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19800618_GVE002 Fraxern 18.06.1980 27.05.2021, 09:47 2. Sitzungs-Tag 18.06.1980 Sitzungs-Ort Sitzungszimmer __des Gemeindehauses Beginn: 20.3.0 Uhr Ende: ...22.00 Uhr......... Bei Beginn der Sitzung fehlten: entschuldigt: unentschuldigt: Nachbaur Alois stellt den Dringlichkeitsantrag die Wegbereitung des Schneewaldweges in die Tagesordnung aufzunehmen. Diesem Antrag wird einstimmig stattgegeben. B e r a t u n g s g e g e n s t ä n d e zu Pkt. 1 der Tagesordnung) Die Gemeindevertretung erklärt sich einstimmig damit einverstanden, den Auftrag zur Anbringung von Sanitärtrennwänden beim Kindergarten an die Fa. Reu-Plan zu vergeben. zu Pkt. 2 der Tagesordnung)Nach Verlesung des eingeholten Angebotes durch den Bürgermeister und eingehender Begutachtung des Prospektmaterials durch die Gemeindevertretung wird die Fa. Huttle einstimmig mit der Kindergartenmöblierung betraut. zu Pkt. 3 der Tagesordnung) Bezüglich der Neuverlegung der schadhaften Wasserleitung des Teilstückes "Gelbe Platte" wird der einstimmige Beschluß gefaßt, auf einer Länge von 250 m Kunststoffschlauche ( 2 Zoll/6 at ) zu verlegen, zu Pkt. 4 der Tagesordnung) Die Neuverpachtung des Gemeindeweihers wird nach einstimmigem Beschluß im Offertwege geregelt. Die Ausschreibung erfolgt im Vorderländer und im Unterländer Gemeindeblatt. zu Pkt. 5 der Tagesordnung) Als Ersatzmann für das ausgeschiedene Grundverkehrs-Ersatzmitglied Peter Michael wird einstimmig Summer Johann, Fraxern HNr. 1, gewählt. zu Pkt. 6 der Tagesordnung) Die dringend anstehende Wegbereitung des Schneewaldweges wird einstimmig beschlossen. Der Weg soll auf ein solches Maß verbreitert und ausgebessert werden, daß er gut begehbar und zumindest mit einem Schlitten befahrbar ist. zu Pkt. 7 der Tagesordnung) Eugen Dobler bringt die Wiederherstellung der Kapelle zur Diskussion. Eine Fixierung des Projektes scheitert jedoch an den unterschiedlichen Ansichten der Gemeindevertreter über Größe, Aussehen und Gestaltung des aufgeführten Objektes. Erst nach Regelung dieser grundsätzlichen Faktoren kann das Projekt neu aufgegriffen und einer Erledigung zugeführt werden.
  1. fraxernvertretung
19800603_FF_001 StandMontafon 03.06.1980 23.05.2021, 10:50 -1- Niederschrift aufgenommen am 3.6.1980 im Sitzungssaal des Standes Montafon in Schruns, anläßlich der 1. Sitzung des FORSTFONDAUSSCHUSSES in der laufenden Legislaturperiode. Aufgrund der Einladung vom 28.5.1980 nehmen an der auf heute anberaumten Sitzung teil: Standesrepräsentant Bgm. Erwin Wallaster aus Bartholomäberg, Präsident LAbg. Bgm. Ignaz Battlogg aus St. Anton, Bürgermeister Georg Amann aus Silbertal, Bürgermeister Eduard Bitschnau aus Tschagguns, Bürgermeister Heinrich Sandrell aus Gaschurn, Bürgermeister Harald Wekerle aus Schruns, Marlin Ernst aus St. Gallenkirch, als Vertreter der Agrargemeinschaft St. Gallenkirch, Anton Wachter aus Vandans, als Vertreter der Agrargemeinschaft Vandans. Schriftführer: Sekr. Gebhard Saler. Der Vorsitzende eröffnet um 10.15 Uhr die auf heute anberaumte Sitzung und stellt die Beschlußfähigkeit fest. Er teilt den Mitgliedern des Forstfondausschusses mit, daß in der heute vorausgegangenen, konstituierenden Sitzung des STANDES MONTAFON seine Person wieder zum Standesrepräsentanten und Bürgermeister Raimund Wachter zum Standesrepräsentant-Stellvertreter gewählt wurden. Diese Meldung wird einhellig zur Kenntnis genommen. Tagesordnung 1. Vorlage der Sitzungsniederschrift vom 14.4.1980. 2. Dienstbarkeitsvertrag der Vorarlberger Illwerke A.G. in Bregenz, über den Trassenverlauf der „Hüttenkopfbahn" in Tschagguns/Vandans. 3. Vertrag über die Grundinanspruchnahme durch die Schiabfahrt Schandang. 4. Beantragte Grundtausch im Zuge der Grenzeinmessung auf Sarsarschen in St. Gallenkirch, durch die Agrargemeinschaft Sarsarschen/Manigg. -2- Zu Pkt. 1): Die Sitzungsniederschrift vom 14.4.1980 wird in vorliegender Fassung einstimmig genehmigt und gefertigt. Zu Pkt. 2): Der Dienstbarkeitsvertrag 5297 über die Grundbeanspruchung durch geplante "Hüttenkopfbahn (Sesselbahn), der von der Vorarlberger Illwerke A.G. in Bregenz vorgelegt wurde, wird in vorliegender Fassung einstimmig angenommen. Die Mitglieder des Forstfondausschusses sind sich im Verlaufe der Debatte darüber einig, daß der Antrag des Vertreters der Agrargemeinschaft St. Gallenkirch Ernst Marlin, auf Umwandlung der mit den Seilbahngesellschaften bestehenden und noch abzuschließenden Dienstbarkeitsverträge auf eine Beteiligung am Bruttoumsatz in der Form Rechnung getragen wird, daß mit den Seilbahngesellschaften innerhalb nützlicher Frist Verhandlungen aufgenommen werden sollen. Zu Pkt. 3): Die Vorarlberger Illwerke A.G. in Bregenz und die Gemeinde Vandans legen über die vorgesehene Grundbeanspruchung für die Schiabfahrt Golm - Schandang - Hüttenkopfbahn-Talstation einen Dienstbarkeitsvertrag vor. An drei Stellen wird durch die Schiabfahrt Forstfondgrund berührt. Insgesamt wird eine Fläche von 33,60 ar belastet. Der Vertrag sieht eine einmalige Ablöse vor, die vom Ausschuß noch festzulegen ist. Auch die anderen Vertragspartner haben sich mit einer einmaligen Ablöse einverstanden erklärt. Nach eingehender Debatte stellt Bürgermeister Harald Wekerle den Antrag eine einmalige Ablöse von S 40.000.- zu verlangen. Der Vertreter der Agrargemeinschaft St. Gallenkirch beantragt eine jährliche Ablöse in Höhe von S 2.000.- wertgesichert. Der Antrag von Bürgermeister Harald Wekerle wird mehrheitlich (eine Stimmenthaltung) angenommen. - 3 - Die Agrargemeinschaft Sarsarschen/Manig in St. Gallenkirch hat anläßlich der Vorarbeiten zur Einmeasung der Forstfondgrenzen in diesem Gebiet durch den Bundesvermessungsdienst, einen Abtausch von Grundstücken zur Abrundung des Besitzes und zur Sicherung des Eigenjagdgebietes vorgeschlagen. Die planliche Darstellung des Gebietes wird dem Forstfondausschuß zur Information vorgelegt. Es wird einstimmig beschlossen einen Ausschuß zu bilden, der die diesbezüglichen Verhandlungen mit der Agrargemeinschaft Sarsarschen/Manig aufnimmt bzw. sich mit der Sachlage an Ort und Stelle befaßt. Diesem Ausschuß gehören an: Standesrepräsentant Bgm. Erwin Vallaster, B.berg, Bürgermeister Eduard Bitschnau, Tschagguns, Bürgermeister Heinrich Sandrell, Gaschurn, Bürgermeister Harald Wekerle, Schruns, Marlin Ernst, als Obmann der Agrargemeinschaft St. Gallenkirch Der Vorsitzendende schließt um 12.30 Uhr die Sitzung mit dem Dank an die Anwesenden für die rege Mitarbeit. Der Schriftführer: Der Forstfondausschuß:
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19800514_GVE001 Fraxern 14.05.1980 27.05.2021, 10:22 Kathan Erich Nachbaur Klemens Dobler Martin Mittelberger J. A Nägele Kurt Summer Josef Nachbaur Werner Peter Ludwig B e r i c h t e Der von der Vorarlberger Landesregierung genehmigte Voranschlag für das Jahr 1980, wird der Gemeindevertretung zur Kenntnis gebracht . B B e r a t u n g s g e g e n s t ä n d e zu Pkt. 1 der Tagesordnung) Die Parteiunabhängige Wählerschaft erklärt sich mit der Krediterhöhung von 1 Million auf 1,6 Millionen einverstanden, bringt jedoch zum Ausdruck, daß bei Berücksichtigung ihrer Vorschläge beim Kindergartenbau eine -solche Maßnahme nicht erforderlich gewesen wäre. Peter Ludwig beantragt die vollinhaltliche Übernahme dieser Stellungnahme. Dies wird von der ÖVP mit der Begründung abgelehnt, daß die in diesem Schreiben aufgeführten Zahlen und -Berechnungen jeder Grundlage entbehren, da sie weder von einem Fachmann noch einer entsprechenden Firma errechnet wurden. Bei der anschließenden Abstimmung enthält sich die Parteiunabhängige Wählerschaft demonstrativ der Stimmabgabe. Die Krediterhöhung wird somit' mit 7 zu 2 Stimmen beschlossen. zu Pkt. 2 der Tagesordnung) Die Gemeindevertretung faßt den einstimmigen Beschluß, bei der Grundkapitalerhöhung (S 16.000,—) zur Teilfinanzierung eines Strombezugsrechtes vom Walgauwerk bei der Vorarlberger Kraftwerke AG, mitzuziehen. Der anfallende Betrag wird von der Vorarlberger Landesregierung vorfinanziert und von. der Gemeinde Fraxern in 5 gleichen Jahresraten, beginnend ab 1981, rückerstattet. zu Pkt. 3 der Tagesordnung) Das vom Amt der Vorarlberger Landesregierung vorgelegte Ansuchen der Union Drachenfluggemeinschaft Condor, Hohenems, zur Außenabflugbewilligung mit Hängegleiter wird einstimmig abgelehnt. zu Pkt. 4 der Tagesordnung) Die Wasseranschlußansuchen der drei Bauparteien werden einstimmig bewilligt. Die Kosten für die Verlegung der alten Wasserleitung, die durch das Baugrundstück von Herrn Anton Greußing läuft, hat dieser selbst zutragen. Auch wird der Beschluß gefaßt, daß in Zukunft bei Hausanschlüssen, sollte Grund und Boden es zulassen, Kunststoff röhre verwendet werden. zu Pkt. 5 der Tagesordnung) Der Ankauf von 2 Funkgeräten für die •Feuerwehr Fraxern wird einstimmig beschlossen. Die anfallenden Kosten werden zum Teil vom Land Vorarlberg, der Rest jeweils zur Hälfte von der Gemeinde Fraxern und der Feuerwehr Fraxern getragen. zu Pkt. 6 der Tagesordnung) Es wurden keine Anträge eingebracht. zu Pkt. 7 der Tagesordnung) Nachbaur Werner fragt an, ob der Oppositionspartei eine Kopie vom Sitzungsprotokoll zur Verfügung gestellt werden kann. Die Anfrage wird von Bürgermeister Alois Nachbaur im Rahmen des Gesetzes behandelt.
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19800414_FF_026 StandMontafon 14.04.1980 23.05.2021, 20:02 [-1-] Niederschrift aufgenommen am 14.4.1980, im Sitzungssaal des Standes Montafon in Schruns, anläßlich der 26. Sitzung des Forstfondes in der laufenden Legislaturperiode. Aufgrund der Einladung vom 2.4.1980 nehmen an der auf heute anberaumten Sitzung teil: Standesrepräsentant Bgm. Erwin Vallaster aus Bartholomäberg, Bürgermeister Georg Amann aus Silbertal, Bürgermeister Eduard Bitschnau aus Tschagguns, Bürgermeister Harald üiekerle aus Schruns, Ernst Marlin aus St. Gallenkirch, als Vertreter der Agrargemeinschaft St. Gallenkirch, Anton Wachter aus Vandans, als Vertreter der Agrargemeinschaft Vandans. Präsident LAbg. Bgm. Ök.-Rat Ignaz Battlogg aus St. Anton und Standesrepräsentant-Stellvertreter Bgm. Ernst Pfeifer haben sich wegen anderweitigen Verpflichtungen entschuldigt. Der Vorsitzende eröffnet um 14.20 Uhr die Sitzung. Die Beschlußfähigkeit ist gegeben. Tagesordnung 1. Vorlage der Sitzungsniederschrift vom 7.2.1980. 2. Vorlage der Jahresrechnung 1979. 3. Ansuchen der Familie Oswald Mäser in Schruns, um die Erlaubnis die auf Forstfondgrund gefaßte Wasserquelle für das Gasthaus "Fellimändli" in Silbertal, nach den gesetzlichen Vorschriften fassen zu dürfen. 4. Ansuchen des Heinrich Kieber in St. Gallenkirch, um die Übertragung eines Holzbezugsrechtes (HNr. 156). 5. Ansuchen des Hermann Lorenzin in Gaschurn, um die Übertragung eines Holzbezugsrechtes (HNr. 22) auf seinen Sohn. - 2 - Berichte: a) Vereinbarung mit der Vorarlberger Illwerke A.G. bezüglich der Hüttenkopfbahn in Tschagguns: b) Genehmigung des Voranschlages 1980 durch die Agrarbezirksbehörde. c) Verschiedene Holzverkäufe. d) Windwurfholz in Sarottla (Gargellental). Erledigung der Tagesordnung: 1. Die Sitzungsniederschrift vom 7.2.1960 wird in vorliegender Fassung einstimmig genehmigt und gefertigt. 2. Die Jahresrechnung des Forstfondes für das Jahr 1979 wird vom Vorsitzenden vorgelegt und vom Sachbearbeiter Mag. Johann Vallaster abschnittsweise erläutert. Die Jahresrechnung weist aus: a) Ausgaben................................ S 3.348.676,97 b) Einnahmen .............................. S 2.952.672,97 ______________ Abgang .................................... S 396.004.-============== welche durch Entnahme aus Kassabeständen abgedeckt wurde. Nach eingehender Debatte über die Jahresrechnung 1979 durch die Forstfondvertretung wurde der Bericht des Gebarungsüberprüfungsausschusses durch Bürgermeister Harald Wekerle verlesen und anschließend der Antrag auf Entlastung der Buchhaltung und Verwaltung gestellt. Diesem Antrag wird einhellig stattgegeben und die Jahresrechnung 1979 mit den darin ausgewiesenen Endsummen einstimmig genehmigt. 3. Dem Ansuchen der Eheleute Oswald und Fini Maser in Schruns, um die Erlaubnis auf der Forstfondparzelle 1329 in Silbertal 2 Trinkwasserquellen, die bisher in einem Gerinne zusammengefaßt zur Versorgung des Maisäßes „Feliimändli“ (jetzt Jausestation) mit Trinkwasser dienten, vorschreibungsgemäß fassen zu dürfen, wird einstimmig stattgegeben. Für die Einräumung dieser dauernden Dienstbarkeit der Duldung eines Wasserbehälters (Brunnenstuben) und der dadurch -3- zu erwartenden Wirtschaftserschwernisse, haben die Eheleute Oswald und Fini Mäser oder ihre Rechtsnachfolger jährlich dem Forstfond einen Betrag von S 1000.- im Verlaufe des Monats Mai zu bezahlen. Dieser Betrag ist gegen eine Abwertung mit dem Lebenshaltungskostenindex des Amtes der Vorarlberger Landesregierung gegen eine Abwertung abzusichern. Ist die Quellschüttung größer als für den Eigenbedarf notwendig ist, so kann nur mit Zustimmung des Forstfondes über das Oberwasser verfügt werden (einstimmige Beschlußfassung). 4. Dem Ansuchen des Heinrich Kieber in St. Gallenkirch 154, um die Übertragung des Holzbezugsrechtes von der Bp. 771 (HNr. 156) auf das auf der Gp. 3030 (beides K.G. St. Gallenkirch) neu zu erstellen gedachte Wohnhaus, wird unter der Bedingung stattgegeben, daß das alte baufällige Objekt abgetragen wird. Das Schindelholzbezugsrecht wird nicht übertragen, sondern für verfallen erklärt. Bei dieser Übertragung handelt es sich um die Verlegung eines eingeforsteten Objektes für denselben Besitzer (einstimmiger Beschluß). 5. Das Ansuchen des Hermann Lorenzin in Gaschurn 138, um die Übertragung des Holzbezugsrechtes vom Wohnhaus Nr. 22 auf einen Neubau wird abgelehnt, weil es sich bei der Haus Nr. 22 um ein Doppelhaus handelt, das derzeit nicht abgetragen werden kann. Berichte: a) Der Vorsitzende bringt die Vertragsbedingungen mit der Vorarlberger Illwerke A.G. über die Grundüberspannung durch die Hüttenkopfbahn in Tschagguns/Vandans zur Kenntnis. Im Verlaufe der Debatte wird es für zweckmässig angesehen den Pkt. 2.7 des vorgesehenen Bestandsvertrages dahingehend abzuändern, daß die Trassenlänge und die Trassenbreite im Vertrag aufscheint. Beim Pkt. 3.3 soll die 5%-Klausel, die bei der WertSicherung vorgesehen ist, gestrichen werden. -4- Um die Ablösesumme überprüfen zu können, soll Waldaufseher Albert Ganahl aufgrund der vorhandenen Unterlagen über die Trassenbeanspruchung der Hüttenkopfbahn erstellen, um einen Vergleichswert zu haben. Die derzeitige Vereinbarung, die vom Forstfondausschuß erst noch genehmigt werden muß, beträgt S 50.000.- einmalig und S 10.000.- jährlich wertgesichert. Der Vertreter der Agrargemeinschaft St. Gallenkirch gibt zu Protokoll, daß bei einem Nutzungsentgang, der auf Grund der Berechnung von Waldaufseher Ganahl die S 10.000.- Grenze überschreiten sollte, eine Abgeltung auf Umsatzbasis angestrebt werden soll. Derzeit seien 1,5 - 3% üblich. b) Weiters teilt der Vorsitzende mit, daß der Voranschlag des Forstfondes für das Jahr 1980 am 15.2.1960 unter Zl 500/II von der Agrarbezirksbehörde genehmigt wurde; c) folgende Holzverkäufe getätigt wurden: Einsiedler Hans in Gortipohl, 4,19 fm Fichtenholz am Stock pro fm S 600.-; Sähly Ferdinand in Silbertal, 25 Latten a S 10.- aus Durchforstungsbeständen; Schönlechner Raimund in Gaschurn, 9 fm altes Windwurfholz im Kluserwald zum Preis von S 100.- pro fm; Mathias Friedolin in Tschagguns 19.80 fm Fichtenholz am Stock im Gebiet von Tschöppa, das zusätzlich zu den bereits bewilligten 192.60 fm Windwürfe, die um S 150.- pro fm abgegeben wurde (alte Windwürfe), zugewiesen worden sind; Gottlieb Amann in Bartholomäberg, hatte für eine Holzmenge von 13 fm, die als Servitutsholz bezogen wurden, eine Aufzahlung von S 400.- pro fm zu leisten, weil das Objekt nun aus den ehemaligen Maisäßbesitz ausgeschieden wurdet d) daß im Gargellental, außerhalb des grünen Tobels oben rd. 250.- fm Windwurfholz angefallen ist, daß nicht als Servitutsholz ausgegeben werden kann. Es ist vorgesehen, daß dieses Holz im Kaufwege abgegeben wird. - 5 - Die vorstehenden Berichte werden zur Kenntnis genommen. Der Vorsitzende schließt um 18 Uhr die Sitzung mit dem Dank an die Mitglieder des Forstfondausschusses für die gute Zusammenarbeit im Verlaufe der nun zu Ende gehenden Legislaturperiode. Der Schriftführer: Der Forstfondausschuß:
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19800207_FF_025 StandMontafon 07.02.1980 23.05.2021, 10:49 -1- Niederschrift, aufgenommen am Donnerstag, den 7. Februar 1980 im Sitzungssaal des Standes Montafon in Schruns, anläßlich der 25. Sitzung des FORSTFONDAUSSCHUSSES in der laufenden Legislaturperiode Auf Grund der Einladung vom 31.1.1980 nehmen an der auf heute anberaumten Sitzung teil: Standesrepräsentant Bgm. Erwin Wallaster aus Bartholomäberg, als Vorsitzender, Standesrepräsentant-Stellvertreter Bgm. Ernst Pfeifer aus Gaschurn, Präsident LAbg. Bgm. Ignaz Battlogg aus St. Anton i.M., Bürgermeister Georg Amann aus Silbertal, Bürgermeister Eduard Bitschnau aus Tschagguns, Bürgermeister Harald Wekerle aus Schruns, Ernst Marlin aus St. Gallenkirch, als Vertreter der Agrargemeinschaft St. Gallenkirch, Anton Wachter aus Vandans, als Vertreter der Agrargemeinschaft Vandans. Der Vorsitzende eröffnet um 14 Uhr die Sitzung. Die Beschlußfähigkeit ist gegeben. Tagesordnung 1. Vorlage der Sitzungsniederschrift vom 19.12.1979. 2. Vorgesehener Grundtausch und Grundabtretung an die Agrargemeinschaft Vandans, im Zuge der Grundbeschaffung für den Standort der Kläranlage Außermontafon. 3. Grundbeanspruchung durch die VIW auf Golm in Vandans (Hüttenkopfbahn). 4. Grundkauf (Waldparzelle) von den Erben nach Geschwister Schoder in Vandans. 5. Ein Schreiben der Marktgemeinde Schruns, bezüglich Wirtschaftsweg auf die Alpe Vorderkapell. 6. Aufkündigung des Pachtvertrages für die Hütte auf Grandau in St. Gallenkirch (Vermessungsstützpunkt) durch den Besitzer. -2- Berichte: a) verschiedene Holzverkäufe b) Abstandsnachsicht für das geplante Feuerwehrgerätehaus der VIW in Rodund. c) Kostenaufstellung für die Instandsetzungsarbeiten bei der St. Agathakirche in Silbertal, erstellt durch das Kirchenbaukommitee. Erledigung der Tagesordnung: Zu Pkt. 1): Die Sitzungsniederschrift vom 19.12.1980 wird in vorliegender Fassung einstimmig genehmigt und gefertigt. Im Zuge der Beschlußfassung weist der Vertreter der Agrargem. St. Gallenkirch Ernst Marlin auf seine in der letzten Sitzung vorgebrachte Anregung hin, die Forstfondsitzung und die Standes Sitzung nicht in der gleichen Tageshälfte abzuhalten, um Zeitüberschneidungen zu vermeiden. Diese Anregung wurde in der letzten Sitzung einhellig angenommen. Zu Pkt. 2): Der Abwasserverband Außermontafon beabsichtigt auf der "Fritschis-Wiese" in Vandans, die Eigentum der Agrargemeinschaft Vandans ist, die Verbandskläranlage zu bauen. Die hiefür erforderliche Grundfläche beträgt 2 ha. Ca. 1 ha Restfläche, die durch den Bau für die Agrargemeinschaft uninteressant wird, muß mit übernommen werden. Das ergibt zusammen ca. 3 ha Grund und Boden. Die Agrargemeinschaft Vandans gibt diese Fläche nur im Tauschwege ab, wobei sie die gleiche Fläche in Tallage verlangt und einen Ausgleich dafür, wenn die Flächen, die abgetreten werden, nicht zusammenhängend sind. Die Vorarlberger Illwerke AG hat dem Abwasserverband Tauschgrundstücke zur Verfügung gestellt, weil sie am raschen Ausbau -3- der Verbandskläranlage, wegen dem Bau des Walgaukraftwerkes interessiert ist. Diese Gründe werden von der Agrargemeinschaft Vandans nur teilweise angenommen. Sie verlangt außer der Stemer-Sofie-Wiese (VIW) die Forstfondparzelle 1211 mit 0.3127 ha und aus der Forstfondparzelle 2080/1 ein Teilstück von ca. 1.6873 ha, das sind zus. ca. 3 ha Forstfondfläche. Der Abwasserverband Außermontafon ersucht daher den Forstfond um die tauschweise und zum Teil käufliche Überlassung der vorgenannten Grundstücke im Ausmaße von ca. 3 ha. Als Tauschflächen können vom Abwasserverband folgende Flächen zur Verfügung geatellt werden: a) die Sponnawaldung der VIW. mit 1.61 44 ha b) die Restflächen der Fritschiswiese m. ca. 1.00 00 ha __________ Zusammen ca. 2.61 44 ha ========== Die Differenzfläche auf ca. 3 ha würde der Abwasserverband vom Forstfond käuflich erwerben. Bemerkt wird, daß die Tauschflächen mit dem Forstfondbesitz arrondiert sind. Nach eingehender Beratung wird der beantragten Grundabtretung grundsätzlich zugestimmt. Es ist jedoch darauf Bedacht zu nehmen, daß eine gerechte Wertabwägung durch Schätzung erfolgt. Dazu sind die Vorkehrungen umgehend zu treffen. Über das Ergebnis ist dem Forstfondauaschuß zu berichten, damit die vertraglichen Grundlagen beschlossen werden können (einstimmiger Beschl. Zu Pkt. 3): Die Vorarlberger Illwerke A.G. in Bregenz beabsichtigt über die Forstfondparzellen 859 und 867/4 der h.G. Vandans und der Forstfondparzelle 3276/1 d. K. G. Tschagguns die Hüttenkopfbahn (Sessellift) zu bauen. Das Projekt stellt eine Ergänzung der vorhandenen Anlagen der Golmerbahn dar und soll mithelfen den in der Hauptsaison auftretenden "Knoten" im Bereiche von Matschwitz zu entflechten. -4- Im Zuge der Beratung wird einstimmig beschlossen der Grundbeanspruchung grundsätzlich zuzustimmen, und zwar unter der Voraussetzung, daß der politische STAND das vorgesehene Projekt unter der Berücksichtigung der Fremdenverkehrsentwicklung im Tale Montafon für dringlich und notwendig erachtet. Bei der Einleitung der Verhandlungen über die Grundbeanspruchung ist darauf zu achten, daß die Entschädigung jährlich unter Berücksichtigung einer WertSicherung festgelegt wird (einstimmige Beschlußfassung). Zu Pkt. 3): a) Die Erben nach Geschwister Schoder in Vandans, bieten dem Forstfond die Gp. 1733 (Wald) mit 0.0770 ha zum Preis von S 12.000.- zum Kaufe an. Nachdem diese Parzelle an den Forstfond angrenzt, ist die Parzelle zu erwerben. Der Kaufpreis von S 12.000.- wird als dem Wert entsprechend angesehen (einstimmiger Beschluß). b) Otto Bitschnau in Tachagguns bietet die Grundparzelle 3204 (Wald) mit 1.7221 ha in K.G. Tschagguns zum Kaufe an. Die vorgenannte Parzelle verbindet zwei Forstfondwaldparzellen. Das vorgenannte Grundstück ist zu erwerben. Der seitens der Verwaltung vereinbarte Kaufpreis in Höhe von S 32.000.wird dem Wert entsprechend angesehen(einstimmiger Beschluß). Zu Pkt. 4): Dis Marktgemeinde Schruns teilt mit Schreiben vom 11.1.80 mit, daß für die Erstellung der Lawinenverbauung auf dem Kapell der Bau eines Wirtschaftsweges vom Kropfen auf die Alpe Vorderkapell notwendig ist. Nachdem der Forstfond der meistbetroffene Grundeigentümer ist (dis Straße führt zur Hauptsache über Forstfondgrund), ersucht die Marktgemeinde Schruns: a) um die Erlaubnis den für die Straße erforderlichen Grund beanspruchen zu dürfen; -5- b) zu beschließen in welcher Höhe der Foretfond bereit ist sich an den Bau- und Erhaltungskosten zu beteiligen. Der Vorsitzende Standesrepräsentant Erwin Vallaster erläutert die vorgesehene Finanzierung: Baukosten: rd. 5 Mill. Schilling. Davon entfallen auf: a) Wildbachverbauung ......... 50% b) Agrarbehörde .............. 40 - 45% (noch abzuklären) c) Interessenten ............. 10 - 15% (Rest) Dabei ist vorgesehen den Interessentenanteil wie folgt aufzuteilen: a) b) c) d) e) Hochjochbahn .............. Forstfond ................. Gemeinde Schruns .......... Alpe Vorderkapell ......... Alpe Innerkapell .......... 30% 30% 20% 15% 10% Der Forstfond würde damit bei einer Baukostensumme von 5 Mill. Schilling mit rd. 150.000.- Schilling belastet. Im Verlaufe der Debatte sind sich die Anwesenden einig, daß durch den Bau dieses Wirtschaftsweges die Kapeller Forstfondwaldung sehr vorteilhaft erschlossen wird und auch die Möglichkeit besteht weitere Erschließungen in Form von Stichwegen durchzuführen. Außerdem ist zu erwarten, daß durch die vorgesehene Verbauung der Kapeller Lawinenhänge ca. 40 ha derzeit offene Lawinenstriche als Wald aufgeforstet werden können. Bezüglich der finanziellen Beteiligung gehen die Meinungen auseinander. Schließlich einigt man sich mehrheitlich auf einen Baukostenbeitrag in Höhe von 3% der Bausumme (ca. 150.000.Schilling). An den zukünftigen Erhaltungskosten beteiligt eich der Forstfond nicht. Wohl wird die Möglichkeit geboten, zur gegebenen Zeit, sich über eine Wegbenützungsgebühr? welche von dem Bezugsberechtigten bei der Benützung des Wirtschaftsweges zur Holzabfuhr, eingehoben werden soll, zu einigen. -6- Zu Pkt. 6): Anton Rudigier in St. Ballenkirch HNr. 274, als Besitzer des Maisäßee Grandau HNr. 266, hat den Vertrag über die Einrichtung eines Vermessungsstützpunktes in seinem Maisäßhaus durch den Bundesvermessungsdienst, schriftlich aufgekündet. Nachdem die Aufkündigung im Sinne des Vertrages (Laufzeit 10 Jahre) zu Recht besteht und eine Verlängerung wegen Eigenbedarf nicht möglich ist, wird der Vertragsablauf mit 30.9.1980 zur Kenntnis genommen. Es sind Bemühungen zu unternehmen, um dem Bundesvermessungsdienst die Möglichkeit zu bieten, in einer der Forstfondgemeinden einen neuen Vermessungsstützpunkt einzurichten. Wie bekannt ist hat sich der Bundesvermessungsdienst sehr bemüht, die in Markebriefen festgelegten Grenzverläufe in den Grundkataster einzumessen (einstimmiger Beschluß). Pkt. 7) Die Erfassung der Montafoner Standesbürger, unter Berücksichtigung oder Beiziehung der Haushaltslisten, ist zu veranlassen (einstimmiger Beschluß). Berichte: a) verschiedene Holzverkäufe: Vergut Werner in Tschagguns, 26 fm auf Blümentin in Tschagguns stehend S 720.- pro fm. Versell Ignaz in Schruna, 22.50 fm stehend, im Bereiche hinter dem Pflanzgarten auf dem Kropfen in Schruns, S 650.- pro fm. Brugger Gebrüder, Zimmerei in Schruns, ca. 15 fm in Rodund neben der Illwerke Lagerhalle, pro fm S 1180.- am Stock (Offertpreie). Tschabrunn Heinz in Vandans 59,50 fm alte Windwürfe unter dem Tschöppaweg zum Preis von S 450.- pro fm. Schapler Peter in Vandans, 38,50 fm alte Windwürfe unter dem Tschöppaueg, pro fm S 450.-. Pfeifer Ernst in Gaschurn, rd. 2.50 fm Fichtenholz am Stock, -7- beim Oberen Gut in Partenen zum Preis von S 600.— pro fm. b) Die Vorarlberger Illwerke A.G. beabsichtigt in Vandans/Rodund, auf den betriebseigenen Gpn. 541/3 und 2191 ein Feuerwehrgerätehaus zu erstellen. Dazu ist es notwendig, daß gegenüber der Forstfondparzelle542/l eine Bauabstandsnachsicht gewährt wird. Diese Bauabstandsnachsicht wurde mit 15.11.1979 gewährt. c) Das Kirchenrenovierungskomitee der St. Agathakirche auf Kristberg in Silbertal, hat zur Information eine Kastenabrechnung vorgelegt. Die vorstehenden Berichte werden zustimmend zur Kenntnis genommen. Jenen Punkten, die auf der Tagesordnung nicht aufscheinen, wird die Dringlichkeit im Sinne des Vorarlberger Gemeindegesetzes zuerkannt. Der Vorsitzende schließt um 17 Uhr die Sitzung mit dem Dank an die Anwesenden für ihre Mitarbeit. Der Schriftführer: Der Forstfondausschuß:
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19791219_FF_024 StandMontafon 19.12.1979 23.05.2021, 13:55 -1- Niederschrift aufgenommen am Mittwoch, den 19.12.1979 im Sitzungssaal des Standes Montafon in Schruns anläßlich der 24. Sitzung des FORSTFONDAUSSCHUSSES in der laufenden Legislaturperiode. Auf Grund der Einladung vom 11.12.1979 nehmen auf der auf heute anberaumten Sitzung teil: Standesrepräsentant Bgm. Erwin Vallaster aus Bartholomäberg als Vorsitzender, Bürgermeister Georg Amann aus Silbertal, Bürgermeister Eduard Bitschnau aus Tschagguns, Bürgermeister Harald Wekerle aus Schruns, Marlin Ernst aus St. Gallenkirch als Vertreter der Agrargemeinschaft Vandans. Wegen dienstlicher Unabkömmlichkeit haben sich entschuldigt: Präsident LAbg. Bgm. Ignaz Battlogg aus St. Anton und Standesrepräsentant-Stellvertreter Bgm. Ernst Pfeifer aus Gaschurn. Der Vorsitzende eröffnet um 10.30 Uhr die Sitzung. Die Beschlußfähigkeit ist gegeben. Tagesordnung 1. Vorlage der Sitzungsniederschrift vom 26. Sept. 1979. 2. Vorlage des Voranschlages für das Jahr 1960. 3. Grundbeanspruchung durch den ORF in Gaschurn. 4. Grundbeanspruchung durch die VIW auf Golm in Vandans. Berichte: a) Holzverkäufe an Bauwerber. b) Abstandsnachsicht für das gepl. Feuerwehrgerätehaus der VIW in Rodund/Vandans. c) Kostenaufstellung für die Instandsetzungsarbeiten bei der St. Agathakirche auf Kristberg in Silbertal. - 2 - Zu Pkt. 1): Die Sitzungsniederschrift vom 26.9.1979 wird in vorliegender Fassung einstimmig genehmigt und gefertigt. Zu Pkt. 2): Der Vorsitzende legt den Voranschlag des FORSTFONDES für das Jahr 1960 vor. Die einzelnen Haushaltstellen werden vom Sachbearbeiter Mag. Johann Vallaster verlesen und vom Vorsitzenden erläutert. Der Voranschlag weist einen Gesamtaufwand von......................... S 3.736.000.00 und Gesamterträge von ..................... S 3.736.000.00 auf. Nach eingehender Debatte wird der Voranschlag des FORSTFONDES einstimmig genehmigt. Im Zuge der Haushaltsberatung wird beschlossen: a) die Anschaffung einer gebrauchten Buchungsmaschine im Werte von S 35.000.00 o. MWSt.; b) die Anschaffung von Aktenschränken für die Buchhaltung und die Verwaltung (die alten Schränke werden für das Archiv benötigt); c) die Erhöhung des Stockgeldes für das Servitutsholz, und zwar Servitutsnutzholz um S 20.-- pro fm und Servitutsbrennholz um S 10.- pro fm. Zu Pkt. 3): Dem Ansuchen des österreichischen Rundfunks um die Erlaubnis in Partenen/Trominier einen Sendemast mit einen Sendehäuschen erstellen zu dürfen, um die Empfangsverhältnisse in Gaschurn und Partenen verbessern zu können, wird grundsätzlich stattgegeben. Unter Berücksichtigung des Standortes der geplanten Anlage, wird ein Pachtschilling von S 8.- pro m2 vorgeschlagen. Ob eine Entschädigung für Wirtschaftserschwernisse, welche durch die Erstellung dieser Anlage der Forstverwaltung entstehen könnten, notwendig ist, muß erst geprüft werden (einstimmige Beschlußfassung). - 3 - Wegen der fortgeschrittenen Zeit (einige Bürgermeister haben noch andere Verpflichtungen zu erfüllen), muß die Sitzung abgebrochen werden. Die restlichen Tagesordnungspunkte (Berichte) werden in der kommenden Sitzung behandelt. Zu Beginn der Forstfondsitzung informierte Bürgermeister Oskar Vonier aus Vandans, als Mitglied des Abwasserverbandes, die Vertreter des FORSTFONDES über den beabsichtigten Grundtausch des Abwasserverbandes (Illwerkegründe) und der Agrargemeinschaft Vandans (Fritschis-Wiese) zur Schaffung eines Areals auf dem die Großkläranlage des Abwasserverbandes zu stehen kommen soll. Seitens der Agrargemeinschaft Vandans wird gewünscht, daß auch aus dem Forstfond Grund abgetreten werden soll, und zwar die Gp. 1211 mit 3127 m2 (ob dem Gemsle) und ein Teilstück aus der Grundparzelle 2080 (ob der Venser Kirche). Die Agrargemeinschaft stellt sich den Tausch wie folgt vor: ca. 1 ha Stemer-Sofie-Wiese (VJW) ) für 2 ha Fritschies Maisäß Ganeu der VJW ) Wiese Forstfondparzelle 1211 (0.3127 ha)) Ein Teilstück aus der Gp. 2080 (Forstfond) ...... für ca. 1 ha Restfläche b. d. Fritschis Wiese Diese Information wird zur Kenntnis genommen. Eine Beratung über diese Angelegenheit erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt. Der Vorsitzende schließt um 12 Uhr die Sitzung! Der Schriftführer: Der Forstfondausschuß:
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19790926_FF_023 StandMontafon 26.09.1979 23.05.2021, 15:14 -1- Niederschrift aufgenommen am Mittwoch, den 26. Sept. 1979 im Verwaltungsgebäude des Standes Montafon in Schruns, anläßlich der 23. Sitzung des Forstfondausschusses in der laufenden Legislaturperiode. Auf Grund der Einladung vom 19.9.1979 nehmen an der auf heute anberaumten Sitzung teil: Standesrepräsentant Bgm. Erwin Vallaster aus Bartholomäberg, als Vorsitzender, Bürgermeister Georg Amann aus Silbertal, Bürgermeister Harald Wekerle aus Schruns, Vbgm. Eduard Stemer aus St. Anton, in Vertretung des verhinderten Präsidenten LAbg. Bgm. Ignaz Battlogg, Ernst Marlin aus St. Gallenkirch, als Vertreter der Agrargemeinschaft St. Gallenkirch und Anton Wachter aus Vandans, als Vertreter der Agrargemeinschaft Vandans. Entschuldigt haben sich wegen dienstlicher Unabkömmlichkeit: Standesrepräsentant-Stellvertreter Bgm. Ernst Pfeifer aus Gaschurn und Bgm. Eduard Bitschnau aus Tschagguns. Der Vorsitzende eröffnet um 10.15 Uhr die Sitzung. Die Beschlußfähigkeit ist gegeben. Tagesordnung 1. Vorlage der Sitzungsniederschrift vom 3. August 1979. 2. Ansuchen der Laura Burger in St. Gallenkirch/Gortipohl 58, um die Verlängerung eines Holzbezugsrechtes (Stall). 3. Ansuchen des Roman Juen in Tschagguns, um die neuerliche Zuerkennung eines verjährten Holzbezugsrechtes. 4. Ansuchen der Roberta Wilhelmer in Vandans, um die Übertragung eines Holzbezugsrechtes. 5. Ansuchen des Richard Zambra in Vandans 157, um die Übertragung des Holzbezugsrechtes vom Wohnhaus Nr. 157 auf einen geplanten Neubau. -2- 6. Ansuchen des David Barbisch in Gaschurn, um die Übertragung eines Holzbezugsrechtes (Stall). 7. Ansuchen des Markus Müller in Ludesch, um die Erlaubnis im Schnapfenwald (Gargellen) einen Wanderbienenstand aufzustellen. 8. Ein Schreiben der Gemeinde Vandans, um die Erlaubnis zur Instandsetzung des alten Rellser Holzweges als Touristenweg. Erledigung der Tagesordnung: Zu Pkt. 1): Die Sitzungsniederschrift vom 26. Sept. 1979 wird in vorliegender Fassung einstimmig genehmigt und gefertigt Zu Pkt. 2): Das Ansuchen der Laura Burger in Gortipohl 58, gemeinsam eingebracht mit der Mitbesitzerin Rosemarie Themel, um die Verlängerung des Holzbezugsrechtes für den Stall auf der Bauparzelle 189 in Gortipohl, der abgetragen, aber aus finanziellen Gründen derzeit nicht gebaut werden kann, wird stattgegeben-. Die Verlängerung gilt bis 30. Sept. 1984. (einstimmige Beschlußfassung). Zu Pkt. 3): Das Ansuchen des Roman Juen in Tschagguns, wird neuerlich vertagt weil der zuständige Bürgermeister nicht anwesend ist. Zu Pkt. 4): Dem Ansuchen der Roberta Wilhelmer in Vandans HNr. 369, um die Übertragung des Hdzbezugsrechtes vom Wohnhaus Nr. 24, auf das nichteingeforstete Wohnhaus Nr. 369, wird nur teilweise stattgegeben. Das Holzbezugsrecht des Wohnhauses Nr. 24 in Vandans wird nur auf den Wohnbereich des Wohnhauses Nr. 369 übertragen. Die Geschäftsräume gelten weiterhin als nichteingeforstet. -3- Das Schindelholzbezugsrecht wird nicht übertragen, sondern für verfallen erklärt (einstimmige Beschlußfassung). Zu Pkt. 5): Dem Ansuchen des Richard Zambra in Vandans, um die Übertragung des Holzbezugsrechtes vom Wohnhaus Nr. 157, Bp. 603 auf einen auf der Gp. 1770 (beides K.G. Vandans) zu erstellen vorgesehenen Wohnhausneubau, wird stattgegeben. Das alte Wohnhaus wird wegen Baufälligkeit und ungünstiger Situierung gegenüber der Straße abgetragen. Durch diese Übertragung gilt die Bp. 603 für immer ausgeforstet, d.h. hat in Zukunft kein Holzbezugsrecht mehr. Das Schindelholzbezugsrecht wird nicht übertragen, sondern für verfallen erklärt. Die hiefür vorgesehene Ablöse kann zur Auszahlung beantragt werden (einstimmiger Beschluß). Zu Pkt. 6): Dem Ansuchen des David Barbisch in Gaschurn 166, um die Übertragung des Holzbezugsrechtes vom alten baufälligen Stall Bp. auf den auf der Gp. 2127 (beides K.G. Gaschurn) vorgesehenen Stallneubau wird stattgegeben. Bei dieser Übertragung handelt es sich lediglich um die StandortVerlegung eines eingeforsteten Stalles für denselben Besitzer (einstimmiger Beschluß). Zu Pkt. 7): Dem Ansuchen des Markus Müller in Ludesch HNr. 80, um die Erlaubnis vorne im Schnapfenwald (Gargellen) auf Forstfondgrund einen Wanderbienenstand aufzustellen, wird grundsätzlich gegen Widerruf gestattet. Für die Einräumung dieser Dienstbarkeit sind jährlich S 200. an die Forstfondkassa zu entrichten. Dieser Betrag ist gegen eine Entwertung abzusichern. Markus Müller hat den Nachweis zu erbringen, daß die einheimischen Imker nichts gegen die Bestoßung des vorgesehenen Bienenstandes einzuwenden haben (einstimmiger Beschluß). -4- Zu Pkt. 8): Die Gemeinde Vandans möchte den alten Rellser Holzbringungsweg als Touristenweg ausbauen. Der Forstfondausschuß hat gegen dieses Vorhaben grundsätzlich nichts einzuwenden, hat aber Bedenken, daß auf die Dauer der Bauarbeiten am Tschöppaweg, der oberhalb des vorgesehenen Touristenweges liegt, es zu gefährlich ist, den vorgesehenen Weg für die Touristen freizugeben. Der Forstfond ist nicht bereit irgendwelche Haftung für Nachteile an Personen, die durch Steinschlag usw. entstehen zu übernehmen. Ist die Gemeinde bereit auf eigenes Risiko die Verantwortung zu übernehmen und bestätigt dies dem Forstfond gegenüber schriftlich, so kann mit dem Ausbau ohne weiteres begonnen werden (einstimmiger Beschluß). Berichte: An nachfolgende Bauwerber und andere Interessenten wurde Holz zum Kaufpreis abgegeben: a) Hämmerle Marianne, St. Anton, 25 fm im Dürrwald in Silbertal, zum Preis von S 700.- pro fm der anfallenden Holzmenge. b) Kathan Stefan in Göfis, 68,50 fm in Silbertal/Fuchsschwanz (schwerbringbare Lage) zum Preise von S 400.- pro fm der anfallenden Holzmenge. c) Küng Gebhard, Schruns ca. 7 fm auf der Ronaplatte in Silbertal, zum Preis von S 700.- pro fm der anfallenden Holzmenge. d) Berthold Johann, Silbertal, ca. 10 fm im Dürrwald/Silbertal, zum Preis von S 750.- pro fm der anfallenden Holzmenge. e) Firma Gebr. Brugger in Schruns und Fa. Gebr. Dietrich in Vandans, gemeinsam ca. 170 fm im Frescher Alpmaisäß in Silbertal, zum Preis von S 700.- pro fm (Offert). f) Großmann Franz, Schruns, ca. 7 fm aus der Kropfenwaldung in Schruns, der Preis kann erst festgelegt werden, wenn die Örtlichkeit näher bekannt ist. g) Kopetschky Rudolf in Vandans 43, 35.9 fm alte Windwürfe im Bereiche der Rellserstraße, zum Preis von S 300. pro fm. -5- h) Mathies Egon, St. Gallenkirch, ca. 30 fm Fichtenholz zum Preis von S 700.- pro fm der anfallenden Holzmenge im Valisera/St. Gallenkirch. i) Loos Veronika, St. Gallenkirch, ca. 25 fm Fichtenholz am Stock, in Valisera, zum Preis von S 700.- pro fm der anfallenden Holzmenge. k) Fechtig Herbert in Vandans, 21.25 fm altes Windwurfholz aus den Valiseratobel , pro fm S 90.- (Brennholz). l) Boric Klaus, Tschagguns, ca. 30 fm alte Windwürfe im Tschambreutobel in Partenen, pro fm S 400.-. m) Felder Otmar, Gaschurn, ca. 20 fm alte Windwürfe im Tschambreutobel in Partehen, zum Preise von S 400.- pro fm der anfallenden Holzmenge. n) Wachter Aluin, Gaschurn, ca. 10 fm alte Windwürfe im Valscheviel, zum Preise von S 200.- pro fm der anfallenden Holzmenge. Alle hier angegebenen Preiae verstehen sich am Stock o. MWSt. b) Flächenermittlungen bei Skiabfahrten: Mit den Flächenermittlungen bei Skiabfahrten wurde diesen Spätsommer begonnen. Der Auftrag wurde an Geometer Karl Dobler in Lorüns vergeben. Die Kosten der Erhebungen gehen zu Lasten der Seilbahngesellschaften. Das Ausmessen der Skiabfahrt "Schnapfenwald" in Gargellen ist bereits abgeschlossen. Die beanspruchten Fläche beträgt 4.6613 ha. Die Begrenzung der Pistenränder erfolgte mittels Signalmarken an den Bäumen oder vorhandenen Natursteinen. Mit der Flächenermittlung für die Seilbahnschneise der Schafbergbahn wurde begonnen. Diese erleichtert sich dadurch, daß die Schneisenbreite bescheidmäßig festgelegt ist. Die Schätzung der nutzungsmässigen Nachteile für den Forstfond (Nutzungsentgang u. Wirtschaftserschwernis), werden durch Hofrat i.R. Dipl. Ing. J. Märk in Rankweil durchgeführt. -6- Soweit die Berichte des Vorsitzenden, die zustimmend zur Kenntnis genommen werden. Ende der Sitzung: 12.30 Uhr Der Schriftführer: Der Forstfondausschuß:
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19790803_FF_022 StandMontafon 03.08.1979 23.05.2021, 14:01 -1- Niederschrift aufgenommen am Freitag den 3. August 1979, um 15 Uhr im Gasthaus "Fellimändli" in Silbertal, anschließend an die Begehung der Standeswaldungen ab Gislabach bis zur Alpe Fresch. Treffpunkt war 8.30 Uhr die Forstverwaltung in Schruns, von wo aus mit einen Kleinbus in das Besichtigungsgebiet gefahren wurde. Auf Grund der Einladung vom 26. Juli 1979 nahmen an der auf heute anberaumten Sitzung teil: Standesrepräsentant Bgm. Erwin Vallaster aus Bartholomäberg, als Vorsitzender Bürgermeister Georg Amann aus Silbertal, Bürgermeister Eduard Bitschnau aus Tschagguns. Bürgermeister Harald Wekerle aus Schruns. Wegen dienstlicher Unabkömmlichkeit haben sich entschuldigt: Präsident LAbg. Bgm. Battlogg Ignaz aus St. Anton, Standesrepräsentantstellvertr. Bgm. Ernst Pfeifer aus Gaschurn und der Vertreter der Agrargemeinschaft Vandans Anton Wachter. Der Vertreter der Agrargemeinschaft St. Gallenkirch, Ernst Marlin, hat wohl an der Begehung teilgenommen, konnte aber wegen anderweitiger Verpflichtungen nicht bei der Sitzung dabei sein. Der Vorsitzende eröffnet die Sitzung. Die Beschlußfähigkeit ist gegeben. Tagesordnung 1. Vorlage der Sitzungsniederschrift vom 12. Juni 1979. 2. Ansuchen der Agrargemeinschaft Alpe Zamang in St. Gallenkirch, um die Übertragung eines Holzbezugsrechtes. 3. Ansuchen der Roberta Wilhelmer in Vandans, um die Übertragung eines Holzbezugerechtes. 4. Ansuchen des Roman Juen in Tschagguns, um die neuerliche Zuerkennung eines Holzbezugsrechtes. -2- 5. Ansuchen der Gebrüder Stüttler in Tschagguns, um die Verlängerung eines Holzbezugsrechtes in Bartholomäberg. 6. Ansuchen des Dr. Herbert Mayer in Schruns, um die Ablöse eines Holzbezugsrechtes in Bartholomäberg (HNr. 21). 7. 2 kleinere Wegebauvorhaben in Silbertal (Gafluna und Frescher Alpmaisäß). 8. Ansuchendes Kirchenrenovierungskomitees Kristberg in Silbertal, um eine Zuwendung. 9. Dienstbarkeitsvertrag, vorgelegt durch die Gemeinde Tschagguns und der Vorarlberger Illwerke A.G., bezüglich einer Skiabfahrt im Bereich der Golmerbahn, durch die ein kleiner Teil der Forstfondparzelle 1003/1 berührt wird. Berichte: Diverse Holzverkäufe an Bauwerber. Erledigung der Tagesordnung: Zu Pkt. 1): Die Sitzungsniederschrift wird in vorliegender Fassung genehmigt und gefertigt. Zu Pkt. 2): Dem Ansuchen der Agrargemeinschaft Alpe Zamang in St. Gallenkirch, um die Übertragung des Holzbezugsrechtes von der alten Hirtenhütte auf den Beerböden (Galtalpe Zamang) auf eine neuzuerstellen geplante Hirtenhütte auf dem sog. "Bleispattles" wird stattgegeben. Die Hirtenhütte gilt in Zukunft als eingeforstet, solange sie als solche verwendet wird. Zu Pkt. 3): Das Ansuchen der Roberta Wilhelmer in Vandans, um die Übertragung eines Holzbezugsrechtes, wird auf die kommende Sitzung vertagt, weil noch nähere Erhebungen gewünscht werden. Zu Pkt. 4): Das Ansuchen des Roman Juen in Tschagguns wird vertagt, weil noch verschiedene Erhebungen notwendig sind. -3- Zu Pkt. 5): Dem Ansuchen der Gebrüder Stüttler in Tschagguns, um die Verlängerung des Holzbezugsrschtes für den Maisäßstall in Bartholomäberg, wird stattgegeben. Die Verlängerung gilt bis einschließlich 2. August 1984. Zu Pkt. 6): Dem Ansuchen des Dr. Herbert Mayer in Schruns, um die Abläse des Holzbezugsrechtes vom Wohnhaus Nr. 21 in Bartholomämerg wird stattgegeben. Als Ablösebetrag werden S 15.000.geboten. Zu Pkt. 7): a) Anläßlich der am Vormittag durchgeführten Besichtigung wurde festgestellt, daß es vorteilhafter für den Forstfond ist, wenn von der Gafluner Brücke in Richtung Trura/Galgenzüge ein Zubringerweg in Richtung Trura gebaut wird, statt die beschädigte Brücke im Moos wieder instandzusetzen. Dadurch wird nicht nur eine Brücke eingespart, sondern auch die Waldung im Bereiche des "Alten Stafels" miterschlossen. b) Im Weiteren wurde bei der vormittägigen Besichtigung festgestellt, daß es vorteilhaft ist, vom bestehenden Zubringerweg vor dem Frescher Alpmaisäß eine Verlängerung ca. 300 Meter in den Wald hinaus zu bauen, um ein weiteres Waldgebiet zu erschließen. In diesem Gebiet ist vorgesehen für Bezugsberechtigte Parteien, die aufgearbeitetes Holz beziehen wollen, Servitutsholz aufzuarbeiten. Das anfallende Trassenholz ist zur Finanzierung des Bauvorhabens zu verkaufen. Die Baufirma Otto Rinderer, die derzeit mit dem Bau der Jagdhütte und des dazugehörenden E-Werkes beschäftigt ist, hat -4- für die unter a) und b) angeführten Wegebauvorhaben einen Kostenvoranschlag erstellt, der als günstig bezeichnet werden kann. Es wird grundsätzlich beschlossen die vorgesehenen Wegebauten an die Baufirma Rinderer in Bludenz zu vergeben. Der Vorsitzende wird ermächtigt die abschließenden Gespräche, die eventuell auch ein Preissenkung in einzelnen Positionen beinhalten, umgehend zu führen. Zu Pkt. 8): Dem Ansuchen des Renovierungskomitees "St. Agatha-Kirche" auf Kristberg in Silbertal wird stattgegeben. Es wird einmalig ein Betrag von S 10.000.- zur Verfügung gestellt. Zu Pkt. 9): Der Dienstbarkeitsvertrag 5254, abgeschlossen zwischen dem Stand Montafon, Forstfond einerseits sowie der Gemeinde Tschagguns und der Vorarlberger Illwerke AG. anderseits, über die Einräumung der Dienstbarkeit zur Erstellung und Betreibung eines Skiwegee über den unteren Teil der Forstfondgrundparzelle 1003/1 in der K.G. Tschagguns, wird im Interesse einer vorteilhafteren Erschließung des Golmer Skigebietes, in der vorliegenden Fassung einstimmig genehmigt. Berichte: Holzverkäufe an Bauwerber: a) Waltraud Tschofen in St. Gallenkirch, 40 fm auf den Beerböden zum Preis S 400.- pro fm der anfallenden Holzmenge (schwerbringbare Lage); b) Kubiki in Gortipohl, 10 fm auf den Beerböden zum Preis von S 400.- pro fm der anfallenden Holzmenge (schwerbringbare Lage) -5- Die vorstehenden Berichte werden zustimmend zur Kenntnis genommen. Der Vorsitzende schließt um 16.30 Uhr die Sitzung mit dem Dank an die Anwesenden für die Teilnahme an der Begehung und an der Sitzung. Der Schriftführer: Der Forstfondausschuß:
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19790612_FF_021 StandMontafon 12.06.1979 23.05.2021, 10:44 -1- Niederschrift aufgenommen am Dienstag, den 12. Juni 1979 im Sitzungssaal des Standes Montafon in Schruns, anläßlich der 21. Sitzung des FORSTFONDSAUSSCHUSSES in der laufenden Legislaturperiode. Aufgrund der Einladung vom 28.5.1979 nehmen an der auf heute anberaumten Sitzung teil: Standesrepräsentant Bgm. Erwin Vallaster aus Bartholomäberg, als Vorsitzender, Präsident LAbg. Bgm. Ignaz Battlogg aus St. Anton i.M., Bürgermeister Georg Amann aus Silbertal, Bürgermeister Harald Wekerle aus Schruns, Vizebürgermeister Erwin Pfefferkorn aus Gaschurn, in Vertretung des verhinderten Bürgermeisters Ernst Pfeifer, Gemeinderat Peter Bitschnau aus Tschagguns, als Vertreter des verhinderten Bürgermeisters Eduard Bitschnau. Marlin Ernst aus St. Gallenkirch, als Vertreter der Agrargemeinschaft St. Gallenkirch, Wachter Anton aus Vandans, als Vertreter der Agrargemeinschaft Vandans. Der Vorsitzende eröffnet um 10.40 die Sitzung. Die Beschlußfähigkeit ist gegeben. Tagesordnung 1. Vorlage der Sitzungsniederschrift vom 10.4.1979. 2. Ansuchen des Ludwig Vonier in Bartholomäberg HNr. 160, um die Übertragung eines Holzbezugsrechtes. 3. Ansuchen des Elmar Vonier in Bartholomäberg HNr. 608, um die Erlaubnis in Sarottla (Gargellental) einen Wanderbienenstand aufstellen zu dürfen. 4. Dachinstandsetzung beim Forstfond-Maisäß in der Gaua in Tschagguns. 5. Informationsschreiben der Seilbahngesellschaft Silvretta/Nova in Gaschurn, bezüglich des Seilbahnprojektes „Valisera" in St. Gallenkirch. 6. Verlegung des Wildfutterstandes auf Gisla in Silbertal, zurück in die Forstfondswaldung. 7. Verlegung des Wildfutterstandes in der Alpe Wasserstuben in Silbertal. -2- Berichte: a) Holzverkäufe an verschiedene Bauwerber. b) Holzabgabe an Brandgeschädigte. c) Waldwegebau - Streichung der Bundesförderungsmittel. Erledigung der Tagesordnung: Zu Pkt. 1): Die Sitzungsniederschrift vom 10.4.1979 wird in vorliegender Fassung einstimmig genehmigt. Nachzutragen ist die Anwesenheit von Bürgermeister Harald Wekerle aus Schruns. Zu Pkt. 2): Dem Ansuchen des Ludwig Vonier in Bartholomäberg HNr. 160, um die Übertragung des Holzbezugsrechtes vom abgebrannten Stall Bp. 273/2, der zum Anwesen HNr. 160 gehörte, auf den auf Bp. 1155 (auf dem gleichen Anwesen) neu zu erbauen vorgesehenen Stall, wird ausnahmsweise stattgegeben, obwohl dieser Stall schon länger als 5 Jahre abgebrannt ist. Die bisher etwas komplizierten Besitzverhältnisse haben zu dieser Berücksichtigung geführt. Das Objekt gilt solange [als] eingeforstet, als es zur Unterbringung des landwirtschaftlichen Nutzens benötigt wird. Über diesen Zeiraum hinaus wird kein Servitutsholz zur Erhaltung oder für den Wiederaufbau des Objektes nach einen Katastrophenfall abgegeben (einstimmige Beschlußfassung). Zu Pkt. 3): Dem Ansuchen des Elmar Vonier in Bartholomäberg HNr. 608, um die Erlaubnis am Waldrand beim äußeren Sarottlatobel, in der Nähe des Wildfutterstandes einen Wanderbienenstand aufstellen zu dürfen, wird bis auf Widerruf gestattet. -3- Der Bienenstand darf nicht auf ein fixes Fundament gestellt werden und weder eine Feuerstelle noch eine Wahnmöglichkeit enthalten - also nur zur Unterbringung der Bienen und des Zubehörs dienen. Als Anerkennungszins sind jährlich am 1. Juli S 100.- an die Forstfondskassa zu entrichten. Dieser Betrag ist gegen eine Abwertung mit dem Lebenshaltungskastenindex (1976 = 100) abzusichern. Als Ausgangsbasis gilt der Index vom Monat April 1979 (einstimmiger Beschluß). Zu Pkt. 4): Beim Maisäßhaus in der "Gaua" in Tschagguns (Forstfondeigentum) ist das Dach instandzusetzen. Es sind wieder Schindeln zu verwenden (einstimmiger Beschluß). Zu Pkt. 5): Das Informationsschreiben der Montafoner Silvretta Bergbahnen GmbH u. Co. KG. in Gaschurn, über das Projekt der Einseilumlaufbahn "Valisera" wird zur Kenntnis genommen. Eine Debatte darüber kann erst geführt werden, wenn die Fremdenverkehrsanalyse für das Tal Mnntafon vorliegt (einhellige Auffassung). Zu Pkt. 6): Dem Ansuchen der Wildfütterungsgemeinschaft Silbertal, um die Erlaubnis den Wildfutterstand auf Gisla in Silbertal, weiter zurück in die Forstfondwaldung zu verlegen, damit er weniger dem Wind ausgesetzt ist, wird bis auf Widerruf stattgegeben (einstimmiger Beschluß). Zu Pkt. 7): Dem Pächter der Eigenjagd Wasserstuben in Silbertal wird es gestattet, den im sogenannten "Wang" stehenden Wildfutterstand weiter gegen den Stafel heraus zu verlegen, in ein Gebiet, das weniger lawinengefährdet ist. Diese Bewilligung gilt bis auf Widerruf (einstimme Beschlußfassung). -4- Zu Pkt. 8): Dem Ansuchen des Einhauser Stanislaus in Tschagguns HNr. 170, um die Überlassung einer Wasserquelle in Tschagguns / Blümentin, und zwar im südwestlichen Teil der Gp, 159D/3, die direkt ab seiner landwirtschaftlichen Liegenschaft liegt, wird auf Grund der vom Vorsitzenden durchgeführten Besichtigung an Ort und Stelle, stattgegeben. Die Abtretung der Quelle erfolgt in Form einer Dienstbarkeit. Als Anerkennungszins hat der Gesuchsteller jährlich einen Betrag von S 100.- an die Forstfondkassa zu bezahlen. Dieser Betrag wird gegen eine Abwertung mit dem Lebenshaltungsindex (1976 = 100) abgesichert. Als Ausgangsbasis gilt der Index für den Monat April 1979. Gleichzeitig wird es dem Gesuchsteller gestattet, auf der vorangeführten Grundparzelle einen Wasserbehälter zu bauen, um von dort aus das Wasser zur Versorgung seiner Liegenschaft und des Neubaues seines Sohnes ableiten zu dürfen (einstimmiger Beschluß). Pkt. 9): Das Ansuchen der Ortfeuerwehr in Tschagguns, um die unentgeltliche Überlassung einiger Fichten, um aus deren Erlös in Verbindung mit anderen Spenden Einrichtungsgegenstände für das neue Feuerwehrhaus zu beschaffen, wird aus Präjudizgründen abgelehnt. Es ist darauf hinzuweisen, daß seitens des Forstfondes nur überregionale Einrichtungen unterstützt werden, weil bei der Unterstützung von einzelnen Vereinen eine Unzahl von Wünschen an den Forstfond herangetragen werden, die dann nicht befriedigt bzw. berücksichtigt werden können. Bezüglich der Beistellung von Holz zur Instandsetzung der Vereinsbühne wird seitens des Forstfondes die Meinung vertreten, ob es für die Vereine nicht zweckmässiger ist, auf Leihbühnen zurückzugreifen, die für gewöhnlich mit dem Wirtschaftszelt angeboten werden und auch die entsprechende Größe haben, deren Erhaltung aber das Risiko des Besitzers ist (einstimmige Beschlußfassung). -5- Jenen Punkten, die auf der Tagesordnung nicht aufscheinen, wird die Dringlichkeit im Sinne des Vorarlberger Gemeindegesetzes zuerkannt. Berichte: a) Holzverkäufe an verschiedene Bauwerber: Erhard Josef in Silbertal, ca. 11 fm im Gstee in Silbertal, zum Preis von S 700,- pro fm am Stock. Berthold Edwin in Gargellen, ca. 35 fm Bauholz im Schmalzberggebiet in Gargellen, zum Preis von S 620.- pro fm am Stock. Märk Helmut in Partenen, ca. 7.5 fm altes Windwurfholz auf Trominier in Partenen, zum Preis von S 120,- pro fm (schwerbringbare Lage). Rudigier Frz. in St. Gallenkirch, ca. 30 fm Bauholz in den Beerlöcher (schwerbringbare Lage) zum Preis von S 400.- pro fm am Stock. Schallner Werner in St. Gallenkirch, ca. 10 fm Bauholz in den Beerlöcher in St. Gallenkirch (schwerbringbare Lage) zum Preis von S 400.- pro fm am Stock. Lipouschek Gertrud in St. Gallenkirch, ca. 40 fm Bauholz in den Beerlöcher in St. Gallenkirch (schwerbringbare Lage) zum Preis von S 400.- pro fm am Stock. b) Holzabgabe an Brandgeschädigte: Wittwer Alois in Gaschurn HNr. 74, rd. 50 fm Fichtenholz am Stock zum Wiederaufbau des abgebrannten Stalles (Servitutsbezug). Netzer Herbert in Gaschurn HNr. 7S, rd. 31 fm Fichtenholz am Stock zum Wiederaufbau eines abgebrannten Stalles (Servitutsbezug). c) Waldwegebau - Streichung des Bundesförderungsmittel: Das Amt der Vorarlberger Landesregierung hat mitgeteilt (Schreiben vom 18. 5. 1979), daß das Bundesministerium -6- Für Land- und Forstwirtschaft, wegen des bestehenden Mißverhältnisses zwischen der Vielzahl der vorliegenden Projekten und den im Bundesbudget vorgesehenen Förderungsmitteln, unter anderen auch das Projekt "Tschöppa" in Vandans und "Vermil" in St. Gallenkirch für das Jahr 1979 nicht genehmigt hat. Es sind also für dieses Jahr keine Bundesmittel für diese zwei Bauvorhaben zu erwarten. Die vorliegenden Berichte werden zustimmend zur Kenntnis genommen. Der Vorsitzende schließt um 12.30 Uhr die Sitzung mit dem Dank an die Anwesenden für die rege Mitarbeit. Der Schriftführer: Der Forstfondsausschuß: ‘-3 Dvi F-“ffl F-‘-3 ZtG C cvi XLG • 2 (0 (30 D1-Cfl 1D (0 2 1—‘ Cl) C U cl- cl- 03 13 0~ CD CO 1-3 1-“ fr‘ CI) Di Di 5 Di 1—‘ t (0 1 eI- CD< DiH CO d-1--‘ ~F-‘ C, (DCI) ~3~1j Ccl- tDi 32‘ mm 2‘C) (Dm LG ei- CO3D NF—‘H- -bl3eP CH I—I-‘- 13 cl- Di 0 NZ J O~ 13 tam,-“ NO) -b 113 0 0. tu DitO Dii-‘- (DZ 20 50 Diø 2‘1 DI C 01 CD m F--2 Dr l—“-3 ‘-‘10 mm DDi1 &U 21-3 CO. 2 13 CO a 1-‘2 Q) CD 1—‘ CD 0 • • CD 2W 13 -J • -r 1-0 • II—‘ IG DiCD • ‘-3 CDU etui: 2‘9 1 CDLGDLG& 52(00 Cr32‘< Di • —‘1---‘ ‘-30 0 H‘ 1-0 CD~—‘ 3 Di (0500 0. anm c cmoj 2130113 (0 cl-t 13 0 Dct‘-3 tD0W F-‘I-1F-~ I-DiD LG Di 3 H- r d nun 9 2 C 2 ri 13 0 CO CO Di —I • CO Ci 2‘ 1—‘ C CD 0] CO CD 1-‘ 0 • CD 1-“ ci14 C 2 LG CD 1-~ 0. 0 -~ • 0 i--‘ C 5 cl- 2 CO 2 14 CD H‘ m 0 c II 0 ca Der Vorsitzende eröffnet um 10.40 die Sitzung. Die BeschlußLG CD CD LG CO tu ‘-3 U C m -1, 3~1) cl- I-~ Di et cG ~ m i-‘. fähigkeit ist gegeben. 1-‘- 1~ w: Wachter Anton aus Vandans, als Vertreter der Agrargemeinschaft Vandans. • Marlin Ernst aus st. Gallenkirch, als Vertreter der Agrarcl- 2 Di mDl cl- C • Di t ei- 03 1-3 22 Di n m D‘ des verhinderten Bürgermeisters Eduard Bitschnau. fr‘ -t cl- 2 Di 0 2‘ DI 5 CO CO 01 13 LG LG ‘-3 0. CO 1-3 clCO ‘-3 CO ei13 CD ‘-3 C Di 1-‘“ Di 13 Ci ~ 031-‘- 2 1-‘ am WZ 2 ?t Di rP m c 3D tu D (0 13 ct ‘-3 I-‘ 03 clCO ‘-3 CD -o LG 13 0) ‘-3 1 CD 13 0. 1-3 clCO C Di 03 Bürgermeister Herald Wekerle aus Schruns, Di CD ‘-3 0 03 ‘-3 I-‘LG 130. c: CO ei- CO 1-“ CO 13 3 LG ?t 0 13 CI) c t • 5 LG 1—‘ met 1-“ I-- CD C I-‘ 2 ei- Di Di‘ als Vertreter • Dl C 1~ 1-‘- (0 13 ei- ‘-3 CO cl- 131 CO 1 1-3 cl- ‘-3 (0 C 1-‘D 2 ~-3 t 2‘ (DC Ctu CD 13 Di Dr Dl DI-‘ 01 Di Di m~mc 2 Di ei- Di 14 • 5 • 1-‘- tt 0 D 2 • CD cl- ‘ LG (0 ‘-3 0 5 ~: U 0 2‘ cl- 01 13 0) [0 c Di 13 [0 ei- 03 1-‘ fr‘ Di Di C 3 E H- P1 P3 • CD LG 3 ei- 2 clDl 0.Di tu 2 Di 03 ‘-~ H CO c+t ‘-3 0“ • CO C2. Di 3 cl- £53 Standesrepräsentant Bgm. Erwin Vallaster aus Bartholomäberg, cm Di CI) ‘-3 ‘-~ ~ (rD r r1 2 D mm Dm 113 N CO 1-‘ Di CDCW -b Di CD CO 0) cl- 1-h E ‘-3 eiCD Di 1-‘- HG. 3 ca CO D im ‘-1 rt CD Di I-~ 3 ~i 03 H als Vorsitzender, Co fr‘ mol ‘-~ —f 0 0.03 ca H CD (rLG C 01320W LG Di D (0 3 ‘-3 13 Cl) Di ‘-3 cl- 03 0_LG mcc mc LG ‘-3 CO D 1—‘ Di P1 13 Di C Di c: ‘-3 Präsident LAbg. Bgm. Ignaz Battlogg aus st. Anton i.M., 59 1-4 (BZW 030 2 CO Di 1-‘- 3 (0 13 CD 2 & 0_CO CC ‘-3 13 cl- Pl 1-~ D CD 13 C [0313 Di clCD 1-‘- wo C CD ‘-3 cl13 Di &- Di — 13 0 Z i-‘- V D (0 1—‘ LGet mm 03 0)130 1—‘ 3 3 • 13 c: ‘-3 CDW Bürgermeister Georg Amann aus Silbertal, CO LG LG 00(0 14 ~ i-‘- Vizebürgermeister Erwin Pfefferkorn aus Gaschurn, in VertreDa ID G.Co ‘-~ vi wo 203 0. cl- I-~ ‘-3 D~ ca mm m ~m etC Di C Di 2 0 rt- D )z DDi m am 0 tung des verhinderten Bürgermeisters Ernst Pfeifer, HDi 1—‘ (OLG 1-“ CI-‘ sos Di Di m gemeinschaft st. Gallenkirch, 2(13 0. Dm 0) ct l-‘ m C Gemeinderat Peter Bitschnau aus Tschagguns, l~k 2 I--tO fr‘F—‘ 0i--‘ F-‘ Di fr‘ tu 1-1 CDW m tu aOl 032 (D3 C 0) 0 D‘I—‘ 0F-‘ HCD 1-“ 2 •m 0W • ‘1 3 1-“ 1-‘-~ ~W LG cl- (3) 1-‘ ca ‘-3 0. CO. N DEC 0‘-‘- 3 ca 13W rtO3 13 Dir 0 0 Di vi 3 ei- WCOCDO (r • 1—‘ 1. Vorlage der Sitzungsniederschrift vom 10. 4. 1979. c~ c 3D 0 Di ‘-3 o,c 1—‘ ‚—-n m WDLG (0 CD 03 I-“I-‘LOC C DiDiS DC 03 LG 111-“3 032 N 2. Ansuchen des LUdwig Vonier in Bartholomäberg HNr. 160, um die Übertragung eines Holzbezugsrechtes. . [‚3 Tag e s ram CD 0_DG. Di HCH 1-‘NCO Z(00. DU CO fr“ -tc CclZct (lCD Wa rtb •OD D13 mcm 0)131-‘I—D0 ‚15 Cl-“ ~F- mai .P- 4. Dachinstandsetzung beim Forstfond-Maisäß in der Gaua in Tschagguns. . 3. Ansuchen des Elmar Vonier in Bartholomäberg HNr. 608, um die Erlaugnis in Sarottla (Gargellental) einen Wanderbienenstand aufstellen zu dürfen. ‚-‘-oac~ 0)0)2 Da) (032 I—“.~--li OH (0 —‘-aa —l~- o-ac DiCH mi-‘- -‘.t--‘n CCS eiD Wtu2 ‘-3030) JDi 2 (0 03 c+ Qirt mflD :1-‘-H-LGn3 213 I-‘-Zc toD m~—c. D 2 Ca ctWtu mm 203 WCW mmvi Dito Zit~ &Difl • & aZP1 Cci-1-l . Ui 5. Informationsschreiben der Seilbahngesellschaft Silvretta/Nova in Gaschurn, bezüglich des Seilbahnprojektes "Valisera"in St. Gallenkirch. 13 EH 00)03 & 1-& clcl(0 5 H fr 0. 1 C ca I-‘Di waaa ei- (OD luD 0C fr‘LO ml— NC cm HH ci—‘ • ~-‘C m 7. Verlegung des Wildfutterstandes in der Alpe Wasserstuben in Silbertal. • 6. Verlegung des Wildfutterstandes auf Gisla in Silbertal, zurück in die Forstfondwaldung. -.3 0 o CO C 2‘ Dl C -b CII 13 11 Di D D CO 3 D CD D CD ‘-.3 l~ CD • 131 • --[‘3 CD (00 1-“ 3 f—‘ cl-< DZ Di LGLG cl- D fr‘ 140. CC CD I-~ 1-‘- 13 0. Di c D G. LG ‘-3 ~.3 Z‘ C Aufgrund der Einladung vom 28. 5. 1979 nehmen an der auf heuCO Dfl c+ ~ ca ‘-3 Di C 3 2 te anberaumten Sitzung teil: Di ct CO 03 a des Stendes Montafon in Schruns, anläßlich der 21. Sitzung des FORSTFONDAUSSCHUSSES in der laufenden Legislaturperiode. 1‘-‘ 1—‘ 0): CD Di 2 CD eiN C D N C D ei- 1—‘ Di w Di Di 1-~LG 0 0.0 t CO 13 I-‘ CD 3 1-‘- CD -.3 CD fr‘ D I-~ L~ C 1‘.] 1—‘ Ml-‘- Di 13 Di f— cl- • C 130) Di 1—‘ LG t-‘ CO0. r 2 Di CO 1-“ DC 2‘ 0. (0 2 1) 01 C 13 CO a 0. CO tD 0 1-‘- ‘-3D C CD I-«c 2 J -b clDi 1 OD CD Di (3) clmi-‘- 01 P12 LG CI) 0 CI) CD CD 2 0503 ~ 05 LG -b C Di aufgenommen am Dienstag, den 12. Juni 1979 im Sitzungs saal Di Ort 2 z Di 0 WZ 3 13 ‘lCD (0 003 2 ‘1W DiDi (0 a -b 1-‘- 13 r 0 0) 13 W 0. CO f-~ 2 •‘-~ Nie d e r s c h r i f t, -—2— 2 B8 ea rr ii cchh tt e: e: a) a) Holzverkäufe Holzverkäufe an an verschiedene verschiedene Bauwerber. aauwerber. b) b) Holzabgabe Holzabqabe an an Brandgeschädigte. Brandgesch~digte. c) c) Waldwegebau bialdwegebau - Streichung Streichung der der Bundesförderungsmittel. Bundesförderungsmittel. — Erledigung der der Tagesordnung: Tagesordnung: Erledigung Zu Pkt. Pkt. 1): 1): Zu Die Sitzungsniederschrift Sitzungsniederschrif‘t vom vom 10. 10. 4. k. 1979 1979 wird in vorliegender Die Fassung einstimmig einstimmig genehmigt. genehmigt. Nachzutragen Nachzutragen ist die AnwesenAnwesen Fessung heit von von Bürgermeister Siirgermsister Harald Harald Wekerle Wekerle aus Schruns. heit o0 ZuPkt.2): Zu Pkt. 2): Dem Ansuchen Ansuchen des des Ludwig Ludwig Vonier in Bartholomäberg HNr. 160, 150, Dem um die die Übertragung Übertragung des des Holzbezugsrechtes vom abgebrannten um Stall Bp. Bp. 273/2, 273/2, der der zum zum Anwesen Anwesen HNr. HNr. 160 150 gehörte, gehörte, auf‘ Stall auf den den auf‘ Gp. Bp. 1155 1155 (auf (auf dem dem gleichen gleichen Anwesen) Anwesen) neu auf neu zu zu erbauen erbauen vor vorgesehenen Stall, Stall, wird wird ausnahmsweise ausnahmsweise stettgegeben, stattgegeben,~obwohl gesehenen "obwohl ,~~ dieser Stall Stall schon schon länger länger als als 55 Jahre dieser Jahre abgebrannt abgebrannt ist. ist. Die Die bisher etwasskomplizierten etwas~komp1izierten Besitzverhältnisse Besitzverhältnisse bisher haben haben zu zu dieser Berücksichtigung BerUcksichtigung geführt. gefLihrt. dieser Das Objekt Objekt gilt gilt solange solange eingeforstet, Des eingeforstet, als als es ee zur zur Unterbrin Unterbringung des des landwirtschaftlichen landwirtschaftlichen Nutzens gung Nutzens benötigt banötigt wird. wird. Über Über diesen Zeiraum Zeiraum hinaus diesen hinaus wird wird kein kein Servitutsholz Servitutsholz zur zur Erhaltung Erheltung 0 oder für den Wiederaufbau des Objektes nach einen Katastro- oder rar den Wiederaufbau des Objektes nach einen Katastro— fenfall abgegeben abgegeben (einstimmige fenfall (einstimmige Beschlußfassung). Beschlußfassung). Zu Zu Pkt. Pkt. 3): 3): Dem Dem Ansuchen Ansuchen des des Elmar Elmar lionier Vonier in in Bartholomäberg Bartholomäberg HNr. HNr. 608, 608, um um die die Erlaubnis Erleubnis am em Waldrand Weldrand beim beim äußeren äußeren Sarottlatobel, Sarottlatobel, in in der der Nähe Nähe des des Wildfijtterstandes Wildfutterstandes einen einen Wanderbienenstand Wanderbienenstand aufstellen aufstellen zu zu dOrfen, dürfan, wird wird bis bis auf auf Widerruf Widerruf gestattet. gestattet. Der Der Bienenstand Bienenstand darf darf nicht nicht auf auf ein ein fixes fixes Fundament Fundament gestellt gestellt - 3 —3— weder eine eine Feuerstelle Feuerstelle noch noch eine eine Wohnmöglichkeit Wohnmöglichkeit werden und weder enthalten - also also nur nur zur zur Unterbringung Unterbringung der der Bienenund Bienen und des des Zubehörs dienen. dienen. Zubehöre — Anerkennungszins sind sind jährlich jährlich am am 1. 1. Juli Juli 9S lCD.— 100.- an an Als Anerkennungszins Forstfondkassa zu zu entrichten. entrichten. Diesersetrag DieserBe~regist ist gegen gegen die Forstfondkassa eine Abwertung mit dem dem Lebenshaltungskostanindex Lebenshaltungskostenindex (1976 (1976 == 100) 100) abzusichern. Als Ausgangsbasis Ausgangsbasis gilt gilt der der Index Index vom vom Monat Monat April April 1979 (einstimmiger Beschluß). (einstimmiger Beschluß). Zu Pkt. 4): Beim Maisäßhaus "Gaua" in in Tschagguns Tschegguns (Forstfondeigen— (ForstfondeigenMaisäBhaus in der “Gaua“ o tum) ist das Dach instsndzusetzen. instandzusetzen. Es Es sind sind wieder wieder Schindeih Schindeln zu verwenden (einstimmiger Beschluß). (einstimmiger Beschluß). Zu Pkt. 5): Das Informationsschreiben der Montafoner Montafoner Silvretta Silvretta Bergbahnen Bergbahnen GmbH u. Co. KG. in Gaschurn, über das Projekt Projekt der der Einseilum— Einseilumlaufbahn "Valisera" genommen. Eine Eine Debatte Debatte “Valissra“ wird zur Kenntnis genommen. darüber kann erst geführt werden, wenn die Fremdenverkehrs— Fremdenverkehrsanalyse (einhellige Auffassung). Auffassung). anal‘qee für das Tal Montafon vorliegt (einhellige Zu Pkt. 6): Dem Ansuchen der Wildfütterunggemeinschaft Silbertal, Dem Silbertal, um um die die Erlaubnis den Wildfutterstand auf Gisla Gisls in Silbertal, Erlaubnis Silbertal, weiter weiter o zurück er weniger weniger zurück in die Forstfondwaldung zu verlegen, damit er dem Wind ausgesetzt ist, wird bis auf Widerruf stattgegeben dem stattgegeben (einstimmigeis Beschluß). Beschlüß). (einstimmiger Zu Pkt. Pkt. 7): 7): Zu Dem Pächter Pächter der der Eigenjagd Wasserstuben in Silbertal Silbertal wird es Dem gestattet, den den im sogenennten sogenannten "Wang" “Wang“ stehenden Wildfutter— gestattet, Wildfutterstand weiter weiter gegen gegen den Stafel heraus zu verlegen, stand in ein Ge Gebiet, das das weniger weniger lawinengefährdet lawinengefährdet ist.cDiese ist.~ Diese Bewilligung biet, gilt bis bis auf auf Widerruf Widerruf (einstimme (einstimme Beschlußfessung). Beschlußfassung). gilt 2, Zu Pkt. Pkt. 8): 8): - 44 - — — Dem Ansuchen Ansuchen des des Einhauser Einhauser Stanislaus Stanislaus in in Tachagguns Tschagguns HNr. HNr. 170, 170, Dem Überlassung Einer einer Wasserquelle Wasserquelle in in Tschagguns/Blümen— Tschagguns/Blümenum die Überlassung tin, und zwar im im südwestlichen südwestlichen Teil Teil der der Gp. Gp, 1590/3, 1590/3, die die di diseiner landwirtschaftlichen landwirtschaftlichen Liegenschaft Liegenschaft liegt, liegt, wird wird rekt ob seiner auf Grund der vom vom Vorsitzenden Vorsitzenden durchgeführten durchgeführten Besichtigung Besichtigung Stelle, stattgegeben. stattgegeben. Die Die Abtretung Abtretung der der Quelle Quelle an Ort und Stelle, erfolgt in Form einer einer Dienstbarkeit. Dienstbarkeit. Als Als Anerkennungszins Anerkennungszins hat der Gesuchstella‘ Gesuchstell~ jährlich jährlich einen einen Betrag Betrag von von 5S 100.— 100.- an an die Forstfondkassa zu bezahlen. bezahlen. Dieser Dieser Betrag Betrag wird wird gegen gegen eine eine Abwertung mit dem Lebenshaltungsindex Lebenshaltungsindex (1976 (1976 = 100) 100) = abgesichert. abgesichert. Als Ausgangsbasis gilt gilt der der Index Index für für den den Monat Monat April April 1979. 1979. Gleichzeitig wird es dem Gesuchsteller Gesuchsteller gestattet, gestattet, auf auf der der vor— vor- CD angeführten einen Wasserbehflter Wasserbehälter zu zu bauen, bauen, um um angeführten Grund-parzelle Grund—psrzelle einen von dort aus das Wasser zur Versorgung Versorgung seiner seiner Liegenscheft Liegenschaft und des Neubaues seines Sohnes Sohnes ableiten ableiten zu zu dürfen dürfen (einstimmi (einstimmiger Beschluß). Pkt. 9): Das Ansuchen der Ortfeuerwehr in Tschagguns, Tschegguns, um um die die unentgeltliche unentgeltliche Überlassung einiger Fichten, um aus deren Erlös Erlös in in Verbindung Verbindung mit anderen Spenden Einrichtungsgegenstände das neue neue Feuer— FeuerEinrichtungsgegenst~nde für das wehrhaus zu beschaffen, wird aus Präjudizgründen wehrhaus Präjudizgründen aflgelehnt. a~gelehnt. Es ist ist darauf hinzuweisen, daß seitens des Forstfondes Es Forstfondes nur nur überregionale bei der der überregionale Einrichtungen unterstützt werden, weil bei () Unterstützung von einzelnen Vereinen eine Unzahl von Wünschen Unterstützung Wünschen an den den Forstfond herangetregen herangetragen werden, die dann nicht an nicht befrie befriedigt bzw. berücksichtigt werden können. ke5nnen. digt Bezüglich der der Bei Beistellung Bezüglich stellung von Holz zur Instandsetzung der Vereinsbühne wird wird seitens seitens des Forstfondes däe die Meinung ver Vereinsbühne vertreten, Ob ol~ es es für für die Vereine nicht zweckmässiger zweckmässiger ist auf treten, Leihbühnen zurückzugreifen, zurückzugreifen, die für gewöhlich mit dem Wirt— Leihbühnen Wirtschaftszelt angeboten angeboten werden werden-und schaftszelt und auch die entsprechende Größe haben, deren deren Erhattung ErhaI~tung aber aber das Risiko des Besitzers ist(einist(ein— haben, stimmige Beschlußfassung). Beschlußfassung). stimmige --5— 5 - Jenen Jenen Punkten, Punkten, die die auf auf der der Tagesordnung Tagesordnung nicht aufscheinen, wird wird die die Dringlichkeit Dringlichkeit im im Sinne Sinne des des Vorarlberger iiorarlberger GemeindeGemeinde— gesetzes gesetzes zuerkannt. zuerkannt. B6 ee rr i1 cc hh tt e: e: a) a) Holzverkäufe Holzverk~ufe an an verschiedene verschiedene Bauwerber: Sauwerber: Erhard Josef Josef in in Silbertal, Silbertal, ca. 11 11 fm im Gstee flstee in Silbertal, Erhard zum Preis Preis von von S5 700.700.— pro fm am Stock. zum Berthold Edwin Edwin in in Gargellen, Gargellen, ca. 35 fm Bauholz im SchmalzSchmalz— Berthold berggebist in in Gargellen, Gargellen, zum Preis von S 5 620.620.— pro fm am berggebiet Stock. Stock. M~rk Helmut Helmut in in Partenen, ca. 7.5 fm altes Windwurfholz auf Märk Trominier in in Partenen, Partenen, zum Preis von S 5 120.120.— pro fm (schwer— Trominier (schwerbringbare Lage). Lage). bringbare RudigierFrz-. RudigietFrz~ in St. St. Gallenkirch, ca. 3D 30 fm Bauholz in den in BeerlEicher (schwerbringbare (schwerbringbare Lage) zum Preis von S S 1+00.— Beerlöcher 400.- pro pro fm am am Stock. Stock. fm Schaliner Werner in St. Gallenkirch, ca. 10 lo f‘m Schallner fm Bauholz Bauholz in in den den Beerijicher in St. Gallenkirch (schwerbringbare (schwerbringbare Lage) Beerlöcher Lage) zum zum Preis von S5 400.1+00.- pro fm am Stock. Preis Lipouschek Gertrud in st. St. Gallenkirch, ca. Lipouschek ca. 1+0 40 fm Bauholz Bauholz St. Gallenkirch Gallenkirch (schwerbringbare in den Beerlöcher in st. (schwerbringbare Lage) Lage) 5 400.1+00.— pro fm am Stock. zum Preis von S Stock. 0 Brandgesch~digte: b) Holzabgabe an Brandgeschädigte: Wittwer ~lois in Gaschurn Wittwer Alois in Gaschurn am Stock Stock zum zum Wiederaufbau Wiederaufbau am HNr. 71+, rd. 50 fm Fichtenholz HNr. 74, rd. 50 fm Fichtenholz des des abgebrannten abgebrannten Stalles Stalles (Servi— (Servi- tutsbezug). Netzer Herbert Herbert in in Gaschurn Netzer Gaschurn [-(Nr. HNr. 78, 78, rd. rd. 31 31 fm fm Fichtenholz Fichtenholz am Stock Stock zum zum Wiederaufbau Wiederaufbau eines am eines abgebrannten abgebrannten Stalles Stalles (6er— (Servitutsbezug) vitutsbezQg). c) Waldwegebau - Streichung Streichung des des BundesfOrderungsmittel: Bundesförderungsmittel: — Das Amt Mmt der Das der Vorarlberger Vorarlberger Landesregierung Landesregierung hat hat mitgeteilt mitgeteilt (Schreiben vom 18. 18. 5. 5. 1979), 1979), daS daß das das Bundesministerium Bundesministerium - 6 -6— für Land— Land- und und Forstwirtschaft Forstwirtschaft für , wegen wegen des des bestehenden bestehenden Miß— Mißverhältnisses zwischen zwischen der der Vielzahl Vielzahl der der vorliegenden vorliegenden Pro Proverhfltnisses ‚ jekten und und den den im im Bundesbudget Bundesbudget vorgesehenen vorgesehenen Fdrderungsrnit— Förderungsmitjekten teln, unter unter anderen anderen auch auch das das Projekt Projekt “Tschöppa“ "Tschöppa" in in Vandans Vandans teln, und"Vermil" in in St. St. flallenkirch Gallenkirch für für das das Jahr Jahr 1979 1979 nicht nicht ge geund“Vermil“ nehmigt hat. hat. Es Es sind sind also also für für dieses dieses Jahr Jahr .keine .keine Bundesmit Bundesmitnehmigt tel für für diese diese zwei zwei Bauvorhaben Bauvorhaben zu zu erwarten. erwarten. tel Die vorliegenden vorliegenden Berichte Berichte werden werden zustimmend zustimmend zur zur Kenntnis Kenntnis ge geDie nommen. nommen. Der Vorsitzende Vorsitzende schließt schließt um um 12.30 12.30 Uhr Uhr die die Sitzung Sitzung mit mit dem dem Dank Dank Der an die die Anwesenden Anwesenden für für die die rege rege Mitarbeit. Mitarbeit. an Der Schriftführer: .) Der Forstfonda sschuß:
  1. forstfonds
  2. standmontafon
19790410_FF_020 StandMontafon 10.04.1979 23.05.2021, 14:24 -1- Niederschrift aufgenommen am Dienstag, den 10. April 1979 im Sitzungssaal des Standes Montafon in Schruns, anläßlich der 20. Sitzung des FORSTFONDAUSSCHUSSES in der laufenden Legislaturperiode. Aufgrund der Einladung vom 2. April 1979 nehmen an der auf heute anberaumten Sitzung teil: Standesrepräsentant Bgm. Erwin Vallaster aus Bartholomäberg, als Vorsitzender, Standesrepr. Stellvertreter Bgm. Ernst Pfeifer aus Gaschurn, Präsident LAbg. Bgm. Ignaz Battlogg aus St. Anton i.M., Bürgermeister Georg Amann aus Silbertal, Bürgermeister Eduard Bitschnau aus Tschagguns, Marlin Ernst aus St. Gallenkirch, als Vertreter der Agrargemeinschaft St. Gallenkirch und Anton Wachter als Vertreter der Agrargemeinschaft Vandans. Bürgermeister Harald Wekerle aus Schruns. Der Vorsitzende eröffnet um 10.45 Uhr die Sitzung. Die Beschlußfähigkeit ist gegeben. Tagesordnung 1. Vorlage der Sitzungsniederschrift vom 12.1.1979. 2. Vorlage der Jahresrechnung 1978. 3. Kreditgewährung an den STAND MONTAFON - Begrenzung der Laufzeit (siehe Beschluß vom 12.1.1979, Pkt. 1) der Niederschrift). 4. Ansuchen der Aloisia Tschabrun in Vandans: a) um die Übertragung eines Holzbezugsrechtes von einem Stall b) um die Übertragung eines Holzbezugsrechtes von der alten Säge. 5. Alpgenossenschaft Vorderkapell - Wirtschaftsweg durch die Forstfondwaldung. 6. Güterweg Innerberg Kristberg - Kostenbeteiligung durch den Forstfond. 7. Feststellung der Flächen in den Forstfondwaldungen, welche durch Schiabfahrten und Lifte beansprucht werden. Eventuell Beiziehung eines Technikers. 8. Personalangelegenheit. - 2 - Berichte: a) Genehmigung des Voranschlages 1979 durch die Agrarbezirksbehörde. b) Jagdangelegenheit. Erledigung der Tagesordnung: Zu Pkt. 1): Die Sitzungsniederschrift vom 12.1.1979 wird in vorliegender Fassung einstimmig genehmigt und gefertigt. Zu Pkt. 2): Der Vorsitzende berichtet, daß je ein Exemplar der Jahresrechnung 1978 vor geraumer Zeit jedem Forstfondvertreter ausgefolgt wurde. Hernach werden die einzelnen Haushaltsstellen vom Vorsitzenden erschöpfend erläutert und vorallem die einzelnen Abweichungen gegenüber dem Haushaltsplan entsprechend begründet. Die Jahresrechnung 1978 weist Einnahmen in Höhe von S 3.960.045,87 und Ausgaben in Höhe von............................S 3.172.004.30 ______________ aus. Der Überschuß in Höhe von ......................... S 788.041.57 ist dem Reinvermögen gutzuschreiben. Der Bericht des Gebarungsüberprüfungsausschusses wird von Bürgermeister Harald Wekerle verlesen. Anschließend stellt der Gebarungsüberprüfungsausschuß den Antrag auf Entlastung der Buchhaltung und Verwaltung. Diesem Antrag wird einhellig zugestimmt und nach diversen Anfragen und Auskunftserteilung die Jahresrechnung 1978 des Forstfondes vom Forstfondausschuß einstimmig genehmigt. -3- Zu Pkt. 3): Der vom Forstfond mit Beschluß vom 15.9.1978 dem STAND MONTAFON gewährte Kredit in Höhe von S 1,000.000.- wird mit einer Laufzeit von 10 Jahren befristet (einstimmige Beschlußfassung). Zu Pkt. 4): Die Ansuchen der Frau Aloisia Tschabrun in Vandans HNr. 95, um die Übertragung von Hclzbezugsrechten, werden wie folgt erledigt: a) der Übertragung des Holzbezugsrechtes vom Nebenstall (derzeit keine Bp.) auf den auf der Gp. 115 vor Jahren neugebauten Stall, wird nicht stattgegeben, weil der zum Betreiben einer Landwirtschaft erforderliche Grund fehlt (einstimmiger Beschluß). b) der Übertragung des Holzbezugsrechtes von der alten Säge Bp. 83/2 auf die vor Jahren neuerbaute Säge auf der Gp. 165, wird im bisherigen Umfange stattgegeben. Das heisst, daß für Erweiterungen gleich welcher Art sie sind, kein Servitutsholz bezogen werden kann. Der Servitutsholzbezug bezieht sich im Sinne des Holzbezugsstatutes auf die Instandsetzung, wenn das Objekt baufällig wird oder für den Fall, daß das Dbjekt einer Katastrophe zum Opfer fällt (einstimmiger Beschluß). Zu Pkt. 5): Die Agrargemeinschaft Alpe Vorderkapell in Schruns beabsichtigt vom Kropfen bis auf die Alpe Vorderkapell einen Wirtschaftsweg zu bauen. An diesem Vorhaben ist auch die Lawinen- und Wildbachverbauung Gebietsbauleitung Montafon in Vandans und die Montafoner Hochjochbahnen GmbH, in Schruns interessiert. Nachdem durch diesen Weg, der zur Hauptsache durch die Forstfondwaldung führt, der Forstfondbesitz vorteilhaft erschlossen wird, ist gegen eine Grundbeanspruchung nichts einzuwenden, über die endgültige Trassenführung und über eine Beitragsleistung in Form von Trassenholzbeistellung sind noch weitere Gespräche erforderlich (einstimmige Beschlußfassung). - 4 - Zu Pkt. 6): Die Agrarbezirksbehörde Bregenz beabsichtigt von der Grenze Innerbartholomäberg/Silbertal ausgehend einen Güterweg bis auf Kristberg (Gemeindegebiet Silbertal) zu bauen. Der Forstfond ist bereit zum Bau dieses Güterweges einen Betrag von S 60.000.- einmalig zu leisten, wenn dieser Weg bis auf das Eck inner dem Bach, der durch das Lohmloch fließt (oberhalb des Maisäß von Otto Steu) geführt wird bzw. der bestehende, schlechte Alpweg ausgebaut wird. Außerdem müssen die Baukosten auch die richtige Relation zum Beitrag haben (einstimmiger Beschluß). Zu Pkt. 7): Mit der Feststellung der Flächen, welche Lifte, Seilbahnen, und Skiabfahrten von den verschiedenen Gesellschaften in der Forstfondwaldung beansprucht werden, ist ein Vermessungstechniker zu betrauen. Die auflaufenden Kasten sind den jeweiligen Gesellschaften anzulasten. Die Ermittlung ist deshalb notwendig, damit die noch ausstehenden Dienstbarkeitsverträge endlich abgeschlossen werden können (einstimmige Beschlußfassung). Zu Pkt. 8): Der Vorsitzende teilt mit, daß der Buchhalter des Forstfondes und des Standes Montafon, Alfred Walch, der am 14.8.1979 das 60. Lebensjahr vollendet, mit 31.12.1979 krankheitshalber aus dem aktiven Dienst ausscheidet. Dadurch wird es notwendig, daß diese Stelle rechtzeitig besetzt wird, damit sich der Nachfolger zeitgerecht einarbeiten kann. Es ist zu überlegen den derzeitigen Gemeindesteuerprüfer Mag. Johann Vallaster, der voraussichtlich in Zukunft nicht mehr voll ausgelastet sein wird, aber an der zusätzlichen Übernahme der Buchhaltung sehr interessiert ist, mit dieser Stelle zu betrauen. Nach eigehender Debatte wird einstimmig beschlossen, Mag. Joh. Vallaster aus Bartholomäberg, ab 1.1.1980 vorläufig zu betrauen. Vorläufig deswegen, weil festgestellt werden soll, wie -5- beide Aufgabengebiete nebeneinander bewältigt werden können und welche Umstellungen dadurch für die Zukunft notwendig werden. Berichte: Der Vorsitzende berichtet: a) daß der Voranschlag des Forstfondes für das Rechnungsjahr 1979 van der Agrarbezirksbehörde zustimmend zur Kenntnis genommen wurde; b) daß die Gemeinde Gaschurn mit Schreiben vom 1.2.1979 mitgeteilt hat, das Jagdgeld der Genossenschaftsjagd I und II für gemeindeeigene Zwecke, gemäß § 34 Abs. 6 des Jagdgesetzes einzubehalten. Aus dem Letzteren ergibt sich eine eingehende Diskussion über die Nachteile welche durch einen Rückbehalt dem Forstfond entstehen. Der finanzielle Ausfall, welcher durch den Beschluß der Gemeinde Gaschurn erfolgt, beträgt rd. 260.000.- Schilling in den nächsten 3 Jahren. Dieses Geld muß nun seitens des Forstfondes durch Einschränkungen im Waldwegebau und durch Mehrschlägerungen hereingebracht werden. Es ist daher die Bildung von Eigenjagden ins Auge zu fassen, damit hauptsächlich in jenen Gemeinden, in welchen die dem Forstfond zustehenden Mittel zurückbehalten werden, teilweise ein Ausgleich geschaffen wird. Bei dieser Diskussion war der Bürgermeister der Gemeinde Gaschurn nicht mehr anwesend, weil er wegen anderweitigen Verpflichtungen sich schon früher verabschiedet hat. Die Berichte a) und b) werden zur Kenntnis genommen. Der Vorsitzende schließt um 12.30 Uhr die Sitzung mit dem Dank an die Anwesenden für Ihre Mitarbeit. Der Schriftführer: Forstfondvertreter:
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19790112_FF_019 StandMontafon 12.01.1979 23.05.2021, 10:19 -1- Niederschrift aufgenommen am Freitag, den 12.1.1979 im Sitzungssaal des Standes Montafon in Schruns, anläßlich der 19. Sitzung des Forstfondausschusses in der laufenden Legislaturperiode. Auf Grund der Einladung vom 4.1.1979 nehmen an der auf heute anberaumten Sitzung teil: Standesrepräsentant Bgm. Erwin Vallaster als Vorsitzender, Standesrepräsentant-Stellvertr. Bgm. Ernst Pfeifer, Gaschurn, Präsident LAbg. Bgm. Ignaz Battlogg, St. Anton i. Montafon, Bürgermeister Georg Amann, Silbertal, Bürgermeister Eduard Bitschnau, Tschagguns, Bürgermeister Harald Wekerle, Schruns, Ernst Marlin, St. Gallenkirch, als Vertreter der Agrargemeinschaft St. Gallenkirch, Anton Wachter, Vandans, als Vertreter der Agrargemeinschaft Vandans. Der Vorsitzende eröffnet die Sitzung und dankt den Vertretern des Forstfondes und den Angestellten für die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr. Er spricht die Hoffnung aus, daß sich das gute Arbeitsklima auch im Neuen Jahr fortsetzen möge. Die Beschlußfähigkeit ist gegeben. Tagesordnung 1. Vorlage der Sitzungsniederschrift vom 15. Sept. 1978. 2. Voranschlag für das Rechnungsjahr 1979. 3. Ansuchen der Kristbergbahn in Silbertal, um die Erlaubnis zur Erstellung eines Wanderweges und um die Erlaubnis bei der Kristbergbahn-Bergstation eine Wegverbreiterung durchführen zu dürfen. 4. Ansuchen um die Verlängerung von Holzbezugsrechten: a) Alois Rudigier in Gaschurn (Maisäßobjekt) b) Walter Werle in B.berg (Stallgebäude) 5. Ansuchen der Alpverwaltung Gretsch in Silbertal, um die Erlaubnis durch die Forstfondwaldung einen Wirtschaftsweg bauen zu dürfen. -2- 6. Verlängerung des Kredites in Höhe von S 400.000.--. Berichte: a) Diverse Holzverkäufe b) Bericht über die Begehung auf dem Kropfen in Schruns, bezüglich eines Entlastungsweges für die Skiabfahrt. c) Anschaffung einer Rechenmaschine für die Verwaltung. d) Zuwendung an Wtw. Hilde Berthold in Silbertal. Erledigung der Tagesordnung: Zu Pkt. 1): Die Sitzungsniederschrift vom 15. Sept. 1978 wird in vorliegender Fassung genehmigt und gefertigt. In diesem Zusammenhang stellt der Vertreter der Agrargemeinschaft St. Ballenkirch, Ernst Marlin, den Antrag, die Kreditgewährung an den STAND MONTAFON auf die nächste Tagesordnung zu setzen, um eine Begrenzung der Laufzeit festzulegen. Dieser Antrag wird angenommen. Zu Pkt. 2): Der Vorsitzerde legt den Voranschlag des Forstfondes für das Jahr 1979 vor , der vom Sachbearbeiter Alfred Walch verlesen und vom Vorsitzenden postenweise erläutert wird. Der Voranschlag weist einen Gesamtaufwand in Höhe von ............................. S 3.882.000.-und Gesamterträge von ................... 3.491.000.-auf. Der Abgang in Höhe von ............. 391.000.-soll aus Kassabeständen abgedeckt werden. Im Zuge der Haushaltsberatung wird beschlossen: a) daß von den Kosten in Höhe von S 40.000.-, welche beim STAND MONTAFON für die Umstellung der Koksfeuerung auf Ölheizung vorgesehen sind, 60% d. s. 24.000.- vom Forstfond übernommen werden; -3- b) daß das Stockgeld für das Servitutsholz in gleicher Höhe belassen wird, wie es für das Jahr 1978 in Anwendung gebracht wurde. Der Voranschlag des Forstfondes für das Jahr 1979, wird nach eingehender Debatte einstimmig genehmigt. Zu Pkt. 3): Das Ansuchen der Kristbergbahn in Silbertal, um die Erlaubnis einen Wander- und Schiweg, der auch für die Holzbringung verwendet werden könnte, von der Bergstation des Sattelliftes in Richtung Muttjöchli über Forstfondgrund (teils auch über Grund der Gemeinde Dalaas) führen zu dürfen, wird vertagt. Sobald im Frühjahr eine Besichtigung möglich ist wird eine Begehung der Trassenführung vorgenommen. Der gleichzeitig beantragten Wegverbreiterung (auf 10 Meter Länge) rückwärts bei der Kristbergbahn-Bergstation, damit Holztransportfahrzeuge ungehindert und ohne Beschädigung des Stationsobjektes vorbeifahren können, wird stattgegeben einstimmige Beschlußfassung). Zu Pkt. 4): Den Ansuchen um die Verlängerung von Holzbezugsrechten, wird wie folgt stattgegeben: a) dem Ansuchen des Alois Rudigier und Mitbesitzer, um die Verlängerung des Holzbezugsrechtes für das Maisäßobjekt auf Ganeu, das vor Jahren vermurt wurde, wird auf Grund besonderer Umstände auf weitere 5 Jahre verlängert, und zwar bis einschließlich 1983 (einstimmige Beschlußfassung) b) dem Ansuchen des Walter Werle in Bartholomäberg HNr. 577, um die Verlängerung des Holzbezugsrechtes für die Bp. 681 (Stall) in Bartholomäberg, wird auf weitere fünf Jahre stattgegeben (einstimmige Beschlußfassung). Das Ansuchen um die Erlaubnis beim Bau eines Alpweges auf die Alpe Gretsch in Silbertal, die Wegtrasse über Forstfondgrund führen zu dürfen, und zwar von der Alpe Wasserstuben aus, wird vertagt. Es wird für zweckmässig angesehen im Frühjahr den Trassenverlauf zu besichtigen (einstimmige Beschlußfassung). -4- Zu Pkt. 6): Der bei der Raiffeisenbank für Montafon in Schruns aufgenommene Kredit in Höhe von S 400.ODO.- wird auf weitere 5 Jahre verlängert (einstimmiger Beschluß). Berichte: Der Vorsitzende berichtet, a) daß an folgende Parteien käuflich Nutzholz zur Selbstaufarbeitung abgegeben wurde: Versell Ignaz in Schruns, 30 fm Nutzholz am Stock beim Pflanzgarten auf dem Kropfen in Schruns, zum Preis von S 500.- pro fm der anfallenden Holzmenge; Skiclub Montafon in Schruns, 2,8 fm Latten aus der Forstfondwaldung Tschagguns, zum Preis von S 400.- pro fm der anfallenden Holzmenge; Salzgeber Gerhard in Tschagguns, 49 fm Fichtenholz am Stock (teils Windwürfe) zum Preis von S 450.- pro fm. Das Holz wurde aus der Waldung unterhalb der Mittagspitze entnommen; Marent Alois in Tschagguns 4,10 fm Fichtenholz am Stock beim "grötlata Stee" zum Preis von S 700.-- pro fm der anfallenden Holzmenge; Gemeinde Tschagguns, 6 fm Latten aus der Forstfondwaldung Tschagguns, zum Preis von S 400.- pro f m; Bitschnau Franz in Silbertal 12 fm aufgearbeitetes Nutzholz in Silbertal/Bannwald (Ersatz für Holz, das beim Bau der Seilbahn in die Waldung Gebr. Raunicher in Silbertal/ Schwende geschlägert werden mußte) zum Preis von S 1.200.pro fm; - 5 - Sähly Gustav in Silbertal, 15,90 fm Fichtenholz am Stock im Kogaloch (Putzkammerwaldung)in Silbertal, zum Preis von S 800.- pro fm am Stock; Vonderleu Gottfried in Silbertal, 10,80 fm aus der Forstfondwaldung Dürrwald, zum Preis von S 800.- pro fm der anfallenden Menge; Loretz Ludwig in Silbertal, ca. 30,50 fm aus der Forstfondwaldung Dürrwald (weiter oben) zum Preis von S 700.pro fm der anfallenden Holzmenge; Schapler Kilian in St. Gallenkirch, 8,50 fm umgedrücktes Holz auf Garfrescha, zum Preis von S 700.- pro fm der anfallenden Holzmenge; Ganahl Otto in St. Gallenkirch, 3,60 fm Fichtenholz auf dem Forstboden im Gargellental, zum Preis von S 700.pro fm der anfallenden Holzmenge; Wachter Raimund in St. Gallenkirch, 5,6 fm Fichtenholz bei der Bodner Kapelle, zum Preis von S 700.- pro fm der anfallenden Holzmenge; Wachter Walter in Vandans, Trassenholz im Ausmaße von 4,20 fm, zum Preis von S 650.- pro fm; Rettenhaber Werner in Vandans, 9,80 fm Windwurfholz (alt) auf Tschöppa, zum Preis von S 100.- pro fm; Keßler Hubert in Vandans, 15.30 fm alte Windwürfe auf Tschöppa, zum Preis von S 150.- pro fm; Rudigier Josef in Partenen, 5,10 entwipfelte Bäume im Lattenwald, zum Preis von S 500.- pro fm der anfallenden Holzmenge. b) daß hinsichtlich eines Entlastungsweges auf dem Kropfen in Schruns (siehe Beschluß vom 19.7.1978), mit den Vertretern der Hochjochbahn GmbH, eine Begehung durchgeführt wurde. Es besteht großes Interesse für diesen Weg, weil er eine wesentliche Entlastung der Skiabfahrt im Bereich oberhalb vom Kropfen mit sich bringen würde. Schäden die durch Fahrzeuge (Holztranporte) an der Piste entstehen, könnten vermieden werden. Die vorgesehene Trassenführung wird von der Hochjochbahn GmbH, nochmals über prüft und dann weitere Verhandlungen, hauptsächlich wegen der Mithilfe bei der Finanzierung, geführt; - 6 - c) daß für die Verwaltungskanzlei eine Rechenmaschine Marke "Olivetti Logos" zum Preis von S 3.650. o. MWSt. angeschafft wurde; d) daß an Hilde Berthold in Silbertal, Witwe nach Waldaufseher i. R. Alois Berthold, ein Betrag von S 5.000.ausbezahlt wurde, weil die vorgesehene Abschiedsfeier für den wegen Erkrankung aus dem Dienst ausgeschiedenen Waldaufseher, infolge des plötzlichen Ablebens nicht mehr durchgeführt werden konnte; e) daß mit Frau Elsa Schädler in Altenstadt der Kaufvertrag über den Erwerb der Liegenschaft "Blümentin" in Tschagguns (siehe auch Beschluß vom 15.9.1978) durch den Forstfond abgeschlossen wurde und die Verbücherung im Grundbuch bereits erfolgt ist. Der endgültige Kaufpreis beträgt S 2.050.000.--ist bereits bezahlt; f) daß die Karl Oelkrug GmbH, in Nürtingen (BRD) auf das mit Beschluß vom 11.11.1977 erfolgte Angebot des Forstfondes für die ca. 11.000 m2 Grund und Boden auf Matschwitz zurückgekommen ist, und mit dem angebotenen Kaufpreis von S 40.000.- einverstanden ist. Der Kaufvertrag wird derzeit von Rechtsanwalt Dr. Hansjörg Czinglar, der auch Liegenschaftsverwalter dieser Firma ist, ausgearbeitet. Die unter a) bis incl. f) angeführten Berichte werden zustimmend zur Kenntnis genommen. Beginn der Sitzung: 10.30 Uhr. Ende der Sitzung: 12.30 Uhr. Der Schriftführer: Der Forstfondausschuß:
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19780915_FF_018 StandMontafon 15.09.1987 23.05.2021, 14:48 -1- Niederschrift Aufgenommen am Freitag, den 15. September im Sitzungssaal des Standes Montafon in Schruns, anläßlich der 18. Sitzung des FDRSTFONDAUSSCHUSSES in der laufenden Legislaturperiode. Auf Grund der Einladung vom 12.9.1978 nahmen an der auf heute anberaumten Sitzung teil: Standesrepräsentant Bgm. Erwin Wallaster aus Bartholomäberg, als Vorsitzender, Bürgermeister Georg Amann aus Silbertal, Bürgermeister Eduard Bitachnau aus Tschagguns, Bürgermeister Harald Wekerle aus Schruns, Gemeinderat Kurt Vonier, als Vertreter der Gemeinde St. Anton, Marlin Ernst aus St- Gallenkirch, als Vertreter der Agrargemeinschaft St. Gallenkirch. Entschuldigt haben sich wegen dienstlicher Unabkömmlichkeit: Standesrepräsentant-Stellvertreter Bgm. Ernst Pfeifer aus Gaschurn und der Vertreter der Agrargemeinschaft Vandans Anton Wachter in Vandans. Der Vorsitzende eröffnet um 8.30 Uhr die Sitzung. Die Beschlußfähigkeit ist gegeben. Tagesordnung 1. Vorlage der Sitzungsniederschrift vom 27.6.1978. 2. Waldangebot der Frau Elsa Schädler - Waldung Blümentin in Tschagguns. 3. Ansuchen des Werner Bitschnau in Bartholomäberg, um die Übertragung eines Holzbezugsrechtes. 4. Ansuchen des Karl Erhard in Silbertal HNr. 70, um die Verlängerung eines Holzbezugsrechtes. 5. Ansuchen des Alois Ganahl in Ischgl, um die Zuweisung von Servitutsholz für den abgebrannten Stall in Silbertal/ Kristberg. 6. Ansuchen der Alpverwaltung Wasserstuben, um die vorzeitige Bewilligung von Schindelholz. - 2 - 7. Darlehen an den Stand Montafon. Berichte: a) verschiedene Holzverkäufe an Bauwerber. b) komm. Verhandlung Jagdhütte Silbertal und E-Werk. Erledigung der Tagesordnung: Zu Pkt. 1): Die Sitzungsniederschrift vom 27.6.1978 wird in vorliegender Fassung einstimmig genehmigt und gefertigt. Zu Pkt. 2): Frau Elsa Schädler geb. Bargehr, hat dem Forstfond die Liegenschaft „Blümentin" in Tschagguns, die ein Ausmaß von rd. 12.79 ha hat, zum Kaufe angeboten. Auf Grund der durchgeführten Besichtigung, welche durch Standesrepräsentant Erwin Vallaster, die Bürgermeister Eduard Bitschnau und Harald Wekerle, unter Beiziehung des zuständigen Waldaufsehers erfolgte, und der vorliegenden Schätzung, werden der Standesrepräsentant Erwin Vallaster und der Bürgermeister Harald Wekerle ermächtigt die Kaufsverhandlungen durchzuführen. Der Verhandlungsrahmen wird mit 1.9 bis ca. 2 Mill. Schilling festgelegt. Nachdem die Liegenschaft mit dem übrigen Forstfondwald nicht arrondiert ist, ist bei den zuständigen Stellen zu erheben, ob eine Liegenschaftaufstockung, wenn auch nicht zusammenhängend, von der Grunderwerbsteuer befreit werden kann (einstimmiger Beschluß). Zu Pkt. 3): Dem Ansuchen der Eheleute Werner und Wilhelmina Bitschnau in Bartholomäberg HNr. 511, um die Übertragung des Holzbezugsrechtes vom alten Wohnhaus Nr. 203, Bp. 376, auf das auf der Gp. 1433 neuerbaute Wohnhaus Nr. 511, wird auf Grund der vorliegenden Verzichterklärung der Eheleute Eugen und Irene Ilzhöfer, stattgegeben. Durch diese Übertragung wird das alte Wohnhaus Nr. 203, Bp. 376 für immer ausgeforstet, d.h. hat in Zukunft kein Holzbezugrecht - 3 - mehr. An dessen Stelle gilt das neuerbaute Wohnhaus Nr. 511, von wo aus die Landwirtschaft betrieben wird, als holzbezugsberechtigt. Das Schindelholzbezugsrecht wird nicht übertragen, sondern für verfallen erklärt (einstimmiger Beschl.). Zu Pkt. 4): Dem Ansuchen des Karl Erhard in Silbertal HNr. 70, um die Verlängerung des Holzbezugsrechtes für das abgetragene Wohnhaus Nr. 71, Bp. 127 in der K.G. Silbertal, um weitere 5 Jahre, d.i. bis einschließlich 1982, wird stattgegeben. Wird das Objekt innerhalb des vorgenannten Zeitraumes nicht wieder aufgebaut, verfällt das Holzbezugsrecht für immer (einstimmiger Beschluß). Zu Pkt. 5): Dem Ansuchen des Alois Ganahl in Ischgl, um die Zuweisung von Servitutsholz für den Wiederaufbau des auf Kristberg in Silbertal abgebrannten Maisäßstalles, wird in der Form stattgegeben, daß 40 fm Holz am Stock bewilligt werden. Nachdem es sich um einen Katastrophenfall handelt, erfolgt die Abgabe zum einfachen Stockgeld (einstimmiger Beschluß). Zu Pkt. 6): Dem Ansuchen der Alpverwaltung Wasserstuben, um die vorzeitige Bewilligung von 10 Schindelstämmen zur Eindeckung der Alpgebäude, wird stattgegeben. Die Abgabe erfolgt zum einfachen Stockgeld (einstimmiger Beschluß). Zu Pkt. 7): Dem Stand Montafon wird zur Instandsetzung der Gerichtskanzleien samt Heizungsumbau und zur Abdeckung der restlichen Kosten des Museumsanbaues ein Credit in der Höhe bis zu einer Million Schilling eingeräumt. Die Verzinsung hat in gleicher Höhe zu erfolgen, wie sie derzeit für das Sperrkonto gilt von dem das Geld abgebucht wird (einstimmiger Beschluß). -4- Berichte: Der Vorsitzende berichtet: a) daß an folgende Bauwerber Holz verkauft wurde: Sanier Gottfried in Gaschurn, 7 fm Windwürfe in der Schneeflucht zum Preis von S 400.- pro fm; Wachter Alwin in Gaschurn, 10 fm altes Windwurfholz in der Rofina in Gaschurn, zum Preis von S 200.- pro fm; Tschofen Peter in St. Gallenkirch, 15 fm alte Dürrlinge, ob dem Lendes zum Preis von S 200.- pro fm; Netzer Franz in St. Gallenkirch, 15 fm stehendes Holz im Röbitobel (Gargellental) zum Preis von S 700.- pro fm; Marlin Engelbert in St. Gallenkirch, im Schwefeltobel (Gargellental, zum Preis von S 600.- pro fm; Tschugmell Klaus in Bürs, 6,70 fm alte Windwürfe im Valisera zum Preis von S 120.- pro fm; Bitschnau Franz in Silbertal, 24 fm Nutzholz stehend aus der Bauplatzfreilegung für das Jagdhaus in Gafluna, zum Preis von S 800.- pro fm; Dönz Franz in Silbertal, 21 fm Nutzholz am Stock aus der Wegtrassenfreilegung zum Jagdhaus Gafluna, pro fm S 800.und 10 fm aufgearbeitete Stämme (2 Jahre altes Brückenholz) zum Preis von S 1000.- pro fm. b) daß die kommissionelle Verhandlung zum Bau der Forst- und Jagdunterkunft in Gafluna am 31.7.1978 und für den Bau des dazu vorgesehenen E-Werkes am 7.9.1978 durchgeführt wurde. Die vorstehenden Berichte werden zustimmend zur Kenntnis genommen Der Vorsitzende schließt um 11.30 Uhr die Sitzung mit dem Dank an die Anwesenden für ihre Mitarbeit. Der Schriftführer: Der Forstfondausschuß:
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19780627_FF_Kurrenda StandMontafon 27.06.1978 23.05.2021, 10:45 -0- STANDMONTANFON, FORSTFOND _________________________ Kurrenda ________ Sachverhalt ___________ Wie bereits bekannt ist, wollen die Jagdpächter der Forstfondeigenjagd St. Hubertua" in Silbertal, Walter Frey und Dr. Franz Rhomberg in Zürich, auf Forstfondgrund, im Jagdgebiet "St. Hubertus" ein Forstbetriebsgebäude bauen, weil die alte Jagdunterkunft, die sich in Privatbesitz befindet, nicht mehr den heutigen Anforderungen entspricht. Nachdem die "St. Hubertusjagd", die immerhin ein Ausmaß von 1.111 ha hat, keine eigene Jagdhütte besitzt, ist seitens der Jagdpächter vorgesehen, daß das neue Objekt nach einem bestimmten Zeitablauf in das alleinige Eigentum des Forstfondes übergeht. Das in der Sitzung vom 27.6.1978 vom Jagdpächter vorgelegte Angebot hat nicht ganz den Vorstellungen des Forstfondausschusses entsprochen. Bei einer neuerlichen Aussprache mit Dr. Franz Rhomberg, bei welcher seitens des Forstfondes Standesrepräsentant Bgm. Erwin Vallaster, Standesrepr. Stellvertr. Bgm. Ernst Pfeifer, Bgm. Georg Amann und Bgm. Harald Wekerle anwesend waren, konnte eine kürzere und anders gestaffelte Gebäudeabschreibung vereinbart werden. Außerdem hat es sich heraus gestellt, daß der Umbaute Raum nicht so aufwendig ist, wie anhand der Pläne angenommen wurde. Eine Auasprache zwischen Dr. Franz Rhomberg und dem Gemeindevorstand in Silbertal brachte das Ergebnis, daß seltene der Gemeinde Silbertal die Baubewilligung erteilt wird. Auf Grund dieser neuen Ausgangslage sind die mit der Verhandlung betrauten Forstfondmitglieder der Ansicht, daß den Jagdpächtern der "St. Hubertusjagd" nachfolgender Vorschlag _________ zur Annahme unterbreitet werden kann: -1- STAND MONTAFON FORSTVERWALTUNG 6780 SCHRUNS Postfach 6 SCHRUNS, am 30.6.1978 VORARLBERG/Fernruf 05556/2132 An die Jagdgesellschaft "St. Hubertus" in Silbertal z. Hdn. Herrn Walter Frey und Herrn Dr. Franz Rhomberg Ch 8002 Zürich ______________ Tödistraße 36 Betrifft: Erstellung eines Forstwirtschaftsgebäudes im Forstfondeigenjagdgebiet "St. Hubertus" in Silbertal; Vorfinanzierung. ______________________________________________________ Sehr geehrte Herren! Mit Bezug auf die Aussprache vom 28.6.1978 in der Forstfondkanzlei in Schruns, schlagen wir vor, daß die Erstellung und Finanzierung eines Forstwirtschaftsgebäudes in der Forstfondeigenjagd "St. Hubertus" in Silbertal wie folgt geregelt wird: Der Forstfond tritt als Bauherr auf, weil das Objekt auf seinem Boden erstellt wird und auch in sein Eigentum übergeht. Laut vorgelegten Plänen betragen die voraussichtlichen Baukosten für das geplante Forstbetriebsgebäude rd. S 2.600.000.Diese Baukosten werden nach oben mit S 2.600.000.- fixiert und gelten gleichzeitig als Grundlage für die Baukostenabrechnung und Gebäudeabschreibung ungeachtet von eventuellen Kostenüberschreitungen. Die erforderliche Zufahrtsstraße und die Versorgung des Gebäudes mit elektrischem Strom (Erstellung eines Kraftwerkes) sind ein Bestandteil des Forstbetriebsgebäudes. Die Kosten der Zufahrtsstraße und des Kraftwerkes sind in den nach oben fixierten Baukosten von S 2.600.000.- nicht enthalten und werden bei einer eventuellen Auflösung des Mietverhältnisses -2- nicht zurückgezahlt. Die Vorfinanzierung der fixierten Baukostensumme von 2.600.000. Schilling hat eine Laufzeit von 22 Jahren und wird wie folgt im Wege der Gebäudeabschreibung zurückgezahlt: Fixierte Baukosten ...................... S 2.600.000.-Rückzahlungsrate in den ersten zehn Jahren (2/3 der Baukostensumme) = jährlich S 173.333,40 ................... S 1.733.334.-Die nächsten 6 Jahre jährlich S 144.444,33 ................... S ______________ 866.666.-- Weitere 6 Jahre wird das Objekt den Jagdpächtern mietfrei überlassen, sodaß nach 22 Jahren, durch die jährliche Abschreibung (16 Jahre) und die mietfreie Überlassung des Objektes (6 Jahre), die Vorfinanzierung abgegolten ist. Das zur Erstellung des Forstbetriebsgebäudes erforderliche Holz wird vom Forstfond unentgeltlich am Stock zur Verfügung gestellt; nicht aber das Holz für die Inneneinrichtung. Beim vorzeitigen Auflösen des Jagdpachtvertrages infolge Tod, Unfall, Invalidität oder aus einem anderen unvorhergesehenen Ereignis seitens der Jagdpächter, hat der Forstfond die noch ausstehende Restschuld auf die fixierte Baukostensumme von S 2.600.000.- in gleichbleibenden Jahresraten, verteilt auf die restlichen Jahre (Differenz auf 22 Jahre) in bar zurückzuzahlen. Die Vorfinanzierung für den Bau Binse Forstbetriebsgebäudes wird dem Stand Montafon, Forstfond als Mietsvorauszahlung auf die Dauer von 22 Jahren zinslos zur Verfügung gestellt. Die anfallenden Steuern und Abgaben, Versicherungen und sonstigen Betriebskosten, gleich welcher Art sie sind, gehen zur Gänze zu Lasten der Jagdpächter -3- Der Forstfond verpflichtet sich die Eigenjagd "St. Hubertus" in Silbertal, den Jagdpächtern Walter Frey und Dr. Franz Rhomberg auf die Dauer von 22 Jahren, d.i. bis 31.3.1999, zum derzeitigen Jagdpacht Schilling, wertgesichert zu verpachten. Bei strafrechtlichen Verstößen gegen das Jagd- oder Forstgesetz kann der Forstfond das Pachtverhältnis auflösen; muß aber die restliche Vorfinanzierung der fixierten Baukostensumme von S 2.600.000.- in gleichbleibenden Jahresraten an die Jagdpächter zurückzahlen (siehe wie bei Tod usw.). Das Forstbetriebsgebäude steht den Jagdpächtern Walter Frey, und Franz Rhomberg bzw. der Jagdgesellschaft "St. Hubertus" zur alleinigen und unentgeltlichen Benützung zur Verfügung, solange diese im vorgenannten Zeitraum (22 Jahre) Pächter der Forstfondeigenjagd "St. Hubertus" sind. Beide Pächter haften zur ungeteilten Hand. Scheidet der eine Jagdpächter aus, so übernimmt sein Partner dessen Anteil zu den gleichen Bedingungen und Verpflichtungen. Zur Bestätigung dieser Vereinbarung und als Zeichen des Einverständnisses bitten wir Sie diesen Brief zu unterfertigen. Die Unterfertigung erfolgt in Zürich, wo auch die Originalurkunde aufbewahrt wird. Wir erhalten von Ihnen eine Photokopie dieses Briefes. Der Standesrepräsentant: -4- Sollten Sie mit dem vorangeführten Vorschlag einverstanden sein, so bitte ich diese Kurrenda mit "ja" zu unterfertigen. Schruns, am 30.6.1978 Standesrepräsentant Bgm. Erwin Vallaster ja [Unterschrift] Standesrepräsentan- ja [Unterschrift] Stellvertreter Bgm. Ernst Pfeifer Präsident LAbg. Bgm. Ignaz Battlogg ja [Unterschrift] Bürgermeister Georg Amann ja [Unterschrift] Bürgermeister Eduard Bitschnau ja [Unterschrift] Bürgermeister Harald Wekerle ja [Unterschrift] Für die Agrargem. St. Gllk. ja Ernst Marlin [Unterschrift] Für die Agrargem. Vandans Anton Wachter [Unterschrift] ja
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19780627_FF_017 StandMontafon 27.06.1987 23.05.2021, 13:57 -1- Niederschrift Aufgenommen am Dienstag, den 27.6.1978 im Sitzungssaal des Standes Montafon in Schruns, anläßlich der 17. Sitzung des FGRSTFGNDAUSSCHUSSES in der laufenden Legislaturperiode. Auf Grund der Einladung vom 21.6.1978 nehmen an der auf haute anberaumten Sitzung teil: Standesrepräsentant Bgm. Erwin Vallaster aus Bartholomäberg, als Vorsitzender, Standesrepr. Stellvertreter Bgm. Ernst Pfeifer aus Gaschurn, Bürgermeister Georg Amann aus Silbertal, Bürgermeister Eduard Bitschnau aus Tschagguns, Bürgermeister Harald Wekerle aus Schruns Gemeinderat Kurt Vonier aus St. Anton,in Vertretung des verhinderten Bürgermeisters LAbg. Ignaz Battlogg, Ernst Marlin in St. Gallenkirch, als Vertreter der Agrargemeinschaft St. Gallenkirch und Anton Wachter aus Vandans, als Vertreter der Agrargemeinschaft in Vandans. Der Vorsitzende eröffnet um 8.30 Uhr die Sitzung. Die Beschlußfähigkeit ist gegeben. Tagesordnung 1. Vorlage der Sitzungsniederschrift vom 6. Juni 1978. 2. Bau einer Jagdhütte in der "St. Hubertusjagd" in Silbertal - Übereinkommen mit dem Jagdpächter. 3. Kaufmöglichkeit der Alpe Gisla in Silbertal (Besitzarrondierung). 4. Ansuchen des Hans Baratto in Silbertal, um die Zuteilung von 49 fm Fichtenholz am Stock für den Stallneubau. 5. Ansuchen des Oskar Flatz in St. Anton, um die Erlaubnis über Forstfondgrund zu seinem Wohnhaus (Neubau) fahren zu dürfen. Berichte: Verschiedene Holzverkäufe an Bauwerber. - 2 - Erledigung der Tagesordnung: Zu Pkt. 1): Die Sitzungsniederschrift vom 6. Juni 1978 wird in vorliegender Fassung einstimmig genehmigt und gefertigt. Zu Pkt. 2): Hinsichtlich dem Angebot der Jagdpächter Walter Frey und Dr. Franz Rhomberg in Zürich in der "St. Hubertusjagd" in Silbertal auf Forstfondgrund ein Forstbetriebsgebäude zu erstellen, das als Jagdunterkunft dient und nach der Erfüllung verschiedener Voraussetzungen in das Eigentum des Forstfondes übergehen soll, sind noch verschiedene Fragen offen: a) Die Zeit der Abschreibung der bevorschußten Baukosten (20 Jahre) soll kürzer sein. Vorallem soll die Staffelung vorsehen, daß die ersten zehn Jahre eine stärkere Abschreibung erfolgt. b) Bei einer Rückzahlung infolge Tod, Invalidität oder einem anderen gerechtfertigten Grund, soll die Aufteilung der Raten auf die restliche Zeit gleichmässig erfolgen. c) Die Planung wird als zu großzügig für den vorgesehenen Zweck angesehen. Sie soll daher von den Planern nochmals überdacht werden. d) Das geplante Kraftwerk und die Zufahrtstraße muß zur Gänze zu Lasten der Jagdpächter gehen. Auch wenn die fixierte Baukostensumme ( 2.600.000.-) unterschritten wird, darf der Differenzbetrag weder mit den Kosten des Kraftwerkes noch mit den Kosten für die Zufahrtsstraße verrechnet werden. Der Bürgermeister der Gemeinde Silbertal hat Bedenken, daß für ein Gbjekt dieser Größenordnung die Baubewilligung nicht erteilt wird. Den die Entscheidung werde in diesem Falle nicht er fällen, sondern er werde die Planung dem Gemeinderat vorlegen, weil dieses Objekt mehr den Charakter eines Wochenendhauses habe. -3- Nach eigehender Beratung wird dieser Pkt. vertagt, und die bisherigen, mit der Verhandlung betrauten Forstfondvertreter: Standesrepräsentant Bgm. Erwin Vallaster und Bürgermeister Harald Wekerle, zu denen noch der Bürgermeister von Silbertal beizuziehen ist, beauftragt, nochmals mit den Jagdpächtern eine Aussprache zu führen, um die vorangeführten Argumente abzuklären (einstimmige Beschlußfassung). Zu Pkt. 3): Der Vorsitzende berichtet, daß dem Forstfond die Alpe Bisla in Silbertal durch den Besitzer Josef Erhard in Silbertal angeboten wurde. Die Alpe hat ein Ausmaß von rd. 29 ha. Davon sind rd. 8 ha durch den Gislabach (Murbruch Bärenalpe) überschüttet. Bei den Vorgesprächen, die vom Vorsitzenden und von Bürgermeister Harald Wekerle geführt wurden, hat der Verkäufer darauf hingewiesen, daß die Alpe Fresch durch den Alpmeister Emanuel Vonderleu bereits S 1.200.000.- geboten habe. Die Vertreter des Forstfondes erklärten, daß sie nicht in der Lage sind dieses Angebot zu überbieten, weil zuerst die Angelegenheit im Forstfondausschuß beraten werden muß. Inzwischen wurde jedoch festgestellt, daß der Alpausschuß der Alpe Fresch ein wesentlich geringeres Angebot machen wird. Obwohl der Ankauf der Alpe Gisla für den Forstfond eine sehr zweckmässige Besitzarrondierung wäre, die Liegenschaft voll erschlossen ist und eine Bewirtschaftung der über den Alpgebäuden liegenden Forstfondwaldungen eher möglich wäre, wird nach eingehender Debatte der Ankauf bzw. die weiteren Verhandlungen vertagt. Außerdem soll ein dem Wert entsprechendes Angebot von interessierten Alpen nicht überschritten werden. Der Vorsitzende und der Bürgermeister Harald Wekerle werden ermächtigt, falls sich weitere Verhandlungen ergeben, dieselben weiter zuführen und dem Forstfondauaschuß darüber zu berichten (einstimmige Beschlußfassung). -4- Zu Pkt. 4): Dem Ansuchen des Hans Baratta in Silbertal, um die Zuweisung von rd. 49 fm Bauholz am Stock zum Neubau des Stalles beim Anwesen HNr. 23 (Servitutsbezug) wird stattgegeben. Die Abgabe erfolgt zum normalen Stockgeld. Der Partei war es nicht möglich den Bedarf bei der Forstproduktenanmeldung geltend zu machen, weil die aufgetretenen Schäden, die einen Neubau rechtfertigen, erst nach der Schneeschmelze festgestellt wurden (einstimmige Beschlußfassung). Zu Pkt. 5): Dem Ansuchen des Oskar Flatz in St. Anton HNr. 64, um die Erlaubnis von der Forstfondparzelle 368/1 Gafotes- oder Gipsweg) einen 3 m breiten Fahrweg zu seinem Bauplatz auf Gp. 147/3 bauen zu dürfen, wird stattgegeben. Für die Einräumung dieser dauernden Dienstbarkeit ist einmalig ein Betrag von S 1000.an die Forstfondkassa zu zahlen (eine Gegenstimme). Berichte: Der Vorsitzende berichtet, daß folgende Holzmengen an Bauwerber abgegeben wurden: Tschofen Emil Gortipohl, 10 fm Bauholz am Stock zum Preis von S 500.- pro fm; Loos Lorenz, St. Gallenkirch 20 fm Abgangholz beim Erdrutsch im Netzatobel zum Prsis von S 450.- pro fm; Sähly Alois in Silbertal, 2 fm Lattenholz (Wildverbiß) zum Preis von S 120.- pro fm; Erhard Josef, Silbertal, ca. 40 fm aus dar Waldung im Bereiche der Alpe Gisla. Der Preis kann erst festgesetzt werden, wenn der Waldaufseher die genauere Örtlichkeit bekannt gibt. Ganahl Peter, St. Anton, 38 fm Bauholz (Windwürfe) in Vandans/ Mondiara zum Preis von S 600.- pro fm. -5- Kasper Egon, Vandans, 60 fm Bauholz (Windwurfholz) in Vandans/ Moniara zum Preis von S 600.- pro fm; Bertel Richard, Vandans 35 fm Bauholz (Windwurfholz) in Vandans/ Mondiara zum Preis von S 700.- pro fm (günstige Lage); Flatz Raimund , Vandans, 20 fm Bauholz (Windwürfe) in Vandans/ Mondiara zum Preis von S 600.- pro fm; Bitschnau Robert in Tschagguns, 19 fm Angangholz zum Preis von S 500.- pro fm; Stofleth Werner, Tschagguns, 25 fm Bauholz (Windwürfe und stehendes Holz) pro fm S 650.--(Sanuel); Dr. Hermann Sander in Schruns, rd. 45 fm Bauholz in Tschagguns/ Sanuel. Der Kaufpreis kann erst festgelegt werden, wenn die genauere Örtlichkeit bekannt ist. Der vorstehende Bericht wird zustimmend zur Kenntnis genommen! Der Vorsitzende schließt um 12.30 Uhr die Sitzung mit dem Dank an die Anwesenden für die Mitarbeit. Der Schriftführer: Der Forstfondausschuß:
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19780606_FF_016 StandMontafon 06.06.1978 23.05.2021, 14:51 -1- Niederschrift Aufgenommen am Dienstag, den 6. Juni 1978 im Sitzungssaal des Standes Montafon in Schruns, anläßlich der 16. Sitzung des FORSTFONDAUSSCHUSSES in der laufenden Legislaturperiode. Auf Grund der Einladung vom 31.5.1978 nehmen an der auf heute anberaumten Sitzung teil: Standesrepräsentant Bgm. Erwin Vallaster aus Bartholomäberg, als Vorsitzender, Bürgermeister Georg Amann aus Silbertal, Bürgermeister Eduard Bitschnau aus Tschagguns, Bürgermeister Harald Wekerle aus Schruns, Paul Tagwerker aus Vandans, als Obmann der Agrargemeinschaft Vandans, Ernst Marlin aus St. Gallenkirch, als Vertreter der Agrargemeinschaft St. Gallenkirch. Entschuldigt haben sich: Standesrepräsentant-Stellvertr. Bgm. Ernst Pfeifer aus Gaschurn und LAbg. Bgm. Ignaz Battlogg aus St. Anton i.M. Der Vorsitzende eröffnet um 8.30 Uhr die Sitzung. Die Beschlußfähigkeit ist gegeben. Tagesordnung 1. Vorlage der Sitzungsniederschrift vom 29.3.1978. 2. Ansuchen der Alpverwaltung Nova in St. Gallenkirch, um die Zuteilung von 138 fm Servitutsholz für den Neubau einer Sennhütte. 3. Ansuchen der Gemeinde Vandans, um die Ablöse eines Holzbezugsrechtes. 4. Bau einer Jagdhütte in der St. Hubertusjagd in Silbertal durch die Jagdpächter. 5. Beratung über die Weiterführung der Waldwege Vermiel und Tschöppa. -2- Berichte: a) über die Genehmigung des Rechnungsabschlusses 1977 durch die Agrarbezirksbehörde; b) über die Mitteilung des Amtes der Vorarlberger Landesregierung, daß dieses Jahr keine Bundesmittel für Waldwegebau erhältlich sind. Erledigung der Tagesordnung: Zu Pkt. 1): Die Sitzungsniederschrift vom 29.3.1978 wird in vorliegender Fassung genehmigt und gefertigt. Der vom Vertreter der Agrargemeinschaft St. Gallenkirch schriftlich eingebrachte Einspruch gegen die Abfassung des Punktes 2) der vorgenannten Niederschrift wird zur Kenntnis genommen und als Beilage zur Niederschrift betrachtet (einstimmige Beschlußfassung). Zu Pkt. 2): Dem Ansuchen der Alpverwaltung Nova in St. Gallenkirch, um die Zuteilung von 138 fm Bauholz (Servitutsholz) zum Neubau einer Sennhütte, wird nicht im vollen Umfange stattgegeben, weil der Bedarf als überhöht angesehen wird. Es werden 100 fm Nutzholz am Stock als Servitutsholz bewilligt, und zwar zum einfachen Stockgeldpreis. Sollte tatsächlich ein Mehrbedarf erforderlich sein, können noch weitere 38 fm zum doppelten Stockgeldpreis abgegeben werden(einstimmiger Beschl.). Zu Pkt. 3): Dem Ansuchen der Gemeinde Vandans, um die Ablöse des Holzbezugsrechtes vom Wohnhaus "Alte Schmidts" auf Bp. 87 in K.G. Vandans, wird stattgegeben. Als einmalige Ablöse wird an die Gemeinde Vandans ein Betrag von S 12.000.- zur Auszahlung gebracht. Mit der Anweisung dieses Betrages gilt das Objekt für immer als ausgeforstet (einstimmige Beschlußfassung). -3- Zu Pkt. 4): Dem mündlichen Ansuchen des Jagdpächters Dr. Franz Rhomberg und Mitpächter, um die Erlaubnis auf Forstfondgrund in Silbertal/Gantafastkopf eine Jagdhütte bauen zu dürfen, die der St, Hubertusjagd (Forstfondeigenjagd) zur Verfügung stehen soll, wird grundsätzlich stattgegeben. Die Hütte gilt als Ersatz für die alte, etwas beschränkt ausgestattete Hütte, die auf Alpgrund Gafluna steht. Dia neue Hütte soll nach einem bestimmten Zeitablauf in das alleinige Eigentum des Forstfondes übergehen. Auch dem Wunsch der Jagdpächter, daß der Forstfond als Bauherr auftritt, damit eine spätere Übereignung problemloser durchgeführt werden kann, wird entsprochen. Bevor jedoch mit dem Bau begonnen wird, ist die Finanzierung, eine eventuelle Holzbeistellung durch den Forstfond und die gegenseitige Verrechnung abzuklären (einstimmige Beschlußfassung). Zu Pkt. 5): a) Nach eingehender Beratung wird beschlossen den Waldweg Tschöppa in Vandans bis zum liefen Tobel, das sind noch ca. 400 lfm, weiter zu führen. Dadurch wird diese Waldfläche in der ganzen Breite erschlossen. Die voraussichtlichen Kosten betragen ca. S 210.000.- (einstimmige Beschlußfassung). b) Nach erfolgter Besichtigung an Ort und Stelle wird beschlossen den Vermielbachweg bis auf das "Bödli" vor dem sogenannten "Hafen" (Agrargem. Garfrescha) weiter zu führen. Dieses Wegstück hat eine Länge von ca. 350 lfm und kostet rd. S 164.000 Damit wird der obere Teil des Vermielwaldes bereits zur Gänze erschlossen. OFR. Dipl. Ing. Gambs ist zu ersuchen diese Reststrecke auszustecken (einstimmige Beschlußfassung). Berichte: Der Vorsitzende berichtet: a) daß die Agrarbezirksbehörde Bregenz die Jahresrechnung 1977 ohne Anmerkung genehmigt hat; -4- b) daß das Amt der Vorarlberger Landesregierung im Schreiben vom 31.5.1978 mitgeteilt hat, daß in diesem Jahr keine Bundesmittel für den Waldwegebau zu erwarten sind. Die unter a) und b) angeführten Berichte werden zur Kenntnis genommen. Der Vorsitzende schließt um 11 Uhr die Sitzung. Anschließend wird die Besichtigung des Vermielbachweges in St. Gallenkirch und der vorgesehenen Verlängerung der Wegtrasse durchgeführt. Der Bürgermeister von Silbertal Georg Amann und der Obmann der Agrargemeinschaft Vandans Paul Tagwerker nehmen wegen anderweitigen Verpflichtungen an dieser Begehung nicht teil. Der Schriftführer: Der Forstfondausschuß:
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19780329_FF_015 StandMontafon 29.03.1978 23.05.2021, 14:17 -1- Niederschrift Aufgenommen am Mittwoch, den 29. März 1978 im Sitzungssaal des Standes Montafon in Schruns, anläßlich der 15. Sitzung des FDRSTFONDAUSSCHUSSES in der laufenden Legislaturperiode. Auf Grund der Einladung vom 17. März 1978 nehmen an der auf heute anberaumten Sitzung teil: Standesrepräsentant Bürgermeister Erwin Vallaster aus Bartholomäberg, als Vorsitzender, Bürgermeister Georg Amann aus Silbertal, Bürgermeister Eduard Bitschnau aus Tschagguns Vizebürgermeister Georg Brugger aus Schruns, in Vertretung des verhinderten Bürgermeisters Harald Weckerle, Anton Wachter aus Vandans, als Vertreter der Agrargemeinschaft Vandans, Ernst Marlin aus St. Gallenkirch, als Vertreter der Agrargemeinschaft St. Gallenkirch. Vizebürgermeister Kurt Stemer aus St. Anton, als Vertreter des erkrankten LAbg. Bgm. Ignaz Battlogg. Entschuldigt hat sich Standesrepräsentant-Stellvertreter Bgm. Ernst Pfeifer aus Gaschurn. Der Vorsitzende eröffnet um 14 Uhr die Sitzung. Die Beschlußfähigkeit ist gegeben. Tagesordnung 1. Vorlage der Sitzungsniederschrift vom 20.12.1977. 2. Vorlage des Rechnungsabschlusses für das Jahr 1977. 3. Vertrag der Vorarlberger Illwerke A.G. in Bregenz, über die Verlegung der 20-Kv-Freileitung in Vandans/Böschis. 4. Ansuchen der Eheleute Erna und Valentin Fitsch in Bartholomäberg, um die Übertragung des Holzbezugsrechtes vom alten Wohnhaus auf den Neubau. 5. Ansuchen des Walter Netzer in St. Gallenkirch, um die Übertragung des Holzbezugsrechtes vom abgebrannten Wohnhaus u. Stallgebäude auf die neuen Objekte. - 2 - 6. Ansuchen des Alwin Schuler in Bartholomäberg, um die Übertragung des Holzbezugsrechtes vom alten Wohnhaus auf einen geplanten Neubau. 7. Ansuchen des Gebhard Pfeifer in Gaschurn, um die Verlängerung eines Holzbezugsrechtes (Maisäßhaus auf Ganeu). 8. Ansuchen der Erna Tschofen in St. Gallenkirch, um die Verlängerung eines Holzbezugsrechtes (Nebenstall). 9. Ansuchen des Dr. Friedrich Orlainsky in Bludenz, um die Ablöse eines Holzbezugsrechtes (Stall in Vandans). 10. Jagdhüttenbau in Silbertal/Gafluna - Bericht über die bisherigen Verhandlungen. Berichte: a) Bericht über die Genehmigung des Voranschlages 1978 durch die Agrarbezirksbehörde. b) Bericht über die Prüfung durch die Gebietskrankenkassa beim Forstfond. Erledigung der Tagesordnung: Zu Pkt. 1): Die Sitzungsniederschrift vom 20.12.1977 wird in vorliegender Fassung genehmigt und gefertigt. Zu Pk. 2): Der Vorsitzende legt die Jahresrechnung des Forstfondes für das Rechnungsjahr 1977 vor, die anschließend von Sachbearbeiter Alfred Walch erläutert wird. Die Jahresrechnung weist Einnahmen in Höhe von S 3.766.808,97 und Ausgaben in Höhe von ..................... S 3.411.901,84 ______________ aus. Das ergibt einen Überschuß von .......... S ============== 354.907,13 Dieser wird dem Reinvermögen zugeschlagen! Bürgermeister Eduard Bitschnau, als Mitglied des Gebarungsüberprüfungsausschusses, bringt den Bericht des Überprüfungsausschusses zur Kenntnis und stellt den Antrag auf Entlastung der Buchhaltung und der Verwaltung. Nach eigehender Debatte wird die Jahresrechnung des Forstfondes für das Jahr 1977 einstimmig genehmigt. -3- Im Zuge der Debatte wird nochmals auf den Umstand hingewiesen daß die Gemeinde St. Gallenkirch beschlossen hat, das Jagdgeld die kommenden 3 Jahre, im Sinne des Jagdgesetzes, nicht zur Auszahlung zu bringen. Diese unverständliche Maßnahme, gegen die bereits schriftlich Stellung genommen wurde, bringt dem Forstfond einen jährlichen Einnahmeverlust von rd. S 162.000.-. Das ergibt innerhalb von 3 Jahren rd. S 486.000.-. Dieser Betrag fehlt nun zur Verwirklichung von Wegebauprojekten und kann nur durch Mehrschlägerungen hereingebracht werden. Die Begründung des Vertreters der Agrargemeinschaft St. Gallenkirch, daß die Gemeinde dieses Geld dringend dazu brauche, um Lawinenverbauungsprojekte zu finanzieren, weil der Forstfond durch die Waldschlägerungen die Voraussatzung für den Abgang von Muren und Lawinen schaffe, wird als unnötige Beschuldigung der Forstfondvertretung, die sich ihrer Aufgabe sicher bewußt ist, zurückgewiesen. Die durchgeführten Altholznützungen sind nicht in Gebieten erfolgt, die oberhalb der gefährdeten Siedlungen liegen und wurden schließlich im Einvernehmen mit der Forstbehörde durchgeführt. Eine Altholznutzung in schwerbringbarer Lage hat öfters zur Folge, daß sich die Nutzung, infolge größerer Ergiebigkeit auf mehrere Jahre erstreckt (Kohltobel). Auch wird öfters seitens der Forstverwaltung nahe gelegt den Einschlag für ein Jahr etwas einzuschränken, um den Hiebsatz nicht zu überschreiten oder einen Preisverfall zu umgehen. In allen Fällen werden die Holzschlägerungen nach eingehender Beratung im Forstfond und unter Berücksichtigung der finanziellen Erfordernisse veranlaßt und durchgeführt. Zu Pkt. 3): Der von der Vorarlberger Illwerke A.G. in Bregenz vorgelegte Vertrag über die Verlegung der 20 kV-Freileitung in Vandans/ Böschis, wird unter der Bedingung genehmigt, daß sich die -4- Vorarlberger Illwerke bereit erklären, die alte Trasse, die aufgelassen wird, vollständig aufzuforsten und die Kultur weitere fünf Jahre zu betreuen (einstimmige Beschlußfassung). Zu Pkt. 4): Dem Ansuchen der Eheleute Erna und Walentin Fitsch in Bartholomäberg HNr. 53, um die Übertragung des Holzbezugsrechtes vom alten Wohnhaus Nr. 53, Bp. 638, auf das auf der Grundparzelle 2548 neuerbaute Wohnhaus wird stattgegeben. Das alte Wohnhaus wird wegen Baufälligkeit abgetragen. Das Schindelholzbezugsrecht wird nicht übertragen, sondern für verfallen erklärt. Die hiefür vorgesehene Ablöse kann zur Auszahlung beantragt werden. Bei dieser Übertragung handelt es sich lediglich um die Standortverlegung eines Objektes für denselben Besitzer (einstimmige Beschlußfassung). Zu Pkt. 5): Dem Ansuchen des Walter Netzer in St. Gallenkirch HNr. 283, um die Übertragung des Holzbezugsrechtes vom abgebrannten Wohnhaus mit Stall auf Bp. 672/1 in St. Gallenkirch, auf das auf der Gp. 1177 neuerbaute Wohnhaus und auf der Gp. 1174 neuerbaute Stallgebäude wird stattgegeben. Das Schindelholzbezugsrecht wird nicht übertragen, sondern für verfallen erklärt. Die hiefür vorgesehene Ablöse kann zur Auszahlung beantragt werden. Bei dieser Übertragung handelt es sich lediglich um die Standortverlegung eingeforsteter Objekte für denselben Besitzer (einstimmige Beschlußfassung). Zu Pkt. 6): Dem Ansuchen des Alwin Schuler in Bartholomäberg HNr. 137, um die Übertragung des Holzbezugsrechtes vom alten baufälligen Wohnhaus Nr. 137, Bp. 68, auf das auf der Gp. 318/1 geplante Wohnhaus und die Übertragung des Holzbezugsrechtes vom alten Stall Bp. 67 auf den auf der Gp. 318/1 gebauten Stall wird stattgegeben. Bei dieser Übertragung handelt es sich lediglich um die StandortVerlegung eingeforsteter Objekte für denselben Besitzer (einstimmige Beschlußfassung). -5- Zu Pkt. 7): Dem Ansuchen des Gebhard Pfeifer in Gaschurn 118 a, um die Verlängerung des Holzbezugsrechtes für weitere 5 Jahre für das im Jahre 1967 durch eine Mure zerstörte Maisäßobjekt Bp. 239/48 in Gaschurn/Ganeu wird stattgegeben. Die Verlängerung gilt bis einschließlich 1982 (einstimmige Beschlußfassung). Zu Pkt. 8): Dem Ansuchen der Erna Tschofen in St. Gallenkirch HNr. 95, um die Verlängerung des Holzbezugsrechtes für den im Jahre 1973 durch eine Lauine zerstörten Stall Bp. 998 in K.G. St. Gallenkirch, um weitere fünf Jahre, wird stattgegeben. Die Verlängerung gilt bis einschließlich 1982 (einstimmige Beschlußfassung). Zu Pkt. 9): Dem Ansuchen des OLGR. Dr. Friedrich Orlainsky in Bludenz, Ferdinand Gaßner-Straße 10, um die Ablöse des eingeforsteten Stallobjektes Bp. 43 in K.G. Vandans, gegen Bauholz, wird abgelehnt, weil es bisher nicht üblich war, nicht mehr benötigte Ställe abzulösen (einstimmige Beschlußfassung). Zu Pkt. 10): Mit Bezug auf die Forstfondsitzung vom 20.12.1977 berichtet der Vorsitzende, daß am 21.1.1978 mit dem Ausschuß der Alpe Gafluna Gespräche wegen dem Bau einer zeitgemäßen Jagdhütte aufgenommen worden sind. Besonders der Jagdpächter der St. Hubertusjagd möchte, daß die alte Hütte durch eine neue ersetzt wird. Dabei wurde dem Alpausschuß vorgeschlagen, a) daß gemeinsam (Forst und Alpe)eine Jagdhütte bauen sollen, die der St. Hubertusjagd zur Verfügung gestellt wird. Die Alpe soll noch etwas Grund einbringen, damit die Baufläche vergrößert werden kann, der Jagdpächter baut die Hütte und der Forstfond beteiligt sich in irgend einer Form (Holz usw). Die Hütte soll nach einer bestimmten Zeit je zur Hälfte in das Eigentum der Alpe Gafluna und des Forstfondes übergehen. -6- Der Alpausschuß erklärte sich für eine Entscheidung nicht zuständig, und legte diesen Vorschlag am 29.1.1978 der Alpversammlung vor. Die Alpversammlung bestellt einen erweiterten Ausschuß zur Abklärung dieser Frage, wünscht aber gleichzeitig, daß die Jagdhütte alleiniges Eigentum der Alpe Gafluna werden soll. Damit wurden auch von hier die Verhandlungsgrenzen abgesteckt. Am 19.2.1978 wurde diese Angelegenheit dem Jagdpächter unterbreitet. Bei diesen Gespräch waren auch die Vertreter der Alpe Gafluna anwesend. Sie verlangten, daß die Jagdhütte allein für die Alpe gebaut werden soll, die sie dann nach Ablauf der Jagdpachtperiode und weiteren 6 Jahren der St. Hubertusjagd zu einen Pachtpreis, der noch festzusetzen ist, der Hubertusjagd zur Verfügung stellt. Der Jagdpächter stellte fest, daß er nur bereit sei, eine Jagdhütte zu bauen, die beiden Partnern (Alpe Gafluna und dem Forstfond) zur Verfügung steht und empfiehlt dem Alpausschuß die Sachlage nochmals zu überdenken. Inzwischen hat der Alpausschuß in der Sitzung vom 28.2.1978 die Entscheidung getroffen; a) daß die neue Jagdhütte alleiniges Eigentum der Alpe werden soll; b) daß die Miete nach Ablauf der Jagdpachtperiode und weiteren 6 Jahren mit S 15.000.- jährlich festgesetzt wird. Der Betrag ist einer Wertsicherung zu unterziehen. Der Jagdpächter, der von dieser Entscheidung durch die Alpe verständigt wurde, lehnt dieses Angebot ab. Er wird den Bau einer neuen Jagdhütte zurückstellen. Der Vorsitzende teilt dem Forstfondausschuß mit, daß außer ihm auch Bürgermeister Harald Wekerle und Sekr. Saler an diesen Gesprächen teilgenommen haben. In der darauffolgenden Debatte wird der vorstehende Bericht zur Kenntnis genommen und der Vorsitzende sowie Bürgermeister Wekerle ermächtigt, falls der Jagdpächter wünscht, die Jagdhütte auf Forstfondgrund zu erstellen, diesbezügliche Verhandlungen einzuleiten. Denn die St. Hubertusjagd mit einem Ausmaß von rd. 1100 ha, davon 998,5 ha Forstfondfläche sollte ein zweckentsprechendes Jagdhaus zur Verfügung haben (einst. Beschl.) -7- Berichte: Der Vorsitzende berichtet: a) daß die Agrarbezirksbehörde den Voranschlag für das Jahr 1978 mit 5 Jänner 1978 ohne Einwand und Anmerkung genehmigt hat; b) daß die Vorarlberger Gebietskrankenkassa eine Betriebsprüfung durchgeführt hat und dabei eine Nachforderung von 2.243,11 plus einem Zuschlag von S 120.- entstanden sind. Die vorgenannten Berichte werden zustimmend zur Kenntnis genommen. Der Vorsitzende schließt um 16.45 Uhr die Sitzung! Der Schriftführer: Der Forstfondausschuß: [Beilage] -1[[Eingangsstampliage]: "Stand Montafon Eingel. 19. APR. 1978 Ernst Marlin St. Gallenkirch, am 14.4.1978 Zahl: Va"] Vertreter der Agrargemeinschaft St. Gallenkirch An den Stand Montafon Forstverwaltung 6780 Schruns Betrifft: Einspruch gegen die Abfassung der Niederschrift vom 29.3.1978, Pkt.2 In der Niederschrift vom 29.3.78 des Forstfondausschusses Punkt 2) verweisen Sie auf die unverständliche Maßnahme der Gemeinde St. Gallenkirch hin, weil diese beschlossen hat, das Jagdgeld der kommenden 3 Jahre im Sinne des Jagdgesetzes nicht zur Auszahlung zu bringen. Meine diesbezügliche Begründung als Vertreter der AG-St. Gallenkirch wurde teilweise fälschlich und vorallem unvollständig wiedergegeben. Es ist angeführt, daß die Gemeinde dieses Geld dazu brauche um Lawinenverbauungsprojekte zu finanzieren, weil der Forstfond durch die Waldschlägerung die Voraussetzung für den Abgang von Muren und Lawinen schaffe. Gegen diese Abfassung möchte ich hiermit Einspruch einbringen, da ich meine Begründung nicht nur in diesem Sinne abgefasst habe. Rücksprachen mit anwesenden Vertreter bestätigen dies. Ich begehre die Richtigstellung der erw. Niederschrift wie folgt: Als Begründung führt der Vertreter der AG-St. Gallenkirch an, daß 1.) die Beschlußfassung durch den Jagdausschuß sowie die Gemeindevertretung, den JagdpachtSchilling für drei Jahre nicht zur Auszahlung zu bringen und zweckgebunden für die Förderung der Landwirtschaft einzusetzen, auf legaler Grundlage besteht. Von dieser Möglichkeit habe die Gemeinde St. Gallenkirch schon über 30 Jahre Gebrauch gemacht. 2.) aufgrund einer Eingabe des Forstfondes die Gemeindevertretung diese Angelegenheit neuerlich beraten und darüber einstimmig und endgültig Beharrungsbeschluß gefasst habe, es lag eine Holzeinschlagsliste aller Forstgemeinden vor, wonach St. Gallenkirch -2- in den Jahren 1967 bis 1975 mit durchschnittlich 581 fm gefolgt von Vandans mit 316 fm, St. Anton mit 22 fm, Tschagguns mit 32 fm pro Jahr überschlägert wurde. Hingegen im gleichen Zeitraum Schruns um 306 fm, Silbertal um 1540 fm, Gaschurn um 306 fm und Bartholomäberg um 106 fm durchschnittlich pro Jahr unterschlägert wurde. Diese Tatsache versetzte die Gemeindevertretung in Entsetzen und habe zur einstimmigen Ablehnung der Forstfondabgabe mit beigetragen; 3. fordert der Vertreter der AG-St. Gallenkirch einen gerechteren Ausgleich der Holzeinschläge um damit auch eine gedeihlichere Zusammenarbeit mit dem Forstfond zu erreichen und bat um Verständnis für vorhandene Vorwürfe aus der Bürgerschaft von St. Gallenkirch, deren Interesse er in erster Linie zu vertreten habe. Da meine Darstellung für die Begründung zu Punkt 2. der Niederschrift vom 29.3.1978 sicher richtig ist, hoffe ich auf entsprechende Änderung bezw. Ergänzung im Sinne meiner Ausführungen. Es zeichnet als Vertreter der AG-St. Gallenkirch "Obmstellv. Marlin Ernst"
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19771220_FF_014 StandMontafon 20.12.1977 23.05.2021, 20:23 [-1-] Aufgenommen am Dienstag, den 20.12.1977 im Sitzungssaal des Standes Montafon in Schruns, anläßlich der 14. Sitzung des FORSTFONDAUSSCHUSSES in der laufenden Legislaturperiode. Auf Grund der Einladung vom 14.12.1977 sind zu der auf heute anberaumten Sitzung erschienen: Standesrepräsentant Bgm. Erwin Wallaster aus Bartholomäberg, als Vorsitzender, Bürgermeister Georg Amann aus Silbertal, Bürgermeister Eduard Bitschnau aus Tschagguns, Bürgermeister Harald Wekerle aus Schruns, Anton Wachter aus Vandans, als Vertreter der Agrargemeinschaft Vandans. Entschuldigt haben sich: LAbg. Bgm. Ignaz Battlogg aus St. Anton und Standesrepr. Stellvertreter Bgm. Ernst Pfeifer aus Gaschurn. Abwesend: Der Obmann der Agrargemeinschaft St. Gallenkirch, Anton Lorenzin aus Gortipohl. Der Vorsitzende eröffnet um 8. 30 Uhr die Sitzung. Die Beschlußfähigkeit ist gegeben. Tagesordnung Im Vorlage der Sitzungsniederschrift vom 11. Nov. 1977. 2. Voranschlag für das Jahr 1978. 3. Übergang über den Gislabach in Silbertal - Beteiligung an der Finanzierung. 4. Mündliches Angebot der Familie Schweitzer in Zürich, um den Abtausch der Jagdhütte Gafluna gegen eine Forstfondwaldparzelle in Faneskla (beides K.G. Silbertal). 5. Ansuchen der Gebrüder Vonbank GmbH in Schruns, um die Erlaubnis auf Forstfondgrund in Vandans einen Steinbruch eröffnen zu dürfen. -2- 6. Ansuchen des Karl Dietrich in Vandans, um die Übertragung des Holzbezugsrechtes vom Wohnhaus Nr. 57, auf den auf der Gp. 376/1 vorgesehenen Neubau. 7. Ein Schreiben der Marktgemeinde Schruns wegen Verschärfung der Bestimmungen zum Bezüge von Servitutsbrennholz. 8. Einstellung einer Holzerpartie im Jahre 1978, zur Aufarbeitung von Servitutsholz. Berichte: a) Dieses Jahr ist eine gesonderte Regelung für die Anmeldung von Servitutsholz notwendig, weil verschiedene Landesausführungsgesetze mit 31.12.1977 auslaufen. b) Holzverkäufe an verschiedene Bauwerber. Erledigung der Tagesordnung: Zu Pkt. 1): Die Sitzungsniederschrift vom 11. November 1977 wird in vorliegender Fassung einstimmig genehmigt und gefertigt. Zu Pkt. 2): Der Voranschlag 1978 wird vom Sachbearbeiter Alfred Walch postenweise verlesen und vom Vorsitzenden die einzelnen Haushaltstellen erschöpfend erläutert. Der Voranschlag weist Einnahmen in Höhe von 3.418.000.- und Ausgaben in Höhe von S 4.452.000.- aus. Der daraus resultierende Abgang in Höhe von S 1.034.000.- soll aus Kassabeständen abgedeckt werden. Nach eingehender Beratung wird der Voranschlag 1978 vom Forstfondausschuß einstimmig genehmigt. Im Zuge der Haushaltsberatung wird einstimmig beschlossen, die Servitutsablöse für Schindeldächer bei eingeforsteten Gebäuden ab 1.1.1978 aus S 30.- pro m2 zu erhöhen. Im Weiteren wird beschlossen das Stockgeld für Servitutsholzbezüge in gleicher Höhe zu belassen, wie es für das Jahr 1977 festgelegt wurde. Zu Pkt. 3): In Erledigung der Zuschrift der Wildbach- und Lawinenverbauung Bauleitung Vandans, hinsichtlich der Mitfinanzierung des Überganges über den Gislabach in Silbertal, wird einstimmig -3- beschlossen, daß sich der Forstfond im Rahmen seiner finanziellen Möglichkeit an der Finanzierung des Bachüberganges beteiligen wird. Auch ist der Forstfond bereit, von den Erhaltungskosten der fertiggestellten Anlagen, soweit dies nicht Sache der Wildbachverbauung ist, einen entsprechenden Anteil zu übernehmen. Wie bekannt ist, hat der Muren-Abgang aus der Bärenalpe und die ständigen Nachrutschungen den Übergang über den Gislabach so erschwert, daß Verbauungsmaßnahmen notwendig sind, um den Übergang zu sichern. Schließlich liegen im hinteren Silbertal 7 Alpen und rd. 900 ha Forstfondwaldungen, die bewirtschaftet werden müssen. Zu Pkt. 4): Dem mündlichen Ansuchen der Familie Schweitzer in Zürich, um die tauschweise Überlassung der Forstfondparzelle 1446 (Wald) gegen die Jagdhütte in Gafluna (beides K.G. Silbertal) wird vertagt. Es ist zu überprüfen, ob es nicht zweckmässiger ist, wenn der Jagdpächter unter bestimmten Bedingungen auf Forstfondgrund eine neue Jagdhütte baut, welche später in das Eigentum des Forstfondes übergeht. Mit dem Jagdpächter sind in nächster Zeit diesbezügliche Gespräche zu führen. Auf Wunsch des Vorsitzenden wird zu diesem Gespräch auch der Bürgermeister Harald Wekerle beigezogen (einstimmige Beschlußfassung). Zu Pkt. 5): Das Ansuchen der Fa. Gebrüder Vonbank GmbH in Schruns, um die Erlaubnis auf Forstfondgrund einen Steinbruch eröffnen zu dürfen, wird vorläufig vertagt. Der Vorsitzende wird ermächtigt mit der Fa. Vonbank ein abklärendes Gespräch zu führen. Dazu soll auch der Bürgermeister der Gemeinde Vandans beigezogen werden (einstimmiger Beschluß) -4- Zu Pkt. 6): Dem Ansuchen des Karl Dietrich in Vandans HNr. 73, um die Übertragung des Holzbezugsrechtes vom Wohnhaus Nr. 57, Bp. 162, auf das auf der Gp. 376/1 neuerstellte Wohnhaus wird stattgegeben. Durch diese Übertragung wird die Bp. 162 für immer ausgeforstet, d.h. hat in Zukunft kein Holzbezugsrecht mehr. An dessen Stelle gilt nun das auf der Gp. 376/1 neuerbaute Wohnhaus mit einem Gesamtholzbedarf von 40 fm bei einer eventuellen Neuerstellung als eingeforstet. Die weiteren Bezüge zur Instandhaltung des Objektes können im Sinne § 4 des Holzbezugsstatutes bei der jeweiligen Forstproduktenanmeldung, beim zuständigen Gemeindeamt geltend gemacht werden. Das Schindelholzbezugsrecht wird nicht übertragen, sondern für verfallen erklärt (einstimmige Beschlußfassung). Zu Pkt. 7): Über Anregung der Marktgemeinde Schruns wird beschlossen, die Abgabe von Servitutsbrennholzlosen einer genaueren Überprüfung zu unterziehen. Ab sofort wird jenen Bezugsberechtigten, welche im Haushalt nicht die Möglichkeit haben mit Holz zu kochen oder zu heizen, im Sinne des Montafoner Holzbezugsstatutes kein Brennholz mehr zugewiesen. Die Waldaufseher sind zu beauftragen schon bei der Holzanmeldung die Bezugsberechtigten in diesem Sinne zu befragen. Die Gemeinden sind zu ersuchen, daß der zuständige Waldaufseher (dort wo es noch nicht üblich ist) zur Holzanmeldung beigezogen wird. Dabei wird es notwendig sein, die Holzanmeldung auf bestimmte Tage zu beschränken. Ab 1. Jänner 1978 haben die Waldaufseher die Servitutsausgabeblocks 3-fach zu führen. Ein Durchschlag muß mit dem Stockgeldverzeichnis bei der Forstverwaltung abgegeben werden. -5- Auch sind ab diesem Zeitpunkt Ausgabeblocks zu verwenden, die laufend nummeriert sind. Die Buchhaltung wird beauftragt die Stockgeldverzeichnisse 1976 und 1977 zu überprüfen und mit der Holzausgabe zu vergleichen. Der zuständige Waldaufseher ist zwecks Auskünfte zu dieser Überprüfung beizuziehen. Die Waldaufseher sind nochmals darauf aufmerksam zu machen, daß im Frühjahr bei der Holzauszeige alle alten Nummern ausgeschlagen werden, um Verwechslungen zu vermeiden und Schlägerungen besser überprüfen zu können. Brennholzlose zum Kaufpreis dürfen wie bisher nur über schriftliche Zuweisung der Forstverwaltung zugewiesen werden. Es wird nochmals darauf verwiesen, daß zusätzlich zum Servitutsbrennholzlos kein Kaufbrennholzlos abgegeben werden darf. Eine Abgabe an Bezugsberechtigte kann nur dann erfolgen, wenn die Anmeldung des Servitutsbrennholzloses übersehen wurde, tatsächlich ein Bedarf gegeben ist und keine ausreichende Eigenwaldung zur Deckung des Brennholzbedarfes vorhanden ist. An Nichtbürger kann nur dann ein Brennholzlos zum Kaufpreis abgegeben werden, wenn er Landwirtschaft betreibt, aber nicht ausreichend Eigenwald besitzt, um den Brennholzbedarf zu decken oder er wohnt in einer entlegenen Lage, wo es für ihn wesentlich vorteilhafter ist das Brennholz aus der in der Nähe liegenden Forstfondwaldung zu beziehen. Eine Verpflichtung zur Holzabgabe besteht jedoch nicht. Die Entscheidung liegt allein im Ermessen des Forstfondes (einstimmige Beschlußfassung). Zu Pkt. 8): Zur Aufarbeitung von Servitutsholz und Schadholz wird im Jahre 1978 ein Holzerpartie eingestellt. Vorgesehen ist eine 3-Mannpartie, die in der Silbertaler Forstfondwaldung zum Einsatz kommt (einstimmige Beschlußfassung). -6- Berichte: a) Wie seitens der Bezirkshauptmannschaft bereits den Gemeinden mitgeteilt wurde treten mit dem Ablauf des Jahres 1977 verschiedene Landesausführungsgesetze zum Forstgesetz außer Kraft. Dadurch findet im nächsten Jahre keine Forsttagsatzung statt. Die Servitutsholzanmeldungen haben wie bisher beim zuständigen Gemeindeamt zu erfolgen. Die Überprüfung, ob der Bedarf gegeben ist oder nicht, hat wie bisher durch die Gemeindeholzkommission oder wo eine funktionierende Agrargemeinschaft ist, durch den Agrarausschuß zu erfolgen. Anschließend ist die Forstproduktenanmeldeliste mit S 70.- Bundestempel versehen, an die Bezirkshauptmannschaft Bludenz zu senden. Für Schlägerungen im Privatwald hat jeder Waldbesitzer einzeln bei der Bezirkshauptmannschaft um die Schlägerungsbewilligung anzusuchen b) An folgende Parteien wurde Nutzholz zum Kaufpreis abgegeben: Marent Erich, St. Gallenkirch, ca. 7 fm Lawinenholz im Edelweistobel (Schmalzberggebiet) im Gargellental, zum Preis von S 120.- pro fm der anfallenden Holzmenge (schlechte Qualität). Dipl. Ing. Josef Gambs in Bludenz, ca. 20 fm Trassenholz aus dem Bereich des Sattelliftes in Silbertal/Kristberg, zum Preis von S 400.- pro fm der anfallenden Holzmenge. Die vorstehenden Berichte werden zustimmend zur Kenntnis genommen. Der Vorsitzende schließt um 12 Uhr die Sitzung mit dem Dank an die Anwesenden für die rege Mitarbeit in allen Belangen des Forstfondes im Jahre 1977 und übermittelt den Mitgliedern des Forstfondausschusses und den Angestellten die besten Wünsche für die kommenden Feiertage und zum Jahreswechsel. Der Forstfondausschuß: Der Forstfondausschuß:
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  2. standmontafon
19771111_FF_013 StandMontafon 11.11.1977 23.05.2021, 15:44 [-1-] Niederschrift Aufgenommen am Freitag, den 11.11.1977 im Sitzungssaal des Standes Montafon in Schruns, anläßlich der 13. Sitzung des Forstfondausschusses in der laufenden Legislaturperiode. Auf Grund der Einladung vom 2.11.1977 sind zu der auf heute anberaumten Sitzung nachfolgend angeführte Mitglieder des Forstfondausschusses erschienen: Standesrepräsentant Bgm Erwin Vallaster aus Bartholomäberg als Vorsitzender, Bürgermeister Eduard Bitschnau aus Tschagguns, Bürgermeister Harald Wekerle aus Schruns und Anton Wachter aus Vandans, als Vertreter der Agrargemeinschaft Vandans. Entschuldig haben sich: Standesrepr. Stellvertr. Bgm. Ernst Pfeifer in Gaschurn und LAbg. Bgm. Ignaz Battlogg aus St. Anton, wegen dienstlicher Unabkömmlichkeit und Bürgermeister Georg Amann in Silbertal, wegen Erkrankung. Abwesend: der Obmann der Agrargemeinschaft St. Gallenkirch, Anton Lorenzin in Gortipohl. Der Vorsitzende eröffnet um 8.40 die Sitzung. Die Beschlußfähigkeit ist im Sinne des Gemeindegesetzes gegeben. Tagesordnung 1. Vorlage der Sitzungsniederschrift vom 26.8.1977. 2. Ansuchen des Helmut Scheidl in Bürs, um die Übertragung eines Holzbezugsrechtes (Wohnhaus) in Silbertal. 3. Ansuchen des Erich Zint in St. Gallenkirch HNr. 230, um die Übertragung eines Holzbezugsrechtes (Stall) in St. Gallenkirch. 4. Ansuchen der Frau Irmgard Kasper in St. Gllk., als Beistand der Frau Elsa Fitsch in St. Gllk., um die Verlängerung des Holzbezugsrechtes für den abgebrannten Stall, Bp. 443. 5. Ein Schreiben der Marktgemeinde Schruns, wegen Verschärfung der Bestimmungen zum Bezüge von Brennholz. -2- 6. Grundangebot der Firma Karl Oelkrug GmbH in Nürtingen, aus deren Besitz auf Matschwitz in Tschagguns. 7. Ansuchen des Peter Salzgeber in Tschagguns HNr. 139, um die Überlassung einer Trinkwasserquelle im Bereich der Forstfondgrenze auf der Hora. B. Ansuchen des Rupert Kaufmann in St. Anton, um die Erlaubnis in der Forstfondwaldung, oberhalb von seinem Wohnhaus einen Schuppen und einen Bienenstand erstellen zu dürfen. 9. Aussprache über die Einstellung einer Holzarbeiterpartie, sowie über die Anschaffung einer Holzbringungsanlage (Seilbahn). Berichte: a) über die Verlängerung des Waldweges "Tschöppa" in Vandans; b) über den Fortschritt der Bauarbeiten beim Vermielbachweg in St. Gallenkirch; c) über div. Holzverkäufe an Bauwerber. Erledigung der Tagesordnung Zu Pkt. 1): Die Sitzungsniederschrift vom 26.8.1977 wird in vorliegender Fassung genehmigt und gefertigt. Zu Pkt. 2): Dem Ansuchen der Eheleute Helmut und Josefa Scheidl in Bürs, um die Übertragung des Holzbezugsrechtes vom abgebrannten Wohnhaus Nr. 7, Bp. 250 in K.G. Silbertal, auf das auf der Gp. 1018/2 in Silbertal, bei einem Nebenstall neuerbaute Wohnhaus wird statt gegeben. Das Schindelholzbezugsrecht wird nicht übertragen, sondern für verfallen erklärt. Die hiefür vorgesehene Schindeldachablöse kann zur Auszahlung beantragt werden. Durch diese Übertragung wird die Bauparzelle 250 (Wohnhaus Nr. 7) für immer ausgeforstet, d.h. hat in Zukunft kein Holzbezugsrecht mehr. An dessen Stelle gilt das auf der Gp. 1018/2 neuerbaute Wohnhaus im vollen Umfange als eingeforstet, und zwar solange es der vorhandenen Landwirtschaft dient. -3- Zu Pkt. 3): Dem Ansuchen des Erich Zint in St. Gallenkirch HNr. 230, um die Übertragung des Holzbezugsrechtes vom abgetragenen Hausstall Bp. 426 in St. Gallenkirch, auf den näher beim Wohnhaus, auf der Gp. 1390/1 neuerbauten Stall, wird stattgegeben. Durch diese Übertragung wird die Bp. 426 für immer ausgeforstet, d.h. hat in Zukunft kein Holzbezugsrecht mehr. An dessen Stelle gilt der auf der Gp. 1390/1 neuerbaute Stall im vollen Umfange als eingeforstet. Das Schindelholzbezugsrecht wird nicht übertragen, sondern für verfallen erklärt. Die hiefür vorgesehene Ablöse kann zur Auszahlung beantragt werden. Zu Pkt. 4): Dem Ansuchen der Frau Irmgard Kasper in St. Gallenkirch HNr. 243, als gerichtlicher Beistand ihrer Schwester Elsa Fitsch in St. Gallenkirch, um die Verlängerung des Holzbezugsrechtes für den seinerzeit abgebrannten Stall, Bp. 443 in St. Gallenkirch, wird stattgegeben. Diese Verlängerung ist letztmalig und endet mit Ablauf des Jahres 1982. Zu Pkt. 5): Der Tagesordnungspunkt 5) wird wegen Zeitmangel auf die kommende Sitzung vertagt. Zu Pkt. 6): Die Fa. Karl Oelkrug, Strickwarenfabrik in Nürtingen (BRD), verkauft auf Matschwitz in Tschagguns, den restlichen Teil ihrer landwirtschaftlichen Liegenschaft im Ausmaße von 11.000 m2. Die Fläche grenzt an zwei Seiten an den Forstfondbesitz. Sie ist teilweise mit Jungwuchs bestock - ein Teil der Parzelle ist Riedboden. Das Grundstück wurde von Standesrepräsentanten Erwin Vallaster und vom zuständigen Waldaufseher besichtigt. Der Wert wird mit ca. S 40.000.- eingeschätzt. Eine auf der Kauffläche vorhandene Quellfassung mit Ableitung müßte weiter geduldet werden. Durch den Ankauf dieses Grundstückes könnte in diesem Gebiet nicht -4- nur der Forstfondbesitz arrondiert werden, sondern auch die Holzbringung aus der obliegenden Forstfondwaldung könnte über eigenen Grund bis zum prov. Abfuhrweg erfolgen. Ausserdem könnte dieser Grund als Ersatz für Flächen angesehen werden, welche die Vorarlberger Illwerke A.G. auf Forstfondgrund beanspruchen (Dienstbarkeitsvertrag). Der Vorsitzende wird beauftragt die Kaufsverhandlungen fortzuführen, wobei der Schätzpreis als ungefährer Richtpreis zu gelten hat. Zu Pkt. 7): Das mündliche Ansuchen des Peter Salzgeber in Tschagguns HNr. 139, um die Erlaubnis in der Forstfondwaldung Tschagguns/Hora, und zwar ca. 4 m vom Grenzstein Nr. 14 in Richtung des Grenzsteines 15, eine Wasserquelle fassen zu dürfen und das Wasser in seine Hauswasserversorgung einzuleiten, wird vertagt. Wie eine Besichtigung durch den Vorsitzenden ergeben hat, tritt derzeit das Wasser auf Grund des Ausschlages Hora zutage. Erst im Zuge von Grabarbeiten zur Fassung der Quelle wird Forstfondgrund berührt. Der Antragsteller hat daher zuerst das Einvernahmen mit der Ausschlagsverwaltung Hora herzustellen. Hat diese nichts dagegen einzuwenden, wenn im Zuge der Grabarbeiten die Quellfassung auf Forstfondgrund zu liegen kommt, kann über diesen Punkt neuerlich beraten werden. Zu Pkt. 8): Das Ansuchen des Rupert Kaufmann in St. Anton i.M. HNr. 99, um die Erlaubnis oberhalb von seinem Wohnhaus auf Forstfondgrund einen Holzschuppen und einen Bienenstand erstellen zu dürfen, wird abgelehnt. Wie festgestellt wurde befindet sich dieser Bereich in der sogenannten "Roten Zone", in der eine Baubewilligung nicht erteilt werden darf. - 5 - Zu Pkt. 9): Der Tagesordnungspunkt 9) wird nach kurzer Debatte wegen Zeitmangel auf die kommende Sitzung vertagt. Berichte: Der Vorsitzende berichtet: in Vandans rasch vorangegangen sind. Ca. 650 lfm "Tschöppa" fertig und ca. 400 lfm (Kurrendalbeschluß vom 13.10.1977) ist die Rohtrasse ausgeschoben. Die Fa. Tschofen hat für dieses Jahr die Bauarbeiten eingestellt. Im Frühjahr 1978 werden die restlichen Abböschungen vorgenommen, die Verrohrung fertig eingebracht, die Wasserkehren eingebaut und der Straßenkörper fertig aufgeschottert. Schüttmaterial ist ausreichend vorhanden, nachdem der Weg über den Golmerbach weitergeführt wurde. Es ist im kommenden Jahr zu überlegen, ob nicht dieser Weg bis zum Tiefen Tobel weitergeführt werden soll. Mit weiteren ca. 300 lfm Weg könnte die ganze Waldfläche bis zum Tobel erschlossen werden. Eine Überquerung ist kaum möglich (Rutschgebiet), also könnte mit der Erreichung des Tobels das Projekt als abgeschlossen gelten. b) daß der Vermielbachweg in St. Gallenkirch auf eine Länge von 500 lfm ausgeschoben wurde (Rohtrasse). Die restlichen Arbeiten führt die Fa. Tachofen im Frühjahr durch. Die Geländebedingungen sind sehr günstig - es ist eine einzige Feuchtstelle zu entwässern (Rohrdurchlaß). Auch hier wäre zu überlegen, den Weg bis zum Vermielbach weiterzuführen. Es könnte dadurch ein weiteres, gutbestocktes Waldgebiet erschlossen werden. Ausserdem befindet sich über dem Vermielbach drüben ein großes Waldgebiet, das bisher nicht genutzt werden konnte. Durch die Fortsetzung des Weges bis an den Bach, könnte das Holz durch Abriesen in den Bach erreicht werden. -6- daß folgende Holzverkäufe an Bauwerber durchgeführt wurden: ____________________________________________________________ Braunger Marlene in Gargellen, rd. 20 fm Bauholz aus der Schnapfenwaldung in Gargellen, zum Preis von S 600.- pro fm der anfallenden Holzmenge. Schallner Herwig in Gortipohl HNr. 100, ca. 20 fm Bauholz am Stock im "Schattenort" zum Preis von S 500.- pro fm der anfallenden Holzmenge. Loß Lorenz, Gortipohl HNr. 22, rd. 7 fm Bauholz am Stock im "Hochries" zum Preis von S 500.- pro fm der anfallenden Holzmenge. Willi Michael in Gortipohl, rd. 4 fm Bauholz aus dem "Bannwald" zum Preis von S 500.- pro fm der anfallenden Holzmenge. Schuler Hubert in Silbertal/Hofstatt, rd. 20 fm Bauholz am Stock in Silbertal/Trura, zum Preis von S 600.- pro fm der anfallenden Holzmenge. Netzer Christian, Silbertal HNr, 8, rd. 18 fm Bauholz in Silbertal vor dem Frescher Alpmaisäß zum Preis von S 550.pro fm der anfallenden Holzmenge. Berthold Johann in Silbertal 132, ca. 14 fm Bauholz am Stock in Silbertal, vor dem Frescher Alpmaisäß, zum Preis von S 600.- pro fm der anfallenden Holzmenge. Jochum Ludwig in Schruns HNr. 11, ca. 20 fm Bauholz am Stock vor dem Frescher Alpmaisäß, bei der Riedbrücke aufwärts, zum Preis von S 600.- pro fm der anfallenden Holzmenge. Dönz Otto in Schruns, ca. 28 fm Bauholz am Stock in Silbertal/Trura zum Preis von S 550.- pro fm der anfallenden Holzmenge. Marent Jodok in Schruns, rd. 35 fm Bauholz aus der Wegtrassenschlägerung Vandans/Tschöppa. Preis pro fm der anfallenden Holzmenge S 650.-. -7- Schapler Christian in Schruns, ca. 25 fra Bauholz im Plaziserzipfl in Vandans (altes Windwurfholz und etwas Windwurf von diesem Sommer) zum Preis von S 450.- pro fm der anfallenden Holzmenge. Meidl Hermann in Bartholomäberg, rd. 32 fm Bauholz am Stock im Frescher Alpmeisäß (Seilbahntransport) S 500.- pro fm der anfallenden Holzmenge. Sagmeister Bernhard in Vandans, rd. 12 fm altes Windwurfholz im Vilifauerwald zum Preis von S 250.- pro fm der anfallenden Holzmenge. Wachter Walter in Vandans, rd. 18.50 fm Wegtrassenholz in Vandans/Tschöppa, zum Preis von S 600.- pro fm der anfallenden Holzmenge. Bitschnau Peter jun. in Tschagguns HNr. 106, rd. 35 fm im Wegtrassenbereich beim Alpilaweg, zum Preis von S 650.- pro fm der anfallenden Holzmenge. Tschofen Heinrich in Partenen, rd. 20 fm Bauholz unterhalb der Ganiferstraße in Partenen, zum Preis von S 700.- pro fm der anfallenden Holzmenge Bemerkt wird, daß bei allen Partien für rotes Holz ein Abzug von 15% zugesichert wurde. Die unter a) bis einschließlich c) angeführten Berichte werden zustimmend zur Kenntnis genommen. Der Vorsitzende schließt um 11.30 Uhr die Sitzung mit dem Dank an die Anwesenden für die Mitarbeit. Der Schriftführer: Der Forstfondausschuß:
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19771013_FF_Kurrenda StandMontafon 13.10.1977 23.05.2021, 20:01 [-1-] Kurrenda ________ Betrifft: Waldweg Tschöppa in Vandans; Verlängerung der Wegtrasse für das II. Baulos, um ca. 400 lfm. ______________________________________________________________ Bei der Begehung des Waldweges Tschöppa (II. Baulos), am 13. Okt. 1977, an welcher als Vertreter des Forstfondausschusses der Standesrepräsentant Erwin Vallaster, der Bürgermeister Eduard Bitschnau uns als Vertreter der Agrargem. Vandans Anton Wachter und über Einladung der zuständige Bürgermeister Oskar Vonier sowie der zuständige Waldaufseher teilgenommen haben, wurde festgestellt, daß es aus wirtschaftlichen Gründen zweckmässig wäre, die vorgesehene Wegtrasse um ca. 400 lfm über den Golmerbach zu verlängern. Durch diese Wegverlängerung könnte das vorhandene Windwurfholz (von 260 fm) zum größten Teil als Servitutsholz ausgegeben werden, weil es ohne besondere technische Hilfsmittel an den vorgesehenen Weg gebracht werden könnte. Außerdem könnte der vorhandene Altbestand besser genutzt werden. Die voraussichtlichen Kosten betragen rd. 200.000.- Schilling, die noch zusätzlich zu den bisherigen Kosten für das II. Baulos (S 340.000.-) aufgebracht werden müßten (Entnahme aus Rücklagen). Wenn Sie mit der vorgesehenen Verlängerung des geplanten Tschöppaweges, um die oben angeführten UQQ lfm einverstanden sind, setzen Sie bitte Ihre Unterschrift unter diese Kurrenda. Der Standesrepräsentant: [Unterschriften der Standesvertreter]
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19770901_FF_Kurrenda StandMontafon 01.09.1977 23.05.2021, 14:49 [-1-] Kurrenda ________ Betrifft: Waldangebot der Maria Keßler geb. Pfeier in Gaschurn. _____________________________________________________ Maria Keßler geb. Pfeifer in Gaschurn, hat durch ihren Sohn die Waldparzellen 732 mit 0.2943 ha und 737/1 mit 0.2093 ha zum Kaufe angeboten. Beide Parzellen grenzen an den Forstfondbesitz. Die am 1.9.1977 durch den Standesrepräsentanten Erwin Vallaster gemeinsam mit dem Waldaufseher Werner Wittwer durchgeführte Besichtigung hat ergeben, daß in beiden Parzellen noch etwas Altholz vorhanden ist. Jedoch sind vorwiegend Lattenhölzer und Jungwuchs, die als Bestockung aufscheinen. Bei der KaufVerhandlung, die am 19.9.1977 durchgeführt wurde (vorbehaltlich der Genehmigung durch den Forstfondausschuß), einigten sich beide Parteien auf einen Kaufpreis von S 30.000.Dieser Betrag entspricht dem tatsächlichen Wert dieser Parzellen. Sind die Ausschußmitglieder einverstanden, daß die oben angeführten Parzellen zum vereinbarten Preis von S 30.000.- für den Forstfond erworben werden, so werden sie gebeten, dies mit der Unterschrift unter diese Kurrenda zu bestätigen. Schruns, am 19.9.1977 Standesrepräsentant: [Unterschriften der Standesvertreter]
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