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20170316_GVE015 St.Gallenkirch 15.03.2017 Gemeinde St Gallenkirch Tel.: +43 (0)5557/6205 Fax: +43 (0)5557/2170 Email: qemeindeamt@st.gallenkirch.at Bezirk Bludenz 6791 St. Gallenkirch St. Gallenkirch, 28.03.2017 Niederschrift über die am Donnerstag, den 16.03.2017 um 20.00 Uhr im Gemeindeamt St. Gallenkirch stattgefundene 15. Sitzung der Gemeindevertretung von St. Gallenkirch. Anwesend: Von der Liste Parteifreie Bürger und SPÖ Bgm. Josef Lechthaler, Vize-Bgm. Alexander Kasper (gleichzeitig Schriftführer), GR Martin Kleboth, GR Irma Rudigier, Norbert Marent, Peter Lentsch, Franz Dönz, Johannes Felder, Johannes Sturm, Mag.a Sonja Wachter, Alois Bitschnau, Ing. Hansjörg Schwarz; Von der Liste Volkspartei und Unabhängige GR Bertram Rhomberg, GR Paul Einsiedler, Herwig Schallner, Gabi Juen, Michael Willi, Marietta Fiel, Mag. Daniel Fritz, Werner Maier, Hubert Biermeier; Tagesordnung: 01. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 02. Genehmigung der letzten Niederschrift vom 24.01.2017 03. Beschlussfassung über die Schließung des Tourismusbüros in Gortipohl mit Ende der Wintersaison 2016/17 04. Änderung des Flächenwidmungsplanes: a) MPreis, Umwidmung für Handelsbetrieb auf GST-Nr. 847/1 b) Helmut Willi, Gortipohl, Umwidmung für Garage auf GST-Nr. 527/1 c) Hubert Düngler, St. Gallenkirch, Umwidmung für EFH auf GST-Nr. 2068/2 d) Eric Themel, Gargellen, Umwidmung für Projekt auf GST-Nr. 4619/9 und 4620/2 e) ARBOREA-Projekt (geringfügige Abänderung auf Vorschlag der Raumplanungsstelle) 05 . Beschlussfassung für die grundbücherliche Durchführung eines Teilungsplanes nach den Sonderbestimmungen des Liegenschaftsteilungsgesetzes gern. §§ 15 ff-Ziggamweg 06 . Änderung des Grundsatzbeschlusses für die Anschaffung eines Fahrzeuges für die Ortsfeuerwehr St. Gallenkirch 07 . Grundsatzbeschluss für den Umbau des Allwetterbades Aquarena in einen Ganzjahresbetrieb 08 . Antrag auf Genehmigung einer Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit c RPG - Landhaus Sonnenhang, Bargais 09 . Änderung von Landesgesetzen: a) Gesetz über eine Änderung des Notifikationsgesetzes b) Gesetz über eine Änderung des Jugendgesetzes 10. Berichte des Bürgermeisters 11. Allfälliges zu Pkt. 01 Bgm. Josef Lechthaler eröffnet die heutige Sitzung, begrüßt alle Anwesenden und stellt die Beschlussfähigkeit fest. G:\Laptop\Gemeindevertretung\protokoll_20170316.docx Seite 1 Gem. § 41 GG wird vom Bürgermeister beantragt, den Tagesordnungspunkt 08. von der Tagesordnung zu nehmen und dafür den Tagesordnungspunkt 11. neu auf die Tagesordnung zu nehmen. Pkt. 11. Beratung und Beschlussfassung über den vorliegenden Baurechtsvertrag zwischen der Fa. MPreis und der Gemeinde St. Gallenkirch Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig die Änderungen in der heutigen Tagesordnung. zu Pkt. 02 Mit einstimmigem Beschluss wird die Niederschrift über die Gemeindevertretungssitzung vom 24.01.2017 genehmigt. zu Pkt. 03 Tourismusbüro Gortipohl Bgm. Josef Lechthaler begrüßt GF Manuel Bitschnau von Montafon Tourismus. Aus Sicht von Manuel Bitschnau gibt es klare und gute Gründe, welche für eine Schließung des Tourismusbüros in Gortipohl sprechen. Mit Ende dieser Wintersaison geht Gudrun Kasper in Pension. Die Frequenzen beim Tourismusbüro in Gortipohl sind sehr schwach. Es gibt Tage, an denen nicht ein Gast das Tourismusbüro in Gortipohl besucht. Eine elektronische Gästeinformation (Touch-Screen) und die Auflage von Prospektmaterial soll auch zukünftig angeboten werden. In den letzten Jahren habe sich das Gästeverhalten bei der Auswahl von Unterkünften durch das Internet völlig verändert. Manuel Bitschnau ersucht die Gemeinde um eine ausreichende Information an die Bevölkerung dahingehend, dass die Entscheidung zur Schließung durch die Gemeinde und nicht von Montafon Tourismus getroffen worden sei. Der Bürgermeister berichtet weiter, dass der Unterausschuss für Tourismus ebenfalls einhellig die Schließung empfohlen hat. Die Gemeindevertretung beschließt somit einstimmig die Schließung des Tourismusbüros mit Ende dieser Wintersaison. zu Pkt. 04 Änderung des Flächenwidmungsplanes: a) M-Preis Inhaltliche Darstellung der Gemeindevertretung: Die Gemeinde St. Gallenkirch beabsichtigt ihr Grundstück Nr. 847/1 für die Errichtung eines „sonstigen Handelsbetriebes" zur Verfügung zu stellen. Das gegenständliche Grundstück befindet sich im Ortsteil Gant direkt an der L188. Es wird im Nordosten durch die L188 und im Nordwesten durch die Brozzastraße begrenzt. Im Osten grenzt eine als Baufläche-Wohngebiet und im Südwesten eine als Baufläche-Mischgebiet gewidmete Fläche an. Im Südosten schließen landwirtschaftliche Freiflächen an. Im näheren Umfeld befinden sich weitere Bauwohngebietsflächen, eine Tankstelle und die Talstation der Garfreschabahn. Derzeit ist das Grundstück als Baufläche-Mischgebiet gewidmet und nicht bebaut. Es soll eine Fläche im Ausmaß G:\Laptop\Gemeindevertretung\protokoll_20170316.docx Seite 2 von 2667 m2 in Baufläche-Mischgebiet- Hl (Errichtung eines sonstigen Handelsbetriebes) umgewidmet werden. Die im Zuge des Verfahrens durchgeführte Umwelterheblichkeitsprüfung hat ergeben, dass voraussichtlich keine erheblichen Umweltauswirkungen zu erwarten sind. Bei der durchgeführten Anrainerverständigung sind keine negativen Stellungnahmen bezüglich der Widmung eingelangt. Es wurde aber vom Eigentümer des südlich angrenzenden Grundstückes Bedenken in Richtung Lärmbelästigung und Optik des zukünftigen Objektes geäußert. Das geplante Vorhaben ist aus raumplanungsfachlicher Sicht nachvollziehbar und kann somit genehmigt werden. Beschlussfassung: Umwidmung einer Teilfläche der GST-Nr. 847/lvon Baufläche-Mischgebiet in Baufläche-MischgebietHl (Errichtung eines sonstigen Handelsbetriebes) 2.667 m2. Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig die beantragte Flächenwidmung. Für die verbleibende Restfläche der GST-Nr. 847/1 hat Josef Willi vom Gazauner-Hof sein Interesse bekundet. Ein Verkauf wird seitens der Gemeindevertretung in Aussicht gestellt. Über den Abschluss eines Dienstbarkeitsvertrages für den notwendigen Wasseranschluss für die Fa. MPreis wird ebenfalls gesprochen. Ein solcher ist auf jeden Fall gegenseitig abzuschließen. Auch wird die Frage eines Fußgängerüberganges angesprochen, sollte es zur Realisierung des neuen Marktes kommen. b) Willi Helmut Inhaltliche Darstellung der Gemeindevertretung: Willi Anita und Helmut beabsichtigen eine dem Wohngebäude zugeordnete Garage auf GST-Nr. 527/1 zu errichten. Das Grundstück befindet sich im Ortsteil Gortipohl und ist derzeit als FreiflächeFreihaltegebiet ausgewiesen. Es soll eine Teilfläche im Ausmaß von 75 m2 in Freifläche-SondergebietGarage gewidmet werden. Die Umwidmungsfläche liegt innerhalb der Roten Gefahrenzone der Grappeslawine und innerhalb der Gelben Gefahrenzone des Leuitobels. Bei der durchgeführten Umwelterheblichkeitsprüfung wurde festgestellt, dass voraussichtlich keine erheblichen Umweltauswirkungen zu erwarten sind. Aus ortsräumlicher Sicht kann die geplante Umwidmung auf Grund der räumlichen Zuordnung zum Bestandsgebäude befürwortet werden. In Bezug auf die am Standort herrschenden Naturgefahren ist festzustellen, dass die Anzahl der Personen im Gefährdungsbereich durch die Errichtung der Garage nicht erhöht wird. Derzeit im Freien abgestellte Fahrzeuge können durch die Garage aber besser geschützt werden. Weiters wurde auch eine Anrainerverständigung durchgeführt. Es liegen keine Stellungnahmen vor. Beschlussfassung: Umwidmung einer Teilfläche der GST-Nr. 527/1 von Freifläche-Freihaltegebiet in FreiflächeSonderfläche-Garage (75 m2). Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig die beantragte Flächenwidmung. G:\Laptop\Gemeindevertretung\protokoll_20170316.docx Seite 3 c) Hubert Düngler Inhaltliche Darstellung der Gemeindevertretung: Düngler Hubert ist Eigentümer der GST-Nr. 2068/2. Das Grundstück hat eine Größe von 827 m2 und ist mit einem Einfamilienhaus bebaut. Es grenzt südwestlich an den Sponaweg und südöstlich an eine als Baufläche-Wohngebiet gewidmete und ebenfalls bereits bebaute Fläche an. Die nördlich angrenzenden Grundstücke sind als Freifläche-Landwirtschaft gewidmet und als solches auch teilweise bebaut. Beim gegenständlichen Grundstück sind ebenfalls 222 m2 als Freifläche-Landwirtschaftsgebiet gewidmet. Es soll nunmehr im Zuge einer Nachverdichtung zusätzlicher Wohnraum geschaffen werden. Die Anrainerverständigung wurde durchgeführt und es liegen keine Stellungnahmen vor. Eine Umwidmung von Freifläche-Landwirtschaftsgebiet in Baufläche-Wohngebiet ist aus raumplanungsfachlicher Sicht durchführbar. Beschlussfassung: Umwidmung einer Teilfläche der GST-Nr. 2068/2 von Freifläche-Landwirtschaftsgebiet in BauflächeWohngebiet (222 m2). Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig die beantragte Flächenwidmung. d) Themel Eric Inhaltliche Darstellung der Gemeindevertretung: Themel Eric ist grundbücherlicher Eigentümer der GST-Nr. 4620/2 und 4619/9. Die Grundstücke befinden sich im Ortsteil Vergalden. Das Grundstück Nr. 4619/9 ist laut Flächenwidmungsplan als Bauerwartungsfläche-Wohngebiet und das Grundstück Nr. 4620/2 als FreiflächeLandwirtschaftsgebiet gewidmet. Es grenzt im Süden an bereits bebaute und als BauflächeWohngebiet gewidmete Grundstücke an. Die nördlichen Grundstücke sind als FreiflächeLandwirtschaftsgebiet gewidmet und nicht bebaut. Der Grundbesitzer hat mit Schreiben vom 30. August 2016 einen Antrag auf Umwidmung der besagten Grundstücke gestellt. Als Umwidmungsgrund wurden die Errichtung eines Mehrparteienhauses sowie die Errichtung von kleineren Einzelobjekten zur Vermietung an ständig wechselnde Gäste angegeben. Dieser Antrag wurde am 26.1.2017 mündlich zurückgezogen. Mit Schreiben vom 22.Februar 2017 wurde erneut ein Antrag auf Umwidmung in BauflächeWohngebiet gestellt. Es sollen 2 Objekte mit jeweils 3 Wohnungen errichtet werden. Eine Wohnung möchte der Antragsteller selber nutzen. Die anderen Wohnungen werden an ständig wechselnde Gäste vermietet. Beim durchgeführten Anhörungsverfahren gab es von Seiten eines Nachbarn Bedenken hinsichtlich der Machbarkeit der Zufahrt. Dazu wurde im Verfahren festgestellt, dass es eine Vereinbarung mit dem Grundbesitzer des GST-Nr. 4619/2 gibt, der ein Recht einräumt den Einfahrtsradius von der Gemeindestraße so zu gestalten, dass ein Einfahren von beiden Seiten möglich ist. Im Jahre 2009 wurde vom technischen Büro für Raumplanung und Raumordnung stadtland die Ziele zur räumlichen Entwicklung touristischer Beherbergungsbetriebe in Gargellen Ortsteil Vergalden erhoben und ausgearbeitet. Die geplante Umwidmung entspricht den damals beschlossenen Zielen und kann aus raumplanungsfachlicher Sicht genehmigt werden. G:\Laptop\Gemeindevertretung\protokoll_20170316.docx Seite 4 Beschlussfassung: Umwidmung der GST-Nr. 4619/9 von Bauerwartungsfläche-Wohngebiet in Baufläche-Wohngebiet 762 m2 Umwidmung der GST-Nr. 4620/2 von Freifläche-Landwirtschaftsgebiet in Baufläche-Wohngebiet 1862 m2 Umwidmung einer Teilfläche der GST-Nr. 4620/13 von Freifläche-Landwirtschaftsgebiet in BauflächeWohngebiet 111 m2 e) ARBOREA-Hotelprojekt Inhaltliche Darstellung der Gemeindevertretung: Bereits in der Gemeindevertretungssitzung vom 17.11.2016 wurde unter Tagesordnungspunkt 04 b) notwendige Änderungen des Flächenwidmungsplanes einstimmig beschlossen. Dennoch wurde seitens der Raumplanungsstelle des Landes vorgeschlagen, man möge die vom Bauwerber benötigten und auch planlich dargestellten Verkehrswege (Straßen) als solche im Flächenwidmungsplan ausweisen. Dem will die Gemeindevertretung nun nachkommen. Beschlussfassung: Umwidmung der.... GST-Nr. 2097 von Freifläche-Freihaltegebiet in Baufläche-Mischgebiet GST-Nr. 2095 von Freifläche-Freihaltegebiet in Baufläche-Mischgebiet GST-Nr. 2094/1 von Freifläche-Freihaltegebiet in Baufläche-Mischgebiet GST-Nr. 2094/1 von Baufläche-Wohngebiet in Baufläche-Mischgebiet GST-Nr. 2101 von Freifläche-Freihaltegebiet in Straßen GST-Nr. 2101 von Freifläche-Freihaltegebiet in Straßen GST-Nr. 2097 von Freifläche-Freihaltegebiet in Straßen GST-Nr. 2095 von Freifläche-Freihaltegebiet in Straßen GST-Nr. 2094/1 von Freifläche-Freihaltegebiet in Straßen GST-Nr. 2101 von Freifläche-Freihaltegebiet in Baufläche-Mischgebiet GST-Nr. 2101 von Freifläche-Freihaltegebiet in Baufläche-Mischgebiet GST-Nr. 2101 von Freifläche-Freihaltegebiet in Baufläche-Mischgebiet GST-Nr. 2101 von Baufläche-Mischgebiet in Straßen GST-Nr. 2101 von Baufläche-Mischgebiet in Straßen GST-Nr. 2094/1 von Baufläche-Wohngebiet in Straßen 23 m2 153 m2 5 m2 22 m2 532 m2 216 m2 22 m2 136 m2 340 m2 132 m2 119 m2 174 m2 358 m2 91 m2 125 m2 Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig die beantragte Flächenwidmung. zu Pkt. 05 Vermessungsurkunde des Vermessungsbüros Markowski Straka ZT GmbH, GZ: 20.242W/16 vom 15.11.2016 Dabei handelt es sich um durchgeführte Vermessungsarbeiten im Bereich der Familie Josef und Ingeborg Zugg am Ziggamweg. In diesem Bereich wird die bestehende Straße (GST-Nr. 4683) an den Naturbestand angepasst. Die Gemeindevertretung bestätigt einstimmig die vorliegende Vermessungsurkunde und beauftragt den Bürgermeister zur grundbücherlichen Eintragung nach §§ 15 ff Liegenschaftsteilungsgesetz. G:\Laptop\Gemeindevertretung\protokoll_20170316.docx Seite 5 In diesem Zusammenhang schlägt Werner Maier vor, dass versucht werden sollte, auch im Bereich von Wilfried Dür eine Bereinigung im Hinblick auf den Naturbestand zu erzielen. Es gibt hier generell Bestrebungen die Vermessungstätigkeiten fortzuführen, sofern das Einverständnis mit den Grundbesitzern hergestellt werden kann. zu Pkt. 06 Bereits in der Gemeindevertretungssitzung am 15.06.2016 wurde ein Grundsatzbeschluss für die Anschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeuges für die Ortsfeuerwehr St. Gallenkirch beschlossen. Zwischenzeitlich ist die Ortsfeuerwehr St. Gallenkirch gemeinsam mit dem Landesfeuerwehrverband noch einmal an den Bürgermeister herangetreten und hat eine andere Variante ins Spiel gebracht. Nun wäre die Anschaffung eines Rüstlöschfahrzeuges (RLF) mit Tunnelausrüstung geplant. Die Anschaffungskosten sind zwar um rund € 65.000,00 höher, können jedoch nach Ausschöpfung aller Fördermöglichkeiten stärker reduziert werden, als dies beim Tanklöschfahrzeug (TLF) der Fall ist. Gegenüberstellung: RLF Anschaffungskosten inkl. MwSt. abzüglich Förderungen Restsumme Gemeindeanteil TLF €550.000,00 € 352,000,00 € 198.000,00 €485.000,00 € 258.950,00 € 226.050,00 Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig folgenden Grundsatzbeschluss: Für die Ortsfeuerwehr St. Gallenkirch soll ein Rüstlöschfahrzeug (RLF) angeschafft werden. Der bisherige Beschluss vom 15.06.2016 für die Anschaffung eines Tanklöschfahrzeuges (TLF) wird somit aufgehoben. Es ist voraussichtlich mit einer Auslieferung im Herbst 2018 zu rechnen. Johannes Felder vertritt die Ansicht, dass dies zukünftig auch eine sinnvolle Lösung für die Ortsfeuerwehr Gortipohl wäre. zu Pkt. 07 Herr DI (FH) Steffen Löhnitz und Architekt DI (FH) Christian Vonier haben bereits am 19.10.2016 dem Gemeindevorstand eine Präsentation über einen möglichen Ganzjahresbetrieb Aquarena unterbreitet. In der Folge haben am 06. und 08.03.2017 bei getrennten Fraktionssitzungen noch einmal ausführliche Informationsveranstaltungen stattgefunden. Die Herren Steffen Löhnitz, Christian Vonier und Mag. MSc. MAS CMC Markus Gamon standen dabei Rede und Antwort. Lt. dem Bürgermeister wurde auch eine Informationsveranstaltung mit den Gemeindevorständen der anderen montafoner Gemeinden hier in St. Gallenkirch abgehalten. Das angedachte Projekt wurde lobend zur Kenntnis genommen und eine mögliche Mitfinanzierung in Aussicht gestellt. Auch im Rahmen einer Standessitzung wurde das Projekt behandelt und eine Mitfinanzierung aus dem Talschafts- und Ausgleichsfonds des Standes Montafon diskutiert. Dafür benötigt es einen einstimmigen Beschluss seitens des Standesausschusses. Darüber hinaus finden auch noch Verhandlungen dahingehend statt, ob und in welchem Ausmaß die einzelnen Gemeinden einen Beitrag einbringen können. Im Zuge dieser talschaftsweiten Kooperation wird eine große Förderung seitens des Landes in Aussicht gestellt. G:\Laptop\Gemeindevertretung\protokoll_201 /O316.docx Seite 6 Die Gemeindevertretung beschließt somit einstimmig die Weiterführung des Projektes mit dem Ziel der Projektrealisierung zu. Es soll eine abschließende Entscheidungsgrundlage für die Gemeindevertretung erarbeitet werden. Zudem wird der Bürgermeister bevollmächtigt, Anträge beim Talschaftsfonds sowie bei den Partnergemeinden im Tal zu stellen. zu Pkt. 09 Änderung von Landesgesetzen: a) b) Gesetz über eine Änderung des Notifikationsgesetzes Gesetz über eine Änderung des Jugendgesetzes Zu den beiden vom Vbg. Landtag beabsichtigten Gemeindevertretung keine Volksabstimmung verlangt. Gesetzesänderungen wird von der zu Pkt. 10 Berichte des Bürgermeisters: • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • 25. - 27. 01. Montafon Ramskull 02.02. Gemeindevorstandssitzung 14.02. Standessitzung o Vorstellung Vorarlberger Tagesmütter, Suche nach Nachwuchs o Bibliothek Montafon: An 194 Öffnungstagen, 79.205 Entlehnungen (2015 - 67.485), 1168 aktive Leser, 879 Jahreskarten, zahlreiche Projekte und Festivitäten haben stattgefunden 15.02. Sitzung Grundverkehrs-Ortskommission 18.02. Sportlerball 23.02. Sitzung Naturschutzverein Verwall - Klostertaler Bergwälder 24. - 25. 02. Workshop „Neunutzung Gerichtsgebäude" 28.02. Faschingsumzug in St. Gallenkirch 03.03. Spatenstich Seniorenheim Bartholomäberg 04. und 05. 03. Vorarlberger Schülerlandesmeisterschaften in St. Gallenkirch 05.03. Funkensonntag 06.03. Besprechung Finanzverwaltung Montafon 06.03. Sitzung Montafon Tourismus mit Marktgemeinde Schruns 07.03. Sitzung Beschilderungskonzept im Montafon 07.03. Sitzung Landwirtschaftsausschuss 09.03. Besprechung über Ausschreibungen Güterweganlage Gweil 09.03. Gemeindevorstandssitzung 10.03. Vollversammlung Alpe Nova, Sporthotel Grandau 12.03. -13.03. FIS Snowboardcross „Jumpnrun", Schigebiet Gargellen 14.03. Standessitzung o Einheitliche Tarife für die Kinderbetreuung im ganzen Montafon von 0 bis 3 Jährige o Kooperation mit der Stadt Bludenz mit einem Verwaltungsprogramm für Kinderbetreuung und Kindergärten, montafonweit o Neues LEADER-Projekt „Mobiles Wohnzimmer", Jugendarbeit montafonweit o Überlegungen über eine montafonweiten Regelung von Feuerwerken bei Veranstaltungen G:\Laptop\Gemeindevertretung\protokoll_20170316.docx Seite 7 Mag. Daniel Fritz hat große Bedenken bezüglich weiterer Geschwindigkeitsreduktionen im Montafon. Zum Teil werden billige Grundstücke gekauft und direkt entlang der Straße gebaut. Die Montafoner Gemeinden sollten dringend gemeinsam gegenüber dem Land auftreten, um weitere Geschwindigkeitsreduktionen zu verhindern. Der Bürgermeister informiert darüber, dass am 10.03.2017 Herr Karl-Heinz Moosbrugger (Jg. 1969) als neuer Mitarbeiter beim Recyclinghof seine Arbeit aufgenommen hat. Herr Moosbrugger ist wohnhaft in Bartholomäberg-Gantschier. Es gab neun Bewerbungen. Drei davon kamen aus St. Gallenkirch. Herwig Schallner findet es bedauerlich, dass kein Bewerber unserer Gemeinde dafür angestellt worden ist. Der Bürgermeister macht Herwig Schallner den Vorschlag, sich persönlich in einem Vieraugengespräch über diese Entscheidung zu informieren. Auch werden vom Bürgermeister die Schadenereignisse im Bereich Gandawald und Kreuzgasse angesprochen. Er berichtet über die bisherigen Maßnahmen und die weiteren geplanten Schritte. zu Pkt. 11 Auf der Tagesordnung der letzten Gemeindevorstandssitzung am 09.03.2017 fand die Finalisierung des vereinbarten Baurechtsvertrages mit der Fa. MPreis statt. RA Dr. Claus Brändle aus Dornbirn hat daran teilgenommen. Dr. Brändle hat in der Folge der Fa. MPreis noch kleine Abänderungswünsche mitgeteilt. Der Bürgermeister teilt mit, dass zwischenzeitlich eine fernmündliche Bestätigung der Fa. MPreis vorliegt und die noch zuletzt vom Gemeindevorstand vorgebrachten Änderungswünsche akzeptiert werden. Die Gemeindevertretung beschließt somit einstimmig den fertig ausverhandelten Baurechtsvertrag. GR Bertram Rhomberg erkundigt sich noch beim Bürgermeister, ob sich SPAR zu diesem Thema noch einmal geäußert hat. Dies wird vom Bürgermeister daraufhin beantwortet. zu Pkt. 12 - Allfälliges Johannes Felder spricht die immer noch unbebauten Bauplätze auf dem sog. Tomaselli-Areal in Gortipohl an. Jene Plätze, welche zwischenzeitlich von der Gemeinde verkauft worden sind, sollten auch bebaut werden. Es sei daher sehr wichtig, dass diese Auflage für die noch unverkauften Bauplätze in den Kaufvertrag einfließt. Johannes Sturm erkundigt sich über den Breitbandausbau in der Gemeinde. Der Breitbandausbau in unserer Gemeinde wird durch den Anbieter Al fortgeführt werden, so der Bürgermeister. Nach wie vor gibt es noch keinen Rundfunkempfang im Gortniel- und Maurentobeltunnel. Hier seien noch weitere technische Maßnahmen notwendig, weshalb die Gemeinde weiterhin vertröstet wird. Marietta Fiel spricht den sehr desolaten Zustand des Stallgebäudes von Klaus Netzer am Sponaweg an. Es wäre aus ihrer Sicht wichtig, dass mit dem Besitzer sehr rasch über notwendige Sanierungsmaßnahmen am Objekt gesprochen wird. Ende der Sitzung: 21.20 Uhr
  1. stgallenkirchvertretung
  2. gallenkirchvertretung
  3. sanktgallenkirchvertretung
20170306_GaPa_Zitig Gaschurn 06.03.2017 Amtliche Mitteilung Zugestellt durch Post.at Ausgabe März 2017 GaPa - Zitig GaschurnPartenen ALESSANDRO HÄMMERLE Der Gaschurner Alessandro Hämmerle hat am 4. Februar im Weltcup der Snowboard Crosser nachgelegt. Zwei Wochen nach seinem Sieg in Solitude/Utah gewann er auch den Bewerb in Bansko in Bulgarien. Nun steht noch die Snowboard-WM in Sierra Nevada (Spanien) an. Die Gemeinde Gaschurn gratuliert Alessandro recht herzlich und wünscht ihm alles Gute für die weiteren Bewerbe. Er sicherte sich mit seinem insgesamt vierten Weltcup-Erfolg letztlich auch die Weltcupführung. BEGEGNUNGSORT GASCHURN 2020 Derzeit gibt es eine zweite Umfrage, bei der auch die Meinungen der Gäste in Gaschurn gefragt sind. Am 22. und 23. Februar fand der Planungsworkshop „Begegnungsort Gaschurn 2020“ statt. (Fortsetzung auf Seite 2) März 2017 In dieser Ausgabe: Berichte….….………..1-21 Allfälliges….….……21-27 Tourismus…….…..28-29 Soziales.…………….30-37 e5………………………37-38 Vereine…………….39-43 Seite 2 März 2017 GaPa-Zitig VOM LEITBILD ZUM GESTALTUNGSKONZEPT Die Ideen werden in ein Konzept gegossen Im Zukunftsladen „Begegnungsort Gaschurn 2020“ wurde mit der Bevölkerung gemeinsam ein Leitbild für den Dorfkern erarbeitet. Dieses bildet die Grundlage für die weiteren Bearbeitungsschritte. Das Planungsteam bestehend aus Landschaftsplaner Robert Luger (3:0 Landschaftsarchitekten) und Verkehrsplaner DI Michael Skoric (Rosinak & Partner) ist nun gefordert, die vielfältigen Ansprüche in einen Entwurf zu gießen, der Lösungen für die Gestaltung der öffentlichen Räume, der Straßen und Plätze im Dorfkern sowie Möglichkeiten für die Verkehrsorganisation aufzeigt. Noch im Frühjahr sollen mit allen Interessierten die Lösungsvorschläge diskutiert werden, ehe diese in einem Konzept „Begegnungsort Gaschurn 2020“ gebündelt werden. Mehr Platz für Menschen Im Zukunftsladen wurde ein klarer Auftrag an die Fachplaner gestellt: Der Dorfkern soll wieder Mittelpunkt von Gaschurn werden, ein lebendiger Ort, um sich zu treffen und zum Verweilen. Der Zentrumsbereich Gaschurn soll eine anspruchsvolle, zeitgemäße und einzigartige Gestaltung erhalten aber auch zum identitätsstiftenden Merkmal des Ortes werden. Die Gestaltung der Straßen und Plätze soll für Menschen wieder mehr Qualitäten bieten, die zu Fuß im Dorfkern unterwegs sind und sich hier aufhalten. Barrierefreiheit und Platz für Veranstaltungen sind weitere wichtige Anforderungen. Den Geschäftstreibenden ist vor allem auch wichtig, dass der Dorfkern für Gäste und Einheimische gut erreichbar ist. Am ersten Tag des Planungsworkshops wurden Rahmenbedingungen und Herausforderungen mit der Steuerungsgruppe, dem Gemeindevorstand und SchlüsselakteurInnen, abgestimmt. Am Morgen des zweiten Workshop-Tages zogen die Planer zu Erhebungsarbeiten los. Die besonderen Orte im Ortskern, wie die Bereiche vor der Tanzlaube und dem Kirchdorfzentrum oder die Eingangssituationen zum Dorfkern wurden genau unter die Lupe genommen. Straßenquerschnitte wurden ausgemessen und Stellplätze gezählt. Anschließend entwickelten die Planer unterschiedliche Entwicklungsszenarien, um diese am Abend mit VertreterInnen der Gemeinde, SchlüsselakteurInnen und Vertretern des Planungsbüros von stadtland zu diskutieren. Lösungen für den Dorfkern Nach zwei intensiven Tagen ziehen sich die Planer mit zahlreichen Ideen, Vorschlägen, Fragen und Herausforderungen für die Erarbeitung von Entwürfen in ihre Büros zurück. Diese sollen noch im Frühjahr im „Begegnungsforum Gaschurn 2020“ allen Interessierten vorgestellt und mit ihnen diskutiert werden. Rückmeldungen werden in das Konzept für den Dorfkern eingearbeitet. Dieses soll noch vor dem Sommer fertiggestellt und der Gemeindevertretung zum Beschluss vorgelegt werden. Eine tragfähige Entscheidungsgrundlage Mit dem Konzept „Begegnungsort 2020 Gaschurn“ wird eine tragfähige und breit abgestimmte Entscheidungsgrundlage für weitere Detailplanungen und den Umsetzungsprozess hergestellt. Es beinhaltet Vorschläge zur Gestaltung der Straßen und Plätze, zur Verkehrsorganisation und möglichen Nutzungen. Es wird eine Grundlage für den weiteren Gestaltungsprozess. GaPa-Zitig März 2017 Seite 3 SEITE DES BÜRGERMEISTERS eine Rolle Abfallsäcke erweitert. Liebe Leserin, lieber Leser, Kleinkinderbetreuung Gaschurn leider war der Beginn der Wintersaison nicht mit wirklich viel Schnee gesegnet. Trotzdem muss man unseren Schigebietsbetreibern ein großes Lob aussprechen. Die Pisten waren und sind in einem ausgezeichneten Zustand. Jedenfalls war das Wetter nahezu perfekt. Derzeit wird alles in die Wege geleitet, um die Räumlichkeiten im bisherigen Arztsaal in Gaschurn umzubauen. Mit den Abbrucharbeiten wurde schon begonnen. Zu Schulbeginn soll auch die Kinderbetreuung in Gaschurn angeboten werden. Der Bedarf wird im Frühjahr im Zuge der Anmeldungen für den Kindergarten erhoben. Bürgermeister Martin Netzer, MSc Einen ganz besonderen Dank möchte ich allen – vor allem auch unseren ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und unseren Vereinen – aussprechen, die die Vielzahl an Veranstaltungen und Angeboten erst möglich machen. Vom Faschingsbeginn, den unsere Guggermusik Latschasorri alljährlich einläutet, über den Snowboard- und Ski-Cross Weltcup, das Jahresabschlusskonzert unserer Bürgermusik Gaschurn-Partenen, den Faschingsumzügen der Faschingsgemeinschaft Partenen und der Funkenzunft Gaschurn bis zum Funkenabbrennen der Bergfreunde Partenen und der Funkenzunft Gaschurn u.v.a.m. Herzlichen Dank! Elterncafé Erstmalig wurden für die Eltern der Kinder, die im letzten Jahr hinzugekommen sind, zwei „Elterncafés“ durchgeführt. Die Idee wurde von den Eltern sehr begrüßt und wird auch in Zukunft beibehalten werden. Das Elterncafé bietet der Gemeinde die Möglichkeit, die Angebote für unsere Familien vorzustellen. Aber auch die Eltern nutzen die Gelegenheit um Anregungen ihrerseits einzubringen. So wurde auf Wunsch der Eltern der Inhalt des Willkommenskorbs um Fernwärme Gaschurn-Partenen Die Umsetzung des Fernwärmeprojekts bereitet mir große Sorgen. Wünschen kann man sich ja grundsätzlich alles, aber ein solches Projekt ohne eine Haftung umsetzen zu wollen, gestaltet sich nicht nur schwierig sondern ist nahezu aussichtslos. Zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses ist die letzte Entscheidung noch nicht gefallen. Das was der Gemeinde mit der initiierten Volksabstimmung beschert wurde, welche Konsequenzen sich daraus ergeben, wenn das Projekt mitunter nicht umgesetzt werden kann, sind noch nicht zur Gänze absehbar. Schade ist, dass sich bis dato das Land Vorarlberg, das eigentlich die Energieautonomie ausgerufen hat, bisher noch nicht dazu durchringen konnte, zumindest eine Teilhaftung zu übernehmen. Trotz all der Schwierigkeiten freut es mich, dass wir zahlreiche andere Vorhaben auf Schiene bringen und in den nächsten Wochen und Monaten umsetzen können. Ich bedanke mich schon jetzt bei allen für ihr Zutun im Sinne der Gemeinde. Silvretta Bahn Auch im vergangenen Jahr hat die Silvretta Montafon wieder kräftig investiert. Neben dem Ausbau der Beschneiungsanlage und zahl(Fortsetzung auf Seite 4) Seite 4 März 2017 GaPa-Zitig reichen anderen Verbesserungen ist die neue vorliegen. Silvretta Bahn hervorzuheben. Mit dieser Bahn wurde das Gebiet Nova perfekt aufgewertet. Die Schifahrerströme verteilen sich nun ganz anders. Lange Wartezeiten im Novatal gehören der Vergangenheit an. Wir freuen uns auf die Umsetzung und hoffen auf einen reibungslosen Ablauf. Die Silvretta Montafon und die Gemeinde Gaschurn investieren hier stark in die Attraktivitätssteigerung und Angebotsverbesserung für Gaschurn und das ganze Montafon. Breitspitzbahn Natürlich hat der Ausbau der Piste nach Gaschurn auch zur Folge, dass die schon in die Jahre gekommene Versettlabahn zu erneuern ist. Das wird eine der nächsten Investitionen der Silvretta Montafon in Gaschurn sein. Gesamthaft ist die nächsten Jahre mit einem Investitionsvolumen von mehr als EUR 35 Mio. zu rechnen. Auch die neue Breitspitzbahn im Schigebiet der Bergbahnen Silvretta Galtür ist eine Reise wert. Vorzugweise macht man gleich die Skisafari. Die neue Bahn wertet das Schigebiet Galtür stark auf. Die gezählten Frequenzen belegen schon jetzt, dass sinnvoll investiert wurde. Die Idee der Verbindungsbahn von Partenen nach Galtür wurde im Zuge der Eröffnung mehrmals angesprochen. Hier stehen wir noch ganz am Anfang der Überlegungen. Im heurigen Jahr werden wir zunächst unser Schwergewicht auf die Umsetzung der beschneiten Talabfahrt in Gaschurn legen. Attraktionspunkt Bielerhöhe Die Vorarlberger Illwerke, Montafon Tourismus und andere Leistungsanbieter haben unter der Begleitung von DI Aurelia Kogler (Professorin am Institut für Tourismus- und Freizeit als Leiterin des Vertiefungsstudiums Mountain Tourism and Leisure Management, HTW Chur) ein breit angelegtes Projekt zur Attraktivierung der Bielerhöhe durchgeführt. Die Ergebnisse der durchaus gelungenen Arbeit sollen im Zuge des nächsten OVW II Stammtischs präsentiert werden. Begegnungsort Gaschurn 2020 Beschneite Schipiste Gaschurn Die Detailplanungen laufen auf Hochtouren. Mit den Behörden wurden schon Vorabklärungen durchgeführt. Die Gemeinde hat die Dienstbarkeitsverträge und die hierfür notwendige Abgeltung beschlossen. Ziel ist es, noch in diesem Jahr mit der Umsetzung zu beginnen. Der Zeitpunkt hängt davon ab, bis wann die dafür notwendigen Bewilligungen rechtskräftig Das Büro 3:0 Landschaftsarchitektur und Rosinak und Partner waren zwei Tage in Gaschurn, um aufbauend auf den Ergebnissen der im Sommer 2016 ausgearbeiteten Zukunftsbilder, in die detaillierte Planung einzusteigen. Bis Mai werden die Entwürfe ausgearbeitet und dann der Bevölkerung präsentiert und diskutiert. Der nächste Schritt wird dann eine nochmalige Anpassung der Planungen sein, die dann zum Abschluss gebracht werden sollen. Ziel ist es, das Projekt spätestens am 30.06.2017 abzuschließen. Mehr Informationen sind unter www.zukunftsladenGaPa.com zu erfahren. (Fortsetzung auf Seite 5) GaPa-Zitig März 2017 Seite 5 zu sorgen, dass ein solches Geschäft auch geführt werden kann, kann nicht verordnet werden. Das kann unter anderem durch ein attraktives Angebot des jeweiligen Betreibers als auch durch Bewusstseinsbildung der Kunden gewährleistet werden. Vielleicht müssen wir hier miteinander ganz neue Wege gehen. SPAR Supermarkt Gaschurn Novapark Partnergemeinde Berglen Wir haben gedacht, dass wir regen Austausch mit unserer Partnergemeinde Berglen führen. Ein Teil des Ganzen ist, dass wir diese GaPa-Zitig erstmals einen Artikel unserer Partnergemeinde beinhaltet. So erfahren wir mehr über Berglen und wissen, was es in Berglen Neues gibt, wie verschiedene Aufgabenstellungen mitunter auf ganz andere Art als bei uns angegangen werden. Am 04.03.2017 war die Jugendfeuerwehr zu Besuch. Ganz früh am Morgen wurde in Berglen aufgebrochen, um einen Schitag in der Silvretta Montafon zu verbringen. Leider mussten sie am selben Tag wieder nach Hause fahren und konnten das traditionelle Funkenabbrennen nicht miterleben. Vielleicht ein andermal! SPAR Partenen Andrea Felder hat sich entschieden, ihre langjährige Geschäftstätigkeit in Partenen mit 30.06.2017 zu beenden. Wir danken Andrea Felder und allen ihren Mitarbeiterinnen für ihr Engagement. Wir sind bemüht, unser bestes dafür zu tun, auch hinkünftig die Nahversorgung für Partenen sicherzustellen. Schon bisher haben die Gemeinde und das Land Vorarlberg eine beträchtliche Förderung aufgebracht und damit die Lebensmittelnahversorgung in Partenen unterstützt. Gerne unterstützen wir Personen, die Interesse haben, hier ein Geschäft weiterzuführen. Dass Einheimische und Gäste in Partenen einkaufen, um für einen entsprechenden Umsatz Es ist erfreulich, dass gleich nach der Wintersaison nach dem neuesten Konzept der SPAR umgestaltet wird und das erstmals in Vorarlberg bei uns in Gaschurn. Hierzu wird das Geschäft vom 17.04. - 23.05.2017 geschlossen. Sowohl die Kunden als auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern können sich schon jetzt auf diesen attraktiven SPAR Supermarkt freuen. Wasserversorgung Gundalatscherberg Im Zuge des Ausbaus der Schipiste bzw. der Beschneiungsanlage wird auch die Wasserversorgung ausgebaut. Im Bereich der Mittelstation wird ein neuer Hochbehälter errichtet. Dieser stellt unter anderem auch sicher, dass der Bereich Mittelmaisäß künftig über eine ausreichende Löschwasserversorgung verfügt. Ebenso werden die Stromleitungen des Niederspannungsnetzes, die derzeit noch oberirdisch geführt werden, größtenteils in die Erde verlegt. Das bedeutet auch, dass dann die derzeitige oberirdische Leitung im Bereich der neuen Wohnanlage Goldivor entfernt werden kann, sobald die beschneite Talabfahrt umgesetzt werden konnte. Ausbau Wasserversorgung und Abwasserbeseitigungsanlage Im Jahr 2017 werden noch Restarbeiten bei der Wasserversorgungsanlage Tschambreu im Bereich Innerbofa fertiggestellt und das 60-kWTrinkwasserkraftwerk Tschambreu offiziell in Betrieb genommen. (Fortsetzung auf Seite 6) Seite 6 März 2017 Des Weiteren werden der Bereich Ober Trantrauas und das Obere Vand mit dem Kanal und einer neuen Wasserleitung erschlossen. e5 Zertifizierung Im Jahr 2017 steht die nächste Zertifizierung unserer e5-Gemeinde an. Die Unterlagen wurden entsprechend aufbereitet. Zahlreiche Zielsetzungen konnten wir erfüllen. Aufgrund dass das Fernwärmeprojekt noch nicht umgesetzt werden konnte, ist es fraglich, ob wir schon das vierte „e“ erreichen werden. Das Halten der drei „e“ sollte eigentlich kein Problem darstellen. Wohnbauprojekt Feschadona Die Wohnanlage wächst in die Höhe. Wohnungsinteressenten können sich nach wie vor im Gemeindeamt melden. Auch hier werden wieder Miet- und Mietkaufwohnungen angeboten. Gegen Ende des Jahres oder Anfang 2018 werden die Wohnungen zugewiesen und im Frühjahr 2018 bezogen werden können. Wohnbau Partenen – „living in the south II“ Dieser Tage wird der Kaufvertrag unterzeichnet. Nach Durchführung des Bewilligungsverfahrens wird das „alte Arzthaus“ in Partenen abgebrochen und mit dem Bau des neuen Gebäudes begonnen. Die Erweiterung wird im ähnlichen Stil des schon bestehenden Wohnbauprojekts erfolgen. Erstmals sollen auch Wohnungen zur Verfügung gestellt werden, die erworben werden können, ohne dass man die Richtlinien für den gemeinnützigen Wohnbau erfüllen muss. Damit soll auch jenen, die die finanziellen Mittel haben, die Möglichkeit geboten werden, eigenen Wohnraum zu erwerben, ohne dass ein eigenes Haus gebaut werden muss. Snowboard Weltcup und Weltmeisterschaft Einmal mehr erfüllt es uns mit einem gewissen Stolz und großer Freude, dass Alessandro Hämmerle in dieser Wettkampfsaison schon zwei GaPa-Zitig Weltcup-Siege (Solitude und Bansko) verzeichnen konnte. Wir gratulieren recht herzlich und wünschen ihm für die Weltmeisterschaft in der Sierra Nevada alles Gute. Natürlich ist Alessandro nicht alleine im Geschehen. Auch sein jüngerer Bruder Luca Hämmerle ist immer mit dabei. Wir wünschen Luca viel Glück und Erfolg und sind überzeugt, dass auch er zeigen wird, dass er das Zeug hat, ganz vorne mit dabei zu sein. Montafon Tourismus Der Markenbildungsprozess zeigt schon erste Veränderungen. Das Montafon verbessert die Angebote und steigert die Qualität in vielen Bereichen. Besonders wichtig ist es uns, dass gerade die Privatzimmervermieter im digitalen Zeitalter bestehen können. Sie sind ein wichtiger Bestandteil unseres Bettenangebots und kümmern sich persönlich um ihre Gäste. Dass das noch besser gewährleistet werden kann, berät Montafon Tourismus mit einem speziell dafür geschulten Team die Privatzimmervermieter. Nutzen auch Sie dieses Angebot! Sie werden begeistert sein und sicher bald Erfolge verzeichnen und sich mitunter etwas leichter tun. Sporthotel Chalets Das Projekt im Ortszentrum nimmt schon Formen an. Ganz besonders freut es uns, dass nach den Baumeisterarbeiten nun einige regionale Firmen an der Umsetzung beteiligt sind. Wie es aussieht, wird das Chalethotel im Mai 2017 eröffnen. Es wird vor allem auch mit dem öffentlichen Restaurant eine Bereicherung für unseren Ort werden. Der Betrieb der gesamten Anlage erfolgt über das Sporthotel Silvretta Montafon. (Fortsetzung auf Seite 7) GaPa-Zitig März 2017 Seite 7 Alles in allem wird das Jahr 2017 ein spannendes Jahr mit vielen Herausforderungen. Als e5und Tourismusgemeinde decken wir jedes Jahr ein sehr breites Spektrum ab. Wir entwickeln unsere Gemeinde stets bemüht, im Sinne unseres Leitbild Zemma-Wachsa, dem Räumlichen Entwicklungskonzept und im Sinne der Marke Montafon zu agieren, weiter. Jeden Tag lesen und hören wir, was wichtig ist. Zuerst auf sich zu schauen, dann lange nichts und irgendwann einmal den anderen zu sehen, ist relativ kurzsichtig und wird uns auf lange Sicht nicht weiterbringen. Daher sollten wir im Kleinen anfangen, sich mehr zu fragen, was kann ich zum Wohl aller beitragen, anstatt sich auf den eigenen Vorteil zu konzentrieren. Gerade in einer finanziell angespannten Situation darf man nicht den Kopf in den Sand stecken und hoffen, dass schon alles gut werden wird. Wir alle müssen miteinander alles daran setzen, den heutigen Ansprüchen der Gesellschaft und unseren Familien aber auch unseren Gästen gerecht zu werden. So bleibt mir nur, uns allen noch eine gute – sie ist heuer relativ lang – Wintersaison und ein schönes Frühjahr mit vielen neuen Projekten und Ideen zu wünschen. Martin Netzer, MSc Bürgermeister Das kann uns gelingen, wenn wir alle an einem Strang in dieselbe Richtung ziehen und dem anderen was gönnen, wenn wir auch selbst zunächst nicht unmittelbar davon profitieren. Das zeichnet eine Gemeinde aus! Impressum: Medieninhaber: Gemeinde Gaschurn Herausgeber: Gemeinde Gaschurn, Dorfstraße 2, 6793 Gaschurn Tel.: 05558/8202-0, Email: gemeinde@gaschurn.at DVR-Nummer der Gemeinde Gaschurn: 0106135 ATU-Nummer der Gemeinde Gaschurn: 38137404 Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird auf eine gendergerechte Formulierung verzichtet. Inhaltlich sind beide Geschlechter angesprochen. Seite 8 März 2017 GaPa-Zitig NEUES AUS DER PARTNERGEMEINDE BERGLEN Neue Kommunaltraktoren für den Bauhof Anfang Dezember 2016 wurden vom Bauhof zwei neue John Deere Fahrzeuge in den „Berglen Farben“ gelb/grün in Betrieb genommen. Beide Schlepper werden u.a. im Winterdienst für Schneeräumarbeiten sowie im Sommer für Mäharbeiten genutzt. Bürgermeister Friedrich und Herr Lachnitt von der Firma Schwarz GmbH aus Aspach übergaben Herrn Bauhofleiter Albrecht am Mittwoch, den 07.12.2016 offiziell die Schlüssel. Herr Friedrich dankte auch den Mitgliedern des Gemeinderates für das ausgesprochene Vertrauen sowie Herrn Bauhofleiter Albrecht und seinem Team für die gute Arbeit zum Wohle der Gemeinde. Neues Fahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr Bei der Weihnachtsfeier der Abteilung Nord sorgte unser Bürgermeister Maximilian Friedrich für eine große Überraschung. Er präsentierte der kompletten Mannschaft überraschenderweise das neue Fahrzeug – einen Gerätewagen -Transport – kurz GW-T. Er selbst hat den GW-T höchstpersönlich nach Vorderweißbuch gefahren und im Rahmen dieser Feierlichkeit den Schlüssel der Abteilungsführung übergeben. Die Übergabe kam überraschend, da gegenüber der Abteilungsführung kommuniziert wurde, dass eine Fertigstellung erst in der KW 51 möglich sein wird. Im Januar diesen Jahres wurde an dem bestehenden TSF (Tragkraftspritzenfahrzeug) aus dem Jahre 1987 ein Schaden am Aufbau festgestellt, der in diesem Umfang nicht mehr wirtschaftlich reparabel war. Man war damit gezwungen den im Feuerwehrbedarfsplan festgeschriebenen Ersatz, ein GW-T anstatt in 2017 um ein Jahr vorzuziehen. In mehreren Sitzungen des Fahrzeugbeschaffungsausschusses wurden dann entsprechende Fahrzeuge begutachtet und anschließend nach entsprechendem Gemeinderatsbeschluss eine Ausschreibung durchgeführt. Schlussendlich hat man sich für einen Ford Transit mit Pritsche entschieden, der mit einem Plane-Spriegel Aufbau versehen wurde. Bereits im November konnte das Fahrzeug im Roh-Zustand übernommen werden. Unser Feuerwehrkamerad Ronald Schmidt koordinierte dann die weiteren Arbeitsschritte mit den Firmen. Der Freiwilligen Feuerwehr Berglen steht somit ein Fahrzeug zur Verfügung, das im Bereich der Übungen und Einsätze erhebliche Vorteile im Transport von Gegenständen bietet. Herr Friedrich betrat die Gaststätte Rose in Vorderweißbuch mit der Bitte, dass man sich doch vor die Tür begeben sollte, er hätte der Feuerwehr noch ein Geschenk mitgebracht. (Fortsetzung auf Seite 9) GaPa-Zitig März 2017 Einweihung der neuen Sporthalle Am 10.02.2017 abends erwartete alle Gäste ein Festakt anlässlich der feierlichen Einweihung der neuen Sporthalle an der Nachbarschaftsschule „In den Berglen“. Großen Applaus gab es für die Jungen und Mädchen des Schulchors der Nachbarschaftsschule, die den musikalischen Auftakt inszenierten. Zahlreiche Vertreter des Landtags, des Landkreises, der Nachbargemeinden und der Gemeinde Berglen, der Schulen und Vereine sowie viele Besucherinnen und Besucher füllten die Gästetribüne bei dieser öffentlichen Veranstaltung. Seite 9 realisierte neue Schulmensa werden sowohl von der Nachbarschaftsschule, als auch von den Berglener Kindergärten und Vereinen umfassend genutzt werden. Die Grußworte und Reden von Landrat Dr. Richard Sigel, Architekt Gerd Beutelspacher, Rektor Jörg Ziegler, Vorstand Michael Seibold sowie Herrn Kirchengemeinderat Jochen Wilhelm zeigten allen Gästen den Umfang und die Tragweite dieses gewaltigen Projektes auf. Die neue Halle wurde nicht nur in gerade einmal zwei Jahren Bauzeit errichtet, sondern auch im Rahmen des vorgegeben Budgets gebaut. Als Vorbild diente dabei die Sporthalle in Kirchberg an der Murr. Abgerundet haben das Programm die facettenreichen Vorführungen der Schulkinder, der Happy Hoppers von den SF-Höfen-Baach, der Kunstradfahrerin Tina Höflich vom RSV Unterweissach, des KTSV Tanzstudios Raihana Munyat-al-Muna, des SSV Steinach-Reichenbach Abteilung Taekwondo, von Emma Osswald mit Hannah Röhrle und Helena Knecht und dem TSV Rudersberg sowie des musikalischen Ausnahmetalents Sarah Rehberg. Bürgermeister Maximilian Friedrich begrüßte die Gäste mit den Worten: „Berglen hat nun endlich eine Sporthalle, die einer sportbegeisterten Gemeinde angemessen ist!“ Ein großer Dank galt neben den zahlreichen Helfern, Behörden und Ämtern auch allen beteiligten Firmen. Die neue Halle und die in diesem Zuge Seite 10 März 2017 GaPa-Zitig EINLADUNG ZUM DORFSPAZIERGANG Wie Gaschurn zum neuen Gemeindearzt fand, diese Geschichte haben wir im Dezember in der GaPa-Zitig erzählt. Die Beteiligung von Menschen in der Gemeindeentwicklung bringt mitunter unerwartete Ergebnisse – Sie erinnern sich, da war der Spaziergang mit Kindern durchs Dorf („Mir bruchn an Doktr“ - O-Ton der Kinder). Er führte dazu, dass Dr. Gerhard König jetzt in der Gemeinde als Arzt tätig ist. Und dass der Doktor überhaupt nach Gaschurn kam, an jenem Tag, hat mit der Schönheit des Gartens von Pfarrer Joe, den wunderbaren Bergen und dem zielstrebigen Bürgermeister zu tun. Jetzt durften wir einen Winter lang Erfahrungen sammeln – und freuen uns sehr, da zu sein, Leute und Dorf allmählich besser kennenzulernen und im Team mit Nicola Laritz, Vivienne Märk und Manfred Pascher zu arbeiten. Im anbrechenden Frühjahr möchten wir einladen, erneut mit uns eine Runde zu gehen: am 24. März 2017 ab 15:00 Uhr haben wir einen besonders kenntnisreichen Gaschurner um seine Begleitung für einen Dorfspaziergang gebeten. Einen, der wie wir, die Brücke schlägt zwischen dem See und dem Berg, und vor allem Vergangenheit und Gegenwart auf viele Weisen zu verbinden weiß: Andreas Rudigier, Direktor am Vorarlberger Landesmuseum, wird uns begleiten. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, mitzugehen. Wir beginnen bei der Praxis (ab 14:30 Uhr für Interessierte) und besuchen auch Ma- ria Schnee. Pfarrer Joe Egle hat angeboten, man möge im Pfarramt Station machen. Vielleicht kommen wir auf den Garten zu sprechen. Es wäre schön, ließe sich dieser auch an anderer Stelle so kenntnisreich anlegen, mit den Kindern. Informatives zur Praxis Dr. Gerhard König Gemeindearztpraxis Gaschurn: Alle Kassen, Hausapotheke Öffnungszeiten NEU: Mo, Di, Mi, Do, 8:30 - 12:00 Mo bis Mi auch 17:00 – 19:00 Ab Donnerstag Nachmittag Termine für Vorsorgeuntersuchungen. Mag. Carmen Feuchtner www.weltderkinder.at GaPa-Zitig März 2017 Seite 11 NEUES PERSONAL IM GEMEINDEAMT Seit Dezember 2016 ist Toni Dorow im Bauhof der Gemeinde angestellt. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit! Von Mitte Januar bis Mitte April haben wir eine Praktikantin im Gemeindeamt. Sarah Vogelwaid ist Studentin an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Ludwigsburg, Deutschland. Ihre Heimat ist unsere Partnergemeinde Berglen. Unter anderem hat sie auch diese Ausgabe der GaPa-Zitig gestaltet. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit! NEUES BÜRO IM KINDERGARTEN GASCHURN Das Bauhof-Team hat im heurigen Winter das Büro des Kindergartens auf Vordermann gebracht. Die Räumlichkeiten waren in die Jahre gekommen und wurden auch funktionell verbessert. Vielen Dank an alle Beteiligten! März 2017 Seite 12 GaPa-Zitig BAUFORTSCHRITT WOHNANLAGE FESCHADONA Bei der Wohnanlage Feschadona am Ortseingang von Gaschurn wird bereits fleißig weitergebaut. Weitere Informationen samt den Wohnbauförderungsrichtlinien des Landes Vorarlberg sowie den Wohnungswerberantrag sind auf der Homepage ersichtlich. Geplante Fertigstellung ist im Frühjahr / Sommer 2018. Wichtig für Wohnungswerber: Der Wohnungswerberantrag für integrative oder betreute Wohnungen muss aufgrund der neuen gesetzlichen Bestimmungen immer bei der Hauptwohnsitzgemeinde abgegeben werden - unabhängig davon, wo um eine Wohnung angesucht wird! WOHNANLAGE PARTENEN: „LIVING IN THE SOUTH II“ Der Baubeginn des Wohnbauprojekts „Living in Zur Bedarfserhebung ist ein Wohnungswerber- the South II“ ist im Frühjahr 2017 geplant. antrag auszufüllen und im Gemeindeamt abzugeben. Auch Interessenten, die nicht in die Förderkriterien des sozialen Wohnbaus fallen, können Wohneinheiten erwerben, falls diesbezüglich Alle Informationen erhalten Sie im Gemeindeamt: ein Bedarf besteht. Telefon-Nr.: 0 55 58 / 82 02 Der Bedarf solcher Wohneinheiten ist vor dem Baubeginn zu erheben! E-Mail: gemeinde@gaschurn.at Ansprechperson: Manuela Klehenz www.gaschurn-partenen.at Das Interesse an nicht förderbaren Wohnungen ist bis 31. März 2017 bekannt zu geben. GaPa-Zitig März 2017 Seite 13 FERTIGSTELLUNG CHALETHOTEL Die Bauarbeiten beim Chalethotel in Gaschurn schreiten voran. Trotz Winter und teils sehr kalten Temperaturen wird stets weitergearbeitet. Durch die Alpstein Chalethotel Piz GmbH entsteht am Standpunkt der ehemaligen „Krone“ ein neues Chalethotel, welches neben Luxuswohnungen auch ein Restaurant bietet. Die Sporthotel Silvretta Montafon Chalets werden durch das Sporthotel Silvretta Montafon betreut und vermietet. Auch den Betrieb der Restauration übernimmt das Sporthotel Silvretta Montafon. Der Ortskern wird durch dieses neue Objekt enorm aufgewertet. Ein weiterer positiver Aspekt dieses Baues ist, dass die Alpstein GmbH sehr darauf achtet, heimische Unternehmen zu beschäftigen. Die Eröffnung des Hotels ist Anfang Mai 2017 geplant. SKIKURS Am Freitag beim Skirennen zeigten unsere zukünftigen Rennfahrer ihr Können und wurden mit Medaillen ausgestattet. Ein großer Dank gilt der Skischule Gaschurn. In der Woche nach den Weihnachtsferien war für die Kinder des Kindergarten Partenen und Kindergarten Gaschurn Skifahren angesagt. Bei zweistelligen Minusgraden und strahlendem Sonnenschein hatten die Kinder wahnsinnig viel Spaß. Seite 14 März 2017 GaPa-Zitig VOLKSSCHULE PARTENEN Am 7.12.2016 wurde ein Workshop mit der Referentin Ursula für alle Klassen bezüglich „Zug“ durchgeführt. Die Themen waren: Sicherheit, Umwelt und Know-How bezüglich öffentlichen Verkehrsmitteln und vor allem der ÖBB. Das bunte Programm von Ursula, wurde schließlich mit einem Malbild, Lied und einer Fragerunde beendet. Als Geschenk bekamen die Kids auch noch einen Button, ein Verkehrsbüchlein und das Klassenmaskottchen „Timitaurus“. Herzlichen Dank für die kindgerechte Vermittlung und den tollen Workshop. Am 14.12.2016 machte der ORF mit der Sendung „Guten Morgen Österreich“ in Gaschurn Halt. Auch die Kids der VS Partenen durften dabei sein. Neben der Singeinlage der VS Gaschurn, wurden ihnen noch andere Programmpunkte geboten. Sie bekamen als Stärkung einen Kakao und etwas Süßes. Sicherheitswesten und Kugelschreiber wurden verteilt. Am 20.12.2016 führten die Kids der VS Partenen im Vallülasaal das Weihnachtstheater „Der Weihnachtstraum“ auf. Wir freuten uns sehr über die vielen Besucher: Bürgermeister Martin Netzer, Pfarrer Joe Egle, Eltern, Bekannte, Freunde, Geschwister und alle weiteren Gäste. Wir danken allen Helferinnen und Helfern. Ebenso ein herzliches Dankeschön den Besucherinnen und Besuchern für die freiwilligen Spenden. Am letzten Schultag vor Weihnachten haben die Kids im Feuerwehrhaus den Weihnachtsfilm „Weihnachtsmann – junior“, angeschaut. Danke an das Feuerwehr-Team und an Janine Gschaider. Zudem bekamen sie Spaghetti von der Pizzeria Montana. Vielen Dank hierfür. (Fortsetzung auf Seite 15) GaPa-Zitig März 2017 Seite 15 Am 9.2.2017 besuchten Adrian und Hubert von der Musikschule Schruns die VS-Kids Partenen. Es wurde ein spannender Trommelworkshop mit vielen rhythmischen Übungen und einem kindgerecht vermittelten Know -How durchgeführt. Am Ende wurden die 2 Halbgruppen zusammen“getrommelt“ und es kam zu einer wunderbaren Vorführung. Herzlichen Dank an Adrian und Hubert. Am 22.2.2017 fand ein Judo-Workshop in der NMS Schruns statt, an dem alle Kids der VSPartenen und die, die voriges Jahr auch unsere Schule besuchten teilnehmen konnten. Die Kids haben sowohl praktisch, als auch theoretisch viel über Judo erfahren. Wir freuten uns auch sehr, dass Julia Heising beim Theater im Dezember, dem Trommelworkshop und dem Judo-Workshop dabei sein konnte. Vielen Dank an die Eltern und die Judotrainerin Manuela Wolf vom Judoclub Schruns. Nach dem Training wurden alle Kids noch zum Chinesen in Schruns „Litschi Garten“ eingeladen. Am 22.2.2017 haben zwei Mamas mit allen Kids in der VS Partenen zwei Funkenhexen gebaut. Mit viel Engagement und Fingergeschick auch seitens der Eltern entstanden dann die kleinere Ursula und die größere Dekla. Es machte uns sehr viel Freude, dieses Erlebnis erfahren zu dürfen. Jetzt warten sie nur mehr darauf, dass sie auf das Funkenfeuer gesetzt werden. Dankeschön an Manuela Klehenz und Tajana Riegler. Seite 16 März 2017 GaPa-Zitig VOLKSSCHULE GASCHURN Eishockeyspieler und Eishockeyspielerinnen war im Umkleideraum die gesamte Ausrüstung vorbereitet. Unter fachmännischer Anleitung, beide Vereine stellten einen Trainer beziehungsweise eine Trainerin, liefen die Kinder aufs Eis. Spaß auf dem Eis Der Eishockeyverein Aktivpark Montafon und der Eislaufverein Montafon luden die Kinder der VS Gaschurn in die Eishalle im Aktivpark Montafon ein. Ziel der beiden Vereine war, den Kindern die beiden Sportarten Eishockey und Kunsteislauf vorzustellen und näherzubringen. Die Kinder fuhren mit dem Bus nach Tschagguns. Die Eisläufer und Eisläuferinnen bekamen die Eislaufschuhe gestellt und für die kleinen Für einige war dies das erste Mal! Auch die Lehrerinnen der Kinder wagten sich aufs Eis und machten dabei eine tolle Figur! Nach einer Stunde eifrigen Übens gab es zum Durstlöschen Tee und Säfte und weiter ging's mit dem Training bis Mittag. Die Kinder hatten alle eine "Riesengaudi" und fuhren erschöpft und glücklich mit dem Bus wieder nach Hause. Eine tolle Aktion der beiden Vereine. Vielen Dank für dieses Engagement. Verkehrssicherheit – durch direktes „Erleben“ lernen Am 19. September 2016 besuchten die Kinder der 1. und 2. Schulstufe die Polizei in Gaschurn. Dort bekamen sie einen Einblick in den Beruf. Die Kinder wurden durch den Polizeiposten geführt. Bei diesem Rundgang konnten die Schülerinnen und Schüler beispielsweise die Zelle für Gefangene anschauen, eine schusssichere Weste tragen oder das Blitzgerät ausprobieren. Diese Führung war für die Kinder sehr interessant, lehrreich und spannend. Wir bedanken uns herzlich bei der Polizei Gaschurn für diesen tollen Einblick! Am 4. Oktober 2016 hieß es dann für die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Schulstufe Verkehrssicherheitstraining am Schulplatz. Die Aktion „Hallo-Auto“ kam mit ihrem Auto vorbei und zeigte den Kindern, wie wichtig es ist, stets aufmerksam im Straßenverkehr zu sein. Am meisten beeindruckend war für sie, dass sie (Fortsetzung auf Seite 17) GaPa-Zitig März 2017 Seite 17 selbst im Auto mitfahren und bremsen durften. So merkten sie, wie lange ein Auto wirklich benötigt, um stehen zu bleiben. Ein herzliches Dankeschön gilt der Gemeinde, die den Parkplatz absperrte, der Freiwilligen Feuerwehr und dem Team der Aktion „HalloAuto“. Ein gelungenes Projekt! Aktion „Tempo 30“ Für alle Kinder der Volksschule wurde es dann am 10. Oktober 2016 noch einmal im Bereich Verkehrserziehung spannend. Im Zusammenhang mit der Aktion „Tempo 30“ besuchte uns Helmi – der Verkehrsspezialist schlechthin. Für beide Klassen hieß es zwei Stunden lang beispielsweise Reflektoren ausprobieren, richtiges Anschnallen üben, besprechen von Unfallvermeidung oder interessante Helmi-Filme anse- hen. Wir möchten uns nicht nur bei der Aktion Tempo 30 und bei Helmi bedanken, sondern auch bei den zwei Referentinnen die zu uns gekommen sind und den interessanten und spannenden Vormittag gestaltet haben. Fahrradprüfung bestanden! Herzliche Gratulation an alle Schülerinnen und Schüler der 4. Schulstufe der Volksschule Gaschurn. Alle haben nachdem sie den theoretischen Teil einige Tage davor absolviert haben, die praktische Fahrradprüfung am 13. Oktober 2016 gut gemeistert und bestanden. Wir wünschen euch viel Freude und ein unfallfreies Fahren. Außerdem möchten wir uns bei der Polizei für die Durchführung und Begleitung und bei den Eltern für die Unterstützung bedanken. Seite 18 März 2017 GaPa-Zitig Lawinenkundetag Am 26. Jänner 2017 wurde für die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Schulstufe ein Informationstag zum Thema Lawinen durchgeführt. Nach einer theoretischen Einführung in die Schnee- und Lawinenkunde wurde gemeinsam mit Herrn Karl-Ernst Rudigier der Umgang mit Verschütteten-Suchgeräten geübt. Der Vormittag war sehr spannend und beeindruckend für die Kinder. Herzlichen Dank an Karl-Ernst! FASCHING IM KINDERGARTEN PARTENEN Ore Ore Maschgara! Am 26. Februar fand in Partenen der alljährliche Faschingsumzug statt. Die Kinder der Volksschule und vom Kindergarten Partenen sowie auch die Eltern verkleideten sich als wilde Piraten. Mit zwei Booten, die fleißige Eltern und Großeltern gebaut haben, und einer riesen Schatztruhe zogen wir los. Anschließend gab es im Vallülasaal ein gratis Essen und Trinken sowie ein lustiges Programm für die Kinder. Vielen Dank allen Eltern und Beteiligten. PROJEKT ZUM THEMA „SINNE“ Drei SchülerInnen der Krankenpflegeschule gestalteten im Kindergarten Partenen einen spannenden und interessanten Nachmittag zu unseren Wahrnehmungssystemen. Die Kinder konnten mit Fühlkisten verschiedenste Naturmaterialien ertasten, eigene Duftsticks mit allerlei Düften mischen und bekamen eine gesunde Jause. GaPa-Zitig März 2017 Seite 19 FASCHING IM KINDERGARTEN GASCHURN Unser große Faschingsparty war zugleich das Abschlussfest der Praktikantin Teresa Ganahl. Auch beim Umzug in Gaschurn waren wir dabei! Bei herrlichen Wetter hat es riesigen Spaß gemacht, den vielen Zuschauern unsere selbstgebastelten „Meeresfrüchtchen“ zu präsentieren. Liebe Teresa wir bedanken uns nochmals für deine engagierte Arbeit mit den Kindern und wünschen dir viel Erfolg bei der bevorstehenden Matura. FEIERLICHE ERÖFFNUNG DER SILVRETTA BAHN Am 11. Jänner 2017 fand die feierliche Eröffnung der neuen Silvretta Bahn im Skigebiet Silvretta Montafon statt. Die schnellste 8erSesselbahn Vorarlbergs sorgt für mehr Kapazität, Komfort und Sicherheit für die Gäste. Fakten der Silvretta Bahn: Fahrzeit: 6,5 min Geschwindigkeit: 5,5 m/s Förderleistung: 3.200 p/h Seehöhe Talstation: 1.460 m Seehöhe Bergstation: 2.145 m Fahrstrecke: 2.150 m Leistung (Anfahren): 1.120 kW Die Silvretta Bahn ist eine Schlüsselstelle im Skigebiet und verändert den Skifahrerfluss. Die Bahn wird von den Einheimischen und auch Gästen in großen Tönen gelobt. Seite 20 März 2017 GaPa-Zitig WELTCUP MONTAFON 2016 Vom 15. bis 18. Dezember 2016 fand bereits zum fünften Mal der Weltcup Montafon statt. Die Sportler aus Frankreich, USA, Australien, Kanada und Spanien dominierten die Sportwettbewerbe. Spannende Heats, spektakuläre Sprünge, Hundertstelentscheidungen, jubelnde Sieger, mitreißende Fanclubs und feiernde Musikfans — so lassen sich die Weltcup-Tage beschreiben. Insgesamt waren 15.000 Besucher im Montafon. 350 freiwillige Helfer haben in 750 Manntagen alles gegeben, um die Sportwettbewerbe und die Open-Air-Konzerte möglich zu machen. Die Heimat wurde vertreten durch Alessandro und Luca Hämmerle aus Gaschurn und Markus Schairer aus St. Gallenkirch. Im Skigebiet Silvretta Montafon gab sich die Elite der Snowboard und Ski Crosser bei traumhaftem Wetter die Ehre und kämpfte beim FIS Snowboard Cross Weltcup und der Audi FIS Ski Cross Weltcup - Cross Alps Tour um wichtige Punkte. Die ausgelassene Stimmung am Berg und bei den Konzerten von Sido und SDP im Tal wurden von den fehlenden Podestplätzen der Vorarlberger Sportler nicht getrübt.
  1. gapablitz
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20170216_GVE018 Gaschurn 16.02.2017 6793 Gaschurn / Dorfstraße 2 / Hochmontafon – Österreich Tel. +43(0)5558/8202, Fax +43(0)5558/8202-19 email: gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at Datum: 28. Februar 2017 AZ: 004-1/18/2017 BearbeiterIn: Sandra Tschanhenz sandra.tschanhenz@gaschurn.at Niederschrift über die 18. Gemeindevertretungssitzung am 16.02.2017 um 19:30 Uhr im Gemeindeamt Gaschurn. Anwesend: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Bgm. Martin Netzer, MSc, Vizebgm. Mag. Ruth Tschofen, Mag. Freddy Wittwer, Kurt Rudigier, Kurt Klehenz, Markus Wittwer, Artur Pfeifer, Walter Grass, Walter Lechleitner; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: GR Markus Netzer, Christoph Wittwer, Adolf Felder; Entschuldigt: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: GR Klaus Schröcker, Gerhard Saler, Thomas Riegler, Markus Felbermayer, Otto Rudigier; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: Ludwig Wachter; Schriftführerin: Sandra Tschanhenz Tagesordnung 1) Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit 2) Berichte BÜRGER-FRAGESTUNDE: Den Gemeindebürgern wird die Möglichkeit geboten, allfällige Anliegen, Wünsche, Probleme und Beschwerden in Gemeindeangelegenheiten schriftlich oder mündlich der Gemeindevertretung vorzubringen. 3) Umwidmungsansuchen Andrea Monz und Iris Rücken, Schanzweg 12, 6800 Feldkirch 4) Güterweggenossenschaft Gaschurn-Winkel, Bau- und Erhaltungskostenschlüssel 5) Eigenjagd Alpe Obervallüla – Neuverpachtung 6) Darlehensaufnahme 7) Genehmigung der letzten Niederschrift(en) 8) Allfälliges Niederschrift_18_GV_Sitzung.doc 1/10 Erledigung der Tagesordnung: zu 1.: Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit Der Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindemandatarinnen und Gemeindemandatare. Der Vorsitzende stellt fest, dass die Ladung ordnungsgemäß ergangen und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Der Vorsitzende setzt Punkt 3. von der Tagesordnung ab. zu 2.: Berichte Der Vorsitzende berichtet Folgendes: • Wohnanlagen 57 Personen wohnen derzeit in den Wohnanlagen Goldivor und Living in the South. • Spar Partenen Andrea Felder werde ihre Tätigkeit mit 30.06.2017 beenden. Derzeit seien Bemühungen im Gange, einen neuen Pächter bzw. eine neue Pächterin zu finden. Sollte es Interessenten geben, bittet der Vorsitzende um Bekanntgabe. Grundsätzlich sei es so, dass die Fa. Spar in Partenen keine Filiale eröffne. Das Geschäft sei selbständig zu führen. Parallel sei seinerseits trotzdem bei MPREIS angefragt worden, ob die Möglichkeit bestehe, einen Mini-MPREIS zu eröffnen. Diese Option werde nun geprüft. Der Pachtvertrag mit der Fa. Spar laufe bis 31.12.2017. • Kirchdorfzentrum Die Aufzugsanlage sei komplett erneuert worden und reiche nun bis ins Dachgeschoss. Ebenfalls sei die Beleuchtung im Treppenhaus erneuert worden. Die Wände im Treppenhaus sowie das Geländer wurden neu gestrichen und eine Tür wurde versetzt, damit mehr Tageslicht ins Treppenhaus komme. • Neuorganisation des Natura 2000 Gebietsmanagement in Vorarlberg Vorarlbergweit sei eine Neuorganisation durchgeführt worden. Die Gebietsbetreuung für die 39 Europaschutzgebiete werde in ein professionelles Schutzgebietsmanagement überführt und neu strukturiert. Jedes Europaschutzgebiet werde einer der fünf gebildeten Management-Regionen zugewiesen. Ab 2017 seien diese fünf Personen als Natura 2000 Regions-ManagerInnen gemeinsam mit der Landesregierung für die Verwaltung aller Europaschutzgebiete verantwortlich. Die eingerichteten Naturschutzvereine Rheindelta und Verwall-Klostertaler Bergwälder bleiben mit ihren Strukturen erhalten und betreuen die Managementregionen Bodensee-Leiblachtal und Montafon-Klostertal mit. Auch alle Gebiete, die nachgenannt und erweitert wurden, seien zugehörig. Christian Kuehs leite und betreue alle Angelegenheiten, die das Natura 2000 Gebiet betreffen. • Gaschurn 2020 Das Projekt Gaschurn 2020 gehe nun in die vertiefende Fachplanung über. Eigentlich wäre geplant gewesen, das Projekt im Herbst 2016 abzuschließen. Aufgrund der Volksabstimmung sowie der Wiederholung der Bundespräsidentenwahl wurde allerdings entschieden, die Fachplanungsphase ins Jahr 2017 zu verschieben. Das Projekt soll am 30.06.2017 abgeschlossen werden. Der Planungsworkshop zur vertiefenden Fachplanung werde am 22. und 23.02.2017 stattfinden. Eine entsprechende Broschüre, welche Niederschrift_18_GV_Sitzung.doc Seite 2/10 bereits von Stadtland erarbeitet wurde, werde allen Gemeindevertretern übermittelt. Das Programm dieser zwei Workshop-Tage beinhalte verschiedene Themengebiete. Ortsaugenscheine seien geplant sowie die Besprechung von verschiedenen Variantenentwürfen. Die Steuerungsgruppe (Gemeindevorstand) und verschiedene Schlüsselakteure, wie Grundeigentümer oder Geschäfts- bzw. Hotelinhaber im Ortskerngebiet, wurden bereits eingeladen. Alle Gemeindevertreter, die sich einbringen möchten, seien ebenfalls recht herzlich eingeladen, am Fachplanungsworkshop bzw. den Abendterminen teilzunehmen. Ziel sei es, die Ideen und Vorschläge, welche bereits im Juni gesammelt wurden, weiterzuentwickeln. Derzeit laufe eine neuerliche Ideenkarten-Aktion, welche sich vor allem auf die Gästebzw. Außensicht konzentriere. Hierzu sind damit nun auch die Gäste und Besucher eingeladen, ihre Ideen und Vorschläge einzubringen. Am Ende soll ein Gesamtkonzept aus den Ideen entstehen. Es gebe bereits jetzt zahlreiche interessante Ideen und Ansätze. Viele Einheimische würden sich mit diesem Thema befassen und brächten immer wieder neue Aspekte ein. Seit Beginn des Projekts konnten schon ein paar Ziele erreicht werden. Der Lift im Kirchdorfzentrum sei bis ins Dachgeschoss ausgebaut worden. Somit stehe das Dachgeschoss für interessante Verwendungen wie ein Co-Working-Space zur Verfügung. Ein neuer Gemeindearzt konnte gefunden werden, ebenso sei zwischenzeitlich das Lebensmittelgeschäft MPREIS eröffnet worden. Um die Aufenthaltsqualität und Attraktivität im Zentrum von Gaschurn noch weiter zu optimieren, seien noch weitere Maßnahmen zu treffen. • Maßnahmenkontrolle VS Gaschurn und VS Partenen Das Amt der Vorarlberger Landesregierung habe eine Gefahrenevaluierung durch die Firma SafeSide in den Volksschulen Gaschurn und Partenen durchgeführt. Aufgrund dieser Evaluierungen seien entsprechende Maßnahmen zur Gefahrenvermeidung vorgeschrieben worden, welche durch die Gemeinde ausgeführt wurden. Nach der nun durchgeführten Folgeevaluierung seien in beiden Schulen alle vorgeschriebenen Maßnahmen als erledigt. • Montafon Tourismus Das Tourismusjahr 2016 sei ein Rekordjahr gewesen. 2.086.128 Nächtigungen konnten verzeichnet werden. Diese Zahlen können nur festgestellt werden, da gegenwärtig jede einzelne Person eine eigene Gästekarte bekomme. Früher wurde es so gehandhabt, dass Familien eine gemeinsame Gästekarte hatten. Somit lasse sich jeder einzelne Gast erfassen. Auch im Sommer gebe es entsprechende Ermäßigungen bei den Bahnen und der Sommertourismus nehme wieder mehr zu. Gerade jüngeres Publikum nutze wieder das Angebot und verbringe den Urlaub in den Bergen. Ebenfalls wirke sich die leider unsichere Situation in den südlichen Ländern positiv auf die Nächtigungen in unserer Region aus. • Alessandro Hämmerle Alessandro Hämmerle gewann den Snowboard-Bewerb in Solitude/Utah sowie zwei Wochen später den Bewerb in Bansko in Bulgarien. Die Gemeinde Gaschurn gratuliert recht herzlich zu diesen Erfolgen. Im März 2017 werden noch die Snowboardweltmeisterschaften in der Sierra Nevada stattfinden. Alessandro Hämmerle sei auch dort ein Podestplatz zuzutrauen. Auch Luca Hämmerle befinde sich in einer guten Form, was ebenfalls sehr erfreulich sei. • Rundfunk und Telekom Regulierungs GmbH Bei der Rundfunk und Telekom Regulierungs GmbH (RTR) sei die Förderung bezüglich Breitbandausbau eingegeben worden, für welche die Gemeinde Gaschurn auch den Zu- Niederschrift_18_GV_Sitzung.doc Seite 3/10 schlag erhalten habe. Bis 2019 hätte man ca. 80% der Haushalte der Gemeinde mit einem Breitbandanschluss bzw. der Möglichkeit eines solchen versorgen können. Aufgrund dessen, dass nicht absehbar ist, ob das Fernwärmeprojekt umgesetzt werden kann, wurde von Seiten der RTR der Plansansatz für das Jahr 2017 für die Gemeinde Gaschurn mit EUR 5.000,00 eingepreist. Tourismusgesetz Novellierung • Folgende Änderungen im Tourismusgesetz seien geplant: • o Die Gästetaxe sei derzeit mit einem Betrag gedeckelt. Dieser Fixbetrag soll nochmals von Landesseite aus erhöht werden. Verschiedene Gemeinden des Landes haben den aktuellen Höchstbetrag erreicht und möchten eine Erhöhung dieses Wertes. o Bei den Zweitwohnsitzabgaben soll eine Novellierung dahingehend erfolgen, dass in Gemeinden der Kategorie A die Zweitwohnsitzabgabe angehoben werden soll. Eine Aufhebung der maximal anzurechnenden Fläche einer solchen Wohnung wäre wünschenswert. Der Hauptpunkt sei, dass die Zweitwohnsitzabgabe für Gemeinden der Kategorie B nicht erhöht sondern lediglich indexiert werden soll. Das führt dazu, dass auf die Gemeinden der Kategorie ein unnötiger Druck für günstige Zweitwohnsitze erzeugt werde. Eine entsprechende Lösung könnte man sich dergestalt vorstellen, dass nicht jede einzelne Gemeinde einer Kategorie zugeordnet wird, sondern vielleicht die ganze Region. o Eine Forderung des landesweiten Tourismusbeitrags entlang der Wertschöpfungskette sei eine weitere Änderung. Dies bedeute, dass Lieferanten, welche etwa Güter in die Hotels in den Gemeinden liefern, den entsprechenden Gemeinden einen Tourismusbeitrag zu leisten hätten. Bahnverlängerung / L188 Derzeit laufe eine Alternativenprüfung für die Umfahrungsstraße in Lorüns. Parallel dazu werde eine Studie zur Bahnverlängerung durchgeführt. Es werde gemeinsam mit dem Land Vorarlberg alles geprüft und analysiert. Darauf aufbauend werde die weitere Vorgangsweise festgelegt. • Beschneite Talabfahrt In der letzten Gemeindevertretungssitzung wurden alle Dienstbarkeitsvertäge sowie Entgelte beschlossen. Derzeit werden Gespräche mit dem Land Vorarlberg die Umweltverträglichkeitsprüfung betreffend geführt. Es sei geplant, das Projekt Anfang März einzureichen. Eigentlich liege die Bagatellgrenze, rückwirkend auf 5 Jahre betrachtet, bei einer Geländekorrektur im Ausmaß von 5 ha. Im Bereich der beschneiten Talabfahrt Gaschurn seien jedoch Geländeveränderungen im Ausmaß von 8,5 - 9,3 ha geplant. Rodungen allein seien davon ausgenommen. Werden nur die Geländekorrekturen im Ausmaß von 5 ha genehmigt, könne die Piste jedenfalls bis zur Lammhütte verwirklicht werden. Der Rest müsse dann in einem weiteren Verfahren erfolgen. Die Beschneiungsanlage würde dann trotzdem bis zur Mittelstation ausgeführt. Jedenfalls hoffe man darauf, dass das gesamte Projekt unter einem bewilligt werde. Es werde angenommen, dass zumindest ein Feststellungsverfahren durchgeführt werde. Anschließend werde das Projekt bei der Bezirkshauptmannschaft eingereicht und nach dem notwendigen Bewilligungsverfahren rasch mit der Umsetzung begonnen. Abklärungen über das Ausschreibungsverfahren bezüglich der Wasserversorgung, welche gleichzeitig mit dem Pistenbau umgesetzt würde, wurden ebenfalls bereits getroffen. Es bestehe nun die Möglichkeit, dass die Gemeinde die Rohre für die Wasserleitung erwerbe, welche dann gleichzeitig mit dem Pistenbau verlegt werden. So sei die Investitionssumme unter EUR 100.000,00 und könne als Direktvergabe erfolgen. Die Grabarbei- Niederschrift_18_GV_Sitzung.doc Seite 4/10 ten können durch die Silvretta Montafon ausgeschrieben werden. Ein Teil der Grabarbeiten werde dann der Wasserversorgung zugerechnet und entsprechend gefördert, was von Landesseite bereits bestätigt wurde. • Breitspitzbahn Die Breitspitzbahn sei am 12.02.2017 offiziell eröffnet worden. Die Einseilumlaufbahn mit 10er Gondeln sei sehr gelungen. Es sei empfehlenswert, sich diese anzusehen. Alle anwesenden Redner hätten darauf hingewiesen, dass die Umsetzung der Verbindungsmöglichkeit von Partenen nach Galtür wünschenswert wäre. • Attraktionspunkt Bielerhöhe Gemeinsam mit Montafon Tourismus und der Vorarlberger Illwerke AG werde gerade ein Projekt zur attraktiveren Gestaltung der Bielerhöhe ausgearbeitet. Das Projekt befinde sich derzeit in der Schlussphase der Konzeption. Nach der Freigabe durch den Vorstand der Vorarlberger Illwerke AG werde das Ergebnis präsentiert. Es seien viele gute Ideen zusammengetragen worden. Die Attraktivierung der Bielerhöhe stelle sowohl für das Montafon als auch für das Paznauntal eine große Aufwertung dar. • Wohnanlage Partenen Derzeit werden noch Abklärungen für die Vertragsunterfertigung getroffen. Im Frühjahr soll dann die Bauverhandlung stattfinden. Anschließend soll dann das bestehende Objekt Silvrettastraße 75a umgehend abgerissen und die neue Wohnanlage errichtet werden. • Workshop „Neunutzung Gerichtsgebäude“ Am 24. und 25.02.2017 finde ein Workshop zum Thema „Nachnutzung Gerichtsgebäude“ statt. Da das Bezirksgericht Montafon in Schruns seine Türen Mitte des Jahres schließe, sei der Ideenworkshop zur Nachnutzung dieses Standesgebäudes geplant. Sollte Interesse an der Teilnahme bestehen, möge man sich bitte melden. • Vorarlberg bewegt Die Initiative Vorarlberg bewegt biete auch im Jahr 2017 wieder ein umfangreiches Programm vom Kindermarathon bis zu den jeweiligen Bewegungstreffs. Ein entsprechender Folder liege im Gemeindeamt auf. zu 3.: Umwidmungsansuchen Andrea Monz und Iris Rücken, Schanzweg 12, 6800 Feldkirch Dieser Tagesordnungspunkt wurde eingangs der Sitzung von der Tagesordnung abgesetzt. zu 4.: Güterweggenossenschaft Gaschurn-Winkel, Bau- und Erhaltungskostenschlüssel Der Vorsitzende erläutert, dass im Jahr 1989 die Güterweggenossenschaft Gaschurn-Winkel aufsichtsbehördlich anerkannt und deren Satzung genehmigt wurde. Der derzeitige Obmann der Güterweggenossenschaft Gaschurn-Winkel, Arnold Wachter, habe am 17.04.2016 den Antrag auf Neuberechnung des Bau- und Erhaltungskostenschlüssels aufgrund von teilweise neuen Besitzern und einer anstehenden Sanierung bei der Agrarbezirksbehörde eingebracht. Derzeit sei es so, dass bis zum Anwesen von Bernhard Hammer auf dem Güterweg Gaschurn-Winkel gefahren werde, danach verlaufe der Fahrwege über die Flächen von Bernhard Hammer bis zum Trinkwasserkraftwerk Winkel. Durch die Agrarbezirksbehörde sei Niederschrift_18_GV_Sitzung.doc Seite 5/10 aufgrund des Antrages der Güterweggenossenschaft Gaschurn-Winkel der Aufteilungsschlüssel für die Güterweggenossenschaft Gaschurn-Winkel nach den vereinbarten Kriterien überarbeitet worden. Der neue Schlüssel liege nun vor. Die Grundstücke GST-NR 3348/2, 3348/3, 3349/1 und 3349/2, GB Gaschurn, im Eigentum des Öffentlichen Gutes, Dorfstraße 2, 6793 Gaschurn, seien bezüglich der Zufahrt zum Trinkwasserkraftwerk und dem Hochbehälter Winkel in die Güterweggenossenschaft aufzunehmen. Der Vorsitzende erläutert weiter, dass dadurch zum einen die Zufahrt zum Hochbehälter bzw. Trinkwasserkraftwerk sichergestellt werde, zum anderen sei diese Zufahrt die Grundlage für einen allfälligen, späteren Ausbau eines weiteren Wegabschnittes bis zum Maisäß Blendelagg. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden ein Ortofoto mit den in die Güterweggenossenschaft Gaschurn-Winkel aufzunehmen Grundstücken zur Kenntnis. Es ist dort der alte Verlauf des Weges, welcher das Öffentliche Gut darstelle, zu erkennen. Der Vorsitzende erklärt, dass früher im Bereich des Weges Ziegenställe bestanden haben. Diese damals bestehenden Bauparzellen habe man aufgelöst und in ein Grundstück zusammengefasst. Im Zuge der Neuberechnung des Schlüssels sei man darauf aufmerksam geworden, dass dieses Grundstück über die Valschavielstraße erreichbar sei und somit aus der Güterweggenossenschaft ausscheiden könne. Alle Eigentümer wurden bereits angeschrieben, damit sie ihre Zustimmung zum Ausscheiden des Grundstückes aus der Güterweggenossenschaft geben. Der Vorsitzende regt an, die Wegparzelle beginnend vom Hochbehälter Richtung Tal aufzulösen und das Öffentliche Gut in die bestehende Straße zu integrieren. Adolf Felder erklärt, dass in der Vergangenheit bereits angedacht war, das Öffentliche Gut zu verlegen, dieses Vorhaben jedoch nie realisiert wurde. Walter Lechleitner erkundigt sich, ob die Flächen des Öffentlichen Gutes bei einer Verlegung dann ins Eigentum der Güterweggenossenschaft Gaschurn-Winkel übergehen würden. Der Vorsitzende bejaht diese Frage und erläutert, dass dies auch bei der Straße auf die Außerbofa sowie bei der Straße „Unteres Vand“ so gehandhabt wurde. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden die Neuberechnung des Schlüssels zur Kenntnis und erläutert die Aufteilungen. Das Öffentliche Gut hätte einen Anteil von ca. 15%. Mitglieder der Güterweggenossenschaft Gaschurn-Winkel wären laut dem vorliegenden Schlüssel zukünftig: - Roswitha Durig - Öffentliches Gut – Gemeinde Gaschurn - Bernhard Hammer - Christian Sahler - Arnold Wachter - Christian Wachter - Ludwig Wachter Der Vorsitzende erläutert, dass es einen Grundsockel gebe, der für jeden zu zahlen sei. Dann sei es so, dass vom Beginn des Güterweges bis zum Ende des Güterweges mit jeden 100 m, die gefahren werden müssen, mehr zu zahlen sei. Adolf Felder erkundigt sich, ob der Stand Montafon Forstfonds nicht auch in die Güterweggenossenschaft aufzunehmen sei. Der Vorsitzende erläutert, dass der Schlüssel von der Agrarbezirksbehörde überprüft und freigegeben wurde. Die Agrarbezirksbehörde habe auch alle Mitglieder für die Aufnahme in die Güterweggenossenschaft bekanntgegeben. Jedenfalls werde er dies aber nochmals überprüfen lassen. Er erklärt, dass anhand des Schlüssels eine Aufnahme neuer Mitglieder in die Güterweggenossenschaft sehr einfach anteilsmäßig berechnet werden könne, sollte Niederschrift_18_GV_Sitzung.doc Seite 6/10 dies zukünftig einmal notwendig sein. Dies gelte auch für den Stand Montafon Forstfonds. Ein Ausbau bis zum Maisäß Blendelagg sei derzeit noch nicht Thema. Das sei Angelegenheit der jeweiligen Grundeigtenümer. Walter Lechleitner regt an zu überprüfen, ob Eigentümer der unterhalb des Maisäß Blendelagg liegenden Waldgrundstücke zur Bewirtschaftung derselben nicht generell in die Güterweggenossenschaft Gaschurn-Winkel aufzunehmen seien. Der Vorsitzende erläutert, dass prinzipiell auch die Möglichkeit der Holzmaut bestehe, da es seines Erachtens nicht sinnvoll sei, weitere Mitglieder in die Güterweggenossenschaft aufzunehmen, solange der Wegabschnitt bis zum Maisäß Blendelagg nicht realisiert werde. Der Vorsitzende stellt den Antrag der Aufnahme der Grundstücke GST-NR 3348/2, 3348/3, 3349/1 und 3349/2, GB Gaschurn, im Eigentum des Öffentlichen Gutes, Dorfstraße 2, 6793 Gaschurn, in die Güterweggenossenschaft Gaschurn-Winkel sowie dem vorliegenden Bauund Erhaltungskostenschlüssel zuzustimmen. Weiter stellt er den Antrag, nach Abklärung mit den Anrainern, der Verlegung des Öffentlichen Gutes vom Hochbehälter Winkel bis zum Beginn der Güterweggenossenschaft in die bestehende Straße zuzustimmen. Diesen Anträgen wird einstimmig entsprochen. zu 5.: Eigenjagd Alpe Obervallüla – Neuverpachtung Der Vorsitzende erläutert, dass Franz Rauch, Furxstraße 12, 6830 Laterns, bisheriger Jagdpächter der Eigenjagd Alpe Obervallüla sei. Mit Schreiben vom 19.12.2016 habe Franz Rauch um Verlängerung bzw. Erneuerung des Jagdpachtverhältnisses für die nächstfolgende Pachtperiode vom 01.04.2017 bis einschließlich 31.03.2023 ersucht. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den Pachtvertrag zur Kenntnis und erläutert diesen. Der Vorsitzende stellt den Antrag dem vorliegenden Vertrag zwischen der Gemeinde Gaschurn und Franz Rauch, Furxstraße 12, 6830 Laterns, über die Verpachtung der Eigenjagd Alpe Obervallüla für die Dauer vom 01.04.2017 bis einschließlich 31.03.2023 zuzustimmen. GR Markus Netzer erklärt sich für befangen und enthält sich der Stimme. Dem Antrag wird einstimmig entsprochen (1 Enthaltung: GR Markus Netzer). zu 6.: Darlehensaufnahme Der Vorsitzende erläutert, dass für die Umsetzung der Projekte Wasserversorgungsanlage BA 08 Innerbofa und Abwasserbeseitigungsanlage BA 09 Vand, welche teils bereits erledigt seien bzw. noch im heurigen Jahr umgesetzt und ausgebaut werden sollen, eine Darlehensaufnahme in Höhe von EUR 1.600.000,00 erfolgen soll. Aufgrund der Ausschreibung seien die drei vorliegenden Angebote eingegangen. Er erläutert die Vergleichstabelle zwischen den Angeboten der Sparkasse, der Raiffeisenbank sowie der Hypobank. Bestbieter sei die Sparkasse. Walter Lechleitner erkundigt sich, ob der Zinssatz über die Laufzeit von 20 Jahren gleichbleibend sei. Der Vorsitzende erläutert, dass der Zinssatz in allen Angeboten an den 6 Monats-EURIBOR gebunden sei und sich auch jeweils mit diesem ändern werde. GR Markus Netzer merkt an, dass im Voranschlag bei der mittelfristigen Finanzplanung andere Summen als die Kredithöhe angeführt seien und bittet um Erläuterung. Der Vorsitzende erklärt, dass zuletzt im Jahr 2014 ein Kredit aufgenommen wurde, ansonsten konnten bis dato alle Investitionen aus den laufenden Haushalten finanziert werden. Die Steuereinnahmen aufgrund der Baustelle OVW II hätten viel dazu beigetragen. Der Rahmen Niederschrift_18_GV_Sitzung.doc Seite 7/10 des vorhandenen Kassenkredites reiche nicht mehr aus um alle Lieferanten laufend zu bedienen, sodass das Darlehen notwendig sei, um die Liquidität weiter zu gewährleisten. Adolf Felder erkundigt sich über die Höhe des Bauvolumens der beiden Projekte zum Ausbzw. Erweiterungsbau der Wasserversorgungsanlage. Der Vorsitzende erläutert, dass die Projekte teilweise bereits im letzten Jahr verwirklicht und Rechnungen dieser Projekte bezahlt wurden. Im heurigen Frühjahr werden die Projekte dann weiter ausgebaut. Mit der Aufnahme des Darlehens bekommt die Gemeinde Gaschurn die nötige Liquidität auch für die nächsten anstehenden Projekte: Wasserversorgung BA08 ca. EUR 277.000,00 Abwasserbeseitigungsanlage BA09 inkl. Wasserversorgung ca. EUR 784.000,00 Ausbau Kleinkindbetreuungseinrichtung Arztsaal ca. EUR 152.000,00 Lieferanten ca. EUR 100.000,00 Montafon Tourismus ca. EUR 140.000,00 Kontokorrentkredit Biomasse ca. EUR 100.000,00 Rest laufendes Budget Der Vorsitzende erläutert, dass die letzten Darlehensaufnahmen der Gemeinde Gaschurn 2014 und davor im Rahmen der Umschuldung im Jahr 2003 erfolgten. In den ausgelagerten Gesellschaften sei beim Mountainbeach 2013 umgeschuldet worden (ohne Neuaufnahme!). In der GIG wurden im Jahr 2010 und im Jahr 2011 zwei Darlehen für das Clubheim und den Sportplatz und im Jahr 2013 ein Darlehen für den Bauhof aufgenommen worden. Adolf Felder merkt an, dass ihm dies nun klar sei. Die Darlehensaufnahme betreffe div. Projekte zum Ausbau der Wasserversorgungsanlage sowie die laufende Gebarung. GR Markus Netzer erkundigt sich, ob die EUR 1.600.000,00 im Voranschlag berücksichtigt wurden. Der Vorsitzende erklärt, dass im mittelfristigen Investitionsprogramm im Voranschlag bei allen Positionen angeführt wurde, wie diese finanziert werden. Es seien dort Darlehensaufnahmen, Förderungen sowie Eigenmittel aufgelistet. Jedoch sei trotz der Realisierung solcher die letzten Jahre keine Darlehen aufgenommen worden, weil die Investitionen aus eigenen Mitteln finanziert werden konnten. Mag. Freddy Wittwer erkundigt sich über die Ausschreibung an die Banken. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden die Ausschreibung sowie die Angebotsbestimmungen und das an die Banken übermittelte Leistungsverzeichnis zur Kenntnis. Dieses werde vom Bankinstitut ausgefüllt und an die Gemeinde retourniert. Mag. Freddy Wittwer erkundigt sich, ob die Ausschreibung mit dem Kriterium der Bindung an den 6 Monats-EURIBOR erfolgt ist. Er meint, dass die Bindung an den 3 Monats-EURIBOR mitunter zweckmäßiger wäre. Mag. Edgar Palm nimmt ab 20:44 Uhr an der Sitzung teil. Der Vorsitzende bittet Mag. Edgar Palm um Erläuterung der Ausschreibung sowie der gewählten Zinsvariante. Mag. Edgar Palm erläutert, dass die letzten Ausschreibungen immer mit der Bindung an den 6 Monats-EURIBOR erfolgt seien. Seitdem die Referenzzinssätze negativ sind, verlangen die Banken immer eine Zinsuntergrenze von 0 %. Nachdem somit die Untergrenze erreicht ist, können die Zinsen künftig nur noch steigen. Mit der Bindung an den 6 Monats-EURIBOR erfolge somit die künftige Erhöhung im Gegensatz zu einer 3 Monats-EURIBOR Finanzierung später und in längeren Intervallen. Niederschrift_18_GV_Sitzung.doc Seite 8/10 Mag. Freddy Wittwer merkt an, dass der 3 Monats-EURIBOR jedoch tiefer liege als der 6 Monats-EURIBOR. Mag. Edgar Palm erläutert, dass bei einer Steigung des Zinsniveaus alle Zinssätze steigen. In der Vergangenheit habe es sich bewährt, den 6 Monats-EURIBOR heranzuziehen. Die Beachtung des Zinseszinseffektes sei ebenfalls nicht außer Acht zu lassen. Mag. Freddy Wittwer erläutert, dass die Entwicklung des Zinssatzes natürlich nicht absehbar sei, er jedoch der Meinung sei, dass mit der Bindung an den 3 Monats-EURIBOR allenfalls eine günstigere Zinsbelastung zu erreichen wäre. Der Vorsitzende macht den Vorschlag, bei den künftigen Ausschreibungen die Banken beide Varianten anbieten zu lassen. Kurt Rudigier erläutert, dass zu bedenken sei, dass dieses Angebot zum heutigen Zeitpunkt gelte. Weiter sinken können die Zinssätze nicht mehr, diese werden in Zukunft nur noch steigen. Bei einer Bindung an den 3 Monats-EURIBOR reagiere die Steigung schneller als bei einer Bindung an den 6 Monats-EURIBOR. Kurt Rudigier stellt die Frage, warum keine Ausschreibung an die BTV ergangen ist. Diese investiere in der Gemeinde immer wieder und sei jedenfalls ortsansässig. Seiner Meinung nach, müsse diese jedenfalls in eine Ausschreibung miteinbezogen werden. Mag. Edgar Palm antwortet damit, dass die BTV solche Finanzierungen aufgrund der geringen Marge nicht anbiete. Kurt Rudigier merkt an, dass zu überlegen sei, ob aufgrund des geringen Unterschiedes der Angebote der Sparkasse und der Raiffeisenbank ein Zuschlag an diejenige Bank erfolgen sollte, die eine Filiale in der Gemeinde betreibt. Mag. Edgar Palm erläutert, dass dieses Darlehen direkt vergeben werden könne. Bei einem Dienstleistungsauftrag werde nicht die Darlehenssumme herangezogen, sondern nur die Zinsen und Spesen. Diese seien nicht für die komplette Laufzeit von 20 Jahren, sondern nur für drei Jahre heranzuziehen. Somit gelten die strengen Regeln des Vergaberechtes nur eingeschränkt. Aus diesem Grund bestünde die Möglichkeit die Vergabekriterien zu erweitern und den Zuschlag damit unter Umständen auch an die Raiffeisenbank zu erteilen, selbst wenn sie bei der reinen Finanzierungsleistung nicht Bestbieter ist. Dessen ungeachtet würde er trotzdem empfehlen, den Zuschlag an die bestbietende Bank bei den Finanzierungsdienstleistung zu vergeben. GR Markus Netzer erkundigt sich über allenfalls anfallende Administrationsgebühren. Mag. Edgar Palm erläutert, dass keine solchen Kosten anfallen. Die Vertragserrichtung koste nichts. Einzig die Abschlussspesen zu den Tilgungsterminen am 30.06. und 31.12. eines jeden Jahres seien zu entrichten, ansonsten würden für die Gemeinde Gaschurn keine Gebühren anfallen. Kurt Rudigier erläutert, dass zukünftig jedenfalls zu überlegen sei, der ortsansässigen Bank den Zuschlag zu erteilen. Allerdings sei auch der geringe Unterschied in den Angeboten nur so lange gegeben, wie sich der Zinssatz nicht ändere. Mag. Edgar Palm merkt an, dass in der Ausschreibung die Bedingung enthalten ist, dass die Gemeinde Gaschurn zu den Halbjahresenden auch jederzeit kostenfrei Sondertilgungen tätigen kann und somit die Möglichkeit hat, bei Konditionenänderungen auch vorzeitig wieder auszusteigen und eine neuerliche Ausschreibung durchzuführen. Sollten sich am Kapitalmarkt oder bei der Bonität Änderungen ergeben, kann der Vertrag zudem auch aufgelöst werden und damit die Finanzierung neu mit anderen Bedingungen erfolgen. Der Vorsitzende stellt den Antrag, der Aufnahme eines Darlehens in Höhe von EUR 1.600.000,00 bei der Sparkasse zuzustimmen. Bei künftigen Ausschreibungen werde man die Banken einmal die Variante der Bindung an den 3 Monats-EURIBOR und einmal die Variante der Bindung an den 6 Monats-EURIBOR anbieten lassen. Dem Antrag wird einstimmig entsprochen. Niederschrift_18_GV_Sitzung.doc Seite 9/10 zu 7.: Genehmigung der letzten Niederschrift(en) Die Niederschrift über die 16. Gemeindevertretungssitzung wird einstimmig genehmigt. Die Niederschrift über die 17. Gemeindevertretungssitzung (nicht öffentlich) wird einstimmig genehmigt. zu 8.: Allfälliges Die nächste Sitzung findet am 16. März 2017, 19:30 Uhr, statt. Ende: 21:08 Uhr Die Schriftführerin: Der Vorsitzende: Sandra Tschanhenz Bgm. Martin Netzer, MSc Niederschrift_18_GV_Sitzung.doc Seite 10/10
  1. gaschurnvertretung
20170202_GaPa_Blitz Gaschurn 02.02.2017 Amtliche Mitteilung Zugestellt durch Post.at Ausgabe Februar 2017 GaPa - Blitz GaschurnPartenen W OHNANLAGE P ARTENEN „L IVING IN THE SOUTH II “ Der Baubeginn des Wohnbauprojekts „Living in the South II“ ist im Frühjahr 2017 geplant. Auch Interessenten, die nicht in die Förderkriterien des sozialen Wohnbaus fallen, Bürgermeister Martin Netzer, MSc können Wohneinheiten erwerben, falls diesbezüglich ein Bedarf besteht. Der Bedarf solcher Wohneinheiten ist vor dem Baubeginn zu erheben! Das Interesse an nicht förderbaren Wohnungen ist bis 31.03.2017 bekannt zu geben. Zur Bedarfserhebung ist ein Wohnungswerberantrag auszufüllen und im Gemeindeamt abzugeben. W OHNANLAGE GASCHURN „ FESCHADONA “ Der Bau des Wohnbauprojekts „Feschadona“ hat im Herbst des vergangenen Jahres begonnen. Das umweltfreundliche Niedrigenergiehaus erfüllt die aktuellen Wohnbau- förderungsrichtlinien und bietet elf weitere moderne und qualitativ hochwertige Wohneinheiten für Gaschurn. Die Anlage „Feschadona“ wird voraussichtlich im Frühjahr 2018 bezugsfertig sein. Auch für dieses Projekt ist es nach wie vor möglich, einen Wohnungswerberantrag zu stellen. Nach wie vor können Wohnungswerberanträge im Gemeindeamt abgegeben werden. W OHNUNGSWERBERANTRÄGE Die Wohnungswerberanträge sind im Gemeindeamt erhältlich bzw. auf der Homepage der Gemeinde Gaschurn zu finden. Gemeinde Gaschurn Dorfstraße 2 6793 Gaschurn Tel.: 05558-8202-0 Fax: 05558-8202-19 gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at Alle Informationen erhalten Sie im Gemeindeamt: Telefon-Nr.: 0 55 58 / 82 02 E-Mail: gemeinde@gaschurn.at Ansprechperson: Manuela Klehenz www.gaschurn-partenen.at R AUCHMELDER - WORAUF MUSS MAN ACHTEN ? Rauchmelder sollten auf jeder Etage, immer an der Decke, montiert werden. In jedem Schlaf– und Wohnraum sollte ein Rauchmelder sein. Weniger sinnvoll sind Rauchmelder in der Küche und im Bad, da durch die Dampfentwicklung Fehlalarme ausgelöst werden können. Batteriebetriebene Rauchmelder funktionieren auch bei Stromausfall. Der Batteriewechsel sollte durch einen wiederkehrenden Piepton angezeigt werden. Rauchmelder sollten einen Testknopf haben, um die Funktionalität überprüfen zu können. W ISSENSWERTES ÜBER RAUCHFANGKEHRER ! Das Amt der Vorarlberger Landesregierung hat ein Merkblatt zum Thema „Wissenswertes rund um den Rauchfangkehrer“ erarbeitet. Das Merkblatt richtet sich vor allem an private Haushalte. Folgende Fragen wurden aufgegriffen: „Wie oft muss ich meine Heizungsanlage reinigen und/oder überprüfen lassen?“ „Wer darf reinigen und überprüfen?“ „Was kostet mich das?“ Im Internet können Sie das Merkblatt herunterladen: http://www.vorarlberg.at/pdf/rauchfangkehrer_merkblatt.pdf F ASCHINGSUMZÜGE GASCHURN PARTENEN Am Sonntag, 19. Februar 2017 Am Sonntag, 26. Februar 2017 findet um 14:00 Uhr der große Narrenum- beginnt um 13:30 Uhr beim Treffpunkt zug mit anschließendem närrischen Trei- Hubertusklause der Narrenumzug durchs ben auf dem Kirchplatz und in der Tanz- Dorf in Richtung Vallülasaal. Anschließend laube statt. Aufstellung um 13:30 Uhr bei treffen sich Klein und Groß zum bunten der südlichen Ortseinfahrt Gaschurn. Treiben im Vallülasaal. Der Eintritt ist frei. F UNKENABBRENNEN Am Sonntag, 5. März 2017 findet wie jedes Jahr in Gaschurn und Partenen das traditionelle Abbrennen der Funken statt. GASCHURN PARTENEN Um 20:00 Uhr wird wieder beim Funkenplatz Tran- Hier wird am Funkensonntag ebenfalls um 20:00 Uhr trauas der Funken abgebrannt. Ab 14:00 Uhr ist für der Funken abgebrannt. Zuvor wird um 19:00 Uhr das Speis und Trank gesorgt, unter anderem mit frischen Vorfeuer entzündet, um 19:30 Uhr sind alle zum Fackel- Funkaküachli. schwingen eingeladen. Bereits am Funkensamstag (4. März) findet ab 14:00 Für musikalische Umrahmung sorgt die Bürgermusik Uhr in der beheizten Funkenbude die Funkenwache Gaschurn-Partenen. Auch hier ist für Speis und Trank mit Musik statt. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. gesorgt, unter anderem mit frischen Funkaküachli.
  1. gapablitz
  2. gapazitig
20170124_GVE014 St.Gallenkirch 24.01.2017 Syntax Warning: Invalid number of shared object groups Gemeinde St. Gallenkirch Bezirk Bludenz 6791 St. Gallenkirch St. Gallenkirch, 30.01.2017 Niederschrift über die am Dienstag, den 24.01.2017 um 20:00 Uhr im Gemeindeamt St. Gallenkirch stattgefundene 14. Sitzung der Gemeindevertretung von St. Gallenkirch. Anwesend: Von der Liste Parteifreie Bürger und SPÖ Bgm. Josef Lechthaler, Vize-Bgm. Alexander Kasper (gleichzeitig Schriftführer), GR Martin Kleboth, GR Irma Rudigier, Norbert Marent, Peter Lentsch, Mario Tschofen, Lorenz Erhard, Franz Dönz, Johannes Felder, Johannes Sturm, Mag.a Sonja Wachter; Entschuldigt: Ing. Hansjörg Schwarz, Alois Bitschnau; Von der Liste Volkspartei und Unabhängige GR Bertram Rhomberg, Paul Einsiedler, Herwig Schallner, Gabi Juen, Michael Willi, Anton Feichtner, Mag. Daniel Fritz, Werner Maier, Florian Juen; Entschuldigt: Hubert Biermeier, Marietta Fiel; Tagesordnung: 01. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 02. Genehmigung der letzten Niederschrift vom 17.11.2016 Genehmigung der letzten Niederschrift vom 15.12.2016 03. Neuwahl eines neuen Mitgliedes in den Gemeindevorstand 04. Neubestellungen von Mitgliedern: a) Unterausschüsse b) Grundverkehrs-Ortskommission c) Abwasserverband 05. Änderung des Flächenwidmungsplanes: a) Bergrestaurant Nova-Stoba 06. Berichte des Bürgermeisters 07. Allfälliges zu Pkt. 01 Bgm. Josef Lechthaler eröffnet die heutige Sitzung, begrüßt alle Anwesenden und stellt die Beschlussfähigkeit fest. Nach den Mandatsverzichten von Dietmar Lorenzin und Michael Czernia bedankt sich der Vorsitzende für die Bereitschaft zur Annahme der Berufung auf ein Gemeindevertretungsmandat durch Werner Maier und Mag. Daniel Fritz und heißt sie herzlich Willkommen. Gem. § 41 Abs. 3 GG wird vom Bürgermeister beantragt, folgende Tagesordnungspunkte nachträglich auf die Tagesordnung zu nehmen: 07. Kundmachung des UEP-Verfahrens in der Angelegenheit: Umwidmung für Handelsbetrieb auf Gst-Nr. 847/1 08. Kundmachung des UEP-Verfahrens in der Angelegenheit: Umwidmung für Garage auf Gst-Nr. 527/1 Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig die Aufnahme der beiden Tagesordnungspunkte. zu Pkt. 02 Mit einstimmigem Beschluss werden die Niederschriften über die Gemeindevertretungssitzungen vom 17.11.2016 und 15.12.2016 genehmigt. In diesem Zusammenhang teilt der Bürgermeister mit, dass zukünftig die Gemeindevertretungsprotokolle erst nach deren Genehmigung durch die Gemeindevertretung kundgemacht werden. zu Pkt. 03 Nach dem Rückzug des langjährigen Gemeindevorstandsmitgliedes Dietmar Lorenzin wird die Wahl eines Nachfolgers/einer Nachfolgerin notwendig. Die Fraktion Volkspartei St. Gallenkirch und Unabhängige haben dem Bürgermeister einen schriftlichen und unterfertigten Wahlvorschlag vorgelegt. Dieser lautet auf Paul Einsiedler, der Mitglied der Gemeindevertretung ist. Als Wahlhelfer erklären sich Gabi Juen und Johannes Felder bereit. Somit erfolgt gemäß § 56 GG in geheimer und schriftlicher Form die Wahl eines neuen Mitgliedes für den Gemeindevorstand: Nach Auszählung der Stimmen wird Paul Einsiedler mit 20 ja-Stimmen und einer Enthaltung gewählt. Der Bürgermeister und die ganze Gemeindevertretung gratulieren dem neugewählten Gemeindevorstandsmitglied. zu Pkt. 04 Neubestellung von Mitgliedern: a) b) c) Unterausschüsse Grundverkehrs-Ortskommission Abwasserverband Auf Vorschlag der Fraktion Volkspartei St. Gallenkirch und Unabhängige werden folgende Positionen nachbesetzt: a) Gebühren- u. Finanzausschuss: Anton Feichtner für den verstorbenen Robert Tschofen b) Grundverkehrs-Ortskommission: Bertram Rhomberg für Dietmar Lorenzin Als Ersatzmitglied ist Hermann Stocker vorgesehen. c) Abwasserverband: Werner Maier für Oswald Saler Aus dem Landesgesetzblatt 44/2013 § 8 geht hervor, dass sich die Abgabenkommission aus einem Mitglied, das den Vorsitz hat, und mindestens zwei, höchstens aber vier weiteren Mitgliedern zusammensetzt. Daher schlägt der Bürgermeister vor, dass jeweils die beiden letztgereihten beider Fraktionen samt Ersatzmitglied aus diesem Gremium gestrichen werden. Einstimmig werden diese Änderungen von der Gemeindevertretung zur Kenntnis genommen und auch so beschlossen. zu Pkt. 05 Änderung des Flächenwidmungsplanes: a) Bergrestaurant Nova-Stoba Inhaltliche Darstellung der Gemeindevertretung: Die gegenständliche Umwidmung umfasst die langjährig bestehende und zum Bergrestaurant gehörende Gästeterrasse, die bislang über keine entsprechende Widmung verfügte. Die Änderung des Flächenwidmungsplanes stellt somit eine Anpassung an den Ist-Zustand dar. Darüber hinausgehende Freiflächen sind nicht betroffen. Im Zuge der eingeleiteten Umwelterheblichkeitsprüfung liegt zwischenzeitlich der Schlussbericht vor. Aus diesem geht hervor, dass mit keinen erheblichen Umweltauswirkungen zu rechnen ist. Im Vorfeld wurde ein einmonatiges Auflageverfahren durch Kundmachung an der Amtstafel durchgeführt. Es liegen keine Stellungnahmen vor. Flächenwidmung: Umwidmung einer Teilfläche im Ausmaß von 1.547 m2 von derzeit FL in FS Sonderfläche Bergrestaurant. Die Flächenwidmung wird einstimmig genehmigt. zu Pkt. 06 Berichte des Bürgermeisters • • • • • • • • • • 15. -18.12. Weltcup-Wochenende im Montafon 17.12. Bergweihnacht auf Garfrescha 24.12. Friedenslicht-Aktion im Feuerwehrhaus St. Gallenkirch 28.12. Silvestermarkt, Landal Gargellen 01.01. Neujahrs-Feuerwerk 11.01. Einweihung der Silvretta Bahn, Schigebiet Nova 14.01. JHV Ortsfeuerwehr St. Gallenkirch Ehrung für 40-jährige Treue Egon Wieser; 50-jährige Treue Willi Berger Die Feuerwehr bedankt sich bei der Gemeindevertretung für die Unterstützung. 15.01. Landestag der Vorarlberg Krippenbauer in St. Gallenkirch 17.01. Standessitzung 20.01. JHV Ortsfeuerwehr Gortipohl Ehrung für 25-jährige Treue Alexander Kasper; 40-jährige Treue Ernst Netzer; Ebenfalls ein Dank an die Gemeindevertretung Ankündigung: In der Zeit vom 25.01. - 27.01.2017 findet der Montafon Ramskull 2017 in Gargellen statt. In neuem Format soll ein Skitiouren-Festival etabliert werden. zu Pkt, 07 Kundmachung des UEP-Verfahrens in der Angelegenheit: Umwidmung für Handelsbetrieb auf Gst-Nr. 847/1 Die Gemeinde hat mit Eingabe vom 07.12.2016 um die Durchführung einer Umwelterheblichkeitsprüfung nach dem Raumplanungsgesetz für die Festlegung einer besonderen Fläche für einen sonstigen Handelsbetrieb auf GST-Nr. 847/1 angesucht (M-Preis). Im Zuge des Verfahrens zur Umwelterheblichkeitsprüfung wurden Stellungnahmen aus den Fachbereichen Raumplanung, Wasserwirtschaft, Maschinenbau und Elektrotechnik, sowie Wildbachund Lawinenverbauung eingeholt. Der dazugehörende Schlussbericht liegt ebenfalls vor und wird der Gemeindevertretung zur Kenntnis gebracht. Die Gemeindevertretung beschließt Kundmachung an der Amtstafel. einstimmig das einmonatige Auflageverfahren durch In diesem Zusammenhang teilt der Bürgermeister mit, dass nächste Woche eine Sitzung des Gemeindevorstandes stattfinden soll, um den vorliegenden Baurechtsvertrag und dessen Änderungsvorschläge mit RA Dr. Klaus Brändle abzustimmen. Josef Willi vom Hotel Gazauner Hof hat sein Interesse für die verbleibende Restfläche unterhalb seines Betriebes bekundet. zu Pkt. 08 Kundmachung des UEP-Verfahrens in der Angelegenheit: Umwidmung für Garage auf Gst-Nr. 527/1 Die Gemeinde hat mit Eingabe vom 29.12.2016 um die Durchführung einer Umwelterheblichkeitsprüfung nach dem Raumplanungsgesetz für die Umwidmung einer Teilfläche der GST-Nr. 527/1, im Ausmaß von rund 75 m2 von FF in FS/Garage angesucht (Helmut Willi, Gortipohl). Im Zuge des Verfahrens zur Umwelterheblichkeitsprüfung wurden Stellungnahmen aus den Fachbereichen Raumplanung, sowie Wildbach- und Lawinenverbauung eingeholt. Der dazugehörende Schlussbericht liegt ebenfalls vor und wird der Gemeindevertretung zur Kenntnis gebracht. Die Gemeindevertretung beschließt Kundmachung an der Amtstafel. einstimmig das einmonatige Auflageverfahren durch zu Pkt. 09 - Allfälliges Mag. Daniel Fritz erkundigt sich nach dem derzeitigen Verfahrensstand bei den beiden Projekten Silvretta-Resort Vergalden in Gargellen und ARBOREA-Hotel. Der Bürgermeister erläutert aus seiner Sicht den derzeitigen Stand beim Silvretta Resort Vergalden und hofft auf die Fortführung des Projektes. Beim Projekt ARBOREA seien zwischenzeitlich die meisten Punkte geklärt. Die Finanzierung ist jedoch nach wie vor noch völlig offen. Franz Dönz kritisiert, dass immer wieder Schnee von privaten Vorplätzen auf die Gemeindestraße abgelagert wird. Eine Information im nächsten Gmesblättli sollte überlegt werden. Anton Feichtner spricht die Sitzung der letzten Abgabenkommission an und möchte nun wissen, wie groß die Außenstände bei einem bestimmten Hotelbetrieb sind. Ein weiterer Gewerbebetrieb habe gegenüber ihm seinen Unmut darüber geäußert, dass hier mit zweierlei Maß vorgegangen werde. Gegenüber kleinen Betrieben werde strikter bei Abgabenrückständen gehandelt. Weiters regt Anton Feichtner an, dass im Vorfeld von Sitzungen der Abgabenkommission die dafür notwendigen Unterlagen mit der Einladung übermittelt werden. GR Bertram Rhomberg und Vize-Bgm. Alexander Kasper sind sich einig, dass zukünftig verstärkt auf die Eintreibung von offenen Gemeindeabgaben geschaut werden muss. Dennoch legt Vize-Bgm. Alexander Kasper darauf Wert, dass fairerweise anzumerken sei, dass es neben dem angesprochenen Betrieb auch noch viele andere Abgabepflichtige gibt, die ebenfalls ihren Zahlungsverpflichtungen nicht ausreichend nachkommen. Der Vorsitzende schlägt vor, die Außenstände in der nächsten Sitzung der Abgabenkommission und des Gemeindevorstandes zu behandeln. Weitere Anfragepunkte sind noch: a) b) c) Die Nachnutzung des alten Pflegeheimes Sanierung des Gehsteiges entlang der Galgenuler-Straße Martin Bargehr - Kann hier konkret Hilfe seitens der Gemeinde angeboten werden? Norbert Marent schlägt vor zu prüfen bzw. abzuklären, ob der mögliche MPreis-Markt ein Standort für eine Sirene sein könnte. Beim Feriendorf in Galgenul muss im Hinblick auf die Löschwasserversorgung noch eine zweite Wasserleitung gelegt werden. Dafür wird die Querung der Landesstraße notwendig werden. Aus der Sicht von Franz Dönz ist das Angebot einer Sommerferienbetreuung im Montafon eine gute Sache. Dies sowohl für unsere Gästekinder, als auch für einheimischen Kinder. Die Möglichkeiten samt Anmeldeformalitäten sollten nur besser beworben werden. Der Bürgermeister soll daher mit Montafon Tourismus ein Gespräch führen. Ende der Sitzung: 21:00 Uhr Der Vorsitzende: Der Schriftführer:
  1. stgallenkirchvertretung
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  3. sanktgallenkirchvertretung
20170109_GaPa_Blitz Gaschurn 09.01.2017 Amtliche Mitteilung Zugestellt durch Post.at Ausgabe Jänner 2017 GaPa - Blitz GaschurnPartenen O BERVERMUNTWERK II - S TAMMTISCH Im Namen der Vorstände Dr. Christof Germann und Dipl.-Ing. Helmut Mennel sowie Bürgermeister Martin Netzer, MSc, laden die Vorarlberger Illwerke AG und die Gemeinde Gaschurn alle recht herzlich zum 4. Obervermuntwerk II-Stammtisch am: Mittwoch, 11. Jänner 2017 um 19.00 Uhr im Vallülasaal Partenen Bürgermeister Martin Netzer, MSc ein. Beim Stammtisch werden Sie über die aktuellen Themen auf der Baustelle informiert. Dabei wird auch der neue Film „Obervermuntwerk II - Das dritte Baujahr“ präsentiert. 90 J AHRE S KICLUB S ILVRETTA P ARTENEN Zur Feier des 90. Jubiläums veranstaltet der Skiclub Silvretta Partenen am 14. Jänner 2017 gemeinsam mit dem SC Gaschurn einen Vereinslauf beim Spatlalift. Über zahlreiche Teilnehmer würden sich die beiden Vereine sehr freuen. Vielleicht lockt das Jubiläumsjahr des Skiclub Silvretta Partenen den einen oder anderen Teilnehmer mit und ohne Mitgliedschaft auf die Rennstrecke. Zur anschließenden Preisverteilung und Jubiläumsfeier mit dem „Trio Sorgenfrei“ sind alle recht herzlich in den Vallülasaal Partenen eingeladen. Startnummernausgabe ab 11:30 Uhr beim Ziel Besichtigung ab 12:15 bis 12:45 Start ab 13:00 Uhr, 1 Durchgang Anmeldeschluss ist der 13. Jänner um 12:00 Uhr Einlass in den Vallülasaal ist ab 17:00 Uhr Für Mitglieder des Skiclub gratis. Für Nichtmitglieder: Erwachsene € 10,00 und Kinder € 5,00. Gemeinde Gaschurn Dorfstraße 2 6793 Gaschurn Tel.: 05558-8202-0 Fax: 05558-8202-19 gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at Klasseneinteilungen und Reglement www.scgaschurn.at abrufbar. Wir gratulieren zum 90. Jubiläum! sind unter: www.scspartenen.at oder LADUNG Im Sinne des § 14, Jagdgesetz idgF, berufe ich als Obmann der Jagdgenossenschaft Gaschurn die Vollversammlung am Dienstag, dem 24. Jänner 2017 um 20:00 Uhr im Gemeindeamt Gaschurn (Ist die Vollversammlung aufgrund der Anzahl der Stimmen zum festgesetzten Zeitpunkt nicht beschlussfähig, so wird sie nach Ablauf einer viertel Stunde beschlussfähig.) im Gemeindeamt Gaschurn ein. Tagesordnung 1. Eröffnung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung, Feststellung der anwesenden Mitglieder der Jagdgenossenschaft und deren vertretenen Stimmen (§12 Abs.1 Jagdgesetz) 2. Genehmigung der Niederschrift der letzten Vollversammlung vom 7.10.2015 3. Berichte des Obmanns 4. Kassabericht – Berichte der Rechnungsprüfer 5. Genehmigung der Jahresrechnung Jagdjahr 2015/2016 6. Neuverpachtung der Genossenschaftsjagden 1.4.2017 bis 31.3.2023 7. Wahl der Mitglieder und der Ersatzmitglieder des Jagdausschusses 8. Wahl der Rechnungsprüfer 9. Allfälliges Mit der Bitte um vollständiges Erscheinen Bgm. Martin Netzer, MSc Obmann Jagdausschuss H UNDEKOT : B ITTE RICHTIG E NTSORGEN In Gaschurn und Partenen sind zahlreiche RobidogStationen aufgestellt. Es handelt sich dabei um Abfallbehälter mit einem integrierten Spender für HundekotBeutel. Leider wird dieses Angebot häufig nicht richtig wahrgenommen: es wird anderer Abfall in den RobidogBehältern entsorgt, es werden volle Beutel auf und neben den Wegen liegengelassen, einige Hundebesitzer kümmern sich gar nicht um die lästigen „Hinterlassenschaften“ ihrer Haustiere. Immer wieder erreichen uns diesbezüglich Beschwerden. Durch die nicht ordnungsgemäße Entsorgung entsteht viel unnötige Arbeit für unsere Bauhofmitarbeiter, es bleibt ihnen weniger Zeit für andere Arbeiten und die Kosten müssen alle Bürger tragen. Den Standort aller RobidogStationen können Sie mittels der Abfall-App des Landes Vorarlberg sogar unterwegs auf Ihrem Handy anzeigen lassen. Gratis-Hundekot-Säckchen bekommen Sie übrigens auch im Gemeindeamt Gaschurn! Unsere Vermieterinnen und Vermieter bitten wir, diese Informationen auch an die Hundebesitzer unter ihren Gästen weiterzugeben. Bitte entsorgt den Kot eurer Hunde richtig die Sauberkeit unserer Umwelt betrifft uns alle! -
  1. gapablitz
  2. gapazitig
20161221_GVE016 Gaschurn 21.12.2016 6793 Gaschurn / Dorfstraße 2 / Hochmontafon – Österreich Tel. +43(0)5558/8202, Fax +43(0)5558/8202-19 email: gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at Datum: 28. Dezember 2016 AZ: 004-1/16/2016 BearbeiterIn: Sandra Tschanhenz sandra.tschanhenz@gaschurn.at Niederschrift über die 16. Gemeindevertretungssitzung am 21.12.2016 um 19:30 Uhr im Gemeindeamt Gaschurn. Anwesend: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Bgm. Martin Netzer, MSc, Vize-Bgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen, Thomas Riegler, Mag. Freddy Wittwer, Gerhard Saler, Kurt Klehenz, DI Markus Durig, Philipp Lechner, Walter Grass, Walter Lechleitner; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: GR Markus Netzer, Christoph Wittwer, Ludwig Wachter, Adolf Felder; Entschuldigt: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: GR Klaus Schröcker, Markus Felbermayer, Kurt Rudigier, Otto Rudigier; Schriftführerin: Sandra Tschanhenz Tagesordnung 1) Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit 2) Berichte 3) Gemeindepartnerschaft Gemeinde Gaschurn – Gemeinde Waldenbuch 4) Zigiam-Zerfalllawine 5) Vortragssaal Arzthaus Innere Gosta 19c, 6793 Gaschurn – Planung Kinderwerkstättli 6) Wohnbau Partenen – Living in the South II 7) Friedhofsordnung 8) Gästetaxeverordnung 9) Tourismusbeiträgeverordnung 10) Abfallgebührenverordnung 11) Kanalordnung 12) Wasserleitungsordnung Niederschrift_16_GV_Sitzung.doc 1/19 13) Friedhofsgebührenverordnung 14) Hundeabgabe-Verordnung 15) Voranschlag 2017 16) Mietvertrag zwischen der Gemeinde Gaschurn, Dorfstraße 2, 6793 Gaschurn, und Dr. Gerhard König, Willimargasse 2, 6900 Bregenz, über die Arztwohnung Innere Gosta 19c, 6793 Gaschurn 17) Mietvertrag zwischen der Gemeinde Gaschurn, Dorfstraße 2, 6793 Gaschurn, und Dr. Gerhard König, Willimargasse 2, 6900 Bregenz, über die Arztpraxis Innere Gosta 19c, 6793 Gaschurn 18) Genehmigung der letzten Niederschrift(en) 19) Allfälliges Erledigung der Tagesordnung: zu 1.: Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit Der Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindemandatarinnen und Gemeindemandatare sowie die Zuhörer. Der Vorsitzende stellt fest, dass die Ladung ordnungsgemäß ergangen und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Der Vorsitzende beantragt die Verlängerung der Tagesordnung um folgenden Punkt: • Ermächtigung zur Entgegennahme von Barzahlungen (§ 79 Abs. 3 GG) für Toni Dorow Der Änderung der Tagesordnung wird einstimmig zugestimmt. zu 2.: Berichte Der Vorsitzende berichtet Folgendes: • Gratis-Broschüre zum Thema Abfall In einer neuen Broschüre informiere der Vorarlberger Umweltverband über Themen, die den Abfall und dessen richtige Trennung betreffen. Den Hauptteil stelle eine übersichtliche Aufstellung dar, was mit z.B. Altpapier, Altglas oder Bioabfall entsorgt werden sollte und was zum Restabfall oder als Problemstoff entsorgt gehöre. Daneben werden Informationen über Abfalltrennung, -vermeidung und -wiederverwertung sowie praktische Tipps präsentiert. Ab der Jahreswende sei diese Broschüre im Gemeindeamt Gaschurn sowie im Altstoffsammelzentrum kostenlos erhältlich. Im Altstoffsammelzentrum werden künftig auch Biomüllsäcke ausgegeben. • Alpencup 2017 Die Gemeinden Feldberg und Hinterzarten im Hochschwarzwald führen am 22. und 23.01.2017 den 44. Alpencup durch. Ein Langlauf- und ein Riesenslalombewerb werden ausgetragen. Der Alpencup sei ein Wettbewerb für amtierende BürgermeisterInnen sowie amtierende Gemeinde- und Stadtratsmitglieder. Es könne gerne daran teilgenommen werden. Weitere Informationen können im Gemeindeamt eingeholt werden. Niederschrift_16_GV_Sitzung.doc Seite 2/19 • Volkshochschule Hohenems – Kompetenztraining für SchülerbetreuerInnen Die Volkshochschule Hohenems habe einen Lehrgang für SchülerbetreuerInnen entwickelt, der den TeilnehmerInnen fundiertes theoretisches Fachwissen zu Themen wie soziales Lernen, pädagogische Grundlagen, rechtliche Rahmenbedingungen, Gesundheit, Ernährung und Hygiene, aber auch Kommunikation und Selbstreflexion mit praktischen Umsetzungsempfehlungen vermittle. In Zukunft seien sicherlich größere Herausforderungen bei Weiterentwicklung von Ganztagesbetreuungen zu meistern, für welche eine Ausbildung in dieser Art jedenfalls hilfreich wäre. • Garnerabach Verbauungsprojekt Da die Förderzusage seitens des Bundes storniert wurde, wurde auch die Finanzierungszusage des Landes Vorarlberg zurückgezogen. Zur Umsetzung von Schutzmaßnahmen müsse ein neuerlicher Antrag gestellt werden. Bereits mehrfach sei auf diesen Umstand hingewiesen worden. Das Verbauungsprojekt Klusertobel sei derzeit noch berücksichtigt, aber relativ ähnlich gelagert, wenn nicht bald eine Lösung gefunden werde. • Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger Es gebe ein neues Bonus-Malus-System, welches die Beschäftigung älterer Arbeitnehmer sicherstellen soll. Entsprechende Quoten über ein Beschäftigungsausmaß von älteren Bediensteten seien zu erfüllen. Erreiche die Dienstgeberquote die Branchenquote nicht, so erhöhe sich die Auflösungsgabe (Malus). Erreiche oder übersteige die Dienstgeberquote die Branchenquote, sei ein Bonus angedacht. • Zukunftsbericht Gemeindeverbund Der entsprechende Zukunftsbericht liege im Gemeindeamt zur Einsicht auf. • Verbauungsprojekte Die Verbauungsprojekte: o Gandadaura-Gättertobel-Lawine, Verbauungsprojekt 1977 (Bj. 1986-2015) o Zigiam-Zerfalllawine, Verbauungsprojekt 1977 (Bj. 1996-2015), Bauprogramm für Einzelbaumaßnahmen (Bj. 2005-2010) o Außerbacherwald SSS, Projekt für Einzelmaßnahmen 2013 (Bj. 2014-2015) o Valschavielbach, Projekt für Einzelmaßnahmen 2012 (Bj. 2012-2013 o Gättertobel, Verbauungsprojekt 1979 (Bj. 186-1999) o Hangatobel-Drilliszug-Lawine, Verbauungsprojekt 1956 (Bj. 2001-2012) seien abgeschlossen und kollaudiert. • Verbauungsprojekt Winkel SSS P 2014 Mit Feststellungsbescheid der BH Bludenz vom 17.10.2016 sei die Ausführung des Verbauungsprojektes gemäß Schlussüberprüfung festgestellt worden. Die Kosten hätten bisher EUR 41.731,80 betragen. Die Verbauung im oberen Bereich konnte noch nicht umgesetzt werden, da nicht alle Zustimmungen vorliegen. Derzeit werde angestrebt, aus der Interessentschaft Schafallmein eine Agrargemeinschaft zu bilden, was die Einholung von Zustimmungen erleichtern würde. Niederschrift_16_GV_Sitzung.doc Seite 3/19 • Tourismus o Guten Morgen Österreich Am 14.12.2016 wurde die Sendung „Guten Morgen Österreich“ live aus Gaschurn übertragen. Dankenswerter Weise habe die Frauenbewegung Gaschurn Partenen das Frühstück sowie die Pfarre den Michaelisaal bereitgestellt. Mit geringem Aufwand sei hier ein großer Werbeeffekt erzielt worden. o Tourismusnewsletter Montafon Tourismus biete an, den Gemeindemandatarinnen und -mandataren zukünftig den Tourismusnewsletter direkt zukommen zu lassen. Ein entsprechendes Interesse könne bei Montafon Tourismus direkt angemeldet werden. Ein entsprechendes E-Mail haben die Mandatarinnen und Mandatare bereits erhalten. o 125 Jahre DAV Sektion Heilbronn Gemeinsam mit Freddi Immler, der nunmehr seit 40 Jahren Hüttenwirt sei, habe der Vorsitzende am 15.12.2016 an der Jubiläumsfeier teilgenommen. Mehr als 5.800 Nächtigungen habe die Heilbronnerhütte heuer verzeichnet, was für die Gemeinde und auch die Sektion Heilbronn sehr erfreulich sei. • Brich dein Schweigen Dieses Projekt, initiiert von Falco Luneau, werde von der Gemeinde Gaschurn unterstützt. Es gehe dabei darum, physische, psychische und sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen, sowie Mobbing in der Schule oder am Arbeitsplatz nicht zu tolerieren. Über dieses Thema soll nicht geschwiegen werden. Mit dieser Initiative soll die totgeschwiegene Problematik Kindesmissbrauch in all ihren Formen an die Öffentlichkeit gebracht werden. Die Betroffenen sollen unterstützt werden, jedoch anonym. Eine gewisse Hemmschwelle soll durch diese Anonymität überwunden werden. Unterstützt werde das Projekt von Rat auf Draht sowie der Nummer gegen Kummer. Oft sei dieses Thema viel näher als man denkt, sodass sich alle Gemeinden des Montafons mit einem vernünftigen Betrag an diesem Projekt beteiligt hätten. • Förderzusagen ABA BA09 und WVA BA07 Die Förderungszusage zur Erweiterung der Wasserversorgung BA07 (Partenen Loch, Trantrauas, Außerbach, Bereich Bauhof) liege vor. Ebenso für die Erweiterung der Abwasserbeseitigungsanlage BA09 (Außerbach, Trantrauas). Die Auszahlung des Landesbeitrages der bisherigen Umsetzung der ABA BA09 sei veranlasst worden. • Integrationsfähigkeit von Flüchtlingen Das seit Jahrzehnten bewährte System der Nachbarschaftshilfe der Caritas zur Integration von Asylwerbern sei von den zuständigen Bundesstellen untersagt worden. Asylwerber können daher mangels bundesgesetzlicher Regelung keine einfachen Hilfstätigkeiten für private Auftraggeber erbringen. Durch einen Beschluss des Gemeindevorstandes könne ein dem Gemeindewohl dienendes gemeinnütziges Ziel oder ein gemeinnütziges Sozialprojekt bestimmt werden, indem Flüchtlinge für diverse Tätigkeiten, gegen entsprechende Bezahlung, mitarbeiten können. • Förderung von Betrieben der Lebensmittel-Nahversorgung / Betriebskostenzuschuss für das Jahr 2016 Im Rahmen der Förderungsaktion für Lebensmittel-Nahversorgungsbetriebe vom Land Vorarlberg werde für das Jahr 2016 für den Sparmarkt Partenen ein Betriebskostenzuschuss in Höhe von EUR 15.000,00 gewährt. Die Gewährung dieses Betriebskostenzuschusses sei an die Bedingung geknüpft, dass die Gemeinde Gaschurn für das Jahr 2016 einen zusätzlichen Niederschrift_16_GV_Sitzung.doc Seite 4/19 Förderungsbeitrag von mindestens EUR 3.000,00 leiste, was auch erfolge. Die Gemeinde Gaschurn fördere den Erhalt der Nahversorgung auf diese Art wie schon bisher. • Verordnung der BH Bludenz zur Vorbeugung gegen Waldbrände Die BH Bludenz habe zum Zweck der Vorbeugung gegen Waldbrände eine Verordnung erlassen. In den Waldgebieten und den daran anschließenden Gefährdungsbereichen ist jegliches Feuerentzünden und das Rauchen verboten. Insbesondere seien das Entzünden und Abfeuern von pyrotechnischen Gegenständen verboten. Übertretungen dieser Verordnung können mit einer Geldstrafe von bis zu EUR 7.270,00 oder mit einer Freiheitsstrafe von bis zu vier Wochen bestraft werden. Bereits letztes Jahr wurde an die Vernunft der Bevölkerung appelliert. Da auch heuer der Niederschlag sehr gering ausfalle, bitte er um Beachtung der Trockenheit der Wälder und der doch erheblichen Waldbrandgefahr. • Rückblick 2016: Nicht alles im Jahr 2016 sei so verlaufen, wie man es sich vorgestellt habe: Die Wiederholung und Verschiebung der Bundespräsidentenwahl habe ebenso zu einer Belastung geführt wie die initiierte Volksabstimmung gegen die Haftungsübernahme, welche die Projektumsetzung gebremst habe. Der Ausgang der Abstimmung sei so zu akzeptieren, koste aber einiges an Energie und Zeit, die an anderen Stellen fehlen. Der Vorsitzende hoffe, dass auch diese Herausforderung überwunden werden könne, nicht für ihn persönlich sondern für die Gemeinde. Im heurigen Jahr sei dennoch viel erreicht worden: o Der Spielplatz in Partenen konnte feierlich eröffnet werden. Die zum gleichen Zeitpunkt eröffnete Ausstellung „Rette deinen Planeten“ der VS-Partenen wurde mit dem 3. Platz des VN-Klimaschutzpreises ausgezeichnet. o Die Wohnanlage Goldivor, mit 16 Wohneinheiten, welche zwischenzeitlich alle bewohnt seien, konnte ebenfalls eröffnet werden. o Nächster Höhepunkt war die Eröffnung des gemeinsamen Pflegeheims St. Fidelis in St. Gallenkirch. Das neue Pflegeheim stelle eine große Aufwertung im Bereich Pflege und betreutes Wohnen dar und werde sehr gut angenommen. o Der Spatenstich zum Wohnbauprojekt Feschadona am Ortseingang von Gaschurn konnte gemacht werden. o Mit dem Bau des Chalet Hotels im Ortszentrum von Gaschurn wurde begonnen. o Im Kirchdorfzentrum Gaschurn konnte ein behindertengerechter Lift eingebaut und bis ins Dachgeschoss verlängert werden. So ist nun auch das Dachgeschoss oberhalb des Gemeindeamtes auch über den Lift zugänglich. o Die Inbetriebnahme des neuen Hochbehälters Tschambreu und des 60 kWTrinkwasserkraftwerks sei ein weiterer Höhepunkt des Jahres 2016. Die offizielle Inbetriebnahme mit entsprechendem feierlichem Anlass werde im Frühjahr 2017 erfolgen. o Zusätzliche Winterbeleuchtung in Gaschurn und Partenen sei angeschafft worden. Vor allem in Partenen sei die Beleuchtung durch das Engagement verschiedener Gemeindebürger verschönert worden. Stellvertretend für alle danke er Marlies Schöpf und Vize-Bgm. Ruth Tschofen für ihr diesbezügliches Engagement. Niederschrift_16_GV_Sitzung.doc Seite 5/19 o Das Projekt Begegnungsort Gaschurn 2020 zweige bereits zwei wichtigste Erfolge:  Der neue Gemeindearzt wurde im Rahmen dieses Projektes gefunden.  Bereits nach wenigen Monaten konnte eine neue MPREIS-Filiale eröffnet werden. • Beschneite Talabfahrt Der Vorsitzende hoffe, dass wenigstens bei diesem Projekt die Energie dafür verwendet werde, die Umsetzung zu erreichen als diese zu behindern. Es sei ein wunderbares Weihnachtsgeschenk für unsere Gemeinde. Er möchte allen Grundeigentümern und Unterstützern danken. Mit der Beschneiung dieser Piste werde Gaschurn extrem aufgewertet und ein Impuls gesetzt, der sicherlich einiges an positiver Energie und interessanten Ideen und weitere Projekte auslöse. Miteinander lasse sich mehr erreichen, daher bedankt er sich stellvertretend für alle, die in irgendeiner Form einen positiven Beitrag geleistet haben, bei Martin Oberhammer, Kurt Burger und nicht zuletzt bei Peter Marko und Peter Gaugg. • Danksagung Allen Gemeindemitarbeiterinnen und -mitarbeitern als auch jenen, die in den Tochterbetrieben der Gemeinde für die Allgemeinheit tätig seien, spreche er seinen Dank aus. Ohne die tatkräftige Unterstützung aller wäre dieses Aufgabenspektrum nicht abdeckbar. Er danke auch allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die sich immer wieder mit viel persönlichem Engagement einbringen. Stellvertretend für alle Vereine bedanke er sich heuer bei der Bürgermusik Gaschurn-Partenen, welche ein spektakuläres Musikfest veranstaltet habe. Der Vorsitzende unterbricht die Sitzung von 19:58 Uhr bis 20:50 Uhr zum Zweck der Bürgerfragestunde. zu 3.: Gemeindepartnerschaft Gemeinde Gaschurn – Gemeinde Waldenbuch Der Vorsitzende erläutert, dass die Gemeinde Waldenbuch beabsichtige, mit der Gemeinde Gaschurn eine Gemeindepartnerschaft zu begründen. Die Gemeindepartnerschaft soll zu engen persönlichen Verbindungen zwischen den Bürgerinnen und Bürgern beider Gemeinden führen. Im Gemeindevorstand sei über diese Partnerschaft bereits beraten worden. Der Gemeindevorstand habe die Gemeindepartnerschaft einstimmig befürwortet. Der Vorsitzende erläutert, dass die Musikkapelle Waldenbuch vor 50 Jahren ihren ersten Auslandsauftritt bzw. ihre erste Auslandsreise nach Gaschurn unternommen habe. Diese Freundschaft werde noch heute gepflegt. Im Jahr 2017 besuche die Bürgermusik GaschurnPartenen die Musikkapelle Waldenbuch zu deren Jubiläum. Aus Waldenbuch liege derzeit noch keine definitive Zusage über den Abschluss der Gemeindepartnerschaft vor. Derzeit werden noch Verhandlungen im Gemeinderat im Zusammenhang mit dem Budget geführt. Der Vorsitzende stellt somit den Antrag, den Abschluss dieser Gemeindepartnerschaft weiterzuverfolgen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 4.: Zigiam-Zerfalllawine Der Vorsitzende erläutert, dass im Flächenwirtschaftlichen Projekt 2016 – ZigiamZerfalllawine – die Begründung und Pflege der Schutzwälder im Einzugsbereich folgender Lawinen geplant sei: Niederschrift_16_GV_Sitzung.doc Seite 6/19 - Zigiamlawine - Zerfalllawine - Mittelmaisäßlawine Sämtliche Maßnahmen seien unter dem Projekt Zigiam-Zerfalllawine FWP 2016 zusammengefasst, da in diesen beiden Lawinenzügen der Hauptteil der zu erledigenden Arbeiten erfolge. Das Projekt beinhalte die Errichtung von Gleitschutzböcken aus Akazienholz, Aufforstungsmaßnahmen und Pflegemaßnahmen (Aussicheln, Erstdurchforstung, Schutzmaßnahmen gegen Wildverbiss). Das Projekt sei mit Kosten von EUR 260.000,00 kalkuliert. Der Finanzierungsschlüssel sei wie folgt festgelegt: - Bund 38 % - Land Vorarlberg 21 % - Land Vorarlberg als Straßenerhalter - Gemeinde Gaschurn 13 % - Silvretta Montafon GmbH 20 % - Vorarlberger Illwerke AG 3% 5% Die entsprechenden Grundstücke der Gemeinde seien zusätzlich lastenfrei zur Verfügung zu stellen. Die entsprechenden Zustimmungserklärungen aller Grundstückseigentümer seien noch einzuholen. Dafür sei dann auch die Gemeinde zuständig. Die Instandhaltung und Pflege der fertig gestellten Maßnahmen sollen von der Gemeinde übernommen werden, wobei dies vom Betreuungsdienst der WLV nach den Bestimmungen des WBFG übernommen werden könne. Brückenbauwerke und Sicherheitseinrichtungen werden nach ihrer Fertigstellung unverzüglich den Interessenten übertragen. Die Instandhaltung der Brückenbauwerke kann nicht aus Bundesmitteln gefördert werden. Allfällige Kosten für Behördenverfahren seien von der Gemeinde zu tragen. Allfällige Vermessungskosten, die in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Vorhaben stehen, werden vom Projektkredit übernommen. Mitunter könne es passieren, dass die genauen Grenzen nicht bekannt seien und eine Vermessung notwendig sei. Gebühren, die eine solche Vermessung und Verbücherung mit sich bringen würden, können nicht vom Projekt übernommen werden. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den Plan der Verbauungsmaßnahmen zur Kenntnis und erläutert diesen. Er empfiehlt, die Zustimmung an die Bedingung zu knüpfen, dass im Bereich „Galetschnas“ das Ausmaß der Gleitschutzböcke so gestaltet werde, dass eine Schiabfahrt weiterhin garantiert werden könne. Adolf Felder erkundigt sich, in welchem Ausmaß Kosten für eine allfällige Verbücherung entstehen können. Der Vorsitzende erklärt, dass in den meisten Fällen eine Verbücherung nicht notwendig ist. Er erläutert, dass jeder Grundeigentümer zustimmen müsse. Eine Vermessung und Verbücherung sei nur dann notwendig, wenn die Grenzen nicht klar seien bzw. es Probleme mit den Zustimmungen gebe. Walter Lechleitner fragt nach, ob diese Gleitschutzböcke von der Gemeinde ersetzt werden müssten, sollten diese eine Erneuerung erfordern. Der Vorsitzende erläutert, dass die geplante Aufforstung deshalb stattfinde, dass bis eine Erneuerung der Böcke notwendig wäre, ein Schutzwald entstehe. DI Markus Durig weist darauf hin, dass beim Verbauungsprojekt Winkel dieselbe Maßnahme getroffen wurde. Garantie dafür, dass die Aufforstung wie gewünscht funktioniere, gebe es keine, die Erfahrungen seien jedoch positiv. Gerhard Saler meint, dass die Verpflichtung der Gemeinde für die Erhaltung dieser Bauwerke klar thematisiert werden müsse. Niederschrift_16_GV_Sitzung.doc Seite 7/19 GR Markus Netzer erläutert, dass dem Projekt grundsätzlich nichts entgegen stehe und er eine Umsetzung als sehr wichtig empfinde. Für die Erhaltungsmaßnahmen sollte jedoch eine entsprechende Kostenschätzung vorliegen. Auch abgeklärt werden müsse, ob es für allfällige Erhaltungsmaßnahmen, die notwendig werden, eine entsprechende Förderung gebe. Der Vorsitzende stellt den Antrag, die Zustimmung zum Projekt und auch zur Übernahme des entsprechenden Interessentenbeitrages gemäß dem Finanzierungsschlüssel unter folgenden Bedingungen zu erteilen: • im Bereich „Galetschnas“ ist das Ausmaß der Gleitschutzböcke so zu gestalten, dass eine Schiabfahrt garantiert werden kann; • eine Kostenschätzung für die Instandhaltungs- und Pflegekosten der fertig gestellten Maßnahmen ist vorzulegen • eine allfällige Förderung für diese Instandhaltungs- und Pflegekosten ist zu überprüfen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 5.: Vortragssaal Arzthaus Innere Gosta 19c, 6793 Gaschurn – Planung Kinderwerkstättli Der Vorsitzende erklärt vorab, dass geplant sei, eine Kleinkinderbetreuungseinrichtung im Vortragssaal des Arzthauses, Innere Gosta 19c, 6793 Gaschurn, der nur sehr sporadisch genutzt werde, einzurichten. Kinderwerkstättli sei der Name des Vereins, der bereits solche im Montafon betreue. Allerdings sei noch nicht klar, ob die geplante Kleinkinderbetreuungseinrichtung in Gaschurn ebenfalls durch diesen Verein betreut werde. Diese Einrichtung sei dann mindestens 49 Wochen im Jahr geöffnet, was auch als sinnvoll erachtet werde. Gerade berufstätige Elternteile benötigen ganzjährig eine Betreuung für ihre Kinder, auch während der Ferienzeiten. Der Vorsitzende erläutert, der Gemeindevorstand habe in seiner 25. Sitzung am 13.09.2016 unter Tagesordnungspunkt 8. einstimmig beschlossen, den Förderantrag für die geplante Umsetzung der Kleinkinderbetreuungseinrichtung im Vortragssaal des Arzthauses gemäß der Kostenschätzung Fleisch/Loser Bauprojektabwicklung GmbH, Kaspar-MoosbruggerStraße 27, 6830 Rankweil, in Höhe von EUR 152.611,59 zu stellen. Die Fleisch/Loser Bauprojektentwicklung GmbH sei beauftragt worden, da diese im Vorstand des Vereines Kinderwerkstättli vertreten sei und auch die notwendigen Adaptierungen für die Annahme durch die Förderstelle kenne. Die entsprechenden Förderanträge waren bis zum 15.09.2016 einzureichen. Da die Anzahl an eingegangenen Förderanträgen den Budgetrahmen sprenge, soll nun eine Aufstockung der Fördermittel erfolgen. Dies bedarf einem offiziellen Regierungsbeschluss, welcher noch nicht vorliege. Anschließend werde die Förderzusage einlangen. Christoph Wittwer erkundigt sich nach den zusätzlichen Kosten. Die Schätzung Fleisch/Loser betreffe lediglich die Adaptierung der Räumlichkeiten. Personalkosten und anfallende Erhaltungskosten seien nicht eingerechnet. Der Vorsitzende erläutert, dass bei den definitiven Zahlen sehr wohl noch Änderungen eintreten können. Die Personalkosten können variieren, es müsse vor allem der Betreuungsschlüssel beachtet werden. DI Markus Durig merkt an, dass die Betreuung der Kinder in einer Kleinkinderbetreuung nicht umsonst sei. Die Eltern haben einen gewissen Beitrag zu leisten. Natürlich können mit diesem Beitrag jedoch nicht alle Kosten gedeckt werden. Walter Lechleiter fände eine Lösung in der Nähe des Kindergartens bzw. Schulhauses sinnvoller, damit alle Kinderbetreuungseinrichtungen einen Gesamtstandort haben. Der Vorsitzende erläutert, dass derzeit keine Möglichkeit bestehe, diese Kleinkinderbetreuungseinrichtung in der Volkschule zu integrieren. Entsprechende Anpassungen im Arztsaal Niederschrift_16_GV_Sitzung.doc Seite 8/19 bzw. auch im Außenbereich wurden von der zuständigen Förderstelle bereits besichtigt und als positiv erachtet. Walter Lechleitner erkundigt sich, ob es bereits eine Schätzung gibt, wie viele Kinder dieses Angebot in Anspruch nehmen würden. Der Vorsitzende erläutert, dass dies zum derzeitigen Zeitpunkt nicht gesagt werden könne, der Bedarf an solchen Einrichtungen jedoch stetig anwachse und es nie ein Bedarfsproblem sondern meist ein Kapazitätsproblem gebe. Gerhard Saler fügt hinzu, dass das Kinderwerkstättli in St. Gallenkirch einen enormen Zulauf erfahre und dort jedenfalls zu wenige Plätze angeboten würden. Der Vorsitzende erklärt auch, dass derzeit die Möglichkeit bestehe, dass 3-jährige Kinder den Kindergarten besuchen. Diese neu zu errichtende Kinderbetreuungseinrichtung biete dann die Möglichkeit, 3-jährige Kinder aufzunehmen. Dies ändere dann wiederum den Betreuungsschlüssel. Ziel im Montafon sei es, in jeder Gemeinde die Kleinkinderbetreuung von morgens bis 13:00 Uhr sicherzustellen. Ein großer Schritt in Richtung Ganztagesbetreuung sei bereits mit dem Angebot der Mittagsbetreuung an der Mittelschule Innermontafon erfolgt, welche auch Schüler aus den Volksschulen Gaschurn und Partenen in Anspruch nehmen. Christoph Wittwer erkundigt sich über die Notwendigkeit einer Küche und den Platzbedarf pro Kind bzw. wie viele Kinder betreut werden könnten. Der Vorsitzende erläutert, dass zum jetzigen Zeitpunkt eine genaue Anzahl an Kindern nicht festgelegt werden könne. Dafür müsse auch der Betreuungsschlüssel beachtet werden, der je nach Alter der Kinder variieren könne. Ein Küchenbereich sei im Projekt vorgesehen und eingeplant. Vize-Bgm. Mag. Ruth Tschofen erläutert, dass eine Aufstockung des Kinderbetreuungsangebotes unumgänglich sei. DI Markus Durig erklärt, dass die Plätze in der Kinderbetreuungseinrichtung auf den Betreuungsschlüssel sowie die zur Verfügung stehende Fläche abgestimmt sei. Je nach Möglichkeit werden dann pro Kind Betreuungszeiten zugewiesen. Gerhard Saler meint, dass mit der Fleisch/Loser Bauprojektabwicklung GmbH ein kompetenter Partner mit der Planung beauftragt wurde, der die notwendige Erfahrung besitze, dieses Projekt zu planen. Der Vorsitzende erläutert die maximalen Gruppengrößen und Betreuungsschlüssel sowie den Platzbedarf einer solchen Kinderbetreuungseinrichtung anhand der aktuellen Förderrichtlinie. Derzeit lasse sich noch keine definitive Einschätzung der zu betreuenden Kinder treffen. Mag. Freddy Wittwer erkundigt sich, ob überhaupt Betreuerinnen zur Verfügung stehen würden. Der Vorsitzende erläutert, dass er bereits mit Birgit Kofler und auch Julia Raffler Gespräche geführt habe. Es sei auch in anderen Gemeinden bereits so, dass die Kinderbetreuer und -innen nicht aus der eigenen Gemeinde stammen. Derzeit seien jedoch mehrere zukünftige Betreuerinnen aus der Gemeinde in Ausbildung. Diese Möglichkeiten sind nach der Entscheidung zur Umsetzung der Kinderbetreuungseinrichtung abzuwägen. Bis dato liege die definitive Förderzusage noch nicht vor. Der Vorsitzende stellt den Antrag die Entscheidung zur Umsetzung der Kinderbetreuungseinrichtung im Vortragssaal des Arzthauses, nach Vorliegen der Förderzusage, in den Gemeindevorstand zu delegieren. Die Umsetzung der Kinderbetreuungseinrichtung wird einstimmig zur Entscheidung in den Gemeindevorstand delegiert. Niederschrift_16_GV_Sitzung.doc Seite 9/19 zu 6.: Wohnbau Partenen – Living in the South II Der Vorsitzende erläutert, dass geplant sei, das Wohnhaus Silvrettastraße 75a, 6794 Partenen (altes Arzthaus), abzureißen und eine weitere Wohnanlage zu bauen. Angedacht sei, dass ein Teil der Wohnungen als nicht förderbare Wohnungen errichtet und als Eigentumswohnungen erworben werden könnten. Auch diese Wohnungen könnten jedoch nur zu Wohnzwecken mittels Hauptwohnsitz erworben werden. Der Bedarf an solchen Wohnungen müsse allerdings vorab geklärt werden. Die Wohnbauselbsthilfe müsse bereits bei Beginn des Projektes die entsprechenden Verträge machen. Die Wohnbauselbsthilfe müsse die entsprechenden Wohnungen ohne Fördergelder kalkulieren. Die Verpflichtung der Käufer, die Wohnungen nur zu Wohnzwecken und als definitiven Hauptwohnsitz zu nutzen, müsste ebenfalls vorliegen. Der Kaufvertragsentwurf über den Grundkauf zwischen der Gemeinde Gaschurn, der Vorarlberger Illwerke AG sowie der Wohnbauselbsthilfe liege bereits vor. Die Vorarlberger Illwerke AG verkaufe die Fläche taleinwärts des Wohnhauses Silvrettastraße 75a, 6794 Partenen ebenfalls an die Wohnbauselbsthilfe. Der Vorsitzende erklärt, dass am 07.12.2016 bereits eine Vorbegutachtung gemeinsam mit DI Ulrich Grasmugg sowie den Architekten Mitiska/Wäger, welche bereits das erste Projekt geplant hätten, stattfand. DI Ulrich Grasmugg habe vorab eine positive Stellungnahme abgegeben. Diese werde jedoch erst im Bauverfahren abschließend erfolgen. Im Gemeindevorstand wurde der Verkauf inklusive der Errichtung einer weiteren Wohnanlage bereits diskutiert. Der Vorstand habe die Auffassung vertreten, dass seitens der Gemeinde keine Abbruchkosten übernommen werden sollten. Die Verhandlungen mit der Wohnbauselbsthilfe hätten schlussendlich zu einem Kaufpreis von EUR 125,50/m² geführt. Die Abbruchkosten des Hauses Silvrettastraße 75a, 6794 Partenen, würden von der Wohnbauselbsthilfe getragen, ebenso die Vermessungskosten. Die Flächen der Gemeinde Gaschurn sowie der Vorarlberger Illwerke AG im Bereich des Gehsteiges inklusive der Einfahrtstrompete würden dem Öffentlichen Gut (Straßengrundstück) zugeschlagen. Der Bauausschuss habe in dieser Angelegenheit ebenfalls bereits beraten und befürworte dieses Projekt. Der Vorsitzende erläutert, dass im neuen Objekt 12 Wohnungen geplant seien. Er unterbreitet den Vorschlag, maximal ein Drittel der Wohnungen als nicht förderbare Wohnungen zu verkaufen. Es gebe bereits Interessenten an solchen Eigentumswohnungen. Er meint, dass es auch möglich sein sollte, dass auch jemand der nicht unter die Förderbedingungen des sozialen Wohnbaus falle, von der Gemeinde eine Möglichkeit geboten zu bekommen, eine eigene Wohnung zu erwerben. Nicht jeder wolle ein eigenes Haus bauen, so der Vorsitzende. Er bringt den Anwesenden den Vermessungsplan zur Kenntnis und erläutert die Flächenaufteilung. Auf Frage von GR Markus Netzer, ob potentielle Käufer solcher Eigentumswohnungen ihre Absicht frühzeitig bekannt geben müssen, erläutert der Vorsitzende, dass diese seiner Einschätzung nach bereits zur abschließenden Planung, jedenfalls jedoch vor Baubeginn vorliegen sollten. Interessenten, die eine Wohnung direkt käuflich erwerben möchten, müssen entsprechende Verträge mit der Wohnbauselbsthilfe oder dem Bauträger abschließen. Der Vorsitzende erklärt, dass der soziale Wohnbau jedenfalls Priorität haben soll. Da bereits 15 Wohnungen bestehen und 12 neue in Planung seien, sei es vertretbar eine gewisse Anzahl an Eigentumswohnungen anzubieten. Die Käufer der Eigentumswohnungen können diese selbstverständlich auch mit Hauptwohnsitz weitervermieten. GR Markus Netzer erkundigt sich, ob die bestehende Tiefgarage vergrößert werde. Der Vorsitzende erläutert, dass diese erweitert werde, um auch für das neue Wohnobjekt Tiefgaragenplätze zu schaffen. Ebenfalls werde die Stellplatzverordnung eingehalten. Auf die Frage von Walter Lechleitner, ob das neue Wohnobjekt optisch mit den bereits bestehenden gleichzusetzen sei, bringt der Vorsitzende den Anwesenden die Vorabzüge der Planungsunterlagen zur Kenntnis. Daraus lasse sich erkennen, dass optisch kein großer Unterschied bestehen werde. Das neu zu bauende Objekt werde etwas höher als die bestehenden Gebäude sein. Niederschrift_16_GV_Sitzung.doc Seite 10/19 Der Vorsitzende erläutert die geplante Aufteilung der Wohnungen: o 3 x 4-Zimmer-Wohnungen o 6 x 3-Zimmer-Wohnungen o 3 x 2-Zimmer-Wohnungen Ludwig Wachter meint, dass beim Verkauf von Eigentumswohnungen Vorsicht geboten sei. Es solle nicht so sein, dass beispielsweise Hoteliere Wohnungen für ihr Personal kaufen können. GR Markus Netzer fügt hinzu, dass dies ganz einfach mit der Angabe des Hauptwohnsitzes überprüft werden könne. Allerdings müsse der Lebensmittelpunkt in Gaschurn sein. Thomas Riegler macht den Vorschlag, anstatt einem Drittel der Wohnungen, maximal ein Drittel der Wohnfläche als Eigentum zu verkaufen. Der Vorsitzende fasst diesen Vorschlag auf und empfiehlt, eine Kombination anzubieten: ein Drittel der Wohnfläche, maximal aber 4 Wohnungen könnte die Vorgabe sein. Gerhard Saler meint, dass bei der Vergabe jedenfalls darauf geachtet werden müsse, dass nicht alle Wohnungen derselben Größe direkt als Eigentumswohnungen verkauft werden. Thomas Riegler ist auch der Meinung, dass Tiefgaragenplätze an die umliegenden Nachbarn verkauft werden sollten, falls Interesse bestehen würde und zusätzliche Stellplätze vorhanden wären. Der Vorsitzende stellt den Antrag, die Flächen der Gemeinde Gaschurn zu einem Preis von EUR 125,50/m² an die Wohnbauselbsthilfe zu verkaufen. Sämtliche Vermessungs- und Verbücherungskosten sowie die Abbruchkosten des Hauses Silvrettastraße 75a, 6794 Partenen, hat die Wohnbauselbsthilfe zu tragen. Maximal ein Drittel der Wohnfläche, jedoch maximal vier Wohnungen können als nicht förderbare Wohnungen verkauft werden. Sollte die bisherige Heizanlage der bestehenden Wohnanlage „Living in the South“ für das neu zu errichtende Wohnbauprojekt „Living in the South II“ nicht ausreichend sein, hat sich die Wohnbauselbsthilfe zu verpflichten, bei einer allfälligen Umsetzung des Fernwärmeprojektes die Wohnanlage Living in the South II an dieses Fernwärmenetz anzuschließen. Der Vorsitzende stellt weiter den Antrag, der Abschreibung der Trennfläche 4 aus GST-NR 314/1, GB Gaschurn (Eigentümer Gemeinde Gaschurn), und Zuschreibung dieser Trennfläche zum GST-NR 3429, GB Gaschurn (Öffentliches Gut), zuzustimmen. Ebenfalls soll die Trennfläche 1 im Zuge der Zuschreibung zu GST-NR 3429, GB Gaschurn, als Öffentliches Gut gewidmet werden. Der Vorsitzende stellt ebenso den Antrag, der Abschreibung der Trennfläche 5 aus GST-NR 314/2, GB Gaschurn (Eigentümer Vorarlberger Illwerke AG), und Zuschreibung dieser Trennfläche zum GST-NR 3429, GB Gaschurn (Öffentliches Gut), zuzustimmen. Ebenfalls soll die Trennfläche 1 im Zuge der Zuschreibung zu GST-NR 3429, GB Gaschurn, als Öffentliches Gut gewidmet werden. Sämtlichen Anträgen wird einstimmig entsprochen. zu 7.: Friedhofsordnung Der Vorsitzende erläutert, dass nach Durchsicht der Friedhofsordnung festgestellt wurde, dass diese einer Überarbeitung bedarf. Die Notwendigkeit der Errichtung eines Gemeinschaftsgrabes war Anlass dafür, eine Überarbeitung vorzunehmen. Der Vorsitzende erläutert, dass es gesetzlich möglich sei, eine Urne an einem Platz außerhalb des Friedhofes aufzubewahren. Ein Teil der Asche müsse jedoch auf einem Öffentlichen Friedhof beerdigt werden. Zur Bestattung dieser Teilmenge der Asche müsse die Möglichkeit eines Gemeinschaftsgrabes geschaffen werden. Niederschrift_16_GV_Sitzung.doc Seite 11/19 Der Vorsitzende bringt den Anwesenden die vorgeschlagenen Änderungen und Ergänzungen zur Kenntnis. Nach einer kurzen Diskussion über die Dauer des Benutzungsrechtes am Gemeinschaftsgrab erfolgt eine Einigung auf 15 Jahre. Gleich wie bei den übrigen Gräbern muss nach Ablauf der Nutzungsdauer die Gebühr neuerlich entrichtet werden. Auf Frage von Christoph Wittwer, wie hoch die Kosten dafür seien, macht der Vorsitzende den Vorschlag zur Festsetzung einer Gebühr in Höhe von EUR 450,00. Es entwickelt sich eine kurze Diskussion über die Mindestruhedauer und die Kosten eines Grabankaufes von Einzel-, Doppel sowie Urnengräbern. Der Vorsitzende erläutert die Gebühren, welche dem vorliegenden Voranschlag zu entnehmen sind. Er erklärt, dass das Gemeinschaftsgrab von der Gemeinde gepflegt werde. Er erläutert neuerlich den Grund für die Errichtung eines solchen Gemeinschaftsgrabes. Adolf Felder ist der Meinung, dass die Gebühr von EUR 450,00 zu hoch sei. Der Vorsitzende verweist darauf, die Höhe der Gebühren beim entsprechenden Tagesordnungspunkt Friedhofgebührenverordnung weiter zu diskutieren und stellt den Antrag die Friedhofsordnung in der vorliegenden Form zu genehmigen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 8.: Gästetaxeverordnung Der Vorsitzende berichtet, dass sich bei den einzelnen Verordnungen lediglich die Gebührensätze ändern würden, ansonsten würden sich die Verordnungen nicht verändern. Alle Verordnungen seien vom Finanzausschuss einhellig verabschiedet worden. Einzig bei der Friedhofsgebührenverordnung sei noch ein Punkt zur Diskussion offen. GR Markus Netzer meint, dass in der ersten Finanzausschusssitzung angedacht wurde, die Kosten für die beschneite Talabfahrt in die Gästetaxe miteinfließen zu lassen. Der Vorsitzende erläutert dazu, dass der Bau der Piste abgewartet werden soll, bevor eine Gebührenerhöhung in Betracht gezogen werde. Die Gästetaxeverordnung wird daraufhin wie folgt einstimmig beschlossen. zu 9.: Tourismusbeiträgeverordnung Die Tourismusbeiträgeverordnung wird wie vorliegend einstimmig beschlossen. zu 10.: Abfallgebührenverordnung Die Abfallgebührenverordnung wird wie vorliegend einstimmig beschlossen. zu 11.: Kanalordnung Die Kanalordnung wird wie vorliegend einstimmig beschlossen. zu 12.: Wasserleitungsordnung Der Vorsitzende erläutert, dass der Punkt Wasserzählermiete in der Wasserleitungsordnung einer geringen Abänderung bedarf. Im Entwurf des Voranschlages sei noch die Wasserzählergröße mit 3 m³ ausgewiesen. Die neue Generation der Wasserzähler sei auf 4m³ ausgelegt, weshalb die Zählermiete neu bis 4 m³ und ab 4 m³ verrechnet werde. Niederschrift_16_GV_Sitzung.doc Seite 12/19 Die Wasserleitungsverordnung wird wie vorliegend inklusive der Änderung auf 4m3 im Hin­ blick auf die Wasserzählermiete einstimmig beschlossen. zu 13.: Friedhofsgebührenverordnung Der Vorsitzende knüpft an Tagesordnungspunkt 7. an und unterbreitet neuerlich den Vor­ schlag einer einmaligen Gebühr für die Beisetzung einer Urne im Gemeinschaftsgrab inklusi­ ve der Gedenktafel in Höhe von EUR 450,00. Thomas Riegler erläutert, dass die Gebühr für eine Urnenbeisetzung bereits festgelegt sei. Diese solle seiner Meinung nach so bestehen bleiben. Nun müsse ein Betrag für die Beiset­ zung im Gemeinschaftsgrab, ähnlich der Gebühr für den Kauf eines Einzel- oder Doppelgra­ bes, festgelegt werden. Die Tafel sei seiner Meinung nach separat zu verrechnen, da nicht genau gesagt werden könne, welche Kosten hier anfallen. Mag. Freddy Wittwer pflichtet Thomas Riegler zu und würde die Tafel als separate Kosten verrechnen. Gerhard Saler erläutert, dass die Kosten für den Ankauf eines Einzel- bzw. Doppelgrabes inklusive des jährlichen Beitrages, gerechnet auf 15 Jahre, etwa gleich hoch seien, wie die Kosten für eine Bestattung im Gemeinschaftsgrab mit einer Nutzungsdauer von 15 Jahren. Aus seiner Sicht wäre das vertretbar. Adolf Felder ist der Meinung, dass diese Gebühren überhöht seien. Die Friedhofsgebührenverordnung wird wie vorliegend mehrheitlich beschlossen (1 Gegen­ stimme lediglich in Punkt 2. Gebühren für die Bestattung im Gemeinschaftsgrab: Adolf Fel­ der). zu 14.: Hundeabgabe-Verordnung Die Änderung der Hundeabgabe-Verordnung wird wie vorliegend einstimmig beschlossen. zu 15.: Voranschlag 2017 Der Vorsitzendende erläutert die Feststellung des Voranschlags 2017: EUR Einnahmen der Erfolgsgebarung Einnahmen der Vermögensgebarung Vortrag Gebarungsüberschuss Vorvorjahr 7.345.400,00 5.403.000,00 __________ 0,00 Ausgaben der Erfolgsgebarung Ausgaben der Vermögensgebarung Vortrag Gebarungsabgang Vorvorjahr Es ergibt sich somit ein Gebarungsüberschuss in Höhe von Der Voranschlag schließt daher ausgeglichen ab -7.142.900,00 -5.605.500,00 __________ 0,00 Finanzkraft gemäß § 73 Abs. 3 GG. EUR 12.748.400,00 -12.748.400,00 ___________ 0,00 0,00 4.256.300,00 Mag. Edgar Palm nimmt ab 22:53 Uhr an der Sitzung teil. Der Vorsitzende erläutert weiter, dass aufgrund des Voranschlages 2017 der Bau und Inves­ titionsplan der Kanalisation anzupassen sei: Niederschrift_16_GV_Sitzung.doc Seite 13/19 Weiter soll dem Finanzierungsschlüssel des ÖV Landbus Montafon für 2017 (19,4196 % für die Gemeinde Gaschurn) zugestimmt werden. Es sei zu bemerken, dass der Nettoabgang mit einem Betrag von EUR 701.800,00 ausgewiesen sei. Der Kostenanteil von EUR 600.000,00 werde auf die Gemeinden verumlagt. Die Gemeinde Gaschurn sei etwas höher als im Vorjahr eingestuft, da die Verrechnung nicht nur nach Einwohnern, sondern auch nach Nächtigungen und dem Bushalteschlüssel erfolge. Für die Gemeinde Gaschurn sei somit 2017 ein Betrag von EUR 116.517,00 verumlagt. Mit eingerechnet sei allerdings auch die gesamte Fahrplanänderung in der Wintersaison. Der Vorsitzende erläutert zur Fahrplanänderung, dass in der Wintersaison die Schibusse alle 15 Minuten fahren werden. Der Schülerbus von Bludenz fahre jedoch derzeit zum Bahnhof Schruns und habe dort 15 Minuten Aufenthalt. Er habe bereits angemerkt, dass diesbezüglich eine Änderung zu erfolgen habe, da bisher zu Mittag der Schülerbus direkt bis nach Partenen gefahren sei. Christoph Wittwer erkundigt sich nach den Förderungen für den gesamten Öffentlichen Verkehr. Der Vorsitzende erläutert, dass dieses Jahr der Vorarlberger Verkehrsverbund zur Planung der Fahrpläne miteinbezogen wurde. Aufgrund der Monopolstellung der Montafonerbahn war der Gedanke, in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverbund eine Optimierung herzustellen. Klar sei, dass die Gemeinden mehr Geld aufzuwenden haben, umso mehr Fahrten der Busse erfolgen. Thomas Riegler meint, dass die Gemeinde Gaschurn viel Geld für dieses Angebot aufwende und jedes Jahr koste es mehr. Er bemängelt, dass Angebote wie der Schülerbus direkt von Bludenz bis Partenen einfach gestrichen würden. Der Vorsitzende erklärt, dass das Angebot nicht gestrichen wurde, es wurde lediglich noch keine optimale Lösung gefunden. Das Angebot der Schibusse alle 15 Minuten sei jedoch dazu gekommen. Der Vorsitzende erklärt, dass die Aufteilung des Schlüssels aus seiner Sicht in Ordnung sei. Mag. Freddy Wittwer gibt zu bedenken, dass Stundenpläne in den Schulen umgelegt werden mussten, dass die Schüler die Busse in Bludenz erreichen. Er verstehe nicht, dass der Bus dann aber in Schruns 15 Minuten Aufenthalt habe. Der Vorsitzende erklärt, dass versucht werde, eine optimale Lösung zu finden. Mit den Schulen gemeinsam sei bereits vieles erreicht und optimiert worden. Für dieses Problem gelte es noch eine Lösung zu finden. Der Vorsitzende erläutert die wichtigsten Punkte im Voranschlag: Niederschrift_16_GV_Sitzung.doc Seite 14/19 • Kleinkinderbetreuungseinrichtung Arztsaal • Wasserversorgung EUR 152.600,00 o BA05 (Vand / Trantrauas) EUR 384.000,00 o BA11 (Innerbofa / Außerbofa) EUR 476.000,00 o BA08 (Hochbehälter Tschambreu) EUR 277.000,00 o BA10 (Hochbehälter Berg / o Gundalatscherberg) • EUR 600.000,00 Abwasserbeseitigung o Kanal Trantrauas BA09 EUR 200.000,00 o Kanal Oberes Vand BA09 EUR 200.000,00 • Beschneite Talabfahrt EUR 195.000,00 • Wildbach-Projekte EUR 186.000,00 Die Wasserversorgungsanlage Gundalatscherberg ist noch auszuschreiben. Dieser Bereich soll gemeinsam mit der Beschneidungsanlage für die Schipiste umgesetzt werden. Auch die Löschwasserversorgung Mittelmaisäß wird dadurch sichergestellt werden. Im Bereich Trantrauas – hier ist aufgrund des geringen Anschlussgrades das Fernwärmenetz kein Thema mehr – und Oberes Vand sollen sowohl die Wasserversorgungs- als auch die Abwasserbeseitigungsanlagen ausgeführt werden. Der Vorsitzende erläutert, dass bei der beschneiten Schipiste einerseits die Einmalablösen sowie andererseits die laufenden Entschädigungszahlungen berücksichtigt wurden. Es sei vorgesehen, zu diesem Punkt eine separate Sitzung abzuhalten, in der alle Verträge durch die Gemeindevertretung behandelt werden sollen. Christoph Wittwer erläutert, dass sich der Schuldenstand aus dem bereits beschlossenen RA 2015 im Vergleich zur Prognose 2018 verdoppelt. Diesen Sprung könne er sich nicht erklären. Mag. Edgar Palm erläutert darauf die mittelfristige Finanzplanung, welche den Hintergrund dazu bilde. Der Vorsitzende ergänzt, dass im heurigen Jahr nicht alle Projekte umgesetzt wurden und sich das positiv auswirke. Darlehen, die einkalkuliert waren, mussten nicht aufgenommen werden. Zum größten Teil betreffen die Darlehen den Ausbau der Kanal- und Wasserversorgungsanlagen, die sich jedoch durch Gebühren größtenteils wieder refinanzieren. Mag. Edgar Palm bestätigt auf Frage von Christoph Wittwer, dass im Voranschlag für den RA 2016 eine Prognose angenommen wurde. Mag. Freddy Wittwer erkundigt sich, ob der Ausbau des Breitbandnetzes im Voranschlag deshalb berücksichtigt wurde, da eine eventuelle Umsetzung des Fernwärmeprojektes noch nicht ausgeschlossen wurde. Niederschrift_16_GV_Sitzung.doc Seite 15/19 Mag. Edgar Palm bestätigt dies. GR Markus Netzer erläutert, dass es seiner Meinung nach nicht viel Sinn mache, eine Talabfahrt und den Ausbau eines Breitbandnetzes zu kalkulieren, wenn nicht bekannt sei ob diese Projekte umgesetzt werden oder nicht. Ebenso seien EUR 1,05 Mio. zur Erhöhung des Eigenkapitals der Energie- und Wirtschaftsbetriebe GmbH vorgesehen, was er für nicht sinnvoll erachte. Der Vorsitzende erläutert dazu, dass beispielsweise der Verkauf des Edelweißareals nicht mehr vorgesehen sei. Die EUR 1,05 Mio. seien als Sicherheit für eine allfällig notwendige Eigenkapitalerhöhung der Energie- und Wirtschaftsbetriebe GmbH vorgesehen. Komme diese zum Tragen, müsse noch ein solcher Beschluss gefasst werden. Alle Investitionen, die im Vorschlag vorgesehen seien, seien trotzdem jeweils separat zu beschließen. GR Markus Netzer erläutert, dass er die Vorgangsweise nicht ganz verstehe. Bei der 1. Sitzung des Finanzausschusses wurde ein Entwurf des Voranschlages vorgelegt, der diskutiert wurde. An der 2. Sitzung des Finanzausschusses sei es ihm nicht möglich gewesen teilzunehmen. Auf seine Nachfragen sei ihm mitgeteilt worden, es habe sich nichts geändert. Im nun zum Beschluss vorgelegten Voranschlag seien ganz andere Summen angegeben. Der Verkauf des Edelweiß Areals sei nicht mehr berücksichtigt und dennoch werde ein besseres Ergebnis als im Entwurf erzielt. Mag. Edgar Palm erläutert, dass sowohl einnahmen- als auch ausgabenseitig Änderungen erfolgt sind. Im Voranschlag, der bei der 1. Sitzung des Finanzausschusses zur Diskussion stand, wurden sämtliche Buchungen, die vom Land vorgeschrieben werden, nicht berücksichtigt, um dieses Exemplar einfacher zu halten. Im Gesamtbild des Haushaltes ändere dies allerdings nichts. Das Ergebnis werde lediglich auf beiden Seiten aufgebläht. Er erläutert weiter, dass der Finanzausschuss über die Gebühren diskutiere, diese Positionen seien immer wieder einer Neuberechnung zuzuführen. Im Arbeitsexemplar des Voranschlages, welches nur der Finanzausschuss erhalte, sei auf die komplizierten Maastricht-Buchungen verzichtet worden, um dies einfacher zu halten. Im Endexemplar des Voranschlages müssen diese jedoch enthalten sein. Diese Buchungen ändern am Endergebnis jedoch nichts, da diese Maastricht-Buchungen sowohl die Einnahmen als auch die Ausgabenseite erhöhen. Das Haushaltsergebnis wird lediglich aufgebläht. Der Vorsitzende ergänzt, dass die Anregungen der 1. Finanzausschusssitzung bis zur 2. Sitzung aufgearbeitet wurden und der Voranschlag dann zur Genehmigung in die Gemeindevertretung vorgelegt werde. Zudem weist er darauf hin, dass der Finanzausschuss erstmals schon den gesamten Entwurf des Voranschlages erhalten habe, damit die Mitglieder des Finanzausschusses etwaige Ergänzungen einbringen können. Nun könne auch die Gemeindevertretung weitere Anregungen abgeben, die eingearbeitet bzw. korrigiert werden können. Der Voranschlag solle nicht ein gutes Ergebnis widerspiegeln, sondern alle Positionen enthalten, die zur Finanzierung kommen könnten. Sinnvoller sei auch die mittelfristige Finanzplanung vernünftig zu gestalten und alle Positionen zu berücksichtigen. GR Markus Netzer merkt an, dass es für ihn nicht nachvollziehbar sei, warum die Kosten für die beschneite Talabfahrt in den Gebühren (Gästetaxe) nicht berücksichtigt werden, aber eine Summe von EUR 1,05 Mio. für eine allfällige Eigenkapitalerhöhung der Energie- und Wirtschaftsbetriebe GmbH. DI Markus Durig merkt dazu an, dass die Gästetaxe bereits vor Jahren erhöht wurde. Der Vorsitzende ergänzt, dass die Gästetaxe als auch der Tourismusbeitrag in der Gemeinde Gaschurn 1:1 für den Tourismus verwendet werde, was nicht in allen Gemeinden des Montafons so sei. Komme eine Einlage der EUR 1,05 Mio. in die Energie- und Wirtschaftsbetriebe Hochmontafon GmbH zum Tragen, bedürfe dies einem separaten Beschluss. Dies entscheide sich aber erst nach dem Vorliegen der Ergebnisse der Ausschreibung zur Finanzierung des Fernwärmeprojekts ohne Haftungsübernahme durch die Gemeinde. Nach einer kurzen Diskussion über das Fernwärmeprojekt erläutert Adolf Felder einen Auszug aus dem Protokoll des Prüfungsausschusses aus dem Jahr 2012, in welchem erwähnt Niederschrift_16_GV_Sitzung.doc Seite 16/19 werde, dass bereits vor Baubeginn des neuen Bauhofes bekannt gewesen sei, dass erhebliche Mehrkosten entstehen werden, wenn dieser nicht im Rifa-Ost Areal gebaut werde. Vize-Bgm. Mag. Ruth Tschofen und Thomas Riegler merken an, dass dieses Protokoll nie genehmigt wurde und es keinen offiziellen Prüfbericht des Prüfungsausschusses gebe. DI Markus Durig erläutert, dass seitens des geologischen Sachverständigen Überprüfungen stattgefunden haben, welche dann zu einer Zustimmung der Bauausführung geführt hätten. Der Vorsitzende ergänzt, dass das Projekt Bauhof Neu wie jedes andere Projekt gehandhabt wurde. Dass nachträglich hohe Mehrkosten angefallen seien, konnte am Beginn des Projektes noch nicht abgeschätzt werden. Walter Grass erkundigt sich, ob die Schäden am Kanal, die behoben werden müssen, von der ARA Montafon oder der Gemeinde getragen werden bzw. ob diese bereits im Voranschlag berücksichtigt wurden. Der Vorsitzende erläutert, dass diese Schäden aus den bereits berücksichtigten Summen der Projekte finanziert werden bzw. teilweise von der ARA Montafon zu tragen seien. Adolf Felder erkundigt sich nach der Prokopfverschuldung, worauf ihm der Vorsitzende erklärt, dass diese Zahl in der Gemeinde Gaschurn nicht errechnet und ausgewiesen werde, weil diese Zahl keine wirkliche Aussagekraft habe. Der Vorsitzende stellt sodann den Antrag dem Voranschlag 2017, dem Bau- und Investitionskostenplan für die Kanalisation sowie dem Finanzierungsschlüssel des ÖV Landbus Montafon zuzustimmen. Diesem Antrag wird mehrheitlich entsprochen (Gegenstimmen: GR Markus Netzer, Adolf Felder). zu 16.: Mietvertrag zwischen der Gemeinde Gaschurn, Dorfstraße 2, 6793 Gaschurn, und Dr. Gerhard König, Willimargasse 2, 6900 Bregenz, über die Arztwohnung Innere Gosta 19c, 6793 Gaschurn Der Vorsitzende erläutert, dass der Mietvertrag zwischen der Gemeinde Gaschurn, Dorfstraße 2, 6793 Gaschurn, und Dr. Gerhard König, Willimargasse 2, 6900 Bregenz, über die Arztwohnung, Innere Gosta 19c, 6793 Gaschurn, gemäß Beschluss des Gemeindevorstandes in seiner 27. Sitzung am 25.10.2016 unter Tagesordnungspunkt 2. abgeschlossen wurde. Gemäß Vertragspunkt II. beginne das Bestandsverhältnis am 01.11.2016 und werde auf die Dauer von 4 Jahren abgeschlossen. Es ende, ohne dass es einer gesonderten Aufkündigung bedürfe, daher am 30.10.2020. Das Bestandsverhältnis könne nach Ablauf der Frist zumindest um 4,5 Jahre verlängert werden, sofern die Praxistätigkeit aufrecht bleibe und die Nutzung der Wohnung zu eigenem, ständigem Wohnbedarf diene. Vertragspunkt II. besage, dass die Verlängerung des Mietvertrages für die nächsten 8,5 Jahre bzw. solange die Arztpraxis durch den Mieter bestehe, in der nächsten Gemeindevertretungssitzung behandelt werde. Der Vorsitzende stellt den Antrag, die Dauer des Mietvertrages auf 8,5 Jahre zu verlängern. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 17.: Mietvertrag zwischen der Gemeinde Gaschurn, Dorfstraße 2, 6793 Gaschurn, und Dr. Gerhard König, Willimargasse 2, 6900 Bregenz, über die Arztpraxis Innere Gosta 19c, 6793 Gaschurn Der Vorsitzende erläutert, dass der Mietvertrag zwischen der Gemeinde Gaschurn, Dorfstraße 2, 6793 Gaschurn, und Dr. Gerhard König, Willimargasse 2, 6900 Bregenz, über die Arztpraxis, Innere Gosta 19c, 6793 Gaschurn, wurde gemäß Beschluss des Gemeindevorstandes in seiner 27. Sitzung am 25.10.2016 unter Tagesordnungspunkt 3. abgeschlossen wur- Niederschrift_16_GV_Sitzung.doc Seite 17/19 de. Gemäß Vertragspunkt II. beginne das Bestandsverhältnis am 01.11.2016 und werde auf die Dauer von 4 Jahren abgeschlossen. Es ende, ohne dass es einer gesonderten Aufkündigung bedürfe, daher am 30.10.2020. Das Bestandsverhältnis könne nach Ablauf der Frist zumindest um 4,5 Jahre verlängert werden, sofern die Praxistätigkeit aufrecht bleibe und die Nutzung der Wohnung zu eigenem, ständigem Wohnbedarf diene. Vertragspunkt II. besage, dass die Verlängerung des Mietvertrages für die nächsten 8,5 Jahre bzw. solange die Arztpraxis durch den Mieter bestehe, in der nächsten Gemeindevertretungssitzung behandelt werde. Der Vorsitzende stellt den Antrag, die Dauer des Mietvertrages auf 8,5 Jahre zu verlängern. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 18.: Genehmigung der letzten Niederschrift(en) Die Niederschrift über die 15. Gemeindevertretungssitzung wird einstimmig genehmigt. zu 19.: Ermächtigung zur Entgegennahme von Barzahlungen (§ 79 Abs. 3 GG) für Toni Dorow Der Vorsitzende erläutert, dass gemäß § 79 Abs. 3 GG Barzahlungen an die Gemeinde nur durch Personen, die von der Gemeindevertretung ausdrücklich dazu ermächtigt wurden, entgegengenommen werden dürfen. Der Vorsitzende stellt den Antrag die Ermächtigung zur Entgegennahme von Bargeld bis zu einer Höhe von EUR 1.000,00 gemäß § 79 Abs. 3 GG für Toni Dorow, den neuen Mitarbeiter im Altstoffsammelzentrum, zu erteilen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 20.: Allfälliges • Christoph Wittwer erkundigt sich über die Öffnungszeiten des neuen Gemeindearztes und meint, dass die Vereinbarung von Terminen aus seiner Sicht nicht immer sinnvoll sei. Ludwig Wachter pflichtet Christoph Wittwer bei. Der Vorsitzende erläutert, dass aus seiner Sicht diese Handhabung jedenfalls positiv sei. Lange Wartezeiten können so vermieden werden, ebenso sei der Arzt bereits bei Eintreffen des Patienten auf diesen vorbereitet. Er meint, dass sicher eine gewisse Einarbeitungsphase notwendig sei. • Gerhard Saler merkt an, dass ein Arzt sehr wichtig für das ganze Dorf sei. Anfangsschwierigkeiten bzw. eine Eingewöhnungsphase seien ganz normal. Schon von Beginn an eine negative Einstellung zu haben, mache es nicht einfacher. • • Vize-Bgm. Mag. Ruth Tschofen bittet darum, das Damen-WC nicht mehr abzusperren. Thomas Riegler merkt an, die Notrufnummern zu kommunizieren. Vor einigen Jahren habe es eine „Pickerl-Aktion“ gegeben, welche er wieder befürworten würde. Der Vorsitzende bedankt sich für die Anregung und werde sich darum bemühen. • Vize-Bgm. Mag. Ruth Tschofen bedankt sich beim Vorsitzenden für seine Arbeit, vor allem für seinen Erfolg, alle Unterschriften zur Umsetzung der beschneiten Talabfahrt zu erhalten. Auch wenn sich viele beteiligt haben, sei es letztendlich allein der Vorsitzende gewesen, der die Unterschriften eingeholt habe. Der Vorsitzende bedankt sich nochmals bei den Grundeigentümern und hofft auf eine baldige Umsetzung des Projektes. Niederschrift_16_GV_Sitzung.doc Seite 18/19 • Walter Lechleitner merkt an, dass etwas an der elektrische Anlage des Pylon beim Kirchdorfzentrum defekt sei. Der Vorsitzende erläutert, dass das neue Vorschaltgerät bereits bestellt sei. Der Vorsitzende bedankt sich bei allen Gemeindemandatarinnen und Gemeindemandataren für ihre Mitarbeit während diesem Jahr und wünscht allen frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2017. Ende: 00:05 Uhr Die Schriftführerin: Der Vorsitzende: Sandra Tschanhenz Bgm. Martin Netzer, MSc Niederschrift_16_GV_Sitzung.doc Seite 19/19
  1. gaschurnvertretung
20161215_GVE013 St.Gallenkirch 15.12.2016 Gemeinde St. GaOenkirch Bezirk Bludenz 6791 St. Gallenkirch St. Gallenkirch, 15.12.2016 Niederschrift über die am Donnerstag, den 15.12.2016 um 19.30 Uhr im Gemeindeamt St. Gallenkirch statt­ gefundene 13. S i t z u n g der Gemeindevertretung von St. Gallenkirch. Anwesend: Von der Liste Parteifreie Bürger und SPÖ Bgm. Josef Lechthaler, Vize-Bgm. Alexander Kasper, GR Martin Kleboth, GR Irma Rudigier, Johannes Felder, Johannes Sturm, Franz Dönz, Norbert Marent, Lorenz Erhard, Christian Kraft, Markus Barbisch, Lucas Hausser; Entschuldigt: Ing. Hansjörg Schwarz, Alois Bitschnau, Sonja Wachter, Peter Lentsch; Von der Liste Volkspartei und Unabhängige GR Dietmar Lorenzin, GR Bertram Rhomberg, Herwig Schallner, Hubert Biermeier, Gabi Juen, Michael Czernia, Paul Einsiedler, Michael Willi, Marietta Fiel; Guntram Juen als Schriftführer und Manuel Bitschnau von Montafon Tourismus; Tagesordnung: 01. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 02. Genehmigung der letzten Niederschrift vom 17.11.2016 03. Finanzierungsvereinbarung Montafon Tourismus 04. Beratung und Beschlussfassung über die Gebühren und Tarife für das Jahr 2017 05. Beratung und Beschlussfassung des Beschäftigungsrahmenplanes für 2017 06. Beratung und Beschlussfassung des Budgetentwurfes für das Haushaltsjahr 2017 07. Änderung des Flächenwidmungsplanes: Tschanhenz Rudolf 08. UEP-Verfahren Bergrestaurant Nova Stoba - abschließende Stellungnahme 09. Änderung von Landesgesetzen: a) Gesetz über die Auflösung der Agrarbezirksbehörde für das Land Vorarlberg 10. Berichte des Bürgermeisters 11. Beschlussfassung einer Gemeindeverordnung It. Gemeindeaufsicht a) Verordnung zur Einhebung einer Hundeabgabe 12. Allfälliges zu Pkt. 01) Bgm. Josef Lechthaler eröffnet die heutige Sitzung, begrüßt alle Anwesenden und stellt die Beschlussfähigkeit fest. protokoll_20161215.docx.doc 1/7 Gem. § 41 Abs. 3 wird vom Bürgermeister beantragt, TO Punkt 11) neu in die Tagesordnung aufzunehmen: „Beschlussfassung einer Gemeindeverordnung It. Gemeindeaufsicht - a) Verordnung zur Einhebung einer Hundeabgabe Dieser Antrag wird einstimmig genehmigt. zu Pkt. 02) Zur Niederschrift über die 12. Sitzung der Gemeindevertretung vom 17.11.2016 wird von GR Irma Rudigierzu TO-Pkt. 7) nachstehender Einwand erhoben: Irma Rudigier stellt fest, dass die Neutrassierung der L188 teurer kommt, wie die Sanierung der Stützmauern in der Vallatscha. Man soll den Kostenvergleich in das Protokoll aufnehmen. Hierzu möchte GR Bertram Rhomberg aber auch, dass angeführt wird, wer diese Kosten dann schlussendlich zu tragen hat, da dies in der Vergangenheit immer öfters konträr diskutiert wurde. Der Vorsitzende macht den Vorschlag, die Niederschrift zu überarbeiten und die Genehmigung dieser auf der nächsten Sitzung vorzunehmen. Er beantragt deshalb die Vertagung dieses Tagesordnungspunktes. Die Gemeindevertretung stimmt dem einstimmig zu. zu Pkt. 03) Finanzierunqsvereinbarunq Montafon Tourismus Der Bürgermeister begrüßt Geschäftsführer Manuel Bitschnau, welcher zur vorliegenden Finanzierungsvereinbarung von Montafon Tourismus Stellung nimmt. Einleitend berichtet Manuel Bitschnau, dass man im Mai 2013 aus 6 verschiedenen Tourismus­ organisationen eine einzige Gesellschaft mit dem Namen „Montafon Tourismus“ geformt hat. Zum 01.01.2014 sollte erstmals ein Budget erstellt werden. Hierfür wurde am 06.12.2013 ein Finanzierungsschlüssel mit verschiedenen Parametern vereinbart. Das bisherige Budget von 5,2 Mio Euro wurde schließlich auf 4,7 Mio reduziert. Allerdings hat die Gemeinde Schruns diesem Schlüssel die Zustimmung verweigert und lediglich einen Fixbetrag zugesagt, was Montafon Tourismus in arge Schwierigkeiten gebracht hat. Nach Ansicht der Gemeinde Schruns sei im Finanzierungs-schlüssel die Tourismusabgabe zu hoch angesetzt worden. Es sollten daher die Nächtigungen und der Tourismusbeitrag in gleicher Höhe bewertet und im Gegenzuge die Einnahmen aus der Zweitwohnsitzabgabe in der Bewertung etwas reduziert werden. Der neue Schlüssel liegt jetzt in allen Gemeinden auf. Im Budget 2017 wurde eine Reduktion um 150.000 Euro gegenüber dem Vorjahr vorgenom­ men. Die Büros sollen nicht von jeder Gemeinde separat übernommen werden. Die 3 Hauptbü­ ros sollen von Montafon Tourismus finanziert und die Nebenbüros von der jeweiligen Gemeinde selbst finanziert werden. Somit hat sich der Finanzierungsanteil jeder Gemeinde verändert. Die Kosten für die Büros in Gargellen und Gortipohl betragen zusammen € 98.000,--, welche künftig von der Gemeinde St. Gallenkirch selbst finanziert werden müssen. Es wird auch eine Grafik über die Frequenz der Tourismusbüros vorgelegt. Die Gästeanfragen werden zentral bei Montafon Tourismus erledigt. Die Produktentwicklung und Events wurden ebenfalls zentralisiert. Die einzelnen Tourismusbüros dienen nur noch der Information für den Gast und als Betreuung für den Vermieter. Die Öffnungszeiten wurden ausgeweitet. 18 Leute von Montafon Tourismus kümmern sich vor Ort um die Gäste. Die Frequenz der Tourismusbüros durch den Gast ist jedenfalls rückläufig. Das Büro in Gortipohl sei sehr schlecht frequentiert, sodass eine Weiterführung in Frage zu stellen ist. protokoll_20161215.docx.doc 2/7 GV Franz Dönz stellt hierzu fest, dass die Gemeinde St. Gallenkirch trotz Reduktion des Gesamtbudgets im Gegensatz zu den Gemeinden Schruns und Gaschurn mehr zu bezahlen hat. Auch die ausstehenden Zahlungen der Gemeinde Schruns werden angesprochen, ebenso die Ausnahme der Schutzhütten bei der Erstellung des Finanzierungsschlüssels. GR Dietmar Lorenzin begrüßt die Schilderungen von Manuel Bitschnau mit seinen Hinter­ grundinformationen. Gleichzeitig unterstreicht er aber die Wichtigkeit des Tourismusbüros in St. Gallenkirch angesichts des hohen Anteils an Privatzimmervermietern. Die Einsparungen wurden hauptsächlich im Marketing und bei der Schließung von Tourismus­ büros erzielt. Angesichts der geplanten Schließung von Tourismusbüros ist für Johannes Felder wichtig, bei jenen Büros jedenfalls die Installierung von interaktiven Info-Bildschirmen und Prospektständern vorzunehmen, damit eine Grundinformation gegeben ist. Manuel Bitschnau bestätigt dies. Vielfach werden die Informationen allerdings schon über das Smartphone eingeholt. Schließlich wird der vorliegende Finanzierungsschlüssel mit einer Gegenstimme (Norbert Marent) in einer Gesamtsumme von € 3.612.101,- genehmigt. Der Anteil der Gemeinde St. Gallenkirch beträgt hierbei insgesamt 27,26 %. Abschließend wird die am Mittwoch, 14.12.2016 aus St. Gallenkirch ausgestrahlte Sendung „Guten Morgen Österreich“ diskutiert. Der Übertragungswagen wäre besser im Dorf platziert gewesen, und nicht auf dem Liftparkplatz. Auch die Aussage des Obmannes des Vorarlberger Familienverbandes Andreas Prenn, dass in Tirol die Liftpreise günstiger sind, sei nicht die beste Werbung für das Montafon. zu Pkt. 04) Gebühren und Tarife für das Jahr 2017 Die dem Voranschlag beiliegende Tabelle für Gemeindeabgaben und -Tarife für das Jahr 2017 werden von Gemeindekassier Guntram Juen im Detail erläutert. Demnach wurde in den meis­ ten Fällen lediglich eine Indexanpassung um ca. 0,90 % vorgenommen, außer bei der Gäste­ taxe, welche im Sommer mit € 1,60 und im Winter mit € 1,70 in gleicher Höhe belassen wurde, wie bisher. Ebenso sollen die Müllgebühren nicht erhöht worden. Die Gemeindeabgaben und Tarife werden schließlich in der vorliegenden Fassung mit einstimmigem Beschluss genehmigt. zu Pkt 05) Beschäftiqunqsrahmenplan 2017 Der im Voranschlag enthaltene Beschäftigungsrahmenplan für 2017 bleibt gegenüber dem Vorjahr unverändert und wird daher ebenfalls einstimmig genehmigt. zu Pkt. 06) Budgetentwurf 2017 Der vorliegende Budgetentwurf 2017, welcher allen Mandataren eine Woche vor der Sitzung zugestellt wurde, wird vom Bürgermeister und Gemeindekassier im Einzelnen erläutert. Einleitend stellt der Bürgermeister fest, dass der Voranschlag mit Ausnahme der Sanierung der WC-Anlagen in der VS St. Gallenkirch und der Anschaffung von Stühlen im Gemeindesaal keine speziellen Investitionen enthält. Ausgaben von € 210.000,- für die Fortführung des Kanalkataster und € 50.000,- als Investitionsbeitrag für die Güterweganlage Gweil fallen an. Neben zwei Teil-REK's soll auch die Friedhofsmauer in Gortipohl saniert werden. Große Budgetposten mussten wiederum für den Sozialfonds und die Abgangsdeckung für die protokoll_20161215.docx.doc 3/7 Abgänge der Krankenhäuser veranschlagt werden. Guntram Juen berichtet, dass im heurigen Jahr für den Budgetposten 560-751 € 390.000,- veranschlagt wurden und dieser bereits mit knapp € 650.000,- belastet ist. Der Schuldendienst habe sich infolge ausiaufender Kredite und einer günstigen Zinsphase um insgesamt € 93.800,- gegenüber dem Vorjahr reduziert. Franz Dönz stellt den Finanzierungsschlüssel für die Bibliothek Montafon (Volksbücherei) in Frage, weil die Standortgemeinde Schruns seiner Ansicht nach zu wenig berücksichtigt wurde. Vom Bürgermeister wird dies in Form einer detaillierten Liste erläutert. Es wurden hier neben der Einwohnerzahl auch die aktiven Leser jeder Gemeinde berücksichtigt. Der Budgetposten 690/010 „Neubau von Bushaltestellen“ wird vom Vorsitzenden zur Diskussion gestellt. Die einheitlichen Wartehäuser des Stand Montafon finden guten Anklang. Es liegt ein offizieller Antrag der Parzelle Hof vor, in dem die Aufstellung eines solchen zwischen den beiden Tunnels in Fahrtrichtung Schruns gewünscht wird. Es wird über weitere mögliche Standorte beraten. Abschließend wird dieser Budgetposten auf € 15.000,angehoben. Zu diesem Thema stellt Johannes Felder fest, dass der Gast oft nicht weiß, an welcher Haltestelle er sich befindet. Es sollten daher die Haltestellen unbedingt beschriftet werden. Die Beschriftung wird It. dem Vorsitzenden noch kommen. GR Bertram Rhomberg fragt wegen des geplanten Umbaus des Aquarena nach. Hierbei schlägt der Vorsitzende vor, bei Vorliegen von konkreten Zahlen einen Nachtragsvoranschlag zu beschließen. Erfreulicherweise haben sich die reinen Gemeindeabgaben im Jahre 2016 gut entwickelt und so konnte in diesem Bereich insgesamt eine Erhöhung um ca. € 210.000,-- auf € 2.904.300,vorgenommen werden. Auch die Einnahmen aus den Ertragsanteilen an gemeinschaftlichen Bundesabgaben konnten um € 156.500,-- höher angesetzt werden, wie im Vorjahr. Diese betragen nunmehr in Summe € 2.529.700,-. Schließlich wird über Antrag des Bürgermeisters das vorliegende Budget 2017 in den nachste­ hend angeführten Summen mit einstimmigem Beschluss genehmigt. Einnahmen der Erfolgsgebarung 8.031.980,00 356.600,00 Einnahmen der Vermöqensgebarung Einnahmen der Haushaltsgebarung 8.388.580,00 Vortrag Gebarunqsüberschuss _______ 0,00 Einnahmen der Haushaltsgebarung 8.388.580,00 Gebarunqsabqanq _______ 0,00 Gesamteinnahmen 8.388.580.00 Ausgaben der Erfolgsgebarung Ausgaben der Vermögensgebarung Ausgaben der Haushaltsgebarung Vortrag Gebarungsabgang Ausgaben der Haushaltsgebarung Gebarungsüberschuss Gesamtausgaben 7.165.180,00 1.178.200,00 8.343.380,00 0,00 8.343.380,00 45.200,00 8.388.580.00 GR Dietmar Lorenzin bedankt sich bei Kassier Guntram Juen für die immer gute Vorbereitung der Budgetsitzungen. Die Finanzkraft für das Jahr 2017 wird gern. € 73 GG mit € 5.069.400,- festgestellt. Auch der Vorsitzende bedankt sich beim Kassier für den für ihn wahrscheinlich letzten Budgetentwurf. Lediglich noch ein Rechnungsabschluss steht ihm ins Haus. Kassier Guntram Juen bedankt sich bei der Gemeindevertretung für den einstimmigen Beschluss. protokoll_20161215.docx.doc 4/7 zu Pkt. 07) Änderung des Flächenwidmungsplanes Tschanhenz Rudolf, Unterschrofen Inhaltliche Darstellung der Gemeindevertretung: Herr Rudolf Tschanhenz beabsichtigt die Errichtung einer offenen Lagerhalle auf den GST-Nr. .994/2 und 3920. Im Vorfeld wurde eine Anrainerverständigung durchgeführt. Es liegen keine Stellungnahmen vor. Auch wurde dieser Widmungsantrag bereits mit dem Sachverständigen für Raumplanung, Herr DI Ulrich Grasmugg, besprochen. Auch die Wildbach- und Lawinenverbauung erhebt keinen Einwand gegen die Umwidmung. Beschlussfassung: GST-Nr. 3920 GST-Nr. .994/2 GST-Nr. 3920 GST-Nr. 3920 von von von von BM in FL BM in FL FL in BM1 FF in BM1 35 34 62 9 m2 m2 m2 m2 Mit einstimmigem Gemeindevertretungsbeschluss wird der Änderung des Flächenwidmungs­ planes die Zustimmung erteilt. zu Pkt. 08) Umwelterheblichkeitsprüfung zur Flächenwidmungsplanänderung; Umwidmung für Anpassung Bergrestaurant „Nova Stoba“ Die Gemeinde St. Gallenkirch hat mit Eingabe vom 24.06.2013 um die Durchführung einer Umwelterheblichkeitsprüfung nach dem Raumplanungsgesetz für die Umwidmung von Teilflä­ chen der GST-Nr. 2645/1, GB St. Gallenkirch im Ausmaß von insgesamt 3075 m2 von FL in FS/Bergrestaurant (1779 m2) und FS/Spielplatz (1296 m2) ersucht. Im Zuge der im Jahr 2013 durchgeführten Umwelterheblichkeitsprüfung konnte das Vorhaben in Bezug auf die Trinkwasserversorgung nicht abschließend beurteilt werden. Es wurde daher nur die für die Trinkwasserversorgung nicht relevante FS/Spielplatz (1296 m2) und ein kleiner Teil der FS/Bergrestaurant (250 m2) beurteilt und anschließend gewidmet. Diesbezüglich wurden keine voraussichtlich erheblichen Umweltauswirkungen erwartet. Mit Eingabe vom 24.10.2016 hat die Gemeinde St. Gallenkirch nun um die Durchführung einer ergänzenden Umwelterheblichkeitsprüfung für die Umwidmung der noch ausständigen Teilflä­ che der FS/Bergrestaurant im Ausmaß von rund 1529 m2 ersucht. Neue Unterlagen zur Trink­ wasserversorgung wurden beigelegt. Im Zuge des Verfahrens zur Umwelterheblichkeitsprüfung'wurden zusätzliche Stellungnahmen aus den Fachbereichen Raumplanung und Wasserwirtschaft eingeholt. Die vorliegenden Stellungnahmen bzw. Sachverständigengutachten liegen nun für einen Monat (bis 16.01.2017) beim Gemeindeamt zur Einsicht auf. Zu Pkt. 09) Änderung von Landesgesetzen Zu nachstehend angeführten Gesetzesänderungen wird mit einstimmigem Beschluss keine Volksabstimmung gefordert. a) Gesetz über die Auflösung der Agrarbezirksbehörde für das Land Vorarlberg protokoll_20161215.docx.doc 5/7 zu Pkt. 10) ® e • • ® • » • » • • • • • • » • • • Berichte des Bürgermeisters 19.11. Cäciliakonzert der Bürgermusik St. Gallenkirch Taktstockübergabe von Willi Bitschnau zu Gerhard Weinold; Ehrungen: 25 Jahre, Manuela Weinold; 50 Jahre, Othmar Mangard 20.11. Cäcilienfest des Kirchenchor St. Gallenkirch, Kloster Mariahilf Ehrung von Christine Tschofen für 25-jährige Mitgliedschaft 21.11. Sitzung des Gebührenausschuss 22.11. Sitzung des Tourismus-Unterausschuss 23.11. Vernetzungstreffen der Lawinenkommissionen 24.11. Gesellschafterversammlung Bergbahnen Gargellen Äußerst erfolgreiches Geschäftsjahr; Beschluss der Ausschüttung des Ergebnis­ ses an die Gesellschafter (erstmalig seit 1999) 25.11. Verabschiedung von Sabrina Spitzer in die Karenz Tag der offenen Tür in der Mittelschule Innermontafon Jahreshauptversammlung der Bürgermusik im Montafunerhüsli Gutes Vereinsjahr, Wiederwahl des gesamten Vorstandes 27.11. Suppentag der Frauenbewegung im Gemeindesaal 29.11. Seilbahnrechtliche Verhandlung der Silvretta Bahn 01.12. Sitzung der Berufungskommission Sitzung Finanzausschuss gemeinsam mit dem Gemeindevorstand für das Budget 2017 02.12. Eröffnung der Gargellner Stoba, ehemals Tiaja 03.12. Klosamärktli der Landjugend Innermontafon beim Dorfplatz in Gortipohl 04.12. Wiederholung der Bundespräsidenten-Stichwahlen Großes Dankeschön an alle Wahlbeisitzerinnen und Wahlbeisitzer 07.12. Jahreshauptversammlung Bergrettung St. Gallenkirch Erfolgreiches Jubiläumsjahr; keine Ehrungen heuer 10. bis 11. 12. Krippenausstellung mit Segnung und Krippenspiel der Volksschule St. Gallenkirch 11.12. Adventkonzert der Innerfrattner Chöre mit weiteren Musikgruppen in der Pfarrkirche St. Gallenkirch 13.12. 18. Standessitzung mit Behandlung des Budgets Sendung „Guten Morgen, Österreich“ aus St. Gallenkirch 14.12. Weihnachtsfeier Volksschule Galgenul Weltcup und Sportlerempfang, Hotel Zimba, Schruns 15.12. Mitgliederversammlung des Abwasserverbandes Montafon Ankündigungen: Am kommenden Wochenende findet der Weltcup der Snowboarder und Ski-Crosser auf dem Hochjoch statt Am 28.12. findet ein Silvestermärktli im Landal in Gargellen von 15 bis 18 Uhr statt. Am gleichen Abend ist ein Konzert von „echt STARK“ und Brass Selection“ im Rahmen des Montafoner Winterzauber um 20 Uhr in der Pfarrkirche St. Gallenkirch. protokoll_20161215.docx.doc 6/7 Zu Pkt. 11) Beschlussfassung einer Gemeindeverordnung It. Gemeindeaufsicht - a) Verordnung zur Einhebung einer Hundeabgabe Die angeführte Verordnung wird mit einstimmigem Beschluss genehmigt. Zu Pkt. 12) Allfälliges Der Bürgermeister berichtet, dass das Restaurant Därfli zumindest für die kommende Wintersaison geöffnet ist. Es soll keine Pizzeria geführt werden. Die Öffnungszeiten im Bauhof wurden im Umweltausschuss behandelt. Durch eine Harmonisierung dieser, sollen sich diese besser gemerkt werden können. Der Recyclinghof ist zukünftig an Tagen mit „D“, also Dienstag und Donnerstag geschlossen. Die Erfahrungen der Mitarbeiter sowie zahlreiche Umfragen machten auch die längere Öffnungszeit am Montagabend bis 19 Uhr überflüssig. Abschließend bedankt sich Bürgermeister Josef Lechthaler bei allen Mandataren für die gute und harmonische Zusammenarbeit während des abgelaufenen Jahres und wünscht allen frohe Festtage mit ihren Familien. GR Dietmar Lorenzin teilt überraschend mit, dass dies seine letzte Sitzung als Gemeindevertreter sei, da er sein Mandat in der Gemeindevertretung zurücklegen wird. Um den Spekulationen nicht zu viel Raum zu lassen, begründet er dies mit den vergangenen Bürgermeister- und Gemeindevertretungswahlen. Diese seien sehr ungut seitens der SPÖFraktion geführt worden, weshalb ihm die Freude an der Aufgabe vergangen sei. Dass dieses Verhalten, neben all den eigenen Fehlern, die er als Parteiobmann federführend mit zu verantworten hatte, vom Wähler mit einer absoluten Mehrheit honoriert wurde, hat dieser über Jahrzehnte vorhandenen, großen Freude an der Gemeindepolitik „den Rest gegeben“. Bald ist Weihnachten und so wünscht er allen diese so wichtige Freude, um die unglaublich großen Herausforderungen der Zukunft im Sinne der Menschen in unserer Gemeinde und zu deren Wohl zu lösen. Auch im Namen der Fraktion Volkspartei und Unabhängige wünscht er Frohe Weihnachten und allen ein gutes und gesundes Neues Jahr. Von dieser Wortmeldung ist der Vorsitzende sehr überrascht. Er bedankt sich bei Dietmar für seine geleistete Arbeit in den vergangenen Jahrzehnten und bedauert seine Entscheidung. Viel „Know-how“ ginge mit ihm für die Arbeit in den Gremien verloren. Er wünscht Dietmar für die Zukunft alles Gute mit seiner Familie. Ende der Sitzung: 21.30 Uhr Der Vorsitzende: Der Schriftführer:
  1. stgallenkirchvertretung
  2. gallenkirchvertretung
  3. sanktgallenkirchvertretung
20161205_GaPa_Zitig Gaschurn 05.12.2016 Amtliche Mitteilung Zugestellt durch Post.at Ausgabe Dezember 2016 GaPa - Zitig GaschurnPartenen VN-KLIMASCHUTZPREIS FÜR DIE VS-PARTENEN Am Donnerstag, 24.11.2016, war es soweit: Direktorin Petra Pozarnik, die Klassenlehrerin Gabriele Arthofer und Bgm. Martin Netzer, MSc, fuhren nach Zwischenwasser. Dort erfolgte die Preisverleihung des VN-Klimaschutzpreises 2016. Fachjury überzeugen. Es winkte der 3. Preis, welcher neben einer Urkunde ein Sparbuch von der Hypo Landesbank im Wert von EUR 1.000,00 beinhaltet. Die VS-Partenen freut sich riesig, dass sich das Projekt „Energie – Klima“ (Schuljahr 2015/16) so positiv auswirkt(e) und natürlich auch auf das Einlösen des Preises. Aufgrund dessen kam am 2.12.2016 Bgm. Martin Netzer, MSc, in die VS Partenen. Den Kids wurde ein Video von der Ausstellung und der Spielplatzeröffnung gezeigt. Anschließend wurden sie noch mit Apfelsaft und Riesenpizzen belohnt. DANKESCHÖN! Die Gemeinde Gaschurn gratuliert recht herzlich. Aufgrund der Teilnahme am ausgeschriebenen Wettbewerb im Frühling 2016, konnte die VS-Partenen in der Kategorie: „Schule und Jugend“ mit dem eingereichten Titel „Rette den Planeten“ und der ganzen Projektbeschreibung (Vortrag, Referate, Plakate, Spiele, Basteleien, Recycling, Klimamusical,…) die ERÖFFNUNG MPREIS Das Tiroler Familienunternehmen MPREIS eröffnete in Gaschurn beim Posthotel Rössle Ende November unter musikalischer Begleitung der Bürgermusik sowie einem Ehrensalut des Kameradschaftsbund und Schützenvereins Gaschurn-Partenen den ersten Supermarkt im Montafon. Das neue Geschäft bietet (Fortsetzung auf Seite 2) Dezember 2016 In dieser Ausgabe: Berichte….….………..1-22 Allfälliges…………..23-25 Tourismus…….…...25-27 Soziales.……………..27-32 e5…………….…………33-37 Vereine…………….. 38-42 Abfuhrkalender.......43 Seite 2 Dezember 2016 eine kompetente Nahversorgung mit kleinem Café-Bistro und großer Auswahl an Lebensmitteln zu günstigen Preisen. Tiroler Familienunternehmen Die Supermärkte von MPREIS überzeugen durch ein abwechslungsreiches Sortiment und gute Preise. Das familiengeführte und regional tätige Unternehmen hat sich zu einer äußerst starken Marke entwickelt und prägt heute den Lebensmitteleinzelhandel durch innovative und zukunftsweisende Impulse. GaPa-Zitig Günstige Preise Die Supermärkte von MPREIS sind bekannt für das außergewöhnlich gute Preis-LeistungsVerhältnis. Besonders beliebt sind die vielen „1+1 GRATIS-Aktionen“. Viele Preiseinstiegsprodukte - unter der Marke „Jeden Tag“ mit markanter roter Verpackung - sind zum gleichen Preis wie bei den Diskontern Hofer und Lidl erhältlich. Stark regional Der neue Nahversorger hat ein stark regional ausgerichtetes Sortiment. Ein "Vorarlberg-Regal" bietet Produkte von Vorarlberg Milch, Rupp, Alma, Emmi, Mohrenbräu, Frastanzer Bier, Arlbergquell, Amann Kaffee, Sennhof und Vorarlberger Mehl. Mitarbeiterin Madeleine Burtscher Kleines Café-Bistro Große Vielfalt Bis zu 10.000 Qualitätsprodukte zu günstigen Preisen werden angeboten. Das Angebot reicht von sommeliergeprüften Qualitätsweinen in der MPREIS Vinothek, großer Bio-Auswahl mit mehr Eine besondere Ergänzung ist ein kleines CaféBistro mit Nespresso-Kaffee-Bar. Es gibt auch Snacks und weitere Heißgetränke wie Tee – alles auch zum Mitnehmen „to go“. Gemütliche Sitzmöglichkeiten laden zum Verweilen ein. Lebensqualität im Alltag Das beliebte Tiroler Familienunternehmen MPREIS möchte mit diesem modernen Lebensmittelgeschäft ein starkes Signal in und für das Montafon setzen. Und eine gute Auswahl an Lebensmitteln, auch aus Vorarlberg, zu günstigen Preisen bieten. Arbeitsplätze in der Region als 1.000 Bio-Produkten u.a. der beliebten BioMarke ALNATURA, regionalem Obst & Gemüse, Wurst- & Käsespezialitäten bis zu natürlich gebackenem Brot der hauseigenen Bäckerei Therese Mölk. Alle Frischeprodukte werden täglich frisch geliefert. Mit dem neuen Geschäft wurden im Montafon wichtige ganzjährige Arbeitsplätze geschaffen. 15 kompetente und freundliche Mitarbeiter sorgen sich um das Wohlergehen der Kunden. Das Team freut sich auf Ihren Einkauf! GaPa-Zitig Dezember 2016 Seite 3 SEITE DES BÜRGERMEISTERS Liebe Leserin, lieber Leser, in unserer Gemeinde ist die letzten Monate wieder viel geschehen. Leider läuft nicht immer alles so, wie man es sich vielleicht wünschen würde. Aber so ist das Leben. So ist es leider passiert, dass das Ergebnis der von KommR Dieter Lang und Philipp Dona initiierten Volksabstimmung für das Projekt nicht gerade zuträglich war. Das kann und soll ein so innovatives und für unsere Gemeinde nachhaltiges Projekt im Sinne der Energieautonomie jedoch nicht aufhalten. Die Chance, mehr als 12.000 MWh/a emissionsfrei zu produzieren und dazu kostenlos die Abwärme der Kraftwerksanlagen zu nutzen, kann sich unsere Gemeinde nicht entgehen lassen. Zudem kann die Situation des Biomasse Heizwerk Gaschurn dadurch verbessert und der Betrieb auch nachhaltig gesichert werden. Auch hier gilt, dass sich das Heizwerk selbst über die Einnahmen aus der Wärmelieferungen durch die angeschlossenen Abnehmer finanziert. Ich bin überzeugt, dass auch eine Finanzierung ohne Haftung machbar ist. Leider – und das werden wir uns dann zu gegebener Zeit auch ansehen – kann eine solche Finanzierung ohne Haftung nicht zu günstigen Gemeindekonditionen erfolgen. Aber das war offensichtlich so gewollt oder vielleicht doch nicht allen so bewusst. Das Ergebnis ist zu akzeptieren. Schade für unsere Gemeinde. Nur mit der Umsetzung des Projekts kann unsere Gemeinde und damit wir alle von der kostenlos bereitgestellten Abwärme profitieren. Seit der Volksabstimmung musste ich vielen erklären, warum so entschieden wurde. Verstehen können das Ergebnis – jedenfalls außerhalb unserer Gemeindegrenzen – die wenigsten. Auch in unserer Gemeinde sind Innovatio- nen möglich. Innovationen können jedoch nur erfolgen, wenn man für solche offen ist und diese auch zulässt. Das Positive – jedenfalls wurde das so kommuniziert – ist, dass das ProBürgermeister jekt an sich nicht in FraMartin Netzer, MSc ge gestellt wurde. Lediglich die Haftungsübernahme wurde in Frage gestellt. Ohne diese Volksabstimmung könnte die Förderzusage schon vorliegen. So wird über unser Projekt voraussichtlich im Februar 2017 entschieden. Ziel ist es, das Fernwärmeprojekt GaschurnPartenen in Verbindung mit dem Breitbandausbau über die gemeindeeigene Tochtergesellschaft Energie- und Wirtschaftsbetriebe Hochmontafon GmbH umzusetzen und damit auch das Biomasse Heizwerk Gaschurn und dessen Anschlussnehmer emissionsfrei zu versorgen. Es wäre nicht vertretbar, das Projekt so kurz vor dem Ziel zu verwerfen. Klimaschutzpreis - Volksschule Partenen Am Schulschluss hat unsere Volksschule Partenen vor der Spielplatzeröffnung eine Ausstellung zum Thema „Rette deinen Planeten“ gemacht. Unsere Schülerinnen und Schüler der einklassigen vierstufigen Volksschule in Partenen haben dieses Thema mit Unterstützung unsere Lehrerinnenteams Julia Heising und Gabriele Arthofer von verschiedensten Seiten beleuchtet. Was kann es schöneres geben, als dass sich unsere Schüler mit solchen nachhaltigen Themen auseinandersetzen. Gerade in einer e5-Gemeinde wie der unseren kann mit der Sensibilisierung gar nicht früh genug begonnen werden. Wenn´s dann noch Spaß macht und in Seite 4 Dezember 2016 einer Auszeichnung mit dem 3. Platz des VNKlimaschutzpreises in der Kategorie „Schulen“ gipfelt – umso besser. Gratulation zu diesem Erfolg! GaPa-Zitig und Werner Netzer, die mit der Bereitstellung der Räumlichkeiten überhaupt die Möglichkeit zu diesem Projekt eröffnet haben. Gemeindearzt Begegnungsort Gaschurn 2020 Nach der Jahreswende wird das Projekt fortgesetzt. Dazu wurde das Büro 3:0 Landschaftsarchitektur und Rosinak und Partner für die Detailplanung beauftragt. Zudem wird diese Planungsleistung mit 30% von Seiten des Landes gefördert. Die Ergebnisse der Zukunftswerkstatt sollen in landschaftsplanlicher und verkehrstechnischer Hinsicht umgesetzt werden. Im Zuge der Wasserleitungsverlegung wurde die Gelegenheit genutzt, im Ortszentrum bereits die Idee „Begegnungsort Gaschurn 2020“ teilweise umzusetzen und im Bereich der Bushaltestelle Gaschurn Zentrum den Gehsteigbereich zu erneuern sowie die Gehsteigkante auf eine Höhe von 3,5 cm zu verringern. Unser neuer Gemeindearzt Dr. Gerhard König hat am 12.12.2016 seine Praxis eröffnet. Wir wünschen ihm gutes Gelingen und viel Freude in der neuen Umgebung. Wir sind überzeugt, dass er mit seiner Frau Carmen Feuchtner viel Positives in unsere Gemeinde einbringen wird. Jedenfalls heißen wir beide herzlich willkommen. Genaugenommen hat sich auch diese Nachbesetzung der Kassenarztstelle aus dem Projekt Begegnungsort Gaschurn 2020 ergeben. Im Zuge der Ortsbegehung kam ich mit Carmen Feuchtner ins Gespräch. Kurze Zeit später war klar, dass Dr. Gerhard König die Praxis in Gaschurn weiterführen wird. Montafoner Wissenschaftspreis Ganz stolz sind wir auf unsere Univ.- Ass. Mag. Désirée Mangard, BA. Sie wurde für ihre Diplomarbeit „Der Viehmarkt im Montafon“ mit dem Montafoner Wissenschaftspreis 2016 ausgezeichnet. Wir gratulieren recht herzlich und freuen uns auf viele weitere interessante Forschungen über unsere Talschaftsgeschichte. Beschneite Schipiste Gaschurn MPREIS Ende Juni 2016 wurde im Rahmen des Projekts Begegnungsort Gaschurn 2020 noch ein Zukunftsladen eingerichtet, am 30.11.2016 öffnete die MPREIS-Filiale in Gaschurn ihre Pforten. Wir freuen uns sehr, dass es gelungen ist, einen weiteren Lebensmittelhändler in unserer Gemeinde anzusiedeln. Ganz stolz sind wir darauf, dass es im Zusammenwirken mit allen Beteiligten gelungen ist, das Geschäftslokal harmonisch ins Ortsbild einzufügen. Ein herzliches Dankeschön gilt Gabriele Keßler Zum Zeitpunkt der Erstellung der GaPa-Zitig Dezember kann nur mitgeteilt werden, dass wir unmittelbar vor der Ziellinie stehen. Jetzt sollten wir es nur noch schaffen, tatsächlich ins Ziel zu kommen. Ganz bewusst, habe ich den Untertitel „beschneite Schipiste Gaschurn“ gewählt. Wenn die Piste nun umgesetzt werden kann, wäre der Begriff Talabfahrt nicht zutreffend. Im Zusammenwirken mit den Grundeigentümerinnen und Grundeigentümern als auch der Silvretta Montafon konnte eine attraktive Schipiste nach Gaschurn entwickelt werden. GaPa-Zitig Dezember 2016 Wenn alles klappt, fahren wir schon im Winter 2017/18 von der Bergstation des Burg-Lifts auf einer wirklich super Piste nach Gaschurn. Seite 5 bedingungen des sozialen Wohnbaus fallen, eine Wohnung erwerben können. Diese stehen dann jedoch ausschließlich für Wohnzwecke – nicht zu Ferienzwecken – zur Verfügung. Wohnbauprojekt Goldivor Am 04.11.2016 war es so weit. Die neue Wohnanlage mit 16 Wohneinheiten wurde in Anwesenheit von Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser und Dr. Gebhard Heinzle (Aufsichtsratsvorsitzender der Wohnbauselbsthilfe) aber auch Werner Wittwer, der den Boden zur Verfügung gestellt hat und zahlreichen Besuchern eröffnet. Pfarrer Joe Egle weihte die Wohnanlage ein. Unsere Bürgermusik und unser Kameradschaftsbund und Schützenverein Gaschurn-Partenen verliehen der Feierlichkeit den entsprechenden Rahmen. Zwischenzeitlich wurden ALLE Wohnungen bezogen. Ein Zeichen dafür, dass unsere e5Gemeinde zusammen mit der Wohnbauselbsthilfe den Wohnraum, stets am Bedarf orientiert, schafft. Gerade die Möglichkeit eine Wohnung im Mietkaufwege zu erwerben, ist für einige äußerst attraktiv. Wohnbauprojekt Feschadona Jedes Mal wenn man daran vorbeifährt, sind die bauführenden Firmen wieder einen Schritt weiter. Es ist schön zu sehen, dass diese, etwas kleinere Wohnanlage Formen annimmt. Wir freuen uns schon auf die Eröffnung und werden die Zuweisung der Wohnungen zeitgerecht in die Wege leiten. Wohnbau Partenen – „living in the south II“ Nachdem in Gaschurn ein Projekt umgesetzt wurde und ein weiteres gebaut wird, ist nun Partenen wieder an der Reihe. Wenn alles klappt, wird das bestehende Projekt erweitert. Es ist vorgesehen, möglichst im Frühjahr bzw. Frühsommer mit der Realisierung zu beginnen. Dann können diese Wohnungen 2018 bezogen werden. Mitunter besteht die Möglichkeit, dass auch Interessenten, die nicht unter die Förder- Pflegeheim Innermontafon – St. Fidelis Am 12.11.2016 war es soweit. Das Pflegeheim Innermontafon unter dem neuen Namen St. Fidelis konnte eröffnet werden. Dem ehemaligen Bürgermeister von St. Gallenkirch Arno Salzmann und mir ist es vor Jahren gelungen, im Rahmen der Pflegebedarfsermittlung und der entsprechenden Bedarfsdeckung den Grundstein dafür zu legen, dass das Pflegeheim Innermontafon eine Erweiterung auf mehr als 30 Bewohnerplätze erfahren konnte. Mit Bgm. Ewald Tschanhenz konnte ich die Baubewilligung erwirken und auch den Spatenstich vornehmen. Unsere beiden Gemeinden stellen der St. Anna Hilfe im Rahmen der bewährten Kooperation den Baugrund zur Verfügung. Dass zusätzlich zu den Plätzen im Pflegeheim auch noch betreutes Wohnen angeboten wird, ist ein weiterer positiver Aspekt. Die Art und Weise wie das Pflegeheim aufgrund der neuen Gegebenheiten geführt werden kann, hat zahlreiche Besucher und Gäste der Eröffnungsfeier in Staunen versetzt. Groß war meine Freude, die Eröffnung des neuen Pflegeheims zusammen mit dem dritten Bürgermeister im Bunde Josef Lechthaler und Dr. Klaus Müller feiern zu können. Endlich können unsere meist älteren Menschen in einem angenehmen und abwechslungsreichen Umfeld, gut und kompetent betreut, wohnen. Wir bedanken uns bei den Bürgermusiken beider Gemeinden für das gemeinsame Musizieren, unseren Geistlichen für den Segen und wünschen allen mit dem neuen Pflegeheim viel Freude. (Fortsetzung auf Seite 6) Seite 6 Dezember 2016 GaPa-Zitig Geburten Weltcup Montafon Heuer ist ein ganz besonderes Jahr. Erstmals stehe ich vor der Situation, dass es schwierig ist, allen „frischgebackenen“ Eltern einzeln einen Willkommenskorb zu überreichen. 2016 sind bis Redaktionsschluss in Gaschurn 14 Kinder und in Partenen 8 Kinder zur Welt gekommen. Der Weltcupauftakt im Montafon steht vor der Tür. Wir bedanken uns schon jetzt bei allen, die diese Veranstaltung unterstützen. Mit unseren zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern, Sponsoren, der Silvretta Montafon, Montafon Tourismus und vielen anderen ist so eine Veranstaltung machbar. Die Eltern werden daher zu einem Familientreffen eingeladen. Das bietet allen auch die Möglichkeit sich kennenzulernen und auszutauschen. Wir gratulieren allen Eltern recht herzlich zu ihren Neugeborenen. So wird unsere Gemeinde wortwörtlich mit „Leben“ erfüllt. Unsere Gemeinde wird unseren Montafoner Snowboardern Alessandro und Luca Hämmerle aus Gaschurn und Markus Schairer aus St. Gallenkirch die Daumen drücken. Viel Glück und Erfolg wünschen wir auch den Teilnehmern des Ski Cross. Kleinkinderbetreuung Gaschurn Sporthotel Chalets Der Antrag um Förderung für die Adaptierung der Räumlichkeiten des Arztsaales in Gaschurn, um diesen in eine Kleinkinderbetreuungseinrichtung umbauen zu können, wurde im September eingereicht. Nach Vorliegen der Förderzusage kann der Umbau angegangen werden. Es ist geplant, die Kleinkinderbetreuung im September 2017 zu eröffnen. So können Kinder bis zum Kindergarteneintritt halbtags auch in unserer Gemeinde betreut und die Eltern so entlastet werden. Am 28.11.2016 wurde der Dachstuhl aufgesetzt. Somit kann der Winter kommen. Die Belastung für die Anrainer war zeitweise relativ groß. Sowohl der Fernwärmeanschluss als auch die Umlegung des Regenwasser- und Abwasserkanals bis hin zur Stromleitung waren notwendig und wurden in diesem Zuge durchgeführt. Es ist alles vorbereitet, dass im nächsten Jahr auf der Strecke des Tourismus- und Alpinmuseums bis zum Arzthaus eine neue Straßenbeleuchtung installiert werden kann. Nichts ist heute wichtiger als für Kinder und Schüler aber auch deren Eltern zeitgerechte und ansprechende Rahmenbedingungen zu schaffen. Gerade in der Früherziehung können Kinder und Eltern von kompetenter Seite Unterstützung erfahren. Ich bin überzeugt, dass wir viele Probleme, die wir heute im Alter von 10-15 Jahren im Bildungssystem haben, nicht dadurch minimieren, wenn wir nur die Symptome bekämpfen. Wenn wir mehr für die Früherziehung tun, Kinderbetreuungen, Kindergärten und Volksschulen aufwerten und ihnen mehr Unterstützung zukommen lassen, wird man die Erfolge bald erkennen können. Silvretta Montafon Die Silvretta Montafon entwickelt sich mehr und mehr zu einem Arbeitgeber, der nicht nur während der Wintersaison sondern vermehrt auch ganzjährige Arbeitsplätze schafft. Dadurch profitieren beide. Die Silvretta Montafon muss nicht immer wieder neue Mitarbeiter für die Saisonen rekrutieren, kann kompetente und erfahrene Mitarbeiter einsetzen und die Arbeitnehmer haben einen sicheren und interessanten Arbeitsplatz in der Nähe ihres Wohnorts. Ausbau Wasserversorgung Die Quellfassung, die Quellableitung und der neue Hochbehälter Innerbofa als auch das neue (Fortsetzung auf Seite 7) GaPa-Zitig Dezember 2016 60-kW-Trinkwasserkraftwerk konnten zeitgerecht in Betrieb genommen werden. Nach den Abschlussarbeiten im Frühjahr 2017 werden wir – wie sich das für eine e5-Gemeinde gehört – das Trinkwasserkraftwerk und die Wasserversorgungsanlage feierlich eröffnen. Klettergarten Rifa Zwischenzeitlich wurden die Felsbrocken beim Klettengarten Rifa entfernt. Vielen Dank an alle Beteiligten für die Aufräumarbeiten. Winterbeleuchtung Die Winterbeleuchtung wurde aufgestockt, sodass nun im Ortskern von Partenen und beim Ortseingang von Gaschurn (Bereich Hotel Explorer) weitere Beleuchtungen angebracht werden konnten. Bahnverlängerung Das Land Vorarlberg und die Montafoner Gemeinden haben eine Machbarkeitsstudie für die Bahnverlängerung in Auftrag gegeben. Damit soll genau analysiert werden, welche Varianten der Streckenführung und Transportalternativen bis nach Partenen sinnvoll sind. Solche Ansinnen können nur dann realisiert werden, wenn alle an einem Strang ziehen. Wir, die Gemeinden des Hochmontafons, haben uns bisher an vielen Projekten des Tals beteiligt bzw. diese unterstützt. Ob beim Montafoner Schanzenzentrum, der Grasjochbahn oder der Panoramabahn, um nur die aktuellsten Projekte zu nennen, haben wir uns immer für das Tal eingesetzt. Nun bleibt zu hoffen, dass auch etwas zurückkommt. Die Verkehrsproblematik wird immer schwieriger, die Zeit um zum und vom Arbeitsplatz wieder nach Hause zu kommen immer länger. Daher ist es äußerst wichtig, dass wir attraktive und nachhaltige Verkehrsanbindungen entwickeln, die von uns und unseren Nachkommen langfristig genutzt werden können. Ein spannendes und anstrengendes Jahr neigt sich dem Ende zu. Die besinnliche Weihnachtszeit steht vor der Tür und auch das neue Jahr beginnt in Kürze. Freuen wir uns auf eine schneereiche Zeit ohne Extremsituationen, jedoch mit viel Freude und Spaß bei allen Aktivitäten in der freien Natur. Wer´s etwas ruhiger haben möchte, wird die Klänge unserer Bürgermusik Gaschurn-Partenen beim traditionellen Jahresabschlusskonzert genießen. Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr 2017! Impressum: Medieninhaber: Gemeinde Gaschurn Herausgeber: Gemeinde Gaschurn, Dorfstraße 2, 6793 Gaschurn Tel.: 05558/8202-0, Email: gemeinde@gaschurn.at DVR-Nummer der Gemeinde Gaschurn: 0106135 ATU-Nummer der Gemeinde Gaschurn: 38137404 Seite 7 Martin Netzer, MSc Bürgermeister Dezember 2016 Seite 8 GaPa-Zitig Adventszeit Es ist Advent auf uns`rer Welt der Lichter Glanz die Stadt erhellt wir schmücken bunt das Tannengrün und rote Weihnachtssterne blüh`n. Wir backen und sind froh gestimmt es riecht nach Anis, Nelken, Zimt nach Früchtebrot und Marzipan das Selbstgeback`ne kommt gut an. Eine besinnliche Weihnachtszeit, ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Die Spannung steigt - wann ist`s soweit? Nicht schnell genug vergeht die Zeit. Jedoch viel schneller als man denkt die vierte Kerze plötzlich brennt. Schon bald darauf die Glocke klingt “Vom Himmel hoch” man fröhlich singt und Jesu Christ ist uns ganz nah der Heilig Abend ist nun da. Anita Mengers BRÖSEL ESSEN IM KINDERGARTEN Am 14.10.2016 besuchte Bgm. Martin Netzer, MSc, die Kinder vom Kindergarten Gaschurn. Beim gemeinsamen Brösel essen und so manchem Spiel, hatten die Kinder sichtlich Spaß. Vielen Dank an Bgm. Martin Netzer, MSc, für den Besuch bei uns. Bgm. Martin Netzer, MSc GaPa-Zitig Dezember 2016 Seite 9 AUSFLUG IN DEN ERLEBNISWALD Der Herbstausflug des Kindergarten Partenen ging in den Erlebniswald Schruns. Für die Kinder war schon die Busfahrt ein Highlight. Anschließend liefen wir zum Erlebniswald, der für Kinder sehr viel Spaß und Unterhaltung bietet. ERNTEDANKFEST Am 19.10.16 feierte der Kindergarten Partenen das Erntedankfest. Gemeinsam mit der Volksschule wurde in der Kirche ein kleines Programm aufgeführt. Schön gestaltete Erntedankkörbe unserer Kinder wurden von Pfarrer Joe Egle geweiht. Anschließend wurden die Eltern im Kindergarten zu Kaffee und Kuchen eingeladen. MARTINSFEST UND MARTINIMARKT Am Vormittag probten der Kindergarten und die Volksschule Partenen zuerst in der Kirche für das Laternenfest am Abend. Anschließend, um 11:11 Uhr, spielte die Guggamusik pünktlich zum Faschingsbeginn am Kirchplatz. Bei gemütlicher Stimmung mit Punsch, Würstchen und Kastanien starteten fleißige Eltern mit dem Verkauf unserer selbstgemachten Produkte. Am Abend feierten wir das Martinsfest in der Kirche und danach sorgten wieder hilfsbereite Eltern für Punsch und Glühmost. Unsere restlichen Produkte wurden verkauft und es war ein voller Erfolg. DANKE allen Eltern und Beteiligten für die große Hilfe! Das Geld kommt den Kindern zu Gute! Seite 10 Dezember 2016 GaPa-Zitig RORATE UND FRÜHSTÜCK IM PARTENERHOF Am 28.11.2016 gingen der Kindergarten und die Volksschule Partenen in den Rorategottesdienst. Anschließend gab es ein Frühstück im Partenerhof. Ein großer Dank gilt allen Eltern, die einen Teil zum Frühstück beigetragen haben und natürlich der Familie Dona vom Partenerhof, die uns das ermöglicht haben. SCHULJAHR 2016/17 AN DER MS INNERMONTAFON Das neue Schuljahr begann am 12.9.2016. In der 1. Klasse starteten 24 Kinder ihre Schullaufbahn an der Mittelschule. Sie werden von Andrea Reimann und Gerda Tschofen als Klassenvorstände begleitet. Während mit Elfgard Nikolussi eine sehr verdiente Pädagogin ihren Dienst an der Mittelschule mit dem abgelaufenen Schuljahr beendet hat, setzt Frau Sabine Fitsch ihre Berufslaufbahn nun in Gortipohl an der Mittelschule Innermontafon fort. Die Schülerinnen und Schüler haben ca. 30 Wochenstunden Unterricht und werden bei Bedarf in den Mittagspausen und an zwei Nachmittagen betreut. Zusätzlich bieten wir Förderunterricht sowie unverbindliche Übungen in Informatik, Volleyball und im Sportbereich an. Seit dem Herbst werden auch Kinder aus den Volksschulen dreimal zu Mittag und am Diens- tag- und Donnerstagnachmittag betreut. Die Nachmittage sind abwechslungsreich gestaltet. So wird nicht nur Hausübung gemacht und gelernt, sondern es wird auch gemeinsam gesungen und Sport betrieben. Dieses Angebot wird insgesamt von 36 Volksschulkindern in Anspruch genommen. Neben intensivem Lernen hat das heurige Schuljahr auch schon einige Besonderheiten (Fortsetzung auf Seite 11) GaPa-Zitig Dezember 2016 geboten. Anfang Oktober starteten ca. 30 Schülerinnen und Schüler beim Kindermarathon in Bregenz. Die Viertklässler durften zwei Tage in den Betrieben Schnuppern und werden jetzt noch durch weitere Aktivitäten in der Berufswahl unterstützt. Die Zweitklässler setzten sich mit Geld- und Finanzangelegenheiten ausei- Seite 11 nander und absolvierten den Finanzführerschein. In der 3. Klasse stellten die Schülerinnen und Schüler ihre handwerklichen Fähigkeiten bei der Produktion von Verkaufsgegenständen für den Gallimarkt unter Beweis und zeigten dann auch kaufmännisches Talent beim Verkauf der Werke. In diesem Schuljahr sind noch folgende mehrtägige Veranstaltungen geplant:  Schiwoche für die Schüler und Schülerinnen der 2. Klasse,  eine Projektwoche in Salzburg für die Drittklässler  sowie die Wienwoche im Dezember für die Schüler und Schülerinnen unseres Abschlussjahrganges. Zudem sind mehrere eintägige Schulveranstaltungen vorgesehen. ERSTER SCHULTAG Am 12.9.16 startete für 17 Kinder (wieder) die Schule. Für Emily Hammer, Erina Schnneeweiß -Sattler und Dario Maric war es der erste Schultag in der VS-Partenen überhaupt. Jedes Jahr werden die Erstklässler/-innen mit Ö3 Schultüten ausgestattet. Bei dieser Aktion gibt es dann immer die Möglichkeit ein Foto einzusenden und mit etwas Fantasie und lustigen Gesichtern sowie ein wenig Glück, kann man dann gewinnen. So bekamen wir eine Schachtel, gefüllt mit Bastelmaterial, zugeschickt. Seite 12 Dezember 2016 GaPa-Zitig WANDERTAG DER VS-PARTENEN Der Wettergott spielte am 13.9.2016 hervorragend mit. Die Kids der VS-Partenen fuhren mit der Tafamuntbahn hoch und wanderten zum Wiegensee. Da die Kinder noch sehr fit waren, gingen wir noch ein Stück weiter und sahen dann von Weitem den Kopssee. Bei der Wanderung selbst entdeckten wir auch diverse Tiere, wie etwa Steinböcke. Beim Retourgehen gab es noch ein besonderes Erlebnis. Wieder beim Wiegensee trafen wir das Kamerateam von Servus TV an, welches gerade einen Film über den Wiegensee drehte. Wir durften mit ihnen auch ein Foto machen. Da die Kids so flott unterwegs waren, hatten wir zum Schluss noch Gelegen- WELTFRIEDENSTAG Auch dieses Schuljahr wurden zum Weltfriedenstag am 21.9.2016 in der VS-Partenen Weltfriedenstauben gestaltet. Die Kinder waren sowohl beim Gestalten als auch beim Verschenken mit großem Eifer dabei. DEN WALD ERKUNDEN Am Dienstag 4.10.2016 durften die Kids der VSPartenen mit Paul Dich mehrere Stunden im Wald verbringen. Auch diese Aktion vom Land Vorarlberg kam bei den Kids total gut an. Sie hatten sehr viel Spaß und lernten im Wald viel Neues über die Bäume, über das Verhalten im Wald und über diverse Tiere. Die Kinder stellten auch viele Fragen und zeigten großes Interesse. Ganz spannend war es, die Jahresringe von Bäumen zu zählen. Die Abwechslung zwischen Wissensvermittlung und Spielen war sehr gut gegeben. Danke an Paul Dich. heit den Wandertag auf dem Tafamunt ausklingen zu lassen. Spielplatz GaPa-Zitig Dezember 2016 Seite 13 HELMI-AKTION Die Helmi-Aktion am 11.10.2016 war ein weiteres Highlight zum Schulbeginn. Diese Aktion organisierte das KFV. Die Referentinnen erklärten den Kids auf verschiedenste Arten und Weisen und sehr kindgerecht diverse Verkehrsinhalte. So wurde neben allgemeinen Infos ganz viel über Sichtbarkeit und das Angurten vermittelt. Den Kids wurden auch immer wieder Filmausschnitte gezeigt. Zum Schluss kam Helmi selbst noch vorbei und jedes Kind durfte sich an ihn kuscheln. BESUCH AUF DEM BAUERNHOF Auch dieses Schuljahr durften die Klasse 1 und 2 aufgrund des Aktionstages „Besuch auf einen Bauernhof“ am 14.10.2016 zu Familie Tschofen marschieren. Neben der theoretischen Erklärung, welche Aufgaben ein Bauer hat, hatten die Kids der VS-Partenen auch die Möglichkeit mit Thomas in den Stall zu gehen und einen Rundgang am Hof zu machen. Da wurden neben verschiedenen Tiere auch Maschinen besichtigt. In der Zwischenzeit bereitete Elke wieder ein tolles Frühstück vor. Neben Kakao, gab es wieder köstliche Brote und diverse Aufstriche, Käse und vieles mehr. Natürlich alle Produkte selbst gemacht bzw. vom eigenen Hof. Zum Abschluss bekamen alle Kids und die Leh- TAG DES APFELS Am 14.11.2016 bot es sich an, zum „Tag des Apfels“, heimische Apfelprodukte zu verschlingen. Aufgrund dessen brachten die Mamas der VS-Partenen neben Apfelsaft, getrockneten Apfelringen, Äpfeln, Apfeljoghurt und Apfelmus auch warme Apfelringe. Die Kinder schlemmten diese Köstlichkeiten und freuten sich über diese Abwechslung. DANKE an die Eltern für diese Bereitschaft. rerin noch eine Tüte mit diversen Bioprodukten. Herzlichen DANK an Elke und Thomas. Seite 14 Dezember 2016 GaPa-Zitig BETRIEBSERÖFFNUNGEN Restaurant Ristorante/ Alt Montafon Pizzaria in Gaschurn Montana in Partenen Herzliche Gratulation! MONTAFONER WISSENSCHAFTSPREIS Der Montafoner Wissenschaftspreis, gestiftet vom Stand Montafon, dem Heimatschutzverein Montafon sowie der Sparkasse Bludenz, wird alle zwei Jahre verliehen. der Silvretta - Die sozialgeschichtliche Bedeutung der Alpenvereinsschutzhütten von den Anfängen bis 1914.“ den Montafoner Wissenschaftspreis. Mit Univ.- Ass. Mag. Désirée Mangard, BA, wurde der Preis heuer an eine junge Wissenschaftlerin aus Gaschurn verliehen. Mit ihrer Diplomarbeit „Der Viehmarkt im Montafon. Der lange Kampf der Montafoner um das Recht auf einen eigenen Viehmarkt mit einer fachdidaktischen Ausarbeitung zum Einsatz regionalgeschichtlicher Quellen im Geschichtsunterricht.“ konnte sie die Fachjury überzeugen. Die Gemeinde Gaschurn gratuliert beiden Preisträgern recht herzlich und wünscht weiterhin viel Erfolg und alles Gute. Neben Univ.- Ass. Mag. Désirée Mangard, BA, erhielt auch Mag. Dr. Andreas Brugger für seine Dissertation „Die Geschichte des Alpinismus in PISTENPRÄPARIERUNG IM WINTER 2016/17 Während der Wintermonate 2016/17 werden von der Silvretta Montafon GmbH wieder Pistenpräparierungen mit Windenmaschinen vorgenommen. Dabei kommt es mehrfach zu Überspannungen der Güterweganlage Versettla durch Windenseile. Diese gespannten Seile stellen vor allem an unübersichtlichen Stellen und bei Dunkelheit bzw. schlechter Sicht eine Gefahrenquelle dar. Wir bitten daher um Vorsicht! Bitte informieren Sie auch Ihre Gäste! GaPa-Zitig Dezember 2016 Seite 15 VERBAUUNGSPROJEKTE Folgende Verbauungsprojekte konnten zwischenzeitlich abgeschlossen werden. Die Kollaudierungen dazu sind erfolgt.  Projekt für Einzelmaßnahmen (Bj. 2014-2015)   Gandadaura-Gättertobel-Lawine Zigiam-Zerfalllawine  Verbauungsprojekt 1977 (Bj. 1996-2015) Bauprogramm für Einzelbaumaßnahmen (Bj. 2005-2010) 2013 Valschavielbach Projekt für Einzelmaßnahmen (Bj. 2012-2013 Verbauungsprojekt 1977 (Bj. 1986-2015)  Außerbacherwald SSS 2012 Gättertobel Verbauungsprojekt 1979 (Bj. 186-1999)  Hangatobel-Drilliszug-Lawine Verbauungsprojekt 1956 (Bj. 2001-2012) ERNEUERUNG VON SCHINDELDACHEINDECKUNGEN Durch Erneuerungen von Schindeldacheindeckungen bei Ställen und Maisäßhäuschen wird unter anderem die Erhaltung dieser Bauwerke gewährleistet. Es ist von großer Bedeutung, solche Bauwerke in ihrem typischen Stil zu erhalten und immer wieder Instand zu setzen. Im heurigen Sommer wurden unter anderem auf dem Maisäß Ganeu, im Valschaviel, dem Bella Maisäß sowie anderen Gebieten in unserer Gemeinde Schindeldacheindeckungen erneuert. Nach Stellung eines entsprechenden Antrages werden diese Dacheindeckungen durch die Gemeinde Gaschurn sowie durch den Stand Montafon auch entsprechend gefördert. Die Gemeinde möchte sich bei allen bedanken, die dazu beitragen, das Kulturgut des Montafons durch diese Weise aufrecht zu erhalten. NEUES QUAD FÜR DEN BAUHOF Das Bauhof-Team durfte heuer ein neues Quad in Empfang nehmen. Seite 16 Dezember 2016 GaPa-Zitig ERSTER JUGENDHOCK IM MONTAFON Eine Idee, eine handvoll engagierte Jugendliche, offene Ohren bei den zuständigen Politikern und jede Menge Ehrgeiz – aus diesen Grundzutaten hat sich in den vergangenen drei Jahren das Projekt „Jugendforum Montafon“ entwickelt. Als offizielle Plattform für die Jugend startet das erste Jugendparlament in Vorarlberg aktuell voll durch. Die Jugend im Montafon hat die offiziellen Vertreter des ersten Jugendforums erstmals gewählt. Seit dem offiziellen Startschuss mit der Beschlussfassung im Standesgremium im Frühjahr haben die Jugendlichen des Jugendforums bereits zahlreiche Akzente gesetzt. Neben der Teilnahme beim Jugendprojekt-Wettbewerb des Landes und dem Bezug des eigenen Büros im Jugendzentrum „JAM“ haben die Jugendlichen in den vergangenen Wochen intensiv am ersten Montafoner Jugendhock gearbeitet, welcher am 5.11.2016 über die Bühne ging. Dafür wurden alle Jugendlichen zwischen 13 und 21 Jahren in der Talschaft persönlich angeschrie- ben und eingeladen, sich beim politisch neutralen und unabhängigen Jugendforum zu engagieren. Beim „1. Montafoner Jugendhock“ wurden die ersten Vertreter des Jugendforums offiziell gewählt. Obmann/Obfrau sind Nicolas Zuderell und Diana Hammer, Schriftführerin ist Lisa Luncz und Kassier ist Severin Dönz. Als Beiräte komplettieren Katharina Ladurner, Martin Netzer und Lukas Dona das neu gewählte Jugendparlament. VERSCHÖNERUNG DES ORTSBILDES Im heurigen Sommer bzw. Herbst wurden sowohl in Gaschurn als auch in Partenen Gebäude renoviert, restauriert und auch neu gestaltet. Durch solche Arbeiten wird das Ortsbild immer wieder aufgewertet. Die Gemeinde Gaschurn bedankt sich bei allen, die durch ihr Zutun die Attraktivität unserer Gemeinde aufrechterhalten bzw. verbessern. GaPa-Zitig Dezember 2016 Seite 17 RENOVIERUNGEN IM GEMEINDEZENTRUM Auch im Gemeindezentrum Gaschurn wurden einige bauliche Neuerungen getätigt. Das in die Jahre gekommene öffentliche WC wurde erneuert und ist nun wieder zugänglich. Die Liftanlage im Gemeindezentrum musste ebenfalls erneuert werden und wurde gleich um ein Stockwerk erweitert. Die Liftanlage ist nun behindertengerecht ausgestattet und auf dem neuesten Stand der Technik. Vielen Dank an alle Beteiligten! 20 JAHRE SILVRETTA CLASSIC RALLYE Im Jahr 2017 wird bereits zum 20. Mal die Silvretta Classic Rallye stattfinden. Diese Veranstaltung lockt immer zahlreiche Teilnehmer und Zuschauer in unsere Gemeinde. Wir freuen uns bereits jetzt auf dieses Event. NEUER PLATZ FÜR JUNGE SKATER Nach längeren Bemühungen konnte ein neuer Platz für junge Skater geschaffen werden, indem eine alte Garage durch die Gemeinde Gaschurn für eine Miniramp zur Verfügung gestellt wurde. Es freut uns sehr, die Jugendlichen des Montafons bei diesem Projekt unterstützen zu können. Seite 18 Dezember 2016 GaPa-Zitig ERÖFFNUNGSFEIER WOHNANLAGE GOLDIVOR Am 4.11.2016 wurde die Wohnanlage „Goldivor“ feierlich eröffnet. Neben Landesstatthalter Karl-Heinz Rüdisser, Jürgen Loacker, Josef Jenny und Gebhard Heinzle von der Wohnbauselbsthilfe waren auch Landtagsabgeordnete Monika Vonier sowie Architekt Jürgen Matt anwesend. Die Bürgermusik Gaschurn-Partenen ebenso wie der Kameradschaftsbund und Schützenverein Gaschurn-Partenen nahmen an der Veranstaltung teil. Pfarrer Joe Egle erbat Gottes Segen für alle Anwesenden, die Anlage sowie deren Bewohner. Nun sind alle Wohnungen im Wohnbau „Goldivor“ vergeben und auch bezogen. Die Gemeinde Gaschurn wünscht den Bewohnern viel Freude mit ihrem neuen zu Hause. SPATENSTICH WOHNANLAGE FESCHADONA Am 4.10.2016 erfolgte der Spatenstich zum neuen Wohnbauprojekt „Feschadona“. Elf weitere moderne und qualitativ hochwertige Wohneinheiten für Gaschurn werden hier geschaffen. Die neue Wohnanlage macht Ga- Die neue Wohnanlage entsteht in Zusammenarbeit mit der Wohnbauselbsthilfe Vorarlberg, der Firma Rhomberg Bau und dem Architektenbüro Mitiska Wäger im Gaschurner Ortsteil Pfoppa. Beim Spatenstich waren Architekt Markus Mitiska, Wohnbauselbsthilfe-Chef Erich Mayer und Christian Jauk, Geschäftsfeldleiter GU-Wohnbau bei Rhomberg Bau auf dem Baufeld anwesend. In den kommenden Monaten werden dort auf rund 1.100 m² Grundstücksfläche elf Miet- und Mietkaufwohnungen mit einer Wohnnutzfläche von insgesamt knapp 765 m² in einem Baukörper entstehen. Das umweltfreundliche Niedrigenergiehaus wird mit einer Holzfassade verkleidet, komplett barrierefrei gestaltet und mit Satteldach, Wärmepumpe, Solaranlage und kontrollierter Beund Entlüftung ausgestattet. Somit erfüllt es die aktuellen Wohnbauförderungsrichtlinien. schurn als Wohnort noch attraktiver und bietet hochwertigen und leistbaren Wohnraum. Unser besonderer Dank geht daher an die beiden Grundstückseigentümer, die ihre Fläche zu diesem Zweck veräußert haben. Nach wie vor können Wohnungswerberanträge für die Wohnanlage „Feschadona“ im Gemeindeamt abgegeben werden. Die Anlage „Feschadona“ wird voraussichtlich im Frühjahr 2018 bezugsfertig sein. GaPa-Zitig Dezember 2016 Seite 19 WOHNANLAGE PARTENEN - LIVING IN THE SOUTH II Auch in Partenen ist ein weiteres Wohnbauprojekt geplant. Die bereits bestehende Wohnanlage soll erweitert werden. Zur Bedarfserhebung werden alle Interessenten gebeten, einen Wohnungswerberantrag auszufüllen und im Gemeindeamt abzugeben. Beim Wohnbauprojekt in Partenen wird es eventuell erstmals die Möglichkeit geben, dass auch Interessenten, die nicht in die Förderkriterien des sozialen Wohnbaus fallen, Wohneinheiten erwerben können, falls diesbezüglich ein Bedarf besteht. Die Wohnungswerberanträge sind im Gemeindeamt erhältlich bzw. auf der Homepage der Gemeinde Gaschurn zu finden. Die Wohnungen können allerdings ausschließlich zu Wohnzwecken mittels Hauptwohnsitz und NICHT als Ferienwohnungen genutzt werden. Telefon-Nr.: 0 55 58 / 82 02 Alle Informationen erhalten Sie im Gemeindeamt: E-Mail: gemeinde@gaschurn.at Ansprechperson: Manuela Klehenz www.gaschurn-partenen.at 10 JAHRE HÜTTEN UND SEKTIONSTREFFEN Seit 10 Jahren lädt die Gemeinde Gaschurn, zusammen mit Montafon Tourismus, alle Hüttenpächter und Sektionsverantwortliche, Bergund SchiführerInnen, WanderführerInnen, verschiedene Vortragende und andere Ansprechpartner zu jährlichen Treffen, ein. Viele Partner, auch über die Grenzen des Montafons hinaus, nehmen an diesen Veranstaltungen teil. Zum Beispiel waren im heurigen Jahr auch die Pächter der Tuoi Hütte, der Silvretta Hütte und Pforzheimer Hütte zugegen. Ganz besonders hervorzuheben ist, dass die Hütten der Verwallrunde sich immer an den Termin „andocken“. Auch die Verwallrunde feiert im Jahr 2016 ihr 10-jähriges Bestehen. Eine Erfolgsgeschichte für sich, zu der Helmut Kolber als Sprecher und Initiator der Verwallrunde nur gratuliert werden kann. Die Montafoner Hüttenrunde, Bauvorhaben der Sektionen und zahlreiche Neuerungen auf den Hütten stehen im Vordergrund des Erfahrungsaustausches. Es ist in den letzten 10 Jahren viel geschehen. Gerade junge Menschen und Familien machen sich wieder auf den Weg in die Berge. Die gesamte Infrastruktur des Montafons bietet sichere Unterkünfte, gutes Essen und schöne Erlebnisse für alle. Seite 20 Dezember 2016 GaPa-Zitig IMKER BEZIRKSVERSAMMLUNG MONTAFON Am 25.10.2016 trafen sich die Imker der Ortsvereine Montafon, zu der von Bezirksobmann Christian Brugger abgehaltenen Bezirksversammlung. Christian Brugger eröffnet die Versammlung mit Berichten und bedankte sich bei den Anwesenden für ihre wertvolle Arbeit in den vergangenen Jahren. Er stellte sein Amt, das er seit 1999 ausübte, zur Wahl. Der neu gewählte Vorstand des Bezirks Montafon, v.l.n.r.: aus Gaschurn Werner Rudigier, Obmann, aus Schruns Andreas Vogt, ObmannStellvertreter und aus Tschagguns der neue Bezirksbienenwart Werner Stofleth. Aufgaben des Bezirksbienenwarts Seine Aufgaben umfassen sämtliche Zusammenhänge zur Bienengesundheit. Dazu gehören sämtliche Kontrollen auf Gesundheit der Bienenvölker, die von einem, zum anderen Standort transportiert werden. Der Bezirksobmann von Bludenz, Josef Konzett vertrat bei der Montafoner Bezirksversammlung den Präsidenten Dr. Egon Gmeiner und informierte über das Geschehen im Vorarlberger Imkerverband. Der Landesgesundheitswart Helmut Graf berichtete über die Lage in Vorarlberg und die Wanderungen im Montafon. Obmann Hubert Saler berichtete aus Schruns. Der neue Obmann-Stellvertreter Andreas Vogt erläuterte die wichtigsten Zahlen über die Königinnen Belegstelle Gafluna . Der Bienensachverständige Reinhard Achleitner hielt einen spannenden Vortrag über die Varroa und seine Betriebsweise mit totaler Brutentnahme, in dem auch Skizzen und Grafiken zu sehen waren. Mit dabei war auch Bgm. Martin Netzer, MSc, der sich bei allen Anwesenden für den wertvollen Beitrag zu einer gesunden Umwelt bedankte. Aufgaben des Bezirksobmannes Er bildet das Bindeglied zwischen dem Landesausschuss des Vorarlberger Imkerverband und den Vereinen. Ihm obliegt die Beratung und Unterstützung der für den Bezirk zuständigen Vereine in ihrer aktiven Tätigkeit. Alles in allem eine gelungene Veranstaltung. Durch das neu aufgestellte Team ist der Bezirk Montafon auf einem guten Weg, welches für die derzeit schweren Bedingungen in der Imkerei, sehr wichtig ist. ARBEITSEINTEILUNG SCHLACHTTIER– UND FLEISCHUNTERSUCHUNG - TIERÄRZTE/INNEN Die Tierärzte für die Schlachttier– und Fleischuntersuchungen betreffend die Gemeinde Gaschurn sind: Dr. Bernhard Kieber - Amtlicher Tierarzt Silvrettastraße 16, 6780 Schruns Dr. Herbert Lorenzin - Vertretung 6721 Thüringerberg 254
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20161201_Gemeindeblatt Silbertal 01.12.2016 Silbertaler Gemeindeblatt © imago patrick säly Amtliche Mitteilung, Zugestellt durch Post.at, Ausgabe Dezember 2016, Nr. 11 Projekt VOGEWOSI Der Bürgermeister informiert recht herzlich bedanken. Nach 33 Jahren im Dienste der Silbertaler Kirchengemeinschaft hat Dr. Peter Bitschnau sich aus seinen kirchlichen und seelsorgerischen Tätigkeiten im Silbertal mit 1. September zurückgezogen. Für die 33 Jahre darf ich dir nochmals herzlich danken, Peter! Für die Zukunft wünschen wir dir beste Gesundheit, Gottes Segen und alles Gute. © Toni Meznar Liebe SilbertalerInnen, liebe Gäste und alle, die das Silbertal ins Herz geschlossen haben! Nach einem durchaus positiven Jahresverlauf 2016, der auf den kommenden Seiten wieder zu erlesen ist, darf ich mich vorab wieder bei einigen Persönlichkeiten © imago patrick säly 2 Silbertaler Gemeindeblatt Ebenso ist es mir ein Anliegen, mich bei euch allen für eure Mitarbeit in der Gemeinde zu bedanken sowie auch bei allen Gemeindebediensteten, den Vereinen, der Pfarrei, dem Kindergarten und dem Schulpersonal für ihren Einsatz und Engagement für „unsere Gemeinde“. In diesem Jahr wurden aus meiner Sicht zwei wesentliche Signale gesetzt. Einerseits der Baustart für die erste gemeinnützige Wohnanlage im Silbertal, mit acht Wohneinheiten, und zweitens der Grundsatzbeschluss in der Gemeindevertretung für die Sanierung unserer fast 50 Jahre alten Volksschule. Leider wurde aus Kostengründen die Realisierung für den Bauabschnitt BA 07, der Ortskanalisierung im Bereich Buchen und Ganlätsch für 2016 abgesagt, aufgrund von Mehrkosten von rund 50 % (statt € 240,-/lfm rund € 360,-/lfm). Allerdings wird dies über den kommenden Winter neu ausgeschrieben und wir denken, dass wir die Ortskanalisierung hoffentlich im Jahre 2017 realisieren können. Auf diesem Weg darf ich euch allen und euren Familien alles Gute, Gesundheit, Gottes Segen und ein herzliches „Glück Auf“ für das kommende Jahr 2017 wünschen. Euer Bürgermeister Thomas Zudrell 01 Der Bürgermeister informiert Jänner 2016 Auszeichnung für die Silbertaler Volksschule Unter acht Vorarlberger Schulen wurde die Silbertaler Volksschule mit dem Schulsportgütesiegel ausgezeichnet. Sportlehrerin Andrea Küng legt seit Jahren viel Wert auf ausgewogene Ernährung und Bewegung in unserer Volksschule. Das Zusammenspiel von Bewegung und Ernährung wirkt sich sehr positiv auf Konzentration und Lernbereitschaft aus sowie auf die weitere Lebensentwicklung. Im Bild v.l.: Landesrätin Dr. Bernadette Mennel, Andrea Küng, VS-Direktorin Brigitte Bargehr und Bürgermeister Thomas Zudrell Schiwoche des Kindergartens Die bereits regelmäßig durchgeführte Schiwoche des Silbertaler Kindergartens erfolgte in diesem Jahr vom 11. bis 15. Jänner am Hochjoch, leider bei nicht gerade berauschenden Bedingungen. Jeden Tag in der Früh ging es mit der Zamangbahn in Schruns aufs Hochjoch, wo die Kinder von der Schischule Montafon-Schruns in Empfang genommen wurden. Die Kleinen hatten dabei riesigen Spaß und zum Abschluss der Schiwoche wurde, wie in den vergangenen Jahren auch, ein kleines Rennen veranstaltet. Dabei erzielten alle den 1. Rang. Herzlichen Dank der Silvretta Montafon, dem Intersport, Firma ERVO und allen Begleitern für ihre Hilfe und Unterstützung. Hervorragende Leistungen der Ski-Masters Bei den diesjährigen Österreichischen Ski Masters, welche im Schigebiet der Silvretta Montafon ausgetragen wurden, heimsten unsere Topläufer aus dem Silbertal viele Medaillen und Top-Platzierungen ein. Günter Loretz belegte an diesem Wochenende dreimal den ersten Rang, Mathias Säly zweimal den 2. Rang und einmal den 3. Rang und Michael Loretz erreichte in seiner Klasse den 3. und 6. Rang. Die Gemeinde Silbertal gratuliert allen Siegern recht herzlich und wünscht ihnen weiterhin viel Erfolg! Im Bild v.l.: Mathias Säly, Günter und Michael Loretz 3 Silbertaler Gemeindeblatt Der Bürgermeister informiert 02 Februar 2016 Schirennen der Volksschule und des Kindergartens Wie jedes Jahr fand am Rosenmontag das Schirennen für den Kindergarten und die Volksschule am Kristberg statt. Mit großer Begeisterung waren die Kinder, Eltern und Angehörigen beim Rennen im Einsatz. Ein besonderer Dank gilt dem WSV-Silbertal für die Durchführung, der Kristbergbahn für die Pistenpräparierung, den Kindergartenpädagoginnen und der Lehrerschaft der Volksschule für ihren Einsatz beim traditionsträchtigen Schirennen. Faschingsumzug Am 6. Februar fand der bereits 25. Faschingsumzug im Silbertal statt, organisiert und durchgeführt von den Bergfreunden Silbertal. In diesem Jahr nahmen 15 Gruppen teil, die großteils aus dem Silbertal und den Nachbargemeinden stammen und somit helfen diese Tradition aufrechtzuerhalten. Auch die Gemeindebediensteten stellten in diesem Jahr wieder eine Gruppe - als Schlümpfe folgten sie Papa Schlumpf durch die tolle Zuschauerkulisse. Allen Teilnehmern einen herzlichen Dank, dass diese Tradition auch im Silbertal weitergeführt werden kann! Silbertal hat die schönste Funkenhexe Im Rahmen der Prämierung der schönsten Montafoner Funkenhexe in Schruns wurde unter zehn Anwärterinnen die Siegerin auserkoren. Die Silbertaler Hexe, gestaltet und gebaut von den Kindern des Silbertaler Kindergartens, wurde als die schönste Hexe aus dem Montafon gekürt. Zur Anerkennung spen4 Silbertaler Gemeindeblatt diert die Feuerwehr Silbertal dem Kindergarten einen Grillnachmittag. Gratulation und Dank dem Kindergarten für ihre tolle Idee zur schönsten Funkenhexe, den Mitarbeiten der WIGE Montafon, für die 5. Auflage des „Häxa Fäscht“ am Rosenmontag in Schruns und allen Teilnehmern aus dem Montafon, für die Aufrechterhaltung dieser schönen Tradition. Der Bürgermeister informiert Josef Dönz wieder gewählt Danke und Gratulation an Josef Dönz zur Wiederwahl als Kommandant der Silbertaler Feuerwehr, dies ist bereits die siebte Wiederwahl in seiner Ära. In dieser Zeit hat er mit seinen Kammeraden sehr viel Positives bewirkt, beispielsweise die Verbesserung der Infrastruktur im Feuerwehrgerä- tehaus. Allerdings hat er auch sehr schwierige Situationen durcherlebt, wie z.B. die Hochwasser 1999 und 2005 oder der Großbrand des Hotel Hirschen. Nochmals vielen Dank und große Anerkennung für deine Dienste für die Allgemeinheit in unserer Gemeinde der letzten Jahrzehnte! Straßenbeleuchtung Mit der Umrüstung der bestehenden Straßenbeleuchtung der Seitenstraßen auf LED wurde in diesem Jahr ein weiterer Schritt für die Energieeinsparungen in der Gemeinde getan. Bei diesen Investitionen wurde al- leine über die Straßenbeleuchtung im Silbertal wieder ein wesentlicher Beitrag für Einsparungen getroffen. Zum Abschluss erfolgt im Jahr 2017 nochmals die Umrüstung von ca. 18 Lichtpunkten, hier wird vor allem die Beleuchtung beim Kreuzungs- punkt mit dem Zebrastreifen, entlang der Dorfstraße bis zum Felsaparkplatz, erneuert und verbessert. Möglicherweise wird auch noch die L95, mit 36 Lichtpunkten, optimiert. gen vorgefunden. Die rund 60 TeilnehmerInnen sind an diesem Samstag ca. 780 Kilometern gelaufenen und dadurch wurde eine Spendensumme von rund € 4.000,- zu Gunsten für das „Netzwerk für Kinder“ gesammelt. Danke an die Teilnehmer für ihre gelaufenen Kilometer, der Kristbergbahn und natürlich den Sponsoren für ihre Spendenfreudigkeit! Langlauf-Charity Die Langlauf-Charity am Kristberg wurde in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal durchgeführt. An diesem herrlichen Wintertag haben die Teilnehmer beste Bedingun- 5 Silbertaler Gemeindeblatt Der Bürgermeister informiert 03 März 2016 Harry Prünster zu Gast in Silbertal Harry Prünster, bekannt aus TV und Rundfunkt, folgte dem Ruf zum ORF-Frühschoppen am 7. März auf dem Kristberg. Er hat diesen Frühschoppen mit seinen Witzen und humorvollen Anekdoten, amüsant mitgestaltet und unterhalten. Mit der Musik „Holzklang“, unterstützt von Julian Zudrell, folgte die Ausstrahlung österreichweit am Ostersonntag! Tagung der Feuerwehrkommandanten Nach vielen Jahren durften wir im Silbertal die bezirksweite Feuerwehrkommandantentagung abhalten. Jedes Jahr findet die Kommandantentagung in einem anderen Ort des Bezirkes Bludenz statt. Nach ei- 6 Silbertaler Gemeindeblatt ner kurzen Vorstellung der Gemeinde Silbertal, fanden im Anschluss verschiedene und interessante Vorträge rund um die Blaulichtorganisationen, die Entwicklung der Jugendfeuerwehren sowie die Neuerungen in Sachen Feuerwehr statt. Anschließend war noch genügend Zeit für Gespräche und Austauschmöglichkeiten, die zu einem gemütlichen Abschluss führten. 04 April 2016 Der Bürgermeister informiert Nachwuchshoffnungen Zum 51. Jugend Cup in Madesimo (ITA) wurden die Silbertaler Nachwuchshoffnungen, Lena und Moritz Zudrell, vom WSV-Schruns eingeladen. Nach einer langen gemeinsamen Anreise wurde der bekannte Win- tersportort Madesimo, erreicht. Dem alljährlichen Jugend Cup folgen fünf Nationen: Italien mit Madesimo, Frankreich mit Courchevel, Schweiz mit Saas Fee, Deutschland mit Oberstdorf und Österreich mit dem Montafon. Bei dieser Jugendolympiade gab es schon sehr namhafte Sieger, wie z.B: Anita Wachter, Rainer Salzgeber, Pirmin Zurbriggen, Alexis Pinturault und viele weitere Vorzeigesportler. Gratulation für euer Bemühen und euren Einsatz. Wir wünschen euch weiterhin viel Spaß und Erfolg in eurem Tun! Familienfreundliches Montafon Im Zuge des montafonweiten Projekts „Familienfreundliches Montafon“ wurde im Silbertal das Projekt „Spiel- und Freiraumkonzept“ in einer gemeinsamen Runde begangen. Das Projekt wurde am Nachmittag bei einer Vorstellungsrunde mit der Gemeindevertretung besprochen und diskutiert. Herzlichen Dank allen Beteiligten für ihre guten Ideen, welche teilweise bereits umgesetzt wurden, beispielsweise der Basketballkorb beim Feuerwehrhaus zur öffentlichen Nutzung, oder die Slackline im Bereich der Volksschule Im nächsten Jahr folgen weitere Umsetzungen der Ideensammlung. 7 Silbertaler Gemeindeblatt Der Bürgermeister informiert Festtag der Montafoner Bäuerinnen Die Montafoner Bäuerinnen luden am 26. April zum Festtag am Bartholomäberg ein. Mit dabei auch die neuen Kontaktpersonen fürs Silbertal: Luzia Loretz, Anne Rudigier und ….. Bei einem gemütlichen Nachmittag im Beisein von Landesbäuerin Andrea Schwarzmann, Landesrat Erich Schwärzler, LK-Präsident Gebhard Bechter und LK Josef Moosbrugger fanden auch einige interessante Vor- träge im Gemeindesaal Bartholomäberg statt. Danke an Luzia, Anne für die Bereitschaft, hier mitzuarbeiten. Bei Interesse bitte bei den genannten Damen melden. Sanierung der Kristbergbahn Die neu überholte Kabine der Montafoner Kristbergbahn feierte wieder Hochzeit mit dem Laufwerk. 8 Silbertaler Gemeindeblatt Die Sanierungsarbeiten verliefen perfekt und unfallfrei. Dank und Respekt den Mitarbeitern und Fir- men für ihren Einsatz zur zeitgerechten Umsetzung der Generalsanierung. 05 Mai 2016 Der Bürgermeister informiert Betonierungsarbeiten bei der neuen Höllbrücke Am 9. Mai fanden die ersten Betonierungsarbeiten bei der neuen Höllbrücke ins Silbertal statt, mit ca. 220 m³ Beton und 18 Tonnen Stahl. Im Anschluss wurde eine kleine Brückenfeier mit den Arbeitern und Firmen gefeiert. Leider war die Freude zu voreilig, es folgte die schlechte Nachricht, dass die Brücke nach neuen statischen Berechnun- gen nicht standhalten würde und wieder abgebrochen werden muss. Die Fertigstellung der Bauarbeiten ist mit Juni 2017 geplant. Wir hoffen das Beste für 2017. Gründungsversammlung der GWG Erfolgreiche Gründungsversammlung der Güterweggenossenschaft (GWG) Saller. Zur Hauptaufgabe der GWG zählt auch die Erhaltung und Sanierung der Straßenanlage, die im Herbst 2016 geplant und ausgeführt wurde. Die ungefähren Kosten der geplanten Sanierungsarbeiten der Güterweganlage belaufen sich auf rund € 305.000,-. Hierbei wird die Gemeinde Silbertal sich mit 20 % an den Sanierungskosten beteiligen. Erstkommunion Bei nasskaltem Wetter fand in diesem Jahr die Erstkommunion der Silbertaler Kinder statt. Gratulation und Dank für die sehr schön gestal- tete Kirchenfeier durch die Kinder, Eltern und Lehrerinnen der Volksschule Silbertal. Im Anschluss an die Messfeier luden die Kinder unter den Klängen der Bürgermusik zu einer Agape in der Kirche zum Hl St. Nikolaus ein. Die Silbertaler Erstkommunikanten Emma, Lukas, Simon, Florine, Jana, Anna, Jaqueline und Melanie - © Monika Dönz-Breuß 9 Silbertaler Gemeindeblatt Der Bürgermeister informiert Nichtvergabe von Bauarbeiten In der neunten Gemeindevertretungssitzung am 19. Mai wurde unter anderem die Nichtvergabe der geplanten Erweiterung des Kanalabschnittes BA 07 beschlossen. Aus Sicht der Gemeinde waren die Angebote der Firmen weit überhöht und unrealistisch. Die Angebote waren rund 50 % höher als erwartet und daher wurde mit einstimmigem Beschluss entschieden, diesen Abschnitt nicht zu realisieren. Über den Winter werden diese Arbeiten erneut ausgeschrieben und alternative Möglichkeiten für die Umsetzung geprüft. Bauverhandlung für VOGEWOSI-Wohnanlage Am 30. Mai fand die Bauverhandlung für die erste gemeinnützige Wohnanlage, der Vorarlberger Gemeinnützigen Wohn- und SiedlungsgmbH im Silbertal, statt. Die Wohnanlage besteht aus zwei Gebäudekomplexen, mit je acht Wohneinheiten. Die Bauverhandlung ist sehr konstruktiv verlaufen, es wurden auch alle Anrainer eingeladen. Ich darf mich im Namen der Gemeinde Silbertal recht herzlich für die unkomplizierte Herangehensweise der Anrainer, beim Planungsbüro und bei der VogeWosi für ihre Unterstützung bedanken. 10 Silbertaler Gemeindeblatt 06 Der Bürgermeister informiert Juni 2016 Ausstellungseröffnung Mit der Ausstellungseröffnung „Bergauf, Bergab 10.000 Jahre Bergbau in den Ostalpen“ im Vorarlberger Landesmuseum in Bregenz, ist zum ersten Mal der „Kristberger Flügelaltar“ wieder in der Öffentlichkeit zu sehen. Nach dem Ankauf durch das Landesmuseum wurde er in Bregenz re- stauriert. Der Altar aus dem 14. Jhdt. hatte eine lange Odysse und Reise hinter sich, bis er aus der Verschollenheit wiederaufgetaucht ist. Herzlichen Dank an Pfarrer DDr. Peter Bitschnau, dem Vorarlberger Landesmuseum und allen Probanden für ihren Einsatz, dass dieser Schatz wieder in Vorarlberger Händen ist. Inbetriebnahme der Kristbergbahn Am 9. Juni fand die offizielle Inbetriebnahme der Montafoner Kristbergbahn nach ihrer Generalsanierung statt. Mit dem Austausch der kompletten Elektrik und Steuertechnik, dem adaptierten behindertengerechten Eingang und weiteren kleineren Umbauten ist sie wieder auf dem Stand der Technik. Recht herzlichen Dank für die Einweihung unserem scheiden- den Pfarrer DDr. Peter Bitschnau, dem Land Vorarlberg für die finanzielle Unterstützung, der Generalversammlung für ihre Zustimmung und nicht zuletzt den Mitarbeitern für ihre hervorragende Mitarbeit. Mit dabei waren Landesstatthalter Mag. Karlheinz Rüdisser, Bezirkshauptmann Johannes Nöbl, Kollegen aus der Seilbahn und der Tourismuswirtschaft und viele SilbertalerInnen. Neue Form von Ehrungen Eine neue Form der Geburtstagsständchen wurde Ende Juni versucht, gemeinsam mit unserer Bürgermusik Silbertal, und ist bei der Ehrenbevölkerung sehr gut angekommen. Künftig wird dies im Halbjahresrhythmus stattfinden. Ehrenabende finden für runde Geburtstage, goldene und diamantene Hochzeiten bzw. zu Ehren in verschiedenen Bereichen (Sport, Ehrenamt, besondere Leistungen für die Gemeinde Silbertal) statt. Neuankömmlinge im ersten Halbjahr Bei herrlichem Wetter wurden auch in diesem Jahr die Neuankömmlinge aus dem ersten Halbjahr, von der Gemeinde Silbertal herzlich willkommen geheißen und mit einem kleinen Willkommensgeschenk begrüßt. Auf diesem Weg noch einmal herzlichen Dank, dass ihr dieser Einladung wieder so zahlreich gefolgt seid. Auf diesem Wege wünschen wir euch für die Zukunft alles Gute und eine schöne Zeit. 11 Silbertaler Gemeindeblatt Der Bürgermeister informiert 07 Juli 2016 14. Auflage des Montafon-Arlberg-Marathon Am 2. Juli erfolgte bereits die 14. Auflage des Montafon-ArlbergMarathons von Silbertal nach St. Anton am Arlberg. Mit 846 gemeldeten Startern aus 20 Nationen wurde in diesem Jahr ein weiterer Schritt zur 1000er Marke gesetzt. Bei bestem Laufwetter gewann mit seinem ersten Antritt Niclas Kröhn aus Deutschland den Marathon. Die schnellste Dame war Veronika Limberger aus Österreich. Der diesjährige Kindertrail mit drei verschiedenen Strecken (580 m, 750 m und 1200 m) wurde von 125 Kindern bewältigt. Einen herzlichen Dank an die Kinder für ihren Einsatz und ihre Willensstärke, dem Kindergarten, der Volksschule © Montafon Tourismus/Kothner Silbertal den Montafoner Vereinen und den unterstützenden Eltern. Ein herzlicher Dank gilt auch den Helfern vom WSV Silbertal, der Feuerwehr, den Pensionisten, den Alpen, den Weggenossenschaften, den privaten Grundstücksbesitzern, der Jagd und allen Sponsoren für ihre Unterstützung, ohne diese allseitige Unterstützung könnte diese Veranstaltung nicht durchgeführt werden. Biotopexcursion Am 30. Juli fand eine Biotopexkursion im Silbertal statt. Der neue Gebietsführer des Natura 2000 Gebietes, Christian Kuhes, führte über das Langried, entlang den Riedwiesen, den Tobel- und Büchwäldern bis über die Fula ins Silbertal. Vielen Dank für die interessanten Ausführungen, Erläuterungen und fundierten Informationen über die besonderen Naturlandschaften im Silbertal. Walservereinigung Vorarlberg und International „Walser trifft Walser“ unter diesem Motto fand der 15. Walsersonntag in Schröcken statt. Mit einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche „Maria Himmelfahrt“ in Schröcken mit Pfarrer Jodok Müller, wurde der 15. Walserkirchtag am 17. Juli 2016 begonnen. Im Anschluss wurde eine kleine Agape auf dem Kirchplatz gefeiert. Für die musikalische Umrahmung sorgte eine Abordnung von Alphornbläsern. Vor dem Mittagessen fand die dazugehörige Generalversammlung 12 Silbertaler Gemeindeblatt der Vorarlberger Walservereinigung statt. Vorab stellte Bürgermeister Herbert Schwarzmann die Gemeinde Schröcken vor. In der Generalversammlung hat es in diesem Jahr keine wesentlichen Änderungen gegeben. Für Musik- und Tanzeinlagen sorgte die Kindertrachtengruppe aus Schröcken, unter der Leitung von Anette Stangl. Die nächste Generalversammlung findet am 25. Juni 2017 im Rahmen der 50-Jahrfeier der Vorarlberger Walservereinigung in Riezlern, im Kleinen Walsertal, statt. 08 Der Bürgermeister informiert August 2016 Neue Straßen- und Hausnummernbeschilderung Nun ist wieder ein Meilenstein geschafft und die Einführung der neuen Straßen- und Hausnummernbeschilderung im gesamten Silbertal ist offiziell. Blaulichtorganisationen hatten oft Schwierigkeiten mit der Suche von verschiedenen Objekte im Silbertal, dies war der Weckruf zur Neuor- ganisation des Straßen- und Hausnummernsystems. Hiermit darf ich mich bei allen Beteiligten für die Organisation, Mithilfe und Umsetzung dieses doch sehr wichtigen Themas recht herzlich bedanken. Nicht weniger bedanken möchte ich mich persönlich bei der Bevölkerung für eure Mithilfe und euer Verständnis zur Umsetzung. Vergabe des neuen Feuerwehreinsatzfahrzeuges Am 11. August erfolgte in der zehnten Gemeindevertretungssitzung die Vergabe des neuen Feuerwehreinsatzfahrzeuges TLF 2000 an die Firma Magirus Lohr. Die Anschaffungskosten belaufen sich auf ca. € 390.000,-, wobei hier eine Landesförderung von 53 % zugesichert wird. Der Liefertermin ist voraussichtlich im September 2017. Im Namen der Gemeinde Silbertal darf ich mich hier stellvertretend beim Land Vorarlberg, dem Vorarlberger Feuerwehrverband, allen Anbietern und der Freiwilligen Feuerwehr Silbertal für ihren Einsatz zur Umsetzung bzw. zu den maßgeblichen Kostenreduktionen des neuen TLF 2000/100 A bedanken. Aufführung von „Silvretta und Vereina“ Am 26. August ist die Aufführung von „Silvretta und Vereina“ mit insgesamt knapp 20.000 Zuschauern, zu Ende gegangen. Nach dem Tod von Peter Netzer wurde dieses Stück für ihn, von den Montafoner Sagenspielen, aufgeführt. Der Titel der neuen Sage ist bereits fixiert und die 18. Spielsaison kann somit in Angriff genommen werden. Die Premiere ist für den 22. Juli 2017 geplant. Statikfehler: Litzbrücke wird wieder abgerissen Eigentlich sollte die Litzbrücke zwischen Schruns und Bartholomäberg im November dem Verkehr übergeben werden, doch daraus wird jetzt nichts. Es wird ein weiteres Jahr bis zur Eröffnung dauern, denn wie sich drei Monate vor Fertigstellung herausgestellt hat, sind dem statischen Büro gravierende Fehler bei der Berechnung der Tragkraft unterlaufen. Es wurde zu wenig tragfähiger Stahl in den Stützpfeilern verbaut. Die Brücke als Teil der Silbertaler Straße (L 95) sei zwar nicht vom Einsturz bedroht, doch genügt die Tragkraft vor allem für den Schwerverkehr nicht. Schaden in Millionenhöhe Schätzungen des Landesstraßenbauamtes zufolge beläuft sich der durch den Statikfehler und den notwendigen Neubau entstandene Schaden auf zumindest 1,4 Mill. Euro. Nach Angaben des Ingenieursbüros sei bei der Bemessung der Tragkraft richtig gerechnet worden, der Fehler sei jedoch bei der planerischen Umsetzung der Berechnungen entstanden. Land will öfter Prüf-Statiker einsetzen. Das Land prüft nun, ob man in Zunkunft häufiger auf Prüf-Statiker zurückgreifen kann, die die statischen Berechnungen des Ingenieursbüros zusätzlich kontrollieren. Bei größeren Bauvorhaben ist dies bereits üblich. Bei der Litzbrücke wurde laut der Abteilung Straßenbau des Landes aber darauf verzichtet, weil das Bauprojekt zu klein sei.Die Erneuerung der Brücke war im vergangenen Jahr aus sicherheitstechni- schen Gründen in Auftrag gegeben worden, ursprünglich geplant waren Kosten in Höhe von zwei Millionen Euro. Die Brücke wird in ihrer Lage und Höhe nach der Erneuerung weitgehend unverändert bleiben, die Fahrbahnbreite wurde von 5,5 Meter auf 6,5 Meter verbreitert und zugleich wurde eine Engstelle an der Brückenrampe beseitigt. Weiters wird die Hochwassersicherheit durch eine geänderte Brückengeometrie, die den Durchflussquerschnitt erhöht, verbessert.Den neuen Planungen zufolge wird mit einem Abschluss der Bauarbeiten bis Sommer 2017 gerechnet. Bis dahin wird der Verkehr weiter mit Ampelregelung einspurig über eine Hilfsbrücke geführt. 13 Silbertaler Gemeindeblatt Der Bürgermeister informiert 09 September 2016 Prüfung durch den Landesrechnungshof Am 15. September fand das erste Gespräch mit dem Vorarlberger Landesrechnungshof in der Gemeinde Silbertal für die Überprüfung der Gemeindegebarung, statt. Wir sehen dieser Überprüfung, als erste Kleingemeinde unter 1000 Einwohnern, sehr positiv entgegen und sind auf die Verbesserungen bzw. Änderungen in unserem Ge- meindehaushalt gespannt. Diese Überprüfung wird künftig einige Änderungen in den verschiedensten Angelegenheiten unserer Gemeinde mit sich bringen. Neue Seelsorger im Silbertal Einzug des neuen Pfarrers Mag. Hans Tinkhauser aus Bludesch und Vikar Gabriel Budulai aus Rumänien im Silbertal. Ein herzliches Willkommen und „Glück Auf“ in unserer Gemeinde. „Schenkt den Pfarrgemeinden, die euch anvertraut sind, Freude und Ermutigung”, bat der Dekan seine beiden Kollegen im Priesteramt, die in der Liturgiefeier Gott und der Kirche gegenüber ihr Weiheversprechen erneuerten. Pfarrer Hans Tinkhauser leitet einen Pfarrverband, mit Silbertal, Vandans, Gantschier und Schruns. Ein großes Ziel von ihm ist es, eine gemeinsame Rom-Wahlfahrt durchzuführen. Verabschiedung von Pfarrer Dr. Peter Bitschnau Neben der Verabschiedung von Pfarrer Dr. Peter Bitschnau wurde auch das neu renovierte Geläut, aus dem Jahre 1923, der Silbertaler Pfarrkirche zum Hl. St. Nikolaus ihrer Bestimmung übergeben. Nochmals herzlichen Dank Peter, für die vergangen 33 Jahre im Dienste der Silbertaler Bevölkerung, in und für unsere Gemeinde. Für die Zukunft wünschen wir dir nur das Allerbeste, Gesundheit und Gottes Segen und ein herzliches „Glück Auf“. Neubau der Kirchbrücke Am 22. September fand die Bauverhandlung für den geplanten Neubau, der über 60 Jahre alten „Kirchbrücke“, statt. Da aus den Überprüfungsprotokollen eine Generalsanierung empfoh14 Silbertaler Gemeindeblatt len wurde, die in etwa den selben Kosten, wie die eines Neubaus, entspricht, wurde ein Neubau ins Auge gefasst, der innerhalb von knapp einer Stunde beschlossen wurde. Mit den Anrainern und den hinterliegenden Genossenschaften wurde im Vorfeld bereits über die mögliche Finanzierung diskutiert und ein Finanzierungsschlüssel gefunden. Im Zuge dieser Erneuerung wird auch in diesem Abschnitt eine neue Straßengenossenschaft „Silbertal-Kirchdorf“ gegründet. Der Bürgermeister informiert Baubeginn der VOGEWOSI-Wohnanlage In der KW 39 war der offizielle Baustart für unser Erstes Wohnbauprojekt im Silbertal. Dazu allen Beteiligen und vor allem den Nachbarn ein herzliches Dankeschön, dass wir dieses doch sehr dringend notwendige und zukunftsweisende Projekt umsetzten können. Für dieses Projekt konnten viele ansässige Firmen gewonnen werden. Internationales Walsertreffen Vom 16. bis 18. September fand das diesjährige internationalen Walsertreffen in Arosa (Schweiz) statt. Unter zahlreicher Beteiligung aus dem Silbertal, war die Vorhut bereits am Freitag nach Arosa aufgebrochen. Am Samstag fanden vielen interessante Veranstaltungen in und um Arosa statt. Am Abend trafen sich die TrachtenträgerInnen in ihren verschiedenen und farbenfrohen Trachten aus ganz Europa im Eisstadion zum Galaabend. Der Höhepunkt stellte am Sonntag der große Festumzug durch Arosa dar. Mit dabei war am Sonntag auch die Bürgermusik Silbertal, nochmals herzlichen Dank für eure Bereitschaft. Unter tosendem Applaus bewegten sich ca. 80 Gruppen mit ca. 1200 Teilnehmern durch Arosa. Allen Teilnehmern herzlichen Dank für ihr Dabeisein und für die Aufrechterhaltung dieser tollen Tradition. Da auch hier „Nachwuchssorgen“ herrschen, hiermit ein Aufruf zum Beitritt der Walservereinigung. Kontakt bei Bgm. Thomas Zudrell, im Gemeindeamt Silbertal oder bei den Teilnehmern. Vom 10. bis 12. März 2017 finden die internationalen Walserschimeisterschaften in Pomat, Val Verlazza in Italien, statt. Bei Interesse bitte beim Gemeindeamt Silbertal melden. Sanierung der Volksschule Silbertal Mit der elften Gemeindevertretungssitzung am 29. September 2016, wurde die Freigabe für das Sanierungsprojekt der Silbertaler Volksschule gegeben. Wenn alles klappt werden wir mit den Sommerferien 2017 die erste Bauetappe mit der thermischen Sanierung, der Fassade, den Fenstern, den behindertengerechten Zugängen, den Brandschutz- und Fluchtwegen sowie den Vorarbeiten für eine mögliche Mittagsbetreuung umsetzen können. Vielen Dank hier- © Lang & Vonier Architekten zu dem Planungsbüro Lang & Vonier aus Schruns sowie der Vorarlberger Landesregierung für ihre tatkräftige und finanzielle Unterstützung. 15 Silbertaler Gemeindeblatt Der Bürgermeister informiert 10 Oktober 2016 Asphaltierung bei der Höllbrücke In der Nacht vom 4. auf den 5. Oktober 2016 wurden die Anschlüsse zur Erneuerung der Höllbrücke asphaltiert, somit können die Wartezeiten Asphaltierungsarbeiten abermals auf ein Minimum reduziert werden. Am 03.10.2016 war der Start der Asphaltierungsarbeiten im Bereich Felsa-Schmelzhof sowie im Bereich der Zufahrt der Genossenschaften Kristberg und Buchen. Die Sanierung beläuft sich auf ca. € 74.000,- und stellt eine klare Erleichterung für die Bewohner dar. Danke der ausführenden Firma Hilti & Jehle für ihre perfekte Arbeit. Spatenstich Am 20. Oktober fand der offizielle Spatenstich für das erste Wohnbauprojekt im Silbertal, durch die Vorarlberger Gemeinnützige Wohn- und SiedlungsbaugmbH, statt. © imago patrick säly Im Beisein von den Anrainern Otmar und Christl Erhard sowie Sophie Scheidl fand der Spatenstich im Bereich Allmastall statt. Die Gemeinde Silbertal übernimmt die Einteilungen der Wohnungen, für die Zukunft wird je nach Bedarf die 2. Bauetappe zur Ausführung gebracht. Touristische Entwicklung im Silbertal Am 24. Oktober fand das Start Up Gespräch für den Masterplan „Touristische Entwicklung im Silbertal“ in Zusammenarbeit mit der Silvretta Montafon im Gemeindeamt Silbertal statt. Begleitet wird dieser Masterplan von Frau Dr. Monika Vonier, die als Vorschlag seitens Silvretta Montafon genannt wurde und auch den Prozess hiermit offiziell begleiten wird. 16 Silbertaler Gemeindeblatt © imago patrick säly 11/12 Der Bürgermeister informiert November/Dezember 2016 Bludenz läuft Der 11. November war nicht nur der Beginn der fünften Jahreszeit, sondern auch der erste Vorarlberger Zeitgeschichtetag im Silbertaler Vereinshaus. Mit dabei waren unter anderem der Direktor des Jüdischen Museums in Hohenems Hanno Loewy, die beiden Mundartautoren Helene und Franz Rüdisser sowie der Leiter und Mitorganisator der Montafoner Heimatmuseen Michael Kasper. Sein Amtskollege aus dem Klostertal Christof Thöny, der Museumspädagoge Bruno Winkler und Werner Bundschuh, seines Zeichens der Obmann der Johann-August Ma- lin Gesellschaft gaben sich an diesem Nachmittag ein Stell-Dich-Ein. Im Rahmen des Symposiums wurden Forschungen der neuen Geschichte Vorarlbergs und umliegenden Regionen sowie die Kriegerdenkmaldebatte mit dem Erinnerungsplatz im Silbertal präsentiert. Top-Resultat von Victoria Boric Victoria Boric erreichte im SBX-Europacup, den sensationellen dritten Platz in ihrer Klasse. Die Gemeinde Silbertal gratuliert dazu recht herz- lich und wünscht dir weiterhin viel Erfolg in deinem Wirken! 20 Jahre Bergbaumuseum Silbertal Mit der Eröffnung des Bergbaumuseums am 7. Dezember 1996, ist nun 2016 schon die 20ig Jahrfeier des Silbertaler Bergbaumuseums fällig. Wie schnell die Zeit vergeht. In diesen 20 Jahren waren ca. 20.000 BesucherInnen und etwa 3.000 Kinder und Jugendliche vor Ort zum Informationsaustausch und zur Besichtigung des Bergbaumuseums. Mit diesem Tag feiern auch die Betreuerinnen Marieluise Brugger und Johanna Zudrell ihr 20-jähriges Jubiläum. Seit diesem Jahr ist die Gemeinde Silbertal stolzer Besitzer eines Unikates aus der Bergbauzeit zwischen dem 14. und dem 16. Jhdt., der Original-Kupferkuchen ist nun in den Besitz der Gemeinde Silbertal übergegangen. Herzlichen Dank allen Beteiligten, die zur Umsetzung und Gestaltung dieses Bergbaumuseums beigetragen haben. Michael Kasper vom Heimatmuseum ein Dankeschön für sein großes Engagement. © imago patrick säly 17 Silbertaler Gemeindeblatt Partnergemeinde Semmering Kinderbesuch in Semmering In diesem Jahr erfolgte wieder ein Kinderbesuch bei unserer Partnergemeinde am Semmering. Acht Silbertaler Kinder in Begleitung von Andrea und Roland, folgten der Einladung durch die Gemeinden Semmering und Silbertal. Wie üblich sind wir mit dem Zug nach Wien zum Hauptbahnhof gefahren, allein diese Fahrt ist jedes Mal ein kleines Highlight für die Kinder. Ein 3-tägiges Programm erwartete die Kinder, unter anderem ein Besuch in der Bundeshauptstadt Wien, mit Ausflug zum Schloss und Tierpark Schönbrunn und zum Prater. Ein Tag lang durften wir mit den Semmeringer Kindern am Zauberberg mit den Monsterrollern über die Downhillstrecke fahren. Bei der Feuerwehr wartete ein Hindernisparcour mit verschiedenen technischen Aufgaben und zum Abschluss wurde gemeinsam gegrillt und eine kleine Preisverleihung durchgeführt. Nochmals vielen Dank an Bgm. Horst Schröttner, und seiner Gattin Babsi Schmid, Anita Janicek, Christa und Feuerwehr Kdt. Fritz Hiebler und allen Betrieben für ihre Unterstützung für diese tollen Tage. Wir sind sehr bestrebt diese langejährige Freundschaft, mit dem wichtigen Kinderaustausch, aufrechtzuerhalten. Gemeindebedienstete zu Besuch in Semmering Vom 2. bis 4. September fand unsere gemeinsame Studienreise der Gemeindebediensteten zu unserer Partnergemeinde nach Semmering statt. Auf dem Weg nach Semmering hatten wir das Vergnügen das Schaubergwerk am Jochberg bei Kitzbühel zu besichtigen. Unter der Führung von Josef Grander (Sohn vom Erfinder des Granderwassers) bekamen wir einen kleinen Einblick in den Bergbau am Jochberg. Auf der 18 Silbertaler Gemeindeblatt Fahrt nach Semmering wurde auch ein Stop im berühmten Weltmeisterschaftsort Schladming gemacht. Am folgenden Tag wurde der erste Golfclub Österreichs besichtigt, mit der Gründung im Jahre 1926 bestreitet er heuer bereits das 90-jährige Jubiläum. Auch die ersten Hochquellleitungen der Stadt Wien, im RaxSchneeberggebiet, die unter Kaiser Franz Josef erbaut wurden und die noch heute die Versorgung der Stadt Wien gewährleisten, wurden besich- tigt. Das Wasser dieser Quellen fließt über zwei Trinkwasserleitungen vom Bereich Höllental / Rax-Schneeberg mit leichtem Gefälle in ca. 36 Stunden nach Wien und versorgt hier rund 90 % der Stadtbevölkerung. Imposante Bauwerke sind auch die vielen Viadukte der Semmeringbahn, mit dem berühmten „20 Schillingblick“. Es war wieder ein interessanter Ausflug und ein nettes Treffen mit unseren Freunden aus Semmering. Kindergarten Jahresschwerpunkt des Kindergartens In diesem Jahr besuchen 18 Kinder aufgeteilt auf 2 Gruppen – die Fledermäuse und die Maulwürfe unseren Kindergarten. Unser Jahresschwerpunkt : Wir entdecken mit allen unseren Sinnen uns und unsere Umwelt... Mit unseren Sinnen können wir die Welt um uns herum entdecken: den Geschmack unseres Essens, den Klang von Musik, die Schönheit unserer Natur, die Beschaffenheit von verschiedenen Materialien und vieles mehr. Kinder brauchen in der heutigen Zeit mehr denn je die Möglichkeit auf vielfältige Sinneserfahrungen, da durch das umfassende Medienprogramm viele wichtige natürliche Tätigkeiten auf der Strecke bleiben. Durch gemeinsames Spielen und alltägliche Herausforderungen werden ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten gestärkt. Deshalb machen wir mit unseren Kindern vielfältige Erfahrungen z.B. beim Kekse backen, bei Ausflügen, im Straßenverkehr, im Turnsaal, beim Singen, Basteln, gemeinsamen Massagen, beim Sandspielen, beim Bauen in der Bauecke,…Wir versuchen, die Kinder auf Besonderheiten im All- tag hinzuweisen, die die Erwachsenen oft vor lauter Hektik nicht mehr bemerken. Auch wir Erwachsenen sollten wieder öfter den Augenblick erleben, ergreifen und ihn genießen. Wachter Versicherungsmakler GmbH Kompetenz aus Erfahrung – seit 1994. 6780 Schruns T. 05556 / 75250 www.makler-wachter.at Wir bieten mehr für Sie Außergewöhnlicher Einsatz im Schadensfall. Eigene Schadens- und KFZ-Abteilung geführt von geprüften Versicherungsfachleuten. Unabhängige Preis/Leistungsvergleiche von mehr als 10 Versicherungsgesellschaften. Risikomanagement für Betriebe nach ÖVM – Maklerring Österreich – Richtlinien. Zufriedene Kunden in ganz Österreich (sh. Referenzen www.makler-wachter.at). Wir bilden Lehrlinge zum Versicherungskaufmann/frau aus. Wir sind ein Dienstleistungsbetrieb der WIGE Montafon. Optimieren auch Sie Ihre Versicherungsverträge und holen sich Prämieneinsparungen bis zu 50 %, sowie gravierende Leistungsverbesserungen im Schadensfall ! Ihr Maklerteam 19 Silbertaler Gemeindeblatt Aus dem Amt Vorschau für das Jahr 2017 Vorhaben bzw. ehrgeizige Projekte für die kommenden Jahre werden unter anderem sein: • Die Gebührenerhöhung wirkt sich für einen durchschnittlichen Haushalt im Tal in Höhe von € 6,50 und am Kristberg in Höhe von € 9,30 aus. • Breitbandinfrastruktur in der Gemeinde Silbertal: Dank dem sehr guten Ausbau durch die MBS im Silbertal sind bis zu 100 Mbits Up- and Download möglich. Der Ausbau dieser sehr wichtigen Infrastruktur wird auch gemeindeintern (Wasserversorgung, Feuerwehr, Bauhof, Volksschule und Kindergarten) genutzt. • Thermische Sanierung der Volksschule Silbertal: Die Gesamtkosten liegen bei der ersten Bauetappe bei € 1,2 Mio., mit einem Förderanteil von knapp 74 % ist ein Restbetrag von ca. € 327.000,- von der Gemeinde zu tragen, hier wiederum fließen ca. € 200.000,- vom Grundstücksverkauf an die VOGEWOSI direkt in die Finanzierung ein. Daher bleibt eine Restfinanzierung von ca. € 127.000,- durch die Gemeinde zu stemmen. • Herbst 2017: Fertigstellung und Übergabe der ersten gemeinnützigen Wohnanlage der VOGEWOSI im Silbertal • Herbst 2017: voraussichtlicher Neubau der „Kirchbrücke“ mit Gesamtkosten in Höhe von ca. € 300.000.-, Restkosten für die Gemeinde ca. € 90.000.- Gebühren für das Jahr 2017 - Gemeindegebühren und Gemeindetarife 2017: Die Gemeindeabgaben und Gemeindetarife für das Jahr 2017 wurden von der Abgaben- und Gebührenkommission der Gemeindevertretung wie nachstehend angeführt vorgeschlagen und einstimmig beschlossen: a) Grundsteuer: Messbetrag: A) für land- u. forstwirtschaftliche Betriebe 500 v.H. B) für sonstige Grundstücke 500 v.H. Summe: 583,32 8.665,52 b) Kommunalabgabe: 3 % c) Gästetaxe: d) Zweitwohnsitzabgabe: Die Abgabe für Ferienwohnungen beträgt für 110 m2 je Quadratmeter € 2,00 € 1,80 € 2,10 e) Fremdenverkehrsbeitragssatz: 1,80 v.H. f) Hundesteuer: für den 1. Hund im Haushalt für jeden weiterem Hund im Haushalt Hundemarken per Stück € 70,€ 91,€ 2,60 vom 01.12.2016 bis 30.04.2017 vom 01.05.2017 bis 30.11.2017 vom 01.12.2017 bis 30.04.2018 € 9,50 g) Müllbeseitigung: Der Kaufpreis beträgt bei einem Müllsack für Biomüll Fassungsvermögen von 8 l Fassungsvermögen von 15 l Müllsack für Restmüll Fassungsvermögen von 60 l Fassungsvermögen von 40 l Fassungsvermögen von 25 l Müllgrundgebühr pro Person ab 15 Jahren für Kinder (bis zum vollendeten 14. Lebensjahr) pro Gästebett 20 Silbertaler Gemeindeblatt € 0,91 + 10 % Mwst. € 1,36 + 10 % Mwst. € 4,91 + 10 % Mwst. € 3,27 + 10 % Mwst. € 1,64 + 10 % Mwst. € 7,40 + 10 % Mwst. € 4,60 + 10 % Mwst. € 6,30 + 10 % Mwst.
  1. gemeindeblattsilbertal
20161117_GVE012 St.Gallenkirch 17.11.2016 Gemeinde St. Galtenkirch Bezirk Bludenz 6791 St. Gallenkirch St. Gallenkirch, 23.11.2016 Niederschrift über die am Donnerstag, den 17.11.2016 um 20.00 Uhr im Gemeindeamt St. Gallenkirch stattgefundene 12. Sitzung der Gemeindevertretung von St. Gallenkirch. Anwesend: Von der Liste Parteifreie Bürger und SPÖ Bgm. Josef Lechthaler, Vize-Bgm. Alexander Kasper (gleichzeitig Schriftführer), GR Martin Kleboth, GR Irma Rudigier, Norbert Marent, Walter Lorenzin, Markus Barbisch, Mario Tschofen, Alois Bitschnau, Franz Dönz, Edwin Kasper, Johannes Sturm; Entschuldigt: Johannes Felder, Ing. Hansjörg Schwarz, Sonja Wachter, Peter Lentsch; Von der Liste Volkspartei und Unabhängige GR Dietmar Lorenzin, GR Bertram Rhomberg, Gabi Juen, Paul Einsiedler, Marietta Fiel, Michael Willi, Anton Feichtner, Hubert Biermeier, Michael Czernia; Entschuldigt: Herwig Schallner; Tagesordnung: 01. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 02. Genehmigung der letzten Niederschrift vom 29.09.2016 03. Berichte des Bürgermeisters 04. Änderung des Flächenwidmungsplanes: a) Eric Themel, Vergalden b) ARBOREA-Hotel, St. Gallenkirch 05. Beratung und Beschlussfassung über einen Antrag des Projektbetreibers ARBOREA auf Genehmigung von 10 Appartements zur Nutzung zu Ferienzwecken (§ 16 Abs. 4 lit. c Vbg. Raumplanungsgesetz) 06. Landesrechnungshof Vorarlberg - Prüfbericht bezüglich der Baurechtsverwaltungen in Vorarlberg 07. Beratung bezüglich der zukünftigen Trassenführung der L188 08. Neue Beschlussfassung von Gemeindeverordnungen - formelle Korrekturen It. Gemeindeaufsicht: a) Kanalverordnung b) Gemeindewasserversorgungsverordnung c) Friedhofsordnung 09. Änderung von Landesgesetzen: a) Änderung des Landes-Umweltinformationsgesetzes 10. Allfälliges protokoll_20161117.doc 1/7 zu Pkt. 01 Bgm. Josef Lechthaler eröffnet die heutige Sitzung, begrüßt alle Anwesenden und stellt die Beschlussfähigkeit fest. Das anwesende Ersatzmitglied Anton Feichtner wird vom Bürgermeister angelobt. Gem. § 41 Abs. 1 GG wird vom Bürgermeister Tagesordnungspunkte von der Tagesordnung abzusetzen: beantragt, die folgenden Pkt. 04 a) Pkt. 05) Die Absetzung von der Tagesordnung wird einstimmig genehmigt. zu Pkt. 02 Mit einstimmigem Beschluss wird die Niederschrift Gemeindevertretung vom 29.09.2016 genehmigt. über die 11. Sitzung der zu Pkt. 03 - Berichte des Bürgermeisters 30.09. Jahreshauptversammlung, Sportclub St. Gallenkirch im Hotel Adler Der Sportclub konnte auf ein erfolgreiches Vereinsjahr zurückblicken. Die Jugendarbeit unter Nachwuchsleiter Walter Summer ist sehr erfolgreich! • 04.10. Kollaudierungen Grappeslawine und Wassertobel, Gargellen Bei der Grappeslawine war dies die vierte und letzte Kollaudierung nach den Jahren '84, '07, '12 und '16, rd. 6 Mio. Euro wurden seit 1973 verbaut • 05. bis 07. 10. Österreichischen Gemeindetage, Klagenfurt ® 09.10. Erntedank-Gottesdienst mit anschließender Agape durch die Ortsbäuerinnen • 10.10. 3. Sitzung, Unterausschuss für Umwelt und ÖPNV Behandelt wurde vorrangig die Situation im Recyclinghof der Gemeinde. Unter anderem wird eine Änderung der Öffnungszeiten vorgeschlagen • 11.10. 16. Sitzung, Stand Montafon 9. Sitzung Forstfond • 13.10. Besichtigung der Baustelle OVW II durch Mitglieder der Gemeindevertretung und Mitarbeiter-Zinnen • 15.10. Viehprämierung beim Valiserabahn-Parkplatz mit rd. 130 aufgetriebenen Stück Vieh - Auch die Originale Montafoner Braunviehrasse ist diesmal beim Championat in Dornbirn dabei. • 4. Montafoner Lehrlingsmesse im Polysaal Gantschier • 16.10. Traditionelle Galliwurst im Haus des Gastes durch den Kirchenchor • 17.10. Sitzung des Naturschutzverein Verwall-Klostertaler Bergwälder ® 18.10. Gallimarkt beim Musikpavillon • 19. und 20.10. Schlussüberprüfung Ferienresort Montafon, Galgenul Nach der Behebung von Mängeln steht dem Betrieb ab der kommenden Wintersaison nichts mehr im Weg. • 19.10. 25. Gemeindevorstandssitzung ® 24.10. Sitzung der Gemeindewahlbehörde Grund ist die Verschiebung der Bundespräsidentenwahlen • protokoll_20161117.doc 2/7 <s ® ® » • • • • • • • • 25.10. Bezirksversammlung der Imker, Gasthof Löwen in Tschagguns Der Gaschurner Werner Rudigier vom Bienenzuchtverein Silvretta wurde hier zum Bezirksvertreter gewählt 27.10. Verhandlung zur Wiederverleihung der Schneeanlage im Schigebiet Gargellen - In Kürze soll die Anlage überarbeitet werden. Insbesondere der Speichersee soll erweitert werden. Sitzung der Abgabenkommission aufgrund der Prüfungen im Gemeindegebiet 29.10. Fest anlässlich des 70-Jahr-Jubiläums der Bergrettung, Ortsstelle St. Gallenkirch Ein schön dekorierter und voller Gemeindesaal. Zint Elmar war Sieger des Hauptpreises aus der Tombola 31.10. Betriebsausflug der Gemeindebediensteten ins Kleinwalsertal Die Geschäftsführerin von Kleinwalsertal-Tourismus, Anne Riedler, war uns bei der Planung behilflich und empfing uns sehr herzlich. Sie war zuletzt Leiterin von Hochmontafon Tourismus. 04.11. JHV Bergführer Montafon, Hotel Vermala Keine Änderungen. Wichtiger Partner für das touristische Angebot im Montafon JHV Wanderstammtisch, Hotel Zamangspitze Keine Änderungen im Vorstand. Das Neujahrsfeuerwerk wird wiederum veranstaltet. Als besondere Neuerung gilt der freie Eintritt. JHV Braunviehzuchtverein, Restaurant Muntafuner Hüsli Hermann Stocker wurde zum neuen Obmann gewählt. Nach 28 Jahren Obmannschaft hat Erich Thöny die Leitung des Vereins abgegeben. Einen großen Dank allen. 05.11. 1. Montafoner Jugendhock, JAM Schruns Jugendtreff, bei dem auch das neu gegründete Jugendparlament vorgestellt wurde 06.11. Kriegergedenken am Seelensonntag in St. Gallenkirch und Gortipohl 08.11. Standessitzung 10.11. Gemeindevorstandssitzung 11.11. JHV Frauenbewegung JHV Trachtengruppe St. Gallenkirch Die Trachtengruppe konnte auf ein bewegtes Vereinsjahr zurückblicken. Die Neuwahlen brachten einen komplett neuen Vereinsvorstand. Neuer Obmann ist Harald Vonier. 12.11. Feierliche Eröffnung des Pflegeheim Haus St. Fidelis. Im Rahmen des Tag der offenen Tür war es möglich, das Haus zu besichtigen. Auch der neu renovierte Rotkreuz-Stützpunkt konnte besucht werden. 13.11. Kindertheater „Die Scheuche“ des Kulturverein llllitz im Gemeindesaal St. Gallenkirch Der Bescheid über die bau- und naturschutzrechtliche Bewilligung für die Güterweganlage Gweil ist zwischenzeitlich in Rechtskraft erwachsen. Für das Projekt Balbierbachbrücke an der alten Landstraße in Gortipohl laufen weitere Vorkehrungen für eine Zwangsrechtseinräumung. Im Gortniel- und Maurentunnel sollen noch bis zu Beginn der Wintersaison die notwendigen Vorkehrungen für den Radioempfang eingebaut werden. protokoll_20161117.doc 3/7 Die Projekte Teil-REK Garfrescha und Teil-REK Galgenul werden weitergeführt. Dafür wurde das Raumplanungsbüro stadtland beauftragt. Herr Leo Vogt aus Bludenz erwirbt nun doch nicht das Baugrundstück auf dem TomaselliAreal. Der Baurechtsvertrag mit der Fa. MPreis steht kurz vor seiner Fertigstellung. Zum Thema Schlachthaus möchte der Bürgermeister demnächst eine Sitzung mit dem Landwirtschaftsausschuss abhalten. Der Breitbandausbau wird It. A1 im Gemeindegebiet von St. Gallenkirch angegangen. Es werden rd. 9500 Ifm Glasfaser-Leitungen verlegt. Auch die Versorgung mit mobilem Internet ist bereits verbessert worden. Die Fa. Intersport wird ab der kommenden Wintersaison auch die derzeit leerstehenden ehemaligen Raiba-Räumlichkeiten nutzen. zu Pkt. 04 b) ARBOREA-Hotel, St, Gallenkirch Bgm. Josef Lechthaler berichtet über den ARBOREA-Betreibern. derzeitigen Verhandlungsstand mit den Die drei wesentlichen Forderungen von ARBOREA sind: - Erhaltung der Zufahrtsstraße im Falle einer Neutrassierung der L188 durch die Silvretta Montafon GmbH, ARBOREA und die Gemeinde Genehmigung von 10 Appartements zur Nutzung zu Ferienzwecken Bereitstellung von notwendiger Infrastruktur (Wasser, Strom, Telefon) bis an die Grundgrenze Die Hotelbetreiber selber prüfen noch eine fußläufige Anbindung an das Ortszentrum. Dies funktioniert wahrscheinlich am ehesten in Form einer Erweiterung des bestehenden Gehsteiges vom Bargais talauswärts. Lt. Peter Gaugg besteht die Bereitschaft einer Finanzierung durch die BTV. Die Betreiber müssen jedochnoch Zahlen liefern. Die Rechtsabteilung bei der Raumplanungsstelle hat die Prüfung der vorliegenden Wirtschaftlichkeitsprüfung zugesagt. Inhaltliche Darstellung der Gemeindevertretung: Um das geplante Hotelprojekt realisieren zu können bedarf es noch einer weiteren Änderung des Flächenwidmungsplanes. Im Vorfeld erfolgte mit der Raumplanungsstelle des Landes eine Abklärung darüber. Weiters wurde eine Anrainerverständigung durchgeführt. Die Abteilung Straßenbau erhebt bezüglich der geplanten Änderung des Flächenwidmungsplanes keinen Einwand. protokoll_20161117.doc 4/7 Beschlussfassung: GST-Nr. GST-Nr. GST-Nr. GST-Nr. GST-Nr. GST-Nr. GST-Nr. GST-Nr. GST-Nr. GST-Nr. 2101 2097 2095 2094/1 2094/1 2101 2101 2097 2095 2094/1 von von von von von von von von von von FF in BM FF in BM FF in BM FF in BM BW in BM FF in Straßen FF in Straßen FF in Straßen FF in Straßen FF in Straßen 591 23 153 5 22 387 216 22 136 340 m2 m2 m2 m2 m2 m2 m2 m2 m2 m2 Einstimmig wird die Änderung des Flächenwidmungsplanes beschlossen. Die Gemeindevertretung steht einer Beschlussfassung von 10 Ferienwohnungen It. § 16 Abs. 4 lit c Raumplanungsgesetz überaus positiv gegenüber und stellt diese in Aussicht. Dies soll nach letzten Abklärungen in einer weiteren Sitzung Bestandteil der Tagesordnung sein. zu Pkt. 06 Landesrechnungshof Vorarlberg - Prüfbericht bezüglich der Baurechtsverwaltungen in Vorarlberg Der vorliegende Prüfbericht wurde den Mitgliedern der Gemeindevertretung als Tagesordnungsunterlage zur Verfügung gestellt. Nach einer kurzen Diskussion darüber, wird dieser schließlich von der Gemeindevertretung zur Kenntnis genommen. zu Pkt. 07 Der Vorsitzende berichtet darüber, dass sich die Gemeindevertretung eine Meinungsbildung über eine zukünftige Trassenführung der L188 erarbeiten soll. Dies auf Anregung des Landes Vorarlberg. Dabei spielt auch ein von der Farn. Franz Mathies eingebrachter Widmungsantrag für die Errichtung einer Werkshalle eine Rolle. Hier stellt sich dann möglicherweise auch die Frage, ob eine allfällige Ersatzfläche für Franz Mathies zur Verfügung gestellt werden kann. Bereits in der letzten Gemeindevertretungsperiode wurden seitens des Landes mögliche Zukunftsvarianten über eine Neutrassierung der L188 vorgestellt. Eine Sanierung der bestehenden Trassenführung im Bereich Vallatscha wurde mit einer Kostenschätzung von 9,25 Mio. Euro projektiert. Eine neue Trassenführung unterhalb der Vallatscha im Bereich des bestehenden Radweges wurde ebenfalls mit Kosten von 9,5 Mio. Euro geplant. Hier würde eine große Chance vor allem darin liegen, eine kleinräumige Umfahrung des Ortszentrums von St. Gallenkirch zu erzielen. Diese weitere Bauetappe würde laut Kostenschätzung nochmals 2,6 Mio. Euro kosten. Für die Gemeindevertretung stellt sich hier die Frage, wie und wo die Einbindung in die L188 in Richtung Partenen wieder erfolgen kann. GR Bertram Rhomberg sieht bei einer neuen Trassenvariante eine große Chance für den Ortskern von St. Gallenkirch, da dieser entlastet werden könnte. Dies wird vom Vorsitzenden bestätigt. protokoll_20161117.doc 5/7 GR Irma Rudigier stellt die angedachte Straßenverlegung in Frage und sieht darin einen Widerspruch zum ebenfalls geplanten Bahnprojekt. Lt. Studie soll ja durch die Bahn der Straßenverkehr deutlich abnehmen. Das sei für sie aber nicht sehr glaubwürdig. Alois Bitschnau würde sich wünschen, dass seitens der Landesstraßenverwaltung noch eine detailliertere Projektierung vorgelegt wird. Das Teilstück zwischen der „Weiten Gasse“ bis zum Tramosabach ist hier ein wesentlicher Faktor. Gabi Juen appelliert noch einmal an alle Mandatare, das Bahnprojekt als große Chance für unsere Gemeinde zu sehen. Vor einer endgültigen Entscheidung muss vom Land Vorarlberg ein ganzes Projekt inkl. Ortsumfahrung eingefordert werden. Mit der Fam. Mathies soll das Gespräch gesucht werden. zu Pkt. 08 Beschlussfassungen bezüglich Verordnungen: a) b) c) Kanalverordnung Gemeindewasserversorgungsverordnung Friedhofsordnung Hier hat die Gemeindeaufsicht eine Neubeschlussfassung der jeweiligen Verordnungen angeregt, um Formalfehler zu beheben. Alle drei Verordnungsentwürfe werden von der Gemeindevertretung einstimmig genehmigt. zu Pkt. 09 Änderung von Landesqesetzen: a) Änderung des Landes-Umweltinformationsgesetzes Die Gemeindevertretung verlangt hier keine Abhaltung einer Volksabstimmung bezüglich einer Änderung des Landes-Umweltinformationsgesetzes. zu Pkt. 10 - Allfälliges Gabi Juen teilt mit, dass die neuen Beleuchtungskörper entlang der Zufahrtsstraße zum RotKreuz-Stützpunkt und neuen Pflegeheim zu hell leuchten. Andererseits seien diese um 06.00 Uhr in der Früh nicht in Betrieb. Anton Feichtner bringt folgende Anregungen vor: Mit Martin Bargehr sollte ganz dringend darüber gesprochen werden, wie im Bereich seiner Landwirtschaft eine deutliche Verbesserung des Ortsbildes erzielt werden kann. Vielleicht könne man ihm ja auch in der einen oder anderen Form behilflich sein. Auch der Gehsteig nach Galgenul sei inzwischen in einem recht schlechten Zustand. Dies vor allem im Bereich der Zufahrt zum Anwesen von Franz Mathies. Diesbezüglich teilt der Bürgermeister mit, dass in diesem Bereich Franz Mathies schon seit 2015 eine Sanierung der Zufahrtsstraße beabsichtigt. Die Gemeinde beteiligt sich an diesen Kosten. protokoll_20161117.doc 6/7 Lt. Bgm. Josef Lechthaler soll die Budgetsitzung am Donnerstag, den stattfinden. 15.12.2016 Ende der Sitzung: 21.12 Uhr Der Vorsitzende: Der Schriftführer: Bgm. Josef L^chthäler protokoll_20161117.doc 7/7
  1. stgallenkirchvertretung
  2. gallenkirchvertretung
  3. sanktgallenkirchvertretung
20161107_GaPa_Blitz Gaschurn 07.11.2016 Amtliche Mitteilung Zugestellt durch Post.at Ausgabe November 2016 GaPa - Blitz GaschurnPartenen V OLKSABSTIMMUNG F ERNWÄRME G ASCHURN — P ARTENEN Am 13.11.2016 sagen die Bürgerinnen und Bürger JA oder NEIN zu folgender Frage: „Soll die Gemeinde Gaschurn eine Haftung für das Fernwärmeprojekt übernehmen?“ Die Entscheidung liegt bei Ihnen. Bürgermeister Martin Netzer, MSc Damit Sie sich selbst ein Bild darüber machen können, hier die aktuellsten Zahlen und Fakten zum derzeitigen Projektstand: Erzeugte Wärmemenge: 12.122 MWh/a Verkaufte Wärmemenge: 11.040 MWh/a Trassenlänge: 8.600 m CO2-Einsparung: 4.892,18 Tonnen CO2 pro Jahr! Emissionen: im Regelbetrieb KEINE Abnehmer: 98 Anschlüsse ans neue Netz und 96 Anschlussnehmer des Biomasse Heizwerk Gaschurn Nach der Realisierung dieses Bauabschnitts sind auch weitere Ausbaustufen vorgesehen. Breitband: Es ist geplant allen Abnehmern und den in Trassennähe gelegenen Haushalten die Voraussetzungen für den Anschluss ans Breitbandnetz zu schaffen. Kosten für Planung und Ausschreibung: Gemeinde Gaschurn Dorfstraße 2 6793 Gaschurn Tel.: 05558-8202-0 Fax: 05558-8202-19 gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at EUR 278.186 die über die ELENA-Förderung, einem verlorenen Zuschuss der Europäischen Investitionsbank (EIB) finanziert werden Bei den für die Haftung zur Diskussion stehenden Gesamtkosten handelt es sich um EUR 6.636.944 Diese setzen sich wie folgt zusammen: Kosten für das Fernwärmenetz inkl. Hausanschüsse: EUR 4.429.896 Kosten für Auskopplung und Wärmebereitstellung: EUR 2.207.047 Fortsetzung siehe Rückseite Das Projekt wurde zwischenzeitlich von der Kommunalkredit Publik Consulting GmbH, der für die Förderung zuständigen Stelle positiv beurteilt. Das Projekt wird somit insgesamt mit EUR 1.993.539 gefördert. Davon kommen EUR 1.213.973 aus der Förderung EFRE, EUR EUR 725.612 vom Bund und 53.954 vom Land Vorarlberg. Somit verbleibt nach Abzug der Förderung eine Summe von EUR 4.643.405, die es zu finanzieren gilt. Den aktuellen Berechnungen zufolge ist nach dem ersten Betriebsjahr mit einem positiven Cashflow zu rechnen. Wobei zusätzlich EUR 20.000 als jährliche Haftungsabgeltung von der Energie- und Wirtschaftsbetriebe Hochmontafon GmbH an die Gemeinde für die diskutierte Haftungsübernahme vorgesehen ist. Wichtiger Hinweis: Mit dem Ihnen bereits übermittelten Abstimmungsausweis können Sie an der Volksabstimmung im Wahllokal teilnehmen. Bitte bringen Sie den Abstimmungsausweis mit ins Wahllokal. Die Stimmzettel liegen im Wahllokal auf. Wenn Sie eine Stimmkarte (Briefwahl) benötigen, fordern Sie diese bitte zeitgerecht im Gemeindeamt an. N EUER G EMEINDEARZT Nachdem Dr. Wolfgang Sander in den wohlverdienten Ruhestand getreten ist, hat sich die Gemeinde Gaschurn intensiv darum bemüht, eine Nachfolge für die Kassenarztstelle zu finden. Wir freuen uns sehr, dass wir unsere Gemeindearztstelle in Gaschurn mit Dr. Gerhard König besetzen können. So ist die ärztliche Versorgung unserer Gemeinde wieder äußerst kompetent sichergestellt. Dr. Gerhard König wird seinen Hauptwohnsitz nach Gaschurn verlegen, was wir natürlich sehr begrüßen. Dr. Gerhard König wird seine Praxis, die auch mit einer Hausapotheke ausgestattet ist, noch vor Beginn der Wintersaison eröffnen. Er war im wahrsten Sinne des Wortes über die Grenzen hinweg aber auch als Wahlarzt in Bregenz tätig. Aufgrund seiner zahlreichen Einsätze für das internationale Netzwerk „Ärzte ohne Grenzen“ bringt er einen großen Erfahrungsschatz in die Tourismusgemeinde mit.
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20161103_GaPa_Blitz Gaschurn 03.11.2016 Amtliche Mitteilung Zugestellt durch Post.at Ausgabe Oktober 2016 GaPa - Blitz GaschurnPartenen F ASCHINGSBEGINN UND M ARTINIMARKT IN P ARTENEN werden. So entstanden Dekogegenstän- Am de, Einkaufstaschen, Teelichthalter und Freitag, 11.11.2016 Bürgermeister Martin Netzer, MSc um 11:11 Uhr wird in Partenen traditionell durch die vieles mehr. Natürlich dürfen Sie sich auch auf Köstlichkeiten wie Kekse, Liköre, Säfte, gebratene Mandeln, Kräutersalz, usw. freuen. Guggamusik Latschasorri die 5. Jahreszeit begrüßt. Die Guggamusik sorgt nicht Der Verkauf findet von nur für närrische Musik, sondern küm- 11:11 Uhr bis 12:00 Uhr mert sich auch um das leibliche Wohl. und abends, nach dem Laternenfest von Neben Tee und Würsteln werden auch 18:45 Uhr bis 19:30 Uhr Glühwein, Glühmost und heiße Maronis statt. angeboten. Der Reinerlös kommt dem Kindergarten und der Volksschule zu Gute. Im Rahmen des Faschingsbeginns findet auch ein Martinimarkt des Kindergartens Die Kinder des Kindergartens und der und der Volksschule Partenen statt. Die Volksschule sowie die Guggamusik Kinder haben diverse Weihnachtsartikel Latschasorri freuen sich über Ihren gebastelt, welche an diesem Tag verkauft Besuch! S ERVITUTSHOLZ A DVENTMÄRKTLI D ORFGEMEINSCHAFT H OCHMONTAFON Auch heuer veranstaltet die Dorfgemeinschaft Hochmontafon ihren traditionellen Adventmarkt am 1. Adventsonntag Gemeinde Gaschurn Dorfstraße 2 6793 Gaschurn Tel.: 05558-8202-0 Fax: 05558-8202-19 gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at 27. November 2016 von ca. 10.45 Uhr bis 18 Uhr auf dem Kirchplatz in Gaschurn. Wer Interesse hat einen Stand aufzustellen und seine Produkte zu präsentieren und zu verkaufen, der möge sich bei Dieter Lang, Nova Drogerie, melden: Tel. 8390. Da die Dorfgemeinschaft alle Kosten trägt, sind keine Verpflegungsstände (Essen & Trinken) erlaubt. Der Markt beginnt im Anschluss an den Gottesdienst und endet nach der Verlosung der Tombola. S ERVITUTSHOLZ Der Servitutsholzbedarf aus den Standeswaldungen für das Bezugsjahr 2017 kann zu nachfolgenden Terminen beantragt werden: Gaschurn: Partenen: Donnerstag, 15. Dezember 2016 Freitag, 16. Dezember 2015 von 09:00 bis 12:00 Uhr von 10.00 bis 12:00 Uhr Gemeindeamt Gaschurn Tourismusbüro Partenen H EIZKOSTENZUSCHUSS Wie in den vergangenen Jahren wird auch für die laufende Heizperiode 2016/2017 ein Heizkostenzuschuss für Personen bzw. Haushalte mit geringem Einkommen gewährt. Der Antrag kann bis 17. Februar 2017 im Gemeindeamt gestellt werden. Dabei wird überprüft, ob das Haushaltseinkommen der antragstellenden Person die Höchstgrenze nicht überschreitet. Der Zuschuss beträgt einmalig EUR 270,00 und wird überwiesen. S TELLENANGEBOTE A LTSTOFFSAMMELZENTRUM H OCHMONTAFON D IPL . G ESUNDHEITS – UND K RANKENPFLEGER / IN Die Gemeinde Gaschurn sucht ab sofort eine Mitarbeiterin / einen Mitarbeiter für den Betrieb des Altstoffsammelzentrums Hochmontafon in einem Ausmaß von zumindest 30 %. Der Krankenpflegeverein Innermontafon sucht ab sofort Ihre Aufgaben sind der Betrieb des Altstoffsammelzentrums Hochmontafon und bedarfsweise zusätzliche Tätigkeiten im Arbeitsumfeld des Bauhofs. Ihre Bewerbung schicken Sie bitte direkt an: eine(n) Dipl. Gesundheits– und Krankenpfeger/in Voll– und Teilzeit möglich. Obfrau Mag. (FH) Kathrin Schönherr kpv.innermontafon@gmx.at Telefon: Sie sind kundenfreundlich, flexibel, engagiert und besitzen Grundkenntnisse am PC, dann bewerben Sie sich bei uns mit den üblichen Bewerbungsunterlagen. Gemeinde Gaschurn Dorfstraße 2 6793 Gaschurn gemeinde@gaschurn.at 0699 134 707 78 Das Gehalt richtet sich nach dem aktuellen Kollektivvertrag für private Sozial– und Gesundheitsorganisationen in Vorarberg.
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20160929_GVE015 Gaschurn 29.09.2016 6793 Gaschurn / Dorfstraße 2 / Hochmontafon – Österreich Tel. +43(0)5558/8202, Fax +43(0)5558/8202-19 email: gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at Datum: 30. September 2016 AZ: 004-1/15/2016 BearbeiterIn: Sandra Tschanhenz sandra.tschanhenz@gaschurn.at Niederschrift über die 15. Gemeindevertretungssitzung am 29. September 2016 um 19:30 Uhr im Gemeindeamt Gaschurn. Anwesend: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Bgm. Martin Netzer, MSc, Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen, Mag. Freddy Wittwer, Kurt Klehenz, Markus Wittwer, Artur Pfeifer, Walter Grass, Joachim Hammer, Walter Lechleitner, Thomas Stark; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: GR Markus Netzer, Ludwig Wachter, Adolf Felder; Entschuldigt: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: GR Klaus Schröcker, Thomas Riegler, Gerhard Saler, Kurt Rudigier; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: Christoph Wittwer; Schriftführerin: Sandra Tschanhenz Tagesordnung 1) Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit 2) Berichte 3) Resolution zur Rettung der Kleinwasserkraft 4) Ermächtigung zur Entgegennahme von Barzahlungen (§ 79 Abs. 3 GG) 5) Leitbild Gesund Aufwachsen im Montafon 6) Abfallentsorgung Gaschurn-Partenen 7) Umwidmung von Amts wegen – Michael Essig, Valschavielstraße 129h, 6793 Gaschurn 8) Vermessung Silvrettastraße, Partenen - Erwin Pfefferkorn, Feuerwehrstraße 75, 6794 Partenen - Übernahme des Gehsteigs in das Öffentliche Gut 9) Genehmigung der letzten Niederschrift(en) 10) Allfälliges Niederschrift_15_GV_Sitzung.doc 1/13 Erledigung der Tagesordnung: zu 1.: Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit Der Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindemandatarinnen und Gemeindemandatare sowie die Zuhörer. Der Vorsitzende stellt fest, dass die Ladung ordnungsgemäß ergangen und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Der Vorsitzende beantragt die Verlängerung der Tagesordnung um folgende Punkte: • • Finanzierung Montafon Tourismus Nachbesetzung Ausschüsse Der Änderung der Tagesordnung wird einstimmig zugestimmt. zu 2.: Berichte Der Vorsitzende berichtet Folgendes: • Tourismus o Die August-Statistik des Montafon Tourismus zeige erfreuliche Zahlen. Obwohl der Juli nicht ganz optimal gestartet habe, konnte über den ganzen Sommer gesehen in Gaschurn ein Nächtigungszuwachs von über 10 % erzielt werden. Die Aufenthaltsdauer habe sich ebenfalls erhöht. o Für die Neugestaltung der Ortseingänge in Gaschurn und Partenen liege nunmehr ein Konzept von Alexander Haumer vor, welches im Tourismusausschuss weiter diskutiert und behandelt werde. o Die Gemeinde St. Anton lade zur Eröffnung des neuen Klettersteiges beim Wasserfall ein. Dieser Klettersteig wurde neu gestaltet. Die Eröffnung finde am 09.10.2016, ab 10:00 Uhr statt. • Abwasserbeseitigungsanlage BA 09 Für die Projektausführung der Abwasserbeseitigungsanlage BA 09 (Trantrauas und Oberes Vand) liege eine positive Förderzusage von Seiten der Förderstelle vor. Von dieser werden, je nach Abrechnungsstand, die Förderungen ausbezahlt. Auch von Seiten des Landes Vorarlberg liege eine Förderungszusage vor. Das Land Vorarlberg fördere das Projekt nochmals mit 10 %. • Taxi Montafon Der Stand Montafon bemühe sich derzeit, entsprechende Infrastrukturen für ein regionales Taxiunternehmen zu schaffen. Auch in der GaPa-Zitig September 2016 sei diesbezüglich nochmals ein Aufruf gestartet worden. Ebenfalls werde von Seiten des Landes eine Unterstützung angeboten. Entsprechende Informationen seien bei der Gemeinde erhältlich. • Wildbach- und Lawinenverbauung Mit Schreiben der Wildbach- und Lawinenverbauung vom 02.01.2012 wurde der Gemeinde Gaschurn mitgeteilt, dass die Möglichkeit bestehe, dass der Bund alte Finan- Niederschrift_15_GV_Sitzung.doc Seite 2/13 zierungszusagen verfallen lasse. Dieser Fall sei nunmehr eingetreten. Seitens des Bundes wurde die WLV angewiesen, alle Projekte, die vor 1985 genehmigt worden seien, abzuschließen, da dafür keine Bundesmittel mehr angesprochen werden können. Somit verfalle die Bundesgenehmigung des Projektes Garnerabach. Es wurde bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass die Gefahr bestehe, weitere Bundesmittel zu verlieren. Aufgrund dessen werde hoffentlich die Brisanz des Projektes Kluserbach erkannt. • Entsorgung von Verpackungen – Gewerbebetriebe Im August sei es zu massiven Beschwerden von Gewerbetreibenden im Montafon betreffend die Rechnungslegung der Fa. Branner GmbH bezüglich der Gewerbeentsorung LVP sowie Karton / Papier gekommen. Die Fa. Branner GmbH wurde von der Abteilung Abfallwirtschaft des Landes Vorarlberg auf diesen Umstand hingewiesen und habe sich dahingehend geäußert, dass allen Kunden sowie Neukunden in Beratungsgesprächen über die Vorteile, Abläufe und Kosten der jeweiligen Sammlung informiert werden. Auch werde den Kunden eine Infobroschüre zugestellt. Darin werde auf die Anmeldung bei der VKS-GmbH hingewiesen. Bis zum 4. August hätte die Fa. Branner allerdings von über 100 Gewerbekunden in der Region Montafon nur 7 Rückmeldungen über die Neuanmeldung bzw. Bestätigung der Anfallstellennummer erhalten. Diese Verantwortung liege bei den Gewerbebetrieben selbst. • Gemeindeverband Der Vorarlberger Gemeindeverband habe mitgeteilt, dass nach Auswertung der von den Gemeinden bekannt gegebenen Aufwendungen für Maßnahmen des Personennahverkehrs im Jahr 2013 die Verhandlungen mit dem Land über die Aufteilung des Mineralölzuschlages 2014 abgeschlossen werden konnten. Von den insgesamt berücksichtigungswürdigen Aufwendungen 2013 entfallen auf die Gemeindeaufwendungen EUR 23.653.429,00, somit 55,4 %. Im selben Prozentausmaß komme der Mineralölsteuerzuschlag 2014 den Gemeinden zu Gute. Die Aufteilung innerhalb der Gemeinden richte sich nach dem Aufwandsanteil der einzelnen Gemeinden an den Gesamtaufwendungen aller Gemeinden zusammen. Der auf die Gemeinde Gaschurn entfallende Mineralölsteuerzuschlag 2014 betrage EUR 37.751,83. • Europagemeinderat/rätin Mitglieder der Gemeindevertretung können sich als Europa-Gemeinderat/rätin melden. Das Anmeldeformular sei sehr einfach gehalten und müsse durch den Bürgermeister bestätigt werden. Es sei dann möglich Exkursionen zu besuchen, aber auch Referate und Newsletter in Anspruch zu nehmen. Grundsätzlich werde die Finanzierung über das Außenministerium abgewickelt. Vielleicht stelle das Angebot für den einen oder anderen Gemeindevertreter eine interessante Aufgabe dar. • Polizei Die Polizei Vorarlberg sei auf der Suche nach Nachwuchskräften. In den Gemeindemedien werde der Aufruf kundgetan, allerdings werden auch die Gemeindevertreter gebeten, Mundpropaganda zu machen. • Weißzonen Die Gemeindevertretung der Gemeinde Gaschurn habe bereits eine Stellungnahme zum Thema Weißzonen verfasst und auch kundgetan. Die Mitglieder der ERFAGruppe der Vorarlberger Tourismusgemeinden (Brand, Damüls, Gaschurn, Klösterle, Niederschrift_15_GV_Sitzung.doc Seite 3/13 Lech, Mittelberg, Sulzberg, St. Gallenkirch, Tschagguns, Warth) haben in der ähnlichen Art und Weise eine Stellungnahme abgegeben. • Wohnbau o Am 04.10.2016 finde der Spatenstich zum Wohnbauprojekt Feschadona statt. Ab 11:00 Uhr sind alle Gemeindemandatare herzlich eingeladen. o Am 13.10.2016 finde die Schlüsselübergabe für den Wohnbau Goldivor statt. Laut Wohnbauträger sei dies die einzige Wohnanlage in ganz Vorarlberg mit einem Glasfaseranschluss. Es habe bereits eine Mieterinformation zum gegenseitigen Kennenlernen gegeben. Am 04.11.2016, ab 18:00 Uhr finde die offizielle Eröffnung mit Landesstatthalter Mag. Karl-Heinz Rüdisser, der Bürgermusik Gaschurn-Partenen und dem Schützenverein und Kameradschaftsbund Gaschurn-Partenen statt. Auch hierzu sind alle recht herzlich eingeladen. Nach wie vor sei eine 2-Zimmer-Wohnung für das „Netzwerk Wohnen“ freizuhalten. Sollte diese allerdings nicht benötigt werden, sei es wahrscheinlich, diese Wohnung in Zukunft ebenfalls durch die Gemeinde vergeben zu können. • Fernwärme Die Neuausschreibung ist erfolgt, allerdings liege das Ausschreibungsergebnis noch nicht vor. Sobald diese Informationen vorliegen, könne man die Bevölkerung weiter informieren. Zum jetzigen Zeitpunkt könne aber gesagt werden, dass es sich um ein erfreuliches Ergebnis handle. Informationen über weitere Details seien erst nach Vorlage des Prüfungsergebnisses möglich. Der Vorsitzende unterbricht die Sitzung von 19:49 Uhr bis 20:21 Uhr zum Zweck der Bürgerfragestunde. zu 3.: Resolution zur Rettung der Kleinwasserkraft Der Vorsitzende erläutert, dass die Kleinwasserkraft Österreich (Verband der Kleinwasserkraft) um möglichst breite Unterstützung bei der „Resolution zur Rettung der Kleinwasserkraft“ bitte, welche die Bundesregierung auffordern solle, eine CO2- und atomstromfreie Energiezukunft sicherzustellen und die bestehende österreichische Kleinwasserkraft abzusichern und deren Ausbau zu ermöglichen, indem sie • • sich für Kostenwahrheit am europäischen Strommarkt in den EU-Gremien einsetze • ausreichend hohe Investitionszuschüsse für die Errichtung von Fischwanderhilfen und anderen ökologischen Maßnahmen auch für die Kleinwasserkraft sicherstelle einen fairen Abnahmepreis von 5-6 Cent/kWh für Kleinwasserkraftstrom und anderen Ökostrom aus Altanalgen als Ausgleich für bestehende Marktverzerrungen festlege Der Vorsitzende bringt den Anwesenden die Resolution zur Kenntnis und erläutert dazu, dass in der Gemeinde bereits zwei Wasserkraftwerke bestünden. Einmal das Trinkwasserraftwerk Winkel und einmal das neue Trinkwasserkraftwerk Tschambreu mit dem Hochbehälter Innerbofa. Das Kraftwerk Winkel habe eine Leistung von 50 kW, der Hochbehälter Innerbofa verzeichne eine Leistung von 60 kW. Dieser werde noch im heurigen Jahr in Betrieb gehen. GR Markus Netzer erläutert, dass er eine Unterstützung der Kleinwasserkraft als sehr wichtig erachte und erkundigt sich nach einer weiteren Ausbaumöglichkeit. Niederschrift_15_GV_Sitzung.doc Seite 4/13 Der Vorsitzende erklärt, dass bereits Planungen für den Ausbau der Wasserkraftwerke vorliegen. Im Bereich Tschambreu sei ein weiterer Ausbau vorgesehen, Leitungen seien diesbezüglich bereits eingeplant. In weiterer Folge könne bzw. solle dann das gesamte Netz in Partenen über das Trinkwasserkraftwerk abgewickelt werden. Die ertragreichste Ausbaumöglichkeit wäre im Bereich Tafamunt. Diese Möglichkeit stelle jedoch eine relativ hohe Investition dar und müsse daher langfristig betrachtet werden. GR Markus Netzer betont, dass für ihn das Potenzial für den weiteren Ausbau der Trinkwasserkraftwerke sehr wichtig sei. Der Vorsitzende erläutert, dass auch in der GaPa-Zitig September 2016 die Fertigstellung des Hochbehälters Innerbofa erwähnt wurde. Im Herbst solle noch eine Besichtigung stattfinden. Auch bei der neuen Quellfassung sei gute Arbeit geleistet worden. Der Vorsitzende stellt den Antrag, die gemeinsame Resolution der Gemeinde Gaschurn und Kleinwasserkraft Österreich zu unterzeichnen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 4.: Ermächtigung zur Entgegennahme von Barzahlungen (§ 79 Abs. 3 GG) Der Vorsitzende erläutert, dass gemäß § 79 Abs. 3 GG Barzahlungen an die Gemeinde nur durch Personen, die von der Gemeindevertretung ausdrücklich dazu ermächtigt wurden, entgegengenommen werden dürfen. Der Vorsitzende stellt den Antrag die Ermächtigung zur Entgegennahme von Bargeld bis zu einer Höhe von EUR 1.000,00 gemäß § 79 Abs. 3 GG für Gemeindeamt: - Anna Wittwer - Martina Vergud - Sandra Tschanhenz Bauhof: - Josef Schönherr - Bernhard Hammer - Elmar Hammer - Werner Ganahl - Rudolf Schönherr - Peter Ferk - Monika Wachter - Siegfried Lerch zu erteilen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. Niederschrift_15_GV_Sitzung.doc Seite 5/13 zu 5.: Leitbild Gesund Aufwachsen im Montafon Der Vorsitzende erklärt, dass das Projekt „Gesund Aufwachsen im Montafon“ planmäßig voran schreite. Die drei Elemente „Bewegung, Ernährung, psychosoziale Gesundheit“ werden Schritt für Schritt weiter implementiert und herausgearbeitet werden. Im Vordergrund stehe dabei die Kooperation mit Kinderbetreuungen, Kindergärten, Schulen und Vereinen. Derzeit gehe es um die Verankerung des Leitbilds und die Weiterentwicklung der praxisgerechten Modelle, vorerst mit dem Schwerpunkt „Bewegung“. Ulrike Amann und Mag. Siegi Stemer würden parallel dazu die Abstimmungen zwischen Projektträgern und Projektstellen koordinieren. Die bereits durch die Bürgermeister einvernehmlich festgelegten Leitbilder sollen nun in den Gemeindevertretungen behandelt werden. Beim Stand Montafon sei dieses Leitbild bereits entsprechend behandelt worden. Alle Gemeinden seien nun aufgefordert, das vorliegende Leitbild entsprechend zu beschließen. Auch mit den Kindergärten und Schulen wurde diesbezüglich bereits Rücksprache gehalten. Der Vorsitzende betont, dass die Gemeinde Gaschurn im Hinblick auf das funktionierende Vereinsleben sowie das Spiel- und Freiraumkonzept bereits als Vorreiter gegenüber anderen Gemeinden agiere. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden das Leitbild „Gesund Aufwachsen im Montafon“ zur Kenntnis und erläutert die diversen Punkte. Einige der erwähnten Punkte überschneiden sich mit dem Konzept für die Kinder- und Schülerbetreuung im Montafon. Die neuen Spielplätze seien bei der Bevölkerung und auch den Gästen sehr gut aufgenommen worden. Auch die Möglichkeit der öffentlichen Nutzung werde von der Bevölkerung verstanden und von den Bediensteten auch so kommuniziert. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen regt an, eine Kooperation mit den Bergbahnen in Erwägung zu ziehen. Bei diversen Veranstaltungen, wie einem Bewegungstag oder Schitagen für Kindergarten oder die Volksschule, stoße man immer wieder auf verschlossene Türen, wenn es um Freikarten gehe. Wenn allerdings im gesamten Montafon ein Projekt gestartet werde, sei es aus ihrer Sicht wichtig, eine Gesamtregelung zu treffen. Der Vorsitzende erläutert dazu, dass dies nicht pauschal gesehen werden dürfe. Teilweise gebe es landesweite Familienschitage etc., bei welchen die Freikartenregelungen gut funktionieren würden. Selbstverständlich sei es aber sinnvoll, diesen Aspekt im Projekt „Gesund Aufwachsen im Montafon“ zu berücksichtigen und auch direkt anzusprechen. GR Markus Netzer erkundigt sich, ob dieses heute zu beschließende Leitbild auch finanzielle Hintergründe beinhalte oder lediglich die inhaltliche Seite. Der Vorsitzende erläutert, dass dieses Projekt primär beim Stand Montafon abgewickelt werde. Es handle sich um ein vom Land Vorarlberg gefördertes Projekt. Die Gemeinde Gaschurn habe grundsätzlich mit den Sanierungen bzw. Neuerrichtungen der Spielplätze schon einiges investiert. Der Vorsitzende erläutert, dass sich Mag. Siegi Stemer und Ulrike Amann bereits um Gespräche mit Schulen, Kindergarten und auch Vereinen wie dem Skiclub Montafon oder dem Eishockeyclub bemüht hätten. Es werde bereits versucht eine Struktur für diese Koordination vorzugeben. Adolf Felder meint, dass besonders darauf Rücksicht genommen werden müsse, dass nicht jeder einem Verein, wie dem Skiclub oder Eishockeyclub, angehöre. Kein Kind dürfe deswegen zurückgestellt werden. Auch die ältere Generation müsse in Vereinen gehalten werden. Es brauche auch eine Generation, die den Kindern das „Gesund Aufwachsen im Montafon“ vorlebe. Er meint jedoch, dass das Interesse der Vereine an der älteren Generation nicht sehr groß sei. Eine gewisse Verantwortung gegenüber den Kindern habe die Schule zu tragen, vor allem aber müsse es eine konkrete Ansprechperson für die Koordination geben. Markus Wittwer meint, dass „Gesund Aufwachsen im Montafon“ bereits damit beginnen sollte, dass in den Volksschulen Wandertage durchgeführt werden. Das Montafon sei eine Niederschrift_15_GV_Sitzung.doc Seite 6/13 Wanderregion, die bereits den Kindern bewusst gemacht werden müsse. Er befürworte die Sportveranstaltungen in ganz Vorarlberg, sei aber der Meinung, dass gerade das Bewusstsein für das gesunde Aufwachsen im eigenen Dorf durch einen Wandertag geweckt werden müsse. Mag. Freddy Wittwer bringt eine weitere Anregung ein, dass mitunter auch div. Firmen Freikarten für Begleitpersonen bei Schi- oder Wandertagen sponsern könnten. Die Gegenleistung sei beispielsweise eine einmalige Erwähnung in den Vorarlberger Nachrichten. Der Vorsitzende erläutert, dass auch die Elternvereine miteingebunden werden, welche sich Gedanken zu einem solchen Vorschlag machen sollen. Der Vorsitzende stellt den Antrag, das Leitbild „Gemeinsam Aufwachsen im Montafon“ in der vorliegenden Form zu beschließen, welchem einstimmig entsprochen wird. zu 6.: Abfallentsorgung Gaschurn-Partenen Der Vorsitzende teilt den Anwesenden mit, dass Raimund Stocker im Jahr 2013 mit der Abfallentsorgung in Gaschurn-Partenen beauftragt wurde. Der Auftrag wurde für drei Jahre erteilt, daher sei die Abfallentsorgung erneut zur vergeben. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden das Angebot vom 18.08.2016, Nr. 16-013, zur Kenntnis, welches sich wie folgt darstellt: Angebot Raimund Stocker: LKW 3 Achser – Pressmüllfahrzeug EUR 91,10 Vorsammelfahrzeug – LKW Nissan Pickup EUR 38,90 Handarbeit – Ladehelfer EUR 29,60 Autobahnmaut / Fuhre EUR 2,90 EUR 162,50 (Montafon – Nüziders und retour) Nettobetrag Zum Angebot aus dem Jahr 2013 zeige sich lediglich eine leichte Steigung. Es gebe keine Reklamation bezüglich der Abfallentsorgung durch Raimund Stocker. Dieser leiste sehr gute Arbeit. Walter Lechleitner erkundigt sich, warum es keine 60l Müllsäcke mehr gebe. Der Vorsitzende und GR Markus Netzer erklären, dass dies dem Arbeitnehmerschutz diene und die Gemeinde darauf keinen Einfluss habe. Walter Lechleitner regt in diesem Zusammenhang an, dass zumindest darauf geachtet werden solle, dass Säcke beschafft werden, die oben mit einer Schlaufe zusammengezogen werden können. Der Vorsitzende erläutert, dass die Säcke vom Umweltverband bezogen werden. Eine diesbezügliche Beeinflussung durch die Gemeinde erachtet er als schwierig, jedenfalls wird aber geprüft, ob unterschiedliche Arten von Müllsäcken bezogen werden können. Adolf Felder meint, dass für das gesamte Montafon eine einheitliche Lösung gefunden werden müsse. Von Seiten des Stand Montafon müsse diesbezüglich eine einheitliche Handhabung vorgegeben werden. Der Vorsitzende gibt zu bedenken, dass bereits landesweite Lösungen im Gespräch seien, dies allerdings bedeute dass mitunter Arbeitsplätze in der Region verloren gehen, da dies- Niederschrift_15_GV_Sitzung.doc Seite 7/13 falls lediglich Großunternehmen mit der Abfallentsorgung beauftragt werden. Ihm persönlich sei es allerdings ein großes Anliegen, die Regionalität zu fördern und die Arbeitsplätze in der Gemeinde zu sichern. Der Vorsitzende stellt den Antrag, den Auftrag für die Abfallentsorgung in GaschurnPartenen an Raimund Stocker gemäß seinem Angebot vom 18.08.2016, Nr. 16-013, für 3 Jahre zu vergeben. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 7.: Umwidmung von Amts wegen – Michael Essig, Valschavielstraße 129h, 6793 Gaschurn Der Vorsitzende erläutert den Anwesenden das vorliegende Umwidmungsansuchen. Herr Michael Essig, Valschavielstraße 129h, 6793 Gaschurn, beabsichtige die Errichtung von Zubauten beim bestehenden Garagengebäude auf der GST-NR 1756/2, GB Gaschurn. Im Zuge einer Besprechung dieses Bauvorhabens sei die Gemeinde darauf aufmerksam geworden, dass die Widmungsflächen in diesem Bereich nicht den Grenzverläufen entsprechen. Die Gemeinde Gaschurn habe zuerst beabsichtigt zu diesem Zweck, eine Teilfläche der GST-NR 1756/2, GB Gaschurn, mit einem Ausmaß von insgesamt ca. 12 m² im Flächenwidmungsplan von „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Baufläche-Wohngebiet, eine Teilfläche der GST-NR 1768/14, GB Gaschurn, mit einem Ausmaß von insgesamt ca. 19,4 m² von „Baufläche-Wohngebiet“ in „Freifläche-Landwirtschaftsgebiet“ und eine Teilfläche der GST-NR 1757/6, GB Gaschurn, mit einem Ausmaß von insgesamt ca. 30,4 m² von „Baufläche-Wohngebiet“ in „Freifläche-Landwirtschaftsgebiet“ umzuwidmen. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den diesbezüglich zuerst vorbereitenden Plan zur Kenntnis. Der Vorsitzende erläutert weiter, dass die Anrainer bzw. Betroffenen mit Schreiben vom 19.07.2016 über die Umwidmung in Kenntnis gesetzt und ihnen die Gelegenheit geboten wurde, bis 05.08.2016 eine Stellungnahme oder Äußerung zur geplanten Änderung des Flächenwidmungsplanes einzubringen. Daniel Sahler, Äule 129d, 6793 Gaschurn, habe am 08.08.2016 eine Stellungnahme abgegeben. Mit der geplanten Umwidmung sei er nicht einverstanden. Die Stellungnahme wurde verspätet abgegeben, da ihm urlaubsbedingt das Schreiben nicht früher vorlag. Der Forsttechnische Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung wurde um die Abgabe einer Stellungnahme gebeten. Nachdem nach Ablauf der Frist seitens des Forsttechnischen Dienstes für Wildbach- und Lawinenverbauung keine Einwände erhoben wurden, wurde nach telefonischer Rücksprache die Zustimmung bestätigt. Der Bau- und Raumplanungsausschuss habe die Umwidmung in seiner 8. Sitzung am 15.09.2016 behandelt. GR Markus Netzer, als Mitglied des Bau- und Raumplanungsausschusses, teilt mit, dass aufgrund der Einwendungen von Daniel Sahler angeregt werde, die Umwidmungsflächen daran anzupassen. Es werde daher lediglich beabsichtigt, eine Teilfläche der GST-NR 1756/2, GB Gaschurn, mit einem Ausmaß von ca. 12 m² im Flächenwidmungsplan von „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Baufläche-Wohngebiet“ umzuwidmen. Adolf Felder stellt die Frage, was dies konkret für Daniel Sahler und Michael Essig bedeute. Der Vorsitzende erklärt, dass die Grundstücke von Daniel Sahler nicht umgewidmet werden. Die Teilfläche des GST-NR 1756/2, GB Gaschurn, im Ausmaß von 12m², welches sich im Eigentum von Michael Essig befinde, werde in „Baufläche-Wohngebiet“ umgewidmet. Der Vorsitzende stellt den Antrag, der Umwidmung gemäß Plan Nr. 3/2016/03 vom 19.09.2016 zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. Niederschrift_15_GV_Sitzung.doc Seite 8/13 zu 8.: Vermessung Silvrettastraße, Partenen – Erwin Pfefferkorn, Feuerwehrstraße 75, 6794 Partenen – Übernahme des Gehsteigs in das Öffentliche Gut Der Vorsitzende bringt den Anwesenden die Vermessungsurkunde vom 04.07.2016, GZ 20.219W/16, der Markowski Straka ZT GmbH, Reichsstraße 33, 6800 Feldkirch, zur Kenntnis. Mit dieser wurde der Gehsteig im Bereich Erwin Pfefferkorn, Feuerwehrstraße 75, 6794 Partenen vermessen. Johann Büsch hat in diesem Bereich bereits die Fläche des Gehsteiges an das Öffentliche Gut abgetreten. Nun trete auch Erwin Pfefferkorn eine Teilfläche (Gehsteig) an das Öffentliche Gut ab. Das Zufahrtsrecht über die abzutretende Trennfläche zur Garage von Erwin Pfefferkorn bleibe unverändert aufrecht und zukünftig im gleichen Ausmaß wie bisher bestehen. Sollte das Fernwärmeprojekt realisiert werden, müsse der Gehsteig erneuert werden. Im Zuge dessen würde dann die Kantenhöhe für die Zufahrt in diesem Bereich berücksichtigt werden. Die Gemeinde übernehme die Kosten der Vermessung und der grundbücherlichen Eintragung. Weitere Kosten fallen keine an. Die grundbücherliche Eintragung könne im vereinfachten Verfahren durchgeführt werden, weshalb die Kosten relativ niedrig gehalten werden. GR Markus Netzer ist der Meinung, dass die Übernahme des Gehsteigs ins Öffentliche Gut jedenfalls als positiv anzusehen sei. Auf Frage von Artur Pfeifer erläutert der Anwesende kurz den in der Vermessungsurkunde eingezeichneten Einfahrtstrichter. Der Vorsitzende stellt den Antrag, der Abschreibung der Trennfläche 1 aus GST-NR 317/1, GB Gaschurn (Eigentümer Erwin Pfefferkorn) und Zuschreibung dieser Trennfläche zum GST-NR 3429, GB Gaschurn (Öffentliches Gut), zuzustimmen. Ebenfalls soll die Trennfläche 1 im Zuge der Zuschreibung zu GST-NR 3429, GB Gaschurn, als Öffentliches Gut gewidmet werden. Beiden Anträgen wird einstimmig entsprochen. zu 9.: Genehmigung der letzten Niederschrift Die Niederschrift über die 14. Gemeindevertretungssitzung wird einstimmig genehmigt. zu 10.: Finanzierung Montafon Tourismus Der Vorsitzende erläutert, dass sich die Montafoner Bürgermeister nach intensiven Gesprächen und Verhandlungen nun auf einen Schlüssel zur Finanzierung des Montafon Tourismus einigen konnten. Als er letztes Jahr Aufsichtsratsvorsitzender des Montafon Tourismus wurde, habe er dieses Thema umgehend aufgegriffen. Die Marktgemeinde Schruns habe nun laut Bgm. Jürgen Kuster, dem Finanzierungsschlüssel zugestimmt, alle anderen Gemeinden seien dazu aufgerufen ebenfalls entsprechende Beschlüsse zu fassen. Am 22.09.2016 erläuterte der Vorsitzende den Vorschlag zur Finanzierung von Montafon Tourismus in der Gemeindevertretungssitzung der Gemeinde Bartholomäberg, welche den Finanzierungsvorschlag mittlerweile beschlossen habe. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden die entsprechenden Berechnungen zur Kenntnis und erläutert, wie diese Zahlen zustande kommen. Drei Tourismusbüros (Gaschurn, St. Gallenkirch und Schruns) mit Gesamtkosten von EUR 600.000,00 werden nach den Gästebetten (inkl. Zweitwohnsitzbetten) aufgeteilt, wobei die Standortgemeinden der drei Hauptbüros je EUR 10.000,00 als Standortbeitrag leisten. Das Hauptbudget wird nach Nächtigungen (nur taxpflichtige - keine Schutzhüttennächtigungen) mit dem Faktor 1,5 und der Zweitwohnsitzabgabe mit dem Faktor 0,2 sowie der Bemessungsgrundlage des Tourismusbeitrages mit Faktor 1,5 finanziert. Bei allen Positionen werden die Zahlen der letzten drei Jahre verwendet, um eine gewisse Stabilität und Budgetsicherheit zu erzielen. Das Geschäftsjahr des Montafon Tourismus beginne jeweils am 01. November. Bis dorthin lägen alle Rechnungsabschlüsse der einzelnen Gemeinden vor. Dies bedeute, dass konkrete Zahlen vorliegen, die Niederschrift_15_GV_Sitzung.doc Seite 9/13 dann vom Landesstatistikamt eingeholt werden. Die entsprechenden Hebesätze, die von Gemeinde zu Gemeinde variieren können, werden herangenommen und drei Jahre zurück gerechnet. Der Vorsitzende erläutert die Zahlen der Zweitwohnsitzabgabe. Durch den Faktor 0,2 ergebe sich hier ein etwas geringerer Betrag. Den Hauptpunkt begründen die Nächtigungen und der Tourismusbeitrag, welche mit dem Faktor 1,5 bewertet werden. Der Vorsitzende erläutert, dass dieses Budget das Betriebsbudget des Montafon Tourismus darstelle. Er habe klar festgelegt, dass es keine Sonderregelungen mehr gebe. Dieses Budget sei streng kalkuliert und lasse keinen Spielraum. Werden aber weitere Beträge benötigt, werden diese unter dem gleichen Schlüssel aufgeteilt. Adolf Felder äußert, dass die Innerfratte für die Hauptbüros EUR 20.000,00 zu entrichten habe und die Außerfratte nur EUR 10.000,00. Er sehe hier keine Gerechtigkeit. Der Vorsitzende erklärt, dass hier nicht die Gerechtigkeit im Vordergrund stehe, sondern die Tatsache, dass in der Außerfratte nur ein Hauptbüro und in der Innerfratte zwei Hauptbüros des Montafon Tourismus situiert seien. Auf Frage von Adolf Felder erklärt der Vorsitzende, dass jedes Jahr eine Neuberechnung des Finanzierungsschlüssels stattfindet. GR Markus Netzer erklärt, es falle ihm im jetzigen Zeitpunkt schwer einen Beschluss über diesen Schlüssel zu fällen. Er kenne die Zahlen nicht und könne keine Stellung dazu beziehen. Gaschurn und St. Gallenkirch würden 48 % der Kosten tragen, die marketingtechnischen Aktivitäten würden sich seiner Meinung nach allerdings eher auf die Außerfratte beziehen. Der Vorsitzende erläutert, dass Markenbildungsprozesse inkl. der Bergbahnen stattgefunden hätten. Diese Daten seien genauestens aufgearbeitet worden. In Gaschurn und St. Gallenkirch seien diesbezüglich schon einige Vorarbeiten geleistet worden, miteinander nach außen zu kommunizieren und Kooperationen einzugehen. Er sehe auch eine große Chance in Kooperationen mit den Bergbahnen sowie Vorarlberg Tourismus. Es müsse miteinander kommuniziert werden. Er meint, dass Montafon Tourismus sehr wohl auch für die Innerfratte marketingtechnische Aktivitäten setze. Der neue „Gaglaweg“ in Partenen sowie die nunmehr laufende Planungsphase des Attraktionspunktes Bielerhöhe für die Zeit nach dem Bau des OVW II würden solche Aktivitäten darstellen. GR Markus Netzer ist dennoch der Meinung, dass die Steuerung von Montafon Tourismus in Schruns sei. Der Vorsitzende erklärt, dass im Gesellschaftsvertrag fixiert worden sei, dass sich in den zwei nächtigungsstärksten Gemeinden jeweils ein Tourismusbüro befinde. Auch Vertreter der Kleingemeinden wurden in den Aufsichtsrat aufgenommen. Auch ein Vertreter von Schruns-Tschagguns, auf welchen sich diese Gemeinden selbst einigen sollten. Die Gesellschaftsvertreterin der Gemeinde Gaschurn sei Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen, da der Vorsitzende die Meinung vertrete, Aufsichtsratsvorsitzender und Gesellschaftsvertreter in einer Person zu sein, keine optimale Lösung darstelle. Mag. (FH) Ruth Tschofen erklärt, dass es zwar richtig sei, dass sich das Hauptbüro in Schruns befinde, die Denkweise des Montafon Tourismus aber talübergreifend sei. Sie sei überzeugt, Manuel Bitschnau agiere für das gesamte Tal. Walter Lechleitner gibt zu bedenken, dass es sicherlich positiv einzuschätzen sei, mehrere Kriterien zu bewerten und einen einheitlichen Schlüssel zu haben, aber es müsse auch die Garantie bestehen, dass richtige und wahrheitsgetreue Zahlen vorliegen, welche in allen Gemeinden nach den gleichen Kriterien aufbereitet werden. Der Vorsitzende erklärt, dass sämtliche Zahlen vom Landesstatistikamt kommen. Diese Zahlen dort bekannt zu geben, sei Aufgabe des jeweiligen Meldeamtes. Es müsse dabei ein bundesweites Schema eingehalten werden. Sollten Falschmeldungen abgegeben werden, Niederschrift_15_GV_Sitzung.doc Seite 10/13 könne diesbezüglich jede einzelne Gemeinde belangt werden. Ebenfalls aus diesem Grund werden die Zahlen von 3 Jahren betrachtet, damit auch gewisse Schwankungen auffallen. Natürlich sei es auch notwendig, dass der Aufsichtsrat immer wieder das eine oder andere kontrolliere. Auch im Montafon Tourismus müsse klar sein, dass vor einer Finanzierung die Wertschöpfung betrachtet und dann darauf angepasst werde. Auf Frage von Adolf Felder bestätigt der Vorsitzende, dass bei schlechteren Nächtigungszahlen der jeweiligen Gemeinde aufgrund dieses Schlüssels für diese auch geringere Beiträge zur Finanzierung des Montafon Tourismus anfallen. Walter Grass meint, dass ohne Marketing auch keine Gäste kommen. Marketing stelle eine sehr wichtige Maßnahme dar und diese müsse jedenfalls finanziert werden. Walter Lechleitner äußert, dass in anderen Regionen in Österreich vieles mehr geboten werde. Das Montafon habe hier einen großen Aufholbedarf. GR Markus Netzer pflichtet ihm zu und verweist auch auf das Konkurrenzdenken, welches nicht außer Acht gelassen werden dürfe. Der Vorsitzende pflichtet ebenfalls zu, gibt aber zu bedenken, dass in diesen Regionen um einiges höhere Gästetaxen zu entrichten seien. Mit der Vorarlberg-Card habe man bereits einen Schritt in die richtige Richtung gesetzt. In der heurigen Sommersaison habe diese dem Mountain Beach einige kaufkräftige Besucher gebracht. Der Vorsitzende stellt den Antrag, den Finanzierungsschlüssel des Montafon Tourismus gemäß dem ausgearbeiteten Vorschlag zu beschließen. Der Finanzierungsschlüssel für Montafon Tourismus wird einstimmig beschlossen. zu 11.: Nachbesetzung Ausschüsse Der Vorsitzende erläutert, dass in der 13. Gemeindevertretungssitzung am 19.05.2016 beschlossen wurde, den Sozialausschuss, den Jugendbeirat und den Generationen- und Bildungsausschuss zu einem „Sozialausschuss“ zusammen zu legen. Es bestehe allerdings auch die Möglichkeit, diese Ausschüsse zu verkleinern, um so die Möglichkeit zu schaffen, dass nicht alle Mitglieder der Fraktion „Gemeinsam für Gaschurn und Partenen“ in allen Ausschüssen vertreten sein müssen. Er habe diesbezüglich nicht mit jedem Einzelnen darüber gesprochen, aber seinerseits entsprechende Vorschläge ausgearbeitet. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden die ausgearbeiteten Vorschläge zur Kenntnis. Nach einigen Abänderungen lauten die Vorschläge der Neubesetzungen wie folgt: BESTEHEND Jugendbeirat M1 / O M2 M3 M4 M5 Mag. Freddy Wittwer Ing. René Kreuzmayr Gregory Netzer Diana Hammer Ludwig Wachter M6 M7 E1 E2 E3 E4 Christoph Wittwer GR Markus Netzer Katharina Felbermayer Thomas Stark Stefan Wachter DI (FH) Markus Durig E5 Adolf Felder Niederschrift_15_GV_Sitzung.doc NEUBESETZUNG Jugendbeirat M1 / O M2 M3 M4 M5 E1 E2 E3 E4 E5 Mag. Freddy Wittwer Gregory Netzer Diana Hammer Ludwig Wachter Christoph Wittwer Katharina Felbermayer Stefan Wachter DI (FH) Markus Durig Adolf Felder GR Markus Netzer Seite 11/13 BESTEHEND NEUBESETZUNG Generationen- und Bildungsausschuss Generationen- und Bildungsausschuss M1 / O M2 Thomas Riegler Mag. Freddy Wittwer M1 / O M2 Thomas Riegler Mag. Freddy Wittwer M3 M4 M5 M6 M7 E1 Ing. René Kreuzmayr Walter Grass Ludwig Wachter Christoph Wittwer GR Markus Netzer Christoph Lechleitner M3 M4 M5 E1 E2 E3 Walter Grass Ludwig Wachter Christoph Wittwer Christoph Lechleitner Artur Pfeifer Stefan Wachter E2 E3 E4 E5 Artur Pfeifer Stefan Wachter Philipp Lechner Adolf Felder E9 E10 Adolf Felder GR Markus Netzer M1 / O BESTEHEND NEUBESETZUNG Sozialausschuss Sozialausschuss Kurt Rudigier M1 / O Kurt Rudigier M2 M3 M4 M5 M6 M7 Walter Lechleitner Waler Grass Artur Pfeifer GR Markus Netzer Christoph Wittwer Ludwig Wachter M2 M3 M4 M5 E1 E2 Walter Lechleitner Artur Pfeifer Adolf Felder Christoph Wittwer Thomas Riegler Gregory Netzer E1 E2 E3 E4 E5 Thomas Riegler Gregory Netzer Siegfried Gschaider Simon Konzett Adolf Felder E3 E4 E5 Siegfried Gschaider GR Markus Netzer Ludwig Wachter Der Vorsitzende erläutert weiter, dass mit Ausscheiden von Ing. René Kreuzmayr aus der Gemeindevertretung die Funktion des Vereinskoordinators freigeworden sei. Der Vorsitzende erläutert, dass die Aufgabe des Vereinskoordinators sei, einen gemeinsamen Termin aller Vereine zur Fixierung der jeweiligen Veranstaltungen zu organisieren. Der Vereinskoordinator stelle das Sprechorgan der Vereine in die Gemeinde dar. Der Vorsitzende schlägt Thomas Stark als neuen Vereinskoordinator vor, sowie Ludwig Wachter als dessen Stellvertreter. Den Neubesetzungen der Ausschüsse sowie der Neuwahl von Thomas Stark als Vereinskoordinator und Ludwig Wachter als Stv.-Vereinskoordinator wird einstimmig zugestimmt. zu 12.: Allfälliges • Der Vorsitzende erläutert, dass es in den letzten Jahren so gehandhabt wurde, dass Voranschlag und Rechnungsabschluss durch den Bauhof mittels eines Boten zugestellt wurden. Es stellt sich nun die Frage, ob eine Postzustellung ausreichend ist. Die Anwesenden befinden eine Postzustellung für in Ordnung. Niederschrift_15_GV_Sitzung.doc Seite 12/13 • Die nächsten Sitzungstermine werden vorbehaltlich mit 10.11.2016 und 01.12.2016 bekannt gegeben. Der Vorsitzende bittet um Bekanntgabe, falls es Angelegenheiten gibt, die in den Voranschlag aufzunehmen sind. Die nächsten 2 Wochen können diese noch eingebracht werden. Anschließend werde der Voranschlag vorbereitet und es sollen bereits Ende Oktober / Anfang November die Sitzungen des Finanzausschusses stattfinden. Die Termine werden mit Vorbehalt an sämtliche Mitglieder des Finanzausschusses übermittelt. • Walter Grass erkundigt sich über die neue Gehsteighöhe bei der Pension Schima Drosa. Der Vorsitzende gibt bekannt, dass diese mit 3,5cm ausgeführt werde. Der Vorsitzende bedankt sich bei allen für die Teilnahme an der Sitzung. Ende: 22:14 Uhr Die Schriftführerin: Der Vorsitzende: Sandra Tschanhenz Bgm. Martin Netzer, MSc Niederschrift_15_GV_Sitzung.doc Seite 13/13
  1. gaschurnvertretung
20160929_GVE011 St.Gallenkirch 29.09.2016 Syntax Warning: Invalid number of shared object groups Gemeinde St. Gallenkirch Bezirk Bludenz 6791 St. Gallenkirch St. Gallenkirch, 04.10.2016 Niederschrift über die am Donnerstag, den 29.09.2016 um 20.00 Uhr im Gemeindeamt St. Gallenkirch stattgefundene 11. S i t z u n g der Gemeindevertretung von St. Gallenkirch. Anwesend: Von der Liste Parteifreie Bürger und SPÖ Bgm. Josef Lechthaler, Vize-Bgm. Alexander Kasper (gleichzeitig Schriftführer), GR Martin Kleboth, GR Irma Rudigier, Norbert Marent, Lorenz Erhard, Peter Lentsch, Mario Tschofen, Sonja Wachter, Franz Dönz, Johannes Sturm, Ing. Hansjörg Schwarz; Entschuldigt: Alois Bitschnau, Johannes Felder; Von der Liste Volkspartei und Unabhängige GR Dietmar Lorenzin, Gabi Juen, Herwig Schallner, Hubert Biermeier, Paul Einsiedler, Mag. Daniel Fritz, Werner Maier, Michael Willi, Michael Czernia; Entschuldigt: GR Bertram Rhomberg, Marietta Fiel; Tagesordnung: 01. 02. 03. 04. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit Genehmigung der letzten Niederschrift vom 28.07.2016 Berichte des Bürgermeisters Änderung des Flächenwidmungsplanes: a) Rosmarie Gutensohn, Gortipohl b) Eric Themel, Vergalden c) Irene Schoder, Galgenul 05. Verbücherung der Güterweganlage Sarottla 06. Antrag der Marktgemeinde Schruns – Kostenteilung Staatsbürgerschaftsverband 07. Allfälliges Standesamts- und zu Pkt. 01 Bgm. Josef Lechthaler eröffnet die heutige Sitzung, begrüßt alle Anwesenden und stellt die Beschlussfähigkeit fest. Gem. § 41 Abs. 3 GG wird vom Bürgermeister beantragt, folgenden Tagesordnungspunkt nachträglich auf die Tagesordnung zu nehmen: 07. Grunderwerb der Gemeinde von Herrn Ing. Kurt Maier im Bereich Suggadinbach Die Aufnahme in die Tagesordnung wird einstimmig beschlossen. zu Pkt. 02 protokoll_20160929.doc 1/7 Mit einstimmigem Beschluss wird die Niederschrift Gemeindevertretung vom 28.07.2016 genehmigt. über die 10. Sitzung der zu Pkt. 03 – Berichte des Bürgermeisters Am 29.07.2016 fand die Gründungsversammlung der Güterweggenossenschaft Gweil statt. Der diesjährige M³-Mountainbike-Marathon fand am 30.07.2016 statt. Ebenso das sehr erfolgreiche Dorffest der Ortsfeuerwehr Gortipohl In der Pfarrkirche St. Gallenkirch wurde am 06.08.2016 im Rahmen des „Montafoner Sommer“ ein Orgelkonzert abgehalten. Am 07.08.2016 fand die Alpmesse in Vergalden statt. Das 35. Montafoner Bezirksmusikfest ist in der Zeit vom 12. – 14.08.2016 in Gaschurn veranstaltet worden. Der bereits 45. Silvretta Gebirgsmarsch der Bergrettungen St. Gallenkirch und Gaschurn fand am 15.08.2016 wieder statt. In der Zeit vom 20. – 21.08.2016 wurde auf der L192 (Gargellner Straße) ein Bergslalom veranstaltet. Auf Maisäß Montiel wurde am 21.08.2016 eine Messe gefeiert. Am 02.09.2016 fand wieder der „Buramarkt“ der Ortsbäuerinnen auf dem Vorplatz des Musikpavillons statt. Unser neuer Pfarrer Mag. Lukas Bonner wurde am 04.09.2016 im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes in sein Amt eingeführt. Der Gemeindevorstand hat am 06.09.2016 eine Sitzung abgehalten. In Gargellen hat am 10.09.2016 der ¼-Gebirgsmarathon stattgefunden. Die 15. Standessitzung wurde am 13.09.2016 einberufen. Dabei wurde unter anderem die Verdichtung der Linie 85 auf einen Viertelstunden-Takt ab der kommenden Wintersaison beschlossen. Auch die Beendigung des Mietvertrages für das Gerichtsgebäude in Schruns war auf der Tagesordnung. Am 15.09.2016 fand die behördliche Verhandlung über den Ausbau der Schneeanlage im Schigebiet „Nova“ statt. Der Silvretta Montafon Hillclimb Mountainbike hat am 18.09.2016 stattgefunden. Die erfreulicherweise neu gegründete Ortsgruppe St. Gallenkirch des Vorarlberger Familienverbandes hat am 24.09.2016 ein Kinderherbstfest beim Musikpavillon veranstaltet. Die diesjährige Hubertusfeier auf Garfrescha hat am 25.09.2016 stattgefunden. Am 26.09.2016 fand eine weitere Gemeindevorstandssitzung statt. protokoll_20160929.doc 2/7 Der Bescheid der Bezirkshauptmannschaft Bludenz für die Güterweganlage Gweil sollte demnächst rechtskräftig werden. Beim Gortniel- und Maurentunnel soll bis zur Wintersaison nun endlich laut ORF der störungsfreie Radioempfang sichergestellt werden. Der Bürgermeister teilt mit, dass die Teil-REK’s Garfrescha und Galgenul nun fortgeführt werden sollen. In der Folge sollte dann das gesamte Räumliche Entwicklungskonzept zum Abschluss gebracht werden. zu Pkt. 04 Änderung des Flächenwidmungsplanes: a) Rosmarie Gutensohn, Gortipohl Inhaltliche Darstellung der Gemeindevertretung Die gegenständliche Umwidmung grenzt nordwestlich an eine bereits gewidmete und bebaute Fläche und nördlich an die L188 an. Die Zufahrt erfolgt über den bestehenden Privatweg direkt von der L188. Die Grundbesitzerin möchte das Grundstück veräußern um es bebauen zu lassen. Eine konkrete Vorentwurfsplanung liegt vor. Zudem wurde ein Raumplanungsvertrag mit der jetzigen Eigentümerin, dem zukünftigen Eigentümer und der Gemeinde abgeschlossen. Eine Umwidmung des gegenständlichen Grundstückes in Baufläche Mischgebiet und eine geringfügige Anpassung der Widmung beim Nachbargrundstück kann aus raumplanerischer Sicht vertreten werden. Im Vorfeld wurde die Anrainerverständigung durchgeführt. Eine Stellungnahme vom Amt der Vbg. Landesregierung, Abt. Straßenbau, liegt vor. Es bestehen keine Bedenken hinsichtlich der beantragten Flächenwidmung. Beschlussfassung: GSTN R 452/2 452/2 377/6 377/6 KGN R 90107 90107 90107 90107 FWP_Alt FWP_Neu Freifläche Landwirtschaftsgebiet Freifläche Landwirtschaftsgebiet Freifläche Landwirtschaftsgebiet Baufläche Mischgebiet Baufläche Mischgebiet Straßen Baufläche Mischgebiet Freifläche Landwirtschaftsgebiet     FW_Flaech e 1013 94 31 3 1141 Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig die vorliegende Änderung des Flächenwidmungsplanes. b) Eric Themel, Vergalden Mit Schreiben vom 30.08.2016 haben Maria Magdalena und Eric Themel einen Antrag auf Änderung der Flächenwidmung eingebracht. Eric Themel plant die Errichtung von Chalets zur Weitervermietung an ständig wechselnde Gäste. Im Vorfeld werden die einzelnen Wohneinheiten verkauft. Der Käufer verpflichtet sich vertraglich, das jeweilige Appartement dafür zur Verfügung zu stellen. GR Dietmar Lorenzin erkundigt sich darüber, ob auch hier eine Eigennutzung vorgesehen ist. Lt. Bürgermeister Josef Lechthaler ist das auch in diesem Fall so vorgesehen. Im Vorfeld protokoll_20160929.doc 3/7 wurde eine Anrainerverständigung durchgeführt. Die Familie Spreitzhofer hat dazu Stellung bezogen und vor allem die Befahrbarkeit der Straße in Frage gestellt. Eine Überprüfung mittels Kurvenradius hat ergeben, dass ein Zu- und Abfahren mit LKW nur schwer möglich ist. Das muss mit den Antragstellern auf jeden Fall noch abgeklärt werden. Schließlich wird dieser Tagesordnungspunkt vertagt. Es soll an die Fam. Themel eine Einladung zur nächsten Sitzung des Gemeindevorstandes erfolgen, um offene Fragen zu diskutieren. c) Irene Schoder, Galgenul Inhaltliche Darstellung der Gemeindevertretung Die gegenständliche Umwidmung befindet sich im Ortsteil Galgenul-Egga. Die derzeitige Bauflächen Wohngebietswidmung umfasst zwei Bestandsobjekte. Zudem ist die Zufahrtsstraße, welche sich im Besitz der Gemeinde befindet, großteils als Straße gewidmet. Die Antragstellerin Irene Schoder möchte ihr Grundstück Nr. 3309 ihrer Tochter überlassen und es bebauen. Das Grundstück ist derzeit als Freifläche Landwirtschaft gewidmet. Es ist mit geringem Aufwand mit Zufahrt, Kanal und Wasser zu erschließen. Es soll die bestehende Widmung bei den Nachbargrundstücken an den tatsächlichen Bestand und Grundgrenzen angepasst werden. Es wird auch im Bereich der Zufahrt zu dem Siedlungsweiler der Flächenwidmungsplan an den Bestand und die Grundgrenzen angepasst. Speziell bei dem Teil der Straße, der neu errichtet wurde. Die Umwidmungen sind keine großräumigen Bauland-Neuausweisungen, sondern eine kleinräumige Bauflächenarrondierung um einen kompakten Weiler auszubilden. Die Widmung im Bestandsbereich wird dringend empfohlen. Die Neuwidmung ist aus Sicht der Raumplanung möglich. Auch hier wurde die Anrainerverständigung durchgeführt. Die Forstabteilung der BH Bludenz hat keine Bedenken zur beantragten Änderung des Flächenwidmungsplanes. Beschlussfassung: GSTN R 3311/2 KGN R 90107 FWP_Alt FWP_Neu Freifläche Landwirtschaftsgebiet Freifläche Landwirtschaftsgebiet Freifläche Landwirtschaftsgebiet Baufläche Wohngebiet Baufläche Wohngebiet FW_Flaech e 399 3313/2 90107 Baufläche Wohngebiet 3 3313/2 90107 Baufläche Wohngebiet 92 3311/1 90107 3311/1 90107 Freifläche Landwirtschaftsgebiet 3309 90107 3313/1 90107 Freifläche Landwirtschaftsgebiet Freifläche protokoll_20160929.doc Baufläche Mischgebiet Bauwerke für land- und forstwirtschaftliche Zwecke Baufläche Mischgebiet Bauwerke für land- und forstwirtschaftliche Zwecke Baufläche Wohngebiet 4 1548 535 Baufläche Wohngebiet 370 4/7 .827 90107 3314 90107 .828 90107 3321 3320 3317 3202/2 90107 90107 90107 90107 Landwirtschaftsgebiet Freifläche Landwirtschaftsgebiet Freifläche Landwirtschaftsgebiet Freifläche Landwirtschaftsgebiet Straßen Straßen Straßen Straßen 3205 90107 Straßen 3208 3225/2 3222/1 3222/1 3226 3227 3227 90107 90107 90107 90107 90107 90107 90107 3232/1 3232/1 3232/1 3232/1 90107 90107 90107 90107 4659/1 4659/1 90107 90107 4659/1 90107 4659/1 90107 4659/1 90107 4659/1 90107 4659/1 90107 4659/1 90107 4659/1 90107 Straßen Straßen Straßen Straßen Straßen Straßen Freifläche Freihaltegebiet Straßen Straßen Straßen Freifläche Freihaltegebiet Baufläche Wohngebiet Freifläche Landwirtschaftsgebiet Freifläche Landwirtschaftsgebiet Freifläche Landwirtschaftsgebiet Freifläche Landwirtschaftsgebiet Freifläche Freihaltegebiet Forstwirtsch. genutzte Flächen (Wald) Forstwirtsch. genutzte Flächen (Wald) Freifläche Freihaltegebiet protokoll_20160929.doc Baufläche Wohngebiet 20 Baufläche Wohngebiet 1032 Baufläche Wohngebiet 146 Freifläche Landwirtschaftsgebiet Freifläche Landwirtschaftsgebiet Freifläche Landwirtschaftsgebiet Forstwirtsch. genutzte Flächen (Wald) Forstwirtsch. genutzte Flächen (Wald) Freifläche Landwirtschaftsgebiet Freifläche Landwirtschaftsgebiet Freifläche Landwirtschaftsgebiet Freifläche Freihaltegebiet Freifläche Freihaltegebiet Freifläche Freihaltegebiet Straßen 4 2 6 49 Freifläche Freihaltegebiet Freifläche Freihaltegebiet Freifläche Freihaltegebiet Straßen 85 16 12 7 1 29 12 0 4 21 0 1 Straßen Straßen 52 105 Straßen 109 Straßen 6 Straßen 5 Straßen 5 Straßen 12 Straßen 6 Straßen 8 5/7 4659/1 90107 4659/1 90107 4659/1 90107 4659/1 90107 4659/1 90107 4659/1 90107 4659/1 90107 4659/1 90107 4659/1 90107 4659/1 90107 4657/3 90107 3232/2 3232/2 90107 90107 Freifläche Freihaltegebiet Freifläche Landwirtschaftsgebiet Freifläche Landwirtschaftsgebiet Freifläche Landwirtschaftsgebiet Freifläche Landwirtschaftsgebiet Freifläche Freihaltegebiet Freifläche Freihaltegebiet Freifläche Freihaltegebiet Freifläche Freihaltegebiet Forstwirtsch. genutzte Flächen (Wald) Freifläche Freihaltegebiet Straßen Straßen  Straßen 127 Straßen 6 Straßen 1 Straßen 55 Straßen 1 Straßen 34 Straßen 6 Straßen 1 Straßen 655 Straßen 4 Straßen 5 Freifläche Freihaltegebiet Freifläche Freihaltegebiet 25 6 5632  Die Gemeindevertretung Flächenwidmungsplanes. beschließt einstimmig die vorliegende Änderung des zu Pkt. 05 Die Agrarbezirksbehörde Bregenz ist derzeit mit der Verbücherung der Güterweganlage St. Gallenkirch-Sarottla beschäftigt. Für die Verbücherung der Vermessungsurkunde benötigen diese dringend einen Beschluss der Gemeindevertretung bezüglich der lastenfreien Zu- und Abschreibungen und die damit verbundene Aufhebung des Gemeingebrauches für die abgeschriebenen Trennstücke und der Widmung zum Gemeingebrauch für die zugeschriebenen Trennstücke gemäß der Vermessungsurkunde des Vermessungsbüros Markowski Strake ZT GmbH, GZ: 19.259W/15 vom 12.10.2015. Mit einstimmigem Zustimmung erteilt. Gemeindevertretungsbeschluss wird dieser Vorgangsweise die zu Pkt. 06 Bgm. Jürgen Kuster von der Marktgemeinde Schruns hat einen Antrag an die Mitgliedsgemeinden des Standesamts- und Staatsbürgerschaftsverbandes Montafon gerichtet, zukünftig nach dem abgestuften Bevölkerungsschlüssel die Abrechnung durchzuführen. Die neue gesetzliche Regelung würde nämlich bedeuten, dass die protokoll_20160929.doc 6/7 Marktgemeinde Schruns als Standortgemeinde alleine 20 % des Betriebsaufwandes zu tragen hätte. Die restlichen 80 % werden dann auf alle Mitgliedsgemeinden aufgeteilt. Die Gemeinden Gaschurn und Bartholomäberg wollen der vorgelegten Vereinbarung von Schruns nicht zustimmen. Es wäre wünschenswert gewesen, wenn die Vertreter des Standesamts- und Staatsbürgerschaftsverbandes eine einheitliche Linie vertreten hätten. Die Gemeindevertretung von St. Gallenkirch spricht sich ebenfalls gegen die vorliegende Vereinbarung aus. zu Pkt. 07 Im Zuge der umfangreichen Verbauungs- und Sicherungsmaßnahmen am Suggadinbach sind derzeit die Vermessungsarbeiten im Gange. Herr Ing. Kurt Maier würde nun der Gemeinde die GST-Nr. 2852 (9.768 m²) und die Bp. .1330 (11 m²) zum Kauf anbieten. Dies zu einem Kaufpreis von € 1,74/m². 9779 m² € 1,74 pro m² € 17.015,46 Vor einer allfälligen Entscheidung soll noch einmal mit Kurt Maier darüber gesprochen werden. Wenn möglich, so soll auch Edgar Klehenz dazu eingeladen werden, um einen möglichen Flächenabtausch zu besprechen. Dies im Rahmen einer Sitzung des Gemeindevorstandes. zu Pkt. 08 – Allfälliges Eine Anfrage von Michael Czernia bezüglich der Nachnutzung des alten Pflegeheimes wird vom Bürgermeister beantwortet. Konkrete Vorstellungen in die eine oder andere Richtung gebe es derzeit noch nicht. Dies gelte es mit der Nachbargemeinde Gaschurn zu besprechen. Bgm. Josef Lechthaler berichtet über die am 22.09.2016 im Gemeindeamt abgehaltene Verhandlung bezüglich einer Zwangsrechtseinräumung. Dabei geht es um die geplante Neuerrichtung der Balbierbachbrücke in Gortipohl. Ende der Sitzung: 20.45 Uhr Der Vorsitzende: Der Schriftführer: Bgm. Josef Lechthaler Vize-Bgm. Alexander Kasper protokoll_20160929.doc 7/7
  1. stgallenkirchvertretung
  2. gallenkirchvertretung
  3. sanktgallenkirchvertretung
20160919_GaPa_Zitig Gaschurn 19.09.2016 Amtliche Mitteilung Zugestellt durch Post.at Ausgabe September 2016 GaPa - Zitig GaschurnPartenen DIE GEMEINDE BERGLEN ALS NEUE PARTNERGEMEINDE Mit der Unterfertigung der Partnerschaftsurkunde durch die beiden Bürger- 2016 In dieser Ausgabe: Der Gemeinderat der Gemeinde Berglen und die Gemeindevertretung der Gemeinde Gaschurn haben den Beschluss zur Begründung einer Gemeindepartnerschaft gefasst. Die Gemeinde Berglen liegt ca. 30 km östlich von Stuttgart. Umgeben von Streuobstwiesen, Wäldern, Äckern und Wiesen bilden viele kleine Dörfer, Weiler und Höfe die Gesamtgemeinde Berglen. Die idyllische Landschaft und die herrliche Lage machen die Gemeinde zu einem beliebten Wohnort und gefragten Naherholungsgebiet. September Berichte….….………..1-21 Allfälliges…………..22-29 Tourismus…….…..30-33 Soziales.…………….34-39 e5…………….………..40-41 Vereine……………..42-47 meister, Maximilian Friedrich und Martin Netzer, MSc, wurde die Partnerschaft zwischen der Gemeinde Berglen und der Gemeinde Gaschurn besiegelt. Einige Mitglieder des Gemeinderates der Gemeinde Berglen verbrachten ein Wochenende bei uns in Gaschurn. Nach der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde wurde gemeinsam ein Apfelbaum am Ortseingang von Gaschurn gepflanzt, der das Symbol der neuen Partnerschaft darstellt. Dieses Wochenende im Rahmen des Bezirksmusikfestes, bei dem auch der Musikverein Weißbuch e.V., welcher ebenfalls zur Gemeinde Berglen gehört, teilnahm, war rundum gelungen und ein gebührender Auftakt für die noch frische Partnerschaft. Die Gemeinde Gaschurn bedankt sich recht herzlich bei der Gemeinde Berglen und freut sich auf viele gemeinsame Treffen. Seite 2 September 2016 GaPa-Zitig BLUMENSCHMUCK Dem anfänglich schlechten Sommerwetter zum Trotz, hat unsere Blumenpflegerin Monika Wachter auch in diesem Jahr wieder unser Ortsbild durch den wunderschönen Blumenschmuck aufgewertet. Herzlichen Dank für deine Arbeit! Blumen sind die zarten Gedanken der Liebe und des Lebens! Monika Minder TRINKWASSERKRAFTWERK TSCHAMBREU UND HOCHBEHÄLTER INNERBOFA Die Bauarbeiten des Hochbehälters Innerbofa befinden sich derzeit in der Abschlussphase. Die Breuß Mähr Bauingenieure GmbH, die Firma Gebrüder Vonbank Bau GmbH sowie weitere regionale Unternehmen verwirklichten die neue Quellfassung für den Hochbehälter Innerbofa, den Hochbehälter Innerbofa selbst sowie das Trinkwasserkraftwerk Tschambreu mit 60 kW, welches noch diesen Herbst in Betrieb gehen soll. Die offizielle Eröffnung, verbunden mit einer Besichtigung für Interessierte soll ebenfalls noch im Herbst 2016 erfolgen. GaPa-Zitig September 2016 Seite 3 SEITE DES BÜRGERMEISTERS Liebe Leserin, lieber Leser, wir blicken auf einen abwechslungsreichen Sommer zurück. Nachdem das Wetter im Juli etwas wechselhaft war, konnten wir einen umso schöneren August erleben. Unsere beiden Badeanlagen konnten ganz gute Zahlen erreichen und sind mehr als zufrieden. Hier gilt mein besonderer Dank unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Unser Bauhofteam hat ganze Arbeit geleistet. Ob auf den Wanderwegen, Ortsbildpflege, wie die Sanierung der Zugangstreppe zum Friedhof und vielen anderen Kleinigkeiten, die oft unbeachtet bleiben. Das WC im Kirchdorfzentrum Gaschurn ist nun auch endlich fertiggestellt. Leider kam es hier zu Verzögerungen, die wir uns auch nicht gewünscht haben. Trotzdem sind wir stolz darauf, immer wieder unsere heimischen Betriebe beauftragen zu können, die eine perfekte Arbeit leisten. Partnergemeinde Berglen Wie schon auf der Titelseite zu lesen, hat unsere Gemeinde eine Gemeindepartnerschaft mit der Gemeinde Berglen abgeschlossen. Die Gemeinden unterscheiden sich in vielen Bereichen. Das Potential voneinander zu lernen und miteinander in Beziehung zu treten, macht es spannend. Unterschiedliche Herangehensweisen zu ähnlichen Herausforderungen, die sich beiden Gemeinden stellen, führen zum Austausch und neuen Ideen. Was lag da näher, als, nachdem die Vertreterinnen und Vertreter der Bürgermeister Gemeinde Berglen mit Martin Netzer, MSc ihrem Bürgermeister Maximilian Friedrich, der schon als Kind Gast in Gaschurn war und bei uns sein Verwaltungspraktikum absolviert hat, uns besucht haben, unseren heurigen Betriebsausflug nach Berglen zu machen. Bgm. Maximilian Friedrich und sein Team haben uns ein interessantes und schönes Programm geboten. Herzlichen Dank dafür. Wir freuen uns Seite 4 September 2016 auf viele neue gemeinsame Erfahrungen und Erlebnisse, wie dies schon im Rahmen des Bezirksmusikfestes unserer Bürgermusik GaschurnPartenen erfolgt ist. Der Musikverein Weissbuch aus der Gemeinde Berglen war ebenfalls dabei. GaPa-Zitig ter Rainer Fitsch mit ihren Musikantinnen und Musikanten und zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern bedanken. Dieses Fest war ein voller Erfolg! Öffentlicher Spielplatz Partenen Bei der offiziellen Eröffnung des Spielplatzes in Partenen wurde der Wunsch geäußert, noch Fußballtore anzuschaffen, was geschehen ist. Wir freuen uns, mit diesem öffentlichen Spielplatz wieder einen weiteren Schritt in der Umsetzung des Spielraumkonzepts gemacht zu haben und wünschen allen Besucherinnen und Besuchern viel Freude damit. Abenteuerspielplatz Valschaviel DANKE Allen, die sich für die Allgemeinheit engagieren, sich ehrenamtlich einbringen und das Leben in unserer Gemeinde so lebenswert machen, möchte ich danken. Die zahlreiche Events, von Sportveranstaltungen über die Platzkonzerte, Heimatabende, … bis hin zur Silvretta Gebirgswanderung sind nur mit eurer Mithilfe möglich. Herzlichen Dank. Stellvertretend für alle Ehrenamtlichen und Vereine möchte ich mich beim verantwortlichen Team des Bezirksmusikfestes unter Festobfrau Sandra Tschanhenz und ihrem Stellvertreter Stefan Schoder mit tatkräftiger Unterstützung durch Obmann Martin Rudigier und Kapellmeis- Es ist sicherlich schon aufgefallen, dass im Bereich des Abenteuerspielplatzes Valschaviel diverse Bäume gefällt wurden, um etwas mehr Licht in den Spielplatzbereich zu bringen und trotzdem auch schattige Bereiche zu belassen. Die Hütte wird nun neu eingedeckt. Im nächsten Jahr soll auch dieser Spielplatz eine Aufwertung erfahren, wie dies im Spielraumkonzept unserer Gemeinde vorgesehen ist. Begegnungsort Gaschurn 2020 Wir bedanken uns bei allen, die sich mit ihren Ideen bei diesem Beteiligungsprojekt eingebracht haben. Aufgrund der erarbeiteten Ergebnisse wurde eine vertiefende Planung ausgeschrieben, die in Kürze beauftragt werden soll. Es erfüllt mich schon mit einem gewissen Stolz, dass noch dieses Jahr in den bisher leerstehenden Räumlichkeiten des „alten Spar“ ein neues Geschäft – neben einem im Kleinwalsertal – quasi das erste MPREIS-Geschäft des Landes hier im Ortszentrum eröffnet wird. GaPa-Zitig September 2016 Seite 5 Markus Felbermayer hat uns sowohl die Montafoner Orgellandschaft ins Bewusstsein gerückt als auch den Bogen über den ganzen Sommer und über die verschiedenen Musikrichtungen gespannt. Herzlichen Dank dafür. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr. Der Montafoner Sommer wird dann anders heißen. Lassen Sie sich überraschen! Fernwärme Gaschurn-Partenen Gabriele Keßler und Werner Netzer ermöglichen durch ihr Zutun zusammen mit den Verantwortlichen der MPREIS Warenvertriebs GmbH und des von ihnen beauftragten Planungsteams an diesem Standort den ersten großen Meilenstein im Sinne unseres Projekts Begegnungsort Gaschurn 2020. Dadurch erhält der Ortskern wieder eine Aufwertung, wird attraktiver und die Aufenthaltsqualität wird erhöht. Natürlich freuen wir uns auch über die Arbeitsplätze, die hier geschaffen werden. Montafoner Sommer Im letzten Jahr schon mehr als nur unter Beweis gestellt und in diesem Jahr schwer in Worte zu fassen, hat Markus Felbermayer (Vitalzentrum Felbermayer) den Montafoner Sommer federführend gestaltet und organisiert. Das abwechslungsreiche Programm, die hohe Qualität und die Einzigartigkeit zeichnen dieses Programm aus. Wie zwischenzeitlich bekannt sein sollte, wird voraussichtlich am 13.11.2016 die Volksabstimmung das Fernwärmeprojekt GaschurnPartenen betreffend durchgeführt. Hierzu erfolgt die Information zu gegebener Zeit im Rahmen einer Abstimmungsbroschüre, wie dies gesetzlich genauestens vorgeschrieben ist. Am 16.09.2016 waren die Angebote der nochmals ausgeschriebenen Erd- und Installationsarbeiten abzugeben. Diese werden einer Prüfung unterzogen und dann die weiteren Schritte gesetzt. Wir sollten uns als e5-Gemeinde die Möglichkeit der Abwärmenutzung nicht entgehen lassen. Seit der Finanzkrise 2008 sind Darlehensfinanzierungen schwieriger geworden. Ohne Sicherheiten – Haftung – werden Projekte in diesem Umfang von unseren Banken nicht mehr finanziert. Das bedeutet im Klartext: Ohne Haftung kein Projekt! Die Volksabstimmung gibt uns jedoch die Möglichkeit, nach Vorliegen der neuen Ausschreibungsergebnisse und den Abklärungen mit den zuständigen Stellen (Förderstelle und Gebarungskontrolle), Sie nochmals umfassend informieren zu können. Sie sollen sich selbst ein Bild machen und frei entscheiden können. Wie die Entscheidung auch immer ausgeht, sie wird richtungsweisend für unsere Gemeinde sein. (Fortsetzung auf Seite 6) Seite 6 September 2016 GaPa-Zitig Gemeindearzt Wohnbauprojekt Feschadona Dr. Gerhard König hat sich um die Kassenarztstelle in Gaschurn beworben und auch erhalten. Gewisse Details und Rahmenbedingungen sind derzeit in Abklärung. Wir sind guter Dinge, dass die Praxis – sofern alles gut läuft – noch Anfang der Wintersaison wieder eröffnet werden kann. Wir sind überzeugt, dass wir alle mit Dr. Gerhard König als neuen Gemeindearzt mehr als zufrieden und bestens betreut sein werden. Am 04.10.2016 wird mit dem Bau dieses etwas kleineren Wohnbauprojekts mit offiziellem Spatenstich begonnen. Mehr darüber auf unserer Homepage. Wir sind überzeugt, dass auch dieses Wohnbauprojekt, das wir einmal mehr mit unserem langjährigen Partner der Wohnbauselbsthilfe mit Geschäftsführer Dipl. Betr. Wirt Erich Mayer an der Spitze umsetzen werden. Hier gilt unser Dank den Vorbesitzern der An dieser Stelle wünschen wir unserem bisherigen Gemeindearzt Dr. Wolfgang Sander gute Besserung! Beschneite Talabfahrt Zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses kann berichtet werden, dass wir noch die Zustimmung eines Grundeigentümers für die Errichtung der beschneiten Talabfahrt benötigen. Gespräche sollen in den nächsten Tagen erfolgen. Es wäre wünschenswert, wenn wir die Zustimmung in Kürze erhielten, weil das ganze Projekt im nächsten Jahr nur umgesetzt werden kann, wenn auch noch im heurigen Jahr die dafür notwendigen Bewilligungen vorliegen. Das bedeutet, dass zuvor die Detailplanungen und die umfangreichen Behördenverfahren zu erfolgen haben. Grundstücksflächen, die uns überhaupt die Möglichkeit dafür eröffnet haben. Wohnbau Partenen – „living in the south II“ Wir haben festgestellt, dass nicht nur Interesse an sozialem Wohnraum besteht, sondern auch Personen, die nicht in die Vorgaben der Wohnbauförderungsbestimmungen fallen, Interesse angemeldet haben, im Rahmen eines Wohnbauprojekts eine Wohnung zu erwerben. Wohnbauprojekt Goldivor Am 19.09.2016 wurden die Mieterinnen und Mieter der neuen Wohnanlage zu einem Treffen eingeladen. Dieses Treffen dient der „Einzugsbegleitung“ und soll das Einziehen in die neue Wohnanlage, sich kennenzulernen bis hin zur Erstellung einer für alle stimmigen Hausordnung unterstützen. Die offizielle Eröffnung wird die nächsten Wochen erfolgen. Es ist zwar nicht ganz einfach aber zusammen mit der Wohnbauselbsthilfe werden wir versuchen, auch solche Möglichkeiten zu schaffen. Deshalb sollten sich alle, ob Interesse an sozialem Wohnraum oder dem angesprochenen nicht förderbaren Wohnraum bei uns melden. Sobald wir genügend Interessenten haben, die uns auch ihre Vorstellungen kundtun, können wir auch hier einen nächsten Schritt setzen. GaPa-Zitig September 2016 Ziel wäre es, dieses Projekt im Jahr 2017 umzusetzen, damit man 2018 einziehen könnte. Kindergarten Susanne Kuster erwartet ihr zweites Kind. Wir wünschen ihr alles Gute. Nicole Netzer aus Gortipohl leitet den Kindergarten Partenen und auch das Team in Gaschurn wurde durch Julia Raffler verstärkt, um den Bedarf an Kindergartenplätzen für dieses Jahr decken zu können. Bevölkerungsentwicklung Zählten wir im Juli des vergangenen Jahres noch 1.469 Einwohner mit Hauptwohnsitz, sind es heuer zur selben Zeit erfreuliche 1.483. Voraussichtich sind bis Ende 2016 allein in Partenen mehr als 10 Kinder zur Welt gekommen. Für uns ein positives Zeichen für die Bemühungen unserer Gemeinde in Sachen Familienfreundlichkeit. Seite 7 doch auch darauf angewiesen, dass auch die Eigentümer von Liegenschaften selbst tätig werden. Gerne unterstützen wir auch Sie mit Information und aufschlussreichen Unterlagen. Ausbau Wasserversorgung Die Quellfassung, die Quellableitung und der neue Hochbehälter Innerbofa als auch das neue 60-kW-Trinkwasserkraftwerk stehen vor ihrer Fertigstellung. Für Interessierte werden wir noch vor der Fertigstellung einen Besichtigungstermin bekanntgeben, weil bis dahin noch Bereiche angesehen werden können, die später nicht mehr so zugänglich sein werden. Zur feierlichen Inbetriebnahme wird separat eingeladen werden. Personelles Neophytenbekämpfung Zusammen mit Jugendlichen von Integra Vorarlberg wurde diesen Sommer gegen die für unsere Gegend artfremden Pflanzen angekämpft. Es hat sich gezeigt, dass es auch künftig großer Anstrengung bedarf, der Ausbreitung dieser Pflanzen entgegenzuwirken. Hier werden wir Schwerpunkte festlegen müssen, sind je- Wir danken Melanie Durig für ihre langjährige Tätigkeit für unsere Gemeinde und wünschen ihr auf diesem Wege alles Gute. Martina Vergud füllt nun den Arbeitsplatz im Bürgerservice aus. Wir freuen uns, dass wir sie für uns gewinnen konnten. (Fortsetzung auf Seite 8) Seite 8 September 2016 Vermögens- und Darlehensentwicklung Immer wieder wird über die finanzielle Situation unserer Gemeinde in unterschiedlicher Weise diskutiert. Das hat uns dazu bewegt, einmal in verständlicher Form darzustellen, wie sich die Entwicklung tatsächlich darstellt. Dazu haben wird die Darlehen dem Anlagevermögen (Buchwert) gegenübergestellt. Das nachfolgende Diagramm (Stand Rechnungsabschluss des Jahres 2015 – einstimmig beschlossen) zeigt die Entwicklung des Darlehenstandes als auch das Vermögen der Gemeinde. GaPa-Zitig Dazu muss man jedoch wissen, dass zum Beispiel Investitionen in die Sicherheit, wie zB Lawinenverbauungsmaßnahmen, Steinschlagschutzdämme und -netze aber auch Auffangbecken oder Projekte wie derzeit eines im Bereich Rütler umgesetzt wird, nicht im Anlagenverzeichnis erfasst sind, jedoch trotzdem zu finanzieren sind. Es wird also nicht Geld ausgegeben, sondern so sinnvoll und zielgerichtet investiert. So hoch war das Anlagevermögen die letzten Jahre noch nie, obwohl der Darlehensstand 2003 noch höher war. Machen Sie sich selbst ein Bild! GaPa-Zitig September 2016 Bahnverlängerung Noch steht der Ausstellungswaggon im Bereich des Parkplatzes beim Mountain Beach. Nutzen Sie die Gelegenheit sich zu informieren oder eine Rückmeldung in Sachen Bahnverlängerung abzugeben. Seite 9 Thomas Leitner nicht finden und mussten die Suchaktion nach drei Tagen erfolgloser Suche unterbrechen. Sollten neue Hinweise eingehen, werden wir diesen nachgehen. Es ist nicht so einfach für die eingesetzten Suchmannschaften. Es sucht jeder mit der Sorge, dass er in seinem Suchbereich vielleicht etwas übersehen hätte können. Deshalb gebührt allen, die uns bei der Suche unterstützt haben, unser Dank und Respekt. DANKE Suchaktion Die Bergrettungen Partenen, Gaschurn, St. Gallenkirch, Galtür sowie die Alpine Einsatzgruppe der Vorarlberger und Tiroler Polizei, die Ortsfeuerwehr Partenen (Betankung), die Vorarlberger Wasserrettung, die Hundeführer und MantrailHundeführer mit ihren Hunden aber auch die Hubschrauberbesatzungen mit den Fluggeräten des Innenministeriums (Vorarlberg, Tirol), die REGA und Bergretter aus dem Prättigau haben sich über Tage an der Suche beteiligt. Nach der Urlaubszeit, die ich mit meiner Familie genießen konnte, sehe ich unseren nächsten und oben kurz angesprochenen Themen mit Freude entgegen und freue mich über jedes Engagement für unsere Gemeinde. Ich danke allen, die ihren positiven Beitrag leisten, schon jetzt für ihr Zutun. Martin Netzer, MSc Bürgermeister Wir waren auch über verschiedene Hinweise von Jägern und Besuchern des Silvretta-Gebiets dankbar. Leider konnten wir den abgängigen Bergläufer Impressum: Medieninhaber: Gemeinde Gaschurn Herausgeber: Gemeinde Gaschurn, Dorfstraße 2, 6793 Gaschurn Tel.: 05558/8202-0, Email: gemeinde@gaschurn.at DVR-Nummer der Gemeinde Gaschurn: 0106135 ATU-Nummer der Gemeinde Gaschurn: 38137404 Seite 10 September 2016 GaPa-Zitig DAS SCHULENDE NAHT – DER „NORMALE“ SCHULALLTAG WIRD WENIGER AKTIVITÄTEN DER VOLKSSCHULE GASCHURN Besuch im Schulheim Mäder Nachdem wir den Benefizlauf des Schulheims Mäder verabschiedet haben, besuchten wir am 3. Juni 2016 das Schulheim Mäder. Die Direktorin und Lehrpersonen der Schule hießen uns herzlich Willkommen und gaben einen Einblick in das Alltagsleben im Schulheim. Für die Schülerinnen und Schüler war es eine besondere Erfahrung. Vorsichtig tasteten sich die Kinder der VS Gaschurn an und waren nicht nur vom gemeinsamen Musizieren begeistert. Es war ein toller und erfahrungsreicher Tag. Ein besonderer Dank gilt dem Team des Schulheims Mäder für die Betreuung und den Begleitpersonen. Schattenburg Feldkirch Am 15. Juni 2016 wurde der „Unterricht“ in die Schattenburg nach Feldkirch verlegt. Die Kinder der 3. und 4. Schulstufe bekamen eine Führung einer gebürtigen Schrunserin. Sie gab den Kindern einen spannenden Einblick in die Geschichte und bezog auch das Montafon kindgerecht mit ein. Die Kinder waren nicht nur von der Burg begeistert, sondern auch von den vielen gesammelten Gegenständen darin. In den Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler erkannte man das große Interesse daran, da sie sagten, sie wollen unbedingt bald mit den Eltern nochmal die Schattenburg besuchen. Vielen Dank an die Fahrgemeinschaften, die Begleitperson und die Museumsleitung die eine spannende Führung organisiert hat. Genussdetektive Alle Kinder der Volksschule Gaschurn sind seit dem 17. Juni 2016 Genussdetektive. Dazu GaPa-Zitig September 2016 brachte sie ein Vormittag, an dem alle Sinne geschult wurden. Es wurde gekostet, gelauscht, gefühlt, gerochen und gesehen. In den ersten beiden Einheiten bekamen die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Schulstufe eine „Einschulung“. In den darauffolgenden zwei Unterrichtseinheiten waren dann diese die Expertinnen und Experten für die Kinder der 1. und 2. Schulstufe. Vielen Dank an die Workshop-Leiterin und das AKS für das gelungene Projekt! Seite 11 VS Gaschurn sind gespannt wie dieses Projekt weitergeht und welche Ideen der Kinder umgesetzt werden. Spielefest und Auszeichnung „Bewegte Schule“ Am 30. Juni 2016 wurde es ein bisschen lauter in der Volksschule. Der ASKÖ baute ein „LuftFußballfeld“, einen riesen Ball, ein Viergewinnt und Luftröhren im Turnsaal auf. Die Kinder konnten sich austoben. Anschließend erhielten Gaschurn 2020 Auch die Schülerinnen und Schüler der Volksschule beteiligen sich am Projekt „Gaschurn 2020“. Es wurden Fragen beantwor- wir von ASKÖ die Auszeichnung „Bewegungsfreundliche Volksschule“. Zu diesem Anlass verköstigte der Elternverein nach dem Spielefest noch alle mit Würstl und Kuchen. tet, Ideen gesammelt und Rundgänge durchs Dorf gemacht. Am 29. Juni 2016 wurde noch einmal intensiv im alten Spar gearbeitet. Nach den ersten beiden Einheiten hieß es für die 1. und 2. Schulstufe dann wieder ab in die Schule und die 3. und 4. Schulstufe durften noch bei einem Rundgang Fragen zum Thema bearbeiten. Die Kinder und Lehrpersonen der Ein riesiges Dankeschön geht an die Mitarbeiter des ASKÖ und die Eltern des Elternvereins. Ohne die Unterstützung wäre vieles für die Kinder nicht möglich. Seite 12 September 2016 Inatura Am 4. Juli 2016 ging es für die 1. und 2. Schulstufe in die Inatura nach Dornbirn. Dort erfuhren die Kinder viel Wissenswertes über Reptilien. Nach dem Reptilienworkshop durften die Kinder noch durch das Museum spazieren. Einige mutige Kinder konnten auch eine Kettennatter in den Händen halten. Nach diesem spannenden Vormittag ging es wieder nach Hause. Ein Danke geht an die Begleitpersonen und an die Workshop-Leiterin. VS Fußball Cup Am 22. Juni 2016 wurde der Turnunterricht nach Vandans auf den Fußballplatz verlegt. 4 Teams der VS Gaschurn traten gegen andere Volksschulen aus dem Montafon an. Eine Mannschaft der 1. und 2. Schulstufe belegte mit zwei weiteren Teams den ersten Platz. Es entschied nur das Torverhältnis, das sie auf den zweiten Platz verwies. Alle Kinder gaben ihr Bestes bei extremer Hitze. Danke an die Eltern die als Trainer und Begleitpersonen die Kinder unterstützten. Ein weiterer Dank geht an die Organisation des VS FußballCup. GaPa-Zitig GaPa-Zitig September 2016 Seite 13 KINDERGARTEN GASCHURN Ende des heurigen Kindergartenjahres wurden 9 Kinder in die Schule verabschiedet und wie jedes Jahr gab es auch heuer wieder ein ganz besonderes Abschlussfest für alle "Großen" im Kindergarten Gaschurn. Wir bedanken uns bei allen Eltern für die sehr gute Zusammenarbeit und wünschen unseren "Großen" einen guten Schulstart und viel Freude in der Schule. Elisabeth und Monika NEUIGKEITEN AUS DER VOLKSSCHULE UND DEM KINDERGARTEN PARTENEN IN DEN LETZTEN WOCHEN VOR DEN FERIEN WAR NOCH EINIGES LOS Erkundung in Gortipohl Am 7. Juni 2016 gingen die VS-Kinder von Partenen einen Teil des Gaglawanderweges von Gortipohl. Das Wetter war sehr angenehm. Nachdem mit dem Bus bis zur Gafreschabahn gefahren und dort mit dem Entdecken und Experimentieren begonnen wurde, trafen wir bei der Kneippanlage auf die Kräuterpädagogin Angelika Thaler-Zugg. Sie erklärte einiges Theoretisches über Kräuter und Pflanzen und deren Schutz. Im Anschluss wurde auf Entdeckungsreise gegangen und dabei verschiedenste Kräuter gesammelt. Schließlich ging der Gaglaweg weiter. Beim Spielplatz in Gortipohl machten wir eine Rast – stärkten uns mit der letzten Jause und zum Ausklang durfte gespielt werden. Danke an Angelika und die begleitenden Mütter. Seite 14 September 2016 Erster Schultag Am 14. Juni 2016 war es endlich soweit, die drei Kids, welche im Herbst 2016 in der VS Partenen in die erste Klasse kommen, durften zum ersten Mal einen ganzen Tag in der Schule verbringen. Mit der Schultasche gewappnet wurden Dario, Emily und Erina in der Früh vom Kindi abgeholt und erlebten im Anschluss einen kunterbunten Schultag. Neben Singen, Zeichnen, Turnen und Basteln, zeigten die drei Kids auch ihr Können beim Rechnen und Schreiben. Sie waren sehr eifrig. Wir freuen uns auf euch. Als Belohnung bekamen sie eine Minischultüte und ein Büchlein. Sonne ohne Reue Am 20. Juni 2016 kam Angelika in die VS Partenen. Sie kam aufgrund des Projektes: „Sonne ohne Reue“, welches von der Krebshilfe ausgeht. Angelika erklärte den Kids auf verschiedenste Arten und Weisen und mit sehr anschaulichen Materialen, alles rund um das Thema Sonne – Haut – Schutz – Hauttypen usw. Zum Abschluss wurde auch noch ein selbstgestaltetes Sonnenmemory gespielt. Überdies bekamen die Kids noch einen Sonnenschutz und ein T-Shirt geschenkt. Vielen DANK. Feuerwehrprobe Am gleichen Tag abends, war noch ein anderes besonderes Erlebnis. Sowohl die Kindi-Kids, als auch die VS-Kids von Partenen wurden um 19:00 Uhr von der Freiwilligen Feuerwehr evakuiert. Gott sei Dank ist nicht tatsächlich etwas passiert. Im Rahmen einer größer angelegten Feuerwehr-Probe wurde nach Absprache mit Siegfried Gschaider und natürlich der Feuerwehr-Zentrale in FK ein Brand bzw. Rauch mit einer Nebelmaschine nachgestellt. Die Kinder lernten, wie man im Ernstfall mit dieser Situation umgehen sollte. Neben dem Alarmieren lernten sie auch, dass man sich sichtbar machen und dann im Raum bleiben sollte. Über das Fenster wurden alle Beteiligten gerettet. Im Anschluss an diese Feuerwehr-Probe gab es für alle Beteiligten Würstel und Getränke im Feuerwehrhaus Partenen. Vielen Dank! GaPa-Zitig GaPa-Zitig September 2016 Seite 15 Eis essen im Partenerhof Am 23. Juni 2016 ging die VS Partenen nach Aufbauarbeiten und proben für das Musical zum Partenerhof und wollte sich ein Eis kaufen. Die Familie Dona war so großzügig und spendierte den Kids dieses Eis. DANKE an die Familie Dona. Ausstellung und Spielplatzeröffnung - Danke an den PV Partenen Am 24. Juni 2016 fand in der VS Partenen die Ausstellung „Energie/Erde – Rette deinen Planeten“ statt. Im Anschluss an diese Ausstellung folgte die Spielplatzeröffnung. Für das leibliche Wohl sorgte der Pensionistenverband Partenen. Es wurde gegrillt und auch Getränke wurden bereitgestellt. Für das Süße hinterher sorgten die Mütter. DANKE. Neben den freiwilligen Spenden der Kaffeeecke war der Pensionistenverband sehr großzügig und überreichte die ganzen Einnahmen den Kindern vom Kindergarten und den Volksschüler/-innen. Herzlichen Dank an den Pensionistenverband und allen freiwilligen Spendern. Eisbär, Dr. Ping und seine Freunde der Erde Passend zum Jahresthema „Energie“ führten am 28. Juni 2016 die Kinder der VS Partenen nach mehrwöchigen Proben das Musical: „Eisbär, Dr. Ping und seine Freunde der Erde“ auf. Der Einladung folgten neben den Eltern, Geschwister, Verwandten und Bekannten auch der Bgm. Martin Netzer, MSc, sowie die VS Gaschurn, der Kindi Partenen und Kindi Gaschurn. Die Kinder zeigten sowohl schauspielerisches Können als auch Gesangstalent. Da der Wettergott mitspielte, ging es nach dem Zusammenräumen als Belohnung ab ins Freibad nach Partenen. An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Besucher/-innen für das Kommen bedanken und ganz herzlich auch für die freiwilligen Spenden. Danke auch an alle Mithelfenden vor, auf und hinter der Bühne. Danke auch für die Bereitstellung des Vallülasaals und auch bei Andrea Felder für das Sponsoring der Wurstsemmeln für die „kleinen“ und „großen“ Künstler/-innen. Es war ein tolles und gelungenes Erlebnis! Seite 16 September 2016 GaPa-Zitig Gesangsunterricht in der VS Partenen In der letzten Musikstunde am 4. Juli 2016 wurde Noah´s Ehni, Bernd Montibeller, in die VS Partenen eingeladen. Er bereitete einiges zum Thema Singen vor. Er führte die Kinder über Auflockerungsübungen, etwas Theorie, (zB Aufstellung und Dirigieren) über Lieder hin zu einem 4-stimmigen Kanon. Aufgrund der großen Bemühungen, war der Klang des Chors wunderschön. Die Kinder durften auch ein Vorarlberger Lied singen - Sitzt a Vögeli aufm Dach…. Herzlichen DANK an Bernd Montibeller! Tennis und Minigolf Am 7. Juli 2016 hatten die Kids der VS Partenen wieder die Chance, die Tennis- und Minigolfanlage im Ort zu nutzen. Neben Aufwärmübungen und etwas Training und Theorie wurden auch ein paar Matches gespielt. Herzlichen DANK an das gesamte Team für die Bereitschaft und die zwei tollen sportlichen Stunden bei Sonnenschein. Bergfrühstück Mit einem Teil der freiwilligen Spenden, welche bei der Musicalaufführung eingenommen wurden, konnten die Kinder der VS Partenen am 6. Juli 2016 mit der Tafamuntbahn hoch zum Alpstöbli Tafamunt fahren und sich ein Bergfrühstück gönnen. Das Wetter spielte perfekt mit, so war es für die Kids nach dem Schlemmen auch möglich, die Sonnenterrasse, aber vor allem auch den schönen Spielplatz zu nutzen. Danke auch an die Begleitung der Mamas und natürlich an das Team vom Alpstöbli. Danke auch noch einmal an dieser Stelle an alle Besucher/-innen bei der Musicalaufführung für die großzügigen freiwilligen Spenden. GaPa-Zitig September 2016 Seite 17 SPIELPLATZERÖFFNUNG IN PARTENEN Am 24. Juni 2016 wurde der neue, öffentliche Spielplatz in Partenen feierlich eröffnet. Bereits vor Jahren wurde in der Gemeinde Gaschurn ein eigenes Spielund Freiraumkonzept in Angriff genommen. Auch der neue Spielplatz an der Schulstraße im südlichsten Teil Vorarlbergs wurde vom zuständigen Ausschuss gemeinsam mit Kindern, Eltern und der Bevölkerung erarbeitet. Unter der Federführung des vormaligen Vize-Bürgermeisters Thomas Riegler wurde schlussendlich gemeinsam eine Idee geboren: Den in die Jahre gekommenen Spielplatz umfassend zu erneuern sowie um ein multifunktionales Sport- und Spielefeld zu erweitern. Durch die unterschiedlichen Spielestationen samt verschiedensten Bewegungsangeboten fördert der neue Spielplatz die Begegnung der Generationen genauso, wie die gemütlichen Pausen-Ecken. Der neue Spielplatz wird zudem vom Kindergarten und der Volksschule Partenen mitbenützt. Dennoch bleibt er auch für die restliche Bevölkerung geöffnet und frei zugäng- lich. Und das auch während der Unterrichtszeit. Mit einem tollen Show-Programm von den Kindergartenkindern und den Volksschülern wurde der neue Spielplatz eröffnet. Pfarrer Joe Egle spendete noch den kirchlichen Segen, bevor sich die Kinder voller Freude auf ihrem neuen Abenteuerspielplatz so richtig austoben konnten. Für die Verpflegung stellte sich der Pensionistenverband Partenen dankenswerter Weise zur Verfügung. Für köstliche Nachspeisen sorgten die Mütter der Kindergartenkinder und Volksschüler aus Partenen. Seite 18 September 2016 GaPa-Zitig FAHRZEUGSEGUNG MTF FEUERWEHR PARTENEN Am 24. Juli 2016 fand bei strahlend schönem Wetter die Fahrzeugsegnung des neuen Mannschaftstransportfahrzeug der Feuerwehr Partenen statt. Kommandant Siegfried Gschaider war sichtlich stolz auf seine Mann– und Frauschaft und wünschte allen Blaulichtorganisationen stets ein gutes Heimkommen von ihren Einsätzen. Nach dem Gottesdienst und der Segnung des Fahrzeuges durch Pfarrer Joe Egle fand der Frühschoppen mit der Bürgermusik GaschurnPartenen statt, welcher in die Nachmittagsunterhaltung durch die „Madrisella Buaba“ überging. Die Gemeinde Gaschurn möchte sich auf diesem Weg bei allen Mitgliedern der Blaulichtorganisationen für ihren stetigen Einsatz recht herzlich bedanken! Die benachbarten und befreundeten Blaulichtorganisationen sowie die Ehrengäste verbrachten einen gemütlichen Tag auf dem Bischof-Rudigier-Platz, wo für Speis und Trank bestens gesorgt war. Viele Einheimische, aber auch Gäste aus dem Ausland feierten gemeinsam mit der Feuerwehr Partenen die Segnung des neuen Einsatzfahrzeuges. BEGEGNUNGSORT „GASCHURN 2020“ DREI TAGE UND VIELE IDEEN FÜR DEN DORFKERN Die Gemeinde Gaschurn entwickelt im Rahmen des Beteiligungsprozesses „Begegnungsort Gaschurn 2020“ gemeinsam mit der Bevölkerung und Gästen den Dorfkern von Gaschurn. Auftakt dazu war der dreitägige Zukunftsladen vom 28. bis 30. Juni 2016. Im alten Spar wurde ein temporäres Planungsbüro eingerichtet und die Türen standen dabei immer offen. Man (Fortsetzung auf Seite 19) GaPa-Zitig September 2016 konnte vorbeikommen und sich mit den Planerinnen und Planern sowie anderen Interessierten unterhalten, Vorschläge und Ideen einbringen. Abends wurden die Ergebnisse des Tages präsentiert und diskutiert. In einer intensiven Auseinandersetzung wurden zahlreiche Ideen für den Dorfkern gesammelt, Zukunftsbilder entworfen und ein Leitbild erarbeitet. Seite 19 Große Ideen auch von unseren Kleinen Auch die Jugendlichen und Kinder brachten sich beim Zukunftsladen mit ein. Auf Streifzügen durch den Dorfkern zeigten sie den PlanerInnen ihre Lieblingsorte und auch wo es ihnen nicht so gut gefällt. Eine Klasse der VMS Innermontafon sowie die Kinder der VS Gaschurn entwickelten Ideen, malten Zukunftsbilder, bauten Modelle von möglichen Begegnungsorten in Pizzaschachteln und Kartonmöbel für so ei- Erste Ideen und Vorschläge kamen schon vor dem Zukunftsladen hereingeflattert Im Vorfeld wurden an die Gaschurner Haushalte Ideenkarten und Projektzeitungen versandt. Dabei konnte man sich zum Projekt informieren sowie Ideen beim Projektpostkasten einwerfen. Auch die Möglichkeit auf der Projektseite Ideen zu posten wurde vielfach in Anspruch genommen. Alle Vorschläge wurden beim Zukunftsladen auf der Ideenwand gesammelt. In Statio- nen Begegnungsort. Die jungen GaschurnerInnen wünschen sich Bereiche in den sie sich treffen und auch austoben können. Ein breites und vielseitiges Sport- und Freizeitangebot ist ihnen wichtig, genauso wie ein Hallenbad, ein Fitnesspark oder eine Leinwand für ein Freiluftkino. Aber auch Ideen wie W-LAN beim Gemeindeamt oder einen Streichelzoo wurden von den Jugendlichen eingebracht. Leitbild erarbeitet In diesem sind die wichtigsten Inhalte für die weitere Bearbeitung dargestellt. Hier eine kurze Zusammenfassung: nen konnte man sich vertiefend mit den einzelnen Bereichen auseinandersetzen. Die Dorfstraße soll im Zentrumsbereich umgestaltet werden. Den BesucherInnen ging es vor allem darum, dass hier Platz zum Gehen, Bummeln und Verweilen geschaffen wird und die Straße barrierefrei und anspruchsvoll gestaltet wird. Eine Umgestaltung wäre ein wichtiger (Fortsetzung auf Seite 20) Seite 20 September 2016 Impuls für die Ansiedelung von Geschäften, Dienstleistungen und gastronomischen Angeboten. Viele BesucherInnen wünschen sich ein nettes Café oder einen Laden für regionale Produkte. Auch soll es nach einer Umgestaltung wieder mehr Platz für Veranstaltungen geben. Zum Beispiel sollte der Bereich vor dem Gemeindeamt auch gestalterisch „geöffnet“ werden und ein attraktiver Freiraum für unterschiedliche Nutzungen werden. Es gab unterschiedliche Meinungen, ob die Dorfstraße eine Fußgängerzone (mit temporären Ladezeiten und Zufahrtsmöglichkeiten) oder eine Begegnungszone (in der alle VerkehrsteilnehmerInnen gleichberechtigt sind) werden soll. Dies wird in den kommenden Monaten die FachplanerInnen beschäftigen. Auch für den Kirchplatz wurden viele Vorschläge eingebracht. Der Platz vor der Tanzlaube wird von allen Altersschichten gerne aufgesucht und auch als Veranstaltungsort genutzt. Er soll attraktiv und nutzungsoffen gestaltet werden, gemeinsam mit dem Pfarrgarten „Wasser und Geist“. Eine große Bandbreite von Ideen gab es für den Bereich rund um die Volksschule. Der Parkplatz ist wenig ansehnlich und soll in Zukunft auch für mehrere Nutzungen Platz bieten. Zum Beispiel im Sommer für sportliche Aktivitäten oder größere Veranstaltungen, wenn hier weniger Parkplätze benötigt werden. Intensiv diskutiert wurde auch, ob mittels einer Tiefgarage ganzjährig attraktive Nutzungsmöglichkeiten GaPa-Zitig geschaffen werden könnten. Dies ist noch von unterschiedlichen Faktoren, wie zB der Finanzierung, abhängig. Die Umgestaltung bzw. Entwicklung der Fläche könnte einen kräftigen Impuls für die Belebung des Dorfkerns leisten. Die Wegverbindung zur Dorfstraße - die Schulstraße - sollte fußgängerfreundlich gestaltet werden und zum Besuch des Dorfkerns einladen. Zahlreiche Ideen bezogen sich auf den gesamten Dorfkern. Ein lebendiger Dorfkern entsteht dann, wenn es möglichst viele unterschiedliche Nutzungen gibt. Neben Geschäften, Dienstleistungen und Gastronomie ist auch die Schaffung von Wohnraum wichtig. Viele wünschen sich, dass der Dorfkern sauberer und aufgeräumter wirkt. Eine funktionierende öffentliche Toilette, eine Leitsystem für FußgängerInnen, ein Gemeinschaftsbüro für StartUps, die Öffnung des Jugendraums, aktive Vereine und die Stärkung des Dorflebens allgemein sind Punkte die eingebracht wurden. Auch Wegeverbindungen innerhalb und zum Dorfkern sollten verbessert werden. Der Dorfkern soll für die kommenden Generationen Chancen eröffnen und Möglichkeiten für Wohnen und Arbeiten bieten. Wichtig ist, dass sich die GaschurnerInnen aktiv in die Entwicklung des Dorfkerns einbringen. Nach dem Motto „Wir sind der Dorfkern“ braucht es das Engagement der Menschen im Dorf, dass ein lebendiger Begegnungsort entsteht. Die nächsten Schritte… In den Sommermonaten sind nun die PlanerInnen gefordert, das erarbeitete Leitbild fachlich zu überprüfen und in Pläne zu gießen. Diese werden dann im Herbst vorgestellt. Alle Interessierten haben dann die Möglichkeit weitere Anregungen oder Änderungsvorschläge einzubringen. Erst danach werden die Grundlagen fertiggestellt. Darauf aufbauend wird die Gemeinde die notwendigen Beschlüsse fassen, damit das gemeinsame Zukunftsbild für den (Fortsetzung auf Seite 21)
  1. gapablitz
  2. gapazitig
20160728_GVE014 Gaschurn 28.07.2016 6793 Gaschurn / Dorfstraße 2 / Hochmontafon – Österreich Tel. +43(0)5558/8202, Fax +43(0)5558/8202-19 email: gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at Datum: AZ: BearbeiterIn: 10. August 2016 004-1/14/2016 Sandra Tschanhenz sandra.tschanhenz@gaschurn.at Niederschrift über die 14. Gemeindevertretungssitzung am 28.07.2016 um 19:30 Uhr im Gemeindeamt Gaschurn. Anwesend: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Bgm. Martin Netzer, MSc, Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen, GR Klaus Schröcker, Thomas Riegler, Markus Felbermayer, Gerhard Saler, Kurt Klehenz, Otto Rudigier, Philipp Lechner, Thomas Stark; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: GR Markus Netzer, Christoph Wittwer, Ludwig Wachter, Adolf Felder; Entschuldigt: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Kurt Rudigier, Mag. Freddy Wittwer; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: Gäste: Geschäftsführer der Silvretta Montafon Sporthotel GmbH & CO KG Peter Gaugg, Mag. Ines Waltl; Schriftführerin: Sandra Tschanhenz Tagesordnung 1) Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit 2) Kaufvertrag Silvretta Montafon Sporthotel GmbH & Co KG, Dorfstraße 11b, 6793 Gaschurn für das GST-NR 227/4, GB Gaschurn (Änderungswunsch Silvretta Montafon Sporthotel GmbH & Co KG) 3) Bauvorhaben Silvretta Montafon AG, 6791 St. Gallenkirch, Außenbereich Sporthotel Silvretta Montafon – Zugangsüberdachung und „Steingarten“ 4) Berichte 5) Nachbesetzung in der Grundverkehrs – Ortskommission 6) Weißzonen 7) Gemeindepartnerschaft Gemeinde Gaschurn – Gemeinde Berglen 8) Standesamt- und Staatsbürgerschaftsverband, Vereinbarung zur Deckung des Aufwandes nach dem abgestuften Bevölkerungsschlüssel Niederschrift_14_GV_Sitzung.doc 1/11 9) Güterweggenossenschaft Innerbofa – Beteiligung bzw. Zuschuss 10) Genehmigung der letzten Niederschrift(en) 11) Allfälliges Erledigung der Tagesordnung: zu 1.: Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit Der Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindemandatarinnen und Gemeindemandatare sowie die Zuhörer und unterbricht die Sitzung von 19:30 Uhr bis 20:49 Uhr zum Zweck der Bürgerfragestunde. Der Vorsitzende stellt fest, dass die Ladung ordnungsgemäß ergangen und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Der Vorsitzende beantragt die Verlängerung der Tagesordnung um folgenden Punkt: • Verordnung zum Schutz des Landschafts- und Ortsbildes sowie gegen Lärmstörungen Der Verlängerung der Tagesordnung wird einstimmig zugestimmt. zu 2.: Kaufvertrag Silvretta Montafon Sporthotel GmbH & Co KG, Dorfstraße 11b, 6793 Gaschurn für das GST-NR 227/4, GB Gaschurn (Änderungswunsch Silvretta Montafon Sporthotel GmbH & Co KG) Der Vorsitzende begrüßt den Geschäftsführer Peter Gaugg und Mag. Ines Waltl, Silvretta Montafon Sporthotel GmbH & Co KG, und bedankt sich für ihr Kommen. Der Vorsitzende erklärt, dass er es bezüglich dieses Tagesordnungspunktes, welcher bereits des Öfteren diskutiert wurde, als sinnvoll erachtet habe, Herrn Peter Gaugg dazu einzuladen. Dies biete auch die Möglichkeit ihn nun in seiner neuen Funktion als Geschäftsführer der Silvretta Montafon GmbH vorzustellen. Es gehe neuerlich um die Fläche vor dem Sporthotel und die Parksituation. Peter Gaugg bedankt sich für die Einladung und erklärt den Anwesenden, dass er auch für das Sporthotel Silvretta Montafon zuständig sei. Peter Gaugg betont, dass er diese Stelle nur angenommen habe, weil er selbst gerne im Montafon sei und ihm das Tal sehr am Herzen liege. Er erläutert, dass der Grund für sein Kommen der Kauf des Grundstreifens vor dem Sporthotel und die gesamte Parksituation sei. Er erklärt, dass eines seiner größten Anliegen sei, die Fahrzeuge vor dem Hotel wegzubringen. Ihm sei bewusst, dass dieses Thema bereits mehrfach in der Gemeindevertretung diskutiert wurde und sei deshalb froh, dass ihm der Vorsitzende die Möglichkeit gebe, sein Anliegen selbst vorzutragen. Peter Gaugg erklärt anhand einer Broschüre, welche von Mag. Ines Waltl an die Anwesenden verteilt wird, wie der Grundstreifen vor dem Hotel zukünftig genutzt werden soll. Angedacht sei, einen Teil dieses Streifens als eine Terrasse zu nutzen. Peter Gaugg weist darauf hin, dass die Silvretta Montafon seit der Übernahme EUR 11 Mio. investiert habe, was auch der Gemeinde Gaschurn zugute komme. Die Silvretta Montafon habe zur Realisierung des Explorer Hotels sowie dem Alpstein-Krone Projekt beigetragen. Für das Alpstein-Projekt wurden dafür Grundstücke verkauft sowie der Betrieb der Restauration und auch die Betreuung der Vermietung dieser Chalets werden seitens des Silvretta Montafon Sporthotels übernommen. Bezüglich der Restauration sei der Betrieb eines typisch österreichischen Restaurants geplant. Peter Gaugg erläutert weiter, dass das Sporthotel ab der nächsten Saison mit kurzen Ausnahmen ganzjährig offen gehalten werden soll. Ihm sei es ein großes Anliegen, die Autos vor Niederschrift_14_GV_Sitzung.doc Seite 2/11 dem Hotel wegzubringen, da dies auch den Platz vor dem Hotel beleben und die neue Restauration vis à vis attraktiver machen würde. Zu diesem Zweck wurden auch Tiefgaragenparkplätze im Chalet-Hotel gekauft. Er stellt jedoch fest, dass auch ihm klar sei, dass ohne architektonische Veränderung ein Parken vor dem Hotel nicht vermieden werden könne, weil automatisch Autos auf diesem Grundstreifen abgestellt würden. Natürlich werde man sich aber bemühen, parkende Autos vor dem Hotel bestmöglich zu vermeiden. Peter Gaugg erläutert, dass nach dem derzeitigem Passus im Kaufvertrag er, vor allem jetzt als Geschäftsführer, persönlich angezeigt werden könne, wenn Autos auf vor dem Hotel geparkt werden. Deshalb bitte er darum, diesen Passus so nicht zu belassen und appelliert an das Verständnis der Gemeindevertretung. Durch die angedachte Terrassenlösung soll das Parken in diesem Bereich sowieso vermieden werden. Christoph Wittwer stellt die Frage, welche Sicherheit der Gemeinde dafür geboten werde, dass keine Autos mehr auf dem Grundstreifen vor dem Sporthotel geparkt werden, wenn der Passus einfach aus dem Vertrag genommen werde. Peter Gaugg erläutert, dass er keine definitive Sicherheit angeben könne, jedoch verspreche er in der heutigen Sitzung mit Handschlag, dass er sich bemühen werde, die Autos vor dem Hotel wegzubekommen. Er wohne selbst oft im Hotel und ihn störe die ganze Situation ebenso. Er teilt den Anwesenden auch mit, dass ihm sehr wohl bewusst sei, dass es eine Aufwertung des Dorfcharakters darstelle, wenn in diesem Bereich keine Autos mehr abgestellt werden. Gerhard Saler pflichtet Peter Gaugg bei, dass seitens der Silvretta Montafon dankenswerter Weise sehr viel investiert wurde. Er gibt allerdings auch zu bedenken, dass über diesen Vertrag und die gesamte Parksituation in diesem Bereich bereits des Öfteren diskutiert wurde. Er vertritt die Ansicht, dass aus seiner Sicht am heutigen Tage keine Entscheidung getroffen werden könne, da die gesamte Situation erst neu überdacht werden müsse. Peter Gaugg erklärt den Anwesenden, dass er nicht erwarte, dass in der heutigen Sitzung eine Entscheidung gefällt werde. Er wisse auch, dass dieses Thema bereits zu angestrengten Diskussionen geführt habe und wolle auch nicht auf eine Entscheidung drängen. Er möchte nur offen ansprechen, dass dieser Passus aus besagten Gründen seinerseits nicht unterzeichnet werden könne. Thomas Riegler erläutert, dass es in diesem Bereich auch um die Schneeräumung im Winter gehe, die durch die parkenden Autos enorm erschwert werde. Seiner Meinung nach, müsse sichergestellt werden, dass diese Behinderung nicht mehr bestehe. Die Formulierung des Passus, der im Vertrag aufscheint, könne seiner Meinung nach nochmals diskutiert werden. Peter Gaugg bekräftigt neuerlich, dass es ihm vor allem darum gehe, dass er aufgrund von parkenden Autos persönlich angezeigt werden könne, wenn der Passus so beibehalten werde. Er meint, dass grundsätzlich von der Gemeinde als auch von der Silvretta Montafon Sporthotel GmbH & Co KG das Gleiche gewollt werde. Die Ausführung sei nur noch nicht abschließend geklärt. GR Markus Netzer erkundigt sich, ob es richtig sei, dass der Anbau des Sporthotels Silvretta Montafon teilweise auf Gemeindegrund stehe. Seines Wissens wurde eine Vermessung vorgenommen zu welcher er gerne den Status Quo wissen würde. Peter Gaugg teilt mit, dass er von diesem Umstand wisse, aber keine definitive Auskunft erteilen könne. GR Markus Netzer betont, dass gemeinsam eine Lösung gefunden werden müsse. Er fragt nach, ob es möglich wäre, den vorliegenden Plan zu bemaßen und eine Auskunft darüber zu erhalten, wie weit das Terrassenvorhaben an die Straße herangebaut werden soll. Niederschrift_14_GV_Sitzung.doc Seite 3/11 Peter Gaugg teilt mit, dass dies kein Problem darstelle und die Silvretta Montafon Sporthotel GmbH & Co KG auch für Vorschläge seitens der Gemeinde offen sei. Auch bezüglich der Schneeräumung wäre eine Lösung denkbar, dass der Terrassenanbau im Winter abgebaut werde. GR Markus Netzer erkundigt sich bezüglich einer Grundabtretung der Gemeindestraße, zu welchem eine Vereinbarung bestehe, die voraussetzt, dass das Öffentliche Gut in einem Meter Breite bestehen bleibe. Thomas Riegler und der Vorsitzende erläutern, dass diese Abtretung die andere Straßenseite betreffe und es sich nicht um den gegenständlichen Grundstreifen handle. Christoph Wittwer erkundigt sich, wie breit die Terrasse geplant sei. Derzeit könne man ein Auto abstellen, welches aber bis zur Hälfte in die Straße hineinrage. Seiner Meinung nach könne man höchstens einen Sessel auf diese geplante Terrasse stellen. Peter Gaugg erläutert, dass im Bereich der geplanten Terrasse ein Randstein bestehe. Bis kurz vor diesen Randstein ist das Bauvorhaben geplant. Es gebe klare Regeln und Gesetze, wie weit hier an die Straße gebaut werden dürfe. GR Klaus Schröcker erläutert, dass es einen Gemeindevertretungsbeschluss über das Parkverbot gebe, auch gebe es einen Vertrag, der das Parkverbot beinhalte und einen Vertragsentwurf, der dieses nicht beinhalte. Es müsse einen Passus geben, der für beide Parteien akzeptabel und auch von einem Juristen ausgearbeitet sei. Es wird kurz die Möglichkeit einer Nebenvereinbarung zum Kaufvertrag diskutiert, die dann aber seitens der Gemeindevertretung wieder verworfen wird. Ein entsprechender Passus soll im Kaufvertrag aufscheinen. GR Markus Netzer und GR Klaus Schröcker erklären, dass der Verkauf sowie das Bauvorhaben im Bau- und Raumplanungsausschuss besprochen werden sollte. Peter Gaugg erkundigt sich noch, ob es Anwesende gibt, die prinzipiell gegen das gesamte Vorhaben sind. Markus Felbermayer betont nochmals, dass es für die Parksituation definitiv eine andere Lösung geben müsse. Die derzeitige Handhabe sei in dieser Form nicht weiter akzeptabel. Der Vorsitzende macht den Vorschlag, dass die Sporthotel Silvretta Montafon GmbH & Co KG definitive Pläne ausarbeitet, die von Roman Sandrell oder Mag. Ines Waltl in der nächsten Sitzung des Bau- und Raumplanungsausschusses vorgestellt werden. Anschließend soll der Tagesordnungspunkt erneut in der Gemeindevertretung behandelt werden. Der Vorsitzende erklärt sich für befangen. Diesem Vorschlag wird einstimmig entsprochen. Der Vorsitzende enthält sich seiner Stimme. zu 3.: Bauvorhaben Silvretta Montafon AG, 6791 St. Gallenkirch, Außenbereich Sporthotel Silvretta Montafon – Zugangsüberdachung und „Steingarten“ Der Vorsitzende bringt den Anwesenden die Pläne zur Kenntnis, welche von Roman Sandrell bereits übermittelt wurden. Es geht um eine Zugangsüberdachung zu den Seminar- Niederschrift_14_GV_Sitzung.doc Seite 4/11 räumen des Sporthotels Silvretta Montafon sowie eine Gartengestaltung im Außenbereich. Auch ein Luftbild auf dem die genaue Situierung des Bauvorhabens zu sehen ist, wird den Anwesenden zur Kenntnis gebracht. Der Vorsitzende erklärt, dass für die Gemeinde keine Einschränkung durch dieses Bauvorhaben entstehe. Sollte seitens der Gemeinde ein anderes Bauvorhaben geplant und realisiert werden, werde seitens der Sporthotel Silvretta Montafon GmbH sichergestellt, dass es dafür keine Einschränkungen gebe. Peter Gaugg fügt hinzu, dass es im Sporthotel Silvretta Montafon vier Seminarräume gebe, welche man straßenseitig seitlich verlassen könne. Der Grund dafür sei, dass man nicht alle Räume durchqueren müsse, um ins Freie zu gelangen. In diesem Bereich soll die Zugangsüberdachung entstehen. Gerhard Saler erkundigt sich nach der Meinung von Franz Lorenzin bzw. ob mit diesem bereits Gespräche geführt wurden. Peter Gaugg teilt mit, dass Roman Sandrell bereits eine Lösung mit Franz Lorenzin gefunden habe. Der Vorsitzende erklärt nochmals den Zugang von Franz Lorenzin, den Zugang zu den Seminarräumen des Sporthotels Silvretta Montafon sowie den Kellerzugang zum Arzthaus. Seiner Meinung nach stelle dieses Bauvorhaben auch eine Aufwertung des Arzthauses dar, da die Mieter diesen Zugang mitbenützen können. GR Markus Netzer teilt mit, dass es generell angedacht werden sollte, Tagesordnungspunkte, welche ein Bauvorhaben betreffen vorab immer im Bau- und Raumplanungsausschuss zu behandeln, damit dann in der Gemeindevertretung eine Stellungnahme dazu abgegeben und auch ein Beschluss gefasst werden könne. Der Vorsitzende erläutert, dass er den Vorteil der Anwesenheit von Peter Gaugg nutzen wollte, um diesen Punkt zu besprechen. GR Klaus Schröcker gibt auch zu bedenken, dass der Begriff einer Gartenfläche vor dem Arzthaus relativ viel Handlungsspielraum lasse. Dieser Bereich sei genau einzugrenzen. Es wird der Vorschlag gemacht, diesen Tagesordnungspunkt gemeinsam mit dem vorangegangenen im Bau- und Raumplanungsausschuss zu besprechen und dann eine Entscheidung in der Gemeindevertretung zu treffen. Der Vorsitzende erklärt sich für befangen. Diesem Vorschlag wird einstimmig entsprochen. Der Vorsitzende unterbricht die Sitzung für Fragen an GF Peter Gaugg von 21:28 Uhr bis 22:00 Uhr. zu 4.: Berichte Der Vorsitzende berichtet Folgendes: - Die Nächtigungsentwicklung der letzten Wintersaison zeige ein Plus in Gaschurn von ca. 9 %. Auch in Partenen konnte ein Plus von über 10 % erzielt werden. In Bezug auf die letzten 5 Jahre betrachtet, seien die Nächtigungszahlen jedenfalls sehr erfreulich. - Am 31.03.2016 habe eine Marketingbeiratssitzung stattgefunden, in welcher unter anderem das Thema Sommer Aktivitäten besprochen wurde (Events, Produkte und Marketing). Eine Präsentation der Quellmarktbefragung durch Dr. Wolfram Auer sowie eine Vorstellung der Montafon Brandnertal Card und der Saisonskarte habe stattgefunden. Niederschrift_14_GV_Sitzung.doc Seite 5/11 - Ebenfalls wurde eine Vereinbarung für die Benützung des Paznauntalbusses von Kops bzw. Zeinis auf die Bielerhöhe im Rahmen der Saisonskarte unterfertigt. Der Bergbahnen Pool, Montafon Tourismus und auch die Gemeinde Galtür konnten gemeinsam eine gute Lösung finden, welche ab nächstem Jahr gelte. - Es sei beabsichtigt eine montafonweite Ganztagesbetreuung für Kinder- und Schüler einzurichten. Auch eine Mittagbetreuung der Volksschulkinder soll sichergestellt werden. Der Stundenplan der Volksschulen wird ab Herbst 2016 auf den Busfahrplan angepasst werde, damit die Kinder zur Mittagsbetreuung in die Mittelschule nach Gortipohl mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln fahren können. Ein großer Dank gelte Waltraud Tschofen, die sich in dieser Sache sehr engagiere und die Ablaufplanung und Informationsveranstaltungen organisiert habe. - Der Vorarlberger Gemeindeverband informiere über die Arbeitsmöglichkeiten von Flüchtlingen. Es gebe verschiedene Möglichkeit in diesem Bereich: o Hilfstätigkeiten in Gemeinden (zB Landschaftspflege, Betreuung von Sport- und Parkanlagen etc.); o Hilfstätigkeiten im unmittelbaren Zusammenhang mit der Unterbringung (zB Küchenbetrieb, Reinigung etc.); o Unselbständige Erwerbstätigkeit: Das AMS erteile Beschäftigungsbewilligungen im Bereich Landwirtschaft und des Tourismus aufgrund von Kontingenten, die das Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz festlege. o Selbständige Erwerbstätigkeit: Die Ausübung einer unselbständigen Erwerbstätigkeit sei erst ab dem vierten Monat nach Einbringung des Asylantrages zulässig. Der Beginn und das Ende sei dem Bundesamt für Asylwesen mitzuteilen. o Nachbarschaftshilfe: Die Caritas vermittele Asylwerber an private Einrichtungen und nehme hierfür eine Spende entgegen, die zum Teil an die Asylwerber weiter gegeben werde, die zum Teil für die Haftpflicht- und Unfallversicherung und den Verwaltungsaufwand verwendet werde. - Die Landesregierung habe am 24.05.2016 beschlossen, die Agrarbezirksbehörde mit der Landwirtschaftsabteilung des Amtes der Landesregierung zusammenzuführen bzw. deren Aufgaben an die Landesregierung zu übertragen. Über den Entwurf eines Gesetzes über die Auflösung der Agrarbezirksbehörde für das Land Vorarlberg laufe derzeit ein Begutachtungsverfahren, welches am 08.08.2016 ende. - Die Ortsfeuerwehr Partenen habe letzten Sonntag mit einem gemütlichen Fest das neue MTF eingeweiht. Ein großer Dank gelte allen Vereinen, die mitgefeiert haben, auch den Gemeindemandataren sowie vor allem der Ortsfeuerwehr Partenen für das geglückte Fest. - Seitens der Ortsfeuerwehr Partenen wurde die Relaisstation für den taktischen 2m Band Funk am Obertrominier initiiert und in Betrieb genommen. Sämtliche Funklöcher im Bereich Silvrettastraße, Ganifer, Obwald, Vermunt und Bielerhöhe können über den Kanal 10 abgedeckt werden. Vielen Dank an alle, die dazu beigetragen haben. - Tourismusdirektor Peter Ries aus Garmisch-Patenkirchen habe mit Schreiben vom 15.06.2016 darauf hingewiesen, dass die Bezeichnung „GaPa“ eine geschützte Wortmarke sei. Herr Ries weise daraufhin, dass die Verwendung der Namen „GaPa-Zitig und GaPa Blitz“ unzulässig sei und ersucht, diese nicht mehr zu verwenden. Nach einem Telefonat mit dem Bürgermeister von Garmisch-Patenkirchen und einem E-Mail konnte die Sache allerdings geklärt und eine gütliche Einigung gefunden werden. - In dieser Broschüre von Vorarlberg Bewegt seien die Veranstaltungen und Aktionen 2016 angeführt, u.a. der Familienskitag, der Kindermarathon in Bludenz, aber auch der Fahrradwettbewerb „Radfahren macht fit“. Auch unsere Volksschule beteilige sich immer wieder an diesen Veranstaltungen. Ebenfalls beinhalte die Broschüre eine Vorschau auf die Niederschrift_14_GV_Sitzung.doc Seite 6/11 weiteren Ereignisse 2016. Die Aus- und Weiterbildungen in diesem Bereich – Ausbildung zum Food Coach, Ausbildung zum Laufgruppen- und Nordic Walking Leiter etc. – werden ebenfalls beschrieben. Vielleicht bestehe ein Interesse an einer solchen Ausbildung. - Durch den vermehrten Regen im heurigen Frühjahr und Sommer konnten Prüfungen in Bezug auf Fremdeintritte von Wasser in den Kanal durchgeführt werden. Der festgestellte Fremdeintritt im Bereich Fleisch Hannes, Hotel Lucas wurde bereits behoben. Ein weiterer Fremdeintritt, welcher im Bereich Hotel Monika / Hotel Saladina festgestellt wurde, sei noch zu beheben. Beide wurden seitens der Gemeinde angeschrieben, die Missstände umgehend zu beheben. - Die Gemeinde Gaschurn habe sich intensiv um einen neuen Gemeindearzt bemüht. Jedoch müsse man sich bewusst sein, dass die Suche sich nicht als sehr einfach gestaltet habe. Der Gemeindevorstand habe allerdings am heutigen Tag ein Gespräch mit einem möglichen Nachfolger für Dr. Sander geführt. Am Freitag, 29.07.2016 laufe die Bewerbungsfrist aus. Im Anschluss muss dann die Krankenkasse die Vergabe der Kassenstelle noch bestätigen. - Demnächst werde es die bau- und gewerberechtliche Verhandlung für die Gewerbeflächen im Hotel Rössle – ehemaliger Spar – geben. Ein neues Lebensmittelgeschäft möchte sich dort ansiedeln und nach Möglichkeit bereits mit Dezember dieses Jahres eröffnen. zu 5.: Nachbesetzung in der Grundverkehrs – Ortskommission Christoph Wittwer erläutert den Anwesenden, dass seinerseits einige Landwirte in der Gemeinde gefragt wurden, ob sie bereit wären, diese Funktion zu übernehmen. Die meisten hätten allerdings sehr zurückhaltend reagiert. Es habe sich dann die Frage gestellt, ob ein Ersatzmitglied der Grundverkehrs-Ortskommission zwingend ein Landwirt sein muss. Diese Frage habe Ludwig Wachter mit Mag. Irene Batlogg von der BH Bludenz abgeklärt. Mag. Batlogg habe die Auskunft erteilt, dass das Ersatzmitglied nur der Landwirtschaft nahestehen müsse. Somit schlägt Christoph Wittwer Ludwig Wachter als Ersatzmitglied für die Grundverkehrs-Ortskommission vor. Der Vorsitzende stellt, ausgehend von dieser Ausführung, den Antrag, Ludwig Wachter als neues Ersatzmitglied für Christoph Wittwer in die Grundverkehrs-Ortskommission aufzunehmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 6.: Weißzonen Der Vorsitzende teilt den Anwesenden mit, dass dies aus seiner Sicht ein relativ heikles Thema und es deshalb von enormer Wichtigkeit sei, dazu klar Stellung zu beziehen. Am Dienstag, 26.07.2016, hätten der Bau- und Raumplanungsausschuss, der Land- und Forstwirtschaftsausschuss und der Tourismusausschuss gemeinsam über diese Angelegenheit beraten. Der Vorsitzende erläutert, dass weiße Ruhezonen das Ziel in der neuen Tourismusstrategie 2020 dazu seien, Ruhezonen zur Erhaltung unerschlossener Gebiete auszuweisen. Einer vom Naturschutzrat 2008 durchgeführten Studie zufolge wurde nun ein Landesraumplan mit sogenannten „Weißen Zonen“ ausgearbeitet, um die Beeinträchtigung von alpinen Lebensräumen in Vorarlberg durch touristische Erschließungen zu vermindern. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden eine Tabelle zur Kenntnis, in welcher die Flächen der Gemeinde Gaschurn dargestellt sind, die als Weißzonen ausgewiesen werden sollen. In der Gemeinde Gaschurn würde dies eine Weißzonenausweisung von insgesamt 80% der Gesamtfläche bedeuten. Der Vorsitzende hebt die Qualität und den Umfang der Grundlagenarbeit besonders hervor. Die einzelnen Gebiete würden darin in verschiedener Hinsicht (Daten und Fakten, Geschichte, Geologie, Tourismus,…)detailliert dargestellt. Niederschrift_14_GV_Sitzung.doc Seite 7/11 Seinerseits und auch seitens der Ausschüsse werde die Ausweisung der Weißzonen jedoch für die Gemeinde nicht begrüßt. Landesstatthalter Mag. Karlheinz Rüdisser habe zugesichert, dass eine Ausweisung der Weißzonen nur im Einvernehmen mit den Gemeinden erfolgen werde. Die Ausschüsse sprächen sich grundsätzlich gegen eine solche Ausweisung aus. Man werde sich auch in der „Mitgestaltung“ nicht vereinnahmen lassen. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden einen Textvorschlag für die Stellungnahme an das Land Vorarlberg zur Kenntnis. GR Markus Netzer regt an, die Stellungnahme sehr klar und prägnant zu definieren. Es müsse eine definitive Aussage gemacht werden. Nach kurzer Diskussion über den Textvorschlag wird einstimmig folgende Stellungnahme beschlossen: „Im Gemeindegebiet von Gaschurn liegt bereits ein großer Teil des Natura 2000 Gebietes, welches immer wieder zu Einschränkungen in der Entwicklung führt. Das Biotopinventar sowie der Gefahrenzonenplan, welcher wildbach- und lawinenbautechnische sowie geologische Gegebenheiten ausweist, sind bereits massive Einschränkungen der Entwicklungsmöglichkeiten. In der Gemeinde Gaschurn wurde bisher mit vernünftigem Augenmaß agiert, sodass eine Ausweisung von Weißzonen bzw. die Erlassung eines Weißzonenplanes als nicht notwendig erachtet wird. Die im Zuge des Projektes ausgearbeiteten Unterlagen stellen eine gute Grundlage für die Abwägung der öffentlichen Interessen für bestehende Projekte dar, im Gemeindegebiet von Gaschurn wird eine Ausweisung von Weißzonen allerdings als großer Eingriff in die Gemeindeautonomie sowie die Gestaltungsmöglichkeiten gesehen. Mit den derzeit vorliegenden Grundlagen des geltenden Flächenwidmungsplanes, dem Räumlichen Entwicklungskonzept sowie dem Gemeindeleitbild „Zemma Wachsa“ wird aus Sicht der Gemeinde Gaschurn das Auslangen gefunden.“ zu 7.: Gemeindepartnerschaft Gemeinde Gaschurn – Gemeinde Berglen Der Vorsitzende erklärt den Anwesenden, dass angedacht sei, mit der Gemeinde Berglen eine Gemeindepartnerschaft zu begründen. Maximilian Friedrich, Bürgermeister der Gemeinde Berglen, habe die Gemeinde Berglen bereits in einer Gemeindevertretungssitzung in Gaschurn vorgestellt. Am 19.07.2016 habe der Vorsitzende nun die Gemeinde Gaschurn in Berglen vorgestellt. Er freue sich auch darüber, dass der Musikverein Weissbuch, einer Ortschaft der Gemeinde Berglen, bereits im August am Bezirksmusikfest der Bürgermusik Gaschurn-Partenen teilnehmen werde. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden die Partnerschaftsurkunde, welche von der Gemeinde Berglen bereits beschlossen wurde, zur Kenntnis. Die Vertreter der Gemeinde Berglen werden vom 12. – 14. August in Gaschurn anwesend sein. Der Vorsitzende habe bereits ein Programm vorbereitet und freue sich, wenn einige Gemeindemandatare und mandatarinnen daran teilnehmen würden. Angesprochen auf den Grund der Partnerschaft führt der Vorsitzende aus, dass Maximilian Friedrich seit seiner Kindheit in Gaschurn Urlaub mache. Im Zuge seiner Bürgermeisterausbildung habe er dann sein Verwaltungspraktikum im Tourismusbüro in Gaschurn gemacht. Seither pflege man engen Kontakt mit der Gemeinde Berglen. Er meint, dass es auch zu persönlichen Beziehungen der Einwohner der beiden Gemeinden und auch zum Austausch zu verschiedenen Themen in beiden Gemeinden kommen werde. Der Beginn sei schon konkret der Kontakt zwischen den Musikvereinen. Niederschrift_14_GV_Sitzung.doc Seite 8/11 Der Vorsitzende stellt den Antrag, die Gemeindepartnerschaft gemäß der vorbereiteten Partnerschaftsurkunde zwischen der Gemeinde Gaschurn und der Gemeinde Berglen zu beschließen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 8.: Standesamt- und Staatsbürgerschaftsverband, Vereinbarung zur Deckung des Aufwandes nach dem abgestuften Bevölkerungsschlüssel Der Vorsitzende erklärt den Anwesenden die bisherige Aufteilung zur Deckung des Aufwandes bezüglich des Standesamts- und Staatsbürgerschaftsverbands. Das Land Vorarlberg habe eine Verordnung erlassen, wie dies zukünftig geregelt werden soll. Demnach sollte die Standortgemeinde (Marktgemeinde Schruns) künftig 20% des Aufwandes tragen und erst der Rest nach dem festgelegten Schlüssel aufgeteilt werden. Die Marktgemeinde Schruns habe nun die Bitte an die Gemeinden herangetragen, einer Vereinbarung zuzustimmen, welche die bisherige Regelung fortschreiben würde. Der Vorsitzende vertrete allerdings die Auffassung, dass die Verordnung des Landes umgesetzt werden soll, wenn es schon einmal eine solche Festlegung gebe. Thomas Riegler meint, dass derzeit im Standesamt- und Staatsbürgerschaftsverband mehr Personalkosten entstünden, weil eine Mitarbeiterin ihr Arbeitsausmaß erhöhe. Er meint, dass es nicht immer sofort notwendig sei, neues Personal einzustellen, wenn es mehr Arbeit gebe. Auch solche Kosten müsste dann die Standortgemeinde mit dem Sockel von 20% tragen und erst die restlichen Kosten würden aufgeteilt. Er meint, dass es eine klare Verordnung des Landes gebe, die aus seiner Sicht auch einzuhalten sei. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden eine Aufstellung zur Kenntnis, in welcher der Aufwand mit und ohne Sockel ausgewiesen ist. Adolf Felder meint, dass der Aufwand nie komplett abgeschätzt werden könne. Werde die Verordnung des Landes eingehalten, stelle dies jedenfalls einen Vorteil für die Gemeinde Gaschurn dar. GR Klaus Schröcker erklärt, dass der Grund für die von der Marktgemeinde Schruns gewünschte Vereinbarung klar sei. Die Marktgemeinde Schruns wolle die Verordnung des Landes nicht, da dies Mehrkosten für die Standortgemeinde bedeute. Allerdings sei auch er der Meinung, dass die Verordnung des Landes ohne eine gesonderte Vereinbarung eingehalten werden soll. Der Vorsitzende stellt den Antrag, die Verordnung des Landes Vorarlberg über die Organisation der Standesamts- und Staatsbürgerschaftsverbände zur Deckung des Aufwandes vom 30.12.2015, LGBl. Nr. 137/2015, gemäß § 6 zu beschließen und die von der Marktgemeinde Schruns gewünschte Vereinbarung nach § 6 Abs. 5 abzulehnen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 9.: Güterweggenossenschaft Innerbofa – Beteiligung bzw. Zuschuss Der Vorsitzende erläutert, dass im Bereich der Straße „Innerbofa“ eine Güterweggenossenschaft gegründet werden soll. Es gehe um die Sanierung der bestehenden Straße. Im Zuge dieser Sanierung bzw. des Neubaus der Straße soll hierfür eine Güterweggenossenschaft gegründet werden. Die von der Agrarbezirksbehörde veranschlagten Kosten belaufen sich auf ca. EUR 500.000,00. Die Förderung läge bei ca. 70 %. Die restlichen Kosten würden mittels eines von der Agrarbezirksbehörde festzulegenden Schlüssels aufgeteilt. Hierfür sollte die Gemeinde Gaschurn festlegen, welchen Zuschuss sie unabhängig vom Errichtungsund Erhaltungsschlüssel zu leisten bereit wäre. Der Vorsitzende erläutert, dass bei der Straßenerrichtung „Außerbofa“ ein Zuschuss von 10% seitens der Gemeinde geleistet wurde. Er schlage vor, dies bei der Straßenerrichtung Niederschrift_14_GV_Sitzung.doc Seite 9/11 „Innerbofa“ in gleicher Weise zu handhaben. Sobald die Entscheidung über diesen Zuschuss vorliege, könne die Agrarbezirksbehörde diese Straßenerrichtung noch ins Förderprogramm aufnehmen, sodass eine Umsetzung 2017 möglich sein sollte. Die Gemeinde würde 10% zu den Baukosten zuschießen, sowie dann die anteiligen Kosten gemäß des Errichtungs- und Erhaltungsschlüssels tragen. Thomas Riegler stellt die Frage in den Raum, ob nicht der Stand Montafon Forstfonds einen Teil der Sanierung dieser Straße tragen sollte, da viele LKW Fahrten zum derzeitig sehr schlechten Zustand der Straße beigetragen haben. Kurt Klehenz erkundigt sich, ob der Aufteilungsschlüssel bereits berechnet wurde. Der Vorsitzende erklärt, dass dieser erst nach dem Beschluss über den allfälligen Zuschuss von der Agrarbezirksbehörde festgelegt werden könne. Der Vorsitzende stellt den Antrag eine Beteiligung bzw. einen Zuschuss zum Straßenbau und der zu bildenden Güterweggenossenschaft Innerbofa von 10 % zu beschließen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. Adolf Felder verlässt um 23:04 Uhr die Sitzung. zu 10.: Genehmigung der letzten Niederschrift(en) Die Niederschrift über die 13. Gemeindevertretungssitzung wird einstimmig genehmigt. zu 11.: Verordnung zum Schutz des Landschafts- und Ortsbildes sowie gegen Lärmstörungen Der Vorsitzende erläutert, dass bei der gemeinsamen Ausschusssitzung von Bau- und Raumplanungs-, Forst- und Landwirtschafts- sowie Tourismusausschuss die derzeitige Lärmstörungsverordnung besprochen wurde. Das Ergebnis dieser Besprechung sei, die Verordnung auf die Saisonzeiten anzupassen. In den Saisonzeiten soll erst um 08:00 Uhr mit Bautätigkeiten begonnen werden. Auch die lärmenden Bautätigkeiten sollen genauer definiert werden, sonst bleibe die Verordnung unverändert. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden die Änderungen zur Kenntnis. Gerhard Saler erkundigt sich über Ausnahmen bei irgendwelchen, nicht vorhersehbaren Baugebrechen, welche schnellst möglich beseitigt werden müssen. § 2 der Verordnung, welcher gleich bleibt, regle diese bereits, so der Vorsitzende. Der Vorsitzende stellt daher den Antrag, die Änderungen in der Verordnung zum Schutz des Landschafts- und Ortsbildes sowie gegen Lärmstörungen entsprechend des Entwurfs durchzuführen. Der Abänderung dieser Verordnung wird einstimmig entsprochen. zu 12.: Allfälliges • Ludwig Wachter teilt mit, dass ihm einer seiner Gäste mitgeteilt habe, dass im Tourismusführer der Spielplatz beim Schulhaus in Gaschurn nicht angeführt sei. Der Vorsitzende wird der Sache nachgehen und gleichzeitig auch die Erwähnung des neuen Spielplatzes in Partenen prüfen. • Vizebgm. Mag. Ruth Tschofen erkundigt sich, ob die Neophytenbekämpfung erledigt sei. Der Vorsitzende gibt an, dass ein gewisses Stundenkontingent in Auftrag gegeben wurde, welches ausgeschöpft sei. Vizebgm. Mag. Ruth Tschofen teilt mit, dass in Partenen ein von Neophyten befallener Platz noch nicht bearbeitet wurde und bittet um Prüfung. Niederschrift_14_GV_Sitzung.doc Seite 10/11 • Ludwig Wachter erkundigt sich, ob die Treppe 4.000 wieder benützen werden kann. Der Vorsitzende erklärt, dass diese nach dem Bau des Obervermuntwerk 2 wieder benutzt werden kann. • Ludwig Wachter möchte wissen, ob der Beifahrer für die Silvretta Hochalpenstraße nichts bezahlen müsse, wenn der Fahrer einen Ausweis habe. Diesbezüglich habe er schlechte Erfahrungen mit der Vorarlberger Illwerke gemacht. Gerhard Saler meint, dass diese Regelung immer schon bestanden habe. Der Vorsitzende verweist auf die Tarifbestimmungen auf der Homepage der Vorarlberger Illwerke, auf der keine explizite Regelung diesbezüglich zu finden ist. • GR Markus Netzer regt an, die Stopplinie bei der Kreuzung beim Gemeindezentrum nachzuziehen. Er habe des Öfteren Situationen beobachtet, bei denen nur knapp Unfälle vermieden werden konnten. • Der Vorsitzende bedankt sich bei den Anwesenden und gibt die vorläufigen Termine für nächsten Sitzungen bekannt: 15.09.2016, 13.10.2016, 17.11.2016 und 15.12.2016. Ende: 23:16 Uhr Die Schriftführerin: Der Vorsitzende: Sandra Tschanhenz Bgm. Martin Netzer, MSc Niederschrift_14_GV_Sitzung.doc Seite 11/11
  1. gaschurnvertretung
20160728_GVE010 St.Gallenkirch 28.07.2016 Gemeinde St. Gallenkirch 02.08.2016 Bezirk Bludenz 6791 St. Gallenkirch Niederschrift über die am Donnerstag, den 28.07.2016 um 20.00 Uhr im Gemeindeamt St. Gallenkirch stattgefundene 10. S i t z u n g der Gemeindevertretung von St. Gallenkirch. Anwesend: Von der Liste Parteifreie Bürger und SPÖ Bgm. Josef Lechthaler, Vize-Bgm. Alexander Kasper, GR Martin Kleboth, GR Irma Rudigier, Norbert Marent, Johannes Felder, Peter Lentsch, Mario Tschofen, Sonja Wachter, Franz Dönz, Johannes Sturm, Lorenz Erhard; Entschuldigt: Alois Bitschnau, Ing. Hansjörg Schwarz; Von der Liste Volkspartei und Unabhängige GR Dietmar Lorenzin, GR Bertram Rhomberg, Marietta Fiel, Werner Maier, Paul Einsiedler, Nadine Saler, Hubert Biermeier, Gabi Juen, Michael Willi; Entschuldigt: Herwig Schallner, Oswald Saler, Michael Czernia; Tagesordnung: 01. 02. 03. 04. 05. 06. 07. 08. 09. 10. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit Genehmigung der letzten Niederschrift vom 15.06.2016 Projekt e5-Gemeinde – Präsentation durch das Vbg. Energieinstitut Änderung des Flächenwidmungsplanes: a) Skiclub Montafon – Sonderflächenwidmung Lager Skiclub b) Hotel Silvretta, Fam. Helmut Fritz, Gargellen c) Hubert Biermeier, St. Gallenkirch d) Waldcamping Batmund, Isabell Pfeifer Grundsatzbeschluss für den Verkauf bzw. der Einräumung eines Baurechtes für eine Teilfläche der GST-Nr. 847/1 an die Handelskette MPreis Beratung und Beschlussfassung über einen Verordnungsentwurf für das Halten von Hunden Stellungnahme zur geplanten Änderung von Landesgesetzen: a) Gesetz über eine Änderung des Kindergartengesetzes b) Gesetz über eine Änderung des Fischereigesetzes c) Gesetz über eine Änderung des Bodenseefischereigesetzes Berichte des Bürgermeisters Inventar Weißzone Vorarlberg Allfälliges zu Pkt. 01 protokoll_20160728.doc 1/9 02.08.2016 Bgm. Josef Lechthaler eröffnet die heutige Sitzung, begrüßt alle Anwesenden und stellt die Beschlussfähigkeit fest. Anschließend erfolgt die Angelobung des Ersatzmitgliedes Nadine Saler durch den Bürgermeister. Gem. § 41 Abs. 3 GG wird vom Bürgermeister beantragt, folgenden Tagesordnungspunkt nachträglich auf die Tagesordnung zu nehmen: 09. Inventar Weißzone Vorarlberg Die Gemeindevertretung Tagesordnungspunktes. beschließt einstimmig die Aufnahme dieses zu Pkt. 02 Mit einstimmigem Beschluss wird die Niederschrift Gemeindevertretung vom 15.06.2016 genehmigt. über die 9. Sitzung der zu Pkt. 04 - Änderung des Flächenwidmungsplanes a) Skiclub Montafon – Sonderflächenwidmung Lager Skiclub Inhaltliche Darstellung der Gemeindevertretung: Der Skiclub Montafon beabsichtigt auf einer Teilfläche der GST-Nr. 2707/1 auf Garfrescha die Errichtung eines Lagerraumes. Dieser dient in erster Linie der Unterbringung von Trainingsmaterial. Es hat auch eine Anrainerverständigung stattgefunden. Es liegt eine positive Stellungnahme der Forstabteilung der BH Bludenz vor. Bei der Gemeindevertretungssitzung am 15.06.2016 wurde die einmonatige Auflage der vorliegenden Sachverständigengutachten im Zuge des UEP-Verfahrens einstimmig beschlossen. Beschlussfassung: Teilfläche der GST-Nr. 2707/1 von FL in Sonderfläche FS/Lager Skiclub 99 m² Die Beschlussfassung erfolgt einstimmig. b) Hotel Silvretta, Gargellen, Fam. Fritz Immobilienverwaltungs GmbH. Inhaltliche Darstellung der Gemeindevertretung: Die Fam. Fritz Immobilienverwaltungs GmbH ist der neue Besitzer des Hotel Silvretta in Gargellen. Nun sind umfangreiche Sanierungsmaßnahmen beim Hotel geplant. Diese machen eine Überarbeitung des Flächenwidmungsplanes notwendig. Die Anrainerverständigung wurde durchgeführt. Es liegen Stellungnahmen der Abteilung Wasserwirtschaft und der WLV vor. Diese werden der Gemeindevertretung zur Kenntnis gebracht. Beschlussfassung: protokoll_20160728.doc 2/9 02.08.2016 GST-Nr. 4556/8 GST-Nr. 4556/7 GST-Nr. 4556/8 GST-Nr. 4556/9 GST-Nr. 4774 GST-Nr. 4635 GST-Nr. 4556/8 GST-Nr. 4556/9 GST-Nr. 4556/8 GST-Nr. 4556/7 GST-Nr. 4556/8 GST-Nr. 4556/8 GST-Nr. 4556/8 GST-Nr. 4556/7 GST-Nr. 4556/6 GST-Nr. 4556/6 von FF in BW von FF in FS-Parkplatz von FF in FS-Parkplatz von FF in Straßen von Gewässer in Straßen von Gewässer in Straßen von FF in FS-Parkplatz von FF in FS-Parkplatz von BW in Straßen von FF in BW von BW in FS-Parkplatz von FF in Straßen von FF in Straßen von FF in Straßen von FF in Straßen von FF in FS-Parkplatz 216 m² 377 m² 62 m² 115 m² 79 m² 2 m² 293 m² 16 m² 158 m² 13 m² 146 m² 48 m² 48 m² 390 m² 81 m² 306 m² Die Beschlussfassung erfolgt einstimmig. c) Hubert Biermeier, St. Gallenkirch Inhaltliche Darstellung der Gemeindevertretung: Die Fam. Hubert Biermeier beabsichtigt einen Erweiterungsbau beim Wohngebäude 253. Es ist die Schaffung einer neuen Küche und zusätzlichem Lagerraum geplant. Auch hier ist die Anrainerverständigung erfolgt. Melina Netzer hat als Anrainerin auf das bestehende Wegerecht hingewiesen und bittet um dementsprechende Berücksichtigung. Von der Abteilung Wasserwirtschaft und der WLV liegen positive Stellungnahmen vor. Beschlussfassung: GST-Nr. 1207/1 GST-Nr. 1207/1 GST-Nr. 1207/1 von FF in BM1 von FF in FL von FF in FL Der anwesende Gemeindemandatar Hubert Befangenheit der Stimme. Die Beschlussfassung erfolgt einstimmig. 373 m² 95 m² 346 m² Biermeier enthält sich wegen d) Waldcamping Batmund Inhaltliche Darstellung der Gemeindevertretung: Frau Isabell Pfeifer hat mit Schreiben vom 02.05.2016 einen Antrag auf Änderung des Flächenwidmungsplanes beim Waldcamping Batmund eingebracht. Der Widmungsantrag wird wie folgt begründet: Beim neu errichteten Lärmschutzdamm auf dem Waldcamping Batmund entlang der L188, ist die Restfläche zwischen Dammfuß und Campingplatz nicht als Campingsonderfläche gewidmet. Es wird nun beantragt, den Grundstücksstreifen, der je nach Lage zwischen 5 und 9 m breit ist und eine Länge von ca. 120 m aufweist, in Sonderfläche Camping umzuwidmen. Lt. Bgm. Lechthaler wurde im Jahre 2011 im Zuge von Tauschflächen eine Widmung beim Campingplatz beschlossen und auch aufsichtsbehördlich genehmigt. Auch wird auf den REK-Entwurf und vorliegende Beschlussfassungen in der Vergangenheit protokoll_20160728.doc 3/9 02.08.2016 hingewiesen, die klar gegen weitere Sonderflächen Campingplatz sprechen. Auch seitens der Raumplanungsstelle gibt es klare Vorbehalte gegen die beantragte Widmung. Mit einstimmigem Beschluss wird dieser Flächenwidmungsantrag abgelehnt. zu Pkt. 07 Stellungnahme zur geplanten Änderung von Landesgesetzen: a) Gesetz über eine Änderung des Kindergartengesetzes b) Gesetz über eine Änderung des Fischereigesetzes c) Gesetz über eine Änderung des Bodenseefischereigesetzes Die Gemeindevertretung verlangt diesbezüglich keine Volksabstimmung zu den geplanten Änderungen von Landesgesetzen. zu Pkt. 08 Berichte des Bürgermeisters Am 17.06.2016 wurde in Graz im Rahmen des „Immateriellen Kulturerbes“ ein Preis an die Funkenzunft Gortipohl überreicht. Dabei wurde die alte Tradition des sog. „Scheibenschießens“ in das UNESCO-Kulturerbe aufgenommen. Auch heuer fand beim Sportplatz in Gortipohl eine Spring Challenge statt. Diese wurde gemeinsam von der Mittelschule Innermontafon, dem WSV St. Gallenkirch und dem Skiclub Montafon veranstaltet. Diözesanbischof Benno Elbs hat am 19.06.2016 die hl. Firmung in unserer Pfarrkirche gespendet. Am 20.06.2016 hat bei Montafon Tourismus eine Sitzung über ein Beschilderungskonzept im Montafon stattgefunden. Am Abend folgte eine Elterninformation über eine Ausweitung der Mittags- und Nachmittagsbetreuung an der Mittelschule Innermontafon. In der Zeit vom 24. – 26.06.2016 wurden in den Gemeinden Gaschurn und St. Gallenkirch wieder die Longboarddays durchgeführt. Die Musikschule Musikus hat am 24.06.2016 ihr Abschlusskonzert abgehalten. Am 25.06.2016 hat die Biotopexkursion 2016 stattgefunden. Die Musikschule Montafon hat an der Mittelschule Schruns Dorf ihr Abschlusskonzert abgehalten. Das Generationenfest wurde am 26.06.2016 im Gemeindesaal gefeiert. Dabei wurden unsere Jubilare von der Gemeinde geehrt. Die Bürgermusik sorgte für die musikalische Umrahmung. Ein Dank auch an die Trachtengruppe für die Bewirtung. Eine Sitzung der Grundverkehrs-Ortskommission hat am 28.06.2016 stattgefunden. Die 4. Schulstufe der Volksschule St. Gallenkirch hat ihre Abschlussfeier abgehalten. Am 30.06.2016 hat der Kindergarten St. Gallenkirch zur Abschlussveranstaltung geladen. protokoll_20160728.doc 4/9 02.08.2016 Am gleichen Tag hatte der Themenbereich „Tanzen“ der Musikschule Montafon in der Kulturbühne Schruns seine Abschlussveranstaltung. Der 14. Montafoner Arlberg Marathon ist am 02.07.2016 veranstaltet worden. Der Verein EKIZ Montafon hat am 04.07.2016 seine Jahreshauptversammlung abgehalten. Am 05.07.2016 hat der Landesrechnungshof zu einer abschließenden Präsentation betreffend die Prüfung der Baurechtsverwaltungen geladen. Am gleichen Tag fand die 14. Standessitzung statt. Der Gemeindevorstand hat am 06.07.2016 eine Sitzung abgehalten. Vom 07. – 10.07.2016 fand in der Talschaft die 19. Silvretta Classic Rallye statt. Der Kindergarten Gortipohl und die Mittelschule Innermontafon haben am 07.07.2016 ihre Abschlussfeiern abgehalten. Frau Elfgard Nikolussi von der MS Innermontafon wurde dabei in den Ruhestand verabschiedet. Am 09.07.2016 fand ein Sommerfest im JAM statt. Am gleichen Tag hat das Sauerkäse-Anschnittfest des Vereins Bewusstmontafon beim Musikpavillon stattgefunden. In der Zeit vom 10. – 14.07.2016 wurde das 25. Volksmusikseminar im Hotel Grandau abgehalten. Für das Wohnprojekt der Alpenländischen Heimstätte hat am 18.07.2016 die feierliche Schlüsselübergabe stattgefunden. Im Beisein von Landesstatthalter Mag. Karlheinz Rüdisser konnten die Wohnungen den glücklichen Mietern übergeben werden. Am 19.07.2016 fand eine Vorstandssitzung des Naturschutzvereins Verwall-Klostertaler Bergwälder statt. Die 2. Arbeitssitzung „Taxi“ hat am 21.07.2016 beim Stand Montafon stattgefunden. Bei der Naturwärme Montafon wurde am 23.07.2016 der Motorsägen-Weltmeister Cup Montafon veranstaltet. Am 25.07.2016 fand eine weitere Sitzung des Gemeindevorstandes statt. Bei der ARA Montafon fand am 27.07.2016 eine Mitgliederversammlung statt. zu Pkt. 03 Herr Karl-Heinz Kaspar (MSc) vom Vbg. Energieinstitut erscheint gegen 20.40 Uhr zur heutigen Sitzung und bedankt sich bei der Gemeindevertretung für die Möglichkeit, über das Projekt e5-Gemeinden zu referieren. Der Vorsitzende bedankt sich bei Herrn Kaspar für seine diesbezügliche Bereitschaft. An Hand einer Power-Point-Präsentation werden die Ziele und Merkmale von sog. e5Gemeinden aufgezeigt. Diese Präsentation wird als Anhang diesem Protokoll beigefügt sein. protokoll_20160728.doc 5/9 02.08.2016 Nach einem möglichen Beitritt ist ein sog. Energieteam von 6 – 7 Personen zu bilden. Ein solches Team kann wie folgt aussehen: - ein Gemeindevorstandsmitglied ein/e Mitarbeiter/in aus der Gemeindeverwaltung engagierte/r Bürger/in Fachleute aus der Gemeinde sog. Experten Mitglieder von Unterausschüssen Der ungefähre Ablauf: - Ist-Analyse und Dokumentation als erster Schritt. Dies nimmt eine Zeitspanne von ca. einem halben Jahr in Anspruch. - Jährlicher Planungsworkshop - Weiterbildungen - zwei Mal jährlich ein Erfahrungsaustausch mit allen e5-Gemeinden - Jährlicher Programmbeitrag von ca. € 5.000,00 GV Gabi Juen fragt nach, wie viele Tourismusgemeinden schon e5-Mitglied sind und ob dies auch in der touristischen Bewerbung verwendet wird. Lt. Herrn Kaspar sind zwischenzeitlich auch viele Tourismusstädte und –gemeinden aus ganz Europa beigetreten. Von einem solchen Beitritt wird auch eine touristische Werbung erhofft. Der Bürgermeister nimmt Bezug auf ein bereits bestehendes Programm SOC – Energie Controlling von Herrn Max Hartmann, bei dem der Stromverbrauch in der Gemeinde analysiert wird und auf Abweichungen aufmerksam gemacht wird. Der Vorsitzende bedankt sich bei Karlheinz Kaspar für die sehr informative Präsentation. Nun liegt es an der Gemeindevertretung darüber zu beurteilen, ob St. Gallenkirch zukünftig eine e5-Gemeinde werden soll. Die Beschlussfassung darüber soll im September erfolgen. zu Pkt. 05 Der Bürgermeister berichtet über den derzeitigen Verhandlungsstand mit der Fa. MPreis aus Tirol, einen neuen Einkaufsmarkt im Gemeindegebiet von St. Gallenkirch zu errichten. Dabei kommt das gemeindeeigene Grundstück oberhalb des Base Montafon in Frage. Eine Beschlussfassung darüber ist deshalb sinnvoll bzw. notwendig, damit seitens der Gemeindeverwaltung die weiteren raumplanerischen Schritte umgesetzt werden können, so Vize-Bgm. Alexander Kasper. Der Vorsitzende verweist auch noch auf die zahlreichen, leider vergeblichen Bemühungen, im Ortsteil Gortipohl einen Standort zu finden. Dennoch hat die Fa. MPreis die Bereitschaft signalisiert, einen sog. Mini-Markt in Gortipohl zu führen, sofern die wirtschaftlichen Daten hierfür positiv sind. Die Gemeinde müsste in diesem Falle ein geeignetes Objekt in Gortipohl zur Verfügung stellen und an MPreis vermieten. Ein zehnjähriger Kündigungsverzicht wäre für die Fa. MPreis dann auch vorstellbar. Sollte das Grundstück oberhalb des Base Montafon an MPreis abgetreten werden, so stellt sich die Frage nach dem Verkauf oder einer möglichen Baurechtseinräumung. Seitens der Fa. MPreis liegt folgendes Angebot vor: protokoll_20160728.doc 6/9 02.08.2016 € 200,00 pro m² für eine Fläche von 2.500 m² = € 500.000,00 € 0,70 pro m² und Monat bei einer Verpachtung (Baurechtseinräumung) Hier gilt es dann noch die Laufzeit für einen derartigen Baurechtsvertrag zu definieren und weitere Vertragsklauseln gemeinsam zu erarbeiten. Der Bürgermeister verweist auch noch auf die mögliche Variante, bezüglich der Schaffung eines zusätzlichen Parkdecks für mögliche Interessenten. So z. B. für Hausbesitzer bzw. Vermieter auf Garfrescha. Auch könnte eine noch verbleibende Restfläche als Parkflächen von der Gemeinde angeboten werden. GR Irma Rudigier spricht sich für diesen Standort aus. Weiters betont sie, dass ein solcher Markt auch ganz sicherlich von der Mehrzahl unserer Bürgerinnen und Bürger begrüßt wird. Somit wird auch Kaufkraft in der Gemeinde gebunden und es komme zu einer sinnvollen Verwertung dieses Grundstückes. GR Dietmar Lorenzin betont eine sehr gute Gesprächsbasis mit den Vertretern der Fa. MPreis (Gemeindevorstand und Fraktion). Die Option mit dem Standort Gortipohl ist aus seiner Sicht ebenfalls sehr wichtig und auch die Frage nach regionalen Produkten. Die Gemeindevertretung erachtet das geplante Projekt ganz allgemein für sinnvoll und sieht darin eine begrüßenswerte Alternative zum bestehenden Markt im Dorfzentrum. Einstimmig erfolgt der Grundsatzbeschluss für einen Einkaufsmarkt in der Gemeinde St. Gallenkirch. Einstimmig wird der Grundsatzbeschluss gefasst, dass es die Gemeinde St. Gallenkirch ausdrücklich begrüßt, wenn die Fa. MPreis einen neuen Einkaufsmarkt in der Gemeinde errichtet. zu Pkt. 06 Der Obmann des Unterausschusses für Umwelt und ÖPNV berichtet über die Entstehungsgeschichte des vorliegenden Entwurfes für eine Verordnung über das Halten von Hunden. Der im § 1 vorgesehene Wortlaut „insbesonders landwirtschaftlich genutzte Flächen …“ wird von GV Franz Dönz hinterfragt. Man müsse doch differenzieren, um welche Art von landwirtschaftlichen Flächen es sich handelt. Nach ausführlicher Diskussion erfolgt die einstimmige Beschlussfassung durch die Gemeindevertretung: Gemäß § 18 Abs. 1 Gemeindegesetz, LGBl. Nr. 40/1985 idgF, wird zur Vermeidung von Verunreinigungen, unzumutbaren Störungen und Gefährdungen durch Hunde für das gesamte Gemeindegebiet der Gemeinde St. Gallenkirch verordnet: Der Verordnungsentwurf ist ein Bestandteil dieser Niederschrift und wird als Anhang beigelegt. Es erfolgt auch die Kundmachung an der Amtstafel. GV Paul Einsiedler regt an, dass die neue Verordnung der Bevölkerung bestmöglich zur Kenntnis gebracht werden soll. So z. B. durch Veröffentlichung im Gemeindeblatt, Info an die protokoll_20160728.doc 7/9 02.08.2016 Vermieter und als Beilage bei der Vorschreibung der diesjährigen Hundesteuer im Monat September 2016. zu Pkt. 09 – Inventar Weißzone Am 31.05.2016 fand im Haus des Gastes in Schruns eine Informationsveranstaltung zum Thema Weißzonen statt. Lt. dem Bürgermeister sind die Ausweisung von 83 derartiger Weißzonen in 36 Gemeinden des Landes geplant. 41 Weißzonen wären im Montafon vorgesehen. Alleine 14 Gebiete wären in St. Gallenkirch vorgesehen, was eine Fläche von 77,4 km2 bedeuten würde, bei einer Gemeindefläche von 128,10 km2. Zudem bestehen derzeit bereits 10 km2 Natura 2000-Gebiete und 49,5 km2 Gemeindefläche, welche im Biotopinventar vermerkt sind. Wie in der Nachbargemeinde Gaschurn soll nun mittels Resolution an das Land Vorarlberg herangetreten werden und sich gegen dieses Vorhaben verwehren. Folgender Textvorschlag wird daher vom Bürgermeister zur Abstimmung gebracht: Durch die Natura 2000 Gebiete, dem Biotopinventar und dem Gefahrenzonenplan kommt es besonders im Gemeindegebiet von St. Gallenkirch zu großen Einschränkungen in der Entwicklung der Gemeinde. Die im Zuge des Projektes „Inventar Weißzone Vorarlberg“ ausgearbeiteten Unterlagen stellen eine gute Grundlage für die Abwägung der öffentlichen Interesse für Projekte dar, in St. Gallenkirch würde eine Ausweisung von Weißzonen allerdings als großer Eingriff in die Gemeindeautonomie sowie die Gestaltungsmöglichkeiten gesehen. Im Gemeindegebiet von St. Gallenkirch wurde bisher mit vernünftigem Augenmaß agiert. Mit den derzeit vorliegenden Grundlagen des geltenden Flächenwidmungsplanes und dem Entwurf des Räumlichen Entwicklungskonzepts wird aus Sicht der Gemeinde St. Gallenkirch das Auslangen gefunden, sodass eine Ausweisung von Weißzonen bzw. die Erlassung eines Weißzonenplanes als nicht notwendig erachtet wird. Mit einstimmigem Beschluss durch die Gemeindevertretung wird dem vorliegenden Resolutionswortlaut die Zustimmung erteilt. zu Pkt. 10 – Allfälliges Am 29.07.2016 findet im Landhaus in Bregenz eine Präsentation über die in diesem Sommer durchgeführten Wanderwegeevaluierungen statt. Auch unsere Gemeinde war bei diesem Projekt wieder mit dabei. Diesbezüglich soll es dann auch noch eine Präsentation für die Gemeindevertretung geben. Ebenfalls am 29.07.2016 findet Güterweggenossenschaft Gweil statt. die Gründerversammlung der neuen Am 30.07.2016 wird die diesjährige M³-Veranstaltung im Montafon wieder veranstaltet. Ebenfalls ist am 30. und 31.07.2016 das diesjährige Dorffest in Gortipohl. Anfrage von GV Norbert Marent bezüglich dem derzeitigen Stand beim Kanalkataster. Der Bürgermeister berichtet diesbezüglich über die anstehenden Überprüfungen der Hausanschlüsse und über erste Sanierungsschritte beim beschädigten Kanal in Gortipohl. protokoll_20160728.doc 8/9 02.08.2016 Bezüglich dem geplanten Hotelprojekt ARBOREA gilt es noch letzte Abklärungen zu treffen. Dann steht die Behandlung in der Gemeindevertretung an. Ende der Sitzung: 21.50 Uhr Der Vorsitzende: Der Schriftführer: Bgm. Josef Lechthaler Vize-Bgm. Alexander Kasper protokoll_20160728.doc 9/9
  1. stgallenkirchvertretung
  2. gallenkirchvertretung
  3. sanktgallenkirchvertretung
20160623_GaPa_Blitz Gaschurn 23.06.2016 Amtliche Mitteilung Zugestellt durch Post.at Ausgabe Juni 2016 GaPa - Blitz GaschurnPartenen I NFORMATIONSABEND W OHNBAU P ARTENEN Bürgermeister Martin Netzer, MSc In Kooperation mit der Gemeinde Gaschurn-Partenen plant die Wohnbauselbsthilfe in gut erschlossener Lage eine Erweiterung des bestehenden Wohnbauprojektes in der Feuerwehrstraße, Partenen. Wir laden alle Bewohner der Gemeinde zu einer Informationsveranstaltung ein. Interessierte erfahren mehr am: Montag, dem 4. Juli 2016, um 20:00 Uhr  Wohnungen mit Mietkauf- Vereinbarungen; Übergang ins Eigentum  Mietmöglichkeiten, Mietpreise  Wohnungen für betreubares Wohnen  Ermittlung des Bedarfs für die eigene Bevölkerung Nutzen Sie die Möglichkeit der Information gemeinsam mit Vertretern der Gemeinde Gaschurn/Partenen und der Wohnbauselbsthilfe. im Feuerwehrhaus Partenen Informationen Wohnbau:  zum gemeinnützigen Geförderte Wohnungen (2-, 3- und 4-Zimmerwohnungen)  Ausstattung (Niedrigenergiehaus, Barrierefreiheit) I NFO M ONTAFON B RANDNERTAL C ARD Die Montafon Brandnertal Card ist für 3 - 14 aufeinanderfolgende Tage erhältlich. NEU: Gegen Vorlage der Gästekarte Gemeinde Gaschurn Dorfstraße 2 6793 Gaschurn Tel.: 05558-8202-0 Fax: 05558-8202-19 gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at erhalten die Gäste eine Reduktion von 20 % auf den Normalpreis (diese Ermäßigung gilt auch für Einheimische). Es ist also wichtig, dass jeder Gast eine Gästekarte erhält (bei elektronischer Meldung). Bei den händisch ausgefüllten Gästekar- ten werden wie bisher alle Familienmitglieder auf einer Karte erfasst. Nur so können die Karten zum vergünstigten Preis ausgestellt werden. Es werden keine Ausnahmen gemacht! Gruppen müssen eine Liste der Teilnehmer mitbringen. Der Reiseleiter muss eine Gästekarte vorweisen. Alle Informationen zur Montafon Brandnertal Card finden Sie unter: www.montafon.at/mehrtageskarte-sommer N EUER C ONTAINER ASZ G ASCHURN -P ARTENEN Ab sofort kann im Altstoffsammelzentrum GaschurnPartenen Bruchglas in einem separaten Container entsorgt werden. Bitte achten Sie stets auf eine ordentliche Mülltrennung. Öffnungszeiten ASZ: Dienstag: 13:00 Uhr — 17:00 Uhr Freitag: 13:00 Uhr — 18:00 Uhr Samstag: 13:00 Uhr — 16:00 Uhr F AHRZEUGSEGNUNG MTF F EUERWEHR P ARTENEN Die Feuerwehr Partenen lädt alle recht herzlich zur Fahrzeugsegnung des neuen MTF am Anschließend beginnt der Frühschoppen mit der Bürgermusik Gaschurn-Partenen. Sonntag, dem 24. Juli 2016 um 10:00 Uhr Ab 13:30 Uhr startet die Nachmittagsunterhaltung mit den „Madrisella Buaba“. zum Festgottesdienst beim Bischof-Rudigier-Platz ein. Wir freuen uns auf einen gemeinsamen Tag mit Musik, Speis und Trank. Bei schlechter Witterung findet die Veranstaltung im Vallülasaal statt.
  1. gapablitz
  2. gapazitig
20160615_GVE009 St.Gallenkirch 15.06.2016 Syntax Warning: Invalid number of shared object groups Gemeinde St. Gallenkirch Bezirk Bludenz 6791 St. Gallenkirch St Gallenkirch, 17.06.2016 Niederschrift über die am Mittwoch, den 15.06.2016 um 20.00 Uhr stattgefundene 09. Sitzung der Gemeindevertretung Anwesend: Bgm. Josef Lechthaler, Vbgm. Alexander Kasper, GR Martin Kleboth, GR Irma Rudigier, GR Bertram Rhomberg, Hansjörg Schwarz, Sonja Wachter, Peter Lentsch, Franz Dönz, Norbert Marent, Lorenz Erhard, Markus Barbisch, Herwig Schallner, Hubert Biermeier, Gabriele Juen, Michael Czernia, Paul Einsiedler, Michael Willi, Steffen Röschl, Werner Maier und Gemeindekassier Guntram Juen als Schriftführer; Mag. Edgar Palm als Referent zum Rech­ nungsabschluss 2015; Entschuld.: Alois Bitschnau, GR Dietmar Lorenzin, Johannes Felder, Johannes Sturm, Oswald Saler; Tagesordnung: 01. 02. 03. 04. 05. 06. 07. 08. 09. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit Genehmigung der letzten Niederschrift vom 12.05.2016 Behandlung und Genehmigung des Rechnungsabschlusses 2015 der Gemeinde St.Gallenkirch Änderung des Flächenwidmungsplanes a) Rosemarie Gutensohn, Gortipohl b) Christoph Metzler, St. Gallenkirch Kundmachung bezüglich des UEP-Verfahrens in der Angelegenheit Sonderfläche FS/Lager Skiclub auf Garfrescha Grundsatzbeschluss für die Anschaffung eines neuen TLF für die Ortsfeuerwehr St.Gallenkirch Stellungnahme zur geplanten Änderung von Landesgesetzen: a) Gesetze über eine Änderung des Kanalisationsgesetzes b) Gesetz zum Schutz vor invasiven gebietsfremden Arten und gentechnisch verän­ derten Organismen Berichte des Bürgermeisters Allfälliges zu Pkt. 01.) Bgm. Josef Lechthaler eröffnet um 20.00 Uhr die Sitzung, begrüßt die Anwesenden und stellt die Beschlussfähigkeit fest. Anschließend erfolgt die Angelobung der Ersatzmitglieder Markus Barbisch und Steffen Röschl durch den Bürgermeister. Seite 1 Gemäß § 41 Abs. 3 GG wird vom Bürgermeister beantragt, Pkt. 4 a) von der Tagesordnung abzusetzen und Pkt. 7.) um lit. c) und d) zu ergänzen. Die Gemeindevertretung stimmt der Abänderung der Tagesordnung einstimmig zu. zu Pkt. 02.) Genehmigung der Niederschrift Die Niederschrift über die 8. Sitzung der Gemeindevertretung vom 12.05.2016 wird einstim­ mig genehmigt. Zu Pkt. 03.) Genehmigung des Rechnungsabschlusses 2015 der Gem. St.Gallenkirch Einleitend stellt der Bürgermeister fest, dass der Prüfungsausschuss der Gemeinde St.Gal­ lenkirch am 08.06.2016 eine Kassaprüfung vorgenommen hat. Der hierüber verfasste Prüf­ bericht wurde allen Mandataren mit dem Rechnungsabschluss rechtzeitig zugestellt. In der Folge erläutert Mag. Edgar Palm den vorliegenden Rechnungsabschluss anhand des Haushaltsquerschnittes: € € € 8.327.556,70 7.141.096,66 1.186.460,04 Die Haupteinnahmen in der Ifd. Gebarung sind die eigenen Steuern mit € und die Ertragsanteile an gemeinschaftlichen Bundesabgaben mit € positiv sind auch die Einnahmen aus Leistungen (Gebühren) mit € 2.811.563,47 2.470.564,00 1.492.436,22 Die Hauptposten bei den Ausg. sind die Leistungen für Personal mit der Verwaltungs- und Betriebsaufwand mit sowie die Kosten für Sozialhilfe und Krankenhäuser mit und die Finanzierung des Tourismus und sonstigerVereine mit 1.263.376,86 2.378.477,79 1.525.055,72 1.136.079,10 In der laufenden Gebarung betragen die Gesamteinnahmen und die Gesamtausgaben somit Ergebnis der Ifd. Gebarung Aus dem Überschuss der Ifd. Gebarung mit € 1.186.460,04 muss jedenfalls der Schuldendienst finanziert werden. € € € € Nach Aussage von Mag. Palm wurde bei der Sozialhilfe vom Land mittlerweile eine Deckelung der Kosten beschlossen und übernimmt dieses auch die Kosten für den Pflegefonds. Dort wirkt sich vor allem der Neubau von Pflegeheimen aus. Unter die Finanztransaktionen (Ziff. 60) fallen die Beteiligungen an der ARA Montafon sowie die Finanzierung der Gemeinde-Immobilien-Gesellschaft für die Sanierung der Mittelschule Innermontafon, der Neubau des Feuerwehrgebäudes in St.Gallenkirch sowie Umbau des € 342.008,01 Gemeindeamtes mit insgesamt € 781.862,57 sowie die Darlehensrückzahlungen (Ziff. 64+65) mit insgesamt €________26.846,40 sowie sonstige Kosten mit € 1,150.716,98 somit betragen die Ausgaben aus Finanztransaktionen insgesamt welche aus dem Ergebnis der laufenden Gebarung mit finanziert werden muss. € 1.186.460,04 Die Einnahmen aus der Vermögensgebarung (Ziff. 39) betragen Die Ausgaben aus der Vermögensgebarung (Ziff. 49) betragen somit ergibt sich ein Ergebnis der Vermögensgebarung von € € € 766.484,98 348.183,34 418.301,64 Seite 2 Feststellung über die Zusammenfassung des Rechnungsabschluss 2015: Einnahmen der Erfolgsgebarung Einnahmen der Verm. Gebaruna Einnahmen der Haush. Gebaruna 9.425.345,00 896.570.34 10.321.915.34 Ges. Einn.. der Haush. Gebaruna 10.321.915.34 Ausgaben der Erfolgsgebarung Ausaaben der Verm. Gebaruna Ausaaben der Haush.. Gebaruna Vortraa Gebarunasabaana. 2013 Ges. Ausa. der Haush. Gebaruna Die tatsächlichen Gesamteinnahmen aus der Ifd. Geb. und der Verm. Geb. betrugen (Ziff. 79) Die tatsächlichen Gesamtausaaben aus der Ifd. Geb. und der Verm. Geb. betruaen (Ziff. 89) Somit administratives Jahreseraebnis 7.221.666,85 1.418.330.13 8.639.996.98 1.681.918.36 10.321.915.34 9.094.383,08 10.321.915,34 -1.227.532.26 Vermögensstand 2015. Am Beginn des HH-Jahres 21.834.247,43 Am Ende des HH-Jahres 19.705.509,74 Schuldenstand 2015: Am Beginn des HH-Jahres 6.857.247,95 Am Ende des HH-Jahres unter Hinzurechnung der Schulden aus der GIG mit betragen des Gesamtschulden Ende 2015 somit 6.075.385,38 4.918.919,59 10.994.304,97 Gesamt-Darlehensstand am Beginn des Jahres somit Reduktion des Schuldenstandes um 12.035.763,97 -1.041.459,00 Auch die Investitionen hielten sich 2015 in Grenzen, was im Hinblick auf das Ergebnis positiv bewertet wird. Nachdem diverse Anfragen vom Bürgermeister und Kassier beantwortet wurden, stellt Herwig Schallner als Obmann des Prüfungsausschusses an die Gemeindevertretung den Antrag, dem vorliegenden Rechnungsabschluss die Zustimmung zu erteilen und den Kassier und die Verwaltung zu entlasten, was schließlich mit einstimmigem Beschluss erfolgt. Dem Kassier und der gesamten Verwaltung wird hier allgemein Dank und Anerkennung ausge-sprochen. Diesem Dank schließt sich auch der Bürgermeister an. zu Pkt. 04) Änderung des Flächenwidmungsplanes a) Gutensohn Rosmarie, Gortipohl Dieser Tagesordnungspunkt wird auf Anregung des Bürgermeisters von der Tages­ ordnung abgesetzt. b) Metzler Christoph, St. Gallenkirch Inhaltliche Darstellung der Gemeindevertretung: Im Zuge der geplanten Errichtung eines Wohnhauses samt Personalzimmern auf der GST-Nr. 1550/5 durch Herrn Christoph Metzler vom Hotel Zamangspitze werden nach Absprache mit der Raumplanungsstelle des Landes diverse Bereinigungen angeregt. Diese werden an Hand einer planlichen Darstellung der Gemeindevertretung vorgestellt. Eine Anrainerverständigung wurde im Vorfeld durchgeführt. Es liegen keine Stellungnahmen vor. Beschlussfassung: (einstimmig) GST-Nr. 1550/3 GST-Nr. 1550/3 GST-Nr. 1550/4 GST-Nr. 1550/4 GST-Nr. 1550/4 GST-Nr. 1550/5 von FF in von (BW) von (BW) von FF in von (BW) von (BW) Seite 3 Straßen in Straßen in BW Straßen in Straßen in BW 155 78 36 76 134 16 m2 m2 m2 m2 m2 m2 Zu Pkt. 05.) Kundmachung bezüglich des UEP-Verfahrens in der Angelegenheit Sonder­ fläche FS/Lager des SC Montafon auf Garfrescha Die Gemeinde St. Gallenkirch hat mit Eingabe vom 19.04.2016 um die Durchführung einer Umwelterheblichkeitsprüfung nach dem Raumplanungsgesetz für die Umwidmung im Bereich der Agrargemeinschaft Maisäß-Ausschlag Garfrescha im Gemeindegebiet von St. Gallenkirch angesucht. Das Ergebnis der UEP bezieht sich daher ausschließlich auf die Umwidmung einer Teilfläche der GST-Nr. 2707/1, GB St. Gallenkirch, im Ausmaß von 50 m2 von Freifläche Landwirtschaft (FL) in Freifläche-Sondergebiet (FS) Lager Schiclub Montafon. Im Zuge des Verfahrens zur Umwelterheblichkeitsprüfung wurden Stellungnahmen aus den Fachbereichen Raumplanung, Wasserwirtschaft sowie Natur- und Landschaftsschutz einge­ holt. Der Gemeindevertretung werden nun die vorliegenden Gutachten bzw. Stellungnahmen zur Kenntnis gebracht. Die vorliegenden Stellungnahmen bzw. Sachverständigengutachten liegen nun für einen Monat (bis 18.07.2016) während der Amtsstunden im Gemeindeamt St. Gallenkirch zur Einsichtnahme auf. Die Beschlussfassung zur Auflage des UEPVerfahrens erfolgt einstimmig. Zu Pkt. 06.) Grundsatzbeschluss für die Anschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeuges (TLF) für die Ortsfeuerwehr St. Gallenkirch Einleitend berichtet der Bürgermeister, dass die Feuerwehr-Kommandanten der Gemeinde St. Gallenkirch im Jahre 2015 einen Masterplan für die anstehenden Anschaffungen erstellt haben. Ergebnis dieses Masterplanes ist ein überalteter Fuhrpark der Feuerwehren in St. Gallenkirch. Für das Tanklöschfahrzeug (TLF-A) der Ortsfeuerwehr St. Gallenkirch, Baujahr 1984, sind die notwendigen Ersatzteile kaum mehr erhältlich. Die Anschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeuges wird mit ca. € 450.000,-- veranschlagt. Hiefür werden Förder­ mittel vom Landesfeuerwehrverband in Höhe von 25 % + 5 % zugesagt. Im Falle der zusätz­ lichen Bestückung des Fahrzeuges mit einer Tunnelausrüstung werden seitens der ASFINAG weitere € 80.000,-- in Aussicht gestellt. Somit erwachsen der Gemeinde St. Gallenkirch Nettokosten in Höhe von ca. € 235.000,--. Die OF St. Gallenkirch erklärt sich hier bereit, vom alten Fahrzeug noch brauchbare Gegenstände zu verwenden. Die Zusatz­ ausrüstung für den Tunneleinsatz wird mit € 42.000,-- beziffert. Die Lieferzeit für eine neues Tanklöschfahrzeug beträgt ca. 2 Jahre, also ist mit einer Auslieferung erst im Jahre im 2018 zu rechnen. Für eine allfällige Förderungszusage durch den Landesfeuerwehrverband ist allerdings auch ein Grundsatzbeschluss der Gemeinde St. Gallenkirch erforderlich, welcher somit einstimmig erfolgt. Zu Pkt. 07.) Stellungnahme zur Änderung von Landesgesetzen Für nachstehende Gesetzänderungen wird kein Einwand erhoben: a) Gesetz über eine Änderung des Kanalisationsgesetzes b) Ges. zum Schutz vor invasiven gebietsfremden Arten und gentechnisch veränderten Organismen c) Gesetz über eine Änderung des Schulerhaltungsgesetzes d) Gesetz über eine Änderung des Pflichtschulorganisationsgesetzes Zu Pkt. 08.) Berichte des Bürgermeisters Seite 4 .05.16 17 Familiengipfel, Stand Montafon 2. Informationsveranstaltung GWG - Gweil St. Gallenkirch 18 .05.16 Sitzung des Bau- und Raumplanungsausschuss mit Lokalaugenschein 19 .05.16 Lauf durch Vorarlberg des Schulheim Mäder 22.05.16 Stichwahl Bundespräsident JHV Funkenzunft St. Gallenkirch im Funkenlokal 25 .05.16 26 .-31.05 Trainingslager der Spanischen Fußballnationalmannschaft 27 .-29.05. 9. Montafon Alpine Trophy; rund 1200 Jugendlich im Montafon; Dank an die ausführenden Sportvereine 01.06.16 Eisenbahnrechtliche Verhandlung Alptobelbahn Bürgerversammlung in Gortipohl mit rund 90 Besuchern 02.06.16 Durchschlagsfeier Silvrettastollen, Baustelle OVWII Vernissage in der Garage, Sporthotel Grandau 06.06.16 Blutspendeaktion im Gemeindesaal Generalversammlung Verein "bewusstmontafon", Käsehaus Montafon 08.06.16 Sitzung des Prüfungsausschuss für den Rechnungsabschluss 2015 09.06.16 Gemeindevorstandssitzung .06.16 11 JHV Skiclub Montafon, Sternensaal Schruns Studafäscht der OF St. Gallenkirch 13 .06.16 Anrainer-Informationsabend über das Arborea Projekt 14 .06.16 Standessitzung 15 .06.16 Generalversammlung Montafon Tourismus JHV Pferdesportverein Innermontafon ’ Ankündigungen: 18.06.16 Montafon Totale Trail; max. 47 km von Schruns bis zur Nova Stoba 25 .06.16 Biotopexkursion Roßbündtawald, 9:15 Uhr Parkplatz Valiserabahn 26 .06.16 Generationenfest, nach der heiligen Messe im Gem.Saal Zu Pkt.09.) Allfälliges Eine Anfrage von Herwig Schallner zum X-Park wird vom Bürgermeister beantwortet. Derzeit gibt es einen Interessenten, welcher den X-Park im Zuge eines Hotelprojektes realisieren möchte, was jedoch im Moment nicht sehr vielversprechend erscheint. Nachdem aber die SIMO zwischenzeitlich auch dem Sommerthema mehr Augenmerk schenkt, könnte sie evt. ein potenzieller Partner sein. Seite 5 Eine Anfrage von Franz Dönz zum Thema Obwaldhütte, welche ja bekanntlich in der letzten Wintersaison nicht mehr geöffnet hatte, wird von GR Bertram Rhomberg beantwortet. Demnach wird diese wichtige Einrichtung wieder ab Beginn der kommenden Wintersaison neu verpachtet, dann aber ganzjährig. Michael Willi beantragt im Schwimmbad Aquarena die dringende Anschaffung einer neuen Schaukel für Kleinkinder, was zur Kenntnis genommen wird. Michael Czernia beantragt im Tourismusbüro ein offenes WLAN für Gäste, da die Beschaf­ fung eines Zugangscodes mittlerweile nicht mehr zeitgemäß erscheint. Dies wurde vom Bürgermeister bereits im Aufsichtsrat von Montafon Tourismus angesprochen bzw. deponiert. Eine weitere Anfrage von Herwig Schallner zum derzeitigen Stand der in schlechtem Zustand befindlichen Balbierbachbrücke an der alten Landstraße wird vom Bürgermeister beantwortet. Im Zuge der von der WLV geplanten Sanierungsmaßnahmen gibt es Anrainer­ schwierigkeiten, wo mittlerweile sogar ein Zwangsrechtsverfahren eingeleitet werden musste. Dieses muss allerdings entsprechend begründet werden. Bertram Rhomberg urgiert die Wiederherstellung der alten Landstraße im Bereich Platinastutz, welche als Ersatzstraße im Jahre 2005 von der WLV zugesagt wurde. Des Weiteren erkundigt sich Bertram Rhomberg über den Planungsstand im Hinblick auf die Sanierung der Brücke auf der Zufahrt Richtung Alpe Valzifenz. Hiezu teilt Bgm. Lechthaler mit, dass diesbezüglich schon Gespräche mit den Verantwortlichen der Alpe Valzifenz stattgefunden haben. Er vertritt die Meinung, dass hier eine Kostenaufteilung aller Interessenten stattfinden muss. Gabi Juen erkundigt sich über den derzeitigen Planungsstand zur Instandhaltung bzw. Sanierung der alten Volksschule in Gortipohl. Bgm. Josef Lechthaler berichtet hierzu, dass seit der Erstellung des Gutachtens keine weiteren Maßnahmen gesetzt wurden. Mit den Ergebnissen zum Projekt „familienfreundliches Montafon" ist diesbezüglich mit einer neuen Situation zu rechnen. Hier könnte gemeinsam mit der Gem. Gaschurn ein neues Regionalzentrum für die Kinderbetreuung geschaffen werden. Herwig Schallner regt jedoch an, dass zumindest die Fenster erneuert werden sollten. Der Bürgermeister stellt abschließend fest, dass dieses Gebäude jedenfalls erhaltenswert ist. Ende der Sitzung: 21.25 Uhr Der Vorsitzende: Der Schriftführer: Bgm. Josef Lechthaler Guntram Juen Seite 6
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