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19411215_GVE015 Wolfurt 15.12.1941 30.05.2021, 07:07 - 1 Niederschrift über die am 15. Dezember 1941 20 Uhr im Gemeindehaus in Wolfurt abgehaltene Beratung des Bürgermeisters mit dem Beigeordneten und Gemeinderäten. Anwesend: zwei Beigeordnete und vier Gemeinderäte. Punkt 1. Die Verhandlungsschrift über die letzte Beratung wurde verlesen und ohne Einwendung genehmigt. Punkt 2. Der Bürgermeister berichtete über den Abschluss eines Pachtvertrages der Gemeinde mit Geschwister Müller "zur Krone" und die Schenkung des Gemeindeschiesstandes an den Standschützenverband Ortsgruppe Wolfurt. - 2 - Die vorgelegten Vertragsentwürfe wurden zustimmend zur Kenntnis genommen. Punkt 3. Von der Erhebung der Frohnsteuer im laufenden Rechnungsjahr wird abgesehen. Der Hebesatz für die Bürgersteuer 1942 wird mit 300 von 100 festgesetzt. Punkt 4. Der erste Beigeordnete fasste nach Anhörung der Gemeinderäte die Entschließung über die Neufestsetzung der Aufwandsentschädigung für den ehrenamtlichen Bürgermeister: Aufwandsentschädigung nach der Einwohnerzahl vom 10. Oktober 1941 2680 Reichsmark Zuschlag für Gemeinden mit schwierigen Verwaltungsverhältnissen und Zuschlag nach dem R.[?]Bl. i. V. 1941 § 1255 insgesamt 1340 Reichsmark _______________ 4020 Reichsmark. Die seinerzeit gewählte Sonderentschädigung fällt damit weg. Die Neufestsetzung der Aufwandsentschädigung gilt mit Wirkung ab 1. April 1941. Wolfurt, 15. Dezember 1941 Heim, Beigeordneter. Rohner Bürgermeister
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19410929_GVE014 Wolfurt 29.09.1941 30.05.2021, 14:48 - 1 - Niederschrift über die am 29. September 1941 im Gemeindehaus in Wolfurt abgehaltene Beratung des Bürgermeisters mit den Beigeordneten und Gemeinderäten. Anwesend: ein Beigeordneter und die Gemeinderäte. Punkt 1. die Verhandlungsschrift der letzten Beratung wurde verlesen und keine Einwendungen erhoben. Punkt 2: Der Bürgermeister legte den Rechnungsabschluss für 1940/41 (Jahres-Rechnung) vor und gab zu jeder einzelnen Post die gewünschte Aufklärung. Der Bericht wurde von den anwesenden zustimmend und mit Befriedigung zur Kenntnis genommen. Wolfurt, am 2. Oktober 1941 W. Köb Schriftführer Rohner Bürgermeister
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19410806_GVE013 Wolfurt 06.08.1941 30.05.2021, 08:07 - 1 - Niederschrift über die am 6. August 1941 um 20 Uhr im Gemeindehause in Wolfurt abgehaltene Beratung des Bürgermeisters mit den Gemeinderäten. Anwesend: 5 Gemeinderäte und zwei Beigeordnete. Punkt 1. Das Protokoll der letzten Beratung wurde verlesen und keine Einwendungen erhoben. Punkt 2. Der für das Jahr verschiedene Befriedigung Bürgermeister berichtet über den Rechnungsabschluß 1939/40 und gab die gewünschte Auskunft über Posten. Der Bericht wurde zustimmend und mit zur Kenntnis genommen. Punkt 3. Dem Jochen Waibel wird von der vorgeschriebenen Gewerbesteuer ein Betrag von Reismarkt 200 nachgelassen. Punkt 4. Die Beiträge für die gesetzliche Kranken- und Pensionsversicherung des Bürgermeisters wird auf Vorschlag des Beigeordneten Alfred Fischer und Zustimmung der übrigen Gemeinderäte von der Gemeinde getragen. Wolfurt, am 6. August 1941 W. Köb Schriftführer Rohner
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19410402_GVE012 Wolfurt 02.04.1941 30.05.2021, 07:43 - 1 - Niederschrift über die am Dienstag den 2. April 1941 in der Gemeinde-Kanzlei stattgefundene Beratung mit den Beigeordneten und Gemeinderäten. Anwesend waren: zwei Beigeordnete, 6 Gemeinderäte, sowie Ortsgruppenleiter E. Beck. Punkt 1. Der Bürgermeister verlas die Niederschrift der letzten Beratung vom 30. 12. 1940. Punkt 2. Die vorgenommenen Graben-Öffnung und von 3.260 m Länge wurden mit einem Kostenaufwande von Reichsmark 1644 durchgeführt. Punkt 3. Mit Fräulein Franziska Gmeiner Haus Nr. 165 wurde ein Mietvertrag auf die Dauer von fünf Jahren abgeschlossen für die Benützung des Stickereilokales für das D.R.K.-Gruppe Wolfurt, um den monatlichen Mietzins von Reichsmark 6. Punkt 4. Die pachtweise Überlassung von 2 Ar Grund an Herbert Albin an wird zur Kenntnis genommen. Punkt 5. Der Bürgermeister berichtete ausführlich über die bereits geführten Verhandlungen über die Erstellung eines Bebauungsplanes für das gesamte Gemeindegebiet. In ein bereits vorliegendes Anbot des Dr. Ingenieur Architekt H. Keckeis wurde Einsicht genommen. Angesichts der nach dem Kriege auch in Wolfurt sofort einsetzenden Verbauung und Anlage öffentlicher Verkehrswege erachten es alle Anwesenden als notwendig, ein allgemeiner Vertrauensplan für das gesamte Gemeindegebiet erstellen zu lassen. Punkt 6. Der Auflassung sämtlicher Straßen- und Grabenkonkurrenzen und Übernahme derselben in die Gemeindeverwaltung wird zugestimmt. Punkt 7. Der Schulgraben soll raschest reguliert und teilweise in Rohre verlegt werden und zwar von Unterlinden bis zum Schulhaus. Punkt 8. Für die Erstellung und Beschaffung des notwendigen Inventars für eine 7. Schulklasse, sowie für die Instanzsetzung und Ergänzung des Inventars für eine hauswirtschaftliche Schule im Hause Nr. 65 wird der Bürgermeister Sorge tragen und das notwendige veranlassen. Punkt 9. Das Haus der D.A.F. (ehemaliges Vereinshaus) wurde von der Gauverwaltung der D.A.F. der Gemeinde Wolfurt zum Preise von rund Rm. 20.000 zum Kauf angeboten. Der Preis ist von den Anwesenden allgemein als viel zu hoch befunden worden und wird der Bürgermeister diesbezüglich noch mit der Vermögensverwaltung der D.A.F. Verhandlungen pflegen. A. Fischer und W. Köb machten den Vorschlag, der Kaufpreis dürfe keinesfalls Reichsmark 10.000 übersteigen. 10. Dem Ansuchen des Gemeindedieners Gebhard Gmeiner wurde allgemein zugestimmt. Wolfurt, am 22. April 1941 W. Köb Schriftführer Rohner Bürgermeister
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19401230_GVE011 Wolfurt 30.12.1941 30.05.2021, 07:36 - 1 - Niederschrift über die Beratung des Bürgermeisters mit den Beigeordneten und Gemeinderäten am 30. Dezember 1940 im Gemeindehaus. Punkt 1. Der Haushaltsplan und die Haushaltssatzung für das Rechnungsjahr 1940 wurde vom Bürgermeister zur Kenntnis gebracht. Hiezu wurden von den Anwesenden angesichts der Notwendigkeit eines Schulhaus-Neubaues keine Einwendungen erhoben und die Erhöhung der Grund und Gebäudesteuer auf 500 Prozent zustimmend zur Kenntnis genommen. Wolfurt, am 30. Dezember 1940 Willi Köb Schriftführer Rohner Bürgermeister
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19401002_GVE010 Wolfurt 02.10.1940 30.05.2021, 07:45 - 1 Niederschrift über die Beratung des Bürgermeisters Theodor Rohner mit Beigeordneten und Gemeinderäten und am 2. Oktober 1940. Anwesend waren die Beigeordneten: A. Heim, Alfred Fischer, Gemeinderäte: J. Rohner, J. Einer, Anton Peter, Otto Remminger, Oswald Schwärzler (letzterer derzeit im Militär-Urlaub). Punkt 1. Rechnungsabschluß Der Bürgermeister berichtet über den Rechnungsabschluß für das erste Vierteljahr 1940 (1./1. bis 30./4. 1940) und gab die gewünschte Auskunft über verschiedene Posten. Der Bericht wurde zustimmend und mit Befriedigung zur Kenntnis genommen. Punkt 2. Getränkesteuer Dieselbe soll auch in der Gemeinde Wolfurt am 1./11. bzw. 1./12. 1940 eingeführt werden, wenn die Steuer in den Nachbargemeinden Lauterach, haben etc. in Kraft tritt. Punkt 3. Dienstordnung Über Antrag des Landrates Bregenz wird für die Gemeinde Wolfurt die Tarifordnung A und B für die nicht beamteten Gefolgschaftsmitglieder im öffentlichen Dienst eingeführt. Die Beigeordneten und Gemeinderäte überlassen dem Bürgermeister die Festsetzung des Zeitpunktes der Einführung. Punkt 4. Umschuldung Der Bürgermeister berichtet noch über die notwendige Umschuldung bzw. Rückzahlung des Darlehens der Gemeinde Wolfurt bei der Spar- und Darlehenskasse Wolford und über die beabsichtigte Aufnahme des Darlehens bei der Sparkasse Bregenz in Bregenz. Der Bericht wurde von allen Beigeordneter und Gemeinderäten zustimmend zur Kenntnis genommen. Punkt 5. Einer Grundtrennung des Johann Baptist Fischer, Ach, wird allgemein zugestimmt. Wolfurt, am 2.10.40 W. Köb Schriftführer
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19400306_GVE009 Wolfurt 06.03.1940 29.05.2021, 11:42 - 1 - Niederschrift über die Beratung des Bürgermeisters und den Beigeordneten und Gemeinderäten am 6. März 1940 im Gemeindehause. Punkt 1. Haushaltsplan 1939/40 Der Bürgermeister gab den Haushaltsplan 1939/40 für die Gemeinde Wolfurt in allen Einzelheiten bekannt und erläuterte auf Anfrage verschiedene Posten. Der Bericht wurde zustimmend zur Kenntnis genommen. Haushaltssatzung 1939/40 die Haushaltssatzung des Rechnungsjahres 1939 wurde vom Bürgermeister zur Kenntnis gebracht. Von sämtlichen Anwesenden wurde und keine Einwendungen erhoben. Punkt 2. Verpachtung der Gemeinschaftsjagd Wolfurt: Dieselbe wird umständehalber in ca. acht Tagen vergeben. Punkt 3. Bestellung eines Obstbaumwartes. Wird auf acht Tage vertagt. Punkt 4. Grundtrennungsbewilligung Der Bürgermeister brachte folgende Grundtrennungsbewilligung zur Kenntnis. Franz Josef Köb an Vinzenz Winder, Wilhelm Schwerzler an Franz Blenk, Maurermeister in Bregenz. Punkt 5. Verschiedenes Die Gemeinde Wolfurt tritt dem "Volksbund Deutsche Kriegsgräber" als Mitglied bei. Zur Fremdenverkehrsförderung werden bebilderte Werbeschriften bestellt und zur Verteilung gebracht. Bezüglich Einführung der Reichs-Getränkesteuer nimmt der Bürgermeister mit den Bürgermeistern der Nachbargemeinden Fühlung. Das Zimmer im Schulhaus Parterre Ecke Nord-West soll zu einer Schulklasse errichtet werden, um wenigstens den dringendsten Bedarf zu decken. W. Köb Schriftführer Theodor Rohner
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19391203_GVE008 Wolfurt 03.12.1939 30.05.2021, 07:19 Niederschrift über die am 3. Dezember 1939 vormittags 11 Uhr im Gasthaus "Engel" abgehaltene ausserordentliche Beratung. Punkt 1. Erstellung einer Brücke Wolfurt-Schwarzach (Bahnhof) über den Werkkanal Zuppinger. Nach Rücksprache des Bürgermeisters Theodor Rohner mit dem Bauunternehmer Gort erstellte Genannter ein Offert für die oben bezeichnete Brücke mit einem Kostenaufwande von Reichsmark 1683. Dieser Kostenvoranschlag wurde von allen anwesenden Beigeordneten und Gemeinderäten als viel zu hoch gefunden und wird die Ansicht des Bürgermeisters das Angebot abzulehnen, den Bau der Brücke vorläufig zu unterlassen, allgemein geteilt. Punkt 2. Die Wiederinstandsetzung des eingestürzten Durchlasses beim Wächterhaus Nr. 19 auf der Speck wird von der Gemeinde für Rechnung der Deutschen Reichsbahn übernommen. Ein Baukostenvoranschlag wird vom Bürgermeister an die DRB [Deutsche Reichsbahn] erstellt. Adolf Köb Schriftführer Theodor Rohner
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19391129_GVE007 Wolfurt 29.11.1939 30.05.2021, 08:54 - 1 - Niederschrift über die Beratung am 29. November 1939 8 Uhr abends im Gemeindehause. Punkt 1. Rechnungsabschluß der Gemeinde Wolfurt für das Jahr 1938. Der Bürgermeister brachte den Rechnungsabschluß zu Ende 1938 zur Kenntnis und gab zu allen Einzelheiten hinreichend Auskunft. Einwendungen wurden zu keinem Punkte erhoben. Punkt 2. Dem Ansuchen der Kirchengemeinde Wolfurt um einen ausserordentlichen, freiwilligen Beitrag für 1939 wird über Anregung des Bürgermeisters entsprochen. Die Höhe des Beitrages soll zirka ein Drittel der sachlichen Erfordernisse von 1938 entsprechen. Punkt 3. Die Instandhaltung der Riedgräben übernimmt Gemeinderat Josef Reiner und die der Gemeindestrassen Beigeordneter Alfred Fischer und Gemeinderat Josef Rohner. Willi Köb Schriftführer Theodor Rohner
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19391011_GVE006 Wolfurt 11.10.1939 30.05.2021, 07:51 - 1 - Niederschrift Über die Beratung am 11. Oktober 1939 abends 8:00 Uhr im Gemeindehause. Anwesend waren sämtliche Beigeordnete und Gemeinderäte. Punkt 1. Hebammenstelle. Die eingelangten Bewerbungen für die Neubesetzung der Hebammenstelle wurde und zur Kenntnis gebracht und auf Vorschlag des Ortsgruppenleiters werden noch politische Gutachten über die Bewerberinnen eingeholt. Punkt 2. Lautsprecheranlage. Der Vorschlag des Bürgermeisters zur Anschaffung einer Lautsprecheranlage für die Gemeinde Wolfurt wird allgemein unterstützt. Punkt 3. Hebesatz für die Gewerbeumlage 1939. Nach eingehender Erläuterung durch den Bürgermeister über die voraussichtlichen Gemeinde-Einnahmen und Ausgaben wurde der Hebesatz für die Gemeinde Wolfurt auf 220 von 100 festgesetzt und erklärten sich die Anwesenden damit einverstanden. Willi Köb Schriftführer Theodor Rohner.
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19390714_GVE005 Wolfurt 14.07.1939 30.05.2021, 07:46 - 1 - Niederschrift Zur Beratung am 14. Juli 1939 abends 8:00 Uhr im Gemeindeamt. Anwesend waren sämtliche Beratungsberechtigte. Nach einem Bericht über das abgelaufene 1. Dienstjahr des Bürgermeisters und Vorlesung einiger Paragraphen aus der deutschen Gemeindeordnung wurden folgende Punkte beraten: Punkt 1. Ausbau und die Teerung der Straße zur Gemeindeverwaltung, Schule, Post und Haus der DAF [Deutsche Arbeitsfront] Der Bürgermeister begründet den beabsichtigten Ausbau und die Notwendigkeit diese Teilstrecke mit einem neuzeitlichen Belag zu versehen, und ist der Ansicht dass das Kosten- Erfordernis im Betrage von ca. R.M. 10.000 größtenteils durch Einsparung im Haushalt und durch Mehreingänge von Steuern gedeckt werden kann. Punkt 2. Ansuchen des Wegmachers Josef Kresser um Lohnerhöhung: Dem Ansuchen um Lohnerhöhung von 67 Rpf auf 80 Rpf pro Stunde wurde mit der Begründung, dass derselbe ein guter fleißiger Arbeiter ist, der jede in sein Fach einschlägigen Arbeit verstehen kann und außerdem Familienvater von sieben Kindern ist stattgegeben. Punkt 3. Ansuchen des Max Steuer um Aufnahme in den Heimatverband: Gegen die Aufnahme in den Heimatverband wurde kein Einwand erhoben. Punkt 4. Verpachtung des Hauses der D.A.F. Die Weiterpachtung des Hauses der D.A.F. wird befürwortet. Köb Willi beantragte, zu trachten dass ein Hausmeister bestellt wird und der Zugang und andere dringende Ausbesserungen vorgenommen werden. - 2 - Punkt 5. Veräußerung eines Grundstückes an Siedler: Da kein entsprechender Baugrund verhandeln ist, wird die Veräußerung eines Grundstückes aus dem Gemeindebesitz im Ausmaße von ca. einem Hektar zu Siedlungszwecken an kinderreiche Familien in Anbetracht der herrschenden Wohnungsnot von sämtlichen Anwesenden befürwortet. Gegen die Höhe des Verkaufspreises von 80 Reichsmark Pfennig pro Quadratmeter wurde kein Einwand erhoben. Theodor Rohner Bürgermeister
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19390227_GVE004 Wolfurt 27.02.1939 30.05.2021, 07:25 - 1 - Niederschrift Zur Beratung vom 27.2.39 in der Gemeinde-Kanzlei. Anwesend zwei Beigeordnete, 6 Gemeinderäte. Punkt 1: Hausverkauf 189 Der Bürgermeister berichtet zum beabsichtigten Verkauf des von der Gemeinde im Jahre 1937 erworbenen Hauses an den Straßenmeister Josef Kresser. Die Unterhaltung des Anwesens ist in Folge seines schlechten baulichen Zustandes für die Gemeinde unwirtschaftlich und für die kinderreiche Familie des Kaufinteressenten bedeutet es Heimbeschaffung. Sämtliche Anwesenden befürworten den Hausverkauf. Der Preis und Abzahlungsfestsetzung und die zur Verkaufsdurchführung erforderlichen Veranlassungen werden durch den Bürgermeister vorgenommen. Punkt 2. Bürgersteuer: Der Hebesatz des Bürgersteuermessbetrages wird mit 300% festgesetzt. Theodor Rohner Bürgermeister
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19381006_GVE003 Wolfurt 06.10.1938 30.05.2021, 08:28 - 1 - Niederschrift Zur Beratung am 6.10.38 halb 9:00 Uhr abends in der Gemeindekanzlei. Anwesend ist der Bürgermeister, Beigeordnete und Gemeinderäte. Köb Willi entschuldigt. Punkt 1. Zuschrift der Gemeinde Lauterach betreffs Eingliederung der Kolonie an der Achstraße in die Gemeinde Lauterach. Nach einem Bericht des Bürgermeisters hierüber sprechen sich die Anwesenden gegen die Abtrennung dieses Gemeindeteiles aus. Im Zuge der späteren Verbauung des Inselgrundes wird mehr und mehr die örtliche Verbindung der Kolonie mit der Gemeinde Wolfurt geschaffen. Die Loch Lauterach angegebenen Gründe für die Trennung der Kolonie von Wolfurt können nicht als stichhaltig anerkannt werden. Diese Stellungnahme wird für die weitere Behandlung dieser Angelegenheit durch den Bürgermeister gegenüber der Gemeinde Lauterach vertreten. Punkt 2. Straßenlampen für die Siedlgasse an der Achstraße. Diesem Ansuchen wird grundsätzlich zugestimmt, die Berechtigung des selben an Ort und Stelle überprüft. Die Durchführung jedoch vom Ergebnis der Erledigung des Punktes eins dieser Niederschrift abhängig gemacht. Punkt 3. Reichszuschuß für dringende Bauvorhaben. Der Bürgermeister berichtet, dass aus einem dem Lande Vorarlberg zugewiesenen Reichszuschuss durch die Landeshauptmannschaft ein Betrag von Reichsmark 5000 der Gemeinde Wolfurt zugeteilt wurde. Nach eingehender Beratung wird dieser zweckgebundener Betrag für die Regulierung des Eulentobel - und Dorfbaches verwendet, um die alljährlich vorkommenden Überschwemmungen abzuwehren. Punkt 4. Lebensmittel für die Schule. Da der für diesen Zweck im Gemeindevoranschlag für 1938 eingesetzte Betrag von Reichsmark 67,67 nicht ausreicht, wird dem Bürgermeister freigestellt die Ausgaben für die Schule bis auf einen Betrag von Reismarkt 200 zu erhöhen. Punkt 6. Die Schulzeit wird bis zum Beginn des Sommer Schulze Meisters folgen festgesetzt:8 - halb 12:00 Uhr und halb zwei - halb 4:00 Uhr, Mittwoch - und Samstagnachmittag frei. Theodor Rohner Bürgermeister
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19380824_GVE002 Wolfurt 24.08.1938 30.05.2021, 14:07 - 1 - Niederschrift Zur Beratung am 24.8.38 in der Gemeindekanzlei. Anwesend sind beide Beigeordneten und alle Gemeinderäte. Punkt 1. Zu dem von der Rheinbauleitung erstellten Verbauungsprojekt, lt. Schreiben der Landeshauptmannschaft vom 18. August, ist hierzu folgender Kostenverteilungsplan in Höhe von R.M. 128.000 festgelegt: Reich 50 Prozent, Land 30 Prozent und die Gemeinden Wolfurt und Schwarzach 20 Prozent. Dieser Kostenverteilung stimmt denn sämtliche Anwesenden zu. Der Bürgermeister führt die in der Sache notwendigen weiteren Verhandlungen. Punkt 2. Einer entsprechend durch die B.H. erhaltenen höheren Anordnung wird die Erstellung einer Telefon-Nebenverbindung zur Wohnung des Bürgermeisters durchgeführt. Punkt 3. Dem Ansuchen um Bewilligung einer Grundtrennung A. u. E. Schertler wird zugestimmt, da von landwirtschaftlichem Standpunkte aus keine Bedenken wegen wirtschaftlich nachteiliger Auswirkungen bestehen. Punkt 4. Das Ansuchen des Konrad Reinhalter in Feldkirch um Aufnahme in den Heimatverband wird abgelehnt. Punkt 5. Das Ansuchen um Bewilligung zur Entgegennahme von Bedarfsdeckungsscheinen der Witwe Wilhelmine Köb wird abgelehnt. Die dem Schreinermeister Rudolf Fischer vorher vom Bürgermeister Hinteregger gegebene Bewilligung wird diesem wieder entzogen. Theodor Rohner Bürgermeister
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19380718_GVE001 Wolfurt 18.07.1938 30.05.2021, 07:13 - 1 - Niederschrift Zur ersten Beratung mit den neu bestellten Beigeordneter und Gemeinderäte am 18.7.38 in der Gemeinde-Kanzlei. Anwesend waren beide Beigeordneten und sämtliche Gemeinderäte. Entschließungen des Bürgermeisters nach Anhörung derselben. Punkt 1. Der Sportplatz bei der Schule wird durch Beiziehung des restlichen Teile aus der Schulwiese vergrößert, nachdem der jetzige den heutigen Anforderungen nicht mehr entspricht. Punkt 2. Die Verlängerung der Kanalisation vom Kriegerdenkmal bis oberhalb der Berggasse wird zum Zwecke der Ableitung des Wassers von den beiden Buchstraßen raschestens in Angriff genommen. Punkt 3. Zur Errichtung des Erntekindergartens durch die NSV [Nationalsozialistische Volkswohlfahrt] Werden von der Gemeinde bis zum Winter Schulanfang zwei Schulklassen täglich 15 bis 20 l Milch für die Kinder und eine Sandkiste als Spielmittel beigestellt. Punkt 4. Zur Postscheckzeichnung für die Gemeinde ist Bürgermeister Rohner und der 2. Beigeordnete Alfred Fischer als je alleinzeichnend berechtigt. Punkt 5. In den Heimatverband der Gemeinde Wolfurt werden Gunz Alfons mit Familie und Gunz Albert, Kessel, mit Familie aufgenommen. Punkt 6. Zum Ansuchen des Huster Josef in Benken, Kanton Zürich, um Unterstützung durch die Gemeinde beauftragte der Bürgermeister den 2. Beigeordneter Alfred Fischer, diese Angelegenheit Ort und Stelle zu überprüfen. Theodor Rohner Bürgermeister
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19380701_GVE000 Wolfurt 01.07.1938 30.05.2021, 14:50 Wolfurt, am 1. Juli 1938 Grundlegende Änderung der Gemeindeführung: Mit der Machtergreifung des Nationalsozialismus am 13. März 1938, gab es auf allen Gebieten eine durchgreifende Änderung. Überall wurden die Gemeindetage aufgelöst und durch neue ersetzt. So auch in der Gemeinde Wolfurt, der nur aus Anhängern des vergangenen Dollfuß-Schuschnigg Regimes besetzt war. Der Bürgermeister Ludwig Hinteregger wurde unter Aufsicht des Ortsgruppenleiters der NSDAP Theodor Rohner zur Weiterführung der Gemeindegeschäfte einstweilen belassen und ihm die Parteigenossen Anton Heim, Alfred Fischer, Josef Rohner und Willi Köb als Beiräte beigegeben. Am 1. Juli 1938 wurde Bürgermeister Ludwig Hinteregger mit den oben genannten Beiräten abberufen und die Führung der Gemeindegeschäfte im Sinne des Nationalsozialismus neu bestellt. Mit der Führung der Gemeindegeschäfte wurde Ortsgruppenleiter Theodor Rohner betraut. Zur Beratung standen ihm der neu bestellte Ortsgruppenleiter Emil Beck und Alfred Fischer als Beigeordnete, Anton Heim, Karl Geiger, Josef Rohner, Otto Remminger, Anton Peter und Willi Köb zur Seite, die bis zur Neubestellung die Geschäfte weiterführen. Theodor Rohner Kommissarischer Bürgermeister
  1. wolfurtvertretung
19380627_GVE000 Wolfurt 27.06.1938 30.05.2021, 09:02 - 1 - Protokoll über die am 27.6.1938 abgehaltene Sitzung des Rates der Gemeinde unter dem Vorsitz des Bürgermeister Hinteregger. Anwesend sind alle Mitglieder sowie der Ortsleiter der NSDAP Rohner Theodor. Punkt 1: Auf Grund der Offertausschreibung bezüglich Verkauf von Nutzholz aus den Gemeindewaldungen im Frickenesch und Ellbogen haben 6 Parteien Anbote eingereicht. Ortsleiter Rohner und Beirat Rohner Josef werden ermächtigt mit den 3 höchsten Anbotstellern in Verhandlung zu treten und den Kauf unter Berücksichtigung der neuen Holzverkaufsvorschriften zu tätigen. Punkt 2: Zur Deckung der Kosten der an der Schwarzach vorgenommenen Ausbesserungsarbeiten sind auch die Grundbesitzer, die seinerzeit in die 6. Zone einbezogen wurden, heranzuziehen, um die Grundbesitzer dieser Genossenschaft in der Gemeinde Wolfurt dadurch zu entlasten. Punkt 3: Dem Ansuchen des Gmeinder Ernst um Trennung der Gp. 911 wurde entsprochen. Punkt 4: Die Umdeckung des Kirchendaches wurde dem hier wohnenden Dachdecker Otto Fenkart auf Grund seines Offerts vergeben (Offertpreis) Reichsmark 721,70 ohne Dachschindeln. Die Spenglerarbeiten sind den hier wohnhaften Spengler Österle Josef, Schwerzler Martin gemeinsam zu vergeben; aus beiden Offerten sind die billigeren Ansätze in Anwendung zu bringen. (Preis zirka 1500.- Reichsmark. Drainagearbeiten sind in eigener Regie durchzuführen und dürften etwa auf 1000 Reichsmark zu stehen kommen. Ein Drittel der Gesamtkosten würde vom Land (Patronatsdrittel) zur Bezahlung in Aussicht gestellt. Die vorläufigen Kosten werden aus dem Überschuß 1937 gedeckt. - 2 - Punkt 5. Einige Schulklassen sind über die Ferienzeit weißeln zu lassen. Punkt 6. Die Jahresrechnung der linksseitigen Achwuhrkonkurrenz pro 1937 wurde zur Kenntnis gebracht. Punkt 7. Der jahresbeitrag an den Landesverband für Fremdenverkehr im Betrage von Reichsmark 1565 wurde zur Zahlung bewilligt. Punkt 8. Bezüglich der Spitalskosten des Schwerzler Josef und für Holzer Helena betreff Zahlung soll mit den Parteien verhandelt werden. Punkt 9. Dem Ansuchen der Schwerzler Anna, geb. Hagen, Dornbirn, um Unterstützung wurde nicht entsprochen. Es ist darauf hinzuweisen, daß die Verpflegskosten ihrer beiden Kinder von ihr wieder übernommen werden. Punkt 10: Der Säuglingsfürsorgestelle in Kennelbach sind die Hälftekosten im Betrage von Reichsmark 13,40 zu ersetzen. Punkt 11: Der Schuldienerin Helbock Margaretha wurde der Lohn auf 70.- S monatlich erhöht. Schluß 11.15 Uhr Das Protokoll der letzten Sitzung wurde genehmigt. L. Hinteregger
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19380609_GVE000 Wolfurt 09.06.1938 29.05.2021, 11:47 - 1 - Protokoll über die am 9. Juni im Schulhause abgehaltene Sitzung des Rates der Gemeinde unter Vorsitz des Bürgermeister Hinteregger. Fischer Alfred entschuldigt. Punkt 1. An Einlauf wurde bekanntgegeben a) eine Zuschrift der neuen Abendzeitung in der Saarpfalz betreff Führerbilder für die aus der Schule entlassenen. Die Anschaffung wird beschlossen. b) Zur Zuschrift der Landeshauptmannschaft wegen Beistellung entsprechender Räume für die Hitlerjugend ist das Vereinshaus zur Verfügung zu stellen. c) Eine Zuschrift der Gemeinde Schwarzach betreff Verbauungskosten der Minderach durch die Gemeinden Wolfurt und Schwarzach wurde zur Kenntnis genommen. d) Über Ansuchen des deutschen Schulvereines wurden 10 Reichsmark bewilligt. Punkt 2: Dem Ansuchen der Frau Ww. Kalb Emilie um Teilung der Gp. 822 wurde nicht zugestimmt. - 2 - 3. Das Ergebnis der durchgeführten Feuerbeschau wurde zur Kenntnis genommen. Die Parteien, bei deren Feuerungsanlagen eine Bemängelung festgestellt wurde, sind aufzufordern, dieselbe bis Ende Juli des Jahres beheben zu lassen. 4. In den hiesigen Heimatverband wurden aufgenommen: Über Ansuchen der Gemeinde Imsterberg Johann Wörz, geb. 14.4.1869 und Frau Regina, geb. Huwiller. Wörz Johann, geb. 5.12.1900 und Frau Viktoria, geb. Lederle, deren Kinder Berta Maria, geb. 7.7.1933, Edeltraude 29.12.1937, Wörz Gottfried, geb. 7.8.1907 und Frau Laura Gisella, geb. Sandrell, dessen Kinder Hellmuth Adolf, geb. 25.12.1933, Johann Anton geb. 7.6.1935. Über Ansuchen der Stadtgemeinde Mödling Fragner Josef, geb. 19.1.1874 und dessen Ehegattin Fragner Gisela, geb. Brandeis, geb. am 2.4.1876. Die gesetzlichen Bestimmungen sind alle gegeben. 5. Über Ansuchen der Filomena Paulhuber, verw. Fischer, um Aufnahme ihrer Tochter Lydia Fischer in die Wohntätigkeitsanstalt Valduna wurde entsprochen. Sollte das Kind aber eigenes Vermögen besitzen, sind die Unkosten damit zu decken. 6. Auf Grund eines Schreibens der Schwarzachtobelstraßenkonkurrenz bezüglich der Reparatur der Serabrücke wird die Verschiebung dieser Arbeit im Einvernehmen mit dem Landesbauamte zugestimmt. 7. Der Bericht über die vorzunehmende Erhaltungsarbeit am Dache der Kirche, der Wasserableitung vom Friedhof wurde zur Kenntnis genommen. L. Hinteregger
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19380421_GVE000 Wolfurt 21.04.1938 30.05.2021, 07:23 - 1 - Protokoll über die Sitzung der Gemeindefunktionäre am 21.4.1938 in der Gemeindekanzlei Wolfurt. Anwesend sind der Bürgermeister L. Hinteregger, der Ortsleiter der NSDAP Rohner Theodor und die Beiräte Fischer Alfred, Heim Anton, Köb Willi und Rohner Josef, Ach. Punkt 1. Wurde beschlossen, der Hälftebetrag der Projektserfassungskosten zum Ausbau der Minderach im Betrage von S 700.- zu bezahlen. Dieser Betrag ist aus dem Überschuß des Vorjahres zu decken. Punkt 2. Dem Ansuchen der Frau Emilie Kalb Ww. zum Schwanen betreffend Erteilung der Bewilligung zur Teilung der Gp. 211 im Röhle in zwei gleich große Stücke wurde stattgegeben. Punkt 3. Auf Grund einer Zuschrift der Landeshauptmannschaft Vorarlberg wurde dem Winder Vinzenz eine Zufahrt über die im Eigentum der Gemeinde stehende Grundparzelle 1492 gewährt. Punkt 4. In den Heimatverband der Gemeinde Wolfut wurde über Ansuchen der Stadt Eferding Ernst Schöllnberger, Schneider, geb. am 7.1.1903, über Ansuchen der Gemeinde Pinkafeld Mathias Pimperl, geb. 28.11.1885 und Frau Josefina, geb. Schmidhuber, geb. 20.2.1900, dessen Kinder Kamilla, geb. 20.6.1924, Herta, geb. 12.06.1925 und über Ansuchen der Gemeinde Buch Stadelmann Josef, geb. 17.7.1892 und dessen Frau Maria, geb. Fuchs, geb. 1.3.1886, da die gesetzlichen Bestimmungen bei allen gegeben sind. Punkt 5. Unterstützungen: Dem Benedikt Dür in Wohltätigkeitsanstalt Valduna wird die Unterstützung von 10.- auf 15.- S monatlich erhöht. - 2 - Fischer Helena ist auf die Dauer von 3 Monaten in der Lungenheilstätte Gaisbühel untergebracht und hat die Gemeinde täglich 3,50 S zu bezahlen. Die Behandlungskosten des Dr. König, Lauterach, für Frau Theresia Ullmann sollen vorderhand bezahlt werden, der Ehegatte Konrad Ullmann ist aufzufordern, diese Schuld zu bezahlen. Die Verpflegskosten für Josef Stadelmann (Buchers) im Betrage von S 87.- sind zurückzuzahlen, da zuerst über das Heimatrecht entschieden werden muß. Dem Böhler Josef werden die Kosten zur Anschaffung einer Brille bewilligt. Es wurde zur Kenntnis gebracht, daß Frau Anna Wohlgenannt seit Oktober 1937 im Landspitale untergebracht ist, da es ihr nicht möglich war, eine andere Beschäftigung aufzutreiben. Die Naturalverpflegskosten für 1937 von S. 835.- sind zu bezahlen. Punkt 6. Zur Überprüfung der Gemeinderechnung 1937 wird Anton Heim und Köb Willi bestellt. Punkt 7. Zur Beschaffung des notwendigen Straßenkieses auf die Bucherstraße ist von Autofrächter ein Offert einzuholen. Punkt 8. Wurde beschlossen anläßlich der Regulierung des Flotzbachgrabens den öffentlichen Fußweg über die Grundparzellen 1445/2, 1446, 1447, 1482 und 2616 von der Ziegelei bis Anton Vonach Nr. 220 aufzulassen. Punkt 9. Bei der Einmündung der Bucherstraße in die Dorfstraße ist ein Geländer anzubringen auf der an den Biergarten zum Engel anschließenden Mauer. Die Quelle auf der Holzerstraße ist abzuleiten. L. Hinteregger
  1. wolfurtvertretung
19380206_GVE000 Wolfurt 06.02.1938 30.05.2021, 14:58 - 1 - Protokoll über die Sitzung des Gemeindetages vom 6.2.1938 im Gasthaus zum Rössle. Anwesend sind der Bürgermeister als Vorsitzender, 3 Gemeinderäte, 10 Gemeindevertreter. Fischer Johann Georg, Böhler Eduard entschuldigt. Punkt 1. An Einlauf wurde zur Kenntnis gebracht a) Ein Bescheid der Landeshauptmannschaft, laut welchem der zehnprozentige Interessentenbeitrag zu den Baukosten an der Bregenzerache nicht die angrenzenden Gemeinden (In Bescheid vom 20.10.1937 wurde ausgesprochen, daß, anchdem die Neuregelung der linksseitigen Achwuhr mit Weglassung der Gemeinde Fußach im Gange ist, nur die Gemeinden Wolfurt, Lauterach, Hard für die Zahlung des zehnprozentigen Interessentenbeitrages aufzukommen hat, sondern die linksseitige Achwuhrkonkurrenz, Landesgesetzblatt Nr. 1/1938) in welcher nun die - 2 - Bundesbahn statt der Gemeinde Fussach einbezogen ist zu tragen hat. b) Eine Zuschrift der Landeshauptmannschaft Bregenz betreffend Verbauung der Minderach und Aufbringung des zwanzigprozentigen Beitrages c) Ein Ansuchen des deutschen Schulvereines Südmark um einen Beitrag, das abgewiesen wurde. d) Ein Ansuchen des Landesmuseumsvereines für Vorarlberg um Gewährung eines Beitrages 1938, es werden 10.- S bewilligt. Punkt 2. Zur Kenntnis genommen wurden: a) Die Rechnungen der Schwarzachtobelstraßenkonkurrenz pro 1937 mit Betreffnis der Gemeinde Wolfurt v. S. 674,18. b) Der Hochstegbrückenkonkurrenz 1937 mit Beitrag von 36,58 S der Gemeinde. c) Der Baukonkurrenz Wolfurt - Kennelbach für 1937 Gemeindebeitrag 265,95 d) Die Rechnung des Landspitales Rieden für 1937. Da am Landspital eine größere Reparatur zu machen ist, würde von der Verwaltung des Spitals beschlossen pro Anteil 10.- S einzuheben. Punkt 3. Das Ergebnis der Lebensmittelkontrolle in der Gemeinde laut welchem keine besonderen Anstände festgestellt [wurden] wurde zur Kenntnis genommen. Punkt 4. Der Bericht des volkswirtschaftlichen Ausschusses über den Stand der Gemeindewaldungen wurde bekanntgegeben und beschlossen in der Waldung Frickenesch und Ellbogen - 3 - zirka 40 Tannen zur Schlägerung anzumelden. Punkt 5. Der Schützengilde Wolfurt werden über neuerliches Ansuchen 6 Tannen aus der Gemeindewaldung am Bildgraben zur Kostendeckung der Instandhaltung des Gemeindeschießstandes überlassen. Punkt 6. Dem Ansuchen der Straßenkonkurrenz Frickenesch um Übernahme dieser Straße in die Erhaltung der Gemeinde wurde nicht entsprochen, hingegen wird bei vorkommenden Straßenverbesserungen die Kostenrechnung und der Einzug der Gelder durch die Gemeinde besorgt. Punkt 7. Wurde berichtet, daß sämtliche Gemeindeobjekte vom Baumeister Hagen, Bregenz, einer Neueinschätzung unterzogen wurden und beschlossen, die Kirche mit 120.000.-, das Kaplanhaus 20.000,-, Hs. Nr. 189 mit 10.000.-, der Schießstand mit Scheibenstock 5000.- S, die Motorspritze mit 7000.- S und die Einrichtung hiezu 4000- S gegen Feuer zu versichern. Punkt 8. Das Ansuchen der Privat- und Gewerbewache um Bewachung der Gemeindeobjekte wurde abgelehnt. Punkt 10. Unter Allfälliges wurde die Anschaffung eines neuen Schneeschlitten bewilligt. Die Verhandlungsschrift über die letzte Sitzung wurde genehmigt. A. Fischer Schriftführer L. Hinteregger Bürgermeiser
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