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18730811_SV StandMontafon 13.12.1901 24.05.2021, 11:54 [-1-] Sitzungs-Protokoll Aufgenommen zu Schruns in der Gemeindekanzlei am 11. August 1873 von dem Standesrepräsentanten Franz Josef Stemmer in Schruns ___________________________________________________ Gegenwärtige: Die gefertigten Standesausschüsse respektive Gemeindevorsteher von Montafon. ___________________________________________________ Mit Bezug auf die Standes-Statuten vom Jahre 1864 hat der Standesrepräsentant die Einberufung der sämtlichen Standesausschußmitglieder mittelst Currenda vom 7. August 1873 veranlaßt, und nachdem sich die gefertigten Standes-Ausschüsse um bestimmten Tage und zur bestimmten Stunde versammelt hatten, setzte der Vorsitzende auf die Tagesordnung folgende Gegenstände ___________ 1. Der Abdecker Kristian Juen von Schruns ist mit seinem Jahresgehalt zu 200 fl. als Abdecker für den Bezirk Montafon nicht mehr zufrieden, indem er einwendet, er könne mit diesem kleinen Gehalt für diese große Arbeit, welche [-2-] ihn bereits das ganze Jahr in Anspruch nehme, nicht mehr bestehen, er fordere für das Jahr 1873 und für künftig einen Jahresgehalt von 300 fl. österreichischer Währung, mit der Bedingung, daß jede Parthei, welcher ein Stück Vieh verendet, dieselbe hiefür gesetzlich vorgeschriebene Grube selbst zu machen habe, damit er dann das Aas hineinthun und verscharren könne nach seiner Instruktion. 2. Der Standesrepräsentant hat aus ganz verläßlicher Quelle vernommen, daß in der Gemeinde St. Gallenkirch auch jene Holzlose aus der Standeswaldung bekommen, welche Eigentumswaldungen besitzen, und auch noch an solche, welche sogar ihre Eigentumswaldungen verkaufen, was soll hier geschehen? 3. Peter Mathies Metzger zu Schruns hat das Grundstück hier, das sogenannte Marktfeld in sein Eigentum durch Kauf gebracht, er möchte nun von diesem Grundstücke circa 4 Klafter zu einem Gemüsegarten verwenden, soll es ihm bewilligt werden? 4. Wenn in einer Viehalpe Montafons die Maul- und Klauenseuche ausbrechen sollte, was soll dann von Seite des Standes Montafons geschehen? Hierüber wurde folgendes beschlossen: [-3-] ad 1. Der Eigentümer von einem toten Stück Vieh hat dies Jahr für dies die gesetzlich vorgeschriebene Grube dem Abdecker selbst zu machen, der Abdecker hat das Aas auszuziehen und die Grube gehörig zu verscharren; später hat jede bestehende Alpe wo das Aas ist, diese Grube aufzuwerfen und zu besorgen. Dem Abdecker wurde der Jahresgehalt von 200 fl. auf 300 fl. erhöht. ad 2. Der Gemeindevorstehung zu St. Gallenkirch sei strenge anzuweisen, daß es die Holzabgabe aus Standeswaldungen selbst in die Hand nehme und austheile, und es sei ihm strenge aufzutragen, daß er Niemand ein Holz aus Standeswaldungen abgebe, welcher Eigenthumswaldung besitzt. ad 3. Dem Peter Mathies Metzger zu Schruns wurde sein Ansuchen bewilligt. ad 4. Wenn sollte die Maul- und Klauenseuche in einer Alpe ausbrechen, so soll die betreffende Gemeinde Wache aufstellen, und bei strenger Strafe verbieten, daß Niemand weder in die Alpe noch von der Alpe etwas bringen darf. Weitere Vorsichtsmaßnahmen wird der Standesausschuß nachträglich bestimmen. Zur Bestätigung dessen folgen die Unterschriften: [Unterschriften der Gemeindevorsteher und des Standesrepräsentanten]
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18730325_SV StandMontafon 13.12.1901 24.05.2021, 12:46 [-1-] Protokoll Aufgenommen zu Schruns am 25. März 1873 von dem Standesrepräsentanten Franz Josef Stemer. ___________________________________________________ Gegenwärtige: Die gefertigten Standesausschüsse respektive Gemeindevorsteher von Montafon. ___________________________________________________ Mit Bezug auf die Standes-Statuten vom Jahre 1864 hat der Standesrepräsentant die Einberufung der sämtlichen Standesausschußmitglieder durch eine Currenda vom 24. März 1873 veranlaßt, und nachdem sich die gefertigten Standesausschüsse am bestimmten Tage und zur bestimmten Stunde versammelt hatten, setzte der Vorsitzende auf die Tagesordnung folgende Gegenstände ___________ 1. Ist der Stand Montafon Willens einige Stück Vieh aus Montafon zur Weltausstellung nach Wien dieses Frühjahr zu schicken? 2. Im Falle der Stand Montafon schickt einige Stück Vieh zur Wiener Weltausstellung, wer soll der Verkauf [-2-] und der Transport nach Wien und während der Ausstellung dort besorgen? 3. Soll der Wegmacher Stemer für den Sommer 1874 vom Stande Montafon eingestellt werden, und auf wie lange? Hierüber wurden folgende Beschlüsse gefaßt: ad 1. Der Stand Montafon ist Willens 2 Zugstiere, 2 Milchkühe, 2 Rinder und 2 Hauskälber[?] ankaufen zu lassen, um nach Wien zur Weltausstellung zu schicken. ad 2. Zum Ankaufen dieses Viehes bestimme sie den Gemeindevorsteher Rudigier von Gaschurn, dann den Gemeindevorsteher Bitschnau von Tschagguns und Theodor Durig von Schruns. Nach Wien bestimmen sie als Hauptperson den Hr. Theodor Durig von Schruns. ad 3. Der Wegmacher Stemer soll wieder für 6 Monate auf die Straße angestellt werden, für den Monatsgehalt pr: 35 fl. Zur Bestätigung dessen folgen die Unterschriften: [Unterschriften der Gemeindevorsteher und des Standesrepräsentanten]
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18730202_SV StandMontafon 13.12.1901 24.05.2021, 13:12 [-1-] Sitzungs-Protokoll Aufgenommen zu Schruns am 2. Februar 1873 von dem Standesrepräsentanten Franz Josef Stemmer in Schruns ___________________________________________________ Gegenwärtige: Die gefertigten Standesausschüsse respektive Gemeindevorsteher von Montafon. ___________________________________________________ Mit Bezug auf die Standes-Statuten vom Jahre 1864 hat der Standesrepräsentant die Einberufung der sämtlichen Standesausschußmitglieder durch eine Currenda vom 30. Jänner d. Js. veranlaßt, und nachdem sich die gefertigten Standesausschüsse am bestimmten Tage und zur bestimmten Stunde versammelt hatten, eröffnete der Vorsitzende die Sitzung und setzte auf die Tagesordnung folgende Gegenstände: ____________ 1. In der Seuchengemeinde Bartholomäberg sind gegenwärtig wieder bei Gottfried Juen und Gottfried Jehl/Hehl[?] dort Seuchenställe, auch bei Johann Josef Tschofen zu Bartholomäberg ist sein Viehstand seuchenverdächtig, was soll nun mit dem gesunden Vieh aus diesen zwei Seuchenställen und was mit dem seuchenverdächtigen Stalle geschehen? 2. Ein Gesuch des Anton Thöny von Gaschurn [-2-] wegen streitigem Wachgeld zur Entscheidung. Hierüber wurde folgendes beschlossen: ad 1. Diese zwei Seuchenställe bei Gottfried Juen und Gottfried Jehl/Hehl[?], dann der seuchenverdächtige bei Johann Josef Schofen am Bartholomäberg soll bei ersteren zwei Ställen das gesamte Vieh wieder geschlachtet und das Fleisch bestmöglich verwertet werden; ebenso soll auch der Stall beim Tschofen, wenn die Seuche konstatiert ist, behandelt werden; was das Fleisch und die Häute nicht abtragen, soll aus der Standeskasse bezahlt werden. ad 2. Der Standesausschuß ist der Ansicht, daß Anton Thöni von Gaschurn das fragliche Wachgeld schuldig sei zu bezahlen. Zur Bestätigung dessen folgen die Unterschriften: [Unterschriften der Gemeindevorsteher und des Standesrepräsentanten]
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18730116_SV StandMontafon 13.12.1901 24.05.2021, 12:01 [-1-] Protokoll Aufgenommen zu Schruns am 16. Jänner 1873 von dem Standesrepräsentanten Franz Josef Stemer. ___________________________________________________ Gegenwärtige: Die gefertigten Standesausschüsse respektive Gemeindevorsteher von Montafon. ___________________________________________________ Mit Bezug auf die Standes-Statuten vom Jahre 1864 hat der Standesrepräsentant die Einberufung der sämtlichen Standesausschußmitglieder durch eine Currenda vom 13. Jänner d. Jr. veranlaßt, und nachdem sich die gefertigten Standesausschüsse am bestimmten Tage und zur bestimmten Stunde versammelt hatten, setzte der Vorsitzende auf die Tagesordnung folgende Gegenstände ___________ 1. In der verseuchten Gemeinde Bartholomäberg sind gegenwärtig nach 3 Seuchenställe, nämlich solche Ställe, aus welchen schon 3 Stück Vieh lungenkrank verlegt wurden. In diesen 3 Ställen sind 24 Stück Rindvieh, dieselben sollten so schnell als möglich aus diesen Ställen fortgeschafft und getötet [-2-] werden, damit die Viehseuchengemeinde Bartholomäberg und mit ihr ganz Montafon früher und schneller von dieser Viehseuche los würde, und dem allgemeinen Verkehre übergeben werden könnte. 2. Der Bürgermeister von Bludenz verlangt in einem Schreiben vom 12. Jänner d. Js., daß die gesunden Gemeinden von Montafon, allen Verkehr mit den Seuchengemeinden Bartholomäberg und Silbertal absperren, widrigenfalls die Bezirke Bludenz und Feldkirch ein Ansuchen stellen an das hohe Ackerbauministerium, damit ganz Montafon abgetrennt werde, was soll geschehen? Hierüber wurde folgendes beschlossen: ad 1. Die 3 Seuchenställe am Bartholomäberg beim Bertold, Stemer und Stüttler dort sollen von Tierarzt Schlachter die nächsten Tage untersucht werden, die kranken sollen verlegt, die gesunden Stücke sollen in dem Gemeinderaum[?] zu Bartholomäberg geschlachtet und das Fleisch auf die sämmtlichen Gemeinden nach der Seelenzahl das [Gewichtsangabe: Pfund?] zu 20 Kreuzer vertheilt werden. Das Gewicht von diesem gesunden Schlachtvieh soll von einem sachkundigen Mann im lebenden Zustande erhoben werden und danach auf die Gemeinden verteilt werden. [-3-] Die Errichtung des Schlachthauses in der Bartholomäberg übernimmt der Stand Montafon, so auch die Zahlung dieses geschätzten Viehes in obigen 3 Seucheställten was den Fleisch- und Hauterlös nicht deckt. Das Schlachtvieh respektive das Fleisch soll bestmöglich gleichmäßig verteilt werden. ad 2. Dem Bürgermeister von Bludenz soll bedeutet werden, daß sich die gesunden Gemeinden mit der Absperrung gegen Bartholomäberg und Silbertal begnügen, wie sie von der Seuchenkommission angeordnet wurde. Zur Bestätigung dessen folgen die Unterschriften: [Unterschriften des Standesrepräsentanten und der Gemeindevorsteher]
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18721031_SV StandMontafon 13.12.1901 24.05.2021, 12:16 [-1-] Protokoll Aufgenommen zu Schruns am 31. Oktober 1872 von dem Standesrepräsentanten von Montafon Franz Josef Stemmer in Schruns Gegenwärtige: Die gefertigten Standesausschüsse respektive Gemeindevorsteher von Montafon. ___________________________________________________ Zu Folge Einberufung des Standesrepräsentanten von Montafon haben sich heute die gefertigten Standesausschüsse zu einer Beratung und Beschlußfassung versammelt, und der Vorsitzende setzte auf die Tagesordnung folgende Gegenstände: 1. Was für Wachekosten wegen der Maul- und Klauenseuche vom Jahre 1872 hat der Stand Montafon zu übernehmen? 2. In der Gemeinde St. Gallenkirch im Tiefengraben und in der Gemeinde Silbertal sollten nothwendig Waldungen gemacht werden, damit dort alte, ganz im Abgange begriffene Standeswaldung und auch die Äste und das Abholz benützt werden könnte. Was für Beiträge werden vom Stande Montafon [-2-] zu diesem Zwecke zugeführet? Hierüber wurde folgendes beschlossen: ad 1. Die Wachekosten von der Maul- und Klauenseuche vom Sommer 1872 sollten folgendermaßen vertheilt werden: a) Die Wache gegen Grundbündten im Gargellenthale, dann die Wache im Silberthal gegen die Gemeinde Schruns und Bartholomäberg sollen ganz aus der Standeskasse bezahlt werden; dann die anderen Wachekosten gegen einzelne Alpen nur zur Hälfte vom Stande Montafon bestritten werden. ad 2) Der Gemeinde St. Gallenkirch soll zum Waldung im Tiefengraben 70 fl. und der Gemeinde Silbertal zu einer solchen Waldung von der Buchen in die Alpe Wasserstuben 70 fl. aus der Standeskasse ausbezahlt werden, wenn diese fraglichen Wege in der Ordnung hergestellt wurden. Zur Bestätigung dessen folgen die Unterschriften: [Unterschriften der Gemeindevorsteher und des Standesrepräsentanten]
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18720918_SV StandMontafon 13.12.1901 24.05.2021, 13:27 [-1-] Sitzungs-Protokoll Aufgenommen zu Schruns in der Gemeindekanzlei am 18. September 1872 von dem Standesrepräsentanten von Franz Josef Stemmer in Schruns Gegenwärtige: Die gefertigten Standesausschüsse respektive Gemeindevorsteher von Montafon. ___________________________________________________ Zu Folge Einberufung des Standesrepräsentanten von Montafon haben sich heute die gefertigten Standesausschüsse zu einer Beratung und Beschlußfassung versammelt, und der Vorsitzende setzte auf die Tagesordnung folgende Gegenstände 1. Es sind in der Seuchengemeinde Bartholomäberg noch zwei verseuchte Ställe mit circa 12 Stück Vieh und ein seuchenverdächtiger Stall mit 6 Stück, den Standesausschuß wolle sich aussprechen, was von Seite der Standesvertretung für Vorkehrungen getroffen werden sollen. 2. Im Falle daß in diesem seuchenverdächtigten und dem letzten Seuchenstalle wieder Vieh geschlachtet [-2-] und das Fleisch verwerthet werden sollte, muß der Viehbesitzer theilweise entschädigt werden für das Vieh, es erfordert demnach eine Stützung des fraglichen Viehes, der Standesausschuß wolle demnach Schätzleute wählen. Hierüber wurde folgendes beschlossen: ad 1. Der Standesrepräsentant wolle sich verwenden, daß der Landestierarzt Speck[?] von Innsbruck wieder hieher komme, damit mit ihm wegen der gegenwärtigen Seuchenställen verhandelt werden kann und damit er sich wieder beim Land verwende um einen Beitrag und daß das zu schlachtende Vieh aus den Seuchenställen in lebendem Zustande in eine Schlachtbank nach Bludenz eingeführt werden darf, um das Fleisch dort besser zu verwerthen; den noch zu deckenden Post übernimmt der Stand Montafon zu zahlen, was das Vieh geschätzt werde. ad 2. Als Schätzmänner für diese Fälle wurden bestimmt: Der Gemeinderath Bartholomä Steu von Tschagguns, Peter Steu und Peter Mathies von Schruns. Zur Bestätigung dessen folgen die Unterschriften: [Unterschriften der Gemeindevorsteher und des Standesrepräsentanten]
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18720402_SV StandMontafon 13.12.1901 24.05.2021, 12:26 [-1-] Protokoll Aufgenommen zu Schruns am 2. April 1872 von dem Standesrepräsentanten von Montafon Franz Josef Stemmer in Schruns Gegenwärtige: Die gefertigten Standesausschüsse respektive Gemeindevorsteher von Montafon. ___________________________________________________ Zu Folge Einberufung des Standesrepräsentanten von Montafon haben sich die gefertigten Standesausschüsse zu einer Berathung und Beschlußfassung heute versammelt, und der Vorsitzende setzte auf die Tagesordnung folgende Gegenstände: 1. Soll der Wegmacher Stemer auch diesen Sommer durch 6 Monate, wie die vergangenen drei Jahre angestellt werden von Seite des Standes Montafon für den Monatsgehalt pr: 30 fl? 2. Der k.k. Förster in Bludenz hat einen neuen Stockgeld Tarif für die Standeswaldungen im Montafon entworfen, welchen ich nun heute dem Standesausschusse zur Berathung und Begutachtung vorlege. [-2-] 3. Wie soll in ganz Montafon bei Holzbewilligungen aus Standeswaldungen vorgegangen werden, wenn Holz angemeldet wird zu Neubauten oder bei Vergrößerungen der alten Gebäulichkeiten? Hierüber wurde einstimmig folgendes beschlossen: ________________________________________________ ad 1. Der Wegmacher Stemer soll auch für das Jah 1872 durch 6 Monate auf Standeskosten mit dem Monatsgehalte pr: 30 fl. angestellt werden. ad 2. Der Holztarif oder Stockgeld Tarif für die Standeswaldungen in Montafon soll wie ihn der k.k. Förster Haselwanter in Bludenz entworfen und vorgelegt hat, gehandhabt und nach demselben in ganz Montafon vorgegangen werden, solange bis durch den Standesausschuß eine Abänderung vorgenommen wird. ad 3. Zu Neubauten, das heißt zu solchen Bauten, wo früher kein Gebäude war, soll in Zukunft aus Standeswaldungen gar kein Holz mehr bewilligt und abgegeben werden, ebenso soll auch bei Vergrößerungen [-3-] der vorhandenen Gebäulichkeiten in ganz Montafon gleichmäßig vorgegangen werden, kein Gericht und keine Behörde soll hiezu ein Recht haben Holz abzugeben. Zur Bestätigung dessen folgen die Unterschriften: [Unterschriften der Gemeindevorsteher und des Standesrepräsentanten]
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18710909_SV StandMontafon 13.12.1901 24.05.2021, 13:08 [-1-] Protokoll Aufgenommen zu Schruns am 9. September 1871 von dem Standesrepräsentanten von Montafon Franz Josef Stemmer. Gegenwärtige: Die gefertigten Standesausschüsse respektive Gemeindevorsteher von Montafon. ___________________________________________________ Zu Folge Einberufung des Standesrepräsentanten haben sich heute die gefertigten Standesausschüsse vom Montafon zu einer Standesausschußsitzung versammelt, und der Vorsitzende setzte auf die Tagesordnung folgende Gegenstände: 1. Der Gemeindeausschuß von Schruns hat beschlossen bei der Regierung anzusuchen, daß in Schruns ein Telegraphenamt errichtet werde, wenn der Stand Montafon hiezu einen jährlichen Beitrag leiste, und die Telegraphenstangen bei der ersten Erstellung aus Standeswaldungen zu beziehen bewillige. 2. Wie soll die Gemeindevorstehung oder die Standesvertretung vorgehen, wenn zum Beispiel von Privaten, welche das Holz zu Reparaturen oder Neubauten an Gebäuden aus Standeswaldungen beziehen, und dann das alte Holz von diesen Gebäuden verkaufen? [-2-] 3. Von dem Jahre 1872 an verlangt der Medikus Doktor Huber in Schruns ein Wartegeld von jährlichen 140 fl österreichischer Währung mit der Bedingung, daß er bei Behandlung der Armen, welche von der Gemeinde unterstützt werden, nur die Medikamenten gegen die Gemeinde in Aufrechnung bringen kann. 4. Ein gewisser Zerlaut geprüfter SP????, von Bludenz gebürtig, wünscht eine Anstellung als Sp??? in Montafon, mit welchem Gehalte und unter welchen Bedingungen kann derselbe vom Standesrepräsentanten aufgenommen werden? 5. Die Standeswaldungen zu Bartholomäberg, Vandans und Gaschurn sollen über???? sein nach Angabe des k.k.??? Försters; wo soll nun jede Gemeinde künftig ihren Holzbedarf beziehen? 6. Josef Anton Tschofen Waldaufseher von Bartholomäberg sucht an beim Standesausschuß um Gehaltsaufbesserung, was soll geschehen? Hierüber wurden folgende Beschlüsse gefaßt: ___________________________________________ ad 1. Der Stand Montafon verspricht der Gemeinde Schruns zur Errichtung eines Telegraphenamtes einen jährlichen Beitrag pro. zwanzig Gulden österreichischer Währung und zur ersten Erstellung der nöthigen Telegraphenstangen aus den nächst gelegenen Standeswaldung unentgeltlich zu beziehen. ad 2. Wenn Parteien im Montafon alte Gebäude abbrechen, ohne Unterschied ob dieselben wieder aufgebaut werden oder nicht, so hat derselbe das alte, [-3-] abgänge Holz selbst für selbst für seinen Holzbedarf zu verwenden, er darf dasselbe nicht verkaufen, und es soll ihm so lange er solches Holz zum Bedarf hat, kein Holz aus Standeswaldung verabfolgt werden. ad 3. Dem Med. Doktor Huber Josef in Schruns soll das verlangte Wartegeld von 140 fl. österreichischer Währung vom 1. Jänner 1872 an alljährlich ausbezahlt werden, unter den in Punkt 3 aufgeführten Bedingungen. ad 4. Der Spinner??? Zerlauth von Bludenz soll vorderhand nicht bestellt werden. ad 5. Die Gemeinde Bartholomäberg, Schruns, Tschagguns und St. Anton werden mit ihrem Holzbedarf für die künftigen Jahre in der Standeswaldung Schruns, Bartholomäberg, St. Anton, Vandans, Silbertal und St. Gallenkirch angewiesen; St. Gallenkirch in St. Gallenkirch, Gaschurn in Gaschurn und Vandans in Vandans. ad 6. Dem Waldaufseher Josef Anton Tschofen von Bartholomäberg ist der Jahresgehalt von Seite des Standes von 17 fl. 30 Kreuzer auf 28 fl. zu erhöhen. Zur Bestätigung dessen folgen die Unterschriften: [Unterschriften der Gemeindevorsteher und Unterschrift des Josef Huber, Dr. der Medizin und Chirurgie]
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18710416_SV_Vie...ngsve StandMontafon 13.12.1901 24.05.2021, 12:09 [-1-] Protokoll zu Schruns dem 16. April 1871 von dem Standesrepräsentanten Franz Josef Stemmer. I. Generalversammlung des Viehversicherungs-Vereins des Bezirkes Montafon ___________________________________________________ Gewärtige die gefertigten Vereinsmitglieder ___________________________________________________ Nachdem des Statut laut Statuten des montafonischen Viehversicherungsvereines nach § 17 von 40000 fl. angemeldet ist, so wurde vom Standesrepräsentanten von Montafon die erste Generalversammlung einberufen auf heute. Dieselbe hat nun den Statuten gemäß, den Vieversicherungsverein zu konstituieren und den Verwaltungsrath zu bestellen. Nach längerer Beratung der versammelten Vereinsmitglieder, wurde von denselben folgendes beschlossen: 1. Der montafonische Viehversicherungsverein wird ??? konstituiert. 2. Als Verwaltungsräthe und Ersatzmänner wreden gewählt oder bestellt: a) Franz Josef Schuler b) Franz Anton Stemmer c) Vorsteher Stemmer alle aus Schruns, als Mitglieder des Verwaltungsrathes; dann Vorsteher Kessler von Bartholomäberg und Gemeinderath Johann Josef Bittschnau von Tschagguns als Ersatzmänner. Ferner wurde Beschluß gefaßt, daß dieser Tage die [- 2 -] Agentschaft in jeder Gemeinde im Allgemeinen der Herr Gemeindevorsteher zu übernehmen hat. Zur Bestätigung dessen folgen die Unterschriften: [Unterschriften]
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18710401_SV StandMontafon 13.12.1901 24.05.2021, 11:20 [-1-] Protokoll Aufgenommen zu Schruns am 1. April 1871 von dem Standesrepräsentanten von Montafon Franz Josef Stemmer. Gegenwärtige: Die gefertigten Standesausschüsse respektive Gemeindevorsteher von Montafon. Zu Folge Einberufung des Standesrepräsentanten von Montafon haben sich die gefertigten Standesausschüsse zu einer Beratzung und Beschlußfassung heute versammelt, und der Vorsitzende setzte auf die Tagesordnung folgende Gegenstände: 1. Soll der Wegmacher Fraz Josef Stemmer auch dieser ???? durch 6 Monate, wie die vergangenen zwei Jahre angestellt werden von Seite des Standes Montafon für den Monatsgehalt pr: 30 fl. 2. Die Gemeindevorstehung von Vandans wäre Willens auf einer Fläche circa 1 Joch Standeswaldung ???? noch einige Fichtenstämme stehen eine Kultur vorzunehmen, anzupflanzen und einzugrünen, wenn wenn der Stand Montafon ihnen diese auf dieser Fläche noch stehenden Fichtenstämme als Eigentum zur Deckung der Kosten überlassen würde. 3. Der b.b.??? Förster des Bezirkes Montafon hat den Standesrepräsentanten von Montafon bekannt [-2-] gemacht, daß die Gemeinde Silbertal im Holzbedarfsverzeichnisse pro 1871 zum Bezuge aus Standeswaldungen für jede Haushaltung 4 Klafter Brennholz angemeldet habe, und die Gemeinde Vandans um Anmeldungsverzeichnisse das Erklären beigesetzt????,daß jene Partheien, welche keine Privatwaldungen besitzen, mit 3 Klaftern Bauholz sich nicht begnügen können, was sagt nun die Standesvertretung zu diesem angemeldeten Holzbezuge [?]. 4. Die Parzelle Galgemunt??? zu St. Gallenkirch ist gesonnen eine Trag??spritze anzuschaffen, hiezu haben sie noch zu wenig Geld, daher ersuchen sie den Stand Montafon, ihnen einen Beitrag zu diesen Zwecke leisten, was soll geschehen? Hierüber wurden folgende Beschlüsse gefaßt: ad 1. Den Wegmachern wird auch dieses Jahr durch 6 Monate wieder angestellt auf Rechnung der Standeskasse mit dem Monatsgehalt pr: 20 fl ad 2. Der Gemeinde Vandans wurde in der angesuchten Waldfläche die noch vorhandenen Stämme zum Eigentum überlassen, mit der Bedingung, daß die Gemeinde diese fraglich??? von circa einem Joch Standeswaldung gehörig aufforsten zu ??? ad 3. Aus Standeswaldungen soll alljährlich das ???? Brenn-Los um?? mit 3 Klaftern ???? in ganz Montafon gleichmäßig ausgezeigt, nur ausnahmsweise soll der Vorsteher in der Gemeinde ganz neuen Haushaltungen etwas mehr Holz abzugeben. ad 4. Entfällt von selbst, indem diese Parzellen von ihrem Antrage abstehen. Zur Bestätigung dessen folgen die Unterschriften: [Unterschriften der Gemeindevorsteher]
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18710102_SV StandMontafon 13.12.1901 24.05.2021, 14:37 [-1-] Protokoll Aufgenommen zu Schruns am 2. Jänner 1871 von dem Standesrepräsentanten Stemmer Gegenwärtige: Die gefertigen Standes-Ausschüsse respektive Gemeindevorsteher von Montafon. In Folge Einberufung des Standesrepräsentanten von Montafon haben sich die gefertigten Standes-Ausschüsse von dort zu einer Be??? und Beschlußfasung versammelt und der Vorsitzende setzte auf die Tagesordnung folgende Gegenstände: 1. Christian Juen Wasenmeister oder Abdecker von Montafon zu Schruns stellt das Ansuchen, der Stand Montafon wolle seinen Gehalt samt Ganggeldern als Wasenmeister erhöhen auf einen jährlichen fixen Gehalt von 300 fl. österreichischer Währung, ??? die Gangelder erhöhen, daß sie mit dem jetzigen Gehalte auf obige 300 fl jährlich kommen würden. 2. Christian Huber von Schruns will ein neues Wohnhaus erbauen, hiezu benöthigt er nach Angabe des Baumeisters Muthen von hier 30 Baumstämme, sollen sie bewilligt werden? 3. Dem Johann Josef Juen im ???? zu Schruns sind im Jahre 1869 vier Tannstämme in ???? bewilligt worden, und wahrscheinlich auch ausgezeigt; Juen gibt aber an er habe [-2-] nichts erhalten, was soll geschehen? Hierüber wurden vom Standes-Ausschusse folgende Beschlüsse gefaßt: Ad 1. Dem Wasenmeister Christian Juen von Schruns Abdecker vom Bezirk Montafon wurde sein Jahresgehalt auf 200 fl mit Worten zweihundert Gulden österreichischer Währung erhöht. Zu diesen 200 fl sind aber die früheren ???Gulden oder Ganggelder inbegriffen, er hat daher sonst gar nichts zu fordern als den bestimmten jährlichen Gehalt von 200 fl. Beim Kleinvieh bleibt es bei den früheren Bestimmungen. Das auszuziehende Stück Vieh bleibt Eigentum des verunglückten Besitzers; nur mit Einwilligung des Eigentümers kann der Abdecker dasselbe zur Hand nehmen und benützen. Ad 2. Dem Christian Huber von Schruns wurden zu seinem Hausbau 15 Baumstämme bewilligt. Ad 3. Sollen noch bessere Erhebungen gepflogen werden. Zur Bestätigung dessen folgen die Unterschriften: [Unterschriften der Gemeindevorsteher]
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18701021_SV StandMontafon 13.12.1901 24.05.2021, 13:21 [-1-] Protokoll Aufgenommen zu Schruns am 21. Oktober 1870 von dem Standesrepräsentanten Stemmer. Gegenwärtige: Die gefertigten Standes-Ausschüsse respektive Gemeindevorsteher von Montafon. In Folge Einberufung des Standesrepresentanten haben sich die gefertigten Standesausschüsse von Montafon zu einer Berathung und Beschlußfassung versammelt, und der Vorsitzende setzte auf die Tagesordnung folgende Gegenstände: 1. Was für Wachekosten in Bezug auf die herrschende Maul- und Klauenseuche des letzten Sommers sollen vom Stande Montafon bestritten werden? 2. Alois Rudigier und [et] Konsorten stellen an den Stand Montafon das Ansuchen ihnen einen neuen Druckbrunnen von ???? fl. Brunnenrechen zu bewilligen. Hierüber wurden vom versammelten Ausschusse folgende Beschlüsse gefaßt: Ad 1. Die Wachekosten wegen Verhütung der Maul- und Klauenseuche sollen aus der Standeskasse nach Abstufungen bezahlt werden, [-2-] und zwar: a) diejenigen Mehrkosten, die sich ergeben haben wegen Absperrung gegen gegen mehrere Gemeinden, sollen ganz aus der Standeskasse bezahlt werden. b) Diejenigen Absperrungskosten, welche entstanden sind wo nur eine Gemeinde gegen die anderen auch nur einer Gemeinde gegenüber abgesperrt wurde, und c) wo nur eine Alpe gegen die andere absperrte, von diesen Kosten soll vom Stande Montafon nur ein Drittel übernommen werden. Ad 2. Alois Rudigier et Konsorten seien mit ihrem Gesuche abzuweisen, indem es die Standeswaldung nicht erleide immer neue Brunnen zu errichten, die ihr dann zur Last fallen. Zur Bestätigung folgen die allseitigen Unterschriften [Unterschriften der Ortsvorsteher]
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18700801_SV StandMontafon 13.12.1901 24.05.2021, 11:57 [-1-] Protokoll Aufgenommen Schruns am 1. August 1870 von dem Standesrepräsentanten Stemmer Auf ???rufen sind die Standesausschuß-Mitglieder erschienen und es sind vom Vorsitzenden folgende Punkte zur Besprechung vorgelegt worden: 1. Ein Gesuch der Gemeinde St. Anton um Überlassung 40 - 50 ??? Allmeingrund zur Aufbesserung des ???? in St. Anton. 2. Es wurde von mehreren ???? das Ansuchen gestellt, mit Schafen und Ziegen bei den aufgestellten Wachen gegen das äußere Montafon vorbei fahren zu dürfen. 3. ??? zu beschließen, wie der vom Standesrepräsentanten Stemmer übernommene Jagdpacht an der ??? zu überlassen sei. Hierüber hat der versammelte Standesausschuß einstimmig folgendes beschlossen: Ad 1. Solle jeder Gemeindevorsteher diesen Gegenstand [-2-] dem Gemeindeausschuß seiner Gemeinde vortragen und des Ergebnis hierüber dem Standesrepräsentant vorlegen, welcher auf Grund derselben zu schließen hat. Ad 2. Das Gesuch um ?????? aus dem Bezirk Innerfratte wurde einstweilen abgewiesen um sich gegen spätere verschiedene Schmugglereien zu schützen, die bei einer Bewilligung welche sich vor der Hand nur auf eine Durchfahrt aus gesunden Alpen und durch gesunde Gegend erstrecken. Jedoch hat sich die Standesgemeinde bereit erklärt, für den Fall daß sich die ansuchenden Partheien dem ??? fügen, ihre ??? an der Wache aus der Standeskassse erstetzt werden könne nämlich ein Beitrag zur Verbesserung der Wache ausgefolgt werden dürfe. !!!! Ad 3. Jeder Jagdteilhaber hat bei seiner Gemeinde, ???? gegen Erlag eines jährlichen Betrages von 1 fl. österreichische Währung einen Erlaubnisschein zu erheben auf Grund dessen ein Jahr berechtigt ist im ganzen Thale Montafon mit Ausnahme Lorüns und Stalehr die Hoch- und Niederjagt auszuüben. Nach ???? der ??? Juli 1871 ist dieses [-3-] Recht die Jagd frei auszuüben erloschen und es muß neuerdings die Erlaubnis bei der betreffenden Gemeindevorstehung ???? und der Betrag von 1 fl. hier erlegen, welche Beträge von dem betreffenden Vorsteher an die Standeskasse abzuführen sind. Die erforderlichen Stempel und der Jagdpachtschilling wird vor der Hand beim ???? aus der Standeskasse erlegt. Zur Bestätigung die Unterschriften [Unterschriften der Gemeindevorsteher]
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18690201_SV StandMontafon 13.12.1901 24.05.2021, 11:45 [- 1 -] Standes-Ausschuß-Sitzungsprotokoll Aufgenommen zu Schruns am 1. Februar 1869 von dem Standesrepräsentanten Franz Johann Stemmer. Gegenwärtige: Die gefertigten Standes-Ausschüsse. Zu Folge Einberufung der Standesrepräsentanten geben sich die gefertigten Standes-Ausschüsse von Montafon versammelt, und nachdem die von den Standes-Statuten erforderliche Anzahl Mitglieder beisammen waren, wurden nach längerer Beratung folgende Beschlüsse gefaßt, als: I. Der Bezirk Montafon wolle eine eigene Viehversicherungs-Assekuranz errichten; zu diesem Zwecke bestimmten sie die Gemeindevorsteher von Vandans, B. ???? und Schruns, daß sie die hiezu nöthigen [-2-] Statuten entwerfen, und der Regierung zur Genehmigung vorlegen wollen. Die Auslagen bis zur Genehmigung der Statuten, wollen aus der Standeskasse bestritten werden. II. Der Gemeinde Schrunzs zur Anschaffung einer neuen Feuerwehrspritze einen Beitrag zu leisten aus der Standeskasse von 120 fl., und zwar wegen mehr Sicherheit, der montafonischen Brand-Versicherungs-Anstalt. III. Der Gemeinde Lorüns wgen Verlegung eines Stück Straße von der St???? auf die entgegengesetzte Seite einen Beitrag zu leisten aus der Standeskasse von 150 fl. IV. Daß aus den Standeswaldungen in Montafon zur Erbauung von neuen Heubargen kein Holz darf abgegeben werden; [-3-] ebenso sollen die ???? soviel thunlich ist, von ???? erbaut, damit die Standeswaldungen bestmöglich geschont bleiben. Zur Bestätigung dessen folgen die allseitigen Unterschriften [Unterschriften der Ortsvorsteher]
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18671126_SV StandMontafon 13.12.1901 24.05.2021, 12:41 [-1-] Protokoll Aufgenommen zu Schruns am 26. November 1867 von dem Standesrepresentant Stemmer Gegenwärtige: Sämtliche Standesausschußmitglieder respektive Gemeindevorsteher von Montafon, mit Ausnahme des Franz Josef Keßler Gemeindevorsteher von Bartholomäberg, welcher später noch erschienen ist. Auf Grund der montafonischen Standes-Statuten vom Jahre 1864 nach § 7 desselben sind auf heute die sämtlichen Gemeindevorsteher von Montafon zur Berathung und Beschlußfassung verschiedener Gegenstände zusammen berufen worden, wonach dieselben einstimmig beschlossen nachstehenden Bestimmungen 1. Das Präliminar des Standes Montafon für das Jahre 1868 wurde dem vom Jahr 1867 gegenübergestellt. 2. Die Standesrechnung des Standeskassiers Peter Maklott von Schruns für das Jahr 1866 wurde revidiert und als nichtig und unausstellig befunden. 3. Dem Standesrepresentant wurde aufgetragen den Waldaufseher von Montafon einzuschärfen, ihren Pflichten [-2-] als Waldhirten besser nachzukommen. 4. Über das bezirksämtliche Dekret vom 12. August 1867 Nr. 1006, handelnd über das Betel- und Vagabundenwesen, wurde beschlossen, reisenden Handwerkern die Dorfgeschenke zu verabreichen und die anderen armen Leute um das Almosen gehen zu lassen wie früher, indem es ja Jedermann freistehe etwas zu geben oder nicht. 5. Hinsichtlich des Dekretes vom k.k. Bezirksamte Montafon vom 9. April laufenden Jahres Nr. 553 betreffend wegen Bestimmung von Wartegeldern für gebildete Tierärzte, wurde die Verfügung getroffen, daß Schruns als Wartbezirk eines anzustellenden Tierarztes bestimmt wurde, und demselben ein Wartgeld von 100 fl. aus der Standeskasse zu verabfolgen sei, und daß diese Stelle ausgeschrieben werde. 6. In Betreff der Streitigkeiten des Standes Montafon mit den Alpenbesitzern der Alpe Hora im Gemeindebezirk Tschagguns wegen streitigem Waldeigentum, wurde dem Standesrepresentant aufgetragen, den Prozeß für [-3-] den Stand Montafon durchzuführen. Abgelesen, bestätigt und unterschrieben [Unterschriften der Gemeindevorsteher]
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18671103_SV StandMontafon 13.12.1901 24.05.2021, 12:26 [- 1 -] Protokoll Aufgenommen zu Schruns am 3. November 1867 von Herrn hh. Standesrepräsentant Stemmer?? Gegenwärtige: Sämtliche Standesausschuß-Mitglieder respektive Gemeindevorsteher von Montafon. Mit Bezug auf die Standes-Statuten vom Jahre 1864 hat der Standesrepräsentant auf ???? von vier Standesausschußmitgliedern in Betreffs theilweiser Abänderung und beziehungsweise Nachträge zu den montafonischen Brand-Assekuranz-Statuten die sämtlichen Gemeindevorstehern von Montafon zur Berathung und Beschlußfassung zusammen berufen, wonach dieselben einstimmig beschließen folgende Bestimmungen: 1. Die unter den ???? des ???? Häusern in der montafonischen Brandassekuranz einverleibten Gebäude respektive: Eigentümern derselben sollen in [-2-] Zukunft und zwar schon bei der Gemein- Berechnung 1867 zu den ????, nach den auf die assekurierten Kapitalien schon berechneten Umlagen die Hälfte als Zuschlag an die Assekuranz-Kasse zu bezahlen gehalten sein; das heißt wenn überhaupt auf das Hundert Assekuranz-Kapital 8% eingelegt wird, so soll ein ???? aus dem ??? in Zukunft 12% bezahlen, und dieses so lange, bis auf gesetzlichem Wege von der Standesvertretung ??? Abänderungen getroffen werden. 2. Wird für alle Assekuranz-Mitglieder festgesetzt, daß jeden sein Gebäude wenn er es veranlagt, nach vorausgegangener Schätzung den verpflichteten Ortsschätzern bis zu einem Viertheil des Schätzungswerthes assekuriert werden muß; dagegen 3. Ist es jedem Theilnehmenden dieser Assekuranz ganz untersagt einer anderen Feuerassekuranz-Gesellschaft beizutreten, und es wird daher der Schlußsatz des § 10 des Vertrages dahin modifiziert, daß jeder Theilnehmer, der einer [- 3 -] auswärtigen Feuerassekuranz beitritt, oder falls er schon beigetreten sein sollte, nicht austritt, im Falle eines eintretenden Brandes von jedem Entschädigungsanspruche ausgeschlossen wird. 4. Bloße Veränderungen durch Reparaturen an assekurierten Gebäuden, wenn sie den Werth des Gebäudes nicht verändern, sind von den Partheien der Assekuranz-Kommission anzuzeigen nicht nothwendig; dagegegen 5. Ist jedes assekurirte Mitglied verpflichtet, für den Fall ein altes Gebäude gänzlich abgebrochen und dafür ein neues hergestellt wird, solches der Assekuranz-Kommission genau anzuzeigen, jedoch soll es keine Eintritts-Gebühr vom assekurierten Kapitale zu entrichten haben, und der Assekuranz ungehindert beibehalten bleiben. Zur Bestätigung der allseitigen Unterschrift Franz Josef Keßler Peter ???? Franz Josef Zudrell Josef ???? Lorenz Martin Josef Andreas Engstler Anton Wittwer Thomas Kurzemann Gemeinde Vorsteher Gemeindevorsteher „ „ „ „ „ „
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