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WolfurtInfo_2020_12 Wolfurt 18.12.2020 26.05.2021, 10:53 Informationszeitschrift der Marktgemeinde 49. Jahrgang | Dezember 2020
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WolfurtInfo_2021_02 Wolfurt 15.02.2021 26.05.2021, 08:42 In Atem halten Warum das Duell zwischen Schwarz und Weiß so viele Anhänger findet, erfahren Sie im Rahmen unseres Vereine-Fokus auf Seite 30. Informationszeitschrift der Marktgemeinde 50. Jahrgang | Februar 2021 Inhaltsverzeichnis 2 2 2 3 4 5 6 6 7 8 9 9 10 11 12 13 13 13 14 16 17 17 18 20 21 22 23 24 25 25 26 27 28 30 32 34 35 36 37 37 37 38 41 41 42 42 43 43 44 44 44 44 45 46 47 2 Sprechstunden Bürgermeister- und Wohnungssprechstunden Kostenlose Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren Kostenlose Beratung in Grundstücks- und Immobilienangelegenheiten Blick ins Gemeindegeschehen Blick ins Gemeindegeschehen Corona Teststationen und Impfvormerkung Zentrumsentwicklung – Neuer Rathausstandort Spenden für bedürftige Wolfurterinnen und Wolfurter zu Weihnachten Neue Abteilung Kindheit, Jugend und Familie 50. Jahrgang – Wolfurt Information Neue Website für Wolfurt Aus dem Rathaus Neuer Mitarbeiter im Rathaus Gem2Go – Die Gemeinde Info und Service App Budget-Voranschlag 2021 einstimmig beschlossen Aktuelles vom Gemeindevorstand Winterdienst - Schneeräumung Fundamt LED Mützen für den Bauhof Vorinformation zu Vermessungsarbeiten Gemeindepanorama Die Gewinner/innen des Fotowettbewerbs „Wolfurt im Fokus“ Was tut die Gemeinde für dich? Kindheit, Jugend, Familie Bildung Musikschule am Hofsteig mit neuer Internet-Präsenz Verein Impuls Kinder Distance-Learning an der Mittelschule Wolfurt Kindergarten Dorf - Bastelseite Kindergarten Dorf - Frischelufttage Die Bücherei im Lockdown Wirtschaft Bürgermeister- und Wohnungssprechstunden Die Sprechstunden finden mit Vorbehalt jeweils im Rathaus Wolfurt von 18:00 - 19:30 Uhr statt. Sprechstunden von Bürgermeister Christian Natter Mittwoch, 17. Februar 2021 Mittwoch, 17. März 2021 Mittwoch, 07. April 2021 Mittwoch, 21. April 2021 Wohnungssprechstunden von Gemeinderat Michael Pompl Mittwoch, 24. Februar 2021 Mittwoch, 10. März 2021 Mittwoch, 24. März 2021 Mittwoch, 14. April 2021 Mittwoch, 28. April 2021 Kostenlose Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren Die kostenlosen Beratungs-Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren werden von der Wolfurter Bevölkerung gerne in Anspruch genommen. Sprechstunden Rechtsanwälte 18:00 - 20:00 Uhr Mittwoch, 03. März 2021, Dr. Claus Brändle Mittwoch, 07. April 2021, Dr. Gabriele Meusburger-Hammerer Sprechstunden Notar 18:00 - 19:00 Uhr Einfall für Zwei 16 Jahre instantidee Gebrüder Weiss ist „Ausgezeichneter Lehrbetrieb“ Hautfachberatung Lombagine Mittwoch, 17. März 2021, Dr. Gerhard Mayer Umwelt Notariatsverteilung bei Todesfällen Das bringt Glasrecycling in Österreich Landschaftsreinigung Baustelle im Europaschutzgebiet Bregenzerachschlucht Vereine Schach - ein faszinierender Sport Erfolgreicher Herbst für die TS Wolfurt Soziales Lerncafé-Interview mit Polizeiinspektor Emanuel Wolf Wolfurt lässt kein Kind zurück > EINTRITT< Radfahren leicht gemacht! connexia Elternberatung Familienhilfe des Vorarlberger Familienverbandes Familienpunkte-Pass Neues aus den Sozialdiensten Café 96 - Online-Treffpunkt für Menschen mit Demenz Miteinander singen Die Sprechstunden finden jeweils im Rathaus Wolfurt statt. Zur Abwicklung der Verlassenschaften nach Todesfällen von Familienangehörigen wurden vom Bezirksgericht Bregenz die Notare für folgende Termine nominiert: Unter Vorbehalt der neuen Verteilungsordnung des Jahres 2021! Bregenz Dr. Gerhard Mayer Jänner/Juli Dr. Ivo Fussenegger Februar/August Mag. Valentin Huber-Sannwald März/September Dr. Michael Gächter April/Oktober Dr. Kurt Zimmermann Mai /November Mag. Christoph Winsauer Juni/Dezember Menschen im Mitelpunkt Goldene Hochzeit Wolfurter Köpfe: Herlinde Maurer Ehrenpreis für Kunst des Landes Vorarlberg für Arno Geiger Einladung zum Jubelpaarabend Jubilare Geburten Eheschließungen Verstorbene Soziale Dienste Soziale Dienste Apotheken-Dienste Ärzte-Nachtdienste und -Urlaube Sprechstunden Kostenlose Beratung in Grundstücksund Immobilienangelegenheiten Richard Richter,Syntax Warning: Invalid Font Weight der gerichtlich beeidete Ortssachverständige für Immobilien, wird sein Wissen und seine Berufserfahrung den Bürgern und Bürgerinnen kostenlos zu folgendem Beratungstermin zur Verfügung stellen: Rathaus Wolfurt, 18:00 - 20:00 Uhr, Mittwoch, 24. März 2021 Blick ins Gemeindegeschehen Liebe Wolfurterinnen und Wolfurter, gemeinsam blicken wir positiv in das neue Jahr 2021 und freu- Letztes Jahr mussten wir leider aufgrund der Corona-Situa- en uns auf eine baldige Rückkehr zur gewohnten Normalität. tion auf den traditionellen Geburtstagshock verzichten. Ich Ich hoffe, dass Sie alle schöne Weihnachtsfeiertage verbrin- hoffe jedoch, dass wir im Laufe dieses Jahres wieder zu unse- gen konnten und gut ins neue Jahr 2021 gerutscht sind. rem gewohnten Alltag zurückkehren und dann der Geburtstagshock wieder wie üblich durchgeführt werden kann. In wenigen Tagen ist Hochfasnat. Leider mussten und müssen, Trotz der ungewöhnlichen Zeit startete das Jahr 2021 ereig- wegen der – für mich absolut verständlichen – Corona-Auf- nisreich: Inzwischen sind mehrere Teststationen eingerichtet lagen viele Veranstaltungen abgesagt werden. Mir als ehe- worden und die Impfungen haben gestartet. maliger Hafoloabar Läbbe fehlt die fünfte Jahreszeit. Gibt sie Wir sind sehr stolz auf unser neues Wolfurter Erscheinungs- doch die Möglichkeit für ein paar Stunden oder Tagen dem bild (Corporate Design) und die neue Website, die vor kurzem Alltag zu entfliehen. Rauschende Bälle, lustige Kaffeekränzle, online gegangen ist. maskierte Partys, all dies ist jetzt nicht möglich. Nutzen und Um eine noch bessere Begleitung unserer Kinder, Jugendli- genießen Sie, halt im kleinen Familienkreis, trotzdem die chen und Familien gewährleisten zu können, wurde im Rat- läbbische Narrenzeit - ure, ure Hafoloab! haus mit Jahresbeginn eine neue Abteilung ins Leben gerufen. Die Zentrumsentwicklung nimmt Fahrt auf und viele Firmen Dieses Jahr feiern wir mit der Wolfurt Information ein be- und Privatpersonen spendeten großzügig an den Sozialfonds sonderes Ereignis: Mit 2021 ist unser Gemeindezeitung im der Gemeinde und die Pfarrkrankenpflege. Gerne informiere 50. Jahrgang. Die erste Wolfurt Information erschien im De- ich Sie hierzu auf den folgenden Seiten. zember 1970. 1970 und 2021 – das kann doch nicht stimmen? Warum wir uns nicht verrechnet haben und wie der erste In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen alles Gute und viel „Wolfurter Informationsdienst“ aussieht, erfahren Sie auf Gesundheit im neuen Jahr! Seite 7. Euer Bürgermeister Christian Natter Blick ins Gemeindegeschehen 3 Corona Teststationen und Impfvormerkung Wir möchten Sie gerne über die Möglichkeiten des Landes Vorarlberg über die permanenten Covid-19 Teststationen sowie die Impfvormerkung informieren. Seit 19. Jänner gibt es ein durchgehendes Liebe Wolfurterinnen und Wolfurter, und vorab unbefristetes Testangebot in Vorarlberg. Mit der Einrichtung von permanenten Teststationen seit dem 19. Jänner 2021 in Dornbirn, Bregenz, Feldkirch, Bludenz, Bezau, Schruns und im Klein- angesichts der anstehenden Möglichkeit, sich dagegen impfen zu lassen, möchte ich Ihnen hierzu einige Gedanken übermitteln. walsertal wurde ein kostenloses Angebot Es war zu erwarten und ist keineswegs ungewöhnlich, dass wir früher oder später mit einem für alle Vorarlbergerinnen und Vorarlber- neuen Virus konfrontiert werden, das eine gewisse Bedrohung für uns darstellt. Wir sind eine ger geschaffen. Die Testungen in Dornbirn biologische Art in einer biologischen Welt und alles Lebendige interagiert auf unzähligen finden die ganze Woche und an den ande- Wegen mit anderen Arten. Vom Coronavirus wissen wir nun, dass es sich viel hartnäckiger ren Standorten von Dienstag bis Samstag, jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr statt. Anmeldungen sind über ein zentrales Anmeldetool auf https://vorarlbergtestet. verhält als wir erhofft hatten und nur mit striktesten Maßnahmen (rigoroser Lockdown!) zu kontrollieren ist. Um das Virus richtig auszuhungern, müssten diese Maßnahmen über einen ziemlich langen Zeitraum getroffen werden, was durch die Komplexität unserer heutigen Welt lwz-vorarlberg.at oder auch telefonisch fast unmöglich ist, weil kollateral immenser Schaden entstehen würde, dessen Folgen man unter Tel. 0810 810-600 möglich. sich nicht ausmalen möchte. Für das weitere Impfprogramm wurde ein Nun ist es den Menschen glücklicherweise (und intelligenterweise) gelungen, auch andere digitales Vormerk-/Anmeldesystem samt Strategien zur Abwehr viraler Bedrohungen zu entwickeln, nämlich Impfungen. Erkrankungen Impf-Hotline unter der Tel. 0810 810-601 erstellt. Die vorgemerkten Personen werden, je nach Verfügbarkeit des Impfstoffs, dann direkt wie Pocken, Kinderlähmung, Masern, etc. müssen wir nicht mehr fürchten. Ab jetzt gibt es auch eine Impfung gegen das Coronavirus. Das ist neu. Und Neuem gegenüber darf man skeptisch sein. Das ist normal. über mögliche Impftermine informiert. Wir wissen noch nicht wie gut und wie lange die Impfung uns schützen wird, mit welchen Das Dashboard, das laufend den aktuel- Nebenwirkungen wir zu rechnen haben und ob wir uns vielleicht aufgrund von Mutationen len Stand der Corona-Impfungen anzeigt, – wie bei der Influenza – immer wieder impfen lassen müssen. Es gibt aber keine wirkliche wird auf der Homepage www.vorarlberg.at/ Alternative und wenn man, wie bei allem was man tut, den Schaden gegen den Nutzen abwägt, covidimpfung angezeigt. Im Altersheim Wolfurt wurden bereits im spricht alles für die Impfung. Wir sollten dankbar sein, dass wir über solche Möglichkeiten verfügen. Jänner und Februar über 80 % aller Bewoh- Wenn Sie sich für oder gegen die Impfung entscheiden müssen, möchte ich Ihnen in Erinne- ner/innen und Mitarbeiter/innen des Pfle- rung rufen, dass unsere Vorfahren ihre individualistische Lebensweise als Jäger und Sammler gepersonals geimpft. zugunsten sesshafter Dorf- und Stadtbewohner nicht deswegen aufgegeben haben, weil es An dieser Stelle möchte ich nochmal darauf dem einzelnen nutzte, sondern weil sie dadurch als Kollektiv (sprich: Familie) erfolgreicher hinweisen, wie wichtig es ist, sich impfen waren. zu lassen. Nur durch eine breite Teilnahme der Bevölkerung an der Impfung wird sich die Lage bald wieder entspannen. Hierzu 4 angesichts der Corona-Pandemie, die uns nunmehr schon viel zu lange Ärger bereitet und Kaum einer von uns könnte heute ohne die Hilfe anderer lange überleben. Die Impfung schützt uns nicht nur individuell, sondern auch die Gesellschaft als Ganzes. folgen ein paar Worte von Gemeindearzt Dr. In diesem Sinne Michael Tonko: Ihr Gemeindearzt Dr. Michael Tonko Blick ins Gemeindegeschehen Zentrumsentwicklung – Neuer Rathausstandort Ergebnis des kooperativen Planungsverfahrens wurde einstimmig angenommen und der neue Rathausstandort fixiert. Im Frühjahr 2021 erfolgte der Startschuss für die städtebauliche Planung für den Ortsteil Kellhofstraße, in welche unter anderem das Kirchdorf. Dieser soll sukzessive zum Dorfzentrum von Wolfurt entwickelt werden. neue Sozialzentrum, Handelsflächen und Über ein sogenanntes „kooperatives Verfahren“ wurde die vergangenen Monate ein eine öffentliche Tiefgarage entstehen wer- städtebauliches „Bild“ erarbeitet, das Grundlage für die Zentrumsentwicklung sein soll. den. Bei einer zügigen Umsetzung könnten Gegen Ende des vergangenen Jahres wurde das von drei ausgewählten Architekturbüros hier bereits Ende 2022 mit ersten baulichen und einem Landschaftsplanungsbüro gemeinsam erarbeitete Ergebnis dem Planungs- Maßnahmen begonnen werden. ausschuss und anschließend der Gemeindevertretung zur Entscheidung vorgelegt. Das einstimmige Ergebnis zeigt die profunde Ausarbeitung der Zentrumsidee. Eine Begegnungszone im Zentrumbereich Ein wesentlicher Eckpunkt dieses städtebaulichen Entwurfs ist dabei der hinkünftige mit mehreren Platzabfolgen, Grünberei- Standort des neuen Rathauses. Im Rahmen der Bearbeitung gab es eine eindeutige Stand- chen, attSyntax Warning: Invalid Font Weight raktiven Geschäften und Gastro- ortpräferenz für eine Liegenschaft am Kreuzungspunkt Lauteracher Straße – Unterlinden nomie soll eine hohe Aufenthaltsqualität (siehe beiliegende Grafik). Erfreut zeigt sich der von der Gemeinde beauftragte Projekt- für Besucher und Bewohner gewährleisten. entwickler DI Markus Schadenbauer, dass es gelungen ist, diese Liegenschaft bereits für Gerne möchten wir die Planungen und die Gemeinde zu sichern. Durch das eindeutige Votum (1 Gegenstimme) in der Gemeinde- Überlegungen für das neue Herz von Wol- vertretung steht somit der neue Rathausstandort fest! furt näherbringen. Daher ist es vorgesehen – in der Erwartung einer verbesserten Der nächste Schritt ist nun die Erstellung eines Bebauungsplanes, der das Entwicklungs- Pandemiesituation im späten Frühling – ergebnis für künftige Bebauungen verbindlich macht. Parallel erfolgt auch bereits die im Rahmen einer Informationsveranstal- Vorbereitung des Architekturwettbewerbes für zwei Baukörper am östlichen Ende der tung zu diskutieren und zu präsentieren. Soziales & Handel Neue Mitte Historischer Kern Blick ins Gemeindegeschehen 5 Neue Abteilung Kindheit, Jugend und Familie Familien im Fokus zu haben, wird in Wolfurt großgeschrieben. Familienangebote und die Kinderbetreuung sind in den letzten Jahren stets im Wandel. Viele Spenden für bedürftige Wolfurterinnen und Wolfurter zu Weihnachten 2020 war ein Jahr großer Belastungen für viele Wolfurter Familien sowie Bürgerinnen und Bürger. Nicht nur die Einschränkungen durch die Lockdowns trafen viele Personen hart. Auch die Kurzarbeit oder der Verlust der Arbeitsstelle sorgte für große Existenzängste. Doch in dieser schweren Zeit passierte auch Wunderbares! Vereine, Firmen und auch Privatpersonen haben in den Sozialfonds der Gemeinde Spenden einbezahlt oder Gutscheine und Sachspenden für Familien bereitgestellt. Dadurch konnte vielen direkt und unbürokratisch geholfen werden. Dafür ein herzliches Dankeschön auch im Namen der Personen bzw. Familien, die durch diese Großzügigkeit eine große Freude erleben durften! Stellvertretend für alle Spender bedanken wir uns bei der Firma Haberkorn Wie in den letzten Jahren spendete Haberkorn auch 2020 zum Jahresende wieder € 5.000,00 an die Marktgemeinde Wolfurt. Die Übergabe erfolgte bei Haberkorn durch Vorstand Wolfgang Baur. Der Betrag wird von der Marktgemeinde jeweils zur Hälfte für die Unterstützung bedürftiger Familien und den Ankauf eines neuen Fahrzeugs für die Pfarrkrankenpflege verwendet. „Wir freuen uns, damit auch in unserem direkten örtlichen Umfeld einen Beitrag zum Gemeinwohl leisten zu können“, so Vorstand Wolfgang Baur. „Nachhaltig handeln“ zieht sich für Haberkorn nicht nur durch alle Wirtschafts- und damit Arbeitsbereiche, sondern betrifft alle Lebensbereiche – und hat damit auch eine gesellschaftliche Dimension. Mit der Förderung regionaler Initiativen stellt Haberkorn seine Verantwortung gegenüber der Gesellschaft unter Beweis. Das breite regionale Engagement bestärkt initiative Vereine und Personen, schafft Identität in den Gemeinden und in der Region und sensibilisiert die Öffentlichkeit und die Politik. 6 Blick ins Gemeindegeschehen Eltern benötigen bereits für jüngere Kinder Betreuungsplätze und brauchen mehr Betreuungszeiten. Ersichtlich wird diese Entwicklung auch beim Zuwachs des Personals im Kindergarten- und Kleinkindbetreuungsbereich. In den letzten zwei Jahren wurden über 20 Personen angestellt, womit inzwischen über in 85 diesem Bereich Mitarbeiter/innen beschäftigt sind. Daher war es naheliegend, eine eigene Anlaufstelle für Familien einzurichten. Unsere Mitarbeiterin Melanie Neyer, die viel Erfahrung aus dem Bürgerservice mitbringt, unterstützt unsere Kindergartenkoordinatorin Magdalena Feistenauer, MA MA, die seit 1.1. die Leitung übernommen hat. Bitte beachten Sie auch unseren Bericht über die neu gegründete Abteilung Kindheit, Jugend und Familie auf Seite 16. 50. Jahrgang – Wolfurt Information Sehr eindrucksvoll finden wir, dass unsere Gemeindezeitung heuer den 50. Jahrgang feiert. Im Dezember 1970 erschien die erste Ausgabe des Wolfurter Informationsdienstes, wie Farbdruck und einer Reichweite von 4.300 die Gemeindezeitung damals genannt wurde. Dezember 1970 und 50. Jahrgang im Jahr Stück hat sich die Wolfurt Information zu 2021 – das kann doch nicht stimmen? Doch, das stimmt: Da die erste Ausgabe der Wolfurt einer, wie wir hoffen, ansprechenden und Information Ende 1970 gedruckt wurde, hat man sich dazu entschieden, mit dem Jahr qualitätsvollen Gemeindezeitung entwickelt. 1971 die Zählung der Jahrgänge zu starten. An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Dieser Wolfurter Informationsdienst wurde unter Alt-Bürgermeister Hubert Waibel ins bedanken, die uns Beiträge für die Wolfurt Leben gerufen. 1970 hatten kaum mehr als 10 % der Wolfurter Haushalte das Gemeinde- Information oder auch Ideen für Berichte blatt abonniert, das es auch heute noch gibt, um über die Geschehnisse in den Gemeinden zusenden – nur so bleibt die Gemeindezei- informiert zu werden. In der rasch wachsenden Gemeinde sollten die Bürger/innen besser tung informativ und vielfältig. über das Geschehen auf dem Laufenden gehalten und der Kontakt zwischen Rathaus und Bürger/innen belebt und verstärkt werden. Das Motto für den damaligen Informations- Einen besonderen Dank möchten wir auch dienst war „Mit Reden kommen Leute zusammen“. In der Gemeindezeitung fand man von unseren zuständigen Redakteurinnen über Beginn an verschiedene Themen: „Der Wolfurter Informationsdienst wird sich deshalb die Jahre danken, Hildegund Thaler, Gott- über amtliche Verlautbarungen hinaus auch immer wieder mit Themen beschäftigen, die frieda Natter, Margot Metzler, Herlinde bewußt machen sollen, daß [sic!] wir in ein und derselben Gemeinde eine Lebens- und Maurer (ein Interview mit Herlinde Maurer Schicksalsgemeinschaft bilden und am persönlichen Geschick aller Bewohner Anteil neh- finden Sie auf S. 42), Victoria Thompson, men.“ (Wolfurter Informationsdienst: Nr. 1, Dezember 1970) Nicole Rädler, Giulia Schatzl, Caroline Kauth und Tina Hütterer, sowie unserer Die vierteljährliche Zustellung wurde fast 50 Jahre beibehalten, erst 2019 wurde auf sechs Grafikerin Marlies Stark. Ausgaben pro Jahr umgestellt. Mit dem kürzeren Intervall wurde die Wolfurt Information – wie sie heute genannt wird – zeitlich aktueller, in der Gesamtgröße kompakter und Ich bedanke mich auch bei meinen Vorgän- übersichtlicher. Von der einfach gehaltenen Gemeindezeitschrift in Schwarz-Weiß im gern Hubert Waibel und Erwin Mohr, ohne A5-Format mit kleiner Auflage über das größere Format mit mehr Bildmaterial bis zum die es die Zeitung nicht geben würde. Blick ins Gemeindegeschehen 7 Neue Website für Wolfurt Mit barrierefreier Oberfläche, Schnittstelle zur österreichweit boomenden Info App „Gem2Go“ sowie Anpassung an das Corporate Design. In den letzten Jahren und Jahrzehnten hat sich das Erscheinungsbild der Marktgemeinde Was Gem2Go – Die Gemeinde Info und Wolfurt stetig weiterentwickelt. Letzten Oktober präsentierten wir unser neues Corporate Service App alles kann, erfahren Sie auf der Design, das inzwischen schon beinahe bei allen Aussendungen und Beschriftungen gegenüberliegenden Seite. der Gemeinde angewendet wird. Nun ist auch unsere neue Website nach technischer, Ich freue mich, dass wir Ihnen nun das, inhaltlicher und vor allem optischer Überarbeitung online gegangen, die somit zum neu- wie ich meine, sehr ansprechende Ergebnis en Erscheinungsbild passt. Unter anderem wurde das Design unseres Internetauftritts vorlegen können! modernisiert, die Suchfunktion verbessert, Schnittstellen genutzt und die Menüstruktur vereinfacht. Die Menüstruktur ist übersichtlich und benutzerfreundlich strukturiert. Ein besonde- Zu finden ist unsere Website rer Fokus wurde unseren Gemeinde-Einrichtungen gewidmet, sodass sie auf den ersten wie gewohnt unter Blick ersichtlich sind. SelbstverständliSyntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight ch ist unsere Website auch responsive (für mobile Endgeräte tauglich) gestaltet und wird zusätzlich durch die mobile App Gem2Go unterstützt. 8 Blick ins Gemeindegeschehen www.wolfurt.at. Neuer Mitarbeiter im Rathaus Gem2Go – Die Gemeinde Info und Service App Du willst wissen was sich in Wolfurt so tut? Gem2Go - Die Gemeinde Info und Service App bringt dir immer aktuelle Infos. Jetzt auch für Wolfurt! Infos für Gemeindebürger Gem2Go stellt schnell und unkompliziert Informationen für Bürger und Besucher der Gemeinde zur Verfügung. Allgemeine Neuigkeiten, Veranstaltungskalender, Gemeindezeitung, Müllkalender und vieles mehr sind so mit einem Fingerwisch auf dem Smartphone oder Tablet verfügbar. Die Zukunft ist mobil Die stetig fortschreitende Digitalisierung Smartphones und Tablets sind allgegenwärtig. Die Menschen wollen Information immer verschiedener Arbeitsprozesse, auch in Be- und überall abrufen können und genau das bietet Gem2Go für Gemeinden. reichen, die vielleicht auf den ersten Blick Beispiel 1: Man sitzt gerade beim Kaffee und überlegt sich mit der Freundin oder dem wenig damit zu tun haben, hat es mit sich Freund was man abends unternehmen könnte. Das Internet am Smartphone durch- gebracht, dass ein Zukauf von punktuellen zuschauen ist aufgrund des kleinen Bildschirms nicht einfach und es werden dauernd IT-Leistungen im Gemeindebereich nicht Veranstaltungen angezeigt, die weiter weg stattfinden. Mit dem integrierten Veranstal- mehr genügt. tungskalender in Gem2Go werden alle Veranstaltungen in der ausgewählten Gemeinde auf einen Blick angezeigt. Mit Andreas Stiastny konnte nun Anfang Beispiel 2: Man möchte schnell bei der Gemeinde anrufen und sich über die Handysigna- Jänner 2021 ein Fachmann angestellt wer- tur informieren? Zuerst die Website der Gemeinde aufsuchen, den richtigen Ansprech- den, der die EDV-Landschaft der Gemeinde partner finden und dann die Telefonnummer einzutippen, ist ziemlich umständlich. In seit Jahren betreut und deren Entwicklung Gem2Go gibt es einen schnellen Überblick über die Abteilungen und Ansprechpartner in begleitet hat. Mit einer 50%-igen Anstel- Wolfurt. In den Kontakten in Gem2Go einfach nach „Handysignatur“ suchen und schon lung kann nunmehr aber die Betreuung in- findet man den richtigen Ansprechpartner. tensiviert und qualitativ verbessert werden. Andreas ist 40 Jahre alt und wohnt in Bre- Gem2Go Erinnerungsfunktion genz. Er bringt langjährige Erfahrung in der Mit Gem2Go hat man seinen persönlichen Assistenten immer dabei. Eine Push-Nachricht EDV-Betreuung namhafter Firmen mit und erinnert beispielsweise rechtzeitig über den aktuellen Termin für die Abfallabholung. studiert berufsbegleitend IT-Management. Auch an Veranstaltungen erinnert Gem2Go per Push-Information. Und die Gemeinde kann die Bürgerinnen und Bürger über wichtige Geschehnisse aktiv informieren. Wir freuen uns, dass Andreas nun unser Jetzt einfach ausprobieren! Die kostenlose App gibt es für iPhone, iPad, Android und Team verstärkt und uns auf dem Weg der Windows Phone. Digitalisierung eine wertvolle Unterstützung sein wird. Mehr Infos unter www.gem2go.at/wolfurt. Aus dem Rathaus 9 Budget-Voranschlag 2021 der Marktgemeinde Wolfurt einstimmig beschlossen Bürgermeister Christian Natter legte den Voranschlag für das Jahr 2021 in der Höhe von € 33,2 Mio. vor. Das Budget der Marktgemeinde Wolfurt ist, wie in allen Gemeinden, geprägt durch die Coronakrise und den damit verbundenen Rückgängen bei den Einnahmen. Finanzierungshaushalt Umlagen wieder deutlich höher Der Finanzierungshaushalt teilt sich in zwei Bereiche auf. Zum ei- An Umlagen fließen aus dem Budget heuer € 7,0 Mio. ab. Hier nen in die operative Gebarung, dies sind die laufenden Einnahmen schlagen der Sozialfonds mit € 3,09 Mio., die Spitalskosten mit und Ausgaben, und zum anderen in die investive Gebarung, dies € 2,21 Mio. und die Landesumlage mit € 1,70 Mio. zu Buche. stellt die Summe der Investition dar. Erfreulich dabei ist, dass wir trotz Rückgängen bei den Einnahmen Personalkosten und Ausgabensteigerungen, bei den laufenden Kosten noch einen Der Beschäftigungsrahmenplan, der von der Gemeindevertretung Überschuss von € 1.3 Mio. erzielen können (2020: 3,2 Mio.). bereits im Dezember einstimmig verabschiedet wurde, weist ins- Für Investitionen werden im Jahr 2021 voraussichtlich € 7,7 Mio. gesamt 198 Dienstposten auf. Darin enthalten sind das Gemein- verwendet, dem stehen Einnahmen durch Förderungen von € 1,9 deamt, Bauhof und Wassermeister, Kindergärten, Musikschule, Mio. und Einnahmen durch Vermögensverkäufe von € 1,6 Mio. ge- Pflichtschulen und Schülerbetreuung, Buch & Spiel sowie Haus- genüber. Nach der Tilgung von Darlehen ergibt dies einen Finan- warte und Raumpflege. Für Personal muss die Gemeinde heuer zierungsaufwand von € 3,0 Mio. € 8,54 Mio. aufwenden. Schuldenstand Hohe Investitionen Die Verschuldung der Gemeinde lag zu Jahresanfang bei € 4,34 An Investitionskosten weist das heurige Budget über € 7,7 Mio. Mio. und soll per Jahresende € 7,1 Mio. ausmachen. Damit kommt (2020: € 7,3 Mio.) aus. Der Investitionsanteil liegt damit bei etwas die Pro-Kopf-Verschuldung auf € 826,63 zu liegen. Unter Berück- über 23 Prozent. sichtigung der Darlehen der Marktgemeinde Wolfurt Immobilien Verwaltungs GmbH & Co. KG in Höhe von € 5,4 Mio. ergibt sich Größte Investitionen 2021: eine Pro-Kopf-Verschuldung von € 1.453,86. € 1.144.000,00 Neu- und Erweiterungsbau Wasser € 1.141.900,00 Neubau Gemeindestraßen Handlungsspielraum € 1.065.000,00 Neu- und Erweiterungsbau Kanal Wie aus dem Finanzierungshaushalt ersichtlich, verringert sich € 1.350.000,00 Grunderwerb der Handlungsspielraum deutlich. Der Bund hat für die Gemein- € 428.500,00 Schloss Zufahrt, Hausanschluss, Einrichtung den bereits zwei Hilfspakete beschlossen. Das bedeutet für die € 404.000,00 Ausbau von Gerinnen Gemeinde zum einen eine Investitionsförderung in der Höhe von € 270.000,00 Hochwasserschutz € 886.200,00 und zum anderen einen Vorschuss für den Ertrags- € 221.800,00 Beitrag an Umlegungsgemeinschaft anteil in Höhe von € 740.000,00. Die Mehreinnahmen bei den € 186.000,00 Radwege Ertragsanteilen sind jedoch ab dem Jahr 2023 zurückzuzahlen. € 100.000,00 Planung Kindergarten Rickenbach Trotzdem hilft die Förderung über die schwierige Zeit. 10 Aus dem Rathaus Aktuelles vom Gemeindevorstand Gemeinderat für Ein kurzer Überblick der Gemeinderäte über aktuelle planung Geschehnisse, neue Projekte, Änderungen, o.Ä. Raumentwicklung und VerkehrsMartin Reis • Nächste Schritte in der Zentrumsentwicklung (Bürgerinformation, Bebauungsplan, Vorbereitung Architektenwettbewerb, …) • Verkehrsanbindung Schloss (Fußweg, Ausweichen, Parkflächen, …) • Ortsteilentwicklung Rickenbach (Nahver- Gemeinderätin für Bildung und Kultur sorgung, Verkehrserschließung, …) Gemeinderat für Infrastruktur Paul Stampfl Gemeinderat Moosbrugger • Detailplanung zur infrastrukturellen für Umwelt, • Der Ausschuss Bildung und Kultur bringt • Ausschreibungen zu den für 2021 ein zwar „coronagerechtes“ Budget 2021 geplanten Infrastrukturprojekten Angelika Erschließung Schloss Wolfurt auf den Weg, aber mit großem Spielraum für Weiterentwicklungen im Bereich Kinderbetreuung und weiterhin großzügigen Unterstützungen der Kulturvereine. Auch • Beginn der Kanalbefahrungen (wetterabhängig) • Sitzung Infrastrukturausschuss am 09.02.2021 Klima und nachhaltige Mobilität Robert Hasler • greifenden Mobilitätsmanagement- die Adaptierungen fürs Schloss Wolfurt Projekts plan b sind berücksichtigt. • Gemeinderat Gemeinderätin Zusammenleben Miteinander Michael Pompl Yvonne Böhler • Wohnungsvergabe gemeinnütziger Wohnbau Familienvorträgen • Stellung von Notwohnungen • Renovierung „Haus für Großfamilien“ • Wolfurt hebt zämm • Betreuung Flüchtlingsquartier • Sozialzentrum Neubau – • Schaffung von WohnmSyntax Warning: Invalid Font Weight öglichkeiten im betreutes Wohnen Überarbeitung der Energie- und Klimastrategie der Gemeinde für Wohnen, für Soziales • Organisation von Online- Weiterführung des gemeindeüber- Projekt „Sicher vermieten“ Gemeinderätin für Sport und Gesundheit Christine Stark • Informationsbereitstellung über Sportmöglichkeiten z.B. mittels Folder, Karten (Joggen, Wandern, Radweg, Mountainbi- • Vorgelagerte Dienste: Gespräche mit den Sollten Sie Wohnraum zu vermieten haben, Teams, Herausforderungen mit Corona ke), Hinweisschilder, auch gemeindeüber- dann freue ich mich über Kontaktaufnahme greifend (Fünf Gemeinden – Ein Fluss, unter Tel. +43 699 16840 907. usw.) • Arbeitsgruppe Demenz Aus dem Rathaus 11 Winterdienst - Schneeräumung Unsere Mitarbeiter des Bauhofes sind täglich unter großem Aufwand bemüht, unsere Gemeindestraßen von Schnee und Eis freizuhalten. Wir möchten darauf hinweisen und um Verständnis bitten, dass Radfahrer und Mopedfahrer in Gefahr bringen, aber auch generell die Räumdienste vorgegebene Routen fahren, die sich aber nach ein höheres Unfallrisiko hervorrufen kann. Bedarf und Prioritäten (Bergstraßen, Brücken, öffentliche Institutionen, usw.) orientieren. Wir ersuchen daher um Verständnis, dass nicht überall sofort geräumt werden kann. Appell an Fahrzeuglenker: Fahrzeug von öffentlichen Straßen entfernen Die Fahrzeugbesitzer bzw. Fahrzeuglenker im Gemeindegebiet Gehsteige müssen vom Eigentümer des angrenzenden Grundstücks sicher und begehbar gemacht werden von Wolfurt werden ersucht, mit Einsetzen von Schneefall ihre Fahrzeuge von den öffentlichen Straßen und Wegen zu entfernen, damit eine ordnungsgemäße Schneeräumung durchgeführt wer- Die Eigentümer von Liegenschaften sind gesetzlich dazu ver- den kann. pflichtet, Gehsteige und Gehwege entlang ihrer gesamten Liegenschaft in der Zeit von 06:00 Uhr bis 22:00 Uhr von Schnee und Appell an alle Haushalte Verunreinigungen zu räumen und bei Schnee und Glatteis zu be- Wir bitten in den Wintermonaten die Müllsäcke erst am Vorabend streuen. Auch wenn von der Gemeinde freiwillig und für die Anrai- der Müllabholung gut sichtbar und nicht auf dem Gehsteig zu ner kostenlos Gehsteige geräumt werden, sind die Liegenschafts- lagern. Die Müllsäcke sind in den frühen Morgenstunden für den eigentümer nicht von ihrer Anrainerpflicht entlastet. Das Gesetz Winterdienst nur schwer sichtbar - und mitunter wird der gesam- besagt auch, dass der von einer öffentlichen Straße geräumte te Inhalt der Müllsäcke auf den öffentlichen Straßen verteilt. Schnee auf angrenzenden Grundstücken gelagert werden darf. Ansprechpartner der Gemeinde 12 Appell an Anrainer: Schnee gehört nicht auf die Straße Als Ansprechpartner für Fragen und Anregungen im Zuge des Immer häufiger ist leider festzustellen, dass fleißige Schneeräu- Winterdienstes steht Ihnen unser Bauhofleiter Herr Thomas Plangger mer den Schnee von den Gehsteigen einfach auf die Straße oder unter Tel. 05574 6840-23 oder thomas.plangger@wolfurt.at zur auf Nachbars Grundstück schaufeln. Dies ist nicht nur unzulässig, Verfügung. sondern äußerst verantwortungslos. Dieser Schnee bildet dann Wir bitten Sie um Einhaltung dieser Vorschriften und somit um später auf den Straßen gefährliche Spurrinnen, die besonders Unterstützung unserer Bauhof-Mitarbeiter. Vielen Dank! Aus dem Rathaus Fundamt Bürger/innen können auf www.fundamt.gv.at selbst orts- und zeitunabhängig nach verlorenen Gegenständen suchen. Ihr Vorteil: Wenn Sie eine Verlustmeldung online speichern, können Sie sicher sein, dass sich das Fundamt Wolfurt bei Ihnen telefonisch oder per Mail meldet, sobald ein auf Ihre Beschreibung passender Gegenstand im Fundamt abgegeben wird. Anleitung zur Erstellung einer Verlustmeldung: 1. Öffnen Sie www.fundamt.gv.at. 2. Wählen Sie den Button „Verloren“ und klicken Sie auf „zur online Suche“. 3. Füllen Sie das Formular aus (Kategorie, Verlustort, Umkreis, Datum „zuletzt gesehen am“ sowie ein Stichwort sind dabei LED Mützen für den Bauhof Die Sparkasse Bregenz Bank AG überreichte dem Bauhof-Team durch Filialleiter Michael Felder im Jänner eine praktische Spende: Wärmende Mützen mit Leuchtfunktion. zu befüllen). Wählen Sie ein sehr allgemein gehaltenes Stichwort. Die LED-Leuchten der Mützen sind wieder aufladbar und insbesondere in der dunklen 4. Klicken Sie auf „Suchen“. Jahreszeit sinnvoll und hilfreich. Sie beleuchten den Weg für die Bauhof-Mitarbeiter, und 5. Prüfen Sie die Suchergebnisse (bei einer sie werden auch besser von anderen Verkehrsteilnehmer/innen erkannt. Eine zusätzliche Übereinstimmung mit Ihrem Verlustge- Taschen- oder Stirnlampe wird nicht mehr benötigt und das Team hat die Hände frei. genstand können Sie mit Klick auf An dieser Stelle möchten wir uns nochmal herzlich für die Spende bedanken! „Infoblatt“ weitere Details überprüfen). 6. Am Ende der Suchergebnisse finden Sie einen Link „Verlustmeldung erstellen“. 7. Befüllen Sie nun das Formular und geben Sie in jedem Fall Ihre Telefonnummer und E-Mail-Adresse an (bitte prüfen Sie regelmäßig Ihren Spam-Ordner!). 8. Bitte geben Sie Ihr Einverständnis zur Datenübermittlung (Kontrollkästchen). 9. Klicken Sie auf „Absenden“ und die Verlustmeldung ist gespeichert. Vorinformation zu Vermessungsarbeiten Auch dieses Jahr werden in unserem Gemeindegebiet im Zuge der jährlichen GIS-Nachführung wieder diverse Neubauten, Zubauten und Veränderungen bei Gebäuden vermessen. Hinweis: Sämtliche Verlustgegenstände werden ein Früher wurden diese Vermessungsarbeiten von der VKW durchgeführt. Auf Wunsch der Jahr lang im Fundamt aufbewahrt. Nach Vorarlberger Landesregierung werden nun die Vermessungsarbeiten an Privatunterneh- Ablauf eines Jahres geht der Verlustgegen- men mittels Ausschreibung vergeben. Voraussichtlich wird Mitte Jänner 2021 mit den stand entweder an den Verlustträger oder Arbeiten begonnen. wird vernichtet. Weiterer Kontakt: dunja. Wir bitten die Bevölkerung um Unterstützung und Verständnis, da meistens auf Privat- preuss@wolfurt.at, Tel.: 05574 6840-26 grund Zutritt gewährt werden muss. Danke für Ihre Unterstützung! Aus dem Rathaus 13 1 1 Die Gewinner/innen des Fotowettbewerbs „Wolfurt im Fokus“ Die Gewinnerinnen und Gewinner wurden von unserer Jury ausgewählt! Herzlichen Dank für die zahlreichen Einsendungen! Wir finden es sehr spannend, aus welchen Blickwinkeln ihr Wolfurt betrachtet und An dieser Stelle möchten wir auch insbe- auf welche Details bei den Fotos geachtet wurde. Der Jury fiel eine Auswahl von nur sondere Andreas Hinteregger, Burkhard 6 Gewinnerfotos sehr schwer, weshalb entschieden wurde doch 8 Bilder auszuwählen! Reis und Maria Juen für die Zusendung der „alten“ Fotos danken. Diesen Fotos gebührt hier eine besondere Erwähnung! Durch die Zusendungen der „Archiv- Fotos“ entwickelte das Redaktions-Team der Wolfurt Information die Idee, eine Reihe mit alten Fotos „Wolfurt von früher“ voraussichtlich ab der Wolfurt Informa- 12 tion 2022 zu starten. Ein kleines Dankeschön für die alten Fotos und die dadurch entstandene Idee erwartet euch per Post. Die Gewinner/innen bekommen eine exklusive Schlossführung für 2 Personen durch Bürgermeister Christian Natter mit anschließendem Umtrunk im Innenhof. Aufgrund der aktuellen Situation wird die Schlossführung voraussichtlich erst im Sommer durchgeführt werden können, die Gewinner/innen werden zeitnah über den weiteren Ablauf informiert. Mit der Einsendung eines Fotos wurde der Veröffentlichung des Namens und des Fotos in den Gemeinde-Medien (Wolfurt Information, Facebook, Homepage) zugestimmt. 14 Gemeindepanorama 11 4 8 10 3 Die GewinnerInnen - ohne Wertung der Reihenfolge - sind 1 Roman Voppichler, 2 Sylvia Hirtz, 3 Philipp Klimmer, 4 Kerstin Schwarz, 5 Josef Thaler, 6 Sabine Meier, 7 Ernst Passler, 8 Johann Peer. Wir gratulieren herzlich! 4 2 2 5 6 7 9 Gemeindepanorama 15 Was tut die Gemeinde für dich? Kindheit, Jugend, Familie Wie viele Mitarbeiter/innen hat die Abteilung? Die Abteilung besteht aus Melanie Neyer, die eine langjährige Erfahrung aus dem Bürgerservice mitbringt, und Magdalena Feistenauer, die die Abteilungsleitung übernommen hat. Gemeinsam kümmern sich die beiden um Themen im Kinder-, Jugendund Familienbereich. Was sind die Hauptaufgaben? - Standortentwicklung für Kindergarten- und Kleinkindbetreuung - Personalplanung für die Einrichtungen - Anmeldungen Kindergarten- und Kleinkindbetreuung - Vernetzung zwischen den Kinderbetreuungseinrichtungen und Kindergärten - Beauftragung KiBeV für die Schülerbetreuung - Wolfurt lässt kein Kind zurück (Kekiz) – Chancengerecht aufwachsen in Wolfurt - Anlaufstelle für Familien - Hilfestellung bei Anträgen (mit Familienbezug) - Thema Jugend (z.B. Beteiligungsprojekte, usw.) Gibt es durch die neue Abteilung einen neuen Fokus oder neue Bereiche? Es wurde auf politischer Ebene eine Arbeitsgruppe „Jugend“ gegründet, um dieses Thema hervorzuheben. Was bekommt man in der Abteilung „Kindheit, Jugend, Familie“? Wie läuft die Kindergarteneinschreibung ab? Familien werden bei uns beraten, verschiedene Lebensphilosophien werden akzeptiert Im Februar werden die Anmeldungen für und im Bedarfsfall weitervermittelt. die Kindergarteneinschreibung versendet. Die Eltern haben dann die Möglichkeit in Inwiefern beeinflusst das Coronavirus die Arbeit der Kindergartenkoordination? der Anmeldewoche die Anmeldeformula- Die Entscheidungen der Bundesregierung bedeuten, dass die Betreuung schwer planbar stellen. Sobald alle Anmeldungen einge- ist. Der Betreuungsbedarf der Eltern und Erziehungsberechtigten musste in den letzten gangen sind, erfolgt die Zuteilung der Kin- Monaten häufig abgefragt werden. Je nach Kinderzahlen müssen die Dienste neu geplant der zu den jeweiligen Kindergärten. re bei uns abzugeben und noch Fragen zu und flexibel gehandhabt werden. da keine Treffen oder persönliche Kontakte stattfinden können. Auch kindergarten- Welche neuen Entwicklungen wird es 2021 im Bereich „Kindheit, Jugend und Familie“ geben? intern müssen Gruppen getrennt geführt werden, eine Durchmischung von Kindern und Gestartet wurde bereits mit der neuen Ab- Personal wird nach Möglichkeit vermieden. teilung „Kindheit, Jugend und Familie“. Eine Schwierigkeit ist, die Vernetzung zwischen den Kindergärten aufrechtzuerhalten, Familienthemen werden also weiterhin in 16 Wir hoffen und sind zuversichtlich, dass sich die Situation bald wieder ändert und wie- den Mittelpunkt gerückt. Zudem sind die der gemeinsame Projekte zwischen den Kindergärten, den Gruppen und dem Personal Planungen für den Bau eines Kinderhauses zusammen mit den Eltern stattfinden können. am Rickenbach im vollen Gange. Gemeindepanorama Verein Impuls Kinder Anmeldungen ab sofort für Herbst 2021 an unseren Standorten in Rickenbach und Fatt möglich Unsere Qualitätsmerkmale: Alter 1,5 - 4 Jahre | Ferienbetreuung | verschiedene Module | Mittagsbetreuung | wir gehen nach Möglichkeit auf ihre familiären Bedürfnisse ein | beziehungsvolle Betreuung in spielerischem Umfeld | jedes Kind wird dort abgeholt, wo es gerade in seiner Entwicklung steht | wir fördern durch altersspezifi- www.musikschuleamhofsteig.at sche Angebote die individuellen Fähigkeiten und Bedürfnisse zu einer freien Entfaltung in kindgerechter Atmosphäre | achtsame und wertschätzende Haltung | guter Betreuungsschlüssel | ständige Aus- und Weiterbildung der Betreuerinnen | lernen durch Spielen | offenes Konzept | Leitgedanke Musikschule am Hofsteig mit neuer Internet-Präsenz Liebe Freunde der Musikschule am Hofsteig, Die ersten Lebensjahre des Kindes sind von enormer Bedeutung für das gesamte Leben. Den Kindern einen Ort geben, an dem sie sich wohlfühlen und entfalten können. Das Selbstvertrauen der Kinder stärken, sowie individuell Entwicklung fördern und begleiten. Das sind die wichtigsten Ziele unserer pädagogischen Arbeit im Kleinkindbereich. „Hilf mir, es selbst zu tun“ Unsere Module: Vormittag wir waren in den vergangenen Wochen sehr fleißig und freuen uns 07:30 - 12:30 Uhr oder 13:00 Uhr nun, Sie auf unserer neuen Homepage begrüßen zu dürfen. Sie ist 07:00 - 12:30 Uhr oder 13:00 Uhr nicht nur moderner und professioneller, sondern auch sehr viel Nachmittag informativer. Damit sind auch wir im Jahr 2021 angekommen. MO/DI/DO 13:30 - 17:30 Uhr Herzlichen Dank an dieser Stelle an Grafikerin Marlies Stark und Tina Hütterer (Marktgemeinde Wolfurt), die uns bei der Umset- Langgruppe mit Mittagstisch zung sehr unterstützt haben. 07:00 -14:00 Uhr oder 11:30 - 17:30 Uhr Wir würden uns freuen, wenn Sie in die virtuelle Welt der Musik- Verlängerte Langgruppe, Mittagstisch und Schlafmöglichkeit schule am Hofsteig eintauchen und wenn wir Ihr Interesse ge- MO/DI/DO 07:00 - 16:30 Uhr weckt haben; dann kommen Sie vorbei und melden sich an. Wir nehmen auch gerne im 2. Semester, bei Verfügbarkeit von freien Kindergruppe Rickenbach Leitung Marina Miko, Wiesenweg 14 Plätzen, noch Schülerinnen und Schüler auf. Selbstverständlich Tel. +43 5574 71453; +43 699 1717 12 71 sind auch Erwachsene bei uns immer herzlich willkommen. vereinimpulsrickenbach@outlook.com Kindergruppe Fatt Leitung Denise Cesa, Lauteracher Straße 18 Wir freuen uns auf euch! Dir. André Meusburger Tel. +43 5574 71326-428; +43 699 1007 13 26 vereinimpulsfatt@hotmail.com Bildung 17 Distance-Learning an der Mittelschule Wolfurt Was am Beginn des ersten Lockdowns beinahe unmöglich schien und nach wie vor als große Herausforderung gilt, wurde an der Mittelschule Wolfurt vorbildlich umgesetzt: das so genannte „Distance-Learning“. Schüler und Schülerinnen vor ihren Lap- Auf die Frage, wie sie mit dem Distance-Learning zurechtkommen, äußern die Schüle- tops und Handys, entweder zu Hause oder rinnen und Schüler unterschiedliche Meinungen. Manche arbeiten gerne zu Hause oder in der Schule – das „klassische“ Bild des betreut in der Schule, wo sich in einer Klasse nur wenige Schülerinnen und Schüler auf- bisher üblichen Unterrichts hat sich stark halten. Sie sagen über sich selber, dass sie besser arbeiten können, da sie weniger unter verändert. Zeitdruck stehen und für sich selbst das Gefühl haben, mit den Aufgaben besser fertig zu werden. Andere freuen sich schon wieder sehr auf den klassischen Präsenzunterricht, da Aktuell gestaltet sich Schule auf viele sie davon am meisten profitieren. verschiedene Arten. Die Schülerinnen und Direktor Norbert Moosbrugger betont, dass von 397 Schülerinnen und Schülern circa 120 Schüler arbeiten zu Hause über Online- jeden Tag zur Schule kommen und nur ein Teil davon ist aus den Ganztagsklassen. Da sind Plattformen, in manchen Klassen werden auch viele Schülerinnen und Schüler aus anderen Klassen, die aus den unterschiedlichs- sogar ten Gründen an der Schule sind: Die technische Ausstattung zu Hause ist schlecht oder ganze Unterrichtsstunden online über Webcams durchgeführt. ein Elternteil belegt den Computer für das Homeoffice. Auch machen kleine Geschwister ein konzentriertes Arbeiten manchmal unmöglich. In anderen Haushalten ist niemand Jene Schüler und Schülerinnen, die in der daheim, der beim Lernen helfen kann. Manche Schülerinnen und Schüler kommen auch Schule durch Lehrpersonen betreut werden, einfach, weil es in der Schule lässiger ist, als den ganzen Tag zu Hause zu sein. Für uns an arbeiten in den Klassenräumen, „klassisch“ der Schule sind die Gründe egal. Wir wollen jedes Kind bestmöglich unterstützen, damit oder online am Laptop. das Lernen gut gelingen kann. Die Technik und das Internet bieten eine Vielzahl an Möglichkeiten, die es einerseits 18 Es werden sogar Referate gehalten, in ermöglichen und erleichtern, in einer Situation wie dieser Unterricht überhaupt durch- direkten Online-Zuschaltungen oder per zuführen. Andererseits stellt ebendiese neue Technik Schüler und Schülerinnen, Eltern, Video verschickt. wie auch Lehrpersonen immer wieder vor Herausforderungen. Bildung DirektoSyntax Warning: Invalid Font Weight r Moosbrugger findet passende Worte, um die Situation zu beschreiben: „Die Lehrerinnen und Lehrer müssen sich um die Kinder im Homeschooling und in der Betreuung in der Schule kümmern. Das „Wir Lehrpersonen versuchen, die Motivation der Schülerinnen und Schüler durch unterschiedliche Aufgaben, Videokonferenzen und geeignete Hilfestellungen hoch zu halten.“ ist ein enormer Aufwand! So sind ständig um die 15 Lehrpersonen an der Schule an- Familien sind derzeit sehr gefordert. Für die Unterstützung der Eltern möchten wir uns wesend, stehen für Fragen zur Verfügung herzlich bedanken. Alle Beteiligten freuen sich schon darauf, wenn Lernen nicht mehr und engagieren sich für ihre Schülerinnen größtenteils zu Hause passiert und Schule wieder ein Ort der Begegnung sein darf. und Schüler! Neben der Lernunterstützung ist aber auch das Gespräch über Alltagssor- An dieser Stelle geht auch ein Dank an die Schülerinnen und Schüler, die sich viel Mühe gen und Befindlichkeiten wichtig. geben und fleißig arbeiten, ihr könnt stolz auf euch sein! Ein besonderer Dank gebührt Diese Zeit ist für alle herausfordernd! Wenn Direktor Norbert Moosbrugger und seinem Lehrerteam für den unermüdlichen Einsatz. Eltern Arbeitsplatzsorgen oder andere Sor- Es wurden keine Mühen gescheut und alle Hebel in Bewegung gesetzt, um Distance- gen haben, wenn Kindern der Kontakt zu Learning möglich zu machen und stetig zu verbessern. Zuletzt darf noch einmal Danke Gleichaltrigen fehlt, dann hinterlässt das gesagt werden für die motivierenden und positiven Worte, die Direktor Moosbrugger Spuren. online oder persönlich immer wieder an Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie Lehre- Wir versuchen als Schule, die Familien so rinnen und Lehrer richtet. gut es geht zu entlasten, und den Kindern Belinda Nachbaur, Mittelschule Wolfurt eine gute Umgebung zu bieten. Viele Rückmeldungen von Eltern sowie Schüler und Schülerinnen zeigen uns, dass es uns oft gut gelingt. Es macht uns stolz unseren Beitrag im Umgang mit dieser großen Krise leisten zu dürfen!“ Es sind die Schüler und Schülerinnen, die Lehrpersonen, die Schulleitung und nicht zuletzt die Familien, die alle zusammen ihren Beitrag leisten, um Distance-Learning auf jede notwendige Art umzusetzen und für alle Möglichkeiten zu schaffen, unter denen in der aktuellen Situation unterrichtet und gelernt werden kann. Nur durch das Miteinander und die Bereitschaft, sich auf diese neuen Formen von Lernen einzulassen, konnte und kann Distance-Learning funktionieren. Eine Lehrerin an der Mittelschule sagt im Interview zum Thema: „Natürlich stellt uns das Distance-Learning alle vor Herausforderungen. Diese nehmen wir an und versuchen, das Beste daraus zu machen. Die Schüler und Schülerinnen haben große Fortschritte im Bereich digitaler Kompetenzen gemacht. Viele Kinder zeigen ein hohes Maß an Selbstständigkeit. Bildung 19 Kindergarten Dorf - Bastelseite Vogelhaus aus Dosen - Deckel und Boden von der Dose entfernen - Dose mit Acrylfarben anmalen und Farbe trocknen lassen Materialien Dose Farben (wasserfeste) Pinsel evtl. Paketband Seifenblasen einfrieren Materialien Teelichtgläser Seifenblasenflüssigkeit Zucker Strohhalm Eisige Temperaturen - Paketband rund um die Dose binden - Schluss: Vogelfutter ins Vogelhaus geben und ein gutes, sicheres Plätzchen im Garten suchen :-) In eure Seifenblasenflüssigkeit (60 ml) mischt ihr ca. 2 Teelöffel Zucker und rührt ihn sorgsam ein bis er ganz aufgelöst ist. Die Teelichtgläser stellt ihr am besten vorher schon 1 Stunde in die Kälte (oder Gefrierschrank). In die Teelichtgläser füllt ihr ein wenig von der Flüssigkeit und schon kann es losgehen. Kinder pusten mit Hilfe des Strohhalms Blasen hinein. Mit etwas Geduld und Übung entstehen die Blasen. Wichtiger Hinweis: Kindern bitte mitteilen, dass diese Flüssigkeit nicht zum Trinken ist!! Viel Spaß beim Ausprobieren! Vogelfutter selber machen Kokosfett in einem Topf auf der Kochplatte erhitzen, aber nicht kochen lassen. Etwas Vogelfutter unterrühren. Wichtig ist, dass ihr nicht zu viel Vogelfutter in die Kokosmasse rein gebt. Kokosfett sollte das Vogelfutter binden. Anschließend die Masse in Förmchen Materialien Vogelfutter 250 g Kokosfett füllen und mit einem Stäbchen versehen. Das Stäbchen kann nach dem Erhärten der Masse am nächsten Tag herausgezogen Muffinformen werden. Mit einem Faden könnt ihr dann Strohhalm das Vogelfutter draußen an einem Baum aufhängen. 20 Bildung
  1. gemeindezeitung
  2. wolfurt
20210310_GVE005 Wolfurt 10.03.2021 26.05.2021, 08:41 VERHANDLUNGSSCHRIFT über die am Mittwoch, den 10.3.2021, stattgefundene 5. SITZUNG DER GEMEINDEVERTRETUNG Vorsitzende/r: Schriftführer/in: Anwesende: Entschuldigt: Bgm. Christian Natter GdeSekr. Dr. Sylvester Schneider 27 Gemeindevertreter sowie Ing. Roman Reiter, Ursula Molitor und Mag. Josef Thaler als Ersatz Ing. Clemens Mohr, Mag. Michaela Anwander, Laurin Burger B.A. Ort: Vereinshaus Beginn: 20:05 Uhr Der Vorsitzende begrüßt die erschienenen Mandatare und stellt die Beschlussfähigkeit fest. Vor Eingang in die Tagesordnung werden die TOPs 3. und 9. von der Tagesordnung abgesetzt und die Tagesordnung in der abgeänderten Fassung genehmigt. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig TAGESORDNUNG 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. Bürgeranfragen Mitteilungen Änderung Ausschussbesetzung Resolutionsantrag „Vorrangige Berücksichtigung des Kindeswohls in allen Phasen des Asylverfahrens und Reform des humanitären Bleiberechts“ (Antrag Grüne) Änderung der Flächenwidmung – Auflage 5.1. Egon Böhler, GST-NR 3676 und 3682, Kesselstraße 5.2. Atrium Bauprojekt GmbH, GST-NR 1016/1, St. Antonius Weg 5.3. Fam. Guldenschuh, GST-NR 1224/1, Frickenescherweg 3 Dienstbarkeitsvereinbarung Radwegverbindung Mähdlestraße/Flotzbachstraße Änderung der energetischen und ökologischen Kriterien für kommunale Grundverkäufe und Baurechtsvergaben Genehmigung der Verhandlungsschrift der 4. Sitzung der Gemeindevertretung vom 27.01.2021 Allfälliges SEITE 1 VON 9 ERLEDIGUNG 1. Bürgeranfragen Da die Sitzung aufgrund der Corona-Maßnahmen als nichtöffentliche Sitzung abgehalten wird, sind keine Besucher anwesend. 2. Mitteilungen Der Vorsitzende berichtet: 2.1. Leider musste Mag. Michael Fruhmann, der in einem aufwändigen Verfahren zum neuen Gemeindesekretär bestellt wurde, aus gesundheitlichen Gründen sein Amt wieder abgeben und das Dienstverhältnis auflösen. Der Vorsitzend gibt seinem Bedauern dazu Ausdruck, zumal Mag. Fruhmann aus fachlicher, aber auch aus menschlicher Sicht, sehr gut zur Marktgemeinde Wolfurt gepasst hätte. Er wünscht ihm auf diesem Weg eine möglichst rasche Genesung und alles Gute für seine Zukunft. Nunmehr wird eine möglichst rasche Nachbesetzung angestrebt, ohne dabei die qualitativen Ansprüche zu vernachlässigen. Über das Procedere wird derzeit noch beratschlagt. 2.2. Richard Benzer hat in den vergangenen Tagen sein Mandat als Gemeindevertreter und auch seine Funktion als Fraktionsobmann der FPÖ zurückgelegt. Beide Aufgaben übernimmt an seiner Stelle Sylvia Schober, welcher der Vorsitzende mit dem Wunsch auf gute Zusammenarbeit zur Übernahme dieser Aufgaben gratuliert. Der Vorsitzende bedankt sich bei Richard Benzer für die langjährige gute Zusammenarbeit, in welcher sich Richard Benzer stets als fairer und interessierter Partner gezeigt hat. 2.3. Nach einigen Tagen mit keinen Neuinfizierten, weist das Corona-Dashboard wieder 3 Infizierte für Wolfurt aus. 2.4. Die Teststation im Cubus wird sehr gut angenommen, weshalb auch die Testkapazität deutlich erhöht wurde. Ein Dank gilt dem medizinischen Personal, aber auch den mitarbeitenden Bediensteten, die alle zusammen für eine sehr gute Akzeptanz in der Bevölkerung sorgen. 2.5. Ab 15.3.2020 sind diverse Öffnungsschritte aus dem Lockdown geplant. Leider liegen aber bislang keine näheren Informationen vor. Allerdings ist für 11.3. eine Videokonferenz mit dem Landeshauptmann geplant, bei welcher voraussichtlich nähere Erläuterungen erfolgen werden. 2.6. In den letzten Tagen wurden die Bauarbeiten für Wasserleitungsverlegung und Kanalisationsarbeiten auf dem Schlossbühel gestartet. Die Folgeausschreibungen sind bereits im Laufen. In nächster Zukunft soll auch eine Anrainerinformation zu den geplanten Maßnahmen stattfinden. 2.7. GR Robert Hasler berichtet, dass die Landschaftsreinigung leider Corona bedingt abgesagt werden musste. Grund dafür ist jedoch nicht, wie unglücklich kolportiert, der Entfall der gemeinsamen Jause, sondern generell das Verbot größerer Ansammlungen, da erfahrungsgemäß mit ca. 300 teilnehmenden Personen gerechnet werden darf. Nunmehr soll die Landschaftsreinigung in abgespeckter Form durch Kleingruppen bewerkstelligt werden, wofür es erfreulicherweise ebenfalls schon zahlreiche Anmeldungen gibt. 2.8. GR Dr. Paul Stampfl berichtet über die Holzschlägerungen an der Bregenzerache. Diese werden in einem 6-jährigen Turnus durchgeführt, um die Hochwasserdämme zu entlasten. Die Durchführung erfolgt jeweils mit fachlicher Begleitung durch die Forstabteilung der BH Bregenz und die Abt. Wasserwirtschaft des Landes. Warum auch auf der Landseite des Radweges Schlägerungen durchgeführt wurden wird noch abgeklärt. Informationen zu den Maßnahmen sind im Internet abrufbar. Ein zusätzlicher Bericht in der Wolfurt-Info wird geprüft. SEITE 2 VON 9 3. Änderung Ausschussbesetzung Über Antrag der FPÖ-Fraktion werden nachstehende Änderungen in den Ausschussbesetzungen vorgenommen:  Im Finanzausschuss wird Sylvia Schober anstelle von Richard Benzer Mitglied.  Im Prüfungsausschuss wird Sylvia Schober anstelle von Richard Benzer Vorsitzende.  Im Ehrungsausschuss wird Sylvia Schober anstelle von Richard Benzer Mitglied. einstimmig 4. Resolutionsantrag „Vorrangige Berücksichtigung des Kindeswohls in allen Phasen des Asylverfahrens und Reform des humanitären Bleiberechts“ (Antrag Grüne) Der Resolutionsantrag wird von der Fraktionsvorsitzenden der Grünen vorgestellt. Es geht dabei im Wesentlichen um die beiden Punkte „menschenunwürdige Abschiebung einer Familie im Jänner dieses Jahres“ und „Reform des humanitären Bleiberechts unter Einbindung der Länder“. In der folgenden Diskussion wird neben unterstützenden Wortmeldungen kritisiert, dass im Anlassfall nur die Abschiebung in den Vordergrund gestellt wird, daneben aber verschwiegen werde, dass die abgeschobene Familie trotz mehrerer ablehnender Entscheidungen immer wieder versucht habe, in Österreich ein Bleiberecht zu erwirken. Asyl sollte tatsächlich verfolgten Menschen vorbehalten bleiben. Unisono wird allerdings auch das Problem der lang andauernden Verfahren gesehen. Die Resolution wird – vor allem unter dem Aspekt einer prinzipiellen Botschaft und der Wichtigkeit des Kindeswohls – mehrheitlich wie folgt beschlossen.  Die Wolfurter Gemeindevertretung fordert die Vorarlberger Landesregierung auf, sich bei der Bundesregierung, insbesondere dem Bundesminister für Inneres, dafür einzusetzen, dass das Kindeswohl in allen Phasen des Asylverfahrens und insbesondere in Fällen des humanitären Bleiberechts vorrangig berücksichtigt wird, damit unmenschliche Abschiebungen wie jene in der letzten Januarwoche 2021 in Zukunft vermieden werden können.  Darüber hinaus fordert die Wolfurter Gemeindevertretung die Vorarlberger Landesregierung auf, sich bei der Bundesregierung, insbesondere dem Bundesminister für Inneres, dafür einzusetzen, die Länder – unter Einbindung der betroffenen Gemeinden – im Rahmen der mittelbaren Bundesverwaltung mit Instrumenten wie etwa Härtefallkommissionen auszustatten, damit gut integrierten Personen und Familien ein humanitäres Bleiberecht gewährt werden kann. 4 Gegenstimmen (GR Robert Hasler, Ing. Harald Feldmann, Ing. Roman Reiter, Andreas Gorbach) 5. Änderung der Flächenwidmung – Auflage Nachstehende Anträge auf Änderung der Flächenwidmung werden nach Erläuterungen durch den Vorsitzenden und Vorstellung der zugrundeliegenden Projekte zur Auflage beschlossen: 5.1. Egon Böhler, GST-NR 3676 und 3682, Kesselstraße Die als Freifläche Freihaltegebiet gewidmeten bzw. als Straße ersichtlich gemachten Teilflächen der GST-NR 3676 und 3682 sollen in Baufläche Betriebsgebiet Kategorie II umgewidmet werden, ebenso die derzeit als Baufläche Betriebsgebiet Kategorie II Erwartungsgebiet gewidmeten Teilflächen des GST-NR 3676. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig SEITE 3 VON 9 5.2. Atrium Bauprojekt GmbH, GST-NR 1016/1, St. Antonius Weg Das bisher als Baufläche Wohngebiet Erwartungsgebiet gewidmete GST-NR 1016/1 wird beabsichtigt in Bau-Wohngebiet umzuwidmen. Über Anfrage von Ursula Monitor wird ergänzt, dass die für leistbaren Wohnraum vorgesehenen Objekte sich an den Wohnbauförderungsrichtlinien orientieren werden. Manfred Schrattenthaler kritisiert, dass bei einem ohnehin zu den größten Wohnbauprojekten in Wolfurt zählenden Vorhaben noch zusätzliche Aufwidmungen erfolgen, zumal sich das Vorhaben in einem durch EFH-Strukturen geprägten Umfeld befinde und hätte sich im Vorfeld eine Anrainerhörung gewünscht. Antragsteller: Bgm. Christian Natter 1 Gegenstimme (Manfred Schrattenthaler) 5.3. Fam. Guldenschuh, GST-NR 1224/1, Frickenescherweg 3 Die derzeit in Form eines Dreiecks in das GST-NR 1224/1 ragende Fehlwidmung Bau-Wohngebiet soll korrigiert und in Freifläche Freihaltegebiet zurückgewidmet werden. Weiters ist beabsichtigt die derzeit bestehende Widmungsgrenze Bau-Wohngebiet um ca. 9 m nach Norden (bisher Freifläche Freihaltegebiet) zu verschieben. GR Paul Stampfl kritisiert bei diesem Vorhalben das Einzementieren eines strukturellen Leerstands (altes Haus Frickenescherweg 3) und parallel dazu eine Neuversiegelung von Flächen. Dies wird in der Diskussion grundsätzlich bejaht, allerdings auch entgegengehalten, dass das Haus Frickenescherweg 3 nicht als Wohnraum geeignet und nicht sanierbar ist. Antragsteller: Bgm. Christian Natter 6 Gegenstimmen (GRÜNE-Fraktion) 6. Dienstbarkeitsvereinbarung Radwegverbindung Mähdlestraße/Flotzbachstraße Im Jahr 2002 wurde mit dem Sachwalter von Herlinde Schertler ein Dienstbarkeitsvertrag abgeschlossen, um eine Fuß- und Radwegverbindung (auf GST Nr. 1423/3) zwischen der Lorenz-SchertlerStraße und der Mähdlestraße zu errichten. Diese Dienstbarkeit wurde nicht verbüchert, weil Frau Schertler unter Sachwalterschaft stand. Aufgrund des zwischenzeitigen Ablebens von Frau Schertler ist jetzt die Verbücherung mit den Rechtsnachfolgern von Frau Schertler durchzuführen und daher ein neuer Dienstbarkeitsvertrag – wie im Entwurf vorliegend – abzuschließen. Da es laut Anrainerbeschwerden immer wieder zur Durchfahrt mehrspuriger Fahrzeuge komme, erklärt sich die Gemeinde bereit, bei einer Häufung solcher Vorkommnisse entsprechende Maßnahmen zu setzen. Die Gemeindevertretung stimmt dem Abschluss eines Dienstbarkeitsvertrages betreffend GST-NR 1423/3 samt Löschung der Dienstbarkeiten des Fußsteiges (auf GST Nr. 1423/7 und 1423/3) laut vorliegendem Vertrag zu. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 7. Änderung der energetischen und ökologischen Kriterien für kommunale Grundverkäufe und Baurechtsvergaben Die Änderung der Richtlinien wird nach Erläuterungen durch GR DI Martin Reis laut Beilage beschlossen. Antragsteller: GR DI Martin Reis einstimmig SEITE 4 VON 9 Eine Anregung von GR Dr. Paul Stampfl, auch leistbares Wohnen bzw. alternative Wohnformen in einen solchen Vorgabenkatalog zu gießen, wird in Vormerk genommen. 8. Genehmigung der Verhandlungsschrift der 4. Sitzung der Gemeindevertretung vom 27.1.2021 Nachdem keine Änderungsanträge eingebracht werden, gilt das Protokoll in der vorgelegten Form als genehmigt. 9. Allfälliges 9.1. Eine Anfrage von Wolfgang Schwärzler zu Errichter und Betreiber des Sozialzentrums samt Handelszentrum wird vom Vorsitzenden dahingehend beantwortet, dass die Errichtung durch die VOGEWOSI in Form eines Baurechtes angedacht sei. Als Betreiber ist beim Sozialzentrum eine GmbH mit den Gesellschaftern Gemeinden Wolfurt, Schwarzach und Kennelbach geplant. Beim Handelszentrum finden derzeit gemäß einer Zusage des Vorsitzenden vorrangig Gespräche mit den bisherigen Nahversorgern im Umfeld, Spar und Adeg, statt. 9.2. Die Anfrage, ob im Rahmen der Zentrumsentwicklung auch eine Information an die in Wolfurt ansäßigen Gewerbetreibenden und Dienstleister um Bekanntgabe eines allfälligen Flächenbedarfs und gewünschter Branche angedacht sei beantwortet der Vorsitzende damit, dass die Fa. Schadenbauer speziell auch mit diesen Themen beauftragt sei. Dabei gehören sowohl die Entwicklungen im Dorfzentrum, wie auch jene in Rickenbach zum Betrachtungsspektrum. Zudem wurde eine Fachfirma beauftragt, eine Aussage zur Größenverträglichkeit der Nahversorger zu treffen sowie Versorgungslücken in diversen Sparten zu eruieren. 9.3. Ursula Molitor erkundigt sich, ob Zahlen und Informationen zum Kooperativen Verfahren Dorfzentrum irgendwo abrufbar seien. Dies bejaht der Vorsitzende insofern, dass das Thema in der Dezembersitzung den Mandataren vorgestellt wurde. Am 28.5.2021 ist eine Bürgerinformation zu diesem Thema geplant. 9.4. Laut Manfred Schrattenthaler sei nunmehr die Realisierung der Kontrollplätze an der A14 im Bereich Lauterach/Wolfurt geplant. In diesem Zusammenhang sollte auch nochmals eindrücklich auf das Thema Lärmschutz hingewiesen werden. Im Gemeindeamt sind derzeit lediglich die Baupläne für die Kontrollstelle Lauterach bekannt. 9.5. Mag. Josef Thaler regt an, den Beschluss zur Resolution in der Wolfurt-Info zu veröffentlichen. Der Vorsitzende behält sich die sachliche Prüfung und eine Entscheidung darüber vor. 9.6. Über Anfrage von GR Michael Pompl hält der Vorsitzende fest, dass die aktuelle Gemeindevertretungssitzung zwar aufgrund der Corona-Maßnahmen nicht öffentlich, aber nicht vertraulich sei. Das Protokoll wird deshalb wie üblich veröffentlicht. 9.7. Ursula Molitor regt an, vom Kleinpark beim Haus Achstraße 1 Fotos zu machen, bevor das Bauprojekt umgesetzt wird. Schluss der Sitzung: 21:35 Der Vorsitzende Der Schriftführer SEITE 5 VON 9 Gemeindemandatar*innen der Grünen und Parteifreien Wolfurt stellen fest: Betreffend vorrangige Berücksichtigung des Kindeswohls in allen Phasen des Asylverfahrens und Reform des humanitären Bleiberechts Am 28. Jänner wurden Schüler*innen und deren Familien, die teilweise in Österreich geboren und aufgewachsen sind, auf unmenschliche Art und Weise aus ihrem Leben gerissen und nach Georgien bzw. Armenien abgeschoben. Alle Betroffenen hatten ihren Lebensmittelpunkt in Österreich, sprachen Deutsch auf MuttersprachenNiveau und hatten kaum mehr Beziehungen zu ihren vermeintlichen Herkunftsstaaten. Sie stellten teilweise mehrere Asylanträge, die allesamt abgelehnt wurden. In den Fällen von zwei Armenierinnen aus Wien wurden noch im Mai 2020 Anträge auf humanitäres Bleiberecht (§ 55 AsylG) gestellt, die jedoch vom BFA nicht bearbeitet wurden. Wie sehr die Familien in Österreich verwurzelt und Teil unserer Gesellschaft waren, zeigten die großen Protestaktionen in den sozialen Medien und vor Ort unmittelbar vor der Abschiebung. An der Kundgebung vor dem Abschiebezentrum für Familien in Wien-Simmering nahmen ca. 160 Personen teil; darunter waren auch Politiker*innen der Grünen, der NEOS, und der SPÖ. Am selben Tag äußerten sich nicht nur zahlreiche Politiker*innen der Grünen, der NEOS und der SPÖ, sondern auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen zu den Fällen. In einer Videobotschaft hielt er fest: „Ich kann und will nicht glauben, dass wir in einem Land leben, wo dies in dieser Form wirklich notwendig ist.“ Er habe in dieser Frage zwar keine formale Zuständigkeit, aber eine klare Haltung und führte aus: „Wir müssen einen Weg des menschlichen, respektvollen Umganges miteinander finden. Gerade, wenn Kinder die Hauptleidtragenden sind. Geben wir dem Wohl von Kindern und Jugendlichen Vorrang.“ Das Innenministerium begründete die Abschiebung der Familien indem es auf höchstgerichtliche Entscheidungen und das Gebot der Rechtsstaatlichkeit verwies („Politik müsse dem Recht folgen“). In allen Entscheidungen sei auch eine Prüfung des Kindeswohls vorgenommen worden. Zuständige Anwält*innen hielten dem entgegen, dass die Kinderrechte und das Wohl des Kindes nicht ausreichend berücksichtigt worden waren. Genau in diesem Punkt besteht Handlungsbedarf für den Gesetzgeber und die Vollziehung. Denn die vorrangige Berücksichtigung des Kindeswohls bei allen Kindern betreffenden Maßnahmen öffentlicher und privater Einrichtungen ist zwar verfassungsrechtlich verankert (Art. 1 Bundesverfassungsgesetz über die Rechte von Kindern); im Kriterienkatalog zur Beurteilung des Privat- und Familienlebens, der in Fällen des humanitären Bleiberechts nach § 55 AsylG heranzuziehen ist, ist das Wohl des Kindes aber nicht aufgelistet. Auch in der Rechtsprechung des EGMR und der österreichischen Höchstgerichte zu Art. 8 EMRK (Europäische Menschenrechtskonvention) wurde der Vorrang des Kindeswohls bislang wenig beachtet. Dasselbe gilt jedoch schon für das gesamte Asylverfahren, das der Prüfung des humanitären Bleiberechts meist vorangeht. Auch hier wird das Kindeswohl nicht ausreichend berücksichtigt. Konkreter Handlungsbedarf besteht auch angesichts einer aktuellen Entscheidung des EuGH. In seinem Urteil vom 14.1.2021 hielt der EuGH im Fall einer drohenden Rückführung eines unbegleiteten Asylsuchenden in sein Herkunftsland nämlich fest, dass das Kindeswohl in allen Stadien des Verfahrens vorrangig berücksichtigt und umfassend geprüft werden muss. Der Gerichtshof verwies auf die entsprechende Verpflichtung aus Art. 24 der EU Grundrechte-Charta („Rechte des Kindes“). Die Schlüsse des EuGH sind auch auf das Asylverfahren anzuwenden und gelten für alle Kinder und Jugendlichen, unabhängig davon, ob sie im Familienverbund oder alleine geflüchtet sind. Dieses Urteil soll nun ein weiterer Anlass sein, die österreichische Gesetzgebung und Vollziehung im Hinblick auf die Beachtung des Kindeswohls im Asylverfahren und bei der Gewährung von humanitärem Bleiberecht zu verbessern. SEITE 6 VON 9 Zudem ist dringend eine Reform des humanitären Bleiberechts (§§55 und 56 AsylG) geboten, indem in diesen Verfahren wieder die Länder und Gemeinden in Form von Härtefallkommissionen verpflichtend eingebunden werden. In diesen Verfahren werden vorwiegend menschliche Gesichtspunkte geprüft, wie die Integration der Betroffenen, wie lange sie in Österreich leben, ob sie in die Schule gehen, wie sie in der Gesellschaft vernetzt sind und wie sie sich beruflich und ehrenamtlich engagieren. All das kann von Behörden und privaten Stellen, die möglichst nahe an den Betroffenen sind, besser beurteilt werden als von Bundesbehörden, wie die bewährte Praxis bis 2014 und die enge Kooperation zwischen den Landeshauptleuten, Bürgermeister*innen und privaten Organisationen gezeigt hat. Bis zum Jahr 2014 entschieden die Landeshauptleute (mit Zustimmung des BM.I) über die Gewährung des humanitären Bleiberechts. Seit die Zuständigkeit für die Gewährung des humanitären Bleiberechts an das Innenministerium und somit das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl übergegangen ist, kam es zu zahlreichen Fällen, in denen menschliche Aspekte zu wenig beachtet wurden. Die Gewährung des humanitären Bleiberechts in Härtefällen unter Einbindung von Härtefallkommissionen in den Ländern kann sich besser an den Lebensrealitäten und dem Umfeld der Betroffenen orientieren und die relevanten Umstände in ihre Entscheidung miteinfließen lassen. So sollen Härtefälle, wie die oben beschriebenen in Zukunft vermieden werden. Vor diesem Hintergrund stellen die Grünen Gemeindemandatar*innen folgenden ANTRAG Die Wolfurter Gemeindevertretung möge folgende Resolution beschließen: 1. Die Wolfurter Gemeindevertretung fordert die Vorarlberger Landesregierung auf, sich bei der Bundesregierung, insbesondere dem Bundesminister für Inneres, dafür einzusetzen, dass das Kindeswohl in allen Phasen des Asylverfahrens und insbesondere in Fällen des humanitären Bleiberechts vorrangig berücksichtigt wird, damit unmenschliche Abschiebungen wie jene in der letzten Januarwoche 2021 in Zukunft vermieden werden können. 2. Darüber hinaus fordert die Wolfurter Gemeindevertretung die Vorarlberger Landesregierung auf, sich bei der Bundesregierung, insbesondere dem Bundesminister für Inneres, dafür einzusetzen, die Länder – unter Einbindung der betroffenen Gemeinden – im Rahmen der mittelbaren Bundesverwaltung mit Instrumenten wie etwa Härtefallkommissionen auszustatten, damit gut integrierten Personen und Familien ein humanitäres Bleiberecht gewährt werden kann. Unterschrift der Grünen Gemeindemandatar*innen SEITE 7 VON 9 Berücksichtigung von energetischen und ökologischen Standards im Zuge von Bauverfahren sowie Grundverkäufen bzw. Baurechtsvergaben durch die Marktgemeinde Wolfurt Den Umweltzielen des Gemeindeleitbilds folgend und vor dem Hintergrund der Klimaziele von Land Vorarlberg, Republik Österreich und Europäischer Union setzt sich die Marktgemeinde Wolfurt als e5 und Klimabündnisgemeinde ein für eine sparsame Nutzung von Bauland, Energie und Rohstoffen sowie zur Förderung klimaverträglichen Energieversorgung und Mobilität sowie zur Maßnahmen zur KlimawandelAnpassung. Gemeindeverwaltung und Gemeindepolitik werden deshalb beauftragt, im Zuge von Projektvorgesprächen, Baugrundlagenbestimmungen und Bau- und Gewerbeverfahren sowie bei Grundverkäufen und Baurechtsverfahren durch die Marktgemeinde Wolfurt aktiv darauf einzuwirken, dass folgende Themenstellungen Berücksichtigung finden und bei Bedarf bei Grundverkäufen/Baurechtsvergaben vertraglich vereinbart werden:               Verzicht auf fossile Energieträger für Gebäudebeheizung und Warmwasserbereitung Prüfung der Möglichkeit zur Nutzung von Abwärme bzw. zum Anschluss an vorhandene Wärme- und Kältenetze Solare Nutzung von Dach- und Fassadenflächen energiesparende Bauweise (z.B. Niedriegstenergiegebäude, Verwendung energieeffizienter Bauteile, ...) Dach- und/oder ggf. auch Fassadenbegrünung Vermeidung von nicht erforderlichen Bodenversiegelungen und ggf. Rückbau bestehender Versiegelungen Naturnahe Umfeldgestaltung und Bepflanzung, auch zur Vermeidung sommerlicher Überhitzung Errichtung attraktiver Fahrradabstellplätze Einräumung von Geh- und Fahrrechten für Radfahrer und Fußgänger Übernahme von Teilflächen ins öffentliche Eigentum bzw. Abschluss von Dienstbarkeiten zugunsten der Marktgemeinde Wolfurt zwecks Errichtung von Buswartehäuschen, Sitzgelegenheiten in kleinen Grünflächen, Fuß- und Radwegen, etc. Übernahme von Flächen ins Parkraummanagement – Schaffung von mehrfach nutzbaren Parkierungsflächen Bei großen Wohnanlagen: Prüfung der Möglichkeit zur Etablierung eines öffentlichen CarsharingStandorts Bei großen Arbeitsstätten: Erarbeitung eines Konzepts zur Förderung einer gesunden, umwelt- und anrainerschonende Mitarbeitermobilität Bei größeren Baugebieten: Erarbeitung eines Konzepts zur flächensparenden Verkehrserschließung SEITE 8 VON 9 Ausnahmebestimmung: In Ausnahmefällen (z.B. spezielle betriebliche Erfordernisse, besonderes kommunales Interesse, etc.) kann von den oben beschriebenen Anforderungen abgegangen werden. Diese Ausnahmen bedürfen jedoch schlüssiger Begründungen. SEITE 9 VON 9
  1. wolfurt
  2. gemeindevertretung
  3. protokoll
WolfurtInfo_2021_04 Wolfurt 16.04.2021 26.05.2021, 08:41 Liebevoll gehegt Wie passionierte GärtnerInnen Großes im Kleinen vollbringen, erfahren Sie im Rahmen unseres Vereine-Fokus auf Seite 43. Informationszeitschrift der Marktgemeinde 50. Jahrgang | April 2021 Inhaltsverzeichnis 2 2 2 3 4 5 6 6 7 8 8 9 9 10 11 12 13 14 14 15 16 18 19 20 20 21 22 24 25 26 28 30 33 34 34 35 38 39 40 41 41 42 42 43 44 45 46 48 49 49 49 49 50 51 51 52 2 Sprechstunden Bürgermeister- und Wohnungssprechstunden Kostenlose Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren Kostenlose Beratung in Grundstücks- und Immobilienangelegenheiten Blick ins Gemeindegeschehen Blick ins Gemeindegeschehen Eröffnung des Campus Bütze So geht’s weiter im Wolfurter Dorfzentrum Zu- und Umbau auf dem Postareal Teststationen in Wolfurt und Lauterach Aus dem Rathaus Aktuelles vom Gemeindevorstand GEM2GO Jahresbericht 2020 Baupolizei Fundamt Statistik Austria kündigt SILC-Erhebung an Ortskanalisation Bauabschnitt 23 Hochwasserschutz an der Bregenzerach Umwelt Bürgermeister- und Wohnungssprechstunden Die Sprechstunden finden mit Vorbehalt jeweils im Rathaus Wolfurt von 18:00 - 19:30 Uhr statt. Sprechstunden von Bürgermeister Christian Natter Mittwoch, 21. April 2021 Mittwoch, 19. Mai 2021 Mittwoch, 05. Mai 2021 Mittwoch, 02. Juni 2021 Mittwoch, 16. Juni 2021 Wohnungssprechstunden von Gemeinderat Michael Pompl Mittwoch, 28. April 2021 Mittwoch, 12. Mai 2021 Mittwoch, 26. Mai 2021 Mittwoch, 09. Juni 2021 Mittwoch, 23. Juni 2021 Einführung der Bio Variotonne Aktuelles vom ASZ Hofsteig Richtig kompostieren Raus aus Öl-Beratung Umweltwoche 2021 Frühlingszeit ist Brutzeit Neue Radwege in Wolfurt Wolfurter Fahrradbörse 2021 Verfügbare Fahrradboxen beim Güterbahnhof Wolfurt Mit einem guten Gefühl unterwegs Auf die Räder, fertig, los! Kostenlose Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren Bildung Mittwoch, 02. Juni 2021, Dr. Nikolaus Schertler Was tut die Gemeinde für dich? Kindergarten Strohdorf Bastelseite des Kindergarten Strohdorf Frühlingsgefühle im Buch & Spiel Alle sind wieder da! Blitzlichter aus der VS Mähdle Kindergarten KiVi - Des Corona ka sich vrzüha Soziales Wolfurt lässt kein Kind zurück Wir gehen gemeinsam weiter - Hofsteig-Ferienbetreuung ab 2020 Infos für Familien Infos für Jugendliche Neues aus den Sozialdiensten Wirtschaft drexel und weiss: Jürgen Fink neuer Geschäftsführer Neues von der Wirtschaft Wolfurt Gewinnübergabe - Weihnachtsgewinnspiel 2020 einmal anders Vereine Seniorenbörse Wolfurt - Helfen und helfen lassen! KJ & JS Wolfurt on the road Tag der offenen Tür beim Bienenzuchtverein Wolfurt-Kennelbach-Buch Das Theater Wolfurt hebt leider NICHT ab auf „Gate 23“! Bonsaiclub Vorarlberg Turnerball 2021 - the show must go onLine Neues von der Feuerwehr Wolfurt Fototeam Digital – Was für ein Jahr! Menschen im Mitelpunkt Wolfurter Köpfe: Adolf Sögner Jubilare Geburten Eheschließungen Verstorbene Soziale Dienste Soziale Dienste Ärzte-Nachtdienste und -Urlaube Apotheken-Dienste Frühstücksgruß für pflegende Angehörige Sprechstunden Die kostenlosen Beratungs-Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren werden von der Wolfurter Bevölkerung gerne in Anspruch genommen. Sprechstunden Rechtsanwälte 18:00 - 20:00 Uhr Mittwoch, 05. Mai 2021, Dr. Claus Brändle Sprechstunden Notar 18:00 - 19:00 Uhr Mittwoch, 19. Mai 2021, Dr. Gerhard Mayer Die Sprechstunden finden jeweils im Rathaus Wolfurt statt. Notariatsverteilung bei Todesfällen Zur Abwicklung der Verlassenschaften nach Todesfällen von Familienangehörigen wurden vom Bezirksgericht Bregenz die Notare für folgende Termine nominiert: Unter Vorbehalt der neuen Verteilungsordnung des Jahres 2021! Bregenz Dr. Gerhard Mayer Jänner/Juli Dr. Ivo Fussenegger Februar/August Mag. Valentin Huber-Sannwald März/September Dr. Michael Gächter April/Oktober Dr. Kurt Zimmermann Mai /November Mag. Christoph Winsauer Juni/Dezember Kostenlose Beratung in Grundstücksund Immobilienangelegenheiten Richard Richter, der gerichtlich beeidete Ortssachverständige für Immobilien, wird sein Wissen und seine Berufserfahrung den Bürgern und Bürgerinnen kostenlos zu folgendem Beratungstermin zur Verfügung stellen: Rathaus Wolfurt, 18:00 – 19:30 Uhr, Mittwoch, 26. Mai 2021 Blick ins Gemeindegeschehen Liebe Wolfurterinnen und Wolfurter, der heuer lange Winter ist inzwischen dem blühenden Frühling Auch für die Jugendlichen aus Wolfurt war es sicher eine gewichen. Wir freuen uns alle auf viele Aktivitäten im Freien. immense Herausforderung mit Corona umzugehen. Viele Wir alle sehnen uns danach, wieder unsere Verwandten und Schülerinnen und Schüler sind heute noch nicht im Regel- Freunde bei einem gemütlichen Fest treffen zu können. unterricht. Viele unserer Jungen nützen nun die wärmere Jahreszeit, wieder nach draußen zu gehen und etwas Ab- Viele von uns haben das sicher über die Osterfeiertage so wechslung in ihren Alltag zu bringen. Vielfach nützen sie die auch getan, und hoffentlich im Rahmen der coronabedingten Spiel- und Freizeitplätze in unserer Gemeinde. Bringen wir Möglichkeiten ein paar gemütliche Stunden miteinander ihnen das notwendige Verständnis gegenüber, ist das Frei- verbracht. Zum Glück ist inzwischen wieder ein geselliger zeitangebot in dieser schwierigen Zeit gerade für junge Men- Besuch bei einem unserer Wolfurter Gasthäuser möglich. schen doch eher überschaubar. Diesbezüglich finden Sie auch auf unserer Homepage www. wolfurt.at weitere Informationen. Die vielen Teststationen in der Umgebung und auch die Impfmöglichkeiten werden von der Wolfurter Bevölkerung Vorarlberg ist das einzige Bundesland in Österreich, das seit sehr gut angenommen. Nachstehend möchte ich Sie nochmals dem 15.03.2021 leichte Öffnungsschritte unter Einhaltung be- auf unsere Teststation im Cubus in Wolfurt hinweisen. stimmter Regeln ermöglicht hat. Aufgrund Ihrer regelmäßigen Diese wird sehr gut genutzt - weiter so und vielen Dank für Teilnahme beim Testen sind wir auf gutem Weg. Obwohl auch Ihre Teilnahme. bei uns die Zahl der infizierten Personen leicht angestiegen ist, habe ich große Hoffnungen, dass wir im Sommer, vorausge- Des Weiteren stelle ich Ihnen auf den folgenden Seiten die setzt, dass möglichst viele unserer Bevölkerung die Möglich- neuen geplanten Bauvorhaben wie Zentrumsentwicklung und keit des Impfens nützen, wieder zu einer gewohnten Normali- den Postumbau vor. Gerade im Zentrum wird sich dieses Jahr tät zurückkehren werden. noch einiges tun; dazu werden Sie selbstverständlich laufend informiert. Auch der Campus Bütze darf heuer endlich offizi- Inzwischen durften die Vereine, zumindest für Kinder und ell eröffnet werden, wenn die Situation es zulässt. Das genaue Jugendliche, ihre Arbeit wieder aufnehmen; auch wenn einiges Programm wird rechtzeitig bekanntgegeben. an Aufwand zusätzlich zu betreiben ist. Das Engagement ist enorm. Die Rückmeldungen von diversen Vereinsverantwortlichen sind allesamt positiv. Alle freuen sich, dass wenigstens Ich wünsche Ihnen weiterhin alles Gute und passen Sie auf wieder ein bisschen Miteinander stattfinden kann. sich auf! Bürgermeister Christian Natter Blick ins Gemeindegeschehen 3 Da war doch noch was! Eröffnung des Campus Bütze Seit zwei Jahren steht der neue und zum Teil umgebaute Campus Bütze. Etwa 100 Kinder im Alter von 1,5 - 6 Jahren finden im Kindergarten und in der Kinderbetreuung Platz, 250 SchülerInnen bis 10 Jahren besuchen die Volksschule. Etwa 50 LehrerInnen, PädagogInnen, BetreuerInnen und Reinigungspersonen finden hier ihren Arbeitsplatz. Alle haben sich in den großzügigen Räumlichkeiten gut eingelebt. Nur eines fehlt: die offizielle Eröffnung. Corona hat uns auch hier letztes Jahr einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. Nun planen wir einen neuen Versuch. Wir bereiten einen Tag der offenen Tür „light“ vor, verbunden mit unserem jährlichen Weltspieltag. Das genaue Programm wird rechtzeitig bekanntgegeben. Wenn die Situation es zulässt, wird die Feierlichkeit coronagerecht vorbereitet und mit allen Sicherheitsmaßnahmen durchgeführt. Syntax Warning: Invalid Font Weight Wir drücken die Daumen und freuen uns, wenn wir uns am Samstag, den 29. Mai 2021 beim Weltspieltag und in der Bütze sehen können! 4 Blick ins Gemeindegeschehen Öffentlicher Aktionstag am Freitag, den 28. Mai 2021 So geht’s weiter im Wolfurter Dorfzentrum Am Freitag, den 28. Mai lädt die Marktgemeinde Wolfurt zu einem öffentlichen Aktionstag zur Zentrumsentwicklung. Rund um den Wolfurter Wochenmarkt sind ab 14:00 Uhr zahlreiche Stationen im Zentrum eingerichtet. Coronakonform können sich so alle Interessierten selbst ein Bild von der zukünftigen Entwicklung machen. Wo wird das Rathaus gebaut? Wie entwickelt sich die Nahversorgung? Wie wird der Verkehr geführt? Wo finden wir in Zukunft Freiräume? Nach dem großen Erfolg des ersten Aktionstages im Jahr 2017 freue ich mich, dass nun am 28. Mai einige Schritte konkreter werden können. Ich hoffe auf reges Interesse und interessante Gespräche! Die Zentrumsentwicklung in Wolfurt schreitet voran. Im Frühjahr 2020 erfolgte der Startschuss für die städtebauliche Planung für den ganzen Ortsteil. Dieser Prozess ist abgeschlossen und kann in Form eines anschaulichen Modells besichtigt werden. Wie in der Wolfurt Info vom Februar berichtet, wurde der neue Rathausstandort im Zentrum von der Gemeindevertretung mit großer Mehrheit beschlossen. Eine Begegnungszone im Zentrumsbereich mit einer Abfolge von mehreren Plätzen, Grünbereichen, attraktiven Geschäften und Gastronomie wird eine hohe Aufenthaltsqualität gleichermaßen für BewohnerInnen und BesucherInnen gewährleisten. Projektentwickler DI Markus Schadenbauer informiert: „Details zum Aktionstag werden zeitgerecht in einer Postsendung an alle Wolfurter Haushalte zugestellt. Wir bereiten jedenfalls einige Überraschungen für die Bevölkerung vor.“ Blick ins Gemeindegeschehen 5 Zu- und Umbau auf dem Postareal Das Postlogistikzentrum Vorarlberg an der Senderstraße wurde gemeinsam mit dem Güterbahnhof Teststationen in Wolfurt und Lauterach Für alle, die aus beruflichen Gründen Testungen benötigen, oder eine körpernahe Dienstleistung in Anspruch nehmen wollen, haben die Marktgemeinden Lauterach und Wolfurt in Zusammenarbeit Teststationen im Hofsteigsaal und im Cubus eingerichtet. Wolfurt errichtet. Seither hat sich das Anforde- Der geplante Öffnungszeitraum bis 15. April wird wohl aller rungsprofil maßgeblich geändert. Voraussicht nach verlängert werden. Wir werden Sie diesbezüglich auf dem Laufenden halten. Die Briefsortierung wurde nach Innsbruck verlegt, Die Marktgemeinde Wolfurt startete am Donnerstag, den 18.02. der Bahnanschluss hat an Bedeutung eingebüßt und das im Cubus und am Montag, den 22.02. öffnete die Teststation im Paketvolumen mit dem Online-Handel einen ungeahn- Hofsteigsaal. Personen können sich montags und mittwochs ten Höhepunkt erreicht. in Lauterach und dienstags und donnerstags in Wolfurt jeweils Die baulichen Anlagen wurden zwar immer wieder an zwischen 17:30 und 20:00 Uhr kostenlos testen lassen. den jeweiligen Bedarf angepasst, für die dringend erforderliche größere Paket-Sortieranlage konnte inner- Danke an alle freiwilligen Helfereinnen und Helfer und an unsere halb des Bestandsgebäudes nur durch Verlagerung der MitarbeiterInnen. Inzwischen wurden die Testkapazitäten mehr- Paketzustellung Platz gefunden werden. Es wurde daher fach erhöht. „Wir haben uns in Zusammenarbeit mit der Marktge- an der Ostseite ein neues Gebäude mit knapp 50 Andock- meinde Lauterach dazu entschlossen eine kostenlose Teststation stellen für Paketzustellfahrzeuge errichtet, welches mit für die Bürgerinnen und Bürger der Hofsteigregion einzurichten, einer Brücke an das Bestandsgebäude angeschlossen ist. damit die Möglichkeit der Antigen-Schnelltestung näher am Hei- Eine darunterliegende großzügige Tiefgarage mit 111 mat- oder Arbeitsort ist“, berichtet Bürgermeister Christian Natter. Stellplätzen für PKW und Fahrradabstellplätze kompen- „Das zusätzliche Angebot von Montag bis Donnerstag ist insbeson- siert die an dieser Stelle zuvor vorhandenen Parkplätze. dere für Berufstätige wie LehrerInnen, KindergartenpädgagogIn- Das neue Gebäude tritt an der Senderstraße – vor allem nen oder AnbieterInnen körpernaher Dienstleistungen hilfreich. wenn der dort geplante Kreisverkehr in den kommenden Somit sind die Testmöglichkeiten einfacher zu erreichen“, ergänzt Jahren umgesetzt wird – präsent im öffentlichen Raum Bürgermeister Elmar Rhomberg. in Erscheinung. Es wurde daher besonderer Wert auf ein 6 formal hochwertiges Erscheinungsbild gelegt und ein Die Testungen sind kostenlos und werden von geschultem Personal renommiertes Architekturbüro in den Planungsprozess aus dem Gesundheitsbereich durchgeführt. Die Anmeldung läuft einbezogen. Die Außenräume wurden nach neuesten wie bei allen anderen Teststationen über die Plattform https:// ökologischen Gesichtspunkten von einer Landschafts- vorarlbergtestet.lwz-vorarlberg.at oder die Hotline 0800 201 360 ab. planerin gestaltet. Zusätzlich können BürgerInnen pro Person zwei Selbsttests in der Im Zuge des Neubaus wurde auch die Verkehrsabwick- Woche im Rathaus/Bürgerservice abholen. Diese Tests gelten nicht lung neu organisiert und auf den bevorstehenden Umbau für die Gastronomie und körpernahe Dienstleistungen. der Senderstraße abgestimmt. Auch die Bestandsgebäude Darüber hinaus wurden in der Antigen-Teststation im Cubus und der Verladehof West sind bereits entsprechend adap- (Di und Do von 17:30 - 20:00 Uhr) Selbstteststationen eingerichtet. tiert worden. Die Stromversorgung der Verteilmaschi- Die Anmeldung läuft wie gewohnt über die Plattform auf nen erfolgt weitgehend über eine Photovoltaikanlage. In www.vorarlberg.at/vorarlbergtestet. Diese Tests sind für die Ga- den nächsten Jahren ist vorgesehen, das Hauptgebäude stronomie und körpernahe Dienstleistungen sowie für 48 Stunden der Post, in dem heute unter anderem auch ein Konsu- gültig. lat untergebracht ist, ebenso zu sanieren und auf einen Weitere Informationen zu den Selbsttests und weiteren Testmög- technisch und gestalterisch aktuellen Stand zu bringen. lichkeiten finden Sie auf www.wolfurt.at Blick ins Gemeindegeschehen Aktuelles vom Gemeindevorstand Ein kurzer Überblick der Gemeinderäte über aktuelle Geschehnisse, neue Projekte, Änderungen, o.Ä. Gemeinderat für Raumentwicklung und Verkehrsplanung Gemeinderätin für Bildung und Kultur Angelika Moosbrugger Martin Reis • Vorbereitungen für die Erarbeitung des • Wir legen großen Wert auf Vernetzung der Räumlichen Entwicklungsplans Wolfurter Kindergärten und Betreuungs- Gemeinderat für Infrastruktur Paul Stampfl • Kanalsanierung Bauabschnitt (BA) 23 im Bereich Albert-Loacker-Straße, Inselstraße und im Oberfeld • Infrastrukturelle Erschließung Schloss Wolfurt • Ertüchtigung der Wasserversorgung Bauabschnitt (BA) 16 im Bereich Im Holz und Frickenesch • Fertigstellung Straßenbau im Bereich Bogenstraße – Albert-Loacker-Straße • Verkehrserschließungsmaßnahmen einrichtungen; der gemeinsame Fort- Schloss Wolfurt bildungstag ist ein wichtiger Teil davon. • Verkehrsplanungen für die Entwicklung Heuer fand er zum ersten Mal online statt des Ortszentrums und Rickenbach zum Thema „Wertschätzende Kommuni- • Vorbereitung Bürgerinfoveranstaltung zu kation“. den nächsten Entwicklungsschritten im • Der Ausschuss für Bildung brachte die Ortszentrum neuerliche Auditierung für Familieplus zur Gemeinderätin für Soziales Miteinander Yvonne Böhler • Mitwirkung im Mobilitätskonzept Abstimmung. Bis 2021 wird die Familienfreundlichkeit unserer Gemeinde geprüft „Campus Wolfurt Lauterach“ für die und bewertet. Gewerbegebiete Hohe Brücke und Neuwiesen • Auch unsere Gemeinde schließt sich der • Frühstücksservice für pflegende Angehörige • diverse Arbeitsgruppen zum Neubau Sozialzentrum Kulturförderung „Kultur im Jetzt“ an. Kulturschaffende können sich gerne im Rathaus melden! Gemeinderat für Wohnen, Zusammenleben Michael Pompl Gemeinderat Syntax Warning: Invalid Font Weight Syntax Warning: Invalid Font Weight für Umwelt, Klima und nachhaltige Mobilität Robert Hasler • • Wohnraum für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen • Betreuung Flüchlingsquartier • • Wohnungsvergabe gemeinnütziger Wohnbau Christine Stark • Vereine dürfen langsam wieder starten. • • Ermittlung von Wohnungsleerständen • Betreutes Wohnen Gemeinderätin für Sport und Gesundheit Neue Radwege bei der Integra und beim Außerschulische Jugenderziehung und Kindercampus Bütze: Mehr Informatio- Jugendarbeit in geschlossenen Räumen nen dazu finden Sie auf S. 18. und im Freien und auch Sport bis 18 Jahre Am 17. April findet die Fahrradbörse können nun mit einigen Regelungen und statt. Alle Informationen dazu sind auf Schutzmaßnahmen wieder stattfinden. S. 19 nachzulesen. Die Regelungen dazu finden Sie auf Umweltwoche 2021 vom 28. Mai bis 06. Juni. Mehr dazu auf S. 15 www.sozialministerium.at. • Vereine auf Website www.wolfurt.at. Mit Raus aus Öl: Die Gemeinde möchte der neuen Website der Gemeinde können EigentümerInnen von Ölheizungen auf Vereine ganz einfach mit dem „persönli- die Förderungen und Beratungsangebote chen Konto“ ihre Daten pflegen und von Bund, Land und Gemeinde für einen Veranstaltungen einreichen. Wir würden haben, dann freue ich mich über Kontakt- Wechsel aufmerksam machen. Mehr uns freuen, wenn sich möglichst viele Ver- aufnahme unter Tel. +43 699 16840 907. Infos auf S. 14. eine auf unserer Homepage präsentieren. • Schaffung von Wohnmöglichkeiten im Projekt „Sicher vermieten“ • Sollten Sie Wohnraum zu vermieten • Aus dem Rathaus 7 STEN G I T H C DIE WI INFOS T OLFUR AUS W Die wichtigsten Infos aus Wolfurt auf einer App R APP: IN EINE ALLES AUF NLOS KOSTE JETZT O.AT G 2 M E G Herunterladen von Jahresbericht 2020 Baupolizei Neubauten Zu- und Umbauten Sonstige Bewilligungen Sonstige Bescheide 2020 2019 2018 2017 2016 12 15 11 10 6 Einfamilienhäuser 7 4 8 7 2 Mehrfamilienhäuser 2 2 4 3 2 35 45 30 43 30 Betriebsgebäude 9 16 4 10 8 Betriebsgebäudeum- und -zubauten 17 11 13 15 8 Planabweichungen Wohnhauszu- und -umbauten 20 15 15 50 77 Mängelbescheide (Benützungsbewilligungen) 154 96 117 106 64 Sonstige Bescheide 7 13 19 16 19 Einstellung von Baumaßnahmen 15 22 16 8 12 Bauanzeigen/Baufreigabebescheide 0 0 0 0 0 Heizungsbewilligungen 5 4 6 5 2 Abbruchbewilligungen bzw. Anzeigen 5 4 6 9 11 Werbe- und Hinweistafeln 1 0 0 0 0 Solaranlagen bzw. Fotovoltaikanlagen *) 29 28 58 64 93 Urgenzen von Bescheidauflagen 64 61 65 72 31 Urgenz von Fertigstellungsmeldungen 14 9 17 12 30 Grundteilungen 15 15 15 10 17 Kanalanschlussbescheide 23 17 20 15 28 Kanalbeitragsbescheide 15 15 15 11 17 Wasseranschluss - Mitteilungen 27 16 28 17 34 Wasseranschlussbeitragsbescheide 4 21 40 8 15 Althaussanierungsanträge 0 0 0 0 0 Schallschutzfenster *) Solar- und Fotovoltaikanlagen sind zum größten Teil bewilligungsfrei oder werden häufig zusammen mit Neubaubewilligungen mitbewilligt. 8 Aus dem Rathaus Fundamt BürgerInnen können auf www.fundamt.gv.at selbst Statistik Austria kündigt SILC-Erhebung an suchen. Statistik Austria erstellt im öffentlichen Auftrag hochwertige Statistiken und Analysen, die ein umfassendes, objektives Bild der österreichischen Wirtschaft und Gesellschaft zeichnen. Die Ergebnisse von SILC liefern für Politik, Wissenschaft und Öffentlichkeit grundlegende Informationen zu den Lebensbedingungen und Einkommen von Haushalten in Österreich. Ihr Vorteil: Wenn Sie eine Verlustmeldung Es ist dabei wichtig, dass verlässliche und aktuelle Informationen über die Lebensbedin- online speichern, können Sie sicher sein, gungen der Menschen in Österreich zur Verfügung stehen. dass sich das Fundamt Wolfurt bei Ihnen Die Erhebung SILC (Statistics on Income and Living Conditions/Statistiken zu Einkom- telefonisch oder per MaiSyntax Warning: Invalid Font Weight l meldet, sobald ein men und Lebensbedingungen) wird jährlich durchgeführt. Rechtsgrundlage der Erhe- auf Ihre Beschreibung passender Gegen- bung ist die nationale Einkommens- und Lebensbedingungen-Statistikverordnung des stand im Fundamt abgegeben wird. Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (ELStV, Anleitung zur Erstellung BGBl. II Nr. 277/2010 idgF), eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates einer Verlustmeldung: (EU-Verordnung 2019/1700) sowie weitere ausführende europäische Verordnungen im 1. Öffnen Sie www.fundamt.gv.at. Bereich Einkommen und Lebensbedingungen. orts- und zeitunabhängig nach verlorenen Gegenständen 2. Wählen Sie den Button „Verloren“ und klicken Sie auf „zur online Suche“. Nach einem reinen Zufallsprinzip werden aus dem Zentralen Melderegister jedes Jahr 3. Füllen Sie das Formular aus (Kategorie, Haushalte in ganz Österreich für die Befragung ausgewählt. Auch Haushalte Ihrer Ge- Verlustort, Umkreis, Datum „zuletzt ge- meinde könnten dabei sein! Die ausgewählten Haushalte werden durch einen Ankündi- sehen am“ sowie ein Stichwort sind dabei gungsbrief informiert und eine von Statistik Austria beauftragte Erhebungsperson wird zu befüllen). Wählen Sie ein sehr allgemein von Februar bis Juli 2021 mit den Haushalten Kontakt aufnehmen, um einen Termin für gehaltenes Stichwort. die Befragung zu vereinbaren. Diese Personen können sich entsprechend ausweisen. Jeder 4. Klicken Sie auf „Suchen“. ausgewählte Haushalt wird in vier aufeinanderfolgenden Jahren befragt, um auch Verän- 5. Prüfen Sie die Suchergebnisse (bei einer derungen in den Lebensbedingungen zu erfassen. Haushalte, die schon einmal für SILC Übereinstimmung mit Ihrem Verlustge- befragt wurden, können in den Folgejahren auch telefonisch Auskunft geben. genstand können Sie mit Klick auf „Infoblatt“ weitere Details überprüfen). Inhalte der Befragung sind u.a. die Wohnsituation, die Teilnahme am Erwerbsleben, Ein- 6. Am Ende der Suchergebnisse finden Sie kommen sowie Gesundheit und Zufriedenheit mit bestimmten Lebensbereichen. Für die einen Link „Verlustmeldung erstellen“. Aussagekraft der mit großem Aufwand erhobenen Daten ist es von enormer Bedeutung, 7. Befüllen Sie nun das Formular und geben dass sich alle Personen eines Haushalts ab 16 Jahren an der Erhebung beteiligen. Sie in jedem Fall Ihre Telefonnummer und Als Dankeschön erhalten die befragten Haushalte einen Einkaufsgutschein über 15,- Euro. E-Mail-Adresse an (bitte prüfen Sie regelmäßig Ihren Spam-Ordner!). Die Statistik, die aus den in der Befragung gewonnenen Daten erstellt wird, ist ein reprä- 8. Bitte geben Sie Ihr Einverständnis zur sentatives Abbild der Bevölkerung. Eine befragte Person steht darin für Tausend andere Datenübermittlung (Kontrollkästchen). Personen in einer ähnlichen Lebenssituation. Die persönlichen Angaben unterliegen der 9. Klicken Sie auf „Absenden“ und die Ver- absoluten statistischen Geheimhaltung und dem Datenschutz gemäß dem Bundesstatis- lustmeldung ist gespeichert. tikgesetz 2000 §§17-18. Statistik Austria garantiert, dass die erhobenen Daten nur für Hinweis: statistische Zwecke verwendet und persönliche Daten an keine andere Stelle weitergege- Sämtliche Verlustgegenstände werden ein ben werden. Jahr lang im Fundamt aufbewahrt. Nach Ablauf eines Jahres geht der Verlustgegen- Im Voraus herzlichen Dank für Ihre Mitarbeit! stand entweder an den Verlustträger oder Weitere Informationen zu SILC erhalten Sie unter: Statistik Austria, Guglgasse 13, wird vernichtet. Weiterer Kontakt: dunja. 1110 Wien, Tel.: +43 1 711 28-8338 (werktags Mo.-Fr. 9:00-15:00 Uhr), preuss@wolfurt.at, Tel.: 05574 6840-26 E-Mail: erhebungsinfrastruktur@statistik.gv.at, Internet: www.statistik.at/silcinfo Aus dem Rathaus 9 Ortskanalisation Bauabschnitt 23 Aus diesem Grund wird dieser Kanalabschnitt als Teil der wiederkeh- Die Kanalanlagen im Bereich der Albert-Loacker- härten des Inliners ist der Kanal wieder voll betriebsfähig. Straße, Inselstraße, Oberfeldgasse, Funkenweg, Erdarbeiten sind beim Inlinerverfahren nicht notwendig. Die Sanie- Eichenstraße und Feldeggstraße wurden 1964 – rungsarbeiten können mit geringer Lärmbelästigung ohne Schmutz 1968 erstellt und müssen aufgrund des baulichen Zustandes saniert werden. renden Instandhaltungsmaßnahmen als Bauabschnitt (BA) 23 vollsaniert. Die Sanierung erfolgt als ausgrabungsfreie Inlinersanierung. Dabei wird der sanierungsbedürftige Kanalabschnitt von innen durch einen in Harz getränkten Gewebeschlauch ausgekleidet. Nach dem Aus- und in kurzer Bauzeit durchgeführt werden. Der Zustand der bestehenden Infrastruktur, wie Straßen und Gehsteige, Einbauten usw. bleibt unberührt. Folgender Arbeitsablauf ist im BA 23 vorgesehen: 1. Kanal spülen 2. Vorarbeiten mit dem Roboter 3. Inliner-Einbau 4. Schachtsanierung inkl. Einbindung der Inliner 5. Kanalinspektion der Schächte und Haltungen Die Sanierungsarbeiten führt die Strabag AG Kanaltechnik, Wienerstraße 24, 3382 Loosdorf durch. Zuständiger Bauleiter der Strabag AG ist Herr Christian Rubenthaler. Die örtliche Bauaufsicht erfolgt durch Ziviltechnikbüro RudhardtGasser-Pfefferkorn aus Bregenz. Voraussichtlicher Baubeginn ist Anfang April 2021, die Gesamtdauer der Sanierungsarbeiten ist mit ca. 10 Wochen angesetzt. Die unmittelbar betroffenen Anrainer werden frühzeitig vor den Bauarbeiten informiert. 10 Aus dem Rathaus GR Paul Stampfl und Andreas Rudolph Hochwasserschutz an der Bregenzerach Endspurt für den ersten Bauabschnitt Dieser Flussabschnitt wurde nach dem Auf Hochtouren laufen momentan die Arbeiten am Hochwasserschutz des Unterlaufes der Hochwasser von 2005 in Pflegeabschnitte Bregenzerach. Der neue Damm auf Bregenzer Seite ist zum größten Teil fertiggestellt, die aufgeteilt, die fortlaufend in Intervallen Arbeiten im Fluss und am Damm werden voraussichtlich Ende März abgeschlossen. Wenn zwischen vier und sechs Jahren mittels die Restarbeiten schließlich bis Ende April beendet sind, liegt der Bauabschnitt 1 absolut Niederwaldbewirtschaftung gepflegt wer- im Zeitplan. Auch die Grundwasserpumpen sind installiert. Sie haben eine wichtige Auf- den. gabe: Steigt das Grundwasser an, pumpen diese 15 Meter tiefen Grundwasserbrunnen das Entsprechend dem Pflegekonzept werden Wasser an die Oberfläche und leiten es in die Ach. So werden nicht nur die Siedlungen an in der Bregenzerach vor möglichen Überflutungen geschützt, sondern auch das Trinkwasser Wolfurter Gemeindegebiet durchgeführt. in Bregenz und Hard vor einer Verunreinigung. Ziel der Maßnahmen ist sowohl die Ge- Es wird wieder grün diesem Jahr Pflegemaßnahmen auf währleistung der Freihaltung des gesamten Hochwasserabflussquerschnittes als auch Ende März kommt wieder mehr Farbe ins Spiel. Der obere Dammbereich wird bepflanzt. der Erhalt der Dammstruktur. Zu letzterem Hierzu hat der Wasserverband Bregenzerach Unterlauf Schülerinnen und Schüler der gehört auch die Schlägerung von zu starken 7. und 8. Klassen aus den fünf Anrainergemeinden eingeladen. Dank der positiven Rück- Bäumen auf und am Hochwasserschutz- meldungen war das Bepflanzungsteam rasch komplett. Demnächst heißt es für die Jungs damm. Mit dieser leider auch landschaft- und Mädels also: „Aktiver Unterricht in der Natur“. Hilfreich zur Seite stehen werden lich wahrnehmbaren Pflegmaßnahme soll ihnen die MitarbeiterInnen der Stadtgärtnerei Bregenz. Auch in den kommenden Jahren verhindert werden, dass die Verwurzelun- wird es wieder ähnliche Angebote speziell für junge Menschen geben. gen die Dammstabilität reduzieren und die Pflegemaßnahmen auf Wolfurter Gemeindegebiet Hoheitlich handelt es sich bei der Bregenzerach um einen Bundesfluss. In Vertretung der Bäume, wenn sie samt ihren Wurzeln umfallen, große Löcher in die Dammstruktur reißen. GR Paul Stampfl Bundeswasserbauverwaltung ist das Amt der Vorarlberger Landesregierung, Abteilung Wasserwirtschaft (VIId) für das GewässerpflegekonzeSyntax Warning: Invalid Font Weight pt der Bregenzerach zuständig. Im Rahmen des Pflegekonzeptes organisiert die Abteilung Wasserwirtschaft gemeinsam mit der Bezirksforstbehörde die, unabhängig vom Bauprojekt, weiterzuführenden Instandhaltungs- und Pflegemaßnahmen entlang des ca. 6 Kilometer langen Flussabschnitts zwischen Achmündung und Schindlerwehr in Kennelbach. Aus dem Rathaus 11 Einführung der Bio Variotonne Um auch kleineren Wohngemeinschaften eine Bioabfallsammlung ohne kostenpflichtigen Bioabfallsack zu ermöglichen, wird im Wolfurter Ortsgebiet die sogenannte „Bio Variotonne“ eingeführt. Diese Tonne ist als Option zu sehen. Selbstverständlich kann die Sammlung von Bioabfall unverändert wie bisher erfolgen (entweder nur im kostenpflichtigen Bioabfallsack mit dem Aufdruck „Unterland“ bzw. „Vorarlberg“ oder in Kombination mit dem grünen Depotbehälter MB25). Allgemeines zur Bio Variotonne Die Bio Variotonne ist ideal für kleinere Wohngemeinschaften, die pro Woche ca. 40 Liter Bioabfall sammeln. Die BewohnerInnen müssen Dank der Tonne keine Bioabfallsäcke mehr kaufen, sondern der Bioabfall wird offen direkt in die Tonne eingeworfen. Vorteile: • Kein Sackkauf mehr nötig (offene Sammlung) • Tiere können sich an der Tonne nicht zu schaffen machen • Bio Variotonne wird von April-Oktober vom Entsorger gewaschen, sofern die Tonne für die Entleerung bereitsteht • In den Wintermonaten (November-März) wird vom Entsorger ein großer Einstecksack eingelegt, der zur Sauberkeit der Tonne beitragen soll) • Einfache Handhabung Jede Bio Variotonne verfügt über einen integrierten Chip, wodurch der Entsorger jede Entleerung automatisch im System speichert. Der Korpus der Bio Variotonne hat ein Volumen von 120 Liter und wird mit einem speziellen Einsatz auf die Sammelmenge von 40 Liter verkleinert. Der Behälter verfügt über 2 Räder und eine Prägung für Bioabfall. Weiters wird die Variotonne bei der Ausgabe mit einem Adressaufkleber versehen, damit Sie jederzeit Ihre Tonne wiedererkennen. Maße: B 48 x H 55 x T 91 cm Wer kann eine Bio Variotonne nutzen? Ideal für kleinere Wohngemeinschaften, die gesamthaft pro Woche ca. 40 Liter Bioabfall sammeln. Werden pro Woche weniger als 40 Liter gesammelt, empfiehlt die Marktgemeinde Wolfurt die Sacksammlung (ggf. in Kombination mit dem Depotbehälter MB25). Die Bio Variotonne ist im Rathaus erhältlich und kann sofort mitgenommen werden. Wie hoch sind die Kosten und wie erfolgt die Abrechnung? Die Tonne wird einmalig von der Wohngemeinschaft bzw. deren Hausverwaltung gekauft. Der Kaufpreis liegt bei € 35,00. Die Kosten für die Entleerung (inkl. Waschung/Einstecksack) liegen bei € 5,50 (inkl. USt.). Wird Ihre Wohngemeinschaft von einer Hausverwaltung betreut, so erfolgt die Abrechnung über die Hausverwaltung, die dann die monatlichen Entleerungskosten an die BewohnerInnen weiterverrechnen kann. Verfügt die Wohngemeinschaft über keine Hausverwaltung, so muss die Bio Variotonne auf eine dort wohnhafte Person registriert werden. Diese Person ist dann für die Kostenaufteilung innerhalb der Wohngemeinschaft zuständig. Abholtermine Wöchentlich am Dienstag laut Abfallterminkalender. Fällt ein Feiertag auf Montag oder Dienstag, verschiebt sich der Abfuhrtag auf Mittwoch. Die Bereitstellung der Tonne muss immer am Vorabend des Abholtermines erfolgen, da die Entsorger mitunter schon um 05:30 Uhr beginnen. Tipps für die Bioabfallsammlung mit der Variotonne Für die Sammlung in der Wohnung bieten wir folgende Säcke und Behälter an (erhältlich im Rathaus): Papiersäcke für die Vorsammlung: Vorsammelbehälter für die Wohnung: 10 Stk., 7 Liter € 1,50 (ohne Henkel) 7 Liter belüftet € 4,50 € 2,00 (mit Henkel) 10 Liter geschlossen € 5,00 10 Stk., 10 Liter 12 Umwelt Aktuelles vom ASZ Hofsteig Kreislaufwirtschaft mit hochwertiger Grünschnittabgabe im ASZ Hofsteig EM-Erde im ASZ Hofsteig und den örtlichen Sammelstellen Die Firma Branner stellt aus dem angelieferten Grünschnitt des Da der gesammelte Grünschnitt durch die Fa. Branner zu hoch- Syntax Warning: Invalid Font Weight ASZ Hofsteig eine hervorragende Komposterde her. Aufgrund der wertiger Komposterde verarbeitet wird, möchten wir wieder die vielen Nachfragen wird diese Komposterde nun im ASZ Hofsteig alljährliche Bitte äußern, keine Plastikteile und sonstigen Restmüll günstig zur Abholung angeboten. Die Abholung erfolgt lose zur bei der Grünschnittsammelstelle zu entsorgen. Auch Holzzäune, Selbstbeladung entweder im eigenen Hänger oder mitgebrachtem Paletten, verfaulte Hochbeet-Bretter, Dekowaren, Blumentöpfe Gebinde. Eine 70 l Mörtelkiste zur Wiederverwendung kann im und dergleichen haben bei der Grünschnittsammelstelle nichts ASZ ebenfalls günstig erworben werden. verloren! Die EM-Erde wird ausschließlich aus regionalem Grünschnitt Das ASZ bedankt sich bei den vielen MitbürgerInnen für die (Grünabfall wie z. B. Laub, Strauch-, Baum- und Rasenschnitt, ordentliche Abgabe und bittet die wenigen schwarzen Schafe um etc.), Urgesteinsmehl und effektiven Mikroorganismen (EM) her- ein bisschen mehr Anstrengung und Sorgfalt. gestellt. Sie ist hygienisiert und erfüllt die strengen Vorgaben und österreichischen Bundeskompostverordnung (BKVO). Das ASZ Hofsteig bietet für Haushalte die Grünschnittkarte zum Preis von € 25,00/Jahr an. Diese Erde verbindet die Vorteile des Grünschnittkomposts mit Dadurch ist der Grünschnitt aus dem eigenen Garten abgegolten. der positiven Wirkung der effektiven Mikroorganismen, welche Eine gewerbliche Abgabe ist beim Pauschalbetrag natürlich nicht Fäulnis verhindern, die Aktivität der Bodenlebewesen erhöhen möglich. Ebenfalls ist z. B. eine Grundstücksrodung keine haus- und die Erwärmung im Frühjahr verbessern. Zudem steigern sie haltsmäßige Grünschnittmenge. Größere private Anlieferungen die Speicherkapazität von Wasser und Nährstoffen im Boden und sind im ASZ Hofsteig gegen Aufzahlung von € 11,00/m³ möglich. fördern dabei auch die Wurzelbildung der Pflanzen. Diese Lieferungen sind im Info-Büro anzumelden. Da die Grün- EM-Erde ist die Basis für gesunde Pflanzen und wird in Obst- und schnittkarten personalisiert und die Abgabeplätze durch Kameras Gemüsegärten, für Früh- und Hochbeete als auch in Gewächshäu- überwacht sind, ist eine Recherche leicht möglich. Anforderungen der höchsten Güteklasse für Qualitätskompost der sern und Kräutergärten verwendet. Dabei gilt es zu beachten, dass die Oberfläche der Erde nicht durch Sonne und Wind austrocknet. Durch eine Deckschicht aus abgewelktem Rasenschnitt, Stroh, Diese Abfälle haben im Grünschnitt nichts verloren! Miskanthus o.Ä. kann dies verhindert werden. Bei Kübel- und Topfpflanzen sollte das Mischverhältnis von EM-Erde zur Grunderde 1:1 betragen. Diese Pflanzen müssen im ersten Jahr nicht gedüngt werden. Im Folgejahr ist es dann ausreichend, wenn die Erde mit EM-Erde aufgebessert wird. Die Bestandteile dieser effektiven Mikroorganismen (EM) sind Milchsäurebakterien, Photosynthese-Bakterien sowie verschiedene Hefen. EM kann auch im Biolandbau eingesetzt werden. EM-Erde in Kleinmengen 1______________________________________ m³ € 55,00 70 l € 5,50 ______________________________________ 70 l Mörtelkiste leer: € 9,00 ______________________________________ Preise inkl. 20% MwSt. _ Umwelt 13 Richtig kompostieren Ein neuer Kompostfolder und eine neue Kompostfibel unterstützen mit vielen Tipps und Infos beim richtigen Kompostieren im Hausgarten. Die ideale Ergänzung dazu: Raus aus Öl-Beratung Ein Kompostierkurs. Das Jahr 2020 war weltweit eines der wärmsten Jahre. Die Klimakrise schreitet leider rasant voran. Beachten Sie jedoch, dass nicht jeder Bioabfall auf den Kompost gehört (z. B. Knochen) – somit wird der Abfall für den Bioabfallsack zwar stark reduziert, aber nicht gänzlich wegfallen. Alle Expertinnen und Experten sind sich einig, dass ein sehr schneller Ausstieg aus der Verbrennung von Öl und Gas unbedingt erforderlich ist. In praktisch jedem Haushalt und in jedem Garten fallen Bioabfälle an. Diese können entweder über die Bioabfallsammlung entsorgt Wolfurt ist e5- und Klimabündnisgemeinde und engagiert sich werden – oder sie werden im Garten zu wertvollem Kompost. seit langem für Klimaschutz und regionale Wirtschaftskreis- Wie das am besten geht, haben Land Vorarlberg, Landwirtschafts- läufe. Aus diesem Grund möchten wir die Eigentümerinnen und kammer, Ländliches Fortbildungsinstitut, Umweltverband und Eigentümer von Ölheizungen auf die derzeit sehr attraktiven Obst- und Gartenkultur Vorarlberg jetzt in zwei neuen prakti- Förderungen und Beratungsangebote von Bund, Land und Ge- schen Helfern zusammengefasst. meinde für einen Wechsel des Heizsystems aufmerksam machen. Der neue Infofolder gibt einen ersten Einblick in das Thema und enthält weiterführende Informationen. Die ebenfalls neu entwickelte Beispielsweise gibt es für Einfamilienhäuser bis zu € 10.000,00 Kompostfibel ist hingegen ein umfassendes Nachschlagewerk und Förderungen für den Wechsel von Öl und Gas auf Erdwärme- dient z. B. auch als Unterlage bei Kompostierkursen der Obst- und pumpen, Holzheizungen oder Nahwärme. Für Mehrwohnungs- Gartenbauvereine oder des LFI. anlagen sogar noch deutlich mehr. Richtig kompostieren macht Sinn! Alle Personen, die sich für einen Umstieg interessieren, möchten Wer selbst kompostiert, schafft eigenen Dünger – kostenlos und wir auf die „Raus aus Öl-Beratung“ hinweisen. Die kostenlose und von bester Qualität. Guter Kompost verbessert zudem den Boden. produktneutrale Beratung kann unter der Telefonnummer +43 Gleichzeitig ist Kompostieren auch aktiver Umweltschutz: Abfälle 5572 31202 112 oder der E-Mail: energietelefon@energieinstitut.at werden recycelt, natürliche Kreisläufe geschlossen, Wege bei der angefordert werden. Entsorgung entfallen. Und: Es macht Freude zu sehen, wie die Natur aus Abfällen kraftvolle Erde entstehen lässt. Es würde uns sehr freuen, wenn Sie von den Unterstützungsange- Kompostfibel, Kompostfolder und einen Überblick über das boten Gebrauch machen und damit einen Beitrag für eine weiter- Angebot an Kompostierkursen erhalten Sie gerne bei den beteilig- hin „enkeltaugliche Zukunft“ leisten. ten Partnern oder auf www.umweltv.at. 14 Umwelt Bürgermeister Christian Natter und GR Robert Hasler Umweltwoche 2021 Die Vorarlberger Umweltwoche findet immer um den Weltumwelttag, dem 05. Juni statt. Dieses Jahr ist die Umweltwoche vom 28. Mai bis 06. Juni. In Wolfurt wird wieder die traditionelle Biotopexkursion ins Ried organisiert. Auf umweltv.at/veranstaltungen finden Sie alle Veranstaltungen zur Umweltwoche. Naturvielfalt in Wolfurt - Pfeifengraswiesen und Wiesenknopfbläulinge Die Einladung richtet sich an alle Interessierten, die die Vielfalt der Natur in Vor- Faszinierend, meist unbekannt, manchmal lästig – aber unersetzlich. Das sind Insekten! arlberg und deren besondere Naturschätze Tauchen Sie ein in die Welt der Krabbler, Flieger und Bestäuber und nehmen Sie teil an näher kennenlernen möchten! einer Exkursion zu den Naturschätzen Vorarlbergs. Eckdaten zur Exkursion Die Biotopexkursionen werden in Zusammenarbeit mit engagierten Vorarlberger Gemeinden angeboten. Gemeinsam mit erfahrenen Expertinnen und Experten besuchen Sie einzigartige Naturlebensräume und lernen deren Bewohner kennen. Unter der fachkundigen Leitung von Alwin Schönenberger haben Sie die Möglichkeit am Dienstag, den 01. Juni 2021 dieses besondere Naturjuwel in der Marktgemeinde Wolfurt zu erkunden: Die sehr vielfältigen Streuewiesen im Gebiet Birken/Schwarzes Zeug beheimaten die europaweit geschützten Schmetterlinge Dunkler und Heller Wiesenknopfbläuling, die wir bei schönem Wetter beobachten können. Das reiche Insektenleben in den Streuewiesen ist die Nahrungsgrundlage für manch gefiederten Wiesenbewohner. Die Sumpfrohrsänger singen in den Hochstaudenfluren und die Braunkehlchen füttern ihren Nachwuchs. Auch an botanischen Besonderheiten haben die Streuewiesen etwas zu bieten; so beherbergen sie eine Fülle seltener, attraktiver Pflanzen wie Sumpfgladiole, Torfglanzkraut, Kopfbinsen-Rasen und große Bestände von Fieberklee. Für die Exkursion sind ca. 2 Stunden einzuplanen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme an der Führung ist kostenlos. Die Exkursion findet bei jeder Witterung statt. Aufgrund der besonderen Situation möchten wir Sie darauf hinweisen, dass während der Datum: Dienstag, 01.06.2021, 18:00 Uhr Treffpunkt: Gemeindeamt Wolfurt, mit dem Fahrrad Exkursionsleitung: Alwin Schönenberger Mitzubringen: Eigenes Fahrrad, Wetterschutz, ggf. Fernglas, Getränke und Jause je nach eigenem Bedarf Veranstalter: Marktgemeinde Wolfurt und Abteilung Umwelt- und Klimaschutz im Amt der Vorarlberger Landesregierung Informationen zu weiteren Biotopexkursionen finden Sie unter www.vorarlberg.at/ biotope Wir fertigen bei der Biotopexkursion Fotos an. Ausgewählte Fotos werden zur Darstellung unserer Aktivitäten auf der oben genannten Internetseite veröffentlicht. Exkursion die zum jeweiligen Zeitpunkt geltenden Verhaltensregeln im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie einzuhalten sind. Es wird empfohlen, am Tag vor der Exkursion im Veranstaltungskalender unter www.umweltv.at/kalender zu prüfen, ob die Exkursion wie geplant stattfindet. Umwelt 15 Frühlingszeit ist Brutzeit Gefährdete Wiesenbrüter im Wolfurter Ried 12 16 Umwelt Der Frühling hat Einzug gehalten und bereits einige Zugvögel mitgebracht, die ihre Winterquartiere verlassen haben, um in den Rheintaler Riedlandschaften zu brüten. Unter ihnen befinden sich auch mittlerweile stark gefährdete, bodenbrütende Vogelarten, wie der Kiebitz oder der Große Brachvogel. Für den Erhalt dieser seltenen Vogelarten kann jede und jeder einzelne Gebietsbesuchende einen Beitrag leisten. Bleiben Sie im Wolfurter Ried unbedingt auf den Wegen und führen Sie Ihre Hunde ganzjährig an der Leine. Auch wenn Gebietsbesuchende mit ihren Hunden die Wiesenbrüter nicht absichtlich stören möchten, so werden sie von diesen Arten als Fressfeinde betrachtet. Wiederholte Störungen während der Brutzeit können zur Aufgabe der Gelege oder gar zu deren Verlust führen. Brütende Vögel verlassen bei kleinsten Beunruhigungen die Bodennester, um ihre Brut nicht zu gefährden. Währenddessen kühlen die Eier schnell aus oder sind Beutegreifern schutzlos ausgeliefert. Verzichten Sie Wie der Name bereits verrät, legen diese Boden- oder Wiesen- im Ried auch auf Drohnenflüge, da diese von den Vögeln als Beute- brüter ihre Eier in unauffällige Nester, die sie gut versteckt in greifer interpretiert werden und sie in Stress versetzen können. einer flachen Erdmulde bauen. Der Große Brachvogel bevorzugt für die Brut extensiv bewirtschaftete, artenreiche Streuwiesen, Informationstafeln befinden sich an den Eingängen zu den Schutz- während der Kiebitz sich nicht nur auf Feuchtwiesen, sondern gebieten und weisen auf die Ge- und Verbote hin. Darüber hin- auch auf ungenutzten Äckern wohlfühlt. aus informiert die Naturwacht interessierte Gebietsbesuchende und kontrolliert die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen. Dass wir diese seltenen Wiesenbrüter in Vorarlberg noch haben, Durch ein rücksichtsvolles Verhalten auf Ihren Spaziergängen ist keine Selbstverständlichkeit. Europaweit gingen ihre Bestände durch die Natur können Sie einen unverzichtbaren Beitrag leisten in den letzten Jahrzehnten dramatisch zurück und dieser negative und sich mit etwas Glück von den Wegen aus an den akrobatischen Trend hält leider weiter an. In der Schweiz gilt der Große Brach- Flügen und den charakteristischen Rufen dieser gefährdeten vogel bereits als ausgestorben und auch in den Riedgebieten am Wiesenbrüter erfreuen. deutschen Bodenseeufer brütet dieser Watvogel mit seinem charakteristischen, langen und nach unten gekrümmten Schnabel nicht mehr. Es gibt in ganz Vorarlberg nur mehr drei Gebiete, in denen noch eine Handvoll Brachvögel brütet. Die Brutzeit dauert von Mitte März bis Ende Juni. Beim Kiebitz, der vielen Gebietsbesuchenden durch seine Flugkünste und seine meSyntax Warning: Invalid Font Weight tallisch grün-schimmernden Flügeldecken bekannt ist, zeigen sich seit einigen Jahren erste Erfolge aufgrund der umfassenden Schutzbemühungen. Von einer stabilen und zukunftsträchtigen Brutpopulation in Vorarlberg kann jedoch auch bei dieser Art noch nicht die Rede sein. Für eine erfolgreiche Brutzeit sind diese Vögel daher maßgeblich auf den Schutz vor unnötigen Beunruhigungen angewiesen. Das Natura 2000-Regionsmanagement, das Wiesenbrüterteam des Naturschutzbundes, Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer, Landwirtinnen und Landwirte, die Jägerschaft sowie das Land Vorarlberg haben schon vor Jahren ein Artenschutzprojekt ins Leben gerufen. Durch die engagierte Zusammenarbeit aller Beteiligten werden wesentliche Voraussetzungen bzw. Verbesserungen für eine erfolgreiche Brutsaison geschaffen und der Schutz vor Störungen während der Brutzeit durch ein umfassendes Monitoring bestmöglich minimiert. Umwelt 17 Neue Radwege in Wolfurt Geh- und Radwegverbindung Kindercampus Bütze – Lerchenstraße Die Verbindung des Geh- und Radweges vom Kindercampus Bütze in Richtung Lerchenstraße ist fertig gestellt. Die neue Verbindung ist mit einer Pollerbeleuchtung, einem Rastplatz mit einer Bank und Abfalleimer ausgestattet. Als Baumbepflanzung wurden zwei EssKastanien und eine Hainbuche gesetzt. Zukünftig soll dieser Fuß- und Radweg bis zur Achstraße erweitert werden. Radweg Hohe Brücke L190 – Integra Die Radwegverbindung entlang des alten Holzriedgrabens zwischen L190 und KonradDoppelmayr-Straße ist mit einer Länge von 150 m und einer Breite von 3,50 m fertiggestellt worden. Dieser Radweg dient als wichtige Verbindung für das Gewerbegebiet und umfasst den Lückenschluss der L41 in Fahrtrichtung Lauterach - Dornbirn. Zur Realisierung des neuen Radweges musste eine Winkelstützmauer auf das bestehende Durchlaufbauwerk des alten Holzriedgrabens aufgesetzt werden. Die Radwegbeleuchtung ist mit einem insektenfreundlichen LED-Leuchtmittel ausgestattet. In den Nachtstunden wird die Beleuchtung abgedimmt. Entlang des Radweges hat der Bauhof sieben neue Bäume (Weide, Birke, Schwarz-Erle, Vogelbeere) und drei Büsche eingepflanzt. 18 Umwelt Wolfurter Fahrradbörse 2021 Am Samstag den 17. April organisieren Pfadfinder, Umweltausschuss und e5-Energieteam am Marktplatz im Dorfzentrum von 09:30 bis 12:00 Uhr die traditionelle Wolfurter Fahrradbörse. Zum Start der Fahrradsaison bietet die Aber auch für Personen, die nicht auf der Suche nach einem gebrauchten Fahrrad sind, Wolfurter Fahrradbörse wieder ein vielfäl- bietet die Fahrradbörse zahlreiche attraktive Angebote: tiges Angebot an Informationen und TestMöglichkeiten. Im Zentrum der Veranstal- Fahrradputzstation: Lassen Sie Ihr Fahrrad auf Hochglanz polieren! tung steht die Möglichkeit, ein nicht mehr benötigtes Fahrrad zu verkaufen bzw. ein Lastenräder, Falträder & E-Bikes: Professionelle Beratung und Möglichkeit zum gebrauchtes Fahrrad günstig zu erwerben. Probefahren Zum Verkauf angebotene Fahrräder können Anmeldung zum RADIUS-Fahrradwettbewerb inkl. kostenloser Tachomontage zwischen 08:30 und 09:30 Uhr abgegeben werden. Angenommen werden alle funkti- Rad-Geschicklichkeitsparcours für Kinder onstüchtigen Fahrräder. Der Verkaufspreis Wichtig: Bei Schlechtwetter wird die Fahrradbörse auf Samstag, Preises gehen als Organisationsbeitrag an den 24. April 2021 verschoben. wird vom Verkäufer festgelegt, 10 % des die Wolfurter Pfadfinder. Die Abholung des Verkaufserlöses bzw. der nicht verkauften Die zum Veranstaltungszeitpunkt geltenden Corona-Schutzmaßnahmen sowie die An- Fahrräder findet zwischen 12:00 – 12:30 Uhr weisungen vor Ort sind beim Besuch der Fahrradbörse einzuhalten. statt. Umwelt 19 Verfügbare Fahrradboxen beim Güterbahnhof Wolfurt Mit einem guten Gefühl unterwegs Initiative „Abstand macht sicher“ sensibilisiert auch heuer für mehr Rücksichtnahme im Straßenverkehr Kennen Sie ihn? Den Schreckmoment, wenn ein anderer Verkehrsteilnehmer plötzlich zu knapp überholt? Oder haben Sie auch schon mal eine nicht willkommene Spritzwasserdusche auf dem Gehsteig bekommen? Fehlt der nötige Abstand, wird das Unterwegssein nicht nur unangenehm, sondern auch gefährlicher. Die Marktgemeinde Wolfurt bietet Mit ihrer Initiative „Abstand macht sicher“ sensibilisieren die plan b-Gemeinden mit beim Güterbahnhof Wolfurt Fahrrad- der Radlobby Vorarlberg, dem Kuratorium für Verkehrssicherheit und dem Land boxen zum Verleih an. Bei Interesse wenden Sie sich an die Gemeindebedienstete Dunja Preuss: +43 5574 6840 26, dunja.preuss@wolfurt.at. Vorarlberg auch in diesem Jahr für ein achtsames Miteinander im Straßenverkehr. Denn Abstand macht viel aus: Wird er eingehalten, sinkt das Unfallrisiko auf den Straßen, das gute Gefühl bei allen VerkehrsteilnehmerInnen steigt. „Abstand macht sicher“ lädt daher ein, aufmerksamer und rücksichtsvoller zu sein. „Jede und jeder kann hier einen wertvollen Beitrag leisten“, sind die VertreterInnen der plan b-Gemeinden und ihre Partner überzeugt. Die Miete einer Box beläuft sich auf € 60,00 jährlich. Die älteren Boxen sind für 2 Fahrräder geeignet. Wird die Box mit einer Abstand sichtbar gemacht Transportiert wird die Botschaft in den kommenden Wochen auf verschiedenen Wegen, anderen Person geteilt, beträgt die Miete u.a. auf Transparenten. Erfreulich ist, dass in diesem Jahr auch die Region amKumma € 30,00 jährlich. Eine Schlüsselkaution in und die Stadt Hohenems in Partnerschaft mit den plan b-Gemeinden wertvolle Impulse Höhe von € 35,00 pro Schlüssel ist zu ent- für mehr Sicherheit und Abstand setzen. In Wolfurt startet die Initiative in der Kalen- richten. derwoche 13. Ergänzend bieten die Radhändler der plan b-Region wieder einen Sicherheits-Check für alle Kikis an: Um pauschal € 35,00 wird der StVO-konforme Zustand eines Kikis überprüft. Das Ergänzen allenfalls fehlender Teile ist in der Pauschale enthalten. 20 Umwelt
  1. wolfurt
  2. gemeindezeitung
BgmBrief_20120701 Klaus 01.07.2012 20.05.2021, 17:43 Jahrgang 7, Ausgaben 7 Sehr geehrte Damen und Herren, werte Klauserinnen und Klauser! Zugestellt durch Post.at Klaus, im Juli/August 2012 Höhepunkte in einem Kindergartenjahr!! Waldtag: Das ganze Jahr über steht jeder Gruppe einmal in der Woche unser Waldplatz im Tschütschwald zur Verfügung. Der Platz wurde im Herbst 2009 mit vielen freiwilligen Helfern (Kinder und deren Eltern) gestaltet. Es wurde ein großes Waldsofa mit Dach, ein Wald-WC und eine Feuerstelle mit Grillrost gebaut. Über die Jahre sind noch andere, tolle Dinge dazugekommen. Annires Marchetti (Wiff-Zack - ein Freizeitangebot der Gemeinde) hat mit Kindern und Eltern ein Baumhaus, und wiederum Kinder mit ihren Eltern im Zuge der Kommunionsvorbereitung eine wunderschöne und sehr professionelle Brücke gebaut. Nach einem ca. halbstündigen Marsch durch den Wald, wo es viel zu entdecken gibt, kommendie Kinder oben an. Die Kinder können dort frei spielen, experimentieren, forschen entdecken und Spaß haben.Wer will, kann grillen oder einfach nur gemütlich am Lagerfeuer sitzen. Es ist erstaunlich, wie frei die Kinder im Wald spielen. Langeweile und Streit sind dort Fremdwörter. Natur- und Wassertage: Jedes Jahr im Sommer verbringt jede Gruppe drei Tage am Stück in der Natur. Meistens am Wasser (Frutz oder Ratz). Es wird gegrillt, gespielt, gebadet, entdeckt und geforscht. Für die Kinder sind das besonders wertvolle erlebnisreiche und spannende Tage. Gemeindeinformation Klaus Seite 1 Seit längerem ist das Thema Kinderbetreuung in den Medien immer wieder präsent und sorgt laufend für Diskussionen. Das möchte ich zum Anlass nehmen, die Kinderbetreuung (Spielgruppe und Kindergarten) und die hervorragende Arbeit unserer Kindergartenpädagoginnen und Helferinnen bei uns in Klaus einmal hervorzuheben. Wir haben in Klaus ein sehr gut funktionierendes Betreuungsangebot, beginnend mit der Kinderspielgruppe „Zappelwurm“, bei der Kinder im Alter von drei und vier Jahren schon vor dem Kindergarten-Antritt aufgenommen werden. Darauf folgt der Kindergarten für (drei bzw.) vier- bis sechsjährige Kinder, in dem zur Zeit 80 Mädchen und Buben betreut werden. Das Angebot und die Öffnungszeiten werden jährlich an den Bedarf der Eltern und Kinder angepaßt! Dies gilt im übrigen auch für die Zeit während der Ferien, die Nachmittage und die Mittagsbetreuung! Die Kinder bekommen in den Einrichtungen die Möglichkeit, sich sanft aus dem engsten Familienkreis zu lösen und lernen sich auch auf neue Bezugspersonen einzustellen. Sie können mit Gleichaltrigen spielen und so Gruppenzusammengehörigkeit erleben, erfahren Regeln und Grenzen in einem sozialen Rahmen. Im Kindergarten gibt es verschiedene Gruppen und Räume. Diese bieten den Kindern Platz und die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten und Begabungen zu testen. Im Bewegungsraum und auf dem großen Spielplatz können sie sich frei bewegen und haben diverse Spielmöglichkeiten. In Klaus, und darauf sind wir besonders stolz, bekommt jedes Kind im entsprechenden Alter einen Platz in der Spielgruppe bzw. im Kindergarten, was in anderen Gebieten in Österreich, speziell in Städten und Ballungszentren nicht immer der Fall ist. In diesem Sinne möchte ich auch die Gelegenheit nutzen, und unseren Kinderbetreuerinnen in der Spielgruppe Zappelwurm sowie unseren Kindergärtnerinnen einmal herzlich für ihre wichtige und wertvolle Arbeit zu danken. Sie sind es, die außerhalb des Elternhauses die wichtigen Stützen für unsere kleinen Klauserinnen u. Klauser sind! Ihr/euer Bürgermeister „Kleinfeld - Fußballturnier der Nationen und Kulturen“ Sonntag, 01. Juli 2012 - Sportplatz VMS-Klaus 11.00 Uhr - 23.00 Uhr Datum: Zeit: Ort: Veranstalter: Sonntag 01. Juli 2012 Turnierbeginn 11.00 Uhr Sportplatz d. Vlbg. Mittelschule Klaus-Weiler-Fraxern Haus der Kulturen mit Unterstützung des Kultur– und Integrationsausschusses der Gemeinde Klaus! „School is over Party“ der Turnerschaft Klaus Freitag, 06. Juli 2012 - Pavillon, E. Summer Park 15.00 Uhr - 22.30 Uhr Das Schulende naht - und somit wird’s wieder Zeit für die School is over Party! Programm: 15.00 - 17.00 Uhr 17.00 - 18:30 Uhr 18.30 Uhr 20.30 Uhr Spieleparcours für Kinder Talen tewettbewerb!! Film für Kinder „Konferenz der Tiere“ Film für Erwachsene „Nichts zu verzollen“ Ein Kleinfeldturnier der Nationen und Kulturen mit Menschen, aus den verschiedensten Teilen dieser Welt, die in Vorarlberg leben. Eine sportliche Kommunikation zum fairen und friedlichen Miteinander. Ein Projekt aus dem Haus der Kulturen, für Zusammenarbeit, Vernetzung und Entwicklung. Teilnehmende Mannschaften: Afrika, Afghanistan, Aleviten, Bahai, Brasilien, Frankreich, Lateinamerika, Nigeria, Österreich, Serbien, Somalia (Titelverteidiger), Türkei Gastronomie: Peru, Brasilien, Türkei, Italien, Serbien Turnierverlauf und Zeitplan: ab 10.30 Uhr 11.00 Uhr 16.00 Uhr 16.30 Uhr 19.99 Uhr 20.00 Uhr 20.30 Uhr Bewirtung Vorrundenspiele Vlbg. International : FC Klaus Finalspiele Konzert Grupo Caribe Preisverteilung EM Finale (public viewing) Dank unserer Freunde und Sponsoren gibt es viele schöne Gewinnchancen – allen Spendern einen herzlichen Dank! Details auf unseren Plakaten und auf den in den Schulen verteilten Info-Blättern. Anmeldungen (nur für Talentwettbewerb erforderlich!) Für gute Bewirtung ist ebenfalls wieder gesorgt. Wir freuen uns auf zahlreiche BesucherInnen – die Turnerschaft Klaus. „Kinder- u. Jugend - Talentewettbewerb“ der Turnerschaft Klaus Freitag, 06. Juli 2012 - Pavillon, E. Summer Park 17.00 Uhr - 18.30 Uhr Die Turnerschaft Klaus veranstaltet heuer zum zweiten Mal im Rahmen der school is over – Party den Kinder- und Jugendtalentewettbewerb: Datum: Zeit: Ort: Veranstalter; Freitag, 06. Juli.2012 17.00 - 18.30 Uhr Pavillon - Ernst Summer Park Turnerschaft Klaus Foto: „Aus dem Turnier 2010 Polen - Bahai“ Foto: „Kinder- u. Jugendtalentewettbewerb 2011“ Mitmachen können alle jungen Talente mit allen möglichen Begabungen. „Zeigt, was in euch steckt. Egal ob solo, zu zweit oder eine ganze Gruppe. Singen, musizieren, tanzen, Artistik, jonglieren usw.“ Es sind keine Grenzen gesetzt! Zu gewinnen gibt es natürlich auch einiges! Wenn du mitmachen möchtest, schick einfach eine Kurzbeschreibung „deiner Begabung“ bis 30.6.2012 per Mail an werner.rt@gmx.at, oder informiere dich unter der Telefonnummer 0680 / 21 545 21. Du hast freie Wahl dich zu präsentieren. Vergiss nicht deinen Namen und deine Anschrift anzugeben! Du erhältst dann eine Nachricht von uns. Turnerschaft Klaus Gemeindeinformation Klaus Seite 2 „kids IN motion„ Sport- und Erlebniswoche Montag, 07. Juli -Freitag, 13. Juli 2012 (nur noch Restplätze frei - rasch anmelden!!) Die großartige Spielewelt für 6 - 12 jährige Kids: Abenteuerturnen, Tanz, Rollerskating, Fußball, Piratenspiele, Indiaca, Völkerball, Bärenhöhle, Rätselspiele, Hockey, Kistenklettern, Grillen, Basketball, Merkball, Minitrampolin, Baseball, Staudamm bauen, Federball, Jonglieren, Staffelspiele, Akrobatik, Theater, Bodenturnen, Bodypainting, Activity, Ringe, Tischtennis, Volleyball, etc. Zum Preis von € 109,-- erhalten die Kinder: ☺ - 1 Woche Sport, Spiel, Spaß ☺ - Qualifizierte Betreuung ☺ - Programmauswahl durch die Kinder ☺ - Gesundes Mittagessen ☺ - 1 T-Shirt zum Selbstgestalten ☺ - Spiele zum Thema Ernährung Kinder die in Klaus wohnen erhalten gegen Vorlage der Teilnahmebestätigung € 50,-- Rabatt (pro Kind). Weitere Informationen und Anmeldung beim Bürgerservice der Gemeinde: 05523 / 6 25 36 10 Eine Initiative des Jugend- und Freizeitausschusses der Gemeinde! Wichtige Hinweise Bäume, Hecken und Sträucher bitte zurückschneiden! Bäume, Hecken u. Sträucher, die am Straßenrand zu stark wachsen, behindern die Sicht und stellen eine Gefahr für die Verkehrsteilnehmer dar. Im Interesse der Verkehrssicherheit ist das Zurückschneiden dieser Pflanzen entlang von öffentlichen Straßen und Wegen notwendig. Die Gemeinde bittet alle Grundbesitzer von Grundstücken mit Bäumen und Pflanzen entlang der öffentlichen Straßen und Wege, die teils unkontrolliert wuchern, diese so zu schneiden, dass die freie Sicht über den Straßenverlauf wieder gegeben ist. Herzlichen Dank! Mit dieser Maßnahme tragen Sie auch zur Verkehrssicherheit unserer SchülerInnen bei. Bitte denken Sie daran, dass Sie bei einem allfälligen Unfall eventuell die Verantwortung zu übernehmen haben. Elternberatung im Juli und August Die Elternberatung für Mütter und Väter mit Säuglingen und Kleinkindern (von 0 - 4 Jahren) findet am Montag den 09. und 23. Juli und am Montag den 13. und 27. August von 09.00 - 10.00 Uhr, im Gemeindeamt (1.OG) statt. Frau Auer Barbara (Diplomierte Kinderkrankenschwester) bzw. ihre Vertretung erwartet Sie gerne zu dieser kostenlosen Beratung! „Cross Culture Night“ Bregenzer Festspiele - Jugendprogramm Samstag, 14. Juli 2012 - Bregenz 14.00 Uhr - 24.00 Uhr Anlässlich der Bregenzer Festspiele wird auch dem jungen Publikum ein kulturell interessantes Programm geboten. Das ultimative Jugend-Event unter freiem Himmel für Schüler, Lehrlinge und Studenten von 14 bis 26 Jahren: Neben André Chénier auf der Seebühne bieten Workshops, Führungen, Sound- und Bühnenchecks und das musikalische Show-Programm am Vorplatz die Möglichkeit zum Verweilen im und um das Festspielhaus. Die Gemeinde Klaus unterstützt diese Aktion: Event inkl. Zugfahrt ab Klaus (und retour) inkl. kleinem Abendessen in Bregenz zum sensationellen Preis von € 10,-. Begleitet wird die Tour zu den Festspielen von Bgm. Werner Müller. Anmelden kannst Du Dich beim Gemeindeamt Klaus: gemeinde@klaus.cnv.at, Tel. 05523-62536. Leben und Wirken der Geschwister Maria, Anna und Hedwig Hensler (Aufruf des Heimatkundevereins!!) Die Schriftstellerin Anna Hensler ist den meisten Klausern ein Begriff, so wurde 1955 eine Straße nach ihr benannt. Ihre beiden Schwestern Maria und Hedwig kennen aber nur wenige. Auch sie waren künstlerisch tätig. Maria widmete sich der Malerei, Hedwig schrieb und malte. Der Heimatkundeverein Klaus bereitet derzeit eine Ausstellung über das Wirken der drei HenslerSchwestern vor, die am 20. und 21. Oktober 2012 im Winzersaal zu sehen sein wird. Dazu suchen wir noch leihweise Bilder, Schriftstücke und Fotos. Auch Geschichten über die drei Frauen interessieren uns. Wer hat sie persönlich gekannt und kann uns etwas erzählen? Helmut Postai, Tel: 0680/3339435 Gertrud Gut, Tel: 62426 Gemeindeinformation Klaus Seite 3 Veranstaltungskalender der Gemeinde Klaus für Juli / August 2012 Datum Veranstaltung Kleinfeld -Fußballturnier der Nationen und Kulturen und Public Viewing des EM-Finales Veranstalter Haus der Kulturen Vorarlberg und Gemeinde Klaus UBGSC Klaus Kneipp Aktiv Club Vorderland Turnerschaft Klaus (Dank der Freunde und Sponsoren der Turnerschaft gibt es noch viele Gewinnchancen!) Ort und Zeit Sportplatz der VMS Klaus 11.00 Uhr - 18.00 Uhr (siehe Zeitplan Seite 3) Bahnengolfanlage ganztags Kneippanlage an der Ratz ab 11.00 Uhr Pavillon-Ernst Summer Park 15.00 Uhr Spiele 19.00 Uhr Kino/Film Pfadiheim Neuburg Beginn 11.00 Uhr Röthis 13.00 Uhr - 19.00 Uhr Reitanlage des RC Wildfang Klaus (Die Veranstaltungen finden über den ganzen Tag statt!) Juli So. 01. So. 01. So. 01. Fr. 06. 31. Int. Montfortpokalturnier des Bahnengolfsportclubs Klaus Kneipp Aktiv - Wasserfest mit Frühschoppen School is over Party ab 15.00 Uhr - Spieleparcour für Kinder ab 17.00 Uhr - Talentewettbewerb KG/VS/VMS ab 18.30 Uhr - Open Air Kino für Kinder ab 20.15 Uhr - Film für Erwachsene Fr. 06. Sa. 07. Fr. - So. 27. - 29. Grillfest 2012 des Seniorenbundes Klaus Vollgas Bergab in der Seifenkiste Seniorenbund Ortsgruppe Klaus Offene Jugendarbeit (Infos bei der Gemeinde) Seifenkistenrennen der OJA - V´land Große Reitsportveranstaltung Freitag: RP/RN Training; Samstag: RP/RN/Lizenz Prüfung Sonntag: Cross Springen Reitclub Wildfang Klaus August Do. 02. Sa./So. 04./05. So. 19. So. Problemstoff- und Alteisensammlung Bauhoflagerplatz beim Bregenzerweg Gemeinde Klaus Reitclub Wildfang Klaus Bauhoflagerplatz 16.00 Uhr - 19.00 Uhr Große Reitsportveranstaltung SPRINGREITEN - CDNP-B Reitanlage des Reitclubs (Die Veranstaltungen finden (Bitte Parkverbot beachten) über den ganzen Tag statt!) Sozial- und Renaturierter Bereich Familienausschuss der des Klausbaches bei der Gemeinde Klaus Firma Omicron! - 14.00 Uhr „Wasserfest“ Ein Nachmittag mit viel Spiel und Spaß im und am Wasser! 26. Pfarrgemeinderat und Gottesdienst in der Kirche Pfarrkirchenrat der 10.00 Uhr in der Pfarrkirche Klaus (10.00 Uhr) Pfarre zur Hl. Agnes Frühschoppen beim Pavillon mit anschliessendem Frühschoppen mit Klaus und die Vereine im Ernst Summer Park der Bürgermusik Klaus u. der Bürgermusik 11.00 Uhr Fraxern beim Pavillon im E. Summer Park der Gemeinde Klaus Pfarrverabschiedung Mülltermine im Juli und August 2012 ► ► ► ► ► ► Do.: 05. Juli Fr.: 13. Juli Fr.: 20. Juli Fr.: 03. August Sa.: 18. August Fr.: 24. August Problemstoffe/Alteisen Bioabfall Restmüll/Bioabfall Restmüll/Bioabfall Restmüll/Bioabfall Kunststoff/Bioabfall ► ► ► ► ► ► Fr.: 06. Juli Do.: 19. Juli Fr.: 27. Juli Fr.: Do.: Fr.: 10. August 23. August 31. August Restmüll/Bioabfall Sperrmüll/Sperrgut Kunststoff/Bioabfall Bioabfall Sperrmüll/Sperrgut Restmüll/Bioabfall Seite 4 Gemeindeinformation Klaus
  1. bürgermeisterbrief
  2. waldkindergarten
Heimat_Wolfurt_...rzeic Wolfurt 01.01.1987 26.03.2013, 15:58 Zeitschrift des Heimatkundekreises Mit Unterstützung durch die Marktgemeinde Wolfurt seit 1988 herausgegeben von Siegfried Heim Inhaltsverzeichnis Heft 1 1. Zeittafel für Wolfurt u. Hofsteig 3 2. Bauern und Fabrikler 16 3. Franzosenkrieg 1800 (Chronik Schneider I.) 20 Heft 2 4. Sozialstrukturen (1) 5. Hofsteiger Bauern 6. Der Weg zum März 1938 Heft 3 7. Der Rickenbach 8. Wolfurter Geschlechter 9. Der letzte Krieg 1939-1945 Heft 4 10. Wolfurter Mundart 11. Kriegsende 12. Pfarrkirche St.Nikolaus Heft 5 13. Schlösser in Wolfurt 14. Pfarrer Barraga 15. Auswanderer (1) 16. Autos 17. Chronik Köb (1) Heft 7 24. Das Vereinshaus 25. Mit Napoleon in Rußland (Chronik Schneider IL) 26. Lehrer Köbs, Chron. Köb (2) 27. Streifzüge der Gedanken Heft 8 28. Volkszählungen Strohdorf, Hub und Flotzbach 29. 30. St.Martin vom Strohdorf 31. Schulschwestern 32. Sieben Söhne im Krieg 33. Das Gemeindeblatt Heft 9 34. Bildstein und Wolfurt 35. Mohr-Familien 36. Große Bäume 37. Grenzen im Ried 38. Auswanderer (2) 39. Michaelskapelle in Bregenz Heft 10 40. Unser tägliches Brot (1) 41. Kriegstagebuch Fischer Heft 12 49. 500 Jahre Seelsorge in Wolfurt 50. Nachbarn in der Bütze 51. Veres Stickerei 52. Die Kommunistin 53. Wendelin Rädler 54. Rogges Brot und kernes Brot 2 12 24 42 Heft 13 55. Ein Hofsteiger Siegel 56. Hofsteig 57. Ammänner 58. Der Gemeine Mann 59. Die Schneider 60. Mutter in Nöten, Auswand.(4) 61. Dorfschmiede 62. Stammvater Fischer 63. Fußball und Liebe 64. Kügolo Heft 14 65. Ein Hauch Barock 66. Die Ach und die Ächler 67. Ein Kuß; Kloster Hirschthal 68. Wolfurter Alpen 69. Fremdenverkehr 1903 70. Steuerverzeichnis 1873 Heft 15 71. Die Krankenschwestern 72. Hausnamen 73. Bier für St.Louis, Auswanderer (5) x. Kurt von Wolfurt 74. Vornamen 3 4 22 29 33 47 Heft 16 75. Schwerzler und Schwärzler 76. Heimkehrer 77. Einwanderer (1) Heft 17 78. Mutterpfarre Weißenau 79. Nachkriegsjahre 1945-1949 80. Einwanderer (2) 81. Das Erbe aus Indien 82. Kindstaufe in Bildstein x. Tanzen verboten Heft 18 83. Kriegsende 1945, Nachtrag 84. Aus der Kirchturmkugel 85. Ippachwald (1) 86. Einwanderer (3) 87. Soldatentod im Schnee 88. Ein Pergament x Gemeindediener x Inhaltsverzeichnis 3 26 42 3 23 38 3 29 32 2 6 21 24 27 30 3 6 14 28 35 40 46 50 52 54 4 9 37 54 57 59 3 7 16 30 45 49 52 1 52 54 3 12 19 23 35 38 3 9 45 48 52 54 1 11 25 30 34 4 16 3 22 36 43 44 Heft 6 18. Das Kirchdorf 2 19. Häuserverzeichnis 1926 10 20. Sozialstrukturen (2) 13 21. Wasser und Wald 39 22. Tagebuch (Chr. Schneider III.) 45 23. Spatzecklo 48 Heft 11 42. Inhaltsverzeichnis 1 43. Unser tägliches Brot (2) 5 44. Dr. Lorenz Böhler 15 45. Kalb&#39;s Creek, Auswanderer (3) 32 46. Der Schnitztrog 34 47. Altvorstehers Haus 37 48. Ein altes Dokument 41
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Montafoner_Muse...12_In 02.01.2012 17.12.2012, 08:22 Information montafoner montafoner museen museen 100 Jahre Hochwasser 1910 1 100 Jahre Hochwasser 1910 Liebe Freundinnen und Freunde der Montafoner Museen und des Heimatschutzvereins! Auch wenn die Montafoner Museen derzeit in erster Linie in Zusammenhang mit der bevorstehenden Volksabstimmung in Schruns medial präsent sind, versuchen wir Ihnen trotz der nicht gerade einfachen Rahmenbedingungen weiterhin ein interessantes und vielfältiges Programm anzubieten. So laden wir Sie herzlich ein, Ende November die Eröffnung der Ausstellung im Heimatmuseum in Schruns zum Thema „Winterbräuche im Montafon“, und im Tourismusmuseum Gaschurn die beträchtlich angewachsene Sammlung an Montafoner Krippen zu besuchen. Neben diesen beiden „Höhepunkten“ des Winters in den Montafoner Museen finden auch zahlreiche andere spannende Veranstaltungen zu unterschiedlichsten Themen in allen vier Museen (und auch außerhalb derselben) statt. Höchst erfreulich ist der Rückblick auf den Museumsherbst mit der ereignisreichen Veranstaltungsreihe „septimo“ und der „Langen Nacht der Museen“. Vor allem das neue Format „septimo“ konnte überzeugen und bescherte uns tausende Besucherinnen und Besucher, die an den verschiedensten Veranstaltungen dieses Kulturmonats teilnahmen. Bitte beachten Sie die Möglichkeiten des öffentlichen Verkehrs unter www.vmobil.at und außerdem bieten wir Ihnen gerne an, sollte nach der Veranstaltung eine Rückkehr für Sie an Ihren Wohnort nicht mehr möglich sein, dass wir Sie im Rahmen von Fahrgemeinschaften gerne mitnehmen (bitte vorher im Heimatmuseum anmelden!). 1 2012 1 2012 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Information teil unserer Sammlung ist gegenwärtig auf Grund des akuten Platzmangels am Dachboden untergebracht, wo die Objekte extremen Temperaturschwankungen unterworfen und somit stark gefährdet sind. Die Lösung des DepotProblems hat daher höchste Priorität und es bleibt zu hoffen, dass entsprechend den Plänen zum Projekt „MuseumNeu“ nach dem 20. November die Perspektive auf ein Klima- und Schaudepot, das die Konservierung und Präsentation wichtiger Teile des Montafoner Kulturgutes ermöglicht, bestehen bleibt und diese Schätze nicht auf lange Zeit in externen Provisorien endgelagert und der Öffentlichkeit vorenthalten werden müssen. Michael Kasper Die „Lange Nacht der Museen“ bildete schließlich den krönenden Abschluss des vierzigtägigen Festivals. Den vielen Menschen, die in dieser intensiven Zeit mitarbeiteten und mithalfen, sei an dieser Stelle herzlich gedankt – ohne sie wäre ein derartiger Erfolg in einer derartig schwierigen Phase nicht möglich. Zuletzt möchten wir noch einen Ausblick auf das Jahr 2012, das derzeit aufgrund der ungewissen Zukunft noch mit vielen Fragezeichen versehen ist, werfen: Einen Schwerpunkt des nächsten Jahres stellt definitiv der Schutz der vielen wertvollen Kulturgüter im Heimatmuseum Schruns dar, die derzeit noch unter ungünstigsten Bedingungen auf dem Dachboden zwischengelagert werden. Der Groß- 2 Grafik-Design - Druckmanagement Veranstaltungen Offenes Singen in den Montafoner Museen Altes Frühmesshaus Bartholomäberg Montafoner Tourismusmuseum Gaschurn Altes Frühmesshaus Bartholomäberg Montafoner Tourismusmuseum Gaschurn Altes Frühmesshaus Bartholomäberg Mittwoch, 15. Februar, 19:30 Uhr Montag, 13. Februar, 19 Uhr Mittwoch, 18. Jänner, 19:30 Uhr Montag, 9. Jänner, 19 Uhr Mittwoch, 14. Dezember, 19:30 Uhr montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 1 Altes Frühmesshaus Bartholomäberg Montag, 21. November, 14 Uhr Kräuter-Räucherkurs mit Karin Sander-Pichler Es naht wieder die Zeit in der an langen Winterabenden auch in unserer Gegend gerne mit besonderen Düften die Räume belebt und gereinigt werden. Erzählcafé in der Museumsstube Silbertal Montafoner Bergbaumuseum Silbertal Montafoner Bergbaumuseum Silbertal Dienstag, 7. Februar, 15 Uhr Dienstag, 10. Jänner, 15 Uhr Dieser Kurs bietet die Gelegenheit Weihrauch, Harze und Räucherspezialitäten aus aller Welt sowie heimische Rauchkräuter kennenzulernen, und mehr über deren Wirkungen zu erfahren. Der aromatische und heilsame Rauch von Weihrauch, Harzen aus aller Welt, heimischen 3 2012 1 2012 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Veranstaltungen Kräutern und fernöstlichen Gewürzen wirkt besonders in Grippezeiten. Die Kursteilnehmer lernen zudem den Umgang mit Räucherkohle, Rauchschalen und Duftlampen, Räuchersieben und naturreinen Räucherstäbchen aus Tibet und Indien kennen. Die Kursgebühr beträgt für Mitglieder 7 Euro und für Nichtmitglieder 10 Euro. Im Anschluss an den Kurs können Räucherwaren und dazugehörige Utensilien aus dem Weltladen Schruns gleich direkt vor Ort im Frühmesshaus erworben werden. Dienstag, 22. November, 19 Uhr Kulturbühne Schruns ORF Filmpremiere: Bevor der Film in der Sendereihe Erlebnis Österreich am Sonntag, 27. November um 16.35 Uhr ausgestrahlt wird, wird er erstmals im alten Kino in Schruns zu sehen sein. Sonntag, 27. November, 11-17 Uhr Maisäss-Geschichten – Vom Leben und Arbeiten in den Montafoner Bergen Eine filmische Liebeserklärung an die Maisäss-Kultur im Montafon, eine Reverenz an die Menschen, die heute noch Maisässe bewirtschaften, viel Müh und Plag auf sich nehmen, um eine jahrhundertealte Kultur am Leben zu erhalten. Aus Idealismus, zu verdienen gibt es bekanntlich nicht viel. ORF-Kulturchef Manfred Welte und Kameramann Nikolai Dörler haben zu allen Jahreszeiten auf den Maisässen am Bartholomäberg, Montiel, Tafamunt, Gweil und im Gauertal Aufnahmen gemacht. Ihr Film handelt vom Leben und Arbeiten heute auf dem Maisäss, ist voll von Erinnerungen an die „gute, alte Zeit“, erzählt von spannenden Begegnungen mit außergewöhnlichen Menschen – auch Urlaubern, wie einem deutschen Universitätsprofessor, der seit den 1960er Jahren regelmäßig ins Gauertal kommt. 4 Altes Frühmesshaus Bartholomäberg Tag der offenen Tür (Adventmarkt) Das jüngste Museum der Talschaft öffnet zum traditionellen Bartholomäberger Adventmarkt bei freiem Eintritt seine Türe und bietet neben Führungen durch das Museum auch Einblicke in die laufende Sonderausstellung „Die Welt des Luzius Hauser – Ein Blick in Seelsorge, Hexenverfolgung, Wunderheilungen und Gegenreformation im Montafon im 17. Jahrhundert“. Überdies werden Kaffee, Kuchen und freundliche Gastgeberinnen und Gäste für ein herzliches vorweihnachtliches Ambiente sorgen. Nicht zuletzt besteht die Möglichkeit im reichhaltigen Angebot an Büchern über das Montafon ein passendes Weihnachtsgeschenk zu finden, immerhin sind heuer mit den Bänden „Urlaubsgrüße aus dem Veranstaltungen Montafon“, „Johann Bitschnau“ und „Netza, Monigg und Sasarscha“ wiederum drei Neuerscheinungen in den Buchreihen der Montafoner Museen zu verzeichnen. montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 1 Neues hält Einzug. Deshalb finden neben den traditionellen Terminen des Kirchenjahres auch jüngere Phänomene Platz in der Ausstellung. Ein Fokus liegt auf regional typischen Bräuchen: Weitgehend Vergessenes wird ebenso beleuchtet wie scheinbar allseits Bekanntes. Aber auch rund um populäre Bräuche wie Funken, Nikolaus oder Weihnachten gibt es viel zu entdecken. Öffnungszeiten: Samstag, 3., 10., 17. Dezember, jeweils von 16.00 bis 18.00 Uhr Sonntag, 4., 11., 18. Dezember, jeweils von 16.00 bis 18.00 Uhr Ab 27. Dezember jeweils von Dienstag bis Freitag von 16.00 bis 18.00 Uhr Montafoner Heimatmuseum Schruns Dienstag, 29. November, 19 Uhr „Funka, Fasnacht und Schiebaschüßa“ – Winterbräuche im Montafon Ausstellungseröffnung Zwischen Erntezeit und Ostern prägen bis heute viele Bräuche unseren Alltag in der dunkleren Jahreszeit, auch wenn ihre ursprüngliche Bedeutung teilweise gar nicht mehr bekannt ist. Was genau steckt aber hinter diesen Bräuchen? Bräuche sind weit mehr als nur die mit ihnen verbundenen Feierlichkeiten. Sie stehen für gewachsene Tradition, oft auch für christliche Glaubensinhalte, spiegeln die Kultur des Landes und die gesellschaftlichen Normen, den Einfluss der Medien, aber auch politische und wirtschaftliche Interessen wider. Aber sie sind nicht statisch, sondern ständig im Wandel. Alte Formen werden zeitgemäß interpretiert, Montafoner Tourismusmuseum Gaschurn Mittwoch, 30. November, 19 Uhr Montafoner Krippen Ausstellungseröffnung Am 30. November wird die große Montafoner Krippenausstellung im Tourismusmuseum Gaschurn feierlich eröffnet. Eine Auswahl an schönen Krippen, die mit viel Liebe zum Detail in langen 5 2012 1 2012 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Veranstaltungen Einige der nunmehr ausgestellten Krippen konnten erfreulicherweise mit Unterstützung der Gemeinden Gaschurn, St. Gallenkirch, Schruns und Silbertal, der Frauenbewegung Gaschurn/Partenen sowie durch Spenden im Gaschurner Museum mit Figuren bestückt werden. Öffnungszeiten: Samstag, 3., 10., 17. Dezember, jeweils von 16.00 bis 18.00 Uhr Sonntag, 4., 11., 18. Dezember, jeweils von 16.00 bis 18.00 Uhr Ab 27. Dezember jeweils von Dienstag bis Freitag von 16.00 bis 18.00 Uhr Freitag, 2. Dezember, 19 Uhr Stunden gefertigt wurden, ist hier zu sehen. Auf Anregung von Andreas Rudigier erklärte sich der Krippenbauverein Innermontafon mit Obfrau Marlies Kuster dankenswerterweise dazu bereit den Montafoner Museen eine eigene Krippen-Sammlung auf Dauer zur Verfügung zu stellen. Im Zeitraum von Februar bis Mai 2011 entstanden daher sieben neue Krippen, die von den Krippenbauern Franz Dönz, Peter Krenn, Hans Kuster, Klaus Kuster, Marlies Kuster, Franz Raich und Wendl Tschugmell angefertigt wurden und in Zukunft die Sammlung der Montafoner Museen bereichern werden. Überdies werden Krippen, die Georg Breuß, Marlene Themel und Karl Netzer dem Museum überlassen haben im Gaschurner Museum ausgestellt. Bei letztgenannter handelt es sich um eine alte Wurzelkrippe, die von Agnes Lorenzin aus St. Gallenkirch für Luise ErnstNetzer, die nach Frankreich heiratete und die Montafoner Krippe für Jahrzehnte dorthin mitnahm, gebaut wurde. Nach der Rückkehr dieser historischen Krippe ins Montafon kann sie nunmehr in den Montafoner Museen besichtigt werden. Es bleibt zu hoffen, dass die nunmehr höchst beeindruckende Krippen-Sammlung der Museen auch in Zukunft zahlreiche Erweiterungen erfahren wird. Kunstforum Montafon Ausstellungseröffnung widerstand ist zwecklos In den vergangenen Jahren wurden in den Winterausstellungen in der ehemaligen Lodenfabrik stets Gegenüberstellungen zweier relevanter, junger Positionen realisiert, wie z.B. 2010 die Ausstellung „TEXT without SUBTEXT“ von Luisa Kasalicky und Arnold Reinthaler. Heuer werden unter dem Titel „widerstand = zwecklos“ die Arbeiten von Judith Fegerl und Thomas Feuerstein aufeinander treffen und ein gewaltiges Spannungsfeld erzeugen. Beide beschäftigen sich mit dem Verhältnis von Mensch und Maschine, wobei Flüssigkeiten eine wesentliche Rolle spielen. Und erstmals wird – so viel sei schon einmal verraten – die Litz direkt in die Ausstellung mit einbezogen! Öffnungszeiten (bis 14. Jänner): Dienstag – Samstag, von 16 bis 18 Uhr, Donnerstag von 16 bis 20 Uhr 6 Veranstaltungen Die Ausstellung ist am Silbriga Sonntig (11. Dezember) von 13 bis 17 Uhr geöffnet. montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 1 sind mit den Bänden „Urlaubsgrüße aus dem Montafon“, „Johann Bitschnau – Lehrer aus dem Silbertal“ und „Netza, Monigg und Sasarscha“ wiederum höchst interessante Neuerscheinungen zu verzeichnen. Montafoner Heimatmuseum Schruns Courtesy Galerie Elisabeth &amp; Klaus Thoman, Innsbruck Sonntag, 11. Dezember, 10:30-17 Uhr Tag der offenen Tür (Silbriga Sonntig) Montafoner Bergbaumuseum Silbertal Donnerstag, 8. Dezember, 14 Uhr Adventfeier mit kleiner Krippenausstellung Traditionell öffnet das Bergbaumuseum Silbertal zu Maria Empfängnis bei freiem Eintritt seine Türe und bietet neben Einblicken in das Museum gemütliches Beisammensein mit vorweihnachtlichen Liedern und Gedichten, mit Kaffee und Kuchen bei freundlichen Gastgeberinnen, die für ein besinnliches Ambiente sorgen. Nicht zuletzt besteht die Möglichkeit im vielfältigen Angebot an Büchern über das Montafon ein passendes Weihnachtsgeschenk zu finden, denn heuer Tradition ist der Silbriga Sonntig in Schruns und sein Adventmarkt, Tradition ist auch, dass das Heimatmuseum an diesem Tag seine Pforten öffnet, Tradition ist, dass Sie hier einen Blick auf die neue Sonderausstellung „Funka, Fas7 2012 1 2012 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Veranstaltungen nacht und Schiebaschüßa“ – Winterbräuche im Montafon“ werfen können, Tradition ist auch, dass Sie hier die besten Weihnachtsgeschenke finden (Tipp: Bücher zur Geschichte und Gegenwart des Montafons aus der Schriftenreihe der Museen), ebenso Tradition ist, dass aufgrund des enormen BesucherInnenAndrangs ausnahmsweise kein besinnlicher vorweihnachtlicher Rückzug möglich ist. Montag, 12. Dezember, 20 Uhr Altes Frühmesshaus Bartholomäberg Immaterielles Kulturerbe „Montafoner Erzähltradition“? Infoabend mit MMag.a Edith Hessenberger Im Montafon entwickelten sich im Rahmen täglicher Kommunikation sogenannte Erzähltraditionen, die bereits im 19. Jahrhundert als „Montafoner Sagen“ festgehalten wurden. Erzähltraditionen beschränken sich allerdings nicht nur auf Sagen, sie umfassen ebenso das Erzählen im Alltag oder das lebensgeschichtliche Erzählen. Im Rahmen des Projektes „Montafoner Geschichte“ wurden von 2003 bis 2011 insgesamt 240 lebensgeschichtliche oder themenspezifische Erzählungen von über 200 Personen mittels Tonbandaufnahmen dokumentiert. Sie verdeutlichen klar die Beständigkeit typischer Montafoner Sagen, zeigen aber auch die Erzähltraditionen in der Darstellung der Geschichte des Tales, beziehungsweise der eigenen Biographie auf. Die UNESCO-Nationalagentur für Immaterielles Kulturerbe dokumentiert besondere regionale Traditionen und bemüht sich, die Erhaltung des immateriellen 8 Kulturerbes zu unterstützten, sowie Respekt zu sichern und ein Bewusstsein für dieses Erbe zu schaffen. Nach der Anerkennung der „Dreistufenlandwirtschaft im Bregenzerwald“ oder der „Vorarlberger Flurnamen“ bemühen sich nun der Stand Montafon und die Montafoner Museen um die Aufnahme der „Montafoner Erzähltradition“ in das „Nationale Verzeichnis immateriellen Kulturerbes“. Damit könnte ein großer Schritt in Richtung (inter-) nationaler Anerkennung der im Montafon Archiv dokumentierten Erzählungen als Ausschnitt der Montafoner Erzähltradition gesetzt werden. Die Antragstellerin Edith Hessenberger (KulturwissenschaftlerIn, Uni Innsbruck) präsentiert im Rahmen eines Infoabends die Inhalte des Antrags sowie die Vorgehensweise bei der Antragstellung, und steht gerne für Fragen zur Verfügung. Donnerstag, 15. Dezember, 20 Uhr Montafoner Heimatmuseum Schruns „Die Reise zum Horizont“ Lesung von Jürg Amann im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Das FelderArchiv“ geht aufs Land (Einführung und Gespräch: Dr. Ulrike Längle) Veranstaltungen montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 1 Montafoner Heimatmuseum Schruns Mittwoch, 25. Jänner , 20 Uhr „Pfennigzins, Vogelrecht, Ärch und Schesaplana ...“ – das Urbar der Herrschaften Bludenz und Sonnenberg von 1620 Vortrag von Univ.-Doz. Dr. Manfred Tschaikner Eine der bedeutendsten Quellen zur Geschichte und Landeskunde des südlichen Vorarlberg bildet das Urbar von 1620. Der Vortrag geht der Entstehung dieses umfangreichen Dokuments nach, skizziert seinen Aufbau und stellt zahlreiche Details der regionalen Vergangenheit vor. Darunter befinden sich selbst für Fachleute manche überraschenden Erkenntnisse. Das Buch zum Thema: Das Urbar der Herrschaften Bludenz und Sonnenberg von 1620. Kommentar und Edition. Bearb. von Katrin Rigort und Manfred Tschaikner (Quellen zur Geschichte Vorarlbergs 14). Regensburg: Roderer Verlag (erscheint 2012); ISBN 978-3-89783740-9. In seiner Novelle „Die Reise zum Horizont“ gestaltet der Schweizer Autor Jürg Amann vor dem realen Hintergrund eines Flugzeugabsturzen in den Anden in den 1970er Jahren eine Menschheitsparabel als Gleichnis von Leben und Tod jenseits von Moral und Tabu. Der Kampf der Überlebenden gegen Kälte, Hunger und Durst in der Gletscherwüste der Anden stößt an die Grenzen, wie weit ein Mensch gehen kann, ohne sein Menschsein zu verlieren. Jürg Amann, geboren 1947 in Winterthur, arbeitete nach einem Germanistik-studium zunächst als Literaturkritiker und Dramaturg. Seit 1976 ist er freier Schriftsteller (Prosa, Theaterstücke, Hörspiele, Lyrik, Essays). Bücher u.a.: „Zwei oder drei Dinge. Novelle“ (1993), „Über die Jahre. Roman“ (1994), „Rondo. Erzählungen“ (1996), „Kafka. Ein Wort-BildEssay“ (2000), „Mutter töten“ (2003), „Die kalabrische Hochzeit“ (2009) Zahlreiche Preise, u. a. Ingeborg-Bachmann-Preis 1982, Conrad-FerdinandMeyer Preis 1983. 9 2012 1 2012 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Aktuelles Mit diesem Kulturimpuls wollten die Montafoner Museen ein innovatives Signal der Offenheit setzen. Was ihnen eindrucksvoll gelungen ist. septimo hat dazu eingeladen, einen Blick hinter die Kulissen der Museen, der Forschung sowie der Landschaft und der Architektur zu werfen. Obwohl es bereits jetzt an die Planung für 2012 geht, gilt es sich gleichzeitig beim gesamten Team der Montafoner Museen sowie bei allen Beteiligen des heurigen septimo herzlich für den vollen Einsatz zu bedanken. (tm, mk) septimo 2011 Rundherum zufriedene Gesichter. Die Premiere der neuen Montafoner Kulturveranstaltungsreihe „septimo“ ist sehr erfolgreich über die Bühne gegangen. 40 kulturelle Veranstaltungen an 40 Tagen. Die Erstausgabe des „September im Montafon“ war ein voller Erfolg. Und wie besonders diese neue Kulturoffensive ist, zeigt auch das große Publikumsinteresse. So wurden bei den diversen Kulturveranstaltungen gesamt knapp 5000 BesucherInnen gezählt, Einheimische wie auch Gäste. „Freidenker-Brevier“ von Johann Baptist Biedermann Neuzugang im Montafon Archiv Im Oktober 2011 konnte das Montafon Archiv einen für die Literatur- und Geistesgeschichte des Montafons äußerst wertvollen Neuzugang verzeichnen: Der Bregenzer Historiker Dr. Meinrad Pichler überließ dankenswerterweise dem im Heimatmuseum angesiedelten Archiv ein vom Montafoner Mundartdichter und Taubenwirt Johann Baptist Biedermann originalsigniertes Buch „Freidenker-Brevier“ aus der Zeit der Jahrhundertwende um 1900. Der Schrunser Wirt, Händler und „Bauernadvokat“ Dr. iur. Biedermann lebte 1844 bis 1923 und schenkte dieses Buch im Jahr 1910 seinem Neffen Johann Moosbrugger. Die Person Biedermanns verweist auf den Zusammenhang zwischen Heimatliteratur und Tourismus, denn parallel zur touristischen Erschließung des Montafons trat er als Wirt mit seiner Mundartdichtung in Erscheinung. Seine Gedichte und „Gsätzli“ aus der Gedichtsammlung „Nüt för Uguat“ sind dementsprechend Die 40 Tage waren bunt gemischt. Angefangen von Führungen über Themenwanderungen, Vorträgen, Tanz- und Musikvorführungen sowie Konzerten, Interviews, Gesprächen und einer schon jetzt legendären Whiskyverkostung reichte die kulturelle Palette. Erlebenswerte Höhepunkte waren die beiden Montagsgespräche mit Komponist Georg Friedrich Haas und Fotograf Marko Zink. Auch die beiden grenzüberschreitenden Abende der Engadiner und Prättigauer Begegnungen lockten zahlreiche BesucherInnen, genauso sämtliche archäologischen Themen. 10 Aktuelles auch eher als gesellige Stücke anzusehen, welche die kulturelle Identität des Montafons der Umwelt vermitteln sollten. Der Tourismus öffnete wiederum der lokalen Literatur die Welt und Biedermanns Gedichte wurden schließlich im gesamten deutschen Sprachraum bekannt. Der Literaturhistoriker Dirk Strohmann vermerkte diesbezüglich: „Persönlich wurde er freilich letztlich selbst ein Opfer des durch den Tourismus ausgeweiteten literarischen Interesses: Eine Gedenktafel an seinem eigenen Gasthaus, der ‚Taube‘, erinnert heute nicht an ihn, sondern an – Ernest Hemingway.“ montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 1 13. Interregionale Alpgespräche Nachdem im vergangenen Jahr Bartholomäberg Schauplatz der 12. Interregionalen Alpgespräche war (siehe die Veröffentlichung aller Vorträge im Jahresbericht der Montafoner Museen 2010), diente heuer die alte Walsersiedlung St. Martin im Calfeisental (Kanton St. Gallen) als Veranstaltungsort für die 13. Alpgespräche. Die Montafoner Museen traten als Ko-Organisatoren auf und der Verfasser führte als Moderator durch die Veranstaltung. Thema der Vortragsreihe war der Versuch der Beantwortung der Frage, inwieweit Kulturlandschaft, Kulturgeschichte und Tourismus eine beiderseitig gewinnbringende Kombination darstellen können. Die im September von den Montafoner Museen mit großer Unterstützung durch den Stand Montafon durchgeführten Veranstaltungsreihe „septimo“ soll ein solches Beispiel sein, das künftig Kulturlandschaft und Kulturgeschichte dem Gast näher bringen kann. Die Idee basiert auf einer Untersuchung, die 2010 im Auftrag des Instituts für Bündner Kulturforschung erfolgte, und die Museen, Ausstellungen, Festivals und Events sowie Kulturhotels auf ihr touristisches Potenzial untersuchte ... das Montafon wurde übrigens als einziges nicht Schweizer Beispiel geprüft. Das Ergebnis war verblüffend und einfach zugleich: Dort, wo Museen und Ausstellungen ihre Schwächen zeigen, besitzen Festivals und Events ihre Stärken und umgekehrt. Also sind Museen angehalten, auch in den Festivalbereich einzusteigen, um langfristig mehr Erfolg zeigen zu können. Hans-Jürg Gredig von der Fachstelle zur Untersuchung von Kulturlandschaften und Tourismus (und deren 11 Wie das später von den Nationalsozialisten verbotene Buch „Freidenker-Brevier“ verdeutlicht, war Biedermann in politischer Hinsicht dem liberalen Lager in Schruns zuzuordnen und so nahm er etwa auch 1876 mit vielen Gesinnungsgenossen am ersten Zivilbegräbnis Vorarlbergs in Schruns teil. Dazu passend thematisierte er in seinen Gedichten das „Hengara“ und schrieb häufig von der „Liabi“. (mk) 2012 1 2012 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Aktuelles und für sieben Jahre auch in den Schlössern Ludwig II. arbeitete. Der bayrische König Ludwig II. (1845 – 1886) ist als leidenschaftlicher Schlossbauer bekannt und vor allem Schloss Neuschwanstein ist weit über die Grenzen Bayerns hinaus berühmt und trug wesentlich dazu bei, dass Ludwig im Volksmund auch als Märchenkönig bekannt ist. Es war jedoch nicht Schloss Neuschwanstein, in dem Ludwig die meiste Zeit seiner Regentschaft verbrachte, sondern das Schloss Linderhof im oberbayrischen Ettal. In eben jenem Schloss Linderhof wird heuer anlässlich des 125. Todestages Ludwig II. ein Ludwig-Jahr gefeiert. Nachhaltigkeit in gemeinsamer Betrachtung) hatte die Untersuchung im vergangenen Jahr begleitet und war einer der Referenten bei den Alpgesprächen. Rolf Wildhaber, Wildhüter, vermittelte ein anderes Bild und zeigte drastisch auf, welche tödlichen Konsequenzen der Mensch in der Natur verursacht, wenn er sich ihrer ungebremst annähert. Der Touristiker Björn Caviezel von der Heidiland AG wiederum machte deutlich, wie stark der Fremdenverkehr auf die Kulisse Landschaft setzt und dabei kulturgeschichtliche Aspekte gerne mitein“packt“. Die 14. Alpgespräche finden 2012 in Lech statt. (ar) Anton Neyer – ein Montafoner Stuckateur im Dienste von Märchenkönig Ludwig II. Anton Neyer wurde am 17. Jänner 1849 als zweites von 13 Kindern in eine Bauernfamilie in Bartholomäberg hineingeboren. Bereits im Alter von 16 Jahren ergriff er erstmals den Wanderstab, um in Frankreich im Baugewerbe zu arbeiten. Später war er für den in Wien ansässigen Stuckateur Detoma tätig, in dessen Auftrag er in Ungarn, Böhmen, Preußen 12 Aktuelles Dabei wird im Rahmen einer Ausstellung die Entwicklungsgeschichte des Schlosses dargestellt. Neben den Architekten und Bauherren wird auch ein einfacher Handwerker mittels Kurzbiografie und Portraitfoto vorgestellt – der Montafoner Anton Neyer. Die entsprechenden Unterlagen wurden den Ausstellungskuratoren vom Montafon Archiv zur Verfügung gestellt. Die Besichtigung der Ausstellung war lohnenswert und es war faszinierend, in die bizarre Welt des exzentrischen Herrschers einzutauschen. (ab) Neue Publikation: montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 1 Netza, Monigg und Sasarscha Traditionelle Berglandwirtschaft in Gortipohl (Montafoner Schriftenreihe Band 23, Heimatschutzverein Montafon, Hg. Michael Kasper und Klaus Pfeifer, Schruns 2011) Die Maisäß- und Alpkultur prägte das Montafon über viele Jahrhunderte hinweg und veranschaulicht noch heute eindrucksvoll die hohe Entwicklungsstufe der ehemaligen bäuerlichen Lebensweise in dieser Region. Der vorliegende Band der Montafoner Schriftenreihe setzt sich integrativ und interdisziplinär aus unterschiedlichsten Perspektiven mit einem besonders interessanten Berglandwirtschaftsareal im inneren Montafon auseinander: Zehn Autorinnen und Autoren beleuchten das Gebiet von Netza, Monigg und Sasarscha im Norden Gortipohls aus geografischer, geologischer, archäologischer, historischer, sprachwissenschaftlicher, baugeschichtlicher, volkskundlicher sowie kulturlandschaftsgeschichtlicher Sicht und vermitteln damit einen umfassenden Eindruck der Wandlungsprozesse, die sich in diesem Grenzbereich am Rande des Siedlungsraumes bis in die Gegenwart vollzogen und noch heute vollziehen. Das Außergewöhnliche an diesem, zum Großteil im Natura-2000-Gebiet „Verwall“ gelegenen, traditionellen Nutzungsraum stellt einerseits die spezielle naturräumliche Ausstattung und andererseits die besondere kulturgeschichtliche Dimension dar, die sich gemeinsam in der einzigartigen und weitgehend intakten Kulturlandschaft widerspiegeln. Neben dem klassischen System der Dreistufenlandwirtschaft finden sich hier etwa Beispiele für ein vierstufiges Bewirtschaftungsmodell, das auf frühere Dauersiedlungen in den Höhenlagen verweist. Dazu kommt eine relativ scharfe Trennung zwischen Häufungen von deutschen und rätoromanischen 13 2012 1 2012 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Aktuelles haben: Neben all den freundlichen Maisäßeigentümerinnen und -eigentümern, die Informationen und Bilder zur Verfügung gestellt haben sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Maisäßinventar-Teams möchte ich namentlich Friedrich Juen, Artur Mangard und Leo Walser für ihr Engagement und ihren Einsatz für das Zustandekommen dieser Publikation danken. Überdies ist zu betonen, dass ohne die finanzielle Unterstützung unserer Sponsoren (u.a. Amt der Vorarlberger Landesregierung, Stand Montafon, Gemeinde St. Gallenkirch, Sparkasse der Stadt Bludenz, Vorarlberger Illwerke AG) die Veröffentlichung dieses umfangreichen Bandes (384 Seiten) nicht möglich gewesen wäre. Diesen Förderern des Maisäßinventars Montafon sei daher an dieser Stelle größter Dank ausgesprochen. Das Buch kann von Mitgliedern in den Montafoner Museen um EUR 20,-- erworben werden. (mk) Flurnamen, die Rückschlüsse auf den Gang der Besiedlung zulassen. Außerdem spielte auch der in den höchsten Lagen betriebene Bergbau immer wieder eine bedeutende Rolle in der historischen Entwicklung der Region. Die mündlichen Überlieferungen zu früheren Lebens- und Arbeitsweisen, aber auch Sagen und Erzählungen zu außerordentlichen Begebenheiten runden das Bild, das uns die Kulturlandschaft mit ihren zu einem ungewöhnlich großen Teil aus dem frühen 16. Jahrhundert stammenden Gebäuden, den Lesesteinwällen, Bewässerungskanälen und Alpwegen veranschaulicht, durch die Perspektive der lokalen Bevölkerung sowie deren Erinnerungen ab. Es gilt daher insbesondere auch jenen zu danken, die durch ihren Erfahrungsschutz, ihre privaten Sammlungen oder durch vielfältige andere Bemühungen das Entstehen dieses Buches unterstützt 14 Rückblick montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 1 Latschau, 6. September (septimo) Gaschurn, 7. September (septimo) Bartholomäberg, 8. September (septimo) Gargellen, 11. September (septimo) Kristberg, 13. September (septimo) Lindauer Hütte, 14. September (septimo) 15 2012 1 2012 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Rückblick Tschagguns, 16. September (septimo) Schruns, 20. September (septimo) Gaschurn, 23. September (septimo) St. Gallenkirch, 27. September (septimo) Vikari, 29. September (septimo) St. Gallenkirch, 30. September (septimo) 16 Rückblick montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 1 Bartholomäberg, 1. Oktober (Lange Nacht) Silbertal, 1. Oktober (Lange Nacht) Tschagguns, 1. Oktober (Lange Nacht) Schruns, 11. Oktober Bartholomäberg, 13. Oktober Silbertal, 18. Oktober 17 2012 1 2012 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Publikationen 12 Keiler/Pfeifer/Rudigier: Der Maisäß Montiel. 2004 (€ 22,-/18,-) 13 Nachbaur/Strasser: Die Markterhebung von Schruns. 2004 (€ 22,-/18,-) 14 Wink (Hg.): Ausgrabungen im Montafon. Diebschlössle und Valkastiel (2 Bde). 2005 (€ 22,-/18,-) 15 Keiler/Pfeifer/Rudigier: Der Maisäß Valschaviel. 2005 (€ 22,-/18,-) 16 Hachfeld/Vossebürger/Pfeifer: Die „Alpe“ Bofa. 2005 (€ 10,90/8,70) 17 Hessenberger/Kasper: Lebenswelten junger Menschen im Montafon. 2006 (€ 13,-/10,-) 18 Malin/Maier/Dönz-Breuß: Standeswald Montafon. 2007 (€ 22,-/18,-) 19 Ohneberg: Märzengerichtsprotokoll. 2007 (€ 28,-/22,-) 20 Bußjäger: Die „Montavon“-Krise. 2007 (€ 13,-/10,-) 21 Beitl/Strasser: Richard Beitl. 2009 (€ 25,-/20,-) 22 Kasper: Röbi und Rongg. 2009 (€ 25,-/20,-) 23 Kasper/Pfeifer: Netza, Monigg und Sasarscha. 2011 (€ 25,-/20,-) Publikationen Montafoner Geschichte Band 1 Rollinger/Rollinger: Montafon 1. Mensch – Geschichte – Naturraum. Die lebensweltlichen Grundlagen. 2005 (€ 44,-, in Verbindung mit allen vier Bänden um 15 % reduziert) Band 2 Rollinger: Montafon 2. Besiedlung - Bergbau - Relikte. Von der Steinzeit bis zum Ende des Mittelalters. 2009 (€ 46,-, in Verbindung mit allen vier Bänden um 15 % reduziert) Montafoner Schriftenreihe 1 Moosbrugger: Maisäßkultur und Maisäßlandschaft im Montafon. 2001 (vergriffen) 2 Keiler/Pfeifer (Hg.): Plazadels und Wachters Dieja. 2001 (€ 10,90, für Mitglieder € 8,70) 3 Haas: Das Montafonerhaus und sein Stall. 2001 (€ 20,-/16,50) 4 Dönz: Muntafuner Wärter, Spröch und Spröchli. 2001 (€ 20,-/16,50) 5 Rudigier/Zamora (Hg.): Das romanische Vortragekreuz von Bartholomäberg. 2002 (€13,-/10,-) 6 Keiler/Pfeifer/Rudigier: Gweil – Mai­ säß und Alpen. 2002 (€ 20,-/16,50) 7 Beitl: Die Votivbilder aus den Montafoner Gnadenstätten. 2002 (€ 16,-/13,-) 8 Netzer: Silbertaler Soldaten im Zweiten Weltkrieg. 2003 (€ 16,-/13,-) 9 Keiler/Pfeifer/Rudigier: Die Maisäße auf Tafamunt. 2003 (€ 22,-/18,-) 10 Strasser: Montafoner ReiseBilder. 2003 (€ 20,-/16,50) 11 Nesensohn-Vallaster: Der Lawinenwinter 1954. 2004 (€ 16,-/13,-) 18 Sonderbände zur Montafoner Schriftenreihe SB 1 Strasser/Rudigier: montafon.1906_2006 – Eine Zeitreise in Bildern. 2006 (vergriffen) SB 2 Truschnegg: Lorüns. Dorfgeschichte in Schrift und Erzählung. 2006 (€ 35,-/30,-) SB 3 Brugger: 100 Jahre Skisport im Montafon. 2006 (€ 33,-/27,-) SB 4 Rudigier: Heimat Montafon. Eine Annäherung. 2007 (€ 22,-/18,-) SB 5 Hessenberger: Grenzüberschreitungen. 2008 (€ 28,-/22,-) Publikationen SB 6 Arnold: Montafonerin. 2008 (€ 19,50/16,50) SB 7 Rudigier: Kulturgeschichte Montafon. 2009 (€ 9,50/7,50) SB 8 Hessenberger/Rudigier/Strasser/ Winkler: Mensch &amp; Berg im Montafon. 2009 (€ 28,-/22,-) SB 9 Strasser: Schruns um 1920 (Adele Maklott). 2009 (€ 18,90/16,90) SB 10 Philp/Rudigier: Philipp Schönborn Montafon. 2010 (€ 22,-/18,-) SB 11 Trippolt/Bertle: Hannes Bertle. 2010 (€ 23,-/18,-) SB 12 Hessenberger/Kasper/Rudigier/ Winkler: Jahre der Heimsuchung. 2010 (€ 28,-/22,-) SB 13 Strasser: Entlang der Montafonerbahn. 2010 (€ 18,90/16,90) SB 14 Strasser: Urlaubsgrüße aus dem Montafon. 2011 (€ 19,90/17,90) SB 15 Netzer, Jenny: Johann Bitschnau. 2011 (€ 13,-/10,-) Kataloge und Führer Maklott – Jehly – Schmid. Sommerausstellung 2004 im Montafoner Heimatmuseum Schruns (€ 10,-/8,-) Rudigier/Strasser: Ein kleiner Führer durch das Montafoner Heimatmuseum. 2008 (€ 5,-/4,-) Brugger: Museum Guide of the Montafon Folk Museum Schruns. 2008 (€ 3,-) Filme und andere Medien Plazadels und Wachters Dieja. Maisäßsiedlung im Gauertal. Videodokumentation von info-film (Banas &amp; Banas), 14 min. 2001 (€ 26,-/22,-) Neu: DVD erhältlich (€ 15,-/12.-) montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 1 Montafon. Von Feldkirch in das Montafon. Historische Filme in der Reihe „Österreich in historischen Filmdokumentationen. Edition Vorarlberg“ vom Filmarchiv Austria, 83 min. 2004 (VHS 21,60, DVD 24,90) Die prähistorische Besiedlung des Montafons. 7000 Jahre Besiedlungsgeschichte von der Steinzeit bis zu den Römern. Interaktive CD zur gleichnamigen Ausstellung im Montafoner Heimatmuseum, Rüdiger Krause, ArcTron GmbH, Montafoner Heimatmuseum. 2005 (€ 10,-/8,-) Kulturhistorische Wanderwege Montafon Bertle: Geologischer Lehrwanderweg Bartholomäberg. 1978 (€ 6,-/5,-) Rudigier: Gaschurn-Dorf. 2003 (€ 2,-) Ebster: Sagenweg Vandans. 2007 (€ 2,-) Jahresberichte der Montafoner Museen 2001 (€ 2,-) 2002 (€ 2,-) 2003 (€ 2,-) 2004 (€ 4,-) 2005 (€ 4,-) 2006 (€ 4,-) 2007 (€ 10,-) 2008 (€ 10,-) 2009 (€ 10,-) 2010 (€ 10,-) 19 2012 1 2012 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Informationen Heimatschutzverein Montafon • Montafoner Museen • Montafon Archiv Montafoner Heimatmuseum, Kirchplatz 15, 6780 Schruns T 05556/74723, F 05556/74723-24 E info@montafoner-museen.at, I www.montafoner-museen.at Bankverbindungen: Raiba Montafon, BLZ 37468, Kontonr. 302.547 Sparkasse Schruns, BLZ 20607, Kontonr. 0100-065333 Öffnungszeiten im Winter (27. Dezember 2011 bis 13. April 2012): Montafoner Bergbaumuseum Silbertal: Altes Frühmesshaus Bartholomäberg: Dienstag und Donnerstag, jeweils 16-18 Uhr Dienstag und Donnerstag, jeweils 16-18 Uhr Mitglieder des Heimatschutzvereins Montafon haben folgende Vorteile: • • • • • Freier Eintritt in alle Montafoner Museen Infos und freier Eintritt zu den Veranstaltungen des Vereins (Vorträge, Exkursionen, Lesungen) Deutlich reduzierter Bezugspreis für die Montafoner Schriftenreihe Kostenlose Inanspruchnahme des Montafon Archivs und der Bibliothek Kostenlose Inanspruchnahme des Services der Außenstelle der Vorarlberger Landesbibliothek Mit der Bezahlung des Mitgliedsbeitrages von € 20,- unterstützen Sie die Arbeit des Vereines und der Museen! ✃ Ja, ich möchte diese Vorteile nützen und werde Mitglied des Heimatschutzvereins Montafon. Vorname: ✃ Österr. Post AG Info.Mail Entgelt bezahlt Familienname: Straße/Hnr.: Postleitzahl/Ort: Telefonnummer: E-mail: 20 Grafik-Design Frei, Götzis Montafoner Heimatmuseum Schruns: Mont. Tourismusmuseum Gaschurn: Dienstag bis Freitag, jeweils 16-18 Uhr Dienstag bis Freitag, jeweils 16-18 Uhr
  1. informationsschrift
  2. winterbräuche
Montafoner_Muse...10_In 01.06.2010 17.12.2012, 08:07 Information montafoner montafoner museen museen 100 Jahre Hochwasser 1910 3 100 Jahre Hochwasser 1910 Liebe Freunde der Montafoner Museen! Liebe Freunde des Heimatschutzvereins! In den kommenden Wochen beschäfti­ gen uns drei Schwerpunktthemen, die sich auch in einer hohen Anzahl von Veranstaltungen niederschlagen. Am 11. Mai eröffnet die Wanderausstellung „Mobilität im Montafon“. Der Inhalt betrifft uns alle, die Art und Weise der Vermittlung in einem beweglichen Con­ tainer, der sein Aussehen von Ort zu Ort ändern wird, stößt auf besonderes Inter­ esse der Museumsverantwortlichen. Die Diskussion um das MuseumNeu wird am 18. Mai mit einem Gespräch mit Jurymit­ gliedern beziehungsweise den Architek­ ten fortgesetzt. Ab 1. Juni werden dann auch die Entwürfe aller Architektenbüros in einer Ausstellung im Heimatmuseum zu sehen sein. Der 1. Juni ist auch das Stichwort für einen dritten wichtigen Themenbereich, der uns 2010 beschäf­ tigen wird: In Erinnerung an das verhee­ rende Hochwasser von 1910 werden vor allem in den drei Museen in Bartholo­ mäberg, Gaschurn und Silbertal Ausstel­ lungen zum Thema „Katastrophen“ zu sehen sein. Es handelt sich um Erzähl­ bilder, die auf verschiedene Facetten des Themas eingehen, neben Wasser und Schnee werden auch Kälte, Feuer und Seuchen als Urheber von katastrophalen Ereignissen angesprochen. An dieser Stelle sei auch noch etwas Erfreuliches erwähnt. Robert Rollinger, Herausgeber der ersten beiden Bände zur Montafoner Geschichte, hat dieser Tage den Würdigungspreis für Wissen­ schaft vom Land Vorarlberg erhalten. Damit sind in den vergangenen drei Jah­ ren fünf Personen mit Bezug auf die im Montafon laufenden Projekte vom Land ausgezeichnet worden. Die Bauforschung des Architekten Raimund Rhomberg gibt Auf­ schluss über das Alter jeden Details des bestehenden Heimat­ museums und des ehemaligen Konsum­ gebäudes. Andreas Rudigier (Obmann) 1 2010 3 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Information Montag, 31. Mai, 18 Uhr: MONT.AGsbau – Führung mit Archi­ tekt Hans Hohenfellner im Bahnhofsareal (Bahnhof Schruns) Dienstag, 1. Juni: Die Montafoner Museen haben wie­ der offen und zeigen Ausstellungen zu den Themen „Architekturentwürfe für ein neues Montafoner Heimatmuseum“ (Schruns) und zu „Jahre der Heimsuchung“ (Bartholomäberg, Gaschurn, Silbertal) Donnerstag, 3. Juni, später Vormittag: Frühschoppen und Bewirtung im Rahmen der Ausstellung „Mobilität im Montafon“ (Bartholomäberg) Donnerstag, 3. Juni, 10 – 18 Uhr: Tag der offenen Tür in allen Montafo­ ner Museen (Bartholomäberg, Gaschurn, Schruns, Silbertal) Samstag, 12. Juni, 8.15 – 17 Uhr: Exkursionen zu Bauten von und mit Marte. Marte (Vorarlberger Vorderland) Dienstag, 15. Juni, 19 Uhr: Eröffnung der Ausstellung „Mobilität im Montafon“ in Gaschurn Montag, 21. Juni, 18 Uhr: MONT.AGsbau – Führung mit Bauforscher Raimund Rhomberg durch das zur Diskus­ sion stehende Gebäude des ehemaligen SilvrettaCenters (Kirchplatz Schruns) Montag, 28. Juni, 10 Uhr: MONT.AGstreff – alles Wissenswerte rund um das MuseumNeu (Museum Schruns) Montag, 28. Juni, 18 Uhr: (Anmeldung notwendig!) MONT.AGstreff – alles Wissenswerte rund um das Muse­ umNeu (Museum Schruns) 2010 Veranstaltungen im Überblick Dienstag, 11. Mai, 18 Uhr: Mobilität im Montafon, Ausstellungseröff­ nung (Kulturbühne Schruns) Dienstag, 18. Mai, 19 Uhr: 13. Montafoner Trachtengespräche: Die Werktagstracht (Museum Gaschurn – Näheres siehe letzte Mitgliederinfo) Dienstag, 18. Mai, 19.30 Uhr: Positionen zum Planungsentwurf Museum­ Neu. Gespräch mit Juroren und Architek­ ten (Museum Schruns) Mittwoch, 19. Mai, 16 Uhr: Kinderworkshop zur Malerei von Hannes Bertle (MAP-Kellergalerie, Museum Schruns – Näheres siehe letzte Mitgliederinfo) Donnerstag, 20. Mai, 19.30 Uhr: Flurnamen in Bartholomäberg, Vortrag und Diskussion mit Guntram Plangg (Mehr­ zwecksaal Bartholomäberg) Donnerstag, 27. Mai, 19.30 Uhr: Die Gattenwahl vor der Einführung der kirchlichen Eheschließung, Vortrag von Manfred Tschaikner (Wintersportsamm­ lung Tschagguns) Freitag, 28. Mai, 20.30 Uhr: Musikalische und lyrische Meditationen mit Bruno Oberhammer und Augustin Jagg (Pfarrkirche Tschagguns) Samstag, 29. Mai, 12.30 Uhr: Stiftsarchiv St. Gallen, Führung mit Peter Erhart Montag, 31. Mai, 10 Uhr: MONT.AGstreff – alles Wissenswerte rund um das MuseumNeu (Museum Schruns) 2 Veranstaltungen Kulturbühne Schruns Dienstag, 11. Mai 2010, 18 Uhr montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 3 Mobilität im Montafon (Ausstellungseröffnung mit Landesrat Karl-Heinz Rüdisser) Anfang 2009 startete der Prozess „Rau­ mentwicklung Montafon“. Die zehn Montafoner Gemeinden arbeiten seither intensiv gemeinsam mit dem Stand Mon­ tafon und dem Land Vorarlberg an regi­ onalen Entwicklungsthemen und lang­ fristig tragfähigen Perspektiven für die Region. Im Zuge dieses Prozesses wan­ dert vom 11. Mai bis zum 18. Juli 2010 eine Ausstellung zum Thema Mobili­ tät im Montafon durch alle Gemein­ den. Ganz im Sinne des Themas findet diese in einem Container statt, der sei­ nen Standort und sein Erscheinungsbild wöchentlich wechselt und so in allen zehn Montafoner Gemeinden ein spezi­ elles Besuchsziel wird. ten. Anmeldungen sind nicht notwen­ dig. Wünschen Sie für Ihren Verein, Ihre Schulklasse, Gruppe oder Nachbarschaft einen eigenen Termin für eine Führung oder Diskussion, melden Sie diese bitte mit Angabe einer Telefonnummer unter der Email-Adresse montafon@kairos. or.at bzw. telefonisch unter 0557454044. In jeder Gemeinde wird es gesonderte Veranstaltungen unter Einbindung von lokalen Vereinen oder Gruppen geben. Diese sind sowohl dem Programm unten (siehe S. 7-8), als auch den örtlichen Gemeindeblättern zu entnehmen. ☛ Anreise mit der Bahn Bludenz um 17.37 Uhr, Ankunft in Schruns um 17.57 Uhr ... Rückreise ab Schruns stündlich ab 20.03 Uhr Schruns, Montafoner Heimatmuseum Dienstag, 18. Mai 2010, 19.30 Uhr Positionen zum Planungsentwurf MuseumNeu (Gespräch mit Dr. Walter Angonese und den Architekten DI Bernhard Marte, DI Stefan Marte) Erstmals besteht die Möglichkeit, die Plan­ ntwürfe des Siegerprojekts für eine e Museumserweiterung mit maßgeblichen Experten zu diskutieren. Die Brüder Bern­ hard und Stefan Marte erläutern ihre Museumspläne, die vorgesehene Funk­ tionsweise, und nicht zuletzt ihre Archi­ tektursprache. Der zweite Fachmann des Abends ist Walter Angonese aus Kaltern. Er war beim Wettbewerb Fachjuror, und erläutert an diesem Abend seine Position zum Planentwurf als Preisrichter. Darüber 3 In der multimedialen Ausstellung stehen sich ein Rückblick zur Geschichte der Mobilität im Montafon und eine Vision für die Zukunft gegenüber. Der Ausstel­ lungsraum ist während der Ausstellungs­ tage ganztägig offen. Jeden Dienstag um 17 Uhr und jeden Donnerstag um 17 Uhr werden Führungen und Diskus­ sionen direkt in der Ausstellung angebo­ 2010 3 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Veranstaltungen 2010 hinaus informiert Walter Angonese über seine Erfahrungen in Südtirol mit Orts­ kernverbauung, mit der Kombination alt/neu, und über örtliche Bauentwick­ lungskonzepte. Im Anschluss an die Aus­ führungen der Gastreferenten ist eine offene Diskussion mit den Architekten und dem Fachjuror vorgesehen. ☛ Anreise mit der Bahn Bludenz um 18.35 Uhr, Ankunft in Schruns um 18.55 Uhr ... Rückreise ab Schruns um 22.03 Uhr Bartholomäberg, Mehrzweckgebäude Donnerstag, 20. Mai 2010, 19.30 Uhr Alte Namen am Bartholomäberg (Vortrag mit Univ.-Prof. Dr. Guntram Plangg) Unter vielen deutschen Namen wie „Küahli Rast“ oder „Mäßboda“, die dem bäuerlichen Alltag gelten und für Heimi­ sche „sprechende Namen“ sein dürften, sind „Brosistall“ oder „Lippaloch“ schon schwieriger zu erklären, weil die Perso­ nennamen als romanische Kurzformen auftreten (Ambrós, Philípp). Jüngere Leute werden „Küubriascha“ nicht mehr verstehen – „briasch me net a“, sagte man, wenn jemand laut wurde. Rätoro­ manisch „bargir, bariéscha“ heißt „brül­ len“. Ganz romanisch wird dann „(G) lavadíel“ (kleiner Stall) oder „Liamat“ (Grenze) neben vielen anderen interes­ santen Benennungen, die wir bespre­ chen wollen, in „Red und Widerred“. Guntram Plangg ist emeritierter Profes­ sor und ehemals Institutsleiter an der Romanistik (Universität Innsbruck). Er arbeitet in Kooperation mit den Mon­ tafoner Museen derzeit an einer Veröf­ fentlichung zu Montafoner Flurnamen. 4 Zu diesem Anlass hält Professor Plangg in allen Gemeinden des Tales Vorträge, um auf dieses Thema aufmerksam zu machen und auch Fragen des interessier­ ten Publikums – wenn es möglich ist – zu beantworten. ☛ Anreise mit der Bahn Bludenz ab 18.10 Uhr, Schruns an 18.30 Uhr, Bus ab Schruns 18.35, Bartholomäberg an 18.48 Uhr, Mitfahrgelegenheit möglich, bitte um Anmeldung im Museum Schruns, ab Bahnhof Schruns Rückreise um 22.03 Uhr Tschagguns, Wintersportsammlung (Altes Gemeindeamt) Donnerstag, 27. Mai 2010, 19.30 Uhr Die Gattenwahl vor der Einführung der kirchlichen Eheschließung (Vortrag mit Univ.-Doz. Dr. Manfred Tschaikner) Die Eheschließung von einer persönli­ chen Abmachung in eine obrigkeitlich normierte und kontrollierte Einrichtung umzuformen, bedurfte langer Zeit und großer Anstrengungen. Vordergründig ging es dabei auch darum, bigamistische Verhältnisse zu verhindern. Ein entspre­ chender Montafoner Gerichtsfall aus der Veranstaltungen Mitte des 16. Jahrhunderts ermöglicht tiefe Einblicke in die volkstümlichen Vor­ formen der kirchlichen Eheschließung. Manfred Tschaikner arbeitet am Vorarl­ berger Landesarchiv und lehrt Geschichte an der Universität in Wien. Überdies ist er derzeit mit der Verfassung des Tex­ tes für den dritten Band der Montafoner Geschichte (Frühe Neuzeit, 17./18. Jahr­ hundert) beauftragt. montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 3 ☛ Anreise mit der Bahn Bludenz ab 18.35 Uhr, Ankunft in Tschagguns um 18.53 Uhr, Rückreise ab Tschagguns Richtung Bludenz um 22.05 Uhr. Tschagguns, Pfarrkirche Freitag, 28. Mai 2010, 20.30 Uhr Meditationes Viae Crucis. Musikalische und lyrische Meditationen zum Kreuzweg von Hannes Bertle (Konzert und Lesung mit Prof. Bruno Oberhammer und Augustin Jagg) Die Ausstellung zum Schaffen von Han­ nes Bertle (1910-1978) endet an diesem Abend mit einem besonderen Hörer­ lebnis. Professor Bruno Oberhammer ist ein Virtuose auf der Orgel und wird das bekannte, von Joseph Bergöntzle geschaffene Instrument mit Werken von Johann Sebastian Bach und eige­ nen Improvisationen zum Kreuzwegtext 5 2010 3 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Veranstaltungen Zu beachten sind: Die Kosten für den Bus und den Eintritt (richtet sich nach der Anzahl der Teilnehmer/innen) – Anmel­ dung bis 26. Mai im Montafoner Hei­ matmuseum. Donnerstag, 3. Juni 2010, 10-18 Uhr 2010 „Hände am Holz“ des Dichters Josef Dirnbeck erklingen lassen. Der Theater­ macher und Fernsehsprecher Augustin Jagg wird dem Publikum als Rezitator die Texte Dirnbecks näher bringen. ☛ Anreise mit der Bahn Bludenz ab 19.35 Uhr, Ankunft in Tschagguns um 19.55 Uhr, Rückreise ab Tschagguns Richtung Bludenz um 22.05 Uhr St. Gallen, Stiftsarchiv Samstag, 29. Mai 2010, 12.30 Uhr (Treffpunkt: Bahnhof Schruns) Altes Frühmesshaus Bartholomäberg, Montafoner Tourismusmuseum Gaschurn, Montafoner Bergbaumuseum Silbertal, Montafoner Heimatmuseum Schruns Das Stiftsarchiv St. Gallen (Exkursion mit Dr. Peter Erhart) Im Stiftsarchiv St. Gallen werden die ältesten schriftlichen Zeugnisse für den Walgau aus dem frühen Mittelalter auf­ bewahrt, darunter auch der erste Nach­ weis für Bludenz. Gemeinsam mit der Stiftsbibliothek, die neben der Kathed­ rale zu den wichtigsten Werken des Bre­ genzerwälder Baumeisters Peter Thumb gehören, erhalten Sie Gelegenheit, UNESCO-Weltkulturerbe und die Bezie­ hungen zwischen St. Gallen und dem Vorarlberger Oberland kennenzulernen. Jahre der Heimsuchung. Historische Erzählbilder von Zerstörung und Not im Montafon (Tag der offenen Tür) Auch heuer steht der Montafoner Muse­ umssommer unter einem gemeinsamen thematischen Dach. War es im vergange­ nen Jahr die leidenschaftliche Beziehung zwischen Mensch und Berg, so sind es heuer Katastrophen, die aus unterschied­ lichen Blickwinkeln beleuchtet werden. In allen vier Museen erzählen Befunde, Fotografien und Zeitzeugen von kleine­ ren und größeren Katastrophen im Mon­ tafon. Sich diesem Phänomen in umfassen­ der Weise nähern zu wollen, wäre ein vermessenes Vorhaben. Einzelne kleine Geschichten von Not und Unheil im Montafon haben deshalb nur episodi­ schen Charakter. Allerdings, diese Redu­ ziertheit ist auch durch einen anderen Umstand bedingt: Der Heimatschutzver­ ein widmet sich im heurigen Jahr parallel zur Thematik Katastrophe auch anderen aktuellen Entwicklungen. Dazu gehören in erster Linie die Mon­ tafoner Architekturgespräche, in Anleh­ 6 Veranstaltungen montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 3 Silbertal: „Alpiner Zengarten“ Mittwoch, 26. Mai bis Sonntag, 30. Mai: Ausstellung ganztägig geöffnet Führungen und Diskussion: Donnerstag, 27. Mai, 17 Uhr Sonntag, 30. Mai, 10 Uhr: Im Zuge des „Tages der Blasmusik“ im Silbertal, ist für musikalische Unterhaltung und das leibli­ che Wohl aller Gäste gesorgt Bartholomäberg: „Aussichtsterrasse“ Dienstag, 1. Juni bis Sonntag, 6. Juni: Ausstellung ganztägig geöffnet Führungen und Diskussion: Dienstag, 1. Juni, 17 Uhr Donnerstag, 3. Juni: bei guter Witterung gibt es einen Frühschoppen mit Bewir­ tung und Musik im Anschluss an die Fronleichnamsprozession. St. Gallenkirch: „Open Air Kino“ Dienstag, 8. Juni bis Sonntag, 13. Juni: Ausstellung ist ganztägig geöffnet Führungen und Diskussion: Dienstag, 8. Juni und Donnerstag, 10. Juni, jeweils um 17 Uhr Freitag, 11. Juni, 16 Uhr: Public Scree­ ning zur Eröffnung der Fußballweltmeis­ terschaft. Für Speis und Trank ist gesorgt. Gaschurn: „Temporäres Wohnen im alpi­ nen Raum“ Dienstag, 15. Juni bis Sonntag, 20. Juni: Die Ausstellung ist ganztägig geöffnet Dienstag 15. Juni, 19 Uhr: Eröffnung durch den Bürgermeister, Führungen durch die Ausstellung. Musikalische Unterhaltung durch die Bürgermusik Gaschurn/Partenen sowie den DJ Phil­ lip Dona. Für die Bewirtung sorgen das Vitalzentrum Felbermayer, die Lokale Galarie und Ausrutscher. Zusätzliche Führung und Diskussion: Donnerstag, 17. Juni, 17 Uhr Bei guter Witterung kann auf dem Con­ 7 nung an das Wettbewerbsergebnis zum Projekt MuseumNEU. Am Standort Schruns ist eine Ausstellung mit allen Pla­ nentwürfen vorgesehen. Weiters zeigt das Frühmesshaus Gaschurn archäologi­ sche Ergebnisse des internationalen For­ schungsprojekts „Rückwege“ aus dem Studienraum Silvrettagruppe. Das behut­ sam wachsende Frühmesshaus Bartholo­ mäberg widmet sich aktuellen Aspekten der Hausforschung und zeigt Neuzu­ gänge der wachsenden Sammlung. Aktuelles Wanderausstellung „Mobilität im Montafon“ – das Programm raumentwicklung montafon Schruns/Tschagguns: „Zentrum“ Mittwoch, 12. Mai bis Montag, 24. Mai: Ausstellung ganztägig geöffnet Führungen und Diskussion: Dienstag, 18. Mai und Donnerstag, 20. Mai jeweils um 17 Uhr 2010 3 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Aktuelles stellungsbesucher durch die örtliche Feu­ erwehr. 2010 tainer mit Blick in die Sterne übernachtet werden. Anmeldungen im Gemeinde­ amt erbeten. St. Anton: „Vorsicht Fußgänger“ Dienstag, 22. Juni bis Sonntag, 27. Juni: Die Ausstellung ist ganztägig geöffnet Führungen und Diskussion: Dienstag, 22. Juni und Donnerstag, 24. Juni, 17 Uhr Dienstag, 22. Juni, 17 Uhr: Für das leib­ liche Wohl der Fußgänger wird gesorgt. Vandans: „Schöne Aussicht Erneuerbare Energie“ Dienstag, 29. Juni bis Sonntag, 4. Juli: Die Ausstellung ist ganztägig geöffnet Führungen und Diskussion: Dienstag, 29. Juni und Donnerstag, 1. Juli, 17 Uhr Stallehr: „Wo geht’s hier nach Monta­ fon?“ Dienstag, 6. Juli bis Sonntag, 11. Juli: Die Ausstellung ist ganztägig geöffnet Führungen und Diskussion: Dienstag, 6. Juli und Donnerstag, 8. Juli, 17 Uhr Freitag, 9. Juli, 20 Uhr: Platzkonzert bei der Ausstellung. Für das leibliche Wohl der Besucher ist gesorgt. Lorüns: „Info Center Montafon Park“ Dienstag, 13. Juli bis Sonntag, 18. Juli: Die Ausstellung ist ganztägig geöffnet Führungen und Diskussion: Dienstag, 13. Juli und Donnerstag, 15. Juli, 17 Uhr Dienstag, 13. Juli: Verköstigung der Aus­ 8 Mit der Zeinisjochbahn durch das Montafon. Dokumente über ein nicht verwirklichtes Bahnprojekt im Österreichischen Staatsarchiv in Wien gefunden In Vorarlberg bestanden einige Eisen­ bahn- und Seilbahnprojekte, die niemals verwirklicht wurden (Verlängerung der Bregenzerwaldbahn nach Schoppernau, Straßenbahn ins Gütle bei Dornbirn, Ringstraßenbahn im unteren Rheintal, Geologische Skizze von Prof. Koch, 1872 Aktuelles montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 3 Seilbahn von Feldkirch aufs Älpele). Die Erbauer der Montafonerbahn träumten – bei der Eröff­ nung 1905 – von der Verlängerung der Bahn sogar bis Davos, auch von einer Zahnradbahn nach Gargellen und von einem Elektrobus (O-Bus) nach Gaschurn war vor rund 100 Jahren die Rede. Das Jahrhun­ Streckenverlauf derthochwasser 1910 und später der Erste Weltkrieg machten diese Pläne zunichte. Seit bei­ nahe 30 Jahren wird die Verlängerung der Montafonerbahn in die Innerfratte immer wie­ der erwogen. In der Eisenbahnlitera­ tur stößt man auf den Hinweis einer geplanten Bahn unter dem Zeinis­ joch als Alternativtrasse Längenprofilskizze (ÖStA Wien) zur Arlbergbahn. Im Zuge der Recherchen für die Wanderaus­ sofort aus, denn der Scheitelpunkt lag stellung „Mobilität im Montafon“ (siehe von allen Trassenvarianten am höchs­ den Hinweis in diesem Heft) konnten ten. Für die „Zeynesjochbahn“ wurden nun im Österreichischen Staatsarchiv in aber noch 1872 Trassen- und Tunnel­ Wien die Unterlagen zu diesem Projekt studien vorgenommen. Der Professor ausgehoben und Kopien für das Monta­ für Geologe und Mineralogie in Wien, fon Archiv angefertigt werden. Gustav Adolf Koch, erstellte ein geolo­ Bereits um 1869 (also noch vor der Eröff­ gisches Gutachten. Doch die Strecken­ nung der Bahn Lindau-Bludenz 1872) führung durch das Kloster- und Stanzer­ wurden in einem Bericht über die „Tirol- tal erwies sich als vorteilhafter: Die Bahn Vorarlbergische Verbindungsbahn“ drei durch das Montafon und Paznaun, für Trassenvarianten für die Streckenfüh­ die Stationen in Schruns, „Gurtepohl“ rung erörtert: die Linie durch das Klos­ und Gaschurn vorgesehen waren, ehe tertal und den Arlberg, die Überwindung sie das Zeinisjoch mittels eines Tunnels des Silbertaler Winterjöchl und auch bewältigen sollte, hätte im Vergleich mit die Untertunnelung des Zeinisjoches. der späteren Arlbergbahn eine größere Die Strecke durch das Silbertal schied Streckenlänge, einen längeren Tunnel 9 2010 3 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Aktuelles bung erläutern zu lassen und darüber zu diskutieren. Für den Beginn der Serie MONT.AG-Bau hatten wir bereits am 3. Mai den Schrunser Friedhof (Planungs­ büro Lang/Vonier) gewählt. MONT.AG. Bau II: Der zweite Ort für unseren „MONT.AG. Bau“ ist das Bahn­ hofsareal Schruns. Bei Klagen über den Verlust einer cha­ rakteristischen Architektur im Schrunser Zentrum wird immer wieder das Erschei­ nungsbild des Bahnhofsareals erwähnt. Grund genug, auch hier vor Ort über Expertisen und Emotionen zu diskutie­ ren. Der planende Architekt Hans Hohen­ fellner führt durch das Gelände und in das Objekt. Dabei erläutert er Funktio­ nalität, Erscheinungsbild, Materialwahl und die städtebauliche Einordnung sei­ ner Planung. Termin: Montag, 31. Mai (18 Uhr), Bahn­ hof Schruns mit Architekt Hans Hohen­ fellner MONT.AG. Bau III: Dritter Ort für unse­ ren „MONT.AG. Bau“ ist der einstmalige Konsum am Kirchplatz. Ein fachkundig begleiteter Lokalaugenschein mit Haus­ führung verspricht ein besonderes Erleb­ nis zu werden. Die Ergebnisse einer äußerst fundierten Bauforschung haben für dieses Objekt eine selten bewegte Aus-, Auf-, An- und Umbaugeschichte ausgewiesen. Zusätzli­ ches Gewicht erhält diese Hausführung durch den Umstand, dass die Oberge­ schosse des Hauses nach den Planungs­ entwürfen der Architekten Marte.Marte durch einen Neubau ersetzt werden sollen. Raimund Rhomberg, Autor der Bauforschungsstudie, wird die bauhis­ 2010 sowie eine längere Bauzeit mit weitaus höheren Baukosten erfordert. Gleichzei­ tig herrschten ungünstigere klimatische und geologische Verhältnisse bei einem zudem höheren Scheitelpunkt. Seit nunmehr 126 Jahren – 1884 – fah­ ren Züge durch das Klostertal zum Arl­ berg hinauf, das Montafon erhielt seine Bahn (nach jahrelangen Diskussionen) schließlich 1905. (Peter Strasser) Montafoner Architekturgespräche (MONT.AG): Eine Serie mit Angeboten zu Architektur, rund um das Projekt MuseumNEU (1) MONT.AG. Impulse: Jeden Montag verschicken wir per Mail anregende Impulse zu Architektur MONT.AG. Bild: Knapp kommentierte Beispiele aus nahe gelegenen Alpenregi­ onen. MONT.AG. Frage: Dafür braucht es kein Fachwissen, lediglich Interesse am Pro­ jekt MuseumNEU. MONT.AG. Treff: Einmal monatlich kann man sich im Heimatmuseum informieren und austauschen. Nächste Termine: 31. Mai (10 Uhr), 28. Juni (10 Uhr, bei Bedarf auch um 18 Uhr – für letztere Uhrzeit bitte anmelden) Wir nehmen interessierte Personen, die unsere „MONT.AG. Impulse“ erhalten möch­en, gern in unseren Mailverteiler auf. t (2) MONT.AG. Bau Fallweise bieten wir die Möglichkeit, sich von Expertinnen und Experten exemp­ larische Objekte in Schruns und Umge­ 10 Aktuelles torische Gesamtsituation erläutern, und durch das seit etlichen Jahren leer ste­ hende Haus führen. Dabei wird Raimund Rhomberg diverse Altersstrukturen, Bau­ etappen und Stilmerkmale auch für Laien lesbar machen. Termin: Montag, 21. Juni (18 Uhr), Treff­ punkt Heimatmuseum Foyer. Hausrund­ gang im ehemaligen Silvretta Center mit Bauforscher Raimund Rhomberg (3) Positionen zum Planungsentwurf Siehe Veranstaltung am 18. Mai (S. 3) (4) Ausstellung Planentwürfe für MuseumNeu Die Entwicklung des Projekts Museum­ NEU umfasste neben einer akribischen Bauforschung auch einen architekto­ nischen Wettbewerb, der acht renom­ mierte Architekturbüros aus Vorarlberg, der Schweiz und Italien bewogen hat, ihre Planungsideen einzureichen. Die im Charakter sehr unterschiedlichen Pla­ nungsentwürfe sollen nun öffentlich präsentiert und diskutiert werden. Zuvor war es dem Projektträger ein Anliegen, den Nachbarn, Geschäftsbetreibern, dem Museumsteam, dem Museumsaus­ schuss, den Mitgliedern des Heimat­ schutzvereins und den Auftraggebern auf politischer Ebene in vielen Gesprä­ chen den Rohentwurf des Siegerprojek­ tes persönlich vorzustellen. Diese Phase ist nun abgeschlossen, und ab Juni sind die Pläne der Wettbewerbsteilnehmer im Heimatmuseum ausgestellt. Montafoner Heimatmuseum: 1. Juni bis 31. Oktober, Dienstag bis Samstag, 10-18 Uhr montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 3 (5) Exkursion zu und mit Marte.Marte Eine Architekturfahrt durch das Vorarl­ berger Vorderland führt zu mehreren Objekten, die von Marte.Marte Architek­ ten geplant worden sind. Geleitet wird die Exkursion von Stefan bzw. Bernhard Marte. Diese Architekturfahrt gewährt konkrete Einblicke in das breite Spektrum der Arbeit von Marte.Marte Architekten auf engstem Raum. Absicht der Objekt­ auswahl ist es, die Unterschiedlichkeit der Funktionsweisen (vom Wohnhaus über Feuerwehrhaus bis zum Friedhof) zu zeigen, die Architektur auch im Innern erfahrbar zu machen, und jene Architek­ ten persönlich kennen zu lernen, die für das Heimatmuseum einen überzeugen­ den Planungsentwurf vorgelegt haben. Erste Station der Exkursion ist das Atelier der Architekten, ein altes Rheintalhaus in Weiler. Termin: Samstag, 12. Juni, Abfahrt in Schruns am Bahnhof um 8.15 Uhr. Fahrt im gemeinsamen Bus, Rückkehr nach Schruns ca. 17 Uhr. Voranmeldung im Heimatmuseum Schruns. (6) MONT.AG. Treff. Spezial! Anlässlich des Architekturtreffs am letz­ ten Montag des Monats bieten wir für den Juni-Treff eine Besonderheit an: Eine Kurzführung durch die Ausstellung mit den Einreichplänen für das MuseumNEU. Im Zentrum der gesprächsorientierten Führung stehen verschiedene Vergleichs­ ebenen zwischen den Plänen, womit die subjektiven Einschätzungen mit objekti­ vierbaren Qualitätskriterien in Beziehung gesetzt werden können. Termin: Montag, 28. Juni (10 Uhr), Hei­ matmuseum. Bei Bedarf bieten wir die­ 11 2010 3 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Aktuelles 2010 sen Spezialtreff am selben Montag auch um 18 Uhr an. Für den Abendtermin ersuchen wir um Voranmeldung. Tipp: Am 28. und 29. Mai werden in Vorarlberg wie im übrigen Österreich so genannte „Architekturtage durchgeführt. Infos unter www.architekturtage.at Vom Abreißen und Neubauen – ein neues Museum für Schruns. Vor hundert Jahren stand bereits einmal der Neubau des Montafoner Heimatmuseums zur Diskussion Vor rund hundert Jahren stellte sich in Schruns die Frage nach einem Bau des Museumsgebäudes. Nach der Gründung einer „Freien Gesellschaft zur Schaf­ fung einer naturhistorischen Samm­ lung für das Tal Montafon“ 1906 wuchs der Sammlungsbestand so rasch an, dass die Vitrinen im Schrunser Schul­ haus bald nicht mehr ausreichten (denn inzwischen erweiterte man das Sam­ melspektrum auch auf kunstgeschicht­ liche Gegenstände). Der Ausschuss der „Freien Gesellschaft“ beschloss daher am 2. Dezember 1911 den Bau eines Museumsgebäudes. Um das große Pro­ jekt nachhaltiger vorantreiben zu kön­ nen, erfolgte 1912 die Umwandlung der 12 „Freien Gesellschaft“ zum „Verein für Heimatschutz im Tale Montafon“. Die Gemeinde Schruns und der Stand Montafon standen dem Projekt wohl­ wollend gegenüber (Die Einstellung der Bevölkerung geht aus den zahlreichen Akten im Museumsarchiv nicht hervor): Die Gemeinde sicherte den Bauplatz zu, der Stand hätte das Holz zur Verfügung gestellt – zum Bau kam es aber dennoch nicht. Was war geschehen? Aktuelles Die Planung wurde auf eine professi­ onelle Basis gestellt: Der Landesarchi­ var Viktor Kleiner beriet über die Vor­ gangsweise und stellte den Kontakt zu den Behörden in Bregenz, Innsbruck und Wien her. Baumeister Wolf aus Bludenz entwarf eine dreigeschossige Villa (Kel­ ler, EG, OG) mit Elementen des damals modischen „Heimatstils“. Der Entwurf wurde sowohl dem „k.k. Landeskonser­ vatorat für Denkmalpflege“ in Innsbruck als auch der „k.k. Zentralkommission für Denkmalpflege“ in Wien zur Begutach­ tung vorgelegt. Durch die Einbeziehung höchster Stellen des Denkmalschutzes in montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 3 der Monarchie wurde eine architekto­ nisch hochstehende Expertise erreicht, die damals (und wohl auch später) für das Montafon außergewöhnlich war. Die beiden damals führenden Exper­ ten für ländliche Architektur, der Archi­ tekt Georg Baumeister und der Landes­ konservator für Tirol-Vorarlberg, Johann Deininger, bescheinigten in ihren Gut­ achten, dass „das projektierte Gebäude hinsichtlich seiner Grundrissanlage und äußeren Erscheinung im allgemeinen der alten Montafoner Bauernhaustype [ent­ spricht].“ Deren Änderungsvorschläge (insbesonders im Bereich der Fassade, Jahre der Heimsuchung Historische Erzählbilder von Zerstörung und Not im Montafon Vor genau hundert Jahren wurde das Montafon von einer schrecklichen Naturkatastrophe heimgesucht. Rasche Schneeschmelze und Dauerregen verwandelten Rinnsale und Bäche zu reißenden Flüssen. Die verheerende Folge war ein Jahrhunderthochwasser mit extremen Vermurungen in mehren Orten des Tales. Das Katastrophenszenario ist uns nicht nur eindrücklich in Erinnerung wegen der massiven Reaktionen. Diese reichten bis zu Aussiedlungsplänen des am schlimmsten betroffenen Dorfes Vandans. Zudem kam bei dieser Katastrophe erstmals das Medium Fotografie sehr umfassend zum Einsatz. Somit konnte der Nachwelt das Bild der Verwüstungen deutlicher erhalten werden als jemals zuvor. Die Ausstellungen in allen vier Montafoner Museen spüren, in Erinnerung an dieses Hochwasser vor 100 Jahren, auch anderen Katastrophenereignissen im Montafon nach. Dies geschieht in den vier Montafoner Museen allerdings auf unterschiedliche Weise und zu unterschiedlichen Themen. Der Bogen spannt sich von der Lawinenkatastrophe 1689 über das Hungerjahr 1817 bis zu jüngsten Brand- und Sturmschäden. Die 4 Ausstellungen dokumentieren die Katastrophen selbst, aber auch deren Folgen für Mensch und Natur. Nicht zuletzt gilt das Interesse den vielfältigen Versuchen, solche „Schicksalsschläge“ zu verhindern: Im religiösen Leben, im Aberglauben – und letztlich durch ein wachsendes Bemühen, sich real abzusichern. Ausstellungsdauer: 1. Juni – 31. Oktober 2010 Öffnungszeiten: Montafoner Heimatmuseum Schruns: Dienstag bis Samstag, jeweils 10 bis 18 Uhr Montafoner Tourismusmuseum Gaschurn: Dienstag bis Samstag, jeweils 15 bis 18 Uhr Montafoner Bergbaumuseum Silbertal: Dienstag bis Samstag, jeweils 15 bis 18 Uhr Altes Frühmesshaus Bartholomäberg: Dienstag bis Samstag, jeweils 15 bis 18 Uhr Informationen: Montafoner Heimatmuseum, 6780 Schruns, T 05556/74723, F 05556/74723-24 E museen@montafon.at; I www.stand-montafon.at/kultur www.luger-grafik.com 13 2010 3 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Aktuelles 2010 der Fensterformen und Ornamente) wur­ den im Endentwurf berücksichtigt. Zeugte die architektonische Gestaltung und Vorgangsweise von hoher Professi­ onalität, so scheiterte das ambitionierte Projekt schließlich an der Mittelaufbrin­ gung: Die geplante Lotterie mit 30.000 Losen zu je 1 Krone führte mit dem k.k. Finanzministerium zu zähen, langwieri­ gen Verhandlungen. Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Sommer 1914 ließ die Pläne in der „Schublade“ (sprich im Museumsarchiv) verschwinden. Da der Bau nicht ausgeführt wurde, konnte sich ein anderes Gebäude an einer Neunutzung und Gnadenfrist erfreuen: Das Museum hätte etwa im Bereich des heutigen „Haus des Gastes“ in der Silvrettastraße 6 errichtet wer­ den sollen. Das Frühmesshaus aus dem Jahre 1690 wäre damals dem Abriss sicher gewesen. Nun konnte aber das geschichtsträchtige Haus – auf Anre­ gung des damaligen Direktors des Vor­ arlberger Landesmuseums Ing. Lukesch – am 12. Juni 1921 als „Montafoner Heimatschutz-Museum“ eröffnet wer­ den. 1931 unter Denkmalschutz gestellt, musste das ungünstig situierte Gebäude – es bildete eine Engstelle – im Frühjahr 1972 zugunsten des Straßenverkehrs weichen. Das Museumsgut wurde zehn Jahre später im heutigen Haus am Kirch­ platz wieder der Bevölkerung zugänglich gemacht. (Peter Strasser) Internationaler Kulturwanderweg ViaValtellina im Abschnitt Montafon Schon seit 20 Jahren begleitet der frü­ here Geschäftsführer des Montafon-Tou­ rismus Karl Perathoner Wandergruppen 14 auf den Spuren des historischen Säu­ merweges zwischen Tirano im Wein­ baugebiet Veltlin und Schruns. In letz­ ter Zeit nutzen in zunehmendem Maß auch andere Wanderführer und Weit­ wanderer, die eigenständig unterwegs sind, diese attraktive Wanderroute durch vielfältige Kultur- und Berglandschaf­ ten in drei Staaten und Sprachregio­ nen. Seit Mai 2007 ist die ViaValtellina eine der interessantesten und am stärks­ ten frequentierten Routen im Tourismus­ programm „Kulturwege Schweiz“. Im Schweizer Förderverein ViaValtellina ist auch das Montafon durch den Obmann des Heimatschutzvereines vertreten. Der Stand Montafon und die Gemeinde St. Gallenkirch bemühen sich seit 2008 im Rahmen eines EU-geförderten Pro­ jektes (Leader13), die Trasse des Veltlin­ erweges auch zwischen Gargellen und Schruns/Tschagguns unter Einbeziehung der noch vorhandenen oder in der Natur erkennbaren Reste des bis gegen Ende des 19. Jahrhunderts genutzten Saum­ weges durchgehend rechtlich und bau­ lich umzusetzen. Der Heimatschutz­ verein unterstützt die Projektträger im Rahmen einer Arbeitsgruppe bei der Trassenplanung, den Verhandlungen mit den Grundeigentümern und der bauli­ chen Umsetzung einschließlich Wegwei­ sung und Markierung. Aktuelles Zwischen Schruns/Tschagguns und St. Gallenkirch/Galgenuel und auch zwi­ schen dem Sarotlamaisäß und Gargel­ len ist der Wegverlauf bereits festgelegt und begehbar. Im Bereich ZuggawaldPlatinabach sind vor Anlegung der Via­ Valtellina noch bauliche Sicherungs- und Sanierungsarbeiten der Landesstraßen­ verwaltung (Steinschlagschutz Zugga­ wald, Rutschungssanierung Platinastutz) abzuwarten. Zu den restlichen Wegab­ schnitten im vorderen Gargellental sind in den letzten Monaten die Verhandlun­ gen mit den Grundeigentümern intensi­ viert worden. Dabei konnte weitestge­ hend Verständnis für dieses Wegprojekt als Bestandteil eines regionalen und internationalen Netzwerkes für nachhal­ tige Mobilität in Tourismus, Freizeit und Alltag festgestellt werden. (Leo Walser) St. Gallenkircher Beichtregister: 1610 und 1613 Zu den Vorbereitungen auf die Oster­ feier zählte die Verpflichtung, während der vorangehenden Buß- oder Fastenzeit die Beichte abzulegen. Um die vollstän­ dige Teilnahme der zum Kommunions­ empfang zugelassenen Ortsbevölkerung zu überprüfen, legten die Pfarrer Regis­ ter an, die heute wertvolle familien-, namen- und sozialgeschichtliche Quellen darstellen. Zu den ältesten erhaltenen Unterlagen dieser Art in Vorarlberg zählen die bei­ den St. Gallenkircher Beichtregister von 1610 und 1613, die von den Pfarrern Johannes Vonbank und Johann Reich angelegt wurden. Ein Vergleich der bei­ den Verzeichnisse veranschaulicht unter anderem, dass sich feststehende Perso­ nenbezeichnungen und Familiennamen um diese Zeit erst ausbildeten. Die ältere montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 3 Liste enthält zahlreiche Namen wie das „gschwollen Madlini“, der „krumme Schneiderbub“, die „grüselich Meigga“, der „Schöblig“, das „Schmölleli“, das „Pfözi“, Jakle Netzer und „sein Gagi“ oder Hans Gafanesch und „sein Klo­ cker“ (Hoffentlich war damit nicht seine Frau gemeint). Das drei Jahre später angelegte Verzeichnis hingegen führt dieselben Personen großteils mit heute noch bekannten Familiennamen an, bei denen die Netzer, Sander und Viel vor­ herrschten. Die bei weitem beliebtesten weiblichen Vornamen bildeten Maria und Anna. Jede dritte Frau hieß so. Sehr häufig wurden Mädchen auch „Barbla“ (Barbara) und „Threina“ (Katharina) genannt. Bei den Männern trugen mehr als 40 Prozent entweder den Namen Christian oder Hans. Sehr viele hießen Jörg, Peter oder Jakob. Geht man davon aus, dass die Zahl der Kinder oder Nicht-Kommunikanten etwa ein Drittel ausmachte, ergibt sich aus den Beichtregistern für die Pfarre St. Gallen­ kirch zu Beginn des 17. Jahrhunderts die beträchtliche Zahl von ungefähr 1.200 Einwohnern. (Manfred Tschaikner) Tipp: Das Vorarlberger Landesarchiv prä­ sentiert monatlich auf seiner Internet­ seite eine „Archivalie des Monats“ – das 15 2010 3 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Aktuelles xität von Instandsetzungen minderge­ nutzter Bausubstanz zu beleuchten und die Herausforderungen an die einzel­ nen Akteure zu verstehen. Des Weiteren soll ein Diskurs über die verschiedenen Handlungsfelder und Lösungsszenarien aller Beteiligten und der öffentlichen Hand entstehen. Nach der Fachtagung haben Sie ein neues Verständnis im Umgang mit alter Bausubstanz, verste­ hen die Vielschichtigkeit des Themas und haben mögliche Lenkungsszenarien kennengelernt. Sie verstehen was nach­ haltiges Sanieren ausmacht und wel­ che Wirkung historische Bausubstanz auf Raum, Mensch und die Umwelt hat. Ein Blick über den Tälerrand zeigt, wie andere vergleichbare ländliche Regionen das Thema bearbeiten. Bei der angebo­ tenen Exkursion können Sie gelungene Beispiele aus den unterschiedlichsten Anwendungsgebieten erleben (www. altebausubstanz.at). Fotodatenbank Montafon Die Montafoner Museen bedanken sich bei Horst Hefel, Tschagguns, für die Über­ lassung historischer Montafon-Ansichten für das Montafon Archiv. 2010 Beichtregister aus St. Gallenkirch ist eine davon (www.landesarchiv.at). Kulturlandschaft Montafon im Wandel Üblicherweise wird bei einem alten Paar­ hof zuerst einmal das Haus neu gebaut, ehe für den Stall keine Verwendung mehr gefunden wird und er zerfällt oder abge­ brochen wird. In Tschagguns-Mauren gin­ gen die Besitzer einen anderen Weg. Tipp: Am 17. und 18. Mai findet in Schwarzenberg eine erste Fachtagung zum Thema „Alte Bausubstanz. Neues Leben in alten Häusern. Aufgaben, Trends &amp; kommunale Strategien“ statt. Durch demografische und gesellschaft­ liche Veränderungen befindet sich auch die Bausubstanz vielerorts im Wandel – oder auch nicht? Zunehmender Leer­ stand und weiterer Widmungsdruck beschäftigen viele Kommunen nicht nur im Bregenzerwald. Warum Fachtagung? Ziel der Fachtagung ist es, die Komple­ 16 Rückblick montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 3 Gaschurn, 31. März Schruns, 14. April Silbertal, 7. April Wolfegg, 24. April Innerberg, 10. April Bregenz, 26. April 17 2010 3 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Publikationen 12 Keiler/Pfeifer/Rudigier: Der Maisäß Montiel. 2004 (€ 22,-/18,-) 13 Nachbaur/Strasser: Die Markterhe­ bung von Schruns. 2004 (€ 22,-/18,-) 14 Wink (Hg.): Ausgrabungen im Montafon. Diebschlössle und Val­ kastiel (2 Bde). 2005 (€ 22,-/18,-) 15 Keiler/Pfeifer/Rudigier: Der Maisäß Valschaviel. 2005 (€ 22,-/18,-) 16 Hachfeld/Vossebürger/Pfeifer: Die „Alpe“ Bofa. 2005 (€ 10,90/8,70) 17 Hessenberger/Kasper: Lebenswel­ ten junger Menschen im Montafon. 2006 (€ 13,-/10,-) 18 Malin/Maier/Dönz-Breuß: Standes­ wald Montafon. 2007 (€ 22,-/18,-) 19 Ohneberg: Märzengerichtsproto­ koll. 2007 (€ 28,-/22,-) 20 Bußjäger: Die „Montavon“-Krise. 2007 (€ 13,-/10,-) 21 Beitl/Strasser: Richard Beitl. 2009 (€ 25,-/20,-) 22 Kasper: Röbi und Rongg. 2009 (€ 25,-/20,-) 2010 Publikationen Montafoner Geschichte Band 1 Rollinger/Rollinger: Montafon 1. Mensch – Geschichte – Naturraum. Die lebensweltlichen Grundlagen. 2005 (€ 44,-, in Verbindung mit allen vier Bänden um 15 % reduziert) Band 2 Rollinger: Montafon 2. Besied­ lung - Bergbau - Relikte. Von der Stein­ zeit bis zum Ende des Mittelalters. 2009 (€ 46,-, in Verbindung mit allen vier Bän­ den um 15 % reduziert) Montafoner Schriftenreihe Moosbrugger: Maisäßkultur und Maisäßlandschaft im Montafon. 2001 (vergriffen) 2 Keiler/Pfeifer (Hg.): Plazadels und Wachters Dieja. 2001 (€ 10,90, für Mitglieder € 8,70) 3 Haas: Das Montafonerhaus und sein Stall. 2001 (€ 20,-/16,50) 4 Dönz: Muntafuner Wärter, Spröch und Spröchli. 2001 (€ 20,-/16,50) 5 Rudigier/Zamora (Hg.): Das roma­ nische Vortragekreuz von Bartholo­ mäberg. 2002 (€13,-/10,-) 6 Keiler/Pfeifer/Rudigier: Gweil – Mai­ säß und Alpen. 2002 (€ 20,-/16,50) 7 Beitl: Die Votivbilder aus den Mon­ tafoner Gnadenstätten. 2002 (€ 16,-/13,-) 8 Netzer: Silbertaler Soldaten im Zwei­ ten Weltkrieg. 2003 (€ 16,-/13,-) 9 Keiler/Pfeifer/Rudigier: Die Maisäße auf Tafamunt. 2003 (€ 22,-/18,-) 10 Strasser: Montafoner ReiseBilder. 2003 (€ 20,-/16,50) 11 Nesensohn-Vallaster: Der Lawinen­ winter 1954. 2004 (€ 16,-/13,-) 18 1 Sonderbände zur Montafoner Schriftenreihe SB 1 Strasser/Rudigier: montafon.1906_2006 – Eine Zeitreise in Bildern. 2006 (vergriffen) SB 2 Truschnegg: Lorüns. Dorfgeschichte in Schrift und Erzählung. 2006 (€ 35,-/30,-) SB 3 Brugger: 100 Jahre Skisport im Montafon. 2006 (€ 33,-/27,-) SB 4 Rudigier: Heimat Montafon. Eine Annäherung. 2007 (€ 22,-/18,-) SB 5 Hessenberger: Grenzüberschreitun­ gen. 2008 (€ 28,-/22,-) SB 6 Arnold: Montafonerin. 2008 (€ 19,50/16,50) Publikationen SB 7 Rudigier: Kulturgeschichte Monta­ fon. 2009 (€ 9,50/7,50) SB 8 Hessenberger/Rudigier/Strasser/ Winkler: Mensch &amp; Berg im Monta­ fon. 2009 (€ 28,-/22,-) SB 9 Strasser: Schruns um 1920 (Adele Maklott). 2009 (€ 18,90/16,90) SB 10 Philp/Rudigier: Philipp Schönborn Montafon. 2010 (€ 22,-/18,-) SB 11 Trippolt/Bertle: Hannes Bertle. 2010 (€ 23,-/18,-) Kataloge und Führer Maklott – Jehly – Schmid. Sommeraus­ stellung 2004 im Montafoner Heimat­ museum Schruns (€ 10,-/8,-) Rudigier/Strasser: Ein kleiner Führer durch das Montafoner Heimatmuseum. 2008 (€ 5,-/4,-) Brugger: Museum Guide of the Monta­ fon Folk Museum Schruns. 2008 (€ 3,-) Filme und andere Medien Plazadels und Wachters Dieja. Maisäß­ siedlung im Gauertal. Videodokumen­ tation von info-film (Banas &amp; Banas), 14 min. 2001 (€ 26,-/22,-) Montafon. Von Feldkirch in das Mon­ tafon. Historische Filme in der Reihe „Österreich in historischen Filmdoku­ mentationen. Edition Vorarlberg“ vom Filmarchiv Austria, 83 min. 2004 (VHS 21,60, DVD 24,90) Die prähistorische Besiedlung des Monta­ fons. 7000 Jahre Besiedlungsgeschichte von der Steinzeit bis zu den Römern. Fotonachweis montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 3 Interaktive CD zur gleichnamigen Aus­ stellung im Montafoner Heimatmuseum, Rüdiger Krause, ArcTron GmbH, Monta­ foner Heimatmuseum. 2005 (€ 10,-/8,-) Kulturhistorische Wanderwege Montafon Bertle: Geologischer Lehrwanderweg Bartholomäberg. 1978 (€ 6,-/5,-) Rudigier: Gaschurn-Dorf. 2003 (€ 2,-) Ebster: Sagenweg Vandans. 2007 (€ 2,-) Jahresberichte der Montafoner Museen 2001 (€ 2,-) 2002 (€ 2,-) 2003 (€ 2,-) 2004 (€ 4,-) 2005 (€ 4,-) 2006 (€ 4,-) 2007 (€ 10,-) 2008 (€ 10,-) 2009 (€ 10,-) Horst Hefel, Friedrich Juen, Marte.Marte Architekten, Montafon Archiv, Raimund Rhomberg, Stiftsarchiv St. Gallen, Lukas Seilern, Superwien, Vorarlberger Landes­ archiv 19 2010 3 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Informationen 2010 Heimatschutzverein Montafon • Montafoner Museen • Montafon Archiv Montafoner Heimatmuseum, Kirchplatz 15, 6780 Schruns T 05556/74723, F 05556/74723-24 E museen@montafon.at, I www.stand-montafon.at/kultur Bankverbindungen: Raiba Montafon, BLZ 37468, Kontonr. 302.547 Sparkasse Schruns, BLZ 20607, Kontonr. 0100-065333 Öffnungszeiten (alle ab 1. Juni 2010): Montafoner Heimatmuseum Schruns: Dienstag bis Samstag, 10-18 Uhr Grafik-Design Frei, Götzis Montafoner Tourismusmuseum Gaschurn: Dienstag bis Samstag, 15-18 Uhr Montafoner Bergbaumuseum Silbertal: Altes Frühmesshaus Bartholomäberg: Dienstag bis Samstag, 15-18 Uhr Dienstag bis Samstag, 15-18 Uhr Mitglieder des Heimatschutzvereins Montafon haben folgende Vorteile: • • • • • Freier Eintritt in alle Montafoner Museen Infos und freier Eintritt zu den Veranstaltungen des Vereins (Vorträge, Exkursionen, Lesungen) Deutlich reduzierter Bezugspreis für die Montafoner Schriftenreihe Kostenlose Inanspruchnahme des Montafon Archivs und der Bibliothek Kostenlose Inanspruchnahme des Services der Außenstelle der Vorarlberger Landesbibliothek Mit der Bezahlung des Mitgliedsbeitrages von € 20,- unterstützen Sie die Arbeit des Vereines und der Museen! ✃ Ja, ich möchte diese Vorteile nützen und werde Mitglied des Heimatschutzvereins Montafon. Vorname: ✃ Österr. Post AG Info.Mail Entgelt bezahlt Familienname: Straße/Hnr.: Postleitzahl/Ort: Telefonnummer: E-mail: 20
  1. informationsschrift
  2. wanderausstellung
  3. mobilität
Wolfurt 2011 03 Herbst Wolfurt 23.09.2011 03.12.2012, 16:18 wolfurt HERBST 2011 Blick ins Gemeindegeschehen Fest der Begegnung Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Die Urlaubs- und Ferienzeit ist vorbei und mit Beginn der Schulzeit tauchen auch die Letzten wieder in den Alltag ein. Ich hoffe, Sie haben sich über den Sommer gut erholt und sind wieder voller Energie für einen hoffentlich schönen Herbst. Auch im Sommer hat sich einiges in unserer Marktgemeinde getan. Hochwasser in Wolfurt Leider wurde Wolfurt auch heuer nicht von Hochwasser verschont. Auch wenn die Niederschlagsereignisse nicht so flächendeckend wie letztes Jahr waren, so hat es wiederum einige Häuser und Parzellen getroffen, die bisher schon nicht verschont blieben. An derartige Regengüsse, wie sie in der Nacht auf den 30. Juni auf Wolfurt niedergingen, können sich auch alteingesessene Wolfurter kaum erinnern. Glück im Unglück war, dass die Intensität des Regens nicht allzu lange anhielt. Besonders betroffen waren der Einzugsbereich des Eulentobelbaches und das Dorfzentrum. In beiden Bereichen mussten innerhalb eines Jahres nun schon zum zweiten Mal Keller ausgepumpt werden. Noch größere Schäden konnten teilweise durch das beherzte Eingreifen der Anrainer verhindert werden. Dafür mein Respekt und mein Dank. Zu einer zeitweisen Straßensperre kam es in den Morgenstunden auch auf der Bucher Straße. Unmittelbar vor dem Portal des Ippachtunnels verlegte eine Mure die Straße 30 Zentimeter hoch auf einer Breite von drei Metern. Ein großer Dank gilt unserer Feuerwehr, die wieder rasch und kompetent den Hochwasseropfern beistand. Auch dem Gemeindebauhof gebührt großer Dank. Dorfgemeinschaft und Ehrenamt - zwei tolle Beispiele &gt; Das Fest der Begegnung war eine beeindruckende Veranstaltung. Sie wurde nur möglich, weil sich viele Menschen im Vorfeld zusammengefunden haben, die sich bereit erklärten zu planen, zu organisieren und tatkräftig mitzuarbeiten. Die Gemeinde bedankt sich sehr herzlich beim Kulturkreis Wolfurt, vor allem bei Susanne Mohr und Ernst Stadelmann, die für die Organisation und die Finanzen die Hauptverantwortung übernahmen. Begleitet und unterstützt wurden sie von August Rohner, Jadranko Lesic und einer Gruppe von interessierten Vereinsleuten, Gruppierungen und Privatpersonen, die das Fest auf die Beine brachten. Es war ein wunderschönes Erlebnis und es wurde uns allen ein sehr bunter, lebendiger Tag beschert. Dafür ein herzliches Dankeschön! Die fotografische Dokumentation übernahm der noch junge Wolfurter Verein „Fototeam Digital“. Er stellt uns die Bilder unter folgendem Link zur Verfügung: www.ft-digital.at. &gt; Der Stundenlauf wurde im Juli zu Gunsten von Donald Peter ausgetragen, der durch einen tragischen Unfall an den Rollstuhl gefesselt ist. Fast ein Jahr haben sich der Verein „Wolfurt für Wolfurt“ und viele andere Beteiligte, Freunde und Firmen bemüht, Hilfe zu organisieren. Viele haben von sich aus gefragt: was kann ich tun? Und haben beim Hausumbau selbst Hand angelegt. Firmen haben Mann und Material kostenlos zur Verfügung gestellt. Eine unglaubliche Dynamik hat sich entwickelt, und wir konnten förmlich die positive Energie spüren, die unser Dorf vereinnahmt hatte. Ich darf mich ausdrücklich im Namen von Doris und Donald Peter und deren Kinder, aber auch im Namen der Marktgemeinde Wolfurt bei allen bedanken, die dies ermöglicht haben. Es ist schön zu wissen, dass wenn wirklich Hilfe benötigt wird, in unserer Dorfgemeinschaft Menschen aufstehen und sagen: „Mit mir kannst du rechnen!” 2 Aus dem Rathaus Carmen Zeilinger Elke Kruijen Dietmar Wüstner Nach den Hochwasserereignissen des vergangenen Jahres wurden sämtliche Schotterfänge geräumt und instandgesetzt, dadurch konnten weitere Schäden verhindert werden. Die Gemeindeverantwortlichen beschäftigen sich seit geraumer Zeit mit der Hochwasserproblematik. Im Zuge eines generellen Projektes wurden Maßnahmen für alle unsere Bäche entwickelt. Die Umsetzungen werden uns sicher die nächsten 2 Jahrzehnte beschäftigen. Zur Zeit läuft die Einreichung des ersten großen Hochwasserabschnittes für den Ippach- und Himmelreichbach. Erste Teilbereiche wurden im Zuge des Sternenprojektes vorgezogen und umgesetzt. Die nächste Bauetappe soll noch in diesem Herbst/Winter starten. ist eine Aufstockung des Personalstandes an diesem Kindergarten erforderlich geworden. Elke Kruijen ist verheiratet und Mutter von 3 Söhnen. Sie hat im zweiten Bildungsweg eine Ausbildung zur Kindergartenassistentin absolviert. &gt; Bevorstehende Änderungen in der Gemeindeimmobiliengesellschaft und anstehende Hochbauprojekte haben eine organisatorische Umstellung und eine Aufstockung des Personalstandes im Bauamt erforderlich gemacht. Aus den eingegangenen hochkarätigen Bewerbungen konnte mit Dietmar Wüstner ein neuer, engagierter Mitarbeiter gewonnen werden. Dietmar Wüstner ist 37 Jahre alt, verheiratet und Vater von 2 Kindern. Er kommt ursprünglich aus dem Holz- und Fensterbau und war zuletzt viele Jahre beim Landesflussbauhof als stellvertretender Leiter tätig. Er bringt damit sowohl Kenntnisse aus dem Bauhandwerk, wie auch Verhandlungserfahrung mit. Ich bedanke mich bei Christian Hartmann für sein langjähriges Engagement und wünsche ihm und unseren neuen Mitarbeiter/innen einen guten Start und viel Erfolg. Bürgermeister Christian Natter Straßenprojekte &gt; Die Inselstraße wird zwischen der L3 und der Bregenzer Straße generalsaniert. In diesem Zuge werden sämtliche Leitungen geprüft und wenn nötig ersetzt. Eine neue Entwässerung und Beleuchtung wird installiert. Mit den Bauarbeiten soll noch Ende September gestartet werden. Voraussichtliche Bauzeit 2 - 3 Monate. &gt; Im Zuge der anstehenden Bautätigkeiten in der Nußgasse muss die Straße an die zukünftigen Anforderungen angepasst werden. Im Herbst werden die Unterbauarbeiten, Entwässerungen und Leitungsbauwerke umgesetzt. Der Teerbelag wird nach Fertigstellung der Objekte 2012 aufgetragen. Die Nußgasse wird auch in Zukunft nur für Fußgänger und Fahrradfahrer durchgängig bleiben. &gt; Für beide Straßenprojekte ist ein Gesamtbudget von ca. EUR 230.000,- budgetiert. Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gemeindedienst &gt; Mit 31.7.2011 hat Christian Hartmann aus der Gemeindebuchhaltung zu den Bregenzer Festspielen gewechselt. Aus einer großen Anzahl an Bewerberinnen und Bewerbern für die Nachbesetzung der Stelle fiel die Wahl auf Carmen Zeilinger. Carmen ist 26 Jahre alt, in Wolfurt wohnhaft und war zuletzt in der Vermögensabteilung beim Amt der Vbg. Landesregierung beschäftigt. Sie tritt ihren Dienst am 1.9.2011 an. &gt; Ebenfalls per 1.9.2011 wird Elke Kruijen das Team des Kindergartens Bütze verstärken. Aufgrund der großen Kinderzahl und der Führung einer Integrationsgruppe Aus dem Rathaus 3 Kostenlose Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren Die kostenlosen Beratungs-Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren werden von der Wolfurter Bevölkerung gerne in Anspruch genommen, daher wird dieses Beratungsangebot wie folgt fortgesetzt: ___________________________________ Veränderungen im Gewerberegister Eintragungen in das Gewerberegister Pauger &amp; Stüble GmbH, Zeichenbüros und Baumeister für ausführende Tätigkeiten sowie Heizungstechnik, Bützestraße 39, Lubica Lukacikova, Personenbetreuung, Rutzenbergstraße 3/1, Gyöngyi Jakab, Personenbetreuung, Brunnengasse 2, D &amp; K Gastronomie OG, Gastgewerbe, Sternenplatz 2, Peter Jappel, Marktfahrer, St.-Antonius-Weg 19, SternenHotel Betriebs GmbH, Gastgewerbe Hotel, Sternenplatz 4, Dietmar Hohn, automatische Datenverarbeitung und Informationstechnik, Kirchstraße 9/1, Josef Eduard Muxel, Versicherungsvermittlung, Brühlstraße 34, Johann Willi, Handelsgewerbe und Angebot von Hausbetreuungstätigkeiten, Feldweg 13, Mürfet Yilmaz, Vermittlung von Kunden zu Buchmachern/Wettbüros, Achstraße 2, Tanja Maria Ganahl, Puppenerzeugerin und Reparateurin, Lauteracher Straße 7, Barbara Irmgard Bildstein, Friseurin, Brühlstraße 34, Marta Vidova, Personenbetreuung, Im Wida 6, Ländleumzug Aydin Yildiz e.U., Güterbeförderung bis 3.500 kg, Güterbeförderung mit vier Kraftfahrzeugen im grenzüberschreitenden Verkehr und Vermieten von Kraftfahrzeugen ohne Beistellung eines Lenkers, Holzriedstraße 33, Maria Tatranska, Personenbetreuung, Unterhub 9. Korrektur der Standortanschrift ÖBB-Shared Service Center Gesellschaft mbH, Gastgewerbe Betriebsart Selbstbedienungsküche, Senderstraße 8. Errichtung einer weiteren Betriebsstätte TRIAMI Consulting und IT Management GmbH &amp; Co KG, Datenverarbeitung und Informationstechnik, Auf dem Bühel 5. Sprechstunden Rechtsanwälte von 18:00 - 20:00 Uhr Mittwoch, 05. Oktober 2011, Dr. Wolfgang Hirsch Mittwoch, 02. November 2011, Dr. Claus Brändle Mittwoch, 30. November 2011, Dr. Nikolaus Schertler ___________________________________ Verlegung einer Betriebsstätte in einen anderen Standort: Silka Österreich GmbH, Erzeugung von Zementund Mörtelzusatz, von Wolfurt, Konrad-Doppelmayr-Straße 11 nach Wolfurt, Senderstraße 10, Maria Jevinova, Personenbertreuung, von Wolfurt, Felle 8 nach Feldkirch, Thomas Feuerbacher, Güterbeförderung bis 3.500 kg, von Lustenau nach Wolfurt, Bützestraße 24, Anna Hruscakova, Personenbetreuung, von Wolfurt, Bregenzer Straße 29h nach Lauterach, Janka Baricova, Personenbetreuung, von Seiersberg nach Wolfurt, Flotzbachstraße 13, digibon Datentechnik GmbH, automatische Datenverarbeitung und Informationstechnik, von Wolfurt, Schulstraße 9 nach Dornbirn, Innokentij Plantonow, Grafiker, von Wolfurt, Nelkenweg 10 nach Bregenz, Hans Peter Mathis, Handelsgewerbe mit Maschinen und Zuberhörteilen, von Schwarzach nach Wolfurt, Moosmahdgasse 19, Marcel Prasch, Versicherungsagent, von Hohenems nach Wolfurt, Konrad-DoppelmayrStraße 17, Monika Kubistova, Personenbetreuung, von Lochau nach Wolfurt, LorenzSchertler-Straße 18, IDEEFIX System- und Softwareentwicklung GmbH, Handelsgewerbe und Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung/Informationstechnik, von Wolfurt, Konrad-Doppelmayr-Straße 17, nach Dornbirn, Maria Sorocinova, Personenbetreuung, von Wolfurt, Fattstraße 25 nach Schwarzach, Eva Belopotoczka, Personenbetreuung, von Spital am Pyhrn nach Wolfurt, Brühlstraße 34/2, Viera Stefanerova, Personenbetreuung, von Bregenz nach Wolfurt, Unterlinden 3/2, Kristjani Balasko, Schreibbüros, von Wolfurt, Bregenzer Straße 9 nach Dornbirn. Sprechstunden Notar von 18:00 - 19:00 Uhr Mittwoch, 21. September 2011, Dr. Kurt Zimmermann Mittwoch, 16. November 2011, Dr. Kurt Zimmermann ___________________________________ Die Sprechstunden finden jeweils im Rathaus Wolfurt statt. ___________________________________ Notariatsverteilung bei Todesfällen Zur Abwicklung der Verlassenschaften nach Todesfällen von Familienangehörigen wurden vom Bezirksgericht Bregenz die Notare für folgende Termine nominiert: ___________________________________ Gewerbelöschungen Rita Bereuter, Handelsgewerbe und Handelsagenten, Moosmahdgasse 12c, Jeannette Mennel, Handelsgewerbe und Handelsagenten, Weberstraße 3a, Günter König, Tischler, Bützestraße 21, Peter Sebastian Kohler, Datenverarbeiter und Informationstechniker, Unterlinden 13, Restaurant „Speckstadel zur Eiche“, Gastgewerbe, Flotzbachstraße 28. Todesfälle jeweils Dr. Nikolaus Ender Jänner, Juni und 01.11. - 12.11. Dr. Ivo Fussenegger Februar, Juli und 13.11. - 26.11. Dr. Richard Huter März, August und 27.11. - 07.12. Dr. E. Michel April, September und 08.12. - 20.12. Dr. Kurt Zimmermann Mai, Oktober und 21.12. - 31.12. Bestellung eines gewerberechtlichen Geschäftsführers JCL Logistics Austria GmbH, grenzüberschreitender Güterverkehr, Geschäftsführer: Eugen Schädler, Senderstraße 28. 4 Aus dem Rathaus Betriebsausflug Wegen des Betriebsausfluges am Freitag, 09. September 2011, bleibt das Rathaus geschlossen! DANKE FÜR IHR VERSTÄNDNIS. Fundamt Fundgegenstände und Fahrräder, welche im 3. Quartal 2011 im Fundamt abgegeben wurden: __________________________________________________ Kostenlose Beratung in Grundstücks- und Immobilienangelegenheiten Richard Richter, der gerichtlich beeidete Ortssachverständige für Immobilien, wird sein Wissen und seine Berufserfahrung den Bürgern und Bürgerinnen kostenlos zu folgenden Beratungsterminen zur Verfügung stellen: diverse Schlüssel __________________________________________________ Ebenfalls wurden diverse Fahrräder abgegeben, die während der Amtsstunden beim Gemeindeamt Wolfurt, Fundamt (Tel.-Nr.: 05574/6840-10, Fax: 6840-810, E-Mail: angelika.koeb@wolfurt.at) besichtigt und an den rechtmäßigen Besitzer ausgefolgt werden können. Direkte Informationen finden Sie auch im Internet unter www.fundinfo.at Angelika Köb Rathaus Wolfurt 18:00 - 20:00 Uhr Mittwoch, 14. September 2011 Mittwoch, 19. Oktober 2011 ____________________________________________________ ____________________________________________________ ____________________________________________________ Abfallentsorgung an Gewässern und Gräben Bei sämtlichen wasserführenden Gewässern / Gräben, die durch Wolfurt fließend, muss immer wieder festgestellt werden, dass hier Material entsorgt wird, das dort nichts verloren hat (Rasenmähgut, Blätter, Bioabfälle, Äste, etc...). Da es aufgrund dessen bei Niederschlägen immer wieder zu Verklausungen im offenen Gerinne sowie in den Verrohrungen kommt, bitten wir die Bevölkerung darauf zu achten, dass die Gewässer und Gräben frei zu halten sind. Diese dürfen nicht als Müllentsorgung verwendet oder angesehen werden. Bauhof Wolfurt Aus dem Rathaus 5 Tag der offenen Türe: Sternen Hotel, Gasthaus Stern und Sparkasse Bregenz Es goss in Strömen. Die Leute kamen dennoch in Massen zur Eröffnung des Sternenplatzes und dem Tag der offenen Türe des Sternen Hotels, des Gasthauses Stern und der neuen Filiale der Sparkasse Bregenz. Am Samstag, den 18. Juni 2011, verlegten die Veranstalter aufgrund der starken Regenfälle die Eröffnungsfeier kurzerhand in die Tiefgarage. Die Bauernkapelle Wolfurt sorgte für die musikalische und erwärmende Unterhaltung und eröffnete den offiziellen Teil mit einer Triumphfanfare. Bürgermeister Christian Natter begrüßte um 10:00 Uhr die bereits zahlreich erschienenen Gäste und beantwortete die Fragen der Moderatorin Dorothea Schertler. Er war sichtlich stolz auf das neu geschaffene Zentrum im Strohdorf. Besonders die Verwirklichung des Sternenplatzes als Begegnungsplatz für alle, ohne Bevorzugung eines einzelnen Verkehrsteilnehmers, war ihm ein großes Anliegen. Bürgermeiser Natter betonte, dass der Bau des Sternen Hotels, des Gasthaus Stern und der Filiale der Sparkasse Bregenz zur weiteren Belebung unserer Gemeinde positiv beitragen wird. Abschließend bedankte er sich bei allen Beteiligten für die wirklich gelungene Umsetzung. Hotel Dir. Richard Zünd, der Geschäftsführer der GIG, Ferde Hammerer, und die Filialleiterin der Sparkasse Bregenz, Ingrid Bader, repräsentierten das neue Gebäude und erklärten die Zielsetzungen und Funktionen. Die Moderatorin stellte auch die beiden Pächter des Gasthaus Stern, Thomas Dellagiacoma und Sven Kaminski, vor. Pfarrer German Amann sprach den himmlischen Schutz für das neue Haus und die Betriebe aus und segnete die Räumlichkeiten. Im Anschluss wurde den Besuchern die Möglichkeit geboten, die drei neuen Betriebsstätten zu besichtigen. Im Sternen Hotel wurde der exquisite Eingangs- und Rezeptionsbereich bewundert. Bei einem Gang durch die Zimmer konnte man sich ein Bild über das sehr gute Ausstattungsniveau der Räumlichkeiten mit dem Sauna- und Wellnessbereich machen. Das Personal gab den Besuchern bereitwillig Auskunft über das neue Hotel. Im Gasthaus Stern standen die Gastronomen den Besuchern Rede und Antwort und zeigten voller Stolz die neuen Räume. Sie freuten sich, dass sie als junge Gastronomen hier die Chance erhalten haben, ein Gastlokal mit hohen Erwartungen und vielfältigen Möglichkeiten zu führen. Nach dem Containerleben der Filiale der Sparkasse Bregenz in den beiden vergangen Jahren sah man den Mitarbeitern die Erleichterung und die Freude an, nun in einem architektonisch sehr schönen Ambiente kundenorientiert arbeiten zu dürfen. Die Feuerwehr Wolfurt sorgte mit ihrer ganzen Mannschaft dafür, dass trotz des Ansturms der Besucher alle mit Speisen und Getränken bestens versorgt wurden. Die Sternen Errichtergemeinschaft überreichte am Wolfurter Stundenlauf dem Verein „Wolfurt für Wolfurt“ den Reinerlös vom Tag der offenen Tür in Höhe von EUR 1.700,-. 6 Gemeindepanorama Die Bauernkapelle verzichtete zugunsten einer Spende an den Verein „Wolfurt für Wolfurt“ auf ihre Gage. Inzwischen sind das Hotel, das Gasthaus und die Filiale der Sparkasse bereits gut zwei Monate in Betrieb. Nach einer sehr knappen Bauzeit litten die Anfangswochen noch unter den notwendigen Restarbeiten der Handwerksbetriebe, sodass es manchmal nicht einfach war, dies ohne dass es der Gast bemerkte, zu bewerkstelligen. Über die Anfangsauslastung des Sternen Hotel war der Betreiber selbst überrascht. Neben den Betrieben und privaten Buchungen ist insbesondere die Buchung über Internet hervorragend angelaufen. Auch die Rückmeldungen der Gäste wird von www.booking.com als „fabelhaft“ bezeichnet. Das Gasthaus Stern wird insbesondere wegen der hervorragenden Küche von den Gästen gelobt. Die jungen Gastronomen haben die Chance, sich im Gasthaus Stern einen Namen zu machen, verdient und sind sehr bemüht, die Wünsche der Gäste zu erfüllen. Auch das bisherige Fehlen eines Veranstaltungsraumes dieser Größenordnung hat sich bestätigt. Das Gasthaus Stern hat die Feuertaufe mit zwei Hochzeiten und verschiedenen anderen Veranstaltungen bestanden. Wir haben in der letzten Zeit viele positive Rückmeldungen über die Investition am Sternenplatz von der Bevölkerung erhalten. Wir freuen uns darüber und möchten uns bei allen, die am Gelingen dieses wichtigen Projektes beteiligt waren, bedanken. Besonders bedanken wir uns bei den Investoren, bei Arch. Erwin Werle und den Fachplanern, beim Generalunternehmer Nägele, der es ermöglicht hat, dass wir über ein Drittel der Investitionen in Wolfurt oder in der Region halten konnten, und bei allen beteiligten Firmen für die geleistete Arbeit. Ferde Hammerer, Geschäftsführer GIG Gemeindepanorama 7 Gemeindearchiv - &quot;Gedächtnis der Gemeinde&quot; Nach § 27 Abs. 4 des Gemeindegesetzes ist jede Gemeinde zur Führung eines Archivs, in dem Akten, Urkunden und Verhandlungsschriften dauerhaft zu erhalten sind, verpflichtet. Neben dieser verwaltungsrechtlichen Aufgabe soll unser historisches Archiv auch als &quot;Gedächtnis von Wolfurt&quot; dienen, in dem alle Dokumente gesammelt werden, die für die Geschichte der Gemeinde und ihrer Bewohner von Bedeutung sind. unseres Dorfs, von Vereinen, von Wirtschafts- und Gewerbebetrieben beitragen. Wie verstehen es als unseren Auftrag, diese Unterlagen für die Nachwelt zu erhalten und zu erschließen. Die Übernahme solcher Dokumente (Briefe, Tagebücher, Chroniken, alte Fotos, Akten aus Firmenarchiven) kann auf mehrerlei Weise erfolgen. Sollte der Besitzer das Original behalten wollen, bieten wir an, eine Kopie bzw. einen Scan im Gemeindearchiv abzulegen. Wichtige Dokumente wie z. B. Vereinschroniken übernehmen wir gerne auch als Leihgabe. Das Gemeindearchiv ermöglicht eine gesicherte Erhaltung solcher Dokumente. Schäden durch unfachmännische Lagerung oder Handhabung können damit vermieden werden. In kritischen Fällen (z. B. Briefe aus Privatbestand) sind wir auch bereit, Einschränkungen bezüglich öffentlicher Einsichtnahme in die zur Verfügung gestellten Dokumente zu vereinbaren. Bevor Sie also alte Dokumente, Briefe, Postkarten oder Fotos aus &quot;Omas Zeiten&quot; wegwerfen, denken Sie bitte an die Möglichkeit, dass Teile davon vielleicht aus lokalhistorischer Sicht erhaltenswürdig sein könnten. Richard Eberle Sammlungstätigkeit - das Archiv als „Gedächtnis von Wolfurt“ sichert die Erhaltung eines breiten Spektrums von historischen Dokumenten Schon vor über 30 Jahren hat Siegfried Heim mit dieser Sammlungstätigkeit begonnen. Die dadurch erhaltenen Fotos und die alten Chroniken und Schriftstücke aus privaten Beständen ermöglichen tiefe Einblicke in die Lebensverhältnisse unserer Großelterngeneration und die Entwicklung des Gemeinschaftslebens im Dorf. Sie bilden somit eine optimale Ergänzung zu den gemeindeamtlichen Akten, die immer nur eine &quot;trockene, amtliche Sicht&quot; repräsentieren. Wie bereits berichtet ist das historische Gemeindearchiv seit einigen Monaten in die neuen Räumlichkeiten in der Volksschule Mähdle umgezogen. Eine kleine Gruppe ehrenamtlich tätiger Archivare betreut nun diese Einrichtung. Die Bestände des Gemeindearchivs sollen erschlossen und soweit es die datenschutzrechtlichen Bestimmungen und archivarische Gesichtspunkte (Erhaltungszustand historischer Dokumente) zulassen, interessierten Bürgern und historisch Forschenden zur Verfügung gestellt werden. Für Anfragen zu den Archivalien oder Terminvereinbarungen zur Einsichtnahme in Dokumente bitten wir, die angeführten Kontaktmöglichkeiten zu nutzen. Im Rahmen unserer - sicherlich eingeschränkten - Möglichkeiten unterstützen wir Sie gerne bei der Erforschung Ihrer Familiengeschichte oder der Geschichte Ihres Hauses. Das Gemeindearchiv wird auch die von Siegfried Heim begonnene Sammlungstätigkeit weiter führen. Wir sind interessiert an allen Dokumenten, die Einblicke in die Lebensverhältnisse in Wolfurt bieten oder die zur Dokumentation der Entwicklung Kontakt Gemeindearchiv Wolfurt: Adresse: Mähdlestraße 27a E-Mail: archiv@wolfurt.info Telefon: 0699 1 6840 450 Jeweils dienstags, 19:30 - 21:30 Uhr Für Besucher nur nach vorheriger Terminvereinbarung geöffnet. 8 Gemeindepanorama zeitraum - Wolfurter Geschichte erforschen Über zwei Jahrzehnte lang hat Siegfried Heim als Leiter des Heimatkundekreises Wolfurt neben seiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Gemeindearchivar auch lokalhistorisch und heimatkundlich geforscht, Vorträge gehalten und in den &quot;Heimat Wolfurt&quot; Heften wertvolle Beiträge zur Siedlungs- und Ortsgeschichte und zu Familien- und Hausgeschichten veröffentlicht. Aus Altersgründen äußerte er schon länger den Wunsch, seine Tätigkeit in jüngere Hände übergeben zu können. Vor gut einem Jahr formierte sich nun eine Gruppe lokalhistorisch Interessierter, die diese von vielen Gemeindebürgern geschätzte Arbeit weiter führen wird. Diese Gruppe will eine offene Plattform sein, in der jede/r lokalhistorisch Interessierte im Rahmen ihrer/seiner Möglichkeiten mitarbeiten kann. Unter dem neuen Namen &quot;zeitraum - Wolfurter Geschichte erforschen&quot; sollen verschiedene Aktivitäten stattfinden. Der Rahmen spannt sich von der Archivierung alter Fotos und Identifikation von darauf abgebildeten Personen über familiengeschichtliche und lokalhistorische Forschung bis zur Dokumentation der Wirtschafts- und Gewerbegeschichte in Wolfurt. Als erste Veranstaltung des zeitraum fand im Juli 2011 ein Vortrag zum Thema „Das Gasthaus zum Stern – die wechselvolle Geschichte eines Dorfgasthauses“ statt. Dieser informative und spannende Vortrag von Richard Eberle und viele der anschließenden Wortmeldungen aus dem Publikum wurden gefilmt und als DVD aufbereitet. Die DVD kann zum Preis von EUR 15,- plus Versandkosten im Gemeindearchiv bestellt oder direkt beim Bürgerservice im Rathaus gekauft werden. Mit der Herausgabe weiterer &quot;Heimat Wolfurt&quot; Hefte soll auch das bewährte Publikationskonzept von Siegfried Heim weiter geführt werden. In der “Heimat Wolfurt” werden themenbezogene Aufsätze zur Wolfurter Geschichte und Heimatkunde veröffentlicht. In der nächsten Ausgabe, die voraussichtlich im Spätherbst/Winter 2011 erscheinen wird, werden Artikel über die Geschichte des Gasthauses Stern, die 50-jährige Geschichte der Hauptschule/Neuen Mittelschule Wolfurt und die 100-jährige Geschichte des Wasserverbandes Schwarzach-Rickenbach enthalten sein. Team Zeitraum Gemeindepanorama 9 Neues von den Sozialdiensten Innsbruck-Urlaub Bereits zum 7. Mal fand heuer im Juni ein Bewohneraustausch mit dem Seniorenheim St. Josef in Innsbruck statt. 6 Bewohner/innen aus Wolfurt und Kennelbach fuhren mit unserem Bus nach Innsbruck und verbrachten dort fünf wunderschöne Tage mit Ausflügen, Besichtigungen und Rundfahrten. So sind wir mit der Bahn auf das Hafelekar gefahren, waren in Meran zum Flanieren, einmal wurde ein Grillfest veranstaltet, und der Heimweg führte uns über Bayern zurück nach Vorarlberg. Wie jedes Jahr konnten wir im Gegenzug 6 Innsbrucker Bewohner/innen bei uns begrüßen, welche eine schöne Woche mit diversen Ausflügen etc. bei uns im Ländle verbrachten. Ein Dank an alle Organisatoren aus Innsbruck und Wolfurt, dass diese Woche wieder ein für alle unvergessliches Ereignis geworden ist. Grillfest mit den „Hofoloabar Läbbe“ Am 02. Juli fand das traditionelle Grillfest der „Läbbe“ im Seniorenheim statt. Nachdem auch das Wetter hervorragend war, schön, aber nicht zu heiß, entschieden wir uns, das Fest beim Nussbaum zu veranstalten. Neben unseren Bewohner/innen vom Seniorenheim Wolfurt und dem Seniorenwohnheim Kennelbach mit ihren Angehörigen konnten wir noch einige Gemeindemandatare/innen sowie Vertreter der Seniorenverbände willkommen heißen, welche mit uns den Nachmittag verbrachten. Nach der Begrüßung durch den Chef der „Läbbe“, Hanspeter Mathis, fing das Team der „Läbbe“ mit der Bewirtung an. Begonnen wurde mit Kaffee und Kuchen und anschließend gab es neben diversen köstlichen Getränken ausgezeichnete Grillwaren zu genießen, die in perfekter Weise zubereitet und serviert wurden. Auch Bürgermeister Christian Natter und Gemeinderätin Elisabeth Fischer beehrten uns mit ihrem Erscheinen. Wie immer kümmerten sich die „Läbbe“ in vorbildhafter Manier um die Bewirtung unserer Bewohner/innen sowie der Gäste (Nachbarn und Angehörige), und der „hafoloabareigene“ Musiker Oskar (er tritt inzwischen bei jedem Fest der „Läbbe“ im Seniorenheim auf) traf die passenden Töne und avancierte schnell zum Liebling unserer Senior/innen. Ein spezieller Höhepunkt dieses Festes war die Überreichung eines kleinen Dankeschöns an unsere „Donnerstag-Singers“: es handelt sich hier um 14 Frauen, die in wechselnder Besetzung seit 20 (!) Jahren jeden bzw. jeden zweiten Donnerstag zu uns ins Heim kommen, um mit den Bewohner/innen zu singen. Dafür auch an dieser Stelle herzlichen Dank! Es war wie immer ein schönes Fest, und wir bedanken uns bei den „Läbbe“, die unseren Bewohner/innen wieder einen schönen, unvergesslichen Nachmittag geboten haben. Geschäftsführer Mag. Erich Gruber 10 Gemeindepanorama Neue Radkarte für die plan-b Region Positives erleben, Geld sparen und gleichzeitig Umwelt und Klima schützen - das ist per Fahrrad durchaus einfach. Denn viele Wege in Alltag und Freizeit sind fürs Rad wie gemacht. Zur leichteren Orientierung bringen die plan-b Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Hard mit Unterstützung des Landes Vorarlberg eine regionale Radkarte heraus. Sie ist ab sofort in den Gemeindeämtern und Rathäusern der Region kostenlos erhältlich. Die sechs plan-b Gemeinden geben mit der neuen Radkarte erstmals einen gemeinsamen Überblick über die wichtigsten Radverbindungen in der Region. „Die Wege im eigenen nahen Umfeld sind in der Regel bekannt. Doch bei den attraktiven und sicheren Radrouten etwas weiter weg ist die neue plan-b Radkarte eine wichtige Orientierungshilfe“, sind sich die plan-b Verantwortlichen sicher. Die Karte im Maßstab 1:22.000 zeigt die wichtigen lokalen und regionalen Routen und informiert über verschiedene fahrrad-bezogene Möglichkeiten. Service der Gemeinde: Radkarte kostenlos in den Postkasten Als besonderer Service der Gemeinde liegt die neue Radkarte druckfrisch dieser Gemeindezeitung bei - auch als Einladung, das Fahrrad für noch mehr Wege zu nutzen. Unsere Region bietet sich fürs Radfahren in Alltag und Freizeit wirklich optimal an. Das toll ausgebaute Radwege-Netz, das Gelände und die Entfernungen sprechen auf vielen Strecken für das Rad - gutes Gefühl, Lebensqualität und kurze Wege inklusive. Die beste Alternative zum Auto. Robert Hasler, Gemeinderat für Umwelt und Mobilität Umwelt 11 e5 - Förderungen für Holzheizungen Aus aktuellem Anlass möchten wir auf die verschiedenen Förderungen aufmerksam machen, die derzeit beim Einbau einer Holzheizung in Anspruch genommen werden können: &gt; Der Klima- und Energiefonds der österreichischen Bundesregierung fördert den Einbau von Pellets- und Hackgutheizungen mit einem Pauschalbetrag von € 500,-. Die Anmeldung zu dieser Förderaktion ist mit 31. Oktober 2011 befristet! Alle Informationen dazu finden Sie unter www.umweltfoerderung.at/holzheizungen. &gt; Die Vorarlberger Landesregierung fördert im Jahr 2011 die Errichtung von Stückholz-, Hackschnitzel- und Pelletsheizungen sowie Kachel- und Kaminöfen mit bis zu € 2.400,-. Bei gleichzeitiger thermischer Sanierung kann die Förderung um 50% erhöht werden. &gt; Die Marktgemeinde Wolfurt gewährt für Kachelöfen, Stückholz-, Hackschnitzelund Pelletsheizungen sowie Biomasse-Mikronetzwerke einen Zuschuss in Höhe von bis zu € 1.100,-. Die genauen Förderrichtlinien können unter www.wolfurt.at/files/biomassefoerderung2010.pdf abgerufen werden. Detaillierte Informationen und individuelle Beratung zu diesen und anderen Energieförderungen erhalten Sie bei der Energieberatungsstelle Hofsteig, Kirchstraße 43, jeden Mittwoch von 18:00 bis 20:00 Uhr. Während dieser Zeit erreichen Sie die Energieberater auch unter Tel: 76580 oder energieberatung.hofsteig@aon.at. Johannes Köb, e5-Team-Leiter Vorarlberg MOBILWoche 16.-22.9.2011! Anders unterwegs, besser leben Die europaweite Mobilitätswoche mit dem traditionellen Autofreien Tag am 22. September macht Werbung für klimaschonende und zukunftsfähige Mobilität. Zu Fuß gehen, Rad fahren, Bus- und Bahn fahren stehen im Mittelpunkt zahlreicher Aktionen. Ganz Vorarlberg macht mit. Das 11,- Euro Ticket Der Verkehrsverbund Vorarlberg bietet in der Aktionswoche ein sensationell günstiges MOBILWochen-Umsteigerticket an: Um nur 11,- Euro können alle vom 16. 9. bis zum 23. 9. in ganz Vorarlberg Bus- und Bahnfahren. Das Ticket ist in allen Verkaufsstellen, an den Ticketautomaten und bei den Buschauffeuren erhältlich. Auch Jahreskartenbesitzer/innen profitieren: Ihre Jahreskarten (domino, regio, SL+) gelten im gleichen Zeitraum im gesamten Verbundraum. Verpackungskünstler/innen gewinnen Wer den eigenen Pkw am 22. September originell verpackt und auf Fahrrad, Bus oder Bahn umsteigt, hat die Chance, eine von drei Verkehrsverbund-MaximoJahreskarten zu gewinnen. Einfach ein Bild des verpackten Autos an iris.scheibler @energieinstitut.at mailen und an der Verlosung teilnehmen (Einsendeschluss 27.9.2011). Wann steigen Sie um? Zu Fuß gehen, Rad fahren, Bus- und Bahn fahren oder Car-Sharing sind attraktive Möglichkeiten von A nach B zu kommen. Das spart Kosten, reduziert Lärm und Umweltbelastung und nützt der Gesundheit. Starten Sie mit uns in die MOBILWoche. Gemeinsam fahren wir alle besser. Robert Hasler, Gemeinderat für Umwelt und Mobilität 12 Umwelt 6. Wolfurter Lehrlingstag Arbeitsplätze und eine gute Ausbildung sind wichtige Bestandteile für die Gesellschaft. Die Marktgemeinde Wolfurt unterstützt die Wolfurter Betriebe bei der Ausbildung von Lehrlingen und veranstaltete nun schon zum 6. Mal den Wolfurter Lehrlingstag. Als Anerkennung und Dankeschön für die geleistete Arbeit wurden Lehrlinge im 1. Lehrjahr und deren Ausbildner für einen Tag bei High 5 in Lingenau eingeladen. Am 30. Juni war es soweit. 43 Lehrlinge und 12 Ausbildner freuten sich auf das Programm bei High 5. Doch der starke Regen in der Nacht und damit das Hochwasser der Bregenzer Ach ließen leider kein Rafting zu. Die Sicherheitsbedingungen waren nicht gegeben. Flexibilität, Organisationstalent und Teamfähigkeit waren schon in den Morgenstunden von allen Teilnehmern gefordert. Das Team rund um Chris Alge organisierte zusammen mit dem Team der Wirtschaft Wolfurt in kurzer Zeit eine Alternative in der Kletterhalle in Dornbirn für den Vormittag. Neben Kraft war auch Vertrauen ein Thema beim Klettern. „Kann ich mich auf meine Kollegen verlassen?“, „erreiche ich sicher mein Ziel?“ wurden zum Thema. Pünktlich zum Mittagessen fuhren wir dann nach Lingenau, wo inzwischen der Regen aufgehört hatte. Aufgeteilt in drei Teams konnten wir doch noch einen Teil unseres Programmes durchführen: Bogenschießen - Konzentration! Klettern, abseilen an der Brücke - im Teamgedanken die Jakobsleiter klettern, wie helfen wir uns gegenseitig zum Ziel? Dies war ein wesentlicher Bestandteil dieser Aufgaben. Krönung des Tages war der Flying Fox über die Bregenzer Ach. Dieser abwechslungsreiche Tag wurde mit einem tollen Grillfest und Sonnenschein abgerundet. Die gute Gemeinschaft innerhalb der verschiedenen Betriebe war spürbar. Die Lehrlinge und Ausbildner konnten die Zeit zum Erfahrungsaustausch und Netzwerken nützen. Facts 2010/2011 270 Lehrlinge in Wolfurter Betrieben 55 Lehrbetriebe 94 Lehrlinge absolvierten das 1. Lehrjahr in 40 Betrieben. Yvonne Böhler, Gemeinderätin für Wirtschaft und Nahversorgung Wirtschaft 13 18. Wolfurter Herbstmarkt Am Sonntag, den 25. September 2011, findet wieder der traditionelle Herbstmarkt unter dem Motto „Handwerk erleben“ statt. Pünktlich zum Herbstbeginn erwartet Sie erneut ein tolles Marktangebot und buntes Markttreiben. Die bunte Palette reicht von Waren wie Filz, Keramik, „Selbstgemachtes“, bis Gewürze, Edelsteine, Deko, Schmuck…., und natürlich präsentieren sich wieder viele Vereine und laden herzlich zum Verweilen ein. Programm: Ab 08:00 Uhr: Aufbau des Marktes Ab 11:00 Uhr: Eröffnung mit Bürgermeister Christian Natter und Kinderchor des Kindergartens Bütze sowie eine Show der VS-Bütze. Segnung des 40 m Apfelstrudels und Verkauf für einen guten Zweck. Sowie der Frühschoppen mit der Bauerkapelle Wolfurt Um 14:00 Uhr und 15:00 Uhr: Modeschau mit Fair Trade Produkten, Vorstellung Handwerker Schule, Kinderprogramm „Handwerk erleben“, Kinderschminken, Forme deine Hand in Wachs, Feuerwehr - Steigerfahrten,… Wir freuen uns auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher. Yvonne Böhler, Gemeinderätin für Wirtschaft und Nahversorgung Obstannahme und Obstigel-Verleih! Die Streuobstinitiative Hofsteig wurde 2001 als Verein mit Unterstützung der Gemeinden Wolfurt und Lauterach gegründet, um durch die stärkere Nutzung des Obstes unsere wertvollen Hochstammbäume zu erhalten. Ein Beitrag zur Erhaltung unserer Kulturlandschaft. Um das Auflesen großer Obstmengen etwas zu erleichtern, haben wir zwei Auflesemaschinen angeschafft. Eine davon haben wir in der Flotzbachstraße stationiert. Wir bieten diesen praktischen, sogenannten Obstigel, zum Verleih an. Interessenten können sich dazu bei Sigrid Schertler, Tel. 71349-15 (Wolfurt-Flotzbachstraße) oder Familie Ölz, Tel.-Nr.: 71335 (Lauterach-Harderstraße) melden. Kosten pro Halbtag sind 5,- €. Wir übernehmen wieder Obst von Hochstämmen ab Samstag, 03. September, bis ca. Ende Oktober, jeweils Samstag von 15:00 - 17:00 Uhr auf dem Parkplatz der Fa. Schneider Transporte, Harderstraße (vis a vis Horner Holz) in Lauterach. 14 Wirtschaft Ein.kaufen - Rad.fahren Einkaufen mit Rad, Bus, Bahn und zu Fuß - Glückspunkte-Aktion in der plan-b Region erfolgreich abgeschlossen. Zwischen 30. Mai und 30. Juni haben 250 Geschäfte in den plan-b Gemeinden und in Bildstein eine spezielle Einladung an ihre Kunden ausgesprochen: In der Nähe einkaufen, umweltfreundlich unterwegs sein, Menschen treffen - dazu motivierte die gemeinsame Glückspunkte-Aktion. Das Ergebnis: tausende Sammelpässe wurden ausgegeben, zigtausende Glückspunkte gesammelt. Rund 2.500 volle Sammelpässe wurden wieder abgegeben, allein in den Gemeinden Wolfurt und Kennelbach waren es 660 Stück bei 33 Betrieben, die diese Aktion unterstützten. Am 08. Juli 2011 fand auf dem Wolfurter Wochenmarkt die Schlussveranstaltung statt. Zusammen mit unserem Bürgermeister Christian Natter und dem Bürgermeister von Kennelbach, Hans Bertsch, fand die Preisverlosung statt. Weitere Preise und Gutscheine im Wert von 30,- €: Monika Dür Daniela Gerner Irene Nußbaumer Helmut Bauer Hildegard Schüssling Gretl Böhler Karin Baldauf Irma Schwarz Gertrud Hochfellner Manfred Gunsch Erika Klimmer Ulrike Golderer Edith Klimmer Claudia Wille Silvia Makovec Dylan Gmeiner Waltraud Schaper Brunhilde Fickinger Bertram Thaler Sabrina Degasperi Vera Kalcher Gretl Bachler Maria Guldenschuh Anuschka Amhof Gabi Heim Mario Wild Margritha Juen Brunhilde Baldauf Gertrud Schuster Helmut Flatz Wolfurt Wolfurt Wolfurt Wolfurt Wolfurt Wolfurt Wolfurt Wolfurt Wolfurt Kennelbach Wolfurt Wolfurt Wolfurt Wolfurt Wolfurt Wolfurt Wolfurt Wolfurt Wolfurt Wolfurt Kennelbach Wolfurt Wolfurt Wolfurt Wolfurt Lauterach Kennelbach Wolfurt Wolfurt Wolfurt Bienenhaus Spielwaren Daniela Fetz, Schmuck David Vonier Optik OEG Fink Otto, Elektro Frisiersalon Gorbach Günter Eva Graf, Tabaktrafik Haar-Zone Edith Meusburger Hofsteig Apotheke Kolibri IceCream Mirjana Hair Design Musikhaus Hinteregger Pure Kosmetik, Pyrovolikos Fotini Raiffeisenbank am Hofsteig Schuh Schertler Schwanenmarkt Fitz Schwanenbäckerei Shanti, Café und Teestube Sparmarkt Markus Greber – Unterlinden Sparmarkt Sternenplatz Strezeck Blumenfloristik Tabak Trafik Wörz Teutsch Pointner OEG Weltladen Wolfurt Wirtschaft Wolfurt Einkaufsgutscheine Wirtschaft Wolfurt Einkaufsgutscheine Wirtschaft Wolfurt Einkaufsgutscheine Wirtschaft Wolfurt Einkaufsgutscheine Die Frisur Kennelbach Sparmarkt Kennelbach Tabak Trafik Berkmann, Kennelbach Wir gratulieren den Gewinnern herzlich und bedanken uns bei den Unternehmern für die Preise! Einkaufen in der Nähe und ohne Auto hat viele Vorteile Einkaufen im Umfeld ist jedenfalls ein Beitrag zu einer attraktiven Nahversorgung und damit zur persönlichen Lebensqualität. Die Vorteile sind bekannt, aber nicht immer bewusst. „Eine funktionierende Nahversorgung ermöglicht kurze Wege, Erreichbarkeit auch ohne Auto, kann zur persönlichen Fitness beitragen und hilft bei Kontakten – man trifft und kennt einander“. „Die Glückspunkte waren ein Impuls, sich mit dem Angebot in der Nähe bewusst auseinanderzusetzen.“ Gemeinderätin Yvonne Böhler, Gemeinderat Robert Hassler Folgende Gewinner konnten ihre Preise entgegen nehmen: 1. Preis: Gertrud Lauchart, Kennelbach 500,- € Reisebüro Sonne und Meer 2. Preis: Vera Kalcher, Kennelbach 250,- € Bike Puchmayr 3. Preis: Hans Wiedenbauer, Wolfurt 250,- € Radcult Schedler Wirtschaft 15 Abschlussbericht der Haupt- und Mittelschule Wolfurt Schuljahr 2010/11 Spektakulärer Galaabend im Cubus Selbstgemachtes am Tag der offenen Schule Hauptschule Wolfurt - 50 Jahre: Mit dem Ende dieses Schuljahres geht die Ära der Hauptschule in Wolfurt zu Ende. Vor 50 Jahren unter der Führung von Hans Vogl gegründet, bildete die Hauptschule Wolfurt einen Großteil der Wolfurter Kinder aus. Die meisten Betriebe in Wolfurt werden heute von ehemaligen Schüler/innen geführt, und sogar der Bürgermeister ist ein Ehemaliger. In dieser langen Zeit hat sich vieles verändert. Die Auflassung der Klassenzüge und die Einführung der Leistungsgruppen, bzw. die Einführung der Sportklasse waren wesentliche Veränderungen im System der Schule. 50-Jahr-Feier und Tag der offenen Schule Anlässlich 50 Jahre Hauptschule wurde das Publikum bei einem Galaabend auf eine Reise um die Welt begleitet. Verschiedene Häfen wurden angesteuert und Ausflüge in fremdsprachige Länder unternommen. Den Schüler/innen und Lehrer/innen gelang es, Schauspiel, Musik und sportliche Beiträge zu einer abwechslungsreichen Vorstellung auf höchstem Niveau zu verbinden. Mit der perfekt abgestimmten und professionell inszenierten Show begeisterte die Fahrt auf dem „Luxusliner“ das Publikum im restlos gefüllten Cubus. Am Ende gab es tosenden Applaus und Standing Ovations. Dass die Mittelschule eine der größten Schulen des Landes ist, präsentierte die Schule am nächsten Tag mit einem umfangreichen und abwechslungsreichen Programm am Tag der offenen Schule. Dort stellten sich auch die Juniorenergieberater zum ersten Mal der Öffentlichkeit vor. Mittelschule Wolfurt Mit der Einführung der Mittelschule vor 3 Jahren ist ein wichtiger Schritt gelungen. Mittelschule heißt: 1. Stärkung der Stammklasse und dort eine intensivere Förderung in Deutsch, Mathe und Englisch, weil mehr Lehrer/innen-Stunden zur Verfügung stehen. 2. Zusätzliche Fremdsprache für begabte Schüler/innen. 3. Vermehrter Einsatz von modernen Lernformen. 4. Neue Formen der Evaluation. Mit der Neuen Vorarlberger Mittelschule ist es gelungen, frischen Schwung in die Schullandschaft zu bringen. 16 Bildung links: Böhlerpreise v.l.n.r.: Dir. Norbert Moosbrugger, Annalena Hinteregger, Theresa Toldo, Ines Beck, Tamara Feuerstein, Isabella Schneider, Fabian Lang Das „Handwerker-Organisatoren-Team“ v.l.n.r.: Walter Eberle, Dir. Norbert Moosbrugger, Werner Kessler Die stolzen Junghandwerker mit ihren „Meistern“ Aus der Statistik Im abgelaufenen Schuljahr haben 417 Schüler/innen die Hauptschule besucht, die von 52 Lehrer/innen in 19 Klassen unterrichtet wurden. 5 Klassen wurden als Integrationsklassen geführt, in denen 24 Schüler/innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf integriert waren. Jeweils 1 Klasse pro Jahrgang wurde wieder als Sportklasse mit erhöhtem sportlichem Angebot geführt. Zusammenarbeit mit der Seniorenbörse Eine besondere Erfolgsgeschichte ist die Zusammenarbeit mit der Seniorenbörse in den Projekten Lesepaten, Computerkurs und Handwerkerschule. Besonders die Handwerkerschule wurde schnell über die Ortsgrenzen bekannt und stellt eine Bereicherung für das Schulleben dar! Abschlussfeier der vierten Klassen mit Böhler-Preis-Verleihung Zur Abschlussfeier mit der Böhlerpreis-Verleihung fanden sich neben den Gemeindeverantwortlichen von Buch, Kennelbach und Wolfurt die Schüler/innen der vierten Klassen mit ihren Eltern ein. „It´s Showtime“ war das Motto, das sich durch verschiedenste Beiträge zog, die in 3 verschiedenen Sprachen und teilweise unter Verwendung von aufwändiger Technik auf die Bühne gezaubert wurden. Mit Tamara Feuerstein aus Lauterach, sowie Ines Beck, Isabella Schneider, Theresa Toldo, Annalena Hinteregger und Fabian Lang aus Wolfurt gab es heuer sechs Preisträger des Dr.-Lorenz-Böhler-Preises. Beachtliches Leistungsniveau 124 von 417 SchülerInnen haben mit einem „ausgezeichnetem Erfolg“ abgeschlossen. Drei Schüler/innen treten im Herbst zu einer Wiederholungsprüfung an. Fünf Schüler müssen eine Schulstufe wiederholen. Mittagsbetreuung, Nachmittagsbetreuung und Ganztagsklasse Bereits im vierten Jahr wird an der Mittelschule Wolfurt eine Mittagsbetreuung mit warmem Mittagessen angeboten. Zwischen 36 und 12 schwankte die Zahl der teilnehmenden Schüler/innen. Die Gemeinde Wolfurt und das Land Vorarlberg bezahlten einen Großteil der Kosten, sodass der Elternbeitrag erträglich gehalten werden konnte. Die Nachmittagsbetreuung stieß bei den Schüler/innen bzw. den Eltern nur auf wenig Interesse, sodass nur eine kleine Gruppe zustande kam. Die Anmeldung für die zukünftigen ersten Klassen hat ergeben, dass es einen Bedarf für eine freiwillige Ganztagsklasse gibt. Sie startet im Herbst mit 21 Schüler/innen mit den Klassenvorständen Karin Oberhauser und Hubert Sinz. Eine Vielzahl von Projekten Elternabende und Informationsveranstaltungen zeigten erneut auf, dass an unserer Mittelschule weit über das geforderte Maß versucht wird, die vielseitigen Talente unserer Schüler anzusprechen und zu fördern. Die laufend aktualisierte Homepage www.vms.wolfurt.at gibt einen lebhaften Einblick in das Jahresgeschehen. Dir. Norbert Moosbrugger Bildung 17 Verkehrserziehung Kreativprojekt Spaß mit Sport und Spiel Volksschule Wolfurt Bütze Jahresbericht 2010/11 Das Schuljahr 10/11 war geprägt von eifriger Lernarbeit und tollen Aktionen. Wie immer ist das Jahr nur so verflogen! Die Viertklässler haben uns verlassen - viel Glück im neuen Lebensabschnitt! Neue Kinder kommen hinzu (3 erste Klassen) herzlich willkommen in der VS Bütze! Erziehungsarbeit Auch im Schuljahr 10/11 hat es wieder „gebrummt“ in der VS Bütze. Tolle Veranstaltungen, Projekte, Lehrausgänge, Vorführungen, Theater, Musik... Hier nur ein kleiner Ausschnitt aus dem bunten Bützeleben: &gt; &gt; &gt; &gt; &gt; &gt; &gt; &gt; Musikalische Mitgestaltung der Markteröffnung im Herbst 2010 Kostenloser Badminton-Kurs für Zweitklässler Teilnahme am Albanienhilfeabend im Cubus (Hansmann Ingrid ) Computerkurs für 3. und 4. Klässler Theateraufführungen an der Schule und außerhalb Teilnahme am Fest der Begegnungen im Cubus (Elisabeth Maier, Jeannine Schilcher) Elternsprechtag mit Bewirtung, Marktpräsentation des Elternvereins Bütze UGOTCHI - Sportfest zum Schulschluss + gesunde Jause Schule bietet viel Raum für Diskussionen und unterschiedliche Meinungen! Wo nicht miteinander gesprochen wird, entstehen Missverständnisse. Viele Stunden intensiver Gespräche mit Schülern, Eltern, LehrerInnen und externen Partnern (IFS, AKS, Schulpsychologie, …) konnten so manche schwierige Situation klären. Meine Tür steht für Fragen, Anregungen und Diskussionen immer offen! Lese- und Lernhilfeprojekt Neu ist das Lese- und Lernhilfeprojekt an unserer Schule - darüber wurde in der vorhergehenden Ausgabe ausführlich berichtet. Die Seniorenbörse als Initiator/ Organisator unterstützt uns dabei tatkräftig - vielen herzlichen Dank an Werner Kessler und sein Team! Lern- und Lebensraum Bütze &gt; In erster Linie ist es uns ein Anliegen, dass sich jedes Kind an unserer Schule wohl fühlen kann und aufgehoben ist. Wir versuchen, behutsam und mit pädagogischem Gespür die Lehrplaninhalte zu vermitteln. &gt; Erziehung zur Selbständigkeit, zur Eigenverantwortung und die Rücksicht auf Mitschüler sind uns ebenfalls ein großes Anliegen. In unserer Schulordnung, dem „Roten Bützefaden“, sind Höflichkeit, Freundlichkeit und Offenheit sowie gegenseitige Rücksichtnahme die Pfeiler des Zusammenlebens! &gt; Ein gesunder Leistungsanspruch ist ebenso nötig, um die Kinder behutsam auf die Anforderungen des Lebens bestmöglich vorzubereiten. Umweltbewusstsein Das Schoolwalkerprojekt, bei dem die Kinder angehalten werden, möglichst viele Wege zu Fuß zurückzulegen, war wieder Pädagogik an der VS Bütze ein großer Erfolg. 44 begeisterte Preis&gt; Die Fähigkeiten unserer Schüler fördern und fordern wir durch einen zeitgemä- träger erlebten auf ihrem Ausflug in die ßen, anregenden, abwechslungsreichen Unterricht, der auch Freiarbeitsaspekte Inatura einen tollen Abschluss der Akenthält und allen gesetzlich anerkannten Unterrichtsmethoden Raum bietet. tion. „Danke“ an die Gemeinde für ihre Lehrausgänge, Naturerlebnisse, kulturelle und sportliche Aktivitäten sind selbst- großzügige Unterstützung! verständlich integraler Teil des Unterrichts! &gt; Zur Unterrichtsmethode nur so viel: Es gibt nicht „die beste Methode“! Es geht Raiba Malwettbewerb immer darum, eine der Klasse bzw. dem jeweiligen Kind angemessene Methode Alle Kinder der VS Bütze nahmen am bzw. einen passenden Methodenmix zu finden. Raiba Malwettbewerb teil. Tolle Zeich&gt; Die Persönlichkeit und Motivation der Lehrperson ist mit ausschlaggebend für nungen, tolle Preise, lachende Kindergedie Qualität des Unterrichts - nie eine Methode an sich! sichter - was will man mehr? 18 Bildung Raiba Malwettbewerb Schoolwalkerpreisträger Sport Volleyball, Schwimmen, Eislaufen und neu: Spaß mit Sport und Spiel für unsere Kleinen! Es war für jeden etwas dabei. Viele Stunden Bewegung für gesunde Schüler! Allen Zweitklässlern wurde das Angebot gemacht, ein ganzes Jahr lang kostenlos 1x in der Woche in der Bützeturnhalle Badminton zu erlernen. Rene Nichterwitz bewies großes Geschick und Einfühlungsvermögen mit seiner bunten Truppe. Gerne führen wir das Angebot für die nächstjährigen Zweitklässler weiter und bedanken uns herzlich beim Vorarlberger Badminton Landesverband! Schulhomepage (http://www.vobs.at/vs-buetze/) Unsere Schulhomepage findet regen Zuspruch. Fortlaufend wird sie von Frau Maier gewartet (Fotos sichten und bearbeiten, texten etc.). Aus der Statistik &gt; &gt; &gt; &gt; 218 Schüler und 32 Lehrpersonen freuen sich auf die Ferien. 52 Viertklässler verlassen unsere Schule. Der Großteil wird unsere Hauptschule im Dorf besuchen. 14 Kinder werden ein Gymnasium besuchen. Generalsanierung VS Wolfurt Bütze In Absprache mit der Gemeinde findet im Sommer 2011 die Bausubstanzerhebung statt. Sie stellt die Basis für das weitere partnerschaftliche Vorgehen bei diesem Projekt dar. Als Direktor der VS Wolfurt Bütze möchte ich allen Partnern einen herzlichen Dank aussprechen! &gt; In erster Linie meinem Bützeteam! Für das Bemühen, das tolle Engagement, die Motivation und den Ideenreichtum sowie das pädagogische Einfühlungsvermögen! &gt; Unserem Hausteam Karl-Heinz Zuggal, Elfriede Vonach und Andreas. &gt; Vielen Eltern dafür, dass sie sich engagiert einbringen. &gt; Unserem Elternverein, der immer ein offenes Ohr für uns hat! &gt; Den Partnerschulen VS Mähdle und VMS Wolfurt für die angenehme, kollegiale Zusammenarbeit. &gt; Den Kindergärten für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit - sie legen engagiert und kompetent die Grundsteine im Bildungsbereich! &gt; Und - last but not least - der Gemeinde Wolfurt. Bürgermeister Christian Natter, Schulreferentin Vizebürgermeisterin Angelika Moosbrugger und Alex Wohlmuth sind als unsere direkten Ansprechpartner immer da, wenn es um die Bildung der Wolfurter Kinder geht! Dir. Bernd Dragosits Wintersporttag Auch diesen Winter konnten unsere Schüler einen tollen Tag am Bödele erleben. Alle durften ihrem Lieblingswintersport nachgehen: Eis laufen, rodeln oder Schi fahren. Tatkräftige Unterstützung erhielt das Bützeteam von vielen Eltern. Religiöse Feiern Einen wichtigen Anker im religiösen Leben der VS Bütze stellen die gut besuchten Bützemessen für „Frühaufsteher“ dar. Sie wurden vom ReligionslehrerInnenteam, Frau Tomasini und Herrn Pfarrer German Amann, immer gut vorbereitet und kindgerecht begleitet. Bitt- und Dankgottesdienste, Beichten sowie die aufwändige Vorbereitung zur Erstkommunion ergänzen das Angebot. Romana Breier - heuer neu im Team - hat die Zweitklässler bestens auf die Erstkommunion vorbereitet. Markteröffnung Herbst 2010 Leseunterricht Wintersporttag Bildung 19 Schlussbericht der VS Mähdle Ein paar Zahlen Im vergangenen Schuljahr 2010/11 besuchten 158 Kinder in 8 Klassen die Volksschule Mähdle. 9 Kinder wurden als Vorschüler integrativ in den beiden ersten Klassen, und 15 Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf wurden ebenfalls integrativ, verteilt auf 6 Klassen, unterrichtet. Von 40 Viertklässlern haben sich 25 Kinder für die VMS Wolfurt angemeldet, 1 Schüler wird die VMS Schwarzach besuchen und 1 Schülerin wird in die VMS Lochau wechseln. Der Anteil der Kinder, die ins Gymnasium wechseln beträgt ca. 25%. Ich wünsche allen unseren SchülerInnen einen guten Start in ihrer neuen Schule und viel Erfolg für die nächsten Schuljahre. Seit nunmehr 5 Jahren wird an unserer Schule Schülerbetreuung angeboten, welche im vergangenen Schuljahr von 35 Familien in Anspruch genommen wurde. Die Betreuung fand jeweils von Montag bis Freitag von 11:30 Uhr bis 16:30 Uhr statt. Erstmals machte auch der EURO-Bus an der VS Mähdle Station, bot den Kindern Einblick in die Welt unseres Geldes und brachte allerlei Interessantes rund ums Thema EURO mit. Großen Anklang fand auch heuer wieder das Waldprojekt mit Frau Gasser, welches sich wiederum über beide Semester erstreckte und an dem sich alle Klassen beteiligten. An unterschiedlichsten Tagen verbrachten die Kinder bei jedem Wetter den Vormittag im Wald und lernten dabei den Umgang mit der Natur und auch die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt des Wolfurter Waldes kennen. In der Gemeinde gab es Auftritte einzelner Klassen wie bei der Benefizveranstaltung der Albanienhilfe und beim Fest der Begegnung. Auch ein gemeinsamer Besuch des Tanz- und Klangtheaters „Die verlorenen Schritte“ in Bregenz stand auf dem Programm. Durch die Teilnahme an verschiedensten Aktionen konnten wir unter anderem tolle Preise gewinnen: &gt; Ugotchi - einen Bewegungstag mit der Sportunion Vorarlberg für die ganze Schule &gt; Selektissima - Gewinn eines Schulpreises, einer Autorenlesung für das kommende Schuljahr &gt; Leseinititative Vorarlberg - jede Klasse gewinnt einen Büchergutschein in Höhe von € 50,-. Zusatzangebote Mit großer Begeisterung nahmen die Kinder an den verschiedenen unverbindlichen Übungen teil. Neben Bewegung und Sport wurden mehrere Gruppen Englisch für Anfänger und Englisch für Fortgeschrittene angeboten. Erstmals konnten sich Kinder für „Gesunde Ernährung/Kochen“ anmelden. Sich mit Rezepten und der Zubereitung von Lebensmitteln zu beschäftigen, englische Lieder zu singen und Geschichten zu erzählen fand großen Anklang. Auch unsere Schulzeitung „Mä(h)dle- und Buaba Zitung“ wurde von den Klassen gestaltet und 2 x im Jahr herausgebracht. In Zusammenarbeit mit der SUPRO wurde in allen Klassen das Freifach „Eigenständig werden“ angeboten, welches das Ziel hat, Kinder stark zu machen. Mit vielen interessanten Übungen wurden die Kinder zu verstärkter Eigenständigkeit hingeführt. Projekte und gemeinsame Aktionen Eine Vielzahl an Aktivitäten setzte gezielte Impulse in den verschiedensten Bildungsund Erziehungsbereichen. Neben speziellen Elternabenden zu den Themen Schuleinschreibung, Schullaufbahnberatung und Einschulung waren die Eltern auch immer wieder in Klassenprojekte eingebunden. Durch zahlreiche Lehrausgänge und praktische Übungen in den unterschiedlichsten Fächern (Schülerwege abgehen, Verkehrserziehung an der Weberstraße, Besuch von Museen und Ausstellungen, Besuch des Rathauses und des Landhauses, ..) hat Lernen auch immer wieder außerhalb der Schule stattgefunden. 20 Bildung
  1. wolfurt
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Wolfurt 2012 02 Sommer Wolfurt 21.06.2012 19.11.2012, 18:28 wolfurt SOMMER 2012 Blick ins Gemeindegeschehen Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Einer der Schwerpunkte der letzten Wochen war die Hochwassersicherheit. Ich darf Sie daher vor der Sommerpause über zwei Festakte und weitere Aktivitäten aus der Gemeindestube informieren. 100 Jahre Wasserverband Schwarzach-Rickenbach Im Rahmen eines Festaktes wurde am 1. Juni 2012 das 100jährige Bestandsjubiläum im Gemeindesaal in Schwarzach gefeiert. Verheerende Hochwässer im Jahr 1910 in Schwarzach und Wolfurt gaben den endgültigen Ausschlag zur Gründung des Wasserverbandes Schwarzach-Rickenbach, der nach jahrelangen Vorbereitungsarbeiten und zahllosen Hürden am 31. Dezember 1911 konstituiert wurde. Der Verband setzt sich aus den drei Kommunen Schwarzach, Wolfurt und Dornbirn, sowie aus den weiteren Interessenten Landesstraßenverwaltung (L3 und L190), ASFINAG (A14) und ÖBB (Bahntrasse) zusammen, die die Aufwendungen für den Bau und die Instandhaltung der Hochwasser-Maßnahmen sowie die laufende Räumung der Gewässer tragen. Mit seinem interessanten Referat „100 Jahre Wasserverband Schwarzach-Rickenbach – Im Wandel der Zeit“ erläuterte Bürgermeister a.D. Erwin Mohr die spannende Geschichte dieser Gemeindekooperation. Mit beeindruckenden Bildern wurden die Veränderungen in unseren Gemeinden und die Hochwässer, wie z.B. das Großereignis 1957, den interessierten Besuchern veranschaulicht. Der Hauptzweck des Verbandes bestand und besteht nach wie vor darin, die beiden bei Normalwasser recht beschaulichen Bäche Schwarzach und Rickenbach durch geeignete Maßnahmen so zu verbauen, dass auch große Hochwässer aus dem Einzugsgebiet Alberschwende, Dornbirn, Bildstein, Schwarzach und Wolfurt gefahrlos durch die Siedlungsgebiete in die Dornbirner Ach abgeleitet werden können. Dadurch sollen erhebliche Schäden an Gebäuden, Anlagen, Straßen und Schienen sowie Liegenschaften vermieden werden. Im Laufe des vergangenen Jahrhunderts wurden mehrere Bautätigkeiten entlang der Gewässer gesetzt, zuerst Dammerrichtungen und Dammerhöhungen, weiters zwei große Geschiebefänge, Brückenbauten und Brückenanhebungen und natürlich auch Streckenbegradigungen zum schnelleren Abfluss. Dass die Hochwassergefahr damit noch nicht endgültig gebannt werden konnte, ist hinlänglich bekannt. Waren die Maßnahmen unzureichend, die Berechnungen falsch? Doris Rinke, die sympathisch durch den Abend führte, versuchte in einer Diskussionsrunde mit den beiden Bürgermeistern Manfred Flatz, Christian Natter und dem Fachbereichsleiter vom Land Vorarlberg, DI Martin Weiß, diese Fragen zu beantworten, aber vor allem die Herausforderungen der Zukunft zu beleuchten. &gt; 2 Aus dem Rathaus Eröffnung Geschiebesperre Rickenbach Mit Unterstützung der Rickenbacher Funkenzunft, die die zahlreich erschienenen Gäste bestens mit Speis und Trank verwöhnten, durften wir das imposante Bauwerk am 3. Juni feierlich eröffnen. Schon seit vielen Generationen gehört der Ortsteil Rickenbach zu den mit am gefährdetsten Hochwassergebieten in unserer Gemeinde. Meinem Vorgänger Bgm. Erwin Mohr und dem damaligen GR Peter Grebenz ist es mit viel Einsatz gelungen, die Vorarbeiten (Planung, Finanzierung, Grundablösen) für die Umsetzung der Geschiebesperre abzuschließen. Dafür gebührt ihnen unser ausdrücklicher Dank. In den letzten zwei Jahren, begleitet vom jetzt zuständigen GR Robert Hasler, wurden von der Wildbach und Lawinenverbauung unter der professionellen Führung von DI Thomas Frandl die Bauarbeiten umgesetzt. Durch das Schutzbauwerk wird nach menschlichem Ermessen die Hochwassergefahr für unsere Bürgerinnen und Bürger, ihre Häuser, und damit auch ihr Hab und Gut, erheblich verbessert. Dies bestätigte DI Andreas Reiterer, Sektionschef der Wildbach- und Lawinenverbauung Vorarlberg, der fachmännisch die Herausforderungen dieses 1,25 Mio. Euro-Projektes erläuterte. Der Auffangraum der Geschiebesperre ist mit 20.000 Kubikmeter Fassungsvermögen, was immerhin 2.000 Lkw-Fuhren entspricht, großzügig dimensioniert. Die Finanzierung erfolgte durch Bund, Land und Gemeinde. „Wir haben alle noch die Bilder von der verheerenden Hochwasserkatastrophe 1999, und den Überschwemmungen und Vermurungen 2005 im Kopf“, so Landtagspräsidentin Bernadette Mennel, die die Grüße des Landes Vorarlberg überbrachte. Mit viel Einfühlungsvermögen sprach unser Diakon Christoph Lang seine Gedanken zum Schutzbauwerk aus, bevor er mit den zahlreich erschienen Ehrengästen die Segnung direkt beim Auffangbecken vornahm. Bei den Führungen, die von GR Robert Hasler, Peter Grebenz und DI Thomas Frandl durchgeführt wurden, erkundigten sich die vielen Besucher über die Entstehung und die technischen Details der Geschiebesperre. Die Bauernkapelle Wolfurt unter der Leitung von Dietmar Wüstner begleitete durch den Festakt und spielte zu einem zünftigen Frühschoppen auf. Inzwischen wurde auch die Geschiebesperre Ippachbach - früherer „Silbersee“ fertiggestellt. Das deutlich kleinere Bauwerk wurde mit einem Aufwand von EUR 230.000,- umgesetzt. Weitere Maßnahmen, wie die Ausleitung Tobelbach, befinden sich im Bau bzw. werden noch dieses Jahr gestartet. Die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger ist uns ein wichtiges Anliegen. Wir werden daher die Umsetzung des generellen Maßnahmenplanes entsprechend unserer Möglichkeiten konsequent weiter verfolgen. Durch starke Bautätigkeit wurden die Siedlungsgebiete verdichtet, Flächen wurden versiegelt, Gräben verrohrt, Retentionsflächen trocken gelegt und dadurch die Wasserrückhaltung vermindert. Immer mehr Wasser kommt immer schneller in die beiden Gerinne. Dazu kommt noch, dass heftige örtliche Niederschlagszellen auftreten (vielleicht durch geändertes Klima) und die vor 100 Jahren berechnete Abflusskapazität überfordern. Ein genereller Maßnahmenplan (Gesamtinvestitionssumme von 16 Mio. €) stellt die Verantwortlichen zu Beginn des 2. Jahrhunderts dieses Verbandes vor große Herausforderungen. Diverse Umbauarbeiten, aber vor allem dem neuen ökologischen Anspruch (Nationaler Gewässerbewirtschaftungsplan NGP) gerecht zu werden, werden erhebliche Anstrengungen benötigen. Die Sicherung der Förderungen durch Land und Bund von bisher ca. 85% ist unerlässlich. Beim gemütlichen Ausklang wurden die Gäste von Hans-Peter Tauber und seinem Team verwöhnt. Für die musikalische Umrahmung sorgte das pfiffige Jazz Ensemble der Musikschule am Hofsteig. Aus dem Rathaus 3 v.l.n.r.: DI Arch. Beate Nadler-Kopf, Bgm. Christian Natter, Mag. Arch. Bruno Spagolla, Dipl. Arch. ETH Christian Müller Inderbitzin Jakob Albrecht Gestaltungsbeirat neu besetzt Vor über 20 Jahren wurde zur Erhaltung des besonderen Charakters der „Oberen Straße“ der Gestaltungsbeirat eingerichtet. Jedes Bauvorhaben an der Oberen Straße (Hofsteigstraße, Kirchstraße, Bregenzer Straße), bzw. allenfalls weitere für das Ortsbild relevanter Projekte, werden von diesem beratenden Gremium der Baubehörde und Bauverwaltung begutachtet und kommentiert. Die Stellungnahmen in Protokollform dienen als Hilfestellung für Bauwillige und als Entscheidungshilfe für die Baubehörde. Nach dem Ableben des Bregenzer Architekten Hans Purin im Juni 2010 hat sich im Frühjahr 2012 der ebenfalls aus Bregenz stammende Architekt Jakob Albrecht der dem Beirat seit Anbeginn angehörte, aus dem Gestaltungsbeirat zurückgezogen. Albrecht hat durch seine Erfahrung und sein Gefühl für das Wesentliche die Entwicklung maßgeblich mitgestaltet. Für sein langjähriges Engagement bedanke ich mich recht herzlich. Mit Beate Nadler-Kopf aus Hohenems und dem Zürcher Christian Müller-Inderbitzin, der sich schon in seiner Diplomarbeit an der ETH-Zürich mit dem ästhetischen Potenzial der Architektur auseinandersetzte, ist es gelungen, zwei kompetente Personen ihres Faches für diese Agenden zu gewinnen und damit eine hervorragende Nachbesetzung zu sichern. Architekt Bruno Spagolla, bereits seit 20 Jahren Mitglied in diesem Gremium, wird seine Tätigkeit weiterführen und sorgt somit für Kontinuität. Die Erhaltung der „Oberen Straße“ ist den Gemeindeverantwortlichen heute und auch in Zukunft sehr wichtig, wird diese doch von Fachleuten aus Nah und Fern als besonders schützenswert bezeichnet. Für mich persönlich ist aber noch viel wichtiger, dass das Gebiet zwischen Wälderhof und Kiosk Graf ganz stark zu unserer eigenen Identität und damit zur Verbundenheit zu Wolfurt beiträgt. Zurzeit erarbeitet der Gestaltungbeirat einen „Leitfaden“, der nicht nur die bereits jetzt schon geltenden Rahmenbedingungen für Renovierung bzw. Neubau von Häusern umschreibt, sondern auch den Straßenraum berücksichtigen wird. Dieser Leitfaden soll die Grundstückund Hausbesitzer bei der Entwicklung ihrer Projekte unterstützen. Es ist mir ein besonderes Anliegen, mich bei denjenigen zu bedanken, die in den letzten zwei Jahrzehnten beim Um- und Neubau ihrer Häuser mit uns und dem Gestaltungsbeirat erfolgreich zusammen gearbeitet haben. Internetverbindung wird in Wolfurt flächendeckend deutlich verbessert Leider ist die Internetverbindung in vielen Bereichen unserer Gemeinde sehr unbefriedigend. Daher sind wir sehr froh, dass nach Hard, Lauterach und Bregenz A1 Telekom jetzt mit dem flächendeckenden Glasfaserausbau in der Marktgemeinde Wolfurt startet. A1 verwendet eine Ausbautechnologie, die die Glasfasern bis zu einer Entfernung von wenigen hundert Metern zu den Haushalten und Gewerbebetrieben bringt (FTTC, Fiber to the Curb). Das hat den Vorteil, dass im Vergleich zu vorher wesentlich höhere Kapazitäten auf den Leitungen verfügbar werden, aber gleichzeitig keine Verlegearbeiten in Wohnungen oder Häusern erforderlich sind. So werden möglichst rasch großflächige Gebiete mit Breitbandtechnologie versorgt. Bei der Verlegung der leistungsfähigen Glasfaserkabel können zu einem großen Teil bereits bestehende Verrohrungen verwendet werden. In Teilen des Ausbaugebietes sind jedoch kleinräumige Grabungsarbeiten erforderlich. Hier bitte ich die Betroffenen, mit dem Projektbetreiber zusammen zu arbeiten. Die Beeinträchtigungen werden aber auf ein Mindestmaß beschränkt. 4 Aus dem Rathaus Für die Bürgerinnen und Bürger von Wolfurt bringen die höheren Leitungskapazitäten bis 30 Mbit/s vor allem geringere Wartezeiten bei Downloads aus dem Internet und die Möglichkeit, gleichzeitig hochauflösendes Kabel TV zu bekommen. Der Ausbau wird spätestens mit Jahresende abgeschlossen sein und somit stehen die Breitbanddienste noch 2012 allen Anwendern zur Verfügung. Neben den Vorteilen für Private steigert der Glasfaserausbau aber auch die Attraktivität von Wolfurt als Wirtschaftsstandort, stellen schnelle Datenverbindungen mittlerweile doch ein wichtiges Standortkriterium insbesondere für klein- und mittelständische Unternehmen dar. Liebe Wolfurterinnen und Wolfurter, in der ersten Junihälfte hatten wir andauernde, teilweise recht heftige Regenfälle. Nehmen wir es als guten Omen, dass nun eine sonnige Ferien- und Urlaubszeit folgen wird. Ich wünsche Ihnen eine gute Erholung, viel Spaß und kommen Sie alle gesund und munter wieder nach Hause. Ihr Bürgermeister Christian Natter Gemeindehaushalt 2011 positiv abgeschlossen Der Rechnungsabschluss 2011 mit Einnahmen und Ausgaben von 19,87 Mio. Euro wurde am 16. Mai 2012 von der Gemeindevertretung einstimmig verabschiedet. Die größten Einnahmen: 6.011.000,-- Euro Ertragsanteile des Bundes (+ 14,88 % gegenüber 2010) 5.326.500,-- Euro Kommunalsteuer unserer Firmen (+ 3,89 %) 601.000,-- Euro Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung 611.900,-- Euro Grundsteuern 57.600,-- Euro Zinserträge 245.600,-- Euro Erträge aus Beteiligungen __________________________________________________________________________ Beiträge an das Land 2.025.500,-- Euro für Sozialhilfe (+ 1,47 %) 897.800,-- Euro Spitalskosten (+ 1,69 %) 1.210.000,-- Euro Landesumlage (+ 9,18 %) 178.700,-- Euro Landespflegegeld (+ 17,74 %) 103.500,-- Euro Wohnbauförderung (- 2,01 %) __________________________________________________________________________ Anforderungen an die Gemeinde nach wie vor im Steigen In vielen Bereichen sind es die Gemeinden, die zusätzliche Forderungen und Qualitätsverbesserungen wesentlich mitfinanzieren. So wachsen in unserer Gemeinde, wie auch in vielen anderen, die Ausgaben für Betreuung im Kinder- als auch im Sozialbereich jedes Jahr deutlich an. Der Trend in diese Richtung wird wohl auch anhalten. Trotz positiver Entwicklung der Einnahmensituation gilt es auch in Zukunft, aufgrund der anstehenden Großprojekte die zukünftigen Budgets mit Bedacht zu entwickeln. Finanzreferent Bgm. Christian Natter Ausgaben für Personalkosten 1.354.000,-- Euro Musikschule (inkl. Lauterach und Schwarzach) 1.032.000,-- Euro Verwaltung / Rathaus inkl. Pensionen 999.000,-- Euro Kindergärten 410.000,-- Euro Bauhof 347.000,-- Euro Schulwarte / Raumpflege __________________________________________________________________________ Verschuldung neuerlich gesenkt Auch im Jahr 2011 konnte die Gesamtverschuldung neuerlich gesenkt werden und lag am Jahresende bei 1,42 Mio. Euro. Die Pro-Kopf-Verschuldung von 164,10 Euro ist eine der niedrigsten im Land Vorarlberg, der Landesdurchschnitt liegt bei ca. 1.800,-- Euro. Aus dem Rathaus 5 Fundamt Fundgegenstände und Fahrräder, welche im 2. Quartal 2012 im Fundamt abgegeben wurden: __________________________________________________________________________ Kostenlose Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren Die kostenlosen Beratungs-Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren werden von der Wolfurter Bevölkerung gerne in Anspruch genommen, daher wird dieses Beratungsangebot wie folgt fortgesetzt: ___________________________________ diverse Schlüssel __________________________________________________________________________ Ebenfalls wurden diverse Fahrräder abgegeben, die während der Amtsstunden beim Gemeindeamt Wolfurt, Fundamt (Tel.-Nr.: 05574/6840-10, Fax: 6840-810, E-Mail: angelika.koeb@wolfurt.at) besichtigt und an den rechtmäßigen Besitzer ausgefolgt werden können. Direkte Informationen finden Sie auch im Internet unter www.fundinfo.at Angelika Köb Sprechstunden Rechtsanwälte von 18:00 - 20:00 Uhr Mittwoch, 04. Juli 2012, Dr. Wolfgang Hirsch Im August findet keine Sprechstunde statt! Mittwoch, 05. September 2012, Dr. Nikolaus Schertler ___________________________________ Erneuerungen im Fuhrpark des Bauhofs Wolfurt Neuer Bagger Um bei Rohrbrüchen oder ähnlichem stets umgehend vor Ort sein zu können und die Sicherheit der Bauhofmitarbeiter zu gewährleisten, war es notwendig, den alten Bagger (Bj. 1990) aufgrund eines defekten Baggerarmes auszutauschen. Da die Reparatur nur mit sehr hohen Kosten möglich gewesen wäre, war die Anschaffung für einen gebrauchten Bagger (Zustand sehr gut) dringend notwendig. Dieser befindet sich nun seit April 2012 im Gebrauch des Bauhofes Wolfurt. Sprechstunden Notar von 18:00 - 19:00 Uhr Mittwoch, 18. Juli 2012, Mag. Huber-Sandwald ___________________________________ Die Sprechstunden finden jeweils im Rathaus Wolfurt statt. ___________________________________ Notariatsverteilung bei Todesfällen Zur Abwicklung der Verlassenschaften nach Todesfällen von Familienangehörigen wurden vom Bezirksgericht Bregenz die Notare für folgende Termine nominiert: ___________________________________ Neuer Anhänger Seit Februar 2012 gehört ein neuer Anhänger (Tandem Dreiseitenkipper) der Marke GÖGL für 12 Tonnen zum Inventar des Bauhofs Wolfurt. Dieser wird für die allgemein anfallenden Arbeiten des Bauhofs eingesetzt. Der frühere über 20 Jahre alte Anhänger entsprach nicht mehr den technischen Anforderungen (häufig auftretende Instandhaltungskosten)und wurde somit ausgetauscht. Thomas Plangger, Leiter Bauhof Todesfälle jeweils Dr. Nikolaus Ender Jänner, Juni und 01.11. - 12.11. Dr. Ivo Fussenegger Februar, Juli und 13.11. - 26.11. Dr. Richard Huter März, August und 27.11. - 07.12. Dr. E. Michel April, September und 08.12. - 20.12. Dr. Kurt Zimmermann Mai, Oktober und 21.12. - 31.12. 6 Aus dem Rathaus Neue Jugendarbeiterin tritt im Juli ihren Dienst an Günter Sutterlüti hat nach zwei Jahren in der Jugendarbeit eine neue Herausforderung im Sozialbereich angenommen. Nach einem intensiven Auswahlverfahren konnte mit Judith Bildstein nun eine kompetente und erfahrene Jugendarbeiterin als Nachfolgerin gewonnen werden. Judith Bildstein hat im zweiten Bildungsweg das Diplom als Jugendarbeiterin erworben und war seither mehrere Jahre in der offenen Jugendarbeit in Dornbirn und Hohenems tätig. Wir wünschen Judith Bildstein viel Freue und Erfolg in ihrem neuen Tätigkeitsbereich. Veränderungen im Gewerberegister Eintragungen in das Gewerberegister: Haberkorn GmbH, Erzeugung von technischen Artikeln, Hohe Brücke, ph-7 OG, Handelsgewerbe sowie statistische Erhebungen und Auswertungen, Weiherstraße 26, Mag. Gerhard Vonach, Unternehmensberatung, Neudorfstr. 5, Building Dienstleistungs BS GmbH, Durchführung von Bürotätigkeiten durch Dritte, St.-Antoniusweg 2, Zora Gutmann, Denkmal-, Fassaden und Gebäudereinigung, Brühlstraße 7; Verlegung einer Betriebstätte in einen anderen Standort: Zuzana Drugova, Personenbetreuung, von Wolfurt Kesselsiedlung 10 nach Laterns, Emilia Kurucova, Personenbetreuung, von Wolfurt, Lorenz-Schertler-Straße 18 nach Bludenz, Katalin Matlak Gaborne, Personenbetreuung, von Dornbirn nach Wolfurt, Florianweg 3/1, Walter Mähr, Markt- und Meinungsforscher, von Wolfurt, Achstraße 43 nach Wolfurt, Lerchenstraße 33, Marnus Miran Flatz, Tonstudio und Werbeagentur, von Wolfurt Wiesenweg 1 nach Wolfurt, Bützestraße 18, Sona Tureckova, Personenbetreuung, von Lochau nach Wolfurt, Im Kessel 7, Monika Kubistova, Personenbetreuung, von Wolfurt, Lorenz-Schertler-Straße 18 nach Thüringen, Dipl.-Ing. Andreas Karl Klopfer, Datenverarbeitung und Informationstechnik, von Wolfurt, Schulstraße 9, nach Doren, Daniel Pauger, Heizungstechnik, von Lauterach nach Wolfurt, Bützestraße 39, Ibolya Bognarne Cserna, Personenbertreuung, von Dornbirn nach Wolfurt, Florianweg 3/1, Andreas Haderer Buchhaltungs GmbH, Buchhalter, von Wolfurt, Bucher Straße 28 nach Bregenz, Johann Valentin Madella-Mella, Maler und Anstreicher, von Hard nach Wolfurt, Unterlinden 21a; Bürgermeister- bzw. Wohnungssprechstunden Die Sprechstunden finden jeweils im Rathaus Wolfurt statt. ___________________________________ Sprechstunden von Bürgermeister Christian Natter von 18:00 - 19:30 Uhr Mittwoch, 11. Juli Mittwoch, 29. August ___________________________________ Gewerbelöschungen: Ferdinand Josef Gasser, Unternehmensberatung und Handelsgewerbe, Senderstraße 26, Gabriela Festini, Pressefotografin, Dorfweg 11, Chananda Thanomwong, Handelsgewerbe, Bucher Straße 28/2, gi management GmbH, Handelsgewerbe, Wälderstraße 15d, Adelheid Johanna Alge, Betrieb eines Kühlhauses, Bahnhofstraße 4, Birgit Ingrid Lehner, Ernährungsberatung, Rickenbacherstraße 15, Klaus Dotter GmbH, Handelsgewerbe, Bahnhofstraße 9, Andrea Schaefer, Gastgewerbe, Flotzbachstraße 28, Sven Richard Neufellner, Handelsgewerbe, Lorenz-Schertler-Straße 14, Alexander Jamer, Versicherungsagent, Bregenzer-Straße 3; Wohnungssprechstunden von Gemeinderätin Elisabeth Fischer von 18:00 - 19:30 Uhr Mittwoch, 04. Juli Mittwoch, 18. Juli Mittwoch, 22. August ____________________________________ Vom 23. Juli 2012 bis 17. August 2012 finden aufgrund der Sommerpause keine Sprechstunden statt! Wir bitten hierfür um Ihr Verständnis! Aus dem Rathaus 7 „ICH BIN WEG“ von Wolfurt nach Bildstein ...ein nachhaltiges Geschenk zum 500jährigen Pfarrjubiläum Ein neuer Weg auf alten Pfaden Es ist heute nicht mehr vorstellbar, dass im Mittelalter die Gläubigen aus Schwarzach, Wolfurt und den Berggemeinden Bildstein und Buch zur Erfüllung ihrer sonnund feiertäglichen Pflicht des Kirchbesuchs, zu Taufen und Begräbnisse zu jeder Jahreszeit nach Bregenz wandern mussten. Oft machten Hochwasser, schlechte Wege, Schnee oder Unwetter dies sogar unmöglich. Umgekehrt konnten Priester nicht immer zu den Gläubigen kommen, um Kranke zu trösten oder Sterbende zu versehen. Darum taten sich die vier Gemeinden vor 500 Jahren zusammen, um die Mutterpfarre Wolfurt zu gründen und die Kapelle St. Nikolaus zur Pfarr- und Taufkirche zu erheben. Im Rahmen der Aktivitäten zu den Jubiläumsfeierlichkeiten ist auch die Idee entstanden, den ehemaligen Kirchweg von Bildstein nach Wolfurt zu reaktivieren und einen „Besinnungsweg“ in 7 Stationen zur Wallfahrtskirche in Bildstein neu zu markieren. schlichten Steinsäulen auch ein zum Innehalten, Beten oder Meditieren. Neben der ersten Säule im Holz ist in der kleinen Stele ein Behälter eingelassen, aus der man einen Wegbegleiter mit Informationen und besinnlichen Texten zu den einzelnen Stationen entnehmen kann. Die Falter liegen aber auch in den Kirchen, den Pfarr- und Gemeindeämtern zum Mitnehmen auf. Die Gehzeit beträgt rund zwei Stunden. Gelbweiße Pilgermarkierung. Wanderschuhe empfohlen. Weitere Informationen über die neue Homepage: www.pfarrewolfurt.at. Von der Pfarrkirche zur Wallfahrtskirche Der Weg führt abseits des Straßenverkehrs von der Pfarrkirche Wolfurt übers „Holz“(1) zur „Alten Schmiede“(2), dann durch den Ippachwald zu den „3 Gassen“ (3) und zur „Ebene“ (4). Nun überquert man den Ippachbach und gelangt in „Homalita“ auf die lichtdurchflutete „Paradieswiese“(5). Am höchsten Punkt genießt man einen herrlichen Weitblick über das untere Rheintal und den Bodensee. Nach einer kurzen Wegstrecke abwärts auf der Rutzenbergstraße sieht man bei dem Wegkreuz den Punkt (6) und erreicht nach wenigen Gehminuten durch den Wald den letzten Markierungsstein(7). Von dort geht es über die Wiese rechts abwärts bis zum Wanderweg von Staudach nach Bildstein. Nach der wildromantischen Rickenbacher Schlucht kommt man zur Erscheinungskapelle und erreicht dann die prachtvoll über dem Rheintal thronende Wallfahrtskirche Maria Bildstein. Dank Ein herzliches Dankeschön den Gemeinden Wolfurt und Bildstein, die die Errichtung des Weges unterstütz haben, besonders aber auch den vielen Mitgliedern der Pfarrgemeinde, die durch zahlreiche Einzelspenden und die Übernahme von Patenschaften die Realisierung des Besinnungsweges ermöglicht haben. Walter Reis, Jubiläumskoordinator 7 Steinsäulen markieren den Weg An markanten Wegkreuzungen stehen 7 vierkantige Sandsteinstelen aus dem nahe gelegenen Schwarzachtobel, in die jeweils eines der „Ich-bin-Worte“ Jesu aus dem Johannesevangelium eingemeißelt sind. Prof. Herbert Albrecht (Wolfurt) und Arch. Dipl.Ing. Karl Sillaber (Bregenz) haben das Projekt künstlerisch begleitet. Ein Falter als Wegbegleiter Der Weg durch eine abwechslungsreiche Natur- und Kulturlandschaft lädt mit seinen 8 Gemeindepanorama Neuer Infofolder: Freizeitangebot Bregenzerach Das Gute liegt oft nah: Das bestätigt die Bregenzerach mit ihren vielen Möglichkeiten für kurze und längere Erholungspausen. Unkompliziert zu Fuß, per Rad oder Bus zu erreichen, bieten die 15 Uferkilometer zwischen Kennelbach und dem Bodensee beidseitig Spannendes und Entspannendes bei jeder Witterung. Gewässer, Natur und Infrastruktur schaffen einen lebendigen Erholungsraum für die Menschen in der Nähe. Der neue Infofolder macht die vielseitigen Erholungs- und Freizeitangebote an und in der Bregenzerach in Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach und Wolfurt sichtbar. Unter dem Titel FÜNF GEMEINDEN – EIN FLUSS entwickeln die Gemeinden diesen Raum abgestimmt weiter und laden zur Nutzung über Gemeindegrenzen hinweg ein. Die Bregenzerach spielt speziell im Rheintal eine zentrale Rolle für die Lebensqualität in den Anrainergemeinden. Freizeitinfrastruktur, wertvolle Naturräume und das Erleben am und im Wasser bilden eine einzigartige Kombination für zigtausende Einwohner im Nahbereich. „Mit FÜNF GEMEINDEN – EIN FLUSS machen wir über Gemeindegrenzen hinweg auf den wertvollen Raum und die Vielfalt des Freizeitangebots an der Bregenzerach aufmerksam, sichern Wertvolles und laden zur sensiblen Nutzung ein“, erläutern die Vertreter der Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach und Wolfurt die Motivation hinter der Kooperation. Der neue Informationsfolder mit Übersichtskarte über alle Gemeinden, dezente Schilder an Bänken oder Spieleinrichtungen und Veranstaltungen im Sommer laden ein, das große Angebot kennenzulernen. „Die Qualität unseres Lebensraums – nicht nur an der Bregenzerach – profitiert stark davon, wenn möglichst viele Menschen zu Fuß, mit dem Rad oder mit Bus und Bahn unterwegs sind“, sind die Vertreter der fünf Gemeinden überzeugt. Einzigartiger Freizeit- und Erholungsraum in der Nähe Ergänzt mit der Freizeitinfrastruktur im Uferbereich und der leichten Erreichbarkeit für die Menschen bildet die Bregenzerach zwischen Kennelbach und der Mündung damit einen weitum einzigartigen Erholungs- und Freizeitbereich. Eine eigene Charta der fünf Gemeinden stellt sicher, dass der Raum sensibel und abgestimmt weiterentwickelt wird. Rücksicht auf Natur und Gewässer, der Einsatz möglichst ökologischer Materialien sind für die Verantwortlichen selbstverständlich. Vizebgm. Angelika Moosbrugger Bregenzerach: Naturwerte und Atmosphäre Die Bregenzerach auf der Strecke zwischen dem Schluchtausgang bei Kennelbach und der Mündung in den Bodensee zwischen Bregenz und Hard bietet viele natürliche Besonder- und Seltenheiten. Sandsteinschwelle oder die weitum einzigartigen Auwälder im Mündungsbereich sind von internationaler Bedeutung. Verschiedenste Tiere und Pflanzen, Landschaft, Wasser und Flussbett schaffen eine besondere, wertvolle Atmosphäre. Vielseitige Freizeitinfrastruktur, bewusste Mobilität Im Nahbereich der Bregenzerach liegen in den fünf Gemeinden verschiedenste Sport- und Freizeiteinrichtungen. Tennis, Fussball, Schützen oder Rollhockey sind nur einige Beispiele. Nahezu alle sind gut erschlossen mit Rad- und Fußwegen oder dem öffentlichen Verkehr. Gemeindepanorama 9 Straßenfest zur Eröffnung der neuen Inselstraße Mit einem tollen Straßenfest wurde am 06. Mai die neu sanierte Inselstraße eröffnet. Bei einem zünftigen Frühschoppen mit den „Zwei Burli´s“ erfreuten sich die zahlreich erschienen Anrainer und sparten nicht an Lob für ihre neue Straße. Bürgermeister Christian Natter begrüßte die Gäste und tat ebenfalls die Freude über das gelungene Projekt kund. Der Union Tennisclub Wolfurt sorgte für das leibliche Wohl und verwöhnte die Gäste aufs feinste mit Speis und Trank. Herzlichen Dank allen Mithelfern, vor allem dem UTC Wolfurt, Fam. Reinhard Rohner, Thomas Rohner und auch unseren Männern vom Bauhof. Hans Fetz, Gemeinderat für Infrastruktur Die Zeiten sind gottlob aus und vorbei! Denn unser ausgesandter Hilfeschrei rief die Verantwortlichen auf den Plan. Sie nahmen entschlossen sich der Sache an und ließen Hoffnung uns schöpfen, indem sie versprachen Nägel mit Köpfen. Tatsächlich scheuten sie weder Müh noch Kosten, weshalb wir ihnen heut zu Recht zuprosten! Auch dank des Know-hows der Firma Schedler zeigt sich die Inselstraß‘ heute um vieles edler. Sie zieht sich wie ein schickes silbernes Band durch unser Wiesen-, Wohn- und Gartenland. Die Straße säumt ein teurer Pflastersaum, auch unterirdisch tut sich viel, man glaubt es kaum! Des Nachts die Straße ist dezent beleuchtet. Vor Dankbarkeit so manches Auge feuchtet. Auch hört man nur mehr leises Reifenbrummen, wenn Eltern ihrem Kind ein Schlaflied summen. Vor allem sind wir froh und wissen es zu schätzen, dass Raser weiterhin nicht können hetzen, da unser Wunsch nach Engstell‘n wurde respektiert, wofür den Politikern und Planern Dank gebührt! Vorplätze und Zäune sind wieder hergericht‘, alles tipp topp wie das sprichwörtlich‘ Gedicht! So bleibt uns zum Schluss nur eines zu sagen: Die Inselstraß‘ liegt uns nicht länger im Magen; groß ist vielmehr die Freud‘ auf unserer Seite, sie zieht sich über unsrer Gesichter volle Breite. Wir danken allen, die dafür ihr Bestes gegeben, und lassen zum Lohne sie dreimal hochleben! In ein Gedicht verpackte Gedanken vom Inselstraßen-Anwohner Mag. Josef Thaler: Es ist noch gar nicht lange her, da wurde uns das Herz recht schwer, wenn wir es mussten wagen, uns durch die Inselstraß‘ zu plagen. Auf dieser Straß‘ zu gehen oder fahren barg vielerlei höchst tückische Gefahren: Sei’s, dass in schwarzer Nacht du alles andere als sacht den nächsten Pfosten hast gerammt, weil – Herrschaftszeiten und verdammt! – kein Straßenlicht den Weg dir wies, was jedes Mal du fandest fies. Sei’s, dass auf Höh‘ von Geigers Haus gar deinem Leben drohte der Garaus, weil dort ein Höllenschlund, ein Schwarzes Loch, aus dem Gestank von übler Sorte kroch, dich zu verschlucken jedes Mal versprach, was uns bereitete viel Angst und Ungemach. Erst recht dein Herz rutscht‘ in die Hos‘, wenn „Regen“ hat gelautet die Prognos‘! Dann hieß es in die Stiefel schlüpfen, gekonnt von Inselchen zu Insel hüpfen, bisweilen gar ein Stück zu schwimmen, bis du das rettend‘ Ufer konntest erklimmen. Daneben musstest jederzeit du damit rechnen, dir eines Tages Knöchel oder G‘nack zu brechen oder Gesicht voraus – was für ein Shit! – direkt zu landen auf dem Fahrbahnsplit! Zu schweigen ganz von den gebrochnen Achsen! Die ließen deine Schulden kräftig wachsen. Und wenn des Nachts du endlich lagst im Bett und hofftest, dass der Gott des Schlafes dich errett‘, dann wurdest sicher du samt Ehekumpel am Schlaf gehindert durch ein laut‘ Gerumpel, weil ein Auto auf dem Schlaglöcher-Parcours aus der geforderten Slalomspur in deine Garage fuhr. 10 Gemeindepanorama Familien-Straßenfest in der Rosenstraße Bei traumhaftem Wetter fand am Weltspieletag, dem 28. Mai 2012, das erste Familien-Straßenfest in der Rosenstraße. Insgesamt 40 Erwachsene und 33 Kinder aller Altersklassen hatten sowohl an den vielen Spielstationen als auch beim gemütlichen Zusammensitzen viel Freude. Mit einem eigens entworfenen Stempelpass liefen die Kinder den ganzen Nachmittag von einer Spielstation zur nächsten und versuchten sich in vielen neuen Sportarten wie Basketball, Rollhockey, Fußball, Tischtennis, Bogenschießen usw. Ihre Geschicklichkeit konnten sie beim Stelzen laufen, Dosen schießen, Nageln usw. unter Beweis stellen. Der Spaß stand bei allen im Vordergrund. Ab 17:00 Uhr wurde anschließend miteinander gegrillt, gegessen und gefeiert. Leckere Kuchen und Salate wurden von den Teilnehmern mitgebracht. So trug jeder zum tollen Gelingen unseres Festes bei. In organisatorischen Fragen stand uns die Gemeinde mit Rat und Tat zur Seite. Für das Ausleihen diverser Spiele erhielten wir dankenswerterweise finanzielle Unterstützung vom Land. Es war das erste, aber sicher nicht das letzte Straßenfest in der Rosenstraße, da waren sich alle Teilnehmer, ob Jung, ob Alt, einig! Elke Haller 7 Jahre Sprachencafé Wolfurt 10 native Speakers (Muttersprachler) sind regelmäßig dabei Interessante Gespräche in Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch Monatlich, jeweils am 1. Dienstag, treffen sich Sprachinteressierte um 19:00 Uhr im Alten Schwanen und perfektionieren ihre Sprachkenntnisse. An verschiedenen Tischen sitzen jeweils ein bis zwei Muttersprachler, die die Tischgespräche begleiten und Anregungen bzw. Hilfeleistung bei fehlenden Vokabeln bieten. Gesprochen wird über Gott und die Welt, über Urlaub und Landessitten, über die Arbeit oder das Essen. Angebotene Sprachen sind Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Deutsch. Von Hausfrauen bis zu Lehrpersonen, von Monteuren über Sekretärinnen bis zu Geschäftsleuten spannt sich der Bogen der Interessierten. Das Sprachencafé wird seit Beginn von Karina Weg organisiert. Für Informationen ist sie unter der Tel. 0699 116 99 621 erreichbar. Karina Weg, Initiatorin Sprachencafé Gemeindepanorama 11 aha - Tipps &amp; Infos für junge Leute Sommerliche Ferientipps Auf und davon: Sommerzeit ist Reisezeit! Passend zur Ferienzeit informiert das aha zu Sommercamps in Vorarlberg, Interrail, Wwoofen, Couchsurfing u.v.m. Wer kostengünstig reisen möchte, kann sich im aha einen Jugendherbergsausweis oder ISIC (Internationaler Schüler- und Studentenausweis) ausstellen lassen. Wen es nicht in die Ferne zieht, kann auch in und um Vorarlberg viel erleben. Im aha gibt es kostenlose Broschüren mit Freizeittipps für den gesamten Bodenseeraum. Sparen beim Autofahren Autofahren ist teuer. Alle 360-InhaberInnen können jetzt rund um den Führerschein kräftig sparen. Gegen Vorlage der 360 gibt es € 20,- Ermäßigung fürs Fahrsicherheitstraining im Rahmen des Mehrphasenführerscheins und € 19,- Ermäßigung für zusätzliches Moped-Praxistraining beim Fahrsicherheits-Zentrum. Wer nicht nur eine 360 sondern auch eine kostenlose Mitgliedschaft beim ÖAMTC hat, hat exklusiv das Recht auf eine gratis Vorführung von Moped, Vespa oder Auto beim ÖAMTC. Alle Infos zur 360Ermäßigung beim ÖAMTC gibt es unter www.360card.at/oeamtc. Alles Wissenswerte rund um den Führerschein findet man unter www.aha.or.at/fuehrerschein. Festivals in Vorarlberg Die Festivalsaison hat begonnen! Einen Überblick, welche Band wann und wo spielt, verschafft der Festivalplaner, den es kostenlos im aha gibt. Außerdem im Folder: Gutscheine für 360-Ermäßigung auf hochwertigen Hörschutz von hörwerk in Bregenz und Dornbirn sowie 20 % Vergünstigung auf alle Zelte, Schlafsäcke, Rucksäcke und Matten von Intersport Eybl in Hohenems. Ab sofort gibt&#39;s im aha Tickets fürs Szene Openair Lustenau, Woodrock Festival, Burn Out Festival und FREAKWAVE. Ohne Vorverkaufsgebühren und mit 360-Ermäßigung, also bis zu € 8,- billiger! „Last-Minute“-Sommerjob Wer bis jetzt noch keinen Ferialjob hat, für den wird es höchste Zeit. Sehr hilfreich bei der Suche nach dem geeigneten Sommerjob ist die aha-Ferienjobbörse. Ob klassischer Ferienjob als BriefzustellerIn oder actionreiche Beschäftigung als Kinder-SportbetreuerIn, die Auswahl in der Online-Börse unter http://ferienjob.aha.or.at ist groß und geht von der Aushilfskraft am Bauernhof bis zum/zur HilfsbademeisterIn. aha - Tipps &amp; Infos für junge Leute 6900 Bregenz, Belruptstraße 1 aha.bregenz@aha.or.at, Tel 05574-52212 Sommeröffnungszeiten: Mo - Fr 10 -15 Uhr www.aha.or.at www.facebook.com/aha.Jugendinfo aha-Nachhilfebörse Wer die Ferien zum Lernen nutzen möchte und dabei Unterstützung braucht, bekommt im aha wertvolle Tipps für die Suche nach der passenden Nachhilfe. Unter http://nachhilfe.aha.or.at kann selbstständig nach SchülerInnen von Höheren Schulen, Studierenden bzw. Berufstätigen gesucht werden, die in ihrer Freizeit Nachhilfe anbieten. Wer lieber ein professionelles Nachhilfe-Institut in Anspruch nehmen möchte, kann sich ebenfalls ans aha wenden. www.360card.at 360 - Vorarlberger Jugendkarte 6850 Dornbirn, Poststraße 1 Tel 05572-52212-42 office@360card.at, www.360card.at www.facebook.com/360card 12 Gemeindepanorama Kermes in Wolfurt Der Islamische Kultur- und Bildungsverein richtete fast schon traditionsgemäß heuer ihre 5. Kermes in Wolfurt aus. Südliches Flair und große Gastfreundschaft bestimmten vom 18. bis 20. Mai das Gelände rund um das Vereinshaus. Mit viel Einsatz wurden die verschiedensten türkischen Speisen zubereitet und zum Verkauf angeboten, dazu gab es Ayran und Tee. Zahlreiche Gäste - mit und ohne migrantischem Hintergrund - ließen es sich 3 Tage lang gut gehen. Schon seit Jahren ist dem Verein das gegenseitige Verständnis unter den Kulturkreisen ein wichtiges Anliegen. Er möchte dies mit diesem Fest ermöglichen und unterstreichen. Die Organisatoren freuten sich heuer über den besonders zahlreichen Besuch und das große Interesse der Wolfurter. Es gab viele Möglichkeiten, mit den Besuchern, mit Nachbarn, Interessierten, Vertretern von Vereinen, Lehrern, Gemeinderäten usw. ins Gespräch zu kommen. „Die Menschen redeten miteinander über Themen wie Integration, über unsere Kinder und unseren Beruf. Eltern, deren Kinder in die gleiche Klasse gehen, trafen sich zum Teil zum ersten Mal. Es war für viele eine Bereicherung, sich bei einem Essen kennenzulernen und einfach über alles miteinander ins Gespräch zu kommen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Besuchern, allen Beteiligten und Unterstützern.“, so Gökhan Eren als Mitorganisator. Die Mitglieder des islamischen Kultur- und Bildungsvereins arbeiten regelmäßig bei Schul- und Vereinsveranstaltungen mit. Auch sind sie aktiv beim Integrationskonzept und bei der Entwicklung des Sprachfördernetzwerkes Wolfurt dabei. Die Gemeinde bedankt sich für ihren engagierten Beitrag für ein gutes Miteinander in Wolfurt. Vizebgm. Angelika Moosbrugger und Gökhan Eren Gemeindepanorama 13 Da war was los im ganzen Dorf! Es war wirklich ein Festtag. Bei herrlichem Sommerwetter spielte ganz Wolfurt am Weltspieltag. Die Gemeinde nutzte den diesjährigen Weltspieltag, der alljährlich am 28. Mai stattfindet, um das Wolfurter Spiel- und Freiraumkonzept vorzustellen. Lautstark und kreativ machten einige jugendliche „Demonstranten“ auf ihre Situation aufmerksam und stellten ihre Forderungen: Baden an der Ach, Aufenthaltsmöglichkeiten und Herumtollen in Wald und Flur: keine Aufreger, nur etwas, das früher selbstverständlich war. Die Verantwortlichen aus Wolfurts Politik und Bauamt, Barbara Bohle als Vertreterin vom Land, Maria-Anna Moosbrugger als Landschaftsarchitektin versuchten, den Kindern und Jugendlichen Antworten zu geben. Früher war es sicher einfacher, sich draußen aufzuhalten und zu spielen. Es gab noch Platz und die Erwachsenen fühlten sich von Kinderlärm weniger gestört. Heute ist alles enger zusammengerückt, die Toleranz weniger geworden. Aus diesem Grund ist es umso wichtiger, sich bewusst um genügend und qualitätvolle Spiel- und Freiräume zu kümmern und diese zu sichern. Das Spiel- und Freiraumkonzept, ein mehr als 100 Seiten starker Katalog aus Erhebungen und Maßnahmen, ist dabei eine wichtige Hilfe. Entstanden ist er in einem intensiven Arbeitsjahr - unter Beteiligung von mehreren 100 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Ziel ist es, die Qualität der Spielorte zu verbessern. Erste Maßnahmen wurden bereits umgesetzt. Wichtig ist, auf sich gegenseitig Rücksicht zu nehmen, damit ein gutes Miteinander und Nebeneinander möglich ist. Und da sind alle gefordert. Nach der kreativen Präsentation der Grundlagen des Konzeptes starteten in Wolfurt zahlreiche Aktionen: Ein Gauklerfest mit der Spielothek und der Kreativkompanie Xthesis, Straßenfeste in der Rosen- und Sonnenstraße, alte und neue Spiele wurden von unseren SpielexpertInnen, den Kindergärtnerinnen und Eltern, an allen Spielplätzen organisiert. Mit den Waldeulen konnte man den Wald fühlen, sehen und riechen. Im Oberfeld völkerten und musizierten junge und alte Anrainer miteinander und verschönerten die Straße. Auf den neuen Sitzstufen beim Beachvolleyballplatz an der Ach konnte nach dem matchen mit der Volleyballjugend pausiert werden. Der Jugendverein wawa organisierte Fußballspiele, einen Graffitiworkshop und stellte den neuen Jugendcontainer vor. Für Speis und Trank sorgten die Hafoloabar Läbbe und der islamische Kultur- und Bildungsverein. Tolle Fotos schoss das Fototeam Digital und stellte diese unter diesem Link zur Verfügung: www.weltspieltag.ft-digital.at Schon die Erstellung des Spiel- und Freiraumkonzepts wurde nur durch ein Miteinander ermöglicht. Die Präsentation und der ganze Weltspieltag waren ein Spiegelbild dessen. Danke an alle, die mitorganisiert und mitgemacht und/oder die Aktionen besucht haben. Schön, wenn dieser Tag „nachhallt“ und so manche Begegnung ermöglicht hat. Der nächste Weltspieltag kommt bestimmt! Bis dahin freuen wir uns auch auf Hinweise und Anregungen bezüglich der Spielorte und Freiräume in Wolfurt: alexander.wohlmuth@wolfurt.at Link zum Spiel- und Freiraumkonzept: http://www.wolfurt.at/node/6536 Vizebgm. Angelika Moosbrugger 14 Gemeindepanorama 2. Wolfurter Radtage am 30. März 2012 Zusammen mit der Wirtschaft Wolfurt, den ortsansässigen Fahrradhändlern, dem e5 Team und dem Team vom Weltladen wurden die 2. Wolfurter Radtage auf dem Wolfurter Markt organisiert. Obwohl es zu Beginn der Veranstaltung regnete, zeigten sich die Beteiligten „wasserfest“ und bewiesen, dass Fahrradfahren nicht nur für „SchönwetterFahrer“ ist. Für den Fahrradwettbewerb wurden Computer installiert, und das fleißige Team von Integra brachte Fahrräder auf Hochglanz. Sichere Gemeinden veranstaltete auf der Kelhofstraße einen Sicherheitsparcours, auf dem die Kinder ihre Fahrsicherheit trainieren konnten, und die Helmeinstellungen wurden überprüft. Fahrradhändler präsentierten ihre neuesten Fahrradmodelle der Kollektion 2012. Fundamtfahrräder wurden im Rahmen einer Versteigerung für den guten Zweck an neue Besitzer versteigert. Das Highlight war die Modeschau. Das Team vom Weltladen präsentierte die neueste Fair-Trade-Mode passend zu den Fahrrädern. Ob elegante Kleidung, sportlich bequem, für jeden war was dabei. Ob für Groß und Klein, ob für Sonnenschein oder Regen. Auch unser Bürgermeister Christian Natter zeigte als Modell gute Figur. Hemma Bildstein (Weltladen) als Hauptorganisatorin der Modeschau hat mit viel Liebe zum Detail die Accessoires der Firma Puchmayr und Radcult ausgesucht und zusammengestellt. Mit dem passenden Lied von Queen „I want to ride my bicycle“ wurden die Outfits und alles rund ums Fahrrad dem Marktpublikum präsentiert. Wolfurt ist fit für die neue Fahrradsaison. Gemeinderat Robert Hasler und Gemeinderätin Yvonne Böhler Tolles Vogelschutzprojekt erneut in Wolfurt Viel Begeisterung, Zeit und Arbeit steckt hinter der Idee, Vogelnistkästen zu bauen und sie an Schulkinder zu verschenken, welche die Kästen dann wiederum platzierten. Eine Anzahl heimischer Betriebe hat diese Aktion unterstützt, indem sie die Patenschaft für einen oder mehrere Nistkästen übernahmen. Die Nistkästen wurden speziell für Blau-Tannen und Schwanzmeisen gebaut. Folgenden Firmen wird herzlich für die Unterstützung gedankt: Doppelmayr Seilbahnen GmbH, Meusburger Georg GmbH&amp;CoKG , JCL Logistics Austria GmbH, HABERKORN GmbH, PAWAG Verpackungen GmbH, Gerbr.Weiss Transport GmbH, Sparkasse Wolfurt, Schwendinger+Fink, Köb Holzheizsysteme GmbH, Vonier OG David Optik, Drexel und Weiss GmbH, Fidel Gmeiner GmbH&amp;Co, Madia Maschinen Diamantwerkzeuge, Karl Puelacher, Initiator des Vogelschutzprojektes Umwelt 15 Sportlich zum Sport Wer mit dem Fahrrad zum Training, zum Wettkampf oder aufs Match kommt, tut sich, den Anrainern und der Umwelt etwas Gutes. Sei fit und mach mit! Unter diesem Motto starteten die Wolfurter Sportvereine, FC Wolfurt, Rollhockey-Club Wolfurt, den Wolfurt Walkers und Schützengilde Wolfurt gemeinsam mit der Gemeinde Wolfurt, mit Unterstützung unser beiden Fahrradhändlern Radcult und Puchmayr, heuer im Frühjahr die Aktion „Sportlich zum Sport“. Ziel der Aktion ist es, Matchbesucher aber auch alle aktiven Vereinsmitglieder zu motivieren, möglichst oft zu Fuß oder vom Auto auf das Fahrrad, oder den Bus umzusteigen. Das entlastet Umwelt und Anrainer und verbessert gleichzeitig die eigene Fitness! Nachdem bei den Sportanlagen in der Sportplatzstraße oft Parkplatzprobleme auftreten, haben sich die Vorsitzenden beider Ausschüsse für Mobilität - Umwelt und Infrastruktur Robert Hasler und Hans Fetz in Zusammenarbeit mit Martin Reis und Köb Alfred - diese Aktion ausgedacht und mit Hilfe der Sportvereine durchgeführt. Im Rahmen dieser Aktion wurde bereits beim Fronleichnahmsschießen, vom 07.-10. Juni, jedem der zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit Öffentlichen Verkehrsmittel kam, ein Getränkegutschein im Wert von € 1,50 verteilt. Dies wird bei den anstehenden drei Heimspielen vom FC Wolfurt, und bei der Eröffnung der neuen Rollhockey Halle am Sonntag, dem 1. Juli, wiederholt. Gleichzeitig wird automatisch an einer Verlosung von 18 Gutscheinen im Wert von je € 50,-, gesponsert von unsern beiden Fahrradhändlern Puchmayr und Radcult, teilgenommen. Es würde uns sehr freuen, wenn sie beim Besuch der kommenden Sportveranstaltungen nicht nur unsere Spieler sondern auch möglichst viele Fans sich von der sportlichsten Seite zeigen würden! Gemeinderat Robert Hasler Fahrradwettbewerb … und auch Wolfurt radelt heuer wieder fleißig mit. Bislang haben mehr als 370 TeilnehmerInnen aus unserer Gemeinde schon über 93.000 Kilometer zurückgelegt. Der Fahrrad Wettbewerb ist eine landesweite Aktion, an der sich die Gemeinde Wolfurt bereits seit mehreren Jahren als Veranstalterin beteiligt. Im Rahmen eines Wettbewerbs werden unter allen Teilnehmern, die im Zeitraum von April bis September mit ihrem Fahrrad mehr als 100 Kilometer zurücklegen, attraktive Preise verlost. Zwischenstand von Wolfurt: Teilnehmer gesamt: 375 _______________________________________________________ km pro Teilnehmer: 249,13 km _______________________________________________________ Eingespartes CO2: 12.973,45 kg CO2 _______________________________________________________ gefahrene km: 93.422,96 km _______________________________________________________ Gespartes Geld: 39.646,77 € ______________________________________________________ Verbrannte Kilokalorien: 6.310.118,48 kcal Einkaufen leicht gemacht: Neue Förderung für Einkaufsanhänger Um das Fahrrad in vielen Lebenssituationen nutzen zu können, bemüht sich die Gemeinde, die Bürger in die verschiedensten Richtungen zu unterstützen. Der Erwerb von Fahrradanhängern für den Lasten- und Kindertransport wird in Wolfurt schon seit vielen Jahren gefördert. Neu ist hingegen, dass es seit heuer auch eine Förderung für den Kauf von eigenen „Einkaufs-Fahrradanhängern“ gibt. Die Förderung soll ein kleiner Beitrag dazu sein, den umweltfreundlichen Einkauf beim Wolfurter Nah-Versorger um die Ecke noch einfacher und attraktiver zu machen. Robert Hasler Gemeinderat für Mobilität und Umwelt 16 Umwelt Zeitgemäß pendeln Den Spritpreisen ein Schnippchen schlagen, Lebensqualität gewinnen und die Umwelt schonen. Mobilitätsjause in Wolfurt: Unternehmen und Gemeinden in der plan-b Region zeigen, wie bewusste Mobilität funktionieren kann. Mit einer „Mobilitätsjause“ feierten heuer am 23. April 2012 die Wolfurter Unternehmen Doppelmayr, Haberkorn Ulmer, Integra und Meusburger den nächsten Meilenstein in bewusster Mobilität: Ihre mittlerweile 17 gemeinsamen Jobräder haben beim Bahnhof Wolfurt einen eigenen Abstellplatz erhalten. Ein guter Anlass, interessierten Unternehmen aus der Nachbarschaft über die sehr positiven Erfahrungen zu berichten und neue Aktivitäten im regionalen Mobilitätsmanagement plan-b vorzustellen. Bereits seit 2010 sind sie unterwegs, die Jobräder der vier Unternehmen Doppelmayr, Haberkorn, Integra und Meusburger. Seither verkürzen sie für die MitarbeiterInnen die Distanz zwischen Bahnhof Wolfurt bzw. Haltestelle und ermöglichen es ihnen, mit Bus und Bahn zur Arbeit zu kommen. Untertags werden die Räder für betriebliche Erledigungen eingesetzt. „Wir haben die Zahl der Jobräder kontinuierlich aufstocken müssen, der Bedarf ist laufend gestiegen“, freuen sich die Initiatoren. „Die Räder sind ein wirksamer Beitrag dazu, dass unsere MitarbeiterInnen ihre Wege zur, während und von der Arbeit günstig, komfortabel und umweltfreundlich zurücklegen können.“ plan-b: Konkrete Mobilitätsangebote für Unternehmen und ihre MitarbeiterInnen Die plan-b Gemeinden und ihre Partner unterstützen Unternehmen dabei, bewusste Mobilität zu fördern. Konkrete Angebote: &gt; kostenloses Informations- und Beratungsgespräch für EntscheidungsträgerInnen &gt; Unterstützung bei der Analyse der Mobilitätssituation im Unternehmen &gt; Kostenlose Infotage des Verkehrsverbund Vorarlberg (VVV) direkt im Betrieb, idealerweise kombiniert mit dem Job-Tikket, einem Schnupperangebot für interessierte MitarbeiterInnen &gt; Beratung und Unterstützung bei der Realisierung z.B. von jobrad-Projekten &gt; Verschiedene Informationsmaterialien, z.B. Leitfäden oder plan-b Radkarte. Zusätzlich arbeiten die sechs Gemeinden seit Jahren intensiv an einer attraktiven Infrastruktur für bewusste Mobilität. Das Bus- und Bahnangebot und ein dichtes Radwegenetz, Radabstellanlagen oder diverse Bildungs- und Marketing-Aktivitäten machen es leichter, ohne Auto unterwegs zu sein. Mehr Informationen erhalten Sie bei: www.mobilplanb.at Hasler Robert Gemeinderat für Mobilität und Umwelt Viele Partner - neue Möglichkeiten Die Jobräder sind ein Projekt der Unternehmen Doppelmayr, Haberkorn, Integra und Meusburger. Unterstützt wurden sie von der Standortgemeinde Wolfurt, dem VVV, den ÖBB und dem regionalen Mobilitätsmanagement plan-b. Das Land Vorarlberg und der Kima- und Energiefonds des Bundes fördern die Umsetzung. „Was sonst eher kompliziert klingt – hier hat die größere Zahl von Partnern das Projekt beflügelt“, ist Bürgermeister Christian Natter überzeugt. „Die Zusammenarbeit über verschiedene Grenzen hinweg schafft neue Möglichkeiten für bewusste Mobilität – und damit mehr Lebens- und Standortqualität.“ Umwelt 17 Bäume und Sträucher an Straßen und Straßenkreuzungen bis Mitte August zurück schneiden So sehr wir alle das satte Grün von Bäumen und Sträuchern schätzen, so problematisch und gefährlich wird es, wenn Bäume und Hecken entlang von Straßen und Gehsteigen zur Behinderung werden. Neben den Unannehmlichkeiten die diese Tatsache für Fußgänger- und den Fahrzeugverkehr mit sich bringt, birgt sie ein erhebliches Haftungsrisiko für den Grundeigentümer. Die Anrainer von Straßen werden daher gebeten, schon im eigenen Interesse bzw. in eigener Verantwortung solche Gefahren umgehend zu beseitigen. Ansonsten müsste die Gemeinde gemäß AVG auf Rechnung und Gefahr des Grundstückseigentümers die Behinderungen durch den Bauhof entfernen lassen. Sylvester Schneider Danke für Landschaftsreinigung Wie alljährlich im Frühjahr fand kürzlich die Landschaftsreinigung statt. Es haben sich wieder zahlreiche Ortsvereine daran beteiligt, aber auch ganze Familien und viele Einzelpersonen. Obwohl das Umweltbewusstsein insgesamt doch sehr gut ist, gibt es leider immer wieder Menschen, die ihren Müll achtlos wegwerfen oder ganz bewusst in der Natur entsorgen, um Müllgebühren zu sparen. Ich möchte deshalb auf diesem Wege allen freiwilligen Helferinnen und Helfern, die sich an der diesjährigen Aktion beteiligt haben, ganz herzlich danken. Ein ebenso herzlicher Dank geht auch an die Firmen: Bernd Bechter - Erdbewegungen, Schwendinger &amp; Fink GmbH und die Firma Doppelmayr, die uns Fahrzeuge für diese Aktion zur Verfügung gestellt haben. Bürgermeister Christian Natter Abfüllen von Sandsäcken Die Feuerwehr Wolfurt organisierte eine Sandsackfüllaktion. Es wurden 2300 Säcke abgefüllt und 35 Tonnen Sand verarbeitet. Somit ist ein wichtiger Schritt für den Hochwasserschutz in Wolfurt getan. Als Verantwortlicher des Gemeinderats für Hochwasserschutz möchte ich mich recht herzlich bei allen Helfern bedanken, speziell bei der Firma Bechter Erdbewegung, welche den Platz für die Abfüllaktion zu Verfügung gestellt hat, und der Firma Bösch - Transporte für die Bereitstellung von Transportfahrzeugen. Hasler Robert Gemeinderat für Umwelt und Mobilität 18 Umwelt Tipps und Informationen aus dem e5-Team Ist Ihre Solaranlage fit für den Sommer? Die ruhige und geräuschlose Funktionsweise von Photovoltaikanlagen und thermischen Solaranlagen hat einen Nachteil: Es ist oft nicht auf den ersten Blick zu erkennen, ob die Anlage noch die ursprüngliche Leistungsfähigkeit besitzt oder möglicherweise bereits eine Reparatur notwendig ist. Verfügt Ihre Anlage über einen Wärme- bzw. Stromzähler, dann empfiehlt es sich, diesen monatlich abzulesen und die erzeugten Energiemengen über die Jahre zu vergleichen. Dadurch können Sie Ausfälle zeitgerecht erkennen und reparieren lassen und vermeiden längere Ertragsausfälle. Besitzer von PV-Anlagen können zu diesem Zweck auch www.solalbert.info nutzen und ihre Anlage mit anderen in der Nähe vergleichen. Zwei aktuelle Tipps zu Beginn des Sommers, der ertragreichsten Zeit für Solaranlagen: &gt; Reinigen Sie die Glasflächen der Kollektoren, egal ob es sich um eine thermische oder PV-Anlage handelt! Verschmutzungen, die sich über mehrere Jahre angelagert haben, können zu Ertragseinbußen von über 10% führen. Werfen Sie bei dieser Gelegenheit auch einen Blick auf alle sichtbaren Teile der Kollektoren, um mögliche Schäden zu entdecken. Achten Sie aber bei Arbeiten in luftiger Höhe immer zuerst auf Ihre Sicherheit! &gt; Schalten Sie (bei thermischen Solaranlagen) im Sommer alle anderen Heizsysteme aus, auch den Elektro-Heizeinsatz! Damit vermeiden Sie Stillstandsverluste an Heizkesseln und können ganz einfach erkennen, ob Ihre Solaranlage noch ordentlich funktioniert. Thermische Solaranlagen werden nämlich üblicherweise so dimensioniert, dass sie den Warmwasserbedarf in den Sommermonaten vollständig decken können. Wärmeverbrauch VS Mähdle (Auszug aus dem Energiebericht) Energiebericht 2011 fertiggestellt Seit über zehn Jahren erstellt die Marktgemeinde Wolfurt jährlich einen Energiebericht. Er umfasst eine Aufstellung sämtlicher Strom-, Wärme- und Wasserverbräuche der kommunalen Gebäude und Anlagen. Damit ist er ein Werkzeug, mit dem die Entwicklung der Gebäude verfolgt und das Erreichen der gesetzten Ziele überprüft werden kann. Nun liegt der Energiebericht für das Jahr 2011 vor. Insgesamt weist er gegenüber dem Vorjahr eine Verringerung des Wärmebedarfs um 5% (klimabereinigt) und des Stromverbrauchs um 6% aus. Diese Werte sind umso erfreulicher, als bisher beinahe in jedem Jahr eine Steigerung zu verzeichnen war. Zweifellos bestehen noch in vielen kommunalen Gebäuden Möglichkeiten zur Energieeinsparung. Diese werden von der Gebäudeverwaltung und vom e5Team nach und nach bearbeitet. Ein Beispiel für eine gelungene Verbesserung ist die Sanierung der Volksschule Mähdle. Hier ist der Heizwärmebedarf auf den Wert gesunken, der in der Planungsphase berechnet wurde (s. Grafik). Der gesamte Strombedarf der Wärmepumpe kann durch die Photovoltaikanlage auf dem Dach der Schule gedeckt werden. Johannes Köb, e5-Team-Leiter Beleuchtung der Weberstraße wird effizienter Was viele Mitbürger irritiert hat, ist auch dem e5-Team negativ aufgefallen: Die Beleuchtung der Weberstraße ist wesentlich großzügiger dimensioniert als die vieler Gemeindestraßen. Dementsprechend hoch ist auch der Stromverbrauch. Um diesen zu verringern, ohne die Sicherheit von Fußgängern zu gefährden, wurde vor einigen Wochen ein Gerät installiert, das die Leistung der Straßenbeleuchtung in der Zeit von 23:00 Uhr bis 5:00 Uhr reduziert. Wir erwarten uns dadurch eine Ersparnis von ca. 6.000 kWh pro Jahr. Neubürgerticket eingeführt Neu zugezogene Gemeindebürger haben seit April bei der Wohnsitzmeldung die Möglichkeit, kostenlos ein Schnupperticket des Verkehrsverbunds zu erhalten. Es handelt sich dabei um einen Fahrschein, der für zwei Wochen in den Regios 1 und 2 (d. h. von Götzis bis ins Leiblachtal) gültig ist. Er ist innerhalb der Familie übertragbar. Interessierte Personen können mit dem Schnupperticket testen, ob sie einen Teil ihrer Wege mit öffentlichen Verkehrsmitteln abwickeln können. Die Kosten für das Neubürgerticket werden je zur Hälfte vom Verkehrsverbund Vorarlberg und von der Marktgemeinde Wolfurt getragen. Umwelt 19 15 Jahre Markt - Wolfurt feiert mit allen Sinnen! Seit 15 Jahren ist der Wolfurter Markt im Dorfzentrum ein beliebter Treffpunkt. Angeboten werden frische und gute Produkte aus der Region, aber auch ein geselliges Beisammensein ist möglich. Besonders der Freitag Nachmittag bietet sich an, Freunde und Bekannte auf dem Markt zu treffen und die Woche gemütlich bei einem Gläschen ausklingen zu lassen. Neuigkeiten können ausgetauscht werden. Zwischen 20 und 24 Marktstände bieten jeden Freitag von 14:00 - 17:00 Uhr eine breite Auswahl an. Zusammen mit dem Wirtschaftsausschuss und dem Kernteam der Wirtschaft Wolfurt ist ein interessantes, abwechslungsreiches Programm aus Anlass des 15-jährigen Jubiläums zusammengestellt worden. Tasten - riechen schmecken - hören - sehen! In der Zeit vom 30. April bis 1. Juni wurde intensiv mit einem schönen Marktprogramm und tollen Aktionen gefeiert. Unter dem Motto „mit allen Sinnen“ eröffnete die aus Wolfurt stammende und amtierende Miss Vorarlberg, Lourdes, den Markt. Insgesamt 400 Blumenstöcke erhielten die Marktbesucher, unter anderem von Bürgermeister Christian Natter, als Dankeschön verteilt. Mit verschiedenen Aktionen wurden die Marktfahrer unterstützt. Bernd Hörfarter brachte seine Ziegen auf den Markt - ein Streichelzoo zum Anfassen für die Kinder. Es gab Bastelmöglichkeiten, eine Hüpfburg und natürlich waren fröhliche, geschminkte Kinder auf dem Marktplatz zu sehen. Am 11. Mai fand ein Vogelscheuchen Wettbewerb statt. Die Volksschule Bütze beteiligte sich daran mit einer tollen Vogelscheuche. Ziel war es, auch den Kindern die Bedeutung vom eigenen Ackerbau zu erklären, und im Zuge der Globalisierung den Eigenvorrat nicht zu vernachlässigen. Da vieles mit Arbeit verbunden ist und auch die getane Arbeit, besonders das Saatgut vor Vögeln geschützt werden muss, ist eine Vogelscheuche erforderlich. Elisabeth Zeiner, Projektleiterin des &quot;Vereins vom Ländle Bur&quot;, der Vereinigung der Vorarlberger Direktvermarkter organisierte die Veranstaltung. 20 Wirtschaft
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Wolfurt 2011 01 Frü... Wolfurt 21.03.2011 19.11.2012, 18:27 wolfurt FRÜHLING 2011 Blick ins Gemeindegeschehen Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Das erste warme Frühlingswochenende liegt hinter uns. Viele haben bereits die Obstbäume geschnitten, die Arbeiten im Garten haben begonnen. Die immer wärmer werdenden Tage laden förmlich dazu ein, wieder nach draußen zu gehen. Über Umweltthemen - Stichwort Japan, Energieautonomie, CO2 etc. wird täglich in großen Lettern in den Medien berichtet. Unser Mobilitätsverhalten ist diesbezüglich ein wichtiger Faktor. Nützen wir die kommenden Jahreszeiten, vermehrt zu Fuß zu gehen, das Fahrrad zu benützen oder auf das öffentlich Verkehrsangebot umzusteigen. Sie schonen damit nicht nur die Umwelt, sondern steigern damit Ihre eigene Gesundheit. In dieser Ausgabe finden Sie einige Aktivitäten zu diesen Themen. Wanderweg nach Buch wieder frei begehbar Im Oktober vergangenen Jahres musste der beliebte Wanderweg nach Buch über die Alte Bucherstraße wegen Absturzgefahr gesperrt werden. Die Starkniederschläge im Sommer hatten auch hier ihre Spuren hinterlassen. Über die Wintermonate wurden die Abrutschstellen saniert, Wasserdurchlässe eingebaut und der Weg neu geschottert. Er präsentiert sich nun wieder &quot;in altem Glanz&quot; und ist ab sofort frei benützbar. Ich bedanke mich bei Alois Müller und seinen Mannen für die großartige Unterstützung und die Koordination dieser Baustelle. Jahrgängertreffen - Bericht in der Wolfurt-Information Es ist kein Geheimnis, dass uns das Soziale Miteinander in unserer Gemeinde am Herzen liegt. Viele Menschen tragen, meistens ehrenamtlich, sehr wesentlich dazu bei. Die Treffen und Ausflüge der einzelnen Jahrgänger sind ebenfalls ein positiver Bestandteil unseres dörflichen Lebens. Wir haben daher die Anregung aufgenommen, in Zukunft über diese Jahrgänger-Aktivitäten unter der Rubrik „Gemeindepanorama“ zu berichten. Wir bitten aber um Verständnis, dass wir diese Berichterstattung in einem gewissen Rahmen halten müssen. Es ist daher vorgesehen, in Zukunft über die „Runden Jahrgängertreffen“ (50, 60, 70 etc.) zu berichten. Auch besteht die Möglichkeit, solche Ausflüge anzukündigen. Es sei bei dieser Gelegenheit erwähnt, dass aus Datenschutzgründen keine Adresslisten ausgegeben werden dürfen. Allerdings sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bürgerservice gerne bereit, kuvertierte Einladungen mit den jeweiligen Adressetiketten der Jahrgänger zu versehen und zu versenden. Wir werden in Zukunft diesen Service kostenlos zu Verfügung stellen. Wir bitten, die Berichte und Fotos direkt an Victoria Thompson zu senden. 2 Aus dem Rathaus Verkehrsführung „Obere Straße“ - Sternenplatz Wohl kaum ein Thema hat in den letzten Monaten so viele Wolfurterinnen und Wolfurter beschäftigt wie das Thema „Obere Straße“. Es war Aufgabe der Gemeindemandatare, verschiedene Lösungen zu beurteilen. Die Straße für den motorisierten Verkehr durchgängig zu halten und mit gestalterischen und baulichen Maßnahmen die Situation für Fußgänger und Fahrradfahrer zu verbessern ist nicht nur politisch, sondern auch in der Bevölkerung breit getragen. Lesen Sie dazu den Bericht von GR Hans Fetz auf Seite 11. Die Arbeiten im Sternenareal sind im Plan. Nun haben die Tätigkeiten am Platz voll begonnen. Gilt es doch, die meisten Leitungen neu- bzw. umzulegen. Der Himmelreichbach wird entsprechend dem Hochwasserschutzprojekt vergrößert und ebenfalls unter dem Sternenplatz neu verlegt. Dadurch ist es notwendig, dass der komplette Baustellenbereich weitestgehend total gesperrt werden muss. So ein großes Bauvorhaben ist immer mit erheblichen Belastungen verbunden. Ich bedanke mich daher ganz besonders bei allen Anrainern für das entgegengebrachte Verständnis. Freuen wir uns auf die Eröffnung am Samstag, den 18. Juni 2011, zu der ich jetzt schon die gesamte Bevölkerung recht herzlich einladen möchte. Der genaue Festablauf wird noch frühzeitig bekannt gegeben. Leitbild, eine wichtige Richtschnur im Gemeindeleben Vor vier Jahren wurde unser „Gemeinde-Leitbild“ verabschiedet und veröffentlicht. Es wurden fünf zentrale Handlungsfelder definiert und entsprechende Leitlinien entwickelt. In den Grundwerten des Leitbildes ist nachzulesen, dass diese Handlungsrahmen für die Entscheidungsträgerinnen und -träger in Wolfurt und Orientierung für Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Institutionen sind. Ein Leitbild hat aber nur dann Bedeutung, wenn es im täglichen Leben auch Anwendung findet. Auch ist das Leitbild kein starres Bekenntnis, sondern soll durchwegs Entwicklungen zulassen und auf Veränderungen reagieren. Die Gemeinde wird daher in den kommenden Jahren zu Leitbildveranstaltungen einladen. Jeweils eines der fünf Handlungs- felder wird Schwerpunkt sein. Die Abende sollen informieren, aber auch zur Diskussion auffordern. Bildung ist momentan ein ganz zentrales Thema. In diesem Umfeld stehen uns große Herausforderungen bevor. Manche behaupten, es wird kein Stein auf dem anderen bleiben. Wir starten daher unsere Veranstaltungsreihe mit einem interessanten Vortragenden am Freitag, 6. Mai um 20:00 Uhr im Cubus. Die Veranstaltung wir aus Anlass des 10-Jahres-Jubiläum gemeinsam mit dem „Haus für Kinder“ organisiert. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher - lesen Sie dazu mehr auf Seite 22. Ich freue mich mit Ihnen auf einen hoffentlich schönen Frühling! Euer Bürgermeister Christian Natter Aus dem Rathaus 3 v.l.n.r.: Hermann Hopfner, Matthias Sieber, Dieter Gorbach, Jürgen Angerer, Thomas Plangger, Mike Berneker, Siegfried Weber, Kurt Klauser, Peter Gunz, GR Hans Fetz, Bgm. Christian Natter. Bauhof - eine wichtige Dienstleistungsabteilung unserer Gemeinde Unsere Mitarbeiter im Bauhof sind tagtäglich in der Gemeinde unterwegs und daher unmittelbar im Kontakt mit unseren Bürgerinnen und Bürgern. Sie sind unmittelbare Ansprechpartner für die Bevölkerung und gleichzeitig vielfach wahrgenommene Repräsentanten unserer Gemeinde. Ihr Aufgabengebiet ist vielfältig und anspruchsvoll: Betreuung und Instandhaltung unserer hochsensiblen Wasserversorgung und des Kanalnetzes, Straßeninstandhaltung, Schneeräumung, Pflege der Wanderwege, Gräben, Bäche, Rückhaltebecken und deren Räumung, Betreuung unserer Freizeitanlagen, Gestaltung und Pflege der immer größer werdenden Außenanlagen an Straßen, Plätzen und bei öffentlichen Gebäuden, um nur die Wichtigsten zu nennen. Das Bauhofteam steht aber auch für allgemeine Dienstleistungen innerhalb der Gemeindestruktur zur Verfügung. Um all diesen Anforderungen gerecht zu werden, war uns klar, dass wir die internen Abläufe, die Organisationsstrukturen, die räumliche Situation im Bauhof selbst und das Erscheinungsbild unserer Mitarbeiter verändern und erneuern müssen. Wie bereits in der letzten Wolfurt-Information berichtet, haben alle Bauhofmitarbeiter, deren Abteilungsleiter Thomas Plangger, Gemeindesekretär Dr. Sylv Schneider und Bürgermeister Christian Natter unter Leitung von Dr. Wolfgang Herburger in einem eineinhalbtägigen Workshop die bestehenden Strukturen hinterfragt und Lösungen für die heutigen und zukünftigen Anforderungen erarbeitet. Es wurden Umsetzungsmaßnahmen und Ziele formuliert. Monatliche Besprechungen der Bauhofmitarbeiter sollen den laufenden Prozess erleichtern und gleichsam garantieren. Umstellungen im täglichen Arbeitsablauf können sofort eingefordert und entsprechend abgestimmt werden. Inzwischen hat ein weiteres Treffen der gesamten Gruppe stattgefunden. Die im Workshop vereinbarten Maßnahmen wurden auf ihre Umsetzung überprüft und die weiteren Schritte fixiert. Einige Beispiele, was bereits umgesetzt wurde: &gt; Arbeitseinteilung wurde genauer definiert, die Arbeitsvorbereitung verbessert, damit ist eine deutliche Effizienzsteigerung möglich. &gt; Im Bauhof wurde mit viel Eigenleistung ein neues Büro errichtet und die Sanitäranlagen verbessert. Werkstatt und Lagerflächen wurden neu strukturiert. Ein kleiner Küchenblock wurde bereits im letzten Jahr eingebaut. Die Arbeits- und Aufenthaltsqualität im Bauhof wurde damit erheblich verbessert. &gt; Die Mitarbeiter wurden mit einer einheitlichen Arbeitskleidung ausgestattet. Damit soll einerseits die Sicherheit gewährleitstet sein, andererseits wurde damit das Erscheinungsbild den heutigen Anforderungen angepasst. &gt; Jeder Bauhofmitarbeiter ist mit einem Notizblock ausgestattet und nimmt gerne Anregungen und Hinweise unserer Bevölkerung auf, um diese dann unverzüglich an die entsprechenden Stellen zur Bearbeitung weiterzuleiten. &gt; Der in die Jahre gekommene Wasserbus wurde durch ein neues, modernes Fahrzeug getauscht. Ausgestattet mit einer Kleinwerkstatt und einem Stromaggregat ist es nun z.B. möglich, Arbeiten an Wasserleitungen direkt vor Ort, ohne wiederholtes Fahren in den Bauhof, um spezielle Rohrteile fertig stellen zu können, zeitsparend zu finalisieren. Ich bedanke mich bei allen meinen Mitarbeitern für die aktive Teilnahme am Workshop und die Entwicklung der Maßnahmen und deren Umsetzung. Bürgermeister Christian Natter 4 Aus dem Rathaus Conny Klocker Andrea Dorn Carmen Skarlounik André Meusburger Dienstjubiläen und Pensionierungen bei Gemeinde Auch bei der Weihnachtsfeier 2010 konnten wieder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre langjährige Betriebszugehörigkeit geehrt bzw. nach Erreichen des Pensionsalters in den Ruhestand verabschiedet werden. Ihr 25-jähriges Dienstjubiläum konnten gleich 4 Bedienstete feiern: &gt; Conny Klocker beendete 1979 ihre Ausbildung am Institut St. Josef mit Auszeichnung. Von 1981 bis 1991 war sie am Kindergarten Strohdorf tätig. Nach einer Unterbrechung, während der sie sich ganz ihrer Familie widmete, stieg sie 1997 wieder in ihren Kindergartenberuf ein und übernahm 1999 die Leitung des Kindergartens Bütze. Diese Aufgabe nimmt sie mit großem Engagement wahr. Beispielgebend passt sie sich - zusammen mit ihrem Team - den laufend ändernden Ansprüchen an einen modernen Kindergarten an. &gt; Ebenfalls am Kindergarten Bütze kann Andrea Dorn auf eine 25-jährige Karriere im Kindergarten zurückblicken. Nach 8 Jahren im Kindergartendienst der Gemeinde Kennelbach und einer familiären Unterbrechung trat sie 1992 ihren Dienst als Kindergartenhelferin in Wolfurt an. Mit ihrem liebevollen Umgang mit den Kindern, großem Organisationsgeschick und stetiger Einsatzbereitschaft ist sie die gute Seele des Kindergartens und eine wertvolle Stütze des „Bütze-Teams“. &gt; Am 1.10.1985 begann Carmen Skarlounik, als damals erster Lehrling Vorarlbergs im Gemeindebereich, ihre Tätigkeit in der Gemeindebuchhaltung. Nach ihrem Lehrabschluss mit Auszeichnung wurde sie im Anschluss an die Lehre in ein festes Dienstverhältnis übernommen. Mit ihrer Erfahrung und speditiven Erledigungsweise ist sie in allen Bereichen der Finanzabteilung bestens bewandert. Auch sportlich kann Carmen auf eine stolze Karriere zurückblicken, gewann sie doch 1994 eine Bronzemedaille im Slalom bei der Versehrtenolympiade in Lillehammer. &gt; André Meusburger startete seine musikalische Berufslaufbahn bei der Militärmusik Vorarlberg und kam nach Gastspielen an der Musikschule Dornbirn und dem BORG Egg 1988 als Lehrer für Querflöte an unsere Musikschule. Zehn Jahre später wurde André zum Direktor der Musikschule bestellt, die er auch heute leitet. Neben seinen musikalischen Qualitäten zeichnet sich André vor allem durch organisatorisches Geschick aus. Der stete Zuwachs an Schülern, die Erweiterung und Umstrukturierung der nunmehrigen Musikschule am Hofsteig, die hervorragende Qualität, die sich durch viele Preisträger bei den diversen Wettbewerben zeigt, sind ein beredtes Zeugnis davon. Als erste und einzige Japanerin im Dienst der Gemeinde Wolfurt begann Shizue Murakami nach einer Ausbildung in Japan und Wien, sowie verschiedenen Stationen der Tätigkeit 1988 als Lehrerin für klassischen Gesang an der Musikschule. Mit Kompetenz und reichem Erfahrungsschatz gelang es ihr, einer großen Anzahl von Schülerinnen und Schülern die Freude an der Musik und im Besonderen am Gesang zu vermitteln. Mit Ende des Schuljahres 2009/10 trat Shizue nach 22 Jahren an der Musikschule in die Pension über. Bürgermeister Christian Natter bedankte sich bei den Geehrten für die Betriebstreue und wünschte ihnen weiterhin viel Erfolg bei ihrer Arbeit zum Wohle der Bevölkerung. Aus dem Rathaus 5 Veränderungen im Gewerberegister Eintragungen in das Gewerberegister Sandra Mager, Handelsgewerbe und Handelsagentengewerbe, Gartenstraße 12a; Dominic Holzer, Finanzdienstleistungsassistent, LorenzSchertler-Straße 1; Maria Ewa Smiejczak, Personenbetreuung, Unterhub 9; Dr. techn. DI Peter Meusburger, Ingenieurbüros (Beratende Ingenieure) für Maschinenbau, Unterlinden 30; Slavka Faberova, Personenbetreuung, Hofsteigstraße 23; Hilaria Stefanidesova, Personenbetreuung, Martinsweg 13/7; Manuela Kofler, Falten von Geschenkschachteln, Flurstraße 28; Dominik Reiner, Finanzdienstleistungsassistent, Lauteracher Straße 10, Joachim Kohler, Reinigungsgewerbe, Hausbetreuungstätigkeiten, Holzriedstraße 33, Gebhard Anton Strohmaier, Handelsgewerbe und Handelsagentengewerbe, Inselstraße 19c; Christian Lener, Tischler, verbunden mit Modellbauer, Bootbauer, Binder, Drechsler, Bildhauer (Handwerk), Bützestraße 21; Christiane Gliebe, Lebens- und Sozialberatung, eingeschränkt auf Beratung, Coaching, Counselling und Betreuung im individuumsorientierten Bereich im Zusammenhang mit beruflichen Themen, Unterlinden 4e; Martin Laritz, Tischler, verbunden mit Modellbauer, Bootbauer, Binder, Drechsler, Bildhauer (Handwerk), Bucher Straße 32; Manuela Eibl, Handels- und Handelsagentengewerbe, Unterlinden 28; Margit König, Solarium Verabreichung von Speisen in einfacher Art und Ausschank von nicht alkoholischen Getränken und von Bier in handelsüblichen verschlossenen Gefäßen, Unterlinden 5; Alena Benedikova, Personenbetreuung, Lauteracher Straße 27; DHL Logistics (Schweiz) AG, Niederlassung Wolfurt, Lagereiunternehmungen, Senderstraße 16; Matthias Dominik Gmeiner, Grafiker, Achstraße 33; Thomas Gerd Fischer, Gastgewerbe, Gasthaus Kreuz, Dornbirner Straße 1; Rene Giesinger, Organisation von Events, Knappenweg 9. eistungsassistentin, Bahnhofstraße 9; Richard Josef Winder, Organisation von Veranstaltungen, Seminaren, Schulungsveranstaltungen und Events, Unternehmensberatung einschließlich der Unternehmensorganisation, Dornbirner Str. 14f. Änderung des Firmenwortlautes Schwärzler GmbH (früher Schwärzler Betriebs GmbH), Spengler (Handwerk) verbunden mit Kupferschmiede, Kesselstraße 52. Standortverlegungen Beata Kovacsova, Personenbetreuung, von Wolfurt Schmerzenbildstraße 55 nach Feldkirch; Viera Gliganicova, Personenbetreuung, von Wolfurt Unterhub 9 nach Fußach; Roland Schwendinger, Handelsgewerbe und Handelsagenten, Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik, von Lauterach nach Wolfurt Albert-LoackerStraße 62c; Christian Wilburger, Werbeagentur von Wolfurt Bogenstraße 45 nach Hittisau; Gabriela Filipkova, Personenbetreuung, von Hard nach Wolfurt Martinsweg 13/7; Dagmar Hörburger, Handelsgewerbe und Handelsagenten, von Wolfurt (Sonnenstraße 18) nach Wolfurt Lerchenstraße 11; Alena Drabantova, Personenbetreuung, von Wolfurt Achstraße 43 nach Au; Anna Pobisova, Personenbetreuung, von Strasshof an der Nordbahn nach Wolfurt Rutzenbergstraße 49; Maria Hatinova, Personenbetreuung, von Wolfurt (Schmerzenbildstraße 55) nach Wolfurt Neudorfstraße 1; Manuel Ischepp, Anbieten von Hausbetreuungstätigkeiten als persönliche Dienste an nicht öffentlichen Orten, bestehend aus der Beaufsichtigung des ordnungsgemäßen Zustandes von Liegenschaften, der Pflege von Außenanlagen durch Rasenmähen, Schnee schaufeln, kaputte Glühbirnen wechseln, Asphaltflächen kehren, Grünanlagen bewässern, die Reinhaltung der Müllsammelplätze überprüfen und diese nachreinigen, Kehren und Waschen von Stiegenhausfenstern und Außentüren, Reinigung von Stiegen, Handläufen und Kehren des Kellers, das Ölen von Türen, Mitteilungen bzw. Beschwerden der Eigentümer und Mieter an die Hausverwaltung weiterleiten, sowie Botengänge, von Hard nach Wolfurt Kesselstraße 10a; Franja Nikolic, Handelsgewerbe, von Leopoldsdorf im Marchfelde nach Wolfurt Wälderstraße 13/2 Errichtung einer weiteren Betriebsstätte Kühne + Nagel Gesellschaft m.b.H., Spediteurgewerbe, Konrad-Doppelmayr-Straße 17; Cashpoint Agentur &amp; IT-Service GmbH, Vermittlung von Kunden zu Buchmachern/Wettbüros, unter Ausschluss der Tippannahme, Achstraße 1. Bestellung eines gewerberechtlichen Geschäftsführers Hans Majer GmbH, Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger, Brückenweg 5a, Geschäftsführer: Stefan Majer. Berufsdetektei Marent OG, Sicherheitsgewerbe (Berufsdetektive, Bewachungsgewerbe), Geschäftsführer: Uwe Marent, Engerrütte 1/6. Löschung des gewerberechtlichen Geschäftsführers Hans Majer GmbH, Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger, Brückenweg 5a, Geschäftsführer gelöscht: Johann Majer. Übergang Gewerbeberechtigung aufgrund einer Umgründung Gewerbeinhaber: ÖBB-Shared Service Center Gesellschaft mbH, früher Gewerbeinhaber: ÖBB-Dienstleistungs Gesellschaft mbH umbenannt in ÖBB-IKT GmbH, Gastgewerbe (Betriebsküche „Güterbahnhof Wolfurt“), Senderstraße 20. Löschung einer weiteren Betriebsstätte Vögele Shoes GmbH, Handelsgewerbe (mit Ausnahme der bewilligungspflichtigen gebundenen Handelsgewerbe), eingeschränkt auf Einzelhandel mit Schuhen und Zubehör, Wolfurt, Güterbahnhof; Sparkasse Bregenz Bank Aktiengesellschaft, Theaterkartenbüro, Wolfurt, Wälderstraße 2. Österreichische Post Aktiengesellschaft, Werbemittelverteiler, Wolfurt, Schulstraße 1. Gewerbelöschungen Alfred Marte, Konzession für das Baumeistergewerbe, Fattstraße 66; Robert Karlinger, Organisation von Events, Albert-Loacker-Straße 53/3; Erich Winder, Tischler, Hofsteigstraße 40; Gebhard Anton Strohmaier, Warenpräsentator, Inselstraße 19c; William Remy, Handelsagent, Dornbirner Straße 27; Lino Schweighofer, Versicherungsvermittlung in der Form Versicherungsagent, Konrad-Doppelmayr-Straße 17; MAD WOLF motorcycles GmbH, Handelsgewerbe und Handelsagenten, Kraftfahrzeugtechnik (Handwerk), eingeschränkt auf die Entwicklung, Herstellung und Montage von Motorrädern, Holzriedstraße 33; Christine Ellinger, Versicherungsvermittlung in der Form Versicherungsagent, Konrad-Doppelmayr-Straße 17; Maria Nazadova, Personenbetreuung, Felle 8; Dominik Reiner, Finanzdienstleistungsassistent, Lauteracher Straße 10; Claudia Nagele, Finanzdienstl Änderung des Firmenwortlautes Eaton GmbH (früher: Moeller Gebäudeautomation GmbH), Handelsgewerbe, Holzriedstr. 33. Erweiterung des Berechtigungsumfanges Doppelmayr Seilbahnen GmbH, Fabrikmäßige Erzeugung, Konstruktion, Herstellung, Montage vor Ort, Inbetriebnahme, Reparatur von Schiliften, Seilbahnen aller Art, Förderungsanlagen für Personen und Waren, von Lagereinrichtungen, Maschinen und Maschinenteilen, sowie von Zubehör zu den vorerwähnten Erzeugnissen, Rickenbacherstraße 10. Änderung des Gewerbewortlautes Marcel Melchior Meyer, Zusammenführen von Vermögensanlageninteressierten mit befugten Vermögensberatern im Namen und Auftrag dieser Unternehmer, unter Ausschluss der den gewerblichen Vermögensberatern vorbehaltenen bzw. den dem Wertpapieraufsichtsgesetz unterliegenden Beratungs-, Vermittlungs- und Vermögensverwaltungstätigkeiten (Vermögensberater-Assistent), Inselstraße 15/3. Abmeldungen von Standorten Wettstandort, BET2WIN, Achstraße 2, Wolfurt. 6 Aus dem Rathaus Gemeindebudget 2011 Das Budget für das Jahr 2011 wurde am 26.1.2011 in der Höhe von EUR 19,55 Mio. (Vorjahr EUR 18,22 Mio.) einstimmig von der Gemeindevertretung beschlossen. Die leichte Erholung der wirtschaftlichen Situation lässt eine bessere EinnahmenSituation erwarten, was uns in der Umsetzung von verschiedenen Projekten entgegenkommt. So beträgt das Investitionsvolumen im heurigen Jahr beinahe EUR 5 Mio. Alleine in die Verbesserung der Hochwassersituation werden 2011 ca. EUR 1,2 Mio. investiert. Gebühren und Abgaben Im Dezember hat sich die Gemeindevertretung einstimmig zur Anpassung verschiedener Abgaben und Gebühren entschlossen. Trotz dieser Maßnahme zählen die Tarife in Wolfurt immer noch zu den günstigsten im Vergleich zu anderen Gemeinden. Beiträge an das Land 2.066.400,-- € Sozialhilfe-Umlage __________________________________________________________________________ 1.148.300,-- € Landesumlage __________________________________________________________________________ 850.000,-- € Spitalbeiträge für Wolfurter Bürgerinnen und Bürger __________________________________________________________________________ 183.000,-- € Beitrag zum Landes-Pflegegeld __________________________________________________________________________ 101.500,-- € Beitrag für Wohnbauförderung __________________________________________________________________________ Schuldenstand Durch den bewussten Umgang mit den zur Verfügung stehenden Mitteln ist es auch heuer nicht notwendig, neue Darlehen aufzunehmen. Die Rückzahlungen im laufenden Jahr belaufen sich auf ca. EUR 230.000,-- und reduzieren unseren Schuldenstand auf EUR 1,43 Mio. Die Pro-Kopf Verschuldung beträgt dann ca. EUR 171,-- und zählt zu einer der Niedrigsten im Lande. Die wesentlichsten Aufwendungen: Beiträge an Gemeinde-Immobiliengesellschaft Beteiligung Sternen, Hockeyhalle __________________________________________________________________________ 1.160.000,-- € Wasserschutzbau __________________________________________________________________________ 800.000,-- € Grunderwerb __________________________________________________________________________ 335.500,-- € Neubau Gemeindestraßen __________________________________________________________________________ 213.900,-- € Direkte Vereinsförderung __________________________________________________________________________ 182.700,-- € Sanierung Straßen __________________________________________________________________________ 150.000,-- € Sanierung Wassernetz __________________________________________________________________________ 1.420.000,-- € Aus dem Rathaus 7 Aktuelle Zahlen aus dem Rathaus 2006 2007 2008 2009 2010 Gemeldete Personen (inkl. Zweitwohnsitz 8.307 8.373 8.378 8.362 8.367 __________________________________________________________________________ Geburten gesamt 82 92 80 81 85 davon Österreicher 73 82 75 68 77 davon Ausländer 9 10 5 13 8 __________________________________________________________________________ Sterbefälle gesamt Eheschließungen 47 43 54 17 60 39 55 31 52 38 Kostenlose Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren Die kostenlosen Beratungs-Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren werden von der Wolfurter Bevölkerung gerne in Anspruch genommen, daher wird dieses Beratungsangebot wie folgt fortgesetzt: ___________________________________ Bautätigkeit 2010 Neubauten: Einfamilienhäuser 30 22 16 12 19 __________________________________________________________________________ Mehrfamilienhäuser 3 1 3 1 2 __________________________________________________________________________ Betriebsgebäude 2 2 2 4 2 __________________________________________________________________________ Sprechstunden Rechtsanwälte von 18:00 - 20:00 Uhr Mittwoch, 4. Mai 2011, Dr. Claus Brändle Mittwoch, 1. Juni 2011, Dr. Nikolaus Schertler Mittwoch, 6. Juli 2011, Dr. Wolfgang Hirsch ___________________________________ Zu- und Umbauten: Wohnhauszu- und -umbauten 25 11 17 31 36 __________________________________________________________________________ Betriebsgebäudeum- und -zubauten 21 11 9 4 3 __________________________________________________________________________ Sonstige Bewilligungen: Planabweichungen 12 22 16 13 11 __________________________________________________________________________ Mängelbescheide (Benützungsbewilligungen) 39 53 49 43 49 __________________________________________________________________________ Sonstige Bauwerke/Bescheide 41 66 126 100 76 __________________________________________________________________________ Einstellung von Baumaßnahmen 4 4 1 8 __________________________________________________________________________ Bauanzeigen/Baufreigabebescheide 16 13 13 9 9 __________________________________________________________________________ Heizungsbewilligungen 0 0 2 1 0 __________________________________________________________________________ Abbruchbewilligungen bzw. Anzeigen 0 0 2 5 11 __________________________________________________________________________ Werbe- und Hinweistafeln 5 8 6 11 3 __________________________________________________________________________ Solaranlagen bzw. Fotovoltaikanlagen *) 17 13 18 24 27 __________________________________________________________________________ *) Solar- und Fotovoltaikanlagen werden inzwischen häufig zusammen mit der Neubaubewilligung und der Rest ebenfalls mittels Freigabebescheid erledigt Sprechstunden Notar von 18:00 - 19:00 Uhr Mittwoch, 18. Mai 2011, Dr. Klaus Ender ___________________________________ Die Sprechstunden finden jeweils im Rathaus Wolfurt statt. ___________________________________ Notariatsverteilung bei Todesfällen Zur Abwicklung der Verlassenschaften nach Todesfällen von Familienangehörigen wurden vom Bezirksgericht Bregenz die Notare für folgende Termine nominiert: ___________________________________ Urgenzen von Bescheidauflagen 25 32 52 80 79 __________________________________________________________________________ Urgenz von Fertigstellungsmeldungen 52 58 16 24 32 __________________________________________________________________________ Todesfälle jeweils Dr. Nikolaus Ender Jänner, Juni und 01.11. - 12.11. Dr. Ivo Fussenegger Februar, Juli und 13.11. - 26.11. Dr. Richard Huter März, August und 27.11. - 07.12. Dr. E. Michel April, September und 08.12. - 20.12. Dr. Kurt Zimmermann Mai, Oktober und 21.12. - 31.12. Sonstige Bescheide Grundteilungen 27 17 22 15 24 __________________________________________________________________________ Kanalanschlussbescheide 19 32 24 12 21 __________________________________________________________________________ Kanalbeitragsbescheide 33 25 34 29 23 __________________________________________________________________________ Wasseranschluss - Mitteilungen 18 23 24 12 19 __________________________________________________________________________ Wasseranschlussbeitragsbescheide 40 37 28 36 22 __________________________________________________________________________ Althaussanierungsanträge 28 17 20 78 144 __________________________________________________________________________ Schallschutzfenster 2 2 1 7 5 __________________________________________________________________________ Stand: 31. Dezember 2010 8 Aus dem Rathaus Ist Ihr Reisepass noch gültig? So kommen Sie zu Ihrem neuen Reisepass bzw. Personalausweis: &gt; Beantragen Sie - so Sie Ihren Hauptwohnsitz in Wolfurt haben - bei der Bürgerservicestelle zeitgerecht Ihren Reisepass bzw. Personalausweis. &gt; Für die Erstausstellung eines Reisepasses bzw. Personalausweise bringen Sie bitte folgende Urkunden mit: - Geburtsurkunde - Staatsbürgerschaftsnachweis - Heiratsurkunde - Für minderjähr. Kinder aus geschiedener Ehe - Obsorgebeschluss und Scheidungsurteil mit Rechtskraftsdatum - Für minderjähr. Kinder - muss ein Elternteil als gesetzl. Vertreter mitkommen und einen Reisepass vorlegen. - Foto vom Fotografen (darf nicht älter als 6 Monate sein) Diese Unterlagen - ausgenommen aktuelles Foto, Reisepass - sind nicht erforderlich, falls Sie im Besitz eines Reisepasses sind, welcher nicht länger als 5 Jahre abgelaufen ist. Zu beachten ist: &gt; Fingerabdrücke sind ab dem Alter von 12 Jahren für den Reisepass erforderlich. &gt; Eintragung von Kindern im Reisepass der Eltern ist nicht mehr möglich. &gt; Bestehende Kindermiteintragungen verlieren ab dem 15. Juni 2012 ihre Gültigkeit. Die Gültigkeit des Reisepasses, in dem sich die Kindermiteintragung befindet, bleibt jedoch unberührt. &gt; Der Reisepass ist in allen Staaten der Welt gültig. Bitte beachten, dass der Personalausweis nicht in allen Staaten gültig ist. &gt; Informieren Sie sich rechtzeitig über die speziellen Einreisebestimmungen Ihres Urlaubszieles (Visa, Gültigkeitsdauer des Reisedokumentes usw.) www.bmeia.gv.at/aussenministerium/buergerservice/reiseinformation.html Gültigkeit Reisepass ab 12 Jahre Reisepass bis 12 Jahre Reisepass bis 2 Jahre Personalausweis ab 16 Jahre Personalausweis bis 16 Jahre 10 Jahre 5 Jahre 2 Jahre 10 Jahre 5 Jahre Gebühren € 69,90 € 30,00 kostenlos € 56,70 € 26,30 Denken Sie daran: Bei jeder Reise muss ein gültiges Reisedokument (Reisepass oder Personalausweis) mitgeführt werden (auch bei Reisen in die EU-Staaten!) Die Anträge der Reisepässe und Personalausweise werden über das Gemeindeamt wöchentlich an die BH-Bregenz gebracht. Die Ausstellung der Reisedokumente dauert ca. 10 Arbeitstage (ohne Gewähr). Auskünfte erhalten Sie gerne bei der Marktgemeinde Wolfurt - Bürgerservicestelle Angelika Köb (Tel.: 05574 / 6840-10 und E-Mail: angelika.koeb@wolfurt.at) oder Melanie Amhof (Tel.: 05574 / 6840-16 und E-Mail: melanie.amhof@wolfurt.at) Fundamt Kostenlose Beratung in Grundstücks-und Immobilienangelegenheiten: Richard Richter, gerichtlich beeideter Ortssachverständige für Immobilien, wird sein Wissen und seine Berufserfahrung den Bürgern und Bürgerinnen kostenlos zu folgenden Beratungsterminen zur Verfügung stellen: Fundgegenstände und Fahrräder, welche im 1. Quartal 2011 im Fundamt abgegeben wurden: diverse Schlüsse, optische Brillen Ebenfalls wurden diverse Fahrräder abgegeben, die während der Amtsstunden beim Gemeindeamt Wolfurt, Fundamt (Tel.-Nr.: 05574/6840-10, Fax: 6840-810, E-Mail: angelika.koeb@wolfurt.at) besichtigt und an den rechtmäßigen Besitzer ausgefolgt werden können. Direkte Informationen finden Sie auch im Internet unter www.fundinfo.at Angelika Köb Rathaus Wolfurt, 18:00 - 20:00 Uhr __________________________________________________________________________ Mittwoch, 20. April 2011 __________________________________________________________________________ Mittwoch, 25. Mai 2011 __________________________________________________________________________ Aus dem Rathaus 9 Vorankündigung für alle Jahrgänger 1961 Reserviere dir das Datum 17.9.2011 für unseren eintägigen Jubiläumsausflug. Wir fahren mit dem Schiff nach Meersburg und lassen den Tag im neuen Hotel Stern in Wolfurt gemütlich ausklingen. Eine persönliche und detaillierte Einladung erhältst du noch zeitgerecht. Bitte sende uns dazu deine E-Mail Adresse an: ch.hinteregger-@gmx.at. Bist du neu in Wolfurt? Auch über deine Teilnahme würden wir uns freuen! Grillen - des einen Freud des anderen Leid! Mit dem Frühlingserwachen fängt auch wieder die lang ersehnte Garten- und damit auch die Grillsaison an. Was gibt es schöneres als in der freien Natur die selbst gegrillten Köstlichkeiten zu genießen. Und was ein echter Grillprofi ist, der schwört auf seinen Holzkohlengrill. Doch ist des einen Freud möglicherweise auch des anderen Leid. Rauch- und Duftwolken machen leider nicht an der Grundstücksgrenze Halt, und der Nachbar kann den Grillfreuden möglicherweise nicht dasselbe abgewinnen, wie der eifrige Grillmeister. Vor allem dann, wenn die Fenster zugerammelt werden müssen, um nicht „geräuchert“ zu werden, oder wenn danach an der frisch gewaschenen Wäsche in Nachbars Garten das komplette Grillmenü erschnuppert werden kann. Gleiches gilt natürlich auch für die stark im Trend liegenden Feuerschalen und Feuerkörbe, die zwar Lagerfeueratmosphäre verbreiten mögen, dem Nachbarn aber möglicherweise die Sommerabende vergällen. Deshalb - Grillen und Feuerschalen ja, aber denken Sie auch an Ihre Nachbarn! Die persönliche Freiheit und das individuelle Vergnügen finden auch hier ihre Grenzen am Rücksichtnahmegebot gegenüber den Nachbarn. Empfohlene Rasenmäherzeiten Montag - Freitag: 8:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 19:00 Uhr Samstag: 9:00 - 12:00 Uhr Für alle anderen lärmerzeugenden Maschinen wie Holzsägen, Häcksler etc. sind die selben Zeiten empfohlen. Im Sinne gutnachbarschaftlicher Beziehungen bedanken wir uns für Ihr Verständnis! Kundmachung - Einladung zur 23. Vollversammlung der Genossenschaftsjagd Wolfurt Die Vollversammlung 2010 der Genossenschaftsjagd Wolfurt wird gemäß § 4 der Genossenschaftssatzungen auf Dienstag, 17. Mai 2011, um 19:00 Uhr, im Gasthaus „Adler“ einberufen. Tagesordnung: 1. Mitteilungen 2. Vorlage der Jahresrechnung 2010/2011 und Verwendung des Jagdpachtertrages 3. Bestellung von Rechnungsprüfern 4. Genehmigung der Verhandlungsschrift der 22. Vollversammlung vom 27.04.2010 5. Allfälliges Hinweis: Ist die Vollversammlung zum festgesetzten Zeitpunkt nicht beschlussfähig, so wird sie nach Ablauf einer halben Stunde bei unveränderter Tagesordnung ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder und der auf die Mitglieder entfallenden Stimmen beschlussfähig. Bürgermeister Christian Natter 10 Gemeindepanorama Verkehrsführung „Obere Straße“ - Sternenplatz Die obere Straße, bestehend aus Bregenzer Straße, Kirchstraße, Hofsteigstraße, ist für Wolfurt von großer Bedeutung und erfordert deshalb eine sensible Mobilitätsplanung. Einerseits erschließt sie die Siedlungsgebiete östlich der L 3, andererseits ist sie eine zentrale Achse für Radfahrer und Fußgänger und hat eine wichtige Funktion als Schul- und Kindergartenweg. Um diesen Ansprüchen noch besser gerecht zu werden, hat eine Arbeitsgruppe intensiv über mehrere Monate analysiert, Verkehrsdaten erhoben und versucht, die verschiedensten Gesichtspunkte zu bewerten. Verkehrszählungen ergaben, dass vor der Sperre, aufgrund der Sternenbaustelle, die obere Straße von täglich ca. 1.600 KFZ, während der Sperre von ca. 800 KFZ befahren wurde. Gleichzeitig wurden an der L 3 zu denselben Zeiten 10.400 bzw. 11.100 KFZ gezählt. Davon kann abgeleitet werden, dass der Verkehr bei einer Durchfahrtssperre zu einem erheblichen Teil auf die untere Straße verlagert würde, andererseits die obere Straße stark beruhigt würde. Bei den sehr intensiven Diskussionen innerhalb der zuständigen Ausschüsse ging es nicht nur um „schließen oder öffnen“. Die Möglichkeit der kurzen Wege innerhalb unseres Dorfes, die gute Erreichbarkeit der Geschäfte, das gegenseitige Miteinander aller Verkehrsteilnehmer und damit die Verbesserung für Fußgänger und Fahrradfahrer, die gestalterischen Ansprüche, aber auch die Tatsache der zusätzlichen Belastung der Bevölkerung an der Hauptstraße waren wichtige Themen. Nach langen Beratungen hat sich der Ausschuss für Dorfentwicklung und Raumplanung mit einer großen Mehrheit für die Durchgängigkeit für KFZ mit entsprechenden Begleitmaßnahmen entschieden. Auch bei der sehr gut besuchten Infoveranstaltung am 28. Februar im Cubus wurde diese Vorgehensweise durch die Wolfurterinnen und Wolfurter zum größten Teil bestätigt. Genauere Informationen sind auf unserer Homepage: www.wolfurt.at abrufbar. Basierend auf den Ergebnissen der Informationsveranstaltung und den Gesprächen innerhalb der Gremien hat die Gemeindevertretung in ihrer letzten Sitzung daher folgenden Beschluss gefasst: &gt; Die Gemeindevertretung gibt ein Bekenntnis zur Durchgängigkeit des Verkehrs auf der oberen Straße ab. (gemeinsamer Antrag von ÖVP, SPÖ und FPÖ - 3 Gegenstimmen GRÜNE) &gt; Damit ein Miteinander aller Verkehrsteilnehmer möglich und die Sicherheit der Schwächeren gewährleistet ist, sollen Zonen mit reduzierter Geschwindigkeit sowie bauliche und gestalterische Maßnahmen umgesetzt werden. Der Gemeindevertretung ist dazu binnen eines Jahres ein Konzept inkl. Kostenschätzung und Umsetzungsfahrplan vorzulegen. (gemeinsamer Antrag von ÖVP und SPÖ - 2 Gegenstimmen FPÖ) Die baulichen Maßnahmen sollen wenn möglich im Zusammenhang mit den geplanten Hochwasserinvestitionen einhergehen, damit die Umsetzungen zu vernünftigen Kosten möglich sind. Wir werden Sie bezüglich der weiteren Vorgehensweise laufend informieren. Im Außenbereich des Sternenareals sind inzwischen die großen Bagger aufgefahren. Es sei in diesem Zusammenhang erwähnt, dass dieser Straßenbereich durch die Gemeindevertretung einstimmig von Wälderstraße auf Sternenplatz umbenannt wurde. Hatten in der Vergangenheit doch immer wieder Nicht-Ortskundige Probleme, sich auf der Wälderstraße zu orientieren. Ca. EUR 550.000,-- inkl. MwSt. werden von der Gemeinde in dieses Projekt investiert. Davon können alleine EUR 227.000,-- für die Verbesserung der Hochwassersituation am Himmelreich zugeordnet werden. Für diesen Anteil erhalten wir von Bund und Land 60 % Förderung. Der Anteil der Sternen-Errichtergemeinschaft beträt EUR 77.000,-- und kann in Abzug gebracht werden. Noch nicht berücksichtigt sind ca. EUR 100.000,-- für Planung, Beleuchtung, Gestaltungsmaßnahmen u.Ä. Wir sind sicher, dass durch diese erste verkehrsberuhigte Zone (Shared Space) in diesem Zentrum Wolfurts eine ganz neue, lebenswerte Situation entstehen wird. Wir sind überzeugt, dass auch die unmittelbaren Nachbarn profitieren und damit hoffentlich für die Belastungen der letzten 1,5 Jahre „entschädigt“ werden. Bitte Eröffnungstermin vormerken: Samstag, 18. Juni 2011! Hans Fetz, Gemeinderat für Infrastruktur Gemeindepanorama 11 Integrationkonzept Im November 2010 und im Februar fanden die letzten beiden Workshops statt. Die „Projektgruppe Integration“, das sind kompetente Personen aus dem Schul-, Jugend- und Kindergartenbereich, aus Politik, Wirtschaft und verschiedenen Kulturkreisen, hat sich beim Prozess zur Entwicklung des Integrationskonzepts rege beteiligt. Es wurden folgende Handlungsfelder diskutiert und Anregungen für konkrete Maßnahmen gemacht: &gt; Sprache und Bildung __________________________________________________________________________ &gt; Elternarbeit und Elternbildung __________________________________________________________________________ &gt; Freizeit und Kultur __________________________________________________________________________ &gt; Wohnen, Nachbarschaft und Begegnung __________________________________________________________________________ &gt; Wirtschaft und Arbeitsmarkt __________________________________________________________________________ &gt; Soziales und Gesundheit __________________________________________________________________________ &gt; Religion __________________________________________________________________________ Das gemeinsame Diskutieren und Auseinandersetzen mit dem Thema Integration war für uns alle eine Bereicherung. Damit auch die Wolfurter Bevölkerung die Gelegenheit bekommt, sich über unsere bisherige Arbeit zu informieren, laden wir alle am Donnerstag, 28. April 2011, 20:00 Uhr, recht herzlich in die Aula der Mittelschule ein! Die Projektgruppe freut sich über eine rege Diskussion zu den einzelnen Handlungsfeldern. Beim „Fest der Begegnung“ am 19. Juni 2011 wird dann das fertige Integrationskonzept der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Maria Thaler, Projektleiterin; Elisabeth Fischer, Gemeinderätin für Soziales 12 Gemeindepanorama Fest der Begegnung mit Präsentation des neuen IntegrationsLeitbildes Bereits vor zwei Jahren entwickelte sich auf einem Kultur-Stammtisch die Idee, in Wolfurt ein Fest der kulturellen und menschlichen Begegnung zu veranstalten. Diese Idee griff der Kulturkreis gerne auf und nach mehr als einem Jahr Vorlaufzeit, in der die verschiedensten Gruppierungen auf ihr Interesse an einer Mitwirkung angesprochen wurden, ist es nun so weit: das Fest der Begegnung nimmt Formen an. Als gemeinsame Veranstalter treten Kulturkreis und Marktgemeinde Wolfurt auf. Am Sonntag, 19. Juni 2011 findet auf dem Parkplatz hinter dem Vereinshaus ein buntes Treiben statt. Auf einer Bühne treten ab 11:00 Uhr die verschiedensten Gruppen auf, angefangen bei Bürgermusik, Trachtengruppe und Kirchenchor bis hin zu einer serbischen Folkloregruppe, der Gruppe Latinoamericanto (mit Musik aus Südamerika), einer Trommelund Gesangsgruppe des African Club Vorarlberg und einem Musikclown aus Griechenland. Der Musiker John Gillard plant einen völkerverbindenden Chant. Alle drei Wolfurter Schulen sind mit tollen Beiträgen auf der Showbühne vertreten, ebenso der Jugend- und Kulturverein [´wa´wa]. Die Wolfurter Kindergärten gestalten die Tischdekoration fürs Fest. Einer der Programmpunkte des Tages bildet auch die Präsentation des neuen Integrations-Leitbildes von Wolfurt. Neben kulinarischen Höhepunkten aus den verschiedensten Ländern (z.B. Spanferkel aus Serbien, afrikanische und südamerikanische Küche, Fladen aus der Türkei ebenso wie typische Vorarlberger Kost, sowie Kaffee und Kuchen durch den Elternverein) gibt es als Highlight für die Kinder eine Riesen-Hüpfburg. Bei Schlechtwetter findet die Veranstaltung im Cubus statt. Genauere Informationen entnehmen Sie bitte dem monatlichen Veranstaltungskalender und dem Flyer, der an alle Haushalte verschickt wird. Für Fragen steht der Kulturkreis Wolfurt gerne zur Verfügung: E-Mail: kulturkreis.wolfurt@gmx.at oder Tel: 0664-4403613 (Susanne Mohr). Einladung: Mitmachen beim VölkerChant Was ist das? Es gibt in Wolfurt 52 Nationen (!), die miteinander leben und eine Dorfgemeinschaft bilden. Wir möchten einmal ausprobieren, wie diese verschiedenen Stimmen und Sprachen zusammenklingen. Ein Chant ist ein einfacher, kurzer Gesang. Wir laden Menschen aus allen Nationen ganz herzlich ein, bei diesem Projekt dabei zu sein. Wer nicht so gerne singt, kann sich auch als Übersetzer oder vielleicht mit einem Instrument beteiligen. John Gillard, Künstler und Musiklehrer, wird die Gruppe organisieren und begleiten. Während der Aufführung wird ein Video über die Entstehung des Projektes gezeigt. Bei Fragen stehen wir dir gerne zur Verfügung - bitte ruf an: 0664/4672441 (Vizebgm. Angelika Moosbrugger) oder eine E-Mail an: an.moos@aon.at Gemeindepanorama 13 „Gumpigo Dunnschtag“ und „Funken“ im Seniorenheim Am 03. März 2011 veranstalteten die „Wolfurter Läbbe“ das mittlerweile schon zur Institution gewordene Kaffeekränzchen im Seniorenheim, wobei nebst Musik, Speis und Trank heuer eine tolle Faschingseinlage der VS Mähdle das Fest umrahmten. Außerdem wurde kräftig das Tanzbein zur Musik von „Oskar“ geschwungen. Die Läbbe überraschten und begeisterten mit ihren Tanzkünsten und ihrem Eifer und hinterließen beinahe so manches „gebrochene Herz“ bei unseren Bewohnerinnen ... Den „Läbbe“ mit ihrem Chef Hans-Peter Mathis an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die Abwechslung und die schönen Stunden, die unsere Bewohnerinnen und Bewohner mit ihnen verbringen durften! Am 11. März 2011 fand zum sechsten Mal unser „Funken“ im Seniorenheim statt. Wie immer errichtete die „Rickenbacher Funkenzunft“ einen Funken im Garten, wobei dieses Mal die Form einer Pyramide gewählt wurde. Aufgestellt wurde dieses Meisterwerk wie gewohnt in perfekter Manier von Anton Klettl, Michael Feuerstein und Edwin Schwärzler. Organisiert wurde dies vom Obmann der Funkenzunft, Harald Greber, und das Feuerwerk wurde dankenswerterweise von Gerold Pointner zur Verfügung gestellt. Unsere Bewohnerinnen und Bewohner waren schon alle versammelt, als pünktlich um 16:45 Uhr der Funken entzündet wurde. Speziell freute uns die Anwesenheit unseres Bürgermeisters Christian Natter und unserer Gemeinderätin für Soziales, Elisabeth Fischer, sowie einiger Bediensteten des Rathauses. Bgm. Christian Natter eröffnete den Funken, der wie üblich von ehrenamtlichen Musikern/innen umrahmt wurde. Unsere Küche präsentierte ausgezeichnete Funkenküchle, Funkenschübling sowie Glühwein, insgesamt waren ca. 150 Personen anwesend. Um ca. 18:00 Uhr wurde das Feuerwerk zur Freude aller Anwesenden angezündet. Ich darf mich namens unserer Bewohnerinnen und Bewohner bei den Mitwirkenden der Rickenbacher Funkenzunft, der Feuerwehr Wolfurt sowie Gerold Pointner herzlich für ihre Arbeit zum Wohle unserer Bewohner/innen bedanken und freue mich auf einen neuerlichen „Funken“ im Seniorenheim im nächsten Jahr! GF Mag. Erich Gruber 14 Gemeindepanorama Preisverleihung des 10. Wettbewerbes „Menschengerechtes Bauen“ Das Institut für Sozialdienste (IfS) und die Redaktion der Vorarlberger Nachrichten (VN) haben den 10. landesweiten Jubiläums-Wettbewerb erfolgreich abgeschlossen und im Landhaus in Bregenz feierlich die Auszeichnungen verliehen. Ziel war es, die Bewusstseinsbildung für barrierefreies Bauen zu stärken und besondere Projekte zu würdigen. Als Anerkennung für außergewöhnliche menschengerechte Projekte überreichte Landeshauptmann Sausgruber Urkunden und Plaketten. Bei diesem 10-jährigen Jubiläum wurde besonderen Wert auf innovative Ideen und Initiativen gelegt, die Menschen mit Beeinträchtigungen, Schwangeren, Kindern und auch älteren Menschen die Mobilität im Alltag erleichtern. In Wolfurt wurde die Volksschule Mähdle und der Feuerwehr- Rotkreuzstützpunkt ausgezeichnet. v.l.n.r.: VN-Chefredakteur Dr. Christian Ortner, Landeshauptmann Dr. Sausgruber, Ferde Hammerer, Elisabeth Fischer, IfS-Geschäftsführer Dr. Stefan Allgäuer Internationale Orchideenausstellung Jubiläumsausstellung anlässlich 25 Jahre Vorarlberger Orchideen Club vom 24. bis 27. März 2011 im Cubus Auf über 800 m² Ausstellungsfläche wurden tropische Orchideen an aufwändig gestalteten Ständen präsentiert. Eine Aufzuchtstation zeigte die Entstehung einer Orchidee vom Samen bis zur Blüte. Viele tausend Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland waren begeistert von der Vielfalt der ausgestellten Orchideen sowie der liebevollen Präsentation. Neben Tipps zur Pflege und Umtopfmöglichkeiten wurde ein reichhaltiges Angebot schöner Orchideen zum Kauf angeboten. Gemeindepanorama 15 Informationen aus dem e5-Team Energie- und CO2-Bilanz auf Stand gebracht Nach den Jahren 1999 und 2004 wurden nun für das Jahr 2009 wiederum sämtliche relevante Daten erfasst und vom Energieinstitut Vorarlberg zu einer Energie- und CO2-Bilanz zusammengefasst. Diese beschreibt Umfang und Art der Energie, die jährlich von den Gemeindebürgern, den Unternehmen im Gemeindegebiet und der kommunalen Verwaltung verbraucht wird, sowie die resultierenden klimawirksamen CO2-Emissionen. Sie kann dabei kein exaktes Abbild der Wirklichkeit bieten, sondern soll einen Überblick über Umfang und Größe der Energieströme geben und einen Vergleich zwischen Gemeinden ermöglichen. Insbesondere soll sie eine Orientierungshilfe für zukünftige Entscheidungen sein. Energ ieverbrauch nach Verbrauchssektor Hier einige Ergebnisse: Abb. 1 gibt einen Überblick über die Verteilung des Energieverbrauchs auf die Verbrauchssektoren. Dabei fällt besonders auf, welch hohen Anteil die Mobilität am gesamten Energieverbrauch hat - und dies, obwohl der Güterverkehr mangels verwertbarer Daten nicht berücksichtigt ist. Noch auffälliger als beim Energieverbrauch ist die Vorherrschaft der Mobilität bei den CO2-Emissionen. Ein Grund dafür ist, dass Strom in Vorarlberg nur zu einem kleinen Teil aus fossilen Quellen stammt. Energieverbrauch nach Energieträg ern In Abb. 2 ist der Energieverbrauch nach Energieträgern aufgeschlüsselt. Treibstoffe, Strom und Erdgas dominieren die Energieaufbringung; Ölheizungen sind rückläufig. Abb. 3 zeigt das Verhältnis von erneuerbaren und fossilen Energiequellen, aufgeteilt auf die Verbrauchssektoren. Hier wird deutlich, dass Wolfurt zu rund 66 % vom Import fossiler Energiequellen abhängig ist. Im Vergleich der Vorarlberger e5-Gemeinden zeigt sich, dass Wolfurt im Mittelfeld liegt, wenn es um das Verhältnis von erneuerbaren und fossilen Energiequellen geht. Neuer Testkoffer mit LED-Lampen verfügbar Wie Sie bestimmt den verschiedenen Medien entnommen haben, sind seit einigen Monaten Lampen auf Basis der LED-Technologie auf dem Markt. Sie haben einen ähnlich geringen Stromverbrauch wie die bewährten Energiesparlampen. Zusätzliche Vorteile von LED-Lampen sind eine bessere Lichtqualität und das sofortige Erreichen der vollen Lichtstärke beim Einschalten. Um Ihnen die Möglichkeit zu geben, verschiedene Lampentypen zuhause auszuprobieren, ohne dass dabei Kosten entstehen, wurde der bestehende Lampen-Testkoffer umgerüstet und mit zehn verschiedenen LED-Lampen ausgestattet. Sie können diesen Koffer im Marktgemeindeamt bei Burkhard Hinteregger ausleihen. Energieverbrauch in kWh/Jahr Haben Sie Interesse, im e5-Team mitzuarbeiten? Das e5-Team ist jederzeit offen für Menschen, die sich für die Weiterentwicklung Wolfurts in den Bereichen Raumordnung, Ver- und Entsorgung, Energienutzung sowie Mobilität einsetzen möchten. Wenn Sie sich dafür interessieren, melden Sie sich bitte bei Johannes Köb (Tel.: 0650 7470015, E-Mail: johannes.koeb@aon.at). Johannes Köb, e5-Team-Leiter 16 Umwelt Biotopinventar Gemeinde Wolfurt (2. Teil) Das Biotopinventar von Wolfurt umfasst neben dem Großraumbiotop „Wolfurter Ried“ auch kleinere, aber äußerst wertvolle Lebensräume. Dazu gehören einerseits Anteile an großen gemeindeübergreifenden Biotopflächen wie die des Burgs- und des Rickenbachtobels sowie der Bregenzerachschlucht (die sogar als Europaschutzgebiet „Natura 2000“ ausgewiesen ist). Andererseits hat Wolfurt auch natürliche Kleinode innerhalb der Gemeinde vorzuweisen. Dabei handelt es sich durchwegs um sehr kleine Flächen (ca. 1 ha), wobei auch hier gilt: „klein aber oho!“. Mitten in Wolfurt findet man z.B. den Tobelwald unterhalb des Wolfurter Schlosses. Dieser wärmebegünstigte aber auch sehr luftfeuchte Laubmischwald ist artenreich und beherbergt als Besonderheiten u.a. die Hainbuche und die Pimpernuss. Urwaldartiger Strukturreichtum, reichlich stehendes und liegendes Totholz und eine Stauung als Laichplatz bieten ideale aber auch dringend notwendige Lebensbedingungen für Vögel und Amphibien. Ebenfalls wärmebegünstigt ist der Eichenhain, der ca. 200 m südlich des Wolfurter Schlosses auf einem Sandsteinfelsen stockt. Hier finden sich z.T. mächtige Exemplare von Eichen, Buchen, Feldahorn, Sommerlinden und Mehlbeeren. Durch die typischen Baumarten der Niederungen des Rheintals und den für Wolfurt (östlicher Teil) und Bildstein typischen geologischen Untergrund (granitische Molasse) ist dieses Biotop ein lebendes Wolfurter Wahrzeichen erster Güte. Ähnlich verhält es sich mit den Flachmooren im Schlatt, an der Grenze zu Schwarzach, südlich des Sportplatzes. Die kleinen Restflächen dieser ehemals ausgedehnten Verlandungsvegetation mitten im heutigen Siedlungsgebiet enthalten noch eine überraschend große Anzahl von gefährdeten Pflanzenarten (32 Arten). Das Überleben dieser Pflanzenarten und der Tiere, die auf sie angewiesen sind, ist v.a. abhängig von Nährstoffarmut, hohem Grundwasserstand und jährlicher Mahd im Herbst. Eine besondere Situation findet sich beim Silberweidenauwald, der sich auf dem Sandfang unterhalb des Zusammenflusses von Rickenbach und Schwarzach gebildet hat. Diese Fläche ist auf einer ehemaligen Deponie entstanden, und der Unterwuchs ist stark von invasiven Neophyten wie Goldrute und verschiedenen Springkräutern geprägt. Dennoch ist der ehemals im Rheintal typische Auwald eine Seltenheit geworden, und gerade der Struktur- und Totholzreichtum des Bestandes machen dieses Biotop v.a. aus zoologischer Sicht sehr schützenswert. Im Rahmen der Umweltwoche vom 5. - 11. Juni findet am Mittwoch, 8. Juni eine Exkursion mit den Wolfurter Experten Max Albrecht und Alwin Schönenberger statt. Dabei können Sie diesen eindrucksvollen Teil des Wolfurter Biotopinventars und noch viel Weiteres entdecken. Mittwoch, 8. Juni 2011 Treffpunkt: Gemeinde Wolfurt Abfahrt mit dem Fahrrad um 18:00 Uhr Robert Hasler, Gemeinderat für Umwelt Umwelt 17 FAHRRAD Wettbewerb 2011 Wolfurt macht mit! Die Motivation ist groß: 5.477 Personen sind im Vorjahr mehr als 3,8 Millionen Kilometer geradelt. Beim FAHRRAD WETTBEWERB 2011 wollen Vorarlbergs Gemeinden, Betriebe, Vereine und Schulen dieses tolle Ergebnis abermals übertreffen. Auch unsere Gemeinde macht mit und freut sich auf eine rege Teilnahme unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger. Jeder kann mitmachen und gewinnen Mitmachen kann jeder, der ein Fahrrad hat. Einfach unter www.fahrradwettbewerb.at oder bei der Gemeinde anmelden und losradeln. Alle Teilnehmer, die bis Mitte September mehr als 100 Kilometer sammeln, nehmen an der Verlosung attraktiver Preise teil. Sich und der Umwelt etwas Gutes tun Vorarlberger sind begeisterte Radler. Schon jetzt hat unser Bundesland den höchsten Fahrrad-Anteil in ganz Österreich. Neben dem aktiven Umweltschutz zahlt sich der Umstieg aufs Fahrrad angesichts steigender Treibstoff-Preise aber finanziell aus. Zudem steigert Radfahren das Wohlbefinden und hält fit und jung. Wer beim FAHRRAD WETTBEWERB 2011 mitmacht, ist also auf jeden Fall ein Gewinner! Umsatteln im Alltag Im Mittelpunkt steht die Freude am Radfahren im Alltag. Ob zur Arbeit, zum Einkaufen oder für die kurzen Wege zwischendurch: Das Rad ist in vielen Fällen die praktische, günstige und gesunde Alternative zum Auto. Immerhin ist die Hälfte aller Autofahrten in Vorarlberg kürzer als 5 Kilometer, ein Drittel sogar kürzer als 2,5 Kilometer. Der FAHRRAD WETTBEWERB startete in Wolfurt am 8. April 2011 mit den Wolfurter Rad Tagen. Alle weiteren Informationen gibt’s im Internet unter www.fahrradwettbewerb.at und auf dem Gemeindeamt. 18 Umwelt Brücken bauen - Verbindungen schaffen Radfrühling: Rad Fest und Brückeneröffnung am 7. Mai in Bregenz/Hard Veronika, der Lenz ist da! Auch wenn Sie nicht Veronika heißen, lassen Sie sich vom Frühling anstecken! Schwingen Sie sich auf‘s Fahrrad und feiern Sie mit beim Radfrühlings-Fest. Ganz unter das Motto „Verbindungen schaffen“ stellen die sechs plan-b Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt ihr gemeinsames Fest als Auftakt zum Radfrühling. Am Samstag, 7. Mai, wird die neue Radroute Bregenz-Hard mit der beeindruckenden Radbrücke zwischen Bregenz und Hard eröffnet - und die ganze Radregion feiert mit. Die plan-b-Region setzt damit einen weiteren Mosaikstein für ein attraktives Mobilitätsumfeld auch ohne Auto. Neuigkeiten und Informationen rund um´s Radfahren stehen beim Radfrühling wieder ebenso auf dem Programm wie Unterhaltung für kleine und große Radfahrer/innen. Verschiedene Stationen tragen gern dazu bei. Natürlich wird auch heuer wieder die Sternfahrt per Rad aus den plan-b Gemeinden organisiert. Treffpunkt in Wolfurt beim Cubus ist um 10:00 Uhr. Wer ohne Fahrrad zum Radfrühlingfest eintrifft, kann bei der Fahrradbörse ein geeignetes erwerben: Fahrradbörse: Radverkauf von 11:00 bis 14:00 Uhr Sie haben ein Fahrrad zuviel? Dann bringen Sie es zwischen 9:00 und 10:00 Uhr zu unseren Betreuern bei der Fahrradbörse beim Reitstall in der Achsiedlungsstraße nach Bregenz. Wenn sich ein Käufer findet, wird es für Sie verkauft! Sie haben ein Fahrrad zu wenig? Dann kommen Sie zwischen 11:00 und 14:00 Uhr zur plan-b Fahrradbörse. Sie werden staunen, wie groß die Auswahl ist! 10 % des Verkaufserlöses werden auch heuer wieder einem guten Zweck zukommen. plan-b: Bewusste Wege von A nach B Die sechs plan-b Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt haben sich mit dem gemeinsamen regionalen MobilitätsmanagementProjekt zum Ziel gesetzt, mehr Bewusstsein und mehr Möglichkeiten für bewusste Mobilität zu schaffen. Dieses Projekt wird vom Land Vorarlberg und im Rahmen des klima:aktiv mobil Förderungsprogramms aus Mitteln des Klima- und Energiefonds als Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz im Verkehr gefördert. www.mobilplanb.at Robert Hasler, Gemeinderat für Mobilität und Umwelt Umwelt 19 Plan mit Rad - Fahrradparken leicht gemacht Ein attraktives Angebot für alle Veranstalter, die bewusst auf Gäste mit Fahrrad setzen. &gt; Sie planen eine kleinere oder größere Veranstaltung und haben schon darüber nachgedacht, Ihren Besucherinnen und Besuchern einen besonderen Service zu bieten? &gt; Als Verein bzw. Veranstalter liegt es Ihnen am Herzen, Ihre Gäste zu motivieren, mit dem Rad zu kommen? &gt; Sie haben sich schon oft darüber gewundert, dass Fahrräder rund um den Festbereich verstreut an Zäunen stehen? Das möchten Sie besser machen. Die plan-b Gemeinden bieten allen Groß- und Kleinveranstaltern den radpark an eine mobile Radabstellanlage zum Ausleihen. Das Komplettangebot zum Fahrradparken wurde bereits im letzten Jahr intensiv genutzt und von den Besucherinnen und Besuchern sehr geschätzt. Die mobile Abstellanlage für 4 bis 240 Fahrräder enthält klappbare Module, die leicht aufzustellen und zu transportieren sind. Zusätzlich werden Transparente und Schilder für das Leitsystem und die Kennzeichnung vor Ort angeboten. Als Veranstalter können Sie den gewünschten Bedarf einfach und kostenlos reservieren und werden auch bei der Situierung und Planung betreut. Zusätzliche Services wie Transport, Aufstellung und Betreuung bis hin zur Ausweitung als Radgarderobe lassen sich über Integra buchen. Kontakt plan-b radpark: Harald Thaler, Integra gem. GmbH Tel.: 05574 54254-50 E-Mail: harald.thaler@integra.or.at Termine und weitere Informationen rund um den radpark und plan-b www.mobilplanb.at Der radpark ist eine Aktion der plan b Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt und wurde mit Unterstützung durch das Land Vorarlberg und den Österreichischen Klima- und Energiefonds realisiert. Robert Hasler, Gemeinderat für Mobilität und Umwelt Das ehemalige Sonnenstudio „Solaris“ wurde am 6. Februar 2011 neu eröffnet. Wir laden Sie alle sehr herzlich auf eine „Auszeit“ in Wolfurt, Unterlinden 5, ein. Das Bräunungsstudio beinhaltet nun auch einen eigenen JeansShop und befindet sich im 1. Stock beim Schlecker. Wir freuen uns auf Ihren Besuch Margit König und ihr Team Unterlinden 5 (Schlecker 2. Stock) Tel.: 05574 84797 20 Umwelt/Wirtschaft
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Wolfurt 2012 01 Frü... Wolfurt 21.03.2012 19.11.2012, 18:25 wolfurt FRÜHLING 2012 Blick ins Gemeindegeschehen Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Nach einem über weite Strecken kalten Winter freuen wir uns alle auf die wärmere Jahreszeit. Man begegnet sich wieder bei der Gartenarbeit oder fachsimpelt über die anstehende Baumpflege. Die Menschen genießen die Sonne und nützen die Zeit für ein gemütliches „Schwätzchen“ mit den Nachbarn. Das Frühjahr ist aber auch die Zeit, wieder das Fahrrad aus der Garage zu holen. Die steigenden Treibstoffpreise sollten uns zusätzlich motivieren, unsere täglichen Wege mit dem Drahtesel, zu Fuß oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu bewältigen. Sie schonen damit nicht nur die Umwelt, sondern steigern damit Ihr körperliches Wohlbefinden. Die Gemeindevertretung hat sich zum Ziel gesetzt, die Fuß- und Radwege sukzessive zu verbessern. So sind in diesem Jahr erhebliche Mittel in dieser Budgetposition reserviert. Auch das Land Vorarlberg beteiligt sich wesentlich an der Finanzierung durch Förderungen aus dem Landesradroutenkonzept. Baugrundlagenbestimmung für die „Obere Straße“ Seit mehr als 25 Jahren sind die Gemeindeverantwortlichen bestrebt den einzigartigen Ensemblecharakter der Oberen Straße (Bregenzer Straße, Kirchstraße, Hofsteigstraße), der auch bereits Eingang in die Fachliteratur gefunden hat (zB DI Johann Peer), zu erhalten und zu stärken. Während die Erhaltung dieses Charakters in der Vergangenheit durch Verhandlungen - vor allem mit Unterstützung des Gestaltungsbeirates - mit Bauwerbern für Um- und Neubauten versucht wurde zu sichern, ist nun eine rechtliche Absicherung durch die Erlassung einer Verordnung nach § 3 Abs 2 BauG erfolgt. Es ist daher nun erforderlich, dass LiegenschaftsbesitzerInnen bei Neu und Umbauten vor Planungsbeginn bei uns im Rathaus eine entsprechende Baugrundlagenbestimmung einzuholen haben. Diese Regelung bringt Vorteile für Bauherren und die Mitarbeiter im Bauamt. Einerseits kennen die Bauwilligen die Rahmenbedingungen wie zB Baulinie, Baugrenze, Höhenlage, Dachform etc. und können bei der Planung diese entsprechend berücksichtigen. Andererseits ist der Handlungsrahmen für die Gemeindebediensteten klar geregelt. In den nächsten Monaten wird der Gestaltungsbeirat „Leitlinien“, die sich nicht nur auf die Objekte an der „Oberen Straße“, sondern auch auf den Straßenraum beziehen, Neuer Belag für Radweg an der Ach Vor einigen Jahren wurde der Fahrradweg an der Ach - von der Fa. Rädler bis zum Beachplatz - erneuert. Im Mai wird nun das restliche Teilstück auf dem Achdamm bis zur Lauteracher Ortsgrenze in Angriff genommen. Die ca. 1 km lange Strecke bekommt auf eine Breite von 3 Metern einen neuen Makadambelag. Dieser neuartige Belag ist wasserdurchlässig und sehr strapazierfähig. Er hat ähnliche Qualitäten wie Asphalt, ist aber wesentlich naturnaher und daher für Radfahrer und Fußgänger gleichermaßen angenehm zu nutzen. Es freut mich, dass diese beliebte Freizeitroute damit an Qualität gewinnt und den heutigen Anforderungen gerecht werden wird. Die Arbeiten werden ca. eine Woche dauern. In dieser Zeit muss der Weg gesperrt werden. Ich bitte Sie jetzt schon um Ihr Verständnis. Die Herstellungskosten betragen ca. EUR 50.000,- und werden durch das Land mit 50% gestützt. 2 Aus dem Rathaus entwickeln. Diese werden in Zukunft als Basis für die Baugrundlagenbestimmung herangezogen. Ich bin sicher, dass es mit Hilfe der Bauwerber gelingen wird, das Juwel „Obere Straße“ zu erhalten, ja noch zu verbessern. Ich bedanke mich bei den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern heute schon für ihr Verständnis und ihre Mitarbeit. Hundehaltung bedeutet auch Pflichten! Viele Wolfurterinnen und Wolfurter sind stolze Hundebesitzer. Sie haben nicht nur viel Freude mit ihren Hunden, sondern sind sich auch über die Verantwortung für ihre geliebten Vierbeiner bewusst. Sie führen ihre Hunde an der Leine, bzw. rufen sie „bei Fuß“, wenn sie beim Spazierengehen anderen Menschen begegnen. Auch werden die von der Gemeinde kostenlos zu Verfügung gestellten Hundesäcken ordnungsgemäß entsorgt. Diesen Hundehalterinnen und Hundehaltern gebührt mein aufrichtiger Dank. Leider gibt es auch welche, die sich nicht an die Spielregeln halten, die ihre Hunde überall ihr Geschäft erledigen lassen, bzw. die Hundesäckchen in der nächsten Wiese entsorgen. Wir stellen fest, dass viele ihre Hunde nicht bei der Gemeinde anmelden. Dies ist gesetzlich vorgeschrieben, zumal die Gebühren in Wolfurt sehr gering sind und damit die Infrastruktur (Hundesäckchen und -stationen etc.) finanziert wird. Für solche Praktiken habe ich überhaupt kein Verständnis. Ich richte daher meinen Aufruf an jene, die ihren bürgerlichen Pflichten diesbezüglich noch nicht nachgekommen sind. Nur wenn wir alle unseren Beitrag leisten, gibt es ein friedliches und harmonisches Miteinander, ohne dass wir weitere Vorschriften und Maßnahmen veranlassen müssen. Ich bedanke mich für Ihre Mitarbeit und wünsche Ihnen noch viel Freude mit ihren Vierbeinern. Spiel- und Freiraumkonzept - Terminankündigung Das letzte Jahr stand unter anderem im Zeichen des Spiel- und Freiraumkonzeptes. Unter großer Beteiligung von Jugendlichen, der Kindergärtler und Schüler wurden Spiel- und Lieblingsorte festgehalten und neu entdeckt. In Wolfurt sollen sich Kinder, Jugendliche und die Familien wohl fühlen! Am Weltspieltag, dem 28. Mai 2012 (Pfingstmontag), wird das Wolfurter Spiel- und Freiraumkonzept vorgestellt. Einen ganzen fröhlichen Tag lang sollen mit möglichst vielen verschiedenen Aktionen und Kinder-Familien-Straßenfesten (siehe Seite 43 ) neue und alte Spiel- und Aufenthaltsorte erlebt werden. Dabei hoffen wir auf die rege Beteiligung der Bevölkerung - Informationen gibt es im Rathaus/Bürgerservice oder bei Angelika Moosbrugger, Tel. 0664/4672441. Eröffnung Geschiebesperre Rickenbach Seit jeher ist Rickenbach der am stärksten vom Hochwasser gefährdetste Ortsteil unserer Marktgemeinde. Mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von ca. EUR 1,3 Mio. - Anteil der Gemeinde Wolfurt annähernd EUR 300.000,- wurde oberhalb der Gunz-Mühle durch die Wild- und Lawinenverbauung eine gewaltige Geschiebesperre errichtet. Unsere Rickenbacher Bürgerinnen und Bürger sollten nun auch bei Starkniederschlägen wieder ruhig schlafen können. Die Geschiebesperre wird im Rahmen eines kleinen Dorffestes am Sonntag, den 3. Juni 2012, feierlich eröffnet. Nutzen Sie die Möglichkeit, dieses für Wolfurt doch ungewöhnliche Bauwerk zu besichtigen. Wir freuen uns auf Ihren zahlreichen Besuch. Eine entsprechende Information erfolgt zeitgerecht. Ich freue mich mit Ihnen auf ein schönes Frühjahr! Euer Bürgermeister Christian Natter Aus dem Rathaus 3 Kostenlose Beratung in Grundstücks- und Immobilienangelegenheiten: Richard Richter, der gerichtlich beeideter Ortssachverständige für Immobilien, wird sein Wissen und seine Berufserfahrung den Bürgern und Bürgerinnen kostenlos zu folgenden Beratungsterminen zur Verfügung stellen: Rathaus Wolfurt 18:00 - 20:00 Uhr &gt; Mittwoch, 18. April 2012 &gt; Mittwoch, 30. Mai 2012 Veränderungen im Gewerberegister Eintragungen in das Gewerberegister: Eveline Freter, Hilfestellung zur körperlichen Ausgewogenheit mittels der Methode von Dr. Bach, Wuhrweg 3, EMC GmbH, Unternehmensberatung, Rutzenbergstraße 41, Markus Karg, Gärtner, Grenzstraße 44, Ömer Palta, Gastgewerbe, Dornbirner Straße 5, Inge Brouwer, Hilfestellung zur körperlichen Ausgewogenheit mittels div. Anwendungsmethoden, Flotzbachstraße 3/2, Wilfried Studer, Filmproduktion und Herstellung von Multimediaprodukten, Feldeggstraße 25c, Werner Böhler, Handelsgewerbe, Kirchstraße 33, Sezai Avsar, Handelsgewerbe, Fattweg 7a bergstraße 29, Durmus Yildiz, Güterbeförderung und Dolmetscher, Brühlstraße 25, Kühl Alge Gesellschaft m.b.H. &amp; Co. KG, Erzeugung von Kühlmöbeln und Kühlaggregaten sowie Handelsgewerbe, Bahnhofstraße 4, „rasch4you“ Rackette &amp; Schwendinger OG, Datenverarbeitung und Informationstechnik sowie Handelsgewerbe, Lauteracher Straße 1, Roland Schwendinger, Datenverarbeitung und Informationstechnik, Albert-Loacker-Straße 62c Unternehmensberatung, Geschäftsführer: Mag. Markus Schrentewein, Holzriedstraße 29, MD Getränke GmbH, Handelsgewerbe, Geschäftsführer: Helmut Schmid, Nelkenweg 8, Attensam Meisterfix Hausbetreuung GmbH, Anbieter persönlicher Dienste an nicht öffentlichen Orten, Geschäftsführer: Ing. Oliver Attensam, Holzriedstraße 33 Löschung eines gewerberechtlichen Geschäftsführers: PROFIMED Betriebs GesmbH, Herstellung und Aufbereitung von Medizinprodukten, Geschäftsführer: Kurt Franz Immler, Brühlstraße 17a, DCC Doppelmayr Cable Car GmbH &amp; Co KG, Unternehmensberatung und Cable Car Anlagen für Transport von Personen und Gütern, Geschäftsführer: Ing. Hermann Frühstück, Holzriedstraße 29, DCC Management GmbH, Unternehmensberatung, Geschäftsführer: Ing. Hermann Frühstück, Holzriedstraße 29, Attensam Meisterfix Hausbetreuung GmbH, Anbieter persönlicher Dienste an nicht öffentlichen Orten, Geschäftsführer: Michael Mießgang, Holzriedstraße 33, PROFIMED Vertriebs GesmbH, Herstellung und Großhandel von Arzneimitteln, Geschäftsführer: Kurt Franz Immler, Brühlstraß 17a, MD Getränke GmbH, Handelsgewerbe, Geschäftsführer: Elmar Hermann Schneider, Nelkenweg 8 Verlegung einer Betriebstätte an einen anderen Standort: Viiola Divincova, Personenbetreuung, von Rankweil nach Wolfurt, Kesselstraße 10, Renata Ivanovicova, Personenbetreuung, von St. PeterFreienstein nach Wolfurt, Kesselsiedlung 20, Emilia Kurucova, Personenbetreuung von Lochau nach Wolfurt, Lorenz-Schertler-Straße 18, „COMPACT“ Power Plant Products, Handelsgewerbe, von Bregenz nach Wolfurt, Bahnhofstraße 8a, Stanislav Hrinda, Personenbetreuung, von Bregenz nach Wolfurt, Wälderstraße 3/2, Edita Berillova, Personenbetreuung, von Wolfurt, Lorenz-Schertler-Straße 18 nach Bregenz, Christiane Gliebe, Lebens- und Sozialberaterin, von Wolfurt, Unterlinden 4e nach Dornbirn, Maria Cselenyiova, Personenbetreuung, von Wolfurt, Im Wide 18/1 nach Wolfurt, Achstraße 41/1, Rohner Thomas Zeltverleih GmbH, von Wolfurt, Achstraße 41, nach Wolfurt, Albert-Loacker-Straße 8, Manfred Gasser, Tischler und Handelsgewerbe, von Wolfurt, Schlattweg 7a nach Wolfurt, Kesselstraße 9, Marcel Prasch, Versicherungsagent, von Wolfurt, Konrad-Dopplmayr-Straße 17/2, nach Bludenz, „inet“-logistics GmbH, Datenverarbeitung und Informationstechnik, von Wolfurt, Holzriedstraße 29 nach Dornbirn, Claudia Maria Brunner, Werbegrafikerin, von Schwarzach nach Wolfurt, Rickenbacherstraße 20b, Ludmilla Drefkova, Personenbetreuung, von Wolfurt, Flotzbachstraße 13 nach Hard, Edita Lopuchova, Personenbetreuung, von Wolfurt Kesselstraße 10 nach Steinach Änderungen des Firmenwortlautes: Von Attensam Meisterfix Hausbetreuungs GmbH zu Attensam T / V Hausbetreuung GmbH, Anbieten persönlicher Dienste an nicht öffentlichen Orten, Holzriedstraße 33, von Kühl Alge Gesellschaft m.b.H. &amp; Co. zu Kühl Alge Gesellschaft m.b.H. &amp; Co. KG, Erzeugung von Kühlmöbeln und Kühlaggregaten sowie Handelsgewerbe, Bahnhofstraße 4, von N. Berchtold Gesellschaft m.b.H. zu Berchtold GmbH, Zimmermeister, Wiesenweg 105 Gewerbelöschungen: Mag. Dagmar Friedle-Noventa, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen und Seminaren, Rutzenbergstraße 11, Lucia Hedwig Geiger, Warenpräsentation, Brühlstraße 8, Udo Stimpfl, Handelsgewerbe, Unterhub 1a, Andrea Giesinger, Güterbeförderung mit Kraftfahrzeugen bis 3.500 kg, Kesselstraße 34, Eva Maria Geiger, Warenpräsentation, Dorfweg 10, Karl Ladurner, Baumeister, Bregenzer Straße 14a, Yvon del Valle Gomez, Handelsgewerbe, Engerrütte 18, Thomas Feuerbacher, Güterbeförderung mit Kraftfahrzeugen, Bützestraße 24, Mürfet Yilmaz, Vermittlung von Kunden zu Buchmachern / Wettbüros, Achstraße 2, Melanie Schmuck, MSc, Warenpräsentation, Rutzen- Bestellung eines gewerberechtlichen Geschäftführers: PROFIMED Betriebs GesmbH, Herstellung und Aufbereitung von Medizinprodukten, Geschäftsführer: Bernd Immler, Brühlstraße 17a, DCC Doppelmayr Cable Car GmbH &amp; Co KG, Unternehmensberatung und Cable Car Anlagen für Transport von Personen und Gütern, Geschäftsführer: Mag. Markus Schrentewein, Holzriedstraße 29, DCC Management GmbH, 4 Aus dem Rathaus Die kostenlosen Beratungs-Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren werden von der Wolfurter Bevölkerung gerne in Anspruch genommen, daher wird dieses Beratungsangebot wie folgt fortgesetzt: ___________________________________ Kostenlose Sprechstunden von Rechtsanwälten und Auszahlung Heizkostenzuschuss Marktgemeinde Notaren Wolfurt 2007 / 2008 139 Antragsteller à € 208,= Gesamt € 28.704,__________________________________ Fundamt Fundgegenstände und Fahrräder, welche im 1. Quartal 2012 im Fundamt abgegeben wurden: diverse Schlüssel Ebenfalls wurden diverse Fahrräder abgegeben, die während der Amtsstunden beim Gemeindeamt Wolfurt, Fundamt (Tel.-Nr.: 05574/6840-10, Fax: 6840-810, E-Mail: angelika.koeb@wolfurt.at) besichtigt und an den rechtmäßigen Besitzer ausgefolgt werden können. Direkte Informationen finden Sie auch im Internet unter www.fundinfo.at Angelika Köb 2008 / 2009 278 Antragsteller à € 250,= Gesamt € 69.500,__________________________________ Sprechstunden Rechtsanwälte von 18:00 - 20:00 Uhr Mittwoch, 02. Mai 2012, Dr. Claus Brändle Mittwoch, 06. Juni 2012, Dr. Nikolaus Schertler Mittwoch, 04. Juli 2012, Dr. Wolfgang Hirsch ___________________________________ 2009 / 2010 267 Antragsteller à € 250,= Gesamt € 66.750,__________________________________ 2010 / 2011 236 Antragsteller à € 250,= Gesamt € 59.000,__________________________________ Bürgermeister- bzw. Wohnungssprechstunden Die Sprechstunden finden jeweils im Rathaus Wolfurt statt. __________________________________ Sprechstunden Notar von 18:00 - 19:00 Uhr Mittwoch, 16. Mai 2012, Dr. E. Michel ___________________________________ 2011 / 2012 253 Antragsteller à € 250,= Gesamt € 63.250,Stefan Fischer, Leiter Bürgerservice Die Sprechstunden finden jeweils im Rathaus Wolfurt statt. ___________________________________ Sprechstunden von Bürgermeister Christian Natter von 18:00 - 19:30 Uhr Mittwoch, 18. April Mittwoch, 02. Mai (Achtung verkürzte Sprechstunde von 18:00 – 19:00 Uhr) Mittwoch, 16. Mai Mittwoch, 30. Mai Mittwoch, 13. Juni Mittwoch, 27. Juni __________________________________ Notariatsverteilung bei Todesfällen Zur Abwicklung der Verlassenschaften nach Todesfällen von Familienangehörigen wurden vom Bezirksgericht Bregenz die Notare für folgende Termine nominiert: ___________________________________ Vorinformation zu Vermessungsarbeiten Auch dieses Jahr werden in unserem Gemeindegebiet im Zuge der jährlichen GIS-Nachführung wieder div. Neubauten, Zubauten und Veränderungen bei Gebäuden vermessen. Früher wurden diese Vermessungsarbeiten von den VKW durchgeführt. Auf Wunsch der Vorarlberger Landesregierung werden die Vermessungsarbeiten an Privatunternehmen mittels Ausschreibung vergeben. Voraussichtlich wird im April – Juni mit den Arbeiten begonnen. Wir bitten die Bevölkerung um Unterstützung und Verständnis, da meistens auf Privatgrund Zutritt gewährt werden muss. Todesfälle jeweils Dr. Nikolaus Ender Jänner, Juni und 01.11. - 12.11. Dr. Ivo Fussenegger Februar, Juli und 13.11. - 26.11. Dr. Richard Huter März, August und 27.11. - 07.12. Dr. E. Michel April, September und 08.12. - 20.12. Dr. Kurt Zimmermann Mai, Oktober und 21.12. - 31.12. Wohnungssprechstunden von Gemeinderätin Elisabeth Fischer von 18:00 - 19:30 Uhr Mittwoch, 28. März Mittwoch, 11. April Mittwoch, 25. April Mittwoch, 09. Mai Mittwoch, 23. Mai Mittwoch, 06. Juni Mittwoch, 20. Juni __________________________________ Wir bitten um Verständnis, dass in den Osterferien (31.03. - 10.04.2012) keine Sprechstunden stattfinden. Aus dem Rathaus 5 Wissenswertes ab 2012 Pensionsanpassung: Die Pensionen bis brutto € 3.300,- wurden für das Jahr 2012 um 2,7% erhöht. Pensionen mit einem Stichtag im Jahre 2011 werden erst 2013 angepasst. Mindestsicherung: Wenn Menschen in eine finanzielle Notlage geraten und ihren Bedarf an „Kernleistungen“ mit ihrem Einkommen bzw. Vermögen nicht mehr abdecken können, unterstützen das Land Vorarlberg und die Gemeinden diese mit einer Mindestsicherung. Unter Kernleistungen sind zu verstehen: &gt; Lebensunterhalt (Nahrung, Bekleidung, Körperpflege, Hausrat, Heizung, Strom und weitere persönliche Bedürfnisse) &gt; Wohnen (Miete, Betriebskosten) &gt; Schutz bei Krankheit, Schwangerschaft und Entbindung (Krankenversicherung) &gt; Übernahme der Unterkunfts- und Verpflegskosten in Alten- bzw. Seniorenheimen &gt; Bestattung Richtsätze für Ausgleichszulage: Pensionist(in), alleinstehend € 814,82 Familienrichtsatz € 1.221,68 Erhöhungsbetrag pro Kind € 125,72 Familienzuschuss: Der Familienzuschuss des Landes steht für die Wertschätzung der Familie, die finanzielle Entlastung wie der Wahlmöglichkeit zwischen beruflichem Wiedereinstieg und Familienarbeit. Der Familienzuschuss liegt monatlich zwischen € 44,90 und € 459,20, je nach dem sogenannten gewichteten „Pro-KopfEinkommen“ der Familie. Das heißt, die Höhe des Zuschusses richtet sich nach dem Familien-Nettoeinkommen und der Zahl der Familienmitglieder. Pflegegeld: Mit dem Pflegegeldreformgesetz 2012 wurde die Gesetzgebung- und Vollziehungskompetenz von den Bundesländern an den Bund übertragen, was bedeutet, dass Bezieher(innen) eines Landespflegegeldes in den Zuständigkeitsbereich der Pensionsversicherungsanstalt bzw. der Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter wechseln. Das Pflegegeld wird unabhängig vom jeweiligen Einkommen und Vermögen bezahlt. &gt; Stufe 1 € 154,20 &gt; Stufe 5 € 902,30 &gt; Stufe 2 € 284,30 &gt; Stufe 6 € 1.260,00 &gt; Stufe 3 € 442,90 &gt; Stufe 7 € 1.655,80 &gt; Stufe 4 € 664,30 Zuschuss zum Pflegegeld bei ambulanter Pflege: Rezeptgebührenbefreiung: Die Rezeptgebühr beträgt derzeit € 5,15 pro Medikament. Bezieher von Ausgleichszulage sind von der Rezeptgebühr befreit. Für alle Versicherten wird die jährliche Rezeptgebührenbelastung automatisch mit 2% des Nettoeinkommens begrenzt. Bezieher(innen) eines Pflegegeldes der Stufen 5, 6 oder 7, die überwiegend zu Hause von Angehörigen oder Nachbarn gepflegt werden, erhalten weiter vom Land einen Zuschuss zum Pflegegeld von monatlich € 100,00, welcher zwölf Mal jährlich ausbezahlt wird. Weiterversicherung für pflegende Angehörige: Personen, die unter erheblicher Beanspruchung ihrer Arbeitskraft in häuslicher Umgebung eine(n) nahe(n) Angehörige(n) mit Anspruch auf Pflegegeld ab der Stufe 3 pflegen, können sich kostenfrei in der Pensionsversicherung weiterversichern. Stefan Fischer, Leiter Bürgerservice 6 Aus dem Rathaus Dienstjubiläen bei der Gemeinde Anlässlich der Weihnachtsfeier 2011 konnten zwei langjährige Gemeindebedienstete die Gratulationen zum 25-jährigen bzw. 30-jährigen Dienstjubiläum entgegennehmen: Margot Meusburger beendete 1977 ihre Ausbildung am Institut St. Josef mit Auszeichnung. Gleich nach der Schule übernahm sie die Leitung des Kindergartens Strohdorf, bis sie nach der Geburt ihres Sohnes im Jahr 1982 aus dem Beruf ausschied. Im Zuge der Umstellung vom Schicht- zum Regelkindergarten trat Margot Meusburger 1991 wieder in den Gemeindedienst ein und übernahm halbtägig die Leitung einer Gruppe am Kindergarten Bütze. Nach dem Wechsel in den damals neuen Kindergarten Dorf übernahm sie 1998 dessen Leitung, die sie bis 2009 ausübte. Über eigenen Wunsch gab sie die Leitung ab. Neben ihrer Tätigkeit im Kindergarten ist Margot eine nicht wegzudenkende Stütze des Spielzeugmuseums. Bereits auf 30 Jahre im öffentlichen Dienst kann Peter Wagner als Schulwart an der Volksschule Mähdle zurückblicken. Im Jahr 1981 kam Peter Wagner zur Marktgemeinde Wolfurt und ist seit damals ununterbrochen als Schulwart an der Volksschule Mähdle tätig. Neben unzähligen Schülern hat er nun auch mehrere Lehrer- und auch Direktorengenerationen miterlebt. Eine ganz besondere Herausforderung war sicherlich die Sanierung der Mähdleschule. Im Zuge der darauf folgenden Neuorganisation übernahm Peter Wagner auch die Betreuung des Feuerwehrhauses, des Kindergartens Rickenbach und mehrerer anderer Lokalitäten. Auch diese sicherlich nicht leichte Umstellung hat Peter Wagner mit Bravour gemeistert. Bürgermeister Christian Natter bedankte sich bei den Geehrten für die Betriebstreue und wünschte ihnen weiterhin viel Erfolg bei ihrer Arbeit zum Wohle der Bevölkerung. Aktuelle Zahlen aus dem Rathaus 2007 2008 2009 2010 2011 _________________________________________________________________________________________________________________ Gemeldete Personen (inkl. weiterem WS) 8373 8378 8362 8374 8510 _________________________________________________________________________________________________________________ Geburten gesamt 92 80 81 87 89 _________________________________________________________________________________________________________________ davon Österreicher 82 75 68 80 78 _________________________________________________________________________________________________________________ davon Ausländer 10 5 13 7 11 _________________________________________________________________________________________________________________ Sterbefälle gesamt 54 60 55 52 57 _________________________________________________________________________________________________________________ Eheschließungen 17 39 31 38 24 _________________________________________________________________________________________________________________ Aus dem Rathaus 7 Bautätigkeiten 2011 2010 2009 2008 2007 _________________________________________________________________________________________________________________ 19 12 16 22 Einfamilienhäuser Neubauten 12 5 2 1 3 1 Mehrfamilienhäuser 1 2 4 2 2 Betriebsgebäude _________________________________________________________________________________________________________________ Zu- und Umbauten Sonstige Bescheide 47 36 31 17 11 Wohnhauszu- und -umbauten 6 3 4 9 11 Betriebsgebäudeum- und -zubauten _________________________________________________________________________________________________________________ 21 13 22 19 24 40 3 24 21 23 19 22 144 5 15 12 29 12 36 78 7 22 24 34 24 28 20 1 17 32 25 23 37 17 2 Grundteilungen Kanalanschlussbescheide Kanalbeitragsbescheide Wasseranschluss - Mitteilungen Wasseranschlussbeitragsbescheide Althaussanierungsanträge Schallschutzfenster Haben Sie für Ihren Urlaub bereits einen gültigen Reisepass? So kommen Sie zu Ihrem neuen Reisepass bzw. Personalausweis: &gt; Beantragen Sie - wem Sie Ihren Hauptwohnsitz in Wolfurt haben - bei der Bürgerservicestelle zeitgerecht Ihren Reisepass bzw. Personalausweis. &gt; Für die Erstausstellung eines Reisepasses bzw. Personalausweises bringen Sie bitte folgende Urkunden mit: &gt; Geburtsurkunde &gt; Staatsbürgerschaftsnachweis &gt; Heiratsurkunde &gt; Für minderjähr. Kinder aus geschiedener Ehe - Obsorgebeschluss und Scheidungsurteil mit Rechtskraftsdatum &gt; Für minderjähr. Kinder - muss ein Elternteil als gesetzl. Vertreter mitkommen und einen Reisepass vorlegen. &gt; Foto vom Fotografen (darf nicht älter als 6 Monate sein) Diese Unterlagen - ausgenommen aktuelles Foto, Reisepass - sind nicht erforderlich, falls Sie im Besitzes eines Reisepasses sind, welcher nicht länger als 5 Jahre abgelaufen ist. Bei jedem Grenzübertritt wird ein Reisedokument benötigt. Dies gilt auch bei Reisen in Schengen-Staaten und auch bei kurzen Fahrten ins Ausland. Reisedokument ist der Reisepass oder bei Reisen innerhalb der EU auch ein gültiger Personalausweis. Es wird empfohlen, für Kinder einen eigenen Reisepass anfertigen zu lassen, da immer mehr Staaten die Eintragung des Kindes im Reisepass der Eltern für eine Einreise nicht mehr akzeptieren. Beachten Sie dazu bitte die Einreisebestimmungen des jeweiligen Landes (siehe Internet www.bmaa.gv.at). Wird für das Kind ein eigener Reisepass ausgestellt, so sind alle Pässe, in denen das Kind eingetragen ist, der Behörde zur Streichung der Kindermiteintragung vorzulegen. Miteingetragene Kinder dürfen nur mit der Person aus- und einreisen, in deren Reisepass sie eingetragen sind. Bei Auslandsreisen mit anderen Begleitpersonen als den Pflege- und Erziehungsberechtigten ist ein eigener Reisepass erforderlich. Achtung Änderung - Miteintragung von Kindern nur mehr bis 15. Juni 2012 gültig. Bereits seit 15. Juni 2009 sind Kindermiteintragungen im Pass der Eltern nicht mehr möglich. Vorher gemachte Eintragungen gelten nur mehr bis 15. Juni 2012. Jedes Kind braucht daher verpflichtend seinen eigenen Reisepass als Reisedokument. Auch wenn der Pass der Eltern noch länger gültig ist. Die Gültigkeit des Reisepasses der Eltern - mit der Kindermiteintragung - bleibt davon unberührt. Er gilt weiter bis zum darin gedruckten Ablaufdatum. 8 Aus dem Rathaus 2011 2010 2009 2008 2007 _________________________________________________________________________________________________________________ Sonstige Bewilligungen: _________________________________________________________________________________________________________________ 13 49 49 1 8 0 1 0 59 71 20 11 49 76 8 9 0 11 3 27 79 32 13 43 100 1 9 1 5 11 24 80 24 16 49 126 4 13 2 2 6 18 52 16 22 53 66 13 0 1 8 13 32 58 Planabweichungen Mängelbescheide (Benützungsbewilligungen) Sonstige Bauwerke/Bescheide Einstellung von Baumaßnahmen Bauanzeigen/Baufreigabebescheide Heizungsbewilligungen Abbruchbewilligungen bzw. Anzeigen Werbe- und Hinweistafeln Solaranlagen bzw. Fotovoltaikanlagen (werden inzwischen häufig zusammen mit der Neubaubewilligung und der Rest ebenfalls mittels Freigabebescheid erledigt) Urgenzen von Bescheidauflagen Urgenz von Fertigstellungsmeldungen Gemeindebudget 2012 Das Budget für das Jahr 2012 wurde am 25.01.2012 in der Höhe von EUR 21,17 Mio. (Vorjahr EUR 19,55 Mio.) einstimmig von der Gemeindevertretung beschlossen. Die leichte Erholung der wirtschaftlichen Situation lässt eine bessere Einnahmen-Situation erwarten, was uns in der Umsetzung von verschiedenen Projekten entgegenkommt. So beträgt das Investitionsvolumen in diesem Jahr beinahe € 5 Mio. Alleine in die Verbesserung der Hochwassersituation werden 2012 fast € 2.2 Mio. investiert. Schuldenstand Durch den bewussten Umgang mit den zur Verfügung stehenden Mitteln ist es auch heuer nicht notwendig, neue Darlehen aufzunehmen. Die Rückzahlungen im laufenden Jahr belaufen sich auf ca. € 230.000,- und reduzieren unseren Schuldenstand auf € 1,19 Mio. Die Pro-Kopf Verschuldung beträgt dann ca. € 145,-- und zählt zu einer der Niedrigsten im Lande. Beiträge an das Land 2.078.600,-- € 1.260.500,-- € 880.000,-- € 93.100,-- € Sozialhilfe-Umlage Landesumlage Spitalbeiträge für Wolfurter Bürgerinnen und Bürger Beitrag für Wohnbauförderung Gebühren und Abgaben Im Jahr 2012 hat es für die Marktgemeinde Wolfurt keine Gebührenerhöhung gegeben, da wir stets bemüht sind, die Tarife für unsere Bürger so niedrig wie möglich zu halten. Die Gebühren in Wolfurt zählen, im Vergleich zu anderen Gemeinden, immer noch zu den Günstigsten. Die wesentlichsten Aufwändungen: 2.189.900,-- € 635.000,-- € 545.000,-- € 489.500,-- € 444.400,-- € 311.900,-- € 100.000,-- € Hochwasserschutzbau Wasser- und Kanalnetz Hockeyhalle Straßenbau Förderung Landbus Direkte Vereinsförderung Konzept Strohdorfareal Bürgermeister Christian Natter, Finanzreferent Aus dem Rathaus 9 Hockeyarena an der Ach Nach langer, mehrjähriger Vorarbeit und Planung gab die Gemeindevertretung im vergangenen Dezember grünes Licht für den Bau der Rollhockeyhalle an der Ach. Die neue Halle ist ein lang gehegter Wunsch der beiden Wolfurter Hockeyvereine, dem Rollhockeyclub Wolfurt und den Wolfurt Walkers. Beide Vereine spielen in Österreich und der Schweiz in den höchsten Ligen und sind auch auf der europäischen Ebene vertreten. Die neue Sportstätte wird einen sportlichen Qualitätszuwachs bringen und ermöglicht nicht nur den Kampfmannschaften einen ganzjährigen Spielund Trainingsbetrieb. Auch der ausgezeichneten Nachwuchsarbeit beider Vereine kommt sie sehr zugute. Nachdem die letzten Hürden (Landschaftsschutz, Österr. Institut für Schul- und Sportstättenbau), aber auch Probleme mit der Bodenbeschaffenheit für die Fundamente abgeklärt wurden, konnte mit dem Bau der Halle nun doch endlich gestartet werden. Die neue Halle, eine statisch herausfordernde Drei-Gelenks-Bogenkonstruktion, wird von der Firma Holzbautechnik Sohm und der Baufirma Moosbrugger errichtet. Der Bau wird begleitet von Baumeister Thomas Fohn und Alexander Wohlmuth vom Bauamt in der Gemeinde. Bereits nach dem offiziellen Spatenstich am Aschermittwoch wurde umgehend mit den Bauarbeiten angefangen. Nach dem Errichten der Fundamente und den Asphaltierungsarbeiten wird mit der Holzleimbinderkonstruktion begonnen. Wenn es die Witterung zulässt, sollte aufgrund des erstellten Bauzeitplans die Halle bis im Mai errichtet sein. Beide Vereine werden dann den Innenausbau der Halle (Boden, Banden, Tribüne, Zusatzelektrik und Spielerbänke) finanzieren bzw. in Eigenregie bewerkstelligen. In das Projekt werden insgesamt 600.000,Euro investiert, wobei die Gemeinde mit 450.000,- Euro den Löwenanteil übernimmt. Der Restbetrag wird durch Förderungen und Eigenleistungen der Vereine abgedeckt. Mit einer entsprechenden Eröffnungsfeier im Frühsommer, der Termin wird noch abgestimmt, wird die neue Sportstätte feierlich eingeweiht und den beiden Hockeyvereinen offiziell übergeben. Hans Fetz, Gemeinderat für Infrastruktur und Sport 10 Gemeindepanorama Seniorenheim Wolfurt Wechsel der Pflegedienstleitung im Seniorenheim Am 15.12.2011 wurde unsere langjährige Pflegedienstleitung, Frau Birgit Richter, in Anwesenheit von Bgm. Christian Natter, GR Elisabeth Fischer und zahlreicher Mitarbeiter im Rahmen eines kleinen Festes in die Pension verabschiedet. Frau Richter hatte die Pflegedienstleitung im Seniorenheim seit 11 Jahren inne und hat das Heim in dieser Zeit auf einen erfolgreichen Kurs gebracht. So waren wir u.a. das erste Haus in Europa, welches die Zertifizierung für das ”Psychobiographische Pflegemodell nach Prof. Erwin Böhm” für das gesamte Haus und nicht nur für einzelne Teilbereiche erreicht hat. Außerdem wurde das Seniorenwohnheim Kennelbach unter der Leitung von Frau Richter zu einer wertvollen Stütze für unsere Klienten, als auch für die Gemeinden Kennelbach und Wolfurt, sowie unsere Sozialdienste Wolfurt gGmbH. Dies sind nur zwei Aufzählungen der Tätigkeiten von Frau Richter viele hat sie positiv erledigt. Wir wünschen Frau Richter für ihren neuen Lebensabschnitt alles erdenklich Gute! Zu ihrer Nachfolgerin wurde DGKS Gerda D’hondt bestellt. Gerda D’hondt war seit 2005 Stationsleitung im Wohnbereich OG und seit 2008 stv. Pflegedienstleitung, kennt also unser Haus, unser Pflegemodell und sowohl unsere Bewohner/innen als auch unsere Mitarbeiter/innen. Wir wünschen Gerda D´hondt viel Kraft, Energie und Liebe in ihrem neuen Aufgabenbereich. wobei auch heuer wieder ein fehlerloser Aufbau präsentiert wurde. Aufgestellt wurde dieses Meisterwerk wie gewohnt in perfekter Manier von Klettels Toni, Feuerstein Michel und Schwärzler Edwin. Organisiert wurde dies vom Obmann der Funkenzunft, Harald Greber, und das Feuerwerk wurde dankenswerterweise von Gerold Pointner als Spende zur Verfügung gestellt. Unsere BewohnerInnen waren schon alle versammelt, als pünktlich um 16:45 Uhr der Funken entzündet wurde. Speziell freute uns die Anwesenheit unseres Bürgermeisters Christian Natter und unserer GR für Soziales, Elisabeth Fischer, sowie einiger Bediensteten des Rathauses. Bgm. Christian Natter eröffnete den Funken, der wie üblich von ehrenamtlichen Musikern/innen umrahmt wurde. Unsere Küche präsentierte ausgezeichnete Funkenküchle, Funkenschübling sowie Glühwein, insgesamt waren ca. 150 Personen anwesend. Um ca. 17:45 Uhr wurde das Feuerwerk zur Freude aller Anwesenden angezündet. Ich darf mich namens unserer BewohnerInnen bei den Mitwirkenden der Rickenbacher Funkenzunft, der Feuerwehr Wolfurt sowie Gerold Pointner herzlich für ihre Arbeit zum Wohle unserer BewohnerInnen bedanken. Mag. Erich Gruber, Geschäftsführer Sozialdienste „Gumpiger Donnerstag“ im Seniorenheim Am 16. Februar 2012 war es wieder einmal so weit: die „Wolfurter Läbbe“ beehrten unser Seniorenheim und veranstalteten das mittlerweile schon zur Institution gewordene Kaffeekränzchen, wobei sie unsere Bewohner/innen mit Musik, Speis’ und Trank verwöhnten. Heuer wurde dieses Fest mit einer tollen Gesangseinlage (alte „Gassenhauer“) der MS Wolfurt unter der Leitung von Hubert Sinz umrahmt. Außerdem wurde kräftig das Tanzbein zur Musik von „Oskar“ geschwungen. Den „Läbbe“ mit ihrem Chef Hans-Peter Mathis an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die Abwechslung und die schönen Stunden, die sie unseren Bewohner/Innen bereitet haben. „Funken“ im Seniorenheim Am 24. Februar 2012 fand zum siebten Mal unser „Funken“ im Seniorenheim statt. Wie immer errichtete die „Rickenbacher Funkenzunft“ einen Funken bei uns im Garten, Gemeindepanorama 11 Kundmachung - Jagdvollversammlung Einladung zur 24. Vollversammlung der Genossenschaftsjagd Wolfurt Die Vollversammlung 2012 der Genossenschaftsjagd Wolfurt wird gemäß § 4 der Genossenschaftssatzungen auf Dienstag, 08. Mai 2012, um 19:00 Uhr, im Gasthaus „Adler“ einberufen. Tagesordnung: 1. Mitteilungen __________________________________________________________________________ 2. Vorlage der Jahresrechnung 2011/2012 und Verwendung des Jagdpachtertrages __________________________________________________________________________ 3. Bestellung von Rechnungsprüfern __________________________________________________________________________ 4. Genehmigung der Verhandlungsschrift der 23. Vollversammlung vom 17.05.2011 __________________________________________________________________________ 5. Allfälliges Hinweis: Ist die Vollversammlung zum festgesetzten Zeitpunkt nicht beschlussfähig, so wird sie nach Ablauf einer halben Stunde bei unveränderter Tagesordnung ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder und der auf die Mitglieder entfallenden Stimmen beschlussfähig. Bürgermeister Christian Natter „Rätscho“ in Rickenbach - ein alter Brauch Von Gründonnerstag Abend bis Karsamstag Abend gedenken wir dem Leiden und Tod von Jesus Christus. Er starb am Kreuz und ist drei Tage später auferstanden. In dieser Zeit werden als Gedenkzeichen keine Glocken geläutet. Es heißt, die Glocken seien nach Rom geflogen. Stattdessen gehen die „Rätscher“ durch Rickenbach und ersetzten das Läuten der Glocken. Es darf mit hoher Wahrscheinlichkeit angenommen werden, dass dieser aus dem Mittelalter überlieferte Brauch zwischen 1500 und 1550 hier eingeführt wurde. Seit den 1930er Jahren ist das „Rätscho“ jedenfalls so organisiert, wie wir es in Rickenbach heute noch betreiben. Aus Erzählungen älterer Mitbürger hat unser „Heimatforscher“ Richard Eberle erfahren, dass die Ministranten des Dorfs zu den festgelegten Stunden vor der Kirche „rätschten“, die Ministranten aus Hub und Strohdorf zogen gemeinsam durch ihre Parzellen, und die Rickenbacher durch ihr „Dorf“. So treffen sich auch heuer wieder die „Rätscher-Moatla und Buobo“ mit ihrer eigenen, mitgebrachten „Rätscho“ bei der Kapelle Rickenbach am Gründonnerstag um 18:00 Uhr, um durchs Rickenbacher Dorf zu ziehen. Neue Gesichter sind gerne gesehen! Die „Rätscho“-Zeiten sind: Neue Gesichter sind gerne gesehen! Gründonnerstag: 18:00 Uhr ___________________________________________________________________________ Karfreitag: 06:00, 11:00 und 18:00 Uhr ___________________________________________________________________________ Karsamstag: 06:00 und 11:00 Uhr ___________________________________________________________________________ Die „Rätscho – Moatla und Buabo“ ziehen zu diesen Zeiten jeweils für ca. 1 Stunde durch Rickenbach und verdienen sich so ihren „Rätscher“-Lohn. Alle Spenden und Süßigkeiten des gemeinsamen „Rätscher“-Lohnes werden anschließend unter den „Rätschern“ gerecht aufgeteilt. Peter Pirmin 12 Gemeindepanorama 2. Wolfurter Radtage am 30. März 2012 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr, Wolfurter Marktplatz Mit tollem Kinderprogramm Die Models geben hier schon einen Einblick, wie attraktiv faire Mode ist. Ob in der Freizeit oder im Alltagsverkehr - Radfahren liegt im Trend. Denn wer regelmäßig in die Pedale tritt, steigert die persönliche Fitness, schützt die Umwelt und schont angesichts steigender Treibstoffpreise auch die eigene Geldtasche. Da Wolfurt in der glücklichen Lage ist, gleich über zwei kompetente Fahrradfachgeschäfte zu verfügen, ist dies für die Gemeinde Anlass genug, in Zusammenarbeit mit diesen Fachgeschäften die 2. Wolfurter Radtage zu organisieren. &gt; FAHRRAD Wettbewerb 2012 Melden Sie sich zum FAHRRAD Wettbewerb an und lassen Sie sich um 5,- € einen hochwertigen Fahrradcomputer auf ihr Fahrrad montieren. Alle Teilnehmer des FAHRRAD Wettbewerbs, die bis Mitte September mehr als 100 Kilometer sammeln, nehmen an der Verlosung attraktiver Preise teil. ______________________________________________________ &gt; Frühjahrsputz fürs Fahrrad Lassen Sie Ihr Fahrrad von den Mitarbeitern der Firma Integra auf Hochglanz polieren ______________________________________________________ &gt; Fair Trade Mode - schick und modebewusst auch mit dem Fahrrad – tolle Modeschau, u. a. präsentiert von unserem Bürgermeister, ab 15:30 Uhr &gt; Versteigerung der Fundräder Steigern Sie mit bei der Versteigerung der Wolfurter Fundräder. Beginn: im Anschluss an die Modeschau. Besichtigung bereits ab 14:00 Uhr möglich ______________________________________________________ &gt; Rad-Fahrschule - Geschicklichkeitstraining Überprüfung der richtigen Helmeinstellung Kinder können ihre Geschicklichkeit und Balance auf dem Fahrrad testen ______________________________________________________ Wir freuen uns auf Eure Teilnahme und einen gemeinsamen Start in die Fahrrad-Saison. GR Yvonne Böhler und GR Robert Hasler Umwelt 13 Fahrradfest im Grünen Frühling, lass die Räder blühen! Den Radfrühling feiern die plan-b Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt gemeinsam am 28. April 2012 mit einem großen Fahrradfest im Freien beim Bauhof Schwarzach. Ein buntes Programm für Klein und Groß macht auf die vielen Möglichkeiten per Fahrrad aufmerksam. Gemeinsam radeln Die Sternfahrt aus den plan-b Gemeinden hat sich zu einem Hit entwickelt. Das gemeinsame Unterwegssein mit anderen begeisterten RadfahrerInnen und in Polizeibegleitung macht einfach Spaß. Die Sternfahrt startet aus jeder plan-b Gemeinde, schon die Anreise macht damit Laune auf ein gemeinsames Radfest. Radfrühlingsfest im Grünen: 28. April 2012, ab 11:00 bis 16:00 Uhr Schwarzach, Bauhof Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt. Weitere Informationen auf www.mobilplanb.at. Dieses Projekt wird im Rahmen des klima:aktiv mobil Förderprogramms aus Mitteln des Klima- und Energiefonds als Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz im Verkehr gefördert. Robert Hasler, Gemeinderat für Mobilität und Umwelt Treffpunkt für die Sternfahrt nach Schwarzach: Cubus Wolfurt 10:45 Uhr Fahrradbörse Als attraktive Verkaufsplattform wartet die Radbörse auf Käufer und Verkäufer. Hunderte Fahrräder haben hier in den letzten Jahren den Besitzer gewechselt. Wer sein Fahrrad nicht mehr braucht, kann es zwischen 9:00 und 10:00 Uhr abgeben. Wer ein gebrauchtes Rad sucht, kann zwischen 11:00 bis 14:00 Uhr am Stand der plan-b Fahrradbörse eines erwerben. 10% des Verkaufserlöses werden für einen guten Zweck gespendet. Grillen - des einen Freud des anderen Leid! Mit dem Frühlingserwachen fängt auch wieder die lang ersehnte Gartenund damit auch die Grillsaison an. Was gibt es schöneres als in der freien Natur die selbst gegrillten Köstlichkeiten zu genießen. Und was ein echter Grillprofi ist, der schwört auf seinen Holzkohlengrill. Doch ist des einen Freud möglicherweise auch des anderen Leid. Rauch- und Duftwolken machen leider nicht an der Grundstücksgrenze Halt, und der Nachbar kann den Grillfreuden möglicherweise nicht dasselbe abgewinnen wie der eifrige Grillmeister. Vor allem dann, wenn die Fenster zugerammelt werden müssen, um nicht „geräuchert“ zu werden, oder wenn danach an der frisch gewaschene Wäsche in Nachbars Garten das komplette Grillmenü erschnuppert werden kann. Gleiches gilt natürlich auch für die stark im Trend liegenden Feuerschalen und Feuerkörbe, die zwar Lagerfeueratmosphäre verbreiten mögen, dem Nachbarn aber möglicherweise die Sommerabende vergällen. Deshalb – Grillen und Feuerschalen ja, aber denken Sie auch an Ihre Nachbarn! Die persönliche Freiheit und das individuelle Vergnügen finden auch hier ihre Grenzen am Rücksichtnahmegebot gegenüber den Nachbarn. 14 Umwelt Fahrrad Wettbewerb 2012 am 24. März geht´s los! Am 24. März 2012 fiel der Startschuss zum diesjährigen Fahrrad Wettbewerb. Bis Anfang September können Sie wieder Radkilometer sammeln und tolle Preise gewinnen. Beim Fahrradwettbewerb geht es nicht um Rekorde oder Wettfahrten, sondern um bewusstes Radfahren, jeden Tag, jede Woche oder einmal im Monat. Die Hauptsache ist die gesunde Bewegung an der frischen Luft die Spaß macht. Gewinnen kann dabei jeder: auf jeden Fall Gesundheit und Fitness, denn schon 40 Minuten Fahrrad fahren decken den täglichen Bewegungsbedarf. Zum anderen bedeutet Rad fahren einen Gewinn an Lebensqualität im eigenen Wohnort durch weniger Lärm und Abgase. findet in drei Kategorien statt: &gt; Einsteiger (100 - 500 km) &gt; Alltagsradler (500 - 1500 km) &gt; Sportler (mehr als 1500 km) Damit wird sichergestellt, dass nicht nur Fahrradsportler, sondern auch Einsteiger und Alltagsradler eine echte Gewinnchance haben. Geldbörse und Klima schonen Natürlich freut sich auch die Geldbörse. Rad fahren spart Benzinkosten, Parkgebühren und Autoabnutzung. Weiters trägt jeder Teilnehmer zum Klimaschutz ganz aktiv bei. Fünf eingesparte Auto-Kilometer bedeuten bereits 1 kg weniger CO2-Ausstoß. Kilometererfassung leicht gemacht Wichtig ist, dass jeder Teilnehmer spätestens zum Ende des Wettbewerbes seinen geradelten Kilometerstand bekannt gibt. Um die Erfassung besonders einfach zu machen, unterstützen die plan-b Gemeinden ihre Teilnehmer, indem sie die Anschaffung eines Kilometerzählers (Fahrradcomputer) bei einem der regionalen Radfachhändler fördern. Anmeldung Wenn Sie bereits mitgemacht haben, können Sie unter Ihren persönlichen Zugangsdaten nach wie vor Ihre Kilometer erfassen und erhalten ab Ende März per Mail die Möglichkeit zur Anmeldung für den Wettbewerb 2012. Seit 24. März können Sie sich bei einem oder gerne auch bei mehreren passenden Veranstaltern des Fahrradwettbewerbs anmelden: bei Ihrer Heimatgemeinde, bei Ihrem Betrieb, bei Ihrem Verein oder im Internet unter www.fahrradwettbewerb.at. Kategorien und Preise Die Veranstalter verlosen unter den Teilnehmern attraktive Preise. Als einzige Bedingung gilt: Sie müssen bis Anfang September 2012 mindestens 100 km geradelt sein und Ihren Kilometerstand spätestens zum Stichtag bekanntgeben. Die Verlosung Weitere Infos zum Wettbewerb und Anmeldung unter: www.mobilplanb.at, im Rathaus bei Burkhard Hinteregger oder direkt unter www.fahrradwettbewerb.at. Umwelt 15 Eine Ener?ie Bera!ung lohnt sich immer Vorortberatung mit schriftlichem Ergebnisprotokoll: Das Vor-Ort-Gespräch und die ausgesprochenen Empfehlungen zu den Problemstellungen werden schriftlich in einem Gesprächsprotokoll vom Berater zusammengefasst und innerhalb von 14 Tagen per Post nachgereicht. Sie haben dann Unterlagen, die Sie nach einiger Zeit wieder zur Hand nehmen oder für weiterführende Gespräche mit Handwerkern verwenden können. Diesem Protokoll liegen auch die zugesagten Unterlagen (Berechnungen, Formulare, Informationsblätter etc.) bei. &gt; Selbstbehalt 70,-. Das sind rund 1/3 der Gesamtkosten der Beratung. Den Rest trägt das Energieinstitut. Das Angebot der Energieberatungsstelle Hofsteig: Beratung über ökologische Baustoffe, effizienten Energieeinsatz, energiesparende Heizungen, Förderungen oder Sonnenenergienutzung sind heute unbedingt notwendig. Wer sich rechtzeitig informiert und beraten lässt, erspart sich bei der Umsetzung und im Betrieb viel Ärger und Geld. Die Beratungen in den Sprechstunden sind für Sie kostenlos und können mehrmals in Anspruch genommen werden. Die Beratungskosten bezahlen die Gemeinden der Beratungsregion Hofsteig. Vorortberatung mit handschriftlicher Gesprächsnotiz: Wenn Sie keine Nacharbeitung in Form eines Ergebnisprotokolls wollen oder ein solches nicht sinnvoll ist, weil sich die Ergebnisse in ein paar Stichworte zusammenfassen lassen, dann schließen wir diese Vor-Ort-Beratung mit einer handschriftlichen Notiz ab, die Sie als Gedankenstütze sofort bei der Beratung erhalten. &gt; Selbstbehalt: 50,-. Das sind rund 1/3 der Gesamtkosten der Beratung. Den Rest trägt das Energieinstitut. Ener?ie Bera!ung-Stelle Hofsteig, Sprechstunden jeden Mittwoch, von 18:00 bis 20:00 Uhr, Kirchstraße 43, Tel.: 05574/76580, E-Mail: energieberatung.hofsteig@aon.at sdschaftg Lan einigun r r im 13:00 Uh Zur Mithilfe bei der diesjährigen Landschaftsreinigung ist wieder die ganze Bevölkerung (Kinder und Eltern, Großeltern sowie Mitglieder aller Ortsvereine) herzlich eingeladen. Nach ca. dreistündiger Arbeit gibt es eine wohlverdiente Jause. Veranstalter: Marktgemeinde Wolfurt p g, 21. A Samsta ril 2012 Bauhof 16 Umwelt Ich kann was bewegen! Dritte Vorarlberger Umweltwoche 2012 Natur und Landschaft, gesundes Essen aus der Region, bewusste persönliche Mobilität, Klimaschutz oder Energie sparen - es gibt unzählige Mosaiksteine, die unserer Umwelt gut tun. Die Partner der Vorarlberger Umweltplattform umwelt|v laden vom 02. bis 10. Juni 2012 ganz besonders ein, diese Möglichkeiten zu entdecken und für sich zu nutzen. Im Mittelpunkt der Umweltwoche stehen heuer besonders Wald und Wasser, Klimaschutz und die Vielfalt unserer Natur. Auch Wolfurt ist aktiv mit dabei. Umweltwoche 2012 - Schaufenster in die Welt im Großen und Kleinen Institutionen, Vereine, Schulen und Gemeinden bieten rund um die Vorarlberger Umweltwoche landesweit von Samstag, den 02. bis Sonntag, den 10. Juni 2012 wieder ein buntes Programm. Schulklassen sind aktiv, der Verkehrsverbund Vorarlberg (VVV) bietet ein eigenes umweltv-Ticket an, Exkursionen, Vorträge, Ausstellungen und vieles mehr laden zum Mitmachen ein. Einen ständig wachsenden Überblick zu den Aktivitäten gibt es im Internet auf www.umweltv.at, in den Medien oder im Rathaus bei Burkhard Hinteregger. Programm in unserer Gemeinde: Am Mittwoch den 6. Juni um 18:00 Uhr findet eine Exkursion mit den Wolfurter Experten Max Albrecht und Alwin Schönenberger statt. Dabei können Sie einen eindrucksvollen Teil des Wolfurter Biotopinventars und noch viel Weiteres entdecken. Treffpunkt: Rathaus Wolfurt. Abfahrt mit dem Fahrrad um 18:00 Uhr. Robert Hasler, Gemeinderat für Umwelt und Mobilität Empfohlene Rasenmäherzeiten Montag - Freitag: 8:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 19:00 Uhr Samstag: 9:00 - 12:00 Uhr Für alle anderen lärmerzeugenden Maschinen wie Holzsägen, Häcksler etc. sind dieselben Zeiten empfohlen. Im Sinne gutnachbarschaftlicher Beziehungen bedanken wir uns für Ihr Verständnis! Umwelt 17 Neujahrsempfang 2012 Alle zwei Jahre veranstalten die Wirtschaft Wolfurt und Wige Schwarzach den traditionellen Neujahrsempfang. Heuer war das Foyer im Vorarlberger Medienhaus erstmals Schauplatz. Ziel der Kooperation ist, durch gemeinsames Teamwork und diverse Aktionen die Kaufkraft in der Region zu halten und zu stärken sowie Kontakte zu knüpfen. Nach einem Aperitif konnten Wige Obmann Alfred Steinlechner (Schwarzach) und Yvonne Böhler zahlreiche Unternehmer begrüßen. Nach Ansprachen der Bürgermeister Christian Natter und Manfred Flatz hielt Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser einen interessanten Impulsvortrag und verwies auf die Vorteile des gemeinsamen Währungs- und Wirtschaftsraumes Europas. Bei Buffet konnten noch informative Gespräche geführt werden. Der Start für ein aktives Jahr ist somit gemacht. Yvonne Böhler, GR für Wirtschaft und Nahversorgung Handwerkerschule verleiht 12 Zertifikate Mit dem Slogan „Handwerken macht echt Spaß“ konnten wieder 12 junge Handwerker erfolgreich ihr Zertifikat am 19. Jänner 2012 entgegennehmen. Zum zweiten Mal konnte, zusammen mit fleißigen Männern der Seniorenbörse, dieser erfolgreiche Kurs durchgeführt werden. Die Werkräume der Mittelschule, sowie die Hallen der Möbelwerkstatt Manfred Gasser und der Installationsbetrieb der Firma Lukas waren Schauplatz für fleißiges Werken. Einblicke in die Arbeiten des Dachdeckers von Schwendinger &amp; Fink wurden ebenfalls aufgezeigt. Interessierte Eltern konnten sich selbst ein Bild über die Freude aller Beteiligten und deren Werkstücke machen. Die Idee, dass pensionierte Handwerker gemeinsam mit Jugendlichen arbeiten und ihr Wissen weitergeben, wird in Wolfurt konsequent weiterverfolgt. So entstanden tolle, praktische Werkstücke, und die Vorteile einer Lehre und praktischen Tätigkeiten wurden anhand von einer Powerpoint-Präsentation aufgezeigt. Senioren, die beim gemeinsamen Handwerken mit jungen Menschen Freude haben, sind beim Wolfurter Handwerkerprojekt immer willkommen. Außerhalb der Handwerkerschule planen wir ein Projekt für den Herbstmarkt. Zusammen mit verschiedenen Handwerkerbetrieben planen wir ein „besonderes“ Gartenhäuschen. Du willst auch kreativ sein? Hast Lust, dabei zu sein? Haben wir dein Interesse geweckt? Dann melde dich unter: wirtschaft@wolfurt.at oder Tel.-Nr.: 05574 / 68 40 14. Yvonne Böhler, Wirtschaftsgemeinderätin 18 Wirtschaft 1. Wolfurter Genussrallye Anlässlich der Umweltwoche in Vorarlberg hat auch Wolfurt sich etwas Besonderes für seine BürgerInnen einfallen lassen. Mit dem Fahrrad durch den Ort und die Köstlichkeiten der Gastronomie Wolfurts genießen und kennenlernen. Heuer veranstalten wir erstmals zusammen mit der Wirtschaft Wolfurt eine Genußrallye. Das Besondere - mit dem Fahrrad radeln wir von Wirtschaft zu Wirtschaft und lassen uns dabei kulinarisch verwöhnen. Die Wirte Wolfurts öffnen die Türen und laden ein. Ziel ist ein geselliges Beisammensein - Gaudi - es gibt Köstliches für den Gaumen aus der Region und jeder tut noch etwas für die eigene Fitness. &gt; Termin: Samstag, 02. Juni 2012 &gt; Start: ab 16:15 Uhr &gt; Treffpunkt: Shanti Anschließend radeln wir durch Wolfurt zum GH Engel - Kolibri – GH Kreuz – GH Stern und Abschluss im Café Reichl (ca. 21:00 Uhr). Die Gastronomen haben sich „ins Zeug gelegt“ und werden uns Radler mit tollen Highlights empfangen: Shanti Café und Teestube - Aperitif ein Glas Marillenprosecco mit einem kleinen Gruß aus der Küche ___________________________________________________________________________ Gasthaus Engel - Kalte Vorspeise Variation von Rind und Spargel - ein Glas Riesling ___________________________________________________________________________ Eisdiele Kolibri Sorbet aus heimischen Erdbeeren mit einem Hauch grünem Pfeffer und Minze ___________________________________________________________________________ Gasthaus Kreuz - Warme Vorspeise Spargelcremesuppe mit Hechtnockerl - ein Glas Sauvignon Blanc ___________________________________________________________________________ Gasthaus Stern - Hauptspeise Brust von Wälderhendl mit Gemüse, kleinen Kartoffeln und Kresseschaum ein Glas Grüner Veltliner ___________________________________________________________________________ Café Reichl - Dessert Granatapfeltörtchen auf Campari Schokolade - ein Glas Moscato Frizzante di Asti Karten sind im Vorverkauf bei der Raiffeisenbank Wolfurt zum Preis von € 39,50 / Person erhältlich. € 2,- pro verkaufter Karte gehen zu Gunsten von „WolfurtfürWolfurt“. Weitere Infos unter wirtschaft@wolfurt.at oder auf www.wolfurt.at. Yvonne Böhler, Gemeinderätin für Wirtschaft und Nahversorgung Wirtschaft 19 Studio für Alexander-Technik und Hypnagoge Lichterfahrung „Wer neue Heilmittel scheut, muss alte Übel dulden.“ Francis Bacon Alexander Technik und Hypnagoge Lichterfahrung - zwei neue Dienstleistungen in Wolfurt für körperliche und psychische Gesundheit. Alexander-Technik ist eine pädagogische Methode, die bei vielen körperlichen Leiden wie zum Beispiel Rückenschmerzen, Verspannungen, Gelenkbeschwerden, eingeklemmten Nerven etc. hilft. Die meisten Menschen sind sich nicht bewusst darüber, wie sie im Alltag ihren Körper einsetzen, und entwickeln im Laufe der Zeit destruktive Haltungs- und Bewegungsmuster, wodurch es zu einer Reihe von Problemen kommt. Mit Hilfe der Alexander-Technik können diese gewohnheitsmäßigen Bewegungs-, Haltungs- und Reaktionsweisen verändert werden, sodass eine mühelos aufgerichtete Haltung, mehr Bewegungsfreiheit, eine frei fließende Atmung und ein Gefühl von Leichtigkeit bei allen Aktivitäten entsteht. Auch gesunde Menschen profitieren von der Technik durch ein neues, verbessertes Körperbewusstsein und mehr Wohlbefinden. Die Hypnagoge Lichterfahrung führt zu einer Mobilisierung innerer Ressourcen und damit zur Verbesserung der Lebensqualität bei den unterschiedlichsten Beschwerdebildern, unter anderem Burn-Out, Konzentrationsproblemen, Schlafstörungen, Angst und Depression, Traumatisierung und anderen psychischen Symptomen. Dabei kommt ein weltweit patentiertes und mehrfach ausgezeichnetes Neurostimulationsgerät zum Einsatz, das die Aktivität der Zirbeldrüse anregt und die Gehirnwellen harmonisiert. Weitere Informationen und Termine unter: Inge Brouwer, Flotzbachstraße 3/2, 6922 Wolfurt, Tel.: 0699/10994828, E-Mail: info@leichtes-leben.at, Homepage: www.leichtes-leben.at 15 Jahre Markt - Wir feiern mit allen Sinnen! Seit nunmehr 15 Jahren ist der Wolfurter Markt ein beliebter Treffpunkt. Einerseits gibt es gute und frische Produkte aus der Region, andererseits erfüllt er auch soziale Aufgaben. Zwischen 15 und 24 Marktstände bieten Ihnen eine breite Auswahl. Von 27. April bis 01. Juni 2012 wollen wir mit besonderen Aktionen Dankeschön sagen und feiern: Beginnen werden wir am 27. April mit einem Blütenzauber und verzaubern den Marktplatz mit schönen duftenden Blumen. Verschiedene Aktionen mit unseren Marktfahrern werden das Angebot abrunden. Tolle Gewinnspiele und Kinderattraktionen werden organisiert, und verschiedene Vereine unterstützen und bereichern diese Festreihe. Wir feiern mit allen Sinnen! Tasten – riechen - schmecken – hören – sehen! 15 Jahre Markt Wir freuen uns auf euer Kommen! Gemeinderätin Yvonne Böhler und Michael Fröwis 20 Wirtschaft
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Wolfurt 2010 03 Herbst Wolfurt 21.09.2010 19.11.2012, 18:24 wolfurt HERBST 2010 Blick ins Gemeindegeschehen Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Die Urlaubszeit ist vorbei und die meisten von uns hat der Alltag bereits wieder eingeholt. Ich hoffe, Sie hatten eine erholsame Zeit und sind nun wieder gerüstet für einen bewegten Herbst. Auch im Sommer hat sich einiges in unserer Marktgemeinde getan. Hochwasser hat auch Wolfurt nicht verschont Nach der langen Regenperiode im Mai und Juni dieses Jahres geriet der Hang oberhalb des Hauses Frickenescherweg 7 Anfang Juli ins Rutschen und drohte, das Haus zu zerstören. Kurzfristig musste eine Evakuierung angeordnet werden. Geologische Untersuchungen erforderten das sofortige Entlasten des Hanges durch Abbaggern von einer ca. 2 m dicken Erdschicht. Dies wurde in Zusammenarbeit mit der Wildbach- und Lawinenverbauung unverzüglich als Sofortmaßnahme in Angriff genommen. Auch die Ausleitung des Tobelbaches oberhalb der Bucher Straße wurde beschädigt. Die Starkregenfälle Mitte Juli haben lange Zeit keine gröberen Schäden bei uns verursacht, lediglich der Rickenbach ging im Bereich Dornbirner Straße/Kesselstraße am 24. Juli auf Grund einer Verklausung über die Ufer. Die Situation konnte von den Einsatzkräften aber rasch entschärft werden. Rutschungen im Ippachwald wurden von der Bringungsgenossenschaft Ippach dankenswerterweise teils bereits in Eigenregie behoben. Bis zum 5. August meinten wir, mit einem „blauen Auge“ davon gekommen zu sein. Doch in dieser Nacht regnete es 155 l/m² und innerhalb 1-2 Stunden wurden die ansonsten wenig Wasser führenden Bäche (Ippachbach, Rebbergbach, Eulentobelbach und Bannholzbach) zu reißenden Flüssen. Die durch das Siedlungsgebiet führenden Verrohrungen dieser Bäche konnten die Wassermassen nicht mehr aufnehmen. Die Wassermassen, angereichert mit Schwemmholz, Geröll und Schlamm, suchten sich neue Abflusswege und überschwemmten zahlreiche Keller. Auch Straßen, wie beispielsweise die Gemeindestraße im Eulentobel, wurden stark beschädigt. Der Eulentobelbach fand seinen Weg über die Hofsteigstraße und setzte die Tiefgarage der Wohnanlage Rebberg unter Wasser. Die L 3 wurde in der Folge ebenfalls überflutet. Das Werk 2 der Firma Doppelmayr im Kella stand tief unter Wasser, ebenso die angrenzenden Wohngebäude am Schnepfenweg. Die Bildsteiner Straße war zeitweise unpassierbar. Am Frickenesch mussten kleinere Hangrutschungen registriert werden. Auch an der Alten Bucher Straße waren größere Setzungen aufgetreten, die ein Abrutschen befürchten ließen. Der Landesgeologe gab aber die Benutzung wieder frei. Im Abrissbereich werden täglich Messungen durchgeführt. Der Hang ist bisher ruhig, steht jedoch weiterhin unter Beobachtung, um gegebenenfalls rasch reagieren zu können. Ausbaggern der Anlandungen, Rickenbach Überflutung Bannholzbach Eulentobel 2 Aus dem Rathaus Das Zusammenwirken von Feuerwehr, den Mitarbeitern vom Bauhof sowie verschiedenen Firmen, die mit schwerem Gerät mithalfen die Schäden einzudämmen und provisorisch zu sanieren, hat bestens funktioniert. Auch Landeshauptmann Sausgruber konnte sich vom besonders guten Zusammenarbeiten der Einsatzkräfte in der Katastrophennacht vom 5. auf den 6. August überzeugen. Unsere Feuerwehrmänner wurden alleine in dieser Nacht zu 50 Einsätzen gerufen. Unterstützt wurde sie von den Nachbarwehren Kennelbach und Bildstein. Es hat sich gezeigt, dass die Investitionen in eine gute Infrastruktur richtig und notwendig sind. Ich möchte mich bei allen Feuerwehrkameraden, bei den Mitarbeitern vom Bauhof und den beteiligten Firmen recht herzlich für diesen tollen Einsatz bedanken. Mein Dank gilt aber auch jenen Wolfurterinnen und Wolfurtern, die selbst Hand angelegt haben, um betroffenen Nachbarn zu helfen, oder ihr eigenes Hab und Gut versuchten zu schützen. Soweit Schäden nicht durch Versicherungen gedeckt sind, besteht die Möglichkeit, beim Katastrophenfonds um Zuschüsse anzusuchen. Das Antragsformular steht zum Download auf unserer Homepage bereit. Für weitere Auskünfte und Hilfestellungen stehen Ihnen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus gerne zur Verfügung. Inzwischen wurden alle Schäden vom Land, Abt. Wasserwirtschaft aufgenommen. In diesen Tagen sollte der schon seit langem überfällige Gefahrenzonenplan bei uns eintreffen. Aus diesem werden dann die verschieden Maßnahmen abgeleitet und nach Priorität abgehandelt. Wohnanlage Rebberg Werk 2 Fa. Doppelmayr Dringende Bitte an alle Waldbesitzer Bei Starkniederschlägen kommt es immer wieder vor, dass Totholz, Abfall etc. die Schotterfänge und Verrohrungen verstopfen. Ich bitte daher dringend alle Waldbesitzer im Einzugsgebiert der Bäche, die Wälder aufzuräumen bzw. Totholz zu entfernen. Wenn Bäume nicht mehr sicher im Erdreich verankert sind, bitte ich Sie, sich mit unserem Waldaufseher Jürgen ERNST (Tel.: 0664/625 5616) in Verbindung zu setzen. Ich bedanke mich jetzt schon für Ihre tatkräftige Unterstützung! Wertstoffinseln - es reicht!!! Leider muss immer wieder festgestellt werden, wie leicht sich manche Zeitgenossen die Abfalltrennung machen und ihren unsortierten Abfall einfach an den Wertstoffsammelstellen oder öffentlichen Mülleimern entsorgen. Plastik-, Rest- und Bioabfall sind zu Hause zu entsorgen und gehören nicht an die Sammelinseln! Trotz mehrerer Aufrufe und Informationskampagnen hat sich die Situation über die Sommermonate eher noch verschlechtert. Abgesehen von Geruchsbelästigungen und einem schlechten Ortsbild verursachen diese illegalen Ablagerungen alleine in Wolfurt rund 20.000,-- Euro an Aufräumkosten. Diesen unnötigen Mehraufwand bezahlt jede und jeder Einzelne von uns. Der Gemeindevorstand hat nun diese Angelegenheit an den Umweltausschuss delegiert, der über entsprechende Maßnahmen diskutieren wird. Womöglich ist in Zukunft mit entsprechenden Sanktionen zu rechnen. Aus dem Rathaus 3 Blick ins Gemeindegeschehen Nachbesetzung Gestaltungsbeirat Nach dem Ableben unseres geschätzten Arch. Hans Purin war es uns wichtig, wieder eine geeignete Person für unseren Gestaltungsbeirat zu finden. Diese sollte nicht nur eine anerkannte Person ihrer Branche sein, sondern vor allem Erfahrungen mit und die Liebe zu alter Bausubstanz mitbringen. Mit Dip. Ing. Architektin Beate NadlerKopf haben wir eine besonders engagierte Nachfolgerin gefunden. Frau Nadler-Kopf studierte in Innsbruck und sammelte ihre Erfahrung bei Manzl/Sandner, Köberl in Innsbruck bzw. bei Zumthor in Chur. Seit 1993 betreibt sie ein eigenes Büro. Beate Nadler-Kopf erhielt für ihre Arbeit bereits mehrere Preisauszeichnungen. Die Renovierung des Freihof Sulz, die als besonders gelungen bezeichnet werden darf, brachte unserem neuen Gestaltungsbeiratsmitglied die Nominierung zum Staatspreis für Architektur und Nachhaltigkeit 2010 ein. Wir freuen uns auf eine fruchtbare und nachhaltige Zusammenarbeit. &gt; Fortsetzung „Sternen“ wächst aus dem Boden Allmählich sind die Formen des „Sternen“ erkennbar. Die Arbeiten schreiten gut voran und wir sind zuversichtlich, den geplanten Eröffnungstermin (11. Juni 2011) einhalten zu können. Wir sind überzeugt, dass das neue Hotel eine deutliche Belebung für unsere Gemeinde und die gesamte Region bringen wird. Der Geschäftsführer Richard Zünd wird sich in den nächsten Wochen und Monaten direkt mit unseren Betrieben und Vereinen bezüglich zukünftigen Arrangements in Verbindung setzen. Besonders erfreulich ist, dass bereits mehrere Wolfurter Unternehmen Bauaufträge bei der Umsetzung dieses Achtmillionenprojektes bekommen haben. Lesen Sie weitere Details auf den Seiten 8/9. L 3 - Hofsteig-Ader - feierliche Eröffnung Der Baufortschritt an der Achstraße geht planmäßig voran. Der Bereich Fitzkurve dürfte beim Erscheinen unserer Wolfurt-Info bereits wieder für den Verkehr frei gegeben worden sein, sodass nun am 3. Bauabschnitt zügig weiter gearbeitet werden kann. Erfreulich ist, dass sich die Arbeiten bisher innerhalb des vorgegebenen Budgets bewegen. Die Fertigstellung des ersten Teilstückes der Hofsteig-Ader wird natürlich gebührend gefeiert. Ich darf Sie daher heute schon zur Eröffnung am Samstag, 9. Oktober 2010, recht herzlich einladen. Über die Details für dieses Fest wird rechtzeitig informiert. Start in den neuen Bewegungsstudios Endlich ist es so weit. Die Marktgemeinde Wolfurt hat bereits letztes Jahr im Fabrikgebäude der Firma Böhler Josef GmbH, Dornbirner Straße 8, im 2. Stock, 1.000 m² angemietet. Zielsetzung war es, Räumlichkeiten zu errichten die hauptsächlich jenen Vereinen zur Verfügung stehen, die Gymnastik-, Spiel- und Tanzgruppen betreiben, also nicht unbedingt eine Sporthalle benötigen. Damit stehen in Zukunft die großen Sporthallen jenen Vereinen zur Verfügung, die sie auch tatsächlich brauchen. In den letzten Monaten wurden um ca. EUR 120.000,-- drei großzügige Bewegungsräume errichtet. Natürlich wurden die Nutzer entsprechend eingebunden, damit die einzelnen Gruppen möglichst ideale Voraussetzungen finden. Alle Räume verfügen über viel Tageslicht und sind freundlich gestaltet. Audioanlagen und diverse Gymna- 4 Aus dem Rathaus stikgeräte gehören natürlich auch dazu. Ein Raum wurde mit einer Spiegelwand bestückt. Auch die Vermieterin musste erhebliche Investitionen ins Gebäude tätigen. So mussten z.B. in allen Stockwerken neue Brandabschnitte installiert werden. Auch das Außengelände wurde adaptiert. Stellvertretend für die Böhler Josef GmbH darf ich mich bei Lorenz Böhler und bei Dipl. Ing. Peter Meusburger für die gute Zusammenarbeit bedanken. Mein Dank gilt aber auch unserem Liegenschaftsverwalter Alexander Wohlmuth, der die Baukoordination inne hatte, sowie Manuela Bundschuh, die mit den Vereinen Termine und Bedürfnisse abklärte. Die Bewegungsstudios befinden sich unmittelbar neben einer Bushaltestelle, für die Fahrradfahrer wurde ein Fahrradständer unmittelbar vor dem Eingang situiert, und sind somit bestens erreichbar. Ich wünsche allen, die unsere Bewegungsstudios nutzen, viel Freude und Spaß beim tanzen, spielen, dehnen ……! Wir bedanken uns bei Fini und ihrem Team für die geleistete Arbeit und wünschen Fini viel Freude in der kommenden Zeit und Lydia einen guten Start. Liebe Wolfurterinnen und Wolfurter, ich wünsche Ihnen allen einen sonnigen Herbst, und dass wir uns an so manchen Tagen über das wunderbare Herbstkleid unserer Landschaft freuen können. Ihr Bürgermeister Christian Natter Gute Seele der Cubus-Garderobe hört auf Über 12 Jahre betreute Fini Klettl die Garderobe im Cubus während verschiedenster Veranstaltungen. Ob Vereins- oder Maturabälle, Konzerte, Firmenfeiern oder Modeschauen - Fini verwaltete mit ihren Helferinnen und Helfern Jacken, Mäntel, Schirme und vieles mehr mit viel Freude und Engagement. Viele Jahre sorgte Fini schon im Vereinshaus für die gute Betreuung der Garderobe. Nun gibt sie ihr Amt weiter an Lydia Bechter. Lydia verwaltete bereits in den ersten sechs Jahren den Cubus und wird mit ihrer neuen Aufgabe die Beziehung wieder auffrischen. Pensionierung Lydia Bechter Mit 1. August 2010 hat Lydia Bechter ihren Ruhestand angetreten. Lydia wurde für die in Folge der Cubus-Eröffnung neugeschaffene Halbtagsstelle ausgewählt und trat mit 1.4.1998 ihren Dienst in der Gemeinde Wolfurt an. Ihr Aufgabengebiet war wie gesagt die Betreuung des Cubus und darüber hinaus des gesamten Veranstaltungswesens der Gemeinde, sowie die Betreuung der Ortsvereine. Auch die Erstellung des monatlichen Veranstaltungskalenders fiel in ihr Aufgabengebiet. 6 Jahre später nutzte sie im Zuge personeller Umstellungen die Chance und wechselte auf die Vollzeitstelle im Meldeamt. Für eine große Anzahl neuer Mitbürgerinnen und Mitbürger war sie an diesem Platz der erste Kontakt in der neuen Heimatgemeinde. Lydia bestach an dieser Stelle nicht nur durch Kompetenz, Verlässlichkeit und Genauigkeit, sondern auch durch ihr soziales Gespür. Lydia Bechter war eine sehr fröhliche und gesellige Mitarbeiterin, was ihr auch im Kollegenkreis große Wertschätzung einbrachte. Herzlichen Dank für die vorbildliche Tätigkeit und viele gesunde und erfüllte Jahre in der Pension. Bgm. Christian Natter Aus dem Rathaus 5 Betriebsausflug Wegen des Betriebsausfluges am Freitag, 10. September 2010, bleibt das Rathaus geschlossen! DANKE FÜR IHR VERSTÄNDNIS Achtung - neue Telefonnummer des Bauhofes Ab 15. September 2010 ist der Bauhof der Marktgemeinde Wolfurt unter folgender Telefonnummer erreichbar: 05574 6840-300 Kostenlose Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren Die kostenlosen Beratungs-Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren werden von der Wolfurter Bevölkerung gerne in Anspruch genommen, daher wird dieses Beratungsangebot wie folgt fortgesetzt: Veränderungen im Gewerberegister Eintragungen in das Gewerberegister Alena Drabantova, Personenbetreuung, Achstraße 43, Wolfurt; Martina Belcakova, Personenbetreuung, Brunnengasse 2, Wolfurt; Silvia Fudalyova, Personenbetreuung, Unterhub 9, Wolfurt; MSc Melanie Schmuck, Warenpräsentatoren, Rutzenbergstraße 29, Wolfurt; Styliani Kampouri, Gastgewerbe, Gasthaus Adler, Dornbirner Straße 5, Wolfurt; Meusburger Immobilien OG, Immobilientreuhänder (Immobilienmakler, Immobilienverwalter, Bauträger), eingeschränkt auf Immobilienmakler, Florianweg 11. Standortverlegung und Änderung der Firmenanschrift Emil Rohner GmbH, Handelsgewerbe, eingeschränkt auf den Handel mit Holz, Baumeister, Gewerbsmäßige Beförderung von Gütern mit 23 Kraftfahrzeugen im grenzüberschreitenden Verkehr, Erdbeweger, Konrad-Doppelmayr-Str. 13a; Sprechstunden Rechtsanwälte von 18:00 - 20:00 Uhr Mittwoch, 06. Oktober 2010: Dr. Wolfgang Hirsch Mittwoch, 03. November 2010: Dr. Nikolaus Schertler Mittwoch, 01. Dezember 2010: Dr. Nikolaus Schertler Verständigung über die Errichtung von weiteren Betriebsstätten MASTERbet GmbH, Vermittlung von Kunden zu Buchmachern / Wettbüros unter Ausschluss der Tippannahme, Carinthiasstraße 73, Schwarzau am Steinfelde, weitere Betriebsstätte: Achstraße 2, Wolfurt. Attensam Meisterfix Hausbetreuung GmbH, Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereinigung, Grabenweg 3, Innsbruck, weitere Betriebsstätte: Holzriedstraße 33, Wolfurt. Gewerbelöschungen Christian Horst Bornemann, Finanzdienstleistungsassistent, Wagnerstraße 2, Wolfurt; Arno Othmar Lechleitner, Handelsgewerbe, Bregenzer Straße 4a, Wolfurt; Elisabeth Katharina Böhler, Lebens- und Sozialberatung, Bützestraße 18, Wolfurt; Mag. (FH) Klemens Betram Thaler, Organisation von Veranstaltungen, Achstraße 5; Erkan Cetinkaya, Handels- und Handelsagentengewerbe, Bahnhofstraße 8b, Wolfurt; Marzanna Tarka, Personenbetreuung, Schmerzenbildstraße 11, Wolfurt; Dipl. Ing. (FH) Erich Toll, Baumeister, Unterlinden 24c. Sprechstunden Notar von 18:00 - 19:00 Uhr Mittwoch, 15. September 2010: Dr. Ivo Fussenegger Mittwoch, 17. November 2010: Dr. Ivo Fussenegger Löschung von weiteren Betriebsstätten EDUSCHO (Austria) GmbH, Handelsgewerbe, Gadnergasse 71, Wien, Standort weiterer Betriebsstätten wurde gelöscht: Achstraße 15, Wolfurt. Walter Josef Pickelmann, Gas- und Wasserleitungsinstallationsgewerbe, Handelsgewerb eingeschränkt auf den Handel mit EDV Anlagen und Software, Aufstellung von Niederdruckzentralheizungsanlagen und Warmwasserbereitungsanlagen der Unterstufe, Alberschwende, Standort weiterer Betriebsstätten wurde gelöscht: Wälderstraße 2, Wolfurt; Österreichische Post Aktiengesellschaft, Handelsgewerbe eingeschränkt auf den Einzelhandel und Handelsagenten, Standort weiterer Betriebsstätten wurden gelöscht: Schulstraße 1, Wolfurt. Standortverlegungen Simona Simunkova, Personenbetreuung, von Hochburg-Ach, nach Wolfurt Kellaweg 4; Eva Prisztacsova, Personenbetreuung, von Feldkirch, nach Wolfurt Bregenzer Straße 29h; Durmus Yildiz, Dolmetscher, Handelsgewerbe, Güterbeförderung mit Kraftfahrzeugen oder Kraftfahrzeugen mit Anhängern, deren höchste zulässigen Gesamtgewichte insgesamt 3.500 kg nicht übersteigen, von Wolfurt Achstraße 42 nach Wolfurt, Brühlstraße 25; Viera Stefanerova, Personenbetreuung, von Wolfurt Brühlstraße 13 nach Bregenz; Dipl. Ing. Dr. Hans Renezeder, Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik von Wolfurt Kellaweg 2/8, nach Dornbirn; Carola Wagner, Gastgewerbe, von Wolfurt Dornbirner Straße 5 nach Dornbirn; Julia Vojtekova, Personenbetreuung, von Dornbirn nach Wolfurt, Florianweg 3/1; Viera Gliganicova, Personenbetreuung, von Feldkirch nach Wolfurt, Unterhub 9; Maria Javorcikova, Personenbetreuung von Wolfurt Im Kessel 32 nach Krumbach; Mgr Dagmar Javorcikova, Personenbetreuung von Wolfurt Im Kessel 32, nach Krumbach; Alena Pisarcikova, Personenbetreuung, von Wolfurt Brunnengasse 2, nach Lustenau. Die Sprechstunden finden jeweils im Rathaus Wolfurt statt. Notariatsverteilung bei Todesfällen Zur Abwicklung der Verlassenschaften nach Todesfällen von Familienangehörigen wurden vom Bezirksgericht Bregenz die Notare für folgende Termine nominiert: Löschung des gewerblichen Geschäftsführers Berufsdetektei Marent OG, Sicherheitsgewerbe (Berufsdetektive, Bewachungsgewerbe), Engerrütte 1/6, Geschäftsführer: Udo Marent. ÖBBDienstleistungs Gesellschaft mbH, Gastgewerbe, Güterbahnhof Wolfurt, Senderstraße 20, Geschäftsführer: Franz Hertnagel. Todesfälle jeweils Dr. Nikolaus Ender: Jänner, Juni und 01.11. - 12.11. Dr. Ivo Fussenegger: Februar, Juli und 13.11. - 26.11. Dr. Richard Huter: März, August und 27.11. - 07.12. Dr. E. Michel: April, September und 08.12. - 20.12. Dr. Kurt Zimmermann: Mai, Oktober und 21.12. - 31.12. Verständigung über die Bestellung eines gewerblichen Geschäftsführers ÖBB-Dienstleistungs Gesellschaft mbH, Gastgewerbe, Güterbahnhof Wolfurt, Senderstraße 20, Geschäftsführer: Manfred Boschetto. Verständigung über die Errichtung von weiteren Betriebsstätten ländleticket marketing gmbh, Theaterkartenbüro, Bahnhofstraße 2, 6850 Dornbirn, Daten der weiteren Betriebsstätten in Wolfurt: Kellhofstraße 12 und Wälderstraße 2, 6922 Wolfurt. Ruhen der Gewerbeausübung Alexander Jamer, Versicherungsvermittlung in der Form Versicherungsagent, Bregenzer Str. 3, Wolfurt. 6 Aus dem Rathaus Gemeindehaushalt 2009 positiv abgeschlossen Der Rechnungsabschluss 2009 mit Einnahmen und Ausgaben von 25,93 Mio. Euro wurde am 9. Juni 2010 von der Gemeindevertretung einstimmig verabschiedet. Das wohl größte Investitionsbudget in der Geschichte unserer Gemeinde wurde planmäßig abgeschlossen. Alleine für Großprojekte (VS Mähdle, Feuerwehrhaus, Sternen etc.) wurden annähernd 6,3 Mio. Euro an Rücklagen aufgelöst. Erfreulich dabei ist vor allem, dass auf Grund der verantwortungsvollen Finanzpolitik der letzten Jahre diese Investitionen ohne Neuverschuldung finanziert werden konnten. Grundstücke an Bächen und Gräben ausmähen für Sanierungsarbeiten Ab 6. September 2010 werden wieder alle Bäche und Gräben im Ortsgebiet gemäht und ausgeräumt bzw. saniert. Damit dies auch ungehindert möglich ist, werden alle Besitzer von Grundstücken an einem Bach/Graben aufgefordert, die Liegenschaft bis dahin zu mähen. Sollte dies nicht erfolgen, so wird ein Grünschnittstreifen vom Bauhof gemäht, um an die Bäche zu gelangen. Bauhof Wolfurt Die größten Einnahmen 5.302.000,-- Euro 5.010.000,-- Euro 587.000,-- Euro 519.000,-- Euro 301.000,-- Euro 108.000,-- Euro Ertragsanteile des Bundes (- 7,06 % gegenüber 2008) Kommunalsteuer unserer Firmen (+ 2,69 %) Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung Grundsteuern Zinserträge Erträge aus Beteiligungen für Sozialhilfe (+ 21,59 %) Spitalskosten (- 15,86 %) Landesumlage (- 5,92 %) Landespflegegeld (+ 10,29 %) Wohnbauförderung (+ 11,53 %) Musikschule (inkl. Lauterach und Schwarzach) Verwaltung / Rathaus inkl. Pensionen Kindergärten Bauhof Schulwarte / Raumpflege Beiträge an das Land 1.826.000,-- Euro 768.000,-- Euro 1.077.000,-- Euro 142.000,-- Euro 110.000,-- Euro 1.278.000,-- Euro 1.046.000,-- Euro 758.000,-- Euro 349.000,-- Euro 300.000,-- Euro Kostenlose Beratung in Grundstücksund Immobilienangelegenheiten: Richard Richter, der gerichtlich beeidete Ortssachverständige für Immobilien, wird sein Wissen und seine Berufserfahrung den Bürgern und Bürgerinnen kostenlos zu folgenden Beratungsterminen zur Verfügung stellen: Ausgaben für Personalkosten Rathaus Wolfurt, 18:00 - 20:00 Uhr Mittwoch, 22. September 2010 Mittwoch, 20. Oktober 2010 Fundamt Fundgegenstände und Fahrräder, welche im 3. Quartal 2010 im Fundamt abgegeben wurden: Verschuldung neuerlich gesenkt Trotz großer Investitionen konnte die Gesamtverschuldung neuerlich gesenkt werden und lag am Jahresende bei 1,86 Mio. Euro. Die Pro-Kopf-Verschuldung von 223,42 Euro ist eine der niedrigsten im Land Vorarlberg, der Landesdurchschnitt liegt bei ca. 1.800,-- Euro. diverse Schlüssel, Fahrradhelm Ebenfalls wurden diverse Fahrräder abgegeben, die während der Amtsstunden beim Gemeindeamt Wolfurt, Fundamt (Tel.-Nr.: 05574/6840-10, Fax: 6840-810, E-Mail: angelika.koeb@wolfurt.at) besichtigt und an den rechtmäßigen Besitzer ausgefolgt werden können. Direkte Informationen finden Sie auch im Internet unter www.fundinfo.at Angelika Köb Mehrbelastung für Gemeinden Wie bei allen anderen Gemeinden sind auch bei uns die Einnahmen deutlich gesunken. Auf der anderen Seite stiegen die Ausgaben in einigen Positionen erheblich. So mussten wir z.B. für Sozialhilfe bereits zum zweiten Mal in Folge eine zweistellige Steigerungsrate verkraften. Auf Grund dieser Situation waren wir verpflichtet, für das Jahr 2010 mit Euro 18,23 Mio. ein wesentlich reduzierteres Budget zu erstellen. Da die Gemeinden Auswirkungen wie die Wirtschaftskrise aber auch einen Wirtschaftsaufschwung zeitverzögert treffen, müssen wir uns auch 2011 auf eine konsequente Ausgabenpolitik einstellen. Die Budgetplanung für das kommende Jahr wird daher wiederum mit Bedacht zu erstellen sein. Finanzreferent Bgm. Christian Natter Aus dem Rathaus 7 Neueröffnung: Gasthaus Stern in Wolfurt zu verpachten Im Auftrag der Marktgemeinde Wolfurt Immobilienverwaltungs GmbH &amp; Co KG suchen wir ab Juni 2011 eine(n) Pächter(in) für das neu errichtete Gasthaus Stern in Wolfurt. Ablösefrei, vertragsfrei sowie mit genügend Parkplätzen (Tiefgarage) und optimaler Lage im Zentrum von Wolfurt. Ideal für eine(n) agile(n), kreative(n), junge(n) Unternehmer(in), der (die) die Chancen erkennt. Das Gasthaus Stern wird neu errichtet, ist voll ausgestattet mit Restaurant, professioneller Küche und einem schönen Gastgarten. Zudem besteht die Möglichkeit einer Saalbewirtung für Veranstaltungen. Ihre schriftliche Bewerbung richten Sie bitte per Post oder E-Mail an: Johannes Helfer - Unternehmensberater CAMPUS Dornbirn, Hintere Achmühlerstr. 1, 6850 Dornbirn E-Mail: office@helfer.at 8 Gemeindepanorama SternenHotel,Gasthaus Stern und Sparkasse Bregenz in neun Monaten ist es soweit Das erste Hotel in der Region Wolfurt, Lauterach, Schwarzach, Buch und Bildstein geht in Betrieb. Damit werden die Region und insbesondere unser Ort touristisch aufgewertet und um eine immer wieder geforderte Infrastruktur erweitert. &quot;Wenn ein Projekt wie der Sternen in Wolfurt nach Jahren der Vorbereitung tatsächlich realisiert wird, steht immer ein positives Projektteam dahinter. Mit Bank, Hotel und Gasthaus treffen unterschiedlichste Ansprüche und Interessen aufeinander. Die Umsetzung möglichst vieler verschiedener Vorgaben auf engstem Raum ist eine der größten Herausforderungen dieses Projektes. Urbane Ansätze im Zentrum einer dynamischen Region und gleichzeitige Anpassung an die dörflich gewachsene Struktur galt es vor allem architektonisch zu berücksichtigen. Ich bin davon überzeugt, dass Wolfurt mit der Verbauung des Sternenareals ein weiterer Meilenstein Richtung Zentrumsbelebung gelingen wird,&quot; meint der Hotelbetreiber DI Bernd Winsauer. Mit dem Anschluss an das Fernwärmenetz der MG Wolfurt, der Installation einer thermischen Solaranlage, einer guten Wärmeisolierung, Wärmerückgewinnungsanlagen etc. gehört nachhaltiges Bauen ebenfalls zum Entwicklungsprozess, wie die Neugestaltung der Wälder- und Kirchstraße im Bereich des neuen Zentrums. Besonders erfreulich ist die Vergabe von Großaufträgen an Wolfurter Unternehmen. 6 Firmen aus Wolfurt konnten in den letzten Monaten Aufträge mit einer Gesamtauftragssumme von knapp 2,4 Mio. € erhalten. Damit zeigt dieses Projekt seinen ersten wirtschaftlichen Impuls für unseren Ort auf. Die Ausschreibung für den Küchenbereich des Restaurants ist laut DI Jutta Nenning (GIG Wolfurt) fertig und die Planung für die Gastronomieeinrichtung in der Endphase. Die Suche des Gastronomiepächters hat ebenfalls begonnen. Dieser sollte bis Ende Oktober 2010 gefunden sein, damit sich der Pächter oder die Pächterin noch in die Detailplanung einbringen kann. Der Geschäftsführer des Hotels Richard Zünd meint zu den Zielsetzungen des ersten Hotels in der Region: „Das erste Hotel - im Herzen von Wolfurt - wird ein 4* Haus in stilvollem Ambiente und bietet den richtigen Rahmen für Urlauber und Business-Gäste. Moderne, lichtdurchflutete Zimmer, reichhaltiges Frühstücksbuffet, kostenloser W-Lan Service, Sauna und Fitnessraum garantieren einen angenehmen Aufenthalt. Wir freuen uns schon jetzt auf unsere Gäste aus dem In- und Ausland - und natürlich auf eine gute Zusammenarbeit mit den Wolfurter Betrieben, Vereinen und Veranstaltern!“ Ferde Hammerer, Geschäftsführer GIG Richard Zünd Jahrgang 1961 verheiratet, 2 Kinder wohnhaft Lauterach Geschäftsführer der Sternen-Hotel Betriebs GmbH Wälderstr. 2 6922 Wolfurt E-Mail: richard.zuend@sternenhotel.at Homepage SternenHotel in Vorbereitung www.sternenhotel.at Gemeindepanorama 9 Aktivitäten im Seniorenheim Wolfurt Innsbruck-Urlaub Bereits zum 6. Mal fand heuer im Juni ein Bewohneraustausch mit dem Seniorenheim St. Josef in Innsbruck statt. 5 Bewohner/innen aus Wolfurt und Kennelbach fuhren mit unserem Bus nach Innsbruck und verbrachten dort fünf wunderschöne Tage mit Ausflügen, Besichtigungen und Rundfahrten. Wie jedes Jahr konnten wir im Gegenzug 5 Innsbrucker Bewohner/innen bei uns begrüßen, welche gemeinsam mit ihren Mitbewohner/innen, die im Sozialzentrum Satteins einquartiert waren, eine schöne Woche bei uns im Ländle verbrachten. Den Höhepunkt bildete ein gemeinsames Grillfest in Wolfurt, bei dem die Besucherinnen und Besucher aus Innsbruck kulinarisch verwöhnt wurden. Ein Dank an alle Organisatoren aus Innsbruck, Satteins und Wolfurt, dass diese Woche wieder ein unvergessliches Ereignis für alle geworden ist. Grillfest mit den „Hafoloabar Läbbe“ Am 10. Juli fand das traditionelle Grillfest der Läbbe im Seniorenheim statt. Nachdem auch das Wetter hervorragend war, entschied sich der große Chef der Läbbe, Hanspeter Mathis, das Fest im Garten hinter dem Nussbaum zu veranstalten. Neben unseren Bewohner/innen mit ihren Angehörigen konnten wir noch einige Gemeindemandatare/innen willkommen heißen, die der Hitze von rund 32° C getrotzt hatten und mit uns den Nachmittag verbrachten. Nach der Begrüßung durch Bgm. Christian Natter fing das Team der „Läbbe“ mit der Bewirtung an. Neben diversen köstlichen Getränken gab es ausgezeichnete Grillwaren zu verköstigen, die in perfekter Weise zubereitet und serviert wurden. Wie immer kümmerten sich die Läbbe in vorbildhafter Manier um die Bewirtung unserer Bewohner/innen sowie der Gäste (Nachbarn und Angehörige), und der „hafoloabareigene“ Musiker Oskar (er tritt inzwischen bei jedem Fest der Läbbe im Seniorenheim auf) traf wie bei jedem Fest die passenden Töne und den dazugehörigen Stil. Wir haben das Fest wie immer sehr genossen, und unser Dank gilt den Läbbe, die unseren Bewohner/innen wieder einen schönen und unvergesslichen Nachmittag geboten haben. Geschäftsführer Mag. Erich Gruber 10 Gemeindepanorama Begeisterung pur bei Abschluss-Show! 120 begeisterte Tänzerinnen und Tänzer der City-Dance-Academy in Wolfurt überraschten zum Jahresabschluss die vielen Besucherinnen und Besucher mit einer rasanten Show um die ganze Welt. Catrin Wendel zauberte mit ihrem Team Tathiana, Galina, Veronika, Renate, Constanze, Eva, Peterson und den Citydancers bunte Bilder und mannigfaltige Choreografien auf die Bühne im Cubus. Die Kleinsten im Alter ab drei Jahren fühlten sich im Urwald Afrikas genau so wohl wie die größeren Kids als Breakdancer in New York oder eine Frauengruppe im Yogazentrum von Neu Delhi. Manche Titel der großartigen Show „Einmal um die ganze Welt“ wurden von Leila und Nikolai (Musikschule Hofsteig) sogar live gesungen. Das Publikum belohnte die Leistungen aller Akteure mit frenetischem Applaus und gratulierte den Mitwirkenden herzlichst. Start in das neue Tanzschuljahr am Montag, den 13. September 2010 Tag der offenen Tür am Sonntag, den 12. September 2010 von 9:00 - 19:00 Uhr City Dance Academy Wolfurt, Bahnhofstr. 8a, www.citydancers.at 10 Jahre Elternlotsen Seit Jänner 2001 sichern Elternlotsen den verkehrsträchtigen Schulweg-Übergang Weberstraße zur Volksschule Mähdle. Während dieser 10 Jahre ist es glücklicherweise - bis auf wenige brenzliche Situationen - noch nie zu einem Unfall gekommen! Das ist auch auf das sehr disziplinierte Verhalten der motorisierten Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zurückzuführen. In diesen 10 Jahren versahen bis zum diesjährigen Schulschluss 35 Mütter, Väter sowie Pensionisten/Innen diesen wertvollen Dienst, wobei 6 Frauen und Männer seit der ersten Stunde an immer noch ehrenamtlich dabei sind. 10 Jahre - kein Unfall - ein Jubiläum Dies war ein guter Grund zum Feiern, und darum lud Gemeinderat Hans Fetz alle Elternlotsen zur Besichtigung der Mohrenbrauerei in Dornbirn ein. Diese Einladung wurde von 18 Lotsen gerne angenommen. Nach einer 90-minütigen Führung und gestärkt nach einer urigen Jause bei Weißwurst, Brezel und selbst- Schulwegpolizei der Volksschule Mähdle verständlich „Mohren“-Bier-Spezialitäten bedankten sich die Elternlotsen bei Hans Fetz und fuhren mit besserem Wissen um die Bierbrau-Kunst im „Mohren-NostalgieBus“ wieder nach Hause. Oswald Geißler Gemeindepanorama 11 Unterstützung für arbeitsuchende Jugendliche Die Schatten der Wirtschaftskrise machten auch vor unserer Gemeinde nicht halt: im April dieses Jahres waren 50 junge Menschen zwischen 15 und 25 Jahren ohne Arbeit oder Ausbildungsplatz! Bgm. Christian Natter war es ein großes Anliegen, hier eine Verbesserung der Situation zu erreichen, da für ihn jeder junge Mensch ohne Arbeit einer zu viel ist. Er wandte sich an Werner Kessler, den Obmann der Seniorenbörse Wolfurt mit der Frage, ob er in seiner Mitglieder-Kartei jemanden hätte, der hier Unterstützung bieten kann. Da auch ich meine Dienste ehrenamtlich im Rahmen der Seniorenbörse anbiete, wurde ich gefragt und ich habe mich auf die neue Herausforderung gefreut. Vor allem meine langjährigen und guten Kontakte zu Wolfurter Unternehmen sollten helfen, den einen oder anderen Jugendlichen auf einer Lehrstelle oder einem Arbeitsplatz unterzubringen. Als zusätzliche wertvolle Hilfe bot sich auch unser ehemaliger HauptschulDirektor Walter Reis über die Seniorenbörse zur Mitarbeit an. Er kennt viele der arbeitsuchenden Jugendlichen persönlich, das ist ein weiterer Vorteil. Ein enger Kontakt wurde auch zum Jugendtreff und den Jugendbetreuern Günter Sutterlüti und Sarah Wagner gepflegt. Diese unterstützen den Kontakt zu den Jugendlichen. In mehreren Gruppengesprächen sowie zahlreichen Einzelgesprächen wurde die jeweilige Situation der Lehrstellen- bzw. Arbeitsuchenden abgeklärt und danach versucht, bei entsprechenden Unternehmen einen Vorstellungstermin oder einen Schnuppertag zu bekommen. Über ein direktes Schreiben an zahlreiche Wolfurter Unternehmen haben sich dankenswerter Weise etliche mit einem konkreten Stellenangebot gemeldet. Hier soll auch Komm.Rat Walter Eberle, Innungsmeister der Bodenleger, positiv erwähnt werden. Er hat sich persönlich ebenfalls sehr engagiert und 2 Lehrstellen vermittelt. Bis Mitte August stellte sich die Situation nun wie folgt dar: 15 Jugendliche haben eine Stelle oder Lehrstelle, sind vor einer Weiterbildung oder vor dem Bundesheer. Eine Jugendliche erwartet ein Baby und wird in Karenz gehen. Eine andere steht vor der Meisterprüfung und hat danach ein Stellenangebot. 10 Jugendliche haben Bewerbungen am Laufen bzw. Schnuppertage absolviert und warten auf eine definitive Entscheidung der jeweiligen Firma. Einige machen ein 10. Schuljahr in der Polytechn. Schule, um noch mehr Orientierung für einen Lehrberuf zu bekommen. Für eine Handvoll Jugendliche ohne Hauptschulabschluss heißt es, als ungelernte Kraft eine Stelle zu finden, was im Moment kaum möglich ist. Zwei davon werden voraussichtlich versuchen, den HS-Abschluss nach zu holen. Etwa 10 Arbeitsuchende haben eine abgeschlossene Lehre bzw. Ausbildung, finden aber derzeit in ihrem Beruf keine Stelle oder suchen eine Veränderung. Hier ist das Arbeitsmarktservice bei der Suche behilflich. Die schwierigste Situation ist bei jenen Jugendlichen, die von zu Hause aus keine Unterstützung und auch keinen Druck haben, eine Arbeit zu suchen. Sie sind meistens auch kaum motiviert, was jeden Chef bei einer Bewerbung abwinken lässt. Hier müssen die Eltern in Zukunft gefordert werden. Wir hoffen natürlich, doch noch einige Arbeitsplätze vermitteln zu können. Mit manchen Jugendlichen wird es aber im Herbst zuerst eine Motivationsschulung brauchen. Alt.-Bgm. Erwin Mohr 12 Gemeindepanorama Aktivitäten der Mobilen Jugendarbeit Wolfurt Riversurfen Ende Juni 2010 wurde das Projekt Riversurfen auf der Bregenzerache ins Leben gerufen. Das Prinzip des Riversurfens ist, dass das Surfbrett mit einem Baum, einer Brücke oder vom Ufer aus fest verbunden ist. Der Surfer stellt sich dann auf das festgebundene Brett und lässt sich gegen die Wasserströmung ziehen. Diese junge Sportart wurde von den Jungs des Kulturvereines „a rovermenproduction“ in Wolfurt erstmals entdeckt. Zusammen mit ihnen organisierten wir einen Schnuppertag für 10 Jugendliche aus Wolfurt. Dabei erhielten die Jugendlichen die Möglichkeit, das Riversurfen selbst auszuprobieren. Die Jugendlichen waren sehr interessiert und hatten viel Spaß dabei. Daraufhin wurde mit ihnen gemeinsam ein eigenes Brett gebaut. Mittlerweile gehen die Jugendlichen im Sommer fast bei jedem idealen Wasserstand an die Ache zum Surfen. DANKE an: &gt; den FC Schwarzach, speziell an Vinicio Fioranelli, Dieter Schneider und den Platzwart Harald für die große Unterstützung. &gt; die Gemeinde Schwarzach für die Unterstützung und das Sponsoring des Wander- und Fair-Play-Pokals. &gt; die Firma Uhlsport Wolfurt für das Sponsoring der Spielbälle und diverser Sachpreise. Wir danken allen Beteiligten für einen reibungslosen Ablauf und freuen uns schon auf das nächste Jahr und das 2. Hofsteig Fußballturnier. Jugendarbeiter Günter Sutterlüti Floßbau Die Mädchengruppe des [´wa´wa] Jugend- und Kulturvereins hat unter der Aufsicht von Sarah Wagner und der Hilfe von Siegfried Fink ein Floß aus Holz und Kanistern gebaut. Die Mädchen waren voller Begeisterung bei der Arbeit. Das Floß wird den Mädchen in der Sommerzeit zur Verfügung gestellt. 1. Hofsteigfußballturnier Am Samstag, 10. Juli 2010, war es endlich soweit. Passend zur WM veranstaltete der Wolfurter Jugend- und Kulturverein [’wa’wa] gemeinsam mit dem Schwarzacher Jugendhaus Deluxe das 1. Hofsteig Fußballturnier. Teilnahmeberechtigt waren alle leidenschaftlichen Fußballerinnen und Fußballer zwischen 12 und 20 Jahren. Es war ein sehr spannendes, aber vor allem sehr faires Turnier. An dieser Stelle ein herzliches &#39;Danke&#39; an alle beteiligten Teams. Wir gratulieren den &quot;Balkanieros Deluxe&quot; zum Turniersieg, dem Team &quot;Circle of Destruction&quot; zum 2. Platz und dem Wolfurter Team &quot;FC Leverage&quot; zum 3. Platz beim Hofsteig Fußballturnier. Das Team vom [’wa’wa] unter dem Namen V.I.P konnte den 9. Platz erzielen. Der „Fair-Play-Preis“, welcher von den Schiedsrichtern vergeben wurde, ging an das Team „FC Leverage&quot;. Dieses Team darf sich neben einem weiteren Pokal über einen 75 € Gutschein nach Wahl freuen. Wir gratulieren recht herzlich. Weiters bedanken wir uns bei den zwei Schiedsrichtern, die trotz der sommerlichen Temperaturen stets einen kühlen Kopf bewahrt haben. 3. Platz und Gewinner des „Fair-Play-Preises Team „FC Leverage“ Gemeindepanorama 13 Lehrlinge in ihrer Entwicklung begleiten und fördern. LUI - Lehre und Ich LUI ist eine 7-tägige Seminarreihe, in welcher sich die Lehrlinge selbst besser kennen lernen. Die Jugendlichen werden dabei in ihrer Selbständigkeit sowie in ihrem Selbstvertrauen gestärkt. Von März bis Juli 2010 haben 9 Lehrlinge der Firmen Haberkorn Ulmer und Fidel Gmeiner daran teilgenommen. Die nächste LUI-Reihe in Wolfurt startet Anfang 2011 LUI-Module im Detail: Dauer jeweils 1 Tag War am Anfang bei den Lehrlingen noch Skepsis vorhanden, gab es dann eine große Vielfalt an Erfahrungen und Emotionen wie: „Ich bin zufriedener, es macht Sinn Ziele aufzuschreiben, wir haben super gekocht, aber es war auch anstrengend“... Angelika Alfare (Fa. Haberkorn Ulmer): “Gerade in der heutigen Zeit ist es für Jugendliche wichtig, dass sie sich die Zeit nehmen, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen. Die eigenen Stärken, Schwächen und Grenzen kennenlernen und Ziele für die eigene Zukunft formulieren. Seit der LUI-Seminarreihe treten unsere Lehrlinge sicherer auf, sind selbständiger und vor allem als Team zusammengewachsen.“ Karin Vögel, www.karin-voegel.at Ankommen Wer bin ich jetzt? Ich präsentiere meine Ziele. Wir halten Rückschau. Wir gestalten Abschlussrituale. Aufbruch Wer bin ich? Ich entdecke meine Fähigkeiten und Fertigkeiten und stärke sie. Wie nehme ich mich selbst wahr? Setze ich in mich Vertrauen? Kreativität Meine Kreativität entdecken. Ich mache „Dinge“ neu, anders, ungewöhnlich. Expedition (3 Tage in der Natur) Neue Sprache Wir lernen unsere Sprache kennen. Was höre ich wie? Wie denke ich darüber? Wie reagiere ich darauf? Wie führe ich ein Streitgespräch Leben in der Gruppe Wir kochen am Feuer, schlafen unter Planen und Erleben was das alles mit uns und der Gruppe macht Mein Einfluss auf die Gruppe? Bin ich Helfer oder Kollege? 14 Wirtschaft 5. Wolfurter Lehrlingstag Viel Spaß, Aktion und Abenteuer konnten 40 Wolfurter Lehrlinge und ihre AusbildnerInnen beim 5. Lehrlingstag bei HIGH 5 in Lingenau erleben. Unterstützt vom Team um Chris Alge und bei hervorragendem Wetter, wurden 4 Teams gebildet. So waren Bogenschießen / Kletterturm, Flying Fox, Wildwasserschwimmen und das Abseilen von der alten Lingenauer Brücke auf dem Programm. Gemeinschaft und Teamarbeit einmal anders erleben war die Devise. Die Herausforderungen wurden angenommen, und das Selbstvertrauen wuchs mit jeder bestandenen Aufgabe. Die Marktgemeinde Wolfurt sieht sich als Partner der Wolfurter Betriebe und veranstaltet diesen Tag für die Lehrlinge im 1. Lehrjahr und deren AusbildnerInnen als Dankeschön und Anerkennung für die geleistete Arbeit. Bei einem tollen BBQ mit unserem Bürgermeister Christian Natter und Wirtschaftsbund-Obmann KR Walter Eberle wurde dieser wunderbare und erlebnisreiche Tag abgerundet. Yvonne Böhler, Wirtschafts-Gemeinderätin Lehrlinge-Wolfurt 2009/10: 258 55 75 Lehrlinge in Wolfurter Betrieben Lehrbetriebe Lehrlinge absolvierten das 1. Lehrjahr Wirtschaft 15 Herbstmarkt am Sonntag, 3. Oktober 2010 Der frühe Herbsttermin hat sich im letzten Jahr gut bewährt und wurde von der Bevölkerung sehr gut angenommen. Heuer findet der Wolfurter Herbstmarkt am Sonntag, 3. Oktober 2010, unter dem Motto „Handwerk“ statt. Selbstgefertigte Unikate für Dekoration, Accessoires und schöne Geschenkideen werden angeboten. Neben kulinarischen Köstlichkeiten und guter Musik wird es auch heuer wieder ein tolles Programm für Kinder geben. Traditionsgemäß wird wieder von der Pfarre Apfelstrudel für einen guten Zweck verkauft. Beginn ist um 11:00 Uhr. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher! Yvonne Böhler, Gemeinderätin für Wirtschaft und Nahversorgung Freie Zeit genießen... Experten informierten zu den Themen Grillen, Holzspalten, Motorsägen und Gartenarbeit. Beim Markttag in Wolfurt zeigten Weltmeister, worauf es beim Holzen und Grillen ankommt. Denn nur wer sein Handwerk wirklich beherrscht, bringt es auch zu solchen Ehren. Martin Moosbrugger und Benjamin Greber sind wahre Meister an der Motorsäge. Bei ihnen flogen buchstäblich die Späne, als sie demonstrierten, was sicheres Holzen in der Praxis tatsächlich verlangt. Das Spektrum ihrer Vorführungen reichte vom Gebrauch der Schutzausrüstung bis hin zur richtigen Handhabung von Motorsäge und Holzspalter. Feurig liebt es Grillweltmeister Ulli Bernold. Aber auch nur bis zu einem gewissen Grad. Bernold führte vor, wie Grillfreunde ihr Gerät sicher zum Glühen bringen. Ob mit speziellen Anzündern oder Flüssiggas: bei beiden Varianten gilt es, Vorsicht walten zu lassen. Über den richtigen Einsatz von chemischen Mitteln im Garten sowie die Wichtigkeit, nur intakte Geräte für die Arbeit im Garten oder am Baum zu verwenden, informierte der Obst- und Gartenbauverein Wolfurt. Initiative Sichere Gemeinden 16 Wirtschaft Viele Höhepunkte beim Wolfurter Markt Dreiviertel des Jahres sind schon fast wieder vorbei, und in dieser Zeit hat sich beim beliebten Wolfurter Wochenmarkt, der jeden Freitagnachmittag stattfindet, wieder einiges getan. Im Mai wurde eine Vogelscheuchen-Versteigerung durchgeführt, die von Altbürgermeister Erwin Mohr hervorragend moderiert wurde. Viele Besucherinnen und Besucher haben diesen schönen Nachmittag und das tolle Ambiente am Marktplatz genossen. Die Kreativität der Volksschüler ist bei allen Marktbesuchern auf große Begeisterung gestoßen. Ebenfalls im Mai fand der Startschuss der Aktion „EIN.KAUFEN &amp; RAD.FAHREN auf dem Wolfurter Markt statt. 13 Jahre Wolfurter Markt Am Freitag, 11. Juni, feierte die Gemeinde bereits den 13. Geburtstag des Wolfurter Wochenmarktes. Mit Live-Musik, Tombola und einem bunten Rahmenprogramm für Jung und Alt wurde dieser Jubiläumsmarkt mit vielen Besucherinnen und Besuchern gefeiert. Als absoluter Höhepunkt sorgten am Abend die „Lauser“ im Rahmen des Musik-Dorf-Festes der Bürgermusik Wolfurt im Innenhof der Mittelschule Wolfurt für Stimmung. Daneben gab es in den letzten Monaten viele Aktionen für Kinder sowie Musikauftritte. Speziell der Kennelbacher Nachmittag mit dem Musikverein Kennelbach, die Grill- und Holzsägeweltmeister, und die „Lochauer Bierblosn“ waren einige Highlights. Auf Grund der sehr schwierigen Wettersituation in den letzten Monaten (entweder es war extrem heiß oder es regnete stark) bitten unsere Marktfahrer um reges Erscheinen in den nächsten Wochen. Wie immer bieten die Marktständler den Besucherinnen und Besuchern ein tolles Angebot an heimischen Produkten. Brot und Gebäck, Blumen und Gewürzkräuter, Fleisch und Wurstwaren, Soßen, Suppenprodukte, verschiedene Käsesorten aus dem Bregenzerwald und Eichenberg und vieles mehr sind bei den Marktfahrern erhältlich. Marktwirt Thomas Reichl freut sich ebenfalls auf viele Marktbesucher. Ich möchte mich noch ganz herzlich bei unserer neuen Gemeinderätin für Wirtschaft und Nahversorgung, Yvonne Böhler, für die Unterstützung und Hilfestellungen bedanken. Michael Fröwis Wirtschaft 17 Erfolgreicher Abschluss der Aktion EIN.KAUFEN &amp; RAD.FAHREN Trotz ausgiebigen Schlechtwetters haben sich erfreulich viele Personen an der Aktion EIN.KAUFEN &amp; RAD.FAHREN beteiligt. So wurden im 5-wöchigen Aktionszeitraum in Wolfurt und Kennelbach 782 vollständig ausgefüllte Sammelpässe abgegeben, was einer Zahl von über 7.000 umweltfreundlich absolvierten Einkäufen entspricht. Neben dem Beitrag zum Umweltschutz und zur Förderung der persönlichen Gesundheit sind diese lokal durchgeführten Einkäufe auch ein wichtiger Beitrag zum Erhalt einer funktionierenden Nahversorgung. Im Rahmen des Wolfurter Wochenmarkts konnten am 2. Juli die Preise an die glücklichen Gewinnerinnen und Gewinner übergeben werden. Auf Grund der zahlreichen positiven Rückmeldungen zur Aktion wird eine Wiederholung im kommenden Jahr überlegt. Durchgeführt wurde die Aktion im Rahmen des Projekts „plan.b“ zusammen mit der Gemeinde Kennelbach und den Wirtschaftsgemeinschaften von Schwarzach, Hard und Lauterach. Warengutscheine im Wert von EUR 30,00: Bienenhaus - Spielwaren David Optik Elektro Fink Frisiersalon Gorbach Haarzone Hofsteig-Apotheke J.N. Teutsch Kiosk Kögl-Graf Kiosk Wörz Mirjana Hair Design Musik Hinteregger pure Kosmetik Raiffeisenbank am Hofsteig Raiffeisenbank am Hofsteig Raiffeisenbank am Hofsteig Schwanenmarkt Fitz Schwanenbäckerei Spar Wälderstraße Spar Markt - Unterlinden Weltladen Die Frisur - Kennelbach in Ihrer Trafik - Kennelbach Spar-Markt Kennelbach Waltraud Schaper, Lerchenstr. 38a, Wolfurt Gertrud Hochfellner, Funkenweg 15, Wolfurt Margitha Juen, Hofsteigstr. 14, Kennelbach Marlis Hagspiel, Lochmühle 4, Kennelbach Dietmar Eberhard, Fliederweg 13c, Wolfurt Katharina Tusek, Waldhäuser 15, Kennelbach Ilse Reis, Moosmahdg. 13, Wolfurt Hans Zanetti, Bregenzerstr. 29a, Wolfurt Beate Troy, Dammstr. 33, Wolfurt Elsa Mohr, Rittergasse, Wolfurt Maria Thaler, Achstr. 5, Wolfurt Margit Simma, Liebensteinweg 2, Kennelbach Sieglinde Schütz, Herrengutgasse 22a, Lauterach Andrea Schwarz, Funkenweg 22, Wolfurt Viktoria Orzech, Achstr. 6, Kennelbach Berta Flatz, Hofsteigstr. 6, Wolfurt Benedikt Wald, Schlossgasse 1, Wolfurt Isabel Moosbrugger, Im Weingarten 4, Schwarzach Franke Kristin, Staudachstr. 23, Schwarzach Rosmarie Loacker, Kirchstr. 31a, Wolfurt Elke Adler, Feldweg 4, Schwarzach Mirjana Mesarek, Lerchenstr. 17, Wolfurt Jolanda Thaler, Achstr. 6, Wolfurt Preise und Gewinner Hauptpreise: Reisegutschein im Wert von EUR 500,-vom Reisebüro Sonne und Meer: Andreas Mohr, Wolfurt Gutschein im Wert von EUR 250,-von RADCULT: Erich Ammann, Kennelbach Gutschein im Wert von EUR 250,-von Fahrrad Puchmayr: Josef Strolz, Wolfurt Wir gratulieren den Gewinnerinnen und Gewinnern und bedanken uns bei den Geschäften für ihre Spenden. Gemeinderätin Yvonne Böhler, Gemeinderat Robert Hasler 18 Wirtschaft plan-b Radgala am 16. September 2010 in Lauterach Rad fahren, feiern, gewinnen Die plan-b Gemeinden laden herzlich zur Radgala 2010 ein! Am 16. September 2010 um 18:30 Uhr im Hofsteigsaal in Lauterach gibt es Unterhaltung und Spaß für alle Radfahrerinnen und Radfahrer. Speziell im Mittelpunkt stehen natürlich die über 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Fahr Rad Wettbewerb aus der Region. Unter ihnen werden attraktive Preise verlost, die gleich mit nach Hause genommen werden können. Reisegutscheine, Fahrrad-Anhänger und Picknickkörbe warten auf Sie! Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Fahr Rad Wettbewerb erhalten eine gesonderte Einladung per E-Mail oder Post. Rad fahren ist „in“ bei den plan-b Gemeinden Die Menschen in den sechs plan-b Gemeinden sind gern und oft per Rad unterwegs. Sie legen 21 Prozent ihrer Wege per Fahrrad zurück - ein österreichweiter Spitzenwert. Dies zeigt auch die hohe Teilnehmerzahl am landesweiten Fahr Rad Wettbewerb 2010 oder dem Interesse vieler Menschen an entsprechenden Aktivitäten. Für die plan-b Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt ist das eine wichtige Bestätigung, die intensive Arbeit zugunsten der Radfahrerinnen und Radfahrer fortzusetzen. Auch in nächster Zeit werden die Gemeinden in entsprechende Infrastrukturen investieren, auch für Bewusstseinsbildung und Qualitätssicherung sind viele gute Ideen in Vorbereitung. Robert Hasler, Gemeinderat für Umwelt und Mobilität Gemeinsam feiern mit der Lebenshilfe Besondere Gäste sind heuer die Schützlinge und Betreuerinnen und Betreuer der Lebenshilfe Bregenz/Hofsteig. Sie unterstützen das Programm und freuen sich besonders auf die offizielle Übergabe des neuen Sonderfahrrads. Die plan-b Gemeinden haben für jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer am Fahr Rad Wettbewerb einen Euro zugunsten dieses neuen Fahrzeugs zugesagt. Ob auch die Sonderprämie zum Tragen kommt, wenn in den sechs Gemeinden über eine Million Kilometer erradelt werden, zeigt sich am 16. September 2010. Mitanand am Weg „Mitanand am Weg“ ist ein Projekt der Lebenshilfe Vorarlberg, das Menschen mit Behinderungen oder eingeschränkter Bewegungsfähigkeit wieder den Zugang zu weiträumiger Mobilität ermöglichen will. Zu diesem Zweck wurden von der Lebenshilfe speziell ausgerüstete Erlebnisräder mit Elektro-Antrieb angekauft, die sowohl Institutionen, Unternehmen als auch Privatpersonen leihweise zur Verfügung gestellt werden. Die Erlebnisräder sind in den Lebenshilfe-Werkstätten in Wolfurt, Hörbranz und Hard stationiert. Der Mietbasistarif beträgt € 10.-- pro Halbtag, € 20.-- pro Tag und kann in den Werkstätten reserviert werden. Richard Fischer Umwelt 19 Richtige Abfallentsorgung in Wolfurt In den vergangenen Monaten wurden nach und nach bei den zwölf Altstoffsammelstellen in unserer Gemeinde die bestehenden Container durch neue, schallgedämpfte Container ausgetauscht. Dadurch wurde die Lärmbelästigung an den Sammelplätzen verbessert sowie das Ortsbild verschönert. Wir möchten darauf hinweisen, Altstoffe nur in den dafür vorgesehenen Container zu entsorgen. Bitte stellen Sie keine Altstoffe oder Abfälle vor oder neben die Container. Sollten die Behälter einmal voll sein, bringen Sie Ihre Altstoffe zum nächsten in der Nähe gelegenen Sammelplatz. Großvolumige Verpackungen, die nicht in die Container passen, bringen Sie bitte in den Bauhof der Gemeinde, wo sie im Zuge der Sperrmüll- und Problemstoffsammlung gerne entgegen genommen werden. Daher gilt: Nur sauber getrennt Papier und Kartonagen, Glas- und Metallverpackungen in die dafür vorgesehenen Container entsorgen. Bitte unbedingt die Einwurfzeiten an den Sammelstellen beachten – die Anrainer werden es Ihnen danken: Montag - Freitag, 7:00 bis 20:00 Uhr, Samstag, 8:00 bis 18:00 Uhr Sammeln Sie: keinesfalls: Milch-u. Getränkeverpackungen wie z.B. Tetra Pak, sonstige Verbundverpackungen, Tapeten, Kohlepapier, Wachspapier Altpapier Zeitungen, Illustrierte, Bücher, Schreibpapier, Packpapier, Karton, Wellpappe ..... Schachteln bitte flach zusammengelegt! Weißglas Sammeln Sie: farblose Glasverpackungen: wie Flaschen in allen Größen, Weithalsgläser, Einweckgläser keinesfalls: Steingut, Porzellan, Keramik, Fenster- und Spiegelglas, Kristallglas, Trinkgläser Sammeln Sie: keinesfalls: Steingut, Porzellan, Keramik, Fenster- und Spiegelglas, Kristallglas, Trinkgläser Buntglas farbige Glasverpackungen: wie Flaschen in allen Größen, Weithals- und andere Gläser Sammeln Sie: keinesfalls: Dosen mit Restinhalten, Spraydosen u.a. Druckgasverpackungen, mit Gefahrenstoffen behaftete Metallverpackungen Altmetall Metallverpackungen: wie Getränke- und Konservendosen, Menüschalen, Tiernahrungsdosen sowie sonstige Dosen, Kannen usw. ohne gefährliche Restinhalte, sonst. Metallkleinteile (z.B. Nägel) Bioabfälle, Restmüll und Kunststoffverpackungsabfälle Müllabfuhr gehören in die von der Gemeinde vorgesehenen Abfallsäcke. Stellen Sie die vollen Säcke bis spätestens 6 Uhr früh am Abfuhrtag, gut sichtbar am Straßen- oder Gehsteigrand zur Abholung bereit. Bei dieser Gelegenheit dürfen wir uns einmal bei all jenen Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern herzlich bedanken, die ihren Müll korrekt trennen und entsorgen. Sie tragen wesentlich zu einem sauberen Umfeld bei und sorgen somit für ein lebensund liebenswertes Wolfurt. 20 Umwelt
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Wolfurt 2010 01 Frü... Wolfurt 21.03.2010 19.11.2012, 18:22 wolfurt FRÜHLING 2010 Blick ins Gemeindegeschehen Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen! Sich das erste Mal einer direkten Wahl durch die Wolfurterinnen und Wolfurter zu stellen, war für mich eine ganz besondere und spannende Situation. Ich habe versucht, mich in den vergangenen zehn Monaten möglichst schnell einzuarbeiten, um für Wolfurt ein guter Bürgermeister zu sein. Mit 89,49 % aller abgegebenen Stimmen haben Sie mich als Bürgermeister bestätigt. Ein Vertrauensvotum, das mich von ganzem Herzen freut - DANKE! Dieses tolle Ergebnis ist für mich die beste Motivation, mit voller Kraft in die kommenden fünf Jahre zu starten. Ich werde alles daran setzen, dass sich Wolfurt auch in Zukunft positiv entwickelt und ein wertschätzendes Miteinander gepflegt wird. Es ist mir ein Anliegen, mich bei allen zu bedanken, die von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht haben. Durch die Abgabe Ihrer Stimme für eine der vier werbenden Parteien haben Sie sich nicht nur am wichtigen demokratischen Prozess beteiligt, sondern auch Ihr Interesse für unsere Gemeinde bekundet. Wahlergebnis vom 14. März 2010 Bürgermeisterwahl 6.015 3.791 594 2.861 336 Wahlberechtigte abgegebene Stimmen (63,03% Wahlbeteiligung) ungültige Stimmen (15,67%) Stimmen = 89,49% Christian Natter Stimmen = 10,51% Peter Grebenz Gemeindevertretungswahl 6.015 3.791 233 2.568 312 306 372 Wahlberechtigte abgegebene Stimmen (63,03% Wahlbeteiligung) ungültige Stimmen (6,15%) ÖVP (72,18%) SPÖ (8,77%) FPÖ (8,60%) GRÜNE (10,46%) Konstituierende Sitzung Die Konstituierende Sitzung der Gemeindevertretung findet am 8. April um 19:00 Uhr im Cubus statt. Anlässlich dieser Sitzung werden alle neuen Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter angelobt. Außerdem wird der neue Gemeindevorstand gewählt und werden die verschiedenen Ausschüsse und Kommissionen eingerichtet und besetzt. Gleichzeitig findet auch die Verabschiedung von ausscheidenden Mandataren der abgelaufenen Funktionsperiode statt. Die Bevölkerung ist zu diesem Anlass, mit Bewirtung, herzlich eingeladen! Ein ausführlicher Bericht über die neue Zusammensetzung erfolgt in der nächsten Wolfurt-Information. Mandatsverteilung 20 2 2 3 ÖVP (bisher 23) SPÖ (bisher 3) FPÖ (bisher 1) GRÜNE (erstmals angetreten) 2 Aus dem Rathaus Sternen Neu Im Zuge des Aushubs beim Hotelprojekt Sternen stieß die Baufirma unterhalb der mächtigen Lehmschicht auf ölverseuchtes Erdreich. Von den sofort zugezogenen Sachverständigen wurde festgestellt, dass die Verseuchung offenbar schon lange Zeit zurückliegt. Zur Sicherung des Grundwassers wurden eine Entsorgung des verseuchten Erdreiches angeordnet und Probebohrungen vorgenommen. Letztere erbrachten als Ergebnis, dass das Grundwasser nicht beeinträchtigt ist. Das Wolfurter Trinkwasser ist weiterhin von hervorragender Qualität. Trotzdem wird - auch wenn von den Sachverständigen Entwarnung gegeben wurde - die Qualität des Trinkwassers laufend überwacht, um auch das kleinste Restrisiko auszuschließen. Die Arbeiten schreiten trotz eisiger Temperaturen planmäßig voran. Die Fertigstellung der Tiefgaragen ist für Anfang Mai geplant, der gesamte Rohbau soll bis Anfang August 2010 errichtet sein. Erster Großauftrag für Wolfurter Unternehmen - die Gemeinde Wolfurt hat vertraglich mit dem Generalunternehmen Nägele vereinbart, Namen von Firmen bei Offerteinladungen nennen zu können und bei der Vergabe Einblick zu erhalten. Dieser Mechanismus hat sich erstmals positiv ausgewirkt. Die Firma Kurt Theurer hat den Zuschlag für das Gewerk Elektroinstallationen erhalten. Neben dem Preis war auch der regionale Bezug und die Innovation in punkto Energieeinsparungen ein Kriterium. Die Küchenplanung für die Sternengastronomie wurde an die Firma Planpunkt, Hohenems, die Planung und Umsetzung für die Gastronomie-Einrichtung der Firma Amann-Gastro-Einrichtungs GmbH, Hohenems, übertragen. Im Mai 2010 erfolgt die Ausschreibung des Gastronomiepächters. Die Anforderungen an einen neuen Pächter werden sehr anspruchsvoll sein. Gilt es doch, ein Gasthaus mit gehobener Küche zu bieten, aber andererseits auch die Wolfurter Bevölkerung und die Vereine zufriedenzustellen. Die Gemeinde ist jedenfalls an einer langfristigen Verpachtung interessiert, wird ja ein gut eingerichtetes Gastlokal mit modernster Infrastruktur übergeben. Der Hotelbetreiber, die Sternenhotel Betriebs GmbH, hat mit Richard Zünd, Lauterach, bereits den Geschäftsführer bestellt. Herr Zünd leitet das Fairmotel in Dornbirn und ist in die laufende Entwicklung bereits eingebunden. Kleinwohnanlage Rutzenberg Die Bauarbeiten für die Wohnanlage der Firma „wohn-form.at“ mit drei exklusiven Wohneinheiten in hervorragender Hanglage an der Rutzenbergstraße (unterhalb Haus Stadelmann) haben begonnen. Die Fertigstellung ist für dieses Jahr geplant. Polizeiinspektion Wolfurt Unser neuer Postenkommandant Dietmar Sieber hat sich bestens eingearbeitet und pflegt zur Gemeinde und den Vereinen eine offene Kommunikation. Mit Juni wir der Posten mit einem weiteren Polizisten verstärkt. Die BeamtInnen der Polizeiinspektion Wolfurt versehen einen 24-Stunden Dienst. Von 19:00 - 7:00 Uhr sind sie auf gemeinsamer Sektorstreife mit der PI Lauterach und über die Landesleitzentrale bzw. per Handy jederzeit erreichbar. Bei verschiedenen größeren Veranstaltungen werden im Vorfeld zusätzlich Streifen eingeteilt. Erfreulich, dass in den meisten Deliktbereichen von 2009 gegenüber 2008 ein leichter Rückgang zu verzeichnen ist. Besonders auffällig ist der Rückgang der Sachbeschädigungen um 35 %! Diese Entwicklungen bestätigen mir die vielen Gespräche, in denen mir die Wolfurterinnen und Wolfurter mitteilen, dass sie sich in unserer Gemeinde sehr sicher und behütet fühlen. Aus dem Rathaus 3 Blick ins Gemeindegeschehen Fortsetzung Brand - Im Dorf 2 Am 1. März ist das Haus „Im Dorf 2“ zur Gänze einem Brand zum Opfer gefallen. Es wurde ein Zimmerbrand gemeldet, aber bereits nach kurzer Zeit die Alarmstufe auf F4 erhöht. Das Haus stand Mitten im Dorfzentrum in unmittelbarer Nachbarschaft zu weiteren Häusern. Nur durch den schnellen und beherzten Einsatz unserer Ortsfeuerwehr, unterstützt durch etliche Nachbarwehren, konnte verhindert werden, dass das Feuer auf die bis auf wenige Meter angrenzenden Häuser übergriff. Das Wichtigste war aber, die Menschen aus dem brennenden Haus zu retten. Ein besonderer Dank gilt Mario Schedler, der durch sein schnelles Reagieren mittels Leiter eine Person aus dem ersten Stock retten konnte. Ein weiterer Mann konnte mittels Steiger unter höchst gefährlichen Umständen von unseren Wehrmännern noch in letzter Sekunde geborgen werden. Es wird immer wieder über Anschaffung von Feuerwehrgerätschaften (Fahrzeugen, Ausrüstung etc.) diskutiert und oft auch in Frage gestellt. Bei diesem Brandfall wurde auf drastische Weise klar, wie wichtig modern ausgestattete und bestens geschulte Mannschaften sind. Ich bedanke mich bei den Wehrmännern, allen voran bei Feuerwehkommandant Gerhard Pehr, der den Einsatz bestens leitete, für ihren selbstlosen Einsatz und ihr professionelles Handeln. Mein Danke gilt auch unserer Polizei und der Rettung. Die Blaulichtorganisationen haben bestens zusammengearbeitet. Unsere Aufgabe als Gemeinde bestand darin, für die betroffenen Familien schnellstmöglich Unterkünfte zu organisieren. Dies ist innerhalb von 24 Stunden gelungen. Auch die vielen Anrufe aus der Bevölkerung, Kleider oder Möbel zur Verfügung zu stellen, haben mich sehr gefreut. War es doch für mich wieder einmal ein Zeichen, dass in Wolfurt die Dorfgemeinschaft funktioniert und die Menschen in Notsituationen füreinander da sind - Danke. Die Brandruine wurde inzwischen abgetragen. Das Grundstück wird vorerst eingesät und begrünt. Kampf der Jugendarbeitslosigkeit Die Arbeitslosigkeit hat auf Grund der wirtschaftlichen Situation leider zugenommen. Besonders dramatisch ist es, wenn junge Menschen keine Arbeit haben. Die Gemeinde Wolfurt hat sich zum Ziel gesetzt, ganz speziell jugendlichen Langzeitarbeitslosen bzw. Lehrstellensuchenden behilflich zu sein. Unser Sozialarbeiter Günter Sutterlüti wird aktiv den Kontakt mit den Betroffenen herstellen und die jungen Frauen und Männer auf die Vorstellungsgespräche vorbereiten. Mit Altbürgermeister Erwin Mohr ist es uns mittels der Seniorenbörse gelungen, den wohl kompetentesten Mann für diese wichtige Aufgabe zu gewinnen. Erwin wird versuchen, die Wolfurter Firmenchefs zu überzeugen, dem einen oder der anderen Jugendlichen eine Chance zu geben. Beim Wolfurter Wirtschaftsempfang haben die Firmenverantwortlichen bereits Gesprächsbereitschaft signalisiert. Ärztedienstplan Auf Anregung einiger Mitbürgerinnen und Mitbürger werden wir ab sofort den Ärztedienstplan in jeder Wolfurt-Information für das folgende Quartal abdrucken. Das Blatt wird, ähnlich dem Müllkalender, zum Herausschneiden geeignet sein. Ich bedanke mich für die Anregung und freue mich auf weitere. Brandschutzmaßnahmen Seniorenheim Auf Grund des tragischen Brandunglückes vor 2 Jahren in Egg, wurden die Vorschriften zur Brandverhütung drastisch verstärkt. Die Gemeinde Wolfurt hat in den letzten Monaten EUR 235.000,-- für diverse Brandschutzmaßnahmen im Seniorenheim investiert. Gerade in diesem besonders sensiblen Gebäude hat für uns Sicherheit oberste Priorität. 4 Aus dem Rathaus Postamt Wolfurt (bei Gemeinde) Wie Sie alle sicher schon aus verschiedenen Medien entnommen haben, wird die Österreichische Post AG alle unrentablen Postämter in Kürze schließen. Auch unser Postamt bei der Gemeinde gehört leider dazu. Trotz mehreren Gesprächen mit den Postverantwortlichen ist es uns nicht gelungen, die drohende Schließung abzuwenden. Die Gesetzgebung erlaubt der Post AG die Schließung, wenn das nächste Postamt nicht weiter als 10 km entfernt ist. Allen Gemeindeverantwortlichen ist es aber wichtig, dass der Postservice auch in Zukunft im Dorf - und nicht nur am Güterbahnhof - erhalten bleibt. Wir haben uns daher um Alternativen bemüht. Mit mehreren Handelsbetrieben wurden Gespräche geführt, ob sie nicht eine Postservicestelle in ihren Betrieben integrieren würden. Auf Grund der geringen Verdienstmöglichkeiten bzw. aus Platzmangel konnte leider kein Postpartner gefunden werden. Inzwischen führen wir intensive Verhandlungen mit der Firma INTEGRA, die bereits andere Filialen als Postpartner betreibt. INTEGRA beschäftigt in diesen Bereichen arbeitslose Menschen aus kaufmännischen Berufen. Die Bediensteten werden bestens geschult und auf ihre neuen Tätigkeiten vorbereitet und laufend fachmännisch betreut. Die bisherigen Erfahrungen sind durchwegs positiv. Wenn möglich werden bei der Anstellung WolfurterInnen bevorzugt. Ich bin zuversichtlich, dass wir die Verhandlungen in den nächsten Wochen abschließen können. Eine Übernahme der Post durch die Firma INTEGRA wäre dann in den nächsten 2 – 3 Monaten denkbar. zung beitragen, nicht bewusst. Ich bitte daher nochmals, an den Sammelinseln nur Papier (Kartonschachteln flach machen), Glas und Metall zu entsorgen. Falls Sie Personen beobachten, die nicht ordnungsgemäß entsorgen, bitte ich Sie diese anzusprechen oder bei uns in der Gemeinde bei Burkhard Hinteregger (Tel.: 6840-17) zu melden. Sollte sich die Situation nicht bessern, müssen sich die Gemeindeverantwortlichen alternative Vorgehensweisen überlegen. Busfahrplan In dieser Wolfurt-Information ist der neue Busfahrplan in Pocket-Format beigelegt. Weitere bzw. größere Exemplare sind beim Bürgerservice der Gemeinde erhältlich. Die laufende Qualitätsverbesserung im öffentlichen Verkehr ist für uns Gemeindeverantwortliche schon lange ein ganz wichtiges Thema. So investiert die Marktgemeinde Wolfurt heuer alleine für den Landbus Unterland EUR 271.000,--. Es sind bei uns einige Beschwerden über die Abschaffung der Linie 13 eingelangt. Wir werden diese Beschwerden in den zuständigen Gremien einbringen und uns um eine Verbesserung in dieser Linienführung bemühen. Liebe Wolfurterinnen und Wolfurter, der Winter neigt sich nun endgültig dem Ende zu. Ich freue mich mit Ihnen auf die ersten warmen Frühlingstage, auf blühende Blumen, auf anregende Gespräche mit Freunden und das eine oder andere „g‘mütliche Schwätzle“ mit Nachbarn im Garten. Euer Bürgermeister Christian Natter Wolfurt - Partner für Fahrradstudie Land Niederösterreich Das Land Niederösterreich will bis 2013 den Fahrradanteil von 7 % auf 14 % verdoppeln. Zu diesem Zweck wurde eine Studie in Auftrag gegeben. Diese sieht vor, zwei Gemeinden aus Niederösterreich mit zwei Gemeinden, bei denen der Fahrradanteil besonders ausgeprägt ist, zu vergleichen. Die Auswahl ist auf unsere Gemeinde gefallen, da bei uns der Anteil der fahrradfahrenden VerkehrsteilnehmerInnen besonders hoch ist und wesentliche Infrastrukturverbesserungen in diesem Bereich in den letzten Jahren umgesetzt wurden. In diesen Tagen werden Sie womöglich einen Anruf vom Kuratorium für Verkehrssicherheit erhalten, das die Umfrage in Wolfurt anlässlich dieser Studie durchführen wird. Ich bitte Sie um Ihre Mitarbeit und bedanke mich jetzt schon für Ihre Geduld. Wir fühlen uns geehrt und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Purkersdorf/NÖ. Wertstoffsammelinseln Die Verschmutzungen und das unerlaubte Abstellen von Sperrmüll, Restmüll- und Plastiksäcken an unseren Sammelstellen nehmen stetig zu. Eine Entwicklung, die mich maßlos ärgert! Unsere Bauhofmitarbeiter haben inzwischen den dreifachen Aufwand, die Inseln ordentlich zu halten, wie noch vor wenigen Jahren. Die Kosten dafür sind inzwischen erheblich angestiegen. Kosten, die wir alle als Steuerzahler zu tragen haben. Offensichtlich ist das jenen Leuten, die zu dieser zunehmenden Verschmut- Aus dem Rathaus 5 Pensionierungen bei Gemeinde Mit Ende des vergangenen Schuljahres trat Leon Melikian in den Ruhestand. Leon Melikian war bis zu seiner Pensionierung an der Musikschule am Hofsteig als Violinelehrer beschäftigt. Er studierte an der Musikhochschule von Tbilisi (Tiflis), die er mit dem Diplom als Solist und Musikpädagoge abschloss. Nach Engagements in seiner Heimat führte ihn der Weg durch die ganze Welt. So erhielt er beispielsweise Engagements in Aden/Jemen, Ingolstadt/Deutschland und Johannisburg/Südafrika, bis ihn sein Weg im März 1993 an die Musikschule am Hofsteig führte. Mit seinem reichen Erfahrungsschatz hat Leon Melikian einer großen Anzahl von Schülern die Freude an der Musik und im Besonderen am Violinespiel vermittelt. Renate Strammer trat am 1.3.1982 die Nachfolge ihrer Mutter im Schuldienst an der Hauptschule Wolfurt an. Mit ihrer vorbildlichen Arbeitsauffassung nahm sie jahrelang Aufgaben wahr, die weit über ihr eigentliches Einsatzgebiet hinausgingen. Für Renate Strammer war die Arbeit niemals nur ein Job, ihr Bestreben war es stets, den Lehrern und Schülern eine blitzblanke Schule zu präsentieren, was ihr in all diesen Jahren auch beispielgebend gelungen ist. Die Marktgemeinde Wolfurt bedankt sich herzlich für den geleisteten Einsatz und wünscht den beiden Neo-Pensionisten viele gesunde Jahre im wohlverdienten Ruhestand. Verstärkung für Offene Jugendarbeit Wolfurt Seit 1. März 2010 bekommt das Team der Offenen Jugendarbeit Wolfurt Verstärkung durch Sarah Wagner. In Zusammenarbeit mit dem AMS sowie dem Verein zur Förderung von Arbeit und Beschäftigung konnte eine Ausbildungsstelle in der Offenen Jugendarbeit Wolfurt eingerichtet werden. Neben der praktischen Tätigkeit in Wolfurt besucht Sarah Wagner den Diplomlehrgang Jugendarbeit in Schloss Hofen. Im Laufe der Ausbildung widmet sich Sarah Wagner speziell der Mädchenarbeit in Wolfurt und versuch, neue Akzente für die Wolfurter Mädchen zu setzen. Seit Anfang Februar betreut sie eine Gruppe von Mädchen, deren erste erfolgreiche Aktion die Erstellung von Designerschmuckstücken war. Das Ganze wurde durch eine Glas- und Schmuckkünstlerin professionell begleitet. Die Ergebnisse konnten auf der Ausstellung „Wolfurt kreativ 2010“ bestaunt werden. Wenn Du bei der neuen Mädchengruppe dabei sein willst oder sogar Ideen hast, was Ihr machen könntet, dann melde Dich bei Sarah Wagner unter E-Mail: sarah@wawa.or.at. Günter Sutterlüti, Jugendsozialarbeiter, E-Mail: guenter.sutterlueti@wolfurt.at, Tel.: 0664/8200692 6 Aus dem Rathaus Doris Schmid Heinrich Straßbauer Stefan Fischer Siegfried Weber Martin Schelling Dienstjubiläen bei Gemeinde Die Weihnachtsfeier der Gemeindebediensteten ist traditionellerweise auch die Gelegenheit, langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre Betriebstreue zu danken. Stefan Fischer konnte 2009 sein 40-jähriges Dienstjubiläum feiern. Er trat am 1.6.1969 in den Gemeindedienst ein. Anfänglich im Bauamt beschäftigt, wechselte er bald ins Meldeamt und übernahm nach der Pensionierung von Eduard Mohr die Leitung von Melde- und Standesamt. Seit dem Umbau des Rathauses führt er um- und weitsichtig die in diesem Zuge neu geschaffene Bürgerservicestelle, der Erstanlaufstelle für die meisten Anliegen der Bevölkerung. Die Zunahme an sozialen Härtefällen brachte es mit sich, dass sein Arbeitsschwerpunkt heute in diesem Bereich liegt. Auch als Legalisator ist er weiten Kreisen der Bevölkerung bestens bekannt. er seither mit Bravour eine der größten Mittelschulen des Landes. Besonders seit dem Umbau des Gebäudes liegt ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit auf der Betreuung des komplexen Technikbereichs. Doris Schmid wurde für 30 Jahre Tätigkeit im öffentlichen Dienst geehrt. Nach Absolvierung der Grundschule trat Doris Schmid als Kindergartenhelferin in den Dienst der Stadt Bregenz, wo sie 14 Jahre lang, bis zur Geburt ihrer Kinder, tätig war. Seit 1.9.1992 ist sie nun im Kindergarten Dorf - ebenfalls als Kindergartenhelferin beschäftigt und hat als „Kuscheltante“ mittlerweile eine ganze Generation an Kindern auf ihren ersten Schritten außerhalb des Elternhauses begleitet. Für 25-jährige Betriebszugehörigkeit wurde Siegfried Weber geehrt. Am 19.8.1985 trat Siegi - wie er von allen genannt wird - seinen Dienst im Bauhof an. Ob auf der Kehrmaschine oder dem Kleinbagger, oder beim Ablesen der Wasserzähler bzw. deren Tausch - Siegi ist im ganzen Ort bekannt und wegen seiner humorvollen und zuvorkommenden Art überall beliebt. Im Jahre 1995 konnte er auch den Wassermeisterbrief entgegennehmen. Ebenfalls auf 25 Jahre Betriebszugehörigkeit kann Heinrich Straßbauer zurückblicken. Heinrich Straßbauer übernahm am 1.10.1984 die Betreuung der damals neuen Hofsteigsporthalle und nach der Pensionierung von Heribert Flatz die Verantwortung für den gesamten Schulkomplex. Mit einem ganzen Mitarbeiterstab betreut Martin Schelling nahm ebenfalls die Ehrung für 25 Jahre im öffentlichen Dienst entgegen. Nach seinem Studium an Koservatorium und Musikhochschule Wien trat er in den Militärdienst ein, wo er 8 Jahre lang der Militärmusik angehörte. Seit dem Schuljahr 1992/93 ist Martin Schelling an der Musikschule am Hofsteig als Klarinettenlehrer sehr erfolgreich tätig. Sowohl als Musikschullehrer, wie auch als Dirigent der Bürgermusik Lauterach, hat er viele angehende Musikanten für die Musik begeistert und zu Höchstleistungen geführt. Bürgermeister Christian Natter bedankte sich bei den Geehrten für die Betriebstreue und wünschte ihnen weiterhin viel Erfolg bei ihrer Arbeit zum Wohle der Bevölkerung. Aus dem Rathaus 7 Veränderungen im Gewerberegister Eintragungen in das Gewerberegister Darina Mrlianova, Personenbetreuung, Dornbirner Straße 20a; Elke Strolz, Massage, eingeschränkt auf Shiatsu, Unterlinden 24; Danijel Jovanovic, Handelsgewerbe und Handelsagentengewerbe, Achstraße 46; Bianca Riggillo, Handelsgewerbe und Handelsagentengewerbe, Bregenzer Straße 21; Darina Tomková, Personenbetreuung, Brühlstraße 13; Dipl. Ing. Dr. tech. Andreas Weratschnig, Heizungstechnik (Handwerk), eingeschränkt auf die Erstellung von Energieausweisen für Gebäude und die damit im Zusammenhang stehenden Berechnungen sowie Energieberatung, Kirchstraße 11; Marcel Melchior Meyer, Direktvertrieb, Inselstraße 15/3; Sven Hofer, Unternehmensberatung einschließlich der Unternehmensorganisation, eingeschränkt auf Coaching, Konrad-Doppelmayr-Straße 17. Gewerbelöschungen Peter Schwerzler, Spirituosenerzeuger, Wälderstraße 2; Ali Riza Demir, Entrümpler, Grenzstraße 36; Florian Hubert Rainer, Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik sowie Handels- und Handelsagentengewerbe, Konrad-Doppelmayr-Straße 17; WBI Meusburger GmbH &amp; Co, Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik, Kesselstraße 42; Yakup Gürdap, Handelsgewerbe und Handelsagenten, Albert-LoackerStraße 13; Petra Mohr, Modellieren von Fingernägeln (Nagelstudio), Brühlstraße 26a; Milena Matic, Entrümplerin, Dornbirner Str. 35 Kostenlose Beratung in Grundstücksund Immobilienangelegenheiten: Richard Richter, gerichtlich beeideter Ortssachverständige für Immobilien, wird sein Wissen und seine Berufserfahrung den Bürger und Bürgerinnen kostenlos zu folgenden Beratungsterminen zur Verfügung stellen: Bestellung eines Geschäftsführers Köb Holzheizsysteme GmbH, Industriemäßiger Maschinen- und Kesselbau einschließlich dazugehöriger Steuerungen, Flotzbachstraße 33, Geschäftsführer: Dr. Stefan Hoffmann. MUSIK HINTEREGGER Ges.m.b.H., Handelsgewerbe, Hofsteigstraße 7, Geschäftsführer: Paul Norbert Hinteregger. Rathaus Wolfurt, 18:00 - 20:00 Uhr Mittwoch, 14. April 2010 Mittwoch, 26. Mai 2010 Fundamt Fundgegenstände und Fahrräder, welche im 1. Quartal 2010 im Fundamt abgegeben wurden: Standortverlegung und Änderung des Firmensitzes „rasch4you“ Rackette &amp; Schwendinger OG, Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik, Lauteracher Straße 1. Diverse Schlüssel Ebenfalls wurden diverse Fahrräder abgegeben, die während der Amtsstunden beim Gemeindeamt Wolfurt, Fundamt (Tel.-Nr.: 05574/6840-10, Fax: 6840-810, E-Mail: melanie.amhof@wolfurt.at) besichtigt und an den rechtmäßigen Besitzer ausgefolgt werden können. Direkte Informationen finden Sie auch im Internet unter www.fundinfo.at Melanie Amhof Eintragung im Firmenbuch als Einzelunternehmer Bernd Werner Bechter, Erdbau, Winterdienst und Sommerdienst, Gewerbsmäßige Beförderung von Gütern mit zwei Kraftfahrzeugen im grenzüberschreitenden Verkehr, Montfortstr. 15. Standortverlegungen Bozena Anna Warzycha, Personenbetreuung, von Bildstein nach Wolfurt, Bützestraße 13; Grazyna Danuta Kalinowska, Personenbetreuung, von Bildstein nach Wolfurt, Bützestraße 13; Mag. Dr. Paul Friedrich Stampfl, Ingenieurbüros (Beratende Ingenieure) für Ökologie, von Bregenz nach Wolfurt, Unterlinden 16a. Löschung einer weiteren Betriebsstätte Amann-Nussbaumer GmbH, Maschinsticker, Bützestraße 20. Aktuelle Zahlen aus dem Rathaus 2005 Gemeldete Personen (inkl. Zweitwohnsitz) 8.192 Geburten gesamt davon Österreicher davon Ausländer Sterbefälle gesamt Eheschließungen 78 64 14 40 33 Bautätigkeit Erteilte Baubewilligungen Einfamilienhäuser Mehrfamilienhäuser Betriebsgebäude 2006 2007 8.307 8.373 82 73 9 47 43 92 82 10 54 17 2008 2009 8.378 8.362 80 75 5 60 39 81 68 13 55* 31 2005 2006 2007 2008 2009 23 3 4 30 3 2 22 1 2 16 3 2 12 1 4 Zu- und Umbauten: Wohnhäuser Betriebsgebäude Althaussanierungsanträge 30 6 21 25 21 28 11 11 17 17 9 20 31 4 78 *13 Sterbefälle allein im Monat November 8 Aus dem Rathaus Gemeindebudget 2010 Mit 18,2 Mio. EUR liegt der Voranschlag 2010 deutlich unter dem Investitionsbudget des Jahres 2009. Vor allem der starke Rückgang bei den Ertragsanteilen (-12,16 %!) hat den Spielraum der Gemeinde erheblich eingeschränkt. Trotzdem können die laufenden Projekte fertiggestellt und auch die geplanten Vorhaben umgesetzt werden, ohne dafür eine Neuverschuldung in Kauf nehmen zu müssen. Darüber hinaus kann ein Teil der Rücklagen erhalten werden, was der Gemeinde auch für die kommenden Jahre einen gewissen Handlungsspielraum ermöglicht. Wirtschaftskrise soll für Bürger im Gemeindebereich nicht spürbar werden Dass die Vereinsförderung von EUR 198.300,-- nicht gekürzt werden musste, erfüllt uns mit besonderem Stolz, ebenso wie die neuerliche Zuführung von EUR 73.000,-- an die Seniorenstiftung. Insgesamt war es ein großes Ziel für den Voranschlag, dass die Wirtschaftskrise im Gemeindebereich für den Bürger nicht spürbar werden sollte. So wurden weder die Gemeindeförderungen gekürzt noch die Abgaben und Gebühren erhöht. Schuldenstand Trotz der angespannten Ertragsaussichten werden wir rund EUR 200.000,-- Schuldentilgung vornehmen und mit 1,69 Mio. Euro niedrig verzinsten Darlehen eine der niedrigsten Pro-Kopf-Verschuldungen (EUR 202,08) im Lande aufweisen. Beiträge an das Land 1.982.800,-- € 1.070.300,-- € 850.000,-- € 152.600,-- € 105.600,-- € Sozialhilfe-Umlage (Steigerung 21,94 %!) Landesumlage Spitalbeiträge für Wolfurter Bürgerinnen und Bürger Beitrag zum Landes-Pflegegeld Beitrag für Wohnbauförderung Die wesentlichsten Aufwendungen: Schmerzliche Abflüsse durch Umlagen Die Umlagen steigen auf Grund der guten Finanzkraft des letzten Jahres leider kräftig an. Für Sozialhilfe, Pflegegeld, Spitalsbeiträge etc. muss die Gemeinde rund EUR 4,16 Mio. an den Landesfonds abführen. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine neuerliche Steigerung um mehr als 5 %. 1.330.000,-- € 500.000,-- € 488.500,-- € 266.000,-- € 245.000,-- € 190.000,-- € 198.300,-- € Beiträge an Gemeinde-Immobiliengesellschaft für Feuerwehrhaus, Sanierung VS Mähdle, Beteiligung Sternen-Hotel Grundstücks-Ankäufe Umbaumaßnahmen L 3 Hofsteig-Ader Beiträge für die Wildbachverbauung Sanierung / Neubau Wassernetz Sanierung Straßen Direkte Vereinsförderung Finanzreferent Bgm. Christian Natter Aus dem Rathaus 9 Kostenlose Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren Die kostenlosen Beratungs-Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren werden von der Wolfurter Bevölkerung gerne in Anspruch genommen, daher wird dieses Beratungsangebot wie folgt fortgesetzt: Sprechstunden Rechtsanwälte von 18:00 - 20:00 Uhr Mittwoch, 07. April 2010, Dr. Wolfgang Hirsch Mittwoch, 05. Mai 2010, Dr. Claus Brändle Mittwoch, 02. Juni 2010, Dr. Nikolaus Schertler Mittwoch, 07. Juli 2010, Dr. Wolfgang Hirsch Die Marktgemeinde Wolfurt sucht zum Eintritt nach Vereinbarung einen Sprechstunden Notar von 18:00 - 19:00 Uhr Mittwoch, 19. Mai 2010, Dr. Richard Huter Die Sprechstunden finden jeweils im Rathaus Wolfurt statt. Notariatsverteilung bei Todesfällen Zur Abwicklung der Verlassenschaften nach Todesfällen von Familienangehörigen wurden vom Bezirksgericht Bregenz die Notare für folgende Termine nominiert: Bauhofmitarbeiter Der Aufgabenbereich umfasst alle im Bauhof anfallenden Tätigkeiten, beispielsweise Straßeninstandsetzungen, Schneeräumung, Gärtnerund Mäharbeiten, Grabarbeiten, Instandhaltung von Gemeindeeinrichtungen, Spielplätzen udgl., Reinigung der Altstoffsammelzentren und Reinigung der Außenanlagen öffentlicher Gebäude, Mithilfe im Wasserleitungsbau etc. Todesfälle jeweils Dr. Nikolaus Ender Dr. Ivo Fussenegger Dr. Richard Huter Dr. E. Michel Dr. Kurt Zimmermann Jänner, Juni und 01.11. - 12.11. Februar, Juli und 13.11. - 26.11. März, August und 27.11. - 07.12. April, September und 08.12. - 20.12. Mai, Oktober und 21.12. - 31.12. Kundmachung Einladung zur 22. Vollversammlung der Wir erwarten von Ihnen &gt; handwerkliches Geschick &gt; Einsatzfreude &gt; Belastbarkeit &gt; Genauigkeit, Verlässlichkeit und Teamfähigkeit &gt; LKW-Führerschein Genossenschaftsjagd Wolfurt Die Vollversammlung 2010 der Genossenschaftsjagd Wolfurt wird gemäß § 4 der Genossenschaftssatzungen auf Dienstag, 27. April 2010, um 19:00 Uhr, imGasthaus „Adler“ einberufen. Tagesordnung: 1. Mitteilungen 2. Vorlage der Jahresrechnung 2009/2010 und Verwendung des Jagdpachtertrages 3. Bestellung von Rechnungsprüfern 4. Genehmigung der Verhandlungsschrift der 21. Vollversammlung vom 05.05.2009 5. Allfälliges Wir bieten Ihnen &gt; Vielseitiges Aufgabengebiet &gt; krisensicheren Arbeitsplatz &gt; leistungsgerechte Entlohnung Senden Sie bitte Ihre schriftlichen Bewerbungsunterlagen bis spätestens 16.04.2010 an GdeSekr. Dr. Schneider, p.A. Marktgemeindeamt 6922 Wolfurt, Schulstraße 1. Hinweis: Ist die Vollversammlung zum festgesetzten Zeitpunkt nicht beschlussfähig, so wird sie nach Ablauf einer halben Stunde bei unveränderter Tagesordnung ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder und der auf die Mitglieder entfallenden Stimmen beschlussfähig. Bürgermeister Christian Natter 10 Aus dem Rathaus Ist Ihr Reisepass noch gültig? Jeder fünfte Reisepass läuft im Jahre 2010 ab! Prüfen Sie rechtzeitig vor Ihrem Urlaub, ob Ihr Reisepass noch gültig ist. Vor allem in den Monaten März bis August 2010 wird ein großer Andrang bei den Passbehörden erwartet. Auskünfte erhalten Sie gerne bei der Marktgemeinde Wolfurt, Melanie Amhof (E-Mail: melanie.amhof@wolfurt.at oder Tel.: 05574/6840-10). Wichtig: &gt; Mit 30. März 2009 wurde in Österreich der neue Sicherheitspass mit Fingerabdruck eingeführt. &gt; Der Sicherheitspass ist mit einem Chip ausgestattet. &gt; Bei Kindern unter zwölf Jahren werden die Fingerabdrücke nicht erfasst. &gt; Seit 15. Juni 2009 werden (auch für Kinder) ausschließlich Reisepässe mit Chip ausgestellt. &gt; Eine neue Kindermiteintragung im Reisepass der Eltern ist nicht mehr möglich. &gt; Bestehende Kindermiteintragungen verlieren ab 15. Juni 2012 ihre Gültigkeit. Die Gültigkeit des Reisepasses, in dem sich die Kindermiteintragung befindet, bleibt jedoch unberührt. &gt; Der Reisepass ist grundsätzlich zehn Jahre gültig für Personen über zwölf Jahre. Für Kinder bis zwei Jahre beträgt die Gültigkeitsdauer zwei Jahre und für Kinder von zwei bis zwölf Jahren beträgt die Gültigkeitsdauer fünf Jahre. Denken Sie daran: Bei jeder Reise muss ein gültiges Reisedokument (Reisepass oder Personalausweis) mitgeführt werden (auch bei Reisen in die EU-Staaten!). So kommen Sie zu Ihrem neuen Sicherheitspass: &gt; Beantragen Sie Ihren neuen Pass unabhängig vom Wohnsitz bei der Passbehörde, Magistrat, Bezirkshauptmannschaft oder bei der Bürgerservicestelle der Marktgemeinde Wolfurt. &gt; Vergessen Sie bitte nicht ein Passfoto, das den internationalen Kriterien entspricht (siehe www.bmi.gv/ passbild), Ihren derzeitigen Reisepass und die Gebühr von EUR 69,90 zur Antragstellung mitzubringen. &gt; Der neu ausgestellte Sicherheitspass wird an Ihre Wunschadresse per Post (RSb) zugestellt. &gt; Informieren Sie sich rechtzeitig über die speziellen Einreisebestimmungen Ihres Urlaubszieles (Visa, Gültigkeitsdauer des Reisedokumentes usw.). Aus dem Rathaus 11 Wolfurt kreativ 2010 - ein voller Erfolg Die Ausstellung der zahlreichen Wolfurter Hobbykünstler und ihr Kleinkunstabend erlebten einen großen Besucheransturm. 12 Gemeindepanorama Über 30 Wolfurter und Wolfurterinnen, die in ihrer Freizeit kreativ bzw. künstlerisch tätig sind, nahmen an der heurigen Ausstellung „Wolfurt kreativ“ teil, fast doppelt so viele beteiligten sich am Kleinkunstabend. Die Ausstellungsobjekte waren vielfältig, genauso wie die Interessen der Besucher. Werke wurden bewundert, Gespräche darüber geführt, Neues wurde kennengelernt. Es war wirklich großartig zu sehen, was Menschen in unserem Dorf in ihrer Freizeit zustande bringen. Welche schönen Dinge geschaffen werden, welche interessanten Tätigkeiten es gibt. Von traditionellem Handwerk, Malerei in allen möglichen Techniken, Tanz, bis zur Literatur gab es vieles zu sehen und zu hören. Beim Kleinkunstabend überraschte so mancher das Publikum mit einer sehr besonderen Fähigkeit oder berührte mit seiner großen Begeisterung für sein Tun. Die Aussteller und Künstler zeigten uns, wie bereichernd ein Hobby sein kann und konnten für so manchen von Beispiel dafür sein, wie man der freien Zeit Sinn und Inhalt geben kann. Dank gebührt allen, die mitgearbeitet und die Ausstellungswochenenden begleitet haben. Dank an Ferde Hammerer, der sehr gekonnt und charmant durch den bunten Künstlerabend mit Tanz, Theater, Lesung, Clownerie und Gesang führte. Danke an das ehrenamtliche Team, das gemeinsam mit Manuela Bundschuh den reibungslosen Ablauf der „Wolfurt kreativ 2010“ organisierte. Vizebgm. Angelika Moosbrugger, Kulturreferentin Gemeindepanorama 13 Netzwerk Kinderbetreuung Wolfurt Die Kinderbetreuung hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt und stellt uns vor vielfältige Aufgaben. Um unsere Kinder zwischen 1 ½ und 14 Jahren auch außerhalb der Kindergarten- und Schulzeiten betreuen zu können, haben wir ein breites Angebot für Familien geschaffen und entwickeln dieses beständig weiter. Vernetzung und Abstimmung der einzelnen Einrichtungen sind ein vorrangiges Ziel. Unsere Antwort auf diese anspruchsvolle Aufgabe ist die Einrichtung einer neuen Stelle im Rathaus. Seit Februar 2010 übernimmt Manuela Bundschuh die verantwortungsvolle Aufgabe der Koordinatorin sämtlicher Betreuungseinrichtungen der Gemeinde. Dazu zählen die Kleinkindbetreuung, die öffentlichen und privaten Kindergärten, die Schüler- und Ferienbetreuungen. Die neue Stelle soll einerseits dazu beitragen, ein möglichst ausgewogenes und abgestimmtes Betreuungsangebot für die Wolfurter Familien weiterzuentwickeln. Andererseits soll sie für Eltern Anlaufstelle sein, die Information oder Hilfe bei der Suche nach der passenden Betreuung für ihr(e) Kind(er) sind. Wir sind überzeugt, mit dieser Maßnahme einen weiteren wichtigen Schritt als kinderund familienfreundliche Gemeinde gesetzt zu haben. Vizebgm. Angelika Moosbrugger, Gemeinderätin für Soziales Elisabeth Fischer Yvonne Böhler neue Frauensprecherin für Wolfurt Das Frauennetzwerk Vorarlberg ist ein Zusammenschluss von Frauensprecherinnen auf regionaler und landes weiter Ebene. Die Frauensprecherinnen sind die unmittelbaren Ansprechpartnerinnen für alle Frauen in den Gemeinden, sie sind zu Verschwiegenheit verpflichtet und arbeiten ehrenamtlich. Yvonne Böhler, bisher Stellvertreterin, übernimmt die Aufgaben der Frauensprecherin für Wolfurt und die der Regionensprecherin Hofsteig. Aufgabe der Frauensprecherin in der Gemeinde ist es, Informationen über Beratungseinrichtungen an die Frau zu bringen. Dabei wird auf die Zusammenarbeit mit Frauenorganisationen, Vereinen und Gruppierungen Wert gelegt. Weiters erfolgt eine Vernetzung mit den Frauensprecherinnen der Gemeinden in der Region und mit dem Frauenreferat des Landes. Die Frauensprecherin organisiert und bewirbt die Sprechtage des Fraueninformationszentrums FEMAIL in der Gemeinde, seit kurzem können wir in Wolfurt auch die Sprechtage für Migrantenfrauen anbieten. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Organisation von Vorträgen zu frauenspezifischen Themen wie Gesundheit, Recht, Wiedereinstieg, Ernährung und Pension. Die Frauensprecherin kann Ihre Probleme nicht lösen, aber sie kann Ihnen weiterhelfen, indem sie die richtige Anlaufstelle kennt. Als bisherige Frauensprecherin darf ich mich beim Rathaus-Team recht herzlich für die gute Zusammenarbeit bedanken! Maria Claeßens E-Mail: yb@aon.at, T: 05574 - 66942 www.frauennetzwerk-vorarlberg.at 14 Gemeindepanorama „Hallo Nachbarn, lasst uns feiern!“ Wolfurt unterstützt Straßen-Nachbarschaftsfeste! Mit dem Kinder-Familien-Straßenfest unterstützt Wolfurt eine Initiative von „Kinder in die Mitte“. Ziel ist die zumindest kurzfristige Rückgewinnung des Straßenraums als Begegnungszone für die gesamte Nachbarschaft sowie als Spielraum für Kinder. „Kinder in die Mitte“ leistet einen Beitrag zum Festbudget! &gt; 333 Euro gibt es für die Miete von Kinderspielgeräten (Gemeinschaftsspiele, Pedalos...) oder auch für die Miete von Bankgarnituren, Zelten, Griller, Spülmobil und so weiter. &gt; 111 Euro gibt es zusätzlich, wenn speziell auf Umweltschutz (z. B. Mehrweggeschirr) beziehungsweise auf gesunde und regionale Ernährung geachtet wird. Ja, lasst uns feiern! Sie können sich vorstellen, ein KinderFamilien-Straßenfest zu organisieren? Gewiss gibt es Nachbarn, die ebenfalls mit Feuereifer dabei sind. Ein kleines Organisationskomitee und schon kann es losgehen - mit gelebter Nachbarschaftspflege, die Spaß macht und einander zusammenrücken lässt. Was sind die Voraussetzungen für ein Kinder-Familien-Straßenfest? &gt; Organisation durch Eigeninitiative einer Straßen-Nachbarschaft &gt; Einbeziehung des Straßenraums (Nebenstraßen) als Festplatz oder als Spielfläche für Kinder &gt; kinder- und familienfreundliches Fest &gt; Thematisierung von „bewusstem Mobilitätsverhalten&quot; (Festbesuch ohne Auto) Mehr Informationen erhalten Sie bei Kinder in die Mitte Karoline Diem, T: 05574 - 511-24148 Unterstützung durch die Gemeinde &gt; Hilfe bei der Sperre der Straße (nur Nebenstraßen) für den Festzeitraum &gt; Verleih von Mehrweggeschirr &gt; Kostenlose Kopie von Einladungsblättern im Gemeindeamt oder im Wolfurter Bürgerservice Burkhard Hinteregger, T: 05574 - 6840-17 Gemeindepanorama 15 Programm und Projekte der Offenen Jugendarbeit Wer Interesse hat, bei der Skaterplatzgestaltung dabei zu sein, oder Interesse an Graffiti oder Theater hat, kann sich gerne bei Günter Sutterlüti melden. Kontakt: [´wa´wa] Jugend- und Kulturverein Günter Sutterlüti T: 0664 8200692 E-Mail: info@wawa.or.at Gewalt in meinem Umfeld Im Rahmen der Burschenabende im Jugendtreff wurde speziell das Thema „Gewalt in meinem Umfeld“ behandelt. Zusätzlich zu diesen Abenden wurden in der Turnhalle der Volksschule Bütze vier Kampfspiele Workshops durchgeführt. Bei diesen Workshops wurde die Haltung der Fairness und des Respekts in den Mittelpunkt gestellt. Hallenfußball in der Volksschule Bütze Jeden zweiten Samstag im Monat erhielten die Jugendlichen in Wolfurt wieder die Möglichkeit, ihren geliebten Fußball-Sport in der Turnhalle Bütze auszuüben. Wer bei diesem freien Training mitmachen möchte, kann sich gerne bei Günter Sutterlüti melden. Jugenddiskussion zur Wahl: Am 02.03.2010 fand im Kultursaal die Jugenddiskussion zu den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen statt. Die Spitzenkandidaten der Grünen, ÖVP und SPÖ (alphabetische Reihung) stellten sich den Fragen der Jugendlichen, die FPÖ kam aus nicht bekannten Gründen der Einladung nicht nach. Leider wurde das Angebot nur von wenigen Jugendlichen wahrgenommen. Wir werden den Jugendlichen in Wolfurt jedoch weiterhin Möglichkeiten bieten, sich politisch einzubringen. Vorschau Frühling/Sommer 2010 &gt; Graffiti Workshop &gt; Jugendtheater &gt; Mitbestimmungsprojekt Skaterplatzgestaltung Volksschule Mähdle Ab dem Frühjahr 2010 wird ein Skaterplatz bei der VS Mähdle errichtet. Wir möchten den Jugendlichen aus Wolfurt die Möglichkeit geben, bei der Gestaltung des Platzes mitzubestimmen sowie selbst Hand anzulegen. 16 Gemeindepanorama 5+1: Fünf Gemeinden, ein Fluss: Wertvolles gemeinsam gestalten Die Bregenzerach ist für die Gemeinden Hard, Kennelbach, Lauterach, Wolfurt und die Landeshauptstadt Bregenz ein zentrales Naherholungsgebiet. Mit der kürzlich unterzeichneten Charta für nachhaltige Entwicklung und Nutzung bestärken die 5 Anrainergemeinden ihre Absicht, den besonderen Natur- und Erholungsraum an diesem Fluss gemeinsam mit dem Land Vorarlberg sensibel und abgestimmt weiterzuentwickeln. Die Bregenzerach auf der Strecke zwischen Kennelbach und der Mündung in den Bodensee hat viel zu bieten: Sandsteinschwelle und Mündungsbereich mit den weitum einzigartigen Auwäldern etwa sind von internationaler Bedeutung. „Diesen Erholungswert wollen wir im Einklang mit Natur-, Grund- und Hochwasserschutz und anderen Interessen gezielt erhalten und weiterentwickeln“, erläutern die Vertreter der fünf Anrainergemeinden die Motivation hinter dem Vorhaben. In den vergangenen Monaten wurde die Situation rund um die Bregenzerach im Detail analysiert. Bereits jetzt ist der Raum an und in der Bregenzerach vielfach genutzt: Vom Spazieren über Flirten bis hin zu verschiedenen Sportarten ist auf der Liste der Aktivitäten vieles zu finden. Das soll auch in Zukunft möglich sein. Die gemeinsam erarbeitete Charta ist dafür Grundlage, die Gemeinden orientieren ihre weiteren Planungen und Aktivitäten daran. Die verbindende Wirkung des Raumes am Fluss und seine Werte sollen verstärkt und sensibel ins Bewusstsein rücken. „Der Raum an der Ach soll naturnah, offen, nicht kommerzialisiert und vielseitig sein“, beschreiben die Gemeinden die Zielatmosphäre. „Die intensive Abstimmung mit Wasserwirtschaft, Natur- und Landschaftsschutz und der Raumplanung stellt sicher, dass ein stimmiges Gesamtbild entsteht.“ Auch im Sinn von Vision Rheintal und für das Gewässerentwicklungskonzept macht Kooperation Sinn. Denn gemeindeübergreifende Planungen, durchgängige Standards und abgestimmte Aktivitäten erhöhen den Wert für alle Beteiligten. In den kommenden Monaten konkretisieren die Gemeinden auf dieser Basis ihre Planungen und gehen in die ersten Umsetzungen. Vizebgm. Angelika Moosbrugger Gemeindepanorama 17 Hofsteig-Ader Mit dem Bau des Achraintunnels und der neuen Spange zum Anschluss der Rheintalautobahn A 14 sollten Wolfurt und Schwarzach merklich vom Durchzugsverkehr entlastet werden. Die prognostizierte Entlastungswirkung auf der L 3 Hofsteig-Ader bildete den Anlass für die Hofsteig-Ader-Studie. Die Entlastung soll längerfristig sichergestellt werden und für eine Aufwertung der Hofsteig-Ader für den Fuß- und Radverkehr sowie als öffentlichen Raum (Aufenthaltsqualität), insbesondere in den Ortszentren, genutzt werden. Die L 3 soll eine attraktive, sichere und differenziert gestaltete Hauptstraße für die beiden Gemeinden werden. 18 Umwelt Was ist geplant, was wird umgesetzt? Als eine Maßnahme wurde eine Randmarkierung über die gesamte Hofsteig-Ader vorgesehen. Nachdem nahezu auf die gesamte Länge starke Spurrillen festgestellt wurden, bei Nässe sehr erschwerend für Fußgänger und Radfahrer, wird jetzt im Frühjahr die Fahrbahn abgefräst und dann die vorgesehenen Randstreifen aufgebracht. Diese Maßnahme soll die Fahrbahn optisch verschmälern und so die Geschwindigkeit verlangsamen. Erste große Baumaßnahme an der Hofsteig-Ader Der Teilabschnitt „Achstraße“ hat auf Grund des äußerst schlechten Zustands beim Land 1. Priorität. Unterbau, Fahrbahn, Entwässerung usw. sind dringend sanierungsbedürftig. So wird die Achstraße von der Autobahn bis zur Fitzkurve nach dem Gestaltungskonzept der Hofsteig-Ader gebaut. Mit neuem Unterbau, neuzeitlicher Oberflächenentwässerung, das Oberflächenwasser wird über ein modernes Trennsystem in die Bregenzerache eingeleitet, die „Essokreuzung“ wird Fußgänger- und Radfahrerfreundlich gestaltet, ebenso wird von der Essokreuzung bis zur Fitzkurve linksseitig ein neuer Gehsteig errichtet. Die Gehsteige werden straßenseitig mit einem weichen Randabschluss ausgeführt. Der im Projekt Hofsteig-Ader vorgesehene Kreisverkehr bei der Fitzkurve kann auf Grund verkehrstechnischer Probleme, z.B. Einmündung der Dammstraße, nicht umgesetzt werden. Hier wird die bisherige Einmündung beibehalten, der Abschnitt aber ebenfalls Fußgänger- und Radfahrerfreundlich gestaltet. Eine neue Straßenbeleuchtung über den gesamten Bauabschnitt rundet vor allem den notwendigen Sicherheitsaspekt ab. Die Baumaßnahmen erfolgen in mehreren Bauabschnitten. Über die gesamte Bauzeit von April bis Oktober 2010 erfolgt eine überörtliche Umleitungsführung über die L 16 (Wälderstraße) und die L 190 in beiden Richtungen nach Bregenz. Der Baubereich auf der Achstraße wird dadurch großräumig umfahren. Die Halbanschlussstelle der A 14 Richtung Lauterach ist über die gesamte Bauzeit ungehindert benutzbar. In der Zeit von April bis Anfang Juli (Ferienbeginn) wird im Bauabschnitt 1 der Abschnitt von der Unterführung A 14 inkl. Kreuzung Albert-Loacker-Straße gebaut. Eine lokale Umleitung erfolgt insbesondere für die Zubringer der ansässigen Gewerbebetriebe über die Dammstraße. Die Zufahrt nach Kennelbach ist in diesem Bauabschnitt über die L 3 (Achstraße) und die L13 (Kennelbacherstraße) in beiden Richtungen ungehindert möglich. Die Buslinie 20 wird in beiden Richtungen über die Dammstraße geführt. Die Haltestellen werden im Kreuzungsbereich Achstraße /Albert-Loacker-Straße entsprechend umgestellt. Im Bauabschnitt 2 von Anfang Juli bis September wird der Kreuzungsbereich bei der Abzweigung L13 (Fitzkurve) und der Abschnitt bis zur Esso fertig ausgebaut. Der lokale Verkehr um den Baustellenbereich wird über die Albert-Loacker-Straße, Lerchenstraße, Montfortstraße umgeleitet. Die Zufahrt nach Kennelbach ist in dieser Bauphase nur über die L 16 Wälderstraße bzw. über die A 14 möglich, wobei Ortskundige die Bregenzer Straße benützen werden. Weicher Randabschluss vom Gehsteig straßenseitig Die Busse der Linie 20 werden ebenfalls über die Alber-Loacker-Straße, Lerchenstraße, Montfortstraße geführt. Die Linien 13A und 35 werden in beiden Richtungen über die Bregenzer Straße geführt. Nach Fertigstellung der Fitzkurve kann der Verkehr wieder ungehindert über die L 3 und die L 13 nach Kennelbach abgewickelt werden. Die Zufahrt zu den Grundstücken im Baustellenbereich wird soweit wie möglich aufrecht erhalten. Sollte dies bedingt durch den Bauablauf kurzzeitig nicht möglich sein, werden die betroffenen Anrainer rechtzeitig informiert. Ende September wird dann der neu ausgebaute erste Abschnitt der HofsteigAder wieder für den Verkehr freigegeben. Die Kosten für den Neubau der Achstraße sind mit € 1.430.000,00 budgetiert, wobei sich der Anteil der Gemeinde Wolfurt auf € 430.000,00 beläuft. Hans Fetz, Gemeinderat für Mobilität Umwelt 19 Energiesparlampen-Testkoffer Ein Erfahrungsbericht aus der Wohnanlage Lerchenstraße 38c Unser Gemeinderat Hans Fetz hat den Energiesparlampen-Testkoffer im Rathaus ausgeliehen und im Rahmen der Hausversammlung vorgestellt und ist dabei auf reges Interesse gestoßen.Viele Mitbewohnerinnen und Mitbewohner haben diesen dann auch anschließend mitgenommen und die Lampen entsprechend getestet. Welche Erfahrungen wurden gemacht? Kontakt: Rathaus Wolfurt Burkhard Hinteregger, Tel.: 05574/6840-17 Kaution: 20,-&gt; Für jede Fassung steht in diesem Koffer eine passende Lampe zur Verfügung. In Summe sind 23 verschiedene Energiesparlampen im Koffer. &gt; Die im Koffer liegende Beschreibung zu jeder Lampe ist sehr hilfreich bei der Auswahl der passenden Lampe, zudem sind die Lampen im Elektrofachgeschäft entweder lagernd oder kurzfristig lieferbar. &gt; Je nach Geschmack sind auch verschiedene Lichttöne im Koffer enthalten, von kalt und modernem bis weich und gedämpftem Licht. Also für jeden Geschmack die passende Lampe! Fazit: Im gesamten Stiegenhaus der Wohnanlage Lerchenstraße 38c wurden die Glühlampen auf schnellstartende Energiesparlampen umgerüstet, die direkt mit voller Lichtleistung leuchten. Zudem war und ist das Stiegenhaus bereits mit Zeitschaltern ausgestattet. Auf Grund der monatlichen Energieaufzeichnungen kann bereits gesagt werden, dass die Energieeinsparung deutlich sichtbar ist. Weiters wurde auch die Feststellung gemacht, dass die Lebensdauer der Glühlampen deutlich länger ist, da vor Einbau der Energiesparlampen ständig getauscht werden musste, was jetzt nicht mehr der Fall ist. Das wirklich Praktische am Energiesparlampenkoffer ist aber, dass verschiedene Lampentypen, Formen und auch Lichttöne in die Fassungen der verschiedenen Wohnräume geschraubt und über einen längeren Zeitraum getestet werden können. Also warum nicht auch bei ihnen Zuhause! Gleiche Leuchtkraft aber wesentlich weniger Strom, da z.B. 35 W Glühlampen durch 7 W Energiesparlampen, 40 W durch 9 W oder auch 60 W durch 11 W Energiesparlampen ersetzt werden können. 1/5 Stromverbrauch bei 10-facher Lebensdauer Also, ab ins Rathaus und holen Sie sich den Energiesparlampen-Testkoffer für ein paar Tage nach Hause. 20 Umwelt
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Wolfurt 2010 02 Sommer Wolfurt 01.06.2010 19.11.2012, 18:21 wolfurt SOMMER 2010 Blick ins Gemeindegeschehen Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! immer wieder höre ich von Außenstehenden, dass sich in Wolfurt viel bewegt und wir eine dynamische Gemeinde sind. Ich darf Sie über die wichtigsten Neuigkeiten informieren. Geschiebesperre Rickenbach Die Arbeiten an der Geschiebesperre Rickenbach sind inzwischen weit fortgeschritten. Die Brücke bei der Familie Gunz und die Zufahrt bis zur Geschiebesperre sind fertiggestellt. Auch die Absperrbauten selbst sind weit fortgeschritten. Die Arbeiter wurden nun zu Lawinenverbauungen abgezogen und werden ihre Tätigkeit wieder im Spätherbst aufnehmen. Wir gehen davon aus, dass die Arbeiten über den Winter dann endgültig abgeschlossen werden können. Architekt Hans Purin zum Gedenken Fünf Jahrzehnte lang war Bauen in Vorarlberg ohne den Namen Hans Purin nicht denkbar. Er entdeckte den Baustoff Holz auf völlig neuartige Weise, galt als einer der Pioniere auf dem Gebiet des Holzbaues und Wegbereiter der Vorarlberger Baukunst. Am 4. Juni verstarb der Bregenzer Architekt, der langjähriges Mitglied des Gestaltungsbeirates in Wolfurt war. Hans Purin hat in all diesen Jahren durch seine ruhige Art, aber vor allem durch seine fachliche Kompetenz wesentlich zur Gestaltung der oberen Straße beigetragen. Grundankauf Tobelgasse Postamt Wolfurt Wie bereits in der letzten Wolfurt-Info berichtet, wir die Post ihre Filiale bei uns in der Gemeinde nun definitiv mit 6. Juli 2010 schließen. Günther FRITZ, Leiter unserer Postniederlassung und seine Mitarbeiterin Lydia Sternad haben uns über viele Jahre bestens bedient. Für diese langjährige, positive Zusammenarbeit möchte ich mich recht herzlich bedanken. Beide werden an anderen Dienstposten Einsatz finden. In den letzten Wochen ist es uns gelungen, mit INTEGRA als neuen Postpartner die notwendigen Verträge zu fixieren. Damit ist gewährleistet, dass auch in Zukunft Postdienstleistungen bei uns im Dorf getätigt werden können und damit ein wesentlicher Teil einer funktionierenden Nahversorgung erhalten werden konnte. INTEGRA wird bereits am Mittwoch, den 7. Juli, die neue Postservicestelle eröffnen. Ich wünsche den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen tollen und erfolgreichen Start. Alle weiteren Details finden Sie auf Seite 18. Vor kurzem hat die Gemeindevertretung den Ankauf des Grundstückes Nr. 19/1, Tobelgasse von den Geschwistern Schwärzler beschlossen. Das kleine Grundstück mit 148 m² liegt sehr zentral (vis à vis Pfarrheim) und kann in Zusammenhang mit dem Gst. Nr. 62, das sich im Besitz der Schwesternstiftung befindet, einer öffentlichen Nutzung zugeführt werden. Pfarrkrankenpflege Wolfurt In den letzten Wochen konnten die Räumlichkeiten unserer Krankenschwestern im Seniorenheim durch eine interne Umstrukturierung erweitert werden. Schon lange mussten die Damen um Michaela Erath unter engsten Bedingungen ihre Arbeit verrichten. Nun steht dem motivierten Team ein zusätzlicher Raum zur Verfügung. Die administrative Arbeit, Beratungsgespräche und Behandlungen können nun in zeitgemäßer Form abgewickelt werden. Ich wünsche unseren Krankenschwestern viel Spaß bei ihrer anspruchsvollen Arbeit und bedanke mich für ihr vorbildliches Engagement. Mein Dank gilt aber auch dem Obmann Peter Heinzle, der mit unermüdlichem Einsatz, seit vielen Jahren ehrenamtlich unsere Pfarrkrankenpflege Wolfurt leitet. Projektgruppe Areal-Strohdorf …hat die Arbeit aufgenommen. Nach der Umsiedlung der Feuerwehr in ihr neues Haus in die Weberstraße steht nun eine sinnvolle Nachnutzung des alten Feuerwehrgebäudes an. Bald wurde klar, dass viele Begehrlichkeiten, wie Musikschulerweiterung, neue Turnhalle, Mittagsbetreuung, neue Schulräumlichkeiten, neuer Sitzungssaal etc., seriös geprüft und diskutiert werden müssen. Auch ein Um- bzw. Erweiterungsbau im Rathaus wird mittelfristig anstehen. Es geht also darum, einen ganzheitlichen Blick auf das Strohdorf-Areal zu richten. Zu Beginn wird die bewusst schlank gehaltene Projektgruppe, bestehend aus Peter Grebenz (SPÖ), Anton Böhler (FPÖ), Othmar Gratt (GRÜNE), Vize Bgm. Angelika Mossbrugger und Bgm. Christian Natter (ÖVP), die Ist-Situation analysieren. Weiters wird der tatsächliche Bedarf erhoben. Dazu werden natürlich die betroffenen Institutionen mit einbezogen. Trotz der vielschichtigen Thematik wollen wir bis Mitte kommenden Jahres die konkrete Vorgehensweise fixiert haben. Gilt es ja nicht nur Wünsche zu erfüllen, sondern festzuhalten, was sinnvoll, notwendig und schlussendlich auch finanzierbar ist. Ich bin sicher, dass wir gemeinsam eine gute Lösung für alle Beteiligten erarbeiten werden. 2 Aus dem Rathaus Selina Schmid Neue Gemeindebedienstete Mitte März hat Selina Schmid ihre Arbeit in der Finanzabteilung aufgenommen und sich bereits sehr gut eingearbeitet. Sie betreut schwerpunktmäßig den Bereich Gemeindegebühren und -abgaben, wird sich aber in den nächsten Wochen und Monaten auch in die anderen Bereiche einarbeiten. Bedingt durch den bevorstehenden Pensionsantritt von Lydia Bechter wechselt Melanie Amhof auf deren Arbeitsplatz und übernimmt schwerpunktmäßig neben dem Wohnungswesen auch Meldewesen und Amtskassa. Den Empfang und die Telefonzentrale hat seit Anfang Mai Angelika Köb übernommen. Auch sie arbeitet sich eifrig in den ganzen Aufgabenbereich ein. Vor wenigen Wochen hat Matthias Sieber seinen Dienst als achter Mitarbeiter im Gemeindebauhof angetreten. Matthias Sieber kommt aus Schwarzach. Er ist als gelernter Maurer und Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Schwarzach für die auf ihn wartenden Aufgaben bestens geeignet. Wir wünschen den 3 neuen Gemeindebediensteten viel Freude und Erfolg. Angelika Köb Übergabe Ordination Dr. Vorhofer Im April 1973 eröffnete Dr. Rudolf Vorhofer seine Praxis bei uns in Wolfurt. Seit 1.10.1984 ist er Gemeindearzt. Unterstütz von seiner Gattin Irmgard hat er all diese Jahre unzähligen Mitbürgerinnen und Mitbürgern geholfen, sie gesund gepflegt oder ihnen geduldig zugehört. Wir bedanken uns bei Irmgard und Rudolf Vorhofer für ihren unermüdlichen Einsatz über fast vier Jahrzehnte zum Wohle von uns allen und wünschen ihnen für den neuen Lebensabschnitt alles Gute und vor allem Gesundheit. Nun schließt Rudi, wie er von vielen genannt werden darf, mit 13. August 2010 seine Pforten, um die Ordination an seine Tochter Dr. Gabriele Gort zu übergeben. Nach einer kurzen Umbauphase wird die Ordination wieder am 1. Oktober eröffnet. Wir wünschen der jungen Ärztin einen guten Start und viel Erfolg. Matthias Sieber Sommerfeste Die warme Jahreszeit ist auch die Zeit der Sommerfeste. Wer liebt es nicht, hin und wieder im Garten zu grillen und mit Freunden zu feiern. Auch einige unserer Vereine organisieren schon seit vielen Jahren in dieser Jahreszeit div. Feste (Beachturnier, Burn-Out, Ächler Frühschoppen etc.). Uns ist klar, dass diese Feste für die betroffene Bevölkerung durchwegs auch mit Lärmbelastungen einher gehen. Mit div. Maßnahmen versuchen wir, dies in einem erträgliche Maß zu halten. Ich möchte aber auch nicht unerwähnt lassen, dass es eben diese Feste sind, die wesentlich zu unserer Dorfgemeinschaft beitragen. Wir leben in einer funktionierenden Gemeinschaft, um die uns viele Kommunen beneiden. Ich bitte daher alle um gegenseitiges Verständnis und Miteinander. Liebe Wolfurterinnen und Wolfurter, wo immer Sie Ihren Urlaub, Ihre Ferien verbringen, ich wünsche Ihnen eine schöne Zeit, gute Erholung und kommen Sie alle gesund und munter wieder nach Hause. Ihr Bürgermeister Christian Natter Dr. Vorhofer Aus dem Rathaus 3 Gemeindewahlen Neue Gemeindevertretung gewählt Bei den am 14. März stattgefunden Gemeindevertretungswahlen wurden die Mandatare für die kommenden fünf Jahre gewählt und bei der Konstituierenden Sitzung am 8. April angelobt. Bei der feierlich und harmonisch verlaufenden Sitzung war förmlich zu spüren, dass auch in Zukunft das Miteinander vor dem Trennenden stehen soll. Mit den Grünen ist nun neben der SPÖ, FPÖ und der ÖVP seit langem wieder eine vierte Fraktion in diesem Gremium vertreten. Viele neue Mitbürgerinnen und Mitbürger haben sich bereit erklärt, sich zum Wohle unserer Gemeinde in der Gemeindevertretung zu engagieren. Alle Ausschüsse haben inzwischen die Arbeit aufgenommen und sind bereits mit viel Einsatz an die neuen Herausforderungen herangegangen. 4 Aus dem Rathaus Ressorts neu organisiert Im Vorfeld der Konstituierenden Sitzung habe ich versucht, die Ressorts neu zu strukturieren. Teilweise wurden Aufgaben neu zugeordnet, um Schnittpunkte zu reduzieren und die tägliche Arbeit in den Ausschüssen sowie im Rathaus noch effizienter zu gestalten. So wurde im neuen Infrastruktur-Ausschuss Straßen, Wasser und Kanal zusammengefasst. Das Bildungsressort wurde um den Kleinkinderbereich komplettiert, Umwelt und Mobilität wurden zusammengeführt. Das Sozialressort wurde um das Thema Integration erweitert, um nur die wesentlichsten Änderungen anzuführen. (siehe Grafik). Ausschüsse, Kommissionen, Delegierungen Von der Gemeindevertretung wurden folgende Ausschüsse, Kommissionen und Delegierungen beschlossen bzw. eingesetzt. Alle „Haupt-Ausschüsse“ bestehen aus 11 Mandataren. Dadurch wurde sicher gestellt, dass alle Fraktionen in den Gremien vertreten sind und somit auch über die notwendigen Informationen verfügen. Der Finanzausschuss wurde neu ins Leben gerufen. Dieser besteht aus dem Gemeindevorstand und Obleuten jener Fraktionen, die nicht im Gemeindevorstand vertreten sind. Somit kann das Budget parteiübergreifend diskutiert und zur Vorlage an die Gemeindevertretung im gegenseitigen Konsens vorbereitet werden. Es sind damit alle Fraktionen eingebunden und zur politischen Arbeit in den kommenden fünf Jahren eingeladen. (siehe Liste Seite 8) Neue Gemeinderäte Auf Grund des Wahlergebnisses besteht der neue Gemeinderat aus Mitgliedern der Fraktion „ÖVP + Parteifreie“. Alle Gemeinderätinnen und Gemeinderäte durften sich über ein beinahe einstimmiges Votum freuen. &gt; Gemeinderätin und gleichzeitig Vizebürgermeisterin Angelika Moosbrugger Ressort: Bildung, Jugend und Kultur &gt; Gemeinderätin Elisabeth Fischer Ressort: Soziales Miteinander(Familien, Senioren, Integration) &gt; Gemeinderat Hans Fetz Ressort: Infrastruktur (Straßen, Kanal, Wasser) und Sport &gt; Gemeinderat Robert Hasler (neu) Ressort: Mobilität und Umwelt (e5) &gt; Gemeinderätin Yvonne Böhler (neu) Ressort: Wirtschaft und Nahversorgung &gt; Gemeinderat und gleichzeitig Bürgermeister Christian Natter Ressort: Dorfentwicklung, Sicherheit, Wirtschaft, Finanzen Vorsitzender des Gemeindevorstandes mit Stimmrecht Aus dem Rathaus 5 Dank an ausscheidende Mandatare Einige der rund 95 Mitglieder und Ersatzmitglieder haben sich nach teilweise langjähriger, ehrenamtlicher Tätigkeit aus der Gemeindevertretung verabschiedet. Vizebürgermeisterin Angelika Moosbrugger bedankte sich für die tolle Zusammenarbeit und die geleistete Arbeit. Bürgermeister Christian Natter schloss sich dem Dank an und überreichte Erinnerungsgeschenke. Besonders erwähnt wurden langgediente Gemeindevertreterinnen, Gemeindevertreter und Gemeinderäte. Ferde Hammerer ist mit 20 Jahren Gemeindevertretung einer der längst dienenden Mandatare. 1995 bis 2007 Gemeinderat, davon 9 Jahre Vizebürgermeister. Die Hauptschul- und Vereinshaussanierungen sind nur beispielhaft zu nennen. Als Geschäftsführer unserer Gemeindeimmobiliengesellschaft zeichnet er jüngst für die Umsetzung Feuerwehrhaus und VS Mähdle verantwortlich. Als Geschäftsführer bleibt Ferde uns dankenswerter Weise bis März 2012 erhalten. Maria Claeßens, ebenfalls seit 1990 in der Gemeindevertretung, hat bereits vor fünf Jahren das Amt der Sozialgemeinderätin, das sie mit sehr viel Engagement ausgeübt hatte, zurückgelegt. Aber auch in den letzten Jahren gehörte Maria zu unseren Aktivposten. So gab es wohl kaum ein Thema, bei dem Maria sich nicht in die Diskussion mit einbrachte. Bis zuletzt war Maria mit großem Einsatz Frauensprecherin der Region Hofsteig. 6 Aus dem Rathaus Wolfgang Dietrich, zuerst 1995 Ersatzmitglied, ab 1998 Gemeindevertreter. Sein Focus richtete sich in erster Linie in Richtung Umwelt und Mobilität. Dort profitierten wir von seiner fachlichen Kompetenz, die er auch seit vielen Jahren unserem e5-Team zur Verfügung stellt. Diesem wird er auch weiterhin die Treue halten. Elfriede Schneider war 10 Jahre in unserer Gemeindevertretung tätig. Frieda waren stets die Belange der Kinder und Familien wichtig. So zählte sie über viele Jahre in den Ausschüssen Schule und Kultur, bzw. Sozialem zu den „Fleißigsten“. Frieda musste auch nicht lange gebeten werden, wenn es galt, etwas zu organisieren und mit Hand anzulegen. Peter Grebenz hat 2003 das umfangreiche Ressort Wasser und Kanal übernommen und investierte viel Energie in diese Tätigkeit. In seine Amtszeit fielen die Umsetzung des neuen Verrechnungsschlüssels der ARA Hofsteig, Kanalisierung Wolfurt Nord, Verhandlungen mit TRM bezüglich schadhaften Wasserleitungen, Hochwasserentlastung Engerrütte und Rickenbach u.v.m. Peter wird auch in Zukunft als Gemeindevertreter tätig sein. Manfred Schrattenthaler zeichnete in den letzten fünf Jahren für das Wirtschaftsressort verantwortlich. Einführung Lehrlingstag, gemeinsame Aktionen und Veranstaltungen mit den umliegenden Hofsteiggemeinden, Weichenstellung zum Nahversorgungszentrum Dorf sind nur einige Beispiele seiner Tätigkeit. Der Wochenmarkt als auch der Herbstmarkt haben sich in seinem Verantwortungsbereich bestens entwickelt. Auch Manfred wird der Gemeindevertretung erhalten bleiben. Aus dem Rathaus 7 Gemeindegremien 2010 - 2015 Gemeindevorstand Christian Natter V ÖVP Angelika Moosbrugger M ÖVP Elisabeth Fischer M ÖVP ChristianNatter Angelika Moosbrugger Elisabeth Fischer Johann Fetz Yvonne Böhler Robert Hasler Ernst Stadelmann Manfred Schrattenthaler Thomas Geiger Susanne Mathis Martin Reis Michaela Anwander Peter Grebenz Anton Böhler V ÖVP M ÖVP M ÖVP M ÖVP M ÖVP M ÖVP M ÖVP M ÖVP M ÖVP M ÖVP M ÖVP M GRÜNE M SPÖ M FPÖ Johann Fetz Robert Hasler Yvonne Böhler Arno Hagspiel Wolfgang Schwärzler Johannes Böhler Simone Burtscher Michael Klimmer Peter Moosbrugger Jürgen Kessler Silvia Köb-Gisinger Ursula Molitor Bertram Thaler Lothar Schwendinger Ferdinand Kosielski Hans Werner Metzler Martin Leiter M ÖVP M ÖVP M ÖVP E E E E E E E E E E E E E E ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP GRÜNE GRÜNE SPÖ SPÖ FPÖ FPÖ Ausschuss Soziales Miteinander Elisabeth Fischer Sabine Schertler Daniela Marent Ernst Stadelmann Fatma Kaya Elisabeth Hirsch Silvia Köb-Gisinger Kerstin Schwarz Maria Thaler Evelyn Schwendinger Thomas Makovec Manuela Pechlaner Petra Theißl V M M M M M M M M M M M E ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP GRÜNE SPÖ SPÖ FPÖ ÖVP Otmar Meusburger E Heidi Winter E Barbara Geißler E Manfred Schrattenthaler E Oliver Natter E Daniela Gerner E Arno Wiedenbauer E Durmus Yildiz E Martin Lindenthal E Yvonne Breuer E Irene Danhofer E Andrea Peter E Sonja Köb E ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP GRÜNE GRÜNE SPÖ SPÖ FPÖ FPÖ Ausschuss Dorfentwicklung und Raumplanung Ausschuss Infrastruktur und Sport Johann Fetz Peter Moosbrugger Hermann Schertler Johannes Böhler Alfred Köb Uros Umjenovic Christine Stark Wolfgang Simma Othmar Gratt Sabina Eschmann Jürgen Pinter Gerold Mohr Andreas Santa V M M M M M M M M M M E E ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP GRÜNE SPÖ FPÖ ÖVP ÖVP Bernhard Marte Dietmar Wüstner Michael Köb Thomas Geiger Martin Reis Simone Burtscher Hans Tarabochia Martin Lindenthal Helmut Bischelsberger Gerhard Strabler Wolfgang Mayer Alfred Pechlaner E E E E E E E E E E E E ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP GRÜNE GRÜNE SPÖ SPÖ FPÖ FPÖ Ausschuss Bildung, Jugend und Kultur Angelika Moosbrugger Michael Klimmer Otmar Meusburger Thomas Geiger Barbara Geißler Simone Burtscher Heidi Winter Oliver Natter Stefan Thaler Hans Tarabochia Manfred Bischelsberger Sonja Köb Daniela Gerner V M M M M M M M M M M M E ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP GRÜNE GRÜNE SPÖ FPÖ ÖVP Harald Feldmann Sabine Schertler Daniela Marent Fatma Kaya Peter Lingenhel Elisabeth Hirsch Harald Moosbrugger Ines Müller Michaela Anwander Natalie Simon Bianca Straßbauer Alexandria Stauber Alfred Pechlaner E E E E E E E E E E E E E ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP GRÜNE GRÜNE SPÖ SPÖ FPÖ FPÖ Finanzausschuss Christian Natter Angelika Moosbrugger Elisabeth Fischer Johann Fetz Yvonne Böhler V M M M M ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP Robert Hasler Michaela Anwander Peter Grebenz Anton Böhler M M M M ÖVP GRÜNE SPÖ FPÖ Ausschuss Mobilität und Umwelt Robert Hasler Martin Reis Dietmar Wüstner Andreas Santa Peter Lingenhel Alwin Schönenberger Gernot Zwickle Harald Feldmann Martin Lindenthal Ferdinand Kosielski Eduard Madlener Arno Wiedenbauer Kerstin Schwarz V M M M M M M M M M M E E ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP GRÜNE SPÖ FPÖ ÖVP ÖVP Arno Hagspiel Alfred Köb Christine Stark Peter Moosbrugger Uros Umjenovic Wolfgang Schwärzler Ines Müller Michaela Anwander Emanuel Pegger Markus Theissl Jürgen Pinter Manfred Krusch E E E E E E E E E E E E ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP GRÜNE GRÜNE SPÖ SPÖ FPÖ FPÖ Prüfungsausschuss Anton Böhler V Lothar Schwendinger M Claudius Bereuter M Manfred Schrattenthaler M Michael Köb M Gerold Mohr M Martin Lindenthal M FPÖ SPÖ ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP GRÜNE Wolfgang Simma E Harald Moosbrugger E Silvia Köb-Gisinger E Johannes Böhler E Durmus Yildiz E Manfred Bischelsberger E Susanne Ernst E ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP GRÜNE SPÖ FPÖ Wohnungsausschuss Elisabeth Fischer Christian Natter SabineSchertler Petra Theißl Stefan Thaler Peter Grebenz Wolfgang Mayer Fatma Kaya Harald Moosbrugger V M M M M M M E E ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP GRÜNE SPÖ FPÖ ÖVP ÖVP Otmar Meusburger Silvia Köb-Gisinger Ines Müller Bertram Thaler Jadranko Lesic Irene Danhofer Martin Leiter Hans Werner Metzler E E E E E E E E ÖVP ÖVP GRÜNE GRÜNE SPÖ SPÖ FPÖ FPÖ Ausschuss Wirtschaft und Nahversorgung Yvonne Böhler V Manfred Schrattenthaler M Claudius Bereuter M Harald Moosbrugger M Jürgen Adami M Susanne Mathis M Andreas Gorbach M Wolfgang Schwärzler M Bertram Thaler M Jadranko Lesic M Susanne Ernst M Jürgen Kessler E Michael Köb E ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP GRÜNE SPÖ FPÖ ÖVP ÖVP Hermann Schertler Johannes Böhler Petra Theißl Silvia Köb-Gisinger Wolfgang Simma Gerold Mohr Ursula Molitor Othmar Gratt Gerhard Strabler Sabina Eschmann Andrea Peter Verena Österle E E E E E E E E E E E E ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP GRÜNE GRÜNE SPÖ SPÖ FPÖ FPÖ Umweltverband Robert Hasler M ÖVP Christian Natter E ÖVP Gemeindeblattverwaltung Christian Natter M ÖVP Angelika Moosbrugger E ÖVP 8 Aus dem Rathaus Ehrungsausschuss Christian Natter Angelika Moosbrugger Michaela Anwander Thomas Makovec Alfred Pechlaner V M M M M ÖVP ÖVP GRÜNE SPÖ FPÖ Yvonne Böhler Robert Hasler Bettina Leingartner Fritz Kuttner Richard Benzer E E E E E ÖVP ÖVP GRÜNE SPÖ FPÖ Linksseitige Achwuhrkonkurrenz Prüfungsausschuss Ferdinand Kosielski M SPÖ Peter Moosbrugger E ÖVP Fremdenverkehrsverband Bodensee-Rheintal Yvonne Böhler M ÖVP Manfred Schrattenthaler E ÖVP Abgabenkommission Lothar Schwendinger Ernst Stadelmann Thomas Geiger Bertram Thaler Susanne Ernst V M M M M SPÖ ÖVP ÖVP GRÜNE FPÖ Jürgen Kessler Jürgen Adami Durmus Yildiz Herbert Fuchshofer Jürgen Pinter E E E E E ÖVP ÖVP GRÜNE SPÖ FPÖ Landbus Unterland Robert Hasler M ÖVP Christian Natter E ÖVP Jagdgenossenschaft Vollversammlung Christian Natter M ÖVP Robert Hasler E ÖVP Berufungskommission Ernst Stadelmann Thomas Geiger Jürgen Kessler Michael Köb Durmus Yildiz Lothar Schwendinger Hans Werner Metzler V M M M M M M ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP GRÜNE SPÖ FPÖ Wolfgang Simma Susanne Mathis Peter Moosbrugger Wolfgang Schwärzler Stefan Thaler Ferdinand Kosielski Manfred Krusch E E E E E E E ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP GRÜNE SPÖ FPÖ Jagdgenossenschaft Vorstand Christian Natter M ÖVP Robert Hasler E ÖVP Bringungsgenossenschaft Ippachwaldweg Alois Müller M ÖVP Gerold Mohr E ÖVP Marktgemeinde Immobilienverwaltungs GmbH Gesellschafterversammlung Christian Natter Angelika Moosbrugger Elisabeth Fischer Johann Fetz Yvonne Böhler M M M M M ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP Robert Hasler Martin Lindenthal Peter Grebenz Anton Böhler M M M M ÖVP GRÜNE SPÖ FPÖ Dienstbeurteilungskommission Christian Natter V ÖVP Angelika Moosbrugger M ÖVP Johann Fetz M ÖVP Elisabeth Fischer Robert Hasler E ÖVP E ÖVP Grundverkehrsortskommission Christian Natter Claudius Bereuter Gernot Zwickle Wolfgang Rist M M M M ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP Angelika Moosbrugger Bernhard Marte Dietmar Wüstner Hubert Gunz E ÖVP E ÖVP E ÖVP E Marktgemeinde Immobilienverwaltungs GmbH &amp; Co. KG Gesellschafterversammlung Christian Natter Angelika Moosbrugger Elisabeth Fischer Johann Fetz Yvonne Böhler M M M M M ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP Robert Hasler Martin Lindenthal Peter Grebenz Anton Böhler M M M M ÖVP GRÜNE SPÖ FPÖ WV-Hofsteig Vorstand (Empfehlung) Christian Natter M ÖVP Johann Fetz E ÖVP WV-Hofsteig Mitgliederversammlung Alfred Köb Bertram Thaler Lothar Schwendinger Jürgen Pinter M M M M ÖVP GRÜNE SPÖ FPÖ Andreas Santa Othmar Gratt Helmut Bischelsberger Wolfgang Mayer E E E E ÖVP GRÜNE SPÖ FPÖ Sozialdienste Wolfurt GmbH Gesellschafterversammlung Christian Natter Angelika Moosbrugger Elisabeth Fischer Johann Fetz Yvonne Böhler M M M M M ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP ÖVP Robert Hasler Hans Tarabochia Thomas Makovec Susanne Ernst M M M M ÖVP GRÜNE SPÖ FPÖ WV-Hofsteig Prüfungsausschuss Wolfgang Simma M ÖVP Uros Umjenovic E ÖVP Vorarlberger Erdgasgesellschaft Johann Fetz M ÖVP Christian Natter E ÖVP Schulerhalterverband Polytechn. Schule Verwaltungsausschuss Angelika Moosbrugger M ÖVP Christian Natter E ÖVP VOGEWOSI Christian Natter M ÖVP Elisabeth Fischer E ÖVP Schulerhalterverband Polytechn. Schule Prüfungsausschuss Andreas Santa M ÖVP Oliver Natter E ÖVP Vorarlberger Musikschulwerk Angelika Moosbrugger M ÖVP Christian Natter E ÖVP Linksseitige Achwuhrkonkurrenz Verwaltungsausschuss Christian Natter M ÖVP Angelika Moosbrugger M ÖVP Johann Fetz Robert Hasler E ÖVP E ÖVP Frauennetzwerk Vorarlberg - Frauensprecherin Yvonne Böhler M ÖVP Wasserverband Schwarzach-Rickenbach Christian Natter M ÖVP Alwin Schönenberger E ÖVP Energiebeauftragter Robert Hasler M ÖVP Aus dem Rathaus 9 Veränderungen im Gewerberegister Eintragungen in das Gewerberegister Olga Tomasova, Personenbetreuung, Felle 8; Maria Nazadova, Personenbetreuung, Felle 8; Katarina Zvozilova, Personenbetreuung, Brühlstraße 13; Lucia Hedwig Geiger, Warenpräsentatoren, Bregenzer Straße 8; Eva Maria Geiger, Warenpräsentatoren, Dorfweg 10; Norbert Kapp, Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik, Bucher Straße 10e; Johannes Keck, Handelsgewerbe und Handelsagentengewerbe, Feldweg 4a; Wilfried Düringer, Gewerbsmäßige Beförderung von Gütern mit zwei Kraftfahrzeugen im grenzüberschreitenden Verkehr (grenzüberschreitender Güterverkehr), Engerrütte 3; Birgit Ingrid Lehner, Erteilung von Informationen über die Zusammensetzung von Nahrungsmitteln, Rickenbacherstraße 15; JCL Overland Logistics GmbH, Gewerbsmäßige Beförderung von Gütern mit 50 Kraftfahrzeugen im grenzüberschreitenden Verkehr, Spediteure einschließlich der Transportagenten, Handelsgewerbe und Handelsagentengewerbe, Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik, Senderstraße 28; Margit König, Handelsgewerbe und Handelsagentengewerbe, Lerchenstraße 34b; Doris Jäger, Hilfestellung zur Erreichung einer körperlichen bzw. energetischen Ausgewogenheit, Frickenescherweg 5; Robert Abbrederis, Werbeagentur, Auf dem Bühel 5; Michael Kohler, Mechatroniker für Maschinen- und Fertigungstechnik; Mechatroniker für Elektronik, Büro- und EDV-Systemtechnik; Mechatroniker für Elektromaschinenbau und Automatisierung; Mechatroniker für Medizingerätetechnik, Handelsgewerbe und Handelsagentengewerbe, Kirchstraße 18; Gabriele Stark, Autoreinigung und Bootsreinigung, Segelmacher und Reparatur von Zelten; Plachenreparatur; Schonbezüge und Schutzkappenerzeugung, Feldeggstraße 2c; Thomas Hermann, Unternehmensberatung einschließlich der Unternehmensorganisation, Mähdlestraße 29; Patrick Fischer, DIVUS e.U., Handelsgewerbe und Handelsagentengewerbe, Holzriedstraße 33; Adrian Georg Gassner, Handelsgewerbe und Handelsagentengewerbe, Fliederweg 13b; DI Alfons Josef Natter, Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik, Moosmahdgasse 2d; Maria Lastiakova, Personenbetreuung, Achstraße 50; Thomas Javornik-Stern, Stukkateure und Trockenausbauer (Handwerk), Lerchenstraße 17; Ibrahim Zencirci, Kraftfahrzeugtechnik, verbunden mit Karosseriebauer einschließlich Karosseriespengler und Karosserielackierer (Handwerk), Kesselstraße 25. Gewerbelöschungen Mag. Martina Susanna Goldner, Werbegrafikerin, Schlossgasse 10; Peter Böhler, Platten- und Fliesenleger, Heimkehrerstraße 4; Danijel Jovanovic, Handelsgewerbe und Handelsagentengewerbe, Achstraße 46. ComBran GmbH, Handelsgewerbe eingeschränkt auf den Großhandel mit Waren und Getränken der Nachrichten- und Datentechnik und Elektronik, Radiomechaniker, Lauteracher Straße 21; Logwin Road + Rail Austria GmbH, Beförderung von Gütern mit fünfzig Lastkraftwagen, Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik, Handelsgewerbe, Am Güterbahnhof; Dipl. Ing. Dr. tech. Andreas Weratschnig, Heizungstechnik (Handwerk) eingeschränkt auf die Erstellung von Energieausweisen für Gebäude und die damit im Zusammenhang stehenden Berechnungen sowie Energieberatung, Kirchstraße 11; Biserka Stabodin, Handelsgewerbe, Bützestraße 24/9; Veronique Sandra Gassner, CallCenter (Entgegennahme und Weiterleitung telefonischer Aufträge, Anfragen, Informationen und entsprechendes Telefonservice für alle gesetzlich erlaubten Tätigkeiten), Fliederweg 13b; Karl Sapper, Masseur, Achstraße 42; Martin Kohler, Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik, Kirchstraße 15. Standortverlegungen Marta Macugova, Personenbetreuung, von Wolfurt, Brühlstraße 15/2, nach Bregenz, BAUCUT Bohren und Schneiden in Beton Gesellschaft m.b.H. von Wolfurt Achstraße 42 nach Wolfurt Bützestraße 39; Uros Miletic, Dolmetscher und Mechatroniker für Maschinen- und Fertigungstechnik (Handwerk), von Wolfurt Konrad-Doppelmayr-Straße 17 nach Lauterach; Elke Läßer, Fußpflege und Kosmetik (Schönheitspflege), von Wolfurt Kreuzstraße 2 nach Langen bei Bregenz; Sven Hofer, Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereinigung (Handwerk), Unternehmensberatung einschließlich der Unternehmensorganisation, eingeschränkt auf Coaching, von Wolfurt Konrad-DoppelmayrStraße nach Hard; Ing. Lubica Vajova, Personenbetreuung, von Wolfurt Felle 4 nach Bregenz; Slavka Sulakova, Personenbetreuung, von Hohenems nach Wolfurt Felle 8; Anna Nekkarova, Personenbetreuung, von Höchst nach Wolfurt Achstraße 50; Dunja Barbara Huber, Fußpflege und Kosmetik (Schönheitspflege), von Zürs nach Wolfurt Weiherstraße 4; Ariane Mischitz, Handelsgewerbe und Handelsagenten, von Wolfurt Sonnenstraße 2a nach Wolfurt Eichenstraße 45d/15; AgenT-Com Telekommunikationshandel GmbH, Vermittlung von Verträgen betreffend die Benutzung von Fernmeldeeinrichtungen (Telekommunikationseinrichtungen) Dritter, Handelsgewerbe und Handelsagentengewerbe von Wolfurt, Senderstraße 6 nach Nenzing; Sarlota Urcova, Personenbetreuung, von Nenzing nach Wolfurt, Brühlstraße 15/2; Maria Barusova, Personenbetreuung, von Lauterach nach Wolfurt, Kellaweg 4; Christoph Alexander Schindler, Werbegrafik-Designer, von Wolfurt Bregenzer Straße 61a nach Wolfurt Holzriedstraße 33. Verständigung über eine Namensänderung Elke Lässer (früher Fellinger), Fußpflege und Kosmetik (Schönheitspflege), Kreuzstraße 2 Übergang einer Gewerbeberechtigung (Umgründung) sowie Bestellung eines gewerblichen Geschäftsführers Ritter Maschinenservice GmbH, Geschäftsführer: Dietmar Ritter, Mechatroniker für Maschinen- und Fertigungstechnik (Handwerk), eingeschränkt auf die Durchführung von Reparaturen von Holz- und Metallbearbeitungsmaschinen, Bahnhofstraße 8a. Verständigung über die Bestellung eines gewerblichen Geschäftsführers Klimmer Wohnbau GmbH, Heizungstechnik (Handwerk), eingeschränkt auf die Erstellung von Energieausweisen für Gebäude sowie die damit im Zusammenhang stehenden Berechnungen sowie Energieberatung, Lauteracher Straße 7, Geschäftsführer: Johann Rauchegger. Eintragung ins Gewerberegister und Errichtung einer weiteren Betriebsstättes Buchhandlung Teutsch Pointner OG, Handelsgewerbe und Handelsagentengewerbe, Kornmarktstraße 18, Bregenz - Standort der weiteren Betriebsstätte: Kellhofstraße 10. Verständigung über die Errichtung einer weiteren Betriebsstätte Fotini Pyrovolikos, Fußpflege und Kosmetik (Schönheitspflege), Kreuzstraße 2. . Verständigung über die Löschung einer weiteren Betriebsstätte Logwin Road + Rail Austria GmbH, Spediteure einschließlich der Transportagenten, Senderstraße 28. Verständigung über eine Änderung der Bezeichnung FEAL Austria Facade Engineering and Aluminium GmbH, (früher: ETZEL – FEC Facade Engineering and Consulting GmbH), Handelsgewerbe, Konrad-Doppelmayr-Straße 17. Errichtung einer weiteren Betriebsstätte sowie Filialgeschäftsführerbestellung Attensam Meisterfix Hausbetreuung GmbH, Anbieten persönlicher Dienste an nicht öffentlichen Orten im Sinne einer Hausmeistertätigkeit, Holzriedstraße 33, Filialgeschäftsführerbestellung: Michael Mießgang. Verständigung über das Ruhen der Gewerbeausübung Christine Ellinger, Versicherungsvermittlung in der Form Versicherungsagent, Konrad-Doppelmayr-Straße 17. Verständigung über den Übergang einer Gewerbeberechtigung auf Grund einer Umgründung, über eine Standortverlegung und über die Errichtung einer weiteren Betriebsstätte Kurt Theurer, ELEKTRO TECHNIK THEURER e.U., Elektrotechniker, Wälderstraße 48, 6923 Lauterach, Standort der weiteren Betriebsstätte: Unterfeldstraße 6a, Wolfurt. . 10 Aus dem Rathaus Bürgermeister- bzw. Kostenlose Sprechstunden Wohnungssprechstunde von Rechtsanwälten und Notaren im Sommer: Die kostenlosen Beratungs-Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren werden Die Sprechstunden finden jeweils im Rathaus Wolfurt statt. Sprechstunden Bürgermeister Christian Natter von 18:00 - 19:30 Uhr Mittwoch, 14. Juli Mittwoch, 25. August Mittwoch, 8. September von der Wolfurter Bevölkerung gerne in Anspruch genommen, daher wird dieses Beratungsangebot wie folgt fortgesetzt: Sprechstunden Rechtsanwälte von 18:00 - 20:00 Uhr Mittwoch, 07. Juli 2010, Dr. Wolfgang Hirsch Mittwoch, 01. September 2010, Dr. Nikolaus Schertler Sprechstunden Notar von 18:00 - 19:00 Uhr Mittwoch, 21. Juli 2010, Dr. Ivo Fussenegger Die Sprechstunden finden jeweils im Rathaus Wolfurt statt. Notariatsverteilung bei Todesfällen Zur Abwicklung der Verlassenschaften nach Todesfällen von Familienangehörigen wurden vom Bezirksgericht Bregenz die Notare für folgende Termine nominiert: Wohnungssprechstunden von Gemeinderätin Elisabeth Fischer von 18:00 - 19:30 Uhr Mittwoch, 7. Juli Mittwoch, 18. August Mittwoch, 1. September Todesfälle jeweils Dr. Nikolaus Ender Dr. Ivo Fussenegger Dr. Richard Huter Dr. E. Michel Dr. Kurt Zimmermann Jänner, Juni und 01.11. - 12.11. Februar, Juli und 13.11. - 26.11. März, August und 27.11. - 07.12. April, September und 08.12. - 20.12. Mai, Oktober und 21.12. - 31.12. Vom 21. Juli 2010 bis 11. August 2010 finden auf Grund der Sommerpause keine Sprechstunden statt! Das Beschäftigungsausmaß beträgt 320 Jahresstunden, wovon während der Schulzeiten (= 38 Wochen) voraussichtlich 6 Stunden je Woche fix vereinbart werden und die restlichen 92 Stunden nach Bedarf abgerufen werden. Bewerber/Bewerberinnen mit Wohnort Wolfurt werden bevorzugt. Wir erwarten von Ihnen Wir suchen zum Eintritt nach Vereinbarung eine(n) SachbearbeiterIn für das Sekretariat der Mittelschule Wolfurt Das Aufgabengebiet umfasst Telefondienst, Abwicklung von Posteingang und Korrespondenz, eigenverantwortliche Abwicklung der finanziellen Belange, Führung von Statistiken, Ausstellung von Bestätigungen, Organisation von Veranstaltungen, Erstellen von Supplierplänen und natürlich vieles andere mehr. &gt; abgeschlossene Handelsschule bzw. abgeschlossene Verwaltungslehre oder kfm. Lehre &gt; freundliches und aktives Verhalten gegenüber Kunden und Mitarbeitern &gt; Genauigkeit, Verlässlichkeit, Loyalität und Verschwiegenheit &gt; Teamfähigkeit &gt; gute EDV-Kenntnisse (Office-Programme) &gt; Eigeninitiative, Leistungsbereitschaft und Konfliktfähigkeit Wir bieten Ihnen &gt; kinderfreundliche Arbeitszeiten &gt; Entfaltungs- und Gestaltungsmöglichkeiten &gt; krisensicheren Arbeitsplatz &gt; leistungsgerechte Entlohnung Senden Sie bitte Ihre ausschließlich schriftlichen (auch per E-Mail unter direktion@hswo.snv.at möglich) Bewerbungsunterlagen bis spätestens 15.7.2010 an die Mittelschule Wolfurt, Schulstraße 2, zH Herrn Dir. Norbert Moosbrugger. Aus dem Rathaus 11 3. Türkische Kirmes in Wolfurt Bereits zum dritten Mal veranstaltete der Islamische Kultur- und Bildungsverein in Wolfurt rund um das Vereinshaus ihre Kirmes. Zwei Tage lang wurde gekocht, gegessen, miteinander geredet. Angenehme Feststimmung – auf der Kirmes gibt es keinen Alkohol! Ein gutes Essen bringt Menschen an einen Tisch. Dass das Fest schon seinen fixen Platz im Wolfurter Kulturleben hat, bewiesen die zahlreichen Gäste aus dem „In- und Ausland“. Auch die politischen Vertreter aus Wolfurt und den umliegenden Gemeinden ließen sich die große Gastfreundschaft und die köstlichen Speisen nicht entgehen. Ein Fest für Jung und Alt, ein Fest für Menschen verschiedener Nationen, ein Fest fürs Kennenlernen. Wolfurter Wasserkrüge wieder verfügbar! Auf Grund der großen Nachfrage wurden die beliebten Wasserkrüge nachbestellt und sind ab sofort im Rathaus erhältlich. Die Wasserkrüge erhalten Sie zum Preis von 10,-- / Krug im Rathaus Wolfurt bei Angelika Köb und Melanie Amhof. Fundamt Fundgegenstände und Fahrräder, welche im 2. Quartal 2010 im Fundamt abgegeben wurden: diverse Schlüssel, Fotoapparat, Kinderrucksack Ebenfalls wurden diverse Fahrräder abgegeben, die während der Amtsstunden beim Gemeindeamt Wolfurt, Fundamt (Tel.-Nr.: 05574/6840-10, Fax: 6840-810, E-Mail: angelika.koeb@wolfurt.at) besichtigt und an den rechtmäßigen Besitzer ausgefolgt werden können. Direkte Informationen finden Sie auch im Internet unter www.fundinfo.at Angelika Köb 12 Gemeindepanorama 5 Jahre Sprachencafé Wolfurt Bereits seit 5 Jahren gibt es eine hervorragende Privatinitiative, nämlich das im Jahr 2005 gegründete Sprachencafé. Gesprochen wird über Gott und die Welt, über Urlaub und Landessitten, über die Arbeit oder das Essen. Angebotene Sprachen sind Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Russisch und Deutsch. Von Hausfrauen bis zu Lehrpersonen, von Monteuren über Sekretärinnen bis zu Geschäftsleuten spannt sich der Bogen der Interessierten. Das Sprachencafé wird seit Beginn von Karina Gmeiner organisiert. Für Information ist sie unter der Tel.: 0699 116 99 621 erreichbar. v.l.n.r.: Erich Reis, Martina Hörburger, Christine Grass, Clint Smith, Karina Gmeiner, Linda Hilbe, Birgit Lins, Michel Thoma, Claudia Saenz. Monatlich jeweils am 1. Dienstag treffen sich Sprachinteressierte um 19:00 Uhr im Alten Schwanen und perfektionieren ihre Sprachkenntnisse. An verschiedenen Tischen sitzen jeweils ein bis zwei Muttersprachler, die die Tischgespräche begleiten und Anregungen bzw. Hilfeleistung bei fehlenden Vokabeln bieten. Die Gemeindeverantwortlichen gratulieren zum 5-jährigen Jubiläum und danken der Organisatorin und allen Muttersprachlern für ihr außergewöhnliches Engagement. Wege entstehen dadurch, dass man sie geht Dr. Lorenz Böhler war einer, der sich unbeirrbar auf seinen Weg gemacht hat, und einer, der dadurch einen Weg für die Zukunft der Medizin geebnet hat. Damit das Erinnern an den berühmten Wolfurter nicht nur eine Momentaufnahme, sondern für länger lebendig bleibt, laden wir alle herzlich ein, sich ebenfalls auf den Weg zu machen. Mithilfe der beigelegten Wanderkarte können Sie die Ausgangspunkte des Lebensweges von Dr. Lorenz Böhler erwandern. Hier in Wolfurt entwickelte er einige seiner Fähigkeiten, die später unter anderem Grundlagen seiner großartigen Entwicklung vom Bauernbub zum weltbekannten Arzt mit Vorbildwirkung waren. Die Ausstellung in Bregenz kann ebenfalls noch während der Sommermonate (bis Mitte August) besucht werden. Wer auf den Geschmack gekommen ist und sich genauer über das Leben des Pioniers der Unfallchirurgie informieren möchte, kann das Buch zur Ausstellung in der Gemeinde (Bürgerservice) erwerben. Angelika Moosbrugger, Gemeinderätin für Bildung, Jugend und Kultur (Franz Kafka) Der 125. Geburtstag von Dr. Lorenz Böhler wurde bei der Eröffnung der ihm gewidmeten Ausstellung in der Landesbibliothek in Bregenz und bei der feierlichen Begehung des Rundwegs „Auf den Spuren des Dr. Lorenz Böhler“ gebührend gefeiert. Gemeindepanorama 13 Skaterplatzgestaltung Volksschule Mähdle Schon seit längerem suchte die Marktgemeinde Wolfurt nach einer idealen Örtlichkeit, um einen dauerhaften Skaterplatz zu errichten. Im Rahmen der Sanierung der VS Mähdle, sowie des Außengeländes fiel die Entscheidung, den Skaterplatz im Außenbereich der VS Mähdle zu errichten. Damit dieser Platz auch wirklich den Ansprüchen eines Skaters gerecht wird, sowie das Angebot von den jugendlichen Nutzern aus Wolfurt auch mitgetragen wird, entstand die Idee, die „Profis“ selbst bei der Planung und Umsetzung mit einzubeziehen. Aus diesem Grund wurde das Projekt „Pimp my Skaterplatz“ von der Offenen Jugendarbeit Wolfurt ins Leben gerufen. Am 10. April trafen sich alle interessierten Jugendlichen beim Platz der Volksschule Mähdle, um tatkräftig an der Gestaltung und Planung des Platzes mitzuwirken. Gemeinsam mit dem Bauhof der Marktgemeinde Wolfurt, sowie der Architektin Maria Anna Moosbrugger wurden die bereits bestehenden Skaterrampen aufgestellt, sodass der Platz ideal zum Skaten genutzt werden kann. Weiter wurden Ideen zur Verbesserung der Situation des Platzes gesammelt. Der zweite Schritt erfolgte am 16. April mit dem Planungsworkshop im Jugendtreff [´wa´wa]. Themen des Nachmittags waren: Die bestehenden Skaterelemente sanieren und optimieren, Mini Ramp im Eigenbau, „Spielregeln“ und Müllsystem, Farbe am Platz, sowie das Jugendprogramm zur Eröffnung des Skaterplatzes am 28. Mai. Die erarbeiteten Ergebnisse wurden dann im Anschluss vor der Vertretung des Gemeindevorstandes präsentiert und diskutiert. Die Ergebnisse des Planungsworkshops werden im weiteren Verlauf des Jahres in verschiedenen Projektgruppen realisiert und umgesetzt. Jugendarbeiter Günter Sutterlüti 14 Gemeindepanorama 8. Frühschoppen der Dornbirner Berufskraftfahrer in Wolfurt Am Pfingstsonntag, den 23. Mai 2010, konnte bei herrlichem Wetter um 10:00 Uhr der Festgottesdienst abgehalten werden. Pater Rufus zelebrierte die Messe in gewohnt angenehmer Weise, was bei den Besucherinnen und Besuchern großen Anklang fand. Für die musikalische Umrahmung vom Chor „Die Herbstzeitlosen“ möchten wir uns herzlich bedanken. Der Obmann der Dornbirner Berufskraftfahrer, Alfons Brandstätter, begrüßte Bürgermeister Christian Natter mit Gattin, sowie Gemeinderat Hans Fetz und Robert Hasler recht herzlich. Nach der Begrüßung eröffneten Bürgermeister Christian Natter und Hans Fetz das Fest mit dem Fassanstich. Anschließend sorgten die „5 Rheintaler“ für hervorragende Frühschoppenstimmung bis in den Nachmittag hinein. Einen ganz besonderen Dank richten wir an die Fahrzeughersteller und Fahrzeugaufbauer für die hervorragende Ausstellung, sowie die Firma Orange College für das Fahrer-Weiterbildungsfahrzeug und Vorführungen im Sinne der Verkehrssicherheit. Ein besonderes Highlight war die Poolparty mit Stefan Köb, was für Stimmung bis in die Nacht sorgte. Dabei konnten EUR 1.500,-- eigenommen werden. Diese Summe wurde vom Verein auf EUR 2.000.-- erhöht und der Lebenshilfe sowie dem Krankenpflegeverein Wolfurt gespendet. Durch den vollen Einsatz von unseren Mitgliedern und deren Frauen konnte wieder ein erfolgreiches Fest verzeichnet werden. Die Vereinigung bedankt sich bei der Firma Schertler Transporte für die Bereitstellung des Festgeländes, bei allen Sponsoren sowie allen Festbesucherinnen und Festbesuchern, die einen maßgeblichen Anteil am guten Gelingen des Festes beigetragen haben. Gemeindepanorama 15 Notfallkarte speziell für Kinder Kinder sehen die Welt viel unbedarfter als Erwachsene und versuchen, sie jeden Tag neu zu entdecken. Schnell kann es da zu kleineren Wunden und größeren Verletzungen kommen. Wenn etwas passiert, sind in den meisten Fällen Erwachsene zur Stelle und sorgen für Hilfe. Allerdings kann es durchaus vorkommen, dass der Nachwuchs auf sich allein gestellt ist. Auch deshalb kann es nicht schaden, ihn frühzeitig mit den Notrufnummern vertraut zu machen. Und weil sich auf spielerische Art viele Dinge besser einprägen, hat die Initiative Sichere Gemeinden eine spezielle Kindernotfallkarte aufgelegt. Dort finden sich in übersichtlicher und für Kinder anschaulicher Form die Notrufnummern von Feuerwehr (122), Exekutive (133) Rettung (144) und Vergiftungszentrale (01/406 43 43). Als Illustrationen wurden die bei Kindern ebenso bekannten wie beliebten Playmobilfiguren verwendet. „Damit lassen sich die Zahlen leichter einprägen“, ist Geschäftsführer Ing. Franz Rein überzeugt. Und, was ebenfalls nicht zu unterschätzen ist: die Männchen erhöhen den Wiedererkennungswert und kommen mit ihrem fröhlichen Blick als Freunde in der Not daher. Damit Kinder im Ernstfall aber entsprechend reagieren können, muss die Notfallkarte in Augenhöhe platziert werden. Hilfreich ist auch, die Notrufnummern gut sichtbar auf dem Telefon selbst anzubringen. Wobei Klebetiketten zu bevorzugen sind. Gleichzeitig sollten größer werdende Kinder zu vorsichtigem Verhalten angeleitet werden. So sollte ihnen der Sinn von Schutzausrüstungen bei Freizeitaktivitäten, wie Rad fahren und Skaten, möglichst früh klar gemacht werden. Eltern wiederum sollten sich ihrer Vorbildfunktion bewusst sein und selbst auch auf den Gebrauch von Schutzausrüstungen achten. Ein insgesamt kindgerechtes und sicheres Umfeld kann wesentlich zum Schutz von Kindern beitragen. Die Kindernotfallkarte ist kostenlos bei der Initiative Sichere Gemeinden, Realschulstraße 6, 6850 Dornbirn, Telefon: (05572) 543 43, E-Mail: info@sicheregemeinden.at erhältlich. Initiative Sichere Gemeinden Wert-Schätze: 12 schlaue Tipps für Frauen Das Frauenreferat des Landes, das Frauennetzwerk und FEMAIL haben unter dem Titel „Wert-Schätze – Schlaue Tipps für Frauen zur Lebensgestaltung“ eine Reihe von knappen, pointierten Ratschlägen formuliert. Themen sind unter anderem die Berufswahl, der Wiedereinstieg, Partnerschaft und das eigene Konto. Diese 12 schlauen Tipps sind in einer handlichen Broschüre (A 6) einfach zum Einstecken, Durchblättern und Mitnehmen, zusammengefasst. Sie liegen im Rathaus, bei der Fürsorge und im Jugend- und Kulturverein [´wa´wa] auf. Auskünfte: Yvonne Böhler, Frauensprecherin Wolfurt, Regionensprecherin Hofsteig E-Mail: yb@aon.at, Telefon: 66942 16 Gemeindepanorama Kursleiterin Evelyn Lingenhel (Mitte) mit den sechs Moderatorinnen aus Wolfurt und Lauterach Neue eltern.chat-Moderatorinnen in Wolfurt und Lauterach Im April fanden in Wolfurt unter der Leitung von Evelyn Lingenhel zwei Schulungsabende für die neuen eltern.chatModeratorinnen statt. Die sechs engagierten Mütter aus Wolfurt und Lauterach werden in Zukunft dafür sorgen, dass nicht nur am Computer „gechattet“ wird, sondern dass vermehrt Eltern persönlich, in gemütlichen Elterngesprächsrunden zum Thema Erziehung ins Gespräch kommen. „eltern.chat Moderatorinnen sind keine Fachfrauen für Erziehung“ betont die Projektleiterin Mag. Wilma Loitz vom Katholischen Bildungswerk, „aber sie erhalten das Handwerkszeug und Impulsmaterial, um die privatorganisierten Elternrunden gut begleiten zu können.“ Inzwischen fand schon das erste Austauschtreffen der neuen Moderatorinnen statt. Die eine oder andere hat auch schon eine eltern.chat Runde geleitet. Die Moderatorinnen sind bisher mit den Themenpaketen „Kinder stark machen“ und „Schlaf Kindlein Schlaf“ ausgestattet und freuen sich auf anregende Diskussionsrunden. „Jeder muss seinen eigenen Weg in der Erziehung finden; durch den Austausch bei eltern.chat werden Eltern unterstützt, diesen Weg bewusster zu gehen“, erklärt Evelyn Lingenhel. Sie begleitet die Moderatorinnen in ihrer Tätigkeit. eltern.chat setzt weniger auf Expertenwissen, sondern auf den Erfahrungsschatz von Eltern und darauf, dass man von einander lernen kann. Die Erfahrungen aus den 200 eltern.chats, die in Vorarlberg schon stattgefunden haben, zeigen: „Der Austausch mit anderen Eltern entlastet, eröffnet neue Handlungsspielräume, macht Spaß und stärkt das Vertrauen in die eigene Erziehungsfähigkeit..“ TeilnehmerInnen berichten: „Es tut einfach gut zu hören, dass es anderen ähnlich geht!“ Die meisten eltern.chats finden in privaten Haushalten am Vormittag oder am Abend statt. Die TeilnehmerInnen sind FreundInnen, Bekannte und NachbarInnen der Gastgeberin. Die Gemeinden Wolfurt, Lauterach und auch Schwarzach unterstützen diese Elterntreffen mit einem Einkaufsgutschein für die einladende Gastgeberin. Besonders erfreulich ist die rege Beteiligung von Frauen mit nicht deutscher Muttersprache. In diesen Elternrunden wird in türkisch oder russisch „gechattet“. Weitere Informationen unter www.elternbildung-vorarlberg.at Gemeindepanorama 17 Postpartnerstelle Wolfurt wird eröffnet INTEGRA wickelt nun als so genannter Postpartner den Postservice in vollem Umfang ab. Einerseits wird die Nahversorgung mit wichtigen Dienstleistungen des täglichen Bedarfs gesichert, andererseits geht es um die Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen. Stefan Koch, INTEGRA Geschäftsführer, betont, dass ein gemeinnütziger und sozialer Zweck verfolgt wird, da die neuen Stellen für die Theorie- und Praxisqualifizierung von arbeitsuchenden Menschen zur Verfügung stehen. Insbesondere ältere Arbeitsuchende und Wiedereinsteigerinnen können so hochwertige und sinnvolle Arbeitsplätze mit guten Vermittlungschancen vorfinden. Die Mitarbeiter/innen werden intensiv vorbereitet, sind gut betreut und angeleitet. Für das Arbeitsprojekt werden bevorzugt Bürger aus Wolfurt und Umgebung geschult und eingesetzt. Die neue Postpartnerstelle dient ab nun zudem auch als Verkaufsshop für INTEGRA Produkte, wie Dekoideen und Geschenksartikel. INTEGRA kümmert sich mit einem vielfältigen Angebot um Menschen, die längere Zeit auf Arbeitsuche sind. Um die Selbsthilfepotenziale zu fördern und zu aktivieren, bietet die gemeinnützige Arbeitsinitiative Beschäftigungsmöglichkeiten in acht Arbeitsbereichen (Holz, Metall, Umwelt, Reinigung, Textil, Handel, Manufaktur und Personalservice). Das Programm beinhaltet auch begleitende Weiterbildungsmaßnahmen, Beratung bei sozialen und persönlichen Fragestellungen und Vermittlungsunterstützung. INTEGRA verbindet Wirtschaftliches und Soziales. Diese Integrationsarbeit im Interesse aller wird von AMS, Land Vorarlberg und dem Europäischen Sozialfonds unterstützt. Die neuen Postpartnerstellen in Lochau, Schwarzach und Wolfurt sind in den bereits bestehenden Kompetenzbereich Handel integriert und ergänzen das Angebot sehr sinnvoll. Das soziale Integrationsunternehmen INTEGRA wird am 7. Juli die Poststelle Wolfurt übernehmen. Öffnungszeiten: Mo – Fr, 08:30 bis 12:15 und 14:30 bis 17:15 Uhr Kontakt: INTEGRA gemGmbH, Stefan Koch Konrad-Doppelmayr-Str. 13, 6922 Wolfurt T 05574 / 54 2 54 – 12 F 05574 / 54 2 54 – 15 M 0664 / 420 67 95 E stefan.koch@integra.or.at H www.integra.or.at Schließung Postfiliale Nun steht der Termin der Schließung mit 06.07.2010 fest. Nach 12 Jahren Filialleiter-Tätigkeit ist es mir ein großes Bedürfnis, mich bei all meinen Kunden sowie der Bevölkerung von Wolfurt für ihr Vertrauen recht herzlich zu bedanken. Herzliche Postlergrüße Günther FRITZ 18 Wirtschaft Verleihung des Gütesiegels für soziale Integrationsunternehmen an INTEGRA Gemeinnütziges Wirtschaften und vor allem sozialintegratives Wirken eint die 17 PreisträgerInnen, die am 16. April 2010 im Beisein von Bundesminister Rudolf Hundstorfer und AMS-Vorstand Johannes Kopf mit dem Gütesiegel für Soziale Integrationsunternehmen ausgezeichnet wurden. Als einziges Vorarlberger Unternehmen erhielt auch INTEGRA die Auszeichnung. Das gemeinsam vom Dachverband der Arbeitsprojekte und Quality Austria entwikkelte Gütesiegel garantiert klar definierte soziale, organisatorische und wirtschaftliche Qualitätsstandards für Soziale Integrationsunternehmen. Mit dem Erwerb dieses Gütesiegels verpflichtet sich INTEGRA, bestimmte, international anerkannte Qualitätsstandards zu erfüllen. Entscheidend für die Glaubwürdigkeit und Qualität ist, dass INTEGRA durch unabhängige AssessorInnen von Quality Austria bewertet wurde. Das Gütesiegel bestätigt den Anspruch, wirtschaftlich kompetent zu sein, gemeinnützig zu agieren, qualitätvolle Beschäftigung anzubieten und einen sozialen Integrationsauftrag zu erfüllen. INTEGRA trägt mit den neun verschiedenen Arbeitsbereichen - Holz, Metall, Textil, Umwelt, Reinigung, Handel, Manufaktur, Personalservice und Jugendwerkstatt - dazu bei, dass ein Social Profit generiert wird, in dem Menschen Verwirklichungs- und Teilhabechancen am Arbeitsmarkt erhalten. Qualität ist das Gegenteil von Zufall Die 17 Gütesiegel wurden am 16. April 2010 im Rahmen einer feierlichen Zeremonie von Bundesminister Rudolf Hundstorfer und AMS-Vorstand Johannes Kopf verliehen. Beide heben die besondere gesellschaftliche Bedeutung Sozialer Integrationsunternehmen hervor. &quot;Qualität ist das Gegenteil von Zufall&quot;, konstatiert Johannes Kopf. Er prognostiziert einen wachsenden Bedarf Sozialer Integrationsunternehmen, der sich nicht zuletzt aus der Einführung der Bedarfsorientierten Mindestsicherung ergibt. Dass österreichische arbeitsmarktpolitische Instrumente als Best-practiceBeispiele gelten, lobt Bundesminister Rudolf Hundstorfer. &quot;Unsere österreichischen Sozialen Integrationsunternehmen sind weltweit herzeigbar. Sie sind ein unverzichtbarer Bestandteil der aktiven Arbeitsmarktpolitik, weil diese Unternehmen ihren sozialen und arbeitsmarktpolitischen Integrationsauftrag ernst nehmen“, so Hundstorfer. INTEGRA verfolgt nachhaltige Ziele der sozialen Integration im Sinne der Schaffung von Arbeitsplätzen und des nachhaltigen und gemeinnützigen Wirtschaftens. Vermittlung von Geschäftsflächen Immer wieder kommt es vor, dass wir spät oder gar nicht erfahren, dass Gewerbeflächen zur Vermietung freistehen, bzw. solche gesucht werden. Ich bitte Sie daher uns mitzuteilen, wenn Sie in Wolfurt eine Geschäftsfläche suchen, bzw. wenn Sie welche zur Vermietung oder zum Verkauf frei haben. Bitte senden Sie Ihre Infos an: victoria.thompson@wolfurt.at Wir sind bei der Vermittlung gerne behilflich. Wirtschaft 19 Die Web-Agentur VAUMEX nimmt ihren Betrieb auf VAUMEX ist ein Einzelunternehmen das von Beratung, Idee, Umsetzung bis Wartung alles macht, was mit Webdesign, Websites, Webportalen und Web-Applikationen zu tun hat. Sie erhalten bei mir folgende Leistungen: • Beratung • Webdesign • SEO • CMS • Web-Applikationen VAUMEX - web business DI Alfons Natter Moosmahdgasse 2d 6922 Wolfurt Mobil: 0699/815 501 04 office@vaumex.at www.vaumex.at Besuchen Sie meine Homepage. Ich freue mich auf Ihren Kontakt. Physiotherapeutin Berghild Böhler neu in Wolfurt Liebe Wolfurterinnen und Wolfurter, ich heiße Berghild Böhler und freue mich sehr, dass ich seit 1. Mai 2010 bei euch in Wolfurt meine Tätigkeit als Physiotherapeutin ausüben darf. Ich habe die großartige Möglichkeit bei Ingrid Amann, Kirchstraße 43, zwei Räume zu mieten. Die meisten von euch kennen Ingrid sicherlich und ihre Art zu arbeiten. Daher ist es nahe liegend, dass auch ich keine klassische Physiotherapie mache. Ich versuche, in meiner Arbeit den Menschen im Gesamten zu sehen und wahrzunehmen, und so sind auch meine Methoden ausgerichtet. Ich mache vor allem manuelle Lymphdrainage, Feldenkraisarbeit, energetische Aromamassagen nach M. Henglein, Breuss-Massagen, Moxatherapie, Akupunktur-Massage (APM) nach Klaus Radloff, viszerale Therapie, um ein paar Methoden zu nennen. Was ich besonders interessant und schön finde ist, soweit ich es bisher gesehen habe, dass sich die Kirchstraße so langsam zu einer „Gesundheitsstraße“ entwickelt. Im selben Gebäude sind auch Harry Veits (Physiotherapeut) und Dr. med. Armin Winder (Kinder- und Jugendheilkunde) tätig sind und gleich daneben Sonja Neunhäuserer ebenfalls Physiotherapeutin. 20 Wirtschaft
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Wolfurt 2010 04 Winter Wolfurt 21.12.2010 19.11.2012, 18:14 wolfurt WINTER 2010 G G G G G G G G G G G G G G G „Es weihnachtet sehr …..“ G Ich stehe oben in der Parzelle Frickenesch und schaue auf das tiefverschneite Wolfurt. In der friedvollen späten Abenddämmerung dringt so etwas wie Ruhe, ja fast Besinnlichkeit, vom Tal hoch zu meinem Aussichtspunkt. Erstmals wird mir richtig bewusst, dass der Advent schon begonnen hat. Ich genieße diesen harmonischen Moment, betrachte die Lichter, die fahrenden Autos welche die weiße Winterlandschaft sanft durchbrechen … und denke bei mir „…es weihnachtet sehr…“. Wieder ist ein Jahr vergangen, in dem sich innerhalb unserer bestens funktionierenden Dorfgemeinschaft viel getan hat. Viele kleine und große Veranstaltungen wurden organisiert und durchgeführt. Viele Momente der Begegnung haben stattgefunden. Ich bedanke mich bei allen, die in den Vereinen und verschiedensten Institutionen, aber auch im privaten Bereich für andere Menschen da gewesen sind. Sie alle haben wesentlich zu einem harmonischen Miteinander beigetragen. G G G G G G G G G G G G Mein aufrichtiger Dank gilt auch meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Rathaus, Bauhof, in den Kindergärten, Schulen und den sozialen Diensten. Sie alle haben wiederum viel Engagement gezeigt und eine tolle Arbeit geleistet. Nach den Wahlen haben viele neue Mandatare erstmals ihre Arbeit in den Gemeindegremien aufgenommen. Die Ressorts wurden neu organisiert und die Ausschüsse sind mit viel Eifer bei der Arbeit. Ich darf mich bei allen Mandataren, Gemeinderäten und unserer Vizebürgermeisterin für oftmals ehrenamtliche Tätigkeit recht herzlich bedanken. Mein Dank gilt aber auch den ausgeschiedenen Mandataren. Sie alle haben mit erheblichem Einsatz im vergangenen Jahr wiederum viele kleine und große Projekte zum Wohle unserer Gemeinde umgesetzt. Besonders freut mich, dass auch in der neuen Periode der respektvolle Umgang miteinander gelebter Alltag ist. Ich wünsche Ihnen ruhige und besinnliche Weihnachten! Kommen Sie gut ins neue Jahr. Ich wünsche Ihnen viel Elan für die neuen Herausforderungen, aber vor allem Zufriedenheit und Gesundheit. G G G Euer Bürgermeister Christian Natter G G 2 G G G G G G G G Aus dem Rathaus Blick ins Gemeindegeschehen Gasthaus “Stern” Areal Strohdorf Vorplatz - Gasthaus “Stern” Die Arbeiten beim Gasthaus “Stern” gehen gut voran und liegen im Plan. Im Frühjahr werden die Außenarbeiten in Angriff genommen. Wir wollen die Chance wahrnehmen, dem Platz vor dem Sternen eine neue Qualität zu geben. So sollen alle Flächen, analog dem Hofsteig-Ader Konzept für die Kernzonen, auf einer Ebene sein. Sie wird sich idealerweise von den Häusern über die jetzige Fahrbahn und Gehsteige ziehen. Alle - Autofahrer, Fußgänger und Radfahrer – werden sich diesen gemeinsamen Raum gleichberechtigt teilen. Der Platz soll auf eine Länge von ca. 100 Metern auf die Kirchstraße / Hofsteigstraße weitergezogen werden. In diesem Zuge gilt es auch, die Verkehrsführung für die „Obere Straße“ zu überdenken und neu zu definieren. Für Ende Jänner bzw. Anfang Februar ist ein Informationsabend geplant. Zu diesem werden wir Sie noch gesondert einladen und freuen uns heute schon auf eine rege Teilnahme. Areal Strohdorf Für die Entwicklung der Nachnutzung des alten Feuerwehrhauses wurde eine kleine Projektgruppe gegründet. Allerdings war schnell klar, dass wir nicht nur das Objekt Feuerwehrhaus, sondern das komplette Areal Strohdorf inkl. Rathaus in unsere Überlegungen mit einbeziehen mussten. In der ersten Phase ging es darum, den Ist-Stand und die zukünftigen Anforderungen zu erheben. Mit acht verschiedenen Institutionen und Vereinen wurden Gespräche geführt. Die vielen Informationen werden jetzt nach einem eigens erstellten Anforderungsprofil sortiert und bewertet. Im Frühjahr 2011 sollen die ersten Ergebnisse am Tisch liegen. Danach wird die Gruppe einen Vorschlag ausarbeiten, was in Zukunft im Areal Strohdorf stattfinden soll bzw. kann. Anschließend werden sich die Gemeindegremien intensiv damit beschäftigen. Ich gehe davon aus, dass wir im Herbst 2011 dann in die konkrete Planung einsteigen werden und 2012 mit der ersten Phase der Umsetzung beginnen können. Aus dem Rathaus 3 Blick ins Gemeindegeschehen Fortsetzung VOGEWOSI Dornbirner Straße Biomasseheizung Strohdorf Im Zuge der Neuerrichtung des Sternenareals musste auch unsere Biomasse an die neuen Erfordernisse angepasst werden. Rathaus, Hauptschule inkl. Hofsteig- und Ringerhalle, Musikschule, Cubus, Vereinshaus und eben das neue Sternenobjekt sind inzwischen an der umweltfreundlichen Anlage angeschlossen. Das Leitungsnetz wurde entsprechend erweitert, alle Abnehmer mit neuen Übergabestationen ausgerüstet. Auch die Heizzentrale im Rathaus musste nach 50 Jahren erneuert werden. Insgesamt investierte die Gemeinde ca. 300.000,-- Euro. Damit wurde aber auch gleichzeitig die Voraussetzung geschafften, die Biomasse in Zukunft erweitern zu können. In den vergangen Wochen wurden ca. 100 Haushalte in der nächsten Umgebung angeschrieben, um einen möglichen Anschlussbedarf zu erheben. Die ersten Rückmeldungen sind durchwegs vielversprechend. 2011 wird die Auswertung erfolgen. Dann wird gegebenenfalls zu entscheiden sein, ob eine Erweiterung sinnvoll und umsetzbar ist. VOGEWOSI Dornbirner Straße bezogen Ende September wurde die 2. Bauetappe der Wohnanlage Dornbirner Straße fertig gestellt. Bei schönstem Wetter, durften der Geschäftsführer der VOGEWOSI Dr. HansPeter Lorenz und Bürgermeister Christian Natter die 20 Wohnungen im Rahmen eines kleinen Festes im Innenhof der Wohnanlage, an Wolfurter Familien übergeben. Unser Pfarrer German Amann sorgte, in seiner bekannt humorvollen Art, für den geistlichen Segen. Auch einige Mitglieder des Wohnungsausschusses, allen voran Gemeinderätin Elisabeth Fischer waren unter den zahlreichen Gästen. Die zwei Häuser wurden nach den neuesten energetischen Erkenntnissen in Passivhausstandard erbaut. Erschwingliche Betriebskosten sollen damit auch in Zukunft garantiert sein. Die ansprechende Architektur, der großzügige Innenraum und die örtliche Lage dürfen als besonders hervorhebenswert bezeichnet werden. Erstmals wurde bereits im Vorfeld eine „Einzugsbegleitung“ organisiert. Sie soll dazu beitragen, dass die zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner sich kennenlernen und ein gegenseitiges Miteinander gefördert wird. Inzwischen wurden in Wolfurt insgesamt 389 gemeinnützige Wohnungen erbaut. Unsere Gemeinde liegt damit vorarlbergweit im Spitzenfeld. Bauhofmitarbeiter auf Klausur In den letzten Jahren hat es mehrere Führungswechsel im Bauhof gegeben. Es war daher an der Zeit, die eingefahrenen Strukturen zu hinterfragen und Aufgaben neu zu definieren. Unter der Leitung von Dr. Wolfgang Herburger hat sich unser gesamtes Team (inkl. Gemeindesekretär Dr. Sylv Schneider und Bürgermeister Christian Natter) eineinhalb Tage intensiv mit der Organisation und den internen Arbeitsabläufen auseinander gesetzt. Gemeinsam wurden Qualitätsmechanismen entwickelt. Unser Ziel ist es, nicht nur die internen Strukturen zu verbessern, sondern den Bauhof auch als Dienstleister für unseren gesamten Ort zu präsentieren. Lesen Sie mehr dazu in der nächsten WolfurtInfo. 4 Aus dem Rathaus Bauhofmitarbeiter-Klausur Tobelbach Holznutzung Tobelbach In den kommenden Wochen wird zur Minimierung der Verklausungsgefahr Holz, das sich im Bachbett des Tobelbachs befindet, entfernt. Zum Zweck des Hochwasserschutzes ist es auch dringend erforderlich, Holznutzungen in den Grabeneinhängen des Tobelbaches vorzunehmen, die im Zuge dieser Maßnahmen ebenfalls durchgeführt werden. Es wird daher oberhalb des Auffangbeckens bergwärts bis zur „Mäserlichtung“ zu erheblichen Holzschlägerungen kommen. Die Arbeiten sollen in den kommenden Wochen erfolgen. Der Abtransport wird in Richtung Bucher Straße erfolgen. In dieser Zeit wird der Wanderweg teilweise gesperrt werden müssen bzw. nur erschwert passierbar sein. Ich bitte um Ihr Verständnis und um Beachtung der Absperrungen. Immer wieder kommt es bei Starkniederschlägen durch Verklausungen zu gefährlichen Situationen und Überschwemmungen. Ich möchte bei dieser Gelegenheit daher nochmals alle Waldbesitzer darauf aufmerksam machen, ihre Wälder, speziell in unmittelbarer Nähe zu den Gewässern, von Totholz zu säubern. Diese Verpflichtung ist im Forstgesetz eindeutig verankert. Ich bedanke mich für Ihre Mithilfe. Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an unseren Waldaufseher Jürgen ERNST (Tel. 0664/625 56 16). Anrufe, dass die Straßen in Wolfurt besonders gut geräumt sind. Ich gebe dieses Lob gerne auf diesem Wege an unsere Mitarbeiter weiter. Mein Dank gilt aber auch allen anderen Unternehmen, die für uns, für das Land oder für Private die Schneeräumungen professionell erledigen. Trotzdem bitte ich um Verständnis, dass bei starkem Schneefall nicht überall gleichzeitig geräumt werden kann. Ich möchte aber auch darauf aufmerksam machen, dass lt. § 93 der Straßenverkehrsordnung jeder Grund- und Hausbesitzer verantwortlich ist, dass Gehsteige und Gehwege vor dem eigenen Grundstück geräumt, bzw. bei Schnee und Glatteis gestreut sein müssen. Ich bedanke mich bei allen Eigentümern, die immer den Winterdienstverpflichtungen nachkommen! Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der Fußgänger. Sperre Wanderweg nach Buch Aufgrund eines Erdrutsches auf der alten Bucher Straße musste der Wanderweg ab der Abzweigung von der Genossenschaftsstraße aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Wir werden möglichst bald im Frühjahr die Reparaturarbeiten durchführen und bitte Sie bis dahin um Ihr Verständnis. Schneeräumung - auch Pflicht der Grund- und Hausbesitzer?! Um den KFZ-Lenkern, Fahrradfahrern und Fußgängern sichere Verhältnisse zu bieten, sind unsere Bauhofmitarbeiter, wenn nötig, beinahe rund um die Uhr im Einsatz. Den Wintereinbruch Ende November haben sie bestens gemeistert. Ich bekam einige Euer Bürgermeister Christian Natter Aus dem Rathaus 5 Isabella Hechenberger Alexandra Waibel Marlene Troy Selina Resch Monika Böhler Sandra Paiser Klaudia Nagl Sandra Westreicher Neue Mitarbeiterinnen im Kindergartenbereich Die vom Landesgesetzgeber vorgegebenen Änderungen, wie beispielsweise die Öffnung der Kindergärten für Dreijährige, oder die Senkung der Kinderzahlen je Gruppe, aber auch der unerwartete Ansturm an unsere neue Ganztageseinrichtung „KiVi“, stellten unser Kindergartenteam im vergangenen Jahr vor enorme Herausforderungen. Um diesen Herausforderungen auch für die Zukunft gerecht werden zu können, musste der Personalstand kräftig aufgestockt werden. Daneben ergaben sich aber auch durch Integrationsgruppen, Karenzierungen, Kündigungen etc. diverse Verschiebungen und Ausweitungen der Dienstzeiten. Im Kindergarten Bütze verstärkt Klaudia Nagl das Team. Sie übernimmt auch einen Teil der frühen Sprachförderung. Neu im Team des Kindergartens Fatt ist Isabella Hechenberger. Hier übergab zudem Irma Fehr die Kindergartenleitung an Adrienne Kienreich. Unsere Sonderkindergärtnerin Birgit Wilke wechselte von der KiVi in die Integrationsgruppe im Kindergarten Strohdorf. Dafür ist nun Doris Lang ganztägig in der KiVi angestellt. Erstmalig verfügen wir heuer über eine Springerin - Monika Böhler. Sie ist ebenfalls am Kindergarten Strohdorf stationiert. Neben der angeführten Personalrochade wurde das KiVi-Team mit Selina Resch ergänzt. Im Kindergarten Rickenbach ging Vera König in Karenz. An ihrer Stelle verstärkt nun Sandra Paiser den Kindergarten. Ein Dienstposten wurde geteilt und konnte mit Marlene Troy eine Mitarbeiterin für das Job-Sharing-Modell gewonnen werden. Ganz besonders erfreulich ist auch, dass sich nach einjähriger Pause wieder in den Personen von Sandra Westreicher und Alexandra Waibel zwei Sprachheillehrerinnen um Kinder mit Sprachfehlern kümmern können. Wir wünschen den neuen Mitarbeiterinnen viel Freude und Erfolg bei ihren Tätigkeiten. 6 Aus dem Rathaus Hypo-Bauherrenpreis für Volksschule Mähdle Auszeichnung für Sanierung der Volksschule Mähdle Bei der im September stattgefundenen Überreichung der Auszeichnungen des 6. Hypo-Bauherrenpreises konnten Vizebgm. Angelika Moosbrugger und DI Jutta Nenning die Urkunde und einen Apfelbaum, der seinen Platz im Außenbereich des Kindergarten Fatt bzw. des Seniorenheims gefunden hat, entgegennehmen. Von den rund 150 Einreichungen wurden zehn mit Preisen und 16 mit Auszeichnungen für überzeugende und zukunftsweisende Bauten honoriert. Gemäß der Ausschreibung mussten die Projekte im Zeitraum zwischen Jänner 2005 und Juni 2010 entstanden und Bauten von &quot;hoher architektonischer, raumplanerischer und energetischer Qualität&quot; sein. Vor allem nachhaltiges Handeln bei den verschiedensten Aufgabenstellungen überzeugte die Jury in der Kategorie Sanierung. Aus dem Jurybericht: Nicht umgebaut, nicht nachgebessert - diese Schule wurde von einem engagierten Bauherrn mit Gewinn weitergebaut! Bauherr: Marktgemeinde Wolfurt Immobilienverwaltungs GmbH &amp; Co KG Architekt: Arch. DI Gerhard Zweier Gemeindearchiv umgesiedelt Mitte Oktober war es soweit - das über viele Jahre von Siegfried Heim betreute Gemeindearchiv konnte in die neu errichteten Räumlichkeiten oberhalb der Schulwartwohnung bei der VS Mähdle umziehen. Die neu gegründete, rührige Archivgruppe um Vizebgm. Angelika Moosbrugger und DI Richard Eberle packte kräftig an, um die Archivalien vom Gemeindeamt in die neuen Räumlichkeiten zu transportieren. Siegi Weber und Dieter Gorbach vom Gemeindebauhof verstärkten das Umzugsteam. In Schachteln verpackt wurden die Dokumente umgelagert. Dass weder das Rathaus, noch die neuen Räumlichkeiten über einen Lift verfügen, konnte die Mannschaft nicht von der schweißtreibenden Arbeit abhalten. Aus dem Rathaus 7 Veränderungen im Gewerberegister Eintragungen in das Gewerberegister Isabelle Tembl-Böhler, Werbegrafik-Designerin, Sonnenstraße 11, Wolfurt; Katarina Millecker, Personenbetreuung, Bützestraße 8, Wolfurt. „rasch4you“ Rackette &amp; Schwendinger OG, Handelsgewerbe und Handelsagentengewerbe, Lauteracher Straße 1, Wolfurt; Marcel Melchior Meyer, Finanzdienstleistungsassistent (Ausübung von Tätigkeiten gemäß § 2 Abs.1 Z 15 des Wertpapieraufsichtsgesetztes 2007), Inselstraße 15/3. Patrick Fischer, Erzeugung von pyrotechnischen Artikeln sowie Handel mit pyrotechnischen Artikeln (Pyrotechnikunternehmen), eingeschränkt auf den Handel mit pyrotechnischen Artikeln, Holzriedstraße 33, Wolfurt; Manfred Schnedl, Handelsgewerbe und Handelsagentengewerbe sowie Kraftfahrzeugtechnik verbunden mit Karosseriebau- und Karosserielackiertechnik (verbundenes Handwerk), Im Wida 6a, Wolfurt; Dazud e.U., Johan Kotze, Bedrucken von Plastik, Metall und Textilien (ausgenommen Folien), Im Dorf 8, Wolfurt; EberleTec e.U. Ingenieurbüros (Beratende Ingenieure) für Technische Physik, Erlenstraße 5; Gerhard Winder, Immobilientreuhänder eingeschränkt auf Bauträger, Holzriedstraße 21. Hermine Antonia Ladurner, Erzeugung von Kappen, Patschen, Taschen und Schals sowie losen Sitzauflagen in einfacher Art aus Filz, LorenzSchertler-Straße 12a, Wolfurt. Eva Prisztacsova, Personenbetreuung, von Wolfurt, Bregenzer Straße 29b nach Bludesch; Maria Jevinova, Personenbetreuung, von Hörbranz, nach Wolfurt, Felle 8; Mario Josef Greißing, Mechatroniker für Elektromaschinenbau und Automatisierung (Handwerk) verbunden mit Mechatroniker für Maschinen- und Fertigungstechnik; Mechatroniker für Elektronik, Büro- und EDV-Systemtechnik; Mechatroniker für Medizingerätetechnik, von Wolfurt, Achstraße 1 nach Hohenweiler; Katharina Millecker, Personenbetreuung von Wolfurt, Bützestraße 8 nach Egg. Kostenlose Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren Die kostenlosen Beratungs-Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren werden von der Wolfurter Bevölkerung gerne in Anspruch genommen, daher wird dieses Beratungsangebot wie folgt fortgesetzt: Errichtung einer weiteren Betriebsstätte Georg Viktor Madlener, Gastgewerbe Gasthaus „Kreuz“, Dornbirner Straße 1, weitere Betriebsstätte: Rheinauweg 65a, Höchst. MAWERA Holzfeuerungsanlagen Gesellschaft mbH, Industriemäßiger Maschinen- und Kesselbau einschließlich dazugehöriger Steuerungen, Handelsgewerbe eingeschränkt auf Einzelhandel mit Maschinen, Hard, weitere Betriebsstätte: Flotzbachstraße 33, Wolfurt Sprechstunden Rechtsanwälte von 18:00 - 20:00 Uhr Mittwoch, 05. Jänner 2011: Dr. Wolfgang Hirsch - ENTFÄLLT Mittwoch, 02. Februar 2011: Dr. Claus Brändle Mittwoch, 2. März 2011: Dr. Nikolaus Schertler Mittwoch, 6. April 2011: Dr. Wolfgang Hirsch Übergang einer Gewerbeberechtigung aufgrund einer Umgründung Gewerbeinhaber (Rechtsnachfolger): Alber Großküchentechnik GmbH &amp; Co KG, Wälderstraße 15d, Wolfurt, früherer Gewerbeinhaber (Rechtsvorgänger): Alber Großküchentechnik GmbH, Kesselstraße 10g. Reisebüro Sonne und Meer GmbH, Johann Jakob Metzler, Reisebüro, Kirchstraße 20; Schwärzler Betriebs GmbH, Spengler (Handwerk) verbunden mit Kupferschmiede, Geschäftsführer: Jürgen Schwärzler, Kesselstraße 52. Gewerbelöschungen Wolfgang Rainer Stickler, Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik, Lorenz-Schertler-Straße 1, Wolfurt; Thomas Hörburger, Kraftfahrzeugtechnik, verbunden mit Karosseriebauer einschließlich Karosseriespengler und Karosserielackierer (Handwerk), Achstraße 47a; Harald Josef Wurzer, Betrieb eines Bräunungsstudios, Unterlinden 5; Bernd Schiffrer, Handelsgewerbe und Handelsagenten, Lerchenstraße 50a, Wolfurt. Mag. Andrea Dotter, Finanzdienstleistungsassistentin, Bahnhofstraße 9, Wolfurt. Sprechstunden Notar von 18:00 - 19:00 Uhr Mittwoch, 19. Jänner 2011: Dr. Klaus Ender Mittwoch, 16. März 2011: Dr. Klaus Ender Übergang einer Gewerbeberechtigung aufgrund einer Umgründung sowie die Bestellung eines gewerblichen Geschäftsführers Zahnmedizinisches Institut Dr. Huemer GmbH, Handelsgewerbe, eingeschränkt auf den Handel mit Mundhygienehilfsmitteln, Lauteracher Str. 8a, Geschäftsführer: Dr. med. Peter Huemer. Löschung des gewerblichen Geschäftsführers Benz Turn- und Sportgeräte Gesellschaft m.b.H., Handelsgewerbe eingeschränkt auf den Handel mit Sportgeräten, Schwimmbadausrüstungen, Kinderspielplatzgeräten, Montage und Wartung von Turn- und Sportgeräten, Achstraße 46, Wolfurt, Geschäftsführer: Kaspar Troy. Die Sprechstunden finden jeweils im Rathaus Wolfurt statt. Notariatsverteilung bei Todesfällen Zur Abwicklung der Verlassenschaften nach Todesfällen von Familienangehörigen wurden vom Bezirksgericht Bregenz die Notare für folgende Termine nominiert: Standortverlegungen Gerd Gmeiner, Karosseriebauer einschließlich Karosseriespengler und Karosserielackierer, von Dornbirn nach Wolfurt, Dornbirner Straße 14a; Berghild Böhler, Hilfestellung zur Erreichung einer körperlichen bzw. energetischen Ausgewogenheit mittels der Methode von Dr. Bach, mittels Auswahl von Farben, Düften, Lichtquellen, Aromastoffen, Edelsteinen, Musik, unter Anwendung kinesiologischer Methoden, mittels Interpretation der Aura, durch sanfte Berührung des Körpers bzw. gezieltes Auflegen der Hände an bestimmten Körperstellen, mittels Cranio Sacral Balancing, von Bregenz nach Wolfurt, Kirchstraße 43; Dariusz Adam Mazur, Personenbetreuung, von Wolfurt, Schmerzenbildstraße 11 nach Dornbirn; Böhler Sportpreise Gesellschaft m.b.H., Handelsgewerbe (Einzelhandel), von Wolfurt Fattstraße 68 nach Dammstraße 61; Julia Vojtekova, Personenbetreuung, von Wolfurt, Florianweg 3/1 nach Bregenz; Bestellung eines gewerblichen Geschäftsführers VETSCH Internationale Transporte GmbH, Spediteure einschließlich der Transportagenten, eingeschränkt auf Zollabfertigungen aller Art, Geschäftsführer: Klaus Günter Neumayer, Senderstraße 30. Benz Turn- und Sportgeräte Gesellschaft m.b.H., Handelsgewerbe eingeschränkt auf den Handel mit Sportgeräten, Schwimmbadausrüstungen, Kinderspielplatzgeräten, Montage und Wartung von Turn- und Sportgeräten, Achstraße 46, Wolfurt, Geschäftsführer: Gunter Benz. Todesfälle jeweils Dr. Nikolaus Ender Jänner, Juni, und 01.11. - 12.11. Dr. Ivo Fussenegger Februar, Juli, und 13.11. - 26.11. Dr. Richard Huter März, August, und 27.11. - 07.12. Dr. E. Michel April, September, und 08.12. - 20.12. Dr. Kurt Zimmermann Mai, Oktober, und 21.12. - 31.12. Änderung des Firmennamens ÖBB-IKT GmbH, (früher ÖBB-Dienstleistungs Gesellschaft mbH) Gastgewerbe Selbstbedienungsrestaurant (Betriebsküche „Güterbahnhof Wolfurt“), Senderstraße 20, Wolfurt 8 Aus dem Rathaus Heizkostenzuschuss für das Jahr 2010/2011 Wie in den vergangenen Heizperioden besteht auch in der Heizperiode 2010/2011 für Personen, die ihren Lebensunterhalt, zu dem auch die Kosten für Beheizung zählen, für sich und für die in Familiengemeinschaft lebenden unterhaltsberechtigten Angehörigen voraussichtlich nicht oder nicht ausreichend selbst beschaffen können die Möglichkeit, eine finanzielle Hilfe zu erhalten. Zum Einkommen zählen somit insbesondere Löhne, Gehälter, Renten, Pensionen, Leistungen aus der Arbeitslosen- und der Krankenversicherung, weiters Wohnbeihilfen, Unterhaltszahlungen jeglicher Art, Kinderbetreuungsgeld und Lehrlingsentschädigungen. Nicht als Einkommen gelten Familienbeihilfen, Familienzuschüsse, Kinderabsetzbeträge, Studienbeihilfen, Pflegegelder, Zuschüsse im Rahmen der Unterstützung der 24-Stunden-Betreuung oder bei sonstiger ambulanter Pflege, Opferrenten nach dem Opferfürsorgegesetz sowie Grundrenten nach dem Kriegsopferversorgungs- und Heeresversorgungsgesetz. Unberücksichtigt bleiben auch allfällige Sonderzahlungen (sogenannte 13. und 14.). Tatsächlich geleistete Unterhaltszahlungen werden bei der Ermittlung der Höhe des Einkommens bis zu einem Betrag von € 133,00 pro Person berücksichtigt. Sämtliche Einkommen bzw. zu leistende Unterhaltszahlungen sind durch möglichst aktuelle Unterlagen (z.B. Pensionsbezugsabschnitt, Gehaltszettel, Kontoauszug, Wohnbeihilfebestätigung) nachzuweisen. Antragstellung und Ausbezahlung: Der Heizkostenzuschuss kann im Zeitraum von Montag, den 18. Oktober 2010 bis Freitag, den 11. Februar 2011, beim Marktgemeindeamt Wolfurt, Bürgerservice, beantragt werden. Personen, die aus Mitteln der Sozialhilfe (Bedarfsorientierte Mindestsicherung) unterstützt werden, haben keinen Anspruch auf diesen Zuschuss, da deren Aufwand für Beheizung bereits im Rahmen der Sozialhilfe getragen wird. Berücksichtigung von Einkommen und Vermögen: a) Einkommen Das monatliche Haushaltseinkommen darf laut Tabelle höchstens betragen. 1 Anzahl Erwachsene (alleinstehend, alleinerziehend, Ehepaar, Lebensgemeinschaft oder sonst max. 2 Erwachsene) 1 2 1 1 1 1 1 2 2 2 2 Anzahl Kinder bzw. weitere erwachsene Person im Haushalt 3 Mtl. Nettoeinkommen bis höchstens Euro 4 Mtl. Nettoeinkommen + 10 % in besonders berücksichtigungswürdigen Fällen (Härtefall) 1.122,-1.651,-1.268,-1.415,-1.561,-1.707,-1.854,-1.797,-1.944,-2.090,-- 1 2 3 4 5 1 2 3 1.020,-1.501,-1.153,-1.286,-1.419,-1.552,-1.685,-1.634,-1.767,-1.900,-- b) Vermögen Die Vermögenssituation bleibt gänzlich außer Betracht. Bei Zuschussgewährung wird der Heizkostenzuschuss von 250,- unverzüglich ausbezahlt. Für allfällige weitere Fragen steht Ihnen das Marktgemeindeamt Wolfurt, Bürgerservice, Telefon 05574/6840 Frau Köb (DW 10), Frau Amhof (DW 16) oder Herr Hinteregger (DW 17) gerne zur Verfügung. Als Einkommen gelten alle Einkünfte aus selbständiger Arbeit, aus nicht selbständiger Arbeit, aus Gewerbebetrieb, aus Land- und Forstwirtschaft sowie aus Vermietung und Verpachtung. Aus dem Rathaus 9 Fundamt Fundgegenstände und Fahrräder, welche im 4. Quartal 2010 im Fundamt abgegeben wurden: diverse Schlüssel Geldtasche mit höherem Geldbetrag Ebenfalls wurden diverse Fahrräder abgegeben, die während der Amtsstunden beim Gemeindeamt Wolfurt, Fundamt (Tel.-Nr.: 05574/6840-10, Fax: 6840-810, E-Mail: angelika.koeb@wolfurt.at) besichtigt und an den rechtmäßigen Besitzer ausgefolgt werden können. Direkte Informationen finden Sie auch im Internet unter www.fundinfo.at Angelika Köb Kinderferien-Aktionen im Sommer 2011 Ferienheim Oberbildstein für Kinder von 6 - 13 Jahren (Jahrgänge 1998 - 2005) Anmeldungen ab Jänner 2011 bei der Marktgemeinde Lustenau, Yvonne Ulrich, Sozialamt, Tel.: 05577/8181-303, E-Mail: yvonne.ulrich@lustenau.at Ferienheim Amerlügen Informieren Sie sich ab Ende Jänner 2011 beim Amt der Stadt Feldkirch, Anita Leonhartsberger-Schrott, Bürgerservicestelle, Tel.: 05522/304-1244, E-Mail: anita.leonhartsbergerschrott@feldkirch.at Information bezüglich Vermessungsarbeiten Auch dieses Jahr werden in unserem Gemeindegebiet, im Zuge der jährlichen GISNachführung, wieder div. Neubauten, Zubauten und Veränderungen bei Gebäuden vermessen. Früher wurden diese Vermessungsarbeiten von der VKW durchgeführt. Das Privatunternehmen Vermessungsbüro Dobler GmbH aus Lorüns hat nun die Vermessungsarbeiten übernommen. Ferienheim Schönenbach für Kinder von 8 - 13 Jahren Anmeldungen ab Februar 2011 beim Vorarlberger Kinderdorf, Angelika Bösch, Tel.: 05574/4992-0, E-Mail: kindersommer@voki.at. Weitere Informationen unter: www.kindersommer.com Voraussichtlich wird Mitte Februar 2011 mit den Arbeiten begonnen, und dauern bis ca. Mai 2011. Wir bitten die Bevölkerung um Unterstützung und Verständnis, da meistens auf Privatgrund Zutritt gewährt werden muss. Bei eventuellen Rückfragen steht Ihnen gerne Michael Hechtl unter 05574/6840-12, oder E-Mail: michael.hechtl@wolfurt.at zur Verfügung. 10 Aus dem Rathaus Gefahr am Schutzweg: Bei Dunkelheit leben Fußgänger gefährlich Fußgänger müssen in der dunklen Jahreszeit mit erhöhtem Unfallrisiko rechnen. Grund hierfür sind schlechte Sicht, die Witterungsverhältnisse und dunkle Kleidung. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) startet jetzt die Aktion „Vorrang für Zebras“, denn Sichtbarkeit rettet Leben. Für Fußgänger beginnt nun die unfallträchtigste Zeit des Jahres: Früh einsetzende Dunkelheit und schlechte Sichtverhältnisse sorgen für vermehrte Fußgängerunfälle. In den vergangenen fünf Jahren passierten in Vorarlberg insgesamt 938 Unfälle mit Fußgängern. Statistisch gesehen sind die Monate November und Dezember die gefährlichsten Monate für Fußgänger. Schlechte Witterungsverhältnisse, schlechte Sicht und dunkle Kleidung sind die Hauptgründe für die hohe Unfallgefahr. Damit der abendliche Heimweg oder Spaziergang für Fußgänger unfallfrei bleibt, hilft helle Kleidung oder am besten Kleidung, die mit Reflektoren ausgestattet ist. „Ein Fußgänger, der Kleidung mit Reflektoren trägt, ist für einen Autofahrer mit Abblendlicht bereits aus 150 Metern Entfernung zu sehen - ein dunkel gekleideter erst aus etwa 20 bis 30 Metern“, erklärt Martin Pfanner, Leiter der Landesstelle Vorarlberg im KfV (Kuratorium für Verkehrssicherheit). Keine Chance für Unsichtbarkeit: Aktion „Vorrang für Zebras“ Fußgänger sehen zwar hellbeleuchtete Kfz bereits aus der Ferne, sie selbst werden dagegen aber vom motorisierten Verkehr oft erst sehr spät wahrgenommen. „Aus unseren Studien wissen wir, dass bei Nacht eine deutlich geringere Anhaltebereitschaft vor Zebrastreifen besteht als tagsüber“, weiß Pfanner. Das gilt vor allem vor schlecht beleuchteten Zebrastreifen - hier ist die Anhaltebereitschaft um ein Drittel geringer als bei gut ausgeleuchteten Zebrastreifen. Sichtbarkeit rettet Leben Das KfV startete daher zur Zeitumstellung von Sommer- auf Winterzeit Ende Oktober die Aktion Zebra. Dabei stehen Weiße Engel mit hochreflektierenden „Vorrang für Zebra“-Tafeln an Schutzwegen, um Autofahrer auch bei Dunkelheit bzw. Dämmerung an den Vorrang für Fußgänger am Schutzweg zu erinnern. In jedem Bezirk Vorarlbergs postieren sich an Fußgängerübergängen ohne Ampelregelung auf jeder Seite Aktionsmitarbeiter mit einer Tafel „Vorrang für Zebras“. Wenn sich ein Fußgänger dem Gehsteigrand nähert, um die Fahrbahn zu überqueren, postiert sich das „Zebra“ mit der Tafel auffällig am Gehsteigrand, um so herannahende Autofahrer zum Anhalten zu motivieren. Fußgänger und Autofahrer werden über die Gefahren informiert und erhalten Reflektionsmaterialien. Weitere Sicherheits-Tipps für die dunkle Jahreszeit Überprüfen Sie Ihre Fahrzeugbeleuchtung &gt; &gt; Rüsten Sie um auf hochwertige Scheinwerferlampen &gt; Säubern Sie die Scheiben regelmäßig &gt; Geschwindigkeit reduzieren bei Dämmerung und in der Dunkelheit &gt; Reflektoren und helle Kleidung bieten mehr Sicherheit &gt; Tragen Sie Warnwesten Rückfragehinweis: Martin Pfanner Kuratorium für Verkehrssicherheit Tel.: 05-77077-1700 E-Mail: martin.pfanner@kfv.at www.kfv.at Gemeindepanorama 11 Hofsteig-Ader: Randmarkierungen sind keine Radstreifen! Wir möchten an dieser Stelle nochmals darauf aufmerksam machen, dass es sich bei der auf der Landesstraße L 3 aufgebrachten ockerfarbigen Randmarkierung nicht um Radstreifen handelt. Diese Markierung wurde gemäß dem Gestaltungskonzept des Hofsteig-AderProjekts aufgebracht, um den Straßenraum optisch schmaler ausschauen zu lassen. Dadurch soll - in Kombination mit den fehlenden Mittelstreifen - eine geschwindigkeitsreduzierende Wirkung erreicht werden. Leider ist in einem Medienbericht diese Randmarkierung fälschlicherweise als Fahrradstreifen bezeichnet worden. Es soll deshalb nochmals klargestellt werden, dass Radler nicht verpflichtet sind, sich auf der L 3 ausschließlich auf diesen optischen Randmarkierungen zu bewegen. Es wird im Gegenteil sogar empfohlen, sich im Regelfall auf der Fahrbahn knapp neben der Randmarkierung zu bewegen. Damit kann vermieden werden, dass man mit dem Pedal am Randstein hängen bleibt und so zu Sturz kommt. Außerdem ist es auch für andere Kraftfahrzeuge möglich, bei Bedarf kurzfristig auf die Randmarkierung auszuweichen - wenn sich beispielsweise zwei breite LKWs begegnen. Wir hoffen, dass wir mit dieser Information allfällige Unklarheiten beseitigen konnten und möchten alle Wolfurterinnen und Wolfurter bitten, diese Information auch an Bekannte, Verwandte und Freunde weiterzugeben. Hans Fetz, Gemeinderat für Infrastruktur 5 Gemeinden - ein Fluss: Exkursion per Rad zur weiteren Planung Unter dem gemeinsamen Dach „5 Gemeinden - ein Fluss“ bündeln die Bregenzerach-Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach und Wolfurt wie berichtet ihre Aktivitäten für den Erholungsraum am Fluss. In enger Abstimmung mit dem Natur- und Landschaftsschutz, der Wasserwirtschaft und der Raumplanungsabteilung beim Land Vorarlberg wird das Freizeiterlebnis an der Bregenzerach Schritt für Schritt weiterentwickelt. Eine gemeinsame Charta für alle Maßnahmen haben die 5 Gemeinden bereits beschlossen, auch eine gemeinsame Arbeitsgrundlage liegt vor. Derzeit werden die Vorhaben für das kommende Jahr abgestimmt. Dazu waren die Vertreter aller 5 Gemeinden am 5. Oktober 2010 per Rad in der Natur unterwegs, um sich vor Ort ein Bild zu machen - auch strömender Regen bremste sie nicht. Vizebgm. Angelika Moosbrugger 12 Gemeindepanorama Erster Teilabschnitt der Hofsteig-Ader eröffnet Bei Kaiserwetter konnte Bürgermeister Christian Natter am 9. Oktober 2010 eine Anzahl prominenter Gäste, Vertreter der ausführenden Firmen, aber auch viele Anrainer und Interessierte zur Eröffnung des 1. Teilabschnittes der Hofsteig-Ader begrüßen. Neben dem Vertreter des Landes, Landesrat Mag. Karl-Heinz Rüdisser, galt sein Gruß Bezirkshauptmann Dr. Elmar Zech, Bgm. Manfred Flatz aus Schwarzach, den Altbürgermeistern Helmut Leite, Hugo Rogginer und Erwin Mohr, Pater Rufus, der die Segnung vornahm, dem Gemeindevorstand mit dem für Infrastruktur zuständigen Gemeinderat Hans Fetz, dem Verkehrsexperten Herrn Köbi aus Könitz, dem für den Bau Verantwortlichen, Hans Zengerle, sowie allen Erschienenen. Umrahmt wurde die Feier durch die Bürgermusik Wolfurt. Großes Echo fand dieses Projekt einerseits wegen der durch den Bau zum Ausdruck gebrachten Absicht, eine Hauptverkehrsader zu einem gemeinsam und gleichrangig nutzbaren öffentlichen Raum umzugestalten, aber auch durch die einmalige Zusammenarbeit des Landes und der beiden Gemeinden Schwarzach und Wolfurt mit Einbindung der Bevölkerung in den Planungsprozess. Für den ersten Bauabschnitt wurden EUR 1,5 Mill., von welchen 70 % das Land Vorarlberg und 30 % die Marktgemeinde Wolfurt finanzierten. Auch wurden im Zuge der Bauarbeiten die gesamten Leitungssysteme erneuert. Großes Lob wurde den ausführenden Firmen und dem Gemeindebauhof gezollt, die dafür Sorge trugen, dass die Anrainer trotz der Bauarbeiten geringstmögliche Behinderungen in Kauf nehmen mussten. Hans Fetz, Gemeinderat für Infrastruktur Gemeindepanorama 13 Neubürgerfeier im Cubus Zur Neubürgerfeier der besonderen Art hat die Gemeinde im September alle neu zugezogenen Mitbürgerinnen und Mitbürger eingeladen. Vizebürgermeisterin Angelika Moosbrugger und Gemeinderätin Elisabeth Fischer schlüpften in eine für sie neue Rolle und führten die zahlreich erschienenen Gäste durch den Abend. Heimatforscher Siegfried Heim wusste viel Interessantes über die Geschichte Wolfurts in Wort und Bild zu erzählen, der Film über das Ehrenamt in Wolfurt ließ so manchen Gast staunen. Ein Bläser-Ensemble der Musikschule am Hofsteig sorgte für erste musikalische Höhepunkte, Bürgermeister Christian Natter gab mit interessanten Details Einblick in das Gemeindegeschehen. Die Gemeinderäte berichteten von der vielfältigen Arbeit in den einzelnen Ressorts. Der weitere Abend wurde von der erfolgreichen Wolfurter Musikerin und Sängerin Theresia Natter begleitet. Bei einem Umtrunk mit kleinem Buffet blieb für die neuen Wolfurterinnen und Wolfurter viel Raum, um sich mit den politisch Verantwortlichen und den anwesenden Vereinsobleuten zu unterhalten und neue Kontakte zu knüpfen. Elisabeth Fischer, Gemeinderätin für Soziales 14 Gemeindepanorama Gemeindepanorama 15 Gasthaus “Stern” als neuer Stern in der Wolfurter Die neuen Pächter sind: Thomas Dellagiacoma, Jg. 1984 geb. in Feldkirch, wohnhaft in Lauterach Thomas hat seine gastronomische Laufbahn 2000 als Lehrling im Montafoner Hof in Tschagguns begonnen und wurde beim 39. Bundeslehrlingswettbewerb in Innsbruck Silbermedaillengewinner. In seiner Laufbahn als Koch war er unter anderem im Restaurant „Guth“ Lauterach, Hotel Schwärzler, Bregenz, Genießerhotel Mondschein, Stuben, Gasthaus Käthr, Hard und bei Walch’s Event Hospitally für Moto GP tätig. In den letzten Jahren war er Küchenchef in der Sichtbar, Dornbirn und zuletzt in Bregenz „Deuringstr. elf“. Thomas Dellagiacoma: „Nach meiner Ausbildung war ich in mehreren namhaften Gastronomiebetrieben in Vorarlberg tätig und habe schnell bemerkt, dass man in diesem Gewerbe nur erfolgreich sein kann, wenn man für die Gastronomie lebt. Wichtig ist Wissen, Wissen über die Küche, Service und Management, sprich: auf was der Vorarlberger in einem Gasthaus Wert legt.“ Seit der Schließung des alten „Sternen“ hat im Ortsteil Strohdorf etwas gefehlt. Im Juni 2011 wird das neue GASTHAUS STERN eröffnen. Neben dem sichtbaren baulichen Fortschritt werkelt unsere Gemeindeimmobiliengesellschaft noch an der Planung für die Einrichtung des Lokals. Mit eingebunden in diese letzten Planungsüberlegungen sind auch bereits die zukünftigen Pächter dieses Lokals. Nach der Ausschreibung der Gastronomiepacht gab es zwölf Bewerber, die vom Gastronomieberater vorgeprüft wurden. Vier dieser Bewerber wurden zu einem eingehenden Hearing eingeladen, in dem sie die Möglichkeit hatten ihr Konzept zu präsentieren. Nach dem Hearing gab es einen einstimmigen Beschluss der Gesellschafterversammlung, zwei jungen, engagierten, innovativen und gut ausgebildeten Herren die Chance für den Schritt in die Selbstständigkeit zu geben. 16 Gemeindepanorama Gastronomieszene - zwei Jungprofis als Pächter Nach dem vorgelegten Konzept freuen sie sich auf den Spagat zwischen gehobenem, gutbürgerlichem Gasthaus und dem Gasthaus, in dem jeder Platz hat, auch wenn er nur ein Bier oder einen Kaffee trinken will. Sie freuen sich auch auf Veranstaltungen wie Hochzeiten, Firmen-, Familien-, Vereinsfeiern, aber auch auf die Bewirtung der Gäste des SternenHotel Garni. Neben Themenwochen wie Schlachtpartie und Wildwochen etc. wollen sie ihr hervorragendes Kochwissen auch an die Bevölkerung durch Kochkurse weitergeben. Statement der beiden Pächter: Das Gasthaus Stern, das in ein neues modernes Gebäude integriert ist, soll auch durch uns einen neuen Aufwind erleben. Wir möchten nicht nur ein Ort des zusammen Kommens sein, sondern gastronomische Lücken in Wolfurt schließen. Wir werden hauptsächlich mit regionalen Produkten arbeiten. Ebenso möchten wir mit besonderen Veranstaltungen das Wolfurter Dorfleben bereichern. Wir freuen uns auf Euer Kommen ab Juni.... Thomas Dellagiacoma &amp; Sven Kaminski Sven Kaminski, Jg. 1982 geb. in Schleswig, wohnhaft in Bregenz (auf Wohnungssuche in Wolfurt) Sven machte seine Ausbildung in guten Restaurants in Deutschland, u.a. im Hotel Bötticherhof, Hamburg, Hotel Intercontinental, Hamburg. Seine erste Station in Österreich war das Hotel Mondschein, Stuben, wo er auch mit Thomas gearbeitet hat. Danach arbeitete er im Falstaff Restaurant Casino Bregenz, bei WalchCatering auch als Event-Küchenchef beim Team Catering BMW-Sauber F1 und ist momentan Küchenchef im Restaurant Bühne 3 im Festspielhaus. Sven Kaminski:„Ich bin seit 5 Jahren in Vorarlberg und finde es ein sehr schönes Land zum Leben. Es ist so facettenreich, traditionell und modern zugleich. In den Jahren in Vorarlberg habe ich ein soziales Netzwerk aufgebaut, auf das ich jederzeit zählen kann und nicht mehr missen möchte. Ich habe die Vorarlberger Küche kennen und kochen gelernt und bin von den heimischen Produkten begeistert“. Wir sind der festen Überzeugung, dass die beiden Jungprofis eine echte Bereichung für die Wolfurter Gastronomieszene sein werden. Ferde Hammerer, Geschäftsführer GIG Wolfurt v.l.n.r: GIG-GF Ferde Hammerer, Thomas Dellagiacoma, Sven Kaminski, DI Jutta Nenning Gemeindepanorama 17 Gala-Abend „Ehrenamt“ als Dank der Gemeinde Was wäre eine Gemeinde ohne ehrenamtlich engagierte Bürger und Bürgerinnen? Viele Vereine bieten Erwachsenen und Kindern eine schöne, interessante und sinnvolle Freizeitbeschäftigung an, bei der sie sich mit ihren Interessen und Fähigkeiten einbringen können. Das Ehrenamt ist in Wolfurt auch eine sehr wichtige Ergänzung zu professionellen Einrichtungen und deshalb aus dem Gemeindegeschehen nicht mehr weg zu denken. Daher lud die Gemeinde vor kurzem rund 400 ehrenamtliche Mitbürgerinnen und Mitbürger aus unserer Gemeinde als Dank zu einer Feierstunde in den Cubus ein. Eingebettet in ein stimmungsvolles Programm mit dem Kabarett „Mama und Däta“ sowie dem Künstlerpaar „Duo Viola“ wurde von den Gemeindeverantwortlichen die Wertschätzung und Anerkennung für die vielen unbezahlten und unbezahlbaren Stunden ehrenamtlicher Arbeit zum Ausdruck gebracht. Ohne die Arbeit dieser Mitbürgerinnen und Mitbürger, die in Vereinen und Organisationen, oft aber auch in der Nachbarschaft unschätzbare Dienste leisten, wäre unser dörfliches Gemeinschaftsleben um vieles ärmer. Das Motto des Gala-Abends war „Helfende Hände“. Der Dank aller gilt unserer EventManagerin Manuela Bundschuh für die vielen Ideen und die hervorragende Organisation. Danke auch den Kindergartenkindern, die bei der Gestaltung der Tischdekoration eifrig mitgeholfen haben. Bgm. Christian Natter 18 Gemeindepanorama Gemeindepanorama 19 Projektgruppe Integration Die Projektgruppe Integration gehört zum Ausschuss &quot;Soziales Miteinander&quot; und wird von Maria Thaler in Zusammenarbeit mit Durmus Yildiz geleitet. In mehreren Workshops, die Dr. Eva Häfele leitet, soll ein Integrationskonzept erarbeitet werden. Die Gruppe setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Kindergärten, der Schulen, der Jugendarbeit, der Wirtschaft und der Gemeindevertretungsfraktionen zusammen. Auch Personen, deren Eltern oder Großeltern Migrationshintergrund hatten, sind dabei. Auch viele von uns sind nach Wolfurt zugewandert... &gt; Offenheit in den Beziehungen und Wertschätzung des anderen sind Basis, um ein MITEINANDER LEBEN zu ermöglichen. &gt; Wichtige Handlungsfelder sind die deutsche Sprache und Bildung, Begegnungsmöglichkeiten und Kulturange&gt; BrückenbauerInnen sind Unterstützung auf dem Weg zum WIR. &gt; Ideal ist eine gleichmäßige Durchmischung aller, die in Wolfurt wohnen, in den Bereichen Bildung, Arbeitsmarkt, Gesundheit, Wohnen und Politik. Chancengleichheit ermöglicht die Teilhabe aller und ist Fundament für sozialen Frieden. &gt; Begegnungen fördern die soziale Dimension. So kann bei Bedarf Unterstützung im Alltag gegeben werden. &gt; Es gibt Angleichungsverlangen bei Sprache, Demokratie, Menschenrechten etc. - andererseits auch Pluralismus bei Meinungen, Wertvorstellungen, Entscheidungen, was für jede/n Herausforderung sein kann. &gt; &quot;Wir und die anderen&quot; - Diese Sichtweise beurteilt klar, wer dazugehört und wer Außenseiter ist. Dies dient also nicht einem Miteinander. &gt; In nächster Zeit wollen wir in der Gruppe Maßnahmen ausarbeiten, die auf die Situation in Wolfurt Bezug nehmen. Es soll eine Basis geschaffen werden, Vertrauen untereinander zu stärken und uns für einen besseren Umgang miteinander in Wort und Tat zu sensibilisieren. Nach Abschluss der Workshops werden wir die Ergebnisse vorstellen und jede Person, die will, kann sich bei der Überarbeitung einbringen. Maria Thaler bote. Ausbildung zur Tagesmutter abgeschlossen Wolfurt hat eine neue Tagesmutter. Am 4. November wurde Bianca Meusburger in feierlicher Atmosphäre im Siechenhaus in Bregenz ihr Zeugnis überreicht. Auf dem Ausbildungsplan standen während der 1 ½ Jahre die Bereiche Kommunikation, Konfliktlösung und Familiendynamik, außerdem wurden pädagogische Grundlagen, Kenntnisse über die Entwicklung und Förderung von Kindern sowie Gesundheitsthemen vermittelt. Tagesmütter kommen dort zum Einsatz, wo öffentliche Einrichtungen vom zeitlichen Betreuungsumfang her nicht mehr ausreichen, aber auch dann, wenn Mütter kleiner Kinder sehr bald wieder in den Beruf zurück möchten oder müssen. Wir wünschen Bianca Meusburger bei ihrer wichtigen Tätigkeit für die Familien viel Freude und Erfolg. Elisabeth Fischer, Gemeinderätin für Soziales GR Elisabeth Fischer schließt sich der Gratulation an. 20 Gemeindepanorama
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Wolfurt 2011 04 Winter Wolfurt 21.12.2011 19.11.2012, 18:14 wolfurt WINTER 2011 * * „Die Weihnachtszeit ist eigeläutet...“ Im Dorfzentrum hängt die schöne Weihnachtsbeleuchtung und verzaubert die dunklen Abende mit ihrem warmen Licht. Die Menschen sprechen über ihre Wünsche, ihre Träume und Erlebtes, Trauer und Freude, Einsamkeit und Geselligkeit. Es scheint, als ob wir uns besinnen, nach der Hektik des Jahres wieder Zeit für uns und unsere Familien zu finden. Zeit, die wir vielfach viel zu schnell an uns vorüber ziehen ließen, ohne ein gutes Gespräch mit unseren Liebsten, mit Nachbarn oder Freunden geführt zu haben. Es ist aber auch eine Zeit des Rückblickes auf ein ereignisreiches, turbulentes und spannendes Jahr 2011. Weihnachten steht vor der Tür, und ich möchte dies gerne zum Anlass nehmen, mich bei allen Menschen zu bedanken, die rückblickend auf das Jahr zum Wohl unserer Gemeinde beigetragen haben. Bei allen Leuten, deren Hilfe in Vereinen und Organisationen ankam, in nachbarschaftlichem Miteinander eingesetzt wurde oder die in einer anderen Form dazu beigetragen haben, dass Wolfurt so ein lebenswertes Dorf ist und bleibt. * * * * * Einen herzlichen Dank möchte ich auch allen meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in unseren öffentlichen Einrichtungen wie Rathaus, Bauhof, Kindergärten, Schulen und den Sozialen Diensten sagen. Sie haben mich und die Gemeinde in allen Belangen bestens unterstützt und eine tolle Arbeit geleistet. Mein Dank geht aber auch an alle Mandatare, Gemeinderäte und die Vizebürgermeisterin für ihr Engagement. Es bleibt mir, Ihnen geruhsame und besinnliche Weihnachtsfeiertage zu wünschen. Für das kommende Jahr 2012 wünsche ich Ihnen die allerbeste Gesundheit, Zufriedenheit und Zuversicht für die Umsetzung Ihrer Vorsätze und Pläne. Mit weihnachtlichen Grüßen. Euer Bürgermeister Christian Natter * * * Blick ins Gemeindegeschehen Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Wohl kaum in einem anderen Jahr wurden so viele neue Konzepte verabschiedet und für die Umsetzung freigegeben. Langwierige und intensive Prozesse sind mit viel Beteiligung von engagierten Personen vorausgegangen. Bereits im ersten Halbjahr wurden das Integrationsund das regionale Radroutenkonzept verabschiedet. Über drei weitere Weichenstellungen darf ich Sie in dieser Ausgabe informieren. Betreuung unserer älteren Menschen Seit einigen Jahren wird in den Sozialdiensten Wolfurt sehr erfolgreich ein Case- und Caremanagement unter der Leitung von Barbara Moser-Natter durchgeführt. Im Wesentlichen geht es darum, Betroffenen den Zugang zu den diversen Hilfsdiensten und Einrichtungen zu erleichtern bzw. diese zu koordinieren. Nun wird in einem Pilotprojekt diese Herangehensweise auf die meisten Hofsteiggemeinden ausgedehnt. Lesen Sie dazu mehr auf der Seite 49. Immer wieder bekommen wir positive Rückmeldungen bezüglich der Betreuung in unserem Seniorenheim, was uns ganz besonders freut. Trotzdem müssen wir uns schon heute mit der weiteren Entwicklung beschäftigen. Bei den Pflegebetten bewegen wir uns permanent am „Anschlag“. Mohi, Tagesbetreuung, Krankenpflege und interne Strukturen wie die Küche etc. leiden unter einem zunehmenden Platzmangel. Die demographische Entwicklung fordert uns ebenfalls auf, die Weichen frühzeitig zu stellen. Im Sinne von regionaler Zusammenarbeit haben sich die Gemeinden Kennelbach, Schwarzach und Wolfurt entschlossen, genau zu prüfen, ob in Zukunft eine gemeinsame Lösung sinnvoll ist, organisatorische Vorteile mit sich brächte und kostengünstiger wäre. Es geht dabei nicht nur um die Verbesserung der bestehenden Strukturen, sondern auch darum, moderne Ansätze wie Betreutes Wohnen umzusetzen. Die drei Gemeindevorstände haben im Oktober die notwendige Auftragsvergabe verabschiedet. Die Sozialdienste Wolfurt GmbH hat nun in deren Auftrag Herrn Mag. Christoph Jochum engagiert, sämtliche relevante Daten wie demographische Entwicklung, vorhandene Strukturen, neue Lösungsansätze bei betreuenden Angehörigen etc. zu untersuchen. Wir werden daher bis April 2012 über genaue Informationen aus unserer Region verfügen. Ich gehe davon aus, dass noch im 1. Halbjahr 2012 die Entscheidungen für eine zukünftige Zusammenarbeit gefällt werden können. Aus dem Rathaus 3 Sprachfördernetzwerk Wolfurt beschlossen Im Zuge der Entwicklung unseres Integrationskonzeptes wurde immer wieder festgestellt, dass die gemeinsame Sprache wohl zu den wichtigsten Faktoren zählt, um erfolgreiche Integration auch wirklich leben zu können. Es war GR Elisabeth Fischer daher ein Anliegen, in Zusammenarbeit mit VizeBgm. Angelika Moosbrugger genau an diesem Punkt anzusetzen. Mit „okay.zusammenleben“ hat GR Fischer auch gleich einen kompetenten Partner gefunden. Andreas Holzknecht von „OBHUT - Beratungsservice für Kinderbetreuung“ wird den einjährigen Prozess als weiterer Profi begleiten. Anfang 2012 wird nun das 2-Phasen-Projekt mit folgenden Schwerpunkten gestartet: &gt; Früh beginnen 0 - 3 Jahre &gt; Kinder in Kindereinrichtungen intensiv fördern &gt; Sprachförderung im Kontext von Mehrsprachigkeit &gt; Kooperation mit Eltern &gt; Qualifizierung der MitarbeiterInnen &gt; Vernetzung aller Beteiligten &gt; Dokumentation und Evaluation Nun gilt es, den Ist-Stand zu erheben und die Zielsetzungen und Leitlinien für die Zukunft festzulegen. Natürlich werden wir die intensive Planungsphase mit einer starken Beteiligung aller Betroffen durchführen. Ich bedanke mich heute schon bei allen Akteuren für die Mithilfe. Der Prozess findet im Budget 2012 mit EUR 18.000 Berücksichtigung und wird vom Land Vorarlberg mit 50% unterstützt. Strohdorf Areal - eine neue Ära wird eingeläutet Nicht nur, weil einige Gebäude (altes Feuerwehrhaus/ Musikschule, Osttrakt Mittelschule, Rathaus) im Strohdorfareal in die Jahre gekommen sind, sondern weil sich die Anforderungen in den letzten Jahren deutlich verändert haben, sind die Gemeindeverantwortlichen mit einer Vielzahl von gut begründeten Wünschen konfrontiert. Erweiterung/Neubau Musikschule, Hauptschuladaptierung, zusätzliche Turnhalle, Kinderund Schülerbetreuung, Kindergarten, Rathaus, Bibliothek, Hofsteig-Ader, Wälderstraße/Vereinshausparkplatz (Hochwasserschutzbau), Spiel- und Freiraumkonzept um nur einige zu nennen. Es war bald klar, dass wir nicht einfach mit einem beliebigen Gebäude starten können, ohne die Gesamtzusammenhänge zu verstehen und entsprechend geplant vorgehen zu können. So wurde im Oktober vorigen Jahres eine Projektgruppe, in der alle politischen Fraktionen vertreten sind, unter der Begleitung der Fa. Kairos ins Leben gerufen. Alle bisherigen Nutzer hatten die Möglichkeit, die Ist-Situation zu schildern und die Anforderungen an die Zukunft zu definieren. Inzwischen liegen die Erhebungen am Tisch. Es geht aber nicht nur um Gebäude (Größe, Höhe, Position etc.), sondern auch sehr stark um die Gestaltung der Außenräume. Räumlichkeiten gemeinsam zu nutzen, sowie Synergien auszubauen und zu verstärken, werden ebenfalls ihren Niederschlag finden. Die politischen Verantwortlichen haben daher sechs renommierte Architekturbüros eingeladen, ihr Angebot zur Erstellung eines städtebaulichen Masterplanes zu legen. Fünf Büros sind dieser Einladung gefolgt und wurden einen Tag lang über die komplexen Anforderungen informiert. Die Herangehensweise, die Einbeziehung der Nutzer und der Bevölkerung, Erkennen und Entwickeln gemeinsamer Ressourcen und die Berücksichtigung der „Wolfurter Philosophie“ (Leitbild, Spielund Freiraumkonzept, Umwelt, Nachhaltigkeit, …) waren mit die wichtigsten Vergabekriterien. Unter den fünf wirklich hochklassigen Präsentationen hat sich 4 Aus dem Rathaus Hochwasserschutz und Wasserleitungsbau Schwerpunkt 2012 Seit vielen Jahren investiert die Marktgemeinde beträchtliche Mittel in eine sichere Wasserversorgung. Wie ich bereits in der letzten Ausgabe berichtet habe, beschäftigt uns seit geraumer Zeit auch die Hochwasserproblematik immer mehr. Nach einer langen Vorbereitungszeit haben die Ressortverantwortlichen GR Robert Hasler und GR Hans Fetz mit viel Einsatz die Projekte Hochwasserschutz Ippachbach und die Wasserleitungsverlegung Sonnenstraße bis zum Hochbehälter Frickenesch vorangetrieben. Die letzten Details sind in Ausarbeitung. Voraussichtlich werden ca. 2,5 Mio. EUR im Budget 2012 für die Umsetzung berücksichtigt werden. Bund und Land beteiligen sich mit ca. 70% Förderung. Mit dem Bau der Geschiebesperre Ippachbach, hinter dem Haus Frickenescherweg 5 (beim „Silbersee“) wurde bereits begonnen. Das Auffangbecken wird erheblich erweitert. Die Verklausungsgefahr im unteren Bereich des Ippachbaches wird dadurch deutlich verringert. Damit das Geschiebe entfernt werden kann, wird auch die Zufahrtssituation verbessert. Die Fertigstellung erfolgt im Frühjahr 2012. Liebe Wolfurterinnen und Wolfurter, wie Sie sehen, wird das Jahr 2012 einige Herausforderungen mit sich bringen. Ich bin zuversichtlich, dass wir diese in einem positiven Miteinander wiederum gut meistern werden. Ihr Bürgermeister Christian Natter im Rahmen eines Hearings die StrohdorfProjektgruppe, fachlich verstärkt durch DI Wolfgang Dittrich (Bauamtsleiter Gemeinde Wolfurt) und DI Bernhard Kathrein (Raumplanung Gemeinde Hard), nach intensiven Diskussionen einstimmig für das Büro Cukrowicz/Nachbaur ausgesprochen. Der Gemeindevorstand ist dieser Empfehlung gefolgt und hat die Vergabe ebenfalls einhellig beschlossen. Der Prozess wird umgehend im Jänner gestartet und soll bis im Sommer 2012 abgeschlossen sein. Nach Fertigstellung des städtebaulichen Masterplanes sollen die Grundlagen der weiteren Maßnahmen bzw. Architektenwettbewerbe vorliegen. Diese sind im Wesentlichen: &gt; Baufelder und Funktionsflächen &gt; Teilprojekte und deren Zusammenhänge &gt; Übergeordnete Betrachtung des Außenraumes &gt; Konzept Verkehr, Erschließung, Parkierung &gt; Etappenpläne, Prioritätenliste Ich persönlich bin der Meinung, dass wir eine Jahrhundertchance haben, das Zentrum Strohdorf weiter zu entwickeln und in seiner Identität zu stärken. Nun gilt es, diese Aufgaben engagiert und mit viel Gefühl und Selbstvertrauen konsequent voran zu treiben. Bürgermeister- bzw. Wohnungssprechstunde im Winter: Die Sprechstunden finden jeweils im Rathaus Wolfurt statt. Sprechstunden Bürgermeister Christian Natter von 18:00 - 19:30 Uhr Mittwoch, 11. Jänner ___________________________________________________________________________ Mittwoch, 25. Jänner ___________________________________________________________________________ Mittwoch, 08. Februar ___________________________________________________________________________ Mittwoch, 22. Februar ___________________________________________________________________________ Mittwoch, 07. März ___________________________________________________________________________ Mittwoch, 21. März ___________________________________________________________________________ Wohnungssprechstunden von Gemeinderätin Elisabeth Fischer von 18:00 - 19:30 Uhr Mittwoch, 18. Jänner ___________________________________________________________________________ Mittwoch, 01. Februar ___________________________________________________________________________ Mittwoch, 29. Februar ___________________________________________________________________________ Mittwoch, 14. März ___________________________________________________________________________ Mittwoch, 28. März ___________________________________________________________________________ Vor dem 11. Jänner bzw. zwischen dem 13. - 17. Februar finden auf Grund der Weihnachts- bzw. Semesterferien keine Sprechstunden statt! Aus dem Rathaus 5 Fundamt Fundgegenstände und Fahrräder, welche im 4. Quartal 2011 im Fundamt abgegeben wurden: ________________________________________________________________________________________________________ ________________________________________________________________________________________________________ Ebenfalls wurden diverse Fahrräder abgegeben, die während der Amtsstunden beim Gemeindeamt Wolfurt, Fundamt (Tel.-Nr.: 05574/6840-10, Fax: 6840-810, E-Mail: angelika.koeb@wolfurt.at) besichtigt und an den rechtmäßigen Besitzer ausgefolgt werden können. Direkte Informationen finden Sie auch im Internet unter www.fundinfo.at Angelika Köb diverse Schlüssel 6 Aus dem Rathaus Veränderungen im Gewerberegister Eintragungen in das Gewerberegister e-Vision Elektrotechnik e. U., Elektrotechnik, Holzriedstraße 33, Ludmila Hribova, Personenbetreuung, Brühlstraße 15/1; Berchtold GmbH &amp; Co. LG, Tischlerhandwerk verbunden mit Modell- und Bootbauer, Binder, Drechsler und Bildhauer, Wiesenweg 105, Ludmilla Drefkova, Personenbetreuung, Flotzbachstraße 13, Bc. Helena Dominikova, Personenbetreuung, Fattstraße 25, Angel Dimov, Schwarzdecker, Bahnhofstraße 8b 1, Trayko Gogov, Schwarzdecker, Bahnhofstraße 8b 1, Blanka Beganova, Personenbetreuung, Im Wida 6, CommuniCare - Susanne Lohs PR Beratung e. U., Public Relations Berater, Albert-Loacker-Straße 8, Michael Böhler, Datenverarbeitung und Informationstechnik, Bucher Straße 54a, Mathias Unterpirker, Vermittlung von Werkverträgen, Lerchenstr. 34a/1, Martin Erich Gasser, Erzeugung und Verteilung von Wärme, Mähdlestraße 58, Chananda Thanomwong, Handelsgewerbe, Bucher Str. 28/2, Maria Hajduova, Personenbetreuung, Hofsteigstraße 23, Vonier OG, Hörgeräteakustik, Kreuzstraße 7, Anton Kurt Meyer, Handelsgewerbe, Gartenstraße 6, Susanne Linder, Handelsgewerbe, Dammstr. 40; Verlegung einer Betriebsstätte in einen anderen Standort: Mangold Elektromaschinen GmbH, Mechatroniker für Elektromaschinen und Automatisierung, von Lustenau nach Wolfurt, Holzriedstraße 33, Marcel Prasch, Versicherungsagent, von Hohenems nach Wolfurt, Konrad-Doppelmayr-Straße 17, Gerhard Winder, Gerüstverleih, Schneeräumer und Immobilientreuhänder für Bauträger, von Wolfurt, Holzriedstraße 21, nach Wolfurt, Holzriedstraße 33, Petra Erne, Lebensund Sozialberaterin, von Gmunden nach Wolfurt, Rutzenbergstraße 19c, Helena Edelmanova, Personenbetreuung, von Wolfurt, Brühlstraße 15/2, nach Wolfurt, Unterlinden 3/2, Maria Lastikova, Personenbetreuung, von Wolfurt, Achstraße 50 nach Dornbirn, Sandra Margarethe Lang, Handelsgewerbe und Handelsagenten, von Wolfurt, Lerchenstraße 11 nach Wolfurt, Schnepfenweg 2d, Slavka Faberova, Personenbetreuung, von Wolfurt, Hofsteigstraße 23 nach Bregenz, Maria Javorcikova, Personenbetreuung, von Hard nach Wolfurt, Flurstraße 30/27, Iveta Berankova, Personenbetreuung, von Höchst nach Wolfurt, Unterlinden 3, Ernst Wagner, Filmproduktion, von Wien nach Wolfurt, Kellhofstraße 1/3, Michael Böhler, Handelsgewerbe und Handelsagent, von Dornbirn nach Wolfurt, Bucher Straße 54a, Eva Tobkova, Personenbetreuung, von Leonding nach Wolfurt, Kesselsiedlung 20, Edita Berillova, Personenbeteruung, von Vandans nach Wolfurt, LorenzSchertler-Straße 18, Ivana Taticova, Personenbetreuung, von Göfis nach Wolfurt, Hofsteigstraße 23, Mirjana Mesarek, Friseurin und Perückenmacherin, von Wolfurt, Bützestraße 18, nach Wolfurt, Achstraße 35, Burkhard Nagele, MBA, Vermögensberatung, von Lochau nach Wolfurt, Bahnhofstraße 8b, Sarina Ursula Nagele, Vermögensberatung von Lochau nach Wolfurt, Bahnhofstraße 8b, Trafag Gesellschaft m.b.H., Handel mit Regel- und Steuergeräten, von Leopoldsdorf nach Wolfurt, Schreibern 7, Andrea Keri Events e. U., Reisebüro, von Klaus nach Wolfurt, Achstraße 25/4, Andrea Keri, Event-Agentur, von Klaus nach Wolfurt, Achstraße 25/4, Mgr. Dagmar Javorcikova, Personenbetreuung, von Hard nach Wolfurt, Flurstraße 30/27, Schwendinger + Fink Spenglerund Dachdecker Gesellschaft m.b.H., Dachdecker und Spengler, von Wolfurt, Inselstraße 22 nach Wolfurt, Inselstraße 19, Eleonora Suhajdova, Personenbetreuung, von Klaus nach Wolfurt, Wälderstraße 31/1, Edita Lopuchove, Personenbetreuung, von Dornbirn nach Wolfurt, Kesselstraße 10; Kostenlose Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren Die kostenlosen Beratungs-Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren werden von der Wolfurter Bevölkerung gerne in Anspruch genommen, daher wird dieses Beratungsangebot wie folgt fortgesetzt: ___________________________________ Sprechstunden Rechtsanwälte von 18:00 - 20:00 Uhr Mittwoch, 04. Jänner 2012, Dr. Wolfgang Hirsch Mittwoch, 02. Februar 2012, Dr. Claus Brändle Mittwoch, 07. März 2012, Dr. Nikolaus Schertler Mittwoch, 04. April 2012, Dr. Wolfgang Hirsch ___________________________________ Sprechstunden Notar von 18:00 - 19:00 Uhr Mittwoch, 18. Jänner 2012, Dr. Michel Mittwoch, 14. März 2012, Dr. Michel ___________________________________ Gewerbelöschungen Dominic Holzer, Finanzdienstleistungsassistent, Lorenz-Schertler-Straße 1, Laritz Fenster &amp; Fassaden GmbH, Tischler und Handelsgewerbe für Fenstern und Türen, Bucher Straße 32, Manfred Alwin Amann, Heizungs-, Sanitärund Klimabedarf Handel, Bahnhofstraße 4, Maria Ewa Smiejczak, Personenbetreuung, Unterhub 9, Wolfgang Barta, Kraftfahrzeugtechnik Herstellung und Montage von Motorrädern, Holzriedstraße 33; Die Sprechstunden finden jeweils im Rathaus Wolfurt statt. ___________________________________ Notariatsverteilung bei Todesfällen Zur Abwicklung der Verlassenschaften nach Todesfällen von Familienangehörigen wurden vom Bezirksgericht Bregenz die Notare für folgende Termine nominiert: ___________________________________ Bestellung eines gewerberechtlichen Geschäftsführers Gerd Arnold, Stukkateure und Trockenausbauer, Engerrütte 18, gelöschter Geschäftsführer: Gerhard Krainz; Todesfälle jeweils Dr. Nikolaus Ender Jänner, Juni und 01.11. - 12.11. Dr. Ivo Fussenegger Februar, Juli und 13.11. - 26.11. Dr. Richard Huter März, August und 27.11. - 07.12. Dr. E. Michel April, September und 08.12. - 20.12. Dr. Kurt Zimmermann Mai, Oktober und 21.12. - 31.12. Errichtung einer weiteren Betriebsstätte: Attensam T / V Hausbetreuung GmbH, Schneeräumung, Holzriedstraße 33; Änderung des Firmenwortlautes Von N. Berchtold Gesellschaft m.b.H. &amp; Co KG zu Berchtold GmbH &amp; Co. KG, Bauträgerund Zimmermeistergewerbe, Wiesenweg 105, Von Andrea Keri zu Andrea Keri Events e. U., Reisebüro, Achstraße 25/4; Aus dem Rathaus 7 Heizkostenzuschuss 2011/2012 Wie in den vergangenen Heizperioden besteht auch in der Heizperiode 2011/2012 für Personen, die ihren Lebensunterhalt, zu dem auch die Kosten für Beheizung zählen, für sich und für die in Familiengemeinschaft lebenden unterhaltsberechtigten Angehörigen voraussichtlich nicht oder nicht ausreichend selbst beschaffen können, die Möglichkeit, eine finanzielle Hilfe zu erhalten. Renten, Pensionen, Leistungen aus der Arbeitslosen- und der Krankenversicherung, weiters Wohnbeihilfen, Unterhaltszahlungen jeglicher Art, Kinderbetreuungsgeld und Lehrlingsentschädigungen. Nicht als Einkommen gelten Familienbeihilfen, Familienzuschüsse, Kinderabsetzbeträge, Studienbeihilfen, Pflegegelder, Zuschüsse im Rahmen der Unterstützung der 24-Stunden-Betreuung oder bei sonstiger ambulanter Pflege, Opferrenten nach dem Opferfürsorgegesetz sowie Grundrenten nach dem Kriegsopferversorgungs- und Heeresversorgungsgesetz. Unberücksichtigt bleiben auch allfällige Sonderzahlungen (sogenannte 13. und 14.). Tatsächlich geleistete Unterhaltszahlungen werden bei der Ermittlung der Höhe des Einkommens bis zu einem Betrag von € 133,00 pro Person berücksichtigt. Sämtliche Einkommen bzw. zu leistende Unterhaltszahlungen sind durch möglichst aktuelle Unterlagen (z.B. Pensionsbezugsabschnitt, Gehaltszettel, Kontoauszug, Wohnbeihilfebestätigung) nachzuweisen. Antragstellung und Ausbezahlung: Der Heizkostenzuschuss kann im Zeitraum von Montag, den 17. Oktober 2011, bis Freitag, den 10. Februar 2012, beim Marktgemeindeamt Wolfurt, Bürgerservice beantragt werden. Personen, die aus Mitteln der Sozialhilfe (Bedarfsorientierte Mindestsicherung) unterstützt werden, haben keinen Anspruch auf diesen Zuschuss, da deren Aufwand für Beheizung bereits im Rahmen der Sozialhilfe getragen wird. Berücksichtigung von Einkommen und Vermögen: a) Einkommen Das monatliche Haushaltseinkommen darf laut Tabelle höchstens betragen: 1 Anzahl Erwachsene (alleinstehend, alleinerziehend, Ehepaar, Lebensgemeinschaft oder sonst max. 2 E) 2 Anzahl Kinder bzw. weitere erwachsene Person im Haushalt 3 Mtl Nettoeinkommen bis höchstens Euro 4 Mtl Nettoeinkommen + 10 % in besonders berücksichtigungswürdigen Fällen (Härtefall) 1 1.068,-1.175,-__________________________________________________ 2 1.575,-1.733,-__________________________________________________ __________________________________________________ 1 1 1.201,-1.321,-__________________________________________________ 1 2 1.334,-1.467,-__________________________________________________ 1 3 1.467,-1.614,-__________________________________________________ 1 4 1.600,-1.760,-__________________________________________________ 1 5 1.733,-1.906,-__________________________________________________ __________________________________________________ 2 1 1.708,-1.879,-__________________________________________________ 2 2 1.841,-2.025,-__________________________________________________ 2 3 1.974,-2.171,-__________________________________________________ Als Einkommen gelten alle Einkünfte aus selbständiger Arbeit, aus nicht selbständiger Arbeit, aus Gewerbebetrieb, aus Land- und Forstwirtschaft sowie aus Vermietung und Verpachtung. Zum Einkommen zählen somit insbesondere Löhne, Gehälter, b) Vermögen Die Vermögenssituation bleibt gänzlich außer Betracht. Bei Zuschussgewährung wird der Heizkostenzuschuss von € 250,-- unverzüglich ausbezahlt. Für allfällige weitere Fragen steht Ihnen das Marktgemeindeamt Wolfurt, Bürgerservice, Telefon 05574/6840 Frau Köb (DW 10), Frau Amhof (DW 16) oder Herr Hinteregger (DW 17) gerne zur Verfügung. 8 Aus dem Rathaus Neue Anfahrtsregelung für Problemstoffsammlung Bei der monatlich stattfindenden Problemstoffsammlung am Bauhof Wolfurt, jeweils am ersten Donnerstag und ersten Samstag des Monats, kam es bislang zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Bereich der Kreuzung Fitzkurve. Diese hat den Verkehr Kennelbach – Bregenz – Wolfurt massiv behindert, und es kam zu starken Rückstaubildungen, welche verkehrstechnisch nicht mehr tragbar sind. Für eine Lösung des Problems wird die Marktgemeinde Wolfurt den Versuch starten, eine Verkehrsumleitung für die Zufahrt entlang der Achstraße in die Dammstraße (vorbei am Pfadiheim zum Bauhof) einzurichten. Sollte sich diese bewähren und eine Verbesserung der Verkehrslage herbeiführen, wird dies an beiden Sammeltagen fortgeführt. Für einen reibungslosen Ablauf der Umleitung wurde zusätzliches Personal bis Februar beauftragt, den Verkehr zu regeln. Die Anrainer der Dammstraße haben selbstverständlich trotzdem die Zufahrt gewährt. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis. Böller und Feuerwerke müssen genehmigt werden In den letzten Monaten häufen sich im Gemeindeamt die Beschwerden über Lärmstörungen durch Feuerwerke und Böllerschüsse. Es wird darauf hingewiesen, dass in unserem Gemeindegebiet keinerlei Feuerwerke nach 22:00 Uhr genehmigt werden (außer Silvesternacht). Größere Feuerwerke müssen ohnedies von der Bezirkshauptmannschaft und nicht von der Gemeinde bewilligt werden. Das „Braut-Wachschießen“ am Hochzeitstag geht auf eine bereits ältere Tradition in Wolfurt zurück. Es wurde allerdings nur dann eine Braut wachgeschossen, wenn sie auch einen Mann aus dem Ort geheiratet hat. Entsprechend dieser Tradition kann ein „Braut-Schießen“ mit Böllern bewilligt werden, wenn die Braut in Wolfurt wohnhaft ist. Ein Wachschießen des Bräutigams ist strikt verboten, ebenso das Schießen vor 6:00 Uhr früh. Jedes Brautschießen muss vorher von der Gemeinde bewilligt werden. Es wird ersucht, diese Rahmenbedingung zu berücksichtigen, da bei nicht bewilligten Feuerwerken oder Böllerschüssen Anzeige erstattet werden muss. Bürgermeister Christian Natter Aus dem Rathaus 9 Österreichische Lesewoche auch in der Bücherei Wolfurt Vom 17. - 23. Oktober 2011 fanden wieder die Österreichischen Lesewochen mit dem Kampagnennamen „Österreich liest. Treffpunkt Bibliothek“ statt. Das landesweite Literaturfestival wurde heuer bereits zum sechsten Mal in der Woche vor dem Nationalfeiertag umgesetzt. Auch unsere Wolfurter Bücherei schloss sich dieser Aktionswoche tatkräftig an und beteiligte sich mit tollen Aktionen. Zum einen fand eine Lesung des Dornbirner Autors Peter Natter im „Alten Schwanen“ statt, zum anderen das Handpuppenspiel „Karlinchen“, welches die 3 - 6jährigen im Kultursaal begeisterte und unterhielt. Der zur Lesewoche hinzukommende „Welttag des Buches“ Ende April war Anlass für die Wolfurter Bücherei, zum gemütlichen Verweilen bei Kaffee und Kuchen einzuladen. Dieser Brauch gehört inzwischen zu einem Fixpunkt im Büchereijahr. Gleichzeitig nutzten wir diesen Nachmittag als Start unserer neuesten Aktion „Vorlesen für unsere Kleinen“. Dieses gemütliche Zusammensein findet seitdem am ersten Freitag jeden Monats um 14.30 Uhr statt und richtet sich an Kinder im Kindergartenalter, die sich gerne von neuen Geschichten und Bilderbüchern überraschen lassen. Dank großzügiger finanzieller Unterstützung kann die Bücherei Wolfurt mit einem äußert aktuellen und reichhaltigen Medienangebot punkten. Besonders positiv hat sich die Förderaktion der Gemeinde, die jedem Kind zum Kindergarten- und auch zum Volksschuleintritt einen Gutschein für eine Bücherei-Familienjahreskarte ausstellt, für die Bücherei ausgewirkt. Der Erfolg kann sich auf jeden Fall sehen lassen. Stattliche 43.000 Entlehnungen konnte die Bücherei Wolfurt im letzten Jahr verzeichnen. In unser Angebot können Sie gerne unter www.buechereiwolfurt.webopac.at Einblick nehmen oder besuchen Sie uns Di + Do von 14:00 - 18:00 Uhr sowie Fr von 15:00 19:00 Uhr in unseren Büchereiräumlichkeiten gegenüber vom Wolfurter Rathaus. Wir freuen uns auf Sie! Neue Inselstraße Neben dem Neubau vom Sternenplatz konnte mit der Sanierung / Neubau der Inselstraße, Teilabschnitt von der L3 bis zur Bregenzerstraße, eine weitere Großbaustelle abgeschlossen werden. Eine moderne, erstmals in Wolfurt eingesetzte LED Straßenbeleuchtung sorgt für angenehme Helligkeit und entsprechende Sicherheit für die Straßenbenutzer. Die Kosten der neuen Straße belaufen sich auf € 240.000,- und werden von der Gemeinde finanziert In diesem Zuge bedanken wir uns beim Planungsbüro Rudhardt + Gasser, der ausführenden Firma Oberhauser und Schedler, speziell aber auch bei unseren Mitarbeitern vom Bauhof. Sie trugen stets dafür Sorge, dass die Anrainer trotz der Bauarbeiten geringstmögliche Behinderungen in Kauf nehmen mussten. Ganz besonderen Dank gebührt auch den Anrainern für das Entgegenkommen, die konstruktive Zusammenarbeit und das Verständnis während der Bauzeit. Hans Fetz, Gemeinderat für Infrastruktur Die Inselstraße war in einem äußerst mangelhaften Zustand, hatte einen sehr schlechten Unterbau und keine Straßenentwässerung. Daher war die Straße für die Benutzer nur sehr erschwert passierbar. Vor allem Fußgänger und Radfahrer hatten bei Nässe und Schnee ihre Mühe. Der Teilabschnitt der Inselstraße wurde somit auf eine Länge von 331m komplett erneuert. Die Straßenbreite wurde zur Geschwindigkeitsreduzierung, auch auf Wunsch der Anrainer, variabel gestaltet. In diesem Zuge wurden auch die Versorgungsleitungen wie Wasserleitung, Erdgas und VKW neu verlegt. Im Rahmen von BA18 Ortskanal wurde gleichzeitig auch die Kanalsanierung durchgeführt. Neben neuem Unterbau wurde desweiteren eine Straßenentwässerung nach neuen Richtlinien im Trennsystem über Sickerschächte und Sickerpakete eingebaut. . 10 Gemeindepanorama 500 Jahre Pfarre Wolfurt Christliche Symbole: Wegkreuz in der Heimkehrersiedlung 1950 Der Kircheninnenraum um 1960 Pfarrkirche mit niedrigem Turm vor 1904 Ausschnitt aus der Stiftungsurkunde von 1512 Zeichen der Religiösen Dorfbevölkerung: Kapelle Rickenbach 1920 Im kommenden Jahr dürfen wir ein besonderes Jubiläum feiern. Vor einem halben Jahrtausend wurde Wolfurt zur selbstständigen Pfarrei erhoben. Zu diesem Anlass wird es im Jahr 2012 verschiedene Aktivitäten und Veranstaltungen in unserer Pfarre und Gemeinde geben. Schon ab Jänner wird die Katholische Jugend Wolfurt (KJ) in verschiedenen Projekten auf das Jubiläum hinweisen. Der Schwerpunkt des umfangreichen Programms, das unter dem Motto „Glauben leben - Hoffnung geben“ steht, ist vom 14. Oktober bis 9. Dezember 2012 geplant. Unter anderem ist auch die Herausgabe eines Buches vorgesehen, in dem die 500jährige Geschichte der Pfarre beschrieben und illustriert werden soll. Das Buch soll nicht nur die &quot;alte&quot; Geschichte beinhalten, sondern auch die jüngere Pfarrgeschichte, die wir noch selbst miterlebt haben, soll darin dokumentiert werden. Um das Buch ansprechend und interessant für viele Mitbürger gestalten zu können, bitten wir dabei um Unterstützung. Kontaktadresse: Herr Richard Eberle E-Mail des Gemeindearchivs: archiv@wolfurt.info Telefon (nur abends): 05574 / 83701 Die Pfarrgemeinde Wolfurt freut sich auf das außergewöhnliche Jubiläum im kommenden Jahr 2012 und lädt die ganze Bevölkerung zur Teilnahme an den verschiedenen Aktivitäten ein. Walter Reis, Koordinator Richard Eberle, Gemeindearchiv Alte Bilder, Geschichten und Informationen von Zeitzeugen sind gefragt So suchen wir nach Fotos aus den Nachkriegsjahren, die z. B. den Innenraum der Kirche zeigen, Fotos von Prozessionen und kirchlichen Festen, von Wegkreuzen, Kapellen und Bildstöcken, ganz allgemein nach Bildern, die das kirchliche Leben in unserem Dorf dokumentieren. Wir sind aber auch dankbar, wenn uns Zeitzeugen Geschichten erzählen, die einen Einblick in die Veränderung des Pfarrlebens in den letzten 60 Jahren, die Tätigkeit der Seelsorger usw. ermöglichen. So gab es z.B. zwischen 1960 und 1970 Bemühungen zur Erbauung einer neuen Pfarrkirche im Mähdle (Kirchenbaukomitee St. Josef und Magnus), über die uns keine Unterlagen mehr vorliegen. Gemeindepanoroama 11 Haberkorn Ulmer erhält Natur- und Mitweltpreis Am 28. November 2011 lud die Vorarlberger Landesregierung zur Verleihung des Vorarlberger Mitwelt- und Energiepreises 2011 in das Landhaus ein. Das Wolfurter Unternehmen Haberkorn Ulmer erhielt aus einer Rekordzahl von 33 Einreichungen den Hauptpreis in der Kategorie Natur- und Mitwelt für das Projekt „Vom Klimaschutz zum Nachhaltigen Handeln“. Das Unternehmen hat eine Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt, in deren Zentrum drei Hauptbereiche stehen: Der wertschätzende Umgang mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die bewusste Gestaltung der Sortimente und Services sowie ressourcenschonende Prozesse. An allen 6 Standorten des Unternehmens in Österreich, von Wolfurt bis Wien, wurden Projektteams mit Umweltverantwortlichen gebildet, die sich den verschiedenen Themen im Bereich Klimaschutz annahmen. Einige Highlights seien genannt: Um möglichst viele Beschäftigte für sanfte Mobilität zu gewinnen, bietet das Unternehmen z.B. elf firmeneigene Jobräder, die für die Wege zwischen Bahnhof und Betrieb zur Verfügung stehen. Damit wurden ca. 100.000 Autokilometer auf Fahrrad bzw. Bahn verlagert. Jobtickets für neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Gratis Tickets für den öffentlichen Verkehr werden zur Verfügung gestellt. E-Bikes werden gefördert, es gibt Pendlerberatungen und ein Mobilitätsfrühstück. Energieeffizienzcheck für alle IT Anschaffungen, virtuelle Server und die Energieoptimierung der Serverräume helfen die Energiekosten erheblich zu reduzieren. Die Optimierung des firmeneigenen Fuhrparks, die Gebäudeoptimierung, die Umstellung der Papiersorten, die Reduktion des Papierverbrauchs, Aktionen zur Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung der Mitarbeiter, Lehrlingsprojekte halfen, in den letzten Jahren über 500 Tonnen CO2 einzusparen. Alles in allem also ein umfassendes Maßnahmenpaket, das die Firma Haberkorn Ulmer zum würdigen Preisträger macht. Die Marktgemeinde gratuliert sehr herzlich zu diesem tollen Preis. Wolfurter Firmen erhalten gemeinsamen Anerkennungspreis Im Rahmen der oben genannten Veranstaltung wurde der vom Land ausgeschriebene Energie- und Mitwelt Anerkennungs-preis 2011 für das Gemeinschaftsprojekt „JOBRADe - auf die „sanfte“ Tour umsteigen“ an die Wolfurter Firmen Doppelmayr, Haberkorn Ulmer und INTEGRA verliehen. Auch wenn es sich bei den Firmen des gemeinschaftlichen Projektes um Unternehmen verschiedener Größe und unterschiedlicher Branchen handelt, bringt der gemeinsame Standort Wolfurt doch ähnliche Mobilitätsbedürfnisse der Beschäftigten mit sich. In den drei Unternehmen wurden tolle Mitarbeiteraktionen gestartet. E-Bikes sollen für die mit der Arbeit verbundenen Wege als Alternative ins Bewusstsein gerufen und die Hürde etwa des höheren Anschaffungspreises für hochwertige E-Bikes herabgesetzt werden. Daher wurde den interessierten Mitarbeitern ein ausgearbeitetes Leasingmodell zusammen gestellt, bei welchem der Kaufpreis unter Berücksichtigung eines Händlerrabatts, der Inanspruchnahme einer Bundesförderung, und eines zusätzlichen Beitrages des Unternehmens verringert wurde. Die Anschaffungskosten werden vom Betrieb vorfinanziert und können dann von den MitarbeiterInnen zinsfrei an das Unternehmen zurückbezahlt werden. Ein tolles Angebot, das so letztendlich vergleichbar mit den Kosten einer Monatskarte des ÖPNV ist und inzwischen von 74 begeisterten Angestellten genutzt wird. Zusätzlich bleibt anzumerken, dass dieses tolle Projekt und die daraus resultierende Wertschöpfung infolge der Beschaffung über die Wolfurter Radhändler komplett in der Region bleibt. Die Marktgemeinde Wolfurt gratuliert den teilnehmenden Firmen recht herzlich zu dieser tollen Auszeichnung, und bedankt sich sehr für den vorbildhaften Umweltund Gesundheitsgedanken, den diese Unternehmen vorleben. 12 Gemeindepanoroama Vorarlberg MOBILWoche Genießen und gewinnen - plan-b Grillfest zum Abschluss des Fahrradwettbewerbs 2011 Der Yachtclub Bregenz war am 21. September 2011 der besondere Rahmen, in dem der diesjährige Fahrradwettbewerb seinen Abschluss fand. Viele begeisterte Alltags- und FreizeitradlerInnen genossen den Grillabend am Bodensee. 1.262 TeilnehmerInnen beim Fahrradwettbewerb 2011, die mindestens 100 Kilometer auf dem Rad zurückgelegt haben - das ist neuer plan-b Rekord. Gemeinsam haben die WettbewerbsteilnehmerInnen mehr als 1,17 Mio. Kilometer und damit die Distanz zum Mond gleich dreimal zurückgelegt. Besonders spannend verlief entsprechend die Verlosung der Hauptpreise in den drei Kategorien Einsteiger, Alltagsradler und Sportler. Je 3 HauptgewinnerInnen pro Kategorie durften sich über tolle Gutscheine des Fahrradfachhandels freuen. Jeweils ein/e TeilnehmerIn konnte gleich einen gefüllten Picknickkorb mit nach Hause nehmen. Das plan-b Grillfest stand unter dem Motto „genießen und gewinnen“. Die „First Leiblach Valley Pipes and Drums“, eine Dudelsack-Formation, und der Harder Alt-Bürgermeister Hugo Rogginer mit den 3M sorgten für beste Unterhaltung. Spannende Eindrücke und Blicke boten u. a. das Kuratorium für Verkehrssicherheit mit der Rauschbrille, oder die Polizei und Wasserrettung mit Bootsrundfahrten auf dem abendlichen Bodensee. Einsteiger: ___________________________________________________________________________ 1. Platz: Marjeta Ulmer, Wolfurt ___________________________________________________________________________ 2. Platz: Renate Lechner, Bregenz ___________________________________________________________________________ 3. Platz: Martin Rainer, Hard ___________________________________________________________________________ 4. Platz: Günter Böhler, Schwarzach ___________________________________________________________________________ Jede/r TeilnehmerIn gewinnt „Radfahren macht Spaß, hält fit und entlastet die Geldbörse. Radfahren ist damit ein Beitrag zum Umweltschutz und zum Energiesparen - und zu mehr Lebensqualität. Somit kann sich jede/r TeilnehmerIn als GewinnerIn bezeichnen“, bringen es die teilnehmenden Radfahrer als persönliche Argumente auf den Punkt. Die plan-b Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt bedanken sich bei allen HelferInnen. Insbesondere bei denen des Yachtclub Bregenz, bei den Schützlingen der Lebenshilfe, bei den Partnern und natürlich bei allen, die am Fahrradwettbewerb 2011 teilgenommen haben. Robert Hasler, GR für Mobilität und Umwelt Alltagsradler: 1. Platz: Gerda Neuwirt, Hard ___________________________________________________________________________ 2. Platz: Otto Nester, Bregenz ___________________________________________________________________________ 3. Platz: Christiane Janetscheck, Lauterach ___________________________________________________________________________ 4. Platz: Fiona Stockmaier, Hard ___________________________________________________________________________ Sportler: 1. Platz: Alexander Schmidinger, Bregenz ___________________________________________________________________________ 2. Platz: Martin Lindenthal, Wolfurt ___________________________________________________________________________ 3. Platz: Ingrid Bickel, Hard ___________________________________________________________________________ 4. Platz: Bruno Bildstein, Wolfurt ___________________________________________________________________________ Umwelt 13 Schnell und sicher durch den Winter! Zeitlich befristete Förderaktion für Rad-Lichtanlagen und Spike-Reifen Eine Aktion des In Zusammenarbeit mit Radfahren ist gesund, schützt die Umwelt und verringert Verkehrslärm. Um jedoch auch in der kalten Jahreszeit sicher und gefahrlos mit dem Fahrrad unterwegs sein zu können, sollte jedes Fahrrad mit einer modernen Lichtanlage – bestehend aus Nabendynamo und LED-Licht – ausgestattet sein. Nabendynamos sind im Gegensatz zu herkömmlichen „Seitenläufern“ unempfindlich gegen Schnee oder Nässe. LED-Lampen leuchten deutlich heller als Glühlampen und sind robuster. Wer auch bei glatten und rutschigen Straßenverhältnissen sicher und gefahrlos unterwegs sein möchte, sollte seinen Drahtesel darüber hinaus mit Spike-Reifen ausstatten. Der Marktgemeinde Wolfurt ist die Förderung des Alltagsradverkehrs als modernes und umweltfreundliches Verkehrsmittel, aber auch die Verkehrssicherheit der Wolfurter BürgerInnen ein besonderes Anliegen. Aus diesem Grund möchten wir in einer zeitlich befristeten Förderaktion auf die Verfügbarkeit moderner Sicherheitstechnik für den Radverkehr aufmerksam machen. Gefördert werden in einer zeitlich befristeten Aktion bis zum 31. Jänner 2012 &gt; 70 Nachrüstungen von Alltagsfahrrädern bei einem der Wolfurter Fahrradfachhändler mit einem Set aus einem hochwertigen Shimano-Nabendynamo, einer neuen Hohlkammerfelge und einem modernen LED-Scheinwerfer mit Lichtsensor und Standlichtfunktion im Wert von € 150,- mit einem Förderbeitrag in der Höhe von € 50,sowie &gt; die Anschaffung von insgesamt 40 hochwertigen Spike-Reifen bei einem der Wolfurter Fahrradfachhändler im Wert von € 50,- mit einem Förderbeitrag von € 20,-. Die Fördergutscheine können – so lange der Vorrat reicht – ab dem 1. Dezember beim Bürgerservice im Gemeindeamt abgeholt, und bei einem der Wolfurter Radhändler eingelöst werden. Um möglichst viele Wolfurter Haushalte in den Genuss der Förderung kommen zu lassen, werden pro Haushalt maximal eine LichtanlagenNachrüstung und zwei Spike-Reifen gefördert. Robert Hasler, GR für Mobilität und Umwelt 14 Umwelt Bus fahren: Aber sicher! Über 1000 Kindergartenkinder der plan-b Region üben mit Kasperl und der Polizei Große Busse, kleine Kinder: Die Aktion „Kids im Bus“ gibt Kindergartenkindern erste Impulse für das sichere Unterwegssein mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Heute waren die letzten 250 von insgesamt über 1000 Kindern aus den sechs plan-b Gemeinden bei der ÖBB Postbus in Wolfurt zu Gast. Die plan-b Region, die Polizei, die Initiative „Sichere Gemeinden“ und der Verkehrsverbund Vorarlberg arbeiten mit „Kids im Bus“ gemeinsam mit dem Kindergarteninspektorat und weiteren Partnern an sicheren Wegen speziell für die jüngsten Verkehrsteilnehmer unter uns. Der Weg zur Haltestelle, das Warten, Einsteigen und Mitfahren - auch Bus fahren will gelernt sein. Die plan-b Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt gaben in den letzten zwei Wochen über 1000 Kindergartenkindern die Möglichkeit dazu. Linienbusse brachten die Kindergartengruppen mit ihren Begleiterinnen von der Haltestelle beim Kindergarten zur ÖBB-Postbus-Garage nach Wolfurt. Tipps, wie sich Kinder und Erwachsene im Bus und rundum verhalten sollten. Eine feine Sutterlüty-Jause für den Kindergarten rundete das Erlebte ab. Gemeinsam aktiv: Partner für bewusste Mobilität Kids im Bus ist eine gemeinsame Aktion der plan-b Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt, von der Polizei und von der ÖBBPostbus GmbH, die die Kinder transportiert und zugleich auch Gastgeber ist. Unterstützung kommt vom Verkehrsverbund Vorarlberg, den Sutterlüty-Märkten, die zur Jause beitragen, von der Kindergarteninspektorin und dem Landesschulrat beim Amt der Vorarlberger Landesregierung sowie von der Initiative Sichere Gemeinden. Robert Hasler, GR für Mobilität und Umwelt Spielerisch und praktisch erleben In Wolfurt erlebten die Kinder etwa, wie wichtig ausreichend Abstand zu den sich öffnenden Türen oder zu einem fahrenden Bus ist. Die bei der praktischen Übung vom ausschwenkenden Bus umgestoßene Puppe bleibt im Gedächtnis und hilft so, Unfälle zu vermeiden. Kasperl und andere bekannte Figuren gaben zusätzliche Neuer Busfahrplan ab 11. Dezember 2011 &gt; Nichts geändert hat sich in der Taktdichte und Fahrstrecke der Linie 35 (Wälderbus) und Linie 24 (Richtung Buch Alberschwende) sowie der Linie 20 und 21. Sie werden auch im kommenden Jahr wie bisher unterwegs sein. &gt; Eine kleine Änderung bei der Line 13: Der erste Bus (ab Dorfzentrum Richtung Dornbirn) fährt um 05:59 Uhr, und die Abfahrtszeiten Richtung Dornbirn haben sich um 3 Minuten verändert. Ansonsten sind die Taktdichte und die Fahrstrecke gleich geblieben. &gt; Bei der Linie 18 sind die Abfahrtszeiten ab Wolfurt gleich geblieben. Die Streckenführung ab der Haltestelle Lerchenau hat sich geändert und wurde verlängert bis zum Bahnhof Lustenau (siehe Fahrplan). Detaillierte Informationen zum neuen Fahrplan können wie gewohnt dem Kursbuch des Verkehrsverbunds sowie den beigelegten Taschenfahrplänen des Landbus Unterland, und auf der Homepage der Gemeinde Wolfurt so wie auf http://www.vmobil.at/ entnommen werden. Außerdem möchten wir auf die kostenlose Mobilitätsberatung hinweisen, die von der Gemeinde einmal pro Monat in der Energieberatungsstelle angeboten wird. Genaue Terminangaben finden sich monatlich im Wolfurter Veranstaltungskalender. Robert Hasler, GR für Umwelt und Mobilität Umwelt 15 LED Testkoffer Seit 1. September 2011 dürfen 60-Watt-Glühbirnen in der EU nicht mehr produziert und vertrieben werden. (Im Handel dürfen die 60-Watt-Birnen aber weiterhin verkauft werden - solange der Vorrat reicht!) Die 100- und 75-WattGlühbirnen sind schon in den vergangenen Jahren gemäß EU-Verordnung aus den Regalen verschwunden. Der Fortschritt der LED-Technologie LED funktioniert ohne Energieverlust durch Wärmeentwicklung und ohne schädliche UV-Strahlen. Diese Lampen revolutionieren zur Zeit die Beleuchtung in privaten Bereichen. Daher wurde unser Lampen-Testkoffer mit sechs Stück LED-Lampen mit unterschiedlichen Sockeln ergänzt. Die Vorteile: &gt; Im Vergleich zu herkömmlichen Glühlampen verbraucht jede LEDON Lampe um 80 Prozent weniger Strom. &gt; Die Lebensdauer ist ca. 25-mal höher als jene von herkömmlichen Glühlampen. &gt; Eine LED-Lampe erzeugt warmweißes Licht, ähnlich jenem der Glühlampe. &gt; Die LED-Lampen passen in dieselben Fassungen wie herkömmliche Glühlampen. &gt; Das Einschaltverhalten einer LED-Lampe ist gleich wie bei einer Glühlampe, d. h. Einschalten und sofort 100% Licht. Durch den Einsatz von Energiesparlampen kann der Stromverbrauch bereits deutlich gesenkt werden. Daher gibt es seit einiger Zeit den EnergiesparlampenTestkoffer, in welchem sich verschiedene Energiesparlampen befinden. Dieser kann im Wolfurter Rathaus ausgeliehen werden, um für das eigene Heim und die verschiedenen Räume die richtigen Lampen zu finden. Das e5-Team freut sich auf rege Ausleihfrequenz! Nach ca. 2-3 Tagen sollte der Koffer wieder zurückgebracht werden, dann gibt´s auch die € 20,- wieder retour. Kontakt Lampen-Testkoffer: Rathaus Wolfurt, Burkhard Hinteregger, Tel. 05574 / 6840-17, Kaution: € 20,- 16 Umwelt Ê Abfuhr Restabfall (Unrat) Jede ungerade Woche am Dienstag ab 6:00 Uhr Abholung am Straßenrand Abfuhr Gelber Sack (Kunststoffe) Jede gerade Woche am Dienstag ab 6:00 Uhr Abholung am Straßenrand Abfuhr Bioabfall Jede Woche am Dienstag ab 6:00 Uhr Abholung am Straßenrand Abfallberatung Jeden ersten Samstag im Monat von 8:00 – 11:00 Uhr sowie am Donnerstag davor von 17:00 – 19:00 Uhr am Bauhof Wertstoffannahme Jeden ersten Samstag im Monat von 8:00 – 11:00 Uhr sowie am Donnerstag davor von 17:00 – 19:00 Uhr am Bauhof Grünmüllannahme (1.3. - 30.11.2012) Grünschnittsammelstelle Lauteracher Str. Mittwoch und Freitag 15:00 – 18:00 Uhr, Samstag 10:00 – 15:00 Uhr Sperrmüllannahme Jeden ersten Samstag im Monat von 8:00 – 11:00 Uhr sowie am Donnerstag davor von 17:00 – 19:00 Uhr am Bauhof Problemstoffannahme - kostenlos Jeden ersten Samstag im Monat von 8:00 – 11:00 Uhr sowie am Donnerstag davor von 17:00 – 19:00 Uhr Problemstoffsammelstelle am Bauhof Kontaktadresse Burkhard Hinteregger, Gemeindeamt Wolfurt, Tel.: 6840-17 Abfallkalender Umwelt 17 Ê 18 Abfuhr Restabfall (Unrat) Jede ungerade Woche am Dienstag ab 6:00 Uhr Abholung am Straßenrand Abfuhr Gelber Sack (Kunststoffe) Jede gerade Woche am Dienstag ab 6:00 Uhr Abholung am Straßenrand Abfuhr Bioabfall Jede Woche am Dienstag ab 6:00 Uhr Abholung am Straßenrand Abfallberatung Jeden ersten Samstag im Monat von 8:00 – 11:00 Uhr sowie am Donnerstag davor von 17:00 – 19:00 Uhr am Bauhof Wertstoffannahme Jeden ersten Samstag im Monat von 8:00 – 11:00 Uhr sowie am Donnerstag davor von 17:00 – 19:00 Uhr am Bauhof Grünmüllannahme (1.3. - 30.11.2012) Grünschnittsammelstelle Lauteracher Str. Mittwoch und Freitag 15:00 – 18:00 Uhr, Samstag 10:00 – 15:00 Uhr Sperrmüllannahme Jeden ersten Samstag im Monat von 8:00 – 11:00 Uhr sowie am Donnerstag davor von 17:00 – 19:00 Uhr am Bauhof Problemstoffannahme - kostenlos Jeden ersten Samstag im Monat von 8:00 – 11:00 Uhr sowie am Donnerstag davor von 17:00 – 19:00 Uhr Problemstoffsammelstelle am Bauhof Kontaktadresse Burkhard Hinteregger, Gemeindeamt Wolfurt, Tel.: 6840-17 Abfallkalender Umwelt Tipps und Informationen vom e5-Team Neues Energieeffizienz-Label der EU Im Jahr 1995 wurde zur Kennzeichnung des Energieverbrauchs verschiedener Güter das Energieeffizienz-Label der EU mit den Effizienzklassen A bis G eingeführt. Aufgrund des technischen Fortschritts ist diese Kennzeichnung in den letzten Jahren überarbeitet worden. Die höchste (beste) Stufe hat nun (je nach Art des Geräts) die Bezeichnung A+++. Für Kühl- und Gefriergeräte beispielsweise bedeutet das, dass ein Gerät der Klasse A+++ 60% weniger Energie verbraucht als ein Gerät der Klasse A. Ab 01. Juli 2012 dürfen keine Geräte mehr produziert werden, die schlechter eingestuft sind als A+. Die Energieeffizienzklasse alleine genügt nicht in allen Fällen zur Beurteilung des Energieverbrauchs. Bei Fernsehgeräten z.B. bezieht sie sich auf die Bildschirmfläche, d.h. ein 32-Zoll-Gerät verbraucht doppelt so viel Strom wie ein 46-Zoll-Gerät, auch wenn beide der Klasse A+ entsprechen! &gt; Aktuelle Informationen zu energieeffizienten Produkten finden Sie im Internet unter www.topprodukte.at. Thermostatventile Zu Winterbeginn möchten wir auf die besonderen Eigenschaften von Thermostatventilen an Heizkörpern hinweisen. Thermostatventile sind automatische Regelgeräte, d.h. sie verändern die Leistung des Heizkörpers je nach Raumtemperatur. Das hat den Vorteil, dass z.B. bei Sonneneinstrahlung, beim Kochen oder wenn viele Personen anwesend sind, eine Überhitzung des Raums verhindert und wertvolle Energie gespart werden. Thermostatköpfe sind üblicherweise mit Zahlen von 1 bis 5 beschriftet. Die Mittelstellung (meist Stufe 3) entspricht einer Raumtemperatur von ca. 21°C und empfiehlt sich für die meisten Wohnräume. &gt; Wichtig: Auf Stufe 5 wird ein Zimmer zwar wärmer als auf Stufe 3, schneller warm wird es aber nicht! Der Heizkörper heizt nicht stärker, nur länger. Damit ein Thermostatkopf richtig arbeiten kann, muss er frei von der Raumluft umströmt werden. Er darf nicht von einem Vorhang o.ä. verdeckt werden. Für Heizkörper, die hinter Verkleidungen montiert sind, werden Fernfühler angeboten. Sie haben noch Heizkörper ohne Thermostatventile? Sprechen Sie mit Ihrem Installateur - die Umrüstung rechnet sich aufgrund der Energieeinsparung innerhalb weniger Jahre! Stromverbrauch Schulzentrum Strohdorf Dass auch relativ neue Anlagen gelegentlich einer Überprüfung bedürfen, zeigt das Beispiel des im Jahr 2004 errichteten Gebäudes der Hauptschule. Dort wurde in den vergangenen Jahren ein Stromverbrauch festgestellt, der nicht den Erwartungen an ein energieeffizientes Gebäude entspricht. Durch ausführliche Messungen konnte das e5-Team die Lüftungsanlage als einen Hauptverursacher des erhöhten Verbrauchs identifizieren. Daraufhin wurden einige Einstellungen der Steuerung an die tatsächlichen Bedürfnisse angepasst. Nach einem knappen Jahr liegen erste, erfreuliche Ergebnisse vor: Der jährliche Stromverbrauch der Hauptschule hat sich um rund 42.500 kWh bzw. 18% verringert. Für die Marktgemeinde Wolfurt bedeutet das eine Einsparung von rund € 5.900,- pro Jahr. Johannes Köb, e5-Team-Leiter Umwelt 19 Viele Höhepunkte auf dem Wolfurter Markt Das Jahr 2011 ist schon fast wieder vorbei und es hat sich wieder einiges getan beim Wolfurter Wochenmarkt, der jeden Freitag von 14:00 bis 17:00 Uhr stattfindet. Tolle Musikgruppen, Zauberer, Artisten und Aktionen sowie die vielen Marktfahrer sorgten schon seit Jahresanfang für ein unterhaltsames Programm. Wunderbares Herbstwetter, viele Aktionen und begeisterte Besucher waren ein Garant für ein tolles Ambiente auf dem Marktplatz. Am 16. September 2011 präsentierte sich die Türkei als Urlaubs- und Tourismusland auf dem Wolfurter Markt. In Zusammenarbeit mit dem Türkischen Konsulat wurden nicht nur feine kulinarische Spezialitäten, die der Aktion „ma hilft“ gespendet wurden, angeboten, sondern vieles mehr. Es gab z.B. auch ein Reisebüro, bei dem die Besucher über die Schönheiten der Türkei informiert wurden. Das ganze wurde dann mit Folkloreauftritten und südländischer Musik abgerundet. Es war ein schöner Nachmittag mit sehr vielen Besuchern. Herr Konsulent Cagdas Bilgin und Landesrat Erich Schwärzler waren begeistert von den Darbietungen auf dem Wolfurter Markt. Weiters gab es zwei Mal ein Kürbisschnitzen und Gratiswürstel für die Kinder, Bastelnachmittage und soziale Aktionen. Hervorragend besucht war auch der 18. November. Hier gab es eine Aktion für die Pfarre Wolfurt - „Versteckte Not“. Kichoro- und Flädlesuppe, zubereitet von den „Frickenescher Moadla“, wurden von den Marktbesuchern geradezu weggeputzt. Alles ausverkauft hieß es um 17:00 Uhr, und eine Spende von über € 600,-- konnte übergeben werden. Ein herzliches Vergelt`s Gott an alle Marktbesucher. Der Wolfurter Markt bietet zahlreiche und vor allem qualitativ tolle Produkte an, und das auch im Winter. Da gibt es verschiedene Käsesorten aus dem Bregenzerwald und Eichenberg, Steirische, französische, griechische und italienische Spezialitäten, Brot und Gebäck, Obst und Gemüse, Säfte, Suppen und Soßen, Wurstwaren, Honig, Blumen und Pflanzen, Heilmittel und Naturprodukte, Dekowaren, Schmuckwaren, Steine, Fische, Messer- und Scherenschleifer, Weine, biotechnische Produkte, Olivenöle, Sockenund Textilwaren. Der Marktwirt Thomas Reichl freut sich auf viele Besucher. Michael Fröwis 20 Wirtschaft
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Wolfurt 2008 04 Winter Wolfurt 21.12.2008 19.11.2012, 18:13 wolfurt WINTER 08 Der erste Schnee Homle übar d’ Nacht hots gschneit, d’ Welt zogat si im neua Kleid. So subar schouts im Dorf jetzt us, a wisse Kappe hot jeds Hus. D’Hagpföhl hond Hüble übarku, d’ kahle Bömm hot as des düstere gnu. Wo gescht an Weg, ischt hüt a Rodelbahn und glatt ischt as, dass ma kaum loufa ka. Die klänne Tännele hintrm Hus lugand wie Kinder i Kapuzzamäntl us. S’Bächle hot si zmol varsteckt bloß murmla hört mas no i sinam Bett. Beim Futtrhüsle strittn Finka, Moisle und an Spatz, s’got zu wia of am Rummelplatz. D’Katzebohle streckt d’Schwanz i d’ Höh, schlicht Toapa schüttlad durch d’Schnee. An Radfahrer kämpft sie mit Gwalt durch Schneeloisa, muss obacht geh, dass ar nit fallt. Glückle lachand viele Kind die in Gedanko scho, mit Schie und Rodel, am nöchsta Bühel domma sind. Vor d’Schul a mords Gaudee, die erste Schlacht wird gschlaga mit dem Schnee. Im Ofa knistrad s’Für, die Schittr krachand, als wänd si säga d’Wintr ischt verwachat. Am Kachelofa tuat d’Opa vor si ane dösa, ma sieht ean leasa oder Krüzworträtsel lösa, ar moant d’Winter gäng ean nüt me a, er sei scho lang an alta Ma. Im Stubawinkel frei und zfrieda, tuat’s jüngschte Enkelkindle spiela, mit tüt a tü und brumm brumm brumm, schiabt as a Äutele rundum. D’Opa schlicht si zmol as Fenster, uf oamol tuat eam nüt me weh, mit dem Enkelkind ga rodla goh, wär sicher nit dia minscht Idee. Weihnachts- und Neujahrswünsche In wenigen Tagen neigt sich ein ereignisreiches Jahr seinem Ende zu, Weihnachten steht vor der Tür. Ich möchte dies gerne zum Anlass nehmen, um im Rückblick auf das vergangene Jahr allen Menschen in unserer Gemeinde, die in den verschiedensten Vereinen und Organisationen mitgearbeitet haben, ein herzliches Danke zu sagen. Dieser Dank geht auch an alle jene, die im Nachbarschaftsbereich oder im privaten Bereich in irgendeiner Form für andere da gewesen sind, sie alle haben beigetragen, dass unsere Gemeinde lebenswert ist und bleibt. Einen herzlichen Dank möchte ich auch allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in unseren öffentlichen Einrichtungen wie Rathaus, Bauhof, Kindergärten, Schulen, Sozialen Diensten und vielen Weiteren sagen: Sie haben auch heuer wieder ihr Bestes gegeben. Dieser Dank geht natürlich auch an alle Mandatare und an unseren Vizebürgermeister, wir konnten in einem vertrauensvollen politischen Klima viele gute Entscheidungen für unsere Gemeinde treffen und Vorhaben realisieren. Es ist wohltuend, auch von außerhalb immer wieder zu hören, dass die Zusammenarbeit und der Zusammenhalt in unserer Gemeinde vorbildlich funktionieren. Auf diesem Weg möchte ich Ihnen geruhsame und besinnliche Weihnachtsfeiertage und für das kommende Jahr gute Gesundheit und ein harmonisches Miteinander wünschen. Mit herzlichen Grüßen Euer Bürgermeister Erwin Mohr Dietmar Ungerank Blick ins Gemeindegeschehen Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Seit der letzten Ausgabe gab es in unserer weltweit vernetzten Finanzbranche Ereignisse, die niemand für möglich gehalten hätte. Ein Kapitalismus, dem offensichtlich kaum mehr Grenzen gesetzt waren, hat Auswüchse gezeitigt, die wohl mehr als eine Milliarde Menschen betroffen und Millionen davon in den Ruin getrieben haben. Viele waren offensichtlich der Meinung, dass Geld sich auch ohne entsprechende Arbeitsleistung dahinter vermehren kann und spekulierten in Fremdwährungen, in Aktien und Immobilien. Wer sein Geld in Anleihen oder gar nur auf dem Sparbuch hatte, wurde als konservativ wenn nicht gar als zurückgeblieben eingestuft. Am härtesten betroffen sind jene, die sogar Geld aufgenommen haben, um mit solch riskanten Geschäften noch mehr Geld zu verdienen. Ein vielleicht kleiner Trost ist die Tatsache, dass viele „normale“ Menschen kein Geld verloren haben, weil sie keines zu veranlagen hatten. nunmehr einen Stundentakt Richtung Buch-Alberschwende und retour. Im Gegenzug musste die Linie Wolfurt Rutzenberg-Bildstein wegen fehlender Nachfrage eingestellt werden. Eine deutliche Verbesserung erfährt auch die Anbindung unseres Gewerbegebietes Güterbahnhof/Hohe Brücke, da alle Busse jetzt über Zollamt Wolfurt und Konrad-Doppelmayr-Straße geführt werden. Diese Verbesserungen werden für Wolfurt zu Mehrkosten von rund € 70.000,-- führen. Finanzielle Situation unserer Gemeinde Für die derzeit großen Investitionen haben wir größere Rücklagenbeträge in den guten Jahren gespart und in sicheren Bereichen veranlagt. Wir hatten zwar nicht ganz soviel Zins, wie wir vielleicht in Island gehabt hätten, dafür haben wir aber nichts verloren. Das gleiche gilt für unsere Seniorenstiftung und auch die MartinSchwerzler-Stiftung. Wir werden also trotz aktueller Finanzkrise im kommenden Jahr in der Lage sein, große Investitionen zu tätigen und zu finanzieren. Dies auch unter Berücksichtigung von Mindereinnahmen im Jahr 2009, einerseits durch die angekündigte Steuerreform, an der die Gemeinden ca. 12 % mittragen müssen, sowie der voraussichtlich stagnierenden Kommunalsteuer-Einnahmen. Sanierung Nahwärmeheizung Dorfzentrum Die vor einigen Jahren neu errichtete Nahwärmeheizung Dorfzentrum, die auch die Wärme unter anderem für das Pfarrheim, das Arzthaus, den Alten Schwanen, das Spielzeugmuseum oder das Heitz-Haus liefert, hatte aufgrund von Planungsfehlern ständig Probleme bereitet. Im heurigen Sommer wurde nunmehr ein Sanierungskonzept erstellt und wesentliche Verbesserungen vorgenommen. Ein überwiegender Teil der Kosten von € 70.000,-- ist von der Planungsfirma bzw. den ausführenden Firmen als Garantieleistung zu übernehmen. Wir hoffen, dass damit die Probleme der letzten Jahre behoben sind. Landbus-Angebot weiter ausgebaut Mit dem Fahrplanwechsel Anfang Dezember gab es auch im Landbus-Angebot in Wolfurt einige wesentliche Änderungen und Verbesserungen. So wurde über mehrfachen Wunsch aus Wolfurt, aber auch aus Lauterach, eine neue Linie von Lauterach über die Wälderstraße nach Wolfurt und weiter nach Kennelbach und Bregenz eingerichtet. Eine neue Haltestelle Schmerzenbildstraße wurde errichtet. Neu im Verkehrsverbund Landbus Unterland ist die Gemeinde Buch. Hier gibt es Aus dem Rathaus 3 Fußgänger-Aufstellfläche an der Lorenz-Schertler-Straße Parkplatz Pfarrhaus Bauvorhaben der Gemeinde fertig gestellt Die seit langem gewünschte Fußgänger-Aufstellfläche an der Lorenz-SchertlerStraße / Einmündung Flotzbachstraße wurde fertig gestellt. Durch die Einengung des Straßenraumes und Schaffung der Aufstellfläche konnte eine wesentliche Verbesserung und Sicherung des Schulweges in Richtung Mähdle erreicht werden. Nach Abschluss einer entsprechenden Vereinbarung mit der Pfarrgemeinde konnten beim Pfarrhaus ein neuer Parkplatz und ein weiterer direkter Zugang auf den Terrassenfriedhof mit Kosten von knapp € 40.000,-- realisiert werden. Dieser Parkplatz wurde vor allem zur leichteren Betreuung der Grabstätten am Terrassenfriedhof geschaffen. Die Sanierung des Heitz-Hauses ist inzwischen abgeschlossen und darf als sehr gelungen bezeichnet werden. Vor allem hinsichtlich der neuen Schindelfassade sind viele der Meinung, dass sie sich sehr gut in das Gesamtbild des alten Dorfkernes einfügt. Die Kosten für die gesamte Sanierung inklusive Ausbau zusätzlicher Büroräume sowie Umbau des Geschäftlokales im Erdgeschoss werden bei rund € 350.000,-- liegen. Neuer Mitarbeiter im Rathaus Seit Mitte September haben wir mit Thomas Plangger einen neuen Mitarbeiter im Rathaus, nachdem sich Ing. Markus Moosbrugger überraschend für einen Stellenwechsel entschieden hat. Thomas Plangger betreut den gesamten Bereich Tiefbau. Dieser umfasst vor allem den Straßenbau, das Kanal- und Wasserleitungsnetz und die offenen bzw. verrohrten Gewässer. Er ist gleichzeitig auch verantwortlich für unser achtköpfiges Bauhofteam. Kontakt: thomas.plangger@wolfurt.at, Tel.: 05574/6840-23 Grundstücksangelegenheiten Durch die Gemeindevertretung wurde der einstimmige Beschluss gefasst, von Frau Irmgard Wirth, Andelsbuch, den in ihrem Besitz befindlichen 1/3 Anteil am GST-NR 1554 in der Augasse zum Preis von € 147.000,-- zu erwerben. Die Gemeinde war bereits im Besitz von 2/3 Anteilen und ist nunmehr Alleineigentümerin. Derzeit gibt es keine Absichten, das Grundstück zu verwerten. Bei der Privatstraße „Blumenfeld“ gab es im heurigen Jahr eine Bereinigung der Besitzverhältnisse der Privateigentümer. In diesem Zuge konnte die Gemeinde mit den neuen Eigentümern eine privatrechtliche Vereinbarung über die Einräumung einer Dienstbarkeit des Gehens und Fahrens für Fußgänger und Radfahrer abschließen. Die Gemeinde hat im Gegenzug anteilige Instandhaltung, Schneeräumung, Beleuchtung usw. übernommen. Der Durchgang sowie die Durchfahrt für Fahrräder sind damit in Zukunft für jedermann straffrei möglich. 4 Aus dem Rathaus Heitz-Haus www.wolfurt.at www.gem24.at Böhler Fensterbau GmbH Fend &amp; Eberle GmbH Derzeit finden die letzten Beratungen für den Gemeindehaushalt 2009 statt. Aufgrund des Bedarfes und auch der Wünsche der verschiedenen Ausschüsse zeichnet sich das größte Investitionsbudget ab, das Wolfurt je verabschiedete. Die Zeit für Investitionen im kommenden Jahr dürfte aufgrund der Preissituation günstig sein, darüber hinaus sichern die Investitionen auch Arbeitsplätze. Allerdings wird es unumgänglich sein, trotz größter Sorgfalt die Vorhaben zum Teil aus Rücklagen zu finanzieren. Sollten Sie eine Gebäudesanierung oder einen Neubau ins Auge fassen, dann dürfte das kommende Jahr günstig sein: einerseits zeichnen sich niedrigere Preise ab, andererseits wurden neue hohe Förderungen ab 01.01.2009 in Aussicht gestellt. Darüber hinaus erzielen Sie einen Energie-Einspareffekt, der bei sicher wieder steigenden Energiepreisen positiv zu Buche schlägt. Firmenneubauten Die Firma Böhler Fensterbau GmbH errichtete am Wiesenweg eine neue Produktionshalle, die eine Verdoppelung des Umsatzes, wie er in den nächsten Jahren vom Unternehmen angestrebt wird, auch platzmäßig ermöglicht. Die Firma Fend &amp; Eberle GmbH, Spezialist für alle Bodenbeläge, hat inzwischen den Rohbau ihres neuen Betriebsgebäudes am Brückenweg, unmittelbar neben dem Neubau von Gebäudereinigung Majer GmbH, fertig gestellt. Der Firmenumsiedlung im kommenden Jahr steht damit nichts mehr im Wege. Auch wenn derzeit manche Wolken am Konjunkturhimmel sichtbar sind, bin ich doch überzeugt, dass wir nicht ins Jammern verfallen, sondern mit Zuversicht und Tatkraft ins neue Jahr gehen und das Beste daraus machen sollten! Herzlichst Ihr Bürgermeister Erwin Mohr Aus dem Rathaus 5 Der neue Familienpass 2009 ist da! Ab Ende November 2008 erhalten Sie im Gemeindeamt über Antrag kostenlos den neuen Vorarlberger Familienpass. chen sowie Familienaktionen und Veranstaltungen. Außerdem berechtigt der Familienpass zu preisgünstigen Fahrten mit Bus, Bahn und Schiff. Partnerbetriebe Eine aktuelle Liste der Partnerbetriebe finden Sie hinten im beiliegenden Familienkalender. Bei Ausflügen achten Sie auf die mit dem Familienpass-Sticker gekennzeichneten Betriebe, sie bieten besonders familienfreundliche Tarife an. Es lohnt sich aber auch, bei anderen Unternehmen Ihren Familienpass zu zeigen und nach einem Familientarif zu fragen. Das Angebot an Partnerbetrieben wird laufend ausgebaut. Ziele: &gt; &gt; &gt; &gt; Förderung des Gemeinschaftserlebnisses der Familien in Vorarlberg Finanzielle Entlastung der Familien in Vorarlberg Leichterer Zugang zu Freizeit-, Sport- und Kultureinrichtungen Förderung der Inanspruchnahme des öffentlichen Verkehrs, um zum Abbau der verkehrsbedingten Umweltbelastungen beizutragen Reisen in Österreich mit dem Familienpass Der Vorarlberger Familienpass ist auch in anderen österreichischen Bundesländern gültig und bringt dort ähnliche Vorteile. Genauere Auskünfte finden Sie auf den Familienpassseiten auf www.vorarlberg.at/familie. Wer bekommt den Familienpass? Alle in unserer Gemeinde wohnhaften Familien, natürlich auch Alleinerziehende und Lebensgemeinschaften, mit Kindern unter 18 Jahren können den Familienpass beantragen. Wenn gewünscht, erhalten beide Elternteile bzw. Partner einen Familienpass. So können auch Besuchseltern im Familienpass eingetragen werden, auch wenn ihre Kinder nicht an der gleichen Adresse wohnen. Wo erhalte ich den Familienpass? Bei einem Erstantrag können Sie den Familienpass direkt beim Wohnsitzgemeindeamt anfordern und gleich mitnehmen. In den Folgejahren wird Ihr Familienpass automatisch verlängert und einmal pro Jahr vom Amt der Vbg. Landesregierung, Jugend- und Familienreferat, zugeschickt. Bei Änderung Ihrer Daten oder bei der Geburt eines weiteren Kindes melden Sie diese Änderungen bitte dem Gemeindeamt. Wie erhalte ich die Ermäßigungen? Am besten, Sie tragen den Familienpass immer bei sich, wenn Sie gemeinsam mit Ihren Kindern unterwegs sind. Ob in öffentlichen Verkehrsmitteln oder bei Freizeiteinrichtungen, zeigen Sie Ihren Familienpass gemeinsam mit einem gültigen Lichtbildausweis einfach an der Kassa vor, um die aktuellen Ermäßigungen zu erhalten. Weitere Informationen zum Familienpass erhalten Sie im Gemeindeamt, Bürgerservice bei Frau Melanie Amhof (Tel. 6840-10) sowie bei Frau Lydia Bechter (Tel. 6840-16). Wie lange ist der Familienpass gültig? Ihr Familienpass ist jeweils für ein Kalenderjahr (Anfang Januar bis Ende Dezember) gültig. Ein neuer Pass wird Ihnen jedes Jahr automatisch zugeschickt, bis Ihr Anspruch auf den Familienpass endet. Wo ist der Familienpass gültig? Mit dem Familienpass haben Sie Anspruch auf die Familientarife in Freizeit-, Sportund Kultureinrichtungen in Vorarlberg. Die vielfältigen Angebote reichen von Skitagen und anderen Sportmöglichkeiten bis hin zu Theater- und Museumsbesu- 6 Aus dem Rathaus Wanderweg-Betreuer gesucht Unsere Gemeinde verfügt in Verbindung mit den benachbarten Hofsteig-Gemeinden über ein ausgedehntes Radund Wanderwegenetz, das es auch entsprechend instand zu halten gilt. Eine wichtige Funktion in diesem Zusammenhang hat der örtliche Wanderweg-Betreuer, diese Funktion hatte über viele Jahre und äußerst verdienstvoll unser nunmehriger Hauptschuldirektor Norbert Moosbrugger inne. Wir möchten ihm dafür einen herzlichen Dank aussprechen. Wir suchen nunmehr eine Person, die sich als Wanderweg-Betreuer oder Betreuerin betätigen möchte. Besonders geeignet wäre jemand, der viel auf Wolfurts Wanderwegen unterwegs ist und damit den Zustand der Wege, der Beschilderungen und Markierungen beobachten kann. Er muss keine Reparaturen oder Instandhaltungen selber durchführen, sondern lediglich seine Beobachtungen über den Zustand der Wege und Einrichtungen der Gemeinde berichten. Die Arbeiten werden dann vom Bauhof bewerkstelligt. Wir würden uns sehr freuen, wenn sich wieder jemand für diese ehrenamtliche Aufgabe zur Verfügung stellen würde und ersuchen um Kontaktaufnahme mit Gemeindesekretär Dr. Sylvester Schneider, Tel.: 6840-13. Heizkostenzuschuss 2008/2009 Wie in den vergangenen Heizperioden besteht auch in der Heizperiode 2008/2009 für Personen, die ihren Lebensunterhalt, zu dem auch die Kosten für Beheizung zählen, für sich und für die in Familiengemeinschaft lebenden unterhaltsberechtigten Angehörigen voraussichtlich nicht oder nicht ausreichend selbst beschaffen können die Möglichkeit, eine finanzielle Hilfe zu erhalten. Antragstellung und Ausbezahlung: Der Heizkostenzuschuss kann im Zeitraum vom und 14.). Tatsächlich geleistete Unterhaltszahlungen sind bei der Ermittlung der Höhe des Einkommens vom Einkommen abzuziehen. Sämtliche Einkommen bzw. zu leistende Unterhaltszahlungen sind durch möglichst aktuelle Unterlagen (z.B. Pensionsbezugsabschnitt, Gehaltszettel, Kontoauszug, Wohnbeihilfebestätigung) nachzuweisen. Mittwoch, den 01. Oktober 2008 bis Freitag, den 30. Jänner 2009 beim Marktgemeindeamt Wolfurt, Bürgerservice, beantragt werden. Personen, die im dauernden Bezug von Sozialhilfe stehen und somit auf diesem Wege die Heizkosten bezahlt erhalten, haben keinen Anspruch auf diesen Zuschuss Berücksichtigung von Einkommen und Vermögen: a) Einkommen Das monatliche Haushaltseinkommen darf höchstens a) bei einer alleinstehenden bzw. alleinerziehenden Person netto € 1.000,-b) bei Ehepaaren, Lebensgemeinschaften oder sonst zwei in einem gemeinsamen Haushalt lebenden Erwachsenen, nicht familienbeihilfebeziehenden Personen, netto € 1.500,-- und c) bei jeder weiteren Person im Haushalt (insbesondere Kinder) je € 130,-- betragen. Als Einkommen gelten alle Einkünfte aus selbständiger Arbeit, aus nicht selbständiger Arbeit, aus Gewerbebetrieb, aus Land- und Forstwirtschaft sowie aus Vermietung und Verpachtung. Zum Einkommen zählen somit insbesondere Löhne, Gehälter, Renten, Pensionen, Leistungen aus der Arbeitslosen- und der Krankenversicherung, weiters Wohnbeihilfen, Unterhaltszahlungen jeglicher Art, Kinderbetreuungsgeld und Lehrlingsentschädigungen. Nicht als Einkommen gelten Familienbeihilfen, Familienzuschüsse, Kinderabsetzbeträge, Studienbeihilfen, Pflegegelder, Opferrenten nach dem Opferfürsorgegesetz sowie Grundrenten nach dem Kriegsopferversorgungs- und Heeresversorgungsgesetz. Unberücksichtigt bleiben auch allfällige Sonderzahlungen (so genannte 13. b) Vermögen Die Vermögenssituation bleibt gänzlich außer Betracht. Der Antrag kann beim Marktgemeindeamt Wolfurt, Bürgerservice, bis 30. Jänner 2009 gestellt werden. Bei Zuschussgewährung wird der Heizkostenzuschuss von € 250,-unverzüglich ausbezahlt. Für weitere Fragen steht Ihnen das Marktgemeindeamt Wolfurt, (Tel. 05574/6840) Bürgerservice, Frau Lydia Bechter (DW 16) oder Herr Stefan Fischer (DW 15) gerne zur Verfügung. Aus dem Rathaus 7 Fundamt Fundgegenstände und Fahrräder, welche im 4. Quartal 2008 im Fundamt abgegeben wurden: Kostenlose Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren Die kostenlosen Beratungs-Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren werden von der Wolfurter Bevölkerung gerne in Anspruch genommen, daher wird dieses Beratungsangebot wie folgt fortgesetzt: Sprechstunden Rechtsanwälte von 18:00 - 20:00 Uhr Diverse Schlüssel Brillenetui Ebenfalls wurden diverse Fahrräder abgegeben, die während der Amtsstunden beim Gemeindeamt Wolfurt, Fundamt (Tel.-Nr.: 05574/6840-10, Fax: 6840-810, E-Mail: melanie.amhof@wolfurt.at) besichtigt und an den rechtmäßigen Besitzer ausgefolgt werden können. Direkte Informationen finden Sie auch im Internet unter www.fundinfo.at Melanie Amhof Mittwoch, Mittwoch, Mittwoch, Mittwoch, 07. 04. 04. 01. Jänner 2009, Dr. Wolfgang Hirsch Februar 2009, Dr. Claus Brändle März 2009, Dr. Nikolaus Schertler April 2009, Dr. Wolfgang Hirsch Sprechstunden Notar von 18:00 - 19:00 Uhr Mittwoch, 21. Jänner 2009, Dr. Kurt Zimmermann Mittwoch, 11. März 2009, Dr. Kurt Zimmermann Die Sprechstunden finden jeweils im Rathaus Wolfurt statt. Notariatsverteilung bei Todesfällen: Zur Abwicklung der Verlassenschaften nach Todesfällen von Familienangehörigen wurden vom Bezirksgericht Bregenz die Notare für folgende Termine nominiert: Dr. Nikolaus Ender Jänner, Juni, 01.11. - 12.11. Dr. Ivo Fussenegger Februar, Juli, 13.11. - 26.11. Dr. Richard Huter März, August, 27.11. - 07.12. Dr. E. Michel April, September, 08.12. - 20.12. Dr. Kurt Zimmermann Mai, Oktober, 21.12. - 31.12. Veränderungen im Gewerberegister Eintragungen in das Gewerberegister Maria Javorcikova, Personenbetreuung, Im Kessel 32; Udo Stimpfl, Handelsgewerbe und Handelsagenten, Unterhub 1a; Maria Folentova, Personenbetreuung, LorenzSchertler-Straße 4; Bertram Klien, Handelsgewerbe und Handelsagenten, Hofsteigstraße 42b; Simone Burtscher, Zeichenbüro, Hofsteigstraße 28c; Zülfikar Osman Tosun, Handelsgewerbe, Bahnhofstraße 8b; Femox GmbH, Handelsgewerbe und Handelsagenten, Bahnhofstraße 8b; Ing. Lubica Vajova, Personenbetreuung, Felle 4; Gerhard Winder, Scheeräumer (Verkehrsflächenreiniger), Kirchstraße 16; Jenni GmbH, Handelsgewerbe und Handelsagenten, Konrad-DoppelmayrStraße 17; Berufsdetektei Marent OG, Sicherheitsgewerbe, Engerrütte 1/6; Bernd Schiffrer, Handelsgewerbe und Handelsagenten, Lerchenstraße 50a. Standortverlegungen Gasser, Erdbewegung, Transporte, Abbruch, Deponie GmbH &amp; Co KG, Durchführung von Erdbewegungsarbeiten unter Ausschluss der dem konzessionierten Baugewerbe vorbehaltenen Arbeiten, Gewerbsmäßige Beförderung von Gütern mit einem Kraftfahrzeug im innerstaatlichen Verkehr, Erdbau, Kies-, Sand- und Schottergewinnung, von Wolfurt Dammstraße 67a nach Bregenz; Robert Bischof, Werbeagentur, von Lochau nach Wolfurt, Bucher Straße 29; WGC Winsauer GmbH, Handelsgewerbe und Handelsagenten, von Wolfurt Wiesenweg 1 nach Dornbirn; Christian Mandlik, Handelsgewerbe, von Wolfurt Dammstraße 67a nach Wolfurt Senderstraße 16; Viera Buranska, Personenbetreuung, von Wolfurt, LorenzSchertler-Straße 4 nach Lochau; Farrag Tech GmbH, Handelsgewerbe, von Wolfurt Wälderstraße 13a nach Wolfurt Dammstraße 61; Alena Pisarcikova, Personenbetreuung, von Kappl nach Wolfurt, Brunnengasse 2; „Furore“ Handelsgesellschaft mbH &amp; Co. KG, Handelsgewerbe und Handelsagenten, von Wolfurt Bahnhofstraße 9 nach Bregenz; Biserka Stabodin, Handelsgewerbe, von Kennelbach nach Wolfurt, Bützestraße 24/9; Alwin Norbert Giesinger, Aufstellung von Niederdruckzentralheizungsanlagen und Warmwasserbereitungsanlagen, Handelsgewerbe, von Wolfurt Kirchstraße 20 nach Wolfurt Unterhub 15a; Alfred Magnus Bertsch, Gastgewerbe, von Wolfurt Dornbirner Str. 1 nach Klaus; DI Beate Eveline Haiden, Handelsgewerbe und Handelsagent, von Bludenz nach Wolfurt, Schlattweg 5. Änderung der Geschäftsanschrift MD Unternehmensbeteiligungsgesellschaft m.b.H., Handelsgewerbe und Handelsagenten, Nelkenweg 8c. Übertragung der Gewerbeberechtigung, Standortverlegung und Geschäftsführerbestellung Mopptex GmbH, Handelsgewerbe und Handelsagenten, Konrad-Doppelmayr-Str. 17, Geschäftsführer: Mehmet Cetinkaya. Gewerbelöschungen Martin Lartiz, Tischler, Bützestr. 21; „ Triple A“ Aqua Service Holding GmbH, Handelsgewerbe, Bahnhofstraße 10; Dragisa Kostic, Hausbetreuungstätigkeiten, Kreuzstr. 7; Adriana Papuchova, Personenbetreuung, Hofsteigstr. 20; H. Gmeiner KEG, Film- und Videoproduktion, Bucher Str. 21; Bioline Handels Gesellschaft m.b.H., Bekämpfung von tierischen und pflanzlichen Schädlingen ohne Verwendung hochgiftiger Gase, Im Wida 6. Errichtung einer weiteren Betriebsstätte SIMACEK FACILITY GmbH, Zimmer- und Gebäudereiniger, Senderstraße 8; Triple A Aqua Service GmbH, Handels- und Handelsagentengewerbe, Bahnhofstraße 10. Übergang der Gewerbeberechtigung Logwin Road + Rail Austria GmbH (früher delacher Logistics AG + Co KG), Beförderung von Gütern mit fünfzig Lastkraftwagen, Am Güterbahnhof Wolfurt. 8 Aus dem Rathaus Japanische Forschergruppe besuchte Wolfurt Eine dreiköpfige japanische Forschergruppe, bestehend aus zwei Professoren und einem Dozenten der MIE-Universität in Japan, besuchten kürzlich unsere Marktgemeinde, um sich hier über Modelle der Bürgerbeteiligung, über nachhaltige Sozialsysteme und spezielle Schwerpunkte der lokalen Umweltpolitik zu informieren. Wolfurt wurde von den Wissenschaftlern deshalb als Ziel ausgewählt, weil wir in der Vergangenheit sowohl im Umwelt- als auch im Sozialbereich erfolgreiche Projekte durchführten und auch zahlreiche Anerkennungspreise dafür erhielten. Böller und Feuerwerke müssen genehmigt werden In den letzten Monaten häufen sich im Gemeindeamt die Beschwerden über Lärmstörungen durch Feuerwerke und Böllerschüsse. Es wird deshalb darauf hingewiesen, dass in unserem Gemeindegebiet keinerlei Feuerwerke nach 22:00 Uhr genehmigt werden (außer Silvesternacht). Größere Feuerwerke müssen ohnedies von der Bezirkshauptmannschaft und nicht von der Gemeinde bewilligt werden. Das „Braut-Wachschießen“ am Hochzeitstag geht auf eine bereits ältere Tradition in Wolfurt zurück. Es wurde allerdings nur dann eine Braut wachgeschossen, wenn sie auch einen Mann aus dem Ort geheiratet hat. Entsprechend dieser Tradition kann ein „Braut-Schießen“ mit Böllern bewilligt werden, wenn die Braut in Wolfurt wohnhaft ist. Ein Wachschießen des Bräutigams ist strikt verboten, ebenso das Schießen vor 6:00 Uhr früh. Jedes Brautschießen muss vorher von der Gemeinde bewilligt werden. Es wird ersucht, diese Rahmenbedingungen zu berücksichtigen, da bei nicht bewilligten Feuerwerken oder Böllerschüssen Anzeige erstattet werden muss. Bürgermeister Erwin Mohr Gemeindepanorama 9 Offene Jugendarbeit im Umbruch! Erwachsen werden ist nicht leicht, Erwachsene haben diese Zeit zwar durchlebt, haben aber in vielfachen Fällen wenig Verständnis für die Nöte und Probleme der Jugendlichen. Damit diese Pubertätsphase nicht unkontrolliert irgendwo im Halbdunkel durchlebt werden muss, ist eine gezielte Jugendarbeit sehr wichtig. In Wolfurt wird diese Arbeit über zwei zusammenwirkende Schienen angeboten. Einerseits gibt es den Jugendverein s`Team, dieser ist der Träger der Offenen Jugendarbeit, unterstützt wird der Verein durch unseren neuen Jugendarbeiter Günter Sutterlüti. Damit kann den Jugendlichen in Wolfurt unkompliziert und professionell eine niederschwellige Hilfe angeboten werden. Mit dem Jugendraum „CAGE“ steht den Jugendlichen ein beaufsichtigter Raum zur Verfügung. In einer zweitägigen Vorstandsklausur, unter Mitwirken des Jugendarbeiters sowie des Vizebürgermeisters Christian Natter - als Beauftragter der Gemeinde - wurde die Struktur der Offenen Jugendarbeit für die Zukunft neu erarbeitet. Eine kleine Vorschau unseres Angebotes für die nächste Zeit: &gt; Hip Hop Tanzkurs &gt; Just in Time - Festival &gt; Aufbau einer Mädchengruppe &gt; Jugendtheater &gt; Einrichten einer Kultur-Gruppe für Jugendliche bis 16 Jahre Weitere Informationen unter: www.cage.at Michael Klimmer, Obmann s’Team Erste Umsetzungen von „case my place“ Neue Öffnungszeiten Cage: Dienstag 13:00 bis 17:00 Uhr - offener Betrieb Mittwoch 16:00 bis 20:00 Uhr - offener Betrieb Freitag 18:30 bis 22:00 Uhr - Jugenddisco Dem großen Wunsch unserer Jugendlichen, in der Region ein Jugendhaus zu eröffnen, konnten die Gemeindeverantwortlichen der Hofsteiggemeinden in einer gemeinsamen Sitzung, leider nicht folge leisten. Als erster Schritt wurde vereinbart, die Öffnungszeiten und Angebote der jeweiligen Jugendräume soweit wie möglich auf einander abzustimmen bzw. zu erweitern. So soll ein breites Angebot über die ganz Woche in unserer Region entstehen. In Wolfurt wurden die Öffnungszeiten durch unseren neuen Jugendarbeiter Günter Sutterlüti, im Cage deutlich erweitert - siehe nebenstehend. Proberäume für Jugendbands - war ebenfalls ein großes Anliegen der Jugendbefragung. Die Gemeinde konnte im ehemaligen Gardinen-Geiger-Areal entsprechende Räumlichkeiten anmieten, in denen auch die Rovermen ein neues zu Haus finden werden. Die Jugendlichen werden nun mit viel Eigenleistung die Räume adaptieren um dann bald richtig abrocken zu können. 10 Gemeindepanorama Tätigkeitsprofil der Offenen Jugendarbeit Wolfurt Neuer Vorstand des Jugendverein s`Team v.l.n.r.: Siegi Fink, Tamara Moser, Daniel Grießer, René Passler, Manuel Feurstein, Michael Klimmer, Günter Sutterlüti, Vizebgm. Christian Natter Neuer Jugendarbeiter in Wolfurt Mit Günter Sutterlüti wurde ein kompetenter Nachfolger für die bisherige Jugendkoordinatorin Manuela Preuß gefunden. Erstmals wurde diese Aufgabe als eine 100%-Stelle ausgeschrieben. Es soll damit sichergestellt werden, dass für die ansteigenden Anforderungen auch entsprechende Ressourcen zur Verfügung stehen. Die Hauptaufgaben von Günter sind: die Gestaltung, Durchführung und Begleitung der Offenen Jugendarbeit, insbesondere die Unterstützung vom s’Team bzw. Cage, sowie die mobile und aufsuchende Jugendarbeit. Günter Sutterlüti schloss diesen Sommer seine Ausbildung als Sozialarbeiter an der Fachhochschule in Dornbirn ab. Schon während des Studiums galt sein Interesse der Kinder- und Jugendarbeit. In dieser Zeit sammelte er bereits erste Erfahrungen im Kernteam der Offenen Jugendarbeit im Bregenzerwald bzw. bei Kiddy &amp; Co im 14. Bezirk in Wien, wo er sein Berufspraktikum absolvierte. Mit Günter haben wir einen jungen und engagierten Menschen für Wolfurt gewinnen können. Ich bin sicher, dass er in Zusammenarbeit mit dem Team um Michael Klimmer viele neue Impulse setzen kann. Wir freuen uns auf eine aktive, befruchtende, aber auch herausfordernde Zusammenarbeit. Christian Natter, Gemeinderat für Jugend und Vizebürgermeister Gemeindepanorama 11 Dankesbrief an die Gemeinde „Aktion Demenz” - gemeinsam für ein besseres Leben mit Demenz Im Mittelpunkt der „Aktion Demenz“ steht die Vision, dass in Vorarlberg Menschen mit Demenz am öffentlichen und sozialen Leben ungehindert teilnehmen können. Die Gemeinde Wolfurt ist eine von 7 Modellgemeinden in Vorarlberg, die sich in den nächsten Jahren intensiv mit dem Thema Demenz auseinandersetzt. Wir wollen damit einen Beitrag zur würdigen Umsorgung und Integration von Menschen mit einer demenziell bedingten Veränderung und zur Unterstützung von deren Angehörigen in Vorarlberg leisten. Als zentrale Aufgabe sehen wir die Verbesserung der Lebensbedingungen für Menschen mit Demenz. Durch Öffentlichkeitsarbeit wird das Bewusstsein für die Thematik gestärkt und ein aufgeklärtes Bild von Demenz vermittelt. Den Zugang zu diesem Thema wollen wir auf verschiedensten Wegen möglich machen. Einerseits soll die Information und Sensibilisierung Schwerpunkt sein, andererseits sollen auch Ideen für verschiedene Initiativen (z.B. Freizeitangebote, Kulturveranstaltungen, Einbezug der Wirtschaft und Schulen etc.) gefördert werden. Dazu wurde unter der Leitung von DSA Barbara Moser-Natter eine engagierte Projektgruppe gegründet, die sich um die Umsetzung dieser Ziele und Schwerpunkte kümmert. Folgende Personen sind in der Projektgruppe vertreten: DGKS Maria Claeßens, DGKS Andrea Schwarz, Waltraud Gmeiner und Geschäftsführer Mag. Erich Gruber, Gemeinderätin Elisabeth Fischer. Die Bevölkerung ist herzlich dazu eingeladen, sich an der Aktion Demenz mit Ideen, Anregungen und Mitarbeit zu beteiligen! Kontakt: DSA Barbara Moser-Natter, Sozialdienste Wolfurt, Gartenstr. 1, Tel: 71326-610 oder 0664/8408744 Elisabeth Fischer, Gemeinderätin für Soziales 12 Soziales Wolfurt zur„Seniorenfreundlichen Gemeinde“ ausgezeichnet Bereits im vergangenen Jahr wurde unsere Gemeinde beim Wettbewerb „Innovativste Gemeinden Österreichs“ für das „Netzwerk für Senioren“ mit dem 2. Platz ausgezeichnet. Vor wenigen Wochen wurde unser vorbildliches Seniorenheim, das vor drei Jahren in der „Pflege nach Professor Böhm“ als erstes Pflegeheim Europas ganzheitlich mit vier Sternen ausgezeichnet wurde, rezertifiziert und wieder mit vier Sternen eingestuft. Das bedeutet Pflege auf höchstem Niveau! Bei dem vom Sozialministerium, der Österreichischen Volkshilfe und dem Pensionistenverband ausgeschriebenen Wettbewerb „Seniorenfreundliche Gemeinden 2008“ wurde Wolfurt als Seniorenfreundlichste Gemeinde in der Kategorie 5.000 - 10.000 Einwohner ausgezeichnet. Diese Auszeichnung erhielt unsere Gemeinde für das besondere Engagement für die ältere Generation, wobei neben den Einrichtungen der Gemeinde für die Seniorenbetreuung besonders das private und ehrenamtliche Engagement der vielen Vereine und Organisationen lobend erwähnt wurde. Der funktionierende Seniorenrat, die neu gegründete Seniorenbörse, die seit Jahren bestehende Seniorenstiftung und viele weitere Aktivitäten wurden nur beispielhaft aufgeführt. Eine kleine Abordnung aus unserer Gemeinde durfte die Anerkennungsurkunde und den Preis aus den Händen von Sozialminister Erwin Buchinger, VolkshilfePräsident Josef Weidenhofer und Pensionistenverbands-Präsident Karl Blecha entgegennehmen. Diese Auszeichnung bedeutet eine schöne Anerkennung der bisherigen Arbeit der vielen Menschen, die sich für unsere ältere Generation engagieren und ist gleichzeitig auch Auftrag, diesen erfolgreichen Weg weiterzugehen. Elisabeth Fischer, Gemeinderätin für Soziales Soziales 13 Seniorenbörse Wolfurt ein gutes Gefühl, dabei zu sein! Brauchen Sie Unterstützung beim Winterdienst? Wir lassen Sie nicht im Schnee stecken, wenn Sie Hilfe brauchen. Werden Sie Mitglied! Mitbürger/innen mit sozialer Einstellung, handwerklichem Geschick oder einfach nur mit dem Willen, anderen zu helfen, sind bei uns sehr willkommen. Wir bedanken uns recht herzlich für das Vertrauen bei allen Mitgliedern, die unsere Hilfe in Anspruch genommen haben und ganz besonders bei den ehrenamtlichen Helfern, die sich in bisher ca. 430 Einsätzen oder 900 Stunden in den Dienst der guten Sache gestellt haben. Obmann Werner Kessler Sind Sie im Krankenhaus oder auf Kur? Wir schauen zu Ihrer Wohnung und Ihren Haustieren. Können Sie kleinere Reparaturen selbst nicht mehr bewältigen? Wir vermitteln Ihnen unsere hilfsbereiten, handwerklich geschickten Mitglieder. Benötigen Sie vorübergehend Mithilfe im Haushalt? Wir sind hilfreich zur Stelle und unterstützen Sie gerne. Wöchentlicher Bürodienst jeden Donnerstag (außer Feiertag) von 9:30 - 11:30 Uhr im Büro Vereinshaus, Eingang Nord, 1. Stock , Tel. 0664/8200 690 oder seniorenboerse.wolfurt@gmx.at 14 Soziales Verein Wolfurt für Wolfurt Der Verein Wolfurt für Wolfurt erhielt wieder von der Firma Doppelmayr Aufzüge AG einen Scheck über € 400,-- für in Not geratene Menschen in Wolfurt. Das Geld wurde durch eine Mitarbeiteraktion erzielt und gilt auch für uns als Ansporn für weitere Aktivitäten in der Gemeinde. Wir bedanken uns recht herzlich. Weiteres hat der Verein Wolfurt für Wolfurt bei der heurigen Hofsteiger Modeparty im Cubus die Modebar übernommen, und der Erlös wurde für die alljährliche Weihnachtsaktion für Notleidende in Zusammenarbeit mit der Gemeinde verwendet. Wir wünschen allen ein zufriedenes Weihnachtsfest und einen gesunden Rutsch ins neue Jahr 2009. Günther Faigle, Team Wolfurt für Wolfurt Bei der Scheckübergabe im Bild v.l.n.r.: Betriebsrat W. Kalcher, H. Hörburger vom Verein Wolfurt für Wolfurt und Geschäftsführer Dipl.-Ing. J. Bösch. Pfarrkrankenpflege bedankt sich herzlich! Die in den Monaten Juli und August durchgeführte Haussammlung ergab das erfreuliche Ergebnis von 17.708,80 Euro. (Das sind um € 1.413,30 € ~ 7,4 % - weniger als im vergangenen Jahr.) Ich möchte mich bei allen Spenderinnen und Spendern ganz herzlich bedanken. Danke auch allen 42 Sammlerinnen und Sammlern, die diese ehrenamtliche Aufgabe für uns übernommen haben. Herzlichen Dank auch für die großzügigen Geldspenden im Gedenken an Verstorbene. Ein ganz besonderer Dank gilt allen Wolfurter Firmen, die uns immer wieder unterstützen und den Wolfurter Vereinen, die Einnahmen von Festen oder anderen Vereinsaktivitäten als Spende zur Verfügung stellen. Einen wesentlichen Teil unserer finanziellen Mittel erbringen die betreuten Kranken mit ihren Pflegekostenbeiträgen. Auch ihnen herzlichen Dank. Übrigens: In Wolfurt ist die Krankenpflege nicht als Verein organisiert, sondern sie arbeitet als Teilorganisation der Pfarre. Jede und jeder, der die Hilfe der Schwestern braucht, wird betreut. Falls SIE uns brauchen: Die Schwestern sind von Montag bis Freitag zwischen 11:00 und 12:00 Uhr im Büro (Sozialzentrum-Gartenstraße 1) erreichbar. Tel: 713 26-600, Fax: 713 26-605 Unsere E-Mail-Adresse: pfarrkrankenpflege@sozialdienste-wolfurt.at Peter Heinzle, Obmann Soziales 15 Neue Radwegbrücke Richtung Bregenz Vor kurzem wurden die Bauarbeiten für die neue Radwegbrücke entlang der A 14 Richtung Bregenz begonnen. Die bereits im Zuge des Autobahnanschlusses geplante kurze Brücke über die Achstraße wurde damals nicht realisiert, das neue Projekt sieht eine aufgeständerte Brücke über die Abfahrtsspur der Autobahn, weiter über die Achstraße und über die Dammstraße bis fast zum Wuhrweg vor. Die Gesamtlänge liegt bei ca. 230 Metern. Dass die Brücke erforderlich ist, zeigten die Verkehrszählungen auf dem gefährlichen Fuß- und Radwegübergang über die Achstraße: rund 800 Personen benützen täglich diesen Übergang, darunter auch viele Schüler auf ihrem Schulweg nach Bregenz. In den letzten Wochen wurden die Fundamente errichtet, dabei mussten zahlreiche unterirdische Leitungen umgelegt werden. Weiters wurden die Stützpfeiler eingebaut, auf denen später die Brückenteile eingehängt werden. Die Brückenelemente selbst werden von der Firma Nägele in Sulz in deren Hallen als vorgefertigte Teile hergestellt und unmittelbar nach dem Winter mit Mobil-Kränen eingehängt. Danach sind noch die Anschlussrampen Richtung Achuferweg und Richtung Bogenstraße fertigzustellen und die Brücke mit einer entsprechenden Beleuchtung auszustatten. Die Gesamtkosten werden sich auf rund 1 Million Euro belaufen, einen wesentlichen Teil davon werden der Klimafonds des Bundes sowie das Land Vorarlberg übernehmen, einen kleineren Teil die ASFINAG. Die Gemeinde Wolfurt wird ca. € 300.000,-- tragen müssen. Mit dieser neuen und komfortablen Radwegverbindung wird der Weg von Wolfurt nach Bregenz oder Lauterach / Hard noch schneller und vor allem noch sicherer und könnte ein neuer Anreiz zum Umstieg auf das Fahrrad sein. Die Eröffnung ist übrigens anlässlich eines „Fahrrad-Tages“ am 4. April 2009 vorgesehen. Hans Fetz, Gemeinderat für Mobilität Kanalsanierungen Wolfurt Nord / Bauabschnitt 17 / Baulos 1 Sanierungen konnten noch Ende September abgeschlossen werden Nach einer mehr als 2jährigen Vorbereitungszeit, bei der umfangreiche Vorarbeiten wie Grundlagendatenerhebungen, Vermessungen, versch. Planungen, hydraulische Modellierung des Kanalnetzes etc. durchgeführt werden mussten, konnten nach Erteilung der wasserrechtlichen Bewilligung durch die BH Bregenz die Sanierungsarbeiten mit Ende April an den schadhaften Kanälen beginnen! Mit der Durchführung der Kanalsanierungen wurde die Firma STRABAG beauftragt. Die Kanalsanierungen wurden in nachfolgenden Straßen durchgeführt, wobei die ältesten, schadhaften Haltungen auf Grund der Kanalbefahrungen der Jahre 2005 und 2006 saniert werden mussten: Inselstraße, Bogenstraße, Achstraße, Nußgasse, Oberfeldgasse, Wälderstraße, Lerchenstraße, Montfortstraße, Flurstraße, Feldeggstraße, Unterlinden, Lauteracher Straße, Schulstraße, Schmerzenbildstraße, St. Antoniusweg Dringende Maßnahmen bei einigen Kanälen, die ursprünglich nicht im Projekt BA 17 geplant waren, machten nachfolgende Projektumfangserweiterungen notwendig. • Sanierungen von insgesamt 62 Schächten • Anbindung der Hafnergasse • Neutrassierung einer Kanalhaltung in der Inselstraße • Verlängerung eines Sammelkanals Kesselstraße • Sanierung einer Kanalhaltung in der Hofsteigstraße Bereits Ende September konnte das Ende der Sanierungsarbeiten, früher als geplant, verkündet werden. Mit der Sanierung der Kanäle kann die technische Funktionsfähigkeit auf viele Jahre hinaus wieder gewährleistet werden. Die Firma STRABAG hat sich im Zuge dieses Sanierungsprogrammes als verlässlicher und kompetenter Partner präsentiert. Wolfurt Nord / Bauabschnitt 17 / Baulos 2 Umstellung von Misch- auf Trennsystem! Bei den Kanalbefahrungen der Jahre 2005 und 2006 stellte sich heraus, dass verschiedene Haltungen in den Straßen Bregenzer Straße, Feldweg und Röhleweg dringend einer Sanierung zugeführt werden müssen. Die Überprüfung des Wolfurter Kanalnetzes durch das Teilprojekt „Hydrauli- 16 Umwelt sche Modellierung“ ergab jedoch, dass die Kanäle in diesem Bereich hydraulisch überlastet sind und eine reine Sanierung mittels Inliner nicht ausreichen wird. Das Problem der hydraulischen Überlast kann nur gelöst werden, wenn 1. die bestehenden Kanäle gegen neue, größere Kanäle getauscht werden oder 2. das Kanalsystem von Misch- auf ein Trennsystem umgestellt wird! Das Trennsystem hat den Vorteil, dass die bestehenden Kanäle nicht getauscht, sondern nur mittels Inliner saniert werden müssen. Dafür müssen aber die Niederschlagswässer aus dem gesamten Einzugsbereich dieser Kanäle aus der MWKanalisation heraus genommen werden, d.h. dass diese Wässer in einem gesonderten Rohrsystem abgeleitet oder versickert werden müssen! Das hat weiter zur Folge, dass sich die Betriebskosten an der ARA Hofsteig durch reduzierte Wasseranlieferung positiver = gebührenfreundlicher entwickeln werden! Die MG Wolfurt wird deshalb konsequent den eingeschlagenen Weg fortsetzen, bei Gebietsneuerschließungen, Sanierungen und allen sich bietenden Möglichkeiten die Umstellung der eigenen Kanalisation auf ein Trennsystem umzusetzen! Versickerung der NS-Wässer im Straßenraum Mit dem Planungsbüro Rudhardt + Gasser wurden mehrere Möglichkeiten durchgerechnet, um die Oberflächenwässer effizient ableiten oder versickern zu können. Da eine Ableitung der Oberflächenwässer in die Bregenzer Ache viel zu aufwendig und zu teuer wäre bzw. die Schaffung eines Retentionsbereiches in der Nähe der Bützestraße ebenfalls nicht realisierbar ist, wurde der bestehende Straßenraum zur teilweisen Speicherung und Versickerung der NS-Wässer heran gezogen. Dabei wird in ca. 1 m Tiefe unter der Straßenoberfläche ein Versickerungskörper mit einem Drainagerohr gesetzt, in dem sämtliche Oberflächenwässer der Einzugsbereiche zur Versickerung eingeleitet werden. Die Länge der Sickerpakete im Straßenraum hat fast dieselbe Länge wie die Straße selbst. Um die hydraulische Überlast abbauen zu können, werden die Versickerungsanlagen in den Straßen Bregenzer Straße, Röhleweg, Feldweg und Oberfeldgasse eingebaut. Um die Gefahr einer Überflutung bei Starkniederschlägen hintan zu halten, werden die Sickerpakete mittels Notüberlauf an die bestehende MW-Kanalisation angeschlossen und springen im Überlastfall an! Herstellungsarbeiten beginnen im Frühjahr 2009 Die gesamten baulichen Maßnahmen werden von der Firma STRABAG durchgeführt, Um die Sickerpakete einsetzen und anschließen zu können ist es erforderlich, teilweise den Straßenraum zu öffnen. Ich bitte Sie jetzt schon um Verständnis für ev. Verkehrsbehinderungen im Zuge der Bauarbeiten in den Straßen Bregenzer Straße, Feldweg, Röhleweg und Oberfeldgasse. Alle an diesem Projekt Beteiligten werden versuchen, die Verkehrsbehinderungen auf das unbedingt erforderliche Ausmaß zu beschränken. Wenn die Arbeiten planmäßig beginnen, sollten diese bis zum Sommer 2009 abgeschlossen werden können. Peter Grebenz, Gemeinderat für Wasser, Kanal und offene Gerinne Entlastung der ARA Hofsteig in Hard Mit der Umstellung der Kanalisation von Mischwasser auf Trennsystem in diesem Ortsteil können Niederschlagswässer aus einem Einzugsbereich von ca. 70.000 m3 aus der bestehenden Kanalisation genommen und einer Versickerung zugeführt werden. Dies hat zur Folge, dass jährlich ca. 30.000 m3 weniger Wasser aus Wolfurt zur gemeinsamen Kläranlage der ARA Hofsteig fließt. Neuer Standort der Energieberatung Ab Jänner 2009 wird die Energieberatung Hofsteig (vormals Ökowerkstatt) ihre neuen Räumlichkeiten im Untergeschoss vom Arzthaus, Kirchstraße 43, direkt beim Marktplatz beziehen. Wie bisher, stehen Ihnen unsere Energieberater jeden Mittwoch von 18:00 20:00 Uhr zur Verfügung. Voranmeldung nicht erforderlich. Unsere Energieprofis beraten Sie gerne und freuen sich auf Ihren Besuch! Energieberatung Hofsteig, Tel.: 05574/76580 Umwelt 17 Schutzwasserbauliche Maßnahmen Maßnahmenplanung bei allen Wolfurter Bächen und Entwässerungsgräben Auf Grund der letztjährigen Hochwasserereignisse stellte sich auch in Wolfurt die Frage, ob die Aufnahmekapazität der NS-Wässer bei Starkniederschlägen bei den Wolfurter Bächen und Entwässerungsgräben ausreichend ist. Aus wissenschaftlichen Studien geht eindeutig hervor, dass zukünftig mit häufigeren und größeren Extremereignissen zu rechnen ist. Aus diesem Grund und auf Grund der Empfehlung zur Erstellung eines Gefahrenzonenplans für das Gebiet der MG Wolfurt als Resultat des Endberichtes des GBK Dornbirner Ache ist ein Planungsbüro beauftragt worden, sämtliche Wolfurter Gerinne und Schutzwasserbauten auf zukünftige Extremereignisse hin zu untersuchen. los ableiten zu können. In anderen Fällen ist eine Kombination von offenen/verrohrten Gerinnen wie beim Kleinprojekt Engerrütte vorgesehen, die Lösung von Hochwasser-Problemen. In den nächsten Jahren wird konsequent an Verbesserungen der Schutzwasserbauten beim Rickenbach, Eulentobelbach, Ippachbach und Tobelbach gearbeitet werden, da diese Gerinne sicherlich das größte Gefahrenpotential bei Starkniederschlägen darstellen. Computerunterstützte Simulationen Dabei werden alle Wolfurter Wildbäche und Gerinne auf ihre maximalen Aufnahmekapazitäten hin untersucht. Als Folge wurden und werden die jeweiligen Einzugsgebiete aller Wolfurter Gerinne mit Modellregengruppen mittels Computersimulation „überregnet“, um die Abflusssituation und die Auswirkung auf sämtliche Gerinne feststellen zu können. Die Arbeit an den hydraulischen Berechnungsmodellen ist zwar noch nicht abgeschlossen, es kann aber grundsätzlich die Aussage getroffen werden, dass teilweise die Ablaufsituationen bei den Wolfurter Gerinnen auf zukünftige Extremereignisse angepasst werden müssen! Nach Beendigung der aufwendigen Berechnungsmodelle werden die Ergebnisse dem Land Vorarlberg und dem Ministerium in Wien vorgelegt, um die „Generelle Projektplanung“ einzuleiten bzw. die finanzielle Bedeckung aus Bundesmitteln sicherzustellen. Schadholzräumung beim Rickenbach und Ippachbach Bei den Wildbachbegehungen in den Monaten Juli und September mussten bei den Gerinnen Rickenbach und Ippachbach teilweise massive Schadholzablagerungen festgestellt werden. Speziell im hinteren Tobel des Rickenbaches verursachten Hangrutschungen, entwurzelte und umgestürzte Bäume, Wurzelstöcke sowie große Totholzmengen massive Verklausungsgefahren, die dringend entfernt werden mussten. Da die gefährliche Räumung in diesem unwegsamen Gelände zur Vermeidung von Verklausungsgefahren unbedingt notwendig war, musste der Betreuungsdienst der WLV aktiviert werden! In diesem Zusammenhang werden auch die Grundstücksbesitzer im Einzugsbereich der Wildbäche gebeten, durch Bewirtschaftung ihrer Wälder Gerinneverlegungen vorzubeugen! Peter Grebenz, Gemeinderat für Wasser, Kanal und offene Gerinne Vorverlegte Maßnahmenplanung für Wolfurt Zwischenzeitlich hat man sich jedoch mit der Abteilung VIId der Landesregierung darauf geeinigt, nicht weiter zuzuwarten bis ein Gefahrenzonenplan für die MG Wolfurt vorliegt, sondern mit den jetzt vorliegenden und aussagekräftigen Ergebnissen eine Maßnahmenplanung zum Ausbau von Schutzwasserbauten in Auftrag zu geben. Erste Baumaßnahmen bei den Wildbächen Das Hauptaugenmerk ist grundsätzlich bei den Wildbächen auf die Einlauf- und Schutzbauwerke vor dem Siedlungsgebiet zu richten. Deshalb wurden seitens der MG Wolfurt schon vor einiger Zeit Projektanträge zur Verbesserung der Einlaufsituationen an die zuständigen Stellen gerichtet. Teilweise sind Geschiebesperren und/oder Retentionsanlagen beim Übergangsbereich zum Siedlungsgebiet zu errichten, um die größte Gefahr für Überschwemmungen und Geschieberutschungen zu bannen. Teilweise müssen die Rohrquerschnitte bei verrohrten Regenwasserkanälen vergrößert werden, um die Wassermengen bei Extremereignissen gefahr- 18 Umwelt Ê Abfallinformationen der Marktgemeinde Wolfurt 2009 Abfuhr „Restabfall“ (Unrat) Jede ungerade Woche am Dienstag ab 6:00 Uhr Abholung am Straßenrand Abfuhr „Gelber Sack“ (Kunststoffe) Jede gerade Woche am Dienstag ab 6:00 Uhr Abholung am Straßenrand Abfuhr „Bioabfall“ Jede Woche am Dienstag ab 6:00 Uhr Abholung am Straßenrand Abfallberatung Jeden ersten Samstag im Monat von 8:00 - 11:00 Uhr sowie am Donnerstag davor von 17:00 - 19:00 Uhr am Bauhof Wertstoffannahme Jeden ersten Samstag im Monat von 8:00 - 11:00 Uhr sowie am Donnerstag davor von 17:00 - 19:00 Uhr am Bauhof Grünmüllannahme (vom 1.3. - 30.11.2009) Grünschnittsammelstelle Lauteracher Str. Mittwoch und Freitag 15:00 - 18:00 Uhr, Samstag 10:00 - 15:00 Uhr (1.12. - 28.2. geschlossen) Sperrmüllannahme Jeden ersten Samstag im Monat 8:00 11:00 Uhr sowie am Donnerstag davor von 17:00 - 19:00 Uhr am Bauhof Problemstoffannahme (kostenlos) Problemstoffsammelstelle Jeden ersten Samstag im Monat von 8:00 - 11:00 Uhr sowie am Donnerstag davor von 17:00 - 19:00 Uhr am Bauhof Kontaktadresse Burkhard Hinteregger, Gemeindeamt Wolfurt, Tel: 6840-17 Umwelt 19 Rad-Gala 2008 im Cubus Im vollbesetzten Cubus ging Ende September eine „Rad-Gala“ der Hofsteiggemeinden und der Landeshauptstadt Bregenz über die Bühne, die gleichzeitig auch den Abschluss einer großen Fahr-Rad-Aktion bildete. In der Zeit von Mitte April bis Mitte September beteiligten sich tausende Vorarlbergerinnen und Vorarlberger an dieser Aktion, in dem sie die täglichen Wege zur Arbeit, zum Einkaufen oder in der Freizeit mit dem umweltfreundlichsten Verkehrsmittel Fahrrad zurücklegten und die gefahrenen Kilometer aufschrieben. Aus den genannten Gemeinden beteiligten sich 741 Teilnehmer (430 Männer und 311 Frauen) und legten insgesamt über 700.000 Kilometer zurück. Die Einsparung gegenüber PKW-Fahrten liegt bei 112 Tonnen CO2. Die 236 teilnehmenden Radler aus Wolfurt erradelten beim Fahrradwettbewerb stolze 166.317 Kilometer. Die ganze Veranstaltung mit schmissigen Klängen der neuen Bauernkapelle Wolfurt unter der beschwingten Leitung von Dietmar Wüstner, von Clown Nano bestens moderiert, war ein voller Erfolg. Nach beeindruckenden Show-Einlagen der Kunstradfahrer Christopher (9 Jahre) und Linda (12 Jahre) wurden die besten bzw. erfolgreichsten Radlerinnen und Radler im Beisein der Bürgermeister bzw. Vizebürgermeister mit Anerkennungspreisen bedacht. Von den Verantwortlichen wurde einmal mehr die gute Zusammenarbeit der Gemeinden gerade im Verkehrsbereich betont und die ganze Aktion „Plan b“ als äußerst positiv bewertet. Ein besonderer Dank ging an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Hans Fetz, Gemeinderat für Mobilität 20 Umwelt
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Wolfurt 2008 03 Herbst Wolfurt 21.09.2008 19.11.2012, 18:13 wolfurt HERBST 08 Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Blick ins Gemeindegeschehen Sie werden vielleicht überrascht oder erstaunt sein, die neue Wolfurt-Information in Farbe und mit überarbeitetem Erscheinungsbild in den Händen zu halten. Nach der gründlichen Überarbeitung unserer Homepage wurden auch die Informations-Zeitschrift und der monatlich erscheinende Veranstaltungskalender „Demnächst“ überarbeitet und aufgefrischt. Inhaltlich wird sich nicht allzu viel ändern, es sollen aber mehr und gute Fotos vorkommen. Wenn Sie Wünsche und Anregungen oder Kritik dazu anbringen möchten, sind wir für jede Rückmeldung dankbar. Kleinwohnanlage “Alpenländische” Bauvorhaben in Wolfurt &gt; Die Kleinwohnanlage Kesselstraße der Alpenländischen Heimstätte mit elf Wohnungen geht ihrer Fertigstellung entgegen, der Bezug ist für 1. Dezember 2008 geplant. Wie manchmal irrtümlich angenommen wurde, handelt es sich nicht um ein Seniorenheim, sondern es sind unter anderem fünf barrierefreie 2-ZimmerWohnungen in dem Haus, die an ältere Personen vermietet werden. Die restlichen Wohnungen sind an Familien mit Kindern vergeben worden. &gt; Eine Kleinwohnanlage mit drei schönen Wohnungen in hervorragender Hanglage an der Rutzenbergstraße (unterhalb Haus Stadelmann) wurde als Projekt eingereicht und steht derzeit in Begutachtung. &gt; Die ÖBB-Postbus GmbH an der Senderstraße hat durch den Umzug der bisherigen Buswerkstätte von Dornbirn nach Wolfurt Platzbedarf und baut einerseits neue Garagenboxen für die längeren Gelenksbusse, andererseits wurde eine Aufstockung der Büro- und Personalräume für die gestiegene Mitarbeiteranzahl erforderlich. &gt; Die Sanierung des Heitz-Hauses im Dorfzentrum ist in vollem Gange, neben der wärmetechnischen Sanierung (neues Dach, neue Fenster, neue Fassade) wurden im zweiten Obergeschoss zusätzliche Büroräume ausgebaut, die vermietet werden. Im Erdgeschoss wurde das südlich gelegene Geschäftslokal (bisher Reisebüro) an den italienischen Marktfahrer Matteo D’Amato vermietet, der dort ganzjährig seine italienischen Lebensmittel und Spezialitäten anbieten wird. &gt; Die Radwegbrücke im Bereich der Autobahn A 14 über die Achstraße und die Dammstraße wird langsam konkret: Die Detailplanungsarbeiten sind bereits abgeschlossen, die Ausschreibung der Baumeisterarbeiten für die Fundamente und Pfeiler sowie die Konstruktion der Stahlbetonfertigteile ist ebenfalls erfolgt. Die Genehmigungsverfahren wurden eingeleitet und wenn alles nach Plan läuft, könnte mit den Bauarbeiten noch im heurigen Spätherbst begonnen werden. Angestrebter Eröffnungstermin wäre April 2009. Hotelprojekt Sternen Hinsichtlich der Realisierung eines Gasthaus- und Hotelprojektes auf dem Sternen-Areal stehen wir mit einer Investorengruppen intensiv in Verhandlungen. Die Investoren haben vom Architekturbüro Walser + Werle in Feldkirch ein Vorprojekt erstellen lassen, 2 Aus dem Rathaus Sternen-Areal ÖBB Postbus Garagen Heitz-Haus das ein Hotel Garni mit 70 Zimmern und einen Saal für rund 100 Personen vorsieht. Unmittelbar angeschlossen an diesen Saal ist eine Gaststätte mit ca. 70 - 80 Plätzen. Ebenfalls im Erdgeschoss sind neue Geschäftsräume für die Bregenzer Sparkasse eingeplant. Zur Unterbringung der Kraftfahrzeuge ist eine zweigeschossige Tiefgarage vorgesehen. Da die Investorengruppe lediglich das Hotel Garni mit einem Tiefgaragengeschoss errichten würde, müsste die Gemeinde das Gastlokal mit einem Tiefgaragengeschoss übernehmen. Diese Situation wurde in der Gemeindevertretung diskutiert und ein positiver Grundsatzbeschluss dazu gefasst. Die Bregenzer Sparkasse ihrerseits würde die erforderlichen Bank-Geschäftsräume finanzieren. Derzeit finden intensive Gespräche über das Raumprogramm, die Kostenoptimierung bei den Baukosten sowie deren Zuordnung auf die einzelnen Geschäftseinheiten statt. Wir hoffen, dass diese Gespräche in den nächsten Wochen positiv abgeschlossen werden können. Die Bregenzer Sparkasse sowie die Mosterei und Brennerei Peter Schwerzler werden bis zum Abschluss aller Verträge, jedenfalls aber bis Ende dieses Jahres in ihren Räumlichkeiten bleiben. Peter Schwerzler hat zugesagt, heuer auch noch angeliefertes Obst anzunehmen. Schülerzuwachs verzeichnete, einige Wünsche angemeldet. Gleichzeitig wurde von einer eigens dafür installierten „Arbeitsgruppe Schülerbetreuung“ der Wunsch vorgetragen, entsprechende Räumlichkeiten für die Mittags-, Nachmittags- und Ferienbetreuung von Volks- und Hauptschülern auszubauen und an einem geeigneten Ort anzusiedeln. Hier bietet sich der Umbau des Feuerwehrhauses an, da das Mittagessen im nahe liegenden Hofsteighallen-Foyer ausgegeben wird und im großen Hauptschul-Campus viele Möglichkeiten für Nachmittags- und Ferienbetreuung bestehen. Entsprechende Planungsüberlegungen werden im Herbst aufgenommen, erforderliche Umbaukosten sollen im Budget 2009 bereits berücksichtigt werden. &gt; Nachnutzung altes Feuerwehrhaus Mit dem Umzug unserer Ortsfeuerwehr und auch der Rotkreuz-Ortsstelle in das neue Gerätehaus stellt sich auch die Frage der Nachnutzung der bisher genutzten Räume. Hier hat die Musikschule, die in den vergangenen Jahren stetigen Aus dem Rathaus 3 www.wolfurt.at www.gem24.at &gt; Fortsetzung Blick ins Gemeindegeschehen Betriebsausflug Wegen des Betriebsausfluges am Freitag, 5. September 2008, bleibt das Rathaus geschlossen! Danke für Ihr Verständnis! Michael Hechtl Adrienne Kienreich Michaela Gunz Personelle Veränderungen Mit Ende dieses Kalenderjahres wird unser langjähriger Bauamts-Referent Raimund Dörler pensionsbedingt ausscheiden. Seine Stelle nimmt seit 1. August 2008 Herr Michael Hechtl, wohnhaft in Dornbirn, ein. An unseren Kindergärten ist durch verschiedene Umstrukturierungen und Angebotserweiterungen eine Personalaufstockung erforderlich geworden. Im Kindergarten Fatt wird ab Herbst Adrienne Kienreich aus Lauterach das dortige Team verstärken. Im Kindergarten Rickenbach ist ebenfalls ab Herbst Manuela Gunz aus Wolfurt neu im Team. Unsere Jugendbetreuerin Manuela Preuß, die zu je 50 % in Wolfurt und in Lauterach tätig war, hat sich für eine 100 % Beschäftigung in Lauterach entschieden. Diese Stelle wurde ausgeschrieben und soll demnächst nachbesetzt werden. Nationalratswahlen am 28. September 2008 Sie können sich sicher vorstellen, dass weder die Beschäftigten hier im Rathaus noch die politischen Mandatare begeistert davon sind, bereits zwei Jahre nach der letzten Nationalratswahl wieder zu wählen. Es ist für uns alle mit zusätzlicher Arbeit verbunden, auf die wir gut verzichten hätten können. Ich habe deshalb auch großes Verständnis, dass viele Menschen den Wunsch verspüren, es „denen da oben“ einmal zu zeigen und gar nicht zur Wahl zu gehen. Ich möchte Sie aber gerade deshalb oder trotzdem ersuchen, sich an der Wahl zu beteiligen. Das Schlechteste wäre wohl, wenn wie in der Schweiz manchmal nur noch 40 % zur Wahl gehen und dann 20 % oder noch weniger Prozent der Bevölkerung darüber entscheiden, wo der Kurs hingeht. Meine Bitte deshalb an Sie: Gehen Sie zur Wahl und entscheiden Sie mit! Am 29. September ist es zu spät. Herzlichst Ihr Bürgermeister Erwin Mohr 4 Aus dem Rathaus Nationalratswahl 2008 Am Sonntag, den 28. September 2008, finden Nationalratswahlen statt. Wahlberechtigt und im Wählerverzeichnis eingetragen sind alle Männer und Frauen, welche spätestens mit Ablauf des Tages der Wahl das 16. Lebensjahr vollendet haben, die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen, vom Wahlrecht nicht ausgeschlossen sind und am Stichtag 29. Juli 2008 mit Hauptwohnsitz in der Gemeinde gemeldet waren. Weiters wahlberechtigt sind alle Auslandsösterreicher(innen), welche einen diesbezüglichen Antrag gestellt haben. Gewählt wird in unserer Gemeinde in den bewährten 5 Wahlsprengeln von 7:00 bis 13:00 Uhr. Jedem(r) Wahlberechtigten wird bis spätestens am 4. Tag vor dem Wahltag ein amtlicher Wahlausweis (je Sprengel verschiedenfärbig) zur leichteren Durchführung der Wahl zugestellt. Wählen mit Wahlkarte Mittels Wahlkarte können Personen wählen, die am Wahltag ortsabwesend sind (Wahlkartenwahllokal einer Gemeinde in Österreich), ebenso auch Personen, die gehbehindert oder bettlägerig sind (besondere Wahlbehörde). Briefwahl Erstmals kann auch mittels Briefwahl (ohne Beisein einer Wahlbehörde oder eines Wahlzeugen) gewählt werden. Sie können sofort nach Erhalt der Wahlkarte bis vor Schließen des letzten Wahllokals, also bis 28.09.2008 (Wahltag), 17:00 Uhr, im Inland wie im Ausland (Zeitverschiebungen gegenüber Österreich beachten) wählen. Die Wahlkarte muss im Postweg - ausreichend frankiert - bis zum 8. Tag nach der Wahl bis 14:00 Uhr bei der zuständigen Bezirkswahlbehörde einlangen, um in die Ergebnisermittlung einbezogen werden zu können. Wo kann ich eine Wahlkarte beantragen? Sie können die Wahlkarte bei der Gemeinde, in deren Wählerverzeichnis Sie eingetragen sind, schriftlich (im Postweg, per Telefax, per E-Mail) bis zum 4. Tag und mündlich bis zum 2. Tag, 12:00 Uhr, vor dem Wahltag beantragen. Als Wahlkartenwähler beachten Sie bitte die für den Wahlvorgang und die Übermittlung der Wahlkarte beiliegenden Informationen. Bei dieser Wahl besteht keine Wahlpflicht. Für weitere Fragen steht Ihnen das Bürgerserviceteam der Gemeinde gerne zur Verfügung. Stefan Fischer Aus dem Rathaus 5 Kostenlose Beratung in Grundstücks- und Immobilienangelegenheiten: Richard Richter, der gerichtlich beeideter Ortssachverständige für Immobilien, wird sein Wissen und seine Berufserfahrung den Bürgern und Bürgerinnen kostenlos zu folgenden Beratungsterminen zur Verfügung stellen: Rathaus Wolfurt, 18:00 - 20:00 Uhr Kostenlose Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren Die kostenlosen Beratungs-Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren werden von der Wolfurter Bevölkerung gerne in Anspruch genommen, daher wird dieses Beratungsangebot wie folgt fortgesetzt: Sprechstunden Rechtsanwälte von 18:00 - 20:00 Uhr Mittwoch, Mittwoch, Mittwoch, Mittwoch, 03. 01. 05. 03. September 2008, Dr. Nikolaus Schertler Oktober 2008, Dr. Wolfgang Hirsch November 2008, Dr. Claus Brändle Dezember 2008, Dr. Nikolaus Schertler Sprechstunden Notar von 18:00 - 19:00 Uhr Mittwoch, 17. September 2008, Dr. Nikolaus Ender Mittwoch, 19. November 2008, Dr. Nikolaus Ender Mittwoch, 10. September 2008 Mittwoch, 29. Oktober 2008 Fundamt Fundgegenstände, welche im 3. Quartal 2008 im Fundamt abgegeben wurden: Diverse Schlüssel, Blaue Geldtasche, Rote, optische Brille, Blaues Handy, Fahrräder. Infos beim Gemeindeamt Wolfurt, (Tel.05574/6840-10, E-Mail: melanie.amhof@wolfurt.at). Direkte Informationen finden Sie auch im Internet unter www.fundinfo.at Melanie Amhof Die Sprechstunden finden jeweils im Rathaus Wolfurt statt. Notariatsverteilung bei Todesfällen Zur Abwicklung der Verlassenschaften nach Todesfällen von Familienangehörigen wurden vom Bezirksgericht Bregenz die Notare für folgende Termine nominiert: Dr. Nikolaus Ender Jänner, Juni, 01.11. - 12.11. Dr. Ivo Fussenegger Februar, Juli, 13.11. - 26.11. Dr. Richard Huter März, August, 27.11. - 07.12. Dr. E. Michel April, September, 08.12. - 20.12. Dr. Kurt Zimmermann Mai, Oktober, 21.12. - 31.12. Veränderungen im Gewerberegister Eintragungen in das Gewerberegister pH-7 Unternehmensberatung OG, Unternehmensberatung einschließlich der Unternehmensorganisation, Weiherstraße 26; Zuzana Novakova, Personenbetreuung, Rutzenbergstraße 49; Maria Barusova, Personenbetreuung, Rutzenbergstraße 49; Alexandra Palenikova, Personenbetreuung, Bützestraße 8; Zofia Chudzik, Personenbetreuung, Achstraße 1; Sona Hlavova, Personenbetreuung, Lorenz-Schertler-Straße 4; Mgr Dagmar Javorcikova, Personenbetreuung, Im Kessel 32; Viera Buranska, Personenbetreuung, Lorenz-Schertler-Straße 4; Tamara Petschulat, Modeschmuckerzeugerin, Kesselstraße 26; Klimmer Wohnbau GmbH, Heizungstechnik (Handwerk), eingeschränkt auf die Erstellung von Energieausweisen für Gebäude sowie die damit im Zusammenhang stehenden Berechnungen sowie Energieberatung, Geschäftsführer Daniel Pauger, Lauteracher Straße 7; AgenT-Com Telekommunikationshandel GmbH, Handelsgewerbe und Handelsagenten sowie Vermittlung von Verträgen betreffend die Benützung von Fernmeldeeinrichtungen (Telekommunikationseinrichtungen) Dritter, Senderstraße 16; Zdenka Hatnancikova, Personenbetreuung, Brunnengasse 2; ETZEL – FEC Facade Engineering and Consulting GmbH, Handelsgewerbe, Konrad-Doppelmayr-Straße 17; Sona Kasanova, Personenbetreuung, Oberfeldgasse 7, Anna Pacekova, Personenbetreuung, Bützestraße 8. mann, Hörgeräteakustik (Handwerk), von Wolfurt Flotzbachstraße 17b nach Bregenz; Richard Josef Wieser, Anbieten von Hausbetreuungstätigkeiten als persönliche Dienste an nicht öffentlichen Orten, von Wolfurt Nußgasse 14 nach Kesselstraße 21; Peter Böhler, Platten- und Fliesenleger, von Hohenweiler nach Wolfurt, Heimkehrerstraße 4; Gewerbelöschungen Serife Özdemir, Handelsgewerbe und Handelsagenten, Achstraße 2; Günther Georg Schmutzer, Handelsgewerbe, eingeschränkt auf den Handel mit technischen Produkten, Wälderstraße 14; „Toni’s Schnellimbiss“, Pear Danica OEG, Gastgewerbe, Achstraße; Ahmet Celik, Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik, An der Fatt 33. Standortverlegung einer weiteren Betriebsstätte Jungheinrich Austria Gesellschaft m.b.H., Handel mit Maschinen, deren Ersatzteilen und Zubehör unter Ausschluss von Land-, Büround Nähmaschinen, von Wolfurt Holzriedstraße 29 nach Konrad-Doppelmayr-Straße 17; Aufhebung der Einschränkung Löschung einer Geschäftsführerin Geschäftsführerin Claudia Peintner wurde gelöscht, Firma Bernd Bechter, Gewerbsmäßige Beförderung von Gütern mit zwei Kraftfahrzeugen im grenzüberschreitenden Verkehr. Jona Zimmermann, Gewerbliche Vermögensberatung mit Berechtigung zur Vermittlung von Lebens- und Unfallversicherungen in der Form Versicherungsagent; KonradDoppelmayr-Straße 17; Firmenwortlautänderung Standortverlegungen Cornelia Anna Amann, Unternehmensberatung einschließlich der Unternehmensorganisation und Werbeagentur, von Rankweil nach Wolfurt, Eulentobel 5j; Thomas Ried- ComBran GmbH (früher Autofunk Gesellschaft m.b.H) Handelsgewerbe, eingeschränkt auf den Großhandel mit Waren und Getränken, der Nachrichten- und Datentechnik und Elektronik und Radiomechaniker; Lauteracher Straße 21; 6 Aus dem Rathaus Gemeindehaushalt 2007 positiv abgeschlossen Der Rechnungsabschluss 2007 mit Einnahmen und Ausgaben von 16,58 Mio. Euro wurde vor der Sommerpause von der Gemeindevertretung einstimmig verabschiedet. Erfreulich dabei ist vor allem, dass aufgrund der guten Einnahmenentwicklung einerseits und der sparsamen Ausgabenpolitik Rücklagen in der Höhe von 2,0 Mio. Euro gebildet werde konnten. Jeweils 800.000,-- Euro davon wurden für das Feuerwehrhaus bzw. die Sanierung Volksschule Mähdle reserviert. Damit können diese beiden Vorhaben ohne Darlehensaufnahme finanziert werden. Die sehr gute gesamtwirtschaftliche Entwicklung im vergangenen Kalenderjahr und die besonders gute Entwicklung der Wolfurter Unternehmen spiegeln sich im positiven Kommunalsteueraufkommen wider. Hier müssen wir aufgrund der aktuellen Entwicklungen im kommenden Jahr vorsichtiger budgetieren. Aufgrund der vorhandenen Rücklagen, die wir in guten Zeiten gebildet haben, sind wir aber auch weiterhin in der Lage, die Gemeindeabgaben und Gebühren, soweit es sich nicht um indexbedingte Personalkosten handelt, stabil zu halten. Finanzreferent Bgm. Erwin Mohr Die größten Einnahmen: 5.306.000,-- Euro 4.745.000,-- Euro 635.000,-- Euro 500.000,-- Euro 199.000,-- Euro 144.000,-- Euro Ertragsanteile des Bundes (+ 8,8 % gegenüber 2006) Kommunalsteuer unserer Firmen (+ 4,57 %) Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung Grundsteuern Zinserträge Erträge aus Beteiligungen Beiträge an das Land 1.284.000,-- Euro 921.000,-- Euro 977.000,-- Euro 115.000,-- Euro 94.000,-- Euro für Sozialhilfe (+ 5,1 %) Spitalskosten (+ 7,0 %) Landesumlage (+ 11,1 %) Landespflegegeld (+ 5,2 %) Wohnbauförderung Ausgaben für Personalkosten 1.145.000,-- Euro 914.000,-- Euro 639.000,-- Euro 328.000,-- Euro 258.000,-- Euro Musikschule (inkl. Lauterach und Schwarzach) Verwaltung / Rathaus inkl. Pensionen Kindergärten Bauhof Schulwarte / Raumpflege Verschuldung neuerlich gesenkt Trotz großer Investitionen konnte die Gesamtverschuldung neuerlich gesenkt werden und lag am Jahresende bei 2,3 Mio. Euro. Die Pro-Kopf-Verschuldung von 275,-- Euro ist die zweit-niedrigste im Land Vorarlberg, der Landesdurchschnitt liegt bei ca. 1.800,-- Euro. Die ausgezeichnete Finanzsituation ist aufgrund des neuen Bundes-Finanzausgleichs von der Erhöhung der Ertragsanteile aus Bundessteuern geprägt. Allerdings werden hier die geplante Steuerreform und weitere Wahlversprechen für das kommende Jahr wieder Einbußen erwarten lassen. Aus dem Rathaus 7 Kundmachung über die Auflage des Flächenwidmungsplanentwurfs für die Marktgemeinde Wolfurt Die Gemeindevertretung hat in ihrer 28. Sitzung am 2.7.2008 die Auflage des Flächenwidmungsplanentwurfs für die Marktgemeinde Wolfurt gemäß §21 Raumplanungsgesetz beschlossen. Während der Auflagefrist (11.8.2008 bis 29.9.2008) kann jeweils während der Amtsstunden (MO bis FR 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr) jeder Gemeindebürger oder Eigentümer von Grundstücken, auf die sich der Flächenwidmungsplan bezieht, zum Entwurf schriftlich oder mündlich Änderungsvorschläge erstatten. Der Auflageentwurf zum Flächenwidmungsplan und der Erläuterungsbericht liegen während der Amtsstunden im Gemeindeamt zur öffentlichen Einsicht auf und kann unter www.wolfurt.at eingesehen werden. Zur Erbringung dieser Änderungsvorschläge oder bei etwaigen Fragen wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiter des Bauamts (Tel. 05574 / 6840-44). Zusätzlich werden Planersprechtage mit dem fachlich betrauten Raumplanungsbüro stadtland und einem Vertreter der Gemeinde im Rathaus eingerichtet: Donnerstag 11.9.2008, von 08:00 bis 12:00 Uhr Dienstag 16.9.2008, von 16:00 bis 20:00 Uhr Montag 22.9.2008, von 13:30 bis 17:30 Uhr Für die Planersprechtage ist eine Terminvereinbarung unter der Telefon Nr. 05574 / 6840-44 bei Frau Bettina Hopfner notwendig. Stellungnahmen, die in den Planersprechtagen deponiert werden, werden ebenfalls als Stellungnahmen der Auflage gewertet. Bürgermeister Erwin Mohr 8 Aus dem Rathaus FlächenwidmungsplanÜberarbeitung aufgelegt Gemäß Vorarlberger Raumplanungsgesetz sind die Städte und Gemeinden angehalten, den Flächenwidmungsplan in bestimmten Abständen zu überprüfen und erforderliche Anpassungen vorzunehmen. Räumliches Entwicklungskonzept Vor der Überarbeitung des Flächenwidmungsplanes wurde für Wolfurt ein räumliches Entwicklungskonzept erstellt und von der Gemeindevertretung einstimmig verabschiedet. In diesem Entwicklungskonzept wurde festgestellt, dass Wolfurt rund 8.300 Einwohner aufweist, dem gegenüber aber gewidmetes Bauland für rund 16.000 Einwohner laut Flächenwidmungsplan ausgewiesen hat. Dieses gewidmete Bauland reicht bei derzeitiger Bevölkerungsentwicklung von 0,8 % pro Jahr für das ganze Jahrhundert aus. Nach den Empfehlungen der Raumplaner wären BaulandRückwidmungen erforderlich gewesen, dies hätte jedoch zu möglichen Entschädigungszahlungen geführt, es wurde deshalb davon Abstand genommen. In Einzelfällen, wo Grundstücke innerhalb der roten Gefahrenzonen lagen, mussten wegen generellem Bauverbot Rückwidmungen erfolgen. Aufgrund der vorgeschilderten Fakten wurden auch keine Neuwidmungen vorgenommen, die bestehenden Siedlungsränder sollen unter allen Umständen gehalten werden. Manche Wünsche auf Baulandwidmung konnten deshalb leider nicht erfüllt werden. Um einer drohenden „Verhüttelung“ des Wolfurter Riedes entgegenzuwirken und diese Flächen in Zukunft der Landwirtschaft zu sichern, wurde der Bereich westlich der L 190 und südlich der Schwarzach in Freihaltegebiet gewidmet. Weiteres Verfahren Wie aus der Kundmachung ersichtlich, hat die Gemeindevertretung den Entwurf des Flächenwidmungsplanes zur Auflage beschlossen. Innerhalb der Auflagefrist kann jeder in den Plan Einsicht nehmen und eine Stellungnahme mündlich oder schriftlich abgeben. Es wird Planersprechtage geben, bei denen allgemeine oder spezifische Fragen mit den Planern direkt diskutiert werden können. Nach Ende der Auflagefrist müssen alle Stellungnahmen gesammelt und der Gemeindevertretung zur Kenntnis gebracht werden. Danach ist beabsichtigt, den Flächenwidmungsplan mit eventuell noch erforderlichen Abänderungen in der Gemeindevertretungssitzung am 19. November 2008 zu beschließen. Daraufhin muss der Plan der Vorarlberger Landesregierung vorgelegt werden, erst nach Genehmigung durch die Landesregierung tritt der neue Flächenwidmungsplan in Kraft. Der Entwurf des Flächenwidmungsplanes ist auch auf der Gemeindehomepage www.wolfurt.at einsehbar! Aus dem Rathaus 9 25 Jahre Wasserwerk Wolfurt Wasserkrüge Wolfurter Wasser Die Untersuchungen und Befunde des Umweltinstitutes beweisen und bestätigen immer wieder, dass Wolfurter Trinkwasser von bester Qualität ist und ruhigen Gewissens empfohlen werden kann. Auch in der Gemeinde, im Rathaus, bei Sitzungen der Gemeindevertretung und Ausschüssen, ist das Erfrischungsgetränk „Wolfurter Wasser“ schon längst zur fixen Einrichtung geworden. Um das Wolfurter Wasser zukünftig seiner Qualität uns seinem Stellenwert entsprechend präsentieren zu können, haben wir uns in der Gemeinde entschlossen, dafür edle Gefäße anzuschaffen. So wie diese Wasserkrüge in Zukunft in der Gemeinde, im Rathaus, in allen gemeindenahen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten, Seniorenheim, etc. verwendet werden, hoffen wir, dass auch viele Wolfurterinnen und Wolfurter es uns gleich tun werden - nämlich als Erfrischungsgetränk „Wolfurter Wasser“ in diesem edlen Gefäß zu servieren. Die Wasserkrüge erhalten Sie zum Preis von € 10,-- /Krug im Rathaus Wolfurt bei Melanie Amhof und Lydia Bechter. Peter Grebenz, Gemeinderat für Wasser, Kanal und offene Gerinne Ökologischer Vergleich Mineralwasser in Flasche (über Geschäft) Zur Herstellung einer Plastikflasche sind 162 g Öl notwendig + 7 Liter Trinkwasser zur Herstellung + Transportkosten vom Abfüller bis zum Regal im Geschäft + Logistik- und Lagerkosten &gt; keine Transportkosten + Verkehrsbelastung und Straßenabnützung durch Transport + Entsorgung Plastikflasche + Abholung Plastikmüll Verkehrsbelastung und Straßennützung &gt; keine Umweltbelastung &gt; keine Abfallprobleme &gt; Lieferung frei Haus Wolfurter Trinkwasser Keine Aufbereitung notwendig &gt; höchste Reinheit (Untersuchungen UI) &gt; keine Abfüllung &gt; keine Flaschenerzeugung zum Preis von ca. € 0,45/Flasche zum Preis von € 0,45/m2 = 1000 Liter Trinkwasser oder € 0,00045 pro Liter Wolfurter Trinkwasser Gemeindepanorama 11 Spatenstich neues Feuerwehrhaus Wolfurt Neueste Technik - energieeffizient - ökologisch - barrierefrei - zukunftsorientiert und nachhaltig vorne: Franz Wetzel, Bauunternehmen Gobber, hinten v.l.n.r.: DI Günther Hammerer, DI (FH) Sacha Vaucher, DI Dietmar Lenz, Ferde Hammerer, Ing. Jürgen Hiebeler, DI Matthias Hein, Baumeister Thomas Marte v.l.n.r.: Ferde Hammerer, Bgm. Erwin Mohr ach ca. 40 Jahren ist das bisherige Feuerwehrhaus im Campus der Hauptschule in die Jahre gekommen. „Zu klein, nicht mehr den neuen technischen Anforderungen entsprechend und am falschen Standort“ waren die Überlegungen, die die Wolfurter Gemeindeverantwortlichen zum einstimmigen Beschluss kommen ließen, ein neues Feuerwehrhaus zu bauen, das wieder für die nächsten Jahrzehnte ausreicht. Der neue Standort an der Weberstraße entspricht der örtlichen Einsatz- und Gefahrenentwicklung, die sich durch die zunehmende Bebauung des Gewerbegebietes an der Hohen Brücke und des Güterbahnhofes stark in dieses Gebiet verlagert hat. Dieser Standort hat eine gute Verkehrsanbindung ins Gewerbegebiet wie auch in alle Richtungen des Ortsgebietes. Im neuen Feuerwehrhaus erhält auch die Rot-Kreuz-Ortsstelle Wolfurt neue Räumlichkeiten. N Energietechnik Mit der kompakten Anordnung gleichartiger Temperaturzonen mit entsprechender Wärmedämmung erreichen wir als erstes Feuerwehrhaus Vorarlbergs annähernd Passivhausstandard. Der benötigte Wärme- und Warmwasserbedarf wird durch eine 50 m2 thermische Solaranlage sowie durch eine Wasser-Wärmepumpe erzeugt. Der benötigte Strom für die Wärmepumpe soll durch eine Fotovoltaikanlage, die auf der Volksschule Mähdle installiert wird, kompensiert werden. Ein Notstromaggregat zur sicheren Versorgung der Technik bei einem Stromausfall wird stationär im Gebäude vorhanden sein. Räumliche Ausstattung 7 Garagenplätze mit einer modern eingerichteten Waschhalle, Kommandozentrale, Nachrichtenraum und Bereitschaftsraum, Umkleideraum mit den entsprechenden Waschräumen, Kantine, Schulungssaal, Raum für die Jugendfeuerwehr und Büroräume, Atemschutzwerkstätte, Aufrüst- und Lagerräume, Technikräume, Schlauchturm mit Übungsmöglichkeit, Aufenthaltsraum, Büro und Lagerraum der Rot-Kreuz-Ortsstelle Wolfurt. 12 Gemeindepanorama v.l.n.r.: Ferde Hammerer, DI (FH) Sacha Vaucher, DI Matthias Hein, Baumeister Thomas Marte, Bgm. Erwin Mohr, Andreas Honeder, Gerhard Pehr, Johann Böhler, LFI Ulrich Welte, Andreas Böhler. Umweltvorgaben Durch einen ökologischen Vorgabekatalog werden umweltfreundliche und nachhaltige Baustoffe bei der Umsetzung vorgeschrieben. Die Kontrolle erfolgt durch Einbindung des Umweltverbandes und des Energieinstituts. Aus dem Protokoll der Wettbewerbs-Jury „Die Situierung des stringent kubisch formulierten Baukörpers parallel zur nördlichen Grundgrenze bewirkt ein deutliches Abdrehen von der Flucht der Weberstraße. Diese Geste setzt am Ortseingang und Siedlungsrand einen interessanten städtebaulichen Akzent, der durch den schlanken Schlauchturm noch markant unterstrichen wird. Weiters werden durch diese Positionierung die Außenflächen sinnvoll und nutzungsfreundlich zoniert. Das Projekt überzeugt durch eine räumlich präzise und funktionell überzeugende Grundrissorganisation. Die interessanten innenräumlichen Sichtbeziehungen stellen eine weitere überzeugende Qualität dar.“ Über eine Kamera auf dem Illwerke-Mast können die Bauarbeiten laufend im Internet unter: www.feuerwehr.wolfur.at beobachtet werden. Errichter des neuen Hauses ist die Gemeindeimmobilien GmbH &amp; KEG Wolfurt. Geschäftsführer Ferde Hammerer Kosten inkl. Ausstattung Ca. 3,5 Mio. EUR (ohne MwSt) Terminplan Baubeginn: 24. Juni 2008 Rohbaufertigstellung: Dezember 2008 Gesamtfertigstellung: Juni 2009 Architektur Architekten Matthias Hein + Juri Troy, Bregenz - Wien (Mitarbeiter: Sacha Vaucher) Sieger des geladenen Architektenwettbewerbes 2007 Gemeindepanorama 13 Volksschule Mähdle vom ALTBAU zur WOHLFÜHLSCHULE Im kommenden Jahr erfolgt die Generalsanierung und Erweiterung der Volksschule Mähdle. Ca. 3,5 Mio. Euro investiert die Gemeinde inkl. Förderungen des Landes Vorarlberg und einer Sonderförderung des Bundes (für thermische Solaranlage, Wärmepumpe und energieeffiziente Sanierung). Gleichzeitig wird auch die Schulwartwohnung aufgestockt, um das Gemeindearchiv unterzubringen. In einer Projektgruppe der Gemeindevertretung, unter Mitwirkung der Lehrerschaft, wurden die Planungsgrundlagen definiert und vorbereitet. Das schulbehördliche Verfahren, sowie das Bauverfahren sind bereits durchgeführt, die Detailplanungen laufen auf Hochtouren und die Ausschreibungen sind in Vorbereitung, sodass pünktlich in den Energieferien 2009 mit dem Umbau begonnen werden kann. Die Arbeiten sollten bis Oktober 2009 bewältigt sein. Durch das Schließen des freien Durchganges zwischen Schule und Turnhalle und die Verbreiterung des Schulgebäudes um 4 Meter wird zusätzlich nutzbare Fläche gewonnen. Jeder Klasse kann nun ein eigener Gruppenraum zugeordnet werden. Darüber hinaus werden in Zukunft die derzeit als Garderobe genutzten Gangflächen als „Lernatelier“ zur Verfügung stehen, da eine Zentralgarderobe für alle Schüler vorgesehen ist. Ebenfalls neu ist die Zugangssituation über einen abgesenkten Schulhof auf dem Niveau des derzeitigen Untergeschosses. Damit entsteht ein geschützter, großzügiger Vorplatz, der über eine behindertengerechte Rampe mit dem Sport- und Spielgelände verbunden ist. Architekt Gerhard Zweier zur Erweiterung und Sanierung der Schule: Nach 35 Jahren Schulbetrieb soll die Volksschule Mähdle saniert werden, um sie wieder in einen Zustand zu bringen, der den heutigen Anforderungen an ein modernes Schulgebäude entspricht. Die Planung sieht eine umfassende thermische Sanierung der gesamten Gebäudehülle auf Passivhausstandard vor, alle Klassen werden mit dezentralen Lüftungsgeräten ausgestattet. Eine Grundwasserwärmepumpe und eine thermische Solaranlage ergänzen das nachhaltige Energiekonzept. Der benötigte Strombedarf für den Betrieb der haustechnischen Anlagen wird über eine Photovoltaikanlage am Dach erzeugt, sodass sich in der Jahresbilanz ein „Nullenergiegebäude“ ergibt. 14 Gemeindepanorama Mit diesem neuen räumlichen Konzept entsteht ein vielseitig nutzbares Gebäude, das offen ist für neue Unterrichtskonzepte. Bei der Materialwahl wird auf natürliche Baustoffe gesetzt: Mit Holzschindelverkleidungen an der Fassade, Holzfenster- und Türen, Linoleumböden und Akustikdecken aus Holzwolleplatten, sowie Birkensperrholzmöbeln soll das von der Gemeinde Wolfurt vorgegebene Ziel einer „Wohlfühlschule“ erreicht werden. zugsmöglichkeiten, gute Akustik und Schallschutz, Spielgeräte auf dem Schulhof insgesamt auf ein „Erfahrungsfeld der Sinne“. Auch die Außengestaltung der Schule und des gesamten Schulhofes soll unsere pädagogische Grundhaltung spiegeln. Nicht nur das Gebäude wird adaptiert. Unsere pädagogischen Konzepte des Werkstattunterrichts und der Lernebene finden in den neuen Räumlichkeiten die besten Voraussetzungen zur Umsetzung. Wir freuen uns auf die neuen Lernebenen, auf die Neugestaltung der Klassen und die vielen Möglichkeiten, den Kindern eine gut vorbereitete Lernumgebung bieten zu können. Gemeinderätin Angelika Moosbrugger zur Schule als Lern- und Lebensort für Kinder: Die Aufgabe der Gemeinde ist es, den Ort und den Raum zu bereiten, in dem Schule stattfinden kann. Wir stellen den Rahmen zur Verfügung, in dem Kinder und Lehrer miteinander arbeiten und gemeinsam fürs Leben lernen können. Eine kostenintensive und wichtige Aufgabe, die wir sehr ernst nehmen und die auf unterschiedliche Art verwirklicht werden kann, wie wir an unseren verschiedenen Schulen in Wolfurt sehen können. Zurzeit steht die Sanierung der VS Mähdle an, und wir sind dabei auf einem spannenden Weg. Einerseits soll die „neue“ Schule vom Gebäude her neue Maßstäbe setzen. Als e5Gemeinde ist es uns wichtig, Energiebewusstsein und Nachhaltigkeit zu unterstützen, und dies auch selber, wo es möglich ist, in die Praxis umzusetzen. Aber auch bei der Innengestaltung möchten wir Neues verwirklichen. Arbeitsateliers statt der platzintensiven, wenig genutzten Gänge, bewegliche Regale für die Lernmaterialien, die je nach Unterrichtsform frei zugänglich sein sollen, Klassen mit Gruppenräumen für differenzierten Unterricht, eine Zentralgarderobe. Gemeinsam mit den Lehrern und den Architekten entwickeln wir ein System, in dem Funktionalität, verschiedene Arbeitsmöglichkeiten und der Wohlfühlfaktor ihren Platz haben. Vor 35 Jahren, als die VS Mähdle neu gebaut - bunt und modern - eröffnet wurde, war sie sicher ein Vorzeigemodell für die damalige Zeit. Heute, saniert, im Raumprogramm optimiert und an die neuen Anforderungen an eine Schule angepasst, soll sie wieder der besondere Ort sein, der Schule eben ist: ein Platz, an dem unsere Kinder für ihre und unsere Zukunft vorbereitet werden, indem sie Grundlagenwissen, eine positive Arbeitshaltung, Kreativität, verschiedene Lernmöglichkeiten entwickeln können. Wir glauben, als Gemeinde dafür gute Rahmenbedingungen zur Verfügung zu stellen, und wir wünschen uns, dass dieser Ort mit viel Leben und Buntheit gefüllt wird. Volksschul-Direktorin Silvia Benzer zu den Zielen der Schule: Wir Lehrer und Lehrerinnen freuen uns über das wertvolle Angebot der Mitgestaltung an der Sanierung und am Umbau der VS Mähdle. Mit großem Engagement und in unzähligen Konferenzen wurden Konzepte entworfen, Ideen entwickelt und wir ließen uns auf einen spannenden Planungsprozess ein. Unsere „neue“ Schule soll Lernort und Lebensraum sein und Atmosphäre ausstrahlen - darin waren wir uns von Anfang an einig. Darüber hinaus ging es aber auch um die individuellen Wünsche von Schülern und Lehrern. Am Anfang standen die Fragen: Welche Arbeitsplätze brauchen die Kinder? Welche Arbeitsplätze brauchen die Lehrer? Wie können wir den Raumbedarf an unser pädagogisches Konzept anpassen? Welche Möglichkeiten muss die Schule Mähdle in Zukunft bieten können? Bei der Mitgestaltung legten wir großen Wert auf Flexibilität und Multifunktionalität der Räume, Gliederung der Klassenzimmer und Gänge, auf Rück- Gemeindepanorama 15 Vis!on Rheintal Rheintalgemeinden vertiefen Kooperationen bei regionalen Betriebsgebieten Eine stärkere Zusammenarbeit der Rheintalgemeinden bei regionalen Betriebsgebieten und der Kinderbetreuung ist wünschenswert. Darüber herrschte auf der 7. Rheintalkonferenz breiter Konsens. Die 42 Anwesenden, BürgermeisterInnen und Mitglieder der Vorarlberger Landesregierung und des Landtags, vereinbarten die weitere Vorgehensweise zu beiden Themen. Das Thema regionale Betriebsgebiete stellt sowohl für das Land Vorarlberg als auch für die Gemeinden eine große Herausforderung dar. &quot;Wir sind im Rheintal in der Situation, dass es einen großen Bedarf der Unternehmen an Betriebsflächen gibt. Die Zahlen zeigen, wie wichtig dieses Thema für den Wirtschaftsstandort Vorarlberg ist&quot;, betont Wirtschaftslandesrat Manfred Rein. Von knapp 1000 Hektar an Betriebsgebieten waren 2006 nur mehr 35 Prozent ungenutzt, um sieben Prozentpunkte weniger als fünf Jahre zuvor. &quot;Wir haben Handlungsbedarf, um auch mittel- und langfristig genügend Raum für die Vorarlberger Betriebe bieten zu können&quot;, bekräftigt Rein. Kooperationen immer wichtiger Verstärktes Augenmerk wollen die Gemeinden künftig auch der Standortentwicklung widmen. Damit sich Betriebsgebiete optimal entwickeln, sollen Planung und Umsetzung vermehrt gemeindeübergreifend erarbeitet werden, beschlossen die Politiker der Rheintalkonferenz. Sie einigten sich auch darauf, die Notwendigkeit von zusätzlichen Ausgleichsmaßnahmen in Zukunft schon bei der Planung neuer Gebiete zu prüfen. &quot;Schon die bestehenden Mechanismen sorgen für einen erheblichen Ausgleich zwischen den Gemeinden. Werden neue Betriebsgebiete geplant, ist es aber absolut sinnvoll, dass die Gemeinden über den Ausgleich von Nutzen und Belastungen diskutieren&quot;, betont Landesrat Manfred Rein. Konkrete Maßnahmen beschlossen Die 42 anwesenden BürgermeisterInnen und Mitglieder der Landesregierung und des Landtags einigten sich bei der Rheintalkonferenz auf ein Gesamtpaket zum Thema regionale Betriebsgebiete. Zu den geplanten Maßnahmen zählt die Vergabe einer Studie. Sie soll den künftigen Bedarf an regionalen Betriebsgebieten im Rheintal abschätzen. Vergeben wird die Untersuchung gemeinsam von der Raumplanungsabteilung des Landes und Vis!on Rheintal. Gleichzeitig werden mögliche Standorte für neue Betriebsgebiete ermittelt. Optimale Standorte zeichnen sich durch eine gute Verkehrsanbindung an Bahn und hochrangiges Straßennetz sowie durch Expansionsmöglichkeiten aus. Zugleich nehmen sie Rücksicht auf andere Nutzungen, wie Wohnnachbarschaften, ökologisch wertvolle Flächen und die Landwirtschaft. Das Institut für Rechtswissenschaften der TU Wien hat für Vis!on Rheintal bereits erhoben, welche Maßnahmen andere Bundesländer setzen, um die Verfügbarkeit von Bauflächen für Betriebsgebiete zu gewährleisten. &quot;Diese Ergebnisse werden nun detailliert auf ihre Anwendbarkeit für Vorarlberg geprüft&quot;, kündigt Vis!onRheintal-Projektleiter Martin Assmann an. 16 Gemeindepanorama Sonderpreis: Familienfreundliches Wolfurt Vom Amt der Vorarlberger Landesregierung wurde in diesem Jahr zum zweiten Mal der Vorarlberger Preis für Familiengerechte Gemeinden ausgeschrieben und Wolfurt hat sich an diesem Wettbewerb beteiligt. Bereits 1996 hat sich Wolfurt mit 15 anderen Städten und Gemeinden am damaligen Pilotprojekt beteiligt und seit dieser Zeit zahlreiche Aktivitäten in den Bereichen Kinderfreundlichkeit, Familienunterstützung, Bürgerbeteiligung, Tarifgestaltung usw. gesetzt. Inzwischen sind 66 Gemeinden mit Projekten dabei und unsere Gemeinde wurde für die vielfältigen Angebote und Aktivitäten für einen Sonderpreis vorgeschlagen. Diese Anerkennung freut uns natürlich sehr, wenngleich wir wissen, dass im Bereich Familienfreundlichkeit noch vieles getan werden kann und auch getan werden muss. Wir haben aber die Bestätigung, dass wir auf einem guten Weg sind. Elisabeth Fischer, Gemeinderätin für Soziales Gold! Diesmal ist es keine Person, die den Grund für einen gemeinsamen Ausstellungsbesuch darstellt, sondern ein Gegenstand, von dem jedes Wolfurter Volkschulkind schon gehört hat: Der Wolfurter Kelch. Durch die Jahrhunderte vermochte kein anderes Material die Menschen derart in seinen Bann zu ziehen wie das Edelmetall Gold. Den Reichen und Mächtigen diente es zu allen Zeiten, um Einfluss auszuüben, Kriege zu bestreiten, Friedensabkommen zu schließen und Verträge zu besiegeln. Sein bis heute beachtlicher materieller Wert und seine Strahlkraft verhalfen dem besonderen Material zu einer bis heute unveränderten Anziehungskraft. Die diesjährige Ausstellung des Vorarlberger Landesmuseums zeigt die unbekannte Vielfalt mittelalterlicher Schatzkunst zwischen Bodensee und Chur, wie sie so noch nie zu sehen war. Unser Beitrag zu dieser Ausstellung ist der „Wolfurter Kelch“, der nun als Leihgabe zwischen ca. 90 anderen herausragenden Objekten zu sehen ist. Wir laden die Wolfurter Bevölkerung herzlich ein, in einer speziell organisierten Führung diese besondere Ausstellung zu genießen. Es stehen mehrere Vermittlungspersonen zur Verfügung, für Kinder gibt es ein Zusatzprogramm. Sonntag, 14. September 2008, 10:00 Uhr (die Führung dauert ca. 1 Stunde) Treffpunkt: Vorarlberger Landesmuseum, Kornmarktplatz 1, Bregenz Eintritt: € 4,--, Schüler ab 6 Jahren € 1,50. Die Eintrittskarte gilt auch für den zweiten Teil der Ausstellung in der Johanniterkirche in Feldkirch. Führungskarte: € 2,50,-- pro Person (übernimmt die Gemeinde) Wir freuen uns auf rege Teilnahme! Angelika Moosbrugger, Gemeinderätin für Schule und Kultur Ambulante Dienste arbeiten hervorragend Das Schwesternteam unten v.l.n.r. Sr. Michaela Erath - Pflegedienstleiterin, Sr. Ulrike Böhler, Sr. Sabine Fetz oben v.l.n.r. Sr. Ursula Geiger-Hinteregger, Sr. Renate Gruber, Sr. Lucia Hinteregger, Sr. Andrea Schwarz Adriana Morscher Die Betreuung kranker und älterer Menschen in unserem Dorf und zum Teil auch in Nachbargemeinden ist neben der Führung des Seniorenheimes eine der wesentlichen Aufgaben unserer Sozialdienste-Gesellschaft. Geschäftsführer und Chef der knapp hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist Mag. Erich Gruber. Einige dieser Dienste sollen hier näher vorgestellt werden. Pfarrkrankenpflege Wolfurt Die Pfarrkrankenpflege Wolfurt unter ihrem Obmann Peter Heinzle ist eigentlich der Pfarre Wolfurt unterstellt, ihre Einsatzzentrale ist aber seit vielen Jahren im Sozialzentrum Wolfurt situiert. Derzeit sind sieben Krankenschwestern in Teilzeitbeschäftigung für die Pflege vorwiegend älterer Menschen tagtäglich im Einsatz. Im Falle von Urlaub und Krankheit dehnen sie ihr Beschäftigungsverhältnis aus und springen gegenseitig ein, manchmal auch in Nachbargemeinden. Die Bezahlung der Krankenschwestern erfolgt zu einem wesentlichen Teil aus Spenden der Pflegefamilien, aus sozialen Zuwendungen von Firmen, Jahrgängen und Privatpersonen sowie aus Mitteln des Sozialfonds. Die Hilfe können alle in Wolfurt wohnhaften Personen ohne Ansehung ihrer Konfession in Anspruch nehmen, eine Vereinsmitgliedschaft oder ein Mitgliedsbeitrag ist nicht erforderlich. Mobiler Hilfsdienst (MOHI) Diplom-Sozialarbeiterin Barbara MoserNatter ist zentrale Anlaufstelle für alle Hilfesuchenden, wenn es um Betreuung von älteren Menschen geht. Mit ihrem Team von derzeit 23 Mitarbeiterinnen unterstützen und betreuen sie rund 45 vorwiegend ältere Personen in deren häuslichem Umfeld. Die Einsatzstunden sind von rund 3.000 vor drei Jahren auf knapp 5.000 im heurigen Jahr angewachsen. 18 Gemeindepanorama MOHI-MitarbeiterInnen Tagesbetreuung Von Mitarbeiterinnen des MOHI wird auch die Tagesbetreuung im Sozialzentrum angeboten. Dieses Angebot ist vor allem für pflegende Angehörige gedacht, die entweder berufstätig sind oder manchmal einen freien Tag zur Entspannung oder für Besorgungen benötigen. Die Besucherstunden haben sich in den letzten drei Jahren von 1.500 auf 3.000 Stunden verdoppelt. Rollender Essensdienst Unsere Mitarbeiterin Adriana Morscher stellt täglich an rund 50 Personen in einem speziellen Warmhalte-Koffer das vom Seniorenheim schmackhaft zubereitete 3gängige Mittagessen zu. Angefahren werden Haushalte in Wolfurt und Kennelbach. Darüber hinaus beziehen auch einige Schwarzacher Senioren das Essen aus dem Seniorenheim Wolfurt, dieses wird von Franz Brichac täglich abgeholt und in Schwarzach zugestellt. Viele Menschen haben den verständlichen Wunsch, solange als möglich in ihrer gewohnten Umgebung zu bleiben, auch wenn sie die eine oder andere Hilfe benötigen. Wir unterstützen diesen Wunsch nach besten Kräften durch den stetigen Ausbau aller Dienste. Es freut mich, dass ich bei meinen Geburtstagsbesuchen älterer Menschen immer wieder großes Lob über die Mitarbeiterinnen der Pfarrkrankenpflege, der Mobilen Hilfsdienste und des Rollenden Essensdienstes höre und möchte ihnen an dieser Stelle einmal einen herzlichen Dank aussprechen. Bürgermeister Erwin Mohr Nähere Informationen finden Sie unter: www.sozialdienste-wolfurt.at oder unter Telefon: 0664/8408744. Gemeindepanorama 19 Grillfest der Läbbe im Seniorenheim Am 12. Juli fand das traditionelle Grillfest der Läbbe im Seniorenheim statt. Nachdem das Wetter miserabel war, entschieden wir uns in Absprache mit den Cheforganisatoren der Läbbe, das Fest im Saal und die Ausschank im Freien (unter Dach) zu veranstalten. Nach der Begrüßung durch Gerhard Pehr fand unser Bürgermeister Erwin Mohr einige nette Worte, bei denen er unter anderem die Bewohnerinnen und Bewohner vom Seniorenwohnheim Kennelbach herzlich bei uns begrüßte. Wie immer kümmerten sich die Läbbe vorbildlich um die Bewirtung unserer Bewohnerinnen und Bewohner sowie der Gäste (Nachbarn und Ange- hörige), und unser Musiker Oskar traf wie gewohnt die passenden Töne und verleitete so manche/n Bewohner/in zum Mitsummen und Mitsingen. Unsere Bewohnerinnen und Bewohner haben das Fest wie immer sehr genossen, und unser Dank gilt den Läbbe, die wie jedes Jahr eine tolle Veranstaltung organisiert haben! Geschäftsführer Mag. Erich Gruber Freiwillige Pensionsversicherung für pflegende Angehörige 80 % der Pflegebedürftigen werden zu Hause gepflegt, vorwiegend von Töchtern, Schwiegertöchtern oder Partnern. Es gibt die Möglichkeit, als pflegender Angehöriger kostengünstig eine Pensionsversicherung zu erwerben. Als Basis der Berechnung wird ein Betrag von € 1.350,-- eingesetzt, damit fällt ein Dienstgeberbeitrag von € 169,40 und ein Dienstnehmerbeitrag von € 138,40 an, also ist für eine Pensionsversicherung ein Betrag von € 307,80 pro Monat zu bezahlen. Voraussetzung ist die Anmeldung bei der zuständigen Pensionsversicherungsanstalt bzw. der PV der Angestellten. Weitere Informationen finden Sie in der Broschüre &quot;Finanzielle Entlastungs- und Unterstützungsangebote zur Pflege daheim&quot; - die Broschüre liegt im Rathaus auf. Frauensprecherin Maria Claeßens Ab Pflegestufe 3: Der Bund übernimmt den Dienstgeberbeitrag, der Angehörige trägt den Dienstnehmeranteil von € 138,40 pro Monat. Ab Pflegestufe 4: Der Bund trägt zusätzlich 50 % des Dienstnehmeranteils, der Angehörige bezahlt € 69,20 pro Monat für die Pensionsversicherung. Bei Pflegestufe 5, 6 und 7 Der Bund übernimmt den Dienstgeber- und Dienstnehmeranteil und somit kann der pflegende Angehörige Pensionsversicherungszeiten ohne Kosten erwerben. 20 Gemeindepanorama
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Wolfurt_2009_01_Frü... Wolfurt 21.03.2009 19.11.2012, 18:12 wolfurt FRÜHLING 09 Blick ins Gemeindegeschehen Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Das neue Jahr ist bereits wieder drei Monate alt und die Gemeindevertretung hat wichtige Beschlüsse gefasst. Das Jahresprogramm wurde erstellt, das dazugehörende Budget 2009 wurde beschlossen. Details darüber finden Sie auf den nächsten Seiten. Flächenwidmungsplan wurde überarbeitet Der aus dem Jahr 1976 stammende Flächenwidmungsplan entsprach in vielen Details nicht mehr dem heute aktuellen Stand. So mussten unter anderem verschiedene Straßen, Bäche, Waldflächen oder Hochwasser-Schutzzonen aufgrund von inzwischen vorliegenden Plänen angepasst werden. In Rickenbach, im Strohdorf und im Dorfzentrum wurden drei Kerngebiete ausgewiesen, in denen zukünftig Ortsteilzentren entwickelt werden sollen. Von den insgesamt 63 eingelangten Stellungnahmen während der Auflagefrist des Planes konnte der größte Teil positiv bzw. zumindest teilweise positiv erledigt werden. Lediglich jene Wünsche, die auf eine Ausweitung von Bauland über die Siedlungsränder hinaus zum Ziel hatten, mussten abgelehnt werden. Der neue Flächenwidmungsplan wurde einstimmig beschlossen und wird nun dem Amt der Vorarlberger Landesregierung zur Genehmigung vorgelegt. Kinderbetreuung wird erweitert Das Angebot der Ganztages-Kinderbetreuung wird deutlich ausgebaut. Entsprechend den Vorgaben einer Projektgruppe, die sich aus Kindergartenpädagoginnen, Elternvereinsvertretern, Gemeindemandataren und Fachleuten zusammensetzte, wird das Haus Wälderstraße 1a in den nächsten Monaten zu einer „Kindervilla“ umgebaut bzw. adaptiert. Ziel ist es, allen berufstätigen Eltern eine Ganztagsbetreuung während des ganzen Jahres für ihre Kinder anzubieten. Aufgenommen werden Kinder von 1,5 bis 6 Jahren (Vorschulalter). Der derzeitige Ganztages-Kindergarten Fatt wird dann ab Herbst 2009 in dieses Objekt übersiedeln, die täglichen Öffnungszeiten werden dem Bedarf angepasst sein. Sternen-Hotel soll gebaut werden Mit zwei Gemeindevertretungsbeschlüssen, jeweils einstimmig, wurde die Absicht bekräftigt, das derzeitige sehr desolate Sternen-Objekt abzureißen und an dessen Stelle ein Hotel mit 70 Zimmern, ein Gastronomielokal mit einem kleinen Saal sowie die Bankfiliale der Bregenzer Sparkasse neu zu errichten. Zwei TiefgaragenGeschosse sind ebenfalls Teil des Projektes. In den letzten Wochen fanden intensive Finanzierungsgespräche statt, ein privater Betreiber würde das Hotel mit einem Parkgeschoss, die Gemeinde das Gastlokal mit einem weiteren Parkgeschoss errichten, die Bregenzer Sparkasse ihre neue Filiale. Die gesamten Verhandlungen werden federführend von der Gemeinde-Immobilien GmbH bzw. deren Geschäftsführer Ferde Hammerer geführt. Wenn alle Gespräche erfolgreich verlaufen, könnte im Herbst mit dem Bau begonnen werden. 2 Aus dem Rathaus VOGEWOSI-Wohnanlage Dornbirner Straße “Kindervilla” Wälderstraße 1a Anmietung von Vereinsräumen Im ehemaligen Gardinen-Geiger Areal, Fattweg, wurden Räumlichkeiten für Vereinsaktivitäten durch die Gemeinde angemietet und verschiedenen Jugendgruppen für Vereinsaktivitäten zur Verfügung gestellt. Den einen Teil der Flächen benützen die Rovermen, die durch verschiedene Kulturveranstaltungen bekannt sind. Den zweiten Teil der Räumlichkeiten verwenden junge Musik-Bands zum Proben und Vorbereiten für Auftritte. Im Gardinen-Böhler Objekt, Dornbirner Straße, wurden rund 1.000 m² Fläche angemietet. Hier sollen voraussichtlich drei Gymnastikräume bzw. Bewegungsstudios eingerichtet werden. Diese Räumlichkeiten sind für jene Vereinsaktivitäten gedacht, die derzeit in verschiedenen Turnhallen stattfinden, die aber nicht unbedingt die Flächen einer Turnhalle benötigen. Durch diese Maßnahme sollen in Zukunft die Hallen wieder vermehrt jenen Vereinen zur Verfügung stehen, die auf solche Flächen angewiesen sind und derzeit verschiedene Aktivitäten gar nicht ausüben oder anbieten können. Die Anmietung ist eine wesentlich günstigere Variante als z.B. der Neubau solcher Räumlichkeiten. Achrain-Tunnel eröffnet Ende Jänner dieses Jahres wurde der neue Achrain-Tunnel eröffnet, der den Bregenzerwald-Verkehr direkt zur Autobahnauffahrt Dornbirn Nord leitet. Von diesem Neubau erwarten sich vor allem Haselstauden und Schwarzach eine drastische Verkehrsreduktion, auch in Wolfurt sollte der Durchzugsverkehr entsprechend der Prognosen des Landes etwas abnehmen. Ob dies tatsächlich der Fall sein wird, wird durch genaue Verkehrszählungen erfasst. Die Zählungen an zahlreichen Zählstellen erfolgten einerseits vor der Eröffnung des Tunnels und andererseits in den nächsten Monaten. Dabei wird sich herausstellen, ob die Erwartungen auch erfüllt werden. Grundankauf Dorfzentrum Einstimmig beschloss die Gemeindevertretung den Ankauf einer bebauten Liegenschaft im Dorfzentrum (derzeit Stiegenbau Peter) von Familie Zeller aus Hohenems. Das Ausmaß der Fläche beträgt rund 1.000 m², sie liegt im Baukerngebiet. Mittelfristiges Ziel ist die Errichtung eines Geschäfts- und Wohnobjektes. Deshalb finden auch mit umliegenden Grundeigentümern Gespräche statt. Busangebot ausgebaut neuer Fahrplan Wie bereits früher berichtet, wurde das Angebot Landbus-Unterland auf mehreren Strecken deutlich ausgebaut bzw. der Takt zwischen Bregenz - Wolfurt Dornbirn tagsüber auf 15 Minuten verkürzt. Damit Sie immer wissen, wann in unserer Region der nächste Bus verfügbar ist, liegt in diesem Heft ein MiniTaschenfahrplan für Ihre Jackentasche bei. Deshalb mein Aufruf: Schonen Sie Ihr Auto und fahren Sie mit Chauffeur! Lärmkataster entlang der Autobahn Nach jahrelangem Drängen durch die Gemeinden Wolfurt und Lauterach hat die ASFINAG nun endlich einen Lärmkataster für die Wohnobjekte entlang der Rheintalautobahn A 14 erstellen lassen. Daraus ist die Lärmbelastung für die einzelnen Objekte ersichtlich. Am Mittwoch, 15. April 2009 findet um 18:00 Uhr im Hofsteigsaal Lauterach die öffentliche Präsentation mit Diskussion statt. Dabei wird vor allem diskutiert, welche Maßnahmen zum Schutz der Anrainer ergriffen werden. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Bauvorbereitung VOGEWOSI Dornbirner Straße Derzeit laufen die Bauvorbereitungen für die zweite Bauetappe der VOGEWOSIWohnanlage Dornbirner Straße auf Hochtouren. Der Bedarf an erschwinglichen Mietwohnungen in Wolfurt ist nach wie vor hoch. Es werden 20 zusätzliche Wohnungen entstehen, Baubeginn wird im heurigen Frühsommer sein, die Fertigstellung ist für Herbst 2010 geplant. &gt; Fortsetzung Aus dem Rathaus 3 Vorzeitiger Bürgermeisterwechsel im Mai Ursprünglich hatte ich die Absicht, die volle Funktionsperiode bis zu den Neuwahlen im April 2010 im Amt zu bleiben. Allerdings bin ich zur Erkenntnis gelangt, dass es für unsere Gemeinde und für die kontinuierliche Amtsübergabe von Vorteil ist, wenn ein Bürgermeisterwechsel bereits rund ein Jahr vor der Wahl stattfindet. Ich habe mir diese Entscheidung nicht leicht gemacht, ich bin aber der Auffassung, dass unserer Gemeinde ein Generationswechsel in der Führung neue Impulse geben kann. Ich kann guten Gewissens die Geschicke in jüngere Hände legen, vor allem weil ich mit unserem Vizebürgermeister Christian Natter einen wirklich guten und sehr engagierten Nachfolger vorschlagen darf, der sich in Abstimmung mit seiner Familie bereiterklärt hat, dieses nicht immer ganz leichte Amt zu übernehmen. Es gibt im Land zahlreiche Gemeinden, die kaum einen Nachfolger finden. Am 20. Mai 2009 gibt es eine Gemeindevertretungssitzung, in der die Nachfolge vollzogen werden soll. Durch den vorgesehenen Wechsel von Christian Natter ist auch die Funktion des Vizebürgermeisters neu zu besetzen. Hier gibt es einen einstimmigen Vorschlag der ÖVP-Fraktion auf Gemeinderätin Angelika Moosbrugger. Sie hat in den letzten vier Jahren in den Ressorts Schule und Kultur erfolgreich gearbeitet und würde diese neue Funktion sicher gut ausfüllen. Die Bevölkerung ist herzlich zur öffentlichen Sondersitzung der Gemeindevertretung eingeladen. www.wolfurt.at www.gem24.at Danke für schöne und interessante Jahre 24 Jahre durfte ich hauptverantwortlich die Geschicke unserer Gemeinde leiten und gemeinsam mit einem hervorragenden Mitarbeiterstab, mit verantwortungsbewussten und sehr engagierten Gemeinderäten und Gemeindemandataren in einem guten politischen Klima unzählige Entscheidungen treffen und Weichen für unseren Ort stellen. Fünfmal erhielt ich von Ihnen, geschätzte Mitbürgerinnen und Mitbürger, großen Zuspruch bei den Wahlen, dies war die stärkste Motivation für mich, immer wieder mein Bestes zu geben. Ich möchte mich am Ende meiner Zeit als Bürgermeister ganz herzlich bei Ihnen bedanken für das Vertrauen, das Sie immer wieder in mich gesetzt haben und für die Unterstützung in vielerlei Belangen, die ich immer wieder erleben durfte. Ein ebenso herzlicher Dank geht an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gemeindedienst, ich durfte hier ein wirklich tolles und motiviertes Team erleben. Der gleiche Dank geht auch an alle derzeitigen und ehemaligen Vizebürgermeister, Gemeinderäte und Gemeindevertreter. Mit ihren vielfältigen Ideen und Vorschlägen haben sie mich immer wieder auf Trab gehalten. Einen wichtigen Dank möchte ich hier am Schluss auch einmal öffentlich aussprechen: Den Dank an meine Familie und hier insbesondere an meine Gattin Albine. Sie hat mich in all den Jahren großartig unterstützt und in schwierigen Situationen, die es auch gegeben hat, ermuntert. Nochmals einen herzlichen Dank an Sie alle für 24 spannende, schöne, erfüllte Bürgermeister-Jahre! Mit etwas Wehmut im Herzen, Euer Bürgermeister Erwin Mohr 4 Aus dem Rathaus Dienstjubiläen bei Gemeinde Bgm. Erwin Mohr, Dr. Sylvester Schneider mit Gattin Frieda Beatrix Mersin, Bgm. Erwin Mohr Auch im vergangenen Jahr wurden anlässlich der traditionellen Abschlussfeier zwei langjährige und verdiente Bedienstete geehrt. Dr. Sylvester Schneider konnte unter Einrechnung seiner Vordienstzeit beim Bezirksgericht sein 25-jähriges Dienstjubiläum feiern. Er trat am 1. April 1986 in den Gemeindedienst ein und ist seitdem als Amtsleiter und Personalchef der oberste Bedienstete unserer Gemeinde. Insbesondere das positive Arbeitsklima im Rathaus und in zahlreichen Dienststellen ist seiner ruhigen und freundlichen Art zu verdanken. Sein außerordentlich breites Wissen über unsere Gemeinde machte ihn auch zur Anlaufstelle für zahllose Bürgeranfragen und Beratungen. Er ist auch über die Gemeindegrenzen hinaus Ratgeber in heiklen Fragen für Nachbargemeinden und übergeordnete Dienststellen. Im Kreise seiner Gemeindesekretäre-Kollegen gilt er als einer der Besten im Lande! Beatrix Mersin ist als ausgebildete Kindergärtnerin bereits seit 1979 tätig. Ihre früheren Dienstorte waren Doren, Schoppernau, Bildstein, Hohenems und wieder Bildstein, dann war sie einige Zeit in Karenz, bevor sie 1998 die Leitung des Kindergartens Mähdle in Wolfurt übernahm. 2007 erfolgte dann ein Wechsel in den Kindergarten Strohdorf. Beatrix Mersin bewältigte die während der letzten zweieinhalb Jahrzehnte gewaltigen Umbrüche im Kindergartenwesen bestens und war durch all die Jahre, die sie in unserer Gemeinde und für unsere Kinder tätig war, eine verlässliche und vorbildliche Mitarbeiterin. Wir möchten den beiden Jubilaren anlässlich ihres Dienstjubiläums herzlich gratulieren und auch den verdienten Dank für ihr vorbildliches Engagement in unserer Gemeinde zum Ausdruck bringen. Bürgermeister Erwin Mohr Aus dem Rathaus 5 Wer kennt Heiligen-Figur? Nachdem es zur abgebildeten Heiligen-Figur einige Unklarheiten gibt, möchten wir alle Personen aufrufen, sich zu melden, wenn Sie diese Figur schon einmal gesehen haben oder zuordnen können. Die Statue stellt die Heilige Maria dar und stammt aus dem Nachlass von Zilla Zoller. Früher soll diese Figur als „Wander-Madonna“ in vielen Wolfurter Häusern für Anbetungsstunden gestanden haben. Nach jeweils einigen Tagen musste man die Figur wieder ins Schwesternhaus (heute Spielzeugmuseum) zurückbringen. Die wesentliche Frage ist: Handelt es sich bei dieser Figur um die seinerzeitige Wander-Madonna oder nicht? Wer dazu Angaben machen kann oder Informationen hat, wird ersucht, dies im Gemeindeamt Wolfurt, Frau Victoria Thompson, Tel.: 6840-29, E-Mail: victoria.thompson@wolfurt.at, mitzuteilen. Sicherheitstipps zur Verhinderung von Haus- und Wohnungseinbrüchen Viele Menschen sorgen sich vor einer Urlaubsreise vor allem um die Sicherung ihrer Wohnung oder ihres Hauses. Kurz vor einer Reise lassen sich umfangreichere Sicherungsmaßnahmen im Wohnbereich kaum realisieren - so etwas verlangt Zeit und Planung. Man kann aber jedenfalls Zeichen längerer Abwesenheit vermeiden und die Hilfe von Freunden oder Nachbarn in Anspruch nehmen. Sicherheitstipps: &gt; Ungeleerte Briefkästen, ständig heruntergelassene Rollläden, zugezogene Vorhänge sind für ausspähende Einbrecher sichere Zeichen, dass hier niemand zu Hause ist. Lassen Sie Ihre Wohnung oder Ihr Haus durch Freunde, Verwandte, Bekannte oder Nachbarn bewohnt erscheinen und Ihren Briefkasten leeren sowie Rollläden, Vorhänge, Beleuchtung, Radio und Fernseher zu unregelmäßigen Zeiten betätigen. Einfache Maßnahmen, wie z.B. Zeitschaltuhren, können hier auch gute Dienste leisten. &gt; Einbrecher vertrauen auch darauf, dass sich niemand darum kümmert, was im Stiegenhaus oder in der Nachbarwohnung vor sich geht. Aufmerksame Nachbarschaft würde vielen Ganoven das Handwerk legen. &gt; Ziehen Sie Türen nicht nur ins Schloss, sondern schließen Sie diese immer zweifach ab. Verschließen Sie Fenster, Balkon- und Terrassentüren. Lassen Sie Fenster nicht gekippt - für Einbrecher sind gekippte Fenster wie offene Fenster. &gt; Verstecken Sie Ihren Wohnungs- oder Hausschlüssel nicht unter der Fußmatte. Hier schauen die Einbrecher zuerst nach. &gt; Schließen Sie Leitern, Gartenmöbel, Mistkübel und andere Gegenstände, die sich als Aufstiegshilfen eignen, weg oder sichern Sie diese z. B. mit einer Kette. &gt; Schalten Sie Außensteckdosen ab. &gt; Notieren Sie Gerätenummern in einem Eigentumsverzeichnis und fotografieren Sie die Gegenstände. Für weitere Informationen in Sachen Einbruchsschutz, aber auch zu anderen Themen, stehen die Präventionsbeamten der österreichischen Sicherheitsexekutive zur Verfügung. Die Umsetzung der Tipps im eigenen häuslichen Bereich trägt garantiert zu einem höheren Sicherheitsstandard in unserem Land bei. Kontakt mit einem Präventionsbeamten kann über jede Polizeidienststelle in Österreich aufgenommen werden. Ein Besuch der Präventionsseiten unter www.bmi.gv.at lohnt sich auf jeden Fall. Es werden dort neben Informationen über die verschiedenen Bereiche der Kriminalprävention auch wichtige Kontaktadressen angeboten. Sicherheitsdirektion Vorarlberg 6 Aus dem Rathaus Gemeindebudget 2009 Mit dem größten je beschlossenen Budget im Ausmaß von 23,48 Mio. Euro (Vorjahr 18,44 Mio.) geht die Gemeinde in das Jahr 2009. Dieses Investitionsbudget war nur dank der sparsamen Haushaltsgebarung in den Vorjahren und der Bildung von entsprechenden Rücklagen möglich, die jetzt teilweise aufgelöst werden. Gebühren und Abgaben Trotz äußerst knapper Kalkulationen ist es auch für heuer gelungen, die Steuern und Gebühren im Wesentlichen auf dem Vorjahresstand zu belassen. Bei den Kindergartengebühren wird es aufgrund aktueller Gespräche mit dem Bund möglicherweise noch zu einer Reduktion für 5-Jährige kommen. Die Musikschultarife werden erst in den nächsten Wochen neu kalkuliert, müssen aber sicher aufgrund der Gehaltssteigerungen bei den Lehrpersonen angehoben werden. Schuldenstand Trotz der angespannten Finanzaussichten werden wir rund 200.000,-- Euro Schuldentilgung vornehmen und mit 1,9 Mio. Euro niedrig verzinsten Darlehen die zweitniedrigste Pro-Kopf-Verschuldung im Lande aufweisen. Beiträge an das Land 1.626.000,-1.164.400,-900.000,-148.000,-110.800,-€ € € € € Sozialhilfe-Umlage (Steigerung 15,45 %!) Landesumlage (Steigerung 7,95 %) Spitalbeiträge für Wolfurter Bürger und Bürgerinnen Beitrag zum Landes-Pflegegeld (+ 20 %) Beitrag für Wohnbauförderung (+ 10 %) Die wesentlichsten Aufwendungen Einnahmen werden sinken Die österreichweite Steuerreform für Arbeitnehmer und Betriebe im Ausmaß von 3,2 Mrd. Euro bedeutet auch beträchtliche Mindereinnahmen für die Gemeinde. Da auch die Einnahmen aus der Mehrwertsteuer, aus den Kapitalertragssteuern und Unternehmenssteuern zurück gehen, muss mit einer deutlichen Reduktion der Einnahmen in diesem Jahr gerechnet werden. Die Botschaft lautet daher, sinnvoll zu sparen, wo dies ohne Qualitätseinbußen möglich ist. 6.550.000,-- € Beiträge an Gemeinde-Immobiliengesellschaft für: Feuerwehrhaus, Sanierung VS Mähdle, Beteiligung Sternen-Hotel, Adaptierung Kindervilla Grundstücks-Ankäufe (gleichzeitig 1,0 Mio. Grundstückverkauf) Fahrrad-Brücke A 14 (durch Förderungen Echtkosten 350.000,-- Euro) Kunstrasenplatz Flotzbach Neubau / Sanierung Kanalnetz Neubau / Sanierung Wassernetz Sanierung Straßen Umbaumaßnahmen L 3 Hofsteig-Ader Direkte Vereinsförderung Finanzreferent Bgm. Erwin Mohr 1.000.000,-- € 690.000,-- € 420.000,-390.000,-305.000,-220.000,-160.000,-316.500,-€ € € € € € Vorinformation zu Vermessungsarbeiten Auch dieses Jahr werden in unserem Gemeindegebiet im Zuge der jährlichen GIS-Nachführung wieder div. Neubauten, Zubauten und Veränderungen bei Gebäuden vermessen. Früher wurden diese Vermessungsarbeiten von den VKW durchgeführt. Auf Wunsch der Vorarlberger Landesregierung werden die Vermessungsarbeiten an Privatunternehmen mittels Ausschreibung vergeben. Voraussichtlich wird im Mai Juni mit den Arbeiten begonnen. Wir bitten die Bevölkerung um Unterstützung und Verständnis, da meistens auf Privatgrund Zutritt gewährt werden muss. Aus dem Rathaus 7 Kostenlose Beratung in Grundstücksund Immobilienangelegenheiten: Richard Richter, der gerichtlich beeidete Ortssachverständige für Immobilien, wird sein Wissen und seine Berufserfahrung den Bürgern und Bürgerinnen kostenlos zu folgenden Beratungsterminen zur Verfügung stellen: Wahltermine 2009 Für das heurige Jahr stehen bereits nachstehende Wahltermine fest: Europawahl: 7. Juni 2009 Landtagswahl: 20. September 2009 Nähere Informationen entnehmen Sie zum gegebenen Zeitpunkt dem Anschlag beim Rathaus oder der Homepage der Marktgemeinde Wolfurt unter www.wolfurt.at Bürgerservice-Leiter Stefan Fischer Rathaus Wolfurt 18:00 - 20:00 Uhr Mittwoch, 8. April 2009 Mittwoch, 27. Mai 2009 Veränderungen im Gewerberegister Eintragungen in das Gewerberegister Mag. Thomas Schelling, Hilfestellung zur Erreichung einer körperlichen bzw. energetischen Ausgewogenheit mittels der Methode von Dr. Bach, Schloßgasse 8; Anna Vladykova, Personenbetreuung, Kesselsiedlung 2; Johann Peter Meusburger, Gastgewerbe „Lorenzo B“, Kellhofstraße 3; Christine Ellinger, Versicherungsvermittlung in der Form Versicherungsagent, KonradDoppelmayr-Straße 17; Paradigma Österreich Energietechnik GmbH &amp; Co. KG, Handelsgewerbe und Handelsagenten, Heizungstechnik, Holzriedstraße 33; Jacqueline Hörburger, Handelsgewerbe und Handelsagenten, Frühlingstraße 10a; Dagmar Hörburger, Handelsgewerbe und Handelsagenten, Sonnenstraße 18; Sandra Margarethe Lang, Handelsgewerbe und Handelsagenten, Lerchenstraße 11; Silvia Kadisch, Handelsgewerbe und Handelsagenten, Lerchenstraße 4; DCC Doppelmayr Cable Car GmbH &amp; Co, Unternehmensberatung einschließlich der Unternehmensorganisation, Holzriedstraße 29; Yakup Gürdap, Handelsgewerbe und Handelsagenten, Albert-Loacker-Straße 13; Gerhard Presser, Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik, Achstraße 46; FAIR PLAY Messestand- und Raumdesign GmbH, Handelsgewerbe und Handelsagenten, Werbearchitekt, KonradDoppelmayr-Straße 17; Helena Edelmanova, Personenbetreuung, Brühlstraße 13; Sandra Bertsch, Betrieb eines Reitstalls, Inselstraße 11; Ningbo CMC Handelsgesellschaft mbH, Handelsgewerbe und Handelsagenten, Montfortstraße 86, Martin Ender, Werbeagentur, Bogenstraße 45, Christian Wilburger, Werbeagentur, Bogenstraße 45, Viera Stefanerova, Personenbetreuung, Brühlstraße 13. Gökhan Alkin, Handelsgewerbe, Fattweg 7; Mag. (FH) Simon Nußbaumer, Unternehmensberatung einschließlich der Unternehmensorganisation, Weiherstraße 26; Sona Kasanova, Personenbetreuung, Oberfeldgasse 7; Radcult Schedler OEG, Handelsgewerbe, eingeschränkt auf den Handel mit Fahrrädern samt Zubehör, Im Dorf 1a. Löschung eines Geschäftsführers ph-7 Unternehmensberatung OG, Mag. (FH) Simon Nußbaumer wurde als Geschäftsführer gelöscht. Geschäftsführerbestellung DCC Management GmbH, Unternehmensberatung einschließlich der Unternehmensorganisation, Geschäftsführer: DI Stephan Wabnegger, Holzriedstraße 29; Josef Köb Holding GmbH, Handelsgewerbe, Geschäftsführer: Günther Köb, Flotzbachstraße 20a. Standortverlegungen Marc Christian Lorünser, Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik; Handelsgewerbe, von Wolfurt Bützestraße 39, nach Wolfurt, Fliederweg 9b; Jaroslava Samuelova, Personenbetreuung, von Lochau nach Wolfurt, Im Wida 18/1; IDEEFIX System- und Softwareentwicklung GmbH, Handelsgewerbe und Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik, von Lauterach nach Wolfurt, Konrad-Doppelmayr-Straße 17; Karl Sapper, Masseur, von Dornbirn nach Wolfurt, Achstraße 42; Robert Karlinger, Organisation von Events, von Dornbirn nach Wolfurt, Albert-LoackerStraße 53/3; Robert Bischof, Werbeagentur, von Wolfurt, Bucherstraße 29, nach Bregenz; Darina Mrlianova, Personenbetreuung, von Dornbirn nach Wolfurt, Augasse 17; Thomas Andreas Fohn, Baumeistergewerbe, von Wolfurt, Feldeggstraße 10, nach Wolfurt Kirchstraße 20; Michael Fischer, Massage ausgenommen Elektro- und Ultraschallanwendungen, sowie Hydro-, Thermo- und Balneoanwendungen von Dornbirn nach Wolfurt, Schwertgasse 11; Christian Mandlik, Handelsgewerbe, von Wolfurt, Senderstraße 16 nach Wolfurt, Holzriedstraße 33; Angelika Walser, Handelsgewerbe und Handelsagenten, von Wolfurt, Senderstraße 16, nach Wolfurt, Holzriedstraße 33. Änderung des Gewerbewortlautes und eine Standortverlegung Slavica Eric, neu: Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereinigung (Handwerk), ausgenommen der Maschinen- und Anlagenreinigung sowie der Reinigung von Alten- und Pflegeheimen, Krankenhäusern und Rehazentren, von Wolfurt, Gartenstraße 13f, nach Bregenz. Verständigung über den Übergang der Gewerbeberechtigung, eine Standortverlegung und die Errichtung einer weiteren Betriebsstätte RADCULT GmbH &amp; Co KG, Fahrradtechnik, von Wolfurt, Im Dorf 1a, nach Bregenz. Verständigung über die Errichtung einer weiteren Betriebsstätte RADCULT GmbH &amp; Co KG, Handelsgewerbe, Jahnstraße 11, Bregenz, Standort der weiteren Betriebsstätte: Im Dorf 1a, Wolfurt. Übergang der Gewerbeberechtigung Fenkart Automaten KEG - Neu: Uwe Fenkart, Handelsgewerbe und Handelsagenten, Bucher Straße 13. Gewerbelöschungen Fredi Jenni, Handelsgewerbe, KonradDoppelmayr-Straße 17; Elfriede Helga Mons, Buchhaltung, Martinsweg 5; Roman Martin Sieber, Gewerbliche Vermögensberatung, Flurstraße 7; Herbert Josef Schramm, Gastgewerbe „Lorenzo B“, Kellhofstraße 3; Firmenwortlautänderung MD Getränke GmbH, Handelsgewerbe und Handelsagenten, Nelkenstraße 8; webtourismus.at gmbH, Werbungsmittler, KonradDoppelmayr-Straße 17; ph-7 OG, Unternehmensberatung einschließlich der Unternehmensorganisation, Weiherstraße 26. Verständigung über eine Änderung des Sitzes AgenT-Com Telekommunikationshandel GmbH, Handelsgewerbe und Handelsagenten, Vermittlung von Verträgen betreffend Benützung von Fernmeldeeinrichtungen (Telekommunikationseinrichtungen) Dritter, Senderstraße 16, Änderung des Sitzes nach 6850 Dornbirn. 8 Aus dem Rathaus Fundamt Fundgegenstände und Fahrräder, welche im 1. Quartal 2009 im Fundamt abgegeben wurden: Kostenlose Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren Die kostenlosen Beratungs-Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren werden von der Wolfurter Bevölkerung gerne in Anspruch genommen, daher wird dieses Beratungsangebot wie folgt fortgesetzt: Diverse Schlüssel Ebenfalls wurden diverse Fahrräder abgegeben, die während der Amtsstunden beim Gemeindeamt Wolfurt, Fundamt (Tel.Nr.: 05574/6840-10, Fax: 6840-810, E-Mail: melanie.amhof@wolfurt.at) besichtigt und an den rechtmäßigen Besitzer ausgefolgt werden können. Direkte Informationen finden Sie auch im Internet unter www.fundinfo.at Melanie Amhof Sprechstunden Rechtsanwälte von 18:00 - 20:00 Uhrr Mittwoch, 06. Mai 2009, Dr. Claus Brändle Mittwoch, 03. Juni 2009, Dr. Nikolaus Schertler Mittwoch, 01. Juli 2009, Dr. Wolfgang Hirsch Sprechstunden Notar von 18:00 - 19:00 Uhr Mittwoch, 20. Mai 2009, Dr. Kurt Zimmermann Mittwoch, 15. Juli 2009, Dr. E. Michel Die Sprechstunden finden jeweils im Rathaus Wolfurt statt. Notariatsverteilung bei Todesfällen: Zur Abwicklung der Verlassenschaften nach Todesfällen von Familienangehörigen wurden vom Bezirksgericht Bregenz die Notare für folgende Termine nominiert: Dr. Nikolaus Ender Jänner, Juni, 01.11. - 12.11. Dr. Ivo Fussenegger Februar, Juli, 13.11. - 26.11. Dr. Richard Huter März, August, 27.11. - 07.12. Dr. E. Michel April, September, 08.12. - 20.12. Dr. Kurt Zimmermann Mai, Oktober, 21.12. - 31.12. Aktuelle Zahlen aus dem Rathaus Stand: 31. Dezember 2008 2004 Gemeldete Personen (inkl. Zweitwohnsitz) 8.128 73 70 3 49 40 2005 8.192 78 64 14 40 33 2006 8.307 82 73 9 47 43 2007 8.373 92 82 10 54 17 2008 8.378 80 75 5 60 39 Auszahlung Heizkostenzuschuss Marktgemeinde Wolfurt 2004 / 2005 90 Antragsteller à 150,-= Gesamt € 13.500,-- Geburten gesamt davon Österreicher davon Ausländer Sterbefälle gesamt Eheschließungen 2005 / 2006 122 Antragsteller à 176-,= Gesamt € 21.472,-- Verdoppelung der Eheschließungen - Bemerkenswert ist der Anstieg der Eheschließungen von 17 auf 39. Hohe Anzahl Sterbefälle - Seit vielen Jahren mussten wir mit 60 die höchste Zahl an Sterbefällen verzeichnen. 2006 / 2007 139 Antragsteller à 208,-= Gesamt € 28.912,-- Bautätigkeit 2008 Erteilte Baubewilligungen Einfamilienhäuser Mehrfamilienhäuser Betriebsgebäude 2005 23 3 4 2006 30 3 2 2007 22 1 2 2008 23 3 2 2007 / 2008 138 Antragsteller à 208,-= Gesamt € 28.704,-- Zu- und Umbauten: Wohnhäuser Betriebsgebäude Althaussanierungsanträge Sonstige Bauwerke (Schwimmbäder, Schuppen etc.) 30 6 21 36 25 21 28 57 11 11 14 79 30 9 20 44 2008 / 2009 278 Antragsteller à 250,-= Gesamt € 69.500,-Bürgerservice-Leiter Stefan Fischer Aus dem Rathaus 9 8. Rheintalkonferenz: Rheintalgemeinden wollen noch stärker zusammenarbeiten Pflege und Betreuung älterer Menschen Wichtiges Thema der 8. Rheintalkonferenz war die Pflege und Betreuung älterer Menschen. Insgesamt wohnen im Rheintal rund 1.300 Menschen in 25 Pflegeheimen sowie acht Altersheimen und Seniorenwohnungen. Rund 31 Prozent dieser Personen kommen nicht aus der Gemeinde, in der sie nun betreut werden. Weitere 5.700 ältere Menschen greifen in den 29 Rheintalgemeinden auf die Dienste der Hauskrankenpflege, der Mobilen Hilfsdienste (MOHI) und anderer ambulanter Pflegeinstitutionen zurück. Einige dieser Einrichtungen - vor allem in kleineren Gemeinden - arbeiten bereits jetzt gemeindeübergreifend. „Die Zusammenarbeit im Pflege- und Betreuungsbereich soll über räumliche und institutionelle Grenzen hinweg gefördert werden. Denn sie garantiert eine optimale Betreuung und Pflege von älteren Menschen &quot;, bringt der Altacher Bürgermeister und Mitglied des Lenkungsausschusses Vision Rheintal die Diskussion der Rheintalkonferenz auf den Punkt. Land und Gemeinden werden zu diesem Zweck gemeinsam mit den lokalen und regionalen Pflege- und Betreuungseinrichtungen die Ziele der Zusammenarbeit erarbeiten. Vision-Rheintal-Projektleiter Martin Assmann: „Aufbauend darauf werden wir die Kooperationspotenziale definieren.&quot; Pilotprojekte in Kleinregionen sollen gleichzeitig konkrete Lösungen erarbeiten. „Eine finanzielle Unterstützung für diese Projekte hat das Land auf der Rheintalkonferenz bereits zugesichert&quot;, so Assmann. die Bedeutung stationärer sowie ambulanter Pflege- und Betreuungsinstitutionen. Brändle: „Beide Einichtungen sind für eine optimale Betreuung und Pflege von älteren Menschen notwendig. Die Rheintalkonferenz hat deshalb beschlossen, eine Weiterentwicklung beider Strukturen zu fördern und zu unterstützen.&quot; Regionale Betriebsgebiete und Kinderbetreuung Konkretisiert haben die 38 TeilnehmerInnen der Rheintalkonferenz die Handlungsempfehlungen für die Schwerpunktthemen Regionale Betriebsgebiete und Kinderbetreuung. „In den nächsten Wochen wird die Raumplanungsabteilung des Landes, wie auf der letzten Rheintalkonferenz beschlossen, einen Auftrag zur Abschätzung des künftigen Bedarfs an regionalen Betriebsgebieten vergeben&quot;, berichtet Landesrat Karlheinz Rüdisser. Mitte März erfolgte eine Ausschreibung für ein Projekt, das mögliche Standorte für neue Betriebsgebiete ermitteln soll. Die Gesetzgebungsabteilung des Landes hat die rechtlichen Möglichkeiten geprüft, die eine bessere Verfügbarkeit von Bauflächen in Betriebsgebieten gewährleisten könnten. Land und Gemeinden werden nun gemeinsam ein Modell für Vorarlberg erarbeiten. Ebenfalls beauftragt hat das Land eine Studie, die bereits funktionierende Gemeindekooperationen in der Kinderbetreuung untersucht. Ziel dieser Analyse ist es, die Faktoren einer erfolgreichen Kooperation herauszufiltern und konkrete Empfehlungen zu erarbeiten. Gemeinde und Institutionen übergreifend „Trotz positiver Beispiele gibt es nach wie vor Faktoren, die eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen den Institutionen hemmen&quot;, berichtet Bürgermeister Brändle. Lösungen sollen deshalb künftig entsprechend dem Kooperationsgedanken gemeinsam erarbeitet werden, beschlossen die Politiker der Rheintalkonferenz. Zusätzlich einigte man sich auf eine vertiefte Analyse der Schnittstellen zwischen ambulanten und stationären Einrichtungen. Untersucht wird weiters, inwieweit Rahmenbedingungen wie Förderungen und Finanzierungsmöglichkeiten die Zusammenarbeit unterstützen. Einig war man sich auf der Rheintalkonferenz über 10 Gemeindepanorama Bezirksredakteur Peter Strauß von Bürgermeistern verabschiedet Der langjährige VN-Bezirksredakteur der Region Bregenz / Bregenzerwald, Peter Strauß, ist mit Ende Jänner dieses Jahres in seinen wohlverdienten Ruhestand getreten. Dies nahmen die Bürgermeister der Region Hofsteig / Rheindelta zwischen Alberschwende und Gaißau zum Anlass, dem engagierten Journalisten und Redakteur für seine nahezu 30jährige Tätigkeit und Berichterstattung in und über diese Regionen den verdienten Dank auszusprechen. Im Rahmen eines gemütlichen Mittagessens wurden die Leistungen und Verdienste von Peter Strauß entsprechend gewürdigt und gleichzeitig auch seiner Gattin Marianne für die zahllosen Termine gedankt, die ihr Gatte mit ihr gemeinsam und auch oft ohne sie in der Region wahrnehmen musste. In freundschaftlicher Verbundenheit wünschten ihm die anwesenden Bürgermeister gute Gesundheit und viel Freude im neuen Lebensabschnitt. hinten v.l.n.r.: Bgm. Elmar Rhomberg, Bgm. Werner Schneider, Bgm. Reinhold Eberle, Bgm. Hugo Rogginer vorne v.l.n.r.: Bgm. Reinhard Dür, Bgm. Hans Bertsch, Bgm. Egon Troy, Bgm. Franz Martin, Bgm. Helmut Leite, Marianne und Peter Strauß, Bgm. Erwin Mohr Einladung zur 21. Vollversammlung der Genossenschaftsjagd Wolfurt Kundmachung: Die Vollversammlung 2009 der Genossenschaftsjagd Wolfurt wird gemäß § 4 der Genossenschaftssatzungen auf Dienstag, 5. Mai 2009, um 19:00 Uhr, im Gasthaus „Adler“einberufen. Tagesordnung 1. Mitteilung 2. Vorlage der Jahresrechnung 2008/2009 und Verwendung des Jagdpachtertrages 3. Bestellung von Rechnungsprüfern 4. Neuwahlen Obmann 5. Sanierung Mösleweg, Zuschuss aus Jagdpachterlösen 6. Genehmigung der Verhandlungsschrift der 20. Vollversammlung vom 8.5.2008 7. Allfälliges Hinweis Ist die Vollversammlung zum festgesetzten Zeitpunkt nicht beschlussfähig, so wird sie nach Ablauf einer halben Stunde bei unveränderter Tagesordnung ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder und der auf die Mitglieder entfallenden Stimmen beschlussfähig. Bürgermeister Erwin Mohr Gemeindepanorama 11 Neues von der Offenen Jugendarbeit Über die Wintermonate hat sich einiges in der Offenen Jugendarbeit Wolfurt getan. In und rund um den Jugendtreff „Cage“ wurden verschiedene Veranstaltungen, Workshops und Projekte geplant und durchgeführt. Im Anschluss ein kurzer Ausschnitt von den wichtigsten Highlights. Hallenfussball in der Volksschule Bütze Jeden zweiten Samstag im Monat erhielten die Jugendlichen die Möglichkeit, ihren geliebten Fußball-Sort in der Sporthalle Bütze auszuüben. Thema, viele verstehen darunter die „Automobilität“. Dass dem nicht so ist, bedarf es einer Auseinandersetzung mit den Jugendlichen. Derzeit entsteht in Wolfurt ein wichtiges Bauwerk zur Hebung der „sanften Mobilität“, die Radbrücke über die L 3. Dies ist Anlass, sich der Thematik zu stellen, wir versuchen es mit einem Kunst-Projekt. Die offene Jugendarbeit stellt sich der Herausforderung und wagt sich an den Bau einer Kunstskulptur nach dem Motto „Kunst am Bau“. Die Skulptur wird im Bereich der neuen Radbrücke aufgestellt. Erfreulich ist die Unterstützung, die der Verein und damit die Jugendlichen durch das Land und die Gemeinde erfahren durften. Kulturgruppe Die Kulturgruppe für Jugendliche über 16 Jahre wurde bereits installiert, und wir können schon gespannt sein, welche Aktionen sie für uns dieses Jahr geplant haben. Projekte Zum Start in den Frühling laufen derzeit zwei verschiedene Kunst–Projekte, dabei werden die Jugendlichen kreativ gefordert. Die Arbeiten werden zur Eröffnung der Radbrücke der breiten Bevölkerung präsentiert. HipHop Body Percussion Am 17.02.09, erfolgte der Startschuss für das HipHop Body Percussion Projekt. Das Projekt ermöglicht den Jugendlichen, sich eigenständig mit der Jugendkultur HipHop zu beschäftigen. Im Rahmen dieses Projektes werden den Jugendlichen die Jugendkultur, sowie musikalische Grundlagen wie Rhythmus näher gebracht. Weiters wird versucht, mit verschiedensten Gegenständen aus dem Alltag und seinem eigenen Körper einen HipHop Song zu kreieren und im Anschluss vor Publikum zu präsentieren. Weiters entstand aus diesem Projekt ein Breakdance Kurs, der jeden Samstag für einen kleinen Selbstkostenbeitrag für interessierte Jugendliche zur Verfügung gestellt wird. Vorschau Frühling / Sommer: &gt; Tag der offenen Tür im Jugendtreff am 2. Mai 2009 &gt; Aufführungen des Jugendtheaters im Juli Günter Sutterlüti (Jugendarbeiter) und Michael Klimmer (Obmann s’Team) Kunst am Bau Zum Bau der neuen Radbrücke, hat sich unser Verein überlegt, dass auch wir etwas dazu beisteuern könnten. Die Idee der Jugendlichen ist es, gemeinsam mit dem Verein ein kleines Kunstwerk ins Leben zu rufen, welches dann bei der neuen Radbrücke aufgestellt wird. Mobilität ist für junge Menschen ein sehr wichtiges 12 Gemeindepanorama Jugendproberaum und Räumlichkeiten für den Kultur- und Freizeitverein a rovermenproduction Ein großer Wunsch aus dem Jugendprojekt „Case my place“ wird umgesetzt. Die Gemeinde hat im Geigerareal Räumlichkeiten angemietet. Einerseits findet dort der Kultur- und Freizeitverein a rovermenproduction endlich eine adäquate Heimstätte, anderseits entsteht ein Proberaum für Wolfurter Jugendliche. Das Erfreuliche ist, dass die Rovermen, unterstützt von den Jugendlichen, die Räumlichkeiten gestalten und ausbauen. Viele Stunden wurden von den jungen Männern bereits investiert. Die Gemeinde stellt die Materialkosten. Auch in Zukunft ist an eine enge Zusammenarbeit der Rovermen mit unseren Jugendlichen gedacht. Die Räumlichkeiten werden in Kürze fertig gestellt sein. Christian Natter, Gemeinderat für Jugend und Sport, Vizebürgermeister Gohscht mit is Museum? Wie wäre es mit einem Frühlings-Radausflug oder Spaziergang mit einem besonderen Ziel? Zwei Vorschläge: Erstens: Spielzeugmuseum Wolfurt Das jährliche Treffen der Kulturverantwortlichen der sieben Hofsteiggemeinden fand heuer im Wolfurter Spielzeugmuseum statt. Auch unsere Gemeinde-Nachbarn waren überrascht und begeistert von der umfangreichen Ausstellung, die mit sehr viel Liebe zum Detail und großem Engagement vom Ehepaar Alge zusammengestellt, gepflegt und ständig erweitert wird. Die momentane Sonderausstellung zum Thema „Ostern“ ist besonders sehenswert - da werden viele Erinnerungen geweckt, vom roten Zuckerhasen bis zum wunderschönen Papp-Ei ist alles zu finden. Ein Besuch lohnt sich! &gt; Fr, Sa, So: 14:00 bis 18:00 Uhr, Eintritt: Erwachsene € 4,--; Kinder von 6 -14 Jahren: € 1,--; Kinder bis 6 Jahre: Freier Eintritt Zweitens: Ausstellung „KUNST IM HOFSTEIG - Raum - Landschaft - Natur“ Ziel der Hofsteig-Zusammentreffen sind der Erfahrungsaustausch untereinander, gegenseitige Infos und das Organisieren gemeinsamer kultureller Projekte (ca. alle 1-2 Jahre). Erstes Ergebnis dieser Kooperation ist eine Ausstellung im Kunsthaus Rohner in Lauterach, zu der alle Hofsteig-Bewohner - Wolfurter, Lauteracher, Harder, Schwarzacher, Kennelbacher, Bucher und Bildsteiner - bei Gratis-Eintritt eingeladen sind. Künstler und Sammler aus allen diesen Gemeinden stellen Leihgaben zur Verfügung, einige schufen sogar eigens für diese Ausstellung ein neues Werk. Im Mittelpunkt steht das Kunstschaffen des 20. Jahrhunderts; die Auswahl der vielfältigen Arbeiten übernahm Alwin Rohner. Über 30 Werke von insgesamt 27 Kunstschaffenden allein zum Thema Landschaft und Ortsbilder sprechen für das enorme Potenzial in den Dörfern des Hofsteigs. &gt; Eröffnung: Freitag, 8. Mai, 18:00 Uhr, Freier Eintritt von 9. bis 31. Mai, jeweils Mittwoch bis Sonntag, Dauer: ½ Jahr (bis Oktober 2009) Angelika Moosbrugger, Gemeinderätin für Schule und Kultur Gemeindepanorama 13 Bushaltestellen: Verschmutzung und Beschädigungen In jüngster Vergangenheit kam es immer öfter zu erheblichen Verschmutzungen unserer Bushaltestellen. Vor kurzem wurden zum wiederholten Mal die Glasscheiben bei einer Halterstelle mutwillig zertrümert. Alleine die Behebung eines solchen Schaden beläuft sich auf ca. € 3.000,--. Die Reparatur ist von der Gemeinde zu bezahlen, also von Ihnen - den Steuerzahlern. Die Marktgemeinde Wolfurt leistet einen wesentlichen Anteil (ca. € 280.000,-- im Jahre 2009) an den qualitativen Verbesserungen der öffentlichen Verkehrsmittel. Beispielsweise die Verlängerung der Nachtfahrten - dass unsere Jugendlichen auch noch um 2:00 Uhr mit dem Bus nach Hause kommen, oder für die Berufspendler die inzwischen einen 10-Minuten-Takt nach Bregenz und Dornbirn in Anspruch nehmen können. Es scheint mir daher mehr wie angemessen, dass WIR alle mit dieser Infrastruktur behutsam umgehen. Ich bitte Sie daher, Personen, die Busse oder Haltestellen verschmutzen oder gar beschädigen, anzusprechen oder bei uns zu melden, damit wir die Verursacher zur Verantwortung ziehen können. Ich bedanke mich für Ihre Mitarbeit! Christian Natter, Umweltgemeinderat und Vizebürgermeister Neuer Traktor für Bauhof Das neue Fahrzeug leistet nicht nur wertvolle Dienste im Zuge der Schneeräumung, sondern ist speziell auch in meinem Ressort bei Maßnahmen und Sanierungen in den Bereichen Wasser, Kanal und öffentliche Gerinne unverzichtbar. Das neue Gerät kostete rund 75.000,-Euro und wurde angeschafft, weil der alte Traktor: &gt; in die Jahre gekommen ist und schon aufwendige Reparaturen durchgeführt werden mussten. &gt; mit diesem neuen, leistungsstarken Traktor die notwendigen Arbeiten wesentlich effizienter durchgeführt werden können. Peter Grebenz, Gemeinderat für Wasser, Kanal und offene Gerinne 14 Gemeindepanorama Projekt Hofsteig-Ader: Erste Umsetzungen in Vorbereitung Verkehrszählung im März Beispielspielbild einer Markierungsänderung Die Eröffnung des Achrain-Tunnels hat Berichten zu Folge bereits erste spürbare Verkehrsentlastungen gebracht. Um jedoch auch konkrete Zahlen vorliegen zu haben, hat das Land Vorarlberg eine Vorher/Nachher-Zählung in Auftrag gegeben. Die Vorher-Zählung wurde an 10 Tagen Mitte November 2008 durchgeführt. Die Nachher-Zählung erfolgt im März 2009. Das Ergebnis der Zählungen wird nach Vorliegen des Endberichts veröffentlicht werden. Konkrete Umsetzungen im Jahr 2009 Um die erreichten Verkehrsentlastungen längerfristig abzusichern und Anrainern, Fußgängern und Radfahrern bessere Bedingungen an der „Hauptstraße“ zu bieten, werden nun auch die Umsetzungen aus dem Hofsteig-Ader-Planungsprozess in Angriff genommen: Konkret soll durch die Markierung von Seitenflächen und der Entfernung der Mittelstreifen eine optische Einengung des Straßenraums erreicht werden. Damit wird die neue Funktion der Hofsteig-Ader als Sammel- und Verbindungsstraße unterstrichen. Ebenfalls noch heuer sollen alle Fußwege im Bereich der Hofsteig-Ader neu markiert und mit einer verbesserten Beleuchtung ausgestattet werden. Neugestaltung Einmündung Bildsteiner Straße und Achtraße Planungen für die Neugestaltung der „Tempostrecke“ im Bereich der Einmündung Bildsteiner Straße und dem Abschnitt Achstraße/Fitzkurve laufen derzeit auf Hochtouren. Ziel ist es, die Detailplanung im Zeitraum Mai/Juni den Anrainern vorzustellen. Die Umsetzung könnte dann bereits im Herbst 2009 (Bildsteiner Straße) bzw. Frühjahr 2010 erfolgen. Detailplanung für Dorfzentrum, Cubus und Weberstraße Weiters sollen noch im Frühjahr die Detailplanung für den Bereich Dorfzentrum und die Pläne für den Kreisverkehr Weberstraße in Angriff genommen werden. Ziel ist es, auch den für den Verkehrsfluss wichtigen Kreisverkehr sowie die Gestaltung der Kernzonen Dorfzentrum und Cubus möglichst bald einer konkreten Realisierung zukommen zu lassen. Hans Fetz, Gemeinderat für Mobilität Gemeindepanorama 15 Richtlinien für Schwimmbäder Die Anzahl der privaten Schwimmbäder in Wolfurt hat in den vergangenen Jahren sprunghaft zugenommen. Es mussten aus diesem Grunde entsprechende Richtlinien für die Befüllung bzw. Entleerung der Schwimmbäder erlassen werden. Grundsätzlich ist das Befüllen von Schwimmbädern nur mehr über den Hauswasseranschluss und damit über den Wasserzähler zulässig. Illegale Wasserentnahmen an Hydranten sind verboten! Für die Entleerung der Schwimmbäder und der verunreinigten bzw. mit Chemikalien belasteten Gewässer gelten strenge Vorschriften zum Schutze des Grundwassers. Diese Vorschriften können beim Gemeindeamt (Frau Bettina Hopfner, Tel.: 6840-44) angefordert oder von der Homepage der Gemeinde unter www.wolfurt.at heruntergeladen werden. Peter Grebenz, Gemeinderat für Wasser, Kanal und offene Gerinne Grillen - des einen Freud, des anderen Leid! Mit dem Frühlingserwachen fängt auch wieder die lang ersehnte Garten- und damit auch die Grillsaison an. Was gibt es schöneres, als in der freien Natur die selbst gegrillten Köstlichkeiten zu genießen. Und was ein echter Grillprofi ist, der schwört auf seinen Holzkohlengrill. Doch ist des einen Freud möglicherweise auch des anderen Leid. Rauch- und Duftwolken machen leider nicht an der Grundstücksgrenze Halt, und der Nachbar kann den Grillfreuden möglicherweise nicht dasselbe abgewinnen wie der eifrige Grillmeister. Vor allem dann, wenn die Fenster zugerammelt werden müssen, um nicht „geräuchert“ zu werden, oder wenn danach an der frisch gewaschenen Wäsche in Nachbars Garten das komplette Grillmenü erschnuppert werden kann. Gleiches gilt natürlich auch für die stark im Trend liegenden Feuerschalen und Feuerkörbe, die zwar Lagerfeueratmosphäre verbreiten mögen, dem Nachbar aber möglicherweise die Sommerabende vergällen. Deshalb – Grillen und Feuerschalen ja, aber denken Sie auch an Ihre Nachbarn! Die persönliche Freiheit und das individuelle Vergnügen finden auch hier ihre Grenzen am Rücksichtnahmegebot gegenüber den Nachbarn. Empfohlene Rasenmäherzeiten Montag - Freitag: 08:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 19:00 Uhr Samstag: 9:00 - 12:00 Uhr Für alle anderen lärmerzeugenden Maschinen wie Holzsägen, Häcksler etc. sind die selben Zeiten empfohlen. Im Sinne gutnachbarschaftlicher Beziehungen bedanken wir uns für Ihr Verständnis! 16 Umwelt EU-Energiekommissar Andris Piebalgs (Mitte) mit vier österreichischen Bürgermeistern (Bgm. Mohr rechts) bei der Unterzeichnung im EU-Parlament Brüssel EU-Bürgermeisterkonvent, Wolfurt ist dabei Als einzige Gemeinde Vorarlbergs trat Wolfurt dem europaweiten Bürgermeister-Konvent bei, der sich im Rahmen der Europa-Initiative zu den Zielen „20:20:20“ bis 2020 bekannt hat. Das bedeutet, dass Wolfurt bis zu diesem Datum 20 % Energieeinsparung, 20 % mehr erneuerbare Energie und 20 % CO2-Einsparung erreichen muss. Gemeinsam mit Wolfurt haben 370 weitere Städte und Gemeinden, darunter auch z.B. Madrid, Hamburg oder Malmö diese Vereinbarung unterzeichnet. Diese Zielsetzung bedeutet, dass wir neben einer beträchtlichen Umweltentlastung auch eine deutliche EnergieEinsparung und damit Kostenersparnis erreichen werden. Darüber hinaus werden diese Maßnahmen einen wichtigen Beschäftigungsimpuls gerade in der regionalen Wirtschaft geben. Einen wichtigen Beitrag zur Erreichung dieser Ziele kann die ganze Bevölkerung und vor allem jeder Einzelne leisten. Aktionen wie sanfte Mobilität, energieeffiziente Althaus-Sanierungen, intelligentes Heizungsmanagement, Energiesparlampen für Gebäude- und Straßenbeleuchtung, Einsatz von Photovoltaik und vieles mehr sind möglich. Alljährlich wird es einen großen Informationstag zu diesem Thema in unserer Gemeinde geben. Infostelle - Brachvogel, Kiebitz und Co. Eröffnung der Infostelle und Exkursion am Ostermontag Im Wolfurter Birken gibt es viel zu beobachten. Die Streuwiesen sind Lebensraum für eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt. Hintergrund-Informationen dazu bietet die neue Infostelle, die im Interreg-Projekt „Feuchtgrünland und Storchenlebensräume zwischen Alpenrhein und Donau“ erstellt wurde. Am Ostermontag sind alle Interessierten zur Eröffnung eingeladen. Im Anschluss führen Sie erfahrene Vogelkundler durch das Wolfurter und Lauteracher Ried. Mit etwas Glück sehen Sie neben Brachvögeln und Kiebitzen auch eine Bekassine. Denn diese Riede sind Teil des wichtigsten Wiesenbrütergebiets im Bodenseeraum. Treffpunkt: 9:00 Uhr Senderstraße bei der Autobahnunterführung Wolfurt Exkursionsleitung: Alwin Schönenberger, Dipl. Biol. Anne Puchta u. Mag. Jürgen Ulmer Veranstalter: Naturschutzbund Vorarlberg und Marktgemeinde Wolfurt Christian Natter, Umweltgemeinderat und Vizebürgermeister Umwelt 17 Energiesparlampen: 1/5 Stromverbrauch bei 10-facher Lebensdauer Die Zeiten des verschwenderischen Umgangs mit Energie sind vorbei. Neben Elektrogeräten ist die Beleuchtung ein weiterer Faktor, der die Stromrechnung in die Höhe treibt. Durch den Einsatz von Energiesparlampen kann der Stromverbrauch erheblich gesenkt werden. Energiesparlampen eignen sich hervorragend für dauerhafte Beleuchtung. Gleiche Leuchtkraft, wesentlich weniger Strom: So können z.B. 35 W Glühlampen durch 7 W Energiesparlampen, 40 W durch 9 W oder auch 60 W durch 11 W Energiesparlampen ersetzt werden. Hohe Lebensdauer: Während eine normale Glühbirne eine Lebensdauer von ca. 1.000 Stunden hat, kann eine Energiesparlampe im Mittel 10.000 Stunden aufweisen. Ihr Vorteil: 1/5 Stromverbrauch bei 10-facher Lebensdauer! Wenn das kein Grund zum Umsteigen ist! Der Testkoffer: Daher hat das e5-Team einen Energiesparlampen-Testkoffer zusammengestellt, in welchem sich 23 verschiedene Energiesparlampen befinden. Da es oft schwierig ist, die passende Energiesparlampe für den speziellen Einsatzbereich zu finden, kann dieser Koffer ausgeliehen und die darin befindlichen Lampen getestet werden. Ist die passende Energiesparlampe gefunden, so kann diese, mit der sich im Koffer befindlichen Lampenbeschreibung, beim Elektrofachgeschäft besorgt werden. Nach ca. 2 Tagen sollte der Koffer wieder zurückgebracht werden. Ausleihstelle: Rathaus Wolfurt, Burkhard Hinteregger, Tel. 05574 / 6840-17, Kaution: € 20,-- Übrigens: Im Flur, Treppenhaus, Garten- und Hauseingang, auf Zufahrt und Gartenwegen wird Licht oft nur zur Orientierung benötigt. Daher sollten Sie in diesen Bereichen Lampen benutzen, die direkt mit voller Lichtleistung leuchten. Wenn Sie in diesen Bereichen die Beleuchtung mit Bewegungsmeldern steuern, reduzieren Sie den Energieverbrauch ebenfalls. Das e5-Team freut sich auf rege Ausleihfrequenz! Robert Hasler, e5-Teamleiter 18 Umwelt LANDRAD - neue Mobilität für den Alltagsverkehr in Vorarlberg Mehr als 2/3 aller Wege, die wir VorarlbergerInnen an einem Werktag mit dem PKW zurücklegen, sind kürzer als 10 km. Immer noch 43 % aller Wege sind sogar kürzer als 5 km. Da sollte es doch kostengünstigere, gesündere und umweltfreundlichere Alternativen für solche Strecken geben. Das Fahrrad ist in Vorarlberg bereits heute eine der wichtigsten Alternativen. Ungefähr 14 % aller Wege an einem Werktag werden in Vorarlberg mit dem Fahrrad zurückgelegt. Die Zahlen für den PKW auf Kurzstrecken versprechen da aber noch einiges an Potential. Gründe, die immer wieder gegen das Fahrrad ins Treffen geführt werden, sind vor allem das Problem, dass niemand verschwitzt ins Büro oder in eine Sitzung kommen kann, die vielen kleineren und größeren Steigungen, die es mit dem Fahrrad in Vorarlberg zu überwinden gilt und teilweise noch immer fehlende Radwege und ungünstige Routenführungen. Eine nicht mehr neue, aber in Vorarlberg noch wenig bekannte Technik ist das Pedelec. Ein Fahrrad, das über eine Batterie und einen in der Nabe integrierten Elektroantrieb verfügt. Dieser wird nicht über einen Gashebel gesteuert, sondern rein durch das eigene Treten. Je stärker in die Pedale getreten wird, desto mehr unterstützt der Motor. Geräuschlos, sauber und mit enorm geringem Energieverbrauch. Damit können Steigungen aber auch weitere Strecken mühelos auch mit einem Fahrrad überwunden werden. Und vor allem erlebt man Fahrfreude, ohne auf den positiven Effekt der Bewegung an der frischen Luft verzichten zu müssen. Um herauszufinden, in welchem Ausmaß solche elektrisch unterstützten Fahrräder in Vorarlberg PKW-Wege ersetzen können, hat das gemeinnützige Institut Kairos Wirkungsforschung &amp; Entwicklung gemeinsam mit Land Vorarlberg und Energieinstitut das Projekt LANDRAD gestartet. Zwischen Mai und Juli werden in Vorarlberg 500 hochwertige, elektrisch unterstützte Fahrräder zu einem attraktiven Preis verkauft. Im Gegenzug stellen die LANDRAD-KäuferInnen Daten ihrer Fahrradsteuerung quartalsweise ein Jahr lang für dieses Forschungsprojekt zur Verfügung. Bereits jetzt können die LANDRÄDER reserviert werden. Bei ausgesuchten Fahrrad Fachhändlern liegen Informationen und Teilnahmeformulare auf, mit denen man sich „sein“ LANDRAD sichern kann. Die Händlerliste findet sich im Internet unter www.landrad.at. Persönlich getestet werden konnte das LANDRAD bereits bei der Radbrückeneröffnung am 4. April 2009, an der Ach. Die Kosten für ein LANDRAD, das im oberen Qualitätssegment liegt, belaufen sich auf EUR 1.250,--. Dieser Preis gilt für Privatpersonen bereits inkl. MWSt., für Institutionen und Firmen als Nettopreis. Weitere Informationen: Martin Strele, Kairos - Wirkungsforschung &amp; Entwicklung gGmbH Anton Walser-Gasse 4, 6900 Bregenz, Tel.: 05574 58445, Fax: 05574 52607 E-Mail: ms@kairos.or.at, Internet: www.kairos.or.at Alle Daten aus: Verkehrskonzept Vorarlberg, 2006 Hans Fetz, Gemeinderat für Mobilität Umwelt 19 Sanierung von Hauptwasserleitungen Die Erstellung des flächendeckenden Wasserleitungsnetzes erfolgte in der Marktgemeinde Wolfurt ab dem Jahre 1953. Speziell in den 70er und 80er Jahren wurden überwiegend Ferroguß-Leitungen für die Trinkwasserversorgung verbaut. Korrodierte Hauptleitungen Bei einigen dieser Hauptleitungen mussten jedoch nach weniger als 15 Betriebsjahren teilweise massive Korrosionsangriffe an den Werkstoffen festgestellt werden. Die Folge waren unzählige punktuelle Rohrsanierungen aufgrund von Rohrbrüchen. Fazit war, dass die zu erwartende Lebensdauer des eingesetzten Rohrmaterials nicht annähernd erreicht werden konnte und damit bei diesen Rohrstrecken aufgrund der kurzen Lebensdauer ein Vollaustausch der Leitungen unausweichlich wurde. Von diesem Schadensumfang sind die Haupttransportleitungen zum Güterbahnhof Wolfurt, zum Hochbehälter Frickenesch sowie Transportleitungen ins Gewerbegebiet, in der Achstraße und in der Dornbirner Straße betroffen. Der Vollaustausch dieser Leitungen bedeutet jedoch einen hohen Kostenaufwand für die Gemeinde, den man nicht gewillt war, alleine zu tragen. Verhandlung mit Herstellerfirma Da die uns seinerzeit vom Hersteller zugesagte Lebensdauer für die verbauten Trinkwasserrohre nicht annähernd erreicht werden konnte, machte die Marktgemeinde Wolfurt einen verdeckten Mangel bei der Herstellerfirma geltend. In zähen, 2 ½ Jahren dauernden Verhandlungen konnte im Jahr 2008 schlussendlich mit der damaligen Erzeugerfirma ein Kompromiss ausgearbeitet werden. Planungen, Beginn der Sanierungen Im Jahre 2008 wurde das Trinkwassernetz einer Netzanalyse unterzogen, damit geänderte Netzverhältnisse in die Sanierung mit einbezogen werden können. Darauf aufbauend wurde vom Planungsbüro ein „Generelles Sanierungsprojekt“ erstellt, weil dieses große Sanierungsvorhaben nur über mehrere Jahre und in Etappen umgesetzt werden kann. Für dieses Jahr ist geplant, dass die Haupttransportleitung vom Grundwasserpumpwerk bis zum Güterbahnhof erneuert werden soll. Leitungsaustausch beim Fußballplatz Flotzbach Gemäß Planunterlagen hätte die Sanierung, ausgehend vom Grundwasserpumpwerk beginnen sollen. Da jedoch ein Teil der Leitung unter dem Fußballplatz Flotzbach liegt, sah man sich gezwungen, diesen Teil der Sanierung vorzuziehen, da seit Herbst 2008 an der Errichtung des neuen Kunstrasenplatzes gearbeitet wurde. Um einem ev. Schadensfall am neuen Kunstrasenplatz durch die alte Leitung vorzubeugen, wurde auf einer Länge von ca. 250 m die TrinkwasserLeitung in einer neuen Trasse umgelegt und die alte Leitung außer Betrieb gesetzt! Peter Grebenz, Gemeinderat für Wasser, Kanal und offene Gerinne 20 Umwelt
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