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20140514_GVE036 Wolfurt 14.05.2014 Verhandlungsschrift über die am Mittwoch, 14. Mai 2013, stattgefundene 36. Sitzung der Gemeindevertretung Vorsitzender: Schriftführerin: Anwesend: Entschuldigt: Ort: Beginn: Bgm. Christian Natter GdeSekr. Dr. Sylvester Schneider 22 Gemeindevertreter sowie die Ersatzleute Andrea Peter, Barbara Geißler, DI Simone Burtscher, Johannes Böhler und Elisabeth Hirsch GV Anton Böhler, GV Dr. Thomas Geiger, GV Daniela Marent, GV Hermann Schertler und GV Sabine Schertler Kultursaal 20.05 Uhr Der Vorsitzende begrüßt die erschienenen Mandatare und stellt die ordnungsgemäße Ladung sowie die Beschlussfähigkeit fest. Tagesordnung: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. Bürgeranfragen Mitteilungen Stellungnahme zu Gesetzesbeschlüssen Hofsteigader Kernzone Rathaus/Cubus; Kostenübernahme Gemeindeanteil Vorlage Rechnungsabschlüsse 2013: a) Gemeinde-Immobilien GmbH b) Gemeinde-Immobilien GmbH & Co KG c) Sozialdienste Wolfurt gGmbH d) ARA Hofsteig e) Linksseitige Achwuhrkonkurrenz f) Umweltverband g) Landbus Unterland Rechnungsabschluss 2013: a) Gemeindehaushalt b) Vorlage des Prüfberichtes Genehmigung der Verhandlungsschrift der 35. Sitzung der Gemeindevertretung vom 9.4.2014 Allfälliges Erledigung: zu 1. Keine Anfrage 2. a) Der Vorsitzende appelliert angesichts der zu erwartenden niedrigen Wahlbeteiligung bei der anstehenden EU-Wahl an die Mandatare Mitbürger zum Urnengang zu animieren. b) c) d) e) f) g) h) i) j) k) Die Einladung zur Fahrzeugweihe der Feuerwehr am 25.5., bei welcher auch die Fahnenweihe für die Jugendfeuerwehr stattfinden wird, wird in Umlauf gebracht. Am 29.6. findet der traditionelle Wolfurter Stundenlauf statt. Die Gemeinde wird sich wieder mit einem Sponsorbetrag von EUR 1.000,-- beteiligen. Der Folder zu den Biotopexkursionen (ua ist am 4.6. eine Führung im Wolfurter Ried geplant) wird in Umlauf gebracht. Für 2.6. ist der Beginn der Bauarbeiten für die Begegnungszone Rathaus/Cubus samt Leitungsaustausch und Gestaltung der Seitenräume terminisiert. Bis Mitte September wird die L3 komplett gesperrt sein. Auf die Erreichbarkeit der angrenzenden Gebäude wird besonders geachtet, wiewohl die parallel noch ca. 14 Tage andauernde Sperre der Kirchstraße einige Probleme aufwirft. Die Projektgruppe Zentrumsentwicklung/Nahversorgung hat sich konstituiert und wird am 26.5 den Projektstart in Angriff nehmen. In den letzten Tagen wurde mit der Auslieferung der ersten Papiertonnen begonnen. Die letzte Vereinssammlung für Altpapier ist am 14. 6. geplant. Ab der zweiten Julihälfte wird dann die Papiersammlung über die Tonne erfolgen. Ein Dank gilt an dieser Stelle GR Robert Hasler und Dunja Preuss, die in den letzten Wochen und Monaten intensiv mit den Vorbereitungs- und Koordinierungsarbeiten beschäftigt waren. Durch die Umsiedlung des Betriebs der Fa. Doppelmayr an die Hohe Brücke eröffnet sich laut Bgm. Christian Natter eine Riesenchance zur Neugestaltung des Ortskernes von Rickenbach. Anderseits ist dies auch eine große Verantwortung für die Gemeinde. Erfreulicherweise sieht sich auch die Führungsriege der Fa. Doppelmayr in dieser Verantwortung und wird gemeinsam mit der Gemeinde eine behutsame Nachnutzungsstrategie mit einer guten Durchmischung der verschiedenen Nutzungsansprüche entwickeln. In den letzten Tagen wurden die nächsten Schritte in diese Richtung vereinbart. Der Vorsitzende unterstreicht an dieser Stelle nochmals die beispielhafte und keineswegs selbstverständliche Verantwortungsübernahme der Fa. Doppelmayr für Rickenbach. Eine frühzeitige Einbindung der Bevölkerung ist geplant und soll mit dem Büro, das den Masterplan erstellen wird, abgestimmt werden. Im Zuge der Vorgespräche der Fa. Doppelmayr in Sachen Bürohausneubau mit den verschiedenen Fachabteilung des Landes gab es kritische Stimmen zum Thema Baudichte und Bauhöhe. Um diese Frage abschließend beurteilen zu können wurde eine Bebauungsstudie angeregt, die den Bereich zwischen Kesselstraße und Fa. Haberkorn, sowie zwischen L190 und Konrad-Doppelmayr-Straße umfassen soll. Diese könnte schlussendlich in einer Baugrundlagenbestimmung münden. Die notwendigen Abklärungen hiefür sind derzeit im Gange. Vizebgm. Angelika Moosbrugger verweist auf den Weltspieltag am 29.5., an welchem auch die Eröffnung des Niedrigseilgartens an der Ach vorgesehen ist. Die Einladungskarte gilt Dank der Initiative von GR Robert Hasler wiederum als Busfahrkarte für Wolfurt. Organisiert durch die Kerngruppe Integration findet am 16.5., Treffpunkt Rathaus um 16:30 Uhr, im Rahmen des Projekts Begegnung der Religionen ein Besichtigung der serb.-orth. Kirche statt. 3. Zu den Landtagsbeschlüssen betreffend ein Gesetz über eine Änderung des land- und forstwirtschaftlichen Berufsausbildungsgesetzes, ein Gesetz über eine Änderung des Land- und Forstarbeitsgesetzes, ein Gesetz über ein Spekulationsverbotsgesetz und ein Verfassungsgesetz über eine Änderung der Landesverfassung (Frackingverbot) wird kein Antrag auf Volksabstimmung gestellt. 4. Bekanntlich wurde in der vergangenen Funktionsperiode der Gemeindevertretung der Grundsatzbeschluss über die Umsetzung und Finanzierung der Hofsteigader gefasst. In diesem Beschluss wurde klargestellt, dass neben dem fix vereinbarten Aufteilungsschlüssel Gestaltungswünsche der Gemeinde und die bauliche Umsetzung der Seitenräume neben der Straße im Verantwortungsbereich der Gemeinde liegen, die auch die Kosten dafür zu tragen hat. Beim nunmehr anstehenden Baulos Begegnungszone Rathaus/Cubus wurden die Seitenräume, wie beispielsweise die Treppe zum Spar, oder der Eingangsbereich beim Kultursaal, aber auch die vom Landesvorschlag abweichende Materialisierung der Mittelinsel und Mulden zwar mit durch das Land ausgeschrieben, sind aber von der Gemeinde außerhalb des Aufteilungsschlüssels zu finanzieren. Es wird beschlossen den Gemeindeanteil von EUR 728.000,-- an den Gesamtbaukosten (davon Seitenräume ca. EUR 165.000,--; Mehrkosten Mittelinsel und Granitmulden ca. EUR 189.000,--) zu finanzieren. Der den Budgetrahmen übersteigende Betrag von EUR 28.000,-- soll durch Entnahme aus der Haushaltsausgleichsrücklage bedeckt werden. Antragsteller: Bgm. Christian Natter 5. a) b) c) d) e) f) g) einstimmig Die Bilanz 2013 der Marktgemeinde Wolfurt Immobilienverwaltungs GmbH wird zur Kenntnis gebracht. Sie weist bei bilanzmäßigen Ein- und Ausgaben von jeweils EUR 415.229,94 einen Gewinn von EUR 22.107,26 aus. Die Bilanz 2013 der Marktgemeinde Wolfurt Immobilienverwaltungs GmbH & Co KG weist bei Einnahmen von EUR 340.573,27 und Ausgaben von 376.459,33 einen aus Abschreibungen resultierenden Abgang von EUR 35.886,06 aus. Für das Rechnungsjahr 2013 weist die Sozialdienste GmbH eine Aktiva / Passiva Summe von EUR 587.798,40 aus. Der Rechnungsabschluss 2013 des Wasserverbandes Hofsteig wird mit Einnahmen und Ausgaben von je EUR 7.623.900,-- zur Kenntnis genommen. Der Rechnungsabschluss 2013 der Linksseitigen Achwuhrkonkurrenz weist Einnahmen und Ausgaben in Höhe 82.739,95 aus. Der Rechnungsabschluss 2013 des Umweltverbandes wird mit Einnahmen und Ausgaben in Höhe von jeweils EUR 5.607.373,99 zur Kenntnis genommen. Der Rechnungsabschluss des Gemeindeverbandes Landbus Unterland für das Jahr 2013 wird mit Einnahmen und Ausgaben in Höhe von EUR 19.767.676,94 zur Kenntnis genommen. 6. a) + b) Der Vorsitzende begrüßt zu diesem Tagesordnungspunkt dem Leiter der Finanzabteilung, Gerald Klocker und bedankt sich bei diesem und seinen Mitarbeiterinnen für die stets tagesaktuelle Buchführung und die Erstellung des Rechnungsabschlusses. Er präsentiert den Rechnungsabschluss 2013 wie in den Vorjahren anhand einer von der Finanzabteilung erstellten Powerpoint-Präsentation. Der Rechnungsabschluss 2013 liegt leicht über den Zahlen des Voranschlages. Erfreulicherweise konnte wieder ein kräftiger Maastrichtüberschuss von EUR 732.000,-- erwirtschaftet werden. Zwar ergibt die Rücklagenbilanz ein geringfügiges Minus - während allerdings die Rücklagenauflösungen im Voranschlag bereits vorgesehen waren, konnte der Haushaltsausgleichsrücklage ein nicht geplanter Betrag von EUR 587.935,27 zugeführt werden. Die Einnahmensituation kann insgesamt als sehr positiv bewertet werden. Besonders erfreulich dabei ist, dass die gemeindeeigenen Steuern die Ertragsanteile deutlich übertreffen. Die freie Finanzspitze von etwas über EUR 3,1 Mio. eröffnet für die Zukunft die notwendigen Spielräume. Die größten Investitionen und Beiträge entfielen mit EUR 2.312.479,-- auf den hochwassersicheren Ausbau von Bächen, mit EUR 660.584 auf den Neu- und Erweiterungsbau der Ortskanalisation, mit EUR 460.699,-- auf Beiträge an den Verkehrsverbund, mit EUR 540.376,- auf Ausbau und Instandhaltungen Straßen, mit EUR 308.940 auf den Bau der Parkplätze bei Cubus/Vereinshaus, mit EUR 201.163,-- auf Ausbau und Instandhaltung des Wasserleitungsnetzes, mit 203.189 auf den Bau des Stadels des Obst- und Gartenbauvereines, mit EUR 130.022 auf die Instandhaltung von Gewässern, mit EUR 169.570,-- auf direkte Vereinsförderung, mit EUR 149.500,-- Beiträge an private Kinderbetreuung und mit EUR 73.000,-auf die Einzahlung in die Seniorenstiftung. Die Personalkosten für die rund 140 Bediensteten lagen 2013 bei EUR 4,88 Mio. Für Umlagen (Sozialhilfe, Pflegegeld, Wohnbauförderung, Spitalskosten, Landesumlage) musste die Gemeinde 2013 rund EUR 4,58 Mio. abführen. Auch 2013 konnte der Schuldenstand erneut gesenkt werden. Mit EUR 1,04 Mio. liegt er nun bereits knapp an der Schallmauer von EUR 1 Mio., was einer pro Kopf Verschuldung von EUR 121,29 entspricht. Der Landesdurchschnitt (2011) betrug im Vergleich dazu – ohne ausgelagerte Gesellschaften - EUR 1.844,--. Im Anschluss an die Präsentation werden verschiedene Fragen zum Rechnungsabschluss beantwortet. Der Prüfbericht wird in Vertretung des entschuldigten Vorsitzenden des Prüfungsausschusses durch GV DI (FH) Claudius Bereuter zur Kenntnis gebracht. Die Gebarung wurde geprüft und für in Ordnung befunden, sowie den mit den Finanzgeschäften betrauten Bediensteten ein Dank ausgesprochen. Der Rechnungsabschluss 2013 wird mit Einnahmen und Ausgaben in Höhe von jeweils EUR 22.255.906,59 beschlossen und der Prüfbericht zur Kenntnis genommen. Antragsteller: Bgm. Christian Natter beide Beschlüsse einstimmig 7. Da keine Änderungswünsche vorgebracht werden, gilt die Verhandlungsschrift der 35. Sitzung der Gemeindevertretung vom 9.4.2014 als genehmigt. 8. a) Auf Anfrage von GV Mag. Michaela Anwander berichtet Vizebgm. Angelika Moosbrugger, dass für kommenden Herbst für alle angefragten Kinder ein geeigneter Betreuungsplatz in der Kleinkinderbetreuung gefunden werden konnte. Da der Platzbedarf stetig steigt wurden bereits intensive Gespräche mit dem Verein Impuls Kinder geführt und kurzfristig durch die schwerpunktmäßige Übernahme der Dreijährigen in den Kindergarten eine Entspannung erreicht. Allerdings ist mittelfristig eine Ausweitung des Angebots erforderlich und wird Einfluss in die anstehende Planung beispielsweise beim KG Bütze finden. b) GV Mag. Michaela Anwander regt im Zusammenhang mit der Ablehnung der Aufnahme von Kindern nicht in Wolfurt wohnhafter aber hier arbeitender Eltern im KiVi durch den Gemeindevorstand die Zurverfügungstellung der Nachmittage an anderen Kindergärten an. Dazu erläutert Vizebgm. Angelika Moosbrugger, dass Thema nicht Kindergarten- sondern Kleinkinderbetreuungsplätze sind und der Gemeindevorstand hier lediglich keine Zustimmung zu einer generellen Öffnung in der derzeitigen Situation gegeben habe. Ein Öffnen der Kindergärten könne deshalb den Bedarf nicht abdecken. Da das Thema auch für den Wirtschaftsstandort von Bedeutung ist, sind jedoch auch in dieser Richtung bereits Überlegungen im Gange und wurden auch schon von Bürgermeister und Vize-Bürgermeister Gespräche mit den großen Firmen im Gewerbegebiet geführt. Allerdings ist auch hier keine kurzfristige Lösung möglich. c) GV Peter Moosbrugger berichtet von der Wertschätzung die den Eigenleistungen des OGV beim Neubau des Stadels entgegengebracht werde und die sich erfreulicherweise bereits im Bereitstellen von Arbeitszeit und Maschinen durch Private und Firmen gezeigt habe. Schluss der Sitzung: 21:45 Uhr Der Schriftführer: Der Vorsitzende:
  1. wolfurtvertretung
20140409_GVE035 Wolfurt 09.04.2014 Verhandlungsschrift über die am Mittwoch, 9. April 2014, stattgefundene 35. Sitzung der Gemeindevertretung Vorsitzender: Schriftführerin: Anwesend: Entschuldigt: Ort: Beginn: Bgm. Christian Natter GdeSekr. Dr. Sylvester Schneider 18 Gemeindevertreter sowie die Ersatzleute Ursula Molitor, Martin Leiter, Johannes Böhler, Alfred Köb, Alwin Schönenberger, Andreas Gorbach, Wolfgang Schwärzler, Mag. Oliver Natter und Silvia KöbGiesinger GV Mag. Michaela Anwander, GV Anton Böhler, GV Mag. Jürgen Adami, GV Fatma Kaya, GV Daniela Marent, GV Otmar Meusburger GV Hermann Schertler, GV Sabine Schertler und GV Manfred Schrattenthaler Kultursaal 20.05 Uhr Der Vorsitzende begrüßt die erschienenen Mandatare und stellt die ordnungsgemäße Ladung sowie die Beschlussfähigkeit fest. Die Tagesordnung wird ohne Einwand wie ausgesendet genehmigt. Tagesordnung: 1. 2. 3. 4. Bürgeranfragen Mitteilungen Stellungnahme zu Gesetzesbeschlüssen a) Musikschultarife Schuljahr 2014/15 b) Kindergartentarife Kindergartenjahr 2014/15 5. a) Abbruch Postamtstrakt Schulstraße 1 b) Neubau Musikschul- und Büchereigebäude c) Auftragsvergabe Architektenleistungen Musikschul- und Büchereigebäude 6 Genehmigung der Verhandlungsschrift der 34. Sitzung der Gemeindevertretung vom 12.3.2014 7. Allfälliges Erledigung: zu 1. Keine Anfrage 2. a) Der Vorsitzende berichtet über die Vergabe der Straßenbauarbeiten Kirchstraße durch den Gemeindevorstand an die ARGE Schertler/Oberhauser im Dringlichkeitswege. Der Neubau des Abschnittes zwischen Raiffeisenstraße und Sternen wurde einerseits wegen eines Wasserleitungsaustausches, andererseits aber auch durch den mangelhaften Straßenunterbau erforderlich. Da es sich um einen Teil der Landesradroute handelt, kann zu den Kosten von EUR 131.200,-- mit einer Landesförderung gerechnet werden. b) Beim jährlichen Treffen zwischen der Polizeiinspektion und den Bürgermeistern des Zuständigkeitbereiches wurde die gute Zusammenarbeit hervorgehoben. Der Vorsitzende bringt einige interessante Zahlen aus der Einsatzstatistik zur Kenntnis. Das in den VN publizierte Gerücht über eine Schließung der Polizeiinspektion Wolfurt, so eine Anfrage von EM Alfred Köb, ist laut Bgm. Natter ohne Substanz. Es handelt sich bei der Polizeiinspektion Wolfurt im Gegenteil um einen der wenigen mit allen Planstellen besetzten Posten im Land. c) In Beantwortung der Anfrage der GRÜNEN in der letzten GV-Sitzung verliest der Vorsitzende die Liste der wichtigsten Lieferanten der Seniorenheimküche. Die Einkäufe finden weitestgehend in der Region statt. Brot Schwanenbäckerei Fitz Wurst, Fleisch Walser Meiningen Mehl Vorarlberg Mühlen Milch Milch Vorarlberg Frischmilch Brunos Biohof, Alberschwende Gemüse Grisenti Bregenz Äpfel, Birnen Witzemann Lauterach Eier Christahof Bezau Der Vorsitzende berichtet, dass sich der Chefkoch über einen bewussten Einkauf hinaus bemüht, wirklich frisch zu kochen und keine Fertigprodukte – z.B. bei Kartoffelsalat etc. – zu verwenden. Auch wird in den Schulen und Kindergärten die Zufriedenheit unserer jüngsten Kunden immer wieder abgefragt. Seit einigen Wochen laufen die Vorbereitungen für eine Umstellung der Nachtische. Nach den Osterferien werden diese nur noch in wiederverwendbaren Glasgebinden ausgeliefert. Damit wird die Umwelt geschont und es ist möglich frische Ware in den verschiedensten Varianten anzubieten. d) Gesetzesentwürfe betreffend ein Gesetz über eine Änderung des Pflichtschulorganisationsgesetzes, eine Änderung des Landeslehrer-Diensthoheitsgesetzes, eine Änderung des Schulerhaltungsgesetzes sowie eine Änderung des Schulratsgesetzes liegen zur Begutachtung durch die Landesbürger auf. e) Bei der Baustelle Hochwasserschutz Ippachbach/Himmelreichbach wurde vergangene Woche mit den Bauabschnitt Himmelreichbach zwischen Sternenplatz und den Geschiebefängen begonnen. 3. Zum den als nicht dringlich beschlossenen Gesetzen betreffend ein Gesetz über eine Änderung des Güter- und Seilwegegesetzes, ein Gesetz über eine Änderung des Baugesetzes, ein Gesetz zur Stärkung des Persönlichkeitswahlrechtes und der direkten Demokratie sowie ein Gesetz über eine Änderung des Gesetzes über die Einrichtung und Aufgaben des Unvereinbarkeitsausschusses des Landtags wird kein Antrag auf Volksabstimmung gestellt. 4. a) Laut Bericht von Vizebgm. Angelika Moosbrugger ist gemäß Empfehlung des Ausschusses Bildung, Jugend, Kultur beabsichtigt die Musikschultarife für das Schuljahr 2014/15 um ca. 2,5% zu erhöhen. Berechnungsbasis ist eine an den Gehaltsveränderungen orientierte Indexanpassung, wobei festgehalten wird, dass lediglich ein Teil der Steigerung weitergegeben werden soll. Von der SPÖ-Fraktion wird die Erhöhung mit dem Hinweis auf das Auseinanderklaffen der Steigerung von Lebenshaltungskosten und Nettogehältern abgelehnt. Von Vizebgm. Angelika Moosbrugger und Bgm. Christian Natter wird diesem Argument die Förderungsregelung für einkommensschwächere Familien entgegengehalten, die eine sozial treffsichere Unterstützung garantiert und die aktiv beworben wird. Entsprechende Verbesserungen in der Handhabung wurden auch in der Schulordnung vorgenommen. Die Tarife für das Jahr 2014/15 werden laut Beilage beschlossen. 2 Gegenstimmen (SPÖ) b) Entsprechend einer bereits vor längerer Zeit getroffenen Absprache unter den Hofsteiggemeinden sollen die Kindergartenbeiträge im Zweijahresrhythmus angepasst werden. Aus diesem Grund ist die nächste Erhöhung erst wieder für das Kindergartenjahr 2015/16 vorgesehen. Nachdem jedoch die Gehaltsgrenzen der Förderungsrichtlinien für das KiVi seit 5 Jahren nicht mehr angepasst wurden, werden diese um durchschnittlich 10% angehoben um den Zugang zu erleichtern. Entsprechend der Empfehlung des Ausschusses Bildung, Jugend, Kultur werden die Kindergartentarife für das kommende Kindergartenjahr in bestehender Höhe beibehalten. 2 Gegenstimmen (SPÖ) Über Nachfrage erklärt GV Peter Grebenz, dass sich die Ablehnung der SPÖ auf die Kindergartenbeiträge grundsätzlich bezieht. Im Anschluss geht der Vorsitzende noch auf die Landtagsanfrage von Frau Dr. SpricklerFalschlunger, mit welcher die Ganztagsbetreuungstarife in Wolfurt an den Pranger gestellt wurden, und die anschließenden Medienberichte ein. Laut seinen Ausführungen wurden unzulässigerweise Einrichtungen mit unterschiedliche Betreuungsformen und Betreuungszeiten anhand von fiktiven und passend gestrickten Beispielen vorgenommen. Faktum ist jedoch, dass in Wolfurt für kein einziges Kind die gesamte Betreuungszeit in Anspruch genommen wird und im Gegenteil durch die „Sockelregelung“ sich die tatsächlich verrechneten Tarife größtenteils in durchaus angepassten Rahmen bewegen. Bei der im vergangenen Jahr durchgeführten Elternzufriedenheitsbefragung wurde die Höhe der Kosten von den Eltern im Übrigen nicht thematisiert. Dies mag auch damit zusammenhängen, dass über die generelle Förderung hinaus bei sozialen Härten in der Praxis auch weitergehende und individuelle Lösungen gefunden werden. Die einzigartige Konstellation, dass die Kindergartenkoordinatorin auch für den Sozialbereich zuständig zeichnet, spielt hier eine zentrale Rolle. 5. Nach der einstimmigen Verabschiedung des Masterplanes Strohdorf steht nun der Prioritätenliste entsprechend das erste Bauprojekt zur Umsetzung an. Der Vorsitzende stellt das Projekt Musikschule/Bücherei/Spielothek der Architekten Fink/Thurnher, das im Rahmen eines hochkarätigen Wettbewerbes aus 23 Einreichungen ausgewählt wurde, vor. Die Grobkostenschätzungen liegen derzeit bei brutto ca. EUR 6.000.000,-- mit einer Unschärfe von +/15%. Nach Beantwortung diverser Fragen zum Projekt werden zur Umsetzung des Projektes nachstehende Beschlüsse gefasst: a) Die Gemeindevertretung stimmt dem Abbruch des Postamtstraktes beim Objekt Schulstraße 1 zu. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig b) Die Gemeindevertretung stimmt der Umsetzung des Projektes Musikschule/Bücherei/Spielothek nach den Plänen der Architekten Fink/Thurnher und dem angeführten Kostenrahmen zu. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig c) Nach Beantwortung verschiedener Verständnisfragen werden die Architektenleistungen Bau zum Preis von EUR 310.236,-- inkl. MWSt. und Innenraumgestaltung/Einrichtungen zum Preis von EUR 40.044,-- inkl. MWSt. an die Architekten Fink/Thurnher vergeben. Beide Vergabepreise verstehen sich abzüglich eines Rabattes von 5% und basieren auf der angeführten Baukostensumme. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig Der Abbruch des Posttraktes wird Anfang, der eigentlich Baubeginn gegen Mitte 2015 erfolgen. 6. Über Antrag der GRÜNEN wird das Protokoll der 34. Sitzung vom 12.3.2014 im Punkt 7. dahingehend ergänzt, dass nach dem Abstimmungsergebnis nachstehender Satz eingefügt wird: Der Vorsitzende ergänzt, dass von Seiten der Fa. Doppelmayr eine Zusage vorliegt, dass sie die Errichtung eines Radweges entlang des Oberen Schlattgrabens (zwischen der Schwarzacher Gemeindegrenze und der Bildsteiner Straße) auf ihren Flächen ermöglichen wird. einstimmig 7. a) GR Robert Hasler berichtet von der diesjährigen Landschaftsreinigung an der 93 Teilnehmer mitgewirkt haben. Insgesamt 6 m³ Abfälle wurden gesammelt. Sein Dank gilt allen Teilnehmern, den Mitarbeitern im Bauhof und dem Organisator vor Ort, Ernst Psenner. b) In den ersten beiden Ferienwochen des heurigen Sommers soll das Verkehrs- und Gestaltungskonzept an 8 Terminen in den Quartieren der Bevölkerung näher gebracht werden. Angesichts der Bedeutung des Themas appelliert der Vorsitzende an die Mandatare aller Couleurs, möglichst vollzählig an den Informationsterminen teilzunehmen. c) GR Hans Fetz erkundigt sich beim Vorsitzenden, ob er den Kontakt zum Medienhaus in Sachen Eindämmung der Werbeflut (Zeitungsbeilagen) bereits hergestellt habe. Dies ist zwar noch nicht geschehen, soll aber in der nächsten Zeit in Angriff genommen werden. Schluss der Sitzung: 21:40 Uhr Der Schriftführer: Der Vorsitzende:
  1. wolfurtvertretung
20140312_GVE034 Wolfurt 12.03.2014 Verhandlungsschrift über die am Mittwoch, 12. März 2014, stattgefundene 34. Sitzung der Gemeindevertretung Vorsitzender: Schriftführerin: Anwesend: Entschuldigt: Ort: Beginn: Bgm. Christian Natter GdeSekr. Dr. Sylvester Schneider 20 Gemeindevertreter sowie die Ersatzleute Martin Leiter, Alfred Köb, Alwin Schönenberger, DI Simone Burtscher, Silvia Köb-Giesinger, Daniela Gerner und Harald Feldmann GV Anton Böhler, GV Mag. Jürgen Adami, GV Dr. Thomas Geiger, GV Dipl.-Bw Harald Moosbrugger GV DI Martin Reis, GV Sabine Schertler und GV Manfred Schrattenthaler Kultursaal 20.00 Uhr Der Vorsitzende begrüßt die erschienenen Mandatare und stellt die ordnungsgemäße Ladung sowie die Beschlussfähigkeit fest. Die Tagesordnung wird ohne Einwand wie ausgesendet genehmigt. Tagesordnung: 1. 2. 3. 4. 5. 6. Bürgeranfragen Netzwerk mehr Sprache Wolfurt – Ergebnisbericht der Erarbeitungsphase Mitteilungen Stellungnahme zu Gesetzesbeschlüssen Entsendung eines 2. Delegierten in den Verein Bodenfreiheit Änderung des Flächenwidmungsplanes: Anpassung Widmung GST-NR 1737/2 und 1738/2 im Bereich GST-NR 3579 7. Grundtauschgeschäfte mit Fa. Doppelmayr a) Änderung des Gemeindevertretungsbeschlusses vom 27.6.2012 b) Tausch der GST-NR 3578 und 3579 (noch zu arrondieren) gegen die GST-NR 1637, 1636, .375 und .270 8 Genehmigung der Verhandlungsschrift der 33. Sitzung der Gemeindevertretung vom 29.1.2014 9. Allfälliges Erledigung: zu 1. Keine Anfrage 2. Einleitend begrüßen Bgm. Christian Natter und Vizebgm. Angelika Moosbrugger den Referenten zu diesem TOP, Andreas Holzknecht, und geben einen kurzen Einblick in das Thema aus Gemeindesicht. Anhand beiliegender Powerpoint-Präsentation gibt Andreas Holzknecht einen Überblick über die verschiedenen Phasen des Projektes „Netzwerk mehr Sprache“, das sich mittlerweile zu einer Marke entwickelt hat. In intensiven Arbeitssitzungen unterschiedlichster Zusammensetzungen wurden die Grundlagen erarbeitet, die nun in die Umsetzungsphase münden sollen. Besonders hebt er hervor, dass – einzigartig in Österreich – auch alle Wolfurter Pflichtschulen in das Projekt mit eingebunden sind, sodass eine lückenlose Durchgängigkeit von 0 bis 14 Jahren gewährleistet ist. Abschließend erläutern Vizebgm. Angelika Moosbrugger und GR Elisabeth Fischer die weitere Vorgangsweise. Auch weiterhin werden sich neben der Kerngruppe Integration die Ausschüsse Bildung, Jugend und Kultur sowie Soziales Miteinander mit den anstehenden Themen auseinandersetzen und die Umsetzung vorbereiten. 3. a) GV Ing. Michael Klimmer hat sein Mandat zurückgelegt. An seiner Stelle wurde Fatma Kaya durch die Gemeindewahlbehörde auf das freigewordene Mandat berufen. b) Laut Mitteilung der BH Bregenz wurde EM Alwin Schönenberger zum Gebietsbetreuer für das Natura 2000 Gebiet „Birken – Schwarzes Zeug – Mäander der Dornbirnerach“ im Gemeindegebiet Wolfurt bestellt. Die Gemeinde bedankt sich für das Engagement und gratuliert zu dieser ehrenvollen Aufgabe. c) Aus den eingegangenen Bewerbungen für die Funktion des Wassermeisters wurde Ludwig GunzJochum ausgewählt. Ludwig Gunz-Jochum ist verheiratet, 34 Jahre alt und in Bildstein wohnhaft. Er hat den Wassermeisterkurs mit Prüfung absolviert und war mehrere Jahre Leiter des genossenschaftlichen Wasserwerkes Egg-Großdorf. d) Der Vorsitzende berichtet über den Architektenwettbewerb Neubau Musikschule. In einem intensiven Auswahlverfahren wurde die Einreichung des Architektenteams Fink-Thurnher zum Siegerprojekt gekürt, ein Projekt das sowohl durch seine Architektursprache überzeugt, aber auch durch den Umgang der Architekten mit den Wünschen der Nutzer eine hohe Qualität verspricht. Im Rahmen des Wettbewerbs wurden ausdrücklich auch die hervorragenden Rahmenbedingungen für die Präsentation der Projekte hervorgehoben. e) In den letzten Tagen wurde mit den Pflanzungsarbeiten beim Parkplatz Cubus begonnen. Auch die neue Straßenbeleuchtung Wälderstraße konnte gestern in Betrieb genommen werden. f) Im Rahmen des Verkehrs- und Gestaltungskonzeptes wurden die ersten Beschilderungsvorschläge vorgelegt, die durch auffallende Zurückhaltung bestechen. g) Gesetzesentwürfe betreffend ein Gesetz über eine Änderung des Straßengesetzes, ein Gesetz über eine Änderung des Antidiskriminierungsgesetzes, ein Gesetz über eine Änderung des Kundmachungsgesetzes, ein Gesetz über eine Änderung der Landesverfassung und ein Gesetz über eine Änderung des Elektrizitätswirtschaftsgesetzes liegen zur Begutachtung durch die Landesbürger auf. 4. Zum Landtagsbeschluss betreffend ein Gesetz über eine Änderung des Gesetzes über Betreiberpflichten zum Schutz der Umwelt wird kein Antrag auf Volksabstimmung gestellt. 5. Das Nominierungsrecht für den 2. Delegierter in die JHV des Vereins Bodenfreiheit soll jeweils der zweitstärksten Fraktion zustehen. Über Vorschlag der GRÜNEN wird deshalb als 2. Delegierter EM Bertram Thaler bestellt. einstimmig 6. Das Grundstück GST-NR 3579 soll durch Einbeziehung von Teilflächen aus GST-NR 1737/2 und 1738/2 so arrondiert werden, dass es hinkünftig eine gemeinsame Grenze mit den Straßenparzellen GST-NR 3267/2 und 3583 hat. Da die zur Einbeziehung vorgesehenen Teilflächen eine andere Widmung aufweisen wird beschlossen, diese Teilflächen von Freifläche Freihaltegebiet in Betriebsgebiet II umzuwidmen. Da gleichzeitig auch eine Neuvermessung der Straßengrenze des GST-NR 3267/2 entlang GST-NR 3578 und 3579 ansteht, ist die Widmung dieser 3 Grundstücke parzellenscharf anzupassen. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 7. a) Aufgrund raumplanerischer Überlegungen sind die Grundstücke GST-NR1752/1, 1752/2, 1749/1 1765/1 und 1772/2 in ein geplantes Umlegungsverfahren mit einzubeziehen. Aus diesem Grund wird der Tausch der GST-NR 1752/2 und 1749/1 einerseits sowie 1765/1 und 1772/2 andererseits obsolet. Der Beschluss vom 27.6.2012 betreffend einen Grundtausch mit der Fa. Doppelmayr Seilbahnen GmbH wird deshalb im Einvernehmen mit der Fa. Doppelmayr dahingehend geändert, dass die vorstehend angeführten Tauschgrundstücke aus dem beschlossenen Rechtsgeschäft ausgeklammert werden. In den weiteren Umsetzungsschritten ist darauf Bedacht zu nehmen, dass sich das durch den Beschluss vom 27.6.2012 vereinbarte wirtschaftliche Gesamtergebnis nicht verändert. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig b) Die Fa. Doppelmayr beabsichtigt eine Verlegung des Verwaltungssitzes und in weiterer Folge der restlichen Produktionsstätten von Rickenbach an die Hohe Brücke. Im Zuge der vorbereitenden Gespräche bekannte sich die Fa. Doppelmayr dankenswerterweise dazu, das Kerngebiet Rickenbach, in welchem sie derzeit tätig ist, zukünftig gemeinsam mit der Gemeinde zu entwickeln. Es wird deshalb nachstehendem Tauschgeschäft zugestimmt: GSTNR Fläche bisheriger Eigentümer neuer Eigentümer Preis 3578 1886 Marktgemeinde Wolfurt Doppelmayr Immobilien GmbH 367.770,00 3579 1738/2 (TF) 1737/2 (TF) 4546 Marktgemeinde Wolfurt Doppelmayr Seilbahnen GmbH 886.470,00 220 Marktgemeinde Wolfurt Doppelmayr Seilbahnen GmbH 42.900,00 338 Marktgemeinde Wolfurt Doppelmayr Seilbahnen GmbH 65.910,00 1637 .270 1636, .375 Doppelmayr Immobilien GmbH Doppelmayr Immobilien GmbH Doppelmayr Seilbahnen GmbH Aufzahlung durch Doppelmayr Seilbahnen GmbH ca. Summen Gemeinde ca. 1.363.050,00 Marktgemeinde Wolfurt 154.000,00 Marktgemeinde Wolfurt 236.000,00 Marktgemeinde Wolfurt 155.000,00 Summen Doppelmayr 545.000,00 818.050,00 Die Flächen der Gemeinde sind teilweise noch zu vermessen und werden mit einem m²-Preis von EUR 195,-- bewertet, die Flächen Doppelmayr sind durch ein Schätzwertgutachten festgelegt. Um das Bauvorhaben durch die Fa. Doppelmayr realisieren zu können, ist eine Verlegung des Teilstückes der Kesselstraße zwischen L190 und Konrad-Doppelmayr-Straße in Richtung Norden an die Grundgrenze zwischen GST-NR 3577 und 3576 samt einem Kreisverkehr im Einbindungsbereich zur L190 erforderlich. Das Grundgeschäft wird deshalb unter der Bedingung abgeschlossen, dass zwischen dem Grundeigentümer des GST-NR 3577 und der Marktgemeinde Wolfurt eine Einigung über einen Tausch der für die Straßenverlegung erforderlichen Flächen gegen das aufzulassende Teilstück der Kesselstraße erzielt wird. Antragsteller: Bgm Christian Natter einstimmig Der Vorsitzende ergänzt, dass von Seiten der Fa. Doppelmayr eine Zusage vorliegt, dass sie die Errichtung eines Radweges entlang des Oberen Schlattgrabens (zwischen der Schwarzacher Gemeindegrenze und der Bildsteiner Straße) auf ihren Flächen ermöglichen 1 wird. Der Vorsitzende betont ausdrücklich, dass durch diesen historischen Beschluss, einerseits die Entwicklung der Firma Doppelmayr am Standort Wolfurt und andererseits auch die Gestaltungsmöglichkeiten der Gemeinde im Quartier Rickenbach, abgesichert werden können. Abschließend bedankt sich der Vorsitzende bei GR Hans Fetz und GV Peter Moosbrugger für ihre Bemühungen um eine Lösung des Verkehrsführungsproblems. 8. Da keine Änderungswünsche vorgebracht werden gilt die Verhandlungsschrift der 33. Sitzung der Gemeindevertretung vom 29.1.2014 als genehmigt. 9. a) GV Mag. Michaela Anwander regt an für die Küche des Seniorenheims ein „Herkunftszertifikat der Lebensmittel“, so wie es beispielsweise vielfach in Gasthäusern anzutreffen ist, einzuführen. Sie ersucht den Vorsitzenden um Vorlage einer Liste bis zur nächsten Gemeindevertretungssitzung, aus welcher die Herkunft der wichtigsten in der Seniorenheimküche verwendeten Lebensmittel ersichtlich ist. b) GR Yvonne Böhler verweist auf den am 21.3. stattfindenden Wolfurter Radtag am Marktplatz, der wieder mit einer Reihe von Attraktionen, wie beispielsweise E-Bike-Info, Sicherheitsparcours, Fahrradwettbewerb, Fahrradputzaktion, Fahrradversteigerung, etc. aufwarten kann. Schluss der Sitzung: 21:40 Uhr Der Schriftführer: 1 Änderung laut Protokoll der 35. Sitzung vom 9.4.2014 Der Vorsitzende:
  1. wolfurtvertretung
20140129_GVE033 Wolfurt 29.01.2014 Verhandlungsschrift über die am Mittwoch, 29. Jänner 2014, stattgefundene 33. Sitzung der Gemeindevertretung Vorsitzender: Schriftführerin: Anwesend: Entschuldigt: Ort: Beginn: Bgm. Christian Natter GdeSekr. Dr. Sylvester Schneider 20 Gemeindevertreter sowie die Ersatzleute Johannes Böhler, Martin Leiter, Christine Stark, Harald Feldmann, Alfred Köb, DI Simone Burtscher und Bertram Thaler GV Mag. Jürgen Adami, GV Susanne Ernst, GV Dr. Thomas Geiger, GV Ing. Michael Klimmer, GV Daniela Marent, GV Peter Moosbrugger und GV Maria Thaler Kultursaal 20.00 Uhr Der Vorsitzende begrüßt die erschienenen Mandatare und stellt die ordnungsgemäße Ladung sowie die Beschlussfähigkeit fest. Die Tagesordnung wird ohne Einwand wie ausgesendet genehmigt. Tagesordnung: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9 10. Bürgeranfragen Mitteilungen „Wolfurter Weg“ – Verkehrs- und Gestaltungskonzept für Wolfurter Straßen Sanierung Friedhof a) Grundsatzbeschluss b) Auftragsvergabe Baumeisterarbeiten und Verputzerarbeiten Grundsatzbeschluss Zentrum Quartiersentwicklung / Nahversorgungszentrum Vorlage von Voranschlägen für 2014 a) MG Wolfurt GIG KG b) Sozialdienste Wolfurt gemeinnützige GmbH c) Wasserverband Hofsteig (ARA Hard) d) Landbus Unterland e) Linksseitige Achwuhrkonkurrenz (LAWK) f) Gemeindeblattverband g) Polytechn. Schulerhalterverband Gemeindehaushalt 2014 a) Vorlage des Voranschlages b) Feststellung der Finanzkraft Annahme einer Schenkung; GST-NR 2558/1, Verlassenschaft nach Liane Seewald Genehmigung der Verhandlungsschrift der 32. Sitzung der Gemeindevertretung vom 4.12.2013 Allfälliges Erledigung: zu 1. Oswald Geißler berichtet, dass das diesjährige Hallenmastersturnier in der Hofsteigsporthalle so ruhig wie noch nie abgelaufen sei. Da er seine Kritik an den vergangenen Veranstaltungen in der Gemeindevertretung zum Ausdruck gebracht habe, möchte er auch den Dank an die Verantwortlichen in diesem Gremium zur Kenntnis bringen. Er habe seinen Dank aber auch bereits persönlich bei den Hauptverantwortlichen deponiert. Der Vorsitzende ergänzt, dass auch von anderen Anrainern sehr positive Rückmeldungen eingelangt seien und bedankt sich seinerseits bei GR Hans Fetz, dem Obmann des FC Wolfurt Alexander Bernhard und der Polizei Wolfurt für die ausgezeichnete Vorbereitung und Zusammenarbeit. 2. a) b) c) d) e) f) g) h) Nach mehrjährigen Bemühungen konnte der Beitrag der ASFINAG für den Bau der Fahrradbrücke mit einem Betrag von EUR 58.138,-- endlich verbucht werden. Am Architektenwettbewerb für den Neubau von Musikschule und Bücherei haben sich 21 Architekturbüros beteiligt. Die Jurierung ist für den 6.2.2014 angesetzt. Für den 10. und 11.2.2014 sind Informationsveranstaltungen für die Mandatare und künftigen Nutzer geplant. Dank der günstigen Witterung konnte das nächste Baulos beim hochwassersicheren Ausbau des Ippachbaches in Angriff genommen werden. Die Bauarbeiten schreiten zügig voran. Sobald die Bauarbeiten bis zum Frickenescherweg abgeschlossen sind, soll mit der Wasserleitungsverlegung bzw. der Straßenumbau Unterhub bis Wasserwerk begonnen werden. Kürzlich fand eine Erstinformation für die Betroffenen zum Thema Ausbau des offenen Gerinnes Ippachbach zwischen Sonnenstraße und Güterbahnhof statt. In den nächsten Wochen werden die Grundstücksverhandlungen mit den betroffenen Grundeigentümern aufgenommen. Die Standortanalyse für den Bau des Abfallsammelzentrums konnte mittlerweile weitestgehend abgeschlossen werden. Insgesamt wurden durch das beauftragte Planungsbüro 24 Standorte einer näheren Untersuchung unterzogen. Die Ergebnisse werden wie vereinbart am 3.2.2014 den Umweltausschüssen der betroffenen Gemeinden in einer gemeinsamen Sitzung präsentiert, unmittelbar anschließend erfolgt die Information an die Bürgerinitiative. Die Landesregierung hat kürzlich den Beschluss über die Blauzonen verabschiedet. Ebenfalls beschlossen wurde die Änderung der Landesgrünzone gemäß dem gemeinsamen Teil-REK Lauterach/Wolfurt. Der Mietvertrag für das Lokal für den Fachbereich Tanz der Musikschule läuft am 28.2.2014 ab und wurde von Vermieterseite nicht mehr verlängert. Ein Ausweichquartier konnte in den Bewegungsstudios gefunden werden. Eine Änderung des Tiergesundheitsfondsgesetzes liegt zur Begutachtung durch die Landesbürger auf. 3. 8 Bürgerinnen und Bürger nahmen die Gelegenheit zur Einsichtnahme in den Entwurf des Verkehrs- und Gestaltungskonzeptes während der Auflagefrist wahr. Von 8 weiteren wurde eine schriftliche Stellungnahme eingereicht, die im Vorfeld den Fraktionen bereits zur Beratung zur Verfügung gestellt wurden. Der Vorsitzende fasst deshalb die Stellungnahmen nach Themengebieten zusammen und bringt sie so auszugsweise zur Kenntnis. Im Wesentlichen handelt es sich um die Themen  Radwegverbindung zwischen Klöpplergasse und Schmiedgasse,  „Wolfurter Weg“ versus flächendeckende Tempo 40 kmh-Verordnung,  Erläuterung Fahrradstraße an der Oberen Straße und  Information der Bevölkerung über die Auflage. Diese Stellungnahmen werden beantwortet bzw. durch die eingeholte fachplanerische Replik entkräftet. Der Vorsitzende verweist nochmals auf das einstimmige Votum der Projektgruppe und der Bürgerbeteiligung, die nach anfänglich stark divergierenden Auffassungen sich in intensiven Beratungen zu einem einheitlichen Konzept zusammengefunden hat. In der Diskussion wird die Frage von GV Peter Grebenz nach der höchstgerichtlichen Aufhebung einer flächendeckenden 40 kmh-Verordnung beantwortet. GV Hermann Schertler sieht das Konzept grundsätzlich positiv, sieht aber ein Problem in den Fahrradstraßen, da hier statt einem Miteinander eine Gruppe an Verkehrsteilnehmern bevorrechtet wird. GV Tone Böhler spricht sich namens der FPÖ gegen die geplanten 30 kmh-Zonen und die Fahrradstraßen aus. Das Verkehrs- und Gestaltungskonzept „Wolfurter Weg“ wird wie aufgelegt beschlossen. Antragsteller: Bgm. Christian Natter 5 Gegenstimmen (FPÖ, Peter Grebenz, Dipl.-Bw. Harald Moosbrugger, Manfred Schrattenthaler) Abschließend bedankt sich der Vorsitzende für die sachliche Diskussion in den Gremien. Ein weiterer Dank gilt der Vorbereitung und Aufarbeitung durch die Projektgruppe, GR Hans Fetz und GV DI Martin Reis. 4. a) Der Vorsitzende stellt das vom Ausschuss Soziales Miteinander zur Beschlussfassung empfohlene Sanierungskonzept Friedhof vor. Notwendig wurde dieses vor allem, weil das Ensemble Kirche und Friedhof unter Denkmalschutz steht. Das Konzept sieht einen Maßnahmenplan vor, der im Wesentlichen die Sanierung der Friedhofsmauern, die Gestaltung der Durchwegung des Friedhofs, eine Sanierung der Kirchenstiege und die Gestaltung des Platzes zwischen Pfarrheim und Kirchenstiege umfasst. Nach vorläufigen Schätzungen ist mit einem Gesamtaufwand von ca. EUR 600.000,-- zu rechnen, der in den nächsten 5 bis 15 Jahren je nach Notwendigkeit und finanziellen Möglichkeiten investiert werden soll. Die jeweils anstehenden Einzelmaßnahmen sind gesondert zu planen und zu vergeben. Antragsteller: Bgm. Christian Natter b) einstimmig Nach der bereits durchgeführten Sanierung der westseitigen Mauer des Arkadenfriedhofes soll nun die Sanierung der Friedhofsmauern Ost und teilweise Süd in Angriff genommen werden. Der Auftrag zur Durchführung der Baumeisterarbeiten dazu wird zum Angebotspreis von EUR 90.875,10 zuzüglich MWSt an die bestbietende Fa. Hinteregger Bau, Bregenz und der Auftrag für die Verputzerarbeiten an die bestbietende Fa. Hirner, Dornbirn, zum Angebotspreis von EUR 13.635,48 zuzüglich MWSt. vergeben. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig Über die beiden Vergaben wurde einzeln abgestimmt. 5. Aus den Erfahrungen des Masterplanes Strohdorf wurde die Erkenntnis gewonnen, dass bei diversen Planungen auch mit Auswirkungen auf das nähere und weitere Umfeld zu rechnen ist. Aus diesem Grund soll vor Inangriffnahme der Planungsschritte für das Nahversorgungszentrum auch das Umfeld betrachtet werden mit dem Ziel einen Rahmenplan für ein Nahversorgungszentrum und ein multifunktionelles Ortszentrum zu erarbeiten. Dieser soll dann dem Wirtschaftsausschuss als Empfehlung und Grundlage für die weiteren Planungen dienen. Diesem Grundsatzbeschluss und der Vergabe der Fachplanung an DI Andreas Falch, Landeck, zum Angebotspreis von EUR 33.750,-- zuzüglich MWSt. wird zugestimmt. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig Der Projektgruppe werden Bgm. Christian Natter, GR Yvonne Böhler, GV Mag. Jürgen Adami, GV Manfred Schrattenthaler, EM Jadranko Lesic (Ersatz GV Peter Grebenz), EM Ursula Molitor (Ersatz EM Hans Trabochia) und EM Andrea Peter (Ersatz GV Tone Böhler), sowie DI Wolfgang Dittrich angehören. Das Projektteam wird die Arbeit voraussichtlich im Mai 2014 aufnehmen. 6. Nachstehende Voranschläge von Gemeindegesellschaften bzw. Gemeindeverbänden werden zur Kenntnis gebracht: a) Der Voranschlag 2014 der Marktgemeinde Wolfurt Immobilienverwaltungs GmbH & Co KG mit Gesamteinnahmen von EUR 351.000,-- und Gesamtausgaben von EUR 30.800,-- und einem Überschuss ohne Abschreibungen von EUR 320.200,--. b) Der Voranschlag 2014 der Sozialdienste Wolfurt gGmbH mit Einnahmen und Ausgaben von jeweils EUR 3.701.770,-- bei einem budgetären Abgang von EUR 1.195,--. c) Der Voranschlag 2014 des Wasserverbandes Hofsteig mit prognostizierten Einnahmen und Ausgaben in Höhe von jeweils EUR 6.021.400,--. d) Der Voranschlag 2014 des Gemeindeverbandes Landbus Unterland mit Einnahmen und Ausgaben in Höhe von jeweils EUR 20.291.300,--. Der Beitrag der Marktgemeinde Wolfurt beträgt ohne Förderungen im Jahr 2014 EUR 475.000,--. e) Der Voranschlag 2014 der LAWK mit Einnahmen und Ausgaben von jeweils EUR 53.100,--. f) Der Voranschlag 2014 des Gemeindeverbandes Gemeindeblatt mit Einnahmen und Ausgaben von EUR 857.100,--. h) Der Voranschlag 2014 der Polytechnischen Schule mit Einnahmen und Ausgaben von jeweils EUR 456.800,--. 7. a) Vor der Präsentation des Gemeindebudgets begrüßt der Vorsitzende den Leiter der Finanzabteilung, Gerald Klocker, der hauptverantwortlich für die Budgeterstellung zeichnet und bedankt sich bei ihm und seinen Mitarbeiterinnen für die Vorbereitungsarbeiten. Ein weiterer Dank geht an die Mitglieder des Gemeindevorstands und deren Ausschüsse für die verantwortungsbewusste Vorbereitung der Zahlen der jeweiligen Ressorts, sowie an den Finanzausschuss für die intensive und konstruktive Diskussion. Der Gemeindehaushalt 2014 wird der Gemeindevertretung anhand einer von der Finanzabteilung erstellten Powerpoint-Präsentation vorgestellt. Der Budgetrahmen 2014 weist eine deutliche Erhöhung von EUR 21,80 Mio. im Jahr 2013 auf EUR 25,25 Mio. im heurigen Jahr auf. Auch 2014 kann wieder ein kräftiger Maastrichtüberschuss von EUR 479.400,-ausgewiesen werden. Trotz der kommenden starken Investitionsjahre sollte laut mittelfristiger Finanzplanung auch in den nächsten Jahren ein Maastrichtüberschuss zu erzielen sein. Als größte Ausgaben sind für den Hochwasserschutz EUR 1.560.000,--, für den Parkplatz Cubus EUR 970.000,--, für Neu- und Erweiterungsbauten Kanal EUR 775.000,--, die Förderung des Landbusses EUR 475.000,--, Bau- und Erhaltung von Landesstraßen EUR 916.000,--, Instandhaltung Gemeindestraßen EUR 705.700,--, Tankfahrzeug Feuerwehr EUR 410.000,--, für Grunderwerb EUR 400.000,--, die direkte Vereinsförderung EUR 366.000,--, Neubau Wasserleitungsnetz EUR 250.000,--, Neubau Musikschule EUR 250.000,-- Fahrzeug Wasserwerk EUR 160.000,--, Förderung der Wirtschaft Wolfurt EUR 130.000,--, Anschaffung Sammelcontainer EUR 76.000,--, Wertstoffhof EUR 60.000,-- und für Familienfreundliche Gemeinde EUR 40.000,-- vorgesehen. Nach 12 Jahren Einzahlung in die Seniorenstiftung wird dieses Projekt nun als abgeschlossen angesehen. Wie alljährlich ein Wermutstropfen sind die abfließenden Umlagen mit insgesamt EUR 4,71 Mio. (Sozialhilfe EUR 2.288.600,--, Wohnbauförderung EUR 92.600,--, Spitalskosten EUR 950.000,-- und die Landesumlage mit EUR 1.387.100,--). Trotz Augenmaßes bei der Personalplanung schlagen die Personalkosten mit EUR 5.147.900,-- zu Buche. Die Erhöhung im Bildungsbereich ist ua durch die Übernahme des Büchereipersonals in den Personalstand begründet. Wie in den Vorjahren kann auch 2014 wieder die Verschuldung gesenkt werden und liegt erstmalig unter der Schallgrenze von EUR 1 Mio. Bei der Pro-Kopf-Verschuldung ergibt dies im heurigen Jahr einen Betrag von EUR 112,57. Im Vergleich dazu liegt der Landesschnitt bei EUR 1.844,-- (Vergleichsjahr 2010). Im Gegensatz zu vielen anderen Gemeinden ist auch die Immobiliengesellschaft der Gemeinde schuldenfrei und kann im Gegenteil bei zukünftigen Investitionen auf ein nicht unbeträchtliches Rücklagenpolster zurückgreifen. Weiterhin erfreulich sind die Prognosen bei den Einnahmen. Bei den Ertragsanteilen ist eine Steigerung von Mio. 6,28 Mio. auf 6,43 Mio. prognostiziert und auch die Entwicklung bei der Kommunalsteuer ist mit einer Zunahme von EUR 5,66 Mio. auf EUR 5,99 Mio. äußerst positiv. Bei der Vermietung und Verpachtung ist ein leichter Rückgang auf EUR 616.100,-- zu erwarten, ebenso bei der Grundsteuer auf nunmehr EUR 615.900,--. Die freie Finanzspitze bietet der Gemeinde mit rund EUR 2,82 Mio. auch weiterhin einigen Handlungsspielraum. Im Anschluss an die Präsentation werden der Voranschlag gruppenweise durchbesprochen und die Fragen der Mandatare zu den einzelnen Budgetpositionen beantwortet. Der Voranschlag der Marktgemeinde Wolfurt für das Jahr 2014 wird gemäß § 73 GG wie folgt beschlossen: Einnahmen der Erfolgsgebarung EUR 21.716.600,-Einnahmen der Vermögensgebarung EUR 3.537.500,-Gesamteinnahmen EUR 25.254.100,-Ausgaben der Erfolgsgebarung Ausgaben der Vermögensgebarung Gesamtausgaben Antragsteller: Bgm. Christian Natter EUR EUR EUR 19.607.300,-5.646.800,-25.254.100,-einstimmig b) Die Finanzkraft für das Jahr 2014 wird gemäß GG mit EUR 12.583.600,-- festgestellt. Antragsteller: Bgm Christian Natter einstimmig 8. Die Marktgemeinde Wolfurt nimmt die Schenkung des GST-NR 2558/1 mit 162 m² und der Belastung durch eine Dienstbarkeit des Trink- und Nutzwasserbezuges aus der Verlassenschaft nach Liane Seewald gemäß Empfehlung des Ausschusses Raumplanung und Dorfentwicklung an. Antragsteller: Bgm Christian Natter einstimmig 9. Da keine Änderungswünsche vorgebracht werden gilt die Verhandlungsschrift der 32. Sitzung der Gemeindevertretung vom 4.12.2013 als genehmigt. 9. a) GV Peter Grebenz ersucht um Zusendung der Budgetpräsentation an die Fraktionsobleute. b) GV Mag. Michaela Anwander erkundigt sich, ob die Spielothek im Neubau der Musikschule mitberücksichtigt sei. Dies wird von Vizebgm. Angelika Moosbrugger, was die räumliche Situation betrifft, bestätigt. Organisatorisch werden dazu noch einige Schritte erforderlich werden. c) GR Elisabeth Fischer lädt zum „Gesundheitstag“ am 7. und 8.3.2014 in den Cubus ein. Auf die Frage von GV Mag. Michaela Anwander, ob die Überschneidung mit dem Weltfrauentag Zufall sei, ergänzt GR Yvonne Böhler, dass der Zeitpunkt von den Beteiligten aufgrund des Beginnes der Fastenzeit so gewünscht wurde. d) GR Hans Fetz regt hinsichtlich der anstehenden gärtnerischen Gestaltung diverser Plätze, Verkehrsinseln etc. an, bei der Auswahl der Bepflanzung auf „Bienenfreundlichkeit“ Bedacht zu nehmen. Schluss der Sitzung: 21:50 Uhr Der Schriftführer: Der Vorsitzende:
  1. wolfurtvertretung
20131204_GVE032 Wolfurt 04.12.2013 Verhandlungsschrift über die am Mittwoch, 4. Dezember 2013, stattgefundene 32. Sitzung der Gemeindevertretung Vorsitzender: Schriftführerin: Anwesend: Entschuldigt: Ort: Beginn: Bgm. Christian Natter GdeSekr. Dr. Sylvester Schneider 19 Gemeindevertreter sowie die Ersatzleute Fatma Kaya, Alwin Schönenberger, Elisabeth Hirsch, Alfred Köb, Wolfgang Schwärzler, Silvia Köb-Gisinger, Mag. Oliver Natter und DI Simone Burtscher GV Mag. Jürgen Adami, GV Dr. Thomas Geiger, GV Ing. Michael Klimmer, GV Daniela Marent, GV Otmar Meusburger, GV Gerold Mohr, GV Dipl-BW Harald Moosbrugger, GV Manfred Schrattenthaler Kultursaal 19:00 Uhr Der Vorsitzende begrüßt die erschienenen Mandatare und Gäste und stellt die ordnungsgemäße Ladung sowie die Beschlussfähigkeit fest. Die Tagesordnung wird um den neuen TOP „9. Stellungnahme zu Gesetzesbeschlüssen“ erweitert. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig Tagesordnung: 1. Bürgeranfragen 2. Mitteilungen 3. Gebühren und Abgaben 2014 4. Beschäftigungsrahmenplan 2014 5. Umbesetzung von Ausschüssen und Delegierungen 6. Umstellung auf Papiertonne 7. „Wolfurter Weg“ – Verkehrs- und Gestaltungskonzept für Wolfurter Straßen; Auflage 8. Auftragsvergabe Bauhoffahrzeug 9. Stellungnahme zu Gesetzesbeschlüssen 10. Genehmigung der Verhandlungsschrift der 31. Sitzung der Gemeindevertretung vom 23.10.2013 11. Allfälliges Erledigung: zu 1. Keine Anfrage 2. a) Über Ersuchen von Kurt Klauser wurde das Dienstverhältnis per 31.12.2013 im Einvernehmen aufgelöst. Der Vorsitzende gibt seinem Bedauern Ausdruck, dass Kurt Klauser die im Sommer vorgenommene organisatorische Umstellung nicht mittragen konnte. Er bedankt sich für den b) c) d) e) f) g) h) i) j) 3. in 32 Jahren Gemeindedienst geleisteten Einsatz und wünscht Kurt Klauser auf diesem Weg alles Gute für den neuen Lebensabschnitt. Am 26.10.2013 konnte Erwin Mohr mit dem Silberne Ehrenzeichen der Republik Österreich eine der höchsten staatlichen Ehrungen in Empfang nehmen. Gewürdigt wurden mit der Ehrung seine Verdienste als Bürgermeister, sein Wirken im Österreichischen Gemeindebund und seine vielfältigen Tätigkeiten im Rahmen des Ausschusses der Regionen, dem er als Vertreter des Gemeindebundes lange Jahre angehörte. Mit dem großen Verdienstzeichen des Landes wurde die Gründerin der CliniClowns, die gebürtige Wolfurterin Monika Schneider, geehrt. Bereits kurz nach seiner Übernahme der Obmannschaft im Wolfurter Seniorenbund wurde Altbürgermeister Erwin Mohr zum Präsidenten der „Senioren Plattform Bodensee“, einem Zusammenschluss von Seniorenorganisationen in der Bodenseeregion, bestellt. Bei der kürzlich durchgeführten Rezertifizierung konnte die e5-Gruppe ihre 5 e‘s nicht nur verteidigen, sondern trotz verschärfter Kriterien das Ergebnis sogar noch von 79% auf 82% der erreichbaren Punkte ausbauen. Der Vorsitzende gratuliert der e5-Gruppe unter der Leitung von DI Johannes Köb zu diesem hervorragenden Ergebnis. Nach längerem Zuwarten liegen nun die Ergebnisse der Belastungsmessungen beim Sendemast Strohdorf vor. Die Messungen vom 19.6.2013 zeigen gegenüber den Vergleichsmessungen aus dem Jahr 2011 an allen 3 Messpunkten ähnliche, oder sogar niedrigere Werte an. Sie liegen samt und sonders im Vergleich zum Referenzwert der ÖNORM im Promillebereich. Der Vorsitzende berichtet über ein Informationsgespräch beim Land in Sachen Verkehrsmodellierung im Bereich Güterterminal. In diesem Zusammenhang wurden auch die Knotenpunkte Hohe Brücke, Senderstraße, Konrad-Doppelmayr-Straße untersucht. Bis in ca. 14 Tagen sollen auch hier die Endergebnisse vorliegen, die dann die Basis für die weiteren Planungen der Verkehrserschließung des Gewerbegebietes bilden werden. Gesetzesentwürfe betreffend eine Änderung des Güter- und Seilwegegesetzes, eine Änderung des Gesetzes über die Einrichtung und Aufgaben des Unvereinbarkeitsausschusses des Landtages, ein Gesetz zur Stärkung des Persönlichkeitswahlrechts und der direkten Demokratie, eine Gesetz über eine Änderung des Land- und Forstarbeitsgesetzes, sowie ein Gesetz über eine Änderung des Land- und forstwirtschaftlichen Bildungsgesetzes liegen zur Begutachtung durch die Landesbürger auf.. GR Robert Hasler ergänzt den Bericht über die e5-Rezertifizierung dahingehend, dass Wolfurt im europaweiten Ranking von Platz 29 auf nunmehr Platz 13 vorgerückt ist. GR Yvonne Böhler informiert über die gemeinsame Weihnachtsaktion der Wirtschaftsregion Hofsteig. EM Wolfgang Schwärzler regt ein Schreiben an die Ortsvereine und die Gemeindeinstitutionen an, mit welchem der Einkauf im Dorf bzw. in der Region propagiert werden soll, zumal dies nicht zuletzt auch der Stärkung der Kommunalsteuereinnahmen diene. Die Tarife für die Benützung von Räumlichkeiten der Gemeinde für das Jahr 2014 werden laut Beilage beschlossen. Die sonstigen Abgaben und Gebühren bleiben – abgesehen von den Kindergarten- und Musikschultarifen, die jeweils im Frühjahr beschlossen werden – unverändert. Antragsteller: Bgm. Christian Natter 4. einstimmig Der Beschäftigungsrahmenplan für das Jahr 2014 wird nach Beantwortung ergänzender Fragen beschlossen. Er umfasst in den Gehaltsklassen 1-6 39 Posten Gehaltsklassen 7-14 88 Posten Gehaltsklassen 15-20 3 Posten Sonderverträge 2 Posten Insgesamt 132 Posten Dies entspricht rund 92 Vollzeit-Beschäftigungsverhältnissen. Den einzelnen Dienststellen sind zugeordnet: Gemeindeamt 20 Posten Wassermeister, Bauhof 8 Posten Kindergärten 35 Posten Musikschule 49 Posten Pflichtschulen, Schülerbetreuung, Bücherei 5 Posten Hauswarte, Raumpflege 15 Posten Antragsteller: Bgm. Christian Natter 5. einstimmig Über Antrag der ÖVP-Fraktion werden nachstehende Veränderungen in der Besetzung der Ausschüsse vorgenommen: Ausschuss Bildung Jugend und Kultur: Michael Klimmer scheidet als Mitglied aus, das Ersatzmitglied Harald Feldmann rückt als Mitglied nach, keine Nominierung eines neuen Ersatzmitgliedes. Ausschuss Dorfentwicklung und Raumplanung: Die Ersatzmitglieder Arno Hagspiel und Michael Klimmer scheiden aus, als neue Ersatzmitglieder werden nominiert: Claudius Bereuter und Oliver Natter. Ausschuss Infrastruktur und Sport: Andreas Santa scheidet als Ersatzmitglied aus, keine Nachnominierung Ausschuss Mobilität und Umwelt: Zwickle Gernot scheidet als Mitglied aus, das Ersatzmitglied Peter Moosbruggger rückt als Mitglied nach. Die Ersatzmitglieder Kerstin Schwarz, Arno Hagspiel, Andreas Santa scheiden aus, als neue Ersatzmtglieder werden nominiert: Andreas Gorbach, Otmar Meusburger und Simone Burtscher. Ausschuss Soziales Miteinander: Kerstin Schwarz scheidet als Mitglied aus, das Ersatzmitglied Barbara Geißler rückt als Mitglied nach, als neues Ersatzmitglied wird Thomas Geiger nominiert. Die bisherigen Ersatzmitglieder rücken vor, die neuen Ersatzmitglieder besetzen die dann freiwerdenden Plätze. einstimmig 6. Der Vorsitzende informiert über die geplante Umstellung der Papiersammlung per 1.7.2014 auf Papiertonne. Im Laufe des Frühjahrs soll mit einem Bürgermeisterbrief die Information an die Haushalte ergehen und dann in weiterer Folge mit der Zustellung der Tonnen an die Haushalte begonnen werden. Für sperrige Kartonagen wird eine Abgabestelle im Bauhof eingerichtet. Gründe für die Umstellung sind neben der Verbesserung der Sammelquote vor allem Auswirkungen auf das Ortsbild, Bürgerzufriedenheit und Kosteneinsparungen. Die Kosten der Umstellung in Höhe von ca. EUR 75.000,-- sollten sich durch die verbesserte Rücklaufquote und Einsparungen bei den Reinigungskosten in ca. 3,5 Jahren amortisieren. In der darauf folgenden Diskussion wird die unnötige Papierflut, vor allem auch durch Gratiszeitungen und Werbebeilagen in den Printmedien kritisiert. Der Vorsitzende bietet an, von Gemeindeseite ein entsprechendes Schreiben an das Medienhaus zu senden. Gemäß der Empfehlung des Umweltausschusses wird die Umstellung der Papiersammlung per 1.6.2014 auf Papiertonne beschlossen. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 7. Der Vorsitzende stellt das Verkehrs- und Gestaltungskonzept, das in den letzten Monaten in Begleitung durch Fachleute und einem breit angelegten Bürgerbeteiligungsprozess erarbeitet wurde, vor. Es trifft vor allem Aussagen zu den Wirkungen und Zielen, zur Netzgliederung und zu standardisierten Straßenbreiten. Zu letzteren hält er fest, dass hier nicht ein fertiges Konzept über die Straßen gestülpt wird, sondern die Ausbauform jeweils anhand der zu erwartenden Art der Verkehrsteilnehmer und der Frequenzen individuell festzulegen ist. Faszinierend für ihn war, dass es gelungen ist, trotz ursprünglich in vielen Bereichen konträren Ansichten schlussendlich ein von allen Beteiligten im Prozess mitgetragenes Konzept zu erarbeiten, das nach Durchführung der formellen Erfordernisse Basis für eine Umsetzung sein wird. In der anschließenden Diskussion verweist GV Peter Moosbrugger auf den großen öffentlichen Raum, den die Gemeindestraßen einnehmen und den es, insbesondere auch in der Verantwortung für Kinder und die Seniorengeneration, als öffentliche Flächen zu gestalten gelte. Ziel sei ein Stärken des Miteinanders und nicht Widerstände gegen den motorisierten Verkehr aufzubauen. Die Verständnisfragen von GV Peter Grebenz zu Bushaltestellen, Vorrangregelungen bei Fahrradstraßen, Begegnungszone Bütze und zum Erschließungskonzept Hohe Brücke werden durch den Vorsitzenden beantwortet. EM Wolfgang Schwärzler wünscht sich im Sinne einer Stärkung der Attraktivität für Fußgänger auch ein „Bänklekonzept“ und ersucht, die Einführung der verschiedenen Zonen nicht von ersten Tag weg mit Strafen zu begleiten. Für GR Hans Fetz ist das vorliegende Konzept mit das Ergebnis der über viele Jahre mit den Bürgern geführten Diskussionen, vieler Anregungen und Beschwerden und vieler Verkehrserhebungen. Dabei kristallisierte sich immer mehr heraus, dass eine flächendeckende Einführung einer 40 kmhBeschränkung nicht die Lösung ist. Er ist überzeugt, dass der nun beschrittene Weg eine Lösung bietet, die den Bürgeranliegen gerecht wird. GV Anton Böhler sieht im Konzept zwar einige gute Ansätze andererseits aber Probleme in den geplanten 30 kmh-Beschränkungen und den Fahrradstraßen. Demgegenüber begrüßt GV Dr. Ernst Stadelmann die geplanten Geschwindigkeitsbegrenzungen und streicht vor allem die Ziele eines guten Miteinanders aller Verkehrsteilnehmer und eine flüssigen Verkehrs hervor. GV Mag. Michaela Anwander betont das positive Ergebnis des Beteiligungsprozesses bei dem trotz aller Gegensätze ein gemeinsamer Weg gefunden werden konnte und verweist auf die Leitbildkonformität der Ergebnisse. Der Entwurf des Verkehrs- und Gestaltungskonzepts für Wolfurter Straßen („Wolfurter Weg“) wird gem. § 11 Abs 3 Raumplanungsgesetz zur allgemeinen Einsichtnahme aufgelegt. Antragsteller: Bgm. Christian Natter 3 Gegenstimmen (FPÖ, GV Peter Grebenz) Der Vorsitzende bedankt sich bei der Projektgruppe für die sehr aufwendige Arbeit und bei allen Beteiligten für die stets sehr sachlich geführte Diskussion. 8. Für den Bauhof wird ein Mehrzweckfahrzeug der Marke Kommunaltransporter T 10X angeschafft. Der Lieferauftrag wird zum Nettopreis von EUR 161.790,-- an die bestbietende Fa. BayWa, Frastanz, vergeben. Die Anschaffung geht zu Lasten des Budgets 2014. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 9. Zu den Gesetzesbeschlüssen betreffend ein Gesetz über eine Änderung des Gesetzes über Naturund Landschaftsentwicklung, zwei Gesetze über Änderungen des Baugesetzes, eine Änderung des Bauproduktegesetzes, eine Gesetz über eine Änderung des LandeslehrerDiensthoheitsgesetzes, ein Gesetz über eine Änderung des Pflichtschulzeitgesetzes, ein Gesetz über eine Änderung des Pflichtschulorganisationsgesetzes, ein Gesetz über eine Änderung des Pflichtschulzeitgesetzes, eine Änderung des Schulerhaltungsgesetzes und ein Gesetz über eine Änderung des Landwirtschaftlichen Schulgesetzes wird kein Antrag auf Volksabstimmung gestellt. 10. Da keine Änderungswünsche vorgebracht werden, gilt die Verhandlungsschrift der 31. Sitzung der Gemeindevertretung vom 23.10.2013 als genehmigt. 11. a) b) c) GR Yvonne Böhler bewirbt den Wochenmarkt, der auch in der Adventszeit mit einem attraktiven Rahmenprogramm aufwarten kann. Zwischen Weihnachten und Dreikönig macht der Wochenmarkt eine kurze Winterpause. GR Hans Fetz berichtet von einer kürzlich am Sternenplatz durchgeführten Radarmessung. Bei einer Frequenz von 427 PKW’s und 12 LKW’s im Messzeitraum mussten erfreulicherweise lediglich 11 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt werden. Der Vorsitzende bedankt sich abschließend bei allen Mandataren für die Arbeit im abgelaufenen Jahr, einem spannenden Jahr mit vielen Weichenstellungen für die Zukunft. Er hebt vor allem das ausgezeichnete Gesprächsklima mit allen Fraktionen hervor. Ein weiterer abschließender Dank gilt den Mitgliedern des Gemeindevorstands, die sich – was durchaus nicht Standard im Lande ist – durch hohe Fachkompetenz und Engagement auszeichnen. Er wünscht allen Anwesenden frohe Festtage. Schluss der Sitzung: 20:50 Uhr Der Schriftführer: Der Vorsitzende:
  1. wolfurtvertretung
20131023_GVE031 Wolfurt 23.10.2013 Verhandlungsschrift über die am Mittwoch, 23. Oktober 2013, stattgefundene 31. Sitzung der Gemeindevertretung Vorsitzender: Schriftführerin: Anwesend: Entschuldigt: Ort: Beginn: Bgm. Christian Natter GdeSekr. Dr. Sylvester Schneider 20 Gemeindevertreter sowie die Ersatzleute DI Simone Burtscher, Elisabeth Hirsch, Alfred Köb, Fatma Kaya, Mag. Oliver Natter, Jürgen Pinter und Martin Leiter GV Mag. Jürgen Adami, GV Ing. Michael Klimmer, GV Daniela Marent, GV Dipl-BW Harald Moosbrugger, GV Hermann Schertler, GV Anton Böhler und GV Susanne Ernst Kultursaal 20.00 Uhr Der Vorsitzende begrüßt die erschienenen Mandatare und Gäste und stellt die ordnungsgemäße Ladung sowie die Beschlussfähigkeit fest. Die Tagesordnung wird um den neuen TOP „6. GST-NR 410/70; Änderung der Flächenwidmung“ erweitert. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig Tagesordnung: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. Bürgeranfragen Mitteilungen Stellungnahme zu Gesetzesbeschlüssen Erhöhung Baunutzungszahl a) GST-NR 1037/2; Wohnanlage Schmerzenbildstraße b) GST-NR 410/70; Multifunktionshalle Dammstraße (Egon Arnold) Vergabe Baumeisterarbeiten Parkplatz Cubus/Vereinshaus GST-NR 410/70; Änderung der Flächenwidmung Genehmigung der Verhandlungsschrift der 30. Sitzung der Gemeindevertretung vom 18.9.2013 Allfälliges Erledigung: zu 1. a) Oswald Geißler fragt nach, welche Maßnahmen seit seiner Anfrage zum Thema Hallenmasters Wolfurt im Jänner dieses Jahres getroffen wurden. Laut GR Hans Fetz fand aktuelle eine gemeinsame Besprechung von Vertretern des FC Wolfurt, der Polizei Wolfurt und der Gemeinde statt, bei welchem eine Reihe von Maßnahmenvorschlägen ausgearbeitet b) 2. a) b) c) d) e) f) g) h) wurden. Diese werden noch auf ihre faktische und rechtliche Durchführbarkeit geprüft. Danach (bis in ca. 14 Tagen) ist eine Anrainerinformation zu diesem Thema vorgesehen. Auch soll in der Dezembersitzung der Gemeindevertretung darüber berichtet werden. Eine weitere Anfrage von Oswald Geißler zu den versprochenen Ergebnissen der Messungen nach Aufnahme des Volllastbetriebs beim Handymasten auf dem Kultursaal wird vom Vorsitzenden dahingehend beantwortet, dass die Messungen zwar mittlerweile abgeschlossen sind, die Auswertung und der Vergleich mit den früheren Daten aber noch fehlen. Auch hier sollten die Ergebnisse bis in ca. 14 Tagen vorliegen und ist eine Anrainerinformation geplant. Der Vorsitzende berichtet über das Wolfurter Ergebnis der Nationalratswahl 2013. Die Wahlkarten wurden von der Bezirkswahlbehörde ausgewertet. Eine örtliche Zuordnung ist aus Datenschutzgründen nicht möglich. Die Wahlkarten wirken sich daher nur auf das Bezirksergebnis aus. Bei den Vorzugsstimmen erhielten Michael Pompl (SPÖ) im Regionalwahlkreis 96 Stimmen und im Landeswahlkreis 14 Stimmen, Vizebgm. Angelika Moosbrugger (ÖVP) im Regionalwahlkreis 353 Stimmen und im Landeswahlkreis 26 Stimmen. Im Rahmen von Vision Rheintal wurde kürzlich von den Bürgermeistern der beteiligten 29 Gemeinden eine „Vereinbarung Gemeinnütziger Wohnbau“ abgeschlossen. Wichtige Eckpunkte sind das Bekenntnis zu standardisierten Bedarfserhebungen, bei denen auch die regionalen Erfordernisse Berücksichtigung finden sollen, Qualitätskriterien, soziale Arbeit in den Siedlungen, uvm . Das Land hat die von den Gemeinden Wolfurt und Lauterach beantragten Änderungen der Landesgrünzone zur Auflage gebracht. Erfreulich zu bemerken ist, dass die vorgeschlagenen Alternativflächen unverändert übernommen wurden, was den Vorarbeiten in den Gemeinden ein sehr gutes Zeugnis ausstellt. Obwohl ein Aushang an der Amtstafel ausreichend gewesen wäre, wurden die von der Neuaufnahme in die Landesgrünzone betroffenen Grundeigentümer zusätzlich schriftlich verständigt. Für die Volksschule Mähdle konnte im Rahmen von „Construktive Alps“, einem von der Schweiz und Liechtenstein vergebenen internationalen Architekturpreis für nachhaltiges Bauen und Sanieren im Alpenraum, eine weitere Anerkennung entgegengenommen werden. Überraschenderweise wurde vom Land Vorarlberg statt für das beantragte 80-BettenSeniorenheim eine Förderungszusage lediglich für 60 Betten erteilt. Dies stieß sowohl bei den Bürgermeistern, wie auch bei der Arbeitsgruppe Pflege auf Unverständnis, zumal die derzeit vorhandenen 50 Betten voll belegt sind, eine längere Warteliste besteht und zukünftig auch die Gemeinden Schwarzach und Kennelbach mitversorgt werden sollen. Es gab deshalb kürzlich ein neuerliches Gespräch mit der zuständigen LR Schmid. Nunmehr sollen die neuesten Ergebnisse des erweiterten Spektrums (zB Auswirkungen 24-Stunden-Hilfe, Bedarf an 1 und 2 Bettzimmer etc.) in die Bedarfsstudie eingearbeitet werden. Das Ergebnis wird bis Anfang 2014 vorliegen. Über Anfrage von GV Peter Grebenz ergänzt der Vorsitzende, dass derzeit intensive und teilweise auch erfolgversprechende Gespräche bezüglich der Standortfrage im Laufen sind. Eine endgültige Festlegung ist für 2014 vorgesehen. Der Vorsitzende berichtet über eine Landtagsanfrage von LAbg. Dieter Egger zum geplanten Abfallwirtschaftszentrum. Diese erzeugte bei den Bürgermeistern der beteiligten Gemeinden doch einige Irritationen, zumal die Fragen mit einem einfachen Telefonat zu klären gewesen wären. Die Anfragebeantwortung wurde zwischenzeitlich formell ausgearbeitet und an LStH Mag. Rüdisser gesendet. Vor ca. 14 Tagen fand die letzte Sitzung im Rahmen des Bürgerbeteiligungsprozesses „Verkehrs- und Gestaltungskonzept“ statt. Laut Bericht des Vorsitzenden liegt als Ergebnis eine sehr gute, aber auch ambitionierte Lösung vor. Diese soll den Gemeindemandataren in einer Sitzung am 13.11.2013 präsentiert werden. Der Vorsitzende berichtet über ein Schreiben des Landes Vorarlberg, mit welchem die 2013 gewährte Förderung für die Möblierung der Ganztagsklasse an der VMS Wolfurt i) j) k) 3. zurückgefordert wurde. Bei der Förderungsgewährung wurde übersehen, dass die Ausstattung mit Schulmöbeln nicht durch den Förderungskatalog gedeckt ist. In der Sitzung vom 21.10. hat der Gemeindevorstand die Auslobung eines Architektenwettbewerbs für den Neubau der Musikschule beschlossen. Die Auslobung erfolgt in Form eines geladenen Wettbewerbs mit über 20 Teilnehmern. Die Ausschreibung erfolgt im Laufe des Monats November, die Jurierung ist für den 6.2.2014 terminisiert. Ein Gesetzesentwurf über eine Änderung des Gesetzes über Betreiberpflichten zum Schutz der Umwelt liegt zur Begutachtung durch die Landesbürger auf. Vizebgm. Angelika Moosbrugger berichtet, dass kürzlich die Schlüsselübergabe für die Berufsvorbereitungsklasse Lauterach, einer Dependence der Polytechnischen Schule Bregenz, stattgefunden habe. Bei der Ausführung wurden ungewöhnliche Wege beschritten und ein sehenswertes Ergebnis erzielt. Zu den Gesetzesbeschlüssen betreffend ein Gesetz über eine Änderung des Sammlungsgesetzes und ein Gesetz über eine Änderung des Gesetzes über Maßnahmen gegen Lärmstörungen und über das Halten von Tieren wird kein Antrag auf Volksabstimmung gestellt. 4. a) Bgm. Christian Natter erklärt sich für befangen und übergibt den Vorsitz an Vizebgm. Angelika Moosbrugger und verlässt für diesen TOP den Raum. Nach Vorstellung des Projekts Wohnanlage Schmerzenbildstraße/Blumenfeld wird die eingelangte Stellungnahme von Roland Köb zur Kenntnis gebracht. Nach kurzer Diskussion wird der beantragten Erhöhung der Baunutzungszahl auf 59,5 für GST-NR 1037/2 die Zustimmung erteilt. Antragsteller: Vizebgm. Angelika Moosbrugger b) Ebenfalls nach kurzer Diskussion wird für das vom nunmehr wieder den Vorsitz führenden Bgm. Christian Natter vorgestellte Projekt einer Multifunktionshalle auf GST-NR 410/70 eine Erhöhung der Baunutzungszahl auf 68,1 bewilligt. Antragsteller: Bgm. Christian Natter 5. einstimmig einstimmig Nach Zusicherung durch den Vorsitzenden, dass die Auftragsvergabe die zugesicherte Neubehandlung der Baustufe 3 (Park hinter Vereinshaus) nicht beeinträchtigt, wird beschlossen, den Auftrag zur Durchführung der Baumeisterarbeiten für Parkplatz und Außenraum Cubus/Vereinhaus in Form eines Anhängeauftrags um die Nettoauftragssumme von EUR 1.087.135,92 an die ARGE I+R Schertler/Oberhauser+Schedler zu vergeben. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 6. Für den Bau der Multifunktionshalle auf GST-NR 410/70 sind diverse kleinere Zu- und Abschreibungen von Grundstücksflächen bei diesem Grundstück erforderlich. Da die Zuschreibungen teilweise eine andere Flächenwidmung aufweisen wird beschlossen, die bisherigen parzellenscharfen Widmungen nach der Durchführung der Flächenänderungen wieder den neuen Grenzen entsprechend anzupassen. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 7. Da keine Änderungswünsche vorgebracht werden, gilt die Verhandlungsschrift der 30. Sitzung der Gemeindevertretung vom 18.9.2013 als genehmigt. 8. a) GV Mag. Michaela Anwander erkundigt sich über den aktuellen Stand hinsichtlich der Ursachen der Bauschäden bei der VS Mähdle. Vom Vorsitzenden wird zugesichert der Gemeindevertretung zu berichten, wenn die Ursachenforschung abgeschlossen ist. b) c) d) e) f) Eine Anfrage von GV Dr. Martin Lindenthal zu den auch nach der Sanierung immer noch „klappernden“ Pflastersteinen bei Sternenplatz wird zur Beantwortung in Vormerk genommen. Laut GV Dr. Martin Lindenthal scheint die ausgeschiedene Mandatarin Ines Müller immer noch im Verteiler der Gemeinde auf. GR Hans Fetz lädt die Mandatare zum Dorfball der Bauerkapelle am 8.11. im Vereinshaus ein. Eine Anfrage von EM Alfred Köb, wie die Zufahrt zur Baustelle Ippachbach an der Sonnenstraße geregelt sei wird vom Vorsitzenden dahingehend beantwortet, dass die Zufahrt für den Baustellenverkehr sowohl über Sonnenstraße, wie auch Frühlingstraße zulässig ist. Die Zufahrtsbeschränkung für den Privatverkehr über die Sonnenstraße ist dadurch jedoch nicht berührt. Die Läbbe haben im Rahmen ihrer 50-Jahr-Feiern drei Aufführungen mit den besten Balleinlagen der letzten 25 Jahre organisiert. Die Termine sind am 25. und 26.10. jeweils am Abend um am 27.10 vormittags. Besucher aus den Reihen der Mandatare sind herzlich willkommen. Schluss der Sitzung: 21:30 Uhr Der Schriftführer: Der Vorsitzende:
  1. wolfurtvertretung
20130918_GVE030 Wolfurt 18.09.2013 Verhandlungsschrift über die am Mittwoch, 18. September 2013, stattgefundene 30. Sitzung der Gemeindevertretung Vorsitzender: Schriftführerin: Anwesend: Entschuldigt: Ort: Beginn: Bgm. Christian Natter GdeSekr. Dr. Sylvester Schneider 21 Gemeindevertreter sowie die Ersatzleute Barbara Geißler, DI Simone Burtscher, Alwin Schönenberger, Alfred Köb, Silvia KöbGisinger, Ursula Molitor GV Mag. Jürgen Adami, GV Ing. Michael Klimmer, GV Dipl-BW Harald Moosbrugger, GV Hermann Schertler, GV Ernst Stadelmann und GV Maria Thaler Kultursaal 20.00 Uhr Der Vorsitzende begrüßt die erschienenen Mandatare und Gäste und stellt die ordnungsgemäße Ladung sowie die Beschlussfähigkeit fest. Da keine Änderungs- oder Ergänzungswünsche vorgebracht werden, gilt die Tagesordnung wie ausgesendet als genehmigt. Tagesordnung: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. Bürgeranfragen Mitteilungen Energiestrategie Wolfurt Erweiterung Spiel- und Freiraumkonzept Gestaltung Areal Cubus/Vereinshaus Grundankauf 2/3 Miteigentumsanteile GST-NR 788 und 790 Genehmigung der Verhandlungsschrift der 29. Sitzung der Gemeindevertretung vom 26.6.2013 Allfälliges Erledigung: zu 1. Vertreter der „Bürgerinitiative Wolfurt gegen das ASZ am Grünschnittplatz“ bringen erneut die nach ihrer Meinung mangelnde Information an die Anrainer und die aus ihrer Sicht unzureichende Anfragebeantwortung in der letzten Sitzung vor. Der Vorsitzende hält dem entgegen, dass die Informationen dem seinerzeitigen Wissensstand entsprechend korrekt weitergegeben wurden. Wie versprochen sei zwischenzeitlich ein unabhängiges Schweizer Büro mit der Prüfung der Standortfrage beauftragt worden. Er hält dazu fest, dass darauf geachtet wurde ein Unternehmen zu finden, das bislang in keiner der beteiligten Gemeinden tätig war. Darüber hinaus wurden dem Unternehmen keinerlei Vorgaben bezüglich hinsichtlich der zu prüfenden möglichen Standorte gemacht. Wie in der letzten Sitzung angekündigt, sollen die Ergebnisse Ende September/Anfang Oktober vorliegen. Die Bürgerinitiative werde dann unverzüglich und direkt informiert, dann erst die Gemeindegremien mit den Ergebnissen der Studie befasst. 2. a) b) c) d) e) f) g) h) i) j) 3. Mit Schreiben vom 11.7.2013 hat das Landesgericht Feldkirch die Bestellung von Burkhard Hinteregger zum Legalisator für das Ortsgebiet von Wolfurt bestätigt. Mit Verordnung der Landesregierung wurde die Sprengelgrenze zwischen den beiden Wolfurter Volksschulen den aktuellen Gegebenheiten angepasst. Der Vorsitzende berichtet über das von der Jugendarbeiterin Judith Bildstein initiierte Projekt „strong enough“ und bringt einen vom Fotoclub dazu erstellten Flyer in Umlauf. Durch die Starkniederschläge Mai/Juni wurde auch die Volksschule Mähdle erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Sowohl der ungewöhnlich hohe Grundwasserspiegel, wie auch die Oberflächenwässer führten zu diversen Wassereintritten. Zwischenzeitlich wurden mit Hochdruck verschiedenste Maßnahmen zur Grundwasserabsenkung und zur Abdichtung des Gebäudes vorgenommen, um die ungehinderte Nutzung der Schule zum Schulstart gewährleisten zu können. Hinsichtlich der im Zuge der Arbeiten festgestellten Baumängel werden Schadenersatzansprüche geprüft. Die Turnhalle sollte ab kommender Woche wieder benützbar sein. An der VS Bütze wurde zur administrativen Entlastung des Direktors mit Brigitte Fink eine Sekretärin in einem geringfügigen Beschäftigungsverhältnis angestellt. Die Kosten werden von Land refundiert. Das Auswahlverfahren wurde unabhängig von der Gemeinde durch den Direktor durchgeführt. In den nächsten Tagen soll das Objekt Dornbirner Straße 33 abgebrochen werden. An dieser Stelle wird das bereits in Wolfurt ansäßige Bestattungsunternehmen Nuck ein Wohn- und Geschäftshaus errichten. GR Hans Fetz berichtet über den Stand der Bauarbeiten beim Hochwasserprojekt Ippachbach/Himmelreichbach. Der Geschiebefang des Himmelreichbaches, sowie der neue Zusammenschluss im Bereich zwischen dem Sternenplatz und der Bestand Ippachbach konnten bis auf die Asphaltierungsarbeiten fertiggestellt werden. Die Bauarbeiten am Ippachbach liegen im Plan. Das Unterbringen der Vielzahl an verschiedenen Leitungen erforderte einiges an Aufwand, wobei vor allem der Knoten im Bereich Wälderstraße/Unterhub einige Probleme aufwarf, für die mittlerweile aber eine gute Lösung gefunden werden konnte. Auf Anfrage von Vizebgm. Angelika Moosbrugger bringt der Vorsitzende zur Kenntnis, dass die bisher sehr mangelhafte A1-Internetanbindung in Wolfurt in Kürze der Vergangenheit angehören sollte. In den letzten Wochen wurden im Gebiet Wolfurt-Nord 17 neue mit Glasfaserkabel versorgte Verteilerkästen errichtet. Bis Ende Oktober sollte damit eine Highspeed-Abdeckung des Ortsgebietes von 95% gewährleistet sein. GR Elisabeth Fischer berichtet von der diesjährigen Seniorenausfahrt nach Sulzberg. Organisiert über den Familienverband nahmen ca. 180 Senioren teil, die mit 47 Privatautos nach Sulzberg und retour gefahren wurden. Sie spricht dem Familienverband und den freiwilligen Helfern ein herzliches Dankeschön aus. Laut GR Robert Hasler steht die diesjährige „Mobilwoche“ unter dem Motte blühende Straßen. Über das kommende Wochenende werden beide Volksschulen und die Kindergärten Rickenbach und Dorf verschiedene Straßen in „Blumenwiesen verwandeln“. Der Vorsitzende begrüßt den Leiter der e5-Gruppe, DI Johannes Köb, der mit tatkräftiger Unterstützung durch das e5-Team und GV DI Martin Reis die Energiestrategie ausgearbeitet hat. Laut DI Johannes Köb wurden ausgehend vom Bezugsjahr 2001, für das die Energieverbräuche und die CO2-Bilanz erhoben wurden, die vom Convenant of Mayors vorgegebenen Ziele einer Reduktion des CO2-Ausstoßes von 20% festgelegt, wobei weitgehend auf bereits gefasste Beschlüsse der Gemeinde zurückgegriffen werden konnte, die nur noch in ein gemeinsames Strategiepapier zusammengefasst werden mussten. Die Energiestrategie umfasst 4 Bereiche – Haushalt, kommunaler Bereich, Mobilität, Unternehmen – für die jeweils gesonderte Betrachtungsweisen angesetzt wurden. Nach Beantwortung verschiedener Fragen wird die Energiestrategie gemäß dem ausgearbeiteten Konzept (Beilage) mit einem Dank an alle Beteiligten verabschiedet. Antragsteller: Bgm. Christian Natter 4. Vizebgm. Angelika Moosbrugger stellt das Projekt eines Niedrigseilgartens „Von Baum zu Baum“ im Bereich zwischen Radweg an der Ach und Beachvolleyballplatz vor. Initiiert von Alexander Wohlmuth soll hier im Rahmen eines Beteiligungsprojektes ein Spielraum mit verschiedenen Elementen entstehen. Angedacht ist ein dynamischer Spielraum, der sich auch laufend wieder verändern kann. Zumindest Teile davon sollen beim Spielefest 2014 bereits bespielbar sein. Der Platz ist im Spiel- und Freiraumkonzept der Gemeinde noch nicht erfasst, weshalb beschlossen wird, das Spiel- und Freiraumkonzept um diesen Platz zu erweitern Antragsteller: Vizebgm. Angelika Moosbrugger 5. einstimmig einstimmig Der Vorsitzende stellt die aktuellen Planungen für den Parkplatz- und Außenbereich von Cubus und Vereinshaus in 3 Teilen vor. Im südlichen Bereich beim Cubus soll ein klar gegliederter Parkplatz entstehen, der einerseits die im Masterplan vorgesehene Durchgängigkeit aufnimmt und andererseits die Formensprache und Bepflanzung des bestehenden Außenbereiches fortführt. Der zweite Bereich umfasst den Bereich westlich des Vereinshauses, der durch Gliederung und Bepflanzung mit pflegeextensiven Sträuchern einen parkähnlichen Charakter erhalten soll. Der dritte Bereich umfasst die Flächen nördlich und südlich des Vereinshauses. Im Süden, entlang der Wälderstraße, sind Fahrradabstellanlagen, eine Altstoffsammelstelle für Glas und Metall, sowie eventuell ein öffentliches WC angedacht. Zwischen Vereinshaus und dieser Anlage besteht die Möglichkeit Busse abzustellen, wobei aber die bestehende Busbucht beim Cubus als Hauptparkmöglichkeit für Busse vorgesehen ist. Der Bereich nördlich des Vereinshauses ist als Veranstaltungsplatz (Möglichkeit für ein Zelt) und Park mit entsprechender Infrastruktur vorgesehen. Es wurde Augenmerk auf die Nutzbarkeit im Zusammenspiel mit dem Vereinshaus gelegt. Nach Ansicht der Grünen weicht die vorgelegte Planung im letztgenannten Bereich vom Masterplan ab und ist konzeptionell noch zu wenig durchdacht. Dem wird entgegengehalten, dass das Gesamtkonzept in sich stimmig erscheint und bereits zweimal im Planungsausschuss ausführlich diskutiert und einstimmig zur finalen Entwicklung freigegeben wurde. Der Vorsitzende sichert zu, diesen Bereich im Planungsausschuss nochmals eingehend zu diskutieren. Gegebenenfalls sind durchaus noch Nachjustierungen möglich. Es handle sich hier aber um einen Grundsatzbeschluss, der für die weiteren Schritte notwendig sei. Der Antrag der Grünen den Tagesordnungspunkt aus den angeführten Gründen zu vertagen findet keine Mehrheit. Antragsteller: GV Mag. Michaela Anwander 3 Prostimmen (GRÜNE) Es wird nachstehender Grundsatzbeschluss gefasst: Im Zuge der Arbeiten zum Hochwasserschutz (Neuverrohrung des Ippachbaches) und der damit verbundenen Neugestaltung der Wälderstraße und der Kernzone Strohdorf im Rahmen der Hofsteigader, soll auch der Park- und Außenraum von Cubus und Vereinshaus neu gestaltet werden. Die Gemeindevertretung beschließt die Fortführung der Planung und Umsetzung des Projektes mit geschätzten Kosten von ca. EUR 1,3 bis 1,6 Mio. zuzüglich MWSt. auf Grundlage der vorliegenden Planung von Landschaftsplaner DI Andreas Cukrowicz. Antragsteller: Bgm. Christian Natter 3 Gegenstimmen (GRÜNE) 6. Die Marktgemeinde Wolfurt ist zu 1/3 Miteigentümerin an den GST-NR 788 und 790. Nach langwierigen Auseinandersetzungen und Verhandlungen konnte nunmehr ein Kompromiss gefunden werden. Die Marktgemeinde Wolfurt erwirbt nunmehr von Anna Peilnsteiner die restlichen 2/3 an den genannten Liegenschaften zum Preis von EUR 100.100,--. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 7. Da keine Änderungswünsche vorgebracht werden, gilt die Verhandlungsschrift der 29. Sitzung der Gemeindevertretung vom 26.6..2013 als genehmigt. 8. a) GR Yvonne Böhler verweist auf den am kommenden Wochenende stattfindenden 20. Herbstmarkt, der wieder mit vielen tollen Attraktionen und Unterhaltungen aufwarten wird. Da er auf den „Autofreien Tag“ fällt, sind auch zu diesem Thema verschiedenste Aktionen vorgesehen. b) GR Robert Hasler erinnert an den Abschluss des Fahrradwettbewerbes am 21.9.2013, der traditionell mit einer Rad-Sternfahrt begangen wird. Abfahrt ist heuer um 14:00 Uhr ab Sternenplatz. c) Eine Anfrage von GV Dr. Martin Lindenthal, ob die Sanierung der Plasterung beim Sternenplatz auf schnellfahrende Autos oder auf Baumängel zurückzuführen sei und wie hoch die Sanierungskosten waren wird vom Vorsitzenden dahingehend beantwortet, dass Grund für die Schäden einerseits die Starkniederschläge im Mai/Juni, sowie das Befahren mit schwerem Gerät im Zuge des Hochwasserschutzbaus Himmelreich waren. Die Kosten von rund EUR 6.400,-- werden von der Gemeinde getragen, wobei die Fa. Winsauer im Kulanzwege nur die Selbstkosten der Pflastererarbeiten verrechnete und auf die Kosten des Einsandens ganz verzichtete. Obwohl von Vorneherein klar war, dass der Platz nicht wartungsfrei sein wird, sollen zukünftig eine Tonnagebeschränkung verordnet und halbjährliche Kontrollen durchgeführt werden. Schluss der Sitzung: 22:15 Uhr Der Schriftführer: Der Vorsitzende:
  1. wolfurtvertretung
20130626_GVE029 Wolfurt 26.06.2013 Verhandlungsschrift über die am Mittwoch, 26. Juni 2013, stattgefundene 29. Sitzung der Gemeindevertretung Vorsitzender: Schriftführerin: Anwesend: Entschuldigt: Ort: Beginn: Bgm. Christian Natter GdeSekr. Dr. Sylvester Schneider 18 Gemeindevertreter (GR Yvonne Böhler ab TOP 2.c) sowie die Ersatzleute Barbara Geißler, Jürgen Pinter, Alexandria Stauber, Elisabeth Hirsch, Johannes Böhler, Alfred Köb, Andreas Gorbach, Wolfgang Simma und Bertram Thaler GV Mag. Jürgen Adami, GV Anton Böhler, GV Susanne Ernst, GV Ing. Michael Klimmer, GV Daniela Marent, GV Gerold Mohr, GV DiplBW Harald Moosbrugger, GV Hermann Schertler und GV Maria Thaler Kultursaal 20.00 Uhr Der Vorsitzende begrüßt die erschienenen Mandatare und stellt die ordnungsgemäße Ladung sowie die Beschlussfähigkeit fest. Ein weiterer Gruß gilt den zahlreich erschienenen Gästen. Da keine Änderungs- oder Ergänzungswünsche vorgebracht werden, gilt die Tagesordnung wie ausgesendet als genehmigt. Tagesordnung: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. Bürgeranfragen Mitteilungen Stellungnahme zu Gesetzesbeschlüssen Grundsatzbeschluss Reihung Projekte Änderung der Wohnungsvergaberichtlinien Abbruch der Objekte Wälderstraße 5b, 5c, 5d Grundankauf Teilfläche aus GST-NR 672/3 (Wegscheider Susanne) Schenkung Weganlage GST-NR 1163 (Schmutzer Pia) Löschung Fußsteig GST-NR 2618/2 (Feldmann Gertrud) Auftragsvergabe: Hochwasserschutz Ippachbach/Neugestaltung Wälderstraße Genehmigung der Verhandlungsschrift der 28. Sitzung der Gemeindevertretung vom 15.5.2013 Allfälliges Erledigung: zu 1. Christl Hechenberger trägt namens der „Bürgerinitiative Wolfurt gegen das ASZ am Grünschnittplatz“ die Bedenken der Anrainer zum geplanten Standort vor und stellt eine Anfrage zur weiteren Vorgangsweise (der volle Wortlaut liegt dem Protokoll als Anlage bei). In seiner Anfragebeantwortung streicht der Vorsitzende das Ziel einer Infrastrukturverbesserung durch ein gemeinsames Abfallsammelzentrum für die Gemeinden Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt hervor, für das sechs verschiedene mögliche Standorte geprüft wurden und das zwischenzeitlich auch durch Grundsatzbeschlüsse aller vier Gemeindevertretungen bekräftigt wurde. Das Abwarten der Grundsatzbeschlüsse war auch Grund für die zeitlich zugegebenermaßen etwas knappe Information an die Anrainer. Er hält fest, dass die Initiative ernst genommen werde und die Bedenken der nächsten Nachbarn durchwegs verständlich seien. Aus diesem Grund werde das Vorbringen der Bürgerinitiative auch bei der konstituierenden Sitzung der Projektgruppe intensiv diskutiert und die weitere Vorgehensweise entwickelt werden. Auch im Hinblick auf die anstehende Sommerpause könne er der Bürgerinitiative die Zusicherung geben, dass bis zu einer Rückmeldung an die Initiative (Ende September/Anfang Oktober) keine weiteren Schritte vorgenommen werden. 2. a) b) c) d) e) f) Der Vorsitzende berichtet von der 11. Rheintalkonferenz bei der gemeinnütziger Wohnbau als wichtiges Thema der gesamten Region deklariert und eine gemeinsame Vereinbarung verabschiedet wurde. Die inhaltliche Auseinandersetzung damit wird in der ersten Herbstsitzung erfolgen. Über Anfrage von Peter Grebenz, der auf die lange Wohnungswerberliste und die dadurch gegebene Dringlichkeit verweist, erklärt der Vorsitzende, dass die Priorität zwar klar sei – auch die zuständige Gemeinderätin Elisabeth Fischer habe diese Thematik bereits mehrfach angesprochen - in den vergangenen Monaten aber verschiedene raumplanerische Themen zu ordnen waren (zB Standort neues Seniorenheim) und deshalb ein fixer Terminplan noch nicht erstellt werden konnte. Mit Schreiben vom 15.5.2013 teilt das Amt der Vbg. Landesregierung mit, dass die Errichtung einer Polytechnischen Schule in Lauterach bewilligt und ein gemeinsamer Schulsprengel mit der Polytechnischen Schule Bregenz festgelegt wurde. Vizebgm. Angelika Moosbrugger ergänzt, dass 2 Berufsvorbereitungsklassen für ca. 50 Schüler, vor allem der 10. und 11. Schulstufe, errichtet werden. Zur Direktorin wurde Elke Gartner bestellt. In Sachen Terminal Wolfurt sind leider immer noch keine echten Fortschritte zu verzeichnen. Zwar hat zwischenzeitlich eine Konferenz der Fachabteilungen des Landes zu dieser Thematik stattgefunden, mit einer Antwort auf den Antrag betreffend Herausnahme von Flächen aus der Landesgrünzone ist aber frühestens im Herbst zu rechnen. Der Handymast auf dem „Grünen Haus“ wurde nach langem Zuwarten erst in den letzten Wochen voll bestückt. Die versprochenen Messungen konnten nun durchgeführt werden, allerdings liegen die Auswertungen noch nicht vor. Mit 1.7. erfolgt eine organisatorische Änderung im Bauhof, die eine Optimierung der Aufgabenerledigung zum Ziel hat. Ab diesem Zeitpunkt wird innerhalb des Bauhofes eine organisatorische Abtrennung des Wasserwerkes vorgenommen, für das hinkünftig Kurt Klauser allein verantwortlich zeichnet. Die Vorarbeiteragenden im Bauhof werden dagegen Hermann Hopfner übertragen. Mit dieser Änderung soll vor allem im Wasserbereich ein aktives Agieren, statt wie bisher einem bloßen Reagieren ermöglicht werden. Über Anregung von GV Peter Grebenz nun gleichzeitig einen Nachfolger im Wasserbereich aufzubauen erklärt der Vorsitzende, dass im Moment noch kein Handlungsbedarf bestehe, das Thema aber als wichtig im Auge behalten und frühzeitig reagiert werde. Vizebgm. Angelika Moosbrugger stellt die Ergebnisse der erstmals durchgeführten Elternbefragung an den frühen Bildungseinrichtungen vor. Insgesamt wurde allen Einrichtungen ein durchwegs sehr gutes Zeugnis ausgestellt, wenngleich sich an einzelnen Punkten auch ein Handlungsbedarf herauskristallisiert hat, was Gegenstand der herbstlichen Beratungen im zuständigen Ausschuss sein werde. Da die Befragung erstmalig durchgeführt wurde kam es durch den Abklärungsbedarf zu verschiedenen Punkten zu Verzögerungen bei der Auswertung, weshalb diese erst jetzt vorgelegt werden kann. Sie soll ab kommender Woche in den Einrichtungen aufliegen und über die Gemeindehomepage, differenziert nach Einrichtungen, abrufbar sein. Leider war der Fragebogen bei der Bezeichnung der Einrichtung g) hi) zu wenig klar formuliert, weshalb sich Kinderbetreuungseinrichtungen und Kindergärten Rickenbach und Fatt nicht klar trennen lassen. Derzeit wird noch versucht über die Altersschiene zumindest eine Grobtrennung zu erreichen. Den Pädagoginnen wird sowohl für das Ergebnis als auch den offenen Umgang damit ein Kompliment ausgesprochen. GR Yvonne Böhler berichtet von der „Wirtschaftregion Hofsteig“, die von den Wirtschaftsgemeinschaften und Interessensgruppen aus den fünf Gemeinden Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt ins Leben gerufen wurde. Der Verein setzt sich für die Weiterentwicklung der Hofsteig-Region als Lebens- und Wirtschaftsraum ein. Das Regionalbewusstsein stärken, Netzwerke ausbauen sowie gemeinsame Initiativen, wie zum Beispiel Lehrlingsprojekte oder Umsetzung eines gemeindeübergreifenden Einkaufsgutscheines, sind weitere Ziele. Die Zusammenarbeit soll dort, wo es einen Sinn ergibt gefördert und mit Blick auf finanzielle und personelle Ressourcen gebündelt werden. Auch soll der Umwelt und der Natur der gebührende Stellenwert eingeräumt werden und deren Intaktheit für die kommenden Generationen gesichert werden. GR Elisabeth Fischer berichtet vom Flüchtlingsfest, das am 21.6. gemeinsam mit der Caritas in und um das Vereinshaus veranstaltet wurde und ein großartiger Erfolg war. Sie bedankt sich bei allen, die zum Gelingen mitgeholfen haben und auch bei den Nachbarn für das entgegengebrachte Verständnis. 3. Zu den als nicht dringlich beschlossenen Gesetzen betreffend ein Gesetz über eine Änderung des Landesbediensteten-Überlassungsgesetzes, ein Gesetz über eine Änderung des Landesbedienstetengesetzes 2000, ein Gesetz über eine Änderung des Landesbedienstetengesetzes 1988, ein Gesetz über eine Änderung des Gemeindeangestelltengesetzes 2005, ein Gesetz über eine Änderung des Gemeindebedienstetengesetzes 1988, ein Gesetz über eine Änderung des Kinder- und Jugendanwaltschaftsgesetzes und ein Gesetz über ein Kinder- und Jugendhilfegesetz, wird kein Antrag auf Volksabstimmung gestellt. 4. Der Vorsitzende fasst nochmals die Vorgeschichte mit Verabschiedung des Masterplanes Strohdorf und damit verbunden der Entscheidung zur Verlegung des Rathausstandorts, das Bekenntnis zur Notwendigkeit der Projekte und der intensiven Beratungen im Finanzausschuss zusammen. Als Rahmenbedingungen sind insbesondere  das Wissen um die Auswirkungen einzelner Umsetzungen auf andere Projekte  ein vernünftiger Zeitraster  Ressourcen, organisatorische Abläufe  finanzielle Spielräume erhalten zu nennen. Von den in den nächsten 10 Jahren geplanten Investitionen in Höhe von rund EUR 47.000.000,-entfallen ca. EUR 32.000.000,-- auf Gebäude, wobei abgesehen von Sozialzentrum und Rathaus alle Gebäudeinvestitionen für Kinder und Jugendliche sind. Der Finanzrahmen sieht neben der Finanzierung über den Haushalt Förderungen in Höhe von ca. 10.500.000,--, sowie Rücklagenauflösungen und Vermögensverkäufe in Höhe von EUR 3.200.000,-- bzw. 3.600.000,-vor. Dass diese Investitionen auch eine lokale Wertschöpfung und Belebung der Wirtschaft bedeuten, muss nicht eigens angeführt werden. Für die „nachgereihten Projekte“ insbesondere Kinderhaus und Mittelschule, sind Zwischen- bzw. Übergangslösungen anzudenken. In der darauf folgenden angeregten Diskussion werden von GV Mag. Michaela Anwander rasche Übergangslösungen eingefordert, zumal sie die Projekte Kinderhaus und Mittelschule zeitlich früher eingeordnet hätte, und eine Personalaufstockung im Rathaus angeregt. Die Übergangslösungen werden laut Vorsitzendem angegangen, stehen aber zeitlich nicht an vorderster Stelle. Die personellen Weichenstellungen wurden mit der Schaffung der Immobilienabteilung bereits vorgenommen. Für GV Dr. Martin Lindenthal ist die Projektsumsetzung weder finanziell noch zeitlich realistisch. Auch kritisiert er die Ankündigung der Verlegung des Rathauses ins Dorfzentrum ohne einen Standort zu haben, die Preistreiberei zur Folge haben könnte. Dem hält der Vorsitzende entgegen, dass bereits Flächen für das Rathaus zur Verfügung stünden, aber noch Alternativen zu prüfen seien. GV Manfred Schrattenthaler sieht als wesentliches Ziel das Offenhalten von Spielräumen und das auch weiterhin begleitende Betrachten der Projekte. Für GV Peter Grebenz wird ein langer Vorbereitungsprozess nun mit der Bündelung von Projekten, die ohnehin anstehen, abgeschlossen, weshalb er die vorangehenden Wortmeldungen nicht ganz verstehe. Vizebgm. Angelika Moosbrugger sieht in der vorgesehenen Reihenfolge der Projekte, vor allem was Kinderhaus und Mittelschule anlangt, nicht nur Nachteile, zumal derzeit gerade in diesem Bereich verschiedene Dinge in Diskussion stehen und dies auch die Möglichkeit eröffnet die Umbrüche in diesem Bereich auch auf Bundesebene in die Planungen miteinfließen zu lassen. Auch sind die Entwicklungen nicht nur auf das Strohdorf beschränkt zu betrachten. Mit den Veränderungen um den Kindergarten Bütze und Fatt, kann auch davon ausgegangen werden, dass bereits in den kommenden Jahren an diesen Standorten deutliche Verbesserungen an der Infrastruktur erfolgen werden. GR Yvonne Böhler verweist darauf, dass die Projektsliste nicht nur für die Immobilienverwaltung, sondern auch für die politischen Gremien noch erheblichen Aufwand mit sich bringen wird. GV Dr. Ernst Stadelmann appelliert daran, trotz des mutigen Programms nicht Angst vor der eigenen Courage zu bekommen. Entsprechend der Empfehlung des Finanzausschusses wird der Grundsatzbeschluss gefasst, die in der Anlage aufgelisteten Projekte in der dort vorgenommenen Reihenfolge zu realisieren. Dabei sind folgende Eckpunkte zu beachten:  Die geschätzten Baukosten und damit auch der Finanzrahmen beruhen auf Preisbasis 2013 und gehen von der Annahme einer kontinuierlichen Wirtschaftsentwicklung aus;  Eine Neuverschuldung ist nach Möglichkeit zu vermeiden, eine moderate Verschuldung bei entsprechender Begründung denkbar;  Die Umsetzung der Projekte wird binnen einer Frist von 10 Jahren angestrebt;  Für die Realisierung der einzelnen Projekte (bauliche Umsetzung und Finanzierung) sind jeweils eigene Beschlüsse der Gemeindevertretung erforderlich. Antragsteller: Bgm. Christian Natter 1 Gegenstimme (GV Dr. Martin Lindenthal) Der Vorsitzende bedankt sich abschließend bei der Projektsgruppe Strohdorf und dem Finanzausschuss für die intensive Vorbereitungsarbeit und ersucht die Fraktionen an der Umsetzung tatkräftig mitzuarbeiten. 5. Die von den GRÜNEN überarbeiteten und durch den Wohnungsausschuss noch ergänzten Wohnungsvergaberichtlinien werden nach Erläuterung durch GR Elisabeth Fischer und zwei Änderungen über Vorschlag von GV Dr. Ernst Stadelmann und GV Alfred Köb, die missverständliche Formulierungen im Punkt II.3.a) betreffen laut Beilage beschlossen. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 6. Die Objekte Wälderstraße 5b, 5c und 5d sollen aus drei Überlegungen in Kürze abgebrochen werden. Es sind dies die Erfordernisse bei der Bauabwicklung Ippachbach/Wälderstraße, das Erfordernis an Parkflächen und die Überlegung, dass für eine Verwendung als Wohnraum erhebliche Investitionen erforderlich wären. Weiters erläutert der Vorsitzende, dass den Nachbarn eine neuerliche Baustelle nach 5 – 7 Jahren nicht zumutbar wäre und es auch für die Bevölkerung wichtig ist ein Projekt konsequent umzusetzen. GV Mag. Michaela Anwander sieht zwar diese Vorteile, hält angesichts der vielen Wohnungssuchenden aber einen Abbruch derzeit als nicht vertretbar. Auch wäre die Unterbringung von Flüchtlingen denkbar. Hier müsste der soziale Aspekt gegenüber dem der Effizienz den Vorrang haben. Sie stellt deshalb den Antrag die in Rede stehenden Gebäude als sozialen Wohnraum zu verwenden. Nach kurzer Diskussion wird beschlossen die Objekte Wälderstraße 5b, 5c und 5d abzubrechen. Antragsteller: Bgm. Christian Natter 3 Gegenstimmen (GRÜNE) Nachdem der Antrag auf Abbruch die Mehrheit erhielt, wurde über den widersprechenden Antrag von GV Mag, Michaela Anwander nicht mehr abgestimmt. 7. Vom außerbücherlichen Eigentümer Bösch Ges.m.b.H., Lustenau wird eine Teilfläche des GSTNR 672/3 im Ausmaß von ca. 1.500 m² zum Preis von EUR 150,--/m² angekauft. Da langfristig kein Umwidmungsbedarf gesehen wird, erscheint der Preis in dieser Höhe angemessen. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 8. Die im Gemeindeeigentum stehende Straßenparzelle GST-NR 1163 wird im Schenkungswege zu je 1/3 Anteilen an die jeweiligen Eigentümer der GST-NR 1171/1, 1158 und 1159 übertragen. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 9. Die Gemeindevertretung stimmt der grundbücherlichen Löschung des auf GST-NR 2618/2 eingetragenen Fußsteiges zu. Der Fußsteig verläuft in der Natur über das GST-NR 2618/3 und wurde vermutlich bei der seinerzeitigen Grundteilung nicht auf diese Parzelle eingeschränkt. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 10. Der Auftrag zur Durchführung der Baumeisterarbeiten beim Projekt „Hochwasserschutz Ippachbach BA 01, Straßenbau L16 (Wälderstraße), Austausch TRM-Rohre – Abschnitt 5“ wird zum Angebotspreis von netto EUR 2.969.675,16 an die bestbietende ARGE I+R Bau GmbH, Oberhauser & Schedler vergeben. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig Im gleichen Zuge wird der Auftrag für die Baukoordination und örtliche Bauaufsicht für dieses Projekt an die Fa. Rudhardt & Gasser zum Angebotspreis von netto EUR 122.037,-- vergeben. Die Förderungswürdigkeit dieses Vergabemodus wurde mit der Abt. Wasserwirtschaft abgeklärt. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 11. Da keine Änderungswünsche vorgebracht werden, gilt die Verhandlungsschrift der 28. Sitzung der Gemeindevertretung vom 15.5..2013 als genehmigt. 12. a) GR Yvonne Böhler erinnert daran, dass der Wochenmarkt auch während der Sommerzeit mit vielen Attraktionen aufwarten kann und lädt zum Besuch ein. Der Herbstmarkt wurde aufgrund der Nationalratswahl auf 22.9.2013 verlegt. Dies ist gleichzeitig auch autofreier Tag. b) Die Abenteuer und Erlebniswochen warten ebenfalls mit einem vielfältigen Programm über die ganze Ferienzeit auf. Die Einladung erfolgt über die Bildungseinrichtungen. Start ist gleich nach Schulschluss mit einem Pfadilager. c) Eine Anfrage von GV Mag. Michaela Anwander zur Inanspruchnahme der Förderungen für die Schülerbetreuung wird durch Vizebgm. Angelika Moosbrugger überblicksmäßig beantwortet. Die detaillierte Beantwortung erfolgt im Einvernehmen schriftlich. d) Als Betroffener des geplanten Abfallwirtschaftszentrums erläutert GV Manfred Schrattenthaler die Anrainerprobleme aus seiner Sicht. Der Abschnitt der A14 ist in diesem Bereich nicht mit Lärmschutzwänden versehen, was zu einer erheblich Belastung führt. Entgegen den sonstigen Bestrebungen der Gemeinde Verkehr nach Möglichkeit zu vermeiden, soll hier zusätzlich der Verkehr von 3 weiteren Gemeinden angezogen werden. Das Grundstück ist als Freifläche gewidmet. Ein Ansinnen hier einen Betriebsstandort zu errichten würde bei jedem anderen Betrieb sicherlich keinen Erfolg haben. Auch sind seiner Ansicht nach Stoßzeiten und 40 Stunden Öffnungszeit noch zu wenig bedacht worden. Der Vorsitzende verweist dazu auf seine Aussagen zur Bürgeranfrage und ergänzt, dass auch hinsichtlich der Öffnungszeiten noch keinerlei Festlegungen getroffen worden seien. Abschließend wünscht der Vorsitzende den Mandataren eine schöne und erholsame Urlaubszeit. Schluss der Sitzung: 22:35 Uhr Der Schriftführer: Der Vorsitzende: 1. Musikschule a. Keine große Vorlaufzeit notwendig, Architektenwettbewerb Ende 2013/Anfang 2014 b. Baubeginn Mitte 2014 – Tiefbau ev. zeitgleich mit Kernzone c. Fertigstellung 2015 d. Investition der Allgemeinflächen (Büros, Orchesterraum etc.) mit Lauterach und Schwarzach abklären e. Weitere Nutzungen? Jugend Kirchenchor Mehrzweckräume ….. f. Teilabbruch bestehendes Gebäude (Post) notwendig 2. Sozialdienste – Bau durch Vogewosi (ca. EUR 10 Mio.) a. Prozess bereits gestartet b. Architektenwettbewerb 2. Hj 2014 2017 -2018 4. Turnhalle a. Einziges unabhängiges Bauvorhaben b. Eine spätere Umsetzung der Mittelschule müsste berücksichtigt werden 2018 - 2019 5. Rathaus a. Genauer Standort muss noch fixiert werden b. Ev. muss Grundstück noch gekauft bzw. eingetauscht werden 2020 -2021 3. VS + Kindi Bütze a. Prozessstart Frühjahr 2014 b. Architektenwettbewerb Ende 2014/Anfang 2015 c. Umbau in erweiterten Ferien (je nach Variante) 6. Kinderhaus a. Bau kann erst gestartet werden, wenn RH abgebrochen wurde b. Zur Zeit noch keine klaren Vorstellungen bezüglich Kinder- und Kleinkinderbetreuung (Ganztagesformen, Langgruppen etc.) c. Gesamtbetrachtung der dann bereits neu umgesetzten Projekte (Bütze ev. Fatt und Rickenbach) 2022 - 2023 2015 - 2016 2014 -2015 Mittelfristige Finanzplanung 2013 -2023 Objektreihung 7. Mittelschule und Bücherei/Spielothek a. Kann erst gebaut werden, wenn Kindergarten Strohdorf umgezogen ist b. Überlegungen zur Ganztagesschule/Gesamtschule sind noch in den Anfängen – ein paar Jahre Entwicklungsphase vielleicht ganz sinnvoll c. Übergangslösungen notwendig WOHNUNGSVERGABE - RICHTLINIEN Richtlinien für die Bewerbung, Bedarfsermittlung und Vergabe von Miet- oder Mietkaufwohnungen. I. PRÄAMBEL 1. Diese Richtlinien sollen dem Wohnungsausschuss eine objektive und bedarfsgerechte Beurteilung der Bewerbungen für die Vergabe von gemeindeeigenen Wohnungen bzw. Miet- und Mietkaufwohnungen gemeinnütziger Bauträger, für die die Gemeinde ein Vorschlagsrecht besitzt, ermöglichen. Die oben angeführten gemeindeeigenen Wohnungen bzw. Miet- und Mietkaufwohnungen gemeinnütziger Bauträger werden im weiteren als Wohnungen bezeichnet. Außerdem soll durch diese Richtlinien die Transparenz für die Wohnungswerber verbessert werden. 2. Ziel ist die Vergabe nach objektiven Kriterien unter Berücksichtigung einer ausgewogenen sozialen Durchmischung. Im Rahmen der sozialen Verträglichkeit findet auch die Unterbringung von Personen aus dem Projekt „Soziales Netzwerk Wohnen“ Platz. 3. In besonders berücksichtigungswürdigen Fällen behält sich der Wohnungsausschuss vor, von den Richtlinien abzuweichen. 4. Aus diesen Richtlinien erwächst niemandem ein Rechtsanspruch auf die Zuweisung einer Wohnung. II. WOHNUNGSWERBERLISTE 1. Antragstellung a) Der Antrag für die Aufnahme in die Wohnungswerberliste ist mit dem im Gemeindeamt aufliegenden oder im Internet unter www.wolfurt.at/ hinterlegten Formular zu stellen. 1 b) Alle in der Wohnungswerberliste angeführten Bewerber , müssen ihre Angaben einmal jährlich mit dem vom Gemeindeamt zugesendeten Formular aktualisieren. Wohnungswerber die das zugesandte Formular nicht innerhalb der angegebenen Frist an die Gemeinde zurücksenden, werden aus der Wohnungswerberliste gestrichen. 2. Persönliche Voraussetzungen Voraussetzungen für die Annahme einer Bewerbung um eine Wohnung durch die Marktgemeinde Wolfurt sind: a) Jede volljährige in Wolfurt mit Hauptwohnsitz gemeldete oder arbeitende Person kann einen Antrag auf Aufnahme in die Wohnungswerberliste stellen. b) Wohnungssuchende mit mindestens einem Kind und Schwangere (Nachweis durch ärztliche Bestätigung, Mutter-Kind-Pass) müssen nicht volljährig sein. c) Personen, die insgesamt 10 Jahre in Wolfurt gemeldet und nicht länger als 5 Jahre abgemeldet waren (ausgenommen Schul- oder Berufsausbildung), können sich abweichend von lit.a) bewerben. 1 Aus Gründen der sprachlichen Vereinfachung werden personenbezogene Bezeichnungen (zB Bewerber, ...) ohne geschlechtsspezifische Differenzierung verwendet. 3. Ausschlussgründe Nicht aufgenommen werden Bewerber: a) denen aufgrund ihres Vermögens (Kapital, Baugrund, vorhandener Wohnraum - ab € 40.000,-- bei Mietwohnungen und ab € 60.000,-- bei Mietkaufwohnungen) die Wohnraumbeschaffung selbst zugemutet werden kann. Das Vermögen aller Haushaltsangehöriger ist zusammengerechnet zu berücksichtigen. b) deren Haushaltseinkünfte mehr als 80% (Mietwohnung) bzw. 90 % (Mietkaufwohnung) der in den jeweils geltenden Neubauförderungsrichtlinien des Landes enthaltenen Einkommensgrenzen betragen. Das Haushaltseinkommen ist bei der Bewerbung und vor der Zuweisung einer Wohnung nachzuweisen. c) die unvollständige oder nicht wahrheitsgetreu ausgefüllte Anträge auf Aufnahme in die Wohnungswerberliste abgeben. d) im Falle einer neuerlichen Wohnungsbewerbung innerhalb von 3 Jahren ab der letzten Zuweisung. III. KRITERIEN FÜR DIE REIHUNG DER WOHNUNGSWERBER Die Reihung der Wohnungswerber wird durch den Wohnungsausschuss nach folgenden Kriterien vorgenommen: 1. Derzeitige Wohnsituation (Bewohnbarkeit der Wohnung, Wohnungsqualität, Wohnungsverlust etc.). 2. Soziale Situation (Familiengröße, Sorgepflicht, geringes Einkommen, Hausstandsgründung, Familiengründung, schwere Krankheiten oder Gebrechen, besondere Bedürftigkeit etc.). 3. Soziale Durchmischung (unterschiedliche Generationen, Familiengrößen, Herkunftsländer, …) 4. Bei gleichen Kriterien verschiedener Wohnungswerber erfolgt die Vergabe nach Datum der Aufnahme in die Wohnungswerberliste. 5. Bei Wohnungstausch kann unter Umständen auf eine Berücksichtigung vorgenannter Kriterien verzichtet werden. IV. VERFAHREN 1. Als frei gemeldete Wohnungen werden im Anschlagkasten beim Haupteingang des Rathauses und im Internet unter www.wolfurt.at/ veröffentlicht. Der Aushang erfolgt am zweiten Montag eines jeden Monats für 8 Tage (bei Feiertagen gilt der darauffolgende Werktag). In die Wohnungswerberliste aufgenommene Personen können sich in dieser Woche für eine der angebotenen Wohnungen bewerben. 2. Die Zuweisung erfolgt durch den Wohnungsausschuss. Sollten sich keine Interessenten auf eine freigewordene Wohnung bewerben, so bietet der Wohnungsausschuss die Wohnung geeigneten Bewerbern aus der Wohnungswerberliste an. 3. Bei zweimaliger Ablehnung einer durch den Wohnungsausschuss zugewiesenen Wohnung ohne ausreichende Begründung ist der Bewerber von der Wohnungswerberliste zu streichen. Eine Neubewerbung ist nach 3 Jahren möglich. 4. Bei selbstverschuldetem Wohnungsverlust ist die Vorgehensweise gleich wie bei Punkt 3. 5. Bei gerichtlicher Räumung bzw. drohender Obdachlosigkeit und in besonderen Notfällen (zB. Brand) ist eine Direktvergabe in gemeinsamer Absprache durch Bürgermeister, Wohnungsausschussvorsitzenden und Leiter der Sozialabteilung möglich. V. INKRAFTTRETEN Diese Richtlinien treten mit 1.7.2013 in Kraft. Die bis dahin geltenden Richtlinien verlieren mit diesem Datum Ihre Wirksamkeit. Vor diesem Datum eingebrachte Bewerbungen gelten als nach diesen Richtlinien eingebracht. Beschlossen in der Gemeindevertretungssitzung vom 26.6.2013.
  1. wolfurtvertretung
20130515_GVE028 Wolfurt 15.05.2013 Verhandlungsschrift über die am Mittwoch, 15. Mai 2013, stattgefundene 28. Sitzung der Gemeindevertretung Vorsitzender: Schriftführerin: Anwesend: Entschuldigt: Ort: Beginn: Bgm. Christian Natter GdeSekr. Dr. Sylvester Schneider 19 Gemeindevertreter sowie die Ersatzleute Helmut Bischelsberger, Andrea Peter, Johannes Böhler, Dr. Jürgen Kessler, Alwin Schönenberger, Andreas Gorbach, Silvia Köb-Gisinger und Mag. Oliver Natter GV Manfred Bischelsberger, GV Susanne Ernst, GV Dr. Thomas Geiger, GV Ing. Michael Klimmer, GV Daniela Marent, GV DI Martin Reis, GV Hermann Schertler und GV Sabine Schertler Kultursaal 20.00 Uhr Der Vorsitzende begrüßt die erschienenen Mandatare und stellt die ordnungsgemäße Ladung sowie die Beschlussfähigkeit fest. Ein besonderer Gruß gilt dem treuen Gast Reinhard Lang, sowie dem Leiter der Finanzabteilung, Gerald Klocker. Tagesordnung: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. Bürgeranfragen Mitteilungen Vorlage Rechnungsabschlüsse 2012: a) Gemeinde-Immobilien GmbH b) Gemeinde-Immobilien GmbH & Co KG c) Sozialdienste Wolfurt gGmbH d) ARA Hofsteig e) Linksseitige Achwuhrkonkurrenz f) Umweltverband Rechnungsabschluss 2012: a) Gemeindehaushalt b) Vorlage des Prüfberichtes Erhöhung der Baunutzungszahl: WA Hefel, Schulstraße Änderung der Friedhofsordnung Grundtausch mit Fa. Doppelmayr (Teilflächen entlang Kesselstraße) Auftragsvergabe Kanal BA 18 Beitritt zum Verein „Bodenfreiheit“ Genehmigung der Verhandlungsschrift der 27. Sitzung der Gemeindevertretung vom 10.4.2013 Allfälliges Erledigung: zu 1. Keine Anfrage 2. a) b) c) d) e) f) g) h) i) j) In den letzten Wochen fand eine intensive Analyse des baulichen Potentials des Seniorenheimes statt. Als Ergebnis stellte sich heraus, dass ein Aus- und Umbau am derzeitigen Standort zwar möglich, aber mit gröberen Nachteilen behaftet wäre. Bei gleichen Kosten im Vergleich zu einem Neubau, müssten Einschränkungen aufgrund der Anpassung an die vorgegebenen Strukturen hingenommen werden, was höhere Personal- und Energiekosten im Betrieb erwarten ließe. Vor allem müssten für die Bewohner Ersatzquartiere gefunden werden, was sowohl aus sozialen Überlegungen, wie auch unter dem wirtschaftlichen Aspekt (Zusatzkosten ca. 2,5 Mio.) problematisch wäre. Wie bereits berichtet wird der Projektstart noch im Juni dieses Jahres erfolgen. Parallel dazu soll mit Hochdruck die Suche eines neuen Standortes angegangen werden. Auch die zukünftige Nutzung des dann nicht mehr benötigten Heimes ist zeitgerecht zu planen. In der Finanzausschusssitzung vom 14.5. konnte eine Einigung über die Prioritätenreihung der anstehenden Projekte für den Zeitraum 2013 bis 2023 erzielt werden. Eine Informationsveranstaltung für alle Gemeindemandatare ist bereits für den 17.6.2013 terminisiert. Nach Verschiebung der Hofsteig-Ader wurde von allen Beteiligten mit Hochdruck die Umsetzung des Projektes Ausbau Ippachbach/Umbau Wälderstraße angegangen. Dadurch kann die Ausschreibung so vorgenommen werden, dass eine Vergabe in der kommenden Sitzung der Gemeindevertretung und ein Baubeginn noch in der 2. Julihälfte möglich wird. In den letzten Tagen wurden in Sachen Ausbau ÖBB-Terminal Vertreter der Firmen Bautrans/Bautruck, sowie die Verantwortlichen der ÖBB für den Umbau beim Bürgermeister vorstellig. Neben Informationen zu den Grundstücksverhandlungen wurde auch erstmalig ein Grobplan vorgestellt. Während nun offenbar von ÖBB-Seite die Weichenstellungen vorgenommen werden konnten, ist die Rückmeldung des Landes zum Antrag auf Herausnahme von Flächen aus der Landesgrünzone immer noch ausständig. Nach einem intensiven Auswahlverfahren konnte für die durch die Pensionierung von Stefan Fischer zur Besetzung anstehende Stelle mit Dunja Preuss wieder eine engagierte junge Mitarbeiterin gefunden werden. Die Gemeinde unterstützt seit vielen Jahren die Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Insbesondere im Bildungs- und Erziehungsbereich ist dies ein sehr wichtiges Thema. Umso erfreulicher ist, dass mit Isolde Gratt und Ing. Gülten Ayyildiz zwei engagierte Kindergartenhelferinnen den neuen Ausbildungslehrgang für Kindergartenassistentinnen erfolgreich abschließen konnten. Da sich im Zuge der Erstellung des Masterplans herausgestellt hat, dass die Schaffung einer Kleinkunstbühne in den ehemals von den Motorradfreunden Bodensee und nun seit einiger Zeit von der Gemeinde gemieteten Räumlichkeiten im Geiger-Areal nicht optimal wäre, wurden mit der Eigentümerin Gespräche über eine vorzeitige Vertragslösung gesucht. Mit 1.6. kann nun der Vertrag aufgelöst werden. Es wird die Fa. Champignon Lenz in die Räumlichkeiten einziehen. Zu der in der letzten GV-Sitzung von GV Susanne Ernst gestellten Anfrage, nach welcher den Alten Herren des RHC kein Trainingstermin in der neuen Arena zugebilligt worden sei, wird eine Gegendarstellung des RHC Wolfurt verlesen. Der RHC teilte mit, dass sie bemüht sind und waren für alle Mannschaften Termine anzubieten. Auch den Altherren wurden zwei Möglichkeiten unterbreitet. Die Priorität liege aber verständlicherweise beim Nachwuchs und den Kampfmannschaften. Die Volksbegehren „Demokratie Jetzt!“ und „Gegen Kirchenprivilegien“ wurden in Wolfurt von 93 bzw. 59 Personen unterzeichnet. Nachdem die VKW/Illwerke-Gruppe sämtliche Anteile an der VEG erwerben konnte, wurde kürzlich die VEG als Firma aufgelöst und die Spartengesellschaften integriert. k) Gesetzesentwürfe betreffend eine Sammelnovelle LandesverwaltungsgerichtAnpassungsgesetz, ein Landesgesundheitsfondsgesetz und ein Gesetz über eine Änderung des Spitalsgesetzes liegen zur Begutachtung durch die Landesbürger auf. l) GR Robert Hasler bedankt sich beim Obst- und Gartenbauverein für die Baumschnittaktion im Nordteil des Wasserschutzgebietes. Insgesamt wurden dafür rund 30 Stunden ehrenamtlich aufgewendet. m) Ein weitere Dank von GR Robert Hasler gilt den Helfern bei der Verteilaktion von Präsenten an Radfahrer. n) GR Robert Hasler verweist auf die in der heuer von 1. bis 9.6. stattfindenden Umweltwoche geplanten Veranstaltungen, sowie die Wanderausstellung Rheinleben auf dem Wolfurter Markt am 31.5. o) Mit den Bauarbeiten zur Sanierung des Bahnweges konnte in den letzten Tagen begonnen werden, so GR Hans Fetz. Die Fertigstellung ist Anfang Juli geplant. Auch die weiteren Etappen des Gesamtbauloses können wie geplant realisiert werden. Einzig bei der Radwegverbindung zwischen Wiesenweg und Bahnweg müssen in den nächsten Tagen noch die finalen Verhandlungen mit dem Grundbesitzer geführt werden. p) Die derzeit für Radfahrer sowohl von der Verkehrsführung wie auch hinsichtlich des Straßenzustands unbefriedigende Situation im Bereich Albert-Loacker-Straße/Montfortstraße soll durch einen Umbau gelöst werden. Die Detailplanung soll demnächst beauftragt werden, die Umsetzung ist in zwei Bauetappen vorgesehen. Da es sich um einen Teil der Landesradroute handelt, wurden von Seiten des Landes erhebliche Fördermittel in Aussicht gestellt. 3. a) Die Bilanz 2012 der Marktgemeinde Wolfurt Immobilienverwaltungs GmbH wird zur Kenntnis gebracht. Sie weist bei bilanzmäßigen Ein- und Ausgaben von jeweils EUR 419.589,30 einen Gewinn von EUR 2.202,15 aus. b) Die Bilanz 2012 der Marktgemeinde Wolfurt Immobilienverwaltungs GmbH & Co weist bei Einnahmen von EUR 331.110,96 und Ausgaben von 385.049,22 einen aus Abschreibungen resultierenden Abgang von EUR 53.938,26 aus. c) Für das Rechnungsjahr 2012 weist die Sozialdienste GmbH Einnahmen und Ausgaben von EUR 659.769,05 aus. d) Der Rechnungsabschluss 2012 des Wasserverbandes Hofsteig wird mit Einnahmen und Ausgaben von je EUR 7.810.200,-- zur Kenntnis genommen. e) Der Rechnungsabschluss 2012 der Linksseitigen Achwuhrkonkurrenz weist Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 63.753,43 aus. f) Der Rechnungsabschluss 2012 des Umweltverbandes wird mit Einnahmen und Ausgaben in Höhe von jeweils EUR 6.701.053,20 zur Kenntnis genommen. 4. a) + b) Der Vorsitzende präsentiert den Rechnungsabschluss 2012 wie in den Vorjahren anhand einer von der Finanzabteilung erstellten Powerpoint-Präsentation. Auch im Jahr 2012 konnte wieder ein deutlicher Überschuss erwirtschaftet werden, der einerseits aus Mehreinnahmen, andererseits auch aus dem Verschieben größerer Projekte resultiert. Die geringfügige Überschreitung des Voranschlags ist deshalb auf die positive Einnahmenentwicklung zurückzuführen. Dies spiegelt sich auch bei der Rücklagenentwicklung wieder. Rücklagenauflösungen von EUR 533.506,97 stehen Rücklagenneubildungen von EUR 2.2.59.317,70 gegenüber. Die erfreuliche Entwicklung bei den Einnahmen führt auch zu einer weiteren Erhöhung der freien Finanzspitze, die nunmehr bei EUR 2.777.500,-- liegt. Wie in den vergangenen Jahren leistet die Gemeinde Wolfurt auch dieses Jahr wieder einen deutlichen Beitrag zum Maastrichtergebnis. Besonders erfreulich ist, dass nach einer mehrere Jahre dauernden Durststrecke nunmehr wieder die gemeindeeigenen Steuern die Ertragsanteile deutlich übertreffen. Die größten Investitionen und Beiträge entfielen mit EUR 783.965,-- auf Grunderwerb, mit EUR 638.793 auf den Neubau der Hockeyhalle, mit EUR 449.678,-- auf Beiträge an den Verkehrsverbund, mit EUR 270.305,-- auf Ausbau und Instandhaltungen Straßen, mit EUR 172.684,-- auf Ausbau und Instandhaltung des Wasserleitungsnetzes, mit EUR 151.400,-- auf direkte Vereinsförderung, mit EUR 142.157,-- auf den Neu- und Erweiterungsbau der Ortskanalisation, mit EUR 133.532,-- Beiträge an private Kinderbetreuung und mit EUR 73.000,-auf die Einzahlung in die Seniorenstiftung. Die Personalkosten für die rund 135 Bediensteten lagen 2012 bei EUR 4,627 Mio. Auffallend ist dabei insbesondere die Entwicklung im Bereich der Kinderförderung. Die Personalkostensteigerungen bei Kindergärten und Schülerbetreuung bewegten sich in den letzten 3 Jahren in einem Bereich von rund 50%! Auch die Aktion familienfreundliche Gemeinde weist eine ähnlich hohe Steigerungsrate auf. Bgm. Natter ergänzt, dass der MG Wolfurt die Betreuung und Bildung der Kinder ein großes Anliegen ist, und dafür auch erhebliche Mittel bereit stellt. Für Umlagen (Sozialhilfe, Pflegegeld, Wohnbauförderung, Spitalskosten, Landesumlage) musste die Gemeinde 2012 rund EUR 4,42 Mio. abführen. 2012 konnte der Schuldenstand erneut gesenkt werden. Er beläuft sich nunmehr auf rund EUR 1,2 Mio., was einer pro Kopf Verschuldung von EUR 142,46 entspricht. Der Landesdurchschnitt (2011) betrug im Vergleich dazu – ohne ausgelagerte Gesellschaften - EUR 1.844,--. Im Anschluss an die Präsentation werden verschiedene Fragen zum Rechnungsabschluss beantwortet. Der Prüfbericht wird durch den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses GV Anton Böhler zur Kenntnis gebracht. Die Gebarung wurde geprüft und für in Ordnung befunden, sowie den mit den Finanzgeschäften betrauten Bediensteten ein Dank ausgesprochen. Da die Prüfungsausschusssitzung im heurigen Jahr zu terminlichen Schwierigkeiten geführt hat, wird angeregt den Termin hinkünftig frühzeitig zu avisieren. Auch wird auf die Möglichkeit hingewiesen, Verständnisfragen zum Rechnungsabschluss bereits bei der Prüfungsausschusssitzung zu klären. Der Rechnungsabschluss 2012 wird mit Einnahmen und Ausgaben in Höhe von jeweils EUR 21.320.992,68 beschlossen und der Prüfbericht zur Kenntnis genommen. Antragsteller: Bgm. Christian Natter beide Beschlüsse einstimmig Der Vorsitzende bedankt sich beim Prüfungsausschuss für die geleistete Arbeit und beim Leiter der Finanzabteilung, Gerald Klocker für die Vorbereitung und die Abschlussarbeiten. 5. Gemäß der einstimmigen Empfehlung des Ausschusses Dorfentwicklung und Raumplanung und entsprechend der Richtlinien der Gemeinde wird für das Bauvorhaben der Fa. Hefel Wohnbau AG auf GST-NR .395, .352, 1390/2 und 1389/4 eine Erhöhung der Baunutzungszahl von 45 auf 57,1 bewilligt. Antragsteller: Bgm. Christian Natter 2 Gegenstimmen (GV DI (FH) Claudius Bereuter, GV Andreas Gorbach) 6. Die Friedhofsordnung vom 29.6.1989 idF vom 27.1.2010 wird gemäß einstimmiger Empfehlung des Ausschusses Soziales Miteinander laut Beilage geändert. Antragsteller: GR Elisabeth Fischer einstimmig 7. Dem flächengleichen Grundtausch mit der Fa. Doppelmayr wird zugestimmt. Basis sind die Flächenzu- und –abschreibungen gemäß Planurkunde von DI Zündel vom 18.4.2012, GZ 4989/12. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 8. Die Vergabe des Kanalbauabschnitts 18 wird nach Erläuterungen von GR Hans Fetz zum Nettoangebotspreis von EUR 1.289.335,99 an die bestbietende Fa. Nägelebau vergeben. Vom BA 18 sind für 2013 zur Ausführung geplant der Kanalausbau und Sanierung im Bereich Kreienest/Bahnhofstraße, Kanalumlegung und Straßenneubau Eichenstraße und diverse Sanierungen im Inlinerverfahren. Für das Jahr 2014 sind der Kanalaustausch und Straßenbau Schlossgasse, sowie die kanalmäßige Neuerschließung Flötzerhof (Frickenesch) vorgesehen. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 9. Der Vorsitzende präsentiert die Ziele des Vereins „Bodenfreiheit“. Der über Privatinitiative gegründete Verein beabsichtigt mit den Mitgliedsbeiträgen etc. falsch gewidmete (Bau-)flächen im Land Vorarlberg aufzukaufen, für diese Flächen ein Nutzungskonzept zu erstellen und wieder der Öffentlichkeit zur nachhaltigen Nutzung zu übergeben. Bgm. Natter erklärt, dass der Gemeindevorstand der Gemeindevertretung den Beitritt auch darum empfiehlt, weil damit eine neue Sensibilität mit dem Umgang von Grund und Boden unterstützt wird und das private Engagement im Sinne von Eigenverantwortung zu honorieren sei. Nach Diskussion wird beschlossen dem Verein beizutreten und den Mitgliedsbeitrag von EUR 0,30/EW/Jahr zu übernehmen. Als Delegierter wird Bgm. Christian Natter in den Verein entsandt und als Ersatzdelegierte Vizebgm. Angelika Moosbrugger. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 10. Da keine Änderungswünsche vorgebracht werden, gilt die Verhandlungsschrift der 27. Sitzung der Gemeindevertretung vom 10.4.2013 als genehmigt. 11. a) GR Elisabeth Fischer lädt zu dem am 21.6.2013 gemeinsam mit der Caritas veranstaltete Flüchtlingsfest im Cubusgelände ein. b) Neben dem Weltladenfest (30-Jahre) in der letzten Maiwoche finden, so Vizebgm. Angelika Moosbrugger auch wieder die Kermes (ab Fronleichnam) und am Fronleichnamstag das Weltspielefest statt, wozu alle herzlich eingeladen sind. c) Die Anregung von EM Andreas Gorbach im Rahmen des Flüchtlingsfestes auch ein Open Air Kino mit einschlägigen Filmen zu veranstalten wird von Elisabeth Fischer im Hinblick auf zukünftige Veranstaltungen in Vormerk genommen. d) Eine Anfrage von GR Hans Fetz, ob es eine Verordnung gebe, nach welcher beim FC nur 3 gelbe Säcke pro Abholzyklus mitgenommen werden dürfen wird verneint und die Abklärung mit der Fa. Häusle in Vormerk genommen. e) Der Vorsitzende entschuldigt sich urlaubsbedingt für die Ende Mai/Anfang Juni stattfindende Fülle an interessanten Veranstaltungen. f) Der Vorsitzende lädt zum Straßenfest im Rahmen des 50-Jahr-Jubiläums der „Läbbe“ am 29.6. in der Hofsteigstraße ein. Schluss der Sitzung: 22:20 Uhr Der Schriftführer: Der Vorsitzende: VERORDNUNG über die Abänderung der Friedhofsordnung für die Friedhöfe bei der Pfarrkirche zu St. Nikolaus Wolfurt vom 29.6.1989 in der Fassung vom 27.1.2010 erlassen in der Gemeindevertretungssitzung vom 15.5.2013 §1 1. 2. Im § 2 Abs 2 ist nachstehender Satz anzufügen: Der Terrassenfriedhof besteht aus einem Urnenfeld (unteres Urnenfeld) und 3 Terrassen, wovon die mittlere ebenfalls ausschließlich Urnenbestattungen vorbehalten ist. § 5 Abs 4 lit. b) hat zu lauten: Die Maße für ein Grab auf der ersten und dritten Terrasse im „Terrassenfriedhof“ haben einheitlich 240 x 85 cm zu betragen. Die Grabtiefe ist mit 240 cm festgelegt. 3. § 6 Abs 2 lit. a) hat zu lauten: Über jeder belegten Grabstelle der ersten und dritten Terrasse ist ein Grabstein mit den Maßen 50 x 90 x 12 cm aufzustellen. An den belegten Grabstellen im unteren Urnenfeld sind Tafeln aus Stein im Ausmaß von maximal 50 x 60 x 3 cm (Breite/Höhe/Stärke) mit entsprechender Grabinschrift anzubringen. Vom oberen Rand des Urnenblocks zur Oberkante der Tafel ist ein Abstand von 10 cm einzuhalten. 4. § 6 Abs 2 lit. e) hat zu lauten: An den belegten Grabstellen der zweiten Terrasse (oberes Urnenfeld) sind geradekantige Tafeln aus Stein oder Metall in gedämpfter Farbe und im Ausmaß von 47 x 60 x 3 cm (Breite/Höhe/Stärke) mit entsprechender Grabinschrift anzubringen. Tafeln mit Effekten oder Beleuchtungskörper sind nicht zulässig. Vom oberen Rand der Grabmauer zur Oberkante der Tafel ist ein Abstand von 10 cm und von der Seite des Grabfeldes auf beiden Seiten der Tafel ist ein Abstand von 18,5 cm einzuhalten. Die Tafeln sind an der Mauer durch Verklebung anzubringen. Bohrungen sind nicht gestattet. Die Grabfelder der Urnengräber auf der zweiten Terrasse sind mit einem Flachstahlrahmen mit den Maßen 84 x 76 cm (Breite/Tiefe) begrenzt. Diese Grabfelder können wahlweise bepflanzt oder mit Platten aus Stein oder Metall in gedämpfter Farbe gestaltet sein. Im Falle des Anbringens von Platten müssen diese bündig mit dem Flachstahlrahmen abschließen. Kerzen und Weihwasserbehälter sind auf der Grabstelle zu platzieren. An der Mauer dürfen ausschließlich die Tafeln mit den Grabinschriften angebracht werden. 5. Im § 6 Abs 5 entfällt. §2 Diese Verordnung tritt mit der Kundmachung in Kraft.
  1. wolfurtvertretung
20130410_GVE027 Wolfurt 10.04.2013 Verhandlungsschrift über die am Mittwoch, 10. April 2013, stattgefundene 27. Sitzung der Gemeindevertretung Vorsitzender: Schriftführerin: Anwesend: Entschuldigt: Ort: Beginn: Bgm. Christian Natter GdeSekr. Dr. Sylvester Schneider 20 Gemeindevertreter sowie die Ersatzleute Johannes Böhler, DI Simone Burtscher, Andreas Gorbach, Alfred Köb, Elisabeth Hirsch, Silvia Köb-Gisinger und Mag. Oliver Natter GV Mag. Jürgen Adami, GV Dr. Thomas Geiger, GV Ing. Michael Klimmer, GV Otmar Meusburger, GV Gerold Mohr, GV Sabine Schertler und GV Manfred Schrattenthaler Kultursaal 20.05 Uhr Der Vorsitzende begrüßt die Mandatare und erschienenen Gäste und stellt die ordnungsgemäße Ladung sowie die Beschlussfähigkeit fest. Die Tagesordnung wird ohne Einwand wie ausgesendet genehmigt. Tagesordnung: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. Bürgeranfragen Mitteilungen Stellungnahme zu Gesetzesbeschlüssen Grundsatzbeschlüsse a) Sozialdienste Hofsteig b) Altstoffzentrum Kindergarten- und Musikschultarife Resolution: „Aus Bildung wird Erfolg“ a) SPÖ-Antrag b) 4-Parteien-Antrag Verlängerung Bestandsverhältnis Eni-Tankstelle Auftragsvergabe: Sanierung/Neubau Bahnweg Genehmigung der Verhandlungsschrift der 26. Sitzung der Gemeindevertretung vom 6.3.2013 Allfälliges Erledigung: zu 1. Keine Anfrage 2. a) b) c) d) e) f) g) h) i) j) Die Vbg. Landesregierung hat der Österreichischen Krebshilfe, der Vorarlberger Volkshilfe und dem Österreichischen Zivilinvalidenverband Sammlungsbewilligungen erteilt. Mit einem Schreiben bedankt sich Finanzministerin Dr. Fekter bei den österreichischen Gemeinden für ihren Beitrag zur Senkung des gesamtstaatlichen Defizits. Gesetzesentwürfe über eine Änderung des Sammlungsgesetzes und über eine Änderung des Gesetzes über Maßnahmen gegen Lärmstörungen und über das Halten von Tieren liegen zur Begutachtung durch die Landesbürger auf. Der Vorsitzende berichtet über die beabsichtigten Glasfaserkabelverlegungen im Gemeindegebiet. Die Verbesserung der Infrastruktur wird grundsätzlich positiv gesehen. Auf Unverständnis stößt allerdings, dass die Post bei der Sanierung des Dorfweges im vergangenen Jahr zur Leitungsverlegung eingeladen wurde, dies abgelehnt hat und ein Jahr später in diesem Straßenstück Verlegungen vornimmt. Zur Landschaftsreinigung am 23.3.2013 konnten mit insgesamt 139 Personen, darunter viele Kinder, wieder erfreulich viele Akteure begrüßt werden. Der Vorsitzende bedankt sich bei allen Teilnehmern und insbesondere bei den Vereinen für die tatkräftige Unterstützung. In den Verfahren Baugrundlagenbestimmung Elmenreich und Grundteilung Gasser sind in den letzten Tagen die Vorstellungsentscheidungen ergangen. In beiden Verfahren wurde die Rechtsansicht der Gemeindeorgane bestätigt und der Gemeinde – entgegen der geäußerten Kritik der Betroffenen – eine einwandfreie Abwicklung der Verfahren bescheinigt. GR Robert Hasler berichtet über den am 22.3. durchgeführten Radtag und bedankt sich bei allen Helfern, ohne die eine Durchführung schwerlich möglich wäre. Einen weiteren Dank spricht GR Robert Hasler EM Alwin Schönenberger und seinem Team für die Organisation und Durchführung der traditionellerweise am Ostermontag stattfindenden Riedwanderung aus Vizebgm. Angelika Moosbrugger berichtet von den Ergebnissen der Anmeldung in Kindergärten und Kinderbetreuungseinrichtungen. Wenngleich die Abwicklung vor allem hinsichtlich der Anmeldung in der Kinderbetreuungsgruppe Fatt etwas unglücklich verlaufen ist, konnten doch für alle Ansuchenden Plätze gefunden werden. Es wird jedoch hinkünftig darauf geachtet werden müssen, dass die Dreijährigen in die Kindergärten wechseln. Auch für die wenigen Ansuchen um Sprengelwechsel konnten Lösungen gefunden werden. GR Hans Fetz berichtet vom erfolgreichen Auftakt zum Verkehrs- und Gestaltungskonzept im Cubus, der mit 150 Teilnehmern ein erfreuliches Echo gezeigt hat. Die Ergebnisse werden in den nächsten Wochen aufbereitet. Schön wäre es, wenn aus der Altersgruppe der 20 bis 35Jährigen noch ein paar Interessenten zur Mitarbeit bewegt werden könnten. Die beiden Arbeitssitzungen finden am 18.6 und am 8.10 statt. GR Hans Fetz bedankt sich namens der Projektgruppe bei allen Helfern für die tatkräftige Unterstützung. 3. Zum Gesetzesbeschluss betreffend ein Gesetz über das Landesverwaltungsgericht wird kein Antrag auf Volksabstimmung gestellt. 4. a) Unter dem Projekttitel „Sozialdienste Hofsteig neu“ fanden in den letzten Wochen intensive Gespräche statt, die in einer gemeinsamen Sitzung der Sozialausschüsse der Gemeinden Kennelbach, Schwarzach und Wolfurt gipfelten. Diese sprachen die Empfehlung an die Gemeindevertretungen aus, das Projekt einer gemeinsamen Weiterentwicklung des Pflegesektors mit allen Facetten weiter zu verfolgen. Nach Erläuterungen des Vorsitzenden zum Ist-Zustand, den angestrebten Zielen und zur Prozessstruktur wird nachstehender Grundsatzbeschluss gefasst: Die Gemeinden Wolfurt, Schwarzach, und Kennelbach beabsichtigen gemeinsam die Unterstützungsangebote in der Pflege und Betreuung von älteren Menschen bedarfsgerecht auszubauen. Zielsetzung ist die Qualität in den vorgelagerten Diensten und im stationären Bereich für die Bürgerinnen und Bürger der drei Gemeinden zu erhalten bzw. deutlich zu verbessern und auszubauen. Die Infrastruktur soll gemeinsam errichtet und Synergien genutzt werden. Die Gemeindevertretung beschließt die Fortführung der Projektierung und Planung auf Grundlage des vorgestellten Konzeptes. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig b) Ebenfalls nach einem längeren Vorlaufprozess haben sich die Umweltausschüsse der Gemeinden Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt für die Errichtung eines gemeinsamen Abfallwirtschaftszentrums ausgesprochen. Ziel ist es, für die Bevölkerung das Angebot hinsichtlich Öffnungszeiten und Komfort deutlich zu verbessern. Auch können deutlich mehr Sammelfraktionen angeboten und die Transparenz bei den Gebühren gesteigert werden. Mit dem Errichten des Abfallsammelzentrums ist eine Umstellung der Papiersammlung auf ein Holsystem geplant, was zu einer deutlichen Verbesserung der Situation bei den Altstoffinseln führen sollte. Aus mehreren möglichen Standorten wurde die jetzige Grünschnittsammelstelle an der Lauteracher Straße als Bestvariante ausgewählt. Eine Untersuchung der Verkehrsströme wurde bereits durchgeführt. Die Kostenkalkulation ergab ohne Grundbeschaffung ein Investitionsvolumen von rund EUR 1,6 Mio. Die kalkulatorische Verumlagung dieser Kosten inkl. 2 Vollzeitbediensteten auf das Einzugsgebiet ergab, dass diese in der bisherigen Grundgebühr ausreichend Deckung findet. Es wird folgender Grundsatzbeschluss gefasst: Die Gemeinden Wolfurt, Kennelbach, Lauterach, und Schwarzach beabsichtigen ein gemeinsames Abfallsammelzentrum zu errichten. Zielsetzung ist für die Bürgerinnen und Bürger die Qualität (Öffnungszeiten, Infrastruktur, etc.) deutlich zu erhöhen. Gleichzeitig sollen die bestehenden Gebührensituationen beibehalten werden. Die Gemeindevertretung von Wolfurt beschließt die Fortführung der Projektierung und Planung. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 5. a) Laut Bericht von Vizebgm. Angelika Moosbrugger werden die Kindergartentarife schon seit Jahren regional abgestimmt, wobei eine Indexanpassung alle 2 Jahre vereinbart worden sei. Vorgeschlagen wird deshalb eine Erhöhung des Volltarifs um 3% bzw. EUR 1,--. GV Peter Grebenz sieht die Indexierung grundsätzlich als sozial unverträglich. GV Mag. Michaela Anwander regt aus abrechnungstechnischen Gründen die Prüfung einer „Flatrate“ an. Dies würde aber, so GR Elisabeth Fischer, wegen der notwendigen Personaleinsatzplanung nicht die erwarteten Erleichterungen bringen. Die Tarife werden laut Beilage beschlossen. Antragsteller: Vizebgm. Angelika Moosbrugger 2 Gegenstimmen (SPÖ) b) Die unter den Mitgliedsgemeinden abgestimmte und von Lauterach und Schwarzach bereits beschlossene Erhöhung der Musikschulgebühren um 2,1% fand im Ausschuss Bildung und Kultur keine Mehrheit und wird deshalb im Plenum zur Diskussion gestellt. Von GV Manfred Bischelsberger und GV Peter Grebenz wird ins Treffen geführt, dass nicht alle Berufsgruppen Lohnabschlüsse in dieser Höhe erhalten hätten, insbesondere weil letztere immer brutto zu rechnen sind. Ein Aussetzen der Indexanpassung wäre für die Gemeinde Wolfurt verkraftbar. GV DI Martin Reis sieht in einem Aussetzen der Indexierung ein falsches Signal, zumal es der Sichtweise der SPÖ an sozialer Treffsicherheit mangle. GR Elisabeth Fischer sieht regelmäßige geringfüge Anpassungen verträglicher, als höhere Sprünge in größeren Abständen. Für GV Mag. Michaela Anwander schreckt die Höhe der Beiträge sozial schwächere Familien schon von Vorneherein ab. Diesbezüglich verweist Vizebgm. Angelika Moosbrugger auf die neben dem Tarifsystem vereinbarte Möglichkeit von individuellen Unterstützungen. Diese Möglichkeit werde insbesondere von der Musikschulverwaltung im Auge behalten. Die Musikschultarife werden laut Beilage beschlossen. Antragsteller: Vizebgm. Angelika Moosbrugger 6 Gegenstimmen (GRÜNE, SPÖ, EM Mag. Oliver Natter) 6. a) GV Peter Grebenz zieht namens der SPÖ-Fraktion den eingebrachten Resolutionsantrag zugunsten des 4-Parteien-Antrags zurück. b) Die von allen Fraktionen gemeinsam erarbeitete und eingebrachte Resolution „Aus Bildung wird Erfolg“ wird laut Beilage beschlossen. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig Der Vorsitzende bedankt sich ausdrücklich bei den Fraktionsobleuten und allen die bei der Entwicklung der Resolution mitgewirkt haben. Zu diesem wichtigen Thema einen gemeinsamen Beschluss erreicht zu haben, ist eine besondere Leistung und ist Zeugnis einer hohen Diskussionskultur aller Parteien. 7. Mit Beschluss der Gemeindevertretung wurde zum Bestandsverhältnis mit eni marketing austria (Eni-Tankstelle Achstraße) ein Kündigungsverzicht bis 31.12.2016 abgegeben. Über Antrag der Bestandnehmerin vom 4.2.2013 wird dieser Kündigungsverzicht bis 31.12.2025 verlängert. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 8. Der Auftrag zur Sanierung des Bahnweges, sowie eines Teiles der Kesselstraße und des Schnepfenweges wird zum Preis von EUR 289.707,50 zuzüglich MWSt. an die bestbietende Fa. Winsauer, Dornbirn, vergeben. Da der Bahnweg Teil der Landesradroute ist, kann für diesen Teil (ca. EUR 195.000,--) mit einer Förderung von 70% gerechnet werden Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 9. Da keine Änderungswünsche vorgebracht werden gilt die Verhandlungsschrift der 26. Sitzung der Gemeindevertretung vom 6.3.2013 als genehmigt. 10. a) Die Anfrage von GV Dr. Martin Lindenthal, wo die Bestellung des Vertrauensmannes ins Gemeindevermittlungsamt publiziert wurde, wird vom Vorsitzenden dahingehend beantwortet, dass für die nächste Ausgabe der Wolfurt-Info ein Bericht geplant sei. b) Auf eine weitere Anfrage von GV Dr. Martin Lindenthal zur Einstellung des Maxi Taxis in Bregenz, gibt GV DI Martin Reis einen Überblick über den aktuellen Stand der Gespräche. Danach wird unter Berücksichtigung der bestehenden Infrastruktur ein Anforderungsprofil erstellt, das nach Prüfung durch Experten bis zum Herbst als Lösungsvorschlag vorliegen sollte. Laut GR Robert Hasler ist auch eine Weiterführung des Taxis bis zu dieser Lösung zu prüfen. c) GV Mag. Michaela Anwander fragt an, ob die Ausgabe von kleineren Restmüllsäcken (bisher kleinste Füllmenge 40l) bereits einmal diskutiert worden sei, was von GR Robert Hasler verneint wird, da auch keine Nachfrage bekannt sei. d) GV Susanne Ernst fragt im Hinblick auf die vereinbarte Mehrfachnutzung der Hockeyhalle an, ob es bekannt sei, dass die Altherrenmannschaft des RHC keine Termine erhalte und deshalb nach Dornbirn ausweisen müsse. Bgm. Christian Natter erklärt, dass dies bis dato nicht bekannt war, dass dies aber keine Frage der Mehrfachnutzung sondern eine vereinsinterne Angelegenheit sei. Nichtsdestotrotz werde man bei der Vereinsleitung entsprechende Informationen einholen. e) Auf Anfrage von GV Mag. Michaela Anwander erklärt Bgm. Christian Natter, dass der Handymast auf dem Kultursaal noch immer nicht im Volllastbetrieb sei und deshalb die Messungen noch nicht durchgeführt werden konnten. Voraussichtlich im Mai 2013 soll nach den derzeitigen Informationen aber die Aufschaltung vorgenommen werden. f) Die Anregung von GV Mag. Michaela Anwander auch in Wolfurt Fahrradstraßen einzurichten ist laut Bgm. Christian Natter bereits Thema bei der Ausarbeitung des Verkehrs- und Gestaltungskonzepts. Schluss der Sitzung: 22:15 Uhr Der Schriftführer: Der Vorsitzende: Tarifblatt Regelkindergarten – Kindergartenjahr 2013/14 Regelgruppe für 3 – 5-Jährige Mo – Fr 7:30 bis 12:30 Uhr Für 5-Jährige ist der Vormittag gratis! EUR 22,--/Monat Mo, Di, Do 13:30 bis 16:30 Uhr EUR 6,--/Monat Am Mittwoch- und Freitagnachmittag ist kein Kindergartenbetrieb! Ferienbetreuung in einem der Regelkindergärten (Ort wird zeitgerecht bekanntgegeben) in den Kalenderwochen 28, 29, 30, sowie 33, 34, 35 Mo – Fr 7:30 bis 12:30 Uhr Zusatzbuchung von 12:30 – 13:30 EUR EUR 10,--/Woche 2,--/Tag Die Ferienbetreuung im Regelkindergartens ist der des KiVis, der Schüler- und Kleinkindbetreuung im Bereich Hofsteig angeglichen: 3 Wochen offen 2 Wochen geschlossen KW 31,32 3 Wochen offen 1 Woche geschlossen KW 36 Familienermäßigung Kindergarten (bei mehreren gleichzeitig den Kindergarten besuchenden Kindern): Für das 2. im gleichen Haushalt lebende Kind ermäßigt sich der Kindergartenbeitrag um 30 % Für das 3. im gleichen Haushalt lebende Kind ermäßigt sich der Kindergartenbeitrag um 60 % Für das 4. im gleichen Haushalt lebende Kind ermäßigt sich der Kindergartenbeitrag um 80 % Tarifblatt Langgruppe mit Mittagessen im Kindergarten Fatt und Rickenbach – Kindergartenjahr 2013/14 Mo – Fr 7:00 bis 13:30 Uhr EUR 27,--/Monat Mittagessen EUR 3,60/Tag Zusatzbuchung von 13:30 – 14:00 EUR 1,--/Tag Regelung für 5-Jährige: Für 5-Jährige sind 5 Anwesenheitsstunden am Vormittag gratis (max. 25/Woche). Mo – Fr 7:00 bis 13:30 Uhr EUR 6,--/Monat Mittagessen EUR 3,60/Tag Zusatzbuchung von 13:30 – 14:00 EUR 1,--/Tag MUSIKSCHULGEBÜHREN für das Schuljahr 2013/2014 Musikschule am Hofsteig pro Semester 2,10% Vorschlag 2013/14 vollendeten 24. Lebensjahr diesem Tarif) 248,00 248,10 243,00 237,00 Erwachsene aus Wolfurt, Lauterach und Schwarzach 397,00 397,17 389,00 380,00 Auswärtige 717,00 716,74 702,00 685,00 666,00 665,69 652,00 636,00 166,00 166,42 163,00 159,00 Erwachsene aus Wolfurt, Lauterach und Schwarzach 283,00 282,82 277,00 270,00 Auswärtige 458,00 458,43 449,00 438,00 442,00 442,09 433,00 423,00 (Definition wie bei Einzelstunde) 162,00 162,34 159,00 155,00 Erwachsene 277,00 276,69 271,00 264,00 441,00 441,07 432,00 422,00 2012/2013 2011/2012 EINZELSTUNDE (50 min) Kinder und Jugendliche aus Wolfurt, Lauterach und Schwarzach bis zum vollendeten 16. Lebensjahr (SchülerInnen, StudentInnen und Lehrlinge unterliegen bis zum (Kinder und Jugendliche lt. obiger Definition, ausgenommen Kennelbach, Bildstein, Buch) SchülerInnen der Gemeinden Kennelbach, Bildstein und Buch KURZSTUNDE (30 min) Kinder und Jugendliche aus Wolfurt, Lauterach und Schwarzach (Definition wie bei Einzelstunde) (Kinder und Jugendliche lt. obiger Definition, ausgenommen Kennelbach, Bildstein, Buch) SchülerInnen der Gemeinden Kennelbach, Bildstein und Buch GRUPPENSTUNDE (50 min) Kinder und Jugendliche aus Wolfurt, Lauterach und Schwarzach aus Wolfurt, Lauterach und Schwarzach Auswärtige (Kinder und Jugendliche lt. obiger Definition, ausgenommen Kennelbach, Bildstein, Buch) SchülerInnen der Gemeinden Kennelbach, Bildstein und Buch 393,00 393,09 385,00 376,00 MUSIKALISCHE FRÜHERZIEHUNG – Neu EMP 1 Elementare Musikpädagoik (incl. Spielkreis und Kindergesangsgruppe, Percussions- 113,00 113,33 111,00 91,00 SchülerInnen der Gemeinden Kennelbach, Bildstein und Buch 184,00 183,78 180,00 159,00 MUSIKALISCHER ELEMENTARUNTERRICHT–Neu EMP 2 Elementare Musikpädagogik 2 (Blockflöte etc.) 113,00 113,33 111,00 121,00 SchülerInnen der Gemeinden Kennelbach, Bildstein und Buch 184,00 183,78 180,00 188,00 113,00 113,33 111,00 91,00 Kinder bis 5 Jahre; EMP bzw. Früherziehung (50 min.) 113,00 113,33 111,00 118,00 Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre (60 min.) 153,00 153,15 150,00 146,00 Erwachsene 201,00 201,14 197,00 192,00 Kinder 3-5 Jahre 41,00 40,84 40,00 39,00 Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre 50,00 50,03 49,00 48,00 Erwachsene 67,00 67,39 66,00 64,00 workshop) ENSEMBLESTUNDEN Für SchülerInnen, die keinen Musikschulunterricht gebucht haben, berechnen wir für die Teilnahme in Ensembles oder Musikworkshops o.ä. pro Semester ein Betrag von TANZ Pro weiteres Fach: FAMILIENERMAESSIGUNG: (für Kinder und Jugendliche aus Wolfurt, Lauterach und Schwarzach) Bei mehreren Kindern aus einer Familie, gewertet nach dem Lebensalter absteigend, ermäßigt sich die Musikschulgebühr um 30% für das 2. Kind 60% für das 3. Kind 80% für das 4. Kind MEHRFACHBELEGUNG: Bei Belegung von mehreren Musikstunden (Fächern oder Instrumenten, außer Tanz) wird eine Ermäßigung von 10 % auf alle Stundensätze gewährt. Diese Ermäßigung gilt nur für folgenden Personenkreis aus Wolfurt, Lauterach und Schwarzach: Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 16. Lebensjahr oder für SchülerInnen, StudentInnen und Lehrlingen bis zum vollendeten 24. Lebensjahr. Andere Sondertarifierungen bedürfen eines Beschlusses des Gemeindevorstandes von Wolfurt, Lauterach oder Schwarzach. Resolution Die Gemeinde Wolfurt begründet ihren Vorstoß wie folgt: Der Gemeindevertretung Wolfurt sind Weiterentwicklungen im Bildungsbereich sehr wichtig und willkommen. Die Gemeinde Wolfurt nimmt mit viel Engagement und großem Aufwand ihre Aufgabe wahr und kümmert sich um beste Rahmenbedingungen im Bereich Schule. Gebäude, Materialien, Möglichkeiten der Weiterbildung wurden und werden mit großem finanziellem Aufwand zur Verfügung gestellt. Der Anspruch der Gemeinde ist, dass unter diesen Rahmenbedingungen auch beste Arbeit für unsere Familien und Kinder geleistet wird Das Funktionieren der Schulen einer Gemeinde hat ursächlich mit der Entwicklung und dem Funktionieren der Dorfgemeinschaft zu tun. Daher muss Ziel aller Beteiligten sein, dass möglichst alle Kinder ihre Schulzeit positiv erleben und eine Verbundenheit mit der Gemeinschaft erfahren und erlernen. Qualifizierte und motivierte Fachkräfte bilden das Fundament unserer Wirtschaft und sind damit die wichtigste Voraussetzung für die erfolgreiche Entwicklung unserer Gemeinde als Wirtschaftsstandort – eine erfolgreiche Wirtschaft wiederum sichert den Wohlstand der Menschen in der Gemeinde und in der Region und damit die positive Entwicklung unserer Gesellschaft und unserer Dorfgemeinschaft. Die Gemeinde Wolfurt möchte mit dieser Resolution ein Zeichen setzen und verschiedene Punkte des Beschlusses des Wirtschaftsparlamentes der Wirtschaftskammer Vorarlberg vom 15. November 2012, aber auch andere Aktivitäten, die das dörfliche Bildungswesen betreffen, unterstützen bzw. von Land und Bund unterstützt wissen. Im Einzelnen sind uns folgende Punkte, die zum Teil aus dem Antrag des Wirtschaftsparlaments stammen, sehr wichtig im Bereich der gemeindeeigenen Bildungseinrichtungen: 1) Sicherstellung der Schulreife durch flächendeckende vorschulische Betreuungsangebote mit klaren Bildungszielen:  Chancengleichheit in der Bildung beginnt bereits im Vorschulalter. Die Gesellschaft kann es sich nicht leisten, Potenziale durch die soziale Selektion zu verlieren.  Durch die Überprüfung vorschulischer Bildungsziele (insbesondere im Bereich der Sprachentwicklung) und ein flächendeckendes Förder-/Betreuungsangebot, das möglichst jedem Kind den Erwerb sozialer und kommunikativer Fähigkeiten sichert, sollen die Voraussetzungen für einen chancengleichen Start in die Volksschule gewährleistet werden. Hier gibt es in Wolfurt bereits Angebote in diesem Bereich durch:  lokale Sprachfördernetzwerke – „Netzwerk mehr Sprache Wolfurt“  begleitete Übergänge Kinderbetreuung – Kindergarten –Schule  Bewegungskindergärten Diese Angebote sollen durch das Land unterstützt werden. 2) Flächendeckender Ausbau von Ganztagsangeboten in Vorarlbergs Schulen:  Unser derzeitiges Halbtagssystem baut darauf auf, dass das am Vormittag Gelernte am Nachmittag durch Üben vertieft wird. Wegen veränderter Gesellschaftsstrukturen (mehr Alleinerziehende, beide Eltern sind erwerbstätig, betreuender Elternteil spricht nur wenig oder kein Deutsch u. Ä.) sind aber viele Eltern nicht in der Lage, diese Aufgabe in der Bildung ihrer Kinder wahrzunehmen. Insbesondere in der Primärstufe gehen dadurch viele Kinder „verloren“. Gleichzeitig fehlen uns qualifizierte Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt. Aufgrund der demografischen Entwicklung wird sich der Fachkräftemangel in Zukunft noch verschärfen.  Um die Ergebnisse im Bildungssystem zu verbessern und die Anzahl der Kinder und Jugendlichen, deren Potenziale nicht ausgeschöpft werden, maßgeblich zu reduzieren, ist der rasche flächendeckende Ausbau von Ganztagsangeboten mit verschränktem Unterricht in Vorarlberger Schulen aus individuellen, gesellschaftlichen und nicht zuletzt wirtschaftlichen Gründen eine unbedingte Notwendigkeit.  Um ein entsprechendes, bedarfsgerechtes Angebot anbieten zu können, ist eine Zusammenarbeit zwischen Schule, Eltern und Gemeinde eine unbedingte Voraussetzung. Hier ist ein Mitspracherecht auf Augenhöhe durch das Land zu schaffen und zu sichern. Notwendige Voraussetzungen zur Umsetzung eines Ganztagsangebotes:  sprengeloffene Einzellösungen  Wahlmöglichkeiten für Eltern  Die Entwicklung Campus Kindergarten – VS – Mittelschule  Kooperation Schule mit Vereinen, Musikschule etc. Diese Maßnahmen sollen durch das Land mitgefördert werden. 3) Stärkung der Motivation, Bildungsangebote in Anspruch zu nehmen:  Bildungsangebote, insbesondere Unterstützungs- und Förderangebote werden vielfach von Schüler/innen und Eltern nicht in Anspruch genommen, obwohl dies im Einzelfall durchaus sinnvoll bzw. sogar notwendig wäre. Die in diesem Zusammenhang bisher immer propagierte Freiwilligkeit ist allerdings insbesondere dann nicht förderlich, wenn die Potenziale eines Kindes nicht ausgeschöpft werden.  Die Verantwortung, Bildungsangebote für Schüler/innen zu nutzen, liegt grundsätzlich bei den Eltern, in Abstimmung und Zusammenarbeit mit der jeweiligen Bildungseinrichtung. In Wolfurt werden hierzu entwickelt:  lokale Bildungsnetzwerke  Elternzusammenarbeit (Kinderbetreuungseinrichtungen, Kindergärten und Schulen als Elterntreffpunkte)  Lernprojekte, Leseprojekte – eventuell in Zusammenhang mit Ganztagsklassen  Eltern-Bildungs-Vorträge im Rahmen des Wolfurter Familienbonus-Passes Hier erwartet sich die Gemeinde Wolfurt die Unterstützung durch das Land beim Erhalt und Ausbau von Maßnahmen zu diesem Punkt. 4) Modellregionen mit einer „Gemeinsamen Schule der 10- bis 14-Jährigen mit innerer Leistungsdifferenzierung“: Die momentan übliche Aufteilung der Kinder im Alter von 10 Jahren auf unterschiedliche Schulformen bindet auf familiärer und schulischer Ebene viel Zeit und Energie und löst häufig Stress bei allen Beteiligten aus. Dabei kommt das eigentliche Ziel der talent- und potenzialorientierten Leistungsdifferenzierung oft zu kurz.  Die Gemeinde Wolfurt begrüßt die Schaffung einer Modellregion bzw. die Einrichtung eines Forschungsprojekts „Schule für 10- bis 14-Jährige“. Vor allem durch die positiven Erfahrungen mit der Entwicklung der Mittelschule werden weitere Entwicklungsschritte in Richtung einer modernen und zeitgemäßen Schule für 10- bis 14-Jährige (dies kann, abhängig vom Forschungsergebnis, eine gemeinsame Schule, sowie auch andere Schulformen beinhalten) von Gemeindeseite unterstützt und mitgetragen. Unsere Erwartung:  Innere Differenzierung in den Gemeinde-Schulen: Jeder/Jede Schüler/Schülerin wird gefördert und gefordert, damit das vorhandene Leistungspotenzial ausgeschöpft werden kann.  Festigung und Weiterentwicklung der Mittelschule, mit einer Schulform, die die beste für 10- bis 14-jährige Schüler/innen gemäß dem Ergebnis des Forschungsprojektes darstellt. 5) Bereich Volksschule Die Gemeinde Wolfurt erwartet, dass sich Bund und Land um die Anliegen der Aktion „Volksschulen in den Fokus“ kümmert. Die notwendigen Weiterentwicklungen erfordern genügend Ressourcen, damit zum Beispiel folgende Punkte leichter ermöglicht werden:         Ganztagsklassen mit verschränktem Ablauf: Unterricht, Freizeit und Lernstunden über den Tag verteilt Stark differenzierter Unterricht für unterschiedliche Kinder mit unterschiedlichen Talenten Unterstützung in der Schüler/innenbetreuung, die jetzt zu einem großen Teil von den Gemeinden getragen wird, auch in Personalfragen begleitete Übergänge Kinderbetreuung –Kindergarten –Schule gemeinsam erarbeitete Bildungsempfehlungen differenzierte Leistungsbeschreibung (wenn nötig, ergänzt durch Ziffernnoten) Elternzusammenarbeit (Kindergärten und Schulen als Elterntreffpunkte) Einbindung der Volksschulen in die lokalen Sprachfördernetzwerke – abgestimmte Übergänge zwischen den Institutionen 6) Stärkung der Schulautonomie und zeitgemäße Rahmenbedingungen für Lehrpersonen: Dieser Punkt ist zwar nicht von Gemeindeseite direkt beeinflussbar, wird von der Gemeindevertretung Wolfurt jedoch als eine wichtige Grundlage einer positiven Veränderung gesehen.  Komplexe Verwaltungsstrukturen führen dazu, dass in Österreich nach wie vor ein viel zu geringer Teil der in das Bildungssystem investierten finanziellen Mittel auch tatsächlich "bildungswirksam" wird. Eine gerade im Schulbereich notwendige klare Ergebnisverantwortung wird durch zersplitterte Kompetenzen und Verantwortlichkeiten in der Verwaltung behindert.  Wesentlich ist daher künftig eine Stärkung der Autonomie der Schulen und der Führungsverantwortung der Direktoren – dazu bedarf es freilich einheitlicher kompetenzorientierter Bildungsziele mit klaren und überprüfbaren Vorgaben und eine entsprechende Qualitätskontrolle.  Ein modernes Dienstrecht, motivierende Rahmenbedingungen und ein attraktives Arbeitsumfeld sind notwendiger Ausdruck einer wertschätzenden Haltung den Lehrpersonen gegenüber. Diese ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass Lehrer/innen künftig stärker die Ergebnisverantwortung für die Ausbildung der Schüler/innen übernehmen und über eine erweiterte Anwesenheit den Schülern/innen vermehrt in der Schule zur Verfügung stehen. Die Entlohnung der Lehrkräfte muss ein attraktives Angebot, insbesondere an die jungen Lehrer/innen sein, diesen wichtigen Beruf zu ergreifen. 7) Lehrer/innenaus- und Fortbildung  Neben der fachlichen und unterrichtsspezifischen Ausbildung ist vermehrt Augenmerk auf folgende Punkte zu legen: Soziale Kompetenz Führungskompetenz Teamteaching Grundlagen der Hirnforschung  Schaffung der Möglichkeit, dass Vorarlberger Lehrer/innen zwei und mehr Monate in einem Vorarlberger Unternehmen mitarbeiten können. Dadurch können Praxisbezug und gegenseitige Wertschätzung aufgebaut werden. 8) Durchlässigkeit der Sprengelgrenzen Die Durchlässigkeit der Schulsprengel fördert einen sinnvollen Wettbewerb zwischen den Schulen – dadurch kann einer Nivellierung von Leistungsniveau und Bildungsangebot wirksam entgegengewirkt werden. Eltern sollen daher künftig die Schule für ihr Kind frei wählen können. Es ist jedoch dafür Sorge zu tragen, dass Kinder/Schüler/innen jene Schule besuchen können, dessen Schulsprengel sie zugeordnet sind > analog der Regelung des Wolfurter Projektes Kinderbetreuung und frühe Bildung!   Sprengeloffene Einzellösungen ermöglichen den Schulen sich in ihren Stärken gut weiterzuentwickeln und gemeindespezifische Angebote schaffen zu können Wahlmöglichkeiten für Eltern 9) Berufsorientierung als eigenes Pflichtfach ab der 7. Schulstufe in allen Schulformen: Eltern und Schüler/innen werden vielfach zu wenig auf die Entscheidung über ihren weiteren Bildungsweg vorbereitet – suboptimale Bildungsentscheidungen, die sich stärker an der Umgebung oder dem Schulangebot in nächster Umgebung als an den eigenen Talenten und Potenzialen orientieren, sind die Folge. Das Wissen um die eigenen Interessen und Stärken sowie die Vielfalt der beruflichen Möglichkeiten in unserer modernen Arbeitswelt sind aber zentrale Voraussetzungen für sinnvolle Berufs- und Bildungsentscheidungen. Daher müssen Schüler/innen künftig in allen Schulformen ab der 7. Schulstufe gezielt in der Entscheidung über ihre weitere Bildungs-/Berufslaufbahn unterstützt werden. Die Einbindung der örtlichen Handwerks- und Industriebetriebe und der Dienstleistungs- und Pflegeunternehmen ist vorzusehen. Erfolgreiche Projekte wie die Wolfurter Handwerkerschule sollen/müssen Platz im allgemeinen Lehrplan für Kinder und Jugendliche finden. Die Marktgemeinde Wolfurt bekennt sich zu dieser Resolution und setzt diese nach Maßgabe ihrer Möglichkeiten im eigenen Wirkungsbereich um und ersucht das Land um Unterstützung!
  1. wolfurtvertretung
20130306_GVE026 Wolfurt 06.03.2013 Verhandlungsschrift über die am Mittwoch, 6. März 2013, stattgefundene 26. Sitzung der Gemeindevertretung Vorsitzender: Schriftführerin: Anwesend: Entschuldigt: Ort: Beginn: Bgm. Christian Natter GdeSekr. Dr. Sylvester Schneider 20 Gemeindevertreter sowie die Ersatzleute DI Simone Burtscher, Andreas Gorbach, Andrea Peter, Alwin Schönenberger, Alfred Köb Silvia Köb-Gisinger und Mag. Oliver Natter GV Mag. Jürgen Adami, GR Yvonne Böhler, GV Susanne Ernst, GV Ing. Michael Klimmer, GV Daniela Marent, GV Dipl.-BW Harald Moosbrugger und GV Dr. Ernst Stadelmann Kultursaal 20.05 Uhr Der Vorsitzende begrüßt die Mandatare und erschienenen Gäste und stellt die ordnungsgemäße Ladung sowie die Beschlussfähigkeit fest. Die Tagesordnung wird ohne Einwand wie ausgesendet genehmigt. Tagesordnung: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. Bürgeranfragen Mitteilungen Stellungnahme zu Gesetzesbeschlüssen Änderung des Flächenwidmungsplanes: GST-NR 1553/1, Gigler, Engerrütte Korrektur Widmungsbeschluss Meusburger vom 12.12.2012 Nachbesetzung von Ausschüssen Neubestellung eines Legalisators Satzung Obere Straße Auftragsvergaben: a) Ippachbach – Ausführungsplanung b) Rüstlöschfahrzeug Ortsfeuerwehr Wolfurt Genehmigung der Verhandlungsschrift der 25. Sitzung der Gemeindevertretung vom 30.1.2013 Allfälliges Erledigung: zu 1. Keine Anfrage 2. a) b) c) d) e) f) g) h) i) j) k) Der Vorsitzende verliest ein von Dietmar Gasser an die Gemeindevertretung gerichtetes Schreiben, in welchem dieser seiner Meinung nach nicht korrekte Abläufe im Grundteilungsverfahren bei GST-NR 2624/2 kritisiert und die Gemeindevertretung um Aufarbeitung und Ausforschung der von ihm vermuteten Hintergründe für die abschlägige Behandlung ersucht. Das Schreiben samt Beilagen wurde im Vorfeld wunschgemäß allen Fraktionen zur Verfügung gestellt. Der Vorsitzende erläutert die Sichtweise der Gemeinde zu den laut Schreiben vermuteten Missständen und verweist darauf, dass es sich um ein immer noch laufendes Verfahren handelt welches zudem nicht in den Kompetenzbereich der Gemeindevertretung fällt. Am 1.3.2013 fand wegen der im Sommer anstehenden Pensionierung von Stefan Fischer ein eintägiger Workshop der Bürgerservicestelle statt, bei welchem die Neuausrichtung der Abteilung diskutiert und die erforderlichen Weichenstellungen vorgenommen wurden. Wesentliche Änderungen ergeben sich durch die Übernahme der bislang von Stefan Fischer sehr engagiert und professionell geführten Sozialagenden durch Manuela Bundschuh, die verantwortliche Zuordnung von Standesamt und Wahlen zum Aufgabenbereich von Burkhard Hinteregger, sowie die Einrichtung von Stellvertretungen. Die Bereiche Veranstaltungsmanagement, Vereinsbetreuung, aktive Betreuung des Bereiches Umwelt und Mobilität, sowie Kundmachungstätigkeiten für das Bauamt werden in einer neu definierten Stelle zusammengefasst. Die Leitung der Abteilung wird an Burkhard Hinteregger übertragen. Der Vorsitzende gibt auszugsweise einen Bericht von Altbgm. Erwin Mohr wieder, der bekannterweise im Rahmen der Seniorenbörse die Aufgabe übernommen hat, arbeitslose Jugendliche an den Arbeitsmarkt zu vermitteln. Erfreulicherweise ist das Echo bei den angeschriebenen Betrieben recht hoch. Leider konnten nicht alle Jugendlichen vermittelt werden, obwohl auch 9 der angebotenen Stellen unbesetzt geblieben sind. Erfreulich sind die Zusammenarbeit mit dem AMS und vor allem auch ein Projekt der Fa. Haberkorn, in welchem zusammen mit der Initiative „Werkzeit Vbg. GmbH“ vorderhand 2 Arbeitsplätze für arbeitslose Jugendliche geschaffen werden. Laut Leistungsbericht der Connexia zur Elternberatungsstelle Wolfurt konnten im vergangenen Jahr in Wolfurt insgesamt 307 Elternberatungen durchgeführt werden. Im Jänner wurde durch den Jagdverwalter Arno Hagspiel eine Gämse im Oberfeld erlegt. Der Verdacht auf Tollwut erhärtete sich glücklicherweise nicht. Das Tier war jedoch schwer erkrankt, was vermutlich die Annäherung an das bewohnte Gebiet verursacht hat. Der in den vergangenen Jahren immer wieder kritisierte Automobilslalom im Postgelände am Güterbahnhof wird auch heuer wieder durchgeführt. Der Veranstalter wurde nochmals auf die Lärmproblematik hingewiesen, weshalb der besonders lärmintensive Showblock gestrichen wurde. Bei neuerlichen Beschwerden sind zusätzliche Konsequenzen zu ziehen. Für das Volksbegehren gegen Korruption wurden in Wolfurt 18 Unterstützungserklärungen abgegeben. Derzeit können Unterstützungserklärungen für die Volksbegehren „Demokratie jetzt“ und „Gegen Kirchenprivilegien“ abgegeben werden. Der Wild-Scout GmbH, Augsburg, wurde die Riverrafting-Konzession auf der Bregenzerache erteilt. Gesetzesentwürfe betreffend ein Gesetz über eine Änderung des Baugesetzes, ein Bauproduktegesetz, ein Gesetz über eine Änderung des Landesbedienstetengesetzes 1988, ein Gesetz über eine Änderung des Landesbedienstetengesetzes 2000, ein Gesetz über eine Änderung des Gemeindeangestelltengesetzes 2005 und ein Gesetz über eine Änderung des Gemeindebedienstetengesetzes 1988 liegen zur Begutachtung durch die Gemeindebürger auf. GR Robert Hasler gibt nachstehende Termine bekannt: 15.3. Start Fahrradwettbewerb 22.3. Wolfurter Radtag mit Sternfahrt zum Wolfurter Markt im Rahmen des Radfrühlings 22.3. Auftaktveranstaltung Straßen- und Verkehrskonzept 23.3. Landschaftsreinigung GR Elisabeth Fischer berichtet, dass die Vermittlung des Babysitterdienstes neu über den Familienverband von Elfriede Veits und Angelika Rederer übernommen wurde. l) GR Hans Fetz berichtet, dass das Verkehrs- und Gestaltungskonzept an die Fa. Besch & Partner und die Begleitung des dazugehörenden Bürgerbeteiligungsprozesses an die Fa. Rosinak & Partner vergeben wurde. Die 1. Veranstaltung im Rahmen dieses Prozesses findet, wie bereits von GR Robert Hasler angekündigt, am 22.3.2013 im Cubus statt. Während sich die Einladung zu dieser Veranstaltung an die gesamte Bevölkerung richtet, sollen für die Folgeveranstaltungen nur noch jene Personen eingeladen werden, die sich bei der Auftaktveranstaltung dafür melden. Da beabsichtigt ist mit den Besuchern der Auftaktveranstaltung in kleinen Gruppen von 8-10 Personen zu arbeiten, werden noch Mandatare zur Betreuung dieser Gruppen gesucht. Meldungen sind an GV DI Martin Reis zu richten. 3. Zu den Gesetzesbeschlüssen betreffend ein Verfassungsgesetz über eine Änderung der Landesverfassung und ein Gesetz über eine Änderung des Land- und Forstarbeitsgesetzes wird kein Antrag auf Volksabstimmung gestellt. 4. a) Eine Teilfläche des GST-NR 1553/1 wird von Freifläche Freihaltegebiet in Bau-Wohngebiet umgewidmet. Die umgewidmete Fläche wird wie folgt abgegrenzt: Ausgehend vom Grenzpunkt zwischen den GST-NR 1553/3, 1553/5 und 1553/1 ca. 14 m nach Süden und dann in Richtung Südosten zur derzeitigen Widmungsgrenze BW/FF Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig b) Mit Cornelia Gigler wird eine Vereinbarung gemäß § 38a RPG abgeschlossen, die im Wesentlichen Bestimmungen über die Folgen einer Nichtbebauung innerhalb einer Fünfjahresfrist und Zufahrtsregelungen zu den Hinterliegern enthält. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 5. Nachdem der in der Gemeindevertretungssitzung vom 12.12.2012 gefasste Umwidmungsbeschluss einerseits wegen der Verzögerungen bei der Durchführung des zugrunde gelegten Teilungsplanes und andererseits wegen der formulierten Bedingung nicht umgesetzt werden kann, muss der seinerzeitige Beschluss berichtigt werden.  Im Zuge des Tauschvertrages aus dem Jahr 2003 wurde bereits eine Einbeziehung auch der bebauten und umgewidmeten Flächen in ein zukünftiges Umlegungsverfahren vereinbart. Damit ist die Bedingung der Flächenabtretungen und Kostenbeteiligungen - allerdings zu einem späteren Zeitpunkt – erfüllt und nicht mehr Gegenstand des Umwidmungsbeschlusses.  Auf Basis des derzeit gültigen Katasters sind die für dieselbe Umwidmung gemäß dem vorliegenden Entwurf des Bauamtes vom 21.11.2012 die Grundstücksnummern und Umwidmungen bezogen auf den aktuellen Katasterplan wie folgt zu präzisieren:  das GST-NR 3590 (Marktgemeinde Wolfurt, Falkenstraße) wird großteils von Verkehrsfläche Straße in Baufläche Betriebsgebiet II umgewidmet. Lediglich eine sehr kleine westseitige Fläche verbleibt als Verkehrsfläche Straße  das GST-NR 1735/2 (Marktgemeinde Wolfurt) wird zu einem kleinen Teil von Bauerwartungsfläche Betriebsgebiet II in Verkehrsfläche Straße umgewidmet. Das verbleibende Grundstück verbleibt als Bauerwartungsfläche Betriebsgebiet II.  das GST-NR 1733/1 (Meusburger Immobilien GmbH) wird großteils von Bauerwartungsfläche Betriebsgebiet II in Baufläche Betriebsgebiet II umgewidmet. Westseitig wird eine 6m breite Fläche als Verkehrsfläche Straße gewidmet. Der darüber hinaus westseitig befindliche Grundstücksteil verbleibt als Bauerwartungsfläche Betriebsgebiet II.  das GST-NR 3270 (Marktgemeinde Wolfurt, Falkenstraße) wird großteils von Verkehrsfläche Straße in Baufläche Betriebsgebiet II umgewidmet. Im Norden verbleibt dieser Teil der Falkenstraße auf eine Länge von ca. 35m als Verkehrsfläche Straße gewidmet.  das GST-NR. 1734 (Meusburger Immobilien GmbH) wird zu einem großen Teil von Bauerwartungsfläche Betriebsgebiet II in Baufläche Betriebsgebiet II umgewidmet. Im Norden und Westen daran anschließend wird eine 6m breite Fläche als Verkehrsfläche Straße gewidmet. Die darüber hinaus west- und nordseitig befindlichen Grundstücksteile verbleibt als Bauerwartungsfläche Betriebsgebiet II. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 6. Über Antrag der FPÖ werden nachstehende Umbesetzungen in den Ausschüssen vorgenommen: Berufungskommission Statt bisher EM Hans-Werner Metzler wird GV Susanne Ernst Mitglied Ausschuss Bildung, Jugend und Kultur EM Sonja Köb scheidet als Ersatzmitglied aus. An ihrer Stelle wird EM Alfred Pechlaner als Ersatzmitglied nachnominiert. Ausschuss Soziales Miteinander EM Sonja Köb scheidet als Ersatzmitglied aus. An ihrer Stelle wird GV Susanne Ernst als Ersatzmitglied nachnominiert. Über Antrag der SPÖ werden nachstehende Umbesetzungen in den Ausschüssen vorgenommen: Ausschuss Mobilität und Umwelt EM Emanuel Pegger scheidet als Ersatzmitglied aus. An seiner Stelle wird EM Helmut Bischelsberger als Ersatzmitglied nachnominiert. Ausschuss Soziales Miteinander EM Yvonne Breuer scheidet als Ersatzmitglied aus. An Ihrer Stelle wird GV Manfred Bischelsberger nachnominiert. Ausschuss Bildung, Jugend und Kultur EM Bianca Straßbauer scheidet als Ersatzmitglied aus. An ihrer Stelle wird GV Peter Grebenz nachnominiert. einstimmig Über beide Anträge wurde gemeinsam abgestimmt. 7. Stefan Fischer stellt per 30.6.2013 sein Amt als Legalisator zur Verfügung. Die Gemeindevertretung beantragt deshalb, für das Ortsgebiet von Wolfurt einen neuen Legalisator für Grundbuchsachen zu bestellen. Der Vorschlag zur Person lautet auf Burkhard Hinteregger (12.7.1965), Oberfeldgasse 2c, Wolfurt. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 8. Der Vorsitzende erläutert die in den letzten Monaten ausgearbeitete und vom Ausschuss Dorfentwicklung und Raumplanung zur Beschlussfassung empfohlene Satzung Obere Straße. Sie enthält nähere Erläuterungen zum Planungsgebiet, eine Festschreibung der Zielsetzungen und die Verfahrensabläufe. Sie enthält weiters ein Regelwerk, welche Kriterien bei der Umsetzung von Sanierungen, Ersatzneubauten und Neubauten, Grundteilungen etc. zur Anwendung kommen sollen. Dies sind insbesondere großvolumige Baukörper, längsausgerichtete und straßennahe Baukörper, zulässige Dachformen usw. Im Wesentlichen handelt es sich um eine Festschreibung der in den letzten Jahrzehnten gepflogenen gestalterischen Anstrengungen. In der darauffolgenden angeregten Diskussion werden nachfolgende Themen besprochen: GV Mag. Michaela Anwander wünscht sich die Aufnahme der Förderungsregelungen in die Satzung, was von EM Alfred Köb als vom Sinn eines Regelwerks her nicht stimmig und zielführend angesehen wird. GV Peter Grebenz sieht zwar das das Regelwerk grundsätzlich positiv, macht die Zustimmung der SPÖ-Fraktion aber von der Schaffung zusätzliche Abfederungsmöglichkeiten für die Bebauungsbeschränkungen bzw. Kostenerhöhungen abhängig. GV Manfred Schrattenthaler verweist auf die bisherige Praxis, nach welcher bereits jetzt einerseits eine dem Regelwerk entsprechende Bauführung angestrebt und im Einzelfall die entsprechende Unterstützung der Gemeinde abgestimmt wurde. Auch zukünftig werden sicherlich einzelne Vorhaben im Planungsausschuss zu besprechen und Lösungen zu finden sein. GV Andrea Peter sieht seitens der FPÖ die Erhaltung des Ortsbildes zwar positiv aber aufgrund der vorgegebenen Volumina zu gravierende Einschränkungen für die Grundeigentümer. Ihre Frage nach der Einordnung des Hotels Sternen in dieses Regelwerk beantwortet der Vorsitzende dahingehend, dass dies ein Sonderbauwerk ist. Auch dieses wurde in Abstimmung mit dem Gestaltungsbeirat entsprechend optimiert.. Den Argumenten der Einschränkung der Grundeigentümer hält er entgegen, dass es sich hier um ein raumplanerisches Instrument handelt und deshalb Einzelinteressen naturgemäß nur im Kontext des Gesamtinteresses berücksichtigt werden können. Das Förderungsthema soll nochmals überdacht und aktiv transportiert werden. Die Satzung Obere Straße wird wie vorgelegt beschlossen. Antragsteller: Bgm. Christian Natter 4 Gegenstimmen (SPÖ, FPÖ) 9. a) Der Auftrag für Entwurfs- und Ausführungsplanung, sowie Vergabeverfahren wird zum Angebotspreis von EUR 145.732,-- netto an die Fa. Rudhardt & Gasser vergeben. Mit der Förderungsstelle wurde abgeklärt, dass die Vergabe als Folgeauftrag zulässig ist und der Angebotspreis marktkonform ist. Eine entsprechende Zusage liegt schriftlich vor. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig b) Der Auftrag zur Lieferung eines Rüstlöschfahrzeuges für die Ortsfeuerwehr wird zum Bruttoangebotspreis von EUR 376.292,57 zu Lasten des Haushalts 2014 an die bestbietende Fa. Rosenbauer vergeben. Nachdem sich entgegen den Budgetplanungen herausgestellt hat, dass die Bergeausrüstung zu Ausbildungszwecken bereits 2013 angeschafft werden muss, wird die Bedeckung der im Haushalt 2013 nicht vorgesehenen Ausgaben von ca. EUR 50.000,- durch Minderausgaben bei der Haushaltsstelle1630.2980 erfolgen. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 10. Da keine Änderungswünsche vorgebracht werden gilt die Verhandlungsschrift der 25. Sitzung der Gemeindevertretung vom 30.1.2013 als genehmigt. 11. Keine Wortmeldung Schluss der Sitzung: 21:50 Uhr Der Schriftführer: Der Vorsitzende:
  1. wolfurtvertretung
20130130_GVE025 Wolfurt 30.01.2013 Verhandlungsschrift über die am Mittwoch, 30. Jänner 2013, stattgefundene 25. Sitzung der Gemeindevertretung Vorsitzender: Schriftführerin: Anwesend: Entschuldigt: Ort: Beginn: Bgm. Christian Natter GdeSekr. Dr. Sylvester Schneider 17 Gemeindevertreter sowie die Ersatzleute Dr. Jürgen Kessler, Andrea Peter, Alwin Schönenberger, Wolfgang Schwärzler, Silvia Köb-Gisinger, Peter Lingenhel, Christine Stark, Andreas Gorbach und Ursula Molitor GV Mag. Jürgen Adami, GV Anton Böhler, GV Ing. Michael Klimmer, GV Daniela Marent, GV Dipl.-BW Harald Moosbrugger, GV Peter Moosbrugger, GV DI Martin Reis, GV Sabine Schertler, GV Maria Thaler Kultursaal 20.00 Uhr Der Vorsitzende begrüßt die erschienenen Mandatare und stellt die ordnungsgemäße Ladung sowie die Beschlussfähigkeit fest. Die Tagesordnung wird ohne Einwand wie ausgesendet genehmigt. Tagesordnung: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. Bürgeranfragen Mitteilungen Stellungnahme zu Gesetzesbeschlüssen Änderung des Flächenwidmungsplanes: a) GST-NR 1655 (Bohle), Rickenbach b) GST-NR 410/93, 410/43, 410/107, 410/104, 410/88 (Leimegger etc.), Dammstraße Vorlage von Voranschlägen für 2013 a) MG Wolfurt GIG KG b) Sozialdienste Wolfurt gemeinnützige GmbH c) Vorarlberger Gemeindeverband d) Wasserverband Hofsteig (ARA Hard) e) Landbus Unterland f) Linksseitige Achwuhrkonkurrenz (LAWK) g) Gemeindeblattverband h) Polytechn. Schulerhalterverband Gemeindehaushalt 2013 a) Vorlage des Voranschlages b) Feststellung der Finanzkraft Resolutionsantrag SPÖ: „Aus Bildung wird Erfolg“ Genehmigung der Verhandlungsschrift der 24. Sitzung der Gemeindevertretung vom 12.12.2012 Allfälliges Erledigung: zu 1. Eine von Oswald Geißler verlesene Anfrage bezüglich Lärmbelästigung, Müll, Vandalismus und Gefährdung der Verkehrssicherheit im Umfeld des FC Hallenmaster-Turniers wird dahingehend beantwortet, dass die Gemeinde grundsätzlich zu dieser Veranstaltung steht, aufgrund der auch amtsseitig festgestellten Probleme aber bereits Erstgespräche mit dem Veranstalter durgeführt wurden und im Frühjahr zusammen mit dem veranstaltenden Verein ein geeignetes Maßnahmenpaket geschnürt werden soll. Der Vorsitzende bedauert, dass die Beantwortung der gleichlautenden E-Mail-Anfrage im Tagesgeschäft liegengeblieben ist. 2. a) Um den Jahreswechsel wurden ein Erdgasfahrzeug für den Bauhof und ein Elektrofahrzeug für den „fliegenden Hauswart“ angeschafft. b) Im Zuge der Probleme mit dem Club „Motorradfreunde Bodensee“ wurde deren ehemaliges Clublokal im Geiger-Areal durch die Gemeinde angemietet. Da die geplante Nutzung als Kleinkunstbühne an diesem Ort raumplanerisch nicht sinnvoll erscheint, wurde mit der Vermieterin eine frühzeitige Auflösung des Mietvertrages vereinbart. c) Zu Jahresbeginn konnte der Gemeindevorstand die Vergaben der Gewerke Holzbau, Elektro und Sanitär zum Neubau des OGV-Stadels vornehmen. d) Für die Auftragsvergabe Erstellung eines Straßengestaltungs- und Verkehrskonzeptes wurde durch die Kerngruppe ein Hearing mit 3 Bewerbern durchgeführt. Eine Vergabeempfehlung liegt bereits vor. Der Vorsitzende bedankt sich beim Kernteam für die zeitintensive Vorbereitung. e) Ebenfalls in den letzten Tagen konnte der Auftrag zur Planung einer Neugestaltung der Anbindung der Personenhaltestelle beim Güterbahnhof vergeben werden. f) Das Wolfurt-Ergebnis der Volksbefragung zur Wehrpflicht wird zur Kenntnis gebracht. g) Aufgrund der immer wieder kolportierten Meldungen unzumutbarer Temperaturen in der VS Bütze berichtet der Vorsitzende, dass seit Beginn des laufenden Schuljahres mehrere Datenlogger installiert wurden. Zwar mussten aufgrund technischer Gebrechen im Herbst tatsächlich 3 Heizungsausfälle registriert werden, durch rasche Reaktion konnte aber auch an diesen drei Tagen bereits gegen 9:00-9:30 Uhr die ansonsten durchwegs festgestellte Standardraumtemperatur von 21 Grad erreicht werden. h) Vom Amt der Vbg. Landesregierung wurde die Neubestellung der Gemeindevermittlungsämter vorgenommen. Bekanntlicherweise wurde von der Gemeinde Wolfurt Altvizebgm. Ferde Hammerer für dieses Amt nominiert. i) Die Endabrechnung der Hockeyhalle liegt mittlerweile vor. Nach Abzug der Förderungen und der Vereinsbeiträge liegt der von der Gemeinde finanzierte Teil bei gerundet EUR 465.000,-und damit trotz der nicht unbeträchtlichen Vergabesummen und der aufgetretenen „Überraschungen“ fast punktgenau beim budgetierten Betrag. Der Vorsitzende spricht seinen Dank dafür an das Gemeindeimmobilienmanagement, namentlich Alexander Wohlmuth, und GR Hans Fetz aus. 3. Zu den Gesetzesbeschlüssen betreffend ein Gesetz über eine Änderung des Spitalsgesetzes und ein Gesetz über eine Änderung des Land- und forstwirtschaftlichen Berufsausbildungsgesetzes wird kein Antrag auf Volksabstimmung gestellt. 4. a) Im Zuge der Überarbeitung des Flächenwidmungsplanes im Jahr 2008 mussten aufgrund der Ausweisung einer roten Zone am Rickenbach oberhalb der Brücke Rickenbacherstraße im Gefahrenzonenplan als Bauland gewidmete Flächen in Freifläche rückgewidmet werden. Nachdem nun die Geschiebesperre am Rickenbach fertiggestellt wurde ist diese Ausweisung als Bauverbotsflächen nicht mehr gültig. Entsprechend anlässlich der seinerzeitigen Rückwidmung gemachter Zusagen wird – flächengleich zum Bestand vor Rückwidmung – eine Teilfläche von ca. 237 m² aus GST-NR 1650 und eine Teilfläche von ca. 2.100 m² aus GST-NT 1654 von Freifläche Freihaltegebiet in Bau-Mischgebiet umgewidmet. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig b) Die GST-NR 410/93, 410/43, 410/107, 410/104 und 410/88 werden von Betriebsgebiet I in BauMischgebiet umgewidmet. Das durchgeführte Anhörungsverfahren hat keinerlei Einwände erbracht. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 5. Nachstehende Voranschläge von Gemeindegesellschaften bzw. Gemeindeverbänden werden zur Kenntnis gebracht: a) Der Voranschlag 2013 der Marktgemeinde Wolfurt Immobilienverwaltungs GmbH & Co KG mit Gesamteinnahmen von EUR 831.000,-- und Gesamtausgaben von EUR 80.800,-- und einer Rücklagenbildung von EUR 750.200. b) Der Voranschlag 2013 der Sozialdienste Wolfurt gGmbH mit Einnahmen und Ausgaben von jeweils EUR 3.293580,-- bei einem budgetären Abgang von EUR 38.980,--. c) Der Voranschlag 2013 des Vorarlberger Gemeindeverbandes mit Einnahmen und Ausgaben in Höhe von jeweils EUR 809.500,--. d) Der Voranschlag 2013 des Wasserverbandes Hofsteig mit prognostizierten Einnahmen und Ausgaben in Höhe von jeweils EUR 7.623.900,--. Die Belastung für Wolfurt sinkt gegenüber dem Vorjahr um ca. 5%. e) Der Voranschlag 2013 des Gemeindeverbandes Landbus Unterland mit Einnahmen und Ausgaben in Höhe von jeweils EUR 19.686.500,--. Der Beitrag der Marktgemeinde Wolfurt beträgt ohne Förderungen im Jahr 2013 EUR 462.739,--. f) Der Voranschlag 2013 der LAWK mit Einnahmen und Ausgaben von jeweils EUR 50.700,--. Bei der Ausschüttung an die Mitgliedsgemeinden ist für Wolfurt ein Anteil von EUR 6.800,-vorgesehen. g) Der Voranschlag 2013 des Gemeindeverbandes Gemeindeblatt mit Einnahmen und Ausgaben von EUR 852.800,--. h) Der Voranschlag 2013 der Polytechnischen Schule mit Einnahmen und Ausgaben von jeweils EUR 372.000,--. 6. a) Vor der Präsentation des Gemeindebudgets begrüßt der Vorsitzende den Leiter der Finanzabteilung, Gerald Klocker, der hauptverantwortlich für die Budgeterstellung zeichnet und bedankt sich bei ihm und seinen Mitarbeiterinnen für die Vorbereitungsarbeiten. Ein weiterer Dank geht an die Mitglieder des Gemeindevorstands für die verantwortungsbewusste Vorbereitung der Zahlen der jeweiligen Ressorts, sowie an den Finanzausschuss für die intensive aber konstruktive Diskussion. Das Budget 2013 wird der Gemeindevertretung anhand einer von der Finanzabteilung erstellten Powerpoint-Präsentation vorgestellt. Der Budgetrahmen 2013 weist eine geringfügige Erhöhung von EUR 21,17 Mio. auf 21,80 Mio. Erfreulicherweise kann nach einem Abgang 2012 für 2013 wieder ein Maastrichtüberschuss von EUR 13.700,-- ausgewiesen werden. Als größte Ausgaben sind für den Hochwasserschutz EUR 1.857.700,--, für Grunderwerb mit EUR 850.000,--, für Neu- und Erweiterungsbauten Kanal EUR 630.000,-- die Förderung des Landbusses EUR 462.700,--, Instandhaltung Gemeindestraßen EUR 435.500,--, Kernzone Cubus EUR 390.000,--, die direkte Vereinsförderung mit EUR 319.000,--, Parkplatz Cubus EUR 300.000,--, Stadel OGV EUR 170.000,--, die Förderung der Wirtschaft Wolfurt EUR 132.000,--, Neubau Wasserleitungsnetz EUR 100.000,--, Wertstoffhof EUR 60.000,--, Beitrag an die Seniorenstiftung EUR 73.000,-- und für Familienfreundliche Gemeinde EUR 40.000,-vorgesehen. Wie alljährlich ein Wermutstropfen sind die abfließenden Umlagen mit insgesamt EUR 4,43 Mio. (Sozialhilfe EUR 2.150.700,--, Wohnbauförderung EUR 92.900,--, Spitalskosten EUR 900.000,-- und die Landesumlage mit EUR 1.288.900,--). Trotz Augenmaßes bei der Personalplanung schlagen die Personalkosten mit EUR 4.862.000,-- zu Buche, wobei vor allem die Entwicklungen im Kinderbetreuungsbereich ins Auge fallen. Wie in den Vorjahren kann auch 2013 wieder die Prokopf-Verschuldung gesenkt werden. Sie liegt im heurigen Jahr bei EUR 127,70. Im Vergleich dazu liegt der Landesschnitt bei EUR 1.844,--. Erfreulich sind die Prognosen bei den Einnahmen. Bei den Ertragsanteilen ist eine Steigerung von Mio. 5,98 Mio. auf 6,28 Mio. prognostiziert und auch die Entwicklung bei der Kommunalsteuer ist mit einer Zunahme von EUR 5,13 Mio. auf EUR 5,66 Mio. äußerst positiv. Aus Vermietung und Verpachtung können EUR 631.900,-- lukriert werden, womit diese Einnahmen sogar geringfügig über den Grundsteuereinnahmen mit EUR 618.000,-- liegen. Die freie Finanzspitze bietet der Gemeinde mit rund EUR 2,6 Mio. auch weiterhin einigen Handlungsspielraum, was aufgrund der anstehenden Projekte aber auch dringend erforderlich ist. Im Anschluss an die Präsentation werden der Voranschlag gruppenweise durchbesprochen und die Fragen der Mandatare zu den einzelnen Budgetpositionen beantwortet. Der Voranschlag der Marktgemeinde Wolfurt für das Jahr 2013 wird gemäß § 73 GG wie folgt beschlossen: Einnahmen der Erfolgsgebarung EUR 20.055.000,-Einnahmen der Vermögensgebarung EUR 1.753.000,-Gesamteinnahmen EUR 21.808.000,-Ausgaben der Erfolgsgebarung Ausgaben der Vermögensgebarung Gesamtausgaben Antragsteller: Bgm. Christian Natter EUR EUR EUR 17.018.400,-4.789.600,-21.808.000,-einstimmig b) Die Finanzkraft für das Jahr 2013 wird gemäß GG mit EUR 11.723.400,-- festgestellt. Antragsteller: Bgm Christian Natter einstimmig 7. GV Peter Grebenz erläutert die Hintergründe des Resolutionsantrages „Aus Bildung wird Erfolg“. Das Bildungsthema wird nicht nur in den Parteien auf Bundes- und Landesebene diskutiert, sondern mittlerweile auch in den diversen Interessensvertretungen. So hat die Wirtschaftskammer Vorarlberg eine 10-Punkte-Resolution verabschiedet, die sich – so GV Peter Grebenz – weitestgehend mit dem Leitbild der Gemeinde bzw. diversen Beschlüssen der Gemeindegremien deckt. In der Fraktionsvorbesprechung wurde das Thema diskutiert und aufgrund der Wichtigkeit ein Allparteienantrag angestrebt. Dazu sind jedoch noch Diskussionen in einzelnen Fraktionen, sowie die Behandlung im Bildungsausschuss erforderlich. Um dies zu ermöglichen stellt GV Peter Grebenz den Antrag den Tagesordnungspunkt zu vertagen und nach Möglichkeit in der nächsten, spätestens aber der übernächsten Sitzung der Gemeindevertretung zu behandeln. einstimmig 8. Da keine Änderungswünsche vorgebracht werden gilt die Verhandlungsschrift der 24. Sitzung der Gemeindevertretung vom 12.12.2012 als genehmigt. 9. a) GR Elisabeth Fischer erinnert an die Besichtigung des jüdischen Friedhofs mit anschließendem Besuch des jüdischen Museums in Hohenems am 8.3.2013. Leider wurde im „Demnächst“ nur der Anmeldeschluss, nicht aber der Veranstaltungstermin veröffentlicht. b) GV Mag. Michaela Anwander greift das in der Bürgeranfrage behandelte Thema Lärm durch Knallkörper zum Jahreswechsel auf und ersucht Überlegungen anzustellen, wie dieses Problem zukünftig eingedämmt werden kann. GR Hans Fetz ergänzt, dass nicht nur der Jahreswechsel, sondern auch die vielen Feuerwerke während des Jahres mittlerweile zur Belästigung geworden sind. Bgm. Christian Natter kündigt an, das Thema in einer der nächsten Ausgaben der Wolfurt-Info aufzugreifen. Schluss der Sitzung: 21:55 Uhr Der Schriftführer: Der Vorsitzende:
  1. wolfurtvertretung
20121212_GVE024 Wolfurt 12.12.2012 Verhandlungsschrift über die am Mittwoch, 12. Dezember 2012, stattgefundene 24. Sitzung der Gemeindevertretung Vorsitzender: Schriftführer: Anwesend: Entschuldigt: Ort: Beginn: Bgm. Christian Natter GdeSekr. Dr. Sylvester Schneider 19 Gemeindevertreter (GV Otmar Meusburger ab TOP 2.a), GV Susanne Ernst ab TOP 2.c) und GR Robert Hasler ab TOP 4.) sowie die Ersatzleute Barbara Geißler, Silvia Köb-Gisinger, Alfred Köb, Andreas Gorbach, Johannes Böhler, DI Simone Burtscher, Elisabeth Hirsch und Peter Lingenhel GV Mag. Jürgen Adami, GV Dr. Thomas Geiger, GV Ing. Michael Klimmer, GV Daniela Marent, GV Gerold Mohr, Vizebgm. Angelika Moosbrugger, GV Dipl.-BW Harald Moosbrugger und GV Manfred Schrattenthaler Kultursaal 19:05 Uhr Der Vorsitzende begrüßt die erschienenen Mandatare und stellt die ordnungsgemäße Ladung sowie die Beschlussfähigkeit fest. Da keine Änderungsanträge gestellt werden, gilt die Tagesordnung als genehmigt. Tagesordnung: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. Bürgeranfragen Mitteilungen Stellungnahme zu Gesetzesbeschlüssen Grundsatzbeschluss Masterplan Strohdorf Änderung der Flächenwidmung: Fa. Meusburger, Gewerbegebiet Gebühren und Abgaben 2013 Verlängerung von Förderungsaktionen: a) Betriebsansiedlungsförderung b) Förderung Biomasseheizungen c) Förderung energetischer Althaussanierungskonzepte d) Förderung erhaltenswerter Gebäude Ansuchen um Betriebsansiedelungsförderung Erwin Stradner Genehmigung der Verhandlungsschrift der 23. Sitzung der Gemeindevertretung vom 20.11.2012 Allfälliges Erledigung: zu 1. Keine Anfrage 2. a) b) c) d) f) g) h) i) Gesetzesentwürfe betreffend ein Gesetz über die Kinder- und Jugendanwaltschaft, sowie ein Gesetz über die Kinder- und Jugendhilfe liegen zur Begutachtung durch die Landesbürger auf. Der Vorsitzende berichtet kurz über die Einrichtung „Gemeindevermittlungsamt“ und deren Aufgaben und gibt bekannt, dass der Gemeindevorstand Alt-Vizebürgermeister Ferde Hammerer als Mitglied in dieses Gremium nominiert hat. Zum Thema Hofsteigader berichtet der Vorsitzende, dass mittlerweile die Einreichung für die Behördenverfahren betreffend Kernzone Rathaus/Cubus erfolgt ist, die erforderlichen Zustimmungserklärungen eingeholt werden konnten, in die zur Beschlussfassung anstehende Novelle zum Straßengesetz die Möglichkeit der Schaffung von Begegnungszonen mit 30 kmhBeschränkung aufgenommen und die Auftragserteilung zur Planung der Gestaltung der Anschlüsse an den Straßenraum an Markus Cukrowicz vergeben wurde. Eine Umsetzung im Sommer 2013 erscheint damit realistisch. In den vergangenen Wochen wurde die Internet-Plattform Gemeindearchiv (Protokollarchiv) neu programmiert. Dadurch kam es leider zu längeren Zugriffsproblemen, die aber nun behoben sein sollten. In den letzten Tagen wurden einer Anregung der GRÜNEN-Fraktion folgend auf der Gemeinde-Homepage die Listen der Gemeindemandatare und der Fraktionen veröffentlicht. Rechtzeitig vor dem Wintereinbruch konnten noch die Straßenbaulose Baumgarten/Nußgasse, Nelkenweg und Flotzbachstraße fertig gestellt werden. Über Einladung der Landwirtschaftskammer Österreich wird der Vorsitzende am 13.12. in Wien ein Kurzreferat zum Thema Bodenverbrauch halten. GR Elisabeth Fischer gibt bekannt, dass das Kernteam Integration unter dem Motto „Begegnung mit Religionen“ verschiedene Veranstaltungen im Jahr 2013 plant. Ua sind ein Besuch des jüdischen Friedhofs in Hohenems samt Museum, ein Besuch des islamischen Friedhofs in Altach und zum Weltflüchtlingstag ein Flüchtlingsfest geplant. 3. Zu den als nicht dringlich erklärten Gesetzesentwürfen betreffend ein Gesetz über eine Änderung des Fleischuntersuchungsgesetzes, sowie ein Gesetz über eine Änderung des Parteienförderungsgesetzes wird kein Antrag auf Volksabstimmung gestellt. 4. Der Vorsitzende gibt einen kurzen Überblick über die Entwicklungsschritte und die Inhalte des Masterplanes Strohdorf. In der darauf folgenden Diskussion wird das Fehlen verschiedener Details thematisiert. Dem hält der Vorsitzende entgegen, dass es sich um einen Masterplan handle, der grundsätzliche Festlegungen enthalte, aber keine Aussagen zu Detailfragen gebe bzw. geben könne. Für die ÖVP-Fraktion verweist GV Dr. Ernst Stadelmann auf die zukunftsweisenden Entwicklungsszenarien im Masterplan, die auch künftigen Generationen noch Spielraum lasse. Das Konzept sei sowohl raumplanerisch, wie auch landschaftsplanerisch wohl durchdacht, so sei beispielsweise auf die Durchwegung großes Augenmerk gelegt worden. Die Baukörper seien logisch und realisierbar angeordnet und auch die Absiedelung des Rathauses sei logisch begründet. Für die SPÖ schließt sich GV Peter Grebenz diesen Ausführung vollinhaltlich an. Die Kerngruppe habe sich sehr intensiv mit dem Thema beschäftigt und mit den Planern ein zukunftsweisendes Projekt auf die Beine gestellt. Für die Sprecherin der GRÜNEN, GV Mag. Michaela Anwander, ist die Umsetzbarkeit vor allem aus finanzieller Sicht noch fraglich. Auch seien die Möglichkeiten überregionale Synergien zu nutzen noch zu wenig abgeklärt. Wichtig sei es auch bei den Planungen darauf Bedacht zu nehmen, dass die Außenräume auch lebendig gestaltet und von der Bevölkerung genutzt werden. Im Rahmen der Bürgerbeteiligung, die in einer völlig neuen Form durchgeführt wurde, wurden rund 1300 Personen erreicht, die sich in der einen oder anderen Form am Prozess beteiligt haben. Das Echo war sowohl, was den Prozess an sich, als auch das Ergebnis anlangt, größtenteils positiv. Inhaltlich waren die Absiedelung des Rathauses ohne Angabe eines konkreten neuen Standorts - es wurde im Masterplan lediglich definiert, dass das Rathaus im Bereich zwischen Nahversorgungszentrum (vis a vis Raika) und der Kirche errichtet wird, die Hofsteigader und die erheblichen finanziellen Aufwendungen, Diskussionspunkte. Die Gemeindevertretung stimmt dem Masterplan wie vorgelegt zu und fasst den Grundsatzbeschluss diesen in der vorgeschlagenen Form, entsprechend der Dringlichkeit und den finanziellen Möglichkeiten, umzusetzen. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig Abschließend bedankt sich der Vorsitzende beim Kernteam für die intensive und konstruktive Arbeit. 5. Nach Bericht durch den Vorsitzenden wird gemäß einstimmiger Empfehlung des Ausschusses Dorfentwicklung und Raumplanung der Umwidmung von Teilflächen der GST-NR 1733/1 und 1734 von Betriebsgebiet-Erwartungsgebiet in Betriebsgebiet II laut Entwurfsplan des Bauamtes unter der Bedingung zugestimmt, dass – analog zur Regelung im westlichen Teil des Betriebsgebietes – von der Fa. Meusburger ca. 10% der Fläche für Erschließung und Retention abgetreten, sowie EUR 10,--/m² an Erschließungskosten bezahlt werden. . Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 6. Nach Erläuterungen durch GR Hans Fetz wird entsprechend der einstimmigen Empfehlung des Infrastrukturausschusses beschlossen, a) die Wasserbezugsgebühr auf EUR 0,52/m³ und b) die Kanalbenützungsgebühr auf EUR 1,51/m³ anzuheben. Antragsteller: Bgm. Christian Natter 7. einstimmig a) Die Betriebsansiedlungsförderung wird um 2 Jahre verlängert. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig b) Die Förderung für Biomasseheizungen wird um 5 Jahre verlängert. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig c) Die Förderung für energetische Althaussanierungskonzepte wird um 5 Jahre verlängert. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig d) Die Förderung für erhaltenswerte Gebäude wird um 5 Jahre verlängert. Gleichzeitig wird über Empfehlung des Ausschusses Mobilität und Umwelt die Bedingung, dass förderbare Bauten vor 1914 errichtet worden sein müssen, ersatzlos gestrichen. Antragsteller: Bgm. Christian Natter 8. einstimmig Gemäß Betriebsansiedlungsförderungsrichtlinien wird der Fa. Erwin Stradner, Personalleasing, eine Förderung in Form einer Kommunalsteuerrückvergütung für 1 Jahr bewilligt. Während von der GRÜNEN-Fraktion und GV Peter Grebenz eine Förderung abgelehnt wird, weil es sich einerseits um keinen Nahversorger handle und andererseits Personalleasing auch aus sozialen Erwägungen bedenklich sei, werden von GV Manfred Bischelsberger und GV Hermann Schertler die positiven Seiten des Personalleasings für die Leasingarbeiter unterstrichen. Antragsteller: Bgm. Christian Natter 9. 4 Gegenstimmen (GRÜNE, Peter Grebenz) Da keine Änderungswünsche vorgebracht werden, gilt die Verhandlungsschrift der 23. Sitzung der Gemeindevertretung vom 20.11.2012 als genehmigt. 10. a) GR Yvonne Böhler verteilt an die Mandatare das gemeinsam mit den Wolfurter Wirten erstellte Weihnachtsliederbuch. b) GR Yvonne Böhler verweist auf das Weihnachtsgewinnspiel der Wirtschaft Wolfurt und appelliert für den Einkauf in der Region. c) GR Yvonne Böhler bedankt sich beim Bauhof und den an der Schneeräumung beteiligten Firmen für den großartigen Einsatz in den letzten Tagen. Sie bittet die Bevölkerung dafür Verständnis zu haben, dass bei einem derartigen Naturereignis trotz größter Bemühungen nicht überall gleichzeitig geräumt werden kann. Auch GV Mag. Michaela Anwander bedankt sich für die schon am frühen Morgen geräumten Gehsteige. d) Ein weiterer Dank von GV Mag. Michaela Anwander gilt der Organisation des Weihnachtsessens der Gemeindevertretung, vor allem dafür, dass der Anregung nicht nur Schweinefleisch anzubieten gefolgt wurde. e) GV Dr. Martin Lindenthal wird bezüglich seiner Anfrage zur aktuellen Anzahl an Unterstützungserklärungen für das Antikorruptions-Volksbegehren an die zuständigen Mitarbeiter im Amt verwiesen. f) Der Vorsitzende hält einen kurzen Rückblick auf das ablaufende Arbeitsjahr. Mit Sprachfördernetzwerk, der Beschlussfassung eines erstmalig gemeindeübergreifend erstellten Teil-REKs (Gewerbegebiet Güterbahnhof) und dem einstimmig verabschiedeten Masterplan Strohdorf konnten wichtige und zukunftsweisende Weichenstellungen getroffen werden. Er bedankt sich bei den Mandataren und ihren Familien, besonders auch den Mitgliedern des Gemeindevorstands für die investierte Zeit und die geleistete Arbeit und gibt der Hoffnung Ausdruck, dass auch weiterhin mit fairen und sachlichen Diskussionen fraktionsübergreifend die Basis für gute Entscheidungen gelegt werden kann. Schluss der Sitzung: 20:35 Uhr Der Schriftführer: Der Vorsitzende:
  1. wolfurtvertretung
20120701_BgmBrief Klaus 01.07.2012 Jahrgang 7, Ausgaben 7 Sehr geehrte Damen und Herren, werte Klauserinnen und Klauser! Zugestellt durch Post.at Klaus, im Juli/August 2012 Höhepunkte in einem Kindergartenjahr!! Waldtag: Das ganze Jahr über steht jeder Gruppe einmal in der Woche unser Waldplatz im Tschütschwald zur Verfügung. Der Platz wurde im Herbst 2009 mit vielen freiwilligen Helfern (Kinder und deren Eltern) gestaltet. Es wurde ein großes Waldsofa mit Dach, ein Wald-WC und eine Feuerstelle mit Grillrost gebaut. Über die Jahre sind noch andere, tolle Dinge dazugekommen. Annires Marchetti (Wiff-Zack - ein Freizeitangebot der Gemeinde) hat mit Kindern und Eltern ein Baumhaus, und wiederum Kinder mit ihren Eltern im Zuge der Kommunionsvorbereitung eine wunderschöne und sehr professionelle Brücke gebaut. Nach einem ca. halbstündigen Marsch durch den Wald, wo es viel zu entdecken gibt, kommendie Kinder oben an. Die Kinder können dort frei spielen, experimentieren, forschen entdecken und Spaß haben.Wer will, kann grillen oder einfach nur gemütlich am Lagerfeuer sitzen. Es ist erstaunlich, wie frei die Kinder im Wald spielen. Langeweile und Streit sind dort Fremdwörter. Natur- und Wassertage: Jedes Jahr im Sommer verbringt jede Gruppe drei Tage am Stück in der Natur. Meistens am Wasser (Frutz oder Ratz). Es wird gegrillt, gespielt, gebadet, entdeckt und geforscht. Für die Kinder sind das besonders wertvolle erlebnisreiche und spannende Tage. Gemeindeinformation Klaus Seite 1 Seit längerem ist das Thema Kinderbetreuung in den Medien immer wieder präsent und sorgt laufend für Diskussionen. Das möchte ich zum Anlass nehmen, die Kinderbetreuung (Spielgruppe und Kindergarten) und die hervorragende Arbeit unserer Kindergartenpädagoginnen und Helferinnen bei uns in Klaus einmal hervorzuheben. Wir haben in Klaus ein sehr gut funktionierendes Betreuungsangebot, beginnend mit der Kinderspielgruppe „Zappelwurm“, bei der Kinder im Alter von drei und vier Jahren schon vor dem Kindergarten-Antritt aufgenommen werden. Darauf folgt der Kindergarten für (drei bzw.) vier- bis sechsjährige Kinder, in dem zur Zeit 80 Mädchen und Buben betreut werden. Das Angebot und die Öffnungszeiten werden jährlich an den Bedarf der Eltern und Kinder angepaßt! Dies gilt im übrigen auch für die Zeit während der Ferien, die Nachmittage und die Mittagsbetreuung! Die Kinder bekommen in den Einrichtungen die Möglichkeit, sich sanft aus dem engsten Familienkreis zu lösen und lernen sich auch auf neue Bezugspersonen einzustellen. Sie können mit Gleichaltrigen spielen und so Gruppenzusammengehörigkeit erleben, erfahren Regeln und Grenzen in einem sozialen Rahmen. Im Kindergarten gibt es verschiedene Gruppen und Räume. Diese bieten den Kindern Platz und die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten und Begabungen zu testen. Im Bewegungsraum und auf dem großen Spielplatz können sie sich frei bewegen und haben diverse Spielmöglichkeiten. In Klaus, und darauf sind wir besonders stolz, bekommt jedes Kind im entsprechenden Alter einen Platz in der Spielgruppe bzw. im Kindergarten, was in anderen Gebieten in Österreich, speziell in Städten und Ballungszentren nicht immer der Fall ist. In diesem Sinne möchte ich auch die Gelegenheit nutzen, und unseren Kinderbetreuerinnen in der Spielgruppe Zappelwurm sowie unseren Kindergärtnerinnen einmal herzlich für ihre wichtige und wertvolle Arbeit zu danken. Sie sind es, die außerhalb des Elternhauses die wichtigen Stützen für unsere kleinen Klauserinnen u. Klauser sind! Ihr/euer Bürgermeister „Kleinfeld - Fußballturnier der Nationen und Kulturen“ Sonntag, 01. Juli 2012 - Sportplatz VMS-Klaus 11.00 Uhr - 23.00 Uhr Datum: Zeit: Ort: Veranstalter: Sonntag 01. Juli 2012 Turnierbeginn 11.00 Uhr Sportplatz d. Vlbg. Mittelschule Klaus-Weiler-Fraxern Haus der Kulturen mit Unterstützung des Kultur– und Integrationsausschusses der Gemeinde Klaus! „School is over Party“ der Turnerschaft Klaus Freitag, 06. Juli 2012 - Pavillon, E. Summer Park 15.00 Uhr - 22.30 Uhr Das Schulende naht - und somit wird’s wieder Zeit für die School is over Party! Programm: 15.00 - 17.00 Uhr 17.00 - 18:30 Uhr 18.30 Uhr 20.30 Uhr Spieleparcours für Kinder Talen tewettbewerb!! Film für Kinder „Konferenz der Tiere“ Film für Erwachsene „Nichts zu verzollen“ Ein Kleinfeldturnier der Nationen und Kulturen mit Menschen, aus den verschiedensten Teilen dieser Welt, die in Vorarlberg leben. Eine sportliche Kommunikation zum fairen und friedlichen Miteinander. Ein Projekt aus dem Haus der Kulturen, für Zusammenarbeit, Vernetzung und Entwicklung. Teilnehmende Mannschaften: Afrika, Afghanistan, Aleviten, Bahai, Brasilien, Frankreich, Lateinamerika, Nigeria, Österreich, Serbien, Somalia (Titelverteidiger), Türkei Gastronomie: Peru, Brasilien, Türkei, Italien, Serbien Turnierverlauf und Zeitplan: ab 10.30 Uhr 11.00 Uhr 16.00 Uhr 16.30 Uhr 19.99 Uhr 20.00 Uhr 20.30 Uhr Bewirtung Vorrundenspiele Vlbg. International : FC Klaus Finalspiele Konzert Grupo Caribe Preisverteilung EM Finale (public viewing) Dank unserer Freunde und Sponsoren gibt es viele schöne Gewinnchancen – allen Spendern einen herzlichen Dank! Details auf unseren Plakaten und auf den in den Schulen verteilten Info-Blättern. Anmeldungen (nur für Talentwettbewerb erforderlich!) Für gute Bewirtung ist ebenfalls wieder gesorgt. Wir freuen uns auf zahlreiche BesucherInnen – die Turnerschaft Klaus. „Kinder- u. Jugend - Talentewettbewerb“ der Turnerschaft Klaus Freitag, 06. Juli 2012 - Pavillon, E. Summer Park 17.00 Uhr - 18.30 Uhr Die Turnerschaft Klaus veranstaltet heuer zum zweiten Mal im Rahmen der school is over – Party den Kinder- und Jugendtalentewettbewerb: Datum: Zeit: Ort: Veranstalter; Freitag, 06. Juli.2012 17.00 - 18.30 Uhr Pavillon - Ernst Summer Park Turnerschaft Klaus Foto: „Aus dem Turnier 2010 Polen - Bahai“ Foto: „Kinder- u. Jugendtalentewettbewerb 2011“ Mitmachen können alle jungen Talente mit allen möglichen Begabungen. „Zeigt, was in euch steckt. Egal ob solo, zu zweit oder eine ganze Gruppe. Singen, musizieren, tanzen, Artistik, jonglieren usw.“ Es sind keine Grenzen gesetzt! Zu gewinnen gibt es natürlich auch einiges! Wenn du mitmachen möchtest, schick einfach eine Kurzbeschreibung „deiner Begabung“ bis 30.6.2012 per Mail an werner.rt@gmx.at, oder informiere dich unter der Telefonnummer 0680 / 21 545 21. Du hast freie Wahl dich zu präsentieren. Vergiss nicht deinen Namen und deine Anschrift anzugeben! Du erhältst dann eine Nachricht von uns. Turnerschaft Klaus Gemeindeinformation Klaus Seite 2 „kids IN motion„ Sport- und Erlebniswoche Montag, 07. Juli -Freitag, 13. Juli 2012 (nur noch Restplätze frei - rasch anmelden!!) Die großartige Spielewelt für 6 - 12 jährige Kids: Abenteuerturnen, Tanz, Rollerskating, Fußball, Piratenspiele, Indiaca, Völkerball, Bärenhöhle, Rätselspiele, Hockey, Kistenklettern, Grillen, Basketball, Merkball, Minitrampolin, Baseball, Staudamm bauen, Federball, Jonglieren, Staffelspiele, Akrobatik, Theater, Bodenturnen, Bodypainting, Activity, Ringe, Tischtennis, Volleyball, etc. Zum Preis von € 109,-- erhalten die Kinder: ☺ - 1 Woche Sport, Spiel, Spaß ☺ - Qualifizierte Betreuung ☺ - Programmauswahl durch die Kinder ☺ - Gesundes Mittagessen ☺ - 1 T-Shirt zum Selbstgestalten ☺ - Spiele zum Thema Ernährung Kinder die in Klaus wohnen erhalten gegen Vorlage der Teilnahmebestätigung € 50,-- Rabatt (pro Kind). Weitere Informationen und Anmeldung beim Bürgerservice der Gemeinde: 05523 / 6 25 36 10 Eine Initiative des Jugend- und Freizeitausschusses der Gemeinde! Wichtige Hinweise Bäume, Hecken und Sträucher bitte zurückschneiden! Bäume, Hecken u. Sträucher, die am Straßenrand zu stark wachsen, behindern die Sicht und stellen eine Gefahr für die Verkehrsteilnehmer dar. Im Interesse der Verkehrssicherheit ist das Zurückschneiden dieser Pflanzen entlang von öffentlichen Straßen und Wegen notwendig. Die Gemeinde bittet alle Grundbesitzer von Grundstücken mit Bäumen und Pflanzen entlang der öffentlichen Straßen und Wege, die teils unkontrolliert wuchern, diese so zu schneiden, dass die freie Sicht über den Straßenverlauf wieder gegeben ist. Herzlichen Dank! Mit dieser Maßnahme tragen Sie auch zur Verkehrssicherheit unserer SchülerInnen bei. Bitte denken Sie daran, dass Sie bei einem allfälligen Unfall eventuell die Verantwortung zu übernehmen haben. Elternberatung im Juli und August Die Elternberatung für Mütter und Väter mit Säuglingen und Kleinkindern (von 0 - 4 Jahren) findet am Montag den 09. und 23. Juli und am Montag den 13. und 27. August von 09.00 - 10.00 Uhr, im Gemeindeamt (1.OG) statt. Frau Auer Barbara (Diplomierte Kinderkrankenschwester) bzw. ihre Vertretung erwartet Sie gerne zu dieser kostenlosen Beratung! „Cross Culture Night“ Bregenzer Festspiele - Jugendprogramm Samstag, 14. Juli 2012 - Bregenz 14.00 Uhr - 24.00 Uhr Anlässlich der Bregenzer Festspiele wird auch dem jungen Publikum ein kulturell interessantes Programm geboten. Das ultimative Jugend-Event unter freiem Himmel für Schüler, Lehrlinge und Studenten von 14 bis 26 Jahren: Neben André Chénier auf der Seebühne bieten Workshops, Führungen, Sound- und Bühnenchecks und das musikalische Show-Programm am Vorplatz die Möglichkeit zum Verweilen im und um das Festspielhaus. Die Gemeinde Klaus unterstützt diese Aktion: Event inkl. Zugfahrt ab Klaus (und retour) inkl. kleinem Abendessen in Bregenz zum sensationellen Preis von € 10,-. Begleitet wird die Tour zu den Festspielen von Bgm. Werner Müller. Anmelden kannst Du Dich beim Gemeindeamt Klaus: gemeinde@klaus.cnv.at, Tel. 05523-62536. Leben und Wirken der Geschwister Maria, Anna und Hedwig Hensler (Aufruf des Heimatkundevereins!!) Die Schriftstellerin Anna Hensler ist den meisten Klausern ein Begriff, so wurde 1955 eine Straße nach ihr benannt. Ihre beiden Schwestern Maria und Hedwig kennen aber nur wenige. Auch sie waren künstlerisch tätig. Maria widmete sich der Malerei, Hedwig schrieb und malte. Der Heimatkundeverein Klaus bereitet derzeit eine Ausstellung über das Wirken der drei HenslerSchwestern vor, die am 20. und 21. Oktober 2012 im Winzersaal zu sehen sein wird. Dazu suchen wir noch leihweise Bilder, Schriftstücke und Fotos. Auch Geschichten über die drei Frauen interessieren uns. Wer hat sie persönlich gekannt und kann uns etwas erzählen? Helmut Postai, Tel: 0680/3339435 Gertrud Gut, Tel: 62426 Gemeindeinformation Klaus Seite 3 Veranstaltungskalender der Gemeinde Klaus für Juli / August 2012 Datum Veranstaltung Kleinfeld -Fußballturnier der Nationen und Kulturen und Public Viewing des EM-Finales Veranstalter Haus der Kulturen Vorarlberg und Gemeinde Klaus UBGSC Klaus Kneipp Aktiv Club Vorderland Turnerschaft Klaus (Dank der Freunde und Sponsoren der Turnerschaft gibt es noch viele Gewinnchancen!) Ort und Zeit Sportplatz der VMS Klaus 11.00 Uhr - 18.00 Uhr (siehe Zeitplan Seite 3) Bahnengolfanlage ganztags Kneippanlage an der Ratz ab 11.00 Uhr Pavillon-Ernst Summer Park 15.00 Uhr Spiele 19.00 Uhr Kino/Film Pfadiheim Neuburg Beginn 11.00 Uhr Röthis 13.00 Uhr - 19.00 Uhr Reitanlage des RC Wildfang Klaus (Die Veranstaltungen finden über den ganzen Tag statt!) Juli So. 01. So. 01. So. 01. Fr. 06. 31. Int. Montfortpokalturnier des Bahnengolfsportclubs Klaus Kneipp Aktiv - Wasserfest mit Frühschoppen School is over Party ab 15.00 Uhr - Spieleparcour für Kinder ab 17.00 Uhr - Talentewettbewerb KG/VS/VMS ab 18.30 Uhr - Open Air Kino für Kinder ab 20.15 Uhr - Film für Erwachsene Fr. 06. Sa. 07. Fr. - So. 27. - 29. Grillfest 2012 des Seniorenbundes Klaus Vollgas Bergab in der Seifenkiste Seniorenbund Ortsgruppe Klaus Offene Jugendarbeit (Infos bei der Gemeinde) Seifenkistenrennen der OJA - V´land Große Reitsportveranstaltung Freitag: RP/RN Training; Samstag: RP/RN/Lizenz Prüfung Sonntag: Cross Springen Reitclub Wildfang Klaus August Do. 02. Sa./So. 04./05. So. 19. So. Problemstoff- und Alteisensammlung Bauhoflagerplatz beim Bregenzerweg Gemeinde Klaus Reitclub Wildfang Klaus Bauhoflagerplatz 16.00 Uhr - 19.00 Uhr Große Reitsportveranstaltung SPRINGREITEN - CDNP-B Reitanlage des Reitclubs (Die Veranstaltungen finden (Bitte Parkverbot beachten) über den ganzen Tag statt!) Sozial- und Renaturierter Bereich Familienausschuss der des Klausbaches bei der Gemeinde Klaus Firma Omicron! - 14.00 Uhr „Wasserfest“ Ein Nachmittag mit viel Spiel und Spaß im und am Wasser! 26. Pfarrgemeinderat und Gottesdienst in der Kirche Pfarrkirchenrat der 10.00 Uhr in der Pfarrkirche Klaus (10.00 Uhr) Pfarre zur Hl. Agnes Frühschoppen beim Pavillon mit anschliessendem Frühschoppen mit Klaus und die Vereine im Ernst Summer Park der Bürgermusik Klaus u. der Bürgermusik 11.00 Uhr Fraxern beim Pavillon im E. Summer Park der Gemeinde Klaus Pfarrverabschiedung Mülltermine im Juli und August 2012 ► ► ► ► ► ► Do.: 05. Juli Fr.: 13. Juli Fr.: 20. Juli Fr.: 03. August Sa.: 18. August Fr.: 24. August Problemstoffe/Alteisen Bioabfall Restmüll/Bioabfall Restmüll/Bioabfall Restmüll/Bioabfall Kunststoff/Bioabfall ► ► ► ► ► ► Fr.: 06. Juli Do.: 19. Juli Fr.: 27. Juli Fr.: Do.: Fr.: 10. August 23. August 31. August Restmüll/Bioabfall Sperrmüll/Sperrgut Kunststoff/Bioabfall Bioabfall Sperrmüll/Sperrgut Restmüll/Bioabfall Seite 4 Gemeindeinformation Klaus
  1. bürgermeisterbrief
  2. waldkindergarten
20120621_Sommer Wolfurt Wolfurt 21.06.2012 wolfurt SOMMER 2012 Blick ins Gemeindegeschehen Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Einer der Schwerpunkte der letzten Wochen war die Hochwassersicherheit. Ich darf Sie daher vor der Sommerpause über zwei Festakte und weitere Aktivitäten aus der Gemeindestube informieren. 100 Jahre Wasserverband Schwarzach-Rickenbach Im Rahmen eines Festaktes wurde am 1. Juni 2012 das 100jährige Bestandsjubiläum im Gemeindesaal in Schwarzach gefeiert. Verheerende Hochwässer im Jahr 1910 in Schwarzach und Wolfurt gaben den endgültigen Ausschlag zur Gründung des Wasserverbandes Schwarzach-Rickenbach, der nach jahrelangen Vorbereitungsarbeiten und zahllosen Hürden am 31. Dezember 1911 konstituiert wurde. Der Verband setzt sich aus den drei Kommunen Schwarzach, Wolfurt und Dornbirn, sowie aus den weiteren Interessenten Landesstraßenverwaltung (L3 und L190), ASFINAG (A14) und ÖBB (Bahntrasse) zusammen, die die Aufwendungen für den Bau und die Instandhaltung der Hochwasser-Maßnahmen sowie die laufende Räumung der Gewässer tragen. Mit seinem interessanten Referat „100 Jahre Wasserverband Schwarzach-Rickenbach – Im Wandel der Zeit“ erläuterte Bürgermeister a.D. Erwin Mohr die spannende Geschichte dieser Gemeindekooperation. Mit beeindruckenden Bildern wurden die Veränderungen in unseren Gemeinden und die Hochwässer, wie z.B. das Großereignis 1957, den interessierten Besuchern veranschaulicht. Der Hauptzweck des Verbandes bestand und besteht nach wie vor darin, die beiden bei Normalwasser recht beschaulichen Bäche Schwarzach und Rickenbach durch geeignete Maßnahmen so zu verbauen, dass auch große Hochwässer aus dem Einzugsgebiet Alberschwende, Dornbirn, Bildstein, Schwarzach und Wolfurt gefahrlos durch die Siedlungsgebiete in die Dornbirner Ach abgeleitet werden können. Dadurch sollen erhebliche Schäden an Gebäuden, Anlagen, Straßen und Schienen sowie Liegenschaften vermieden werden. Im Laufe des vergangenen Jahrhunderts wurden mehrere Bautätigkeiten entlang der Gewässer gesetzt, zuerst Dammerrichtungen und Dammerhöhungen, weiters zwei große Geschiebefänge, Brückenbauten und Brückenanhebungen und natürlich auch Streckenbegradigungen zum schnelleren Abfluss. Dass die Hochwassergefahr damit noch nicht endgültig gebannt werden konnte, ist hinlänglich bekannt. Waren die Maßnahmen unzureichend, die Berechnungen falsch? Doris Rinke, die sympathisch durch den Abend führte, versuchte in einer Diskussionsrunde mit den beiden Bürgermeistern Manfred Flatz, Christian Natter und dem Fachbereichsleiter vom Land Vorarlberg, DI Martin Weiß, diese Fragen zu beantworten, aber vor allem die Herausforderungen der Zukunft zu beleuchten. > 2 Aus dem Rathaus Eröffnung Geschiebesperre Rickenbach Mit Unterstützung der Rickenbacher Funkenzunft, die die zahlreich erschienenen Gäste bestens mit Speis und Trank verwöhnten, durften wir das imposante Bauwerk am 3. Juni feierlich eröffnen. Schon seit vielen Generationen gehört der Ortsteil Rickenbach zu den mit am gefährdetsten Hochwassergebieten in unserer Gemeinde. Meinem Vorgänger Bgm. Erwin Mohr und dem damaligen GR Peter Grebenz ist es mit viel Einsatz gelungen, die Vorarbeiten (Planung, Finanzierung, Grundablösen) für die Umsetzung der Geschiebesperre abzuschließen. Dafür gebührt ihnen unser ausdrücklicher Dank. In den letzten zwei Jahren, begleitet vom jetzt zuständigen GR Robert Hasler, wurden von der Wildbach und Lawinenverbauung unter der professionellen Führung von DI Thomas Frandl die Bauarbeiten umgesetzt. Durch das Schutzbauwerk wird nach menschlichem Ermessen die Hochwassergefahr für unsere Bürgerinnen und Bürger, ihre Häuser, und damit auch ihr Hab und Gut, erheblich verbessert. Dies bestätigte DI Andreas Reiterer, Sektionschef der Wildbach- und Lawinenverbauung Vorarlberg, der fachmännisch die Herausforderungen dieses 1,25 Mio. Euro-Projektes erläuterte. Der Auffangraum der Geschiebesperre ist mit 20.000 Kubikmeter Fassungsvermögen, was immerhin 2.000 Lkw-Fuhren entspricht, großzügig dimensioniert. Die Finanzierung erfolgte durch Bund, Land und Gemeinde. „Wir haben alle noch die Bilder von der verheerenden Hochwasserkatastrophe 1999, und den Überschwemmungen und Vermurungen 2005 im Kopf“, so Landtagspräsidentin Bernadette Mennel, die die Grüße des Landes Vorarlberg überbrachte. Mit viel Einfühlungsvermögen sprach unser Diakon Christoph Lang seine Gedanken zum Schutzbauwerk aus, bevor er mit den zahlreich erschienen Ehrengästen die Segnung direkt beim Auffangbecken vornahm. Bei den Führungen, die von GR Robert Hasler, Peter Grebenz und DI Thomas Frandl durchgeführt wurden, erkundigten sich die vielen Besucher über die Entstehung und die technischen Details der Geschiebesperre. Die Bauernkapelle Wolfurt unter der Leitung von Dietmar Wüstner begleitete durch den Festakt und spielte zu einem zünftigen Frühschoppen auf. Inzwischen wurde auch die Geschiebesperre Ippachbach - früherer „Silbersee“ fertiggestellt. Das deutlich kleinere Bauwerk wurde mit einem Aufwand von EUR 230.000,- umgesetzt. Weitere Maßnahmen, wie die Ausleitung Tobelbach, befinden sich im Bau bzw. werden noch dieses Jahr gestartet. Die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger ist uns ein wichtiges Anliegen. Wir werden daher die Umsetzung des generellen Maßnahmenplanes entsprechend unserer Möglichkeiten konsequent weiter verfolgen. Durch starke Bautätigkeit wurden die Siedlungsgebiete verdichtet, Flächen wurden versiegelt, Gräben verrohrt, Retentionsflächen trocken gelegt und dadurch die Wasserrückhaltung vermindert. Immer mehr Wasser kommt immer schneller in die beiden Gerinne. Dazu kommt noch, dass heftige örtliche Niederschlagszellen auftreten (vielleicht durch geändertes Klima) und die vor 100 Jahren berechnete Abflusskapazität überfordern. Ein genereller Maßnahmenplan (Gesamtinvestitionssumme von 16 Mio. €) stellt die Verantwortlichen zu Beginn des 2. Jahrhunderts dieses Verbandes vor große Herausforderungen. Diverse Umbauarbeiten, aber vor allem dem neuen ökologischen Anspruch (Nationaler Gewässerbewirtschaftungsplan NGP) gerecht zu werden, werden erhebliche Anstrengungen benötigen. Die Sicherung der Förderungen durch Land und Bund von bisher ca. 85% ist unerlässlich. Beim gemütlichen Ausklang wurden die Gäste von Hans-Peter Tauber und seinem Team verwöhnt. Für die musikalische Umrahmung sorgte das pfiffige Jazz Ensemble der Musikschule am Hofsteig. Aus dem Rathaus 3 v.l.n.r.: DI Arch. Beate Nadler-Kopf, Bgm. Christian Natter, Mag. Arch. Bruno Spagolla, Dipl. Arch. ETH Christian Müller Inderbitzin Jakob Albrecht Gestaltungsbeirat neu besetzt Vor über 20 Jahren wurde zur Erhaltung des besonderen Charakters der „Oberen Straße“ der Gestaltungsbeirat eingerichtet. Jedes Bauvorhaben an der Oberen Straße (Hofsteigstraße, Kirchstraße, Bregenzer Straße), bzw. allenfalls weitere für das Ortsbild relevanter Projekte, werden von diesem beratenden Gremium der Baubehörde und Bauverwaltung begutachtet und kommentiert. Die Stellungnahmen in Protokollform dienen als Hilfestellung für Bauwillige und als Entscheidungshilfe für die Baubehörde. Nach dem Ableben des Bregenzer Architekten Hans Purin im Juni 2010 hat sich im Frühjahr 2012 der ebenfalls aus Bregenz stammende Architekt Jakob Albrecht der dem Beirat seit Anbeginn angehörte, aus dem Gestaltungsbeirat zurückgezogen. Albrecht hat durch seine Erfahrung und sein Gefühl für das Wesentliche die Entwicklung maßgeblich mitgestaltet. Für sein langjähriges Engagement bedanke ich mich recht herzlich. Mit Beate Nadler-Kopf aus Hohenems und dem Zürcher Christian Müller-Inderbitzin, der sich schon in seiner Diplomarbeit an der ETH-Zürich mit dem ästhetischen Potenzial der Architektur auseinandersetzte, ist es gelungen, zwei kompetente Personen ihres Faches für diese Agenden zu gewinnen und damit eine hervorragende Nachbesetzung zu sichern. Architekt Bruno Spagolla, bereits seit 20 Jahren Mitglied in diesem Gremium, wird seine Tätigkeit weiterführen und sorgt somit für Kontinuität. Die Erhaltung der „Oberen Straße“ ist den Gemeindeverantwortlichen heute und auch in Zukunft sehr wichtig, wird diese doch von Fachleuten aus Nah und Fern als besonders schützenswert bezeichnet. Für mich persönlich ist aber noch viel wichtiger, dass das Gebiet zwischen Wälderhof und Kiosk Graf ganz stark zu unserer eigenen Identität und damit zur Verbundenheit zu Wolfurt beiträgt. Zurzeit erarbeitet der Gestaltungbeirat einen „Leitfaden“, der nicht nur die bereits jetzt schon geltenden Rahmenbedingungen für Renovierung bzw. Neubau von Häusern umschreibt, sondern auch den Straßenraum berücksichtigen wird. Dieser Leitfaden soll die Grundstückund Hausbesitzer bei der Entwicklung ihrer Projekte unterstützen. Es ist mir ein besonderes Anliegen, mich bei denjenigen zu bedanken, die in den letzten zwei Jahrzehnten beim Um- und Neubau ihrer Häuser mit uns und dem Gestaltungsbeirat erfolgreich zusammen gearbeitet haben. Internetverbindung wird in Wolfurt flächendeckend deutlich verbessert Leider ist die Internetverbindung in vielen Bereichen unserer Gemeinde sehr unbefriedigend. Daher sind wir sehr froh, dass nach Hard, Lauterach und Bregenz A1 Telekom jetzt mit dem flächendeckenden Glasfaserausbau in der Marktgemeinde Wolfurt startet. A1 verwendet eine Ausbautechnologie, die die Glasfasern bis zu einer Entfernung von wenigen hundert Metern zu den Haushalten und Gewerbebetrieben bringt (FTTC, Fiber to the Curb). Das hat den Vorteil, dass im Vergleich zu vorher wesentlich höhere Kapazitäten auf den Leitungen verfügbar werden, aber gleichzeitig keine Verlegearbeiten in Wohnungen oder Häusern erforderlich sind. So werden möglichst rasch großflächige Gebiete mit Breitbandtechnologie versorgt. Bei der Verlegung der leistungsfähigen Glasfaserkabel können zu einem großen Teil bereits bestehende Verrohrungen verwendet werden. In Teilen des Ausbaugebietes sind jedoch kleinräumige Grabungsarbeiten erforderlich. Hier bitte ich die Betroffenen, mit dem Projektbetreiber zusammen zu arbeiten. Die Beeinträchtigungen werden aber auf ein Mindestmaß beschränkt. 4 Aus dem Rathaus Für die Bürgerinnen und Bürger von Wolfurt bringen die höheren Leitungskapazitäten bis 30 Mbit/s vor allem geringere Wartezeiten bei Downloads aus dem Internet und die Möglichkeit, gleichzeitig hochauflösendes Kabel TV zu bekommen. Der Ausbau wird spätestens mit Jahresende abgeschlossen sein und somit stehen die Breitbanddienste noch 2012 allen Anwendern zur Verfügung. Neben den Vorteilen für Private steigert der Glasfaserausbau aber auch die Attraktivität von Wolfurt als Wirtschaftsstandort, stellen schnelle Datenverbindungen mittlerweile doch ein wichtiges Standortkriterium insbesondere für klein- und mittelständische Unternehmen dar. Liebe Wolfurterinnen und Wolfurter, in der ersten Junihälfte hatten wir andauernde, teilweise recht heftige Regenfälle. Nehmen wir es als guten Omen, dass nun eine sonnige Ferien- und Urlaubszeit folgen wird. Ich wünsche Ihnen eine gute Erholung, viel Spaß und kommen Sie alle gesund und munter wieder nach Hause. Ihr Bürgermeister Christian Natter Gemeindehaushalt 2011 positiv abgeschlossen Der Rechnungsabschluss 2011 mit Einnahmen und Ausgaben von 19,87 Mio. Euro wurde am 16. Mai 2012 von der Gemeindevertretung einstimmig verabschiedet. Die größten Einnahmen: 6.011.000,-- Euro Ertragsanteile des Bundes (+ 14,88 % gegenüber 2010) 5.326.500,-- Euro Kommunalsteuer unserer Firmen (+ 3,89 %) 601.000,-- Euro Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung 611.900,-- Euro Grundsteuern 57.600,-- Euro Zinserträge 245.600,-- Euro Erträge aus Beteiligungen __________________________________________________________________________ Beiträge an das Land 2.025.500,-- Euro für Sozialhilfe (+ 1,47 %) 897.800,-- Euro Spitalskosten (+ 1,69 %) 1.210.000,-- Euro Landesumlage (+ 9,18 %) 178.700,-- Euro Landespflegegeld (+ 17,74 %) 103.500,-- Euro Wohnbauförderung (- 2,01 %) __________________________________________________________________________ Anforderungen an die Gemeinde nach wie vor im Steigen In vielen Bereichen sind es die Gemeinden, die zusätzliche Forderungen und Qualitätsverbesserungen wesentlich mitfinanzieren. So wachsen in unserer Gemeinde, wie auch in vielen anderen, die Ausgaben für Betreuung im Kinder- als auch im Sozialbereich jedes Jahr deutlich an. Der Trend in diese Richtung wird wohl auch anhalten. Trotz positiver Entwicklung der Einnahmensituation gilt es auch in Zukunft, aufgrund der anstehenden Großprojekte die zukünftigen Budgets mit Bedacht zu entwickeln. Finanzreferent Bgm. Christian Natter Ausgaben für Personalkosten 1.354.000,-- Euro Musikschule (inkl. Lauterach und Schwarzach) 1.032.000,-- Euro Verwaltung / Rathaus inkl. Pensionen 999.000,-- Euro Kindergärten 410.000,-- Euro Bauhof 347.000,-- Euro Schulwarte / Raumpflege __________________________________________________________________________ Verschuldung neuerlich gesenkt Auch im Jahr 2011 konnte die Gesamtverschuldung neuerlich gesenkt werden und lag am Jahresende bei 1,42 Mio. Euro. Die Pro-Kopf-Verschuldung von 164,10 Euro ist eine der niedrigsten im Land Vorarlberg, der Landesdurchschnitt liegt bei ca. 1.800,-- Euro. Aus dem Rathaus 5 Fundamt Fundgegenstände und Fahrräder, welche im 2. Quartal 2012 im Fundamt abgegeben wurden: __________________________________________________________________________ Kostenlose Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren Die kostenlosen Beratungs-Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren werden von der Wolfurter Bevölkerung gerne in Anspruch genommen, daher wird dieses Beratungsangebot wie folgt fortgesetzt: ___________________________________ diverse Schlüssel __________________________________________________________________________ Ebenfalls wurden diverse Fahrräder abgegeben, die während der Amtsstunden beim Gemeindeamt Wolfurt, Fundamt (Tel.-Nr.: 05574/6840-10, Fax: 6840-810, E-Mail: angelika.koeb@wolfurt.at) besichtigt und an den rechtmäßigen Besitzer ausgefolgt werden können. Direkte Informationen finden Sie auch im Internet unter www.fundinfo.at Angelika Köb Sprechstunden Rechtsanwälte von 18:00 - 20:00 Uhr Mittwoch, 04. Juli 2012, Dr. Wolfgang Hirsch Im August findet keine Sprechstunde statt! Mittwoch, 05. September 2012, Dr. Nikolaus Schertler ___________________________________ Erneuerungen im Fuhrpark des Bauhofs Wolfurt Neuer Bagger Um bei Rohrbrüchen oder ähnlichem stets umgehend vor Ort sein zu können und die Sicherheit der Bauhofmitarbeiter zu gewährleisten, war es notwendig, den alten Bagger (Bj. 1990) aufgrund eines defekten Baggerarmes auszutauschen. Da die Reparatur nur mit sehr hohen Kosten möglich gewesen wäre, war die Anschaffung für einen gebrauchten Bagger (Zustand sehr gut) dringend notwendig. Dieser befindet sich nun seit April 2012 im Gebrauch des Bauhofes Wolfurt. Sprechstunden Notar von 18:00 - 19:00 Uhr Mittwoch, 18. Juli 2012, Mag. Huber-Sandwald ___________________________________ Die Sprechstunden finden jeweils im Rathaus Wolfurt statt. ___________________________________ Notariatsverteilung bei Todesfällen Zur Abwicklung der Verlassenschaften nach Todesfällen von Familienangehörigen wurden vom Bezirksgericht Bregenz die Notare für folgende Termine nominiert: ___________________________________ Neuer Anhänger Seit Februar 2012 gehört ein neuer Anhänger (Tandem Dreiseitenkipper) der Marke GÖGL für 12 Tonnen zum Inventar des Bauhofs Wolfurt. Dieser wird für die allgemein anfallenden Arbeiten des Bauhofs eingesetzt. Der frühere über 20 Jahre alte Anhänger entsprach nicht mehr den technischen Anforderungen (häufig auftretende Instandhaltungskosten)und wurde somit ausgetauscht. Thomas Plangger, Leiter Bauhof Todesfälle jeweils Dr. Nikolaus Ender Jänner, Juni und 01.11. - 12.11. Dr. Ivo Fussenegger Februar, Juli und 13.11. - 26.11. Dr. Richard Huter März, August und 27.11. - 07.12. Dr. E. Michel April, September und 08.12. - 20.12. Dr. Kurt Zimmermann Mai, Oktober und 21.12. - 31.12. 6 Aus dem Rathaus Neue Jugendarbeiterin tritt im Juli ihren Dienst an Günter Sutterlüti hat nach zwei Jahren in der Jugendarbeit eine neue Herausforderung im Sozialbereich angenommen. Nach einem intensiven Auswahlverfahren konnte mit Judith Bildstein nun eine kompetente und erfahrene Jugendarbeiterin als Nachfolgerin gewonnen werden. Judith Bildstein hat im zweiten Bildungsweg das Diplom als Jugendarbeiterin erworben und war seither mehrere Jahre in der offenen Jugendarbeit in Dornbirn und Hohenems tätig. Wir wünschen Judith Bildstein viel Freue und Erfolg in ihrem neuen Tätigkeitsbereich. Veränderungen im Gewerberegister Eintragungen in das Gewerberegister: Haberkorn GmbH, Erzeugung von technischen Artikeln, Hohe Brücke, ph-7 OG, Handelsgewerbe sowie statistische Erhebungen und Auswertungen, Weiherstraße 26, Mag. Gerhard Vonach, Unternehmensberatung, Neudorfstr. 5, Building Dienstleistungs BS GmbH, Durchführung von Bürotätigkeiten durch Dritte, St.-Antoniusweg 2, Zora Gutmann, Denkmal-, Fassaden und Gebäudereinigung, Brühlstraße 7; Verlegung einer Betriebstätte in einen anderen Standort: Zuzana Drugova, Personenbetreuung, von Wolfurt Kesselsiedlung 10 nach Laterns, Emilia Kurucova, Personenbetreuung, von Wolfurt, Lorenz-Schertler-Straße 18 nach Bludenz, Katalin Matlak Gaborne, Personenbetreuung, von Dornbirn nach Wolfurt, Florianweg 3/1, Walter Mähr, Markt- und Meinungsforscher, von Wolfurt, Achstraße 43 nach Wolfurt, Lerchenstraße 33, Marnus Miran Flatz, Tonstudio und Werbeagentur, von Wolfurt Wiesenweg 1 nach Wolfurt, Bützestraße 18, Sona Tureckova, Personenbetreuung, von Lochau nach Wolfurt, Im Kessel 7, Monika Kubistova, Personenbetreuung, von Wolfurt, Lorenz-Schertler-Straße 18 nach Thüringen, Dipl.-Ing. Andreas Karl Klopfer, Datenverarbeitung und Informationstechnik, von Wolfurt, Schulstraße 9, nach Doren, Daniel Pauger, Heizungstechnik, von Lauterach nach Wolfurt, Bützestraße 39, Ibolya Bognarne Cserna, Personenbertreuung, von Dornbirn nach Wolfurt, Florianweg 3/1, Andreas Haderer Buchhaltungs GmbH, Buchhalter, von Wolfurt, Bucher Straße 28 nach Bregenz, Johann Valentin Madella-Mella, Maler und Anstreicher, von Hard nach Wolfurt, Unterlinden 21a; Bürgermeister- bzw. Wohnungssprechstunden Die Sprechstunden finden jeweils im Rathaus Wolfurt statt. ___________________________________ Sprechstunden von Bürgermeister Christian Natter von 18:00 - 19:30 Uhr Mittwoch, 11. Juli Mittwoch, 29. August ___________________________________ Gewerbelöschungen: Ferdinand Josef Gasser, Unternehmensberatung und Handelsgewerbe, Senderstraße 26, Gabriela Festini, Pressefotografin, Dorfweg 11, Chananda Thanomwong, Handelsgewerbe, Bucher Straße 28/2, gi management GmbH, Handelsgewerbe, Wälderstraße 15d, Adelheid Johanna Alge, Betrieb eines Kühlhauses, Bahnhofstraße 4, Birgit Ingrid Lehner, Ernährungsberatung, Rickenbacherstraße 15, Klaus Dotter GmbH, Handelsgewerbe, Bahnhofstraße 9, Andrea Schaefer, Gastgewerbe, Flotzbachstraße 28, Sven Richard Neufellner, Handelsgewerbe, Lorenz-Schertler-Straße 14, Alexander Jamer, Versicherungsagent, Bregenzer-Straße 3; Wohnungssprechstunden von Gemeinderätin Elisabeth Fischer von 18:00 - 19:30 Uhr Mittwoch, 04. Juli Mittwoch, 18. Juli Mittwoch, 22. August ____________________________________ Vom 23. Juli 2012 bis 17. August 2012 finden aufgrund der Sommerpause keine Sprechstunden statt! Wir bitten hierfür um Ihr Verständnis! Aus dem Rathaus 7 „ICH BIN WEG“ von Wolfurt nach Bildstein ...ein nachhaltiges Geschenk zum 500jährigen Pfarrjubiläum Ein neuer Weg auf alten Pfaden Es ist heute nicht mehr vorstellbar, dass im Mittelalter die Gläubigen aus Schwarzach, Wolfurt und den Berggemeinden Bildstein und Buch zur Erfüllung ihrer sonnund feiertäglichen Pflicht des Kirchbesuchs, zu Taufen und Begräbnisse zu jeder Jahreszeit nach Bregenz wandern mussten. Oft machten Hochwasser, schlechte Wege, Schnee oder Unwetter dies sogar unmöglich. Umgekehrt konnten Priester nicht immer zu den Gläubigen kommen, um Kranke zu trösten oder Sterbende zu versehen. Darum taten sich die vier Gemeinden vor 500 Jahren zusammen, um die Mutterpfarre Wolfurt zu gründen und die Kapelle St. Nikolaus zur Pfarr- und Taufkirche zu erheben. Im Rahmen der Aktivitäten zu den Jubiläumsfeierlichkeiten ist auch die Idee entstanden, den ehemaligen Kirchweg von Bildstein nach Wolfurt zu reaktivieren und einen „Besinnungsweg“ in 7 Stationen zur Wallfahrtskirche in Bildstein neu zu markieren. schlichten Steinsäulen auch ein zum Innehalten, Beten oder Meditieren. Neben der ersten Säule im Holz ist in der kleinen Stele ein Behälter eingelassen, aus der man einen Wegbegleiter mit Informationen und besinnlichen Texten zu den einzelnen Stationen entnehmen kann. Die Falter liegen aber auch in den Kirchen, den Pfarr- und Gemeindeämtern zum Mitnehmen auf. Die Gehzeit beträgt rund zwei Stunden. Gelbweiße Pilgermarkierung. Wanderschuhe empfohlen. Weitere Informationen über die neue Homepage: www.pfarrewolfurt.at. Von der Pfarrkirche zur Wallfahrtskirche Der Weg führt abseits des Straßenverkehrs von der Pfarrkirche Wolfurt übers „Holz“(1) zur „Alten Schmiede“(2), dann durch den Ippachwald zu den „3 Gassen“ (3) und zur „Ebene“ (4). Nun überquert man den Ippachbach und gelangt in „Homalita“ auf die lichtdurchflutete „Paradieswiese“(5). Am höchsten Punkt genießt man einen herrlichen Weitblick über das untere Rheintal und den Bodensee. Nach einer kurzen Wegstrecke abwärts auf der Rutzenbergstraße sieht man bei dem Wegkreuz den Punkt (6) und erreicht nach wenigen Gehminuten durch den Wald den letzten Markierungsstein(7). Von dort geht es über die Wiese rechts abwärts bis zum Wanderweg von Staudach nach Bildstein. Nach der wildromantischen Rickenbacher Schlucht kommt man zur Erscheinungskapelle und erreicht dann die prachtvoll über dem Rheintal thronende Wallfahrtskirche Maria Bildstein. Dank Ein herzliches Dankeschön den Gemeinden Wolfurt und Bildstein, die die Errichtung des Weges unterstütz haben, besonders aber auch den vielen Mitgliedern der Pfarrgemeinde, die durch zahlreiche Einzelspenden und die Übernahme von Patenschaften die Realisierung des Besinnungsweges ermöglicht haben. Walter Reis, Jubiläumskoordinator 7 Steinsäulen markieren den Weg An markanten Wegkreuzungen stehen 7 vierkantige Sandsteinstelen aus dem nahe gelegenen Schwarzachtobel, in die jeweils eines der „Ich-bin-Worte“ Jesu aus dem Johannesevangelium eingemeißelt sind. Prof. Herbert Albrecht (Wolfurt) und Arch. Dipl.Ing. Karl Sillaber (Bregenz) haben das Projekt künstlerisch begleitet. Ein Falter als Wegbegleiter Der Weg durch eine abwechslungsreiche Natur- und Kulturlandschaft lädt mit seinen 8 Gemeindepanorama Neuer Infofolder: Freizeitangebot Bregenzerach Das Gute liegt oft nah: Das bestätigt die Bregenzerach mit ihren vielen Möglichkeiten für kurze und längere Erholungspausen. Unkompliziert zu Fuß, per Rad oder Bus zu erreichen, bieten die 15 Uferkilometer zwischen Kennelbach und dem Bodensee beidseitig Spannendes und Entspannendes bei jeder Witterung. Gewässer, Natur und Infrastruktur schaffen einen lebendigen Erholungsraum für die Menschen in der Nähe. Der neue Infofolder macht die vielseitigen Erholungs- und Freizeitangebote an und in der Bregenzerach in Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach und Wolfurt sichtbar. Unter dem Titel FÜNF GEMEINDEN – EIN FLUSS entwickeln die Gemeinden diesen Raum abgestimmt weiter und laden zur Nutzung über Gemeindegrenzen hinweg ein. Die Bregenzerach spielt speziell im Rheintal eine zentrale Rolle für die Lebensqualität in den Anrainergemeinden. Freizeitinfrastruktur, wertvolle Naturräume und das Erleben am und im Wasser bilden eine einzigartige Kombination für zigtausende Einwohner im Nahbereich. „Mit FÜNF GEMEINDEN – EIN FLUSS machen wir über Gemeindegrenzen hinweg auf den wertvollen Raum und die Vielfalt des Freizeitangebots an der Bregenzerach aufmerksam, sichern Wertvolles und laden zur sensiblen Nutzung ein“, erläutern die Vertreter der Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach und Wolfurt die Motivation hinter der Kooperation. Der neue Informationsfolder mit Übersichtskarte über alle Gemeinden, dezente Schilder an Bänken oder Spieleinrichtungen und Veranstaltungen im Sommer laden ein, das große Angebot kennenzulernen. „Die Qualität unseres Lebensraums – nicht nur an der Bregenzerach – profitiert stark davon, wenn möglichst viele Menschen zu Fuß, mit dem Rad oder mit Bus und Bahn unterwegs sind“, sind die Vertreter der fünf Gemeinden überzeugt. Einzigartiger Freizeit- und Erholungsraum in der Nähe Ergänzt mit der Freizeitinfrastruktur im Uferbereich und der leichten Erreichbarkeit für die Menschen bildet die Bregenzerach zwischen Kennelbach und der Mündung damit einen weitum einzigartigen Erholungs- und Freizeitbereich. Eine eigene Charta der fünf Gemeinden stellt sicher, dass der Raum sensibel und abgestimmt weiterentwickelt wird. Rücksicht auf Natur und Gewässer, der Einsatz möglichst ökologischer Materialien sind für die Verantwortlichen selbstverständlich. Vizebgm. Angelika Moosbrugger Bregenzerach: Naturwerte und Atmosphäre Die Bregenzerach auf der Strecke zwischen dem Schluchtausgang bei Kennelbach und der Mündung in den Bodensee zwischen Bregenz und Hard bietet viele natürliche Besonder- und Seltenheiten. Sandsteinschwelle oder die weitum einzigartigen Auwälder im Mündungsbereich sind von internationaler Bedeutung. Verschiedenste Tiere und Pflanzen, Landschaft, Wasser und Flussbett schaffen eine besondere, wertvolle Atmosphäre. Vielseitige Freizeitinfrastruktur, bewusste Mobilität Im Nahbereich der Bregenzerach liegen in den fünf Gemeinden verschiedenste Sport- und Freizeiteinrichtungen. Tennis, Fussball, Schützen oder Rollhockey sind nur einige Beispiele. Nahezu alle sind gut erschlossen mit Rad- und Fußwegen oder dem öffentlichen Verkehr. Gemeindepanorama 9 Straßenfest zur Eröffnung der neuen Inselstraße Mit einem tollen Straßenfest wurde am 06. Mai die neu sanierte Inselstraße eröffnet. Bei einem zünftigen Frühschoppen mit den „Zwei Burli´s“ erfreuten sich die zahlreich erschienen Anrainer und sparten nicht an Lob für ihre neue Straße. Bürgermeister Christian Natter begrüßte die Gäste und tat ebenfalls die Freude über das gelungene Projekt kund. Der Union Tennisclub Wolfurt sorgte für das leibliche Wohl und verwöhnte die Gäste aufs feinste mit Speis und Trank. Herzlichen Dank allen Mithelfern, vor allem dem UTC Wolfurt, Fam. Reinhard Rohner, Thomas Rohner und auch unseren Männern vom Bauhof. Hans Fetz, Gemeinderat für Infrastruktur Die Zeiten sind gottlob aus und vorbei! Denn unser ausgesandter Hilfeschrei rief die Verantwortlichen auf den Plan. Sie nahmen entschlossen sich der Sache an und ließen Hoffnung uns schöpfen, indem sie versprachen Nägel mit Köpfen. Tatsächlich scheuten sie weder Müh noch Kosten, weshalb wir ihnen heut zu Recht zuprosten! Auch dank des Know-hows der Firma Schedler zeigt sich die Inselstraß‘ heute um vieles edler. Sie zieht sich wie ein schickes silbernes Band durch unser Wiesen-, Wohn- und Gartenland. Die Straße säumt ein teurer Pflastersaum, auch unterirdisch tut sich viel, man glaubt es kaum! Des Nachts die Straße ist dezent beleuchtet. Vor Dankbarkeit so manches Auge feuchtet. Auch hört man nur mehr leises Reifenbrummen, wenn Eltern ihrem Kind ein Schlaflied summen. Vor allem sind wir froh und wissen es zu schätzen, dass Raser weiterhin nicht können hetzen, da unser Wunsch nach Engstell‘n wurde respektiert, wofür den Politikern und Planern Dank gebührt! Vorplätze und Zäune sind wieder hergericht‘, alles tipp topp wie das sprichwörtlich‘ Gedicht! So bleibt uns zum Schluss nur eines zu sagen: Die Inselstraß‘ liegt uns nicht länger im Magen; groß ist vielmehr die Freud‘ auf unserer Seite, sie zieht sich über unsrer Gesichter volle Breite. Wir danken allen, die dafür ihr Bestes gegeben, und lassen zum Lohne sie dreimal hochleben! In ein Gedicht verpackte Gedanken vom Inselstraßen-Anwohner Mag. Josef Thaler: Es ist noch gar nicht lange her, da wurde uns das Herz recht schwer, wenn wir es mussten wagen, uns durch die Inselstraß‘ zu plagen. Auf dieser Straß‘ zu gehen oder fahren barg vielerlei höchst tückische Gefahren: Sei’s, dass in schwarzer Nacht du alles andere als sacht den nächsten Pfosten hast gerammt, weil – Herrschaftszeiten und verdammt! – kein Straßenlicht den Weg dir wies, was jedes Mal du fandest fies. Sei’s, dass auf Höh‘ von Geigers Haus gar deinem Leben drohte der Garaus, weil dort ein Höllenschlund, ein Schwarzes Loch, aus dem Gestank von übler Sorte kroch, dich zu verschlucken jedes Mal versprach, was uns bereitete viel Angst und Ungemach. Erst recht dein Herz rutscht‘ in die Hos‘, wenn „Regen“ hat gelautet die Prognos‘! Dann hieß es in die Stiefel schlüpfen, gekonnt von Inselchen zu Insel hüpfen, bisweilen gar ein Stück zu schwimmen, bis du das rettend‘ Ufer konntest erklimmen. Daneben musstest jederzeit du damit rechnen, dir eines Tages Knöchel oder G‘nack zu brechen oder Gesicht voraus – was für ein Shit! – direkt zu landen auf dem Fahrbahnsplit! Zu schweigen ganz von den gebrochnen Achsen! Die ließen deine Schulden kräftig wachsen. Und wenn des Nachts du endlich lagst im Bett und hofftest, dass der Gott des Schlafes dich errett‘, dann wurdest sicher du samt Ehekumpel am Schlaf gehindert durch ein laut‘ Gerumpel, weil ein Auto auf dem Schlaglöcher-Parcours aus der geforderten Slalomspur in deine Garage fuhr. 10 Gemeindepanorama Familien-Straßenfest in der Rosenstraße Bei traumhaftem Wetter fand am Weltspieletag, dem 28. Mai 2012, das erste Familien-Straßenfest in der Rosenstraße. Insgesamt 40 Erwachsene und 33 Kinder aller Altersklassen hatten sowohl an den vielen Spielstationen als auch beim gemütlichen Zusammensitzen viel Freude. Mit einem eigens entworfenen Stempelpass liefen die Kinder den ganzen Nachmittag von einer Spielstation zur nächsten und versuchten sich in vielen neuen Sportarten wie Basketball, Rollhockey, Fußball, Tischtennis, Bogenschießen usw. Ihre Geschicklichkeit konnten sie beim Stelzen laufen, Dosen schießen, Nageln usw. unter Beweis stellen. Der Spaß stand bei allen im Vordergrund. Ab 17:00 Uhr wurde anschließend miteinander gegrillt, gegessen und gefeiert. Leckere Kuchen und Salate wurden von den Teilnehmern mitgebracht. So trug jeder zum tollen Gelingen unseres Festes bei. In organisatorischen Fragen stand uns die Gemeinde mit Rat und Tat zur Seite. Für das Ausleihen diverser Spiele erhielten wir dankenswerterweise finanzielle Unterstützung vom Land. Es war das erste, aber sicher nicht das letzte Straßenfest in der Rosenstraße, da waren sich alle Teilnehmer, ob Jung, ob Alt, einig! Elke Haller 7 Jahre Sprachencafé Wolfurt 10 native Speakers (Muttersprachler) sind regelmäßig dabei Interessante Gespräche in Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch Monatlich, jeweils am 1. Dienstag, treffen sich Sprachinteressierte um 19:00 Uhr im Alten Schwanen und perfektionieren ihre Sprachkenntnisse. An verschiedenen Tischen sitzen jeweils ein bis zwei Muttersprachler, die die Tischgespräche begleiten und Anregungen bzw. Hilfeleistung bei fehlenden Vokabeln bieten. Gesprochen wird über Gott und die Welt, über Urlaub und Landessitten, über die Arbeit oder das Essen. Angebotene Sprachen sind Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Deutsch. Von Hausfrauen bis zu Lehrpersonen, von Monteuren über Sekretärinnen bis zu Geschäftsleuten spannt sich der Bogen der Interessierten. Das Sprachencafé wird seit Beginn von Karina Weg organisiert. Für Informationen ist sie unter der Tel. 0699 116 99 621 erreichbar. Karina Weg, Initiatorin Sprachencafé Gemeindepanorama 11 aha - Tipps & Infos für junge Leute Sommerliche Ferientipps Auf und davon: Sommerzeit ist Reisezeit! Passend zur Ferienzeit informiert das aha zu Sommercamps in Vorarlberg, Interrail, Wwoofen, Couchsurfing u.v.m. Wer kostengünstig reisen möchte, kann sich im aha einen Jugendherbergsausweis oder ISIC (Internationaler Schüler- und Studentenausweis) ausstellen lassen. Wen es nicht in die Ferne zieht, kann auch in und um Vorarlberg viel erleben. Im aha gibt es kostenlose Broschüren mit Freizeittipps für den gesamten Bodenseeraum. Sparen beim Autofahren Autofahren ist teuer. Alle 360-InhaberInnen können jetzt rund um den Führerschein kräftig sparen. Gegen Vorlage der 360 gibt es € 20,- Ermäßigung fürs Fahrsicherheitstraining im Rahmen des Mehrphasenführerscheins und € 19,- Ermäßigung für zusätzliches Moped-Praxistraining beim Fahrsicherheits-Zentrum. Wer nicht nur eine 360 sondern auch eine kostenlose Mitgliedschaft beim ÖAMTC hat, hat exklusiv das Recht auf eine gratis Vorführung von Moped, Vespa oder Auto beim ÖAMTC. Alle Infos zur 360Ermäßigung beim ÖAMTC gibt es unter www.360card.at/oeamtc. Alles Wissenswerte rund um den Führerschein findet man unter www.aha.or.at/fuehrerschein. Festivals in Vorarlberg Die Festivalsaison hat begonnen! Einen Überblick, welche Band wann und wo spielt, verschafft der Festivalplaner, den es kostenlos im aha gibt. Außerdem im Folder: Gutscheine für 360-Ermäßigung auf hochwertigen Hörschutz von hörwerk in Bregenz und Dornbirn sowie 20 % Vergünstigung auf alle Zelte, Schlafsäcke, Rucksäcke und Matten von Intersport Eybl in Hohenems. Ab sofort gibt's im aha Tickets fürs Szene Openair Lustenau, Woodrock Festival, Burn Out Festival und FREAKWAVE. Ohne Vorverkaufsgebühren und mit 360-Ermäßigung, also bis zu € 8,- billiger! „Last-Minute“-Sommerjob Wer bis jetzt noch keinen Ferialjob hat, für den wird es höchste Zeit. Sehr hilfreich bei der Suche nach dem geeigneten Sommerjob ist die aha-Ferienjobbörse. Ob klassischer Ferienjob als BriefzustellerIn oder actionreiche Beschäftigung als Kinder-SportbetreuerIn, die Auswahl in der Online-Börse unter http://ferienjob.aha.or.at ist groß und geht von der Aushilfskraft am Bauernhof bis zum/zur HilfsbademeisterIn. aha - Tipps & Infos für junge Leute 6900 Bregenz, Belruptstraße 1 aha.bregenz@aha.or.at, Tel 05574-52212 Sommeröffnungszeiten: Mo - Fr 10 -15 Uhr www.aha.or.at www.facebook.com/aha.Jugendinfo aha-Nachhilfebörse Wer die Ferien zum Lernen nutzen möchte und dabei Unterstützung braucht, bekommt im aha wertvolle Tipps für die Suche nach der passenden Nachhilfe. Unter http://nachhilfe.aha.or.at kann selbstständig nach SchülerInnen von Höheren Schulen, Studierenden bzw. Berufstätigen gesucht werden, die in ihrer Freizeit Nachhilfe anbieten. Wer lieber ein professionelles Nachhilfe-Institut in Anspruch nehmen möchte, kann sich ebenfalls ans aha wenden. www.360card.at 360 - Vorarlberger Jugendkarte 6850 Dornbirn, Poststraße 1 Tel 05572-52212-42 office@360card.at, www.360card.at www.facebook.com/360card 12 Gemeindepanorama Kermes in Wolfurt Der Islamische Kultur- und Bildungsverein richtete fast schon traditionsgemäß heuer ihre 5. Kermes in Wolfurt aus. Südliches Flair und große Gastfreundschaft bestimmten vom 18. bis 20. Mai das Gelände rund um das Vereinshaus. Mit viel Einsatz wurden die verschiedensten türkischen Speisen zubereitet und zum Verkauf angeboten, dazu gab es Ayran und Tee. Zahlreiche Gäste - mit und ohne migrantischem Hintergrund - ließen es sich 3 Tage lang gut gehen. Schon seit Jahren ist dem Verein das gegenseitige Verständnis unter den Kulturkreisen ein wichtiges Anliegen. Er möchte dies mit diesem Fest ermöglichen und unterstreichen. Die Organisatoren freuten sich heuer über den besonders zahlreichen Besuch und das große Interesse der Wolfurter. Es gab viele Möglichkeiten, mit den Besuchern, mit Nachbarn, Interessierten, Vertretern von Vereinen, Lehrern, Gemeinderäten usw. ins Gespräch zu kommen. „Die Menschen redeten miteinander über Themen wie Integration, über unsere Kinder und unseren Beruf. Eltern, deren Kinder in die gleiche Klasse gehen, trafen sich zum Teil zum ersten Mal. Es war für viele eine Bereicherung, sich bei einem Essen kennenzulernen und einfach über alles miteinander ins Gespräch zu kommen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Besuchern, allen Beteiligten und Unterstützern.“, so Gökhan Eren als Mitorganisator. Die Mitglieder des islamischen Kultur- und Bildungsvereins arbeiten regelmäßig bei Schul- und Vereinsveranstaltungen mit. Auch sind sie aktiv beim Integrationskonzept und bei der Entwicklung des Sprachfördernetzwerkes Wolfurt dabei. Die Gemeinde bedankt sich für ihren engagierten Beitrag für ein gutes Miteinander in Wolfurt. Vizebgm. Angelika Moosbrugger und Gökhan Eren Gemeindepanorama 13 Da war was los im ganzen Dorf! Es war wirklich ein Festtag. Bei herrlichem Sommerwetter spielte ganz Wolfurt am Weltspieltag. Die Gemeinde nutzte den diesjährigen Weltspieltag, der alljährlich am 28. Mai stattfindet, um das Wolfurter Spiel- und Freiraumkonzept vorzustellen. Lautstark und kreativ machten einige jugendliche „Demonstranten“ auf ihre Situation aufmerksam und stellten ihre Forderungen: Baden an der Ach, Aufenthaltsmöglichkeiten und Herumtollen in Wald und Flur: keine Aufreger, nur etwas, das früher selbstverständlich war. Die Verantwortlichen aus Wolfurts Politik und Bauamt, Barbara Bohle als Vertreterin vom Land, Maria-Anna Moosbrugger als Landschaftsarchitektin versuchten, den Kindern und Jugendlichen Antworten zu geben. Früher war es sicher einfacher, sich draußen aufzuhalten und zu spielen. Es gab noch Platz und die Erwachsenen fühlten sich von Kinderlärm weniger gestört. Heute ist alles enger zusammengerückt, die Toleranz weniger geworden. Aus diesem Grund ist es umso wichtiger, sich bewusst um genügend und qualitätvolle Spiel- und Freiräume zu kümmern und diese zu sichern. Das Spiel- und Freiraumkonzept, ein mehr als 100 Seiten starker Katalog aus Erhebungen und Maßnahmen, ist dabei eine wichtige Hilfe. Entstanden ist er in einem intensiven Arbeitsjahr - unter Beteiligung von mehreren 100 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Ziel ist es, die Qualität der Spielorte zu verbessern. Erste Maßnahmen wurden bereits umgesetzt. Wichtig ist, auf sich gegenseitig Rücksicht zu nehmen, damit ein gutes Miteinander und Nebeneinander möglich ist. Und da sind alle gefordert. Nach der kreativen Präsentation der Grundlagen des Konzeptes starteten in Wolfurt zahlreiche Aktionen: Ein Gauklerfest mit der Spielothek und der Kreativkompanie Xthesis, Straßenfeste in der Rosen- und Sonnenstraße, alte und neue Spiele wurden von unseren SpielexpertInnen, den Kindergärtnerinnen und Eltern, an allen Spielplätzen organisiert. Mit den Waldeulen konnte man den Wald fühlen, sehen und riechen. Im Oberfeld völkerten und musizierten junge und alte Anrainer miteinander und verschönerten die Straße. Auf den neuen Sitzstufen beim Beachvolleyballplatz an der Ach konnte nach dem matchen mit der Volleyballjugend pausiert werden. Der Jugendverein wawa organisierte Fußballspiele, einen Graffitiworkshop und stellte den neuen Jugendcontainer vor. Für Speis und Trank sorgten die Hafoloabar Läbbe und der islamische Kultur- und Bildungsverein. Tolle Fotos schoss das Fototeam Digital und stellte diese unter diesem Link zur Verfügung: www.weltspieltag.ft-digital.at Schon die Erstellung des Spiel- und Freiraumkonzepts wurde nur durch ein Miteinander ermöglicht. Die Präsentation und der ganze Weltspieltag waren ein Spiegelbild dessen. Danke an alle, die mitorganisiert und mitgemacht und/oder die Aktionen besucht haben. Schön, wenn dieser Tag „nachhallt“ und so manche Begegnung ermöglicht hat. Der nächste Weltspieltag kommt bestimmt! Bis dahin freuen wir uns auch auf Hinweise und Anregungen bezüglich der Spielorte und Freiräume in Wolfurt: alexander.wohlmuth@wolfurt.at Link zum Spiel- und Freiraumkonzept: http://www.wolfurt.at/node/6536 Vizebgm. Angelika Moosbrugger 14 Gemeindepanorama 2. Wolfurter Radtage am 30. März 2012 Zusammen mit der Wirtschaft Wolfurt, den ortsansässigen Fahrradhändlern, dem e5 Team und dem Team vom Weltladen wurden die 2. Wolfurter Radtage auf dem Wolfurter Markt organisiert. Obwohl es zu Beginn der Veranstaltung regnete, zeigten sich die Beteiligten „wasserfest“ und bewiesen, dass Fahrradfahren nicht nur für „SchönwetterFahrer“ ist. Für den Fahrradwettbewerb wurden Computer installiert, und das fleißige Team von Integra brachte Fahrräder auf Hochglanz. Sichere Gemeinden veranstaltete auf der Kelhofstraße einen Sicherheitsparcours, auf dem die Kinder ihre Fahrsicherheit trainieren konnten, und die Helmeinstellungen wurden überprüft. Fahrradhändler präsentierten ihre neuesten Fahrradmodelle der Kollektion 2012. Fundamtfahrräder wurden im Rahmen einer Versteigerung für den guten Zweck an neue Besitzer versteigert. Das Highlight war die Modeschau. Das Team vom Weltladen präsentierte die neueste Fair-Trade-Mode passend zu den Fahrrädern. Ob elegante Kleidung, sportlich bequem, für jeden war was dabei. Ob für Groß und Klein, ob für Sonnenschein oder Regen. Auch unser Bürgermeister Christian Natter zeigte als Modell gute Figur. Hemma Bildstein (Weltladen) als Hauptorganisatorin der Modeschau hat mit viel Liebe zum Detail die Accessoires der Firma Puchmayr und Radcult ausgesucht und zusammengestellt. Mit dem passenden Lied von Queen „I want to ride my bicycle“ wurden die Outfits und alles rund ums Fahrrad dem Marktpublikum präsentiert. Wolfurt ist fit für die neue Fahrradsaison. Gemeinderat Robert Hasler und Gemeinderätin Yvonne Böhler Tolles Vogelschutzprojekt erneut in Wolfurt Viel Begeisterung, Zeit und Arbeit steckt hinter der Idee, Vogelnistkästen zu bauen und sie an Schulkinder zu verschenken, welche die Kästen dann wiederum platzierten. Eine Anzahl heimischer Betriebe hat diese Aktion unterstützt, indem sie die Patenschaft für einen oder mehrere Nistkästen übernahmen. Die Nistkästen wurden speziell für Blau-Tannen und Schwanzmeisen gebaut. Folgenden Firmen wird herzlich für die Unterstützung gedankt: Doppelmayr Seilbahnen GmbH, Meusburger Georg GmbH&CoKG , JCL Logistics Austria GmbH, HABERKORN GmbH, PAWAG Verpackungen GmbH, Gerbr.Weiss Transport GmbH, Sparkasse Wolfurt, Schwendinger+Fink, Köb Holzheizsysteme GmbH, Vonier OG David Optik, Drexel und Weiss GmbH, Fidel Gmeiner GmbH&Co, Madia Maschinen Diamantwerkzeuge, Karl Puelacher, Initiator des Vogelschutzprojektes Umwelt 15 Sportlich zum Sport Wer mit dem Fahrrad zum Training, zum Wettkampf oder aufs Match kommt, tut sich, den Anrainern und der Umwelt etwas Gutes. Sei fit und mach mit! Unter diesem Motto starteten die Wolfurter Sportvereine, FC Wolfurt, Rollhockey-Club Wolfurt, den Wolfurt Walkers und Schützengilde Wolfurt gemeinsam mit der Gemeinde Wolfurt, mit Unterstützung unser beiden Fahrradhändlern Radcult und Puchmayr, heuer im Frühjahr die Aktion „Sportlich zum Sport“. Ziel der Aktion ist es, Matchbesucher aber auch alle aktiven Vereinsmitglieder zu motivieren, möglichst oft zu Fuß oder vom Auto auf das Fahrrad, oder den Bus umzusteigen. Das entlastet Umwelt und Anrainer und verbessert gleichzeitig die eigene Fitness! Nachdem bei den Sportanlagen in der Sportplatzstraße oft Parkplatzprobleme auftreten, haben sich die Vorsitzenden beider Ausschüsse für Mobilität - Umwelt und Infrastruktur Robert Hasler und Hans Fetz in Zusammenarbeit mit Martin Reis und Köb Alfred - diese Aktion ausgedacht und mit Hilfe der Sportvereine durchgeführt. Im Rahmen dieser Aktion wurde bereits beim Fronleichnahmsschießen, vom 07.-10. Juni, jedem der zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit Öffentlichen Verkehrsmittel kam, ein Getränkegutschein im Wert von € 1,50 verteilt. Dies wird bei den anstehenden drei Heimspielen vom FC Wolfurt, und bei der Eröffnung der neuen Rollhockey Halle am Sonntag, dem 1. Juli, wiederholt. Gleichzeitig wird automatisch an einer Verlosung von 18 Gutscheinen im Wert von je € 50,-, gesponsert von unsern beiden Fahrradhändlern Puchmayr und Radcult, teilgenommen. Es würde uns sehr freuen, wenn sie beim Besuch der kommenden Sportveranstaltungen nicht nur unsere Spieler sondern auch möglichst viele Fans sich von der sportlichsten Seite zeigen würden! Gemeinderat Robert Hasler Fahrradwettbewerb … und auch Wolfurt radelt heuer wieder fleißig mit. Bislang haben mehr als 370 TeilnehmerInnen aus unserer Gemeinde schon über 93.000 Kilometer zurückgelegt. Der Fahrrad Wettbewerb ist eine landesweite Aktion, an der sich die Gemeinde Wolfurt bereits seit mehreren Jahren als Veranstalterin beteiligt. Im Rahmen eines Wettbewerbs werden unter allen Teilnehmern, die im Zeitraum von April bis September mit ihrem Fahrrad mehr als 100 Kilometer zurücklegen, attraktive Preise verlost. Zwischenstand von Wolfurt: Teilnehmer gesamt: 375 _______________________________________________________ km pro Teilnehmer: 249,13 km _______________________________________________________ Eingespartes CO2: 12.973,45 kg CO2 _______________________________________________________ gefahrene km: 93.422,96 km _______________________________________________________ Gespartes Geld: 39.646,77 € ______________________________________________________ Verbrannte Kilokalorien: 6.310.118,48 kcal Einkaufen leicht gemacht: Neue Förderung für Einkaufsanhänger Um das Fahrrad in vielen Lebenssituationen nutzen zu können, bemüht sich die Gemeinde, die Bürger in die verschiedensten Richtungen zu unterstützen. Der Erwerb von Fahrradanhängern für den Lasten- und Kindertransport wird in Wolfurt schon seit vielen Jahren gefördert. Neu ist hingegen, dass es seit heuer auch eine Förderung für den Kauf von eigenen „Einkaufs-Fahrradanhängern“ gibt. Die Förderung soll ein kleiner Beitrag dazu sein, den umweltfreundlichen Einkauf beim Wolfurter Nah-Versorger um die Ecke noch einfacher und attraktiver zu machen. Robert Hasler Gemeinderat für Mobilität und Umwelt 16 Umwelt Zeitgemäß pendeln Den Spritpreisen ein Schnippchen schlagen, Lebensqualität gewinnen und die Umwelt schonen. Mobilitätsjause in Wolfurt: Unternehmen und Gemeinden in der plan-b Region zeigen, wie bewusste Mobilität funktionieren kann. Mit einer „Mobilitätsjause“ feierten heuer am 23. April 2012 die Wolfurter Unternehmen Doppelmayr, Haberkorn Ulmer, Integra und Meusburger den nächsten Meilenstein in bewusster Mobilität: Ihre mittlerweile 17 gemeinsamen Jobräder haben beim Bahnhof Wolfurt einen eigenen Abstellplatz erhalten. Ein guter Anlass, interessierten Unternehmen aus der Nachbarschaft über die sehr positiven Erfahrungen zu berichten und neue Aktivitäten im regionalen Mobilitätsmanagement plan-b vorzustellen. Bereits seit 2010 sind sie unterwegs, die Jobräder der vier Unternehmen Doppelmayr, Haberkorn, Integra und Meusburger. Seither verkürzen sie für die MitarbeiterInnen die Distanz zwischen Bahnhof Wolfurt bzw. Haltestelle und ermöglichen es ihnen, mit Bus und Bahn zur Arbeit zu kommen. Untertags werden die Räder für betriebliche Erledigungen eingesetzt. „Wir haben die Zahl der Jobräder kontinuierlich aufstocken müssen, der Bedarf ist laufend gestiegen“, freuen sich die Initiatoren. „Die Räder sind ein wirksamer Beitrag dazu, dass unsere MitarbeiterInnen ihre Wege zur, während und von der Arbeit günstig, komfortabel und umweltfreundlich zurücklegen können.“ plan-b: Konkrete Mobilitätsangebote für Unternehmen und ihre MitarbeiterInnen Die plan-b Gemeinden und ihre Partner unterstützen Unternehmen dabei, bewusste Mobilität zu fördern. Konkrete Angebote: > kostenloses Informations- und Beratungsgespräch für EntscheidungsträgerInnen > Unterstützung bei der Analyse der Mobilitätssituation im Unternehmen > Kostenlose Infotage des Verkehrsverbund Vorarlberg (VVV) direkt im Betrieb, idealerweise kombiniert mit dem Job-Tikket, einem Schnupperangebot für interessierte MitarbeiterInnen > Beratung und Unterstützung bei der Realisierung z.B. von jobrad-Projekten > Verschiedene Informationsmaterialien, z.B. Leitfäden oder plan-b Radkarte. Zusätzlich arbeiten die sechs Gemeinden seit Jahren intensiv an einer attraktiven Infrastruktur für bewusste Mobilität. Das Bus- und Bahnangebot und ein dichtes Radwegenetz, Radabstellanlagen oder diverse Bildungs- und Marketing-Aktivitäten machen es leichter, ohne Auto unterwegs zu sein. Mehr Informationen erhalten Sie bei: www.mobilplanb.at Hasler Robert Gemeinderat für Mobilität und Umwelt Viele Partner - neue Möglichkeiten Die Jobräder sind ein Projekt der Unternehmen Doppelmayr, Haberkorn, Integra und Meusburger. Unterstützt wurden sie von der Standortgemeinde Wolfurt, dem VVV, den ÖBB und dem regionalen Mobilitätsmanagement plan-b. Das Land Vorarlberg und der Kima- und Energiefonds des Bundes fördern die Umsetzung. „Was sonst eher kompliziert klingt – hier hat die größere Zahl von Partnern das Projekt beflügelt“, ist Bürgermeister Christian Natter überzeugt. „Die Zusammenarbeit über verschiedene Grenzen hinweg schafft neue Möglichkeiten für bewusste Mobilität – und damit mehr Lebens- und Standortqualität.“ Umwelt 17 Bäume und Sträucher an Straßen und Straßenkreuzungen bis Mitte August zurück schneiden So sehr wir alle das satte Grün von Bäumen und Sträuchern schätzen, so problematisch und gefährlich wird es, wenn Bäume und Hecken entlang von Straßen und Gehsteigen zur Behinderung werden. Neben den Unannehmlichkeiten die diese Tatsache für Fußgänger- und den Fahrzeugverkehr mit sich bringt, birgt sie ein erhebliches Haftungsrisiko für den Grundeigentümer. Die Anrainer von Straßen werden daher gebeten, schon im eigenen Interesse bzw. in eigener Verantwortung solche Gefahren umgehend zu beseitigen. Ansonsten müsste die Gemeinde gemäß AVG auf Rechnung und Gefahr des Grundstückseigentümers die Behinderungen durch den Bauhof entfernen lassen. Sylvester Schneider Danke für Landschaftsreinigung Wie alljährlich im Frühjahr fand kürzlich die Landschaftsreinigung statt. Es haben sich wieder zahlreiche Ortsvereine daran beteiligt, aber auch ganze Familien und viele Einzelpersonen. Obwohl das Umweltbewusstsein insgesamt doch sehr gut ist, gibt es leider immer wieder Menschen, die ihren Müll achtlos wegwerfen oder ganz bewusst in der Natur entsorgen, um Müllgebühren zu sparen. Ich möchte deshalb auf diesem Wege allen freiwilligen Helferinnen und Helfern, die sich an der diesjährigen Aktion beteiligt haben, ganz herzlich danken. Ein ebenso herzlicher Dank geht auch an die Firmen: Bernd Bechter - Erdbewegungen, Schwendinger & Fink GmbH und die Firma Doppelmayr, die uns Fahrzeuge für diese Aktion zur Verfügung gestellt haben. Bürgermeister Christian Natter Abfüllen von Sandsäcken Die Feuerwehr Wolfurt organisierte eine Sandsackfüllaktion. Es wurden 2300 Säcke abgefüllt und 35 Tonnen Sand verarbeitet. Somit ist ein wichtiger Schritt für den Hochwasserschutz in Wolfurt getan. Als Verantwortlicher des Gemeinderats für Hochwasserschutz möchte ich mich recht herzlich bei allen Helfern bedanken, speziell bei der Firma Bechter Erdbewegung, welche den Platz für die Abfüllaktion zu Verfügung gestellt hat, und der Firma Bösch - Transporte für die Bereitstellung von Transportfahrzeugen. Hasler Robert Gemeinderat für Umwelt und Mobilität 18 Umwelt Tipps und Informationen aus dem e5-Team Ist Ihre Solaranlage fit für den Sommer? Die ruhige und geräuschlose Funktionsweise von Photovoltaikanlagen und thermischen Solaranlagen hat einen Nachteil: Es ist oft nicht auf den ersten Blick zu erkennen, ob die Anlage noch die ursprüngliche Leistungsfähigkeit besitzt oder möglicherweise bereits eine Reparatur notwendig ist. Verfügt Ihre Anlage über einen Wärme- bzw. Stromzähler, dann empfiehlt es sich, diesen monatlich abzulesen und die erzeugten Energiemengen über die Jahre zu vergleichen. Dadurch können Sie Ausfälle zeitgerecht erkennen und reparieren lassen und vermeiden längere Ertragsausfälle. Besitzer von PV-Anlagen können zu diesem Zweck auch www.solalbert.info nutzen und ihre Anlage mit anderen in der Nähe vergleichen. Zwei aktuelle Tipps zu Beginn des Sommers, der ertragreichsten Zeit für Solaranlagen: > Reinigen Sie die Glasflächen der Kollektoren, egal ob es sich um eine thermische oder PV-Anlage handelt! Verschmutzungen, die sich über mehrere Jahre angelagert haben, können zu Ertragseinbußen von über 10% führen. Werfen Sie bei dieser Gelegenheit auch einen Blick auf alle sichtbaren Teile der Kollektoren, um mögliche Schäden zu entdecken. Achten Sie aber bei Arbeiten in luftiger Höhe immer zuerst auf Ihre Sicherheit! > Schalten Sie (bei thermischen Solaranlagen) im Sommer alle anderen Heizsysteme aus, auch den Elektro-Heizeinsatz! Damit vermeiden Sie Stillstandsverluste an Heizkesseln und können ganz einfach erkennen, ob Ihre Solaranlage noch ordentlich funktioniert. Thermische Solaranlagen werden nämlich üblicherweise so dimensioniert, dass sie den Warmwasserbedarf in den Sommermonaten vollständig decken können. Wärmeverbrauch VS Mähdle (Auszug aus dem Energiebericht) Energiebericht 2011 fertiggestellt Seit über zehn Jahren erstellt die Marktgemeinde Wolfurt jährlich einen Energiebericht. Er umfasst eine Aufstellung sämtlicher Strom-, Wärme- und Wasserverbräuche der kommunalen Gebäude und Anlagen. Damit ist er ein Werkzeug, mit dem die Entwicklung der Gebäude verfolgt und das Erreichen der gesetzten Ziele überprüft werden kann. Nun liegt der Energiebericht für das Jahr 2011 vor. Insgesamt weist er gegenüber dem Vorjahr eine Verringerung des Wärmebedarfs um 5% (klimabereinigt) und des Stromverbrauchs um 6% aus. Diese Werte sind umso erfreulicher, als bisher beinahe in jedem Jahr eine Steigerung zu verzeichnen war. Zweifellos bestehen noch in vielen kommunalen Gebäuden Möglichkeiten zur Energieeinsparung. Diese werden von der Gebäudeverwaltung und vom e5Team nach und nach bearbeitet. Ein Beispiel für eine gelungene Verbesserung ist die Sanierung der Volksschule Mähdle. Hier ist der Heizwärmebedarf auf den Wert gesunken, der in der Planungsphase berechnet wurde (s. Grafik). Der gesamte Strombedarf der Wärmepumpe kann durch die Photovoltaikanlage auf dem Dach der Schule gedeckt werden. Johannes Köb, e5-Team-Leiter Beleuchtung der Weberstraße wird effizienter Was viele Mitbürger irritiert hat, ist auch dem e5-Team negativ aufgefallen: Die Beleuchtung der Weberstraße ist wesentlich großzügiger dimensioniert als die vieler Gemeindestraßen. Dementsprechend hoch ist auch der Stromverbrauch. Um diesen zu verringern, ohne die Sicherheit von Fußgängern zu gefährden, wurde vor einigen Wochen ein Gerät installiert, das die Leistung der Straßenbeleuchtung in der Zeit von 23:00 Uhr bis 5:00 Uhr reduziert. Wir erwarten uns dadurch eine Ersparnis von ca. 6.000 kWh pro Jahr. Neubürgerticket eingeführt Neu zugezogene Gemeindebürger haben seit April bei der Wohnsitzmeldung die Möglichkeit, kostenlos ein Schnupperticket des Verkehrsverbunds zu erhalten. Es handelt sich dabei um einen Fahrschein, der für zwei Wochen in den Regios 1 und 2 (d. h. von Götzis bis ins Leiblachtal) gültig ist. Er ist innerhalb der Familie übertragbar. Interessierte Personen können mit dem Schnupperticket testen, ob sie einen Teil ihrer Wege mit öffentlichen Verkehrsmitteln abwickeln können. Die Kosten für das Neubürgerticket werden je zur Hälfte vom Verkehrsverbund Vorarlberg und von der Marktgemeinde Wolfurt getragen. Umwelt 19 15 Jahre Markt - Wolfurt feiert mit allen Sinnen! Seit 15 Jahren ist der Wolfurter Markt im Dorfzentrum ein beliebter Treffpunkt. Angeboten werden frische und gute Produkte aus der Region, aber auch ein geselliges Beisammensein ist möglich. Besonders der Freitag Nachmittag bietet sich an, Freunde und Bekannte auf dem Markt zu treffen und die Woche gemütlich bei einem Gläschen ausklingen zu lassen. Neuigkeiten können ausgetauscht werden. Zwischen 20 und 24 Marktstände bieten jeden Freitag von 14:00 - 17:00 Uhr eine breite Auswahl an. Zusammen mit dem Wirtschaftsausschuss und dem Kernteam der Wirtschaft Wolfurt ist ein interessantes, abwechslungsreiches Programm aus Anlass des 15-jährigen Jubiläums zusammengestellt worden. Tasten - riechen schmecken - hören - sehen! In der Zeit vom 30. April bis 1. Juni wurde intensiv mit einem schönen Marktprogramm und tollen Aktionen gefeiert. Unter dem Motto „mit allen Sinnen“ eröffnete die aus Wolfurt stammende und amtierende Miss Vorarlberg, Lourdes, den Markt. Insgesamt 400 Blumenstöcke erhielten die Marktbesucher, unter anderem von Bürgermeister Christian Natter, als Dankeschön verteilt. Mit verschiedenen Aktionen wurden die Marktfahrer unterstützt. Bernd Hörfarter brachte seine Ziegen auf den Markt - ein Streichelzoo zum Anfassen für die Kinder. Es gab Bastelmöglichkeiten, eine Hüpfburg und natürlich waren fröhliche, geschminkte Kinder auf dem Marktplatz zu sehen. Am 11. Mai fand ein Vogelscheuchen Wettbewerb statt. Die Volksschule Bütze beteiligte sich daran mit einer tollen Vogelscheuche. Ziel war es, auch den Kindern die Bedeutung vom eigenen Ackerbau zu erklären, und im Zuge der Globalisierung den Eigenvorrat nicht zu vernachlässigen. Da vieles mit Arbeit verbunden ist und auch die getane Arbeit, besonders das Saatgut vor Vögeln geschützt werden muss, ist eine Vogelscheuche erforderlich. Elisabeth Zeiner, Projektleiterin des "Vereins vom Ländle Bur", der Vereinigung der Vorarlberger Direktvermarkter organisierte die Veranstaltung. 20 Wirtschaft
  1. wolfurt
20120321_Frühling Wolfurt Wolfurt 21.03.2012 wolfurt FRÜHLING 2012 Blick ins Gemeindegeschehen Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Nach einem über weite Strecken kalten Winter freuen wir uns alle auf die wärmere Jahreszeit. Man begegnet sich wieder bei der Gartenarbeit oder fachsimpelt über die anstehende Baumpflege. Die Menschen genießen die Sonne und nützen die Zeit für ein gemütliches „Schwätzchen“ mit den Nachbarn. Das Frühjahr ist aber auch die Zeit, wieder das Fahrrad aus der Garage zu holen. Die steigenden Treibstoffpreise sollten uns zusätzlich motivieren, unsere täglichen Wege mit dem Drahtesel, zu Fuß oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu bewältigen. Sie schonen damit nicht nur die Umwelt, sondern steigern damit Ihr körperliches Wohlbefinden. Die Gemeindevertretung hat sich zum Ziel gesetzt, die Fuß- und Radwege sukzessive zu verbessern. So sind in diesem Jahr erhebliche Mittel in dieser Budgetposition reserviert. Auch das Land Vorarlberg beteiligt sich wesentlich an der Finanzierung durch Förderungen aus dem Landesradroutenkonzept. Baugrundlagenbestimmung für die „Obere Straße“ Seit mehr als 25 Jahren sind die Gemeindeverantwortlichen bestrebt den einzigartigen Ensemblecharakter der Oberen Straße (Bregenzer Straße, Kirchstraße, Hofsteigstraße), der auch bereits Eingang in die Fachliteratur gefunden hat (zB DI Johann Peer), zu erhalten und zu stärken. Während die Erhaltung dieses Charakters in der Vergangenheit durch Verhandlungen - vor allem mit Unterstützung des Gestaltungsbeirates - mit Bauwerbern für Um- und Neubauten versucht wurde zu sichern, ist nun eine rechtliche Absicherung durch die Erlassung einer Verordnung nach § 3 Abs 2 BauG erfolgt. Es ist daher nun erforderlich, dass LiegenschaftsbesitzerInnen bei Neu und Umbauten vor Planungsbeginn bei uns im Rathaus eine entsprechende Baugrundlagenbestimmung einzuholen haben. Diese Regelung bringt Vorteile für Bauherren und die Mitarbeiter im Bauamt. Einerseits kennen die Bauwilligen die Rahmenbedingungen wie zB Baulinie, Baugrenze, Höhenlage, Dachform etc. und können bei der Planung diese entsprechend berücksichtigen. Andererseits ist der Handlungsrahmen für die Gemeindebediensteten klar geregelt. In den nächsten Monaten wird der Gestaltungsbeirat „Leitlinien“, die sich nicht nur auf die Objekte an der „Oberen Straße“, sondern auch auf den Straßenraum beziehen, Neuer Belag für Radweg an der Ach Vor einigen Jahren wurde der Fahrradweg an der Ach - von der Fa. Rädler bis zum Beachplatz - erneuert. Im Mai wird nun das restliche Teilstück auf dem Achdamm bis zur Lauteracher Ortsgrenze in Angriff genommen. Die ca. 1 km lange Strecke bekommt auf eine Breite von 3 Metern einen neuen Makadambelag. Dieser neuartige Belag ist wasserdurchlässig und sehr strapazierfähig. Er hat ähnliche Qualitäten wie Asphalt, ist aber wesentlich naturnaher und daher für Radfahrer und Fußgänger gleichermaßen angenehm zu nutzen. Es freut mich, dass diese beliebte Freizeitroute damit an Qualität gewinnt und den heutigen Anforderungen gerecht werden wird. Die Arbeiten werden ca. eine Woche dauern. In dieser Zeit muss der Weg gesperrt werden. Ich bitte Sie jetzt schon um Ihr Verständnis. Die Herstellungskosten betragen ca. EUR 50.000,- und werden durch das Land mit 50% gestützt. 2 Aus dem Rathaus entwickeln. Diese werden in Zukunft als Basis für die Baugrundlagenbestimmung herangezogen. Ich bin sicher, dass es mit Hilfe der Bauwerber gelingen wird, das Juwel „Obere Straße“ zu erhalten, ja noch zu verbessern. Ich bedanke mich bei den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern heute schon für ihr Verständnis und ihre Mitarbeit. Hundehaltung bedeutet auch Pflichten! Viele Wolfurterinnen und Wolfurter sind stolze Hundebesitzer. Sie haben nicht nur viel Freude mit ihren Hunden, sondern sind sich auch über die Verantwortung für ihre geliebten Vierbeiner bewusst. Sie führen ihre Hunde an der Leine, bzw. rufen sie „bei Fuß“, wenn sie beim Spazierengehen anderen Menschen begegnen. Auch werden die von der Gemeinde kostenlos zu Verfügung gestellten Hundesäcken ordnungsgemäß entsorgt. Diesen Hundehalterinnen und Hundehaltern gebührt mein aufrichtiger Dank. Leider gibt es auch welche, die sich nicht an die Spielregeln halten, die ihre Hunde überall ihr Geschäft erledigen lassen, bzw. die Hundesäckchen in der nächsten Wiese entsorgen. Wir stellen fest, dass viele ihre Hunde nicht bei der Gemeinde anmelden. Dies ist gesetzlich vorgeschrieben, zumal die Gebühren in Wolfurt sehr gering sind und damit die Infrastruktur (Hundesäckchen und -stationen etc.) finanziert wird. Für solche Praktiken habe ich überhaupt kein Verständnis. Ich richte daher meinen Aufruf an jene, die ihren bürgerlichen Pflichten diesbezüglich noch nicht nachgekommen sind. Nur wenn wir alle unseren Beitrag leisten, gibt es ein friedliches und harmonisches Miteinander, ohne dass wir weitere Vorschriften und Maßnahmen veranlassen müssen. Ich bedanke mich für Ihre Mitarbeit und wünsche Ihnen noch viel Freude mit ihren Vierbeinern. Spiel- und Freiraumkonzept - Terminankündigung Das letzte Jahr stand unter anderem im Zeichen des Spiel- und Freiraumkonzeptes. Unter großer Beteiligung von Jugendlichen, der Kindergärtler und Schüler wurden Spiel- und Lieblingsorte festgehalten und neu entdeckt. In Wolfurt sollen sich Kinder, Jugendliche und die Familien wohl fühlen! Am Weltspieltag, dem 28. Mai 2012 (Pfingstmontag), wird das Wolfurter Spiel- und Freiraumkonzept vorgestellt. Einen ganzen fröhlichen Tag lang sollen mit möglichst vielen verschiedenen Aktionen und Kinder-Familien-Straßenfesten (siehe Seite 43 ) neue und alte Spiel- und Aufenthaltsorte erlebt werden. Dabei hoffen wir auf die rege Beteiligung der Bevölkerung - Informationen gibt es im Rathaus/Bürgerservice oder bei Angelika Moosbrugger, Tel. 0664/4672441. Eröffnung Geschiebesperre Rickenbach Seit jeher ist Rickenbach der am stärksten vom Hochwasser gefährdetste Ortsteil unserer Marktgemeinde. Mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von ca. EUR 1,3 Mio. - Anteil der Gemeinde Wolfurt annähernd EUR 300.000,- wurde oberhalb der Gunz-Mühle durch die Wild- und Lawinenverbauung eine gewaltige Geschiebesperre errichtet. Unsere Rickenbacher Bürgerinnen und Bürger sollten nun auch bei Starkniederschlägen wieder ruhig schlafen können. Die Geschiebesperre wird im Rahmen eines kleinen Dorffestes am Sonntag, den 3. Juni 2012, feierlich eröffnet. Nutzen Sie die Möglichkeit, dieses für Wolfurt doch ungewöhnliche Bauwerk zu besichtigen. Wir freuen uns auf Ihren zahlreichen Besuch. Eine entsprechende Information erfolgt zeitgerecht. Ich freue mich mit Ihnen auf ein schönes Frühjahr! Euer Bürgermeister Christian Natter Aus dem Rathaus 3 Kostenlose Beratung in Grundstücks- und Immobilienangelegenheiten: Richard Richter, der gerichtlich beeideter Ortssachverständige für Immobilien, wird sein Wissen und seine Berufserfahrung den Bürgern und Bürgerinnen kostenlos zu folgenden Beratungsterminen zur Verfügung stellen: Rathaus Wolfurt 18:00 - 20:00 Uhr > Mittwoch, 18. April 2012 > Mittwoch, 30. Mai 2012 Veränderungen im Gewerberegister Eintragungen in das Gewerberegister: Eveline Freter, Hilfestellung zur körperlichen Ausgewogenheit mittels der Methode von Dr. Bach, Wuhrweg 3, EMC GmbH, Unternehmensberatung, Rutzenbergstraße 41, Markus Karg, Gärtner, Grenzstraße 44, Ömer Palta, Gastgewerbe, Dornbirner Straße 5, Inge Brouwer, Hilfestellung zur körperlichen Ausgewogenheit mittels div. Anwendungsmethoden, Flotzbachstraße 3/2, Wilfried Studer, Filmproduktion und Herstellung von Multimediaprodukten, Feldeggstraße 25c, Werner Böhler, Handelsgewerbe, Kirchstraße 33, Sezai Avsar, Handelsgewerbe, Fattweg 7a bergstraße 29, Durmus Yildiz, Güterbeförderung und Dolmetscher, Brühlstraße 25, Kühl Alge Gesellschaft m.b.H. & Co. KG, Erzeugung von Kühlmöbeln und Kühlaggregaten sowie Handelsgewerbe, Bahnhofstraße 4, „rasch4you“ Rackette & Schwendinger OG, Datenverarbeitung und Informationstechnik sowie Handelsgewerbe, Lauteracher Straße 1, Roland Schwendinger, Datenverarbeitung und Informationstechnik, Albert-Loacker-Straße 62c Unternehmensberatung, Geschäftsführer: Mag. Markus Schrentewein, Holzriedstraße 29, MD Getränke GmbH, Handelsgewerbe, Geschäftsführer: Helmut Schmid, Nelkenweg 8, Attensam Meisterfix Hausbetreuung GmbH, Anbieter persönlicher Dienste an nicht öffentlichen Orten, Geschäftsführer: Ing. Oliver Attensam, Holzriedstraße 33 Löschung eines gewerberechtlichen Geschäftsführers: PROFIMED Betriebs GesmbH, Herstellung und Aufbereitung von Medizinprodukten, Geschäftsführer: Kurt Franz Immler, Brühlstraße 17a, DCC Doppelmayr Cable Car GmbH & Co KG, Unternehmensberatung und Cable Car Anlagen für Transport von Personen und Gütern, Geschäftsführer: Ing. Hermann Frühstück, Holzriedstraße 29, DCC Management GmbH, Unternehmensberatung, Geschäftsführer: Ing. Hermann Frühstück, Holzriedstraße 29, Attensam Meisterfix Hausbetreuung GmbH, Anbieter persönlicher Dienste an nicht öffentlichen Orten, Geschäftsführer: Michael Mießgang, Holzriedstraße 33, PROFIMED Vertriebs GesmbH, Herstellung und Großhandel von Arzneimitteln, Geschäftsführer: Kurt Franz Immler, Brühlstraß 17a, MD Getränke GmbH, Handelsgewerbe, Geschäftsführer: Elmar Hermann Schneider, Nelkenweg 8 Verlegung einer Betriebstätte an einen anderen Standort: Viiola Divincova, Personenbetreuung, von Rankweil nach Wolfurt, Kesselstraße 10, Renata Ivanovicova, Personenbetreuung, von St. PeterFreienstein nach Wolfurt, Kesselsiedlung 20, Emilia Kurucova, Personenbetreuung von Lochau nach Wolfurt, Lorenz-Schertler-Straße 18, „COMPACT“ Power Plant Products, Handelsgewerbe, von Bregenz nach Wolfurt, Bahnhofstraße 8a, Stanislav Hrinda, Personenbetreuung, von Bregenz nach Wolfurt, Wälderstraße 3/2, Edita Berillova, Personenbetreuung, von Wolfurt, Lorenz-Schertler-Straße 18 nach Bregenz, Christiane Gliebe, Lebens- und Sozialberaterin, von Wolfurt, Unterlinden 4e nach Dornbirn, Maria Cselenyiova, Personenbetreuung, von Wolfurt, Im Wide 18/1 nach Wolfurt, Achstraße 41/1, Rohner Thomas Zeltverleih GmbH, von Wolfurt, Achstraße 41, nach Wolfurt, Albert-Loacker-Straße 8, Manfred Gasser, Tischler und Handelsgewerbe, von Wolfurt, Schlattweg 7a nach Wolfurt, Kesselstraße 9, Marcel Prasch, Versicherungsagent, von Wolfurt, Konrad-Dopplmayr-Straße 17/2, nach Bludenz, „inet“-logistics GmbH, Datenverarbeitung und Informationstechnik, von Wolfurt, Holzriedstraße 29 nach Dornbirn, Claudia Maria Brunner, Werbegrafikerin, von Schwarzach nach Wolfurt, Rickenbacherstraße 20b, Ludmilla Drefkova, Personenbetreuung, von Wolfurt, Flotzbachstraße 13 nach Hard, Edita Lopuchova, Personenbetreuung, von Wolfurt Kesselstraße 10 nach Steinach Änderungen des Firmenwortlautes: Von Attensam Meisterfix Hausbetreuungs GmbH zu Attensam T / V Hausbetreuung GmbH, Anbieten persönlicher Dienste an nicht öffentlichen Orten, Holzriedstraße 33, von Kühl Alge Gesellschaft m.b.H. & Co. zu Kühl Alge Gesellschaft m.b.H. & Co. KG, Erzeugung von Kühlmöbeln und Kühlaggregaten sowie Handelsgewerbe, Bahnhofstraße 4, von N. Berchtold Gesellschaft m.b.H. zu Berchtold GmbH, Zimmermeister, Wiesenweg 105 Gewerbelöschungen: Mag. Dagmar Friedle-Noventa, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen und Seminaren, Rutzenbergstraße 11, Lucia Hedwig Geiger, Warenpräsentation, Brühlstraße 8, Udo Stimpfl, Handelsgewerbe, Unterhub 1a, Andrea Giesinger, Güterbeförderung mit Kraftfahrzeugen bis 3.500 kg, Kesselstraße 34, Eva Maria Geiger, Warenpräsentation, Dorfweg 10, Karl Ladurner, Baumeister, Bregenzer Straße 14a, Yvon del Valle Gomez, Handelsgewerbe, Engerrütte 18, Thomas Feuerbacher, Güterbeförderung mit Kraftfahrzeugen, Bützestraße 24, Mürfet Yilmaz, Vermittlung von Kunden zu Buchmachern / Wettbüros, Achstraße 2, Melanie Schmuck, MSc, Warenpräsentation, Rutzen- Bestellung eines gewerberechtlichen Geschäftführers: PROFIMED Betriebs GesmbH, Herstellung und Aufbereitung von Medizinprodukten, Geschäftsführer: Bernd Immler, Brühlstraße 17a, DCC Doppelmayr Cable Car GmbH & Co KG, Unternehmensberatung und Cable Car Anlagen für Transport von Personen und Gütern, Geschäftsführer: Mag. Markus Schrentewein, Holzriedstraße 29, DCC Management GmbH, 4 Aus dem Rathaus Die kostenlosen Beratungs-Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren werden von der Wolfurter Bevölkerung gerne in Anspruch genommen, daher wird dieses Beratungsangebot wie folgt fortgesetzt: ___________________________________ Kostenlose Sprechstunden von Rechtsanwälten und Auszahlung Heizkostenzuschuss Marktgemeinde Notaren Wolfurt 2007 / 2008 139 Antragsteller à € 208,= Gesamt € 28.704,__________________________________ Fundamt Fundgegenstände und Fahrräder, welche im 1. Quartal 2012 im Fundamt abgegeben wurden: diverse Schlüssel Ebenfalls wurden diverse Fahrräder abgegeben, die während der Amtsstunden beim Gemeindeamt Wolfurt, Fundamt (Tel.-Nr.: 05574/6840-10, Fax: 6840-810, E-Mail: angelika.koeb@wolfurt.at) besichtigt und an den rechtmäßigen Besitzer ausgefolgt werden können. Direkte Informationen finden Sie auch im Internet unter www.fundinfo.at Angelika Köb 2008 / 2009 278 Antragsteller à € 250,= Gesamt € 69.500,__________________________________ Sprechstunden Rechtsanwälte von 18:00 - 20:00 Uhr Mittwoch, 02. Mai 2012, Dr. Claus Brändle Mittwoch, 06. Juni 2012, Dr. Nikolaus Schertler Mittwoch, 04. Juli 2012, Dr. Wolfgang Hirsch ___________________________________ 2009 / 2010 267 Antragsteller à € 250,= Gesamt € 66.750,__________________________________ 2010 / 2011 236 Antragsteller à € 250,= Gesamt € 59.000,__________________________________ Bürgermeister- bzw. Wohnungssprechstunden Die Sprechstunden finden jeweils im Rathaus Wolfurt statt. __________________________________ Sprechstunden Notar von 18:00 - 19:00 Uhr Mittwoch, 16. Mai 2012, Dr. E. Michel ___________________________________ 2011 / 2012 253 Antragsteller à € 250,= Gesamt € 63.250,Stefan Fischer, Leiter Bürgerservice Die Sprechstunden finden jeweils im Rathaus Wolfurt statt. ___________________________________ Sprechstunden von Bürgermeister Christian Natter von 18:00 - 19:30 Uhr Mittwoch, 18. April Mittwoch, 02. Mai (Achtung verkürzte Sprechstunde von 18:00 – 19:00 Uhr) Mittwoch, 16. Mai Mittwoch, 30. Mai Mittwoch, 13. Juni Mittwoch, 27. Juni __________________________________ Notariatsverteilung bei Todesfällen Zur Abwicklung der Verlassenschaften nach Todesfällen von Familienangehörigen wurden vom Bezirksgericht Bregenz die Notare für folgende Termine nominiert: ___________________________________ Vorinformation zu Vermessungsarbeiten Auch dieses Jahr werden in unserem Gemeindegebiet im Zuge der jährlichen GIS-Nachführung wieder div. Neubauten, Zubauten und Veränderungen bei Gebäuden vermessen. Früher wurden diese Vermessungsarbeiten von den VKW durchgeführt. Auf Wunsch der Vorarlberger Landesregierung werden die Vermessungsarbeiten an Privatunternehmen mittels Ausschreibung vergeben. Voraussichtlich wird im April – Juni mit den Arbeiten begonnen. Wir bitten die Bevölkerung um Unterstützung und Verständnis, da meistens auf Privatgrund Zutritt gewährt werden muss. Todesfälle jeweils Dr. Nikolaus Ender Jänner, Juni und 01.11. - 12.11. Dr. Ivo Fussenegger Februar, Juli und 13.11. - 26.11. Dr. Richard Huter März, August und 27.11. - 07.12. Dr. E. Michel April, September und 08.12. - 20.12. Dr. Kurt Zimmermann Mai, Oktober und 21.12. - 31.12. Wohnungssprechstunden von Gemeinderätin Elisabeth Fischer von 18:00 - 19:30 Uhr Mittwoch, 28. März Mittwoch, 11. April Mittwoch, 25. April Mittwoch, 09. Mai Mittwoch, 23. Mai Mittwoch, 06. Juni Mittwoch, 20. Juni __________________________________ Wir bitten um Verständnis, dass in den Osterferien (31.03. - 10.04.2012) keine Sprechstunden stattfinden. Aus dem Rathaus 5 Wissenswertes ab 2012 Pensionsanpassung: Die Pensionen bis brutto € 3.300,- wurden für das Jahr 2012 um 2,7% erhöht. Pensionen mit einem Stichtag im Jahre 2011 werden erst 2013 angepasst. Mindestsicherung: Wenn Menschen in eine finanzielle Notlage geraten und ihren Bedarf an „Kernleistungen“ mit ihrem Einkommen bzw. Vermögen nicht mehr abdecken können, unterstützen das Land Vorarlberg und die Gemeinden diese mit einer Mindestsicherung. Unter Kernleistungen sind zu verstehen: > Lebensunterhalt (Nahrung, Bekleidung, Körperpflege, Hausrat, Heizung, Strom und weitere persönliche Bedürfnisse) > Wohnen (Miete, Betriebskosten) > Schutz bei Krankheit, Schwangerschaft und Entbindung (Krankenversicherung) > Übernahme der Unterkunfts- und Verpflegskosten in Alten- bzw. Seniorenheimen > Bestattung Richtsätze für Ausgleichszulage: Pensionist(in), alleinstehend € 814,82 Familienrichtsatz € 1.221,68 Erhöhungsbetrag pro Kind € 125,72 Familienzuschuss: Der Familienzuschuss des Landes steht für die Wertschätzung der Familie, die finanzielle Entlastung wie der Wahlmöglichkeit zwischen beruflichem Wiedereinstieg und Familienarbeit. Der Familienzuschuss liegt monatlich zwischen € 44,90 und € 459,20, je nach dem sogenannten gewichteten „Pro-KopfEinkommen“ der Familie. Das heißt, die Höhe des Zuschusses richtet sich nach dem Familien-Nettoeinkommen und der Zahl der Familienmitglieder. Pflegegeld: Mit dem Pflegegeldreformgesetz 2012 wurde die Gesetzgebung- und Vollziehungskompetenz von den Bundesländern an den Bund übertragen, was bedeutet, dass Bezieher(innen) eines Landespflegegeldes in den Zuständigkeitsbereich der Pensionsversicherungsanstalt bzw. der Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter wechseln. Das Pflegegeld wird unabhängig vom jeweiligen Einkommen und Vermögen bezahlt. > Stufe 1 € 154,20 > Stufe 5 € 902,30 > Stufe 2 € 284,30 > Stufe 6 € 1.260,00 > Stufe 3 € 442,90 > Stufe 7 € 1.655,80 > Stufe 4 € 664,30 Zuschuss zum Pflegegeld bei ambulanter Pflege: Rezeptgebührenbefreiung: Die Rezeptgebühr beträgt derzeit € 5,15 pro Medikament. Bezieher von Ausgleichszulage sind von der Rezeptgebühr befreit. Für alle Versicherten wird die jährliche Rezeptgebührenbelastung automatisch mit 2% des Nettoeinkommens begrenzt. Bezieher(innen) eines Pflegegeldes der Stufen 5, 6 oder 7, die überwiegend zu Hause von Angehörigen oder Nachbarn gepflegt werden, erhalten weiter vom Land einen Zuschuss zum Pflegegeld von monatlich € 100,00, welcher zwölf Mal jährlich ausbezahlt wird. Weiterversicherung für pflegende Angehörige: Personen, die unter erheblicher Beanspruchung ihrer Arbeitskraft in häuslicher Umgebung eine(n) nahe(n) Angehörige(n) mit Anspruch auf Pflegegeld ab der Stufe 3 pflegen, können sich kostenfrei in der Pensionsversicherung weiterversichern. Stefan Fischer, Leiter Bürgerservice 6 Aus dem Rathaus Dienstjubiläen bei der Gemeinde Anlässlich der Weihnachtsfeier 2011 konnten zwei langjährige Gemeindebedienstete die Gratulationen zum 25-jährigen bzw. 30-jährigen Dienstjubiläum entgegennehmen: Margot Meusburger beendete 1977 ihre Ausbildung am Institut St. Josef mit Auszeichnung. Gleich nach der Schule übernahm sie die Leitung des Kindergartens Strohdorf, bis sie nach der Geburt ihres Sohnes im Jahr 1982 aus dem Beruf ausschied. Im Zuge der Umstellung vom Schicht- zum Regelkindergarten trat Margot Meusburger 1991 wieder in den Gemeindedienst ein und übernahm halbtägig die Leitung einer Gruppe am Kindergarten Bütze. Nach dem Wechsel in den damals neuen Kindergarten Dorf übernahm sie 1998 dessen Leitung, die sie bis 2009 ausübte. Über eigenen Wunsch gab sie die Leitung ab. Neben ihrer Tätigkeit im Kindergarten ist Margot eine nicht wegzudenkende Stütze des Spielzeugmuseums. Bereits auf 30 Jahre im öffentlichen Dienst kann Peter Wagner als Schulwart an der Volksschule Mähdle zurückblicken. Im Jahr 1981 kam Peter Wagner zur Marktgemeinde Wolfurt und ist seit damals ununterbrochen als Schulwart an der Volksschule Mähdle tätig. Neben unzähligen Schülern hat er nun auch mehrere Lehrer- und auch Direktorengenerationen miterlebt. Eine ganz besondere Herausforderung war sicherlich die Sanierung der Mähdleschule. Im Zuge der darauf folgenden Neuorganisation übernahm Peter Wagner auch die Betreuung des Feuerwehrhauses, des Kindergartens Rickenbach und mehrerer anderer Lokalitäten. Auch diese sicherlich nicht leichte Umstellung hat Peter Wagner mit Bravour gemeistert. Bürgermeister Christian Natter bedankte sich bei den Geehrten für die Betriebstreue und wünschte ihnen weiterhin viel Erfolg bei ihrer Arbeit zum Wohle der Bevölkerung. Aktuelle Zahlen aus dem Rathaus 2007 2008 2009 2010 2011 _________________________________________________________________________________________________________________ Gemeldete Personen (inkl. weiterem WS) 8373 8378 8362 8374 8510 _________________________________________________________________________________________________________________ Geburten gesamt 92 80 81 87 89 _________________________________________________________________________________________________________________ davon Österreicher 82 75 68 80 78 _________________________________________________________________________________________________________________ davon Ausländer 10 5 13 7 11 _________________________________________________________________________________________________________________ Sterbefälle gesamt 54 60 55 52 57 _________________________________________________________________________________________________________________ Eheschließungen 17 39 31 38 24 _________________________________________________________________________________________________________________ Aus dem Rathaus 7 Bautätigkeiten 2011 2010 2009 2008 2007 _________________________________________________________________________________________________________________ 19 12 16 22 Einfamilienhäuser Neubauten 12 5 2 1 3 1 Mehrfamilienhäuser 1 2 4 2 2 Betriebsgebäude _________________________________________________________________________________________________________________ Zu- und Umbauten Sonstige Bescheide 47 36 31 17 11 Wohnhauszu- und -umbauten 6 3 4 9 11 Betriebsgebäudeum- und -zubauten _________________________________________________________________________________________________________________ 21 13 22 19 24 40 3 24 21 23 19 22 144 5 15 12 29 12 36 78 7 22 24 34 24 28 20 1 17 32 25 23 37 17 2 Grundteilungen Kanalanschlussbescheide Kanalbeitragsbescheide Wasseranschluss - Mitteilungen Wasseranschlussbeitragsbescheide Althaussanierungsanträge Schallschutzfenster Haben Sie für Ihren Urlaub bereits einen gültigen Reisepass? So kommen Sie zu Ihrem neuen Reisepass bzw. Personalausweis: > Beantragen Sie - wem Sie Ihren Hauptwohnsitz in Wolfurt haben - bei der Bürgerservicestelle zeitgerecht Ihren Reisepass bzw. Personalausweis. > Für die Erstausstellung eines Reisepasses bzw. Personalausweises bringen Sie bitte folgende Urkunden mit: > Geburtsurkunde > Staatsbürgerschaftsnachweis > Heiratsurkunde > Für minderjähr. Kinder aus geschiedener Ehe - Obsorgebeschluss und Scheidungsurteil mit Rechtskraftsdatum > Für minderjähr. Kinder - muss ein Elternteil als gesetzl. Vertreter mitkommen und einen Reisepass vorlegen. > Foto vom Fotografen (darf nicht älter als 6 Monate sein) Diese Unterlagen - ausgenommen aktuelles Foto, Reisepass - sind nicht erforderlich, falls Sie im Besitzes eines Reisepasses sind, welcher nicht länger als 5 Jahre abgelaufen ist. Bei jedem Grenzübertritt wird ein Reisedokument benötigt. Dies gilt auch bei Reisen in Schengen-Staaten und auch bei kurzen Fahrten ins Ausland. Reisedokument ist der Reisepass oder bei Reisen innerhalb der EU auch ein gültiger Personalausweis. Es wird empfohlen, für Kinder einen eigenen Reisepass anfertigen zu lassen, da immer mehr Staaten die Eintragung des Kindes im Reisepass der Eltern für eine Einreise nicht mehr akzeptieren. Beachten Sie dazu bitte die Einreisebestimmungen des jeweiligen Landes (siehe Internet www.bmaa.gv.at). Wird für das Kind ein eigener Reisepass ausgestellt, so sind alle Pässe, in denen das Kind eingetragen ist, der Behörde zur Streichung der Kindermiteintragung vorzulegen. Miteingetragene Kinder dürfen nur mit der Person aus- und einreisen, in deren Reisepass sie eingetragen sind. Bei Auslandsreisen mit anderen Begleitpersonen als den Pflege- und Erziehungsberechtigten ist ein eigener Reisepass erforderlich. Achtung Änderung - Miteintragung von Kindern nur mehr bis 15. Juni 2012 gültig. Bereits seit 15. Juni 2009 sind Kindermiteintragungen im Pass der Eltern nicht mehr möglich. Vorher gemachte Eintragungen gelten nur mehr bis 15. Juni 2012. Jedes Kind braucht daher verpflichtend seinen eigenen Reisepass als Reisedokument. Auch wenn der Pass der Eltern noch länger gültig ist. Die Gültigkeit des Reisepasses der Eltern - mit der Kindermiteintragung - bleibt davon unberührt. Er gilt weiter bis zum darin gedruckten Ablaufdatum. 8 Aus dem Rathaus 2011 2010 2009 2008 2007 _________________________________________________________________________________________________________________ Sonstige Bewilligungen: _________________________________________________________________________________________________________________ 13 49 49 1 8 0 1 0 59 71 20 11 49 76 8 9 0 11 3 27 79 32 13 43 100 1 9 1 5 11 24 80 24 16 49 126 4 13 2 2 6 18 52 16 22 53 66 13 0 1 8 13 32 58 Planabweichungen Mängelbescheide (Benützungsbewilligungen) Sonstige Bauwerke/Bescheide Einstellung von Baumaßnahmen Bauanzeigen/Baufreigabebescheide Heizungsbewilligungen Abbruchbewilligungen bzw. Anzeigen Werbe- und Hinweistafeln Solaranlagen bzw. Fotovoltaikanlagen (werden inzwischen häufig zusammen mit der Neubaubewilligung und der Rest ebenfalls mittels Freigabebescheid erledigt) Urgenzen von Bescheidauflagen Urgenz von Fertigstellungsmeldungen Gemeindebudget 2012 Das Budget für das Jahr 2012 wurde am 25.01.2012 in der Höhe von EUR 21,17 Mio. (Vorjahr EUR 19,55 Mio.) einstimmig von der Gemeindevertretung beschlossen. Die leichte Erholung der wirtschaftlichen Situation lässt eine bessere Einnahmen-Situation erwarten, was uns in der Umsetzung von verschiedenen Projekten entgegenkommt. So beträgt das Investitionsvolumen in diesem Jahr beinahe € 5 Mio. Alleine in die Verbesserung der Hochwassersituation werden 2012 fast € 2.2 Mio. investiert. Schuldenstand Durch den bewussten Umgang mit den zur Verfügung stehenden Mitteln ist es auch heuer nicht notwendig, neue Darlehen aufzunehmen. Die Rückzahlungen im laufenden Jahr belaufen sich auf ca. € 230.000,- und reduzieren unseren Schuldenstand auf € 1,19 Mio. Die Pro-Kopf Verschuldung beträgt dann ca. € 145,-- und zählt zu einer der Niedrigsten im Lande. Beiträge an das Land 2.078.600,-- € 1.260.500,-- € 880.000,-- € 93.100,-- € Sozialhilfe-Umlage Landesumlage Spitalbeiträge für Wolfurter Bürgerinnen und Bürger Beitrag für Wohnbauförderung Gebühren und Abgaben Im Jahr 2012 hat es für die Marktgemeinde Wolfurt keine Gebührenerhöhung gegeben, da wir stets bemüht sind, die Tarife für unsere Bürger so niedrig wie möglich zu halten. Die Gebühren in Wolfurt zählen, im Vergleich zu anderen Gemeinden, immer noch zu den Günstigsten. Die wesentlichsten Aufwändungen: 2.189.900,-- € 635.000,-- € 545.000,-- € 489.500,-- € 444.400,-- € 311.900,-- € 100.000,-- € Hochwasserschutzbau Wasser- und Kanalnetz Hockeyhalle Straßenbau Förderung Landbus Direkte Vereinsförderung Konzept Strohdorfareal Bürgermeister Christian Natter, Finanzreferent Aus dem Rathaus 9 Hockeyarena an der Ach Nach langer, mehrjähriger Vorarbeit und Planung gab die Gemeindevertretung im vergangenen Dezember grünes Licht für den Bau der Rollhockeyhalle an der Ach. Die neue Halle ist ein lang gehegter Wunsch der beiden Wolfurter Hockeyvereine, dem Rollhockeyclub Wolfurt und den Wolfurt Walkers. Beide Vereine spielen in Österreich und der Schweiz in den höchsten Ligen und sind auch auf der europäischen Ebene vertreten. Die neue Sportstätte wird einen sportlichen Qualitätszuwachs bringen und ermöglicht nicht nur den Kampfmannschaften einen ganzjährigen Spielund Trainingsbetrieb. Auch der ausgezeichneten Nachwuchsarbeit beider Vereine kommt sie sehr zugute. Nachdem die letzten Hürden (Landschaftsschutz, Österr. Institut für Schul- und Sportstättenbau), aber auch Probleme mit der Bodenbeschaffenheit für die Fundamente abgeklärt wurden, konnte mit dem Bau der Halle nun doch endlich gestartet werden. Die neue Halle, eine statisch herausfordernde Drei-Gelenks-Bogenkonstruktion, wird von der Firma Holzbautechnik Sohm und der Baufirma Moosbrugger errichtet. Der Bau wird begleitet von Baumeister Thomas Fohn und Alexander Wohlmuth vom Bauamt in der Gemeinde. Bereits nach dem offiziellen Spatenstich am Aschermittwoch wurde umgehend mit den Bauarbeiten angefangen. Nach dem Errichten der Fundamente und den Asphaltierungsarbeiten wird mit der Holzleimbinderkonstruktion begonnen. Wenn es die Witterung zulässt, sollte aufgrund des erstellten Bauzeitplans die Halle bis im Mai errichtet sein. Beide Vereine werden dann den Innenausbau der Halle (Boden, Banden, Tribüne, Zusatzelektrik und Spielerbänke) finanzieren bzw. in Eigenregie bewerkstelligen. In das Projekt werden insgesamt 600.000,Euro investiert, wobei die Gemeinde mit 450.000,- Euro den Löwenanteil übernimmt. Der Restbetrag wird durch Förderungen und Eigenleistungen der Vereine abgedeckt. Mit einer entsprechenden Eröffnungsfeier im Frühsommer, der Termin wird noch abgestimmt, wird die neue Sportstätte feierlich eingeweiht und den beiden Hockeyvereinen offiziell übergeben. Hans Fetz, Gemeinderat für Infrastruktur und Sport 10 Gemeindepanorama Seniorenheim Wolfurt Wechsel der Pflegedienstleitung im Seniorenheim Am 15.12.2011 wurde unsere langjährige Pflegedienstleitung, Frau Birgit Richter, in Anwesenheit von Bgm. Christian Natter, GR Elisabeth Fischer und zahlreicher Mitarbeiter im Rahmen eines kleinen Festes in die Pension verabschiedet. Frau Richter hatte die Pflegedienstleitung im Seniorenheim seit 11 Jahren inne und hat das Heim in dieser Zeit auf einen erfolgreichen Kurs gebracht. So waren wir u.a. das erste Haus in Europa, welches die Zertifizierung für das ”Psychobiographische Pflegemodell nach Prof. Erwin Böhm” für das gesamte Haus und nicht nur für einzelne Teilbereiche erreicht hat. Außerdem wurde das Seniorenwohnheim Kennelbach unter der Leitung von Frau Richter zu einer wertvollen Stütze für unsere Klienten, als auch für die Gemeinden Kennelbach und Wolfurt, sowie unsere Sozialdienste Wolfurt gGmbH. Dies sind nur zwei Aufzählungen der Tätigkeiten von Frau Richter viele hat sie positiv erledigt. Wir wünschen Frau Richter für ihren neuen Lebensabschnitt alles erdenklich Gute! Zu ihrer Nachfolgerin wurde DGKS Gerda D’hondt bestellt. Gerda D’hondt war seit 2005 Stationsleitung im Wohnbereich OG und seit 2008 stv. Pflegedienstleitung, kennt also unser Haus, unser Pflegemodell und sowohl unsere Bewohner/innen als auch unsere Mitarbeiter/innen. Wir wünschen Gerda D´hondt viel Kraft, Energie und Liebe in ihrem neuen Aufgabenbereich. wobei auch heuer wieder ein fehlerloser Aufbau präsentiert wurde. Aufgestellt wurde dieses Meisterwerk wie gewohnt in perfekter Manier von Klettels Toni, Feuerstein Michel und Schwärzler Edwin. Organisiert wurde dies vom Obmann der Funkenzunft, Harald Greber, und das Feuerwerk wurde dankenswerterweise von Gerold Pointner als Spende zur Verfügung gestellt. Unsere BewohnerInnen waren schon alle versammelt, als pünktlich um 16:45 Uhr der Funken entzündet wurde. Speziell freute uns die Anwesenheit unseres Bürgermeisters Christian Natter und unserer GR für Soziales, Elisabeth Fischer, sowie einiger Bediensteten des Rathauses. Bgm. Christian Natter eröffnete den Funken, der wie üblich von ehrenamtlichen Musikern/innen umrahmt wurde. Unsere Küche präsentierte ausgezeichnete Funkenküchle, Funkenschübling sowie Glühwein, insgesamt waren ca. 150 Personen anwesend. Um ca. 17:45 Uhr wurde das Feuerwerk zur Freude aller Anwesenden angezündet. Ich darf mich namens unserer BewohnerInnen bei den Mitwirkenden der Rickenbacher Funkenzunft, der Feuerwehr Wolfurt sowie Gerold Pointner herzlich für ihre Arbeit zum Wohle unserer BewohnerInnen bedanken. Mag. Erich Gruber, Geschäftsführer Sozialdienste „Gumpiger Donnerstag“ im Seniorenheim Am 16. Februar 2012 war es wieder einmal so weit: die „Wolfurter Läbbe“ beehrten unser Seniorenheim und veranstalteten das mittlerweile schon zur Institution gewordene Kaffeekränzchen, wobei sie unsere Bewohner/innen mit Musik, Speis’ und Trank verwöhnten. Heuer wurde dieses Fest mit einer tollen Gesangseinlage (alte „Gassenhauer“) der MS Wolfurt unter der Leitung von Hubert Sinz umrahmt. Außerdem wurde kräftig das Tanzbein zur Musik von „Oskar“ geschwungen. Den „Läbbe“ mit ihrem Chef Hans-Peter Mathis an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die Abwechslung und die schönen Stunden, die sie unseren Bewohner/Innen bereitet haben. „Funken“ im Seniorenheim Am 24. Februar 2012 fand zum siebten Mal unser „Funken“ im Seniorenheim statt. Wie immer errichtete die „Rickenbacher Funkenzunft“ einen Funken bei uns im Garten, Gemeindepanorama 11 Kundmachung - Jagdvollversammlung Einladung zur 24. Vollversammlung der Genossenschaftsjagd Wolfurt Die Vollversammlung 2012 der Genossenschaftsjagd Wolfurt wird gemäß § 4 der Genossenschaftssatzungen auf Dienstag, 08. Mai 2012, um 19:00 Uhr, im Gasthaus „Adler“ einberufen. Tagesordnung: 1. Mitteilungen __________________________________________________________________________ 2. Vorlage der Jahresrechnung 2011/2012 und Verwendung des Jagdpachtertrages __________________________________________________________________________ 3. Bestellung von Rechnungsprüfern __________________________________________________________________________ 4. Genehmigung der Verhandlungsschrift der 23. Vollversammlung vom 17.05.2011 __________________________________________________________________________ 5. Allfälliges Hinweis: Ist die Vollversammlung zum festgesetzten Zeitpunkt nicht beschlussfähig, so wird sie nach Ablauf einer halben Stunde bei unveränderter Tagesordnung ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder und der auf die Mitglieder entfallenden Stimmen beschlussfähig. Bürgermeister Christian Natter „Rätscho“ in Rickenbach - ein alter Brauch Von Gründonnerstag Abend bis Karsamstag Abend gedenken wir dem Leiden und Tod von Jesus Christus. Er starb am Kreuz und ist drei Tage später auferstanden. In dieser Zeit werden als Gedenkzeichen keine Glocken geläutet. Es heißt, die Glocken seien nach Rom geflogen. Stattdessen gehen die „Rätscher“ durch Rickenbach und ersetzten das Läuten der Glocken. Es darf mit hoher Wahrscheinlichkeit angenommen werden, dass dieser aus dem Mittelalter überlieferte Brauch zwischen 1500 und 1550 hier eingeführt wurde. Seit den 1930er Jahren ist das „Rätscho“ jedenfalls so organisiert, wie wir es in Rickenbach heute noch betreiben. Aus Erzählungen älterer Mitbürger hat unser „Heimatforscher“ Richard Eberle erfahren, dass die Ministranten des Dorfs zu den festgelegten Stunden vor der Kirche „rätschten“, die Ministranten aus Hub und Strohdorf zogen gemeinsam durch ihre Parzellen, und die Rickenbacher durch ihr „Dorf“. So treffen sich auch heuer wieder die „Rätscher-Moatla und Buobo“ mit ihrer eigenen, mitgebrachten „Rätscho“ bei der Kapelle Rickenbach am Gründonnerstag um 18:00 Uhr, um durchs Rickenbacher Dorf zu ziehen. Neue Gesichter sind gerne gesehen! Die „Rätscho“-Zeiten sind: Neue Gesichter sind gerne gesehen! Gründonnerstag: 18:00 Uhr ___________________________________________________________________________ Karfreitag: 06:00, 11:00 und 18:00 Uhr ___________________________________________________________________________ Karsamstag: 06:00 und 11:00 Uhr ___________________________________________________________________________ Die „Rätscho – Moatla und Buabo“ ziehen zu diesen Zeiten jeweils für ca. 1 Stunde durch Rickenbach und verdienen sich so ihren „Rätscher“-Lohn. Alle Spenden und Süßigkeiten des gemeinsamen „Rätscher“-Lohnes werden anschließend unter den „Rätschern“ gerecht aufgeteilt. Peter Pirmin 12 Gemeindepanorama 2. Wolfurter Radtage am 30. März 2012 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr, Wolfurter Marktplatz Mit tollem Kinderprogramm Die Models geben hier schon einen Einblick, wie attraktiv faire Mode ist. Ob in der Freizeit oder im Alltagsverkehr - Radfahren liegt im Trend. Denn wer regelmäßig in die Pedale tritt, steigert die persönliche Fitness, schützt die Umwelt und schont angesichts steigender Treibstoffpreise auch die eigene Geldtasche. Da Wolfurt in der glücklichen Lage ist, gleich über zwei kompetente Fahrradfachgeschäfte zu verfügen, ist dies für die Gemeinde Anlass genug, in Zusammenarbeit mit diesen Fachgeschäften die 2. Wolfurter Radtage zu organisieren. > FAHRRAD Wettbewerb 2012 Melden Sie sich zum FAHRRAD Wettbewerb an und lassen Sie sich um 5,- € einen hochwertigen Fahrradcomputer auf ihr Fahrrad montieren. Alle Teilnehmer des FAHRRAD Wettbewerbs, die bis Mitte September mehr als 100 Kilometer sammeln, nehmen an der Verlosung attraktiver Preise teil. ______________________________________________________ > Frühjahrsputz fürs Fahrrad Lassen Sie Ihr Fahrrad von den Mitarbeitern der Firma Integra auf Hochglanz polieren ______________________________________________________ > Fair Trade Mode - schick und modebewusst auch mit dem Fahrrad – tolle Modeschau, u. a. präsentiert von unserem Bürgermeister, ab 15:30 Uhr > Versteigerung der Fundräder Steigern Sie mit bei der Versteigerung der Wolfurter Fundräder. Beginn: im Anschluss an die Modeschau. Besichtigung bereits ab 14:00 Uhr möglich ______________________________________________________ > Rad-Fahrschule - Geschicklichkeitstraining Überprüfung der richtigen Helmeinstellung Kinder können ihre Geschicklichkeit und Balance auf dem Fahrrad testen ______________________________________________________ Wir freuen uns auf Eure Teilnahme und einen gemeinsamen Start in die Fahrrad-Saison. GR Yvonne Böhler und GR Robert Hasler Umwelt 13 Fahrradfest im Grünen Frühling, lass die Räder blühen! Den Radfrühling feiern die plan-b Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt gemeinsam am 28. April 2012 mit einem großen Fahrradfest im Freien beim Bauhof Schwarzach. Ein buntes Programm für Klein und Groß macht auf die vielen Möglichkeiten per Fahrrad aufmerksam. Gemeinsam radeln Die Sternfahrt aus den plan-b Gemeinden hat sich zu einem Hit entwickelt. Das gemeinsame Unterwegssein mit anderen begeisterten RadfahrerInnen und in Polizeibegleitung macht einfach Spaß. Die Sternfahrt startet aus jeder plan-b Gemeinde, schon die Anreise macht damit Laune auf ein gemeinsames Radfest. Radfrühlingsfest im Grünen: 28. April 2012, ab 11:00 bis 16:00 Uhr Schwarzach, Bauhof Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt. Weitere Informationen auf www.mobilplanb.at. Dieses Projekt wird im Rahmen des klima:aktiv mobil Förderprogramms aus Mitteln des Klima- und Energiefonds als Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz im Verkehr gefördert. Robert Hasler, Gemeinderat für Mobilität und Umwelt Treffpunkt für die Sternfahrt nach Schwarzach: Cubus Wolfurt 10:45 Uhr Fahrradbörse Als attraktive Verkaufsplattform wartet die Radbörse auf Käufer und Verkäufer. Hunderte Fahrräder haben hier in den letzten Jahren den Besitzer gewechselt. Wer sein Fahrrad nicht mehr braucht, kann es zwischen 9:00 und 10:00 Uhr abgeben. Wer ein gebrauchtes Rad sucht, kann zwischen 11:00 bis 14:00 Uhr am Stand der plan-b Fahrradbörse eines erwerben. 10% des Verkaufserlöses werden für einen guten Zweck gespendet. Grillen - des einen Freud des anderen Leid! Mit dem Frühlingserwachen fängt auch wieder die lang ersehnte Gartenund damit auch die Grillsaison an. Was gibt es schöneres als in der freien Natur die selbst gegrillten Köstlichkeiten zu genießen. Und was ein echter Grillprofi ist, der schwört auf seinen Holzkohlengrill. Doch ist des einen Freud möglicherweise auch des anderen Leid. Rauch- und Duftwolken machen leider nicht an der Grundstücksgrenze Halt, und der Nachbar kann den Grillfreuden möglicherweise nicht dasselbe abgewinnen wie der eifrige Grillmeister. Vor allem dann, wenn die Fenster zugerammelt werden müssen, um nicht „geräuchert“ zu werden, oder wenn danach an der frisch gewaschene Wäsche in Nachbars Garten das komplette Grillmenü erschnuppert werden kann. Gleiches gilt natürlich auch für die stark im Trend liegenden Feuerschalen und Feuerkörbe, die zwar Lagerfeueratmosphäre verbreiten mögen, dem Nachbarn aber möglicherweise die Sommerabende vergällen. Deshalb – Grillen und Feuerschalen ja, aber denken Sie auch an Ihre Nachbarn! Die persönliche Freiheit und das individuelle Vergnügen finden auch hier ihre Grenzen am Rücksichtnahmegebot gegenüber den Nachbarn. 14 Umwelt Fahrrad Wettbewerb 2012 am 24. März geht´s los! Am 24. März 2012 fiel der Startschuss zum diesjährigen Fahrrad Wettbewerb. Bis Anfang September können Sie wieder Radkilometer sammeln und tolle Preise gewinnen. Beim Fahrradwettbewerb geht es nicht um Rekorde oder Wettfahrten, sondern um bewusstes Radfahren, jeden Tag, jede Woche oder einmal im Monat. Die Hauptsache ist die gesunde Bewegung an der frischen Luft die Spaß macht. Gewinnen kann dabei jeder: auf jeden Fall Gesundheit und Fitness, denn schon 40 Minuten Fahrrad fahren decken den täglichen Bewegungsbedarf. Zum anderen bedeutet Rad fahren einen Gewinn an Lebensqualität im eigenen Wohnort durch weniger Lärm und Abgase. findet in drei Kategorien statt: > Einsteiger (100 - 500 km) > Alltagsradler (500 - 1500 km) > Sportler (mehr als 1500 km) Damit wird sichergestellt, dass nicht nur Fahrradsportler, sondern auch Einsteiger und Alltagsradler eine echte Gewinnchance haben. Geldbörse und Klima schonen Natürlich freut sich auch die Geldbörse. Rad fahren spart Benzinkosten, Parkgebühren und Autoabnutzung. Weiters trägt jeder Teilnehmer zum Klimaschutz ganz aktiv bei. Fünf eingesparte Auto-Kilometer bedeuten bereits 1 kg weniger CO2-Ausstoß. Kilometererfassung leicht gemacht Wichtig ist, dass jeder Teilnehmer spätestens zum Ende des Wettbewerbes seinen geradelten Kilometerstand bekannt gibt. Um die Erfassung besonders einfach zu machen, unterstützen die plan-b Gemeinden ihre Teilnehmer, indem sie die Anschaffung eines Kilometerzählers (Fahrradcomputer) bei einem der regionalen Radfachhändler fördern. Anmeldung Wenn Sie bereits mitgemacht haben, können Sie unter Ihren persönlichen Zugangsdaten nach wie vor Ihre Kilometer erfassen und erhalten ab Ende März per Mail die Möglichkeit zur Anmeldung für den Wettbewerb 2012. Seit 24. März können Sie sich bei einem oder gerne auch bei mehreren passenden Veranstaltern des Fahrradwettbewerbs anmelden: bei Ihrer Heimatgemeinde, bei Ihrem Betrieb, bei Ihrem Verein oder im Internet unter www.fahrradwettbewerb.at. Kategorien und Preise Die Veranstalter verlosen unter den Teilnehmern attraktive Preise. Als einzige Bedingung gilt: Sie müssen bis Anfang September 2012 mindestens 100 km geradelt sein und Ihren Kilometerstand spätestens zum Stichtag bekanntgeben. Die Verlosung Weitere Infos zum Wettbewerb und Anmeldung unter: www.mobilplanb.at, im Rathaus bei Burkhard Hinteregger oder direkt unter www.fahrradwettbewerb.at. Umwelt 15 Eine Ener?ie Bera!ung lohnt sich immer Vorortberatung mit schriftlichem Ergebnisprotokoll: Das Vor-Ort-Gespräch und die ausgesprochenen Empfehlungen zu den Problemstellungen werden schriftlich in einem Gesprächsprotokoll vom Berater zusammengefasst und innerhalb von 14 Tagen per Post nachgereicht. Sie haben dann Unterlagen, die Sie nach einiger Zeit wieder zur Hand nehmen oder für weiterführende Gespräche mit Handwerkern verwenden können. Diesem Protokoll liegen auch die zugesagten Unterlagen (Berechnungen, Formulare, Informationsblätter etc.) bei. > Selbstbehalt 70,-. Das sind rund 1/3 der Gesamtkosten der Beratung. Den Rest trägt das Energieinstitut. Das Angebot der Energieberatungsstelle Hofsteig: Beratung über ökologische Baustoffe, effizienten Energieeinsatz, energiesparende Heizungen, Förderungen oder Sonnenenergienutzung sind heute unbedingt notwendig. Wer sich rechtzeitig informiert und beraten lässt, erspart sich bei der Umsetzung und im Betrieb viel Ärger und Geld. Die Beratungen in den Sprechstunden sind für Sie kostenlos und können mehrmals in Anspruch genommen werden. Die Beratungskosten bezahlen die Gemeinden der Beratungsregion Hofsteig. Vorortberatung mit handschriftlicher Gesprächsnotiz: Wenn Sie keine Nacharbeitung in Form eines Ergebnisprotokolls wollen oder ein solches nicht sinnvoll ist, weil sich die Ergebnisse in ein paar Stichworte zusammenfassen lassen, dann schließen wir diese Vor-Ort-Beratung mit einer handschriftlichen Notiz ab, die Sie als Gedankenstütze sofort bei der Beratung erhalten. > Selbstbehalt: 50,-. Das sind rund 1/3 der Gesamtkosten der Beratung. Den Rest trägt das Energieinstitut. Ener?ie Bera!ung-Stelle Hofsteig, Sprechstunden jeden Mittwoch, von 18:00 bis 20:00 Uhr, Kirchstraße 43, Tel.: 05574/76580, E-Mail: energieberatung.hofsteig@aon.at sdschaftg Lan einigun r r im 13:00 Uh Zur Mithilfe bei der diesjährigen Landschaftsreinigung ist wieder die ganze Bevölkerung (Kinder und Eltern, Großeltern sowie Mitglieder aller Ortsvereine) herzlich eingeladen. Nach ca. dreistündiger Arbeit gibt es eine wohlverdiente Jause. Veranstalter: Marktgemeinde Wolfurt p g, 21. A Samsta ril 2012 Bauhof 16 Umwelt Ich kann was bewegen! Dritte Vorarlberger Umweltwoche 2012 Natur und Landschaft, gesundes Essen aus der Region, bewusste persönliche Mobilität, Klimaschutz oder Energie sparen - es gibt unzählige Mosaiksteine, die unserer Umwelt gut tun. Die Partner der Vorarlberger Umweltplattform umwelt|v laden vom 02. bis 10. Juni 2012 ganz besonders ein, diese Möglichkeiten zu entdecken und für sich zu nutzen. Im Mittelpunkt der Umweltwoche stehen heuer besonders Wald und Wasser, Klimaschutz und die Vielfalt unserer Natur. Auch Wolfurt ist aktiv mit dabei. Umweltwoche 2012 - Schaufenster in die Welt im Großen und Kleinen Institutionen, Vereine, Schulen und Gemeinden bieten rund um die Vorarlberger Umweltwoche landesweit von Samstag, den 02. bis Sonntag, den 10. Juni 2012 wieder ein buntes Programm. Schulklassen sind aktiv, der Verkehrsverbund Vorarlberg (VVV) bietet ein eigenes umweltv-Ticket an, Exkursionen, Vorträge, Ausstellungen und vieles mehr laden zum Mitmachen ein. Einen ständig wachsenden Überblick zu den Aktivitäten gibt es im Internet auf www.umweltv.at, in den Medien oder im Rathaus bei Burkhard Hinteregger. Programm in unserer Gemeinde: Am Mittwoch den 6. Juni um 18:00 Uhr findet eine Exkursion mit den Wolfurter Experten Max Albrecht und Alwin Schönenberger statt. Dabei können Sie einen eindrucksvollen Teil des Wolfurter Biotopinventars und noch viel Weiteres entdecken. Treffpunkt: Rathaus Wolfurt. Abfahrt mit dem Fahrrad um 18:00 Uhr. Robert Hasler, Gemeinderat für Umwelt und Mobilität Empfohlene Rasenmäherzeiten Montag - Freitag: 8:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 19:00 Uhr Samstag: 9:00 - 12:00 Uhr Für alle anderen lärmerzeugenden Maschinen wie Holzsägen, Häcksler etc. sind dieselben Zeiten empfohlen. Im Sinne gutnachbarschaftlicher Beziehungen bedanken wir uns für Ihr Verständnis! Umwelt 17 Neujahrsempfang 2012 Alle zwei Jahre veranstalten die Wirtschaft Wolfurt und Wige Schwarzach den traditionellen Neujahrsempfang. Heuer war das Foyer im Vorarlberger Medienhaus erstmals Schauplatz. Ziel der Kooperation ist, durch gemeinsames Teamwork und diverse Aktionen die Kaufkraft in der Region zu halten und zu stärken sowie Kontakte zu knüpfen. Nach einem Aperitif konnten Wige Obmann Alfred Steinlechner (Schwarzach) und Yvonne Böhler zahlreiche Unternehmer begrüßen. Nach Ansprachen der Bürgermeister Christian Natter und Manfred Flatz hielt Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser einen interessanten Impulsvortrag und verwies auf die Vorteile des gemeinsamen Währungs- und Wirtschaftsraumes Europas. Bei Buffet konnten noch informative Gespräche geführt werden. Der Start für ein aktives Jahr ist somit gemacht. Yvonne Böhler, GR für Wirtschaft und Nahversorgung Handwerkerschule verleiht 12 Zertifikate Mit dem Slogan „Handwerken macht echt Spaß“ konnten wieder 12 junge Handwerker erfolgreich ihr Zertifikat am 19. Jänner 2012 entgegennehmen. Zum zweiten Mal konnte, zusammen mit fleißigen Männern der Seniorenbörse, dieser erfolgreiche Kurs durchgeführt werden. Die Werkräume der Mittelschule, sowie die Hallen der Möbelwerkstatt Manfred Gasser und der Installationsbetrieb der Firma Lukas waren Schauplatz für fleißiges Werken. Einblicke in die Arbeiten des Dachdeckers von Schwendinger & Fink wurden ebenfalls aufgezeigt. Interessierte Eltern konnten sich selbst ein Bild über die Freude aller Beteiligten und deren Werkstücke machen. Die Idee, dass pensionierte Handwerker gemeinsam mit Jugendlichen arbeiten und ihr Wissen weitergeben, wird in Wolfurt konsequent weiterverfolgt. So entstanden tolle, praktische Werkstücke, und die Vorteile einer Lehre und praktischen Tätigkeiten wurden anhand von einer Powerpoint-Präsentation aufgezeigt. Senioren, die beim gemeinsamen Handwerken mit jungen Menschen Freude haben, sind beim Wolfurter Handwerkerprojekt immer willkommen. Außerhalb der Handwerkerschule planen wir ein Projekt für den Herbstmarkt. Zusammen mit verschiedenen Handwerkerbetrieben planen wir ein „besonderes“ Gartenhäuschen. Du willst auch kreativ sein? Hast Lust, dabei zu sein? Haben wir dein Interesse geweckt? Dann melde dich unter: wirtschaft@wolfurt.at oder Tel.-Nr.: 05574 / 68 40 14. Yvonne Böhler, Wirtschaftsgemeinderätin 18 Wirtschaft 1. Wolfurter Genussrallye Anlässlich der Umweltwoche in Vorarlberg hat auch Wolfurt sich etwas Besonderes für seine BürgerInnen einfallen lassen. Mit dem Fahrrad durch den Ort und die Köstlichkeiten der Gastronomie Wolfurts genießen und kennenlernen. Heuer veranstalten wir erstmals zusammen mit der Wirtschaft Wolfurt eine Genußrallye. Das Besondere - mit dem Fahrrad radeln wir von Wirtschaft zu Wirtschaft und lassen uns dabei kulinarisch verwöhnen. Die Wirte Wolfurts öffnen die Türen und laden ein. Ziel ist ein geselliges Beisammensein - Gaudi - es gibt Köstliches für den Gaumen aus der Region und jeder tut noch etwas für die eigene Fitness. > Termin: Samstag, 02. Juni 2012 > Start: ab 16:15 Uhr > Treffpunkt: Shanti Anschließend radeln wir durch Wolfurt zum GH Engel - Kolibri – GH Kreuz – GH Stern und Abschluss im Café Reichl (ca. 21:00 Uhr). Die Gastronomen haben sich „ins Zeug gelegt“ und werden uns Radler mit tollen Highlights empfangen: Shanti Café und Teestube - Aperitif ein Glas Marillenprosecco mit einem kleinen Gruß aus der Küche ___________________________________________________________________________ Gasthaus Engel - Kalte Vorspeise Variation von Rind und Spargel - ein Glas Riesling ___________________________________________________________________________ Eisdiele Kolibri Sorbet aus heimischen Erdbeeren mit einem Hauch grünem Pfeffer und Minze ___________________________________________________________________________ Gasthaus Kreuz - Warme Vorspeise Spargelcremesuppe mit Hechtnockerl - ein Glas Sauvignon Blanc ___________________________________________________________________________ Gasthaus Stern - Hauptspeise Brust von Wälderhendl mit Gemüse, kleinen Kartoffeln und Kresseschaum ein Glas Grüner Veltliner ___________________________________________________________________________ Café Reichl - Dessert Granatapfeltörtchen auf Campari Schokolade - ein Glas Moscato Frizzante di Asti Karten sind im Vorverkauf bei der Raiffeisenbank Wolfurt zum Preis von € 39,50 / Person erhältlich. € 2,- pro verkaufter Karte gehen zu Gunsten von „WolfurtfürWolfurt“. Weitere Infos unter wirtschaft@wolfurt.at oder auf www.wolfurt.at. Yvonne Böhler, Gemeinderätin für Wirtschaft und Nahversorgung Wirtschaft 19 Studio für Alexander-Technik und Hypnagoge Lichterfahrung „Wer neue Heilmittel scheut, muss alte Übel dulden.“ Francis Bacon Alexander Technik und Hypnagoge Lichterfahrung - zwei neue Dienstleistungen in Wolfurt für körperliche und psychische Gesundheit. Alexander-Technik ist eine pädagogische Methode, die bei vielen körperlichen Leiden wie zum Beispiel Rückenschmerzen, Verspannungen, Gelenkbeschwerden, eingeklemmten Nerven etc. hilft. Die meisten Menschen sind sich nicht bewusst darüber, wie sie im Alltag ihren Körper einsetzen, und entwickeln im Laufe der Zeit destruktive Haltungs- und Bewegungsmuster, wodurch es zu einer Reihe von Problemen kommt. Mit Hilfe der Alexander-Technik können diese gewohnheitsmäßigen Bewegungs-, Haltungs- und Reaktionsweisen verändert werden, sodass eine mühelos aufgerichtete Haltung, mehr Bewegungsfreiheit, eine frei fließende Atmung und ein Gefühl von Leichtigkeit bei allen Aktivitäten entsteht. Auch gesunde Menschen profitieren von der Technik durch ein neues, verbessertes Körperbewusstsein und mehr Wohlbefinden. Die Hypnagoge Lichterfahrung führt zu einer Mobilisierung innerer Ressourcen und damit zur Verbesserung der Lebensqualität bei den unterschiedlichsten Beschwerdebildern, unter anderem Burn-Out, Konzentrationsproblemen, Schlafstörungen, Angst und Depression, Traumatisierung und anderen psychischen Symptomen. Dabei kommt ein weltweit patentiertes und mehrfach ausgezeichnetes Neurostimulationsgerät zum Einsatz, das die Aktivität der Zirbeldrüse anregt und die Gehirnwellen harmonisiert. Weitere Informationen und Termine unter: Inge Brouwer, Flotzbachstraße 3/2, 6922 Wolfurt, Tel.: 0699/10994828, E-Mail: info@leichtes-leben.at, Homepage: www.leichtes-leben.at 15 Jahre Markt - Wir feiern mit allen Sinnen! Seit nunmehr 15 Jahren ist der Wolfurter Markt ein beliebter Treffpunkt. Einerseits gibt es gute und frische Produkte aus der Region, andererseits erfüllt er auch soziale Aufgaben. Zwischen 15 und 24 Marktstände bieten Ihnen eine breite Auswahl. Von 27. April bis 01. Juni 2012 wollen wir mit besonderen Aktionen Dankeschön sagen und feiern: Beginnen werden wir am 27. April mit einem Blütenzauber und verzaubern den Marktplatz mit schönen duftenden Blumen. Verschiedene Aktionen mit unseren Marktfahrern werden das Angebot abrunden. Tolle Gewinnspiele und Kinderattraktionen werden organisiert, und verschiedene Vereine unterstützen und bereichern diese Festreihe. Wir feiern mit allen Sinnen! Tasten – riechen - schmecken – hören – sehen! 15 Jahre Markt Wir freuen uns auf euer Kommen! Gemeinderätin Yvonne Böhler und Michael Fröwis 20 Wirtschaft
  1. wolfurt
20111221_Winter Wolfurt Wolfurt 21.12.2011 wolfurt WINTER 2011 * * „Die Weihnachtszeit ist eigeläutet...“ Im Dorfzentrum hängt die schöne Weihnachtsbeleuchtung und verzaubert die dunklen Abende mit ihrem warmen Licht. Die Menschen sprechen über ihre Wünsche, ihre Träume und Erlebtes, Trauer und Freude, Einsamkeit und Geselligkeit. Es scheint, als ob wir uns besinnen, nach der Hektik des Jahres wieder Zeit für uns und unsere Familien zu finden. Zeit, die wir vielfach viel zu schnell an uns vorüber ziehen ließen, ohne ein gutes Gespräch mit unseren Liebsten, mit Nachbarn oder Freunden geführt zu haben. Es ist aber auch eine Zeit des Rückblickes auf ein ereignisreiches, turbulentes und spannendes Jahr 2011. Weihnachten steht vor der Tür, und ich möchte dies gerne zum Anlass nehmen, mich bei allen Menschen zu bedanken, die rückblickend auf das Jahr zum Wohl unserer Gemeinde beigetragen haben. Bei allen Leuten, deren Hilfe in Vereinen und Organisationen ankam, in nachbarschaftlichem Miteinander eingesetzt wurde oder die in einer anderen Form dazu beigetragen haben, dass Wolfurt so ein lebenswertes Dorf ist und bleibt. * * * * * Einen herzlichen Dank möchte ich auch allen meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in unseren öffentlichen Einrichtungen wie Rathaus, Bauhof, Kindergärten, Schulen und den Sozialen Diensten sagen. Sie haben mich und die Gemeinde in allen Belangen bestens unterstützt und eine tolle Arbeit geleistet. Mein Dank geht aber auch an alle Mandatare, Gemeinderäte und die Vizebürgermeisterin für ihr Engagement. Es bleibt mir, Ihnen geruhsame und besinnliche Weihnachtsfeiertage zu wünschen. Für das kommende Jahr 2012 wünsche ich Ihnen die allerbeste Gesundheit, Zufriedenheit und Zuversicht für die Umsetzung Ihrer Vorsätze und Pläne. Mit weihnachtlichen Grüßen. Euer Bürgermeister Christian Natter * * * Blick ins Gemeindegeschehen Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Wohl kaum in einem anderen Jahr wurden so viele neue Konzepte verabschiedet und für die Umsetzung freigegeben. Langwierige und intensive Prozesse sind mit viel Beteiligung von engagierten Personen vorausgegangen. Bereits im ersten Halbjahr wurden das Integrationsund das regionale Radroutenkonzept verabschiedet. Über drei weitere Weichenstellungen darf ich Sie in dieser Ausgabe informieren. Betreuung unserer älteren Menschen Seit einigen Jahren wird in den Sozialdiensten Wolfurt sehr erfolgreich ein Case- und Caremanagement unter der Leitung von Barbara Moser-Natter durchgeführt. Im Wesentlichen geht es darum, Betroffenen den Zugang zu den diversen Hilfsdiensten und Einrichtungen zu erleichtern bzw. diese zu koordinieren. Nun wird in einem Pilotprojekt diese Herangehensweise auf die meisten Hofsteiggemeinden ausgedehnt. Lesen Sie dazu mehr auf der Seite 49. Immer wieder bekommen wir positive Rückmeldungen bezüglich der Betreuung in unserem Seniorenheim, was uns ganz besonders freut. Trotzdem müssen wir uns schon heute mit der weiteren Entwicklung beschäftigen. Bei den Pflegebetten bewegen wir uns permanent am „Anschlag“. Mohi, Tagesbetreuung, Krankenpflege und interne Strukturen wie die Küche etc. leiden unter einem zunehmenden Platzmangel. Die demographische Entwicklung fordert uns ebenfalls auf, die Weichen frühzeitig zu stellen. Im Sinne von regionaler Zusammenarbeit haben sich die Gemeinden Kennelbach, Schwarzach und Wolfurt entschlossen, genau zu prüfen, ob in Zukunft eine gemeinsame Lösung sinnvoll ist, organisatorische Vorteile mit sich brächte und kostengünstiger wäre. Es geht dabei nicht nur um die Verbesserung der bestehenden Strukturen, sondern auch darum, moderne Ansätze wie Betreutes Wohnen umzusetzen. Die drei Gemeindevorstände haben im Oktober die notwendige Auftragsvergabe verabschiedet. Die Sozialdienste Wolfurt GmbH hat nun in deren Auftrag Herrn Mag. Christoph Jochum engagiert, sämtliche relevante Daten wie demographische Entwicklung, vorhandene Strukturen, neue Lösungsansätze bei betreuenden Angehörigen etc. zu untersuchen. Wir werden daher bis April 2012 über genaue Informationen aus unserer Region verfügen. Ich gehe davon aus, dass noch im 1. Halbjahr 2012 die Entscheidungen für eine zukünftige Zusammenarbeit gefällt werden können. Aus dem Rathaus 3 Sprachfördernetzwerk Wolfurt beschlossen Im Zuge der Entwicklung unseres Integrationskonzeptes wurde immer wieder festgestellt, dass die gemeinsame Sprache wohl zu den wichtigsten Faktoren zählt, um erfolgreiche Integration auch wirklich leben zu können. Es war GR Elisabeth Fischer daher ein Anliegen, in Zusammenarbeit mit VizeBgm. Angelika Moosbrugger genau an diesem Punkt anzusetzen. Mit „okay.zusammenleben“ hat GR Fischer auch gleich einen kompetenten Partner gefunden. Andreas Holzknecht von „OBHUT - Beratungsservice für Kinderbetreuung“ wird den einjährigen Prozess als weiterer Profi begleiten. Anfang 2012 wird nun das 2-Phasen-Projekt mit folgenden Schwerpunkten gestartet: > Früh beginnen 0 - 3 Jahre > Kinder in Kindereinrichtungen intensiv fördern > Sprachförderung im Kontext von Mehrsprachigkeit > Kooperation mit Eltern > Qualifizierung der MitarbeiterInnen > Vernetzung aller Beteiligten > Dokumentation und Evaluation Nun gilt es, den Ist-Stand zu erheben und die Zielsetzungen und Leitlinien für die Zukunft festzulegen. Natürlich werden wir die intensive Planungsphase mit einer starken Beteiligung aller Betroffen durchführen. Ich bedanke mich heute schon bei allen Akteuren für die Mithilfe. Der Prozess findet im Budget 2012 mit EUR 18.000 Berücksichtigung und wird vom Land Vorarlberg mit 50% unterstützt. Strohdorf Areal - eine neue Ära wird eingeläutet Nicht nur, weil einige Gebäude (altes Feuerwehrhaus/ Musikschule, Osttrakt Mittelschule, Rathaus) im Strohdorfareal in die Jahre gekommen sind, sondern weil sich die Anforderungen in den letzten Jahren deutlich verändert haben, sind die Gemeindeverantwortlichen mit einer Vielzahl von gut begründeten Wünschen konfrontiert. Erweiterung/Neubau Musikschule, Hauptschuladaptierung, zusätzliche Turnhalle, Kinderund Schülerbetreuung, Kindergarten, Rathaus, Bibliothek, Hofsteig-Ader, Wälderstraße/Vereinshausparkplatz (Hochwasserschutzbau), Spiel- und Freiraumkonzept um nur einige zu nennen. Es war bald klar, dass wir nicht einfach mit einem beliebigen Gebäude starten können, ohne die Gesamtzusammenhänge zu verstehen und entsprechend geplant vorgehen zu können. So wurde im Oktober vorigen Jahres eine Projektgruppe, in der alle politischen Fraktionen vertreten sind, unter der Begleitung der Fa. Kairos ins Leben gerufen. Alle bisherigen Nutzer hatten die Möglichkeit, die Ist-Situation zu schildern und die Anforderungen an die Zukunft zu definieren. Inzwischen liegen die Erhebungen am Tisch. Es geht aber nicht nur um Gebäude (Größe, Höhe, Position etc.), sondern auch sehr stark um die Gestaltung der Außenräume. Räumlichkeiten gemeinsam zu nutzen, sowie Synergien auszubauen und zu verstärken, werden ebenfalls ihren Niederschlag finden. Die politischen Verantwortlichen haben daher sechs renommierte Architekturbüros eingeladen, ihr Angebot zur Erstellung eines städtebaulichen Masterplanes zu legen. Fünf Büros sind dieser Einladung gefolgt und wurden einen Tag lang über die komplexen Anforderungen informiert. Die Herangehensweise, die Einbeziehung der Nutzer und der Bevölkerung, Erkennen und Entwickeln gemeinsamer Ressourcen und die Berücksichtigung der „Wolfurter Philosophie“ (Leitbild, Spielund Freiraumkonzept, Umwelt, Nachhaltigkeit, …) waren mit die wichtigsten Vergabekriterien. Unter den fünf wirklich hochklassigen Präsentationen hat sich 4 Aus dem Rathaus Hochwasserschutz und Wasserleitungsbau Schwerpunkt 2012 Seit vielen Jahren investiert die Marktgemeinde beträchtliche Mittel in eine sichere Wasserversorgung. Wie ich bereits in der letzten Ausgabe berichtet habe, beschäftigt uns seit geraumer Zeit auch die Hochwasserproblematik immer mehr. Nach einer langen Vorbereitungszeit haben die Ressortverantwortlichen GR Robert Hasler und GR Hans Fetz mit viel Einsatz die Projekte Hochwasserschutz Ippachbach und die Wasserleitungsverlegung Sonnenstraße bis zum Hochbehälter Frickenesch vorangetrieben. Die letzten Details sind in Ausarbeitung. Voraussichtlich werden ca. 2,5 Mio. EUR im Budget 2012 für die Umsetzung berücksichtigt werden. Bund und Land beteiligen sich mit ca. 70% Förderung. Mit dem Bau der Geschiebesperre Ippachbach, hinter dem Haus Frickenescherweg 5 (beim „Silbersee“) wurde bereits begonnen. Das Auffangbecken wird erheblich erweitert. Die Verklausungsgefahr im unteren Bereich des Ippachbaches wird dadurch deutlich verringert. Damit das Geschiebe entfernt werden kann, wird auch die Zufahrtssituation verbessert. Die Fertigstellung erfolgt im Frühjahr 2012. Liebe Wolfurterinnen und Wolfurter, wie Sie sehen, wird das Jahr 2012 einige Herausforderungen mit sich bringen. Ich bin zuversichtlich, dass wir diese in einem positiven Miteinander wiederum gut meistern werden. Ihr Bürgermeister Christian Natter im Rahmen eines Hearings die StrohdorfProjektgruppe, fachlich verstärkt durch DI Wolfgang Dittrich (Bauamtsleiter Gemeinde Wolfurt) und DI Bernhard Kathrein (Raumplanung Gemeinde Hard), nach intensiven Diskussionen einstimmig für das Büro Cukrowicz/Nachbaur ausgesprochen. Der Gemeindevorstand ist dieser Empfehlung gefolgt und hat die Vergabe ebenfalls einhellig beschlossen. Der Prozess wird umgehend im Jänner gestartet und soll bis im Sommer 2012 abgeschlossen sein. Nach Fertigstellung des städtebaulichen Masterplanes sollen die Grundlagen der weiteren Maßnahmen bzw. Architektenwettbewerbe vorliegen. Diese sind im Wesentlichen: > Baufelder und Funktionsflächen > Teilprojekte und deren Zusammenhänge > Übergeordnete Betrachtung des Außenraumes > Konzept Verkehr, Erschließung, Parkierung > Etappenpläne, Prioritätenliste Ich persönlich bin der Meinung, dass wir eine Jahrhundertchance haben, das Zentrum Strohdorf weiter zu entwickeln und in seiner Identität zu stärken. Nun gilt es, diese Aufgaben engagiert und mit viel Gefühl und Selbstvertrauen konsequent voran zu treiben. Bürgermeister- bzw. Wohnungssprechstunde im Winter: Die Sprechstunden finden jeweils im Rathaus Wolfurt statt. Sprechstunden Bürgermeister Christian Natter von 18:00 - 19:30 Uhr Mittwoch, 11. Jänner ___________________________________________________________________________ Mittwoch, 25. Jänner ___________________________________________________________________________ Mittwoch, 08. Februar ___________________________________________________________________________ Mittwoch, 22. Februar ___________________________________________________________________________ Mittwoch, 07. März ___________________________________________________________________________ Mittwoch, 21. März ___________________________________________________________________________ Wohnungssprechstunden von Gemeinderätin Elisabeth Fischer von 18:00 - 19:30 Uhr Mittwoch, 18. Jänner ___________________________________________________________________________ Mittwoch, 01. Februar ___________________________________________________________________________ Mittwoch, 29. Februar ___________________________________________________________________________ Mittwoch, 14. März ___________________________________________________________________________ Mittwoch, 28. März ___________________________________________________________________________ Vor dem 11. Jänner bzw. zwischen dem 13. - 17. Februar finden auf Grund der Weihnachts- bzw. Semesterferien keine Sprechstunden statt! Aus dem Rathaus 5 Fundamt Fundgegenstände und Fahrräder, welche im 4. Quartal 2011 im Fundamt abgegeben wurden: ________________________________________________________________________________________________________ ________________________________________________________________________________________________________ Ebenfalls wurden diverse Fahrräder abgegeben, die während der Amtsstunden beim Gemeindeamt Wolfurt, Fundamt (Tel.-Nr.: 05574/6840-10, Fax: 6840-810, E-Mail: angelika.koeb@wolfurt.at) besichtigt und an den rechtmäßigen Besitzer ausgefolgt werden können. Direkte Informationen finden Sie auch im Internet unter www.fundinfo.at Angelika Köb diverse Schlüssel 6 Aus dem Rathaus Veränderungen im Gewerberegister Eintragungen in das Gewerberegister e-Vision Elektrotechnik e. U., Elektrotechnik, Holzriedstraße 33, Ludmila Hribova, Personenbetreuung, Brühlstraße 15/1; Berchtold GmbH & Co. LG, Tischlerhandwerk verbunden mit Modell- und Bootbauer, Binder, Drechsler und Bildhauer, Wiesenweg 105, Ludmilla Drefkova, Personenbetreuung, Flotzbachstraße 13, Bc. Helena Dominikova, Personenbetreuung, Fattstraße 25, Angel Dimov, Schwarzdecker, Bahnhofstraße 8b 1, Trayko Gogov, Schwarzdecker, Bahnhofstraße 8b 1, Blanka Beganova, Personenbetreuung, Im Wida 6, CommuniCare - Susanne Lohs PR Beratung e. U., Public Relations Berater, Albert-Loacker-Straße 8, Michael Böhler, Datenverarbeitung und Informationstechnik, Bucher Straße 54a, Mathias Unterpirker, Vermittlung von Werkverträgen, Lerchenstr. 34a/1, Martin Erich Gasser, Erzeugung und Verteilung von Wärme, Mähdlestraße 58, Chananda Thanomwong, Handelsgewerbe, Bucher Str. 28/2, Maria Hajduova, Personenbetreuung, Hofsteigstraße 23, Vonier OG, Hörgeräteakustik, Kreuzstraße 7, Anton Kurt Meyer, Handelsgewerbe, Gartenstraße 6, Susanne Linder, Handelsgewerbe, Dammstr. 40; Verlegung einer Betriebsstätte in einen anderen Standort: Mangold Elektromaschinen GmbH, Mechatroniker für Elektromaschinen und Automatisierung, von Lustenau nach Wolfurt, Holzriedstraße 33, Marcel Prasch, Versicherungsagent, von Hohenems nach Wolfurt, Konrad-Doppelmayr-Straße 17, Gerhard Winder, Gerüstverleih, Schneeräumer und Immobilientreuhänder für Bauträger, von Wolfurt, Holzriedstraße 21, nach Wolfurt, Holzriedstraße 33, Petra Erne, Lebensund Sozialberaterin, von Gmunden nach Wolfurt, Rutzenbergstraße 19c, Helena Edelmanova, Personenbetreuung, von Wolfurt, Brühlstraße 15/2, nach Wolfurt, Unterlinden 3/2, Maria Lastikova, Personenbetreuung, von Wolfurt, Achstraße 50 nach Dornbirn, Sandra Margarethe Lang, Handelsgewerbe und Handelsagenten, von Wolfurt, Lerchenstraße 11 nach Wolfurt, Schnepfenweg 2d, Slavka Faberova, Personenbetreuung, von Wolfurt, Hofsteigstraße 23 nach Bregenz, Maria Javorcikova, Personenbetreuung, von Hard nach Wolfurt, Flurstraße 30/27, Iveta Berankova, Personenbetreuung, von Höchst nach Wolfurt, Unterlinden 3, Ernst Wagner, Filmproduktion, von Wien nach Wolfurt, Kellhofstraße 1/3, Michael Böhler, Handelsgewerbe und Handelsagent, von Dornbirn nach Wolfurt, Bucher Straße 54a, Eva Tobkova, Personenbetreuung, von Leonding nach Wolfurt, Kesselsiedlung 20, Edita Berillova, Personenbeteruung, von Vandans nach Wolfurt, LorenzSchertler-Straße 18, Ivana Taticova, Personenbetreuung, von Göfis nach Wolfurt, Hofsteigstraße 23, Mirjana Mesarek, Friseurin und Perückenmacherin, von Wolfurt, Bützestraße 18, nach Wolfurt, Achstraße 35, Burkhard Nagele, MBA, Vermögensberatung, von Lochau nach Wolfurt, Bahnhofstraße 8b, Sarina Ursula Nagele, Vermögensberatung von Lochau nach Wolfurt, Bahnhofstraße 8b, Trafag Gesellschaft m.b.H., Handel mit Regel- und Steuergeräten, von Leopoldsdorf nach Wolfurt, Schreibern 7, Andrea Keri Events e. U., Reisebüro, von Klaus nach Wolfurt, Achstraße 25/4, Andrea Keri, Event-Agentur, von Klaus nach Wolfurt, Achstraße 25/4, Mgr. Dagmar Javorcikova, Personenbetreuung, von Hard nach Wolfurt, Flurstraße 30/27, Schwendinger + Fink Spenglerund Dachdecker Gesellschaft m.b.H., Dachdecker und Spengler, von Wolfurt, Inselstraße 22 nach Wolfurt, Inselstraße 19, Eleonora Suhajdova, Personenbetreuung, von Klaus nach Wolfurt, Wälderstraße 31/1, Edita Lopuchove, Personenbetreuung, von Dornbirn nach Wolfurt, Kesselstraße 10; Kostenlose Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren Die kostenlosen Beratungs-Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren werden von der Wolfurter Bevölkerung gerne in Anspruch genommen, daher wird dieses Beratungsangebot wie folgt fortgesetzt: ___________________________________ Sprechstunden Rechtsanwälte von 18:00 - 20:00 Uhr Mittwoch, 04. Jänner 2012, Dr. Wolfgang Hirsch Mittwoch, 02. Februar 2012, Dr. Claus Brändle Mittwoch, 07. März 2012, Dr. Nikolaus Schertler Mittwoch, 04. April 2012, Dr. Wolfgang Hirsch ___________________________________ Sprechstunden Notar von 18:00 - 19:00 Uhr Mittwoch, 18. Jänner 2012, Dr. Michel Mittwoch, 14. März 2012, Dr. Michel ___________________________________ Gewerbelöschungen Dominic Holzer, Finanzdienstleistungsassistent, Lorenz-Schertler-Straße 1, Laritz Fenster & Fassaden GmbH, Tischler und Handelsgewerbe für Fenstern und Türen, Bucher Straße 32, Manfred Alwin Amann, Heizungs-, Sanitärund Klimabedarf Handel, Bahnhofstraße 4, Maria Ewa Smiejczak, Personenbetreuung, Unterhub 9, Wolfgang Barta, Kraftfahrzeugtechnik Herstellung und Montage von Motorrädern, Holzriedstraße 33; Die Sprechstunden finden jeweils im Rathaus Wolfurt statt. ___________________________________ Notariatsverteilung bei Todesfällen Zur Abwicklung der Verlassenschaften nach Todesfällen von Familienangehörigen wurden vom Bezirksgericht Bregenz die Notare für folgende Termine nominiert: ___________________________________ Bestellung eines gewerberechtlichen Geschäftsführers Gerd Arnold, Stukkateure und Trockenausbauer, Engerrütte 18, gelöschter Geschäftsführer: Gerhard Krainz; Todesfälle jeweils Dr. Nikolaus Ender Jänner, Juni und 01.11. - 12.11. Dr. Ivo Fussenegger Februar, Juli und 13.11. - 26.11. Dr. Richard Huter März, August und 27.11. - 07.12. Dr. E. Michel April, September und 08.12. - 20.12. Dr. Kurt Zimmermann Mai, Oktober und 21.12. - 31.12. Errichtung einer weiteren Betriebsstätte: Attensam T / V Hausbetreuung GmbH, Schneeräumung, Holzriedstraße 33; Änderung des Firmenwortlautes Von N. Berchtold Gesellschaft m.b.H. & Co KG zu Berchtold GmbH & Co. KG, Bauträgerund Zimmermeistergewerbe, Wiesenweg 105, Von Andrea Keri zu Andrea Keri Events e. U., Reisebüro, Achstraße 25/4; Aus dem Rathaus 7 Heizkostenzuschuss 2011/2012 Wie in den vergangenen Heizperioden besteht auch in der Heizperiode 2011/2012 für Personen, die ihren Lebensunterhalt, zu dem auch die Kosten für Beheizung zählen, für sich und für die in Familiengemeinschaft lebenden unterhaltsberechtigten Angehörigen voraussichtlich nicht oder nicht ausreichend selbst beschaffen können, die Möglichkeit, eine finanzielle Hilfe zu erhalten. Renten, Pensionen, Leistungen aus der Arbeitslosen- und der Krankenversicherung, weiters Wohnbeihilfen, Unterhaltszahlungen jeglicher Art, Kinderbetreuungsgeld und Lehrlingsentschädigungen. Nicht als Einkommen gelten Familienbeihilfen, Familienzuschüsse, Kinderabsetzbeträge, Studienbeihilfen, Pflegegelder, Zuschüsse im Rahmen der Unterstützung der 24-Stunden-Betreuung oder bei sonstiger ambulanter Pflege, Opferrenten nach dem Opferfürsorgegesetz sowie Grundrenten nach dem Kriegsopferversorgungs- und Heeresversorgungsgesetz. Unberücksichtigt bleiben auch allfällige Sonderzahlungen (sogenannte 13. und 14.). Tatsächlich geleistete Unterhaltszahlungen werden bei der Ermittlung der Höhe des Einkommens bis zu einem Betrag von € 133,00 pro Person berücksichtigt. Sämtliche Einkommen bzw. zu leistende Unterhaltszahlungen sind durch möglichst aktuelle Unterlagen (z.B. Pensionsbezugsabschnitt, Gehaltszettel, Kontoauszug, Wohnbeihilfebestätigung) nachzuweisen. Antragstellung und Ausbezahlung: Der Heizkostenzuschuss kann im Zeitraum von Montag, den 17. Oktober 2011, bis Freitag, den 10. Februar 2012, beim Marktgemeindeamt Wolfurt, Bürgerservice beantragt werden. Personen, die aus Mitteln der Sozialhilfe (Bedarfsorientierte Mindestsicherung) unterstützt werden, haben keinen Anspruch auf diesen Zuschuss, da deren Aufwand für Beheizung bereits im Rahmen der Sozialhilfe getragen wird. Berücksichtigung von Einkommen und Vermögen: a) Einkommen Das monatliche Haushaltseinkommen darf laut Tabelle höchstens betragen: 1 Anzahl Erwachsene (alleinstehend, alleinerziehend, Ehepaar, Lebensgemeinschaft oder sonst max. 2 E) 2 Anzahl Kinder bzw. weitere erwachsene Person im Haushalt 3 Mtl Nettoeinkommen bis höchstens Euro 4 Mtl Nettoeinkommen + 10 % in besonders berücksichtigungswürdigen Fällen (Härtefall) 1 1.068,-1.175,-__________________________________________________ 2 1.575,-1.733,-__________________________________________________ __________________________________________________ 1 1 1.201,-1.321,-__________________________________________________ 1 2 1.334,-1.467,-__________________________________________________ 1 3 1.467,-1.614,-__________________________________________________ 1 4 1.600,-1.760,-__________________________________________________ 1 5 1.733,-1.906,-__________________________________________________ __________________________________________________ 2 1 1.708,-1.879,-__________________________________________________ 2 2 1.841,-2.025,-__________________________________________________ 2 3 1.974,-2.171,-__________________________________________________ Als Einkommen gelten alle Einkünfte aus selbständiger Arbeit, aus nicht selbständiger Arbeit, aus Gewerbebetrieb, aus Land- und Forstwirtschaft sowie aus Vermietung und Verpachtung. Zum Einkommen zählen somit insbesondere Löhne, Gehälter, b) Vermögen Die Vermögenssituation bleibt gänzlich außer Betracht. Bei Zuschussgewährung wird der Heizkostenzuschuss von € 250,-- unverzüglich ausbezahlt. Für allfällige weitere Fragen steht Ihnen das Marktgemeindeamt Wolfurt, Bürgerservice, Telefon 05574/6840 Frau Köb (DW 10), Frau Amhof (DW 16) oder Herr Hinteregger (DW 17) gerne zur Verfügung. 8 Aus dem Rathaus Neue Anfahrtsregelung für Problemstoffsammlung Bei der monatlich stattfindenden Problemstoffsammlung am Bauhof Wolfurt, jeweils am ersten Donnerstag und ersten Samstag des Monats, kam es bislang zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Bereich der Kreuzung Fitzkurve. Diese hat den Verkehr Kennelbach – Bregenz – Wolfurt massiv behindert, und es kam zu starken Rückstaubildungen, welche verkehrstechnisch nicht mehr tragbar sind. Für eine Lösung des Problems wird die Marktgemeinde Wolfurt den Versuch starten, eine Verkehrsumleitung für die Zufahrt entlang der Achstraße in die Dammstraße (vorbei am Pfadiheim zum Bauhof) einzurichten. Sollte sich diese bewähren und eine Verbesserung der Verkehrslage herbeiführen, wird dies an beiden Sammeltagen fortgeführt. Für einen reibungslosen Ablauf der Umleitung wurde zusätzliches Personal bis Februar beauftragt, den Verkehr zu regeln. Die Anrainer der Dammstraße haben selbstverständlich trotzdem die Zufahrt gewährt. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis. Böller und Feuerwerke müssen genehmigt werden In den letzten Monaten häufen sich im Gemeindeamt die Beschwerden über Lärmstörungen durch Feuerwerke und Böllerschüsse. Es wird darauf hingewiesen, dass in unserem Gemeindegebiet keinerlei Feuerwerke nach 22:00 Uhr genehmigt werden (außer Silvesternacht). Größere Feuerwerke müssen ohnedies von der Bezirkshauptmannschaft und nicht von der Gemeinde bewilligt werden. Das „Braut-Wachschießen“ am Hochzeitstag geht auf eine bereits ältere Tradition in Wolfurt zurück. Es wurde allerdings nur dann eine Braut wachgeschossen, wenn sie auch einen Mann aus dem Ort geheiratet hat. Entsprechend dieser Tradition kann ein „Braut-Schießen“ mit Böllern bewilligt werden, wenn die Braut in Wolfurt wohnhaft ist. Ein Wachschießen des Bräutigams ist strikt verboten, ebenso das Schießen vor 6:00 Uhr früh. Jedes Brautschießen muss vorher von der Gemeinde bewilligt werden. Es wird ersucht, diese Rahmenbedingung zu berücksichtigen, da bei nicht bewilligten Feuerwerken oder Böllerschüssen Anzeige erstattet werden muss. Bürgermeister Christian Natter Aus dem Rathaus 9 Österreichische Lesewoche auch in der Bücherei Wolfurt Vom 17. - 23. Oktober 2011 fanden wieder die Österreichischen Lesewochen mit dem Kampagnennamen „Österreich liest. Treffpunkt Bibliothek“ statt. Das landesweite Literaturfestival wurde heuer bereits zum sechsten Mal in der Woche vor dem Nationalfeiertag umgesetzt. Auch unsere Wolfurter Bücherei schloss sich dieser Aktionswoche tatkräftig an und beteiligte sich mit tollen Aktionen. Zum einen fand eine Lesung des Dornbirner Autors Peter Natter im „Alten Schwanen“ statt, zum anderen das Handpuppenspiel „Karlinchen“, welches die 3 - 6jährigen im Kultursaal begeisterte und unterhielt. Der zur Lesewoche hinzukommende „Welttag des Buches“ Ende April war Anlass für die Wolfurter Bücherei, zum gemütlichen Verweilen bei Kaffee und Kuchen einzuladen. Dieser Brauch gehört inzwischen zu einem Fixpunkt im Büchereijahr. Gleichzeitig nutzten wir diesen Nachmittag als Start unserer neuesten Aktion „Vorlesen für unsere Kleinen“. Dieses gemütliche Zusammensein findet seitdem am ersten Freitag jeden Monats um 14.30 Uhr statt und richtet sich an Kinder im Kindergartenalter, die sich gerne von neuen Geschichten und Bilderbüchern überraschen lassen. Dank großzügiger finanzieller Unterstützung kann die Bücherei Wolfurt mit einem äußert aktuellen und reichhaltigen Medienangebot punkten. Besonders positiv hat sich die Förderaktion der Gemeinde, die jedem Kind zum Kindergarten- und auch zum Volksschuleintritt einen Gutschein für eine Bücherei-Familienjahreskarte ausstellt, für die Bücherei ausgewirkt. Der Erfolg kann sich auf jeden Fall sehen lassen. Stattliche 43.000 Entlehnungen konnte die Bücherei Wolfurt im letzten Jahr verzeichnen. In unser Angebot können Sie gerne unter www.buechereiwolfurt.webopac.at Einblick nehmen oder besuchen Sie uns Di + Do von 14:00 - 18:00 Uhr sowie Fr von 15:00 19:00 Uhr in unseren Büchereiräumlichkeiten gegenüber vom Wolfurter Rathaus. Wir freuen uns auf Sie! Neue Inselstraße Neben dem Neubau vom Sternenplatz konnte mit der Sanierung / Neubau der Inselstraße, Teilabschnitt von der L3 bis zur Bregenzerstraße, eine weitere Großbaustelle abgeschlossen werden. Eine moderne, erstmals in Wolfurt eingesetzte LED Straßenbeleuchtung sorgt für angenehme Helligkeit und entsprechende Sicherheit für die Straßenbenutzer. Die Kosten der neuen Straße belaufen sich auf € 240.000,- und werden von der Gemeinde finanziert In diesem Zuge bedanken wir uns beim Planungsbüro Rudhardt + Gasser, der ausführenden Firma Oberhauser und Schedler, speziell aber auch bei unseren Mitarbeitern vom Bauhof. Sie trugen stets dafür Sorge, dass die Anrainer trotz der Bauarbeiten geringstmögliche Behinderungen in Kauf nehmen mussten. Ganz besonderen Dank gebührt auch den Anrainern für das Entgegenkommen, die konstruktive Zusammenarbeit und das Verständnis während der Bauzeit. Hans Fetz, Gemeinderat für Infrastruktur Die Inselstraße war in einem äußerst mangelhaften Zustand, hatte einen sehr schlechten Unterbau und keine Straßenentwässerung. Daher war die Straße für die Benutzer nur sehr erschwert passierbar. Vor allem Fußgänger und Radfahrer hatten bei Nässe und Schnee ihre Mühe. Der Teilabschnitt der Inselstraße wurde somit auf eine Länge von 331m komplett erneuert. Die Straßenbreite wurde zur Geschwindigkeitsreduzierung, auch auf Wunsch der Anrainer, variabel gestaltet. In diesem Zuge wurden auch die Versorgungsleitungen wie Wasserleitung, Erdgas und VKW neu verlegt. Im Rahmen von BA18 Ortskanal wurde gleichzeitig auch die Kanalsanierung durchgeführt. Neben neuem Unterbau wurde desweiteren eine Straßenentwässerung nach neuen Richtlinien im Trennsystem über Sickerschächte und Sickerpakete eingebaut. . 10 Gemeindepanorama 500 Jahre Pfarre Wolfurt Christliche Symbole: Wegkreuz in der Heimkehrersiedlung 1950 Der Kircheninnenraum um 1960 Pfarrkirche mit niedrigem Turm vor 1904 Ausschnitt aus der Stiftungsurkunde von 1512 Zeichen der Religiösen Dorfbevölkerung: Kapelle Rickenbach 1920 Im kommenden Jahr dürfen wir ein besonderes Jubiläum feiern. Vor einem halben Jahrtausend wurde Wolfurt zur selbstständigen Pfarrei erhoben. Zu diesem Anlass wird es im Jahr 2012 verschiedene Aktivitäten und Veranstaltungen in unserer Pfarre und Gemeinde geben. Schon ab Jänner wird die Katholische Jugend Wolfurt (KJ) in verschiedenen Projekten auf das Jubiläum hinweisen. Der Schwerpunkt des umfangreichen Programms, das unter dem Motto „Glauben leben - Hoffnung geben“ steht, ist vom 14. Oktober bis 9. Dezember 2012 geplant. Unter anderem ist auch die Herausgabe eines Buches vorgesehen, in dem die 500jährige Geschichte der Pfarre beschrieben und illustriert werden soll. Das Buch soll nicht nur die "alte" Geschichte beinhalten, sondern auch die jüngere Pfarrgeschichte, die wir noch selbst miterlebt haben, soll darin dokumentiert werden. Um das Buch ansprechend und interessant für viele Mitbürger gestalten zu können, bitten wir dabei um Unterstützung. Kontaktadresse: Herr Richard Eberle E-Mail des Gemeindearchivs: archiv@wolfurt.info Telefon (nur abends): 05574 / 83701 Die Pfarrgemeinde Wolfurt freut sich auf das außergewöhnliche Jubiläum im kommenden Jahr 2012 und lädt die ganze Bevölkerung zur Teilnahme an den verschiedenen Aktivitäten ein. Walter Reis, Koordinator Richard Eberle, Gemeindearchiv Alte Bilder, Geschichten und Informationen von Zeitzeugen sind gefragt So suchen wir nach Fotos aus den Nachkriegsjahren, die z. B. den Innenraum der Kirche zeigen, Fotos von Prozessionen und kirchlichen Festen, von Wegkreuzen, Kapellen und Bildstöcken, ganz allgemein nach Bildern, die das kirchliche Leben in unserem Dorf dokumentieren. Wir sind aber auch dankbar, wenn uns Zeitzeugen Geschichten erzählen, die einen Einblick in die Veränderung des Pfarrlebens in den letzten 60 Jahren, die Tätigkeit der Seelsorger usw. ermöglichen. So gab es z.B. zwischen 1960 und 1970 Bemühungen zur Erbauung einer neuen Pfarrkirche im Mähdle (Kirchenbaukomitee St. Josef und Magnus), über die uns keine Unterlagen mehr vorliegen. Gemeindepanoroama 11 Haberkorn Ulmer erhält Natur- und Mitweltpreis Am 28. November 2011 lud die Vorarlberger Landesregierung zur Verleihung des Vorarlberger Mitwelt- und Energiepreises 2011 in das Landhaus ein. Das Wolfurter Unternehmen Haberkorn Ulmer erhielt aus einer Rekordzahl von 33 Einreichungen den Hauptpreis in der Kategorie Natur- und Mitwelt für das Projekt „Vom Klimaschutz zum Nachhaltigen Handeln“. Das Unternehmen hat eine Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt, in deren Zentrum drei Hauptbereiche stehen: Der wertschätzende Umgang mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die bewusste Gestaltung der Sortimente und Services sowie ressourcenschonende Prozesse. An allen 6 Standorten des Unternehmens in Österreich, von Wolfurt bis Wien, wurden Projektteams mit Umweltverantwortlichen gebildet, die sich den verschiedenen Themen im Bereich Klimaschutz annahmen. Einige Highlights seien genannt: Um möglichst viele Beschäftigte für sanfte Mobilität zu gewinnen, bietet das Unternehmen z.B. elf firmeneigene Jobräder, die für die Wege zwischen Bahnhof und Betrieb zur Verfügung stehen. Damit wurden ca. 100.000 Autokilometer auf Fahrrad bzw. Bahn verlagert. Jobtickets für neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Gratis Tickets für den öffentlichen Verkehr werden zur Verfügung gestellt. E-Bikes werden gefördert, es gibt Pendlerberatungen und ein Mobilitätsfrühstück. Energieeffizienzcheck für alle IT Anschaffungen, virtuelle Server und die Energieoptimierung der Serverräume helfen die Energiekosten erheblich zu reduzieren. Die Optimierung des firmeneigenen Fuhrparks, die Gebäudeoptimierung, die Umstellung der Papiersorten, die Reduktion des Papierverbrauchs, Aktionen zur Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung der Mitarbeiter, Lehrlingsprojekte halfen, in den letzten Jahren über 500 Tonnen CO2 einzusparen. Alles in allem also ein umfassendes Maßnahmenpaket, das die Firma Haberkorn Ulmer zum würdigen Preisträger macht. Die Marktgemeinde gratuliert sehr herzlich zu diesem tollen Preis. Wolfurter Firmen erhalten gemeinsamen Anerkennungspreis Im Rahmen der oben genannten Veranstaltung wurde der vom Land ausgeschriebene Energie- und Mitwelt Anerkennungs-preis 2011 für das Gemeinschaftsprojekt „JOBRADe - auf die „sanfte“ Tour umsteigen“ an die Wolfurter Firmen Doppelmayr, Haberkorn Ulmer und INTEGRA verliehen. Auch wenn es sich bei den Firmen des gemeinschaftlichen Projektes um Unternehmen verschiedener Größe und unterschiedlicher Branchen handelt, bringt der gemeinsame Standort Wolfurt doch ähnliche Mobilitätsbedürfnisse der Beschäftigten mit sich. In den drei Unternehmen wurden tolle Mitarbeiteraktionen gestartet. E-Bikes sollen für die mit der Arbeit verbundenen Wege als Alternative ins Bewusstsein gerufen und die Hürde etwa des höheren Anschaffungspreises für hochwertige E-Bikes herabgesetzt werden. Daher wurde den interessierten Mitarbeitern ein ausgearbeitetes Leasingmodell zusammen gestellt, bei welchem der Kaufpreis unter Berücksichtigung eines Händlerrabatts, der Inanspruchnahme einer Bundesförderung, und eines zusätzlichen Beitrages des Unternehmens verringert wurde. Die Anschaffungskosten werden vom Betrieb vorfinanziert und können dann von den MitarbeiterInnen zinsfrei an das Unternehmen zurückbezahlt werden. Ein tolles Angebot, das so letztendlich vergleichbar mit den Kosten einer Monatskarte des ÖPNV ist und inzwischen von 74 begeisterten Angestellten genutzt wird. Zusätzlich bleibt anzumerken, dass dieses tolle Projekt und die daraus resultierende Wertschöpfung infolge der Beschaffung über die Wolfurter Radhändler komplett in der Region bleibt. Die Marktgemeinde Wolfurt gratuliert den teilnehmenden Firmen recht herzlich zu dieser tollen Auszeichnung, und bedankt sich sehr für den vorbildhaften Umweltund Gesundheitsgedanken, den diese Unternehmen vorleben. 12 Gemeindepanoroama Vorarlberg MOBILWoche Genießen und gewinnen - plan-b Grillfest zum Abschluss des Fahrradwettbewerbs 2011 Der Yachtclub Bregenz war am 21. September 2011 der besondere Rahmen, in dem der diesjährige Fahrradwettbewerb seinen Abschluss fand. Viele begeisterte Alltags- und FreizeitradlerInnen genossen den Grillabend am Bodensee. 1.262 TeilnehmerInnen beim Fahrradwettbewerb 2011, die mindestens 100 Kilometer auf dem Rad zurückgelegt haben - das ist neuer plan-b Rekord. Gemeinsam haben die WettbewerbsteilnehmerInnen mehr als 1,17 Mio. Kilometer und damit die Distanz zum Mond gleich dreimal zurückgelegt. Besonders spannend verlief entsprechend die Verlosung der Hauptpreise in den drei Kategorien Einsteiger, Alltagsradler und Sportler. Je 3 HauptgewinnerInnen pro Kategorie durften sich über tolle Gutscheine des Fahrradfachhandels freuen. Jeweils ein/e TeilnehmerIn konnte gleich einen gefüllten Picknickkorb mit nach Hause nehmen. Das plan-b Grillfest stand unter dem Motto „genießen und gewinnen“. Die „First Leiblach Valley Pipes and Drums“, eine Dudelsack-Formation, und der Harder Alt-Bürgermeister Hugo Rogginer mit den 3M sorgten für beste Unterhaltung. Spannende Eindrücke und Blicke boten u. a. das Kuratorium für Verkehrssicherheit mit der Rauschbrille, oder die Polizei und Wasserrettung mit Bootsrundfahrten auf dem abendlichen Bodensee. Einsteiger: ___________________________________________________________________________ 1. Platz: Marjeta Ulmer, Wolfurt ___________________________________________________________________________ 2. Platz: Renate Lechner, Bregenz ___________________________________________________________________________ 3. Platz: Martin Rainer, Hard ___________________________________________________________________________ 4. Platz: Günter Böhler, Schwarzach ___________________________________________________________________________ Jede/r TeilnehmerIn gewinnt „Radfahren macht Spaß, hält fit und entlastet die Geldbörse. Radfahren ist damit ein Beitrag zum Umweltschutz und zum Energiesparen - und zu mehr Lebensqualität. Somit kann sich jede/r TeilnehmerIn als GewinnerIn bezeichnen“, bringen es die teilnehmenden Radfahrer als persönliche Argumente auf den Punkt. Die plan-b Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt bedanken sich bei allen HelferInnen. Insbesondere bei denen des Yachtclub Bregenz, bei den Schützlingen der Lebenshilfe, bei den Partnern und natürlich bei allen, die am Fahrradwettbewerb 2011 teilgenommen haben. Robert Hasler, GR für Mobilität und Umwelt Alltagsradler: 1. Platz: Gerda Neuwirt, Hard ___________________________________________________________________________ 2. Platz: Otto Nester, Bregenz ___________________________________________________________________________ 3. Platz: Christiane Janetscheck, Lauterach ___________________________________________________________________________ 4. Platz: Fiona Stockmaier, Hard ___________________________________________________________________________ Sportler: 1. Platz: Alexander Schmidinger, Bregenz ___________________________________________________________________________ 2. Platz: Martin Lindenthal, Wolfurt ___________________________________________________________________________ 3. Platz: Ingrid Bickel, Hard ___________________________________________________________________________ 4. Platz: Bruno Bildstein, Wolfurt ___________________________________________________________________________ Umwelt 13 Schnell und sicher durch den Winter! Zeitlich befristete Förderaktion für Rad-Lichtanlagen und Spike-Reifen Eine Aktion des In Zusammenarbeit mit Radfahren ist gesund, schützt die Umwelt und verringert Verkehrslärm. Um jedoch auch in der kalten Jahreszeit sicher und gefahrlos mit dem Fahrrad unterwegs sein zu können, sollte jedes Fahrrad mit einer modernen Lichtanlage – bestehend aus Nabendynamo und LED-Licht – ausgestattet sein. Nabendynamos sind im Gegensatz zu herkömmlichen „Seitenläufern“ unempfindlich gegen Schnee oder Nässe. LED-Lampen leuchten deutlich heller als Glühlampen und sind robuster. Wer auch bei glatten und rutschigen Straßenverhältnissen sicher und gefahrlos unterwegs sein möchte, sollte seinen Drahtesel darüber hinaus mit Spike-Reifen ausstatten. Der Marktgemeinde Wolfurt ist die Förderung des Alltagsradverkehrs als modernes und umweltfreundliches Verkehrsmittel, aber auch die Verkehrssicherheit der Wolfurter BürgerInnen ein besonderes Anliegen. Aus diesem Grund möchten wir in einer zeitlich befristeten Förderaktion auf die Verfügbarkeit moderner Sicherheitstechnik für den Radverkehr aufmerksam machen. Gefördert werden in einer zeitlich befristeten Aktion bis zum 31. Jänner 2012 > 70 Nachrüstungen von Alltagsfahrrädern bei einem der Wolfurter Fahrradfachhändler mit einem Set aus einem hochwertigen Shimano-Nabendynamo, einer neuen Hohlkammerfelge und einem modernen LED-Scheinwerfer mit Lichtsensor und Standlichtfunktion im Wert von € 150,- mit einem Förderbeitrag in der Höhe von € 50,sowie > die Anschaffung von insgesamt 40 hochwertigen Spike-Reifen bei einem der Wolfurter Fahrradfachhändler im Wert von € 50,- mit einem Förderbeitrag von € 20,-. Die Fördergutscheine können – so lange der Vorrat reicht – ab dem 1. Dezember beim Bürgerservice im Gemeindeamt abgeholt, und bei einem der Wolfurter Radhändler eingelöst werden. Um möglichst viele Wolfurter Haushalte in den Genuss der Förderung kommen zu lassen, werden pro Haushalt maximal eine LichtanlagenNachrüstung und zwei Spike-Reifen gefördert. Robert Hasler, GR für Mobilität und Umwelt 14 Umwelt Bus fahren: Aber sicher! Über 1000 Kindergartenkinder der plan-b Region üben mit Kasperl und der Polizei Große Busse, kleine Kinder: Die Aktion „Kids im Bus“ gibt Kindergartenkindern erste Impulse für das sichere Unterwegssein mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Heute waren die letzten 250 von insgesamt über 1000 Kindern aus den sechs plan-b Gemeinden bei der ÖBB Postbus in Wolfurt zu Gast. Die plan-b Region, die Polizei, die Initiative „Sichere Gemeinden“ und der Verkehrsverbund Vorarlberg arbeiten mit „Kids im Bus“ gemeinsam mit dem Kindergarteninspektorat und weiteren Partnern an sicheren Wegen speziell für die jüngsten Verkehrsteilnehmer unter uns. Der Weg zur Haltestelle, das Warten, Einsteigen und Mitfahren - auch Bus fahren will gelernt sein. Die plan-b Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt gaben in den letzten zwei Wochen über 1000 Kindergartenkindern die Möglichkeit dazu. Linienbusse brachten die Kindergartengruppen mit ihren Begleiterinnen von der Haltestelle beim Kindergarten zur ÖBB-Postbus-Garage nach Wolfurt. Tipps, wie sich Kinder und Erwachsene im Bus und rundum verhalten sollten. Eine feine Sutterlüty-Jause für den Kindergarten rundete das Erlebte ab. Gemeinsam aktiv: Partner für bewusste Mobilität Kids im Bus ist eine gemeinsame Aktion der plan-b Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt, von der Polizei und von der ÖBBPostbus GmbH, die die Kinder transportiert und zugleich auch Gastgeber ist. Unterstützung kommt vom Verkehrsverbund Vorarlberg, den Sutterlüty-Märkten, die zur Jause beitragen, von der Kindergarteninspektorin und dem Landesschulrat beim Amt der Vorarlberger Landesregierung sowie von der Initiative Sichere Gemeinden. Robert Hasler, GR für Mobilität und Umwelt Spielerisch und praktisch erleben In Wolfurt erlebten die Kinder etwa, wie wichtig ausreichend Abstand zu den sich öffnenden Türen oder zu einem fahrenden Bus ist. Die bei der praktischen Übung vom ausschwenkenden Bus umgestoßene Puppe bleibt im Gedächtnis und hilft so, Unfälle zu vermeiden. Kasperl und andere bekannte Figuren gaben zusätzliche Neuer Busfahrplan ab 11. Dezember 2011 > Nichts geändert hat sich in der Taktdichte und Fahrstrecke der Linie 35 (Wälderbus) und Linie 24 (Richtung Buch Alberschwende) sowie der Linie 20 und 21. Sie werden auch im kommenden Jahr wie bisher unterwegs sein. > Eine kleine Änderung bei der Line 13: Der erste Bus (ab Dorfzentrum Richtung Dornbirn) fährt um 05:59 Uhr, und die Abfahrtszeiten Richtung Dornbirn haben sich um 3 Minuten verändert. Ansonsten sind die Taktdichte und die Fahrstrecke gleich geblieben. > Bei der Linie 18 sind die Abfahrtszeiten ab Wolfurt gleich geblieben. Die Streckenführung ab der Haltestelle Lerchenau hat sich geändert und wurde verlängert bis zum Bahnhof Lustenau (siehe Fahrplan). Detaillierte Informationen zum neuen Fahrplan können wie gewohnt dem Kursbuch des Verkehrsverbunds sowie den beigelegten Taschenfahrplänen des Landbus Unterland, und auf der Homepage der Gemeinde Wolfurt so wie auf http://www.vmobil.at/ entnommen werden. Außerdem möchten wir auf die kostenlose Mobilitätsberatung hinweisen, die von der Gemeinde einmal pro Monat in der Energieberatungsstelle angeboten wird. Genaue Terminangaben finden sich monatlich im Wolfurter Veranstaltungskalender. Robert Hasler, GR für Umwelt und Mobilität Umwelt 15 LED Testkoffer Seit 1. September 2011 dürfen 60-Watt-Glühbirnen in der EU nicht mehr produziert und vertrieben werden. (Im Handel dürfen die 60-Watt-Birnen aber weiterhin verkauft werden - solange der Vorrat reicht!) Die 100- und 75-WattGlühbirnen sind schon in den vergangenen Jahren gemäß EU-Verordnung aus den Regalen verschwunden. Der Fortschritt der LED-Technologie LED funktioniert ohne Energieverlust durch Wärmeentwicklung und ohne schädliche UV-Strahlen. Diese Lampen revolutionieren zur Zeit die Beleuchtung in privaten Bereichen. Daher wurde unser Lampen-Testkoffer mit sechs Stück LED-Lampen mit unterschiedlichen Sockeln ergänzt. Die Vorteile: > Im Vergleich zu herkömmlichen Glühlampen verbraucht jede LEDON Lampe um 80 Prozent weniger Strom. > Die Lebensdauer ist ca. 25-mal höher als jene von herkömmlichen Glühlampen. > Eine LED-Lampe erzeugt warmweißes Licht, ähnlich jenem der Glühlampe. > Die LED-Lampen passen in dieselben Fassungen wie herkömmliche Glühlampen. > Das Einschaltverhalten einer LED-Lampe ist gleich wie bei einer Glühlampe, d. h. Einschalten und sofort 100% Licht. Durch den Einsatz von Energiesparlampen kann der Stromverbrauch bereits deutlich gesenkt werden. Daher gibt es seit einiger Zeit den EnergiesparlampenTestkoffer, in welchem sich verschiedene Energiesparlampen befinden. Dieser kann im Wolfurter Rathaus ausgeliehen werden, um für das eigene Heim und die verschiedenen Räume die richtigen Lampen zu finden. Das e5-Team freut sich auf rege Ausleihfrequenz! Nach ca. 2-3 Tagen sollte der Koffer wieder zurückgebracht werden, dann gibt´s auch die € 20,- wieder retour. Kontakt Lampen-Testkoffer: Rathaus Wolfurt, Burkhard Hinteregger, Tel. 05574 / 6840-17, Kaution: € 20,- 16 Umwelt Ê Abfuhr Restabfall (Unrat) Jede ungerade Woche am Dienstag ab 6:00 Uhr Abholung am Straßenrand Abfuhr Gelber Sack (Kunststoffe) Jede gerade Woche am Dienstag ab 6:00 Uhr Abholung am Straßenrand Abfuhr Bioabfall Jede Woche am Dienstag ab 6:00 Uhr Abholung am Straßenrand Abfallberatung Jeden ersten Samstag im Monat von 8:00 – 11:00 Uhr sowie am Donnerstag davor von 17:00 – 19:00 Uhr am Bauhof Wertstoffannahme Jeden ersten Samstag im Monat von 8:00 – 11:00 Uhr sowie am Donnerstag davor von 17:00 – 19:00 Uhr am Bauhof Grünmüllannahme (1.3. - 30.11.2012) Grünschnittsammelstelle Lauteracher Str. Mittwoch und Freitag 15:00 – 18:00 Uhr, Samstag 10:00 – 15:00 Uhr Sperrmüllannahme Jeden ersten Samstag im Monat von 8:00 – 11:00 Uhr sowie am Donnerstag davor von 17:00 – 19:00 Uhr am Bauhof Problemstoffannahme - kostenlos Jeden ersten Samstag im Monat von 8:00 – 11:00 Uhr sowie am Donnerstag davor von 17:00 – 19:00 Uhr Problemstoffsammelstelle am Bauhof Kontaktadresse Burkhard Hinteregger, Gemeindeamt Wolfurt, Tel.: 6840-17 Abfallkalender Umwelt 17 Ê 18 Abfuhr Restabfall (Unrat) Jede ungerade Woche am Dienstag ab 6:00 Uhr Abholung am Straßenrand Abfuhr Gelber Sack (Kunststoffe) Jede gerade Woche am Dienstag ab 6:00 Uhr Abholung am Straßenrand Abfuhr Bioabfall Jede Woche am Dienstag ab 6:00 Uhr Abholung am Straßenrand Abfallberatung Jeden ersten Samstag im Monat von 8:00 – 11:00 Uhr sowie am Donnerstag davor von 17:00 – 19:00 Uhr am Bauhof Wertstoffannahme Jeden ersten Samstag im Monat von 8:00 – 11:00 Uhr sowie am Donnerstag davor von 17:00 – 19:00 Uhr am Bauhof Grünmüllannahme (1.3. - 30.11.2012) Grünschnittsammelstelle Lauteracher Str. Mittwoch und Freitag 15:00 – 18:00 Uhr, Samstag 10:00 – 15:00 Uhr Sperrmüllannahme Jeden ersten Samstag im Monat von 8:00 – 11:00 Uhr sowie am Donnerstag davor von 17:00 – 19:00 Uhr am Bauhof Problemstoffannahme - kostenlos Jeden ersten Samstag im Monat von 8:00 – 11:00 Uhr sowie am Donnerstag davor von 17:00 – 19:00 Uhr Problemstoffsammelstelle am Bauhof Kontaktadresse Burkhard Hinteregger, Gemeindeamt Wolfurt, Tel.: 6840-17 Abfallkalender Umwelt Tipps und Informationen vom e5-Team Neues Energieeffizienz-Label der EU Im Jahr 1995 wurde zur Kennzeichnung des Energieverbrauchs verschiedener Güter das Energieeffizienz-Label der EU mit den Effizienzklassen A bis G eingeführt. Aufgrund des technischen Fortschritts ist diese Kennzeichnung in den letzten Jahren überarbeitet worden. Die höchste (beste) Stufe hat nun (je nach Art des Geräts) die Bezeichnung A+++. Für Kühl- und Gefriergeräte beispielsweise bedeutet das, dass ein Gerät der Klasse A+++ 60% weniger Energie verbraucht als ein Gerät der Klasse A. Ab 01. Juli 2012 dürfen keine Geräte mehr produziert werden, die schlechter eingestuft sind als A+. Die Energieeffizienzklasse alleine genügt nicht in allen Fällen zur Beurteilung des Energieverbrauchs. Bei Fernsehgeräten z.B. bezieht sie sich auf die Bildschirmfläche, d.h. ein 32-Zoll-Gerät verbraucht doppelt so viel Strom wie ein 46-Zoll-Gerät, auch wenn beide der Klasse A+ entsprechen! > Aktuelle Informationen zu energieeffizienten Produkten finden Sie im Internet unter www.topprodukte.at. Thermostatventile Zu Winterbeginn möchten wir auf die besonderen Eigenschaften von Thermostatventilen an Heizkörpern hinweisen. Thermostatventile sind automatische Regelgeräte, d.h. sie verändern die Leistung des Heizkörpers je nach Raumtemperatur. Das hat den Vorteil, dass z.B. bei Sonneneinstrahlung, beim Kochen oder wenn viele Personen anwesend sind, eine Überhitzung des Raums verhindert und wertvolle Energie gespart werden. Thermostatköpfe sind üblicherweise mit Zahlen von 1 bis 5 beschriftet. Die Mittelstellung (meist Stufe 3) entspricht einer Raumtemperatur von ca. 21°C und empfiehlt sich für die meisten Wohnräume. > Wichtig: Auf Stufe 5 wird ein Zimmer zwar wärmer als auf Stufe 3, schneller warm wird es aber nicht! Der Heizkörper heizt nicht stärker, nur länger. Damit ein Thermostatkopf richtig arbeiten kann, muss er frei von der Raumluft umströmt werden. Er darf nicht von einem Vorhang o.ä. verdeckt werden. Für Heizkörper, die hinter Verkleidungen montiert sind, werden Fernfühler angeboten. Sie haben noch Heizkörper ohne Thermostatventile? Sprechen Sie mit Ihrem Installateur - die Umrüstung rechnet sich aufgrund der Energieeinsparung innerhalb weniger Jahre! Stromverbrauch Schulzentrum Strohdorf Dass auch relativ neue Anlagen gelegentlich einer Überprüfung bedürfen, zeigt das Beispiel des im Jahr 2004 errichteten Gebäudes der Hauptschule. Dort wurde in den vergangenen Jahren ein Stromverbrauch festgestellt, der nicht den Erwartungen an ein energieeffizientes Gebäude entspricht. Durch ausführliche Messungen konnte das e5-Team die Lüftungsanlage als einen Hauptverursacher des erhöhten Verbrauchs identifizieren. Daraufhin wurden einige Einstellungen der Steuerung an die tatsächlichen Bedürfnisse angepasst. Nach einem knappen Jahr liegen erste, erfreuliche Ergebnisse vor: Der jährliche Stromverbrauch der Hauptschule hat sich um rund 42.500 kWh bzw. 18% verringert. Für die Marktgemeinde Wolfurt bedeutet das eine Einsparung von rund € 5.900,- pro Jahr. Johannes Köb, e5-Team-Leiter Umwelt 19 Viele Höhepunkte auf dem Wolfurter Markt Das Jahr 2011 ist schon fast wieder vorbei und es hat sich wieder einiges getan beim Wolfurter Wochenmarkt, der jeden Freitag von 14:00 bis 17:00 Uhr stattfindet. Tolle Musikgruppen, Zauberer, Artisten und Aktionen sowie die vielen Marktfahrer sorgten schon seit Jahresanfang für ein unterhaltsames Programm. Wunderbares Herbstwetter, viele Aktionen und begeisterte Besucher waren ein Garant für ein tolles Ambiente auf dem Marktplatz. Am 16. September 2011 präsentierte sich die Türkei als Urlaubs- und Tourismusland auf dem Wolfurter Markt. In Zusammenarbeit mit dem Türkischen Konsulat wurden nicht nur feine kulinarische Spezialitäten, die der Aktion „ma hilft“ gespendet wurden, angeboten, sondern vieles mehr. Es gab z.B. auch ein Reisebüro, bei dem die Besucher über die Schönheiten der Türkei informiert wurden. Das ganze wurde dann mit Folkloreauftritten und südländischer Musik abgerundet. Es war ein schöner Nachmittag mit sehr vielen Besuchern. Herr Konsulent Cagdas Bilgin und Landesrat Erich Schwärzler waren begeistert von den Darbietungen auf dem Wolfurter Markt. Weiters gab es zwei Mal ein Kürbisschnitzen und Gratiswürstel für die Kinder, Bastelnachmittage und soziale Aktionen. Hervorragend besucht war auch der 18. November. Hier gab es eine Aktion für die Pfarre Wolfurt - „Versteckte Not“. Kichoro- und Flädlesuppe, zubereitet von den „Frickenescher Moadla“, wurden von den Marktbesuchern geradezu weggeputzt. Alles ausverkauft hieß es um 17:00 Uhr, und eine Spende von über € 600,-- konnte übergeben werden. Ein herzliches Vergelt`s Gott an alle Marktbesucher. Der Wolfurter Markt bietet zahlreiche und vor allem qualitativ tolle Produkte an, und das auch im Winter. Da gibt es verschiedene Käsesorten aus dem Bregenzerwald und Eichenberg, Steirische, französische, griechische und italienische Spezialitäten, Brot und Gebäck, Obst und Gemüse, Säfte, Suppen und Soßen, Wurstwaren, Honig, Blumen und Pflanzen, Heilmittel und Naturprodukte, Dekowaren, Schmuckwaren, Steine, Fische, Messer- und Scherenschleifer, Weine, biotechnische Produkte, Olivenöle, Sockenund Textilwaren. Der Marktwirt Thomas Reichl freut sich auf viele Besucher. Michael Fröwis 20 Wirtschaft
  1. wolfurt
20111001_Herbst Wolfurt Wolfurt 23.09.2011 wolfurt HERBST 2011 Blick ins Gemeindegeschehen Fest der Begegnung Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Die Urlaubs- und Ferienzeit ist vorbei und mit Beginn der Schulzeit tauchen auch die Letzten wieder in den Alltag ein. Ich hoffe, Sie haben sich über den Sommer gut erholt und sind wieder voller Energie für einen hoffentlich schönen Herbst. Auch im Sommer hat sich einiges in unserer Marktgemeinde getan. Hochwasser in Wolfurt Leider wurde Wolfurt auch heuer nicht von Hochwasser verschont. Auch wenn die Niederschlagsereignisse nicht so flächendeckend wie letztes Jahr waren, so hat es wiederum einige Häuser und Parzellen getroffen, die bisher schon nicht verschont blieben. An derartige Regengüsse, wie sie in der Nacht auf den 30. Juni auf Wolfurt niedergingen, können sich auch alteingesessene Wolfurter kaum erinnern. Glück im Unglück war, dass die Intensität des Regens nicht allzu lange anhielt. Besonders betroffen waren der Einzugsbereich des Eulentobelbaches und das Dorfzentrum. In beiden Bereichen mussten innerhalb eines Jahres nun schon zum zweiten Mal Keller ausgepumpt werden. Noch größere Schäden konnten teilweise durch das beherzte Eingreifen der Anrainer verhindert werden. Dafür mein Respekt und mein Dank. Zu einer zeitweisen Straßensperre kam es in den Morgenstunden auch auf der Bucher Straße. Unmittelbar vor dem Portal des Ippachtunnels verlegte eine Mure die Straße 30 Zentimeter hoch auf einer Breite von drei Metern. Ein großer Dank gilt unserer Feuerwehr, die wieder rasch und kompetent den Hochwasseropfern beistand. Auch dem Gemeindebauhof gebührt großer Dank. Dorfgemeinschaft und Ehrenamt - zwei tolle Beispiele > Das Fest der Begegnung war eine beeindruckende Veranstaltung. Sie wurde nur möglich, weil sich viele Menschen im Vorfeld zusammengefunden haben, die sich bereit erklärten zu planen, zu organisieren und tatkräftig mitzuarbeiten. Die Gemeinde bedankt sich sehr herzlich beim Kulturkreis Wolfurt, vor allem bei Susanne Mohr und Ernst Stadelmann, die für die Organisation und die Finanzen die Hauptverantwortung übernahmen. Begleitet und unterstützt wurden sie von August Rohner, Jadranko Lesic und einer Gruppe von interessierten Vereinsleuten, Gruppierungen und Privatpersonen, die das Fest auf die Beine brachten. Es war ein wunderschönes Erlebnis und es wurde uns allen ein sehr bunter, lebendiger Tag beschert. Dafür ein herzliches Dankeschön! Die fotografische Dokumentation übernahm der noch junge Wolfurter Verein „Fototeam Digital“. Er stellt uns die Bilder unter folgendem Link zur Verfügung: www.ft-digital.at. > Der Stundenlauf wurde im Juli zu Gunsten von Donald Peter ausgetragen, der durch einen tragischen Unfall an den Rollstuhl gefesselt ist. Fast ein Jahr haben sich der Verein „Wolfurt für Wolfurt“ und viele andere Beteiligte, Freunde und Firmen bemüht, Hilfe zu organisieren. Viele haben von sich aus gefragt: was kann ich tun? Und haben beim Hausumbau selbst Hand angelegt. Firmen haben Mann und Material kostenlos zur Verfügung gestellt. Eine unglaubliche Dynamik hat sich entwickelt, und wir konnten förmlich die positive Energie spüren, die unser Dorf vereinnahmt hatte. Ich darf mich ausdrücklich im Namen von Doris und Donald Peter und deren Kinder, aber auch im Namen der Marktgemeinde Wolfurt bei allen bedanken, die dies ermöglicht haben. Es ist schön zu wissen, dass wenn wirklich Hilfe benötigt wird, in unserer Dorfgemeinschaft Menschen aufstehen und sagen: „Mit mir kannst du rechnen!” 2 Aus dem Rathaus Carmen Zeilinger Elke Kruijen Dietmar Wüstner Nach den Hochwasserereignissen des vergangenen Jahres wurden sämtliche Schotterfänge geräumt und instandgesetzt, dadurch konnten weitere Schäden verhindert werden. Die Gemeindeverantwortlichen beschäftigen sich seit geraumer Zeit mit der Hochwasserproblematik. Im Zuge eines generellen Projektes wurden Maßnahmen für alle unsere Bäche entwickelt. Die Umsetzungen werden uns sicher die nächsten 2 Jahrzehnte beschäftigen. Zur Zeit läuft die Einreichung des ersten großen Hochwasserabschnittes für den Ippach- und Himmelreichbach. Erste Teilbereiche wurden im Zuge des Sternenprojektes vorgezogen und umgesetzt. Die nächste Bauetappe soll noch in diesem Herbst/Winter starten. ist eine Aufstockung des Personalstandes an diesem Kindergarten erforderlich geworden. Elke Kruijen ist verheiratet und Mutter von 3 Söhnen. Sie hat im zweiten Bildungsweg eine Ausbildung zur Kindergartenassistentin absolviert. > Bevorstehende Änderungen in der Gemeindeimmobiliengesellschaft und anstehende Hochbauprojekte haben eine organisatorische Umstellung und eine Aufstockung des Personalstandes im Bauamt erforderlich gemacht. Aus den eingegangenen hochkarätigen Bewerbungen konnte mit Dietmar Wüstner ein neuer, engagierter Mitarbeiter gewonnen werden. Dietmar Wüstner ist 37 Jahre alt, verheiratet und Vater von 2 Kindern. Er kommt ursprünglich aus dem Holz- und Fensterbau und war zuletzt viele Jahre beim Landesflussbauhof als stellvertretender Leiter tätig. Er bringt damit sowohl Kenntnisse aus dem Bauhandwerk, wie auch Verhandlungserfahrung mit. Ich bedanke mich bei Christian Hartmann für sein langjähriges Engagement und wünsche ihm und unseren neuen Mitarbeiter/innen einen guten Start und viel Erfolg. Bürgermeister Christian Natter Straßenprojekte > Die Inselstraße wird zwischen der L3 und der Bregenzer Straße generalsaniert. In diesem Zuge werden sämtliche Leitungen geprüft und wenn nötig ersetzt. Eine neue Entwässerung und Beleuchtung wird installiert. Mit den Bauarbeiten soll noch Ende September gestartet werden. Voraussichtliche Bauzeit 2 - 3 Monate. > Im Zuge der anstehenden Bautätigkeiten in der Nußgasse muss die Straße an die zukünftigen Anforderungen angepasst werden. Im Herbst werden die Unterbauarbeiten, Entwässerungen und Leitungsbauwerke umgesetzt. Der Teerbelag wird nach Fertigstellung der Objekte 2012 aufgetragen. Die Nußgasse wird auch in Zukunft nur für Fußgänger und Fahrradfahrer durchgängig bleiben. > Für beide Straßenprojekte ist ein Gesamtbudget von ca. EUR 230.000,- budgetiert. Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gemeindedienst > Mit 31.7.2011 hat Christian Hartmann aus der Gemeindebuchhaltung zu den Bregenzer Festspielen gewechselt. Aus einer großen Anzahl an Bewerberinnen und Bewerbern für die Nachbesetzung der Stelle fiel die Wahl auf Carmen Zeilinger. Carmen ist 26 Jahre alt, in Wolfurt wohnhaft und war zuletzt in der Vermögensabteilung beim Amt der Vbg. Landesregierung beschäftigt. Sie tritt ihren Dienst am 1.9.2011 an. > Ebenfalls per 1.9.2011 wird Elke Kruijen das Team des Kindergartens Bütze verstärken. Aufgrund der großen Kinderzahl und der Führung einer Integrationsgruppe Aus dem Rathaus 3 Kostenlose Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren Die kostenlosen Beratungs-Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren werden von der Wolfurter Bevölkerung gerne in Anspruch genommen, daher wird dieses Beratungsangebot wie folgt fortgesetzt: ___________________________________ Veränderungen im Gewerberegister Eintragungen in das Gewerberegister Pauger & Stüble GmbH, Zeichenbüros und Baumeister für ausführende Tätigkeiten sowie Heizungstechnik, Bützestraße 39, Lubica Lukacikova, Personenbetreuung, Rutzenbergstraße 3/1, Gyöngyi Jakab, Personenbetreuung, Brunnengasse 2, D & K Gastronomie OG, Gastgewerbe, Sternenplatz 2, Peter Jappel, Marktfahrer, St.-Antonius-Weg 19, SternenHotel Betriebs GmbH, Gastgewerbe Hotel, Sternenplatz 4, Dietmar Hohn, automatische Datenverarbeitung und Informationstechnik, Kirchstraße 9/1, Josef Eduard Muxel, Versicherungsvermittlung, Brühlstraße 34, Johann Willi, Handelsgewerbe und Angebot von Hausbetreuungstätigkeiten, Feldweg 13, Mürfet Yilmaz, Vermittlung von Kunden zu Buchmachern/Wettbüros, Achstraße 2, Tanja Maria Ganahl, Puppenerzeugerin und Reparateurin, Lauteracher Straße 7, Barbara Irmgard Bildstein, Friseurin, Brühlstraße 34, Marta Vidova, Personenbetreuung, Im Wida 6, Ländleumzug Aydin Yildiz e.U., Güterbeförderung bis 3.500 kg, Güterbeförderung mit vier Kraftfahrzeugen im grenzüberschreitenden Verkehr und Vermieten von Kraftfahrzeugen ohne Beistellung eines Lenkers, Holzriedstraße 33, Maria Tatranska, Personenbetreuung, Unterhub 9. Korrektur der Standortanschrift ÖBB-Shared Service Center Gesellschaft mbH, Gastgewerbe Betriebsart Selbstbedienungsküche, Senderstraße 8. Errichtung einer weiteren Betriebsstätte TRIAMI Consulting und IT Management GmbH & Co KG, Datenverarbeitung und Informationstechnik, Auf dem Bühel 5. Sprechstunden Rechtsanwälte von 18:00 - 20:00 Uhr Mittwoch, 05. Oktober 2011, Dr. Wolfgang Hirsch Mittwoch, 02. November 2011, Dr. Claus Brändle Mittwoch, 30. November 2011, Dr. Nikolaus Schertler ___________________________________ Verlegung einer Betriebsstätte in einen anderen Standort: Silka Österreich GmbH, Erzeugung von Zementund Mörtelzusatz, von Wolfurt, Konrad-Doppelmayr-Straße 11 nach Wolfurt, Senderstraße 10, Maria Jevinova, Personenbertreuung, von Wolfurt, Felle 8 nach Feldkirch, Thomas Feuerbacher, Güterbeförderung bis 3.500 kg, von Lustenau nach Wolfurt, Bützestraße 24, Anna Hruscakova, Personenbetreuung, von Wolfurt, Bregenzer Straße 29h nach Lauterach, Janka Baricova, Personenbetreuung, von Seiersberg nach Wolfurt, Flotzbachstraße 13, digibon Datentechnik GmbH, automatische Datenverarbeitung und Informationstechnik, von Wolfurt, Schulstraße 9 nach Dornbirn, Innokentij Plantonow, Grafiker, von Wolfurt, Nelkenweg 10 nach Bregenz, Hans Peter Mathis, Handelsgewerbe mit Maschinen und Zuberhörteilen, von Schwarzach nach Wolfurt, Moosmahdgasse 19, Marcel Prasch, Versicherungsagent, von Hohenems nach Wolfurt, Konrad-DoppelmayrStraße 17, Monika Kubistova, Personenbetreuung, von Lochau nach Wolfurt, LorenzSchertler-Straße 18, IDEEFIX System- und Softwareentwicklung GmbH, Handelsgewerbe und Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung/Informationstechnik, von Wolfurt, Konrad-Doppelmayr-Straße 17, nach Dornbirn, Maria Sorocinova, Personenbetreuung, von Wolfurt, Fattstraße 25 nach Schwarzach, Eva Belopotoczka, Personenbetreuung, von Spital am Pyhrn nach Wolfurt, Brühlstraße 34/2, Viera Stefanerova, Personenbetreuung, von Bregenz nach Wolfurt, Unterlinden 3/2, Kristjani Balasko, Schreibbüros, von Wolfurt, Bregenzer Straße 9 nach Dornbirn. Sprechstunden Notar von 18:00 - 19:00 Uhr Mittwoch, 21. September 2011, Dr. Kurt Zimmermann Mittwoch, 16. November 2011, Dr. Kurt Zimmermann ___________________________________ Die Sprechstunden finden jeweils im Rathaus Wolfurt statt. ___________________________________ Notariatsverteilung bei Todesfällen Zur Abwicklung der Verlassenschaften nach Todesfällen von Familienangehörigen wurden vom Bezirksgericht Bregenz die Notare für folgende Termine nominiert: ___________________________________ Gewerbelöschungen Rita Bereuter, Handelsgewerbe und Handelsagenten, Moosmahdgasse 12c, Jeannette Mennel, Handelsgewerbe und Handelsagenten, Weberstraße 3a, Günter König, Tischler, Bützestraße 21, Peter Sebastian Kohler, Datenverarbeiter und Informationstechniker, Unterlinden 13, Restaurant „Speckstadel zur Eiche“, Gastgewerbe, Flotzbachstraße 28. Todesfälle jeweils Dr. Nikolaus Ender Jänner, Juni und 01.11. - 12.11. Dr. Ivo Fussenegger Februar, Juli und 13.11. - 26.11. Dr. Richard Huter März, August und 27.11. - 07.12. Dr. E. Michel April, September und 08.12. - 20.12. Dr. Kurt Zimmermann Mai, Oktober und 21.12. - 31.12. Bestellung eines gewerberechtlichen Geschäftsführers JCL Logistics Austria GmbH, grenzüberschreitender Güterverkehr, Geschäftsführer: Eugen Schädler, Senderstraße 28. 4 Aus dem Rathaus Betriebsausflug Wegen des Betriebsausfluges am Freitag, 09. September 2011, bleibt das Rathaus geschlossen! DANKE FÜR IHR VERSTÄNDNIS. Fundamt Fundgegenstände und Fahrräder, welche im 3. Quartal 2011 im Fundamt abgegeben wurden: __________________________________________________ Kostenlose Beratung in Grundstücks- und Immobilienangelegenheiten Richard Richter, der gerichtlich beeidete Ortssachverständige für Immobilien, wird sein Wissen und seine Berufserfahrung den Bürgern und Bürgerinnen kostenlos zu folgenden Beratungsterminen zur Verfügung stellen: diverse Schlüssel __________________________________________________ Ebenfalls wurden diverse Fahrräder abgegeben, die während der Amtsstunden beim Gemeindeamt Wolfurt, Fundamt (Tel.-Nr.: 05574/6840-10, Fax: 6840-810, E-Mail: angelika.koeb@wolfurt.at) besichtigt und an den rechtmäßigen Besitzer ausgefolgt werden können. Direkte Informationen finden Sie auch im Internet unter www.fundinfo.at Angelika Köb Rathaus Wolfurt 18:00 - 20:00 Uhr Mittwoch, 14. September 2011 Mittwoch, 19. Oktober 2011 ____________________________________________________ ____________________________________________________ ____________________________________________________ Abfallentsorgung an Gewässern und Gräben Bei sämtlichen wasserführenden Gewässern / Gräben, die durch Wolfurt fließend, muss immer wieder festgestellt werden, dass hier Material entsorgt wird, das dort nichts verloren hat (Rasenmähgut, Blätter, Bioabfälle, Äste, etc...). Da es aufgrund dessen bei Niederschlägen immer wieder zu Verklausungen im offenen Gerinne sowie in den Verrohrungen kommt, bitten wir die Bevölkerung darauf zu achten, dass die Gewässer und Gräben frei zu halten sind. Diese dürfen nicht als Müllentsorgung verwendet oder angesehen werden. Bauhof Wolfurt Aus dem Rathaus 5 Tag der offenen Türe: Sternen Hotel, Gasthaus Stern und Sparkasse Bregenz Es goss in Strömen. Die Leute kamen dennoch in Massen zur Eröffnung des Sternenplatzes und dem Tag der offenen Türe des Sternen Hotels, des Gasthauses Stern und der neuen Filiale der Sparkasse Bregenz. Am Samstag, den 18. Juni 2011, verlegten die Veranstalter aufgrund der starken Regenfälle die Eröffnungsfeier kurzerhand in die Tiefgarage. Die Bauernkapelle Wolfurt sorgte für die musikalische und erwärmende Unterhaltung und eröffnete den offiziellen Teil mit einer Triumphfanfare. Bürgermeister Christian Natter begrüßte um 10:00 Uhr die bereits zahlreich erschienenen Gäste und beantwortete die Fragen der Moderatorin Dorothea Schertler. Er war sichtlich stolz auf das neu geschaffene Zentrum im Strohdorf. Besonders die Verwirklichung des Sternenplatzes als Begegnungsplatz für alle, ohne Bevorzugung eines einzelnen Verkehrsteilnehmers, war ihm ein großes Anliegen. Bürgermeiser Natter betonte, dass der Bau des Sternen Hotels, des Gasthaus Stern und der Filiale der Sparkasse Bregenz zur weiteren Belebung unserer Gemeinde positiv beitragen wird. Abschließend bedankte er sich bei allen Beteiligten für die wirklich gelungene Umsetzung. Hotel Dir. Richard Zünd, der Geschäftsführer der GIG, Ferde Hammerer, und die Filialleiterin der Sparkasse Bregenz, Ingrid Bader, repräsentierten das neue Gebäude und erklärten die Zielsetzungen und Funktionen. Die Moderatorin stellte auch die beiden Pächter des Gasthaus Stern, Thomas Dellagiacoma und Sven Kaminski, vor. Pfarrer German Amann sprach den himmlischen Schutz für das neue Haus und die Betriebe aus und segnete die Räumlichkeiten. Im Anschluss wurde den Besuchern die Möglichkeit geboten, die drei neuen Betriebsstätten zu besichtigen. Im Sternen Hotel wurde der exquisite Eingangs- und Rezeptionsbereich bewundert. Bei einem Gang durch die Zimmer konnte man sich ein Bild über das sehr gute Ausstattungsniveau der Räumlichkeiten mit dem Sauna- und Wellnessbereich machen. Das Personal gab den Besuchern bereitwillig Auskunft über das neue Hotel. Im Gasthaus Stern standen die Gastronomen den Besuchern Rede und Antwort und zeigten voller Stolz die neuen Räume. Sie freuten sich, dass sie als junge Gastronomen hier die Chance erhalten haben, ein Gastlokal mit hohen Erwartungen und vielfältigen Möglichkeiten zu führen. Nach dem Containerleben der Filiale der Sparkasse Bregenz in den beiden vergangen Jahren sah man den Mitarbeitern die Erleichterung und die Freude an, nun in einem architektonisch sehr schönen Ambiente kundenorientiert arbeiten zu dürfen. Die Feuerwehr Wolfurt sorgte mit ihrer ganzen Mannschaft dafür, dass trotz des Ansturms der Besucher alle mit Speisen und Getränken bestens versorgt wurden. Die Sternen Errichtergemeinschaft überreichte am Wolfurter Stundenlauf dem Verein „Wolfurt für Wolfurt“ den Reinerlös vom Tag der offenen Tür in Höhe von EUR 1.700,-. 6 Gemeindepanorama Die Bauernkapelle verzichtete zugunsten einer Spende an den Verein „Wolfurt für Wolfurt“ auf ihre Gage. Inzwischen sind das Hotel, das Gasthaus und die Filiale der Sparkasse bereits gut zwei Monate in Betrieb. Nach einer sehr knappen Bauzeit litten die Anfangswochen noch unter den notwendigen Restarbeiten der Handwerksbetriebe, sodass es manchmal nicht einfach war, dies ohne dass es der Gast bemerkte, zu bewerkstelligen. Über die Anfangsauslastung des Sternen Hotel war der Betreiber selbst überrascht. Neben den Betrieben und privaten Buchungen ist insbesondere die Buchung über Internet hervorragend angelaufen. Auch die Rückmeldungen der Gäste wird von www.booking.com als „fabelhaft“ bezeichnet. Das Gasthaus Stern wird insbesondere wegen der hervorragenden Küche von den Gästen gelobt. Die jungen Gastronomen haben die Chance, sich im Gasthaus Stern einen Namen zu machen, verdient und sind sehr bemüht, die Wünsche der Gäste zu erfüllen. Auch das bisherige Fehlen eines Veranstaltungsraumes dieser Größenordnung hat sich bestätigt. Das Gasthaus Stern hat die Feuertaufe mit zwei Hochzeiten und verschiedenen anderen Veranstaltungen bestanden. Wir haben in der letzten Zeit viele positive Rückmeldungen über die Investition am Sternenplatz von der Bevölkerung erhalten. Wir freuen uns darüber und möchten uns bei allen, die am Gelingen dieses wichtigen Projektes beteiligt waren, bedanken. Besonders bedanken wir uns bei den Investoren, bei Arch. Erwin Werle und den Fachplanern, beim Generalunternehmer Nägele, der es ermöglicht hat, dass wir über ein Drittel der Investitionen in Wolfurt oder in der Region halten konnten, und bei allen beteiligten Firmen für die geleistete Arbeit. Ferde Hammerer, Geschäftsführer GIG Gemeindepanorama 7 Gemeindearchiv - "Gedächtnis der Gemeinde" Nach § 27 Abs. 4 des Gemeindegesetzes ist jede Gemeinde zur Führung eines Archivs, in dem Akten, Urkunden und Verhandlungsschriften dauerhaft zu erhalten sind, verpflichtet. Neben dieser verwaltungsrechtlichen Aufgabe soll unser historisches Archiv auch als "Gedächtnis von Wolfurt" dienen, in dem alle Dokumente gesammelt werden, die für die Geschichte der Gemeinde und ihrer Bewohner von Bedeutung sind. unseres Dorfs, von Vereinen, von Wirtschafts- und Gewerbebetrieben beitragen. Wie verstehen es als unseren Auftrag, diese Unterlagen für die Nachwelt zu erhalten und zu erschließen. Die Übernahme solcher Dokumente (Briefe, Tagebücher, Chroniken, alte Fotos, Akten aus Firmenarchiven) kann auf mehrerlei Weise erfolgen. Sollte der Besitzer das Original behalten wollen, bieten wir an, eine Kopie bzw. einen Scan im Gemeindearchiv abzulegen. Wichtige Dokumente wie z. B. Vereinschroniken übernehmen wir gerne auch als Leihgabe. Das Gemeindearchiv ermöglicht eine gesicherte Erhaltung solcher Dokumente. Schäden durch unfachmännische Lagerung oder Handhabung können damit vermieden werden. In kritischen Fällen (z. B. Briefe aus Privatbestand) sind wir auch bereit, Einschränkungen bezüglich öffentlicher Einsichtnahme in die zur Verfügung gestellten Dokumente zu vereinbaren. Bevor Sie also alte Dokumente, Briefe, Postkarten oder Fotos aus "Omas Zeiten" wegwerfen, denken Sie bitte an die Möglichkeit, dass Teile davon vielleicht aus lokalhistorischer Sicht erhaltenswürdig sein könnten. Richard Eberle Sammlungstätigkeit - das Archiv als „Gedächtnis von Wolfurt“ sichert die Erhaltung eines breiten Spektrums von historischen Dokumenten Schon vor über 30 Jahren hat Siegfried Heim mit dieser Sammlungstätigkeit begonnen. Die dadurch erhaltenen Fotos und die alten Chroniken und Schriftstücke aus privaten Beständen ermöglichen tiefe Einblicke in die Lebensverhältnisse unserer Großelterngeneration und die Entwicklung des Gemeinschaftslebens im Dorf. Sie bilden somit eine optimale Ergänzung zu den gemeindeamtlichen Akten, die immer nur eine "trockene, amtliche Sicht" repräsentieren. Wie bereits berichtet ist das historische Gemeindearchiv seit einigen Monaten in die neuen Räumlichkeiten in der Volksschule Mähdle umgezogen. Eine kleine Gruppe ehrenamtlich tätiger Archivare betreut nun diese Einrichtung. Die Bestände des Gemeindearchivs sollen erschlossen und soweit es die datenschutzrechtlichen Bestimmungen und archivarische Gesichtspunkte (Erhaltungszustand historischer Dokumente) zulassen, interessierten Bürgern und historisch Forschenden zur Verfügung gestellt werden. Für Anfragen zu den Archivalien oder Terminvereinbarungen zur Einsichtnahme in Dokumente bitten wir, die angeführten Kontaktmöglichkeiten zu nutzen. Im Rahmen unserer - sicherlich eingeschränkten - Möglichkeiten unterstützen wir Sie gerne bei der Erforschung Ihrer Familiengeschichte oder der Geschichte Ihres Hauses. Das Gemeindearchiv wird auch die von Siegfried Heim begonnene Sammlungstätigkeit weiter führen. Wir sind interessiert an allen Dokumenten, die Einblicke in die Lebensverhältnisse in Wolfurt bieten oder die zur Dokumentation der Entwicklung Kontakt Gemeindearchiv Wolfurt: Adresse: Mähdlestraße 27a E-Mail: archiv@wolfurt.info Telefon: 0699 1 6840 450 Jeweils dienstags, 19:30 - 21:30 Uhr Für Besucher nur nach vorheriger Terminvereinbarung geöffnet. 8 Gemeindepanorama zeitraum - Wolfurter Geschichte erforschen Über zwei Jahrzehnte lang hat Siegfried Heim als Leiter des Heimatkundekreises Wolfurt neben seiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Gemeindearchivar auch lokalhistorisch und heimatkundlich geforscht, Vorträge gehalten und in den "Heimat Wolfurt" Heften wertvolle Beiträge zur Siedlungs- und Ortsgeschichte und zu Familien- und Hausgeschichten veröffentlicht. Aus Altersgründen äußerte er schon länger den Wunsch, seine Tätigkeit in jüngere Hände übergeben zu können. Vor gut einem Jahr formierte sich nun eine Gruppe lokalhistorisch Interessierter, die diese von vielen Gemeindebürgern geschätzte Arbeit weiter führen wird. Diese Gruppe will eine offene Plattform sein, in der jede/r lokalhistorisch Interessierte im Rahmen ihrer/seiner Möglichkeiten mitarbeiten kann. Unter dem neuen Namen "zeitraum - Wolfurter Geschichte erforschen" sollen verschiedene Aktivitäten stattfinden. Der Rahmen spannt sich von der Archivierung alter Fotos und Identifikation von darauf abgebildeten Personen über familiengeschichtliche und lokalhistorische Forschung bis zur Dokumentation der Wirtschafts- und Gewerbegeschichte in Wolfurt. Als erste Veranstaltung des zeitraum fand im Juli 2011 ein Vortrag zum Thema „Das Gasthaus zum Stern – die wechselvolle Geschichte eines Dorfgasthauses“ statt. Dieser informative und spannende Vortrag von Richard Eberle und viele der anschließenden Wortmeldungen aus dem Publikum wurden gefilmt und als DVD aufbereitet. Die DVD kann zum Preis von EUR 15,- plus Versandkosten im Gemeindearchiv bestellt oder direkt beim Bürgerservice im Rathaus gekauft werden. Mit der Herausgabe weiterer "Heimat Wolfurt" Hefte soll auch das bewährte Publikationskonzept von Siegfried Heim weiter geführt werden. In der “Heimat Wolfurt” werden themenbezogene Aufsätze zur Wolfurter Geschichte und Heimatkunde veröffentlicht. In der nächsten Ausgabe, die voraussichtlich im Spätherbst/Winter 2011 erscheinen wird, werden Artikel über die Geschichte des Gasthauses Stern, die 50-jährige Geschichte der Hauptschule/Neuen Mittelschule Wolfurt und die 100-jährige Geschichte des Wasserverbandes Schwarzach-Rickenbach enthalten sein. Team Zeitraum Gemeindepanorama 9 Neues von den Sozialdiensten Innsbruck-Urlaub Bereits zum 7. Mal fand heuer im Juni ein Bewohneraustausch mit dem Seniorenheim St. Josef in Innsbruck statt. 6 Bewohner/innen aus Wolfurt und Kennelbach fuhren mit unserem Bus nach Innsbruck und verbrachten dort fünf wunderschöne Tage mit Ausflügen, Besichtigungen und Rundfahrten. So sind wir mit der Bahn auf das Hafelekar gefahren, waren in Meran zum Flanieren, einmal wurde ein Grillfest veranstaltet, und der Heimweg führte uns über Bayern zurück nach Vorarlberg. Wie jedes Jahr konnten wir im Gegenzug 6 Innsbrucker Bewohner/innen bei uns begrüßen, welche eine schöne Woche mit diversen Ausflügen etc. bei uns im Ländle verbrachten. Ein Dank an alle Organisatoren aus Innsbruck und Wolfurt, dass diese Woche wieder ein für alle unvergessliches Ereignis geworden ist. Grillfest mit den „Hofoloabar Läbbe“ Am 02. Juli fand das traditionelle Grillfest der „Läbbe“ im Seniorenheim statt. Nachdem auch das Wetter hervorragend war, schön, aber nicht zu heiß, entschieden wir uns, das Fest beim Nussbaum zu veranstalten. Neben unseren Bewohner/innen vom Seniorenheim Wolfurt und dem Seniorenwohnheim Kennelbach mit ihren Angehörigen konnten wir noch einige Gemeindemandatare/innen sowie Vertreter der Seniorenverbände willkommen heißen, welche mit uns den Nachmittag verbrachten. Nach der Begrüßung durch den Chef der „Läbbe“, Hanspeter Mathis, fing das Team der „Läbbe“ mit der Bewirtung an. Begonnen wurde mit Kaffee und Kuchen und anschließend gab es neben diversen köstlichen Getränken ausgezeichnete Grillwaren zu genießen, die in perfekter Weise zubereitet und serviert wurden. Auch Bürgermeister Christian Natter und Gemeinderätin Elisabeth Fischer beehrten uns mit ihrem Erscheinen. Wie immer kümmerten sich die „Läbbe“ in vorbildhafter Manier um die Bewirtung unserer Bewohner/innen sowie der Gäste (Nachbarn und Angehörige), und der „hafoloabareigene“ Musiker Oskar (er tritt inzwischen bei jedem Fest der „Läbbe“ im Seniorenheim auf) traf die passenden Töne und avancierte schnell zum Liebling unserer Senior/innen. Ein spezieller Höhepunkt dieses Festes war die Überreichung eines kleinen Dankeschöns an unsere „Donnerstag-Singers“: es handelt sich hier um 14 Frauen, die in wechselnder Besetzung seit 20 (!) Jahren jeden bzw. jeden zweiten Donnerstag zu uns ins Heim kommen, um mit den Bewohner/innen zu singen. Dafür auch an dieser Stelle herzlichen Dank! Es war wie immer ein schönes Fest, und wir bedanken uns bei den „Läbbe“, die unseren Bewohner/innen wieder einen schönen, unvergesslichen Nachmittag geboten haben. Geschäftsführer Mag. Erich Gruber 10 Gemeindepanorama Neue Radkarte für die plan-b Region Positives erleben, Geld sparen und gleichzeitig Umwelt und Klima schützen - das ist per Fahrrad durchaus einfach. Denn viele Wege in Alltag und Freizeit sind fürs Rad wie gemacht. Zur leichteren Orientierung bringen die plan-b Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Hard mit Unterstützung des Landes Vorarlberg eine regionale Radkarte heraus. Sie ist ab sofort in den Gemeindeämtern und Rathäusern der Region kostenlos erhältlich. Die sechs plan-b Gemeinden geben mit der neuen Radkarte erstmals einen gemeinsamen Überblick über die wichtigsten Radverbindungen in der Region. „Die Wege im eigenen nahen Umfeld sind in der Regel bekannt. Doch bei den attraktiven und sicheren Radrouten etwas weiter weg ist die neue plan-b Radkarte eine wichtige Orientierungshilfe“, sind sich die plan-b Verantwortlichen sicher. Die Karte im Maßstab 1:22.000 zeigt die wichtigen lokalen und regionalen Routen und informiert über verschiedene fahrrad-bezogene Möglichkeiten. Service der Gemeinde: Radkarte kostenlos in den Postkasten Als besonderer Service der Gemeinde liegt die neue Radkarte druckfrisch dieser Gemeindezeitung bei - auch als Einladung, das Fahrrad für noch mehr Wege zu nutzen. Unsere Region bietet sich fürs Radfahren in Alltag und Freizeit wirklich optimal an. Das toll ausgebaute Radwege-Netz, das Gelände und die Entfernungen sprechen auf vielen Strecken für das Rad - gutes Gefühl, Lebensqualität und kurze Wege inklusive. Die beste Alternative zum Auto. Robert Hasler, Gemeinderat für Umwelt und Mobilität Umwelt 11 e5 - Förderungen für Holzheizungen Aus aktuellem Anlass möchten wir auf die verschiedenen Förderungen aufmerksam machen, die derzeit beim Einbau einer Holzheizung in Anspruch genommen werden können: > Der Klima- und Energiefonds der österreichischen Bundesregierung fördert den Einbau von Pellets- und Hackgutheizungen mit einem Pauschalbetrag von € 500,-. Die Anmeldung zu dieser Förderaktion ist mit 31. Oktober 2011 befristet! Alle Informationen dazu finden Sie unter www.umweltfoerderung.at/holzheizungen. > Die Vorarlberger Landesregierung fördert im Jahr 2011 die Errichtung von Stückholz-, Hackschnitzel- und Pelletsheizungen sowie Kachel- und Kaminöfen mit bis zu € 2.400,-. Bei gleichzeitiger thermischer Sanierung kann die Förderung um 50% erhöht werden. > Die Marktgemeinde Wolfurt gewährt für Kachelöfen, Stückholz-, Hackschnitzelund Pelletsheizungen sowie Biomasse-Mikronetzwerke einen Zuschuss in Höhe von bis zu € 1.100,-. Die genauen Förderrichtlinien können unter www.wolfurt.at/files/biomassefoerderung2010.pdf abgerufen werden. Detaillierte Informationen und individuelle Beratung zu diesen und anderen Energieförderungen erhalten Sie bei der Energieberatungsstelle Hofsteig, Kirchstraße 43, jeden Mittwoch von 18:00 bis 20:00 Uhr. Während dieser Zeit erreichen Sie die Energieberater auch unter Tel: 76580 oder energieberatung.hofsteig@aon.at. Johannes Köb, e5-Team-Leiter Vorarlberg MOBILWoche 16.-22.9.2011! Anders unterwegs, besser leben Die europaweite Mobilitätswoche mit dem traditionellen Autofreien Tag am 22. September macht Werbung für klimaschonende und zukunftsfähige Mobilität. Zu Fuß gehen, Rad fahren, Bus- und Bahn fahren stehen im Mittelpunkt zahlreicher Aktionen. Ganz Vorarlberg macht mit. Das 11,- Euro Ticket Der Verkehrsverbund Vorarlberg bietet in der Aktionswoche ein sensationell günstiges MOBILWochen-Umsteigerticket an: Um nur 11,- Euro können alle vom 16. 9. bis zum 23. 9. in ganz Vorarlberg Bus- und Bahnfahren. Das Ticket ist in allen Verkaufsstellen, an den Ticketautomaten und bei den Buschauffeuren erhältlich. Auch Jahreskartenbesitzer/innen profitieren: Ihre Jahreskarten (domino, regio, SL+) gelten im gleichen Zeitraum im gesamten Verbundraum. Verpackungskünstler/innen gewinnen Wer den eigenen Pkw am 22. September originell verpackt und auf Fahrrad, Bus oder Bahn umsteigt, hat die Chance, eine von drei Verkehrsverbund-MaximoJahreskarten zu gewinnen. Einfach ein Bild des verpackten Autos an iris.scheibler @energieinstitut.at mailen und an der Verlosung teilnehmen (Einsendeschluss 27.9.2011). Wann steigen Sie um? Zu Fuß gehen, Rad fahren, Bus- und Bahn fahren oder Car-Sharing sind attraktive Möglichkeiten von A nach B zu kommen. Das spart Kosten, reduziert Lärm und Umweltbelastung und nützt der Gesundheit. Starten Sie mit uns in die MOBILWoche. Gemeinsam fahren wir alle besser. Robert Hasler, Gemeinderat für Umwelt und Mobilität 12 Umwelt 6. Wolfurter Lehrlingstag Arbeitsplätze und eine gute Ausbildung sind wichtige Bestandteile für die Gesellschaft. Die Marktgemeinde Wolfurt unterstützt die Wolfurter Betriebe bei der Ausbildung von Lehrlingen und veranstaltete nun schon zum 6. Mal den Wolfurter Lehrlingstag. Als Anerkennung und Dankeschön für die geleistete Arbeit wurden Lehrlinge im 1. Lehrjahr und deren Ausbildner für einen Tag bei High 5 in Lingenau eingeladen. Am 30. Juni war es soweit. 43 Lehrlinge und 12 Ausbildner freuten sich auf das Programm bei High 5. Doch der starke Regen in der Nacht und damit das Hochwasser der Bregenzer Ach ließen leider kein Rafting zu. Die Sicherheitsbedingungen waren nicht gegeben. Flexibilität, Organisationstalent und Teamfähigkeit waren schon in den Morgenstunden von allen Teilnehmern gefordert. Das Team rund um Chris Alge organisierte zusammen mit dem Team der Wirtschaft Wolfurt in kurzer Zeit eine Alternative in der Kletterhalle in Dornbirn für den Vormittag. Neben Kraft war auch Vertrauen ein Thema beim Klettern. „Kann ich mich auf meine Kollegen verlassen?“, „erreiche ich sicher mein Ziel?“ wurden zum Thema. Pünktlich zum Mittagessen fuhren wir dann nach Lingenau, wo inzwischen der Regen aufgehört hatte. Aufgeteilt in drei Teams konnten wir doch noch einen Teil unseres Programmes durchführen: Bogenschießen - Konzentration! Klettern, abseilen an der Brücke - im Teamgedanken die Jakobsleiter klettern, wie helfen wir uns gegenseitig zum Ziel? Dies war ein wesentlicher Bestandteil dieser Aufgaben. Krönung des Tages war der Flying Fox über die Bregenzer Ach. Dieser abwechslungsreiche Tag wurde mit einem tollen Grillfest und Sonnenschein abgerundet. Die gute Gemeinschaft innerhalb der verschiedenen Betriebe war spürbar. Die Lehrlinge und Ausbildner konnten die Zeit zum Erfahrungsaustausch und Netzwerken nützen. Facts 2010/2011 270 Lehrlinge in Wolfurter Betrieben 55 Lehrbetriebe 94 Lehrlinge absolvierten das 1. Lehrjahr in 40 Betrieben. Yvonne Böhler, Gemeinderätin für Wirtschaft und Nahversorgung Wirtschaft 13 18. Wolfurter Herbstmarkt Am Sonntag, den 25. September 2011, findet wieder der traditionelle Herbstmarkt unter dem Motto „Handwerk erleben“ statt. Pünktlich zum Herbstbeginn erwartet Sie erneut ein tolles Marktangebot und buntes Markttreiben. Die bunte Palette reicht von Waren wie Filz, Keramik, „Selbstgemachtes“, bis Gewürze, Edelsteine, Deko, Schmuck…., und natürlich präsentieren sich wieder viele Vereine und laden herzlich zum Verweilen ein. Programm: Ab 08:00 Uhr: Aufbau des Marktes Ab 11:00 Uhr: Eröffnung mit Bürgermeister Christian Natter und Kinderchor des Kindergartens Bütze sowie eine Show der VS-Bütze. Segnung des 40 m Apfelstrudels und Verkauf für einen guten Zweck. Sowie der Frühschoppen mit der Bauerkapelle Wolfurt Um 14:00 Uhr und 15:00 Uhr: Modeschau mit Fair Trade Produkten, Vorstellung Handwerker Schule, Kinderprogramm „Handwerk erleben“, Kinderschminken, Forme deine Hand in Wachs, Feuerwehr - Steigerfahrten,… Wir freuen uns auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher. Yvonne Böhler, Gemeinderätin für Wirtschaft und Nahversorgung Obstannahme und Obstigel-Verleih! Die Streuobstinitiative Hofsteig wurde 2001 als Verein mit Unterstützung der Gemeinden Wolfurt und Lauterach gegründet, um durch die stärkere Nutzung des Obstes unsere wertvollen Hochstammbäume zu erhalten. Ein Beitrag zur Erhaltung unserer Kulturlandschaft. Um das Auflesen großer Obstmengen etwas zu erleichtern, haben wir zwei Auflesemaschinen angeschafft. Eine davon haben wir in der Flotzbachstraße stationiert. Wir bieten diesen praktischen, sogenannten Obstigel, zum Verleih an. Interessenten können sich dazu bei Sigrid Schertler, Tel. 71349-15 (Wolfurt-Flotzbachstraße) oder Familie Ölz, Tel.-Nr.: 71335 (Lauterach-Harderstraße) melden. Kosten pro Halbtag sind 5,- €. Wir übernehmen wieder Obst von Hochstämmen ab Samstag, 03. September, bis ca. Ende Oktober, jeweils Samstag von 15:00 - 17:00 Uhr auf dem Parkplatz der Fa. Schneider Transporte, Harderstraße (vis a vis Horner Holz) in Lauterach. 14 Wirtschaft Ein.kaufen - Rad.fahren Einkaufen mit Rad, Bus, Bahn und zu Fuß - Glückspunkte-Aktion in der plan-b Region erfolgreich abgeschlossen. Zwischen 30. Mai und 30. Juni haben 250 Geschäfte in den plan-b Gemeinden und in Bildstein eine spezielle Einladung an ihre Kunden ausgesprochen: In der Nähe einkaufen, umweltfreundlich unterwegs sein, Menschen treffen - dazu motivierte die gemeinsame Glückspunkte-Aktion. Das Ergebnis: tausende Sammelpässe wurden ausgegeben, zigtausende Glückspunkte gesammelt. Rund 2.500 volle Sammelpässe wurden wieder abgegeben, allein in den Gemeinden Wolfurt und Kennelbach waren es 660 Stück bei 33 Betrieben, die diese Aktion unterstützten. Am 08. Juli 2011 fand auf dem Wolfurter Wochenmarkt die Schlussveranstaltung statt. Zusammen mit unserem Bürgermeister Christian Natter und dem Bürgermeister von Kennelbach, Hans Bertsch, fand die Preisverlosung statt. Weitere Preise und Gutscheine im Wert von 30,- €: Monika Dür Daniela Gerner Irene Nußbaumer Helmut Bauer Hildegard Schüssling Gretl Böhler Karin Baldauf Irma Schwarz Gertrud Hochfellner Manfred Gunsch Erika Klimmer Ulrike Golderer Edith Klimmer Claudia Wille Silvia Makovec Dylan Gmeiner Waltraud Schaper Brunhilde Fickinger Bertram Thaler Sabrina Degasperi Vera Kalcher Gretl Bachler Maria Guldenschuh Anuschka Amhof Gabi Heim Mario Wild Margritha Juen Brunhilde Baldauf Gertrud Schuster Helmut Flatz Wolfurt Wolfurt Wolfurt Wolfurt Wolfurt Wolfurt Wolfurt Wolfurt Wolfurt Kennelbach Wolfurt Wolfurt Wolfurt Wolfurt Wolfurt Wolfurt Wolfurt Wolfurt Wolfurt Wolfurt Kennelbach Wolfurt Wolfurt Wolfurt Wolfurt Lauterach Kennelbach Wolfurt Wolfurt Wolfurt Bienenhaus Spielwaren Daniela Fetz, Schmuck David Vonier Optik OEG Fink Otto, Elektro Frisiersalon Gorbach Günter Eva Graf, Tabaktrafik Haar-Zone Edith Meusburger Hofsteig Apotheke Kolibri IceCream Mirjana Hair Design Musikhaus Hinteregger Pure Kosmetik, Pyrovolikos Fotini Raiffeisenbank am Hofsteig Schuh Schertler Schwanenmarkt Fitz Schwanenbäckerei Shanti, Café und Teestube Sparmarkt Markus Greber – Unterlinden Sparmarkt Sternenplatz Strezeck Blumenfloristik Tabak Trafik Wörz Teutsch Pointner OEG Weltladen Wolfurt Wirtschaft Wolfurt Einkaufsgutscheine Wirtschaft Wolfurt Einkaufsgutscheine Wirtschaft Wolfurt Einkaufsgutscheine Wirtschaft Wolfurt Einkaufsgutscheine Die Frisur Kennelbach Sparmarkt Kennelbach Tabak Trafik Berkmann, Kennelbach Wir gratulieren den Gewinnern herzlich und bedanken uns bei den Unternehmern für die Preise! Einkaufen in der Nähe und ohne Auto hat viele Vorteile Einkaufen im Umfeld ist jedenfalls ein Beitrag zu einer attraktiven Nahversorgung und damit zur persönlichen Lebensqualität. Die Vorteile sind bekannt, aber nicht immer bewusst. „Eine funktionierende Nahversorgung ermöglicht kurze Wege, Erreichbarkeit auch ohne Auto, kann zur persönlichen Fitness beitragen und hilft bei Kontakten – man trifft und kennt einander“. „Die Glückspunkte waren ein Impuls, sich mit dem Angebot in der Nähe bewusst auseinanderzusetzen.“ Gemeinderätin Yvonne Böhler, Gemeinderat Robert Hassler Folgende Gewinner konnten ihre Preise entgegen nehmen: 1. Preis: Gertrud Lauchart, Kennelbach 500,- € Reisebüro Sonne und Meer 2. Preis: Vera Kalcher, Kennelbach 250,- € Bike Puchmayr 3. Preis: Hans Wiedenbauer, Wolfurt 250,- € Radcult Schedler Wirtschaft 15 Abschlussbericht der Haupt- und Mittelschule Wolfurt Schuljahr 2010/11 Spektakulärer Galaabend im Cubus Selbstgemachtes am Tag der offenen Schule Hauptschule Wolfurt - 50 Jahre: Mit dem Ende dieses Schuljahres geht die Ära der Hauptschule in Wolfurt zu Ende. Vor 50 Jahren unter der Führung von Hans Vogl gegründet, bildete die Hauptschule Wolfurt einen Großteil der Wolfurter Kinder aus. Die meisten Betriebe in Wolfurt werden heute von ehemaligen Schüler/innen geführt, und sogar der Bürgermeister ist ein Ehemaliger. In dieser langen Zeit hat sich vieles verändert. Die Auflassung der Klassenzüge und die Einführung der Leistungsgruppen, bzw. die Einführung der Sportklasse waren wesentliche Veränderungen im System der Schule. 50-Jahr-Feier und Tag der offenen Schule Anlässlich 50 Jahre Hauptschule wurde das Publikum bei einem Galaabend auf eine Reise um die Welt begleitet. Verschiedene Häfen wurden angesteuert und Ausflüge in fremdsprachige Länder unternommen. Den Schüler/innen und Lehrer/innen gelang es, Schauspiel, Musik und sportliche Beiträge zu einer abwechslungsreichen Vorstellung auf höchstem Niveau zu verbinden. Mit der perfekt abgestimmten und professionell inszenierten Show begeisterte die Fahrt auf dem „Luxusliner“ das Publikum im restlos gefüllten Cubus. Am Ende gab es tosenden Applaus und Standing Ovations. Dass die Mittelschule eine der größten Schulen des Landes ist, präsentierte die Schule am nächsten Tag mit einem umfangreichen und abwechslungsreichen Programm am Tag der offenen Schule. Dort stellten sich auch die Juniorenergieberater zum ersten Mal der Öffentlichkeit vor. Mittelschule Wolfurt Mit der Einführung der Mittelschule vor 3 Jahren ist ein wichtiger Schritt gelungen. Mittelschule heißt: 1. Stärkung der Stammklasse und dort eine intensivere Förderung in Deutsch, Mathe und Englisch, weil mehr Lehrer/innen-Stunden zur Verfügung stehen. 2. Zusätzliche Fremdsprache für begabte Schüler/innen. 3. Vermehrter Einsatz von modernen Lernformen. 4. Neue Formen der Evaluation. Mit der Neuen Vorarlberger Mittelschule ist es gelungen, frischen Schwung in die Schullandschaft zu bringen. 16 Bildung links: Böhlerpreise v.l.n.r.: Dir. Norbert Moosbrugger, Annalena Hinteregger, Theresa Toldo, Ines Beck, Tamara Feuerstein, Isabella Schneider, Fabian Lang Das „Handwerker-Organisatoren-Team“ v.l.n.r.: Walter Eberle, Dir. Norbert Moosbrugger, Werner Kessler Die stolzen Junghandwerker mit ihren „Meistern“ Aus der Statistik Im abgelaufenen Schuljahr haben 417 Schüler/innen die Hauptschule besucht, die von 52 Lehrer/innen in 19 Klassen unterrichtet wurden. 5 Klassen wurden als Integrationsklassen geführt, in denen 24 Schüler/innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf integriert waren. Jeweils 1 Klasse pro Jahrgang wurde wieder als Sportklasse mit erhöhtem sportlichem Angebot geführt. Zusammenarbeit mit der Seniorenbörse Eine besondere Erfolgsgeschichte ist die Zusammenarbeit mit der Seniorenbörse in den Projekten Lesepaten, Computerkurs und Handwerkerschule. Besonders die Handwerkerschule wurde schnell über die Ortsgrenzen bekannt und stellt eine Bereicherung für das Schulleben dar! Abschlussfeier der vierten Klassen mit Böhler-Preis-Verleihung Zur Abschlussfeier mit der Böhlerpreis-Verleihung fanden sich neben den Gemeindeverantwortlichen von Buch, Kennelbach und Wolfurt die Schüler/innen der vierten Klassen mit ihren Eltern ein. „It´s Showtime“ war das Motto, das sich durch verschiedenste Beiträge zog, die in 3 verschiedenen Sprachen und teilweise unter Verwendung von aufwändiger Technik auf die Bühne gezaubert wurden. Mit Tamara Feuerstein aus Lauterach, sowie Ines Beck, Isabella Schneider, Theresa Toldo, Annalena Hinteregger und Fabian Lang aus Wolfurt gab es heuer sechs Preisträger des Dr.-Lorenz-Böhler-Preises. Beachtliches Leistungsniveau 124 von 417 SchülerInnen haben mit einem „ausgezeichnetem Erfolg“ abgeschlossen. Drei Schüler/innen treten im Herbst zu einer Wiederholungsprüfung an. Fünf Schüler müssen eine Schulstufe wiederholen. Mittagsbetreuung, Nachmittagsbetreuung und Ganztagsklasse Bereits im vierten Jahr wird an der Mittelschule Wolfurt eine Mittagsbetreuung mit warmem Mittagessen angeboten. Zwischen 36 und 12 schwankte die Zahl der teilnehmenden Schüler/innen. Die Gemeinde Wolfurt und das Land Vorarlberg bezahlten einen Großteil der Kosten, sodass der Elternbeitrag erträglich gehalten werden konnte. Die Nachmittagsbetreuung stieß bei den Schüler/innen bzw. den Eltern nur auf wenig Interesse, sodass nur eine kleine Gruppe zustande kam. Die Anmeldung für die zukünftigen ersten Klassen hat ergeben, dass es einen Bedarf für eine freiwillige Ganztagsklasse gibt. Sie startet im Herbst mit 21 Schüler/innen mit den Klassenvorständen Karin Oberhauser und Hubert Sinz. Eine Vielzahl von Projekten Elternabende und Informationsveranstaltungen zeigten erneut auf, dass an unserer Mittelschule weit über das geforderte Maß versucht wird, die vielseitigen Talente unserer Schüler anzusprechen und zu fördern. Die laufend aktualisierte Homepage www.vms.wolfurt.at gibt einen lebhaften Einblick in das Jahresgeschehen. Dir. Norbert Moosbrugger Bildung 17 Verkehrserziehung Kreativprojekt Spaß mit Sport und Spiel Volksschule Wolfurt Bütze Jahresbericht 2010/11 Das Schuljahr 10/11 war geprägt von eifriger Lernarbeit und tollen Aktionen. Wie immer ist das Jahr nur so verflogen! Die Viertklässler haben uns verlassen - viel Glück im neuen Lebensabschnitt! Neue Kinder kommen hinzu (3 erste Klassen) herzlich willkommen in der VS Bütze! Erziehungsarbeit Auch im Schuljahr 10/11 hat es wieder „gebrummt“ in der VS Bütze. Tolle Veranstaltungen, Projekte, Lehrausgänge, Vorführungen, Theater, Musik... Hier nur ein kleiner Ausschnitt aus dem bunten Bützeleben: > > > > > > > > Musikalische Mitgestaltung der Markteröffnung im Herbst 2010 Kostenloser Badminton-Kurs für Zweitklässler Teilnahme am Albanienhilfeabend im Cubus (Hansmann Ingrid ) Computerkurs für 3. und 4. Klässler Theateraufführungen an der Schule und außerhalb Teilnahme am Fest der Begegnungen im Cubus (Elisabeth Maier, Jeannine Schilcher) Elternsprechtag mit Bewirtung, Marktpräsentation des Elternvereins Bütze UGOTCHI - Sportfest zum Schulschluss + gesunde Jause Schule bietet viel Raum für Diskussionen und unterschiedliche Meinungen! Wo nicht miteinander gesprochen wird, entstehen Missverständnisse. Viele Stunden intensiver Gespräche mit Schülern, Eltern, LehrerInnen und externen Partnern (IFS, AKS, Schulpsychologie, …) konnten so manche schwierige Situation klären. Meine Tür steht für Fragen, Anregungen und Diskussionen immer offen! Lese- und Lernhilfeprojekt Neu ist das Lese- und Lernhilfeprojekt an unserer Schule - darüber wurde in der vorhergehenden Ausgabe ausführlich berichtet. Die Seniorenbörse als Initiator/ Organisator unterstützt uns dabei tatkräftig - vielen herzlichen Dank an Werner Kessler und sein Team! Lern- und Lebensraum Bütze > In erster Linie ist es uns ein Anliegen, dass sich jedes Kind an unserer Schule wohl fühlen kann und aufgehoben ist. Wir versuchen, behutsam und mit pädagogischem Gespür die Lehrplaninhalte zu vermitteln. > Erziehung zur Selbständigkeit, zur Eigenverantwortung und die Rücksicht auf Mitschüler sind uns ebenfalls ein großes Anliegen. In unserer Schulordnung, dem „Roten Bützefaden“, sind Höflichkeit, Freundlichkeit und Offenheit sowie gegenseitige Rücksichtnahme die Pfeiler des Zusammenlebens! > Ein gesunder Leistungsanspruch ist ebenso nötig, um die Kinder behutsam auf die Anforderungen des Lebens bestmöglich vorzubereiten. Umweltbewusstsein Das Schoolwalkerprojekt, bei dem die Kinder angehalten werden, möglichst viele Wege zu Fuß zurückzulegen, war wieder Pädagogik an der VS Bütze ein großer Erfolg. 44 begeisterte Preis> Die Fähigkeiten unserer Schüler fördern und fordern wir durch einen zeitgemä- träger erlebten auf ihrem Ausflug in die ßen, anregenden, abwechslungsreichen Unterricht, der auch Freiarbeitsaspekte Inatura einen tollen Abschluss der Akenthält und allen gesetzlich anerkannten Unterrichtsmethoden Raum bietet. tion. „Danke“ an die Gemeinde für ihre Lehrausgänge, Naturerlebnisse, kulturelle und sportliche Aktivitäten sind selbst- großzügige Unterstützung! verständlich integraler Teil des Unterrichts! > Zur Unterrichtsmethode nur so viel: Es gibt nicht „die beste Methode“! Es geht Raiba Malwettbewerb immer darum, eine der Klasse bzw. dem jeweiligen Kind angemessene Methode Alle Kinder der VS Bütze nahmen am bzw. einen passenden Methodenmix zu finden. Raiba Malwettbewerb teil. Tolle Zeich> Die Persönlichkeit und Motivation der Lehrperson ist mit ausschlaggebend für nungen, tolle Preise, lachende Kindergedie Qualität des Unterrichts - nie eine Methode an sich! sichter - was will man mehr? 18 Bildung Raiba Malwettbewerb Schoolwalkerpreisträger Sport Volleyball, Schwimmen, Eislaufen und neu: Spaß mit Sport und Spiel für unsere Kleinen! Es war für jeden etwas dabei. Viele Stunden Bewegung für gesunde Schüler! Allen Zweitklässlern wurde das Angebot gemacht, ein ganzes Jahr lang kostenlos 1x in der Woche in der Bützeturnhalle Badminton zu erlernen. Rene Nichterwitz bewies großes Geschick und Einfühlungsvermögen mit seiner bunten Truppe. Gerne führen wir das Angebot für die nächstjährigen Zweitklässler weiter und bedanken uns herzlich beim Vorarlberger Badminton Landesverband! Schulhomepage (http://www.vobs.at/vs-buetze/) Unsere Schulhomepage findet regen Zuspruch. Fortlaufend wird sie von Frau Maier gewartet (Fotos sichten und bearbeiten, texten etc.). Aus der Statistik > > > > 218 Schüler und 32 Lehrpersonen freuen sich auf die Ferien. 52 Viertklässler verlassen unsere Schule. Der Großteil wird unsere Hauptschule im Dorf besuchen. 14 Kinder werden ein Gymnasium besuchen. Generalsanierung VS Wolfurt Bütze In Absprache mit der Gemeinde findet im Sommer 2011 die Bausubstanzerhebung statt. Sie stellt die Basis für das weitere partnerschaftliche Vorgehen bei diesem Projekt dar. Als Direktor der VS Wolfurt Bütze möchte ich allen Partnern einen herzlichen Dank aussprechen! > In erster Linie meinem Bützeteam! Für das Bemühen, das tolle Engagement, die Motivation und den Ideenreichtum sowie das pädagogische Einfühlungsvermögen! > Unserem Hausteam Karl-Heinz Zuggal, Elfriede Vonach und Andreas. > Vielen Eltern dafür, dass sie sich engagiert einbringen. > Unserem Elternverein, der immer ein offenes Ohr für uns hat! > Den Partnerschulen VS Mähdle und VMS Wolfurt für die angenehme, kollegiale Zusammenarbeit. > Den Kindergärten für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit - sie legen engagiert und kompetent die Grundsteine im Bildungsbereich! > Und - last but not least - der Gemeinde Wolfurt. Bürgermeister Christian Natter, Schulreferentin Vizebürgermeisterin Angelika Moosbrugger und Alex Wohlmuth sind als unsere direkten Ansprechpartner immer da, wenn es um die Bildung der Wolfurter Kinder geht! Dir. Bernd Dragosits Wintersporttag Auch diesen Winter konnten unsere Schüler einen tollen Tag am Bödele erleben. Alle durften ihrem Lieblingswintersport nachgehen: Eis laufen, rodeln oder Schi fahren. Tatkräftige Unterstützung erhielt das Bützeteam von vielen Eltern. Religiöse Feiern Einen wichtigen Anker im religiösen Leben der VS Bütze stellen die gut besuchten Bützemessen für „Frühaufsteher“ dar. Sie wurden vom ReligionslehrerInnenteam, Frau Tomasini und Herrn Pfarrer German Amann, immer gut vorbereitet und kindgerecht begleitet. Bitt- und Dankgottesdienste, Beichten sowie die aufwändige Vorbereitung zur Erstkommunion ergänzen das Angebot. Romana Breier - heuer neu im Team - hat die Zweitklässler bestens auf die Erstkommunion vorbereitet. Markteröffnung Herbst 2010 Leseunterricht Wintersporttag Bildung 19 Schlussbericht der VS Mähdle Ein paar Zahlen Im vergangenen Schuljahr 2010/11 besuchten 158 Kinder in 8 Klassen die Volksschule Mähdle. 9 Kinder wurden als Vorschüler integrativ in den beiden ersten Klassen, und 15 Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf wurden ebenfalls integrativ, verteilt auf 6 Klassen, unterrichtet. Von 40 Viertklässlern haben sich 25 Kinder für die VMS Wolfurt angemeldet, 1 Schüler wird die VMS Schwarzach besuchen und 1 Schülerin wird in die VMS Lochau wechseln. Der Anteil der Kinder, die ins Gymnasium wechseln beträgt ca. 25%. Ich wünsche allen unseren SchülerInnen einen guten Start in ihrer neuen Schule und viel Erfolg für die nächsten Schuljahre. Seit nunmehr 5 Jahren wird an unserer Schule Schülerbetreuung angeboten, welche im vergangenen Schuljahr von 35 Familien in Anspruch genommen wurde. Die Betreuung fand jeweils von Montag bis Freitag von 11:30 Uhr bis 16:30 Uhr statt. Erstmals machte auch der EURO-Bus an der VS Mähdle Station, bot den Kindern Einblick in die Welt unseres Geldes und brachte allerlei Interessantes rund ums Thema EURO mit. Großen Anklang fand auch heuer wieder das Waldprojekt mit Frau Gasser, welches sich wiederum über beide Semester erstreckte und an dem sich alle Klassen beteiligten. An unterschiedlichsten Tagen verbrachten die Kinder bei jedem Wetter den Vormittag im Wald und lernten dabei den Umgang mit der Natur und auch die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt des Wolfurter Waldes kennen. In der Gemeinde gab es Auftritte einzelner Klassen wie bei der Benefizveranstaltung der Albanienhilfe und beim Fest der Begegnung. Auch ein gemeinsamer Besuch des Tanz- und Klangtheaters „Die verlorenen Schritte“ in Bregenz stand auf dem Programm. Durch die Teilnahme an verschiedensten Aktionen konnten wir unter anderem tolle Preise gewinnen: > Ugotchi - einen Bewegungstag mit der Sportunion Vorarlberg für die ganze Schule > Selektissima - Gewinn eines Schulpreises, einer Autorenlesung für das kommende Schuljahr > Leseinititative Vorarlberg - jede Klasse gewinnt einen Büchergutschein in Höhe von € 50,-. Zusatzangebote Mit großer Begeisterung nahmen die Kinder an den verschiedenen unverbindlichen Übungen teil. Neben Bewegung und Sport wurden mehrere Gruppen Englisch für Anfänger und Englisch für Fortgeschrittene angeboten. Erstmals konnten sich Kinder für „Gesunde Ernährung/Kochen“ anmelden. Sich mit Rezepten und der Zubereitung von Lebensmitteln zu beschäftigen, englische Lieder zu singen und Geschichten zu erzählen fand großen Anklang. Auch unsere Schulzeitung „Mä(h)dle- und Buaba Zitung“ wurde von den Klassen gestaltet und 2 x im Jahr herausgebracht. In Zusammenarbeit mit der SUPRO wurde in allen Klassen das Freifach „Eigenständig werden“ angeboten, welches das Ziel hat, Kinder stark zu machen. Mit vielen interessanten Übungen wurden die Kinder zu verstärkter Eigenständigkeit hingeführt. Projekte und gemeinsame Aktionen Eine Vielzahl an Aktivitäten setzte gezielte Impulse in den verschiedensten Bildungsund Erziehungsbereichen. Neben speziellen Elternabenden zu den Themen Schuleinschreibung, Schullaufbahnberatung und Einschulung waren die Eltern auch immer wieder in Klassenprojekte eingebunden. Durch zahlreiche Lehrausgänge und praktische Übungen in den unterschiedlichsten Fächern (Schülerwege abgehen, Verkehrserziehung an der Weberstraße, Besuch von Museen und Ausstellungen, Besuch des Rathauses und des Landhauses, ..) hat Lernen auch immer wieder außerhalb der Schule stattgefunden. 20 Bildung
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20110721_Sommer Wolfurt Wolfurt 21.07.2011 wolfurt SOMMER 2011 Blick ins Gemeindegeschehen Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Vor der Sommerpause darf ich Sie wiederum über aktuelle Themen in unserer Gemeinde informieren. Sternenareal Im Juni haben die Sparkasse Bregenz, das Sternenhotel und das Gasthaus Stern mit einer Reihe von Veranstaltungen endlich die Pforten geöffnet. Lesen Sie dazu mehr auf den Seiten 8, 9 und 21. Nach einer Bauzeit von rund 1,5 Jahren präsentiert sich das neue Gebäude am Sternenplatz in voller Pracht. Die Platzgestaltung wurde noch während der 1. Bauphase entwickelt und mutig umgesetzt. Die vielen positiven Rückmeldungen für den Sternenkomplex und die Platzgestaltung freuen mich ganz besonders. Ich möchte es nicht verabsäumen, mich nochmals bei unseren Nachbarn für die große Geduld und ihr Verständnis zu bedanken. Einen ausführlichen Bericht über den „Tag der offenen Tür“ lesen Sie bitte dann in der Septemberausgabe. Rohner Emil GmbH - Deponie am neuen Standort Nach langem Suchen ist es gelungen, für die Firma Rohner Emil GmbH im Bereich Senderstraße L190 einen geeigneten Standort für die Deponie und Schredderanlage zu finden. Bis Anfang Sommer sollte der bisherige Standort auf dem Gelände der Firma Doppelmayr endgültig geräumt sein. Nun ist es dem Geschäftsführer Christoph Rohner möglich, auch den größten Teil der Geräte- und Maschinenlagerungen aus dem Flotzbach zu verlegen. Lediglich die Holz- und landwirtschaftlichen Gerätschaften verbleiben in Schreibern 7. Damit wird sich die Belastung für den Ortsteil Flotzbach deutlich reduzieren. Erweiterung Güterbahnhof Nach fast 30 Jahren ist allen klar, dass unser Güterbahnhof auf einen neuen Stand gebracht werden muss. Der Containerumschlag hat sich vervielfacht und entspricht zwischenzeitlich längst nicht mehr den heutigen Ansprüchen. Das Terminal Wolfurt ist ein ganz zentraler Umschlagplatz für die gesamte Vorarlberger Wirtschaft. Auch seitens der Bundes- und Landesregierung wurde dem Projekt Güterbahnhof oberste Priorität zugestanden. Jetzt fehlt nur noch die endgültige Freigabe durch den Vor- 2 Aus dem Rathaus Schredderanlage Schotterfang stand der ÖBB-Infrastruktur. Nachdem in den letzten Jahren die Gespräche mit den unterschiedlichsten Partnern immer wieder ins Stocken kamen, haben Bürgermeister Elmar Rhomberg (der Güterbahhof steht auch auf Lauteracher Gemeindegebiet) und ich im Herbst letzten Jahres das Büro „stadtland“ beauftragt, einen Masterplan für die weitere Vorgehensweise zu entwickeln. Dieser wurde Anfang des Jahres vom Land genehmigt. Nun wurde endlich Fahrt aufgenommen und ich hoffe, dass ich Sie in den nächsten Ausgaben über die konkreten weiteren Schritte informieren kann. Hofsteig-Ader - es geht weiter Nach der Umsetzung der 1. Wohnzone an der Achstraße ist das gemeinsame Projekt der Gemeinden Schwarzach, Wolfurt und dem Land Vorarlberg auf Grund der wirtschaftlichen Lage etwas ins Stocken gekommen. Nach Rücksprache mit Landesrat Mag. Karl-Heinz Rüdisser sind die Mittel für die kommenden Jahre nun gesichert. Für Wolfurt bedeutet dies, dass nun die Planungsarbeiten für die zwei Kernzonen Cubus/Rathaus und Rickenbach 2011/12 vorangetrieben werden können. Die Umsetzung der ersten Kernzone soll dann 2013 erfolgen. In unserer Nachbargemeinde Schwarzach werden 2012 die Radwegführung im Pfeller sowie der Umbau der Kreuzung Tobelstraße/Bahnhofstraße in Angriff genommen. Hochwassermaßnahmen Unsere Bauhofmitarbeiter haben in den letzten Wochen alle Schotterfänge unserer Bäche geräumt. Wir sind daher soweit wie möglich für die kommenden Sommergewitter gerüstet. Extremereignisse bleiben aber immer unkalkulierbar. Wir hoffen, dass wir dieses Jahr von Intensivniederschlägen verschont bleiben. Die erste Bauphase für das Hochwasserschutzprojekt Ippachbach / Himmelreichbach ist im Zuge der Bauarbeiten am Sternenplatz bereits umgesetzt worden. Das Gesamtprojekt ist mit den Behörden vorbesprochen und wird im Herbst zur Genehmigung vorgelegt. Noch dieses Jahr sollen die Arbeiten am oberen Teil des Himmelreichbaches und an der Geschiebesperre im Frickenescherweg aufgenommen werden. 2012 erfolgt die Verbauung des verrohten Teiles bis zur Sonnenstraße und anschließend die Renaturierung des unteren Teiles inklusive Retentionsfläche (Nähe Güterbahnhof). Wir hoffen, bis im Herbst die Verhandlungen mit den betroffenen Grundeigentümern positiv abgeschlossen zu haben. Das Hochwasser im August 2010 hat uns die Ausleitung Tobelbach (Höhe Ende Bucher Straße) zu einem erheblichen Teil weggespült. Die Ausleitung muss nun komplett erneuert werden. Das Projekt vom Büro Rudhardt + Gasser wurde vor Kurzem verhandelt und wird noch 2011 mit einer Investitionssumme von ca. EUR 120.000 umgesetzt. Im Rahmen der Hochwassersofortmaßnahmen werden Land und Bund Fördermittel von 85 % zur Verfügung stellen. Liebe Wolfurterinnen und Wolfurter, ich freue mich mit Ihnen auf die vor uns liegende Ferien- und Urlaubzeit. Ich wünsche Ihnen gute Erholung, viel Spaß und kommen Sie alle gesund und munter wieder nach Hause. Ihr Bürgermeister Christian Natter Aus dem Rathaus 3 Veränderungen im Gewerberegister Eintragungen in das Gewerberegister Sebastian Martin Mathies, Finanzdienstleistungsassistent (Ausübung von Tätigkeiten gemäß des Wertpapieraufsichtsgesetzes, Raiffeisenstraße 4; Harald Mayer, Hilfestellung zur Erreichung einer körperlichen bzw. energetischen Ausgewogenheit mittels Bachblüten, Biofeedback oder Bioresonanz, Cranio Sacral Balancing, Auswahl von Farben, Düften, Lichtquellen, Aromastoffen, Edelsteinen, Musik, kinesiologischer Methoden, Aura-Interpretation, Einrichtungsberatung unter radiästhetischen Grundsätzen unter Einbeziehung von Feng Shui, Magnetfeldanwendungen mit Ausnahme der den Ärzten vorbehaltenen Magnetfeldtherapie, durch sanfte Berührung des Körpers bzw. gezieltes Handauflegen an bestimmten Körperstellen mit Ausnahme der den reglementierten Gewerben der Massage und Kosmetik (Schönheitspflege) vorbehaltenen Tätigkeiten wie insbesondere Massagetechniken, die vergleichbar Akupressur und Shiatsu sind bzw. infolge Wärmeentwicklung und damit verbundener Optimierung der Durchblutung von Muskulatur oder Haut einen der Massage oder der Schönheitspflege gleichkommenden Effekt erzielen oder von solchen Tätigkeiten, die dem Massagegewerbe bzw. den Kosmetikern vorbehaltenen Kenntnisse der Hygiene erfordern, Kreuzstraße 2; Daniel Feurle, Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik, Schloßgasse 7a; Dietmar Menghin, Stukkateure und Trockenausbauer, Lorenz-Schertler-Straße 3; Ing. Philipp Oberforcher, MSc, Herstellung von Entwürfen für die Gestaltung von Produkten in Form- und Farbgebung, sowie die optische Gestaltung von Industriearbeiten einschließlich der Anfertigung von Modellen unter Ausschluss von Tätigkeiten, die den Technischen Büros und den Modellbauern vorbehalten sind, Unterfeldstraße 2. Bilgeri & Kohlhaupt OG, Blumenbinder (Floristen), verbunden mit Gärtner (Handwerk), Neudorfstraße 11a; Jürgen Thurnher, Handelsgewerbe, Bahnweg 8; Anna Saksova, Personenbetreuung, Fattstraße 25; Marco Leimegger, Karosseriebau- und Karosserielackiertechniker verbunden mit Kraftfahrzeugtechnik (verbundenes Handwerk), Dammstraße 70; Birgit Strele, Schreibbüros, Brühlstraße 36; Yvon del Valle Gomez, Handelsgewerbe und Handelsagentengewerbe, Engerrütte 18; Manuela Kofler, Handelsgewerbe und Handelsagentengewerbe, Flurstraße 28; Maria Jarecka, Personenbetreuung, Rutzenbergstraße 3/1; Gyöngyi Jakab, Personenbetreuung, Brunnengasse 2; Elke BargehrWirthensohn, Direktvertrieb, Rosenstraße 9c; Bernd Hörfarter, Handelsgewerbe und Handelsagentengewerbe, Frickenescherweg 14. Gewerbelöschungen Michael Rupp, Tischler, eingeschränkt auf die Herstellung von Holzstiegen, Unterlinden 35; Roland Schwendinger, Handelsgewerbe und Handelsagenten, Albert-Loacker-Straße 62c; Manfred Erich Pfeiffer, Handelsagent, Werbungsvertreter, Montfortstraße 84; Darina Mrlianova, Personenbetreuung, Dornbirner Straße 20a; Sebastian Martin Mathies, Finanzdienstleistungsassistent, Raiffeisenstraße 4; Meusburger Immobilien OG, Immobilientreuhänder (Immobilienmakler, Immobilienverwalter, Bauträger) eingeschränkt auf Immobilienmakler, Florianweg 11; Heinz Wolf, Kraftfahrzeugtechnik und Karosseriebauer, Wuhrweg 31; Silwana Magdalena Jappel, Marktfahrer, Herstellung von kunstgewerblichen Artikeln, St. Antoniusweg 19. und Handelsagentengewerbe, Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik, Spediteure einschließlich der Transportagenten, Senderstraße 28. Vonier OG (früher: David, Vonier Optik OEG), Augenoptiker, Kontaktlinsenoptiker, Kreuzstraße 7. Löschung des gewerberechtlichen Geschäftsführers Doppelmayr Transport Technology GmbH, Produktion von Transportmitteln auf Basis der Seiltechnologie in Form eines Industriebetriebes, Holzriedstraße 29, Geschäftsführer gelöscht: Ing. Michael Konrad Doppelmayr. DCC Doppelmayr Cable Car GmbH & Co KG, Unternehmensberatung einschließlich der Unternehmensorganisation, Holzriedstraße 29, Geschäftsführer gelöscht: DI Stephan Wabnegger; DCC Doppelmayr Cable Car GmbH & Co KG, Projektierung, Konstruktion, Herstellung, Montage, Inbetriebnahme und Vertrieb von Cable Car Anlagen und ähnlicher urbaner Verkehrsmittel für den kontinuierlichen Transport von Personen und Gütern sowie deren Service in der Form eines Industriebetriebes, Holzriedstraße 29, Geschäftsführer gelöscht: DI Stephan Wabnegger; DCC Management GmbH, Unternehmensberatung einschließlich der Unternehmensorganisation, Holzriedstraße 29, Geschäftsführer gelöscht: DI Stephan Wabnegger. Standortverlegungen Maria Sorocinova, Personenbetreuung, von Lustenau nach Wolfurt, Fattstraße 25. Slavka Sulakova, Personenbetreuung, von Wolfurt (Felle 8) nach Raggal. Jenni GmbH, Handelsgewerbe und Handelsagentengewerbe, von Wolfurt (Konrad-Doppelmayr-Straße 17) nach Dornbirn; Sigrun Brändle, Damenkleidermacher, von Wolfurt (Knappenweg 12) nach Lauterach; Mangold Elektromaschinen GmbH, Mechatroniker für Elektromaschinenbau und Automatisierung, von Lustenau nach Wolfurt (Holzriedstraße 33); webtourismus.at gmbh, Werbungsmittler, von Wolfurt (Konrad-Doppelmayr-Straße 17) nach Dornbirn, Maria Ondikova, Personenbetreuung, von Feldkirch nach Wolfurt (Lauteracher Straße 27); Elke Strolz, Massage, eingeschränkt auf Shiatsu, von Wolfurt (Unterlindenstraße 24) nach Lauterach. Bestellung eines gewerberechtlichen Geschäftsführers DCC Doppelmayr Cable Car GmbH & Co KG, Projektierung, Konstruktion, Herstellung, Montage, Inbetriebnahme und Vertrieb von Cable Car Anlagen und ähnlicher urbaner Verkehrsmittel für den kontinuierlichen Transport von Personen und Gütern sowie deren Service in der Form eines Industriebetriebes, Holzriedstraße 29, Geschäftsführer: Ing. Hermann Frühstück; DCC Management GmbH, Unternehmensberatung einschließlich der Unternehmensorganisation, Holzriedstraße 29, Geschäftsführer: Ing. Hermann Frühstück, DCC Doppelmayr Cable Car GmbH & Co KG, Unternehmensberatung einschließlich der Unternehmensorganisation, Holzriedstraße 29, Geschäftsführer: Ing. Hermann Frühstück; Doppelmayr Transport Technology GmbH, Produktion von Transportmitteln auf Basis der Seiltechnologie in Form eines Industriebetriebes, Holzriedstraße 29, Geschäftsführer: Ing. Hermann Frühstück. Wiederaufnahme der Gewerbeausübung Jürgen Heinrich Willy Schumann, Versicherungsvermittlung in der Form Versicherungsagent, Konrad-Doppelmayr-Straße 17. Übergang einer Gewerbeberechtigung Emil Rohner GmbH & Co KG, (früher Emil Rohner Betriebs GmbH; Emil Rohner GmbH), Erdbeweger, Baumeister, Handelsgewerbe, eingeschränkt auf den Handel mit Holz, Gewerbsmäßige Beförderung von Gütern mit 23 Kraftfahrzeugen im grenzüberschreitenden Verkehr (grenzüberschreitender Güterverkehr), Konrad-Doppelmayr-Straße 13a. Änderung des Firmenwortlautes JCL Logistics Austria GmbH (früher: JCL Overland Logistics GmbH), Gewerbsmäßige Beförderung von Gütern mit 50 Kraftfahrzeugen im grenzüberschreitenden Verkehr (grenzüberschreitender Güterverkehr), Handelsgewerbe Errichtung einer weiteren Betriebsstätte JCL Logistics Austria GmbH, Unternehmensberatung einschließlich der Unternehmensorganisation, Senderstraße 28. 4 Aus dem Rathaus Neue Mitarbeiterin im Rathaus Victoria Thompson sieht Mutterfreuden entgegen und wird Mitte Juli ihren Karenzurlaub antreten. Mit Nicole Schmid konnte eine kompetente und engagierte Vertretung gefunden werden. Seit 1. Juni arbeitet sie sich in ihr Aufgabengebiet ein und übernimmt sukzessive die Stelle der Sekretärin des Bürgermeisters. Wir wünschen Nicole viel Freude und Erfolg bei ihrer neuen Tätigkeit Nicole Schmid Kostenlose Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren Die kostenlosen Beratungs-Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren werden von der Wolfurter Bevölkerung gerne in Anspruch genommen, daher wird dieses Beratungsangebot wie folgt fortgesetzt: ___________________________________ Sprechstunden Rechtsanwälte von 18:00 - 20:00 Uhr Mittwoch, 3. August 2011, Dr. Claus Brändle Mittwoch, 7. September 2011, Dr. Nikolaus Schertler ___________________________________ Fundamt Fundgegenstände und Fahrräder, welche im 2. Quartal 2011 im Fundamt abgegeben wurden: _________________________________________________________________________ diverse Schlüssel, Handys _________________________________________________________________________ Ebenfalls wurden diverse Fahrräder abgegeben, die während der Amtsstunden beim Gemeindeamt Wolfurt, Fundamt (Tel.-Nr.: 05574/6840-10, Fax: 6840-810, EMail: angelika.koeb@wolfurt.at) besichtigt und an den rechtmäßigen Besitzer ausgefolgt werden können. Direkte Informationen finden Sie auch im Internet unter www.fundinfo.at Angelika Köb Sprechstunden Notar von 18:00 - 19:00 Uhr Mittwoch, 20. Juli 2011, Dr. Kurt Zimmermann ___________________________________ Die Sprechstunden finden jeweils im Rathaus Wolfurt statt. ___________________________________ Notariatsverteilung bei Todesfällen Zur Abwicklung der Verlassenschaften nach Todesfällen von Familienangehörigen wurden vom Bezirksgericht Bregenz die Notare für folgende Termine nominiert: ___________________________________ Bürgermeister-/Wohnungssprechstunde im Sommer: Die Sprechstunden finden jeweils im Rathaus Wolfurt statt. __________________________________________________________________________ Sprechstunden Bürgermeister Christian Natter, 18:00 - 19:30 Uhr Mittwoch, 4. August Mittwoch, 7. September __________________________________________________________________________ Todesfälle jeweils Dr. Nikolaus Ender Jänner, Juni und 01.11. - 12.11. Dr. Ivo Fussenegger Februar, Juli und 13.11. - 26.11. Dr. Richard Huter März, August und 27.11. - 07.12. Dr. E. Michel April, September und 08.12. - 20.12. Dr. Kurt Zimmermann Mai, Oktober und 21.12. - 31.12. Wohnungssprechstunden von Gemeinderätin Elisabeth Fischer, 18:00 - 19:30 Uhr Mittwoch, 6. Juli Mittwoch, 17. August Mittwoch, 31. August __________________________________________________________________________ Vom 13. Juli 2010 bis 10. August 2011 finden auf Grund der Sommerpause keine Sprechstunden statt! __________________________________________________________________________ Aus dem Rathaus 5 Gemeindehaushalt 2010 positiv abgeschlossen Der Rechnungsabschluss 2010 mit Einnahmen und Ausgaben von 18,97 Mio. Euro wurde am 18. Mai 2011 von der Gemeindevertretung einstimmig verabschiedet Die größten Einnahmen Die Einnahmensituation hat sich im 2. Halbjahr 2010 beruhigt, sodass wir für 2011 wieder etwas optimistischer kalkulieren durften. Trotzdem ist die finanzielle Situation nach wie vor sensibel. Nun gilt es, die kommenden Monate genau zu beobachten und auch für 2012 wieder mit Bedacht an die Budgeterstellung heranzugehen. Finanzreferent Bgm. Christian Natter __________________________________________________________________________ Ertragsanteile des Bundes (- 1,32 % gegenüber 2009) 5.232.000,-- Euro __________________________________________________________________________ 5.126.000,-- Euro Kommunalsteuer unserer Firmen (+ 2,32 %) __________________________________________________________________________ 614.000,-- Euro Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung __________________________________________________________________________ 488.000,-- Euro Grundsteuern __________________________________________________________________________ 83.000,-- Euro Zinserträge __________________________________________________________________________ 132.000,-- Euro Erträge aus Beteiligungen __________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________ 1.996.000,-- Euro für Sozialhilfe (+ 9,28 %) __________________________________________________________________________ 883.000,-- Euro Spitalskosten (+ 14,86 %) __________________________________________________________________________ 1.109.000,-- Euro Landesumlage (+ 2,95 %) __________________________________________________________________________ 152.000,-- Euro Landespflegegeld (+ 6,88 %) __________________________________________________________________________ 105.000,-- Euro Wohnbauförderung (- 4,62 %) __________________________________________________________________________ Beiträge an das Land Ausgaben für Personalkosten __________________________________________________________________________ 1.279.000,-- Euro Musikschule (inkl. Lauterach und Schwarzach) __________________________________________________________________________ 1.053.000,-- Euro Verwaltung / Rathaus inkl. Pensionen __________________________________________________________________________ 901.000,-- Euro Kindergärten __________________________________________________________________________ 383.000,-- Euro Bauhof __________________________________________________________________________ 310.000,-- Euro Schulwarte / Raumpflege __________________________________________________________________________ Verschuldung neuerlich gesenkt Trotz der immer noch angespannten Budgetsituation konnte die Gesamtverschuldung neuerlich gesenkt werden und lag am Jahresende bei 1,65 Mio. Euro. Die ProKopf-Verschuldung von 197,20 Euro ist eine der niedrigsten im Land Vorarlberg, der Landesdurchschnitt liegt bei ca. 1.800,-- Euro. Anforderungen an die Gemeinde nach wie vor im Steigen In vielen Bereichen sind es die Gemeinden, die zusätzliche Forderungen und Qualitätsverbesserungen wesentlich mitfinanzieren. So wachsen in unserer Gemeinde, wie auch in vielen anderen, die Ausgaben für Betreuung im Kinder- als auch im Sozialbereich jedes Jahr deutlich an. Der Trend wird in diese Richtung wohl auch anhalten. 6 Aus dem Rathaus Wie wär’s mit einem zünftigen Straßenfest? Zu viele Autos, zu viel Lärm, zu wenig Begegnung. Auch Nebenstraßen sind nicht mehr das, was sie einmal waren. Sackhüpfen, Kreidezeichnen, Radfängi, Ballspielen - ist das wirklich alles vorbei? Wenigstens für ein paar Stunden können Sie das Rad der Zeit zurückdrehen und die Straße in Ihrem Wohnviertel zu einem Ort der Begegnung, des Spielens und des gemeinsamen Feierns machen. Das Schönste daran - Sie erhalten bei der Organisation Unterstützung durch die Gemeinde Wolfurt und das Land Vorarlberg. Denn gelebte Nachbarschaft ist für unser aller Wohlbefinden wichtig. Das Land Vorarlberg Leistet über „Kinder in die Mitte“ (Karoline Diem, Tel.: 05574/511-24148) einen finanziellen Beitrag zum Gelingen Ihres Straßenfests: > Max. € 333,-- gibt es für die Miete von Kinderspielgeräten in der Spielothek, (www.spielothek-wolfurt.at) sowie für die Miete von Bankgarnituren, Zelten usw. > € 111.-- gibt es zusätzlich, wenn das Fest die Auszeichnung „ghörig feschta“ erhält und in diesem Sinne umgesetzt wird (Beratung durch Elke Klien, Tel.: 0664/400 64 34). Die Gemeinde Wolfurt sieht in diesen Straßenfesten einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung der Dorfgemeinschaft und hilft auf mehreren Ebenen: > Organisation einer Straßensperre (nur Nebenstraßen) für den Festzeitraum > Bereitstellung von Tischen und Bänken durch den Bauhof > Verleih von Mehrweggeschirr und Abfalleimern > Kostenlose Kopie von Einladungsblättern im Gemeindeamt Ihr Beitrag besteht darin, gemeinsam mit Ihren Nachbarn die Initiative zu setzen und das Fest auf die Beine zu stellen: > Organisation über Eigeninitiative der Straßengemeinschaft > Einbeziehung des Straßenraums als Fest- und Spielplatz > Kinder- und familienfreundliches Fest > Bewusstes (autofreies) Mobilitätsverhalten der Festteilnehmer Alteingesessene Nachbarn treffen sich zum gemütlichen Hock, neu Zugezogene können sich zwanglos integrieren, Kinder finden eine herrliche Spielgelegenheit – was also spricht dagegen, gemeinsam einen Anlauf zu nehmen? Informationen erhalten Sie bei Burkhard Hinteregger im Gemeindeamt Wolfurt. Telefon: 05574/6840-17 E-Mail: burkhard.hinteregger@wolfurt.at Elisabeth Fischer, Gemeinderätin für Soziales Miteinander Gemeindepanorama 7 Das Sternenareal - der Sternenplatz Ein Meilenstein im Ortsteilzentrum Strohdorf Am Freitag den 17. Juni 2011 konnte in Wolfurt ein neuer Ort der Begegnung eröffnet werden. 200 geladene Gäste nahmen an der Eröffnungsfeier im neuen Hotel teil und wurden durch die Küche des neuen Gasthauses Stern verwöhnt. Landesrat Mag. Karl-Heinz Rüdisser war einer der Ehrengäste der von der Moderatorin Dorothea Schertler begrüßt wurde. Bgm. Christian Natter und der Vertreter der Hotelinvestoren DI Bernd Winsauer ließen die Entstehungsgeschichte in einem Kurzinterview Revue passieren. Mit der Entscheidung, das Sternareal neu zu gestalten, setzte Wolfurt ein Zeichen aktiver Wirtschaftspolitik. Die Arch. Walser/Werle sehen die Überbauung als Neuinterpretation und Weiterentwicklung der gewachsenen räumlichen Strukturen Wolfurts. Die Zielsetzungen der Betreiber wurden kurz vorgestellt. Für die Sparkasse Bregenz durch Vorst. Dir. Mag. Martin Jäger, für das Sternen Hotel durch Dir. Richard Zünd, und für den Bauherrn des Gasthaus Stern deren Geschäftsführer Ferde Hammerer. 8 Gemeindepanorama Die Filiale der Sparkasse präsentiert sich zeitgemäß, innovativ und freundlich. Bei allen Planungsüberlegungen stand der Kunde im Mittelpunkt. Der Sparkasse Bregenz ist die Nähe zum Kunden sehr wichtig. Alle Entscheidungen können damit vor Ort und daher sehr individuell und schnell getroffen werden. Das Sternen Hotel will tolle Dienstleistungen und erstklassige Produkte - zu charmanten, attraktiven Preisen bieten - und Gastfreundschaft, die von Herzen kommt. Dir. Zünd baut daher auf sympathische, aufgeschlossene und engagierte Mitarbeiter, um den Gästen eine persönliche Bindung zum Haus und dessen Charakteren zu gewähren. Nachdem es der Gemeinde in vielen Jahren nicht gelungen war, einen Investor für den Gastronomiebetrieb zu finden der die Wünsche der Bevölkerung erfüllen konnte, ist die Immobiliengesellschaft unserer Marktgemeinde selbst als Bauherr aufgetreten. Mit den beiden innovativen, motivierten Pächtern Thomas Dellagiacoma und Sven Kaminski hat sie Wirte gefunden, die auf Grund ihrer Ausbildung und Karriere die Anforderungen erfüllen können. Endlich wird die Möglichkeit geboten, dass adäquate Räume für Hochzeiten, Familienfeiern oder Vereinsfeiern in einem Gastronomiebetrieb in Wolfurt angeboten werden können. Die Platzgestaltung um den Sternkomplex bietet in Zukunft eine ganz neue Qualität und wird damit ebenfalls wesentlich zur Belebung beitragen. In Summe waren sich alle Besucher des Abends klar: ein neuer Stern ist aufgegangen. Für die Errichtergemeinschaft, Ferde Hammerer Gemeindepanorama 9 Lenkungsteam v.l.n.r.: Durmus Yildiz, Dr. Eva Häfele, Maria Thaler, Elisabeth Fischer Integration als Herausforderung für alle Entwurf des Integrationskonzeptes 2011 der Öffentlichkeit vorgestellt Am 28. April 2011 war es so weit. Gemeinderätin Elisabeth Fischer als Vorsitzende des Sozialausschusses und Projektleiterin Maria Thaler luden in die Aula der Mittelschule Wolfurt ein, wo die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Projektgruppe „Integration“ den Entwurf der Öffentlichkeit präsentieren konnten. Viele Interessierte nahmen die Gelegenheit wahr und machten sich ein Bild über die erarbeiteten Handlungsfelder mit den begleitenden Umsetzungszielen und den geplanten konkreten Maßnahmen. Rege wurde in Kleingruppen diskutiert und die Anregungen aus der Bevölkerung anschließend in das Konzept eingearbeitet. Kernthemen waren Sprachförderung und Bildung die alle Lebensbereiche betreffen. Die Förderung soll so früh wie möglich beginnen, damit alle die gleichen Bildungschancen erhalten. Um das zu erreichen, bedarf es vor allem einer intensiven Elternarbeit. Es wurde auch die Erkenntnis gewonnen, dass ein friedliches Miteinander aller Wolfurterinnen und Wolfurter besonders gut gelingt, wenn eine gegenseitige Akzeptanz gegeben ist und die Begegnungen auf Augenhöhe stattfinden. Die Arbeit der Projektgruppe Integration wurde bestätigt In der darauf folgenden Gemeindevertretungssitzung wurde das Integrationskonzept angenommen. Besonders erfreulich ist der Umstand, dass sich alle Fraktionen darüber einig waren, dass die vielfältigen Maßnahmen zur besseren Integration das positive Lebensgefühl in Wolfurt weiter verstärken werden. Vorbereitung auf die Präsentation am 19. Juni beim „Fest der Begegnung“ Die Idee, das Integrationskonzept in Form von Schmetterlingen und verschiedenen Blumen, die aus Holz gefertigt sind, zu präsentieren, wurde unter der Leitung von Siegi Fink und einer engagierten Mal-Gruppe wirkungsvoll umgesetzt. 10 Gemeindepanorama Farbenfrohe Präsentation beim Fest der Begegnung Höhepunkt und vorläufiger Abschluss der intensiven Arbeit war die öffentliche Präsentation der Eckpfeiler des Konzepts beim Fest der Begegnung am 19. Juni. Gemeinderätin Elisabeth Fischer erklärte im Gespräch mit Moderator Martin Hartmann, wie in gemeinsamer Arbeit die Ideen und konkreten Aufträge entwickelt wurden. Maria Thaler und Jadranko Lesic führten anschließend durch die Präsentation der einzelnen Handlungsfelder und erklärten die verschiedenen Möglichkeiten der Umsetzung. Die bunten Blumen und Schmetterlinge (sie werden dem Ortsbild erhalten bleiben) sorgten für ein farbenfrohes Bühnenbild und eine einprägsame optische Umsetzung. Die dahinter steckende Idee, dass ein gegenseitiges Geben und Nehmen der Schlüssel zum Erfolg ist, wurde von Menschen unterschiedlicher Generationen und Nationen mit Begeisterung präsentiert. Allen Beteiligten ist aber klar, dass der Erfolg der Arbeit letztendlich davon abhängen wird, was von dem Konzept in den nächsten Monaten und Jahren umgesetzt werden kann und wie viele Menschen sich aktiv an diesem wichtigen Vorhaben beteiligen. Herzlichen Dank an alle, die engagiert mitgearbeitet haben. Vor allem danken wir Dr. Eva Häfele für die professionelle und freundschaftliche Prozessbegleitung. Elisabeth Fischer, Gemeinderätin für Soziales Miteinander Gemeindepanorama 11 Hurra - wir sprechen Deutsch Das Interesse an Orientierungskursen in deutscher Sprache ist ungebrochen. Frauen mit fünf verschiedenen Muttersprachen besuchten seit Herbst jeden Montagnachmittag einen Deutschkurs in der Volksschule Bütze. Oft finden diese Frauen dank ihrer Kinder den Weg zum Deutschkurs - etwa über den Vorkindergarten oder den Kindergarten. Dort werden sie von Bärbel Radl und Sandra Erath mit viel Sachkunde und Engagement betreut. Über erste kleine Erfolge wächst in der Regel schnell die Motivation, die deutsche Sprache besser zu erlernen. Der Schwerpunkt liegt im Einüben von alltäglichen Situationen, wie Besuch beim Kinderarzt oder Einkaufen. Heuer haben die Frauen den Kursnachmittag ins „Shanti“ verlegt und konnten dort das Erlernte sofort umsetzten. Dabei wurden sie von Andreas und Sonja zuvorkommend bedient. Damit sich die Frauen ganz auf den Kurs konzentrieren können, werden ihre Kleinsten im nahe gelegenen Kindergarten Bütze betreut. Die Kinder lernen von den Großen und haben so ganz selbstverständlich erste Berührungspunkte mit der deutschen Sprache. Da die Gemeinde Wolfurt und „Kinder in die Mitte“ die Kinderbetreuung finanziell unterstützen, ist eine Teilnahme für jede Frau leistbar. Dass daneben der Spaß nicht zu kurz kommt und viele wichtige Kontakte gepflegt werden können, macht die Deutschkurse doppelt wertvoll. Elisabeth Fischer, GR für Soziales Miteinander Wolfurter Jahrgang 1931 Am 5. April feierte der Wolfurter Jahrgang 1931 bei Jahrgänger Hermann Peter im Gasthof "Engel" dessen 80sten Geburtstag. Nach einer Gedenkandacht in der Pfarrkirche und Gräberbesuch von verstorbenen Jahrgängerinnen und Jahrgängern wurden im Gasthof “ Engel” bei Essen und Getränken alte Erlebnisse und Erinnerungen ausgetauscht. Unser Jahrgänger Siegfried Heim ließ in einer kurzen, launigen und besinnlichen Rede die vergangenen 80 Lebensjahre Revue passieren. Bürgermeister Natter übermittelte in seiner Ansprache an die Anwesenden Grüße und Glückwünsche der Gemeinde für den weiteren Lebensweg. Nach einigen Stunden gemütlichen Beisammenseins beendeten wir mit dem Wunsch eines baldigen gemeinsamen Ausfluges unser Fest. Remig Brauchle für den Jahrgang 1931 12 Gemeindepanorama Frauennetzwerk Regionensprecherinnen Hofsteig der Gemeinden: Schwarzach, Lauterach, Kennelbach, Hard, Höchst, Lustenau, Fussach und Wolfurt Regionensprecherinnen Laiblachtal der Gemeinden: Hörbranz, Lochau, Hohenweiler Gemeinsam mit den anderen Frauensprecherinnen der Gemeinden Vorarlbergs bilden wir das Frauennetzwerk-Vorarlberg. Als Netzwerk werden Informationen zu frauenrelevanten Themen ausgetauscht, Bildungsveranstaltungen organisiert und Kontakte zu anderen Vereinen oder beratenden Organisationen für Frauen hergestellt. Die Frauensprecherinnen sind alle ehrenamtlich tätig. Ziel ist die Gleichstellung von Mann und Frau Das Netzwerk bietet die Möglichkeit zu persönlichen und beruflichen Verbesserungen von Frauen. Durch das Netzwerk können Frauen rascher und oft auch unbürokratischer zu Hilfestellungen und Informationen kommen. Wichtig ist auch die Vernetzung von Frauen. Wir organisieren Sprechtage und Vorträge und hoffen, dass wir mit unserem Engagement einen guten Beitrag für die Gleichstellung leisten. Im Rahmen der 39. Sitzung der FS-Hofsteig und FS-Leiblachtal wurden die Regionensprecherinnen Maria Claessens und Ruth Loitz verabschiedet. Ihr Engagement über 10 Jahre hinterlässt ein gut funktionierendes Netzwerk. Im Sommer findet noch im Rahmen der Regionensitzung eine Verabschiedung mit Monika Lindermayr statt. Nächster FEMAIL-Sprechtag in Wolfurt: Montag 3. Oktober 2011, 16:00 - 18:00 Uhr, Rathaus Wolfurt Kontakt: In einem persönlichen, vertraulichen Gespräch erhalten Sie Informationen zu Ihren Fragen und Unterstützung bei der Klärung und Bearbeitung Ihrer Anliegen. FEMAIL nimmt sich neben Arbeitssuche und Wiedereinstieg auch um Anliegen wie Bildung, Schwangerschaft und Karenz, Ehe bzw. Lebensgemeinschaft, Trennung und Scheidung, Kinder, Pension sowie Einkommen und Beihilfen an. Das Beratungsangebot ist kostenlos und anonym. Yvonne Böhler Bucher Straße 55 Wolfurt Tel. 0664-73822893 E-Mail: yb@aon.at Gemeindepanorama 13 6 Jahre Sprachencafé Wolfurt Monatlich, jeweils am 1. Dienstag, treffen sich Sprachinteressierte um 19:00 Uhr im Alten Schwanen und perfektionieren ihre Sprachkenntnisse. An verschiedenen Tischen sitzen jeweils ein bis zwei Muttersprachler, die die Tischgespräche begleiten und Anregungen bzw. Hilfeleistung bei fehlenden Vokabeln bieten. Gesprochen wird über Gott und die Welt, über Urlaub und Landessitten, über die Arbeit oder das Essen. Angebotene Sprachen sind Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Deutsch. Von Hausfrauen bis zu Lehrpersonen, von Monteuren über Sekretärinnen bis zu Geschäftsleuten spannt sich der Bogen der Interessierten. Das Sprachencafé wird seit Beginn von Karina Gmeiner organisiert. Für Informationen ist sie unter der Tel. 0699 116 99 621 erreichbar. 5 Gemeinden - ein Fluss: Schülerinnen entwickeln Logo-Ideen Schülerinnen der Kreativklasse des BORG Lauterach haben sich mit Hintergründen und Aktivitäten des Kooperationsprojektes "5 Gemeinden - ein Fluss" auseinandergesetzt. Gemeinsam mit ihrem Professor, Herrn Erik Schneider, entwickelten sie in der Freizeit(!) Entwürfe für ein Logo dafür. Das Ergebnis hat die VertreterInnen von Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach und Wolfurt und des Landes bei der Präsentation am 5. Mai im neuen Rathaus Lauterach auf Anhieb überzeugt: Eine der Arbeiten wird im Detail ausgearbeitet und in Zukunft den Wert des regionalen Freizeit- und Erholungsraums an der Bregenzerach auf vielen Wegen weitertragen. Vizebgm. Angelika Moosbrugger 14 Gemeindepanorama „Ein guter Tag“ - der neue 360-Kalender ist da! Der neue 360-Kalender ist ab sofort erhältlich Der 360-Kalender ist seit Jahren ein begehrter und nützlicher Begleiter der Vorarlberger Jugendlichen durch ihr Schuljahr/Lehrjahr. Heuer erscheint der Kalender im neuen Look erstmals zum Schulschluss 2011. Der praktische Planer für 2011/2012 steht ganz unter dem Zeichen der CO2-Kampagne „Ein guter Tag hat 100 Punkte“. Dafür wurde der CO2-Ausstoß für alltägliche Tätigkeiten in Punkte umgerechnet. Im Sinne eines umweltverträglichen Verhaltens sollte jeder Mensch nicht mehr als 100 Punkte pro Tag verbrauchen. Die bewusstseinsfördernde Kampagne veröffentlicht unter www.eingutertag.org Produkte und Handlungen mitsamt den Punkten, die für den CO2-Ausstoß stehen. In einer großen Mitmachaktion kann der CO2-Verbrauch der VorarlbergerInnen mittels Aufklebern im öffentlichen Raum sichtbar gemacht werden. Klima-Gewinnspiel Zeitgleich mit dem Erscheinen des Jugend-Kalenders startet das 360-Gewinnspiel „Klimaschonend durch den Tag!“. Alle Infos dazu sind im 360-Kalender und auf www.360card.at. Bis zum 11. Juli können Jugendliche einen Elektro-Scooter im Wert von € 3.500,-- gewinnen. Der neue 360-Kalender liegt ab sofort im Gemeindeamt, so wie im aha Dornbirn, Bregenz und Bludenz, in Schulen und Jugendzentren auf. 360-Vorarlberger Jugendkarte 6850 Dornbirn, Poststraße 1 Tel.: 05572-372995, Fax 05572-52212-12 office@360card.at, www.360card.at Gemeindepanorama 15 Fahrradwettbewerb 2011 Wolfurt macht mit! Jeder kann mitmachen und gewinnen! Fahrradfahren ist in unserer Gemeinde eine beliebte Freizeitaktivität. Mindestens ebenso gut eignet sich das Fahrrad aber auch als Alltagsverkehrsmittel. Fast die Hälfte aller Autofahrten ist kürzer als 5 km - also Fahrten, die man vielfach gut mit dem Fahrrad zurücklegen könnte. Hievon profitiert nicht nur die Umwelt und wir somit an Lebensqualität, sondern wir stärken und sichern somit unsere Nahversorgung im Ort! Der Fahrradwettbewerb will deshalb Lust machen, sich nun im Sommer nicht nur in der Freizeit, sondern auch bei Alltagswegen verstärkt aufs Fahrrad zu setzen. Der landesweite Fahrradwettbewerb ist nicht auf sportliche Höchstleistungen ausgelegt. Alle Teilnehmer, die bis Mitte September mehr als 100 Kilometer sammeln, nehmen an der Verlosung attraktiver Preise teil. Mitmachen kann jeder, der ein Fahrrad hat! Alle weiteren Informationen gibt`s im Internet unter www.fahrradwettbewerb.at oder direkt im Gemeindeamt. Danke für Landschaftsreinigung Wie alljährlich im Frühjahr fand kürzlich die jährliche Landschaftsreinigung statt. Es haben sich wieder zahlreiche Ortsvereine daran beteiligt, aber auch ganze Familien und viele Einzelpersonen. Obwohl das Umweltbewusstsein insgesamt doch sehr gut ist, gibt es leider immer wieder Menschen, die ihren Müll achtlos wegwerfen oder ganz bewusst in der Natur entsorgen, um Müllgebühren zu sparen. Ich möchte deshalb auf diesem Wege allen freiwilligen Helferinnen und Helfern, die sich an der diesjährigen Aktion beteiligt haben, ganz herzlich danken. Ein ebenso herzlicher Dank geht auch an die Firmen: Bernd Bechter – Erdbewegungen, Schwendinger & Fink GmbH und die Firma Doppelmayr, die uns Fahrzeuge für diese Aktion zur Verfügung gestellt haben. Bürgermeister Christian Natter Bäume und Sträucher an Straßen und Straßenkreuzungen bis 01.08.11 zurück schneiden Bäume und Sträucher, die am Straßenrand zu stark wachsen, sind für Kraftfahrer oft mit Sichtbehinderungen verbunden. Gemeint sind insbesondere Hecken, Bäume an Straßenkreuzungen und Einmündungen. Die dadurch mangelnde Verkehrssicherheit beschwört oft schwierige Situationen herauf. Aber auch entlang gerader Straßenzüge kommt es zu Problemen, dann nämlich, wenn das Benützen der Gehsteige für Fußgänger beschwerlich ist wegen überhängender oder heraushängender Sträucher. Sie gehören auf die Grundstücksgrenze zurück geschnitten! Die Anrainer von Straßen werden daher gebeten, schon im eigenen Interesse bzw. in eigener Verantwortung solche Gefahren umgehend zu beseitigen. Ansonsten müsste die Gemeinde gemäß AVG auf Rechnung und Gefahr des Grundstückseigentümers die Behinderungen entfernen lassen. Sylvester Schneider 16 Umwelt 1. Wolfurter Radtag Da Wolfurt in der glücklichen Lage ist, gleich über zwei kompetente Fahrradfachgeschäfte zu verfügen, veranstaltete die Gemeinde in Zusammenarbeit mit diesen Fachgeschäften den 1. Wolfurter Radtag zum Auftakt des Fahrradwettbewerbs am 8. April 2011. Bei strahlendem Wetter stand das Fahrrad auf dem Wolfurter Marktplatz im Mittelpunkt, ein Aktionsnachmittag unter dem Motto „Wolfurt macht sich radfit“. Eine besondere Attraktion war der KTM Truck, der die neuesten Elektrofahrräder präsentierte. Unsere Fahrradfachhändler gaben kompetent Auskunft und die Elektrofahrräder konnten gleich an Ort und Stelle ausprobiert werden. So manche Besucher erkundeten mit Begeisterung die Umgebung und wurden vom „Fahrrad-Virus“ infiziert. Besondere Schnäppchen konnten die Besucher bei der Fahrradversteigerung von Fundrädern, dessen Erlös einem sozialen Zweck zu Gute kommt, ergattern. Ein fleißiges Team der Firma Integra brachte beim Fahrrad-Frühjahrsputz so manches Fahrrad wieder zum Strahlen. Balance und Geschicklichkeit konnte bei einem interessanten Parcours auf der Kellhofstraße getestet werden. Die richtige Helmeinstellung wurde von der Aktion „Sichere Gemeinden“ unterstützt und geprüft. Clown Nano begeisterte mit seinen Späßen auf ganz „kleinen“ sowie „verdrehten“ Fahrrädern Groß und Klein. Kinderschminken rundete das vielfältige Angebot des 1. Wolfurter Radtages ab. Wer nach so viel Aktionen noch eine Stärkung brauchte, war bei der gesunden Jause, organisiert durch eine Klasse der Mittelschule Wolfurt, genau richtig. Dieser Aktionsnachmittag war eine gelungene Zusammenarbeit. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten, die die Durchführung des 1. Wolfurter Radtages ermöglichten. GR Yvonne Böhler, GR Robert Hasler, GR Elisabeth Fischer Umwelt 17 Gemeinsam für die Wirtschaft! Die Wirtschaft Wolfurt lud am 24.05.2011 zur Mitgliederversammlung in den Cubus ein. Eingeladen waren alle Unternehmer und Unternehmerinnen mit Sitz in Wolfurt, die somit automatisch als passive Mitglieder der Wirtschaft Wolfurt geführt werden. Bei kulinarischen Köstlichkeiten nützten die Unternehmer die Zeit zum „Netzwerken“. Gemeinderätin Yvonne Böhler konnte rund 90 Personen begrüßen. Bürgermeister Christian Natter freute sich über die rege Teilnahme und richtete einführende Worte an die Mitgliederversammlung über die Wichtigkeit und Solidarität der Unternehmen in Wolfurt. Kernteam von links nach rechts: Bereits seit dem Jahr 1996 setzt sich die „Wirtschaft Wolfurt“ für Wirtschaftstreibende in der Marktgemeinde ein. An erster Stelle steht das Bestreben, gemeinsam mit den Unternehmen aus Handel, Gastronomie, Gewerbe, Industrie und Dienstleistung den Einwohnern eine funktionierende Nahversorgung und ein gutes gesellschaftliches Zusammenleben in Wolfurt und in der Region zu bieten. Gemeinderätin Yvonne Böhler und Gerald Klocker führen zusammen die Agenden der WiWo. In einer Präsentation wurden die Aufgaben und Ziele erläutert. Unterstützt werden die beiden von einem ehrenamtlich arbeitenden Kernteam, welches einstimmig von den anwesenden aktiven Mitgliedern (Mitgliedsbeitrag 40,-- €) gewählt wurde. Ein weiterer Programmpunkt war Elvira Freuis, die mit ihrem Kabarett „Menschenkenntnis“ wertvolle Tipps auf humorvolle Art und Weise für die Unternehmer gab. Als kleines Dankeschön überreichte die Wirtschaft Wolfurt ihren Mitgliedern die neuen Mappen der Wirtschaft Wolfurt mit Block und Kugelschreiber. Gerald Klocker – Gemeinde Wolfurt Paul Hinteregger – Handel – Musikhaus Hinteregger Wolfgang Schwärzler – Handel – Bienenhaus Susanne Mathis – Handel Nahversorgung – Schwanen Andreas Gorbach – Gastro – Shanti Yvonne Böhler – Gemeinderätin für Wirtschaft Manfred Schrattenthaler - Mitglied der Gemeindevertretung, Wirtschaftsausschuss Mag. Jürgen Adami – Raiba – Finanzen KR Walter Eberle – Handwerk – Fend und Eberle – Sachverständiger – Wirtschaftsbund-Obmann Unsere Aktivitäten 2011 > > > > > > > > > > Handwerker Schule einkaufen - radfahren „Tu dir selbst Gutes und stärke den Wirtschaftsstandort Wolfurt“ Unternehmernacht im Sternen - Preopening Event Gastroführer mit Gasthäusern in Wolfurt Wochenmarkt lfd. Aktionen Lehrlingstag am 30.06.2011 für Lehrlinge im 1. Lehrjahr und deren Ausbildner Wirtschaftsempfang am 23.09.2011 im Cubus Herbstmarkt am 25.09.2011 Weihnachtsaktion 2012 Reise nach Brüssel in Planung Wir sind bemüht, diverse Aktionen zusammen mit den Unternehmern zu entwickeln, organisieren und realisieren. Wir freuen uns auf Ihre Anregungen und eine gute Zusammenarbeit! Gemeinderätin Yvonne Böhler im Namen des Kernteams Informationen erhalten Sie unter E-Mail: wirtschaft@wolfurt.at Yvonne Böhler, Gemeinderätin für Wirtschaft und Nahversorgung 18 Wirtschaft Exkursion zum Bustechnik Service-Center Wolfurt Im Rahmen der Umweltwoche 2011 organisierten die Gemeinderäte Robert Hasler und Yvonne Böhler zusammen mit dem Umwelt- und Wirtschaftsausschuss eine Exkursion zum Bustechnik Service-Center Wolfurt. (=BSC) Dort konnten sich die Gmeindemanda- > Jährlich werden hier 600 Busreparaturen / Service durchgeführt. tare und Mitglieder des e5-Teams über > Rund 100 Busreparaturen sind es im gewerblichen Service. (Externe Kunden). das Programm ÖKOPROFIT informieren. > 11500 Buswaschungen werden pro Jahr durchgeführt und dies mit fast keiner (ÖKOlogische PROjekte Für Integrierte Chemie, die nur zum Abschluss des Waschganges gegen Kalkbildung auf dem Umwelt-Technik). Lack erforderlich ist. Helmut Hopfner (Werkstättenleiter), Gerhard Mayer (Regionalmanagement) und Stefan Birkel als Berater im Rahmen des Projektes ÖKOPROFIT informierten über ihren Betrieb. Mit 28 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern inkl. Lehrlingen liegen die Hauptaufgaben in der Wartung, im Service und in der Unfallinstandsetzung. Die Firma BSC ist selbst ein mit ÖKOPROFIT zertifizierter Betrieb und ist sich der Verantwortung gegenüber der Umwelt als größte Buswerkstätte in Vorarlberg bewusst. Ein Umweltteam setzt die Zielwerte und daraus folgenden Maßnahmen gemäß dem Umweltleitbild um. Hauptaugenmerk wird auf Einsparungen und Kontrolle gelegt. Dabei werden genaue Umweltkennzahlen analysiert: > Stromverbrauch – pro Fläche > Stromverbrauch – pro Arbeitsstunde > Wasserverbrauch – pro Waschung. Ökologische Investitionen rentieren sich. Spätestens bei der „Abfall-Entsorgung“ ist der Profit spürbar, so Helmut Hopfner. Die Ziele sind klar definiert: z.B.: > Laufender Austausch und Ersatz von gesundheits- und umweltschädlichen Arbeitsmitteln Flächendeckendes Abfalltrennsystem zur Erfassung von Wertstoffen Reduzierung der Druckgaspackungen Lichtsteuerungen für Einsparungen beim Stromverbrauch Umstellung von 1 Liter Getriebeölgebinden auf Fasssystem > > > > Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter kann bei diesem Projekt seinen Beitrag leisten und ist motiviert. Gesellschaftliche Verantwortung, Nachhaltigkeit und bewusster Umgang mit der Umwelt, um den Lebensraum für künftige Generationen zu erhalten. Durch die regelmäßige Zertifizierung nach der ÖKOPROFIT Methode zeigt BSC dieses Engagement nach innen und außen. Langfristig ist der Profit auch wirtschaftlich spürbar. Für die interessante Betriebsvorstellung und herzliche Bewirtung möchten wir uns bei allen Mitarbeitern von Bustechnik Service-Center Wolfurt bedanken. Yvonne Böhler, Gemeinderätin für Wirtschaft und Nahversorgung Wirtschaft 19 Yvonne Böhler, Michaela Konzett, Christian Natter Walter Heim, Michaela Konzet Siegfried Jakob, Michaela Konzett, Richard Fischer Physiotherapie-Praxis Michaela Konzett eröffnet Mit vielen Gästen feierte Michaela Konzett die Eröffnung ihrer Praxis für Physiotherapie in Wolfurt, Weberstraße 8. Zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft fanden sich in der Lebenshilfe-Werkstätte Wolfurt ein, um mit Michaela Konzett die Eröffnung ihrer Praxis für Physiotherapie zu feiern. Wolfurts Bürgermeister Christian Natter überbrachte Glückwünsche für den Schritt in die Selbständigkeit, ebenso wie die Wirtschafts-Gemeinderätin Yvonne Böhler. Zudem waren unter den Gästen der Obmann der Lebenshilfe Bregenz/Hofsteig Richard Fischer, der Leiter der Lebenshilfe-Werkstätte Wolfurt Walter Heim, Siegfried Jakob von Gleichweit Heilbehelfe, Christoph Ölz (Gehölz, Baumpflege), Bernhard Hagen (Hagen PR) und zahlreiche Freunde und Bekannte. Vielfältige Dienstleistungen Michaela Konzett, die nach einer abgeschlossenen Fach-Ausbildung in Konstanz bislang als Physiotherapeutin für die Lebenshilfe Vorarlberg tätig war, bietet in ihrer neuen Praxis ein breit gefächertes Spektrum an Dienstleistungen an: Von manueller Therapie bei Beschwerden des Bewegungsapparates, Bewegungstherapie bei neurologischen Erkrankungen, Prävention (Sturzprävention, Osteoporosevorbeugung und Mobilisationstraining im Bereich Geriatrie) bis hin zur arbeitsmedizinischen Beratung (Empfehlung und Maßnahmen zur ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung). NEU: Gastroführer für Wolfurt, Schwarzach und Bildstein Mit Eröffnung des „Hotel Sternen“ und „Gasthaus Stern“ wurde unser vielseitiges Gastronomie-Angebot erweitert. Dies war für uns der Anlass, alle unsere guten Gasthäuser in Wolfurt und Umgebung in Form eines Folders zu präsentieren. Praktisch und handlich - ideal für jede Tasche - ideal für unterwegs! Ob bei einem Ausflug, Wanderung oder einer Tour mit dem Fahrrad – der Gastroführer ist immer griffbereit. Neben kulinarischen Köstlichkeiten bietet unsere Gastronomie in Wolfurt auch die Möglichkeit für Treffpunkte. Erfüllen doch unsere Gasthäuser auch soziale Aufgaben, da dort eine Kommunikation stattfindet und Bekanntschaften geschlossen werden können. Gerade jetzt im Sommer finden sich herrliche Gastgärten und kühle Erfrischungen im Ort. Unsere Gastroführer finden Sie in der Gemeinde und in allen Gasthäusern in Wolfurt zum Mitnehmen. Nutzen Sie die Angebote und lassen Sie sich verwöhnen! Die Gastronomiebetriebe in Wolfurt freuen sich auf Ihren Besuch! Yvonne Böhler, Gemeinderätin für Wirtschaft und Nahversorgung 20 Wirtschaft
  1. wolfurt
20110321_Frühling Wolfurt Wolfurt 21.03.2011 wolfurt FRÜHLING 2011 Blick ins Gemeindegeschehen Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Das erste warme Frühlingswochenende liegt hinter uns. Viele haben bereits die Obstbäume geschnitten, die Arbeiten im Garten haben begonnen. Die immer wärmer werdenden Tage laden förmlich dazu ein, wieder nach draußen zu gehen. Über Umweltthemen - Stichwort Japan, Energieautonomie, CO2 etc. wird täglich in großen Lettern in den Medien berichtet. Unser Mobilitätsverhalten ist diesbezüglich ein wichtiger Faktor. Nützen wir die kommenden Jahreszeiten, vermehrt zu Fuß zu gehen, das Fahrrad zu benützen oder auf das öffentlich Verkehrsangebot umzusteigen. Sie schonen damit nicht nur die Umwelt, sondern steigern damit Ihre eigene Gesundheit. In dieser Ausgabe finden Sie einige Aktivitäten zu diesen Themen. Wanderweg nach Buch wieder frei begehbar Im Oktober vergangenen Jahres musste der beliebte Wanderweg nach Buch über die Alte Bucherstraße wegen Absturzgefahr gesperrt werden. Die Starkniederschläge im Sommer hatten auch hier ihre Spuren hinterlassen. Über die Wintermonate wurden die Abrutschstellen saniert, Wasserdurchlässe eingebaut und der Weg neu geschottert. Er präsentiert sich nun wieder "in altem Glanz" und ist ab sofort frei benützbar. Ich bedanke mich bei Alois Müller und seinen Mannen für die großartige Unterstützung und die Koordination dieser Baustelle. Jahrgängertreffen - Bericht in der Wolfurt-Information Es ist kein Geheimnis, dass uns das Soziale Miteinander in unserer Gemeinde am Herzen liegt. Viele Menschen tragen, meistens ehrenamtlich, sehr wesentlich dazu bei. Die Treffen und Ausflüge der einzelnen Jahrgänger sind ebenfalls ein positiver Bestandteil unseres dörflichen Lebens. Wir haben daher die Anregung aufgenommen, in Zukunft über diese Jahrgänger-Aktivitäten unter der Rubrik „Gemeindepanorama“ zu berichten. Wir bitten aber um Verständnis, dass wir diese Berichterstattung in einem gewissen Rahmen halten müssen. Es ist daher vorgesehen, in Zukunft über die „Runden Jahrgängertreffen“ (50, 60, 70 etc.) zu berichten. Auch besteht die Möglichkeit, solche Ausflüge anzukündigen. Es sei bei dieser Gelegenheit erwähnt, dass aus Datenschutzgründen keine Adresslisten ausgegeben werden dürfen. Allerdings sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bürgerservice gerne bereit, kuvertierte Einladungen mit den jeweiligen Adressetiketten der Jahrgänger zu versehen und zu versenden. Wir werden in Zukunft diesen Service kostenlos zu Verfügung stellen. Wir bitten, die Berichte und Fotos direkt an Victoria Thompson zu senden. 2 Aus dem Rathaus Verkehrsführung „Obere Straße“ - Sternenplatz Wohl kaum ein Thema hat in den letzten Monaten so viele Wolfurterinnen und Wolfurter beschäftigt wie das Thema „Obere Straße“. Es war Aufgabe der Gemeindemandatare, verschiedene Lösungen zu beurteilen. Die Straße für den motorisierten Verkehr durchgängig zu halten und mit gestalterischen und baulichen Maßnahmen die Situation für Fußgänger und Fahrradfahrer zu verbessern ist nicht nur politisch, sondern auch in der Bevölkerung breit getragen. Lesen Sie dazu den Bericht von GR Hans Fetz auf Seite 11. Die Arbeiten im Sternenareal sind im Plan. Nun haben die Tätigkeiten am Platz voll begonnen. Gilt es doch, die meisten Leitungen neu- bzw. umzulegen. Der Himmelreichbach wird entsprechend dem Hochwasserschutzprojekt vergrößert und ebenfalls unter dem Sternenplatz neu verlegt. Dadurch ist es notwendig, dass der komplette Baustellenbereich weitestgehend total gesperrt werden muss. So ein großes Bauvorhaben ist immer mit erheblichen Belastungen verbunden. Ich bedanke mich daher ganz besonders bei allen Anrainern für das entgegengebrachte Verständnis. Freuen wir uns auf die Eröffnung am Samstag, den 18. Juni 2011, zu der ich jetzt schon die gesamte Bevölkerung recht herzlich einladen möchte. Der genaue Festablauf wird noch frühzeitig bekannt gegeben. Leitbild, eine wichtige Richtschnur im Gemeindeleben Vor vier Jahren wurde unser „Gemeinde-Leitbild“ verabschiedet und veröffentlicht. Es wurden fünf zentrale Handlungsfelder definiert und entsprechende Leitlinien entwickelt. In den Grundwerten des Leitbildes ist nachzulesen, dass diese Handlungsrahmen für die Entscheidungsträgerinnen und -träger in Wolfurt und Orientierung für Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Institutionen sind. Ein Leitbild hat aber nur dann Bedeutung, wenn es im täglichen Leben auch Anwendung findet. Auch ist das Leitbild kein starres Bekenntnis, sondern soll durchwegs Entwicklungen zulassen und auf Veränderungen reagieren. Die Gemeinde wird daher in den kommenden Jahren zu Leitbildveranstaltungen einladen. Jeweils eines der fünf Handlungs- felder wird Schwerpunkt sein. Die Abende sollen informieren, aber auch zur Diskussion auffordern. Bildung ist momentan ein ganz zentrales Thema. In diesem Umfeld stehen uns große Herausforderungen bevor. Manche behaupten, es wird kein Stein auf dem anderen bleiben. Wir starten daher unsere Veranstaltungsreihe mit einem interessanten Vortragenden am Freitag, 6. Mai um 20:00 Uhr im Cubus. Die Veranstaltung wir aus Anlass des 10-Jahres-Jubiläum gemeinsam mit dem „Haus für Kinder“ organisiert. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher - lesen Sie dazu mehr auf Seite 22. Ich freue mich mit Ihnen auf einen hoffentlich schönen Frühling! Euer Bürgermeister Christian Natter Aus dem Rathaus 3 v.l.n.r.: Hermann Hopfner, Matthias Sieber, Dieter Gorbach, Jürgen Angerer, Thomas Plangger, Mike Berneker, Siegfried Weber, Kurt Klauser, Peter Gunz, GR Hans Fetz, Bgm. Christian Natter. Bauhof - eine wichtige Dienstleistungsabteilung unserer Gemeinde Unsere Mitarbeiter im Bauhof sind tagtäglich in der Gemeinde unterwegs und daher unmittelbar im Kontakt mit unseren Bürgerinnen und Bürgern. Sie sind unmittelbare Ansprechpartner für die Bevölkerung und gleichzeitig vielfach wahrgenommene Repräsentanten unserer Gemeinde. Ihr Aufgabengebiet ist vielfältig und anspruchsvoll: Betreuung und Instandhaltung unserer hochsensiblen Wasserversorgung und des Kanalnetzes, Straßeninstandhaltung, Schneeräumung, Pflege der Wanderwege, Gräben, Bäche, Rückhaltebecken und deren Räumung, Betreuung unserer Freizeitanlagen, Gestaltung und Pflege der immer größer werdenden Außenanlagen an Straßen, Plätzen und bei öffentlichen Gebäuden, um nur die Wichtigsten zu nennen. Das Bauhofteam steht aber auch für allgemeine Dienstleistungen innerhalb der Gemeindestruktur zur Verfügung. Um all diesen Anforderungen gerecht zu werden, war uns klar, dass wir die internen Abläufe, die Organisationsstrukturen, die räumliche Situation im Bauhof selbst und das Erscheinungsbild unserer Mitarbeiter verändern und erneuern müssen. Wie bereits in der letzten Wolfurt-Information berichtet, haben alle Bauhofmitarbeiter, deren Abteilungsleiter Thomas Plangger, Gemeindesekretär Dr. Sylv Schneider und Bürgermeister Christian Natter unter Leitung von Dr. Wolfgang Herburger in einem eineinhalbtägigen Workshop die bestehenden Strukturen hinterfragt und Lösungen für die heutigen und zukünftigen Anforderungen erarbeitet. Es wurden Umsetzungsmaßnahmen und Ziele formuliert. Monatliche Besprechungen der Bauhofmitarbeiter sollen den laufenden Prozess erleichtern und gleichsam garantieren. Umstellungen im täglichen Arbeitsablauf können sofort eingefordert und entsprechend abgestimmt werden. Inzwischen hat ein weiteres Treffen der gesamten Gruppe stattgefunden. Die im Workshop vereinbarten Maßnahmen wurden auf ihre Umsetzung überprüft und die weiteren Schritte fixiert. Einige Beispiele, was bereits umgesetzt wurde: > Arbeitseinteilung wurde genauer definiert, die Arbeitsvorbereitung verbessert, damit ist eine deutliche Effizienzsteigerung möglich. > Im Bauhof wurde mit viel Eigenleistung ein neues Büro errichtet und die Sanitäranlagen verbessert. Werkstatt und Lagerflächen wurden neu strukturiert. Ein kleiner Küchenblock wurde bereits im letzten Jahr eingebaut. Die Arbeits- und Aufenthaltsqualität im Bauhof wurde damit erheblich verbessert. > Die Mitarbeiter wurden mit einer einheitlichen Arbeitskleidung ausgestattet. Damit soll einerseits die Sicherheit gewährleitstet sein, andererseits wurde damit das Erscheinungsbild den heutigen Anforderungen angepasst. > Jeder Bauhofmitarbeiter ist mit einem Notizblock ausgestattet und nimmt gerne Anregungen und Hinweise unserer Bevölkerung auf, um diese dann unverzüglich an die entsprechenden Stellen zur Bearbeitung weiterzuleiten. > Der in die Jahre gekommene Wasserbus wurde durch ein neues, modernes Fahrzeug getauscht. Ausgestattet mit einer Kleinwerkstatt und einem Stromaggregat ist es nun z.B. möglich, Arbeiten an Wasserleitungen direkt vor Ort, ohne wiederholtes Fahren in den Bauhof, um spezielle Rohrteile fertig stellen zu können, zeitsparend zu finalisieren. Ich bedanke mich bei allen meinen Mitarbeitern für die aktive Teilnahme am Workshop und die Entwicklung der Maßnahmen und deren Umsetzung. Bürgermeister Christian Natter 4 Aus dem Rathaus Conny Klocker Andrea Dorn Carmen Skarlounik André Meusburger Dienstjubiläen und Pensionierungen bei Gemeinde Auch bei der Weihnachtsfeier 2010 konnten wieder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre langjährige Betriebszugehörigkeit geehrt bzw. nach Erreichen des Pensionsalters in den Ruhestand verabschiedet werden. Ihr 25-jähriges Dienstjubiläum konnten gleich 4 Bedienstete feiern: > Conny Klocker beendete 1979 ihre Ausbildung am Institut St. Josef mit Auszeichnung. Von 1981 bis 1991 war sie am Kindergarten Strohdorf tätig. Nach einer Unterbrechung, während der sie sich ganz ihrer Familie widmete, stieg sie 1997 wieder in ihren Kindergartenberuf ein und übernahm 1999 die Leitung des Kindergartens Bütze. Diese Aufgabe nimmt sie mit großem Engagement wahr. Beispielgebend passt sie sich - zusammen mit ihrem Team - den laufend ändernden Ansprüchen an einen modernen Kindergarten an. > Ebenfalls am Kindergarten Bütze kann Andrea Dorn auf eine 25-jährige Karriere im Kindergarten zurückblicken. Nach 8 Jahren im Kindergartendienst der Gemeinde Kennelbach und einer familiären Unterbrechung trat sie 1992 ihren Dienst als Kindergartenhelferin in Wolfurt an. Mit ihrem liebevollen Umgang mit den Kindern, großem Organisationsgeschick und stetiger Einsatzbereitschaft ist sie die gute Seele des Kindergartens und eine wertvolle Stütze des „Bütze-Teams“. > Am 1.10.1985 begann Carmen Skarlounik, als damals erster Lehrling Vorarlbergs im Gemeindebereich, ihre Tätigkeit in der Gemeindebuchhaltung. Nach ihrem Lehrabschluss mit Auszeichnung wurde sie im Anschluss an die Lehre in ein festes Dienstverhältnis übernommen. Mit ihrer Erfahrung und speditiven Erledigungsweise ist sie in allen Bereichen der Finanzabteilung bestens bewandert. Auch sportlich kann Carmen auf eine stolze Karriere zurückblicken, gewann sie doch 1994 eine Bronzemedaille im Slalom bei der Versehrtenolympiade in Lillehammer. > André Meusburger startete seine musikalische Berufslaufbahn bei der Militärmusik Vorarlberg und kam nach Gastspielen an der Musikschule Dornbirn und dem BORG Egg 1988 als Lehrer für Querflöte an unsere Musikschule. Zehn Jahre später wurde André zum Direktor der Musikschule bestellt, die er auch heute leitet. Neben seinen musikalischen Qualitäten zeichnet sich André vor allem durch organisatorisches Geschick aus. Der stete Zuwachs an Schülern, die Erweiterung und Umstrukturierung der nunmehrigen Musikschule am Hofsteig, die hervorragende Qualität, die sich durch viele Preisträger bei den diversen Wettbewerben zeigt, sind ein beredtes Zeugnis davon. Als erste und einzige Japanerin im Dienst der Gemeinde Wolfurt begann Shizue Murakami nach einer Ausbildung in Japan und Wien, sowie verschiedenen Stationen der Tätigkeit 1988 als Lehrerin für klassischen Gesang an der Musikschule. Mit Kompetenz und reichem Erfahrungsschatz gelang es ihr, einer großen Anzahl von Schülerinnen und Schülern die Freude an der Musik und im Besonderen am Gesang zu vermitteln. Mit Ende des Schuljahres 2009/10 trat Shizue nach 22 Jahren an der Musikschule in die Pension über. Bürgermeister Christian Natter bedankte sich bei den Geehrten für die Betriebstreue und wünschte ihnen weiterhin viel Erfolg bei ihrer Arbeit zum Wohle der Bevölkerung. Aus dem Rathaus 5 Veränderungen im Gewerberegister Eintragungen in das Gewerberegister Sandra Mager, Handelsgewerbe und Handelsagentengewerbe, Gartenstraße 12a; Dominic Holzer, Finanzdienstleistungsassistent, LorenzSchertler-Straße 1; Maria Ewa Smiejczak, Personenbetreuung, Unterhub 9; Dr. techn. DI Peter Meusburger, Ingenieurbüros (Beratende Ingenieure) für Maschinenbau, Unterlinden 30; Slavka Faberova, Personenbetreuung, Hofsteigstraße 23; Hilaria Stefanidesova, Personenbetreuung, Martinsweg 13/7; Manuela Kofler, Falten von Geschenkschachteln, Flurstraße 28; Dominik Reiner, Finanzdienstleistungsassistent, Lauteracher Straße 10, Joachim Kohler, Reinigungsgewerbe, Hausbetreuungstätigkeiten, Holzriedstraße 33, Gebhard Anton Strohmaier, Handelsgewerbe und Handelsagentengewerbe, Inselstraße 19c; Christian Lener, Tischler, verbunden mit Modellbauer, Bootbauer, Binder, Drechsler, Bildhauer (Handwerk), Bützestraße 21; Christiane Gliebe, Lebens- und Sozialberatung, eingeschränkt auf Beratung, Coaching, Counselling und Betreuung im individuumsorientierten Bereich im Zusammenhang mit beruflichen Themen, Unterlinden 4e; Martin Laritz, Tischler, verbunden mit Modellbauer, Bootbauer, Binder, Drechsler, Bildhauer (Handwerk), Bucher Straße 32; Manuela Eibl, Handels- und Handelsagentengewerbe, Unterlinden 28; Margit König, Solarium Verabreichung von Speisen in einfacher Art und Ausschank von nicht alkoholischen Getränken und von Bier in handelsüblichen verschlossenen Gefäßen, Unterlinden 5; Alena Benedikova, Personenbetreuung, Lauteracher Straße 27; DHL Logistics (Schweiz) AG, Niederlassung Wolfurt, Lagereiunternehmungen, Senderstraße 16; Matthias Dominik Gmeiner, Grafiker, Achstraße 33; Thomas Gerd Fischer, Gastgewerbe, Gasthaus Kreuz, Dornbirner Straße 1; Rene Giesinger, Organisation von Events, Knappenweg 9. eistungsassistentin, Bahnhofstraße 9; Richard Josef Winder, Organisation von Veranstaltungen, Seminaren, Schulungsveranstaltungen und Events, Unternehmensberatung einschließlich der Unternehmensorganisation, Dornbirner Str. 14f. Änderung des Firmenwortlautes Schwärzler GmbH (früher Schwärzler Betriebs GmbH), Spengler (Handwerk) verbunden mit Kupferschmiede, Kesselstraße 52. Standortverlegungen Beata Kovacsova, Personenbetreuung, von Wolfurt Schmerzenbildstraße 55 nach Feldkirch; Viera Gliganicova, Personenbetreuung, von Wolfurt Unterhub 9 nach Fußach; Roland Schwendinger, Handelsgewerbe und Handelsagenten, Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik, von Lauterach nach Wolfurt Albert-LoackerStraße 62c; Christian Wilburger, Werbeagentur von Wolfurt Bogenstraße 45 nach Hittisau; Gabriela Filipkova, Personenbetreuung, von Hard nach Wolfurt Martinsweg 13/7; Dagmar Hörburger, Handelsgewerbe und Handelsagenten, von Wolfurt (Sonnenstraße 18) nach Wolfurt Lerchenstraße 11; Alena Drabantova, Personenbetreuung, von Wolfurt Achstraße 43 nach Au; Anna Pobisova, Personenbetreuung, von Strasshof an der Nordbahn nach Wolfurt Rutzenbergstraße 49; Maria Hatinova, Personenbetreuung, von Wolfurt (Schmerzenbildstraße 55) nach Wolfurt Neudorfstraße 1; Manuel Ischepp, Anbieten von Hausbetreuungstätigkeiten als persönliche Dienste an nicht öffentlichen Orten, bestehend aus der Beaufsichtigung des ordnungsgemäßen Zustandes von Liegenschaften, der Pflege von Außenanlagen durch Rasenmähen, Schnee schaufeln, kaputte Glühbirnen wechseln, Asphaltflächen kehren, Grünanlagen bewässern, die Reinhaltung der Müllsammelplätze überprüfen und diese nachreinigen, Kehren und Waschen von Stiegenhausfenstern und Außentüren, Reinigung von Stiegen, Handläufen und Kehren des Kellers, das Ölen von Türen, Mitteilungen bzw. Beschwerden der Eigentümer und Mieter an die Hausverwaltung weiterleiten, sowie Botengänge, von Hard nach Wolfurt Kesselstraße 10a; Franja Nikolic, Handelsgewerbe, von Leopoldsdorf im Marchfelde nach Wolfurt Wälderstraße 13/2 Errichtung einer weiteren Betriebsstätte Kühne + Nagel Gesellschaft m.b.H., Spediteurgewerbe, Konrad-Doppelmayr-Straße 17; Cashpoint Agentur & IT-Service GmbH, Vermittlung von Kunden zu Buchmachern/Wettbüros, unter Ausschluss der Tippannahme, Achstraße 1. Bestellung eines gewerberechtlichen Geschäftsführers Hans Majer GmbH, Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger, Brückenweg 5a, Geschäftsführer: Stefan Majer. Berufsdetektei Marent OG, Sicherheitsgewerbe (Berufsdetektive, Bewachungsgewerbe), Geschäftsführer: Uwe Marent, Engerrütte 1/6. Löschung des gewerberechtlichen Geschäftsführers Hans Majer GmbH, Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger, Brückenweg 5a, Geschäftsführer gelöscht: Johann Majer. Übergang Gewerbeberechtigung aufgrund einer Umgründung Gewerbeinhaber: ÖBB-Shared Service Center Gesellschaft mbH, früher Gewerbeinhaber: ÖBB-Dienstleistungs Gesellschaft mbH umbenannt in ÖBB-IKT GmbH, Gastgewerbe (Betriebsküche „Güterbahnhof Wolfurt“), Senderstraße 20. Löschung einer weiteren Betriebsstätte Vögele Shoes GmbH, Handelsgewerbe (mit Ausnahme der bewilligungspflichtigen gebundenen Handelsgewerbe), eingeschränkt auf Einzelhandel mit Schuhen und Zubehör, Wolfurt, Güterbahnhof; Sparkasse Bregenz Bank Aktiengesellschaft, Theaterkartenbüro, Wolfurt, Wälderstraße 2. Österreichische Post Aktiengesellschaft, Werbemittelverteiler, Wolfurt, Schulstraße 1. Gewerbelöschungen Alfred Marte, Konzession für das Baumeistergewerbe, Fattstraße 66; Robert Karlinger, Organisation von Events, Albert-Loacker-Straße 53/3; Erich Winder, Tischler, Hofsteigstraße 40; Gebhard Anton Strohmaier, Warenpräsentator, Inselstraße 19c; William Remy, Handelsagent, Dornbirner Straße 27; Lino Schweighofer, Versicherungsvermittlung in der Form Versicherungsagent, Konrad-Doppelmayr-Straße 17; MAD WOLF motorcycles GmbH, Handelsgewerbe und Handelsagenten, Kraftfahrzeugtechnik (Handwerk), eingeschränkt auf die Entwicklung, Herstellung und Montage von Motorrädern, Holzriedstraße 33; Christine Ellinger, Versicherungsvermittlung in der Form Versicherungsagent, Konrad-Doppelmayr-Straße 17; Maria Nazadova, Personenbetreuung, Felle 8; Dominik Reiner, Finanzdienstleistungsassistent, Lauteracher Straße 10; Claudia Nagele, Finanzdienstl Änderung des Firmenwortlautes Eaton GmbH (früher: Moeller Gebäudeautomation GmbH), Handelsgewerbe, Holzriedstr. 33. Erweiterung des Berechtigungsumfanges Doppelmayr Seilbahnen GmbH, Fabrikmäßige Erzeugung, Konstruktion, Herstellung, Montage vor Ort, Inbetriebnahme, Reparatur von Schiliften, Seilbahnen aller Art, Förderungsanlagen für Personen und Waren, von Lagereinrichtungen, Maschinen und Maschinenteilen, sowie von Zubehör zu den vorerwähnten Erzeugnissen, Rickenbacherstraße 10. Änderung des Gewerbewortlautes Marcel Melchior Meyer, Zusammenführen von Vermögensanlageninteressierten mit befugten Vermögensberatern im Namen und Auftrag dieser Unternehmer, unter Ausschluss der den gewerblichen Vermögensberatern vorbehaltenen bzw. den dem Wertpapieraufsichtsgesetz unterliegenden Beratungs-, Vermittlungs- und Vermögensverwaltungstätigkeiten (Vermögensberater-Assistent), Inselstraße 15/3. Abmeldungen von Standorten Wettstandort, BET2WIN, Achstraße 2, Wolfurt. 6 Aus dem Rathaus Gemeindebudget 2011 Das Budget für das Jahr 2011 wurde am 26.1.2011 in der Höhe von EUR 19,55 Mio. (Vorjahr EUR 18,22 Mio.) einstimmig von der Gemeindevertretung beschlossen. Die leichte Erholung der wirtschaftlichen Situation lässt eine bessere EinnahmenSituation erwarten, was uns in der Umsetzung von verschiedenen Projekten entgegenkommt. So beträgt das Investitionsvolumen im heurigen Jahr beinahe EUR 5 Mio. Alleine in die Verbesserung der Hochwassersituation werden 2011 ca. EUR 1,2 Mio. investiert. Gebühren und Abgaben Im Dezember hat sich die Gemeindevertretung einstimmig zur Anpassung verschiedener Abgaben und Gebühren entschlossen. Trotz dieser Maßnahme zählen die Tarife in Wolfurt immer noch zu den günstigsten im Vergleich zu anderen Gemeinden. Beiträge an das Land 2.066.400,-- € Sozialhilfe-Umlage __________________________________________________________________________ 1.148.300,-- € Landesumlage __________________________________________________________________________ 850.000,-- € Spitalbeiträge für Wolfurter Bürgerinnen und Bürger __________________________________________________________________________ 183.000,-- € Beitrag zum Landes-Pflegegeld __________________________________________________________________________ 101.500,-- € Beitrag für Wohnbauförderung __________________________________________________________________________ Schuldenstand Durch den bewussten Umgang mit den zur Verfügung stehenden Mitteln ist es auch heuer nicht notwendig, neue Darlehen aufzunehmen. Die Rückzahlungen im laufenden Jahr belaufen sich auf ca. EUR 230.000,-- und reduzieren unseren Schuldenstand auf EUR 1,43 Mio. Die Pro-Kopf Verschuldung beträgt dann ca. EUR 171,-- und zählt zu einer der Niedrigsten im Lande. Die wesentlichsten Aufwendungen: Beiträge an Gemeinde-Immobiliengesellschaft Beteiligung Sternen, Hockeyhalle __________________________________________________________________________ 1.160.000,-- € Wasserschutzbau __________________________________________________________________________ 800.000,-- € Grunderwerb __________________________________________________________________________ 335.500,-- € Neubau Gemeindestraßen __________________________________________________________________________ 213.900,-- € Direkte Vereinsförderung __________________________________________________________________________ 182.700,-- € Sanierung Straßen __________________________________________________________________________ 150.000,-- € Sanierung Wassernetz __________________________________________________________________________ 1.420.000,-- € Aus dem Rathaus 7 Aktuelle Zahlen aus dem Rathaus 2006 2007 2008 2009 2010 Gemeldete Personen (inkl. Zweitwohnsitz 8.307 8.373 8.378 8.362 8.367 __________________________________________________________________________ Geburten gesamt 82 92 80 81 85 davon Österreicher 73 82 75 68 77 davon Ausländer 9 10 5 13 8 __________________________________________________________________________ Sterbefälle gesamt Eheschließungen 47 43 54 17 60 39 55 31 52 38 Kostenlose Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren Die kostenlosen Beratungs-Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren werden von der Wolfurter Bevölkerung gerne in Anspruch genommen, daher wird dieses Beratungsangebot wie folgt fortgesetzt: ___________________________________ Bautätigkeit 2010 Neubauten: Einfamilienhäuser 30 22 16 12 19 __________________________________________________________________________ Mehrfamilienhäuser 3 1 3 1 2 __________________________________________________________________________ Betriebsgebäude 2 2 2 4 2 __________________________________________________________________________ Sprechstunden Rechtsanwälte von 18:00 - 20:00 Uhr Mittwoch, 4. Mai 2011, Dr. Claus Brändle Mittwoch, 1. Juni 2011, Dr. Nikolaus Schertler Mittwoch, 6. Juli 2011, Dr. Wolfgang Hirsch ___________________________________ Zu- und Umbauten: Wohnhauszu- und -umbauten 25 11 17 31 36 __________________________________________________________________________ Betriebsgebäudeum- und -zubauten 21 11 9 4 3 __________________________________________________________________________ Sonstige Bewilligungen: Planabweichungen 12 22 16 13 11 __________________________________________________________________________ Mängelbescheide (Benützungsbewilligungen) 39 53 49 43 49 __________________________________________________________________________ Sonstige Bauwerke/Bescheide 41 66 126 100 76 __________________________________________________________________________ Einstellung von Baumaßnahmen 4 4 1 8 __________________________________________________________________________ Bauanzeigen/Baufreigabebescheide 16 13 13 9 9 __________________________________________________________________________ Heizungsbewilligungen 0 0 2 1 0 __________________________________________________________________________ Abbruchbewilligungen bzw. Anzeigen 0 0 2 5 11 __________________________________________________________________________ Werbe- und Hinweistafeln 5 8 6 11 3 __________________________________________________________________________ Solaranlagen bzw. Fotovoltaikanlagen *) 17 13 18 24 27 __________________________________________________________________________ *) Solar- und Fotovoltaikanlagen werden inzwischen häufig zusammen mit der Neubaubewilligung und der Rest ebenfalls mittels Freigabebescheid erledigt Sprechstunden Notar von 18:00 - 19:00 Uhr Mittwoch, 18. Mai 2011, Dr. Klaus Ender ___________________________________ Die Sprechstunden finden jeweils im Rathaus Wolfurt statt. ___________________________________ Notariatsverteilung bei Todesfällen Zur Abwicklung der Verlassenschaften nach Todesfällen von Familienangehörigen wurden vom Bezirksgericht Bregenz die Notare für folgende Termine nominiert: ___________________________________ Urgenzen von Bescheidauflagen 25 32 52 80 79 __________________________________________________________________________ Urgenz von Fertigstellungsmeldungen 52 58 16 24 32 __________________________________________________________________________ Todesfälle jeweils Dr. Nikolaus Ender Jänner, Juni und 01.11. - 12.11. Dr. Ivo Fussenegger Februar, Juli und 13.11. - 26.11. Dr. Richard Huter März, August und 27.11. - 07.12. Dr. E. Michel April, September und 08.12. - 20.12. Dr. Kurt Zimmermann Mai, Oktober und 21.12. - 31.12. Sonstige Bescheide Grundteilungen 27 17 22 15 24 __________________________________________________________________________ Kanalanschlussbescheide 19 32 24 12 21 __________________________________________________________________________ Kanalbeitragsbescheide 33 25 34 29 23 __________________________________________________________________________ Wasseranschluss - Mitteilungen 18 23 24 12 19 __________________________________________________________________________ Wasseranschlussbeitragsbescheide 40 37 28 36 22 __________________________________________________________________________ Althaussanierungsanträge 28 17 20 78 144 __________________________________________________________________________ Schallschutzfenster 2 2 1 7 5 __________________________________________________________________________ Stand: 31. Dezember 2010 8 Aus dem Rathaus Ist Ihr Reisepass noch gültig? So kommen Sie zu Ihrem neuen Reisepass bzw. Personalausweis: > Beantragen Sie - so Sie Ihren Hauptwohnsitz in Wolfurt haben - bei der Bürgerservicestelle zeitgerecht Ihren Reisepass bzw. Personalausweis. > Für die Erstausstellung eines Reisepasses bzw. Personalausweise bringen Sie bitte folgende Urkunden mit: - Geburtsurkunde - Staatsbürgerschaftsnachweis - Heiratsurkunde - Für minderjähr. Kinder aus geschiedener Ehe - Obsorgebeschluss und Scheidungsurteil mit Rechtskraftsdatum - Für minderjähr. Kinder - muss ein Elternteil als gesetzl. Vertreter mitkommen und einen Reisepass vorlegen. - Foto vom Fotografen (darf nicht älter als 6 Monate sein) Diese Unterlagen - ausgenommen aktuelles Foto, Reisepass - sind nicht erforderlich, falls Sie im Besitz eines Reisepasses sind, welcher nicht länger als 5 Jahre abgelaufen ist. Zu beachten ist: > Fingerabdrücke sind ab dem Alter von 12 Jahren für den Reisepass erforderlich. > Eintragung von Kindern im Reisepass der Eltern ist nicht mehr möglich. > Bestehende Kindermiteintragungen verlieren ab dem 15. Juni 2012 ihre Gültigkeit. Die Gültigkeit des Reisepasses, in dem sich die Kindermiteintragung befindet, bleibt jedoch unberührt. > Der Reisepass ist in allen Staaten der Welt gültig. Bitte beachten, dass der Personalausweis nicht in allen Staaten gültig ist. > Informieren Sie sich rechtzeitig über die speziellen Einreisebestimmungen Ihres Urlaubszieles (Visa, Gültigkeitsdauer des Reisedokumentes usw.) www.bmeia.gv.at/aussenministerium/buergerservice/reiseinformation.html Gültigkeit Reisepass ab 12 Jahre Reisepass bis 12 Jahre Reisepass bis 2 Jahre Personalausweis ab 16 Jahre Personalausweis bis 16 Jahre 10 Jahre 5 Jahre 2 Jahre 10 Jahre 5 Jahre Gebühren € 69,90 € 30,00 kostenlos € 56,70 € 26,30 Denken Sie daran: Bei jeder Reise muss ein gültiges Reisedokument (Reisepass oder Personalausweis) mitgeführt werden (auch bei Reisen in die EU-Staaten!) Die Anträge der Reisepässe und Personalausweise werden über das Gemeindeamt wöchentlich an die BH-Bregenz gebracht. Die Ausstellung der Reisedokumente dauert ca. 10 Arbeitstage (ohne Gewähr). Auskünfte erhalten Sie gerne bei der Marktgemeinde Wolfurt - Bürgerservicestelle Angelika Köb (Tel.: 05574 / 6840-10 und E-Mail: angelika.koeb@wolfurt.at) oder Melanie Amhof (Tel.: 05574 / 6840-16 und E-Mail: melanie.amhof@wolfurt.at) Fundamt Kostenlose Beratung in Grundstücks-und Immobilienangelegenheiten: Richard Richter, gerichtlich beeideter Ortssachverständige für Immobilien, wird sein Wissen und seine Berufserfahrung den Bürgern und Bürgerinnen kostenlos zu folgenden Beratungsterminen zur Verfügung stellen: Fundgegenstände und Fahrräder, welche im 1. Quartal 2011 im Fundamt abgegeben wurden: diverse Schlüsse, optische Brillen Ebenfalls wurden diverse Fahrräder abgegeben, die während der Amtsstunden beim Gemeindeamt Wolfurt, Fundamt (Tel.-Nr.: 05574/6840-10, Fax: 6840-810, E-Mail: angelika.koeb@wolfurt.at) besichtigt und an den rechtmäßigen Besitzer ausgefolgt werden können. Direkte Informationen finden Sie auch im Internet unter www.fundinfo.at Angelika Köb Rathaus Wolfurt, 18:00 - 20:00 Uhr __________________________________________________________________________ Mittwoch, 20. April 2011 __________________________________________________________________________ Mittwoch, 25. Mai 2011 __________________________________________________________________________ Aus dem Rathaus 9 Vorankündigung für alle Jahrgänger 1961 Reserviere dir das Datum 17.9.2011 für unseren eintägigen Jubiläumsausflug. Wir fahren mit dem Schiff nach Meersburg und lassen den Tag im neuen Hotel Stern in Wolfurt gemütlich ausklingen. Eine persönliche und detaillierte Einladung erhältst du noch zeitgerecht. Bitte sende uns dazu deine E-Mail Adresse an: ch.hinteregger-@gmx.at. Bist du neu in Wolfurt? Auch über deine Teilnahme würden wir uns freuen! Grillen - des einen Freud des anderen Leid! Mit dem Frühlingserwachen fängt auch wieder die lang ersehnte Garten- und damit auch die Grillsaison an. Was gibt es schöneres als in der freien Natur die selbst gegrillten Köstlichkeiten zu genießen. Und was ein echter Grillprofi ist, der schwört auf seinen Holzkohlengrill. Doch ist des einen Freud möglicherweise auch des anderen Leid. Rauch- und Duftwolken machen leider nicht an der Grundstücksgrenze Halt, und der Nachbar kann den Grillfreuden möglicherweise nicht dasselbe abgewinnen, wie der eifrige Grillmeister. Vor allem dann, wenn die Fenster zugerammelt werden müssen, um nicht „geräuchert“ zu werden, oder wenn danach an der frisch gewaschenen Wäsche in Nachbars Garten das komplette Grillmenü erschnuppert werden kann. Gleiches gilt natürlich auch für die stark im Trend liegenden Feuerschalen und Feuerkörbe, die zwar Lagerfeueratmosphäre verbreiten mögen, dem Nachbarn aber möglicherweise die Sommerabende vergällen. Deshalb - Grillen und Feuerschalen ja, aber denken Sie auch an Ihre Nachbarn! Die persönliche Freiheit und das individuelle Vergnügen finden auch hier ihre Grenzen am Rücksichtnahmegebot gegenüber den Nachbarn. Empfohlene Rasenmäherzeiten Montag - Freitag: 8:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 19:00 Uhr Samstag: 9:00 - 12:00 Uhr Für alle anderen lärmerzeugenden Maschinen wie Holzsägen, Häcksler etc. sind die selben Zeiten empfohlen. Im Sinne gutnachbarschaftlicher Beziehungen bedanken wir uns für Ihr Verständnis! Kundmachung - Einladung zur 23. Vollversammlung der Genossenschaftsjagd Wolfurt Die Vollversammlung 2010 der Genossenschaftsjagd Wolfurt wird gemäß § 4 der Genossenschaftssatzungen auf Dienstag, 17. Mai 2011, um 19:00 Uhr, im Gasthaus „Adler“ einberufen. Tagesordnung: 1. Mitteilungen 2. Vorlage der Jahresrechnung 2010/2011 und Verwendung des Jagdpachtertrages 3. Bestellung von Rechnungsprüfern 4. Genehmigung der Verhandlungsschrift der 22. Vollversammlung vom 27.04.2010 5. Allfälliges Hinweis: Ist die Vollversammlung zum festgesetzten Zeitpunkt nicht beschlussfähig, so wird sie nach Ablauf einer halben Stunde bei unveränderter Tagesordnung ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder und der auf die Mitglieder entfallenden Stimmen beschlussfähig. Bürgermeister Christian Natter 10 Gemeindepanorama Verkehrsführung „Obere Straße“ - Sternenplatz Die obere Straße, bestehend aus Bregenzer Straße, Kirchstraße, Hofsteigstraße, ist für Wolfurt von großer Bedeutung und erfordert deshalb eine sensible Mobilitätsplanung. Einerseits erschließt sie die Siedlungsgebiete östlich der L 3, andererseits ist sie eine zentrale Achse für Radfahrer und Fußgänger und hat eine wichtige Funktion als Schul- und Kindergartenweg. Um diesen Ansprüchen noch besser gerecht zu werden, hat eine Arbeitsgruppe intensiv über mehrere Monate analysiert, Verkehrsdaten erhoben und versucht, die verschiedensten Gesichtspunkte zu bewerten. Verkehrszählungen ergaben, dass vor der Sperre, aufgrund der Sternenbaustelle, die obere Straße von täglich ca. 1.600 KFZ, während der Sperre von ca. 800 KFZ befahren wurde. Gleichzeitig wurden an der L 3 zu denselben Zeiten 10.400 bzw. 11.100 KFZ gezählt. Davon kann abgeleitet werden, dass der Verkehr bei einer Durchfahrtssperre zu einem erheblichen Teil auf die untere Straße verlagert würde, andererseits die obere Straße stark beruhigt würde. Bei den sehr intensiven Diskussionen innerhalb der zuständigen Ausschüsse ging es nicht nur um „schließen oder öffnen“. Die Möglichkeit der kurzen Wege innerhalb unseres Dorfes, die gute Erreichbarkeit der Geschäfte, das gegenseitige Miteinander aller Verkehrsteilnehmer und damit die Verbesserung für Fußgänger und Fahrradfahrer, die gestalterischen Ansprüche, aber auch die Tatsache der zusätzlichen Belastung der Bevölkerung an der Hauptstraße waren wichtige Themen. Nach langen Beratungen hat sich der Ausschuss für Dorfentwicklung und Raumplanung mit einer großen Mehrheit für die Durchgängigkeit für KFZ mit entsprechenden Begleitmaßnahmen entschieden. Auch bei der sehr gut besuchten Infoveranstaltung am 28. Februar im Cubus wurde diese Vorgehensweise durch die Wolfurterinnen und Wolfurter zum größten Teil bestätigt. Genauere Informationen sind auf unserer Homepage: www.wolfurt.at abrufbar. Basierend auf den Ergebnissen der Informationsveranstaltung und den Gesprächen innerhalb der Gremien hat die Gemeindevertretung in ihrer letzten Sitzung daher folgenden Beschluss gefasst: > Die Gemeindevertretung gibt ein Bekenntnis zur Durchgängigkeit des Verkehrs auf der oberen Straße ab. (gemeinsamer Antrag von ÖVP, SPÖ und FPÖ - 3 Gegenstimmen GRÜNE) > Damit ein Miteinander aller Verkehrsteilnehmer möglich und die Sicherheit der Schwächeren gewährleistet ist, sollen Zonen mit reduzierter Geschwindigkeit sowie bauliche und gestalterische Maßnahmen umgesetzt werden. Der Gemeindevertretung ist dazu binnen eines Jahres ein Konzept inkl. Kostenschätzung und Umsetzungsfahrplan vorzulegen. (gemeinsamer Antrag von ÖVP und SPÖ - 2 Gegenstimmen FPÖ) Die baulichen Maßnahmen sollen wenn möglich im Zusammenhang mit den geplanten Hochwasserinvestitionen einhergehen, damit die Umsetzungen zu vernünftigen Kosten möglich sind. Wir werden Sie bezüglich der weiteren Vorgehensweise laufend informieren. Im Außenbereich des Sternenareals sind inzwischen die großen Bagger aufgefahren. Es sei in diesem Zusammenhang erwähnt, dass dieser Straßenbereich durch die Gemeindevertretung einstimmig von Wälderstraße auf Sternenplatz umbenannt wurde. Hatten in der Vergangenheit doch immer wieder Nicht-Ortskundige Probleme, sich auf der Wälderstraße zu orientieren. Ca. EUR 550.000,-- inkl. MwSt. werden von der Gemeinde in dieses Projekt investiert. Davon können alleine EUR 227.000,-- für die Verbesserung der Hochwassersituation am Himmelreich zugeordnet werden. Für diesen Anteil erhalten wir von Bund und Land 60 % Förderung. Der Anteil der Sternen-Errichtergemeinschaft beträt EUR 77.000,-- und kann in Abzug gebracht werden. Noch nicht berücksichtigt sind ca. EUR 100.000,-- für Planung, Beleuchtung, Gestaltungsmaßnahmen u.Ä. Wir sind sicher, dass durch diese erste verkehrsberuhigte Zone (Shared Space) in diesem Zentrum Wolfurts eine ganz neue, lebenswerte Situation entstehen wird. Wir sind überzeugt, dass auch die unmittelbaren Nachbarn profitieren und damit hoffentlich für die Belastungen der letzten 1,5 Jahre „entschädigt“ werden. Bitte Eröffnungstermin vormerken: Samstag, 18. Juni 2011! Hans Fetz, Gemeinderat für Infrastruktur Gemeindepanorama 11 Integrationkonzept Im November 2010 und im Februar fanden die letzten beiden Workshops statt. Die „Projektgruppe Integration“, das sind kompetente Personen aus dem Schul-, Jugend- und Kindergartenbereich, aus Politik, Wirtschaft und verschiedenen Kulturkreisen, hat sich beim Prozess zur Entwicklung des Integrationskonzepts rege beteiligt. Es wurden folgende Handlungsfelder diskutiert und Anregungen für konkrete Maßnahmen gemacht: > Sprache und Bildung __________________________________________________________________________ > Elternarbeit und Elternbildung __________________________________________________________________________ > Freizeit und Kultur __________________________________________________________________________ > Wohnen, Nachbarschaft und Begegnung __________________________________________________________________________ > Wirtschaft und Arbeitsmarkt __________________________________________________________________________ > Soziales und Gesundheit __________________________________________________________________________ > Religion __________________________________________________________________________ Das gemeinsame Diskutieren und Auseinandersetzen mit dem Thema Integration war für uns alle eine Bereicherung. Damit auch die Wolfurter Bevölkerung die Gelegenheit bekommt, sich über unsere bisherige Arbeit zu informieren, laden wir alle am Donnerstag, 28. April 2011, 20:00 Uhr, recht herzlich in die Aula der Mittelschule ein! Die Projektgruppe freut sich über eine rege Diskussion zu den einzelnen Handlungsfeldern. Beim „Fest der Begegnung“ am 19. Juni 2011 wird dann das fertige Integrationskonzept der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Maria Thaler, Projektleiterin; Elisabeth Fischer, Gemeinderätin für Soziales 12 Gemeindepanorama Fest der Begegnung mit Präsentation des neuen IntegrationsLeitbildes Bereits vor zwei Jahren entwickelte sich auf einem Kultur-Stammtisch die Idee, in Wolfurt ein Fest der kulturellen und menschlichen Begegnung zu veranstalten. Diese Idee griff der Kulturkreis gerne auf und nach mehr als einem Jahr Vorlaufzeit, in der die verschiedensten Gruppierungen auf ihr Interesse an einer Mitwirkung angesprochen wurden, ist es nun so weit: das Fest der Begegnung nimmt Formen an. Als gemeinsame Veranstalter treten Kulturkreis und Marktgemeinde Wolfurt auf. Am Sonntag, 19. Juni 2011 findet auf dem Parkplatz hinter dem Vereinshaus ein buntes Treiben statt. Auf einer Bühne treten ab 11:00 Uhr die verschiedensten Gruppen auf, angefangen bei Bürgermusik, Trachtengruppe und Kirchenchor bis hin zu einer serbischen Folkloregruppe, der Gruppe Latinoamericanto (mit Musik aus Südamerika), einer Trommelund Gesangsgruppe des African Club Vorarlberg und einem Musikclown aus Griechenland. Der Musiker John Gillard plant einen völkerverbindenden Chant. Alle drei Wolfurter Schulen sind mit tollen Beiträgen auf der Showbühne vertreten, ebenso der Jugend- und Kulturverein [´wa´wa]. Die Wolfurter Kindergärten gestalten die Tischdekoration fürs Fest. Einer der Programmpunkte des Tages bildet auch die Präsentation des neuen Integrations-Leitbildes von Wolfurt. Neben kulinarischen Höhepunkten aus den verschiedensten Ländern (z.B. Spanferkel aus Serbien, afrikanische und südamerikanische Küche, Fladen aus der Türkei ebenso wie typische Vorarlberger Kost, sowie Kaffee und Kuchen durch den Elternverein) gibt es als Highlight für die Kinder eine Riesen-Hüpfburg. Bei Schlechtwetter findet die Veranstaltung im Cubus statt. Genauere Informationen entnehmen Sie bitte dem monatlichen Veranstaltungskalender und dem Flyer, der an alle Haushalte verschickt wird. Für Fragen steht der Kulturkreis Wolfurt gerne zur Verfügung: E-Mail: kulturkreis.wolfurt@gmx.at oder Tel: 0664-4403613 (Susanne Mohr). Einladung: Mitmachen beim VölkerChant Was ist das? Es gibt in Wolfurt 52 Nationen (!), die miteinander leben und eine Dorfgemeinschaft bilden. Wir möchten einmal ausprobieren, wie diese verschiedenen Stimmen und Sprachen zusammenklingen. Ein Chant ist ein einfacher, kurzer Gesang. Wir laden Menschen aus allen Nationen ganz herzlich ein, bei diesem Projekt dabei zu sein. Wer nicht so gerne singt, kann sich auch als Übersetzer oder vielleicht mit einem Instrument beteiligen. John Gillard, Künstler und Musiklehrer, wird die Gruppe organisieren und begleiten. Während der Aufführung wird ein Video über die Entstehung des Projektes gezeigt. Bei Fragen stehen wir dir gerne zur Verfügung - bitte ruf an: 0664/4672441 (Vizebgm. Angelika Moosbrugger) oder eine E-Mail an: an.moos@aon.at Gemeindepanorama 13 „Gumpigo Dunnschtag“ und „Funken“ im Seniorenheim Am 03. März 2011 veranstalteten die „Wolfurter Läbbe“ das mittlerweile schon zur Institution gewordene Kaffeekränzchen im Seniorenheim, wobei nebst Musik, Speis und Trank heuer eine tolle Faschingseinlage der VS Mähdle das Fest umrahmten. Außerdem wurde kräftig das Tanzbein zur Musik von „Oskar“ geschwungen. Die Läbbe überraschten und begeisterten mit ihren Tanzkünsten und ihrem Eifer und hinterließen beinahe so manches „gebrochene Herz“ bei unseren Bewohnerinnen ... Den „Läbbe“ mit ihrem Chef Hans-Peter Mathis an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die Abwechslung und die schönen Stunden, die unsere Bewohnerinnen und Bewohner mit ihnen verbringen durften! Am 11. März 2011 fand zum sechsten Mal unser „Funken“ im Seniorenheim statt. Wie immer errichtete die „Rickenbacher Funkenzunft“ einen Funken im Garten, wobei dieses Mal die Form einer Pyramide gewählt wurde. Aufgestellt wurde dieses Meisterwerk wie gewohnt in perfekter Manier von Anton Klettl, Michael Feuerstein und Edwin Schwärzler. Organisiert wurde dies vom Obmann der Funkenzunft, Harald Greber, und das Feuerwerk wurde dankenswerterweise von Gerold Pointner zur Verfügung gestellt. Unsere Bewohnerinnen und Bewohner waren schon alle versammelt, als pünktlich um 16:45 Uhr der Funken entzündet wurde. Speziell freute uns die Anwesenheit unseres Bürgermeisters Christian Natter und unserer Gemeinderätin für Soziales, Elisabeth Fischer, sowie einiger Bediensteten des Rathauses. Bgm. Christian Natter eröffnete den Funken, der wie üblich von ehrenamtlichen Musikern/innen umrahmt wurde. Unsere Küche präsentierte ausgezeichnete Funkenküchle, Funkenschübling sowie Glühwein, insgesamt waren ca. 150 Personen anwesend. Um ca. 18:00 Uhr wurde das Feuerwerk zur Freude aller Anwesenden angezündet. Ich darf mich namens unserer Bewohnerinnen und Bewohner bei den Mitwirkenden der Rickenbacher Funkenzunft, der Feuerwehr Wolfurt sowie Gerold Pointner herzlich für ihre Arbeit zum Wohle unserer Bewohner/innen bedanken und freue mich auf einen neuerlichen „Funken“ im Seniorenheim im nächsten Jahr! GF Mag. Erich Gruber 14 Gemeindepanorama Preisverleihung des 10. Wettbewerbes „Menschengerechtes Bauen“ Das Institut für Sozialdienste (IfS) und die Redaktion der Vorarlberger Nachrichten (VN) haben den 10. landesweiten Jubiläums-Wettbewerb erfolgreich abgeschlossen und im Landhaus in Bregenz feierlich die Auszeichnungen verliehen. Ziel war es, die Bewusstseinsbildung für barrierefreies Bauen zu stärken und besondere Projekte zu würdigen. Als Anerkennung für außergewöhnliche menschengerechte Projekte überreichte Landeshauptmann Sausgruber Urkunden und Plaketten. Bei diesem 10-jährigen Jubiläum wurde besonderen Wert auf innovative Ideen und Initiativen gelegt, die Menschen mit Beeinträchtigungen, Schwangeren, Kindern und auch älteren Menschen die Mobilität im Alltag erleichtern. In Wolfurt wurde die Volksschule Mähdle und der Feuerwehr- Rotkreuzstützpunkt ausgezeichnet. v.l.n.r.: VN-Chefredakteur Dr. Christian Ortner, Landeshauptmann Dr. Sausgruber, Ferde Hammerer, Elisabeth Fischer, IfS-Geschäftsführer Dr. Stefan Allgäuer Internationale Orchideenausstellung Jubiläumsausstellung anlässlich 25 Jahre Vorarlberger Orchideen Club vom 24. bis 27. März 2011 im Cubus Auf über 800 m² Ausstellungsfläche wurden tropische Orchideen an aufwändig gestalteten Ständen präsentiert. Eine Aufzuchtstation zeigte die Entstehung einer Orchidee vom Samen bis zur Blüte. Viele tausend Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland waren begeistert von der Vielfalt der ausgestellten Orchideen sowie der liebevollen Präsentation. Neben Tipps zur Pflege und Umtopfmöglichkeiten wurde ein reichhaltiges Angebot schöner Orchideen zum Kauf angeboten. Gemeindepanorama 15 Informationen aus dem e5-Team Energie- und CO2-Bilanz auf Stand gebracht Nach den Jahren 1999 und 2004 wurden nun für das Jahr 2009 wiederum sämtliche relevante Daten erfasst und vom Energieinstitut Vorarlberg zu einer Energie- und CO2-Bilanz zusammengefasst. Diese beschreibt Umfang und Art der Energie, die jährlich von den Gemeindebürgern, den Unternehmen im Gemeindegebiet und der kommunalen Verwaltung verbraucht wird, sowie die resultierenden klimawirksamen CO2-Emissionen. Sie kann dabei kein exaktes Abbild der Wirklichkeit bieten, sondern soll einen Überblick über Umfang und Größe der Energieströme geben und einen Vergleich zwischen Gemeinden ermöglichen. Insbesondere soll sie eine Orientierungshilfe für zukünftige Entscheidungen sein. Energ ieverbrauch nach Verbrauchssektor Hier einige Ergebnisse: Abb. 1 gibt einen Überblick über die Verteilung des Energieverbrauchs auf die Verbrauchssektoren. Dabei fällt besonders auf, welch hohen Anteil die Mobilität am gesamten Energieverbrauch hat - und dies, obwohl der Güterverkehr mangels verwertbarer Daten nicht berücksichtigt ist. Noch auffälliger als beim Energieverbrauch ist die Vorherrschaft der Mobilität bei den CO2-Emissionen. Ein Grund dafür ist, dass Strom in Vorarlberg nur zu einem kleinen Teil aus fossilen Quellen stammt. Energieverbrauch nach Energieträg ern In Abb. 2 ist der Energieverbrauch nach Energieträgern aufgeschlüsselt. Treibstoffe, Strom und Erdgas dominieren die Energieaufbringung; Ölheizungen sind rückläufig. Abb. 3 zeigt das Verhältnis von erneuerbaren und fossilen Energiequellen, aufgeteilt auf die Verbrauchssektoren. Hier wird deutlich, dass Wolfurt zu rund 66 % vom Import fossiler Energiequellen abhängig ist. Im Vergleich der Vorarlberger e5-Gemeinden zeigt sich, dass Wolfurt im Mittelfeld liegt, wenn es um das Verhältnis von erneuerbaren und fossilen Energiequellen geht. Neuer Testkoffer mit LED-Lampen verfügbar Wie Sie bestimmt den verschiedenen Medien entnommen haben, sind seit einigen Monaten Lampen auf Basis der LED-Technologie auf dem Markt. Sie haben einen ähnlich geringen Stromverbrauch wie die bewährten Energiesparlampen. Zusätzliche Vorteile von LED-Lampen sind eine bessere Lichtqualität und das sofortige Erreichen der vollen Lichtstärke beim Einschalten. Um Ihnen die Möglichkeit zu geben, verschiedene Lampentypen zuhause auszuprobieren, ohne dass dabei Kosten entstehen, wurde der bestehende Lampen-Testkoffer umgerüstet und mit zehn verschiedenen LED-Lampen ausgestattet. Sie können diesen Koffer im Marktgemeindeamt bei Burkhard Hinteregger ausleihen. Energieverbrauch in kWh/Jahr Haben Sie Interesse, im e5-Team mitzuarbeiten? Das e5-Team ist jederzeit offen für Menschen, die sich für die Weiterentwicklung Wolfurts in den Bereichen Raumordnung, Ver- und Entsorgung, Energienutzung sowie Mobilität einsetzen möchten. Wenn Sie sich dafür interessieren, melden Sie sich bitte bei Johannes Köb (Tel.: 0650 7470015, E-Mail: johannes.koeb@aon.at). Johannes Köb, e5-Team-Leiter 16 Umwelt Biotopinventar Gemeinde Wolfurt (2. Teil) Das Biotopinventar von Wolfurt umfasst neben dem Großraumbiotop „Wolfurter Ried“ auch kleinere, aber äußerst wertvolle Lebensräume. Dazu gehören einerseits Anteile an großen gemeindeübergreifenden Biotopflächen wie die des Burgs- und des Rickenbachtobels sowie der Bregenzerachschlucht (die sogar als Europaschutzgebiet „Natura 2000“ ausgewiesen ist). Andererseits hat Wolfurt auch natürliche Kleinode innerhalb der Gemeinde vorzuweisen. Dabei handelt es sich durchwegs um sehr kleine Flächen (ca. 1 ha), wobei auch hier gilt: „klein aber oho!“. Mitten in Wolfurt findet man z.B. den Tobelwald unterhalb des Wolfurter Schlosses. Dieser wärmebegünstigte aber auch sehr luftfeuchte Laubmischwald ist artenreich und beherbergt als Besonderheiten u.a. die Hainbuche und die Pimpernuss. Urwaldartiger Strukturreichtum, reichlich stehendes und liegendes Totholz und eine Stauung als Laichplatz bieten ideale aber auch dringend notwendige Lebensbedingungen für Vögel und Amphibien. Ebenfalls wärmebegünstigt ist der Eichenhain, der ca. 200 m südlich des Wolfurter Schlosses auf einem Sandsteinfelsen stockt. Hier finden sich z.T. mächtige Exemplare von Eichen, Buchen, Feldahorn, Sommerlinden und Mehlbeeren. Durch die typischen Baumarten der Niederungen des Rheintals und den für Wolfurt (östlicher Teil) und Bildstein typischen geologischen Untergrund (granitische Molasse) ist dieses Biotop ein lebendes Wolfurter Wahrzeichen erster Güte. Ähnlich verhält es sich mit den Flachmooren im Schlatt, an der Grenze zu Schwarzach, südlich des Sportplatzes. Die kleinen Restflächen dieser ehemals ausgedehnten Verlandungsvegetation mitten im heutigen Siedlungsgebiet enthalten noch eine überraschend große Anzahl von gefährdeten Pflanzenarten (32 Arten). Das Überleben dieser Pflanzenarten und der Tiere, die auf sie angewiesen sind, ist v.a. abhängig von Nährstoffarmut, hohem Grundwasserstand und jährlicher Mahd im Herbst. Eine besondere Situation findet sich beim Silberweidenauwald, der sich auf dem Sandfang unterhalb des Zusammenflusses von Rickenbach und Schwarzach gebildet hat. Diese Fläche ist auf einer ehemaligen Deponie entstanden, und der Unterwuchs ist stark von invasiven Neophyten wie Goldrute und verschiedenen Springkräutern geprägt. Dennoch ist der ehemals im Rheintal typische Auwald eine Seltenheit geworden, und gerade der Struktur- und Totholzreichtum des Bestandes machen dieses Biotop v.a. aus zoologischer Sicht sehr schützenswert. Im Rahmen der Umweltwoche vom 5. - 11. Juni findet am Mittwoch, 8. Juni eine Exkursion mit den Wolfurter Experten Max Albrecht und Alwin Schönenberger statt. Dabei können Sie diesen eindrucksvollen Teil des Wolfurter Biotopinventars und noch viel Weiteres entdecken. Mittwoch, 8. Juni 2011 Treffpunkt: Gemeinde Wolfurt Abfahrt mit dem Fahrrad um 18:00 Uhr Robert Hasler, Gemeinderat für Umwelt Umwelt 17 FAHRRAD Wettbewerb 2011 Wolfurt macht mit! Die Motivation ist groß: 5.477 Personen sind im Vorjahr mehr als 3,8 Millionen Kilometer geradelt. Beim FAHRRAD WETTBEWERB 2011 wollen Vorarlbergs Gemeinden, Betriebe, Vereine und Schulen dieses tolle Ergebnis abermals übertreffen. Auch unsere Gemeinde macht mit und freut sich auf eine rege Teilnahme unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger. Jeder kann mitmachen und gewinnen Mitmachen kann jeder, der ein Fahrrad hat. Einfach unter www.fahrradwettbewerb.at oder bei der Gemeinde anmelden und losradeln. Alle Teilnehmer, die bis Mitte September mehr als 100 Kilometer sammeln, nehmen an der Verlosung attraktiver Preise teil. Sich und der Umwelt etwas Gutes tun Vorarlberger sind begeisterte Radler. Schon jetzt hat unser Bundesland den höchsten Fahrrad-Anteil in ganz Österreich. Neben dem aktiven Umweltschutz zahlt sich der Umstieg aufs Fahrrad angesichts steigender Treibstoff-Preise aber finanziell aus. Zudem steigert Radfahren das Wohlbefinden und hält fit und jung. Wer beim FAHRRAD WETTBEWERB 2011 mitmacht, ist also auf jeden Fall ein Gewinner! Umsatteln im Alltag Im Mittelpunkt steht die Freude am Radfahren im Alltag. Ob zur Arbeit, zum Einkaufen oder für die kurzen Wege zwischendurch: Das Rad ist in vielen Fällen die praktische, günstige und gesunde Alternative zum Auto. Immerhin ist die Hälfte aller Autofahrten in Vorarlberg kürzer als 5 Kilometer, ein Drittel sogar kürzer als 2,5 Kilometer. Der FAHRRAD WETTBEWERB startete in Wolfurt am 8. April 2011 mit den Wolfurter Rad Tagen. Alle weiteren Informationen gibt’s im Internet unter www.fahrradwettbewerb.at und auf dem Gemeindeamt. 18 Umwelt Brücken bauen - Verbindungen schaffen Radfrühling: Rad Fest und Brückeneröffnung am 7. Mai in Bregenz/Hard Veronika, der Lenz ist da! Auch wenn Sie nicht Veronika heißen, lassen Sie sich vom Frühling anstecken! Schwingen Sie sich auf‘s Fahrrad und feiern Sie mit beim Radfrühlings-Fest. Ganz unter das Motto „Verbindungen schaffen“ stellen die sechs plan-b Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt ihr gemeinsames Fest als Auftakt zum Radfrühling. Am Samstag, 7. Mai, wird die neue Radroute Bregenz-Hard mit der beeindruckenden Radbrücke zwischen Bregenz und Hard eröffnet - und die ganze Radregion feiert mit. Die plan-b-Region setzt damit einen weiteren Mosaikstein für ein attraktives Mobilitätsumfeld auch ohne Auto. Neuigkeiten und Informationen rund um´s Radfahren stehen beim Radfrühling wieder ebenso auf dem Programm wie Unterhaltung für kleine und große Radfahrer/innen. Verschiedene Stationen tragen gern dazu bei. Natürlich wird auch heuer wieder die Sternfahrt per Rad aus den plan-b Gemeinden organisiert. Treffpunkt in Wolfurt beim Cubus ist um 10:00 Uhr. Wer ohne Fahrrad zum Radfrühlingfest eintrifft, kann bei der Fahrradbörse ein geeignetes erwerben: Fahrradbörse: Radverkauf von 11:00 bis 14:00 Uhr Sie haben ein Fahrrad zuviel? Dann bringen Sie es zwischen 9:00 und 10:00 Uhr zu unseren Betreuern bei der Fahrradbörse beim Reitstall in der Achsiedlungsstraße nach Bregenz. Wenn sich ein Käufer findet, wird es für Sie verkauft! Sie haben ein Fahrrad zu wenig? Dann kommen Sie zwischen 11:00 und 14:00 Uhr zur plan-b Fahrradbörse. Sie werden staunen, wie groß die Auswahl ist! 10 % des Verkaufserlöses werden auch heuer wieder einem guten Zweck zukommen. plan-b: Bewusste Wege von A nach B Die sechs plan-b Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt haben sich mit dem gemeinsamen regionalen MobilitätsmanagementProjekt zum Ziel gesetzt, mehr Bewusstsein und mehr Möglichkeiten für bewusste Mobilität zu schaffen. Dieses Projekt wird vom Land Vorarlberg und im Rahmen des klima:aktiv mobil Förderungsprogramms aus Mitteln des Klima- und Energiefonds als Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz im Verkehr gefördert. www.mobilplanb.at Robert Hasler, Gemeinderat für Mobilität und Umwelt Umwelt 19 Plan mit Rad - Fahrradparken leicht gemacht Ein attraktives Angebot für alle Veranstalter, die bewusst auf Gäste mit Fahrrad setzen. > Sie planen eine kleinere oder größere Veranstaltung und haben schon darüber nachgedacht, Ihren Besucherinnen und Besuchern einen besonderen Service zu bieten? > Als Verein bzw. Veranstalter liegt es Ihnen am Herzen, Ihre Gäste zu motivieren, mit dem Rad zu kommen? > Sie haben sich schon oft darüber gewundert, dass Fahrräder rund um den Festbereich verstreut an Zäunen stehen? Das möchten Sie besser machen. Die plan-b Gemeinden bieten allen Groß- und Kleinveranstaltern den radpark an eine mobile Radabstellanlage zum Ausleihen. Das Komplettangebot zum Fahrradparken wurde bereits im letzten Jahr intensiv genutzt und von den Besucherinnen und Besuchern sehr geschätzt. Die mobile Abstellanlage für 4 bis 240 Fahrräder enthält klappbare Module, die leicht aufzustellen und zu transportieren sind. Zusätzlich werden Transparente und Schilder für das Leitsystem und die Kennzeichnung vor Ort angeboten. Als Veranstalter können Sie den gewünschten Bedarf einfach und kostenlos reservieren und werden auch bei der Situierung und Planung betreut. Zusätzliche Services wie Transport, Aufstellung und Betreuung bis hin zur Ausweitung als Radgarderobe lassen sich über Integra buchen. Kontakt plan-b radpark: Harald Thaler, Integra gem. GmbH Tel.: 05574 54254-50 E-Mail: harald.thaler@integra.or.at Termine und weitere Informationen rund um den radpark und plan-b www.mobilplanb.at Der radpark ist eine Aktion der plan b Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt und wurde mit Unterstützung durch das Land Vorarlberg und den Österreichischen Klima- und Energiefonds realisiert. Robert Hasler, Gemeinderat für Mobilität und Umwelt Das ehemalige Sonnenstudio „Solaris“ wurde am 6. Februar 2011 neu eröffnet. Wir laden Sie alle sehr herzlich auf eine „Auszeit“ in Wolfurt, Unterlinden 5, ein. Das Bräunungsstudio beinhaltet nun auch einen eigenen JeansShop und befindet sich im 1. Stock beim Schlecker. Wir freuen uns auf Ihren Besuch Margit König und ihr Team Unterlinden 5 (Schlecker 2. Stock) Tel.: 05574 84797 20 Umwelt/Wirtschaft
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