aufgrund der Art der Tätigkeit anzunehmen ist, dass die anfallenden Abfallmengen die Durchschnittsmengen eines Zwei-Personenhaushalts nicht übersteigen. Das Vorliegen dieser Voraussetzungen hat der Abgabepflichtige der Behörde schriftlich nachzuweisen. Ludwig Wachter erläutert, dass auch die Fa. RuWaTec ihren Abfall selbst entsorge und somit von der Müllgrundgebühr zu befreien wäre. Der Vorsitzende erläutert, dass gemäß Abfallgebührenordnung der Gemeinde der Müll entweder durch Müllsäcke oder durch Container zu entsorgen sei. Eine andere Entsorgung müsste geprüft und allenfalls auch genehmigt werden. Dass RuWaTec nicht selbst als Entsorgungsunternehmen fungieren kann, könne er schon jetzt sagen. Gemeindekassier Mag. Edgar Palm ergänzt, dass Unternehmen grundsätzlich verpflichtet seien, ihren Müll über die Gemeinde zu entsorgen. Der Vorsitzende erläutert zusätzlich, dass nun sämtliche Entsorgungspreise im Altstoffsammelzentrum mit der Gemeinde St. Gallenkirch harmonisiert wurden und ebenfalls zu beschließen seien. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden die Preise zur Kenntnis. Nach kurzer Diskussion wird noch festgelegt, dass es sich bei den EUR 0,60 beim „Öli“ um Pfand handle. Dies sei noch anzumerken. Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, der vorliegenden Änderung der Abfallgebührenordnung sowie den festgelegten Entsorgungspreisen im Altstoffsammelzentrum zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. Niederschrift_47_GV_Sitzung.doc Seite 18/21 zu 27.: Instandhaltung und Erweiterung von Steinschlag- und Lawinenschutzbauwerken im Bereich Gatsauna-Goldeforlawine und Außerbacherwald, forstliche Betreuung dieser Flächen und des Gebietes Steinschlagschutz Vand – Projekt Wildbach- und Lawinenverbauung 2020 Der Vorsitzende erläutert, dass die Gemeinde Gaschurn aus gegebenem Anlass einen Antrag zur Instandhaltung und Erweiterung von Steinschlag- und Lawinenschutzbauwerken im Bereich Gatsauna-Goldeforlawine und Außerbach, sowie die forstliche Betreuung dieser Flächen und des Gebietes Steinschlagschutz Vand gestellt habe. Hauptzweck dieses Projektes sei die Begründung von Schutzwaldflächen in den Verbauungsgebieten sowie die Sicherstellung der weiteren Betreuung des Objektschutzes. Diese sollen nachhaltig Siedlungsräume und Verkehrswege vor Lawinen und Steinschlag schützen. Der Vorsitzende erläutert, dass sich die Gesamtprojektkosten auf EUR 1.400.000 inkl. 11,85 % für Regie und Unvorhersehbares belaufen. Der Finanzierungsschlüssel ergebe sich wie folgt: - Bund 59 % - Land Vorarlberg 19 % - Gemeinde Gaschurn 20 % - Land Vorarlberg als Straßenerhalter 2% Der Vorsitzende bringt den Anwesenden die Projektbeschreibung zur Kenntnis und erläutert, dass die zu finanzierenden 20 % der Gemeinde mit 15 % durch Bedarfszuweisungen gestützt werden. Die Gemeinde habe deshalb einen Beitrag von 5 %, sohin EUR 70.000 zu tragen. Kurt Rudigier erkundigt sich über die Projektdauer. Der Vorsitzende gibt diese mit 2020 bis 2040 bekannt und stellt den Antrag, dem vorliegenden Projekt „Instandhaltung und Erweiterung von Steinschlag- und Lawinenschutzbauwerken im Bereich Gatsauna-Goldeforlawine und Außerbacherwald, forstliche Betreuung dieser Flächen und des Gebietes Steinschlagschutz Vand – Projekt Wildbach- und Lawinenverbauung 2020“ inkl. vorliegendem Finanzierungsschüssel zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 28.: Weiterverwendung Geschäftsräumlichkeiten im Objekt Silvrettastraße 12a, 6794 Partenen Der Vorsitzende erläutert, dass im Objekt Silvrettastraße 12a, 6794 Partenen, laufend Sanierungsmaßnahmen auftreten und vorgenommen werden. Die Investitionskosten werden zwischen den Miteigentümern Gregory Netzer und der Gemeinde Gaschurn gemäß Eigentumsschlüssel aufgeteilt. Seit 2017 habe die Gemeinde ca. EUR 20.600 investiert. Weitere Investitionen stehen nun an. Zusätzlich fördere die Gemeinde den Dorfladen Partenen. Die Gemeinde finanziere somit zwei Geschäftslokale, was aus seiner Sicht zu überdenken sei. Der Gemeindevorstand habe bereits über diese Situation beraten und empfehle die öffentliche Ausschreibung der Geschäftsflächen der Gemeinde im Objekt Silvrettastraße 12a, 6794 Partenen. Kurt Rudigier ist der Meinung, dass die Räumlichkeiten verkauft werden sollten, wobei aus seiner Sicht ein Verkauf an Gregory Netzer, sollte er dies in Erwägung ziehen, erfolgen solle. GR Markus Netzer bittet darum, die Sitzung aufgrund der Anwesenheit von Peter Knöferl kurz zu unterbrechen, um seine Meinung zum Bestand des Dorfladens zu erfahren. Der Vorsitzende unterbricht die Sitzung von 22:44 Uhr bis 22:46 Uhr. Niederschrift_47_GV_Sitzung.doc Seite 19/21 Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erläutert, dass ein leerstehendes Objekt immer an Wert verliere und teilt mit, dass sie nichts gegen einen Verkauf einzuwenden habe, selbstverständlich seien die Rahmenbedingungen dann durch die Gemeindevertretung festzulegen. Christoph Wittwer ist der Meinung, dass niemandem ein Vorkaufsrecht eingeräumt werden könne. Die eingegangenen Angebote seien gleichermaßen zu bewerten und dann eine Entscheidung zu treffen. Der Vorsitzende ergänzt, dass vorrangig die Ausschreibung erfolgen soll und dann allenfalls Gregory Netzer die Chance einer Nachbesserung seines Angebots, sollte er ein solches legen wollen, gegeben werden könnte. Thomas Riegler ergänzt, dass auch die zukünftige Nutzung in die Bewertung der Angebote miteinfließen sollte. Die Räumlichkeiten befinden sich mitten im Wohngebiet sowie in der Nähe der Kirche. Er ist der Meinung, dass bei Angebotslegung auch die geplante Nutzung mitangegebenen werden sollte. Der Vorsitzende meint, dass in den Ausschreibungsunterlagen explizit angeführt werden könnte, dass bei Angebotslegung der Preis sowie die zukünftig angedachte Nutzung anzugeben seien und die Gemeinde sich vorbehalte, die Gesamtsituation inkl. Konzeptionierung zu bewerten. Nachdem keine Fragen mehr bestehen, stellt der Vorsitzende den Antrag, der öffentlichen Ausschreibung inkl. der vorerwähnten Kriterien zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 29.: Genehmigung der letzten Niederschrift(en) Die Niederschrift über den öffentlichen Teil der 45. Gemeindevertretungssitzung wird nach einer Änderung einstimmig genehmigt. Mag. Edgar Palm verlässt um 22:47 Uhr die Sitzung. zu 30.: Öffentliches Gut - GST-NR 3384/2 (Gundalatschweg), GB Gaschurn – Wegverlegung – Übernahme und Widmung Der Vorsitzende erläutert, dass Günter Hechenberger, Gundalatschweg 120a, 6793 Gaschurn, die Errichtung einer Garage auf dem GST-NR 1591/2, GB Gaschurn, plane. Durch dieses Grundstück verlaufe das Öffentliche Gut, GST-NR 3384/2, GB Gaschurn. Es sei nun angedacht, das GST-NR 3384/2, GB Gaschurn (Öffentliches Gut), im erforderlichen Ausmaß in die Straße, GST-NR 1591/1, GB Gaschurn, im Eigentum von Günter Hechenberger, zu verlegen. Die Kosten für die Vermessung und Verbücherung seien von Günter Hechenberger zu tragen, die Gemeinde könne die Eintragung allerdings anschließend im vereinfachten Verfahren durchführen. Der Gemeindevorstand habe dieses Ansuchen bereits vorbesprochen. Die Breite des Weges werde beibehalten und in das Straßengrundstück verlegt. Der Vorsitzende stellt den Antrag, der Verlegung eines Teilstückes des Öffentlichen Gutes, GST-NR 3384/2, GB Gaschurn, in die Straße „Gundalatschweg“, GST-NR 1591/1, GB Gaschurn, im Eigentum von Günter Hechenberger, zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 31.: Allfälliges • Der Vorsitzende erläutert, dass die nächste Gemeindevertretungssitzung in der 3. oder 4. Juliwoche stattfinden werde. • Walter Lechleitner erkundigt sich über die Straßenumlegung im Bereich Bergerstraße, Pension Gantekopf, augrund der Errichtung der Talabfahrt. Niederschrift_47_GV_Sitzung.doc Seite 20/21
  1. gaschurnvertretung
20170601_GVE021 Gaschurn 01.06.2017 12.06.2021, 06:57 6793 Gaschurn / Dorfstraße 2 / Hochmontafon – Österreich Tel. +43(0)5558/8202, Fax +43(0)5558/8202-19 email: gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at Datum: 12. Juni 2017 AZ: 004-1/21/2017 BearbeiterIn: Sandra Tschanhenz sandra.tschanhenz@gaschurn.at Niederschrift über die 21. Gemeindevertretungssitzung am 01. Juni 2017 um 19:30 Uhr im Gemeindeamt Gaschurn. Anwesend: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Bgm. Martin Netzer, MSc, Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen, Mag. Freddy Wittwer, Markus Felbermayer, Kurt Rudigier, Kurt Klehenz, Philipp Lechner, Artur Pfeifer, Bernd Montibeller, Christoph Lechleitner; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: GR Markus Netzer, Christoph Wittwer, Adolf Felder, Entschuldigt: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: GR Klaus Schröcker, Thomas Riegler, Gerhard Saler, Otto Rudigier; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: Ludwig Wachter; Schriftführerin: Sandra Tschanhenz Tagesordnung 1) Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit 2) Berichte 3) Kleinkraftwerk Valschaviel GmbH – Leitungserneuerung 4) Pachtvertrag zwischen der Gemeinde Gaschurn und Lothar Dona, Silvrettastraße 78a, 6794 Partenen 5) Rechnungsabschluss 2016 6) Genehmigung der letzten Niederschrift(en) 7) Allfälliges Niederschrift_21_GV_Sitzung.doc 1/13 Erledigung der Tagesordnung: zu 1.: Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit Der Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindemandatarinnen und Gemeindemandatare sowie die Zuhörer. Der Vorsitzende stellt fest, dass die Ladung ordnungsgemäß ergangen und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Es erfolgt die Angelobung der noch nicht angelobten Anwesenden. Es ist dies Christoph Lechleitner. Dieser gelobt wie folgt: „Ich gelobe, die Verfassung sowie alle übrigen Gesetze gewissenhaft zu beachten, meine Aufgabe unparteiisch und uneigennützig zu erfüllen, das Amtsgeheimnis zu wahren und das Wohl der Gemeinde nach bestem Wissen und Gewissen zu fördern.“ Der Vorsitzende beantragt die Verlängerung der Tagesordnung um folgenden Punkt: • Vermessung Dorfstraße, Gaschurn – Alpstein Chalethotel Piz GmbH, Dorfstraße 10, 6793 Gaschurn und Miteigentümer – Übernahme einer Teilfläche des GST-NR 2273/8, GB Gaschurn, in das Öffentliche Gut Der Änderung der Tagesordnung wird einstimmig zugestimmt. zu 2.: Berichte Der Vorsitzende berichtet Folgendes: • Gaschurn 2020 Am 02.05.2017 wurde das Zukunftscafé in der Tanzlaube durchgeführt. Von 15:00 Uhr bis ca. 19:30 Uhr haben zahlreiche Besucher die Gelegenheit genutzt sich zu informieren oder noch weitere Ideen und Aspekte einzubringen. Von der regen Teilnahme waren er und das Projektteam überwältigt. Hier bestätigte sich, dass der gewählte Weg einer Bürgerbeteiligung der Richtige war. Die neuen Erkenntnisse werden nun eingearbeitet und sollen in der Gemeindevertretungssitzung im Juni präsentiert und beschlossen werden. Damit sei das EU-LEADERProjekt, welches auch einen Fachplanungsteil beinhalte, der von Seiten des Landes gefördert werde, abgeschlossen. Nach erfolgtem Grundsatzbeschluss durch die Gemeindevertretung sollen die nächsten Schritte gesetzt werden. Die diesbezügliche Sitzung werde voraussichtlich am 22.06.2017 stattfinden. Es werde Maßnahmen geben, die rasch verwirklicht und andere, die langfristig umgesetzt werden können. Wichtig sei, dass nun ein klares Bild darüber vorliege, wie sich die Bevölkerung die zukünftige Entwicklung und Gestaltung des Zentrums von Gaschurn vorstelle. Weitere Informationen seien unter www.zukunftsladenGaPa.com ersichtlich. • Bischof Rudigier Platz Ein großer Dank gelte Vize-Bgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen und ihren Helferinnen und Helfern, die den Bischof-Rudigier Platz gejätet und gesäubert haben. Solche Initiativen seien äußerst hilfreich und stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl aber auch die Verantwortung für ein schönes Ortsbild, zu dem alle ihren Beitrag leisten können. Niederschrift_21_GV_Sitzung.doc Seite 2/13 • Beschilderungskonzept A14 – S16 Die ASFINAG Alpenstraßen GmbH habe das Beschilderungskonzept zwischen A14 Feldkirch Frastanz und S16 Langen am Arlberg neu ausgearbeitet und zur Einbringung von Anregungen vorgelegt. Die Ausfahrt Montafon werde zukünftig „Bludenz-Ost“ heißen. Die Region „Montafon“ werde auf dem neuen Schild grün hinterlegt. Angeregt wurde, dass die „geschlossen“-Tafel, welche die Silvretta-Hochalpenstraße betreffe, auf der Autobahn entfalle, damit nicht der Anschein erhoben werde, die gesamte Abfahrt Bludenz-Ost sei geschlossen. Nach der Autobahnabfahrt werde mehrere Male auf die Sperre hingewiesen. Dies sei ausreichend. Das neue Beschilderungskonzept wird den Anwesenden zur Kenntnis gebracht und kurz erläutert. • Jugendraum Jigsaw Am 19.05.2017 fand im Jugendraum eine Zusammenkunft interessierter Jugendlicher statt. Der Jugendraum soll durch die offene Jugendarbeit Montafon (oJAM) wieder aktiviert werden. Die oJAM übernehme auch die Betreuung des Jugendraumes. Mag. Freddy Wittwer als Obmann des Jugendbeirates habe ebenfalls an dieser Veranstaltung teilgenommen. Zunächst sei der Jugendraum jedoch geringfügig zu sanieren. Die Jugendlichen werden dabei unterstützt, den Raum wieder zu aktivieren. Das Programm der oJAM werde künftig im ganzen Montafon abgestimmt. Der neue Jugendbetreuer Willi Bleiner sei Ansprechpartner und Projektbegleiter für den Jugendraum in Gaschurn. Mag. Freddy Wittwer ergänzt, dass es bei der vom Vorsitzenden angesprochen Veranstaltung hauptsächlich darum gegangen sei, Ideen zu finden, Wünsche und Anregungen der Jugendlichen aufzunehmen und deren Umsetzbarkeit zu prüfen. Alle Wünsche seien im Bereich des machbaren. Eine mögliche Zielgruppe könnten Jugendliche unter 16 Jahren sein, dies sei allerdings noch nicht konkretisiert worden. Bei der nächsten Jugendbeiratssitzung, welche zeitnah stattfinden soll, werden alle Verantwortlichen eingeladen, um das Konzept weiter zu besprechen und zu verdeutlichen. Es werde vor allem Wert darauf gelegt, dass keine Konkurrenz zwischen Veranstaltungen im Montafon entstehe. Jugendliche sollen beispielsweise die Möglichkeit haben, aus Schruns mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu einer Veranstaltung in den Jugendraum Jigsaw zu kommen, und auch wieder mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause zu gelangen. Ein Gesamtkonzept für das ganze Montafon soll entstehen. Für Anregungen und Ideen sei der Jugendbeirat jederzeit offen. • Spar Partenen Leider sei es nun so weit, dass Andrea Felder nach vielen Jahren Ende Juni ihr SPARGeschäft in Partenen nicht mehr weiterführe. An dieser Stelle bedanke sich der Vorsitzende im Namen der Gemeinde, aber auch speziell für die Partenerinnen und Partener bei Andrea recht herzlich für ihr Durchhaltevermögen und ihr Engagement. Trotz mancher gesundheitlicher Probleme habe sie sich mit ihren Mitarbeiterinnen immer um ihre Kunden bemüht. Herzlichen Dank dafür. Wie es weitergehen werde, ob es jemanden gebe, der die Geschäftsräumlichkeiten weiterführen möchte, könne noch nicht gesagt werden. Die Situation sei wirklich nicht einfach. Ein Geschäft in Partenen könne auch in Zukunft nur dann bestehen, wenn auch vor Ort eingekauft werde. Jedenfalls bemühe sich die Gemeinde, jemanden zu finden, der die Nahversorgung für Partenen sicherstellen könne. Am 02.06.2017 finde ein Gespräch mit einer Handelskette statt. Eine zweite Möglichkeit – jedoch nicht in den Räumlichkeiten des derzeitigen Geschäfts – bestehe mitunter auch. Jedenfalls werde die Gemeinde, wenn dies vom potentiellen neuen Eigentümer gewünscht werde, dabei behilflich sein, eine Bedarfserhebung durchführen und die Bevölke- Niederschrift_21_GV_Sitzung.doc Seite 3/13 rung in Partenen befragen, welche Produktpalette, Anforderungen etc. bestehen, ob man sich auch zu einem solchen Geschäft bekenne und in einem solchen auch einkaufen würde. • Spar Supermarkt Novapark Gaschurn Der SPAR Supermarkt Novapark in Gaschurn sei nach dem neuesten Konzept der SPAR Warenhandels-AG umgestaltet worden. Der Vorsitzende bedankt sich im Namen der Gemeinde bei der SPAR-Warenhandels AG für diese Investition, zeige es doch einmal mehr, dass es sich lohne, in unserer Gemeinde zu investieren. Selbstverständlich wäre es wünschenswert, wenn dieser Supermarkt das Geschäft in Partenen mitbetreuen könnte. Es wäre – sowohl in Gaschurn als auch in Partenen – sicherlich für ältere Menschen schon eine große Hilfe, wenn sich die Nahversorger über einen Zustellservice Gedanken machen würden. Einige Restaurants in Gaschurn und Partenen würden diesen Service bereits anbieten. Auch Nahversorger sollten diese Möglichkeit prüfen. Andrea Felder in Partenen habe diese Dienstleistung jedenfalls erfolgreich angeboten. • Trinkwasserkraftwerk Tschambreu Am 09.06.2017 veranstalte die e5-Gemeinde Gaschurn einen Tag der Offenen Tür beim neuen Hochbehälter Innerbofa. Zugleich werde das neue 60-kW-Trinkwasserkraftwerk offiziell eröffnet. Dazu seien alle Interessierten recht herzlich eingeladen. Für das leibliche Wohl sei gesorgt. Wer möchte und gut zu Fuß sei, könne gerne auch die neue Quellfassung besichtigen. Diese Investition sei ein weiterer Schritt in der Umsetzung des Masterplans und im Sinne der Energieautonomie Vorarlbergs. • ABA Trantrauas – Außerbach Mit Bescheid der BH Bludenz vom 29.04.2015 sei die wasserrechtliche Bewilligung für das gegenständliche Projekt erteilt worden. Das bewilligte Projekt sehe vor, dass über den Sammler Trantrauas I, zwischen den Schächten E70 und E67a sowie über den Anschluss E 68b, die Objekte im Bereich Ober Trantrauas erschlossen und an die Abwasserbeseitigungsanlage Gaschurn angeschlossen werden können. Im Zuge der Ausführung bzw. der Begehung des Projektes sei jetzt von der Vorarlberger Illwerke AG die Zustimmung zur Längsverlegung der Leitung entlang der bestehenden Dückerleitung in diesem Bereich zurückgezogen worden. Der Sammler Trantrauas I könne daher zwischen den Schächten E66 und E70, sowie der Anschluss E68b gemäß Projekt in der bewilligten Form nicht ausgeführt werden. Zur Entsorgung der Abwässer im Bereich Ober Trantrauas soll im Zuge des nächsten Bauabschnittes, welcher die kanalmäßige Erschließung der restlichen Bereiche von Gaschurn und Partenen vorsehe, ein entsprechender Lösungsvorschlag beantragt und ausgeführt werden. Diesbezüglich seien jedoch noch umfangreiche Projektierungsmaßnahmen zur Querung der Dückerleitung der Vorarlberger Illwerke AG erforderlich. Derzeit werden die Rahmenbedingungen mit der Vorarlberger Illwerke AG abgeklärt. Nach Vorliegen der erforderlichen Zustimmungserklärungen und Erstellung der notwendigen Unterlagen für das Einreichprojekt werden diese bei der BH Bludenz zur Erteilung der erforderlichen Bewilligungen eingereicht. Derzeit werde die Ausführung so gestaltet, dass das bereits genehmigte Projekt eben bis auf den Bereich auf der talauswärtigen Seite des Klusertobels und der geplanten Leitungslegung im Bereich der Straße Ober Trantrauas ab Herbst 2017 umgesetzt werde. • Montafon Tourismus Der Markenbildungsprozess sei abgeschlossen, mit der Implementierung sei bereits begonnen worden. Neben dem „DU“ sei zwischenzeitlich auch die neue Homepage online gestellt worden. Wie bereits angekündigt, wurde der „Winter“ abgeschafft und durch das Niederschrift_21_GV_Sitzung.doc Seite 4/13 „Produkt Schnee“ ersetzt. Dadurch soll kommuniziert werden, dass die Aufteilung in Sommer- und Wintersaison Geschichte sei und das Montafon zu einer Ganzjahresregion entwickelt werden soll. Im Zuge des Tourismustags am 23.05.2017 seien den zahlreichen Besuchern weitere Details nähergebracht und Anregungen für die zukünftige Weiterentwicklung im Sinne der Marke Montafon entgegengenommen worden. Erstmals seien Vertreter aller Systempartner im Montafon in einen solchen Markenbildungsprozess eingebunden worden. Dies soll auch in Zukunft die Prämisse sein. Neben gemeinsamen Exkursionen sollen zahlreiche – auch oft noch kleine Schritte – in Richtung Marke gesetzt werden, die uns alle bzw. das gesamte Montafon weiterbringen. Markenbotschafter Als Unterstützung für die Verankerung der Marke Montafon im Tal, habe Montafon Tourismus gemeinsam mit den touristischen Partnern Markenbotschafter namhaft gemacht. Markenbotschafter seien Montafonerinnen und Montafoner, die hinter der Region stehen, diese nach außen repräsentieren und bereits jetzt – wenn auch unbewusst – die Marke Montafon leben und die fünf Kernwerte verkörpern. Die Aufgabe dieser Personen sei es, die Positionierung in Zukunft bewusst persönlich nach außen zu tragen und sichtbar zu machen. Online Kommunikation im Fokus Eine wichtige Rolle in der Markenumsetzung spielen auch die Investitionen in den Aufbau von effizienten Digitalisierungsinstrumenten. Sie ermöglichen eine persönliche und zielgruppengerechte Gästeansprache. Der Fokus liege dabei einmal mehr auf dem Persönlichen. So werden auf der neuen responsiven Webseite Angebote mit Personen und Geschichten verbunden. Zudem arbeite Montafon Tourismus gerade an einer neuen Kundendaten-Software (CRM-System), in der bereits nach der ersten Kontaktaufnahme Informationen wie Name, Wohnort, Interessen etc. über den Gast gespeichert werden. Diese Daten ermöglichen eine gezielte und personalisierte Kundenpflege. Der Gast erhalte dann nur jene Informationen, die ihn auch interessieren könnten. • Montafoner Steinschaf Am kommenden Samstag, den 03.06.2017 um 15:45 Uhr übertrage der Fernsehsender SWR den Filmbeitrag “Entdeckungen in Vorarlberg“, wo unter vielen anderen Vorarlberger Regionen auch über das Montafon, speziell über das Montafoner Steinschaf, berichtet werde. • 20 Jahre Silvretta Classic Rallye Montafon Die Silvretta Classic Rallye Montafon finde heuer das zwanzigste Mal statt. All die Jahre sei nicht nur ausgezeichnet zusammengearbeitet, die Veranstaltung weiterentwickelt, verfeinert, die Streckenführung immer wieder verändert worden, sondern habe sich eine richtige Freundschaft entwickelt. Die Silvretta Classic Rallye Montafon sei ein Beispiel für das persönliche Erlebnis, das das Montafon auszeichne. Auch heuer werde wieder in Partenen gestartet. Der Zieleinlauf in Gaschurn sei ebenfalls wieder ein Programmpunkt. Ein großer Dank gelte allen Helferinnen und Helfern, Funktionären, Vereinen und den Veranstaltern. Die Dorfgemeinschaft betreue und bewirte wieder den Zieleinlauf in Gaschurn. Dort sei auch eine kurze Würdigung der Veranstalter geplant. • Erkenntnis des Landesverwaltungsgerichtes Das Landesverwaltungsgericht Vorarlberg habe über Rechtsmittel, welche gegen Bescheide der Gemeinde Gaschurn und der Abgabenkommission eingebracht wurden, entschieden. Der Bescheid der Abgabenkommission wurde bestätigt und der Antrag auf Niederschrift_21_GV_Sitzung.doc Seite 5/13 Wiedereinsetzung zurückgewiesen. Eine weitere Revision an den Verwaltungsgerichtshof ist nicht mehr möglich. Während seiner Amtszeit sei bisher noch keiner seiner Bescheide aufgehoben worden. Dies bestätige einmal mehr, dass er nicht, wie es ihm schon vermehrt vorgeworfen wurde, eigenmächtig, sondern auf Grundlage sämtlicher Gesetze handle. Der Vorsitzende unterbricht die Sitzung von 20:04 Uhr bis 20:28 Uhr zum Zweck der Bürgerfragestunde. zu 3.: Kleinkraftwerk Valschaviel GmbH – Leitungserneuerung Der Vorsitzende berichtet, dass mit Ansuchen vom 29.09.1982 seitens der Betriebsgemeinschaft Walter und Josefine Grass sowie Anton Gössel (Kleinkraftwerk Valschaviel) der Antrag gestellt worden sei, das Recht zur Leitungsführung (Verlegung der Druckrohrleitung, des Steuerkabels von der Wasserfassung zum Maschinenhaus sowie die Kabel für die Energieübertragung und Steuerung vom Turbinenhaus zum Hotel Mardusa) für die betroffenen Gemeindegrundstücke einzuräumen. Der Vorsitzende erläutert weiter, dass seitens der Gemeindevertretung der Gemeinde Gaschurn am 29.09.1982 der Beschluss gefasst worden sei, eine Begehung mit den Antragstellern durchzuführen und hierüber einen entsprechenden Vertrag abzuschließen. Am 03.10.1983 sei die Angelegenheit neuerlich behandelt und folgender Beschluss gefasst worden: TOP 10: „Wasserkraftanlage am Valschavielbach; Vereinbarung zwischen der Gemeinde Gaschurn und der Betriebsgemeinschaft Anton Gössel – Walter und Josefine Grass, Gaschurn. Rechtseinräumung für eine Leitungsführung Die vorliegende Vereinbarung ist dahingehend zu ergänzen, dass a) beschädigte Waldstücke aufzuforsten und pfleglich instandzuhalten sind und b) eine jährliche Pachtgebühr (wertgesichert) von S 100,00 von der Betriebsgemeinschaft Graß/Gössel an die Gemeinde Gaschurn zu entrichten ist. In dieser Form wird die gegenständliche Vereinbarung einstimmig genehmigt.“ Der Vorsitzende erläutert weiter, dass die entsprechende Vereinbarung am 21.08.1984 unterfertigt worden sei und bringt den Anwesenden diese Vereinbarung zur Kenntnis, in der jedoch eine jährliche Pacht von S 400,00 angeführt ist. Es sei davon auszugehen, dass es sich wohl um einen Tippfehler im damaligen Protokoll handle. Aktuell betrage die Pacht EUR 62,00. Der Vorsitzende erläutert, dass nun eine Leitungserneuerung erfolgen soll. Neben der jetzigen Leitung sollen Leitungen mit einer größeren Dimension (Durchmesser 300 – 400 mm) verlegt werden, sofern dies wirtschaftlich sei. Dies sei jedoch noch behördlich und fördertechnisch abzuklären. Der Vorsitzende begrüßt Walter Grass, der Fragen zu diesem Tagesordnungspunkt beantworten könne und erteilt Walter Grass das Wort. Walter Grass erläutert, dass derzeit Rohre mit einem Durchmesser von 300 mm bestünden. Nach der Erneuerung werden diese auf einen Durchmesser von 400 mm vergrößert. Das Kraftwerk habe derzeit eine Leistung von 364 kW. Nach der Erneuerung betrage die Leistung 458 kW. Im Zuge der Wiederverleihung der Wasserrechte sei mit diversen Vorschriften und Auflagen zu rechnen. Dabei müsse erst geprüft werden, ob diese Erneuerung wirtschaftlich sei. Investitionen im Bereich der Technik seien wahrscheinlich ebenfalls Gegenstand der Auflagen und jedenfalls angedacht. Niederschrift_21_GV_Sitzung.doc Seite 6/13 Der Vorsitzende erläutert, dass erst nach der wasserrechtlichen Verhandlung konkrete Angaben über die neue Dotierwassermenge und sonstige relevanten Daten gemacht werden können. Somit könne erst dann durch die Betreiber entschieden werden, ob diese Erneuerung durchgeführt werde oder nicht. Walter Grass ergänzt, dass es keine Förderung für diese Investitionen gebe. Es bestehe lediglich die Möglichkeit, mit der ÖMAG einen Vertrag abzuschließen. Christoph Wittwer erkundigt sich, in welchem Ausmaß sich eine Leistungssteigerung durch diese Dimensionsvergrößerung der Rohre ergebe. Walter Grass erteilt die Auskunft, dass sich ca. eine 20 %ige Steigerung ergebe. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erkundigt sich, ob die alten Leitung ausgetauscht werden oder erhalten bleiben bzw. die neuen Leitungen zusätzlich verlegt werden sollen. Walter Grass erläutert, dass dies bei der Verhandlung geklärt werden müsse. Dies sei dann Sache der Vorschreibungen der Behörde. Da das Projekt derzeit noch nicht genau definiert werden könne, schlägt der Vorsitzende vor, dass das Vorhaben grundsätzlich positiv beurteilt wird und später über alle weiteren Vertragspunkte inklusive der Entschädigung zu beraten sei, wenn definitive Zahlen vorliegen. Kurt Rudigier teilt diese Meinung. Auch er sei der Ansicht, dass derzeit nicht über Zahlen abgestimmt werden könne, die nicht vorliegen. Bernd Montibeller merkt an, dass es eventuell auch andere Gemeindegrundstücke gebe, über welche Leitungen verlaufen. Es sollte dann der Gleichheitsgrundsatz in Bezug auf die Entschädigung beachtet werden. Bernd Montibeller weist darauf hin, dass Gaschurn e5-Gemeinde und daher auch jeder Schritt in Richtung Energieautonomie jedenfalls zu unterstützen sei. GR Markus Netzer erläutert, dass für ihn vorstellbar wäre, zuerst sämtliche Zahlen zu erheben und diese dann in weiterer Folge der Gemeindevertretung vorzulegen. Er schlägt hierzu vor, dass die Gemeindevertretung die diesbezüglichen Verhandlungen in den Gemeindevorstand delegiere, welcher dann nach Ausarbeitung einer definitiven Vereinbarung diese der Gemeindevertretung zur Beschlussfassung vorlege. Der Vorsitzende stellt den Antrag, eine grundsätzliche Zustimmung zum Vorhaben zu erteilen, sämtliche Verhandlungen über die Vertragspunkte sowie die Entschädigung in den Vorstand zu delegieren, der dann der Gemeindevertretung eine Vereinbarung zur Genehmigung vorlegen soll. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 4.: Pachtvertrag zwischen der Gemeinde Gaschurn und Lothar Dona, Silvrettastraße 78a, 6794 Partenen Der Vorsitzende erläutert, dass in der Gemeindevertretungssitzung am 04.10.1991 unter TOP 8. Folgendes beschlossen wurde: „Familie Dona, Pächter Partenerhof, bittet mit Schreiben vom 17.09.1991 das Grundstück, Gp. 315/1 und Gp. 315/2, pachten zu dürfen, um darauf eine Park- und Spielanlage zu errichten. GV Lothar Dona erklärt sich zu diesem TO-Punkt für befangen. Über die Park- und Spielanlage liegt bereits ein Planentwurf vor. Der eingebrachte Antrag wird seitens der Gemeindevertretung sehr begrüßt, da an solchen Anlagen Bedarf besteht. Die Einrichtung soll den Einheimischen wie auch Gästen zugutekommen. Fam. Dona soll beim Bau der Anlage durch die Gemeinde unterstützt werden (Materialbeistellungen und Mitarbeit des Gemeindebauhofes bis zu einem Gegenwert von S 80.000,--). Die benötigten Grundstücke sollen an die Familie Dona zu einem symbolischen Pachtschilling bis auf Widerruf mit einjähriger Kündi- Niederschrift_21_GV_Sitzung.doc Seite 7/13 gungsfrist verpachtet werden. Die Anlage muss öffentlich zugänglich sein. Alle Einzelheiten sind in einem zu erstellenden Pachtvertrag festzulegen. Der Verpachtung der Grundstücke sowie der darauf zu errichtenden Anlage wird einstimmig stattgegeben.“ Der Vorsitzende erläutert, dass sich die Gemeinde damals dazu entschieden habe, die Zustimmung für diese Errichtung einer Park- und Spielanlage zuzusagen, wenn es eine öffentliche Zugänglichkeit gebe. Auch eine Unterstützung der Gemeinde in Höhe eines Gegenwerts von S 80.000,00 sei zugesagt worden. Er bringt den Anwesenden den Pachtvertrag zur Kenntnis, welcher eine Kündigungsfrist von einem Jahr beinhalte. Der Vorsitzende erläutert weiter, dass zwischenzeitlich ein Spiel- und Freiraumkonzept für Gaschurn und Partenen erarbeitet wurde, welches genau vorgebe, welche Spielplätze zu erhalten, welche rückzubauen und welche auszubauen seien. Speziell in Partenen sei festgelegt worden, dass bei Schule und Kindergarten der Spielplatz erneuert und ausgebaut werden soll. Im Zuge der Umsetzung dieses Konzeptes wurde bereits der Spielplatz gegenüber des Tirolerhofs rückgebaut. Der neue Spielplatz im Bereich der Schule werde sehr gut angenommen. Dadurch falle nun auch der Grund für die Aufrechterhaltung des Spielplatzes beim Partenerhof weg. Auch dieser sei im Spiel- und Freiraumkonzept nicht mehr vorgesehen. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden Luftbilder der betroffenen Grundstücke zur Kenntnis und erläutert, dass mehr als 1.000m² der Fläche als „Baufläche Mischgebiet“ gewidmet seien. Die derzeitige Pacht betrage EUR 10,60. Sollte die Kündigung ausgesprochen werden, ende der Vertrag nach Ablauf eines Jahres. Adolf Felder erläutert, dass er sich nach Erhalt der Ladung bzw. des Leitfadens zur Sitzung bei Lothar Dona erkundigt habe, ob von seiner Seite eine Kündigung des Vertrages gewünscht werde. Lothar Dona habe dies verneint und erläutert, dass er eine Parkanlage plane. Er wolle dem neu errichteten Spielplatz keine Konkurrenz bieten. Von Seiten der Gemeinde habe sich jedoch niemand um ein Gespräch mit ihm bemüht. Der Vorsitzende erläutert, dass sich die Situation so darstelle, dass der Gegenstand des Pachtvertrages weggefallen sei. Bevor jedoch die Gemeindevertretung darüber befunden habe, wie weiter vorzugehen sei, könne er auch kein Gespräch mit Lothar Dona führen. Zuerst sei seitens der Gemeindevertretung festzulegen, was mit diesen Flächen aufgrund der geänderten Situation passieren solle. Kurt Klehenz erläutert, dass Lothar Dona, falls Interesse bestehe, die Chance auf einen neuen Pachtvertrag gegeben werden könne. Jedenfalls sei dann die Pacht anzupassen. Es müsse klar definiert sein, wie eine solche Parkanlage auszuschauen habe. Zudem sollte sichergestellt werden, dass diese jedenfalls zu pflegen und nicht als Parkplatz oder Weidefläche für Schafe genutzt werde. Auch der Bischof Rudigier Platz sei, trotz seiner Verpflichtung durch die Pfarre dazu, nicht gepflegt worden. GR Markus Netzer ist der Meinung, dass die Gemeindevertretung damals sicherlich richtig entschieden habe, als das Projekt und das gesamte Konzept mit einer öffentlichen Spielfläche befürwortet wurde. Gegenwärtig sei allerdings das Spiel- und Freiraumkonzept fertiggestellt und auch bereits umgesetzt. Deshalb sei durchaus anzudenken, den Pachtvertrag aufzukündigen. Dies biete dann den Zeitraum von einem Jahr, in welchem Lothar Dona sich darum bemühen könne, einen neuen Pachtvertrag für eine anderweitige Nutzung zu erwirken, sofern er das möchte. Kurt Rudigier und Bernd Montibeller erläutern, dass bereits seit mehreren Jahren keine Spielgeräte mehr auf der Spielfläche beim Partenerhof bestehen würden. Diese wurden abgerissen und waren zudem nicht mehr sicher. Somit sei auch der Zweck des Pachtvertrages nicht mehr erfüllt. Mag. Freddy Wittwer ist der Meinung, dass der Vertrag aufgekündigt werden sollte. Es bleibe dann ein Jahr Zeit, ein neues Konzept auszuarbeiten und vorzustellen. Es bedürfe sowieso Niederschrift_21_GV_Sitzung.doc Seite 8/13 eines neuen Vertrages. Es mache keinen Sinn, einen Vertrag aufrecht zu erhalten, der seinen ursprünglichen Zweck nicht erfülle. Der Vorsitzende erläutert, dass es sich um Baufläche in zentraler Lage handle. Wenn hier Interesse bestünde, könnte hier jedenfalls ein Einfamilienhaus errichtet werden. Adolf Felder erläutert, dass nicht erwartet werden könne, dass bei Vertragskündigung in ein neues Konzept investiert, dieses vorgelegt und dann vielleicht abgelehnt werde. Christoph Wittwer merkt an, dass bei Interesse auch eine Teilnahme an der heutigen Sitzung möglich gewesen wäre. Jede Sitzung sei öffentlich angeschlagen und die Tagesordnungspunkte bekannt. Der Vorsitzende stellt den Antrag, den Pachtvertrag mit Lothar Dona, Silvrettastraße 78a, 6794 Partenen, über die GST-NR 315/1 und 315/2, GB Gaschurn, unter Einhaltung der einjährigen Kündigungsfrist aufzukündigen. Diesem Antrag wird mehrheitlich stattgegeben (1 Gegenstimme: Adolf Felder). Der Vorsitzende unterbricht die Sitzung von 21:08 Uhr bis 21:17 Uhr. zu 5.: Rechnungsabschluss 2016 Mag. Edgar Palm nimmt ab 21:24 Uhr an der Sitzung teil. Der Vorsitzende erläutert, dass der Rechnungsabschluss 2016 den Mitgliedern der Gemeindevertretung zeitgerecht zugestellt wurde. 2016 sei vieles geleistet worden: • Die Wasserversorgung Innerbofa inkl. dem Trinkwasserkraftwerk Tschambreu - Finalisierung 2017 • Das Projekt Begegnungsort Gaschurn 2020 - Start Juni 2016 gestartet, nun kurz vor dem Abschluss. • • • Bezug der Wohnanlage Golidvor Umsetzung und Eröffnung des Pflegeheims Innermontafon Volksabstimmung zur Haftungsübernahme bezüglich Fernwärmeprojekt Gaschurn Partenen – Ergebnis sei bekannt. • Zustimmungen der Grundeigentümer für die beschneite Talabfahrt vorliegend und zwischenzeitlich beschlossen. • • • • • • • • • • Umsetzung und Eröffnung Spielplatz in Partenen Adaptierung und Verbesserung Abenteuerspiel Valschaviel Nachbesetzung des Gemeindearztes Gemeindepartnerschaft mit der Gemeinde Berglen Gaglaweg in Partenen Verein Kinderwerkstättli – Montafonweite Kleinkindbetreuung Grundstein zur Inkludierung des Jugendraums Jigsaw in die oJAM gelegt Univ.-Ass. Mag. Désirée Mangard, BA – Montafoner Wissenschaftspreis Winterbeleuchtung in Gaschurn und Partenen ausgebaut 10 Jahre Hütten- und Sektionstreffen im Montafon Niederschrift_21_GV_Sitzung.doc Seite 9/13 • Lift im Kirchdorfzentrum Gaschurn sei erneuert und erweitert worden – auch Dachgeschoss barrierefrei erschlossen; ebenso Beleuchtung erneuert • • Öffentliche WC im KDZ Gaschurn saniert Eröffnung MPreis im Dezember 2016 Der Vorsitzende erläutert, dass im Jahr 2016 viele Vorhaben planmäßig umgesetzt werden konnten. Oft werde vieles Negative in den Vordergrund gestellt und dabei übersehen, was alles geschafft wurde. Er bedanke sich bei allen Mandataren, vor allem auch den vier noch verbliebenen Mitgliedern von „Gemeinsam für Gaschurn und Partenen“. Auch spreche er den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Gemeindeamtes, Bauhofes, Kindergarten, Altstoffsammelzentrum, Blumenschmuck und allen weiteren einen Dank für die gute Zusammenarbeit und ihr Engagement aus. Es gebe noch viele andere, die er gar nicht alle erwähnen könne, speziell danke er aber auch allen Vereinen, die immer einen wichtigen und unverzichtbaren Beitrag leisten. Der Vorsitzende erläutert den Vorschlag zur Feststellung des Rechnungsabschlusses und bringt diese den Anwesenden zur Kenntnis. GR Markus Netzer erkundigt sich über Beginn und Ende des Haushaltsjahres, was Mag. Edgar Palm mit der Dauer von 01.01. bis 31.12. eines jeden Jahres beantwortet. GR Markus Netzer erkundigt sich weiter, ob der Rechnungsabschluss nach Ablauf von 5 Monaten zu beschließen sei. Seiner Meinung nach gebe es für diesen Beschluss vier Teile. Die Erstellung des Rechnungsabschlusses, die Vorlage im Prüfungsausschuss, der Bericht des Prüfungsausschusses und dann die Vorlage zur Beschlussfassung in der Gemeindevertretung. Der Vorsitzende erläutert, dass der Prüfungsausschuss noch nicht getagt habe. Es wurde versucht, vor der Gemeindevertretungssitzung einen Termin zu vereinbaren, was allerdings nicht gelungen sei. Ein Prüfbericht sei jedoch zur Beschlussfassung nicht unbedingt notwendig. Mag. Edgar Palm erläutert, dass die von GR Markus Netzer erklärte Vorgangsweise die empfohlene Vorgangsweise sei. Diese sei jedoch nicht zwingend notwendig. Grundsätzlich habe der Prüfungsausschuss zwei Sitzungen im Jahr durchzuführen. Der Voranschlag und auch Rechnungsabschluss werden jedoch zusätzlich von der Gebarungskontrolle sowie in weiterer Folge der Statistik Austria nochmals geprüft. Für den Prüfungsausschuss sei die politische Würdigung wichtig. Bis zum 31.05. sei der Rechnungsabschluss zu beschließen und bis Ende Juni an die Gebarungskontrolle zu übermitteln. Diese Fristen seien klar vorgegeben. Adolf Felder erkundigt sich über die Beträge, welche seitens der Gemeinde dem Biomasse Heizwerk zugegangen seien, welche Mag. Edgar Palm kurz erläutert. GR Markus Netzer fragt, ob aus dem im Jahr 2017 aufgenommenen Darlehen rückwirkend offene Forderungen aus dem Jahr 2016 abgedeckt wurden, was Mag. Edgar Palm verneint. GR Markus Netzer erkundigt sich darüber, wie Mag. Edgar Palm die finanzielle Situation der Gemeinde Gaschurn bewerte. Mag. Edgar Palm erläutert, dass die effektive Situation gemäß Rechnungsabschluss 2016 positiv erscheint. Allerdings müsse beachtet werden, dass derzeit noch entsprechende Sondereffekte, wie beispielsweise Kommunalsteuer und Tourismusbeiträge resultierend aus der Baustelle OVW II, enthalten seien. Mit Berücksichtigung dieser Sondereffekte stelle sich die finanzielle Situation positiv dar. Lasse man allerdings diese Effekte außer Acht, sehe die Situation etwas anders aus. GR Markus Netzer führt aus, dass die letzten Stellungnahmen des Landes Vorarlberg zum Voranschlag 2015 und 2016 die finanzielle Situation als äußerst angespannt bewertet haben. Niederschrift_21_GV_Sitzung.doc Seite 10/13 Im Jahr 2016 habe eine Unterdeckung bestanden, was zu einer Entnahme aus der Rücklage geführt habe. Er bittet um Erläuterung dieser Rücklageentnahme. Mag. Edgar Palm erläutert, dass das Land Vorarlberg in ihren Berechnungen der frei verfügbaren Mitteln die Einmaleffekte herausrechne. Diese Betrachtung erfolge immer in Zusammenhang mit dem Voranschlag. Bewertet werde, welche Projekte vorgesehen sind und ob mit den budgetierten Zahlen der Schuldendienst gedeckt werden könne. Es wird mit der Berechnung der frei verfügbaren Mittel darauf geachtet, ob für neue Projekte zusätzliche Darlehen noch möglich wären oder nicht. Die Rücklage resultiere aus den bereits erwähnten Sondereffekten, die die letzten Jahre angesammelt wurden. Mag. Edgar Palm erläutert dann die Liquidität anhand des Rechnungsabschlusses. Am Jahresanfang 2016 wiesen die verschiedenen Bankkonten insgesamt ein Guthaben von ca. EUR 600.000,00 auf. Bis Ende des Jahres reduzierte sich dann aber das Guthaben. Durch die Ausgaben seit dem heurigen Jänner wurden alle Guthaben aufgebraucht und zur Deckung der Ausgaben war es notwendig, das in der letzten Sitzung beschlossene Darlehen aufzunehmen. Der Vorsitzende erläutert den Anwesenden, dass aufgrund der gestiegenen Finanzkraft (vor allem der Kommunalsteuer) auch die von der Gemeinde zu leistenden Sozialbeiträge etc. berechnet würden. Diese seien dementsprechend höher. Er erklärt weiter, dass das Land bei Kreditaufnahmen prüfe, ob eine Finanzierung für Infrastrukturprojekte (Wasser, Kanal, etc.) durch entsprechende Gebühren möglich sei. Darlehen im Bereich Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung würden seitens des Landes meist genehmigt, da durch die Gebühren wiederum fixe Einnahmen erzielt würden. GR Markus Netzer erkundigt sich über die Definition der verrechenbaren Gewinnentnahme. Mag. Edgar Palm erklärt, dass es sich hierbei um eine Buchung handle um das MaastrichtErgebnis zu ermitteln. Den Gewinnentnahmen sowie Investitions- und Tilgungszuschüssen in den Ansätzen 850 bis 871 stehen Gegenbuchungen in derselben Höhe im Ansatz 914 gegenüber. Bei diesen Buchungen fließe kein Geld, sie hätten lediglich einen buchhalterischen Hintergrund für die Darstellung des Maastricht-Ergebnisses. Mag. Edgar Palm erläutert anhand des mehrjährigen Rechnungsquerschnittes den Vergleich zwischen Voranschlag und Rechnungsabschluss. Der Rechnungsabschluss könne zur besseren Darstellung in drei wesentliche Teile gegliedert werden. Zum ersten in die laufende Gebarung, welche sozusagen die Gewinn- und Verlustrechnung darstelle. Der zweite Teil sei die Vermögensgebarung, die die Investitionen und die dafür erhaltenen Zuschüsse aufzeige und den dritten Teil der die Finanzierung aufzeige. Daraus könne abgelesen werden, ob Darlehen aufgenommen und wieviel Schulden zurück bezahlt worden seien. Er erläutert weiter, dass sich im Rechnungsabschluss 2016 in der laufenden Gebarung ein Überschuss von ca. EUR 1,4 Mio. ergebe. Ein Überschuss in dieser Höhe sei die letzten Jahre noch nie erzielt worden, was grundsätzlich ein erfreuliches Ergebnis sei. Jedoch sei die laufende Gebarung nur ein Teil des Rechnungsabschlusses. In der Vermögensgebarung seien im Jahr 2016 insgesamt ca. EUR 1,6 Mio. in unbewegliches Vermögen investiert worden. In erster Linie betreffen diese den Ausbau der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung. Auf der Einnahmenseite seien aber auch einige Förderungen eingegangen. Der dritte Teil, die sogenannten Finanztransaktionen, zeige die Finanzierung. Auf der Einnahmenseite seien keine Darlehensaufnahmen zu finden, nur die Rücklagenentnahme. Dies zeige, dass alle Ausgaben selbst finanziert werden konnten. Auf der Ausgabenseite konnten zusätzlich noch ca. EUR 300.000,00 an Darlehen getilgt werden. Dies betreffe die eigenen Darlehen der Gemeinde, die auch im Rechnungsabschluss detailliert angeführt seien. Darüber hinaus seien aber auch unter der Position Erwerb von Beteiligungen Tilgungen enthalten. Diese betreffen aber nicht in eigenem Namen aufgenommene Darlehen, sondern stelle Rückzahlungen von fremden Schulden wie der GIG, Mountain Beach und der ARA dar. Deren Stände seien in den Haftungen zu finden. Hier wurden im Jahr 2016 ca. EUR 600.000,00 rückgeführt. Um dies alles bezahlen zu können, war es eben notwendig, eine Rücklage in der ausgewiesenen Niederschrift_21_GV_Sitzung.doc Seite 11/13 Höhe zu tätigen. Wäre dies nicht möglich gewesen, hätte ein Darlehen in dieser Höhe aufgenommen werden müssen. Der Vorsitzende erläutert, dass sich der Schuldenstand von 2015 auf 2016 erneut reduziert habe. Im Jahr 2016 seien von den budgetierten Projekten in Höhe von EUR 4,4 Mio nur EUR 1,6 Mio umgesetzt worden. Diese wurden bereits wieder in den Voranschlag 2017 aufgenommen, was bedeute, dass sich die Darlehensaufnahme eben um ein Jahr verschieben werde. Das zeige auch, dass mit den Mitteln haushälterisch umgegangen werde. Bezüglich des Ausbaus der Abwasserbeseitigungsanlage Bielerhöhe erläutert der Vorsitzende, dass derzeit Sanierungsmaßnahmen erfolgen. Zu Beginn des Projektes sei vereinbart worden, dass die Vorarlberger Illwerke AG sämtliche Kosten vorab übernehme und die Gemeinde ihren Anteil nach Abschluss des Projektes wieder refundiere. Diese Abrechnung werde im heurigen Jahr durchgeführt, was dann zu einer weiteren Darlehensaufnahme führe. Adolf Felder lobt Mag. Edgar Palm für seine Arbeit, erklärt jedoch, dass er dem Rechnungsabschluss 2016 nicht zustimmen könne, da er nicht bei allen Positionen die Grundsätze der Sparsamkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit erkenne. Der Vorsitzende erläutert, dass der Voranschlag das wichtigste Instrument der Gemeindevertretung darstelle. Im Voranschlag könne gestaltet werden, beim Rechnungsabschluss nicht mehr. Einige Positionen seien im Voranschlag höher budgetiert worden, als tatsächlich abgerechnet. Jedenfalls sei es jedoch auch möglich, dass niedriger als tatsächlich abgerechnet, budgetiert werde. Kurt Rudigier erkundigt sich, ob aus der Position Trinkwasserkraftwerke der entsprechende Gewinn derselben herauszulesen sei. Diese Frage verneint Mag. Edgar Palm, da aus dem Rechnungsabschluss direkt nur die jährlichen Einnahmen und Ausgaben hervorgehen, nicht aber die Abschreibungen aus den Investitionen der vergangenen Jahre. Für steuerliche Zwecke wurde eine solche Darstellung jedoch in einer Nebenrechnung ausgeführt. Ab 2017 werde dies in die Energie- und Wirtschaftsbetriebe Hochmontafon GmbH übernommen und dort in der eigenen Bilanz ausgewiesen. Der Vorsitzende bedankt sich bei Mag. Edgar Palm für seine Arbeit und stellt den Antrag den Rechnungsabschluss 2016 gemäß § 78 Abs. 1 GG wie folgt zu beschließen: Diesem Antrag wird mehrheitlich entsprochen (3 Gegenstimmen: GR Markus Netzer, Christoph Wittwer, Adolf Felder). Mag. Edgar Palm verlässt um 22:28 Uhr die Sitzung. Niederschrift_21_GV_Sitzung.doc Seite 12/13 zu 6.: Genehmigung der letzten Niederschrift(en) Die Niederschrift über die 20. Gemeindevertretungssitzung wird mehrheitlich genehmigt (1 Gegenstimme: Adolf Felder). zu 7.: Vermessung Dorfstraße, Gaschurn – Alpstein Chalethotel Piz GmbH, Dorfstraße 10, 6793 Gaschurn und Miteigentümer – Übernahme einer Teilfläche des GST-NR 2273/8, GB Gaschurn, in das Öffentliche Gut Der Vorsitzender erläutert, dass mit Vermessungsurkunde der Bolter + Schösser ZT OG, Unterfeldstraße 26, 6700 Bludenz, GZ 16306/2017, der Gehsteig im Bereich der Alpstein Chalethotel Piz GmbH, Dorfstraße 10, 6793 Gaschurn, neu vermessen wurde. Die Trennfläche 1 soll nun ins Öffentliche Gut übernommen werden. Entsprechende Abtretungserklärungen zur Übernahme der Teilflächen ins Öffentliche Gut seien vom Vermessungsbüro vorbereitet worden. Er bringt den Anwesenden den Vermessungsplan zur Kenntnis und erläutert diesen. Der Vorsitzende stellt den Antrag, der Abschreibung der Trennfläche 1 aus dem GST-NR 2273/8, GB Gaschurn (Eigentümer: Alpstein Chalethotel Piz GmbH und Miteigentümer) und Zuschreibung dieser Trennfläche zum GST-NR 3425/1, GB Gaschurn (Öffentliches Gut) zuzustimmen. Die Trennfläche 1 soll im Zuge der Zuschreibung zu GST-NR 3425/1, GB Gaschurn, als Öffentliches Gut gewidmet werden. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 8.: Allfälliges • Der Vorsitzende gibt bekannt, dass der nächste Sitzungstermin am 22.06.2017 vorgesehen sei. Dort sei angedacht, den Beschluss für das das bis dahin ausgearbeitete Ergebnis des Bürgerbeteiligungsprojekt Begegnungsort Gaschurn 2020 zu fällen. Somit könnte der Projektabschluss zeitgerecht erfolgen und das Förderprojekt termingerecht (30.06.2017) abgeschlossen werden. • Christoph Wittwer kritisiert, dass auf der Werbung für die Montafon Card die Versettlabahn nicht erwähnt werde. Auf der Homepage sei sogar die Sennigrat Bahn erwähnt, die Versettlabahn allerdings nicht. Kurt Rudigier und Markus Felbermayer erläutern, dass es darum gehe, welche Bahnen derzeit an den langen Wochenenden und über Pfingsten in Betrieb seien. Da die Versettlabahn derzeit noch nicht in Betrieb sei, werde diese auch in der Werbung nicht erwähnt. • Adolf Felder weist darauf hin, dass beim MPreis, oberhalb des Parkplatzes ein Zaun errichtet worden sei, der nur aus einer Querlatte bestehe und Kinder leicht durchfallen könnten. Der Vorsitzende erläutert, dass Baubehörde bei gewerblichen Angelegenheiten die Bezirkshauptmannschaft Bludenz sei. Er bedankt sich jedoch für den Hinweis und werde sich darum kümmern. • Mag. Freddy Wittwer spricht ein großes Lob an das gesamte Team der Tafamuntbahn aus, welches auch trotz vieler Besucher am langen Wochenende zu Christi Himmelfahrt sehr familien- und kinderfreundlich agiere. Ende: 22:34 Uhr Die Schriftführerin: Der Vorsitzende: Sandra Tschanhenz Bgm. Martin Netzer, MSc Niederschrift_21_GV_Sitzung.doc Seite 13/13
  1. gaschurnvertretung
20160329_GVE010 Gaschurn 29.03.2016 12.06.2021, 06:57 6793 Gaschurn / Dorfstraße 2 / Hochmontafon – Österreich Tel. +43(0)5558/8202, Fax +43(0)5558/8202-19 email: gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at Datum: 31.03.2016 AZ: 004-1/10/2016 BearbeiterIn: Annette Bergauer annette.bergauer@gaschurn.at Niederschrift über die 10. Gemeindevertretungssitzung am 29.03.2016 um 19:30 Uhr im Gemeindeamt Gaschurn. Anwesend: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Bgm. Martin Netzer, MSc, Vizebgm. Mag. Ruth Tschofen, GR Klaus Schröcker, Thomas Riegler, Mag. Freddy Wittwer, Gerhard Saler, Kurt Rudigier, Kurt Klehenz, Ing. René Kreuzmayr, Walter Lechleitner; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: GR Kurt Burger, Alexander Hechenberger, Markus Netzer, Mag. Christian Wittwer, Roswitha Thoma, Ingrid Christoforou, Andrea Schönherr, Ludwig Wachter; Entschuldigt: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Markus Felbermayer; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: KR Dieter Lang, Christoph Wittwer; Schriftführerin: Annette Bergauer Tagesordnung 1) Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit 2) Protokollführung 3) Fernwärme Gaschurn-Partenen 4) Übernahme Haftung für zwei Darlehen der Energie- und Wirtschaftsbetriebe Hochmontafon GmbH 5) Hangatobel-Drilliszuglawine, Gandadaura-Gättertobellawine und Mottatobellawine 6) Begegnungszone 2020 Gaschurn 7) Berichte 8) Genehmigung der letzten Niederschrift(en) 9) Allfälliges Niederschrift_10_GV_Sitzung.doc 1/9 Erledigung der Tagesordnung: zu 1.: Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit Der Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindemandatarinnen und Gemeindemandatare sowie die Zuhörer und unterbricht die Sitzung von 19:30 Uhr bis 20:36 Uhr zum Zweck der Bürgerfragestunde. Der Vorsitzende stellt fest, dass die Ladung ordnungsgemäß ergangen und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Es erfolgt die Angelobung der noch nicht angelobten Anwesenden Mag. Christian Wittwer und Andrea Schönherr. Diese geloben wie folgt: „Ich gelobe, die Verfassung sowie alle übrigen Gesetze gewissenhaft zu beachten, meine Aufgabe unparteiisch und uneigennützig zu erfüllen, das Amtsgeheimnis zu wahren und das Wohl der Gemeinde nach bestem Wissen und Gewissen zu fördern.“ zu 2.: Protokollführung Der Vorsitzende erläutert, dass aufgrund der vielen Änderungswünsche zu den letzten Niederschriften darüber diskutiert werden soll, wie die künftige Protokollführung erfolgt. Es gebe drei Arten von Protokollen – das Verlaufsprotokoll, das Resümeeprotokoll sowie das Beschlussprotokoll. Derzeit werde ein Verlaufsprotokoll geführt, wobei dieses teilweise schon in ein Gesprächsprotokoll übergehe. Der Vorsitzende bittet um Wortmeldungen. GR Kurt Burger äußert, dass für sie als Opposition wichtig sei, dass die BürgerInnen wissen, was in der Sitzung passiere. Die Umstellung auf ein Beschlussprotokoll, gerade in der heutigen Sitzung, könne er nicht unterstützen. Die Öffentlichkeitarbeit werde damit eingeschränkt und die BürgerInnen nicht entsprechend informiert. Außerdem sollte solch ein Punkt auch mit seiner Fraktion besprochen werden, bevor dieser zu Beschluss komme. Er stelle daher den Antrag, diesen Tagesordnungspunkt auf eine der nächsten Sitzungen zu verschieben. Ingrid Christoforou erläutert, dass sie ein nicht zensiertes Protokoll bevorzugen würde. Eine Zensierung könne auch entstehen, wenn gewisse Sätze anders formuliert würden. Bei den Formulierungen sei sie sehr genau, denn eine falsche Formulierung könne das ganze Protokoll verändern. Wenn nun ein Beschlussprotokoll beschlossen werde, komme es zu großen Problemen. Ihre Fraktion habe darum gebeten, eigene Tonbandaufzeichnungen durchzuführen, was zurückgewiesen wurde. Danach sei darum gebeten worden, diverse Beiträge in der GaPa-Zitig zu veröffentlichen, was nicht gestattet worden sei. Ihre Fraktion habe mit einem Beschlussprotokoll gar keine Möglichkeit mehr, ihre Wähler zu informieren. Der Vorsitzende erläutert, dass aufgrund der Nachfrage um Veröffentlichung von Beiträgen in der GaPa-Zitig gemeinsam fixiert worden sei, dass beide Fraktionen gemeinsam einen separaten Postwurf mit Sichtweisen der jeweiligen Fraktion erstellen können, der dann durch die Gemeinde veröffentlicht werde. Ing. René Kreuzmayr finde es wichtig, dass weiterhin ein Verlaufsprotokoll geführt wird. Mit einem Beschlussprotokoll tue sich die Bevölkerung bei der Nachvollziehung der Beschlüsse schwer. Mag. Freddy Wittwer regt an, dass die Protokolle einfacher geführt und nicht zensiert werden. Wenn man diverse Wortmeldungen unbedingt im Protokoll haben möchte, dann könne man diese auch problemlos aufnehmen. Die Protokollführung sollte jedoch vereinfacht werden. Der Vorsitzende meint, dass die Protokolle möglichst kurz gehalten werden und sich auf das Wesentliche beschränken sollten. Der Vorsitzende schlägt vor, dass somit weiterhin ein Verlaufsprotokoll geführt wird, sich jedoch alle in ihren Wortmeldung auf das Wesentliche beschränken sollten, was einhellig akzeptiert wird. Niederschrift_10_GV_Sitzung.doc Seite 2/9 zu 3.: Fernwärme Gaschurn-Partenen Der Vorsitzende begrüßt Markus Mähr und DI Simon Haag, Breuß Mähr Bauingenieure GmbH, sowie Ing. Ludwig Netzer, Innotech GmbH & Co KG. Der Vorsitzende erläutert, dass im Zuge der Bürgerfragestunde darum gebeten worden sei, die Reihenfolge der verschiedenen Unterpunkte zu diesem Tagesordnungspunkt abzuändern. Er empfehle jedoch, die Reihenfolge beizubehalten und zuerst die verschiedenen Auftragsvergaben zu behandeln. Anschließend solle die Amortisationsberechnung und die Finanzierung behandelt werden. Ingrid Christoforou berichtet, dass während der Bürgerfragestunde einige BürgerInnen ihre Bedenken und ihren Unmut wegen den wenigen Abnehmern, der Haftung usw. geäußert hätten. Bei den Abnehmern handle es sich gerade einmal um ein Drittel der Bevölkerung. Der größte Teil der Bevölkerung profitiere nicht von diesem Projekt. Sie frage sich, weshalb die Abwärme nicht so genutzt werden könne, dass jeder davon profitiere. Die Wärme könnte touristisch zum Beispiel für ein Hallenbad genutzt werden und Geld einbringen. Gerade für den Sommertourismus brauche man Attraktionen und Schlechtwetterprogramme. Thomas Riegler äußert, dass eine Gemeindevertretungsklausur zu diesem Tagesordnungspunkt am 24.03.2016 stattgefunden habe. Die Fraktion „Gemeinsam für Gaschurn und Partenen“ habe nach der Klausur ein Schreiben zu diesem Projekt veröffentlicht, welches nicht der Wahrheit entspreche. Diese Vorgangsweise enttäusche ihn. Laut dem angesprochenen Schreiben seien die Kosten für die Anschlüsse bzw. notwendigen Umbauten der Gemeindeobjekte in der Kostenkalkulation nicht berücksichtigt. Die gesamten Kosten hierfür seien jedoch im Allgemeinteil (EUR 100.000,00) enthalten. Jeder Nutzer benötige laut diesem Schreiben ein zweites Heizsystem. Hierbei handle es sich jedoch um eine hydraulische Angelegenheit, welche man sich jeweils anschauen müsse. Fakt sei, dass in der Phase 1 96 Objekte an das Netz angeschlossen werden. Beim Vollausbau handle es sich um ein Potential von 197 Objekten. Wenn man die Anschlussnehmer des bestehenden Biomasse Heizwerkes dazu zähle, dann handle es sich um rund 300 Objekte, was nicht einem Drittel der Haushalte entspreche. GR Kurt Burger vertritt die Meinung, dass zuerst die Amortisationsberechnung und die Finanzierung des Projektes besprochen werden sollte, bevor die Auftragsvergaben behandelt werden. Außerdem fordert er eine namentliche Abstimmung zu diesem Punkt. Der Vorsitzende erläutert, dass schon seit geraumer Zeit sämtliche Abstimmungsergebnisse namentlich dokumentiert würden, dies also schon länger standardmäßig so gemacht werde. Mag. Christian Wittwer erläutert, dass beim Bau des Biomasse Heizwerkes Gaschurn Abnehmer gesucht worden seien, welche das Projekt mitfinanzierten. Außerdem sei klar festgelegt worden, dass man Einnahmen aus dem Wärmeverkauf erhalten müsse. Bei diesem Projekt habe man das Gefühl, dass zuerst gebaut werde und man sich danach erst darum kümmere, dass man Einnahmen erhalte. Er finde es außerdem nicht in Ordnung, dass man zuerst die Auftragsvergaben und zuletzt die Amortisationsberechnung behandeln möchte und fordert daher die Änderung dieser Reihenfolge. Mag. Christian Wittwer möchte wissen, weshalb die Anschlussnehmer keine Verantwortung für dieses Projekt übernehmen würden. Wenn das Projekt wirtschaftlich sei, dann solle dieses umgesetzt werden. Man könne aber nicht ein Projekt beschließen, welches nicht wirtschaftlich sei, und die Gemeinde habe die Haftung hierfür zu übernehmen. Es wird daraufhin der Unterpunkt „Amortisationsberechnung“ behandelt. (1) Amortisationsberechnung Thomas Riegler bringt den Anwesenden die Amortisationsberechnung zum Projekt zur Kenntnis und erläutert diese. Er habe während der letzten Tage noch berechnet, ob das Projekt auch dann wirtschaftlich wäre, wenn jeder Anschlussnehmer nur die Mindestabnahme abnehmen würde. Das Projekt sei auch dann wirtschaftlich und würde sich nach 25 Jahren rechnen. In der Amortisationsberechnung seien unter anderem die jährlichen Instandhaltungskosten, Lohn- und Lohnnebenkosten, Betriebsaufwand, Stromkosten sowie eine Haftungsabgeltung für die Gemeinde beinhaltet. Außerdem seien diverse Reserven aufgenomNiederschrift_10_GV_Sitzung.doc Seite 3/9 men worden. Die Gesamtkosten für das Projekt würden ca. EUR 8,4 Mio. abzüglich der Förderungen und der Schulden des Biomasse Heizwerkes betragen, so die Gesamtkalkulation. Der Vorsitzende erläutert, dass die Schulden des Biomasse Heizwerkes ebenso berücksichtigt worden seien. Dies bedeute nicht, dass die Schulden durch die Energie- und Wirtschaftsbetriebe Hochmontafon GmbH (EWH) übernommen würden. Dennoch seien diese zu berücksichtigen. Er erläutert weiter, dass die Auskopplung nochmals ausgeschrieben worden sei, weil bei der ersten Ausschreibung überhöhte Preise angeboten wurden. GR Kurt Burger betont, dass bei der Amortisationsberechnung, welche bei der Klausur behandelt wurde, eine andere Gesamtkostensumme angegeben sei (EUR 11,29 Mio. anstelle von EUR 11,605 Mio. ohne Abzug der Förderungen und Schulden des Biomasse Heizwerkes). Er berichtet weiter, dass er sich bei der Gebarungsabteilung des Amtes der Vorarlberger Landesregierung hinsichtlich der Haftung, der Risiken etc. erkundigt und folgende Antwort erhalten habe: „Das Projekt Wärmeauskopplung wurde uns seitens des Bürgermeisters der Gemeinde Gaschurn im April 2014 vorgestellt. Im Rahmen dieses Gespräches wurde damals empfohlen, den Erfordernissen des Gemeindegesetzes entsprechend für die bestimmten Vorgänge einen Nachtragsvoranschlag zu erstellen. In dieser Besprechung wurde noch keine Zustimmung zu einer Haftungsübernahme durch die Gemeinde signalisiert. Weitere Gespräche haben nicht stattgefunden. Die Genehmigung darf die Aufsichtsbehörde nur versagen, wenn der Beschluss gesetzeswidrig, mit der Gefahr einer unangemessenen finanziellen Belastung der Gemeinde verbunden oder geeignet ist, nachteilige überörtliche Rückwirkungen hervorzurufen.“. Er habe sich heute diesbezüglich nochmals telefonisch erkundigt. Bis heute liege von Seiten der Gebarungsabteilung keine Zusage für irgendwelche Fördergelder vor. Er persönlich würde zuerst die Förderungszusage abwarten, bevor mit dem Bau begonnen werde. Der Vorsitzende erläutert, dass zuerst die Vergaben, die Finanzierung etc. zu beschließen seien, erst dann könne die aufsichtsbehördliche Genehmigung der Gebarungsabteilung eingeholt werden. Hierzu sei jedoch zuvor die Förderzusage notwendig. Das sei der ganz normale Ablauf in solchen Angelegenheiten. Es sei sehr wohl möglich, einen Beschluss vorbehaltlich der Förderzusage und der aufsichtsbehördlichen Genehmigung zu fassen. Mag. Christian Wittwer äußert, dass mehrfach in Frage gestellt wurde, dass die Gemeinde die Haftung für das Projekt übernehmen soll. Wenn keine Genehmigung der Gebarungsabteilung vorliege, sei eine Beschlussfassung für ihn nicht möglich. Der Vorsitzende erläutert, dass die Kommunalkredit immer über den neusten Stand des Projektes informiert worden sei. Die Gebarungsabteilung könne dem Projekt aber erst zustimmen, wenn dieser eine entsprechende Amortisationsberechnung vorliege, die auch die Förderungen enthalte. Die definitiven Angebotspreise würden erst seit geraumer Zeit vorliegen. Daher habe man bis dato auch keine Zustimmung einholen können. Der Vorsitzende berichtet weiter, dass für jedes Anschlussobjekt und solche, die ein Interesse für einen Anschluss abgegeben hätten, eine Bedarfserhebung an Wärme vorliege. Von den angegebenen Wärmemengen habe man vorsichtshalber ca. 25 % abgezogen. Mag. Christian Wittwer bemängelt, dass beim Biomasse Heizwerk mehr Ausgaben als Einnahmen anfallen würden. Der Energiepreis sei zu hoch angesetzt. Für ihn stelle sich die Frage, wie die Wirtschaftlichkeitsberechnung des Biomasse Heizwerkes berücksichtigt wurde. Derzeit sei das ganze Projekt stark zu Lasten des Biomasse Heizwerkes bemessen. Wenn Reparaturen, Abschreibungen oder dergleichen weggelassen werden, dann sei praktisch das halbe Netz ohne Kosten gerechnet worden. Es seien auch die Instandhaltungen neben den Kesseln zu berücksichtigen. Thomas Riegler erläutert, dass die derzeit jährlichen Kosten des Biomasse Heizwerks berücksichtigt worden seien. Sämtliche Investitionen sowie die offenen Posten seien in der Amortisationsberechnung enthalten. Mag. Christian Wittwer schlägt vor, sich die Bilanzen des Biomasse Heizwerkes und die Energiekosten in der Vergangenheit anzusehen. Niederschrift_10_GV_Sitzung.doc Seite 4/9 Der Vorsitzende berichtet, dass die künftigen Investitionen berücksichtigt worden seien. Man müsse aber auch beachten, was man sich erspare. Es seien Angebote für die Erneuerung der Steuerung (ca. EUR 100.000,00) und die Erneuerung der Abgasreinigungsanlage in Verbindung mit einer Wärmerückgewinnung, für welche Kosten in Höhe von ca. EUR 520.000,00 anfallen würden, eingeholt worden. Außerdem seien auch die Entschädigungen der Kommanditisten in den Berechnungen enthalten. Es sei beabsichtigt, anstelle der Biomassekessel einen Ölbrenner einzubauen, womit man sämtliche Objekte des bestehenden und neuen Fernwärmenetzes im Notfall versorgen könne. Ing. Ludwig Netzer bestätigt diese Aussagen und weist darauf hin, dass die Vorarlberger Landesregierung diverse Änderungen hinsichtlich der Emissionen von Biomasse Heizwerken vornehmen werde. Künftig werde praktisch kein Biomasse Heizwerk mehr ohne Elektrofilter betrieben werden können. Mag. Christian Wittwer bemängelt, dass davon ausgegangen werde, dass immer genug Energie vorhanden sei. Dies könne jedoch niemand garantieren. Es seien bei so einem Projekt immer verschiedene Szenarien zu kalkulieren und die Auswirkungen zu berechnen. Wenn beispielsweise der Ölpreis weiterhin niedrig bleibe, so schließe ein Objekt mitunter an, nutze die Fernwärme jedoch nicht und heize weiterhin mit Öl, bis der Ölpreis steige. Solche Möglichkeiten seien in der vorliegenden Amortisationsberechnung nicht berücksichtigt. Mag. Christian Wittwer möchte wissen, weshalb die Gemeinde die Haftung für das Projekt übernehmen solle. Jede Privatperson habe die Möglichkeit, selbst ökologische Wärme zu nutzen. Der Vorsitzende bittet Thomas Riegler die Amortisationsberechnung weiter zu erläutern. Thomas Riegler erläutert daraufhin die Schuldentilgung. Der Cashflow sei anfangs negativ. Mag. Christian Wittwer stellt den Antrag, die Amortisationsberechnung zu überarbeiten und um Annahmen hinsichtlich eines möglichen Ausfalls bei den Energielieferungen im Bereich der Einspeisung und dem Ersatz der geplanten Ölbrenner mit verschiedenen Ausfallszeiten zu erweitern. Weiters soll die Amortisationsberechnung um Varianten ergänzt werden, falls die Abnehmer Teile der benötigten Energie, welche bisher in der Kalkulation berücksichtigt wurde, durch andere Energiequellen ersetzen wie z. B. Öl, Gas, Erdwärme, Solarenergie etc. Außerdem sollen andere Ansätze für die verkaufte Energie angenommen werden. Ing. Ludwig Netzer erläutert, dass das Risiko dadurch nicht abgeschätzt werden könne und diese Berechnungen keine wirkliche Aussagekraft hätten, sondern wiederum nur auf verschiedenen Annahmen fußen würden. Thomas Riegler erläutert, dass sehr wohl einige Szenarien durchgerechnet wurden. Er akzeptiere die Bedenken, es sei aber nicht so, dass keine Variantenberechnungen und Szenarien gerechnet und beurteilt worden seien. Man habe geprüft, ob immer genug Energie vorhanden sei. Es sei auch zu berücksichtigen, dass zu den Hauptbedarfszeiten (Winter) der Vorarlberger Illwerke AG auch der Wärmebedarf der Abnehmer am höchsten sei. Der Vorsitzende erläutert, dass es immer schwierig sei, Wahrscheinlichkeiten und Risiken zu prüfen, weil diese immer auf Annahmen beruhen würden. Man habe vieles kalkuliert und abgewogen und die Ergebnisse und Kalkulation aber auch die Ausschreibungsergebnisse allen im Rahmen der Klausur, zu welcher alle Mandatare und Ersatzmandatare eingeladen waren, näher gebracht. Mag. Christian Wittwer äußert, dass er bereits in der letzten Funktionsperiode die Übernahme der Haftung kritisiert habe. Er ist der Meinung, dass die Abnehmer eine Haftung übernehmen sollten. Es wird daraufhin über den Antrag von Mag. Christian Wittwer entschieden, welcher wie folgt lautet: Die Amortisationsberechnung soll überarbeitet und um Annahmen hinsichtlich eines möglichen Ausfalls bei den Energielieferungen im Bereich der Einspeisung und dem Ersatz der geplanten Ölbrenner mit verschiedenen Ausfallszeiten erweitert werden. Weiters soll die Amortisationsberechnung um Varianten ergänzt werden, falls die Abnehmer Teile der benö- Niederschrift_10_GV_Sitzung.doc Seite 5/9 tigten Energie, welche bisher in der Kalkulation berücksichtigt wurde, durch andere Energiequellen ersetzen wie z. B. Öl, Gas, Erdwärme, Solarenergie etc. Außerdem sollen andere Ansätze für die verkaufte Energie angenommen werden. Der Antrag von Mag. Christian Wittwer wird daraufhin mehrheitlich abgelehnt (8 Fürstimmen: GR Kurt Burger, Alexander Hechenberger, Markus Netzer, Mag. Christian Wittwer, Roswitha Thoma, Ingrid Christoforou, Andrea Schönherr, Ludwig Wachter;). (2) Finanzierung GR Kurt Burger äußert, dass er die Beschlussfassung der Finanzierung heute Abend als gewagt empfinde. Das Risiko sei bei der Hypo Landesbank geringer als bei der Sparkasse Bludenz. Die Zinssätze und die Bürgschaft sollte man sich noch anschauen. Gerade auch deshalb, weil beim Mustervertrag der Sparkasse Bludenz die Gemeinde als „Bürge und Zahler“ angegeben sei. Der Vorsitzende erläutert, dass die Bedingungen der Hypo Landesbank und der Sparkasse Bludenz eigentlich gleich sein sollten, weil dies auch so ausgeschrieben worden sei. Weshalb die Sparkasse Bludenz „Bürge und Zahler“ angegeben habe, müsse noch geklärt werden. Der Vorsitzende weist darauf hin, dass 50 % der Projektsumme über die Sparkasse Bludenz zu finanzieren seien, dazu habe man sich im Rahmen der ELENA-Förderung verpflichtet, ansonsten könne dieser verlorene Zuschuss in Höhe von ca. EUR 270.000,00 nicht bezogen werden. GR Kurt Burger verdeutlicht, dass es sich nicht um eine unwesentliche Geldsumme handle. Wenn keine entscheidungsfähigen Unterlagen vorliegen würden, könne auch keine Finanzierung beschlossen werden. Nun werde erwartet, dass vorbehaltliche Beschlüsse gefasst werden. Mit solch einer Vorgangsweise werde das Projekt seiner Meinung nach falsch aufgebaut. Das Projekt werde seinerseits unterstützt, jedoch könne ein über EUR 10 Mio. Projekt nicht in dieser Weise begonnen werden. Er könne der Finanzierung jedenfalls nicht zustimmen. Mag. Christian Wittwer empfiehlt, sich gut zu überlegen, was hier gemacht werde. Er sehe wenig Sinn darin, sich weiterhin persönlich einzusetzen. Er werde auf die weitere Ausübung seines Mandates verzichten und überreicht dem Vorsitzenden persönlich die Verzichtserklärung für sein Gemeindevertretungsmandat. Dies sei nicht angedacht gewesen, sei jedoch ein Zeichen dafür, wie alles verlaufe. Mag. Christian Wittwer verlässt um 23:17 Uhr die Sitzung. Andrea Schönherr äußert, dass dies nun alles widerspiegle. Die Äußerungen ihrer Fraktion würden nicht akzeptiert werden und alles ihrer Fraktion werde negativ bewertet. Der Vorsitzende entgegnet, dass dieser Schritt eine persönliche Entscheidung sei. Die Punkte, welche Mag. Christian Wittwer vorgebracht habe, habe man behandelt. Man beschäftige sich nun seit drei Jahren mit diesem Projekt. Man habe bereits während der letzten Funktionsperiode der Gemeindevertretung einen Ausschuss gegründet, welcher sich mit dem Projekt auseinandergesetzt habe. Es seien Arbeitsgruppen gebildet worden und die Ergebnisse dieser Gruppen seien zu berücksichtigen. Zudem seien zahlreiche Sitzungen des Energieund Wirtschaftsbetriebeausschusses, öffentliche Informationsveranstaltungen, sämtliche Ausschreibungen in den Gemeindevertretungssitzungen behandelt und eine eigene Klausur durchgeführt worden. Nun bei der 10. Sitzung erstmals anwesend zu sein und sich dann zurückzuziehen sei zu akzeptieren. Er finde es schade, dass sich Mag. Christian Wittwer so entschieden habe, dankt ihm aber in dessen Abwesenheit für seinen Einsatz. GR Kurt Burger erläutert, dass seine Fraktion sich immer um eine gute Zusammenarbeit bemüht habe. Er lasse sich nicht vorwerfen, dass seine Fraktion dies nicht unterstützt habe. Er habe sich lange überlegt, wie die heutige Sitzung möglichst normal ablaufen könne. Im Laufe der Sitzung stelle sich jedoch heraus, dass sich Daten geändert hätten, dass diverse Investitionen in der Amortisationsberechnung nicht berücksichtigt wurden usw. Er opfere seine Freizeit um sich als Gemeindevertreter einzusetzen, während diverse Firmen dafür bezahlen würden, gewisse Dinge vorzubereiten. Diese Vorgehensweisen ärgeren ihn. Niederschrift_10_GV_Sitzung.doc Seite 6/9 Ingrid Christoforou berichtet, dass ihre Fraktion öfters über die Vorgangsweisen in den Sitzungen diskutiert hätte. Jeden Antrag ihrer Fraktion zur Information der BürgerInnen habe man zurückgewiesen. Der Umgangston bei den Sitzungen empfinde sie teilweise als unverschämt. Sie erläutert, dass sie anfangs nicht als Gemeindevertreterin aktiv sein wollte. Die Fraktion „Gemeinsam für Gaschurn und Partenen“ habe sie öfters darum gebeten, ihrer Fraktion beizutreten. Sie habe sich dann gedacht, dass man gemeinsam gewisse Dinge bewegen könne, und sei der Fraktion beigetreten. Anfangs sie sie sehr motiviert in die Sitzungen gekommen. Mittlerweile frage sie sich jedoch, weshalb sie sich die ganze Arbeit antue. Sie möchte wissen, ob die Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen überhaupt an einer Zusammenarbeit mit ihrer Fraktion interessiert sei. Der Vorsitzende weist darauf hin, dass die bisherigen Beschlüsse meist einstimmig gefasst worden seien und belegt dies anhand des Beschlussindexes der Gemeinde Gaschurn. Er meint, dass, auch wenn das Empfinden offenbar ein anderes sei, die Tabelle klar zeige, dass bis auf wenige die meisten Beschlüsse in den Sitzungen dieser Funktionsperiode einstimmig gefasst worden seien. Seine Fraktion sei stets bestrebt, dass die Beschlüsse im Einvernehmen gefasst würden und man konstruktiv im Sinne der Gemeinde zusammenarbeite. Kurt Rudigier bringt zum Ausdruck, dass schon lange nicht mehr so gut zusammengearbeitet worden sei. Schließlich hätten bereits zwei Klausuren stattgefunden. Dass nicht jeder Beschluss einstimmig gefasst werde, sei verständlich. Die Zusammenarbeit sei gut, jedoch lasse man oft kleine Dinge eskalieren. GR Kurt Burger äußert, dass sie öfters bemängelt hätten, dass gewisse Faktoren nicht mitberechnet worden seien. Dies habe man jedoch ignoriert und nichts geändert. Kurt Burger verlässt um 23:39 Uhr die Sitzung. Vizebgm. Ruth Tschofen stimmt Ingrid Christoforou zu, dass der Umgangston oft nicht in Ordnung sei. Sie fühle sich aber teilweise auch von Ingrid Christoforou persönlich angegriffen. Die Zusammenarbeit habe sie bisher immer als gut empfunden und sie finde es schade, dass Mag. Christian Wittwer sein Mandat zurücklege. GR Klaus Schröcker äußert, dass die Gesprächsbasis im Bau- und Raumplanungsausschuss sehr gut sei und Probleme immer ernst genommen und transportiert worden seien. Für die Erdverkabelung der 110 kV Freileitung sei eine separate Arbeitsgruppe gebildet worden. Er bedauere, dass man nun so auseinander gehe. Er habe sich viel mit dem Projekt befasst und alles mitverfolgt. Dass er gegen den Antrag von Mag. Christian Wittwer gestimmt habe, habe nichts mit ihm als Person zu tun. Er habe nicht zugestimmt, da er denke, dass genug Sicherheiten aufgenommen wurden. Markus Netzer stimmt GR Schröcker zu, dass die Gesprächsbasis im Bau- und Raumplanungsausschuss gut sei. Der heutige Abend sei jedoch ein reines Durcheinander. Es würden Zahlen und Fakten fehlen, weshalb er nicht dafür stimmen könne. Für einen Beschluss würden ihm zu viele Dinge fehlen und sei noch zu viel unklar. Andrea Schönherr wundere sich, dass die Zusammenarbeit in der Gemeindevertretung nicht funktioniere, in den einzelnen Ausschüsse jedoch schon. Dies liege einfach auch an der Aufbereitung der Sitzung. Wenn Unterlagen erst am Tag der Sitzung einlangen, könne man keine Beschlüsse fassen. Dies werde auch ihre letzte Sitzung sein. Letztendlich sei jeder ehrenamtlich tätig. Außerdem sei zu hinterfragen, dass ihre Fraktion immer mit zehn Stimmen überstimmt werde. Es sei fraglich, ob immer alle dieser zehn Stimmen einer Meinung seien. Gerhard Saler äußert, dass nicht alles am Projekt falsch und ein Durcheinander sei. Es seien einige Vorschläge, unter anderem auch von GR Kurt Burger, angenommen und berücksichtigt worden. Ingrid Christoforou erläutert, dass in ihrer Fraktion immer wieder bemängelt worden sei, dass Unterlagen zu spät vorliegen würden. Bei der Sitzung am 21.01.2016 sei erstmals der Begriff Werksperre gefallen. Diese Sperre sei jedoch seit langem bekannt gewesen. Am 11.02.2016 habe man dann unter Zeitdruck die Kühlerstation genehmigen müssen. Am Gründonnerstag habe die zweite Gemeindevertretungsklausur stattgefunden und am Osterdienstag solle über die Finanzierung befunden werden. Dies alles passiere unter Zeitdruck und auf die Schnelle. Niederschrift_10_GV_Sitzung.doc Seite 7/9 Der Vorsitzende erläutert, dass die Zahlen, welche in der Klausur behandelt worden seien, bereits des Öfteren behandelt wurden. Man habe schon im Vorfeld miteinander einen genauen Zeitplan fixiert. Eigentlich hätte die Klausur dem dienen sollen, dass sich in der heutigen Sitzung weniger Diskussionen ergeben und jeder – auch die Ersatzmandatare – genau über das Projekt informiert ist. Kurt Rudigier ist der Meinung, dass die Auftragsvergaben vorbehaltlich beschlossen werden könnten. Die Finanzierung sei jedoch genauer zu behandeln. Andrea Schönherr äußert, dass ihre Fraktion nie gegen das Projekt gewesen sei. Sie möchte jedoch wissen, ob von der Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen je angedacht gewesen sei, eine andere Lösung hinsichtlich der Finanzierung zu finden. Diese Finanzierung finde sie grob fahrlässig. Der Vorsitzende erläutert, dass es für die Gemeinde keine andere Möglichkeit gebe. Andere Lösungsvorschläge hätte man jederzeit vorbringen können. Mit der vorliegenden Amortisationsberechnung sei das Projekt seiner Meinung nach umsetzbar und eine einmalige Chance für die Gemeinde. Er empfiehlt, die Auftragsvergaben – außer der Finanzierung – vorbehaltlich der Zusage der Förderung und der aufsichtsbehördlichen Genehmigung zu genehmigen. Andrea Schönherr verlässt um 00:04 Uhr die Sitzung. Ingrid Christoforou kritisiert, dass die Auftragsvergabe unbedingt, trotz all dem Durcheinander beschlossen werden sollen. Dann solle die Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen diesen Beschluss fassen und hierfür die alleinige Verantwortung übernehmen. Ingrid Christoforou überreicht dem Vorsitzenden ihren Antrag vom 29.03.2016 um Ergänzung des Protokolls der 10. Gemeindevertretungssitzung. Alexander Hechenberger, Markus Netzer, Roswitha Thoma, Ingrid Christoforou und Ludwig Wachter verlassen um 00:18 Uhr die Sitzung. Die restlichen Teilnehmer beschließen, die Beschlussfassung die Finanzierung betreffend zu vertagen. (3) Netz a) Fernwärmeübergabestation Der Auftrag für die Fernwärmeübergabestation wird vorbehaltlich der Beschlussfassung der Finanzierung und der aufsichtsbehördlich genehmigten Förderung einstimmig an die Danfoss Ges.m.b.H. zu einer Auftragssumme von EUR 369.800,00 netto vergeben. b) Rohrverlegungsarbeiten Der Auftrag zur Umsetzung der Rohrverlegungsarbeiten (Baulos 1) wird vorbehaltlich der Beschlussfassung der Finanzierung und der aufsichtsbehördlich genehmigten Förderung einstimmig an die Bilfinger Industrietechnik Salzburg GmbH zu einer Auftragssumme von EUR 1.466.808,36 netto vergeben. c) Erd- und Installationsarbeiten Der Auftrag zur Umsetzung der Erd- und Installationsarbeiten (Baulos 1) zu einer Auftragssumme von EUR 4.180.000,00 netto und der Auftrag für die Straßenentwässerung zu einer Auftragssumme von EUR 300.000,00 netto wird vorbehaltlich der Beschlussfassung der Finanzierung und der aufsichtsbehördlich genehmigten Förderung einstimmig an die Bietergemeinschaft Jäger Bau GmbH / Tomaselli Gabriel Bau GmbH vergeben. Niederschrift_10_GV_Sitzung.doc Seite 8/9 d) Wärmepumpenanlagen Der Auftrag für die Wärmepumpenanlagen wird vorbehaltlich der Beschlussfassung der Finanzierung und der aufsichtsbehördlich genehmigten Förderung einstimmig an die Ochsner Energietechnik GmbH zu einer Auftragssumme von EUR 537.979,99 netto vergeben. e) Ausbau Wasserversorgungs- und Abwasserbeseitigungsanlagen im Zuge des Fernwärmeprojektes - Auftragsvergabe Einreich- und Detailplanung Es wird einstimmig beschlossen, dass das Angebot der Breuß Mähr Bauingenieure GmbH hinsichtlich der Einreich- und Detailplanung zum Ausbau von Wasserversorgungs- und Abwasserbeseitigungsanlagen im Zuge des Fernwärmeprojektes vor Beschlussfassung vom Bau- und Raumplanungsausschuss behandelt wird. f) Ausbau Wasserversorgungs- und Abwasserbeseitigungsanlagen im Zuge des Fernwärmeprojektes - Auftragsvergabe Örtliche Bauaufsicht und Projektabschluss Es wird einstimmig beschlossen, dass das Angebot der Breuß Mähr Bauingenieure GmbH hinsichtlich der Bauaufsicht und dem Projektabschluss zum Ausbau von Wasserversorgungs- und Abwasserbeseitigungsanlagen im Zuge des Fernwärmeprojektes vor Beschlussfassung vom Bau- und Raumplanungsausschuss behandelt wird. (4) Leitungsführungen auf Gemeindegrundstücken Den Leitungsführungen auf den Grundstücken der Gemeinde Gaschurn, der Gemeinde Gaschurn Immobilienverwaltungs GmbH & Co KG, des Öffentlichen Gutes sowie der Fraktion Partenen wird einstimmig zugestimmt. (5) Projektabwicklung Es wird einstimmig beschlossen, dass das Projekt ab Eintrag ins Firmenbuch über die Energie- und Wirtschaftsbetriebe Hochmontafon GmbH abgewickelt wird und auch die Darlehensverträge über diese laufen. Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit wird die Sitzung beendet und werden die restlichen Tagesordnungspunkte vertagt. Ende: 00:55 Uhr Die Schriftführerin: Der Vorsitzende: Annette Bergauer Bgm. Martin Netzer, MSc Niederschrift_10_GV_Sitzung.doc Seite 9/9
  1. gaschurnvertretung
20100624_GVE003 Gaschurn 24.06.2010 12.06.2021, 06:57 Gemeindeamt Gaschurn A-6793 Gaschurn - Partenen / Hochmontafon - Österreich Tel. +43(0)5558/8202, Fax +43(0)5558/8202-19 email: gemefnde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at Datum: 28.06.2010 Zeichen: 004-1/3/2010 Bearbeiter: Melanie The Niederschrift über die 3. Gemeindevertretungssitzung am 24.06.2010 um 19:30 Uhr im Gemeinde schurn. Anwesend: Volkspartei und Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Bgm. Martin Netzer, Vize-Bgm. Thomas Riegler, Joachim H Mag. iur. Britta Wittwer, Philipp Dona, Kurt Rudigier, Hanno Hä Markus Wittwer, Artur Pfeifer, Walter Grass; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: GR Andrea Schönherr, Harald Fitz (ab 19:59 Uhr), Dieter Lang, Metzler, Andrea Felder, Kurt Burger, Klaus Bruggmüller, Adolf F Entschuldigt: Volkspartei und Bürgeriiste Gaschurn-Partenen: GR Klaus Schröcker, Ruth Tschofen, DI (FH) Markus Durig, Ma Felbermayer; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: Mag. Christian Wittwer, Günter Pfeifer, Alexander Hechenberge Schriftführerin: Melanie Themel Tagesordnung Erledigung der Tagesordnung: 1) Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigk 2) Vorstellung „Vorarlberger Gemeindearchiv" durch Markus Kuhn 3) Berufung gegen den Bescheid der Gemeinde Gaschurn vom 06.05.2010, A 9/Ga6b/Kel!err/2010 durch Günther Burger, Schulstraße 6b, 6793 Gaschurn zu1.: Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Bes fähigkeit Der Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindemandatarinnen und Gemeindem re sowie die Zuhörer und unterbricht die Sitzung von 19:35 Uhr bis 19:50 Uhr zum der Bürgerfragestunde. Der Vorsitzende stellt fest, dass die Ladung ordnungsgemäß ergangen und die Besc higkeit gegeben ist. Es erfolgt die Angelobung der noch nicht angelobten Anwesenden. Es sind dies Artur Walter Grass, Klaus Bruggmüller und Adolf Felder. Diese geloben wie folgt: „Ich gelobe, die Verfassung sowie alle übrigen Gesetze gewissenhaft zu be meine Aufgabe unparteiisch und uneigennützig zu erfüllen, das Amtsgeheim wahren und das Wohl der Gemeinde nach bestem Wissen und Gewissen zu förd Vor Eingang in die Tagesordnung beantragt der Vorsitzende folgende Ergänzung gesordnung: • Optionsvertrag Heinrich Maitie, Flurstraße 3, 6780 Schruns Die Verlängerung der Tagesordnung wird einstimmig genehmigt. zu 2.: Vorstellung „Vorarlberger Gemeindearchiv" durch Markus Kuhn Der Vorsitzende berichtet, dass ältere, nicht digitalisierte sowie alle aktuellen Vorstan Gemeindevertretungsprotokolle im Gemeindearchiv ein gepflegt wurden. Jetzt best Mandatare die Möglichkeit, die Niederschriften online abzurufen und Einsicht zu n Nicht im Archiv zugänglich seien die nicht öffentlichen Gemeindevertretungsprotokolle Herr Markus Kuhn begrüßt die Anwesenden Mandatare und bedankt sich für die Ein Er berichtet, dass er im Jahr 2002 den Kommunen seinen Dienst angeboten habe, di vierung von Gemeindedaten in das Vorarlberger Gemeindearchiv zu übernehmen. S Jahren bestehe das Landtagsinformationssystem, welches von der Vorarlberger Lan liothek mit betreut werde. Die Kommunaldatenbank wird den Anwesenden zur Kenn bracht und erläutert. Der Vorsitzende bedankt sich bei Herrn Kuhn und teilt mit, dass die Zugangsdaten de dataren zugesandt werden. Der Vorsitzende weist noch darauf hin, dass die Gemeinde noch nicht von allen Man die Daten mit E-Mail-Adressen und Telefonnummern habe. Er bittet darum, diese d meinde noch zukommen zu lassen. zu 3.: Berufung gegen den Bescheid der Gemeinde Gaschurn vom 06.05.201 131-9/Ga6b/KelIerr/2010 durch Günther Burger, Schulstraße 6b, 6793 Gaschurn sen, erging seitens der Gemeinde Gaschurn ein Schreiben an die Bezirkshauptma Bludenz, AZ: 620-0/Burger/2010 vom 01.03.2010. Auch dieses wird den Anwesen Kenntnis gebracht. Aus Sicht der Baubehörde geht der Vorsitzende grundsätzlich davon aus, dass die rungen am Objekt bzw. im Kellergeschoss des Wohnhaus Schulstraße 6b unter A bewilligungsfähig sein sollten. Für die zwei Garagen im Kellergeschoss wurde bere Bauanzeige eingereicht und vom damaligen BürgermeSyntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight ister als Baubehörde freig Bereits damals hätte man wahrscheinlich auch wasserbautechnische Angelegenhe ren müssen. Nach Aufforderung der Gemeindeaufsicht der Bezirkshauptmannschaft habe die Baubehörde mit Bescheid vom 06.05.2010 Herrn Günther Burger die He des rechtmäßigen Zustandes für das Kellergeschoss beim Haus Schulstraße 6b a gen, d.h., er wurde aufgefordert, Plan- und Beschreibungsunterlagen bei der Bau einzureichen. Herr Günther Burger habe fristgerecht Berufung gegen diesen Besch gebracht. Die Berufung sowie der Entwurf des Berufungsbescheides werden den An den zur Kenntnis gebracht. Dieter Lang erklärt sich in dieser Sache für befangen. Der Vorsitzende erklärt sich ebenfalls für befangen, übergibt den Vorsitz an Vize-Bg mas Riegler und steht für weitere Auskünfte zur Verfügung. Die Sitzung wird zur Anhörung (Parteiengehör) von Herrn Burger von 20:43 Uhr b Uhr unterbrochen. Vize-Bgm. Thomas Riegler erklärt, dass Bgm. M. Netzer in dieser Angelegenheit aktiv wurde, weil dieser als Baubehörde von der Aufsichtsbehörde dazu aufgefordert Walter Grass erkundigt sich, was passiere, wenn der Berufung stattgegeben würde die Angelegenheit dann gelöst werden könnte. Der Vorsitzende erklärt, dass wenn der Berufung stattgegeben werde, dies seiner nach rechtswidrig sei, weil das Bauvorhaben bis dato nicht bewilligt wurde. So sei a Aufforderung der Gemeindeaufsicht vom 24.02.2010. Bgm. M. Netzer erläutert, dass wenn es sich um Angelegenheiten des Verbauungss handle, überlegt werden müsse, ob ein entsprechendes Projekt mit Unterstützung d des Vorarlberg und des Forsttechnischen Dienstes für Wildbach- und Lawinenver ausgearbeitet werden könnte. Unabhängig davon sei, das Bauverfahren durchzuführe Der Vorsitzende ist der Meinung, dass die Situation für beide Seiten nicht einfach sei. Uferverbauung in diesem Bereich sei die Gemeinde Gaschurn auch nicht glücklich. D germeister habe aber als Baubehörde in dieser Sache aktiv werden müssen. Herr habe das Einspruchsrecht entsprechend in Anspruch genommen und die Gemeind tung habe jetzt über die Berufung zu befinden. In dieser Sitzung könne die Them Uferverbauung seiner Meinung nach nicht gelöst werden. Es sollten aber dadurc Fronten zwischen der Gemeinde und der Familie Burger entstehen. Wenn man der B stattgebe, werde sich deshalb aber an der Sachlage auch nichts ändern. Aus seine habe der Bürgermeister als Baubehörde erster Instanz richtig gehandelt. GR Andrea Schönherr bringt ihr Verständnis gegenüber Herrn Burger zum Ausdruck. könne. Das Bauvorhaben sei zu behandeln und abzuwickeln. Die Behörde müsse gesetzlichen Grundlagen reagieren. Für die Schutzmaßnahmen entlang der III sei n Gemeinde, sondern das Landeswasserbauamt zuständig. GR Andrea Schönherr fügt hinzu, dass die Parkplätze auf der gegenüberliegenden S Wohnhauses Schulstraße 6b auch bewilligt werden müssten. Nach dem Hochwass habe man die Retentionsflächen entlang der III erweitert. Mit der Errichtung dieser Pa würden diese eingeschränkt. Das Landeswasserbauamt sollte ihrer Meinung nac Rückbau veranlassen. Bgm. M. Netzer erklärt nochmals, dass dies Angelegenheit des Landeswasserbauam nicht der Gemeinde sei. Die Frage von Harald Fitz, ob die Einmündung des Garnerabaches in die III im Z Parkplatzerweiterungen verändert wurde und früher das Wasser eher in die Strömu tung lief, beantwortet Bgm. M. Netzer indem er den Anwesenden das Luftbild a 1950er Jahren zur Kenntnis bringt. Adolf Felder merkt an, dass die Einmündung damals fast flach und eher gerade war. Der Vorsitzende legt nochmals dar, dass der Bürgermeister in dieser Angelegenheit Verfahrensfehler begangen habe. Der abzustimmende. Tagesordnungspunkt sei di fung von Herrn Günther Burger. Wenn der Berufung stattgegeben werde, solle aber den Fall auch ein Weg gefunden werden, gemeinsam mit dem Landeswasserbaua Lösung in diesem Bereich zu erzielen. Adolf Felder ist der Meinung, dass die ganze Angelegenheit nochmals geprüft bzw. beitet werden sollte, bevor man hier eine Entscheidung treffe. Syntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight Bgm. M. Netzer erläutert nochmals, dass für das Bauvorhaben kein Bauantrag eing und das Vorhaben somit weder behandelt noch bewilligt werden konnte. Sollten die terlagen bei der Baubehörde eingebracht werden, werde eine Verhandlung ausgesc und das Landeswasserbauamt ebenfalls geladen werden. In diesem Zuge könnten d serbautechnischen Belange ebenfalls angesprochen werden. Adolf Felder kann nicht ganz verstehen, dass der Großteil der zu treffen den Schu nahmen durch Herrn Burger übernommen werden sollen, weil die Fehler seiner Auff nach nicht bei Herrn Burger liegen. Dies sei nicht die Schuld der Gemeinde - so Bgm. M. Netzer. Die Baubehörde h Pflicht, das Bauvorhaben durchzuführen. Sobald ein Bauantrag eingereicht werde, das Bauverfahren durchgeführt werden. GR Andrea Schönherr ist der Meinung, dass die Einreichung der Pläne für die Fami ger vorteilhaft sei, da ansonsten bei einem Schadensereignis eventuell kein Schaden geltend gemacht werden könnte. Bgm. M. Netzer schließt sich dieser Meinung an. Der Vorsitzende stellt den Antrag, seitens der Baubehörde der Berufung gemäß § 66 Allgemeines Verwaitungsverfahrensgesetz 1991 (AVG) idgF keine Folge zu geben u Bescheid AZ: 131-9/Ga6b/Kellerr/2010 vom 06.05.2010 zu bestätigen. im Besonderen dem Obmann Fredi Rudigier sowie allen, welche ihre Unter angeboten haben. Die Kinder wurden teilweise auch in der Volksschule Gasc tergebracht, Die Trainer und Kinder haben diese Tage genossen. Dies war a gute Werbung für Gaschurn und Partenen. o Ein Bescheid des Bundesdenkmalamtes ist bei der Gemeinde Gaschurn ein Im Bereich „Veltliner Hüsli" sollen Grabungsarbeiten durchgeführt werden, bewilligt wurden. o Flächenwidmungsplan NEU: Der neue Flächenwidmungsplan wurde vom Land genehmigt. Es wurden all halte und Personen, welche Einwendungen eingebracht haben, über die Auf Einsicht informiert bzw. angeschrieben. Diesem Schreiben wurde auch die E zur Raumentwicklung Montafon beigelegt. Die HTL Imst habe sich für das „Valschavielbrücke" gemeldet. Insgesamt wurden 3 Projekte bei der Gemeind reicht. o Vorstellung Projekt Obervermuntwerk II: Das Projekt Obervermuntwerk wird in der nächsten Fachbeiratsitzung bei M Tourismus vorgestellt. Für Gaschurn/Partenen gibt es zwei Termine, an de Projekt im Vallülasaal vorgestellt wird. Diese sind am 14.07.2010 und am 21. jeweils um 20:00 Uhr. o 2. Generalversammlung der Montafon Tourismus GmbH: Ewald Tschanhenz wurde einstimmig als neues Aufsichtsrat-Mitglied der M Tourismus GmbH gewählt. Anne Riedler wurde von den Gesellschaftern ein in den Fachbeirat der Montafon Tourismus GmbH gewählt. Das Thema „Ga katalog" habe der Vorsitzende bereits bei Montafon Tourismus angeregt. In werde es eine Arbeitsgruppe geben, welche sich mit diesem Thema intensiv nandersetzen werde. o Ein Bescheid der Post-Controll-Kommission über die Schließung de Geschäftsstelle in Gaschurn ist eingelangt und die Schließung des Postamte bestätigt. o Das neue Bildungsprogramm für Herbst/Winter der Verwaltungsakademie Hofen liegt auf. Auf die Titelseite wurde dieses Mal ein Foto von Gaschurn ged o High5 veranstalten dieses Jahr einen Extremlauf und suchen die extremste G de Vorarlbergs. Wer Interesse hat mitzumachen, kann sich gerne melden. o Bundesabgabenordnung NEU: Im Jahr 2006 habe die Gemeindevertretung von Gaschurn festgelegt, welc zugszinsen für die Außenstände fixiert werden. Die Bundesabgabenordnung w diesem Jahr neu verordnet. Diese sehe vor, dass gem. § 212 b Stundungszin Abgabenschuldigkeiten, die den Betrag von insgesamt € 200,00 übersteig 6 % zu entrichten sind. Es wird ein separates Schreiben hierzu an alle Betre ergehen. tion erläutert. Der Zustand des jetzigen VW-Busses sei nicht mehr gut. Deshalb so Seiten der Gemeinde ein Grundsatzbeschluss für die Anschaffung eines Mannscha portfahrzeuges erfolgen, der auch einen Kostenrahmen beinhalten soll. Der An Ortsfeuerwehr Gaschurn vom 10.06.2010 wird den Anwesenden zur Kenntnis gebrac Für die Ausführungen von Herrn Kdt. Gebhard Felder wird die Sitzung vonSyntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight 21:50 21: 58 Uhr unterbrochen. Der Vorsitzende bedankt sich bei Kdt. Gebhard Felder und seinen Mitgliedern für die amtliche Ausübung der Feuerwehren. Nach kurzer Diskussion wird einstimmig beschlossen, dass Angebote für die Ansc eines Mannschaftsfahrzeuges eingeholt werden können und für die Anschaffung e satzfahrzeuges die Obergrenze von € 70.000,00 festgesetzt wird. zu 6.: Schlepperweg „Zerfall" Der Vorsitzende berichtet, dass dieser Punkt bereits in der letzten Gemeindevertret zung besprochen wurde. Grundsätzlich habe man sich auf einen Kostenrahmen € 100.000,00 verständigt. Aufgrund der detaillierten Planung wurde durch DI Marti hammer, Silvretta Montafon, eine Ausschreibung durchgeführt. Es sei dabei zwisch Wirtschaftsweg und der Gleitschnee- und Steinschlagschutzverbauung zu untersc Eine Kostenaufstellung wurde von DI Martin Oberhammer zusammengestellt. Das Projekt Gleitschnee- und Steinschlagschutz würde durch den Forsttechnischen für Wildbach- und Lawinenverbauung mitfinanziert werden. Die Gesamtsumme bela laut Kostenschätzung auf € 32.055,72. Der Finanzierungsvorschlag der WLV lautet wi • Bund 35 % • Land 15% ® Silvretta Montafon 35 % • Gemeinde Gaschurn 15 % Dieser Finanzierungsschlüssel sei mit der Siivretta Montafon noch nicht abgeklärt Das Angebot für den Wirtschaftsweg belaufe sich auf € 76.332,79, welche die Planu Genehmigungsverfahren, die Vermessungsarbeiten, die geologische Bauaufsicht, de stellenkoordinator, die bautechnischen Arbeiten sowie Holzfällarbeiten beinhalte. D aufsicht werde grundsätzlich durch Josef Schönherr erfolgen. Über den gesamten F rungsschlüssel soll mit der Silvretta Montafon noch ein Gespräch geführt werden. Seitens der Agrarbezirksbehörde sei in diesem Jahr keine Förderung zu erwarten, im ten Jahr sei dies auch eher fraglich. Die Agrarbezirksbehörde könne sich höchstens len, dass vielleicht eine Einzeibetriebsförderung möglich sein könnte. Wenn die Beauftragung jetzt erfolge, würde am 1. Juli 2010 - sofern die Bewilligung zeitig eingehe - mit den Baumaßnahmen begonnen werden. Es stehe deshalb zur sion, das Projekt in Auftrag zu geben. Nach kurzer Diskussion wird einstimmig beschlossen, das Projekt in Auftrag zu ge fern die Silvretta Montafon dem Aufteilungsschlüssel der WLV zustimmt. Sollte die Montafon dem Aufteilungsschlüssel nicht zustimmen, wird dies im Gemeindevorst handelt. Der Vorsitzende hofft, dass hiermit wieder ein Schritt in Richtung der aufzuarbeitend men gesetzt werden konnte. Er bedankt sich bei den Herren Peter Wächter, Markus und Stefan Koisser für die ppsitiven und konstruktiven Gespräche und Verhandlun hoffe, dass dadurch die Gemeinde Gaschurn in dieser Sache nun ihre Schuldigke habe. zu 7.: Einreich- und Ausführungsplanung - Wasserversorgung Gundalatsche Der Vorsitzende berichtet, dass im Zuge der letzten Gemeindevertretungssitzung samtprojekt der Wasserversorgung für das gesamte Gemeindegebiet vorgestellt wur schenzeitlich wurden Angebote für den Bereich Gundalatscherberg eingeholt. Gemäß Honorarangebot für. die Einreich- und Ausführungsplanung beläuft sich die summe der Fa. Breuß & Mähr Bauingenieure GmbH auf € 89.485,10 und der Fa. M+ nieure auf € 93.985,05. Das Gesamtprojekt wurde bereits bei der letzten Gemeind tungssitzung ausführlich erläutert. Es gebe derzeit zwei Projekte - Gundalatscherb Tschambreu - welche nach Meinung des Vorsitzenden zuerst umgesetzt werden soll Beim Projekt Gundalatscherberg habe die Gemeinde Gaschurn den größten Handl darf. Noch in diesem Jahr sollten hier nach Möglichkeit noch Teilabschnitte umgese den. Zunächst müsse die Quelle neu gefasst werden. Der nächste Punkt sei die Lei neuerung für eine bessere Wasserversorgung und dann die Errichtung eines neue behälters. Die Quellfassung und die Leitungssystemerneuerung habe Priorität. Dieter Lang weist darauf hin, dass erst nach Klärung mit der Projektierung begonnen könne. Der Vorsitzende entgegnet dem, dass das Thema der Pistenführung sehr wohl ko sei. Es habe bereits ein VorgeSyntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight spräch mit der Silvretta Montafon stattgefunden. Eine same Verlegung der Leitungen sei in verschiedenen Bereichen angedacht, um auch einsparungen auf Seite der'Silvretta Montafon zu erzielen. Das stelle auch einen Bei Seiten der Gemeinde zur Beschneiungsanlage dar. Dieter Lang merkt an, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss noch in diese befasst werden müsse. Der Vorsitzende gibt zu bedenken, dass sich das Projekt da zögern würde. GR Andrea Schönherr weist darauf hin, dass im Zuge der letzten Gemeindevertret zung einstimmig beschlossen wurde, dass dieses Thema zunächst im Bau- und R nungsausschuss behandelt werden sollte. Sie ist der Meinung, dass dies auch so g werden sollte. Für den Vorsitzenden sei es wichtig, dass das Projekt nicht zu lange verzögert we sehe aber kein Problem darin, dies mit dem Planungsbüro zu Beginn im Bau- und R nungsausschuss zu behandeln. narizieren. Angebote hierfür wurden eingeholt. Im Voranschlag wären € 45 Grundkauf der Mattle-Gründe veranschlagt. Die Option könnte - vorbehaltli ses durch die Gemeindevertretung - zu einer Optionsgebühr von € 15.0 werden. Kurt Burger erkundigt sich über den Zweck zum Kauf der Mattle-Gründe. teilt mit, dass derzeit kein konkretes Projekt geplant sei. Wenn sich die Gem werden. Es seien im ganzen Gemeindegebiet nur wenige zusammenhäng diesem Ausmaß vorhanden. Die Angebote zur Darlehensvergabe werden den Anwesenden zur Kenntnis Es wurden folgende Angebote eingeholt (Aufschlag auf den EURIBOR): • Sparkasse Bludenz: +0,49% ® Hypobank Vorarlberg : + 0,59 % • + 0,74 %. Raiffeisenbank im Montafon regGenmbH: Dieter Lang erkundigt sich, warum von der Bank für Tirol und Vorarlberg (BT eingeholt wurde. Der Vorsitzende erklärt, dass bei vormaligen Finanzierung immer Angebote eingeholt wurden, diese aber immer zu hoch waren. Dieter Lang schlägt vor, die BTV zur Angebotsabgabe einzuladen. Sollte sie solle das Darlehen über die BTV finanziert werden. Der Vorsitzende berichtet, dass die Hypo-Landesbank angedacht habe, di Gaschurn zu schließen. Er sei daraufhin nach Bregenz gefahren und habe d mit den Vorständen geführt. Der Vertrag wurde mittlerweile verlängert. Er vor, € 400.000,00 über die Sparkasse und € 200.000,00 Über die Hypobank Harald Fitz möchte wissen, ob auch etwas unternommen werde, dass die A gefordert werden. Der Vorsitzende berichtet, dass seit dem Jahr 2005 eini abgebaut werden konnten, das Ergebnis sei aber nicht wirklich befriedige nächster Zeit ein dezidiertes Schreiben an alle Schuldner ergehen, worin Zinssatz hingewiesen werde. Er hoffe, dass dadurch wieder Zahlungen einla Adolf Felder möchte wissen, warum das Darlehen überhaupt aufgenommen Der Vorsitzende erklärt, dass bei der normalen Geschäftsgebarung immer c an Außenständen aufscheinen. Adolf Felder findet es nicht gut, wenn die G Geld aufnehmen müsse. Harald Fitz betont nochmals, dass die Außenstände irgendwie eingefordert Für die Gemeinde stelle dies eine Zumutung dar. Hanno Hämmerle merkt an, dass der Rechnungsabschluss bereits seit gera ge, aber noch keine Sitzung stattgefunden habe. Die Gemeindevertreter s selben Konditionen wie die Sparkasse anbieten, werden trotzdem € 200.000,00 Hypobank finanziert. Diesem Vorschlag wird einstimmig entsprochen. zu 9.: Genehmigung der letzten Niederschrift(en) Die Niederschrift der 1. Sitzung wird einstimmig genehmigt. Die Niederschrift der 2. Sitzung wird nach folgender Abänderung einstimmig genehm TO-Pkt 3 Änderung: DI Dr. Ernst Pürer sagt aus, dass bereits mehrere 110-kV-Leitungen verlegt w Bereich von Feldkirch nach Liechtenstein - dies sei bereits eine erprobte Tech zu 10.: Optionsvertrag Heinrich Mattle, Flurstraße 3, 6780 Schruns Der Vorsitzende berichtet, dass gestern ein Gespräch zwischen Herrn Heinrich Ma ihm stattgefunden habe. Der Optionsvertrag, welcher per 30.06.2010 auslaufe, kön 1 Jahr mit einer Optionsgebühr von € 15.000,00 verlängert werden. Der Optionsvertr de - vorbehaltlich dass die Gemeindevertretung diesem zustimme ~ abgeschloss Gemeinde biete sSyntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight ich nicht oft die Möglichkeit, Flächen in diesem Ausmaß zu er Durch den Kauf oder die Option auf einen solchen schaffe sich die Gemeinde einen tungsspielraum. Auch wenn die Flächen erst in 10 bis 20 Jahren genutzt würden, w seiner Meinung nach von Vorteil, wenn die Gemeinde diese Flächen besitzen würde. Dieter Lang ist der Meinung, dass € 15.000,00 Optionsgebühr zu hoch seien. Die Ge besitze genügend Flächen. Dabei sei auch zu beachten, dass die Gemeinde wirtsc nicht gut dastehe. Die zur Beschlussfassung betreffenden Flächen werden den Anwesenden anhan Orthofotos und Flächenwidmungsplanes zur Kenntnis gebracht. Der Vorsitzende ist der Meinung, dass es im Sinne der ganzen Gemeinde sein sollte Chancen zu nützen. Mitunter bestehe auch die Möglichkeit, gemeinsam mit der RAIB tafon, in einem Genossenschaftsmodeil Baulandreserven anzukaufen. Für Dieter Lang wären € 5.000,00 als Optionsgebühr ok, aber nicht € 15.000,00. Walter Grass ist der Meinung, dass der Ankauf dieser Flächen für eine Dorfentwicklu timal wäre. GR Andrea Schönherr vertritt die Auffassung, dass andere Projekte wie Wasser, Ka anstünden, welche zuerst realisiert werden sollten. Sie möchte wissen, ob sich der ausschuss damit befasst habe und wie die Finanzierung aussehe. Den Optionsvertrag schließen bzw. zu verlängern sei für sie in Ordnung, aber nicht in dieser Höhe. Ein onsgebühr in Höhe von € 10.000,- könnte sie beipflichten. Adolf Felder schließt sich den Worten von GR Andrea Schönherr an und ist ebenf o Zur Frage in Sachen Postamtsschiießung in Gaschurn erläutert der Vorsitzen bereits in der GaPa-Zitig diesbezüglich informiert wurde. Ebenfalls wurde veröffe welchen Geschäften Briefmarken erhältlich sind. Die Geschäfte wurden auch geb Sortiment zu erweitern. o Adolf Felder berichtet, dass er bereits mehrmals beim Parkplatz Mountain Beac stellt habe, dass Aushubmaterial, Rasenschnitt etc. im Bereich der III deponiert w o Andrea Felder informiert sich über die Schließung des Postamtes bzw. was Räumlichkeiten passieren werde. Der Vorsitzende berichtet, dass die Räumlichke kauft oder verpachtet werden. Eventuell könnten die Räumlichkeiten von Blu jetzigen Räumlichkeiten des Blumen Bitschnau eventuell als weitere Gemeinde gen genutzt werden könnten. Der Vorsitzende könnte sich dies ebenfalls vorstelle o Adolf Felder berichtet, dass vor dem Friedhof eine Wasserleitung von der Geme ge, weiche nicht nur für den Friedhof verwendet werde. Der Vorsitzeride werde de nachgehen. Ende der Sitzung: 23:41 Uhr Die Schriftführerin: Der Vorsitzende:
  1. gaschurnvertretung
20150416_GVE001 Gaschurn 16.04.2015 12.06.2021, 06:57 6793 Gaschurn / Dorfstraße 2 / Hochmontafon – Österreich Tel. +43(0)5558/8202, Fax +43(0)5558/8202-19 email: gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at Datum: 20. April 2015 AZ: 004-1/1/2015 BearbeiterIn: Annette Bergauer annette.bergauer@gaschurn.at Niederschrift über die 1. Gemeindevertretungssitzung am 16.04.2015 um 19:30 Uhr im Gemeindeamt Gaschurn. Anwesend: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Bgm. Martin Netzer, MSc, Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen, GR Klaus Schröcker, Thomas Riegler, Mag. Freddy Wittwer, Gerhard Saler, Kurt Klehenz, Ing. René Kreuzmayr, DI (FH) Markus Durig, Artur Pfeifer; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: GR Kurt Burger, KR Dieter Lang, Alexander Hechenberger (ab 19:48 Uhr), Markus Netzer, Roswitha Thoma, Ingrid Christoforou, Christoph Wittwer, Daniel Wohlesser; Entschuldigt: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Markus Felbermayer, Kurt Rudigier; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: Mag. Christian Wittwer; Schriftführerin: Annette Bergauer Tagesordnung 1) Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit 2) Berichte 3) Wahl der Abgabenkommission 4) Bestellung von Ausschüssen a) Prüfungsausschuss b) Finanzausschuss c) Jugendbeirat d) Generationen- und Bildungsausschuss e) Sozialausschuss f) Bau- und Raumplanungsausschuss g) Tourismusausschuss Niederschrift_1_GV_Sitzung.doc 1/16 h) Land- und Forstwirtschaftsausschuss i) Energie- und Wirtschaftsbetriebeausschuss 5) Bestellung eines Vereinskoordinators 6) Bestellung einer Frauenbeauftragten 7) Bestellung der Grundverkehrs-Ortskommission 8) Vertretung der Gemeinde Gaschurn im Stand Montafon 9) Vertretung der Gemeinde Gaschurn im Stand Montafon Forstfonds 10) Vertretung der Gemeinde Gaschurn in der Generalversammlung der Montafon Tourismus GmbH 11) Vertretung der Gemeinde Gaschurn im Natura 2000 Beirat 12) Vertretung der Gemeinde Gaschurn in der Weggenossenschaft Gaschurn-PartenenVerbella-Gibau 13) Vertretung der Gemeinde Gaschurn im Ausschuss der Agrargemeinschaft Alpe Gibau und in der Vollversammlung der Agrargemeinschaft Alpe Gibau 14) Vertretung der Gemeinde Gaschurn im Umweltverband 15) Vertretung der Gemeinde Gaschurn in der Generalversammlung der Gemeindeinformatik 16) Vertretung der Gemeinde Gaschurn in der Miterrichtergesellschaft KDZ Gaschurn 17) Vertretung der Gemeinde Gaschurn in der Wohnungseigentumsgemeinschaft OKV Partenen 18) Vertretung der Gemeinde Gaschurn in der Biomasse Heizwerk Gaschurn GmbH 19) Vertretung der Gemeinde Gaschurn in der Mountain Beach Freizeitpark GmbH 20) Vertretung der Gemeinde Gaschurn im Jagdausschuss 21) Vertretung der Gemeinde Gaschurn in der Mitgliederversammlung des Abwasserverbandes Montafon 22) Neubestellung der Organe des Standesamtsverbandes Schruns 23) Neubestellung der Organe des Staatsbürgerschaftsverbandes Schruns 24) Umwidmungsansuchen DAV Sektion Wiesbaden e.V., Holzstraße 11a, 65197 Wiesbaden, Deutschland 25) Ortsfeuerwehr Partenen – Anschaffung eines Mannschaftstransportfahrzeuges 26) Berufung gegen den Bescheid des Bürgermeisters vom 07.01.2000, Zahl: 851/Kan_A107.doc, durch Maria Koisser, Inner Tobel 107, 6793 Gaschurn 27) Genehmigung der letzten Niederschrift(en) 28) Allfälliges Niederschrift_1_GV_Sitzung.doc Seite 2/16 Erledigung der Tagesordnung: zu 1.: Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit Der Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindemandatarinnen und Gemeindemandatare sowie die Zuhörer und unterbricht die Sitzung von 19:34 Uhr bis 19:42 Uhr zum Zweck der Bürgerfragestunde. Der Vorsitzende stellt fest, dass die Ladung ordnungsgemäß ergangen und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Der Vorsitzende weist darauf hin, dass die Sitzungen der Gemeindevertretung mittels Tonband aufgezeichnet werden. Es erfolgt die Angelobung der noch nicht angelobten Anwesenden. Es sind dies Ing. René Kreuzmayer, DI (FH) Markus Durig, Artur Pfeifer und Daniel Wohlesser. Diese geloben wie folgt: „Ich gelobe, die Verfassung sowie alle übrigen Gesetze gewissenhaft zu beachten, meine Aufgabe unparteiisch und uneigennützig zu erfüllen, das Amtsgeheimnis zu wahren und das Wohl der Gemeinde nach bestem Wissen und Gewissen zu fördern.“ zu 2.: Berichte Der Vorsitzende berichtet Folgendes:  Die Ortsaugenscheinsverhandlung hinsichtlich der naturschutzrechtlichen, wasserrechtlichen und forstrechtlichen Bewilligung für das Projekt „Wasserversorgung Gundalatscherberg“ werde am 22.04.2015 um 13:30 Uhr im Gemeindeamt Gaschurn stattfinden.  Das Land Vorarlberg fördere die Errichtung des Ringschlusses Außerbach mit EUR 35.100,00.  Bei der Wasserversorgungsanlage Partenen, welche gemeinsam mit der Abwasserbeseitigungsanlage Partenen umgesetzt worden sei, habe sich die Gemeinde EUR 170,00 / lfm erspart. Die Gesamtkosten würden weit unter der Ausschreibungssumme liegen.  Für die Abwasserbeseitigungsanlage Partenen - Ableitung Bielerhöhe erhalte die Gemeinde wahrscheinlich eine Förderung der Kommunalkredit von 8 % (Gesamtförderbarwert: EUR 531.760,-).  Hinsichtlich der Abwasserbeseitigungsanlage Trantrauas habe man die Baumeisterarbeiten nun an die Tomaselli Gabriel Bau vergeben. Ein Teil der Abwasserbeseitigungsanlage werde jedoch noch nicht umgesetzt. Der Teil bei der Straße „Ober Trantrauas“ werde gemeinsam mit dem Fernwärmeprojekt, sofern dieses umgesetzt wird, errichtet.  Das Land Vorarlberg gewähre auch heuer wieder besondere Bedarfszuweisungen zu den von den Gemeinden geleisteten Interessentenbeiträgen für Wildbachprojekte. Insgesamt erhalte man Bedarfszuweisungen von EUR 59.080,00.  Die Ortsaugenscheinsverhandlungen zu den Projekten „Vand SSS PE 2013“ und „Winkel SSS PE 2014“ haben bereits stattgefunden. Sobald ein rechtskräftiger Bescheid vorliege, werde mit der Umsetzung der Projekte begonnen. Niederschrift_1_GV_Sitzung.doc Seite 3/16  Die Vorarlberger Illwerke AG biete im Sommer verschiedene Programmpunkte für Gäste an. Unter anderem werde eine Baustellenbesichtigung zum Obervermuntwerk II, ein Baustelleninformationspfad sowie eine Besichtigung des Kopswerkes I angeboten.  Am 15.04.2015 habe eine Begehung auf der Bielerhöhe mit Franz Bachlinger und Peter Muster hinsichtlich „Nordic“ stattgefunden. In der Vereinbarung zum Obervermuntwerk II habe man aufgenommen, dass man den Nordischen Sport auf der Bielerhöhe fördern möchte. Dies sei nun der erste Schritt gewesen. Der Tourismusausschuss werde sich bei der nächsten Sitzung damit näher befassen.  Hinsichtlich illegaler Bauwerke bringt der Vorsitzende den Anwesenden ein Schreiben der Bezirkshauptmannschaft Bludenz zur Kenntnis. Laut Bezirkshauptmannschaft Bludenz handle es sich bei der Errichtung von Bauwerken ohne Baubewilligung um einen Straftatbestand, welcher von der Gemeinde wahrzunehmen sei. Der Vorsitzende möchte, dass allen Gemeindemandataren bewusst ist, dass man mitunter ein Verfahren hinsichtlich Amtsmissbrauchs zu erwarten habe, wenn ein solcher Straftatbestand nicht wahrgenommen werde.  Im Dezember 2014 habe man den Fahrplan der mbs-Busse umgestellt. Nun würden die Schüler der Mittelschule Innermontafon am Montag, Dienstag und Donnerstag keinen Bus mehr zur Heimreise während der Mittagspause verfügen. Man habe nun einen Sonderbus organisiert, welcher bis Ende Schuljahr die SchülerInnen montags nach Hause und wieder in die Schule fahre. An den Dienstagen und Donnerstagen fahre kein solcher Sonderbus, an diesen Tagen können die Schüler während der Mittagspause nicht mit dem öffentlichen Verkehr nach Hause fahren. Ab Herbst 2015 werde der Stundenplan der Mittelschule an den Fahrplan der mbs-Busse angepasst, damit werden diese Schülerbusse künftig nicht mehr benötigt.  Im Objekt Dorfstraße 3, 6793 Gaschurn, habe man zwei Wohnungen saniert. Diese können nun gemietet werden. In Objekt Silvrettastraße 75a, 6794 Partenen, sei ebenfalls eine Wohnung frei.  Hinsichtlich des Pflegeheims Innermontafon habe es am 13.04.2015 eine Besprechung mit Dr. Otmar Müller und Peter Jäger vom Gemeindeverband sowie Christoph Walser vom Amt der Vorarlberger Landesregierung und dem Vorsitzenden gegeben. Die Vereinbarung zum Pflegeheim Innermontafon werde abgeändert, damit die Gemeinden die Möglichkeit haben, das Pflegeheim nach 10 Jahren zum jeweiligen Buchwert zu erwerben. Die Vereinbarung werde nach entsprechender Änderung der Gemeindevertretung vorgelegt.  Am 20. und 21. April 2015 werde zwischen 20:00 und 05:00 Uhr die Montafonerstraße in Lorüns (obere Illbrücke) neu asphaltiert. Die Montafonerstraße werde daher für den allgemeinen Verkehr gesperrt. Es werde jedoch eine Umleitung eingerichtet.  Der Begutachtungsentwurf zum abgeänderten Raumplanungsgesetz liege noch bis 6. Mai 2015 zur allgemeinen Einsicht auf. Wenn es Einwände oder Äußerungen zum Gesetz gebe, können man diese noch bis zum 6. Mai 2015 einbringen. Die Ferienwohnungsbestimmungen und die Maisäßthematik würden im Fokus der Änderung stehen.  Die Bezirkshauptmannschaft Bludenz habe die Gemeinde aus gegebenem Anlass ersucht, sämtliche Mandatare und Ersatzmandatare auf die Verschwiegenheit und Vertraulichkeit von Ausschusssitzungen hinzuweisen. Alle Mandatare und Ersatzmandatare werden diesbezüglich ein Schreiben erhalten. Niederschrift_1_GV_Sitzung.doc Seite 4/16 zu 3.: Wahl der Abgabenkommission Der Vorsitzende bedankt sich für die erfolgte Vorbesprechung für die Gemeindevertretungssitzung. Die Zusammensetzung der Ausschüsse konnte somit im Vorfeld geklärt werden. Mag. Freddy Wittwer, Thomas Riegler, Alexander Hechenberger und Philipp Dona werden als Mitglieder, Kurt Rudigier, DI (FH) Markus Durig, Mag. Ines Waltl, Helga Kubak, Harald Fitz und Roswitha Schoder werden als Ersatzmitglieder der Abgabenkommission vorgeschlagen und einstimmig gewählt. zu 4.: Bestellung von Ausschüssen und deren Obleuten a) Prüfungsausschuss Thomas Riegler, Kurt Klehenz, DI (FH) Markus Durig, Mag. Christian Wittwer, Christoph Wittwer und Andrea Schönherr werden als Mitglieder, Mag. Freddy Wittwer, Simon Konzett, Artur Pfeifer, Markus Felbermayer, Kurt Rudigier, Joachim Hammer, Daniel Wohlesser, Alexander Hechenberger und Adolf Felder als Ersatzmitglieder des Prüfungsausschusses vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Mag. Christian Wittwer wird einstimmig zum Obmann gewählt. b) Finanzausschuss Bgm. Martin Netzer, MSc, Kurt Rudigier, Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen, Thomas Riegler, Mag. Freddy Wittwer, KR Dieter Lang, Christoph Wittwer, GR Kurt Burger und Markus Netzer werden als Mitglieder, Markus Felbermayer, Ing. René Kreuzmayr, Joachim Hammer, DI (FH) Markus Durig, Mag. Christian Wittwer, Helmut Dobler, Daniel Wohlesser und Philipp Dona als Ersatzmitglieder des Finanzausschuss vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Bgm. Martin Netzer, MSc, wird einstimmig zum Obmann gewählt. c) Jugendbeirat Mag. Freddy Wittwer, Ing. René Kreuzmayr, Gregory Netzer, Diana Hammer, Philipp Dona, Natalie Wohlesser-Stütz und Sigbert Wittwer werden als Mitglieder, Katharina Felbermayer, Thomas Stark, Stefan Wachter, DI (FH) Markus Durig, Christina Fitz, Elisabeth Wacher und Nadine Domig als Ersatzmitglieder des Jugendbeirates vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Mag. Freddy Wittwer wird einstimmig zum Obmann gewählt. d) Generationen- und Bildungsausschuss Der Vorsitzende erläutert, dass der bisherige Ausschuss „Bildung und Soziales“ aufgelöst und stattdessen die Ausschüsse „Generationen- und Bildungsausschuss“ und „Sozialausschuss“ gebildet werden sollen. Die sozialen Aufgaben wie das Ortshilfswerk seien dann von Aufgaben wie das Spielraumkonzept, Kinderbetreuung, Schülerbetreuung, Mittelschule, Sprachförderung etc. getrennt. Thomas Riegler fügt hinzu, dass er im Rahmen des Spielraumkonzeptes gesehen habe, dass viele Ausschussmitglieder nur das Soziale oder nur die Familienangelegenheiten interessiert haben. Daher sei auch er der Meinung, dass diese zwei Aufgabenbereiche getrennt werden sollten. Niederschrift_1_GV_Sitzung.doc Seite 5/16 Kurt Burger berichtet, dass die Fraktion „Gemeinsam für Gaschurn und Partenen“ für beide Ausschüsse dieselben Mitglieder bzw. Ersatzmitglieder nenne. Sie seien der Meinung, dass sich ihre Mitglieder bei beiden Themen entsprechend einbringen können. Thomas Riegler, Mag. Freddy Wittwer, Ing. René Kreuzmayr, Walter Grass, Ingrid Christoforou, Eveline Essig und Natalie Wohlesser-Stütz werden als Mitglieder, Christoph Lechleitner, Artur Pfeifer, Stefan Wachter, Philipp Lechner, Roswitha Thoma, Roswitha Schoder und Helmut Dobler als Ersatzmitglieder des Generationen- und Bildungsausschusses vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Thomas Riegler wird einstimmig zum Obmann gewählt. e) Sozialausschuss Kurt Rudigier, Walter Lechleitner, Walter Grass, Artur Pfeifer, Ingrid Christoforou, Eveline Essig und Natalie Wohlesser-Stütz werden als Mitglieder, Thomas Riegler, Gregory Netzer, Siegfried Gschaider, Simon Konzett, Roswitha Thoma, Roswitha Schoder und Helmut Dobler als Ersatzmitglieder des Sozialausschusses vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Kurt Rudigier wird einstimmig zum Obmann gewählt. f) Bau- und Raumplanungsausschuss GR Klaus Schröcker, Gerhard Saler, Mag. Ines Waltl, Philipp Lechner, Thomas Riegler, Markus Netzer, Ludwig Wachter, Stefan Schoder und Alexander Wittwer werden als Mitglieder, Otto Rudigier, Gregory Netzer, Ing. René Kreuzmayr, Simon Konzett, Markus Felbermayer, Joachim Hammer, Kurt Klehenz, Daniel Sandrell, Stefan Wachter, Christoph Lechleitner, Mario Lentsch, Karl-Heinz Schmid, Sigbert Wittwer und Bruno Hilbrand als Ersatzmitglieder des Bau- und Raumplanungsausschusses vorgeschlagen und einstimmig gewählt. GR Klaus Schröcker wird einstimmig zum Obmann gewählt. g) Tourismusausschuss Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen, Katharina Felbermayer, Helga Kubak, Sylvia Tschanun, Christian Durig, GR Kurt Burger, Daniel Wohlesser, Philipp Dona und Yvonne Domig werden als Mitglieder, Markus Felbermayer, Mag. Ines Waltl, Andreas Tschanun, Bernd Montibeller, Walter Grass, Simon Konzett, Otto Rudigier, Artur Pfeifer, Daniel Sandrell, DI (FH) Markus Durig, Roswitha Schoder, Eveline Essig, Dominique Rodriguez Zambrano-Mangeng und Nadine Domig werden als Ersatzmitglieder des Tourismusausschusses vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen wird einstimmig zur Obfrau gewählt. h) Land- und Forstwirtschaftsausschuss Gerhard Saler, Markus Wittwer, Otto Rudigier, Walter Lechleitner, Roswitha Thoma, Mag. Christian Wittwer und Nikolaus Bruggmüller werden als Mitglieder, Kurt Klehenz, Christoph Lechleitner, Johannes Märk, DI (FH) Markus Durig, Artur Pfeifer, Christoph Wittwer, Herbert Tschofen und Adolf Felder als Ersatzmitglieder des Land- und Forstwirtschaftsausschusses vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Gerhard Saler wird einstimmig zum Obmann gewählt. Niederschrift_1_GV_Sitzung.doc Seite 6/16 i) Energie- und Wirtschaftsbetriebeausschuss Bgm. Martin Netzer, MSc, Thomas Riegler, Kurt Rudigier, Walter Grass, GR Kurt Burger, Daniel Wohlesser und Christoph Wittwer werden als Mitglieder, Walter Lechleitner, GR Klaus Schröcker, Christoph Lechleitner, Mag. Freddy Wittwer, Siegfried Gschaider, Joachim Hammer, Simon Konzett, Gerhard Saler, Stefan Schoder, Sigbert Wittwer und Karl-Heinz Schmid als Ersatzmitglieder des Energie- und Wirtschaftsbetriebeausschusses vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Bgm. Martin Netzer, MSc, wird einstimmig zum Obmann gewählt. Der Vorsitzende berichtet, dass es sich beim e5-Energieteam Gaschurn-Partenen um keinen Ausschuss handle, welcher zu besetzen sei. Es sei aber jeder eingeladen, bei dieser Projektgruppe mitzuarbeiten und sich einzubringen. zu 5.: Bestellung eines Vereinskoordinators Ing. René Kreuzmayr wird als Vereinskoordinator und Alexander Hechenberger als sein Vertreter vorgeschlagen und einstimmig gewählt. zu 6.: Bestellung einer Frauenbeauftragten Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen wird als Frauenbeauftragte und Natalie Wohlesser-Stütz als ihre Vertreterin vorgeschlagen und einstimmig gewählt. zu 7.: Bestellung der Grundverkehrs-Ortskommission Bgm. Martin Netzer, MSc, Gerhard Saler, Walter Lechleitner und Roswitha Thoma werden als Mitglieder, Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen, Otto Rudigier, Markus Wittwer und Mag. Christian Wittwer als Ersatzmitglieder der Grundverkehrs-Ortskommission vorgeschlagen und einstimmig gewählt. zu 8.: Vertretung der Gemeinde Gaschurn im Stand Montafon Bgm. Martin Netzer, MSc, wird als Vertreter der Gemeinde Gaschurn im Stand Montafon und Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen als Ersatzvertreterin vorgeschlagen und einstimmig gewählt. zu 9.: Vertretung der Gemeinde Gaschurn im Stand Montafon Forstfonds Bgm. Martin Netzer, MSc, wird als Vertreter der Gemeinde Gaschurn im Stand Montafon Forstfonds und Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen als Ersatzvertreterin vorgeschlagen und einstimmig gewählt. zu 10.: Vertretung der Gemeinde Gaschurn in der Generalversammlung der Montafon Tourismus GmbH Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen wird als Vertreterin der Gemeinde Gaschurn im Generalversammlung der Montafon Tourismus GmbH und Markus Felbermayer als Ersatzvertreter vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Niederschrift_1_GV_Sitzung.doc Seite 7/16 zu 11.: Vertretung der Gemeinde Gaschurn im Natura 2000 Beirat Bgm. Martin Netzer, MSc, wird als Vertreter der Gemeinde Gaschurn im Natura 2000 Beirat und GR Kurt Burger als Ersatzvertreter vorgeschlagen und einstimmig gewählt. zu 12.: Vertretung der Gemeinde Gaschurn in der Weggenossenschaft GaschurnPartenen-Verbella-Gibau Artur Pfeifer, Kurt Klehenz und Roswitha Thoma werden als Vertreter der Gemeinde Gaschurn in der Weggenossenschaft Gaschurn-Partenen-Verbella-Gibau, Christoph Lechleitner, Philipp Lechner und Herbert Tschofen als Ersatzvertreter vorgeschlagen und einstimmig gewählt. zu 13.: Vertretung der Gemeinde Gaschurn im Ausschuss der Agrargemeinschaft Alpe Gibau und in der Vollversammlung der Agrargemeinschaft Alpe Gibau Bgm. Martin Netzer, MSc, Artur Pfeifer, Otto Rudigier, Roswitha Thoma und Markus Netzer werden als Vertreter der Gemeinde Gaschurn im Ausschuss und in der Vollversammlung der Agrargemeinschaft Alpe Gibau, GR Klaus Schröcker, Walter Lechleitner, Christoph Lechleitner, Nikolaus Bruggmüller und GR Kurt Burger als Ersatzvertreter vorgeschlagen und einstimmig gewählt. zu 14.: Vertretung der Gemeinde Gaschurn im Umweltverband Bgm. Martin Netzer, MSc, wird als Vertreter der Gemeinde Gaschurn im Umweltverband, Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen und GR Kurt Burger als Ersatzvertreter vorgeschlagen und einstimmig gewählt. zu 15.: Vertretung der Gemeinde Gaschurn in der Generalversammlung der Gemeindeinformatik Bgm. Martin Netzer, MSc, wird als Vertreter der Gemeinde Gaschurn in der Generalversammlung der Gemeindeinformatik und Gemeindekassier Mag. Edgar Palm als Ersatzvertreter vorgeschlagen und einstimmig gewählt. zu 16.: Vertretung der Gemeinde Gaschurn in der Miterrichtergesellschaft KDZ Gaschurn Bgm. Martin Netzer, MSc, wird als Vertreter der Gemeinde Gaschurn in der Miterrichtergesellschaft KDZ Gaschurn und Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen als Ersatzvertreterin vorgeschlagen und einstimmig gewählt. zu 17.: Vertretung der Gemeinde Gaschurn in der Wohnungseigentumsgemeinschaft OKV Partenen Bgm. Martin Netzer, MSc, wird als Vertreter der Gemeinde Gaschurn in der Wohnungseigentumsgemeinschaft OKV Partenen und Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen als Ersatzvertreterin vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Niederschrift_1_GV_Sitzung.doc Seite 8/16 zu 18.: Vertretung der Gemeinde Gaschurn in der Biomasse Heizwerk Gaschurn GmbH Kurt Rudigier wird als Vertreter der Gemeinde Gaschurn in der Biomasse Heizwerk Gaschurn GmbH vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Thomas Riegler ist bereits Prokurist der Biomasse Heizwerk Gaschurn GmbH. zu 19.: Vertretung der Gemeinde Gaschurn in der Mountain Beach Freizeitpark GmbH Bgm. Martin Netzer, MSc, und die Mitglieder des Gemeindevorstandes werden als Vertreter der Gemeinde Gaschurn in der Mountain Beach Freizeitpark GmbH vorgeschlagen und einstimmig gewählt. zu 20.: Vertretung der Gemeinde Gaschurn im Jagdausschuss Bgm. Martin Netzer, MSc, wird als Vertreter der Gemeinde Gaschurn im Jagdausschuss und Markus Netzer als Ersatzvertreter vorgeschlagen und einstimmig gewählt. zu 21.: Vertretung der Gemeinde Gaschurn in der Mitgliederversammlung des Abwasserverbandes Montafon Bgm. Martin Netzer, MSc, Walter Grass und Christoph Wittwer werden als Vertreter der Gemeinde Gaschurn in der Mitgliederversammlung des Abwasserverbandes Montafon, Mag. Christian Wittwer als Ersatzvertreter vorgeschlagen und einstimmig gewählt. zu 22.: Neubestellung der Organe des Standesamtsverbandes Schruns Bgm. Martin Netzer, MSc, wird als Vertreter der Gemeinde Gaschurn im Standesamtsverband Schruns und Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen als Ersatzvertreterin vorgeschlagen und einstimmig gewählt. zu 23.: Neubestellung der Organe des Staatsbürgerschaftsverbandes Schruns Bgm. Martin Netzer, MSc, wird als Vertreter der Gemeinde Gaschurn im Staatsbürgerschaftsverband Schruns und Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen als Ersatzvertreterin vorgeschlagen und einstimmig gewählt. zu 24.: Umwidmungsansuchen DAV Sektion Wiesbaden e.V., Holzstraße 11a, 65197 Wiesbaden, Deutschland Der Vorsitzende berichtet, dass die in der 45. Gemeindevertretungssitzung am 26.02.2015 genehmigte Auflage des Entwurfs des geänderten Flächenwidmungsplanes und des Ergebnisses des UEP-Verfahrens vom 02.03.2015 bis 30.03.2015 durchgeführt worden sei. Es seien keine negativen Stellungnahmen eingelangt. Nun wäre die Umwidmung gemäß Plan Nr.: 7/2014/07 vom 21.01.2015 zu genehmigen, welcher den Anwesenden zur Kenntnis gebracht wird. Der Erläuterungsbericht vom 21.01.2015 wird den Anwesenden ebenfalls zur Kenntnis gebracht. Die Umwidmung gemäß Plan Nr.: 7/2014/07 vom 21.01.2015 wird einstimmig genehmigt. zu 25.: Ortsfeuerwehr Partenen – Anschaffung eines Mannschaftstransportfahrzeuges Der Vorsitzende begrüßt Kommandant Siegfried Gschaider und die Mitglieder der Ortsfeuerwehr Partenen. Der Vorsitzende berichtet, dass die Anschaffung des Fahrzeuges „Sprinter 319 CDI BUS 4x4“ in der letzten Gemeindevertretungssitzung beschlossen und das Fahr- Niederschrift_1_GV_Sitzung.doc Seite 9/16 zeug daraufhin bestellt worden sei. Inzwischen habe man die notwendigen Auf- und Einbauten sowie deren Kosten abgeklärt und es liege ein entsprechendes Angebot vor. Der Vorsitzende bittet Kommandant Siegfried Gschaider um seine Ausführungen. Kommandant Siegfried Gschaider berichtet, dass das Mannschaftstransportfahrzeug für die Ortsfeuerwehr Partenen bestellt und die notwendigen Auf- und Einbauten von Seiten der Feuerwehr abgeklärt worden seien. Die Ortsfeuerwehr Partenen hoffe nun auf die Zustimmung der Gemeindevertretung, damit die Auf- und Einbauten gemäß vorliegendem Angebot bestellt werden können. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden daraufhin das Angebot der Firma Thomas Lins Fahrzeugtechnik vom 30.04.2015 zur Kenntnis. Die Kosten für die Auf- und Einbauten würden bei EUR 43.737,60 (brutto) liegen. Die Gesamtfinanzierung wird den Anwesenden ebenfalls zur Kenntnis gebracht. Der Betrag für die Gemeinde Gaschurn würde nun bei EUR 56.327,36 (brutto) liegen. KR Dieter Lang bringt vor, dass er in der letzten Sitzung den Wunsch geäußert habe, dass man mit der Vorarlberger Illwerke AG (VIW) hinsichtlich ihres Zuschusses zum Fahrzeug nochmals in Kontakt tritt, und erkundigt sich, ob dies geschehen sei. Den Zuschuss der VIW empfinde er als etwas gering. Aufgrund der ganzen Baustellen der VIW und den vielen Einsätzen, welche dadurch entstehen, sollte die VIW mehr zu diesem Fahrzeug beitragen. Der Vorsitzende berichtet daraufhin, dass nun das Angebot für die Auf- und Einbauten vorliege und die Gesamtkosten geklärt seien. Jetzt sei der richtige Zeitpunkt, um nochmals auf die Vorarlberger Illwerke AG zuzugehen. Im Rahmen der Verhandlungen zum Obervermuntwerk II habe man fixiert, dass die VIW zusätzliche Sicherheitserfordernisse im Zuge der Errichtung des Obervermuntwerkes II unterstützt. Man werde daher baldmöglichst mit der VIW Kontakt aufnehmen und um eine höhere Förderung bitten. Das Ergebnis werde dann der Gemeindevertretung berichtet. Hinsichtlich der Förderungen und Zuschüsse sei noch zu berücksichtigen, dass sich der Beitrag des Landesfeuerwehrfonds auf 30 % gesteigert habe. Aufgrund dessen gebe es auch eine neue Zusammenstellung zur Gesamtfinanzierung und habe sich der Beitrag der Gemeinde Gaschurn verringert. GR Kurt Burger lobt, dass die Ortsfeuerwehr Partenen selbst einen Betrag von EUR 5.000,00 für das Mannschaftstransportfahrzeug aufbringe. Im Vergleich zu diesem Beitrag wirke der Zuschuss der Vorarlberger Illwerke AG sehr gering. GR Kurt Burger erkundigt sich, was mit dem bisherigen Mannschaftstransportfahrzeug geschehe. Thomas Riegler antwortet, dass dieses Fahrzeug ausgeschrieben werde. Die Anschaffung der notwendigen Auf- und Einbauten für das neue Mannschaftstransportfahrzeug der Ortsfeuerwehr Partenen gemäß Angebot der Firma Thomas Lins Fahrzeugtechnik vom 03.04.2015 um EUR 43.737,60 (brutto) wird anschließend einstimmig genehmigt. Feuerwehrkommandant Siegfried Gschaider bedankt sich für die Beschlussfassung und versichert, dass sich die Ortsfeuerwehr Partenen auch weiterhin für die Sicherheit in Partenen bemühen werde. Der Vorsitzende bedankt sich bei Siegfried Gschaider und der gesamten Ortsfeuerwehr Partenen für ihren Einsatz. zu 26.: Berufung gegen den Bescheid des Bürgermeisters vom 07.01.2000, Zahl: 851/Kan_A107.doc, durch Maria Koisser, Inner Tobel 107, 6793 Gaschurn Bgm. Martin Netzer, MSc, übergibt den Vorsitz an Vizebürgermeisterin Mag. (FH) Ruth Tschofen und verlässt um 20:50 Uhr den Sitzungssaal. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen bringt den Anwesenden den Berufungsbescheid zur Kenntnis und verliest denselben. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen bringt den Anwesen- Niederschrift_1_GV_Sitzung.doc Seite 10/16 den anschließend die Stellungnahme vom 11.08.2014 von DI (FH) Christian Hammerl, Abt. Wasserwirtschaft des Amtes der Vorarlberger Landesregierung, zur Kenntnis. KR Dieter Lang erklärt sich für die Beschlussfassung zu diesem Tagesordnungspunkt für befangen. KR Lang möchte jedoch auf die unzumutbare Qualität des Wassers im Bereich „Inner Tobel“ hinweisen. Diese Wasserqualität und der nun geforderte Kanalanschluss würden für ihn maßgeblich zusammenhängen. Der Wasserbezug bilde schließlich die Berechnungsgrundlage für die Kanalgebühren. Es sei nicht zumutbar, dass man für das viele Wasser, das man täglich laufen lassen müsse, damit man endlich trinkbares Wasser erhalte, Kanalgebühren bezahl müsse. Es sei seiner Meinung nach zuerst sicherzustellen, dass im Bereich „Inner Tobel“ ordentliches Wasser bezogen werden kann, bevor der Kanalanschluss bzw. die Entrichtung von Kanalgebühren verlangt werde. Gerhard Saler bekräftigt, dass die Wasserqualität im Bereich „Inner Tobel“ nicht zumutbar sei. Die restlichen Objekte im Bereich „Inner Tobel“ würden jedoch über einen Kanalanschluss verfügen und hätten auch entsprechend Kanalgebühren zu entrichten. Die Wasserqualität und der Kanalanschluss seien auseinander zu halten. Die schlechte Wasserqualität stelle keinen Grund dar, dass das Objekt Inner Tobel 107, 6793 Gaschurn, nicht an die öffentliche Abwasserbeseitigungsanlage angeschlossen werden muss. Ingrid Christoforou äußert, dass sie sich beiden Meinungen anschließen könne. Sie habe selbst Probleme mit der Wasserqualität. Sie habe auch das Wasser länger laufen zu lassen, bis dieses sauber sei, und müsse ihre Wäsche öfters waschen. Bgm. Martin Netzer, MSc, sei über diese Problematik im Bilde, da bereits einige BürgerInnen ihm diese mitgeteilt haben. Dieses Problem ziehe sich bereits über die Funktionsperioden von drei Bürgermeistern. In diesem Jahr habe sie 16 Unterschriften zur Bekräftigung der Problematik gesammelt und ein entsprechendes Schriftstück an Bgm. Martin Netzer, MSc, Bezirkshautpmann Nöbl und die Vorarlberger Landesregierung gesendet. Sie verstehe den Missmut von Frau Koisser und ärgere sich selbst, dass sie für dieses schlechte Wasser Gebühren zu bezahlen habe. Sie sei auch der Ansicht, dass man zuerst eine entsprechende Wasserqualität sicherzustellen habe, bevor der Kanalanschluss verlangt werde. Thomas Riegler berichtet, dass es eine Kanalordnung der Gemeindevertretung Gaschurn gebe, welche vorschreibe, dass sämtliche Objekte innerhalb eines Radius von 100 Metern der Abwasserbeseitigungsanlage an diese anzuschließen sind. Wenn es eine Verordnung gebe, habe man diese auch entsprechend umzusetzen. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen bringt den Anwesenden anschließend die Begründung des Berufungsbescheides zur Kenntnis und verliest diese. GR Kurt Burger sehe diese Angelegenheit als Grenzfall. Er möchte wissen, weshalb erst jetzt weitere Schritte hinsichtlich des Kanalanschlusses unternommen worden seien und wie viele ähnliche Fälle es noch gebe. Außerdem möchte er wissen, wie viele Objekte in Gaschurn-Partenen noch nicht an die öffentliche Abwasserbeseitigungsanlage angeschlossen sind. Die Wasserqualität im Bereich „Inner Tobel“ sei auch seines Erachtens nicht in Ordnung, jedoch sei nun nach dem Gesetz vorzugehen und das Objekt somit an die Abwasserbeseitigungsanlage anzuschließen. Daniel Wohlesser bringt vor, dass, wenn Frau Koisser ihr Objekt an die Abwasserbeseitigungsanlage anschließen müsse, ihr zumindest einen Teil der Kanalgebühren entlassen werden sollen. Sobald das Projekt „Wasserversorgungsanlage Gundalatscherberg“ umgesetzt worden sei, sollen die normalen Gebühren vorgeschrieben werden. Thomas Riegler bringt vor, dass man sich auf den Tagesordnungspunkt zu besinnen habe. Es sei nicht angenehm, über eine Berufung zu entscheiden. Es würden im vorliegenden Fall entsprechende Daten und Fakten vorliegen, aufgrund dessen man nun zu entscheiden habe. Die Wasserangelegenheit sei auszublenden. Die Wasserqualität sei kein Grund, weshalb der Berufung stattgegeben werden könne. Es sei wichtig, dass die Wasserangelegenheit behandelt werde, hinsichtlich des Kanalanschlusses sei jedoch nach dem Gesetz vorzugehen. Die Niederschrift_1_GV_Sitzung.doc Seite 11/16 Gemeindevertretung habe als Berufungsbehörde den Einspruch entsprechend anzusehen und anschließend gesetzlich vorzugehen. Ingrid Christoforou verstehe, dass man gesetzlich vorgehen müsse. Die Wasserqualität hänge dennoch mit dem Kanalanschluss zusammen. Wenn man hier gesetzeskonform vorgehe, dann sollte man auch im Bereich der Wasserqualität entsprechend vorgehen. Die Wasserqualität sei ja auch gesetzlich vorgegeben. Thomas Riegler wendet ein, dass für die Umsetzung eines Wasserprojektes immer Zustimmungserklärungen der Grundeigentümer benötigt werden. Die fehlenden Zustimmungserklärungen hätten es nicht möglich gemacht, das Projekt „Wasserversorgung Gundalatscherberg“ früher umzusetzen. Mittlerweile würden jedoch die notwendigen Zustimmungserklärungen vorliegen. Es werden nur noch die notwendigen behördlichen Bewilligungen benötigt. Roswitha Thoma ist der Meinung, dass man zuerst eine gute Wasserqualität sicherstellen solle, bevor der Kanalanschluss verlangt werde. Sie könne diesem Berufungsbescheid nicht zustimmen. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen bringt den Anwesenden einen Lageplan mit dem Abstand des Sammelkanals „Inner Tobel“ zum Objekt Inner Tobel 107, 6793 Gaschurn, zur Kenntnis. Es sei für alle klar, dass die schlechte Wasserqualität nicht weiter tragbar sei. Nun sei aber über die Berufung zu entscheiden. Der Berufung wird anschließend mehrheitlich (2 Gegenstimmen – Roswitha Thoma und Daniel Wohlesser) gemäß § 66 Abs. 4 des Allgemeinen Verwaltungsverfahrensgesetzes, BGBl. Nr. 51/1991 idgF, keine Folge gegeben und der Bescheid des Bürgermeisters vom 07.01.2000, Zahl: 851/Kan_A107.doc, vollinhaltlich bestätigt. Es soll jedoch eine akzeptable Lösung im Bereich der Abgaben (Kostennachsicht) für alle Betroffenen der schlechten Wasserqualität gefunden werden. KR Dieter Lang erklärt sich für befangen. Bgm. Martin Netzer, MSc, nimmt ab 21:27 Uhr wieder an der Sitzung teil und übernimmt den Vorsitz. zu 27.: Genehmigung der letzten Niederschrift(en) Ingrid Christoforou berichtet, dass sie sehr überrascht gewesen sei, wie unhöflich und unfreundlich die konstituierende Sitzung abgelaufen sei. Bei einigen Personen habe sie jegliche Manieren vermisst. Bgm. Martin Netzer, MSc, habe vorgebracht, dass er von der Heftigkeit und den persönlichen Angriffen während des Wahlkampfes überrascht gewesen sei und davon ausgehe, dass nicht immer alle eingebunden gewesen seien, wenn Postwürfe erstellt, versendet bzw. verteilt wurden. Ingrid Christoforou stellt klar, dass bei der Erstellung von Postwürfen der Fraktion „Gemeinsam für Gaschurn und Partenen“ sämtliche Personen miteingebunden gewesen seien. Der Vorsitzende erläutert, dass in einer Niederschrift das festgehalten werde, was gesagt worden sei, und im Nachhinein keine Erläuterungen eingebracht werden können. Die Niederschrift über die 45. sowie die konstituierende Gemeindevertretungssitzung wird einstimmig genehmigt. zu 28.: Allfälliges  Der Vorsitzende berichtet, dass am 6. Mai 2015 um 11:00 Uhr der Spatenstich des Wohnbau Goldivor stattfinde. Alle Gemeindemandatare und Ersatzmandatare seien dazu herzlich eingeladen. Niederschrift_1_GV_Sitzung.doc Seite 12/16  Demnächst werde die erste Ausschusssitzung des Energie- und Wirtschaftsbetriebeausschusses stattfinden. Die nächsten Gemeindevertretungssitzungen seien am 29. April 2015 und 21. Mai 2015 geplant.  KR Dieter Lang erkundigt sich, ob in Gaschurn-Partenen Wahlkarten ohne Vollmacht der jeweiligen Person an Familienmitglieder ausgegebenen worden seien oder ob man Personen angerufen und bei ihnen nachgefragt habe, ob man ihnen eine Wahlkarte zusenden solle. Der Vorsitzende antwortet, dass man dies ausschließen könne. Beim Vorsitzenden hätten sich verschiedene sogar darüber beschwert, dass sie die Wahlkarte schriftlich beantragen mussten und eine telefonische Anforderung beim Meldeamt nicht gereicht hat.  KR Dieter Lang äußert, dass er mit der Sauberkeit in der Gemeinde nicht zufrieden sei. Hier gehöre einiges verbessert. Es sollten zudem andere Geräte für die Bauhofmitarbeiter angeschafft werden. Die vorhandenen Geräte seien nicht mehr zumutbar. Der Vorsitzende berichtet, dass man überlegen müsse, künftig an den Sonntagen eine Person für Aufräumarbeiten einzusetzen. Gerade in der Wintersaison sei am Wochenende nicht immer alles in Ordnung. Bezüglich neuer Maschinen müsse man zuerst klären, ob die Anschaffung von solchen finanziell möglich sei oder eine Anmietung oder Kooperation nicht sinnvoller wäre. Bezüglich der Sauberkeit sei auch zu berücksichtigen, dass dem Bauhof aufgrund einer Pensionierung und eines Wegzugs nun zwei Personen fehlen würden. Die freien Stellen seien ausgeschrieben worden, jedoch sei die Personalrekrutierung schwierig.  KR Dieter Lang berichtet, dass eine Besprechung zwischen Yvonne Domig, Andrea Schönherr, ihm und DI Gerd Wegeler sowie Ing. Markus Burtscher der Vorarlberger Illwerke AG (VIW) hinsichtlich der Beeinträchtigungen für den Sommertourismus aufgrund des Baus des Obervermuntwerkes II stattgefunden habe. Es sei angesprochen worden, ob die VIW die Montafon Card für die Gäste in Gaschurn-Partenen während des Zeitraums des Baus als Ausgleich zur Verfügung stellt. Dies würde eine spürbare Verbesserung für die Gäste ergeben. Diesbezüglich sollte nochmals ein Gespräch gesucht werden. Außerdem berichtet er, dass auf der Homepage www.orf.at ein Bericht zum Obervermuntwerk II veröffentlicht worden sei. Diesem Bericht sei zu entnehmen, dass laut Dr. Helmut Mennel die ursprünglichen Bedenken der Anrainer, der Gemeinde Gaschurn und der Gemeinde St. Gallenkirch sowie die Kritik einer Bürgerinitiative ausgeräumt worden seien. Man habe eine aufwendige Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt, welche den Baubeginn um ein Jahr verzögert habe. KR Dieter Lang habe sich bei den Zuständigen der Bürgerinitiative erkundigt, welche ihm mitgeteilt haben, dass die VIW nicht mit ihnen in Kontakt getreten sei. KR Dieter Lang erkundigt sich, ob Dr. Mennel der VIW mit Bgm. Martin Netzer, MSc, oder dem Gemeindevorstand in Kontakt getreten sei. KR Lang ist der Meinung, dass geklärt werden sollte, wie solche Meldungen erscheinen. Der Vorsitzende gibt an, dass dieser Artikel nicht mit ihm abgesprochen worden sei und daher die VIW für den Inhalt verantwortlich sei. Gerne könne KR Dieter Lang mit der VIW in Kontakt treten.  KR Dieter Lang erkundigt sich, ob die Fraktion „Gemeinsam für Gaschurn und Partenen“ in der GaPa-Zitig Beiträge veröffentlichen könne. Dies sei in anderen Gemeinden üblich. Sollte es notwendig sein, werde die Fraktion „Gemeinsam für Gaschurn und Partenen“ einen entsprechenden Antrag einbringen. Der Vorsitzende berichtet, dass es sich bei der GaPa-Zitig um eine amtliche Mitteilung handle. Es stelle sich die Frage, ob dies Sinn mache. Er wolle gemeinsam darüber diskutieren. Niederschrift_1_GV_Sitzung.doc Seite 13/16  Kurt Burger berichtet bezugnehmend auf die konstituierende Sitzung, dass die Fraktion „Gemeinsam für Gaschurn und Partenen“ keinen Grund sehe, weshalb sie sich öffentlich bei Bgm. Martin Netzer, MSc, entschuldigen sollten. Im Rahmen des Wahlkampfes sei man immer sachlich geblieben und habe niemanden persönlich angegriffen. Im Vergleich zum Wahlkampf in der Gemeinde St. Gallenkirch sei der Wahlkampf in Gaschurn sehr human und sachlich geführt gewesen. Der Vorsitzende entgegnet, dass nach der Kommunikationslehre immer der Sender verantwortlich sei, wie eine Nachricht beim Empfänger ankomme. Deshalb habe er im Rahmen der konstituierenden Sitzung mitgeteilt, wie die Aussendungen bei ihm angekommen sind. Bei den Aussendungen habe es sich teils um persönliche Angriffe gehandelt und nicht um sachlich gehaltene Texte. Der Vorsitzende hätte sich eine Entschuldigung gewünscht, werde aber zur Kenntnis nehmen, wenn das nicht getan werde. DI (FH) Markus Durig äußert sich zum Wahlkampf wie folgt: Die Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen bedauert, dass in den Aussendungen der Liste Gemeinsam für Gaschurn-Partenen teileweise nicht nur die Etikette vermisst, sondern auch nicht der Wahrheit treu geblieben wurde. So gilt richtig zu stellen, dass der Baugrund für das Hotel Explorer am Ortseingang für € 110,--/m2 zum ortsüblichen Grundstückspreis verkauft und keineswegs verschenkt wurde. Es wurden hiermit nicht nur Arbeitsplätze geschaffen und die einheimische Wirtschaft über die gesamte Wertschöpfungskette belebt, sondern auch eine dauerhafte jährliche Einnahme von mehr als € 50.000,- an Gemeindeabgaben, Gästetaxe und Tourismusbeitrag für die Gemeinde Gaschurn sichergestellt. Der Bau des Bauhofs war schon längst überfällig, da der vorherige Bauhof nicht nur illegal erbaut, sondern auch in der roten Zone lag. Bei Umsetzung des Bauhofs waren lediglich die Baumeisterarbeiten außerhalb der geplanten Kosten. Obwohl Änderungen während der Bauphase durchgeführt worden sind (elektr. Tore, LKW-Waage etc.), konnten die Gewerkskosten mit Ausnahme der Baumeisterarbeiten eingehalten werden. Hervorzuheben ist hier die sehr gut gelungene Integration des Bauhofes in die Landschaft, womit die Gemeinde Gaschurn ihre Vorbildwirkung bei öffentlichen Bauten bestätigt hat. Auf der Fläche des vorherigen Bauhofes ist es Bürgermeister Netzer gelungen im gleichen Zuge zwei heimische Handwerksbetriebe anzusiedeln. Mit dem Wohnbau Partenen wurden auf der Fläche der Gemeinde Gaschurn aus 5 Wohneinheiten 15 Wohnungen errichtet, welche teils vermietet werden und teils im Eigentum der Bewohner sind. Dieses Vorzeigeprojekt wurde, vor allem auf die Initiative von Bürgermeister Martin Netzer hin, von der Wohnbauselbsthilfe errichtet und die mehrheitlichen Beschlüsse hierzu nur von der Volkspartei-Bürgerliste GaschurnPartenen voll unterstützt. Die Umsetzung des Ausbaus der Landesstraße mit Gehsteig im Ausserbach wurde nach vielen Jahren nun durch die Initiative von Bürgermeister Martin Netzer erwirkt. Auch bei der EYOF, welche vor allem durch das Nordic-Projekt unterstützt wurde, wurde Gaschurn als Austragungsort für den Langlauf der Nordischen Kombinantion dank unserem Bürgermeister berücksichtigt. Aus dem Nordic-Konzept wurde die Idee mit den Trainingsmöglichkeiten auf der Bielerhöhe, welche im Zuge des OV II errichtet werden, geboren. Die Wasserversorgung am Gundalatscherberg kommt jetzt zur Umsetzung und die Gemeinde Gaschurn investiert hier rund 1 Million Euro. Die Umsetzung wurde auf Grund fehlender Zustimmungserklärungen von Grundeigentümern verzögert. Niederschrift_1_GV_Sitzung.doc Seite 14/16 Bei dem Thema Erdverkabelung muss richtig gestellt werden, dass die Erdverkableung der 110 kV Leitung nach Vorliegen einer bewilligten Trasse innerhalb von zwei Jahren von der VIW umgesetzt wird. Die 220 kV Leitung wird in Vorarlberg als erstes Projekt umgesetzt, sobald eine 220kV - Bestandsleitung verkabelt wird (Verhandlungen OVWII). Somit wurde dem Gemeindevertretungsbeschluss zur Gänze nachgekommen. Der Gehsteig ins Partener Loch wurde von Seiten des Landesstrassenbauamtes nicht zur Umsetzung gebracht, da eine Verkehrszählung nicht die nötige Frequenz gezeigt hat. In diesem Zuge muss noch darauf hingewiesen werden, dass der Gemeinde Gaschurn für die Errichtung des Kanals auf die Bielerhöhe keine Kosten entstanden sind, die Gemeinde jedoch für die Kanalbenutzung zukünftig die Gebühren erhalten wird. Einer sachlichen Aufklärung wollen wir nie entgegnen – doch der Wahrheit sollten wir alle treu bleiben. Kurt Burger kündigt an, dass die Fraktion „Gemeinsam für Gaschurn und Partenen“ in einer der nächsten Gemeindevertretungssitzungen hierzu Stellung nehmen werde. Es seien durch ihre Fraktion bewusst Warum-Fragen gestellt worden. Diese seien nun beantwortet worden. Vorher habe man keine Antwort dazu gehabt. Jetzt könne eine entsprechende Stellungnahme abgeben werden. Der Vorsitzende meint, dass nun alles was die Wahl anbelangt, ausgetauscht und nachbereitet wurde. Ab jetzt heiße es, sich miteinander für die Gemeinde einzubringen und einzusetzen. Es gebe vieles zu tun.  Ingrid Christoforou erkundigt sich beim Vorsitzenden, weshalb sie im Rahmen der Wahlaussendungen keinen Brief mehr vom Bürgermeister erhalten habe, nachdem sie der Fraktion „Gemeinsam für Gaschurn und Partenen“ beigetreten sei. Sie habe bei anderen Personen diese Briefe lesen müssen, da sie selbst keine mehr erhalten habe. Sie frage sich, ob sie seither keine Bürgerin mehr von Gaschurn-Partenen sei. Der Vorsitzende erklärt, dass er sich diesbezüglich erkundigen werde. Diese Briefe seien nicht von Seiten der Gemeinde sondern im Rahmen des Wahlkampfs für die wahlwerbende Gruppe ergangen und seien daher von offiziellen Aussendungen der Gemeinde zu unterscheiden. Grundsätzlich habe jeder Bürger / jede Bürgerin eine Wahlwerbung der Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen erhalten. Man habe aber bemerkt, dass einige Aussendungen nicht angekommen seien. Ingrid Christoforou merkt an, dass sie nach wie vor Bürgerin dieser Gemeinde sei. Wenn man professionell vorgehe, sollte jeder Bürger so einen Brief erhalten. So fühle sie sich wie abgestempelt, weil sie Mitglied der Fraktion „Gemeinsam für Gaschurn und Partenen“ sei. Sie stellt klar, dass sie keiner Partei angehöre und für sie auch kein Clubzwang gelte. Sie werde so abstimmen, wie sie das für richtig halte. Dies werde man in den nächsten Jahren bei einigen Abstimmungen auch bemerken. Sie hoffe, dass auch für die Mitglieder der Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen kein Clubzwang bestehe. Ingrid Christoforou fügt hinzu, dass sie von der konstituierenden Sitzung enttäuscht gewesen sei. Sie erwarte sich, dass professionell miteinander umgegangen werde. Außerdem erwarte sie sich einen manierlichen Umgangston und dass man zusammenarbeitet. Die heutige Sitzung sei besser verlaufen. Von der konstituierenden Sitzung und von einer Reaktion von Thomas Riegler sei sie enttäuscht gewesen. Thomas Riegler bringt vor, dass er nicht dulde, wenn man falsche Dinge berichte, und man vorgeworfen bekommen, dass man nicht richtig rechnen könne. Der Stimmenunterschied zwischen den zwei Fraktionen habe rund 11 % betragen, welchen man einfach zu beachten habe. Niederschrift_1_GV_Sitzung.doc Seite 15/16 Ingrid Christoforou entgegnet, dass sie lediglich erläutert habe, dass jeder Fraktion rund 5 % auf die Hälfte der Stimmen fehlten. Für Zweidrittel der Stimmen fehle der Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen mehr als das Doppelte als ihrer Fraktion auf die Hälfte der Stimmen. Daher hätte sie es fair empfunden, wenn jede Fraktion zwei Sitze im Gemeindevorstand erhalten hätte. Der Vorsitzende freut sich, dass die heutige Sitzung gut verlaufen sei, und hoffe, dass die nächsten Sitzungen auch so positiv verlaufen. Er werde sich erkundigen, weshalb Ingrid Christoforou und unter anderem KR Dieter Lang keinen persönlichen Brief der Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen erhalten haben. Es sei aber zwischen Aussendungen des Bürgermeisters und Wahlkampfinformation zu unterscheiden. Die Wahl sei nun jedoch vorbei. Man solle nun zusammen konstruktiv und positiv für die Gemeinde arbeiten.  Der Vorsitzende weist darauf hin, dass künftig bei allen Beschlüssen angeführt werde, wer gegen bzw. für den jeweiligen Punkt gestimmt habe. Abschließend lädt der Vorsitzende die anwesenden Mandatare, die ohnehin wahrscheinlich die einzigen in Vorarlberg seien, die kein Sitzungsgeld erhalten, im Namen der Gemeinde zu einem Getränk ein. Das soll das Miteinander fördern und auch außerhalb der Sitzungen Gelegenheit geben, sich auszutauschen. Ende: 22:08 Uhr Die Schriftführerin: Der Vorsitzende: Annette Bergauer Bgm. Martin Netzer, MSc Niederschrift_1_GV_Sitzung.doc Seite 16/16
  1. gaschurnvertretung
20121115_GVE027 Gaschurn 15.11.2012 12.06.2021, 06:57 6793 Gaschurn / Dorfstraße 2 / Hochmontafon – Österreich Tel. +43(0)5558/8202, Fax +43(0)5558/8202-19 email: gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at Datum: 16. November 2012 AZ: 004-1/27/2012 BearbeiterIn: Melanie Durig melanie.durig@gaschurn.at Niederschrift über die 27. Gemeindevertretungssitzung am 15.11.2012 um 19:30 Uhr im Gemeindeamt Gaschurn. Anwesend: Volkspartei und Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Bgm. Martin Netzer MSc, Vize-Bgm. Thomas Riegler, GR Klaus Schröcker, Mag. (FH) Ruth Tschofen, DI (FH) Markus Durig, Joachim Hammer, Gerhard Saler, Markus Felbermayer, Philipp Dona, Hanno Hämmerle; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: Markus Metzler; Entschuldigt: Volkspartei und Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Kurt Rudigier; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: GR Andrea Schönherr, Mag. Christian Wittwer, Harald Fitz, Alexander Hechenberger; Schriftführerin: Melanie Durig Tagesordnung Erledigung der Tagesordnung: 1) Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit 2) ÖV Montafon 2013 3) Berichte 4) Gemeindevermittlungsamt – Neubestellung der Vertrauensmänner und Ersatzmänner 5) Abfallentsorgung Gaschurn-Partenen 6) Schneeräumung Gaschurn-Partenen 7) Angebot ABA Bielerhöhe – Leerrohrverlegung 8) Angebot ASFINAG – Grundstückskauf GST-NR 3445, GB Gaschurn (Bauhof NEU) Niederschrift_27_GV_Sitzung.doc 1/9 9) Grenzbereinigung im Bereich Rifa – Straße „Gandadaura“ 10) Bau- und Investitionsplan 2012 – 2017 11) Genehmigung der letzten Niederschrift(en) 12) Allfälliges zu 1.: Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit Der Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindemandatarinnen und Gemeindemandatare sowie die Zuhörer. Der Vorsitzende stellt fest, dass die Ladung ordnungsgemäß ergangen und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Zum Zweck der Bürgerfragestunde wird die Sitzung von 19:32 Uhr bis 20:11 Uhr unterbrochen. zu 2.: ÖV Montafon 2013 Der Vorsitzende begrüßt Herrn Bertram Luger, Geschäftsführer der Montafonerbahn AG und bittet ihn um seine Ausführungen. Herr Luger begrüßt alle Anwesenden und berichtet Folgendes: Im Jahr 2005 habe die Montafonerbahn AG die Buslinien im Montafon mitübernommen. Damals wurden jährlich ca. 500.000 km gefahren. 2006 habe es eine gesetzliche Regelung gegeben, dass die Gemeinden bzw. Gemeindeverbände – in unserem Fall der Stand Montafon – die Aufträge vergeben. Im Laufe der Jahre habe man in Zusammenarbeit mit den Gemeinden, Schulen, Betrieben, Kindergärten, etc. das Netz ausgebaut und mittlerweile ca. 1 Mio. Streckenkilometer erreicht. Das Verkehrsunternehmen müsse immer wieder neue Kalkulationen aufstellen, um den Anforderungen und Wünschen gerecht zu werden und einen entsprechenden Fahrplan erstellen zu können. Die ganze Finanzierung werde dann vom Verkehrsverbund Vorarlberg überprüft. Der Verkehrsverbund führe auch Vergleiche der verschiedenen Kilometersätze durch, um sicherzustellen, dass die Preise auch marktkonform sind. Erst dann werde zwischen dem Stand Montafon und dem Verkehrsverbund die Finanzierung fixiert. Das System des ÖV Montafon sei so aufgebaut, dass dieses aus direkten Einnahmen und Geldern von Bund, Land und privaten Mitteln finanziert werde. Die übrigen Kosten seien durch die Gemeinden abzudecken. Aufgrund dessen, dass der Bund seine Zuschüsse gedeckelt habe, habe sich der Gemeindeanteil wieder erhöht. Im Vergleich zu den anderen Regionen Vorarlbergs konnten im Montafon im Bereich des Jahreskartenverkaufs immer höhere Zuwachsraten verzeichnet werden. Jahreskarten stellen im System einen wichtigen Faktor dar. Der Fahrplan sei im Wesentlichen ident mit dem letztjährigen. Parallel laufe ein Fahrplanoptimierungsprojekt, mit welchem eine Arbeitsgruppe im Rahmen der Raumentwicklung Montafon arbeite, der auch Bgm. Netzer angehöre. Ein endgültiges Ergebnis liege noch nicht vor. Der Fahrplan müsse jedes Jahr bis Juni fertiggestellt sein. Die letzten alten fünf Busse wurden ausgeschieden. Die neuen werden dieses und nächstes Jahr in Betrieb genommen. Die Montafonerbahn besitze nunmehr nur noch „Euro 5“-Busse, welche sehr gute Abgaswerte aufweisen. Es werde sehr auf den technischen Standard geachtet, um möglichst energieeffizient fahren zu können. Die Dieselpreise schlagen sich massiv auf die Kosten nieder. Der Nettokostenanteil laut Kostenverumlagung belaufe sich die Gesamtsumme auf € 705.178,00. Der Schlüssel wurde insofern geändert, dass die gesamten Haltestellen auf der Strecke zur Bielerhöhe-Kops herausgenommen wurden und sich deshalb die Anzahl der Haltestellen von 27 auf 21 reduziert haben. In diesem Zuge haben sich auch die Haltestellenpunkte (An- und Abfahrt) um ca. 20.000 Punkte reduziert. Dementsprechend verringere sich auch der prozentuelle Anteil für die Gemeinde Gaschurn. Niederschrift_27_GV_Sitzung.doc Seite 2/9 Gerhard Saler ist der Meinung, dass sich schon überlegt werden müsse, wie weit bzw. wie lange dies in dieser Form noch zu finanzieren sei. GR Klaus Schröcker berichtet, dass dieses Thema bereits mehrmals diskutiert worden sei. Zumindest sei positiv, dass die Haltestellen der Bielerhöhe weggefallen seien. Allerdings habe die Gemeindevertretung meist vor der Beschlussfassung nicht ausreichend Zeit, um andere Möglichkeiten zu prüfen. Der Vorschlag zur Kostenverumlagung werde der Gemeindevertretung immer sehr kurzfristig vorgelegt und sei dann zu beschließen, um den öffentlichen Personennahverkehr zu gewährleisten. Es wäre daher wünschenswert, wenn der Aufteilungsschlüssel künftig früher bekannt wäre, um darüber entscheiden und bei Bedarf Einsparungen erzielen zu können. Noch höhere Kosten seien für die Gemeinde Gaschurn nicht tragbar. Bertram Luger berichtet, dass die Gemeindeanteile von 15% auf 20% angestiegen seien. Die nächsten Jahre können seiner Ansicht nach die 20% gehalten werden. Umgekehrt sei aber auch von Bestellerseite zu überlegen, was wirklich benötigt werde. Wirkungsvolle Einsparungen könnten am effektivsten in den Randzeiten erzielt werden. DI (FH) Markus Durig möchte wissen, ob man das Programm für die Mobilität bzw. Optimierungen nicht mehr in die Richtung treiben könne, dass man sich auch über Kosten bzw. die Finanzierung Gedanken mache. Die Kosten seien schockierend. Bertram Luger erklärt, dass sich die Montafonerbahn AG in der Arbeitsgruppe bewusst zurückhaltend verhalten habe, um neue Ansätze zu ermöglichen. Was den Arbeits- und Fahrzeugeinsatz anbelange, sei die Montafonerbahn AG bereits jetzt am Limit angelangt. Das System sei ausgereizt. Gerhard Saler ist der Meinung, dass es vielleicht zu den Stoßzeiten Möglichkeiten zur Optimierung gebe. Hierfür müsse man aber wissen, zu welchen Zeiten welche Busse fahren. Bertram Luger erklärt hierzu, dass ein Fahrplan einfach zu lesen sein soll und nicht allzu viele Fußnoten aufweisen sollte. Markus Felbermayer möchte wissen, ob bei dieser 1 Mio. Kilometer auch z.B. der Ortsbus von Schruns-Tschagguns in der Kilometerzahl bzw. in der Kostenrechnung enthalten sei. Bertram Luger erklärt, dass z.B. der Ortsbus Schruns-Tschagguns im System der Gemeinde Schruns integriert sei. Der Mitarbeiterstand sei von 17 auf 33 Personen erhöht worden, was sich natürlich auch in den Kosten niederschlage. Vize-Bgm. Thomas Riegler findet den Ansatz gut, dass Optimierungen getroffen werden bzw. geplant seien. Für ihn sei es ein besonderes Anliegen, dass der Bahnhof Tschagguns als Umstiegsstelle von Bus und Bahn verwendet werde. Der Vorsitzende berichtet, dass dieses Thema bereits in der Arbeitsgruppe diskutiert werde. Für die Pendler könnten mitunter Schnellkurse eine Möglichkeit sein, um die Fahrzeiten zu optimieren. Dies stelle sowohl für Mitarbeiter des künftigen Illwerke Zentrum Montafon als auch für Schüler eine Verbesserung dar. Die Bedingung hierfür sei, dass es für alle vertretbar und auch vernünftig sein soll. Bertram Luger erklärt, dass man sich in diesem Bereich sehr wohl Überlegungen mache. Bgm. Martin Netzer sei im Projektteam und bringe auch Überlegungen aus Sicht der Gemeinde Gaschurn ein. Markus Metzler ist verwundert, dass die Innerfratte fast mit 40% der Gesamtkosten am Schlüssel beteiligt sei. Wenn man hingegen im Verhältnis die Anzahl der Haltestellten betrachte, mache dies ein bisschen weniger als ein Drittel aus, zu finanzieren seien aber mehr als ein Drittel. Dies sei für ihn nicht nachvollziehbar. Bertram Luger erklärt, dass die Haltestellen An- und -abfahrten ausschlaggebend seien, da diese mehr über den Leistungsfaktor aussagen. Man müsse sich in jedem Fall anschauen, wo Optimierungen unternommen werden könnten, so der Vorsitzende. Hierfür sei es jedoch notwendig, aussagekräftige Fahrgastzählungen durchzuführen, die auch Angaben über den Ort des Zu- bzw. Ausstiegs der Fahrgäste zu beinhalten habe. Es sei bereits schon jetzt versucht worden, Linien zu optimieren. Niederschrift_27_GV_Sitzung.doc Seite 3/9 GR Klaus Schröcker ist der Meinung, dass jetzt wahrscheinlich jeder in den sauren Apfel beißen müsse. Er bleibe aber bei seiner Aussage. Es sei ein Zustand erreicht worden, der kaum noch zu leisten sei. Diese dürfe sich nicht noch mehr verschlechtern. Daher müssten die Ergebnisse früh genug auf den Tisch, um auch in finanzieller Hinsicht Änderungen vornehmen zu können. Der Vorsitzende stellt den Antrag, dem vorliegenden Aufteilungsschlüssel bzw. der vorgeschlagenen Verumlagung für den ÖV 2013 zuzustimmen. Beim Stand Montafon wurde dieser ebenfalls so behandelt und vorbehaltlich des Beschlusses der Gemeindevertretung so beschlossen bzw. vorgeschlagen. Dem Antrag des Vorsitzenden wird mit einer Gegenstimme entsprochen. zu 3.: Berichte Der Vorsitzende berichtet Folgendes: o Am 25.10.2012 hat die Angelobung der Rekruten des Einrückungsturnusses Oktober 2012 beim Fußballplatz Gaschurn stattgefunden. Ein Dank gilt hierfür allen anwesenden Vereinen sowie im Speziellen dem SV Gaschurn-Partenen für die Organisation. o Für die Volksbefragung am 20.01.2012 „Wehrpflicht“ wurden zur Information Flyer an die Mandatare verteilt. o Das Projekt „Tapetenwechsel“, welches ein Teil der Raumentwicklung Montafon ist, hat vom VCÖ den Mobilitätspreis Vorarlberg erhalten. Das Büro Kairos ging somit mit dem Siegerprojekt hervor. o Beim diesjährigen Flora Blumenwettbewerb konnte die Gemeinde Gaschurn den 1. Rang erzielen. Ein recht herzlicher Dank gilt hier Monika Wachter für die gute Betreuung der Blumen. Auf ihren Vorschlag wurden auch sämtliche Bäume und Sträucher entfernt. Die Tafel zum 1. Platz wurde vor dem Tourismusbüro montiert. o In einem Schreiben des Amtes der Vorarlberger Landesregierung wurde mitgeteilt, dass die Härteausgleichszahlungen ab dem 31.05.2013 nicht mehr ausbezahlt werden. Somit erfolge jetzt die letzte Ausschüttung. o In der Volksschule Partenen wurde die Decke des Dachbodens isoliert. In der Volksschule Gaschurn werde die Decke ebenfalls gerade erneuert. o Bauliche Erweiterungen: Am 09.11.2012 fand die Firstfeier der Zimmerei Hubert Wittwer statt, die Erweiterung des Sporthotels sei in vollem Gange, die Eröffnung soll am 15.12. stattfinden, die neue Garage von Andrea Pfeifer wurde dem Ortsbild angepasst, mit dem Projekt Valschavielbach wurde begonnen, dazu wird ein Foto zur Kenntnis gebracht. Hierfür konnte einiges an Aushubmaterial vom neuen Bauhof verwendet und deponiert werden. Das Projekt sollte diese oder nächste Woche fertiggestellt werden. o Bauhof NEU: Der aktuelle Stand wurde bereits in der GIG-Sitzung präsentiert. Dazu bringt der Vorsitzende noch aktuelle Fotos zur Kenntnis. o Mit den Bauarbeiten des Projekts Kanal Bielerhöhe-Partenen wurde bereits begonnen und wird weitergearbeitet. o Am 04.10.2012 habe die Verhandlung der L 188 im Bereich „Hotel Explorer“ stattgefunden. Diese sei sehr positiv verlaufen. Das Projekt solle im nächsten Jahr umgesetzt werden. o Bergerstraße Teil II: Das Projekt liege nun vor. Die Grundeigentümer wurden bereits darüber informiert bzw. per Post benachrichtigt. Sie wurden für den 26.11.2012 zu einer Besprechung eingeladen, wo das Projekt genauer vorgestellt werde. Ebenfalls wurden bereits die Grundeinlöseverträge zugesandt. Die Umsetzung des Projektes sei von den Zustimmungen der Grundeigentümer abhängig, aber auch von der Förderung der Agrarbezirksbehörde über die Güterweggenossenschaft. Niederschrift_27_GV_Sitzung.doc Seite 4/9 o Während des Winters werde eine Spielgruppe in der Schischule eingerichtet. Hier gilt ein Dank Birgit Kofler und Fredi Immler. Wenn das Angebot gut angenommen werde, werde dies auch fortgeführt. o Für die beschneite Talabfahrt sei der Vorsitzende in Gesprächen mit der Silvretta Montafon. Ob dieses Jahr wieder ein Schneefangzaun errichtet werde, sei noch nicht sicher. o Das ehemalige Lokal Bärenhöhle habe einen neuen Besitzer. Der Name dafür sei „Hexle“. Hansjörg Pfefferkorn werde einen Kiosk neben der Talstation betreiben. Intersport Montafon werde ebenfalls neu eröffnet. o Nächtigungen im Sommer: Die Anzahl der Nächtigungen war nicht so hoch wie im letzten Jahr, jedoch trotzdem ganz gut. o In einem Email von Christian Baldauf teile er mit, dass die Strecke für das nordische Konzept zur FIS in den nächsten Monaten bestätigt werde. Sobald dies zugesichert sei, können dann Gespräche mit den Grundeigentümern geführt werden. o Der Lifinarlift habe in diesem Winter fünf oder sechs Tage für den Betrieb geöffnet. Der Schiclub Silvretta-Partenen werde sich bemühen, dass die restlichen Tage ebenfalls der Lift in Betrieb genommen werden könne. o Für den Eislaufplatz in Partenen wurden bereits sämtliche Vorbereitungen getroffen. o Die nächste Gemeindevertretungssitzung findet voraussichtlich am 13.12.2012 statt. Dort soll auch der Voranschlag beschlossen werden. o Vom 6. – 8.12.2012 findet der Snowboard Weltcup im Montafon statt. Die Startnummernverlosung findet am Schulplatz der Volksschule Gaschurn statt. Der VIP-Empfang mit dem Landeshauptmann findet im Rehsee-Stöbli statt. Wir drücken den vier Montafoner Jungs die Daumen, vor allem Michael und Alessandro Hämmerle. Die Schiclubs brauchen jede Unterstützung, sollte jemand an diesem Wochenende Zeit haben, kann sich diese/r bei Günter Pfefferkorn melden, welcher für die Organisation zuständig sei. o Albert Wittwer sei seit 50 Jahren Obmann des Viehzuchtvereins. Einen recht herzlichen Dank hierfür. Nun habe es dort einen Wechsel gegeben. Danke auch an Thomas Tschofen als Vizeobmann. o Ein neuer Gemeindestier wurde von Michael bzw. Eugen Pfeifer gekauft. o Beim diesjährigen „Braunvieh Championat“ wurden die zwei Besten namhaft gemacht und gekürt. Hermann Wachter konnte den ersten und Michael Pfeifer den zweiten Platz mit ihren Kühen erreichen. zu 4.: Gemeindevermittlungsamt – Neubestellung der Vertrauensmänner und Ersatzmänner Der Vorsitzende berichtet, dass in der letzten Periode Vize-Bgm. Thomas Riegler als Mitglied und DI (FH) Markus Durig als Ersatzmitglied bestellt wurden. Sie haben sich bereit erklärt, diese Funktion auch der nächsten Periode wieder auszuüben. Es wird einstimmig beschlossen, dass Vize-Bgm. Thomas Riegler als Mitglied und DI (FH) Markus Durig als Ersatzmitglied für die nächste Funktionsperiode bestellt werden. zu 5.: Abfallentsorgung Gaschurn – Partenen Der Vorsitzende berichtet, dass Heidi Rudigier den Betrieb nicht mehr weiterführe. Er bedankt sich in diesem Zuge für die gute und langjährige Zusammenarbeit mit ihr, angefangen von den Leistungen für die Schneeräumung bis hin zur Abfallentsorgung. Dass auch die Schneeräumung und Abfallentsorgung weiterhin gewährleistet werden könne, habe man verschiedene Möglichkeiten geprüft. Von Raimund Stocker aus Gortipohl liege nun ein Angebot für die Abfallentsorgung vor. Es hätte auch die Möglichkeit gegeben, die Abfallentsorgung auszuschreiben. Der Vorsitzende schlägt vor, Raimund Stocker zunächst für ein Jahr Niederschrift_27_GV_Sitzung.doc Seite 5/9 mit der Abfallentsorgung zu beauftragen. Aufgrund der Auftragssumme sei eine Direktvergabe möglich. Das Angebot vom 10.11.2012 wird den Anwesenden zur Kenntnis gebracht. Die Kosten belaufen sich aufgrund der veranschlagten Aufwendungen auf ca. € 31.000,00. Bis Juli 2013 werde wie bisher abgerechnet. Wenn die neue Brückenwaage des neuen Altstoffsammelzentrums in Betrieb genommen werde, soll das Sammelfahrzeug vor und nach der Sammlung abgewogen und mit der Entsorgungsfirma abgerechnet werden. Hinzu komme dann noch der Aufwand der die Sammlung verursache. GR Klaus Schröcker möchte wissen, ob sich die Kosten im Rahmen der bisherigen Kosten belaufen. Der Vorsitzende bestätigt dies. Der Vorsitzende ist der Meinung, dass Aufträge nach Möglichkeit regional vergeben werden sollten. Der Vorsitzende habe sich zudem nochmals nachgefragt, ob der Betrieb von Heidi Rudigier von jemand anderem weitergeführt werde. Dies sei jedoch nicht der Fall. Markus Metzler schlägt vor, ein Angebot der Firma Burtscher einzuholen. Der Vorsitzende berichtet, dass es aus den bisherigen Erfahrungen Situationen gegeben habe, wo trotz Abholung restliches Material nicht mitgenommen wurde. Raimund Stocker sei es wirklich ein Anliegen, dass auch biogene Abfälle und andere Fraktionen fachgerecht entsorgt werden. Es sei aber durchaus interessant, im kommenden Jahr Optimierungsmöglichkeiten zu nützen. Raimund Stocker wird gemäß Angebot vom 10.11.2012 einstimmig für ein Jahr mit der Abfallentsorgung beauftragt. zu 6.: Schneeräumung Gaschurn – Partenen Der Vorsitzende berichtet, dass auch die Schneeräumung zu vergeben sei, weil Heidi Rudigier diese nicht mehr durchführen werde. Er weist darauf hin, dass er als Geschäftsführer der Biomasse Heizwerk Gaschurn GmbH das Angebot der Gesellschaft zwar erläutern, sich jedoch aus der Diskussion heraushalten werde und erklärt sich in diesem Zuge für befangen. Sämtliche bekannten Interessenten aus Gaschurn und Partenen seien kontaktiert und zu einer Besprechung eingeladen worden, so der Vorsitzende. Alexander Wittwer habe Interesse angemeldet und ein Angebot abgegeben. Es bestünde auch die Möglichkeit, dass die Schneeräumung mit dem Radlader des Biomasse-Heizwerks durchzuführen. Aber im Gegensatz zu Alexander Wittwer besitze die Biomasse Heizwerk Gaschurn GmbH kein zweites Gerät. Die Schneeräumung würde von den beiden pensionierten Mitarbeitern ausgeführt werden. Einerseits könnte bei Ausfall des Radladers die Beschickung des Heizwerks zum Problem und andererseits die Schneeräumung mitunter nicht gewährleistet werden. Das Angebot von Alexander Wittwer wird den Anwesenden zur Kenntnis gebracht und erläutert. Alexander Wittwer besitze keine Schneefräse. Sollte diese erforderlich sein, würde Rainer Wachter eine Räumung mittels Schneefräse durchführen. Alexander Wittwer würde die bisherige Räumstrecke von Heidi Rudigier übernehmen. GR Klaus Schröcker ist der Ansicht, dass, wenn jemand aus dem Dorf die Schneeräumung durchführen möchte, dieser auch damit beauftragt werden sollte. Der Vorschlag mit dem Radlader des Heizwerkes könnte zwar ausgeführt werden, gewisse Fakten sprächen aber dagegen. Die Schneeräumung müsse auch gewährleistet werden wenn z.B. im Heizwerk eine Störung auftrete. Das könnte zu Konflikten führen. Hinzu komme noch, dass beim Ausfall des Heizwerkradladers ein Ersatzgerät für den Heizwerkbetrieb und im schlechtesten Fall die Schneeräumung durch einen anderen Anbieter zu erfolgen hätte, was alles zu finanzieren wäre. Die Gemeinde sollte sich hier heraus halten. Er empfehle deshalb, dem Angebot von Alexander Wittwer den Vorzug geben. Nach kurzer Diskussion wird einstimmig beschlossen, Alexander Wittwer gemäß Angebot vom 01.11.2012 mit der Schneeräumung zu beauftragen. (Bgm. Martin Netzer hat sich zuvor als Geschäftsführer der Biomasse Heizwerk Gaschurn GmbH für befangen erklärt). Niederschrift_27_GV_Sitzung.doc Seite 6/9 zu 7.: Angebot ABA Bielerhöhe – Leerrohrverlegung Der Vorsitzende berichtet, dass ein Angebot der Fa. M+G Ingenieure vom 22.10.2012 für die Leerrohrverlegung vorliege. Mit der Vorarlberger Illwerke AG sei vereinbart, dass sämtliche Kosten von der Bielerhöhe bis nach Partenen von der Vorarlberger Illwerke AG übernommen werden, so auch die der Leerrohrverlegung. Eine Ausschreibung sei erfolgt. Der Auftrag wurde bisher noch nicht vergeben. Die Gesamtkosten belaufen sich auf € 403.679,74. In der Diskussion wird darauf hingewiesen, dass der Auftrag so vergeben werden solle, dass für die Gemeinde Gaschurn keine Kosten anfallen und keine Nachteile entstehen. Der Auftrag zur Mitlegung verschiedener Leerrohre im Projektbereich wird gemäß Angebot M+G Ingenieure vom 22.10.2012 mit einer Auftragssumme von € 403.679,74, unter der Bedingung, dass für die Gemeinde Gaschurn keine Kosten anfallen und auch keine Nachteile entstehen, vergeben. zu 8.: Angebot ASFINAG – Grundstückskauf GST-NR 3445, GB Gaschurn (Bauhof NEU) Der Vorsitzende berichtet, dass im Rahmen der 24. Gemeindevertretungssitzung am 21.06.2012 darüber berichtet wurde, dass die ehemalige Trasse taleinwärts vom neuen Bauhof der ASFINAG gehöre. Damals wurde beschlossen, dass die Gemeinde Gaschurn der ASFINAG 5,00 €/m² anbietet. Die ASFINAG stelle sich nun 6,00 €/m² vor. Es handle sich um 1.290 m² bzw. eine Gesamtsumme von € 7.740,00. Das Angebot der ASFINAG für einen Quadratmeterpreis von € 6,00 für das GST-NR 3445, GB Gaschurn, mit einer Summe von € 7.740,00 wird einstimmig angenommen. zu 9.: Grenzbereinigung im Bereich Rifa – Straße „Gandadaura“ Der Vorsitzende berichtet, dass es sich hier um das Bauvorhaben bzw. eine Grenzbereinigung im Bereich Rifa bzw. der Straße Gandadaura handle. Dieser Punkt wurde bereits in einer der letzten Sitzungen behandelt. Ein Teil des Haupthauses von Monika Patterer stehe auf Öffentlichem Gut. Der Wintergarten wurde durch den damaligen Bürgermeister als Baubehörde genehmigt. Leider wurde nicht geprüft, ob die darunter liegenden Räumlichkeiten rechtmäßig errichtet wurden. Da der Betrieb mehr als 10 Gästebetten aufweise, sei nicht der Bürgermeister sondern die Bezirkshauptmannschaft die zuständige Baubehörde. Die Bezirkshauptmannschaft habe eine Überprüfung durchgeführt und dabei entsprechende Mängel festgestellt. Nun sei das Ansinnen das gesamte Gebäude bau- und gewerberechtlich zu sanieren und notwendige Adaptierungen und Verbesserungen zu ermöglichen. In der letzten Gemeindevertretungssitzung war man grundsätzlich an einer Lösungsfindung interessiert. Es wurde damals beschlossen, dass zuerst das gesamte Zufahrtsproblem der Anrainer gelöst werden müsse. Ein Teil der Straße sei Öffentliches Gut. Das Öffentliche Gut sei aber nicht ident mit dem derzeitigen Straßenverlauf. Die Zufahrt erfolge unter anderem auch über die Flächen der Gemeinde Gaschurn. Die Gemeinde Gaschurn habe sich damals – bei der Errichtung der Straße – einmalig an den Kosten beteiligt. Mittlerweile habe eine gewerbe- und baurechtliche Verhandlung stattgefunden. Die Niederschrift über die Verhandlung wurde der Gemeinde Gaschurn zugesandt. Jeder, der an der Verhandlung teilgenommen habe, könne nun Einspruch gegen diese Niederschrift erheben. Mittlerweile sei ein Schreiben von Erich Wachter bei der Gemeinde eingegangen, welches der Vorsitzende den Anwesenden zur Kenntnis bringt. Diese Schreiben sei jedoch laut Johann Bachmann (Verhandlungsleiter) nicht bei der Bezirkshauptmannschaft eingegangen. Die Verhandlungsschrift und damit auch die beurkundete Vereinbarung die Straße und die Abstandsnachsichten betreffend sei noch nicht rechtskräftig. Grundsätzlich sei dies zuerst durch die zwei Parteien zu regeln. Es sei aber auch so, dass, wenn für das Haus Monika Patterer keine Baubewilligung vorliege, auch keine Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden können und Frau Patterer ihren Betrieb nicht zu Beginn der Wintersaison öffnen könne. Zum Erwerb der Grundstücke der Gemeinde Gaschurn bzw. des Öffentlichen Gutes liege von Monika Patterer ein Angebot vor. Es handle sich um ca. 35 m² und sie biete einen Niederschrift_27_GV_Sitzung.doc Seite 7/9 Preis von € 75,00 / m² an. Die entsprechende Skizze wird den Anwesenden zur Kenntnis gebracht. Nun stelle sich die Frage, wie man weiter vorgehen solle. Ein Vorschlag dazu wäre, die Niederschrift abzuwarten, dann die Parteien zu einer Vorstandssitzung einzuladen und gemeinsam eine Lösung zu finden. Wichtig sei, dass die Parteien eine Einigung finden. Die Zuständigkeit für An- und Verkäufe von Grundstücken liege in der Zuständigkeit der Gemeindevertretung. Der Vorsitzende schlägt vor, den Abtausch grundsätzlich zu beschließen, jedoch den Gemeindevorstand mit dem Abschluss dieser Angelegenheit zu beauftragen, um zu gewährleisten, dass sowohl die Zufahrtsbelange der Betroffenen einvernehmlich gelöst und die Tauschflächen bzw. die Abgeltung für etwaiger Flächen im Detail festgelegt werden, um keine weiteren Verzögerungen zu bewirken. Der Vorsitzende möchte wissen, ob man sich diese Vorgangsweise so vorstellen könne. GR Klaus Schröcker äußert sich dahingehend, dass er zwei Mal mit dieser Sache befasst sei. In der letzten Gemeindevertretungssitzung habe man sich klar dazu bekannt, eine Lösung in dieser Angelegenheit zu finden, damit Monika Patterer den Betrieb wieder zeitgerecht eröffnen könne, aber auch das Problem mit der Zufahrt gelöst wird. Dies könne aber nur funktionieren, wenn sich auch die Parteien Patterer und Wachter einig seien. Der Gemeindevorstand habe bereits über dieses Thema diskutiert. Auch dort war man einhellig der Meinung, dass zuerst das Ergebnis der Bauverhandlung abgewartet werden sollte und versucht werde, zusammen mit den Parteien eine Einigung zu erzielen. Mit dem angebotenen Preis könne er sich anfreunden, jedoch nur unter der Voraussetzung, dass eine für beide Parteien verträgliche Lösung gefunden werde. Deshalb sollte man auch keine Zeit verlieren. Wenn der Gemeindevorstand von der Gemeindevertretung beauftragt werde, die Sache zusammen mit den Betroffenen abzuschließen, wäre man flexibler. Gerhard Saler bekräftigt, dass kein Zweifel bestehe, dass eine Lösung gefunden werden sollte. Für ihn sei aber der Preis von € 75,00 / m² hoch angesetzt. Die Gemeinde müsse sich außerdem überlegen, ob sie überhaupt einen Preis dafür verlange soll. Bei anderen Projekten haben Bürger der Gemeinde Gaschurn auch kostenlos Grund zur Verfügung gestellt. Er verweist auf das Projekt „Bergerstraße“. Der Vorsitzende erklärt, dass hier auf Öffentlichem Gut ein Gebäude errichtet wurde. Der Straßenverlauf sei deshalb nicht mehr so, wie er sein sollte. Aufgrund dessen könne man das hier nicht so ganz vergleichen. Jedenfalls sei ein Abtausch durchzuführen und zumindest ein Teil der nicht mehr nutzbaren Fläche abzugelten. Wenn man den Grund verkaufe, auf welchem gebaut wurde, sei das in Ordnung – so Gerhard Saler. Ob auch der Rest der Flächen verkauft soll, sei zu diskutieren. Der Vorsitzende bestätigt die Aussage von Gerhard Saler und empfinde dies als zweckmäßig. Der Plan wird nochmals erläutert. Er schlägt deshalb vor, dass die Kosten für die Vermessung von Monika Patterer übernommen werden sollen und die nicht mehr nutzbare Fläche des Öffentlichen Gutes wie angeboten abgegolten werden soll. GR Klaus Schröcker schlägt vor, die Grenzen bzw. Vermessungspunkte auszustecken und die Parkplatzsituation nochmals zu begutachten. Der Vorsitzende unterbreitet zur Beschlussfassung folgenden Vorschlag: Grundsätzlich sollen die Voraussetzungen so geschaffen werden, dass die Straße gut befahrbar ist. Die Flächen, welche für die Bauführung in Anspruch genommen wurden, sind von Monika Patterer zu einem Preis von € 75,00 / m² abzugelten. Der Rest der Flächen wäre im Tauschwege zu regeln. Wenn eine Einigung der Parteien stattfindet, kann das GST-NR 2394, GB Gaschurn, für die Errichtung dieser Straße beansprucht sowie. zu- bzw. abgeschrieben werden. Offen bleibt noch die Einigung der beiden Parteien. Die Gemeinde Gaschurn stimmt einer solchen Vereinbarung nur zu, wenn eine Einigung der beiden Parteien erzielt werden kann. Zudem wird der Gemeindevorstand damit beauftragt, das Ganze im Sinne aller abzuschließen. Markus Metzler erwähnt dazu, dass erst darüber abgestimmt werden sollte, wenn die tatsächlichen Kosten für die Sanierung der Straße bekannt seien. Niederschrift_27_GV_Sitzung.doc Seite 8/9 Was die Errichtung der Straße betreffe, könne dies in einem gewissen Rahmen unterstützt werden. Auch schon im Zuge der Errichtung habe die Gemeinde Gaschurn einen einmaligen Zuschuss gewährt. Der Vorsitzende erklärt dazu, dass bei Vorliegen entsprechender Angebote an die Gemeinde herangetreten werden könne und dann das entsprechende Gremium damit befasst sei. Die Sitzung wird zur Anhörung von Erich Wachter von 22:11 Uhr bis 22:25 Uhr unterbrochen. Dem Antrag des Vorsitzenden wird einstimmig entsprochen. zu 10.: Bau- und Investitionsplan 2012 – 2017 Der Bau- und Investitionsplan 2012 – 2017 wird vom Vorsitzenden zur Kenntnis gebracht und erläutert. Der Bereich „Kanal“ werde vom Land nur genehmigt, wenn auch ein Bau- und Investitionsplan vorliege. Wenn die Gemeinde von dem vorliegenden Plan abweiche, sei dieser neu anzupassen. Der Voranschlag 2013 wurde noch nicht behandelt, aber hier müsse eine Meldung an das Land Vorarlberg erfolgen, da entsprechende Fristen eingehalten werden müssen. Der Bereich „Trantrauas“ soll in den nächsten drei Jahren fertiggestellt werden, der Bereich „Außerbach“ im nächsten Jahr, der Bereich „Bielerhöhe-Partenen“ werde bereits errichtet – die Endabrechnung sollte bis 2014 erfolgen und der Bereich „Oberes Vand“ könnte mitunter noch um 1 Jahr verschoben werden. Der Bau- und Investitionsplan 2012 – 2017 wird gemäß Vorlage einstimmig beschlossen. zu 11.: Genehmigung der letzten Niederschrift(en) Markus Metzler bringt die Anträge der Fraktion „Gemeinsam für Gaschurn und Partenen“ vor wobei er meint, dass sich der erste Teil mittlerweile schon erledigt habe ein. Somit bleiben nur die Anträge zu den Niederschriften der 25. und 26. Gemeindevertretungssitzung offen. Diese werden vom Vorsitzenden verlesen. Die Niederschrift der 25. Sitzung wird wie versendet mit einer Gegenstimme genehmigt. Die Niederschrift der 26. Sitzung wird wie versendet einstimmig genehmigt. zu 12.: Allfälliges Es erfolgen keine weiteren Aussagen. Ende: 22:43 Uhr Die Schriftführerin: Der Vorsitzende: Melanie Durig Bgm. Martin Netzer, MSc Niederschrift_27_GV_Sitzung.doc Seite 9/9
  1. gaschurnvertretung
20110519_GVE012 Gaschurn 19.05.2011 12.06.2021, 06:57 A-6793 Gaschurn – Partenen / Hochmontafon – Österreich Tel. +43(0)5558/8202, Fax +43(0)5558/8202-19 email: gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at Datum: 20.05.2011 Zeichen: 004-1/12/2011 Bearbeiter: Melanie Themel Niederschrift über die 12. Gemeindevertretungssitzung am 19.05.2011 um 19:30 Uhr im Gemeindeamt Gaschurn Anwesend: Volkspartei und Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Bgm. Martin Netzer, Vize-Bgm. Thomas Riegler, GR Klaus Schröcker, Mag. (FH) Ruth Tschofen, DI (FH) Markus Durig, Joachim Hammer, Philipp Dona, Hanno Hämmerle, Walter Grass, Kurt Klehenz; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: GR Andrea Schönherr, Günter Pfeifer, Harald Fitz, Markus Metzler, Alexander Hechenberger, Ludwig Wachter, Klaus Bruggmüller, Adolf Felder; Entschuldigt: Volkspartei und Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Markus Felbermayer, Mag. Britta Wittwer, Kurt Rudigier; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: Mag. Christian Wittwer, Dieter Lang, Andrea Felder; Schriftführerin: Melanie Themel Tagesordnung Erledigung der Tagesordnung: 1) Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit 2) Landesradroutenkonzept Montafon 3) Berichte 4) Anschaffung Doka-Pritsche für den Bauhof der Gemeinde Gaschurn 5) Vermessung im Bereich Balotta, Valschavielstraße und Straße Oberes Vand 6) Flächenabtausch mit dem Landeswasserbauamt im Bereich Balotta, Bauhof, Wuhrwald 7) Zufahrt „Beiser Hüsli“, Verbellabachstraße 32, 6794 Partenen 8) Kauf von Grundstücken des Heinrich Mattle, Flurstraße 51, 6780 Schruns 9) Verordnung über die Festlegung geschlossener Siedlungsgebiete (Jagd) 10) Beschneite Talabfahrt Niederschrift_12_GV_Sitzung.doc 1/11 11) Umwidmung von Amts wegen im Bereich Straße „Am Bach“ auf den GST-NR 2109, 2094/2, 2111, 2086/3, 2087/2 und 2087/1, GB Gaschurn 12) Genehmigung der letzten Niederschrift(en) 13) Allfälliges zu 1.: Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit Der Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindemandatarinnen und Gemeindemandatare. Der Vorsitzende stellt fest, dass die Ladung ordnungsgemäß ergangen und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Es erfolgt die Angelobung des bisher noch nicht angelobten Anwesenden Günter Pfeifer. Dieser gelobt wie folgt: „Ich gelobe, die Verfassung sowie alle übrigen Gesetze gewissenhaft zu beachten, meine Aufgabe unparteiisch und uneigennützig zu erfüllen, das Amtsgeheimnis zu wahren und das Wohl der Gemeinde nach bestem Wissen und Gewissen zu fördern.“ zu 2.: Landesradroutenkonzept Montafon Der Vorsitzende begrüßt Herrn Martin Strele vom Büro Kairos. Herr Strele werde das Konzept vorstellen und einen Vorschlag für einen Beschluss unterbreiten. Herr Strele begrüßt alle Anwesenden und bedankt sich für die Einladung. Er berichtet, dass das Land Vorarlberg bereits vor zwei Jahren ein Landesfahrradkonzept erarbeitet habe, in welchem Landesradrouten vorgesehen seien. Die festgelegten Radrouten sollen auch durch das Land Vorarlberg finanziell in noch nicht festgelegter Höhe unterstützt werden. Der IstStand wurde erhoben und ein Konzept von Partenen bis Lorüns ausgearbeitet. Nach erfolgter Beschlussfassung des Konzepts durch alle betroffenen Gemeinden werde dieses beim Land Vorarlberg eingereicht. Die Maßnahmen, welche für das Radroutenkonzept im Gemeindegebiet Gaschurn/Partenen umzusetzen wären, werden den Anwesenden anhand von Plänen zur Kenntnis gebracht. Diese wurden bereits mit der Abteilung Straßenbau und der Abteilung für Naturschutz überprüft. Auf einer Strecke von ca. 2 km wäre Verbesserungsbzw. Ausbaubedarf vorgesehen. Auch die Bachquerung im Bereich des Valschavielbaches ist beinhaltet. Die Gesamtlänge im Montafon würde 26 km betragen. Der Vorschlag zur Beschlussfassung wurde mit dem Land Vorarlberg abgestimmt. GR Klaus Schröcker weist darauf hin, dass bei größeren Baumaßnahmen auch hohe Kosten entstehen werden und diese sicherlich nur mit entsprechenden Förderungen abgedeckt werden können. Er stellt deshalb die Frage, ob derartige Punkte bereits im Vorhinein beachtet wurden. Der Vorsitzende erklärt, dass gewisse Positionen bereits budgetiert wurden und deshalb auch die einen oder anderen Investitionen mit einer entsprechenden Landesförderung getätigt werden könnten. Martin Strele erklärt, dass im Zuge der Erhebung bereits sämtliche Bauwerke, welche zu errichten wären, an das Land gemeldet wurden. Leider sei aber der Fördersatz dafür noch nicht bekannt. Sollte die Gemeinde diesem Radroutenkonzept zustimmen, sei dies als Absichtserklärung zu verstehen. In weiterer Diskussion wird die Kreuzung im Bereich „Spar Gaschurn“ angesprochen, da diese als gefährlich eingestuft wird. Der Vorsitzende erläutert dazu, dass genau solche Aspekte im Rahmen der Umsetzung des Konzeptes zu lösen sind. Der Beschlussvorschlag lautet wie folgt: Niederschrift_12_GV_Sitzung.doc Seite 2/11 „Die Gemeinde Gaschurn nimmt das Radroutenkonzept für die Region Montafon im Sinne eines „Masterplans“ für die regionale Radroutenentwicklung zustimmend zur Kenntnis. Es wird beschlossen, die im Radroutenkonzept vorgeschlagenen Routenführungen (schon vorhandene sowie neu geplante Routenführungen) mit der entsprechenden Liniensignatur im Flächenwidmungsplan der Gemeinde ersichtlich zu machen und dem Land Vorarlberg die Inhalte des regionalen Radroutenkonzepts Montafon für den Aufbau einer zentralen Radrouten-Datenbank zur Verfügung zu stellen. Als Grundlage für die weitere Realisierung des Radroutenkonzepts soll in weiterer Folge ein Maßnahmenprogramm mit Grobkostenschätzung und zeitlichem Realisierungsfahrplan ausgearbeitet und mit dem Land Vorarlberg als Fördergeber abgestimmt werden. Aufbauend auf dem regionalen Radroutenkonzept soll in weiterer Folge gemeinsam mit den anderen Gemeinden der Region und in Abstimmung mit dem Land Vorarlberg eine landesweit einheitliche Radverkehrs-Wegweisung umgesetzt werden.“ Der Beschlussvorschlag wird einstimmig zur Kenntnis genommen. zu 3.: Berichte o Die Beleuchtung rund um das Rifabecken wurde ergänzt (Zulauf Kopswerk II, Brücke beim Überlaufbauwerk, zweite Rampe an der Ostseite). Der gesamte Weg um das Rifabecken wird in nächster Zeit asphaltiert und auf der Außenseite mit einem Schotterstreifen versehen. o Der neue Vorarlberger Sportterminkalender steht ab sofort zur Verfügung und kann im Gemeindeamt bezogen werden. o Der Jahresbericht 2010 & Ausblick 2011 der Hochmontafon Tourismus GmbH liegt im Gemeindeamt auf. In der Zeitschrift VORUM wurde das Mountain Beach in einem großen Artikel über die touristische Wasserwelten erwähnt. o Der Newsletter Rundherum vom Büro für Zukunftsfragen ist erschienen. Dieses Büro kümmert sich um aktuelle Schlüsselthemen. o Der Voranschlag 2011 wurde mit Schreiben vom 02.05.2011 genehmigt. Die Erledigung des Voranschlags beinhaltet jedoch noch keine Zusage einer Genehmigung der budgetierten Darlehensaufnahmen oder anderer Rechtsgeschäfte. o Im Zuge des Tourismusforums wurde eine Gastgeberbefragung durchgeführt. Am 15.06.2011 findet die nächste Informationsveranstaltung statt. Es werden die Neuerungen sowie das Programm für den Sommer 2011 bekanntgegeben. Alle Interessierten sind recht herzlich dazu eingeladen, sich über zukünftige Inhalte, Ziele und Verbesserungen zu informieren. o Am 05.05.2011 hat die Gemeinde Gaschurn die Unterlagen für das Gewässerökologische Entwicklungskonzept erhalten. Dieses kann im Gemeindeamt eingesehen werden. o Vize-Bgm. Thomas Riegler wird als Obmann des Ausschusses Bildung und Soziales das Spielraumkonzept starten. o Die Heilbronner Hütte wird in diesem Jahr generalsaniert. Mehr als € 400.000,00 wurden bereits für die Abwasserbeseitigung investiert. Jetzt werden nochmals ca. € 300.000,00 für eine komplette Sanierung investiert. Seitens der Gemeinde Gaschurn gewährt den Betreibern der Heilbronner Hütte hierfür ein herzliches Dankeschön, vor allem, da bevorzugt heimische Betriebe eingebunden werden sollen. o Der Stand Montafon hat für das Projekt NORDIC den Gesellschaftsvertrag beschlossen. Das Land Vorarlberg, der Stand Montafon und die Gemeinde Tschagguns sind derzeit Gesellschafter. Mit einer einseitigen Erklärung ist sichergestellt, dass die Gemeinden Gaschurn und St. Gallenkirch ebenfalls Gesellschafter werden können, wenn Anlagen für den nordischen Bereich auf ihrem Gemeindegebiet errichtet Niederschrift_12_GV_Sitzung.doc Seite 3/11 werden. Damit verbunden ist auch ein Mandat als Aufsichtsrat. Die Gesellschaftsanteile und das Aufsichtsratsmandat bzw. die Aufsichtsratsmandate werden in einem solchen Fall von Seiten des Standes Montafon abgetreten. o Die diesjährige Silvretta Classic Rallye findet wie üblich in der ersten Juli Woche statt. Seit längerem ist es nun wieder so, dass alle Starts und zwei Zieleinläufe in Gaschurn-Partenen stattfinden werden. Am 9. und 10. Juli finden die Tage der offenen Tür beim Kopswerk II statt. Auch der neue Park im Bereich der Talstation der Tafamuntbahn wird in diesem Zuge eröffnet. Für alle Veranstaltungen wird wie im Vorjahr ein gesamthafter Folder mit sämtlichen Informationen an die Haushalte gesendet und aufgelegt. Die Teilnehmer sind in diesem Jahr mit 150 Oldtimern limitiert. Zusätzlich sind 30 Elektrofahrzeuge mit dabei. Das e5-Team wird in diesem Rahmen wieder eine Station aufbauen, wo Elektrofahrräder und -autos etc. getestet werden können. o Am 15.06.2011 findet um 16:00 Uhr eine Tourismusveranstaltung der Bergbahnen und der drei Tourismusorganisationen statt. o Für die Errichtung des Gehsteigs Außerbach wurden bereits einige Unterschriften eingeholt. Es sehe gut aus, dass das Projekt im Jahr 2012 umgesetzt werden könnte. Der Vorsitzende bedankt sich recht herzlich bei den Grundeigentümern. o Die Kanalarbeiten in Gaschurn wurden fertig gestellt. o Der neue Fahrplanentwurf des ÖV Montafon liegt auf. Änderungen könnten noch eingebracht werden. o Im Rahmen des Projekts Raumentwicklung Montafon wurde zusätzlich zu verschiedenen Themen ein BürgerInnen-Rat gegründet. Dieser setzt sich aus Personen, welche nach dem Zufallsprinzip aus jeder Gemeinde gewählt werden, zusammen. Am 27. und 28. Mai 2011 soll der erste BürgerInnen-Rat abgehalten werden. o Beim Stand Montafon wurde der erste Montafoner Familiensporttag präsentiert, welcher am 1.10.2011 im Aktivpark Montafon stattfinden soll. Sämtliche Vereine werden eingeladen, daran teilzunehmen. o Obervermuntwerk II: Das Obervermuntwerk II sowie das neue Illwerke-Zentrum in Vandans wurden den Bürgermeistern des Tales präsentiert. Bereits in der letzten Gemeindevertretungssitzung wurde bekanntgegeben, dass das Vorprüfungsverfahren des OV II gestartet wurde. Bisher wurde von Frau Mag. Elfriede Gerster des Amtes der Vlbg. Landesregierung die Auskunft erteilt, dass keine Stellungnahme seitens der Gemeinde Gaschurn abzugeben sei. Mitte Mai wurde der Vorsitzende von derselben Mag. Elfriede Gerster aber darüber informiert, dass noch bis zum 27.05. Stellungnahmen abgegeben werden können, sollte man in den Projektunterlagen noch Ergänzungen bzw. Änderungen wünschen. o Am 07.06.2011 wird eine Fahrt zum Explorer Hotel in Fischen organisiert. Abfahrt ist um 09:00 Uhr, dann erfolgt eine Besichtigung in Fischen mit einem gemeinsamen Mittagessen mit den Verantwortlichen des Explorer Hotels, gegen ca. 17:00 Uhr wäre die Ankunft in Gaschurn geplant. Anmeldungen sind bis zum 30.05.2011 bei Mag. (FH) Ruth Tschofen möglich. o Die neue Aktivclubkarte Montafon 2011 ist ab sofort erhältlich. Alle Leistungen dafür sind im Folder angeführt. o Weitere Termine:  Finanzausschusssitzung am 26.05.2011 um 19:30 Uhr  Bauhof-Jurysitzung am 30.05.2011  Termin mit Franz Berger bezüglich Biathlon und Langlauf am 31.05.2011  Gemeinsame Gemeindevertretungssitzung mit St. Gallenkirch am 20.06.2011 Niederschrift_12_GV_Sitzung.doc Seite 4/11 zu 4.: Anschaffung Doka-Pritsche für den Bauhof der Gemeinde Gaschurn Der Vorsitzende bringt den Anwesenden das Angebot der Fa. Rudi Lins GmbH & Co KG zur Kenntnis. Das Angebot beläuft sich auf eine Gesamtsumme von € 35.927,80 (brutto). GR Andrea Schönherr schlägt vor, ein Leasingangebot für die zu finanzierenden Kosten zu prüfen bzw. einholen zu lassen. Der Vorsitzende nimmt die Anregung auf und wird für die Gemeinde die günstigste Finanzierung wählen. GR Andrea Schönherr schlägt weiters vor, dass beim Stand Montafon angeregt werden könnte, gemeinsame Angebote für sämtliche Montafoner Gemeinden einzuholen. Die Fahrzeuge könnten dadurch vielleicht auch kostengünstiger finanziert werden. Hier informiert der Vorsitzende, dass dies schon seit Jahren sowohl von Seiten des Umweltverbandes als auch im Rahmen der Bundesbeschaffung in allen Bereichen, die sinnvoll erscheinen, gemacht werde. Die Anschaffung der Doka Pritsche gemäß Angebot vom 24.03.2011 der Fa. Rudi Lins GmbH & Co KG mit einem Brutto-Angebotspreis von € 35.927,80 wird einstimmig genehmigt. zu 5.: Vermessung im Bereich Balotta, Valschavielstraße und Straße Oberes Vand Die Vermessung im Bereich Balotta, Valschavielstraße und Straße Oberes Vand wird den Anwesenden anhand eines Planes zur Kenntnis gebracht und erläutert. Das Öffentliche Gut soll künftig in die Straße verlegt werden. Gleichzeitig erläutert der Vorsitzende auch den Flächenabtausch mit dem Landeswasserbauamt im Bereich Balotta, Bauhof und Wuhrwald des Tagesordnungspunkts 6, da dieser unmittelbar mit dieser Vermessung in Verbindung steht. Bei der Tauschfläche handelt es sich um 722 m². Die abzugebenden bzw. zu tauschenden Flächen werden den Anwesenden zur Kenntnis gebracht. Die Vermessung im Bereich Balotta, Valschavielstraße und Straße Oberes Vand wird gemäß Vermessungsplan der Vermessung Markowski ZT GmbH, GZ: 17.768W/10 einhellig genehmigt. zu 6.: Flächenabtausch mit dem Landeswasserbauamt im Bereich Balotta, Bauhof, Wuhrwald Der Flächenabtausch mit dem Landeswasserbauamt im Bereich Balotta, Bauhof und Wuhrwald wird gemäß Vermessungsplan der Vermessung Markowski ZT GmbH, GZ: 17.845W/11 und gemäß Plan der Gemeinde Gaschurn vom 28.04.2011 einstimmig genehmigt. zu 7.: Zufahrt „Beiser Hüsli“, Verbellabachstraße 32, 6794 Partenen Das Orthofoto über die Zufahrt wird den Anwesenden zur Kenntnis gebracht. Der Vorsitzende berichtet, dass ein Sachwalter das Gebäude Verbellabachstraße 32 zum Kauf angeboten habe. Der Käufer benötige dazu eine rechtlich gesicherte Zufahrt. Deshalb erging an die Gemeinde Gaschurn die Anfrage, wie dies geregelt werden könne. Ursprünglich wäre von Seiten des Bürgermeisters angedacht gewesen, dass für die Zufahrt ein eigener Straßenkörper gebildet wird, in welchem das Öffentliche Gut integriert worden wäre, jedoch der Gemeinde Gaschurn, weil diese auch anderen ihre Flächen zum Befahren zur Verfügung gestellt hätte, auch ihr ein uneingeschränktes Geh- und Fahrrecht eingeräumt werden sollte. Eine Übernahme von irgendwelchen Verpflichtungen (Schneeräumung, Haftung, etc.) wurde jedoch ausgeschlossen. Da dies jedoch auf Zustimmung der anderen Grundeigentümer gestoßen ist, ist lediglich die Nutzung des Öffentlichen Gutes für eine rechtlich gesicherte Zufahrt zu behandeln. Deshalb schlägt der Vorsitzende Folgendes zur Beschlussfassung vor: Niederschrift_12_GV_Sitzung.doc Seite 5/11 Die Gemeinde Gaschurn als Verwalterin des Öffentlichen Gutes der GST-NR 3322/1, GB Gaschurn, stimmt der Nutzung der Flächen zum Zweck des uneingeschränkten Geh- und Fahrrechtes bzw. für die Errichtung einer Zufahrtsstraße zur Liegenschaft Verbellabach 32 unter folgenden Bedingungen zu:  Der Gemeinde dürfen dadurch keine Nachteile entstehen.  Die Gemeinde Gaschurn ist schad- und klaglos zu halten.  Die Nutzung des Öffentlichen Gutes im bisherigen Rahmen darf dadurch keine Nachteile erfahren. Hierfür übernimmt auch die Gemeinde wie bisher die Haftung.  Die Gemeinde Gaschurn ist weder für die Errichtung, Erhaltung noch Betreuung der Zufahrt zuständig bzw. verantwortlich. Die Anrainer haben die Errichtung, Erhaltung und Betreuung (Schneeräumung, Splittstreuung, etc.) selbst zu organisieren und zu finanzieren.  Die Begünstigen haben für diese Zufahrt eine ausreichende Versicherung (Haftung,…) abzuschließen. Die unter den oben angeführten Bedingungen zugestandene Dienstbarkeit des uneingeschränkten Geh- und Fahrrechts kann auch verbüchert werden. Diesem Vorschlag wird einhellig zugestimmt. zu 8.: Kauf von Grundstücken des Heinrich Mattle, Flurstraße 51, 6780 Schruns Der Vorsitzende berichtet, dass der Optionsvertrag mit Heinrich Mattle im letzten Jahr verlängert wurde. Eine Optionsgebühr von € 15.000,00 wurde bereits geleistet. Der Betrag werde beim Kauf angerechnet. Die Optionsfrist laufe noch bis zum 30.06.2011. Markus Metzler möchte wissen, für welchen Zweck die Gemeinde diese Grundstücke kaufen möchte und wie diese zu finanzieren wären. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden die Flächen zur Kenntnis. Die Gemeinde hätte die Möglichkeit die Flächen im Zentrum von Partenen zu erwerben. Ebenfalls wären die Flächen im Bereich „Platta“ mit dabei. Der Vorsitzende erklärt, dass nicht viele zusammenhängende Flächen in dieser Größenordnung vorhanden seien. Solche Flächen, die für eine Zentrumsentwicklung nutzbar wären, seien wichtig für eine Gemeinde. Wenn man als Gemeinde eine Ortsentwicklung wolle, könne dies nur mit Flächen getan werden, die auch zur Verfügung stünden. Vor allem unter Bürgermeister Peter Wachter habe die Gemeinde einige Flächen erworben. Wäre dies damals nicht erfolgt, so hätte die Gemeinde heute viel weniger Handlungsspielraum. Mit dem gegenständlichen Grunderwerb, würde die Möglichkeit für die Zukunft gesichert werden. Wer sich in Partenen auskenne, wisse, dass in Partenen nicht viele zusammenhängende Flächen vorhanden sind, die Verfügbar wären, so Vize-Bgm. Thomas Riegler. Auch den nachkommenden Generationen sollten Möglichkeiten geboten werden, Flächen wieder zu verkaufen bzw. zu nutzen. Ob der Kaufpreis günstig sei oder nicht, komme auf den Betrachter an. Die Flächen könnten beispielsweise auch parzelliert und einzeln verkauft werden. Der Vorsitzende erläutert, dass wenn Heinrich Mattle Flächen verkaufe, er diese nur gesamthaft verkaufen möchte. Die Flächen wurden bereits einmal im Jahr 2006 und wurden auch im Voranschlag 2011 budgetiert. Herr Mattle habe der Gemeinde den Vorteil gelassen, die Flächen zu erwerben, bevor sie jemand anders kaufen könne. Der Vorsitzende sieht die Flächen als gesamthafte Entwicklungsmöglichkeit für die Gemeinde. Die Grundstücke seien voll erschlossen. Seiner Ansicht nach spreche nichts dagegen, dass man diese Flächen erwerbe. Adolf Felder ist der Meinung, dass die Gemeinde lediglich die Flächen kaufen sollte, welche auch etwas „wert“ seien und für die Gemeinde einen Nutzen haben. Beim Verkauf der Flächen für das Explorer Hotel habe man das auch so gehandhabt. Dort habe man auch nur die Flächen verkauft, welche auch für das Projekt benötigt wurden. Deshalb verstehe er nicht, warum das in diesem Fall nicht möglich sei. Niederschrift_12_GV_Sitzung.doc Seite 6/11 Vize-Bgm. Thomas Riegler plädiert dafür, dass wenn die Möglichkeit im Ortszentrum von Partenen geboten sei, Flächen zu kaufen, diese auch genutzt werden sollte. Der Grundstückspreis belaufe sich auf ca. € 60,00 pro Quadratmeter und dies sei seiner Meinung nach günstig. Für Adolf Felder stellt sich die Frage, was die Gemeinde mit diesen Flächen anfangen möchte. Entwicklungskonzepte gebe es ja bereits genug. DI (FH) Markus Durig erläutert, dass in der letzten Periode die Worte gefallen seien, dass im Bereich Edelweiß-Areal wertvolles Tafelsilber der Gemeinde Gaschurn verscherbelt werde. Mit den Erträgen, welche aufgrund des Grundverkaufs für das neue Explorer Hotels lukriert werden, könnte die Gemeinde nun diese Flächen in Partenen kaufen. Für das Zentrum Partenen sei dies ein günstiger Preis. Er finde es gut, dass Heinrich Mattle gewartet habe, bis die Gemeinde die Grundstücke kaufen könnte und diese nicht jemand anderem zum Kauf angeboten habe. Den Preis und die Lage der Grundstücke finde er von Vorteil und ist der Meinung, dass alle angebotenen Grundstücke gekauft werden sollten. GR Andrea Schönherr entgegnet dem, dass die Grundstücke schon früher nicht gekauft wurden, weil keine finanziellen Mittel vorhanden und die Grundstücke zu teuer waren. Wenn man sich den letzten Prüfbericht des Landes ansehe, sei die finanzielle Situation allen bekannt. Innerhalb der letzten acht Monate habe man den Kredit auf € 1,3 Mio. erhöht. Es stünden in nächster Zeit Ausgaben an wie die Anschaffung eines Feuerwehrautos, eines Bergrettungsfahrzeugs, den Zuschuss zur beschneiten Talabfahrt, die Errichtung eines neuen Bauhofs, Biathlon, Wasser, Kanal, etc. Dies seien alles riesige Ausgaben. Deshalb frage sie sich, wie man dies alles finanzieren wolle. Des Weiteren möchte sie wissen, ob die Finanzierung zum Ankauf dieser Gründe auch im Finanzausschuss besprochen wurde. Auch als Privatperson würde sie darauf achten, ob sie das Geld auf ihrem Sparbuch habe, bevor sie Ausgaben tätige. Hier werde jedoch mit fremden Mitteln gehandelt. Der Vorsitzende finde es erfreulich, wenn jemand immer über das Geld verfüge, das er gerade brauche. Er habe jedenfalls sein Haus nicht bar bezahlt. Selbstverständlich wäre es besser, wenn alles bar bezahlt werden könnte. Grundsätzlich sei es aber so, dass beim Ankauf von Flächen ein Gegenwert geschaffen werde. Die Gemeinde habe es dann in der Hand, wie viel Zinsen, etc. bei einem Verkauf dafür berechnet werden können. Die Flächen könnten jedoch auch umgewidmet werden und würden dann auch schon so eine Wertsteigerung erfahren. Es seien nicht viele Flächen in Partenen vorhanden, welche noch bebaubar seien und in dieser Größe und guten Lage entwickelt werden könnten. Harald Fitz merkt an, dass nicht vergessen werden dürfe, welche Schulden hinterlassen werden. Wenn man im heurigen Jahr bereits € 1,3 Mio. aufgenommen habe, jetzt diese Gründe kaufen wolle und noch alle offenen Posten berücksichtige, bekomme er ein schlechtes Gewissen. Partenen sei nicht so lukrativ, dass die Grundstücke einfach wieder verkauft werden können. Die Immobilienpreise machen ihm auch Bedenken. Günter Pfeifer äußert sich dahingehend, dass es für ihn nicht in Ordnung sei, dass die Einwohner derart hoch belastet würden. Es werde niemand mehr seinen Wohnsitz hier haben wollen. Die Gemeinde kaufe immer mehr und die Gebühren würden immer höher werden. Das seien keine guten Bedingungen, um Personen im Gemeindegebiet zu halten. Der Vorsitzende entgegnet, dass die Gemeinde mit Angeboten von attraktiven Wohnungen bis hin zum Öffentlichen Personennahverkehr sehr wohl das Gebiet lebenswert machen könne. Dies seien natürlich Herausforderungen der Gemeinde. Dafür benötige die Gemeinde aber auch die entsprechenden Entwicklungs- und Gestaltungsmöglichkeiten. GR Klaus Schröcker meint, dass ohne entsprechende Voraussetzungen auch keine Entwicklungsmöglichkeiten vorhanden sein können. Es sei viel zu investieren und die Schulden würden dadurch auch nicht weniger werden. Es sei aber auch so, dass wenn die Gemeinde die Gründe nicht kaufe, diese womöglich jemand anders kaufen werde. Dann besitze die Gemeinde in Partenen keine wirklich interessanten Flächen mehr. Der Quadratmeterpreis sei sicher attraktiv. Vielleicht könne ja ein entsprechendes Modell für die Finanzierung gefunden werden. Niederschrift_12_GV_Sitzung.doc Seite 7/11 Harald Fitz sieht die finanzielle Lage der Gemeinde Gaschurn sehr kritisch und kann sich nicht mit dem hohen Schuldenstand identifizieren. Auch für private „Häuslebauer“ werde die finanzielle Situation immer schwieriger, da die Kosten und Zinsen im Steigen begriffen seien. Der Vorsitzende pflichtet Herrn Fitz bei, dass es für die privaten Häuslebauer in Zukunft sicher immer schwieriger werde. Genau deshalb sei es aber umso wichtiger, dass Wohnraum geschaffen werde, für welchen aber auch Flächen benötigt werden. Erst wenn Flächen zur Verfügung stünden, könne die Gemeinde auch entsprechende Modelle initiieren. Ludwig Wachter schlägt vor bzw. stellt zur Frage, ob es vielleicht möglich wäre, die Kosten in Raten zu bezahlen. GR Andrea Schönherr möchte wissen, ob sich der Finanzausschuss schon mit diesem Thema befasst habe und welche Finanzierungsmöglichkeiten es gebe. Bis zum 30.06. würde die Optionsfrist noch laufen. Sie stellt daher den Antrag, dass dieses Thema bis dahin im Finanzausschuss behandelt werde. Ansonsten werden sie einem Grundkauf ganz sicher nicht zustimmen. Ihrer Meinung nach wäre genug Zeit gewesen, dass man den Finanzausschuss damit befassen hätte können. Der Vorsitzende erklärt, dass sich der Finanzausschuss noch nicht mit dem befasst habe. Für den Vorsitzenden sei es grundsätzlich kein Problem, diese Thematik im Finanzausschuss zu behandeln. Er vermute, dass auch wenn dies im Ausschuss behandelt werde und in der nächsten Gemeindevertretungssitzung zu beschließen sei, ihrerseits doch wieder gegen einen Grundkauf gestimmt werde. Für ihn sei es in Ordnung, wenn ehrlich diskutiert und Finanzierungsmöglichkeiten ausgearbeitet würden, jedoch immer mit dem Ziel, die Flächen auch kaufen zu wollen. Harald Fitz möchte wissen, wie das die anderen Gemeindevertreter sehen. Hanno Hämmerle ist der Meinung, dass das Geld, welches durch den Verkauf der Flächen für das Explorer Hotel eingenommen wurde, für den Ankauf der Flächen von Heinrich Mattle verwendet werden könne. DI (FH) Markus Durig erwähnt, dass die finanzielle Lage der Gemeinden im ganzen Land nicht gut aussehe. Mit dem Geld, welches eingenommen wurde, könnten wieder neue Flächen gekauft werden. Ihm seien auch einige Einheimische bekannt, welche in Gaschurn/Partenen keinen Grund erwerben konnten und dadurch weggezogen seien. Nach weiterer Diskussion wird einstimmig beschlossen, dass die Thematik am 26.05.2011 in der Finanzausschusssitzung behandelt wird und in der nächsten Gemeindevertretungssitzung darüber entschieden werden soll. zu 9.: Verordnung über die Festlegung geschlossener Siedlungsgebiete (Jagd) Der Vorsitzende berichtet, dass die Verordnung über die Festlegung geschlossener Siedlungsgebiete nach dem Jagdgesetz festzulegen sei. Die Jagdgenossenschaft habe diese Flächen begutachtet und so festgelegt. Dabei handle es sich um Flächen, wo über das ganze Jahr mit keinem Wildwechsel zu rechnen sei. Der Vorsitzende zitiert den Gesetzestext. Jagdgesetz, 2. Abschnitt, Jagdgebiete § 6 Allgemeine Erfordernisse (5) Als geschlossene Siedlungsgebiete im Sinne dieses Gesetzes gelten jene Teile eines Gemeindegebietes, in welchen sich wegen der dichten Bebauung und den damit verbundenen Störungen während des ganzen Jahres kein Schalenwild aufhält. Sie sind vom Bürgermeister nach Anhörung der betroffenen Jagdgenossenschaft durch Verordnung festzulegen. Für diese Gebiete wird kein Jagdpacht ausbezahlt. Die Pläne über die betroffenen Gebiete werden den Anwesenden zur Kenntnis gebracht. Die Verordnung über die Festlegung geschlossener Siedlungsgebiete wird gemäß Vorlage inklusive den integrierten Plänen einstimmig beschlossen. Niederschrift_12_GV_Sitzung.doc Seite 8/11 zu 10.: Beschneite Talabfahrt Der Vorsitzende berichtet, dass er mit DI Dr. Georg Hoblik ein Gespräch geführt habe. In der Sitzung am 21.10.2010 habe man beschlossen, dass € 200.000,00 für die derzeitige Schipiste und weitere € 800.000,00 für eine weltcupfähige Piste bezahlt werden. Der jetzige Wunsch der Silvretta Montafon laute dahingehend, dass 1/3 für die Piste, 1/3 für die zu errichtende Pumpstation und 1/3 für die weltcupfähige Piste entrichtet werden sollten. Deshalb stelle sich die Frage, ob die Gemeinde der Silvretta Montafon hier entgegen kommen möchte. Vielleicht gebe es aber auch andere Vorschläge. Derzeitiger Stand sei, dass die Varianten für die Beschneiungsanlage begutachtet wurden. Die genaue Strecke sei aber noch nicht fixiert worden. Ein fertiger Plan liege noch nicht vor. Der Vorsitzende schlägt vor, dass die „grundsätzlichen“ Aussagen in der Gemeindevertretung beschlossen werden sollten, der Vertrag im Detail könnte im Gemeindevorstand mit der Silvretta Montafon ausverhandelt werden. Es wäre auch zu überlegen, ob nicht eine gemeinsame Gemeindevorstandssitzung aller Standortgemeinden sinnvoll wäre. GR Andrea Schönherr meint ob es nicht ratsam wäre, die grundsätzliche Finanzierung im Finanzausschuss zu diskutieren. Der Vorsitzende erläutert, dass die Finanzierung grundsätzlich schon fixiert wurde. Harald Fitz findet es eine gute Idee, dass alle Gemeindevorstände der betreffenden Gemeinden zusammen einen Beschluss fassen sollen. Der Vorsitzende würde empfehlen, dass die Gemeinde Gaschurn der Silvretta Montafon einen Schritt entgegen komme, und die 1/3-Lösung annehmen und die weiteren zwei Drittel in einer zweiten Zahlung erfolgen sollte. Günter Pfeifer ist der Meinung, dass die Silvretta Montafon dann auch eine Garantie abgeben sollte, bis wann die Piste wirklich errichtet werde. Der Vorsitzende findet das nicht gut, da es mitunter sein könnte, dass sich das Projekt aufgrund nur eines Grundeigentümers verzögern könnte. GR Andrea Schönherr erklärt, dass sich auch die Gemeinde an einen Zeitplan halten müsse. Die Gemeindebürger wollen auch über dieses Projekt informiert werden und sollten deshalb auch mit eingebunden werden. Diese müssen das Projekt auch mitfinanzieren und hätten deshalb auch ein Recht darauf. Der Vorsitzende erläutert, dass es darum gehe, den Vertrag mit der Silvretta Montafon abzuschließen. Seiner Meinung nach würde man sich grundsätzlich nichts vergeben, wenn man für die erste Piste ein Drittel und für eine zweite – wobei eine der beiden weltcupfähig sein müsse – die weiteren zwei Drittel zusagen würde. Günter Pfeifer ist der Meinung, wenn man der Silvretta Montafon schon entgegen kommen solle, müssten sie dafür garantieren, dass die beschneite Talabfahrt nächstes Jahr umgesetzt würde. Ansonsten dürften nicht jetzt schon die Gebühren für den Tourismusbeitrag erhöht werden. Der Vorsitzende erklärt, dass dies bereits im Finanzausschuss so besprochen wurde. GR Andrea Schönherr bringt 3 Anträge der Fraktion Gemeinsam für Gaschurn und Partenen ein. Über diese gilt es abzustimmen. Die Anträge werden vom Vorsitzenden verlesen. Nach weiterer Diskussion werden die Anträge wie folgt abgeändert: 1. Der Finanzausschuss und die Gemeindevorstände überprüfen und behandeln den von der Silvretta Montafon und der Gemeinde Gaschurn erstellten Vertragsentwurf. Dem zugrunde legenden Entwurf soll ein Finanzplan erstellt werden, wie die Mittel aufgebracht werden sollen. Ebenso sollen die bisher und zukünftigen Leistungen von Seiten der Gemeinde an die Silvretta Montafon bewertet und mit einbezogen werden. Damit sollen zukünftig klare Verhältnisse geschaffen werden. 2. Der zweite Punkt wird gänzlich gestrichen. Niederschrift_12_GV_Sitzung.doc Seite 9/11 3. Die Gemeinde lädt alle BürgerInnen, die schlussendlich die erforderlichen Mittel aufbringen müssten, zu einer gemeinsamen Besprechung bzw. Diskussion ein, damit die Transparenz gewahrt bleibt. Die eingebrachten Anträge der Fraktion Gemeinsam für Gaschurn und Partenen werden zur Abstimmung gebracht. Aufgrund der Stimmengleichheit von 9:9 kommt kein Beschluss zustande. Der Vorsitzende unterbreitet folgenden Vorschlag: Ein Drittel soll in der ersten Wintersaison nach Inbetriebnahme der ersten Schipiste bezahlt werden, die weiteren zwei Drittel nach Inbetriebnahme der zweiten Piste, wobei eine der beiden weltcupfähig zu sein hat. Dem Gemeindevorstand soll die Kompetenz übertragen werden, den Rahmenvertrag mit der Silvretta Montafon AG zu fixieren. Sobald die genauen Zahlen und Daten vorliegen, soll die Öffentlichkeit darüber informiert werden. Der Vorschlag des Vorsitzenden wird mit 12 Zustimmungen angenommen. zu 11.: Umwidmung von Amts wegen im Bereich Straße „Am Bach“ auf den GST-NRN 2109, 2094/2, 2111, 2086/3, 2087/2 und 2087/1, GB Gaschurn Die Umwidmung wird den Anwesenden zur Kenntnis gebracht. Der Vorsitzende erklärt, dass bei der Erstellung des Flächenwidmungsplanes die Straßenerschließung noch nicht bekannt war, die Verkehrsfläche aber eingezeichnet wurde. Der Flächenwidmungsplan wird den Anwesenden ebenfalls zur Kenntnis gebracht. Der Vorsitzende berichtet, dass die Straße bereits neu vermessen wurde und die Widmung dem Bestand angepasst werden soll. Die Nachbarn wurden entsprechend informiert und es seien keine negativen Stellungnahmen eingereicht worden. Die Umwidmung von Amts wegen im Bereich Straße „Am Bach“ auf den GST-NRN 2109, 2094/2, 2111, 2086/3, 2087/2 und 2087/1, GB Gaschurn, wird einstimmig beschlossen. zu 12.: Genehmigung der letzten Niederschrift(en) Die letzte Niederschrift wird einstimmig genehmigt. zu 13.: Allfälliges o Auf die Frage, ob es für die Grundstücke im Bereich „Edelweiß Areal“ neue Interessenten gebe, berichtet der Vorsitzende, dass vor ca. zwei Wochen ein Interessent in Gaschurn war und dieser bereits einen Termin mit einem Planungsbüro vereinbart habe, das am Wettbewerb teilgenommen hat. o Mag. (FH) Ruth Tschofen fragt nach, ob im Bereich Rifa ein weiterer Robidog aufgestellt werden könnte. Der Vorsitzende teilt mit, dass bei der Brücke beim Klettergarten ein Robidog angebracht wird und der am Ortseingang von Partenen im Bereich des Schutzweges im Bereich Zerres versetzt werde. o Klaus Bruggmüller möchte wissen, ob auf dem Radweg eine Leinenpflicht für Hunde vorgeschrieben sei. Der Vorsitzende erklärt, dass dies nur durch Verordnung der Gemeinde möglich wäre. Klaus Bruggmüller erwähnt, dass die Hunde teilweise auf Kinder losgehen und die Hundebesitzer sich nicht darum kümmern. Ein Hinweis darauf könnte auch in einer GaPa-Zitig angebracht werden. Der Vorsitzende ist der Meinung, dass nichts dagegen sprechen würde, wenn ein genereller Leinenzwang verordnet werden würde. Die Gemeinde wird prüfen, ob dies für den Radweg möglich wäre, ohne den Leinenzwang im gesamten Gemeindegebiet zu verordnen. o GR Andrea Schönherr möchte wissen, ob die Wohnung im Haus Dorfstraße 3 bereits vermietet wurde. Der Vorsitzende berichtet, dass sie noch nicht vermietet sei. Niederschrift_12_GV_Sitzung.doc Seite 10/11 Ende der Sitzung: 22:37 Uhr Die Schriftführerin: Der Vorsitzende: Melanie Themel Bgm. Martin Netzer Niederschrift_12_GV_Sitzung.doc Seite 11/11
  1. gaschurnvertretung
20110616_GVE013 Gaschurn 16.06.2011 12.06.2021, 06:57 A-6793 Gaschurn – Partenen / Hochmontafon – Österreich Tel. +43(0)5558/8202, Fax +43(0)5558/8202-19 email: gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at Datum: 17.06.2011 Zeichen: 004-1/13/2011 Bearbeiter: Melanie Themel Niederschrift über die 13. Gemeindevertretungssitzung am 16.06.2011 um 19:30 Uhr im Gemeindeamt Gaschurn Anwesend: Volkspartei und Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Bgm. Martin Netzer, MSc, DI (FH) Markus Durig, Joachim Hammer, Mag. Britta Wittwer, Kurt Rudigier, Gerhard Saler, Markus Wittwer, Bernd Montibeller, Otto Rudigier, Kurt Klehenz; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: GR Andrea Schönherr, Harald Fitz, Dieter Lang, Markus Metzler, Andrea Felder, Alexander Wittwer, Bruno Hilbrand, Adolf Felder; Entschuldigt: Volkspartei und Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Vize-Bgm. Thomas Riegler, GR Klaus Schröcker, Mag. (FH) Ruth Tschofen, Markus Felbermayer, Philipp Dona; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: Mag. Christian Wittwer, Günter Pfeifer, Alexander Hechenberger; Schriftführerin: Melanie Themel Tagesordnung Erledigung der Tagesordnung: 1) Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit 2) Bauhof Neu 3) Berichte 4) Verordnung zum Schutz des Landschafts- und Ortsbildes sowie gegen Lärmstörungen 5) Verordnung über das Halten von Hunden 6) Kauf von Grundstücken des Heinrich Mattle, Flurstraße 51, 6780 Schruns 7) Grundverkauf Zimmerei Hubert Wittwer, Unter Trantrauas 64c, 6793 Gaschurn 8) Sanierung und Ausbau Bergerstraße Teil II 9) Sanierung Valschavielstraße Niederschrift_13_GV_Sitzung.doc 1/9 10) Rechnungsabschluss 2010 11) Genehmigung der letzten Niederschrift(en) 12) Allfälliges zu 1.: Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit Der Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindemandatarinnen und Gemeindemandatare sowie die Zuhörer und Gäste. Nachdem keine Wortmeldungen von Seiten der Zuhörer an die Gemeindevertretung ergehen, wird mit der Tagesordnung fortgefahren. Der Vorsitzende stellt fest, dass die Ladung ordnungsgemäß ergangen und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Es erfolgt die Angelobung des noch nicht angelobten Anwesenden Bernd Montibeller. Dieser gelobt wie folgt: „Ich gelobe, die Verfassung sowie alle übrigen Gesetze gewissenhaft zu beachten, meine Aufgabe unparteiisch und uneigennützig zu erfüllen, das Amtsgeheimnis zu wahren und das Wohl der Gemeinde nach bestem Wissen und Gewissen zu fördern.“ Der Vorsitzende beantragt die Erweiterung der Tagesordnung um folgenden Punkt:  Bau- und Investitionsplan 2011-2016 Der Antrag wird einstimmig genehmigt. Der Vorsitzende setzt folgenden Tagesordnungspunkt von der Tagesordnung ab:  Verordnung zum Schutz des Landschafts- und Ortsbildes sowie gegen Lärmstörungen Der Vorsitzende begrüßt Markus Mitiska und Markus Wäger, welche das Projekt „Bauhof NEU“ vorstellen werden. Bei der Jurysitzung zum Bauhof NEU wurde dieses Projekt als Siegerprojekt prämiert. zu 2.: Bauhof NEU Markus Mitiska und Markus Wäger begrüßen die Anwesenden und stellen das Siegerprojekt vor. Aufgrund des vorgegebenen Raumprogramms war in einem sensiblen Landschaftsbereich ein Bauhof mit Altstoffsammelzentrum einzubetten – eine herausfordernde Ausgangssituation. Der Bauhof setzt sich aus Verwaltungs- und Aufenthalts-, Lagerbereichen (offen und geschlossen) sowie diverser Werkstätten zusammen. Der Zugang zum Recyclinghof ist außerhalb der normalen Betriebszeiten des Bauhofs möglich, ohne dass der eigentliche Bauhofbereich benötigt wird. Für das Loipengerät ist taleinwärts eine Öffnung vorgesehen, um aus dem Bauhofbereich direkt auf die Loipe zu gelangen. Der gesamte Bauhof ist eingeschossig organisiert. Die Haustechnik ist im Untergeschoss des Bürobereichs vorgesehen. Eine 3D-Animation veranschaulicht den Anwesenden das Projekt eindrücklich. Auf die Frage, wie viele Quadratmeter nun wirklich für den Bau benötigt werden erklärt der Vorsitzende, dass es sich um weniger als 4.000 m² handle, die zusätzlich zu den bereits im Eigentum der Gemeinde befindlichen Flächen benötigt würden. Für den Grundkauf werden daher voraussichtlich ca. € 50.000 – 90.000,00 weniger an Kosten anfallen. Der Vorsitzende bedankt sich bei den Herren Mitiska und Wäger für die Vorstellung des Projektes und gratuliert zu diesem ausgezeichneten Projekt. Er berichtet, dass seitens der Jury beim Hearing sehr intensive Diskussionen geführt wurden. Er bedankt sich bei der Jury für die Mitarbeit. Als Fachpreisrichter waren Frau Mag. Arch. Marina Hämmerle und Architekt Niederschrift_13_GV_Sitzung.doc Seite 2/9 DI Markus Gohm, als Sachpreisrichter Josef Schönherr, Klaus Schröcker, Kurt Burger und Bgm. M. Netzer in der Jury. Als Ersatzpreisrichter waren Arch. Mag. DI Heike Schlauch, DI Michelangelo Zaffignani und Markus Metzler mit dabei. Der Vorsitzende bedankt sich auch bei Harald Bitschnau von der Firma Bauwerk für die Begleitung des Wettbewerbs. Es sei eine sehr große Herausforderung gewesen, da viele Anforderungen gestellt wurden. Die Prämierung erfolgte einhellig. Bernd Montibeller sieht im vorliegenden Projekt eine super Lösung. Markus Metzler regt an, dass die Positionierung der Waage noch geändert werden sollte. Alexander Wittwer möchte wissen, ob die Loipe und die Zufahrt für die nachfolgenden Grundstücke durch den Bau beeinträchtigt werden. Der Vorsitzende erklärt, dass dies in der Detailplanung festzulegen sei. Der Vorsitzende schlägt vor, das Projekt der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Ausstellung soll mit Harald Bitschnau und Markus Mitiska eröffnet werden. Alle Projekte sollen gezeigt werden. Wichtig dabei wäre eine „Anregungs-Box“ einzurichten, in welche Denkanstöße und Anregungen gegeben werden können. Sofern diese Sinn machen und finanzierbar seien, könnten diese dann bei der Einreichplanung Berücksichtigung finden. Nach der Ausstellung sollen die Abschlüsse mit den Grundeigentümern erfolgen und die Einreichplanung in Auftrag gegeben werden. Die Ausschreibung für die Bauausführung soll in den Wintermonaten erfolgen. Auf die Frage, wie hoch der Kostenrahmen liege berichtet der Vorsitzende, dass sich dieser – wie budgetiert – bei ca. 1,6 Mio. bewege. Nach kurzer Diskussion wird einstimmig beschlossen, dass ein GaPa-Blitz ausgesendet wird, in welchem die Ausstellung im Obergeschoss des Tourismusbüros vom 27.06.2011 bis 04.07.2011 angekündigt wird. Die offizielle Eröffnung soll am 27.06.2011 um 20:00 Uhr stattfinden. Kurt Rudigier schlägt vor, auch die 3D-Präsentation nebenbei laufen zu lassen. Der Vorsitzende bedankt sich bei Markus Mitiska und Markus Wäger für ihr Kommen, das einzigartige Projekt und hofft auf die baldige Umsetzung des Projekts. zu 3.: Berichte o NORDIC GmbH: Die Gemeinde Vandans habe Bedenken, der Nordic GmbH als Gesellschafter beizutreten, da daraus mögliche Betriebskosten der Anlagen für die Gemeinden entstehen könnten. Es wird noch auf ein Schreiben des Amtes der Vorarlberger Landesregierung gewartet, dann werde auch die Gemeinde Vandans den Vertrag unterzeichnen. Der Beschluss hierfür sei aber beim Land noch nicht gefasst worden. o Biathlonanlage: Die Grundeigentümer wurden kontaktiert, um eine Variantenprüfung durchführen zu können. Hier gilt ein Dank der Projektgruppe, welche die Briefe an die Grundeigentümer verteilt haben. Dabei sind fünf negative Rückmeldungen eingelangt. Franz Berger, Christian Baldauf, Thomas Lerch, Bgm. Ewald Tschanhenz und Bgm. Martin Netzer haben die verschiedenen Möglichkeiten vor Ort besichtigt. Sobald ein Zwischenstand vorliegt, könne über diesen berichtet werden. o Der Gesetzesentwurf zur Änderung des Elektrizitätswirtschaftsgesetzes kann noch bis zum 21.06.2011 begutachtet werden. o Mit dem neuen Flyer „Aktiv Dabei“ informiert Hochmontafon Tourismus vierteljährlich über die wichtigsten Angebote und Informationen für Gastgeber. o Gestern hat der Montafoner Tourismustag stattgefunden, zu welchem die ganze Bevölkerung eingeladen war. Christian Schützinger von Vorarlberg Tourismus war sehr begeistert von der Präsentation. Niederschrift_13_GV_Sitzung.doc Seite 3/9 o Zu den Gästemeldungen im Montafon hat eine Besprechung auf Montafon-Ebene stattgefunden. Bei der nächsten Sitzung vom Stand Montafon soll der Vorschlag an die Gemeinden empfohlen und dann entsprechend die Verordnungen angepasst werden. o Kosten Sozialfonds: Im Jahr 2010 wurden € 262.000,00 geleistet. Für die Gemeinde Gaschurn sind gem. Finanzkraft € 141.869,00 nachzuzahlen. o Mit Schreiben vom 08.06.2011 hat die Familie Annemarie und Herbert Klehenz ein Kaufangebot eingereicht, bei welchem sie die besagten Flächen um € 1.000,00 von der Gemeinde ankaufen würden. o Die Anmeldungen für die Kinderbetreuung im Sommer, zusammen mit der Gemeinde St. Gallenkirch, sind erfolgt. Des Weiteren ist eine Montafonweite Kinderbetreuung angedacht, welche in der Volksschule St. Gallenkirch untergebracht werden könnte. o Beim Kanal von der Nova Stoba ins Tal wurden Fettablagerungen festgestellt. Oswald Hepberger von der ARA Montafon hat mit der Silvretta Montafon AG vereinbart, dass diese die Kosten für die Kanalreinigungsarbeiten übernehmen. Noch in diesem Jahr wird der Fettabscheider vergrößert. o Die Kanalanschlussbescheide wurden im gesamten Montafon vereinheitlicht. o Eine Bevölkerungsstatistik sowie eine Alterspyramide werden den Anwesenden zur Kenntnis gebracht. Daraus kann man erkennen, dass die Zahl der Hauptwohnsitze seit dem Jahr 2001 stark gesunken ist. Es sei alles daran zu setzen, diesem Trend entgegenzuwirken, so der Vorsitzende. o Eine Einladung für die Präsentation des 1. Montafoner Bürger-Rates ist erfolgt. Hierzu wurden von jeder Gemeinde nach dem Zufallsprinzip Personen ausgesucht. Es haben zwei Diskussionsrunden stattgefunden. Die Präsentation der Ergebnisse findet am Mittwoch, 29. Juni 2011 um 19:00 Uhr im Sitzungssaal des Standes Montafon statt. Der Vorsitzende bedankt sich bei allen, die sich im Rahmen des ersten Bürgerrates eingebracht haben. o Für das Montafon wurde ein Haltestellenwettbewerb durchgeführt. Drei wurden bereits errichtet, eine kann im Gemeindegebiet Gaschurn aufgestellt werden. Nach kurzer Diskussion entscheidet man sich dafür, die Haltestelle illseitig beim Parkplatz im Bereich der Brücke bei der Nova Drogerie zu errichten. o Am 31.05.2011 war ein Team der Gemeinde Gaschurn zu Besuch in der Gemeinde Galtür, um sich über Belange des Projekts Obervermuntwerk II zu unterhalten. Diesbezüglich wird festgelegt, dass am 20. August und am 3. September 2011 von 18:00 bis 21:00 Uhr Informationsveranstaltungen für die BürgerInnen über das Obervermuntwerk II durchgeführt werden. Hier sollen alle die Möglichkeit haben, mitzudiskutieren und Wünsche bzw. Anregungen einzubringen. zu 4.: Verordnung zum Schutz des Landschafts- und Ortsbildes sowie gegen Lärmstörungen Vertagt. zu 5.: Verordnung über das Halten von Hunden Der Vorsitzende berichtet, dass die Anregung von Klaus Bruggmüller in der letzten Gemeindevertretungssitzung angenommen und somit ein Verordnungs-Entwurf über das Halten von Hunden ausgearbeitet wurde. Der Verordnungs-Entwurf sowie die Verordnung der Gemeinde Kitzbühel werden den Anwesenden zur Kenntnis gebracht. Niederschrift_13_GV_Sitzung.doc Seite 4/9 Nach kurzer Diskussion und kleineren Änderungen wird die Verordnung über das Halten von Hunden einstimmig beschlossen. Die Hundebesitzer werden bei der nächsten Vorschreibung der Hundeabgabe zielgerichtet über die Verordnung informiert. Ebenso wird diese an den Amtstafeln kundgemacht und auf die Homepage der Gemeinde Gaschurn gestellt. zu 6.: Kauf von Grundstücken des Heinrich Mattle, Flurstraße 51, 6780 Schruns Sämtliche Flächen, welche derzeit in Partenen im Besitz der Gemeinde Gaschurn sind, werden den Anwesenden zur Kenntnis gebracht und werden den Flächen, welche in Partenen im Eigentum der Illwerke sind, gegenübergestellt. Die Gemeinde Gaschurn habe im Zentrum von Partenen nahezu keine Entwicklungsmöglichkeiten. Der Kauf der Grundstücke des Heinrich Mattle wurde bereits in der Gemeindevertretungssitzung am 19.05.2011 diskutiert. Eine Option wurde beschlossen und eine Anzahlung von € 15.000,00 geleistet. Am 30.06.2011 laufe die Optionsfrist aus. Der Finanzausschuss habe sich dem Thema ebenfalls angenommen und den Kauf der Flächen einstimmig befürwortet, sofern dieser Flächenankauf auch von Seiten des Landes befürwortet werde. Der Vorsitzende habe am heutigen Tag ein Telefonat mit Jürgen Meusburger, Gebarungskontrolle Land Vorarlberg, geführt. Von Seiten der Gebarungskontrolle werde ein Kauf der Flächen befürwortet, jedoch darauf verwiesen, dass sich dadurch die Gesamtfinanzsituation der Gemeinde nicht verändere. Es werde jedoch damit ein Gegenwert geschaffen. Nach Auffassung des Finanzausschusses bestehe die Möglichkeit, diese Flächen in einem Zeitraum von ca. 20 Jahren in Wert zu setzen, ohne einen Verlust zu machen. Dieter Lang verweist auf einen Auszug aus dem letzten Gemeindevertretungsprotokoll und betont, dass er sowohl bei der letzten Gemeindevertretungssitzung als auch bei der Finanzausschusssitzung nicht anwesend war. GR Andrea Schönherr habe bereits letztes Mal ihre Bedenken geäußert. Sie vertrete nach wie vor den Standpunkt, dass die finanzielle Lage der Gemeinde äußert prekär sei und demnächst große Ausgaben zu tätigen seien. Deshalb stimme sie einem Grundkauf derzeit auch nicht zu. Der Vorsitzende erklärt, dass er Frau GR Schönherr aus jetziger Sicht in Bezug auf die Finanzsituation zustimme. Für GR Schönherr sei es nicht vertretbar, die Bürger noch mehr zu belasten, da die finanzielle Lage derzeit nicht überschaubar sei. Auch die damaligen Gemeindevertretungen hätten diese Flächen nicht gekauft, weil sie zu teuer gewesen seien. Der Sozialfonds steige ebenfalls von Jahr zu Jahr und diese Kostenstellen seien ebenfalls mit einzukalkulieren. Der Vorsitzende stimmt zu, dass die Situation mehr als nur angespannt sei. Hätte man damals aber die Flächen, wo jetzt das Explorer-Hotel gebaut werde, oder die Flächen im Bereich Edelweiß-Areal nicht gekauft, würden diese der Gemeinde jetzt auch nicht zur Verfügung stehen. Natürlich sei darauf Bedacht zu nehmen, wie sich die finanzielle Situation entwickle. Er weist darauf hin, dass auch darauf Rücksicht genommen werden müsse, dass im Bereich der Kanal- und Wassergebühren immer noch keine Kostendeckung erreicht wurde. Für den Verkauf der Flächen für das Explorer Hotel habe die Gemeinde ca. € 400.000,00 erwirtschaftet. Mehr als € 90.000,00 seien eigentümerseits für den Kanal- und Wasseranschluss zu entrichten und zusätzlich werden dann laufende Gebühren anfallen. Die Gemeinde müsse sich überlegen, wo es Entwicklungsmöglichkeiten gebe und habe diese auch zu nutzen. GR Andrea Schönherr bringt vor, dass die Liste „Gemeinsam für Gaschurn und Partenen“ die Situation besprochen habe und stellt folgenden Antrag: „Die finanzielle Situation der Gemeinde Gaschurn ist äußerst problematisch. Laut Revisionsbericht 2011 über die Prüfung der Gebarung der Gemeinde Gaschurn kennzeichnet eine angespannte Liquiditätslage, fehlende „Frei verfügbare Mittel“ und eine überdurchschnittliche Darlehensverschuldung die schwierige finanzielle Lage unserer Gemeinde. Zur Haushaltskonsolidierung wird von der Gemeinde Gaschurn erwartet, alle vertretbaren Möglichkeiten auszuschöpfen und zusätzliche Darlehenstilgungen durchzuführen. Ausgaben für den Grundankauf bzw. damit im Zusammenhang stehende neue Darlehensaufnahmen sind daNiederschrift_13_GV_Sitzung.doc Seite 5/9 her sehr kritisch zu sehen und bedeuten eine zusätzliche, unangemessene, finanzielle Belastung der Gemeinde. Die Gemeindevertreter der Fraktion „Gemeinsam für Gaschurn und Partenen“ stellen deshalb den Antrag, die gegenständlichen Grundstücke des Herrn Heinrich Mattle zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu erwerben.“ Bernd Montibeller ist der Meinung, dass wenn die Gemeinde die Möglichkeit habe, etwas Vernünftiges zur Gemeindeentwicklung beizutragen, eine bestimmte Größenordnung an Grundstücken benötigt werde und man deshalb diese Chance nutzen sollte. Harald Fitz glaubt nicht – wenn man sich die Abwanderung ansehe – dass Personen nach Gaschurn/Partenen ziehen werden, nur weil die Gemeinde Grundstücke kaufe. Bernd Montibeller entgegnet, dass die Gemeinde produktiver werden müsse. Wenn alles zurückgehe, hätte die Gemeinde kostenmäßig irgendwann gar keine Chance mehr auf dem Markt. Er habe beruflich in einem Bereich zu tun, in welchem er jedes Jahr verschiedene Zahlen von anderen Tourismusgebieten einsehe. Eine Möglichkeit wie diese werde der Gemeinde nicht jedes Jahr geboten. DI (FH) Markus Durig bringt in die Diskussion ein, dass durch den Verkauf der Flächen beim Explorer Hotel natürlich das Budget entlastet werden könne, aber auch dafür andere Flächen erworben werden können. Größere zusammenhängende Flächen besitze die Gemeinde in Partenen nicht. Für eine Weiterentwicklung wären seiner Meinung nach diese Flächen äußerst wertvoll. An der Finanzlage würde sich durch den Kauf nichts ändern. Aus diesem Grund befürworte er diesen Grundkauf. Adolf Felder berichtet, dass diese Flächen bereits unter Alt-Bürgermeister Heinrich Sandrell gekauft werden wollten. Auch dort habe man die Flächen nicht gekauft, da die finanzielle Situation ebenfalls angespannt gewesen sei. So sei dies dann auch bei Alt-Bürgermeister Gerhard Blaas gewesen. Die letzte Periode sei vergangen und auch das Geld der Vorarlberger Illwerke für den Bau des Kopswerk II verbraucht. In der Zeit, wo man die Flächen bar bezahlen hätte können, habe man dies nicht erwogen. Jetzt sei die Gemeinde in der noch schlimmeren finanziellen Lage wie damals. Im Antrag der Fraktion „Gemeinsam für Gaschurn und Partenen“ sei klar und deutlich geschrieben, dass grundsätzlich nichts gegen den Kauf der Flächen einzuwenden sei, aber nicht in der jetzigen Finanzsituation. Deshalb stimme auch er einem Grundkauf nicht zu. Den Vorsitzenden freut es zu hören, dass das Ansinnen, die Flächen zu kaufen, zwar mitgetragen werde und es lediglich bezüglich des Ankaufzeitpunkts unterschiedliche Auffassungen gebe. Er entgegnet Herrn Felder, dass bereits im Voranschlag für das Jahr 2006 der Ankauf dieser Flächen vorgesehen war. Die damaligen verfügbaren Mittel der Vorarlberger Illwerke AG seien sehr wohl sinnvoll genutzt worden, um Investitionen zu tätigen, wie zB die Errichtung des neuen Fußballplatzes, welcher im Rahmen der GIG finanziert werden können hätte. Auch beim Umbau des Feuerwehrhauses in Partenen hätte man sich ca. € 50.000 ersparen können, wenn die GIG schon früher gegründet worden wäre. Außerdem habe man mit dem Geld der Vorarlberger Illwerke AG zahlreiche Fördermittel ausgelöst. Der Antrag der Liste Gemeinsam für Gaschurn und Partenen wird mit zehn Gegenstimmen abgelehnt. Der Antrag des Vorsitzenden, die Flächen des Heinrich Mattle zu kaufen, wird mit zehn Stimmen angenommen. zu 7.: Grundverkauf Zimmerei Hubert Wittwer, Unter Trantrauas 64c, 6793 Gaschurn Der Vorsitzende berichtet, dass bereits in der Gemeindevertretungssitzung vom 07.04.2009 ein Grundsatzbeschluss gefasst wurde, die betreffenden Flächen der Gemeinde Gaschurn in der Nähe des derzeitigen Bauhofs, für die Zimmerei von Hubert Wittwer zur Verfügung zu stellen. In der letzten Gemeindevertretungssitzung wurde die Grundstücksbereinigung in diesem Bereich bereits beschlossen. Ebenfalls erfolgte gleichzeitig ein Abtausch mit dem Landeswasserbauamt im Bereich Balotta. Ca. 880 m² Fläche sollen für die Bauführung der Zimmerei Hubert Wittwer zur Verfügung gestellt werden, welche er von der Gemeinde Gaschurn erwerben würde. Ausgemacht wurde, dass € 70,00 / m² für den Verkauf berechnet Niederschrift_13_GV_Sitzung.doc Seite 6/9 werden. Die Vorarlberger Illwerke AG wolle im Bereich Rifa West nochmals Material entnehmen und habe angefragt, wo das Material eingebaut werden könne. Sie würden das Material, den Transport, den Materialeinbau und die Steine für die Steinschlichtung bereit stellen. Damit könnte eine baureife Fläche für die Zimmerei Hubert Wittwer veräußert werden, die diesen Preis auch rechtfertige. Letzte Woche wurde ein Baugrundgutachten der Fa. GEOTEK Dönz+Mähr GmbH erstellt. Dieses kann auf Wunsch eingesehen werden. Für die Entwässerung müssten Drainagerohre eingebaut werden. Ebenso müsste eine 3,8 m hohe Steinmauer errichtet werden. Die Mitarbeiter des Bauhofs der Gemeinde Gaschurn würden dies errichten. Für Hubert Wittwer würden sich zwei Möglichkeiten der Finanzierung bieten: Entweder eine Darlehensaufnahme von ca. € 61.000,00 oder € 1.000,00 pro Monat die ersten fünf Jahre, dann den Rest begleichen. Markus Metzler vertritt die Meinung, dass das Material von der Vorarlberger Illwerke auch gleichzeitig fachgerecht eingebaut werden sollte. Dieter Lang meint, dass bei einem Grundverkauf auch gleich der gesamte Betrag an die Gemeinde Gaschurn bezahlt werden sollte. Kurt Rudigier legt Wert darauf, dass von der Gemeinde für die Vorarbeiten keine Haftungen übernommen werden. Auf die Frage, wo das Material des derzeitigen Bauhofs zwischendeponiert werde erklärt der Vorsitzende, dass eine Möglichkeit bei Heidi Rudigier bestünde. Dies müsse man sich aber noch entsprechend ansehen. Nach kurzer Diskussion wird einstimmig beschlossen, die Flächen (baureif) für € 70,00 / m² an Hubert Wittwer zu verkaufen und von der Fa. GEOTEK von Seiten der Gemeinde für die künftige Bauführung eine entsprechende Bestätigung einzuholen. zu 8.: Sanierung und Ausbau Bergerstraße Teil II Der Vorsitzende berichtet, dass der Tagesordnungspunkt bereits in der gestrigen Bau- und Raumplanungssitzung behandelt wurde. Der untere Teil der Bergerstraße wurde bereits fertiggestellt. Ausgehend von dem derzeitigen Aufbaubereich (Herbert Bergauer) bis zum Hotel Versettla wurden die Grenzen abgeklärt und fixiert. Somit liege jetzt eine fundierte Planungsgrundlage vor. Der Vorsitzende schlägt vor, die Planung wie im unteren Teil der Bergerstraße fortzuführen und dann die Gespräche mit den einzelnen Grundeigentümern zu führen. Dann könne immer noch entschieden werden, welche Abschnitte saniert werden bzw. in welcher Art und Weise diese ausgebaut werden. Im nächsten Schritt sollen nun Angebote für die Planung eingeholt werden und dann je nach Summe vom Gemeindevorstand oder der Gemeindevertretung vergeben werden. Auf die Frage, ob die Sanierung budgetiert wurde berichtet der Vorsitzende, dass für dieses Jahr € 50.000,00 und für nächstes Jahr € 200.000,00 für Straßensanierungen vorgesehen sind. Dem Vorschlag des Vorsitzenden wird einstimmig entsprochen. zu 9.: Sanierung Valschavielstraße Der Vorsitzende berichtet, dass die Valschavielstraße vom Hotel Mardusa bis zur Balottabrücke saniert werden soll. Die Vermessung wurde bereits durchgeführt. In weiterer Folge soll entschieden werden, ob für dieses Teilstück eine Straßengenossenschaft gebildet oder eine eigene Parzelle gegründet wird. Für die Grundeigentümer sei es wichtig, dass für diese keine Kosten entstehen. Die Zusicherung müsse aber die Gemeindevertretung beschließen. Die veranschlagte Summe für die Generalsanierung der Straße mit einer Länge von ca. 250 m beläuft sich auf ca. € 90.000. Eine Beleuchtung werde in diesem Zuge auch mitberücksichtigt. Wenn alles klappe, könnte die Sanierung im Herbst 2011 erfolgen. Gerhard Saler regt an, dass die Ausweichung zu Wilfried Sandrell gleich mit geteert werden könnte. Niederschrift_13_GV_Sitzung.doc Seite 7/9 Dieter Lang regt an, dass durch die diversen Materialentnahmen aus dem Valschavielbach die Straße sehr in Mitleidenschaft gezogen wurde. In Zukunft müsse darauf geachtet werden, dass die Gemeinde dafür auch etwas erstattet bekomme. Der Vorsitzende stellt den Antrag, die Straße zu sanieren. Für die Grundeigentümer dürfen keine Kosten anfallen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. Die Sitzung wird für eine kurze Pause von 21:57 Uhr bis 22:04 Uhr unterbrochen. zu 10.: Rechnungsabschluss 2010 Der Vorsitzende berichtet, dass der Prüfbericht zum Rechnungsabschluss noch nicht vorliege. Sobald dieser vorliege, werde er der Gemeindevertretung zur Kenntnis gebracht. Dieter Lang berichtet, dass der Rechnungsabschluss teilweise zu spät zugestellt wurde und somit nicht beschlossen werden könne. Es wird einstimmig beschlossen, den Rechnungsabschluss am 30.06.2011 im Anschluss an die gemeinsame Gemeindevertretungssitzung mit St. Gallenkirch zu behandeln. zu 11.: Genehmigung der letzten Niederschrift(en) Die Niederschrift der 12. Sitzung vom 19.05.2011 wird nach folgender Abänderung einstimmig genehmigt: TO-Pkt. 8 anstatt: Wenn man sich den letzten Prüfbericht ansehe, sei die finanzielle Situation allen bekannt. Änderung: Wenn man sich den letzten Prüfbericht des Landes ansehe, sei die finanzielle Situation allen bekannt. zu 12.: Bau- und Investitionsplan 2011 – 2016 Der Bau- und Investitionsplan für den Bereich „Kanal“ wird den Anwesenden zur Kenntnis gebracht. Verschiebungen wurden gemacht und der Plan aktualisiert. Der Vergleich zum vorigen Plan wird den Anwesenden zur Kenntnis gebracht. Der Bau- und Investitionsplan für den Bereich „Kanal“ für die Jahre 2011 bis 2016 wird einstimmig beschlossen. zu 13.: Allfälliges o Gerhard Saler erkundigt sich über die Färbeversuche beim Rehseetobel. Der Vorsitzende berichtet, dass noch keine konkreten Daten vorliegen. Er sei noch im Gespräch mit diversen Grundeigentümern. Was den Bereich unter der Lammhütta betreffe, liegen die meisten Zustimmungen bereits vor. Morgen werde eine Besprechung mit den Grundeigentümern des Mittelmaisäß stattfinden. Niederschrift_13_GV_Sitzung.doc Seite 8/9 Der Vorsitzende bedankt sich für das Kommen und hofft, dass das Bauhof-Projekt so schnell wie möglich umgesetzt werden könne. Ende der Sitzung: 22:28 Uhr Die Schriftführerin: Der Vorsitzende: Melanie Themel Bgm. Martin Netzer, MSc Niederschrift_13_GV_Sitzung.doc Seite 9/9
  1. gaschurnvertretung
20101209_GVE008 Gaschurn 09.12.2010 12.06.2021, 06:56 A-6793 Gaschurn – Partenen / Hochmontafon – Österreich Tel. +43(0)5558/8202, Fax +43(0)5558/8202-19 email: gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at Datum: 10.12.2010 Zeichen: 004-1/8/2010 Bearbeiter: Melanie Themel Niederschrift über die 8. Gemeindevertretungssitzung am 09.12.2010 um 19:30 Uhr im Gemeindeamt Gaschurn. Anwesend: Volkspartei und Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Bgm. Martin Netzer, Vize-Bgm. Thomas Riegler, GR Klaus Schröcker, Mag. (FH) Ruth Tschofen, Mag. Britta Wittwer, DI (FH) Markus Durig, Joachim Hammer, Philipp Dona, Gerhard Saler, Walter Grass; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: Mag. Christian Wittwer, GR Andrea Schönherr, Dieter Lang, Alexander Hechenberger, Harald Fitz, Markus Metzler, Andrea Felder, Kurt Burger; Entschuldigt: Volkspartei und Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Markus Felbermayer, Kurt Rudigier; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: Günter Pfeifer; Schriftführerin: Melanie Themel Tagesordnung Erledigung der Tagesordnung: 1) Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit 2) Vorstellung e5-Team Gemeinde Gaschurn 3) Berichte 4) Voranschlag 2011 5) Voranschlag 2011 – Gemeindeimmobiliengesellschaft 6) Gästetaxeverordnung 7) Tourismusbeiträgeverordnung 8) Zweitwohnsitzabgabeverordnung 9) Abfallgebührenverordnung 10) Kanalordnung Niederschrift_8_GV_Sitzung.doc 1/12 11) Wasserleitungsordnung 12) Friedhofsgebührenverordnung 13) Hundeabgabe-Verordnung 14) Explorer Hotel – Ortseingang Gaschurn 15) Kaufangebot Andreas Barbisch, Obere Gosta 185a, 6793 Gaschurn 16) Genehmigung der letzten Niederschrift(en) 17) Allfälliges zu 1.: Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit Der Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindemandatarinnen und Gemeindemandatare sowie die Zuhörer und unterbricht die Sitzung von 19:31 Uhr bis 19:57 Uhr zum Zweck der Bürgerfragestunde. Der Vorsitzende stellt fest, dass die Ladung ordnungsgemäß ergangen und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Vor Eingang in die Tagesordnung beantragt der Vorsitzende folgende Ergänzung der Tagesordnung: • Umbesetzung Ausschuss Bildung und Soziales • Umbesetzung Tourismusausschuss • Schneeräumung 2010/11 Die Verlängerung der Tagesordnung wird einstimmig genehmigt. zu 2.: Vorstellung e5-Team Gemeinde Gaschurn Der Vorsitzende begrüßt Herrn Andreas Bertel vom Energieinstitut Vorarlberg. Bei der e5Zertifizierung am 19.11.2010 konnte die Gemeinde Gaschurn mit 2 “e“ zertifiziert werden. Der Vorsitzende bedankt sich dabei beim e5-Team der Gemeinde Gaschurn. Dies sind Andrea Tschofen, Annette Bergauer, Walter Grass, Günther Burger, DI (FH) Markus Durig, Anton Gössel, Kurt Rudigier, Vize-Bgm. Thomas Riegler und Josef Schönherr. Die Sitzung wird von 20:00 Uhr bis 20:23 Uhr für die Ausführungen von Herrn Bertel unterbrochen. Es wird mit der Sitzung fortgefahren und das e5-Team der Gemeinde Gaschurn stellt sich vor, für welches es einen Applaus gibt. Als kleines Dankeschön für die Mandatare erhält jede/r eine e5-Box. Der Vorsitzende bedankt sich bei Andreas Bertel für die Ausführungen. zu 3.: Berichte Der Vorsitzende berichtet Folgendes: o Der Vorsitzende bedankt sich bei allen Helfern und Freiwilligen für die Durchführung des Mountainbike Marathons Montafon. Eine Streckenänderung ist für nächstes Jahr geplant. In Kürze wird es möglich sein, dass die österreichischen Meisterschaften damit verbunden werden. o Der neue Fahrplan des Vorarlberger Verkehrsverbundes ist ab 12.12.2010 gültig. Niederschrift_8_GV_Sitzung.doc Seite 2/12 o Zum Pflegeheim Innermontafon hat eine Besprechung mit der St. Anna-Hilfe stattgefunden. Ein Vorprojekt wurde erstellt. o Silvretta Classic Rallye Montafon 2010: 98 Millionen Kontaktchancen ergeben sich aus der online-Berichterstattung über die 1. Silvretta E-Auto-Rallye Montafon. o Es gibt neue Schulfilme zum Thema Trinkwasserversorgung und Gewässerrevitalisierung in Vorarlberg, von welchen 2 DVDs im Gemeindeamt aufliegen. o Der Geschäftsbericht der VOGEWOSI 2009 liegt im Gemeindeamt zur Einsicht auf. o Die Abwassermengen in Gaschurn konnten durch die Kanalsanierung deutlich gesenkt werden. Der Vorsitzende bedankt sich herzlich bei Markus Metzler und seinem Team für die gelungene Arbeit. o Die Einsatzfahrzeuge für Bergrettungen sind NOVA befreit. Die NOVA muss zuerst bezahlt werden und kann dann beim Finanzamt zurückgefordert werden. o Es wird zum 38. Alpencup in Oberstaufen am 22. und 23. Jänner 2011 eingeladen. zu 4.: Voranschlag 2011 Der Voranschlag wurde allen Mandataren zeitgerecht zugesandt. Der Voranschlag wurde in zwei Sitzungen des Finanzausschusses behandelt. Gemäß dem vorliegenden Voranschlag ergibt sich eine Finanzkraft von € 2.726.400,00, das trifft auf den Gemeindevorstand eine Finanzkraft von € 27.264,00 und auf den Bürgermeister von € 2.726,40 (0,1 % der Finanzkraft) bzw.von € 6.816,00 (0,25 % der Finanzkraft). Mag. Christian Wittwer erkundigt sich, warum der Voranschlag vor den Verordnungen zu beschließen ist. Der Vorsitzende erklärt, dass dies schon öfters diskutiert wurde. Die Gebühren der einzelnen Verordnungen könnten auf diese Weise gleich mitdiskutiert werden. Er sehe aber auch kein Problem darin, zuerst die Verordnungen und dann erst den Voranschlag zu beschließen. GR Andrea Schönherr erkundigt sich über folgende Punkte: • Auf die Frage, welche Positionen die Seiten 8 und 58 beinhalten, erklärt der Vorsitzende, dass dies die Flächen von Andreas Barbisch, Zimmerei Wittwer, die Flächen beim Ortseingang Gaschurn und das Edelweiß-Areal betreffen. • Auf die Frage, was die € 30.000,00 auf der Seite 19 im Voranschlag beinhalten erklärt der Vorsitzende, dass diese Position für die Zentrumsentwicklung in Gaschurn angedacht sei. • Auf die Frage, was die Positionen auf der Seite 27 für die Hauptschule Innermontafon beinhalten erklärt der Vorsitzende, dass dies die allgemeinen Schulerhaltungsbeiträge sind. Die Bezeichnung hierfür werde aber in Zukunft eine andere sein, die Positionen beziehen sich noch auf das Jahr 2009. • Auf die Frage, was die Position auf der Seite 31 mit € 45.000,00 für Anschaffung Klettergeräte beinhalte erklärt der Vorsitzende, dass dies eventuelle Ergänzungen des Klettergartens und auch für das Spielraumkonzept seien. • Auf die Frage, was die Position auf Seite 22 mit € 269.000,00 beinhaltet erklärt Mag. Edgar Palm, dass dies die Sportplatzmiete für die GIG sei. Dem SV GaschurnPartenen werde hierfür von der GIG die Miete verrechnet und die Gemeinde decke dies entsprechend ab. • Auf die Frage, welche Straßen die Position mit € 250.000,00 auf Seite 47 beinhalte erklärt der Vorsitzende, dass dies detailliert auf der Seite 99 angeführt sei. Diese beinhalten zB die Weiterführung der Bergerstraße, Valschavielstraße, Straße Innerbofa, Wanderwege wie Harzawald, etc. Niederschrift_8_GV_Sitzung.doc Seite 3/12 • Auf die Frage, ob die Position auf Seite 57 mit € 50.000,00 ein Teil für die Winterbeleuchtung sei erklärt der Vorsitzende, dass dies lediglich die Weiterführung von verschiedenen Streckenabschnitten beinhalte, eine Winterbeleuchtung sei derzeit aufgrund der Finanzsituation nicht vordringlich. Mag. Christian Wittwer erkundigt sich über folgende Punkte: • Auf die Frage, warum sich die Bezüge der Angestellten im Kindergarten verdoppelt haben erklärt Mag. Edgar Palm, dass die Erhöhung darauf zurückzuführen sei, dass die frühere Leiterin in einem anderen Arbeitsmodell eingestuft wurde, welches sich im Gehaltsschema geringer niederschlug. Nachdem die vorübergehend karenzierte Kindergartenleiterin wieder im alten Schema eingestellt wurde, stelle das diesen großen Unterschied dar. Dies habe sich auch im Rechnungsabschluss als Überschreitung dargestellt. • Auf die Frage, ob die Beiträge im Bereich Tourismus gegenüber dem Voranschlag 2010 höher geworden sind erklärt der Vorsitzende, dass die Beiträge gleich hoch geblieben sind. Die Zahlen im Bereich Montafon Tourismus wurden indexiert, aber nicht zu Lasten der Gemeinde, sondern von Hochmontafon Tourismus. • Auf die Frage, was die Position auf Seite 63 mit € 155.000,00 beinhalte erklärt der Vorsitzende, dass dies die Sanierung der Wohnung Roswitha Klamminger, die Wohnung von Annelies Loretz und das alte Arzthaus in Partenen beinhalte. • Auf die Frage, wieso die Position zum Kauf der Mattle-Gründe auf der Seite 59 nicht mehr angeführt sei erklärt der Vorsitzende, dass dieser Kauf in die GIG übertragen werde. Mag. Edgar Palm erklärt, dass auf der Seite 102 die Positionen der GIG entsprechend angeführt seien. • Auf die Frage, was die Position auf Seite 67 – Verrechnung Investitionen und Tilgungszuschuss beinhalte erklärt Mag. Palm, dass dies lediglich für eine interne Verrechnungsposition angeführt sei. Des Weiteren führt Mag. Wittwer aus, dass € 2,3 Mio. zur Darlehensaufnahme eine sehr heftige Summe sei. Der Vorsitzende erläutert dazu, dass beim mittelfristigen Investitionsprogramm darauf geachtet wurde, welche Positionen nicht wirklich benötigt und welche aufgeschoben werden können. Es seien nicht übermäßig hohe Positionen im Voranschlag beinhaltet. Für Mag. Wittwer stelle sich auch die Frage, in welcher Höhe die Ausgaben angenommen werden und ob der Voranschlag vorsichtig genug ausgelegt wurde. Auf der Seite 104 im Voranschlag könne man die Zahlen seit dem Rechnungsabschluss vom Jahr 2003 bis jetzt vergleichen, dies stelle für ihn ein recht problematisches Bild dar. Die laufenden Ausgaben müsse man mit Krediten abdecken, damit man über die Runden komme. Da stelle sich für ihn die Frage, was unternommen werden sollte. Er finde es mutig, Ausgaben zu tätigen, welche durch die Einnahmen nicht gedeckt werden können. Man sollte sich deshalb schon darüber Gedanken machen. Die gesamten Positionen sollten seiner Meinung nach etwas niedriger angesetzt werden. Der Vorsitzende erläutert, dass es zwei Varianten der Voranschlagserstellung gebe, welche auch bereits im Finanzausschuss behandelt wurden. Man könne diese und jene Position aus dem Voranschlag streichen, damit die Zahlen besser aussehen, dies sei aber nicht sinnvoll. Es sei klar, welche Investitionen und Positionen von den Gemeinden finanziert werden müssen. Speziell die Bereiche Wasser, Kanal und Pflege würden immer mehr auf die Gemeinden abgewälzt. Im Finanzausschuss habe man darüber eine längere Diskussion geführt, welche Positionen jedem einzelnen wichtig seien. GR Andrea Schönherr bezeichnet die Grundverkäufe als keine nachhaltige Sache. Sie verliest dabei einen Auszug aus dem Gemeindevertretungsprotokoll vom September 2008, welcher wie folgt lautet: „Auf Grund der äußerst angespannten finanziellen Lage der Gemeinde ist eine weitere Verschuldung mit Ausnahme von Darlehen zur Fortführung bereits begonnener Investitionsvorhaben und für den Bau von Wasserversorgungs- und Abwasserbeseitigungsanlagen nicht mehr vertretbar. Neue Investitionsvorhaben können nur dann in Angriff Niederschrift_8_GV_Sitzung.doc Seite 4/12 genommen werden, wenn eine Finanzierung ohne zusätzliche Schuldenaufnahme möglich ist. Es wird von der Gemeinde erwartet, dass alle vertretbaren Möglichkeiten zur Haushaltskonsolidierung ausgeschöpft werden (z.B. Überprüfung und weitere Erhöhung der Gebührensätze, äußerste Zurückhaltung bei den Ermessensausgaben) und die veranschlagten Darlehensaufnahmen so gering wie möglich gehalten werden.“ Allerdings sei für die Gemeinde Gaschurn keine Verbesserung der Finanzlage in Sicht, sondern werde sich der Schuldenstand immer noch mehr erhöhen. Für sie sei dies sehr bedenklich. Der Vorsitzende pflichtet Frau GR Schönherr bei, erwähnt aber auch, dass sich eine derartige Finanzlage bei mehr als der Hälfte der Gemeinden darstelle. Die Ausgaben könne man selbstverständlich verringern, es müsse aber auch gewährleistet sein, dass Einnahmen getätigt werden, welche sich in der gesamten Wertschöpfungskette auswirken. Er ist der Meinung, dass mit verschiedenen Grundverkäufen Impulse gesetzt und auf Dauer Einnahmen und Arbeitsplätze geschaffen werden können. Mag. Christian Wittwer entgegnet dem, dass auch darauf Acht gegeben werden müsse, diese Themen effizient zu gestalten. Ein höherer Tourismusbeitrag bzw. eine erhöhte Gästetaxe müsse zuerst erwirtschaftet werden. Der Vorsitzende entgegnet, dass es sich darum handle, wie künftig das Geld eingebracht werden könne. Die Gästetaxe sei durch den Gast zu entrichten und nicht durch die Betriebe. Man habe sich nicht nur auf die Erhöhung der Gästetaxe beschränkt. Bei der Zweitwohnsitzabgabe werde von der Klasse B in die Klasse A aufgestuft. Dies wirke sich mit ca. € 1,00 an Mehrkosten / m² aus. Auf die Frage, welche Abgaben die Wohnungsbesitzer der Wohnanlage Laijola II und III entrichten werden, erklärt der Vorsitzende, dass die selbst genützten 6 Wochen im Jahr mit der Zweitwohnsitzabgabe bemessen werden, der Rest werde ganz normal über die Gästetaxe abgegeben. GR Andrea Schönherr erkundigt sich über die Erhöhung der Abwassergebühren und Mag. Palm teilt mit, dass die Werte im vorliegenden Voranschlag noch angepasst werden. Mag. Christian Wittwer erkundigt sich über den Abgang aus dem laufenden Betrieb in die Mountain Beach GmbH. Mag. Palm erklärt, dass es einmal einen „Ausreißer“ in diesem Bereich gab, als das Mountain Beach neu gegründet wurde. Ab dem Jahr 2011 ist das Ziel, dass sich die Zahlen mit dem Jahr 2008 decken. Für Mag. Wittwer ist es schwierig, derartige Ausgaben im Vorfeld zu beschließen, ohne dass genaue Pläne mit Ergebnissen vorliegen. Für ihn sei es insgesamt schwierig, ein Budget mit einem derartigen Schuldenstand zu beschließen und dem zuzustimmen. Der Vorsitzende entgegnet dem, dass es für ihn nicht richtig wäre, Positionen im Voranschlag nicht darzustellen, welche aber unbedingt veranschlagt werden müssen. Gerade im Kanal- und Wasserbereich biete sich für die Gemeinde die Möglichkeit, die Finanzierung durch das Land Vorarlberg unterstützen zu lassen, wenn auch nicht mehr in dem Ausmaß wie in früheren Jahren. Auch bei Einnahmen, bei welchen man sich nicht sicher sei, ob diese auch tatsächlich Niederschlag finden, sei es nicht richtig diese im Voranschlag anzuführen, so Mag. Wittwer. Für GR Andrea Schönherr stellen die Grundverkäufe einen Einmaleffekt dar. Irgendwann sei der Grund verkauft, die Schulden aber noch da. Der Vorsitzende entgegnet, dass durch einen Grundverkauf wie z.B. der Flächen beim Ortseingang Arbeitsplätze geschaffen werden können und die Frequenzen auch wieder steigen werden. Für den Grundkauf der Mattle-Gründe gebe es verschiedene Zugänge, diese zu finanzieren. Der Vorsitzende stellt den Antrag, den Voranschlag 2011 in der vorliegenden Fassung und der darin enthaltenen Beilagen wie insbesondere den Beschäftigungsrahmenplan zu genehmigen. Dem Antrag des Vorsitzenden wird mit 3 Gegenstimmen entsprochen. Niederschrift_8_GV_Sitzung.doc Seite 5/12 zu 5.: Voranschlag 2011 – Gemeindeimmobiliengesellschaft Der Voranschlag 2011 der Gemeindeimmobiliengesellschaft wird mit 5 Gegenstimmen genehmigt. zu 6.: Gästetaxeverordnung Der Vorsitzende erläutert, dass es ab dem Sommer 2011 lediglich zwei Tarife für die Gästetaxe gibt. Diese belaufen sich ab Sommer 2011 auf € 1,20, ab Winter 2011/12 auf € 1,40 pro Nacht. Bis dato wurde die Gästetaxe immer für drei Saisonen im Voraus fixiert. Mag. Christian Wittwer ist der Meinung, dass eine Erhöhung in diesem Ausmaß erst stattfinden sollte, wenn die entsprechenden Investitionen der Silvretta Montafon AG getätigt werden. Der Vorsitzende entgegnet dem, dass man nicht erst ein Jahr abwarte und dann hinten nach sei. Die Berechnungen seien für die nächsten vier bis fünf Jahre getätigt, wichtig sei es, dass es nach außen so transportiert werde, dass nicht der Betrieb sondern der Gast die Gästetaxe zu entrichten habe. Auf die Frage von GR Andrea Schönherr, ob man die Gästetaxe wieder reduzieren werde, wenn die beschneite Talabfahrt nicht errichtet werde erklärt der Vorsitzende, dass man sich dies zu gegebener Zeit überlegen könne. Markus Metzler möchte wissen, bis wann es absehbar sei, die noch offenen Außenstände an die Gemeinde Gaschurn, einzufordern. Der Vorsitzende berichtet, dass er heute und auch zuvor Gespräche mit einigen Schuldnern hatte und er der Meinung ist, dass diese in nächster Zeit an die Gemeinde abgeführt werden. GR Andrea Schönherr schließt sich der Meinung von Markus Metzler an und findet diese Frage für berechtigt. Die Bürger werden sich wahrscheinlich auch darüber Gedanken machen, wenn die Gebühren der Gemeinde jedes Jahr erhöht werden, die Außenstände aber nicht beglichen werden. Es sei wichtig, dass hier etwas unternommen werde. Der Vorsitzende berichtet, dass diese Thematik auch im Finanzausschuss diskutiert wurde und auch sehr ernst genommen werde. Mag. Christian Wittwer entgegnet, dass diese Thematik bereits schon vor fünf Jahren angeregt wurde. Die Außenstände hätten sich aber seither nicht wirklich reduziert. Der Vorsitzende entgegnet dem, dass seit 2005 sehr wohl Verbesserungen zu verzeichnen seien. Nach einer weiteren kurzen Diskussion über die Finanzierung der Talabfahrt stellt der Vorsitzende den Antrag, die Gästetaxeverordnung wie vorliegend zu beschließen. Der Antrag, die Gästetaxeverordnung mit den Änderungen zu beschließen, wird mit 1 Gegenstimme angenommen. zu 7.: Tourismusbeiträgeverordnung Der Vorsitzende erläutert, dass der Hebesatz von 1,25 % auf 1,30 % angehoben wird. Der Antrag, die vorliegende Tourismusbeiträgeverordnung zu beschließen, wird mit 1 Gegenstimme angenommen. zu 8.: Zweitwohnsitzabgabeverordnung Der Vorsitzende berichtet, dass durch das Land Vorarlberg angeordnet wird, welche Preise für die „Kategorie A“ zu entrichten sind. Der Antrag, die vorliegende Zweitwohnsitzabgabeverordnung zu beschließen wird einstimmig angenommen. Niederschrift_8_GV_Sitzung.doc Seite 6/12 zu 9.: Abfallgebührenverordnung Der Vorsitzende berichtet, dass die Erhöhungen der Abfallgebühren auf den Seiten 4 und 5 im Voranschlag ersichtlich sind. Der Antrag, die vorliegende Abfallgebührenverordnung zu beschließen, wird einstimmig angenommen. zu 10.: Kanalordnung Der Vorsitzende erläutert, dass der Satz des § 3 Abs. 2 der vorliegenden Kanalordnung wie folgt abgeändert wird: Der Einzugsbereich ist im Umkreis von 100 m an die bestehenden Kanalschächte festgelegt. Des Weiteren wird festgelegt, dass alle Anschlüsse im Einzugsbereich bis zum 30.11.2011 erfolgen sollen und ab dort die Anschlussgebühr um 8 % erhöht wird. Kurt Burger weist darauf hin, dass im § 10 Abs. 2 der Beitragssatz auf € 40,10 zu korrigieren wäre. Des Weiteren der § 14 auf 2,24 €. GR Andrea Schönherr berichtet, dass sie bei der ARA Montafon an einer Besichtigung teilgenommen habe. Dort wurde u.a. darüber diskutiert, dass Private selbst den Kanal anschließen und graben, dabei viel Schmutz in den Kanal gelange und dies hohe Kosten verursache. Sie regt deshalb an, dass der Anschluss an den Sammelkanal entweder die Gemeinde selbst errichtet oder eine sonstige Firma damit beauftragt werden könnte, um derartige Kosten zu verhindern. Eventuell könnte man dies sogar in die Verordnung aufnehmen. Der Vorsitzende berichtet hierzu, dass bereits zwischen der ARA-Montafon und den Montafoner Gemeinden Besprechungen zu diesem Thema stattgefunden haben. Die Bescheide aller Gemeinden sollen optimiert und zu einem einheitlichen Bescheid zusammengefasst werden. Das Problem bei den Anschlüssen sei teilweise dieses, dass die Gemeinde selbst oft nicht wisse, wann jemand anschließe. Der Antrag, die vorliegende Kanalordnung zu beschließen, wird einstimmig angenommen. zu 11.: Wasserleitungsordnung Der Vorsitzende berichtet, dass wie auch bei der Kanalordnung, bei der vorliegenden Wasserleitungsordnung der Satz im § 3 wie folgt geändert wird: Der Versorgungsbereich ist im Umkreis von 100 m bei der bestehenden Hauptwasserleitung festgelegt. Bis zum 30.11.2011 sollten in allen Wohnobjekten mit Kanalanschlüssen, Wasseruhren eingebaut werden. Es werden dann schlussendlich keine Pauschalen mehr verrechnet. Der Antrag, die vorliegende Wasserleitungsordnung zu beschließen, wird einstimmig angenommen. zu 12.: Friedhofsgebührenverordnung Der Antrag, die vorliegende Friedhofsgebührenverordnung zu beschließen, wird einstimmig angenommen. zu 13.: Hundeabgabe-Verordnung Der Antrag, die vorliegende Hundeabgabe-Verordnung zu beschließen, wird einstimmig angenommen. Der Vorsitzende bedankt sich bei Mag. Edgar Palm für die Voranschlags-Erstellung und bei seinem gesamten Team. Niederschrift_8_GV_Sitzung.doc Seite 7/12 zu 14.: Explorer Hotel – Ortseingang Gaschurn Der Vorsitzende berichtet, dass die Projektbetreiber bei der letzten Gemeindevertretungssitzung anwesend waren und das Projekt vorgestellt haben. Das Modell wird den Anwesenden nochmals zur Kenntnis gebracht. Es handle sich hierbei um 200 Gästebetten mit Zimmer/Frühstück. Das Hotel werde energieeffizient errichtet. Der Vertragsentwurf liegt nun vor. Der Vorsitzende schlägt vor, über die Eckpunkte des Vertrages jetzt zu beraten und dann zusammen mit der Rechtsvertretung den endgültigen Vertrag gemeinsam mit dem Gemeindevorstand zu fixieren. Dieter Lang berichtet, dass einige Personen der Fraktion Gemeinsam für Gaschurn und Partenen mit Experten über dieses Hotelprojekt geredet hätten. Die Idee vom Gesamten her sei recht gut, lediglich der Standort sei zu überdenken. Den jetzigen Standort sehe er als problematisch an. Der Vorsitzende erläutert, dass bereits verschiedene Standorte zusammen mit den Interessenten geprüft wurden. Der jetzige Standort habe den Investoren zugesagt. Es hätten sich für dieses Projekt auch keine besseren Standortmöglichkeiten ergeben. DI (FH) Markus Durig ist der Meinung, dass der Standort wichtig für den Investor sei. Dieser habe auch in der letzen Gemeindevertretungssitzung erläutert warum und weshalb dieser Standort für ihn optimal wäre. Aus Sicht der Verkäuferin wurde die Standortfrage schon mehrmals diskutiert und müsse deshalb nicht mehr diskutiert werden. Für Dieter Lang wäre ein Standort in Partenen genauso zu realisieren. Mag. Christian Wittwer sieht die Schwierigkeit darin, dass ein im Eigentum der Gemeinde Gaschurn befindliches Grundstück in dieser Größenordnung – sollte dies die Gemeinde irgendwann selbst benötigen – schwer zu finden sei. Dieser Bereich bzw. diese Flächen haben seiner Meinung nach eine große Bedeutung für die Gemeinde Gaschurn. Ausgangslage sei einmal diese gewesen, dass in diesem Bereich ein Hotelprojekt in Ergänzung mit dem Mountain Beach vorgesehen war. Für die Gemeinde selbst sei dieser Platz künftig wichtig und deshalb sollte dieser Platz in den nächsten Jahren nicht verbaut werden. Das Interesse, ein solches Hotel zu errichten finde er gut und legitim, aber er stelle einen Antrag, an diesem Standort kein Hotel zu errichten. Es sollen andere, alternative Standorte geprüft werden, auch in Partenen. Der Vorsitzende erklärt nochmals, dass mehrere Standorte geprüft wurden. Beim Standort Partenen habe sich das Problem ergeben, dass dieser zu weit von der Talstation entfernt sei. Jetzt wurde aber ein Investor gefunden, welcher sich eben für diesen Standort entschieden habe. Wenn jemand der Überzeugung sei, dass ein anderer Standort besser sei, könne er dies gerne prüfen. Andrea Felder war bei der letzten Gemeindevertretungssitzung nicht anwesend. Für sie sei der Standort am Ortseingang nicht optimal. Es gebe ebenso schöne Plätze in Partenen. Für den Vorsitzenden sei es nicht verständlich, dass jemand seine Meinung zu einem Projekt äußere, welches man nicht wirklich kenne. Andrea entgegnet dem, dass es Prospekte und ebenso Informationen im Internet über das vorliegende Projekt gebe, welche man sich ansehen könne. Der Vorsitzende äußert sich dahingehend, dass jede/r nach Fischen fahren könne, um bei der Eröffnung dabei zu sein und sich das Hotel persönlich anzusehen. Ein Vier-Stern-Hotel sei an diesem Standort nicht zu verwirklichen. Mit 200 neuen Betten und ca. 45.000 Nächtigungen würde man eine Frequenz ins Dorf bringen und die Gastronomie sowie verschiedene Geschäfte könnten stärker belebt werden. Der Standort in Partenen wurde bereits geprüft, von den Investoren aber für dieses Projekt nicht für optimal erachtet. Für Mag. Christian Wittwer ist es nicht verständlich, dass einerseits Gemeindegrund verkauft werden möchte, auf der anderen Seite möchte man Gründe für die Gemeinde ankaufen. Dann müssen Kredite aufgenommen werden, für Gründe, welche nicht benötigt werden. Es sei wichtig, dass Gaschurn-Partenen eine gute Gästeauslastung und genügend Betten habe. Nur weil sich aber in den letzten fünf Jahren kein Investor für diesen Standort gefunden ha- Niederschrift_8_GV_Sitzung.doc Seite 8/12 be, um den Bereich – wie vormals besprochen – mit dem Mountain Beach und einer möglichen Freizeitanlage zu verbinden, müsse deshalb nicht jetzt die Chance vergeben werden. GR Andrea Schönherr möchte wissen, wie die restliche Fläche, welche nicht für das Projekt benötigt werde, genützt wird. Diese seien ja dann auch wertlos für die Gemeinde. Der Vorsitzende fügt dem hinzu, dass unterhalb der Radweg bestehen bleibt und die Flächen talauswärts ebenfalls im Eigentum der Gemeinde Gaschurn bleiben. Ebenso sei die Möglichkeit für eine spätere Betriebserweiterung gegeben. Im Rahmen des Räumlichen Entwicklungskonzeptes habe man verschiedenste Betriebsstandorte fixiert, dieser sei einer davon. Dem Vorsitzenden wird vorgeworfen, dass in der letzten Gemeindevertretungssitzung die Projektbetreiber eingeladen wurden und die Gemeindevertretung im gleichen Zuge einen Beschluss fassen sollten. Dass unter diesen Umständen nicht alles offen diskutiert werden konnte, sei auch klar, so Mag. Wittwer. Aus Sicht von GR Andrea Schönherr sei dies ein günstiger Baugrund für den Investor und die Gemeinde müsse zusätzlich auch noch gewisse Abstandsnachsichten gewähren, dies sei für sie sehr fraglich. Hier rede man über einen Kaufpreis von € 110,00/m², im Bereich Edelweiß-Areal von € 140,00“m², das finde sie nicht gerecht. Der Vorsitzende entgegnet dem, dass beim Standort im Bereich Ortseingang zwei Straßen und der Radweg unmittelbar vorbeiführen, was im Bereich Edelweiß-Areal nicht der Fall sei. Mag. Christian Wittwer regt an sich grundsätzlich zu überlegen, ob diese Flächen überhaupt verkauft werden sollten und stellt dabei folgenden Antrag: „Durch die besondere Lage am Ortseingang und die unmittelbare Nähe zu den Sportstätten haben die angeführten Grundstücke für die gemeindeeigene Nutzung großes Potential. In der Vergangenheit wurde über die Nutzung der Grundstücke am Ortseingang von Gaschurn im Zusammenhang mit den bestehenden Sportstätten Überlegungen angestellt und entsprechende Planungen durchgeführt (Wellnessanlage, Leader Studien). Durch den Verkauf dieser für die Gemeinde strategisch wichtigen Flächen wären künftig zu erwartende, eigene Projekte der Gemeinde nicht mehr realisierbar. Für die Errichtung von Hotelanlagen im Niedrigpreissegment sind allenfalls alternative Standorte zu prüfen. Die Gemeindevertreter der Fraktion „Gemeinsam für Gaschurn und Partenen“ stellen deshalb den Antrag, die gemeindeeigenen Grundstücke am Ortseingang im Bereich Mountain-Beach nicht zu verkaufen“. Den Vorsitzenden würde es aber auch interessieren, warum heute alle Personen der Liste „Gemeinsam für Gaschurn und Partenen“ gegen das Projekt stimmen, zumal es in der letzten Gemeindevertretung lediglich 3 Gegenstimmen bei diesem Projekt gab. Für Markus Metzler ist das Projekt strategisch schon wichtig. Allerdings könnte ein anderer Standort hierfür gewählt werden und er schlägt hierzu den Bereich Rifa vor. Der Vorsitzende erläutert hierzu, dass dort ein vier-Stern-Hotel platziert werden sollte. Harald Fitz war in der letzten Sitzung vom Hotel und von der Präsentation überzeugt. Von den Projektstudien was die Flächen beim Ortseingang anbelangen, habe er aber bis dato nichts gewusst. Er ist der Meinung, dass diese Flächen für die Gemeinde wichtig seien und deshalb sollte die Gemeinde diese Flächen nicht leichtfertig hergeben. Andrea Felder ist der Meinung, dass das Hotel genauso gut im Ortszentrum von Partenen errichtet werden könnte. Gastronomie sei ausreichend vorhanden und deshalb müsse das Hotel nicht unbedingt am Ortseingang von Gaschurn errichtet werden. Alexander Hechenberger wusste ebenfalls nichts von den Vorkonzepten und Vorgesprächen. Er hat Bedenken über ein derartiges Hotel beim Ortseingang. Seiner Meinung nach gehöre etwas Einladendes an diesen Standort. Er finde die Idee, das Hotel in Partenen zu errichten auch gut, gerade auch in Verbindung mit dem möglichen Biathlon-Zentrum. Kurt Burger findet das Explorer-Konzept prinzipiell gut. Was ihm allerdings nicht gefallen habe, sei dies, dass in der Tourismusausschusssitzung teilweise Fragen nicht beantwortet worden seien. Er ist der Meinung dass es legitim sei, einen anderen Standort zusätzlich prüfen zu wollen. Niederschrift_8_GV_Sitzung.doc Seite 9/12 Der Vorsitzende erläutert zu den einzelnen Ausführungen nochmals, dass bereits andere Standorte geprüft wurden. Es könne aber jede/r gerne versuchen, den Projektbetreibern innerhalb einer Woche einen anderen Standort schmackhaft zu machen. Die Gemeinde müsse seiner Meinung nach froh sein, wenn eine solche Möglichkeit bestünde und diese auch genutzt werde. Es sei richtig, dass vormals verschiedenste Projekte in diesem Bereich diskutiert wurden. Irgendwann sei es aber auch an der Zeit, dass man die Realität akzeptiere und umsetzbare Möglichkeiten nutze. Mag. (FH) Ruth Tschofen berichtet, dass der Tourismusausschuss grundsätzlich eine positive Äußerung zum Projekt abgegeben habe. Lediglich bei der Standort-Situation war man sich nicht einig. Für sie als Partenerin sei aber dieser Standort gut gewählt. GR Klaus Schröcker spricht sich für das Projekt und auch für den Standort aus. GR Andrea Schönherr würde es auch interessieren, was die einzelnen Personen der Fraktion „Volkspartei und Bürgerliste Gaschurn-Partenen“ vom gegenständlichen Projekt halten. Joachim Hammer findet den Standort gut. Für ein Wellnessprojekt müssten zuerst auch Investoren gefunden werden. Er glaube nicht, dass sich da in nächster Zeit jemand finden lasse. Man müsse vorwärts denken und wenn das Grundstück nicht bebaut werde, könne die Gemeinde auch keine zusätzlichen Einnahmen erwirtschaften. Gerhard Saler regt an, dass die Fraktion „Gemeinsam für Gaschurn und Partenen“ einen Vorschlag einbringen solle, dann könne darüber abgestimmt werden. Bis jetzt habe diesen Standort bzw. diese Flächen auch niemand interessiert. Mag. Christian Wittwer findet das Konzept prinzipiell gut. Es stelle sich aber die Frage, ob das Hotel genau an diesem Platz errichtet werden müsse. Die Nutzungsmöglichkeiten für diesen Bereich sollten nicht vergeben werden. Über Jahrzehnte hinweg habe man sich überlegt, wie man diese Grundstücke nutzen möchte. Jetzt sollen sie auf einmal verkauft werden. Die Thematik solle auch mit den Tourismusinteressenten und nicht nur mit den Gemeindevertretern diskutiert werden. Der Vorsitzende entgegnet dem, dass die Grundstücke seit längerem nicht genutzt worden seien. Jetzt bestünde die Möglichkeit, diese zu nutzen und dies sei mit intensiver Arbeit auch gelungen. Walter Grass berichtet, dass die meisten größeren Betriebe in Gaschurn dieses Konzept befürworten. Das Marketingkonzept sei stimmig. Das Projekt sei für die Zukunft ein Gästebringer, weil es neue, junge und sportliche Gäste nach Gaschurn bringe, die sicherlich wieder kommen. Es wird über den Antrag von Mag. Christian Wittwer abgestimmt. Der Antrag wird mit 10 Gegenstimmen abgelehnt. Der Vorsitzende stellt den Antrag, die endgültige Vertragsgestaltung durch den Gemeindevorstand, zusammen mit Dr. Alexander Wittwer und Herrn Jürnjakob Reisigl zu fixieren. Der Antrag des Vorsitzenden wird mit 8 Gegenstimmen angenommen. zu 15.: Kaufangebot Andreas Barbisch, Obere Gosta 185a, 6793 Gaschurn Der Vorsitzende berichtet, dass das Thema schon öfters diskutiert wurde. Die Fraktionen wissen, um welche Flächen es sich beim gegenständlichen Kaufangebot handle. Andreas Barbisch möchte diese Flächen von der Gemeinde Gaschurn zurückkaufen. Es wurde versucht, etwaige Aufwertungen der Flächen im Vertrag entsprechend darzustellen. Statt dem Wiederkaufsrecht wurde von der Gemeinde ein Vorkaufsrecht in den Vertrag eingebracht, sodass die Gemeinde die Möglichkeit habe, die Grundstücke schlussendlich zu dem Preis, zu welchem Herr Barbisch die Flächen von der Gemeinde zurückerwerben möchte, zurückzukaufen. Ebenso wurde die Widmungs- und Zonenänderung beachtet. Der Kaufpreis wurde so abgestimmt, dass durch die Aufwertungsauflagen ein Ausgleich geschafft werde und es ein vertretbarer Preis sei. Dieter Lang bringt vor, dass dieser Vertrag zehn Seiten beinhalte und er es nicht bis zur Sitzung bewerkstelligen konnte, den Vertrag gründlich durchzulesen. Niederschrift_8_GV_Sitzung.doc Seite 10/12 GR Andrea Schönherr möchte wissen, welche Personen an der Ausarbeitung des Vertrages teilgenommen haben. Sie sei einmal zu einer Vorstandssitzung gekommen, wo im Vorfeld schon eine Besprechung mit Herrn Andreas Barbisch und den anderen Vorständen stattgefunden habe. Sie findet das nicht in Ordnung und möchte wissen, ob sie bewusst von dieser Sache ausgeschlossen wurde. Der Vorsitzende erklärt, dass Herr Barbisch im Büro des Bürgermeisters war, um die Sachlage aus seiner Sicht zu erläutern. GR Andrea Schönherr entgegnet, dass Vertrauen Ehrlichkeit voraussetze und fragt sich, wie sie vertrauen solle, wenn sie mitbekomme, dass man ihr gegenüber nicht ehrlich sei. Der Vorsitzende erläutert, dass er damals mit Andreas Barbisch einen Termin vereinbart habe, bevor der Vertrag aufgesetzt wurde. GR Andrea Schönherr fühlt sich in dieser Sache nicht involviert und überrumpelt. Kurt Burger kritisiert, dass die Informationen, welche man teilweise für die Sitzungen erhält, viel zu spät ausgesendet werden. Der Zeitraum sei zu kurz. Der Vorsitzende erklärt, dass der Vertragsentwurf nochmals überarbeitet und so schnell wie möglich weitergeleitet wurde. Er habe aber bereits mehrmals erwähnt, dass wenn die Sitzungsunterlagen von der anderen Fraktion abgeholt werden, sie mit dem Bürgermeister einen Termin vereinbaren können, um die Tagesordnung im Vorfeld zu besprechen. Er bittet deshalb auch mit Nachdruck darum, dieses Angebot in Zukunft auch zu nutzen. Die Sitzung wird von 23:30 Uhr bis 23:38 Uhr für die Erläuterungen von Andreas Barbisch unterbrochen. Nach den Erläuterungen von Andreas Barbisch geht die öffentliche Sitzung in eine nicht öffentliche Sitzung über. Der Vorsitzende stellt den Antrag, den Kaufvertrag vom 06.12.2010 in der vorliegenden Form zu beschließen. Dem Antrag wird mit 3 Gegenstimmen entsprochen Die Sitzung wird um 00:31 Uhr wieder öffentlich fortgesetzt. zu 16.: Genehmigung der letzten Niederschrift(en) TO-Punkt 8, letzter Absatz: anstatt: Kurt Burger weist darauf hin, dass schon im Rahmen des Wettbewerbs speziell auch auf die Lärmbelastungen geachtet werden sollten. Änderung: Kurt Burger weist darauf hin, dass schon im Rahmen des Wettbewerbs speziell auch auf die Lärmbelastungen geachtet und die Nachbarn im Vorfeld in den Planungswettbewerb mit eingebunden werden sollten. Die Niederschrift wird nach dieser Änderung einstimmig genehmigt. zu 17.: Umbesetzung Ausschuss Bildung und Soziales Der Vorsitzende berichtet, dass die letzte Woche der Ausschuss Bildung und Soziales getagt hat. Dort wurde festgestellt, dass Vize-Bgm. Thomas Riegler als einziger Gemeindevertreter in den Ausschuss bestellt wurde, alles andere aber Ersatzvertreter sind. Deshalb sei auch ein Obmann-Stellvertreter in den Ausschuss zu bestellen. Der Vorsitzende stellt den Antrag, Andrea Felder als Mandatarin und gleichzeitig als Obmann-Stellvertreterin in den Ausschuss zu wählen. Als Ersatz von Andrea Felder wird Adolf Felder bestellt. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. Niederschrift_8_GV_Sitzung.doc Seite 11/12 zu 18.: Umbesetzung Tourismusausschuss Mag. (FH) Ruth Tschofen berichtet, dass auch im Tourismusausschuss noch kein ObmannStellvertreter bestellt wurde. Mag. Christian Wittwer informiert, dass Alexandra Scheucher nicht mehr als Ausschussmitglied tätig sein wird. Kurt Burger soll anstatt dessen nachnominiert werden. Der ObmannStellvertreter soll in der nächsten Tourismusausschusssitzung nominiert werden. Dabei wird angemerkt, dass die Motivation nicht wahnsinnig berauschend sei, da man dem Tourismusausschuss nicht die Bedeutung zumesse, welcher ihm eigentlich zustehen würde. Mag. (FH) Ruth Tschofen entgegnet dem, dass es sehr wohl diskutiert wurde, sich mit den Themen des Tourismusausschusses in Zukunft auseinanderzusetzen. Der Vorsitzende stellt den Antrag, Kurt Burger statt Alexandra Scheucher in den Tourismusausschuss nachzunominieren. Dem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 19.: Schneeräumung 2010/11 Der Vorsitzende berichtet, dass Heidi Rudigier einen Fahrer weniger habe und deshalb einen Traktor für die Schneeräumung an Steven Prehl verkauft habe. Die Räumstrecken können in diesem Ausmaß nicht mehr von ihr betreut werden. Folgende Strecken sollen von Steven Prehl übernommen werden: Bergerstraße, Gundalatschweg, Zerfall, Innertobel, Hüsliweg, Plünggasweg, Pfanges und Haldaweg. Die Schneeräumung wurde bereits im Jahr 2008 ausgeschrieben und vergeben. Der Vorsitzende möchte aber das aktuelle Thema in der Gemeindevertretung behandeln. Die Preise belaufen sich gemäß Ausschreibung vom Jahr 2008. Die Schneeräumung für die Wintersaison 2010/11 wird wie oben erläutert, einstimmig beschlossen und die Räumstrecken werden entsprechend aufgeteilt und im Rahmen der damaligen Vergabe beauftragt. zu 20.: Allfälliges o Andrea Felder fragt im Auftrag der Kindergartenleiterin in Partenen an, ob für den Schallschutz beim Kindergarten seitens der Gemeinde etwas angedacht sei. Der Vorsitzende berichtet, dass die Sanierungskosten hierfür bereits im Budget enthalten sind. o Der Bewerbungsfilm für die Jugendolympiade 2015 wird den Anwesenden vorgeführt. Der Vorsitzende bedankt sich auf diesem Wege bei allen für die Unterstützung. o Kurt Burger möchte wissen, ob das Verhandlungsverfahren für die provisorische beschneite Talabfahrt mittlerweile genehmigt wurde. Der Vorsitzende teilt mit, dass die Verhandlung stattgefunden habe. Ende der Sitzung: 00:54 Uhr Die Schriftführerin: Der Vorsitzende: Melanie Themel Bgm. Martin Netzer Niederschrift_8_GV_Sitzung.doc Seite 12/12
  1. gaschurnvertretung
20190918_GVE042 Gaschurn 18.09.2019 12.06.2021, 06:56 Syntax Warning: Invalid number of shared object groups Gemeindeamt Gaschurn 6793 Gaschurn / Dorfstraße 2 / Hochmontafon - Österreich Tel. +43(0)5558/8202, Fax +43(0)5558/8202-19 email: gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at Datum: 25. September 2019 AZ: 004-1/42/2019 Bearbeiterin: Sandra Tschanhenz sandra. tschanhenz@gaschurn.at Niederschrift über die 42. Gemeindevertretungssitzung am 18. September 2019 um 19:30 Uhr im Ge­ meindeamt Gaschurn. Anwesend: Volkspartei-Bürqerliste Gaschurn-Partenen: Bgm. Martin Netzer, MSc, Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen, GR Klaus Schröcker, Mag. Freddy Wittwer, Markus Felbermayer, Gerhard Saler, Kurt Rudigier, Otto Rudigier, Philipp Lechner, Walter Grass, Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: Ludwig Wachter, Adolf Felder; Entschuldigt: Volkspartei-Bürqerliste Gaschurn-Partenen: Thomas Riegler, Kurt Klehenz; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: GR Markus Netzer, Christoph Wittwer; Schriftführerin: Sandra Tschanhenz Tagesordnung 1) Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit 2) Berichte 3) Umwidmungsansuchen Alwin Wachter, Gortipohl 41, 6791 St. Gallenkirch 4) Umwidmungsansuchen Vorarlberger lllwerke AG, Weidachstraße 6, 6900 Bregenz (FS Aussichtsplattform) 5) Umwidmungsansuchen Monika und Manfred Wachter, Saprau 164e, 6793 Gaschurn Entwurf 6) Straße Unteres Vand - Vergabe Asphaltierungsarbeiten 7) Partnerschaftsverein Berglen-Gaschurn-Partenen 8) Gemeindekooperation ASZ Hochmontafon - Standort St. Gallenkirch 9) Projekt Mühle Chalet GmbH, Schulstraße 200b, 6793 Gaschurn - Kaufvertrag mit der Gemeinde Gaschurn über das GST-NR 2243/1, GB Gaschurn Niederschrift_42_GV_Sitzung.doc 1/14 10) Wohn- und Geschäftshaus Gaschurn - Projekt Matt / Scharwitzl Immobilienprojektent­ wicklung GmbH - Kaufanbot über das GST-NR 2262/5, GB Gaschurn 11) Optionsvertrag Farn. Dona, Silvrettastraße 78a, 6794 Partenen 12) Edelweiß Areal 13) Berufung gegen den Bescheid der Gemeinde Gaschurn vom 10. Juli 2018, Zahl: 1319/Ga146/K/2018 durch Rudolf Schönherr, Unteres Vand 146, 6793 Gaschurn 14) Genehmigung der letzten Niederschrift(en) 15) Allfälliges Erledigung der Tagesordnung: zu 1.: Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfä­ higkeit Der Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindemandatarinnen und Gemeindemandata­ re sowie die Zuhörer. Der Vorsitzende stellt fest, dass die Ladung ordnungsgemäß ergangen und die Beschlussfä­ higkeit gegeben ist. Der Vorsitzende beantragt die Verlängerung der Tagesordnung um folgende Punkte: • Umwidmungsansuchen Andrea Burtscher, Plünggasweg 100b, 6793 Gaschurn • Umwidmungsansuchen Bianca und Daniel Sandrell, Pfoppa 136e, 6793 Gaschurn, und Verlassenschaft nach Wilfried Sandrell • Beschneite Talabfahrt Gaschurn (nicht öffentlich) Der Änderung der Tagesordnung wird einstimmig zugestimmt. zu 2.: Berichte Der Vorsitzende berichtet Folgendes: • Beschneite Talabfahrt Gaschurn Die Rodungsarbeiten seien bereits im Gange, auch mit den Aushubarbeiten für die Pumpstation Gaschurn im Bereich der Versettlabahn-Talstation wurde begonnen. Die Betonarbeiten der Pumpstation und deren Anbindung an den Düker sollen noch im heurigen Jahr fertiggestellt werden. Den Anwesenden werden aktuelle Bilder der Baumaßnahmen zur Kenntnis gebracht. Vor Beginn der Bauarbeiten sei eine Grundeigentümerinformation durchgeführt wor­ den. Wenn alles laut Zeitplan voranschreite, könne die Piste im Winter 2020/2021 er­ öffnet werden. In diesem Zusammenhang bedanke er sich bei allen, die einen Beitrag zur Realisie­ rung des Projektes geleistet haben und freue sich, dass dieses Projekt für die Ge­ meinde nun Realität werde. • Fernwärmeprojekt Gaschurn-Partenen Die Quellleitung vom Kopswerk II bis zum Biomasse Heizwerk Gaschurn sei ausge­ führt worden. Im Winter 2019/2020 werde noch mit Hackschnitzel geheizt, bis dann direkt nach der Saison die Umstellung auf Abwärme erfolgen soll. Ziel sei es, dass bis zum 28. Februar 2020 die Auskopplung durch die Energie- und Wirtschaftsbetriebe Hochmontafon GmbH fertiggestellt sei und die Wärme geliefert werden könne. Niederschrift_42_GV_Sitzung.doc Seite 2/14 • Neue Mobilfunktechnik Das Forum Mobilfunktechnik informiere über die neue Mobilfunktechnik „5G“. Voraus­ sichtlicher Infotermin in Vorarlberg sei der 21. Oktober 2019 in Feldkirch. Falls je­ mand Interesse habe, bittet er dieses im Gemeindeamt kundzutun. • GWG Gaschurn-Winkel Mit Bescheid vom 01. August 2019 wurde das Ausscheiden, die Aufnahme, die neue Satzung sowie die Änderung des Bau- und Erhaltungskostenschlüssels der GWG Gaschurn-Winkel genehmigt. • Lückenschluss Gehsteig Gaschurn / St. Gallenkirch Laut Schreiben des Amtes der Vorarlberger Landesregierung vom 31. Juli 2019 wer­ de ein Enteignungsverfahren derzeit abgelehnt. Es sei aus Sicht der Vorarlberger Landesregierung nicht sinnvoll, dieses Verfahren weiter zu betreiben. Eventuell wer­ de in 2-3 Jahren ein neuer Versuch unternommen. Spätestens bei Umsetzung des Wohnbauprojektes in St. Gallenkirch sollte neuerlich eine Prüfung dieses Lückenschlusses erfolgen. Dies habe er auch bereits bei der Wohnbauselbsthilfe so deponiert. • Engerlingsbekämpfung In den letzten Wochen sei die Bekämpfung relativ intensiv vorangetrieben worden. Derzeit werde die Bekämpfung auch wissenschaftlich begleitet, um auch die Effekte nachzuvollziehen. Das Land Vorarlberg trage 60 % der Kosten für die Pilzgerste, die restlichen 40 % werden von der Gemeinde finanziert. Die Kosten der Ausbringung seien vom jeweiligen Landwirt zu übernehmen. • Ausbau der Abwasserbeseitigungsanlage Innerbofa, Außerbofa, Winkel, Pfanges, Trantrauas, Äule und Zerfall Die Projekte wurden zur Genehmigung eingereicht. Aufgrund der Projekterweiterun­ gen Pfanges, Trantrauas, Äule und Zerfall haben sich die geschätzten Baukosten er­ höht. • Silvretta Classic Ein herzlicher Dank gelte allen, die diese Veranstaltung ermöglichen und bei der Durchführung mithelfen. Heuer sei auch ein Artikel im englischen Magazin „Octane“ erschienen, welcher einiges über das Montafon und speziell auch Gaschurn-Partenen enthalte. • Betriebspflicht der Vermuntbahn Die Einschränkung der Betriebspflicht sei bereits vor einiger Zeit im Vallülasaal prä­ sentiert und diskutiert worden. Zukünftig entfalle nun die Betriebspflicht der Vermunt­ bahn zwischen dem 1. Juni und dem 15 September. Die restliche Zeit bleibe sie auf­ recht. • Strukturförderung Adaptierung Ganztageskindergarten Gortipohl Der Ganztagesstandort Gortipohl konnte adaptiert und umgesetzt werden. Zwischen­ zeitlich sei ein zweiter Gruppenraum entstanden. Mit Schreiben des Amtes der Vor­ arlberger Landesregierung vom 12. September 2019 wurde die Strukturförderung in Höhe von EUR 11. 543,00 zugesagt. Diese werde dann im Schlüssel 40/60 aufgeteilt. • Kongress bewusst gemeinsam Leben, Salzburg Gemeinsam mit Patrick Tschofen habe er an diesem Kongress teilgenommen, wel­ cher Gemeinden die Möglichkeit gebe, sich untereinander auszutauschen. Die Ge­ meinde Gaschurn sei mit dem Projekt „Begegnungszone Gaschurn 2020“ an diesem Niederschrift_42_GV_Sitzung.doc Seite 3/14 Lösungskongress beteiligt gewesen, habe aber auch die verdichteten Wohnbaupro­ jekt und andere Themen präsentiert. • Verdichteter Wohnbau Auf Anfrage der „Dorfgespräche Bodensee“ wurden die Wohnbauprojekte „living in the south I“, „Golidvor“, „Feschadona“ und „living in the south II“ als Beispiele für ver­ dichteten Wohnbau bildlich auf Plakaten dargestellt sowie die Entstehungsgeschichte erläutert. Jedem dieser Projekte liege ein eigener Sachverhalt zugrunde. Beim derzeit jüngsten Projekt „living in the south II“, können auch bis zu drei Wohnungen direkt gekauft werden. Der Vorsitzende freue sich sehr, dass eine Wohnung bereits von ei­ nem jungen Partener erworben wurde. Bei den Bodensee Dorfgesprächen handle es sich um ein Leader-Projekt, welches am 19. September 2019 stattfinde. • Mobilitätskonzept Vorarlberg Nach einem intensiven Erarbeitungsprozess habe die Vorarlberger Landesregierung am 09. Juli 2019 das Mobilitätskonzept Vorarlberg 2019 beschlossen. Dieses liege mittlerweile vor. Aus dem strategischen Rahmen und den Zielsetzungen wurden neun Schwerpunkte abgeleitet, deren Maßnahmen in den nächsten 10 bis 15 Jahren um­ gesetztwerden sollen: Öffentlicher Verkehr und Radverkehr Güterverkehr Straßenerhaltung und Straßenbau Verkehrssicherheit Öffentlicher Raum in Zentren und Quartieren Mobilitätsmanagement Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation Mobilitäts- und Verkehrspolitik Mobilität, Klima und Umwelt Das Land Vorarlberg appelliere an die einzelnen Gemeinden, an der konsequenten Umsetzung mitzuwirken. Das Mobilitätskonzept könne im Gemeindeamt oder auf der Homepage des Landes Vorarlberg eingesehen werden. Es können bei Bedarf auch weitere Exemplare angefordert werden. • Eröffnung „Gaschurner-Kreisel“, Berglen Die Partnergemeinde Berglen habe nun den „Gaschurner-Kreisel“, einen Kreisver­ kehr mit den Gemeindewappen von Berglen und Gaschurn, errichtet. Am Samstag 26. Oktober 2019 (Nationalfeiertag) finde die offizielle Eröffnung um 15:00 Uhr in Berglen statt. Bei dieser Gelegenheit könnte auch die Gründungsversammlung des Partnerschaftsvereins stattfinden, sofern die Gründung desselben in der heutigen Sit­ zung beschlossen werde. Alle Gemeindevertreter seien herzlich eingeladen, mitzufahren. Auch die Bürgermusik Gaschurn-Partenen werde mit einer kleinen Abordnung dabei sein. Der Bus würde am Samstag 26. Oktober 2019 um ca. 09:00 Uhr in Gaschurn starten, Rückfahrt sei am Sonntag 27. Oktober 2019 um ca. 13:00 Uhr. Anmeldungen nehme Patrick Tschofen im Bürgerservice gerne entgegen. • Strukturförderung für die Errichtung des EKIZ Gortipohl Gemäß Schreiben des Landes Vorarlberg vom 11. September 2019 wurde eine Ge­ samtsumme von EUR 49.630,00 angewiesen. Diese sei nun im Schlüssel 40/60 auf­ zuteilen. Niederschrift_42_GV_Sitzung.doc Seite 4/14 • regREK (regionales räumliches Entwicklungskonzept) Das regREK sei in Ausarbeitung. Am 17. September 2019 fand die AG-Sitzung zu den Themen Landwirtschaft, Wirtschaft, Gemeindekooperationen, Soziales statt. Die nächsten Termine: 26. September 2019: öffentlicher Themenworkshop IZM Rodund 21. Oktober 2019: öffentlicher Themenworkshop Stand Montafon 14. Jänner 2020: abschließende Diskussion des Zielbildes, bevor dieses den Gemeinden und dem Stand Montafon zur abschließenden Beschlussfassung vorgelegt werden. Gemeindevertreter und die Bevölkerung seien zu diesen Veranstaltungen herzlich eingeladen, um ihre Zukunft mitzugestalten. • Tag der Psychotherapie Am 23. November 2019 finde im Kulturhaus Dornbirn die Veranstaltung „anima - Tag der Psychotherapie“ statt. Mehrere Vorträge, Workshops sowie Text- und Liederkaba­ retts finden statt. Im Gemeindeamt seien nähere Infos erhältlich. • Kinderbetreuung Ganztagesstandort Hochmontafon Vielen Dank an Bgm. Josef Lechthaler und die Gemeindevertretung von St. Gallen­ kirch sowie auch an alle anwesenden Mandatare, nur durch ihr Zutun konnte dieses Projekt umgesetzt werden. Für das Jahr 2020 sei zusätzlich geplant, den Kindergar­ ten nur noch 2 Wochen im Sommer und 2 Wochen im Winter zu schließen, damit auch eine Betreuung in den Ferienzeiten gewährleistet werden könne. • Gemeindeverband Hochmontafon Am 17. September 2019 habe eine Besprechung mit Bgm. Josef Lechthaler und den Juristen des Vorarlberger Gemeindeverbands stattgefunden, um die Statuten zu ent­ werfen. Sobald die Entwürfe vorliegen, werden diese in den beiden Gemeindevertre­ tungen behandelt. • 90 Jahre Bergrettung Partenen Nachträglich gratuliere er der Bergrettung Partenen zum 90-jährigen Jubiläum und der gelungenen Feier. Sein Dank gelte auch allen Mitgliedern der Bergrettung, die sich immer wieder im Einsatz für die Allgemeinheit befinden. • 100 Jahre Skiclub Gaschurn Am 28. und 29. September 2019 finden die Feierlichkeiten zum Jubiläum des Skiclub Gaschurn statt. • Freestyle und Snowboard WM 2027 Das Montafon habe sein Interesse bekundet, diesen Event auszutragen. • Septimo Die Veranstaltungsreihe Septimo habe bereits begonnen. Ganz besonders weise er auf die Veranstaltung im Heimatmuseum Schruns hin, bei welcher es um die Präsen­ tation „Werkzeugkoffer Maisäßsanierung“ gehe. Am 24. September von 19:00 bis 22:00 Uhr werden praxisnahe Hilfestellungen vorgestellt. In Gaschurn sei die Maisäßgebietsausweisung bereits erfolgt. Auch die Thematik Zweitwohnsitzabgabe sei dergestalt gelöst, dass Maisäßbesitzer unter gewissen Vo­ raussetzung nicht in die Abgabenpflicht fallen. Der Vorsitzende unterbricht die Sitzung von 19:58 Uhr bis 20:10 Uhr zum Zweck der Bürger­ fragestunde. Niederschrift_42_GV_Sitzung.doc Seite 5/14 Aufgrund der Anwesenheit einiger Zuhörer zum Tagesordnungspunkt 10. „Wohn- und Ge­ schäftshaus Gaschurn - Projekt Matt / Scharwitzl Immobilienprojektentwicklung GmbH Kaufanbot über das GST-NR 2262/5, GB Gaschurn“ beantragt der Vorsitzende, diesen Punkt zu Beginn der Tagesordnung als Punkt 3. zu behandeln. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen, weshalb sich die Nummerierung der nachfol­ genden Tagesordnungspunkte It. Ladung um eine Ziffer nach hinten verschiebt. zu 3.: Wohn- und Geschäftshaus Gaschurn - Projekt Matt / Scharwitzl Immobilienpro­ jektentwicklung GmbH - Kaufanbot über das GST-NR 2262/5, GB Gaschurn (vorgezogener TOP 10.1t. Ladung) Der Vorsitzende erläutert, dass die Matt / Scharwitzl Immobilienprojektentwicklung GmbH ein Projekt im Bereich Parkplatz VS-Gaschurn entwickelt und ein Kaufanbot für das GST-NR 2262/5, GB Gaschurn, vorgelegt habe und bringt dieses den Anwesenden zur Kenntnis. Der Vorsitzende erläutert weiter, dass sich das Kaufanbot auf eine Fläche von 858 m2 belau­ fe, für welche ein m2-Preis von EUR 1,00 angeboten wurde. Weiter erläutert der Vorsitzende, dass ein Wohn- und Geschäftshaus inkl. einer eingeschos­ sigen Tiefgarage geplant wäre. Die Außenanlage würde nach den Wünschen der Gemeinde mitgestaltet werden, was die Matt / Scharwitzl Immobilienprojektentwicklung GmbH auf den Kaufpreis anrechnen würde. Der Bau- und Raumplanungsausschuss habe über dieses Angebot beraten, weshalb der Vorsitzende GR Klaus Schröcker, als Obmann des Ausschusses um seine Ausführungen bittet. GR Klaus Schröcker erläutert, dass die Matt / Scharwitzl Immobilienprojektentwicklung GmbH dem Bau- und Raumplanungsausschuss das Projekt in dessen 22. Sitzung präsen­ tierte. Angedacht wäre die Bebauung eines geringen Teiles des Grundstückes. Der Rest des Platzes wäre als Mehrzweckplatz geplant, welcher durch einen speziellen Belag diversen Nutzungen zugeführt werden könnte. Die Gestaltung dieses Platzes sei mit ca. EUR 300.000,00 veranschlag worden, was laut Matt / Schawitzl Immobilienprojektentwicklung GmbH auf den Kaufpreis anzurechnen wäre. GR Klaus Schröcker erläutert weiter, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss in der 23. Sitzung dann über das vorliegende Kaufanbot diskutiert habe. Der Ausschuss sei einstimmig zur Meinung gelangt, der Gemeindevertretung zu empfehlen, das Kaufanbot aus folgenden Gründen nicht anzunehmen: Das Grundstück im Zentrum von Gaschurn gelegen soll in seiner Gesamtheit entwi­ ckelt werden. - Mit der Realisierung bzw. Bebauung nur einer Teilfläche werden künftige Gesamtpro­ jekte in diesem Bereich behindert. Das vorliegende Kaufangebot entspricht in seiner Wertigkeit nicht dem erzielbaren Marktpreis. Der Vorsitzende erläutert, dass er sich den Aussagen des Bau- und Raumplanungsaus­ schusses vollinhaltlich anschließe und stellt den Antrag, der Matt / Schawitzl Immobilienpro­ jektentwicklung GmbH mit der ausgeführten Begründung des Bau- und Raumplanungsaus­ schusses mitzuteilen, dass dem Projekt in der vorliegenden Art und Weise nicht zugestimmt werden kann. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. Der Vorsitzende unterbricht die Sitzung von 20:18 bis 20:20 Uhr. Niederschrift_42_GV_Sitzung.doc Seite 6/14 zu 4.: Umwidmungsansuchen Alwin Wachter, Gortipohl 41, 6791 St. Gallenkirch Der Vorsitzende erläutert, dass der Antragsteller mit Eingabe vom 6. Mai 2019 um Anpas­ sung der bestehenden Widmung sowie Erweiterung der bestehenden Widmung der GST-NR .734 und 1222/20, GB Gaschurn, auf welcher sich die Jausenstation „Lammhütta“ befinde, angesucht habe. Der Flächenwidmungsplan soll einerseits dem Bestand angepasst werden, andererseits sollen künftige Bauvorhaben berücksichtigt bzw. durch eine etwas großzügigere Umwidmung ermöglicht werden. Die Anpassung der Widmung „Freifläche Sondergebiet Im­ bissstube“ erfordere auch die Umwidmung von Teilflächen der GST-NR 1222/2 und 1222/20, GB Gaschurn, in „Freifläche Freihaltegebiet“ sowie „Forstwirtschaftlich genutzte Flächen“. Die verkehrsmäßige Erschließung sei durch die Bergerstraße bzw. den Güterweg „Versettla“ gegeben. Die Wasserversorgung erfolge durch die Gemeindewasserversorgung. Die Ab­ wasserbeseitigung erfolge durch den bestehenden Anschluss an der öffentlichen Abwasser­ beseitigungsanlage. Für diese Umwidmung wurde eine Umwelterheblichkeitsprüfung durch­ geführt. Das Ergebnis derselben wurde aufgrund des Beschlusses der Gemeindevertretung vom 25. Juli 2019 in der Zeit vom 31. Juli 2019 bis 28. August 2019 öffentlich kundgemacht. Es seien keinerlei negative Stellungnahmen eingegangen. Die Eigentümer und Anrainer der betroffenen Grundstücke wurden mit Schreiben vom 29. Juli 2019 über die geplante Um­ widmung informiert und ihnen die Möglichkeit zur Stellungnahme eingeräumt. Diesbezüglich seien ebenfalls keinerlei negative Stellungnahmen eingelangt. Der Vorsitzende erläutert, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss am 11. September 2019 über die Umwidmung beraten habe und bittet GR Klaus Schröcker als Obmann des Ausschusses um seine Ausführungen. GR Klaus Schröcker erläutert, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss über die gegen­ ständliche Widmung beraten habe und sämtliche Unterlagen durchgegangen sei. Die umzu­ widmenden 847m2 beinhalten einerseits den Bestand und bieten andererseits die Möglichkeit zwei, bereits vorliegende, Erweiterungsprojekte umzusetzen. Der Ausschuss empfehle ein­ stimmig (1 Enthaltung wegen Befangenheit) positiv über diesen Widmungsantrag zu befin­ den, welcher sich allerdings nur auf die bereits vorliegenden Projekterweiterungen beziehe. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den vorbereiteten Leitfaden zur Kenntnis und stellt den Antrag der Umwidmung gemäß Plan Nr. 6/Wachter/2019 vom 07. Mai 2019 zuzustim­ men. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen (1 Enthaltung aufgrund Befangenheit: Ludwig Wachter). zu 5.: Umwidmungsansuchen Vorarlberger Illwerke AG, Weidachstraße 6, 6900 Bre­ genz (FS Aussichtsplattform) Der Vorsitzende erläutert, dass die Antragstellerin mit Eingabe vom 25. April 2019 um Um­ widmung von Teilflächen der GST-NR 3221/24 und 3315/2, GB Gaschurn, von „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Freifläche Sondergebiet Aussichtsplattform“ angesucht habe und bringt den Anwesenden den Plan über das gegenständliche Umwidmungsansuchen zur Kenntnis. In diesem Bereich soll eine Aussichtsplattform errichtet werden. Die verkehrsmäßi­ ge Erschließung sei durch die Silvretta Hochalpenstraße gegeben. Es werden keinerlei Was­ ser- bzw. Abwasseranschlüsse benötigt. Für die gegenständliche, geplante Umwidmung wurde ein UEP-Verfahren durchgeführt. Die abschließende Stellungnahme vom 08. Juli 2019 liege vor. Es seien keinerlei voraussichtlich erheblichen Umweltauswirkungen zu erwarten. Für diese Umwidmung wurde eine Umwelterheblichkeitsprüfung durchgeführt. Das Ergebnis derselben wurde aufgrund des Beschlusses der Gemeindevertretung vom 25. Juli 2019 in der Zeit vom 31. Juli 2019 bis 28. August 2019 öffentlich kundgemacht. Es seien keinerlei negative Stellungnahmen eingegangen. Die Eigentümer und Anrainer der betroffenen Grundstücke wurden mit Schreiben vom 29. Juli 2019 über die geplante Umwidmung infor­ miert und ihnen die Möglichkeit zur Stellungnahme eingeräumt. Diesbezüglich seien keinerlei negative Stellungnahmen eingelangt. Niederschrift_42_GV_Sitzung.doc Seite 7/14 Der Vorsitzende erläutert, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss am 11. September 2019 über die Umwidmung beraten habe und bittet GR Klaus Schröcker als Obmann des Ausschusses um seine Ausführungen. GR Klaus Schröcker erläutert, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss einstimmig die positive Abstimmung empfehle. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den Leitfaden zur Kenntnis und stellt den Antrag, der Umwidmung gemäß Plan Nr. 8/lllwerke/2019 vom 07. Mai 2019 zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 6.: Umwidmungsansuchen Monika und Manfred Wachter, Saprau 164e, 6793 Ga­ schurn - Entwurf Der Vorsitzende erläutert, dass Monika und Manfred Wachter, Saprau 164e, 6793 Gaschurn, die Errichtung einer Garage auf dem GST-NR 2136, GB Gaschurn, im Bereich des Wohn­ hauses Saprau 164e, 6793 Gaschurn, beabsichtigen. Die Gemeinde Gaschurn beabsichtige zu diesem Zweck eine Teilfläche des GST-NR 2136, GB Gaschurn, in einem Ausmaß von insgesamt ca. 27,6 m2 im Flächenwidmungsplan von „Freifläche Freihaltegebiet'' in „Bauflä­ che Wohngebiet 1“ umzuwidmen. Da sich das GST-NR 2136, GB Gaschurn, teilweise in der roten Gefahrenzone befinde, sei die Umwidmung mit Fußnote „1“ notwendig. Dies bedeute, dass Bauvorhaben nur in Abstimmung mit dem Forsttechnischen Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung möglich seien. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den Plan zur Kenntnis und erläutert, dass aufgrund des zweistufigen Umwidmungsverfahrens nach dem neuen Raumplanungsgesetzt der Ent­ wurf der Umwidmung vor Verständigung der Anrainer und Einholung der Stellungnahmen zu beschließen sei. GR Klaus Schröcker ist der Meinung, dass dem Entwurf zugestimmt werden könne, um dann die Anrainerverständigung durchführen zu können. Der Vorsitzende stellt den Antrag, dem vorliegenden Entwurf über die Umwidmung von ca. 28 mz des GST-NR 2136, GB Gachurn, von „Freifläche Freihaltegebiet“ in „Baufläche Wohn­ gebiet 1“, zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 7.: Straße Unteres Vand - Vergabe Asphaltierungsarbeiten Der Vorsitzende erläutert, dass sich im Zuge der Asphaltierungsarbeiten im Bereich der Neubauten „First Mountain“ die Notwendigkeit stelle, die Straße von der Abzweigung VaIschavielstraße / Unteres Vand bis zum Wohnhaus Unteres Vand 162a, 6793 Gaschurn, zu sanieren. Der Unterbau der Straße soll ebenfalls erneuert werden. Das benötigte Material für den Unterbau könne laut Absprache mit dem Forsttechnischen Dienst für Wildbach- und La­ winenverbauung aus dem Valschavielbach entnommen werden. Der Oberbau (Asphaltie­ rung) könne im Zuge der Asphaltierungsarbeiten des First Mountain durch die Fa. Wilhelm + Mayer übernommen werden. Der Vorsitzende erläutert, dass für die Sanierung des Unterbaus eine Angebotseinholung stattgefunden habe. Angeboten haben die Fa. Heinrich Tschofen Transporte sowie die Fa. Jäger. Die Fa. Rainer Wachter habe aufgrund von Zeitmangel kein Angebot gelegt. Billigst­ bieter sie die Fa. Heinrich Tschofen Transporte mit einer Angebotssumme von EUR 11.342,49 (netto). Inklusive der Entsorgung des Aushubmaterials (geschätzt ca. EUR 3.500,00 netto) sowie der Asphaltierungsarbeiten der Fa. Wilhelm + Mayer zu einem Ange­ botspreis von EUR 24.378,84 netto, ergäbe sich eine Gesamtsumme von EUR 39.221,33 netto. Niederschrift_42_GV_Sitzung.doc Seite 8/14 Adolf Felder erkundigt sich, ob die Straße durch den Bau der First Mountain-Anlage einen sanierungsbedürftigen Zustand erlangte oder bereits davor. Der Vorsitzende erläutert, dass die Straße bereits vor den Bauarbeiten in einem schlechten Zustand gewesen sei. Aufgrund der Bauarbeiten habe man jedoch zugewartet, um die Sa­ nierung zeitgleich mit den Asphaltierungsarbeiten des First Mountain erledigen zu können. Adolf Felder erkundigt sich weiter, ob sich der Baubauherr des Projektes an den Kosten der Sanierung beteilige. Der Vorsitzende erläutert dazu, dass Straßenerhalter die Gemeinde Gaschurn sei. Mit den Eigentümern des First Mountain-Projektes sei jedoch vereinbart, dass die Ausweiche im Be­ reich der neu errichteten Häuser mitasphaltiert werde und als Umkehrplatz bzw. Ausweiche für den öffentlichen Verkehr in diesem Bereich genutzt werden könne. GR Klaus Schröcker erläutert, dass auch aufgrund der Asphaltierungsarbeiten, welche durch das First Mountain in Auftrag gegeben werden, ein weitaus besserer Preis erzielt werden konnte. Kurt Rudigier erkundigt sich über den Ausführungszeitraum. Der Vorsitzende erläutert, dass die Ausführung so schnell als möglich geplant sei und stellt den Antrag, der Vergabe der Sanierung des Unterbaus an die Fa. Heinrich Tschofen Trans­ porte zu einem Angebotspreis von EUR 11.342,39 netto zuzustimmen. Weiter stellt er den Antrag den Asphaltierungsarbeiten durch die Fa. Wilhelm + Mayer zu einem Angebotspreis von EUR 24.378,84 netto zuzustimmen. Diesen Anträgen wird einstimmig entsprochen. zu 8.: Partnerschaftsverein Berglen-Gaschurn-Partenen Der Vorsitzende erläutert, dass die Partnergemeinden Berglen und Gaschurn die Gründung eines Vereins planen, welcher nicht auf Gewinn ausgerichtet ist, sondern lediglich den Aus­ tausch und den persönlichen Kontakt der beiden Gemeinden, deren Bevölkerung und deren Vereinen bezwecken soll. In den Statuten, welche den Mandataren übermittelten wurden, wurde der Verein als „Partnerschaftsverein (PV) Berglen-Gaschurn-Partenen“ betitelt. Nach Rücksprache mit Bgm. Maximilian Friedrich soll die Bezeichnung auf „Gemeindepartner­ schaft (GP) Berglen-Gaschurn-Partenen“ geändert werden. Die Statuten bleiben jedoch gleichlautend. Der Vorsitzende erläutert, dass die Statuten bereits durch die Bezirkshauptmannschaft Blu­ denz überprüft wurden und erläutert, dass im Zuge der Eröffnung des „Gaschurner-Kreisels“ am 26. Oktober 2019 die Gründungsversammlung abgehalten werden könnte. Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, der Gründung sowie den Statuten des Partner­ schaftsvereins „Gemeindepartnerschaft Berglen-Gaschurn-Partenen“ zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. Weiter stellt der Vorsitzende den Antrag, der Verwendung des Gemeindewappens durch die Gemeindepartnerschaft Berglen-Gaschurn-Partenen zuzustimmen. Diesem Antrag wird ebenfalls einstimmig entsprochen. zu 9.: Gemeindekooperation ASZ Hochmontafon - Standort St. Gallenkirch Der Vorsitzende erläutert, dass seit 2. September 2019 die beiden Altstoffsammelzentren über die Gemeindekooperation betrieben werden. Die Personalaufwendungen sowie die Er­ gebnisse aus der Erwirtschaftung der Entsorgung der Altstoffe werden im Verhältnis 50/50 aufgeteilt. Die Gemeinde St. Gallenkirch plane nun, wie bereits in der gemeinsamen Ge­ meindevertretungssitzung vom 19. Juni 2019 erläutert, die Anschaffung von zusätzlichen Niederschrift_42_GV_Sitzung.doc Seite 9/14 Containerwaagen sowie die dazugehörige Registrierkassa, um auch die Abrechnungen gleich wie in Gaschurn handhaben zu können. Weiter sei eine Videoüberwachung geplant, um Vandalismus vorzubeugen. Laut Angebot der Fa. MWT Mobile Wiegetechnik GmbH vom 29. Juli 2019 belaufe sich die Anschaffung und Programmierung der Waagen auf einen Ge­ samtbetrag von EUR 55.344,00 netto, die Registrierkassa auf ca. EUR 600,00 netto sowie die Anschaffung der Videoüberwachung auf ca. EUR 4.000,00 netto. Dies ergebe eine Ge­ samtsumme von ca. EUR 60.000,00. Aufgrund der Kooperation wäre nun eine Beteiligung der Gemeinde Gaschurn in Höhe von 40 % dieses Anschaffungswertes zu leisten. Dieser würde sich auf ca. EUR 24.000,00 netto belaufen. Die voraussichtliche Strukturförderung belaufe sich auf ca. EUR 11.543,00. Somit entfallen auf die Gemeinde Gaschurn beim 40%Anteil EUR 4.671,20. Zwischenzeitlich sei die entsprechende Förderzusage eingegangen. Adolf Felder erläutert, dass in der letzten gemeinsamen Gemeindevertretungssitzung auch die Gründung eines Kooperationsverbandes behandelt wurde. Damals habe er eingewendet, dass es aus seiner Sicht negativ sei, wenn der Verband sich selbst prüfen könne und nicht der Prüfungsausschuss der Gemeinde dafür zuständig sei. Diese Meinung vertrete er nach wie vor. Der Vorsitzende erläutert, dass derzeit die Statuten des Kooperationsverbandes ausgearbei­ tet werden, welche dann den Mandataren vorgelegt werden. Es ist vorgesehen, dass der Verband neben den Obleuten einen Vorstand und eine Generalversammlung haben soll. Aus der Generalversammlung, für die auch Ersatzmitglieder namhaft gemacht werden sollten, können diese - vorzugsweise auch die Obleute der Prüfungsausschüsse - dann als Prü­ fungsausschuss des Verbandes agieren. Auf Basis des in Bälde vorliegenden Statutenent­ wurfs könne dann darüber befunden werden. Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, einer Mitfinanzierung in Höhe von 40 % für die Anschaffung der Waagen, Registrierkasse und Videoüberwachung für das ASZ St. Gallenkirch durch die Gemeinde Gaschurn in einer Höhe von ca. EUR 24.000,00 netto zuzustim­ men. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 10.: Projekt Mühle Chalet GmbH, Schulstraße 200b, 6793 Gaschurn - Kaufvertrag mit der Gemeinde Gaschurn über das GST-NR 2243/1, GB Gaschurn Der Vorsitzende erläutert, dass aufgrund des bereits abgeschlossenen Optionsvertrages nun ein Kaufvertrag ausgearbeitet wurde, welcher in der heutigen Sitzung zu behandeln sei. Der Vorsitzende unterbricht sodann, aufgrund der Anwesenheit von Rainer und Michael Bergauer, die Sitzung von 20:48 Uhr bis 21:19 Uhr. Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, dem vorliegenden Kaufvertrag (Stand 18.09.2019) mit Einarbeitung folgender Änderungen zuzustimmen: Die vorgeschlagene Änderung in § 3 Abs. 5 wird übernommen. Die vorgeschlagene Änderung in § 6 Abs. 1 wird übernommen. In § 11 werden die Bedingungen analog dem Optionsvertrag angeführt. Darin soll auch eine klare Formulierung der Bewilligung und Betreibung eines Zwei-SaisonenBetriebes enthalten sein. - Der Kaufvertrag basiert auf Grundlage des am 18. September 2019 der Gemeindever­ tretung präsentierten Gesamtkonzepts. In § 11 Abs. 2 wird eine Verlängerung bis zum 30.06.2021 eingefügt. Die restlichen Bestimmungen des § 11 entfallen. Die Umsetzung des heute präsentierten Gesamtkonzepts soll ebenfalls als Bedingung aufgenommen werden. Niederschrift_42_GV_Sitzung.doc Seite 10/14 Dem Kaufvertrag wird mit diesen Änderungen einstimmig zugestimmt. zu 11.: Optionsvertrag Fam. Dona, Silvrettastraße 78a, 6794 Partenen Der Vorsitzende erläutert, dass Philipp Dona am 11. September 2019 dem Bau- und Raum­ planungsausschuss ein Projekt zur Betriebserweiterung des Partenerhofes vorgestellt habe. Der Vorsitzende erläutert dazu, dass in der 30. Sitzung der Gemeindevertretung am 28. Juni 2018 verschiedene Möglichkeiten über Kauf oder Pacht der benötigen Grundstücke diskutiert wurden. Auch eine öffentliche Ausschreibung sei angedacht gewesen. Er sei jedoch der Meinung, dass eine Betriebserweiterung jedenfalls den Vorzug vor einer öffentlichen Aus­ schreibung erhalten sollte. In der 34. Gemeindevertretungssitzung am 29. November 2018 sei dann der vorliegende Optionsvertrag abgelehnt, der Fam. Dona jedoch die Möglichkeit gegeben worden, ein entsprechendes Projekt auszuarbeiten, welches zu gegebener Zeit präsentiert werden könne. Der Vorsitzende unterbricht von 21:26 Uhr bis 21:43 Uhr die Sitzung und räumt Philipp Dona die Möglichkeit ein das angestrebte Projekt persönlich präsentieren zu können. Der Vorsitzende bedankt sich bei Philipp Dona für die ansprechende Präsentation und weist daraufhin, dass bei Anwendung des Investorenmodells auch nach Ablauf der Vertragslauf­ zeit die Wohnungen widmungsgerecht zu verwenden seien, was sicher eine Herausforde­ rung darstelle. Er vertritt auch die Auffassung, dass das Investorenmodell weiterentwickelt werden sollte. Meist würden Verträge mit den Investoren über 15-20 Jahre abgeschlossen. Er meint, dass wenn jemand ein Investment tätige, dieser auch eine Rendite dafür erhalte. Nach 15-20 Jahren sollte die Wohnung wieder dem Projektträger anheimfallen, weil er spä­ testens dann wieder sanieren müsse und sowieso wieder über Investorenkapital froh sein wird. Dann könnten die Investoren ja neuerlich Kapital anlegen und der Projektträger hätte nicht eine eher schwierig zu handhabende Miterrichtergemeinschaft geschaffen. Ludwig Wachter erkundigt sich, ob nach Ablauf der Vertragslaufzeit eine Zweitwohnsitzab­ gabe fällig werde. Der Vorsitzende erläutert, dass nach den heutigen Bestimmungen des Vorarlberger Raum­ planungsgesetzes die Wohnung auch nach Ablauf der Vertragslaufzeit nicht als Zweitwohn­ sitz genutzt werden könne. Ob sich die Bestimmungen jedoch ändern, könne nicht abge­ schätzt werden. GR Klaus Schröcker erläutert, dass Philipp Dona das Projekt bereits dem Bau- und Raum­ planungsausschuss erläutert habe. Die Rahmenbedingungen seien folgende: Bei einer Realisierung des Projektes würde der bestehende Hofstadel abgebrochen. Es würden 10-12 Ferienwohnungen entstehen, welche an ständig wechselnde Gäste vermietet würden. - Zur Ausführung käme ein Investorenmodell, die Käufer hätten die Möglichkeit 3 Wo­ chen im Sommer und 3 Wochen im Winter die Wohnungen selbst zu nutzen. Betreiber der Gesamtanlage wäre Philipp Dona. Der Betrieb würde als Zwei-Saisonen-Betrieb geführt. - Halbpension würde im Partenerhof verabreicht werden, dazu seien ebenfalls entspre­ chende Umbauarbeiten nötig. Der Realisierungshorizont wäre mit 2 Jahren angesetzt. GR Klaus Schröcker erläutert, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss vorschlage, den Vorstand damit zu betrauen, mit Philipp Dona einen entsprechenden Optionsvertrag auszu­ handeln, der dann der Gemeindevertretung zur Beschlussfassung vorgelegt werde. Folgen­ de Eckpunkte wären zu berücksichtigen: Niederschrift_42_GV_Sitzung.doc Seite 11/14 Es muss sich um eine Betriebserweiterung handeln, sollte der Stadel nicht abgebro­ chen werden, sollen nur die dann notwendigen Flächen verkauft werden - Das präsentierte Projekt soll Grundlage für den Optionsvertrag sein. Es soll ein konkreter Lageplan mit den eingezeichneten Gebäuden und dem tatsächli­ chen Flächenbedarf, welcher von den Flächen der Gemeinde benötigt wird, vorgelegt werden und als Grundlage für den Optionsvertrag herangezogen werden. Der vorliegende Optionsvertragsentwurf sollte neu ausverhandelt werden, die Dauer, der Grundstückspreis, und eine Optionsgebühr, welche indexiert werden sollte, sollen neu überdacht werden. Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, der durch den Bau- und Raumplanungsausschuss angedachten Vorgangsweise zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 12.: Edelweiß Areal Der Vorsitzende erläutert, dass ein Angebot für eine Projektentwicklung im Bereich Edelweiß Areal vorliege. Dieses beinhalte jedoch nicht den Abschluss eines Optionsvertrages und se­ he auch vor, dass die Gemeinde teilweise die Projektentwicklung oder Investoren- und Be­ treibersuche mitfinanzieren sollte. GR Klaus Schröcker erläutert, dass er sich eine Projektentwicklung nur unter denselben Vo­ raussetzungen wie bisher vorstellen könne. Markus Felbermayer verlässt um 21:55 Uhr die Sitzung. Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, einer Projektentwicklung nur dann zuzustimmen, wenn im Vorfeld ein Optionsvertrag abgeschlossen werde. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 13.: Berufung gegen den Bescheid der Gemeinde Gaschurn vom 10. Juli 2018, Zahl: 131-9/Ga146/K/2018 durch Rudolf Schönherr, Unteres Vand 146, 6793 Gaschurn Der Vorsitzende übergibt um 21:56 Uhr den Vorsitz an Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen und verlässt die Sitzung. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erläutert, dass Rudolf Schönherr, Unteres Vand 146, 6793 Gaschurn, mit Eingabe vom 23. Juli 2018 innerhalb offener Frist gegen den Kanalan­ schlussbescheid der Gemeinde Gaschurn vom 10. Juli 2018, Zahl: 131-9/Ga146/K/2018, berufen habe. Markus Felbermayer nimmt ab 21: 58 Uhr wieder an der Sitzung teil. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erläutert den Berufungsbescheid, welcher den Mandata­ ren bereits im Vorfeld der Sitzung übermittelt wurde. Ludwig Wachter erkundigt sich, weshalb beispielsweise für Garagen, unabhängig vom Vor­ handensein eines Wasseranschlusses, entsprechende Beiträge zu entrichten seien, hier allerdings für ein Wohnhaus nicht. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erteilt Sandra Tschanhenz das Wort, welche daraufhin erläutert, dass beim gegenständlichen Wohnhaus ein rechtmäßiger Wasseranschluss be­ standen habe. Bei einem Schaden an der Wasserleitung in diesem Bereich habe Rudolf Schönherr dann allerdings die Plombierung der Zuleitung zum Haus gewünscht, welche dann auch erfolgte. Somit bestehe derzeit kein Wasseranschluss. Es können somit auch keine Abwässer anfallen. Niederschrift_42_GV_Sitzung.doc Seite 12/14 Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen stellt sodann den Antrag, der von Rudolf Schönherr, Un­ teres Vand 146, 6793 Gaschurn, eingebrachten Berufung vom 23. Juli 2018 inkl. Ergänzung vom 04. September 2018 Folge zu gegeben und den angefochtenen Bescheid des Bürger­ meisters der Gemeinde Gaschurn vom 10. Juli 2019, Zahl: 131-9/Ga146/K/2019, ersatzlos aufzuheben. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 14.:Genehmigung der letzten Niederschrift(en) Die Niederschriften über die 41. Gemeindevertretungssitzung werden nach zwei Änderungen einstimmig genehmigt. zu 15.: Umwidmungsansuchen Andrea Burtscher, Plünggasweg 100b, 6793 Gaschurn Der Vorsitzende erläutert, dass der Umwidmung in der 41. Gemeindevertretungssitzung be­ reits zugestimmt wurde. Gemäß neuen Raumplanungsgesetz sei allerdings bei einer Um­ widmung in Baufläche entweder ein Raumplanungsvertrag abzuschließen oder ein Mindest­ maß der baulichen Nutzung mit Verordnung festzulegen. Der Vorsitzende erläutert, dass bei einer solchen Verordnung wiederum ein Auflageverfahren durchzuführen wäre und teilt mit, dass mit der Familie Burtscher bereits ein Raumplanungsvertrag abgeschlossen wurde und bringt diesen den Anwesenden zur Kenntnis. Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, der gegenständlichen Umwidmung gemäß PlanNr. 2_2019 vom 17. September 2019 sowie dem vorliegenden Raumplanungsvertrag, abge­ schlossen zwischen der Gemeinde Gaschurn sowie Andrea und Emanuel Burtscher zuzu­ stimmen. Dieser Beschluss ersetze somit den in der 41. Sitzung am 25. Juli 2019 gefassten Beschluss. Sämtliche bereits zur aufsichtsbehördlichen Genehmigung vorgelegten Unterla­ gen werden durch die nunmehr vorliegenden Unterlagen ersetzt. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 16.: Umwidmungsansuchen Bianca und Daniel Sandrell, Pfoppa 136e, 6793 Ga­ schurn, und Verlassenschaft nach Wilfried Sandrell Der Vorsitzende erläutert, dass der Umwidmung in der 41. Gemeindevertretungssitzung be­ reits zugestimmt wurde. Gemäß neuen Raumplanungsgesetz sei allerdings bei einer Um­ widmung in Baufläche entweder ein Raumplanungsvertrag abzuschließen oder ein Mindest­ maß der baulichen Nutzung mit Verordnung festzulegen. Der Vorsitzende erläutert, dass bei einer solchen Verordnung wiederum ein Auflageverfahren durchzuführen wäre und teilt mit, dass bereits ein Raumplanungsvertrag vorbereitet wurde und bringt diesen den Anwesenden zur Kenntnis. Der Vertrag konnte aufgrund der Urlaubsabwesenheit von Bianca und Daniel Sandrell allerdings noch nicht unterfertigt werden. Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag, der gegenständlichen Umwidmung gemäß PlanNr. 11_2019 vom 17. September 2019 sowie dem vorliegenden Raumplanungsvertrag, ab­ geschlossen zwischen der Gemeinde Gaschurn sowie Bianca und Daniel Sandrell zuzu­ stimmen. Dieser Beschluss ersetze somit den in der 41. Sitzung am 25. Juli 2019 gefassten Beschluss. Sämtliche bereits zur aufsichtsbehördlichen Genehmigung vorgelegten Unterla­ gen werden durch die nunmehr vorliegenden Unterlagen ersetzt. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. NiedersGhrift_42_GV_Sitzung.doc Seite 13/14 zu 17.: Allfälliges Der Vorsitzende erläutert, dass die nächste Sitzung voraussichtlich am 31. Oktober 2019 stattfinde. Ende: 22:15 Uhr Die Schriftführerin: Der Vorsitzende: Sandra Tschanhenz Niederschrift_42_GV_Sitzung.doc Seite 14/14
  1. gaschurnvertretung
20150625_GVE003 Gaschurn 25.06.2015 12.06.2021, 06:56 6793 Gaschurn / Dorfstraße 2 / Hochmontafon – Österreich Tel. +43(0)5558/8202, Fax +43(0)5558/8202-19 email: gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at Datum: 25. Juni 2015 AZ: 004-1/3/2015 BearbeiterIn: Elisabeth Burger buergerservice@gaschurn.at Niederschrift über die 3. Gemeindevertretungssitzung am 25.06.2015 um 19:30 Uhr im Gemeindeamt Gaschurn. Anwesend: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Bgm. Martin Netzer, MSc, Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen, Thomas Riegler, Mag. Freddy Wittwer, Gerhard Saler, Kurt Rudigier, Ing. René Kreuzmayr, Markus Wittwer, Philipp Lechner, Walter Grass; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: GR Kurt Burger, KR Dieter Lang, Markus Netzer, Ingrid Christoforou, Christoph Wittwer, Ludwig Wachter, Karl-Heinz Schmid; Entschuldigt: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: GR Klaus Schröcker, Markus Felbermayer, Kurt Klehenz; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: Alexander Hechenberger, Mag. Christian Wittwer, Roswitha Thoma; Schriftführerin: Elisabeth Burger Tagesordnung 1) Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit 2) Öffentlicher Spielplatz Schulstraße Partenen 3) Fernwärme Gaschurn-Partenen 4) Breitbandausbau 5) Bestätigung über eine Vereinbarung zwischen Sonja Sohler, Schulstraße 10b, 6793 Gaschurn, und der Gemeinde Gaschurn 6) Berichte 7) Wasserversorgung und Trinkwasserkraftwerk Tschambreu und Innerbofa 8) Wasserversorgung Dorfstraße Niederschrift_3_GV_Sitzung.doc 1/15 9) Quellableitung Illtal 10) Wasserversorgung Gundalatscherberg 11) Grundverkauf an Manuela Wachter, Klusertobel 72, 6793 Gaschurn – GST-NR 3464, GB Gaschurn 12) Grundkauf von Alwin Wachter, Gortipohl 41, 6791 St. Gallenkirch – GST-NR 1222/2, GB Gaschurn 13) Rechnungsabschluss 2014 14) Genehmigung der letzten Niederschrift(en) 15) Allfälliges 16) Ankauf von Baulandreserven (nicht öffentlich) 17) Ausstände (nicht öffentlich) Erledigung der Tagesordnung: zu 1.: Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit Der Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindemandatarinnen und Gemeindemandatare sowie die Zuhörer und unterbricht die Sitzung von 19:35 bis 19:40 Uhr zum Zweck der Bürgerfragestunde. Der Vorsitzende stellt fest, dass die Ladung ordnungsgemäß ergangen und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Es erfolgt die Angelobung der noch nicht angelobten Anwesenden. Es sind dies Philipp Lechner, Ludwig Wachter und Walter Grass. Diese geloben wie folgt: „Ich gelobe, die Verfassung sowie alle übrigen Gesetze gewissenhaft zu beachten, meine Aufgabe unparteiisch und uneigennützig zu erfüllen, das Amtsgeheimnis zu wahren und das Wohl der Gemeinde nach bestem Wissen und Gewissen zu fördern.“ Der Vorsitzende setzt den Tagesordnungspunkt 17 von der Tagesordnung ab, da von RA Dr. Michael Battlogg kein Antrag eingelangt ist. zu 2.: Öffentlicher Spielplatz Schulstraße Partenen Der Vorsitzende berichtet, dass der Generationen- und Bildungsausschuss mehrere Angebote eingeholt habe. Diese seien bei der Präsentation am 27.02.2015 im Feuerwehrhaus Partenen von den jeweiligen Anbietern vorgestellt worden. Die Firma GESTRA Spiel- und Freizeiteinrichtungen GmbH, die schon beim Spielplatz Gaschurn gewonnen habe, sei auch in Partenen als Sieger hervor gegangen. Das Angebot der Firma GESTRA belaufe sich auf EUR 103.941,60. Für die Umsetzung des Spielraumkonzeptes habe der Spielplatz Gaschurn 1. Priorität und der Spielplatz Partenen 2. Priorität. Gewünscht sei, dass die Gemeindevertretung den Rahmen vorgebe und der Vorstand die einzelnen Aufträge erteile. Die Gemeinde Gaschurn erhalte eine Förderung von bis zu 50 % bei Erfüllung sämtlicher Qualitätskriterien. Es werden dabei auch die Kosten des Bauhofpersonals gefördert. Thomas Riegler berichtet, dass in Partenen ein ordentlicher Spielplatz geschaffen werden soll und dafür kleinere Spielplätze wie z. B. jener beim Guten Tropfen aufgelassen werde. Nach der Auftaktveranstaltung mit mehreren Anbietern, bei welcher die Firma GESTRA ge- Niederschrift_3_GV_Sitzung.doc Seite 2/15 wonnen habe, sei eine Ausschusssitzung abgehalten worden. Im Anschluss an diese Sitzung haben sich neben den Ausschussmitgliedern auch Lehrerinnen, Kinderpädagoginnen, Helferinnen und Interessierte der Bürgerbeteiligung eingebracht und sämtliche Details ausgearbeitet. Neue Schaukeln, ein beschatteter Sandkasten sowie kleinere Änderungen hinsichtlich des Klettergerüsts, des Kriechrohrs, der Rutsche sowie die Beleuchtung des Platzes wurden beschlossen. Für die Multisportanlage werde von der Pfarre ein angrenzendes Grundstück gepachtet. Ingrid Christoforou berichtet, dass bei der Ausschusssitzung der Betrag nicht besprochen worden sei. Sie möchte gerne wissen, ob die Bürger und Bürgerinnen gefragt wurden. Thomas Riegler gibt zur Antwort, dass dies bei der Startveranstaltung erfolgt sei. Der Vorsitzende berichtet, dass in Partenen sehr viele Leute bei der Startveranstaltung waren. Diese Veranstaltung sei im Vallülasaal mit einem Bepunktungssystem abgehalten worden. So konnte herausgefunden werden, was die Bevölkerung möchte (z. B. etwas für Generationen u.a.). Aufgrund dieser Ergebnisse seien dann die Prioritäten gesetzt worden. Ingrid Christoforou erkundigt sich nach den Kosten des Bauhofpersonals. Thomas Riegler erwidert, dass von den Bauhofmitarbeitern gewisse Arbeiten erledigt werden können. Hinzu kommen noch Material- und Stromkosten. Diese Kosten werden sich im Bereich zwischen EUR 45.000,-- bis EUR 50.000,-- bewegen. Zum Teil gebe es Mehrfachnutzen, z.B. die Setzung eines Schachtes oder hinsichtlich der Schneeräumung aber auch die Verbesserung der Grundwassersituation des Volksschulgebäudes. Ingrid Christoforou fragt nach, ob der Sportplatz im Winter als Eislaufplatz genutzt werde. Thomas Riegler berichtet, dass laut Firma GESTRA diese Möglichkeit bestehe. Ingrid Christoforou berichtet, dass der Fraktion „Gemeinsam für Gaschurn und Partenen“ die Kosten (€ 150.000,--; mit Förderung ca. € 90.000,--) sehr hoch erschienen, zumal die finanzielle Situation der Gemeinde nicht so gut sei, noch viele andere Projekte anstünden und in Partenen (Kindergarten bis Mittelschule) nur ca. 30 Kinder seien. Thomas Riegler erklärt, dass dank der Förderung der Spielplatz der Gemeinde nicht mehr so viel koste. Der Vorsitzende erläutert anhand der Geburtenstatistik, dass in Partenen 34 Kinder leben, die in den Jahren 2005 bis 2014 geboren sind. Außerdem sei die Gemeinde Gaschurn ein offener Sprengel, was bedeute dass z. B. Gaschurner ihre Kinder nach Partenen bringen können oder auch St. Gallenkirchner ihre Kinder nach Gaschurn usw. Der Spielplatz sei kein Spielplatz lediglich für die Schulen und Kindergärten sondern sei ein öffentlicher Spielplatz, weshalb die Kinder von Gästen noch dazu kommen. Was die Sicherheit betreffe, seien alle Geräte TÜV-geprüft. In die Planung seien extra Lehrpersonen und Kindergartenpädagoginnen miteinbezogen worden. Der Spielplatz sei sehr wohl überschaubar. Der neue Spielplatz in Gaschurn wurde im Rahmen der Familienbetreuung unter der Leitung von Montafon Tourismus erstmals erfolgreich genutzt worden, was wieder ein Zusatznutzen für die Gemeinde Gaschurn darstelle. Der Vorsitzende appelliert, dass für beide Ortschaften gute Spielplätze geschaffen werden sollen. Damit könne die Gemeinde Gaschurn auch in Zukunft mit Leben erfüllt werden. Optimale Rahmenbedingungen für Familien zu schaffen, ist wichtig, um junge Familien in der Gemeinde halten zu können. Mag. Freddy Wittwer berichtet, dass die Schaukelanlage nach vorne verschoben wurde und das Häuschen nach links, damit das Personal überall Einblick in alles habe. Er befürwortet die Multifunktionsfähigkeit des Sportplatzes (Volleyball, Tennis …). Thomas Riegler erklärt, dass die mobilen Sitzmöglichkeiten (genannt „Lümmelplatz“) von Kindern und Jugendlichen gerne in Anspruch genommen werden. Ingrid Christoforou teilt auf Wunsch von Natalie Wohlesser-Stütz mit, dass Gäste sehr unfreundlich vom Kindergartenpersonal Gaschurn vom Spielplatz vertrieben worden seien. Niederschrift_3_GV_Sitzung.doc Seite 3/15 Der Vorsitzende könne sich das eigentlich nicht vorstellen. Er wird das Kindergartenpersonal darauf ansprechen und bei Bedarf ganz klar darauf hinweisen, dass es sich einen öffentlichen Spielplatz für alle handle. GR Kurt Burger ist der Meinung, dass die Öffentlichkeit des Spielplatzes in Ordnung sei, es sich aber um sehr viel Geld handle und hinterfragt, ob die Kosten noch einmal angeschaut werden könnten. Abzüglich der Förderung ergebe es im Idealfall einen Betrag von EUR 75.000 für die Gemeinde (samt Material und Bauhofpersonal). Thomas Riegler erklärt, dass durch die Auflassung des anderen Spielplatzes Kosten eingespart werden können, und es sei sinnvoll jetzt einen ordentlichen Spielplatz zu machen. Die Probleme mit dem jetzigen Spielplatz hinsichtlich der Sicherheit wären gelöst, denn anschließend sei alles TÜV-geprüft. In Partenen kämen ein paar andere Spielgeräte als in Gaschurn. Vizebgm. Ruth Tschofen ist der Meinung, dass ein guter Spielplatz sehr oft genützt werde, denn es handle sich auch um einen Treffpunkt der von den Eltern gerne genutzt werde. Mit der jetzigen Situation sei jedenfalls niemand glücklich. Mag. Freddy Wittwer erwähnt, dass im diesjährigen Budget ein Betrag von EUR 170.000,00 für Spielplätze vorgesehen sei. Markus Netzer fragt nach, ob die Drainagerohre nicht sowieso gebraucht werden. Der Vorsitzende bestätigt dies. So könne diese Position in die Förderung eingebaut werden. Walter Grass meint, dass auf Wunsch der Kinderpädagoginnen und Lehrerinnen einige Dinge hinsichtlich der Überschaubarkeit geändert wurden und nun ein hoher Standard erreicht wurde. KR Dieter Lang hinterfragt, ob es wirklich jedes Gerät brauche. Man sollte anschauen was leistbar sei. Thomas Riegler erläutert nochmals, dass zusammen mit der Bevölkerung alles abgeklärt worden sei. Es hätten sich sehr viele Leute darüber Gedanken gemacht und seien zu dieser Lösung gekommen. Laut dem Vorsitzenden sei es wichtig, dass für jede Altersgruppe ansprechende Spielgeräte vorhanden seien. Wenn etwas herausgenommen werde, sei dies nicht sinnvoll. Man habe lange nichts investiert und möchte jetzt einen qualitativ hochwertigen Spielplatz schaffen. Thomas Riegler erwähnt, dass die Kosten bei allen künftigen Spielplatz-Projekten überschaubare Kosten seien. Im Zentrum von Gaschurn und Partenen werde etwas Gutes geschaffen - alle anderen Projekte (Klettergarten, Abenteuerspielplatz usw.) sollen ebenso individuell gestaltet werden. Mag. Freddy Wittwer macht hinsichtlich Konfrontationen mit externen Besuchern den Vorschlag, dass Rahmenbedingungen für alle geschaffen werden. Diese Spielplatzordnung könnte im Ausschuss entwickelt werden und alle Besucher müssten sich an diese Regeln halten. Der Vorsitzende hält es für eine gute Idee, diese „Spielregeln“ im Ausschuss zu entwickeln. Mag. Freddy Wittwer ist der Meinung, es bringe keine große Ersparnis, wenn ein Gerät weggelassen werde. Der Vorsitzende erklärt, dass die Umsetzung des öffentlichen Spielplatzes Schulstraße Partenen um insgesamt EUR 150.000,00 (brutto) genehmigt werden solle. Die Kosten des Bauhofpersonales seien in dieser Summe nicht inkludiert, werden von Seiten des Landes Vorarlberg jedoch gefördert. Der Vorsitzende schlägt vor, heute durch die Gemeindevertretung den Rahmen von EUR 150.000,00 zu genehmigen und die einzelnen Entscheidungen durch den Vorstand bewilligen zu lassen. Niederschrift_3_GV_Sitzung.doc Seite 4/15 GR Kurt Burger möchte lieber eine Entscheidung durch die Gemeindevertretung nicht durch den Vorstand. KR Dieter Lang äußert den Wunsch, dass zwei separate Beschlüsse gefasst werden. Die Vergabe des Auftrages an die Firma GESTRA über einen Betrag von EUR 103.941,60 wird mehrheitlich (1 Gegenstimme - Ludwig Wachter) beschlossen. Die Abstimmung darüber, dass der Vorstand alle restlichen Kosten beschließen könne, erfolgt mehrheitlich (7 Gegenstimmen – Liste „Gemeinsam für Gaschurn und Partenen“). zu 3.: Fernwärme Gaschurn-Partenen Der Vorsitzende berichtet, dass die Angebote für den Neubau einer Wärmeauskopplung und für den Neubau eines Fernwärmenetzes eingegangen seien. Am 11.06.2015 fanden die Verhandlungen zu den eingebrachten Angeboten statt, zu welchen auch die Mitglieder des Energie- und Wirtschaftsbetriebeausschusses geladen waren. Die einzelnen Firmen stellten ihre Projekte vor und wurden gesamthaft bewertet. Heute solle die Vergabe der Aufträge vorbehaltlich der Zusage der ELENA-Förderung beschlossen werden. Sobald die Förderungszusage vorliege, können dann die Aufträge vergeben werden. Der Vorsitzende erklärt sich vorab für befangen, da es sich bei der Firma INNOTECH GmbH & Co KG um das Unternehmen seines Bruders handle. Christoph Wittwer erkundigt sich, ob sich etwas geändert habe. Der Vorsitzende erklärt, dass die Ergebnisse wie bei den Vergabegesprächen vorliegen. GR Kurt Burger fragt nach, welche Firma das Subunternehmen der Breuß Mähr Bauingenieure GmbH sei. Der Vorsitzende berichtet, dass die Breuß Mähr Ingenieure bestätigt haben, dass dies wie angeboten die Fa. Contec GmbH sei. Christoph Wittwer fragt nach, ob die Gemeinde bei einer Änderung nicht um die Förderung umfallen würde. Der Vorsitzende stellt fest, dass es umgemeldet werden müsse, falls die Firma Breuß Mähr Bauingenieure GmbH sich für ein anderes Subunternehmen entscheide. Die Breuß Mähr Bauingenieure GmbH stehe jedenfalls zum vorliegenden Angebot. KR Dieter Lang ist der Meinung, dass man die Reißleine ziehen müsste, falls die kalkulierten Kosten abweichen würden bzw. den Rahmen übersteigen würden. Der Vorsitzende informiert darüber, dass man erst nach Vorlage der Ausschreibungsergebnisse der Umsetzungsgewerke wisse, ob sich die Kosten im veranschlagten Rahmen bewegen. GR Kurt Burger möchte protokolliert haben, dass, sollte sich der Subunternehmer der Breuß Mähr Bauingenieure GmbH ändern und die INNOTECH GmbH & Co KG als Sub einspringen, sich die Kriterien für die Auftragsvergabe ändern würden. Er sei der Meinung, dass unter diesen Umständen zum Fernwärmenetz heute kein Beschluss gefasst werden könne. Sollte sich der Subunternehmer jedoch nicht ändern, könne auch ein entsprechender Beschluss gefasst werden. Die Empfehlung der Vergabe an Breuß Mähr Bauingenieure GmbH mit dem Subunternehmer Burtscher sei schließlich aufgrund der besseren Erfüllung verschiedener Qualitätskriterien erfolgt und nicht aufgrund des Preises. Mit einem anderen Subunternehmer würden sich die Voraussetzungen ändern. Außerdem sei zu bedenken, dass die INNOTECH GmbH & Co KG bei einem Subwechsel beide Zuschläge erhalten würde. Walter Grass erwähnt, dass die Firma INNOTECH GmbH & Co KG als Subunternehmen noch besser wäre, weil damit eine Schnittstelle wegfallen würde. Niederschrift_3_GV_Sitzung.doc Seite 5/15 Der Vorsitzende erklärt, dass in den Ausschreibebedingungen beinhaltet sei, wie bei einer Änderung des Subunternehmen vorzugehen sei, das sei auch von beiden Vertragspartnern so einzuhalten. Im Angebot sei alles angeführt. Nachdem keine weiteren Fragen gestellt werden übergibt der Vorsitzende den Vorsitz an Vizebgm. Ruth Tschofen. Vizebgm. Ruth Tschofen berichtet, dass alles im Ausschuss bzw. im der Bewertungskommission aufbereitet worden sei und nun der Gemeindevertretung zur Beschlussfassung vorgelegt werde.  Wärmeauskoppelung: Der Auftrag solle gemäß den Ausschreibungsunterlagen mit der Summe von EUR 129.800,-- vorbehaltlich der Freigabe durch die ELENA-Förderstelle an die INNOTECH GmbH & Co KG ergehen. Der Beschluss erfolgt einstimmig (2 befangen – Bgm. Martin Netzer, MSc und Markus Wittwer).  Fernwärmenetz: Der Auftrag solle gemäß den Ausschreibungsunterlagen mit der Summe von EUR 178.084,-- vorbehaltlich der Freigabe durch die ELENA-Förderstelle an die Breuß Mähr Bauingenieure GmbH ergehen. Der Beschluss erfolgt einstimmig (2 befangen – Bgm. Martin Netzer, MSc und Markus Wittwer). GR Kurt Burger ist der Meinung, dass die ELENA-Förderung abgewartet werden soll, bevor viel Zeit und Geld investiert werde. Der Vorsitzende erklärt, dass er dies schon eingangs erläutert habe und dies nun der 1. Schritt sei. Für die Umsetzung des Gesamtprojekts bedürfe es, nach Vorliegen der Ausschreibungsergebnisse wieder eines Beschlusses der Gemeindevertretung. _______________________________________________________________________________________________________________________________________________________ Sitzungsunterbrechung Der Vorsitzende unterbricht die Sitzung und begrüßt Maximilian Friedrich, Bürgermeister der Gemeinde Berglen, der gerade seinen Kurzurlaub in Gaschurn verbringt und gibt ihm die Gelegenheit sich und die Gemeinde Berglen vorzustellen. Bgm. Maximilian Friedrich sieht Gaschurn als seine 2. Heimat und vermittelt den Anwesenden anhand einer kurzen Präsentation ein paar Eindrücke und Projekte seiner Gemeinde. Zwischen beiden Gemeinden gebe es einige Gemeinsamkeiten aber auch Dinge, bei denen man voneinander lernen könne, z. B. Fernwärme, Bauhof, Kinderbetreuung usw. Wichtig sei die Pflege der Beziehung, nicht nur zwischen den Gemeindevertretern sondern auch mit den Vereinen und der Bevölkerung. Er würde sich über die Aufnahme von „freundschaftlichen Beziehungen“ sehr freuen. Der Vorsitzende bedankt sich bei Maximilian Friedrich für seine Ausführungen. _______________________________________________________________________________________________________________________________________________________ zu 4.: Breitbandausbau Der Vorsitzende berichtet, dass auf Bundesebene eine Förderung für eine Leerverrohrung aufgesetzt werde. Bis 31.08.2015 bestehe die Möglichkeit einen Antrag einzureichen. Derzeit werden die Daten der Fördergebiete erhoben. Das Gesamtfördervolumen belaufe sich auf 40 Millionen Euro. Damit ein Antrag gestellt werden könne, müsse ein Termin mit einem BreitNiederschrift_3_GV_Sitzung.doc Seite 6/15 bandbüro (Erstberatung) vereinbart werden. Nach einer Netzplanung und einer Bedarfserhebung werde dieser von einer Jury bewertet und über die Förderung entschieden. Bei einer Zustimmung werde ein Fördervertrag mit sämtlichen Förderbedingungen erstellt. Dieser müsse dann wieder von der Gemeindevertretung beschlossen werden. Breitband werde immer wichtiger - wenn man heutzutage eine leistungsstarke Internetverbindung anbieten könne, bringe dies Vorteile in der Betriebsansiedlung aber auch für die bestehenden Betriebe und Haushalte. Am 15.06.2015 fand ein erstes Gespräch mit Thomas Wopfner, Reinhard Mark und Wilfried Sparr (A1) hinsichtlich dem Breitbandausbau in Gaschurn-Partenen statt. Laut Harald Moosbrugger (Land Vorarlberg) gebe es nur wenige Gemeinden, die in die Förderung fallen werden. GR Kurt Burger fragt nach, ob A1 die Pläne ausarbeitet, wo eine Leerverrohrung überhaupt Sinn macht, und ob diese Planungen etwas kosten. Der Vorsitzende erklärt, dass die Planungen nichts kosten. Es werde geprüft, wo die Leerverrohrungen sinnvoll seien. Das derzeitige Förderpaket auf Bundesebene betreffe die Leerverrohrungen für Breitband. Es sei ein weiteres Förderpaket von der EU angedacht, welches eine Förderung für Verkabelungen beinhalte – dieses sei aber noch nicht freigegeben. GR Kurt Burger erkundigt sich, ob auch andere Leitungen mitverlegt werden können. Der Vorsitzende erklärt, dass nur LWL (Lichtwellenleiter) hineinkommen würden. Ingrid Christoforou befürchtet, dass das Gleiche passiere wie am 16.11.2011 im Bereich des Mountain-Beach, wo sich die Firmen MBS und Radio Werle gegen Bezahlung an die Datenleitung der Illwerke-VKW anhängen durften, ohne dass betroffene Grundeigentümer durch die Illwerke-VKW informiert und ihnen die Abgeltung nach dem Telekommunikationsgesetz angeboten wurde. Sie ist der Meinung, dass der Vorsitzende auf Gemeindegrund eine „Nacht- und Nebelaktion“ toleriert habe. Ingrid Christoforou übergibt eine Zusammenfassung des Telekommunikationsgesetzes an den Vorsitzenden. Der Vorsitzende erklärt, dass die Gemeinde nicht der Netzbetreiber sei und dass der jeweilige Netzbetreiber seinen Verpflichtungen nachzukommen habe. Dies sei auch im von Frau Christoforou beschilderten Fall so. GR Kurt Burger führt an, dass das Telekommunikationsgesetz im Auge behalten werden müsse. Wenn die Gemeinde die Förderung bekomme, sei es wichtig zu wissen, wer dann verantwortlich sei. Er persönlich sei aber auch dafür, dass das Breitband schneller werde. Der Vorsitzende werde abklären, wer für die Leerverrohrung verantwortlich sei (ob bereits die Gemeinde eine Zustimmung einholen müsse oder erst jene Firma, die den Breitbandausbau betreibe). Karl-Heinz Schmid fragt nach, ob der Breitbandausbau zu jedem Haus gedacht wäre. Der Vorsitzende bestätigt, dass das Ziel sei, möglichst viele Anschlüsse im Bereich des neuen Fernwärmenetzes und darüber hinaus zu schaffen. Teilweise würden schon durch die Aufrüstung der Wählämter oder eine nähere Anbindung zur Kupferleitungsverbindung zu den Haushalten positive Effekte erzielt. Ingrid Christoforou betont, dass es kein „Blankoscheck“ sein dürfe, wenn Grundeigentümer einer Leerverrohrung zustimmen, d.h. in Zukunft für unterschiedlichste, nicht vereinbarte Zwecke genützt werden dürfe. Christoph Wittwer erkundigt sich, wer nach Wien zur Erstberatung fahre. Der Vorsitzende bietet an, dass sich jeder melden könne, wenn er mitarbeiten möchte. Niederschrift_3_GV_Sitzung.doc Seite 7/15 Mag. Freddy Wittwer befürwortet eine Erstberatung, da diese nichts koste und nicht verbindlich sei. KR Dieter Lang erkundigt sich nach der Eingabefrist. Der Vorsitzende erklärt, dass bis 31.08.2015 ein Antrag gestellt werden müsse, danach beginne das Bewertungsverfahren und es komme eine Zustimmung oder nicht. Es solle ein Grundsatzbeschluss gefasst werden, ob zusammen mit A1 konkrete Projekte vereinbart und ein Antrag auf Förderung vorbereitet werden solle. Der Beschluss erfolgt einstimmig (Ingrid Christoforou stimmt unter Berücksichtigung des Telekommunikationsgesetzes zu). zu 5.: Bestätigung über eine Vereinbarung zwischen Sonja Sohler, Schulstraße 10b, 6793 Gaschurn, Friedrich Sohler, Schulstraße 10a, 6793 Gaschurn, Anita Sohler, Untere Gosta 186, 6793 Gaschurn, und der Gemeinde Gaschurn Der Vorsitzende berichtet dass Sonja Sohler, Schulstraße 10b, 6793 Gaschurn, die Gemeinde Gaschurn um Unterfertigung der Bestätigung über eine Vereinbarung ersucht habe, damit ihre Grundstücke und die Grundstücke von Friedrich Sohler und Anita Sohler über eine rechtlich gesicherte Zufahrt verfügen. Die Familie Sohler wünsche sich eine Zufahrt mit einer Breite von 4 Metern. Die Vereinbarung sei durch RA Dr. Alexander Wittwer geprüft worden. Der Vorsitzende berichtet weiters, dass er sich gegenüber der Antragssteller für 3 Meter ausgesprochen habe, werde dies aber gerne diskutieren lassen, ob man 3,5 oder 4 Meter zulassen möchte. Die Schulstraße sei öffentliches Gut. Der Rest gehöre der Gemeinde Gaschurn. Markus Netzer ist im Falle einer Genehmigung dafür, dass nicht nur ein Vertrag von einem Rechtsanwalt vorliege sondern alles gleich im Grundbuch verbüchert werden solle. Ludwig Wachter erkundigt sich, ob die Zufahrt abgetrennt werde. Der Vorsitzende verneint dies. Den Antragstellern werde nur das Geh- und Fahrrecht eingeräumt. Er spricht sich auch für eine Verbücherung aus. Es werde von der Gemeinde gewünscht, dass die Fläche nicht abgesperrt werde. Die Gemeinde sei nicht zuständig dafür, dass die Zufahrt immer freigehalten werde sei. Walter Grass findet, es solle kein Wunsch der Gemeinde sein sondern eine Bedingung, dass die Zufahrt nicht abgesperrt werde dürfe. Ingrid Christoforou ist der Meinung, dass das „Zuparken“ dann aber kein Problem sein dürfe. Sie erkundigt sich, ob auch öffentliche Grundstücke ersessen werden können, wenn man z. B. 20 Jahre auf einem öffentlichen Gut parkt. Der Vorsitzende empfiehlt, sich bei einem Rechtsanwalt zu informieren. Manchmal gehe es nicht ums Ersitzen, da jemand sich auch ein Notwegerecht oder ein Bringungsrecht einräumen lassen könne. Zudem müsse man zwischen öffentlichem Gut oder Besitz der Gemeinde unterscheiden. Die Bestätigung über eine Vereinbarung zwischen Sonja Sohler, geb. 10.02.1960, Schulstraße 10b, 6793 Gaschurn, Friedrich Sohler, geb. 16.11.1957, Schulstraße 10a, 6793 Gaschurn, Anita Sohler, geb. 05.09.1971, Untere Gosta 186, 6793 Gaschurn, und der Gemeinde Gaschurn wird einstimmig zugestimmt. Die Zufahrt mit einer Breite von 3,5 m wird einstimmig beschlossen. Die Kosten für die Straßenerhaltung inklusive Winterdienst seien von den Berechtigten des Geh- und Fahrrechtes anteilsmäßig mitzutragen und die Fläche ist weder abzusperren noch ist die Gemeinde dafür verantwortlich, dass diese Fläche freigehalten wird. Niederschrift_3_GV_Sitzung.doc Seite 8/15 zu 6.: Berichte Der Vorsitzende berichtet Folgendes:  Fortbildungen Vizebgm. Ruth Tschofen und Christoph Wittwer nutzten die Angebote der Verwaltungsakademie, was sehr erfreulich sei und dankt ihnen für ihr Engagement.  Asylwesen Der Vorsitzende möchte eine der beiden Wohnungen im Objekt Dorfstraße 3, 6793 Gaschurn, an die CARITAS vermieten. LR Schwärzler habe auch appelliert an den Solidaritätsgedanken. Es gebe manchmal Probleme bei größeren Einheiten aber nicht so sehr bei kleineren. Bei der letzten Flüchtlingswelle seien auch mehrere Familien gut integriert worden. Ingrid Christoforou erwähnt, dass man sich Gedanken machen müsse, wo man sie unterbringen könne. Christoph Wittwer meint, dass die Flüchtling-Standards zu erfüllen seien.  Familie o Der Vorsitzende berichtet, dass am 26.06.2015 um 14:00 Uhr im Sozialzentrum Schruns der 1. Familiengipfel stattgefunden habe.  Die Elternberatung in Gaschurn und Partenen werde im Herbst von Marianne Kleboth an Janine Gschaider übergeben. An dieser Stelle möchte sich der Vorsitzende bei Marianne Kleboth für die jahrelange ausgezeichnete Durchführung der Elternberatung bedanken und wünscht Janine Gschaider einen guten Beginn.  Mütterberatung Ingrid Christoforou regt an, die Räume der Mütterberatung und die WC-Anlagen im Gebäude der Volksschule Gaschurn zu sanieren. Die Heizung sei im Winter nicht eingeschaltet (eventuell Absenkung am Nachmittag). Es wäre wichtig, einen ordentlichen Ofen hinein zu stellen. Ingrid Christoforou teilt mit, dass sie im Herbst 2015 die unentgeltliche logopädische Frühförderung beende, wie sie es im Jahr 2008 mit dem Vorsitzenden vereinbart habe. Außerdem hält der Verein „Net lugg lo“ am 03.07.2015 einen Vortrag im Sitzungssaal ab. Dafür wäre es optimal, wenn das Behinderten-WC im unteren Stock verwendet werden könnte.  Bauhof Im Architekturjournal Wettbewerbe wurde ein Bericht über den Bauhof und das ASZ Hochmontafon veröffentlicht.  Kanal / Wasser Für das Kanalprojekt Pfolla erhält die Gemeinde eine Förderung der Kommunalkredit in Höhe von EUR 5.954,00. Niederschrift_3_GV_Sitzung.doc Seite 9/15 Für das Kanalprojekt Partenen Dorf erhält die Gemeinde eine Förderung der Kommunalkredit von EUR 25.051,00. Für die Wasserprojekte Gaschurn und Partenen Dorf erhält die Gemeinde eine Förderung der Kommunalkredit von EUR 17.408,43. Für den Ringschluss Außerbach erhält die Gemeinde eine Förderung der Kommunalkredit von EUR 20.344,00.  Rot-Kreuz-Stelle St. Gallenkirch Zum Umbau der Rot-Kreuz-Stelle in St. Gallenkirch wurden Planunterlagen der walser + werle architekten zt vorgelegt.  Tourismus Zum 150-Jahr-Jubiläum finden das ganze Jahr verschiedene Veranstaltungen zum Thema „Piz Buin“ statt. Das gesamte Programm ist unter www.montafon.at/150jahrepizbuin veröffentlicht. Am 05.12.2015 findet der AUDI FIS Skicross Weltcup statt. Vom 11.12. bis 13.12.2015 findet der FIS Snowboardcross Weltcup statt.  Die Landesradroute wurde zwischenzeitlich einheitlich in ganz Vorarlberg beschildert.  Ausstellung in der VS Partenen mit Bildern vom Piz Buin Am 08.07.2015 werden in der VS Partenen Bilder vom Piz Buin ausgestellt.  Schigebietsverbindung Kappl – St. Anton Zur Schigebietsverbindung Kappl – St. Anton (UVP-Verfahren) findet am 26.06.2015 um 09:00 Uhr im Landhaus in Innsbruck eine mündliche Verhandlung statt.  Initiative Ortszentren Der Stand Montafon hat die Beteiligung an der Initiative für die Blühenden Stadtund Ortszentren mit einer Summe von EUR 2.300,00 (200,-- pro Gemeinde, 500,-- Gemeinde Schruns) beschlossen.  Verein „Net lugg lo“ Kurt Gerszi vom Verein „Net lugg lo“ organisiert verschiedene Vorträge im Stand Montafon sowie in Koblach. Die Vorträge sind auf der Homepage unter www.netlugg-lo.at aufgelistet. Kurt Gerszi bedankte sich im E-Mail vom 18.06.2015 für die Unterstützung der Schlaganfall-Behinderten Vorarlbergs.  Broschüre „10 Jahre danach – Jahrhundert-Hochwasser 2005“ In Gedenken an das Jahrhunderthochwasser im August 2005 hat das Land Vorarlberg die Broschüre „10 Jahre danach – Jahrhundert-Hochwasser 2005“ herausgebracht. Die Broschüre liegt im Gemeindeamt auf. Niederschrift_3_GV_Sitzung.doc Seite 10/15 zu 7.: Wasserversorgung und Trinkwasserkraftwerk Tschambreu und Innerbofa Der Vorsitzende berichtet, dass dieses Projekt dem Bau- und Raumplanungsausschuss durch Markus Mähr, Breuß Mähr Bauingenieure GmbH, erläutert wurde. Der Bau- und Raumplanungsausschuss empfiehlt, dass der Bauabschnitt 08 (Tschambreu) nochmals ausgeschrieben wird. Es soll ein größerer Zeitrahmen vorgegeben werden, jedoch die Detailtermine vom Auftraggeber fixiert werden. Die neuerliche Ausschreibung soll bis spätestens Mitte Juni 2015 versandt werden können. Somit wäre das Vorliegen neuer Preise bis Mitte Juli 2015 möglich. Dann wäre ein Vergleich der Preissituation mit der jetzigen möglich. Es soll der nochmaligen Ausschreibung des Bauabschnittes 08 (Tschambreu) zugestimmt werden, da die Kosten überhöht sind. Es wird einstimmig beschlossen, dass eine nochmalige Ausschreibung erfolgen soll. zu 8.: Wasserversorgung Dorfstraße Der Vorsitzende berichtet, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss auch dieses Projekt behandelt habe. Der Bau- und Raumplanungsausschuss empfehle, den Bauabschnitt 09 (Dorfstraße) mit dem 1. Teil der Wasserversorgung Gundalatscherberg nochmals auszuschreiben. Karl-Heinz Schmid erkundigt sich, wieso jetzt wieder Kunststoffrohre verwendet werden. Thomas Riegler erklärt, dass dies die Fachleute entscheiden würden. Es soll der nochmaligen Ausschreibung des Bauabschnittes 09 zugestimmt werden. Es wird einstimmig beschlossen, dass eine nochmalige Ausschreibung erfolgen soll. zu 9.: Quellableitung Illtal Der Vorsitzende berichtet, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss auch dieses Projekt behandelt habe. Der Bau- und Raumplanungsausschuss empfehle, den Bauabschnitt 07 (Partenen Loch, Außerbach, Bauhof) mit dem 1. Teil der Wasserversorgung Gundalatscherberg nochmals auszuschreiben. Es soll der nochmaligen Ausschreibung des Bauabschnittes 07 zugestimmt werden. Es wird einstimmig beschlossen, dass eine nochmalige Ausschreibung erfolgen soll. zu 10.: Wasserversorgung Gundalatscherberg Der Vorsitzende berichtet, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss auch dieses Projekt behandelt habe. Der 1. Teil der Wasserversorgung Gundalatscherberg soll gemeinsam mit den Bauabschnitten 07 und 09 nochmals ausgeschrieben werden. Die Realisierung soll bei entsprechenden Preisen noch 2015 erfolgen. Es soll der nochmaligen Ausschreibung zugestimmt werden. Es wird einstimmig beschlossen, dass eine nochmalige Ausschreibung erfolgen soll. GR Kurt Burger erkundigt sich, ob die neue Ausschreibung etwas kostet. Thomas Riegler erklärt, dass im Ausschuss alles ausdiskutiert und mit Markus Mähr vereinbart wurde, dass alle Ausschreibungen gemeinsam durchgeführt werden. Man erwarte sich Niederschrift_3_GV_Sitzung.doc Seite 11/15 bessere Einheitspreise. Markus Mähr habe nie von Kosten geredet. Nächstes Jahr im Herbst solle alles fertig sein. Der Vorsitzende ist der Meinung, dass die Neuausschreibung keine Mehrkosten verursachen dürfe. Ingrid Christoforou fragt sich, ob sie es noch erleben werde, dass das Trinkwasser besser werde. Der Vorsitzende erklärt, dass die Gemeinde auch nichts machen könne, wenn jemand die Zustimmung verweigere aber alles daran setze, das Ganze einer Lösung zuzuführen. Ingrid Christoforou ist überzeugt, dass es keine Zustimmung eines Grundeigentümers brauche, wenn alte verrostete Gußrohre auszutauschen seien. Markus Wittwer geht davon aus, dass dies nicht so sei. Ingrid Christoforou berichtet, dass es sich nun schon über Jahrzehnte hinziehe und nahezu in jedem Gerät Schäden entstanden seien. Der Vorsitzende erklärt, dass dieser Teil der Wasserversorgungsanlage oberste Priorität habe und noch in diesem Jahr durchgeführt werden solle. Er wisse, dass es Geduld brauche, aber schließlich koste allein dieses Projekt rund EUR 1.000.000. Zudem bedürfe es zur Umsetzung auch der behördlichen Bewilligung. Ingrid Christoforou äußert den Wunsch, dass die Ausführung der Wasserversorgung im Herbst 2015 ins Protokoll aufgenommen werde. zu 11.: Grundverkauf an Manuela Wachter, Klusertobel 72, 6793 Gaschurn – GST-NR 3464, GB Gaschurn Der Vorsitzende berichtet, dass in der 35. Gemeindevertretungssitzung am 13.11.2013, Tagesordnungspunkt 7 - Wasserversorgung Gundalatscherberg, der Zustimmungserklärung bzw. den Bedingungen von Alwin Wachter und dem Grundtausch von ca. 145 m² zugestimmt worden sei. Mittlerweile habe eine Vermessung des GST-NR 3464, GB Gaschurn, im Eigentum des Öffentlichen Gutes stattgefunden und Dr. Edgar Düngler habe einen Kaufvertrag zwischen Manuela Wachter, Martin Pfeifer, Ilse Pfeifer und dem Öffentlichen Gut ausgearbeitet. Es sei dem Verkauf der Teilfläche 2 im Ausmaß von 136 m² des GST-NR 3464, GB Gaschurn, gemäß Vermessungsplan der Vermessungsbüro Bolter + Schösser ZT OG vom 18.11.2014, Zahl: 13659-A/2006, im Eigentum des Öffentlichen Gutes an Manuela Wachter, Klusertobel 72, 6793 Gaschurn, zuzustimmen. Dem Verkauf soll aber nur zugestimmt werden, wenn die Gemeinde Gaschurn im Gegenzug 136 m² des GST-NR 1222/2, GB Gaschurn, im Eigentum von Alwin Wachter, Gortipohl 41, 6791 St. Gallenkirch, für die Errichtung des Druckreduzierungsschachtes zur Wasserversorgung Gundalatscherberg erhalte. Es sei außerdem die Widmung der Teilfläche 2 des GST-NR 3464, GB Gaschurn, gemäß Vermessungsplan der Vermessungsbüro Bolter + Schösser ZT OG vom 18.11.2014, Zahl: 13659-A/2006, als Öffentliches Gut aufzuheben. Der Vorsitzende berichtet, dass ein Tausch nicht mehr möglich sei, da Alwin Wachter seinen Grund bereits an Manuela Wachter übergeben habe. Deshalb würde die Gemeinde den Grund um EUR 10,--/m² verkaufen. Ludwig Wachter erklärt sich für befangen. Der Grundverkauf wird einstimmig beschlossen. Niederschrift_3_GV_Sitzung.doc Seite 12/15 zu 12.: Grundkauf von Alwin Wachter, Gortipohl 41, 6791 St. Gallenkirch – GST-NR 1222/2, GB Gaschurn Der Vorsitzende berichtet, dass dem Grundkauf von 136 m² des GST-NR 1222/2, GB Gaschurn, im Eigentum von Alwin Wachter, Gortipohl 41, 6791 St. Gallenkirch, für die Errichtung des Druckreduzierungsschachtes zur Wasserversorgung Gundalatscherberg zuzustimmen sei. Der Vorsitzende berichtet, die Gemeinde würde den Grund um EUR 10,--/m² kaufen. Ludwig Wachter erklärt sich für befangen. Der Grundkauf wird einstimmig beschlossen. zu 13.: Rechnungsabschluss 2014 Der Vorsitzende begrüßt Mag. Edgar Palm und erteilt ihm zur Erläuterung des Rechnungsabschlusses 2014 das Wort. Mag. Palm verteilt eine Aufstellung des mehrjährigen Vergleichs des Rechnungsquerschnittes. Edgar Palm berichtet, dass das Jahr 2014 ein Jahr mit sehr erfreulichem Ergebnis war. Erstmals seit vielen Jahren hatte die Gemeinde die Möglichkeit, eine Rücklage zu dotieren. Im Rechnungsabschluss 2014 sind laufende Einnahmen in der Höhe von fast EUR 8 Millionen angeführt. Letztlich bleibe ein Überschuss von EUR 1.067.000,00. Dieser Überschuss komme von eigenen Steuern über EUR 2,7 Millionen: 1. von Kommunalsteuern (Mehrergebnis durch OV II – ARGE habe mehr Ertrag gebracht) und 2. von Objekten in Partenen, die an das Kanalnetz angeschlossen werden konnten (höherer Ertrag durch Anschlussbeiträge). Im Bereich Gebühren konnten EUR 922.000,00 eingenommen werden – dies sei mehr als geplant. Die restlichen Zahlen der Einnahmen seien an den Voranschlagswerten orientiert. Bei den Ausgaben lagen wir EUR 933.000,00 unter den Erwartungen trotz der üblichen Teuerungsrate. Im Personalbereich waren wir planmäßig unterwegs. Die anderen Ausgaben liegen im Bereich wie im Voranschlag. Im Instandhaltungsbereich war zwar einiges geplant, doch konnte noch nicht alles umgesetzt werden. Bei den Darlehen war der Zinsaufwand geringer als geplant (das Zinsniveau ist erfreulicherweise weiterhin niedrig). EUR 1.160.000,00 mussten für laufende Transferzahlungen an Träger des öffentlichen Rechts aufgebracht werden. Die Steigerung für Gaschurn sei nicht so groß wie bei anderen Gemeinden, könne aber aufgrund der höheren Kommunalsteuer bis in 2 Jahren zu höheren Beträgen führen. Bei den sonstigen laufenden Transfers fiel der Beitrag an den Tourismus aufgrund der Übernahme der Hochmontafon Tourismus durch Montafon Tourismus höher aus als noch im Abschluss 2013. Auf diesem Niveau wird es in den nächsten Jahren bleiben. In den beiden ausgelagerten Gesellschaften Mountain Beach und GIG (Bauhof, Sportplatz, Mattle-Gründe) sind auch Bankverbindlichkeiten vorhanden, für die der Schuldendienst zu leisten ist. Die ausgelagerten Gesellschaften sind ebenfalls in der Querschnittsdarstellung angeführt. Dem Überschuss von rund EUR 1.051.000,00 stehe ein Schuldendienst von circa EUR 706.000,00 gegenüber, was unterm Strich frei verfügbare Mittel über EUR 344.000,00 ergebe. Hinsichtlich des Schuldenstandes sei festzuhalten, dass sich auf dem Kontokorrentkonto kein negativer Stand sondern sogar ein Guthaben befinde. Die Schulden des Mountain Beach belaufen sich auf EUR 634.000,00 und die Schulden der GIG auf EUR 3,3 Millionen. Insgesamt betragen die Bankverbindlichkeiten der Gemeinde EUR 6,7 Millionen. Auf Rückfrage wird erläutert, dass bei der Mittelschule Innermontafon nur Kosten für die Miete und den Liquiditätszuschuss anfallen. Gaschurn trägt davon einen Anteil in Höhe von 45 % wie vereinbart. Da an der GIG St. Gallenkirch keine Beteiligung besteht, hat die Gemeinde Gaschurn für die Bankkredite auch keinerlei Haftung übernommen. Es besteht ein Kredit mit einer Laufzeit von 20 Jahren. Niederschrift_3_GV_Sitzung.doc Seite 13/15 Auf der Seite der Vermögensgebarung sind jene Zahlungen angeführt, die die Gemeinde aufgrund des Vertrages der Baustelle OV II und das Biomasseheizwerk von der VKW und der Illwerke erhalten hat (1,8 Millionen Euro). GR Kurt Burger bemängelt, dass der Prüfungsausschuss nicht informiert worden sei, dass der Rechnungsabschluss fertig ist. Der Vorsitzende entgegnet, dass der Rechnungsabschluss immer bis Mai fertig sein müsse, da die Zahlen an das Land Vorarlberg geliefert werden müssen. Der Prüfungsausschuss habe von sich aus aber auch nie nachgefragt. Edgar Palm bestätigt, dass auch in den letzten Jahren der Rechnungsabschluss ohne Prüfungsbericht genehmigt worden sei. GR Kurt Burger möchte, dass die Vorgangsweise nach § 78 eingehalten wird. KR Dieter Lang stellt fest, dass die Gemeinde den Abschluss schon zehn Tage vor der Sitzung fertig hatte, die Zustellung aber trotzdem erst eine Woche vor der Sitzung erfolgt ist. Der Vorsitzende berichtet, dass die Gemeindevertreter den Rechnungsabschluss fristgerecht eine Woche vor der Sitzung durch einen Boten zugestellt bekommen haben. Was der Prüfungsausschuss mache, müsse dieser selbst organisieren. Der Prüfungsausschuss müsse von sich aus zwei Mal im Jahr prüfen – zu welchem Zeitpunkt er dies mache, sei ihm überlassen. Der Prüfungsbericht sei der Gemeindevertretung zur Kenntnis zu bringen. Der Rechnungsabschluss wird mehrheitlich genehmigt (7 Gegenstimmen – GR Kurt Burger, KR Dieter Lang, Markus Netzer, Ingrid Christoforou, Christoph Wittwer, Ludwig Wachter, Karl-Heinz Schmid). zu 14.: Genehmigung der letzten Niederschriften Die Niederschrift über die 1. Gemeindevertretungssitzung wird einstimmig genehmigt. Die Niederschrift über die 2. Gemeindevertretungssitzung wird nach einer Änderung einstimmig genehmigt. zu 15.: Allfälliges  KR Dieter Lang erkundigt sich, ob Gespräche mit der Vorarlberger Illwerke hinsichtlich einer gratis Montafon-Silvretta-Karte für Gäste während der Bauphase des Obervermuntwerks II geführt wurden. Vizebgm. Ruth Tschofen antwortet, dass dies bei der Besprechung zwischen dem Tourismusausschuss und der Vorarlberger Illwerke nicht besprochen wurde, da dies auch nicht auf der Tagesordnung war. Der Vorsitzende berichtet, dass es ein neues Gespräch mit der Vorarlberger Illwerke gebe.  GR Kurt Burger erkundigt sich nach der Zuschusserhöhung hinsichtlich des Feuerwehrautos. Der Vorsitzende antwortet, dass noch keine Rückmeldung vorliege.  KR Dieter Lang war erstaunt, dass in einer Tourismusgemeinde wie Gaschurn Bautätigkeiten an 6 Werktagen von 7:00 bis 12:00 und von 13:00 bis 22:00 Uhr erlaubt seien. Der Vorsitzende erklärt, dass nach Eingeständnissen von Bauausführenden keine lärmenden Tätigkeiten in dieser Zeit möglich seien. GR Kurt Burger vertritt die Ansicht, dass der Bauausschuss diese Verordnung noch einmal prüfen solle. In der Gemeinde Brand dürfe nicht vor 8:00 Uhr und in der Gemeinde Lech noch später mit Bautätigkeiten begonnen werden. Niederschrift_3_GV_Sitzung.doc Seite 14/15 Thomas Riegler antwortet, dass die Verordnung ausgiebig im Bauausschuss behandelt wurde und dass für verschiedene Firmen lange Zeiten existenzabhängig seien. Der Vorsitzende ergänzt, dass es aufgrund des Lärmschutzgesetzes eine Lärmschutzverordnung brauche. Diese Verordnung sei sehr oft im Bauausschuss behandelt worden. Schlussendlich habe man die vorliegende Fassung beschlossen. Es sei auch daran zu denken, dass Nachbarschaftshilfe auch nur außerhalb der normalen Arbeitszeiten möglich sei, was vor allem für private Eigenheimerbauer Nachteile haben könnte. Ingrid Christoforou fragt nach, ob es eine Regelung für ganz Österreich gebe. Der Vorsitzende erklärt, dass dies Sache der Gemeinde sei. Es gebe auch Tourismusorte, bei denen man am Samstag nicht rasenmähen dürfe. Somit gebe es überall Unterschiede.  Ludwig Wachter erkundigt sich nach dem öffentlichen Behinderten-WC. Der Vorsitzende bestätigt, dass es im unteren Stock eines gebe. Man müsse schauen, ob das Herren-WC im 1. Stock eventuell umgebaut werden könne.  Ingrid Christoforou erwähnt, dass bei der 1. und 2. Gemeindevertretungssitzung Fragen gestellt wurden, bei denen der Vorsitzende sagte, er müsse dies nachschauen. Sie erkundigt sich, ob man es nicht automatisch so machen könne, dass der Vorsitzende diese Fragen in der nächsten Sitzung beantworte. Der Vorsitzende wird dies in der nächsten Dienstbesprechung behandeln und regeln. Der Vorsitzende bedankt sich für die konstruktive Sitzung und wünscht allen einen schönen Abend. Ende: 23:45 Uhr Die Schriftführerin: Der Vorsitzende: Elisabeth Burger Bgm. Martin Netzer, MSc Niederschrift_3_GV_Sitzung.doc Seite 15/15
  1. gaschurnvertretung
20150820_GVE004 Gaschurn 20.08.2015 12.06.2021, 06:56 6793 Gaschurn / Dorfstraße 2 / Hochmontafon – Österreich Tel. +43(0)5558/8202, Fax +43(0)5558/8202-19 email: gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at Datum: 28. August 2015 AZ: 004-1/4/2015 BearbeiterIn: Annette Bergauer annette.bergauer@gaschurn.at Niederschrift über die 4. Gemeindevertretungssitzung am 20.08.2015 um 19:30 Uhr im Gemeindeamt Gaschurn. Anwesend: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Bgm. Martin Netzer, MSc, Vizebgm. Mag. Ruth Tschofen, GR Klaus Schröcker, Thomas Riegler, Mag. Freddy Wittwer, Gerhard Saler, Kurt Rudigier, Kurt Klehenz, Ing. René Kreuzmayr, Artur Pfeifer; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: GR Kurt Burger, Alexander Hechenberger, Markus Netzer, Ingrid Christoforou, Christoph Wittwer, Ludwig Wachter, Daniel Wohlesser, Stefan Schoder; Entschuldigt: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Markus Felbermayer; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: KR Dieter Lang, Mag. Christian Wittwer, Roswitha Thoma; Schriftführerin: Annette Bergauer Tagesordnung 1) Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit 2) Berichte 3) Um- bzw. Neubesetzungen in verschiedenen Gremien 4) Umwidmungsansuchen Ludwig Wachter, Winkel 159b, 6793 Gaschurn 5) Umwidmungsansuchen Albert Wittwer, Klusertobel 74a, 6793 Gaschurn 6) Markus Muster, Essanestraße 116, 9292 Eschen, Liechtenstein – Antrag auf Bewilligung zur Nutzung der Wohnung Top 3 im Wohnhaus Silvrettastraße 21d, 6794 Partenen, als Ferienwohnung 7) Schulerhalterverband Polytechnischer Lehrgang Außermontafon – Zustimmung zur Änderung der Verordnung Niederschrift_4_GV_Sitzung.doc 1/19 8) Ingo Rudigier, Plünggasweg 99, 6793 Gaschurn – Neuerrichtung eines Sportgeschäftes in Containerbauweise – Ansuchen um Zufahrt über das GST-NR 2262/5, GB Gaschurn 9) Valschavielbachbeileitung - Dienstbarkeitsvertrag zwischen der Gemeinde Gaschurn und der Vorarlberger Illwerke AG 10) Öffentlicher Spielplatz Schulstraße Partenen 11) Wasserversorgung und Trinkwasserkraftwerk Tschambreu und Innerbofa (Bauteil 2) 12) Wasserversorgung Dorfstraße (Bauteil 2), Quellableitung Illtal (Bauteil 5) und Wasserversorgung Gundalatscherberg (Bauteil 1) 13) Fernwärme Gaschurn-Partenen 14) Chalet-Hotel Montafon – Alpstein Projekt GmbH 15) Genehmigung der letzten Niederschrift(en) 16) Ausstände (nicht öffentlich) 17) Allfälliges Erledigung der Tagesordnung: zu 1.: Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit Der Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindemandatarinnen und Gemeindemandatare. Nachdem keine Wortmeldungen von Seiten der Zuhörer im Rahmen der Bürgerfragestunde an die Gemeindevertretung ergehen, wird mit der Tagesordnung fortgefahren. Der Vorsitzende stellt fest, dass die Ladung ordnungsgemäß ergangen und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Es erfolgt die Angelobung des noch nicht angelobten Anwesenden Stefan Schoder. Dieser gelobt wie folgt: „Ich gelobe, die Verfassung sowie alle übrigen Gesetze gewissenhaft zu beachten, meine Aufgabe unparteiisch und uneigennützig zu erfüllen, das Amtsgeheimnis zu wahren und das Wohl der Gemeinde nach bestem Wissen und Gewissen zu fördern.“ Der Vorsitzende setzt die Tagesordnungspunkte 10 und 14 von der Tagesordnung ab. zu 2.: Berichte Der Vorsitzende berichtet Folgendes:  Mit Schreiben vom 24.06.2015 habe die Achammer & Mennel Rechtsanwälte OG im Auftrag von Maria Koisser die Wasserqualität beim Objekt Inner Tobel 107, 6793 Gaschurn, bemängelt. Die Gemeinde Gaschurn sei aufgefordert worden, umgehend die Trinkwasserqualität an der Adresse Inner Tobel 107, 6793 Gaschurn, bereit zu stellen und alle dafür notwendigen Maßnahmen ohne weitere Verzögerung einzuleiten. Sollte die Wasserqualität nicht umgehend verbessert werden, behalte sich Maria Koisser die Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen vor. Die Gemeinde Gaschurn habe aufgrund dessen die Durchführung einer Trinkwasserkontrolle im Bereich Inner Tobel in Auftrag gegeben, welche durch Peter Mattle, Amt der Vorarlberger Landesregierung, auch unverzüglich umgesetzt worden sei. Gemäß Prüfbericht von Peter Mattle sei die Wasserqualität in Ordnung. Lediglich der Eisen- Niederschrift_4_GV_Sitzung.doc Seite 2/19 anteil sei erhöht. Die Trinkwasserqualität sei seinerseits bestätigt worden. Das Ergebnis der Kontrolle habe die Gemeinde letzte Woche erhalten und anschließend der Amtsärztin mit der Bitte um Stellungnahme weitergeleitet. Die Stellungnahme der Amtsärztin würde jedoch noch nicht vorliegen. Zwischenzeitlich sei ein E-Mail von Stefan Koisser an Vizebgm. Ruth Tschofen ergangen, welches den Anwesenden zur Kenntnis gebracht wird. Die Stellungnahme von Peter Mattle vom 14.08.2015 sowie die Prüfberichte desselben werden den Anwesenden ebenso präsentiert. Gemäß Stellungnahme von Peter Mattle seien aufgrund der alten Wasserleitungen höhere Eisenanteile vorhanden. Dem Schreiben könne man auch entnehmen, dass im Wohnhaus von Frau Koisser eine Probe entnommen werden wollte, dies Maria Koisser aber nicht zugelassen habe. Der Vorsitzende habe zwischenzeitlich auch mit Manfred Immler Rücksprache gehalten. Wenn es notwendig sei, werde Manfred Immler seine private Hauszuleitung für Maria Koisser bereitstellen, damit diese über besseres Wasser verfüge. Hierfür wäre nach der Herstellung eines Anschlusses lediglich eine Druckerhöhungspumpe im Haus der Familie Koisser einzubauen. Abschließend bringt der Vorsitzende noch den Prüfbericht der Böhler Analytik GmbH zur Kenntnis, welche Maria Koisser mit der Prüfung beauftragt habe. Ingrid Christoforou erkundigt sich, ob der Eisenwert wesentlich überschritten sei. Der Vorsitzende erläutert, dass der Wert hinsichtlich des Eisens erhöht sei, es sich aber dennoch um Trinkwasser handle. Die Amtsärztin habe nun zu beurteilen, ob das Wasser gesundheitsgefährdend sei. Die Stellungnahme der Amtsärztin werde, sobald diese vorliege, der Gemeindevertretung zur Kenntnis gebracht. Ingrid Christoforou erläutert, dass nicht nur die Gesundheit zu berücksichtigen sei, sondern auch der höhere Wasserverbrauch (z. B. Wasser rinnen lassen, bis es halbwegs sauber ist, mehrmaliges Waschen derselben Wäsche usw.). Außerdem gebe es hinsichtlich des erhöhten Eisenanteiles in Verbindung mit der Gesundheit verschiedene Ansichten. Ihr seien Personen bekannt, welche aufgrund des erhöhten Eisenanteils Probleme mit ihren Gelenken hätten. Der Vorsitzende erläutert, dass die Amtsärztin zu beurteilen habe, ob das Wasser im Bereich Inner Tobel gesundheitsgefährdend sei oder nicht.  Der Vorsitzende berichtet weiter, dass Maria Koisser eine Beschwerde beim Landesverwaltungsgericht gegen den Bescheid der Gemeindevertretung hinsichtlich des Kanalanschlusses eingebracht habe. Die Gemeindevertretung sei zu einer mündlichen Verhandlung in dieser Sache geladen worden. Er könne daran teilnehmen, wenn das gewünscht werde, oder es nehme ein/eine Gemeindevertreter/in daran teil. Der Teilnehmer habe jedoch einige Auskünfte für die Gemeinde zu tätigen. Da diese Aufgabe niemand anderes wahrnehmen möchte, schlägt der Vorsitzende vor, dass er an der Verhandlung teilnehme, wogegen keine Einwände vorgebracht werden.  Der Vorsitzende bringt eine Zusammenstellung zur aktuellen Finanzsituation zur Kenntnis, die sich in diesem Jahr äußerst positiv darstelle.  Hinsichtlich der Beschneiten Talabfahrt bringt der Vorsitzende ein Schreiben von Rechtsanwalt Dr. Battlogg zur Kenntnis. Dr. Battlogg vertrete Ilse Pfeifer in Sachen beschneite Talabfahrt. Es werde nun eine Entschuldigung von ihm verlangt, weil der Vorsitzende demnach gesagt haben soll, dass Ilse Pfeifer als Einzige den Dienstbarkeitsvertrag zum Projekt noch nicht unterschrieben habe. Der Vorsitzende meint, dass er sich gerne entschuldigen würde, wenn dies zutreffend wäre, habe so eine Aussage aber nie getätigt. Außerdem wünsche Dr. Battlogg bzw. Ilse Peifer, dass der ursprüngliche Standarddienstbarkeitsvertrag in der GaPa-Zitig abgedruckt werde. Der Vorsitzende erläutert, dass der Grundvertrag bei jedem Grundeigentümer derselbe sei. Teilweise seien Niederschrift_4_GV_Sitzung.doc Seite 3/19 Sonderbedingungen aufgenommen worden, beispielsweise wenn eine Böschung entsprechend zu errichten sei oder dergleichen. Er habe Dr. Battlogg gebeten, ihm mitzuteilen, was man damit bezwecken möchte. Bis dato habe er aber keine Antwort von Dr. Battlogg erhalten. Daniel Wohlesser ist der Meinung, dass man diese Wünsche erfüllen solle. Den Vertrag hätten sowieso schon die meisten Bürger/innen gesehen. Er sehe kein Problem in diesen Bedingungen. Der Vorsitzende möchte, dass RA Dr. Battlogg der Gemeinde zuerst mitteilt, was er mit dem Abdruck des Vertrages bezwecken wolle. Derzeit würden noch fünf Unterschriften fehlen. Wenn jemand einen förderlichen Beitrag hierzu leisten könne, sei er dazu herzlich eingeladen. Es solle aber jeder gleich und vernünftig behandelt werden. Das Thema könne gerne im Gemeindevorstand besprochen werden. Jetzt habe er nur über das Schreiben von Dr. Battlogg berichten wollen, damit jede/r informiert sei, wie sich dieser Fall darstelle. Der Vorsitzende habe jedenfalls nie behauptet, dass Ilse Pfeifer die Einzige sei, welche den Vertrag noch nicht unterschrieben habe. Ingrid Christoforou wendet ein, dass Christoph Bergauer ihr auch mitgeteilt habe, dass der Vorsitzende ihn als Einzigen bezeichnete, welcher den Vertrag noch nicht unterschrieben hätte. Der Vorsitzende entgegnet, dass es im Rahmen der Familie Bergauer Christoph Bergauer war, dessen Zustimmung notwendig gewesen wäre, dass alle seiner Familie dem Dienstbarkeitsvertrag zustimmen. Auch er war nicht der Letzte des gesamten Projektes, dessen Zustimmung für die Realisierung notwendig war. Ingrid Christoforou denke, dass sie die Einzige hier sei, die direkt neben einer Talabfahrt gewohnt habe. Sie könne es gut nachvollziehen, warum die Anrainer bzw. Grundeigentümer teilweise negativ reagieren würden. Sie sei der Meinung, dass die Vorgangsweise und Verhandlungstaktik grundlegend falsch sei, aber natürlich sei eine beschneite Talabfahrt wichtig. Der Vorsitzende weist darauf hin, dass es sich um den Tagesordnungspunkt „Berichte“ handle und dies kein Tagesordnungspunkt sei, im Zuge dessen, Themen zu diskutieren seien.  Für den unteren Bereich Steinschlagschutzdamms Vand (Außerbacher Wald) liege mittlerweile eine Bewilligung vor. Dieses Projekt werde derzeit umgesetzt. Für den oberen Schutzdamm würden noch zwei Zustimmungen fehlen, weshalb dieser derzeit nicht zur Ausführung komme.  Im Bereich Klusertobel werde das Vermessungsamt des Landes Vorarlberg im Herbst die bestehenden Vermessungspunkte aufnehmen, damit zumindest der Bestand für eine künftige Verbauung klar sei.  Taleinwärts des Bauhofes habe das Vermessungsamt des Landes Vorarlberg ebenso Vermessungen durchgeführt. Möglicherweise könne man einen Flächentausch mit dem Landeswasserbauamt, der Gemeinde und privaten Grundeigentümerinnen und -eigentümer umsetzen.  Heute sei ein Schreiben der Unterlieger des Außerbacher Waldes eingelangt, welches der Vorsitzende den Anwesenden präsentiert. Die Unterlieger fordern, dass die langfristige Aufrechterhaltung der bisher sehr guten Schwerpunktbejagung, unter Mitwirkung eines sehr engagierten, unabhängigen Abschussorganes als Voraussetzungen für die Schutzwalderhaltung aufrecht bleibt soll. Von Seiten des Jagdausschusses sowie der Hegegemeinschaft sei hingegen eine Aufhebung der Freihaltezone beantragt worden, weil diese jagdlich einige Nachteile mit sich bringe und die Zweckmäßigkeit sehr in Frage gestellt werde. Niederschrift_4_GV_Sitzung.doc Seite 4/19  Am 02.09.2015 werde in Partenen und Tschagguns der FIS Nordic Combined Summer Grand Prix durchgeführt. Dem Skiclub Silvretta Partenen und allen anderen Vereinen, die sich hier engagieren, spricht der Vorsitzende ein herzliches Dankeschön aus. Vor wenigen Jahren wäre es nicht vorstellbar gewesen, dass das Montafon neben Oberwiesenthal, Oberstdorf und Sochi einer der Austragungsorte dieser Veranstaltung sein würde.  Hinsichtlich der Nächtigungen habe es im Juli 2015 ein schönes Plus gegeben. Hauptausschlag hierfür seien das schöne Wetter und auch die vielen Nächtigungen auf den Alpenvereinshütten gewesen.  Die Jubiläumsveranstaltung „150 Jahre Erstbesteitung Piz Buin“ sei ein voller Erfolg gewesen. Am 01.09.2015 um 19:30 Uhr finde im Vallülasaal in Partenen die Vorpremiere der Dokumentation „Piz Buin – 150 Jahre Erstbesteigung“ statt.  Am 13.08.2015 habe eine weitere Begehung mit Markus Burtscher und Franz Bachlinger bzgl. Nordic Zentrum Silvretta stattgefunden. Es sollen unter anderem durch Rollerbladestrecken für den Sommer und Langlaufstrecken für den Winter Trainingsmöglichkeiten für den Nordischen Sport geboten werden.  Am 18.08.2015 habe die Bauverhandlung zum Projekt Krone stattgefunden. Es werde voraussichtlich eine weitere Verhandlung stattfinden.  Hinsichtlich des Vorschlags von KR Dieter Lang, die Vorarlberger Illwerke AG solle den Gästen aufgrund der Beeinträchtigungen durch das Obervermuntwerk II die Montafon Silvretta Card zur Verfügung stellen, gibt der Vorsitzende das Wort an Vizebgm. Ruth Tschofen. Vizebgm. Ruth Tschofen berichtet, dass sie dieses Ansinnen an Hannes Jochum, Vorarlberger Illwerke AG (VIW), weitergeleitet habe. Sie habe von Herrn Jochum die Antwort erhalten, dass die VIW keine Montafon Silvretta Cards zur Verfügung stellen könne. Es gebe hierzu einen Poolbeschluss, dass keine Montafon Silvretta Cards kostenfrei ausgegeben werden. Man könne nur Karten einer bestimmten Bahn kostenfrei zur Verfügung stellen. Dies sei aber mit der jeweiligen Bahn selbst abzuklären.  Für die Verbindungsleitung Trantrauas liege die wasserrechtliche Schlussüberprüfung vor.  Der Musikverein der Gemeinde Berglen – Bgm. Maximilian Friedrich war ja bei der letzten Gemeindevertretungssitzung zu Gast – werde von der Bürgermusik Gaschurn-Partenen zu ihrem nächstjährigen Bezirksmusikfest eingeladen. Dies stelle quasi den Auftakt zu weiteren freundschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Gemeinden dar.  Eine Flüchtlingsfamilie aus Syrien sei in Gaschurn aufgenommen worden. Bei Franz Walser aus Gaschurn würden zudem bis zum Beginn der Wintersaison maximal 12 Flüchtlinge untergebracht werden. Weiters soll eine Gemeindewohnung im Objekt Dorfstraße 3, 6793 Gaschurn, der Caritas für Flüchtlinge zur Verfügung gestellt werden. Bei Problemen, Beschwerden oder dergleichen stehe eine Rufbereitschaft der Caritas zur Verfügung. Die Kontaktdaten seien auf der Gemeindehomepage zu finden.  Der Vorsitzende stellt die Frage, ob die Ladungen und die Niederschriften zu den Gemeindevertretungssitzungen künftig per E-Mail zugesandt werden können, was den Aufwand reduzieren, Kosten reduzieren und auch die Zeit des Postweges einsparen würde. Diesem Vorschlag wird einstimmig zugestimmt. Sollte es jedoch jemand wünschen, die Ladungen bzw. Niederschriften nach wie vor per Post zu erhalten, werde dies auch berücksichtigt. Dies wäre der Gemeindesekretärin bekannt zu geben. Niederschrift_4_GV_Sitzung.doc Seite 5/19 zu 3.: Um- bzw. Neubesetzungen in verschiedenen Gremien GR Kurt Burger schlägt Alexander Wittwer als neues Ersatzmitglied für den Bau- und Raumplanungsausschusses vor. Anstelle von Alexander Wittwer solle er selbst Mitglied des Bauund Raumplanungsausschuss werden. Dem Antrag von GR Kurt Burger wird einstimmig entsprochen. zu 4.: Umwidmungsansuchen Ludwig Wachter, Winkel 159b, 6793 Gaschurn Der Vorsitzende berichtet, dass dieses Umwidmungsansuchen bereits von der Gemeindevertretung behandelt und genehmigt worden sei. Die Umwidmung sei auch dem Amt der Vorarlberger Landesregierung mit der Bitte um aufsichtsbehördliche Genehmigung übermittelt worden. Die Gemeinde Gaschurn habe vom Amt der Vorarlberger Landesregierung jedoch die Rückmeldung erhalten, dass die Änderung des Flächenwidmungsplanes in dieser Form nicht genehmigt werden könne. Nach der neuen Planzeichenverordnung sei kein Roter-Punkt mehr auszuweisen, sondern eine exakte Fläche als „Rote-Punkt-Fläche“ zu widmen. Diese Fläche habe zudem einem bestimmten Grundstück zu entsprechen. Eine Teilfläche eines Grundstückes könne nicht als „Rote-Punkt-Fläche“ ausgewiesen werden. Im vorliegenden Fall sei somit eine Grundteilung notwendig, damit die „Rote-Punkt-Fläche“ genau dem neu zu bildenden Grundstück entspreche. Die notwendige Grundteilung sei durchgeführt und die Widmung dem neuen GST-NR 2066/3, GB Gaschurn, angepasst worden. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden daraufhin den Plan Nr.: 3/2014/03 vom 22.07.2015 zur Kenntnis. Die Umwidmung sei nun nochmals zu genehmigen, damit in weiterer Folge die Umwidmung dem Amt der Vorarlberger Landesregierung übermittelt und anschließend von diesem genehmigt werden kann. GR Klaus Schröcker berichtet, dass sich der Bau- und Raumplanungsausschuss am 17.08.2015 nochmals mit der Umwidmung auseinander gesetzt habe. Der Widmung des GST-NR 2066/3, GB Gaschurn, gemäß Vermessungsplan der Vermessung Markowski Straka ZT GmbH in „Baufläche Wohngebiet (Roter Punkt)“ sei einstimmig zugestimmt worden. Die Umwidmung gemäß Plan Nr. 3/2014/03 vom 22.07.2015 wird daraufhin einstimmig genehmigt. zu 5.: Umwidmungsansuchen Albert Wittwer, Klusertobel 74a, 6793 Gaschurn Der Vorsitzende berichtet, dass Herr Albert Wittwer, Klusertobel 74a, 6793 Gaschurn, die Errichtung von Zubauten beim bestehenden Stallgebäude auf den GST-NR 909/1 und 909/2, GB Gaschurn, beabsichtige. Aufgrund dessen habe Albert Wittwer um Umwidmung einer Teilfläche der GST-NR 909/1, 909/2 und 910/2, GB Gaschurn, mit einem Ausmaß von insgesamt ca. 896 m² von „Freifläche Freihaltegebiet“ in „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ angesucht. Die Umwidmung sei am 30.07.2015 mit DI Ulrich Grasmugg, Amt der Vorarlberger Landesregierung, besprochen worden, welcher mit der Umwidmung einverstanden sei. Die Anrainer bzw. Betroffenen seien mit Schreiben vom 11.08.2015 über die Umwidmung in Kenntnis gesetzt und ihnen die Gelegenheit geboten worden, bis 31.08.2015 eine Stellungnahme oder Äußerung zur geplanten Änderung einzubringen. Bis dato sei keine Stellungnahme eingebracht worden. Der Forsttechnische Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung sowie die Agrarbezirksbehöre Bregenz seien zudem um die Abgabe einer schriftlichen Stellungnahme gebeten worden. Der Bau- und Raumplanungsausschuss habe die Umwidmung am 17.08.2015 behandelt. GR Klaus Schröcker berichtet, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss dem Bauvorhaben grundsätzlich positiv gegenüber stehe. Der Ausschuss empfehle jedoch, mit einer Ent- Niederschrift_4_GV_Sitzung.doc Seite 6/19 scheidung hinsichtlich der Umwidmung abzuwarten, bis alle Stellungnahmen der Sachverständigen sowie etwaige Stellungnahmen der Anrainer bzw. Betroffenen vorliegen. Es wird einstimmig beschlossen, dass dieser Tagesordnungspunkt vertagt wird. zu 6.: Markus Muster, Essanestraße 116, 9292 Eschen, Liechtenstein – Antrag auf Bewilligung zur Nutzung der Wohnung Top 3 im Wohnhaus Silvrettastraße 21d, 6794 Partenen, als Ferienwohnung Der Vorsitzende berichtet, dass Markus Muster das Wohnhaus Silvrettastraße 21d, 6794 Partenen, von seiner Mutter Herlinde Muster, Silvrettastraße 21, 6794 Partenen, erhalten habe. Diese wiederum habe das Wohnhaus von ihren Eltern Josef und Anna Cäcilia Schöpf, Silvrettastraße 21d, 6794 Partenen, erhalten. Markus Muster möchte nun die Wohnung Top 3 im gegenständlichen Wohnhaus, welche sich über das Ober- und Dachgeschoss des Wohnhauses verteilt und ein Ausmaß von 109,57 m² hat, als Ferienwohnung nutzen. Die Wohnung Top 2 dürfe aufgrund einer Anzeige aus dem Jahr 1993 als Ferienwohnung verwendet werden und die Wohnung Top 1 werde von Anna Cäcilia Schöpf bewohnt. Markus Muster, Essanestrasse 116, 9292 Eschen, Liechtenstein, habe daher mit Eingabe vom 10.07.2015 um die Bewilligung zur Nutzung der Wohnung Top 3 im Wohnhaus Silvrettastraße 21d, 6794 Partenen, auf dem GST-NR .986, GB Gaschurn, als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit. b des Raumplanungsgesetzes angesucht. Der Vorsitzende ist der Meinung, dass grundsätzlich nichts gegen eine derartige Bewilligung spreche, die Bewilligung aber unter Auflagen erteilt werden solle. Außerdem habe Markus Muster die Befreiung von der Zweitwohnsitzabgabe beantragt. Diesem Antrag könne man aus seiner Sicht aber nicht zustimmen. GR Klaus Schröcker berichtet, dass diese Angelegenheit in der 2. Sitzung des Bau- und Raumplanungsausschusses behandelt worden sei. Zuerst habe Markus Muster die Nutzung der Wohnung Top 2 und der Wohnung Top 3 beantragt. Diesbezüglich habe sich der Bauund Raumplanungsausschuss jedoch so geäußert, dass lediglich für die Wohnung Top 3 eine Bewilligung erteilt werden könne. Hinsichtlich der Nutzung der Wohnung Top 3 stehe grundsätzlich nichts entgegen. Der Ausschuss habe aber beschlossen, dass zuerst die rechtliche Situation zu klären sei. Wenn der Bewilligung zugestimmt werde, sollen zudem folgende Punkte beachtet werden:  Die Wohnung darf nur als Eigennutzung verwendet werden.  Beim Land soll nachgefragt werden, ob es bei der Bewilligung eine Möglichkeit gibt, diese auf Markus Muster persönlich zu beschränken. GR Klaus Schröcker berichtet weiter, dass diese Punkte geklärt worden seien und der Bauund Raumplanungsausschuss somit mit der Erteilung der Bewilligung einverstanden wäre. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden daraufhin den Antrag von Markus Muster sowie den vorbereiteten Bescheid zur Kenntnis und erläutert diesen. Der Bescheid sei mit dem Amt der Vorarlberger Landesregierung, Abt. Raumplanung und Baurecht, abgeklärt worden. GR Kurt Burger berichtet, dass die Auflage „Der Antragsteller hat sein Grundstück sowie das Wohnhaus Silvrettastraße 21d, 6794 Partenen, gemäß § 45 des Baugesetzes zu erhalten.“ nicht notwendig sei, da das Baugesetz sowieso einzuhalten sei. Es spreche nichts gegen die Bewilligung, jedoch stelle sich die Frage, wie grundsätzlich mit solchen Anträgen umgegangen werde. Solche Anträge werde man seiner Ansicht nach in Zukunft noch öfters behandeln. Es sei zu beachten, dass der Eigentümer mit einer solchen Bewilligung schließlich eine Aufwertung erhalte. Daher sei vorsichtig mit solchen Bewilligungen umzugehen. Außerdem seien die Ferienwohnungsquote und das Ferienwohnungsverzeichnis gemäß Raumplanungsgesetz zu beachten. Niederschrift_4_GV_Sitzung.doc Seite 7/19 Der Vorsitzende berichtet daraufhin, dass das Ferienwohnungsverzeichnis der Gemeinde Gaschurn bereits erstellt worden sei. Man werde mit den restlichen Gemeinden des Montafons die weitere Vorgangsweise klären. Bis dato würden lediglich das Gesetz und die erläuternden Bemerkungen des Landes vorliegen. Bezüglich einer Quote bestehe keine Verpflichtung. Eine solche könne man festlegen, sei jedoch nicht verpflichtend. Es sei aber immer zu bedenken, ob eine Quote auch fair sei. Dies sei jedoch ein anderes Thema. Der Vorsitzende erläutert, dass Markus Muster eine Nutzungsbewilligung als Ferienwohnung benötige, damit er seine Wohnung nach den Umbauten auch entsprechend nutzen könne. Zu berücksichtigen sei, dass es sich hier lediglich um eine Nutzungsbewilligung und keine Widmung handle. Eine Nutzungsbewilligung sei begrenzt. Bei einem Verkauf könne der Käufer die Wohnung somit nicht als Ferienwohnung nutzen. Bezüglich der Auflage „Der Antragsteller hat sein Grundstück sowie das Wohnhaus Silvrettastraße 21d, 6794 Partenen, gemäß § 45 des Baugesetzes zu erhalten.“ äußert der Vorsitzende, dass solch eine Auflage nicht unbedingt in der Bewilligung aufgenommen werden müsse, ein solcher Hinweis aber sicherlich von Vorteil wäre. GR Kurt Burger fügt hinzu, dass jedenfalls eine Beschränkung der Bewilligung für Markus Muster und seine nahen Angehörigen aufzunehmen sei. Markus Netzer erläutert, dass er an der Bau- und Raumplanungsausschusssitzung zu diesem Thema teilgenommen habe und grundsätzlich für die Bewilligung sei. Er schlägt jedoch vor, den § 16 Abs. 5 des Raumplanungsgesetzes sowie die im Bau- und Raumplanungsausschuss besprochenen Punkte im Bescheid aufzunehmen. Markus Netzer verliest daraufhin den § 16 Abs. 5 des Raumplanungsgesetzes. Der Vorsitzende schlägt abschließend vor, die Nutzung der Wohnung Top 3 des Wohnhauses Silvrettastraße 21d, 6794 Partenen, auf dem GST-NR .986, GB Gaschurn, als Ferienwohnung durch Markus Muster, Essanestrasse 116, 9292 Eschen, Liechtenstein, und seine nahen Angehörigen gemäß § 16 Abs. 4 lit. b in Verbindung mit Abs. 5 des Raumplanungsgesetzes unter den folgenden Auflagen bzw. Bedingungen zu bewilligen: 1) Der Antragsteller hat sein Grundstück sowie das Wohnhaus Silvrettastraße 21d, 6794 Partenen, gemäß § 45 des Baugesetzes zu erhalten. 2) Die Außenanlage des Wohnhauses Silvrettastraße 21d, 6794 Partenen, sowie das Wohnhaus selbst dürfen nicht den Anschein erwecken (beispielsweise durch geschlossene Fensterläden), dass das Wohnhaus nicht ganzjährig bewohnt wird, sondern haben sich dem Erscheinungsbild der angrenzenden und ganzjährig bewohnten Grundstücke und Wohnhäusern anzupassen. 3) Die Wohnung Top 3 des Wohnhauses Silvrettastraße 21d, 6794 Partenen, darf lediglich zur Eigennutzung dienen. 4) Die Bewilligung wird nur für Markus Muster, Essanestrasse 116, 9292 Eschen, Liechtenstein, und seine nahen Angehörigen gemäß § 16 Abs. 7 des Raumplanungsgesetzes erteilt. 5) Sollte das Wohnhaus Silvrettastraße 21d, 6794 Partenen, bzw. die Wohnung Top 3 des Wohnhauses in das Eigentum eines nicht nahen Angehörigen gemäß § 16 Abs. 7 des Raumplanungsgesetzes geraten, erlischt diese Bewilligung. Dem Vorschlag des Vorsitzenden wird einstimmig entsprochen. Die Befreiung von der Zweitwohnsitzabgabe wird einstimmig abgelehnt. zu 7.: Schulerhalterverband Polytechnischer Lehrgang Außermontafon – Zustimmung zur Änderung der Verordnung Der Vorsitzende berichtet, dass aufgrund des Zusammenschlusses des Polytechnischen Lehrgangs Hochmontafon und des Polytechnischen Lehrgangs Außermontafon die Abände- Niederschrift_4_GV_Sitzung.doc Seite 8/19 rung der Verordnung der Landesregierung über die Bildung des Gemeindeverbandes hierzu notwendig sei. Der Änderungsentwurf wird den Anwesenden zur Kenntnis gebracht und erläutert. Der Vorsitzende fügt hinzu, dass Investitionsaufwände nach den Einwohnern und die Betriebskosten nach den Schülern aufgeteilt werden. Die neue Verordnung solle mit 01.01.2016 in Kraft treten. Der Änderung der Verordnung der Landesregierung über die Bildung des Gemeindeverbandes Schulerhalterverband Polytechnischer Lehrgang Außermontafon bzw. Polytechnische Schule Montafon gemäß vorliegendem Änderungsentwurf wird einstimmig zugestimmt. zu 8.: Ingo Rudigier, Plünggasweg 99, 6793 Gaschurn – Neuerrichtung eines Sportgeschäftes in Containerbauweise – Ansuchen um Zufahrt über das GST-NR 2262/5, GB Gaschurn Der Vorsitzende berichtet, dass Ingo Rudigier mit Eingabe vom 14.06.2015 bei der Bezirkshauptmannschaft Bludenz um die Erteilung der Baubewilligung und der gewerberechtlichen Genehmigung für die Neuerrichtung eines Sportgeschäftes in Containerbauweise auf dem GST-NR 2262/2, GB Gaschurn (im Eigentum von Bruno Sohler, Schruns), angesucht habe. Das Sportgeschäft befinde sich talauswärts des bestehenden Stallgebäudes von Bruno Sohler beim Parkplatz der Volksschule Gaschurn. Die Zufahrt zum Sportgeschäft soll über das GST-NR 2262/5, GB Gaschurn, im Eigentum der Gemeinde Gaschurn (Parkplatz Volksschule Gaschurn) erfolgen. Ingo Rudigier habe daher um die Zustimmung für die Zufahrt zum geplanten Sportgeschäft in Containerbauweise auf dem GST-NR 2262/2, GB Gaschurn, über das GST-NR 2262/5, GB Gaschurn, im Eigentum der Gemeinde Gaschurn für den Zeitraum von voraussichtlich 5 Jahren angesucht. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden das Ansuchen für die Zufahrt, die Planunterlagen des Bauvorhabens sowie einen Lageplan dazu zur Kenntnis. Kurt Burger berichtet, dass die Zufahrt für Sonja Sohler, Schulstraße 10b, 6793 Gaschurn, planlich dargestellt und fixiert worden sei. Dies sollte bei Ingo Rudigier auch so gehandhabt werden. Der Vorsitzende schlägt daher vor, dass Ingo Rudigier die gleiche Zufahrt wie Sonja Sohler mit einer Breite von 3,5 m zugesagt werden soll. Die Zufahrt wird jedoch vorläufig für maximal für 5 Jahre zugestanden wird. Sollte das Sportgeschäft von Ingo Rudigier bereits früher geschlossen werden, erlischt die Zustimmung der Zufahrt auch früher. Die Zufahrtsbewilligung soll außerdem nur für das Sportgeschäft erteilt werden. Hinsichtlich Ladetätigkeiten oder dergleichen für das Sportgeschäft ist die Gemeinde Gaschurn schad- und klaglos zu halten. Diesbezüglich soll eine Vereinbarung durch Rechtsanwalt Dr. Alexander Wittwer vorbereitet und abgeschlossen werden. Dem Vorschlag des Vorsitzenden wird einstimmig entsprochen. zu 9.: Valschavielbachbeileitung – Dienstbarkeitsvertrag zwischen der Gemeinde Gaschurn und der Vorarlberger Illwerke AG Der Vorsitzende berichtet, dass zur Sicherstellung der Versorgung des Ortsteils Gaschurn, Außergosta, mit Nutz- und Löschwasser aus der bestehenden Bachfassung „Valschaviel“ der Vorarlberger Illwerke AG (VIW) ein Dienstbarkeitsvertrag zwischen der Gemeinde Gaschurn und der Vorarlberger Illwerke AG abgeschlossen werden solle. Der Dienstbarkeitsvertrag sowie der dazugehörende Katasterplan werden den Anwesenden zur Kenntnis gebracht. Bei der bisherigen Löschwasserversorgung habe es laut Aussage der VIW immer wieder Probleme und Schäden an der Valschavielbachbeileitung gegeben. Um diese Schäden zu unterbinden, möchte die VIW parallel zur bestehenden Leitung eine zusätzliche Löschwasserleitung errichten. Die VIW zahle der Gemeinde Gaschurn hierfür eine einmalige Entschädigung in Höhe von EUR 100,00. Die Gemeinde Gaschurn hätte nun die Dienstbarkeit zur Duldung der Errichtung, des Betriebs und der Instandhaltung einer Wasserleitung auf Niederschrift_4_GV_Sitzung.doc Seite 9/19 dem GST-NR 2233/1, GB Gaschurn, einzuräumen. Im gleichen Zug werde versucht, eine Verbindungsmöglichkeit für die Löschwasserversorgung der Gemeinde Gaschurn zu erhalten. Möglicherweise könne man hier einen Ringschluss erzeugen. Diesbezüglich werden aber noch Gespräche geführt. Ingrid Christoforou erkundigt sich, ob es sich um die Beileitung handle, an der einige Privatpersonen angeschlossen seien, welche auch ein Recht zum Bezug von Dükerwasser über diese Leitung hätten. Der Vorsitzende bestätigt, dass es sich dabei um diese Beileitung handle. Es gebe für diese Personen zwei Möglichkeiten. Die Personen, welche ein Recht zum Wasserbezug haben, können an diese neue Leitung anschließen und einen Vertrag mit der VIW abschließen. Es bestünde aber auch die Möglichkeit, dass diese Personen das nötige Wasser über die Gemeindewasserleitung beziehen und die VIW für die entstehenden Kosten (auch Gebühren) aufkomme. Bei den meisten Objekten handle sich um Stallgebäude. Ingrid Christoforou meint, dass laut ihrer Kenntnis diese Privatpersonen dieselben Bedingungen bei der neuen Leitung erhalten möchten, wie sie diese bei der bestehenden Leitung hatten. Außerdem möchten diese Personen die VIW als Vertragspartner und von ihr auch weiterhin das Recht auf Dükerwasser zugesichert bekommen. Ingrid Christoforou erkundigt sich, ob diese Personen mit Kosten zu rechnen hätten oder ob sie einfach ihr Wasser wieder bekommen würden. Der Vorsitzende antwortet, dass diese Personen aufgrund und im Rahmen ihrer Verträge ein Recht auf dieses Wasser hätten. Er könne aber nicht sagen, wie die VIW hier weiter vorgehe. Grundsätzlich sei diese Angelegenheit zwischen der VIW und den einzelnen Personen zu klären. Die VIW habe die ganze Angelegenheit zuerst anders lösen wollen, weshalb auch einige Personen an ihn herangetreten seien. Nun bestünden die genannten zwei Möglichkeiten. Die Gemeinde unterstütze die einzelnen Privatpersonen gerne, grundsätzlich sei diese Angelegenheit zwischen der VIW und den Begünstigten zu klären. Der Vorsitzende berichtet auf Nachfrage, dass es für die Grundstücke des Öffentlichen Gutes einen separaten Vertrag geben werde. Er schlage aber vor, für die Grundstücke des Öffentlichen Gutes zu denselben Bedingungen zuzustimmen, sofern hierfür ein Dienstbarkeitsvertrag erforderlich sei. Dem Dienstbarkeitsvertrag 7269 zwischen der Gemeinde Gaschurn und der Vorarlberger Illwerke AG hinsichtlich der Versorgung des Ortsteils Gaschurn, Außergosta, mit Nutz- und Löschwasser aus der bestehenden Bachfassung „Valschaviel“ der Vorarlberger Illwerke AG wird daraufhin einstimmig zugestimmt. zu 10.: Öffentlicher Spielplatz Schulstraße Partenen Abgesetzt. zu 11.: Wasserversorgung und Trinkwasserkraftwerk Tschambreu und Innerbofa (Bauteil 2) Der Vorsitzende berichtet, dass seitens der Breuß Mähr Bauingenieure GmbH die erneute Ausschreibung der Baumeister- und Installationsarbeiten für die Wasserversorgungsanlage und das Trinkwasserkraftwerk Tschambreu und Innerbofa (Bauteil 2) erfolgt sei. Im Bau- und Raumplanungsausschuss sei das Projekt nochmals behandelt worden. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den Vergabevorschlag der Breuß Mähr Bauingenieure GmbH zur Kenntnis. Die Breuß Mähr Bauingenieure GmbH empfehle die Vergabe an die Gebrüder Vonbank GmbH zu einer Angebotssumme von EUR 1.622.381,22 (brutto). Für die Wasserversorgungsanlage erhalte man eine Landesförderung von 27 % sowie eine Bundesförderung von 15 %. Zusätzlich werde noch eine Förderung beim Land Vorarlberg hinsichtlich Löschwasserversorgung beantragt. Niederschrift_4_GV_Sitzung.doc Seite 10/19 GR Klaus Schröcker erläutert, dass dem Bau- und Raumplanungsausschuss das Projekt nochmals präsentiert worden sei. Anfangs sei die Angebotssumme aufgrund der angegebenen Termine höher gewesen. Die Termine seien damals zu knapp fixiert worden. In der zweiten Ausschreibung habe man die terminliche Umsetzung freigestellt. Aufgrund dessen sei der Bestbieter der zweiten Ausschreibung ca. EUR 100.000 günstiger als der Bestbieter der ersten Ausschreibung. Dennoch würden die Gesamtkosten des Projektes ca. EUR 500.000 höher liegen als aufgrund der Kostenschätzung von 2013 erwartet. Der Budgetansatz sei zwar von Anbeginn höher festgesetzt worden, dennoch sei man EUR 200.000 über dem Budgetansatz. Der Ausschuss habe sich bei DI Markus Mähr, Breuß Mähr Bauingenieure GmbH, hinsichtlich Einsparungspotenzial erkundigt. Laut DI Mähr gebe es kein weiteres Einsparungspotenzial. Die Gebrüder Vonbank Gesellschaft mbH sei auch deshalb Bestbieter, da dieser gleich mit der Umsetzung beginnen könne. Die Umsetzung würde sich über die Jahre 2015 und 2016 strecken. Weiters berichtet GR Schröcker, dass sich der Ausschuss bezüglich der Thematik Baustelleneinrichtungen erkundigt habe, da sich das Projekt auf 2 Jahre streckt. Laut DI Markus Mähr sei in den Ausschreibungsunterlagen darauf hingewiesen worden, dass Mehrkosten für Baustelleneinrichtungen nicht übernommen würden. Dies sei beim Auftragsschreiben aber jedenfalls nochmals zu vermerken. Es sei zudem ein Terminplan beim Auftrag zu hinterlegen, welcher zwischen der Breuß Mähr Bauingenieure GmbH und der Gebrüder Vonbank Gesellschaft mbH abgestimmt ist. Dieser Terminplan solle auch durch die beiden Unternehmen unterfertigt werden. Der Vorsitzende weist darauf hin, dass der Terminplan auch mit der jeweiligen Jagd abzusprechen sein. Hier dürfe es keine Probleme geben. GR Schröcker fügt hinzu, dass ca. 10 % Massenreserven bei der Ausschreibung berücksichtigt worden seien. Diese Kosten werde man aber sicher benötigen. GR Kurt Burger gibt zu bedenken, dass die Regiestunden viel früher zu klären sind und solche zu einem bestimmten Tag zu melden und genehmigen zu lassen sind. Im Nachhinein könne man diese nicht mehr klären. GR Schröcker berichtet, dass dies im Bau- und Raumplanungsausschuss auch besprochen worden sei. Man habe sich geeinigt, dass die Gemeinde über irgendwelche Änderung frühzeitig zu informieren ist. Markus Netzer erkundigt sich, ob die Kosten für die zweite Ausschreibung die Breuß Mähr Bauingenieure GmbH trägt. Der Vorsitzende berichtet, dass dies mit DI Markus Mähr besprochen worden sei und keine Mehrkosten entstünden. Der Vergabe der Baumeister- und Installationsarbeiten bei der Wasserversorgungsanlage und dem Trinkwasserkraftwerk Tschambreu und Innerbofa (Bauteil 2) an die Gebrüder Vonbank Gesellschaft mbH gemäß Vergabevorschlag der Breuß Mähr Bauingenieure GmbH zu einer Angebotssumme von EUR 1.622.381,22 (brutto) wird unter folgenden Bedingungen einstimmig zugestimmt:  Die im Angebot angegebenen Kosten für Baustelleneinrichtungen dürfen nicht überschritten werden. Für Mehrkosten kommt die Gemeinde Gaschurn nicht auf.  Dem Auftragsschreiben ist ein Terminplan beizulegen, welcher zwischen der Breuß Mähr Bauingenieure GmbH, der Gebrüder Vonbank Gesellschaft mbH und der Gemeinde Gaschurn abgeklärt worden ist. Der Terminplan ist durch beide Unternehmen sowie die Gemeinde zu unterfertigen. Dieser ist ebenso mit der jeweiligen Jagd abzuklären.  Jegliche Änderungen oder Mehrarbeiten (Regiestunden udgl.) sind der Gemeinde Gaschurn unverzüglich zur Kenntnis zu bringen und durch diese genehmigen zu lassen. Niederschrift_4_GV_Sitzung.doc Seite 11/19 zu 12.: Wasserversorgung Dorfstraße (Bauteil 2), Quellableitung Illtal (Bauteil 5) und Wasserversorgung Gundalatscherberg (Bauteil 1) Der Vorsitzende berichtet, dass seitens der Breuß Mähr Bauingenieure GmbH die erneute Ausschreibung der Baumeister- und Installationsarbeiten für die Wasserversorgungsanlage Dorfstraße, Quellableitung Illtal und die Wasserversorgungsanlage Gundalatscherberg erfolgt sei. Die Breuß Mähr Bauingenieure GmbH empfehle die Vergabe an die Ing. Berger & Brunner BaugesmbH zu einer Angebotssumme von EUR 838.993,22 (brutto). Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den Vergabevorschlag der Breuß Mähr Bauingenieure GmbH zur Kenntnis. GR Klaus Schröcker berichtet, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss diesen Punkt am 17.08.2015 erneut behandelt habe und die Projekte dem Ausschuss durch Markus Mähr, Breuß Mähr Bauingenieure GmbH, nochmals präsentiert worden seien. Der Bauteil 1 beim Projekt „Wasserversorgung Gundalatscherberg“ sei mitausgeschrieben worden, da man davon ausgehe, demnächst eine entsprechende Bewilligung hierzu von der Bezirkshauptmannschaft Bludenz zu erhalten. Ingrid Christoforou erkundigt sich, ob sie richtig verstanden habe, dass man annehme, eine Bewilligung für das Projekt „Wasserversorgung Gundalatscherberg“ zu erhalten. Sie sei davon ausgegangen, dass diese bereits vorliege. Sie habe sich diesbezüglich bei der Sprechstunde mit dem Landeshauptmann erkundigt und die Auskunft erhalten, dass die Bewilligung noch gar nicht beantragt worden sei. Dies sei im Frühjahr dieses Jahres gewesen. Anschließend habe sie von Bezirkshauptmann Dr. Nöbl noch die Auskunft erhalten, dass seitens der Bezirkshauptmannschaft nichts im Wege stehe. Der Vorsitzende berichtet, dass die Bewilligung bereits im Dezember 2014 beantragt worden sei, diese bis dato aber nicht vorliege. Hierfür legt der Vorsitzende die Verhandlungsschrift vor, aus welcher klar hervorgeht, dass die Gemeinde Gaschurn den Antrag um Bewilligung am 12.12.2014 bei der Bezirkshauptmannschaft Bludenz eingebracht hat. Am 10.08.2015 habe der Vorsitzende bei der Bezirkshauptmannschaft Bludenz nachfragen wollen, wie es um die Bewilligung stehe. Dietmar Keckeis habe ihm mitgeteilt, dass Zustimmungen von allen Quellberechtigten im Projektbereich einzuholen seien. Derzeit sei man noch dabei, die Zustimmungen einzuholen. Sofern notwendig, werde die Ausstellung eines Teilbescheides beantragt, damit zumindest mit einem Teil des Projektes begonnen werden könne. Der Vorsitzende fügt hinzu, dass vor der Genehmigung durch die Bezirkshauptmannschaft jedenfalls kein Auftrag erteilt werden könne. GR Klaus Schröcker berichtet, dass dem Bau- und Raumplanungsausschuss wichtig sei, dass dieses Projekt schnellstmöglich umgesetzt werde. Die Kosten für das Projekt „Wasserversorgung Gundalatscherberg“ würden laut Markus Mähr mit der Kostenschätzung übereinstimmen. Der Ausschuss vertrete die Meinung, dass dieses Projekt wenn möglich noch in diesem Jahr umgesetzt und die anderen Projekte nach hinten verschoben werden sollen. GR Schröcker berichtet weiter, dass die Ing. Berger & Brunner BaugesmbH zwar bei der Position „Baustelleneinrichtung“ teurer als die anderen Bieter sei, die restlichen Positionen aber teilweise wesentlich günstiger seien als bei den anderen Bieter. Ingrid Christoforou erkundigt sich, ob das Projekt in diesem Herbst begonnen werde und ob sich bei den Hydranten Änderungen ergeben würden. Der Vorsitzende antwortet, dass man bestrebt sei, das Projekt so schnell als möglich umzusetzen, sofern die Voraussetzungen hierfür geschaffen seien. Dies liege derzeit lediglich an der Bezirkshauptmannschaft Bludenz bzw. den noch ausständigen Zustimmungen der verschiedenen Quellnutzungsberechtigten. Ingrid Christoforou könne gerne die Planunterlagen mit den Standorten der Hydranten einsehen, wenn sie das möchte. Der Vergabe der Baumeister- und Installationsarbeiten bei den Wasserversorgungsanlagen Dorfstraße (Bauteil 2), Quellableitung Illtal (Bauteil 5) und Gundalatscherberg (Bauteil 1) an die Ing. Berger & Brunner BaugesmbH gemäß Vergabevorschlag der Breuß Mähr Bauinge- Niederschrift_4_GV_Sitzung.doc Seite 12/19 nieure GmbH zu einer Angebotssumme von EUR 838.993,22 (brutto) wird unter folgenden Bedingungen einstimmig zugestimmt:  Der Auftrag zur Ausführung der Baumeister- und Installationsarbeiten beim jeweiligen Projekt wird erst erteilt, wenn die notwendige Genehmigung der Bezirkshauptmannschaft Bludenz vorliegt.  Die im Angebot angegebenen Kosten für Baustelleneinrichtungen dürfen nicht überschritten werden. Für Mehrkosten kommt die Gemeinde Gaschurn nicht auf.  Dem Auftragsschreiben ist ein Terminplan beizulegen, welcher zwischen der Breuß Mähr Bauingenieure GmbH, der Gebrüder Vonbank Gesellschaft mbH und der Gemeinde Gaschurn abgeklärt worden ist. Der Terminplan ist durch beide Unternehmen sowie die Gemeinde zu unterfertigen. Dieser ist ebenso mit der jeweiligen Jagd abzuklären.  Jegliche Änderungen oder Mehrarbeiten (Regiestunden udgl.) sind der Gemeinde Gaschurn unverzüglich zur Kenntnis zu bringen und durch diese genehmigen zu lassen. zu 13.: Fernwärme Gaschurn-Partenen Neubau eines Fernwärmenetzes Gaschurn-Partenen Bgm. Martin Netzer, MSc, erklärt sich zu diesem Punkt für befangen und übergibt den Vorsitz an Vizebgm. Mag. Ruth Tschofen. Die Vorsitzende berichtet, dass die Breuß Mähr Bauingenieure mit Schreiben vom 30.07.2015 die Gemeinde Gaschurn um einen Wechsel des in ihrem Angebot angeführten Subunternehmers die Contec GmbH, Gorishalde 11, 6712 Thüringen, ersucht habe. Es werde um Zustimmung des Subunternehmerwechsels und somit um Auftragsabwicklung mit der Innotech GmbH, Brolsstraße 11-15, 6844 Altach, als Subunternehmer für die im Angebot angeführten Leistungen - Bedarfsermittlung - hydraulische Berechnung - Dimensionierung der Rohrleitungen - Ausschreibung Rohrleitungsbau ersucht. Die Vorsitzende bringt den Anwesenden das Schreiben der Breuß Mähr Bauingenieure GmbH vom 30.07.2015 zur Kenntnis. Im Hinblick auf eine optimale Auftragsabwicklung und aufgrund der örtlichen Kenntnisse der Innotech GmbH werde um den Wechsel des Subunternehmers ersucht. Weiters sei es der Contec GmbH aufgrund des engen Zeitrahmens nur schwer möglich, die Fristen einzuhalten. Das Schreiben der Breuß Mähr Bauingenieure GmbH sei Rechtsanwalt Dr. Pock weitergeleitet worden, welcher dem Wechsel des Subunternehmers zugestimmt habe. GR Kurt Burger informiert sich, ob es richtig ist, dass die Innotech GmbH auch mit dem Gewerk „Neubau einer Wärmeauskopplung Gaschurn-Partenen“ beauftragt worden sei, was die Vorsitzende bestätigt. GR Kurt Burger äußert, dass es ein Hearing mit den Bietern gegeben habe und sich eine separate Jury mit den Angeboten befasst habe. Die Innotech GmbH sei bei einem anderen Unternehmen als Subunternehmer aufgeschienen. Nun werde beantragt, dass die Innotech GmbH der Subunternehmer der Breuß Mähr Bauingenieure GmbH werden soll. Er habe in der letzten Sitzung extra nachgefragt, ob der Subunternehmer gewechselt werde, und habe die Information bekommen, dass sich der Sub nicht ändere. GR Kurt Bur- Niederschrift_4_GV_Sitzung.doc Seite 13/19 ger verliest daraufhin folgenden Absatz der Niederschrift über die 3. Gemeindevertretungssitzung: GR Kurt Burger möchte protokolliert haben, dass, sollte sich der Subunternehmer der Breuß Mähr Bauingenieure GmbH ändern und die INNOTECH GmbH & Co KG als Sub einspringen, sich die Kriterien für die Auftragsvergabe ändern würden. Er sei der Meinung, dass unter diesen Umständen zum Fernwärmenetz heute kein Beschluss gefasst werden könne. Sollte sich der Subunternehmer jedoch nicht ändern, könne auch ein entsprechender Beschluss gefasst werden. Die Empfehlung der Vergabe an Breuß Mähr Bauingenieure GmbH mit dem Subunternehmer Burtscher sei schließlich aufgrund der besseren Erfüllung verschiedener Qualitätskriterien erfolgt und nicht aufgrund des Preises. Mit einem anderen Subunternehmer würden sich die Voraussetzungen ändern. Außerdem sei zu bedenken, dass die INNOTECH GmbH & Co KG bei einem Subwechsel beide Zuschläge erhalten würde. GR Burger betont nochmals, dass er den Wechsel des Subunternehmers sehr kritisch sehe. Er habe bereits vermutet, dass lediglich die Innotech GmbH als Subunternehmer in Frage komme. Thomas Riegler berichtet, dass es ein Gespräch mit der Breuß Mähr Bauingenieure GmbH und der Contec GmbH gegeben habe. Bereits dort habe man bemerkt, dass es der Contec GmbH mitunter nicht möglich ist, alle ausgeschriebenen Arbeiten auch wirklich umzusetzen. Nun habe die Breuß Mähr Bauingenieure GmbH um einen Wechsel angesucht und diesen auch begründet. Außerdem sei zu beachten, dass ein Subwechsel gemäß Ausschreibungsunterlagen durchaus möglich sei. GR Kurt Burger äußert, dass bereits darüber diskutiert worden sei, dass die Innotech GmbH mitunter als Sub einspringe. In der letzten Sitzung habe er aber die Information erhalten, dass dies nicht so sei. Jetzt stelle sich für ihn die Frage, ob auch alle Qualitätskriterien erfüllt würden und die Breuß Mähr Bauingenieure GmbH dennoch Bestbieter gewesen wäre. Bgm. Martin Netzer, MSc, bringt auf Wunsche der Anwesenden daraufhin diesen die Angebotsauflistung aus der Ausschreibung mit allen Qualitätskriterien zur Kenntnis. Bei der Breuß Mähr Bauingenieure GmbH werden in den Spalten für den Sub die Qualitätskriterien der Innotech GmbH anstelle der der Contec GmbH eingetragen. Es ergibt sich, dass die Breuß Mähr Bauingenieure mit der Änderung des Subunternehmens Bestbieter bliebe. Christoph Wittwer bestätigt, dass dies im Zuge der Angebotsverhandlungen bereits geprüft und so festgestellt worden sei. GR Kurt Burger berichtet, dass es sich für ihn bereits bei der Angebotsvorstellung herausgestellt habe, dass die Breuß Mähr Bauingenieure GmbH den Auftrag nicht gemeinsam mit der Contec GmbH umsetzen könne. Genau deshalb habe er sich auch hinsichtlich eines Wechsels des Subunternehmers erkundigt. Dass dieser jetzt nun doch getauscht werde, empfinde er als merkwürdig. Er könne dem Wechsel des Subunternehmers daher nicht zustimmen. GR Klaus Schröcker äußert, dass es besser ist, wenn der Subunternehmer den Wechsel nun ankündigt, als später, wenn das Projekt bereits in der Umsetzung ist. Es werde sicher Gründe für den Wechsel geben. Mit der Innotech GmbH habe man außerdem ein Unternehmen, welches fachlich sicher sehr gut sei und von welchem die Gemeinde auch eine entsprechende Leistung erhalte. Wenn der Wechsel rechtlich in Ordnung sei, könne man dem Wechsel aus seiner Sicht zustimmen. Dem Subunternehmerwechsel und der Auftragsabwicklung durch die Innotech GmbH, Brolstraße 11-15, 6844 Altach, wird daraufhin mehrheitlich (6 Gegenstimmen – GR Kurt Burger, Alexander Hechenberger, Markus Netzer, Ingrid Christoforou, Ludwig Wachter, Daniel Wohlesser) zugestimmt. Niederschrift_4_GV_Sitzung.doc Seite 14/19 zu 14.: Chalet-Hotel Montafon – Alpstein Projekt GmbH Abgesetzt. zu 15.: Genehmigung der letzten Niederschrift(en) Ingrid Christoforou erkundigt sich, ob man eine Kopie der Tonbandaufnahme der jeweiligen Sitzung erhalten könne oder ob das Tonband lediglich im Gemeindeamt angehört werden könne. Der Vorsitzende antwortet, dass man das Tonband – sofern es in Bezug auf die Protokollierung Unklarheiten gebe – im Gemeindeamt abhören könne. Ingrid Christoforou beanstandet, dass in den Niederschriften Aussagen teilweise anders protokolliert seien, als diese getätigt worden seien. Aussagen, welche wichtig gewesen wären, würden fehlen, und andere, die nicht wichtig wären, seien im Protokoll angeführt. Außerdem seien gewisse Formulierungen nicht in Ordnung. Sie habe Änderungswünsche zur Niederschrift über die 2. sowie die 3. Gemeindevertretungssitzung. Der Vorsitzende äußert, dass die Niederschrift über die 2. Gemeindevertretungssitzung bereits genehmigt worden sei. Es sei zu beachten, dass es sich bei den Niederschriften über die Gemeindevertretungssitzungen um keine Wortprotokolle handle. Es sei schwierig und auch nicht notwendig, jede Aussage anzuführen. Zudem habe Elisabeth Burger die letzten zwei Sitzungen protokolliert, welche bisher wenige Erfahrungen damit habe. Wenn es jemand wünsche, könne man sich das Tonband zur Sitzung gerne im Gemeindeamt anhören. Diverse Aussagen würden genauso protokolliert werden, wie derjenige bzw. diejenige diese auch tatsächlich getätigt habe. Es sei aber wichtig, dass man sich auf das Wesentliche beschränke und nicht vom Tagesordnungspunkt abschweife. Ingrid Christoforou möchte wissen, ob die Aussage, dass sie im Herbst 2015 die unentgeltliche logopädische Frühförderung beende, als nicht wichtig empfunden werde. Sie möchte diese Aussage in der Niederschrift enthalten haben. Ingrid Christoforou erläutert daraufhin alle Änderungswünsche und übergibt diese schriftlich der Schriftführerin Annette Bergauer. Diese Punkte seien ihr wichtig und sollten ihrer Meinung nach daher auch in der Niederschrift berücksichtigt werden. Sie weist darauf hin, dass sie sich in der heutigen Sitzung kurzgehalten und bewusst jede Aussage mitgeschrieben habe. Markus Netzer äußert einen weiteren Änderungswunsch bei der Niederschrift über die 3. Gemeindevertretungssitzung, was die Einstellung der Gemeindevertretung in Sachen Asylwerber bzw. Flüchtlinge betrifft. Es wird daraufhin einstimmig beschlossen, dass die Änderungswünsche von Ingrid Christoforou bei der Niederschrift über die 3. Gemeindevertretungssitzung (öffentlich) berücksichtigt werden. Hinsichtlich des Änderungswunsches von Markus Netzer wird das Tonband abgehört und der betreffende Absatz dementsprechend protokolliert. Die Niederschrift über die 3. Gemeindevertretungssitzung (öffentlich) wird unter Berücksichtigung dieser Änderungen einstimmig genehmigt. Die Niederschrift über die 3. Gemeindevertretungssitzung (nicht öffentlich) wird einstimmig genehmigt. zu 16.: Allfälliges  Ludwig Wachter weist darauf hin, dass das Balottatobel im Auslaufbereich ausgeräumt werden sollte. Der Vorsitzende äußert, dass er dies dem Forsttechnischen Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung mitteilen werde. Niederschrift_4_GV_Sitzung.doc Seite 15/19  Kurt Burger berichtet, dass seine Fraktion zufällig über den Weißzonenplan erfahren habe. Er erkundigt sich, weshalb darüber nie berichtet worden sei. Der Vorsitzende erläutert, dass die Raumplanungsstelle des Landes Vorarlberg die Bergbahnen darüber informiert habe, ohne vorher mit den Gemeinden diesbezüglich in Kontakt zu treten. Der Gemeindevorstand werde hierüber in einer gemeinsamen Sitzung mit dem Gemeindevorstand der Gemeinde St. Gallenkirch diskutieren. Auf Standesebene sei dieser Punkt angesprochen worden. Der Vorsitzende habe auch bereits mit Manfred Kopf, Amt der Vorarlberger Landesregierung, Rücksprache gehalten, da die Zonen im Montafon anders als beispielsweise im Bregenzerwald aussehen. Der Zonenplan sei jedenfalls noch intensiv zu diskutieren und anzupassen.  Ingrid Christoforou berichtet, dass sie seit der letzten Sitzung einige Dinge angesehen habe. Sie habe heute mit dem Vorsitzenden über den Montafoner Familiengipfel gesprochen, welchen sie unter anderem besucht habe, und bemängelt, dass die Pädagogen und Pädagoginnen vom Kindergarten, der Volksschule und der Mittelschule anfangs gar nicht eingeladen waren. Außerdem habe sie das JAM, das Kinderwerkstättli und das Eltern-Kind-Zentrum besichtigt. Es habe sie gewundert, dass sie die Einzige der ganzen Gemeindevertretung war, die an der Eröffnung des JAM teilgenommen habe. Sie habe mit Bgm. Martin Netzer sowie mit Bgm. Josef Lechthaler über den Familiengipfel sowie die Kinderbetreuungsmöglichkeiten im Tal gesprochen und sich erkundigt, ob hier eine bessere Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden wünschenswert wäre. In diesem Jahr würde für Kinder aus Gaschurn erstmals die Möglichkeit bestehen, das Kinderwerkstättli zu besuchen. Das Eltern-Kind-Zentrum biete auch einige Möglichkeiten, jedoch seien diese für Personen, welche z. B. in Gaschurn oder Partenen arbeiten, eher uninteressant, da sie ja die Kinder nach Schruns bringen müssten. Ingrid Christoforou bemängelt auch, dass es für gewisse Altersgruppen noch gar keine Betreuungsmöglichkeiten gebe, jedoch bei der Betreuung von Dreijährigen beispielsweise einige Überschneidungen vorhanden seien. Sie habe mit dem Vorsitzenden ebenso über den Jugendraum in Gaschurn gesprochen. Es sei zu überlegen, ob der Jugendraum nicht für eine Kinderbetreuung verwendet werde. Die Jugendlichen seien mittlerweile sehr mobil und hätten auch mehr Interesse, an einen Sammelpunkt wie Schruns zu fahren, als den Jugendraum zu verwenden. Der Vorsitzende erläutert, dass er mit den verschiedenen Kinderbetreuungseinrichtungen grundsätzlich einverstanden sei. Die Finanzierung der einzelnen Einrichtungen sei jedoch immer ein schwieriges Thema. Gerade auch deswegen, weil sich die Einrichtungen bisher immer außerhalb von Gaschurn befinden würden. Der Familiengipfel sei veranstaltet worden, um die Kinder- und Jugendbetreuung im Montafon gemeinsam zu koordinieren. Hinsichtlich des Eltern-Kind-Zentrums (EKIZ) sei eine Bedingung für die Finanzierung, dass eine Zweigstelle des EKIZ in Gaschurn eingerichtet werde. Diesbezüglich habe man bereits Gespräche geführt und den Novi-Club in Gaschurn besichtigt. Mag. Freddy Wittwer informiert darüber, dass in der letzten Sitzung des Jugendbeirates besprochen worden sei, wie der Jugendraum wieder aktiviert werden könnte. An dieser Sitzung habe aber leider niemand der Fraktion „Gemeinsam für Gaschurn und Partenen“ teilgenommen. Es sei auch die Möglichkeit einer Zusammenarbeit mit St. Gallenkirch besprochen worden. Der Jugendraum solle eine Freizeitmöglichkeit für Jugendliche bis 15 Jahre bieten. Die weitere Vorgehensweise werde man in der nächsten Sitzung konkretisieren. Ingrid Christoforou wünsche sich dennoch, dass sich der Generationen- und Bildungsausschuss hierüber Gedanken mache. Man solle die Elternmeinungen einholen und überlegen, welche Bereiche ausreichend abgedeckt sind, wo zu wenig Bedarf besteht und welche Altersstufen noch etwas benötigen. Thomas Riegler berichtet, dass dies bereits in der letzten Funktionsperiode der Gemeindevertretung durchgeführt worden sei. Man habe im Gemeindevorstand fixiert, Niederschrift_4_GV_Sitzung.doc Seite 16/19 dass das EKIZ eine Zweigstelle in Gaschurn eröffnen sollte, da der Standort in Schruns nicht ideal sei. Dies sei auch für ihn ein wichtiges Thema. Der Vorsitzende ergänzt, dass eine Betreuungsstelle nicht eingerichtet werden könne, ohne jemanden, der die Betreuung auch durchführt. Die Räumlichkeiten des NoviClubs seien für eine solche Betreuung ideal, jedoch sei derzeit niemand vorhanden, der für eine umfangreiche Betreuung in Frage komme. Ingrid Christoforou betont nochmals, dass das Thema im Jugendbeirat sowie im Generationen- und Bildungsausschuss behandelt werde. Sie erkundigt sich, ob das EKIZ eine Zweigstelle in Gaschurn abgelehnt habe. Der Vorsitzende antwortet, dass dies nicht abgelehnt worden sei, jedoch durch das EKIZ (Natalie Zuderell) klar geäußert worden sei, dass sie das nicht leisten können und möchten, sondern die Initiative hier ausgehen müsse. Thomas Riegler erläutert, dass man eine attraktive Kinderbetreuungseinrichtung nur dann erhalten werde, wenn man einen Ganzjahresjob für die Betreuerin schaffe. Solange nicht eine Person vorhanden sei, welche einen solchen Job übernehme, erhalte man auch keine entsprechende Einrichtung. Markus Netzer äußert, dass es wichtig sei, dass die Gemeinde Gaschurn die Betreuungseinrichtungen im Montafon unterstütze, selbst wenn sich diese in Schruns befinden würden. So sei zumindest ein Startschuss gefallen. Nun sei es wichtig, dass die Einrichtungen entsprechend ausgebaut würden.  Ludwig Wachter erkundigt sich, weshalb die Autos des Sporthotels Silvretta Montafon nach wie vor entlang der Straße parken. Es gebe einen Gemeindevertretungsbeschluss, dass diese Fläche nicht mehr als Parkplätze dienen sollte. Der Vorsitzende antwortet, dass der damit zusammenhängende Grundtausch zwar genehmigt, jedoch der Vertrag bisher noch nicht unterfertigt worden sei. Er gehe davon aus, dass sich die Angelegenheit nach dem Grundtausch löse.  Ingrid Christoforou kritisiert, dass an dem in der letzten Sitzung angekündigten Treffen des Vereins „Net-lugg-lo“ niemand der Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen teilgenommen habe. Die Mitglieder des Sozialausschusses der Fraktion „Gemeinsam für Gaschurn und Partenen“ seien alle anwesend gewesen. Morgen würde ein weiteres Treffen stattfinden, an welchem hoffentlich jemand teilnehmen werde. Der Vorsitzenden äußert, dass er an dem Treffen morgen leider nicht teilnehmen könne. Es sei nicht immer jedem möglich, an jedem Termin – vor allem wenn dieser untertags stattfinde – teilzunehmen.  Kurt Burger nimmt im Namen der Fraktion „Gemeinsam für Gaschurn und Partenen“ zur Äußerung der Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen in der 1. Gemeindevertretungssitzung hinsichtlich des Wahlkampfes wie folgt Stellung: Wir sehen keine Veranlassung für eine öffentliche Entschuldigung, kommen aber dem Wunsch nach einer „sachlichen Aufklärung, die der Wahrheit entspricht“ (Zitat M. Durig) gerne nach! o Zu den Punkten 1 (mögliche Schließung des Tourismusbüros Partenen), 4 (Bevölkerungsabnahme in Gaschurn-Partenen), 6 (ganzjährige Badeanlage Partenen), 9 (Talabfahrt), 10 (Pro-Kopf-Verschuldung; Gehalt des Bürgermeisters) und 11 (Gesprächsklima in der Gemeinde) gab es keinen Einspruch seitens der ÖVP! o Zu Pkt. 1) Bauplatz für ein Billighotel wurde von der Gemeinde fast verschenkt. Hotel „Explorer“: Niederschrift_4_GV_Sitzung.doc Seite 17/19 8. Gemeindevertretungssitzung am 09.12.2010: EUR 110,00 / m² (Toplage, Bauabstandsnachsichten seitens der Gemeinde, d. h. wertlose Restflächen blieben der Gemeinde, nur die unbedingt nötigen Flächen wurden gekauft, Zufahrt über Gemeindegrund…) „Edelweißareal“: 22. Gemeindevertretungssitzung am 04.11.2008: EUR 140,00 / m² Privatpersonen: 2015: EUR 140,00 bis 200,00 / m² o Zu Pkt. 2) Bauhof: 06.04.2011: Hearing – Kostenvorgabe: EUR 1,5 Mio. 18.08.2011: 14. Gemeindevertretungssitzung – erklärte Nettokosten EUR 1.315.000,00 (Bgm. Netzer) Stand vom 22.09.2013: rund EUR 2,6 Mio., d. h. Mehrkosten von fast 100 % o Zu Pkt. 3) EYOF/Sanierung der L 188, Bereich Außerbach Die Frage, warum die Biathlonbewerbe am Bürserberg und nicht in Partenen (ursprünglicher Plan!) stattfanden, wurde von der ÖVP nicht beantwortet! Der Ausbau der L 188 war seit langem geplant (Land Vlbg.), d. h. kein Verdienst des Bgm. o Zu Pkt. 5) Trinkwasserversorgung Gundalatscherberg Es ist erfreulich, dass das Projekt nach vielen Jahrzehnten im Herbst 2015 endlich umgesetzt werden soll, leider nur teilweise. Vor den Wahlen 2010 hatte es höchste Priorität. o Zu Pkt. 6) Erdverkabelung der Freileitungen Es ging von Anfang an um die 220-kV-Leitung (Stromtransport OVII, Gutachten zur UVP von Dr. Oberfeld: Auftraggeber: Gemeinde, Ergebnisse: „vertraulich“, obwohl es mit Steuergeldern bezahlt wurde…) 18. Gemeindevertretungssitzung (15.12.2011): einstimmiger Grundsatzbeschluss der Gemeindevertretung zum „Pilotprojekt Erdverkabelung“ (Der Beschluss betrifft sowohl die 110-kV- als auch die 220-kV-Leitung!) Bei der entscheidenden Sitzung (25. Gemeindevertretungssitzung am 10.08.2012) wurde diese Forderung (betreffend der 220-kV-Leitung!) von Bgm. Netzer und ÖVP mit der Illwerke/VIW nicht mehr vereinbart! o Zu Pkt. 9) Gehsteig nach Partenen-Loch Die Frequenzerhebung des Landesstraßenbauamtes darf nicht entscheidend sein, sondern die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer in diesem Bereich (Kinder auf dem Weg in den Kindergarten, die Schule, Erwachsene auf dem Weg zur Arbeit, Golfspieler usw.), besonders während der Öffnung der Hochalpenstraße (hohes Verkehrsaufkommen)! An einer sachlichen Aufklärung waren auch wir interessiert.  Kurt Burger äußert, dass hinsichtlich der beschneiten Talabfahrt unbedingt eine Lösung gefunden werden müsse. Möglicherweise könne man eine Vorgangsweise im Tourismusausschuss besprechen, damit die Talabfahrt im nächsten Jahr umgesetzt werden könne. Vielleicht sei ein gemeinsames Gespräch mit den Personen, die den Vertrag noch nicht unterschrieben haben, sinnvoll. Niederschrift_4_GV_Sitzung.doc Seite 18/19 Der Vorsitzende erläutert, dass dieses Projekt nicht so negativ dargestellt werden dürfe. In diesem Jahr habe man einige Unterschriften erhalten. Jetzt seien lediglich noch fünf Unterschriften ausständig. Gerade heute habe er wieder ein gutes Gespräch geführt. Ein gemeinsames Gespräch mit allen Grundeigentümern, die bisher noch nicht zugstimmt haben, sehe er nicht als sinnvoll an. Es sei mit jedem Grundeigentümer separat zu verhandeln und eine individuelle Lösung zu erarbeiten. Wichtig sei, dass die Lösung vertretbar und für alle anderen Grundeigentümer stimmig sei. Es seien alle gleich zu behandeln und die Verträge hätten im Endeffekt fair zu sein. Der Vorsitzende berichtet, dass alle Gemeindevertreter/innen die Dienstbarkeitsverträge anschauen können und dann gerne mit den Grundeigentümern sprechen können. Die Gemeinde sei um jede Mithilfe dankbar. Man ist sich einig, dass das Projekt „beschneite Talabfahrt“ wichtig für die Weiterentwicklung der Gemeinde ist. Wenn möglich, solle dieses Projekt im kommenden Jahr umgesetzt werden. Alle Ausschüsse, die Interesse daran haben, können sich mit diesem Thema auseinander setzen, so der Vorsitzende. Der Vorsitzende bedankt sich bei den Anwesenden für ihre konstruktive Mitarbeit und wünscht allen einen schönen Abend. Ende: 23:07 Uhr Die Schriftführerin: Der Vorsitzende: Annette Bergauer Bgm. Martin Netzer, MSc Niederschrift_4_GV_Sitzung.doc Seite 19/19
  1. gaschurnvertretung
20171220_GVE026 Gaschurn 20.12.2017 12.06.2021, 06:56 6793 Gaschurn / Dorfstraße 2 / Hochmontafon – Österreich Tel. +43(0)5558/8202, Fax +43(0)5558/8202-19 email: gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at Datum: 15. Jänner 2018 AZ: 004-1/26/2017 BearbeiterIn: Sandra Tschanhenz sandra.tschanhenz@gaschurn.at Niederschrift über die 26. Gemeindevertretungssitzung am 20. Dezember 2017 um 19:30 Uhr im Gemeindeamt Gaschurn. Anwesend: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Bgm. Martin Netzer, MSc, Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen, Gerhard Saler, Kurt Rudigier, Kurt Klehenz, Markus Wittwer, Markus Durig, Artur Pfeifer, Walter Lechleitner, Mag. Ines Waltl; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: GR Markus Netzer, Christoph Wittwer, Ludwig Wachter, Adolf Felder; Entschuldigt: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: GR Klaus Schröcker, Thomas Riegler, Mag. Freddy Wittwer, Markus Felbermayer, Otto Rudigier; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: Schriftführerin: Sandra Tschanhenz Tagesordnung 1) Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit 2) Berichte 3) Kaufansuchen GST-NR 2243/1 und 2244/1, GB Gaschurn, Bergauer GmbH, Schulstraße 200b, 6793 Gaschurn 4) Vermessung Straße „Obere Gosta“ 5) Ermächtigung zur Entgegennahme von Barzahlungen (§ 79 Abs. 33 GG) für Lisa Lechleitner 6) Gästetaxeverordnung 7) Tourismusbeiträgeverordnung 8) Kanalordnung 9) Wasserleitungsordnung 10) Friedhofsgebührenverordnung 11) Hundeabgabe-Verordnung Niederschrift_26_GV_Sitzung.doc 1/18 12) Voranschlag 2018 13) Bau- und Investitionsplan Kanalisation 14) Kündigung Mietvertrag zwischen der Gemeinde Gaschurn, Dorfstraße 2, 6793 Gaschurn und der Fa. Spar-Österreichische Warenhandels AG, Europastraße 3, 5020 Salzburg (Spar Partenen) 15) Finanzverwaltung Montafon 16) EKIZ Gortipohl 17) Wohnbau Partenen II – Berufung gegen die Baubewilligung „Errichtung einer Mehrfamilienwohnhausbebauung mit Tiefgarage – Haus Versal, vom 04.08.2017, Zahl: 1319/13/Pa75a/2017“ durch Heinz Kogoj, Silvrettastraße 64, 6794 Partenen 18) Wohnbau Partenen II – Berufung gegen die Baubewilligung „Errichtung einer Mehrfamilienwohnhausbebauung mit Tiefgarage – Haus Versal, vom 04.08.2017, Zahl: 1319/13/Pa75a/2017“ durch Lothar Dona, Silvrettastraße 78a, 6794 Partenen, vertreten durch RA Mag. Clemens Achammer 19) Fernwärmeprojekt Gaschurn-Partenen 20) Biomasse Heizwerk GmbH & Co KG 21) Genehmigung der letzten Niederschrift(en) 22) Allfälliges 23) Beschneite Talabfahrt Gaschurn (nicht öffentlich) Erledigung der Tagesordnung: zu 1.: Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit Der Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindemandatarinnen und Gemeindemandatare sowie die Zuhörer. Der Vorsitzende stellt fest, dass die Ladung ordnungsgemäß ergangen und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Es erfolgt die Angelobung der noch nicht angelobten Anwesenden. Es ist dies Mag. Ines Waltl. Diese gelobt wie folgt: „Ich gelobe, die Verfassung sowie alle übrigen Gesetze gewissenhaft zu beachten, meine Aufgabe unparteiisch und uneigennützig zu erfüllen, das Amtsgeheimnis zu wahren und das Wohl der Gemeinde nach bestem Wissen und Gewissen zu fördern.“ zu 2.: Berichte Der Vorsitzende berichtet Folgendes: • Nationalratswahl 2017 / Landtagswahl 2018 Aufgrund der Nationalratswahlen im Oktober 2017 wurde seitens der Gemeinde Gaschurn angeregt, die Stimmzettel bereits an die Wahlberechtigten zu versenden, damit am Wahltag keine Verwirrungen entstehen. Auch wurde angeregt, dies bei der bevorstehenden Landtagswahl zu berücksichtigen. Mit Schreiben vom 15.11.2017 sei seitens des Landes Vorarlberg folgende Stellungnahme abgegeben worden: Niederschrift_26_GV_Sitzung.doc Seite 2/18 Schon jetzt werden bei Landtags- und Gemeindewahlen spätestens am 4. Tag vor dem Wahltag Stimmzettel an alle Wahlberechtigten ausgesendet. Die dieser Sendung beigelegte Wahlinformation (Wahlausweis) beinhaltet u.a. eine Anleitung zur richtigen Stimmabgabe. Da bei diesen Wahlen (abgesehen von Gemeindevertretungswahlen in Ermangelung von Wahlvorschlägen) alle Personen, an welche Vorzugsstimmen vergeben werden können, auf den Stimmzetteln abgedruckt sind, ist keine zusätzliche Beilage notwendig. Gerne werden wir Ihnen Wunsch jedoch in Bezug auf die Bundeswahlen an das Bundesministerium für Inneres weiterleiten. • Alpencup 2018 Am 20. und 21. Jänner 2018 finde in Bad Hindelang der 45. Alpencup der Stad- und Gemeindeparlamente statt. Ausgetragen werden die Disziplinen Langlauf und Riesenslalom. Weitere Informationen sowie Anmeldeformulare seien im Gemeindeamt erhältlich. • Jugendraum „Jigsaw“ Wie bereits berichtet, werde der Jugendraum „Jigsaw“ zwischenzeitlich durch die offene Jugendarbeit Montafon mitbetreut. Dies werde von Seiten der Jugendlichen sehr gut angenommen. Für die Sanierung des Jugendraums wurden EUR 10.807,76 aufgewendet. Zwischenzeitlich habe das Land Vorarlberg mit Schreiben vom 14. November 2017 eine Förderung in Höhe von EUR 2.335,79 zugesagt. Für die Gemeinde verbleiben daher Kosten in Höhe von EUR 8.471,97. Da die Sanierung des Jugendraumes in Kooperation mit der Gemeinde St. Gallenkirch erfolgte, sei eine Kostenaufteilung zwischen der Gemeinde Gaschurn und der Gemeinde St. Gallenkirch im üblichen Schlüssel (40/60) angedacht. Dies würde für die Gemeinde Gaschurn einen Betrag von EUR 3.388,79 und die Gemeinde St. Gallenkirch einen Betrag von EUR 5.083,18 ergeben. • e5 In der letzten Sitzung wurde bereits über die Neuzertifizierung und die Erreichung des vierten „e“ berichtet. Nun liege der Auditbericht vor. Dieser wird den Anwesenden zur Kenntnis gebracht und genau erläutert. Die zusammenfassenden Anmerkungen der e5Kommission darin lauten wie folgt: Die Gemeinde Gaschurn-Partenen hat sich bei der diesjährigen Auditierung ein e dazuverdient. Zurückzuführen ist das auf die hervorragende Arbeit, die vom Team rund um Bürgermeister Martin Netzer in der Gemeinde geleistet wird. Eine Vielzahl von Aktionen, innovative Ideen und ein ausgezeichnetes Energieberichtswesen zeichnen die Gemeinde im Montafon aus. Der Kommission imponiert der Einsatz rund um das neue Trinkwasserkraftwerk sowie die aktive Einbindung der Bevölkerung beim Zukunftsladen. Als Potential sieht die Kommission eine Erweiterung des Teams. Das derzeitige e5-Team ist relativ klein und könnte gezielt erweitert und somit auch verjüngt werden. Zusätzlich sollte den hohen Verbrauchszuwächsen beim Feuerwehrhaus bzw. VS Partenen nachgegangen werden. Hier wurden von 2015 auf 2016 ca. 40% mehr an Wärme verbraucht, was voraussichtlich nicht nur auf eine höhere Anzahl an Veranstaltungen zurückzuführen ist. Die Kommission fände eine weitere Verfolgung des Abwärmeprojekts Kops II wünschenswert, da es eine Seltenheit ist, dass potentielle Abnehmer in so günstiger Entfernung zu Wasserkraftwerken liegen. Die Kommission ist überzeugt, dass GaschurnPartenen seinen Weg weitergehen wird und sich in naher Zukunft zur Elite der e5Gemeinden gesellen wird. Dazu wünschen wir alles Gute und herzliche Gratulation zum Erreichen des vierten e! Auch Potenziale für die Weiterentwicklung seien im Bericht erwähnt. In naher Zukunft hoffe er auch auf die Erreichung des fünften „e“. Niederschrift_26_GV_Sitzung.doc Seite 3/18 • Schloss Hofen Schloss Hofen biete im Frühjahr / Sommer 2018 ein Bildungsprogramm mit Schwerpunkt „Soziale Arbeit“ an. Sollte Interesse bestehen, können gerne entsprechende Unterlagen übermittelt werden. • Universum Der Universum-Dreh im Montafon sei abgeschlossen. Ausgestrahlt werde die MontafonFolge am 30. Jänner 2018. In der Kulturbühne finde am 22. Jänner 2018 die erste Ausstrahlung als Preview statt. Montafon Tourismus habe für diesen Dreh EUR 50.000,00 beigesteuert. Dies sei sicherlich eine ausgezeichnete Werbung für die gesamte Region. • Resolution zum Pflegeregress Das Bundesministerium für Finanzen habe eine Stellungnahme zur beschlossenen Resolution hinsichtlich des Pflegeregresses abgegeben: Das Bundesministerium für Finanzen nimmt die Bedenken hinsichtlich der Kosten und der Folgewirkungen der Abschaffung des Pflegeregresses der Länder und Gemeinden als Träger der Sozialhilfe sehr ernst und wird deshalb auch mit Abschluss der Regierungsbildung zeitnah zu einem klärenden Gespräch einladen. Seien Sie gewiss, wir waren und sind stets bestrebt, auch in diesem Fall für alle Beteiligten bestmögliche Lösungen zu erzielen. • Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung Die Fördersummen für die Projekte ABA BA 05 (Partenen Dorf – Bauteil 1), ABA BA 06 (Partenen Dorf – Bauteil 2), ABA BA 09 (Außerbach und Trantrauas), WVA BA 02 (DP Gaschurn – 1. Ausbaustufe), WVA BA 4 (Partenen – Gaschurn Dorf), Erweiterung WVA BA 07 und WVA BA 08, werden mit 31. Dezember 2017 in einem Gesamtbetrag von EUR 62.418,55 an die Gemeinde ausbezahlt. • Beschneite Talabfahrt Gaschurn Wie bereits in der letzten Sitzung berichtet, sei mit Bescheid vom 17.10.2017 des Amtes der Vorarlberger Landesregierung festgestellt worden, dass das gegenständliche Vorhaben keiner Umweltverträglichkeitsprüfung zu unterziehen sei. Dieses Ergebnis sei bis zum 30. November 2017 an der Amtstafel kundgemacht worden. Bis zum 14. Dezember 2017 konnten Einwände erhoben werden. Es seien keine Einwände eingegangen und der Bescheid somit in Rechtskraft erwachsen. Das Bewilligungsverfahren könne nun vorangetrieben werden. Im Aufsichtsrat der Silvretta Montafon Holding GmbH sei für die Umsetzung grünes Licht gegeben worden. Das Bewilligungsverfahren soll nun schnellstmöglich durchgeführt werden. Sobald alle Bescheide in Rechtskraft erwachsen, kann gebaut werden. Mit der Umsetzung soll Anfang 2018 begonnen werden. In diesem Zuge werde die Wasserversorgung Gundalatscherberg erneuert sowie in Teilstrecken auch die Leerverrohrung für den Breitbandausbau mitverlegt. • Zweitwohnsitzabgabe Die Zweitwohnsitzabgabe werde landesgesetzlich festgelegt und jährlich gemäß dem Lebenshaltungskostenindex angepasst. Mit LGBl. Nr 79/2017 und 80/2017 seien die Höchstsätze festgelegt und zusätzlich erhöht worden. • Umweltschutz – das Servicemagazin für Ökologie & Wirtschaft In der nächsten Ausgabe dieses Magazins erscheine ein Bericht aus Gaschurn. Dieser beinhalte vor allem auch das Energieprojekt der Volksschule Partenen und trage den Titel; „Gaschurn: Mit Volldampf auf dem Weg zum e5“. Niederschrift_26_GV_Sitzung.doc Seite 4/18 • Mühle Gaschurn Es kursieren Gerüchte, dass die Gemeinde oder gar er als Bürgermeister die Verantwortung dafür trage, dass das Lokal Mühle im Winter 2017/18 nicht öffne. Diese wolle er klar ausräumen und zum Ausdruck bringen, dass er sich persönlich sehr freue, wie sich dieses Lokal entwickelt habe. Die Mühle stelle mittlerweile einen wichtigen Bestandteil des Dorfes, sowohl im Sommer als auch im Winter dar. Der Vorsitzende begrüßt Rainer und Michael Bergauer, welche zum Tagesordnungspunkt 3. an der Sitzung teilnehmen werden. Der Vorsitzende unterbricht die Sitzung von 19:50 Uhr bis 20:56 Uhr zum Zweck der Bürgerfragestunde. zu 3.: Kaufansuchen GST-NR 2243/1 und 2244/1, GB Gaschurn, Bergauer GmbH, Schulstraße 200b, 6793 Gaschurn Der Vorsitzende begrüßt neuerlich Michael und Rainer Bergauer zu diesem Tagesordnungspunkt und erläutert, dass ein Kaufansuchen der Bergauer GmbH, Schulstraße 200b, 6793 Gaschurn über die GST-NR 2243/1 und 2244/1, GB Gaschurn, vorliege. Der Vorsitzende erläutert, dass der Gemeindevorstand, wie am 26.04.2017 von der Gemeindevertretung beschlossen, Vorgespräche mit der Bergauer GmbH geführt habe und bittet Rainer und Michael Bergauer um ihre Ausführungen. Die Sitzung wird dazu von 20:58 Uhr bis 21:02 Uhr unterbrochen. Michael Bergauer bedankt sich für die Einladung zur Sitzung und stellt klar, dass der Vorsitzende bzw. die Gemeinde Gaschurn jedenfalls keine Verantwortung an einer Schließung der Mühle im Winter 2017/18 trage. Der Betrieb solle jedenfalls weitergeführt werden. Die Wiedereröffnung sei auf Frühjahr 2018 geplant. Michael Bergauer erläutert weiter, dass aufgrund der mit dem Gemeindevorstand geführten Gespräche zuerst angedacht gewesen sei, einen Optionsvertrag für die Gesamtflächen der GST-NR 2243/1 und 2244/1, GB Gaschurn, abzuschließen. Rainer Bergauer erläutert dazu, dass für die Weiterführung des Betriebes ein Direktkauf einer Teilfläche talauswärts der Mühle notwendig wäre. Mit dem Vorstand wurde dann die Variante ausgearbeitet, einen Teil der Flächen direkt zu kaufen und für die verbleibende, talauswärts gelegene Fläche einen Optionsvertrag abzuschließen. Auf dieser Fläche sei angedacht, ein Hotelprojekt mit 60 bis 80 Betten zu errichten. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den Plan betreffend die Flächen im Bereich der Mühle zur Kenntnis und erläutert dazu, welche Flächen von der Bergauer GmbH direkt gekauft würden und für welche Fläche ein Optionsvertrag abzuschließen wäre. Die Grenze zur Dorfstraße betreffend, sollte noch die Umsetzung des Projektes Gaschurn 2020 beachtet werden. Der Vorsitzende erläutert, dass in der Klausur im November 2017 sowie im Vorstand Gespräche über die Preisvorstellung stattgefunden hätten. Zuerst wurde angedacht, die steilen bzw. flachen Flächen preislich zu unterscheiden, am Ende habe man sich dann allerdings auf einen Mischpreis von EUR 200,00 verständigt, welcher von der Gemeindevertretung noch zu genehmigen wäre, sofern dies auch so gesehen werde. Sollte der Abschluss dieses Vertrages gelingen, sei auch die Ausräumung sämtlicher wechselseitigen Ansprüche zwischen der Gemeinde Gaschurn und der Bergauer GmbH vereinbart. Er ist der Meinung, dass ein Betrieb mit heimischen Unternehmern, der sich gut etabliert habe und dem nun eine Weiterentwicklung bevorstehe, jedenfalls zu unterstützen sei. Christoph Wittwer erkundigt sich über die Zufahrtsmöglichkeiten. Er ist der Meinung, dass sich die Gemeinde jedenfalls einen Grundstreifen für die Zufahrt zurückbehalten bzw. ein Geh- und Fahrrecht eingeräumt werden sollte. Niederschrift_26_GV_Sitzung.doc Seite 5/18 Der Vorsitzende erläutert, dass derzeit der Radweg zur Anlieferung genutzt werde. Dieser sei allerdings im Besitz des öffentlichen Wassergutes (Wasserbauamt). Das Grundstück sei eigentlich von der Dorfstraße aus erschlossen. Kurt Rudigier erkundigt sich, ob die Mühle Bestandteil des neuen Projektes werden solle, was Rainer Bergauer bejaht. Gerhard Saler erkundigt sich, ob das Wasserbauamt als Verwalterin des öffentlichen Wassergutes die Zufahrt über den Radweg untersagen könne, was der Vorsitzende bejaht. Der Vorsitzende erläutert dazu nochmals, dass die entsprechenden Grundstücke von der Dorfstraße aus erschlossen seien, er aber für die Bauphase sicherlich eine Zufahrt entlang des Radweges als notwendig erachte. Michael Bergauer erläutert, dass keinesfalls eine Erschließung über den Radweg angedacht sei. Auch bei Errichtung des geplanten Hotelprojektes sei eine Erschließung über die Dorfstraße geplant. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen spricht sich positiv für das geplante Projekt sowie den Abschluss des Kauf- und Optionsvertrages aus. Sie spricht Rainer und Michael Bergauer als Obfrau des Tourismusausschusses ihren Dank für das Lokal „Mühle“ als touristischen Bestandteil des Dorfes aus und sei sehr gespannt auf das neue Projekt. GR Markus Netzer erkundigt sich über die Immobilienertragssteuer. Der Vorsitzende erläutert, dass diese nach rechtlicher Abklärung bei ca. 4,5 % liegen werde. Die Bezahlung derselben müsse noch gemeinsam festgelegt werden. Grundsätzlich sei angedacht, einen m²-Preis festzulegen, den die Gemeinde lukriere und von dem auch keine Abschläge mehr erfolgen sollten. Er schlage diesbezüglich vor, die Eckpunkte zu beschließen und die Feinabstimmung der Verträge in den Gemeindevorstand zu delegieren. Adolf Felder meint, der Grundstreifen zwischen dem Gebäude und dem Radweg sollte nicht verkauft werden. Anzudenken wäre, der Bergauer GmbH ein Fahrrecht einzuräumen. Der Radweg sei keine Zufahrt, ein Zufahren werde lediglich geduldet. Werde der Grundstreifen zwischen Gebäude und Radweg verkauft, bestehe keine Zufahrtsmöglichkeit mehr zum dahinterliegenden Grundstück. Der Vorsitzende erläutert dazu, dass der Radweg sowieso nicht als Zufahrt dienen werde. Das Grundstück sei in jedem Fall von der Dorfstraße aus zu erschließen. Rainer Bergauer erläutert, dass, wie bereits angedacht, der Gemeinde über diesen Grundstreifen ein Zufahrtsrecht zum dahinterliegenden Grundstück eingeräumt werden könne. Die Bergauer GmbH gehe auch davon aus, dass das angedachte Projekt verwirklicht werde und somit dann sowieso die Gesamtgrundstücke in ihr Eigentum übergehen würden. Nach einer kurzen Diskussion über die Abstandflächen macht der Vorsitzende den Vorschlag, dass die Bergauer GmbH für das talauswärts liegende Grundstück eine Abstandsnachsicht auf null Meter zur angedachten neuen Grenze erteilt, um eine Benachteiligung des talauswärtsliegenden Grundstückes hintanzuhalten. Gerhard Saler erkundigt sich darüber, ob mit dem Abschluss dieser Verträge sämtliche Altlasten zwischen der Gemeinde Gaschurn und der Bergauer GmbH erledigt seien. Diese Frage wird vom Vorsitzenden als auch von Michael und Rainer Bergauer bejaht. Dieser Passus sei bereits in beiden Vertragsentwürfen enthalten. Rainer Bergauer erläutert, dass die Immobilienertragssteuer grundsätzlich von der Verkäuferseite zu tragen sei. Dies sei gesetzlich so geregelt. Aus ihrer Sicht könne diese nicht an die Käuferseite übertragen werden. Der Vorsitzende erklärt, dass es grundsätzlich zwei Möglichkeiten gebe: Entweder werde der Kaufpreis erhöht, um schlussendlich, nach Abzug der Immobilienertragssteuer, einen m²-Preis von EUR 200,00 zu lukrieren, oder der Kaufpreis bleibe bei EUR 200,00 und die Käuferseite ersetze der Verkäuferseite die Immobilienertragssteuer. Niederschrift_26_GV_Sitzung.doc Seite 6/18 Michael Bergauer macht den Vorschlag, die Immobilienertragsteuer zwischen der Gemeinde Gaschurn und der Bergauer GmbH je zur Hälfte aufzuteilen, was seitens der Gemeindevertretung befürwortet wird. Der Vorsitzende stellt den Antrag, dem Kaufvertrag gemäß dem zur Kenntnis gebrachten Plan (ca. 700 m²) mit einen m²-Preis von EUR 200,00, einem uneingeschränkten Geh- und Fahrrecht zugunsten der Gemeinde über den Grundstreifen zwischen der Mühle und dem Radweg, in einer Breite von ca. 3,5 Metern (inklusive des Radwegstreifen), einer Abstandsnachsicht zugunsten des talauswärts liegenden Grundstückes auf null Meter sowie einer Halbierung der Immobilienertragssteuer zwischen den Vertragsparteien zuzustimmen. Weiter beantragt er, die Feinabstimmung des Vertrages in den Gemeindevorstand zu delegieren. Die Halbierung der Immobilienertragssteuer werde auf den Kaufpreis angerechnet, sodass sich dieser entsprechend verändern werde, sofern dies steuerrechtlich so gemacht werden könne. Diesen Anträgen wird einstimmig entsprochen. Der Vorsitzende erläutert weiter, dass für die talauswärts liegenden Flächen ein Optionsvertrag abgeschlossen werden soll und erläutert den Grundstücksplan. Ebenfalls seien im Gemeindevorstand bereits die Eckpunkte besprochen worden. Der m²-Preis soll auch bei diesem Vertrag EUR 200,00 betragen. Seitens des Gemeindevorstandes sei angedacht, den Optionsvertrag auf ein Jahr mit einer Verlängerungsmöglichkeit von 6 Monaten abzuschließen. Werde die Option gezogen, sei das Projekt dann innerhalb von zwei Jahren umzusetzen, widrigenfalls eine Pönalzahlung fällig werde. Die Höhe der Pönalzahlung wäre allerdings im Gemeindevorstand nochmals zu besprechen. Adolf Felder bemängelt, dass in der Ladung der Optionsvertrag nicht erwähnt wurde. Der Vorsitzende erläutert, dass der Optionsvertrag die Grundlage zum allfälligen Abschluss des Kaufvertrages darstelle. Der Tagesordnungspunkt thematisiere klar die Kaufansuchen der Bergauer GmbH über die beiden GST-NR 2243/1 und 2244/1, GB Gaschurn. Kurt Rudigier erläutert dazu, dass die Vertragsentwürfe übermittelt wurden, worauf Adolf Felder darum bittet, dies zukünftig klarer zu formulieren. Auch dem übermittelten Leitfaden, so Adolf Felder, sei nicht zu entnehmen, dass es sich um mehrere Verträge handle. Michael und Rainer Bergauer haben noch Änderungswünsche betreffend den Optionsvertrag. GR Markus Netzer erläutert, dass Rainer Bergauer in seinem Mail vom 15. Dezember 2017 alle Punkte, welche noch abschließend geklärt werden müssen, angeführt habe und macht den Vorschlag, diese Punkte in den Vorstand zu delegieren. Christoph Wittwer erkundigt sich über die Zahlungsmodalitäten der Immobilienertragssteuer, worauf der Vorsitzende erläutert, dass der Kaufpreis dementsprechend angepasst werde, sodass die Gemeinde einen m²-Preis von EUR 200,00 lukriere, die Immobilienertragssteuer allerdings halbiert werde. Der Vorsitzende stellt den Antrag, dem Optionsvertrag unter folgenden Bedingungen: • einem m²-Preis von EUR 200,00, inkl. der entsprechenden Anpassung bei einer Halbierung der Immobilienertragssteuer, die von beiden Seiten je zur Hälfte getragen werden soll, sofern dies steuerrechtlich möglich sei, • der vertraglichen Festlegung, dass die Zufahrt von der Dorfstraße aus erfolgen müsse, • im Vertrag klar zum Ausdruck gebracht wird, dass von Seiten der Optionsnehmerin selbst dafür zu sorgen ist, dass der Radweg während der Bauphase benutzet werden könne, Niederschrift_26_GV_Sitzung.doc Seite 7/18 • die Feinabstimmung des Optionsvertrages an den Gemeindevorstand delegiert und durch diesen dann mit Unterstützung des Rechtsanwaltsbüros TWP abgeschlossen wird zuzustimmen. Diesen Anträgen wird mehrheitlich entsprochen (1 Gegenstimme: Adolf Felder). Der Vorsitzende bedankt sich bei Michael und Rainer Bergauer und hofft auf ein gutes Projekt. Rainer und Michael Bergauer bedanken sich, wünschen einen guten Sitzungsverlauf und verlassen um 21:47 Uhr die Sitzung. zu 4.: Vermessung Straße „Obere Gosta“ Der Vorsitzende erläutert, dass im Zuge der angedachten Grundteilungen der Familie Zink im Bereich „Obere Gosta“ die Straße „Obere Gosta“ in diesem Bereich neu vermessen wurde und nun an den Bestand angepasst werden soll. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den Vermessungsplan sowie ein Orthofoto über den derzeitigen Straßenverlauf zur Kenntnis und erläutert die angedachte Anpassung. Der Vorsitzende erläutert weiter, dass angedacht sei, die Straße bis zur jetzigen westlichen Asphaltgrenze in das Öffentliche Gut zu übernehmen. Sollte die Straße im Bereich des Stallzubaus der Familie Zink vergrößert werden, wäre dieser Zubau auf Kosten des Eigentümers zu entfernen. Dies sei mit der Familie Zink bereits so vereinbart worden. Der Vorsitzende erläutert, dass die Anrainer die Teilflächen kostenlos an das Öffentliche Gut abtreten. Die Gemeinde übernimmt die Vermessungs- und Verbücherungskosten, wobei sich diese relativ gering halten, da die Gemeinde die Eintragung im vereinfachten Verfahren gem. § 15 LTG vornehmen könne. Der Vorsitzende stellt den Antrag, dem Vermessungsplan der Vermessung Markowski Straka ZT GmbH vom 27. November 2017, GZ 20.460W/17, und den damit zusammenhängenden Zu- und Abschreibungen zuzustimmen sowie den neuen Verlauf der Straße „Obere Gosta “ (GST-NR 3356/1, GB Gaschurn) als Öffentliches Gut zu widmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 5.: Ermächtigung zur Entgegennahme von Barzahlungen (§ 79 Abs. 33 GG) für Lisa Lechleitner Der Vorsitzende erläutert, dass gemäß § 79 Abs. 3 GG Barzahlungen an die Gemeinde nur die im Abs. 1 genannte Person (Leitung der Kassengeschäfte) oder andere von der Gemeindevertretung ausdrücklich dazu ermächtigte Personen entgegennehmen dürfen. Ebenso seien die Namen der zur Entgegennahme von Barzahlungen ermächtigten Personen im Gemeindeamt durch Anschlag kundzumachen. Walter Lechleitner und Ludwig Wachter erklären sich zu diesem Punkt für befangen. Der Vorsitzende stellt den Antrag die Ermächtigung zur Entgegennahme von Bargeld bis zu einer Höhe von EUR 1.000,00 gemäß § 79 Abs. 3 GG für Lisa Lechleitner zu genehmigen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 6.: Gästetaxeverordnung Der Vorsitzende berichtet, dass sich bei den einzelnen Verordnungen lediglich die Gebührensätze ändern würden, ansonsten würden sich die Verordnungen nicht verändern. Alle Verordnungen seien vom Finanzausschuss sowie in der Klausur behandelt worden. Niederschrift_26_GV_Sitzung.doc Seite 8/18 Der Vorsitzende erläutert, dass in der Klausur angeregt wurde, die Gästetaxe für den Sommer 2019 bereits in der Verordnung mitzuerfassen, um den Gastgebern eine genauere Kalkulation zu ermöglichen. Deshalb wurde die Verordnung dementsprechend angepasst. Die Gästetaxeverordnung wird daraufhin wie vorliegend mehrheitlich genehmigt (1 Gegenstimme: Ludwig Wachter). zu 7.: Tourismusbeiträgeverordnung Die Tourismusbeiträgeverordnung wird wie vorliegend einstimmig genehmigt. Der Vorsitzende erläutert, dass für das Jahr 2019 aufgrund des Schipistenbaus eine Erhöhung auf 1,50 % vorgesehen sei. Diese Verordnung könne erst 2018 so beschlossen werden, um wiederum den Betrieben die zeitgerechte Kalkulation zu vereinfachen, solle diese Erhöhung bereits jetzt kommuniziert werden. Dieser Vorgangsweise wird zugestimmt. zu 8.: Kanalordnung Die Kanalordnung wird wie vorliegend einstimmig genehmigt. zu 9.: Wasserleitungsordnung Die Wasserleitungsordnung wird wie vorliegend einstimmig genehmigt. zu 10.: Friedhofsgebührenverordnung Die Friedhofgebührenverordnung wird wie vorliegend einstimmig genehmigt. zu 11.: Hundeabgabe-Verordnung Die Hundeabgabe-Verordnung wird wie vorliegend einstimmig genehmigt. Der Vorsitzende erläutert ergänzend, dass die Abfallgebühren im Jahr 2018 nicht erhöht werden, da bereits eine Kostendeckung erreicht wurde. zu 12.: Voranschlag 2018 Der Vorsitzende begrüßt Mag. Edgar Palm zu diesem Tagesordnungspunkt und erläutert, dass der Voranschlag den Mandataren bereits zugestellt wurde. Der Vorsitzende erläutert das mittelfristige Investitionsprogramm inklusive der Finanzierungen: - Feuerwehrgebäude Gaschurn - Straßen-, Wege und Brückenbau (Unteres Vand, Straßenbau im Zuge Fernwärme, Straßenbau im Zuge Breitband, Garnerastraße, Unter Trantrauas, Schulstraße Gaschurn, Weiterführung Bergerstraße, Straßengenossenschaft Innerbofa, Radweg) - Wildbachverbauungsprojekte (Klusertobel, Rüttler, Vand) - Wasserversorgung (Hochbehälter Tschambreu, Vand und Trantrauas, Hochbehälter Mittelmaisäß, Innerbofa, Außerbofa, Sanierung Ortsnetz Partenen) - Abwasserbeseitigung (Trantrauas, Oberes Vand, Winkel, Innerbofa, Außerbofa, Pfanges) Niederschrift_26_GV_Sitzung.doc Seite 9/18 - Diverse Projekte: Fahrzeug Bauhof, Schiabfahrt, Harzaweg, Neugestaltung Ortseingänge, Urnenwand Friedhof Gaschurn, Umbau Nahversorgung Partenen, etc. Die angedachten Flächenverkäufe (Bergauer u.a.) seien im Voranschlag noch nicht abgebildet, da zum Zeitpunkt der Fertigstellung des Voranschlages diese noch nicht feststanden. Auch die Einnahmen des Grundverkaufes betreffend das Wohnbauprojekt „Living in the South II“ werden erst lukriert, wenn der Baubescheid in Rechtskraft erwachse. GR Markus Netzer erkundigt sich darüber, ob in absehbarer Zeit die Kostendeckung betreffend die Kanalgebühren herbeigeführt werden könne. Grundsätzlich sei beschlossen, jährliche Erhöhungen (Indexierung zzgl. 5 %) solange vorzunehmen, bis eine Kostendeckung bestehe. Mag. Edgar Palm erläutert, dass die Kostendeckung betreffend die Kanalgebühren grundsätzlich in den nächsten ein bis zwei Jahren herbeigeführt werden dürfte. Da allerdings im Bereich der Wasserversorgungsanlagen wieder Millioneninvestitionen vorgesehen seien, verschlechtere sich der Kostendeckungsgrad im Bereich der Wasserversorgung dadurch erheblich. GR Markus Netzer stellt die Frage an Mag. Edgar Palm, wie er die derzeitige Finanzsituation der Gemeinde Gaschurn einschätze. Mag. Edgar Palm erläutert, dass die Gemeinde Gaschurn, wie auch andere Gemeinden, sämtliche Haushaltsdaten unter www.offenerhaushalt.at offenlege. Auf dieser Plattform könne auch die Bonitätsbeurteilung abgerufen werden. Es stelle sich klar dar, dass die derzeitige finanzielle Situation gut sei, dies aber nur aufgrund der Mehreinnahmen der Baustelle OV II. Eine ähnliche Situation war bereits während der Bauphase des Kopswerks II zu beobachten. Fallen diese Einmaleffekte allerdings weg, stelle sich die Lage weniger erfreulich dar. Klarzustellen sei, dass sich diese Situation nicht nur für die Gemeinde Gaschurn sondern nahezu für das gesamte Montafon ähnlich darstelle. Der Vorsitzende merkt an, dass aufgrund der Mehreinnahmen aus den erwähnten Projekten Kops II und OVW II, auch trotz der großen Investition in den Bereichen Wasser und Kanal, erst im Jahr 2017 wieder ein Darlehen aufgenommen werden musste. Aufgrund dieser Investitionen habe sich auch das Anlagevermögen entsprechend erhöht. Der Ausbau der Abwasserbeseitigungsanlagen könne voraussichtlich im Jahr 2019 abgeschlossen werden. Hier sei diesbezüglich noch zu erwähnen, dass die Gemeinden einen digitalen Kanalkataster zu erstellen haben. Sämtliche Kanalstränge werden in einem solchen aufgenommen und detailliert dokumentiert. Noch sei nicht klar, welche Sanierungen sich daraus mitunter ergeben werden. Der Vorsitzende erläutert weiter, dass gemeinsam mit dem Land Vorarlberg ein Gemeindefinanzpaket vereinbart wurde, welches für die Gemeinde Gaschurn ca. EUR 300.000,00 mehr an Ertragsanteilen im Gemeindebudget bedeute. Immer wieder habe er versucht klarzumachen, dass die bisherige Finanzkraftberechnung ihr Ziel verfehle. Nun konnte mit der sogenannten „Finanzkraft NEU“ eine Verbesserung erzielt werden. GR Markus Netzer erkundigt sich über die Aufteilung der aufgenommenen Darlehen. Mag. Edgar Palm erläutert dazu, dass der Darlehensnachweis (Seiten 88-93), der Bestandteil des Voranschlages sei, in welchem die Verwendung der Darlehen zu finden sei. Zur besseren Übersicht seien für jeden Abschnitt jeweils Zwischensummen gebildet (Wasser, Kanal, etc.). GR Markus Netzer bittet um eine Prognose für das Jahr 2018. Der Schuldenstand betrage EUR 10 Mio, im Jahr 2019 dann EUR 15 Mio. Er bittet um Erläuterung, ob diese Summen für den Gemeindehaushalt überhaupt tragbar seien. Mag. Edgar Palm erläutert, dass der Voranschlag von der Aufsichtsbehörde zu genehmigen sei. Diese prüfe die Zahlen und erteile bei positiver Beurteilung die Genehmigung. Für die Darlehensaufnahme sei jeweils separat um Genehmigung anzusuchen und werde nochmals geprüft. Bisher wurden die beantragten Darlehensaufnahmen stets genehmigt. Derzeit könne Niederschrift_26_GV_Sitzung.doc Seite 10/18 aufgrund der neuen Regierungsbildung der Bundesregierung noch nicht abgeschätzt werden, welche Änderungen sich künftig für die Gemeinden ergeben. Die neue Regierung plane sowohl den öffentlichen Schuldenstand als auch die Steuerquote zu senken, dies könne beispielweise bedeuten, dass die Gemeindeförderungen gekürzt und weniger Ertragsanteile eingehen werden. Wie sich dies alles auswirke, könne derzeit nicht seriös beurteilt werden. Die Bestimmungen des Stabilitätspaktes seien jedenfalls einzuhalten. Speziell bei den Tourismusgemeinden sei es so, dass diese aufgrund der vergangenen Steuerreformen speziell durch die Abschaffung von Gewerbe- und Getränkesteuer keinen vollen Ausgleich erhalten haben, was sich jetzt natürlich auf die finanzielle Lage niederschlage. Der Vorsitzende erläutert dazu, dass der Voranschlag das wichtigste Gestaltungsinstrument der Gemeinde sei. Ihm sei es wichtig, dass auch in der mittelfristigen Finanzplanung relativ detailliert alle Vorhaben Berücksichtigung fänden. Ob eine Umsetzung der budgetierten Projekte dann auch erfolge, könne nicht immer gesagt werden und bedürfe dann immer noch der entsprechenden Beschlussfassung des zuständigen Gremiums. GR Markus Netzer erkundigt sich darüber, wie die stetig steigenden Nächtigungszahlen der Tourismusgemeinden im Vergleich zu den stetigen wachsenden Schuldenständen zu verstehen seien. Mag. Edgar Palm erläutert, dass die Anforderungen an die Gemeinden in den letzten Jahren stark gestiegen seien. Beispielsweise sei hier die Kinderbetreuung zu erwähnen. Waren früher die Kinder nur ein Jahr im Kindergarten, so werden diese zwischenzeitlich bereits schon ab einem Alter von 2-3 Jahren in die Betreuung aufgenommen. Zudem wurde die Gruppengröße stetig verringert. Daraus ergeben sich höhere Personal- und Sachkosten. Diese Herausforderung betreffe alle Gemeinden, nicht nur die Tourismusgemeinden und mache immer wieder Investitionen notwendig. Weiter erkundigt sich GR Markus Netzer über die Finanzierungen betreffend Montafon Tourismus sowie die Rentabilität des Tourismusbüros in Partenen. Der Vorsitzende erläutert, dass der Finanzausschuss bereits über dieses Thema beraten habe. Auch der Tourismusausschuss habe es sich zur Aufgabe gemacht, die Weiterführung des Tourismusbüro Partenen zu diskutieren. Der Finanzierungsschlüssel von Montafon Tourismus sei erst kürzlich angepasst worden. Montafon Tourismus habe auch einen Marketingbeitrat installiert, der Aufsichtsrat habe grundsätzlich die Kontrollfunktion inne. Die Mittel seien, wie in den ausgearbeiteten Konzepten und entsprechend des Ergebnisses des Markenbildungsprozesses durch den Geschäftsführer in Absprache mit den verschiedenen Gremien, wie dem Marketingbeirat, einzusetzen. Einige Positionen des Marketingbudgets seien durch den Aufsichtsrat aufgrund der Erkenntnisse aus dem Markenbildungsprozess bereits bereinigt worden. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen merkt an, dass in der Gebührenübersicht die Höhe der Zweitwohnsitzabgabe noch anhand der nun im Amtsblatt kundgemachten Werte anzupassen wäre. Nachdem keine Fragen mehr bestehen erläutert der Vorsitzende die Feststellung des Voranschlages 2018 wie folgt: Niederschrift_26_GV_Sitzung.doc Seite 11/18 Der Vorsitzende stellt den Antrag, den Voranschlag 2018 wie vorliegend zu genehmigen. Diesem Antrag wird mehrheitlich entsprochen (4 Gegenstimmen: GR Markus Netzer, Christoph Wittwer, Ludwig Wachter, Adolf Felder). zu 13.: Bau- und Investitionsplan Kanalisation Kurt Rudigier verlässt um 22:51 Uhr die Sitzung. Der Vorsitzende erläutert den Bau- und Investitionskostenplan der Kanalisation der Jahre 2018 bis 2020, wie er bereits zum vorangegangenen Tagesordnungspunkt dargelegt wurde und stellt den Antrag diesen zu genehmigen. Der Bau- und Investitionskostenplan wird wie vorliegend mehrheitlich genehmigt (1 Gegenstimme: Adolf Felder). zu 14.: Kündigung Mietvertrag zwischen der Gemeinde Gaschurn, Dorfstraße 2, 6793 Gaschurn und der Fa. Spar-Österreichische Warenhandels AG, Europastraße 3, 5020 Salzburg (Spar Partenen) Der Vorsitzende berichtet, dass in der 6. Gemeindevertretungssitzung am 24. Juli 1996 unter TOP 3. Folgendes beschlossen wurde: Zwischen der SPAR-Warenhandels AG und der Gemeinde Gaschurn wird ein Mietvertrag für den Sparmarkt Partenen abgeschlossen. Die Vertragsdauer beträgt zunächst 3 Jahre und kann danach um weitere 7 Jahre verlängert werden. Die Gemeinde erhält als Miete 1 % des Nettoumsatzes. Der Vorsitzende berichtet weiter, dass der gegenständliche Vertrag bis dato stillschweigend weiterverlängert wurde. Gemäß Vertragspunkt 2. sei das Bestandsverhältnis beiderseits unter Einhaltung einer sechsmonatigen Aufkündigungsfrist jeweils zum 30.06. und 31.12. eines jeden Jahres aufkündbar. Die Aufkündigung habe mittels eingeschriebenen Briefes zu erfolgen. Maßgebend für die Rechtzeitigkeit der Aufkündigung sei das Postaufgabedatum. Der Vorsitzende erläutert, dass die Kündigung des Mietvertrages notwendig sei, um eine Lösung für den Entfall der Lebensmittelnahversorgung in Partenen vorantreiben zu können. Sollte mit der Fa. Spar eine Lösung zum Weiterbestand des Lebensmittelgeschäftes in Partenen gefunden werden, könnte auch mit dieser ein neuer Vertrag abgeschlossen werden. Der Vorsitzende stellt den Antrag, der Kündigung des Mietvertrages zwischen der Gemeinde Gaschurn, Dorfstraße 2, 6794 Partenen, und der Fa. Spar-Warenhandels AG, Europastraße 3, 5020 Salzburg, über das Geschäftslokal Silvrettastraße 12, 6794 Partenen, zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. Kurt Rudigier nimmt ab 22:55 Uhr wieder an der Sitzung teil. zu 15.: Finanzverwaltung Montafon Der Vorsitzende erläutert, dass Markus Rudigier, MAS, Gemeindesekretär der Gemeinde Bartholomäberg, in der 25. Gemeindevertretungssitzung das Modell „Finanzverwaltung Montafon“ vorgestellt und erläutert habe. Es liege auch bereits das Förderansuchen der Montafoner Gemeinden, ausgenommen von Stallehr vor. Stallehr werde von Seiten der Stadt Bludenz mitbetreut. Nach den Erläuterungen von Markus Rudigier, MAS, wurde im Zuge der letzten Gemeindevertretungssitzung beschlossen, die Abstimmung zu diesem Punkt auf die heutige Sitzung zu vertagen. Der Vorsitzende erläutert weiter, dass sich die Gemeindemitarbeiterin Andrea Mangard bereits in Altersteilzeit befinde und die Gemeindemitarbeiterin Andrea Tschofen bereits die Absicht kundgetan habe, ebenfalls die Möglichkeit der Altersteilzeit in Anspruch nehmen zu Niederschrift_26_GV_Sitzung.doc Seite 12/18 wollen. Die Gemeinde Gaschurn sei somit direkt von der Finanzverwaltung Montafon betroffen. Der Vorsitzende erläutert, dass die Gemeinden Silbertal, Bartholomäberg, Schruns, St. Gallenkirch und Lorüns bereits positive Beschlüsse gefasst hätten. Der Vorsitzende erklärt den Anwesenden aufgrund der Frage, ob für die Finanzverwaltung Kommunalsteuer anfalle, dass die Finanzverwaltung kein Unternehmen sei und deshalb auch keine Kommunalsteuer zu entrichten sei. Er erläutert weiter, dass es in erster Linie darum gehe, Arbeitsplätze, die Sicherung der Finanzverwaltung in den Gemeinden und Qualität zu gewährleisten. Hierfür seien montafonweite Standards zu definieren. Der Vorsitzende bedankt sich nochmals bei Markus Rudigier, MAS, und freue sich sehr darüber, in welcher Form dieser die Gemeinde Gaschurn im Zuge der Sitzung immer wieder lobend erwähnt habe. Adolf Felder erläutert, dass er von der Präsentation, die Markus Rudigier, MAS, in der letzten Sitzung vorgenommen habe, sehr angetan sei und ein Beitritt zur Finanzverwaltung sicherlich nur positive Auswirkungen für die Gemeindeverwaltung ergebe. GR Markus Netzer erkundigt sich über die Verrechnungssätze, die den einzelnen Gemeinden in Rechnung gestellt werden, da die Gemeinde Gaschurn offensichtlich bereits als Dienstleister fungiert habe. Der Vorsitzende erläutert, dass es verschiedene Stundensätze für die unterschiedlichen Bereiche gebe, welche dann weiterverrechnet werden. Mag. Edgar Palm ergänzt, dass die erbrachten Leistungen nach tatsächlichem Aufwand weiterverrechnet werden. Mittels Zeiterfassungssystem könne genau erfasst werden, wer wann welche Aufträge für welche Gemeinde erfüllt habe. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen verlässt um 23:01 Uhr die Sitzung. Der Vorsitzende stellt den Antrag, dem Beitritt zur Finanzverwaltung, dem vorbereiteten Förderansuchen sowie der von Markus Rudigier, MAS, in der letzten Sitzung erläuterten Finanzierung zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 16.: EKIZ Gortipohl Der Vorsitzende erläutert, dass in einem breiten Prozess der Ausbau der Kinderbetreuung im Montafon behandelt wurde. Einer der festgelegten Punkte sei, mindestens zwei Ganztagesbetreuungsstätten zu schaffen. Eine davon in der Innerfratte, die andere in der Außerfratte. Zusammen mit der Gemeinde St. Gallenkirch habe die Gemeinde Gaschurn bereits die Betreuung an der Mittelschule Innermontafon sichergestellt. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen nimmt ab 23:04 Uhr wieder an der Sitzung teil. Der Vorsitzende erläutert, dass geplant sei, die Räumlichkeiten des ehemaligen Tourismusbüro in Gortipohl entsprechend zu adaptieren, um dort ein Eltern-Kind-Zentrum eröffnen zu können. Für die Errichtungskosten werde ein Förderansuchen gemäß Art. 15a B-VG eingereicht. Eine weitere Förderung des Landes Vorarlberg werde ebenfalls beantragt. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden die von der Gemeinde St. Gallenkirch eingeholte Kostenschätzung der Fa. Maier Bau Consult zur Kenntnis. Gemäß Aufstellung von Bgm. Josef Lechthaler vom 18. Dezember 2017 würden folgende Beträge ergeben: Investitionskosten lt. Schätzung Maier Bau Consult EUR 265.000,00 abzgl. Förderung Land (18 % der Bemessungsgrundlage) EUR 47.700,00 EUR 120.000,00 abzgl. Förderung Bund 15a (80 % von EUR 125.000,00 + einmalig max. EUR 20.000,00) Niederschrift_26_GV_Sitzung.doc Seite 13/18 Kooperationsförderung EUR 39.750,00 Restbetrag EUR 97.300,00 davon Anteil St. Gallenkirch EUR 58.380,00 davon Anteil Gaschurn EUR 38.920,00 Die verbleibenden Kosten sollen gemäß des üblichen Schlüssels 60/40 zwischen beiden Gemeinden aufgeteilt werden. Im neuen EKIZ-Gortipohl könnten pro Modul (Vormittag/Nachmittag) je sechs Kinder betreut werden. Nachdem keinerlei Fragen bestehen, stellt der Vorsitzende den Antrag, der Errichtung und dem Betrieb des EKIZ-Gortipohl gemäß obiger Aufstellung und Aufteilung 60 (St. Gallenkirch) / 40 (Gaschurn) zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. Der Vorsitzende bedankt sich bei Mag. Edgar Palm und den Mitarbeitern der Buchhaltung für Ihre Arbeit, erklärt sich für die nächsten zwei Tagesordnungspunkte als befangen und übergibt den Vorsitz an Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen. Bgm. Martin Nezter, MSc verlässt um 23:11 Uhr die Sitzung. Adolf Felder verlässt um 23:11 Uhr die Sitzung. zu 17.: Wohnbau Partenen II – Berufung gegen die Baubewilligung „Errichtung einer Mehrfamilienwohnhausbebauung mit Tiefgarage – Haus Versal, vom 04.08.2017, Zahl: 131-9/13/Pa75a/2017“ durch Heinz Kogoj, Silvrettastraße 64, 6794 Partenen Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erläutert, dass Heinz Kogoj, Silvrettastraße 64, 6794 Partenen, am 22. August 2017 innerhalb offener Frist gegen den Baubescheid der Gemeinde Gaschurn vom 04. August 2017, Zahl: 131-9/13/Pa75a/2017, berufen und umfassende Berufungspunkte vorgebracht habe. Über die vorliegende Berufung sei zu entscheiden. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erläutert den Anwesenden den im Entwurf ausgearbeiteten Berufungsbescheid. Sie erklärt, dass die im erstinstanzlichen Verfahren von Heinz Kogoj eingebrachten Einwendungen als unzulässig zurückgewiesen wurden. Die von Heinz Kogoj eingebrachten Einwendungen wurden nicht auf ein Nachbarrecht gestützt. Somit verliere er die Parteistellung und auch das Recht zur Erhebung einer Berufung. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erläutert die von Heinz Kogoj eingebrachten Berufungspunkte. GR Markus Netzer erkundigt sich nach der von DI Ulrich Grasmugg abgegebenen Stellungnahme, welche Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen daraufhin den Anwesenden zur Kenntnis bringt. Adolf Felder nimmt ab 23:16 Uhr wieder an der Sitzung teil. GR Markus Netzer beantragt aufgrund der Anwesenheit von Heinz Kogoj die Unterbrechung der Sitzung, um eine allfällige Stellungnahme seinerseits zu hören. Die Sitzung wird von 23:17 Uhr bis 23:22 Uhr unterbrochen. Heinz Kogoj führt aus, dass DI Ulrich Grasmugg seiner Ansicht nach das erwähnte Gutachten ohne Besichtigung vor Ort abgegeben habe. Dieses Gebäude passe nicht in das Ortsbild. Er sei der Meinung, dass die Architekten sowie auch DI Grasmugg jedenfalls berücksichtigen hätten müssen, dass es sich hier um ein Dorf handle und nicht um eine Stadt. Auch Niederschrift_26_GV_Sitzung.doc Seite 14/18 der touristische Aspekt sei nicht außer Acht zu lassen. Er habe nichts gegen das Wohnbauprojekt selbst einzuwenden, es gehe ihm lediglich um Architektur und Ausführung. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen führt aus, dass es sowohl touristisch notwendig sei, das Dorf attraktiv zu gestalten, jedenfalls notwendig sei aber auch Wohnmöglichkeiten für Einheimische zu schaffen. Der dritte Wohnblock an dieser Stelle sei als Komplettierung der bestehenden Wohnanlage zu sehen. Kindergarten und Schule seien in der Nähe. Das Dorf werde dadurch wiederum belebt. Walter Lechleitner merkt an, dass die Bauflächen begrenzt seien und seiner Ansicht nach positiv zu beurteilen sei, dass möglichst viel Wohnraum auf kleiner Fläche geschaffen werde. Kurt Rudigier führt aus, dass Architektur immer Ansichtssache sei. Dies betrachte jeder anders. Jedenfalls sei es so, dass die gesetzlichen Bestimmungen eingehalten werden. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen ergänzt, dass der vorbereitete Bescheid von der Gemeindeaufsicht überprüft worden sei und stellt den Antrag, die von Heinz Kogoj eingebrachte Berufung als unzulässig zurückzuweisen und den vorliegenden Berufungsbescheid zu genehmigen. Diesem Antrag wird mehrheitlich entsprochen (1 Gegenstimme: Adolf Felder). zu 18.: Wohnbau Partenen II – Berufung gegen die Baubewilligung „Errichtung einer Mehrfamilienwohnhausbebauung mit Tiefgarage – Haus Versal, vom 04.08.2017, Zahl: 131-9/13/Pa75a/2017“ durch Lothar Dona, Silvrettastraße 78a, 6794 Partenen, vertreten durch RA Mag. Clemens Achammer Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erläutert, dass RA Dr. Clemens Achammer, Schlossraben 10, 6800 Feldkirch, den Berufungswerber Lothar Dona, Silvrettastraße 78, 6794 Partenen, vertrete und mit Einschreiben vom 21. August 2017 innerhalb offener Frist gegen den Baubescheid der Gemeinde Gaschurn vom 04. August 2017, Zahl: 131-9/13/Pa75a/2017, berufen und umfängliche Berufungspunkte eingebracht habe. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erläutert den im Entwurf vorbereiteten Berufungsbescheid und bringt den Anwesenden sämtliche Berufungspunkte zur Kenntnis. Christoph Wittwer erkundigt sich, warum die Berufung von Heinz Kogoj direkt abgewiesen werde und die Berufung von RA Dr. Clemens Achammer als Vertreter von Lothar Dona in allen Einzelheiten zu behandeln sei. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erläutert, dass Heinz Kogoj seine Parteistellung aufgrund unzulässiger Einwendungen verloren habe. RA Dr. Clemens Achammer als Vertreter von Lothar Dona habe im erstinstanzlichen Verfahren zulässige Einwendungen erhoben, die sich auf Nachbarrechte gestützt hätten. Er habe somit seine Parteistellung aufrechterhalten und sei dadurch zur Erhebung einer Berufung berechtigt. Die Berufung sei somit in allen Einzelheiten zu behandeln. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen verliest sämtliche Berufungspunkte bzw. Einwendungen und bringt diese den Anwesenden zur Kenntnis. Die jeweiligen rechtlichen Ausführungen dazu werden ebenfalls verlesen und den Anwesenden zur Kenntnis gebracht. Walter Lechleitner erkundigt sich darüber, ob dieser Bescheid ebenfalls von der Gemeindeaufsicht überprüft wurde, was Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen bejaht. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen stellt den Antrag, die von Mag. Clemens Achammer als Vertreter von Lothar Dona eingebrachte Berufung abzulehnen und den vorliegenden Berufungsbescheid zu genehmigen. Diesem Antrag wird mehrheitlich entsprochen (2 Gegenstimmen: Christoph Wittwer und Adolf Felder). Bgm. Martin Netzer, MSc, nimmt ab 00:10 Uhr wieder an der Sitzung teil. Niederschrift_26_GV_Sitzung.doc Seite 15/18 zu 19.: Fernwärmeprojekt Gaschurn-Partenen Der Vorsitzende führt aus, dass derzeit mit drei möglichen Partnern Gespräche geführt werden, um eine Umsetzungsmöglichkeit des Projektes zu finden. Derzeit kann jedoch noch nicht abschließend eingeschätzt werden, ob es zu einer Umsetzung komme oder nicht. Vorgesehen sei, mit einem der möglichen Partner, der ENGIE Energie GmbH, die vorliegende Vereinbarung abzuschließen. Diese stelle sicher, dass voraussichtlich bis Ende Jänner 2018 ein fundiertes Konzept für die Umsetzung des Projekts ausgearbeitet werde. Der Vorsitzende erläutert, dass die Gemeinde Gaschurn grundsätzlich Vertragspartner für die Wärmeauskoppelung mit der Vorarlberger Illwerke AG sei. Wie dies bei einer Umsetzung des Projektes mit externen Partnern gehandhabt werde, müsse noch abgeklärt werden. Grundsätzlich bestünden mehrere Möglichkeiten. Auch die Finanzierung betreffend das Biomasseheizwerk sei in diesem Zuge zu klären. Der Vorsitzende führt aus, dass alle drei infrage kommenden Partner bis Ende Jänner / Anfang Februar 2018 ein Konzept vorlegen, das die Entscheidungsgrundlage bilden soll. Im Februar sollte schlussendlich entschieden werden, ob und mit welchem Partner das Projekt umgesetzt werden soll. Die vorliegende Grundsatzvereinbarung zur intensiven Prüfung und Erarbeitung eines Umsetzungskonzeptes soll zwischen der ENGIE Energie GmbH, der Gemeinde Gaschurn, der Biomasse Heizwerk GmbH & Co KG sowie der Energie- und Wirtschaftsbetriebe Hochmontafon GmbH abgeschlossen werden. Der Vorsitzende erläutert die vorliegende Vereinbarung und ergänzt, dass es derzeit nicht um die Umsetzung des Projektes gehe, sondern um die Ausarbeitung eines Konzeptes, welches eine Umsetzung ermöglichen würde. Die Entscheidung zum Abschluss dieser Vereinbarung sei, da es um das Gesamtprojekt gehe, von der Gemeindevertretung als zuständiges Gremium zu treffen. Adolf Felder erkundigt sich über die in der Vereinbarung erwähnte Kostenpauschale für Aufwandsentschädigung in Höhe von EUR 10.000,00 und stellt die Frage, ob die Gemeinde Gaschurn diesen Betrag zu entrichten habe, sollte der endgültige Vertragsabschluss mit der ENGIE Energie GmbH nach Vorlage eines Umsetzungskonzeptes nicht zustande kommen. Markus Durig ergänzt diese Frage damit, ob die Kostenpauschale auch dann fällig werde, wenn die ENGIE Energie GmbH nach intensiver Prüfungsphase, nicht an einer Umsetzung interessiert sei. Der Vorsitzende erläutert, dass die EUR 10.000,00 nur dann fällig werden, sollte die Gemeinde nach intensiver Prüfungsphase die Umsetzung nicht mit der ENGIE Energie GmbH sondern mit einem anderen Partner durchführen. Lehne die ENGIE Energie GmbH eine Umsetzung ab, werde der Betrag seitens der Gemeinde nicht fällig. Da dieser Vertragspunkt jedoch nicht ganz klar formuliert sei, werde dies in der Vereinbarung präzisiert. Nach einer kurzen Diskussion stellt der Vorsitzende den Antrag, der vorliegenden Vereinbarung zwischen der ENGIE Energie GmbH, der Gemeinde Gaschurn, der Biomasse Heizwerk GmbH & Co KG sowie der Energie- und Wirtschaftsbetriebe Hochmontafon GmbH, mit einer Präzisierung des Vertragspunktes 5., zuzustimmen. Diesem Antrag wird mehrheitlich entsprochen (1 Gegenstimme: GR Markus Netzer). zu 20.: Biomasse Heizwerk GmbH & Co KG Der Vorsitzende erläutert, dass die aktuelle Situation bereits in den vorangegangenen Sitzungen dargestellt wurde. Die Schreiben betreffend die Preisanpassungen werden noch diese Woche an die Anschlussnehmer versandt. Die Preisanpassungen wurden dergestalt ausgearbeitet, dass die Finanzierung des Biomasseheizwerks wieder gesichert sei. Der Vorsitzende erläutert, dass aufgrund des schlechten Zustandes des Ölbrenners als auch der alten Steuerung Angebote zur Erneuerung des Systems eingeholt wurden. Grundsätzlich sei angedacht, die Finanzierung der Ölbrenners inkl. Steuerung aus dem laufenden Budget Niederschrift_26_GV_Sitzung.doc Seite 16/18 zu finanzieren. Das Angebot der Fa. Walter Bösch GmbH & Co KG vom 05. Dezember 2017 belaufe sich auf EUR 26.101,35 netto. Er beantrage als Geschäftsführer, dass diese Summe, um liquide zu bleiben, von Seiten der Gemeinde als Darlehen zur Verfügung gestellt werde. Artur Pfeifer merkt an, dass der Ölbrenner jedenfalls zu erneuern sei, auch bei Umsetzung des Fernwärmeprojektes Gaschurn-Partenen werde dieser benötigt. Der Vorsitzende stimmt dieser Aussage zu und ergänzt, dass für den jetzigen Ölbrenner keine Ersatzteile mehr erhältlich seien. Der Vorsitzende erläutert weiter, dass ein Angebot für eine Überbrückungslösung mit einer Ersatzwärmequelle eingeholt wurde, falls es zum Ausfall des Ölbrenners kommen würde. Diese Überbrückungslösung würde Kosten in Höhe von EUR 12.000,00 verursachen. Eine solche kurzfristige Ersatzlösung verursache unverhältnismäßig hohe Kosten. Daher sei dem Einbau eines neuen Ölbrenners inkl. der Steuerung der Vorzug zu geben. Adolf Felder erkundigt sich über die Jahresbilanz des Biomasse Heizwerks. Der Vorsitzende erläutert, dass derzeit im laufenden Geschäftsjahr schwarze Zahlen geschrieben werden. Im nächsten Jahr soll mit der Wärmetarifanpassung jedenfalls ein besseres Ergebnis erzielt und eine längerfristige Finanzierung gesichert werden. Der Vorsitzende enthält sich als Geschäftsführer seiner Stimme und stellt den Antrag, der Biomasse Heizwerk GmbH & Co KG die finanziellen Mittel zur Erneuerung des Ölbrenners und der Steuerung seitens der Gemeinde zur Verfügung zu stellen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen (1 Enthaltung: Bgm. Martin Netzer, MSc). zu 21.: Genehmigung der letzten Niederschrift(en) Die Niederschrift über den öffentlichen Teil der 25. Gemeindevertretungssitzung wird einstimmig genehmigt. Die Niederschrift über den nicht öffentlichen Teil der 25. Gemeindevertretungssitzung wird einstimmig genehmigt. zu 22.: Allfälliges • Ludwig Wachter erkundigt sich darüber, warum beim Rifabecken die Tafel „Fußgänger verboten – Hunde verboten“ angebracht sei. Der Vorsitzende erläutert, dass diese Thematik auch schon letztes Jahr erläutert wurde. Die gegenständliche Tafel sei deshalb angebracht worden, dass Fußgänger und Hunde nicht in der Loipe laufen. • Ludwig Wachter erläutert, dass die PKWs, welche bei den Hanghäusern parken, immer wieder in die Straße stehen. Der Vorsitzende meint, dass Elmar Sohler Hausverwalter bzw. Hausmeister der Hanghäuser sei. Er werde diesen darauf hinweisen, die Bewohner entsprechend zu informieren. • Adolf Felder erkundigt sich nach dem Protokoll der Finanzausschusssitzung im November. Der Vorsitzende erläutert, dass dies von Mag. Edgar Palm geführt werde. Grundsätzlich werde hier nur das Zahlenwerk des Voranschlages entsprechend der Anregungen und Diskussionsergebnisse angepasst und nicht separat ein Protokoll verfasst. • Adolf Felder erkundigt sich, warum die im November vereinbarte Sitzung des Sozialausschusses nicht stattgefunden habe. Niederschrift_26_GV_Sitzung.doc Seite 17/18 Kurt Rudigier, als Obmann des Sozialausschusses erläutert, dass die Sitzung stattgefunden habe. Sämtliche Mitglieder, mit Ausnahme von Adolf Felder, hätten daran teilgenommen. Adolf Felder merkt an, dass er keine Ladung erhalten habe. • Adolf Felder erkundigt sich über die Umsetzung einer Lebensmittelnahversorgung in Partenen. Es bestehe dringende Notwendigkeit dazu. Der Vorsitzende erläutert, dass intensiv daran gearbeitet werde. Im Voranschlag seien EUR 572.000,00 für eine Umsetzung vorgesehen. Der Förderantrag sei bereits gestellt. Eine entsprechende Zusage könne das Land Vorarlberg allerdings erst nach Vorlage des entsprechenden Baubescheides erteilen. Die Verhandlungen mit MPREIS sollen im Jänner 2018 so weit fortschreiten, dass konkrete Umsetzungspläne vorliegen. Die Grundlage dazu sei bereits geschaffen. Nach Vorlage der Umsetzungspläne bedürfe es einem Beschluss der Gemeindevertretung. Der Gemeindevorstand habe zwischenzeitlich den Beitritt zum Verein „Dörfliche Lebensqualität und Nahversorgung“ beschlossen, bei welchem viel Know-how in Sachen Nahversorgung vorhanden sei. Damit eine Eröffnung bis zur Wintersaison 2018/19 möglich sei, müssen spätestens am 30. Juni 2018 sämtliche Beschlüsse und Genehmigungen vorliegen, da die Bauphase einige Zeit in Anspruch nehme. • Kurt Rudigier regt an, Schriftstücke des Landesvolksanwaltes, welche an die Gemeindevertretung gerichtet seien, direkt derselben vorzulegen. Dass solche Schreiben aus den Reihen der Zuschauer an die Gemeindevertreter verteilt werden, sei für ihn nicht tragbar. (Philipp Dona hat im Zuge der Bürgerfragestunde das angesprochene Schreiben an die Mandatare verteilt.) Der Vorsitzende erläutert dazu, dass das besagte Schreiben am 13. Dezember 2017 im Gemeindeamt eingelangt sei. Es sei notwendig, einige Aussagen aus diesem Schreiben entsprechend aufzuarbeiten sowie Unterlagen zusammenzustellen. Er wolle der Gemeindevertretung dieses Schreiben selbstverständlich nicht vorenthalten, allerdings soll dieses erst besprochen werden, sobald alle entsprechenden Unterlagen vorbereitet wurden, um dieses in einem eigenen Tagesordnungspunkt behandeln zu können. Gerhard Saler verlässt um 01:13 Uhr die Sitzung. Ende der öffentlichen Sitzung: 01:14 Uhr Die Schriftführerin: Der Vorsitzende: Sandra Tschanhenz Bgm. Martin Netzer, MSc Niederschrift_26_GV_Sitzung.doc Seite 18/18
  1. gaschurnvertretung
20100923_GVE005 Gaschurn 23.09.2010 12.06.2021, 06:56 A-6793 Gaschurn – Partenen / Hochmontafon – Österreich Tel. +43(0)5558/8202, Fax +43(0)5558/8202-19 email: gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at Datum: 24.09.2010 Zeichen: 004-1/5/2010 Bearbeiter: Melanie Themel Niederschrift über die 5. Gemeindevertretungssitzung am 23.09.2010 um 19:30 Uhr im Gemeindeamt Gaschurn. Anwesend: Volkspartei und Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Bgm. Martin Netzer, Mag. (FH) Ruth Tschofen, DI (FH) Markus Durig, Walter Grass, Vize-Bgm. Thomas Riegler, Joachim Hammer, Mag. Britta Wittwer, Gerhard Saler, Otto Rudigier, Philipp Dona; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: Dieter Lang, GR Andrea Schönherr, Harald Fitz, Markus Metzler, Alexander Hechenberger, Stefan Schoder, Bruno Hilbrand, Alexander Wittwer (ab 19:49 Uhr); Entschuldigt: Volkspartei und Bürgerliste Gaschurn-Partenen: GR Klaus Schröcker, Markus Felbermayer, Kurt Rudigier; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: Mag. Christian Wittwer, Günter Pfeifer, Andrea Felder; Schriftführerin: Melanie Themel Tagesordnung Erledigung der Tagesordnung: 1) Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit 2) Berichte 3) Kaufgesuch Michael Essig, Ober Trantrauas 80, 6793 Gaschurn 4) Verpachtung Eigenjagd Vallüla 5) Umwidmungsansuchen Herbert Tschofen, Am Bach 166a, 6793 Gaschurn von „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Bauerwartungsfläche“ 6) Umwidmung Schipistenverlauf im Bereich Anton Tschanhenz, Plünggasweg 95a, 6793 Gaschurn 7) Güterweggenossenschaft Außerbofa – Festlegung von Grenzen bzw. Zu- und Abschreibungen 8) Neuer Miteigentumsvertrag – Ortskernverbauung Partenen Niederschrift_5_GV_Sitzung.doc 1/9 9) Wasserversorgung Gundalatscherberg 10) Genehmigung der letzten Niederschrift(en) 11) Allfälliges zu 1.: Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit Der Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindemandatarinnen und Gemeindemandatare sowie die Zuhörer. Nachdem keine Wortmeldungen von Seiten der Zuhörer an die Gemeindevertretung ergehen, wird mit der Tagesordnung fortgefahren. Der Vorsitzende stellt fest, dass die Ladung ordnungsgemäß ergangen und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Es erfolgt die Angelobung der noch nicht angelobten Anwesenden Otto Rudigier und Bruno Hilbrand. Diese geloben wie folgt: „Ich gelobe, die Verfassung sowie alle übrigen Gesetze gewissenhaft zu beachten, meine Aufgabe unparteiisch und uneigennützig zu erfüllen, das Amtsgeheimnis zu wahren und das Wohl der Gemeinde nach bestem Wissen und Gewissen zu fördern.“ Vor Eingang in die Tagesordnung beantragt der Vorsitzende folgende Ergänzung der Tagesordnung: • Bauhof NEU Die Verlängerung der Tagesordnung wird einstimmig genehmigt. zu 2.: Berichte Der Vorsitzende berichtet Folgendes: o Das Herbstprogramm der Vorarlberg Akademie liegt im Gemeindeamt auf. Die verschiedenen Kurse wie z.B. erfolgreiche PR-Arbeit im Verein, Vorarlberg TrainerGrundkurs, etc. können von Ehrenamtlichen zu günstigen Preisen besucht werden. Wer Interesse hat, kann einfach auf der Homepage der Vorarlberger Landesregierung nachschauen. o Silvretta Montafon Nach 25 Jahren konnte der Schlepperweg Zerfall in die Tat umgesetzt werden. Diese Woche wurden Fotos gemacht. Die Errichtung des Schlepperweges wurde bereits am 15.05.1995 durch die Gemeinde Gaschurn zugesagt. Der Vorsitzende bedankt sich bei allen für die Mithilfe und auch bei Herrn Peter Wachter für seine Geduld. In einem Gespräch mit Herrn Dr. Georg Hoblik von der Silvretta Montafon konnte ein Kostenaufteilungsschlüssel von 50/50 vereinbart werden. Der Vorsitzende freut sich, dass dies nun gelungen ist. o Bei der Füllung eines Güllefasses am Gundalatscherberg wurde versehentlich das Wasser zu schnell aufgedreht. Der Vorsitzende entschuldigt sich für diese Unannehmlichkeiten. o Die Zustimmung für die Verbindungsbahn auf das Grasjoch wurde beschlossen. Am 15.10.2010 wird eine außerordentliche Hauptversammlung stattfinden, um das Hochjoch offiziell in die Silvretta Montafon AG zu übernehmen. Ab diesem Zeitpunkt sollen 2 Vertreter des Montafons in den neuen Aufsichtsrat aufgenommen werden. o Montafon Tourismus arbeitet derzeit am Destinationsmanagement. Sobald ein stimmiger und diskutierbarer Vorschlag vorliegt, wird dieser in den Gemeinden präsentiert. Niederschrift_5_GV_Sitzung.doc Seite 2/9 o Ein Teilabschnitt der Straße Motta wird derzeit saniert. Der Vorsitzende bedankt sich bei den Grundeigentümern. o Am 08.09.2010 hat die Exkursion für das Biotopinventar stattgefunden. Er möchte sich bei den Teilnehmern, Walter Grass und Gerhard Blaas bedanken. Der Vorsitzende selbst hat ebenfalls teilgenommen. o Am 14.10.2010 ist für die bisher tätigen Baufirmen das Richtfest beim Wohnbau Partenen geplant. o In Kürze wird es einen Gesprächstermin mit einem neuen Interessenten von „Explorer Hotels“ für ein mögliches Hotelprojekt im Bereich „Ortseingang Gaschurn“ geben. zu 3.: Kaufgesuch Michael Essig, Ober Trantrauas 80, 6793 Gaschurn Das zu verkaufende Grundstück, GST-NR 1756/1, GB Gaschurn, wird den Anwesenden anhand eines Orthofotos zur Kenntnis gebracht. € 50,00 / m² wären als Verkaufspreis vorgesehen. Die Fläche bezieht sich auf ein Ausmaß von 59 m². Als Berechnungsgrundlage werden aufgrund der Straßenfläche Äule nur 50 m² herangezogen. Das uneingeschränkte Geh- und Fahrrecht für die Straße Äule werde eingeräumt. Sollte diese Weganlage als eigenes Grundstück ausgewiesen bzw. vermessen werden, wird die Fläche der Straßentrasse unentgeltlich dieser neuen Grundparzelle zugeschrieben. Es wird einstimmig beschlossen, das GST-NR 1756/1, GB Gaschurn, zu einem Preis von EUR 2.500,00 an Herrn Michael Essig, Ober Trantrauas 80, 6793 Gaschurn, zu den zuvor genannten Bedingungen zu verkaufen. zu 4.: Verpachtung Eigenjagd Vallüla Der Vorsitzende berichtet, dass Herr Franz Rauch bisher die Jagd von KR Walter Klaus übernommen habe und diese weiter pachten möchte. Diese Flächen seien angrenzend an die Flächen der Gemeinde. Den Pachtzins habe man indexiert und belaufe sich auf € 8.242,85. Dieter Lang regt an, die Höhe des Pachtzinses im Jagdausschuss zu behandeln, da er nicht wisse, wie viel normalerweise für eine Verpachtung der Jagd verlangt werde. Der Vorsitzende erklärt, dass der Jagdausschuss lediglich für die Genossenschaftsjagden zuständig sei, nicht aber für die Eigenjagden. Dieter Lang ist der Meinung, dass man den Pachtzins bewerten sollte. DI (FH) Markus Durig berichtet dazu, dass ihm einige Vergleichswerte von anderen Jagden bekannt seien. Im Moment sei es so, dass es nicht einfach sei, Jagden zu verpachten, da es nicht mehr so viele finanzkräftige Interessenten gebe. Seiner Meinung nach sei der Pachtzins von € 8.242,85 absolut in Ordnung. Der Vorsitzende ergänzt hierzu, dass diese Jagd nur zu Fuß zu erreichen sei. Bruno Hilbrand ist ebenfalls der Meinung, dass es schwierig sei, einen anderen Pächter zu finden. Nach kurzer Diskussion schlägt der Vorsitzende vor, den Pachtvertrag mit Herrn Franz Rauch für die Verpachtung der Eigenjagd Obervallüla mit einem indexierten Pachtzins von € 8.242,85 abzuschließen. Diesem Vorschlag wird einstimmig entsprochen. zu 5.: Umwidmungsansuchen Herbert Tschofen, Am Bach 166a, 6793 Gaschurn von „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Bauerwartungsfläche“ Das Umwidmungsansuchen von Herbert Tschofen wird den Anwesenden zur Kenntnis gebracht. Dazu erläutert der Vorsitzende, dass man bei der Überarbeitung des gesamten Flächenwidmungsplanes eine Widmung der GST-NR 2117/10, GB Gaschurn, von „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Baufläche Wohngebiet“ beantragt habe. Diese Umwidmung habe Niederschrift_5_GV_Sitzung.doc Seite 3/9 man aber vom Amt der Vorarlberger Landesregierung abgelehnt. Beim nun vorliegenden Antrag wäre beabsichtigt, das GST-NR 2117/10, GB Gaschurn, von „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Bauerwartungsfläche“ umzuwidmen. Alle betroffenen Nachbarn wurden von der Umwidmung informiert und hatten die Möglichkeit, Einspruch dagegen zu erheben. Am 23.10.2010 ist ein Einspruch zur beabsichtigten Umwidmung von Seiten der Familie Manuela und Harald Fitz eingereicht worden. Der Einspruch samt Beilage, der Zielplan der Gemeinde Gaschurn sowie der Bescheid des Amtes der Vorarlberger Landesregierung über den genehmigten Flächenwidmungsplan werden den Anwesenden zur Kenntnis gebracht. Alexander Wittwer erkundigt sich über den Grund der beantragten Umwidmung. Der Vorsitzende erklärt, dass die Umwidmung bereits mehrere Male in der Gemeindevertretung behandelt und bis dato immer abgelehnt wurde. Der Unterschied zu den vormaligen Anträgen sei dieser, dass das Grundstück als „Bauerwartungsfläche“ und nicht – wie früher – als „Baufläche Wohngebiet“ gewidmet werden solle. Im Flächenwidmungsplan als auch im Zielplan sei es vorgesehen, die Grundstücke zuerst von der Bachseite (Valschavielbach) taleinwärts zu bebauen, aber auch diesen Bereich zu erschließen. Die verkehrsmäßige Erschließung sowie die Wasserversorgung und die Abwasserbeseitigung seien bereits vorhanden. Bevor der Vorsitzende Harald Fitz das Wort erteilt, weist er diesen darauf hin, dass er sich in dieser Angelegenheit für befangen erklären sollte. Dies lehnt Harald Fitz ab und meint, dass er nicht befangen sei. Auf Wunsch von Harald Fitz wird die Begründung auf Ablehnung des Amtes der Vorarlberger Landesregierung zur Umwidmung der GST-NR 2117/2, GB Gaschurn, in „Baufläche Wohngebiet“, vorgelesen. Diese lautet wie folgt: „Eine Baulandwidmung für das GST-NR 2117/2 (richtig: GST-NR 2117/10) wurde bereits mit Schreiben vom 01.06.2005 negativ beurteilt. Die Umwidmung stellt eine Ausdehnung des Siedlungsrandes dar, die mit Hinweis auf die noch ungenützten Siedlungsreserven im unmittelbaren Nahbereich und zur Freihaltung des in der Hangzone noch raumwirksamen Grüngürtels raumplanerisch nicht ausreichend begründet ist.“ Auf die Frage, ob das Grundstück bei einer Umwidmung in „Bauerwartungsfläche“ dann gleich bebaut werden könne erklärt der Vorsitzende, dass dem nicht so sei und in diesem Fall zuerst eine Umwidmung in „Baufläche Wohngebiet“ beantragt werden müsste. Harald Fitz berichtet, dass er bei der Vorstellung von „Vallile“ in Schruns gewesen sei und mit LR Mag. Karlheinz Rüdisser über dieses Thema gesprochen habe. Dabei habe sich für ihn die Frage gestellt, warum das Grundstück von Herrn Karl Rudigier bei der Überarbeitung des Flächenwidmungsplanes umgewidmet wurde, nicht aber das Grundstück von Herrn Herbert Tschofen. Der Grund hierfür sei gewesen, dass das Anwesen von Herrn Rudigier bereits seit langem bestehend sei und deshalb eine Umwidmung erforderlich war, nicht aber so beim Grundstück des Herrn Tschofen. Des Weiteren führt Herr Fitz an, dass der Bürgermeister mit ihm und der Familie Tschofen vor geraumer Zeit eine Besprechung abgehalten habe. Bei dieser Besprechung sei vorgeschlagen worden, ob die Familie Fitz bereit wäre, ein Baugrundstück mit einem landwirtschaftlichen Grundstück zu tauschen. Er möchte auf diesem Wege klar stellen, dass er nichts persönlich gegen die Familie Tschofen einzuwenden habe. Die beantragte Umwidmung habe man aber bereits im Jahr 2005 von der Gemeindevertretung Gaschurn und vom Amt der Vorarlberger Landesregierung abgelehnt. Er sehe deshalb nicht ein, dass man jetzt alles „über den Zaun brechen“ und dieser Umwidmung stattgeben wolle. Er weist nochmals darauf hin, dass es nicht beabsichtigt sei, der Familie Tschofen „im Weg zu stehen“. Er möchte sich deshalb auch nicht für befangen erklären. Er appelliert an die Mandatare, diese Umwidmung gut zu überdenken. Der Vorsitzende entgegnet dem, dass bereits versucht wurde, mit den betroffenen Nachbarn eine Einigung zu finden. Dabei handelte es sich darum, eine für alle Betroffenen akzeptable Lösungsmöglichkeit zu finden. Dass über andere Personen Diskussionen und Schriftverkehr nach außerhalb geführt werden, ärgere den Vorsitzenden sehr. Er habe lediglich versucht, in dieser Sache zu vermitteln, was er auch als eine seiner Aufgaben als Bürgermeister sehe. Wenn man solche Hilfestellungen nicht wünsche, akzeptiere er das auch. Er erklärt zum vorNiederschrift_5_GV_Sitzung.doc Seite 4/9 liegenden Ansuchen nochmals, dass es sich vormals um eine Umwidmung in „Baufläche Wohngebiet“ und jetzt um „Bauerwartungsfläche“ handle. Harald Fitz widerspricht den Worten vom Vorsitzenden und bezeichnet die damaligen Diskussionen als einen „Kuhhandel“. Er möchte nochmals betonen, dass die damalige Umwidmung bereits abgelehnt wurde. Der Vorsitzende weist nochmals darauf hin, dass er keinen „Kuhhandel“ sondern den Versuch gemacht habe, mit den betroffenen Familien Tschofen und Fitz eine Lösung zu finden. Deshalb habe er auch die Familie Fitz gefragt, ob die Tochter als Eigentümerin der gewidmeten Baufläche sich mitunter einen Tausch mit der gegenständlichen Bauerwartungsfläche vorstellen könne. Dann wäre sowohl dem raumplanerischen Aspekt Rechnung getragen und niemand könne taleinwärts vor sie hin bauen. Herr Fitz entgegnet dem, dass dies nicht in Frage komme. Als vor Jahren die Bauflächen umgewidmet wurden, wurde die gegenständliche Fläche nicht gewidmet, sonst hätte die Familie Fitz diese gekauft. Somit schließt der Vorsitzende diese Diskussion mit der Feststellung ab, dass er im Vermittlungsversuch eigentlich nichts anderes wollte, als das was vielleicht vor Jahren im Interesse aller gewesen wäre. Bruno Hilbrand ist der Meinung, dass eine Umwidmung in Bauerwartungsfläche keine nachteiligen Auswirkungen für die Gemeinde habe, da bereits eine Zufahrt für das Grundstückvorhanden sei. GR Andrea Schönherr berichtet, dass sich die Gemeindevertretung bereits schon länger mit diesem Thema befasst habe. Die beantragte Umwidmung wurde bis dato jedes Mal abgelehnt. In diesem Fall seien auch bereits gewidmete Bauflächen vorhanden, deshalb verstehe sich nicht, warum noch mehr Flächen gewidmet werden sollten. Des Weiteren stellt sich für sie die Frage, warum diese Umwidmung nicht auch in einer nicht-öffentlichen Sitzung – wie damals die Überarbeitung des gesamten Flächenwidmungsplanes – behandelt werde. In der damaligen Sitzung bei der Überarbeitung des gesamten Flächenwidmungsplanes habe man gesagt, dass für eine Umwidmung in Baufläche Wohngebiet ein Projekt vorliegen müsse, jetzt sei dies anscheinend nicht mehr der Fall. Der dort beschlossene Flächenwidmungsplan wurde von der Raumplanungsstelle des Amtes der Vorarlberger Landesregierung begutachtet und diese Umwidmung in „Baufläche Wohngebiet“ abermals abgelehnt. Für sie stelle sich deshalb die Frage, warum überhaupt der Flächenwidmungsplan überarbeitet werde, wenn zwei Monate später sowieso wieder neue Widmungen bewilligt werden. Sie findet, dass sich die Gemeinde Gaschurn dadurch beim Amt der Landesregierung langsam lächerlich machen würde. DI (FH) Markus Durig entgegnet dem, dass die dort beantragte Umwidmung auf „Baufläche Wohngebiet“ lautete. Im vorliegenden Fall soll das Grundstück als „Bauerwartungsfläche“ gewidmet werden und deshalb stehe er dieser Umwidmung auch positiv gegenüber. Für die Gemeinde würden keine nachteiligen Auswirkungen entstehen und die bereits gewidmeten Bauflächen, müssten sowieso zuerst bebaut werden. Der Vorsitzende berichtet dazu, dass ein Gespräch zwischen Dr. Wilfried Bertsch, DI Ulrich Grasmugg und ihm stattgefunden habe. Dort wurde es für gut geheißen, das Grundstück in „Bauerwartungsfläche“ zu widmen. Harald Fitz entgegnet dem, dass sowohl Herr Dr. Bertsch, DI Ulrich Grasmugg und LR Mag. Karlheinz Rüdisser ihm mitgeteilt haben, dass die Umwidmung in „Bauerwartungsfläche“ nicht genehmigt werde. Der Vorsitzende legt dar, dass die Gemeinde bzw. die Gemeindevertretung entscheide, wie welche Flächen gewidmet werden sollen. Das Land Vorarlberg sei die Genehmigungsbehörde. Er erwarte sich deshalb bei demokratischen Beschlüssen, dass diese auch von den Mandataren akzeptiert werden. Er werde nicht akzeptieren, dass in der Gemeindevertretung gefasste Beschlüsse aufgrund eigener Interessen „Schiffbruch“ erleiden. In Widmungsfragen wie hier gehe es ihm um die Gemeindeautonomie. Das Land habe nicht zu bestimmen, wie etwas gewidmet werde, sondern lediglich zu prüfen, ob die Bestimmungen des Raumplanungsgesetzes eingehalten werden. Aufgrund des Räumlichen Entwicklungskonzeptes als Niederschrift_5_GV_Sitzung.doc Seite 5/9 auch des Zielplanes sei auch diese Fläche zur Bebauung geeignet. Der Entwicklung und Verdichtung als auch Entwicklung der Flächen werde mit dieser Widmung Rechnung getragen. GR Andrea Schönherr entgegnet, dass dies demokratische Abstimmungen sein. Sie akzeptiere deshalb auch ein „NEIN“ oder auch umgekehrt. Wenn auch jede/r eine andere Meinung habe, solle man dies auch so akzeptieren, wie es sich in einer Demokratie gehöre. Sie vertrete weiterhin die Linie – wie bereits früher – dass wenn bereits gewidmete Bauflächen vorhanden seien, keine weiteren Bauplätze gewidmet werden sollen. DI (FH) Markus Durig erläutert nochmals, dass bei einer Widmung in „Bauerwartungsfläche“ zuerst die bereits gewidmeten Grundstücke verwendet werden müssen. Für ihn spreche deshalb nichts gegen eine Widmung in „Bauerwartungsfläche“, da zum einen das Grundstück voll erschlossen sei und zum anderen zuerst die anderen Baulandreserven aufgebraucht werden müssten. GR Andrea Schönherr erkundigt sich, ob bei einer Widmung in „Bauerwartungsfläche“ bestimmte Auflagen für eine Nutzung in einem gewissen Zeitraum vorgegeben seien. Der Vorsitzende erklärt, dass der Flächenwidmungsplan alle fünf Jahre überprüft werden müsse. Künftig werde wahrscheinlich eine Vertragsraumordnung erscheinen, bei welcher dies mitunter an gewisse Bedingungen geknüpft werde. Seiner Ansicht nach spreche nichts gegen eine Widmung im „Bauerwartungsfläche“. Dem Antrag, das GST-NR 2117/10, GB Gaschurn, von „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Bauerwartungsfläche“ umzuwidmen, wird mit 2 Gegenstimmen stattgegeben. zu 6.: Umwidmung Schipistenverlauf im Bereich Anton Tschanhenz, Plünggasweg 95a, 6793 Gaschurn Der Vorsitzende berichtet, dass bei der Überarbeitung des gesamten Flächenwidmungsplanes die Umwidmung des Schipistenverlaufes im Bereich Anton Tschanhenz gewidmet bzw. angepasst wurde. Nach Fertigstellung des Flächenwidmungsplanes kam die Familie Tschanhenz auf Bgm. M. Netzer zu, da die Widmung, nicht wie besprochen, entlang des talseitigen Pistenrandes eingezeichnet wurde. Dies sei ein Versehen des Planungsbüros gewesen. Deshalb sollte diese Widmung der ursprünglichen Absicht angepasst werden. Der Flächenwidmungsplan mit der entsprechenden Korrektur wird den Anwesenden zur Kenntnis gebracht. Diese soll anhand des neuen und noch genaueren Orthofotos angepasst werden. Es wird einstimmig beschlossen, die Korrektur durchzuführen und den Flächenwidmungsplan entsprechend anzupassen. zu 7.: Güterweggenossenschaft Außerbofa – Festlegung von Grenzen bzw. Zu- und Abschreibungen Der Vorsitzende berichtet, dass die Gemeindevertretung am 10.09.2008 den notwendigen Zu- und Abschreibungen sowie der Vermessung für die Güterweggenossenschaft Außerbofa einhellig zugestimmt habe. Jetzt liegen die Pläne des Vermessungsbüros vor. Der vorliegende Entwurf der Vermessungsurkunde soll durch die Gemeindevertretung beschlossen werden. Die Pläne werden den Anwesenden zur Kenntnis gebracht. Nach kurzer Diskussion wird einstimmig beschlossen, dass den Zu- und Abschreibungen gemäß Vermessungsplan der Vermessung Markowski ZT GmbH vom 02.08.2010, GZ: 15.086/W/10 zugestimmt wird. zu 8.: Neuer Miteigentumsvertrag – Ortskernverbauung Partenen Der Vorsitzende berichtet, dass Herr Erwin Strauß die alten Posträumlichkeiten im Haus Silvrettastraße 8, 6794 Partenen, erworben habe. Im Zuge des Eigentümerwechsels wurde festgestellt, dass das ursprüngliche Parifizierungsgutachten fehlerhaft gewesen sei. Aufgrund dessen habe man ein neues Parifizierungsgutachten erstellt. Die Betriebskosten habe Niederschrift_5_GV_Sitzung.doc Seite 6/9 man vorläufig á-Konto verrechnet. Parifizierungsgutachten einverstanden. Alle Miteigentümer seien mit dem neuen Auf die Frage, wie viel die Gemeinde dadurch nachbezahlen müsse erklärt der Vorsitzende, dass es lediglich eine Anteilsverschiebung gegeben habe, deshalb erhalte jeder Eigentümer eine Aufrollung aufgrund der neuen Anteile. Der vorliegende Vertragsentwurf vom 06.09.2010 für die Ortskernverbauung Partenen wird einstimmig genehmigt. zu 9.: Wasserversorgung Gundalatscherberg Der Vorsitzende berichtet, dass sich die Gemeindevertretung bereits im Zuge der 3. Gemeindevertretungssitzung mit dem Thema „Wasserversorgung Gundalatscherberg“ auseinandergesetzt habe. Das Projekt wurde dort im Detail von Herrn Breuß von der Fa. Breuß & Mähr Bauingenieure GmbH vorgestellt und erläutert. Damals wurde auch erläutert, dass zur Verbesserung bzw. teilweisen Erneuerung der Wasserversorgung auch die Einleitung von Quellen im Bereich Zerfall aus dem Standeswald mit möglicher Nutzung zur Stromgewinnung geprüft werden soll. Deshalb war abzuklären, unter welchen Bedingungen diese Quelle genutzt werden könnte. Für den Trinkwasserverbrauch wäre ein Entgelt von 5,8 Cent/m³ netto (indexiert) an den Forstfonds zu entrichten. Der Vorsitzende habe sich aber bereits letztes Jahr in einer Sitzung des Forstfonds Stand Montafon gegen diese Auffassung ausgesprochen. Für ihn sei es nicht in Ordnung, dass die Gemeinde Gaschurn – als Miteigentümer – hierfür Zahlungen zu entrichten habe. Zur Vorgeschichte erläutert der Vorsitzende, dass die Gemeinde Gaschurn früher bereits Zustimmungs- und Dienstbarkeitsverträge von Seiten des Stand Montafon Forstfonds erhalten habe. In diesen Verträgen wurde immer festgelegt, dass es einer privatrechtlichen Vereinbarung bedarf, damit die Quellen auch genützt werden können. Dies sei jedoch bis heute nicht erfolgt. Lediglich die drei Gemeinden Silbertal, St. Gallenkirch und Gaschurn nutzen derzeit Quellen, welche auf den Gründen des Forstfonds Stand Montafon hervor kommen. Das Protokoll der letzten Standessitzung liege noch nicht vor. Im Zuge dieser Sitzung wurde nochmals mehrheitlich beschlossen, dass für den Trinkwasserverbrauch ein Entgelt von 5,8 Cent/m³ an den Forstfonds zu entrichten sei und für die energetische Nutzung das Entgelt 4 % der Einspeisevergütungen (netto) betrage. Des Weiteren wurde beschlossen, dass die Zustimmung zur Fassung und Messung der Quellen für die kommenden Monaten erteilt werde und bei Nutzung der Quellen mit dem Forstfonds für sämtliche Quellnutzungen eine vertragliche Regelung gemäß den angeführten Bedingungen abzuschließen sei. Bereits im Jahr 1963 habe die Gemeinde Gaschurn beim Stand Montafon Forstfonds beantragt, die Quellen, welche sich teilweise auf Grund vom Forstfonds Stand Montafon befinden, mitzubenützen. Dort wurde der Beschluss gefasst, dass es dem Forstfonds gestattet sein muss, für den Eigenbedarf jederzeit unentgeltlich Wasser aus der Quellfassung abzuleiten. Vor geraumer Zeit habe man damit begonnen, Quellschutzgebiete auszuweisen. Mittlerweile sei es so, dass die Quellschutzgebiete bereits bei der Projekteingabe auszuweisen seien, damit jede/r der eine Zustimmung erteilen müsse auch wisse, mit welchen Belastungen er/sie rechnen müsse. Es sei vertretbar, dass – wo Nutzungseinschränkungen vorhanden seien – dies an den Forstfonds Stand Montafon abgegolten werde, so der Vorsitzende. Nicht aber sollen vorweg Zahlungen an den Forstfonds getätigt werden. Die Gemeinde Gaschurn sei bis dato der Zahlung von den 5,8 Cent nicht nachgekommen. Wenn das nun vorliegende Projekt weiter betrieben werden solle, möchte der Vorsitzende, dass ein entsprechender Beschluss gefasst werde. Walter Grass erkundigt sich über den Preis, welcher im Vertrag von 1997 angegeben wurde. Bruno Hilbrand berichtet, dass der damalige Bürgermeister Peter Wachter mitgeteilt habe, dass die Gemeinde Gaschurn nichts bezahle. Dieter Lang fühlt sich in seiner kritischen Haltung gegenüber dem Stand Montafon immer mehr bestätigt. Er finde z.B. das Entgelt für 4 % der Einspeisevergütungen für die energetische Nutzung nicht fair, da dieses Entgelt mitunter viel mehr ausmachen könne, als die Gemeinde davon habe. Niederschrift_5_GV_Sitzung.doc Seite 7/9 Auch für den Vorsitzenden sei die Auffassung der Forstfondsvertreter nicht nachvollziehbar. Wenn die Vertreter des Forstfonds dies allerdings so beschließen, gebe es daran nichts zu rütteln. Es sei jetzt die Entscheidung der Gemeindevertretung, ob man diesen Vorgaben bzw. diesem Beschluss zustimmen könne oder nicht. Die Gemeinde Gaschurn habe diese Vereinbarung bzw. diesen Beschluss damals unterzeichnet, daher sei dies so akzeptiert worden. Alexander Wittwer schlägt vor, weitere Alternativen z.B. die Einleitung privater Quellen zu prüfen. Es können weitere Alternativen geprüft werden, wenn dies von Herrn Markus Mähr als sinnvoll angesehen werde, so der Vorsitzende. Allerdings würden hierfür auch Kosten anfallen. Es soll heute kein Beschluss über die Wassernutzung, jedoch aber über die Quellmessung gefasst werden. Das Projekt sei so oder so zu realisieren. Mit der Silvretta Montafon habe man bereits Gespräche über die Verlegung der Wasserleitung sowie die Leitungsführung für die Beschneiung geführt. Die Zustimmungen der Grundeigentümer seien hierfür noch einzuholen. Wie hoch die Kosten ausfallen, könne man noch nicht sagen. Ein Foto der Zerfall-Quelle wird den Anwesenden zur Kenntnis gebracht. Der Vorsitzende stellt den Antrag, dass die Messung der Quelle veranlasst wird und dass durch Herrn Markus Mähr weitere Alternativen geprüft werden. Sollte sich dies als zweckmäßig erweisen, sollen auch diese Quellen gemessen werden. Sobald die Genehmigung der Bezirkshauptmannschaft vorliege, soll im Frühjahr mit der Leitungsverlegung – vom Bereich „Saures Tobel“ bis zum Bereich „Otto Rudigier“ – begonnen werden. Dem Antrag des Vorsitzenden wird einstimmig entsprochen. zu 10.: Genehmigung der letzten Niederschrift(en) Vertagt. zu 11.: Bauhof NEU Der Vorsitzende berichtet, dass die Vorarlberger Illwerke AG bei der letzten Gemeindevertretungssitzung, in welcher das Thema „Bauhof NEU“ behandelt wurde zum Schluss gekommen sei, dass die vorgesehenen Flächen im Bereich Trantrauas für einen neuen Bauhof sehr geeignet wären. Die Fa. Geotek wurde nun beauftragt, die Flächen aus geologischer Sicht zu prüfen und zu beurteilen. Das Gutachten zeige, dass dieser Bereich kein Sumpfgebiet aufweise – wie damals befürchtet. Es werden aufgrund des geologischen Gutachtens auch keine wesentlichen Mehrkosten entstehen. Der Vorsitzende bedankt sich an dieser Stelle bei den Herren Klaus Sahler und Karl-Heinz Schmid für ihr Entgegenkommen. Die Optionsverträge seien nach wie vor aufrecht bzw. einer davon wurde bereits verlängert. Nach Ansicht des Vorsitzenden können nun die Vereinbarungen mit der Vorarlberger Illwerke AG abgeschlossen werden. Deshalb schlägt der Vorsitzende vor, dass die Gemeindevertretung den Vertragsabschluss mit der Vorarlberger Illwerke AG an den Gemeindevorstand delegiert, um den Planungswettbewerb zu starten und über den Winter die Vorbereitungen treffen zu können. Dies wird einstimmig beschlossen. zu 12.: Allfälliges o Herr Bruno Hilbrand befürchtet, dass die Erneuerung der Hochspannungsleitungen durch die Vorarlberger Illwerke AG erhebliche Auswirkungen von Krankheiten hervorrufen könne. Der Vorsitzende entgegnet dem, dass man mit solchen Behauptungen vorsichtig umgehen müsse. Niederschrift_5_GV_Sitzung.doc Seite 8/9 o Er bedankt sich in diesem Zuge bei der Freiwilligen Feuerwehr und bei der Vorarlberger Illwerke für das rasche Eingreifen im Zuge der Panne beim Austausch der Leiterseile der 220 kV-Leitung. Ende der Sitzung: 21:39 Uhr Die Schriftführerin: Der Vorsitzende: Melanie Themel Bgm. Martin Netzer Niederschrift_5_GV_Sitzung.doc Seite 9/9
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