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20171229_GaPa_Blitz Gaschurn 2017-12-29 Amtliche Mitteilung Zugestellt durch Post.at Ausgabe Dezember 2017 GaPa - Blitz B ROTBESTELLUNG IN P ARTENEN Bürgermeister Martin Netzer, MSc Liebe Partenerinnen und Partener, Durch den Einsatz von Sarah und Sebastian Schneeweiß-Sattler ist es möglich, ab Jänner in Partenen wieder Brot zu erhalten. Sie haben veranlasst, dass Brot bei der Bäckerei Greber bestellt werden kann. Die Bäckerei liefert das Brot dann nach Partenen in das ehemalige Krankenpflegebüro beim Tourismusbüro (Silvrettastraße 8). Jede und jeder, die bzw. der Interesse an der Brotbestellung hat, meldet sich bitte bei Kurt Klehenz (+43 676 843437102) an. Alle, die angemeldet sind, erhalten gegen eine Kaution einen Schlüssel für das Büro und können ihre bestellte Ware ab 7 Uhr morgens selber abholen. Die Bäckerei Greber liefert jeden Tag von Montag bis Sonntag frisches Brot. Das Brot kann am Vortag bis 17 Uhr direkt bei der Bäckerei Greber vorzugsweise per E-Mail (kurt.greber@cable.vol.at) oder telefonisch unter +43 5556 72449 bestellt werden. Die Verrechnung erfolgt über einen Lieferschein und es werden beim Abpacken zusätzlich 0,70 EUR von der Bäckerei pro Brotsäckchen verrechnet. Gemeinde Gaschurn Dorfstraße 2 6793 Gaschurn Tel.: 05558-8202-0 Fax: 05558-8202-19 gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at Es wird gebeten, wenn möglich konstante Bestellungen aufzugeben, da dies die Handhabung einfacher macht. Preisliste Bäckerei Konditorei Greber Brot und Gebäck Kleinbrot Roggenmischbrot gr. Roggenmischbrot kl. Schwarzbrotlaib kl. Landbrot gr. Landbrot kl. Schweizerbrot kl. Bauernschnitten 500g Mischlaib kl. Weißbrot 500g Toast kl. Baguette 500g Schweizerlaib 500g Wachauerlaib 500g Baguette kl. 300g Kümmellaib Stk. Stk. Stk. Stk. Stk. Stk. Stk. Stk. Stk. Stk. Stk. Stk. Stk. Stk. Stk. 3,60 2,20 2,20 3,70 2,20 2,50 3,05 2,70 2,60 2,70 2,70 2,70 2,70 2,40 2,80 Weißbrot kl. 300g Kornweggen 750g Kornlaib 1000g Stk. Stk. Stk. 2,20 2,60 3,30 Spezialbrote Semmel Pärle Salzstängel Wachauerle Vinschgerle Laugenstengel Laugenbrötle Laugenbrezel Käsesemmel Dauerbrezel Laugencroissant Joghurtriegel Römer Kraftkornbrötle Kornspitz Sonnenblumenbrötle Roggenbrötle Kornkronen Goldkorn mit Sesam Goldkorn mit Hafer Stk. Stk. Stk. Stk. Stk. Stk. Stk. Stk. Stk. Stk. Stk. Stk. Stk. Stk. Stk. 0,43 0,95 0,90 1,30 2,30 0,90 0,90 0,90 0,95 0,90 1,35 0,92 0,95 0,92 0,92 Stk. Stk. Stk. 0,90 0,90 0,92 Stk. 0,92 Stk. 0,92 Kürbiskernbrötle Dinkelkrustis Wanderweggle Mama - Mia Mohnsemmel Sesamsemmel Stk. Stk. Stk. Stk. Stk. Stk. 0,92 0,92 0,92 0,85 0,57 0,57 Plunderkipfel Plunder Nusskipfel Nusskronen Stk. 1,55 Stk. Stk. 1,93 1,93 Stk. Stk. 1,93 2,10 Kraftkorn Greber Laible Finnenbrot 550g Sonnenblumen 550g Goldkorn Mehrkorn 800g Mehrkorn kl. 500g Steirisches Landbrot Muntafoner Kornspitzstange 550g Stk. Stk. Stk. Stk. Stk. Stk. Stk. Stk. Stk. Stk. 2,95 2,95 2,95 2,95 2,95 2,95 2,60 2,40 2,40 2,95 Bernd Bauernbaguette Stk. Stk. 2,80 2,90 Wurzelbrot Ciabatta Kartoffellaib Dinkelweggle Toskana Kürbiskernbort Winkel Wachauer Stk. Stk. Stk. Stk. Stk. Stk. Stk. 2,95 2,80 2,85 2,40 2,80 2,95 2,95 Topfentaschen Topfen m. Obst Kipfel Nusskipfel Croissant Maisbrötle Stk. Stk. Stk. Stk. 1,35 1,70 1,30 0,62 Stk. Stk. 5,90 4,50 Nusszopf kl. Bürgermeister Zopf mini 175g Nusszopf gr. Stk. Stk. Stk. Stk. 5,10 6,00 2,90 5,95 Zöpfe Zopf gr. 750g Zopf kl. 350g Plunder Kipfel
  1. gapablitz
  2. gapazitig
20171220_GVE026 Gaschurn 2017-12-20 6793 Gaschurn / Dorfstraße 2 / Hochmontafon – Österreich Tel. +43(0)5558/8202, Fax +43(0)5558/8202-19 email: gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at Datum: 15. Jänner 2018 AZ: 004-1/26/2017 BearbeiterIn: Sandra Tschanhenz sandra.tschanhenz@gaschurn.at Niederschrift über die 26. Gemeindevertretungssitzung am 20. Dezember 2017 um 19:30 Uhr im Gemeindeamt Gaschurn. Anwesend: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Bgm. Martin Netzer, MSc, Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen, Gerhard Saler, Kurt Rudigier, Kurt Klehenz, Markus Wittwer, Markus Durig, Artur Pfeifer, Walter Lechleitner, Mag. Ines Waltl; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: GR Markus Netzer, Christoph Wittwer, Ludwig Wachter, Adolf Felder; Entschuldigt: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: GR Klaus Schröcker, Thomas Riegler, Mag. Freddy Wittwer, Markus Felbermayer, Otto Rudigier; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: Schriftführerin: Sandra Tschanhenz Tagesordnung 1) Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit 2) Berichte 3) Kaufansuchen GST-NR 2243/1 und 2244/1, GB Gaschurn, Bergauer GmbH, Schulstraße 200b, 6793 Gaschurn 4) Vermessung Straße „Obere Gosta“ 5) Ermächtigung zur Entgegennahme von Barzahlungen (§ 79 Abs. 33 GG) für Lisa Lechleitner 6) Gästetaxeverordnung 7) Tourismusbeiträgeverordnung 8) Kanalordnung 9) Wasserleitungsordnung 10) Friedhofsgebührenverordnung 11) Hundeabgabe-Verordnung Niederschrift_26_GV_Sitzung.doc 1/18 12) Voranschlag 2018 13) Bau- und Investitionsplan Kanalisation 14) Kündigung Mietvertrag zwischen der Gemeinde Gaschurn, Dorfstraße 2, 6793 Gaschurn und der Fa. Spar-Österreichische Warenhandels AG, Europastraße 3, 5020 Salzburg (Spar Partenen) 15) Finanzverwaltung Montafon 16) EKIZ Gortipohl 17) Wohnbau Partenen II – Berufung gegen die Baubewilligung „Errichtung einer Mehrfamilienwohnhausbebauung mit Tiefgarage – Haus Versal, vom 04.08.2017, Zahl: 1319/13/Pa75a/2017“ durch Heinz Kogoj, Silvrettastraße 64, 6794 Partenen 18) Wohnbau Partenen II – Berufung gegen die Baubewilligung „Errichtung einer Mehrfamilienwohnhausbebauung mit Tiefgarage – Haus Versal, vom 04.08.2017, Zahl: 1319/13/Pa75a/2017“ durch Lothar Dona, Silvrettastraße 78a, 6794 Partenen, vertreten durch RA Mag. Clemens Achammer 19) Fernwärmeprojekt Gaschurn-Partenen 20) Biomasse Heizwerk GmbH & Co KG 21) Genehmigung der letzten Niederschrift(en) 22) Allfälliges 23) Beschneite Talabfahrt Gaschurn (nicht öffentlich) Erledigung der Tagesordnung: zu 1.: Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit Der Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindemandatarinnen und Gemeindemandatare sowie die Zuhörer. Der Vorsitzende stellt fest, dass die Ladung ordnungsgemäß ergangen und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Es erfolgt die Angelobung der noch nicht angelobten Anwesenden. Es ist dies Mag. Ines Waltl. Diese gelobt wie folgt: „Ich gelobe, die Verfassung sowie alle übrigen Gesetze gewissenhaft zu beachten, meine Aufgabe unparteiisch und uneigennützig zu erfüllen, das Amtsgeheimnis zu wahren und das Wohl der Gemeinde nach bestem Wissen und Gewissen zu fördern.“ zu 2.: Berichte Der Vorsitzende berichtet Folgendes: • Nationalratswahl 2017 / Landtagswahl 2018 Aufgrund der Nationalratswahlen im Oktober 2017 wurde seitens der Gemeinde Gaschurn angeregt, die Stimmzettel bereits an die Wahlberechtigten zu versenden, damit am Wahltag keine Verwirrungen entstehen. Auch wurde angeregt, dies bei der bevorstehenden Landtagswahl zu berücksichtigen. Mit Schreiben vom 15.11.2017 sei seitens des Landes Vorarlberg folgende Stellungnahme abgegeben worden: Niederschrift_26_GV_Sitzung.doc Seite 2/18 Schon jetzt werden bei Landtags- und Gemeindewahlen spätestens am 4. Tag vor dem Wahltag Stimmzettel an alle Wahlberechtigten ausgesendet. Die dieser Sendung beigelegte Wahlinformation (Wahlausweis) beinhaltet u.a. eine Anleitung zur richtigen Stimmabgabe. Da bei diesen Wahlen (abgesehen von Gemeindevertretungswahlen in Ermangelung von Wahlvorschlägen) alle Personen, an welche Vorzugsstimmen vergeben werden können, auf den Stimmzetteln abgedruckt sind, ist keine zusätzliche Beilage notwendig. Gerne werden wir Ihnen Wunsch jedoch in Bezug auf die Bundeswahlen an das Bundesministerium für Inneres weiterleiten. • Alpencup 2018 Am 20. und 21. Jänner 2018 finde in Bad Hindelang der 45. Alpencup der Stad- und Gemeindeparlamente statt. Ausgetragen werden die Disziplinen Langlauf und Riesenslalom. Weitere Informationen sowie Anmeldeformulare seien im Gemeindeamt erhältlich. • Jugendraum „Jigsaw“ Wie bereits berichtet, werde der Jugendraum „Jigsaw“ zwischenzeitlich durch die offene Jugendarbeit Montafon mitbetreut. Dies werde von Seiten der Jugendlichen sehr gut angenommen. Für die Sanierung des Jugendraums wurden EUR 10.807,76 aufgewendet. Zwischenzeitlich habe das Land Vorarlberg mit Schreiben vom 14. November 2017 eine Förderung in Höhe von EUR 2.335,79 zugesagt. Für die Gemeinde verbleiben daher Kosten in Höhe von EUR 8.471,97. Da die Sanierung des Jugendraumes in Kooperation mit der Gemeinde St. Gallenkirch erfolgte, sei eine Kostenaufteilung zwischen der Gemeinde Gaschurn und der Gemeinde St. Gallenkirch im üblichen Schlüssel (40/60) angedacht. Dies würde für die Gemeinde Gaschurn einen Betrag von EUR 3.388,79 und die Gemeinde St. Gallenkirch einen Betrag von EUR 5.083,18 ergeben. • e5 In der letzten Sitzung wurde bereits über die Neuzertifizierung und die Erreichung des vierten „e“ berichtet. Nun liege der Auditbericht vor. Dieser wird den Anwesenden zur Kenntnis gebracht und genau erläutert. Die zusammenfassenden Anmerkungen der e5Kommission darin lauten wie folgt: Die Gemeinde Gaschurn-Partenen hat sich bei der diesjährigen Auditierung ein e dazuverdient. Zurückzuführen ist das auf die hervorragende Arbeit, die vom Team rund um Bürgermeister Martin Netzer in der Gemeinde geleistet wird. Eine Vielzahl von Aktionen, innovative Ideen und ein ausgezeichnetes Energieberichtswesen zeichnen die Gemeinde im Montafon aus. Der Kommission imponiert der Einsatz rund um das neue Trinkwasserkraftwerk sowie die aktive Einbindung der Bevölkerung beim Zukunftsladen. Als Potential sieht die Kommission eine Erweiterung des Teams. Das derzeitige e5-Team ist relativ klein und könnte gezielt erweitert und somit auch verjüngt werden. Zusätzlich sollte den hohen Verbrauchszuwächsen beim Feuerwehrhaus bzw. VS Partenen nachgegangen werden. Hier wurden von 2015 auf 2016 ca. 40% mehr an Wärme verbraucht, was voraussichtlich nicht nur auf eine höhere Anzahl an Veranstaltungen zurückzuführen ist. Die Kommission fände eine weitere Verfolgung des Abwärmeprojekts Kops II wünschenswert, da es eine Seltenheit ist, dass potentielle Abnehmer in so günstiger Entfernung zu Wasserkraftwerken liegen. Die Kommission ist überzeugt, dass GaschurnPartenen seinen Weg weitergehen wird und sich in naher Zukunft zur Elite der e5Gemeinden gesellen wird. Dazu wünschen wir alles Gute und herzliche Gratulation zum Erreichen des vierten e! Auch Potenziale für die Weiterentwicklung seien im Bericht erwähnt. In naher Zukunft hoffe er auch auf die Erreichung des fünften „e“. Niederschrift_26_GV_Sitzung.doc Seite 3/18 • Schloss Hofen Schloss Hofen biete im Frühjahr / Sommer 2018 ein Bildungsprogramm mit Schwerpunkt „Soziale Arbeit“ an. Sollte Interesse bestehen, können gerne entsprechende Unterlagen übermittelt werden. • Universum Der Universum-Dreh im Montafon sei abgeschlossen. Ausgestrahlt werde die MontafonFolge am 30. Jänner 2018. In der Kulturbühne finde am 22. Jänner 2018 die erste Ausstrahlung als Preview statt. Montafon Tourismus habe für diesen Dreh EUR 50.000,00 beigesteuert. Dies sei sicherlich eine ausgezeichnete Werbung für die gesamte Region. • Resolution zum Pflegeregress Das Bundesministerium für Finanzen habe eine Stellungnahme zur beschlossenen Resolution hinsichtlich des Pflegeregresses abgegeben: Das Bundesministerium für Finanzen nimmt die Bedenken hinsichtlich der Kosten und der Folgewirkungen der Abschaffung des Pflegeregresses der Länder und Gemeinden als Träger der Sozialhilfe sehr ernst und wird deshalb auch mit Abschluss der Regierungsbildung zeitnah zu einem klärenden Gespräch einladen. Seien Sie gewiss, wir waren und sind stets bestrebt, auch in diesem Fall für alle Beteiligten bestmögliche Lösungen zu erzielen. • Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung Die Fördersummen für die Projekte ABA BA 05 (Partenen Dorf – Bauteil 1), ABA BA 06 (Partenen Dorf – Bauteil 2), ABA BA 09 (Außerbach und Trantrauas), WVA BA 02 (DP Gaschurn – 1. Ausbaustufe), WVA BA 4 (Partenen – Gaschurn Dorf), Erweiterung WVA BA 07 und WVA BA 08, werden mit 31. Dezember 2017 in einem Gesamtbetrag von EUR 62.418,55 an die Gemeinde ausbezahlt. • Beschneite Talabfahrt Gaschurn Wie bereits in der letzten Sitzung berichtet, sei mit Bescheid vom 17.10.2017 des Amtes der Vorarlberger Landesregierung festgestellt worden, dass das gegenständliche Vorhaben keiner Umweltverträglichkeitsprüfung zu unterziehen sei. Dieses Ergebnis sei bis zum 30. November 2017 an der Amtstafel kundgemacht worden. Bis zum 14. Dezember 2017 konnten Einwände erhoben werden. Es seien keine Einwände eingegangen und der Bescheid somit in Rechtskraft erwachsen. Das Bewilligungsverfahren könne nun vorangetrieben werden. Im Aufsichtsrat der Silvretta Montafon Holding GmbH sei für die Umsetzung grünes Licht gegeben worden. Das Bewilligungsverfahren soll nun schnellstmöglich durchgeführt werden. Sobald alle Bescheide in Rechtskraft erwachsen, kann gebaut werden. Mit der Umsetzung soll Anfang 2018 begonnen werden. In diesem Zuge werde die Wasserversorgung Gundalatscherberg erneuert sowie in Teilstrecken auch die Leerverrohrung für den Breitbandausbau mitverlegt. • Zweitwohnsitzabgabe Die Zweitwohnsitzabgabe werde landesgesetzlich festgelegt und jährlich gemäß dem Lebenshaltungskostenindex angepasst. Mit LGBl. Nr 79/2017 und 80/2017 seien die Höchstsätze festgelegt und zusätzlich erhöht worden. • Umweltschutz – das Servicemagazin für Ökologie & Wirtschaft In der nächsten Ausgabe dieses Magazins erscheine ein Bericht aus Gaschurn. Dieser beinhalte vor allem auch das Energieprojekt der Volksschule Partenen und trage den Titel; „Gaschurn: Mit Volldampf auf dem Weg zum e5“. Niederschrift_26_GV_Sitzung.doc Seite 4/18 • Mühle Gaschurn Es kursieren Gerüchte, dass die Gemeinde oder gar er als Bürgermeister die Verantwortung dafür trage, dass das Lokal Mühle im Winter 2017/18 nicht öffne. Diese wolle er klar ausräumen und zum Ausdruck bringen, dass er sich persönlich sehr freue, wie sich dieses Lokal entwickelt habe. Die Mühle stelle mittlerweile einen wichtigen Bestandteil des Dorfes, sowohl im Sommer als auch im Winter dar. Der Vorsitzende begrüßt Rainer und Michael Bergauer, welche zum Tagesordnungspunkt 3. an der Sitzung teilnehmen werden. Der Vorsitzende unterbricht die Sitzung von 19:50 Uhr bis 20:56 Uhr zum Zweck der Bürgerfragestunde. zu 3.: Kaufansuchen GST-NR 2243/1 und 2244/1, GB Gaschurn, Bergauer GmbH, Schulstraße 200b, 6793 Gaschurn Der Vorsitzende begrüßt neuerlich Michael und Rainer Bergauer zu diesem Tagesordnungspunkt und erläutert, dass ein Kaufansuchen der Bergauer GmbH, Schulstraße 200b, 6793 Gaschurn über die GST-NR 2243/1 und 2244/1, GB Gaschurn, vorliege. Der Vorsitzende erläutert, dass der Gemeindevorstand, wie am 26.04.2017 von der Gemeindevertretung beschlossen, Vorgespräche mit der Bergauer GmbH geführt habe und bittet Rainer und Michael Bergauer um ihre Ausführungen. Die Sitzung wird dazu von 20:58 Uhr bis 21:02 Uhr unterbrochen. Michael Bergauer bedankt sich für die Einladung zur Sitzung und stellt klar, dass der Vorsitzende bzw. die Gemeinde Gaschurn jedenfalls keine Verantwortung an einer Schließung der Mühle im Winter 2017/18 trage. Der Betrieb solle jedenfalls weitergeführt werden. Die Wiedereröffnung sei auf Frühjahr 2018 geplant. Michael Bergauer erläutert weiter, dass aufgrund der mit dem Gemeindevorstand geführten Gespräche zuerst angedacht gewesen sei, einen Optionsvertrag für die Gesamtflächen der GST-NR 2243/1 und 2244/1, GB Gaschurn, abzuschließen. Rainer Bergauer erläutert dazu, dass für die Weiterführung des Betriebes ein Direktkauf einer Teilfläche talauswärts der Mühle notwendig wäre. Mit dem Vorstand wurde dann die Variante ausgearbeitet, einen Teil der Flächen direkt zu kaufen und für die verbleibende, talauswärts gelegene Fläche einen Optionsvertrag abzuschließen. Auf dieser Fläche sei angedacht, ein Hotelprojekt mit 60 bis 80 Betten zu errichten. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den Plan betreffend die Flächen im Bereich der Mühle zur Kenntnis und erläutert dazu, welche Flächen von der Bergauer GmbH direkt gekauft würden und für welche Fläche ein Optionsvertrag abzuschließen wäre. Die Grenze zur Dorfstraße betreffend, sollte noch die Umsetzung des Projektes Gaschurn 2020 beachtet werden. Der Vorsitzende erläutert, dass in der Klausur im November 2017 sowie im Vorstand Gespräche über die Preisvorstellung stattgefunden hätten. Zuerst wurde angedacht, die steilen bzw. flachen Flächen preislich zu unterscheiden, am Ende habe man sich dann allerdings auf einen Mischpreis von EUR 200,00 verständigt, welcher von der Gemeindevertretung noch zu genehmigen wäre, sofern dies auch so gesehen werde. Sollte der Abschluss dieses Vertrages gelingen, sei auch die Ausräumung sämtlicher wechselseitigen Ansprüche zwischen der Gemeinde Gaschurn und der Bergauer GmbH vereinbart. Er ist der Meinung, dass ein Betrieb mit heimischen Unternehmern, der sich gut etabliert habe und dem nun eine Weiterentwicklung bevorstehe, jedenfalls zu unterstützen sei. Christoph Wittwer erkundigt sich über die Zufahrtsmöglichkeiten. Er ist der Meinung, dass sich die Gemeinde jedenfalls einen Grundstreifen für die Zufahrt zurückbehalten bzw. ein Geh- und Fahrrecht eingeräumt werden sollte. Niederschrift_26_GV_Sitzung.doc Seite 5/18 Der Vorsitzende erläutert, dass derzeit der Radweg zur Anlieferung genutzt werde. Dieser sei allerdings im Besitz des öffentlichen Wassergutes (Wasserbauamt). Das Grundstück sei eigentlich von der Dorfstraße aus erschlossen. Kurt Rudigier erkundigt sich, ob die Mühle Bestandteil des neuen Projektes werden solle, was Rainer Bergauer bejaht. Gerhard Saler erkundigt sich, ob das Wasserbauamt als Verwalterin des öffentlichen Wassergutes die Zufahrt über den Radweg untersagen könne, was der Vorsitzende bejaht. Der Vorsitzende erläutert dazu nochmals, dass die entsprechenden Grundstücke von der Dorfstraße aus erschlossen seien, er aber für die Bauphase sicherlich eine Zufahrt entlang des Radweges als notwendig erachte. Michael Bergauer erläutert, dass keinesfalls eine Erschließung über den Radweg angedacht sei. Auch bei Errichtung des geplanten Hotelprojektes sei eine Erschließung über die Dorfstraße geplant. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen spricht sich positiv für das geplante Projekt sowie den Abschluss des Kauf- und Optionsvertrages aus. Sie spricht Rainer und Michael Bergauer als Obfrau des Tourismusausschusses ihren Dank für das Lokal „Mühle“ als touristischen Bestandteil des Dorfes aus und sei sehr gespannt auf das neue Projekt. GR Markus Netzer erkundigt sich über die Immobilienertragssteuer. Der Vorsitzende erläutert, dass diese nach rechtlicher Abklärung bei ca. 4,5 % liegen werde. Die Bezahlung derselben müsse noch gemeinsam festgelegt werden. Grundsätzlich sei angedacht, einen m²-Preis festzulegen, den die Gemeinde lukriere und von dem auch keine Abschläge mehr erfolgen sollten. Er schlage diesbezüglich vor, die Eckpunkte zu beschließen und die Feinabstimmung der Verträge in den Gemeindevorstand zu delegieren. Adolf Felder meint, der Grundstreifen zwischen dem Gebäude und dem Radweg sollte nicht verkauft werden. Anzudenken wäre, der Bergauer GmbH ein Fahrrecht einzuräumen. Der Radweg sei keine Zufahrt, ein Zufahren werde lediglich geduldet. Werde der Grundstreifen zwischen Gebäude und Radweg verkauft, bestehe keine Zufahrtsmöglichkeit mehr zum dahinterliegenden Grundstück. Der Vorsitzende erläutert dazu, dass der Radweg sowieso nicht als Zufahrt dienen werde. Das Grundstück sei in jedem Fall von der Dorfstraße aus zu erschließen. Rainer Bergauer erläutert, dass, wie bereits angedacht, der Gemeinde über diesen Grundstreifen ein Zufahrtsrecht zum dahinterliegenden Grundstück eingeräumt werden könne. Die Bergauer GmbH gehe auch davon aus, dass das angedachte Projekt verwirklicht werde und somit dann sowieso die Gesamtgrundstücke in ihr Eigentum übergehen würden. Nach einer kurzen Diskussion über die Abstandflächen macht der Vorsitzende den Vorschlag, dass die Bergauer GmbH für das talauswärts liegende Grundstück eine Abstandsnachsicht auf null Meter zur angedachten neuen Grenze erteilt, um eine Benachteiligung des talauswärtsliegenden Grundstückes hintanzuhalten. Gerhard Saler erkundigt sich darüber, ob mit dem Abschluss dieser Verträge sämtliche Altlasten zwischen der Gemeinde Gaschurn und der Bergauer GmbH erledigt seien. Diese Frage wird vom Vorsitzenden als auch von Michael und Rainer Bergauer bejaht. Dieser Passus sei bereits in beiden Vertragsentwürfen enthalten. Rainer Bergauer erläutert, dass die Immobilienertragssteuer grundsätzlich von der Verkäuferseite zu tragen sei. Dies sei gesetzlich so geregelt. Aus ihrer Sicht könne diese nicht an die Käuferseite übertragen werden. Der Vorsitzende erklärt, dass es grundsätzlich zwei Möglichkeiten gebe: Entweder werde der Kaufpreis erhöht, um schlussendlich, nach Abzug der Immobilienertragssteuer, einen m²-Preis von EUR 200,00 zu lukrieren, oder der Kaufpreis bleibe bei EUR 200,00 und die Käuferseite ersetze der Verkäuferseite die Immobilienertragssteuer. Niederschrift_26_GV_Sitzung.doc Seite 6/18 Michael Bergauer macht den Vorschlag, die Immobilienertragsteuer zwischen der Gemeinde Gaschurn und der Bergauer GmbH je zur Hälfte aufzuteilen, was seitens der Gemeindevertretung befürwortet wird. Der Vorsitzende stellt den Antrag, dem Kaufvertrag gemäß dem zur Kenntnis gebrachten Plan (ca. 700 m²) mit einen m²-Preis von EUR 200,00, einem uneingeschränkten Geh- und Fahrrecht zugunsten der Gemeinde über den Grundstreifen zwischen der Mühle und dem Radweg, in einer Breite von ca. 3,5 Metern (inklusive des Radwegstreifen), einer Abstandsnachsicht zugunsten des talauswärts liegenden Grundstückes auf null Meter sowie einer Halbierung der Immobilienertragssteuer zwischen den Vertragsparteien zuzustimmen. Weiter beantragt er, die Feinabstimmung des Vertrages in den Gemeindevorstand zu delegieren. Die Halbierung der Immobilienertragssteuer werde auf den Kaufpreis angerechnet, sodass sich dieser entsprechend verändern werde, sofern dies steuerrechtlich so gemacht werden könne. Diesen Anträgen wird einstimmig entsprochen. Der Vorsitzende erläutert weiter, dass für die talauswärts liegenden Flächen ein Optionsvertrag abgeschlossen werden soll und erläutert den Grundstücksplan. Ebenfalls seien im Gemeindevorstand bereits die Eckpunkte besprochen worden. Der m²-Preis soll auch bei diesem Vertrag EUR 200,00 betragen. Seitens des Gemeindevorstandes sei angedacht, den Optionsvertrag auf ein Jahr mit einer Verlängerungsmöglichkeit von 6 Monaten abzuschließen. Werde die Option gezogen, sei das Projekt dann innerhalb von zwei Jahren umzusetzen, widrigenfalls eine Pönalzahlung fällig werde. Die Höhe der Pönalzahlung wäre allerdings im Gemeindevorstand nochmals zu besprechen. Adolf Felder bemängelt, dass in der Ladung der Optionsvertrag nicht erwähnt wurde. Der Vorsitzende erläutert, dass der Optionsvertrag die Grundlage zum allfälligen Abschluss des Kaufvertrages darstelle. Der Tagesordnungspunkt thematisiere klar die Kaufansuchen der Bergauer GmbH über die beiden GST-NR 2243/1 und 2244/1, GB Gaschurn. Kurt Rudigier erläutert dazu, dass die Vertragsentwürfe übermittelt wurden, worauf Adolf Felder darum bittet, dies zukünftig klarer zu formulieren. Auch dem übermittelten Leitfaden, so Adolf Felder, sei nicht zu entnehmen, dass es sich um mehrere Verträge handle. Michael und Rainer Bergauer haben noch Änderungswünsche betreffend den Optionsvertrag. GR Markus Netzer erläutert, dass Rainer Bergauer in seinem Mail vom 15. Dezember 2017 alle Punkte, welche noch abschließend geklärt werden müssen, angeführt habe und macht den Vorschlag, diese Punkte in den Vorstand zu delegieren. Christoph Wittwer erkundigt sich über die Zahlungsmodalitäten der Immobilienertragssteuer, worauf der Vorsitzende erläutert, dass der Kaufpreis dementsprechend angepasst werde, sodass die Gemeinde einen m²-Preis von EUR 200,00 lukriere, die Immobilienertragssteuer allerdings halbiert werde. Der Vorsitzende stellt den Antrag, dem Optionsvertrag unter folgenden Bedingungen: • einem m²-Preis von EUR 200,00, inkl. der entsprechenden Anpassung bei einer Halbierung der Immobilienertragssteuer, die von beiden Seiten je zur Hälfte getragen werden soll, sofern dies steuerrechtlich möglich sei, • der vertraglichen Festlegung, dass die Zufahrt von der Dorfstraße aus erfolgen müsse, • im Vertrag klar zum Ausdruck gebracht wird, dass von Seiten der Optionsnehmerin selbst dafür zu sorgen ist, dass der Radweg während der Bauphase benutzet werden könne, Niederschrift_26_GV_Sitzung.doc Seite 7/18 • die Feinabstimmung des Optionsvertrages an den Gemeindevorstand delegiert und durch diesen dann mit Unterstützung des Rechtsanwaltsbüros TWP abgeschlossen wird zuzustimmen. Diesen Anträgen wird mehrheitlich entsprochen (1 Gegenstimme: Adolf Felder). Der Vorsitzende bedankt sich bei Michael und Rainer Bergauer und hofft auf ein gutes Projekt. Rainer und Michael Bergauer bedanken sich, wünschen einen guten Sitzungsverlauf und verlassen um 21:47 Uhr die Sitzung. zu 4.: Vermessung Straße „Obere Gosta“ Der Vorsitzende erläutert, dass im Zuge der angedachten Grundteilungen der Familie Zink im Bereich „Obere Gosta“ die Straße „Obere Gosta“ in diesem Bereich neu vermessen wurde und nun an den Bestand angepasst werden soll. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den Vermessungsplan sowie ein Orthofoto über den derzeitigen Straßenverlauf zur Kenntnis und erläutert die angedachte Anpassung. Der Vorsitzende erläutert weiter, dass angedacht sei, die Straße bis zur jetzigen westlichen Asphaltgrenze in das Öffentliche Gut zu übernehmen. Sollte die Straße im Bereich des Stallzubaus der Familie Zink vergrößert werden, wäre dieser Zubau auf Kosten des Eigentümers zu entfernen. Dies sei mit der Familie Zink bereits so vereinbart worden. Der Vorsitzende erläutert, dass die Anrainer die Teilflächen kostenlos an das Öffentliche Gut abtreten. Die Gemeinde übernimmt die Vermessungs- und Verbücherungskosten, wobei sich diese relativ gering halten, da die Gemeinde die Eintragung im vereinfachten Verfahren gem. § 15 LTG vornehmen könne. Der Vorsitzende stellt den Antrag, dem Vermessungsplan der Vermessung Markowski Straka ZT GmbH vom 27. November 2017, GZ 20.460W/17, und den damit zusammenhängenden Zu- und Abschreibungen zuzustimmen sowie den neuen Verlauf der Straße „Obere Gosta “ (GST-NR 3356/1, GB Gaschurn) als Öffentliches Gut zu widmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 5.: Ermächtigung zur Entgegennahme von Barzahlungen (§ 79 Abs. 33 GG) für Lisa Lechleitner Der Vorsitzende erläutert, dass gemäß § 79 Abs. 3 GG Barzahlungen an die Gemeinde nur die im Abs. 1 genannte Person (Leitung der Kassengeschäfte) oder andere von der Gemeindevertretung ausdrücklich dazu ermächtigte Personen entgegennehmen dürfen. Ebenso seien die Namen der zur Entgegennahme von Barzahlungen ermächtigten Personen im Gemeindeamt durch Anschlag kundzumachen. Walter Lechleitner und Ludwig Wachter erklären sich zu diesem Punkt für befangen. Der Vorsitzende stellt den Antrag die Ermächtigung zur Entgegennahme von Bargeld bis zu einer Höhe von EUR 1.000,00 gemäß § 79 Abs. 3 GG für Lisa Lechleitner zu genehmigen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 6.: Gästetaxeverordnung Der Vorsitzende berichtet, dass sich bei den einzelnen Verordnungen lediglich die Gebührensätze ändern würden, ansonsten würden sich die Verordnungen nicht verändern. Alle Verordnungen seien vom Finanzausschuss sowie in der Klausur behandelt worden. Niederschrift_26_GV_Sitzung.doc Seite 8/18 Der Vorsitzende erläutert, dass in der Klausur angeregt wurde, die Gästetaxe für den Sommer 2019 bereits in der Verordnung mitzuerfassen, um den Gastgebern eine genauere Kalkulation zu ermöglichen. Deshalb wurde die Verordnung dementsprechend angepasst. Die Gästetaxeverordnung wird daraufhin wie vorliegend mehrheitlich genehmigt (1 Gegenstimme: Ludwig Wachter). zu 7.: Tourismusbeiträgeverordnung Die Tourismusbeiträgeverordnung wird wie vorliegend einstimmig genehmigt. Der Vorsitzende erläutert, dass für das Jahr 2019 aufgrund des Schipistenbaus eine Erhöhung auf 1,50 % vorgesehen sei. Diese Verordnung könne erst 2018 so beschlossen werden, um wiederum den Betrieben die zeitgerechte Kalkulation zu vereinfachen, solle diese Erhöhung bereits jetzt kommuniziert werden. Dieser Vorgangsweise wird zugestimmt. zu 8.: Kanalordnung Die Kanalordnung wird wie vorliegend einstimmig genehmigt. zu 9.: Wasserleitungsordnung Die Wasserleitungsordnung wird wie vorliegend einstimmig genehmigt. zu 10.: Friedhofsgebührenverordnung Die Friedhofgebührenverordnung wird wie vorliegend einstimmig genehmigt. zu 11.: Hundeabgabe-Verordnung Die Hundeabgabe-Verordnung wird wie vorliegend einstimmig genehmigt. Der Vorsitzende erläutert ergänzend, dass die Abfallgebühren im Jahr 2018 nicht erhöht werden, da bereits eine Kostendeckung erreicht wurde. zu 12.: Voranschlag 2018 Der Vorsitzende begrüßt Mag. Edgar Palm zu diesem Tagesordnungspunkt und erläutert, dass der Voranschlag den Mandataren bereits zugestellt wurde. Der Vorsitzende erläutert das mittelfristige Investitionsprogramm inklusive der Finanzierungen: - Feuerwehrgebäude Gaschurn - Straßen-, Wege und Brückenbau (Unteres Vand, Straßenbau im Zuge Fernwärme, Straßenbau im Zuge Breitband, Garnerastraße, Unter Trantrauas, Schulstraße Gaschurn, Weiterführung Bergerstraße, Straßengenossenschaft Innerbofa, Radweg) - Wildbachverbauungsprojekte (Klusertobel, Rüttler, Vand) - Wasserversorgung (Hochbehälter Tschambreu, Vand und Trantrauas, Hochbehälter Mittelmaisäß, Innerbofa, Außerbofa, Sanierung Ortsnetz Partenen) - Abwasserbeseitigung (Trantrauas, Oberes Vand, Winkel, Innerbofa, Außerbofa, Pfanges) Niederschrift_26_GV_Sitzung.doc Seite 9/18 - Diverse Projekte: Fahrzeug Bauhof, Schiabfahrt, Harzaweg, Neugestaltung Ortseingänge, Urnenwand Friedhof Gaschurn, Umbau Nahversorgung Partenen, etc. Die angedachten Flächenverkäufe (Bergauer u.a.) seien im Voranschlag noch nicht abgebildet, da zum Zeitpunkt der Fertigstellung des Voranschlages diese noch nicht feststanden. Auch die Einnahmen des Grundverkaufes betreffend das Wohnbauprojekt „Living in the South II“ werden erst lukriert, wenn der Baubescheid in Rechtskraft erwachse. GR Markus Netzer erkundigt sich darüber, ob in absehbarer Zeit die Kostendeckung betreffend die Kanalgebühren herbeigeführt werden könne. Grundsätzlich sei beschlossen, jährliche Erhöhungen (Indexierung zzgl. 5 %) solange vorzunehmen, bis eine Kostendeckung bestehe. Mag. Edgar Palm erläutert, dass die Kostendeckung betreffend die Kanalgebühren grundsätzlich in den nächsten ein bis zwei Jahren herbeigeführt werden dürfte. Da allerdings im Bereich der Wasserversorgungsanlagen wieder Millioneninvestitionen vorgesehen seien, verschlechtere sich der Kostendeckungsgrad im Bereich der Wasserversorgung dadurch erheblich. GR Markus Netzer stellt die Frage an Mag. Edgar Palm, wie er die derzeitige Finanzsituation der Gemeinde Gaschurn einschätze. Mag. Edgar Palm erläutert, dass die Gemeinde Gaschurn, wie auch andere Gemeinden, sämtliche Haushaltsdaten unter www.offenerhaushalt.at offenlege. Auf dieser Plattform könne auch die Bonitätsbeurteilung abgerufen werden. Es stelle sich klar dar, dass die derzeitige finanzielle Situation gut sei, dies aber nur aufgrund der Mehreinnahmen der Baustelle OV II. Eine ähnliche Situation war bereits während der Bauphase des Kopswerks II zu beobachten. Fallen diese Einmaleffekte allerdings weg, stelle sich die Lage weniger erfreulich dar. Klarzustellen sei, dass sich diese Situation nicht nur für die Gemeinde Gaschurn sondern nahezu für das gesamte Montafon ähnlich darstelle. Der Vorsitzende merkt an, dass aufgrund der Mehreinnahmen aus den erwähnten Projekten Kops II und OVW II, auch trotz der großen Investition in den Bereichen Wasser und Kanal, erst im Jahr 2017 wieder ein Darlehen aufgenommen werden musste. Aufgrund dieser Investitionen habe sich auch das Anlagevermögen entsprechend erhöht. Der Ausbau der Abwasserbeseitigungsanlagen könne voraussichtlich im Jahr 2019 abgeschlossen werden. Hier sei diesbezüglich noch zu erwähnen, dass die Gemeinden einen digitalen Kanalkataster zu erstellen haben. Sämtliche Kanalstränge werden in einem solchen aufgenommen und detailliert dokumentiert. Noch sei nicht klar, welche Sanierungen sich daraus mitunter ergeben werden. Der Vorsitzende erläutert weiter, dass gemeinsam mit dem Land Vorarlberg ein Gemeindefinanzpaket vereinbart wurde, welches für die Gemeinde Gaschurn ca. EUR 300.000,00 mehr an Ertragsanteilen im Gemeindebudget bedeute. Immer wieder habe er versucht klarzumachen, dass die bisherige Finanzkraftberechnung ihr Ziel verfehle. Nun konnte mit der sogenannten „Finanzkraft NEU“ eine Verbesserung erzielt werden. GR Markus Netzer erkundigt sich über die Aufteilung der aufgenommenen Darlehen. Mag. Edgar Palm erläutert dazu, dass der Darlehensnachweis (Seiten 88-93), der Bestandteil des Voranschlages sei, in welchem die Verwendung der Darlehen zu finden sei. Zur besseren Übersicht seien für jeden Abschnitt jeweils Zwischensummen gebildet (Wasser, Kanal, etc.). GR Markus Netzer bittet um eine Prognose für das Jahr 2018. Der Schuldenstand betrage EUR 10 Mio, im Jahr 2019 dann EUR 15 Mio. Er bittet um Erläuterung, ob diese Summen für den Gemeindehaushalt überhaupt tragbar seien. Mag. Edgar Palm erläutert, dass der Voranschlag von der Aufsichtsbehörde zu genehmigen sei. Diese prüfe die Zahlen und erteile bei positiver Beurteilung die Genehmigung. Für die Darlehensaufnahme sei jeweils separat um Genehmigung anzusuchen und werde nochmals geprüft. Bisher wurden die beantragten Darlehensaufnahmen stets genehmigt. Derzeit könne Niederschrift_26_GV_Sitzung.doc Seite 10/18 aufgrund der neuen Regierungsbildung der Bundesregierung noch nicht abgeschätzt werden, welche Änderungen sich künftig für die Gemeinden ergeben. Die neue Regierung plane sowohl den öffentlichen Schuldenstand als auch die Steuerquote zu senken, dies könne beispielweise bedeuten, dass die Gemeindeförderungen gekürzt und weniger Ertragsanteile eingehen werden. Wie sich dies alles auswirke, könne derzeit nicht seriös beurteilt werden. Die Bestimmungen des Stabilitätspaktes seien jedenfalls einzuhalten. Speziell bei den Tourismusgemeinden sei es so, dass diese aufgrund der vergangenen Steuerreformen speziell durch die Abschaffung von Gewerbe- und Getränkesteuer keinen vollen Ausgleich erhalten haben, was sich jetzt natürlich auf die finanzielle Lage niederschlage. Der Vorsitzende erläutert dazu, dass der Voranschlag das wichtigste Gestaltungsinstrument der Gemeinde sei. Ihm sei es wichtig, dass auch in der mittelfristigen Finanzplanung relativ detailliert alle Vorhaben Berücksichtigung fänden. Ob eine Umsetzung der budgetierten Projekte dann auch erfolge, könne nicht immer gesagt werden und bedürfe dann immer noch der entsprechenden Beschlussfassung des zuständigen Gremiums. GR Markus Netzer erkundigt sich darüber, wie die stetig steigenden Nächtigungszahlen der Tourismusgemeinden im Vergleich zu den stetigen wachsenden Schuldenständen zu verstehen seien. Mag. Edgar Palm erläutert, dass die Anforderungen an die Gemeinden in den letzten Jahren stark gestiegen seien. Beispielsweise sei hier die Kinderbetreuung zu erwähnen. Waren früher die Kinder nur ein Jahr im Kindergarten, so werden diese zwischenzeitlich bereits schon ab einem Alter von 2-3 Jahren in die Betreuung aufgenommen. Zudem wurde die Gruppengröße stetig verringert. Daraus ergeben sich höhere Personal- und Sachkosten. Diese Herausforderung betreffe alle Gemeinden, nicht nur die Tourismusgemeinden und mache immer wieder Investitionen notwendig. Weiter erkundigt sich GR Markus Netzer über die Finanzierungen betreffend Montafon Tourismus sowie die Rentabilität des Tourismusbüros in Partenen. Der Vorsitzende erläutert, dass der Finanzausschuss bereits über dieses Thema beraten habe. Auch der Tourismusausschuss habe es sich zur Aufgabe gemacht, die Weiterführung des Tourismusbüro Partenen zu diskutieren. Der Finanzierungsschlüssel von Montafon Tourismus sei erst kürzlich angepasst worden. Montafon Tourismus habe auch einen Marketingbeitrat installiert, der Aufsichtsrat habe grundsätzlich die Kontrollfunktion inne. Die Mittel seien, wie in den ausgearbeiteten Konzepten und entsprechend des Ergebnisses des Markenbildungsprozesses durch den Geschäftsführer in Absprache mit den verschiedenen Gremien, wie dem Marketingbeirat, einzusetzen. Einige Positionen des Marketingbudgets seien durch den Aufsichtsrat aufgrund der Erkenntnisse aus dem Markenbildungsprozess bereits bereinigt worden. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen merkt an, dass in der Gebührenübersicht die Höhe der Zweitwohnsitzabgabe noch anhand der nun im Amtsblatt kundgemachten Werte anzupassen wäre. Nachdem keine Fragen mehr bestehen erläutert der Vorsitzende die Feststellung des Voranschlages 2018 wie folgt: Niederschrift_26_GV_Sitzung.doc Seite 11/18 Der Vorsitzende stellt den Antrag, den Voranschlag 2018 wie vorliegend zu genehmigen. Diesem Antrag wird mehrheitlich entsprochen (4 Gegenstimmen: GR Markus Netzer, Christoph Wittwer, Ludwig Wachter, Adolf Felder). zu 13.: Bau- und Investitionsplan Kanalisation Kurt Rudigier verlässt um 22:51 Uhr die Sitzung. Der Vorsitzende erläutert den Bau- und Investitionskostenplan der Kanalisation der Jahre 2018 bis 2020, wie er bereits zum vorangegangenen Tagesordnungspunkt dargelegt wurde und stellt den Antrag diesen zu genehmigen. Der Bau- und Investitionskostenplan wird wie vorliegend mehrheitlich genehmigt (1 Gegenstimme: Adolf Felder). zu 14.: Kündigung Mietvertrag zwischen der Gemeinde Gaschurn, Dorfstraße 2, 6793 Gaschurn und der Fa. Spar-Österreichische Warenhandels AG, Europastraße 3, 5020 Salzburg (Spar Partenen) Der Vorsitzende berichtet, dass in der 6. Gemeindevertretungssitzung am 24. Juli 1996 unter TOP 3. Folgendes beschlossen wurde: Zwischen der SPAR-Warenhandels AG und der Gemeinde Gaschurn wird ein Mietvertrag für den Sparmarkt Partenen abgeschlossen. Die Vertragsdauer beträgt zunächst 3 Jahre und kann danach um weitere 7 Jahre verlängert werden. Die Gemeinde erhält als Miete 1 % des Nettoumsatzes. Der Vorsitzende berichtet weiter, dass der gegenständliche Vertrag bis dato stillschweigend weiterverlängert wurde. Gemäß Vertragspunkt 2. sei das Bestandsverhältnis beiderseits unter Einhaltung einer sechsmonatigen Aufkündigungsfrist jeweils zum 30.06. und 31.12. eines jeden Jahres aufkündbar. Die Aufkündigung habe mittels eingeschriebenen Briefes zu erfolgen. Maßgebend für die Rechtzeitigkeit der Aufkündigung sei das Postaufgabedatum. Der Vorsitzende erläutert, dass die Kündigung des Mietvertrages notwendig sei, um eine Lösung für den Entfall der Lebensmittelnahversorgung in Partenen vorantreiben zu können. Sollte mit der Fa. Spar eine Lösung zum Weiterbestand des Lebensmittelgeschäftes in Partenen gefunden werden, könnte auch mit dieser ein neuer Vertrag abgeschlossen werden. Der Vorsitzende stellt den Antrag, der Kündigung des Mietvertrages zwischen der Gemeinde Gaschurn, Dorfstraße 2, 6794 Partenen, und der Fa. Spar-Warenhandels AG, Europastraße 3, 5020 Salzburg, über das Geschäftslokal Silvrettastraße 12, 6794 Partenen, zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. Kurt Rudigier nimmt ab 22:55 Uhr wieder an der Sitzung teil. zu 15.: Finanzverwaltung Montafon Der Vorsitzende erläutert, dass Markus Rudigier, MAS, Gemeindesekretär der Gemeinde Bartholomäberg, in der 25. Gemeindevertretungssitzung das Modell „Finanzverwaltung Montafon“ vorgestellt und erläutert habe. Es liege auch bereits das Förderansuchen der Montafoner Gemeinden, ausgenommen von Stallehr vor. Stallehr werde von Seiten der Stadt Bludenz mitbetreut. Nach den Erläuterungen von Markus Rudigier, MAS, wurde im Zuge der letzten Gemeindevertretungssitzung beschlossen, die Abstimmung zu diesem Punkt auf die heutige Sitzung zu vertagen. Der Vorsitzende erläutert weiter, dass sich die Gemeindemitarbeiterin Andrea Mangard bereits in Altersteilzeit befinde und die Gemeindemitarbeiterin Andrea Tschofen bereits die Absicht kundgetan habe, ebenfalls die Möglichkeit der Altersteilzeit in Anspruch nehmen zu Niederschrift_26_GV_Sitzung.doc Seite 12/18 wollen. Die Gemeinde Gaschurn sei somit direkt von der Finanzverwaltung Montafon betroffen. Der Vorsitzende erläutert, dass die Gemeinden Silbertal, Bartholomäberg, Schruns, St. Gallenkirch und Lorüns bereits positive Beschlüsse gefasst hätten. Der Vorsitzende erklärt den Anwesenden aufgrund der Frage, ob für die Finanzverwaltung Kommunalsteuer anfalle, dass die Finanzverwaltung kein Unternehmen sei und deshalb auch keine Kommunalsteuer zu entrichten sei. Er erläutert weiter, dass es in erster Linie darum gehe, Arbeitsplätze, die Sicherung der Finanzverwaltung in den Gemeinden und Qualität zu gewährleisten. Hierfür seien montafonweite Standards zu definieren. Der Vorsitzende bedankt sich nochmals bei Markus Rudigier, MAS, und freue sich sehr darüber, in welcher Form dieser die Gemeinde Gaschurn im Zuge der Sitzung immer wieder lobend erwähnt habe. Adolf Felder erläutert, dass er von der Präsentation, die Markus Rudigier, MAS, in der letzten Sitzung vorgenommen habe, sehr angetan sei und ein Beitritt zur Finanzverwaltung sicherlich nur positive Auswirkungen für die Gemeindeverwaltung ergebe. GR Markus Netzer erkundigt sich über die Verrechnungssätze, die den einzelnen Gemeinden in Rechnung gestellt werden, da die Gemeinde Gaschurn offensichtlich bereits als Dienstleister fungiert habe. Der Vorsitzende erläutert, dass es verschiedene Stundensätze für die unterschiedlichen Bereiche gebe, welche dann weiterverrechnet werden. Mag. Edgar Palm ergänzt, dass die erbrachten Leistungen nach tatsächlichem Aufwand weiterverrechnet werden. Mittels Zeiterfassungssystem könne genau erfasst werden, wer wann welche Aufträge für welche Gemeinde erfüllt habe. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen verlässt um 23:01 Uhr die Sitzung. Der Vorsitzende stellt den Antrag, dem Beitritt zur Finanzverwaltung, dem vorbereiteten Förderansuchen sowie der von Markus Rudigier, MAS, in der letzten Sitzung erläuterten Finanzierung zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 16.: EKIZ Gortipohl Der Vorsitzende erläutert, dass in einem breiten Prozess der Ausbau der Kinderbetreuung im Montafon behandelt wurde. Einer der festgelegten Punkte sei, mindestens zwei Ganztagesbetreuungsstätten zu schaffen. Eine davon in der Innerfratte, die andere in der Außerfratte. Zusammen mit der Gemeinde St. Gallenkirch habe die Gemeinde Gaschurn bereits die Betreuung an der Mittelschule Innermontafon sichergestellt. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen nimmt ab 23:04 Uhr wieder an der Sitzung teil. Der Vorsitzende erläutert, dass geplant sei, die Räumlichkeiten des ehemaligen Tourismusbüro in Gortipohl entsprechend zu adaptieren, um dort ein Eltern-Kind-Zentrum eröffnen zu können. Für die Errichtungskosten werde ein Förderansuchen gemäß Art. 15a B-VG eingereicht. Eine weitere Förderung des Landes Vorarlberg werde ebenfalls beantragt. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden die von der Gemeinde St. Gallenkirch eingeholte Kostenschätzung der Fa. Maier Bau Consult zur Kenntnis. Gemäß Aufstellung von Bgm. Josef Lechthaler vom 18. Dezember 2017 würden folgende Beträge ergeben: Investitionskosten lt. Schätzung Maier Bau Consult EUR 265.000,00 abzgl. Förderung Land (18 % der Bemessungsgrundlage) EUR 47.700,00 EUR 120.000,00 abzgl. Förderung Bund 15a (80 % von EUR 125.000,00 + einmalig max. EUR 20.000,00) Niederschrift_26_GV_Sitzung.doc Seite 13/18 Kooperationsförderung EUR 39.750,00 Restbetrag EUR 97.300,00 davon Anteil St. Gallenkirch EUR 58.380,00 davon Anteil Gaschurn EUR 38.920,00 Die verbleibenden Kosten sollen gemäß des üblichen Schlüssels 60/40 zwischen beiden Gemeinden aufgeteilt werden. Im neuen EKIZ-Gortipohl könnten pro Modul (Vormittag/Nachmittag) je sechs Kinder betreut werden. Nachdem keinerlei Fragen bestehen, stellt der Vorsitzende den Antrag, der Errichtung und dem Betrieb des EKIZ-Gortipohl gemäß obiger Aufstellung und Aufteilung 60 (St. Gallenkirch) / 40 (Gaschurn) zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. Der Vorsitzende bedankt sich bei Mag. Edgar Palm und den Mitarbeitern der Buchhaltung für Ihre Arbeit, erklärt sich für die nächsten zwei Tagesordnungspunkte als befangen und übergibt den Vorsitz an Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen. Bgm. Martin Nezter, MSc verlässt um 23:11 Uhr die Sitzung. Adolf Felder verlässt um 23:11 Uhr die Sitzung. zu 17.: Wohnbau Partenen II – Berufung gegen die Baubewilligung „Errichtung einer Mehrfamilienwohnhausbebauung mit Tiefgarage – Haus Versal, vom 04.08.2017, Zahl: 131-9/13/Pa75a/2017“ durch Heinz Kogoj, Silvrettastraße 64, 6794 Partenen Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erläutert, dass Heinz Kogoj, Silvrettastraße 64, 6794 Partenen, am 22. August 2017 innerhalb offener Frist gegen den Baubescheid der Gemeinde Gaschurn vom 04. August 2017, Zahl: 131-9/13/Pa75a/2017, berufen und umfassende Berufungspunkte vorgebracht habe. Über die vorliegende Berufung sei zu entscheiden. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erläutert den Anwesenden den im Entwurf ausgearbeiteten Berufungsbescheid. Sie erklärt, dass die im erstinstanzlichen Verfahren von Heinz Kogoj eingebrachten Einwendungen als unzulässig zurückgewiesen wurden. Die von Heinz Kogoj eingebrachten Einwendungen wurden nicht auf ein Nachbarrecht gestützt. Somit verliere er die Parteistellung und auch das Recht zur Erhebung einer Berufung. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erläutert die von Heinz Kogoj eingebrachten Berufungspunkte. GR Markus Netzer erkundigt sich nach der von DI Ulrich Grasmugg abgegebenen Stellungnahme, welche Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen daraufhin den Anwesenden zur Kenntnis bringt. Adolf Felder nimmt ab 23:16 Uhr wieder an der Sitzung teil. GR Markus Netzer beantragt aufgrund der Anwesenheit von Heinz Kogoj die Unterbrechung der Sitzung, um eine allfällige Stellungnahme seinerseits zu hören. Die Sitzung wird von 23:17 Uhr bis 23:22 Uhr unterbrochen. Heinz Kogoj führt aus, dass DI Ulrich Grasmugg seiner Ansicht nach das erwähnte Gutachten ohne Besichtigung vor Ort abgegeben habe. Dieses Gebäude passe nicht in das Ortsbild. Er sei der Meinung, dass die Architekten sowie auch DI Grasmugg jedenfalls berücksichtigen hätten müssen, dass es sich hier um ein Dorf handle und nicht um eine Stadt. Auch Niederschrift_26_GV_Sitzung.doc Seite 14/18 der touristische Aspekt sei nicht außer Acht zu lassen. Er habe nichts gegen das Wohnbauprojekt selbst einzuwenden, es gehe ihm lediglich um Architektur und Ausführung. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen führt aus, dass es sowohl touristisch notwendig sei, das Dorf attraktiv zu gestalten, jedenfalls notwendig sei aber auch Wohnmöglichkeiten für Einheimische zu schaffen. Der dritte Wohnblock an dieser Stelle sei als Komplettierung der bestehenden Wohnanlage zu sehen. Kindergarten und Schule seien in der Nähe. Das Dorf werde dadurch wiederum belebt. Walter Lechleitner merkt an, dass die Bauflächen begrenzt seien und seiner Ansicht nach positiv zu beurteilen sei, dass möglichst viel Wohnraum auf kleiner Fläche geschaffen werde. Kurt Rudigier führt aus, dass Architektur immer Ansichtssache sei. Dies betrachte jeder anders. Jedenfalls sei es so, dass die gesetzlichen Bestimmungen eingehalten werden. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen ergänzt, dass der vorbereitete Bescheid von der Gemeindeaufsicht überprüft worden sei und stellt den Antrag, die von Heinz Kogoj eingebrachte Berufung als unzulässig zurückzuweisen und den vorliegenden Berufungsbescheid zu genehmigen. Diesem Antrag wird mehrheitlich entsprochen (1 Gegenstimme: Adolf Felder). zu 18.: Wohnbau Partenen II – Berufung gegen die Baubewilligung „Errichtung einer Mehrfamilienwohnhausbebauung mit Tiefgarage – Haus Versal, vom 04.08.2017, Zahl: 131-9/13/Pa75a/2017“ durch Lothar Dona, Silvrettastraße 78a, 6794 Partenen, vertreten durch RA Mag. Clemens Achammer Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erläutert, dass RA Dr. Clemens Achammer, Schlossraben 10, 6800 Feldkirch, den Berufungswerber Lothar Dona, Silvrettastraße 78, 6794 Partenen, vertrete und mit Einschreiben vom 21. August 2017 innerhalb offener Frist gegen den Baubescheid der Gemeinde Gaschurn vom 04. August 2017, Zahl: 131-9/13/Pa75a/2017, berufen und umfängliche Berufungspunkte eingebracht habe. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erläutert den im Entwurf vorbereiteten Berufungsbescheid und bringt den Anwesenden sämtliche Berufungspunkte zur Kenntnis. Christoph Wittwer erkundigt sich, warum die Berufung von Heinz Kogoj direkt abgewiesen werde und die Berufung von RA Dr. Clemens Achammer als Vertreter von Lothar Dona in allen Einzelheiten zu behandeln sei. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erläutert, dass Heinz Kogoj seine Parteistellung aufgrund unzulässiger Einwendungen verloren habe. RA Dr. Clemens Achammer als Vertreter von Lothar Dona habe im erstinstanzlichen Verfahren zulässige Einwendungen erhoben, die sich auf Nachbarrechte gestützt hätten. Er habe somit seine Parteistellung aufrechterhalten und sei dadurch zur Erhebung einer Berufung berechtigt. Die Berufung sei somit in allen Einzelheiten zu behandeln. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen verliest sämtliche Berufungspunkte bzw. Einwendungen und bringt diese den Anwesenden zur Kenntnis. Die jeweiligen rechtlichen Ausführungen dazu werden ebenfalls verlesen und den Anwesenden zur Kenntnis gebracht. Walter Lechleitner erkundigt sich darüber, ob dieser Bescheid ebenfalls von der Gemeindeaufsicht überprüft wurde, was Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen bejaht. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen stellt den Antrag, die von Mag. Clemens Achammer als Vertreter von Lothar Dona eingebrachte Berufung abzulehnen und den vorliegenden Berufungsbescheid zu genehmigen. Diesem Antrag wird mehrheitlich entsprochen (2 Gegenstimmen: Christoph Wittwer und Adolf Felder). Bgm. Martin Netzer, MSc, nimmt ab 00:10 Uhr wieder an der Sitzung teil. Niederschrift_26_GV_Sitzung.doc Seite 15/18 zu 19.: Fernwärmeprojekt Gaschurn-Partenen Der Vorsitzende führt aus, dass derzeit mit drei möglichen Partnern Gespräche geführt werden, um eine Umsetzungsmöglichkeit des Projektes zu finden. Derzeit kann jedoch noch nicht abschließend eingeschätzt werden, ob es zu einer Umsetzung komme oder nicht. Vorgesehen sei, mit einem der möglichen Partner, der ENGIE Energie GmbH, die vorliegende Vereinbarung abzuschließen. Diese stelle sicher, dass voraussichtlich bis Ende Jänner 2018 ein fundiertes Konzept für die Umsetzung des Projekts ausgearbeitet werde. Der Vorsitzende erläutert, dass die Gemeinde Gaschurn grundsätzlich Vertragspartner für die Wärmeauskoppelung mit der Vorarlberger Illwerke AG sei. Wie dies bei einer Umsetzung des Projektes mit externen Partnern gehandhabt werde, müsse noch abgeklärt werden. Grundsätzlich bestünden mehrere Möglichkeiten. Auch die Finanzierung betreffend das Biomasseheizwerk sei in diesem Zuge zu klären. Der Vorsitzende führt aus, dass alle drei infrage kommenden Partner bis Ende Jänner / Anfang Februar 2018 ein Konzept vorlegen, das die Entscheidungsgrundlage bilden soll. Im Februar sollte schlussendlich entschieden werden, ob und mit welchem Partner das Projekt umgesetzt werden soll. Die vorliegende Grundsatzvereinbarung zur intensiven Prüfung und Erarbeitung eines Umsetzungskonzeptes soll zwischen der ENGIE Energie GmbH, der Gemeinde Gaschurn, der Biomasse Heizwerk GmbH & Co KG sowie der Energie- und Wirtschaftsbetriebe Hochmontafon GmbH abgeschlossen werden. Der Vorsitzende erläutert die vorliegende Vereinbarung und ergänzt, dass es derzeit nicht um die Umsetzung des Projektes gehe, sondern um die Ausarbeitung eines Konzeptes, welches eine Umsetzung ermöglichen würde. Die Entscheidung zum Abschluss dieser Vereinbarung sei, da es um das Gesamtprojekt gehe, von der Gemeindevertretung als zuständiges Gremium zu treffen. Adolf Felder erkundigt sich über die in der Vereinbarung erwähnte Kostenpauschale für Aufwandsentschädigung in Höhe von EUR 10.000,00 und stellt die Frage, ob die Gemeinde Gaschurn diesen Betrag zu entrichten habe, sollte der endgültige Vertragsabschluss mit der ENGIE Energie GmbH nach Vorlage eines Umsetzungskonzeptes nicht zustande kommen. Markus Durig ergänzt diese Frage damit, ob die Kostenpauschale auch dann fällig werde, wenn die ENGIE Energie GmbH nach intensiver Prüfungsphase, nicht an einer Umsetzung interessiert sei. Der Vorsitzende erläutert, dass die EUR 10.000,00 nur dann fällig werden, sollte die Gemeinde nach intensiver Prüfungsphase die Umsetzung nicht mit der ENGIE Energie GmbH sondern mit einem anderen Partner durchführen. Lehne die ENGIE Energie GmbH eine Umsetzung ab, werde der Betrag seitens der Gemeinde nicht fällig. Da dieser Vertragspunkt jedoch nicht ganz klar formuliert sei, werde dies in der Vereinbarung präzisiert. Nach einer kurzen Diskussion stellt der Vorsitzende den Antrag, der vorliegenden Vereinbarung zwischen der ENGIE Energie GmbH, der Gemeinde Gaschurn, der Biomasse Heizwerk GmbH & Co KG sowie der Energie- und Wirtschaftsbetriebe Hochmontafon GmbH, mit einer Präzisierung des Vertragspunktes 5., zuzustimmen. Diesem Antrag wird mehrheitlich entsprochen (1 Gegenstimme: GR Markus Netzer). zu 20.: Biomasse Heizwerk GmbH & Co KG Der Vorsitzende erläutert, dass die aktuelle Situation bereits in den vorangegangenen Sitzungen dargestellt wurde. Die Schreiben betreffend die Preisanpassungen werden noch diese Woche an die Anschlussnehmer versandt. Die Preisanpassungen wurden dergestalt ausgearbeitet, dass die Finanzierung des Biomasseheizwerks wieder gesichert sei. Der Vorsitzende erläutert, dass aufgrund des schlechten Zustandes des Ölbrenners als auch der alten Steuerung Angebote zur Erneuerung des Systems eingeholt wurden. Grundsätzlich sei angedacht, die Finanzierung der Ölbrenners inkl. Steuerung aus dem laufenden Budget Niederschrift_26_GV_Sitzung.doc Seite 16/18 zu finanzieren. Das Angebot der Fa. Walter Bösch GmbH & Co KG vom 05. Dezember 2017 belaufe sich auf EUR 26.101,35 netto. Er beantrage als Geschäftsführer, dass diese Summe, um liquide zu bleiben, von Seiten der Gemeinde als Darlehen zur Verfügung gestellt werde. Artur Pfeifer merkt an, dass der Ölbrenner jedenfalls zu erneuern sei, auch bei Umsetzung des Fernwärmeprojektes Gaschurn-Partenen werde dieser benötigt. Der Vorsitzende stimmt dieser Aussage zu und ergänzt, dass für den jetzigen Ölbrenner keine Ersatzteile mehr erhältlich seien. Der Vorsitzende erläutert weiter, dass ein Angebot für eine Überbrückungslösung mit einer Ersatzwärmequelle eingeholt wurde, falls es zum Ausfall des Ölbrenners kommen würde. Diese Überbrückungslösung würde Kosten in Höhe von EUR 12.000,00 verursachen. Eine solche kurzfristige Ersatzlösung verursache unverhältnismäßig hohe Kosten. Daher sei dem Einbau eines neuen Ölbrenners inkl. der Steuerung der Vorzug zu geben. Adolf Felder erkundigt sich über die Jahresbilanz des Biomasse Heizwerks. Der Vorsitzende erläutert, dass derzeit im laufenden Geschäftsjahr schwarze Zahlen geschrieben werden. Im nächsten Jahr soll mit der Wärmetarifanpassung jedenfalls ein besseres Ergebnis erzielt und eine längerfristige Finanzierung gesichert werden. Der Vorsitzende enthält sich als Geschäftsführer seiner Stimme und stellt den Antrag, der Biomasse Heizwerk GmbH & Co KG die finanziellen Mittel zur Erneuerung des Ölbrenners und der Steuerung seitens der Gemeinde zur Verfügung zu stellen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen (1 Enthaltung: Bgm. Martin Netzer, MSc). zu 21.: Genehmigung der letzten Niederschrift(en) Die Niederschrift über den öffentlichen Teil der 25. Gemeindevertretungssitzung wird einstimmig genehmigt. Die Niederschrift über den nicht öffentlichen Teil der 25. Gemeindevertretungssitzung wird einstimmig genehmigt. zu 22.: Allfälliges • Ludwig Wachter erkundigt sich darüber, warum beim Rifabecken die Tafel „Fußgänger verboten – Hunde verboten“ angebracht sei. Der Vorsitzende erläutert, dass diese Thematik auch schon letztes Jahr erläutert wurde. Die gegenständliche Tafel sei deshalb angebracht worden, dass Fußgänger und Hunde nicht in der Loipe laufen. • Ludwig Wachter erläutert, dass die PKWs, welche bei den Hanghäusern parken, immer wieder in die Straße stehen. Der Vorsitzende meint, dass Elmar Sohler Hausverwalter bzw. Hausmeister der Hanghäuser sei. Er werde diesen darauf hinweisen, die Bewohner entsprechend zu informieren. • Adolf Felder erkundigt sich nach dem Protokoll der Finanzausschusssitzung im November. Der Vorsitzende erläutert, dass dies von Mag. Edgar Palm geführt werde. Grundsätzlich werde hier nur das Zahlenwerk des Voranschlages entsprechend der Anregungen und Diskussionsergebnisse angepasst und nicht separat ein Protokoll verfasst. • Adolf Felder erkundigt sich, warum die im November vereinbarte Sitzung des Sozialausschusses nicht stattgefunden habe. Niederschrift_26_GV_Sitzung.doc Seite 17/18 Kurt Rudigier, als Obmann des Sozialausschusses erläutert, dass die Sitzung stattgefunden habe. Sämtliche Mitglieder, mit Ausnahme von Adolf Felder, hätten daran teilgenommen. Adolf Felder merkt an, dass er keine Ladung erhalten habe. • Adolf Felder erkundigt sich über die Umsetzung einer Lebensmittelnahversorgung in Partenen. Es bestehe dringende Notwendigkeit dazu. Der Vorsitzende erläutert, dass intensiv daran gearbeitet werde. Im Voranschlag seien EUR 572.000,00 für eine Umsetzung vorgesehen. Der Förderantrag sei bereits gestellt. Eine entsprechende Zusage könne das Land Vorarlberg allerdings erst nach Vorlage des entsprechenden Baubescheides erteilen. Die Verhandlungen mit MPREIS sollen im Jänner 2018 so weit fortschreiten, dass konkrete Umsetzungspläne vorliegen. Die Grundlage dazu sei bereits geschaffen. Nach Vorlage der Umsetzungspläne bedürfe es einem Beschluss der Gemeindevertretung. Der Gemeindevorstand habe zwischenzeitlich den Beitritt zum Verein „Dörfliche Lebensqualität und Nahversorgung“ beschlossen, bei welchem viel Know-how in Sachen Nahversorgung vorhanden sei. Damit eine Eröffnung bis zur Wintersaison 2018/19 möglich sei, müssen spätestens am 30. Juni 2018 sämtliche Beschlüsse und Genehmigungen vorliegen, da die Bauphase einige Zeit in Anspruch nehme. • Kurt Rudigier regt an, Schriftstücke des Landesvolksanwaltes, welche an die Gemeindevertretung gerichtet seien, direkt derselben vorzulegen. Dass solche Schreiben aus den Reihen der Zuschauer an die Gemeindevertreter verteilt werden, sei für ihn nicht tragbar. (Philipp Dona hat im Zuge der Bürgerfragestunde das angesprochene Schreiben an die Mandatare verteilt.) Der Vorsitzende erläutert dazu, dass das besagte Schreiben am 13. Dezember 2017 im Gemeindeamt eingelangt sei. Es sei notwendig, einige Aussagen aus diesem Schreiben entsprechend aufzuarbeiten sowie Unterlagen zusammenzustellen. Er wolle der Gemeindevertretung dieses Schreiben selbstverständlich nicht vorenthalten, allerdings soll dieses erst besprochen werden, sobald alle entsprechenden Unterlagen vorbereitet wurden, um dieses in einem eigenen Tagesordnungspunkt behandeln zu können. Gerhard Saler verlässt um 01:13 Uhr die Sitzung. Ende der öffentlichen Sitzung: 01:14 Uhr Die Schriftführerin: Der Vorsitzende: Sandra Tschanhenz Bgm. Martin Netzer, MSc Niederschrift_26_GV_Sitzung.doc Seite 18/18
  1. gaschurnvertretung
20171219_GVE021 St.Gallenkirch 2017-12-19 Gememde St Gallenkirch Tel.: +43 (0)5557/6205 Fax: +43 (0)5557/2170 Email: qemeindeamt@st.gallenkirch.at Bezirk Bludenz 6791 St. Gallenkirch St. Gallenkirch, 21.12.2017 Nieder sc hrif t über die am Dienstag, den 19.12.2017 um 20:00 Uhr im Gemeindeamt St. Gallenkirch stattgefundene 21. öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung von St. Gallenkirch. Anwesend: Von der Liste Parteifreie Bürger und SPÖ Bgm. Josef Lechthaler, Vize-Bgm. Alexander Kasper (gleichzeitig Schriftführer), GR Martin Kleboth, GR Irma Rudigier, Mario Tschofen, Lorenz Erhard, Peter Lentsch, Mag.a Sonja Wachter, Norbert Marent, Johannes Sturm, Johannes Felder, Franz Dönz; Entschuldigt: Alois Bitschnau, Ing. Hansjörg Schwarz; Von der Liste Volkspartei und Unabhängige GR Paul Einsiedler, Herwig Schallner, Hubert Biermeier, Gabi Juen, Marietta Fiel, Michael Willi, Nadine Saler, Werner Maier, Mag. Daniel Fritz; Mag. Edgar Palm und Gemeindekassiererin Barbara Wachter; Tagesordnung: 01. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 02. Genehmigung der letzten Niederschrift vom 29.11.2017 03. Wahl eines neuen Mitgliedes in den Gemeindevorstand 04. Nachbesetzung eines Mitgliedes in die Grundverkehrs-Ortskommission 05. Beratung und Beschlussfassung über die Gebühren und Tarife für das Jahr 2018 06. Beratung und Beschlussfassung des Beschäftigungsrahmenplanes für 2018 07. Beratung und Beschlussfassung des Budgetentwurfes für das Haushaltsjahr 2018 08. Beratung und Beschlussfassung über den Beitritt zur Verwaltungsgemeinschaft Finanzverwaltung Montafon 09. Stellungnahme zur geplanten Änderung von Landesgesetzen: a) Gesetz über eine Änderung des Spitalgesetzes b) Verfassungsgesetz über eine Änderung der Landesverfassung c) Gesetz über eine Änderung des Gemeindewahlgesetzes d) Gesetz über eine Änderung des Landtagswahlgesetzes e) Gesetz über eine Änderung des Landes-Abfallwirtschaftsgesetzes f) Gesetz über eine Änderung des Landes-Luftreinhaltegesetzes g) Gesetz über eine Änderung des Landesgesundheitsfondsgesetzes 10. Berichte des Bürgermeisters 11. Allfälliges Seite 1 zu Pkt. 01 Bgm. Josef Lechthaler eröffnet um 20:00 Uhr die heutige Sitzung, begrüßt alle Anwesenden und stellt die Beschlussfähigkeit fest. Der Bürgermeister berichtet über die im Vorfeld abgehaltene Sitzung der Gemeindewahlbehörde und bedankt sich bei Nadine Saler für die Annahme des freigewordenen Mandates. zu Pkt. 02 Genehmigung der letzten Niederschrift vom 29.11.2017 Die Niederschrift über die 20. öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung von St. Gallenkirch vom 29.11.2017 wird einstimmig genehmigt. zu Pkt. 03 Wahl eines neuen Mitgliedes in den Gemeindevorstand Durch das plötzliche Ableben von GR Bertram Rhomberg wird die Wahl eines neuen Gemeindevorstandsmitgliedes notwendig. Als Wahlhelfer erklären sich Nadine Saler sowie Johannes Felder bereit. Auf schriftlichen Vorschlag der Fraktion Volkspartei St. Gallenkirch und Unabhängige wird in geheimer, schriftlicher Wahl Mag. Daniel Fritz aus Gargellen mit 20 ja-Stimmen in den Gemeindevorstand gewählt. Die Gemeindevertretung gratuliert ihm ganz herzlich zur heutigen Wahl. Der Vorsitzende dankt Daniel für die Annahme des Vorstandsmandats und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit. zu Pkt. 04 Nachbesetzung eines Mitgliedes in die Grundverkehrs-Ortskommission und in die Jagdgenossenschaft Stock I Für GR Bertram Rhomberg muss auch ein Nachfolger in die Grundverkehrs-Ortskommission neu bestimmt werden. Auf Vorschlag der Fraktion Volkspartei St. Gallenkirch und Unabhängige wird einstimmig das bisherige Ersatzmitglied Hermann Stocker in dieses Gremium berufen. Als sein Ersatz wird Hubert Biermeier dazu bestellt. Weiters wird als Vertreter der Gemeinde, Mandatar Werner Maier in die Jagdgenossenschaft Stock I entsendet. Dies ebenfalls als Nachfolge für Bertram Rhomberg. Seite 2 zu Pkt. 05 Beratung und Beschlussfassung über die Gebühren und Tarife für das Jahr 2018 Im Vorfeld zur heutigen Budgetsitzung haben bereits zwei Sitzungen des Unterausschusses für Finanzen, Gebühren und Tarife stattgefunden. Eine davon gemeinsam mit dem Gemeindevorstand. Eine Empfehlung für die Abgaben und Tarife für das Jahr 2018 liegt nun der Gemeindevertretung zur Abstimmung vor. Der Bürgermeister spricht die Zweitwohnsitzabgabe an und schlägt vor, dass diese für 2018 von derzeit € 10,97 auf € 12,00 angehoben werden soll. Von der Einhebung des möglichen Höchstsatzes im Ausmaß von € 16,76 möchte er derzeit noch Abstand nehmen. Gleichzeitig spricht er und der Vizebürgermeister die derzeit schwierige Situation im Bereich der Zweitwohnsitzabgabe an. Im speziellen geht es um die Handhabung in unseren Maisäßgebieten. Die Gemeindevertretung ersucht den Bürgermeister sich dafür einzusetzen, dass der Stand Montafon gemeinsam beim Land Vorarlberg vorspricht, um möglichst rasch über eine Novellierung des Zweitwohnsitzabgabegesetzes zu beraten. Schließlich werden die Gebühren und Tarife für das Haushaltsjahr 2018 einstimmig It. dem vorliegenden Budgetentwurf beschlossen. Die meisten Verordnungen müssen auch im Hinblick auf das neue Finanzausgleichsgesetz 2017, BGBl I Nr. 116/2016, neu beschlossen werden. Dies erfolgt ebenfalls einstimmig. zu Pkt. 06 Beratung und Beschlussfassung des Beschäftigungsrahmenplanes für 2018 Der auf der Seite 85 des Voranschlagentwurfes Beschäftigungsrahmenplan wird einstimmig genehmigt. für 2018 ausgewiesene zu Pkt. 07 Beratung und Beschlussfassung des Budgetentwurfes für das Haushaltsjahr 2018 Der Bürgermeister berichtet darüber, dass sich die Budgeterstellung für das Jahr 2018 sehr umfangreich gestaltet. Neben den zahlreichen, bereits beschlossenen Fixpunkten kommen einige Themen hinzu. Leichte Entlastungen seitens des Landes im Rahmen des neuen Finanzausgleiches seien somit schnell wieder verbraucht. Die wesentlichen, im Entwurf bereits enthaltenen Budgetposten sind: a) b) c) Neuer Server für das Gemeindeamt Fortführung des REK St. Gallenkirch Fortbestand Schlachthaus Seite 3 € 10.000,00 € 60.000,00 € 16.000,00 d) Budgetansatz für Sicherheitszentrum Gargellen e) Anschaffung RLF für die Ortsfeuerwehr St. Gallenkirch f) Beitrag zur Löschwasserversorgung Garfrescha g) Kostenbeteiligung Quad Bergrettung St. Gallenkirch h) Thermische Sanierung der „Alten Volksschule" Gortipohl i) Adaptierungen im alten Pflegeheim St. Gallenkirch j) Straßensanierung Vergalden k) Neufassung der Kupferbrunnenquelle € 50.000,00 € 550.000,00 € 100.000,00 € 10.000,00 € 350.000,00 € 200.000,00 € 100.000,00 € 80.000,00 Der Erwerb eines Grundstückes von der Pfarre ist ebenfalls noch angedacht. Hier müssen jedoch noch weitere Gespräche und Abklärungen abgewartet werden. Weiters besteht im Hinblick auf eine Adaptierung des Clubheims beim Sportclub St. Gallenkirch eine große Erwartungshaltung. Bezüglich der geplanten Ilmbaumaßnahmen im alten Pflegeheim, werden derzeit noch Abklärungen mit der St. Anna-Hilfe geführt. Hier besteht evt. eine Kooperationsmöglichkeit in Richtung Betreutes Wohnen. Die Sanierung der Vergaldener Straße sollte ebenfalls dringend angegangen werden. Die Fortführung des Bauprojektes Alpin-Resort Vergalden spielt hier noch eine Rolle. Mag. Edgar Palm nimmt zum vorliegenden Haushaltsvoranschlag Stellung: Im Hinblick auf den neuen Finanzausgleich zeige sich, dass die Gemeinde daraus profitiert. Dies vor allem bei den laufenden Transferzahlungen. Im Bereich der gemeindeeigenen Steuern gibt es keine allzu großen Veränderungen. Bei der Wasserversorgung besteht noch eine Unterdeckung, deshalb ist hier eine moderate Erhöhung vorgesehen. Ausgabenseitig ist der Verwaltungs- und Betriebsaufwand ein ganz wesentlicher Kostentreiber. Auch die laufenden Transferzahlungen an Träger des öffentlichen Rechts sind ein weiterer hoher Posten. Weiters sind die Personalkosten einer der größten Posten. Hier macht sich auch der stetige Mehraufwand im Hinblick auf die Kleinkindbetreuung bemerkbar. Die sonstigen laufenden Transferausgaben (hier vor allem die Zahlungen an Montafon Tourismus) stellen ebenfalls einen hohen finanziellen Aufwand dar. Veranschlagte Tilgungen im Jahr 2018 € 665.300,00 Tilgungen für direkte Kredite der Gemeinde € 367.900,00 Tilgungen betreffend die GIG und den Abwasserverband Montafon. Die gemeindeeigenen Schulden und die Schulden der GIG betragen rund € 10.195.268,00 bis zum 31.12.2018. Seite 4 Weitere Ausführungen des Bürgermeisters: Das geplante Eltern-Kind-Zentrum (EKIZ) in Gortipohl kostet die Gemeinden Gaschurn und St. Gallenkirch gemeinsam ca. € 90.000,00 (dies nach Abzug von sehr hohen Bundes- und Landesförderungen). Für die Fassung der Kupferbrunnenquelle sind Förderungen im Ausmaß von 40 % in Aussicht gestellt. Ein möglicher Grundankauf der Gemeinde von der Pfarre kann sich der Pfarrkirchenrat grundsätzlich vorstellen. Als nächster Schritt wird ein Schätzgutachten erstellt. Lt. Pfr. Lukas Bonner wurde auch mit den Anrainern gesprochen. Seitens der Anrainern besteht grundsätzliches Interesse. GR Mag. Daniel Fritz würde es gerne sehen, wenn zukünftig evt. ein Grunderwerb von der Kirche auch in Gargellen möglich wäre. Nadine Saler weist darauf hin, dass die Kirche mit dem Verkauf von Grundstücken eher zurückhaltend ist. Die Gemeinde könne sich den Grunderwerb ersparen, sollte es tatsächlich zu einem Verkauf an einen Anrainer kommen. Das Clubheim des SC St. Gallenkirch ist in die Jahre gekommen. Eine Sanierung bzw. ein Neubau werde in den nächsten Jahren dringend erforderlich. Es liegt eine überarbeitete Kostenschätzung des Planungsbüros Klaus Schröcker vor. Hier wäre mit einer Förderung im Ausmaß von 15 - 20 % zu rechnen. Der Bürgermeister betont den hohen Stellenwert im Hinblick auf die Jugendarbeit. Herwig Schallner kann sich nicht vorstellen, dass auf Kosten der Gemeinde derartig große Investitionen getätigt werden. Die Gemeinde habe noch ganz andere Investitionen anzugehen, die aus seiner Sicht wichtiger sind. GR Paul Einsiedler hätte sich vom Sportclub gewünscht, dass schon viel früher mit Sanierungsschritten begonnen worden wäre. Johannes Sturm nimmt Stellung auf die derzeitige Situation beim Sportclubheim. Es sind ganz dringend Sanierungsmaßnahmen notwendig. Er schlägt vor, dass im Jänner eine Besichtigung der Anlagen erfolgen soll. Vize-Bgm. Alexander Kasper kann sich nicht vorstellen, dass bereits im Budget 2018 Mittel zur Sanierung vorgesehen werden können. GR Mag. Daniel Fritz könnte sich vorstellen, dass eine Gewichtung darüber erfolgt, wie groß die Kosten pro Kind bei den betroffenen Ortsvereinen sind. Seite 5 Einnahmen d. Erfolgsgebarung €8.591.300,00 Ausgaben d. Erfolgsgebarung €8.229.000,00 Einnahmen d. Vermögensgebarung € 2.024.400,00 Ausgaben d. Vermögengebarung € 2.386.700,00 Einnahmen d. Haushaltsgebarung € 10.615.700,00 Ausgaben d. Haushaltsgebarung € 10.615.700,00 Vortrag Gebarungsüberschuss €0,00 Vortrag Gebarungsabgang€0,00 Einnahmen der Haushaltsgebarung € 10.615.700,00 Ausgaben d. Haushaltsgebarung € 10.615.700,00 Gebarungsabgang€0,00 Gebarungsüberschuss€0,00 Gesamteinnahmen€ 10.615.700,00 Gesamtausgaben€ 10.615.700,00 Der Haushaltsvoranschlag für 2018 wird einstimmig von der Gemeindevertretung beschlossen. Die Finanzkraft der Gemeinde St. Gallenkirch für das Haushaltsjahr 2018 wird gern. § 73 GG im Rahmen der Voranschlagsberatungen mit einem Gesamtbetrag in Höhe von € 5.436.000,00 festgesetzt. zu Pkt. 08 Beratung und Beschlussfassung Finanzverwaltung Montafon über den Beitritt zur Verwaltungsgemeinschaft Für das Montafon ist mittels einer Gemeindekooperation die Bildung der Verwaltungsgemeinschaft Finanzverwaltung Montafon geplant. Dem gingen zahlreiche Vorbesprechungen in Form von Arbeitsgruppen voraus. Nun liegt eine vom Vbg. Gemeindeverband ausgearbeitete Vereinbarung vor, welche der Gemeindevertretung bereits zur Kenntnis gebracht wurde. Der Bürgermeister nimmt kurz Stellung auf die vorliegende Vereinbarung. Im Bereich Finanzverwaltung ist schon jetzt Mag. Edgar Palm und Lohnverrechnerin Carolin Kasper für unsere Gemeinde tätig. Schließlich beschließt die Gemeindevertretung einstimmig den Beitritt zur Finanzverwaltung Montafon, auf Basis der vorliegenden Vereinbarung. zu Pkt. 09 Stellungnahme zur geplanten Änderung von Landesgesetzen: a) Gesetz über eine Änderung des Spitalgesetzes b) Verfassungsgesetz über eine Änderung der Landesverfassung c) Gesetz über eine Änderung des Gemeindewahlgesetzes d) Gesetz über eine Änderung des Landtagswahlgesetzes e) Gesetz über eine Änderung des Landes-Abfallwirtschaftsgesetzes f) Gesetz über eine Änderung des Landes-Luftreinhaltegesetzes g) Gesetz über eine Änderung des Landesgesundheitsfondsgesetzes Für die vom Vbg. Landtag beabsichtigten Gesetzesänderungen werden seitens der Gemeindevertretung keine Volksabstimmungen verlangt. Die Beschlussfassung erfolgt einstimmig. Seite 6 zu Pkt. 10 Berichte des Bürgermeisters • • • • • • • • • • • • 30.11. Finanzklausur Gemeindevorstand und Finanzausschuss 01.12. JHV Bürgermusik, Restaurant Boda Stoba 02.12. Buraadventsmarkt; Initiative Montafoner Steinschaf 06.12. Ernennung der Postenkommandanten im Sternensaal, Schruns 07.12. JHV Bergrettung St. Gallenkirch, Restaurant Boda Stoba Gemeindeweihnachtsfeier, Gazauner Hof 08.12. JHV Wintersportverein, Hotel Adler JHV Wanderstammtisch, Tanzbar Höhle 09.-10.12. Krippenausstellung, 20-jähriges Vereinsjubiläum, Gemeindesaal 10.12. Christkindelmarkt der Sportvereine, Hotel Adler 12.12. Standessitzung 13.12. Eröffnung Hotel Alpenfeuer, Gortipohl Gemeinsame Vorstandssitzung mit Bartholomäberg 14.-17.12. Weltcup Montafon 19.12. Sitzung der Gemeindewahlbehörde Die Firma MPreis hat letzten Freitag bei der Bezirkshauptmannschaft Bludenz die Baueingabe eingereicht. Unser langjähriger Postpartner Dieter Lang von der Nova Drogerie hat die Postpartnerschaft mit der Post gekündigt. Der Vorsitzende wir sich sehr stark dafür einsetzten, dass ein Postpartner in St. Gallenkirch gefunden wird. Der Bürgermeiser nimmt noch kurz Bezug auf den im nächsten Jahr geltenden Sitzungsterminkalender. Die erste Sitzung soll am Donnerstag, den 18. Jänner 2018 stattfinden. Terminisierte Sitzungen können auch abgesagt werden, sollte es zu keiner Tagesordnung kommen. zu Pkt. 11 Allfälliges Franz Dönz würde sich wünschen, dass es bezüglich der Umbaupläne für das Bad Aquarena zu einer Lösung mit der Gemeinde Bartholomäberg kommt. Der Bürgermeister berichtet über den derzeitigen Stand der Dinge. Es werden noch weitere Anstrengungen diesbezüglich unternommen, so Bgm. Josef Lechthaler. Johannes Felder würde sich wünschen, dass sich der Standesrepräsentant in dieser Angelegenheit mehr einsetzt. Hier sollte der Talschaftsgedanke im Vordergrund stehen. Marietta Fiel erkundigt sich bezüglich dem von Andreas Lechthaler eingebrachten Antrags, auf Genehmigung einer Ferienwohnung (10 %-Regelung gern. § 16 Abs. 4 lit. c RPG). Dieser Antrag steht im Zusammenhang mit seinem Projekt Landhaus Sonnenhang. Lt. dem Seite 7 Bürgermeister wurden bisher notwendige Unterlagen nicht nachgereicht. Somit ruht derzeit diese Angelegenheit. Auf Anfrage nimmt der Bürgermeister noch ausführlich über den Verhandlungsstand mit den Projektbetreibern von ARBOREA Stellung. derzeitigen Nadine Saler weist noch einmal darauf hin, dass die Hecke von Rita Ulrich im Bereich Nanaree ganz dringend zurückgeschnitten werden muss. Der Bürgermeister bedankt sich bei der gesamten Gemeindevertretung für die gute Zusammenarbeit und wünscht allen ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2018. GR Paul Einsiedler schließt sich diesen Wünschen ebenfalls an. Ende der Sitzung: 21:50 Uhr _/ Der Schriftführer Der Vorsit: Seite 8
  1. stgallenkirchvertretung
  2. gallenkirchvertretung
  3. sanktgallenkirchvertretung
20171201_Gemeindeblatt Silbertal 2017-12-01 Silbertaler Gemeindeblatt Amtliche Mitteilung, Zugestellt durch Post.at, Ausgabe Dezember 2017, Nr. 12 Sanierung Volksschule Der Bürgermeister informiert © Toni Meznar Liebe Einheimische und Mehrheimische, geschätzte Leserinnen und Leser, Nach einem durchaus positiven Jahresverlauf 2017, der auf den kommenden Seiten zu erlesen ist, möchte ich noch einige persönliche Worte an euch richten: © imago patrick säly 2 Silbertaler Gemeindeblatt Nach der Eingliederung unserer Pfarre in den Pfarrverband Mittleres Montafon wurde Herr Pfarrer Mag. Georg Nigsch dem Silbertal zugeteilt. Wir haben mit ihm einen würdigen Nachfolger von Pfarrer Dr. Peter Bitschnau erhalten. Um eine gemeinsame wohlwollende Zusammenarbeit zwischen Kirche, Bevölkerung und Gemeinde sind wir stets bemüht. Wir wünschen unserem neuen Pfarrer auf diesem Wege für die Zukunft beste Gesundheit und Gottes Segen, sowie viele Gespräche mit der Bevölkerung. Weiters ist es mir ein sehr großes Anliegen, mich bei euch allen für eure Mitarbeit, euren Einsatz und euer Engagement für „unsere Gemeinde“ bedanken, allen voran bei den Gemeindebediensteten, den Vereinen, der Pfarrei, dem Kindergarten- und Schulpersonal und den gewählten Gemeindemandataren. In diesem Jahr wurden aus meiner Sicht zwei wesentliche infrastrukturelle Signale gesetzt: 1. der Start zur 1. Sanierungsetappe unserer 50 Jahre alten Volksschule und 2. der Baustart für den letzten Kanalabschnitt Buchen-Ganlätsch, welcher im Sommer 2018 fertiggestellt werden wird. Etwas enttäuschend und schleppend verläuft die Vermietung der noch freien Wohneinheiten der VOGEWOSI-Anlage in Silbertal. Hier sind aus derzeitiger Sicht noch eine 2-Zi-Wohnung, zwei 3-Zi-Wohnungen und eine 4-ZiWohnung frei. Über die Hintergründe kann leider nur spekuliert werden. Zuletzt darf ich auf diesem Weg euch allen und euren Familien eine besinnliche Weihnachtszeit, alles Gute, Gesundheit und Gottes Segen mit einem herzlichen „Glück Auf“ für das kommende Jahr 2018 wünschen! Euer Bürgermeister Thomas Zudrell 01 Jänner 2017 Der Bürgermeister informiert Silbertaler Waldschule beim Alpinen Schutzwaldpreis ausgezeichnet Am 20. Jänner vergab die Arbeitsgemeinschaft Alpenländischer Forstvereine zum elften Mal den Alpinen Schutzwaldpreis Helvetia. Eingereicht wurden insgesamt 25 Vorschläge, elf Projekte aus Österreich, Liechtenstein, Bayern, Südtirol und der Schweiz erhielten eine Auszeichnung, darunter auch die Silbertaler Waldschule. Unter dem Titel „10 Jahre Silbertaler Waldschule“ wurden besonders die Vielfältigkeit des Angebots, die ständige Evaluierung und Anpassung an die Nachfrage, sowie das neu eingeführte „Junior Förster Programm“ lobend hervorgehoben. © Silbertaler Waldschule Landeshauptmann Markus Wallner zu Gast in Silbertal Auf seiner Tour durchs Montafon gab es für Landeshauptmann Mag. Markus Wallner auch einen Halt in Silbertal. Hierzu wurden die Montafoner GemeindevertreterInnen und politisch Interessierte zu einem Gedankenaustausch ins Hotel Silbertal geladen. In diesem Rahmen durfte ich ein kleines Dankeschön im Namen der Gemeinde Silbertal für die sehr gute Zusammenarbeit und Unterstützung seitens des Landes Vorarlberg, die zur Ermöglichung der thermischen Sanierung der VS-Silbertal und zur Anschaffung des neuen TLF 2000100 maßgeblich mit ihren Förderungen Anteil daran hatten, überreichen. © Dietmar Mathis Fotografie Jagdpächter Peter Dieter-Troeltsch verstorben Nach langer Krankheit ist unser langjähriger Jagdpächter Peter DietrichTroeltsch im 78igsten Lebensjahr verstorben. Anfang der 1970er Jahre als Jagdgast im Silbertal übernahm er in weiterer Folge als Mit- und schlussendlich alleiniger Pächter die Genossenschaftsjagd Silbertal, die Eigenjagd Platina und die Eigenjagd Wasserstuben. Peter Dietrich-Troeltsch war über 30 Jahre Jagdpächter in Silbertal, er war ein Jagdherr des alten Schlages, der viele gemeinsame und gemütliche Stunden mit den Jägern, Jagdfreunden und Einheimischen verbrachte. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. 3 Silbertaler Gemeindeblatt Der Bürgermeister informiert Agathatag Am 07.02.2017 war der Agathatag mit dem anschließenden Ausjassen des Agathabrotes angesagt. Bei herrlichem Wetter und nicht Faschingsomzug 02 allzu tiefen Temperaturen fand der Gottesdienst im Beisein der VSSilbertal, Eltern und Einheimischen und die Segnung des Brotes in der Kapelle zur Hl. Agatha durch Pfarrer Februar 2017 Hans Tinkhauser, am Kristberg statt. Legendär ist im Anschluss das Ausjassen einiger gewiehener Agathalaibe, das bis in die späteren Nachmittagsstunden andauert… Am 25.Februar hot bereits d´r 26. Faschingsomzug im Tal, betreut und v´ranstaltat dor Taler Bergfreunde, stattgfonda. Es isch wedr an klina abr fina Omzug gsi, wo a paar uswärtigi Narra met to hon wia Gola Troli, Gamprätzer Narra un vil me. Öbr z`Jor hon si im Tal wedr a paar Hoppala´s, Vorfäll un Anekdota ereignat dia „d´r Schtinabuab“ im A´schluss im Vreinshus wedr ägastendig vortrega hot könna. För d´musig isch d´r Kurt zuastendig gsi, för z´schwätza bim Konsum hot d´r Elmar sini stimm a´botta - un des hon si al guat g´machat. I denk ma wört si des nöscht Johr o wedr froga. A vergältsgott gilt natürli oh allna Narra osm Tal. Schirennen des Kindergarten und der Volksschule Am 27. Februar fand das traditionelle Schirennen des Kindergarten und der Volksschule statt. In diesem Jahr war auffallend, daß alle Kinder alleine durch die Tore fuhren, was sicher auch auf die seit mehreren Jahren regelmäßigen Schiwochen des KiGa und der VS-Silbertal zurückzuführen ist. Herzlichen Dank dafür allen Beteiligten für ihre Mithilfe, den Sponsoren, der Montafoner Kristberg Bahn, der Silvretta Montafon, Intersport Montafon und den Schischulen, Lehr- und Kindergartenpersonal und Eltern für ihre tatkräftige Unterstützung der Schiwochen. Hexenprämierung Am 27. Februar fand die alljährliche Prämierung der schönsten Funkenhexe des Montafons statt. Wie die letzten Jahre war auch in diesem Jahr 4 Silbertaler Gemeindeblatt eine Silbertaler Hexe mit von der Partie. Das Stockerl wurde von den Hexen ….. gebildet, die Silbertaler Hexe wurde mit dem 2. Rang beehrt. Wie alle Jahre wurde sie vom Silbertaler Kindergarten hergestellt, herzlichen Dank für eure kreative Ader ;-) 03 März 2017 Der Bürgermeister informiert Funkenabbrennen In Silbertal ist das Funkenabbrennen seit jeher eine sehr große Tradition. Diese Tradition wurde am 4. März diesen Jahres beinahe zu einer sehr traurigen Angelegenheit. Die Silbertaler Funken waren seit eh und jeh von Unglücksfällen verschont, jedoch nicht am diesem besagten Samstag, wo in der Parzelle Brunnenfeld der Funken durch eine Windböe umgeworfen wurde. Glück im Unglück hatten die zwei Silbertaler die just zu diesem Zeitpunkt beim Befestigen der Hexe am höchsten Punkt waren. Für die Zukunft gilt, trotz aller Tradition die Sicherheit für Personen und Feuer stets bestens im Auge zu halten und wenn nötig Verabschiedung von Jagdpächter Prof. Franz „Schurle“ Rhomberg Verabschiedung und Gedenkfeier von Franz „Schurle“ Rhomberg, ebenfalls langjähriger treuer Weidmann im Silbertal, der im 89. Lebensjahr Zuhause in Zürich fried- lich entschlafen ist. Franz „Schurle“ Rhomberg war über siebzig Jahre jagdlich im Montafon und viele Jahre davon in Silbertal, tätig. Wir verlieren mit ihm einen legendären Jagd- herrn der immer einen guten Draht zu den kollegialen Jagdpächtern, Jägern, zum Alppersonal, der Bevölkerung und zur Gemeinde hatte. Sparmarkt Silbertal - Ihr freundlicher Nahversorger Ortskonsumverein reg. GenmbH, Tel. 05556/74115 Öffnungszeiten: Mo - Sa 7.15 - 12.30 und 15.00 - 18.00 Uhr bis einschließlich Ostern 5 Silbertaler Gemeindeblatt Der Bürgermeister informiert Bludenz läuft 02. April – Bludenz läuft wieder mit einem tollen Mannschaftserfolg unserer Schüler in Bludenz…. Mit dem 6. Rang in der Gemischten 04 Klassen der Jahrgänge 2010 und 2011 hatten unsere SchülerInnen wiederum ein tolles Mannschaftsergebnis errungen. Vielen Danke allen Lehr- April 2017 und Begleitpersonen die dieses tolle Laufspektakel unterstützt haben, ohne diese dies nicht möglich wäre – herzlichen Dank…. Kindergarten- und Seniorennachmittag Am 06. April fand der gemeinsame Kindergarten- und Seniorennachmittag im Vereinshaus Silbertal statt – mit Vorführungen des Kindergartens, Tanzeinlagen von den Silbervällis / Linedancer Gruppe, die mit einem kleinen Tanzworkshop zum mitmachen und kennenlernen animierten. Alles in allem ein interessanter Nachmittag für Jung und Alt! Großer Dank gebührt allen Kindern, Junggebliebenen, Freunden und Bekannten für ihr Kommen und natürlich allen für die verschiedenen Kuchen, Häppchen der Eltern, und auch den Senioren die zu diesem gemeinsamen Nachmittag ins Vereinshaus gekommen sind. Solche Veranstaltungen sollen und können die Barrieren zwischen Jung und Alt glätten bzw. die Hemmschwelle zum Kontakt minimieren. Dies bedarf sicherlich wieder einer Wiederholung! Räumliches Entwicklungskonzept 06. April „Wia gomr zukünftig met Grund und Boda om“ - mit diesen Begrüßungsworten startete Bürgermeister Thomas Zudrell den Abend für die 1. Werkstatt für das Räumliche Entwicklungskonzept in Silbertal. Mit großer Beteiligung (ca. 60 Personen) aus der Silbertaler Bevölkerung wurden einleitend die Grundlagen aus Sicht des Landes Vorarlberg / Abt. Raumplanung, dem Büro Stadtland / Büro für Begleitung und Entwicklung des Räumlichen Entwicklungskonzeptes, erörtert und vorgetragen. Bei den drei verschiedenen Thementischen (Entwicklung des Silbertals bis 2030, Natur, Land- und Forstwirtschaft und dem Tourismus) wurden die mittelbis langfristigen Ziele, Überlegungen zu den verschiedenen Themen rege diskutiert, Ideen und Wünsche eingebracht und mögliche Einschränkungen betrachtet. Im Anschluss 6 Silbertaler Gemeindeblatt an die Thementische wurden die gesammelten Wortmeldungen abermals diskutiert, die verschiedenen Argumente und Ideen vertieft und ausgetauscht. Eine Folgeveranstaltung wird im Laufe des Jahres 2018 stattfinden. 04 April 2017 Der Bürgermeister informiert Kinder der Partnergemeinde Semmering zu Gast Vom 09.bis zum 13. April waren wieder Kinder von unserer Partnergemeinde Semmering zu Gast in Silbertal. Mit Schifahren, Hallenbad – Lasertag und Bowling, Führungen am Kristberg – in der Waldschule mit Monika und in der Hl. Agatha Kir- che mit Adolf, freuten sich die Semmeringer Freunde und auch die Silbertaler Kinder. Es ist nach wie vor erstaunlich, wie erfolgreich dieser Kontakt aufrecht erhalten geblieben ist. Großer Dank gilt den Silbertaler Kindern, Eltern, Freunden und den Gönnern, die die Möglichkeiten für diesen Kinderaustausch schaffen und ein entsprechendes Programm ermöglichen. Für eine weitere mögliche Veranstaltung, zur Stärkung unserer Gemeinschaft mit den Semmeringern, wird eine Umsetzung des Funkenbrauchtums am Semmering derzeit abgeklärt und geprüft. Rechtliche Abnahme des Abwasserkanales Am 13. April fand die Kollaudierung, also die rechtliche Abnahme des Abwasserkanales Bauabschnitt 06 Kristberg im Beisein von Planer DI Elmar Lang, DI Berno Töfferl der Vlbg. Landesregierung Abt. Wasserwirtschaft statt. Mit Ausnahme der Kanaldichtheitsprüfungen wurden keine wesentlichen Mängel festgestellt und ab sofort ist der Kanal mit seinen verschiedenen Einrichtungen offiziell bestätigt. Auch hier nochmals vielen und herzlichen Dank allen Grundeigentümern für ihre Mithilfe zur Umsetzung dieses wichtigen und zukunftsweisenden Projektes der Region Kristberg. 7 Silbertaler Gemeindeblatt Der Bürgermeister informiert Pressekonferenz Am 21. April fand die offizielle Pressekonferenz über die Prüfung der Gemeindegebarung der Gemeinde Silbertal durch den Vorarlberger Landesrechnungshof statt. Aus diesem Bericht geht auch klar hervor, daß keine unvorhergesehenen Beanstandungen erfolgt sind. Von den 23 Empfehlungen wurden bis zur Ladung im Prüfungsausschuss am 21.06.2017 bereits 17 Empfehlungen von der Gemeinde abgearbeitet. Im Klartext heißt dies bei den Ausgaben sparen, die Einnahmen wo möglich erhöhen. Dazu wurde die Gemeinde Silbertal in meiner Person in die Prüfungskommission der Vorarlberger Landesregierung geladen. Nach eingehender Berichterstattung durch den Landesrechnungshofes hatte auch ich als Vertreter für die Gemeinde die Möglichkeit einer Stellungnahme zu diesem Bericht bzw. zu den Wort- 04 meldungen des LRH und der Mitglieder der Prüfungskommission. Unterm Strich wurde in den letzten Jahren ein guter Haushalt geführt, die vorgegebenen und notwendigen Infrastrukturmaßnahmen getätigt. Diese sich natürlich im Haushalt der Gemeinde nicht positiv auswirken werden. Wie auch dargestellt, werden die kommenden zwei Jahre für die Gemeinde eine sehr, sehr große Herausforderung, da hier einige größere Straßenprojekte im Jahre 2018 und 2019 wie folgt saniert werden. Dazu gibt die Gemeinde jeweils einen Zuschuss von 20% der Errichtungskosten, 70% werden vom Land Vorarlberg und die restlichen 10% von den Anrainern und Grundeigentümer finanziert. Dies sind die Güter- und Straßengenossenschaften Silbertal – Kristberg (ca. 1,6 MIO), Totenbühel – Kristberg (ca. 350 td.), Silbertal Schöffel (ca. 76 td), Silbertal – Kirch- April 2017 dorf (ca. 300 td). Leider wurden klare Aussagen zu Mehreinnahmen bzw. Ausgabenminderung innerhalb der Gemeinde erfolgen könnten ihrerseits keine getätigt, was für uns eigentlich sehr enttäuschend war. Die größte Einsparung bzw. Kostenminderung, bei welcher die Gemeinde direkten Zugang hat, wurde beim Silbertaler Schibus, festgestellt. Diesem wird auch Folge geleistet. Hierzu konnten die Vermieter gewonnen werden einen jährlichen Einmalbeitrag zu finanzieren, ebenfalls konnte auch die Montafoner Kristbergbahn wieder einen Beitrag dazu leisten. Bezüglich einer finanziellen Unterstützung seitens der SiMo ist ein Schreiben der Gemeinde Silbertal an die SiMo ergangen.So wurde vielleicht das größte Projekt mit dem „Kleinwasserkraftwerk an der Litz“, das in der Gemeinde geplant und geprüft wurde, bis auf weiteres „auf Eis“ gelegt. Siegel für Bewegungskindergarten Silbertal 28. April fand die feierliche Übergabe zum Preis „Bewegungskindergarten Silbertal“ durch Frau LR Dr. Bernadette Mennel und Kindergarteninspektorin Margot Thoma an den Silbertaler Kindergarten, im © Dietmar Mathis Fotografie 8 Silbertaler Gemeindeblatt Vereinshaus Silbertal statt. Mit dieser würdigen Auszeichnung ist der Silbertaler Kindergarten der erste im Montafon mit dieser tollen Auszeichnung – herzliche Gratulation!! Dies ist eine kleine Genugtuung für eine Kleinstgemeinde eine solch hohe Auszeichnung ins Montafon zu holen. Vielen Dank an die Proponenten für ihr Engagement und Einsatz, auch außerhalb der offiziellen Öffnungszeiten! 05 Mai 2017 Der Bürgermeister informiert Sparmarkt Silbertal ertrahlt in neuem Glanz Unter dem Motto „Alles neu macht der Mai“ erstrahlt der neu umgebaute Sparmarkt Silbertal des Konsumvereins Silbertal GmbH e.Gen. im neuen Gewand. So haben die Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates des Konsumverein Silbertal e.Gen. in den Wintermonaten diesen mutigen Schritt in die Zukunft gewagt und hoffen nun darauf, dass die Bevölkerung dies schätzt und den Konsumverein mit ihren Einkäufen unterstützt. Sowohl das Erscheinungsbild als auch das Sortiment haben sich geändert bzw. wurde Letzteres bereinigt und vor allem im Feinkost- und Frischebereich wesentlich verbessert. „Wie wichtig der Händler ums Eck ist, weiß man erst, wenn er nicht mehr da ist…“ Der Silbertaler Nah- versorger steht und fällt mit dem engagierten Einkauf der Bevölkerung. Wo konsumiert wird, bleiben Arbeitsplätze und Einkommen erhalten. Aber nicht nur direkt im Geschäft, sondern indirekt auch in der ganzen Gemeinde. Denn wichtig ist der Nahversorger nicht nur für die nicht mehr so mobilen Silbertalerinnen und Silbertaler, für die Schüler für das Jausenbrot etc. sondern auch und vor allem für die Gäste, und damit für die Vermieter! Die Finanzierung der Erneuerungsund Umbauarbeiten wäre ohne Unterstützung durch die Spar Österr. Warenhandels AG, das Land Vorarlberg sowie die Gemeinde Silbertal nicht möglich – und ließ sich auch nur realisieren, da Fläche eingespart und hinkünftig auch fremdvermietet wird. Zentrale Mitverantwortung für unseren Nahversorger haben wir alle als Konsumenten durch unsere tägliche Kaufentscheidung! Toller Erfolg beim Bouldercup Und wieder ein toller Erfolg unserer Volksschule beim Bouldercup in der Klimmerei in Bürs. Nach eingen Trainingseinheiten in der Klimmerei in Bürs stand der Wettbewerb am 4. Mai an. Ingesamt 120 Kinder aus sechs Klassen nahmen am diesjährigen VolksschulBouldercup in Bürs teil. Ein Funkeln in den Augen und groß war die Freude, als die Volksschule Silbertal als Sieger gekürt wurde und somit auch in diesem Jahr wieder den ersten Preis erklettert hatte. Der Hauptpreis ist ein Bouldertraining mit dem Chef der Klimmerei! Herzlichen Dank gilt an dieser Stelle der Klimmerei in Bürs für die Durchführung dieser Veranstaltung und wie immer aber auch vor allem an die verantwortlichen Lehrpersonen Andrea Küng und Katharina Engstler der Volksschule Silbertal und die begleitenden Eltern. Gerade mit solchen Außerschulischen Aktivitäten kommt Abwechslung in den Schulalltag!! © Andrea Küng 9 Silbertaler Gemeindeblatt Der Bürgermeister informiert Erstkommunion In den vergangenen Wochen und Monaten haben sich vier Mädchen und fünf Buben der Pfarrgemeinde Silbertal gemeinsam mit ihrer Religionslehrerin Elisabeth Piske, ihrer Klassenlehrerin Brigitte Bargehr, Pfarrer Hans Tinkhauser und ihren Eltern auf ihre Erstkommunion vorbereitet. An ihrem Ehrentag begleiteten viele Verwandte, Freunde und Bekannte 05 die festlich gekleideten Erstkommunikanten in die Kirche. Pfarrer Hans Tinkhauser gestaltete einen sehr lebendigen und persönlichen Gottesdienst, an welchem die Erstkommunikanten mit Freude und sehr aufmerksam teilnahmen. Obwohl das Wetter sich nicht von seiner schönsten Seite zeigte, strahlten die Gesichter der kleinen Ehrengäste. Die musikalische Umrahmung der Feierlichkeit erfolgte durch die Bür- Mai 2017 germusik Silbertal unter der Leitung von Evelyn Sadjak. Im Anschluss an die Messe teilten die Erstkommunikanten mit allen Anwesenden Brot. Die Erstkommunikanten Benjamin, David, Eyleen, Fabio, Florian, Katharina, Magdalena, Michele und Sarah bedanken sich auf diesem Wege bei allen, welche zum guten Gelingen dieses feierlichen Anlasses beigetragen haben. V.l.: Magdalena, Sarah, Eyleen, Katharina, Florian, Benjamin, David, Fabio und Michele erhielten die Erstkommunion Übung der Feuerwehr Silbertal 10. Mai Mit der Fertigstellung des Rohbaues bei der ersten Gemeinnützigen Wohnanlage der VogeWosi im Silbertal nutzte auch unsere Feuerwehr dies als mögliches Probeobjekt. Die Feuerwehr wurde mit Annahme eines Brandes mit Eingeschlossenen Personen in der Anlage konfrontiert und meisterten dies mit Bravour. Es ist jedes Mal eine Herausforderung in einem unbekannten Objekt ein derartige Lösch- und Bergearbeit zu vollbringen, jedoch immer reizvoll. Im Laufe eines Jahres werden mehrere solche Situationen geübt, um bestmöglich bei einem Notfall vorbereitet zu sein. 10 Silbertaler Gemeindeblatt 05 Mai 2017 Der Bürgermeister informiert Baueinführungsgespräch Am 19.Mai fand ein gemeinsames Baueinführungsgespräch für den letzten Kanalbauabschnitt BA 07 Buchen mit den Grundeigentümern, Anrainern, Baufirma den Geb. Vonbank aus Schruns und Planungsbüro Breuß & Mähr aus Koblach, statt. Hier wurden nochmals die letzten Details über die Trassenführung, Abzweigungen und mögliche Leerverrohrungen besprochen. Montafoner Tourismustag Ein sensationeller Montafoner Tourismustag fand auf einer der schönsten Naturkulissen Europas auf der Freilichtbühne bei den Montafoner Sagenspielen im Silbertal statt. Mit zirka 400 teilnehmenden Personen aus Tourismus, Wirtschaft, Politik vertreten durch LH Mag. Markus Wallner, Gönnern und Interessierten wurde die „NEUE Marke Montafon“ von Christof Engel (Brain Trust) humorvoll und doch sehr prägnant präsentiert. Wiederum wurde klar darauf hingewiesen, daß nur auf einer gemeinsamen Basis die Zukunft im Tourismus erfolgreich fortgeführt werden kann. Jeder einzelne ist für ein gemeinsames erfolgreiches Montafon gefordert und verantwortlich. Besichtigung des neuen Tanklöschfahrzeuges Eine erste Besichtigung unseres Neuen TLF 2000/100, das sich gerade im Aufbau in der Steiermark befindet, hat in Zusammenhang mit einem kleinen Feuerwehrausfluges stattgefunden. Die Firma Magirus Lohr hat eine kleine aber feine Tochterfirma in der Steiermark - auf der Lasnitzhöhe bei Graz. Hier wird unser Fahrzeug in den kommenden Wochen komplett aufgebaut und zur Überfahrt im Herbst fertiggestellt. 11 Silbertaler Gemeindeblatt Der Bürgermeister informiert 06 Juni 2017 Erweiterung der Montafoner Laufstrecken Eine sportliche Erweiterung der Montafoner Laufstrecken wurde am 11. Juni mit den NEUEN 9 ausgewiesenen Laufstrecken im Silbertal eröffnet. Zu dieser Eröffnung fanden sich viele Sportbegeisterte aus Nah und Fern sowie Sponsoren, Gönner und eine Abordnung von Montafon Tourismus ein. Im Anschluss an die Eröffnung fand im selben Zuge eine Charity Veranstaltung für „Netz für Kinder“ die im Winter am Kristberg leider der Witterung zum Opfer fiel, statt. Mit den heimischen Sportgrößen fanden sich auch prominente Läufer / Mountainbiker im Silbertal ein. Dazu gilt all jenen ein herzliches Dankeschön, die gesamt knappe 1200 km erlaufen und erradelt haben und dadurch wieder eine Spende für das „NETZ FÜR KINDER“ im Ausmaß von € 5.100.- übergeben werden konnte. gestellt haben – weiters gilt ein herzlicher Dank an den Konsumver- ein der den Schülern eine Runde Eis spendierte hat. Feuerwehrprobe Am 14. Juni – wurde die letzte große Feuerwehrprobe vor der Thermischen Sanierung an unserer Volksschule durchgeführt. Mit dabei auch erstmals die Jugendfeuerwehr Silbertal unter der Leitung von Kathrin Dönz und Christoph Feuerstein – herzliche Gratulation und Dank für euer Engagement. Ebenfalls mit dabei eine Abordnung der Schrunser Wehr für diese groß angelegte Feuerwehrprobe, bei den Bergungsarbeiten wurde auch unsere Direktorin Brigitte gerettet. Herzlichen Dank auch den Schülern unserer Schule, die sich gerne für die Probe zur Verfügung Fronleichnamsprozession Nach über 30ig jähriger Abstinenz hat unser Pfarrer Hans Tinkhauser wieder eine Fronleichnamsprozession im Silbertal ins Leben gerufen. Unter großer Beteiligung der Bevölkerung, und der Bürgermusik ging die Prozession von der Hl. Nikolaus Kirche bis zum Feuerwehrhaus – wo auch die Messe abgehalten wurde. Im Anschluss lud die Feuerwehr Silbertal zu einer kleinen Agape. 12 Silbertaler Gemeindeblatt 06 Juni 2017 Der Bürgermeister informiert Sanierungsarbeiten Am 21. Juni wurde der Baukran bei der VS-Silbertal aufgestellt und somit die Sanierungsarbeiten für den 1. Bauabschnitt zur thermischen Sanierung aufgenommen. So wurde mit den groben Abbrucharbeiten – Öltanks, Feuerungsanlage, Deckendurchbruch für den neuen Stiegenaufgang ins Dachgeschoß, Eingangsbereich zu den Räumlichkeiten der Trachtengruppe begonnen, folgend von den Betonierarbeiten im und ums Haus die Roharbeiten abgeschlossen. Zeitgleich wurde die Sockelisolierung, der neue Eingangsbereich angepasst, die ersten Fensterelemente gesetzt und mit der Lattung für die Thermische Isolierung begonnen. Anfang August folgte der Eingangsbereich in den alten Kindergarten, Anlieferung des Heizkessels und Beginn der neuen Fassade. Rechtzeitig zum Schulbeginn wurden die wichtigsten Innen- arbeiten in den Klassenräumen fertiggestellt. Sakrament der Firmung Am 25. Juni empfingen 17 Jugendliche (7 Mädchen und 10 Buben) aus Silbertal das Sakrament der Firmung. Musikalisch umrahmt wurde die Festlichkeit durch die Bürgermusik Silbertal sowie die Firmlinge selbst. V.l. Martin, Clemens, Rebecca, Marie, Sebastian, Amelie, Thomas, Felizitas, Moritz, Celina, Lukas, Kathrin, Stefan, Antonia, David, Adrian und Mathias. © Monika Dönz-Breuß 13 Silbertaler Gemeindeblatt Der Bürgermeister informiert 07 Juli 2017 Montafon Arlberg Marathon Am 01. Juli fand bereits die 15. Auflage des MAM von Silbertal nach St. Anton a.A. statt. In diesem Jubiläumsjahr fanden 720 TeilnehmerInnen den Weg ins Silbertal. Die alpine Traumlandschaft trügt. Der Montafon Arlberg Marathon verlangte den Teilnehmern auf dem Weg von Silbertal nach St. Anton a. A. alles ab. Für die LäuferInnen herrschten an diesem Samstag wieder optimale Bedingungen. Mit rund 200 Freiwilligen die für einen reibungslosen Ablauf sorgen, hatte wieder ein unfallfreier Lauf stattgefunden. Nach 3 Stunden 27 Minuten und 13,5 Sekunden stand der Jubiläumssieger fest: Oldrich Janecek aus Tschechien. Bei den Frauen holte sich die Vorarlbergerin Andrea Feuerstein-Rauch den Jubiläumssieg – schon 2015 stand sie ganz oben auf dem Podest. Die Organisatoren – die Gemeinde Silbertal, der Tourismusverband St. Anton a. A. und Montafon Tourismus – sorgten auch abseits des © Monika Dönz-Breuß Landestrachtentag Am 16. Juli fand der Vorarlberger Landestrachtentag im Rahmen des dreitägigen Arlberger Musikfestes in Lech, mit einer kleinen Abordnung aus dem Silbertal, statt. Mit rund 200 Trachtengruppen und mehr als 1000 TrachtenträgerInnen wurde Lech für einige Stunden zum „Mekka der Tracht“. Schon die große Anzahl von 200 Gruppen zeigt, wie viele verschiedene Trachten es in Vorarlberg gibt: „Vorarlberg ist zweifelsohne 14 Silbertaler Gemeindeblatt eine Insel inmitten Europas in Sachen Vielfalt, Originalität und Alter der getragenen Trachten. Hier werden Trachten aus beinahe allen Stilepochen, angefangen mit der ältesten Tracht des Alpenraums, der Bregenzerwäldertracht, über die vom Barock inspirierte Montafonertracht und den Städtetrachten aus dem Biedermeier bis zu erneuerten Trachten getragen”, heißt es dazu vom Landestrachtenverband. klassischen Marathons mit dem Montafon Arlberg Trail und dem Panoramatrail für sportliche Herausforderungen beim Montafon Arlberg Marathon powered by Sparkasse. Auch die kleinen Beine kamen nicht zu kurz: Der Sparefroh Kindertrail für Kinder und Jugendliche war einmal mehr ein großer Erfolg. Ebenso war auch wieder ein toller ORF Bericht in V-heute und Sport im Bild zu sehen, was wieder eine sehr gute Werbung für unsere Region Silbertal / Montafon bedeutete. 08 August 2017 Der Bürgermeister informiert Wandertag des Seniorenbundes Am 24. August – Unter dem Motto „Wandern und die Natur genießen“, lud der Seniorenbund Vorarlberg und das Team vom Sonnenkopf zum beliebten Wandertag ein. Dabei wurde ein buntes „Rahmenpro- gramm“ geboten. Ab 10 Uhr wurde gemeinsam mit Pfarrer Mag. Ernst Ritter die Bergmesse gefeiert, musikalisch umrahmt durch die Musikgruppe „Krainer Bluat“. Für die Wanderungen standen zwei Routen – einmal zur Wasserstubenalpe und einmal zum Muttjöchle – zur Verfügung. Ab Mittag standen auch den nicht so wanderlustigen Teilnehmern ein muskalischer Nachmittag mit Krainer Bluat zur Verfügung. Picknick erwandert werden muss, stand für die Besucher ein kurzer Fußmarsch auf dem Programm, bevor sie von Blues, Swing, Jazz und leichten Rhythmen der Karibik am Kristbergsattel empfangen wurden. Als Belohnung warteten Montafoner Spezialitäten auf die Gäste. Jazz am Kristberg In besonderer Atmosphäre fand auch das Jazz Picknick mit den New Orleans Dixie Stompers am 18. August statt. Und weil ein richtiges 15 Silbertaler Gemeindeblatt Der Bürgermeister informiert 09 September 2017 Auszeichnung durch den Stand Montafon Am 14. September erhielten Andrea und Hermann Brugger zur Sanierung des „Samili Stalls“ in Buchen eine schöne Auszeichnung vom Stand Montafon im Rahmen des Kultur- und Landschaftsfond Montafon. Das Stallgebäude wurde im Jahre 1729 (bezeichnet) in der heutigen Größe aus wiederverwendetem Material eines Vorgängerbaues aus dem 17. Jahrhundert neu errichtet. Die Scheune besteht aus zwei Geschossen, wovon das untere einen Kuh-, Kleinvieh- und Schweinestall aufweist und das obere Geschoss mit einer Tenne sowie vier Räumen für die Heulagerung unterteilt ist. Der Zustand des Gebäudes wies vor der Sanierung starke Wasserschäden auf, sodass die Westwand bei der Andrea Brugger © Toni Meznar, www.meznar-media.com Sanierung fast komplett erneuert werden musste. Beschädigte Rundlinge besonders auf der Südseite wurden nicht komplett ersetzt, sondern die schadhaften Stellen abgesägt und wieder verlängert. Das Dach mit den Pfetten und Sparren wurde komplett erneuert und mit Holzschindeln gedeckt. Damit blieben das Erscheinungsbild sowie die Proportionen der in die Landschaft perfekt eingefügten Stallscheune erhalten. Dem Eigentümer sei gedankt für seine Initiative zur Erhaltung der Kulturlandschaft in der Region Montafon. Eröffnung und Einweihung der sanierten Volksschule Am 22. September fand die Eröffnung und Einweihung der nach außen generalsanierten VolksschuleSilbertal statt. Vielen Dank an Pfarrer Georg Nigsch für die Segnung des neuen Gebäudes, LTP Mag. Harald Sonderegger für die Grußworte seitens der Vorarlberger Landesregierung und allen beteiligteFirmen für die sehr gute und termingerechte Arbeit, während der sehr kurzen, 10-wöchigen Bauphase. Vorab darf ich mich nochmals im Namen der Gemeinde bei den Nachbarn für die Lärm- und Staubbelästigungen im Zuge der Sanierungsmaßnahmen in den Sommermonaten höflichst entschuldigen und für euer Verständnis bedanken. Da hier ein sehr kurzes Zeitfenster für die Sanierung zur Verfügung gestanden hat, war dies, so denke ich, überschaubar und annehmbar. Es ist mir und uns eine sehr, sehr große Ehre, die uns hier und heute zu Teil wird, wir sind stolz darauf unsere Volksschule in einem neuen Outfit präsentieren zu können, bzw. den ersten Bauabschnitt zur Sanierung unserer Volksschule umgesetzt 16 Silbertaler Gemeindeblatt und vollbracht zu haben – dies ist nun nach 50 Jahren die erste Sanierungsetappe – die zweite folgt frühestens in 5 Jahren nach… Aus der Schulchronik Nach langen Verhandlungen mit den Behörden, dem Landes-Hochbauamt und den Architekten war es am 31. Dezember 1961 soweit, dass ein Architekturwettbewerb (für eine Ortszentrumsgestaltung mit Schulhaus, Lehrerwohnung, Gemeinde-, Post- u. Verkehrsamt und Ladengeschäft) ausgeschrieben werden konnte. Sieben Projekte wurden eingereicht – 17. März war die Jury zusammengetreten. Es gab zwei erste Preise, Arch. Mayer aus Bludenz und Hörburger-Lebeda aus Lochau/ Schruns, letzterer mit einer Empfehlung. Leider verstarb Letzterer im Jahr 1962 verstarb und so verzögerte sich der Schulbau. Dieses Projekt war ähnlich dem Schulbau von Gantschier, Tschagguns und St. Gallenkirch, der weitgehend entsprach. Der gesamte Grund wurde von der Gemeinde um S 300.000.- angekauft. Diese Summe brachten als einmali- ge Spende die Jagdpächter Simon u. Nestle – die im Gegenzug die Jagd für 10 Jahre zu günstigen Bedingungen zugesprochen bekamen. Erschwerte Bedingungen waren die Finanzierbarkeit des gepl. Ortszentrums mit Gemeinde, Schule usw. Hier wurde seitens des Landes eine Förderung mit höchstens 35% in Aussicht gestellt. Der höchste Schülerstand im Silbertal war wie folgt: 1971/72 mit 153 Schülern / ges. rund 200 Pflichtschülern auf 790 EW. Der Spatenstich für den Neubau unserer Volksschule an diesem Standort war im Herbst 1963. Mit einigen Verzögerungen von ca. 3 ½ Jahren wurde das neue Schulhaus am 30. März 1967 bezogen. Die Baukosten beliefen sich damals auf S 6,2 Mio das sind ~ 460 td € zum Vergleich die heutigen Kosten zur 1. Bauetappe und thermischen Sanierung belaufen sich auf 1,25 Mio € Es war uns immer ein Anliegen und Ziel, seit meinem Amtsantritt 2010 dieses Großprojekt zu realisieren und umzusetzen (ZITAT – Man 09 September 2017 muss sich utopische Ziele setzen um „realistische“ Ziele zu erreichen!!) Dies ist nun mit dem Schulbeginn am 11. September erreicht. Seit ca. 7 Jahren sind wir mit den Sanierungsund Finanzierungsplänen unserer Volksschule beschäftig. In den ersten Gesprächen und Planvorlagen beim Land Vorarlberg wurde uns klar gelegt, dass dieses Projekt so nicht finanzier- und umsetzbar ist. Es folgten viele Gesprächen und Besichtigungen anderer Volksschulen mit Planer und Architekt DI Christian Vonier, unserem Lehrkörper, den KiGa Pädagoginnen (nochmals einen herzlichen Dank) und so wurden viele möglichen Varianten durchdiskutiert. Im Frühjahr 2016 wurde dann mit den zuständigen Personen in der Finanzabteilung des Landes, Gernot Feuerstein und Christoph Walser, eine Möglichkeit gefunden, dieses dringende Projekt in die Umsetzungsphase zu bringen. Diese Investition war dringend notwendig, damit auch die Silbertaler Kinder und die Bevölkerung die Möglichkeit besitzen, die schulische Der Bürgermeister informiert Grundausbildung im Wohnort zu absolvieren! Dies ist auch eine notwendige Grundinfrastruktur einer Kleingemeinde für die Aufrechterhaltung und Sicherung der Lebensqualität der Bevölkerung für die Zukunft – hier auch den Abwanderungstendenzen der jungen Familien im Dorf, entgegenzuhalten. Hierzu sehen wir künftig einer möglichen Mittags- und Ganztagesbetreuung sehr positiv entgegen – die Grundvoraussetzungen wurden auch hier gesetzt. Weiters sind wir über die Nachwuchsentwicklung in Silbertal höchst erfreut. Unsere Aufgaben sind, den Eltern und Jungfamilien die Möglichkeiten zu schaffen, hier ihren Lebensmittelpunkt zu ermöglichen, sei es durch relativ günstige Wohnmöglichkeiten, Baugründe – Grundinfrastruktur wie eben genannt, auch den Kindergarten nicht zu vergessen und natürlich auch ein Lebensmittel-Geschäft und einen Nahversorger, und Arbeitsplätze im Ort. Es ist unserem Planungsbüro, DI Arch. Christian Vonier gelungen, eine Augenweide mitten im Dorf so zu platzieren und gestalten, dass sie sich entsprechend vom Kindergarten und der Umgebung abheben kann und trotzdem nicht als Baukoloss dasteht. Einweihung und Segnung des Tanklöschfahrzeuges Am 23.September fand die Einweihung und Segnung des TLF 2000100 durch Pfarrer Mag. Georg Nigsch, LTP Mag Harald Sonderegger, Landesfeuerwehrinspektor Hubert Vetter, Bezirksfeuerwehrinspektor Christoph Feuerstein, Abschnittskommandant Florian Beiser, zum Einzug mit der Feuerwehr, unserer Bürgermusik Silbertal und allen anwesenden Besuchern. Sehr überraschend war auch eine kleine Abordnung der Feuerwehr unserer Partnergemeinde Semmering zu Gast im Silbertal, herzlichen Dank euch für euer Kommen! Mit einem schönen und stilvollen Einzugsmarsch zum Parkplatz beim Hotel Silbertal, wo auch die ganze Fahrzeugpalette unserer Feuerwehr präsentiert wurde, allen voran unsere Bürgermusik, Pfarrer …. Fahnenabordnung benachbarter Wehren – folgten die Ansprachen zu dieser Fahrzeugweihe. Nach nun über 30-jährigem Einsatz unseres alten Tanklöschfahrzeuges – das nun seine letzte Fahrt zu einer sinnvollen Nachnutzung nach Moldawien – zur Neugründung freiwilliger Feuer- wehren in den entlegenen Regionen Moldawiens, entsandt wird. Im Anschluss lud die Feuerwehr Silbertal ins Vereinshaus zu einem gemütlichen Abend. Gründung der Jugendfeuerwehr Am 24. September wurde nun auch offiziell die Silbertaler Jugendfeuerwehr gegründet. Hier gilt dem Jugendleiter Christoph Feuerstein und seinem Team gebührenden und herzlichen Dank für ihre Zeit und ihr Engagement für diese tolle Sache. Somit hat das Silbertal auch wieder eine neue Möglichkeit für Jugendliche, einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung nachzukommen. 17 Silbertaler Gemeindeblatt Der Bürgermeister informiert 10 Oktober 2017 60-jähriges Priesterjubiläum Mit erstem Oktober wurde das 60 jährige Pristerjubiläum von Dr. Peter Bitschnau im Silbertal gebührend ge- Hochwasserschutz Zwischen dem 12. und 14. Oktober war Herr Dr. DI Michael Machatschek Landschaftsökologe bei uns zu Besuch, um künftige sinnvolle Möglichkeiten in der Land- Alpund Forstwirtschaft aufzuzeigen. Hierzu geht es auch um zukünftigen Hochwasserschutz – der beispielsweise in den Bergen anfängt und nicht erst mit dem Hochwasser im Talbereich seinen Anfang nimmt. feiert. Durch den Einzug mit unserer Bürgermusik Silbertal war hier auch die musikalische Umrahmung per- fekt. Im Anschluss an den Hl. Gottesdienst wurde eine kleine Agape vor der Kirche abgehalten. Hier gilt es vor allem die Aufnahme des Regens durch den Boden, Wald udgl. wesentlich zu verbessern. Dies kann nur durch bessere Bewirtschaftung des Bodens, Waldes usw. stattfinden und somit auch viele öffentliche Gelder in Verbauungsmaßnahmen nachhaltig reduziert werden. Die Alpwirtschaft kann hier nachhaltig auch besser in der Vermarktung mit ihren guten Weideflächen im Silbertal auf ein neues Ni- veau gehoben werden. Hier bedarf es einem engen Zusammenspiel vieler Proponenten wie Land- u. Forstwirtschaft, Jagd, Grundeigentümmer, Politik die sich auf Augenhöhe austauschen und begegnen müssen um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Dazu wird 2018 ein gemeinsames Gespräch zwischen den genannten Proponenten und Herrn Machatschek im Silbertal, organisiert. SCR Altach zu Besuch im Silbertal Spontaner Besuch von Bundesliga Fussballclub SCR Altach in unserer Volksschule. Die Profifussballer Emanuel Sakic und Bernhard Janeczek besuchten einen Vormittag 18 Silbertaler Gemeindeblatt lang unsere Schüler und üten mit ihnen die verschiedenen Begriffe, Geschicklichkeitsübungen und ein Spiel. Zuguterletzt gab es noch ein TShirt, Autogramme sowie Eintritts- karten für unsere Schüler zu einem Bundesligaheimspiel des SCR Altach. Herzlichen Dank dem SCR Altach für diesen tollen und eindrücklichen Besuch in unserer Volksschule. 10 Oktober 2017 Der Bürgermeister informiert Geplante Kanaltrassierung Am 13. Oktober wurde auch die Baueinführung für den vorläufig letzten Kanalabschnitt der Parzelle Ganlätsch abgehalten. Mit allen Grundeigentümern wurde die geplante Ka- naltrassierung besprochen, Hinweise, Wünsche diskutiert, wenn möglich auch umgesetzt. Der Beginn der Arbeiten wird im Frühjahr 2018, stattfinden. Ebenfalls wird hier auch eine mögliche Löschwasserversorgung mittels Löschwasserbehälter geprüft. Allenfalls wäre auch die Parzelle Ganlätsch mit Löschwasser versorgt und einer Grundsicherung reicher. Schlüsselübergabe Am 18.10.wurde die Schlüsselübergabe an die derzeitigen Mieter der Wohnanlage der VogeWosi im Silbertal durchgeführt. Dabei wurden zu diesem Zeitpunkt 4 Wohnungen an Wohnungswerber aus dem Silbertal übergeben. Aus derzeitiger Sicht sind noch 1x 2 ZI Wohnung sowie 2x 3 ZI – Wohnung und 1x 4 ZI – Wohnung frei zur Vergabe. Die offizielle Eröffnung wird im Frühjahr 2018 bei der Wohnanlage gefeiert werden. Dokumentation „Hoja“ Am Mittwoch, dem 25. Oktober feierte „H O J A“, die Reportage vom Leben in den Bergen mit atemberaubenden Naturaufnahmen, Premiere in der Kulturbühne Schruns. Gedreht wurde die Alp-Doku diesmal auf der Alpe Fresch im hinteren Silbertal. Angefangen vom Alpauftrieb über die unzähligen Umsiedelungen der Hirten bis hin zum Abtrieb – die Doku „Hoja“ zeigt das Leben auf der Alp, so wie es ist. Unverfälscht, Direkt, Persönlich, und Schweißtreibend. Mit drei Kameras sowie einer Drohne wurden nicht nur wunderschöne Naturaufnahmen gedreht, sondern auch der Alltag auf der Alpe mit rund 200 Rindern – davon etwa ein Drittel Schottische Hochlandrinder – miterlebt. Die Filmmusik für HOJA wurde vom Montafoner Mu- siker Johannes Ganahl musikalisch unterlegt und komponiert. Das Artwork für das Plakat stammt von Jessica Bereiter. Der Text kommt aus der Feder von Franz Kuttelwascher und die Stimme im Hintergrund kennt man von diversen Terra Mater und Universum-Sendungen, Andreas Kammerzelt. Dieser Film wird auf MontafonTV, LändleTV ausgestrahlt. 19 Silbertaler Gemeindeblatt Der Bürgermeister informiert 11 November 2017 Aufhebung der Ampelregelung Nach über zwei-jähriger Bauzeit wurde Anfang November die Ampelregelung im Bereich der Höllbrücke, die im Zuge des Neubaues installiert wurde, aufgehoben. Somit konnte der gesamte Verkehr wieder im normalen Verkehrsfluss stattfinden. Die Restarbeiten mit dem Aufbrin- gen des Feinbelages wird im Frühjahr 2018 mit einer entsprechenden Nachtsperre der L95 durchgeführt werden. der Alpe Untergafluna weiden, hergestellt. Bei der eigentlichen Käseherstellung wird ein speziell ausgesuchtes Lab verwendet. Das Resultat ist ein Schnittkäse mit außergewöhnlichen Geschmacksaromen, die die Wildromatik des Silbertals widerspiegeln. Nach gut 3-monatiger Lagerung ist der Käse nun zum Verkauf bereit. Silabar – Käse aus dem Silbertal. Eine neue Käse-Spezialität mit ursprünglichen Zutaten und Herstellung. fluna eher eine Herzens-Angelegenheit, sowohl von Alppächter Hubert Dobler als auch von Stefan Fessler, Geschäftsführer von Käse Moosbrugger. Zwei Tonnen Silabar, oder 300 Käselaibe, sind das Resultat des Alpsommers 2017. Diese 300 Käselaibe gehen nun in den Verkauf. In Vorarlberg ist der Silabar-Käse ab sofort im örtlichen Sparmarkt Silbertal, bei Käse Moosbrugger in Mäder und den Käsetheken von Sutterlüty (ab Anfang Dezember) erhältlich. Des Weiteren haben ausgesuchte Käsetheken in Deutschland den Silabar-Käse im Programm. Käseanschnitt Käseanschnitt vom „SILABAR“ Original Silbertaler Alpkäse von der Alpe Gafluna. Silabar – Silber auf Althochdeutsch – heißt der auf der Alpe Untergafluna im Silbertal hergestellte Schnittkäse. Die komplette Herstellungskette ist im Silbertal: Futter, Milch, Käseherstellung und Lagerung erfolgt auf der urtypischen Silbertaler Alpe. Eine nicht unwesentliche Rolle bei der Herstellung spielt auch das Wasser des Silbertals. Der Käse wird ausschließlich aus der Milch der Kühe, die auf dem Gebiet Der Silabar-Käse ist durch das kleine Einzugsgebiet der Alpe Unterga- © Dieter Heidegger Bauverhandlung zur Errichtung einer Instandhaltungshalle Mit 21.November wurde mit der Bauverhandlung zum Neubau einer Instandhaltungshalle im Bereich „Schmelzhof“ von Markus Mangeng der Grundstein zur Erhaltung eines wichtigen Gewerbebetriebes in Silbertal gelegt. 20 Silbertaler Gemeindeblatt Nicht nur für die Bereitstellung von Arbeitsplätzen ist dies ein wichtiger Schritt, sondern auch damit Gerätschaften bei möglichen Naturereignissen im Silbertal vor Ort sind. Dazu gebührt Herrn Markus Mangeng ein großer Dank, der hiermit seinen Ausdruck, den Gewerbestandort im Silbertal zu bewahren, klar darlegt. Auch dem Stand Montafon gilt hier ein großes Dankeschön, der hier eine Teilfläche des Grundstückes zur Verfügung stellt. Geplanter Baubeginn ist Frühjahr 2018.
  1. gemeindeblattsilbertal
20171201_GaPa_Zitig Gaschurn 2017-12-01 GaPa-Zitig Dezember 2017 Inhaltsverzeichnis Berichte Seite 2 - 20 Tourismus Seite 21 - 25 Allfälliges Seite 26 - 28 Soziales Seite 29 - 32 e5 Seite 33 - 36 Vereine Seite 37 - 41 Titelbild: „Bischof-Rudigier-Platz“ © Martina Vergud Vielen Dank an die Initiatoren Manuela und Heinz Kogoj, Chantal Hidber, Günter Pfeifer, Albert Schöpf und Siegfried Gschaider für das Schmücken und Beleuchten des Baumes beim Bischof-Rudigier-Platz. Danke auch an alle, die unser Partenen schöner machen! Gerne können auch Bilder für die Titelseite an gemeinde@gaschurn.at gesendet werden. Zugesandte Bilder dürfen von der Gemeinde Gaschurn für jegliche Zwecke verwendet werden. Impressum: Medieninhaber: Gemeinde Gaschurn Herausgeber: Gemeinde Gaschurn, Dorfstraße 2, 6793 Gaschurn Tel.: 05558/8202-0, Email: gemeinde@gaschurn.at DVR-Nummer der Gemeinde Gaschurn: 0106135 ATU-Nummer der Gemeinde Gaschurn: 38137404 Druckerei: Thurnher Druckerei GmbH, Rankweil Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird teilweise auf eine gendergerechte Formulierung verzichtet. Inhaltlich sind beide Geschlechter angesprochen. Berichte Seite des Bürgermeisters Programms geschafft haben, sich bei jeder Zertifizierung zu steigern. Darauf können wir wirklich stolz sein. 2008 war nicht allen ganz klar, was daraus wachsen kann. Rückblickend kann wohl behauptet werden, dass der Beitritt zum e5Programm die richtige Entscheidung war, die vieles im kommunalen aber auch im privaten und gewerblichen Bereich ausgelöst hat. Liebe Leserin, lieber Leser, wieder neigt sich ein ereignisreiches Jahr seinem Ende zu. Wir können stolz darauf sein, was sich in unserer Gemeinde und im Montafon bewegt hat. Mein Dank gilt allen, die sich aktiv einbringen und unsere Gemeinde mitentwickeln. e5-Zertifizierung Am 13. Oktober 2017 war unser e5-Team relativ Verwaltungslehrgang angespannt beim e5-Event des Energieinstituts Sandra Tschanhenz hat parallel zu ihrer täglichen dabei. Die Frage war, konnten wir die drei „e“ si- Arbeit den Verwaltungslehrgang Vorarlberg ab- chern oder gar ein weiteres „e“ dazugewinnen. solviert, am 28. November 2017 mit „Qualifikation Gemeinde um Gemeinde wurde nach vorne geru- hervorragend nachgewiesen“ das Abschlusszeug- fen, um die Zertifizierungsurkunden entgegenzu- nis erhalten und somit abgeschlossen. Wir gratu- nehmen. lieren zum erfolgreichen Abschluss und haben mit Sandra Tschanhenz wieder Die Freude war groß, als unsere Gemeinde nun – trotz der bisher nicht gelungenen Umsetzung des Fernwärmeprojektes – das vierte „e“ erreicht hat. Unsere Gemeinde ist somit eine der wenigen Gemeinden, genauer gesagt, gibt es lediglich noch vier andere, die es in der Geschichte des e5- 2 Berichte eine weitere bestens qualifizierte und zuverlässige Anschreiben mit Anmeldeformularen etc. wird Mitarbeiterin in unserem Team. Anfang 2018 an die betroffenen Eltern ergehen. Der Anmeldezeitpunkt spielt in der Platzvergabe Wir freuen uns mit dir über den erfolgreichen keine Rolle. Anmeldungen können bis zum 30. Kursabschluss und weiterhin auf eine gute Zu- März 2018 im zuständigen Gemeindeamt abgege- sammenarbeit. ben werden. Dann werden die Gemeinden die Kinder zusammen mit den Einrichtungen best- Bürgermusik Gaschurn-Partenen Unsere Bürgermusik Gaschurn-Partenen hat im möglich und den Ressourcen entsprechend zuteilen. heurigen Jahr ein intensives Programm absolviert und im persönlichen Kontakt das Montafon und Kinderwerkstättli Gaschurn unsere Gemeinde repräsentiert. Vom 9. bis 10. Unser „Kinderwerkstättli“ in Gaschurn ist gut an- September 2017 wurde in Waldenbuch aufge- gelaufen. Mittlerweile werden 11 Kinder betreut. spielt. Bürgermeister Michael Lutz, der schon eini- Die maximale Gruppengröße von 12 Kindern an ge Male in Gaschurn zu Besuch war, hat sich sehr jedem Tag ist noch nicht erreicht. Es wäre also darüber gefreut, dass der Jubiläumsbesuch ge- noch Platz für die Aufnahme von weiteren Kin- klappt hat. Vor 60 Jahren war der Musikverein dern. Mit diesem Angebot soll für unsere Kinder Stadtkapelle Waldenbuch im Zuge ihres ersten ein optimales Betreuungsangebot zur Verfügung „Auslandsaufenthaltes“ in Gaschurn. Vor 50 Jah- stehen und den Eltern das Verbinden von Familie ren war der Gegenbesuch unserer Bürgermusik in und Beruf erleichtert werden. Damit soll auch die Waldenbuch. Seit damals pflegen die beiden Ver- Attraktivität unserer Gemeinde hinsichtlich inte- eine ihren Kontakt. ressanter Arbeitsplätze verbessert werden. Ein Besuch in Waldenbuch zahlt sich jedenfalls Begegnungsort Gaschurn 2020 aus. Nicht nur wegen der „Ritter Sport“ - Wir können stolz darauf sein, was schon in kür- Schokolade! zester Zeit realisiert werden konnte. Annette und Siegi Kessler und Felix Schädler (Alpstein bzw. alle Kleinkinderbetreuung und Kindergarten Investoren) haben sich so richtig ins Zeug gelegt Die Gemeinden Gaschurn und St. Gallenkirch ver- und mitten im Zentrum von Gaschurn eine positi- suchen für unsere Familien Schritt für Schritt ein möglichst gutes Umfeld zu schaffen. Bis Septem- ve Veränderung, die von allen gelobt wird, bewirkt. ber 2018 soll die Ganztagesbetreuung in Gorti- 3 pohl ausgebaut werden. Das Eltern-Kind-Zentrum In der näheren Umgebung haben Nadine Juen (EKIZ) bietet dann die bisher in Schruns angebo- und Frank Sohler einen äußerst ansprechenden tenen Möglichkeiten auch in Gortipohl an. Der Wellnessbereich mit einer schönen Außenanlage Kindergarten soll ebenfalls zum Ganztageskinder- geschaffen. Wenn dann im Frühjahr alles fertigge- garten werden. Das bedeutet, dass ab September stellt und auch die Beleuchtung des Verbindungs- die Möglichkeit besteht, eine ganztägige Betreu- weges zwischen Alpin- und Tourismusmuseum ung in Anspruch zu nehmen, ohne dass die Eltern und dem Parkplatzbereich vor der Volksschule in ihre Kinder in verschiedene Orte führen und dort Betrieb ist, wurde ein wirklicher Mehrwert ge- auch wieder abholen müssen. schaffen, der dem Ortsbild äußerst zuträglich ist. Das Ganze wird somit etwas komplexer. In unse- Fernwärme Gaschurn-Partenen ren beiden Gemeinden wird daher die Anmel- Da die Gemeinde – wie das Volksabstimmungser- dung des Bedarfs für EKIZ, Kinderwerkstättli und gebnis vor etwas mehr als einem Jahr vorgegeben Kindergarten im Gemeindeamt der jeweiligen Wohnsitzgemeinde erfolgen. Das entsprechende Berichte hat – keine Haftung für dieses Projekt überneh- Wer hätte gedacht, dass die entlegeneren Berei- men soll, ist es nicht so einfach, die Realisierung che so zeitnah einen Glasfaseranschluss erhalten. zu schaffen. Nach intensiven Bemühungen zeichnet sich mitunter eine Möglichkeit ab. Das bedeutet, dass wir mit etwas Glück und entsprechenden Zugeständnissen dieses nachhaltige Projekt doch noch mit einem privaten Partner umsetzen können. Während der nächsten Monate soll sich das entscheiden. Wenn alles gut läuft, könnte mit der Umsetzung gleich im Frühjahr begonnen werden. Biomasse Heizwerk Gaschurn (BHW) Das BHW steht finanziell nicht optimal da. Es wird Gemeindefinanzen zu Preisanpassungen kommen, die für die Abneh- Die finanzielle Situation der Gemeinde Gaschurn mer vertretbar sein sollten, aber auch den Fortbe- bleibt nach wie vor angespannt. Die letzten Jahre stand des Heizwerks vorübergehend sichern. wurden allein im Wasser- und Kanalbereich mehr als EUR 7 Mio. investiert, die größtenteils aus dem Die größte Herausforderung stellen die Investitio- laufenden Budget finanziert wurden. Die Baustelle nen dar, die es zu finanzieren gilt, sollte das Ab- des Obervermuntwerk II neigt sich langsam, aber wärmeprojekt nicht in die Tat umgesetzt werden. trotzdem im nächsten Jahr im Bereich der Kom- Wenn das BHW an das Abwärmenetz angeschlos- munalsteuern spürbar, dem Ende zu. sen werden kann, erspart man sich nicht nur die aufwändigen und kostspieligen Investitionen, um Trotzdem bleibt es nicht aus, dass weiterhin in die die technischen Anforderungen zu erfüllen. Insbe- Zukunft unserer Gemeinde investiert wird, um die sondere lösen die neuen Abgasreinigungsrichtli- Voraussetzungen für optimale Rahmenbedingun- nien, welche ab 2019 einzuhalten sind, hohe Kos- gen für private und gewerbliche Investitionen zu ten aus. Zudem würden Abgase und Feinstaube- schaffen. missionen der Biomassekessel wegfallen und unsere Luftqualität wesentlich verbessert, vom Lärm Weltcup Montafon der Beschickung der Tagesbehälter mit Hack- Vom 14. bis 17. Dezember 2017 finden sowohl die schnitzeln ganz abgesehen. Snowboardcross- als auch Skicross-Berwerbe statt. Die weltbesten Sportler sind hier mit dabei. Ausbau Wasserversorgungs-, Abwasserbeseiti- Wir sind stolz, dass unsere Snowboarder gungsanlage, Breitband Alessandro und Luca Hämmerle als auch Markus Noch im Herbst wurde mit dem Ausbau der Was- Schairer und Julian Lüftner sowie Skicrosser Bern- serversorgungs- und Abwasserbeseitigungsanla- hard Graf zu diesen Top-Athleten gehören und ge im Bereich Vand begonnen. drücken ihnen die Daumen. Erstmals wird im größeren Umfang auch die Herzlichen Dank allen ehrenamtlichen Helferin- Leerverrohrung für den Breitbandausbau mitver- nen und Helfern aber auch der Silvretta Montafon legt. Die Anschlussnehmer in diesem Bereich kön- und Montafon Tourismus und allen die einen Bei- nen somit – sofern diese das möchten – nach Fer- trag dazu leisten, dass bei uns im Montafon ein tigstellung des Projekts von der A1-Telekom eine solches Spektakel geboten werden kann, das so- Glasfaserverbindung direkt ins Haus (Fibre to the wohl am Berg als auch im Tal seinesgleichen Home - FTTH) bekommen, was im Rahmen der sucht. Viel Erfolg! „Breitbandmilliarde“ entsprechend gefördert wird. 4 Berichte Beschneite Schipiste Gaschurn vereinen, unsere Kräfte zu bündeln und ein at- Eine Hürde ist nahezu geschafft. Das Feststel- traktives Angebot für unsere Gäste zu bieten. lungsverfahren nach dem UVP-Gesetz hat erge- Herzlichen Dank dafür. ben, dass für dieses Projekt keine Umwelterheblichkeitsprüfung nach dem UVP-Gesetz 2000 Wir werden dich, Bertram, immer in guter Erinne- durchzuführen ist. Sofern nicht noch irgendwel- rung behalten und wünschen deiner Familie und che Einwendungen innerhalb der Auflagefrist er- Gargellen viel Kraft und Zuversicht für die Zu- folgen, ist der Weg für die Bewilligungsverfahren kunft. des Schipistenprojekts frei und wir können hoffentlich nächsten Winter über die neue Piste fahren. Initiative Die Partenerinnen und Partener machen vor, wie es gehen kann. Hier wird nicht lange diskutiert. Silvretta Montafon Kurz zusammengesessen und schon ist es pas- Die Silvretta Montafon investiert nicht nur gerade siert. Viel möchte ich noch nicht verraten. Jedoch im Sporthotel Silvretta Montafon in die Erneue- möchte ich mich bei allen, die sich engagieren rung von Teilen des Restaurants sondern errichtet recht herzlich bedanken. ein neues multifunktionales Gebäude im Bereich der bisherigen „Alten Talstation Versettla“. Ebenso wurde während der letzten Monate in der Nova Stoba ein neues Weinlokal „Vinnova“ mit einem perfekten Ausblick geschaffen. Lebensmittelnahversorgung Partenen Die Nahversorgung in Partenen zu sichern ist ein MUSS. Wie das erfolgen soll, ist noch nicht vollumfänglich fixiert. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die zum Ziel führen können. Klar ist je- Montafon Tourismus doch, dass die Gemeinde für alle Fälle eine Positi- Der Markenbildungsprozess hat sich ausgezahlt. on im Voranschlag für das Jahr 2018 reserviert Das Persönliche wird nun noch bewusster als bis- hat, um dieses Ziel auch zu erreichen. Wir werden her in den Vordergrund gestellt. Die Marken- uns auch beim Verein „Dörfliche Lebensqualität stammtische und Informationsangebote werden und Nahversorgung“, der viele kleine Lebensmit- gut genutzt. In kürzester Zeit ist es gelungen, dass telgeschäfte unterstützt und berät, entsprechen- sich viele auf die zeitgemäße Online-Buchung den Input und Unterstützung holen. einlassen. Hier muss jedem klar sein, dass die Online-Buchungsmöglichkeit zu Erfolg führt. Wohnbau Partenen – „living in the south II“ Am 20. Dezember 2017 wird die Gemeindevertre- Die Beherberger, die bisher noch nicht davon Ge- tung als 2. Instanz über die eingegangenen brauch gemacht haben, sollten das Gastgeberin- Schreiben entscheiden. Sollte der Bescheid der 1. nen/Gastgeber-Coaching Instanz bestätigt werden, besteht dann theore- unbedingt nutzen. Montafon Tourismus unterstützt hier gerne. tisch und praktisch die Möglichkeit nochmals dagegen vorzugehen. Das Landesverwaltungsge- 5 Bertram Rhomberg richt hätte dann endgültig zu entscheiden. Bis zur Mit Bertram Rhomberg hat die Familie Rhomberg, Rechtskraft des Bewilligungsbescheides kann das der wir unser Mitgefühl aussprechen, und das Bauvorhaben nicht fortgeführt werden. Schade. Montafon auf tragische Weise einen Menschen Trotzdem wird die Wohnbauselbsthilfe alles da- verloren, der die Verbindung zwischen Tourismus ran setzen, das für Partenen so wichtige Projekt und Landwirtschaft aber auch uns Montafoner ehestmöglich umzusetzen und weitere leistbare ausgemacht hat. Bertram hat mit uns zusammen Wohnungen zu schaffen, die Partenen auch mit der Gründung des Hochmontafon Tourismus braucht, damit die dörfliche Infrastruktur bis hin den Grundstein dafür gelegt, um in weiterer Folge das ganze Tal touristisch in einer Gesellschaft zu Berichte zum Lebensmittelgeschäft erhalten bleibt bzw. darüber hinaus. Wir wünschen ihm in seiner Funk- wieder funktionieren kann. tion als Leiter der PI Schruns viel Erfolg und alles Gute. Wohnungswerber Wer einen Wohnbedarf anmelden möchte, kann KontrInsp Günter Kasper folgt Karl Schuchter als das wie bisher in der jeweiligen Wohnsitzgemein- Leiter der PI Gaschurn nach. Wir sind überzeugt, de tun. Das landesweite Wohnungswerberpro- dass mit KontrInsp Günter Kasper diese Leitungs- gramm ermöglicht es auch jemanden, der nicht in funktion äußert gut und kompetent nachbesetzt unserer Gemeinde wohnt, in seiner derzeitigen werden konnte. Er kennt die Region, aber auch Wohnsitzgemeinde den Bedarf anzumelden. Hier die Menschen und lokalen Gegebenheiten und kann auch der Wunschort angegeben werden. wird die bisher schon gute Polizeiarbeit sicherlich Wir freuen uns jedenfalls über jeden Zuzug und auch weiterhin gewährleisten und mit seinem geben gerne Auskunft über künftige Wohnbau- Team sein Bestes geben. Viel Glück! vorhaben. Obervermuntwerk II - Stammtisch Wohnbauprojekt Feschadona Im Jänner bzw. Februar 2018 wird der nächste Es ist wieder so weit. Zusammen mit der Wohn- Stammtisch stattfinden. Neben aktuellen Informa- bauselbsthilfe konnten wir die neu geschaffenen tionen das Kraftwerksprojekt betreffend wird der Wohnungen am 7. Dezember 2017 ihrer Bestim- Schwerpunkt im touristischen Bereich liegen. Es mung übergeben. Alle Wohnungen wurden be- freut uns, dass Dr. Christof Germann an diesem reits zugewiesen bzw. vergeben. Stammtisch teilnehmen und für Fragen und Anregungen zur Verfügung stehen wird. Wie in unserer Gemeinde üblich wird es anlässlich der Schlüsselübergaben einen kleinen Festakt Danke geben, um das auch zu feiern. Wir freuen uns für Am Ende eines arbeitsreichen Jahres möchte ich die neuen Bewohner, die teilweise auch zuziehen mich bei allen für ihr Zutun für unsere Gemeinde werden und hoffen, dass sich alle in den Woh- und das Gemeinwohl recht herzlich bedanken. nungen und in unserer Gemeinde wohlfühlen. Einen speziellen Dank richte ich an meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, meine Vize- Einen ganz besonderen Dank möchte ich Angeli- Bürgermeisterin, die Vorstandsmitglieder und die ka und Thomas Wittwer für die Zurverfügungstel- Mandatare, die sich immer positiv einbringen. Nur lung der Flächen, Dipl. Betr. Wirt Erich Mayer und mit ihrer Unterstützung ist dieses Pensum über- Josef Jenny (Wohnbauselbsthilfe Vorarlberger haupt bewältigbar. gemeinnützige Gen.m.b.H.) als auch den Architekten, den bauausführenden Firmen und den Nach- So bleibt mir nur, uns allen ein gesegnetes und barn aussprechen. Ganz besonders freut es mich, friedvolles Weihnachtsfest, einen guten Rutsch dass wieder heimische Betriebe bzw. Firmen aus und viel Freude, Erfolg, Glück und Zufriedenheit der Region für die entsprechenden Gewerke be- im kommenden Jahr 2018 zu wünschen. auftragt werden konnten. Polizeiinspektion (PI) Gaschurn Martin Netzer, MSc Kontrollinspektor Karl Schuchter war über viele Bürgermeister Jahre als Leiter der PI Gaschurn tätig und hat zusammen mit der ganzen Belegschaft mit großer Umsicht für unsere Sicherheit gesorgt. Wir danken ihm für seine Arbeit in unserer Gemeinde und 6 Berichte Weihnachten Sterne hoch die Kreise schlingen, Markt und Straßen stehn verlassen, steigt´s wie wunderbares Singen - still erleuchtet jedes Haus, aus des Schnees Einsamkeit o du gnadenreiche Zeit! sinnend geh ich durch die Gassen, alles sieht so friedlich aus. Joseph von Eichendorff (1788 - 1857) An den Fenstern haben Frauen buntes Spielzeug fromm geschmückt, tausend Kindlein stehn und schauen, sind so wunderlich beglückt. Eine besinnliche Weihnachtszeit, ein frohes Fest und Und ich wandre aus den Mauern bis hinaus ins freie Feld, einen guten Rutsch ins neue Jahr 2018! hehres Glänzen, heil´ges Schauern! Bgm. Martin Netzer, MSc Wie so weit und still die Welt! Pfarreinzug Lukas Bonner Pfarrer Joe Egle, der mehr als 18 Jahre lang in un- und Salz als traditionelles Willkommensgeschenk. serer Gemeinde tätig war, ist heuer in den Ruhe- Von seinem Vorgänger erhielt er symbolisch den stand getreten, auch wenn er sich sicherlich noch Schlüssel unserer Pfarrkirche überreicht. viele Jahre aktiv ins Gemeindeleben einbringen wird. Am 3. September 2017 durften wir den Einzug unseres neuen Gemeindeseelsorgers Pfarrer Lukas Bonner feiern. Der junge Priester, der aus Frastanz stammt, ist schon seit September 2016 Gemeindepfarrer in St. Gallenkirch. Der Gottesdienst wurde von der Singgemeinschaft Gaschurn–Partenen feierlich umrahmt. Pfarrkirchenrat und Altbürgermeister Heinrich 7 Sandrell überreichte dem neuen Seelsorger Brot Berichte Bürgermeister Martin Netzer übergab an Pfarrer sammenarbeit. Wir bedanken uns auch bei den Lukas ein neues Messgewand und ein Buch über einheimischen Vereinen und allen, die fleißig mit- den Piz Buin, verbunden mit der Einladung zu geholfen haben, diesen Pfarreinzug feierlich zu einer gestalten. Bergtour. Partenen und Die der Bürgermusik Gaschurn- Kameradschaftsbund und Schützenverein halfen mit, die Veranstaltung würdevoll zu gestalten. Auch Bergrettung und Feuerwehr sowie die Ortsvereine aus St. Gallenkirch waren mit Abordnungen vertreten. Die Frauenbewegung sorgte für Bewirtung in der Tanzlaube, bevor man sich im Posthotel Rössle zum Mittagessen und Gedankenaustausch traf. Wir begrüßen unseren neuen Gemeindepfarrer sehr herzlich und freuen uns auf eine gute Zu- Neueröffnung Die Gemeinde Gaschurn gratuliert recht herzlich zur Neueröffnung und wünscht viel Erfolg! 8 Berichte Neues aus der Partnergemeinde Berglen Ausflug der Feuerwehr Berglen nach Gaschurn tert haben. Ein Kamerad fuhr die ganze Strecke Vom 29. September – 1. Oktober. besuchte die mit seinem Mountain-Bike ohne E-Unterstützung. Feuerwehr Berglen, Abt. Nord die Partnergemeinde in Gaschurn. Am Freitagnachmittag besuchten wir das Wasserkraftwerk Kops II mit einer hochinteressanten Führung. Herr Helmut Canal von der Vorarlberger Illwerke AG führte uns in das Thema der Wasserkraft ein. Zunächst theoretisch und später dann im Wasserkraftwerk Kops II. Schlussendlich waren wir tief beeindruckt von den Wassermassen, die hier hin und her gepumpt werden, um schlussendlich Strom zu erzeugen. Am Abend stand ein Besuch der Feuerwehr Gaschurn auf dem Plan. Wir wurden von Kommandant Gebhard Felder und vier weiteren Kameraden begrüßt. Er zeigte uns die Fahrzeuge, Ausrüstungsgegenstände, sowie das Gerätehaus. Im Anschluss hatten wir noch etwas Zeit um uns über die Gegebenheiten in Gaschurn, sowie in Berglen auszutauschen. Es war ein sehr schöner Abend bei der Feuerwehr Gaschurn. Am Sonntag reisten wir dann im Anschluss an das Frühstück im Explorer Hotel zeitig ab. Das Wetter hatte uns einen kleinen Strich durch einen weiteren Programmpunkt gemacht, so dass wir gegen Nachmittag dann wieder in Berglen angekommen sind. Zum Abschluss gingen wir noch im Schützenhaus in Ödernhardt essen und haben so das Am Samstag haben wir uns E-Bikes ausgeliehen Wochenende ausklingen lassen. und sind mit diesen von Gaschurn aus nach Partenen und dann die Silvretta Hochalpenstraße hochgeradelt. Nach einer Verschnaufpause auf der Bielerhöhe sind wir weiter in Richtung Galtür und dann zum Stausee Kops. Bei strahlendem Wetter konnten wir den Stausee umrunden und einen tollen Blick von der Stauseemauer genießen. Von da an ging es wieder hinunter ins Tal. In Summe waren es an diesem Tag 52 Kilometer mit 1.200 Höhenmetern, die alle Kameraden gemeis9 Alles in allem war es ein toller Ausflug mit vielen neuen Eindrücken. Berichte Ein schöner, gelungener und sehr erlebnisreicher und wieder zurück fuhr. Auch der Wettergott Tag des Schwäbischen Waldes in Berglen meinte es gut und entgegen vieler Prognosen Unter Anwesenheit von Landrat Dr. Richard Sigel, schien zumeist die Sonne. der Waldfee Sara Zaiss und vielen weiteren Gästen aus Nah und Fern wurde der Werner- Vielen Dank den vielen Helferinnen und Helfern, Hofmann-Weg in Gedenken an unseren im Jahr ohne die ein solcher Aktionstag nicht zu stemmen 2014 verstorbenen Ehrenbürger eingeweiht. Der wäre. Als jüngstes Mitglied in der Fremdenver- knapp elf Kilometer lange Rundweg führt an eini- kehrsgemeinschaft hat Berglen an diesem für uns gen der schönsten Aussichtspunkten in der Ge- ersten Tag des Schwäbischen Waldes wirklich viel meinde vorbei. Zudem hatte das Heimatmuseum auf die Beine gestellt und kann zurecht stolz auf in Oppelsbohm geöffnet. Auch in Hößlinswart war sich sein. mit „Dorfläba laif” sehr viel geboten: vom bewirteten Karl-Riker-Platz über Oldtimer- Ausstellungen in der Ameisenstraße, frischem Salzkuchen im renovierten Backhaus, Kaffee und Kuchen im evangelischen Gemeindehaus, Saftpressen für Jung und Alt mit dem OGV Hößlinswart, Führungen im Gehölzlehrpfad, gläserner Produktion in der Landwirtschaft sowie Erzeugnissen von Direktvermarktern wie der Brennerei Frank oder dem Honigverkauf war für jeden und jede etwas dabei. Für einen reibungslosen Übergang zwischen beiden Orten sorgte die Direktverbindung im historischen Oldtimerbus, der als Shuttle vom Winnender Bahnhof über Oppelsbohm nach Hößlinswart Gemeindeausflug nach Poschiavo Der diesjährige Gemeindeausflug der Gemeinde Gaschurn führte uns nach Poschiavo. Wir fuhren mit dem Bus nach St. Moritz und von dort mit dem Bernina Express über den Berninapass nach Poschiavo. Im Panoramazug konnten wir die Aussicht auf dem schönen Berninapass genießen. In Poschiavo ließen wir uns mit einem vorzüglichen Mittagessen verwöhnen, bevor wir die Heimfahrt mit dem Bus über den Flüelapass antraten. Und so ging ein wunderschöner Tag wieder zu Ende. 10 Berichte Straßensanierungen Die Gemeinden Gaschurn und St. Gallenkirch arbeiten in vielen Bereichen zusammen. Miteinander wurde eine Fugenvergussmaschine angeschafft, um sie gemeindeübergreifend für Straßensanierungen bzw. Ausbesserungsarbeiten einsetzen zu können. Oft entstehen Risse im Belag. Diese können mit diesem Gerät verschlossen werden. Damit kann größeren Schäden vorgebeugt werden und eine Straßenerneuerung später erfolgen. Eppinger-Zimmer auf der Heilbronner Hütte Auf der Heilbronner Hütte - inmitten der ein- Bereits freitags hatte sich die Sektion Eppingen drucksvollen alpinen Berglandschaft des Verwall- auf den Weg gemacht. Überrascht wurde die rund gebirges - haben Oberbürgermeister Klaus Ho- 50-köpfige Reisegruppe aus Eppingen in der laschke und Bürgermeister Peter Thalmann ge- Nacht auf Samstag von einem Wintereinbruch mit meinsam mit Vertretern des Eppinger Gemeinde- rund 20 cm Neuschnee. Unterwegs trafen die rates und der Vorstandschaft der Sektion Eppin- Wanderer den Bürgermeister der Gemeinde Ga- gen des Deutschen Alpenvereins Heilbronn am schurn, Martin Netzer, MSc, der mit dem Moun- ersten Septemberwochenende 2017 das Eppinger tainbike zur Hütte hochgefahren war. Die Hütte Zimmer offiziell eingeweiht. wurde 1928 erbaut und feiert nächstes Jahr ihr 90-jähriges Bestehen. Fredi Immler ist bereits seit Der Vorsitzende der Sektion Eppingen des DAV 40 Jahren Hüttenwirt. Heilbronn, Klaus Zürner, brachte gemeinsam mit Oberbürgermeister Klaus Holaschke das Türschild Die Sektion Eppingen freut sich weiterhin auf eine mit dem Wappen der Stadt und einer Ansicht des gute Zusammenarbeit. Eppinger Marktplatzes an der Eingangstür an. Vorausgegangen war der einstimmige Beschluss des Verwaltungsausschusses des Gemeinderats, die Zimmerpartnerschaft von Seiten der Stadt Eppingen zu übernehmen. Das Zimmer Nr. 9 - ein 14Betten-Lager - wurde eigens dafür neu hergerichtet. Die Hälfte der einmaligen Kosten für die Zimmerpatenschaft übernimmt die Brauerei Palmbräu. Seit vielen Jahren liefert die Eppinger Traditionsbrauerei das Bier für die Heilbronner Hütte. 11 Berichte Saarbrücker Hütte Liebe Montafoner(innen) und Gäste!  Vorarlberger Illwerke Liebe Gaschurner(innen) und Partener(innen)!  Hotels, Betriebe und Nachbarhütten Nach über 40 Jahren als Hüttenwirte der Saarbrü- Herzliche Grüße cker Hütte haben wir uns entschlossen neue We- Wilhelm und Paula ge zu gehen: Sabine und Bruno mit Kindern Bertram 1972 – 1976 Madlener Haus 1976 – 2017 Saarbrücker Hütte Auf diesem Wege möchten wir uns bei unseren Freunden, Bekannten und Gästen für die langjährige Treue recht herzlich bedanken. Gerne erinnern wir uns an die schönen Stunden zurück. Besonders bedanken möchten wir uns bei:  Tourismusverband  Gemeinden und Bürgermeister  Firmen  Bergrettungen Montafon Die Gemeinde Gaschurn bedankt sich für den langjährigen Einsatz sowie die gute Zusammenarbeit und wünscht euch viel Glück für die Zukunft. Eröffnung Kinderwerkstättli Am 9. Oktober 2017 wurde das Kinderwerkstättli Als Gäste konnten zur Eröffnung unter anderem Gaschurn, das schon seit Anfang September eine Frau Landesrätin Katharina Wiesflecker, Frau Kleinkinderbetreuung in der Gemeinde anbietet, Landtagsabgeordnete Monika Vonier, die Natio- feierlich offiziell eröffnet. nalratskandidatin Frau Martina Ess und Herr Nationalratspräsident Karlheinz Kopf begrüßt werden. Im Rahmen des Räumlichen Entwicklungskonzeptes Montafon soll die Familie als Kernzelle der Gesellschaft gestärkt werden. Durch die Schaffung dieses neuen, bedarfsgerechten Betreuungsangebotes vor Ort wird den Erziehenden eine freiere Berufswahl und die Wahrnehmung von Weiterbildungsangeboten ermöglicht. Interessierte Erziehungspersonen können sich auf dem Gemeindeamt Gaschurn melden und die Aufnahme ihrer Kinder beantragen. 12 Berichte Die Räumlichkeiten wurden von Pfarrer Lukas Allen Gästen und Interessierten danken wir dafür, Bonner eingesegnet. dass sie eine schöne Eröffnungsfeier möglich gemacht haben. Die Kosten des Projekts belaufen sich insgesamt auf ca. EUR 177.000, wovon auf die Gemeinde Gaschurn ein Betrag von rund EUR 63.000 entfällt. Der Rest wird durch das Land Vorarlberg und durch Bundesförderungen abgedeckt. Wir bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten und Helfern, unter anderem dem Team des Kinderwerkstättli Montafon, unserer Bauhof- Mannschaft und den ausführenden Firmen. Volksschule Partenen Schulstart Team für das Benützen des Platzes und das Aus- Am 11. September 2017 startete das neue Schul- leihen der Schläger. Danke auch an Emanuel für jahr und drei Erstklässler/-innen wurden einge- die interessante und nett gestaltete Tenniseinheit. schult. Dazu gab es von Hitradio-Ö3 wieder Schultüten. Alles Gute für das neue Schuljahr 2017/18. Einen Tag später eröffnete Lukas Bonner den Schulgottesdienst. Nach der Messe kam der Schulfotograf und machte sowohl das Klassenfoto als auch Einzelportraits. Wandertag In der ersten Schulwoche fand ebenso ein Wandertag statt. Die Kinder der VS-Partenen fuhren mit dem Bus nach Gaschurn und wanderten am ins Valschavieltal. Beim Herunterwandern, wo Wirbelsäulentraining auch das Wetter immer schöner wurde, durfte Drei Montage hintereinander kam Barbara Hoff- auch der Spielplatz genützt werden. Julia Heising mann im Rahmen des Turnunterrichtes und er- und ihre zwei Söhne waren zu diesem Zeitpunkt klärte den Kids der VS-Partenen die „Theorie“ von im Montafon und kamen dann zum Spielplatz der Wirbelsäule, den Bandscheiben, dem Rücken, dazu. dem Heben und vieles mehr. Das Ganze wurde auch mit Plakaten und Materialen vor Ort unter- Tennis Am Montag den 2. Oktober 17 nutzten die Kids der VS-Partenen den Heimvorteil und durften 13 Tennis spielen. Ein großer Dank gilt dem ganzen stützt. Im Anschluss durfte natürlich das praktische Üben und Trainieren nicht fehlen. Das wurde immer wieder mit verschiedensten und interes- Berichte santen Übungen und Spielen untermauert. Vielen men die Kids auch Autogramme und jeweils eine Dank Barbara! Eintrittskarte für sie selbst und eine Begleitperson. Vielen DANK für die spannenden 90 Minuten. Bauernhofbesichtigung Am 13. Oktober 2017 durften die fünf Kinder der LKW-Workshop ersten und zweiten Klasse der VS-Partenen, wie Am 20. November 2017 fand an der VS-Partenen bereits jedes Jahr, zu Familie Tschofen marschie- der Workshop „(K)Ein Leben ohne LKW“ statt. Die- ren. Im Rahmen der Aktion: „Schule – Bauernhof“ ser wurde von Claudia von der WKO und wurde ihnen vor Ort von Fam. Tschofen alles rund Anita von der Firma Stüttler durchgeführt. Neben um die Tiere, die Weide und den Stall erklärt und sachlichen Infos, Rätsel, Quizfragen und Bastelei- natürlich durften sie das Bauernhofgelände auch en wurden den Kids auch technische Daten von begutachten. Anschließend durften sie sich wie- LKW mitgeteilt und sie durften alle einmal in dem der von dem selbstgemachten Frühstück stärken LKW vor dem Schulgebäude sitzen. Es war ein und die Köstlichkeiten vor Ort schlemmen. Vielen sehr netter, spannender und zum Nachdenken DANK an die Familie Tschofen! anregender Workshop. Danke dafür. Fahrradprüfung Wie leben die Würmer in der Erde? Wie entsteht Nach mehreren Einheiten Training sowohl in The- Kompost? orie als auch in der Praxis, haben am Montag, 16. Diesen Fragen gehen wir Schüler der 1. und 2. Oktober 2017 alle Kids der 3. und 4. Klasse die Schulstufe der VS-Partenen im Sachunterricht auf Fahrradprüfung bestanden. Juchuuuu der erste die Spur. Wir nehmen gerade an dem RIKKI- Führerschein im Leben! Danke auch an die Poli- Projekt "Wurmkiste" teil. zei für die Begehung im Vorhinein und die Abnahme der Prüfungen. Anfangs mussten wir die Kiste mit verschiedenen Schichten Kompost und Regenwürmern befüllen. SCR Altach Anschließend erhielten die Würmer ihre erste Am 18. Oktober 2017 kamen zwei Trainer/Spieler Nahrung. Wir gaben Ihnen Apfelschalen, Karot- von SCR Altach in die VS-Partenen und vrachtne tenreste usw. Jetzt werden sie fast täglich gefüt- den Kids ein paar theoretische Grundlagen des tert. Fußballspielens bei. Im Anschluss wurden sie in Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe durfte Rätsel Nun können wir dabei zusehen, wie der Kompost lösen, die andere Gruppe bekam Training im langsam zu frischer Erde wird. Die Wurmkiste hat Turnsaal angeboten. Zum Schluss durfte natürlich ein Match nicht fehlen. Neben einen T-Shirt beka- 14 Berichte zwei Fenster durch die man die Würmer beobach- Kakao gegen freiwillige Spenden angeboten. Am ten kann. Das macht uns großen Spaß. Wir hof- Folgetag, pünktlich zum Faschingsbeginn um fen, dass wir im Frühjahr schon frischen Kompost 11:11 Uhr, wurde neben der Eröffnung der 5. Jah- „ernten“ können und sich die Wurmpopulation reszeit von der Guggamusik Latschasorri der Rest- vervielfacht hat. bestand verkauft. Der ganze Erlös kommt den Kindern zu Gute. Vielen DANK an die ganzen helfenden Hände vor und während dem Fest und ein herzliches Danke an die ganze Bevölkerung für die Unterstützung! Raiffeisenbank Am 25. Oktober 2017 fuhren die Kids der VS Partenen mit dem Bus nach Schruns. Dort besuchten sie die Raiffeisenbank. Neben theoretischen Grundlagen und Vermittlung von Sachinfos durften sie natürlich auch den großen Tresor bestaunen, verschiedene Währungen betrachten, Safes entdecken und vieles mehr. Außerdem durften sie auch sehen, wie die Münzen zu Rollen verpackt werden. Abschließend bekam jedes Kind noch ein Martinsfest Packerl Gummibärchen. Danke für diese sehr Am Freitag, 10. November 2017 fand wieder das spannenden und umfangreichen Einblicke. traditionelle Martins-/Laternenfest statt. Um 18:00 Uhr versammelten sich alle Kids vom Kindi und der VS-Partenen und begannen vor dem Gebäude mit einem Lied. Nach dem anschließenden Umzug in die Kirche wurde gemeinsam gesungen, gespielt, Texte gesprochen und Gedichte erzählt. Im Anschluss fand der Martinsbasar statt, dabei konnte man sowohl Ziergegenstände, Selbstgebasteltes, Kulinarisches als auch Gesundheitsprodukte kaufen. Außerdem wurden Glühwein und Kindergarten Partenen Feuerwehrprobe Am 18. September 2017 wurde es für die Kinder der VS und des Kindergarten Partenen spannend. Die Feuerwehrprobe fand im Schulhaus statt und alle Personen darin mussten von den Feuerwehrleuten durch das Fenster befreit werden. 15 Berichte Die Kinder haben sich sehr tapfer geschlagen und wir danken der Feuerwehr Partenen für das Proben einer Ernstsituation. Weltfriedenstag Am 21. September 2017 feierten die VS und der Kindergarten Partenen den Weltfriedenstag. Gemeinsam wurden Friedenstauben gewerkt und anschließend Zuhause verschenkt. Erntedankfest Am 11. Oktober war das Erntedankfest der VS und des Kindergarten Partenen. In der Kirche ließen wir vom Pfarrer Lukas Bonner unsere Obst- und Gemüsekörbe segnen und anschließend gab es ein gemeinsames Frühstück. Ausflug auf den Tafamunt Bei Traumwetter genossen die Kinder vom Kindergarten Partenen die letzten Sonnenstrahlen auf dem Tafamunt. Wir verabschieden uns von der Sonne in Partenen und freuen uns jetzt schon auf ein Wiedersehen. Kindergarten Gaschurn Bei unserem Erntedankfest im Kindergarten Ga- Für die gesponserten Warnwesten bedanken sich schurn freuten sich die Kinder riesig über den die Kindergartenkinder aus Gaschurn und Parte- Besuch unseres neuen Pfarrers Lukas. Er nahm nen, sowie deren Eltern und Kindergartenpädago- sich sehr viel Zeit für unsere Kinder, genoss ge- ginnen bei der Raiffeisenbank Bludenz-Montafon meinsam mit uns die selbst gekochte Gemüse- recht herzlich. Wir freuen uns, dass die Sicherheit suppe und segnete die mitgebrachten Erntedank- unserer Kinder dadurch wesentlich erhöht wird. gaben. 16 Berichte Volksschule Gaschurn Kein Leben ohne LKW tern, die mit vollem Eifer die Kinder unterstützt Die Dritt- und Viertklässler der Volksschule Ga- haben. schurn sind seit ihrem Vortrag am 27. September 2017 wahre Spezialisten in Sachen LKW. Mithilfe von spannenden Videos, Präsentationen und Lernspielen hat Katharina Ess von der Wirtschaftskammer Vorarlberg die Kinder darauf aufmerksam gemacht, dass ein LKW nicht nur laut und schwer, sondern auch ziemlich nützlich ist. Der informative Workshop wurde durch das Basteln eines eigenen kleinen LKWs aus Karton und thematisch passende Rätsel untermauert. Das absolute Highlight des ohnehin kurzweiligen Vormit- SCR Altach goes School tags aber war, als die Kinder einen echten LKW Der 15. November 2017 war ein ganz besonderer der Firma STAG genauestens unter die Lupe neh- Tag für die Schüler der VS Gaschurn, denn drei men durften. Dafür danken wir unserem LKW- waschechte Profis des SCR Altachs kamen zu Be- Fahrer „Pizza“. Ein weiterer Dank gilt der Fach- such. Gemeinsam wurden in der Klasse Rätsel gruppe für das Güterbeförderungsgewerbe und zum Thema Fußball gelöst und Filip Dmitrovic, natürlich Katharina, unserer Workshopleiterin. der Tormann, stand den Kindern für die Beantwortung ihrer ganz persönlichen Fußballfragen zur Verfügung. In der Turnhalle warteten dann bereits Valentino Müller und Stefan Nutz auf die Schulklassen, denn ein actionreiches Match mit den Spielern der 1. Mannschaft war angesagt. Nach dem Spiel wurden unsere Jungs und Mädchen noch mit T-Shirts des SCRs, Autogrammkarten und Freitickets für das nächste Heimspiel der Mannschaft belohnt. Lieber SCR Altach, liebe Profis: Danke für die vielen Geschenke und euer Kommen! Es war für die Kindermarathon in Bregenz VS Gaschurn ein wirklich sehr aufregender Vor- Am Samstag, 7. Oktober 2017 fand in Bregenz mittag. wieder der alljährliche Kindermarathon statt. Traditionell nahm die gesamte Volksschule Gaschurn daran teil. Mit einer ausgezeichneten Laufleistung belegte die 1./2. Schulstufe den hervorragenden 4. Platz und die 3./4. Schulstufe sicherte sich mit dem 2. Rang einen Platz auf dem Treppchen. Mit großem Stolz wurde die Heimfahrt angetreten. Es war ein riesengroßer Erfolg und ein toller Tag für alle. Ein Dankeschön geht an die zahlreichen El17 Berichte Spielgruppe Novi Club Im September starteten wir gemeinsam mit einem WICHTIGE INFOS: Willkommensfest in das neue Spielgruppenjahr. Vor Saisonbeginn wollen wir euch nochmals über Während die Kinder schon einmal "Probespielen" unser tolles Angebot informieren. Der Novi Club und alles neugierig erkunden durften, erfuhren ist täglich außer Samstag von 09.00 – 15.00 Uhr die Eltern alles Wissenswerte zum Spielgruppen- geöffnet. In dieser Zeit können Einheimische- so- alltag. Bei Kuchen, Kaffee und anderen Leckereien wie Gästekinder unter professioneller Betreuung ließen wir diesen feinen Vormittag gemütlich aus- spielen, malen, basteln, lachen, Spaß haben und klingen. vieles mehr. Natürlich können die Kinder auch die Annehmlichkeiten des Kinderlandes - wie das Karussell, die Rodelbahn oder den Novi-Zug – nützen. Die schönen warmen Herbsttage erlaubten uns des Öfteren mit der Gondel zum beliebten Spielplatz auf den Berg zu fahren. Dort oben fühlen Wenn die Kinder über Mittag bleiben ist ein le- sich die Kinder sichtlich wohl und sie können ihre ckeres und frisch zubereitetes Mittagessen inklu- Kreativität und ihren Bewegungsdrang völlig aus- diert. Die Anmeldung kann kurzfristig und un- leben. kompliziert vorgenommen werden. Die Abrechnung erfolgt Tage- oder auch Stundenweise. Ein Info-Plakat kann gerne in der Skischule abgeholt werden. Wir freuen uns, wenn ihr eure Gäste entsprechend informiert und wünschen allen eine tolle und erfolgreiche Wintersaison. Kleinere Ausflüge werden an den Spielgruppentagen gerne mit eingeplant. Sie bringen Abwechslung und laden die Kinder zum Forschen und Entdecken ein. 18 Berichte Mittelschule Innermontafon Am 11. September 2017 starteten 27 Schüler und Feuerwehren von Gaschurn, Gortipohl und St. Schülerinnen in der 1. Klasse der NMS Innermon- Gallenkirch stellten sich eindrucksvoll im Rahmen tafon. Damit besuchen in diesem Schuljahr insge- einer Evakuierungsübung vor. samt 95 Kinder der Gemeinden St. Gallenkirch und Gaschurn die NMS Innermontafon. Nachdem Helmut Reimann nach 38-jähriger verdienstvoller Tätigkeit die aktive Berufslaufbahn an der NMS Innermontafon beendet hat, traten mit Markus Bachmann, Johannes Larcher und Marina Vonbrül drei Junglehrer ihren Dienst in Gortipohl an. Die Schülerinnen und Schüler der 3. Klasse produzierten mit Unterstützung der Eltern für den Gallimarkt zahlreiche Gegenstände und verkauften diese erfolgreich auf dem Markt. Für die Viertklässler stehen neben dem Unterricht noch viele Termine für die Berufsorientierung und Informationsveranstaltungen an. Es sind in diesem Schuljahr noch weitere SchulZusätzlich zum regulären Unterricht werden die veranstaltungen geplant, wobei die folgenden Schüler und Schülerinnen in den Mittagspausen mehrtägigen Veranstaltungen zu den Highlights und an zwei Nachmittagen betreut. Wir bieten der Schüler und Schülerinnen zählen: Förderunterricht sowie unverbindliche Übungen im Sportbereich an.  Schiwoche für die Schüler und Schülerinnen der 2. Klasse Der Herbst hat schon mit einem intensiven Pro-  gramm gestartet, welches für alle Klassen neben konzentriertem Arbeiten auch Abwechslung beinhaltet hat. So fand eine Musicalaufführung von 19 „Don Quichote“ im kleinen Turnsaal statt und die Projektwoche nach Salzburg für die Drittklässler  Wienwoche für die Schüler und Schülerinnen unseres Abschlussjahrganges
  1. gapablitz
  2. gapazitig
20171129_GVE020 St.Gallenkirch 2017-11-29 Gememde St. Gallenkirch Bezirk Bludenz 6791 St. Gallenkirch St. Gallenkirch, 01.12.2017 Niederschrift über die am Mittwoch, den 29.11.2017 um 19:30 Uhr im Gemeindeamt St. Gallenkirch stattgefundene 20. öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung von St. Gallenkirch. Anwesend: Von der Liste Parteifreie Bürger und SPÖ Bgm. Josef Lechthaler, Vize-Bgm. Alexander Kasper (gleichzeitig Schriftführer), GR Martin Kleboth, GR Irma Rudigier, Mario Tschofen, Christian Kraft, Lorenz Erhard, Peter Lentsch, Ing. Hansjörg Schwarz, Mag.a Sonja Wachter, Norbert Marent, Johannes Sturm; Entschuldigt: Johannes Felder, Franz Dönz, Alois Bitschnau; Von der Liste Volkspartei und Unabhängige GR Paul Einsiedler, Herwig Schallner, Hubert Biermeier, Gabi Juen, Marietta Fiel, Michael Willi, Nadine Saler, Werner Maier, Mag. Daniel Fritz; Gäste: Markus Rudigier für die Finanzverwaltung Montafon, Manuel Bitschnau als Geschäftsführer von Montafon Tourismus; Tagesordnung: 01. 02. 03. 04. 05. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit Genehmigung der letzten Niederschrift vom 11.10.2017 Finanzverwaltung Montafon - Vorstellung durch Markus Rudigier Montafon Tourismus - Berichterstattung durch GF Manuel Bitschnau (ca. 20:30 Uhr) Änderung des Flächenwidmungsplanes: a) Schischulanfängergelände bei der Mittelstation der Valiserabahn b) Pfeifer Isabella, Badmunt c) Schuchter Wilma, Gortipohl d) Obwaldhütte in Gargellen - UEP (Beschlussfassung des Auflageverfahrens für die beantragte Umwidmung des Berggasthauses Obwaldhütte) 06. Resolution der Gemeinde St. Gallenkirch an die neue Bundesregierung anlässlich der Abschaffung des Pflegeregresses 07. Stellungnahme zur geplanten Änderung von Landesgesetzen: a) Gesetz über eine Änderung des Tourismusgesetzes b) Gesetz über eine Änderung des Zweitwohnsitzabgabegesetzes c) Gesetz über eine Änderung des Schulerhaltungsgesetzes d) Gesetz über eine Änderung des Pflichtschulorganisationsgesetzes e) Gesetz zur Deregulierung und Verwaltungsvereinfachung 2017 08. Wohnhaus von Mathies Bernd - Zustimmung zur Überbauung des Grundstückes Nr. 4676/2 (Öffentl. Gut) Seite 1 09. Berichte des Bürgermeisters 10. Grundverkauf Bereich Unterschrofen (nachträglich auf der Tagesordnung) 11. Allfälliges zu Pkt. 01 Bgm. Josef Lechthaler eröffnet um 19:30 Uhr die heutige Sitzung, begrüßt alle Anwesenden und stellt die Beschlussfähigkeit fest. Anschließend wird unserem allseits geschätzten Gemeinderat Bertram Rhomberg mit einer Schweigeminute gedacht, der am 16.11.2017 im Vergaldental viel zu früh und auf tragische Weise sein Leben verlor. Gem. § 41 Abs. 3 GG wird vom Bürgermeister beantragt, den folgenden Tagesordnungspunkt nachträglich auf die Tagesordnung zu nehmen: Pkt. 10 Grundverkauf Bereich Unterschrofen Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig die nachträgliche Aufnahme dieses Punktes auf die Tagesordnung. zu Pkt. 02 Die Genehmigung der letzten Niederschrift vom 11.10.2017 wird einstimmig beschlossen. zu Pkt. 03 Der Gemeindesekretär von Bartholomäberg als Projektleiter, Herr Markus Rudigier bedankt sich für die Möglichkeit, der Gemeindevertretung von St. Gallenkirch das Projekt Finanzverwaltung Montafon vorzustellen. Der Bürgermeister bedankt sich bei Markus Rudigier für sein Kommen und legt gleichzeitig ein Bekenntnis für dieses Projekt ab. Mittels einer ausführlichen Power-Point-Präsentation erläutert Markus Rudigier die Entstehungsgeschichte dieses Projektes. Wesentliche Beweggründe dafür waren die anstehenden Personalfragen in einigen Gemeinden. Dabei spielten anstehende Pensionierungen von Gemeindekassierern und anderweitige Personalsorgen eine wichtige Rolle. Das Projekt startete mit der Bildung einer Arbeitsgruppe, welche aus Vertretern fast aller Montafoner Gemeinden bestand. Folglich wurden in der Arbeitsgruppe die jeweiligen Situationen besprochen und anschließend versucht, zukunftstaugliche Lösungen zu erarbeiten. Mit Hilfe des Vbg. Gemeindeverbandes wurde zwischenzeitlich eine Geschäftsordnung (gegenseitige Vereinbarung) all jener Gemeinden erarbeitet, welche sich an der Finanzverwaltung Montafon beteiligen werden. Das Projekt startet mit Jänner 2018 und läuft zunächst für zwei Jahre. Ziel ist es bis dahin, bestmögliche Optimierungen zu erzielen. Seite 2 Die zu erwartenden Kosten für die Gemeinde werden angesprochen. Dafür ist ein Sockelbetrag und darüber hinaus eine Verrechnung nach tatsächlichem Zeitaufwand vorgesehen. Ein zukünftiges Ziel sollte auch eine gemeinsame Anschaffung von Gemeindeinfrastruktur sein. Gemeinschaftlich durchgeführte Ausschreibungen bzw. Bestellungen könnten zu Einsparungen führen. Die Gemeinden Bartholomäberg, Stallehr und Silbertal haben die vorliegende Vereinbarung bereits beschlossen. In der nächsten Sitzung der Gemeindevertretung wird der Beitritt zur Finanzverwaltung ein Bestandteil der Tagesordnung sein. zu Pkt. 04 Um 20:40 Uhr erscheint der geladene Manuel Bitschnau als Geschäftsführer von Montafon Tourismus und berichtet der Gemeindevertretung. Er habe sich als Ziel gesetzt, in regelmäßigen Abständen den Gemeinden die Arbeit von Montafon Tourismus näher zu bringen. An Hand einer Berichterstattung. umfangreichen Power-Point-Präsentation erfolgt dann seine Anschließend kommt es zu einer regen und ausführlichen Diskussion zwischen der Gemeindevertretung und Manuel Bitschnau. zu Pkt. 05 Änderung des Flächenwidmungsplanes a) Schischulanfängergelände bei der Valiserabahn-Mittelstation Inhaltliche Darstellung der Gemeindevertretung In der Gemeindevertretungssitzung vom 11.10.2017 wurde das Auflageverfahren für die Umwelterheblichkeitsprüfung zur geplanten Flächenwidmungsplanänderung für das Schischulanfängergelände bei der Mittelstation der Valiserabahn einstimmig beschlossen. Bis zum 12.11.2017 lag der Prüfbericht samt den dazugehörigen Stellungnahmen zur Einsicht auf. Es liegen keine Rückmeldungen bzw. Einwände vor. Beschlussfassung: GST-Nr. GST-Nr. GST-Nr. GST-Nr. GST-Nr. GST-Nr. 2710/1 2710/1 2710/1 2710/1 2710/1 2720/1 von von von von von von 389 m2 FL in Sonderfläche FS-Wintersportförderband 188 m2 FL in Sonderfläche FS-Wintersportförderband FL in Sonderfläche FS-Wintersportförderband 100 m2 142 m2 FL in Sonderfläche FS-Wintersportförderband 59 m2 FL in Sonderfläche FS-Schischulbüro-Lager Wald in Sonderfläche FS-Wintersportförderband 97 m Seite 3 Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig die beantragte Änderung des Flächenwidmungsplanes. b) Pfeifer Isabella, Badmunt Inhaltliche Darstellung der Gemeindevertretung Isabella Pfeifer beabsichtigt die Errichtung eines Einfamilienhauses auf Teilflächen der GST-Nr. 3443/1 und 3453/1. Es wurde eine Anrainerverständigung durchgeführt. Seitens der Wildbach- und Lawinenverbauung und der Landesgeologin ist eine Bebauung möglich. In einer Sitzung des Bau- und Raumplanungsausschusses am 15.11.2017 wurde einstimmig die Empfehlung an die Gemeindevertretung abgegeben, der beantragten Flächenwidmung zuzustimmen. Beschlussfassung: GST-Nr. 3443/2 GST-Nr. 3437/2 GST-Nr. 3437/1 GST-Nr. 3453/1 GST-Nr. 3443/1 GST-Nr. 3437/2 GST-Nr. 3437/2 GST-Nr. 3443/2 GST-Nr. 4684/1 GST-Nr. 4684/1 GST-Nr. 4684/1 GST-Nr. 4684/1 von FL in BW von FL in BW von FL in BW von FL in BW von FL in BW von BW in Straßen von FL in Straßen von BW in Straßen von FL in Straßen von FL in Ersichtlichmachung Straße von BM in Ersichtlichmachung Straße von Wald in Ersichtlichmachung Straße 30 irr 36 m: 114 m 338 m 258 m 111 m 6 m: 78 m: 116 m 156 m 47 m: 250 m Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig die beantragte Änderung des Flächenwidmungsplanes. c) Schuchter Wilma, Tschagguns Inhaltliche Darstellung der Gemeindevertretung Frau Wilma Schuchter ist grundbücherliche Besitzerin der GST-Nr. 775/7, welche bereits als Bauwohngebiet im Flächenwidmungsplan ausgewiesen ist. Nun wird eine Änderung des Flächenwidmungsplanes für die Errichtung einer Zufahrtsstraße beantragt. Es wurde eine Anrainerverständigung durchgeführt. Mit Schreiben vom 16.11.2017 hat die Wildbach- und Lawinenverbauung dann mitgeteilt, dass keine Einwände für die beantragte Straßenwidmung bestehen. Beschlussfassung: GST-Nr. 775/8 GST-Nr. 775/7 von FF in Straßen von FF in Straßen 155 m2 163 m2 Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig die beantragte Änderung des Flächenwidmungsplanes. Seite 4 d) Obwaldhütte in Gargellen - UEP (Beschlussfassung des Auflageverfahrens für die beantragte Umwidmung des Berggasthauses Obwaldhütte) Die Gemeinde St. Gallenkirch hat mit Eingabe vom 22.12.2016 um die Durchführung einer Umwelterheblichkeitsprüfung nach dem Raumplanungsgesetz für die Umwidmung einer Teilfläche der GST-Nr. 4606/1, GB St. Gallenkirch im Ausmaß von rund 750 m2 von FL in FS/Ausflugsgasthaus ersucht. Im Zuge des Verfahrens zur Umwelterheblichkeitsprüfung wurden Stellungnahmen aus den Fachbereichen Raumplanung, Wasserwirtschaft, Wildbach- und Lawinenverbauung, sowie Natur- und Landschaftsschutz eingeholt. Diese Stellungnahmen werden der Gemeindevertretung zur Kenntnis gebracht. Das einmonatige Auflageverfahren für die laufende Umwelterheblichkeitsprüfung wird von der Gemeindevertretung einstimmig beschlossen. zu Pkt. 06 Resolution der Gemeinde St. Gallenkirch an die neue Bundesregierung anlässlich der Abschaffung des Pflegeregresses Auf Initiative des Österreichischen Städte- und Gemeindebundes wurde allen Gemeinden in Österreich ein Resolutionsentwurf vorgelegt, der im Zusammenhang mit der Abschaffung des Pflegeregresses steht. Man möchte von der zukünftigen Bundesregierung Antworten darüber, wie der steigende Pflegebedarf finanziert wird. Dies könne nicht auf dem Rücken der Gemeinden vollzogen werden. Die vorliegende verabschiedet. Resolution wird mit einstimmigem Gemeindevertretungsbeschluss zu Pkt. 07 Stellungnahme zur geplanten Änderung von Landesgesetzen a) b) c) d) e) Gesetz über eine Änderung des Tourismusgesetzes Gesetz über eine Änderung des Zweitwohnsitzabgabegesetzes Gesetzt über eine Änderung des Schulerhaltungsgesetzes Gesetz über eine Änderung des Pflichtschulorganisationsgesetzes Gesetz zur Deregulierung und Verwaltungsvereinfachung 2017 Der Vorsitzende berichtet kurz über Bestrebungen der Montafoner Gemeinden und weiterer Tourismusgemeinden Vorarlbergs, das Tourismusgesetz dahingehend zu ändern, eine Tourismusabgabe entlang der Wertschöpfungskette zu ermöglichen. Die touristisch geprägten Gemeinden stehen vor großen Herausforderungen bezüglich der Erhaltung und dem Ausbau der Infrastruktur. Ziel war es, Lieferanten und Firmen, welche Leistungen in Tourismusgemeinden erbringen, durch die Änderung des Gesetzes zu erreichen. Entgegen der landesweiten Abgabe wie in Tirol, würde es so nur die tatsächlichen Nutznießer durch den Tourismus treffen. Seite 5 Für die vom Vbg. Landtag beabsichtigten Gesetzesänderungen werden seitens der Gemeindevertretung keine Volksabstimmungen verlangt. Die Beschlussfassung erfolgt einstimmig. zu Pkt. 08 Wohnhaus von Mathies Bernd - Zustimmung zur Überbauung des Grundstückes Nr. 4676/2 (Öffentl. Gut) Herr Bernd Mathies, 6791 St. Gallenkirch, HNr. 32, hat um eine Überdachung seines bestehenden Hauseinganges angesucht. Im Zuge des Genemigungsverfahrens wurde festgestellt, dass die bereits seit Jahrzehnten vorhandene Stützmauer geringfügig auf das dem öffentlichen Gut (GST-Nr. 4676/2) errichtet wurde. Die Gemeindevertretung genehmigt einstimmig die beantragte geringfügige Überbauung des öffentlichen Gutes (GST-Nr. 4676/2). zu Pkt. 09 - Berichte des Bürgermeisters • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • 12.10. TBC-Arbeitsgruppensitzung, Gemeindeamt St. Gallenkirch 15.10. Nationalratswahlen 17.10. Gallitag mit Tag der offenen Tür im Pfarrhaus 19.10. 20-jähriges Jubiläum bewusstmontafon, lllwerke Zentrum Montafon 20.10. Ausflug der Gemeindemitarbeiterinnen nach Innsbruck zur ZAMG 21.10. Viehausstellung, Galgenul Lehrlingsmesse Montafon, Polysaal Gantschier 22.10. Suppentag des Frauenbundes, Gemeindesaal 27.10. Generalversammlung Bergbahnen Gargellen 03.11. 14. Mädchen-Fußballturnier, Sportanlage Galgenul 05.11. Seelensonntag mit Kriegergedenken 13.11. Vorarlberger Gemeindetag, Hittisau Sitzung der Grundverkehrs-Ortskommission Gemeindevorstandssitzung 15.11. Sitzung Bau-und Raumplanungsausschuss 20.11. Gebührensitzung, Gemeindeamt 21.11. Auftakttreffen Int. Naturpark Rätikon, Nenzing 22.11. 6. Sitzung Raumentwicklung Montafon 23.11. Sitzung der Abgabenkommission 25.11. Cäciliakonzert der Bürgermusik, Gemeindesaal 26.11. Cäcilienfeier Kirchenchor 28.11. Vernetzungstreffen der Lawinenkommissionen 29.11. Firstfeier beim Pflegeheim Bartholomäberg Ankündigungen: 02.12. Buraadventmarkt der Steinschaf-Gruppe, Pavillon 07.12. Klosamarkt der Landjugend Innermontafon, Dorfplatz Gortipohl 09. und 10.12.Krippenausstellung im Gemeindesaal Seite 6 10.12. Christkindlernarkt der Sportvereine, Hotel Adler 15. und 16.12. Weltcup Wochenende Montafon Die Einreichung der Baueingabe für den neuen MPreis-Markt in St. Gallenkirch steht offensichtlich unmittelbar bevor. Mit dem Nachbarn Josef Willi wird noch bezüglich einer notwendigen Abstandsnachsicht verhandelt. Mit Herrn Martin Edler (Rechtsnachfolger nach Otto Ganahl) konnte vereinbart werden, dass das bestehende Schlachthaus für fünf weitere Jahre als solches genutzt werden kann. Dennoch laufen Bestrebungen eine zukunftsträchtige Ersatzlösung zu finden. Der Mauren- und Gortnieltunnel sind nun rundfunktauglich ausgestattet. Der Empfang von Privatsendern ist trotzdem nicht möglich. Der Bürgermeister berichtet über den derzeitigen Stand mit dem Sägewerk Marlin in Gortipohl. Marcel Marlin sei diesbezüglich mit der Gemeinde in Kontakt und werde über allfällige Neuigkeiten berichten. Dabei handelt es sich um die beantragte Verzichtserklärung auf ein Vorkaufsrecht seitens der Gemeinde St. Gallenkirch. Ab dem kommenden Jahr beabsichtigt der Bürgermeister einen Jahresplaner für die künftigen Gemeindevertretungssitzungen zu erstellen. Weiters wird die zukünftige Handhabung bei der Übermittlung von Sitzungsunterlagen angesprochen. Die Unterlagen für den Haushaltsvoranschlag und den Rechnungsabschluss sollen wie bisher in Papierform und fristgerecht übermittelt werden. Ansonsten soll mit jedem einzelnen Mandatar abgesprochen werden, ob die Unterlagen in Papierform auch weiterhin gewünscht sind, oder ob diese digital übermittelt werden können. Zweck ist die Einsparung von Druckkosten. Im Zusammenhang mit der Raumentwicklung Montafon wurde ein Zwischenbericht zum Projekt Bahnverlängerung den Standesbürgermeistern vorgelegt. Der Vorsitzende berichtet über den aktuellen Stand. zu Pkt. 10 Grundverkauf Bereich Unterschrofen Herr Hugo Netzer aus Schruns möchte von der Gemeinde einen schmalen Grünstreifen entlang der verlaufenden Zufahrtsstrasse in der Parzelle Unterschrofen erwerben. Dabei handelt es sich um eine Teilfläche von ca. 1.170 m2 aus der GST-Nr. 4802/2 (Öffentl. Gut). Ca. 1.170 m2 ä € 10,00 =€ 11.700,00 Der Käufer übernimmt die Vermessungskosten. Der Vertrag samt Verbücherung wird von der Gemeinde übernommen. Bereits im Vorfeld wurde der ganze Sachverhalt im Gemeindevorstand behandelt und einstimmig dem beantragten Grundverkauf zugestimmt. Seite 7 Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig den Grundverkauf an Herrn Hugo Netzer. zu Pkt. 11 Allfälliges Die nächste Gemeindevertretungssitzung wird laut dem Vorsitzenden am 19.12.2017 stattfinden. Norbert Marent erkundigt sich darüber, wie es derzeit mit den Umbauplänen für das Aquarena aussieht. Der Bürgermeister teilt daraufhin mit, dass mit der Gemeinde Bartholomäberg noch Gespräche bezüglich der angedachten Kostenbeteiligung geführt werden. Dies steht wiederum im Zusammenhang mit der in Aussicht gestellten Kooperationsförderung durch das Land. Auf Anfrage von Marietta Fiel berichtet der Bürgermeister über den derzeitigen Verfahrensstand in der Projektsache Hotel ARBOREA. Werner Maier regt an, bei Frau Rita Ulrich am Nannaree das Zurückschneiden der bestehenden Hecke zu erwirken. Ende der Sitzung: 22:50 Uhr / Der Schriftführer Der Vorsitzend Pfarlb^X Seite 8
  1. stgallenkirchvertretung
  2. gallenkirchvertretung
  3. sanktgallenkirchvertretung
20171116_GVE025 Gaschurn 2017-11-16 6793 Gaschurn / Dorfstraße 2 / Hochmontafon – Österreich Tel. +43(0)5558/8202, Fax +43(0)5558/8202-19 email: gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at Datum: 1. Dezember 2017 AZ: 004-1/25/2017 BearbeiterIn: Sandra Tschanhenz sandra.tschanhenz@gaschurn.at Niederschrift über die 25. Gemeindevertretungssitzung am 16. November 2017 um 19:30 Uhr im Gemeindeamt Gaschurn. Anwesend: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Bgm. Martin Netzer, MSc, Markus Felbermayer, Kurt Klehenz, Philipp Lechner, Artur Pfeifer, Walter Lechleitner, Thomas Stark, Christoph Lechleitner; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: GR Markus Netzer, Christoph Wittwer, Ludwig Wachter, Adolf Felder; Gäste: Manuel Bitschnau, Montafon Tourismus GmbH Markus Rudigier, MAS, Gemeinde Bartholomäberg Entschuldigt: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Vize-Bgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen, GR Klaus Schröcker, Thoms Riegler, Mag. Freddy Wittwer, Gerhard Saler, Kurt Rudigier, Otto Rudigier; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: Schriftführerin: Sandra Tschanhenz Tagesordnung 1) Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit 2) Montafon Tourismus 3) Finanzverwaltung Montafon 4) Berichte 5) Umwidmungsansuchen Veronika und Hansjörg Einödter, Bonawinkel 91, 6793 Gaschurn 6) Resolution zum Pflegeregress 7) Schneeräumung Gaschurn-Partenen 8) Straßengenossenschaft Gaschurn-Innerbofa Niederschrift_25_GV_Sitzung.doc 1/17 9) Genehmigung der letzten Niederschrift(en) 10) Allfälliges 11) Beschneite Talabfahrt Gaschurn (nicht öffentlich) Erledigung der Tagesordnung: zu 1.: Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit Der Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindemandatarinnen und Gemeindemandatare sowie die Zuhörer und bittet darum, sich im Gedenken an Herrn Bertram Rhomberg, zu erheben, welcher tödlich verunglückt ist. Der Vorsitzende stellt fest, dass die Ladung ordnungsgemäß ergangen und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. zu 2.: Montafon Tourismus Der Vorsitzende heißt Manuel Bitschnau, Geschäftsführer der Montafon Tourismus GmbH, zu diesem Tagesordnungspunkt herzlich willkommen und erläutert, dass es als sehr wichtig erachtet werde, den Kontakt in die Gemeindevertretungen herzustellen und über die aktuelle Situation bzw. die Tätigkeit von Montafon Tourismus zu berichten. Die letzten Jahre hätten sich einige Neuerungen ergeben. Ganz aktuell sei der Markenbildungsprozess, welcher eine einzigartige Chance für das Montafon darstelle. Vor allem die Einbeziehung aller Systempartner inkl. der Bergbahnen und Bürgermeister sei vorbildlich verlaufen. Wichtig sei nun allerdings die Umsetzung. Eine Markeneinführung müsse über mehrere Jahre kontinuierlich und konsequent verfolgt werden, um sie auch entsprechend zu positionieren. Der Vorsitzende übergibt das Wort an Manuel Bitschnau. Manuel Bitschnau bedankt sich für die Möglichkeit zur Teilnahme an der heutigen Gemeindevertretungssitzung und begrüßt alle Mandatare sowie die Zuhörer. Er erläutert, dass es im letzten Jahr einen gemeinsamen Termin für alle Gemeindevertretungen zur Erläuterung der Jahresbilanz gegeben habe. Heuer wolle er seinen Bericht jedoch in allen Gemeindevertretungen präsentieren. Dies biete vor allem die Möglichkeit, direkt Themen aus den einzelnen Gemeinden anzusprechen. Manuel Bitschnau berichtet, dass im Jahre 2013 alle Agenden des Montafons zusammengefasst und der Logoauftritt vereinheitlicht wurde. Seither gebe es auch einen neuen Gesellschaftervertrag. Der Finanzierungsschlüssel wurde im letzten Jahr adaptiert. Derzeit gebe es 13 Gesellschafter: alle acht Tourismusgemeinden, die vier Bergbahnen und der Stand Montafon. Manuel Bitschnau erläutert weiter, dass der Tourismus gegenwärtig laufend vor neue Herausforderungen gestellt werde: die Südurlaube werden immer günstiger, die Qualitätsansprüche steigen, die Digitalisierung nehme zu, es gebe kürzere Produktzyklen, spezielle Gästegruppe wie Menschen mit Handicap oder Single-Väter mit Kleinkindern etc. gewinnen an Wichtigkeit, die Aufenthaltsdauer nehme ab, die Mobilität verändere sich und viele weitere Faktoren seien zu berücksichtigen. Dementsprechend seien immer wieder das Angebot sowie die Werbung anzupassen. Manuel Bitschnau berichtet, dass es derzeit im Montafon 1.300 Gastgeber mit 17.000 Gästebetten gebe. 69 % davon betreffen den Privatzimmerbereich. Dies sei ein Vorteil für die Tourismusgesinnung im Tal, da dadurch bereits viele Bürgerinnen und Bürger direkt in den Tourismus miteinbezogen seien. Über 2 Mio. Übernachtungen seien jährlich zu verzeichnen. Niederschrift_25_GV_Sitzung.doc Seite 2/17 Weiter erläutert Manuel Bitschnau die einzelnen Abteilungen des Montafon Tourismus sowie deren Aufgaben: Produktabteilung, Eventabteilung und Kundenservice. Die größte Abteilung sei die Marketingabteilung. Derzeit werden 70 % des Budgets in das Onlinemarketing investiert. Manuel Bitschnau bringt den Anwesenden eine Statistik über die Frequenzzahlen der einzelnen Tourismusbüros zur Kenntnis und erläutert kurz Marketingleitbild, Positionierung und Zielgruppe des Montafon Tourismus. Das gegenwärtig wichtigste Projekt, welches er allerdings genau erläutern möchte, sei der Markenbildungsprozess, so Manuel Bitschnau. Dieser Prozess sei längerfristig geplant gewesen und immer noch im Gange. Mit Vertretern aus allen Bereichen sei gemeinsam erarbeitet worden, was das Montafon darstelle und für was es künftig stehen möchte. Dazu übergibt er an alle Gemeindevertreter das Montafoner Markenhandbuch. Die Markenkernwerte, welche herausgearbeitet wurden, seien folgende: geschichtsträchtig, pionierhaft, bäuerlich, tüchtig und eigenwillig. Aufbauend auf diesen Ergebnissen wurde dann die Positionierung erarbeitet und auch im Markenhandbuch erläutert. Inzwischen seien 70 Montafonerinnen und Montafoner namhaft gemacht worden, die das Montafon sehr gut verkörpern. Diese Personen wurden zu Markentbotschaftern ernannt und hätten auch eine entsprechende Schulung erhalten. Sie unterstützen unentwegt die neue Marketingbotschaft. In einem Buch – Montafoner Geschichten – erzählen diese Marketingbotschafter was das Montafon für sie besonders macht. Manuel Bitschnau erläutert, dass der meistdiskutierte Punkt der neuen Strategie das Montafoner „Du“ sei. Diese groß angelegte Kampagne wurde gestartet, um das gesamte Tal wachzurütteln. Das „Du“ solle nicht die Marke sein, sondern lediglich ein Werkzeug, das man verwenden könne. Wichtig sei, dieses „Du“ mit entsprechendem Fingerspitzengefühl zu verwenden, wofür auch Schulungen angeboten würden. Bei Montafon Tourismus werde das „Du“ strikt gehandhabt und habe bis dato fast nur positive Rückmeldungen ausgelöst. Die Marke Montafon solle die Persönlichkeit in den Vordergrund rücken. Die Gastgeber sollen sich trauen, mit dem Gast auf eine sehr persönliche Ebene zu kommen. Hilfsmittel wie Postkarten, Informationsmaterialen etc. wurden kreiert und sämtliche Druckwerke bereits auf das „Du“ umgestellt. Keinesfalls solle die Umsetzung des „Du“ jedoch als unangenehm erachtet werden. Fühlen sich Gast und Gastgeber mit einem gegenseitigen „Sie“ wohler, wird dies selbstverständlich auch so akzeptiert. Manuel Bitschnau bedankt sich für die Aufmerksamkeit und steht nun für Fragen zur Verfügung. Kurt Klehenz erkundigt sich über die Frequenzzahlen des Tourismusbüro Partenen. Das Tourismusbüro Partenen koste die Gemeinde laut seinen Informationen jährlich ca. EUR 65.000,00. Er möchte wissen, wie viele Stunden das Tourismusbüro Partenen geöffnet habe und wie sich diese Kosten ergeben. Der Betrag scheine so im Rechnungsabschluss auf. Manuel Bitschnau erläutert, dass er diese Zahlen nicht aus dem Stehgreif wisse, diese aber selbstverständlich übermitteln könne. Kurt Klehenz möchte wissen, wie viele Stunden jährlich das Tourismusbüro Partenen offen habe. Auch die Personalkosten seien offen zu legen. Christoph Wittwer als Obmann des Prüfungsausschusses erklärt, dass Mag. Edgar Palm in der letzten Sitzung des Prüfungsausschusses die Rechnungen, die Montafon Tourismus an die Gemeinde stellt erläutert habe. Wie sich diese zusammensetzen, sollte jedoch von Montafon Tourismus offen gelegt werden. Manuel Bitschnau erläutert, dass für das kommende Jahr ca. EUR 48.500,00 betreffend das Tourismusbüro Partenen budgetiert seien. EUR 27.500,00 könne den Personalkosten zugeordnet werden, der Rest ergebe sich aus Sachkosten (Miete, Betriebskosten, etc.). Derzeit werde das Tourismusbüro Partenen mit einer 50 %-Kraft aus dem Tourismusbüro Gaschurn mitbetreut. Die genauen Zahlen werde er übermitteln. Niederschrift_25_GV_Sitzung.doc Seite 3/17 Adolf Felder kritisiert, dass Wegsperrungen bei Holzschlägerungsarbeiten des Standes Montafon nicht frühzeitig bekannt gegeben und entsprechend kundgemacht werden. Der Vorsitzende erläutert, dass dies grundsätzlich bereits verbessert wurde, jedenfalls aber nochmals anzusprechen sei. Auch Manuel Bitschnau versichert, er werde diese Angelegenheit neuerlich zur Sprache bringen. Weiter kritisiert Adolf Felder, dass die Öffentlichen Verkehrsmittel häufig die Blinker nicht oder nur geringfügig verwenden. Er habe dies auch bereits einmal Herrn Luger von der MBS mitgeteilt. Manuel Bitschnau werde auch diese Angelegenheit ansprechen. Walter Lechleitner erkundigt sich, ob er die Strategie, nur noch wenige Tourismusbüros im Tal zu betreiben, als förderlich erachte. Manuel Bitschnau erläutert, dass sich das Gästeverhalten stark verändert habe. Büros seien zwar nach wie vor gefragt, diese Nachfrage könne allerdings mit den längeren Öffnungszeiten in den Hauptbüros abgedeckt werden. Walter Lechleitner erkundigt sich auch, warum die Silvretta Montafon nur mit 1 % Gesellschafter sei. Der Vorsitzende erläutert, dass die Silvretta Montafon zuerst keine Gesellschaftsanteile übernehmen wollte, sondern nur verschiedene Dienstleistungen abrufen wollte. Man habe sich dann allerdings darauf geeinigt, dass sie zumindest einen geringen Prozentsatz übernehme. GR Markus Netzer erkundigt sich über die Höhe des Budgets, welches Montafon Tourismus zur Verfügung stehe. Manuel Bitschnau gibt dies mit ca. EUR 4,6 Mio. bekannt, wobei sich ca. EUR 1,7 Mio. auf die Werbung (ohne Öffentlichkeitsarbeit und Social Media) beziehen. Markus Felbermayer erkundigt sich darüber, ob der Katalog in Printform noch angenommen werde, was Manuel Bitschnau bejaht, allerdings nur in einer Auflage von ca. 20.000 Stk. Diese Auflage hat in den letzten Jahren stark abgenommen, da hauptsächlich das Onlineangebot genutzt werde. Nachdem keine weiteren Fragen bestehen, bedankt sich der Vorsitzende bei Manuel Bitschnau und wünscht alles Gute für seine weitere Tätigkeit. Manuel Bitschnau bedankt sich ebenfalls bei allen Anwesenden und verlässt um 20:38 Uhr die Sitzung. zu 3.: Finanzverwaltung Montafon Der Vorsitzende begrüßt zu diesem Tagesordnungspunkt Markus Rudigier, MAS, Gemeindesekretär und Amtsleiter der Gemeinde Bartholomäberg und Projektleiter der Finanzverwaltung Montafon. Der Vorsitzende erläutert, dass die Gemeinde Gaschurn bereits eine gewisse Vorreiterrolle betreffend die Finanzverwaltung eingenommen habe. Mag. Edgar Palm kümmere sich bereits um mehrere Gemeinden und bringe das entsprechende Know-how für eine Umsetzung dieser Finanzverwaltung mit. Carolin Kasper sei ebenfalls bereits für mehreren Gemeinden tätig. Sie habe sich entsprechend weitergebildet und auf den Personalbereich spezialisiert. Es sei nicht zwingend erforderlich, dass ein Mitarbeiter alles könne. Ziel sei es den Spezialisierungsgrad und die Qualität zu erhöhen und einheitliche Standards im ganzen Montafon zu definieren. Auch etwaige Ausfälle/Abgänge könnten im Rahmen der Finanzverwaltung kompensiert werden, für Pensionierungen oder Krankheiten könnten Vertretungen übernommen werden. Adolf Felder betont, dass für ihn einige Fragen bereits im Vorhinein bestehen: - Was ändert sich für die Gemeinde Gaschurn? Niederschrift_25_GV_Sitzung.doc Seite 4/17 - Bringt die Finanzverwaltung eine Vergünstigung? - Werden die Angelegenheiten schneller bzw. aktueller behandelt? - Wie viele Leute werden eingespart bzw. eingestellt? - Erhält man in der Gemeinde noch Auskünfte oder können diese nur noch zentral eingeholt werden? Markus Rudigier, MAS, erläutert dazu, dass die Zentralisierung diskutiert wurde. Jedenfalls habe sich das Projektteam aber generell dagegen ausgesprochen. Die Finanzverwaltung Montafon sei als dezentrales Modell angelegt, welches so aufgebaut werden soll. Die jeweiligen Mitarbeiter bleiben in den Gemeinden vorhanden. Markus Rudigier, MAS, erläutert mit seiner Präsentation folgende Themen: Beweggründe, Vorprojekt, Ziele, Vorteile und die Vereinbarung. Die Vereinbarung sei die Basis, um miteinander zu arbeiten und auch die Möglichkeit zu schaffen, Kosten untereinander zu verrechnen. Er erläutert, dass die Beweggründe breit gefächert seien. Veränderungen in der Personalsituation, wie beispielsweise Pensionierungen, Altersteilzeit etc., stetig steigende Anforderungen sowie die Schaffung einheitlicher Standards seien nur wenige dieser Gründe. Weiter erläutert Markus Rudigier, MAS, Folgendes: Im Vorprojekt seien eine Steuerungsgruppe und verschiedene Arbeitsgruppen gebildet worden, die mehrere Eckpunkte erarbeitet hätten. So konnten dann auch Teamleiter namhaft gemacht werden: • Strategischer Bereich: Standort Gaschurn, Mag. Edgar Palm Voranschlag, Rechnungsabschluss, Kredite, etc. • • Operativer Bereich: Standort Schruns, Helmut Netzer Der Personalbereich soll von Christoph Vogt (Marktgemeinde Schruns) in Zusammenarbeit mit Carolin Kasper übernommen werden. Carolin Kasper würde jedoch – wie gewohnt – am Standort Gaschurn bleiben. Diese Hauptverantwortlichen müssen entsprechende Standards definieren. Angedacht ist eine gegenseitige Vertretung zwischen Mag. Edgar Palm und Helmut Netzer. Ziel sei es eine kooperative Finanzverwaltung mit definierten Strukturen zu schaffen. Vorerst müsse hier eine Erhebung der Ist-Situation stattfinden, aufbauend darauf sei es möglich, einen „Montafon-Standard“ zu definieren. Für die Mitarbeiter soll dann anhand der Standards eine entsprechende Stellenbeschreibung aufgesetzt werden. Eine gemeinsame Kostentragung soll ermöglicht werden, das Know-how werde angehoben und einheitlich, standardisiert gearbeitet. Jedenfalls gebe es immer Unterschiede von Gemeinde zu Gemeinde, im Wesentlichen sei es aber wichtig, eine einheitliche Struktur zu schaffen. Die entsprechenden Vorteile ergeben sich durch: - die einheitlichen Standards - das Bestehen der Sicherheit durch Kontinuität und Kompetenz, um den immer komplexer werdenden Abläufen gerecht zu werden - die Schaffung attraktiver Arbeitsplätze (Optimierung des Arbeitsplatzes, Spezialisierung, etc.) - Work-Life-Balance Der Vorsitzende ergänzt, dass durch die einheitlichen Standards große Spezialisierungsgrade erreicht werden können und Arbeiten entsprechend der Stelleneinstufung ausgeführt werden. Niederschrift_25_GV_Sitzung.doc Seite 5/17 Markus Rudigier, MAS, erläutert weiter, das nicht geplant sei, Mitarbeiter einzusparen. Von der Gemeinde Gaschurn gehe bereits ein großes Know-how aus. Die neue Mitarbeiterin der Gemeinde Bartholomäberg wurde bereits in Gaschurn eingeschult. Alle Montafoner Gemeinden stellen das Zeiterfassungssystem in naher Zukunft auf Fink-Zeit um, welches in Gaschurn bereits seit mehreren Jahren genutzt werde. Carolin Kasper sei bereits für mehrere Gemeinden tätig. Diese Tätigkeit werde auch an die anderen Gemeinden weiterverrechnet. Aus seiner Sicht sei die Gemeinde Gaschurn derzeit Vorreiter in Sachen Organisation des Finanzbereiches, darum seien auch deren Inputs sehr wichtig. Auf die Frage von Adolf Felder, wer die Beschlüsse zur Überweisung von Rechnungen kontrolliere entgegnet Markus Rudigier, MAS, dass dies nicht Aufgabe der Finanzverwaltung sei. Rechnungen seien wie bisher nach dem Gemeindegesetz in der jeweiligen Gemeinde frei zu geben. Die Organe der Gemeinde bleiben in ihrer Entscheidungskraft unberührt. Markus Felbermayer erkundigt sich, ob die Einhaltung des FAG 2017 eine Vorgabe des Landes sei oder jede Gemeinde die Anwendung eigenständig zu entscheiden habe. Markus Rudigier, MAS, erläutert, dass dies eine Bundesvorgabe sei. Christoph Wittwer erkundigt sich, ob generell personelle Einsparungen angedacht seien. Markus Rudigier, MAS, verneint dies. In erster Linie gehe es nicht um Einsparungen, sondern um die Aufrechterhaltung des Betriebs, Vertretungssicherheit und einheitliche Standards. Der Vorsitzende ergänzt, dass es heute nicht mehr üblich sei, 20-30 Jahre am gleichen Arbeitsplatz zu bleiben und so eine gewisse Qualität und Kontinuität zu garantieren. Die Qualität und die Arbeitsplatzattraktivität steigen beim vorliegenden Modell mit der Steigerung des Spezialisierungsgrades und den daraus möglichen Perspektiven. Markus Rudigier, MAS, erklärt, dass Bartholomäberg bereits jetzt stark von Gaschurn profitiere und lobt die Arbeit auf der Gemeinde Gaschurn. Viele Einzelheiten betreffend Buchungsprogramme, Zeiterfassungssysteme etc. konnten von der Gemeinde Gaschurn übernommen und so für viele andere Gemeinden vereinfacht werden. Der Vorsitzende bedankt sich für das Lob und erläutert, dass die Aufgaben im Finanzbereich immer mehr geworden seien, jedoch keine personellen Aufstockungen stattgefunden hätten. Es wurden neue Strukturen und Abläufe definiert, die dies ermöglicht haben. GR Markus Netzer erkundigt sich über den Vereinbarungsentwurf, in welchem vermerkt sei, dass die Finanzverwaltung ihre Tätigkeit bereits mit „01.08.2017“ aufgenommen habe und möchte wissen, wie dies zu verstehen sei. Markus Rudigier, MAS, erläutert den Vereinbarungsentwurf und stellt fest, dass dieser grundsätzlich die Basis darstelle, um Handlungen im Namen der Finanzverwaltung durchführen zu können. Dieser Vereinbarungsentwurf sei gemeinsam mit dem Gemeindeverband, aber auch mit der Förderstelle aufgesetzt worden. Der „01.08.2017“ sei als fiktives Datum angeführt. Die Vereinbarung werde nach den erfolgten Gemeindevertretungsbeschlüssen noch entsprechend angepasst. GR Markus Netzer erkundigt sich über den Punkt der Kostentragung, welchen Markus Rudigier, MAS, genau erläutert und anhand eines Beispiels zwischen der Gemeinde Schruns und der Gemeinde Silbertal darstellt. Weiter erkundigt sich GR Markus Netzer darüber, ob dies die Grundlage für den Beitritt der einzelnen Gemeinden darstelle. Markus Rudigier, MAS, erläutert, dass jede Gemeinde andere Leistungen in Anspruch nehmen werde. Grundsätzlich werden nur die erbrachten Leistungen verrechnet. Keine Gemeinde muss sämtliche angebotenen Leistungen in Anspruch nehmen. Je nachdem, welche Leistungen benötigt werden, erfolge dann die Abrechnung. Markus Rudigier, MAS, erläutert weiter, dass die Kostentragung wie folgt berechnet wurde: Niederschrift_25_GV_Sitzung.doc Seite 6/17 In Summe ergeben die Jahreskosten für ein Vollzeitäquivalent EUR 93,000,00. Die Abrechnung erfolge dann nach den abgerufenen Aufgaben. Bei der Inanspruchnahme von nur wenigen Teilen aus dem Angebot reduzieren sich die Kosten. Dieses Abrechnungsmodell finde bereits in anderen Verwaltungsgemeinschaften Anwendung. Der Punkt VI. 7. der Vereinbarung stelle die Möglichkeit der Abrechnung zwischen den einzelnen Gemeinden ohne den Anfall vom Umsatzsteuer dar. Christoph Wittwer erkundigt sich, ob dies mit dem Finanzamt abgeklärt sei, was Markus Rudigier, MAS, bejaht. Kurt Klehenz erkundigt sich, ob Abschlüsse betreffend die Gesellschaften der Gemeinde auch von der Finanzverwaltung gemacht werden können, was Markus Rudigier, MAS, verneint. Sollten jedoch Hilfestellungen in diesem Bereich notwendig werden, werden die Kosten über die Gemeinde und nicht über die Finanzverwaltung abgerechnet. Diese Kosten sind dann USt-pflichtig. Markus Rudigier, MAS, erläutert die Kooperationsförderung des Landes anhand konkreter Zahlen an einem Beispiel der Gemeinden Silbertal und Schruns. Die Vereinbarung muss auf die Dauer von mindestens 10 Jahren abgeschlossen werden, um eine Förderung in der Dauer von 5 Jahren zu lukrieren. Der Vorsitzende erläutert, dass die Kooperationsförderung einen Anreiz für solche Verwaltungsgemeinschaften darstelle. Adolf Felder erkundigt sich, was passiere, wenn nur noch eine Gemeinde qualifiziertes Personal zur Verfügung stellen könne und der einzige Dienstleister in diesem Bereich sei. Markus Rudigier, MAS, erläutert, dass die Stunden dann entsprechend zu verrechnen seien und erläutert dazu, dass genau erfasst werde, welcher Mitarbeiter welche Stunden für welche Gemeinde aufwende. Ein ähnliches Modell werde bereits bei den meisten Bauhöfen angewandt. Markus Rudigier, MAS, ergänzt dazu, dass Bartholomäberg und Silbertal bereits positive Beschlüsse gefasst hätten. In Lorüns habe er das Projekt ebenfalls heute vorgestellt, die Beschlussfassung konnte er jedoch aufgrund des Termins in Gaschurn nicht mehr abwarten. Der Vorsitzende bittet nun um Stellungnahme der Gemeindevertreter zur weiteren Vorgangsweise. Kurt Klehenz befindet das Projekt grundsätzlich für gut. Walter Lechleitner betont die große Absicherung bei allfälligen personellen Ausfällen. Markus Felbermayer ergänzt, dass die Gemeinde Gaschurn derzeit nur als Dienstleister fungiert und deshalb keine großartigen Änderungen zu erwarten seien. Der Vorsitzende erläutert, dass die Gemeinde Gaschurn dieses Modell eigentlich bereits seit mehreren Jahren praktiziere und nun die Möglichkeit bestehe, dies im ganzen Tal umzusetzen. Aber auch in Gaschurn gebe es in Zukunft Veränderungen (Altersteilzeit,…). Ludwig Wachter erkundigt sich über die derzeitigen Kosten. Markus Rudigier, MAS, erläutert, das die Gemeinde Gaschurn derzeit keine Kosten zu tragen habe, da sie keinerlei Leistungen aus der Finanzverwaltung in Anspruch nehme. Die Gemeinde Gaschurn sei derzeit reine Dienstleisterin für die Finanzverwaltung und verrechne die entsprechenden Kosten an die anderen Gemeinden weiter. Walter Lechleitner stellt somit klar, dass sich in der Gemeinde Gaschurn derzeit keine Änderungen ergeben, jedoch zusätzlich noch eine Förderung dafür zu erhalten wäre, was Markus Rudigier, MAS, bejaht. Adolf Felder gibt zu bedenken, dass bei einem Wegfall des jetzigen Personals höhere Kosten erwachsen, da die Gemeinde Gaschurn dann nicht mehr als Dienstleister arbeite, sondern selbst Leistungen in Anspruch nehmen müsse. Niederschrift_25_GV_Sitzung.doc Seite 7/17 Markus Rudigier, MAS, erläutert, dass sich die Kosten dadurch allerdings kaum verändern. Entweder ist die Person direkt in der Gemeinde angestellt und die Gemeinde bezahlt die Gehälter oder die Person ist in einer anderen Gemeinde angestellt und es werden die Leistungen über die Finanzverwaltung weiterverrechnet. Nach einer kurzen Diskussion wird vereinbart, diesen Punkt in der nächsten Gemeindevertretungssitzung erneut zu besprechen und dann einen Beschluss zu fassen. Der Vorsitzende bedankt sich bei Markus Rudigier, MAS, welcher noch einen guten Sitzungsverlauf wünscht und um 22:10 Uhr die Sitzung verlässt. zu 4.: Berichte Der Vorsitzende berichtet Folgendes: • Gemeindevertretungsklausur Die Klausur habe am 03. November 2017 im Explorer Hotel stattgefunden. Herzlichen Dank an alle Teilnehmer. Der Nachmittag bzw. Abend war sehr konstruktiv. Künftig werde die Klausur als „Gemeindeklausur“ bzw. „Finanzklausur“ betitelt werden, um auch allen Ersatzmandataren eine „offizielle“ Teilnahme zu ermöglichen. • Bürgerversammlung Berglen Am 29. November 2017 finde in Berglen eine Bürgerversammlung statt. Vielleicht sei es dem einen oder anderen Mandatar möglich, gemeinsam mit ihm nach Berglen zu fahren. Die Rückreise würde am 30. November 2017 erfolgen. Bei Interesse bittet er um Anmeldung im Gemeindeamt. • Gaschurn 2020 Es könne bereits eine sehr positive Bilanz gezogen werden. Folgende Projekte möchte er hervorheben: o Terrasse Dorfcafé o Wohnhaus Annette und Siegfried Kessler o Tourismusmuseum komme besser zur Geltung durch die Neuerrichtung des neuen Chalethotels o neue Wegverbindung zwischen Dorfstraße und dem Parkplatz zur Schule konnte geschaffen werden o MPreis füge sich gut ein o Ausrutscher und Heuboda haben ihre Fassaden erneuert o Parkplatz direkt vor dem Sporthotel Silvretta Montafon wurde aufgelassen o „Kinderwerkstättli“ wurde eröffnet – auch der Außenbereich wurde erneuert o Förderabrechnung: Die Förderungen wurden zwischenzeitlich abgerechnet und ergeben sich wie folgt: Leaderprojekt anerkannte Aufwendungen EUR 60.000,00 Förderbetrag EUR 36.000,00 Landesförderung für die Fachplanung bekanntgegebene Aufwendungen EUR 32.948,44 Förderbetrag EUR 9.796,00 Niederschrift_25_GV_Sitzung.doc Seite 8/17 Nach Abschluss des Projektes wurde auch auf der Webseite der Regionalentwicklung Vorarlberg ein entsprechender Endbericht veröffentlicht. • Sanierung Wanderweg Wiegensee-Verbellaalpe Mit Bescheid vom 03.11.2017 habe die BH Bludenz die Sanierung des Wanderweges Wiegensee-Verbellaalpe bewilligt. Der Antrag wurde bereits im Jahr 2014 gestellt. Die Einholung der erforderlichen Zustimmungserklärungen habe sich etwas in die Länge gezogen und es konnte im Juli 2017 die letzte Zustimmung eingeholt werden. Durch die Naturschutzauflagen wurde der ursprüngliche Antrag jedoch so modifiziert, dass die bestehende Weganlage im Bereich des Wiegensees in Richtung Verbella nur von Hand verbessert werden dürfe. • SV Gaschurn-Partenen Herzliche Gratulation zum 50-jährigen Jubiläum. Dem SV Gaschurn-Partenen gebühre ein großer Dank für alle Leistungen. Jugendliche für Sport zu begeistern sei mit großem Aufwand verbunden, der vom SV Gaschurn-Partenen mit Bravour gemeistert werde. • Nahversorgung Partenen Derzeit seien Gespräche mit MPreis und der Förderstelle im Gange. Kurt Klehenz und Siegfried Gschaider seien sehr bemüht, eine Übergangslösung zu schaffen, die eine Versorgung von Partenen sicherstelle. Sollte jemand Ideen haben oder Personen kennen, die sich einbringen möchten, bitte er um Mitteilung an Kurt Klehenz oder Siegfried Gschaider. • Montafon Tourismus Manuel Bitschnau habe bereits einige Neuerungen berichtet. Eine weitere Neuigkeit sei, dass seit dem 01.10.2017 Mag. (FH) Michael Junginger, MA, die Marketingabteilung bei Montafon Tourismus leite. Michael Junginger arbeitete bereits vor wenigen Jahren für die Silvretta Montafon und verantwortete die letzten Jahre die Bereiche Online Marketing und Events, sowie weitere Medienprojekte und Kooperationen bei der Tourismusorganisation in Lech-Zürs am Arlberg. Er folge Gabriele Schnell nach. Sie werde mit Ende des Jahres in den Ruhestand übertreten. • WVA und ABA Vand inkl. Breitbandausbau In der letzten Sitzung wurden die Arbeiten betreffend den Ausbau der WVA und ABA im Bereich Vand beschlossen und vergeben. Mit den Arbeiten wurde bereits begonnen. Im Zuge der Grabarbeiten werde entlang der Hauptleitung ein Multirohr für den Breitbandanschluss mitverlegt. Für die Anrainer bestehe die Möglichkeit der Mitverlegung des Breitbandes im selben Rohrgraben wie Wasser und Kanal. Die Herstellungskosten für den Breitband-Hausanschluss (vom Hauptstrang bis ins Gebäude) seien vom jeweiligen Eigentümer zu tragen. Bei der Abrechnung über die Gemeinde könne der Anrainer jedoch in den Genuss der Breitbandförderung kommen. Die Anrainer wurden entsprechend informiert. • Werkzeugkoffer Maisäßsanierung – Exkursion 1 Am Samstag, 18.11.2017 finde eine Exkursion zum Walser Älpele nach Riezlern ins Kleinwalsertal statt. Treffpunkt sei beim Stand Montafon um 07:30 Uhr, Rückkehr um ca. 13:30 Uhr. Falls jemand Interesse habe, könne eine kurzfristige Anmeldung im Gemeindeamt erfolgen. • Brich dein Schweigen Falco Luneau habe als Projektinitiator verschiedene Werbeaktionen (Plakate, Flyer, Videos) betreffend die Kampagne gegen psychische und physische Gewalt gegen Kinder gestartet. Dies sei ein einzigartiges und sehr vorbildliches Projekt. Herzlichen Dank an Falco und alle Beteiligten. Gerne unterstütze die Gemeinde Gaschurn dieses Projekt nach ihren Möglichkeiten. Niederschrift_25_GV_Sitzung.doc Seite 9/17 • Stellenausschreibung ARA Montafon Der Abwasserverband Montafon suche aufgrund der Pensionierung des derzeitigen Betriebsleiters, Oswald Hepperger, einen Nachfolger. Ein herzlicher Dank gelte Oswald für die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Gaschurn. Er war immer ein kompetenter Ansprechpartner und habe die Gemeinde auch betreffend die Schäden beim Kanal Bielerhöhe immer wieder tatkräftig unterstützt. Nur durch sein Zutun konnte das Kanalnetz im Gemeindegebiet ständig verbessert werden. • Jugendraum Jigsaw Wie bereits in der letzten Sitzung berichtet, wurde der Jugendraum saniert und werde derzeit durch die offene Jugendarbeit Montafon („oJAM“) mitbetreut. Der wieder eröffnete Jugendraum werde sehr gut angenommen. Die entsprechende Förderung stehe noch aus. Diese werde vom Jugendkoordinator des Standes Montafon abgerechnet. Auch die Gemeinde St. Gallenkirch habe zugesagt, einen entsprechenden Beitrag zu leisten. • Grundkauf Amritzer, Stemer, Klehenz Der Bauausschuss habe sich bereits mehrfach mit diesem Thema auseinandergesetzt und einen entsprechenden Lösungsvorschlag unterbreitet. Mit E-Mail vom 04.10.2017 haben Kevin Amritzer und Renate Stemer mitgeteilt, dass anhand der vorgeschlagenen Grundstücksteilung eine Zufahrt zum Stall nicht möglich sei, ohne das Grundstück des Nachbarn zu befahren. Sie bitten darum, sollte keine andere Möglichkeit gefunden werden, alles so zu belassen wie es sei. • Sanierung Pfarrkirche Partenen Mit Schreiben vom September 2017 habe das Pfarramt Gaschurn mitgeteilt, dass der von der Gemeindevertretung im Jahr 2013 zugesagte Betrag in Höhe von EUR 70.000,00, für die Außensanierung der Pfarrkirche Partenen mit einen letzten Teilbetrag von EUR 14.000,00 ausgeschöpft sei und bedankt sich nochmals für die Unterstützung. • Neues Alarmierungsnetz Die Landeswarnzentrale Vorarlberg (LWZ) betreibe seit mehr als 20 Jahren das Alarmierungssystem (ALS) zur landesweiten Alarmierung von Einsatzkräften und zur Auslösung von Sirenen. Die mittlerweile in die Jahre gekommene Systemtechnik werde derzeit in Form einer Ersatzbeschaffung auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. Die bautechnischen Begehungen werden zeitnah, mit Schwerpunkt im Frühjahr 2018 bis Ende des Sommers durchgeführt. • e5 Die Gemeinde Gaschurn habe im Zuge der Neuzertifizierung das vierte „e“ erhalten. Die wörtliche Stellungnahme der Kommission laute wie folgt: Die Gemeinde Gaschurn-Partenen hat sich bei der diesjährigen Auditierung ein e dazuverdient. Zurückzuführen ist das auf die hervorragende Arbeit, die vom Team rund um Bürgermeister Martin Netzer in der Gemeinde geleistet wird. Eine Vielzahl von Aktionen, innovative Ideen und ein ausgezeichnetes Energieberichtswesen zeichnen die Gemeinde im Montafon aus. Der Kommission imponiert der Einsatz rund um das neue Trinkwasserkraftwerk sowie die aktive Einbindung der Bevölkerung beim Zukunftsladen. Als Potential sieht die Kommission eine Erweiterung des Teams. Das derzeitige e5-Team ist relativ klein und könnte gezielt erweitert und somit auch verjüngt werden. Zusätzlich sollte den hohen Verbrauchszuwächsen beim Feuerwehrhaus bzw. VS Partenen nachgegangen werden. Hier wurden von 2015 auf 2016 ca. 40% mehr an Wärme verbraucht, was voraussichtlich nicht nur auf eine höhere Anzahl an Veranstaltungen zurückzuführen ist. Niederschrift_25_GV_Sitzung.doc Seite 10/17 Die Kommission fände eine weitere Verfolgung des Abwärmeprojekts Kops II wünschenswert, da es eine Seltenheit ist, dass potentielle Abnehmer in so günstiger Entfernung zu Wasserkraftwerken liegen. Die Kommission ist überzeugt, dass Gaschurn-Partenen seinen Weg weitergehen wird und sich in naher Zukunft zur Elite der e5-Gemeinden gesellen wird. Dazu wünschen wir alles Gute und herzliche Gratulation zum Erreichen des vierten e! Ein großer Dank gelte dem e5-Team, der gesamten Verwaltung sowie dem Bauhof. Nur wenn festgelegte Strukturen auch eingehalten werden, sei es möglich solche Erfolge zu erzielen. • Wasserversorgung BA10 Erschließung Gundalatscherberg Mit Schreiben der Kommunalkredit Public Consulting GmbH vom 20.10.2017 wurde die positive Beurteilung des Projektes mitgeteilt. Nun werde der Vorschlag an die Kommission zur Beschlussfassung weitergeleitet. • Wasserversorgung BA09 Erweiterung Auch für dieses Projekt wurde mit Schreiben der Kommunalkredit Public Consulting GmbH vom 20.10.2017 die positive Beurteilung des Projektes mitgeteilt. Nun wird der Vorschlag an die Kommission zur Beschlussfassung weitergeleitet. • Welt der Kinder Vom 18. - 21. April 2018 finde ein internationaler Kongress zum Thema Kindheit, Jugend & Gesellschaft IX im Festspielhaus Bregenz statt. Die Initiatoren Dr. Gerhard König und Mag. Carmen Feuchtner laden recht herzlich zur Teilnahme ein. • Beschneite Talabfahrt Gaschurn Mit Bescheid vom 17.10.2017 des Amtes der Vorarlberger Landesregierung wurde festgestellt, dass das gegenständliche Vorhaben keiner Umweltverträglichkeitsprüfung zu unterziehen sei. Derzeit sei dieses Ergebnis bis zum 30.11.2017 an der Amtstafel kundgemacht. Bis zum 14.12.2017 können Einwände erhoben werden. • Fernwärme Eine Umsetzung sei derzeit nach wie vor noch nicht klar. Eventuell erfolge eine Mitbeteiligung oder eine Umsetzung durch private Investoren. Sollte es zur Umsetzung kommen, werde die gesamte Bevölkerung erneut breit informiert werden. Die Vertragspartner, der derzeit vorliegenden Wärmelieferverträge, werden dann selbstverständlich persönlich zu sämtlichen Informationsveranstaltungen etc. eingeladen. • Gemeindefinanzpaket 2017 Auf Grundlage des neuen Finanzausgleichsgesetzes für die Jahre 2017 bis 2021 konnte mit Landeshauptmann Mag. Markus Wallner ein weiteres Gemeindefinanzpaket vereinbart werden. Das Verhandlungspaket sehe eine Entlastung der Gemeinden im Sozialfonds einschließlich einer Anpassung der gemeindeweisen Aufteilung der Sozialfondsbeiträge, einen Abtausch der Gemeindebeiträge an den Landes-Wohnbaufonds mit den Einnahmen aus den Mineralölsteuer-Zuschlägen und eine Neuregelung der Aufteilung der bisherigen schlüsselmäßigen Bedarfszuweisungen einschließlich der bisherigen § 2 FAGFinanzzuweisungen vor. Das Gemeindefinanzpaket 2017 stelle sich im Detail wie folgt dar: - Verlängerung der Entlastung der Gemeinden bei den Sozialfondsbeiträgen für die Jahre 2018 bis 2020. Niederschrift_25_GV_Sitzung.doc Seite 11/17 • - Neuregelung der Finanzkraft und der Aufteilung der Gemeindebeiträge an den Sozialfonds - Neuregelung der Feinverteilung der Bedarfszuweisungsmittel auf Landesebene - Verteilung Struktur stärkende BZ-Mittel - Ausgleich für verbleibende „Verlierergemeinden“ - Abtausch der Gemeindebeiträge an den Landes-Wohnbaufonds mit den Mineralölsteuer-Zuschlägen des Landes - Eigenkapital des Landes-Wohnbaufonds Inventar „Weißzone“ Die Gemeinde Gaschurn habe sich tatkräftig gegen die Ausweisung von Weißzonen im Gemeindegebiet gewehrt. Landesstatthalter Mag. Karl-Heinz Rüdisser als Leiter der Raumplanungsabteilung wollte eine Ausweisung dieser Weißzonen nur im Einvernehmen mit den Gemeinden. Deshalb wurde im Gemeindegebiet von Gaschurn keine Ausweisung vorgenommen. Nun sei das „Inventar Weißzone“ im Rahmen der Schriftenreihe Raumplanung erschienen. Mit diesem Inventar liege nach mehrjährigen Vorarbeiten eine umfassende Dokumentation der ursprünglichen, naturnahen und wenig erschlossenen Natur- und Kulturlandschaften Vorarlbergs in zwei Teilen vor. Auf ca. 700 Seiten seien 830 Landschaftsräume inkl. deren Nutzungen beschrieben. • Schanzenanlage „Zelfen“ Letzte Woche durfte Elmar Egg als Geschäftsführer der Montafon Nordic Sportzentrum GmbH mit den beiden Architekten der Schanzenanlage, DI Markus Mitiska und DI Markus Wäger, den IOC/IAKS Award 2017 in Silber übernehmen. Herzliche Gratulation dazu. Dies sei ein großer Erfolg für unsere Region, eine solche Auszeichnung zu erhalten. Die Schanzenanlage sei eine große Bereicherung für das ganze Montafon. Auch die SommerEvents in Kombination mit dem Langlauf in Partenen seien immer wieder große Erfolge. • Teil-REK Vandans – Innerbach Rodund Die Gemeinde Vandans plane eine Tourismuszone Camping in einem Teil-REK auszuweisen. Ebenfalls werde es in der Gemeinde Vandans ein Wildbach-Projekt geben, welches Umwidmungen in dieser Art ermöglichen werde. In der Innerfratte seien diesbezüglich keine großen Auswirkungen zu erwarten. In Vandans können dadurch jedoch mehr Nächtigungen lukriert werden. Diese einerseits vor allem als Vorteil für das Schigebiet Golm, andererseits aber auch für das ganze Montafon. Noch gebe es die Möglichkeit, sich zu diesem Vorhaben zu äußern. Sollte eine solche Äußerung gewünscht werden, wäre diese im Gemeindeamt zu deponieren. Eine Einsichtnahme in die Unterlagen sei ebenfalls im Gemeindeamt möglich. Der Vorsitzende unterbricht die Sitzung von 22:37 Uhr bis 22:47 zum Zweck der Bürgerfragestunde. zu 5.: Umwidmungsansuchen Veronika und Hansjörg Einödter, Bonawinkel 91, 6793 Gaschurn Der Vorsitzende erläutert, dass Veronika und Hansjörg Einödter, Bonawinkel 91, 6793 Gaschurn, die Errichtung von Zubauten beim bestehenden Wohnhaus Bonawinkel 91, 6793 Gaschurn, auf den GST-NR 1339 und .251, GB Gaschurn, beabsichtigen. Niederschrift_25_GV_Sitzung.doc Seite 12/17 Weiter erläutert der Vorsitzende, dass die Gemeinde Gaschurn in diesem Zug beabsichtige die Widmung der Straße betreffend die GST-NR 1342, 1323/1, 1324/1 und 1338, GB Gaschurn, an den natürlichen Verlauf anzupassen. Die Gemeinde Gaschurn beabsichtige somit, Teilflächen der GST-NR 1339 und .251, GB Gaschurn, mit einem Ausmaß von insgesamt ca. 148 m² im Flächenwidmungsplan von „Freifläche Freihaltegebiet“ und „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Baufläche Wohngebiet 1“ umzuwidmen. Weiter beabsichtige die Gemeinde Gaschurn Teilflächen der GST-NR 1342, 1323/1, 1324/1 und 1338, GB Gaschurn, mit einem Ausmaß von insgesamt ca. 256 m² im Flächenwidmungsplan von „Freifläche Freihaltegebiet“ und „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Straße“ umzuwidmen. Der Vorsitzende erläutert, dass die Anrainer mit Schreiben vom 16. Oktober 2017 verständigt und ihnen die Möglichkeit eingeräumt wurde, bis spätestens 03. November 2017 beim Gemeindeamt Gaschurn eine Stellungnahme zur beabsichtigten Änderung einzubringen. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den Plan über die geplante Umwidmung zur Kenntnis und erläutert, dass keine Stellungnahmen der Anrainer eingelangt seien. Der Vorsitzende erklärt, dass der Forsttechnische Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauungen mit Stellungnahme vom 06. Juni 2017, Zahl: 701A-1/874, Änderungen betreffend die Umwidmung in „Baufläche Wohngebiet 1“ angeregt habe. Diese wurden eingearbeitet. Mit Schreiben vom 08. September 2017, Zahl: 701A-1/1461, habe der Forsttechnische Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauungen der geplanten Umwidmung zugestimmt. Der Vorsitzende erläutert, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss in seiner 14. Sitzung am 12. September 2017 über die geplante Umwidmung beraten habe. Da der Obmann des Bau- und Raumplanungsausschusses, GR Klaus Schröcker, an der heutigen Sitzung nicht teilnehmen konnte, bittet er Ludwig Wachter über das Ergebnis der Beratung zu berichten. Ludwig Wachter teilt mit, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss die geplante Umwidmung einstimmig als positiv erachtet habe und der Gemeindevertretung empfehle, die Umwidmung wie vorliegend zu beschließen. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den Leitfaden zur Kenntnis und stellt den Antrag, der Umwidmung gemäß Plan Nr. 9/2017/09 vom 13.10.2017 zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 6.: Resolution zum Pflegeregress Der Vorsitzende erläutert, dass die Präsidenten der Landesverbände und des Österreichischen Gemeindebundes, um Unterstützung betreffend eine Resolution zum Pflegeregress ersuchen. In Ihrem Schreiben führen sie Folgendes aus: Vor einigen Wochen hat der Nationalrat die Abschaffung des Pflegeregresses beschlossen. Damit können die Bundesländer keine Regressforderungen mehr stellen, die zur Finanzierung des Pflegesystems beitragen. Die Pflegekosten müssen allerdings zu einem sehr hohen Anteil von Ländern und Gemeinden aufgebracht werden und belasten unsere Haushalte enorm. Der Österreichische Gemeindebund und seine Landesverbände waren in die Beschlussfassung nicht eingebunden, haben aber auf die Kostenfolgen dieser Maßnahme für Bundesländer und Gemeinden immer sehr eindringlich hingewiesen. Die Bundesregierung hat Kostenersatz für die nicht mehr forderbaren Regressmöglichkeiten versprochen und mit rund 100 Mio. Euro auch vorgesehen. Die tatsächlichen Kosten der Abschaffung liegen jedoch weit höher und übersteigen den zugesagten Betrag um ein Vielfaches. Der Gemeindebund und seine Landesverbände haben daher einen Entwurf für eine Resolution erarbeitet und bitten Sie nun darum, diese Resolution in der nächsten Sitzung des Gemeinderates zu beschließen. Niederschrift_25_GV_Sitzung.doc Seite 13/17 Es ist von großer Bedeutung, dass möglichst alle österreichischen Gemeinden diese Resolution beschließen und damit ein klares Signal an die Bundesebene senden. Wir können und wollen nicht die Ausfallshaftung für Beschlüsse übernehmen, die jemand anderer trifft, ohne die Kostenfolgen vollständig zu bedenken und Ersatz zu leisten. Der Vorsitzende erläutert, dass der Pflegeregress aufgehoben wurde. Die Vermutungen laufen darauf hinaus, dass Personen vermehrt ins Pflegeheim gebracht werden, da keine Regressmöglichkeiten mehr bestehen. Dies koste die Gemeinden ein Vielfaches mehr als bisher. Mit den von der Bundesregierung zugesagten rund EUR 100 Mio. können die tatsächlichen Kosten nicht abgedeckt werden. Der Vorsitzende stellt den Antrag die vorliegende Resolution zum Pflegeregress zu unterstützen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 7.: Schneeräumung Gaschurn-Partenen Der Vorsitzende erläutert, dass die Vergabe der Schneeräumung in der 42. Gemeindevertretungssitzung am 25.09.2014 für die Wintersaisonen 2014/15, 2015/16 und 2016/17 erfolgte. Nun seien neue Verträge abzuschließen. Bisher erfolgte eine Indexierung der Aufwände immer aufgrund des Transportkostenindexes. Nach einer Besprechung mit den für die Schneeräumung bzw. den Winterdienst zuständigen Firmen in Gaschurn wurden von Seiten dieser folgende zwei Abrechnungsvorschläge unterbreitet: Variante I: Monatlich (Dezember, Jänner, Februar, März, April) jeweils EUR 3.500,00 pro Geräteträger als Pauschalbetrag. Sollte der Stundenaufwand über die Grenze von EUR 3.500,00 hinausgehen, so würde dieser zusätzlich verrechnet. Variante II: Monatlich (Dezember, Jänner, Februar, März, April) jeweils EUR 1.500,00 pro Geräteträger zzgl. einer entsprechenden Stundenabgeltung (Indexierung nach Transportkostenindex). Der Vorsitzende erläutert, dass die Fa. Tschofen Transporte bei dieser Besprechung nicht anwesend war. Eine solche Vereinbarung allerdings eine Verbesserung darstelle und somit auch mit der Fa. Tschofen Transporte abzuschließen sei. Der Vorsitzende erläutert, dass bis dato pro Räumkilometer EUR 1.500,00 als einmalige Pauschale verrechnet wurde. Dieser Betrag wurde jedoch wiederum auf die erbrachten Leistungen angerechnet. In der Klausur am 03.11.2017 hätten sich die Anwesenden nach einer kurzen Diskussion für die Variante II ausgesprochen. Diese soll für kommenden Winter vereinbart werden. Im Mai soll die Abrechnung aufbereitet, überprüft und evaluiert werden. Zunächst soll diese Vereinbarung nur für den kommenden Winter so fixiert werden. Die Lieferscheine seien wie bisher jede Woche beim Bauamtsleiter abzugeben. Der Vorsitzende erläutert weiter, dass die Räumstrecken neu aufgeteilt wurden. Die bisherigen Räumstrecken von Steven Prehl übernehmen Rainer Wachter und Armin Wachter. Die restlichen Strecken werden von Alexander Wittwer geräumt. Adolf Felder erkundigt sich, wie sich diese neue Abrechnung im Vergleich zum letzten Jahr auswirke. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden die Abrechnung der Räumkosten der Jahre 2014 bis 2017 zur Kenntnis und erläutert, dass sich im Vergleich der letzten Jahre die Variante II günstiger auswirken werde. Da jedoch nicht vorauszusagen ist, wie sich die Wintermonate gestalten, kann auch keine abschließende Einschätzung der Kosten erfolgen. Walter Lechleitner erklärt sich für befangen und enthält sich seiner Stimme. Ludwig Wachter erklärt sich für befangen und enthält sich seiner Stimme. Niederschrift_25_GV_Sitzung.doc Seite 14/17 Christoph Lechleitner verlässt um 23:02 Uhr den Sitzungssaal. Markus Felbermayer verlässt um 23:02 Uhr den Sitzungssaal. Der Vorsitzende stellt den Antrag, die Aufträge an die Schneeräumer (Armin Wachter, Rainer Wachter, Alexander Wittwer und die Fa. Tschofen Transporte) gemäß der vorgeschlagenen Abrechnungs-Variante II zu vergeben. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. Christoph Lechleitner nimmt ab 23:05 Uhr wieder an der Sitzung teil. Markus Felbermayer nimmt ab 23:05 Uhr wieder an der Sitzung teil. zu 8.: Straßengenossenschaft Gaschurn-Innerbofa Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den Sanierungsplan der Straße Innerbofa zur Kenntnis und erläutert die Gründung einer Straßengenossenschaft. Einerseits gehe es darum, dass die Gemeinde Gaschurn als Eigentümerin des Öffentlichen Gutes der Straßengenossenschaft die Zustimmung erteile die GST-NR 3333, 3336/1, 3336/2 und 3474, GB Gaschurn, in die Straßengenossenschaft einzubinden sowie die für die Sanierung erforderlichen Teilflächen aus diesen Grundstücken zur Verfügung zu stellen. Der Vorsitzende erläutert weiter, dass die weiteren Grundstückseigentümer, welche Teilflächen zur Verfügung stellen, verlangen, für die Errichtung und Erhaltung der Straße keinerlei Kosten tragen zu müssen. Der Vorsitzende erläutert, dass die Gemeindevertretung ursprünglich beschlossen habe, einen Teil zu finanzieren. Derzeit sei es aber so, dass nur dann eine Förderung lukriert werden könne, wenn die Straße Innerbofa keine Gemeindestraße sei und eine Straßengenossenschaft gebildet werde. Derzeit finden noch Gespräche mit den Grundstückseigentümern statt. Bis dato konnten noch nicht alle Unterschriften eingeholt werden. Die Unterschriften der Nutzungsberechtigten sollen dann in einem weiteren Schritt eingeholt werden. Sollten nicht alle Unterschriften in absehbarer Zeit vorliegen, damit die entsprechenden Bewilligungen beantragt werden können, sei das Förderbudget bis ins Jahr 2021 aufgebracht und vorher kein Antrag mehr möglich. Um diesen Vorschlag zu beschleunigen, so der Vorsitzende, gebe es die Möglichkeit, dass die Gemeinde sämtliche Kosten übernehme. Diese Kosten betreffen dann Errichtung und Erhaltung für sämtliche privaten Grundeigentümer. Ausgenommen von dieser Kostenübernahme wären die Vorarlberger Illwerke AG, der Stand Montafon Forstfonds und die Silvretta Montafon GmbH. Jedenfalls müsste den Grundeigentümer aber mitgeteilt werden, dass sämtliche Unterschriften in absehbarer Zeit vorzuliegen haben. GR Markus Netzer erkundigt sich, ob die Schneeräumung bisher von der Gemeinde vorgenommen wurde, was der Vorsitzende bejaht. Die Innerbofa befinde sich im Dauersiedlungsbereich, weshalb dies immer Aufgabe der Gemeinde gewesen sei und auch bleibe. Der Vorsitzende erklärt, dass die Gesamtkosten ca. EUR 600.000,00 betragen. Nach Abzug der Förderung in Höhe von ca. EUR 420.000,00 ergebe sich ein Restbetrag zu Lasten der Gemeinde in Höhe von EUR 180.000,00 für die Errichtung der Straße. Adolf Felder erkundigt sich darüber, ob den Grundeigentümern die Genossenschaftsrechte auch ohne finanzielle Beteiligung erhalten bleiben, was der Vorsitzende bejaht. Sämtliche Genossenschaftsmitglieder seien zur Benützung der Straße berechtigt. Walter Lechleitner erkundigt sich über die Sanierung der Brücke im unteren Bereich der Straße Innerbofa. Der Vorsitzende erläutert, dass diese derzeit nicht im Sanierungsplan enthalten sei. Diese werde dann in einem weiteren Schritt saniert. Niederschrift_25_GV_Sitzung.doc Seite 15/17 Der Vorsitzende erklärt, dass die Gemeindevertretung den Gründungsvertrag, die Rechtseinräumung für die Straßengenossenschaft sowie die Kostenübernahme zu beschließen habe. Dies vorbehaltlich dessen, dass innerhalb nützlicher Frist die Zustimmungen vorliegen, eine Förderzusage sowie die Errichtungsbewilligungen vorliegen. Walter Lechleitner erkundigt sich darüber, wer fahrberechtigt sei. Der Vorsitzende erklärt, dass die Grundstücke des Öffentlichen Gutes in die Straße einbezogen werden und somit jeder fahrberechtigt sei. Christoph Wittwer vergewissert sich über die Kostenbeteiligung der Vorarlberger Illwerke AG. Der Vorsitzende stellt den Antrag, dem Gründungsvertrag der Straßengenossenschaft Gaschurn-Innerbofa, der Rechtseinräumung betreffend die GST-NR 3333, 3336/1, 3336/2 und 3474, GB Gaschurn, sowie der Kostenübernahme durch die Gemeinde Gaschurn zuzustimmen. Dies vorbehaltlich dessen, dass innerhalb nützlicher Frist die Zustimmungen vorliegen, eine Förderzusage sowie die Errichtungsbewilligungen vorliegen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 9.: Genehmigung der letzten Niederschrift(en) Thomas Stark verlässt um 23:24 Uhr die Sitzung. Die Niederschrift über den öffentlichen Teil der 24. Gemeindevertretungssitzung wird einstimmig genehmigt. Die Niederschrift über den nicht öffentlichen Teil der 24. Gemeindevertretungssitzung wird einstimmig genehmigt. Thomas Stark nimmt ab 23:26 Uhr wieder an der Sitzung teil. zu 10.: Allfälliges • Ludwig Wachter erläutert, Michael Dich habe ihm erklärt, dass sein Kanalanschluss nicht wie geplant möglich sei und bittet den Vorsitzenden um Aufklärung. Der Vorsitzende erläutert, dass er Michael Dich mitgeteilt habe, er müsse sich selbst um die Graberlaubnis der umliegenden Grundstückeigentümer kümmern. Für den Kanalanschluss bestünden mehrere Möglichkeiten. Die Möglichkeit des Kanalanschlusses liege im Radius von 100m, somit sei der Eigentümer selbst zuständig. • Ludwig Wachter bittet darum, die Stopp-Markierung bei der Kreuzung beim Gemeindeamt nochmals nachzumalen. • Adolf Felder erkundigt sich über die Eröffnung des Kinderwerkstättli und die derzeitige Anzahl der betreuten Kinder. Der Vorsitzende erläutert, dass die Eröffnung eine gelungene Veranstaltung mit vielen Teilnehmern war. Derzeit besuchen 9 Kinder das Kinderwerstättli. Noch sei das Ganze in der Anlaufphase, er sei sich allerdings sicher, dass immer mehr Eltern dieses Angebot in Anspruch nehmen werden. • Adolf Felder erkundigt sich über das im letzten Leitfaden vorgelegte Finanzierungsangebot der Sparkasse Bludenz betreffend die Biomasse Heizwerk GmbH & Co KG und möchte wissen, warum dieses nicht behandelt wurde. Der Vorsitzende erläutert, dass dieses Finanzierungsangebot aufgrund der derzeit laufenden Gespräche betreffend die Umsetzung des Fernwärmeprojektes nicht relevant war. Natürlich sei das Angebot noch aktuell, die neuen Gespräche hätten allerdings derzeit etwas anderes ergeben. Zu gegebener Zeit komme er auf dieses Angebot zurück. Niederschrift_25_GV_Sitzung.doc Seite 16/17 • Der Vorsitzende gibt den nächsten Sitzungstermin mit Mittwoch, 20.12.2017, 19:30 Uhr bekannt. Ende: 23:30 Uhr Die Schriftführerin: Der Vorsitzende: Sandra Tschanhenz Bgm. Martin Netzer, MSc Niederschrift_25_GV_Sitzung.doc Seite 17/17
  1. gaschurnvertretung
20171103_GaPa_Blitz Gaschurn 2017-11-03 Amtliche Mitteilung Zugestellt durch Post.at Ausgabe November 2017 GaPa - Blitz F EUERLÖSCHERPRÜFAKTION 2017 Die diesjährige Feuerlöscher Prüfaktion mit der Firma „Brandschutztechnik Hornstein“ in Gaschurn und der Firma „ATEX“ in Partenen findet am Samstag, 11.11.2017 von 08.00 Uhr bis 13.00 Uhr im Feuerwehr Gerätehaus Gaschurn und von 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr im Feuerwehr Gerätehaus Partenen Bürgermeister Martin Netzer, MSc statt. Die Prüfaktion wird zu einem Sonderpreis von 9 Euro angeboten. Damit der Einsatz eines Feuerlöschers jederzeit gewährleistet ist, müssen Feuerlöscher alle 2 Jahre geprüft werden. Nur funktionstüchtige Feuerlöscher bewahren deren Besitzer im Ernstfall vor der Ausbreitung eines Brandes. A DVENTMÄRKTLE D ORFGEMEINSCHAFT H OCHMONTAFON Auch heuer veranstaltet die Dorfgemeinschaft Hochmontafon ihren traditionellen Adventmarkt am 1. Adventsonntag 03. Dezember 2017 von ca. 10.45 Uhr bis 18.00 Uhr auf dem Kirchplatz in Gaschurn. Programm: Gemeinde Gaschurn Dorfstraße 2 6793 Gaschurn Tel.: 05558-8202-0 Fax: 05558-8202-19 gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at 10.15 Uhr Gottesdienst mit Adventkranzweihe, anschließend Marktgeschehen und Bewirtung der Dorfgemeinschaft mit gemeinsamen Suppenessen zugunsten des Krankenpflegevereins und Mohi Hilfsdienst Innermontafon 14.00 Uhr Modeschau Sport Tschofen 16.00 Uhr der Nikolaus kommt 18.00 Uhr Tombola Verlosung Wer Interesse hat einen Stand aufzustellen und seine Produkte zu präsentieren und zu verkaufen, der möge sich bei Herbert Tschofen (Sport Tschofen, Tel. 0 55 58 / 82 66) melden. Stände sind selbst mit zu bringen – es wird keine Standgebühr verrechnet. Da die Dorfgemeinschaft alle Kosten trägt, sind keine Verpflegungsstände (Essen & Trinken) erlaubt. Der Markt beginnt im Anschluss an den Gottesdienst und endet nach der Verlosung der Tombola. F ÖRDERUNGSANTRAG ZUR Q UALITÄTSVERBESSERUNG VON P RIVATZIMMERN Die Förderung für die Gewährung von Zuschüssen zur Qualitätsverbesserung von Privatzimmern kann auf der Gemeinde beantragt werden. Die Zuschüsse werden zur Verbesserung und Modernisierung von Sanitäranlagen, zum Umbau von Privatzimmern in Ferienwohnungen und für weitere Investi- tionen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität des Gastes gewährleistet. Die Formulare sind auf der Gemeinde Gaschurn oder auf unserer Homepage www.gaschurn-partenen.at abrufbar. Der Antrag muss vor der Investition gestellt werden! B UNDESLUFTREINHALTEGESETZ 2010 - V ERBRENNEN VON BIOGENEN M ATERIALIEN Das Bundesluftreinhaltegesetz sieht ein generelles Verbot des Verbrennens biogener und nicht biogener Materialien außerhalb dafür bestimmter Anlagen vor. Unter biogenen Materialien sind unbehandelte Materialien pflanzlicher Herkunft zu verstehen und zwar Stroh, Holz, Rebholz, Schilf, Baumschnitt, Grasschnitt und Laub. Ausnahmen sind Lagerfeuer und Grillfeuer, Feuer im Rahmen von Brauchtumsveranstaltungen und das Verbrennen von Schädlings– oder Krankheitsbefallenen Materialien. Das Verbrennen von Hausgarten– und Baustellenmaterialien ist nicht erlaubt. Diese sind von keiner Ausnahme erfasst und sind somit einer ordnungsgemäßen Entsorgung zuzuführen. S TELLENAUSSCHREIBUNG Die Montafon Tourismus GmbH sucht für die kommende Wintersaison ab Anfang Dezember eine/n  Teamfähigkeit und Flexibilität  gastorientiertes Denken & Handeln Mitarbeiter/In im Bereich Gästeservice  sehr gute Orts- und Regionskenntnisse für das Tourismusbüro Schruns (Vollzeit)  gute EDV Kenntnisse  Fremdsprachenkenntnisse von Vorteil Aufgaben:  Unterkunfts- und Urlaubsberatung  Anfragenbearbeitung  Diverse Projekte Deine Bewerbung richtest Du bitte schriftlich an: Montafon Tourismus GmbH z. Hd. Frau Ursula Brugger Wir erwarten: Montafonerstr. 21  abgeschlossene Berufsausbildung 6780 Schruns  einschlägige Berufserfahrung von Vorteil T. +43 50 6686 111  Leidenschaft und Begeisterung für den Beruf ursula.brugger@montafon.at  kommunikatives, selbstsicheres und gepflegtes Auftreten www.montafon.at W ELTCUP M ONTAFON 14. - 17. D EZEMBER 2017 A UDI F IS S KI CROSS & F IS S NOWBOARD CROSS W ELTCUP
  1. gapablitz
  2. gapazitig
20171011_GVE019 St.Gallenkirch 2017-10-11
  1. stgallenkirchvertretung
  2. gallenkirchvertretung
  3. sanktgallenkirchvertretung
20171011_GaPa_Blitz Gaschurn 2017-10-11 Amtliche Mitteilung Zugestellt durch Post.at Ausgabe Oktober 2017 GaPa - Blitz S TELLENAUSSCHREIBUNG Die Gemeinde Gaschurn sucht ab sofort eine Mitarbeiterin / einen Mitarbeiter für den Betrieb des Altstoffsammelzentrums Hochmontafon Bürgermeister Martin Netzer, MSc in einem Ausmaß von zumindest 30 % (zumindest 12 Stunden; Dienstag-, Freitag- und Samstagnachmittag). Sie sind / verfügen über: • kundenfreundlich • Grundkenntnisse im Umgang mit dem PC • flexibel und engagiert Ihre Aufgaben sind: • Betrieb des Altstoffsammelzentrums Hochmontafon • bedarfsweise zusätzliche Tätigkeiten im Arbeitsumfeld des Bauhofs Die Einstellung erfolgt bei Erfüllung aller Voraussetzungen nach den Bestimmungen des Vorarlberger Gemeindeangestelltengesetzes als „Handwerkliche Hilfskraft“. Die Einstufung in Gehaltsklasse und Gehaltsstufe erfolgt entsprechend dem Lebensalter, der Ausbildung und der beruflichen Erfahrung. Wenn Sie sich von dieser Aufgabe angesprochen fühlen, dann bewerben Sie sich bei uns! Ihre Bewerbung mit den üblichen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte an: Gemeinde Gaschurn Dorfstraße 2 6793 Gaschurn E-Mail: gemeinde@gaschurn.at H EIZKOSTENZUSCHUSS Wie in den vergangenen Jahren wird auch für die laufende Heizperiode 2017/2018 ein Heizkostenzuschuss für Personen bzw. Haushalte mit geringem Einkommen gewährt. Der Antrag kann vom 23. Oktober 2017 bis 16. Februar 2018 im Gemeindeamt gestellt werden. Dabei wird überprüft, ob das Haushaltseinkommen der antragstellenden Person die Höchstgrenze nicht überschreitet. Der Zuschuss beträgt einmalig EUR 270,00 und wird überwiesen. S EELENSONNTAG Gemeinde Gaschurn Dorfstraße 2 6793 Gaschurn Tel.: 05558-8202-0 Fax: 05558-8202-19 gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at Am Sonntag, 05. November 2017 In Gaschurn findet dazu eine Messfeier um 10:15 Uhr statt und in Partenen eine Messfeier mit wird in Gaschurn und in Partenen der den Ortsvereinen und anschließendem Seelensonntag gefeiert. Gefallenengedenken. F ASCHINGSBEGINN UND M ARTINIMARKT IN P ARTENEN Sie sich auch auf Köstlichkeiten wie Kekse, Liköre, Säfte, Am Samstag, 11.11.2017 um 11:11 Uhr gebratene Mandeln, Kräutersalz, etc. welche von den Eltern gemacht wurden, freuen. wird in Partenen traditionell durch die Guggamusik Der Verkauf findet am Freitag, 10.11.17 nach dem ge- Latschasorri die 5. Jahreszeit begrüßt. Die Guggamusik meinsamen Laternenfest ab 18:30 Uhr statt. Der Rest- sorgt nicht nur für närrische Musik, sondern kümmert bestand wird am Samstag, 11.11.17 pünktlich zu Fa- sich auch um das leibliche Wohl. Neben Tee und Würs- schingsbeginn um 11:11 bis 12:00 Uhr, neben musikali- teln werden auch Glühwein, Glühmost und heiße Ma- scher Umrahmung der Guggamusik stattfinden. ronis angeboten. Der Reinerlös kommt dem Kindergarten Partenen und Wie auch die vergangenen zwei Jahre haben die Kin- der Volksschule Partenen zu Gute. der vom Kindergarten und der Volksschule Partenen in den letzten Wochen diverse Weihnachtsartikel gebas- Wir freuen uns sehr auf Euer Kommen und Mitfeiern. telt und hergestellt. So entstanden Dekogegenstände, Kindergarten und Volksschule Partenen Einkaufstaschen, Teelichthalter, uvm. Natürlich dürfen und Guggamusik Latschasorri J AHRESKONZERT B ÜRGERMUSIK G ASCHURN -P ARTENEN Das diesjährige Jahreskonzert unserer Bürgermusik Gaschurn-Partenen findet, statt wie gewohnt am 26. Dezember, am Die Bürgermusik freut sich auf zahlreiche Zuhörer. Samstag, 11. November 2017 um 20:00 Uhr in der Pfarrkirche Gaschurn statt. P ATROZINIUM meinschaft Gaschurn-Partenen mitgestaltet. Anschlie- Am Sonntag, 12. November 2017 um 10:15 Uhr ßend erfolgt die Bewirtung durch die Ortsfeuerwehr Partenen. findet in der Pfarrkirche Partenen die Messefeier zum Patrozinium statt. Die Messfeier wird von der Singge- E LTERN -K IND -Z ENTRUM Die neuen Öffnungszeiten im EKIZ Schruns sind von Neben Eltern-Kind-Frühstückstreff gibt es auch ver- MO - FR 07:00 -18:00 Uhr und SA 07:00 -13:00 Uhr zur schiedene andere ELKI Angebote die monatlich und stundenweisen Betreuung (offene KiBe) für Kinder ab einzeln buchbar sind. 0,5 bis 4 Jahre. www.ekiz-montafon.at Infos und Anmeldung unter
  1. gapablitz
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20170926_GaPa_Blitz Gaschurn 2017-09-26 Amtliche Mitteilung Zugestellt durch Post.at Ausgabe September 2017 GaPa - Blitz E RÖFFNUNG K INDERWERKSTÄTTLI Kleine Kinder werden größer, mutiger, eigenständiger. Die Welt vor der Haustür will entdeckt werden, und das nicht mehr nur an der Hand von Mutter oder Vater. Darum möchten wir Euch herzlichst zur Eröffnung unserer Kleinkinderbetreuung Kinderwerkstättli am Montag, 9. Oktober 2017 Bürgermeister Martin Netzer, MSc Zunehmend gewinnt der Kontakt zu Gleichaltrigen an Bedeutung, denn Kinder brauchen andere Kinder um im Miteinander wichtige soziale Erfahrungen zu machen. Zudem möchten wir mit der Eröffnung des Kinderwerkstättli die Eltern entlasten und Ihnen die Möglichkeit bieten, frei wählen zu können, dieses Angebot zu nutzen. ab 17:00 Uhr im Kinderwerkstättli Gaschurn einladen. Um 17.30 Uhr beginnen die Ansprachen. Landesrätin Katharina Wiesflecker wird ebenfalls anwesend sein und ihre Grußworte überbringen. Anschließend weiht unser Pfarrer Lukas Bonner die Kleinkinderbetreuung ein. Wir freuen uns über zahlreiche Besucher! K UNDMACHUNG gem. § 15 Jagdgesetz, LGBl.Nr. 32/1988 idgF Auflage der Abrechnung der Jagdgenossenschaft Gaschurn Die Jahresrechnung der Jagdgenossenschaft Gaschurn liegt ab Freitag, 29.09.2017 bis Montag, 30.10.2017 während der Amtsstunden (Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr) im Gemeindeamt Gaschurn zur Einsicht auf. Einwendungen gegen die Abrechnung oder gegen die Festlegung der Anteile sind spätestens bis zum Ende der Auflagefrist beim Gemeindeamt mündlich oder schriftlich einzubringen. H EURIGEN Am Gemeinde Gaschurn Dorfstraße 2 6793 Gaschurn Tel.: 05558-8202-0 Fax: 05558-8202-19 gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at Edle Tropfen vom Weingut Resch und Samstag, 7. Oktober 2017 frischer Sturm werden den Gästen ser- ab 16:00 Uhr viert. Dazu gibt es zünftige Brettljausen findet der Heurigen der Trachtengruppe und andere steirische Spezialitäten. Partenen im Vallülasaal statt. Weinlieb- Auch für die Ohren wird was Feines ge- haber und Freunde steirischer Spezialitä- boten. Eintritt ist frei! ten dürfen sich freuen. K ULTURPERSPEKTIVEN 2024 Die Städte Bregenz, Feldkirch, Dornbirn und Hohenems sowie die Region Bregenzerwald denken intensiv über eine mögliche Bewerbung zur Europäischen Kulturhauptstadt 2024 nach. Jetzt ist die Vorarlberger Bevölkerung eingeladen, sich aktiv am Prozess zu beteiligen. In den sogenannten Denkwerkstätten, Gesprächsrunden mit Expertinnen und Experten, haben sich verschiedene Leitthemen herauskristallisiert, die es nun näher zu untersuchen gilt. Dabei spielt jetzt die Bevölkerung eine wichtige Rolle. In insgesamt zehn Dialogwerkstätten, die zwischen Lochau und Partenen über das ganze Land verteilt sind, sind die Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, ihre Einschätzungen und Vorschläge in den laufenden Prozess einzubringen. Im Vallülasaal wird das Projektteam am 18. Oktober 2017 um 18:30 Uhr erläutern, warum dieser Prozess für die Zukunft der Region so bedeutsam sein kann. Das Thema der Gemeinde Gaschurn-Partenen Dialogwerkstatt lautet „Über Grenzen“. Unter diesem Titel soll über die Vielschichtigkeit und Wahrnehmung von Grenzen gesprochen und unter anderem der Frage nachgegangen werden, wie wir es schaffen können, das Gemeinsame über das Trennende zu stellen. Die Entscheidung, ob eine gemeinsame Bewerbung zur Europäischen Kulturhauptstadt 2024 tatsächlich eingereicht werden soll, haben die Stadtvertretungen Anfang 2018 zu treffen; die Einreichfrist für die Bewerbung endet am 31.12.2018, bevor dann 2019 eine europäische Jury zwei europäische Kulturhauptstädte für 2024 küren wird, eine aus Estland und eine aus Österreich. Über eine rechtzeitige Anmeldung unter info@kulturperspektiven2024.at würden wir uns sehr freuen. Weitere Informationen zur Europäischen Kulturhauptstadt 2024 sind auf: www.kulturperspektiven2024.at zu finden. G EMEINDEAUSFLUG Aufgrund des diesjährigen Betriebsausfluges bleibt das Gemeindeamt an folgendem Tag geschlossen: meindeamt aufgrund von Allerheiligen ebenfalls geschlossen. Montag, 30. Oktober 2017 In dieser Woche sind wir am Dienstag, Donnerstag und Freitag zu den gewohnten Öffnungszeiten für euch da. Am Mittwoch, dem 1. November 2017, bleibt das Ge- P ROBLEMSTOFFSAMMLUNG Die nächste Problemstoffsammlung findet am Bitte beachten Sie, dass Problemstoffe wie Medikamente, Farben, Lacke oder sonstige Haushaltchemikalien Samstag, 21. Oktober 2017 von 8:30 - 11:30 Uhr mit Gefahrensymbolen auf der Verpackung keinesfalls mit dem Restmüll oder durch das Abwasser entsorgt werden dürfen. Über die Problemstoffsammlungen ist eine umweltgerechte Entsorgung gewährleistet. im Bauhof und Altstoffsammelzentrum Hochmontafon statt.
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20170921_GVE024 Gaschurn 2017-09-21 6793 Gaschurn / Dorfstraße 2 / Hochmontafon – Österreich Tel. +43(0)5558/8202, Fax +43(0)5558/8202-19 email: gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at Datum: 7. November 2017 AZ: 004-1/24/2017 BearbeiterIn: Sandra Tschanhenz sandra.tschanhenz@gaschurn.at Niederschrift über die 24. Gemeindevertretungssitzung am 21. September 2017 um 19:30 Uhr im Gemeindeamt Gaschurn. Anwesend: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Bgm. Martin Netzer, MSc, Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen, GR Klaus Schröcker, Mag. Freddy Wittwer, Gerhard Saler, Kurt Klehenz, Otto Rudigier, Artur Pfeifer, Bernd Montibeller, Walter Lechleitner; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: GR Markus Netzer, Christoph Wittwer, Ludwig Wachter, Adolf Felder, Entschuldigt: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Thomas Riegler, Markus Felbermayer, Kurt Rudigier; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: Schriftführerin: Sandra Tschanhenz Tagesordnung 1) Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit 2) Biomasse Heizwerk GmbH & Co KG 3) Fernwärmeprojekt Gaschurn-Partenen – Energie- und Wirtschaftsbetriebe Hochmontafon GmbH 4) Berichte 5) Umwidmungsansuchen Silvretta Montafon GmbH, HNr. 198a, 6791 St. Gallenkirch 6) Umwidmungsansuchen Daniel Sahler, Äule 129d, 6793 Gaschurn 7) Umwidmungsansuchen DI Jörg Klaus, Am Anger 23, 86559 Adelzhausen, Deutschland 8) Umwidmungsansuchen Horst Bergauer, Am Bach 164f, 6793 Gaschurn 9) Abwasserbeseitigungsanlage BA 09 sowie Wasserversorgungsanlage BA 09 und BA 11 – Vergabe Baumeisterarbeiten 10) Bericht Prüfungsausschuss 11) Genehmigung der letzten Niederschrift(en) 12) Allfälliges Niederschrift_24_GV_Sitzung.doc 1/14 Erledigung der Tagesordnung: zu 1.: Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit Der Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindemandatarinnen und Gemeindemandatare sowie die Zuhörer. Der Vorsitzende stellt fest, dass die Ladung ordnungsgemäß ergangen und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. zu 2.: Biomasse Heizwerk GmbH & Co KG Der Vorsitzende erläutert, dass er im Februar 2017 die Gemeindevertretung informiert habe, dass die Biomasse Heizwerk GmbH & Co KG ohne Haftungsübernahme von der Hypobank keinen Kontokorrentkredit mehr zur Verfügung gestellt bekomme. Im Jahr 2016 sei von Seiten der Gemeinde der Biomasse Heizwerk GmbH & Co KG bereits ein Darlehen zur Verfügung gestellt worden. Im heurigen Jahr sei dann nochmals ein Darlehen gewährt worden. In der 18. Gemeindevertretungssitzung sei dies zur Sprache gekommen und die Beträge aufgeschlüsselt erläutert worden. Nach einem Einspruch gegen das damalige Protokoll wurde die Aufschlüsselung jedoch nachträglich wieder gestrichen. Heute sei dieser Punkt neuerlich Thema, um dies endgültig allseits unmissverständlich zu klären. Im Rechnungsabschluss 2016 sei der Betrag von EUR 60.000,00 ausgewiesen, welcher der Biomasse Heizwerk GmbH & Co KG von Seiten der Gemeinde als Darlehen zur Verfügung gestellt wurde. Der Vorsitzende erläutert weiter, dass im Jahr 2017 weitere EUR 120.000,00 als Darlehen gewährt wurden. Gesamt handle es sich daher um eine Darlehenssumme von EUR 180.000,00 zzgl. bereits angefallene Zinsbelastungen in Höhe von EUR 7.347,07. Dieser Betrag werde seitens der Gemeinde dem Heizwerk als Darlehen zur Verfügung gestellt. Die Zinskonditionen werden so weiterverrechnet, wie sie von der Gemeinde für diesen Kredit zu tragen seien. Adolf Felder erläutert, dass er der Auffassung sei, dass keine Positionen durch den Rechnungsabschluss beschlossen werden können. Jede Position sei zum Zeitpunkt der Investition bzw. des Geldflusses einzeln zu beschließen. Aus seiner Sicht sei die Zustimmung für diese Kreditgewährung allerdings zu erteilen. Christoph Wittwer merkt an, dass in der 18. Gemeindevertretungssitzung dezidiert von der laufenden Gebarung gesprochen wurde. Adolf Felder vertritt die Auffassung, dass offiziell keine Beträge für das Biomasse Heizwerk beschlossen worden seien. Das Fernwärmeprojekt Gaschurn-Partenen und die Biomasse Heizwerk GmbH & Co KG würden teils gemeinsam, teils alleinstehend betrachtet. Auch im Prüfungsausschuss sei die Frage aufgetreten, was mit der Zahlung von EUR 1,05 Mio. bei Anteilsübernahme der Illwerke-VKW Gruppe passiert sei. Damals sei die Vermutung dahingehend geäußert worden, dass eine Reserve für das Fernwärmeprojekt gebildet worden sei. Gemeindekassier Mag. Edgar Palm habe die Situation dann erläutert und offengelegt, dass dieser Betrag bereits ausgegeben sei. Der Vorsitzende stellt klar, dass er bei den Sitzungen des Prüfungsausschusses nicht anwesend sei. Durch den Obmann Christoph Wittwer sei jedoch das Protokoll eingegangen und sämtlichen Gemeindemandataren zur Kenntnis gebracht worden. Dies sei später noch Tagesordnungspunkt, weshalb er darum bitte, diesen Punkt anschließend zu besprechen. Als Geschäftsführer enthalte er sich natürlich seiner Stimme und stelle deshalb als solcher den Antrag an die Gemeinde, seitens der Gemeinde Gaschurn das erwähnte Darlehen der Biomasse GmbH zur Verfügung zu stellen. Als Mehrheitseigentümer habe die Gemeinde für 96 Anschlussnehmer eine entsprechende Verantwortung zu tragen. Die Gemeindevertretung müsse nun entscheiden, wie mit dieser Firma umgegangen werde. Hier gehe es nicht um Niederschrift_24_GV_Sitzung.doc Seite 2/14 das Fernwärmeprojekt, sondern einzig und allein um die Zurverfügungstellung eines Darlehens für die Biomasse Heizwerk GmbH & Co KG. Gerhard Saler gibt zu bedenken, dass es sehr wahrscheinlich kurzfristig keine andere Lösung zur Verfügung gäbe, als dieses Darlehen zu gewähren, um auch für die Anschlussnehmer die Wärmelieferung zu sichern. Walter Lechleitner erkundigt sich darüber, wann die Preisanpassung erfolgen werde. Der Vorsitzende verweist auf die Berichte aus der letzten Sitzung und erläutert, dass nach den vertraglichen Indexanpassungen der Preis in diesem Jahr wieder um 13 % sinken würde. Es sei bei der Informationsveranstaltung am 26.07.2017 angekündigt worden und auch vorgesehen, die Preise des letzten Jahres beizubehalten. Bei der Informationsveranstaltung sei den Abnehmern auch die Möglichkeit der Kündigung des Vertrages erläutert worden. Zum jetzigen Zeitpunkt sei noch nicht klar, welche Abnehmer von diesem Recht Gebrauch machen werden. Er gehe jedoch davon aus, dass sich das in Grenzen halten werde. Jedenfalls schließen neue Objekte sehr gerne an. GR Markus Netzer stellt fest, dass sich die Situation auch aus seiner Sicht sehr schwierig darstelle. Solange allerdings das Fernwärmeprojekt nicht verwirklicht werde und dieses in der Schwebe stehe, sei klar zwischen diesem Projekt und der Biomasse Heizwerk GmbH & Co KG zu differenzieren. Die Gemeinde sei Hauptgesellschafter der Biomasse Heizwerk GmbH & Co KG, weshalb jedenfalls sicherzustellen sei, dass möglichst zeitnah eine nachhaltige Lösung gefunden werde. Solange aber die Biomasse Heizwerk GmbH & Co KG und das Fernwärmeprojekt nicht als zusammenhängend zu betrachten seien, sei es aus seiner Sicht in Ordnung einen Kredit zu gewähren. Es müsse aber zeitnah klar deklariert werden, wie es weiter gehe. Der Vorsitzende erklärt, dass immer unmissverständlich darüber informiert wurde, dass nicht klar sei, ob das Fernwärmeprojekt umgesetzt werde oder nicht. Schlussendlich seien nun entsprechende Maßnahmen einzig und allein für das Biomasse Heizwerk zu setzen. Wie in der letzten Sitzung bereits präsentiert, sei angedacht, in 3 Stufen eine Kostendeckung zu erreichen. Die anstehenden Investitionen von ca. EUR 860.000,00 können allerdings nur dann erfolgen, wenn eine Abnahmesicherheit bestehe. Diese sei jedoch zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschätzbar. Bei der heutigen Beschlussfassung gehe es nur um den laufenden Betrieb, nicht um notwendige Investitionen. Ludwig Wachter gibt zu bedenken, dass die Illwerke-VKW-Gruppe EUR 1,05 Mio. gezahlt habe, um aus der GmbH auszusteigen. Dieser Betrag sei allerdings nicht in die GmbH eingeflossen. Der Vorsitzende erläutert, dass der Betrag von EUR 1,05 Mio. an die Gemeinde bezahlt wurde, damit diese die Anteile der VKW übernehme. Dieser Betrag sei nicht an die Biomasse Heizwerk GmbH & Co KG bezahlt worden. Dies sei auch vertraglich nicht so vereinbart. Adolf Felder stimmt dem Vorsitzenden in dem Hinblick zu, dass der Vertrag gemäß seiner Aussage formuliert sei. Aus den ihm vorliegenden Protokollen aus dem Gemeindevertretungssitzungen der Vorperiode gehe allerdings hervor, dass das Biomasse Heizwerk ohne diesen Betrag nicht mehr wirtschaftlich weiter zu betreiben sei. Diese Aussagen hätten seiner Meinung nach klar belegt, dass dieser Betrag in die Biomasse Heizwerk GmbH & Co KG einfließen müsse. Der Vorsitzende entgegnet, dass man damals der Ansicht gewesen sei, dass das Fernwärmeprojekt verwirklicht werde. Die Abwicklung dieses Projektes sei zu diesem Zeitpunkt über die Biomasse Heizwerk GmbH & Co KG geplant gewesen. Deswegen habe man auch eine Übernahme von 100 % der Anteile angestrebt. Die Co KG hätte sich dann aufgelöst und die GmbH wäre eine zu 100 % gemeindeeigene Gesellschaft geworden. Im weiteren Verlauf des Projektes sei dann beschlossen worden, die Biomasse Heizwerk GmbH & Co KG wie bisher weiter zu betreiben und das Fernwärmeprojekt über die Energie- und Wirtschaftsbetriebe GmbH abzuwickeln. Hätte man die EUR 1,05 Mio. direkt in die Biomasse Heizwerk GmbH & Co KG einfließen lassen, hätte dies vorrangig die Abdeckung der Darlehen bei der Hypobank Niederschrift_24_GV_Sitzung.doc Seite 3/14 bewirkt. Seiner Meinung nach, sei diese Lösung als nicht sinnvoll zu erachten gewesen. Nochmals wolle er anmerken, dass es hier nicht um einen Zuschuss, sondern ein Darlehen gehe, welches seitens der Biomasse Heizwerk GmbH & Co KG wieder getilgt werde. Adolf Felder merkt an, dass der heutige Beschluss das Problem bezüglich der Biomasse Heizwerk GmbH & Co KG nicht löse. Die Schulden zum jetzigen Zeitpunkt seien dadurch abgedeckt. Die in der 40. Gemeindevertretungssitzung der Vorperiode getätigten Aussagen hätten jedoch eine Investition der EUR 1,05 Mio. in das Biomasse Heizwerk vorausgesagt, was dann nicht geschehen sei. Weiter erläutert er, dass die VKW beim Bau des Biomasse Heizwerks vordergründig beteiligt war. Nach einer gewissen Zeit, sei die VKW nun aus der Biomasse Heizwerk GmbH & Co KG ausgestiegen. Seiner Meinung nach wäre es daher die einzig richtige Lösung gewesen, die Zahlung der VKW in die Biomasse Heizwerk GmbH einfließen zu lassen. Auch bei der Volksabstimmung sei ein schlagendes Argument gewesen, dass nicht die Gemeinde die Heizanlagen von Anschlussnehmern bezahlen soll, obwohl dem nicht so war. Dass nun gefordert würde, Geld, das der Gemeinde gehört, von Seiten der Gemeinde einzubringen, würde aber genau das bedeuten. Auch er sei Anschlussnehmer und möchte nicht, dass die Gemeinde für seine Heizung zahle, sondern das über die Wärmelieferung finanziert wird. Walter Lechleitner ist der Meinung, dass die Abnehmer des Biomasse Heizwerks einen angemessenen Preis zu entrichten haben. Die Gemeinde könne nicht EUR 1,05 Mio. in das Biomasse Heizwerk einfließen lassen, um diesen Anschlussnehmern günstiges Heizen zu ermöglichen. Christoph Wittwer erkundigt sich darüber, ob diese Summe als Darlehen ausreichend sei bzw. wie lange diese ausreichen werde. Derzeit seien jedenfalls keine konkreten Zahlen vorliegend. Wenn man dieses Darlehen gewähre, müsse auch eine Rückzahlung sichergestellt sein. Jedenfalls seien klare Zahlen vorzulegen, wie sich dieser Betrag zusammensetze, damit eine Kreditgewährung auch nachzuvollziehen sei. Der Vorsitzende entgegnet, dass die Gemeinde jährlich ca. EUR 22.000,00 an Kosten für die Wärmeabnahme des Biomasse Heizwerks zu bezahlen habe. Allenfalls sei der Kredit über diese Wärmeabnahme zu refinanzieren. Auf die Frage von Christoph Wittwer erläutert er, dass man auch einen Kreditrahmen von EUR 200.000,00 beschließen könne, um so einen Puffer zur Verfügung zu stellen. Christoph Wittwer vertritt auch die Auffassung, dass es die Pflicht der Gemeinde sei, eine Heizleistung für die Abnehmer sicherzustellen. Klar sei aber auch, dass die Gemeindevertretung für die Finanzen der Gemeinde stehe und deshalb auch eine entsprechende Sicherheit bezüglich der Rückzahlung bestehen müsse. Er regt an, ein Konzept auszuarbeiten, wie die Finanzierung bewerkstelligt werde. Mag. Freddy Wittwer erläutert, dass die heute zur Diskussion stehende Summe realistisch gesehen nicht bis zum Jahresende reichen werde. Weitere Beschlüsse in dieser Angelegenheit seien sehr wahrscheinlich. Er meint, es wäre sinnvoller, den Kredit noch etwas aufzustocken, wobei er Christoph Wittwer und GR Markus Netzer zustimmt, dass möglichst zeitnah eine entsprechend nachhaltige Lösung zu finden sei. Christoph Wittwer fragt den Vorsitzenden als Geschäftsführer der Biomasse Heizwerk GmbH & Co KG, ob ein Konzept vorliege, wie Neuinvestitionen von ca. EUR 1 Mio., der laufende Betrieb sowie die Rückzahlung des gegenständlichen Kredites zu bewerkstelligen seien. Er nehme an, dass eine Preiserhöhung von 15-20 % dies nicht abdecke. Der Vorsitzende erläutert, dass jedenfalls ein Konzept für die Weiterführung des Biomasse Heizwerks Gaschurn aufzustellen sei. Es sei auch zu prüfen, ob das Biomasse Heizwerk zukünftig eventuell von externen Firmen geführt werde. In vielen Bereichen komme immer wieder eine politische Verknüpfung zu tragen. Er wolle klar darstellen, dass er in diesem Fall nicht als Bürgermeister, sondern Geschäftsführer zu betrachten sei. Bei der Informationsveranstaltung wurde bereits ein angedachtes 3-Stufen-Modell vorgestellt, welches ab dem dritten Jahr der Umsetzung eine Kostendeckung herbeiführen solle. Dies würde auch eine Til- Niederschrift_24_GV_Sitzung.doc Seite 4/14 gung des Kredites ermöglichen. Die anstehenden Sanierungen müssen in einem weiteren Schritt betrachtet und bewertet werden. Der Vorsitzende erläutert, dass sich die vertraglich vereinbarten Abnahmepreise stark am Ölpreis orientieren, daher resultieren auch die sehr niedrigen Wärmelieferpreise. Klarerweise kann jedoch nicht nur mit Öl geheizt werden, da ein neuer Ölbrenner wahrscheinlich die dringendste Investition darstelle. Heize man allerdings den ganzen Sommer mit Öl, bestehe die Gefahr, dass der Ölbrenner im Winter bei erforderlichen Höchstleistungen durch die dauernde Beanspruchung über den Sommer nicht mehr funktioniere. Die konkrete Planung zum Einbau eines neuen Ölbrenners liege nicht vor. Eventuell ziehe dieser auch Folgeinvestitionen mit sich, die zuerst abzuwägen seien. Im Sinne der Abnehmer wäre eine Neuanschaffung natürlich vorteilhaft. Diese Investition sei allerdings in einer weiteren Stufe zu beschließen. Vorrangig gehe es heute um das erläuterte Darlehen. Der Vorsitzende bedankt sich in diesem Zusammenhang bei Walter Lechleitner als Betriebsleiter, der das Biomasse Heizwerk vorbildlich führe. GR Markus Netzer erkundigt sich über den Stichtag für die Preisanpassung. Der Vorsitzende erläutert, dass am Jahresende alle Indexzahlen vorliegen und die Abrechnung meist im Februar des Folgejahres erfolge. GR Markus Netzer erkundigt sich, ob heuer die Preiserhöhung bereits zum Tragen komme. Weiter erkundigt er sich über die erfolgten Neuanschlüsse. Der Vorsitzende erläutert, dass heuer jedenfalls im Verhältnis zum Vorjahr keine Preissenkung vorgenommen werde und die Preise aus dem Jahr 2016 beibehalten würden. Weiter erklärt er den Anwesenden, dass beispielsweise das Chalethotel noch kein ganzes Jahr angeschlossen sei. Wenn aber der Wärmetarif niedriger sei als die Kosten, könne auch mit Neuanschlüssen keine Kostendeckung herbeigeführt werden. GR Markus Netzer ist der Meinung, dass der bestehende Betrieb jedenfalls aufrechtzuerhalten sei. Adolf Felder erläutert, dass er von vormaligen Betriebsleitern des Biomasse Heizwerks wisse, dass anfangs 84 Anschlussnehmer vorhanden waren, derzeit seien es 96 Abnehmer. Die Wärmeabnahme sei jedoch fast gleich geblieben. Seit dem Jahr 2006 werden seines Wissens nach Defizite erzielt. Walter Lechleitner erläutert dazu, dass Neubauten auch bessere Isolierungen etc. aufweisen, die eine geringere Wärmeabnahme verursachen. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden eine Grafik über die Verbrauchsdaten der letzten Jahre zur Kenntnis. Grundsätzlich bestehe eine Abnahme von ca. 7.000 MWh. Ebenfalls bringt er den Anwesenden die Grafik der Durchschnittspreise zur Kenntnis, aus der sich ab dem Jahr 2014 ein deutlicher Preisrückgang erkennen lässt. Dies aufgrund der Tatsache, dass sich die Preise hauptsächlich am Ölpreis orientieren. GR Markus Netzer erkundigt sich, welcher Darlehensbetrag benötigt werde, um das gesamte Jahr 2017 abzudecken, was der Vorsitzende derzeit nicht sagen kann. Der Vorsitzende stellt somit den Antrag, seitens der Gemeinde Gaschurn der Biomasse Heizwerk GmbH & Co KG ein Darlehen in Höhe von EUR 180.000,00 zzgl. der bereits angefallenen Zinsbelastung in Höhe von EUR 7.347,07, somit insgesamt einen Betrag von EUR 187.347,07 unter den üblichen Zinskonditionen zur Verfügung zu stellen und enthält sich als Geschäftsführer seiner Stimme. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen (1 Enthaltung: GF Bgm. Martin Netzer, MSc). Niederschrift_24_GV_Sitzung.doc Seite 5/14 zu 3.: Fernwärmeprojekt Gaschurn-Partenen – Energie- und Wirtschaftsbetriebe GmbH Der Vorsitzende erläutert, dass es noch keine Lösung zur Umsetzung des Fernwärmeprojektes gebe. In den nächsten Tagen seien jedoch Besichtigungstermine mit möglichen Partnern geplant. Ob allfällige Kooperationen zustande kommen, könne zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht gesagt werden. Der Vorsitzende berichtet, dass er am 05. und 06.09.2017 in Wien gewesen sei, um mit der Austrian Wirtschaftsservice GmbH das Projekt zu besprechen. Vertreter der Erste Bank sowie Thomas Kopf, welcher das Projekt in der Vergangenheit fördertechnisch betreut habe, hätten ebenfalls an diesem Termin teilgenommen. Ergebnis sei, dass auch wenn 50 % oder mehr der Anteile in private Hände gegeben werden, keine Haftungsübernahme durch die AWS erfolgen könne, solange die Gemeinde Miteigentümerin sei. Ein weiterer Termin mit einem allenfalls interessierten Unternehmen habe stattgefunden. Diese Woche habe er eine positive Rückmeldung zur Durchführung eines weiteren Termins, diesmal vor Ort, erhalten. Dieser werde in den nächsten Tagen stattfinden. Die Gemeindevertretung habe beschlossen, das Fernwärmeprojekt, gleichermaßen wie die Trinkwasserkraftwerke, über die Energie- und Wirtschaftsbetriebe Hochmontafon GmbH abzuwickeln. Dieser Grundsatzbeschluss stehe klar fest. Nun seien entsprechende finanzielle Mittel freizugeben, damit die Energie- und Wirtschaftsbetriebe Hochmontafon GmbH ihren Verpflichtungen nachkommen könne. Die Kosten bis zur Beschlussfassung über die Abwicklung des Projektes über die Energieund Wirtschaftsbetriebe GmbH wurden über die Gemeinde Gaschurn finanziert. Der danach anfallende Teil soll mit dieser Freigabe in die Energie- und Wirtschaftsbetriebe GmbH eingebracht werden, um diese entsprechend dem Finanzbedarf auszustatten. Gegenwärtig ergeben sich nun folgende Summen: Firma Wagner Rest gesamt EUR 65.650,00 Firma Breuß Mähr 3. Honorarnote EUR 36.894,06 Firma Breuß Mähr Schlussrechnung EUR 20.407,63 Gesamt EUR 122.951,69 Der Vorsitzende stellt den Antrag, die Gesamtsumme von EUR 122.951,69 als Zuschuss freizugeben, damit die Energie- und Wirtschaftsbetriebe GmbH ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen und die entsprechenden Honorarnoten abdecken könne. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 4.: Berichte Der Vorsitzende berichtet Folgendes:  Informationsveranstaltung Finanzverwaltung Montafon Am 10.10.2017, 18:00 Uhr finde im Standesgebäude eine Informationsveranstaltung zur Finanzverwaltung Montafon statt. Eingeladen seien Vorstand und Finanzausschuss, aber auch alle interessierten Gemeindemandatare seien recht herzlich willkommen.  Neunutzung Gerichtsgebäude Schruns Der Stand Montafon suche öffentlich einen Investor und touristischen Betreiber für die Neunutzung des ehemaligen Gerichtsgebäudes in Schruns. Niederschrift_24_GV_Sitzung.doc Seite 6/14 Nach einem intensiven Ideen- und Meinungsbildungsprozess im ersten Halbjahr 2017 wurde entschieden, dass eine touristische Nutzung die bestmögliche Variante für das Objekt und den Standort darstelle. Um den hohen Erwartungen bezüglich der Hochwertigkeit der Neunutzung gerecht zu werden, habe sich der Stand Montafon als Eigentümer entschlossen, in einem offenen und transparenten Verfahren die bestgeeigneten Konzepte und Betreiber / Investoren zu finden. Dabei soll die neue Nutzung des symbolträchtigen Objekts einerseits auf einen langen Zeitraum ausgelegt sein und andererseits eine hohe Strahlkraft innerhalb und außerhalb des Montafons entwickeln. Gesucht werde daher ein innovatives und nachhaltiges Tourismuskonzept für dieses Gebäude in bester, zentraler Lage. Die Ausschreibungsunterlagen zum Betreiber- und Investorenwettbewerb zur touristischen Neunutzung des Gerichtsgebäudes Montafon können auf der Website des Standes Montafon heruntergeladen werden.  Begegnungsort Gaschurn 2020 Das Projekt Begegnungsort Gaschurn 2020 sei nun auch auf der Homepage der Vernetzungsstelle LE 14-20 „Zukunftsraumland“ einzusehen. Die Adresse laute: www.zukunftsraumland.at.  Geschäftsbericht Montafon Tourismus August 2017 Die Veranstaltungsreihe „Montafoner Resonanzen“ sei vorbildlich verlaufen und habe ein abwechslungsreiches und anspruchsvolles Programm präsentiert. An dieser Stelle sei Markus Felbermayer als organisatorischem Leiter herzlich zu danken. Es sei nicht nur ein großes Glück für das Montafon, so einen Organisator in seinen Reihen zu haben, auch Gaschurn könne sich glücklich schätzen einen solchen Initiator und Unternehmer im eigenen Dorf zu haben. Lothar Strehlaus habe das alljährliche Jugendtrainingslager „Karlsruher Fußballschule“ in Gaschurn durchgeführt. Der FIS Sommer Grand Prix habe in Tschagguns und Partenen stattgefunden. Viele Zuschauer zeigten das große Interesse an diesen Veranstaltungen. Die Siegerehrung mit anschließendem Konzert wurde in Partenen durchgeführt. Ein herzlicher Dank gelte allen Helferinnen und Helfern, dem Schiclub Montafon, dem Schiclub Partenen und vielen mehr. Nur durch solche Events lasse sich zeigen, was die Investition in die nordische Sportart dem Montafon gebracht habe. 2019 finde die Deutsche Bundesgartenschau in Heilbronn statt. Da die Heilbronner Hütte auf dem Gemeindegebiet der Gemeinde Gaschurn liege, habe er als Aufsichtsratsvorsitzender der Montafon Tourismus GmbH den Kontakt zur Deutschen Bundesgartenschau in Heilbronn hergestellt, was nun dazu führe, dass 2019 ein „Montafon Tag“ auf der größten Gartenschau Deutschlands stattfinden werde. Ein komplettes Gelände mit einer Investitionssumme von ca. EUR 250 Mio. werde errichtet. Ca. 3.000 neue Einwohner werden in diesem Gebiet angesiedelt. Durch den „Montafon-Tag“ soll auch die persönliche Beziehung zu Heilbronn gestärkt werden. Die Heilbronner Hütte betreffend möchte er der Sektion Heilbronn als Partner einen großen Dank aussprechen. Auch der Oberbürgermeister aus Eppingen habe mit einigen weiteren Personen aus der Gemeinde kürzlich die Heilbronner Hütte besucht. Auch hier zeichne sich die gute Partnerschaft im Raum Heilbronn ab.  Jugendraum Jigsaw Nach einigen Diskussionen und Verhandlungen sei es gelungen, dass der Jugendraum Jigsaw von der offenen Jugendarbeit Montafon (oJAM) mitbetreut werde. Es haben be- Niederschrift_24_GV_Sitzung.doc Seite 7/14 reits erste Veranstaltungen stattgefunden. Der Jugendraum sei dazu etwas Instand gesetzt worden. Nun sei eine Betreuung durch die offene Jugendarbeit Montafon sichergestellt, wodurch auch regelmäßig ein entsprechendes Angebot bestehe.  Wohnbau Partenen II Wie bereits in der GaPa-Zitig berichtet, seien zwei Berufungen eingegangen. Der Berufungsbescheid sei derzeit in Ausarbeitung und werde wahrscheinlich in der nächsten Sitzung behandelt. Er bedaure diese Zeitverzögerung sehr, da eigentlich der Baubeginn im Herbst 2017 geplant gewesen wäre. Das ganze Projekt verzögere sich somit mindestens um ein halbes Jahr.  Wohnbau Feschadona Erfreulicherweise konnten diese bzw. letzte Woche sämtliche Wohnungen im Wohnbau Feschadona vergeben werden. Aufgrund von Verzichten bzw. Zurückziehungen der Anträge habe es noch Nachrückungen gegeben. Nach wie vor sei es aber so, dass nicht allen Bewerbern Wohnungen zugeteilt werden konnten. Die Nachfrage sei nach wie vor gegeben. Auch bei diesem Wohnbau gäbe es Miet- und Mietkaufwohnungen. Das Modell habe sich jedoch bei Anrechnung der Miete im Gegensatz zum Wohnbau Goldivor etwas geändert. Grundsätzlich können sich die Mieter nach 10 Jahren dann definitiv entscheiden, ob sie die Wohnungen kaufen oder weiterhin mieten möchten.  Landesvolksanwalt Der Landesvolksanwalt für Vorarlberg habe sich mit der Gemeinde in Verbindung gesetzt. Es stehe der Vorwurf im Raum, dass die Gemeinde Gaschurn ihre Schuldner ungleich behandle. Christoph Wittwer als Obmann des Prüfungsausschusses sei diesbezüglich ebenfalls kontaktiert worden.  Angelobung in Tschagguns Am 29.09.2017 ab 15:00 Uhr finde bei der Sprungschanzenanlage in Tschagguns die feierliche Angelobung der Rekruten der Einrückungsturnusse August und September 2017 statt. Es werden 3 Militärmusikerinnen, 32 Militärmusiker und 82 Rekruten angelobt. Eine der Militärmusikerinnen sei Carmen Wittwer, die Tochter von Christoph Wittwer. Die Bevölkerung sowie Angehörige und Freunde seien zu diesem Festakt herzlich eingeladen.  Kinderwerkstättli Das Kinderwerkstättli habe planmäßig eröffnet. Ein großer Dank gelte allen bauausführenden Firmen sowie GR Klaus Schröcker, der wesentlich zur planmäßigen Eröffnung beitragen habe. Laura Jung, die Leiterin des Kinderwerkstättli St. Gallenkirch, werde Dienstag und Freitag in Gaschurn tätig sein und auch vorübergehend die pädagogische Leitung für das Kinderwerkstättli übernehmen, bis eine entsprechende Leitung für Gaschurn gefunden sei. Die Voraussetzung, an jedem Tag mindestens 4 Kinder zu betreuen, sei nun erfüllt. Am 09.10.2017, ab 17:00 Uhr finde die offizielle Eröffnung statt, zu welcher alle recht herzlich eingeladen seien. Auch Pfarrer Lukas Bonner werde das Kinderwerkstättli entsprechend einweihen und segnen.  e5 Am Freitag, 13.10.2017 ab 18:30 Uhr finde in der FH Dornbirn die Auszeichnungsveranstaltung zum Thema e5 statt. Für die Gemeinde Gaschurn gebe es heuer eine Rezertifi- Niederschrift_24_GV_Sitzung.doc Seite 8/14 zierung. Die Kommission setze sich u.a. zusammen aus Gabi Greußig vom Klimabündnis, Bgm. Katzenmayer aus Bludenz, und vielen mehr. Beeindruckt war die Kommission vor allem vom Ausbau erneuerbarer Energieträger (Tschambreu) und auch vom Zukunftsladen war sie, laut Rückmeldung des Energieinstitutes, sehr angetan. Wer Interesse habe, an dieser Auszeichnungsveranstaltung teilzunehmen, solle sich bitte im Sekretariat melden.  Integrationsforum „Mitnand im Oberland“ Vom 16. bis 26.10.2017 finde das erste Integrationsforum „Mitnand im Oberland“ statt. Ziel sei es, die Vielfalt der Region sichtbar zu machen. Alle seien recht herzlich eingeladen. Bei Interesse solle man sich bitte im Sekretariat melden.  Lebensmittelnahversorgung Partenen Mit E-Mail vom 07.09.2017 wurde bei der Fa. Spar angefragt, ob es vorstellbar wäre, die Räumlichkeiten in Partenen als Expositur des Geschäftes in Gaschurn zu betreiben, was die Fa. Spar mit E-Mail vom 20.09.2017 klar abgelehnt habe. Nach Ausbau des Inventars durch die Fa. Spar werde über eine eventuelle, einvernehmliche Auflösung des Mietvertrages gesprochen. Klarzustellen sei, dass jedenfalls intensiv an einer Lösung gearbeitet werde, weil es als sehr wichtig erachtet werde, die Nahversorgung in Partenen sicherzustellen. Mit MPreis seien bereits entsprechende Vorgespräche geführt worden, da für diese die Führung des Geschäftes in Partenen eventuell als Zweigstelle von Gaschurn vorstellbar wäre. Es wird versucht, einen Mini-MPreis in Partenen zu schaffen. Der Bau- und Raumplanungsausschuss habe die Pläne bereits vorbesprochen. Die Räumlichkeiten müssten entsprechend umgebaut und erweitert werden, was allerdings bedeutet, dass es vor nächsten Herbst keine Eröffnung geben werde. Ein eventuell einzurichtender Zustellservice für die Dauer der kommenden Wintersaison werde noch abgeklärt.  Verkehrsbehinderungen L188 Lorüns Die seit Juni dauernden Straßenbauarbeiten an der Landesstraße L 188 in Lorüns gehen in die Endphase. Vom 27.09.2017 bis voraussichtlich 13.10.2017 stehe für den Verkehr von Montag bis Freitag zwischen 07:30 Uhr und 16:30 Uhr nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Wegen der erforderlichen Ampelregelung müsse deshalb zu den genannten Zeiten mit Verkehrsstau gerechnet werden. Jeder Verkehrsteilnehmer werde ersucht, dies bei der Planung seiner Fahrten zu berücksichtigen. Die Abteilung Straßenbau des Landes ersuche um Verständnis für die unvermeidbaren Behinderungen. Aktuelle Informationen seien abrufbar auf der Homepage des Landes unter www.vorarlberg.at/verkehrsbehinderungen.  Beschilderungskonzept ASFINAG Eine Information über den aktuellen Stand des Beschilderungskonzeptes liege vor. Vor einiger Zeit sei bereits darüber berichtet worden. Auf Grundlage der übermittelten Rückmeldungen seien diese geprüft und in das Konzept mitaufgenommen worden. Den Anwesenden wird das neue Konzept zur Kenntnis gebracht. In den nächsten Jahren wird die wegweisende Beschilderung im Zuge von einzelnen Baumaßnahmen umgesetzt. Der Vorsitzende unterbricht die Sitzung von 20:54 Uhr bis 22:06 zum Zweck der Bürgerfragestunde. Niederschrift_24_GV_Sitzung.doc Seite 9/14 zu 5.: Umwidmungsansuchen Silvretta Montafon GmbH, HNr. 198a, 6791 St. Gallenkirch Der Vorsitzende erläutert, dass in der 23. Gemeindevertretungssitzung am 02.08.2017 einstimmig die Auflage des UEP-Ergebnisses betreffend das Umwidmungsansuchen der Silvretta Montafon Bergbahnen GmbH beschlossen wurde. Das UEP-Ergebnis der geplanten Widmung wurde vom 04. August bis zum 01. September 2017 im Gemeindeamt aufgelegt. Zwischenzeitlich habe auch die Bauverhandlung für das neue Gebäude stattgefunden. Es seien keine Einwendungen bzw. Änderungsvorschläge oder Äußerungen eingegangen. Der Vorsitzende bittet GR Klaus Schröcker, als Obmann des Bau- und Raumplanungsausschusses um seine Ausführungen: GR Klaus Schröcker führt aus, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss die geplante Umwidmung besprochen habe. Diese werde einstimmig zur positiven Beschlussfassung in der Gemeindevertretung empfohlen. Der Vorsitzende stellt somit den Antrag, der Umwidmung gemäß Plan Nr. 2/2017/02 vom 22.06.2017 zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 6.: Umwidmungsansuchen Daniel Sahler, Äule 129d, 6793 Gaschurn Der Vorsitzende erläutert, dass Herr Daniel Sahler, Äule 129d, 6793 Gaschurn, die Errichtung bzw. Erweiterung eines Bienenhauses auf der GST-NR 1768/14, GB Gaschurn, beabsichtige. Es sei somit beabsichtigt, eine Teilfläche der GST-NR 1768/14, GB Gaschurn, mit einem Ausmaß von insgesamt ca. 211 m² im Flächenwidmungsplan von „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Freifläche Sondergebiet Imkerei“ umzuwidmen. Der Vorsitzende erläutert, dass die Anrainer mit Schreiben vom 23.06.2017 über die geplante Umwidmung informiert worden seien. Es sei ihnen die Gelegenheit gegeben worden, bis zum 14.07.2017 Einwendungen zu erheben. Es seien keine Einwendungen der Nachbarn eingegangen. Eine Stellungnahme des Forsttechnischen Dienstes für Wildbach- und Lawinenverbauung vom 06.06.2017, Zahl: 701a/872, liege vor. Der geplanten Widmung könne aus Sicht des Sachverständigen für Wildbach- und Lawinenverbauung zugestimmt werden. Der Bau- und Raumplanungsausschuss habe in seiner 14. Sitzung am 12.09.2017 über die geplante Umwidmung beraten, weshalb der Vorsitzende GR Klaus Schröcker als Obmann des Bau- und Raumplanungsausschusses um seine Ausführungen bittet. GR Klaus Schröcker berichtet, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss die geplante Umwidmung besprochen habe. Aufgrund der vorliegenden Gutachten bzw. da keine Einwendungen eingelangt seien, empfehle der Bau- und Raumplanungsausschuss die geplante Umwidmung einstimmig zur positiven Beschlussfassung in der Gemeindevertretung. Der Vorsitzende stellt somit den Antrag, der Umwidmung gemäß Plan Nr. 6/2017/06 vom 22.06.2017 zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. Niederschrift_24_GV_Sitzung.doc Seite 10/14 zu 7.: Umwidmungsansuchen DI Jörg Klaus, Am Anger 23, 86559 Adelzhausen, Deutschland Der Vorsitzende erläutert, dass Herr DI Jörg Klaus, Am Anger 23, 86559 Adelzhausen, Deutschland, den Abbruch des bestehenden Wohnhauses Bellamaisäß 33, 6794 Partenen, und den Neubau eines Ferienhauses (Bewilligung gemäß § 16 Abs. 4 lit a Vlbg RPG) beabsichtigt. Die notwendigen Haustechnikräume sollen im danebenliegenden Stallgebäude auf dem GST-NR .6, GB Gaschurn, im Zuge einer Unterkellerung des Stallgebäudes im westlichen Bereich errichtet werden. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden die Situierung der Technikräume im Stall zur Kenntnis. Die Gemeinde Gaschurn beabsichtige zu diesem Zweck, eine Teilfläche des GST-NR .6, GB Gaschurn, mit einem Ausmaß von insgesamt ca. 24,3 m² im Flächenwidmungsplan von „Freifläche Freihaltegebiet“ in „Freifläche Sondergebiet Technik / Lager“ umzuwidmen. Der Vorsitzende erklärt, dass die Anrainer mit Schreiben vom 25.07.2017 über die geplante Umwidmung informiert wurden. Es wurde ihnen die Gelegenheit gegeben, bis zum 11.08.2017 Einwendungen zu erheben. Es seien keine Einwendungen der Nachbarn eingegangen. Der geplanten Widmung könne auch aus Sicht des Sachverständigen für Wildbachund Lawinenverbauung zugestimmt werden. Der Bau- und Raumplanungsausschuss habe in seiner 14. Sitzung am 12.09.2017 über die geplante Umwidmung beraten, weshalb der Vorsitzende GR Klaus Schröcker als Obmann das Bau- und Raumplanungsausschusses um seine Ausführungen bittet. GR Klaus Schröcker teilt mit, dass zusätzlich noch der Amtssachverständige für Raumplanung und Baugestaltung, DI Ulrich Grasmugg, eine Besichtigung vor Ort durchgeführt habe und die angestrebte Widmung empfohlen habe. Der Bau- und Raumplanungsausschuss habe die geplante Widmung besprochen. Diese werde einstimmig zur positiven Beschlussfassung in der Gemeindevertretung empfohlen. GR Klaus Schröcker habe sich seiner Stimme enthalten, da er Planer dieses Bauprojektes sei. Der Vorsitzende stellt den Antrag, der Umwidmung gemäß Plan Nr. 7/2017/07 vom 25.07.2017 zuzustimmen. GR Klaus Schröcker erklärt sich für befangen und enthält sich seiner Stimme. Dem Antrag wird einstimmig entsprochen (1 Enthaltung: GR Klaus Schröcker). zu 8.: Umwidmungsansuchen Horst Bergauer, Am Bach 164f, 6793 Gaschurn Der Vorsitzende erläutert, dass Herr Horst Bergauer, Am Bach 164f, 6793 Gaschurn, die Errichtung eines Parkplatzes beim bestehenden Wohnhaus auf dem GST-NR 2131/2, GB Gaschurn, beabsichtige. Zu diesem Zweck sei angedacht, eine Teilfläche der GST-NR 2131/2, GB Gaschurn, mit einem Ausmaß von insgesamt ca. 201 m² im Flächenwidmungsplan von „Freifläche Freihaltegebiet“ in „Freifläche Sondergebiet Parkplatz“ umzuwidmen. Der Vorsitzende erläutert, dass die Anrainer mit Schreiben vom 28.08.2017 über die geplante Umwidmung informiert wurden. Es sei ihnen die Gelegenheit gegeben worden, bis zum 15.09.2017 Einwendungen zu erheben. Es seien keine Einwendungen eingegangen. Der geplanten Widmung könne auch aus Sicht des Sachverständigen für Wildbach- und Lawinenverbauung zugestimmt werden. Der Bau- und Raumplanungsausschuss habe in seiner 14. Sitzung am 12.09.2017 über die geplante Umwidmung beraten, weshalb der Vorsitzende GR Klaus Schröcker als Obmann des Bau- und Raumplanungsausschusses um seine Ausführungen bittet. GR Klaus Schröcker führt aus, dass zum Zeitpunkt der Behandlung im Bau- und Raumplanungsausschuss die Frist zur Stellungnahme der Anrainer noch nicht abgelaufen war. Der Bau- und Raumplanungsausschuss habe die gegenständliche Umwidmung deshalb vorbe- Niederschrift_24_GV_Sitzung.doc Seite 11/14 haltlich keiner Einwendungen durch die Nachbarn einstimmig für positiv befunden und empfehle die positive Beschlussfassung in der Gemeindevertretung. Der Vorsitzende stellt den Antrag, der Umwidmung gemäß Plan Nr. 8/2017/08 vom 22.08.2017 zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 9.: Abwasserbeseitigungsanlage BA 09 sowie Wasserversorgungsanlage BA 09 und BA 11 – Vergabe Baumeisterarbeiten Der Vorsitzende erläutert, dass die Baumeisterarbeiten für den Ausbau der Abwasserbeseitigungsanlage BA 09 sowie der Wasserversorgungsanlage BA 09 und BA 11 zu vergeben seien. Eine entsprechende Ausschreibung habe bereits stattgefunden. Der Bau- und Raumplanungsausschuss habe in seiner 14. Sitzung am 12.09.2017 über diesen Tagesordnungspunkt beraten. An dieser Sitzung haben auch Peter Mahner sowie Markus Mähr teilgenommen. Der Vorsitzende bittet GR Klaus Schröcker um seine Ausführungen. GR Klaus Schröcker erläutert, dass Peter Mahner und Markus Mähr an der Sitzung des Bauund Raumlanungsausschusses teilgenommen haben. Die Fa. M+G Bauingenieure betreffe die Abwasserbeseitigungsanlage, die Fa. Breuß und Mähr die Wasserversorgungsanlage. Beide Gewerke seien gemeinsam ausgeschrieben worden. Drei Angebote seien eingelangt. Die Fa. Swietelsky Bau GmbH, die Fa. Berger & Brunner Bau GmbH sowie die Fa. Hochtief Infrastructure GmbH hätten Angebote gelegt. Diese seien entsprechend geprüft worden. GR Klaus Schröcker erläutert weiter, dass betreffend die Abwasserbeseitigungsanalge im Bereich Trantrauas lediglich noch ein kleiner Teil zu erledigen sei. Die Ausführung konnte aufgrund eines Einspruches der Vorarlberger Illwerke nicht wie ursprünglich geplant erledigt werden. Auch bei der Wasserversorgungsanlage sei noch ein geringer Teil auszuführen. GR Klaus Schröcker erklärt, dass im Bereich Vand das gesamte Projekt ausgeschrieben wurde. Grundsätzlich sei es so, dass man unter den veranschlagten Kosten liege. Es werde allerdings auch deutlich weniger gebaut. Nach Prüfung der Angebote sei die Fa. Swietelsky Bau GmbH mit einer Angebotssumme von EUR 733.389,06 netto klarer Bestbieter. Die Fa. Berger & Brunner Bau GmbH liege 16,93 % darüber und die Fa. Hochtief Infrastructure GmbH 22,33 %. Anzumerken sei, dass die Fa. Swietelsky auch bei einzelner Betrachtung beider Gewerke jeweiliger Bestbieter sei. GR Klaus Schröcker führt aus, dass noch Kontakt mit der A1 Telekom aufzunehmen sei, da allenfalls eine Leerverrohrung für den Breitbandausbau anzudenken wäre. Die Kosten seien jedenfalls vorher abzuklären. GR Klaus Schröcker erläutert weiter, dass Markus Mähr in der Sitzung des Bau- und Raumplanungsausschuss erklärt habe, dass sich sämtliche die Wasserversorgungsanlage betreffenden Projekte, die er derzeit abrechne, im Kostenrahmen befinden und nirgends eine Kostenüberschreitung hervorkomme. GR Klaus Schröcker führt aus, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss der Gemeindevertretung einstimmig empfehle, der Vergabeempfehlung an die Fa. Swietelsky zu entsprechen. Der Vorsitzende erläutert, dass die Fa. Swietelsky die Grabarbeiten für die Mitverlegung im Bereich Breitband mit EUR 15.000,00 (+/- 20 %) netto bekannt gegeben habe. Die A1 Telekom habe die Materialkosten mit ca. EUR 20.000,00 und EUR 35.000,00 für die Splitter bekannt gegeben. Gesamt ergebe dies eine Summe von ca. EUR 70.000,00. Für die Verlegung des Breitbandausbaus könne noch mit einer ca. 50 %igen Förderung gerechnet werden. Walter Lechleitner erkundigt sich über die Trasse und bittet um die Veranschaulichung mittels Planunterlagen. Niederschrift_24_GV_Sitzung.doc Seite 12/14 Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den Plan des Bereiches Vand zur Kenntnis und erläutert diesen. GR Klaus Schröcker erläutert, dass im Bereich Trantrauas nur der erste Ast zur Ausführung gelangt, da der zweite eine Probebohrung voraussetzt, um den Hangkanal zu unterfahren. Ludwig Wachter regt an, folgende Anmerkung in den Beschlusstext mitaufzunehmen: Sollten Regiearbeiten oder sonstige unerwartete Leistungen notwendig werden, die sich aus dem Kostenrahmen hinaus bewegen, ist frühzeitig mit der Gemeinde Gaschurn Kontakt aufzunehmen. Walter Lechleitner erkundigt sich, ob bei einer allfälligen Mitverlegung des Breitbandes die Anrainer dieses direkt nutzen können. Der Vorsitzende erklärt, dass es einem direkten Anschluss an das Netz bedarf. Der Ausbau in dieser Form wird jedoch nur gefördert, wenn sowieso Grabungsarbeiten erfolgen müssen. Grabungsarbeiten, welche einzig dem Breitbandausbau dienen, werden nicht gefördert. Es sei deshalb jedenfalls zweckmäßig, die entsprechenden Leerrohre bzw. Leitungen mit zu verlegen. GR Klaus Schröcker ist der Meinung, dass vor Baubeginn ein entsprechendes Nachtragsangebot der Fa. Swietelsky sowie ein Angebot der A1 Telekom vorzulegen sei. Der Vorsitzende stellt den Antrag, die Vergabe vorbehaltlich der Vorlage eines Nachtragsangebotes durch die Fa. Swietelsky sowie der Vorlage eines Angebotes der A1 Telekom zuzustimmen und die Überprüfung dieser Nachtragsangebote in den Gemeindevorstand zu delegieren, der dann die endgültige Vergabe genehmigen soll. Weiter stellt er den Antrag folgende Bedingung in die Vergabe mitaufzunehmen: Sollten Regiearbeiten oder sonstige unerwartete Leistungen notwendig werden, die sich aus dem Kostenrahmen hinaus bewegen, ist frühzeitig mit der Gemeinde Gaschurn Kontakt aufzunehmen. Beiden Anträgen wird einstimmig entsprochen. zu 10.: Bericht Prüfungsausschuss Der Vorsitzende erläutert, dass er an den Sitzungen des Prüfungsausschusses nicht teilnehme und übergibt das Wort an Christoph Wittwer. Christoph Wittwer erläutert, dass er das Protokoll ausgeschickt habe. Allerdings sei dieses noch nicht genehmigt. Er habe es allen zur Kenntnis gebracht, auch dem Vorsitzenden. Die Prüfung betreffe das Jahr 2016. Der Vorsitzende erkundigt sich, ob das Protokoll bzw. der Prüfbericht, welcher im Protokoll enthalten sei, beschlossen wurde. Christoph Wittwer verneint dies. Der Vorsitzende erläutert, dass dieser Bericht mehrheitlich genehmigt werden müsse und beantragt die Vertagung dieses Tagesordnungspunktes bis zur nächsten Sitzung. Diesem Antrag wird mehrheitlich entsprochen (1 Gegenstimme: Christoph Wittwer). zu 11.: Genehmigung der letzten Niederschrift(en) Die Niederschrift über den öffentlichen Teil der 23. Gemeindevertretungssitzung wird einstimmig genehmigt. Die Genehmigung der Niederschrift über den nicht öffentlichen Teil der 23. Gemeindevertretungssitzung wird in eine nicht öffentliche Sitzung verschoben, welche im Anschluss stattfindet. Niederschrift_24_GV_Sitzung.doc Seite 13/14 zu 12.: Allfälliges  Die nächste Sitzung finde voraussichtlich am 16.11.2017 statt, sollten nicht dringende Punkte auftreten.  Für das Team zur Festlegung von Richtlinien zur Verleihung eines Ehrenringes werden seitens der ÖVP-Bürgerliste Gaschurn Partenen Otto Rudigier und Kurt Klehenz namhaft gemacht. Seitens Gemeinsam für Gaschurn und Partenen werden Adolf Felder und Ludwig Wachter als Mitglieder dieses Teams namhaft gemacht. Die Leitung übernehme Otto Rudigier.  Die Termine für die Sitzungen des Finanzausschusses seien noch zu koordiniert.  Adolf Felder erläutert, dass er an der Verabschiedung von Pfarrer Joe Egle sowie dem Einzug von Pfarrer Lukas Bonner teilgenommen habe. Auch an den Gemeindevertretungssitzungen vor diesen Ereignissen habe er immer teilgenommen. Umso größer sei seine Verwunderung gewesen, als der Vorsitzende im Namen der Gemeinde das neue Messgewand an Pfarrer Lukas Bonner übergeben habe. Die Gemeindevertretung sei diesbezüglich nicht informiert worden. Der Vorsitzende erläutert, dass dies im Gemeindevorstand behandelt wurde und die Überraschung geglückt sei. Der Vorsitzende bedanke sich in diesem Zusammenhang nochmals für die Beschlussfassung zur Verleihung des Ehrenringes an Pfarrer Joe Egle, welcher sichtlich überrascht war. Es habe ihn auch sehr gefreut, dass an beiden Veranstaltungen viele Ortsvereine sowie Bürgerinnen und Bürger teilgenommen haben.  Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen berichtet, dass heuer zum ersten Mal der Wochenmarkt in Gaschurn durchgeführt wurde und bedankt sich im Namen des Tourismusausschusses recht herzlich bei Martina Vergud, welche die Koordination übernommen habe. Auch dem Bauhofteam gebühre ein Dank für die Auf- und Abbauarbeiten im Hintergrund. Es habe nur positive Rückmeldungen gegeben, seitens der Besucher sowie auch seitens der Aussteller. GR Klaus Schröcker sowie der Vorsitzende danken Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen für diese Initiative.  Der Vorsitzende spricht der Bürgermusik Gaschurn-Partenen, welche die Gemeinde Gaschurn bei den Weißbucher Festtagen in Berglen als auch beim Marktplatzfest in Waldenbuch vertreten habe, seinen Dank aus. Auch für die zwei Ausrückungen betreffend die Verabschiedung von Pfarrer Joe Egle sowie den Einzug von Pfarrer Lukas Bonner bedanke er sich recht herzlich, dies empfinde er nicht als selbstverständlich. Der Vorsitzende bedankt sich bei den Anwesenden für ihre Teilnahme und den konstruktiven Sitzungsverlauf. Ende: 22:43 Uhr Die Schriftführerin: Der Vorsitzende: Sandra Tschanhenz Bgm. Martin Netzer, MSc Niederschrift_24_GV_Sitzung.doc Seite 14/14
  1. gaschurnvertretung
20170904_GaPa_Zitig Gaschurn 2017-09-04 GaPa-Zitig September 2017 Inhaltsverzeichnis Berichte Seite 2 - 19 Tourismus Seite 20 - 26 Allfälliges Seite 27 - 31 Soziales Seite 32 - 33 e5 Seite 33 - 34 Vereine Seite 35 - 38 Titelbild: „Schafscheide Garnera“ © Patrick Säly - Montafon Tourismus GmbH, Schruns Gerne können auch Bilder für die Titelseite an gemeinde@gaschurn.at gesendet werden. Zugesandte Bilder dürfen von der Gemeinde Gaschurn für jegliche Zwecke verwendet werden. Impressum: Medieninhaber: Gemeinde Gaschurn Herausgeber: Gemeinde Gaschurn, Dorfstraße 2, 6793 Gaschurn Tel.: 05558/8202-0, Email: gemeinde@gaschurn.at DVR-Nummer der Gemeinde Gaschurn: 0106135 ATU-Nummer der Gemeinde Gaschurn: 38137404 Druckerei: Thurnher Druckerei GmbH, Rankweil Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird teilweise auf eine gendergerechte Formulierung Berichte Seite des Bürgermeisters Berglen – Weißbucher Festtage Zusammen mit unserer Bürgermusik konnte ich an den Weißbucher Festtagen in unserer Partnergemeinde Berglen teilnehmen. Der Musikverein Weißbuch hat ein sensationelles Fest veranstaltet, das eher einen „Konzertcharakter“ hatte. Die verschiedenen Gruppen haben sich gegenseitig übertroffen. Nicht vorzustellen ist bei uns, dass ein Fest auch noch am Montag fortgesetzt wird, nicht so in Weißbuch. Die umliegenden Gasthäuser haben geschlossen und Liebe Leserin, lieber Leser, kommen mit ihrem Personal - wie alle Betriebe der Umgebung - zum Mittagessen und sorgen so dafür, dass das Zelt auch am Montag ausgelastet ist und fast der meiste Umsatz erzielt wird. nach diesem traumhaften Sommer mit warmen Aben- Wir bedanken uns für die Einladung. Ich möchte mich den und trotz dem einen oder anderen stärkeren Ge- einmal mehr bei unserer Bürgermusik Gaschurn- witter, das unsere Feuerwehr in Gaschurn ausrücken Partenen bedanken, die unsere Gemeinde und das ließ, können wir uns eigentlich nicht beschweren, son- Montafon durch solche Auftritte authentisch vermit- dern frohen Mutes in die nächste Jahreszeit überge- telt und sich von ihrer besten Seite präsentiert. hen. Während der letzten Monate und Wochen war bei uns viel los. Danke vorweg allen, die sich eingebracht haben, für die Unterstützung und die Mithilfe. Kleinkinderbetreuung Gaschurn Mit der neuen Kinderbetreuungseinrichtung, die durch das Kinderwerkstättli Montafon geleitet wird, haben wir nun in den Räumen des ehemaligen Vor- Pfarrer Joe Egle – Ehrenring der Gemeinde Gaschurn tragssaales im Arzthaus etwas wirklich Tolles geschaf- Am 27. August 2017 feierten wir den letzten Gemein- fen. Was möglich war, haben wir mit Unternehmen degottesdienst, den unser langjähriger Pfarrer Joe unserer Gemeinde oder aus der Region umgesetzt. Egle als Pfarrer zelebriert hat. Zukünftig bleibt er uns Das Ergebnis kann sich sehen lassen. jedoch als Vikar erhalten und wohnt auch weiterhin Am 4. September 2017 wurde die Kleinkinderbetreu- im Pfarrhof. Im Zuge des Gottesdienstes habe ich ung in Gaschurn eröffnet. Sowohl im Gemeindeleitbild mich von Seiten der Gemeinde recht herzlich für sein bisheriges Wirken bedankt. Als Dank und Anerkennung hat ihm die Gemeinde den Ehrenring der Gemeinde Gaschurn verliehen. Dies erfolgte in der Geschichte der Gemeinde Gaschurn zum ersten Mal. Wir bedanken uns bei Joe für alles und hoffen, dass er uns noch lange so agil und engagiert erhalten bleibt. Wir wünschen Joe viel Gesundheit und Wohlergehen für die Zukunft und sind stolz, ihn auch weiterhin in unserer Mitte zu haben. 2 Berichte als auch im Räumlichen Entwicklungskonzept der Ge- ist das Biomasse Heizwerk Gaschurn auf sich alleine meinde Gaschurn haben wir uns zum Ziel gesetzt, gestellt. Die Gemeindevertretung wird im September unseren Familien und Kindern möglichst optimale über die weitere Vorgangsweise entscheiden müssen. Rahmenbedingungen anzubieten. Mit diesem Projekt Auch hier gibt es für die notwendigen Investitionen sind wir wieder einen großen Schritt vorangekommen. keine Darlehensfinanzierung ohne Haftungsübernah- Der ehemalige Vortragssaal ist nicht wiederzuerken- me der Gemeinde. In welche Richtung die Entschei- nen. dung fallen wird ist offen, aber bestimmt richtungs- Bund, Land und die Gemeinde Gaschurn schaffen da- weisend und äußerst schwierig. Hat doch die Volksabstimmung gezeigt, dass die Gemeinde keine Haftung für ein Fernwärmeprojekt übernehmen soll. Aber vielleicht ist das auch der Punkt, reinen Tisch zu machen. Wir werden sehen. Schade wäre, wenn es nicht gelingt, beide Systeme umzusetzen bzw. zu betreiben. Dann hätte Gaschurn eine große Zukunftschance vertan. Beschneite Schipiste Gaschurn Wenn alles klappt, kann nächstes Jahr gebaut werden. Es wäre sehr erfreulich, wenn wir schon im nächsten Jahr über die neue beschneite Piste nach Gaschurn mit für unsere Familien die Möglichkeit, Kinder ab abfahren könnten. dem Alter von ca. 1,5 Jahren (mitunter auch jünger) während 49 Wochen von 7:00 bis 13:00 Uhr in diese Kleinkinderbetreuung geben zu können. Die offizielle Eröffnung und Einweihung wird in den nächsten Wochen erfolgen. Dann kann sich jede/r selbst ein Bild machen. Begegnungsort Gaschurn 2020 Im Zuge der Budgeterstellung für das Jahr 2018 werden die nächsten Umsetzungsschritte definiert und die weitere Umsetzung fortgesetzt. Die bisher umgesetzten Maßnahmen waren schon während des Sommers zu spüren und zu erleben. Fernwärme Gaschurn-Partenen Am 5.+6. September fanden noch Gespräche mit verschiedenen Ansprechpartnern in Wien statt, um die- Wochenmarkt Gaschurn Auf Initiative unserer Vize-Bgm. Ruth Tschofen wurde ses Thema nochmals zu beleuchten. Das Ergebnis liegt mit Unterstützung von Montafon Tourismus, der Ge- zum Redaktionsschluss nicht vor. Sollte keine Lösung meinde Gaschurn und verschiedenen Ausstellern ein gefunden werden, ist das Projekt entweder gesamthaft neu aufzusetzen oder endgültig abzuschließen. Wochenmarkt ins Leben gerufen. Wir haben uns über den Erfolg, der schon beim ersten Versuch erzielt wurde, sehr gefreut. Wir bedanken uns bei allen Ausstel- Biomasse Heizwerk Gaschurn lern und werden diese Idee nächstes Jahr fortsetzen. Die Anschlussnehmer des Biomasse Heizwerk Ga- Für Optimierungsideen sind wir offen und nehmen schurn wurden am 26. Juli 2017 durch mich als Ge- gerne jede Anregung in unsere Überlegungen auf. schäftsführer eingehend über die derzeitige Situation informiert. Derzeit ist, weil das Fernwärmeprojekt Alpin– und Tourismusmuseum Gaschurn bisher nicht umsetzen werden konnte, eine ungute Wir feiern am 4. Oktober 2017 um 19:00 Uhr das 25- und angespannte Situation entstanden. Ohne das neue Fernwärmeprojekt Gaschurn-Partenen 3 Jahr-Jubiläum unseres Museums. Alle sind dazu recht Berichte herzlich eingeladen. Einer der Hauptinitiatoren – Alt- öffnet. Bgm. Heinrich Sandrell – wird dazu einiges zu erzählen Die Initiative wurde durch Einheimische und Gäste mit haben. Wir freuen uns auf euer Kommen. Begeisterung angenommen. DANKE! FIS Nordische Kombination im Montafon Montafoner Resonanzen (Tschagguns/Partenen) Die Montafoner Resonanzen haben sich aus dem Diese Veranstaltung hat gezeigt, welch vielfältige Montafoner Sommer entwickelt, aber sind in keiner Möglichkeiten wir im Montafon haben und auf welch Weise mehr damit zu vergleichen. qualitativ hochwertigem Niveau bei uns solche Veran- Markus Felbermayer hat als organisatorischer Leiter staltungen bis hin zum Rahmenprogramm geboten mit den Montafoner Resonanzen ein Format geschaf- werden. fen, das seines gleichen sucht. Diese Musikprogramm Stellvertretend für alle, die in irgendeiner Weise zu ist für das Montafon stimmig, erstreckt sich über diesem Erfolg beigetragen haben, möchte ich mich im mehrere Wochen und begeistert mit den vier Schwer- Namen der Gemeinde Gaschurn bei der Obfrau des punkten jeden Musikliebhaber. SCS Partenen, Margit Klehenz, bedanken. Die Eröffnung des Schwerpunktes „Volksmusik“ hat Die Zusammenarbeit des SC Montafon, Montafon am 25. August 2017 auf der Tanzlaube in Gaschurn Tourismus und allen beteiligten Vereinen war hervor- stattgefunden. Eine wirklich gelungene Veranstaltung ragend. mit zahlreichen Besuchern. Ein herzliches Dankeschön Nicht zuletzt sei jedoch auch jenen gedankt, die es gilt immer wieder akzeptieren, dass in dieser Zeit ganz Latschasorri“ für die wunderbare Bewirtung. Partenen kurzzeitig gesperrt wird. Dieses Mal waren Die Montafoner Gemeinden können damit Einheimi- auch die zahlreichen Zuschauer auf der Strecke der schen und Gästen ein Programm mit wirklich hoher Dank für die Anstrengungen und der Erfolg der Teil- Qualität anbieten. Für das nächste Jahr hat Markus nehmer selbstredend. Felbermayer schon wieder ein äußerst ansprechendes DANKE! Programm im Auge. hier auch unserer Guggamusik „Partener Wer bis dahin nicht auf Musik verzichten will, sollte Montafon Tourismus das hochkarätige Angebot des Hotel Felbermayer nut- Der Markenbildungsprozess hat sich ausbezahlt. Das zen. Persönliche wird nun noch bewusster als bisher in den Vordergrund gestellt. Die Markenstammtische und Septimo – Reif für Kultur Informationsangebote werden gut genutzt. In kürzes- Der Heimatschutzverein Montafon, unterstützt durch ter Zeit ist es gelungen, dass sich viele auf die zeitge- den Stand Montafon, andere Sponsoren als auch mäße Online-Buchung einlassen. Die angebotene Be- Montafon Tourismus veranstaltet im September ein ratung der Gastgeber wird sehr gerne angenommen abwechslungsreiches Kulturprogramm. Michael Kas- und trägt auch schon Früchte. Wer sich dessen noch per hat mit seinem Team ein interessantes Programm nicht bedient hat, sollte das tun. erstellt, das an jedem Tag etwas anderes bietet. „Probiar amol!“-Weg in Partenen Marlies Schöpf hatte die Idee. Unsere Vize-Bgm. Ruth Lebensmittelnahversorgung Partenen Tschofen hat diese Idee aufgegriffen und mit Unter- Die Nahversorgung unserer beiden Ortschaften ist uns stützung zahlreicher Partenerinnen und Partener zu wichtig. Um die Versorgung wirklich nachhaltig sicher- einem interessanten und lehrreichen Themenweg in zustellen, arbeiten wir intensiv daran, in Partenen die Tat umgesetzt. Montafon Tourismus hat den Weg wieder ein Lebensmittelgeschäft ansiedeln zu können. offiziell mit den Initiatorinnen und Interessierten er4 Berichte Sobald die Grundlagen und Pläne ausgereift auf dem Auflage erworben werden, dass sie auch zu Wohn- Tisch liegen, werden wir darüber berichten. Eine Er- zwecken (Hauptwohnsitz) genutzt werden. öffnung ist erst im Sommer des nächsten Jahres mög- Immer wieder wird bezweifelt, dass genügend Woh- lich. Wir hoffen bis dahin eine wirklich ansprechende nungswerber vorhanden seien. Das Gegenteil ist der Lösung umsetzen zu können. Fall. Wir sind immer wieder gezwungen, Wohnungswerber auf das nächste Projekt zu vertrösten. Ausbau Wasserversorgung und Abwasserbeseiti- Alle bisherigen Projekte haben gezeigt, dass nie ins gungsanlage „Blaue“ gebaut wurde, sondern alle Wohnungen in Es ist vorgesehen, die Arbeiten für den Ausbau des kürzester Zeit bezogen wurden. Eine Offenlegung der nächsten Bauabschnitts im Bereich Vand noch im Sep- Wohnungswerberliste ist allein datenschutzrechtlich tember 2017 zu vergeben und umgehend mit den gar nicht möglich. Warum immer wieder darauf hin- Bauarbeiten zu beginnen. Dann ist auch in diesem gewiesen wird, dass sich Interessenten auf die Woh- Bereich die Wasserversorgungsanlage auf dem neues- nungswerber eintragen lassen sollen, verfolgt allein ten Stand und die Abwasserbeseitigung ebenfalls si- den Zweck, dass alle dieselben Chancen auf eine chergestellt. Wohnung haben sollen. Das landesweit eingeführte Wohnungswerberpro- Maisäßgebietsausweisung gramm ist so aufgesetzt, dass die Bedingungen und Die ersten Maisäßgebiete wurden dem Raumpla- Zuweisungen vereinheitlicht und gleich erfolgen. Die nungsgesetz entsprechend als solche ausgewiesen. Im Einflussnahme auf die Reihung von Seiten der Ge- Herbst 2017 werden die verschiedenen Eigentümer meinde ist äußerst eingeschränkt. Die Bewerbungslis- der betroffenen Gebäude angeschrieben und über die ten werden im Sozialausschuss besprochen, die end- neuen Möglichkeiten informiert. Hierfür werden auch gültige Zuweisung erfolgt dann aufgrund der Reihung entsprechende Antragsformulare erstellt, die es den nach dem Wohnungserwerberprogramm durch den Eigentümern erleichtern sollen, einen solchen an die Gemeindevorstand. Gemeinde zu stellen. Schon vor der Umsetzung des ersten Projekts in Partenen gab es gewisse Anlaufschwierigkeiten. Im Nach- Wohnbau Partenen – „living in the south II“ Eigentlich hätte bereits mit den Bauarbeiten begonnen werden sollen. Leider kam es zu zwei Einsprüchen. Diese werden entsprechend behandelt. Das führt jedoch zu einem Zeitverlust. Gerne hätte die hinein haben mir gegenüber viele gesagt, dass die Schaffung von Wohnraum in Partenen schon lange notwendig gewesen wäre. Ich bin zuversichtlich, dass das nach der Verwirklichung auch dieses Mal so sein wird. Wohnbauselbsthilfe den Herbst genutzt, um möglichst viel schon im heurigen Jahr umzusetzen. Wohnbauprojekt Feschadona Leider verzögert sich das Projekt somit um mindes- Es ist wieder so weit. Zusammen mit der Wohnbau- tens ein halbes Jahr. Somit kann mit dem Bau von 12 selbsthilfe können wir die neu geschaffenen Wohnun- weiteren Wohneinheiten und der Erweiterung der gen am 7. Dezember 2017 ihrer Bestimmung überge- bestehenden Tiefgarage erst nach Vorliegen des ben. Die Wohnungszuweisungen und der Abschluss rechtskräftigen Baubescheides begonnen werden. der Verträge mit den Mietern laufen gerade. Es wird Es besteht die Möglichkeit, dass ca. 4 Wohneinheiten auch bei diesem Projekt – wie auch schon bei den gekauft werden können, die nicht in den sozialen bisherigen – so sein, dass vom ersten Tag an, nahezu Wohnbau fallen. Damit möchten wir auch solchen alle Wohnungen bezogen sein werden. Interessenten die Möglichkeit bieten, die nicht unter Aber kein Kummer, wir sind schon in den Startlöchern die Förderrichtlinien des Wohnbauförderungspro- für das nächste Projekt. gramms fallen, eine Wohnung zu erwerben. Selbstver5 ständlich können diese Wohnungen nur unter der Berichte zeichnen unsere Frauenbewegung aus. Euer EngageAlte Versettla Talstation ment ist in unserer Gemeinde nicht wegzudenken. Die ehemalige Talstation des Einersessellifts wird Vielen Dank von Seiten der Gemeinde für alles und noch im Herbst abgerissen. Mit den Bauarbeiten zur alles Gute für die Zukunft. Errichtung eines neuen Gebäudes wird noch in diesem Jahr begonnen. Die Fertigstellung ist mit Beginn der Sommersaison 2018 geplant. Wir können uns glücklich schätzen, im Montafon woh- Die Silvretta Montafon investiert erneut in unserer nen zu dürfen. In unsere Gemeinde bewegt sich Vie- Gemeinde. Wir sind überzeugt, dass dieser Bereich les. Es liegt in der Natur der Sache, dass es dadurch dadurch eine große Aufwertung erfahren wird und auch manches zu diskutieren gibt. Schlussendlich soll- unsere Gäste von dieser neuen Infrastruktur begeis- te jedoch immer das Verbindende im Vordergrund tert sein werden. stehen. Das Wohl der ganzen Gemeinde und der Menschen, Wahlen die hier wohnen als auch unserer Gäste, sollte für alle In vielen Ländern, aus welchen tagtäglich in den Nach- im Mittelpunkt stehen. richten berichtet wird, gibt es keinen Rechtsstaat, Dinge zu verhindern und Zwietracht zu sähen, ist ein- keine Demokratie, keine Freiheiten,… fach, führt aber schlussendlich nirgendwo hin. Wir leben in Österreich. Wir alle können mitentschei- Wenn wir uns alle wohl fühlen, kann und wird auch den, in welche Richtung sich Österreich die nächsten weiterhin Gutes entstehen können. Jahre entwickeln soll, indem wir bei der Nationalrats- Unsere wahl am 15. Oktober 2017 von unserem Stimmrecht -mitarbeiter, vom Gemeindeamt über den Bauhof, Gebrauch machen. das Altstoffsammelzentrum, der Blumenpflege, Raum- Sollte jemand an diesem Tag verhindert sein, kann die pflege, Kindergarten bis zu unseren Schwimmbädern Stimme via Briefwahl abgegeben werden. Mehr Infos etc., sind stets bemüht, ihr Bestes zu geben. Ich bin in dieser GaPa-Zitig, auf unserer Homepage und an froh, dass ich so ein Team habe, das tagtäglich dafür den Amtstafeln der Gemeinde. sorgt, dass das Leben und Wirtschaften in unserer Gerne stehen wir für Auskünfte zur Verfügung. Gemeinde funktioniert. Vieles erscheint oft selbstver- Gemeindemitarbeiterinnen und ständlich oder wird gar nicht wahrgenommen. Danke Pfarreinzug Gaschurn-Partenen dafür! Pfarrer Lukas Bonner folgt unserem bisherigen Pfarrer Joe Egle nach. Wir heißen ihn recht herzlich in unserer Ich möchte abschließend – obwohl eingangs schon Gemeinde willkommen. getan – nochmals allen für ihr Zutun und Mithelfen Wir, die wir in den Pfarren Partenen und Gaschurn danken und freue mich auf die neuen Herausforde- leben, sind froh, dass die seelsorgliche Betreuung rungen. gesichert ist. Veränderung ist die einzige Konstante im Leben. Ich bin zuversichtlich, dass wir mit Lukas Bonner einen guten Pfarrer bekommen. Martin Netzer, MSc 40 Jahre Frauenbewegung Bürgermeister „Nomen est omen“ – Der Vereinsname unserer „Frauenbewegung“ sagt alles. Oder wie es in der Werbung lauten würde: Es ist drin, was drauf steht. Herzliche Gratulation zum Jubiläum! Das abwechslungsreichen Jahresprogramm, die zahlreichen Initiativen, vom Vogelhäuschen bis zur Kräuterspirale u.v.a.m. 6 Berichte Pfarrer Joe Egle Für all diejenigen, die den letzten Gemeindegottes- und Gemeinleben darstellt. dienst unseres Pfarrers Joe Egle nicht besuchen konnten, hier ein paar Zeilen aus der Ansprache von Bür- Nach vorangegangener Planung wurde das denkmal- germeister Martin Netzer, MSc, um sich bewusst zu geschützte Geburtshaus des Bischofs Franz Josef Rudi- werden, was Joe als Pfarrer unserer Gemeinde alles gier in Partenen saniert und konnte ab 2004 wieder erreicht und verwirklicht hat: genutzt und mit Leben erfüllt werden. Auch der Bischof Rudigier Platz wurde in diesem Zuge geschaffen Wir begehen den letzten Gottesdienst gemeinsam mit und führte zu einer großen Aufwertung für Partenen. unserem Pfarrer Joe mit einem weinenden und einem 2005 wurden dann noch zwei Ziffernblätter der Turm- lachenden Auge. Nach vielen Jahren in unserer Ge- uhr der Pfarrkirche Gaschurn restauriert. meinde gehst du in den wohlverdienten Ruhestand – oder sollte ich besser sagen: Unruhestand – und über- Wenden wir uns jedoch nun dem seelsorglichen Be- gibst damit das Amt des Pfarrers unser beiden Pfarr- reich zu. Auch hier wurden deinerseits viele Akzente gemeinden in jüngere Hände. Das was uns jedoch gesetzt: ganz besonders freut ist, dass du in unserer Gemeinde bleibst und uns als Seelsorger auch weiterhin im Pfarr- Vom Auferstehungsgottesdienst am Ostermorgen mit hof Gaschurn erhalten bleibst. anschließendem Osterfrühstück bis hin zur Krankensalbung für alle beim Gemeindegottesdienst. Von Eigentlich war dein Amtsbeginn mit 20./21. Februar der Pilgerreise nach Assisi, Jerusalem und Palästina bis 1999 geplant. Dieser hat sich jedoch dann auf März zur Jubiläumsfahrt nach Linz, wo Bischof Franz Josef verschoben. Rudigier aus Partenen den Mariendom erbauen ließ. ... ... In deiner Zeit als Pfarrer von Gaschurn und Partenen Schon 2001 machtest du dir Gedanken zum Priester- wurden zahlreiche bauliche Projekte umgesetzt: mangel und hast auch Lösungsmöglichkeiten dargelegt. 2007 referierte Dr. Walter Schmolly zum Thema Gleich im Mai 1999 wurde mit der Außensanierung „Zukunft der Kirche Pfarrgemeinde“. der Partener Kirche begonnen und zwei Jahre später ... mit der Innenrestaurierung fortgesetzt. Im März 2000 wurde die Sanierung des Pfarrhofes Gaschurn abgeschlossen, der dann dein neues Zuhause wurde und hoffentlich auch in Zukunft noch lange sein wird. 2003 wurde der „Wasser und Geist Platz“ unterhalb der Tanzlaube eröffnet und eingeweiht. Seither wird dieser Platz gerne besucht und auch für zahlreiche Fotomotive genutzt. Dem nicht genug: Nachdem der Außenbereich um die Tanzlaube nun attraktiv gestaltet war, hast du dann 2004 den Kellerbereich der Tanzlaube inklusiv der Decke – zwar nicht zur sofortigen Freude des Bundesdenkmalamtes – ausbauen lassen, was einen weiteren Gewinn für unser Ortszentrum 7 Berichte 2010 ist es dir auch gelungen, die Pfarrgemeinderäte Gemeinde DANKE zu sagen. Dein gesetztes Ziel bei von Gaschurn und Partenen zusammenzuschließen. deinem Pfarreinzug hast du weit übertroffen. Eine der für unsere Jugend und die Vereine innova- Unsere Dankbarkeit möchten wir dir heute, anlässlich tivsten Neuerungen war, dass du seit 2007 unseren deines letzten Gottesdienstes in einer ganz besondere Firmlingen die Möglichkeit geboten hast, erste Kon- Weise zum Ausdruck bringen, wie das heute in der takte mit unseren Vereinen herzustellen. ... Geschichte unserer Gemeindegeschichte erstmals Kein Weg war für dich zu weit und zu steil, wenn es erfolgt. darum ging, Paare zu trauen, Neugeborene zu taufen oder diverse Alp- und Gipfelmessen abzuhalten. Hierfür hat die Gemeindevertretung der Gemeinde … Gaschurn in ihrer 23. Sitzung am 2. August 2017 EIN- Deine enge Beziehung zu Bischof Erwin Kräutler hat STIMMIG beschlossen, dir als Dank und Anerkennung uns und unseren Kindern immer viel gegeben. Die für dein Wirken in Gaschurn-Partenen und weit dar- Firmungen, die von ihm bei uns gespendet wurden, über hinaus, insbesondere für deine ganz persönli- werden wohl allen noch lange in Erinnerung bleiben. che Art und Weise Pfarrer und Seelsorger für die Menschen zu sein, den Zusammen mit Kapellmeister Rainer Fitsch hast Du kurzerhand eine Orgelklasse ins Leben gerufen. Dan- EHRENRING ke. der Gemeinde Gaschurn zu verleihen. Deine Predigten, Fürbitten und Gedanken beinhalten nicht nur Erläuterungen zu den einzelnen Texten sondern immer auch Appelle und Anregungen, die uns immer wieder dazu auffordern, unser Tun und Handeln zu beleuchten. Das tust du immer mit dem Ziel, die Gemeinschaft zu fördern. Dir war es aber immer auch wichtig, auf dem Boden zu bleiben. Deine Liebe zur Natur, zu den Bergen – speziell dem Valschaviel (nicht immer zur Freude der Jagd!) – hat Dir offensichtlich so viel gegeben, dass du über die ganzen Jahre für uns da sein konntest. du hast immer vorgelebt, was ein Pfarrer neben der seelsorglichen Betreuung auch im weltlichen Bereich bewirken kann. ... Als Pfarrer, der eine Vielzahl von einzigartigen Schnäpsen produziert und sogar mit „Elixiere aus der Natur“ ein Buch herausgegeben hat, hast du auch als Schilehrer gezeigt, was ein richtiger Pfarrer so alles kann und viele für den Schisport begeistert. ... Du hast dich auch bereit erklärt, Markenbotschafter unseres Montafons zu sein. ... Lieber Joe, heute ist der Tag, dir im Namen der ganzen 8 Berichte Neues aus der Partnergemeinde Berglen ter nach Gortipohl, wo die Reisegesellschaft im Gast- Neuer Pick-Up haus Traube für die nächsten Tage untergebracht war. Am Donnerstag, dem 27. Juli 2017 wurde dem Gemeindebauhof ein neuer Pick-Up übergeben. Für ein einheitliches Bild sorgt die Lackierung in den Gemein- Am Mittwoch ging die Reise mit einem ortskundigen defarben gelb und grün, die auch den neu beschafften Schlepper, Bagger und Radlader zieren. Der Pick-Up wurde als gut geeigneter Ersatz für den Dacia-Kombi angeschafft, da mit ihm Gras- und Baumschnitte sowie Erdaushub oder Gerätschaften mit bis zu 350 kg Gewicht transportiert werden können. Die Kriterien Preis, technische Leistungsfähigkeit, Ergonomie und Unterhaltungskosten waren für die Entscheidung der Neubeschaffung ausschlaggebend. Sieger der Ausschreibung war gemäß einstimmigen Gemeinderatsbeschluss die Firma Graf aus Winnenden-Birkmannsweiler mit einem Ford Ranger zum Preis von EUR 33.031,38. Mit Hilfe des neuen Fuhrparks steht nun einer noch effizienteren Arbeit des Bauhofs im Gemeindegebiet nichts mehr im Wege. Reiseführer über Tschagguns durch das schöne Brandner Tal zur Talstation der Lünerseebahn, die uns zu dem landschaftlich schön und hoch gelegenen Lünersee gebracht hat. Am Donnerstagmorgen gab es zunächst einen sehr freundlichen Empfang bei dem Bürgermeister unserer Partnergemeinde Gaschurn. Die Weiterfahrt ging über Bludenz durch das schöne Klostertal hinauf über die Flexenstraße mit ihren zahlreichen und sehr beeindruckenden Serpentinen zum Flexenpass, weiter über Zürs nach Lech und wieder zurück nach St. Anton, weiter durch das Paznauntal, dann über die Silvretta-Hochalpenstraße mit ihren ebenfalls beeindruckenden Serpentinen zur Bielerhöhe und dem Silvretta-Stausee mit seiner gigantischen Staumauer und zurück zum Hotel. Seniorenausflug in die Partnergemeinde Gaschurn In der Zeit vom 20.06.2017 bis 23.06.2017 wurde von Frau Klara Hofmann ein Ausflug ins Montafon geplant, organisiert und bei schönstem Wetter durchgeführt. Am Dienstag begann die Reise in Richtung Bregenz, wo zur Einstimmung eine Mittagspause direkt 9 am Bodensee gemacht wurde. Von da an ging es wei- Berichte nommen. Es folgten vier fantastische Festtage, die am Für Freitag war die Rückreise angesagt. Diese führte Montag, dem 31. Juli 2017 um Mitternacht mit einem uns durch das Walsertal und den Bregenzerwald zu- Geburtstagsständchen für unsere 1. Vorsitzende Ste- rück in die Heimat. Es war eine durch das herrliche fanie Joos zu Ende gegangen sind. Sommerwetter begünstige und durch schöne und abwechslungsreiche Landschaften führende Reise, die Auch die Musikkameraden aus der Partnergemeinde allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine bleibende Gaschurn/Partenen haben an den Weißbucher Festta- Erinnerung sein wird. gen teilgenommen. Die „Bürgermusik GaschurnPartenen“ hat am Samstagabend ein zweistündiges Neuer Imagefilm der Gemeinde Berglen In der Gemeinderatssitzung vom 13. Dezember 2016 fasste der Gemeinderat einstimmig den Beschluss ein neues Gemeindeporträt über Berglen in Auftrag zu geben. In Zusammenarbeit mit L-TV Landesfernsehen ist so ein neuer Kurzfilm entstanden. Der Film vermittelt den Zuschauerinnen und Zuschauern einen unterhaltsamen Eindruck über die Vielfalt der Gemeinde. Der Imagefilm zeigt in einer mehrminütigen Sequenz schönste Einblicke in die Natur und in das Leben von Berglen. Sie können sich den Film auf Konzert zum Besten gegeben. Die Besucher im Zelt der Homepage der Gemeinde unter www.berglen.de waren von den Darbietungen unserer österreichi- gerne anschauen. schen Gäste mehr als nur begeistert. Im Anschluss an das musikalische Gastspiel wurde Weißbucher Festtage erfolgreich zu Ende gegangen! gemeinsam gefeiert. Zwischen den beiden Musikvereinen hat sich schnell eine schöne Freundschaft entwickelt, die hoffentlich noch lange bestehen bleibt. Auf ein baldiges Wiedersehen! Weitere Fotos der Weißbucher Festtage können unter www.mv-weissbuch.de angeschaut werden. Pünktlich um 18.00 Uhr am 28. Juli 2017 eröffnete der Musikverein Weißbuch musikalisch die 17. Weißbucher Festtage. Im Anschluss folgte der traditionelle Fassanstich, die amtierende Schwäbische Waldfee Sara Zaiss hatte diese Aufgabe mit Unterstützung von Bürgermeister Maximilian Friedrich, Bürgermeister Martin Netzer aus der Partnergemeinde Gaschurn/ Partenen, Uli Herb von "Getränke Herb Urbach" sowie dem Vorstandsteam Stefanie Joos und Jan Kunz über- 10 Berichte Blumenschmuck Auch im heurigen Jahr hat unsere Blumenpflegerin Monika Wachter das Ortsbild durch prachtvollen Blumenschmuck verschönert. Vielen Dank für deine Arbeit! Wenn die Blumen lachen, duftet die Welt! Monika Minder Haushaltsbefragung zum Verkehrsverhalten Das Land Vorarlberg ist bemüht, die Verkehrssituation Bundesland soll bis Ende 2018 abgeschlossen sein. – und damit die Lebensqualität – für seine Bürger zu Dafür ist es nötig, schon jetzt mit den Befragungen zu verbessern. Dazu ist es notwendig, dass man über das beginnen. Es werden an rund 15.000 Haushalte in Verkehrsverhalten der Vorarlbergerinnen und Vorarl- ganz Vorarlberg Fragebögen zu ihrem Mobilitätsver- berger und deren Einstellung zum Thema Verkehr halten zugestellt. Auf den Datenschutz wird großer Bescheid weiß. Wert gelegt: die erhobenen Daten werden anonym ausgewertet und die Adressen werden nach Abschluss Seit 2003 wurde alle fünf Jahre eine umfangreiche der Befragung vernichtet. Falls Sie zu den stichpro- Haushaltsbefragung durchgeführt, um Daten und In- benartig ausgewählten Bürgerinnen und Bürgern ge- formationen für die Zukunftsplanung und für die Be- hören, bitten wir Sie, sich etwas Zeit zu nehmen und wertung der schon erreichten Ziele zu sammeln. Ein den Fragebogen wahrheitsgemäß auszufüllen. Die gründlich überarbeitetes Verkehrskonzept für unser Erkenntnisse aus dieser Umfrage kommen uns allen Polizei Gaschurn Der Kommandant der Polizeiinspektion Gaschurn, Karl Die Gemeinde Gaschurn bedankt sich recht herzlich Schuchter, verließ mit 1. September 2017 seine für die gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren Dienststelle und wünscht Karl Schuchter alles Gute für seine Zu- und wechselt zur Polizeiinspektion Schruns. Karl Schuchter war seit dem Jahre 2004 Kommandant der Polizeiinspektion Gaschurn sowie bereits seit 1984 Mitglied der alpinen Einsatztruppe der Polizei. Karl Schuchter wird in Schruns die Stelle des Kommandanten übernehmen. Die Stelle des Kommandanten in Gaschurn übernimmt bis zur Nachbesetzung Günter Kasper. 11 kunft! Berichte Gaschurn 2020 - was bisher geschah... Finde die Neuerung! 12 Berichte Volksschule Gaschurn Inatura Fußball-Cup. Eine gelungene Aktion! Am 27. Juni 2017 fuhr die 3. und 4. Schulstufe in die Capoeira – kann man das essen? Inatura nach Dornbirn. Dort erfuhren die Kinder viel Wissenswertes über die verrückte Welt der Tiere. Nach dem Workshop durften die Kinder noch Tiere hautnah erleben. Einige mutige Kinder konnten auch eine Schlange in den Händen halten. Nach diesem spannenden Vormittag ging es wieder nach Hause. Ein Danke geht an die Begleitpersonen und ein weiterer Dank an den Workshop-Leiter in der Inatura. Natürlich nicht! Den Kindern der Volksschule Gaschurn wurde schnell klar, dass man „Capoeira“ nicht essen kann, sondern im Turnsaal erleben. Denn die Schülerinnen und Schüler der Volksschule hatten an vier Montagen das Vergnügen diese brasilianische Kampfkunst auszuprobieren und zu üben. Das Interesse und die Begeisterung für diese Stunden merkte man vor allem einen Montag später. Die Kinder fragten, ob denn wieder Capoeira sei und waren sichtlich traurig darüber, dass diese Stunden schon vorbei waren. Danke an den Vorarlberger Sportverband ASVÖ für den Besuch und die Durchführung dieses WorkVS Fußball Cup – VS Gaschurn wieder mit dabei Am 21. Juni 2017 wurde der Turnunterricht nach Vandans auf den Fußballplatz verlegt. Vier Teams der VS Gaschurn traten gegen andere Volksschulen aus dem Montafon an. Bei extremer Hitze gaben alle Kinder ihr Bestes und kämpften tapfer gegen die anderen Schulen. Eine Mannschaft unserer Schule belegte den ersten Platz. Gratulation! Ein besonderer Dank geht an die Eltern die als Trainer und Begleitpersonen die Kinder unterstützten. 13 Ein weiterer Dank geht an die Organisation des VS shops bei uns. Ein tolles Erlebnis für die Kinder! Berichte seiner mobilen Zirkusschule. NaNo, so nennt sich Bregenz – als Landeshauptstadt unseres Bundeslan- Christoph als Artist, begeisterte sowohl die Kinder, als des – erkunden auch Lehrpersonen. Mit viel Freude und Ausdauer jonglierten, balancierten, zauberten und probierten Am 22. Juni 2017 hieß es für die 3. und 4. Schulstufe die Kinder viele Zirkuskunststücke. Nicht nur von den die Themen des Sachunterrichtes nochmal live zu wie- Einrädern und Minirädern waren die Kinder begeis- derholen und noch neue Dinge zu erfahren. Es wurde tert, auch das Stehen auf Glasscherben faszinierte. nämlich nach Bregenz gefahren. Dort angekommen Außerdem gefiel den Kindern sehr, dass NaNo stets ging es nach der spannenden Besichtigung des Fest- für Späße aufgelegt war. Leider war dieser Vormittag spielhauses – nicht nur vor der Bühne – weiter zum viel zu schnell vorbei. Gerne hätten alle noch mehr Pfänder. Oben wurde sich gestärkt und der schöne Zeit mit dem lustigen NaNo verbracht. Wir bedanken Ausblick genossen. Nach der Runterfahrt mit der Pfän- uns auf diesem Wege recht herzlich für seinen Besuch derbahn wurde ins Landhaus weitermarschiert, um zu und beim Elternverein/den Eltern für die finanzielle sehen, wo sich denn die Regierung und die Arbeits- Unterstützung. stätte des Landeshauptmanns befinden. Nicht nur das riesige Gebäude fanden die Kinder spannend, auch den Sitzungssaal und die Erzählungen von Frau Stöck- Den Wald mit allen Sinnen erleben ler verfolgten sie. Trotz des heißen Wetters und des „Unterrichts“ in Überlänge wurde der Tag noch mit der Ausstellung „leben.erleben“ abgerundet. Wie bin ich entstanden? Diese Frage wurde unter anderen geklärt. Nach der Zugfahrt wurden die Kinder wieder von Tschagguns abgeholt und sie hatten den heißen, interessanten und auch spaßigen Tag tapfer überstanden. An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Expertinnen und Experten der jeweiligen Führungen bedanken. Außerdem gilt ein herzliches Danke den Begleitpersonen und Eltern die nicht nur bei den Fahrgemeinschaften tatkräftig unterstützten. Am 3. Juli 2017 fuhren die Kinder der 1. und 2. Schulstufe in die Silbertaler Waldschule und verlegten den Unterricht dorthin. Dort wurden Naturmandalas gebastelt, der Wald erkundet und dieser Lebensraum erforscht. Nicht nur Tiere und Pflanzen fühlen sich im Wald wohl, auch die Kinder hatten Spaß bei den verschiedenen Übungen und Spielen im Wald. So wurde einen Vormittag lang der Wald mit allen Sinnen erlebt. Ein herzlicher Dank geht an den Stand Montafon und an Frau Sylvia Ackerl von der Silbertaler Waldschule, nicht nur für ihre Geduld. Zirkusworkshop in der Volksschule Gaschurn Am 29. Juni 2017 besuchte uns Christoph Heinzle mit 14 Berichte Volksschule Partenen Am 8. Juni 2017 feierten die Kinder der VS Partenen Ausstellung stattfinden. Neben Bgm. Martin Netzer gemeinsam mit den Eltern, Großeltern und Geschwis- waren viele Eltern, Bekannte und Geschwister als Gäs- tern ein Familienfest. Neben einem Lied und Gedicht te zu vermerken. Ein Schwerpunkt war dann auch wurden auch Witze und Zaubertricks vorgeführt und „Schule“ einst und heute, so halfen auch die Eltern selbstgemachte Geschenke überreicht. Für das leibli- und Großeltern tatkräftig mit und stellten neben che Wohl sorgte Andrea Pachole. „alten“ Schulsachen auch spannende Schulerlebnisse Am 13. Juni 2017 durften die zwei neuen Erstklässler in schriftlicher Form bereit. Ein weiterer großer Teil war Partenen Einst & Heute, auch da gab es sehr viel Spannendes zu erfahren und zu entdecken, so auch „ältere“ Fotos, wo sich die einen oder anderen Gäste in der VS-Zeit wieder sehen konnten. Vielen DANK. Am 26. Juni 2017 kam Bernd Montibeller in die Schule und studierte mit den Kids ein paar Lieder für Pfarrer Joe Egles Priester-Jubiläumsmesse ein. Bei dieser Schulluft schnuppern. Chiara Dona und Jannis Gschaider waren den ganzen Tag sehr aktiv und mit großer Spannung dabei. Wir freuen uns auf die neuen 2 Schulanfänger. Am 21. Juni 2017 war erstmals auch die VS Partenen Messe sangen auch ein paar Kids von der VS Partenen mit dem Chor in der Kirche Gaschurn am 2. Juli 2017 mit. Danke. mit einer Fußballmannschaft beim 3. Volksschulcup in Schruns dabei. Es war ein sehr spannender Wett- In der letzten Schulwoche standen auch noch ein paar kampf und es wurden tüchtige Leistungen erzielt. spannende Aktionen am Programm. So fand am Dienstag den 4. Juli 2017 ein Wandertag auf die Gar- Nach zahlreichen Auseinandersetzungen und Erarbei- neraalpe statt, dabei wurden wir von einem Erlebnis- tungen mit dem Thema „Einst und Heute“ in ver- guide begleitet. Oben angekommen durfte das Grillen schiedensten Bereichen und vielseitigen Darstellun15 gen, konnte am 22. Juni 2017 die Eröffnung dieser Berichte mit Holzstäbchen und selbstgemachten Feuer bei der auch über Hochwasser Feuerstelle nicht fehlen. Anschließend durften die (schutz), und vieles mehr. Sie durften auch mit Stei- Kids noch in den Bach „kneippen“ gehen, bevor es bei nen und Wasser sowie Sand verschiedene Dinge bau- strahlendem Sonnenschein wieder bis zur Mittelstati- en. Spiel und Spaß kamen auch nicht zu kurz. Danke on ging und dann ab nach Hause. an Gebhard Burger und seine Tochter. Am 5. Juli 2017 fand eine Flußexkursion in Gaschurn statt. Die Kids hatten großen Spaß dabei und durften auch einiges über das Gewässer selbst erfahren, aber Kindergarten Partenen Militärmusik Am 31. Mai 2017 besuchte die Militärmusik die Volksschule und den Kindergarten Partenen. Die Kinder lernten verschiedenste Instrumente kennen und durften anschließend einige davon selber ausprobieren. Vielen Dank für den spannenden und lustigen Vormittag. Theater Minimus Maximus Am 28. Juni fand das Theater Minimus Maximus für die Kinder der VS und des Kindergarten Partenen statt. Mit einer großen Blühende Straßen Schattenwand, Tanz sowie Mimik und Gestik wurde das Stück veranschaulicht. Für die Kinder war es ein großes Highlight. 16 Berichte Kindergarten Gaschurn Horst und seine Lamas Beim Ausflug auf den Bartholomäberg erlebten die Kindergartenkinder von Gaschurn mit Horst und seinen Lamas ein besonderes Highlight. Alle waren sehr gespannt auf die Erklärungen und hörten mit großem Interesse zu. Ein wirklich tolles Erlebnis! Abschlussfeier Auch dieses Kindergartenjahr freuten sich unsere spielerischem Geschick dargestellt. Auch der anschlie- "Großen" wieder sehr auf die Übernachtung und den ßende Tanz wurde mit viel Freude und Stolz vorge- besonderen Abend im Kindergarten. Im Hotel Sonn- führt. blick zeigten uns die Kinder, wie sie bereits im Schwimmkurs schwimmen gelernt haben und hatten sehr viel Freude und großen Spaß im Hallenbad. Mit großem Appetit wurden anschließend die selbst gekochten Spaghetti verspeist und natürlich gab es auch als Nachspeise eine feine Überraschung. Gestärkt und gut gelaunt folgte die Nachtwanderung und anschließend die Kinderdisco im Kindergarten. Am nächsten Morgen fand unser besonderes Abschlussfest mit großer Aufführung im Schulsaal statt. Die Geschichte vom Regenbogenfisch wurde von den Kindern mit viel Phantasie und schau 17 Wir bedanken uns bei allen Eltern für das schöne Kindergartenjahr, ihr Vertrauen und vor allem für die stets gute Unterstützung und sehr positive Zusammenarbeit. Berichte Wohnbau Feschadona Das Wohnbauprojekt Feschadona steht kurz vor der rung der Bevölkerung entgegen zu wirken. Fertigstellung. Noch im September soll die Vergabe Ein großer Dank gilt der Wohnbauselbsthilfe sowie erfolgen. Die Wohnungsübergabe ist dann auf Anfang den bauausführenden Firmen. Dezember geplant. Wir freuen uns darauf, die Wohnungen ihren neuen Durch dieses Projekt konnte einmal mehr leistbarer Wohnraum geschaffen werden, um einer Abwande- DAV-Sektion Heilbronn Die Heilbronner Hütte-Familiengeschichte geht wei- langfristige Planungen. Die Sektion kann den immer ter: Die Sektion Heilbronn des Deutschen Alpenver- steigenden Behörden- und Gäste-Anforderungen eins hat den 2018 auslaufenden Pachtvertrag mit der Rechnung tragen. Der Familie Immler dient er als soli- Familie Immler auf unbefristete Zeit verlängert. Seit de Grundlage für weitere Lebensplanungen.“ 2018 über 40 Jahren ist sie schon auf der Heilbronner Hütte wird die Heilbronner Hütte 90 Jahre alt. im österreichischen Verwall-Gebiet zwischen Vorarlberg und Tirol. Nach „harten, aber fairen Verhandlungen“ - so Sektions-Geschäftsführer Thomas Pfäffle - ist man zu einem guten Ergebnis gekommen. Nach Mutter Rosalinde und Sohn Fredi Immler steht jetzt dessen Tochter Olivia in den Startlöchern. Der Übergang wird an deren Mutterrolle angepasst: Olivias Sohn ist gerade ein halbes Jahr alt. Fredi Immler: „Lennox soll noch viele Stunden mit seiner Mutter verbringen.“ Der Generationen-Wechsel innerhalb der Familie ist auch eine Vertrauenserklärung der DAV-Sektion. Vorsitzender Bernd Bührer und Hüttenwart Volker Lang sind sich einig: „Der neue Pachtvertrag ist eine gute Basis für 18 Berichte Fredi Immler bewirtet seit August 1977 - anfangs mit Gardasee. Die Saison 2017 geht bis 3. Oktober. An- Bruder Ernst - die „Neue Heilbronner Hütte“ auf 2320 schließend steht das Winterhaus bereit. m. Am 30. August 2017 ist er selbst 70 geworden, was man dem Sportsmann, der im Winter mit seiner Frau Auch die Gemeinde Gaschurn gratuliert Fredi Angelika, einer ehemaligen Skirennläuferin, im Silv- Immler recht herzlich zu seinem 70. Geburtstag und retta-Gebiet eine Skischule betreibt, nicht ansieht. wünscht ihm weiterhin alles Gute für seine Tätigkeit auf der Heilbronner Hütte sowie als Leiter der ortsan- Viele Jahre gehörte seine Mutter Rosalinde zum Bild sässigen Schischule. der Hütte. Die ehemalige Hebamme, die das halbe Montafon auf die Welt gebracht hat, verbreitete bis zu ihrem Tod 2015 mit fast 93 Jahren das Stück Familiencharakter, das der Hütte ihre gastfreundliche Atmosphäre verleiht. Ihre Tochter Sigrid hat die Beziehung zu Heilbronn mit der Verheiratung hierher vertieft. Heute ist sie mit Bruder Ernst wieder im Montafon tätig. Zu seinem 40. Hüttenwirt-Jahr konnte Fredi Immler 2016 mit 5688 Übernachtungen auch Dank der ständigen Qualitätsanpassungen durch die Sektion eine Rekord-Besucherzahl melden. Dazu kommen zahlreiche Geburtstage sind die Tage, bergwandernde Tagesgäste. Die Heilbronner Hütte ist an denen man das, was war, betrachtet, das ideale „Drehkreuz“ zwischen den sieben DAV- das was ist, bewertet, Hütten im Verwall-Gebiet und beliebte Station der und das, was sein wird, Transalp-Bikerroute zwischen Oberstdorf und dem voller guter Hoffnung erwartet. Bewegungskindergarten Kindergartenleiterin Monika Meier hat erfolgreich die Ausbildung „Vorarlberger >> Bewegungskindergarten“ abgeschlossen. Die feierliche Zertifikatsübergabe hat am 29. Juni 2017 durch Sportlandesrätin Dr. Bernadette Mennel stattgefunden. Die Gemeinde Gaschurn gratuliert Monika recht herz19
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  2. gapazitig
20170831_GVE018 St.Gallenkirch 2017-08-31 Gemeinde St. Gallenkirch Bezirk Bludenz 6791 St. Gallenkirch St. Gallenkirch, 07.09.2017 Niederschrift über die am Donnerstag, den 31.08.2017 um 20:00 Uhr im Gemeindeamt St. Gallenkirch stattgefundene 18. Sitzung der Gemeindevertretung von St. Gallenkirch. Anwesend: Von der Liste Parteifreie Bürger und SPÖ Bgm. Josef Lechthaler, Vize-Bgm. Alexander Kasper (gleichzeitig Schriftführer), GR Martin Kleboth, GR Irma Rudigier, Mario Tschofen, Walter Lorenzin, Lucas Hausser, Norbert Marent, Mag.a Sonja Wachter, Franz Dönz, Alois Bitschnau, Ing. Hansjörg Schwarz; Entschuldigt: Johannes Felder, Peter Lentsch, Johannes Sturm; Von der Liste Volkspartei und Unabhängige GR Bertram Rhomberg, GR Paul Einsiedler, Herwig Schallner, Fred Fleisch, Michael Willi, Marietta Fiel, Mag. Daniel Fritz, Werner Maier, Florian Juen; Entschuldigt: Gabi Juen, Hubert Biermeier; Tagesordnung: 01. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 02. Genehmigung der letzten Niederschriften vom 20.07.2017 03. Änderung des Flächenwidmungsplanes: a) Upland Pares GmbH, Galgenul b) Gargellener Bergbahnen - UEP (Beschlussfassung des Auflageverfahrens für die beantragte Parkplatzerweiterung und Neubau Alpinhaus) c) Gargellener Bergbahnen - Sonderflächenwidmung FS Skidepot/Werkstatt (nachträglich auf der Tagesordnung) 04. Machbarkeitsstudie Naturpark Rätikon 05. Berichte des Bürgermeisters 06. Allfälliges zu Pkt. 01 Bgm. Josef Lechthaler eröffnet um 20:00 Uhr die heutige Sitzung, begrüßt alle Anwesenden und stellt die Beschlussfähigkeit fest. Seite 1 Gem. § 41 Abs. 3 GG wird vom Bürgermeister beantragt, den folgenden Tagesordnungspunkt nachträglich auf die Tagesordnung zu nehmen: Punkt 03 c) - Gargellner Bergbahnen - Sonderflächenwidmung FS Skidepot/Werkstatt Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig die nachträgliche Aufnahme dieses Punktes auf die heutige Tagesordnung. zu Pkt. 02 Genehmigung der letzten Niederschriften vom 20.07.2017 Die Genehmigung der vorliegenden Niederschrift über die öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung vom 20.07.2017 wird einstimmig vertagt. GR Paul Einsiedler bittet im Auftrag des damals anwesenden Ersatzmitgliedes Anton Feichtner darum, unter Tagesordnungspunkt 08. (Allfälliges) eine ausführlichere Darstellung zur Baustelle auf der L188 bei Lorüns zu formulieren. Diesem Wunsch soll Rechnung getragen werden. Die Niederschrift über die nichtöffentliche Sitzung vom 20.07.2017 wird jedoch einstimmig genehmigt. zu Pkt. 03 Flächenwidmungen: a) Inhaltliche Darstellung der Gemeindevertretung: Die Upland Pares GmbH möchte auf der GST-Nr. 3288/2 ein Appartementhaus für die gewerbliche Nutzung errichten. Das Grundstück befindet sich im Ortsteil Galgenul und ist laut Flächenwidmungsplan als Freifläche Freihaltegebiet und als Baufläche Wohngebiet mit besonderer Widmung 1 gewidmet. Es grenzt im Süden und Norden an eine öffentliche Verkehrsfläche, östlich und westlich an bereits bebautes Bauland an. Auf dem Grundstück steht bereits eine große Garage. Sie wurde für die Unterstellung von landwirtschaftlichen Fahrzeugen genutzt und soll nun teilweise rückgebaut werden. Der Vorplatz vor der Garage liegt im Freifläche Freihaltegebiet und diente ebenfalls für die Abstellung von landwirtschaftlichen Geräten aller Art. Der Vorplatz soll nun als Parkplatz für Personenkraftwagen adaptiert werden. Es soll daher eine Fläche im Ausmaß von 362 m2 von Freifläche Freihaltegebiet in Verkehrsfläche Straße umgewidmet werden. Aus raumplanungsfachlicher Sicht ist eine solche Umwidmung durchführbar und zweckmäßig. Im Vorfeld erfolgte die Anrainerverständigung. Im Hinblick auf eine persönliche Vorsprache und Anregung eines Anrainers beim Bürgermeister wird im Zuge der Widmung folgendes geregelt: Bei der vorgesehenen Anbindung von der GST-Nr. 3288/2 in Richtung GST-Nr. 4657/1 (Öffentliches Gut - Gweilweg) handelt es sich um einen 1,5 Meter breiten Fußweg, der nicht als Verbindungsstraße benutzt werden darf, (siehe Beilage) Aus Sicht der WLV bestehen keine Bedenken bezüglich der beantragten Flächenwidmung. Seite 2 Beschlussfassung: Teilfläche der GST-Nr. 3288/2 von Freifläche Freihaltegebiet in Verkehrsfläche Straßen (362 m2) Die Beschlussfassung erfolgt einstimmig. GR Irma Rudigier fordert ein, dass sich die Gemeindevertretung ganz dringend Gedanken machen muss, wie zukünftig mit derartigen Investorenmodellen umgegangen wird. Durch die Hintertüre werden aus ihrer Sicht laufend neue Zweitwohnsitze geschaffen. Alois Bitschnau schlägt vor, dass bis zur nächsten Sitzung ein Resolutionsentwurf als Beschlussvorlage ausgearbeitet werden soll. Diese Resolution soll dann an den Landesgesetzgeber weitergeleitet werden. b) Umwelterheblichkeitsprüfung zur Flächenwidmungsplanänderung Umwidmung im Bereich Schafbergbahn Talstation für Parkplatzerweiterung und Neubau Alpinhaus Die Gemeinde St. Gallenkirch hat mit Eingabe vom 10.02.2015, angepasst mit Lageplan vom 27.06.2017, ZI. 00/2017/01 um die Durchführung einer Umwelterheblichkeitsprüfung nach dem Raumplanungsgesetz für die Umwidmung der GST-Nr., bzw. von Teilflächen der GST-Nr. 4562/3, 4562/5, 4562/7, 4562/8, 4562/10, 4562/11, 4562/12, 4562/13, 4594/2, 4594/4 und 4594/5, alle GB St. Gallenkirch im Ausmaß von insgesamt rund 1,3 ha von FF, F und FL in FS/Parkplatz (ca. 7400 m2), FS/Tennisplatz (ca. 1400 m2), FS/Skidepot (ca. 900 m2) und FS/Talstation/Garage (ca. 3700 m2) ersucht. Außerdem soll eine bestehende Widmung als FS/Schirmbar auf GST-Nr. 4562/7 geringfügig verlegt werden. Eine Teilfläche von GST-Nr. 4562/1 soll von FL in FF umgewidmet werden. Im Zuge des Verfahrens zur Umwelterheblichkeitsprüfung wurden Stellungnahmen aus den Fachbereichen Raumplanung, Geologie, Wildbachund Lawinenverbauung, Wasserwirtschaft, Forst sowie Natur- und Landschaftsschutz eingeholt. Diese Stellungnahmen werden der Gemeindevertretung zur Kenntnis gebracht. Lt. Auskunft des Bürgermeisters werde von Seiten der Gargellener Bergbahnen versucht, die mit Schreiben vom 20.07.2017 von Herrn Ing. Christoph Hiebeler geforderte Bannlegung zu vermeiden. Das einmonatige Auflageverfahren für die laufende Umwelterheblichkeitsprüfung wird von der Gemeindevertretung einstimmig beschlossen. Seite 3 c) Inhaltliche Darstellung der Gemeindevertretung Die Gargellener Bergbahnen beabsichtigen im Zuge des Gesamtkonzeptes, für welches das zuvor beschlossene Auflageverfahren für das UEP notwendig wird, die Errichtung eines Skidepots samt Werkstatt. Dafür wird eine Sonderflächenwidmung notwendig. Da die Bergbahnen unter einem großen Zeitdruck stehen, so soll auf deren Bitte dieser Antrag auf Änderung des Flächenwidmungsplanes behandelt und womöglich beschlossen werden. Beschlussfassung: Teilfläche der GST-Nr. 4562/12 von FL und F in Sonderfläche FS Skidepot/Werkstatt - 998,72 m2 Die Beschlussfassung durch die Gemeindevertretung erfolgt einstimmig. zu Pkt. 04 Machbarkeitsstudie Naturpark Rätikon Ausgehend von den Prättigauern „Rätikon-Gemeinden" Grüsch, Klosters-Serneus, Küblis, Luzein, Seewis und Schiers wurde die Idee für einen grenzüberschreitenden „Internationalen Naturpark Rätikon" im Rahmen eines einjährigen Vorprojektes entwickelt. Das NaturparkGebiet soll dabei neben den Schweizer Gemeinden auch Gemeinden aus dem Fürstentum Liechtenstein und Vorarlberg umfassen. Die zentralen Bestandteile der Machbarkeitsstudie (Juli 2017 - März 2019) sind dabei: Situationsanalyse Perimetervorschlag für das „Gebiet Internationaler Naturpark Rätikon" Öffentliche Veranstaltungen zu Kommunikation, Partizipation und Auslotung der Akzeptanz Erarbeitung der spezifischen Ziele und Angebote des Naturparkes Varianten zur Trägerschaft und Organisationsstruktur für das Parkmanagement Die Ergebnisse der Entscheidungsprozesse. Machbarkeitsstudie sind die Grundlage für weitere Kosten Machbarkeitsstudie gesamt € 114.000,- ZHAW: € 64.413,- Eigenleistung Regios (Stand Montafon, Regio im Walgau) € 43.284,- externe Dienstleister: € 5.869,Lt. Regierungsbeschluss vom 27.06.2017 trägt das Land Vorarlberg 50 % der Gesamtkosten, somit € 57.000,-. Die Aufteilung der Gemeindeanteile erfolgt nach EW-Zahl. Seite 4 Rätikon-Gemeinden Einwohnerstand Per 31.03.2017 €57.000,entsprechen je EW Betrag je Gemeinde in Euro Brand Bürs Bürserberg Frastanz Nenzing St. Gallenkirch Tschagguns Vandans 706 3225 538 6430 6289 2259 2237 2654 2,3420 2,3420 2,3420 2,3420 2,3420 2,3420 2,3420 2,3420 1.653,45 7.552,95 1.260,00 15.059,06 14.728,84 5.290,58 5.239,05 6.215,67 24338 2,3420 56.999,60 Gesamt Die Kosten können bei Bedarf auf drei Jahreshaushaltsbudgets (2017/ 2018/ 2019) aufgeteilt werden. Mag. Daniel Fritz erkundigt sich nach noch genaueren Informationen. Lt. Bürgermeister können diese zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht wirklich zur Verfügung gestellt werden. Herwig Schallner spricht das Projekt Natura 2000 an, wo es aus seiner Sicht zu einer stillschweigenden Enteignung kam. Deshalb spricht er sich für eine genaue Betrachtung des angedachten Naturparkes Rätikon hinsichtlich seiner Folgen aus. Lt. Mag. Daniel Fritz gilt es darauf acht zu geben, wie sich die Landesgesetzgebung diesbezüglich verhält. Das Land muss einen Gesetzesentwurf ausarbeiten. Dieser müsse dann in Folge genau begutachtet werden. Er verweist auf die grüne Regierungsbeteiligung im Land Vorarlberg. GR Bertram Rhomberg teilt mit, dass bereits vor zehn Jahren ein Interreg-Projekt mit der Nachbarregion in der Schweiz (Rätikon) gestartet worden ist. In diesem Zusammenhang wurden damals neue Wanderweg geschaffen. Beschlussantrag Es wird somit der Antrag gestellt, dass die Gemeinde St. Gallenkirch einen Kostenbeitrag zur Durchführung der Machbarkeitsstudie „Internationaler Naturpark Rätikon" gemäß der oben angeführten Beschreibung und Berechnung in der Gesamthöhe von € 5.290,58 beschließt. Zum Zwecke der Durchführung des Projektes wird eine ARGE bestehend aus den oben genannten acht Gemeinden gegründet. Der Stand Montafon wird dabei die finanzielle Abwicklung übernehmen. Der vorliegende Beschlussantrag wird von der Gemeindevertretung einstimmig genehmigt. Eine bereits zur Verfügung stehende Präsentation über die Naturparks in der Schweiz soll der Gemeindevertretung zur Verfügung gestellt werden. Seite 5 zu Pkt. 05 Berichte des Bürgermeisters • • • • • • • 13.08. Klangfestival Gargellen 14.08. Jazz im Hotel, Montafoner Resonanzen, Hotel Madrisa 15.08. Silvretta Gebirgslauf 18. - 20. August Steinbock Berg Rennslalom 2017 22. und 23. August FIS Nordic Bewerb in Tschagguns und Partenen 27.08. Theaterwanderung „Auf der Flucht" in Gargellen (letzte im Jahr 2017) Messe auf Maisäß Montiel 30.08. Kamingespräche Montafon Tourismus, Hotel Madrisa Der Vorsitzende berichtet, dass Polizeikommandant Karl Schuchter per 01. September als Kommandant nach Schruns wechselt. Die Nachfolge in Gaschurn ist derzeit ausgeschrieben. Am Sonntag, den 03. September hat Pfarrer Lukas Bonner seinen Pfarreinzug in Gaschurn. Der Bürgermeister berichtet über einige personelle Veränderungen in der Gemeinde. So wird unser langjähriger Gemeindekassier Guntram Juen per 01.09.2017 seinen Ruhestand antreten. Daniela Rudigier wird am 04.09.2017 ihre Arbeit in der Gemeindeverwaltung aufnehmen und als Unterstützung für Barbara Wachter dienen, welche die Funktion der Gemeindekassiererin übernehmen wird. Beim Gemeindebauhof wird Werner Schallner per 01.10.2017 in den Ruhestand wechseln. Im folgt Roland Schönherr als neuer Bauhofmitarbeiter nach. Unserem bisherigen Wegewart Daniel Zugg folgte Michael Singer aus Schruns, welcher die Tätigkeiten für dieses Jahr übernehmen wird. In der Angelegenheit Sägewerk Marlin berichtet der Bürgermeister über den derzeitigen Sachverhalt. Die Familie Marlin hat weitere Gespräche mit Banken geführt. Diese werden den vorliegenden Sachverhalt prüfen bzw. bewerten. Von Seiten der Gemeindevertretung wird der Vorschlag gemacht, dass der Familie Marlin der gewünschte Wortlaut übermittelt wird, der dann Bestandteil eines neuen Vertrages sein soll. Bei der Firma MPreis hat sich die ganze Planungsphase und somit auch die Baueingabe verzögert. Es musste auf Grund von notwendigen Wildbach-Auflagen noch einiges abgeändert werden. Die neuen Pläne liegen derzeit bei der Bezirkshauptmannschaft zur Prüfung auf. Die Sanierung der WC-Anlagen bei der Volksschule in St. Gallenkirch können bis zum Schulbeginn abgeschlossen werden. Der Ganztageskindergarten in Gortipohl wird diesen Herbst in Betrieb gehen. Auch laufen die Vorbereitungen zum Thema EKIZ. Seite 6 Im Rahmen der im Monat September stattfindenden Kulturveranstaltungen Montafoner Resonanzen findet am Samstag, den 09.09.2017, um 20:15 Uhr ein Konzert in der Pfarrkirche St. Gallenkirch statt. Organist Johannes Berger und Hornist Christoph Eß zeigen dabei ihr Können. Auch die Mitglieder der Gemeindevertretung sind dazu herzlich eingeladen. zu Pkt. 06 - Allfälliges Mag. Daniel Fritz erkundigt sich nach dem Stand der Dinge in Sachen Machbarkeitsstudie Montafonerbahn. Lt. Bürgermeister sollte diese im Laufe dieses Herbstes vorliegen. GR Bertram Rhomberg spricht das Thema Schlachthaus in unserer Gemeinde an. Hier sollte dringend eine sinnvolle Lösung gefunden werden. Es sei wahrscheinlich nur noch eine Frage der Zeit, bis die derzeitige Lösung mit dem neuen Besitzer der Liegenschaft von Otto Ganahl nicht mehr besteht. Franz Dönz spricht die nach wie vor völlig unbefriedigende Situation im Hinblick auf das Ortsbild bei Landwirt Martin Bargehr an. Hier sollten dringend mit Nachdruck Maßnahmen ergriffen werden. Herwig Schallner pflichtet dem bei und ordet hier eine bereits seit Jahren bestehende Tatenlosigkeit seitens der Baubehörde. Der Vorsitzende weißt darauf hin, dass diesbezüglich in der letzten Legislaturperiode sehr wenig unternommen wurde. Aktuell sind schon zahlreiche Bemühungen unternommen wurden, um den unguten Zustand zu bereinigen. Es ist jedoch sehr schwierig und er bittet daher um etwas mehr Verständnis. GR Martin Kleboth erkundigt sich nach dem derzeitigen Verfahrensstand in der Bauangelegenheit Balbierbachbrücke. Der Vorsitzende berichtet, dass hier das Zwangsrechtsverfahren nach wie vor läuft. GR Bertram Rhomberg ersucht den Bürgermeister neuerlich darauf einzuwirken, dass die Wildbachund Lawinenverbauung schon recht bald mit notwendigen Sanierungsmaßnahmen im Bereich Platina Stutz (Alte Straße nach Gargellen) beginnt. GR Paul Einsiedler spricht die notwendige Sanierung der Straße am Schattenort in Gortipohl an. Die Familien Wachter und Fitsch erhoffen sich eine Lösung. Der Bürgermeister teilt mit, dass er mit den Anrainern baldige Gespräche führen werde, um wie bereits in der Vergangenheit eine Kostenbeteiligung zu vereinbaren. 2/3 Gemeinde, 1/3 die Anrainer. Marietta Fiel spricht die massive Steinschlaggefährdung im Bereich der „Scheimerscher-Röfi" an. Es komme trotz Sperrung des Weges immer wieder zu Durchquerungen des Gefährdungsbereiches. Bgm. Josef Lechthaler teilt mit, dass sich die Landesgeologin Barbara Ess vor Ort eine Übersicht verschaffen hat. Ein schriftliches Gutachten steht noch aus. Der Weg bleibt auf jeden Fall offiziell gesperrt. Ende der Sitzung: 21:00 Uhr Seite 7
  1. stgallenkirchvertretung
  2. gallenkirchvertretung
  3. sanktgallenkirchvertretung
20170817_GaPa_Blitz Gaschurn 2017-08-17 Amtliche Mitteilung Zugestellt durch Post.at Ausgabe II August 2017 GaPa - Blitz FIS S OMMER G RANDPRIX N ORDISCHE K OMBINATION 2017 Der FIS Sommer Grandprix Nordische Kombination wird am Mittwoch, 23. August 2017 Bürgermeister Martin Netzer, MSc durchgeführt. Dieses sportliche Highlight setzt sich aus den Disziplinen Skispringen mit einem Probe- und Wertungsdurchgang an der Sprungschanze in Tschagguns sowie Langlaufen (4 x 2,5 km) mit Rollerskates mitten durch den Ortskern von Partenen zusammen. Zuschauer sind bei freiem Eintritt zu den Wettbewerben sowie den Proben herzlich eingeladen! Im Anschluss an die Siegerehrung in Partenen findet beim Parkplatz der Vermunt- ba h n ein K on ze rt d er Ba nd „Roadwork“ statt. Wir bitten Sie um Verständnis, dass dieses Konzert bis ca. 23:00 Uhr zu erhöhtem Lärmaufkommen führen kann. Für die Bewirtung sorgt der Skiclub Silvretta Partenen und Erwin Strauß. S TRASSENSPERREN Aufgrund des FIS Sommer Grandprix Nordische Kombination ist das Befahren der gesamten Silvrettastraße (Dorfstraße) Von diesem Verbot ausgenommen sind Fahrzeuge des Veranstalters. sowie der Montafonerstraße (Umfahrungsstraße) in Partenen (vom Die Busse fahren nach Fahrplan, ausgenommen der Bus um 19:45 Uhr von Partenen Loch nach Schruns. Die Fahrgäste werden stattdessen in Partenen an den Bushaltestellen direkt nach Rennende von einem Shuttledienst abgeholt und zum Hotel Zerres gebracht. Von dort fährt der MBS Bus mit ca. 15 Minuten Verspätung nach Schruns ab. Objekt Flöry, Montafonerstraße 54, 6794 Partenen, bis zum Bereich Lifinarlift) während der nachstehend angeführten Zeiträume in beiden Fahrtrichtungen verboten (keine Umleitung!): Mittwoch, 23. August 2017 Gemeinde Gaschurn Dorfstraße 2 6793 Gaschurn Tel.: 05558-8202-0 Fax: 05558-8202-19 gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at 18:15 Uhr bis 19:00 Uhr 19:15 Uhr bis 20:15 Uhr Geparkt werden kann bei der Versettlabahn. Von dort ist ein Shuttledienst ab 17:00 Uhr nach Partenen eingerichtet. Wir bitten Sie um Kenntnisnahme und Ihr Verständnis! Programm: Dienstag, 22. August 2017 17:00 Uhr Training Tschagguns Nordic Zentrum 19:00 Uhr Qualifikation/Povisorischer Wertungsdurchgang Tschagguns Nordic Zentrum Mittwoch, 23. August 2017 14:30 Uhr Eröffnung mit Flaggenparade Tschagguns Nordic Zentrum 15:00 Uhr Probedurchgang Tschagguns Nordic Zentrum 16:00 Uhr Sprung-Wettkampf HS 108 Tschagguns Nordic Zentrum 17:00 Uhr GRATIS Shuttle nach Partenen 18:20 Uhr Training Rollerski Vermuntbahn Partenen 19:20 Uhr Start Wettkampf Gundersen 10 km (4 x 2,5 km) Vermuntbahn Partenen 20:00 Uhr Siegerehrung Vermuntbahn Partenen 20:15 Uhr Live-Konzert mit Roadwork 20:30 Uhr Gratis Shuttledienst von Partenen nach Schruns P FARRAUSZUG VON UNSEREM P FARRER J OE EGLE Am Sonntag, 27. August 2017 um 10:00 Uhr verabschieden wir unseren Pfarrer Joe Egle bei seinem letzten Gemeindegottesdienst. Nach dem Gottesdienst freuen wir uns auf ein gemütliches Beisammensein auf dem Kirchplatz. Alle sind recht herzlich dazu eingeladen! Der Pfarreinzug von Pfarrer Mag. Lukas Bonner findet am Sonntag, 03. September 2017 um 10:00 Uhr statt. Treffpunkt ist bei der Volksschule Gaschurn. M IETWOHNUNGEN - G EMEINDE G ASCHURN Wohnobjekt: Dorfstraße 3, Top 10, 6793 Gaschurn Die Wohnung besteht aus: 2 Zimmer, 1 Wohnküche, Bad mit Dusche und WC sowie 1 Abstellraum mit 14 m² Bei Bedarf steht eine Waschküche gegen entsprechende Entschädigung zur Mitbenützung zur Verfügung. Die Küchenzeile des Vormieters kann übernommen werden. Wohnfläche: Wohnobjekt: Schulstraße 77, Top 1, 6794 Partenen Die Wohnung besteht aus: 3 Zimmer, 1 Küche und 1 Bad/WC, 1 Abstellraum im Erdgeschoss zur Mitbenützung, 1 Tiefgaragenplatz Wohnfläche: 82,25 m² als Wohnbereich Beide Wohnungen können ab sofort gemietet werden 80,60 m² als Wohnbereich Interessenten melden sich bitte bei: Gemeinde Gaschurn, Tel. Nr.: 05558 / 8202 – 10 oder per E-Mail an gemeinde@gaschurn.at 3. M ONTAFONER B ERGLAUF Am Samstag, 23. September 2017 von 10:00 - 16:00 Uhr findet bereits zum 3. Mal der Montafoner Berglauf statt. Die Strecke führt vom Portal „Kops I“ bis zum Berggasthaus Alpstöbli Tafamunt. Weitere Informationen unter: www.montafon.at/de/Service/Veranstaltungskalender
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20170803_GaPa_Blitz Gaschurn 2017-08-03 Amtliche Mitteilung Zugestellt durch Post.at Ausgabe August 2017 GaPa - Blitz BEGEGNUNGSORT GASCHURN 2020 Wir möchten uns bei den GemeindebürgerInnen für die zahlreiche und einbringende Teilnahme beim Projekt „Begegnungsort Gaschurn 2020“ recht herzlich bedanken. Das große Interesse eurerseits zeigt uns, dass euch das Ortsbild sowie die Zukunft unserer Gemeinde sehr am Herzen liegen. Verändern kann man nur dort etwas wo auch Interesse besteht. Bürgermeister Martin Netzer, MSc „Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.“ Franz Kafka MONTAFONER RESONANZEN Termine Gaschurn-Partenen Freitag 11. Aug. 2017 20:15 Uhr Kammermusik-Abend Samstag 19. Aug. 2017 20:15 Uhr Jass Gipfel Montafon III Freitag 25. Aug. 2017 20:00—21:30 Uhr Eröffnung Volksmusikwochenende Freitag 08. Sept. 2017 20:15 Uhr Konzert mit Orgel und Streichern (Hotel Felbermayer Gaschurn) (Hotel Felbermayer Gaschurn) (Kirchplatz—Tanzlaube Gaschurn) (Pfarrkircher Gaschurn) Weitere Termine unter: montafon.at/montafoner-resonanzen URLAUB DR. GERHARD KÖNIG Die Arztpraxis von Herrn Dr. Gerhard König ist von Gemeinde Gaschurn Dorfstraße 2 6793 Gaschurn Tel.: 05558-8202-0 Fax: 05558-8202-19 gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at Montag 11. September 2017 bis einschließlich Sonntag 24. September 2017 geschlossen. Urlaubsvertretung: Dr. Peter Buzmaniuk, St. Gallenkirch, +43 5557 6204 STELLENAUSSCHREIBUNG Wir bieten Ihnen eine interessante Position mit einem abwechslungsreichen Aufgabengebiet in einem anspruchsvollen Umfeld. Die Entlohnung erfolgt nach den Bestimmungen des Gemeindeangestelltengesetzes 2005. Die Gemeinde Gaschurn sucht ab Oktober 2017 eine Mitarbeiterin / einen Mitarbeiter für den Bereich „Verwaltungsassistenz“ Wenn Sie sich von dieser Aufgabe angesprochen fühlen, dann bewerben Sie sich bei uns! in einem Ausmaß von ca. 50 % als Karenzvertretung. Sie sind: kundenfreundlich, genaues Arbeiten gewohnt, flexibel, in der Handhabung aller Office-Programme versiert, teamfähig, offen für Weiterbildung, ... Ihre Bewerbung mit den üblichen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte bis zum 31. August 2017 an: Ihre Aufgaben sind: Gemeinde Gaschurn Organisation von Besprechungen / Sitzungen, div. Schriftverkehr, Assistenz im Sekretariat / Bürgermeister, Aktenablage, Projektarbeiten, ... 6793 Gaschurn Dorfstraße 2 E-Mail: gemeinde@gaschurn.at FENSTERTAG GEMEINDEAMT Das Gemeindeamt Gaschurn sowie der Bauhof haben aufgrund des Fenstertages zu Maria Himmelfahrt am Montag , 14. August 2017 geschlossen. Wir bitten um Ihr Verständnis und sind Mittwoch 16. August 2017 wieder für Sie da. ab FIS NORDISCHE KOMBINATION Bereits zum zweiten Mal macht die FIS Nordische Kombination in Tschagguns und Partenen Halt. Ca. 70 Sportler messen sich in den Disziplinen Skispringen und Langlauf. Das Publikum kann Weltmeister und Olympiasieger dabei hautnah erleben. Die FIS Nordische Kombination wird am Mittwoch, 23. August 2017 durchgeführt. Dieses sportliche Highlight setzt sich aus den Disziplinen Skispringen mit einem Probe- und Wertungsdurchgang an der Sprungschanze in Tschagguns sowie Langlaufen (4 x 2,5 km) mit Rollerskates zusammen. Termine: 16:00 Uhr Sprung-Wettkampf HS108 Montafon Nordic Zentrum Tschagguns 19:20 Uhr Wettkampf Gundersen 10 Km Vermuntbahn Partenen 20:00 Uhr Siegerehrung Vermuntbahn Partenen 20:15 Uhr Live Konzert „Roadwork“ Vermuntbahn Partenen
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20170802_GVE023 Gaschurn 2017-08-02 6793 Gaschurn / Dorfstraße 2 / Hochmontafon – Österreich Tel. +43(0)5558/8202, Fax +43(0)5558/8202-19 email: gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at Datum: 13. September 2017 AZ: 004-1/23/2017 BearbeiterIn: Sandra Tschanhenz sandra.tschanhenz@gaschurn.at Niederschrift über die 23. Gemeindevertretungssitzung am 02. August 2017 um 19:30 Uhr im Gemeindeamt Gaschurn. Anwesend: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Bgm. Martin Netzer, MSc, Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen, GR Klaus Schröcker, Gerhard Saler, Daniel Sandrell, Artur Pfeifer, Joachim Hammer, Walter Lechleitner, Thomas Stark, Stefan Wachter; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: GR Markus Netzer, Christoph Wittwer, Ludwig Wachter, Adolf Felder (ab 19:36 Uhr); Entschuldigt: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Thomas Riegler, Mag. Freddy Wittwer, Markus Felbermayer, Kurt Rudigier, Kurt Klehenz, Otto Rudigier; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: Schriftführerin: Sandra Tschanhenz Tagesordnung 1) Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit 2) Berichte 3) Umwidmungsansuchen Silvretta Montafon GmbH, HNr. 198a, 6791 St. Gallenkirch 4) Antrag auf Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit d Vlbg RPG für das Maisäßgebäude Ganeu Nr. 244, Elfriede Bell, Dorfstraße 188, 6793 Gaschurn 5) Genehmigung der letzten Niederschrift(en) 6) Allfälliges Niederschrift_23_GV_Sitzung.doc 1/10 Erledigung der Tagesordnung: zu 1.: Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit Der Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindemandatarinnen und Gemeindemandatare. Der Vorsitzende stellt fest, dass die Ladung ordnungsgemäß ergangen und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Es erfolgt die Angelobung der noch nicht angelobten Anwesenden. Es ist dies Stefan Wachter. Dieser gelobt wie folgt: „Ich gelobe, die Verfassung sowie alle übrigen Gesetze gewissenhaft zu beachten, meine Aufgabe unparteiisch und uneigennützig zu erfüllen, das Amtsgeheimnis zu wahren und das Wohl der Gemeinde nach bestem Wissen und Gewissen zu fördern.“ Der Vorsitzende beantragt die Verlängerung der Tagesordnung um folgende Punkte: • Ehrung Pfarrer Joe Egle (nicht öffentlich) Der Änderung der Tagesordnung wird einstimmig zugestimmt. zu 2.: Berichte Der Vorsitzende berichtet Folgendes: • Maisäßgebietsausweisung Die Maisäßgebietsausweisung sei mit Beschluss der Vorarlberger Landesregierung vom 05.07.2017 genehmigt worden. Mit dieser Ausweisung sei nun die Möglichkeit für sämtliche Besitzer geschaffen worden, nach Stellung des entsprechenden Antrages, die Maisäßgebäude rechtmäßig zu nutzen, sollten alle erforderlichen Voraussetzungen hierfür vorliegen. Im Herbst werden alle Besitzer von Maisäßgebäuden angeschrieben und über die weitere Vorgangsweise sowie die Bestimmungen des Raumplanungsgesetzes informiert. Nach Eingang der Anträge können diese dann behandelt werden. • Biomasse Heizwerk GmbH & Co KG – Fernwärme Gaschurn-Partenen Am 26.07.2017 fand eine Informationsveranstaltung für alle Anschlussnehmer des Biomasse Heizwerks statt. Den Anwesenden sei die aktuelle Situation betreffend das Biomasse Heizwerk erläutert worden. Anhand der am Informationsabend gezeigten Präsentation wird eine Rückschau, die aktuelle Situation, die Möglichkeiten zur Sicherung des Fortbestandes, sowie Lösungsansätze den Anwesenden näher gebracht: (Adolf Felder nimmt ab 19:36 Uhr an der Sitzung teil.) Zu Beginn danke er allen, die dieses Projekt ermöglicht haben. Die Anschlussnehmer hätten sich im Laufe des Bestandes verändert und bis dato seien einige Neuanschlüsse erfolgt. Die Probleme, welche nach wie vor bestehen, seien beispielsweise die Netzstabilität sowie die Rücklauftemperatur. Spitzenzeiten seien eine Herausforderung. Die Preisgestaltung orientiere sich relativ stark am Ölpreis. Beim Bau des Biomasse Heizwerks sei damals als Anreiz für die großen Betriebe eine entsprechende Preisstaffelung erfolgt. Positiv für alle Abnehmer sei gewesen, dass diese sämtliche alten Ölbrenner ausbauen konnten. Niederschrift_23_GV_Sitzung.doc Seite 2/10 Maßnahmen, welche seit seiner Zeit als Geschäftsführer durchgeführt wurden, seien u.a.: der Einbau eines neuen Pufferspeichers, Hackschnitzeltrocknung, Optimierung bei Abnehmern – sämtliche Leckstellen wurden behoben, Neuanschlüsse ohne Kosten für die Gesellschaft, parallel dazu sei auch das Fernwärmeprojekt GaschurnPartenen entwickelt worden. Die derzeitige Situation stelle sich so dar, dass die Gemeinde im Jahr 2016 der Biomasse Heizwerk GmbH & Co KG einen Kredit in Höhe von EUR 60.000,00 zur Verfügung gestellt habe. Seit 28.02.2017 werde seitens der Hypobank ohne Haftung kein Kontokorrentkredit mehr zur Verfügung gestellt. Diesbezüglich habe die Gemeinde der Biomasse Heizwerk GmbH & Co KG einen weiteren Kredit von ca. EUR 120.000,00 zur Verfügung gestellt. In Anbetracht des Volksabstimmungsergebnisses sei wahrscheinlich auch eine Haftungsübernahme zur Finanzierung der notwendigen Investitionen für diese Fernwärmeanlage schwierig. Dies werde jedoch Tagesordnungspunkt der nächsten Gemeindevertretungssitzung im September sein. Derzeit sei das Fernwärmeprojekt Gaschurn-Partenen nicht umzusetzen, da eine Finanzierung fehle. Aktuell werden nach wie vor noch verschiedene Ansätze geprüft und sollten bis zur nächsten Sitzung im Herbst vorliegen. Jedenfalls sei das Biomasse Heizwerk Gaschurn derzeit allein zu betrachten und weiterzuführen. Folgende Investitionen beim Biomasse Heizwerk Gaschurn seinen notwendig: - neuer Ölbrenner - Steuerung - Entkoppelung von Heizhaus und Netz - Abgasreinigungsanlage (2019 gelten neue Abgabsreinigungsrichtlinien) - Brandschutz Gesamt belaufen sich diese Investitionen auf ca. EUR 860.000 Um die Stand-Alone Variante (ohne Verwirklichung des Fernwärmeprojektes) umzusetzen, seien weitere Abklärungen zu treffen: - Finanzierungsfrage / Gespräche mit Banken - Stellung der Gemeinde abfragen / Haftungsübernahme - Erhöhung der Wärmelieferpreise - zumindest Dreijahresbetrachtung bei der Preisbildung - Kostendeckung Alles in allem sei es eine anspruchsvolle Aufgabe, welche einiger Vorarbeiten bedürfe, um schlussendlich eine vertretbare Lösung zum Weiterbestand der Biomasse Heizwerk GmbH & Co KG – auch ohne Verwirklichung des Fernwärmeprojektes – sicherzustellen zu können. Die Hoffnung, dass das Fernwärmeprojekt doch noch umgesetzt werde, sei allerdings noch nicht gestorben. Damit könnte man sich einige Investitionen in das Biomasse Heizwerk ersparen. Ein erster Lösungsansatz sei nun, durch eine Anpassung der Wärmeliefertarife eine Kostendeckung zu erzielen. Ein erster Schritt in diese Richtung sei, die Preise aus dem Jahr 2016 beizubehalten. Nach der eigentlichen Tarifberechnung würden die Tarife im Jahr 2017 wiederum um 13 %(!) sinken. Der zweite Schritt sei dann, ab 2018 schrittweise die Gestehungskos- Niederschrift_23_GV_Sitzung.doc Seite 3/10 ten zu decken. Ab 2021 soll es dann einen neuen Durchrechnungsindex geben. Im Herbst werde den Anschlussnehmern die Tarifanpassung zugeschickt. Dann bestehe die Möglichkeit entweder zuzustimmen oder den bestehenden Wärmeliefervertrag aufzukündigen. Die Kündigung kann bis zum 30.06. eines Jahres erfolgen, mit 31.12. ende dann der Vertrag. Klarzustellen sei, dass das Biomasse Heizwerk nur dann weiter betrieben werden könne, wenn ausreichend Wärme bezogen und eine Kostendeckung herbeigeführt werden könne. • Wasserversorgung BA07 (Partenen Loch) Die Vorarlberger Landesregierung habe folgenden Beschluss gefasst: „Ergänzend zur bereits zugesicherten Landesförderung laut Regierungsbeschluss vom 04.04.2017 (25 % zu EUR 1.020.000,00, d.s. EUR 255.000,00) werden der Gemeinde Gaschurn, abweichend zu den Richtlinien über die Gewährung von Beihilfen für feuerpolizeiliche Aufwendungen der Gemeinden aus Mitteln des Landesfeuerwehrfonds, für den weiteren Ausbau der Löschwasserversorgung, Bauabschnitt 07, auf Grundlage des Einreichprojektes Nr. 2012.013 vom November 2012 zu dem mit EUR 367.200,00 ermittelten Löschwasseranteil ein 5 %iger Beitrag aus Mitteln des Landesfeuerwehrfonds, das sind EUR 18.360,00 gewährt.“ Die gesamte Förderung aus Mitteln des Landes betrage somit EUR 273.360,00. • Mittelschule Innermontafon Mit Wirkung vom 01.09.2017 werde die Leiterstelle der Neuen Mittelschule Innermontafon in Gortipohl an Frau Waltraud Tschofen übertragen. • Blutspendeaktion Auch heuer sei wieder eine Blutspendeaktion in Gaschurn durchgeführt worden. 88 Blutkonserven konnten abgenommen werden. Ein herzlicher Dank gelte der Ortsfeuerwehr Gaschurn und ihrem Kommandanten Gebhard Felder für die tadellose Durchführung und Unterstützung. • Maisäß Ganeu Mit anonymem Schreiben vom 20.06.2017, eingelangt am 23.06.2017, wurde bei der Baubehörde angefragt, ob Umbauten bei bestimmten Maisäßgebäuden auf dem Maisäß Ganeu bewilligt wurden. Ebenfalls wurde angefragt, ob für alle dasselbe Maß angewandt werde. Als Baubehörde müsse er dieses Schreiben beachten und sämtliche erforderlichen Maßnahmen setzen. Er wolle der Gemeindevertretung durch diesen Bericht verdeutlichen, dass für die Baubehörde – gerade in Maisäßgebieten – dringender Handlungsbedarf bestehe. Durch die erfolgte Maisäßgebietsausweisung sei nun die Möglichkeit gegeben, auch bereits erfolgte Umbauten in einen rechtmäßigen Zustand zu bringen, sofern entsprechende Anträge gestellt werden und die Voraussetzungen für die Bewilligung erfüllt werden. • Mautgebühren Silvretta Hochalpenstraße: Aufgrund der Frage in der letzten Sitzung, sei der Gemeindetarif mit der Vorarlberger Illwerke AG abgeklärt worden. Die Organisationsrichtlinie aus dem Jahr 2007 besage, dass alle Galtürer sowie Gaschurner/Partener mit Hauptwohnsitz frei fahren und die Niederschrift_23_GV_Sitzung.doc Seite 4/10 Mitfahrer, welche keinen Hauptwohnsitz in den angeführten Gemeinden haben, den Personentarif zahlen müssen. Das sei kein „offizieller Tarif“. • Montafoner Sommer heißt jetzt Montafoner Resonanzen Das 2004 vom Stand Montafon gegründete Festival „Montafoner Sommer“ starte heuer in seine Neuauflage. Nach strukturellen Änderungen sei nun auch der alte Name durch die Bezeichnung „Montafoner Resonanzen“, welcher den Willen zum Aufbruch in eine neue Ära signalisiere, ersetzt worden. Dieses kleine, aber feine Kulturfestival biete auch unter neuem Namen vom 3. August bis 9. September 2017 ein hochkarätiges Konzertprogramm. Markus Felbermayer habe als langjähriger organisatorischer Leiter auch die Umstrukturierung und Umbenennung in die Hand genommen. Im Hotel Felbermayer finden seit drei Jahrzehnten klassische Konzerte statt. Auch die Orgellandschaft Montafon wurde wieder entdeckt, wodurch die historischen Orgeln im Tal einen neuen Stellenwert erhalten haben. Ein herzlicher Dank gelte Markus Felbermayer für seine Arbeit und sein großes Engagement. • Förderzusage Investitionskosten Kinderwerkstättli Die Vorarlberger Landesregierung gewähre der Gemeinde Gaschurn für die Kinderbetreuungseinrichtung „Kinderwerkstättli“ für den Neu- und Erweiterungsbau folgende Investitionskostenförderung gemäß Richtlinie der Vorarlberger Landesregierung zur Förderung von Kinderbetreuungseinrichtungen: Für die beantragte Investition in Höhe von EUR 122.749,50 werde folgende Förderung gewährt: - 50 % auf die ersten EUR 10.000,00 laut Bemessungsgrundlage einmalig pro Einrichtungsstandort; - 18 % der Bemessungsgrundlage zzgl. einem Zuschlag nach Gemeindegröße, einem Zuschlag nach Finanzkraftkopfquote der Gemeinde und einem Zuschlag auf der Basis der erreichten Anzahl von Bewertungspunkten für energetisch, ökologisch hochwertige Bauweise bei Vorlage eines Kommunalgebäudeausweises. Das seien voraussichtlich max. EUR 25.294,91, die zusätzlich zu den Mitteln der 15aVereinbarung mit dem Bund an Förderungen fließen werden. • Montafon Tourismus – Unterkunftsvermittlung www.montafon.at Montafon Tourismus weise daraufhin, dass die Online-Buchbarkeit in der heutigen Zeit für Betriebe enorm wichtig sei. Montafon Tourismus biete gerne Unterstützung in diesem Bereich an. Mit der neuen Kampagne, welche auf das Persönliche abziele, werden Privatzimmervermieter mit ihrer persönlichen Atmosphäre wieder an Bedeutung gewinnen. Die Chance der Online-Buchbarkeit, welche in der heutigen Zeit unabdingbar sei, sollte auf jeden Fall genützt werden. • M3 Ein herzlicher Dank gelte allen Organisatoren, Teilnehmern, und Helfern, die einen solchen Event möglich machen. Zum ersten Mal fand heuer auch die Montafon EBike Genussrunde statt. 2018 feiere M3 sein 10 jähriges Jubiläum. Niederschrift_23_GV_Sitzung.doc Seite 5/10 • Ausflug nach Weißbuch Der Musikverein Weißbuch war letztes Jahr beim Montafoner Bezirksmusikfest in Gaschurn zu Gast. Am vergangenen Wochenende fand der Gegenbesuch der Bürgermusik Gaschurn-Partenen in Weißbuch (Teilort der Partnergemeinde Berglen) statt, an welchem der Vorsitzende ebenfalls teilnahm. Ein großer Dank gelte der Bürgermusik Gaschurn-Partenen sowie dem Musikverein Weißbuch für die großartige Werbung für Gaschurn-Partenen. Weiter danke er Bürgermeister Maximilian Friedrich für die herzliche Aufnahme und das gemütliche Beisammensein. • Dorffest der Bergrettung Partenen Am Sonntag, den 06.08.2017 finde in Partenen das Dorffest der Bergrettung statt. Es würde den Vorsitzenden freuen, wenn auch Gemeindemandatare und viele andere teilnehmen. zu 3.: Umwidmungsansuchen Silvretta Montafon GmbH, HNr. 198a, 6791 St. Gallenkirch Der Vorsitzende erläutert, dass die Silvretta Montafon GmbH, Hnr. 198a, 6791 St. Gallenkirch, den Abbruch der „alten Versettla-Talstation“ sowie die Errichtung eines neuen Gebäudes mit einem Intersport Geschäft sowie einem Gastronomiebetrieb auf dem GST-NR 1295/3, GB Gaschurn, beabsichtige. Zu diesem Zweck soll das GST-NR 1295/3, GB Gaschurn, mit einem Ausmaß von insgesamt ca. 1184 m² im Flächenwidmungsplan von „Freifläche Sondergebiet Schidepot und Lager“, „Verkehrsfläche“ und „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Freifläche Sondergebiet Sportgeschäft und Gastronomiebetrieb“ umzuwidmen. Der Vorsitzende erläutert den Anwesenden, dass zuerst noch ein zusätzlicher Verkaufsbereich für ländliche Produkte geplant gewesen sei. Da dies laut Amtssachverständigen für Raumplanung und Baugestaltung nicht möglich sei, habe die Silvretta Montafon GmbH jedoch davon abgesehen und beantrage die Umwidmung wie ursprünglich geplant sowie unter Berücksichtigung der Anregungen im UEP-Verfahren. Weiter erläutert der Vorsitzende, dass eine Umwelterheblichkeitsprüfung durchgeführt worden sei. Die abschließende Stellungnahme vom 13.04.2017 liege vor. DI Ulrich Grasmugg habe dort eine Bezeichnungsänderung angeregt, welche die Errichtung des erwähnten Verkaufsbereiches für ländliche Produkte ausschließe. In Absprache mit der Silvretta Montafon GmbH wurde diese Bezeichnungsänderung gemäß dem Vorschlag des Amtssachverständigen DI Ulrich Grasmugg vorgenommen. Die Anrainer seien mit Schreiben vom 23.06.2017 über die geplante Umwidmung verständigt worden. Es sei ihnen die Gelegenheit geboten worden, bis zum 14.07.2017 eine Stellungnahme bzw. Einwendungen abzugeben. Es seien keine Einwendungen eingelangt. Der Vorsitzende erläutert, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss diese Umwidmung in seiner 12. Sitzung am 19.06.2017 behandelt habe und bitte GR Klaus Schröcker als Obmann des Bau- und Raumplanungsausschusses um seine Ausführungen. GR Klaus Schröcker führt aus, dass der Bau- und Raumplanungsausschuss der Gemeindevertretung die ursprüngliche angesuchte Widmung in „Freifläche Sondergebiet Sportgeschäft und Gastronomiebetrieb“ positiv empfehlen könne, da für dieses Ansuchen ein positives UEP-Verfahren abgehalten wurde bzw. positive Stellungnahmen der Sachverständigen vorliegen. Für die Variante, welche den Verkaufsbereich für ländliche Produkte beinhalte, wäre zuerst ein neues UEP-Verfahren durchzuführen. Nachdem die Umwidmung wie geplant durchgeführt werde, könne die geplante Umwidmung zur positiven Beschlussfassung empfohlen werden. Niederschrift_23_GV_Sitzung.doc Seite 6/10 Der Vorsitzende erläutert, dass in der heutigen Sitzung nur die Auflage des UEPErgebnisses beschlossen werde. Nach 4-wöchiger Auflage desselben, werde die Angelegenheit, sofern notwendig, erneut vom Bau- und Raumplanungsausschuss behandelt und die eigentliche Umwidmung voraussichtlich in der nächsten Sitzung im September beschlossen. Die Silvretta Montafon GmbH plane den Abbruch der „alten Versettla-Talstation“ noch im heurigen Herbst. Bauverhandlung für den Neubau habe noch keine stattgefunden. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den Plan über die angedachte Umwidmung zur Kenntnis. Aufgrund von Rückfragen erläutert der Vorsitzende, dass derzeit noch keine Planunterlagen bezüglich des Neubaus vorliegen. Bis zum Ablauf der Auflagefrist über das UEP-Ergebnis sollte ein Projekt vorliegen, welches dann auch dem Bau- und Raumplanungsausschuss vorgelegt werde. GR Klaus Schröcker erläutert, dass solche Projekte grundsätzlich dem Bau- und Raumplanungsausschuss vorgelegt werden sollten, bevor die Umwidmung letztendlich erfolge bzw. auch, damit mitunter auch eine Stellungnahme der Gemeinde im Bauverfahren abgegeben werden könne. Vize-Bgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen gibt zu bedenken, dass bei einem Neubau bzw. einer Umgestaltung im Bereich der „alten Versettla-Talstation“ auch die Bushaltestelle miteinzubeziehen wäre. Diese Anregung sollte der Silvretta Montafon GmbH ebenfalls mitgeteilt werden. Gerhard Saler merkt auch an, dass die Bushaltestelle auf dem Grundstück der Silvretta Montafon GmbH liege. Hier sollte sichergestellt werden, dass diese jedenfalls wieder dort situiert werde. Der Vorsitzende merkt an, dass an Landesstraßen grundsätzlich ein Bauabstand von 6m einzuhalten sei. Der Vorsitzende stellt den Antrag, der 4-wöchigen Auflage des UEP-Ergebnisses zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 4.: Antrag auf Bewilligung zur Nutzung als Ferienwohnung gemäß § 16 Abs. 4 lit d Vlbg RPG für das Maisäßgebäude Ganeu Nr. 244, Elfriede Bell, Dorfstraße 188, 6793 Gaschurn Der Vorsitzende erläutert, dass Elfriede Bell, Dorfstraße 188, 6793 Gaschurn, mit Antrag vom 20.07.2017 die bescheidmäßige Bewilligung zur Nutzung des Maisäßgebäudes Nr. 244, auf GST-NR .239/53 und 1099, GB Gaschurn, als Ferienwohnung beantragt habe. Der Vorsitzende erläutert, dass Elfriede Bell, Dorfstraße 188, 6793 Gaschurn, das gegenständliche Objekt geerbt habe und es weiterhin für sich und ihre Familie als Ferienhaus nutzen wolle. Das Objekt liege im ausgewiesenen Maisäßgebiet Ganeu. Die ortsübliche landwirtschaftliche Bewirtschaftung der in ihrem Eigentum stehenden Flächen in diesem Gebiet sei durch Verpachtung an Herrn Oskar Rudigier sichergestellt. Der Vorsitzende erläutert die Situierung des Maisäßgebäudes von Frau Bell. Gemäß § 16 Abs. 4 lit. d sei die Gemeindevertretung für die Entscheidung über solche Anträge zuständig. Diese Anträge werden in Zukunft von allen Maisäßbesitzern eingehen, die nicht Landwirt seien. Vize-Bgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erkundigt sich darüber, ob in einem solchen Fall Gästetaxe anfalle. Niederschrift_23_GV_Sitzung.doc Seite 7/10 Der Vorsitzende erläutert, dass Gästetaxe nur dann anfalle, wenn eine Vermietung erfolge. Solange Frau Bell das gegenständliche Objekt nur für sich selber nutze, falle keine Gästetaxe an. GR Markus Netzer erkundigt sich darüber, ob das Maisäßgebäude nach erfolgter Bewilligung untervermietet werden könne, was der Vorsitzende bejaht. GR Markus Netzer erkundigt sich weiter, ob im Bewilligungsbescheid entsprechende Auflagen erteilt werden können. Der Vorsitzende erklärt, dass keine weitreichenden Auflagen vorgesehen seien. Lediglich die Bewirtschaftung der im Eigentum des Besitzers des Maisäßgebäudes stehenden landwirtschaftlichen Flächen als auch andere Gebäude in diesem Gebiet seien in standzuhalten. Der Vorsitzende erläutert den Anwesenden, dass die Maisäßlandschaft als Kulturgut erhalten werden soll. Eine solche Bewilligung soll eigentlich einen Anreiz dafür darstellen, dass die Gebäude erhalten und fachgerecht saniert werden. Jeder Besitzer eines Maisäßgebäudes, der nicht Landwirt sei, konnte sein Gebäude bis jetzt nicht rechtmäßig nutzen, es sei denn er hätte eine Bewilligung für die Nutzung zu Ferienzwecken aus dem Jahr 1993. Auch für die Baubehörde hätte es keine Möglichkeiten gegeben, rechtmäßige Zustände herzustellen. Auch nach erfolgter Maisäßgebietsausweisung könne nicht alles erledigt werden. Alleinstehende Stallgebäude, welche umgebaut wurden, seien aufgrund der Maisäßgebietsausweisung auch hinkünftig nicht bewilligungsfähig. Stefan Wachter erkundigt sich über die Ausbaumöglichkeit des Wirtschaftsteiles. Der Vorsitzende erläutert, dass der Wirtschaftsteil, sofern dieser direkt an den Wohnteil grenzt, ausgebaut werden könne. Es dürfe jedoch keinesfalls eine zweite Wohneinheit geschaffen werden. GR Klaus Schröcker ist der Meinung, dass es möglich sein müsse, entsprechende Auflagen im Bescheid zu formulieren, welche für die Maisäße im Gemeindegebiet von Gaschurn gelten. Die eine oder andere Auflage beispielsweise um die Parkplatzsituation zu regeln, sei seines Erachtens jedenfalls notwendig. Weiter weist er darauf hin, dass er im gegenständlichen Fall die Planung des Umbaus gemacht habe und sich deshalb als befangen erkläre und der Stimme enthalte. GR Markus Netzer stellt fest, dass lediglich für Zu- und Umbauten eine Bewilligung gemäß § 16 Abs. 4 lit. d RPG notwendig sei. Erhaltungsmaßnahmen seien jedenfalls erlaubt. Christoph Wittwer gibt allerdings zu bedenken, dass wahrscheinlich niemand ein Gebäude erhalten werde, welches er nicht nutzen dürfe. Eine Erhaltung sei zwar erlaubt, eine Nutzung mitunter jedoch nicht. GR Klaus Schröcker macht den Vorschlag, folgende Punkte mit dem Land Vorarlberg abzuklären, um allenfalls entsprechende Auflagen in den Bescheid aufnehmen zu können: - Zufahrt - Parkmöglichkeit - Benutzung anderer Flächen für allfällige Parkmöglichkeit – Abklärung mit jeweiligen Eigentümern Walter Lechleitner erkundigt sich über die Wasseranschluss- bzw. Abwassersituation. Der Vorsitzende erläutert, dass dies grundsätzlich Teil des Bauverfahrens sei. Im gegenständlichen Fall sei ein geschlossenes Behältnis vorgesehen. Für Versickerungen wäre beispielsweise eine wasserrechtliche Bewilligung bei der Bezirkshauptmannschaft Bludenz einzuholen. Im Bereich Mittelmaisäß ist bereits ein Kanal vorhanden. Dies bedeute auch für die Maisäßgebäude eine Anschlusspflicht. Jedenfalls würde es auch Sinn machen, wenn sich die einzelnen Agrargemeinschaften um eine gemeinsame Lösung für die Abwasserbeseitigung bemühen würden. Niederschrift_23_GV_Sitzung.doc Seite 8/10 Adolf Felder erkundigt sich darüber, ob sämtliche Maisäßbesitzer auf das neue Raumplanungsgesetz hingewiesen werden und ihnen erläutert werde, wie sie die entsprechenden Voraussetzungen für eine rechtmäßige Nutzung schaffen können. Der Vorsitzende bejaht diese Frage. Bereits in seinen Berichten habe er dies ausgeführt. Adolf Felder sei jedoch zu diesem Zeitpunkt noch nicht anwesend gewesen. GR Markus Netzer erläutert, dass eine vorstellbare Lösung für ihn wäre, ein mit dem Land Vorarlberg abgestimmtes Bescheidkonstrukt aufzusetzen, welches dann vorab im Bau- und Raumplanungsausschuss zu besprechen und anschließend zur Beschlussfassung der Gemeindevertretung vorzulegen sei und für alle gelten soll. GR Klaus Schröcker pflichtet ihm bei. Der Vorsitzende stellt den Antrag, den gegenständlichen Tagesordnungspunkt zu vertagen. Vorab wird ein Termin mit Mag. Manuel Fleisch (Abt. Baurecht und Raumplanung – Land Vorarlberg) gewünscht. Sollte sich dieser bereit erklären, zu einer gemeinsamen Sitzung des Bau- und Raumplanungsausschusses sowie des Tourismusausschusses nach Gaschurn zu kommen, soll dort der Bescheid besprochen werden. Sollte dies nicht möglich sein, soll ein Termin mit Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen, GR Klaus Schröcker und GR Markus Netzer in Bregenz stattfinden. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 5.: Genehmigung der letzten Niederschrift(en) Die Niederschrift über die 22. Gemeindevertretungssitzung (öffentlicher Teil) wird einstimmig genehmigt. Die Niederschrift über die 22. Gemeindevertretungssitzung (nicht öffentlicher Teil) wird einstimmig genehmigt. zu 6.: Allfälliges • Der Vorsitzende gibt den nächsten Sitzungstermin mit 21.9.2017, 19:30 Uhr bekannt. • Der Vorsitzende gibt nochmals den Termin für den Besuch in Berglen bekannt. Der gemeinsame Ausflug der Gemeindevertretung ist vom 29.9. bis 1.10.2017 geplant. Bgm. Maximilian Friedrich würde sich sehr freuen, zahlreiche Gemeindemandatare begrüßen zu dürfen. Der Vorsitzende erklärt, dass die Kosten für Busfahrt und Übernachtung von der Gemeinde übernommen werden. Auch bestehe die Möglichkeit, den Partner/die Partnerin mitzunehmen. Weiter bitte er darum, sich Gedanken über ein mögliches Geschenk für die Partnergemeinde Berglen zu machen. • Walter Lechleitner erkundigt sich über die Nahversorgung in Partenen. Der Vorsitzende erklärt, dass MPreis diesbezüglich einen entsprechenden Gesellschafterbeschluss gefasst habe. Unter gewissen Voraussetzungen sei angedacht, eine Filiale in Partenen zu eröffnen. Es seien auch Verhandlungen mit der Fa. Spar geführt worden, welche das Geschäft nur unter der Voraussetzung, es selbständig zu führen, weiterführen würde. Der Vorsitzende erläutert weiter, dass Peter Knöferl die Absicht hatte, einen Teil der Pizzeria als Lebensmittelgeschäft umzubauen. Eine nachhaltigere Lösung sei jedoch jedenfalls die Lösung mit MPreis in den gemeindeeigenen Räumlichkeiten. Derzeit seien entsprechende Planungen vorzunehmen und weitere Gespräche zu führen. Eine Eröffnung bis zur Wintersaison sei jedoch nicht zu erwarten. Niederschrift_23_GV_Sitzung.doc Seite 9/10 • Ludwig Wachter erläutert, dass am letzten Wochenende bei der Bushaltestelle im Zentrum von Gaschurn randaliert und die Müllkübel ausgeleert wurden. Er regt an, das Bauhofpersonal dies auch am Wochenende aufräumen zu lassen. Der Vorsitzende erläutert, dass dies auch mit Kosten verbunden sei. Daniel Sandrell merkt an, dass in einer Tourismusgemeinde jeder der solche Missstände wahrnimmt, diese auch kurzerhand selber beseitigen könnte. Gerhard Saler meint, dass man vielleicht in anderen Gemeinden Anregungen einholen könnte, über die dortige Handhabung. Der Vorsitzende erklärt, er werde Monika Wachter darauf hinweisen, beim Blumengießen vermehrt auf solche Missstände zu achten und sie gegebenenfalls zu beseitigen, weil sie am Wochenende sowieso unterwegs sei. Der Vorsitzende schließt die öffentliche Sitzung und leitet in den nicht-öffentlichen Teil über. Ende: 20:57 Uhr Die Schriftführerin: Der Vorsitzende: Sandra Tschanhenz Bgm. Martin Netzer, MSc Niederschrift_23_GV_Sitzung.doc Seite 10/10
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20170622_GVE022 Gaschurn 2017-06-22 6793 Gaschurn / Dorfstraße 2 / Hochmontafon – Österreich Tel. +43(0)5558/8202, Fax +43(0)5558/8202-19 email: gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at Datum: 25. Juli 2017 AZ: 004-1/22/2017 BearbeiterIn: Sandra Tschanhenz sandra.tschanhenz@gaschurn.at Niederschrift über die 22. Gemeindevertretungssitzung am 22. Juni 2017 um 19:30 Uhr im Gemeindeamt Gaschurn. Anwesend: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Bgm. Martin Netzer, MSc, Mag. Freddy Wittwer, Markus Felbermayer, Gerhard Saler, Kurt Klehenz, Markus Wittwer, Daniel Sandrell, Artur Pfeifer, Walter Grass, Walter Lechleitner; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: Ludwig Wachter, Adolf Felder (ab 19:34 Uhr); Entschuldigt: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen, GR Klaus Schröcker, Thomas Riegler, Kurt Rudigier, Otto Rudigier; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: GR Markus Netzer, Christoph Wittwer; Schriftführerin: Sandra Tschanhenz Tagesordnung 1) Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit 2) Berichte 3) Umwidmungsansuchen Alwina Tschofen, Im Winkel 11, 6780 Schruns 4) Begegnungsort Gaschurn 2020 5) Genehmigung der letzten Niederschrift(en) 6) Darlehensaufnahme 7) Allfälliges 8) Dienstbarkeitsvertrag und Vereinbarung zwischen der Silvretta Montafon GmbH und der Gemeinde Gaschurn für die beschneite Talabfahrt Gaschurn (nicht öffentlich) Niederschrift_22_GV_Sitzung.doc 1/7 Erledigung der Tagesordnung: zu 1.: Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit Der Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindemandatarinnen und Gemeindemandatare sowie die Zuhörer. Der Vorsitzende stellt fest, dass die Ladung ordnungsgemäß ergangen und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Der Vorsitzende beantragt die Verlängerung der Tagesordnung um folgende Punkte: • Petition Atomkraft - „Atomstopp – Atomkraftfrei leben!“ Der Änderung der Tagesordnung wird einstimmig zugestimmt. Da Mag. Edgar Palm an diesem Abend auch in der Gemeindevertretungssitzung der Gemeinde Tschagguns gebraucht wird, bittet der Vorsitzende darum, den Tagesordnungspunkt 6. Darlehensvergabe vorziehen. Dieser Bitte wird entsprochen. Adolf Felder nimmt ab 19:34 Uhr an der Sitzung teil. zu 2.: Darlehensaufnahme Der Vorsitzende begrüßt Mag. Edgar Palm und erläutert, dass die Abwasserbeseitigungsanlage BA08 – Bielerhöhe Partenen fertiggestellt wurde. Aufgrund von Mängeln an den Kanalleitungen seien aufwändige Sanierungsarbeiten notwendig geworden. Diese seien mittlerweile nahezu abgeschlossen. Mit der Vorarlberger Illwerke AG wurde vereinbart, dass das gesamte Projekt von dieser vorfinanziert wird. Nach Abschluss des Projekts seien die von der Gemeinde zu tragenden Kosten an die Vorarlberger Illwerke AG zu entrichten. Der Vorsitzende erläutert weiter, dass aufgrund dieser Zahlungen an die Vorarlberger Illwerke AG nun ein Darlehen in Höhe von EUR 900.000,00 ausgeschrieben wurde. Es seien Angebote der Sparkasse Bludenz Bank AG, Raiffeisenbank Bludenz-Montafon eGen und Vorarlberger Landes- und Hypothekenbank AG eingelangt. Da bei der letzten Darlehensaufnahme angeregt wurde, bei künftigen Ausschreibungen die Banken einmal die Variante der Bindung an den 3 Monats-EURIBOR und einmal die Variante der Bindung an den 6 Monats-EURIBOR anbieten zu lassen, sei dies bei der jetzigen Ausschreibung berücksichtigt worden. Der Vorsitzende bittet Mag. Edgar Palm um seine Ausführungen zu den Angeboten. Mag. Edgar Palm erläutert die Ausschreibungsergebnisse der drei Banken anhand einer Vergleichstabelle. Die Ergebnisse seien durchaus unterschiedlich ausgefallen. Die Sparkasse Bludenz Bank AG habe beide Varianten in Bezug auf die Zinssätze gleich angeboten. Bei der Raiffeisenbank Bludenz-Montafon eGen und der Vorarlberger Landes- und Hypothekenbank AG gebe es Unterschiede. Beim Vergleich der drei Angebote über die gesamte Laufzeit mittels den übermittelten Tilgungsplänen zeige sich jedoch klar, dass die Variante der Bindung an den 6 Monats-EURIBOR die Günstigere sei. Mag. Edgar Palm erläutert dazu, dass diese Ausschreibung aufgrund dessen, dass es sich um eine Dienstleistung handle, außerhalb des Vergabegesetzes gemacht werden könne. Ausgegangen werde auch nicht von der gesamten Darlehenssumme, sondern nur von den Zinsen. Diese seien für die ersten drei Jahre heranzuziehen, nicht für die komplette Laufzeit. Somit befinde sich diese Ausschreibung unterhalb der Grenze für die Anwendung des Vergabegesetzes. Die Gemeindevertretung könne mittels Abstimmung eine Entscheidung treffen. Diese müsse jedoch ausreichend begründet werden. Niederschrift_22_GV_Sitzung.doc Seite 2/7 Mag. Freddy Wittwer erläutert, dass er aufgrund der Ausführung von Mag. Edgar Palm zur Raiffeisenbank Bludenz-Montafon eGen tendiere, da diese die einzige Bank sei, die eine Filiale in der Gemeinde Gaschurn betreibe. Der Vorsitzende pflichtet ihm zu und stellt den Antrag, der Aufnahme eines Darlehens in Höhe von EUR 900.000,00 bei der Raiffeisenbank Bludenz-Montafon eGen gemäß Angebot vom 12. Juni 2017 zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. Der Vorsitzender bedankt sich bei Mag. Edgar Palm. Mag. Edgar Palm verlässt um 19:44 Uhr die Sitzung. zu 3.: Berichte Der Vorsitzende berichtet Folgendes: • Petition Atomkraft – „Atomstopp – Atomkraftfrei leben!“ Die Initiative „Atomstopp – Atomkraftfrei leben!“ habe eine Petition an das Europäische Parlament gestartet mit der Forderung einer europaweit einheitlichen und angemessenen Haftpflichtversicherung. Die Argumentation sei Folgende: 30 Jahre nach Tschernobyl und 5 Jahre nach Fukushima könne sich die Europäische Kommission noch immer nicht zu einer einheitlichen, verpflichtenden Haftung für AKW-Betreiber durchringen – zum Schaden der Bürgerinnen und Bürger, denn diese werden es sein, die zahlen. Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner der Petition wenden sich erneut an die gewählten Vertreterinnen und Vertreter im Europäischen Parlament, mit der Forderung, den Druck in Richtung Europäische Kommission in Sachen Haftpflicht für Atomkraftbetreiber zu erhöhen und die eingeschlafene Diskussion wieder zu befeuern. Nach den bereits erwähnten Unglücken müsse es einer seriösen Staatengemeinschaft gelingen, ihre Bürgerinnen und Bürger im Falle eines Reaktorunfalles zumindest finanziell schadfrei zu halten! Dem Verursacherprinzip müsse unbedingt Rechnung getragen werden. Bis Ende Juni liege diese Liste noch im Gemeindeamt zur Unterfertigung auf. Es seien bereits zahlreiche Unterschriften geleistet. Mit der Verlängerung der Tagesordnung zu diesem Punkt könne eine Unterstützung seitens der Gemeinde Gaschurn für diese Petition diskutiert werden. • Elterntarif für Geschwisterkinder in den Kinderbetreuungseinrichtungen Die Tarife für Kindergarten und Kleinkinderbetreuungseinrichtungen seien von der Gemeindevertretung bereits so beschlossen worden, wie sie im Tarifkorridor des Landes Vorarlberg vorgegeben seien. Beim Stand Montafon sei nun der Vorschlag eingelangt, zu beschließen, dass Geschwisterkinder nur 50 % der Kosten zu begleichen haben. Das neue Tarifsystem des Landes biete hierfür keinen identischen Spielraum, eine Staffelung sei nur im Rahmen des Tarifkorridors möglich. So wurde nun mehrheitlich beschlossen, dass die Geschwisterkinder nicht mit 50 % der Kosten abgerechnet werden, sondern mit dem untersten Korridor, der vom Land Vorarlberg festgelegt wurde. • Aquarena – Entwicklung zum Ganzjahresbad Nach intensiver Beratung habe der Standesausschuss in der 24. Sitzung am 13.06.2017 die Gewährung eines Einmalkredites in Höhe von EUR 300.000,00 aus dem Montafoner Talschafts- und Ausgleichsfonds beschlossen. Die Gewährung sei an die Bedingung gebunden, das Ganzjahresbad Aquarena über die Dauer von 20 Jahren mindestens 310 Tage pro Jahr verpflichtend zu betreiben und offen zu halten. Die Zeiten für Umbauoder Sanierungsmaßnahmen seien von dieser Betriebspflicht ausgenommen. Als weitere Bedingung beinhalte dieser Beschluss, dass die Abgangsdeckung alleinige Aufgabe der Standortgemeinde darstelle. Bei Nichteinhaltung der Betriebspflicht, einer vorzeitigen Niederschrift_22_GV_Sitzung.doc Seite 3/7 Schließung der Badeeinrichtung, sei der gewährte Zuschuss an den Montafoner Talschafts- und Ausgleichsfonds anteilsmäßig der vereinbarten Betriebspflicht zurückzuzahlen. Das Anteilsverhältnis ergebe sich aus der Anzahl der fehlenden Jahre zur vereinbarten Dauer der Betriebspflicht nach Eröffnung der umgebauten Badeeinrichtung. Bei einem Verkauf innerhalb der Betriebspflicht sei der gesamte Zuschuss an den Talschaftund Ausgleichsfonds zurückzubezahlen. Eine unverschuldete Nichteinhaltung (zB Naturkatastrophe) der Betriebsplicht löse keine Rückzahlungsverpflichtung aus. Der Standesausschuss habe weiter beschlossen, dass die Gewährung von Finanzmitteln aus dem Talschaftsfonds für diesen Zweck eine Ausnahme darstelle und künftig für Badeeinrichtungen keine Mittel gewährt werden. • Bürgermusik Gaschurn-Partenen und Trachtengruppe Partenen Die Bürgermusik Gaschurn-Partenen und die Trachtengruppe Partenen hätten am Fronleichnamswochenende gemeinsam einen Ausflug in die Südsteiermark gemacht, an welchem der Vorsitzende ebenfalls teilgenommen habe. Er bedanke sich recht herzlich bei beiden Vereinen für ihr Engagement. • Seniorinnen und Senioren aus Berglen Heute habe er den Seniorinnen und Senioren mit ihrer Obfrau Clara Hoffmann in Gaschurn begrüßt. Er habe die Ausflugsgruppe herzlich willkommen geheißen, die Gemeinde Gaschurn vorgestellt und einige mögliche Ausflugsziele erläutert und natürliche mit Schnäpsen des Pfarrers Joe Egle angestoßen. • Fernwärme Gaschurn-Partenen Am Dienstag habe ein Termin mit der Sparkasse Bludenz Bank AG, der Raiffeisenbank Bludenz-Montafon eGen und der Vorarlberger Landes- und Hypothekenbank AG stattgefunden, um die Möglichkeit einer gemeinsamen Finanzierung durch diese drei Banken zu prüfen. In diesem Gespräch sei klar zum Ausdruck gebracht worden, dass sich die Banken eine Finanzierungszusage nur mit einer Haftungsübernahme von zumindest 50% des aushaftenden Betrages vorstellen können. Die Banken werden nun intern beraten und gemeinsam eine Aussage treffen. Nachdem keine Wortmeldungen von Seiten der Zuhörer im Rahmen der Bürgerfragestunde an die Gemeindevertretung ergehen, wird mit der Tagesordnung fortgefahren. zu 4.: Umwidmungsansuchen Alwina Tschofen, Im Winkel 11, 6780 Schruns Der Vorsitzende erläutert, dass Frau Alwina Tschofen, Im Winkel 11, 6780 Schruns, das Anwesen von Herrn Ludwig Tschofen, Unteres Vand 145, 6793 Gaschurn, erhalten habe. Alwina Tschofen beabsichtige diverse bauliche Maßnahmen im Bereich des bestehenden Wohnhauses Unteres Vand 145, 6793 Gaschurn, auf den GST-NR .383, .382, 1818, 1819/1, 1821/5 und 1821/1, GB Gaschurn. Die Gemeinde Gaschurn beabsichtige zu diesem Zweck, Teilflächen der GST-NR .383, .382, 1818, 1819/1, 1821/5 und 1821/1, GB Gaschurn, mit einem Ausmaß von insgesamt ca. 921 m² im Flächenwidmungsplan von „Freifläche Landwirtschaftsgebiet“ in „Baufläche Wohngebiet“ umzuwidmen. Die Anrainer bzw. Betroffenen seien mit Schreiben vom 26.04. bzw. 04.05.2017 über die Umwidmung in Kenntnis gesetzt worden. Es wurde ihnen die Gelegenheit geboten, bis 19.05.2017 eine Stellungnahme oder Äußerung zur geplanten Änderung des Flächenwidmungsplanes einzubringen. Der Vorsitzende erläutert, dass seitens Herrn Herbert Dich, Unteres Vand 144, 6793 Gaschurn, am 07.05.2017 eine Stellungnahme eingegangen sei. Er führe aus, dass auf dem GST-NR 1821/1 (Eigentümerin: Alwina Tschofen) ein grundbücherliches Recht zugunsten der GST-NR 1821/4 (Eigentümer: Herbert Dich) vorhanden sei. Niederschrift_22_GV_Sitzung.doc Seite 4/7 Der Vorsitzende führt aus, dass dieses Recht lediglich durch Bauführungen beeinträchtigt werden könne, nicht jedoch durch eine Widmungsänderung. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden den Plan sowie den Antrag von Alwina Tschofen zur Kenntnis und präsentiert die geplante Widmung. Da GR Klaus Schröcker als Obmann des Bau- und Raumplanungsausschusses, welcher diesen Tagesordnungspunkt in der Sitzung am 19.06.2017 behandelt habe, in der heutigen Sitzung entschuldigt ist, gibt der Vorsitzende den Inhalt des Protokolls wieder: Grundsätzlich kann die geplante Umwidmung von Freifläche Freihaltegebiet in Baufläche Wohngebiet empfohlen werden, vorbehaltlich einer positiven Stellungnahme durch die Sachverständigen. Die Stellungnahme des Nachbarn Herbert Dich ist zu beachten bzw. darf die Dienstbarkeit nicht beschnitten werden. Der Vorsitzende erläutert anhand des Grundbuchsauszuges der GST-NR 1821/4, GB Gaschurn, nochmals, dass dieses Recht lediglich durch ein Bauvorhaben beeinträchtigt werden könne, nicht jedoch durch eine Widmung. Er bringt den Anwesenden das Räumliche Entwicklungskonzept, welches mit der geplanten Widmung übereinstimmt, sowie den vorbereiteten Leitfaden zur Umwidmung zur Kenntnis. Der Vorsitzende stellt den Antrag der Umwidmung gemäß Plan Nr. 5/2017/05 vom 26.04.2017 zuzustimmen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 5.: Begegnungsort Gaschurn 2020 Der Vorsitzende erläutert, dass das Konzept nun fertiggestellt und vorliegend sei. Sämtliche eingebrachten Ideen seien eingearbeitet bzw. berücksichtigt worden. Am 02.05.2017 habe nochmals eine öffentliche Veranstaltung in der Tanzlaube stattgefunden, an welcher ca. 100 bis 120 Personen teilgenommen haben. Der Vorsitzende sei positiv überrascht gewesen sei, dass keine Diskussion über das Festlegen einer Begegnungszone stattgefunden habe. Dies sei offensichtlich für alle klar und annehmbar. Immer wieder sei die Diskussion bezüglich des geplanten Treppenabganges beim Dorfcafé aufgekommen. Wenn man jedoch das Gesamtkonzept betrachte, bestehe knapp 30m weiter eine barrierefreie Möglichkeit. Diese fußläufige Verbindung talauswärts des neuen Chalethotels sei bereits so gut wie fertiggestellt. Ebenfalls seien in diesem Bereich bereits Kabel für eine Beleuchtung verlegt worden. Der Vorsitzende legt dar, dass es in der gegenständlichen Sitzung nicht um die Umsetzungsmaßnahmen gehe, sondern um den Grundsatzbeschluss für das ausgearbeitete Konzept. Zum Abschluss des Projektes sei es notwendig, das Konzept grundsätzlich zu beschließen. Alle weiteren Umsetzungsmaßnahmen und Planungen seien nicht Gegenstand des heutigen Beschlusses. Der Vorsitzende präsentiert den Anwesenden das Konzept. Er meint, dass es bei diesem breit angelegten Bürgerbeteiligungsprozess gelungen sei, Kinder, Erwachsene, Unternehmer, Hoteliers und viele mehr miteinzubeziehen. Nach und nach sei das Ganze immer klarer geworden. Der Dorfkern sei einfach das Aushängeschild Gaschurns. Dass diese Entwicklung miteinander und auch unter Einbindung der Gäste gemacht werden konnte, sei sehr positiv aufgenommen worden. Es gehe heute nicht darum, dass alles sofort umgesetzt werde, sondern, ob das Konzept in seinen Grundsätzen so beschlossen werden könne. Es gebe Maßnahmen, die eine zeitnahe Umsetzung ermöglichen und andere, die einer umfassende Planung und Gestaltung bedürfen. Ohne ein Gesamtkonzept, könne jedoch kein klares Bild entstehen, auf welches die Details aufbauen. Der Vorsitzende legt dar, dass bereits einige Gewerbetreibende das Potential und die Chancen dieses Konzepts erkannt hätten. Beispielsweise wurde beim Dorfcafé bereits eine Ter- Niederschrift_22_GV_Sitzung.doc Seite 5/7 rasse errichtet, die bei der derzeitigen Wetterlage sehr positiv angenommen werde. Die Bürgerbeteiligung sei überwältigend gewesen, was ihn persönlich sehr freue. Er bedanke sich recht herzlich bei allen, die sich eingebracht haben. Der Vorsitzende erklärt den Anwesenden die im Konzept aufgezeigten weiteren Projektschritte, Zielsetzungen sowie die dargestellten Entwicklungsmöglichkeiten. Das Konzept beinhalte Planungen für die öffentlichen Räume, die Mobilität, verschiedene Nutzung sowie Umgestaltungen des Dorfzentrums. Ebenfalls berücksichtige das vorliegende Konzept einen Vorschlag für die Schaffung eines Dorfmarktes. Ein solcher sei bereits vom Tourismusausschuss initiiert worden und finde ab Mitte Juli wöchentlich am Freitagnachmittag statt. Der Vorsitzende geht auf den weiteren wesentlichen Teil im Konzept „Wie geht es weiter?" ein. Dieser enthalte Vorschläge wie in weiterer Folge die Umsetzung erfolgen könne. Darin seien Maßnahmen und Arbeitspakete aufgelistet. Dies sei jedoch nicht Teil des heutigen Beschlusses. Heute gehe es darum, ob das vorbereitete Bild grundsätzlich entspreche. Mit dem einen oder anderen Anrainer bzw. Grundeigentümer habe er bereits gesprochen. Diese hätten teilweise bereits ihr Interesse an einer Mitbeteiligung bei einer Umsetzung angekündigt bzw. können sich eine solche in irgendeiner Form vorstellen. Da GR Klaus Schröcker als Obmann des Bau- und Raumplanungsausschusses, welcher diesen Tagesordnungspunkt in der Sitzung am 19.06.2017 behandelt habe, in der heutigen Sitzung entschuldigt ist, gibt der Vorsitzende den Inhalt des Protokolls wieder: Die in den Seiten 44 und 45 aufgelisteten Maßnahmen- und Arbeitspakete sowie die dafür erforderlichen Arbeiten bedürfen jede einzelne für sich einer Bezifferung durch entsprechende Angebote und müssen jeweils durch die Gemeindevertretung freigegeben bzw. beschlossen werden. Für das vorliegende ausgearbeitete Konzept ist eine Gesamtkostenschätzung für alle Maßnahmen und Arbeitspakete bzw. erforderlichen Arbeiten erstellen zu lassen. Erst wenn vor beschriebene Punkte erfüllt sind, soll mit einer Umsetzung begonnen werden. Der Vorsitzende erläutert dazu, dass derzeit keine Gesamtkostenschätzung abgegeben werden könne, da diese noch weitere Detailplanungen voraussetzen würden. Gerhard Saler erläutert, dass das vorliegende Konzept seiner Meinung nach sehr gut ausgearbeitet worden sei, allerdings gebe es Maßnahmen, deren Kosten noch nicht abgeschätzt werden können. Deshalb sei es wichtig, klar darzulegen, dass für sämtliche Umsetzungen einzelne Planungen sowie Kostenschätzungen notwendig seien, welche wiederum einzelnen Beschlüssen der Gemeindevertretung bedürfen. Der Vorsitzende erläutert, dass nach dem heutigen Grundsatzbeschluss selbstverständlich weitere Planungen und Grundlagenerhebungen notwendig seien. Es werden Vorentwürfe, Entwürfe, Ausführungsplanungen, Einholung von Angeboten etc. notwendig sein, um dann das Konzept beurteilen und umzusetzen zu können. Adolf Felder erläutert die Empfehlung des Bau- und Raumplanungsausschusses, welcher seiner Meinung nach genau diese Voraussetzungen wiedergebe. Der Vorsitzende stellt somit den Antrag, das Konzept inklusive der folgenden Empfehlungen des Bau- und Raumplanungsausschusses: - Die in den Seiten 44 und 45 aufgelisteten Maßnahmen- und Arbeitspakete sowie die dafür erforderlichen Arbeiten bedürfen jede einzelne für sich einer Bezifferung durch entsprechende Angebote und müssen jeweils durch die Gemeindevertretung freigegeben bzw. beschlossen werden. - Für das vorliegende ausgearbeitete Konzept ist eine Gesamtkostenschätzung für alle Maßnahmen und Arbeitspakete bzw. erforderlichen Arbeiten erstellen zu lassen. - Erst wenn vor beschriebene Punkte erfüllt sind, soll mit einer Umsetzung begonnen werden. Niederschrift_22_GV_Sitzung.doc Seite 6/7 zu beschließen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. Der Vorsitzende bedankt sich nochmals abschließend bei allen Beteiligten, dem Bau- und Raumplanungsausschuss und allen die sich eingebracht haben. Ebenfalls danke er den Planungsbüros Stadtland sowie 3:0 Landschaftsarchitekten und Rosinak und Partner, welche mit der vertiefenden Fachplanung beauftragt waren. Das vorliegende Ergebnis könne sich aus seiner Sicht sehen lassen. zu 6.: Genehmigung der letzten Niederschrift(en) Die Niederschrift über die 21. Gemeindevertretungssitzung wird nach drei Änderungen einstimmig genehmigt. zu 7.: Petition Atomkraft – „Atomstopp – Atomkraftfrei leben!“ Der Vorsitzende legt dar, dass er eingangs der Sitzung bereits die Petition Atomkraft – „Atomstopp – Atomkraftfrei leben!“ erläutert habe. Der Vorsitzende stellt den Antrag, die Petition Atomkraft – „Atomstopp – Atomkraftfrei leben!“ zur Vorschreibung einer europaweit einheitlichen und angemessenen Haftpflichtversicherung für sämtliche Atomkraftwerkbetreiber seitens der Gemeinde Gaschurn zu unterstützen. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 8.: Allfälliges • Ludwig Wachter erkundigt sich über die Handhabung der Ausweise für die Silvretta Straße. Derzeit sei es so, dass nur derjenige, der einen Ausweis besitzt, keine Gebühren zahle. Alle anderen Insassen eines PKWs seien angehalten, eine entsprechende Gebühr zu entrichten. Er regt an, entsprechende Vereinbarungen vorzusehen, dass die Abrechnung pro PKW erfolge. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden die aktuellen Tarife der Silvretta Hochalpenstraße zur Kenntnis und erläutert, dass er diese Angelegenheit mit der Vorarlberger Illwerke AG klären werde. • Mag. Freddy Wittwer erläutert aufgrund mehrerer Diskussionen, dass bei der letzten Sitzung zum Tagesordnungspunkt der Leitungserneuerung des Kraftwerkes Valschaviel von zwei verschiedenen Sachwerten geredet wurde. Um dies richtig zu stellen, erläutert er, dass es sich bei der Erhöhung des Durchmessers um 33 % handle und bei der Leistungserhöhung um 20 %. Ende: 20:55 Uhr Die Schriftführerin: Der Vorsitzende: Sandra Tschanhenz Bgm. Martin Netzer, MSc Niederschrift_22_GV_Sitzung.doc Seite 7/7
  1. gaschurnvertretung
20170614_GVE016 St.Gallenkirch 2017-06-14 Gemeinde St. Gallenkirch Bezirk Bludenz 6791 St. Gallenkirch Tel.: +43 (0)5557/6205 Fax: +43 (0)5557/2170 Email: qemeindeamt(a)st.qallenkirch.at St. Gallenkirch, 19/06/2017 N i e d e r s c h r i ft über die am Mittwoch, den 14.06.2017 um 20.00 Uhr im Gemeindeamt St. Gallenkirch stattgefundene 16. Sitzung der Gemeindevertretung von St. Gallenkirch. Anwesend: Von der Liste Parteifreie Bürger und SPÖ Bgm. Josef Lechthaler, Vize-Bgm. Alexander Kasper, GR Martin Kleboth, GR Irma Rudigier, Johannes Felder, Johannes Sturm, Franz Dönz, Lucas Hausser, Lorenz Erhard, Christian Kraft, Walter Lorenzin; Entsch.: Hansjörg Schwarz, Alois Bitschnau, Mag.a Sonja Wachter, Peter Lentsch, Norbert Marent; Von der Liste Volkspartei und Unabhängige GR Bertram Rhomberg, GR Paul Einsiedler, Herwig Schallner, Hubert Biermeier, Gabi Juen, Michael Willi, Marietta Fiel, Werner Maier, Anton Feichtner; Entsch.: Mag. Daniel Fritz; Mag. Edgar Palm als Referent zum Rechnungsabschluss 2016 und Guntram Juen als Schriftführer; Tagesordnung: 01. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 02. Genehmigung der letzten Niederschrift vom 16.03.2017 03. Behandlung und Genehmigung des Rechnungsabschlusses 2016 der Gemeinde St. Gallenkirch 04. Änderung des Flächenwidmungsplanes: a) Netzer Pius, Gortipohl 05 . Personalhaus (Dependance) Hotel Madrisa - Zustimmung zur Überbauung der GrundstücksNr. 4633/1 (öffentl. Gut) 06 . Auftragsvergabe für die Anschaffung eines Rüstlöschfahrzeuges für die OFW St. Gallenkirch 07 . Eigentümergemeinschaft St. Hubertus, Gargellen - Antrag auf die Erteilung von Ferien­ wohnungsnutzungen gern. § 16 RPG 08. Beratung und Beschlussfassung über den Verkauf des Baugrundstückes Nr. 246/15 (Tomaselli-Areal) 09 . Beratung und Beschlussfassung über den Verkauf einer Teilfläche von Baugrundstück Nr. 847/1 (Gant) 10. Beratung und Beschlussfassung über den Beitritt zur „Verwaltungsgemeinschaft Beschaffung und Vergaberecht Vorarlberg" 11. Beschlussfassung der Kindergartentarife nach Vorgabe des Landes ab September 2017 12. Bauverwaltung Montafon - Genehmigung der Änderung der Vereinbarung sowie des Umsetzungskonzeptes 13. Stellungnahme zur geplanten Änderung von Landesgesetzen: a) Gesetz über eine Änderung des Baugesetzes b) Gesetz über eine Änderung des Wettengesetzes 14. Berichte des Bürgermeisters 15. Allfälliges G:\Laptop\Gemeindevertretung\protokoll_20170614.doc.docxSeite 1 zu Pkt. 01 Bgm. Josef Lechthaler eröffnet die heutige Sitzung, begrüßt alle Anwesenden und stellt die Beschlussfähigkeit fest. zu Pkt. 02 Mit einstimmigem Beschluss wird die Niederschrift über die Gemeindevertretungssitzung vom 16.03.2017 genehmigt. zu Pkt. 03 Rechnungsabschluss 2016 Einleitend erläutert Mag. Edgar Palm den Rechnungssquerschnitt anhand des vorliegenden Rech­ nungsabschlusses, welcher Ifd. Einnahmen von € 7.945.156,47 und Ausgaben von € 7.342.010,63 aufweist, das ergibt somit einen Überschuss in der laufenden Gebarung von € 603.145,94. Gegen­ über dem Vorjahr ist hier im Bereich der eigenen Steuern mit € 3.054.685,89 einnahmenseitig eine Verbesserung festzustellen, hier vor allem bei den Tourismusbeiträgen. Auch die Ertragsanteile mit € 2.464.847,00 waren eher niedriger angesetzt. Die dritte Säule sind die Einnahmen an Gebühren für die Benützung von Gemeindeeinrichtungen mit € 1.312.272,16, wo allerdings die Zielsetzung nicht erfüllt werden konnte. Ein weiterer Posten sind die laufenden Transferzahlungen von Trägern des öffentlichen Rechts mit insgesamt € 332.416,28, worin die Landesbeiträge für die Kindergärten mit € 151.410,51, eine Abstützung zur Sozialhilfe mit € 59.919,00 und ein Zuschuss im Bereich der Spitalfinanzierung mit€ 67.904,-- enthalten sind. Ausgabenseitig sind die Leistungen für Personal mit € 1.345.577,64 und der Verwaltungs- und Betriebsaufwand mit € 2.482.780,50 die maßgeblichen Posten, wobei hier keine wesentliche Steige­ rung zu erkennen ist. Die laufenden Transferzahlungen an Träger des öffentlichen Rechts betragen € 1.840.063,80, hier vor allem für Sozialhilfe (€ 687.785,73) und die Krankenanstalten (€ 648.476,07). Bei der Verrechnung der Spitalbeiträge wurde umgestellt von der tatsächlichen Belegung auf die Volkszahl (=Einwohnerschlüssel). Des weiteren betragen die sonstigen Transferzahlungen € 1.243.473,16, wobei allein schon der Beitrag an Montafon Tourismus mit € 1.030.237,21 zu Buche schlägt. Bei der Vermögensgebarung betragen die Einnahmen € 284.590,47 (davon € 265.425,64 aus Wasserund Kanalprojekten). Die Ausgaben der Vermögensgebarung betragen € 306.056,26. Die Einnahmen aus Finanztransaktionen betragen insgesamt € 561.154,80 (mit einer Entnahme aus Rücklagen (€ 487.622,66) und ein Zuschuss für die Spitalbeiträge mit € 63.970,79). Die Ausgaben aus Finanztransaktionen betragen in Summe € 1.150.997,34. Darin sind die Darlehensrückzahlungen mit € 738.628,79 und der Erwerb von Beteiligungen für ARA Montafon und für die GIG mit € 360.628,37 enthalten. Aus dem laufenden Haushalt ermittelt sich noch ein Überschuss von € 603.145,94. Wenn man jedoch die Einnahmen aus Finanztransaktionen mit € 561.154,80 den Ausgaben von € 1.150.997,34 gegen­ überstellt, ergibt das ein Ergebnis der Finanztransaktionen von € -589.842,54, welche zum Teil durch eine Entnahme aus Rücklagen mit € 487.622,66 abgedeckt werden konnte. Letztlich verbleibt ein Abgang von € -8.162,39. Am Ende des Haushaltsjahres 2016 betragen die Darlehensschulden der Gemeinde € 5.336.756,59. Andererseits sind noch Zahlungen für die ARA Montafon und die GIG offen. Der Haftungsstand Ende 2016 beträgt somit € 7.006.993,76, wobei der Haftungswert effektiv mit € 2.031.742,04 beziffert wird. Der Bürgermeister erläutert anschließend auch noch die wesentlichen Abweichungen gegenüber dem Voranschlag, welche dem vorliegenden Rechnungsabschluss beigefügt sind. Der Prüfbericht über die am 06.06.2017 erfolgte Kassaprüfung ist allen zugestellt worden. G:\Laptop\Gemeindevertretung\protokoll_20170614.doc.docxSeite 2 Nachdem diverse Anfragen beantwortet wurden, stellt Herwig Schallner als Obmann des Prüfungsausschusses an die Gemeindevertretung den Antrag, dem vorliegenden Rechnungsabschluss 2016 die Zustimmung zu erteilen und den Kassier und die Verwaltung zu entlasten, was schließlich mit einstimmigem Beschluss erfolgt. Dem vorliegenden Rechnungsabschluss wird schließlich in den nachstehend angeführten Summen ebenfalls mit einstimmigem Beschluss die Genehmigung erteilt: Festellung über die Zusammenfassung des Rechnungsabschlusses 2016: Einn. d. Erfolgsgebarung Einn. d. Vermögensgebarung Einn. d. Haushaltsgebarung Entnahme aus Kassabeständen Gesamt-Einnahmen 8.454.020,15 336.881,59 8.790.901,74 8.162,39 8.799.064,13 Ausg. d. Erfolgsgebarung Ausg. d. Vermögensgebarung Ausg. d. Haushaltsgebarung Vermehrung der Kassabestände Gesamt-Ausgaben 7.506.389,40 1.292.674,73 8.799.064,13 0,00 8.799.064,13 Vermögensstand 2016: Am Beginn des Haushaltsjahres 19.705.509,74 Am Ende des Haushaltsjahres 19.992.249,09 6.075.385,38 Am Ende des Haushaltsjahres 5.336.56,59 Schuldenstand 2016: Am Beginn des Haushaltsjahres Abschließend wird dem Kassier und der gesamten Verwaltung allgemein Dank und Anerkennung ausgesprochen. Der Vorsitzende spricht Gemeindekassier Guntram Juen einen besonderen Dank für seinen letzten Rechnungsabschluss aus. zu Pkt. 04 a) Änderung des Flächenwidmungsplanes: Netzer Pius, Gortipohl - Umwidmung einer Teilfläche der Gst- Nr. 379/5 Inhaltliche Darstellung der Gemeindevertretung: Herr Pius Netzer beabsichtigt den Bau eines Einfamilienhauses auf einer Teilfläche der GST-Nr. 379/5, welche bereits als Bauerwartungsland (BW) gewidmet ist. Es wurde eine Anrainerverständigung durchgeführt. Es liegen keine Stellungnahmen vor. Beschlussfassung: Teilfläche der GST-Nr. 379/5 von (BW) in BW 529 m2 Mit einstimmigem Beschluss erfolgt die Genehmigung der beantragten Flächenwidmung. zu Pkt. 05 Personalhaus Hotel Madrisa - Zustimmung einer Überbauung Das Personalhaus vom Hotel Madrisa in Gargellen auf Gst- Nr. .1088/1 steht direkt an der Grundgrenze zu Gst- Nr. 4633/1 (öffentl. Weg). Im Zuge von Sanierungsmaßnahmen wird der öffentliche Weg durch eine Fassadenisolierung zum Teil überbaut. Dieser Überbauung wird jedoch mit einstimmigem Beschluss die Zustimmung erteilt. Bertram Rhomberg als Betroffener enthält sich gern. § 28 GG wegen Befangenheit der Stimme. zu Pkt. 06 Auftragsvergabe für ein neues Rüstlöschfahrzeug der OFW St. Gallenkirch Der Fahrzeugausschuss der OF St. Gallenkirch hat gemeinsam mit dem Umweltverband die Ausschreibung für ein neues Rüstlöschfahrzeug RLF 3000/200 Tunnel vorgenommen. Der Bürger­ meister verweist hier auf die professionelle Begleitung durch den Umweltverband im Ausschreibungsverfahren. Am 02. Juni 2017 fand schließlich eine Bemusterung der angebotenen Fahrzeuge statt. G:\Laptop\Gemeindevertretung\protokoll_20170614.doc.docxSeite 3 Als Ergebnis dieser Bemusterung kam das Fahrzeug der Fa. Magirus Lohr GmbH, 8301 Kainbach, auf eine Punktezahl von 95,48 Punkten und einem geprüften Gesamtpreis von Netto € 421.953,05. Außerdem war die Fa. Magirus Lohr ohnehin Bestbieter. Über Antrag des Bürgermeisters wird die Anschaffung dieses Feuerwehrfahrzeuges mit einstimmigem Beschluss genehmigt. zu Pkt. 07 EG St. Hubertus, Gargellen RA Dr. Edwin Gantner beantragt im Auftrag der EG St. Hubertus in Gargellen die uneingeschränkte Ferienwohnungswidmung, sodass die Auflage der maximal dreiwöchigen Eigentümernutzung zur Gänze aufgehoben werden möge. Der Bürgermeister sowie die Gemeindevertretung sieht diese Umwidmung allein schon aus präjudiziellen Gründen problematisch bzw. nicht empfehlenswert. Deshalb wird das gegenständliche Ansuchen mit einstimmigem Beschluss abgelehnt. zu Pkt. 08 Verkauf der Gst-Nr. 246/15 (Tomaselli-Areal) Beim Verkauf von Grundstücken durch die Gemeinde (Tomaselli-Areal) soll künftig in den Kaufvertrag eine Klausel aufgenommen werden, welche a) eine auflösende Bedingung enthält, wenn nicht innerhalb von drei Jahren gebaut wird, soll der Vertrag aufgelöst und rückabgewickelt werden; b) ein Wiederkaufsrecht: Dadurch kann die Gemeinde bei Nichteinhaltung der Auflage das Grundstück wieder zurückkaufen. c) eine Kaufpreiserhöhung für den Fall, dass die Liegenschaft nicht innerhalb von drei Jahren bebaut wird, dass dann der Kaufpreis pro m2 erhöht wird. Nach eingehender Diskussion plädiert der Bürgermeister auf ein Wiederkaufsrecht, aber auch ein Weiterverkauf soll mit einem Vorkaufsrecht oder Veräußerungsverbot belastet werden. Im Vorkaufsrecht der Gemeinde soll der ursprüngliche Kaufpreis vereinbart werden. Schließlich wird mit einstimmigem Beschluss der Verkauf des Gst. Nr. 246/15 im Ausmaß von 550 m2 an Herrn Erwin Eberhardt, Gortipohl, genehmigt. Der Kaufpreis beläuft sich auf 135,- EUR/m2. Als Bedingung wird eine Bebauung inkl. Vorlage der Fertigstellungsmeldung innerhalb von drei Jahren vereinbart. Für den Fall, dass die Bebauung nicht zeitgerecht erfolgt, räumt sich die Gemeinde St. Gallenkirch ein Wiederkaufsrecht innerhalb eines Jahres nach Ablauf der Frist ein. Sämtliche Kosten, Aufwendungen und zusätzliche Steuern müssen bei einer Rückabwicklung durch Herrn Eberhardtgetragen werden. Innerhalb der vier Jahre besteht zudem ein Veräußerungsverbot. zu Pkt. 09 Verkauf eines Teilstückes der Gst- Nr. 847/4 (Gant) Im Bereich des neuen Marktes der Fa. MPreis verbleibt eine Teilfläche von 796 m2, wofür seitens der Grundstücksnachbarn Kaufinteresse besteht, sowohl von Josef Willi, Gazaunerhof, als auch von der Raiffeisenbank Bludenz-Montafon. Nach eingehender Beratung wird schließlich dem Verkauf dieses Teilstückes der noch neu zu bildenden GSt Nr. 874/4 im Ausmaß von ca. 796 m2 (It. Teilungsentwurf Vermessungsbüro Markowski-Straka ZT GmbH), vorbehaltlich der endgültigen Vermessung, an Herrn Josef Willi zu einem Preis von € 150,-/m2 mit einstimmigem Beschluss die Genehmigung erteilt. zu Pkt. 10 Beitritt zur „Verwaltungsgemeinschaft Beschaffung und Vergaberecht Vorarlberg" Im Zuge der Ausschreibung und Vergabe für das neue Feuerwehrfahrzeug wurde der Gemeinde empfohlen, der „Verwaltungsgemeinschaft Beschaffung und Vergaberecht Vorarlberg" beizutreten. Der Umweltverband begleitet und unterstützt hier öffentliche Auftraggeber in Vorarlberg bei der Durchführung und Abwicklung von Vergabeverfahren nach den Bestimmungen des Bundesvergabe­ G:\Laptop\Gemeindevertretung\protokoll_20170614.doc.docxSeite 4 gesetzes (BVergG). Dieser Verwaltungsgemeinschaft sind bisher bereits 60 Gemeinden in Vorarlberg beigetreten. Kosten entstehen nur bei Inanspruchnahme einer Vergabebegleitung. Mit einstimmigem Beschluss wird schließlich auch der Beitritt durch die Gemeinde St. Gallenkirch zu dieser Verwaltungsgemeinschaft genehmigt. zu Pkt. 11 Beschlussfassung der Kindergartentarife nach Vorgabe des Landes Die Kindergartentarife sollen nach Maßgabe der von der Vbg. Landesregierung vorgegebenen Tarife für 3- und 4-jährige Kinder angepasst werden. In den Kindergärten soll es ab dem Kindergartenjahr 2017/18 einen landeweit einheitlichen Normaltarif geben. Dieses Tarifmodel wird schließlich mit einstimmigem Beschluss genehmigt. zu Pkt. 12 Bauverwaltung Montafon - Änderung der Vereinbarung Der Landesrechnungshof hat alle Bauverwaltungen geprüft und ein Umsetzungskonzept vorgelegt. Dieses Umsetzungskonzept wurde allen Mandataren zugestellt und schließlich mit einstimmigem Beschluss genehmigt. zu Pkt. 13 Stellungnahme zur geplanten Änderung von Landesgesetzen Gesetz über eine Änderung des Baugesetzes Gesetz über eine Änderung des Wettengesetzes a) b) Zu den beiden vom Vbg. Landtag beabsichtigten Gesetzesänderungen wird von der Gemeinde­ vertretung einstimmig keine Volksabstimmung verlangt. zu Pkt. 14 e ® • ® ® ® ® • © • « ® © © ® © ® ® © @ © Berichte des Bürgermeisters 21.03. LR Dr. Christian Bernhard, Sprechstunde im Gemeindeamt St. Gallenkirch 22.03. Gastgeber-Stammtisch, Hotel Zamangspitze 24.03. JHV Pensionistenverband, Ortsgruppe St. Gallenkirch, Haus des Gastes 24.03. JHV Landjugend Innermontafon, Hotel Traube 2S./26. 03. Snowboard-Veranstaltung „Montafon Banked Slalom", Schigebiet Gargellen 27.03. Unternehmertreff der WIGE Montafon, Käsehaus Montafon 28.03. 30. Gemeindevorstandssitzung 30.03. Infoveranstaltung Verein „bewusstmontafon", Käsehaus Montafon 02.04. Erfolgreicher Suppentag im Kloster Maria Hilf 04.04. Standessitzung 07.04. JHV Rotes Kreuz, Bludenz 08.04. Saisonabschluss, Schigebiet Nova JHV Krippenbauverein Innermontafon - erfolgreiches Vereinsjahr, Krippe für Landesmuseum gefertigt 10.04. Probefahrt MBS mit Gelenksbus durch das Montafon 12.04. Gemeindevorstandssitzung gemeinsam mit Gaschurn 15.04. Saisonabschluss, Schigebiet Gargellen 19.04. Infoabend für Schulunterausschüsse bez. Betreuungsangeboten 20.04. JHV Krankenpflegeverein Innermontafon, FW-Haus Gaschurn o 716 Mitglieder, 4550 Einsätze, 2285 MOHI Einsatzsstunden 22.04. Feuerlöscher-Überprüfung, FW-Haus St. Gallenkirch 25.04. Generalversammlung Heimatschutzverein 26.04. Sitzung Bau-und Raumplanungsausschuss 27.04. Vollversammlung Alpe Vergalden, Gasthof Auhof Schruns G:\Laptop\Gemeindevertretung\protokoll_20170614.doc.docxSeite 5 ® ® © ® ® ® ® » ® ® © ® e ® ® ® « ® ® • • ® ® ® ® ® ® ® 28.04. JHV Tennisclub St. Gallenkirch-Gortipohl - erfolgreiches Vereinsjahr, innovative Ideen für Vereinsarbeit präsentiert 29.04. Tag der offenen Tür, Musikschule Montafon 04.05. Sitzung Grundverkehrs-Ortskommission, 31. Gemeindevorstandssitzung 06.05. Flurreinigung - Dank an alle Beteiligten 07.05. Generationenfest 08.05. Jagdversammlung Stock I 09.05. Standessitzung o Infoabend für die Gemeindevertretung mit Raumplanungsbüro Falch 10.05. Jagdversammlung Stock III o Infoabend „Naturpark Rätikon", Ramschwagsaal Nenzing 11.05. Bürgerversammlung, Gemeindesaal o Jagdversammlung Stock II 12.05. Premiere „Die Montanahls", Valüllasaal Partenen 17.05. Angebotsöffnung für das Rüstlöschfahrzeug, Gemeindeamt 18.05. Eröffnung Intersport-Filiale, St. Gallenkirch 19.05. Sitzung Schulerhalterverbände Montafon 22.05. Sitzung, Naturschutzverein Verwall-Klostertaler Bergwälder 23.05. Montafoner Tourismustag, Freilichtbühne Silbertal 30.05. Muren-Ereignis, Wießwandtobel Gargellen o LAbg. Dr. Monika Vonier, Sprechstunde im Gem.Amt St.Gallenkirch 31.05. Muren-Ereignis, Bläkatobelbach, Parzelle Hof o JHV Skiclub Montafon, Vereinshaus Silbertal o Generalversammlung Verein bewusstmontafon, Hotel Zamangspitze 01.06. 33. Gemeindevorstandssitzung 02.06. Bemusterung der Rüstlöschfahrzeuge, FW-Haus St. Gallenkirch 06.06. Sitzung Prüfungsausschuss für Rechnungsabschluss 2016 08.06. Begehung mit Landesstraßenbauamt; Sanierung der Gargellner Straße zwischen o Feriendorf Galgenul und Gweilbach-Brücke ab Frühjahr 2018 geplant o Familiengipfel, Sozialzentrum Schruns 12 .06. JHV Familienverband, Ortsgruppe St. Gallenkirch, Aquarena o guter Start, bereits 48 Mitglieder, zahlreiche Veranstaltungen und Aktivitäten 13 .06. Standessitzung o Beschluss für Beitrag aus dem Talschaftsfonds für das Projekt „Ganzjahresbad Aquarena" Projekt Arborea, 22. Juni 2017, Vorprüfung durch die Bezirkshauptmannschaft MPreis; geplanter Baubeginn im August; Fertigstellung Dezember 2017 Baustart bei Güterweganlage Gweil, Gemeindebeitrag von € 50.000,- überwiesen Ab heuer ganztätige Sommerbetreuung für Kindergarten- und Volksschulkinder gemeinsam mit den Außerfrattner Gemeinden Halbtägiges Kindergarten-Angebot wie gewohnt gemeinsam mit Gaschurn Ganztageskindergarten Gortipohl ab Herbst noch nicht fix Besichtigung der ehemaligen Räumlichkeiten des Tourismusbüro Gortipohl - Adaptierung zum EKIZ; ganztägiges Angebot ab 0,5 Jahren als regionaler Standort zu Pkt. 15 Allfälliges Herwig Schallner bringt den Schwerverkehr bzw. die Holztransporte vom Bereich Montiel/Netza zur Sprache, wo derzeit wieder LKW-Transporte mit bis zu 40 t Holz festzustellen sind. Es gibt hier starke G:\Laptop\Gemeindevertretung\protokoll_20170614.doc.docxSeite 6 Befürchtungen hinsichtlich Fahrgeschwindigkeit (Kindersicherheit) aber auch seitens der Gewichts­ beschränkung auf der Gemeindestraße in Innergant. Eine weitere Anfrage von Herwig Schallner hinsichtlich Zahlungsmoral in der Gemeinde wird ausführlich diskutiert. Der Bürgermeister berichtet, dass für die geplanten Umbauarbeiten im „Aquarena" ein Unterstützungsbeitrag in Höhe von € 300.000,-- aus dem Talschaftsfonds in der letzten Sitzung des Standes Montafon einstimmig beschlossen wurde. Eine Anfrage von Michael Willi wird vom Bürgermeister beantwortet. Demnach konnte die beantragte Umwidmung für ein Ferienprojekt in Galgenul Boden aufgrund des fehlenden Teil-REK noch nicht erfolgen. Ende der Sitzung: 22.00 Uhr Der Vorsitzende: Der Schriftführer: Guntram Juen G:\Laptop\Gemeindevertretung\protokoll_20170614.doc.docxSeite 7
  1. stgallenkirchvertretung
  2. gallenkirchvertretung
  3. sanktgallenkirchvertretung
20170601_GVE021 Gaschurn 2017-06-01 6793 Gaschurn / Dorfstraße 2 / Hochmontafon – Österreich Tel. +43(0)5558/8202, Fax +43(0)5558/8202-19 email: gemeinde@gaschurn.at www.gaschurn-partenen.at Datum: 12. Juni 2017 AZ: 004-1/21/2017 BearbeiterIn: Sandra Tschanhenz sandra.tschanhenz@gaschurn.at Niederschrift über die 21. Gemeindevertretungssitzung am 01. Juni 2017 um 19:30 Uhr im Gemeindeamt Gaschurn. Anwesend: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: Bgm. Martin Netzer, MSc, Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen, Mag. Freddy Wittwer, Markus Felbermayer, Kurt Rudigier, Kurt Klehenz, Philipp Lechner, Artur Pfeifer, Bernd Montibeller, Christoph Lechleitner; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: GR Markus Netzer, Christoph Wittwer, Adolf Felder, Entschuldigt: Volkspartei-Bürgerliste Gaschurn-Partenen: GR Klaus Schröcker, Thomas Riegler, Gerhard Saler, Otto Rudigier; Gemeinsam für Gaschurn und Partenen: Ludwig Wachter; Schriftführerin: Sandra Tschanhenz Tagesordnung 1) Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit 2) Berichte 3) Kleinkraftwerk Valschaviel GmbH – Leitungserneuerung 4) Pachtvertrag zwischen der Gemeinde Gaschurn und Lothar Dona, Silvrettastraße 78a, 6794 Partenen 5) Rechnungsabschluss 2016 6) Genehmigung der letzten Niederschrift(en) 7) Allfälliges Niederschrift_21_GV_Sitzung.doc 1/13 Erledigung der Tagesordnung: zu 1.: Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit Der Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindemandatarinnen und Gemeindemandatare sowie die Zuhörer. Der Vorsitzende stellt fest, dass die Ladung ordnungsgemäß ergangen und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Es erfolgt die Angelobung der noch nicht angelobten Anwesenden. Es ist dies Christoph Lechleitner. Dieser gelobt wie folgt: „Ich gelobe, die Verfassung sowie alle übrigen Gesetze gewissenhaft zu beachten, meine Aufgabe unparteiisch und uneigennützig zu erfüllen, das Amtsgeheimnis zu wahren und das Wohl der Gemeinde nach bestem Wissen und Gewissen zu fördern.“ Der Vorsitzende beantragt die Verlängerung der Tagesordnung um folgenden Punkt: • Vermessung Dorfstraße, Gaschurn – Alpstein Chalethotel Piz GmbH, Dorfstraße 10, 6793 Gaschurn und Miteigentümer – Übernahme einer Teilfläche des GST-NR 2273/8, GB Gaschurn, in das Öffentliche Gut Der Änderung der Tagesordnung wird einstimmig zugestimmt. zu 2.: Berichte Der Vorsitzende berichtet Folgendes: • Gaschurn 2020 Am 02.05.2017 wurde das Zukunftscafé in der Tanzlaube durchgeführt. Von 15:00 Uhr bis ca. 19:30 Uhr haben zahlreiche Besucher die Gelegenheit genutzt sich zu informieren oder noch weitere Ideen und Aspekte einzubringen. Von der regen Teilnahme waren er und das Projektteam überwältigt. Hier bestätigte sich, dass der gewählte Weg einer Bürgerbeteiligung der Richtige war. Die neuen Erkenntnisse werden nun eingearbeitet und sollen in der Gemeindevertretungssitzung im Juni präsentiert und beschlossen werden. Damit sei das EU-LEADERProjekt, welches auch einen Fachplanungsteil beinhalte, der von Seiten des Landes gefördert werde, abgeschlossen. Nach erfolgtem Grundsatzbeschluss durch die Gemeindevertretung sollen die nächsten Schritte gesetzt werden. Die diesbezügliche Sitzung werde voraussichtlich am 22.06.2017 stattfinden. Es werde Maßnahmen geben, die rasch verwirklicht und andere, die langfristig umgesetzt werden können. Wichtig sei, dass nun ein klares Bild darüber vorliege, wie sich die Bevölkerung die zukünftige Entwicklung und Gestaltung des Zentrums von Gaschurn vorstelle. Weitere Informationen seien unter www.zukunftsladenGaPa.com ersichtlich. • Bischof Rudigier Platz Ein großer Dank gelte Vize-Bgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen und ihren Helferinnen und Helfern, die den Bischof-Rudigier Platz gejätet und gesäubert haben. Solche Initiativen seien äußerst hilfreich und stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl aber auch die Verantwortung für ein schönes Ortsbild, zu dem alle ihren Beitrag leisten können. Niederschrift_21_GV_Sitzung.doc Seite 2/13 • Beschilderungskonzept A14 – S16 Die ASFINAG Alpenstraßen GmbH habe das Beschilderungskonzept zwischen A14 Feldkirch Frastanz und S16 Langen am Arlberg neu ausgearbeitet und zur Einbringung von Anregungen vorgelegt. Die Ausfahrt Montafon werde zukünftig „Bludenz-Ost“ heißen. Die Region „Montafon“ werde auf dem neuen Schild grün hinterlegt. Angeregt wurde, dass die „geschlossen“-Tafel, welche die Silvretta-Hochalpenstraße betreffe, auf der Autobahn entfalle, damit nicht der Anschein erhoben werde, die gesamte Abfahrt Bludenz-Ost sei geschlossen. Nach der Autobahnabfahrt werde mehrere Male auf die Sperre hingewiesen. Dies sei ausreichend. Das neue Beschilderungskonzept wird den Anwesenden zur Kenntnis gebracht und kurz erläutert. • Jugendraum Jigsaw Am 19.05.2017 fand im Jugendraum eine Zusammenkunft interessierter Jugendlicher statt. Der Jugendraum soll durch die offene Jugendarbeit Montafon (oJAM) wieder aktiviert werden. Die oJAM übernehme auch die Betreuung des Jugendraumes. Mag. Freddy Wittwer als Obmann des Jugendbeirates habe ebenfalls an dieser Veranstaltung teilgenommen. Zunächst sei der Jugendraum jedoch geringfügig zu sanieren. Die Jugendlichen werden dabei unterstützt, den Raum wieder zu aktivieren. Das Programm der oJAM werde künftig im ganzen Montafon abgestimmt. Der neue Jugendbetreuer Willi Bleiner sei Ansprechpartner und Projektbegleiter für den Jugendraum in Gaschurn. Mag. Freddy Wittwer ergänzt, dass es bei der vom Vorsitzenden angesprochen Veranstaltung hauptsächlich darum gegangen sei, Ideen zu finden, Wünsche und Anregungen der Jugendlichen aufzunehmen und deren Umsetzbarkeit zu prüfen. Alle Wünsche seien im Bereich des machbaren. Eine mögliche Zielgruppe könnten Jugendliche unter 16 Jahren sein, dies sei allerdings noch nicht konkretisiert worden. Bei der nächsten Jugendbeiratssitzung, welche zeitnah stattfinden soll, werden alle Verantwortlichen eingeladen, um das Konzept weiter zu besprechen und zu verdeutlichen. Es werde vor allem Wert darauf gelegt, dass keine Konkurrenz zwischen Veranstaltungen im Montafon entstehe. Jugendliche sollen beispielsweise die Möglichkeit haben, aus Schruns mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu einer Veranstaltung in den Jugendraum Jigsaw zu kommen, und auch wieder mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause zu gelangen. Ein Gesamtkonzept für das ganze Montafon soll entstehen. Für Anregungen und Ideen sei der Jugendbeirat jederzeit offen. • Spar Partenen Leider sei es nun so weit, dass Andrea Felder nach vielen Jahren Ende Juni ihr SPARGeschäft in Partenen nicht mehr weiterführe. An dieser Stelle bedanke sich der Vorsitzende im Namen der Gemeinde, aber auch speziell für die Partenerinnen und Partener bei Andrea recht herzlich für ihr Durchhaltevermögen und ihr Engagement. Trotz mancher gesundheitlicher Probleme habe sie sich mit ihren Mitarbeiterinnen immer um ihre Kunden bemüht. Herzlichen Dank dafür. Wie es weitergehen werde, ob es jemanden gebe, der die Geschäftsräumlichkeiten weiterführen möchte, könne noch nicht gesagt werden. Die Situation sei wirklich nicht einfach. Ein Geschäft in Partenen könne auch in Zukunft nur dann bestehen, wenn auch vor Ort eingekauft werde. Jedenfalls bemühe sich die Gemeinde, jemanden zu finden, der die Nahversorgung für Partenen sicherstellen könne. Am 02.06.2017 finde ein Gespräch mit einer Handelskette statt. Eine zweite Möglichkeit – jedoch nicht in den Räumlichkeiten des derzeitigen Geschäfts – bestehe mitunter auch. Jedenfalls werde die Gemeinde, wenn dies vom potentiellen neuen Eigentümer gewünscht werde, dabei behilflich sein, eine Bedarfserhebung durchführen und die Bevölke- Niederschrift_21_GV_Sitzung.doc Seite 3/13 rung in Partenen befragen, welche Produktpalette, Anforderungen etc. bestehen, ob man sich auch zu einem solchen Geschäft bekenne und in einem solchen auch einkaufen würde. • Spar Supermarkt Novapark Gaschurn Der SPAR Supermarkt Novapark in Gaschurn sei nach dem neuesten Konzept der SPAR Warenhandels-AG umgestaltet worden. Der Vorsitzende bedankt sich im Namen der Gemeinde bei der SPAR-Warenhandels AG für diese Investition, zeige es doch einmal mehr, dass es sich lohne, in unserer Gemeinde zu investieren. Selbstverständlich wäre es wünschenswert, wenn dieser Supermarkt das Geschäft in Partenen mitbetreuen könnte. Es wäre – sowohl in Gaschurn als auch in Partenen – sicherlich für ältere Menschen schon eine große Hilfe, wenn sich die Nahversorger über einen Zustellservice Gedanken machen würden. Einige Restaurants in Gaschurn und Partenen würden diesen Service bereits anbieten. Auch Nahversorger sollten diese Möglichkeit prüfen. Andrea Felder in Partenen habe diese Dienstleistung jedenfalls erfolgreich angeboten. • Trinkwasserkraftwerk Tschambreu Am 09.06.2017 veranstalte die e5-Gemeinde Gaschurn einen Tag der Offenen Tür beim neuen Hochbehälter Innerbofa. Zugleich werde das neue 60-kW-Trinkwasserkraftwerk offiziell eröffnet. Dazu seien alle Interessierten recht herzlich eingeladen. Für das leibliche Wohl sei gesorgt. Wer möchte und gut zu Fuß sei, könne gerne auch die neue Quellfassung besichtigen. Diese Investition sei ein weiterer Schritt in der Umsetzung des Masterplans und im Sinne der Energieautonomie Vorarlbergs. • ABA Trantrauas – Außerbach Mit Bescheid der BH Bludenz vom 29.04.2015 sei die wasserrechtliche Bewilligung für das gegenständliche Projekt erteilt worden. Das bewilligte Projekt sehe vor, dass über den Sammler Trantrauas I, zwischen den Schächten E70 und E67a sowie über den Anschluss E 68b, die Objekte im Bereich Ober Trantrauas erschlossen und an die Abwasserbeseitigungsanlage Gaschurn angeschlossen werden können. Im Zuge der Ausführung bzw. der Begehung des Projektes sei jetzt von der Vorarlberger Illwerke AG die Zustimmung zur Längsverlegung der Leitung entlang der bestehenden Dückerleitung in diesem Bereich zurückgezogen worden. Der Sammler Trantrauas I könne daher zwischen den Schächten E66 und E70, sowie der Anschluss E68b gemäß Projekt in der bewilligten Form nicht ausgeführt werden. Zur Entsorgung der Abwässer im Bereich Ober Trantrauas soll im Zuge des nächsten Bauabschnittes, welcher die kanalmäßige Erschließung der restlichen Bereiche von Gaschurn und Partenen vorsehe, ein entsprechender Lösungsvorschlag beantragt und ausgeführt werden. Diesbezüglich seien jedoch noch umfangreiche Projektierungsmaßnahmen zur Querung der Dückerleitung der Vorarlberger Illwerke AG erforderlich. Derzeit werden die Rahmenbedingungen mit der Vorarlberger Illwerke AG abgeklärt. Nach Vorliegen der erforderlichen Zustimmungserklärungen und Erstellung der notwendigen Unterlagen für das Einreichprojekt werden diese bei der BH Bludenz zur Erteilung der erforderlichen Bewilligungen eingereicht. Derzeit werde die Ausführung so gestaltet, dass das bereits genehmigte Projekt eben bis auf den Bereich auf der talauswärtigen Seite des Klusertobels und der geplanten Leitungslegung im Bereich der Straße Ober Trantrauas ab Herbst 2017 umgesetzt werde. • Montafon Tourismus Der Markenbildungsprozess sei abgeschlossen, mit der Implementierung sei bereits begonnen worden. Neben dem „DU“ sei zwischenzeitlich auch die neue Homepage online gestellt worden. Wie bereits angekündigt, wurde der „Winter“ abgeschafft und durch das Niederschrift_21_GV_Sitzung.doc Seite 4/13 „Produkt Schnee“ ersetzt. Dadurch soll kommuniziert werden, dass die Aufteilung in Sommer- und Wintersaison Geschichte sei und das Montafon zu einer Ganzjahresregion entwickelt werden soll. Im Zuge des Tourismustags am 23.05.2017 seien den zahlreichen Besuchern weitere Details nähergebracht und Anregungen für die zukünftige Weiterentwicklung im Sinne der Marke Montafon entgegengenommen worden. Erstmals seien Vertreter aller Systempartner im Montafon in einen solchen Markenbildungsprozess eingebunden worden. Dies soll auch in Zukunft die Prämisse sein. Neben gemeinsamen Exkursionen sollen zahlreiche – auch oft noch kleine Schritte – in Richtung Marke gesetzt werden, die uns alle bzw. das gesamte Montafon weiterbringen. Markenbotschafter Als Unterstützung für die Verankerung der Marke Montafon im Tal, habe Montafon Tourismus gemeinsam mit den touristischen Partnern Markenbotschafter namhaft gemacht. Markenbotschafter seien Montafonerinnen und Montafoner, die hinter der Region stehen, diese nach außen repräsentieren und bereits jetzt – wenn auch unbewusst – die Marke Montafon leben und die fünf Kernwerte verkörpern. Die Aufgabe dieser Personen sei es, die Positionierung in Zukunft bewusst persönlich nach außen zu tragen und sichtbar zu machen. Online Kommunikation im Fokus Eine wichtige Rolle in der Markenumsetzung spielen auch die Investitionen in den Aufbau von effizienten Digitalisierungsinstrumenten. Sie ermöglichen eine persönliche und zielgruppengerechte Gästeansprache. Der Fokus liege dabei einmal mehr auf dem Persönlichen. So werden auf der neuen responsiven Webseite Angebote mit Personen und Geschichten verbunden. Zudem arbeite Montafon Tourismus gerade an einer neuen Kundendaten-Software (CRM-System), in der bereits nach der ersten Kontaktaufnahme Informationen wie Name, Wohnort, Interessen etc. über den Gast gespeichert werden. Diese Daten ermöglichen eine gezielte und personalisierte Kundenpflege. Der Gast erhalte dann nur jene Informationen, die ihn auch interessieren könnten. • Montafoner Steinschaf Am kommenden Samstag, den 03.06.2017 um 15:45 Uhr übertrage der Fernsehsender SWR den Filmbeitrag “Entdeckungen in Vorarlberg“, wo unter vielen anderen Vorarlberger Regionen auch über das Montafon, speziell über das Montafoner Steinschaf, berichtet werde. • 20 Jahre Silvretta Classic Rallye Montafon Die Silvretta Classic Rallye Montafon finde heuer das zwanzigste Mal statt. All die Jahre sei nicht nur ausgezeichnet zusammengearbeitet, die Veranstaltung weiterentwickelt, verfeinert, die Streckenführung immer wieder verändert worden, sondern habe sich eine richtige Freundschaft entwickelt. Die Silvretta Classic Rallye Montafon sei ein Beispiel für das persönliche Erlebnis, das das Montafon auszeichne. Auch heuer werde wieder in Partenen gestartet. Der Zieleinlauf in Gaschurn sei ebenfalls wieder ein Programmpunkt. Ein großer Dank gelte allen Helferinnen und Helfern, Funktionären, Vereinen und den Veranstaltern. Die Dorfgemeinschaft betreue und bewirte wieder den Zieleinlauf in Gaschurn. Dort sei auch eine kurze Würdigung der Veranstalter geplant. • Erkenntnis des Landesverwaltungsgerichtes Das Landesverwaltungsgericht Vorarlberg habe über Rechtsmittel, welche gegen Bescheide der Gemeinde Gaschurn und der Abgabenkommission eingebracht wurden, entschieden. Der Bescheid der Abgabenkommission wurde bestätigt und der Antrag auf Niederschrift_21_GV_Sitzung.doc Seite 5/13 Wiedereinsetzung zurückgewiesen. Eine weitere Revision an den Verwaltungsgerichtshof ist nicht mehr möglich. Während seiner Amtszeit sei bisher noch keiner seiner Bescheide aufgehoben worden. Dies bestätige einmal mehr, dass er nicht, wie es ihm schon vermehrt vorgeworfen wurde, eigenmächtig, sondern auf Grundlage sämtlicher Gesetze handle. Der Vorsitzende unterbricht die Sitzung von 20:04 Uhr bis 20:28 Uhr zum Zweck der Bürgerfragestunde. zu 3.: Kleinkraftwerk Valschaviel GmbH – Leitungserneuerung Der Vorsitzende berichtet, dass mit Ansuchen vom 29.09.1982 seitens der Betriebsgemeinschaft Walter und Josefine Grass sowie Anton Gössel (Kleinkraftwerk Valschaviel) der Antrag gestellt worden sei, das Recht zur Leitungsführung (Verlegung der Druckrohrleitung, des Steuerkabels von der Wasserfassung zum Maschinenhaus sowie die Kabel für die Energieübertragung und Steuerung vom Turbinenhaus zum Hotel Mardusa) für die betroffenen Gemeindegrundstücke einzuräumen. Der Vorsitzende erläutert weiter, dass seitens der Gemeindevertretung der Gemeinde Gaschurn am 29.09.1982 der Beschluss gefasst worden sei, eine Begehung mit den Antragstellern durchzuführen und hierüber einen entsprechenden Vertrag abzuschließen. Am 03.10.1983 sei die Angelegenheit neuerlich behandelt und folgender Beschluss gefasst worden: TOP 10: „Wasserkraftanlage am Valschavielbach; Vereinbarung zwischen der Gemeinde Gaschurn und der Betriebsgemeinschaft Anton Gössel – Walter und Josefine Grass, Gaschurn. Rechtseinräumung für eine Leitungsführung Die vorliegende Vereinbarung ist dahingehend zu ergänzen, dass a) beschädigte Waldstücke aufzuforsten und pfleglich instandzuhalten sind und b) eine jährliche Pachtgebühr (wertgesichert) von S 100,00 von der Betriebsgemeinschaft Graß/Gössel an die Gemeinde Gaschurn zu entrichten ist. In dieser Form wird die gegenständliche Vereinbarung einstimmig genehmigt.“ Der Vorsitzende erläutert weiter, dass die entsprechende Vereinbarung am 21.08.1984 unterfertigt worden sei und bringt den Anwesenden diese Vereinbarung zur Kenntnis, in der jedoch eine jährliche Pacht von S 400,00 angeführt ist. Es sei davon auszugehen, dass es sich wohl um einen Tippfehler im damaligen Protokoll handle. Aktuell betrage die Pacht EUR 62,00. Der Vorsitzende erläutert, dass nun eine Leitungserneuerung erfolgen soll. Neben der jetzigen Leitung sollen Leitungen mit einer größeren Dimension (Durchmesser 300 – 400 mm) verlegt werden, sofern dies wirtschaftlich sei. Dies sei jedoch noch behördlich und fördertechnisch abzuklären. Der Vorsitzende begrüßt Walter Grass, der Fragen zu diesem Tagesordnungspunkt beantworten könne und erteilt Walter Grass das Wort. Walter Grass erläutert, dass derzeit Rohre mit einem Durchmesser von 300 mm bestünden. Nach der Erneuerung werden diese auf einen Durchmesser von 400 mm vergrößert. Das Kraftwerk habe derzeit eine Leistung von 364 kW. Nach der Erneuerung betrage die Leistung 458 kW. Im Zuge der Wiederverleihung der Wasserrechte sei mit diversen Vorschriften und Auflagen zu rechnen. Dabei müsse erst geprüft werden, ob diese Erneuerung wirtschaftlich sei. Investitionen im Bereich der Technik seien wahrscheinlich ebenfalls Gegenstand der Auflagen und jedenfalls angedacht. Niederschrift_21_GV_Sitzung.doc Seite 6/13 Der Vorsitzende erläutert, dass erst nach der wasserrechtlichen Verhandlung konkrete Angaben über die neue Dotierwassermenge und sonstige relevanten Daten gemacht werden können. Somit könne erst dann durch die Betreiber entschieden werden, ob diese Erneuerung durchgeführt werde oder nicht. Walter Grass ergänzt, dass es keine Förderung für diese Investitionen gebe. Es bestehe lediglich die Möglichkeit, mit der ÖMAG einen Vertrag abzuschließen. Christoph Wittwer erkundigt sich, in welchem Ausmaß sich eine Leistungssteigerung durch diese Dimensionsvergrößerung der Rohre ergebe. Walter Grass erteilt die Auskunft, dass sich ca. eine 20 %ige Steigerung ergebe. Vizebgm. Mag. (FH) Ruth Tschofen erkundigt sich, ob die alten Leitung ausgetauscht werden oder erhalten bleiben bzw. die neuen Leitungen zusätzlich verlegt werden sollen. Walter Grass erläutert, dass dies bei der Verhandlung geklärt werden müsse. Dies sei dann Sache der Vorschreibungen der Behörde. Da das Projekt derzeit noch nicht genau definiert werden könne, schlägt der Vorsitzende vor, dass das Vorhaben grundsätzlich positiv beurteilt wird und später über alle weiteren Vertragspunkte inklusive der Entschädigung zu beraten sei, wenn definitive Zahlen vorliegen. Kurt Rudigier teilt diese Meinung. Auch er sei der Ansicht, dass derzeit nicht über Zahlen abgestimmt werden könne, die nicht vorliegen. Bernd Montibeller merkt an, dass es eventuell auch andere Gemeindegrundstücke gebe, über welche Leitungen verlaufen. Es sollte dann der Gleichheitsgrundsatz in Bezug auf die Entschädigung beachtet werden. Bernd Montibeller weist darauf hin, dass Gaschurn e5-Gemeinde und daher auch jeder Schritt in Richtung Energieautonomie jedenfalls zu unterstützen sei. GR Markus Netzer erläutert, dass für ihn vorstellbar wäre, zuerst sämtliche Zahlen zu erheben und diese dann in weiterer Folge der Gemeindevertretung vorzulegen. Er schlägt hierzu vor, dass die Gemeindevertretung die diesbezüglichen Verhandlungen in den Gemeindevorstand delegiere, welcher dann nach Ausarbeitung einer definitiven Vereinbarung diese der Gemeindevertretung zur Beschlussfassung vorlege. Der Vorsitzende stellt den Antrag, eine grundsätzliche Zustimmung zum Vorhaben zu erteilen, sämtliche Verhandlungen über die Vertragspunkte sowie die Entschädigung in den Vorstand zu delegieren, der dann der Gemeindevertretung eine Vereinbarung zur Genehmigung vorlegen soll. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 4.: Pachtvertrag zwischen der Gemeinde Gaschurn und Lothar Dona, Silvrettastraße 78a, 6794 Partenen Der Vorsitzende erläutert, dass in der Gemeindevertretungssitzung am 04.10.1991 unter TOP 8. Folgendes beschlossen wurde: „Familie Dona, Pächter Partenerhof, bittet mit Schreiben vom 17.09.1991 das Grundstück, Gp. 315/1 und Gp. 315/2, pachten zu dürfen, um darauf eine Park- und Spielanlage zu errichten. GV Lothar Dona erklärt sich zu diesem TO-Punkt für befangen. Über die Park- und Spielanlage liegt bereits ein Planentwurf vor. Der eingebrachte Antrag wird seitens der Gemeindevertretung sehr begrüßt, da an solchen Anlagen Bedarf besteht. Die Einrichtung soll den Einheimischen wie auch Gästen zugutekommen. Fam. Dona soll beim Bau der Anlage durch die Gemeinde unterstützt werden (Materialbeistellungen und Mitarbeit des Gemeindebauhofes bis zu einem Gegenwert von S 80.000,--). Die benötigten Grundstücke sollen an die Familie Dona zu einem symbolischen Pachtschilling bis auf Widerruf mit einjähriger Kündi- Niederschrift_21_GV_Sitzung.doc Seite 7/13 gungsfrist verpachtet werden. Die Anlage muss öffentlich zugänglich sein. Alle Einzelheiten sind in einem zu erstellenden Pachtvertrag festzulegen. Der Verpachtung der Grundstücke sowie der darauf zu errichtenden Anlage wird einstimmig stattgegeben.“ Der Vorsitzende erläutert, dass sich die Gemeinde damals dazu entschieden habe, die Zustimmung für diese Errichtung einer Park- und Spielanlage zuzusagen, wenn es eine öffentliche Zugänglichkeit gebe. Auch eine Unterstützung der Gemeinde in Höhe eines Gegenwerts von S 80.000,00 sei zugesagt worden. Er bringt den Anwesenden den Pachtvertrag zur Kenntnis, welcher eine Kündigungsfrist von einem Jahr beinhalte. Der Vorsitzende erläutert weiter, dass zwischenzeitlich ein Spiel- und Freiraumkonzept für Gaschurn und Partenen erarbeitet wurde, welches genau vorgebe, welche Spielplätze zu erhalten, welche rückzubauen und welche auszubauen seien. Speziell in Partenen sei festgelegt worden, dass bei Schule und Kindergarten der Spielplatz erneuert und ausgebaut werden soll. Im Zuge der Umsetzung dieses Konzeptes wurde bereits der Spielplatz gegenüber des Tirolerhofs rückgebaut. Der neue Spielplatz im Bereich der Schule werde sehr gut angenommen. Dadurch falle nun auch der Grund für die Aufrechterhaltung des Spielplatzes beim Partenerhof weg. Auch dieser sei im Spiel- und Freiraumkonzept nicht mehr vorgesehen. Der Vorsitzende bringt den Anwesenden Luftbilder der betroffenen Grundstücke zur Kenntnis und erläutert, dass mehr als 1.000m² der Fläche als „Baufläche Mischgebiet“ gewidmet seien. Die derzeitige Pacht betrage EUR 10,60. Sollte die Kündigung ausgesprochen werden, ende der Vertrag nach Ablauf eines Jahres. Adolf Felder erläutert, dass er sich nach Erhalt der Ladung bzw. des Leitfadens zur Sitzung bei Lothar Dona erkundigt habe, ob von seiner Seite eine Kündigung des Vertrages gewünscht werde. Lothar Dona habe dies verneint und erläutert, dass er eine Parkanlage plane. Er wolle dem neu errichteten Spielplatz keine Konkurrenz bieten. Von Seiten der Gemeinde habe sich jedoch niemand um ein Gespräch mit ihm bemüht. Der Vorsitzende erläutert, dass sich die Situation so darstelle, dass der Gegenstand des Pachtvertrages weggefallen sei. Bevor jedoch die Gemeindevertretung darüber befunden habe, wie weiter vorzugehen sei, könne er auch kein Gespräch mit Lothar Dona führen. Zuerst sei seitens der Gemeindevertretung festzulegen, was mit diesen Flächen aufgrund der geänderten Situation passieren solle. Kurt Klehenz erläutert, dass Lothar Dona, falls Interesse bestehe, die Chance auf einen neuen Pachtvertrag gegeben werden könne. Jedenfalls sei dann die Pacht anzupassen. Es müsse klar definiert sein, wie eine solche Parkanlage auszuschauen habe. Zudem sollte sichergestellt werden, dass diese jedenfalls zu pflegen und nicht als Parkplatz oder Weidefläche für Schafe genutzt werde. Auch der Bischof Rudigier Platz sei, trotz seiner Verpflichtung durch die Pfarre dazu, nicht gepflegt worden. GR Markus Netzer ist der Meinung, dass die Gemeindevertretung damals sicherlich richtig entschieden habe, als das Projekt und das gesamte Konzept mit einer öffentlichen Spielfläche befürwortet wurde. Gegenwärtig sei allerdings das Spiel- und Freiraumkonzept fertiggestellt und auch bereits umgesetzt. Deshalb sei durchaus anzudenken, den Pachtvertrag aufzukündigen. Dies biete dann den Zeitraum von einem Jahr, in welchem Lothar Dona sich darum bemühen könne, einen neuen Pachtvertrag für eine anderweitige Nutzung zu erwirken, sofern er das möchte. Kurt Rudigier und Bernd Montibeller erläutern, dass bereits seit mehreren Jahren keine Spielgeräte mehr auf der Spielfläche beim Partenerhof bestehen würden. Diese wurden abgerissen und waren zudem nicht mehr sicher. Somit sei auch der Zweck des Pachtvertrages nicht mehr erfüllt. Mag. Freddy Wittwer ist der Meinung, dass der Vertrag aufgekündigt werden sollte. Es bleibe dann ein Jahr Zeit, ein neues Konzept auszuarbeiten und vorzustellen. Es bedürfe sowieso Niederschrift_21_GV_Sitzung.doc Seite 8/13 eines neuen Vertrages. Es mache keinen Sinn, einen Vertrag aufrecht zu erhalten, der seinen ursprünglichen Zweck nicht erfülle. Der Vorsitzende erläutert, dass es sich um Baufläche in zentraler Lage handle. Wenn hier Interesse bestünde, könnte hier jedenfalls ein Einfamilienhaus errichtet werden. Adolf Felder erläutert, dass nicht erwartet werden könne, dass bei Vertragskündigung in ein neues Konzept investiert, dieses vorgelegt und dann vielleicht abgelehnt werde. Christoph Wittwer merkt an, dass bei Interesse auch eine Teilnahme an der heutigen Sitzung möglich gewesen wäre. Jede Sitzung sei öffentlich angeschlagen und die Tagesordnungspunkte bekannt. Der Vorsitzende stellt den Antrag, den Pachtvertrag mit Lothar Dona, Silvrettastraße 78a, 6794 Partenen, über die GST-NR 315/1 und 315/2, GB Gaschurn, unter Einhaltung der einjährigen Kündigungsfrist aufzukündigen. Diesem Antrag wird mehrheitlich stattgegeben (1 Gegenstimme: Adolf Felder). Der Vorsitzende unterbricht die Sitzung von 21:08 Uhr bis 21:17 Uhr. zu 5.: Rechnungsabschluss 2016 Mag. Edgar Palm nimmt ab 21:24 Uhr an der Sitzung teil. Der Vorsitzende erläutert, dass der Rechnungsabschluss 2016 den Mitgliedern der Gemeindevertretung zeitgerecht zugestellt wurde. 2016 sei vieles geleistet worden: • Die Wasserversorgung Innerbofa inkl. dem Trinkwasserkraftwerk Tschambreu - Finalisierung 2017 • Das Projekt Begegnungsort Gaschurn 2020 - Start Juni 2016 gestartet, nun kurz vor dem Abschluss. • • • Bezug der Wohnanlage Golidvor Umsetzung und Eröffnung des Pflegeheims Innermontafon Volksabstimmung zur Haftungsübernahme bezüglich Fernwärmeprojekt Gaschurn Partenen – Ergebnis sei bekannt. • Zustimmungen der Grundeigentümer für die beschneite Talabfahrt vorliegend und zwischenzeitlich beschlossen. • • • • • • • • • • Umsetzung und Eröffnung Spielplatz in Partenen Adaptierung und Verbesserung Abenteuerspiel Valschaviel Nachbesetzung des Gemeindearztes Gemeindepartnerschaft mit der Gemeinde Berglen Gaglaweg in Partenen Verein Kinderwerkstättli – Montafonweite Kleinkindbetreuung Grundstein zur Inkludierung des Jugendraums Jigsaw in die oJAM gelegt Univ.-Ass. Mag. Désirée Mangard, BA – Montafoner Wissenschaftspreis Winterbeleuchtung in Gaschurn und Partenen ausgebaut 10 Jahre Hütten- und Sektionstreffen im Montafon Niederschrift_21_GV_Sitzung.doc Seite 9/13 • Lift im Kirchdorfzentrum Gaschurn sei erneuert und erweitert worden – auch Dachgeschoss barrierefrei erschlossen; ebenso Beleuchtung erneuert • • Öffentliche WC im KDZ Gaschurn saniert Eröffnung MPreis im Dezember 2016 Der Vorsitzende erläutert, dass im Jahr 2016 viele Vorhaben planmäßig umgesetzt werden konnten. Oft werde vieles Negative in den Vordergrund gestellt und dabei übersehen, was alles geschafft wurde. Er bedanke sich bei allen Mandataren, vor allem auch den vier noch verbliebenen Mitgliedern von „Gemeinsam für Gaschurn und Partenen“. Auch spreche er den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Gemeindeamtes, Bauhofes, Kindergarten, Altstoffsammelzentrum, Blumenschmuck und allen weiteren einen Dank für die gute Zusammenarbeit und ihr Engagement aus. Es gebe noch viele andere, die er gar nicht alle erwähnen könne, speziell danke er aber auch allen Vereinen, die immer einen wichtigen und unverzichtbaren Beitrag leisten. Der Vorsitzende erläutert den Vorschlag zur Feststellung des Rechnungsabschlusses und bringt diese den Anwesenden zur Kenntnis. GR Markus Netzer erkundigt sich über Beginn und Ende des Haushaltsjahres, was Mag. Edgar Palm mit der Dauer von 01.01. bis 31.12. eines jeden Jahres beantwortet. GR Markus Netzer erkundigt sich weiter, ob der Rechnungsabschluss nach Ablauf von 5 Monaten zu beschließen sei. Seiner Meinung nach gebe es für diesen Beschluss vier Teile. Die Erstellung des Rechnungsabschlusses, die Vorlage im Prüfungsausschuss, der Bericht des Prüfungsausschusses und dann die Vorlage zur Beschlussfassung in der Gemeindevertretung. Der Vorsitzende erläutert, dass der Prüfungsausschuss noch nicht getagt habe. Es wurde versucht, vor der Gemeindevertretungssitzung einen Termin zu vereinbaren, was allerdings nicht gelungen sei. Ein Prüfbericht sei jedoch zur Beschlussfassung nicht unbedingt notwendig. Mag. Edgar Palm erläutert, dass die von GR Markus Netzer erklärte Vorgangsweise die empfohlene Vorgangsweise sei. Diese sei jedoch nicht zwingend notwendig. Grundsätzlich habe der Prüfungsausschuss zwei Sitzungen im Jahr durchzuführen. Der Voranschlag und auch Rechnungsabschluss werden jedoch zusätzlich von der Gebarungskontrolle sowie in weiterer Folge der Statistik Austria nochmals geprüft. Für den Prüfungsausschuss sei die politische Würdigung wichtig. Bis zum 31.05. sei der Rechnungsabschluss zu beschließen und bis Ende Juni an die Gebarungskontrolle zu übermitteln. Diese Fristen seien klar vorgegeben. Adolf Felder erkundigt sich über die Beträge, welche seitens der Gemeinde dem Biomasse Heizwerk zugegangen seien, welche Mag. Edgar Palm kurz erläutert. GR Markus Netzer fragt, ob aus dem im Jahr 2017 aufgenommenen Darlehen rückwirkend offene Forderungen aus dem Jahr 2016 abgedeckt wurden, was Mag. Edgar Palm verneint. GR Markus Netzer erkundigt sich darüber, wie Mag. Edgar Palm die finanzielle Situation der Gemeinde Gaschurn bewerte. Mag. Edgar Palm erläutert, dass die effektive Situation gemäß Rechnungsabschluss 2016 positiv erscheint. Allerdings müsse beachtet werden, dass derzeit noch entsprechende Sondereffekte, wie beispielsweise Kommunalsteuer und Tourismusbeiträge resultierend aus der Baustelle OVW II, enthalten seien. Mit Berücksichtigung dieser Sondereffekte stelle sich die finanzielle Situation positiv dar. Lasse man allerdings diese Effekte außer Acht, sehe die Situation etwas anders aus. GR Markus Netzer führt aus, dass die letzten Stellungnahmen des Landes Vorarlberg zum Voranschlag 2015 und 2016 die finanzielle Situation als äußerst angespannt bewertet haben. Niederschrift_21_GV_Sitzung.doc Seite 10/13 Im Jahr 2016 habe eine Unterdeckung bestanden, was zu einer Entnahme aus der Rücklage geführt habe. Er bittet um Erläuterung dieser Rücklageentnahme. Mag. Edgar Palm erläutert, dass das Land Vorarlberg in ihren Berechnungen der frei verfügbaren Mitteln die Einmaleffekte herausrechne. Diese Betrachtung erfolge immer in Zusammenhang mit dem Voranschlag. Bewertet werde, welche Projekte vorgesehen sind und ob mit den budgetierten Zahlen der Schuldendienst gedeckt werden könne. Es wird mit der Berechnung der frei verfügbaren Mittel darauf geachtet, ob für neue Projekte zusätzliche Darlehen noch möglich wären oder nicht. Die Rücklage resultiere aus den bereits erwähnten Sondereffekten, die die letzten Jahre angesammelt wurden. Mag. Edgar Palm erläutert dann die Liquidität anhand des Rechnungsabschlusses. Am Jahresanfang 2016 wiesen die verschiedenen Bankkonten insgesamt ein Guthaben von ca. EUR 600.000,00 auf. Bis Ende des Jahres reduzierte sich dann aber das Guthaben. Durch die Ausgaben seit dem heurigen Jänner wurden alle Guthaben aufgebraucht und zur Deckung der Ausgaben war es notwendig, das in der letzten Sitzung beschlossene Darlehen aufzunehmen. Der Vorsitzende erläutert den Anwesenden, dass aufgrund der gestiegenen Finanzkraft (vor allem der Kommunalsteuer) auch die von der Gemeinde zu leistenden Sozialbeiträge etc. berechnet würden. Diese seien dementsprechend höher. Er erklärt weiter, dass das Land bei Kreditaufnahmen prüfe, ob eine Finanzierung für Infrastrukturprojekte (Wasser, Kanal, etc.) durch entsprechende Gebühren möglich sei. Darlehen im Bereich Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung würden seitens des Landes meist genehmigt, da durch die Gebühren wiederum fixe Einnahmen erzielt würden. GR Markus Netzer erkundigt sich über die Definition der verrechenbaren Gewinnentnahme. Mag. Edgar Palm erklärt, dass es sich hierbei um eine Buchung handle um das MaastrichtErgebnis zu ermitteln. Den Gewinnentnahmen sowie Investitions- und Tilgungszuschüssen in den Ansätzen 850 bis 871 stehen Gegenbuchungen in derselben Höhe im Ansatz 914 gegenüber. Bei diesen Buchungen fließe kein Geld, sie hätten lediglich einen buchhalterischen Hintergrund für die Darstellung des Maastricht-Ergebnisses. Mag. Edgar Palm erläutert anhand des mehrjährigen Rechnungsquerschnittes den Vergleich zwischen Voranschlag und Rechnungsabschluss. Der Rechnungsabschluss könne zur besseren Darstellung in drei wesentliche Teile gegliedert werden. Zum ersten in die laufende Gebarung, welche sozusagen die Gewinn- und Verlustrechnung darstelle. Der zweite Teil sei die Vermögensgebarung, die die Investitionen und die dafür erhaltenen Zuschüsse aufzeige und den dritten Teil der die Finanzierung aufzeige. Daraus könne abgelesen werden, ob Darlehen aufgenommen und wieviel Schulden zurück bezahlt worden seien. Er erläutert weiter, dass sich im Rechnungsabschluss 2016 in der laufenden Gebarung ein Überschuss von ca. EUR 1,4 Mio. ergebe. Ein Überschuss in dieser Höhe sei die letzten Jahre noch nie erzielt worden, was grundsätzlich ein erfreuliches Ergebnis sei. Jedoch sei die laufende Gebarung nur ein Teil des Rechnungsabschlusses. In der Vermögensgebarung seien im Jahr 2016 insgesamt ca. EUR 1,6 Mio. in unbewegliches Vermögen investiert worden. In erster Linie betreffen diese den Ausbau der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung. Auf der Einnahmenseite seien aber auch einige Förderungen eingegangen. Der dritte Teil, die sogenannten Finanztransaktionen, zeige die Finanzierung. Auf der Einnahmenseite seien keine Darlehensaufnahmen zu finden, nur die Rücklagenentnahme. Dies zeige, dass alle Ausgaben selbst finanziert werden konnten. Auf der Ausgabenseite konnten zusätzlich noch ca. EUR 300.000,00 an Darlehen getilgt werden. Dies betreffe die eigenen Darlehen der Gemeinde, die auch im Rechnungsabschluss detailliert angeführt seien. Darüber hinaus seien aber auch unter der Position Erwerb von Beteiligungen Tilgungen enthalten. Diese betreffen aber nicht in eigenem Namen aufgenommene Darlehen, sondern stelle Rückzahlungen von fremden Schulden wie der GIG, Mountain Beach und der ARA dar. Deren Stände seien in den Haftungen zu finden. Hier wurden im Jahr 2016 ca. EUR 600.000,00 rückgeführt. Um dies alles bezahlen zu können, war es eben notwendig, eine Rücklage in der ausgewiesenen Niederschrift_21_GV_Sitzung.doc Seite 11/13 Höhe zu tätigen. Wäre dies nicht möglich gewesen, hätte ein Darlehen in dieser Höhe aufgenommen werden müssen. Der Vorsitzende erläutert, dass sich der Schuldenstand von 2015 auf 2016 erneut reduziert habe. Im Jahr 2016 seien von den budgetierten Projekten in Höhe von EUR 4,4 Mio nur EUR 1,6 Mio umgesetzt worden. Diese wurden bereits wieder in den Voranschlag 2017 aufgenommen, was bedeute, dass sich die Darlehensaufnahme eben um ein Jahr verschieben werde. Das zeige auch, dass mit den Mitteln haushälterisch umgegangen werde. Bezüglich des Ausbaus der Abwasserbeseitigungsanlage Bielerhöhe erläutert der Vorsitzende, dass derzeit Sanierungsmaßnahmen erfolgen. Zu Beginn des Projektes sei vereinbart worden, dass die Vorarlberger Illwerke AG sämtliche Kosten vorab übernehme und die Gemeinde ihren Anteil nach Abschluss des Projektes wieder refundiere. Diese Abrechnung werde im heurigen Jahr durchgeführt, was dann zu einer weiteren Darlehensaufnahme führe. Adolf Felder lobt Mag. Edgar Palm für seine Arbeit, erklärt jedoch, dass er dem Rechnungsabschluss 2016 nicht zustimmen könne, da er nicht bei allen Positionen die Grundsätze der Sparsamkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit erkenne. Der Vorsitzende erläutert, dass der Voranschlag das wichtigste Instrument der Gemeindevertretung darstelle. Im Voranschlag könne gestaltet werden, beim Rechnungsabschluss nicht mehr. Einige Positionen seien im Voranschlag höher budgetiert worden, als tatsächlich abgerechnet. Jedenfalls sei es jedoch auch möglich, dass niedriger als tatsächlich abgerechnet, budgetiert werde. Kurt Rudigier erkundigt sich, ob aus der Position Trinkwasserkraftwerke der entsprechende Gewinn derselben herauszulesen sei. Diese Frage verneint Mag. Edgar Palm, da aus dem Rechnungsabschluss direkt nur die jährlichen Einnahmen und Ausgaben hervorgehen, nicht aber die Abschreibungen aus den Investitionen der vergangenen Jahre. Für steuerliche Zwecke wurde eine solche Darstellung jedoch in einer Nebenrechnung ausgeführt. Ab 2017 werde dies in die Energie- und Wirtschaftsbetriebe Hochmontafon GmbH übernommen und dort in der eigenen Bilanz ausgewiesen. Der Vorsitzende bedankt sich bei Mag. Edgar Palm für seine Arbeit und stellt den Antrag den Rechnungsabschluss 2016 gemäß § 78 Abs. 1 GG wie folgt zu beschließen: Diesem Antrag wird mehrheitlich entsprochen (3 Gegenstimmen: GR Markus Netzer, Christoph Wittwer, Adolf Felder). Mag. Edgar Palm verlässt um 22:28 Uhr die Sitzung. Niederschrift_21_GV_Sitzung.doc Seite 12/13 zu 6.: Genehmigung der letzten Niederschrift(en) Die Niederschrift über die 20. Gemeindevertretungssitzung wird mehrheitlich genehmigt (1 Gegenstimme: Adolf Felder). zu 7.: Vermessung Dorfstraße, Gaschurn – Alpstein Chalethotel Piz GmbH, Dorfstraße 10, 6793 Gaschurn und Miteigentümer – Übernahme einer Teilfläche des GST-NR 2273/8, GB Gaschurn, in das Öffentliche Gut Der Vorsitzender erläutert, dass mit Vermessungsurkunde der Bolter + Schösser ZT OG, Unterfeldstraße 26, 6700 Bludenz, GZ 16306/2017, der Gehsteig im Bereich der Alpstein Chalethotel Piz GmbH, Dorfstraße 10, 6793 Gaschurn, neu vermessen wurde. Die Trennfläche 1 soll nun ins Öffentliche Gut übernommen werden. Entsprechende Abtretungserklärungen zur Übernahme der Teilflächen ins Öffentliche Gut seien vom Vermessungsbüro vorbereitet worden. Er bringt den Anwesenden den Vermessungsplan zur Kenntnis und erläutert diesen. Der Vorsitzende stellt den Antrag, der Abschreibung der Trennfläche 1 aus dem GST-NR 2273/8, GB Gaschurn (Eigentümer: Alpstein Chalethotel Piz GmbH und Miteigentümer) und Zuschreibung dieser Trennfläche zum GST-NR 3425/1, GB Gaschurn (Öffentliches Gut) zuzustimmen. Die Trennfläche 1 soll im Zuge der Zuschreibung zu GST-NR 3425/1, GB Gaschurn, als Öffentliches Gut gewidmet werden. Diesem Antrag wird einstimmig entsprochen. zu 8.: Allfälliges • Der Vorsitzende gibt bekannt, dass der nächste Sitzungstermin am 22.06.2017 vorgesehen sei. Dort sei angedacht, den Beschluss für das das bis dahin ausgearbeitete Ergebnis des Bürgerbeteiligungsprojekt Begegnungsort Gaschurn 2020 zu fällen. Somit könnte der Projektabschluss zeitgerecht erfolgen und das Förderprojekt termingerecht (30.06.2017) abgeschlossen werden. • Christoph Wittwer kritisiert, dass auf der Werbung für die Montafon Card die Versettlabahn nicht erwähnt werde. Auf der Homepage sei sogar die Sennigrat Bahn erwähnt, die Versettlabahn allerdings nicht. Kurt Rudigier und Markus Felbermayer erläutern, dass es darum gehe, welche Bahnen derzeit an den langen Wochenenden und über Pfingsten in Betrieb seien. Da die Versettlabahn derzeit noch nicht in Betrieb sei, werde diese auch in der Werbung nicht erwähnt. • Adolf Felder weist darauf hin, dass beim MPreis, oberhalb des Parkplatzes ein Zaun errichtet worden sei, der nur aus einer Querlatte bestehe und Kinder leicht durchfallen könnten. Der Vorsitzende erläutert, dass Baubehörde bei gewerblichen Angelegenheiten die Bezirkshauptmannschaft Bludenz sei. Er bedankt sich jedoch für den Hinweis und werde sich darum kümmern. • Mag. Freddy Wittwer spricht ein großes Lob an das gesamte Team der Tafamuntbahn aus, welches auch trotz vieler Besucher am langen Wochenende zu Christi Himmelfahrt sehr familien- und kinderfreundlich agiere. Ende: 22:34 Uhr Die Schriftführerin: Der Vorsitzende: Sandra Tschanhenz Bgm. Martin Netzer, MSc Niederschrift_21_GV_Sitzung.doc Seite 13/13
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