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Wolfurt 2010 01 Frü... Wolfurt 21.03.2010 19.11.2012, 18:22 wolfurt FRÜHLING 2010 Blick ins Gemeindegeschehen Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen! Sich das erste Mal einer direkten Wahl durch die Wolfurterinnen und Wolfurter zu stellen, war für mich eine ganz besondere und spannende Situation. Ich habe versucht, mich in den vergangenen zehn Monaten möglichst schnell einzuarbeiten, um für Wolfurt ein guter Bürgermeister zu sein. Mit 89,49 % aller abgegebenen Stimmen haben Sie mich als Bürgermeister bestätigt. Ein Vertrauensvotum, das mich von ganzem Herzen freut - DANKE! Dieses tolle Ergebnis ist für mich die beste Motivation, mit voller Kraft in die kommenden fünf Jahre zu starten. Ich werde alles daran setzen, dass sich Wolfurt auch in Zukunft positiv entwickelt und ein wertschätzendes Miteinander gepflegt wird. Es ist mir ein Anliegen, mich bei allen zu bedanken, die von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht haben. Durch die Abgabe Ihrer Stimme für eine der vier werbenden Parteien haben Sie sich nicht nur am wichtigen demokratischen Prozess beteiligt, sondern auch Ihr Interesse für unsere Gemeinde bekundet. Wahlergebnis vom 14. März 2010 Bürgermeisterwahl 6.015 3.791 594 2.861 336 Wahlberechtigte abgegebene Stimmen (63,03% Wahlbeteiligung) ungültige Stimmen (15,67%) Stimmen = 89,49% Christian Natter Stimmen = 10,51% Peter Grebenz Gemeindevertretungswahl 6.015 3.791 233 2.568 312 306 372 Wahlberechtigte abgegebene Stimmen (63,03% Wahlbeteiligung) ungültige Stimmen (6,15%) ÖVP (72,18%) SPÖ (8,77%) FPÖ (8,60%) GRÜNE (10,46%) Konstituierende Sitzung Die Konstituierende Sitzung der Gemeindevertretung findet am 8. April um 19:00 Uhr im Cubus statt. Anlässlich dieser Sitzung werden alle neuen Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter angelobt. Außerdem wird der neue Gemeindevorstand gewählt und werden die verschiedenen Ausschüsse und Kommissionen eingerichtet und besetzt. Gleichzeitig findet auch die Verabschiedung von ausscheidenden Mandataren der abgelaufenen Funktionsperiode statt. Die Bevölkerung ist zu diesem Anlass, mit Bewirtung, herzlich eingeladen! Ein ausführlicher Bericht über die neue Zusammensetzung erfolgt in der nächsten Wolfurt-Information. Mandatsverteilung 20 2 2 3 ÖVP (bisher 23) SPÖ (bisher 3) FPÖ (bisher 1) GRÜNE (erstmals angetreten) 2 Aus dem Rathaus Sternen Neu Im Zuge des Aushubs beim Hotelprojekt Sternen stieß die Baufirma unterhalb der mächtigen Lehmschicht auf ölverseuchtes Erdreich. Von den sofort zugezogenen Sachverständigen wurde festgestellt, dass die Verseuchung offenbar schon lange Zeit zurückliegt. Zur Sicherung des Grundwassers wurden eine Entsorgung des verseuchten Erdreiches angeordnet und Probebohrungen vorgenommen. Letztere erbrachten als Ergebnis, dass das Grundwasser nicht beeinträchtigt ist. Das Wolfurter Trinkwasser ist weiterhin von hervorragender Qualität. Trotzdem wird - auch wenn von den Sachverständigen Entwarnung gegeben wurde - die Qualität des Trinkwassers laufend überwacht, um auch das kleinste Restrisiko auszuschließen. Die Arbeiten schreiten trotz eisiger Temperaturen planmäßig voran. Die Fertigstellung der Tiefgaragen ist für Anfang Mai geplant, der gesamte Rohbau soll bis Anfang August 2010 errichtet sein. Erster Großauftrag für Wolfurter Unternehmen - die Gemeinde Wolfurt hat vertraglich mit dem Generalunternehmen Nägele vereinbart, Namen von Firmen bei Offerteinladungen nennen zu können und bei der Vergabe Einblick zu erhalten. Dieser Mechanismus hat sich erstmals positiv ausgewirkt. Die Firma Kurt Theurer hat den Zuschlag für das Gewerk Elektroinstallationen erhalten. Neben dem Preis war auch der regionale Bezug und die Innovation in punkto Energieeinsparungen ein Kriterium. Die Küchenplanung für die Sternengastronomie wurde an die Firma Planpunkt, Hohenems, die Planung und Umsetzung für die Gastronomie-Einrichtung der Firma Amann-Gastro-Einrichtungs GmbH, Hohenems, übertragen. Im Mai 2010 erfolgt die Ausschreibung des Gastronomiepächters. Die Anforderungen an einen neuen Pächter werden sehr anspruchsvoll sein. Gilt es doch, ein Gasthaus mit gehobener Küche zu bieten, aber andererseits auch die Wolfurter Bevölkerung und die Vereine zufriedenzustellen. Die Gemeinde ist jedenfalls an einer langfristigen Verpachtung interessiert, wird ja ein gut eingerichtetes Gastlokal mit modernster Infrastruktur übergeben. Der Hotelbetreiber, die Sternenhotel Betriebs GmbH, hat mit Richard Zünd, Lauterach, bereits den Geschäftsführer bestellt. Herr Zünd leitet das Fairmotel in Dornbirn und ist in die laufende Entwicklung bereits eingebunden. Kleinwohnanlage Rutzenberg Die Bauarbeiten für die Wohnanlage der Firma „wohn-form.at“ mit drei exklusiven Wohneinheiten in hervorragender Hanglage an der Rutzenbergstraße (unterhalb Haus Stadelmann) haben begonnen. Die Fertigstellung ist für dieses Jahr geplant. Polizeiinspektion Wolfurt Unser neuer Postenkommandant Dietmar Sieber hat sich bestens eingearbeitet und pflegt zur Gemeinde und den Vereinen eine offene Kommunikation. Mit Juni wir der Posten mit einem weiteren Polizisten verstärkt. Die BeamtInnen der Polizeiinspektion Wolfurt versehen einen 24-Stunden Dienst. Von 19:00 - 7:00 Uhr sind sie auf gemeinsamer Sektorstreife mit der PI Lauterach und über die Landesleitzentrale bzw. per Handy jederzeit erreichbar. Bei verschiedenen größeren Veranstaltungen werden im Vorfeld zusätzlich Streifen eingeteilt. Erfreulich, dass in den meisten Deliktbereichen von 2009 gegenüber 2008 ein leichter Rückgang zu verzeichnen ist. Besonders auffällig ist der Rückgang der Sachbeschädigungen um 35 %! Diese Entwicklungen bestätigen mir die vielen Gespräche, in denen mir die Wolfurterinnen und Wolfurter mitteilen, dass sie sich in unserer Gemeinde sehr sicher und behütet fühlen. Aus dem Rathaus 3 Blick ins Gemeindegeschehen Fortsetzung Brand - Im Dorf 2 Am 1. März ist das Haus „Im Dorf 2“ zur Gänze einem Brand zum Opfer gefallen. Es wurde ein Zimmerbrand gemeldet, aber bereits nach kurzer Zeit die Alarmstufe auf F4 erhöht. Das Haus stand Mitten im Dorfzentrum in unmittelbarer Nachbarschaft zu weiteren Häusern. Nur durch den schnellen und beherzten Einsatz unserer Ortsfeuerwehr, unterstützt durch etliche Nachbarwehren, konnte verhindert werden, dass das Feuer auf die bis auf wenige Meter angrenzenden Häuser übergriff. Das Wichtigste war aber, die Menschen aus dem brennenden Haus zu retten. Ein besonderer Dank gilt Mario Schedler, der durch sein schnelles Reagieren mittels Leiter eine Person aus dem ersten Stock retten konnte. Ein weiterer Mann konnte mittels Steiger unter höchst gefährlichen Umständen von unseren Wehrmännern noch in letzter Sekunde geborgen werden. Es wird immer wieder über Anschaffung von Feuerwehrgerätschaften (Fahrzeugen, Ausrüstung etc.) diskutiert und oft auch in Frage gestellt. Bei diesem Brandfall wurde auf drastische Weise klar, wie wichtig modern ausgestattete und bestens geschulte Mannschaften sind. Ich bedanke mich bei den Wehrmännern, allen voran bei Feuerwehkommandant Gerhard Pehr, der den Einsatz bestens leitete, für ihren selbstlosen Einsatz und ihr professionelles Handeln. Mein Danke gilt auch unserer Polizei und der Rettung. Die Blaulichtorganisationen haben bestens zusammengearbeitet. Unsere Aufgabe als Gemeinde bestand darin, für die betroffenen Familien schnellstmöglich Unterkünfte zu organisieren. Dies ist innerhalb von 24 Stunden gelungen. Auch die vielen Anrufe aus der Bevölkerung, Kleider oder Möbel zur Verfügung zu stellen, haben mich sehr gefreut. War es doch für mich wieder einmal ein Zeichen, dass in Wolfurt die Dorfgemeinschaft funktioniert und die Menschen in Notsituationen füreinander da sind - Danke. Die Brandruine wurde inzwischen abgetragen. Das Grundstück wird vorerst eingesät und begrünt. Kampf der Jugendarbeitslosigkeit Die Arbeitslosigkeit hat auf Grund der wirtschaftlichen Situation leider zugenommen. Besonders dramatisch ist es, wenn junge Menschen keine Arbeit haben. Die Gemeinde Wolfurt hat sich zum Ziel gesetzt, ganz speziell jugendlichen Langzeitarbeitslosen bzw. Lehrstellensuchenden behilflich zu sein. Unser Sozialarbeiter Günter Sutterlüti wird aktiv den Kontakt mit den Betroffenen herstellen und die jungen Frauen und Männer auf die Vorstellungsgespräche vorbereiten. Mit Altbürgermeister Erwin Mohr ist es uns mittels der Seniorenbörse gelungen, den wohl kompetentesten Mann für diese wichtige Aufgabe zu gewinnen. Erwin wird versuchen, die Wolfurter Firmenchefs zu überzeugen, dem einen oder der anderen Jugendlichen eine Chance zu geben. Beim Wolfurter Wirtschaftsempfang haben die Firmenverantwortlichen bereits Gesprächsbereitschaft signalisiert. Ärztedienstplan Auf Anregung einiger Mitbürgerinnen und Mitbürger werden wir ab sofort den Ärztedienstplan in jeder Wolfurt-Information für das folgende Quartal abdrucken. Das Blatt wird, ähnlich dem Müllkalender, zum Herausschneiden geeignet sein. Ich bedanke mich für die Anregung und freue mich auf weitere. Brandschutzmaßnahmen Seniorenheim Auf Grund des tragischen Brandunglückes vor 2 Jahren in Egg, wurden die Vorschriften zur Brandverhütung drastisch verstärkt. Die Gemeinde Wolfurt hat in den letzten Monaten EUR 235.000,-- für diverse Brandschutzmaßnahmen im Seniorenheim investiert. Gerade in diesem besonders sensiblen Gebäude hat für uns Sicherheit oberste Priorität. 4 Aus dem Rathaus Postamt Wolfurt (bei Gemeinde) Wie Sie alle sicher schon aus verschiedenen Medien entnommen haben, wird die Österreichische Post AG alle unrentablen Postämter in Kürze schließen. Auch unser Postamt bei der Gemeinde gehört leider dazu. Trotz mehreren Gesprächen mit den Postverantwortlichen ist es uns nicht gelungen, die drohende Schließung abzuwenden. Die Gesetzgebung erlaubt der Post AG die Schließung, wenn das nächste Postamt nicht weiter als 10 km entfernt ist. Allen Gemeindeverantwortlichen ist es aber wichtig, dass der Postservice auch in Zukunft im Dorf - und nicht nur am Güterbahnhof - erhalten bleibt. Wir haben uns daher um Alternativen bemüht. Mit mehreren Handelsbetrieben wurden Gespräche geführt, ob sie nicht eine Postservicestelle in ihren Betrieben integrieren würden. Auf Grund der geringen Verdienstmöglichkeiten bzw. aus Platzmangel konnte leider kein Postpartner gefunden werden. Inzwischen führen wir intensive Verhandlungen mit der Firma INTEGRA, die bereits andere Filialen als Postpartner betreibt. INTEGRA beschäftigt in diesen Bereichen arbeitslose Menschen aus kaufmännischen Berufen. Die Bediensteten werden bestens geschult und auf ihre neuen Tätigkeiten vorbereitet und laufend fachmännisch betreut. Die bisherigen Erfahrungen sind durchwegs positiv. Wenn möglich werden bei der Anstellung WolfurterInnen bevorzugt. Ich bin zuversichtlich, dass wir die Verhandlungen in den nächsten Wochen abschließen können. Eine Übernahme der Post durch die Firma INTEGRA wäre dann in den nächsten 2 – 3 Monaten denkbar. zung beitragen, nicht bewusst. Ich bitte daher nochmals, an den Sammelinseln nur Papier (Kartonschachteln flach machen), Glas und Metall zu entsorgen. Falls Sie Personen beobachten, die nicht ordnungsgemäß entsorgen, bitte ich Sie diese anzusprechen oder bei uns in der Gemeinde bei Burkhard Hinteregger (Tel.: 6840-17) zu melden. Sollte sich die Situation nicht bessern, müssen sich die Gemeindeverantwortlichen alternative Vorgehensweisen überlegen. Busfahrplan In dieser Wolfurt-Information ist der neue Busfahrplan in Pocket-Format beigelegt. Weitere bzw. größere Exemplare sind beim Bürgerservice der Gemeinde erhältlich. Die laufende Qualitätsverbesserung im öffentlichen Verkehr ist für uns Gemeindeverantwortliche schon lange ein ganz wichtiges Thema. So investiert die Marktgemeinde Wolfurt heuer alleine für den Landbus Unterland EUR 271.000,--. Es sind bei uns einige Beschwerden über die Abschaffung der Linie 13 eingelangt. Wir werden diese Beschwerden in den zuständigen Gremien einbringen und uns um eine Verbesserung in dieser Linienführung bemühen. Liebe Wolfurterinnen und Wolfurter, der Winter neigt sich nun endgültig dem Ende zu. Ich freue mich mit Ihnen auf die ersten warmen Frühlingstage, auf blühende Blumen, auf anregende Gespräche mit Freunden und das eine oder andere „g‘mütliche Schwätzle“ mit Nachbarn im Garten. Euer Bürgermeister Christian Natter Wolfurt - Partner für Fahrradstudie Land Niederösterreich Das Land Niederösterreich will bis 2013 den Fahrradanteil von 7 % auf 14 % verdoppeln. Zu diesem Zweck wurde eine Studie in Auftrag gegeben. Diese sieht vor, zwei Gemeinden aus Niederösterreich mit zwei Gemeinden, bei denen der Fahrradanteil besonders ausgeprägt ist, zu vergleichen. Die Auswahl ist auf unsere Gemeinde gefallen, da bei uns der Anteil der fahrradfahrenden VerkehrsteilnehmerInnen besonders hoch ist und wesentliche Infrastrukturverbesserungen in diesem Bereich in den letzten Jahren umgesetzt wurden. In diesen Tagen werden Sie womöglich einen Anruf vom Kuratorium für Verkehrssicherheit erhalten, das die Umfrage in Wolfurt anlässlich dieser Studie durchführen wird. Ich bitte Sie um Ihre Mitarbeit und bedanke mich jetzt schon für Ihre Geduld. Wir fühlen uns geehrt und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Purkersdorf/NÖ. Wertstoffsammelinseln Die Verschmutzungen und das unerlaubte Abstellen von Sperrmüll, Restmüll- und Plastiksäcken an unseren Sammelstellen nehmen stetig zu. Eine Entwicklung, die mich maßlos ärgert! Unsere Bauhofmitarbeiter haben inzwischen den dreifachen Aufwand, die Inseln ordentlich zu halten, wie noch vor wenigen Jahren. Die Kosten dafür sind inzwischen erheblich angestiegen. Kosten, die wir alle als Steuerzahler zu tragen haben. Offensichtlich ist das jenen Leuten, die zu dieser zunehmenden Verschmut- Aus dem Rathaus 5 Pensionierungen bei Gemeinde Mit Ende des vergangenen Schuljahres trat Leon Melikian in den Ruhestand. Leon Melikian war bis zu seiner Pensionierung an der Musikschule am Hofsteig als Violinelehrer beschäftigt. Er studierte an der Musikhochschule von Tbilisi (Tiflis), die er mit dem Diplom als Solist und Musikpädagoge abschloss. Nach Engagements in seiner Heimat führte ihn der Weg durch die ganze Welt. So erhielt er beispielsweise Engagements in Aden/Jemen, Ingolstadt/Deutschland und Johannisburg/Südafrika, bis ihn sein Weg im März 1993 an die Musikschule am Hofsteig führte. Mit seinem reichen Erfahrungsschatz hat Leon Melikian einer großen Anzahl von Schülern die Freude an der Musik und im Besonderen am Violinespiel vermittelt. Renate Strammer trat am 1.3.1982 die Nachfolge ihrer Mutter im Schuldienst an der Hauptschule Wolfurt an. Mit ihrer vorbildlichen Arbeitsauffassung nahm sie jahrelang Aufgaben wahr, die weit über ihr eigentliches Einsatzgebiet hinausgingen. Für Renate Strammer war die Arbeit niemals nur ein Job, ihr Bestreben war es stets, den Lehrern und Schülern eine blitzblanke Schule zu präsentieren, was ihr in all diesen Jahren auch beispielgebend gelungen ist. Die Marktgemeinde Wolfurt bedankt sich herzlich für den geleisteten Einsatz und wünscht den beiden Neo-Pensionisten viele gesunde Jahre im wohlverdienten Ruhestand. Verstärkung für Offene Jugendarbeit Wolfurt Seit 1. März 2010 bekommt das Team der Offenen Jugendarbeit Wolfurt Verstärkung durch Sarah Wagner. In Zusammenarbeit mit dem AMS sowie dem Verein zur Förderung von Arbeit und Beschäftigung konnte eine Ausbildungsstelle in der Offenen Jugendarbeit Wolfurt eingerichtet werden. Neben der praktischen Tätigkeit in Wolfurt besucht Sarah Wagner den Diplomlehrgang Jugendarbeit in Schloss Hofen. Im Laufe der Ausbildung widmet sich Sarah Wagner speziell der Mädchenarbeit in Wolfurt und versuch, neue Akzente für die Wolfurter Mädchen zu setzen. Seit Anfang Februar betreut sie eine Gruppe von Mädchen, deren erste erfolgreiche Aktion die Erstellung von Designerschmuckstücken war. Das Ganze wurde durch eine Glas- und Schmuckkünstlerin professionell begleitet. Die Ergebnisse konnten auf der Ausstellung „Wolfurt kreativ 2010“ bestaunt werden. Wenn Du bei der neuen Mädchengruppe dabei sein willst oder sogar Ideen hast, was Ihr machen könntet, dann melde Dich bei Sarah Wagner unter E-Mail: sarah@wawa.or.at. Günter Sutterlüti, Jugendsozialarbeiter, E-Mail: guenter.sutterlueti@wolfurt.at, Tel.: 0664/8200692 6 Aus dem Rathaus Doris Schmid Heinrich Straßbauer Stefan Fischer Siegfried Weber Martin Schelling Dienstjubiläen bei Gemeinde Die Weihnachtsfeier der Gemeindebediensteten ist traditionellerweise auch die Gelegenheit, langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre Betriebstreue zu danken. Stefan Fischer konnte 2009 sein 40-jähriges Dienstjubiläum feiern. Er trat am 1.6.1969 in den Gemeindedienst ein. Anfänglich im Bauamt beschäftigt, wechselte er bald ins Meldeamt und übernahm nach der Pensionierung von Eduard Mohr die Leitung von Melde- und Standesamt. Seit dem Umbau des Rathauses führt er um- und weitsichtig die in diesem Zuge neu geschaffene Bürgerservicestelle, der Erstanlaufstelle für die meisten Anliegen der Bevölkerung. Die Zunahme an sozialen Härtefällen brachte es mit sich, dass sein Arbeitsschwerpunkt heute in diesem Bereich liegt. Auch als Legalisator ist er weiten Kreisen der Bevölkerung bestens bekannt. er seither mit Bravour eine der größten Mittelschulen des Landes. Besonders seit dem Umbau des Gebäudes liegt ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit auf der Betreuung des komplexen Technikbereichs. Doris Schmid wurde für 30 Jahre Tätigkeit im öffentlichen Dienst geehrt. Nach Absolvierung der Grundschule trat Doris Schmid als Kindergartenhelferin in den Dienst der Stadt Bregenz, wo sie 14 Jahre lang, bis zur Geburt ihrer Kinder, tätig war. Seit 1.9.1992 ist sie nun im Kindergarten Dorf - ebenfalls als Kindergartenhelferin beschäftigt und hat als „Kuscheltante“ mittlerweile eine ganze Generation an Kindern auf ihren ersten Schritten außerhalb des Elternhauses begleitet. Für 25-jährige Betriebszugehörigkeit wurde Siegfried Weber geehrt. Am 19.8.1985 trat Siegi - wie er von allen genannt wird - seinen Dienst im Bauhof an. Ob auf der Kehrmaschine oder dem Kleinbagger, oder beim Ablesen der Wasserzähler bzw. deren Tausch - Siegi ist im ganzen Ort bekannt und wegen seiner humorvollen und zuvorkommenden Art überall beliebt. Im Jahre 1995 konnte er auch den Wassermeisterbrief entgegennehmen. Ebenfalls auf 25 Jahre Betriebszugehörigkeit kann Heinrich Straßbauer zurückblicken. Heinrich Straßbauer übernahm am 1.10.1984 die Betreuung der damals neuen Hofsteigsporthalle und nach der Pensionierung von Heribert Flatz die Verantwortung für den gesamten Schulkomplex. Mit einem ganzen Mitarbeiterstab betreut Martin Schelling nahm ebenfalls die Ehrung für 25 Jahre im öffentlichen Dienst entgegen. Nach seinem Studium an Koservatorium und Musikhochschule Wien trat er in den Militärdienst ein, wo er 8 Jahre lang der Militärmusik angehörte. Seit dem Schuljahr 1992/93 ist Martin Schelling an der Musikschule am Hofsteig als Klarinettenlehrer sehr erfolgreich tätig. Sowohl als Musikschullehrer, wie auch als Dirigent der Bürgermusik Lauterach, hat er viele angehende Musikanten für die Musik begeistert und zu Höchstleistungen geführt. Bürgermeister Christian Natter bedankte sich bei den Geehrten für die Betriebstreue und wünschte ihnen weiterhin viel Erfolg bei ihrer Arbeit zum Wohle der Bevölkerung. Aus dem Rathaus 7 Veränderungen im Gewerberegister Eintragungen in das Gewerberegister Darina Mrlianova, Personenbetreuung, Dornbirner Straße 20a; Elke Strolz, Massage, eingeschränkt auf Shiatsu, Unterlinden 24; Danijel Jovanovic, Handelsgewerbe und Handelsagentengewerbe, Achstraße 46; Bianca Riggillo, Handelsgewerbe und Handelsagentengewerbe, Bregenzer Straße 21; Darina Tomková, Personenbetreuung, Brühlstraße 13; Dipl. Ing. Dr. tech. Andreas Weratschnig, Heizungstechnik (Handwerk), eingeschränkt auf die Erstellung von Energieausweisen für Gebäude und die damit im Zusammenhang stehenden Berechnungen sowie Energieberatung, Kirchstraße 11; Marcel Melchior Meyer, Direktvertrieb, Inselstraße 15/3; Sven Hofer, Unternehmensberatung einschließlich der Unternehmensorganisation, eingeschränkt auf Coaching, Konrad-Doppelmayr-Straße 17. Gewerbelöschungen Peter Schwerzler, Spirituosenerzeuger, Wälderstraße 2; Ali Riza Demir, Entrümpler, Grenzstraße 36; Florian Hubert Rainer, Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik sowie Handels- und Handelsagentengewerbe, Konrad-Doppelmayr-Straße 17; WBI Meusburger GmbH & Co, Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik, Kesselstraße 42; Yakup Gürdap, Handelsgewerbe und Handelsagenten, Albert-LoackerStraße 13; Petra Mohr, Modellieren von Fingernägeln (Nagelstudio), Brühlstraße 26a; Milena Matic, Entrümplerin, Dornbirner Str. 35 Kostenlose Beratung in Grundstücksund Immobilienangelegenheiten: Richard Richter, gerichtlich beeideter Ortssachverständige für Immobilien, wird sein Wissen und seine Berufserfahrung den Bürger und Bürgerinnen kostenlos zu folgenden Beratungsterminen zur Verfügung stellen: Bestellung eines Geschäftsführers Köb Holzheizsysteme GmbH, Industriemäßiger Maschinen- und Kesselbau einschließlich dazugehöriger Steuerungen, Flotzbachstraße 33, Geschäftsführer: Dr. Stefan Hoffmann. MUSIK HINTEREGGER Ges.m.b.H., Handelsgewerbe, Hofsteigstraße 7, Geschäftsführer: Paul Norbert Hinteregger. Rathaus Wolfurt, 18:00 - 20:00 Uhr Mittwoch, 14. April 2010 Mittwoch, 26. Mai 2010 Fundamt Fundgegenstände und Fahrräder, welche im 1. Quartal 2010 im Fundamt abgegeben wurden: Standortverlegung und Änderung des Firmensitzes „rasch4you“ Rackette & Schwendinger OG, Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik, Lauteracher Straße 1. Diverse Schlüssel Ebenfalls wurden diverse Fahrräder abgegeben, die während der Amtsstunden beim Gemeindeamt Wolfurt, Fundamt (Tel.-Nr.: 05574/6840-10, Fax: 6840-810, E-Mail: melanie.amhof@wolfurt.at) besichtigt und an den rechtmäßigen Besitzer ausgefolgt werden können. Direkte Informationen finden Sie auch im Internet unter www.fundinfo.at Melanie Amhof Eintragung im Firmenbuch als Einzelunternehmer Bernd Werner Bechter, Erdbau, Winterdienst und Sommerdienst, Gewerbsmäßige Beförderung von Gütern mit zwei Kraftfahrzeugen im grenzüberschreitenden Verkehr, Montfortstr. 15. Standortverlegungen Bozena Anna Warzycha, Personenbetreuung, von Bildstein nach Wolfurt, Bützestraße 13; Grazyna Danuta Kalinowska, Personenbetreuung, von Bildstein nach Wolfurt, Bützestraße 13; Mag. Dr. Paul Friedrich Stampfl, Ingenieurbüros (Beratende Ingenieure) für Ökologie, von Bregenz nach Wolfurt, Unterlinden 16a. Löschung einer weiteren Betriebsstätte Amann-Nussbaumer GmbH, Maschinsticker, Bützestraße 20. Aktuelle Zahlen aus dem Rathaus 2005 Gemeldete Personen (inkl. Zweitwohnsitz) 8.192 Geburten gesamt davon Österreicher davon Ausländer Sterbefälle gesamt Eheschließungen 78 64 14 40 33 Bautätigkeit Erteilte Baubewilligungen Einfamilienhäuser Mehrfamilienhäuser Betriebsgebäude 2006 2007 8.307 8.373 82 73 9 47 43 92 82 10 54 17 2008 2009 8.378 8.362 80 75 5 60 39 81 68 13 55* 31 2005 2006 2007 2008 2009 23 3 4 30 3 2 22 1 2 16 3 2 12 1 4 Zu- und Umbauten: Wohnhäuser Betriebsgebäude Althaussanierungsanträge 30 6 21 25 21 28 11 11 17 17 9 20 31 4 78 *13 Sterbefälle allein im Monat November 8 Aus dem Rathaus Gemeindebudget 2010 Mit 18,2 Mio. EUR liegt der Voranschlag 2010 deutlich unter dem Investitionsbudget des Jahres 2009. Vor allem der starke Rückgang bei den Ertragsanteilen (-12,16 %!) hat den Spielraum der Gemeinde erheblich eingeschränkt. Trotzdem können die laufenden Projekte fertiggestellt und auch die geplanten Vorhaben umgesetzt werden, ohne dafür eine Neuverschuldung in Kauf nehmen zu müssen. Darüber hinaus kann ein Teil der Rücklagen erhalten werden, was der Gemeinde auch für die kommenden Jahre einen gewissen Handlungsspielraum ermöglicht. Wirtschaftskrise soll für Bürger im Gemeindebereich nicht spürbar werden Dass die Vereinsförderung von EUR 198.300,-- nicht gekürzt werden musste, erfüllt uns mit besonderem Stolz, ebenso wie die neuerliche Zuführung von EUR 73.000,-- an die Seniorenstiftung. Insgesamt war es ein großes Ziel für den Voranschlag, dass die Wirtschaftskrise im Gemeindebereich für den Bürger nicht spürbar werden sollte. So wurden weder die Gemeindeförderungen gekürzt noch die Abgaben und Gebühren erhöht. Schuldenstand Trotz der angespannten Ertragsaussichten werden wir rund EUR 200.000,-- Schuldentilgung vornehmen und mit 1,69 Mio. Euro niedrig verzinsten Darlehen eine der niedrigsten Pro-Kopf-Verschuldungen (EUR 202,08) im Lande aufweisen. Beiträge an das Land 1.982.800,-- € 1.070.300,-- € 850.000,-- € 152.600,-- € 105.600,-- € Sozialhilfe-Umlage (Steigerung 21,94 %!) Landesumlage Spitalbeiträge für Wolfurter Bürgerinnen und Bürger Beitrag zum Landes-Pflegegeld Beitrag für Wohnbauförderung Die wesentlichsten Aufwendungen: Schmerzliche Abflüsse durch Umlagen Die Umlagen steigen auf Grund der guten Finanzkraft des letzten Jahres leider kräftig an. Für Sozialhilfe, Pflegegeld, Spitalsbeiträge etc. muss die Gemeinde rund EUR 4,16 Mio. an den Landesfonds abführen. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine neuerliche Steigerung um mehr als 5 %. 1.330.000,-- € 500.000,-- € 488.500,-- € 266.000,-- € 245.000,-- € 190.000,-- € 198.300,-- € Beiträge an Gemeinde-Immobiliengesellschaft für Feuerwehrhaus, Sanierung VS Mähdle, Beteiligung Sternen-Hotel Grundstücks-Ankäufe Umbaumaßnahmen L 3 Hofsteig-Ader Beiträge für die Wildbachverbauung Sanierung / Neubau Wassernetz Sanierung Straßen Direkte Vereinsförderung Finanzreferent Bgm. Christian Natter Aus dem Rathaus 9 Kostenlose Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren Die kostenlosen Beratungs-Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren werden von der Wolfurter Bevölkerung gerne in Anspruch genommen, daher wird dieses Beratungsangebot wie folgt fortgesetzt: Sprechstunden Rechtsanwälte von 18:00 - 20:00 Uhr Mittwoch, 07. April 2010, Dr. Wolfgang Hirsch Mittwoch, 05. Mai 2010, Dr. Claus Brändle Mittwoch, 02. Juni 2010, Dr. Nikolaus Schertler Mittwoch, 07. Juli 2010, Dr. Wolfgang Hirsch Die Marktgemeinde Wolfurt sucht zum Eintritt nach Vereinbarung einen Sprechstunden Notar von 18:00 - 19:00 Uhr Mittwoch, 19. Mai 2010, Dr. Richard Huter Die Sprechstunden finden jeweils im Rathaus Wolfurt statt. Notariatsverteilung bei Todesfällen Zur Abwicklung der Verlassenschaften nach Todesfällen von Familienangehörigen wurden vom Bezirksgericht Bregenz die Notare für folgende Termine nominiert: Bauhofmitarbeiter Der Aufgabenbereich umfasst alle im Bauhof anfallenden Tätigkeiten, beispielsweise Straßeninstandsetzungen, Schneeräumung, Gärtnerund Mäharbeiten, Grabarbeiten, Instandhaltung von Gemeindeeinrichtungen, Spielplätzen udgl., Reinigung der Altstoffsammelzentren und Reinigung der Außenanlagen öffentlicher Gebäude, Mithilfe im Wasserleitungsbau etc. Todesfälle jeweils Dr. Nikolaus Ender Dr. Ivo Fussenegger Dr. Richard Huter Dr. E. Michel Dr. Kurt Zimmermann Jänner, Juni und 01.11. - 12.11. Februar, Juli und 13.11. - 26.11. März, August und 27.11. - 07.12. April, September und 08.12. - 20.12. Mai, Oktober und 21.12. - 31.12. Kundmachung Einladung zur 22. Vollversammlung der Wir erwarten von Ihnen > handwerkliches Geschick > Einsatzfreude > Belastbarkeit > Genauigkeit, Verlässlichkeit und Teamfähigkeit > LKW-Führerschein Genossenschaftsjagd Wolfurt Die Vollversammlung 2010 der Genossenschaftsjagd Wolfurt wird gemäß § 4 der Genossenschaftssatzungen auf Dienstag, 27. April 2010, um 19:00 Uhr, imGasthaus „Adler“ einberufen. Tagesordnung: 1. Mitteilungen 2. Vorlage der Jahresrechnung 2009/2010 und Verwendung des Jagdpachtertrages 3. Bestellung von Rechnungsprüfern 4. Genehmigung der Verhandlungsschrift der 21. Vollversammlung vom 05.05.2009 5. Allfälliges Wir bieten Ihnen > Vielseitiges Aufgabengebiet > krisensicheren Arbeitsplatz > leistungsgerechte Entlohnung Senden Sie bitte Ihre schriftlichen Bewerbungsunterlagen bis spätestens 16.04.2010 an GdeSekr. Dr. Schneider, p.A. Marktgemeindeamt 6922 Wolfurt, Schulstraße 1. Hinweis: Ist die Vollversammlung zum festgesetzten Zeitpunkt nicht beschlussfähig, so wird sie nach Ablauf einer halben Stunde bei unveränderter Tagesordnung ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder und der auf die Mitglieder entfallenden Stimmen beschlussfähig. Bürgermeister Christian Natter 10 Aus dem Rathaus Ist Ihr Reisepass noch gültig? Jeder fünfte Reisepass läuft im Jahre 2010 ab! Prüfen Sie rechtzeitig vor Ihrem Urlaub, ob Ihr Reisepass noch gültig ist. Vor allem in den Monaten März bis August 2010 wird ein großer Andrang bei den Passbehörden erwartet. Auskünfte erhalten Sie gerne bei der Marktgemeinde Wolfurt, Melanie Amhof (E-Mail: melanie.amhof@wolfurt.at oder Tel.: 05574/6840-10). Wichtig: > Mit 30. März 2009 wurde in Österreich der neue Sicherheitspass mit Fingerabdruck eingeführt. > Der Sicherheitspass ist mit einem Chip ausgestattet. > Bei Kindern unter zwölf Jahren werden die Fingerabdrücke nicht erfasst. > Seit 15. Juni 2009 werden (auch für Kinder) ausschließlich Reisepässe mit Chip ausgestellt. > Eine neue Kindermiteintragung im Reisepass der Eltern ist nicht mehr möglich. > Bestehende Kindermiteintragungen verlieren ab 15. Juni 2012 ihre Gültigkeit. Die Gültigkeit des Reisepasses, in dem sich die Kindermiteintragung befindet, bleibt jedoch unberührt. > Der Reisepass ist grundsätzlich zehn Jahre gültig für Personen über zwölf Jahre. Für Kinder bis zwei Jahre beträgt die Gültigkeitsdauer zwei Jahre und für Kinder von zwei bis zwölf Jahren beträgt die Gültigkeitsdauer fünf Jahre. Denken Sie daran: Bei jeder Reise muss ein gültiges Reisedokument (Reisepass oder Personalausweis) mitgeführt werden (auch bei Reisen in die EU-Staaten!). So kommen Sie zu Ihrem neuen Sicherheitspass: > Beantragen Sie Ihren neuen Pass unabhängig vom Wohnsitz bei der Passbehörde, Magistrat, Bezirkshauptmannschaft oder bei der Bürgerservicestelle der Marktgemeinde Wolfurt. > Vergessen Sie bitte nicht ein Passfoto, das den internationalen Kriterien entspricht (siehe www.bmi.gv/ passbild), Ihren derzeitigen Reisepass und die Gebühr von EUR 69,90 zur Antragstellung mitzubringen. > Der neu ausgestellte Sicherheitspass wird an Ihre Wunschadresse per Post (RSb) zugestellt. > Informieren Sie sich rechtzeitig über die speziellen Einreisebestimmungen Ihres Urlaubszieles (Visa, Gültigkeitsdauer des Reisedokumentes usw.). Aus dem Rathaus 11 Wolfurt kreativ 2010 - ein voller Erfolg Die Ausstellung der zahlreichen Wolfurter Hobbykünstler und ihr Kleinkunstabend erlebten einen großen Besucheransturm. 12 Gemeindepanorama Über 30 Wolfurter und Wolfurterinnen, die in ihrer Freizeit kreativ bzw. künstlerisch tätig sind, nahmen an der heurigen Ausstellung „Wolfurt kreativ“ teil, fast doppelt so viele beteiligten sich am Kleinkunstabend. Die Ausstellungsobjekte waren vielfältig, genauso wie die Interessen der Besucher. Werke wurden bewundert, Gespräche darüber geführt, Neues wurde kennengelernt. Es war wirklich großartig zu sehen, was Menschen in unserem Dorf in ihrer Freizeit zustande bringen. Welche schönen Dinge geschaffen werden, welche interessanten Tätigkeiten es gibt. Von traditionellem Handwerk, Malerei in allen möglichen Techniken, Tanz, bis zur Literatur gab es vieles zu sehen und zu hören. Beim Kleinkunstabend überraschte so mancher das Publikum mit einer sehr besonderen Fähigkeit oder berührte mit seiner großen Begeisterung für sein Tun. Die Aussteller und Künstler zeigten uns, wie bereichernd ein Hobby sein kann und konnten für so manchen von Beispiel dafür sein, wie man der freien Zeit Sinn und Inhalt geben kann. Dank gebührt allen, die mitgearbeitet und die Ausstellungswochenenden begleitet haben. Dank an Ferde Hammerer, der sehr gekonnt und charmant durch den bunten Künstlerabend mit Tanz, Theater, Lesung, Clownerie und Gesang führte. Danke an das ehrenamtliche Team, das gemeinsam mit Manuela Bundschuh den reibungslosen Ablauf der „Wolfurt kreativ 2010“ organisierte. Vizebgm. Angelika Moosbrugger, Kulturreferentin Gemeindepanorama 13 Netzwerk Kinderbetreuung Wolfurt Die Kinderbetreuung hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt und stellt uns vor vielfältige Aufgaben. Um unsere Kinder zwischen 1 ½ und 14 Jahren auch außerhalb der Kindergarten- und Schulzeiten betreuen zu können, haben wir ein breites Angebot für Familien geschaffen und entwickeln dieses beständig weiter. Vernetzung und Abstimmung der einzelnen Einrichtungen sind ein vorrangiges Ziel. Unsere Antwort auf diese anspruchsvolle Aufgabe ist die Einrichtung einer neuen Stelle im Rathaus. Seit Februar 2010 übernimmt Manuela Bundschuh die verantwortungsvolle Aufgabe der Koordinatorin sämtlicher Betreuungseinrichtungen der Gemeinde. Dazu zählen die Kleinkindbetreuung, die öffentlichen und privaten Kindergärten, die Schüler- und Ferienbetreuungen. Die neue Stelle soll einerseits dazu beitragen, ein möglichst ausgewogenes und abgestimmtes Betreuungsangebot für die Wolfurter Familien weiterzuentwickeln. Andererseits soll sie für Eltern Anlaufstelle sein, die Information oder Hilfe bei der Suche nach der passenden Betreuung für ihr(e) Kind(er) sind. Wir sind überzeugt, mit dieser Maßnahme einen weiteren wichtigen Schritt als kinderund familienfreundliche Gemeinde gesetzt zu haben. Vizebgm. Angelika Moosbrugger, Gemeinderätin für Soziales Elisabeth Fischer Yvonne Böhler neue Frauensprecherin für Wolfurt Das Frauennetzwerk Vorarlberg ist ein Zusammenschluss von Frauensprecherinnen auf regionaler und landes weiter Ebene. Die Frauensprecherinnen sind die unmittelbaren Ansprechpartnerinnen für alle Frauen in den Gemeinden, sie sind zu Verschwiegenheit verpflichtet und arbeiten ehrenamtlich. Yvonne Böhler, bisher Stellvertreterin, übernimmt die Aufgaben der Frauensprecherin für Wolfurt und die der Regionensprecherin Hofsteig. Aufgabe der Frauensprecherin in der Gemeinde ist es, Informationen über Beratungseinrichtungen an die Frau zu bringen. Dabei wird auf die Zusammenarbeit mit Frauenorganisationen, Vereinen und Gruppierungen Wert gelegt. Weiters erfolgt eine Vernetzung mit den Frauensprecherinnen der Gemeinden in der Region und mit dem Frauenreferat des Landes. Die Frauensprecherin organisiert und bewirbt die Sprechtage des Fraueninformationszentrums FEMAIL in der Gemeinde, seit kurzem können wir in Wolfurt auch die Sprechtage für Migrantenfrauen anbieten. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Organisation von Vorträgen zu frauenspezifischen Themen wie Gesundheit, Recht, Wiedereinstieg, Ernährung und Pension. Die Frauensprecherin kann Ihre Probleme nicht lösen, aber sie kann Ihnen weiterhelfen, indem sie die richtige Anlaufstelle kennt. Als bisherige Frauensprecherin darf ich mich beim Rathaus-Team recht herzlich für die gute Zusammenarbeit bedanken! Maria Claeßens E-Mail: yb@aon.at, T: 05574 - 66942 www.frauennetzwerk-vorarlberg.at 14 Gemeindepanorama „Hallo Nachbarn, lasst uns feiern!“ Wolfurt unterstützt Straßen-Nachbarschaftsfeste! Mit dem Kinder-Familien-Straßenfest unterstützt Wolfurt eine Initiative von „Kinder in die Mitte“. Ziel ist die zumindest kurzfristige Rückgewinnung des Straßenraums als Begegnungszone für die gesamte Nachbarschaft sowie als Spielraum für Kinder. „Kinder in die Mitte“ leistet einen Beitrag zum Festbudget! > 333 Euro gibt es für die Miete von Kinderspielgeräten (Gemeinschaftsspiele, Pedalos...) oder auch für die Miete von Bankgarnituren, Zelten, Griller, Spülmobil und so weiter. > 111 Euro gibt es zusätzlich, wenn speziell auf Umweltschutz (z. B. Mehrweggeschirr) beziehungsweise auf gesunde und regionale Ernährung geachtet wird. Ja, lasst uns feiern! Sie können sich vorstellen, ein KinderFamilien-Straßenfest zu organisieren? Gewiss gibt es Nachbarn, die ebenfalls mit Feuereifer dabei sind. Ein kleines Organisationskomitee und schon kann es losgehen - mit gelebter Nachbarschaftspflege, die Spaß macht und einander zusammenrücken lässt. Was sind die Voraussetzungen für ein Kinder-Familien-Straßenfest? > Organisation durch Eigeninitiative einer Straßen-Nachbarschaft > Einbeziehung des Straßenraums (Nebenstraßen) als Festplatz oder als Spielfläche für Kinder > kinder- und familienfreundliches Fest > Thematisierung von „bewusstem Mobilitätsverhalten" (Festbesuch ohne Auto) Mehr Informationen erhalten Sie bei Kinder in die Mitte Karoline Diem, T: 05574 - 511-24148 Unterstützung durch die Gemeinde > Hilfe bei der Sperre der Straße (nur Nebenstraßen) für den Festzeitraum > Verleih von Mehrweggeschirr > Kostenlose Kopie von Einladungsblättern im Gemeindeamt oder im Wolfurter Bürgerservice Burkhard Hinteregger, T: 05574 - 6840-17 Gemeindepanorama 15 Programm und Projekte der Offenen Jugendarbeit Wer Interesse hat, bei der Skaterplatzgestaltung dabei zu sein, oder Interesse an Graffiti oder Theater hat, kann sich gerne bei Günter Sutterlüti melden. Kontakt: [´wa´wa] Jugend- und Kulturverein Günter Sutterlüti T: 0664 8200692 E-Mail: info@wawa.or.at Gewalt in meinem Umfeld Im Rahmen der Burschenabende im Jugendtreff wurde speziell das Thema „Gewalt in meinem Umfeld“ behandelt. Zusätzlich zu diesen Abenden wurden in der Turnhalle der Volksschule Bütze vier Kampfspiele Workshops durchgeführt. Bei diesen Workshops wurde die Haltung der Fairness und des Respekts in den Mittelpunkt gestellt. Hallenfußball in der Volksschule Bütze Jeden zweiten Samstag im Monat erhielten die Jugendlichen in Wolfurt wieder die Möglichkeit, ihren geliebten Fußball-Sport in der Turnhalle Bütze auszuüben. Wer bei diesem freien Training mitmachen möchte, kann sich gerne bei Günter Sutterlüti melden. Jugenddiskussion zur Wahl: Am 02.03.2010 fand im Kultursaal die Jugenddiskussion zu den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen statt. Die Spitzenkandidaten der Grünen, ÖVP und SPÖ (alphabetische Reihung) stellten sich den Fragen der Jugendlichen, die FPÖ kam aus nicht bekannten Gründen der Einladung nicht nach. Leider wurde das Angebot nur von wenigen Jugendlichen wahrgenommen. Wir werden den Jugendlichen in Wolfurt jedoch weiterhin Möglichkeiten bieten, sich politisch einzubringen. Vorschau Frühling/Sommer 2010 > Graffiti Workshop > Jugendtheater > Mitbestimmungsprojekt Skaterplatzgestaltung Volksschule Mähdle Ab dem Frühjahr 2010 wird ein Skaterplatz bei der VS Mähdle errichtet. Wir möchten den Jugendlichen aus Wolfurt die Möglichkeit geben, bei der Gestaltung des Platzes mitzubestimmen sowie selbst Hand anzulegen. 16 Gemeindepanorama 5+1: Fünf Gemeinden, ein Fluss: Wertvolles gemeinsam gestalten Die Bregenzerach ist für die Gemeinden Hard, Kennelbach, Lauterach, Wolfurt und die Landeshauptstadt Bregenz ein zentrales Naherholungsgebiet. Mit der kürzlich unterzeichneten Charta für nachhaltige Entwicklung und Nutzung bestärken die 5 Anrainergemeinden ihre Absicht, den besonderen Natur- und Erholungsraum an diesem Fluss gemeinsam mit dem Land Vorarlberg sensibel und abgestimmt weiterzuentwickeln. Die Bregenzerach auf der Strecke zwischen Kennelbach und der Mündung in den Bodensee hat viel zu bieten: Sandsteinschwelle und Mündungsbereich mit den weitum einzigartigen Auwäldern etwa sind von internationaler Bedeutung. „Diesen Erholungswert wollen wir im Einklang mit Natur-, Grund- und Hochwasserschutz und anderen Interessen gezielt erhalten und weiterentwickeln“, erläutern die Vertreter der fünf Anrainergemeinden die Motivation hinter dem Vorhaben. In den vergangenen Monaten wurde die Situation rund um die Bregenzerach im Detail analysiert. Bereits jetzt ist der Raum an und in der Bregenzerach vielfach genutzt: Vom Spazieren über Flirten bis hin zu verschiedenen Sportarten ist auf der Liste der Aktivitäten vieles zu finden. Das soll auch in Zukunft möglich sein. Die gemeinsam erarbeitete Charta ist dafür Grundlage, die Gemeinden orientieren ihre weiteren Planungen und Aktivitäten daran. Die verbindende Wirkung des Raumes am Fluss und seine Werte sollen verstärkt und sensibel ins Bewusstsein rücken. „Der Raum an der Ach soll naturnah, offen, nicht kommerzialisiert und vielseitig sein“, beschreiben die Gemeinden die Zielatmosphäre. „Die intensive Abstimmung mit Wasserwirtschaft, Natur- und Landschaftsschutz und der Raumplanung stellt sicher, dass ein stimmiges Gesamtbild entsteht.“ Auch im Sinn von Vision Rheintal und für das Gewässerentwicklungskonzept macht Kooperation Sinn. Denn gemeindeübergreifende Planungen, durchgängige Standards und abgestimmte Aktivitäten erhöhen den Wert für alle Beteiligten. In den kommenden Monaten konkretisieren die Gemeinden auf dieser Basis ihre Planungen und gehen in die ersten Umsetzungen. Vizebgm. Angelika Moosbrugger Gemeindepanorama 17 Hofsteig-Ader Mit dem Bau des Achraintunnels und der neuen Spange zum Anschluss der Rheintalautobahn A 14 sollten Wolfurt und Schwarzach merklich vom Durchzugsverkehr entlastet werden. Die prognostizierte Entlastungswirkung auf der L 3 Hofsteig-Ader bildete den Anlass für die Hofsteig-Ader-Studie. Die Entlastung soll längerfristig sichergestellt werden und für eine Aufwertung der Hofsteig-Ader für den Fuß- und Radverkehr sowie als öffentlichen Raum (Aufenthaltsqualität), insbesondere in den Ortszentren, genutzt werden. Die L 3 soll eine attraktive, sichere und differenziert gestaltete Hauptstraße für die beiden Gemeinden werden. 18 Umwelt Was ist geplant, was wird umgesetzt? Als eine Maßnahme wurde eine Randmarkierung über die gesamte Hofsteig-Ader vorgesehen. Nachdem nahezu auf die gesamte Länge starke Spurrillen festgestellt wurden, bei Nässe sehr erschwerend für Fußgänger und Radfahrer, wird jetzt im Frühjahr die Fahrbahn abgefräst und dann die vorgesehenen Randstreifen aufgebracht. Diese Maßnahme soll die Fahrbahn optisch verschmälern und so die Geschwindigkeit verlangsamen. Erste große Baumaßnahme an der Hofsteig-Ader Der Teilabschnitt „Achstraße“ hat auf Grund des äußerst schlechten Zustands beim Land 1. Priorität. Unterbau, Fahrbahn, Entwässerung usw. sind dringend sanierungsbedürftig. So wird die Achstraße von der Autobahn bis zur Fitzkurve nach dem Gestaltungskonzept der Hofsteig-Ader gebaut. Mit neuem Unterbau, neuzeitlicher Oberflächenentwässerung, das Oberflächenwasser wird über ein modernes Trennsystem in die Bregenzerache eingeleitet, die „Essokreuzung“ wird Fußgänger- und Radfahrerfreundlich gestaltet, ebenso wird von der Essokreuzung bis zur Fitzkurve linksseitig ein neuer Gehsteig errichtet. Die Gehsteige werden straßenseitig mit einem weichen Randabschluss ausgeführt. Der im Projekt Hofsteig-Ader vorgesehene Kreisverkehr bei der Fitzkurve kann auf Grund verkehrstechnischer Probleme, z.B. Einmündung der Dammstraße, nicht umgesetzt werden. Hier wird die bisherige Einmündung beibehalten, der Abschnitt aber ebenfalls Fußgänger- und Radfahrerfreundlich gestaltet. Eine neue Straßenbeleuchtung über den gesamten Bauabschnitt rundet vor allem den notwendigen Sicherheitsaspekt ab. Die Baumaßnahmen erfolgen in mehreren Bauabschnitten. Über die gesamte Bauzeit von April bis Oktober 2010 erfolgt eine überörtliche Umleitungsführung über die L 16 (Wälderstraße) und die L 190 in beiden Richtungen nach Bregenz. Der Baubereich auf der Achstraße wird dadurch großräumig umfahren. Die Halbanschlussstelle der A 14 Richtung Lauterach ist über die gesamte Bauzeit ungehindert benutzbar. In der Zeit von April bis Anfang Juli (Ferienbeginn) wird im Bauabschnitt 1 der Abschnitt von der Unterführung A 14 inkl. Kreuzung Albert-Loacker-Straße gebaut. Eine lokale Umleitung erfolgt insbesondere für die Zubringer der ansässigen Gewerbebetriebe über die Dammstraße. Die Zufahrt nach Kennelbach ist in diesem Bauabschnitt über die L 3 (Achstraße) und die L13 (Kennelbacherstraße) in beiden Richtungen ungehindert möglich. Die Buslinie 20 wird in beiden Richtungen über die Dammstraße geführt. Die Haltestellen werden im Kreuzungsbereich Achstraße /Albert-Loacker-Straße entsprechend umgestellt. Im Bauabschnitt 2 von Anfang Juli bis September wird der Kreuzungsbereich bei der Abzweigung L13 (Fitzkurve) und der Abschnitt bis zur Esso fertig ausgebaut. Der lokale Verkehr um den Baustellenbereich wird über die Albert-Loacker-Straße, Lerchenstraße, Montfortstraße umgeleitet. Die Zufahrt nach Kennelbach ist in dieser Bauphase nur über die L 16 Wälderstraße bzw. über die A 14 möglich, wobei Ortskundige die Bregenzer Straße benützen werden. Weicher Randabschluss vom Gehsteig straßenseitig Die Busse der Linie 20 werden ebenfalls über die Alber-Loacker-Straße, Lerchenstraße, Montfortstraße geführt. Die Linien 13A und 35 werden in beiden Richtungen über die Bregenzer Straße geführt. Nach Fertigstellung der Fitzkurve kann der Verkehr wieder ungehindert über die L 3 und die L 13 nach Kennelbach abgewickelt werden. Die Zufahrt zu den Grundstücken im Baustellenbereich wird soweit wie möglich aufrecht erhalten. Sollte dies bedingt durch den Bauablauf kurzzeitig nicht möglich sein, werden die betroffenen Anrainer rechtzeitig informiert. Ende September wird dann der neu ausgebaute erste Abschnitt der HofsteigAder wieder für den Verkehr freigegeben. Die Kosten für den Neubau der Achstraße sind mit € 1.430.000,00 budgetiert, wobei sich der Anteil der Gemeinde Wolfurt auf € 430.000,00 beläuft. Hans Fetz, Gemeinderat für Mobilität Umwelt 19 Energiesparlampen-Testkoffer Ein Erfahrungsbericht aus der Wohnanlage Lerchenstraße 38c Unser Gemeinderat Hans Fetz hat den Energiesparlampen-Testkoffer im Rathaus ausgeliehen und im Rahmen der Hausversammlung vorgestellt und ist dabei auf reges Interesse gestoßen.Viele Mitbewohnerinnen und Mitbewohner haben diesen dann auch anschließend mitgenommen und die Lampen entsprechend getestet. Welche Erfahrungen wurden gemacht? Kontakt: Rathaus Wolfurt Burkhard Hinteregger, Tel.: 05574/6840-17 Kaution: 20,-> Für jede Fassung steht in diesem Koffer eine passende Lampe zur Verfügung. In Summe sind 23 verschiedene Energiesparlampen im Koffer. > Die im Koffer liegende Beschreibung zu jeder Lampe ist sehr hilfreich bei der Auswahl der passenden Lampe, zudem sind die Lampen im Elektrofachgeschäft entweder lagernd oder kurzfristig lieferbar. > Je nach Geschmack sind auch verschiedene Lichttöne im Koffer enthalten, von kalt und modernem bis weich und gedämpftem Licht. Also für jeden Geschmack die passende Lampe! Fazit: Im gesamten Stiegenhaus der Wohnanlage Lerchenstraße 38c wurden die Glühlampen auf schnellstartende Energiesparlampen umgerüstet, die direkt mit voller Lichtleistung leuchten. Zudem war und ist das Stiegenhaus bereits mit Zeitschaltern ausgestattet. Auf Grund der monatlichen Energieaufzeichnungen kann bereits gesagt werden, dass die Energieeinsparung deutlich sichtbar ist. Weiters wurde auch die Feststellung gemacht, dass die Lebensdauer der Glühlampen deutlich länger ist, da vor Einbau der Energiesparlampen ständig getauscht werden musste, was jetzt nicht mehr der Fall ist. Das wirklich Praktische am Energiesparlampenkoffer ist aber, dass verschiedene Lampentypen, Formen und auch Lichttöne in die Fassungen der verschiedenen Wohnräume geschraubt und über einen längeren Zeitraum getestet werden können. Also warum nicht auch bei ihnen Zuhause! Gleiche Leuchtkraft aber wesentlich weniger Strom, da z.B. 35 W Glühlampen durch 7 W Energiesparlampen, 40 W durch 9 W oder auch 60 W durch 11 W Energiesparlampen ersetzt werden können. 1/5 Stromverbrauch bei 10-facher Lebensdauer Also, ab ins Rathaus und holen Sie sich den Energiesparlampen-Testkoffer für ein paar Tage nach Hause. 20 Umwelt
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Wolfurt 2008 04 Winter Wolfurt 21.12.2008 19.11.2012, 18:13 wolfurt WINTER 08 Der erste Schnee Homle übar d’ Nacht hots gschneit, d’ Welt zogat si im neua Kleid. So subar schouts im Dorf jetzt us, a wisse Kappe hot jeds Hus. D’Hagpföhl hond Hüble übarku, d’ kahle Bömm hot as des düstere gnu. Wo gescht an Weg, ischt hüt a Rodelbahn und glatt ischt as, dass ma kaum loufa ka. Die klänne Tännele hintrm Hus lugand wie Kinder i Kapuzzamäntl us. S’Bächle hot si zmol varsteckt bloß murmla hört mas no i sinam Bett. Beim Futtrhüsle strittn Finka, Moisle und an Spatz, s’got zu wia of am Rummelplatz. D’Katzebohle streckt d’Schwanz i d’ Höh, schlicht Toapa schüttlad durch d’Schnee. An Radfahrer kämpft sie mit Gwalt durch Schneeloisa, muss obacht geh, dass ar nit fallt. Glückle lachand viele Kind die in Gedanko scho, mit Schie und Rodel, am nöchsta Bühel domma sind. Vor d’Schul a mords Gaudee, die erste Schlacht wird gschlaga mit dem Schnee. Im Ofa knistrad s’Für, die Schittr krachand, als wänd si säga d’Wintr ischt verwachat. Am Kachelofa tuat d’Opa vor si ane dösa, ma sieht ean leasa oder Krüzworträtsel lösa, ar moant d’Winter gäng ean nüt me a, er sei scho lang an alta Ma. Im Stubawinkel frei und zfrieda, tuat’s jüngschte Enkelkindle spiela, mit tüt a tü und brumm brumm brumm, schiabt as a Äutele rundum. D’Opa schlicht si zmol as Fenster, uf oamol tuat eam nüt me weh, mit dem Enkelkind ga rodla goh, wär sicher nit dia minscht Idee. Weihnachts- und Neujahrswünsche In wenigen Tagen neigt sich ein ereignisreiches Jahr seinem Ende zu, Weihnachten steht vor der Tür. Ich möchte dies gerne zum Anlass nehmen, um im Rückblick auf das vergangene Jahr allen Menschen in unserer Gemeinde, die in den verschiedensten Vereinen und Organisationen mitgearbeitet haben, ein herzliches Danke zu sagen. Dieser Dank geht auch an alle jene, die im Nachbarschaftsbereich oder im privaten Bereich in irgendeiner Form für andere da gewesen sind, sie alle haben beigetragen, dass unsere Gemeinde lebenswert ist und bleibt. Einen herzlichen Dank möchte ich auch allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in unseren öffentlichen Einrichtungen wie Rathaus, Bauhof, Kindergärten, Schulen, Sozialen Diensten und vielen Weiteren sagen: Sie haben auch heuer wieder ihr Bestes gegeben. Dieser Dank geht natürlich auch an alle Mandatare und an unseren Vizebürgermeister, wir konnten in einem vertrauensvollen politischen Klima viele gute Entscheidungen für unsere Gemeinde treffen und Vorhaben realisieren. Es ist wohltuend, auch von außerhalb immer wieder zu hören, dass die Zusammenarbeit und der Zusammenhalt in unserer Gemeinde vorbildlich funktionieren. Auf diesem Weg möchte ich Ihnen geruhsame und besinnliche Weihnachtsfeiertage und für das kommende Jahr gute Gesundheit und ein harmonisches Miteinander wünschen. Mit herzlichen Grüßen Euer Bürgermeister Erwin Mohr Dietmar Ungerank Blick ins Gemeindegeschehen Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Seit der letzten Ausgabe gab es in unserer weltweit vernetzten Finanzbranche Ereignisse, die niemand für möglich gehalten hätte. Ein Kapitalismus, dem offensichtlich kaum mehr Grenzen gesetzt waren, hat Auswüchse gezeitigt, die wohl mehr als eine Milliarde Menschen betroffen und Millionen davon in den Ruin getrieben haben. Viele waren offensichtlich der Meinung, dass Geld sich auch ohne entsprechende Arbeitsleistung dahinter vermehren kann und spekulierten in Fremdwährungen, in Aktien und Immobilien. Wer sein Geld in Anleihen oder gar nur auf dem Sparbuch hatte, wurde als konservativ wenn nicht gar als zurückgeblieben eingestuft. Am härtesten betroffen sind jene, die sogar Geld aufgenommen haben, um mit solch riskanten Geschäften noch mehr Geld zu verdienen. Ein vielleicht kleiner Trost ist die Tatsache, dass viele „normale“ Menschen kein Geld verloren haben, weil sie keines zu veranlagen hatten. nunmehr einen Stundentakt Richtung Buch-Alberschwende und retour. Im Gegenzug musste die Linie Wolfurt Rutzenberg-Bildstein wegen fehlender Nachfrage eingestellt werden. Eine deutliche Verbesserung erfährt auch die Anbindung unseres Gewerbegebietes Güterbahnhof/Hohe Brücke, da alle Busse jetzt über Zollamt Wolfurt und Konrad-Doppelmayr-Straße geführt werden. Diese Verbesserungen werden für Wolfurt zu Mehrkosten von rund € 70.000,-- führen. Finanzielle Situation unserer Gemeinde Für die derzeit großen Investitionen haben wir größere Rücklagenbeträge in den guten Jahren gespart und in sicheren Bereichen veranlagt. Wir hatten zwar nicht ganz soviel Zins, wie wir vielleicht in Island gehabt hätten, dafür haben wir aber nichts verloren. Das gleiche gilt für unsere Seniorenstiftung und auch die MartinSchwerzler-Stiftung. Wir werden also trotz aktueller Finanzkrise im kommenden Jahr in der Lage sein, große Investitionen zu tätigen und zu finanzieren. Dies auch unter Berücksichtigung von Mindereinnahmen im Jahr 2009, einerseits durch die angekündigte Steuerreform, an der die Gemeinden ca. 12 % mittragen müssen, sowie der voraussichtlich stagnierenden Kommunalsteuer-Einnahmen. Sanierung Nahwärmeheizung Dorfzentrum Die vor einigen Jahren neu errichtete Nahwärmeheizung Dorfzentrum, die auch die Wärme unter anderem für das Pfarrheim, das Arzthaus, den Alten Schwanen, das Spielzeugmuseum oder das Heitz-Haus liefert, hatte aufgrund von Planungsfehlern ständig Probleme bereitet. Im heurigen Sommer wurde nunmehr ein Sanierungskonzept erstellt und wesentliche Verbesserungen vorgenommen. Ein überwiegender Teil der Kosten von € 70.000,-- ist von der Planungsfirma bzw. den ausführenden Firmen als Garantieleistung zu übernehmen. Wir hoffen, dass damit die Probleme der letzten Jahre behoben sind. Landbus-Angebot weiter ausgebaut Mit dem Fahrplanwechsel Anfang Dezember gab es auch im Landbus-Angebot in Wolfurt einige wesentliche Änderungen und Verbesserungen. So wurde über mehrfachen Wunsch aus Wolfurt, aber auch aus Lauterach, eine neue Linie von Lauterach über die Wälderstraße nach Wolfurt und weiter nach Kennelbach und Bregenz eingerichtet. Eine neue Haltestelle Schmerzenbildstraße wurde errichtet. Neu im Verkehrsverbund Landbus Unterland ist die Gemeinde Buch. Hier gibt es Aus dem Rathaus 3 Fußgänger-Aufstellfläche an der Lorenz-Schertler-Straße Parkplatz Pfarrhaus Bauvorhaben der Gemeinde fertig gestellt Die seit langem gewünschte Fußgänger-Aufstellfläche an der Lorenz-SchertlerStraße / Einmündung Flotzbachstraße wurde fertig gestellt. Durch die Einengung des Straßenraumes und Schaffung der Aufstellfläche konnte eine wesentliche Verbesserung und Sicherung des Schulweges in Richtung Mähdle erreicht werden. Nach Abschluss einer entsprechenden Vereinbarung mit der Pfarrgemeinde konnten beim Pfarrhaus ein neuer Parkplatz und ein weiterer direkter Zugang auf den Terrassenfriedhof mit Kosten von knapp € 40.000,-- realisiert werden. Dieser Parkplatz wurde vor allem zur leichteren Betreuung der Grabstätten am Terrassenfriedhof geschaffen. Die Sanierung des Heitz-Hauses ist inzwischen abgeschlossen und darf als sehr gelungen bezeichnet werden. Vor allem hinsichtlich der neuen Schindelfassade sind viele der Meinung, dass sie sich sehr gut in das Gesamtbild des alten Dorfkernes einfügt. Die Kosten für die gesamte Sanierung inklusive Ausbau zusätzlicher Büroräume sowie Umbau des Geschäftlokales im Erdgeschoss werden bei rund € 350.000,-- liegen. Neuer Mitarbeiter im Rathaus Seit Mitte September haben wir mit Thomas Plangger einen neuen Mitarbeiter im Rathaus, nachdem sich Ing. Markus Moosbrugger überraschend für einen Stellenwechsel entschieden hat. Thomas Plangger betreut den gesamten Bereich Tiefbau. Dieser umfasst vor allem den Straßenbau, das Kanal- und Wasserleitungsnetz und die offenen bzw. verrohrten Gewässer. Er ist gleichzeitig auch verantwortlich für unser achtköpfiges Bauhofteam. Kontakt: thomas.plangger@wolfurt.at, Tel.: 05574/6840-23 Grundstücksangelegenheiten Durch die Gemeindevertretung wurde der einstimmige Beschluss gefasst, von Frau Irmgard Wirth, Andelsbuch, den in ihrem Besitz befindlichen 1/3 Anteil am GST-NR 1554 in der Augasse zum Preis von € 147.000,-- zu erwerben. Die Gemeinde war bereits im Besitz von 2/3 Anteilen und ist nunmehr Alleineigentümerin. Derzeit gibt es keine Absichten, das Grundstück zu verwerten. Bei der Privatstraße „Blumenfeld“ gab es im heurigen Jahr eine Bereinigung der Besitzverhältnisse der Privateigentümer. In diesem Zuge konnte die Gemeinde mit den neuen Eigentümern eine privatrechtliche Vereinbarung über die Einräumung einer Dienstbarkeit des Gehens und Fahrens für Fußgänger und Radfahrer abschließen. Die Gemeinde hat im Gegenzug anteilige Instandhaltung, Schneeräumung, Beleuchtung usw. übernommen. Der Durchgang sowie die Durchfahrt für Fahrräder sind damit in Zukunft für jedermann straffrei möglich. 4 Aus dem Rathaus Heitz-Haus www.wolfurt.at www.gem24.at Böhler Fensterbau GmbH Fend & Eberle GmbH Derzeit finden die letzten Beratungen für den Gemeindehaushalt 2009 statt. Aufgrund des Bedarfes und auch der Wünsche der verschiedenen Ausschüsse zeichnet sich das größte Investitionsbudget ab, das Wolfurt je verabschiedete. Die Zeit für Investitionen im kommenden Jahr dürfte aufgrund der Preissituation günstig sein, darüber hinaus sichern die Investitionen auch Arbeitsplätze. Allerdings wird es unumgänglich sein, trotz größter Sorgfalt die Vorhaben zum Teil aus Rücklagen zu finanzieren. Sollten Sie eine Gebäudesanierung oder einen Neubau ins Auge fassen, dann dürfte das kommende Jahr günstig sein: einerseits zeichnen sich niedrigere Preise ab, andererseits wurden neue hohe Förderungen ab 01.01.2009 in Aussicht gestellt. Darüber hinaus erzielen Sie einen Energie-Einspareffekt, der bei sicher wieder steigenden Energiepreisen positiv zu Buche schlägt. Firmenneubauten Die Firma Böhler Fensterbau GmbH errichtete am Wiesenweg eine neue Produktionshalle, die eine Verdoppelung des Umsatzes, wie er in den nächsten Jahren vom Unternehmen angestrebt wird, auch platzmäßig ermöglicht. Die Firma Fend & Eberle GmbH, Spezialist für alle Bodenbeläge, hat inzwischen den Rohbau ihres neuen Betriebsgebäudes am Brückenweg, unmittelbar neben dem Neubau von Gebäudereinigung Majer GmbH, fertig gestellt. Der Firmenumsiedlung im kommenden Jahr steht damit nichts mehr im Wege. Auch wenn derzeit manche Wolken am Konjunkturhimmel sichtbar sind, bin ich doch überzeugt, dass wir nicht ins Jammern verfallen, sondern mit Zuversicht und Tatkraft ins neue Jahr gehen und das Beste daraus machen sollten! Herzlichst Ihr Bürgermeister Erwin Mohr Aus dem Rathaus 5 Der neue Familienpass 2009 ist da! Ab Ende November 2008 erhalten Sie im Gemeindeamt über Antrag kostenlos den neuen Vorarlberger Familienpass. chen sowie Familienaktionen und Veranstaltungen. Außerdem berechtigt der Familienpass zu preisgünstigen Fahrten mit Bus, Bahn und Schiff. Partnerbetriebe Eine aktuelle Liste der Partnerbetriebe finden Sie hinten im beiliegenden Familienkalender. Bei Ausflügen achten Sie auf die mit dem Familienpass-Sticker gekennzeichneten Betriebe, sie bieten besonders familienfreundliche Tarife an. Es lohnt sich aber auch, bei anderen Unternehmen Ihren Familienpass zu zeigen und nach einem Familientarif zu fragen. Das Angebot an Partnerbetrieben wird laufend ausgebaut. Ziele: > > > > Förderung des Gemeinschaftserlebnisses der Familien in Vorarlberg Finanzielle Entlastung der Familien in Vorarlberg Leichterer Zugang zu Freizeit-, Sport- und Kultureinrichtungen Förderung der Inanspruchnahme des öffentlichen Verkehrs, um zum Abbau der verkehrsbedingten Umweltbelastungen beizutragen Reisen in Österreich mit dem Familienpass Der Vorarlberger Familienpass ist auch in anderen österreichischen Bundesländern gültig und bringt dort ähnliche Vorteile. Genauere Auskünfte finden Sie auf den Familienpassseiten auf www.vorarlberg.at/familie. Wer bekommt den Familienpass? Alle in unserer Gemeinde wohnhaften Familien, natürlich auch Alleinerziehende und Lebensgemeinschaften, mit Kindern unter 18 Jahren können den Familienpass beantragen. Wenn gewünscht, erhalten beide Elternteile bzw. Partner einen Familienpass. So können auch Besuchseltern im Familienpass eingetragen werden, auch wenn ihre Kinder nicht an der gleichen Adresse wohnen. Wo erhalte ich den Familienpass? Bei einem Erstantrag können Sie den Familienpass direkt beim Wohnsitzgemeindeamt anfordern und gleich mitnehmen. In den Folgejahren wird Ihr Familienpass automatisch verlängert und einmal pro Jahr vom Amt der Vbg. Landesregierung, Jugend- und Familienreferat, zugeschickt. Bei Änderung Ihrer Daten oder bei der Geburt eines weiteren Kindes melden Sie diese Änderungen bitte dem Gemeindeamt. Wie erhalte ich die Ermäßigungen? Am besten, Sie tragen den Familienpass immer bei sich, wenn Sie gemeinsam mit Ihren Kindern unterwegs sind. Ob in öffentlichen Verkehrsmitteln oder bei Freizeiteinrichtungen, zeigen Sie Ihren Familienpass gemeinsam mit einem gültigen Lichtbildausweis einfach an der Kassa vor, um die aktuellen Ermäßigungen zu erhalten. Weitere Informationen zum Familienpass erhalten Sie im Gemeindeamt, Bürgerservice bei Frau Melanie Amhof (Tel. 6840-10) sowie bei Frau Lydia Bechter (Tel. 6840-16). Wie lange ist der Familienpass gültig? Ihr Familienpass ist jeweils für ein Kalenderjahr (Anfang Januar bis Ende Dezember) gültig. Ein neuer Pass wird Ihnen jedes Jahr automatisch zugeschickt, bis Ihr Anspruch auf den Familienpass endet. Wo ist der Familienpass gültig? Mit dem Familienpass haben Sie Anspruch auf die Familientarife in Freizeit-, Sportund Kultureinrichtungen in Vorarlberg. Die vielfältigen Angebote reichen von Skitagen und anderen Sportmöglichkeiten bis hin zu Theater- und Museumsbesu- 6 Aus dem Rathaus Wanderweg-Betreuer gesucht Unsere Gemeinde verfügt in Verbindung mit den benachbarten Hofsteig-Gemeinden über ein ausgedehntes Radund Wanderwegenetz, das es auch entsprechend instand zu halten gilt. Eine wichtige Funktion in diesem Zusammenhang hat der örtliche Wanderweg-Betreuer, diese Funktion hatte über viele Jahre und äußerst verdienstvoll unser nunmehriger Hauptschuldirektor Norbert Moosbrugger inne. Wir möchten ihm dafür einen herzlichen Dank aussprechen. Wir suchen nunmehr eine Person, die sich als Wanderweg-Betreuer oder Betreuerin betätigen möchte. Besonders geeignet wäre jemand, der viel auf Wolfurts Wanderwegen unterwegs ist und damit den Zustand der Wege, der Beschilderungen und Markierungen beobachten kann. Er muss keine Reparaturen oder Instandhaltungen selber durchführen, sondern lediglich seine Beobachtungen über den Zustand der Wege und Einrichtungen der Gemeinde berichten. Die Arbeiten werden dann vom Bauhof bewerkstelligt. Wir würden uns sehr freuen, wenn sich wieder jemand für diese ehrenamtliche Aufgabe zur Verfügung stellen würde und ersuchen um Kontaktaufnahme mit Gemeindesekretär Dr. Sylvester Schneider, Tel.: 6840-13. Heizkostenzuschuss 2008/2009 Wie in den vergangenen Heizperioden besteht auch in der Heizperiode 2008/2009 für Personen, die ihren Lebensunterhalt, zu dem auch die Kosten für Beheizung zählen, für sich und für die in Familiengemeinschaft lebenden unterhaltsberechtigten Angehörigen voraussichtlich nicht oder nicht ausreichend selbst beschaffen können die Möglichkeit, eine finanzielle Hilfe zu erhalten. Antragstellung und Ausbezahlung: Der Heizkostenzuschuss kann im Zeitraum vom und 14.). Tatsächlich geleistete Unterhaltszahlungen sind bei der Ermittlung der Höhe des Einkommens vom Einkommen abzuziehen. Sämtliche Einkommen bzw. zu leistende Unterhaltszahlungen sind durch möglichst aktuelle Unterlagen (z.B. Pensionsbezugsabschnitt, Gehaltszettel, Kontoauszug, Wohnbeihilfebestätigung) nachzuweisen. Mittwoch, den 01. Oktober 2008 bis Freitag, den 30. Jänner 2009 beim Marktgemeindeamt Wolfurt, Bürgerservice, beantragt werden. Personen, die im dauernden Bezug von Sozialhilfe stehen und somit auf diesem Wege die Heizkosten bezahlt erhalten, haben keinen Anspruch auf diesen Zuschuss Berücksichtigung von Einkommen und Vermögen: a) Einkommen Das monatliche Haushaltseinkommen darf höchstens a) bei einer alleinstehenden bzw. alleinerziehenden Person netto € 1.000,-b) bei Ehepaaren, Lebensgemeinschaften oder sonst zwei in einem gemeinsamen Haushalt lebenden Erwachsenen, nicht familienbeihilfebeziehenden Personen, netto € 1.500,-- und c) bei jeder weiteren Person im Haushalt (insbesondere Kinder) je € 130,-- betragen. Als Einkommen gelten alle Einkünfte aus selbständiger Arbeit, aus nicht selbständiger Arbeit, aus Gewerbebetrieb, aus Land- und Forstwirtschaft sowie aus Vermietung und Verpachtung. Zum Einkommen zählen somit insbesondere Löhne, Gehälter, Renten, Pensionen, Leistungen aus der Arbeitslosen- und der Krankenversicherung, weiters Wohnbeihilfen, Unterhaltszahlungen jeglicher Art, Kinderbetreuungsgeld und Lehrlingsentschädigungen. Nicht als Einkommen gelten Familienbeihilfen, Familienzuschüsse, Kinderabsetzbeträge, Studienbeihilfen, Pflegegelder, Opferrenten nach dem Opferfürsorgegesetz sowie Grundrenten nach dem Kriegsopferversorgungs- und Heeresversorgungsgesetz. Unberücksichtigt bleiben auch allfällige Sonderzahlungen (so genannte 13. b) Vermögen Die Vermögenssituation bleibt gänzlich außer Betracht. Der Antrag kann beim Marktgemeindeamt Wolfurt, Bürgerservice, bis 30. Jänner 2009 gestellt werden. Bei Zuschussgewährung wird der Heizkostenzuschuss von € 250,-unverzüglich ausbezahlt. Für weitere Fragen steht Ihnen das Marktgemeindeamt Wolfurt, (Tel. 05574/6840) Bürgerservice, Frau Lydia Bechter (DW 16) oder Herr Stefan Fischer (DW 15) gerne zur Verfügung. Aus dem Rathaus 7 Fundamt Fundgegenstände und Fahrräder, welche im 4. Quartal 2008 im Fundamt abgegeben wurden: Kostenlose Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren Die kostenlosen Beratungs-Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren werden von der Wolfurter Bevölkerung gerne in Anspruch genommen, daher wird dieses Beratungsangebot wie folgt fortgesetzt: Sprechstunden Rechtsanwälte von 18:00 - 20:00 Uhr Diverse Schlüssel Brillenetui Ebenfalls wurden diverse Fahrräder abgegeben, die während der Amtsstunden beim Gemeindeamt Wolfurt, Fundamt (Tel.-Nr.: 05574/6840-10, Fax: 6840-810, E-Mail: melanie.amhof@wolfurt.at) besichtigt und an den rechtmäßigen Besitzer ausgefolgt werden können. Direkte Informationen finden Sie auch im Internet unter www.fundinfo.at Melanie Amhof Mittwoch, Mittwoch, Mittwoch, Mittwoch, 07. 04. 04. 01. Jänner 2009, Dr. Wolfgang Hirsch Februar 2009, Dr. Claus Brändle März 2009, Dr. Nikolaus Schertler April 2009, Dr. Wolfgang Hirsch Sprechstunden Notar von 18:00 - 19:00 Uhr Mittwoch, 21. Jänner 2009, Dr. Kurt Zimmermann Mittwoch, 11. März 2009, Dr. Kurt Zimmermann Die Sprechstunden finden jeweils im Rathaus Wolfurt statt. Notariatsverteilung bei Todesfällen: Zur Abwicklung der Verlassenschaften nach Todesfällen von Familienangehörigen wurden vom Bezirksgericht Bregenz die Notare für folgende Termine nominiert: Dr. Nikolaus Ender Jänner, Juni, 01.11. - 12.11. Dr. Ivo Fussenegger Februar, Juli, 13.11. - 26.11. Dr. Richard Huter März, August, 27.11. - 07.12. Dr. E. Michel April, September, 08.12. - 20.12. Dr. Kurt Zimmermann Mai, Oktober, 21.12. - 31.12. Veränderungen im Gewerberegister Eintragungen in das Gewerberegister Maria Javorcikova, Personenbetreuung, Im Kessel 32; Udo Stimpfl, Handelsgewerbe und Handelsagenten, Unterhub 1a; Maria Folentova, Personenbetreuung, LorenzSchertler-Straße 4; Bertram Klien, Handelsgewerbe und Handelsagenten, Hofsteigstraße 42b; Simone Burtscher, Zeichenbüro, Hofsteigstraße 28c; Zülfikar Osman Tosun, Handelsgewerbe, Bahnhofstraße 8b; Femox GmbH, Handelsgewerbe und Handelsagenten, Bahnhofstraße 8b; Ing. Lubica Vajova, Personenbetreuung, Felle 4; Gerhard Winder, Scheeräumer (Verkehrsflächenreiniger), Kirchstraße 16; Jenni GmbH, Handelsgewerbe und Handelsagenten, Konrad-DoppelmayrStraße 17; Berufsdetektei Marent OG, Sicherheitsgewerbe, Engerrütte 1/6; Bernd Schiffrer, Handelsgewerbe und Handelsagenten, Lerchenstraße 50a. Standortverlegungen Gasser, Erdbewegung, Transporte, Abbruch, Deponie GmbH & Co KG, Durchführung von Erdbewegungsarbeiten unter Ausschluss der dem konzessionierten Baugewerbe vorbehaltenen Arbeiten, Gewerbsmäßige Beförderung von Gütern mit einem Kraftfahrzeug im innerstaatlichen Verkehr, Erdbau, Kies-, Sand- und Schottergewinnung, von Wolfurt Dammstraße 67a nach Bregenz; Robert Bischof, Werbeagentur, von Lochau nach Wolfurt, Bucher Straße 29; WGC Winsauer GmbH, Handelsgewerbe und Handelsagenten, von Wolfurt Wiesenweg 1 nach Dornbirn; Christian Mandlik, Handelsgewerbe, von Wolfurt Dammstraße 67a nach Wolfurt Senderstraße 16; Viera Buranska, Personenbetreuung, von Wolfurt, LorenzSchertler-Straße 4 nach Lochau; Farrag Tech GmbH, Handelsgewerbe, von Wolfurt Wälderstraße 13a nach Wolfurt Dammstraße 61; Alena Pisarcikova, Personenbetreuung, von Kappl nach Wolfurt, Brunnengasse 2; „Furore“ Handelsgesellschaft mbH & Co. KG, Handelsgewerbe und Handelsagenten, von Wolfurt Bahnhofstraße 9 nach Bregenz; Biserka Stabodin, Handelsgewerbe, von Kennelbach nach Wolfurt, Bützestraße 24/9; Alwin Norbert Giesinger, Aufstellung von Niederdruckzentralheizungsanlagen und Warmwasserbereitungsanlagen, Handelsgewerbe, von Wolfurt Kirchstraße 20 nach Wolfurt Unterhub 15a; Alfred Magnus Bertsch, Gastgewerbe, von Wolfurt Dornbirner Str. 1 nach Klaus; DI Beate Eveline Haiden, Handelsgewerbe und Handelsagent, von Bludenz nach Wolfurt, Schlattweg 5. Änderung der Geschäftsanschrift MD Unternehmensbeteiligungsgesellschaft m.b.H., Handelsgewerbe und Handelsagenten, Nelkenweg 8c. Übertragung der Gewerbeberechtigung, Standortverlegung und Geschäftsführerbestellung Mopptex GmbH, Handelsgewerbe und Handelsagenten, Konrad-Doppelmayr-Str. 17, Geschäftsführer: Mehmet Cetinkaya. Gewerbelöschungen Martin Lartiz, Tischler, Bützestr. 21; „ Triple A“ Aqua Service Holding GmbH, Handelsgewerbe, Bahnhofstraße 10; Dragisa Kostic, Hausbetreuungstätigkeiten, Kreuzstr. 7; Adriana Papuchova, Personenbetreuung, Hofsteigstr. 20; H. Gmeiner KEG, Film- und Videoproduktion, Bucher Str. 21; Bioline Handels Gesellschaft m.b.H., Bekämpfung von tierischen und pflanzlichen Schädlingen ohne Verwendung hochgiftiger Gase, Im Wida 6. Errichtung einer weiteren Betriebsstätte SIMACEK FACILITY GmbH, Zimmer- und Gebäudereiniger, Senderstraße 8; Triple A Aqua Service GmbH, Handels- und Handelsagentengewerbe, Bahnhofstraße 10. Übergang der Gewerbeberechtigung Logwin Road + Rail Austria GmbH (früher delacher Logistics AG + Co KG), Beförderung von Gütern mit fünfzig Lastkraftwagen, Am Güterbahnhof Wolfurt. 8 Aus dem Rathaus Japanische Forschergruppe besuchte Wolfurt Eine dreiköpfige japanische Forschergruppe, bestehend aus zwei Professoren und einem Dozenten der MIE-Universität in Japan, besuchten kürzlich unsere Marktgemeinde, um sich hier über Modelle der Bürgerbeteiligung, über nachhaltige Sozialsysteme und spezielle Schwerpunkte der lokalen Umweltpolitik zu informieren. Wolfurt wurde von den Wissenschaftlern deshalb als Ziel ausgewählt, weil wir in der Vergangenheit sowohl im Umwelt- als auch im Sozialbereich erfolgreiche Projekte durchführten und auch zahlreiche Anerkennungspreise dafür erhielten. Böller und Feuerwerke müssen genehmigt werden In den letzten Monaten häufen sich im Gemeindeamt die Beschwerden über Lärmstörungen durch Feuerwerke und Böllerschüsse. Es wird deshalb darauf hingewiesen, dass in unserem Gemeindegebiet keinerlei Feuerwerke nach 22:00 Uhr genehmigt werden (außer Silvesternacht). Größere Feuerwerke müssen ohnedies von der Bezirkshauptmannschaft und nicht von der Gemeinde bewilligt werden. Das „Braut-Wachschießen“ am Hochzeitstag geht auf eine bereits ältere Tradition in Wolfurt zurück. Es wurde allerdings nur dann eine Braut wachgeschossen, wenn sie auch einen Mann aus dem Ort geheiratet hat. Entsprechend dieser Tradition kann ein „Braut-Schießen“ mit Böllern bewilligt werden, wenn die Braut in Wolfurt wohnhaft ist. Ein Wachschießen des Bräutigams ist strikt verboten, ebenso das Schießen vor 6:00 Uhr früh. Jedes Brautschießen muss vorher von der Gemeinde bewilligt werden. Es wird ersucht, diese Rahmenbedingungen zu berücksichtigen, da bei nicht bewilligten Feuerwerken oder Böllerschüssen Anzeige erstattet werden muss. Bürgermeister Erwin Mohr Gemeindepanorama 9 Offene Jugendarbeit im Umbruch! Erwachsen werden ist nicht leicht, Erwachsene haben diese Zeit zwar durchlebt, haben aber in vielfachen Fällen wenig Verständnis für die Nöte und Probleme der Jugendlichen. Damit diese Pubertätsphase nicht unkontrolliert irgendwo im Halbdunkel durchlebt werden muss, ist eine gezielte Jugendarbeit sehr wichtig. In Wolfurt wird diese Arbeit über zwei zusammenwirkende Schienen angeboten. Einerseits gibt es den Jugendverein s`Team, dieser ist der Träger der Offenen Jugendarbeit, unterstützt wird der Verein durch unseren neuen Jugendarbeiter Günter Sutterlüti. Damit kann den Jugendlichen in Wolfurt unkompliziert und professionell eine niederschwellige Hilfe angeboten werden. Mit dem Jugendraum „CAGE“ steht den Jugendlichen ein beaufsichtigter Raum zur Verfügung. In einer zweitägigen Vorstandsklausur, unter Mitwirken des Jugendarbeiters sowie des Vizebürgermeisters Christian Natter - als Beauftragter der Gemeinde - wurde die Struktur der Offenen Jugendarbeit für die Zukunft neu erarbeitet. Eine kleine Vorschau unseres Angebotes für die nächste Zeit: > Hip Hop Tanzkurs > Just in Time - Festival > Aufbau einer Mädchengruppe > Jugendtheater > Einrichten einer Kultur-Gruppe für Jugendliche bis 16 Jahre Weitere Informationen unter: www.cage.at Michael Klimmer, Obmann s’Team Erste Umsetzungen von „case my place“ Neue Öffnungszeiten Cage: Dienstag 13:00 bis 17:00 Uhr - offener Betrieb Mittwoch 16:00 bis 20:00 Uhr - offener Betrieb Freitag 18:30 bis 22:00 Uhr - Jugenddisco Dem großen Wunsch unserer Jugendlichen, in der Region ein Jugendhaus zu eröffnen, konnten die Gemeindeverantwortlichen der Hofsteiggemeinden in einer gemeinsamen Sitzung, leider nicht folge leisten. Als erster Schritt wurde vereinbart, die Öffnungszeiten und Angebote der jeweiligen Jugendräume soweit wie möglich auf einander abzustimmen bzw. zu erweitern. So soll ein breites Angebot über die ganz Woche in unserer Region entstehen. In Wolfurt wurden die Öffnungszeiten durch unseren neuen Jugendarbeiter Günter Sutterlüti, im Cage deutlich erweitert - siehe nebenstehend. Proberäume für Jugendbands - war ebenfalls ein großes Anliegen der Jugendbefragung. Die Gemeinde konnte im ehemaligen Gardinen-Geiger-Areal entsprechende Räumlichkeiten anmieten, in denen auch die Rovermen ein neues zu Haus finden werden. Die Jugendlichen werden nun mit viel Eigenleistung die Räume adaptieren um dann bald richtig abrocken zu können. 10 Gemeindepanorama Tätigkeitsprofil der Offenen Jugendarbeit Wolfurt Neuer Vorstand des Jugendverein s`Team v.l.n.r.: Siegi Fink, Tamara Moser, Daniel Grießer, René Passler, Manuel Feurstein, Michael Klimmer, Günter Sutterlüti, Vizebgm. Christian Natter Neuer Jugendarbeiter in Wolfurt Mit Günter Sutterlüti wurde ein kompetenter Nachfolger für die bisherige Jugendkoordinatorin Manuela Preuß gefunden. Erstmals wurde diese Aufgabe als eine 100%-Stelle ausgeschrieben. Es soll damit sichergestellt werden, dass für die ansteigenden Anforderungen auch entsprechende Ressourcen zur Verfügung stehen. Die Hauptaufgaben von Günter sind: die Gestaltung, Durchführung und Begleitung der Offenen Jugendarbeit, insbesondere die Unterstützung vom s’Team bzw. Cage, sowie die mobile und aufsuchende Jugendarbeit. Günter Sutterlüti schloss diesen Sommer seine Ausbildung als Sozialarbeiter an der Fachhochschule in Dornbirn ab. Schon während des Studiums galt sein Interesse der Kinder- und Jugendarbeit. In dieser Zeit sammelte er bereits erste Erfahrungen im Kernteam der Offenen Jugendarbeit im Bregenzerwald bzw. bei Kiddy & Co im 14. Bezirk in Wien, wo er sein Berufspraktikum absolvierte. Mit Günter haben wir einen jungen und engagierten Menschen für Wolfurt gewinnen können. Ich bin sicher, dass er in Zusammenarbeit mit dem Team um Michael Klimmer viele neue Impulse setzen kann. Wir freuen uns auf eine aktive, befruchtende, aber auch herausfordernde Zusammenarbeit. Christian Natter, Gemeinderat für Jugend und Vizebürgermeister Gemeindepanorama 11 Dankesbrief an die Gemeinde „Aktion Demenz” - gemeinsam für ein besseres Leben mit Demenz Im Mittelpunkt der „Aktion Demenz“ steht die Vision, dass in Vorarlberg Menschen mit Demenz am öffentlichen und sozialen Leben ungehindert teilnehmen können. Die Gemeinde Wolfurt ist eine von 7 Modellgemeinden in Vorarlberg, die sich in den nächsten Jahren intensiv mit dem Thema Demenz auseinandersetzt. Wir wollen damit einen Beitrag zur würdigen Umsorgung und Integration von Menschen mit einer demenziell bedingten Veränderung und zur Unterstützung von deren Angehörigen in Vorarlberg leisten. Als zentrale Aufgabe sehen wir die Verbesserung der Lebensbedingungen für Menschen mit Demenz. Durch Öffentlichkeitsarbeit wird das Bewusstsein für die Thematik gestärkt und ein aufgeklärtes Bild von Demenz vermittelt. Den Zugang zu diesem Thema wollen wir auf verschiedensten Wegen möglich machen. Einerseits soll die Information und Sensibilisierung Schwerpunkt sein, andererseits sollen auch Ideen für verschiedene Initiativen (z.B. Freizeitangebote, Kulturveranstaltungen, Einbezug der Wirtschaft und Schulen etc.) gefördert werden. Dazu wurde unter der Leitung von DSA Barbara Moser-Natter eine engagierte Projektgruppe gegründet, die sich um die Umsetzung dieser Ziele und Schwerpunkte kümmert. Folgende Personen sind in der Projektgruppe vertreten: DGKS Maria Claeßens, DGKS Andrea Schwarz, Waltraud Gmeiner und Geschäftsführer Mag. Erich Gruber, Gemeinderätin Elisabeth Fischer. Die Bevölkerung ist herzlich dazu eingeladen, sich an der Aktion Demenz mit Ideen, Anregungen und Mitarbeit zu beteiligen! Kontakt: DSA Barbara Moser-Natter, Sozialdienste Wolfurt, Gartenstr. 1, Tel: 71326-610 oder 0664/8408744 Elisabeth Fischer, Gemeinderätin für Soziales 12 Soziales Wolfurt zur„Seniorenfreundlichen Gemeinde“ ausgezeichnet Bereits im vergangenen Jahr wurde unsere Gemeinde beim Wettbewerb „Innovativste Gemeinden Österreichs“ für das „Netzwerk für Senioren“ mit dem 2. Platz ausgezeichnet. Vor wenigen Wochen wurde unser vorbildliches Seniorenheim, das vor drei Jahren in der „Pflege nach Professor Böhm“ als erstes Pflegeheim Europas ganzheitlich mit vier Sternen ausgezeichnet wurde, rezertifiziert und wieder mit vier Sternen eingestuft. Das bedeutet Pflege auf höchstem Niveau! Bei dem vom Sozialministerium, der Österreichischen Volkshilfe und dem Pensionistenverband ausgeschriebenen Wettbewerb „Seniorenfreundliche Gemeinden 2008“ wurde Wolfurt als Seniorenfreundlichste Gemeinde in der Kategorie 5.000 - 10.000 Einwohner ausgezeichnet. Diese Auszeichnung erhielt unsere Gemeinde für das besondere Engagement für die ältere Generation, wobei neben den Einrichtungen der Gemeinde für die Seniorenbetreuung besonders das private und ehrenamtliche Engagement der vielen Vereine und Organisationen lobend erwähnt wurde. Der funktionierende Seniorenrat, die neu gegründete Seniorenbörse, die seit Jahren bestehende Seniorenstiftung und viele weitere Aktivitäten wurden nur beispielhaft aufgeführt. Eine kleine Abordnung aus unserer Gemeinde durfte die Anerkennungsurkunde und den Preis aus den Händen von Sozialminister Erwin Buchinger, VolkshilfePräsident Josef Weidenhofer und Pensionistenverbands-Präsident Karl Blecha entgegennehmen. Diese Auszeichnung bedeutet eine schöne Anerkennung der bisherigen Arbeit der vielen Menschen, die sich für unsere ältere Generation engagieren und ist gleichzeitig auch Auftrag, diesen erfolgreichen Weg weiterzugehen. Elisabeth Fischer, Gemeinderätin für Soziales Soziales 13 Seniorenbörse Wolfurt ein gutes Gefühl, dabei zu sein! Brauchen Sie Unterstützung beim Winterdienst? Wir lassen Sie nicht im Schnee stecken, wenn Sie Hilfe brauchen. Werden Sie Mitglied! Mitbürger/innen mit sozialer Einstellung, handwerklichem Geschick oder einfach nur mit dem Willen, anderen zu helfen, sind bei uns sehr willkommen. Wir bedanken uns recht herzlich für das Vertrauen bei allen Mitgliedern, die unsere Hilfe in Anspruch genommen haben und ganz besonders bei den ehrenamtlichen Helfern, die sich in bisher ca. 430 Einsätzen oder 900 Stunden in den Dienst der guten Sache gestellt haben. Obmann Werner Kessler Sind Sie im Krankenhaus oder auf Kur? Wir schauen zu Ihrer Wohnung und Ihren Haustieren. Können Sie kleinere Reparaturen selbst nicht mehr bewältigen? Wir vermitteln Ihnen unsere hilfsbereiten, handwerklich geschickten Mitglieder. Benötigen Sie vorübergehend Mithilfe im Haushalt? Wir sind hilfreich zur Stelle und unterstützen Sie gerne. Wöchentlicher Bürodienst jeden Donnerstag (außer Feiertag) von 9:30 - 11:30 Uhr im Büro Vereinshaus, Eingang Nord, 1. Stock , Tel. 0664/8200 690 oder seniorenboerse.wolfurt@gmx.at 14 Soziales Verein Wolfurt für Wolfurt Der Verein Wolfurt für Wolfurt erhielt wieder von der Firma Doppelmayr Aufzüge AG einen Scheck über € 400,-- für in Not geratene Menschen in Wolfurt. Das Geld wurde durch eine Mitarbeiteraktion erzielt und gilt auch für uns als Ansporn für weitere Aktivitäten in der Gemeinde. Wir bedanken uns recht herzlich. Weiteres hat der Verein Wolfurt für Wolfurt bei der heurigen Hofsteiger Modeparty im Cubus die Modebar übernommen, und der Erlös wurde für die alljährliche Weihnachtsaktion für Notleidende in Zusammenarbeit mit der Gemeinde verwendet. Wir wünschen allen ein zufriedenes Weihnachtsfest und einen gesunden Rutsch ins neue Jahr 2009. Günther Faigle, Team Wolfurt für Wolfurt Bei der Scheckübergabe im Bild v.l.n.r.: Betriebsrat W. Kalcher, H. Hörburger vom Verein Wolfurt für Wolfurt und Geschäftsführer Dipl.-Ing. J. Bösch. Pfarrkrankenpflege bedankt sich herzlich! Die in den Monaten Juli und August durchgeführte Haussammlung ergab das erfreuliche Ergebnis von 17.708,80 Euro. (Das sind um € 1.413,30 € ~ 7,4 % - weniger als im vergangenen Jahr.) Ich möchte mich bei allen Spenderinnen und Spendern ganz herzlich bedanken. Danke auch allen 42 Sammlerinnen und Sammlern, die diese ehrenamtliche Aufgabe für uns übernommen haben. Herzlichen Dank auch für die großzügigen Geldspenden im Gedenken an Verstorbene. Ein ganz besonderer Dank gilt allen Wolfurter Firmen, die uns immer wieder unterstützen und den Wolfurter Vereinen, die Einnahmen von Festen oder anderen Vereinsaktivitäten als Spende zur Verfügung stellen. Einen wesentlichen Teil unserer finanziellen Mittel erbringen die betreuten Kranken mit ihren Pflegekostenbeiträgen. Auch ihnen herzlichen Dank. Übrigens: In Wolfurt ist die Krankenpflege nicht als Verein organisiert, sondern sie arbeitet als Teilorganisation der Pfarre. Jede und jeder, der die Hilfe der Schwestern braucht, wird betreut. Falls SIE uns brauchen: Die Schwestern sind von Montag bis Freitag zwischen 11:00 und 12:00 Uhr im Büro (Sozialzentrum-Gartenstraße 1) erreichbar. Tel: 713 26-600, Fax: 713 26-605 Unsere E-Mail-Adresse: pfarrkrankenpflege@sozialdienste-wolfurt.at Peter Heinzle, Obmann Soziales 15 Neue Radwegbrücke Richtung Bregenz Vor kurzem wurden die Bauarbeiten für die neue Radwegbrücke entlang der A 14 Richtung Bregenz begonnen. Die bereits im Zuge des Autobahnanschlusses geplante kurze Brücke über die Achstraße wurde damals nicht realisiert, das neue Projekt sieht eine aufgeständerte Brücke über die Abfahrtsspur der Autobahn, weiter über die Achstraße und über die Dammstraße bis fast zum Wuhrweg vor. Die Gesamtlänge liegt bei ca. 230 Metern. Dass die Brücke erforderlich ist, zeigten die Verkehrszählungen auf dem gefährlichen Fuß- und Radwegübergang über die Achstraße: rund 800 Personen benützen täglich diesen Übergang, darunter auch viele Schüler auf ihrem Schulweg nach Bregenz. In den letzten Wochen wurden die Fundamente errichtet, dabei mussten zahlreiche unterirdische Leitungen umgelegt werden. Weiters wurden die Stützpfeiler eingebaut, auf denen später die Brückenteile eingehängt werden. Die Brückenelemente selbst werden von der Firma Nägele in Sulz in deren Hallen als vorgefertigte Teile hergestellt und unmittelbar nach dem Winter mit Mobil-Kränen eingehängt. Danach sind noch die Anschlussrampen Richtung Achuferweg und Richtung Bogenstraße fertigzustellen und die Brücke mit einer entsprechenden Beleuchtung auszustatten. Die Gesamtkosten werden sich auf rund 1 Million Euro belaufen, einen wesentlichen Teil davon werden der Klimafonds des Bundes sowie das Land Vorarlberg übernehmen, einen kleineren Teil die ASFINAG. Die Gemeinde Wolfurt wird ca. € 300.000,-- tragen müssen. Mit dieser neuen und komfortablen Radwegverbindung wird der Weg von Wolfurt nach Bregenz oder Lauterach / Hard noch schneller und vor allem noch sicherer und könnte ein neuer Anreiz zum Umstieg auf das Fahrrad sein. Die Eröffnung ist übrigens anlässlich eines „Fahrrad-Tages“ am 4. April 2009 vorgesehen. Hans Fetz, Gemeinderat für Mobilität Kanalsanierungen Wolfurt Nord / Bauabschnitt 17 / Baulos 1 Sanierungen konnten noch Ende September abgeschlossen werden Nach einer mehr als 2jährigen Vorbereitungszeit, bei der umfangreiche Vorarbeiten wie Grundlagendatenerhebungen, Vermessungen, versch. Planungen, hydraulische Modellierung des Kanalnetzes etc. durchgeführt werden mussten, konnten nach Erteilung der wasserrechtlichen Bewilligung durch die BH Bregenz die Sanierungsarbeiten mit Ende April an den schadhaften Kanälen beginnen! Mit der Durchführung der Kanalsanierungen wurde die Firma STRABAG beauftragt. Die Kanalsanierungen wurden in nachfolgenden Straßen durchgeführt, wobei die ältesten, schadhaften Haltungen auf Grund der Kanalbefahrungen der Jahre 2005 und 2006 saniert werden mussten: Inselstraße, Bogenstraße, Achstraße, Nußgasse, Oberfeldgasse, Wälderstraße, Lerchenstraße, Montfortstraße, Flurstraße, Feldeggstraße, Unterlinden, Lauteracher Straße, Schulstraße, Schmerzenbildstraße, St. Antoniusweg Dringende Maßnahmen bei einigen Kanälen, die ursprünglich nicht im Projekt BA 17 geplant waren, machten nachfolgende Projektumfangserweiterungen notwendig. • Sanierungen von insgesamt 62 Schächten • Anbindung der Hafnergasse • Neutrassierung einer Kanalhaltung in der Inselstraße • Verlängerung eines Sammelkanals Kesselstraße • Sanierung einer Kanalhaltung in der Hofsteigstraße Bereits Ende September konnte das Ende der Sanierungsarbeiten, früher als geplant, verkündet werden. Mit der Sanierung der Kanäle kann die technische Funktionsfähigkeit auf viele Jahre hinaus wieder gewährleistet werden. Die Firma STRABAG hat sich im Zuge dieses Sanierungsprogrammes als verlässlicher und kompetenter Partner präsentiert. Wolfurt Nord / Bauabschnitt 17 / Baulos 2 Umstellung von Misch- auf Trennsystem! Bei den Kanalbefahrungen der Jahre 2005 und 2006 stellte sich heraus, dass verschiedene Haltungen in den Straßen Bregenzer Straße, Feldweg und Röhleweg dringend einer Sanierung zugeführt werden müssen. Die Überprüfung des Wolfurter Kanalnetzes durch das Teilprojekt „Hydrauli- 16 Umwelt sche Modellierung“ ergab jedoch, dass die Kanäle in diesem Bereich hydraulisch überlastet sind und eine reine Sanierung mittels Inliner nicht ausreichen wird. Das Problem der hydraulischen Überlast kann nur gelöst werden, wenn 1. die bestehenden Kanäle gegen neue, größere Kanäle getauscht werden oder 2. das Kanalsystem von Misch- auf ein Trennsystem umgestellt wird! Das Trennsystem hat den Vorteil, dass die bestehenden Kanäle nicht getauscht, sondern nur mittels Inliner saniert werden müssen. Dafür müssen aber die Niederschlagswässer aus dem gesamten Einzugsbereich dieser Kanäle aus der MWKanalisation heraus genommen werden, d.h. dass diese Wässer in einem gesonderten Rohrsystem abgeleitet oder versickert werden müssen! Das hat weiter zur Folge, dass sich die Betriebskosten an der ARA Hofsteig durch reduzierte Wasseranlieferung positiver = gebührenfreundlicher entwickeln werden! Die MG Wolfurt wird deshalb konsequent den eingeschlagenen Weg fortsetzen, bei Gebietsneuerschließungen, Sanierungen und allen sich bietenden Möglichkeiten die Umstellung der eigenen Kanalisation auf ein Trennsystem umzusetzen! Versickerung der NS-Wässer im Straßenraum Mit dem Planungsbüro Rudhardt + Gasser wurden mehrere Möglichkeiten durchgerechnet, um die Oberflächenwässer effizient ableiten oder versickern zu können. Da eine Ableitung der Oberflächenwässer in die Bregenzer Ache viel zu aufwendig und zu teuer wäre bzw. die Schaffung eines Retentionsbereiches in der Nähe der Bützestraße ebenfalls nicht realisierbar ist, wurde der bestehende Straßenraum zur teilweisen Speicherung und Versickerung der NS-Wässer heran gezogen. Dabei wird in ca. 1 m Tiefe unter der Straßenoberfläche ein Versickerungskörper mit einem Drainagerohr gesetzt, in dem sämtliche Oberflächenwässer der Einzugsbereiche zur Versickerung eingeleitet werden. Die Länge der Sickerpakete im Straßenraum hat fast dieselbe Länge wie die Straße selbst. Um die hydraulische Überlast abbauen zu können, werden die Versickerungsanlagen in den Straßen Bregenzer Straße, Röhleweg, Feldweg und Oberfeldgasse eingebaut. Um die Gefahr einer Überflutung bei Starkniederschlägen hintan zu halten, werden die Sickerpakete mittels Notüberlauf an die bestehende MW-Kanalisation angeschlossen und springen im Überlastfall an! Herstellungsarbeiten beginnen im Frühjahr 2009 Die gesamten baulichen Maßnahmen werden von der Firma STRABAG durchgeführt, Um die Sickerpakete einsetzen und anschließen zu können ist es erforderlich, teilweise den Straßenraum zu öffnen. Ich bitte Sie jetzt schon um Verständnis für ev. Verkehrsbehinderungen im Zuge der Bauarbeiten in den Straßen Bregenzer Straße, Feldweg, Röhleweg und Oberfeldgasse. Alle an diesem Projekt Beteiligten werden versuchen, die Verkehrsbehinderungen auf das unbedingt erforderliche Ausmaß zu beschränken. Wenn die Arbeiten planmäßig beginnen, sollten diese bis zum Sommer 2009 abgeschlossen werden können. Peter Grebenz, Gemeinderat für Wasser, Kanal und offene Gerinne Entlastung der ARA Hofsteig in Hard Mit der Umstellung der Kanalisation von Mischwasser auf Trennsystem in diesem Ortsteil können Niederschlagswässer aus einem Einzugsbereich von ca. 70.000 m3 aus der bestehenden Kanalisation genommen und einer Versickerung zugeführt werden. Dies hat zur Folge, dass jährlich ca. 30.000 m3 weniger Wasser aus Wolfurt zur gemeinsamen Kläranlage der ARA Hofsteig fließt. Neuer Standort der Energieberatung Ab Jänner 2009 wird die Energieberatung Hofsteig (vormals Ökowerkstatt) ihre neuen Räumlichkeiten im Untergeschoss vom Arzthaus, Kirchstraße 43, direkt beim Marktplatz beziehen. Wie bisher, stehen Ihnen unsere Energieberater jeden Mittwoch von 18:00 20:00 Uhr zur Verfügung. Voranmeldung nicht erforderlich. Unsere Energieprofis beraten Sie gerne und freuen sich auf Ihren Besuch! Energieberatung Hofsteig, Tel.: 05574/76580 Umwelt 17 Schutzwasserbauliche Maßnahmen Maßnahmenplanung bei allen Wolfurter Bächen und Entwässerungsgräben Auf Grund der letztjährigen Hochwasserereignisse stellte sich auch in Wolfurt die Frage, ob die Aufnahmekapazität der NS-Wässer bei Starkniederschlägen bei den Wolfurter Bächen und Entwässerungsgräben ausreichend ist. Aus wissenschaftlichen Studien geht eindeutig hervor, dass zukünftig mit häufigeren und größeren Extremereignissen zu rechnen ist. Aus diesem Grund und auf Grund der Empfehlung zur Erstellung eines Gefahrenzonenplans für das Gebiet der MG Wolfurt als Resultat des Endberichtes des GBK Dornbirner Ache ist ein Planungsbüro beauftragt worden, sämtliche Wolfurter Gerinne und Schutzwasserbauten auf zukünftige Extremereignisse hin zu untersuchen. los ableiten zu können. In anderen Fällen ist eine Kombination von offenen/verrohrten Gerinnen wie beim Kleinprojekt Engerrütte vorgesehen, die Lösung von Hochwasser-Problemen. In den nächsten Jahren wird konsequent an Verbesserungen der Schutzwasserbauten beim Rickenbach, Eulentobelbach, Ippachbach und Tobelbach gearbeitet werden, da diese Gerinne sicherlich das größte Gefahrenpotential bei Starkniederschlägen darstellen. Computerunterstützte Simulationen Dabei werden alle Wolfurter Wildbäche und Gerinne auf ihre maximalen Aufnahmekapazitäten hin untersucht. Als Folge wurden und werden die jeweiligen Einzugsgebiete aller Wolfurter Gerinne mit Modellregengruppen mittels Computersimulation „überregnet“, um die Abflusssituation und die Auswirkung auf sämtliche Gerinne feststellen zu können. Die Arbeit an den hydraulischen Berechnungsmodellen ist zwar noch nicht abgeschlossen, es kann aber grundsätzlich die Aussage getroffen werden, dass teilweise die Ablaufsituationen bei den Wolfurter Gerinnen auf zukünftige Extremereignisse angepasst werden müssen! Nach Beendigung der aufwendigen Berechnungsmodelle werden die Ergebnisse dem Land Vorarlberg und dem Ministerium in Wien vorgelegt, um die „Generelle Projektplanung“ einzuleiten bzw. die finanzielle Bedeckung aus Bundesmitteln sicherzustellen. Schadholzräumung beim Rickenbach und Ippachbach Bei den Wildbachbegehungen in den Monaten Juli und September mussten bei den Gerinnen Rickenbach und Ippachbach teilweise massive Schadholzablagerungen festgestellt werden. Speziell im hinteren Tobel des Rickenbaches verursachten Hangrutschungen, entwurzelte und umgestürzte Bäume, Wurzelstöcke sowie große Totholzmengen massive Verklausungsgefahren, die dringend entfernt werden mussten. Da die gefährliche Räumung in diesem unwegsamen Gelände zur Vermeidung von Verklausungsgefahren unbedingt notwendig war, musste der Betreuungsdienst der WLV aktiviert werden! In diesem Zusammenhang werden auch die Grundstücksbesitzer im Einzugsbereich der Wildbäche gebeten, durch Bewirtschaftung ihrer Wälder Gerinneverlegungen vorzubeugen! Peter Grebenz, Gemeinderat für Wasser, Kanal und offene Gerinne Vorverlegte Maßnahmenplanung für Wolfurt Zwischenzeitlich hat man sich jedoch mit der Abteilung VIId der Landesregierung darauf geeinigt, nicht weiter zuzuwarten bis ein Gefahrenzonenplan für die MG Wolfurt vorliegt, sondern mit den jetzt vorliegenden und aussagekräftigen Ergebnissen eine Maßnahmenplanung zum Ausbau von Schutzwasserbauten in Auftrag zu geben. Erste Baumaßnahmen bei den Wildbächen Das Hauptaugenmerk ist grundsätzlich bei den Wildbächen auf die Einlauf- und Schutzbauwerke vor dem Siedlungsgebiet zu richten. Deshalb wurden seitens der MG Wolfurt schon vor einiger Zeit Projektanträge zur Verbesserung der Einlaufsituationen an die zuständigen Stellen gerichtet. Teilweise sind Geschiebesperren und/oder Retentionsanlagen beim Übergangsbereich zum Siedlungsgebiet zu errichten, um die größte Gefahr für Überschwemmungen und Geschieberutschungen zu bannen. Teilweise müssen die Rohrquerschnitte bei verrohrten Regenwasserkanälen vergrößert werden, um die Wassermengen bei Extremereignissen gefahr- 18 Umwelt Ê Abfallinformationen der Marktgemeinde Wolfurt 2009 Abfuhr „Restabfall“ (Unrat) Jede ungerade Woche am Dienstag ab 6:00 Uhr Abholung am Straßenrand Abfuhr „Gelber Sack“ (Kunststoffe) Jede gerade Woche am Dienstag ab 6:00 Uhr Abholung am Straßenrand Abfuhr „Bioabfall“ Jede Woche am Dienstag ab 6:00 Uhr Abholung am Straßenrand Abfallberatung Jeden ersten Samstag im Monat von 8:00 - 11:00 Uhr sowie am Donnerstag davor von 17:00 - 19:00 Uhr am Bauhof Wertstoffannahme Jeden ersten Samstag im Monat von 8:00 - 11:00 Uhr sowie am Donnerstag davor von 17:00 - 19:00 Uhr am Bauhof Grünmüllannahme (vom 1.3. - 30.11.2009) Grünschnittsammelstelle Lauteracher Str. Mittwoch und Freitag 15:00 - 18:00 Uhr, Samstag 10:00 - 15:00 Uhr (1.12. - 28.2. geschlossen) Sperrmüllannahme Jeden ersten Samstag im Monat 8:00 11:00 Uhr sowie am Donnerstag davor von 17:00 - 19:00 Uhr am Bauhof Problemstoffannahme (kostenlos) Problemstoffsammelstelle Jeden ersten Samstag im Monat von 8:00 - 11:00 Uhr sowie am Donnerstag davor von 17:00 - 19:00 Uhr am Bauhof Kontaktadresse Burkhard Hinteregger, Gemeindeamt Wolfurt, Tel: 6840-17 Umwelt 19 Rad-Gala 2008 im Cubus Im vollbesetzten Cubus ging Ende September eine „Rad-Gala“ der Hofsteiggemeinden und der Landeshauptstadt Bregenz über die Bühne, die gleichzeitig auch den Abschluss einer großen Fahr-Rad-Aktion bildete. In der Zeit von Mitte April bis Mitte September beteiligten sich tausende Vorarlbergerinnen und Vorarlberger an dieser Aktion, in dem sie die täglichen Wege zur Arbeit, zum Einkaufen oder in der Freizeit mit dem umweltfreundlichsten Verkehrsmittel Fahrrad zurücklegten und die gefahrenen Kilometer aufschrieben. Aus den genannten Gemeinden beteiligten sich 741 Teilnehmer (430 Männer und 311 Frauen) und legten insgesamt über 700.000 Kilometer zurück. Die Einsparung gegenüber PKW-Fahrten liegt bei 112 Tonnen CO2. Die 236 teilnehmenden Radler aus Wolfurt erradelten beim Fahrradwettbewerb stolze 166.317 Kilometer. Die ganze Veranstaltung mit schmissigen Klängen der neuen Bauernkapelle Wolfurt unter der beschwingten Leitung von Dietmar Wüstner, von Clown Nano bestens moderiert, war ein voller Erfolg. Nach beeindruckenden Show-Einlagen der Kunstradfahrer Christopher (9 Jahre) und Linda (12 Jahre) wurden die besten bzw. erfolgreichsten Radlerinnen und Radler im Beisein der Bürgermeister bzw. Vizebürgermeister mit Anerkennungspreisen bedacht. Von den Verantwortlichen wurde einmal mehr die gute Zusammenarbeit der Gemeinden gerade im Verkehrsbereich betont und die ganze Aktion „Plan b“ als äußerst positiv bewertet. Ein besonderer Dank ging an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Hans Fetz, Gemeinderat für Mobilität 20 Umwelt
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Wolfurt 2008 03 Herbst Wolfurt 21.09.2008 19.11.2012, 18:13 wolfurt HERBST 08 Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Blick ins Gemeindegeschehen Sie werden vielleicht überrascht oder erstaunt sein, die neue Wolfurt-Information in Farbe und mit überarbeitetem Erscheinungsbild in den Händen zu halten. Nach der gründlichen Überarbeitung unserer Homepage wurden auch die Informations-Zeitschrift und der monatlich erscheinende Veranstaltungskalender „Demnächst“ überarbeitet und aufgefrischt. Inhaltlich wird sich nicht allzu viel ändern, es sollen aber mehr und gute Fotos vorkommen. Wenn Sie Wünsche und Anregungen oder Kritik dazu anbringen möchten, sind wir für jede Rückmeldung dankbar. Kleinwohnanlage “Alpenländische” Bauvorhaben in Wolfurt > Die Kleinwohnanlage Kesselstraße der Alpenländischen Heimstätte mit elf Wohnungen geht ihrer Fertigstellung entgegen, der Bezug ist für 1. Dezember 2008 geplant. Wie manchmal irrtümlich angenommen wurde, handelt es sich nicht um ein Seniorenheim, sondern es sind unter anderem fünf barrierefreie 2-ZimmerWohnungen in dem Haus, die an ältere Personen vermietet werden. Die restlichen Wohnungen sind an Familien mit Kindern vergeben worden. > Eine Kleinwohnanlage mit drei schönen Wohnungen in hervorragender Hanglage an der Rutzenbergstraße (unterhalb Haus Stadelmann) wurde als Projekt eingereicht und steht derzeit in Begutachtung. > Die ÖBB-Postbus GmbH an der Senderstraße hat durch den Umzug der bisherigen Buswerkstätte von Dornbirn nach Wolfurt Platzbedarf und baut einerseits neue Garagenboxen für die längeren Gelenksbusse, andererseits wurde eine Aufstockung der Büro- und Personalräume für die gestiegene Mitarbeiteranzahl erforderlich. > Die Sanierung des Heitz-Hauses im Dorfzentrum ist in vollem Gange, neben der wärmetechnischen Sanierung (neues Dach, neue Fenster, neue Fassade) wurden im zweiten Obergeschoss zusätzliche Büroräume ausgebaut, die vermietet werden. Im Erdgeschoss wurde das südlich gelegene Geschäftslokal (bisher Reisebüro) an den italienischen Marktfahrer Matteo D’Amato vermietet, der dort ganzjährig seine italienischen Lebensmittel und Spezialitäten anbieten wird. > Die Radwegbrücke im Bereich der Autobahn A 14 über die Achstraße und die Dammstraße wird langsam konkret: Die Detailplanungsarbeiten sind bereits abgeschlossen, die Ausschreibung der Baumeisterarbeiten für die Fundamente und Pfeiler sowie die Konstruktion der Stahlbetonfertigteile ist ebenfalls erfolgt. Die Genehmigungsverfahren wurden eingeleitet und wenn alles nach Plan läuft, könnte mit den Bauarbeiten noch im heurigen Spätherbst begonnen werden. Angestrebter Eröffnungstermin wäre April 2009. Hotelprojekt Sternen Hinsichtlich der Realisierung eines Gasthaus- und Hotelprojektes auf dem Sternen-Areal stehen wir mit einer Investorengruppen intensiv in Verhandlungen. Die Investoren haben vom Architekturbüro Walser + Werle in Feldkirch ein Vorprojekt erstellen lassen, 2 Aus dem Rathaus Sternen-Areal ÖBB Postbus Garagen Heitz-Haus das ein Hotel Garni mit 70 Zimmern und einen Saal für rund 100 Personen vorsieht. Unmittelbar angeschlossen an diesen Saal ist eine Gaststätte mit ca. 70 - 80 Plätzen. Ebenfalls im Erdgeschoss sind neue Geschäftsräume für die Bregenzer Sparkasse eingeplant. Zur Unterbringung der Kraftfahrzeuge ist eine zweigeschossige Tiefgarage vorgesehen. Da die Investorengruppe lediglich das Hotel Garni mit einem Tiefgaragengeschoss errichten würde, müsste die Gemeinde das Gastlokal mit einem Tiefgaragengeschoss übernehmen. Diese Situation wurde in der Gemeindevertretung diskutiert und ein positiver Grundsatzbeschluss dazu gefasst. Die Bregenzer Sparkasse ihrerseits würde die erforderlichen Bank-Geschäftsräume finanzieren. Derzeit finden intensive Gespräche über das Raumprogramm, die Kostenoptimierung bei den Baukosten sowie deren Zuordnung auf die einzelnen Geschäftseinheiten statt. Wir hoffen, dass diese Gespräche in den nächsten Wochen positiv abgeschlossen werden können. Die Bregenzer Sparkasse sowie die Mosterei und Brennerei Peter Schwerzler werden bis zum Abschluss aller Verträge, jedenfalls aber bis Ende dieses Jahres in ihren Räumlichkeiten bleiben. Peter Schwerzler hat zugesagt, heuer auch noch angeliefertes Obst anzunehmen. Schülerzuwachs verzeichnete, einige Wünsche angemeldet. Gleichzeitig wurde von einer eigens dafür installierten „Arbeitsgruppe Schülerbetreuung“ der Wunsch vorgetragen, entsprechende Räumlichkeiten für die Mittags-, Nachmittags- und Ferienbetreuung von Volks- und Hauptschülern auszubauen und an einem geeigneten Ort anzusiedeln. Hier bietet sich der Umbau des Feuerwehrhauses an, da das Mittagessen im nahe liegenden Hofsteighallen-Foyer ausgegeben wird und im großen Hauptschul-Campus viele Möglichkeiten für Nachmittags- und Ferienbetreuung bestehen. Entsprechende Planungsüberlegungen werden im Herbst aufgenommen, erforderliche Umbaukosten sollen im Budget 2009 bereits berücksichtigt werden. > Nachnutzung altes Feuerwehrhaus Mit dem Umzug unserer Ortsfeuerwehr und auch der Rotkreuz-Ortsstelle in das neue Gerätehaus stellt sich auch die Frage der Nachnutzung der bisher genutzten Räume. Hier hat die Musikschule, die in den vergangenen Jahren stetigen Aus dem Rathaus 3 www.wolfurt.at www.gem24.at > Fortsetzung Blick ins Gemeindegeschehen Betriebsausflug Wegen des Betriebsausfluges am Freitag, 5. September 2008, bleibt das Rathaus geschlossen! Danke für Ihr Verständnis! Michael Hechtl Adrienne Kienreich Michaela Gunz Personelle Veränderungen Mit Ende dieses Kalenderjahres wird unser langjähriger Bauamts-Referent Raimund Dörler pensionsbedingt ausscheiden. Seine Stelle nimmt seit 1. August 2008 Herr Michael Hechtl, wohnhaft in Dornbirn, ein. An unseren Kindergärten ist durch verschiedene Umstrukturierungen und Angebotserweiterungen eine Personalaufstockung erforderlich geworden. Im Kindergarten Fatt wird ab Herbst Adrienne Kienreich aus Lauterach das dortige Team verstärken. Im Kindergarten Rickenbach ist ebenfalls ab Herbst Manuela Gunz aus Wolfurt neu im Team. Unsere Jugendbetreuerin Manuela Preuß, die zu je 50 % in Wolfurt und in Lauterach tätig war, hat sich für eine 100 % Beschäftigung in Lauterach entschieden. Diese Stelle wurde ausgeschrieben und soll demnächst nachbesetzt werden. Nationalratswahlen am 28. September 2008 Sie können sich sicher vorstellen, dass weder die Beschäftigten hier im Rathaus noch die politischen Mandatare begeistert davon sind, bereits zwei Jahre nach der letzten Nationalratswahl wieder zu wählen. Es ist für uns alle mit zusätzlicher Arbeit verbunden, auf die wir gut verzichten hätten können. Ich habe deshalb auch großes Verständnis, dass viele Menschen den Wunsch verspüren, es „denen da oben“ einmal zu zeigen und gar nicht zur Wahl zu gehen. Ich möchte Sie aber gerade deshalb oder trotzdem ersuchen, sich an der Wahl zu beteiligen. Das Schlechteste wäre wohl, wenn wie in der Schweiz manchmal nur noch 40 % zur Wahl gehen und dann 20 % oder noch weniger Prozent der Bevölkerung darüber entscheiden, wo der Kurs hingeht. Meine Bitte deshalb an Sie: Gehen Sie zur Wahl und entscheiden Sie mit! Am 29. September ist es zu spät. Herzlichst Ihr Bürgermeister Erwin Mohr 4 Aus dem Rathaus Nationalratswahl 2008 Am Sonntag, den 28. September 2008, finden Nationalratswahlen statt. Wahlberechtigt und im Wählerverzeichnis eingetragen sind alle Männer und Frauen, welche spätestens mit Ablauf des Tages der Wahl das 16. Lebensjahr vollendet haben, die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen, vom Wahlrecht nicht ausgeschlossen sind und am Stichtag 29. Juli 2008 mit Hauptwohnsitz in der Gemeinde gemeldet waren. Weiters wahlberechtigt sind alle Auslandsösterreicher(innen), welche einen diesbezüglichen Antrag gestellt haben. Gewählt wird in unserer Gemeinde in den bewährten 5 Wahlsprengeln von 7:00 bis 13:00 Uhr. Jedem(r) Wahlberechtigten wird bis spätestens am 4. Tag vor dem Wahltag ein amtlicher Wahlausweis (je Sprengel verschiedenfärbig) zur leichteren Durchführung der Wahl zugestellt. Wählen mit Wahlkarte Mittels Wahlkarte können Personen wählen, die am Wahltag ortsabwesend sind (Wahlkartenwahllokal einer Gemeinde in Österreich), ebenso auch Personen, die gehbehindert oder bettlägerig sind (besondere Wahlbehörde). Briefwahl Erstmals kann auch mittels Briefwahl (ohne Beisein einer Wahlbehörde oder eines Wahlzeugen) gewählt werden. Sie können sofort nach Erhalt der Wahlkarte bis vor Schließen des letzten Wahllokals, also bis 28.09.2008 (Wahltag), 17:00 Uhr, im Inland wie im Ausland (Zeitverschiebungen gegenüber Österreich beachten) wählen. Die Wahlkarte muss im Postweg - ausreichend frankiert - bis zum 8. Tag nach der Wahl bis 14:00 Uhr bei der zuständigen Bezirkswahlbehörde einlangen, um in die Ergebnisermittlung einbezogen werden zu können. Wo kann ich eine Wahlkarte beantragen? Sie können die Wahlkarte bei der Gemeinde, in deren Wählerverzeichnis Sie eingetragen sind, schriftlich (im Postweg, per Telefax, per E-Mail) bis zum 4. Tag und mündlich bis zum 2. Tag, 12:00 Uhr, vor dem Wahltag beantragen. Als Wahlkartenwähler beachten Sie bitte die für den Wahlvorgang und die Übermittlung der Wahlkarte beiliegenden Informationen. Bei dieser Wahl besteht keine Wahlpflicht. Für weitere Fragen steht Ihnen das Bürgerserviceteam der Gemeinde gerne zur Verfügung. Stefan Fischer Aus dem Rathaus 5 Kostenlose Beratung in Grundstücks- und Immobilienangelegenheiten: Richard Richter, der gerichtlich beeideter Ortssachverständige für Immobilien, wird sein Wissen und seine Berufserfahrung den Bürgern und Bürgerinnen kostenlos zu folgenden Beratungsterminen zur Verfügung stellen: Rathaus Wolfurt, 18:00 - 20:00 Uhr Kostenlose Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren Die kostenlosen Beratungs-Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren werden von der Wolfurter Bevölkerung gerne in Anspruch genommen, daher wird dieses Beratungsangebot wie folgt fortgesetzt: Sprechstunden Rechtsanwälte von 18:00 - 20:00 Uhr Mittwoch, Mittwoch, Mittwoch, Mittwoch, 03. 01. 05. 03. September 2008, Dr. Nikolaus Schertler Oktober 2008, Dr. Wolfgang Hirsch November 2008, Dr. Claus Brändle Dezember 2008, Dr. Nikolaus Schertler Sprechstunden Notar von 18:00 - 19:00 Uhr Mittwoch, 17. September 2008, Dr. Nikolaus Ender Mittwoch, 19. November 2008, Dr. Nikolaus Ender Mittwoch, 10. September 2008 Mittwoch, 29. Oktober 2008 Fundamt Fundgegenstände, welche im 3. Quartal 2008 im Fundamt abgegeben wurden: Diverse Schlüssel, Blaue Geldtasche, Rote, optische Brille, Blaues Handy, Fahrräder. Infos beim Gemeindeamt Wolfurt, (Tel.05574/6840-10, E-Mail: melanie.amhof@wolfurt.at). Direkte Informationen finden Sie auch im Internet unter www.fundinfo.at Melanie Amhof Die Sprechstunden finden jeweils im Rathaus Wolfurt statt. Notariatsverteilung bei Todesfällen Zur Abwicklung der Verlassenschaften nach Todesfällen von Familienangehörigen wurden vom Bezirksgericht Bregenz die Notare für folgende Termine nominiert: Dr. Nikolaus Ender Jänner, Juni, 01.11. - 12.11. Dr. Ivo Fussenegger Februar, Juli, 13.11. - 26.11. Dr. Richard Huter März, August, 27.11. - 07.12. Dr. E. Michel April, September, 08.12. - 20.12. Dr. Kurt Zimmermann Mai, Oktober, 21.12. - 31.12. Veränderungen im Gewerberegister Eintragungen in das Gewerberegister pH-7 Unternehmensberatung OG, Unternehmensberatung einschließlich der Unternehmensorganisation, Weiherstraße 26; Zuzana Novakova, Personenbetreuung, Rutzenbergstraße 49; Maria Barusova, Personenbetreuung, Rutzenbergstraße 49; Alexandra Palenikova, Personenbetreuung, Bützestraße 8; Zofia Chudzik, Personenbetreuung, Achstraße 1; Sona Hlavova, Personenbetreuung, Lorenz-Schertler-Straße 4; Mgr Dagmar Javorcikova, Personenbetreuung, Im Kessel 32; Viera Buranska, Personenbetreuung, Lorenz-Schertler-Straße 4; Tamara Petschulat, Modeschmuckerzeugerin, Kesselstraße 26; Klimmer Wohnbau GmbH, Heizungstechnik (Handwerk), eingeschränkt auf die Erstellung von Energieausweisen für Gebäude sowie die damit im Zusammenhang stehenden Berechnungen sowie Energieberatung, Geschäftsführer Daniel Pauger, Lauteracher Straße 7; AgenT-Com Telekommunikationshandel GmbH, Handelsgewerbe und Handelsagenten sowie Vermittlung von Verträgen betreffend die Benützung von Fernmeldeeinrichtungen (Telekommunikationseinrichtungen) Dritter, Senderstraße 16; Zdenka Hatnancikova, Personenbetreuung, Brunnengasse 2; ETZEL – FEC Facade Engineering and Consulting GmbH, Handelsgewerbe, Konrad-Doppelmayr-Straße 17; Sona Kasanova, Personenbetreuung, Oberfeldgasse 7, Anna Pacekova, Personenbetreuung, Bützestraße 8. mann, Hörgeräteakustik (Handwerk), von Wolfurt Flotzbachstraße 17b nach Bregenz; Richard Josef Wieser, Anbieten von Hausbetreuungstätigkeiten als persönliche Dienste an nicht öffentlichen Orten, von Wolfurt Nußgasse 14 nach Kesselstraße 21; Peter Böhler, Platten- und Fliesenleger, von Hohenweiler nach Wolfurt, Heimkehrerstraße 4; Gewerbelöschungen Serife Özdemir, Handelsgewerbe und Handelsagenten, Achstraße 2; Günther Georg Schmutzer, Handelsgewerbe, eingeschränkt auf den Handel mit technischen Produkten, Wälderstraße 14; „Toni’s Schnellimbiss“, Pear Danica OEG, Gastgewerbe, Achstraße; Ahmet Celik, Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik, An der Fatt 33. Standortverlegung einer weiteren Betriebsstätte Jungheinrich Austria Gesellschaft m.b.H., Handel mit Maschinen, deren Ersatzteilen und Zubehör unter Ausschluss von Land-, Büround Nähmaschinen, von Wolfurt Holzriedstraße 29 nach Konrad-Doppelmayr-Straße 17; Aufhebung der Einschränkung Löschung einer Geschäftsführerin Geschäftsführerin Claudia Peintner wurde gelöscht, Firma Bernd Bechter, Gewerbsmäßige Beförderung von Gütern mit zwei Kraftfahrzeugen im grenzüberschreitenden Verkehr. Jona Zimmermann, Gewerbliche Vermögensberatung mit Berechtigung zur Vermittlung von Lebens- und Unfallversicherungen in der Form Versicherungsagent; KonradDoppelmayr-Straße 17; Firmenwortlautänderung Standortverlegungen Cornelia Anna Amann, Unternehmensberatung einschließlich der Unternehmensorganisation und Werbeagentur, von Rankweil nach Wolfurt, Eulentobel 5j; Thomas Ried- ComBran GmbH (früher Autofunk Gesellschaft m.b.H) Handelsgewerbe, eingeschränkt auf den Großhandel mit Waren und Getränken, der Nachrichten- und Datentechnik und Elektronik und Radiomechaniker; Lauteracher Straße 21; 6 Aus dem Rathaus Gemeindehaushalt 2007 positiv abgeschlossen Der Rechnungsabschluss 2007 mit Einnahmen und Ausgaben von 16,58 Mio. Euro wurde vor der Sommerpause von der Gemeindevertretung einstimmig verabschiedet. Erfreulich dabei ist vor allem, dass aufgrund der guten Einnahmenentwicklung einerseits und der sparsamen Ausgabenpolitik Rücklagen in der Höhe von 2,0 Mio. Euro gebildet werde konnten. Jeweils 800.000,-- Euro davon wurden für das Feuerwehrhaus bzw. die Sanierung Volksschule Mähdle reserviert. Damit können diese beiden Vorhaben ohne Darlehensaufnahme finanziert werden. Die sehr gute gesamtwirtschaftliche Entwicklung im vergangenen Kalenderjahr und die besonders gute Entwicklung der Wolfurter Unternehmen spiegeln sich im positiven Kommunalsteueraufkommen wider. Hier müssen wir aufgrund der aktuellen Entwicklungen im kommenden Jahr vorsichtiger budgetieren. Aufgrund der vorhandenen Rücklagen, die wir in guten Zeiten gebildet haben, sind wir aber auch weiterhin in der Lage, die Gemeindeabgaben und Gebühren, soweit es sich nicht um indexbedingte Personalkosten handelt, stabil zu halten. Finanzreferent Bgm. Erwin Mohr Die größten Einnahmen: 5.306.000,-- Euro 4.745.000,-- Euro 635.000,-- Euro 500.000,-- Euro 199.000,-- Euro 144.000,-- Euro Ertragsanteile des Bundes (+ 8,8 % gegenüber 2006) Kommunalsteuer unserer Firmen (+ 4,57 %) Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung Grundsteuern Zinserträge Erträge aus Beteiligungen Beiträge an das Land 1.284.000,-- Euro 921.000,-- Euro 977.000,-- Euro 115.000,-- Euro 94.000,-- Euro für Sozialhilfe (+ 5,1 %) Spitalskosten (+ 7,0 %) Landesumlage (+ 11,1 %) Landespflegegeld (+ 5,2 %) Wohnbauförderung Ausgaben für Personalkosten 1.145.000,-- Euro 914.000,-- Euro 639.000,-- Euro 328.000,-- Euro 258.000,-- Euro Musikschule (inkl. Lauterach und Schwarzach) Verwaltung / Rathaus inkl. Pensionen Kindergärten Bauhof Schulwarte / Raumpflege Verschuldung neuerlich gesenkt Trotz großer Investitionen konnte die Gesamtverschuldung neuerlich gesenkt werden und lag am Jahresende bei 2,3 Mio. Euro. Die Pro-Kopf-Verschuldung von 275,-- Euro ist die zweit-niedrigste im Land Vorarlberg, der Landesdurchschnitt liegt bei ca. 1.800,-- Euro. Die ausgezeichnete Finanzsituation ist aufgrund des neuen Bundes-Finanzausgleichs von der Erhöhung der Ertragsanteile aus Bundessteuern geprägt. Allerdings werden hier die geplante Steuerreform und weitere Wahlversprechen für das kommende Jahr wieder Einbußen erwarten lassen. Aus dem Rathaus 7 Kundmachung über die Auflage des Flächenwidmungsplanentwurfs für die Marktgemeinde Wolfurt Die Gemeindevertretung hat in ihrer 28. Sitzung am 2.7.2008 die Auflage des Flächenwidmungsplanentwurfs für die Marktgemeinde Wolfurt gemäß §21 Raumplanungsgesetz beschlossen. Während der Auflagefrist (11.8.2008 bis 29.9.2008) kann jeweils während der Amtsstunden (MO bis FR 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr) jeder Gemeindebürger oder Eigentümer von Grundstücken, auf die sich der Flächenwidmungsplan bezieht, zum Entwurf schriftlich oder mündlich Änderungsvorschläge erstatten. Der Auflageentwurf zum Flächenwidmungsplan und der Erläuterungsbericht liegen während der Amtsstunden im Gemeindeamt zur öffentlichen Einsicht auf und kann unter www.wolfurt.at eingesehen werden. Zur Erbringung dieser Änderungsvorschläge oder bei etwaigen Fragen wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiter des Bauamts (Tel. 05574 / 6840-44). Zusätzlich werden Planersprechtage mit dem fachlich betrauten Raumplanungsbüro stadtland und einem Vertreter der Gemeinde im Rathaus eingerichtet: Donnerstag 11.9.2008, von 08:00 bis 12:00 Uhr Dienstag 16.9.2008, von 16:00 bis 20:00 Uhr Montag 22.9.2008, von 13:30 bis 17:30 Uhr Für die Planersprechtage ist eine Terminvereinbarung unter der Telefon Nr. 05574 / 6840-44 bei Frau Bettina Hopfner notwendig. Stellungnahmen, die in den Planersprechtagen deponiert werden, werden ebenfalls als Stellungnahmen der Auflage gewertet. Bürgermeister Erwin Mohr 8 Aus dem Rathaus FlächenwidmungsplanÜberarbeitung aufgelegt Gemäß Vorarlberger Raumplanungsgesetz sind die Städte und Gemeinden angehalten, den Flächenwidmungsplan in bestimmten Abständen zu überprüfen und erforderliche Anpassungen vorzunehmen. Räumliches Entwicklungskonzept Vor der Überarbeitung des Flächenwidmungsplanes wurde für Wolfurt ein räumliches Entwicklungskonzept erstellt und von der Gemeindevertretung einstimmig verabschiedet. In diesem Entwicklungskonzept wurde festgestellt, dass Wolfurt rund 8.300 Einwohner aufweist, dem gegenüber aber gewidmetes Bauland für rund 16.000 Einwohner laut Flächenwidmungsplan ausgewiesen hat. Dieses gewidmete Bauland reicht bei derzeitiger Bevölkerungsentwicklung von 0,8 % pro Jahr für das ganze Jahrhundert aus. Nach den Empfehlungen der Raumplaner wären BaulandRückwidmungen erforderlich gewesen, dies hätte jedoch zu möglichen Entschädigungszahlungen geführt, es wurde deshalb davon Abstand genommen. In Einzelfällen, wo Grundstücke innerhalb der roten Gefahrenzonen lagen, mussten wegen generellem Bauverbot Rückwidmungen erfolgen. Aufgrund der vorgeschilderten Fakten wurden auch keine Neuwidmungen vorgenommen, die bestehenden Siedlungsränder sollen unter allen Umständen gehalten werden. Manche Wünsche auf Baulandwidmung konnten deshalb leider nicht erfüllt werden. Um einer drohenden „Verhüttelung“ des Wolfurter Riedes entgegenzuwirken und diese Flächen in Zukunft der Landwirtschaft zu sichern, wurde der Bereich westlich der L 190 und südlich der Schwarzach in Freihaltegebiet gewidmet. Weiteres Verfahren Wie aus der Kundmachung ersichtlich, hat die Gemeindevertretung den Entwurf des Flächenwidmungsplanes zur Auflage beschlossen. Innerhalb der Auflagefrist kann jeder in den Plan Einsicht nehmen und eine Stellungnahme mündlich oder schriftlich abgeben. Es wird Planersprechtage geben, bei denen allgemeine oder spezifische Fragen mit den Planern direkt diskutiert werden können. Nach Ende der Auflagefrist müssen alle Stellungnahmen gesammelt und der Gemeindevertretung zur Kenntnis gebracht werden. Danach ist beabsichtigt, den Flächenwidmungsplan mit eventuell noch erforderlichen Abänderungen in der Gemeindevertretungssitzung am 19. November 2008 zu beschließen. Daraufhin muss der Plan der Vorarlberger Landesregierung vorgelegt werden, erst nach Genehmigung durch die Landesregierung tritt der neue Flächenwidmungsplan in Kraft. Der Entwurf des Flächenwidmungsplanes ist auch auf der Gemeindehomepage www.wolfurt.at einsehbar! Aus dem Rathaus 9 25 Jahre Wasserwerk Wolfurt Wasserkrüge Wolfurter Wasser Die Untersuchungen und Befunde des Umweltinstitutes beweisen und bestätigen immer wieder, dass Wolfurter Trinkwasser von bester Qualität ist und ruhigen Gewissens empfohlen werden kann. Auch in der Gemeinde, im Rathaus, bei Sitzungen der Gemeindevertretung und Ausschüssen, ist das Erfrischungsgetränk „Wolfurter Wasser“ schon längst zur fixen Einrichtung geworden. Um das Wolfurter Wasser zukünftig seiner Qualität uns seinem Stellenwert entsprechend präsentieren zu können, haben wir uns in der Gemeinde entschlossen, dafür edle Gefäße anzuschaffen. So wie diese Wasserkrüge in Zukunft in der Gemeinde, im Rathaus, in allen gemeindenahen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten, Seniorenheim, etc. verwendet werden, hoffen wir, dass auch viele Wolfurterinnen und Wolfurter es uns gleich tun werden - nämlich als Erfrischungsgetränk „Wolfurter Wasser“ in diesem edlen Gefäß zu servieren. Die Wasserkrüge erhalten Sie zum Preis von € 10,-- /Krug im Rathaus Wolfurt bei Melanie Amhof und Lydia Bechter. Peter Grebenz, Gemeinderat für Wasser, Kanal und offene Gerinne Ökologischer Vergleich Mineralwasser in Flasche (über Geschäft) Zur Herstellung einer Plastikflasche sind 162 g Öl notwendig + 7 Liter Trinkwasser zur Herstellung + Transportkosten vom Abfüller bis zum Regal im Geschäft + Logistik- und Lagerkosten > keine Transportkosten + Verkehrsbelastung und Straßenabnützung durch Transport + Entsorgung Plastikflasche + Abholung Plastikmüll Verkehrsbelastung und Straßennützung > keine Umweltbelastung > keine Abfallprobleme > Lieferung frei Haus Wolfurter Trinkwasser Keine Aufbereitung notwendig > höchste Reinheit (Untersuchungen UI) > keine Abfüllung > keine Flaschenerzeugung zum Preis von ca. € 0,45/Flasche zum Preis von € 0,45/m2 = 1000 Liter Trinkwasser oder € 0,00045 pro Liter Wolfurter Trinkwasser Gemeindepanorama 11 Spatenstich neues Feuerwehrhaus Wolfurt Neueste Technik - energieeffizient - ökologisch - barrierefrei - zukunftsorientiert und nachhaltig vorne: Franz Wetzel, Bauunternehmen Gobber, hinten v.l.n.r.: DI Günther Hammerer, DI (FH) Sacha Vaucher, DI Dietmar Lenz, Ferde Hammerer, Ing. Jürgen Hiebeler, DI Matthias Hein, Baumeister Thomas Marte v.l.n.r.: Ferde Hammerer, Bgm. Erwin Mohr ach ca. 40 Jahren ist das bisherige Feuerwehrhaus im Campus der Hauptschule in die Jahre gekommen. „Zu klein, nicht mehr den neuen technischen Anforderungen entsprechend und am falschen Standort“ waren die Überlegungen, die die Wolfurter Gemeindeverantwortlichen zum einstimmigen Beschluss kommen ließen, ein neues Feuerwehrhaus zu bauen, das wieder für die nächsten Jahrzehnte ausreicht. Der neue Standort an der Weberstraße entspricht der örtlichen Einsatz- und Gefahrenentwicklung, die sich durch die zunehmende Bebauung des Gewerbegebietes an der Hohen Brücke und des Güterbahnhofes stark in dieses Gebiet verlagert hat. Dieser Standort hat eine gute Verkehrsanbindung ins Gewerbegebiet wie auch in alle Richtungen des Ortsgebietes. Im neuen Feuerwehrhaus erhält auch die Rot-Kreuz-Ortsstelle Wolfurt neue Räumlichkeiten. N Energietechnik Mit der kompakten Anordnung gleichartiger Temperaturzonen mit entsprechender Wärmedämmung erreichen wir als erstes Feuerwehrhaus Vorarlbergs annähernd Passivhausstandard. Der benötigte Wärme- und Warmwasserbedarf wird durch eine 50 m2 thermische Solaranlage sowie durch eine Wasser-Wärmepumpe erzeugt. Der benötigte Strom für die Wärmepumpe soll durch eine Fotovoltaikanlage, die auf der Volksschule Mähdle installiert wird, kompensiert werden. Ein Notstromaggregat zur sicheren Versorgung der Technik bei einem Stromausfall wird stationär im Gebäude vorhanden sein. Räumliche Ausstattung 7 Garagenplätze mit einer modern eingerichteten Waschhalle, Kommandozentrale, Nachrichtenraum und Bereitschaftsraum, Umkleideraum mit den entsprechenden Waschräumen, Kantine, Schulungssaal, Raum für die Jugendfeuerwehr und Büroräume, Atemschutzwerkstätte, Aufrüst- und Lagerräume, Technikräume, Schlauchturm mit Übungsmöglichkeit, Aufenthaltsraum, Büro und Lagerraum der Rot-Kreuz-Ortsstelle Wolfurt. 12 Gemeindepanorama v.l.n.r.: Ferde Hammerer, DI (FH) Sacha Vaucher, DI Matthias Hein, Baumeister Thomas Marte, Bgm. Erwin Mohr, Andreas Honeder, Gerhard Pehr, Johann Böhler, LFI Ulrich Welte, Andreas Böhler. Umweltvorgaben Durch einen ökologischen Vorgabekatalog werden umweltfreundliche und nachhaltige Baustoffe bei der Umsetzung vorgeschrieben. Die Kontrolle erfolgt durch Einbindung des Umweltverbandes und des Energieinstituts. Aus dem Protokoll der Wettbewerbs-Jury „Die Situierung des stringent kubisch formulierten Baukörpers parallel zur nördlichen Grundgrenze bewirkt ein deutliches Abdrehen von der Flucht der Weberstraße. Diese Geste setzt am Ortseingang und Siedlungsrand einen interessanten städtebaulichen Akzent, der durch den schlanken Schlauchturm noch markant unterstrichen wird. Weiters werden durch diese Positionierung die Außenflächen sinnvoll und nutzungsfreundlich zoniert. Das Projekt überzeugt durch eine räumlich präzise und funktionell überzeugende Grundrissorganisation. Die interessanten innenräumlichen Sichtbeziehungen stellen eine weitere überzeugende Qualität dar.“ Über eine Kamera auf dem Illwerke-Mast können die Bauarbeiten laufend im Internet unter: www.feuerwehr.wolfur.at beobachtet werden. Errichter des neuen Hauses ist die Gemeindeimmobilien GmbH & KEG Wolfurt. Geschäftsführer Ferde Hammerer Kosten inkl. Ausstattung Ca. 3,5 Mio. EUR (ohne MwSt) Terminplan Baubeginn: 24. Juni 2008 Rohbaufertigstellung: Dezember 2008 Gesamtfertigstellung: Juni 2009 Architektur Architekten Matthias Hein + Juri Troy, Bregenz - Wien (Mitarbeiter: Sacha Vaucher) Sieger des geladenen Architektenwettbewerbes 2007 Gemeindepanorama 13 Volksschule Mähdle vom ALTBAU zur WOHLFÜHLSCHULE Im kommenden Jahr erfolgt die Generalsanierung und Erweiterung der Volksschule Mähdle. Ca. 3,5 Mio. Euro investiert die Gemeinde inkl. Förderungen des Landes Vorarlberg und einer Sonderförderung des Bundes (für thermische Solaranlage, Wärmepumpe und energieeffiziente Sanierung). Gleichzeitig wird auch die Schulwartwohnung aufgestockt, um das Gemeindearchiv unterzubringen. In einer Projektgruppe der Gemeindevertretung, unter Mitwirkung der Lehrerschaft, wurden die Planungsgrundlagen definiert und vorbereitet. Das schulbehördliche Verfahren, sowie das Bauverfahren sind bereits durchgeführt, die Detailplanungen laufen auf Hochtouren und die Ausschreibungen sind in Vorbereitung, sodass pünktlich in den Energieferien 2009 mit dem Umbau begonnen werden kann. Die Arbeiten sollten bis Oktober 2009 bewältigt sein. Durch das Schließen des freien Durchganges zwischen Schule und Turnhalle und die Verbreiterung des Schulgebäudes um 4 Meter wird zusätzlich nutzbare Fläche gewonnen. Jeder Klasse kann nun ein eigener Gruppenraum zugeordnet werden. Darüber hinaus werden in Zukunft die derzeit als Garderobe genutzten Gangflächen als „Lernatelier“ zur Verfügung stehen, da eine Zentralgarderobe für alle Schüler vorgesehen ist. Ebenfalls neu ist die Zugangssituation über einen abgesenkten Schulhof auf dem Niveau des derzeitigen Untergeschosses. Damit entsteht ein geschützter, großzügiger Vorplatz, der über eine behindertengerechte Rampe mit dem Sport- und Spielgelände verbunden ist. Architekt Gerhard Zweier zur Erweiterung und Sanierung der Schule: Nach 35 Jahren Schulbetrieb soll die Volksschule Mähdle saniert werden, um sie wieder in einen Zustand zu bringen, der den heutigen Anforderungen an ein modernes Schulgebäude entspricht. Die Planung sieht eine umfassende thermische Sanierung der gesamten Gebäudehülle auf Passivhausstandard vor, alle Klassen werden mit dezentralen Lüftungsgeräten ausgestattet. Eine Grundwasserwärmepumpe und eine thermische Solaranlage ergänzen das nachhaltige Energiekonzept. Der benötigte Strombedarf für den Betrieb der haustechnischen Anlagen wird über eine Photovoltaikanlage am Dach erzeugt, sodass sich in der Jahresbilanz ein „Nullenergiegebäude“ ergibt. 14 Gemeindepanorama Mit diesem neuen räumlichen Konzept entsteht ein vielseitig nutzbares Gebäude, das offen ist für neue Unterrichtskonzepte. Bei der Materialwahl wird auf natürliche Baustoffe gesetzt: Mit Holzschindelverkleidungen an der Fassade, Holzfenster- und Türen, Linoleumböden und Akustikdecken aus Holzwolleplatten, sowie Birkensperrholzmöbeln soll das von der Gemeinde Wolfurt vorgegebene Ziel einer „Wohlfühlschule“ erreicht werden. zugsmöglichkeiten, gute Akustik und Schallschutz, Spielgeräte auf dem Schulhof insgesamt auf ein „Erfahrungsfeld der Sinne“. Auch die Außengestaltung der Schule und des gesamten Schulhofes soll unsere pädagogische Grundhaltung spiegeln. Nicht nur das Gebäude wird adaptiert. Unsere pädagogischen Konzepte des Werkstattunterrichts und der Lernebene finden in den neuen Räumlichkeiten die besten Voraussetzungen zur Umsetzung. Wir freuen uns auf die neuen Lernebenen, auf die Neugestaltung der Klassen und die vielen Möglichkeiten, den Kindern eine gut vorbereitete Lernumgebung bieten zu können. Gemeinderätin Angelika Moosbrugger zur Schule als Lern- und Lebensort für Kinder: Die Aufgabe der Gemeinde ist es, den Ort und den Raum zu bereiten, in dem Schule stattfinden kann. Wir stellen den Rahmen zur Verfügung, in dem Kinder und Lehrer miteinander arbeiten und gemeinsam fürs Leben lernen können. Eine kostenintensive und wichtige Aufgabe, die wir sehr ernst nehmen und die auf unterschiedliche Art verwirklicht werden kann, wie wir an unseren verschiedenen Schulen in Wolfurt sehen können. Zurzeit steht die Sanierung der VS Mähdle an, und wir sind dabei auf einem spannenden Weg. Einerseits soll die „neue“ Schule vom Gebäude her neue Maßstäbe setzen. Als e5Gemeinde ist es uns wichtig, Energiebewusstsein und Nachhaltigkeit zu unterstützen, und dies auch selber, wo es möglich ist, in die Praxis umzusetzen. Aber auch bei der Innengestaltung möchten wir Neues verwirklichen. Arbeitsateliers statt der platzintensiven, wenig genutzten Gänge, bewegliche Regale für die Lernmaterialien, die je nach Unterrichtsform frei zugänglich sein sollen, Klassen mit Gruppenräumen für differenzierten Unterricht, eine Zentralgarderobe. Gemeinsam mit den Lehrern und den Architekten entwickeln wir ein System, in dem Funktionalität, verschiedene Arbeitsmöglichkeiten und der Wohlfühlfaktor ihren Platz haben. Vor 35 Jahren, als die VS Mähdle neu gebaut - bunt und modern - eröffnet wurde, war sie sicher ein Vorzeigemodell für die damalige Zeit. Heute, saniert, im Raumprogramm optimiert und an die neuen Anforderungen an eine Schule angepasst, soll sie wieder der besondere Ort sein, der Schule eben ist: ein Platz, an dem unsere Kinder für ihre und unsere Zukunft vorbereitet werden, indem sie Grundlagenwissen, eine positive Arbeitshaltung, Kreativität, verschiedene Lernmöglichkeiten entwickeln können. Wir glauben, als Gemeinde dafür gute Rahmenbedingungen zur Verfügung zu stellen, und wir wünschen uns, dass dieser Ort mit viel Leben und Buntheit gefüllt wird. Volksschul-Direktorin Silvia Benzer zu den Zielen der Schule: Wir Lehrer und Lehrerinnen freuen uns über das wertvolle Angebot der Mitgestaltung an der Sanierung und am Umbau der VS Mähdle. Mit großem Engagement und in unzähligen Konferenzen wurden Konzepte entworfen, Ideen entwickelt und wir ließen uns auf einen spannenden Planungsprozess ein. Unsere „neue“ Schule soll Lernort und Lebensraum sein und Atmosphäre ausstrahlen - darin waren wir uns von Anfang an einig. Darüber hinaus ging es aber auch um die individuellen Wünsche von Schülern und Lehrern. Am Anfang standen die Fragen: Welche Arbeitsplätze brauchen die Kinder? Welche Arbeitsplätze brauchen die Lehrer? Wie können wir den Raumbedarf an unser pädagogisches Konzept anpassen? Welche Möglichkeiten muss die Schule Mähdle in Zukunft bieten können? Bei der Mitgestaltung legten wir großen Wert auf Flexibilität und Multifunktionalität der Räume, Gliederung der Klassenzimmer und Gänge, auf Rück- Gemeindepanorama 15 Vis!on Rheintal Rheintalgemeinden vertiefen Kooperationen bei regionalen Betriebsgebieten Eine stärkere Zusammenarbeit der Rheintalgemeinden bei regionalen Betriebsgebieten und der Kinderbetreuung ist wünschenswert. Darüber herrschte auf der 7. Rheintalkonferenz breiter Konsens. Die 42 Anwesenden, BürgermeisterInnen und Mitglieder der Vorarlberger Landesregierung und des Landtags, vereinbarten die weitere Vorgehensweise zu beiden Themen. Das Thema regionale Betriebsgebiete stellt sowohl für das Land Vorarlberg als auch für die Gemeinden eine große Herausforderung dar. "Wir sind im Rheintal in der Situation, dass es einen großen Bedarf der Unternehmen an Betriebsflächen gibt. Die Zahlen zeigen, wie wichtig dieses Thema für den Wirtschaftsstandort Vorarlberg ist", betont Wirtschaftslandesrat Manfred Rein. Von knapp 1000 Hektar an Betriebsgebieten waren 2006 nur mehr 35 Prozent ungenutzt, um sieben Prozentpunkte weniger als fünf Jahre zuvor. "Wir haben Handlungsbedarf, um auch mittel- und langfristig genügend Raum für die Vorarlberger Betriebe bieten zu können", bekräftigt Rein. Kooperationen immer wichtiger Verstärktes Augenmerk wollen die Gemeinden künftig auch der Standortentwicklung widmen. Damit sich Betriebsgebiete optimal entwickeln, sollen Planung und Umsetzung vermehrt gemeindeübergreifend erarbeitet werden, beschlossen die Politiker der Rheintalkonferenz. Sie einigten sich auch darauf, die Notwendigkeit von zusätzlichen Ausgleichsmaßnahmen in Zukunft schon bei der Planung neuer Gebiete zu prüfen. "Schon die bestehenden Mechanismen sorgen für einen erheblichen Ausgleich zwischen den Gemeinden. Werden neue Betriebsgebiete geplant, ist es aber absolut sinnvoll, dass die Gemeinden über den Ausgleich von Nutzen und Belastungen diskutieren", betont Landesrat Manfred Rein. Konkrete Maßnahmen beschlossen Die 42 anwesenden BürgermeisterInnen und Mitglieder der Landesregierung und des Landtags einigten sich bei der Rheintalkonferenz auf ein Gesamtpaket zum Thema regionale Betriebsgebiete. Zu den geplanten Maßnahmen zählt die Vergabe einer Studie. Sie soll den künftigen Bedarf an regionalen Betriebsgebieten im Rheintal abschätzen. Vergeben wird die Untersuchung gemeinsam von der Raumplanungsabteilung des Landes und Vis!on Rheintal. Gleichzeitig werden mögliche Standorte für neue Betriebsgebiete ermittelt. Optimale Standorte zeichnen sich durch eine gute Verkehrsanbindung an Bahn und hochrangiges Straßennetz sowie durch Expansionsmöglichkeiten aus. Zugleich nehmen sie Rücksicht auf andere Nutzungen, wie Wohnnachbarschaften, ökologisch wertvolle Flächen und die Landwirtschaft. Das Institut für Rechtswissenschaften der TU Wien hat für Vis!on Rheintal bereits erhoben, welche Maßnahmen andere Bundesländer setzen, um die Verfügbarkeit von Bauflächen für Betriebsgebiete zu gewährleisten. "Diese Ergebnisse werden nun detailliert auf ihre Anwendbarkeit für Vorarlberg geprüft", kündigt Vis!onRheintal-Projektleiter Martin Assmann an. 16 Gemeindepanorama Sonderpreis: Familienfreundliches Wolfurt Vom Amt der Vorarlberger Landesregierung wurde in diesem Jahr zum zweiten Mal der Vorarlberger Preis für Familiengerechte Gemeinden ausgeschrieben und Wolfurt hat sich an diesem Wettbewerb beteiligt. Bereits 1996 hat sich Wolfurt mit 15 anderen Städten und Gemeinden am damaligen Pilotprojekt beteiligt und seit dieser Zeit zahlreiche Aktivitäten in den Bereichen Kinderfreundlichkeit, Familienunterstützung, Bürgerbeteiligung, Tarifgestaltung usw. gesetzt. Inzwischen sind 66 Gemeinden mit Projekten dabei und unsere Gemeinde wurde für die vielfältigen Angebote und Aktivitäten für einen Sonderpreis vorgeschlagen. Diese Anerkennung freut uns natürlich sehr, wenngleich wir wissen, dass im Bereich Familienfreundlichkeit noch vieles getan werden kann und auch getan werden muss. Wir haben aber die Bestätigung, dass wir auf einem guten Weg sind. Elisabeth Fischer, Gemeinderätin für Soziales Gold! Diesmal ist es keine Person, die den Grund für einen gemeinsamen Ausstellungsbesuch darstellt, sondern ein Gegenstand, von dem jedes Wolfurter Volkschulkind schon gehört hat: Der Wolfurter Kelch. Durch die Jahrhunderte vermochte kein anderes Material die Menschen derart in seinen Bann zu ziehen wie das Edelmetall Gold. Den Reichen und Mächtigen diente es zu allen Zeiten, um Einfluss auszuüben, Kriege zu bestreiten, Friedensabkommen zu schließen und Verträge zu besiegeln. Sein bis heute beachtlicher materieller Wert und seine Strahlkraft verhalfen dem besonderen Material zu einer bis heute unveränderten Anziehungskraft. Die diesjährige Ausstellung des Vorarlberger Landesmuseums zeigt die unbekannte Vielfalt mittelalterlicher Schatzkunst zwischen Bodensee und Chur, wie sie so noch nie zu sehen war. Unser Beitrag zu dieser Ausstellung ist der „Wolfurter Kelch“, der nun als Leihgabe zwischen ca. 90 anderen herausragenden Objekten zu sehen ist. Wir laden die Wolfurter Bevölkerung herzlich ein, in einer speziell organisierten Führung diese besondere Ausstellung zu genießen. Es stehen mehrere Vermittlungspersonen zur Verfügung, für Kinder gibt es ein Zusatzprogramm. Sonntag, 14. September 2008, 10:00 Uhr (die Führung dauert ca. 1 Stunde) Treffpunkt: Vorarlberger Landesmuseum, Kornmarktplatz 1, Bregenz Eintritt: € 4,--, Schüler ab 6 Jahren € 1,50. Die Eintrittskarte gilt auch für den zweiten Teil der Ausstellung in der Johanniterkirche in Feldkirch. Führungskarte: € 2,50,-- pro Person (übernimmt die Gemeinde) Wir freuen uns auf rege Teilnahme! Angelika Moosbrugger, Gemeinderätin für Schule und Kultur Ambulante Dienste arbeiten hervorragend Das Schwesternteam unten v.l.n.r. Sr. Michaela Erath - Pflegedienstleiterin, Sr. Ulrike Böhler, Sr. Sabine Fetz oben v.l.n.r. Sr. Ursula Geiger-Hinteregger, Sr. Renate Gruber, Sr. Lucia Hinteregger, Sr. Andrea Schwarz Adriana Morscher Die Betreuung kranker und älterer Menschen in unserem Dorf und zum Teil auch in Nachbargemeinden ist neben der Führung des Seniorenheimes eine der wesentlichen Aufgaben unserer Sozialdienste-Gesellschaft. Geschäftsführer und Chef der knapp hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist Mag. Erich Gruber. Einige dieser Dienste sollen hier näher vorgestellt werden. Pfarrkrankenpflege Wolfurt Die Pfarrkrankenpflege Wolfurt unter ihrem Obmann Peter Heinzle ist eigentlich der Pfarre Wolfurt unterstellt, ihre Einsatzzentrale ist aber seit vielen Jahren im Sozialzentrum Wolfurt situiert. Derzeit sind sieben Krankenschwestern in Teilzeitbeschäftigung für die Pflege vorwiegend älterer Menschen tagtäglich im Einsatz. Im Falle von Urlaub und Krankheit dehnen sie ihr Beschäftigungsverhältnis aus und springen gegenseitig ein, manchmal auch in Nachbargemeinden. Die Bezahlung der Krankenschwestern erfolgt zu einem wesentlichen Teil aus Spenden der Pflegefamilien, aus sozialen Zuwendungen von Firmen, Jahrgängen und Privatpersonen sowie aus Mitteln des Sozialfonds. Die Hilfe können alle in Wolfurt wohnhaften Personen ohne Ansehung ihrer Konfession in Anspruch nehmen, eine Vereinsmitgliedschaft oder ein Mitgliedsbeitrag ist nicht erforderlich. Mobiler Hilfsdienst (MOHI) Diplom-Sozialarbeiterin Barbara MoserNatter ist zentrale Anlaufstelle für alle Hilfesuchenden, wenn es um Betreuung von älteren Menschen geht. Mit ihrem Team von derzeit 23 Mitarbeiterinnen unterstützen und betreuen sie rund 45 vorwiegend ältere Personen in deren häuslichem Umfeld. Die Einsatzstunden sind von rund 3.000 vor drei Jahren auf knapp 5.000 im heurigen Jahr angewachsen. 18 Gemeindepanorama MOHI-MitarbeiterInnen Tagesbetreuung Von Mitarbeiterinnen des MOHI wird auch die Tagesbetreuung im Sozialzentrum angeboten. Dieses Angebot ist vor allem für pflegende Angehörige gedacht, die entweder berufstätig sind oder manchmal einen freien Tag zur Entspannung oder für Besorgungen benötigen. Die Besucherstunden haben sich in den letzten drei Jahren von 1.500 auf 3.000 Stunden verdoppelt. Rollender Essensdienst Unsere Mitarbeiterin Adriana Morscher stellt täglich an rund 50 Personen in einem speziellen Warmhalte-Koffer das vom Seniorenheim schmackhaft zubereitete 3gängige Mittagessen zu. Angefahren werden Haushalte in Wolfurt und Kennelbach. Darüber hinaus beziehen auch einige Schwarzacher Senioren das Essen aus dem Seniorenheim Wolfurt, dieses wird von Franz Brichac täglich abgeholt und in Schwarzach zugestellt. Viele Menschen haben den verständlichen Wunsch, solange als möglich in ihrer gewohnten Umgebung zu bleiben, auch wenn sie die eine oder andere Hilfe benötigen. Wir unterstützen diesen Wunsch nach besten Kräften durch den stetigen Ausbau aller Dienste. Es freut mich, dass ich bei meinen Geburtstagsbesuchen älterer Menschen immer wieder großes Lob über die Mitarbeiterinnen der Pfarrkrankenpflege, der Mobilen Hilfsdienste und des Rollenden Essensdienstes höre und möchte ihnen an dieser Stelle einmal einen herzlichen Dank aussprechen. Bürgermeister Erwin Mohr Nähere Informationen finden Sie unter: www.sozialdienste-wolfurt.at oder unter Telefon: 0664/8408744. Gemeindepanorama 19 Grillfest der Läbbe im Seniorenheim Am 12. Juli fand das traditionelle Grillfest der Läbbe im Seniorenheim statt. Nachdem das Wetter miserabel war, entschieden wir uns in Absprache mit den Cheforganisatoren der Läbbe, das Fest im Saal und die Ausschank im Freien (unter Dach) zu veranstalten. Nach der Begrüßung durch Gerhard Pehr fand unser Bürgermeister Erwin Mohr einige nette Worte, bei denen er unter anderem die Bewohnerinnen und Bewohner vom Seniorenwohnheim Kennelbach herzlich bei uns begrüßte. Wie immer kümmerten sich die Läbbe vorbildlich um die Bewirtung unserer Bewohnerinnen und Bewohner sowie der Gäste (Nachbarn und Ange- hörige), und unser Musiker Oskar traf wie gewohnt die passenden Töne und verleitete so manche/n Bewohner/in zum Mitsummen und Mitsingen. Unsere Bewohnerinnen und Bewohner haben das Fest wie immer sehr genossen, und unser Dank gilt den Läbbe, die wie jedes Jahr eine tolle Veranstaltung organisiert haben! Geschäftsführer Mag. Erich Gruber Freiwillige Pensionsversicherung für pflegende Angehörige 80 % der Pflegebedürftigen werden zu Hause gepflegt, vorwiegend von Töchtern, Schwiegertöchtern oder Partnern. Es gibt die Möglichkeit, als pflegender Angehöriger kostengünstig eine Pensionsversicherung zu erwerben. Als Basis der Berechnung wird ein Betrag von € 1.350,-- eingesetzt, damit fällt ein Dienstgeberbeitrag von € 169,40 und ein Dienstnehmerbeitrag von € 138,40 an, also ist für eine Pensionsversicherung ein Betrag von € 307,80 pro Monat zu bezahlen. Voraussetzung ist die Anmeldung bei der zuständigen Pensionsversicherungsanstalt bzw. der PV der Angestellten. Weitere Informationen finden Sie in der Broschüre "Finanzielle Entlastungs- und Unterstützungsangebote zur Pflege daheim" - die Broschüre liegt im Rathaus auf. Frauensprecherin Maria Claeßens Ab Pflegestufe 3: Der Bund übernimmt den Dienstgeberbeitrag, der Angehörige trägt den Dienstnehmeranteil von € 138,40 pro Monat. Ab Pflegestufe 4: Der Bund trägt zusätzlich 50 % des Dienstnehmeranteils, der Angehörige bezahlt € 69,20 pro Monat für die Pensionsversicherung. Bei Pflegestufe 5, 6 und 7 Der Bund übernimmt den Dienstgeber- und Dienstnehmeranteil und somit kann der pflegende Angehörige Pensionsversicherungszeiten ohne Kosten erwerben. 20 Gemeindepanorama
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Montafoner_Muse...12_In 02.01.2012 17.12.2012, 08:22 Information montafoner montafoner museen museen 100 Jahre Hochwasser 1910 1 100 Jahre Hochwasser 1910 Liebe Freundinnen und Freunde der Montafoner Museen und des Heimatschutzvereins! Auch wenn die Montafoner Museen derzeit in erster Linie in Zusammenhang mit der bevorstehenden Volksabstimmung in Schruns medial präsent sind, versuchen wir Ihnen trotz der nicht gerade einfachen Rahmenbedingungen weiterhin ein interessantes und vielfältiges Programm anzubieten. So laden wir Sie herzlich ein, Ende November die Eröffnung der Ausstellung im Heimatmuseum in Schruns zum Thema „Winterbräuche im Montafon“, und im Tourismusmuseum Gaschurn die beträchtlich angewachsene Sammlung an Montafoner Krippen zu besuchen. Neben diesen beiden „Höhepunkten“ des Winters in den Montafoner Museen finden auch zahlreiche andere spannende Veranstaltungen zu unterschiedlichsten Themen in allen vier Museen (und auch außerhalb derselben) statt. Höchst erfreulich ist der Rückblick auf den Museumsherbst mit der ereignisreichen Veranstaltungsreihe „septimo“ und der „Langen Nacht der Museen“. Vor allem das neue Format „septimo“ konnte überzeugen und bescherte uns tausende Besucherinnen und Besucher, die an den verschiedensten Veranstaltungen dieses Kulturmonats teilnahmen. Bitte beachten Sie die Möglichkeiten des öffentlichen Verkehrs unter www.vmobil.at und außerdem bieten wir Ihnen gerne an, sollte nach der Veranstaltung eine Rückkehr für Sie an Ihren Wohnort nicht mehr möglich sein, dass wir Sie im Rahmen von Fahrgemeinschaften gerne mitnehmen (bitte vorher im Heimatmuseum anmelden!). 1 2012 1 2012 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Information teil unserer Sammlung ist gegenwärtig auf Grund des akuten Platzmangels am Dachboden untergebracht, wo die Objekte extremen Temperaturschwankungen unterworfen und somit stark gefährdet sind. Die Lösung des DepotProblems hat daher höchste Priorität und es bleibt zu hoffen, dass entsprechend den Plänen zum Projekt „MuseumNeu“ nach dem 20. November die Perspektive auf ein Klima- und Schaudepot, das die Konservierung und Präsentation wichtiger Teile des Montafoner Kulturgutes ermöglicht, bestehen bleibt und diese Schätze nicht auf lange Zeit in externen Provisorien endgelagert und der Öffentlichkeit vorenthalten werden müssen. Michael Kasper Die „Lange Nacht der Museen“ bildete schließlich den krönenden Abschluss des vierzigtägigen Festivals. Den vielen Menschen, die in dieser intensiven Zeit mitarbeiteten und mithalfen, sei an dieser Stelle herzlich gedankt – ohne sie wäre ein derartiger Erfolg in einer derartig schwierigen Phase nicht möglich. Zuletzt möchten wir noch einen Ausblick auf das Jahr 2012, das derzeit aufgrund der ungewissen Zukunft noch mit vielen Fragezeichen versehen ist, werfen: Einen Schwerpunkt des nächsten Jahres stellt definitiv der Schutz der vielen wertvollen Kulturgüter im Heimatmuseum Schruns dar, die derzeit noch unter ungünstigsten Bedingungen auf dem Dachboden zwischengelagert werden. Der Groß- 2 Grafik-Design - Druckmanagement Veranstaltungen Offenes Singen in den Montafoner Museen Altes Frühmesshaus Bartholomäberg Montafoner Tourismusmuseum Gaschurn Altes Frühmesshaus Bartholomäberg Montafoner Tourismusmuseum Gaschurn Altes Frühmesshaus Bartholomäberg Mittwoch, 15. Februar, 19:30 Uhr Montag, 13. Februar, 19 Uhr Mittwoch, 18. Jänner, 19:30 Uhr Montag, 9. Jänner, 19 Uhr Mittwoch, 14. Dezember, 19:30 Uhr montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 1 Altes Frühmesshaus Bartholomäberg Montag, 21. November, 14 Uhr Kräuter-Räucherkurs mit Karin Sander-Pichler Es naht wieder die Zeit in der an langen Winterabenden auch in unserer Gegend gerne mit besonderen Düften die Räume belebt und gereinigt werden. Erzählcafé in der Museumsstube Silbertal Montafoner Bergbaumuseum Silbertal Montafoner Bergbaumuseum Silbertal Dienstag, 7. Februar, 15 Uhr Dienstag, 10. Jänner, 15 Uhr Dieser Kurs bietet die Gelegenheit Weihrauch, Harze und Räucherspezialitäten aus aller Welt sowie heimische Rauchkräuter kennenzulernen, und mehr über deren Wirkungen zu erfahren. Der aromatische und heilsame Rauch von Weihrauch, Harzen aus aller Welt, heimischen 3 2012 1 2012 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Veranstaltungen Kräutern und fernöstlichen Gewürzen wirkt besonders in Grippezeiten. Die Kursteilnehmer lernen zudem den Umgang mit Räucherkohle, Rauchschalen und Duftlampen, Räuchersieben und naturreinen Räucherstäbchen aus Tibet und Indien kennen. Die Kursgebühr beträgt für Mitglieder 7 Euro und für Nichtmitglieder 10 Euro. Im Anschluss an den Kurs können Räucherwaren und dazugehörige Utensilien aus dem Weltladen Schruns gleich direkt vor Ort im Frühmesshaus erworben werden. Dienstag, 22. November, 19 Uhr Kulturbühne Schruns ORF Filmpremiere: Bevor der Film in der Sendereihe Erlebnis Österreich am Sonntag, 27. November um 16.35 Uhr ausgestrahlt wird, wird er erstmals im alten Kino in Schruns zu sehen sein. Sonntag, 27. November, 11-17 Uhr Maisäss-Geschichten – Vom Leben und Arbeiten in den Montafoner Bergen Eine filmische Liebeserklärung an die Maisäss-Kultur im Montafon, eine Reverenz an die Menschen, die heute noch Maisässe bewirtschaften, viel Müh und Plag auf sich nehmen, um eine jahrhundertealte Kultur am Leben zu erhalten. Aus Idealismus, zu verdienen gibt es bekanntlich nicht viel. ORF-Kulturchef Manfred Welte und Kameramann Nikolai Dörler haben zu allen Jahreszeiten auf den Maisässen am Bartholomäberg, Montiel, Tafamunt, Gweil und im Gauertal Aufnahmen gemacht. Ihr Film handelt vom Leben und Arbeiten heute auf dem Maisäss, ist voll von Erinnerungen an die „gute, alte Zeit“, erzählt von spannenden Begegnungen mit außergewöhnlichen Menschen – auch Urlaubern, wie einem deutschen Universitätsprofessor, der seit den 1960er Jahren regelmäßig ins Gauertal kommt. 4 Altes Frühmesshaus Bartholomäberg Tag der offenen Tür (Adventmarkt) Das jüngste Museum der Talschaft öffnet zum traditionellen Bartholomäberger Adventmarkt bei freiem Eintritt seine Türe und bietet neben Führungen durch das Museum auch Einblicke in die laufende Sonderausstellung „Die Welt des Luzius Hauser – Ein Blick in Seelsorge, Hexenverfolgung, Wunderheilungen und Gegenreformation im Montafon im 17. Jahrhundert“. Überdies werden Kaffee, Kuchen und freundliche Gastgeberinnen und Gäste für ein herzliches vorweihnachtliches Ambiente sorgen. Nicht zuletzt besteht die Möglichkeit im reichhaltigen Angebot an Büchern über das Montafon ein passendes Weihnachtsgeschenk zu finden, immerhin sind heuer mit den Bänden „Urlaubsgrüße aus dem Veranstaltungen Montafon“, „Johann Bitschnau“ und „Netza, Monigg und Sasarscha“ wiederum drei Neuerscheinungen in den Buchreihen der Montafoner Museen zu verzeichnen. montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 1 Neues hält Einzug. Deshalb finden neben den traditionellen Terminen des Kirchenjahres auch jüngere Phänomene Platz in der Ausstellung. Ein Fokus liegt auf regional typischen Bräuchen: Weitgehend Vergessenes wird ebenso beleuchtet wie scheinbar allseits Bekanntes. Aber auch rund um populäre Bräuche wie Funken, Nikolaus oder Weihnachten gibt es viel zu entdecken. Öffnungszeiten: Samstag, 3., 10., 17. Dezember, jeweils von 16.00 bis 18.00 Uhr Sonntag, 4., 11., 18. Dezember, jeweils von 16.00 bis 18.00 Uhr Ab 27. Dezember jeweils von Dienstag bis Freitag von 16.00 bis 18.00 Uhr Montafoner Heimatmuseum Schruns Dienstag, 29. November, 19 Uhr „Funka, Fasnacht und Schiebaschüßa“ – Winterbräuche im Montafon Ausstellungseröffnung Zwischen Erntezeit und Ostern prägen bis heute viele Bräuche unseren Alltag in der dunkleren Jahreszeit, auch wenn ihre ursprüngliche Bedeutung teilweise gar nicht mehr bekannt ist. Was genau steckt aber hinter diesen Bräuchen? Bräuche sind weit mehr als nur die mit ihnen verbundenen Feierlichkeiten. Sie stehen für gewachsene Tradition, oft auch für christliche Glaubensinhalte, spiegeln die Kultur des Landes und die gesellschaftlichen Normen, den Einfluss der Medien, aber auch politische und wirtschaftliche Interessen wider. Aber sie sind nicht statisch, sondern ständig im Wandel. Alte Formen werden zeitgemäß interpretiert, Montafoner Tourismusmuseum Gaschurn Mittwoch, 30. November, 19 Uhr Montafoner Krippen Ausstellungseröffnung Am 30. November wird die große Montafoner Krippenausstellung im Tourismusmuseum Gaschurn feierlich eröffnet. Eine Auswahl an schönen Krippen, die mit viel Liebe zum Detail in langen 5 2012 1 2012 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Veranstaltungen Einige der nunmehr ausgestellten Krippen konnten erfreulicherweise mit Unterstützung der Gemeinden Gaschurn, St. Gallenkirch, Schruns und Silbertal, der Frauenbewegung Gaschurn/Partenen sowie durch Spenden im Gaschurner Museum mit Figuren bestückt werden. Öffnungszeiten: Samstag, 3., 10., 17. Dezember, jeweils von 16.00 bis 18.00 Uhr Sonntag, 4., 11., 18. Dezember, jeweils von 16.00 bis 18.00 Uhr Ab 27. Dezember jeweils von Dienstag bis Freitag von 16.00 bis 18.00 Uhr Freitag, 2. Dezember, 19 Uhr Stunden gefertigt wurden, ist hier zu sehen. Auf Anregung von Andreas Rudigier erklärte sich der Krippenbauverein Innermontafon mit Obfrau Marlies Kuster dankenswerterweise dazu bereit den Montafoner Museen eine eigene Krippen-Sammlung auf Dauer zur Verfügung zu stellen. Im Zeitraum von Februar bis Mai 2011 entstanden daher sieben neue Krippen, die von den Krippenbauern Franz Dönz, Peter Krenn, Hans Kuster, Klaus Kuster, Marlies Kuster, Franz Raich und Wendl Tschugmell angefertigt wurden und in Zukunft die Sammlung der Montafoner Museen bereichern werden. Überdies werden Krippen, die Georg Breuß, Marlene Themel und Karl Netzer dem Museum überlassen haben im Gaschurner Museum ausgestellt. Bei letztgenannter handelt es sich um eine alte Wurzelkrippe, die von Agnes Lorenzin aus St. Gallenkirch für Luise ErnstNetzer, die nach Frankreich heiratete und die Montafoner Krippe für Jahrzehnte dorthin mitnahm, gebaut wurde. Nach der Rückkehr dieser historischen Krippe ins Montafon kann sie nunmehr in den Montafoner Museen besichtigt werden. Es bleibt zu hoffen, dass die nunmehr höchst beeindruckende Krippen-Sammlung der Museen auch in Zukunft zahlreiche Erweiterungen erfahren wird. Kunstforum Montafon Ausstellungseröffnung widerstand ist zwecklos In den vergangenen Jahren wurden in den Winterausstellungen in der ehemaligen Lodenfabrik stets Gegenüberstellungen zweier relevanter, junger Positionen realisiert, wie z.B. 2010 die Ausstellung „TEXT without SUBTEXT“ von Luisa Kasalicky und Arnold Reinthaler. Heuer werden unter dem Titel „widerstand = zwecklos“ die Arbeiten von Judith Fegerl und Thomas Feuerstein aufeinander treffen und ein gewaltiges Spannungsfeld erzeugen. Beide beschäftigen sich mit dem Verhältnis von Mensch und Maschine, wobei Flüssigkeiten eine wesentliche Rolle spielen. Und erstmals wird – so viel sei schon einmal verraten – die Litz direkt in die Ausstellung mit einbezogen! Öffnungszeiten (bis 14. Jänner): Dienstag – Samstag, von 16 bis 18 Uhr, Donnerstag von 16 bis 20 Uhr 6 Veranstaltungen Die Ausstellung ist am Silbriga Sonntig (11. Dezember) von 13 bis 17 Uhr geöffnet. montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 1 sind mit den Bänden „Urlaubsgrüße aus dem Montafon“, „Johann Bitschnau – Lehrer aus dem Silbertal“ und „Netza, Monigg und Sasarscha“ wiederum höchst interessante Neuerscheinungen zu verzeichnen. Montafoner Heimatmuseum Schruns Courtesy Galerie Elisabeth & Klaus Thoman, Innsbruck Sonntag, 11. Dezember, 10:30-17 Uhr Tag der offenen Tür (Silbriga Sonntig) Montafoner Bergbaumuseum Silbertal Donnerstag, 8. Dezember, 14 Uhr Adventfeier mit kleiner Krippenausstellung Traditionell öffnet das Bergbaumuseum Silbertal zu Maria Empfängnis bei freiem Eintritt seine Türe und bietet neben Einblicken in das Museum gemütliches Beisammensein mit vorweihnachtlichen Liedern und Gedichten, mit Kaffee und Kuchen bei freundlichen Gastgeberinnen, die für ein besinnliches Ambiente sorgen. Nicht zuletzt besteht die Möglichkeit im vielfältigen Angebot an Büchern über das Montafon ein passendes Weihnachtsgeschenk zu finden, denn heuer Tradition ist der Silbriga Sonntig in Schruns und sein Adventmarkt, Tradition ist auch, dass das Heimatmuseum an diesem Tag seine Pforten öffnet, Tradition ist, dass Sie hier einen Blick auf die neue Sonderausstellung „Funka, Fas7 2012 1 2012 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Veranstaltungen nacht und Schiebaschüßa“ – Winterbräuche im Montafon“ werfen können, Tradition ist auch, dass Sie hier die besten Weihnachtsgeschenke finden (Tipp: Bücher zur Geschichte und Gegenwart des Montafons aus der Schriftenreihe der Museen), ebenso Tradition ist, dass aufgrund des enormen BesucherInnenAndrangs ausnahmsweise kein besinnlicher vorweihnachtlicher Rückzug möglich ist. Montag, 12. Dezember, 20 Uhr Altes Frühmesshaus Bartholomäberg Immaterielles Kulturerbe „Montafoner Erzähltradition“? Infoabend mit MMag.a Edith Hessenberger Im Montafon entwickelten sich im Rahmen täglicher Kommunikation sogenannte Erzähltraditionen, die bereits im 19. Jahrhundert als „Montafoner Sagen“ festgehalten wurden. Erzähltraditionen beschränken sich allerdings nicht nur auf Sagen, sie umfassen ebenso das Erzählen im Alltag oder das lebensgeschichtliche Erzählen. Im Rahmen des Projektes „Montafoner Geschichte“ wurden von 2003 bis 2011 insgesamt 240 lebensgeschichtliche oder themenspezifische Erzählungen von über 200 Personen mittels Tonbandaufnahmen dokumentiert. Sie verdeutlichen klar die Beständigkeit typischer Montafoner Sagen, zeigen aber auch die Erzähltraditionen in der Darstellung der Geschichte des Tales, beziehungsweise der eigenen Biographie auf. Die UNESCO-Nationalagentur für Immaterielles Kulturerbe dokumentiert besondere regionale Traditionen und bemüht sich, die Erhaltung des immateriellen 8 Kulturerbes zu unterstützten, sowie Respekt zu sichern und ein Bewusstsein für dieses Erbe zu schaffen. Nach der Anerkennung der „Dreistufenlandwirtschaft im Bregenzerwald“ oder der „Vorarlberger Flurnamen“ bemühen sich nun der Stand Montafon und die Montafoner Museen um die Aufnahme der „Montafoner Erzähltradition“ in das „Nationale Verzeichnis immateriellen Kulturerbes“. Damit könnte ein großer Schritt in Richtung (inter-) nationaler Anerkennung der im Montafon Archiv dokumentierten Erzählungen als Ausschnitt der Montafoner Erzähltradition gesetzt werden. Die Antragstellerin Edith Hessenberger (KulturwissenschaftlerIn, Uni Innsbruck) präsentiert im Rahmen eines Infoabends die Inhalte des Antrags sowie die Vorgehensweise bei der Antragstellung, und steht gerne für Fragen zur Verfügung. Donnerstag, 15. Dezember, 20 Uhr Montafoner Heimatmuseum Schruns „Die Reise zum Horizont“ Lesung von Jürg Amann im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Das FelderArchiv“ geht aufs Land (Einführung und Gespräch: Dr. Ulrike Längle) Veranstaltungen montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 1 Montafoner Heimatmuseum Schruns Mittwoch, 25. Jänner , 20 Uhr „Pfennigzins, Vogelrecht, Ärch und Schesaplana ...“ – das Urbar der Herrschaften Bludenz und Sonnenberg von 1620 Vortrag von Univ.-Doz. Dr. Manfred Tschaikner Eine der bedeutendsten Quellen zur Geschichte und Landeskunde des südlichen Vorarlberg bildet das Urbar von 1620. Der Vortrag geht der Entstehung dieses umfangreichen Dokuments nach, skizziert seinen Aufbau und stellt zahlreiche Details der regionalen Vergangenheit vor. Darunter befinden sich selbst für Fachleute manche überraschenden Erkenntnisse. Das Buch zum Thema: Das Urbar der Herrschaften Bludenz und Sonnenberg von 1620. Kommentar und Edition. Bearb. von Katrin Rigort und Manfred Tschaikner (Quellen zur Geschichte Vorarlbergs 14). Regensburg: Roderer Verlag (erscheint 2012); ISBN 978-3-89783740-9. In seiner Novelle „Die Reise zum Horizont“ gestaltet der Schweizer Autor Jürg Amann vor dem realen Hintergrund eines Flugzeugabsturzen in den Anden in den 1970er Jahren eine Menschheitsparabel als Gleichnis von Leben und Tod jenseits von Moral und Tabu. Der Kampf der Überlebenden gegen Kälte, Hunger und Durst in der Gletscherwüste der Anden stößt an die Grenzen, wie weit ein Mensch gehen kann, ohne sein Menschsein zu verlieren. Jürg Amann, geboren 1947 in Winterthur, arbeitete nach einem Germanistik-studium zunächst als Literaturkritiker und Dramaturg. Seit 1976 ist er freier Schriftsteller (Prosa, Theaterstücke, Hörspiele, Lyrik, Essays). Bücher u.a.: „Zwei oder drei Dinge. Novelle“ (1993), „Über die Jahre. Roman“ (1994), „Rondo. Erzählungen“ (1996), „Kafka. Ein Wort-BildEssay“ (2000), „Mutter töten“ (2003), „Die kalabrische Hochzeit“ (2009) Zahlreiche Preise, u. a. Ingeborg-Bachmann-Preis 1982, Conrad-FerdinandMeyer Preis 1983. 9 2012 1 2012 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Aktuelles Mit diesem Kulturimpuls wollten die Montafoner Museen ein innovatives Signal der Offenheit setzen. Was ihnen eindrucksvoll gelungen ist. septimo hat dazu eingeladen, einen Blick hinter die Kulissen der Museen, der Forschung sowie der Landschaft und der Architektur zu werfen. Obwohl es bereits jetzt an die Planung für 2012 geht, gilt es sich gleichzeitig beim gesamten Team der Montafoner Museen sowie bei allen Beteiligen des heurigen septimo herzlich für den vollen Einsatz zu bedanken. (tm, mk) septimo 2011 Rundherum zufriedene Gesichter. Die Premiere der neuen Montafoner Kulturveranstaltungsreihe „septimo“ ist sehr erfolgreich über die Bühne gegangen. 40 kulturelle Veranstaltungen an 40 Tagen. Die Erstausgabe des „September im Montafon“ war ein voller Erfolg. Und wie besonders diese neue Kulturoffensive ist, zeigt auch das große Publikumsinteresse. So wurden bei den diversen Kulturveranstaltungen gesamt knapp 5000 BesucherInnen gezählt, Einheimische wie auch Gäste. „Freidenker-Brevier“ von Johann Baptist Biedermann Neuzugang im Montafon Archiv Im Oktober 2011 konnte das Montafon Archiv einen für die Literatur- und Geistesgeschichte des Montafons äußerst wertvollen Neuzugang verzeichnen: Der Bregenzer Historiker Dr. Meinrad Pichler überließ dankenswerterweise dem im Heimatmuseum angesiedelten Archiv ein vom Montafoner Mundartdichter und Taubenwirt Johann Baptist Biedermann originalsigniertes Buch „Freidenker-Brevier“ aus der Zeit der Jahrhundertwende um 1900. Der Schrunser Wirt, Händler und „Bauernadvokat“ Dr. iur. Biedermann lebte 1844 bis 1923 und schenkte dieses Buch im Jahr 1910 seinem Neffen Johann Moosbrugger. Die Person Biedermanns verweist auf den Zusammenhang zwischen Heimatliteratur und Tourismus, denn parallel zur touristischen Erschließung des Montafons trat er als Wirt mit seiner Mundartdichtung in Erscheinung. Seine Gedichte und „Gsätzli“ aus der Gedichtsammlung „Nüt för Uguat“ sind dementsprechend Die 40 Tage waren bunt gemischt. Angefangen von Führungen über Themenwanderungen, Vorträgen, Tanz- und Musikvorführungen sowie Konzerten, Interviews, Gesprächen und einer schon jetzt legendären Whiskyverkostung reichte die kulturelle Palette. Erlebenswerte Höhepunkte waren die beiden Montagsgespräche mit Komponist Georg Friedrich Haas und Fotograf Marko Zink. Auch die beiden grenzüberschreitenden Abende der Engadiner und Prättigauer Begegnungen lockten zahlreiche BesucherInnen, genauso sämtliche archäologischen Themen. 10 Aktuelles auch eher als gesellige Stücke anzusehen, welche die kulturelle Identität des Montafons der Umwelt vermitteln sollten. Der Tourismus öffnete wiederum der lokalen Literatur die Welt und Biedermanns Gedichte wurden schließlich im gesamten deutschen Sprachraum bekannt. Der Literaturhistoriker Dirk Strohmann vermerkte diesbezüglich: „Persönlich wurde er freilich letztlich selbst ein Opfer des durch den Tourismus ausgeweiteten literarischen Interesses: Eine Gedenktafel an seinem eigenen Gasthaus, der ‚Taube‘, erinnert heute nicht an ihn, sondern an – Ernest Hemingway.“ montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 1 13. Interregionale Alpgespräche Nachdem im vergangenen Jahr Bartholomäberg Schauplatz der 12. Interregionalen Alpgespräche war (siehe die Veröffentlichung aller Vorträge im Jahresbericht der Montafoner Museen 2010), diente heuer die alte Walsersiedlung St. Martin im Calfeisental (Kanton St. Gallen) als Veranstaltungsort für die 13. Alpgespräche. Die Montafoner Museen traten als Ko-Organisatoren auf und der Verfasser führte als Moderator durch die Veranstaltung. Thema der Vortragsreihe war der Versuch der Beantwortung der Frage, inwieweit Kulturlandschaft, Kulturgeschichte und Tourismus eine beiderseitig gewinnbringende Kombination darstellen können. Die im September von den Montafoner Museen mit großer Unterstützung durch den Stand Montafon durchgeführten Veranstaltungsreihe „septimo“ soll ein solches Beispiel sein, das künftig Kulturlandschaft und Kulturgeschichte dem Gast näher bringen kann. Die Idee basiert auf einer Untersuchung, die 2010 im Auftrag des Instituts für Bündner Kulturforschung erfolgte, und die Museen, Ausstellungen, Festivals und Events sowie Kulturhotels auf ihr touristisches Potenzial untersuchte ... das Montafon wurde übrigens als einziges nicht Schweizer Beispiel geprüft. Das Ergebnis war verblüffend und einfach zugleich: Dort, wo Museen und Ausstellungen ihre Schwächen zeigen, besitzen Festivals und Events ihre Stärken und umgekehrt. Also sind Museen angehalten, auch in den Festivalbereich einzusteigen, um langfristig mehr Erfolg zeigen zu können. Hans-Jürg Gredig von der Fachstelle zur Untersuchung von Kulturlandschaften und Tourismus (und deren 11 Wie das später von den Nationalsozialisten verbotene Buch „Freidenker-Brevier“ verdeutlicht, war Biedermann in politischer Hinsicht dem liberalen Lager in Schruns zuzuordnen und so nahm er etwa auch 1876 mit vielen Gesinnungsgenossen am ersten Zivilbegräbnis Vorarlbergs in Schruns teil. Dazu passend thematisierte er in seinen Gedichten das „Hengara“ und schrieb häufig von der „Liabi“. (mk) 2012 1 2012 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Aktuelles und für sieben Jahre auch in den Schlössern Ludwig II. arbeitete. Der bayrische König Ludwig II. (1845 – 1886) ist als leidenschaftlicher Schlossbauer bekannt und vor allem Schloss Neuschwanstein ist weit über die Grenzen Bayerns hinaus berühmt und trug wesentlich dazu bei, dass Ludwig im Volksmund auch als Märchenkönig bekannt ist. Es war jedoch nicht Schloss Neuschwanstein, in dem Ludwig die meiste Zeit seiner Regentschaft verbrachte, sondern das Schloss Linderhof im oberbayrischen Ettal. In eben jenem Schloss Linderhof wird heuer anlässlich des 125. Todestages Ludwig II. ein Ludwig-Jahr gefeiert. Nachhaltigkeit in gemeinsamer Betrachtung) hatte die Untersuchung im vergangenen Jahr begleitet und war einer der Referenten bei den Alpgesprächen. Rolf Wildhaber, Wildhüter, vermittelte ein anderes Bild und zeigte drastisch auf, welche tödlichen Konsequenzen der Mensch in der Natur verursacht, wenn er sich ihrer ungebremst annähert. Der Touristiker Björn Caviezel von der Heidiland AG wiederum machte deutlich, wie stark der Fremdenverkehr auf die Kulisse Landschaft setzt und dabei kulturgeschichtliche Aspekte gerne mitein“packt“. Die 14. Alpgespräche finden 2012 in Lech statt. (ar) Anton Neyer – ein Montafoner Stuckateur im Dienste von Märchenkönig Ludwig II. Anton Neyer wurde am 17. Jänner 1849 als zweites von 13 Kindern in eine Bauernfamilie in Bartholomäberg hineingeboren. Bereits im Alter von 16 Jahren ergriff er erstmals den Wanderstab, um in Frankreich im Baugewerbe zu arbeiten. Später war er für den in Wien ansässigen Stuckateur Detoma tätig, in dessen Auftrag er in Ungarn, Böhmen, Preußen 12 Aktuelles Dabei wird im Rahmen einer Ausstellung die Entwicklungsgeschichte des Schlosses dargestellt. Neben den Architekten und Bauherren wird auch ein einfacher Handwerker mittels Kurzbiografie und Portraitfoto vorgestellt – der Montafoner Anton Neyer. Die entsprechenden Unterlagen wurden den Ausstellungskuratoren vom Montafon Archiv zur Verfügung gestellt. Die Besichtigung der Ausstellung war lohnenswert und es war faszinierend, in die bizarre Welt des exzentrischen Herrschers einzutauschen. (ab) Neue Publikation: montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 1 Netza, Monigg und Sasarscha Traditionelle Berglandwirtschaft in Gortipohl (Montafoner Schriftenreihe Band 23, Heimatschutzverein Montafon, Hg. Michael Kasper und Klaus Pfeifer, Schruns 2011) Die Maisäß- und Alpkultur prägte das Montafon über viele Jahrhunderte hinweg und veranschaulicht noch heute eindrucksvoll die hohe Entwicklungsstufe der ehemaligen bäuerlichen Lebensweise in dieser Region. Der vorliegende Band der Montafoner Schriftenreihe setzt sich integrativ und interdisziplinär aus unterschiedlichsten Perspektiven mit einem besonders interessanten Berglandwirtschaftsareal im inneren Montafon auseinander: Zehn Autorinnen und Autoren beleuchten das Gebiet von Netza, Monigg und Sasarscha im Norden Gortipohls aus geografischer, geologischer, archäologischer, historischer, sprachwissenschaftlicher, baugeschichtlicher, volkskundlicher sowie kulturlandschaftsgeschichtlicher Sicht und vermitteln damit einen umfassenden Eindruck der Wandlungsprozesse, die sich in diesem Grenzbereich am Rande des Siedlungsraumes bis in die Gegenwart vollzogen und noch heute vollziehen. Das Außergewöhnliche an diesem, zum Großteil im Natura-2000-Gebiet „Verwall“ gelegenen, traditionellen Nutzungsraum stellt einerseits die spezielle naturräumliche Ausstattung und andererseits die besondere kulturgeschichtliche Dimension dar, die sich gemeinsam in der einzigartigen und weitgehend intakten Kulturlandschaft widerspiegeln. Neben dem klassischen System der Dreistufenlandwirtschaft finden sich hier etwa Beispiele für ein vierstufiges Bewirtschaftungsmodell, das auf frühere Dauersiedlungen in den Höhenlagen verweist. Dazu kommt eine relativ scharfe Trennung zwischen Häufungen von deutschen und rätoromanischen 13 2012 1 2012 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Aktuelles haben: Neben all den freundlichen Maisäßeigentümerinnen und -eigentümern, die Informationen und Bilder zur Verfügung gestellt haben sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Maisäßinventar-Teams möchte ich namentlich Friedrich Juen, Artur Mangard und Leo Walser für ihr Engagement und ihren Einsatz für das Zustandekommen dieser Publikation danken. Überdies ist zu betonen, dass ohne die finanzielle Unterstützung unserer Sponsoren (u.a. Amt der Vorarlberger Landesregierung, Stand Montafon, Gemeinde St. Gallenkirch, Sparkasse der Stadt Bludenz, Vorarlberger Illwerke AG) die Veröffentlichung dieses umfangreichen Bandes (384 Seiten) nicht möglich gewesen wäre. Diesen Förderern des Maisäßinventars Montafon sei daher an dieser Stelle größter Dank ausgesprochen. Das Buch kann von Mitgliedern in den Montafoner Museen um EUR 20,-- erworben werden. (mk) Flurnamen, die Rückschlüsse auf den Gang der Besiedlung zulassen. Außerdem spielte auch der in den höchsten Lagen betriebene Bergbau immer wieder eine bedeutende Rolle in der historischen Entwicklung der Region. Die mündlichen Überlieferungen zu früheren Lebens- und Arbeitsweisen, aber auch Sagen und Erzählungen zu außerordentlichen Begebenheiten runden das Bild, das uns die Kulturlandschaft mit ihren zu einem ungewöhnlich großen Teil aus dem frühen 16. Jahrhundert stammenden Gebäuden, den Lesesteinwällen, Bewässerungskanälen und Alpwegen veranschaulicht, durch die Perspektive der lokalen Bevölkerung sowie deren Erinnerungen ab. Es gilt daher insbesondere auch jenen zu danken, die durch ihren Erfahrungsschutz, ihre privaten Sammlungen oder durch vielfältige andere Bemühungen das Entstehen dieses Buches unterstützt 14 Rückblick montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 1 Latschau, 6. September (septimo) Gaschurn, 7. September (septimo) Bartholomäberg, 8. September (septimo) Gargellen, 11. September (septimo) Kristberg, 13. September (septimo) Lindauer Hütte, 14. September (septimo) 15 2012 1 2012 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Rückblick Tschagguns, 16. September (septimo) Schruns, 20. September (septimo) Gaschurn, 23. September (septimo) St. Gallenkirch, 27. September (septimo) Vikari, 29. September (septimo) St. Gallenkirch, 30. September (septimo) 16 Rückblick montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 1 Bartholomäberg, 1. Oktober (Lange Nacht) Silbertal, 1. Oktober (Lange Nacht) Tschagguns, 1. Oktober (Lange Nacht) Schruns, 11. Oktober Bartholomäberg, 13. Oktober Silbertal, 18. Oktober 17 2012 1 2012 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Publikationen 12 Keiler/Pfeifer/Rudigier: Der Maisäß Montiel. 2004 (€ 22,-/18,-) 13 Nachbaur/Strasser: Die Markterhebung von Schruns. 2004 (€ 22,-/18,-) 14 Wink (Hg.): Ausgrabungen im Montafon. Diebschlössle und Valkastiel (2 Bde). 2005 (€ 22,-/18,-) 15 Keiler/Pfeifer/Rudigier: Der Maisäß Valschaviel. 2005 (€ 22,-/18,-) 16 Hachfeld/Vossebürger/Pfeifer: Die „Alpe“ Bofa. 2005 (€ 10,90/8,70) 17 Hessenberger/Kasper: Lebenswelten junger Menschen im Montafon. 2006 (€ 13,-/10,-) 18 Malin/Maier/Dönz-Breuß: Standeswald Montafon. 2007 (€ 22,-/18,-) 19 Ohneberg: Märzengerichtsprotokoll. 2007 (€ 28,-/22,-) 20 Bußjäger: Die „Montavon“-Krise. 2007 (€ 13,-/10,-) 21 Beitl/Strasser: Richard Beitl. 2009 (€ 25,-/20,-) 22 Kasper: Röbi und Rongg. 2009 (€ 25,-/20,-) 23 Kasper/Pfeifer: Netza, Monigg und Sasarscha. 2011 (€ 25,-/20,-) Publikationen Montafoner Geschichte Band 1 Rollinger/Rollinger: Montafon 1. Mensch – Geschichte – Naturraum. Die lebensweltlichen Grundlagen. 2005 (€ 44,-, in Verbindung mit allen vier Bänden um 15 % reduziert) Band 2 Rollinger: Montafon 2. Besiedlung - Bergbau - Relikte. Von der Steinzeit bis zum Ende des Mittelalters. 2009 (€ 46,-, in Verbindung mit allen vier Bänden um 15 % reduziert) Montafoner Schriftenreihe 1 Moosbrugger: Maisäßkultur und Maisäßlandschaft im Montafon. 2001 (vergriffen) 2 Keiler/Pfeifer (Hg.): Plazadels und Wachters Dieja. 2001 (€ 10,90, für Mitglieder € 8,70) 3 Haas: Das Montafonerhaus und sein Stall. 2001 (€ 20,-/16,50) 4 Dönz: Muntafuner Wärter, Spröch und Spröchli. 2001 (€ 20,-/16,50) 5 Rudigier/Zamora (Hg.): Das romanische Vortragekreuz von Bartholomäberg. 2002 (€13,-/10,-) 6 Keiler/Pfeifer/Rudigier: Gweil – Mai­ säß und Alpen. 2002 (€ 20,-/16,50) 7 Beitl: Die Votivbilder aus den Montafoner Gnadenstätten. 2002 (€ 16,-/13,-) 8 Netzer: Silbertaler Soldaten im Zweiten Weltkrieg. 2003 (€ 16,-/13,-) 9 Keiler/Pfeifer/Rudigier: Die Maisäße auf Tafamunt. 2003 (€ 22,-/18,-) 10 Strasser: Montafoner ReiseBilder. 2003 (€ 20,-/16,50) 11 Nesensohn-Vallaster: Der Lawinenwinter 1954. 2004 (€ 16,-/13,-) 18 Sonderbände zur Montafoner Schriftenreihe SB 1 Strasser/Rudigier: montafon.1906_2006 – Eine Zeitreise in Bildern. 2006 (vergriffen) SB 2 Truschnegg: Lorüns. Dorfgeschichte in Schrift und Erzählung. 2006 (€ 35,-/30,-) SB 3 Brugger: 100 Jahre Skisport im Montafon. 2006 (€ 33,-/27,-) SB 4 Rudigier: Heimat Montafon. Eine Annäherung. 2007 (€ 22,-/18,-) SB 5 Hessenberger: Grenzüberschreitungen. 2008 (€ 28,-/22,-) Publikationen SB 6 Arnold: Montafonerin. 2008 (€ 19,50/16,50) SB 7 Rudigier: Kulturgeschichte Montafon. 2009 (€ 9,50/7,50) SB 8 Hessenberger/Rudigier/Strasser/ Winkler: Mensch & Berg im Montafon. 2009 (€ 28,-/22,-) SB 9 Strasser: Schruns um 1920 (Adele Maklott). 2009 (€ 18,90/16,90) SB 10 Philp/Rudigier: Philipp Schönborn Montafon. 2010 (€ 22,-/18,-) SB 11 Trippolt/Bertle: Hannes Bertle. 2010 (€ 23,-/18,-) SB 12 Hessenberger/Kasper/Rudigier/ Winkler: Jahre der Heimsuchung. 2010 (€ 28,-/22,-) SB 13 Strasser: Entlang der Montafonerbahn. 2010 (€ 18,90/16,90) SB 14 Strasser: Urlaubsgrüße aus dem Montafon. 2011 (€ 19,90/17,90) SB 15 Netzer, Jenny: Johann Bitschnau. 2011 (€ 13,-/10,-) Kataloge und Führer Maklott – Jehly – Schmid. Sommerausstellung 2004 im Montafoner Heimatmuseum Schruns (€ 10,-/8,-) Rudigier/Strasser: Ein kleiner Führer durch das Montafoner Heimatmuseum. 2008 (€ 5,-/4,-) Brugger: Museum Guide of the Montafon Folk Museum Schruns. 2008 (€ 3,-) Filme und andere Medien Plazadels und Wachters Dieja. Maisäßsiedlung im Gauertal. Videodokumentation von info-film (Banas & Banas), 14 min. 2001 (€ 26,-/22,-) Neu: DVD erhältlich (€ 15,-/12.-) montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 1 Montafon. Von Feldkirch in das Montafon. Historische Filme in der Reihe „Österreich in historischen Filmdokumentationen. Edition Vorarlberg“ vom Filmarchiv Austria, 83 min. 2004 (VHS 21,60, DVD 24,90) Die prähistorische Besiedlung des Montafons. 7000 Jahre Besiedlungsgeschichte von der Steinzeit bis zu den Römern. Interaktive CD zur gleichnamigen Ausstellung im Montafoner Heimatmuseum, Rüdiger Krause, ArcTron GmbH, Montafoner Heimatmuseum. 2005 (€ 10,-/8,-) Kulturhistorische Wanderwege Montafon Bertle: Geologischer Lehrwanderweg Bartholomäberg. 1978 (€ 6,-/5,-) Rudigier: Gaschurn-Dorf. 2003 (€ 2,-) Ebster: Sagenweg Vandans. 2007 (€ 2,-) Jahresberichte der Montafoner Museen 2001 (€ 2,-) 2002 (€ 2,-) 2003 (€ 2,-) 2004 (€ 4,-) 2005 (€ 4,-) 2006 (€ 4,-) 2007 (€ 10,-) 2008 (€ 10,-) 2009 (€ 10,-) 2010 (€ 10,-) 19 2012 1 2012 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Informationen Heimatschutzverein Montafon • Montafoner Museen • Montafon Archiv Montafoner Heimatmuseum, Kirchplatz 15, 6780 Schruns T 05556/74723, F 05556/74723-24 E info@montafoner-museen.at, I www.montafoner-museen.at Bankverbindungen: Raiba Montafon, BLZ 37468, Kontonr. 302.547 Sparkasse Schruns, BLZ 20607, Kontonr. 0100-065333 Öffnungszeiten im Winter (27. Dezember 2011 bis 13. April 2012): Montafoner Bergbaumuseum Silbertal: Altes Frühmesshaus Bartholomäberg: Dienstag und Donnerstag, jeweils 16-18 Uhr Dienstag und Donnerstag, jeweils 16-18 Uhr Mitglieder des Heimatschutzvereins Montafon haben folgende Vorteile: • • • • • Freier Eintritt in alle Montafoner Museen Infos und freier Eintritt zu den Veranstaltungen des Vereins (Vorträge, Exkursionen, Lesungen) Deutlich reduzierter Bezugspreis für die Montafoner Schriftenreihe Kostenlose Inanspruchnahme des Montafon Archivs und der Bibliothek Kostenlose Inanspruchnahme des Services der Außenstelle der Vorarlberger Landesbibliothek Mit der Bezahlung des Mitgliedsbeitrages von € 20,- unterstützen Sie die Arbeit des Vereines und der Museen! ✃ Ja, ich möchte diese Vorteile nützen und werde Mitglied des Heimatschutzvereins Montafon. Vorname: ✃ Österr. Post AG Info.Mail Entgelt bezahlt Familienname: Straße/Hnr.: Postleitzahl/Ort: Telefonnummer: E-mail: 20 Grafik-Design Frei, Götzis Montafoner Heimatmuseum Schruns: Mont. Tourismusmuseum Gaschurn: Dienstag bis Freitag, jeweils 16-18 Uhr Dienstag bis Freitag, jeweils 16-18 Uhr
  1. informationsschrift
  2. winterbräuche
Montafoner_Muse...10_In 01.06.2010 17.12.2012, 08:07 Information montafoner montafoner museen museen 100 Jahre Hochwasser 1910 3 100 Jahre Hochwasser 1910 Liebe Freunde der Montafoner Museen! Liebe Freunde des Heimatschutzvereins! In den kommenden Wochen beschäfti­ gen uns drei Schwerpunktthemen, die sich auch in einer hohen Anzahl von Veranstaltungen niederschlagen. Am 11. Mai eröffnet die Wanderausstellung „Mobilität im Montafon“. Der Inhalt betrifft uns alle, die Art und Weise der Vermittlung in einem beweglichen Con­ tainer, der sein Aussehen von Ort zu Ort ändern wird, stößt auf besonderes Inter­ esse der Museumsverantwortlichen. Die Diskussion um das MuseumNeu wird am 18. Mai mit einem Gespräch mit Jurymit­ gliedern beziehungsweise den Architek­ ten fortgesetzt. Ab 1. Juni werden dann auch die Entwürfe aller Architektenbüros in einer Ausstellung im Heimatmuseum zu sehen sein. Der 1. Juni ist auch das Stichwort für einen dritten wichtigen Themenbereich, der uns 2010 beschäf­ tigen wird: In Erinnerung an das verhee­ rende Hochwasser von 1910 werden vor allem in den drei Museen in Bartholo­ mäberg, Gaschurn und Silbertal Ausstel­ lungen zum Thema „Katastrophen“ zu sehen sein. Es handelt sich um Erzähl­ bilder, die auf verschiedene Facetten des Themas eingehen, neben Wasser und Schnee werden auch Kälte, Feuer und Seuchen als Urheber von katastrophalen Ereignissen angesprochen. An dieser Stelle sei auch noch etwas Erfreuliches erwähnt. Robert Rollinger, Herausgeber der ersten beiden Bände zur Montafoner Geschichte, hat dieser Tage den Würdigungspreis für Wissen­ schaft vom Land Vorarlberg erhalten. Damit sind in den vergangenen drei Jah­ ren fünf Personen mit Bezug auf die im Montafon laufenden Projekte vom Land ausgezeichnet worden. Die Bauforschung des Architekten Raimund Rhomberg gibt Auf­ schluss über das Alter jeden Details des bestehenden Heimat­ museums und des ehemaligen Konsum­ gebäudes. Andreas Rudigier (Obmann) 1 2010 3 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Information Montag, 31. Mai, 18 Uhr: MONT.AGsbau – Führung mit Archi­ tekt Hans Hohenfellner im Bahnhofsareal (Bahnhof Schruns) Dienstag, 1. Juni: Die Montafoner Museen haben wie­ der offen und zeigen Ausstellungen zu den Themen „Architekturentwürfe für ein neues Montafoner Heimatmuseum“ (Schruns) und zu „Jahre der Heimsuchung“ (Bartholomäberg, Gaschurn, Silbertal) Donnerstag, 3. Juni, später Vormittag: Frühschoppen und Bewirtung im Rahmen der Ausstellung „Mobilität im Montafon“ (Bartholomäberg) Donnerstag, 3. Juni, 10 – 18 Uhr: Tag der offenen Tür in allen Montafo­ ner Museen (Bartholomäberg, Gaschurn, Schruns, Silbertal) Samstag, 12. Juni, 8.15 – 17 Uhr: Exkursionen zu Bauten von und mit Marte. Marte (Vorarlberger Vorderland) Dienstag, 15. Juni, 19 Uhr: Eröffnung der Ausstellung „Mobilität im Montafon“ in Gaschurn Montag, 21. Juni, 18 Uhr: MONT.AGsbau – Führung mit Bauforscher Raimund Rhomberg durch das zur Diskus­ sion stehende Gebäude des ehemaligen SilvrettaCenters (Kirchplatz Schruns) Montag, 28. Juni, 10 Uhr: MONT.AGstreff – alles Wissenswerte rund um das MuseumNeu (Museum Schruns) Montag, 28. Juni, 18 Uhr: (Anmeldung notwendig!) MONT.AGstreff – alles Wissenswerte rund um das Muse­ umNeu (Museum Schruns) 2010 Veranstaltungen im Überblick Dienstag, 11. Mai, 18 Uhr: Mobilität im Montafon, Ausstellungseröff­ nung (Kulturbühne Schruns) Dienstag, 18. Mai, 19 Uhr: 13. Montafoner Trachtengespräche: Die Werktagstracht (Museum Gaschurn – Näheres siehe letzte Mitgliederinfo) Dienstag, 18. Mai, 19.30 Uhr: Positionen zum Planungsentwurf Museum­ Neu. Gespräch mit Juroren und Architek­ ten (Museum Schruns) Mittwoch, 19. Mai, 16 Uhr: Kinderworkshop zur Malerei von Hannes Bertle (MAP-Kellergalerie, Museum Schruns – Näheres siehe letzte Mitgliederinfo) Donnerstag, 20. Mai, 19.30 Uhr: Flurnamen in Bartholomäberg, Vortrag und Diskussion mit Guntram Plangg (Mehr­ zwecksaal Bartholomäberg) Donnerstag, 27. Mai, 19.30 Uhr: Die Gattenwahl vor der Einführung der kirchlichen Eheschließung, Vortrag von Manfred Tschaikner (Wintersportsamm­ lung Tschagguns) Freitag, 28. Mai, 20.30 Uhr: Musikalische und lyrische Meditationen mit Bruno Oberhammer und Augustin Jagg (Pfarrkirche Tschagguns) Samstag, 29. Mai, 12.30 Uhr: Stiftsarchiv St. Gallen, Führung mit Peter Erhart Montag, 31. Mai, 10 Uhr: MONT.AGstreff – alles Wissenswerte rund um das MuseumNeu (Museum Schruns) 2 Veranstaltungen Kulturbühne Schruns Dienstag, 11. Mai 2010, 18 Uhr montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 3 Mobilität im Montafon (Ausstellungseröffnung mit Landesrat Karl-Heinz Rüdisser) Anfang 2009 startete der Prozess „Rau­ mentwicklung Montafon“. Die zehn Montafoner Gemeinden arbeiten seither intensiv gemeinsam mit dem Stand Mon­ tafon und dem Land Vorarlberg an regi­ onalen Entwicklungsthemen und lang­ fristig tragfähigen Perspektiven für die Region. Im Zuge dieses Prozesses wan­ dert vom 11. Mai bis zum 18. Juli 2010 eine Ausstellung zum Thema Mobili­ tät im Montafon durch alle Gemein­ den. Ganz im Sinne des Themas findet diese in einem Container statt, der sei­ nen Standort und sein Erscheinungsbild wöchentlich wechselt und so in allen zehn Montafoner Gemeinden ein spezi­ elles Besuchsziel wird. ten. Anmeldungen sind nicht notwen­ dig. Wünschen Sie für Ihren Verein, Ihre Schulklasse, Gruppe oder Nachbarschaft einen eigenen Termin für eine Führung oder Diskussion, melden Sie diese bitte mit Angabe einer Telefonnummer unter der Email-Adresse montafon@kairos. or.at bzw. telefonisch unter 0557454044. In jeder Gemeinde wird es gesonderte Veranstaltungen unter Einbindung von lokalen Vereinen oder Gruppen geben. Diese sind sowohl dem Programm unten (siehe S. 7-8), als auch den örtlichen Gemeindeblättern zu entnehmen. ☛ Anreise mit der Bahn Bludenz um 17.37 Uhr, Ankunft in Schruns um 17.57 Uhr ... Rückreise ab Schruns stündlich ab 20.03 Uhr Schruns, Montafoner Heimatmuseum Dienstag, 18. Mai 2010, 19.30 Uhr Positionen zum Planungsentwurf MuseumNeu (Gespräch mit Dr. Walter Angonese und den Architekten DI Bernhard Marte, DI Stefan Marte) Erstmals besteht die Möglichkeit, die Plan­ ntwürfe des Siegerprojekts für eine e Museumserweiterung mit maßgeblichen Experten zu diskutieren. Die Brüder Bern­ hard und Stefan Marte erläutern ihre Museumspläne, die vorgesehene Funk­ tionsweise, und nicht zuletzt ihre Archi­ tektursprache. Der zweite Fachmann des Abends ist Walter Angonese aus Kaltern. Er war beim Wettbewerb Fachjuror, und erläutert an diesem Abend seine Position zum Planentwurf als Preisrichter. Darüber 3 In der multimedialen Ausstellung stehen sich ein Rückblick zur Geschichte der Mobilität im Montafon und eine Vision für die Zukunft gegenüber. Der Ausstel­ lungsraum ist während der Ausstellungs­ tage ganztägig offen. Jeden Dienstag um 17 Uhr und jeden Donnerstag um 17 Uhr werden Führungen und Diskus­ sionen direkt in der Ausstellung angebo­ 2010 3 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Veranstaltungen 2010 hinaus informiert Walter Angonese über seine Erfahrungen in Südtirol mit Orts­ kernverbauung, mit der Kombination alt/neu, und über örtliche Bauentwick­ lungskonzepte. Im Anschluss an die Aus­ führungen der Gastreferenten ist eine offene Diskussion mit den Architekten und dem Fachjuror vorgesehen. ☛ Anreise mit der Bahn Bludenz um 18.35 Uhr, Ankunft in Schruns um 18.55 Uhr ... Rückreise ab Schruns um 22.03 Uhr Bartholomäberg, Mehrzweckgebäude Donnerstag, 20. Mai 2010, 19.30 Uhr Alte Namen am Bartholomäberg (Vortrag mit Univ.-Prof. Dr. Guntram Plangg) Unter vielen deutschen Namen wie „Küahli Rast“ oder „Mäßboda“, die dem bäuerlichen Alltag gelten und für Heimi­ sche „sprechende Namen“ sein dürften, sind „Brosistall“ oder „Lippaloch“ schon schwieriger zu erklären, weil die Perso­ nennamen als romanische Kurzformen auftreten (Ambrós, Philípp). Jüngere Leute werden „Küubriascha“ nicht mehr verstehen – „briasch me net a“, sagte man, wenn jemand laut wurde. Rätoro­ manisch „bargir, bariéscha“ heißt „brül­ len“. Ganz romanisch wird dann „(G) lavadíel“ (kleiner Stall) oder „Liamat“ (Grenze) neben vielen anderen interes­ santen Benennungen, die wir bespre­ chen wollen, in „Red und Widerred“. Guntram Plangg ist emeritierter Profes­ sor und ehemals Institutsleiter an der Romanistik (Universität Innsbruck). Er arbeitet in Kooperation mit den Mon­ tafoner Museen derzeit an einer Veröf­ fentlichung zu Montafoner Flurnamen. 4 Zu diesem Anlass hält Professor Plangg in allen Gemeinden des Tales Vorträge, um auf dieses Thema aufmerksam zu machen und auch Fragen des interessier­ ten Publikums – wenn es möglich ist – zu beantworten. ☛ Anreise mit der Bahn Bludenz ab 18.10 Uhr, Schruns an 18.30 Uhr, Bus ab Schruns 18.35, Bartholomäberg an 18.48 Uhr, Mitfahrgelegenheit möglich, bitte um Anmeldung im Museum Schruns, ab Bahnhof Schruns Rückreise um 22.03 Uhr Tschagguns, Wintersportsammlung (Altes Gemeindeamt) Donnerstag, 27. Mai 2010, 19.30 Uhr Die Gattenwahl vor der Einführung der kirchlichen Eheschließung (Vortrag mit Univ.-Doz. Dr. Manfred Tschaikner) Die Eheschließung von einer persönli­ chen Abmachung in eine obrigkeitlich normierte und kontrollierte Einrichtung umzuformen, bedurfte langer Zeit und großer Anstrengungen. Vordergründig ging es dabei auch darum, bigamistische Verhältnisse zu verhindern. Ein entspre­ chender Montafoner Gerichtsfall aus der Veranstaltungen Mitte des 16. Jahrhunderts ermöglicht tiefe Einblicke in die volkstümlichen Vor­ formen der kirchlichen Eheschließung. Manfred Tschaikner arbeitet am Vorarl­ berger Landesarchiv und lehrt Geschichte an der Universität in Wien. Überdies ist er derzeit mit der Verfassung des Tex­ tes für den dritten Band der Montafoner Geschichte (Frühe Neuzeit, 17./18. Jahr­ hundert) beauftragt. montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 3 ☛ Anreise mit der Bahn Bludenz ab 18.35 Uhr, Ankunft in Tschagguns um 18.53 Uhr, Rückreise ab Tschagguns Richtung Bludenz um 22.05 Uhr. Tschagguns, Pfarrkirche Freitag, 28. Mai 2010, 20.30 Uhr Meditationes Viae Crucis. Musikalische und lyrische Meditationen zum Kreuzweg von Hannes Bertle (Konzert und Lesung mit Prof. Bruno Oberhammer und Augustin Jagg) Die Ausstellung zum Schaffen von Han­ nes Bertle (1910-1978) endet an diesem Abend mit einem besonderen Hörer­ lebnis. Professor Bruno Oberhammer ist ein Virtuose auf der Orgel und wird das bekannte, von Joseph Bergöntzle geschaffene Instrument mit Werken von Johann Sebastian Bach und eige­ nen Improvisationen zum Kreuzwegtext 5 2010 3 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Veranstaltungen Zu beachten sind: Die Kosten für den Bus und den Eintritt (richtet sich nach der Anzahl der Teilnehmer/innen) – Anmel­ dung bis 26. Mai im Montafoner Hei­ matmuseum. Donnerstag, 3. Juni 2010, 10-18 Uhr 2010 „Hände am Holz“ des Dichters Josef Dirnbeck erklingen lassen. Der Theater­ macher und Fernsehsprecher Augustin Jagg wird dem Publikum als Rezitator die Texte Dirnbecks näher bringen. ☛ Anreise mit der Bahn Bludenz ab 19.35 Uhr, Ankunft in Tschagguns um 19.55 Uhr, Rückreise ab Tschagguns Richtung Bludenz um 22.05 Uhr St. Gallen, Stiftsarchiv Samstag, 29. Mai 2010, 12.30 Uhr (Treffpunkt: Bahnhof Schruns) Altes Frühmesshaus Bartholomäberg, Montafoner Tourismusmuseum Gaschurn, Montafoner Bergbaumuseum Silbertal, Montafoner Heimatmuseum Schruns Das Stiftsarchiv St. Gallen (Exkursion mit Dr. Peter Erhart) Im Stiftsarchiv St. Gallen werden die ältesten schriftlichen Zeugnisse für den Walgau aus dem frühen Mittelalter auf­ bewahrt, darunter auch der erste Nach­ weis für Bludenz. Gemeinsam mit der Stiftsbibliothek, die neben der Kathed­ rale zu den wichtigsten Werken des Bre­ genzerwälder Baumeisters Peter Thumb gehören, erhalten Sie Gelegenheit, UNESCO-Weltkulturerbe und die Bezie­ hungen zwischen St. Gallen und dem Vorarlberger Oberland kennenzulernen. Jahre der Heimsuchung. Historische Erzählbilder von Zerstörung und Not im Montafon (Tag der offenen Tür) Auch heuer steht der Montafoner Muse­ umssommer unter einem gemeinsamen thematischen Dach. War es im vergange­ nen Jahr die leidenschaftliche Beziehung zwischen Mensch und Berg, so sind es heuer Katastrophen, die aus unterschied­ lichen Blickwinkeln beleuchtet werden. In allen vier Museen erzählen Befunde, Fotografien und Zeitzeugen von kleine­ ren und größeren Katastrophen im Mon­ tafon. Sich diesem Phänomen in umfassen­ der Weise nähern zu wollen, wäre ein vermessenes Vorhaben. Einzelne kleine Geschichten von Not und Unheil im Montafon haben deshalb nur episodi­ schen Charakter. Allerdings, diese Redu­ ziertheit ist auch durch einen anderen Umstand bedingt: Der Heimatschutzver­ ein widmet sich im heurigen Jahr parallel zur Thematik Katastrophe auch anderen aktuellen Entwicklungen. Dazu gehören in erster Linie die Mon­ tafoner Architekturgespräche, in Anleh­ 6 Veranstaltungen montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 3 Silbertal: „Alpiner Zengarten“ Mittwoch, 26. Mai bis Sonntag, 30. Mai: Ausstellung ganztägig geöffnet Führungen und Diskussion: Donnerstag, 27. Mai, 17 Uhr Sonntag, 30. Mai, 10 Uhr: Im Zuge des „Tages der Blasmusik“ im Silbertal, ist für musikalische Unterhaltung und das leibli­ che Wohl aller Gäste gesorgt Bartholomäberg: „Aussichtsterrasse“ Dienstag, 1. Juni bis Sonntag, 6. Juni: Ausstellung ganztägig geöffnet Führungen und Diskussion: Dienstag, 1. Juni, 17 Uhr Donnerstag, 3. Juni: bei guter Witterung gibt es einen Frühschoppen mit Bewir­ tung und Musik im Anschluss an die Fronleichnamsprozession. St. Gallenkirch: „Open Air Kino“ Dienstag, 8. Juni bis Sonntag, 13. Juni: Ausstellung ist ganztägig geöffnet Führungen und Diskussion: Dienstag, 8. Juni und Donnerstag, 10. Juni, jeweils um 17 Uhr Freitag, 11. Juni, 16 Uhr: Public Scree­ ning zur Eröffnung der Fußballweltmeis­ terschaft. Für Speis und Trank ist gesorgt. Gaschurn: „Temporäres Wohnen im alpi­ nen Raum“ Dienstag, 15. Juni bis Sonntag, 20. Juni: Die Ausstellung ist ganztägig geöffnet Dienstag 15. Juni, 19 Uhr: Eröffnung durch den Bürgermeister, Führungen durch die Ausstellung. Musikalische Unterhaltung durch die Bürgermusik Gaschurn/Partenen sowie den DJ Phil­ lip Dona. Für die Bewirtung sorgen das Vitalzentrum Felbermayer, die Lokale Galarie und Ausrutscher. Zusätzliche Führung und Diskussion: Donnerstag, 17. Juni, 17 Uhr Bei guter Witterung kann auf dem Con­ 7 nung an das Wettbewerbsergebnis zum Projekt MuseumNEU. Am Standort Schruns ist eine Ausstellung mit allen Pla­ nentwürfen vorgesehen. Weiters zeigt das Frühmesshaus Gaschurn archäologi­ sche Ergebnisse des internationalen For­ schungsprojekts „Rückwege“ aus dem Studienraum Silvrettagruppe. Das behut­ sam wachsende Frühmesshaus Bartholo­ mäberg widmet sich aktuellen Aspekten der Hausforschung und zeigt Neuzu­ gänge der wachsenden Sammlung. Aktuelles Wanderausstellung „Mobilität im Montafon“ – das Programm raumentwicklung montafon Schruns/Tschagguns: „Zentrum“ Mittwoch, 12. Mai bis Montag, 24. Mai: Ausstellung ganztägig geöffnet Führungen und Diskussion: Dienstag, 18. Mai und Donnerstag, 20. Mai jeweils um 17 Uhr 2010 3 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Aktuelles stellungsbesucher durch die örtliche Feu­ erwehr. 2010 tainer mit Blick in die Sterne übernachtet werden. Anmeldungen im Gemeinde­ amt erbeten. St. Anton: „Vorsicht Fußgänger“ Dienstag, 22. Juni bis Sonntag, 27. Juni: Die Ausstellung ist ganztägig geöffnet Führungen und Diskussion: Dienstag, 22. Juni und Donnerstag, 24. Juni, 17 Uhr Dienstag, 22. Juni, 17 Uhr: Für das leib­ liche Wohl der Fußgänger wird gesorgt. Vandans: „Schöne Aussicht Erneuerbare Energie“ Dienstag, 29. Juni bis Sonntag, 4. Juli: Die Ausstellung ist ganztägig geöffnet Führungen und Diskussion: Dienstag, 29. Juni und Donnerstag, 1. Juli, 17 Uhr Stallehr: „Wo geht’s hier nach Monta­ fon?“ Dienstag, 6. Juli bis Sonntag, 11. Juli: Die Ausstellung ist ganztägig geöffnet Führungen und Diskussion: Dienstag, 6. Juli und Donnerstag, 8. Juli, 17 Uhr Freitag, 9. Juli, 20 Uhr: Platzkonzert bei der Ausstellung. Für das leibliche Wohl der Besucher ist gesorgt. Lorüns: „Info Center Montafon Park“ Dienstag, 13. Juli bis Sonntag, 18. Juli: Die Ausstellung ist ganztägig geöffnet Führungen und Diskussion: Dienstag, 13. Juli und Donnerstag, 15. Juli, 17 Uhr Dienstag, 13. Juli: Verköstigung der Aus­ 8 Mit der Zeinisjochbahn durch das Montafon. Dokumente über ein nicht verwirklichtes Bahnprojekt im Österreichischen Staatsarchiv in Wien gefunden In Vorarlberg bestanden einige Eisen­ bahn- und Seilbahnprojekte, die niemals verwirklicht wurden (Verlängerung der Bregenzerwaldbahn nach Schoppernau, Straßenbahn ins Gütle bei Dornbirn, Ringstraßenbahn im unteren Rheintal, Geologische Skizze von Prof. Koch, 1872 Aktuelles montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 3 Seilbahn von Feldkirch aufs Älpele). Die Erbauer der Montafonerbahn träumten – bei der Eröff­ nung 1905 – von der Verlängerung der Bahn sogar bis Davos, auch von einer Zahnradbahn nach Gargellen und von einem Elektrobus (O-Bus) nach Gaschurn war vor rund 100 Jahren die Rede. Das Jahrhun­ Streckenverlauf derthochwasser 1910 und später der Erste Weltkrieg machten diese Pläne zunichte. Seit bei­ nahe 30 Jahren wird die Verlängerung der Montafonerbahn in die Innerfratte immer wie­ der erwogen. In der Eisenbahnlitera­ tur stößt man auf den Hinweis einer geplanten Bahn unter dem Zeinis­ joch als Alternativtrasse Längenprofilskizze (ÖStA Wien) zur Arlbergbahn. Im Zuge der Recherchen für die Wanderaus­ sofort aus, denn der Scheitelpunkt lag stellung „Mobilität im Montafon“ (siehe von allen Trassenvarianten am höchs­ den Hinweis in diesem Heft) konnten ten. Für die „Zeynesjochbahn“ wurden nun im Österreichischen Staatsarchiv in aber noch 1872 Trassen- und Tunnel­ Wien die Unterlagen zu diesem Projekt studien vorgenommen. Der Professor ausgehoben und Kopien für das Monta­ für Geologe und Mineralogie in Wien, fon Archiv angefertigt werden. Gustav Adolf Koch, erstellte ein geolo­ Bereits um 1869 (also noch vor der Eröff­ gisches Gutachten. Doch die Strecken­ nung der Bahn Lindau-Bludenz 1872) führung durch das Kloster- und Stanzer­ wurden in einem Bericht über die „Tirol- tal erwies sich als vorteilhafter: Die Bahn Vorarlbergische Verbindungsbahn“ drei durch das Montafon und Paznaun, für Trassenvarianten für die Streckenfüh­ die Stationen in Schruns, „Gurtepohl“ rung erörtert: die Linie durch das Klos­ und Gaschurn vorgesehen waren, ehe tertal und den Arlberg, die Überwindung sie das Zeinisjoch mittels eines Tunnels des Silbertaler Winterjöchl und auch bewältigen sollte, hätte im Vergleich mit die Untertunnelung des Zeinisjoches. der späteren Arlbergbahn eine größere Die Strecke durch das Silbertal schied Streckenlänge, einen längeren Tunnel 9 2010 3 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Aktuelles bung erläutern zu lassen und darüber zu diskutieren. Für den Beginn der Serie MONT.AG-Bau hatten wir bereits am 3. Mai den Schrunser Friedhof (Planungs­ büro Lang/Vonier) gewählt. MONT.AG. Bau II: Der zweite Ort für unseren „MONT.AG. Bau“ ist das Bahn­ hofsareal Schruns. Bei Klagen über den Verlust einer cha­ rakteristischen Architektur im Schrunser Zentrum wird immer wieder das Erschei­ nungsbild des Bahnhofsareals erwähnt. Grund genug, auch hier vor Ort über Expertisen und Emotionen zu diskutie­ ren. Der planende Architekt Hans Hohen­ fellner führt durch das Gelände und in das Objekt. Dabei erläutert er Funktio­ nalität, Erscheinungsbild, Materialwahl und die städtebauliche Einordnung sei­ ner Planung. Termin: Montag, 31. Mai (18 Uhr), Bahn­ hof Schruns mit Architekt Hans Hohen­ fellner MONT.AG. Bau III: Dritter Ort für unse­ ren „MONT.AG. Bau“ ist der einstmalige Konsum am Kirchplatz. Ein fachkundig begleiteter Lokalaugenschein mit Haus­ führung verspricht ein besonderes Erleb­ nis zu werden. Die Ergebnisse einer äußerst fundierten Bauforschung haben für dieses Objekt eine selten bewegte Aus-, Auf-, An- und Umbaugeschichte ausgewiesen. Zusätzli­ ches Gewicht erhält diese Hausführung durch den Umstand, dass die Oberge­ schosse des Hauses nach den Planungs­ entwürfen der Architekten Marte.Marte durch einen Neubau ersetzt werden sollen. Raimund Rhomberg, Autor der Bauforschungsstudie, wird die bauhis­ 2010 sowie eine längere Bauzeit mit weitaus höheren Baukosten erfordert. Gleichzei­ tig herrschten ungünstigere klimatische und geologische Verhältnisse bei einem zudem höheren Scheitelpunkt. Seit nunmehr 126 Jahren – 1884 – fah­ ren Züge durch das Klostertal zum Arl­ berg hinauf, das Montafon erhielt seine Bahn (nach jahrelangen Diskussionen) schließlich 1905. (Peter Strasser) Montafoner Architekturgespräche (MONT.AG): Eine Serie mit Angeboten zu Architektur, rund um das Projekt MuseumNEU (1) MONT.AG. Impulse: Jeden Montag verschicken wir per Mail anregende Impulse zu Architektur MONT.AG. Bild: Knapp kommentierte Beispiele aus nahe gelegenen Alpenregi­ onen. MONT.AG. Frage: Dafür braucht es kein Fachwissen, lediglich Interesse am Pro­ jekt MuseumNEU. MONT.AG. Treff: Einmal monatlich kann man sich im Heimatmuseum informieren und austauschen. Nächste Termine: 31. Mai (10 Uhr), 28. Juni (10 Uhr, bei Bedarf auch um 18 Uhr – für letztere Uhrzeit bitte anmelden) Wir nehmen interessierte Personen, die unsere „MONT.AG. Impulse“ erhalten möch­en, gern in unseren Mailverteiler auf. t (2) MONT.AG. Bau Fallweise bieten wir die Möglichkeit, sich von Expertinnen und Experten exemp­ larische Objekte in Schruns und Umge­ 10 Aktuelles torische Gesamtsituation erläutern, und durch das seit etlichen Jahren leer ste­ hende Haus führen. Dabei wird Raimund Rhomberg diverse Altersstrukturen, Bau­ etappen und Stilmerkmale auch für Laien lesbar machen. Termin: Montag, 21. Juni (18 Uhr), Treff­ punkt Heimatmuseum Foyer. Hausrund­ gang im ehemaligen Silvretta Center mit Bauforscher Raimund Rhomberg (3) Positionen zum Planungsentwurf Siehe Veranstaltung am 18. Mai (S. 3) (4) Ausstellung Planentwürfe für MuseumNeu Die Entwicklung des Projekts Museum­ NEU umfasste neben einer akribischen Bauforschung auch einen architekto­ nischen Wettbewerb, der acht renom­ mierte Architekturbüros aus Vorarlberg, der Schweiz und Italien bewogen hat, ihre Planungsideen einzureichen. Die im Charakter sehr unterschiedlichen Pla­ nungsentwürfe sollen nun öffentlich präsentiert und diskutiert werden. Zuvor war es dem Projektträger ein Anliegen, den Nachbarn, Geschäftsbetreibern, dem Museumsteam, dem Museumsaus­ schuss, den Mitgliedern des Heimat­ schutzvereins und den Auftraggebern auf politischer Ebene in vielen Gesprä­ chen den Rohentwurf des Siegerprojek­ tes persönlich vorzustellen. Diese Phase ist nun abgeschlossen, und ab Juni sind die Pläne der Wettbewerbsteilnehmer im Heimatmuseum ausgestellt. Montafoner Heimatmuseum: 1. Juni bis 31. Oktober, Dienstag bis Samstag, 10-18 Uhr montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 3 (5) Exkursion zu und mit Marte.Marte Eine Architekturfahrt durch das Vorarl­ berger Vorderland führt zu mehreren Objekten, die von Marte.Marte Architek­ ten geplant worden sind. Geleitet wird die Exkursion von Stefan bzw. Bernhard Marte. Diese Architekturfahrt gewährt konkrete Einblicke in das breite Spektrum der Arbeit von Marte.Marte Architekten auf engstem Raum. Absicht der Objekt­ auswahl ist es, die Unterschiedlichkeit der Funktionsweisen (vom Wohnhaus über Feuerwehrhaus bis zum Friedhof) zu zeigen, die Architektur auch im Innern erfahrbar zu machen, und jene Architek­ ten persönlich kennen zu lernen, die für das Heimatmuseum einen überzeugen­ den Planungsentwurf vorgelegt haben. Erste Station der Exkursion ist das Atelier der Architekten, ein altes Rheintalhaus in Weiler. Termin: Samstag, 12. Juni, Abfahrt in Schruns am Bahnhof um 8.15 Uhr. Fahrt im gemeinsamen Bus, Rückkehr nach Schruns ca. 17 Uhr. Voranmeldung im Heimatmuseum Schruns. (6) MONT.AG. Treff. Spezial! Anlässlich des Architekturtreffs am letz­ ten Montag des Monats bieten wir für den Juni-Treff eine Besonderheit an: Eine Kurzführung durch die Ausstellung mit den Einreichplänen für das MuseumNEU. Im Zentrum der gesprächsorientierten Führung stehen verschiedene Vergleichs­ ebenen zwischen den Plänen, womit die subjektiven Einschätzungen mit objekti­ vierbaren Qualitätskriterien in Beziehung gesetzt werden können. Termin: Montag, 28. Juni (10 Uhr), Hei­ matmuseum. Bei Bedarf bieten wir die­ 11 2010 3 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Aktuelles 2010 sen Spezialtreff am selben Montag auch um 18 Uhr an. Für den Abendtermin ersuchen wir um Voranmeldung. Tipp: Am 28. und 29. Mai werden in Vorarlberg wie im übrigen Österreich so genannte „Architekturtage durchgeführt. Infos unter www.architekturtage.at Vom Abreißen und Neubauen – ein neues Museum für Schruns. Vor hundert Jahren stand bereits einmal der Neubau des Montafoner Heimatmuseums zur Diskussion Vor rund hundert Jahren stellte sich in Schruns die Frage nach einem Bau des Museumsgebäudes. Nach der Gründung einer „Freien Gesellschaft zur Schaf­ fung einer naturhistorischen Samm­ lung für das Tal Montafon“ 1906 wuchs der Sammlungsbestand so rasch an, dass die Vitrinen im Schrunser Schul­ haus bald nicht mehr ausreichten (denn inzwischen erweiterte man das Sam­ melspektrum auch auf kunstgeschicht­ liche Gegenstände). Der Ausschuss der „Freien Gesellschaft“ beschloss daher am 2. Dezember 1911 den Bau eines Museumsgebäudes. Um das große Pro­ jekt nachhaltiger vorantreiben zu kön­ nen, erfolgte 1912 die Umwandlung der 12 „Freien Gesellschaft“ zum „Verein für Heimatschutz im Tale Montafon“. Die Gemeinde Schruns und der Stand Montafon standen dem Projekt wohl­ wollend gegenüber (Die Einstellung der Bevölkerung geht aus den zahlreichen Akten im Museumsarchiv nicht hervor): Die Gemeinde sicherte den Bauplatz zu, der Stand hätte das Holz zur Verfügung gestellt – zum Bau kam es aber dennoch nicht. Was war geschehen? Aktuelles Die Planung wurde auf eine professi­ onelle Basis gestellt: Der Landesarchi­ var Viktor Kleiner beriet über die Vor­ gangsweise und stellte den Kontakt zu den Behörden in Bregenz, Innsbruck und Wien her. Baumeister Wolf aus Bludenz entwarf eine dreigeschossige Villa (Kel­ ler, EG, OG) mit Elementen des damals modischen „Heimatstils“. Der Entwurf wurde sowohl dem „k.k. Landeskonser­ vatorat für Denkmalpflege“ in Innsbruck als auch der „k.k. Zentralkommission für Denkmalpflege“ in Wien zur Begutach­ tung vorgelegt. Durch die Einbeziehung höchster Stellen des Denkmalschutzes in montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 3 der Monarchie wurde eine architekto­ nisch hochstehende Expertise erreicht, die damals (und wohl auch später) für das Montafon außergewöhnlich war. Die beiden damals führenden Exper­ ten für ländliche Architektur, der Archi­ tekt Georg Baumeister und der Landes­ konservator für Tirol-Vorarlberg, Johann Deininger, bescheinigten in ihren Gut­ achten, dass „das projektierte Gebäude hinsichtlich seiner Grundrissanlage und äußeren Erscheinung im allgemeinen der alten Montafoner Bauernhaustype [ent­ spricht].“ Deren Änderungsvorschläge (insbesonders im Bereich der Fassade, Jahre der Heimsuchung Historische Erzählbilder von Zerstörung und Not im Montafon Vor genau hundert Jahren wurde das Montafon von einer schrecklichen Naturkatastrophe heimgesucht. Rasche Schneeschmelze und Dauerregen verwandelten Rinnsale und Bäche zu reißenden Flüssen. Die verheerende Folge war ein Jahrhunderthochwasser mit extremen Vermurungen in mehren Orten des Tales. Das Katastrophenszenario ist uns nicht nur eindrücklich in Erinnerung wegen der massiven Reaktionen. Diese reichten bis zu Aussiedlungsplänen des am schlimmsten betroffenen Dorfes Vandans. Zudem kam bei dieser Katastrophe erstmals das Medium Fotografie sehr umfassend zum Einsatz. Somit konnte der Nachwelt das Bild der Verwüstungen deutlicher erhalten werden als jemals zuvor. Die Ausstellungen in allen vier Montafoner Museen spüren, in Erinnerung an dieses Hochwasser vor 100 Jahren, auch anderen Katastrophenereignissen im Montafon nach. Dies geschieht in den vier Montafoner Museen allerdings auf unterschiedliche Weise und zu unterschiedlichen Themen. Der Bogen spannt sich von der Lawinenkatastrophe 1689 über das Hungerjahr 1817 bis zu jüngsten Brand- und Sturmschäden. Die 4 Ausstellungen dokumentieren die Katastrophen selbst, aber auch deren Folgen für Mensch und Natur. Nicht zuletzt gilt das Interesse den vielfältigen Versuchen, solche „Schicksalsschläge“ zu verhindern: Im religiösen Leben, im Aberglauben – und letztlich durch ein wachsendes Bemühen, sich real abzusichern. Ausstellungsdauer: 1. Juni – 31. Oktober 2010 Öffnungszeiten: Montafoner Heimatmuseum Schruns: Dienstag bis Samstag, jeweils 10 bis 18 Uhr Montafoner Tourismusmuseum Gaschurn: Dienstag bis Samstag, jeweils 15 bis 18 Uhr Montafoner Bergbaumuseum Silbertal: Dienstag bis Samstag, jeweils 15 bis 18 Uhr Altes Frühmesshaus Bartholomäberg: Dienstag bis Samstag, jeweils 15 bis 18 Uhr Informationen: Montafoner Heimatmuseum, 6780 Schruns, T 05556/74723, F 05556/74723-24 E museen@montafon.at; I www.stand-montafon.at/kultur www.luger-grafik.com 13 2010 3 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Aktuelles 2010 der Fensterformen und Ornamente) wur­ den im Endentwurf berücksichtigt. Zeugte die architektonische Gestaltung und Vorgangsweise von hoher Professi­ onalität, so scheiterte das ambitionierte Projekt schließlich an der Mittelaufbrin­ gung: Die geplante Lotterie mit 30.000 Losen zu je 1 Krone führte mit dem k.k. Finanzministerium zu zähen, langwieri­ gen Verhandlungen. Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Sommer 1914 ließ die Pläne in der „Schublade“ (sprich im Museumsarchiv) verschwinden. Da der Bau nicht ausgeführt wurde, konnte sich ein anderes Gebäude an einer Neunutzung und Gnadenfrist erfreuen: Das Museum hätte etwa im Bereich des heutigen „Haus des Gastes“ in der Silvrettastraße 6 errichtet wer­ den sollen. Das Frühmesshaus aus dem Jahre 1690 wäre damals dem Abriss sicher gewesen. Nun konnte aber das geschichtsträchtige Haus – auf Anre­ gung des damaligen Direktors des Vor­ arlberger Landesmuseums Ing. Lukesch – am 12. Juni 1921 als „Montafoner Heimatschutz-Museum“ eröffnet wer­ den. 1931 unter Denkmalschutz gestellt, musste das ungünstig situierte Gebäude – es bildete eine Engstelle – im Frühjahr 1972 zugunsten des Straßenverkehrs weichen. Das Museumsgut wurde zehn Jahre später im heutigen Haus am Kirch­ platz wieder der Bevölkerung zugänglich gemacht. (Peter Strasser) Internationaler Kulturwanderweg ViaValtellina im Abschnitt Montafon Schon seit 20 Jahren begleitet der frü­ here Geschäftsführer des Montafon-Tou­ rismus Karl Perathoner Wandergruppen 14 auf den Spuren des historischen Säu­ merweges zwischen Tirano im Wein­ baugebiet Veltlin und Schruns. In letz­ ter Zeit nutzen in zunehmendem Maß auch andere Wanderführer und Weit­ wanderer, die eigenständig unterwegs sind, diese attraktive Wanderroute durch vielfältige Kultur- und Berglandschaf­ ten in drei Staaten und Sprachregio­ nen. Seit Mai 2007 ist die ViaValtellina eine der interessantesten und am stärks­ ten frequentierten Routen im Tourismus­ programm „Kulturwege Schweiz“. Im Schweizer Förderverein ViaValtellina ist auch das Montafon durch den Obmann des Heimatschutzvereines vertreten. Der Stand Montafon und die Gemeinde St. Gallenkirch bemühen sich seit 2008 im Rahmen eines EU-geförderten Pro­ jektes (Leader13), die Trasse des Veltlin­ erweges auch zwischen Gargellen und Schruns/Tschagguns unter Einbeziehung der noch vorhandenen oder in der Natur erkennbaren Reste des bis gegen Ende des 19. Jahrhunderts genutzten Saum­ weges durchgehend rechtlich und bau­ lich umzusetzen. Der Heimatschutz­ verein unterstützt die Projektträger im Rahmen einer Arbeitsgruppe bei der Trassenplanung, den Verhandlungen mit den Grundeigentümern und der bauli­ chen Umsetzung einschließlich Wegwei­ sung und Markierung. Aktuelles Zwischen Schruns/Tschagguns und St. Gallenkirch/Galgenuel und auch zwi­ schen dem Sarotlamaisäß und Gargel­ len ist der Wegverlauf bereits festgelegt und begehbar. Im Bereich ZuggawaldPlatinabach sind vor Anlegung der Via­ Valtellina noch bauliche Sicherungs- und Sanierungsarbeiten der Landesstraßen­ verwaltung (Steinschlagschutz Zugga­ wald, Rutschungssanierung Platinastutz) abzuwarten. Zu den restlichen Wegab­ schnitten im vorderen Gargellental sind in den letzten Monaten die Verhandlun­ gen mit den Grundeigentümern intensi­ viert worden. Dabei konnte weitestge­ hend Verständnis für dieses Wegprojekt als Bestandteil eines regionalen und internationalen Netzwerkes für nachhal­ tige Mobilität in Tourismus, Freizeit und Alltag festgestellt werden. (Leo Walser) St. Gallenkircher Beichtregister: 1610 und 1613 Zu den Vorbereitungen auf die Oster­ feier zählte die Verpflichtung, während der vorangehenden Buß- oder Fastenzeit die Beichte abzulegen. Um die vollstän­ dige Teilnahme der zum Kommunions­ empfang zugelassenen Ortsbevölkerung zu überprüfen, legten die Pfarrer Regis­ ter an, die heute wertvolle familien-, namen- und sozialgeschichtliche Quellen darstellen. Zu den ältesten erhaltenen Unterlagen dieser Art in Vorarlberg zählen die bei­ den St. Gallenkircher Beichtregister von 1610 und 1613, die von den Pfarrern Johannes Vonbank und Johann Reich angelegt wurden. Ein Vergleich der bei­ den Verzeichnisse veranschaulicht unter anderem, dass sich feststehende Perso­ nenbezeichnungen und Familiennamen um diese Zeit erst ausbildeten. Die ältere montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 3 Liste enthält zahlreiche Namen wie das „gschwollen Madlini“, der „krumme Schneiderbub“, die „grüselich Meigga“, der „Schöblig“, das „Schmölleli“, das „Pfözi“, Jakle Netzer und „sein Gagi“ oder Hans Gafanesch und „sein Klo­ cker“ (Hoffentlich war damit nicht seine Frau gemeint). Das drei Jahre später angelegte Verzeichnis hingegen führt dieselben Personen großteils mit heute noch bekannten Familiennamen an, bei denen die Netzer, Sander und Viel vor­ herrschten. Die bei weitem beliebtesten weiblichen Vornamen bildeten Maria und Anna. Jede dritte Frau hieß so. Sehr häufig wurden Mädchen auch „Barbla“ (Barbara) und „Threina“ (Katharina) genannt. Bei den Männern trugen mehr als 40 Prozent entweder den Namen Christian oder Hans. Sehr viele hießen Jörg, Peter oder Jakob. Geht man davon aus, dass die Zahl der Kinder oder Nicht-Kommunikanten etwa ein Drittel ausmachte, ergibt sich aus den Beichtregistern für die Pfarre St. Gallen­ kirch zu Beginn des 17. Jahrhunderts die beträchtliche Zahl von ungefähr 1.200 Einwohnern. (Manfred Tschaikner) Tipp: Das Vorarlberger Landesarchiv prä­ sentiert monatlich auf seiner Internet­ seite eine „Archivalie des Monats“ – das 15 2010 3 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Aktuelles xität von Instandsetzungen minderge­ nutzter Bausubstanz zu beleuchten und die Herausforderungen an die einzel­ nen Akteure zu verstehen. Des Weiteren soll ein Diskurs über die verschiedenen Handlungsfelder und Lösungsszenarien aller Beteiligten und der öffentlichen Hand entstehen. Nach der Fachtagung haben Sie ein neues Verständnis im Umgang mit alter Bausubstanz, verste­ hen die Vielschichtigkeit des Themas und haben mögliche Lenkungsszenarien kennengelernt. Sie verstehen was nach­ haltiges Sanieren ausmacht und wel­ che Wirkung historische Bausubstanz auf Raum, Mensch und die Umwelt hat. Ein Blick über den Tälerrand zeigt, wie andere vergleichbare ländliche Regionen das Thema bearbeiten. Bei der angebo­ tenen Exkursion können Sie gelungene Beispiele aus den unterschiedlichsten Anwendungsgebieten erleben (www. altebausubstanz.at). Fotodatenbank Montafon Die Montafoner Museen bedanken sich bei Horst Hefel, Tschagguns, für die Über­ lassung historischer Montafon-Ansichten für das Montafon Archiv. 2010 Beichtregister aus St. Gallenkirch ist eine davon (www.landesarchiv.at). Kulturlandschaft Montafon im Wandel Üblicherweise wird bei einem alten Paar­ hof zuerst einmal das Haus neu gebaut, ehe für den Stall keine Verwendung mehr gefunden wird und er zerfällt oder abge­ brochen wird. In Tschagguns-Mauren gin­ gen die Besitzer einen anderen Weg. Tipp: Am 17. und 18. Mai findet in Schwarzenberg eine erste Fachtagung zum Thema „Alte Bausubstanz. Neues Leben in alten Häusern. Aufgaben, Trends & kommunale Strategien“ statt. Durch demografische und gesellschaft­ liche Veränderungen befindet sich auch die Bausubstanz vielerorts im Wandel – oder auch nicht? Zunehmender Leer­ stand und weiterer Widmungsdruck beschäftigen viele Kommunen nicht nur im Bregenzerwald. Warum Fachtagung? Ziel der Fachtagung ist es, die Komple­ 16 Rückblick montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 3 Gaschurn, 31. März Schruns, 14. April Silbertal, 7. April Wolfegg, 24. April Innerberg, 10. April Bregenz, 26. April 17 2010 3 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Publikationen 12 Keiler/Pfeifer/Rudigier: Der Maisäß Montiel. 2004 (€ 22,-/18,-) 13 Nachbaur/Strasser: Die Markterhe­ bung von Schruns. 2004 (€ 22,-/18,-) 14 Wink (Hg.): Ausgrabungen im Montafon. Diebschlössle und Val­ kastiel (2 Bde). 2005 (€ 22,-/18,-) 15 Keiler/Pfeifer/Rudigier: Der Maisäß Valschaviel. 2005 (€ 22,-/18,-) 16 Hachfeld/Vossebürger/Pfeifer: Die „Alpe“ Bofa. 2005 (€ 10,90/8,70) 17 Hessenberger/Kasper: Lebenswel­ ten junger Menschen im Montafon. 2006 (€ 13,-/10,-) 18 Malin/Maier/Dönz-Breuß: Standes­ wald Montafon. 2007 (€ 22,-/18,-) 19 Ohneberg: Märzengerichtsproto­ koll. 2007 (€ 28,-/22,-) 20 Bußjäger: Die „Montavon“-Krise. 2007 (€ 13,-/10,-) 21 Beitl/Strasser: Richard Beitl. 2009 (€ 25,-/20,-) 22 Kasper: Röbi und Rongg. 2009 (€ 25,-/20,-) 2010 Publikationen Montafoner Geschichte Band 1 Rollinger/Rollinger: Montafon 1. Mensch – Geschichte – Naturraum. Die lebensweltlichen Grundlagen. 2005 (€ 44,-, in Verbindung mit allen vier Bänden um 15 % reduziert) Band 2 Rollinger: Montafon 2. Besied­ lung - Bergbau - Relikte. Von der Stein­ zeit bis zum Ende des Mittelalters. 2009 (€ 46,-, in Verbindung mit allen vier Bän­ den um 15 % reduziert) Montafoner Schriftenreihe Moosbrugger: Maisäßkultur und Maisäßlandschaft im Montafon. 2001 (vergriffen) 2 Keiler/Pfeifer (Hg.): Plazadels und Wachters Dieja. 2001 (€ 10,90, für Mitglieder € 8,70) 3 Haas: Das Montafonerhaus und sein Stall. 2001 (€ 20,-/16,50) 4 Dönz: Muntafuner Wärter, Spröch und Spröchli. 2001 (€ 20,-/16,50) 5 Rudigier/Zamora (Hg.): Das roma­ nische Vortragekreuz von Bartholo­ mäberg. 2002 (€13,-/10,-) 6 Keiler/Pfeifer/Rudigier: Gweil – Mai­ säß und Alpen. 2002 (€ 20,-/16,50) 7 Beitl: Die Votivbilder aus den Mon­ tafoner Gnadenstätten. 2002 (€ 16,-/13,-) 8 Netzer: Silbertaler Soldaten im Zwei­ ten Weltkrieg. 2003 (€ 16,-/13,-) 9 Keiler/Pfeifer/Rudigier: Die Maisäße auf Tafamunt. 2003 (€ 22,-/18,-) 10 Strasser: Montafoner ReiseBilder. 2003 (€ 20,-/16,50) 11 Nesensohn-Vallaster: Der Lawinen­ winter 1954. 2004 (€ 16,-/13,-) 18 1 Sonderbände zur Montafoner Schriftenreihe SB 1 Strasser/Rudigier: montafon.1906_2006 – Eine Zeitreise in Bildern. 2006 (vergriffen) SB 2 Truschnegg: Lorüns. Dorfgeschichte in Schrift und Erzählung. 2006 (€ 35,-/30,-) SB 3 Brugger: 100 Jahre Skisport im Montafon. 2006 (€ 33,-/27,-) SB 4 Rudigier: Heimat Montafon. Eine Annäherung. 2007 (€ 22,-/18,-) SB 5 Hessenberger: Grenzüberschreitun­ gen. 2008 (€ 28,-/22,-) SB 6 Arnold: Montafonerin. 2008 (€ 19,50/16,50) Publikationen SB 7 Rudigier: Kulturgeschichte Monta­ fon. 2009 (€ 9,50/7,50) SB 8 Hessenberger/Rudigier/Strasser/ Winkler: Mensch & Berg im Monta­ fon. 2009 (€ 28,-/22,-) SB 9 Strasser: Schruns um 1920 (Adele Maklott). 2009 (€ 18,90/16,90) SB 10 Philp/Rudigier: Philipp Schönborn Montafon. 2010 (€ 22,-/18,-) SB 11 Trippolt/Bertle: Hannes Bertle. 2010 (€ 23,-/18,-) Kataloge und Führer Maklott – Jehly – Schmid. Sommeraus­ stellung 2004 im Montafoner Heimat­ museum Schruns (€ 10,-/8,-) Rudigier/Strasser: Ein kleiner Führer durch das Montafoner Heimatmuseum. 2008 (€ 5,-/4,-) Brugger: Museum Guide of the Monta­ fon Folk Museum Schruns. 2008 (€ 3,-) Filme und andere Medien Plazadels und Wachters Dieja. Maisäß­ siedlung im Gauertal. Videodokumen­ tation von info-film (Banas & Banas), 14 min. 2001 (€ 26,-/22,-) Montafon. Von Feldkirch in das Mon­ tafon. Historische Filme in der Reihe „Österreich in historischen Filmdoku­ mentationen. Edition Vorarlberg“ vom Filmarchiv Austria, 83 min. 2004 (VHS 21,60, DVD 24,90) Die prähistorische Besiedlung des Monta­ fons. 7000 Jahre Besiedlungsgeschichte von der Steinzeit bis zu den Römern. Fotonachweis montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 3 Interaktive CD zur gleichnamigen Aus­ stellung im Montafoner Heimatmuseum, Rüdiger Krause, ArcTron GmbH, Monta­ foner Heimatmuseum. 2005 (€ 10,-/8,-) Kulturhistorische Wanderwege Montafon Bertle: Geologischer Lehrwanderweg Bartholomäberg. 1978 (€ 6,-/5,-) Rudigier: Gaschurn-Dorf. 2003 (€ 2,-) Ebster: Sagenweg Vandans. 2007 (€ 2,-) Jahresberichte der Montafoner Museen 2001 (€ 2,-) 2002 (€ 2,-) 2003 (€ 2,-) 2004 (€ 4,-) 2005 (€ 4,-) 2006 (€ 4,-) 2007 (€ 10,-) 2008 (€ 10,-) 2009 (€ 10,-) Horst Hefel, Friedrich Juen, Marte.Marte Architekten, Montafon Archiv, Raimund Rhomberg, Stiftsarchiv St. Gallen, Lukas Seilern, Superwien, Vorarlberger Landes­ archiv 19 2010 3 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Informationen 2010 Heimatschutzverein Montafon • Montafoner Museen • Montafon Archiv Montafoner Heimatmuseum, Kirchplatz 15, 6780 Schruns T 05556/74723, F 05556/74723-24 E museen@montafon.at, I www.stand-montafon.at/kultur Bankverbindungen: Raiba Montafon, BLZ 37468, Kontonr. 302.547 Sparkasse Schruns, BLZ 20607, Kontonr. 0100-065333 Öffnungszeiten (alle ab 1. Juni 2010): Montafoner Heimatmuseum Schruns: Dienstag bis Samstag, 10-18 Uhr Grafik-Design Frei, Götzis Montafoner Tourismusmuseum Gaschurn: Dienstag bis Samstag, 15-18 Uhr Montafoner Bergbaumuseum Silbertal: Altes Frühmesshaus Bartholomäberg: Dienstag bis Samstag, 15-18 Uhr Dienstag bis Samstag, 15-18 Uhr Mitglieder des Heimatschutzvereins Montafon haben folgende Vorteile: • • • • • Freier Eintritt in alle Montafoner Museen Infos und freier Eintritt zu den Veranstaltungen des Vereins (Vorträge, Exkursionen, Lesungen) Deutlich reduzierter Bezugspreis für die Montafoner Schriftenreihe Kostenlose Inanspruchnahme des Montafon Archivs und der Bibliothek Kostenlose Inanspruchnahme des Services der Außenstelle der Vorarlberger Landesbibliothek Mit der Bezahlung des Mitgliedsbeitrages von € 20,- unterstützen Sie die Arbeit des Vereines und der Museen! ✃ Ja, ich möchte diese Vorteile nützen und werde Mitglied des Heimatschutzvereins Montafon. Vorname: ✃ Österr. Post AG Info.Mail Entgelt bezahlt Familienname: Straße/Hnr.: Postleitzahl/Ort: Telefonnummer: E-mail: 20
  1. informationsschrift
  2. wanderausstellung
  3. mobilität
Heimat_Wolfurt_...rzeic Wolfurt 01.01.1987 26.03.2013, 15:58 Zeitschrift des Heimatkundekreises Mit Unterstützung durch die Marktgemeinde Wolfurt seit 1988 herausgegeben von Siegfried Heim Inhaltsverzeichnis Heft 1 1. Zeittafel für Wolfurt u. Hofsteig 3 2. Bauern und Fabrikler 16 3. Franzosenkrieg 1800 (Chronik Schneider I.) 20 Heft 2 4. Sozialstrukturen (1) 5. Hofsteiger Bauern 6. Der Weg zum März 1938 Heft 3 7. Der Rickenbach 8. Wolfurter Geschlechter 9. Der letzte Krieg 1939-1945 Heft 4 10. Wolfurter Mundart 11. Kriegsende 12. Pfarrkirche St.Nikolaus Heft 5 13. Schlösser in Wolfurt 14. Pfarrer Barraga 15. Auswanderer (1) 16. Autos 17. Chronik Köb (1) Heft 7 24. Das Vereinshaus 25. Mit Napoleon in Rußland (Chronik Schneider IL) 26. Lehrer Köbs, Chron. Köb (2) 27. Streifzüge der Gedanken Heft 8 28. Volkszählungen Strohdorf, Hub und Flotzbach 29. 30. St.Martin vom Strohdorf 31. Schulschwestern 32. Sieben Söhne im Krieg 33. Das Gemeindeblatt Heft 9 34. Bildstein und Wolfurt 35. Mohr-Familien 36. Große Bäume 37. Grenzen im Ried 38. Auswanderer (2) 39. Michaelskapelle in Bregenz Heft 10 40. Unser tägliches Brot (1) 41. Kriegstagebuch Fischer Heft 12 49. 500 Jahre Seelsorge in Wolfurt 50. Nachbarn in der Bütze 51. Veres Stickerei 52. Die Kommunistin 53. Wendelin Rädler 54. Rogges Brot und kernes Brot 2 12 24 42 Heft 13 55. Ein Hofsteiger Siegel 56. Hofsteig 57. Ammänner 58. Der Gemeine Mann 59. Die Schneider 60. Mutter in Nöten, Auswand.(4) 61. Dorfschmiede 62. Stammvater Fischer 63. Fußball und Liebe 64. Kügolo Heft 14 65. Ein Hauch Barock 66. Die Ach und die Ächler 67. Ein Kuß; Kloster Hirschthal 68. Wolfurter Alpen 69. Fremdenverkehr 1903 70. Steuerverzeichnis 1873 Heft 15 71. Die Krankenschwestern 72. Hausnamen 73. Bier für St.Louis, Auswanderer (5) x. Kurt von Wolfurt 74. Vornamen 3 4 22 29 33 47 Heft 16 75. Schwerzler und Schwärzler 76. Heimkehrer 77. Einwanderer (1) Heft 17 78. Mutterpfarre Weißenau 79. Nachkriegsjahre 1945-1949 80. Einwanderer (2) 81. Das Erbe aus Indien 82. Kindstaufe in Bildstein x. Tanzen verboten Heft 18 83. Kriegsende 1945, Nachtrag 84. Aus der Kirchturmkugel 85. Ippachwald (1) 86. Einwanderer (3) 87. Soldatentod im Schnee 88. Ein Pergament x Gemeindediener x Inhaltsverzeichnis 3 26 42 3 23 38 3 29 32 2 6 21 24 27 30 3 6 14 28 35 40 46 50 52 54 4 9 37 54 57 59 3 7 16 30 45 49 52 1 52 54 3 12 19 23 35 38 3 9 45 48 52 54 1 11 25 30 34 4 16 3 22 36 43 44 Heft 6 18. Das Kirchdorf 2 19. Häuserverzeichnis 1926 10 20. Sozialstrukturen (2) 13 21. Wasser und Wald 39 22. Tagebuch (Chr. Schneider III.) 45 23. Spatzecklo 48 Heft 11 42. Inhaltsverzeichnis 1 43. Unser tägliches Brot (2) 5 44. Dr. Lorenz Böhler 15 45. Kalb's Creek, Auswanderer (3) 32 46. Der Schnitztrog 34 47. Altvorstehers Haus 37 48. Ein altes Dokument 41
  1. wolfurt
  2. imported
20210601_WolfurtInfo_06 Wolfurt 11.06.2021 27.06.2021, 13:32 INFO Wo mit allen Wassern... ... und viel Leidenschaft gelöscht und geborgen wird, erfahren Sie im Rahmen unseres Vereine-Fokus auf Seite 46. Informationszeitschrift der Marktgemeinde 50. Jahrgang | Juni 2021 Inhaltsverzeichnis 2 2 2 3 4 4 5 5 6 7 8 8 9 10 11 12 13 14 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 28 30 31 32 35 36 37 40 40 41 41 42 42 43 44 45 48 48 49 50 52 52 52 53 54 55 55 56 2 Sprechstunden Bürgermeister- und Wohnungssprechstunden Kostenlose Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren Kostenlose Beratung in Grundstücks- und Immobilienangelegenheiten Blick ins Gemeindegeschehen Blick ins Gemeindegeschehen Aktionstag zur Zentrumsentwicklung verschoben Die digitale Eröffnung des Campus Bütze Radweg Weberstraße Neuer Amtsleiter für Wolfurt Gemeinsam besser unterwegs: Lustenau wird Teil des regionalen Mobilitätsmanagements plan b Aus dem Rathaus Aktuelles vom Gemeindevorstand Tafeln im Ippachwald Mission Zero Wolfurt Instandhaltung der Wanderwege in Wolfurt Sicher Vermieten Rechnungsabschluss 2020 Gemeindepanorama Mach mit beim >>Bewegungstreff! Das war der Weltspieltag 2021 – Kennenlernen Campus Bütze Umwelt Die wilden Verwandten der Biene Maja 19. Juni: „Radeln mit Genuss“ in Wolfurt „Radfahren durchs Ried“ Radfahren auf der Landesstraße Lebensader Straße – Abstand macht sicher Wirtschaft Partnerstatements zur Hofsteigkarte Neuer Architekt in Wolfurt Der Wolfurter Bioladen „dreierlei“ feiert 5-jähriges Jubiläum! Bildung Mittelschule Wolfurt Kinderecke Musikschul- und Jungmusikerleistungsabzeichen Wir achten auf uns, auf die anderen und auf unsere Umwelt Was tut die Gemeinde für dich: Kindergarten Fatt Buch & Spiel - Jetzt fängt der Sommer richtig an! Soziales Die Seniorenbörse Wolfurt bietet ab sofort Fahrten mit der Rikscha an! Neues aus den Sozialdiensten Aktion Demenz: Frühstücksservice für pflegende Angehörige Familienbonus - Familienpunkte Wolfurt lässt kein Kind zurück Familienhilfe des Vorarlberger Familienverbandes Jubelpaarabend Weil Familie es mir wert ist! connexia Elternberatung – Wir sind für Sie da! Vereine Brotbacken mit der KJ/JS Die Zukunftsperspektiven des Verein Freiraum Aktuelles aus dem Elternverein „Schüler helfen Schülern“ Wir über uns – Feuerwehr Wolfurt Bürgermeister- und Wohnungssprechstunden Die Sprechstunden finden mit Vorbehalt jeweils im Rathaus Wolfurt von 18:00 - 19:30 Uhr statt. Sprechstunden von Bürgermeister Christian Natter Mittwoch, 16. Juni 2021 Mittwoch, 08. September 2021 Wohnungssprechstunden von Gemeinderat Michael Pompl Mittwoch, 23. Juni 2021 Mittwoch, 30. Juni 2021 Mittwoch, 07. Juli 2021 Mittwoch, 15. September 2021 Kostenlose Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren Die kostenlosen Beratungs-Sprechstunden von Rechtsanwälten und Notaren werden von der Wolfurter Bevölkerung gerne in Anspruch genommen. Sprechstunden Rechtsanwälte 18:00 - 20:00 Uhr Mittwoch, 08. September 2021, Dr. Nikolaus Schertler Sprechstunden Notar 18:00 - 19:00 Uhr Mittwoch, 15. September 2021, Mag. Christoph Winsauer Die Sprechstunden finden jeweils im Rathaus Wolfurt statt. Notariatsverteilung bei Todesfällen Zur Abwicklung der Verlassenschaften nach Todesfällen von Familienangehörigen wurden vom Bezirksgericht Bregenz die Notare für folgende Termine nominiert: Unter Vorbehalt der neuen Verteilungsordnung des Jahres 2021! Bregenz Dr. Gerhard Mayer Jänner/Juli Dr. Ivo Fussenegger Februar/August Mag. Valentin Huber-Sannwald März/September Dr. Michael Gächter April/Oktober Dr. Kurt Zimmermann Mai /November Mag. Christoph Winsauer Juni/Dezember Menschen im Mitelpunkt Diamantene Hochzeiten Goldene Hochzeit Wolfurt hat wieder einen Olympia-Starter Bilder mit Geschichte Jubilare Verstorbene Dr. Lothar Schneider verstorben Ehrenringträger Ernst Kögl verstorben Soziale Dienste Soziale Dienste Ärzte-Nachtdienste und -Urlaube Apotheken-Dienste Vorarlberg impft Sprechstunden Kostenlose Beratung in Grundstücksund Immobilienangelegenheiten Richard Richter, der gerichtlich beeidete Ortssachverständige für Immobilien, wird sein Wissen und seine Berufserfahrung den Bürgern und Bürgerinnen kostenlos zu folgendem Beratungstermin zur Verfügung stellen: Rathaus Wolfurt, 18:00 – 19:30 Uhr Mittwoch, 29. September 2021 Blick ins Gemeindegeschehen Liebe Wolfurterinnen und Wolfurter, Corona beschäftigt uns alle nach wie vor sehr stark. Erfreu- der Sommer steht vor der Tür und ich darf Sie wieder über licherweise wurden am 19.05.2021 erste Lockerungen zuge- aktuelle Themen aus unserer Gemeinde informieren: lassen und wir haben jetzt wieder mehr Möglichkeiten unsere sozialen Kontakte zu pflegen, wenn wir die 3Gs erfüllen (ge- Der Aktionstag zur Zentrumsentwicklung wurde vom 28.05.2021 testet, genesen oder geimpft). Trotzdem gilt es weiterhin auf auf den 01.10.2021 verschoben. unser Umfeld zu achten, vorsichtig zu bleiben, die FFP2-Mas- Unser neuer Amtsleiter Dr. Martin Vergeiner startete mit ke zu tragen und den nötigen Abstand zu halten. 17.05.2021 auf der Gemeinde Wolfurt; mit ihm haben wir einen Gehen wir gemeinsam Schritt für Schritt mit Zuversicht in hochqualifizierten Nachfolger, der inzwischen schon viel Richtung Normalität. Stärken wir die heimische Wirtschaft, Erfahrung als Amtsleiter sammeln konnte und ein angesehe- indem wir weiterhin bewusst regional einkaufen und mit un- ner Jurist ist. Hinzu kommt noch, dass er gut ins Team passt seren Familien und Freunden wieder den einen oder anderen und wir ihn an dieser Stelle nochmal bei uns herzlich will- Gasthausbesuch genießen. kommen heißen. Mit der aktuellen Ausgabe starten wir darüber hinaus eine Nutzen wir die warme Jahreszeit für Ausflüge oder einen Serie unter dem Titel „Bilder mit Geschichte“. Dabei sol- schönen Urlaub im Ländle bzw. in Österreich – natürlich alles len verschiedene Aspekte der jüngeren Wolfurter Geschichte im entsprechenden Rahmen und mit dem notwendigen Ver- vermittelt werden, denn unsere Gegenwart ergibt sich aus antwortungsgefühl. den Ereignissen der Vergangenheit. Einen Dank an Mittelschullehrer Burkhard Reis, der hier Recherchearbeit leistet Wir haben im letzten Jahr in vielen Bereichen gemeinsam an und Textbeiträge beisteuert. Diesen Beitrag finden Sie auf der einem Strang gezogen! Es hat sich gezeigt, dass wir solche Seite 51. Herausforderungen gut bewältigen können. Blicken wir daher Außerdem können wir Ihnen stolz mitteilen, dass die Bau- mit Dankbarkeit zurück und mit Hoffnung und Freude in die arbeiten beim Radweg Weberstraße schon voll im Gange sind Zukunft. Achten wir weiterhin auf uns selbst und unterstützen und bedanken uns hiermit herzlich bei den Grundstückbe- diejenigen, die unsere Hilfe benötigen. sitzer*innen für das zur Verfügung stellen der Ablöseflächen, ohne diese die Umsetzung des Radwegs nicht möglich gewe- In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen alles Gute, viel sen wäre. Durch den Radweg erhöhen wir maßgeblich die Si- Gesundheit und einen schönen Sommer! cherheit der Wolfurter Bevölkerung. Zusätzlich werden wir Sie auf der Homepage, auf Facebook und in den folgenden Ausgaben der Wolfurt Info über neue Baustellen informieren, damit Sie diesbezüglich immer auf dem aktuellen Stand sind. Des Weiteren können Sie über den Beitritt von Lustenau in die Mobilitätsgemeinschaft Plan B lesen. Gerne informiere ich Sie zu den genannten Themen auf den Ihr Bürgermeister folgenden Seiten. Christian Natter Blick ins Gemeindegeschehen 3 Aktionstag zur Zentrumsentwicklung verschoben Die digitale Eröffnung des Campus Bütze Letztes Jahr hat die Corona-Pandemie die Nach dem großen Erfolg des ersten Aktions- Pläne für die offizielle Eröffnung des Campus tages 2017 hätte am Freitag, den 28. Mai der Bütze durchkreuzt. Deshalb haben wir heuer neue Aktionstag „Zentrumsentwicklung“ statt- das Kennenlernen des Campus Bütze verbungefunden. Leider machten uns die Corona- den mit dem Weltspieltag auf kreative Weise 4 Vorgaben hier einen Strich durch die Rechnung. nun ganz anders aufgezogen – nämlich digital. AbeSyntax Warning: Invalid Font Weight r aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Der öffentliche Aktions- Es freut mich sehr, dass wir den Campus auf solch eine kreative tag findet nun am 01.10.2021 statt. Im Herbst werden dann Weise eröffnen und vorstellen konnten! Mit einer Schnitzeljagd Fragen zum Rathausstandort, dem geplanten Nahversorger, die durch Wolfurt und dem Bütze-Film war es ein ganz besonderes Verkehrsführung, Freiräume und vieles mehr beantwortet. Ich Wochenende. Einen herzlichen Dank an dieser Stelle an alle freue mich schon jetzt auf diesen Aktionstag und interessante Beteiligten! Den gesamten Nachbericht zum Weltspieltag und die Gespräche! Eröffnung des Campus Bütze können Sie auf Seite 13 nachlesen. Dennoch ist die Zentrumsentwicklung in Wolfurt schon in vollem Da das physische Kennenlernen des Campus Bütze beim Welt- Gange; bereits im Frühjahr 2020 wurde die städtebauliche spieltag nur von außen stattfinden konnte, haben wir als Ergän- Planung für den ganzen Ortsteil beschlossen. Das anschauliche zung eine Broschüre über das Projekt und die Besonderheiten der Modell kann bald im Schaufenster des Kolibri-Stadels über den „Bütze“ drucken lassen. Diese wurde an alle Wolfurter Haushalte Sommer betrachtet werden. kostenlos zugestellt und ist auch online auf www.wolfurt.at Wir halten Sie, liebe Wolfurterinnen und Wolfurter, gerne auf zu finden. Der Film im und über den Campus Bütze können Sie dem Laufenden: Alle Details zum Aktionstag werden mit der ebenfalls auf www.wolfurt.at ansehen oder auf YouTube mit dem August-Ausgabe der Wolfurt Info an alle Haushalte zugestellt. Suchbegriff „Willkommen im Campus Bütze“ finden. Blick ins Gemeindegeschehen Radweg Weberstraße Wer von Wolfurt entlang der Landesstraße zum Bahnhof will, hat mit dem Fahrrad bisher schwierige Bedingungen vorgefunden: Entweder mussten Umwege in Kauf genommen werden oder mit dem Fahrrad direkt auf der vielbefahrenen Landesstraße gefahren werden – eine Straße, auf der es keine Radverkehrsanlage gibt und Tempo 50 verordnet ist. Viele Radfahrende weichen deshalb auf den schmalen Gehsteig aus. Dies ist einerseits nicht erlaubt und kann andererseits auch für die Fußgänger*innen gefährlich sein. In den letzten Jahren ist vom Land Vorarlberg in Abstimmung mit Wolfurt die Errichtung eines Geh- und Radweges geplant worden, der den derzeitigen Gehsteig ersetzen soll. Nach zahlreichen Gesprächen konnten im Jahr 2020 die Grundablösen erfolgreich abgeschlossen werden. Vielen Dank an dieser Stelle an die Grundbesitzer*innen! Ohne die Einigung bzw. ohne ihre Einwilligung wäre die Errichtung des Radwegs nicht möglich. „Mit Freude darf ich Ihnen nun verkünden, dass die letzte Lücke unserer westlichen Landesradroute bei der Weberstraße endlich geschlossen wird!“ In den kommenden Wochen wird entlang der Weberstraße (L41, Senderstraße) von der Zufahrt zum Bahnhof bis zur Einmündung in den Riedweg der bestehende Gehsteig zu einem Geh- und Radweg mit einer Breite von 3,50 Metern ausgebaut. Von dort geht es bis zum Feuerwehrhaus mit einem Geh- und Radweg von drei Meter Breite weiter. Ein weiterer Service: Auf der gesamten Länge wird die Beleuchtung erneuert. Die Baukosten für das Projekt belaufen sich auf etwa € 350.000,00. Mit dem Bau dieses Radweges erfolgt ein wichtiger Lückenschluss auf der Radschnellverbindung „Dörfer-Städte-Route“ (Nord-Süd Verbindung). Diese Radschnellverbindung verläuft nun durch das Gemeindegebiet von Wolfurt durchgehend auf Fahrradstraßen Neuer Amtsleiter für Wolfurt Unser langjähriger Gemeindesekretär Dr. Sylvester bzw. eigenständigen Radverkehrsanlagen von der Ach bis hin zur L41, Senderstraße. Der Schneider tritt nun mit Sommer straßenbegleitende Radweg ist aber auch in weiterer Folge eine wichtige Verbindung, um den wohlverdienten Ruhestand die geplanten neuen Radrouten nach Lustenau und Dornbirn sowie das Betriebsgebiet „Hohe Brücke“ gut erreichen zu können. Der neue Geh- und Radweg bedeutet mehr Komfort und Platz für die Radfahrenden und Fußgänger*innen unSyntax Warning: Invalid Font Weight d bietet grundsätzlich mehr Sicherheit für die Verkehrsteilnehmenden. Darüber hinaus soll dadurch der Pendlerverkehr noch mehr aufs Rad verlagert und somit die sanfte Mobilität gefördert werden. an. Mit Dr. Martin Vergeiner haben wir eine hochqualifizierte Nachfolge gefunden. Martin begann Mitte Mai seinen Dienst im Wolfurter Rathaus und ist nun als amtierender Amtsleiter Ansprechperson in jenen Belangen. Martin, der fast 8 Jahre lang in der Marktgemeinde Hard als Amtsleiter tätig war, bringt bereits viel Erfahrung mit und ist ein angesehener Jurist. Unter anderem war er auch im Kuratorium für Verkehrssicherheit, im Land Vorarlberg, bei der BH Bregenz und bei der BH Feldkirch tätig. Wir freuen uns sehr Martin im Team begrüßen zu dürfen! Blick ins Gemeindegeschehen 5 Gemeinsam besser unterwegs: Lustenau wird Teil des regionalen Mobilitätsmanagements plan b Radrouten durchs Ried, die neue Bahn-Südschleife ab Dezember, gemeinsame Informationen und Angebote: Es gibt viele übereinstimmende Themen auf den Agenden der plan b-Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt und der Marktgemeinde Lustenau. Grund genug für die Lustenauer Gemeindevertretung jetzt einstimmig den Beitritt zum die negativen Auswirkungen des Verkehrs regionalen Mobilitätsmanagement plan b zu beschließen. reduzieren: Das ist eine Herausforderung, die wir im Rheintal nur gemeinsam meis- „Gemeinsam besser unterwegs“ tern können.“ Seitens der plan b-Region durfte ich die Lustenauer*innen herzlich willkommen heißen. Österreichs auszubauen: Bürger*innen, Gäste, Umwelt, Klima und Wirtschaftsstandort Warum plan b? Mobilität positiv gestalten profitieren davon. Denn: Gemeinsam sind wir auf jeden Fall besser unterwegs! Die unkonventionelle Gemeindekooperation Wir freuen uns sehr, die Mobilitäts-Zusammenarbeit mit der größten Marktgemeinde plan b gibt es seit 2004. Gegründet haben Bürgermeister Kurt Fischer freut sich, dass Lustenau nach langer guter Zusammenar- sie die Gemeinden Hard, Kennelbach, Lau- beit mit den plan b-Gemeinden nun auch offizielles Mitglied der Kooperation ist: „Wir terach, Schwarzach und Wolfurt mit tat- setzen in den plan b-Gemeinden gemeinsam Impulse und schaffen Alternativen für eine kräftiger Unterstützung des Landes Vorarl- bewusste Mobilität. Zukunftsfähige Mobilität für Menschen und Güter ermöglichen, aber berg. Kurze Zeit später stieg die Landeshauptstadt Bregenz mit ein. Die gemeinsame Idee von damals hat nichts an Aktualität verloren: Ziel ist es, in Region und Gemeinde möglichst gute Alternativen zur Fahrt mit dem eigenen Auto zu gestalten, eben einen „Plan b“. Angebot, Information, Bewusstsein und Kultur Die Gemeinden und ihre Partner setzen dazu etwa auf hochwertige Infrastruktur und auf attraktive Angebote für bewusste Mobilität. Augenfällige Beispiele dafür sind die Radbrücke über die Bregenzerach zwischen Bregenz und Hard oder die Radbrücke bei der L3 an der Autobahn in Wolfurt. Auch der Anrufbus, der schoolwalker oder der grüne plan b-Einkaufstrolley sind Beispiele für gute Angebote und sympathische Aktivitäten. Bereits gemeinsam mit Lustenau ist in der Region auch das erste regionale Parkraummanagement Vorarlbergs um- gesetzt worden, das zu deutlich spürbarer Verkehrsentlastung an neuralgischen Stellen geführt hat. 6 Blick ins Gemeindegeschehen Aktuelles vom Gemeindevorstand Ein kurzer Überblick der Gemeinderäte über aktuelle Geschehnisse, neue Projekte, Änderungen, o.Ä. Gemeinderätin für Bildung und Kultur Angelika Moosbrugger • Wir entwickeln ein neues Online-Modul- Gemeinderat für Infrastruktur Paul Stampfl • Feldeggstraße - Ost, Durchführen von Belagsarbeiten und Errichtung der Gemeinderat für Raumentwicklung und Verkehrsplanung Straßenentwässerung • Straßenbauliche und verkehrstechnische Ertüchtigung Schlossgasse und Parkplatz Im Holz • Fertigstellung der grabenlosen Kanalsanierung im Bauabschnitt 23 durch die Firma Strabag AG, Kanaltechnik Martin Reis Anmeldesystem für KindeSyntax Warning: Invalid Font Weight rgarten- und Kinderbetreuungseltern (ab Juni auf der Homepage abrufbar). Ein wichtiger Schritt Richtung Nutzerfreundlichkeit und Bedarfsgerechtigkeit für unsere Wolfurter Familien. • Danke allen Beteiligten bei der Organisation des ganz besonderen Campus-BützeKennenlerntags in Form einer lustigen Online-Schnitzeljagd für die ganze Fami- • Projektstart zur Erarbeitung des räumlichen Entwicklungsplans • Verkehrsplanungen Ortszentrum und Rickenbach • Entwicklungsplanung Gewerbegebiet Hohe Brücke • Verbesserung der Fuß- und Radweg- Gemeinderätin für Sport und Gesundheit Christine Stark querungen Achstraße/Bregenzerstraße • Mitwirkung in der Erarbeitung der neuen • Neue Corona-Regelungen für Vereine, lie! Wir laden auch ein, den eigens dafür Projektschwerpunkte im regionalen Spitzensport, Sportveranstaltungen gedrehten Bütze-Film zu genießen: www. Mobilitätsmanagement „plan b“ und Zuschauende: Mehr Infos auf wolfurt.at www.vorarlberg.at/sport. • Planungen zum Kinderhaus Rickenbach • Inspektion aller Sport- und Freizeit- • Anfang Mai wurde zur offiziellen Startsit- plätze in Wolfurt. zung aller Fachplaner im neuen Kin- • Gespräche mit „Fünf Gemeinden – Ein derhaus am Rickenbach eingeladen. Wir Fluss“ für ein gemeinsames Projekt hoffen, dass wir unseren straffen Zeitplan einhalten und im Kindergartenjahr 2023 pünktlich im neuen Haus starten können. • Die Bauarbeiten an der Schlossgasse und im Bereich Parkplatz an der alten Schmiede sowie die Sanierungen innerhalb des Schlosses laufen auf Hochtouren. Gemeinderat für Wohnen, Zusammenleben Michael Pompl Gemeinderätin für Soziales Miteinander Yvonne Böhler • Projekt “Wohnen mit kognitiven Beeinträchtigungen“ • Sozialzentrum Neubau: Vorbereitung gemeinsamer Ausschuss mit den Gemeinden Kennelbach und Schwarzach Robert Hasler • Wohnungsvergabe gemeinnütziger Wohnbau • • • Wolfurter Fahrradbörse wurde auf 2022 verschoben auf S. 10. • Sollten Sie Wohnraum zu vermieten Mission Zero – klimaneutrale Gemeindeverwaltung wurde beschlossen • Schaffung von Wohnmöglichkeiten im Projekt „Sicher vermieten“, mehr dazu Beginn der Bauarbeiten: Radweg Weberstraße • Betreuung Flüchtlingsquartier • Erhebung der Leerstände in Wolfurt • Organisation Familienpunktevortrag Gemeinderat für Umwelt, Klima und nachhaltige Mobilität • Genussradeln: Geführte kostenlose Fahr- haben, dann freue ich mich über Ihre Kon- rad-Ausflüge, die auch die Region und Sozialraumdatenanalyse - Bedürfnisse taktaufnahme unter Tel. +43 699 16840 Sicherheit auf dem Rad und im Verkehrs- und Zielgruppen definieren 907 oder michael.pompl@wolfurt.at. alltag näherbringen. Mehr auf S. 16. • Vorbereitung Klausur mit dem Ausschuss: Aus dem Rathaus 7 Tafeln im Ippachwald Mission Zero Wolfurt auf dem Weg zur klimaneutralen Gemeindeverwaltung Man muss nicht das Land verlassen, um neue Welten zu entdecken! Im Dezember 2018 hat der Vorarlberger Landtag unter dem Titel „MissionZeroV“ Zahlreiche Wolfurter und Wolfurterinnen, beschlossen, die Vorarlberger Landesverwaltung ab 2019 klimaneutral zu organisieren. Jung und Alt und Besucher*innen aus den Die Marktgemeinde Wolfurt ist seit 1998 Mitglied des e5-Programms (Landesprogramm umliegenden Gemeinden haben in den letz- für energieeffiziente Gemeinden) und bekennt sich zur Energieautonomie Vorarlberg ten Monaten den Ippachwald für sich ent- 2050. In den vergangenen Jahrzehnten wurden bereits viele Schritte gesetzt, um den deckt. Sich in der Natur aufzuhalten wirkt CO2-Ausstoß der Gemeindeverwaltung und der gemeindeeigenen Einrichtungen zu re- beruhigend, klärend, erholsam und ein duzieren. Dazu gehören Gebäudesanierungen und Neubauten in vorbildlicher Qualität, flotter Spaziergang ist nebenbei auch noch der Einkauf von Ökostrom und Biogas, die Anschaffung von Elektrofahrzeugen und vieles gesund. Was will man mehr! Wir wohnen mehr. wirklich auf einem schönen Flecken Erde. Und wir gehen davon aus, dass alle wollenSyntax Warning: Invalid Font Weight , Die CO2-Emissionen haben sich im Jahr 2020 folgendermaßen zusammengesetzt: dass das so bleibt. Ein achtsamer Umgang Wärme aus Heizöl 93,88 t ____________________________________________________ mit der sich jahreszeitlich so vielfältig ver- Wärme aus Erdgas 100,58 t ____________________________________________________ ändernden Natur muss unser aller Anliegen Treibstoffe 40,93 t ____________________________________________________ sein. Summe 235,39 t ____________________________________________________ Papiertaschentücher, Gegenstände, Bilder, Christbaumkugeln, Schnitzeljagdhinweise, Nach dem Vorbild der Vorarlberger Landesregierung möchte Wolfurt diesen noch beste- Zigarettenstummel usw. sind Fremdkör- henden CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2030 weitgehend eliminieren. Zu diesem Zweck werden per im Wald und oft Gift für die Tiere, die mehrere Maßnahmen ergriffen: möglicherweise glauben, es handle sich um Futter. • Der CO2-Ausstoß aus Strom- und Wärmeversorgung sowie Fahrzeugen und Dienst- Bitte hängt nichts auf und werft nichts reisen wird jährlich ermittelt. In diese Berechnung einbezogen werden alle gemeinde- auf den Boden. eigenen Einrichtungen – vom Rathaus bis zu den Sozialdiensten. Eine anonyme, engagierte Person hat sich das sehr zu Herzen genommen und Hin- • Bis 2030 sollen die CO2-Emissionen möglichst zur Gänze durch Umstellung auf spar- weisschilder erstellt. Die Gemeinde be- samere und CO2-freie technische Alternativen vermieden werden. Dazu wird in den dankt sich für die Idee und nimmt sie gerne kommenden Monaten ein Umsetzungsfahrplan erstellt. auf. Es werden feste Texttafeln erstellt und offiziell für ein Jahr angebracht. Damit die • Noch bestehende bzw. nicht vermeidbare CO2-Emissionen werden ab 2021 jährlich mit Blätter mit dem wichtigen Inhalt nicht auch mindestens € 50,00 pro Tonne CO2 bewertet und ausgeglichen. Diese Ausgleichszahlun- zu Müll im Wald werden. gen werden zweckgebunden in Klimaschutzprojekte in Wolfurt investiert. Wir freuen uns, wenn dieser Aufruf hilft, unsere Lebensumgebung weiterhin für alle Mit dieser Strategie, die vom e5-Team mit Unterstützung des Energieinstituts Vorarlberg lebenswert zu erhalten. ausgearbeitet und durch die Gemeindevertretung beschlossen worden ist, soll die Markt- Für weitere Ideen bitten wir euch, sich bei gemeinde Wolfurt im eigenen Wirkungsbereich bis zum Jahr 2030 klimaneutral werden. uns zu melden: gemeinde@wolfurt.at 8 Aus dem Rathaus Johannes Köb, e5-Team-Leiter Instandhaltung der Wanderwege in Wolfurt Wanderwege – so sind wir es gewohnt – sind einfach da. An gefährlichen oder rutschigen Stellen finden sich oft Stufen oder anderweitige Wegsicherungen. Doch wer pflegt eigentlich die Wander- und Spazierwege? Vom Aufstellen der Verkehrsschilder über die Straßenbeleuchtung bis hin zum Winterdienst hat der Wolfurter Bauhof viele wichtige Aufgaben in unserer Gemeinde. Was viele nicht wissen, ist, dass auch die Wanderwege in Wolfurt von unserem Bauhof-Team gepflegt werden und das Team somit einen großen Beitrag zur Sicherheit auf den Wegen und auch zum Wandervergnügen leistet. Dieses Jahr war der Wolfurter Bauhof schon ausgesprochen aktiv und hat unter anderem Stufen auf dem Weg zum Frickenesch errichtet, damit der steile und abschüssige Weg leichter erklommen werden kann. Darüber hinaus wurden beim Wanderweg Ebene Richtung Hoamolitto ebenfalls Stufen errichtet sowie der Pfad befestigt. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an das Bauhof-Team, die unsere Wander- und Spazierwege so gut in Schuss halten! Achtung: Mountainbikes im Ippachwald Radfahren und Mountainbiken zählen zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Österreicher*innen. Das Fahren im Wald ist mit dem Mountainbike jedoch nur auf ausgewiesenen Mountainbike-Strecken erlaubt. Auf Wanderwegen ist das Fahren mit dem Rad grundsätzlich verboten. Weitere Informationen über das Radfahren und Mountainbiken im Wald finden sich auf oesterreich.gv.at. In Vorarlberg stehen rund 1.500 Kilometer einheitlich Syntax Warning: Invalid Font Weight beschilderte Mountainbike- Wege zur Verfügung. Im Vorarlberg Atlas (http://vogis.cnv.at/atlas/init.aspx) können diese Mountainbike-Strecken sowie Wanderwege-Routen angesehen werden. Wir bitten darum, auf diese Regelungen auch im Wolfurter Ippachwald zu achten! Aus dem Rathaus 9 Sicher Vermieten ein Gewinn für Vermieter*innen und Mieter*innen Eine Wohnung zu vermieten, ist für Eigentümerinnen und Eigen- Das Projekt „Sicher Vermieten“ zur Mobilisierung von Leerstand tümer mit Aufwand verbunden. Manche Besitzer*innen haben funktioniert folgendermaßen: Die VOGEWOSI übernimmt die schlechte Erfahrungen gemacht und lassen ihre Wohnung deshalb Abwicklung und Verwaltung der Mietverträge, die Vorarlberger leer stehen. Eigentümervereinigung bietet im Bedarfsfall eine Rechtsberatung Sie gehen kein Risiko ein, verzichten dabei aber auf mögliche und das Land bietet eine Mietzinsgarantie. Das heißt, die*der Mieteinnahmen. Gleichzeitig steht Wohnraum, der dringend Vermieter*in wird nicht durch Kosten belastet, die von den Miebenötigt wird, nicht zur Verfügung. ter*innen verursacht wurden. Dafür nimmt sie*er eine Deckelung Land Vorarlberg, VOGEWOSI und Eigentümervereinigung haben des Mietzinses in Kauf. Eigentümer*innen wollen Sicherheit und deshalb ein Modell ausgearbeitet, das den Wohnungsbesitzer*in- wenig Aufwand bei der Vermietung ihrer Wohnung oder ihres nen laufende Mieteinnahmen garantiert, ohne mit Risiken oder Hauses. Genau das können wir mit diesem Modell anbieten. Unser Aufwand verbunden zu sein. Ziel ist es, leerstehende Wohnungen verfügbar zu machen. Nähere Infos Michael Pompl, michael.pompl@wolfurt.at, +43 699 16840 907 oder www.vorarlberg.at/sichervermieten, +43 5574 511 80 80 10 Aus dem Rathaus Rechnungsabschluss 2020 Erstmals nach der neuen Voranschlags- und Rechnungsabschlussverordnung beschlossen. VA 2020 RA 2020 Seit 2018 ist die Finanzabteilung mit der Umsetzung der neuen Ertragsanteile des Bundes € 8.375.100,00 € 7.533.408,00 Voranschlags- und Rechnungsabschlussverordnung 2015 be- Eigene Steuern € 9.717.600,00 € 9.166.741,56 schäftigt. Zwei Voranschläge wurden bereits nach den neuen Vorgaben erstellt und beschlossen. Der Rechnungsabschluss 2020 ist Die größten Investitionen im Jahr 2020: der erste in dieser Art. € 6.856.609,00 Übernahme Mähdle/Feuerwehr von der GIG Diese Umstellung auf das neue Haushaltsrecht ist zweifellos eine € 1.727.602,68 Beteiligung an GIG der bisher größten Organisationsreformen in der kommunalen € 864.921,69 Neubau Gemeindestraßen Verwaltung und führte das Rechnungswesen der Gemeinden, € 411.133,58 Einrichtungsgegenstände Bütze von einer Einnahmen-Ausgaben-Rechnung zu einer Bilanz wie € 294.878,34 Neu- und Erweiterungsbau Kanal man sie aus der Privatwirtschaft kennt. In der Marktgemeinde € 215.055,04 Ausbau Kindergarten Strohdorf Wolfurt bedeutet dies, dass über 2500 Konten zu einem gesam- € 179.757,95 Neu- und Ausbau von Radwegen melten Rechnungswerk zusammengeführt werden. € 156.383,58 Neu- und Erweiterungsbau Wasser Dargestellt werden die Finanzen der Gemeinden in drei Haushal- € 155.559,28 Denkmalpflege ten (siehe Abb.). € 142.751,97 Sanierung Beachvolleyballplatz € 139.328,20 Grunderwerb Trotz der angespannten Lage und den Rückgängen bei den Erträgen konnte die Marktgemeinde Wolfurt im Jahr 2020 mit einem Die Gesamtverschuldung der Marktgemeinde Wolfurt beläuft sich überschaubaren Minus in der Ergebnisrechnung das Jahr ab- auf € 4,34 Mio. zuzüglich der Darlehen der Marktgemeinde Wol- schließen. furt Immobilienverwaltungs GMBH & Co KG in Höhe von € 5,66 Mio. Dies ergibt somit eine Pro-Kopf-Verschuldung von € 1.153,29. Im Finanzierungsaushalt haben sich die liquiden Mittel gegenüber Die Coronakrise beschäftigt uns nach wie vor und wir befinden uns dem Vorjahr um € 460.498,61 reduziert. im Spannungsfeld zwischen sinkenden Einnahmen und notwen- Die Veränderung bei den größten Einnahmen gegenüber dem digen Investitionen für die Gemeinde und für die Wirtschaft. Es Voranschlag 2020 stellen sich wie folgt dar. In diesem Bereich sind gilt auch in Zukunft, aufgrund der anstehenden Großprojekte, die die Auswirkungen am stärksten zu spüren. zukünftigen Budgets mit Bedacht zu entwickeln. Bgm. Christian Natter Aus dem Rathaus 11 Mach mit beim >>Bewegungstreff! Dienstag, 25. Mai 2021 bis Dienstag, 13. Juli 2021 Start: 19:00 Uhr, Treffpunkt Beachvolleyballplatz an der Ach Bei den >>Bewegungstreffs handelt es sich um ein kostenloses Training, das sich an Anfänger und Fortgeschrittene im Lauf- oder Nordic Walking-Sport richtet. Möglicherweise trägt dieses Angebot dazu bei, den Einstieg in ein aktiveres und gesünderes Leben zu erleichtern. Die Bewegungstreffs finden über 8 Wochen an 14 verschiedenen Standorten statt. Starte jetzt durch! Ob Laufen oder Nordic Walking - mit unseren ausgebildeten Trainer*innen ist der Spaß in den nächsten 8 Wochen vorprogrammiert. Die >>Bewegungstreffs in Wolfurt beginnen am 25. Mai 2021 - ein Einstieg ist jederzeit möglich! Bei den Bewegungstreffs könnt ihr in unterschiedlichen Gruppen mitmachen: > „Genussläufer*innen“ (Laufen Einsteiger*innen): Für Einsteiger*innen oder Teilnehmer*innen, welche die Kriterien der leicht Fortgeschrittenen noch nicht erreichen. Das Tempo liegt bei max. 7:00 - 8:00 Minuten pro Kilometer. Vermittelte Inhalte: u. a. individuelle Lauftechnikschulung und Betreuung, Mobilisation, Lauf-ABC. > „Ambitionierte Läufer*innen“ (Laufen leicht Fortgeschritten): Für Teilnehmer*innen, die in der Lage sind, mind. 20 Minuten ohne Gehpause zu laufen. Hier wird ein Tempo von max. 6:30 - 7:00 Minuten pro Kilometer gelaufen. Vermittelte Inhalte: u. a. Verbesserung der individuellen Lauftechnik, Mobilisation, Lauf-ABC, Kennenlernen verschiedener Tempovariationen. > „Profi-Läufer*innen“ (Laufen Fortgeschritten): Für Teilnehmer*innen, die in der Lage sind mind. 40 Minuten ohne Gehpause zu laufen. Das Tempo liegt in dieser Gruppe bei max. 5:30 Minuten pro Kilometer. Vermittelte Inhalte: Verbesserung der individuellen Lauftechnik, Mobilisation, Lauf-ABC, wechselnde Trainingsmethoden. > „Genusswalker*innen“ (Nordic Walking Einsteiger*innen): Für alle Neueinsteiger*innen. Vermittelte Inhalte: u. a. Erlernen der richtigen Technik, individuelle Technikschulung und Betreuung, Mobilisation. > „Profi-Walker*innen“ (Nordic Walking Fortgeschritten): Für alle Teilnehmer*innen, die bereits Erfahrung im Nordic Walking haben. Vermittelte Inhalte: u. a. Verbesserung der individuellen Nordic Walking-Technik, Mobilisation. Mehr Infos und Anmeldung unter: www.vorarlbergbewegt.at. Fahre mit dem Rad zu den Bewegungstreffs! Aufgrund der wenigen Parkplätze vor Ort empfehlen wir und „RADFREUNDLICH – Die Fahrradimagekampagne des Landes“ die Anreise mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln. 12 Gemeindepanorama Das war der Weltspieltag 2021 Kennenlernen Campus Bütze Bei bestem Wetter feierte Wolfurt am 29. und 30. Mai den Weltspieltag und das Kennenlernen des Campus Bütze auf etwas andere Weise! Mit einer Schnitzeljagd durch Wolfurt per App „Actionbound“ und Herzlichsten Dank an die Vereine, Kindergarten, Kleinkindbe- dem Hauptschauplatz Campus Bütze gab es spannende Stationen treuung und die Volksschule, Fa. Gerold Mohr, Buch & Spiel, in ganz Wolfurt. Die Vereine, der Kindergarten und die Kleinkind- Fototeam Digital, die einen tollen Tag für die Wolfurter Familien betreuung Bütze und die Volksschule Bütze sorgten für abwechs- ermöglichten! lungsreichen Spaß. Zum Schluss durfte jede*r ein Kolibri-Eis gratis genießen. Digitale Eröffnung Campus Bütze Auch die Eröffnung und das Kennenlernen der Räumlichkeiten Insgesamt wurde ein interessantes Programm angeboten: des Campus Bütze wurde digital umgesetzt, einerseits durch die > Buch & Spiel (Bürgermusik und Buch & Spiel) mativen Film. > Feuerwehrhaus (Feuerwehr) Bgm. Christian Natter und Vize-bgm.in Angelika Moosbrugger > Mittelschule (Elternverein) erläutern die Hintergründe und die Sanierung des Campus. Ehe- > Beachplatz bei der Mittelschule (Volleyballclub) malige Bütze-Kinder und ihre Kinder, die momentan die Bütze > Marktplatz (Alpenverein) besuchen, erzählen darüber, was ihnen am neuen Gebäude gefällt. > Campus Bütze (Kindergarten, Kleinkindbetreuung Die Kindergartenleitung Doris Meusburger und Direktor Bernd und Volksschule) Schnitzeljagd, andererseits durch den eindrucksvollen und infor- Dragosits berichten über das Leben und Lernen im neuen Campus. Es war ein wunderbarer Tag mit zahlreichen Möglichkeiten, viel Auch die offizielle Eröffnung mit Segnung durch Pfarrer Marius zu entdecken und zu erleben! Insgesamt haben grandiose 480 wurde festgehalten. Der Film in und über den Campus Bütze ist auf Spieler*innen mitgemacht. www.wolfurt.at dauerhaft verfügbar! Gemeindepanorama 13 Die wilden Verwandten der Biene Maja Von drei Millimeter kleinen Winzlingen bis zu drei Zentimeter großen Brummern, bunt behaart oder metallisch gefärbt – das Aussehen unserer heimischen Wildbienen ist vielfältig. Doch wie sieht es mit ihrer Lebensweise aus? Wer kennt sie nicht, die emsige Biene, die auf ihren Abenteuern in der kunterbunten Welt sen sind, finden diese in freier Natur zum zahlreiche Bekanntschaften mit der Tierwelt macht. Von Begegnungen mit Peppi dem Beispiel in Käferfraßgängen in Totholz oder Rosenkäfer, Schnuck der Libelle oder Hieronymus dem Tausendfüßler erzählen die Ge- in hohlen Pflanzenstängeln. Tatsächlich schichten – weit weg vom Bienenstock. Die Rede ist natürlich von Biene Maja. Während nutzen aber nur etwa neunzehn Prozent der Biene Maja auf ihren Ausflügen also immer mehr Bekanntschaften mit ihren Nachbarn heimischen Wildbienenarten solche bereits auf der Blumenwiese macht, vergisst sie hingegen völlig, ihren wilden Verwandten einen bestehenden Hohlräume. Besuch abzustatten. Wilde Verwandte? Rund die Hälfte der etwa 700 Arten haben hier andere Ansprüche und graben ihre Gemeint sind damit die rund 700 in Österreich vorkommenden Wildbienenarten, die im Nester selbst in den Boden. Dafür benötigen Gegensatz zu den Honigbienen meist solitär leben. Bei solitär lebenden Arten ist jedes sie vorwiegend schütter bewachsene, ebe- Weibchen allein für die Anlage der Nester und die Versorgung der Brut zuständig. Die ne Flächen, Hänge oder Steilwände, wobei Lebensaufgabe der Männchen ist dagegen schon nach der Paarung erfüllt. Ansätze einer einige Arten auf Sandböden, andere wiede- sozialen Lebensweise findet man lediglich bei den Hummeln, die ebenfalls zu den Wild- rum auf Lehm oder Löss spezialisiert sind. bienen gezählt werden, sowie bei einigen Schmalbienen. 14 Eine weitere Wildbienen-Gruppe baut Gut zu beobachten ist die solitäre Lebensweise an den von vielen Bienenfreund*innen hingegen überhaupt keine eigenen Nester. angebotenen „Wildbienen-Hotels“, bei denen jedes Weibchen in einer jeweils eigenen Wie der bekannte Kuckuck legen diese Röhre nacheinander sogenannte Brutzellen anlegt. In jede dieser Brutzellen werden Wildbienen ihre Eier in einem unbeobach- Pollen bzw. ein Pollen-Nektar-Gemisch eingetragen, auf das jeweils ein Ei gelegt wird. teten Moment in die Nester anderer Bienen- Zum Schutz der Brut wird die Zelle anschließend mit artspezifischem Material, wie zum arten. Schlüpfen die Larven der „Kuckucks- Beispiel Lehm, verschlossen. Aus den hinteren Brutzellen schlüpfen nach vollendeter bienen“, saugen sie das Wirtsei aus oder Verwandlung stets Weibchen, während sich in den vorderen Brutzellen ausschließlich fressen die fremde Larve und verzehren Männchen entwickeln. Wildbienenarten, die auf Hohlräume für die Nestanlage angewie- anschließend selbst deren Pollen-Proviant. Umwelt Die schwarzblaue Holzbiene Schmalbienen sammeln den (Xylocopa violacea) ist mit drei Pollen von einer Vielzahl Zentimetern ein richtiger Brummer. verschiedener Pflanzenarten. Sie nagt mit ihren kräftigen Man sieht sie auch auf Löwen- Mundwerkzeugen die Brutröhren zahnblüten, wo die Winzlinge selbst in morsches Holz kopfüber in den Blüten baden. Aber nicht nur das Vorhandensein eines passenden Nistplatzes entscheidet über das Im Wolfurter Ried kommen auf einigen Dasein unserer Wildbienen. Schließlich brauchen die kleinen Insekten zum Überleben landwirtschaftlich genutzten Flächen noch auch geeignete Nahrungsquellen. Pollenspezialisten beispielsweise sammeln die Pollen bunt blühende Streuwiesen – meist sind es für ihre Nachkommen jeweils nur von den Blüten einer ganz bestimmen Pflanzenfami- Pfeifengraswiesen – vor. lie oder -gattung, selbst wenn andere Pflanzenarten in der Umgebung vorhanden wären. Diese werden extensiv bewirtschaftet, sie Fehlen die benötigten Pflanzenarten, fehlt den Spezialisten die Lebensgrundlage. werden nicht gedüngt und nur einmal im Pollengeneralisten, wie die meisten Schmalbienen, nutzen das jeweils verfügbare Blüten- Jahr ab Herbst gemäht. Mit verzögerten angebot hingegen flexibler. Ausgewachsene Wildbienen ernähren sich schließlich haupt- Mahdterminen oder abwechselnden Ried- sächlich von Nektar. Die wässrige Zuckerlösung ist der optimale Treibstoff für die vielen brachen kann die Pflanzen- und Insekten- kräftezehrenden Flüge. welt ganz gezielt gefördert werden. Daneben können übrigens auch warm- Da Wildbienen insgesamt eine Vielzahl an Blüten anfliegen, um Pollen oder Nektar zu trockene Damm-Standorte mit ihren an- ernten, sind sie im Vergleich zu manch anderen blütenbesuchenden Insekten sehr effizi- dersartigen ente Bestäuber und tragen so maßgeblich zur Sicherung der biologischen Vielfalt bei. Aber Blütenvielfalt beitragen. Pflanzengesellschaften zur nicht nur Wildkräuter profitieren von der Bestäubung durch Wildbienen. Viele Obstbäume und auch Erdbeeren bringen besonders hohe Erträge, wenn sie von Wildbienen bestäubt Schützen wir die verbleibenden Lebens- werden. räume unserer heimischen Wildbienen und So unverzichtbar Wildbienen für das Ökosystem und uns Menschen sind, ihre Gefährdung sprechen wir uns für die Schaffung von hat massiv zugenommen. Durch den Verlust einer kleinräumigen und abwechslungsrei- neuen aus. Ob auf dem eigenen Balkon oder chen Kulturlandschaft mit artenreichen Blumenwiesen, bunten Streu- und Feuchtwiesen draußen im Europaschutzgebiet – hier gilt und strukturreichen Blühstreifen geht unseren heimischen Bienenarten vielfach der ge- die Devise: Jeder Quadratmeter zählt! eignete Platz zum Leben aus. Eva Hengsberger Umwelt 15 19. Juni: „Radeln mit Genuss“ in Wolfurt Mit Genuss Radfahren und dabei Spannendes (kennen)lernen: Das ist das neue „Genussradeln“, organisiert von Land und Gemeinden. Bei den geführten kostenlosen FahrradAusflügen bringen Profis den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in kleinen Gruppen die Region und auch Spaß und Sicherheit auf dem (Elektro-)Rad und im Verkehrsalltag näher. In der plan b-Region sind in den kommenden Wochen insgesamt drei dieser Termine vorgesehen – am 11. Juni in Bregenz, am 19. Juni in Wolfurt und am 02. Juli in Lustenau. Treffpunkt ist jeweils um 14:00 Uhr, Details zu Anmeldung und Route etc. auf mobilplanb.at und bei den veranstaltenden Gemeinden. 19. Juni: Gute Tipps, gemütliche Rundfahrt Für das Genussradeln in Wolfurt am 19. Juni 2021 ist um 14:00 Uhr Treffpunkt im Hof der Mittelschule in der Schulstraße 2. 12 Nach Tipps und Tricks für sicheres Radfahren von Radprofi Lutz Schmelzinger geht es in kleinen Gruppen auf eine leicht bewältigbare rund 20 Kilometer lange Radrundfahrt ohne große Steigungen Richtung Dornbirn. Anmeldung bei der Marktgemeinde Wolfurt bis 17. Juni 2021 Für die Teilnahme ist eine Anmeldung bei der Marktgemeinde Wolfurt (+43 5574 6840-30 oder tina.huetterer@wolfurt.at) bis spätestens 17. Juni 2021 erforderlich. Die Veranstaltung findet bei passender Witterung statt und wird entsprechend den jeweils gültigen Corona-Bedingungen umgesetzt. Allfällige Änderungen müssen wir uns daher leider vorbehalten. Wir freuen uns auf einen genussvollen Rad-Syntax Warning: Invalid Font Weight Ausflug – jede und jeder, der gerne Fahrrad fährt, ist herzlich willkommen, egal ob mit E-Bike oder unmotorisiert! 16 Umwelt Aktueller Stand des Projekts „Radfahren durchs Ried“ Eine zukunftsfitte Radinfrastruktur für die Interessensvertreter*innen von der Wasserwirtschaft, der Landwirtschaft und dem Natur- nördlichen Riedgebiete ist im Entstehen. schutz wird das Planungsteam bis zum Herbst eine Lösung erarbeiten. Ähnlich wie Die Planungen für eine Radschnellverbin- der Zellgassegraben soll auch der Landgraben in einem längeren Abschnitt renaturiert dung zwischen den Hofsteiggemeinden, werden. Durch eine gute Abstimmung zwischen Radverkehr und Wasserbau sollen Lustenau und Dornbirn werden konkreti- größtmögliche Synergien geschaffen werden. siert. Das Vorprojekt für eine Ost-Westachse, das derzeit in Ausarbeitung ist, be- Brücke über die Dornbirner Ache – die Senderbrücke rücksichtigt die verschiedenen Interessen Die bestehende Senderbrücke ist für die derzeitigen Kfz-Verkehrsstärken nicht ausgelegt im Gebiet. und kann nicht saniert werden. Deshalb wird im Zuge eines eigenen Projekts eine provi- Radwege-Planung im Bereich Zellgasse Im Bereich zwischen dem Senderknoten und der Anbindung an das bestehende sorische Brücke als Ersatz errichtet. Die Einreichplanungen sind am Laufen. Die bestehende Holzbrücke über die Dornbirner Ache steht künftig ausschließlich dem Rad- und Fußverkehr zur Verfügung. Somit werden das Gehen und das Radfahren an diesem neuralgischen Punkt sicherer und attraktiver. Straßennetz in Lustenau hat das Planungs- Radschnellverbindung in Richtung Dornbirn team eine geeignete Variante parallel zum Aufgrund der Größe und Komplexität des Projektes „Radfahren durchs Ried“ ist eine Zellgassegraben gefunden. etappenweise Planung und in späterer Folge auch die Errichtung in einzelnen Abschnitten Neben einer Optimierung und Konkretisie- erforderlich. Die Lösung für eine Ost-Westachse zwischen Lustenau und Wolfurt/ rung der Linienführung für die künftigen Lauterach liegt größtenteils vor. Die Anbindung von und nach Dornbirn soll über eine Radfahrer*innen wurden die Auswirkungen neue Radroute entlang der Werbenstraße (L42) erfolgen. Die Planungen dafür werden im auf die Natur untersucht und bewertet. Eine Herbst 2021 beginnen. Naturverträglichkeitserklärung und artenZuge der Errichtung der Radinfrastruktur Sackstraße und weitere Verbindungen zwischen Lauterach – Hard und Fußach ist eine Renaturierung des Gewässers ge- Das Genehmigungsverfahren für die Staubfreimachung der Sackstraße ist abgeschlossen. plant – mit aufgeweiteten Gewässerflächen Der Bescheid der BH Bregenz liegt vor. Damit kann ein wichtiger Lückenschluss im und flacheren Böschungen. Damit kann die Radwegenetz erzielt werden. Künftig können Radfahrende, auch nach längeren Trocken- Gewässerökologie in diesem Bereich ver- perioden, komfortabel und staubfrei zwischen Lauterach und Hard radeln. bessert werden. Zusätzlich beginnen die Planungen für die Verbindung nach Vorerlach und Im Birken schutzrechtliche Prüfung ist am Laufen. Im Radweg von der Senderbrücke bis nach Wolfurt (Hard) sowie in Richtung Fußach. Dabei werden die Gemeinden Lauterach, Hard und Fußach eng zusammenarbeiten – mit Unterstützung durch das Land. Die Planungen für einen Radweg von der Mitte Mai tagt wieder das Forum, welches den Planungsprozess im Ried begleitet. In Senderbrücke Richtung Osten nach Wolfurt diesem Forum sind die Gemeinden sowie die verschiedenen Interessengruppen vertreten. sind angelaufen und werden nun konkre- Beim Treffen präsentiert das Projektteam die aktuellen Planungen. Danach folgen eine tisiert. Gemeinsam mit den verschiedenen Diskussion und die Festlegung der nächsten Schritte. Umwelt 17 Radfahren auf der Landesstraße Radfahren ist im Trend und nimmt erfreulicherweise auch bei Die Landesstraße ist für die Markierung von Alltagswegen zu. Die Anzahl der Fahrradfahrer*innen liegt in Vor- Fahrradstreifen leider zu schmal. arlberg bereits deutlich über dem österreichischen Durchschnitt und auch in Wolfurt wird die Möglichkeit der sanften Mobilität aktiv gefördert. Radfahren macht nicht nur mobil, sondern ist auch gesund für Körper und Geist und leistet einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Die breite Randmarkierung hat den Zweck, zusammen mit dem Entfall des Mittelstreifens, eine optische Verengung der Straße zu erreichen. Damit sollen Autofahrende motiviert werden, Radfahrende mit ausreichend Abstand zu überholen und mit angepasster Geschwindigkeit unterwegs zu sein. Um die Sicherheit für Radfahrende zu gewährleisten, gibt es in Wolfurt parallel zur Die Gemeinde empfiehlt den Fahrrad- Landesstraße L3 mehrere Fahrradstraßen: einerseits die Obere Straße von Rickenbach fahrer*innen soweit möglich, die Fahrrad- bis zur Grenze zu Kennelbach und andererseits die Verbindung von der Radroute an der straßen parallel zur Landesstraße zu ver- Bahnlinie bis zur Ach nach Bregenz auf der „unteren“ Seite. Die Fahrradstraßen bieten wenden, um sicher an den gewünschten den Vorteil, dass die Geschwindigkeit auf 30 km/h beschränkt ist, sie meist gegenüber Zielort zu gelangen. dem Querverkehr bevorrangt sind und Radfahrende auch nebeneinander fahren dürften. Ist man auf Landesstraße unterwegs, so 18 Da Radfahrer*innen manchmal auch Ziele an der Landesstraße L3 erreichen müssen bzw. sollte nicht auf der Randmarkierung, son- an der „Hauptstraße“ wohnen, sind auch hier des Öfteren Fahrradfahrende unterwegs. dern knapp daneben gefahren werden. Lieder tritt hier manchmal das Missverständnis auf, dass die breiten, gelblichen Rand- Damit ist sichergestellt, dass man nur dann markierungen auf der Landesstraße mit einem Fahrradstreifen verwechselt werden. überholt wird, wenn das überholende Auto Die breiten Randstreifen waren und sind nie als Fahrradstreifen konzipiert und sind auch auch ausreichend Platz für den Überhol- nicht als solche gekennzeichnet. vorgang zur Verfügung hat. Umwelt „Es kommt auf jede und jeden an“ Lebensader Straße – Abstand macht sicher Zwölf Gemeinden sensibilisieren gemeinsam für mehr Rücksicht unterwegs Die inzwischen überregionale Kampagne „Abstand macht sicher“ von plan b-Gemeinden, Radlobby, Land Vorarlberg und Kuratorium für Verkehrssicherheit lädt ein, aufmerksamer und rücksichtsvoller zu sein. „Alle, die unterwegs sind, können durch ausreichenden Abstand täglich wertvolle Beiträge leisten“, laden die Vertreter*innen der teilnehmenden Straßen und Wege sind Lebensadern unserer Gesellschaft – wir alle sind unterwegs. Gemeinden und ihre Partner zu mehr Miteinander im Straßenverkehr ein. Je aufmerksamer und rücksichtsvoller wir Lebensader Straße: Infrastruktur + Verhalten = Qualität dabei sind, desto besser für uns alle. Menschen sind überall unterwegs – zu Fuß, per Fahrrad, mit anderen Fahrzeugen. Dass Fehlt etwa der nötige Abstand beim Vorbei- die Mobilitäts-Infrastruktur immer besser wird, daran arbeiten Gemeinden, Land und fahren, Überholen oder Einsteigen, wird Bund laufend mit vielen Partnern. Aktuell sind etwa u.a. in Bregenz, Hard, Lauterach, das Unterwegssein unangenehm und oft Lustenau, Wolfurt und in der Region am Kumma Bahnhöfe bzw. Bahnhaltestellen in auch gefährlicher. Planung oder Bau. Das öffentliche Verkehrsangebot und das Radwegenetz werden laufend Darauf machen zwölf Vorarlberger Ge- ausgebaut und Lücken geschlossen. Auch große neue Radverbindungen etwa im Gebiet meinden und ihre Partner mit der überregi- durch das Lauteracher Ried sind in konkreten Planungsphasen. Gemeinsames Ziel ist es, onalen Kampagne „Abstand macht sicher“ das Unterwegssein ohne Auto speziell auch im Alltag weiter attraktiver zu machen. aufmerksam. Erstmals ist die Botschaft heuer auch in der Region am Kumma und in „Die öffentliche Hand – das sind wir alle – hat eine Vielzahl an Aufgaben gleichzeitig zu Hohenems sichtbar. erfüllen und zu finanzieren“, machen die Vertreter*innen der Gemeinden aufmerksam. Abstand unterwegs macht viel aus: Wird er eingehalten, sinkt das Unfallrisiko auf den „Gestalten wir die Qualität auf unseren Straßen Straßen, das gute Gefühl bei allen Verkehrs- und Wegen gemeinsam – jeden Tag!“ teilnehmenden steigt. Umwelt 19 Statements zur Hofsteigkarte Einige Partner*innen der Hofsteigkarte wurden befragt, das Ergebnis ist ein klares Bekenntnis zur Karte und äußerst positive Rückmeldungen. Hermann Metzler, Alpenkäse, Sennereiladen Lauterach „Wir sind regionale Produzenten und betreiben den Laden im Rahmen der Direktvermarktung. Wir suchen also den direkten Weg vom Erzeuger zum Verbraucher. Einen ähnlichen Weg geht die Hofsteigkarte – auch hier geht es um kurze Wege, den direkten Kontakt zum Kunden und darum, die Wertschöpfung in der Region zu halten. An der Karte schätze ich, dass sie benutzerfreundlich ist und keinen administrativen Aufwand verursacht. Auch unsere Kunden schätzen die Hofsteigkarte sehr.“ 20 Carina Holzer, Pascal Sonnleithner, Carina shoes & more, Hard Panto Outdoor, Sportbekleidung, Hard „Es gibt viele Gründe, die für die Hofsteigkarte sprechen. Zum „Die Hofsteigkarte mit ihrer Gutscheinfunktion ist aus unserer einen ist es die schnelle und genaue Abwicklung für die Kunden Sicht ein positives Tool, um das regionale Bewusstsein zu stärken. und den Händler. In meinem Geschäft nehme ich die Hofsteigkar- Sie bietet durch den Zusammenschluss mehrerer Gemeinden te sehr gerne an, weil die Handhabung unkompliziert ist und die eine gute Mischung, um den regionalen Handel zu unterstützen, Abrechnung rasch erfolgt. Harder Firmen verschenken sie gerne ohne dabei durch zu kleingeistiges Dorfdenken die Attraktivität an ihre Mitarbeitenden und ermöglichen ihnen damit, sich per- zu reduzieren. Durch das praktische Kartenformat hat man seine sönliche Wünsche zu erfüllen. Die Auswahl an Geschäften, die die Gutscheine jederzeit dabei und das Einlösen der Gutscheine ist Hofsteigkarte annehmen, ist sehr vielseitig.“ modern und einfach.“ Otto Fink, Gabi Eiler, Elektro Fink, Wolfurt Hefel Mode & Bett, Schwarzach „Von der Hofsteigkarte haben wir Händler nur Vorteile. Viele Fir- „Die Hofsteigkarte bringt für den Handel in der Hofsteigregion men verschenken sie ihren Mitarbeitenden zu Weihnachten. Die große Vorteile, indem sie dazu beiträgt, dass mehr in der Region Kunden, die ihr Guthaben bei uns einlösen, kommen, wenn sie zu- eingekauft wird. Besonders schätze ich, dass einige Firmen die frieden sind, auch später wieder zum Einkaufen. So generiert die Hofsteigkarte an Mitarbeiter verschenken, zum Beispiel zu einem Hofsteigkarte für uns neue Kunden und zusätzlichen Umsatz. Die Jubiläum oder zu Weihnachten. Durch die gemeinsame Gut- Karte wird auch bei den Kunden immer beliebter. Ich finde es gut, scheinkarte hat der oder die Beschenkte eine große Auswahl an dass wir in der Hofsteigregion eine gemeinsame Karte haben – das Geschäften in der Region, wo er oder sie das Guthaben einlösen vereinfacht vieles.“ kann.“ Wirtschaft
  1. gemeindezeitung
  2. wolfurt
20210512_GVE006 Wolfurt 12.05.2021 30.05.2021, 15:01 VERHANDLUNGSSCHRIFT über die am Mittwoch, den 12.5.2021, stattgefundene 6. ÖFFENTLICHE SITZUNG DER GEMEINDEVERTRETUNG Vorsitzende/r: Schriftführer/in: Anwesende: Entschuldigt: Bgm. Christian Natter GdeSekr. Dr. Sylvester Schneider 25 Gemeindevertreter sowie Mag. Dr. Bernt Elsner, Walter Eberle, Ing. Roman Reiter, Sebastian Vonach und Mag. Oliver Natter als Ersatz Mag. Michaela Anwander, Natalie Hehle BSc MA, Ing. Clemens Mohr und Sandra Vergeiner Bed. Ort: Vereinshaus Beginn: 20:05 Uhr Der Vorsitzende begrüßt die erschienenen Mandatare und stellt die Beschlussfähigkeit fest. Ein besonderer Gruß gilt dem Leiter der Finanzabteilung Gerald Klocker. Vor Eingang in die Tagesordnung wird diese um die TOPs „12. Einleitung Umwidmungsverfahren GSTNR 3560, Sattlerweg“ und „13. Mission Zero“ erweitert und die Tagesordnung in der abgeänderten Fassung genehmigt. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig TAGESORDNUNG 1. 2. 3. 4. 5. 6. Bürgeranfragen Mitteilungen Abschluss von Raumplanungsverträgen gem § 38a RPG 3.1. Egon Böhler, GST-NR 3676 und 3682, Kesselstraße 3.2. ATRIUM Warger&Fink GmbH, GST-NR 1016/1, St. Antonius Weg 3.3. Fam. Guldenschuh, GST-NR 1224/1, Frickenescherweg Änderung der Flächenwidmung 4.1. Egon Böhler, GST-NR 3676 und 3682, Kesselstraße 4.2. ATRIUM Warger&Fink GmbH, GST-NR 1016/1, St. Antonius Weg 4.3. Fam. Guldenschuh, GST-NR 1224/1, Frickenescherweg Erhöhung der Baunutzungszahl 5.1. Quartier Rickenbach, Baufeld West,, Baufeld Mitte und Baufeld Ost (RICK GmbH und Doppelmayr Immobilien GmbH) 5.2. Errichtung einer Wohnanlage mit 11 WE auf GST NR 190, Bregenzer Straße (Fa. Fussenegger Wohnbau) Festlegen von Tarifen SEITE 1 VON 16 6.1. Kindergarten/Kleinkinderbetreuung 6.2. Musikschule 6.3. Schülerbetreuung 7. Rechnungsabschluss 2020: Gemeindehaushalt und Prüfbericht 8. Umbesetzung von Ausschüssen (GRÜNE) 9. Straßenbenennung 10. Resolution Volksabstimmung über Volksabstimmungsverfahren 11. Auftragsvergabe Schlossgasse - Parkplatz – Ausweichen, Umlegung Flotzbachstraße; Baumeisterarbeiten 12. Einleitung Umwidmungsverfahren GST-NR 3560, Sattlerweg 13. Mission Zero 14. Genehmigung der Verhandlungsschrift der 5. Sitzung der Gemeindevertretung vom 10.3.2021 15. Allfälliges ERLEDIGUNG 1. Bürgeranfragen Es werden keine Bürgeranfragen gestellt. 2. Mitteilungen Der Vorsitzende berichtet: 2.1. Am 17.5.2021 wird der neue Amtsleiter, Dr. Martin Vergeiner, seinen Dienst bei der Marktgemeinde Wolfurt antreten. 2.2. Das Altstoffsammelzentrum Hofsteig wurde im Rahmen des Ökoprofit-Programmes rezertifiziert. 2.3. Auch die Mittelschule Wolfurt kann sich über eine Rezertifizierung als Umweltschule mit dem Prädikat ausgezeichnet freuen. 2.4. Derzeit weist Wolfurt 41 aktive Coronafälle aus. Ab dem 19.5. sind österreichweit diverse Öffnungsschritte geplant. Der Vorsitzende appelliert an die Bevölkerung trotzdem Vernunft walten zu lassen. Zwar liegen die dazu erlassenen Verordnungen noch nicht vor, der Zutritt zu diversen Einrichtungen und Veranstaltungen für Geimpfte, Genesene oder Getestete wird aber erleichtert. Die Tests sollen vereinfacht werden, weshalb auch ein Schließen der Teststation Cubus per Ende Mai ins Auge gefasst wird. 2.5. Die für 28.5. geplante Bürgerinfo zum Dorfzentrum muss coronabedingt auf den 1.10. verschoben werden. 2.6. Der Termin für den Herbstmarkt wurde mit 26.9.2021 fixiert. 2.7. Die wassergebundene Decke beim Vereinshausparkplatz wurde in den letzten Tagen durch den Bauhof saniert. 2.8. Nach jahrelangen Bemühungen kann nun am kommenden Montag mit den Bauarbeiten zur Errichtung des Rad- und Fußweges entlang der Weberstraße gestartet werden. Bericht Vizebgm. Angelika Moosbrugger: 2.9. Nachdem sich auch heuer wieder Corona als Spielverderber für die geplanten Eröffnungsfeierlichkeiten für den Campus Bütze erweise, soll die Eröffnung in Form einer virtuellen Schnitzeljagd SEITE 2 VON 16 am 29. und 30.5 durchgeführt werden. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Weltspieltages statt. 3. Abschluss von Raumplanungsverträgen gem § 38a RPG 3.1. Egon Böhler, GST-NR 3676 und 3682, Kesselstraße Mit Egon Böhler wird ein Raumplanungsvertrag gem. § 38a Abs 2 lit a RPG abgeschlossen. Er beinhaltet eine Bebauungsverpflichtung binnen 5 Jahren und entsprechende Sicherungsmittel. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 3.2. ATRIUM Warger&Fink GmbH, GST-NR 1016/1, St. Antonius Weg Mit Fa. Atrium Bauprojekt GmbH und Viktor Lang wird ein Raumplanungsvertrag gem. § 38a Abs 2 lit a RPG abgeschlossen. Er beinhaltet eine Bebauungsverpflichtung binnen 5 Jahren und entsprechende Sicherungsmittel. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig GR Michael Pompl erklärte sich für befangen und nahm an Beratung und Abstimmung nicht teil. 3.3. Fam. Guldenschuh, GST-NR 1224/1, Frickenescherweg Mit Norbert und Bernhard Guldenschuh wird ein Raumplanungsvertrag gem. § 38a Abs 2 lit a RPG abgeschlossen. Er beinhaltet eine Bebauungsverpflichtung binnen 5 Jahren und entsprechende Sicherungsmittel. Zudem wird ein Vertrag über den Erhalt des Gebäudes Frickenescherweg 3 – ebenfalls mit Sicherungsmitteln – abgeschlossen. GR Dr. Paul Stampfl kritisiert, wie bereits in der vergangenen Sitzung, dass statt einem Abbruch des Hauses Frickenescherweg 3 und Neubau auf dieser Liegenschaft eine Umwidmung von Freifläche vorgenommen werde. Antragsteller: Bgm. Christian Natter 4. 6 Gegenstimmen (GRÜNE-Fraktion) Änderung der Flächenwidmung Nachstehende Änderungen der Flächenwidmung werden nach Erläuterungen durch den Vorsitzenden beschlossen: 4.1. Egon Böhler, GST-NR 3676 und 3682, Kesselstraße Die als Freifläche Freihaltegebiet gewidmeten bzw. als Straße ersichtlich gemachten Teilflächen der GST-NR 3676 und 3682 werde in Baufläche Betriebsgebiet Kategorie II umgewidmet, ebenso die derzeit als Baufläche Betriebsgebiet Kategorie II Erwartungsgebiet gewidmeten Teilflächen des GST-NR 3676. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 4.2. Atrium Bauprojekt GmbH, GST-NR 1016/1, St. Antonius Weg Das bisher als Baufläche Wohngebiet Erwartungsgebiet gewidmete GST-NR 1016/1 wird in Bau-Wohngebiet umgewidmet. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig SEITE 3 VON 16 GR Michael Pompl erklärte sich für befangen und nahm an Beratung und Abstimmung nicht teil. 4.3. Fam. Guldenschuh, GST-NR 1224/1, Frickenescherweg 3 Die derzeit in Form eines Dreiecks in das GST-NR 1224/1 ragende Fehlwidmung Bau-Wohngebiet wird korrigiert und in Freifläche Freihaltegebiet zurückgewidmet. Weiters wird die derzeit bestehende Widmungsgrenze Bau-Wohngebiet um ca. 9 m nach Norden (bisher Freifläche Freihaltegebiet) verschoben. Antragsteller: Bgm. Christian Natter 6 Gegenstimmen (GRÜNE-Fraktion) 5. Erhöhung der Baunutzungszahl 5.1. Quartier Rickenbach, Baufeld West, Baufeld Mitte und Baufeld Ost (RICK GmbH und Doppelmayr Immobilien GmbH) Nach Erläuterungen des Projektes und der eingelangten Äußerungen durch den Vorsitzenden wird der Erhöhung der Baunutzungszahl für das Baufeld West auf 69, für das Baufeld Mitte auf 78,5 und für das Baufeld Ost auf 66,7 zugestimmt. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 5.2. Errichtung einer Wohnanlage mit 11 WE auf GST NR 190, Bregenzer Straße (Fa. Fussenegger Wohnbau) Nach Erläuterung des Projektes durch den Vorsitzenden wird der Erhöhung der Baunutzungszahl auf 66,27 zugestimmt. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 6. Festlegen von Tarifen für das Schuljahr 2021/22 6.1. Kindergarten/Kleinkinderbetreuung Vizebgm. Angelika Moosbrugger stellt das Ergebnis der in den letzten Monaten in Arbeit genommenen Vereinfachung des bisherigen Modulsystems vor. Gleichzeitig wurde auch eine Programmierung einer Internetapplikation in Auftrag gegeben, die den Eltern eine einfache OnlineBuchung entsprechend dem Bedarf und gleichzeitiger Anzeige der daraus resultierenden Kosten ermöglicht. Neben ein paar Verbesserungsanmerkungen zur Internetapplikation von Alfred Köb und Wolfgang Schwärzler gibt Jadranko Lesic zu bedenken, dass vor allem die Familien sehr unter der Corona-Situation gelitten haben und er bitte deshalb ein Zeichen zu setzen und die Familien nicht zusätzlich durch Gebührenerhöhungen zu belasten. Laut Vizebgm. Angelika Moosbrugger ist dieser Wunsch leider aufgrund der Förderungsvorgaben des Landes nicht erfüllbar. Die Umstellung des Modulsystems und die Indexanpassung der Gebühren um 1,47% werden laut Beilage beschlossen. Antragsteller: Vizebgm. Angelika Moosbrugger 3 Gegenstimmen (SPÖ-Fraktion) SEITE 4 VON 16 6.2. Musikschule Die Musikschulgebühren werden nach Erläuterung durch Vizebgm. Angelika Moosbrugger laut Beilage beschlossen. Die Erhöhung beträgt duchschnittlich 1,47%. Antragsteller: Vizebgm. Angelika Moosbrugger 3 Gegenstimmen (SPÖ-Fraktion) 6.3. Schülerbetreuung Die Kosten der Schülerbetreuung werden um € 0,10 auf € 1,30/Stunde erhöht. Antragsteller: Vizebgm. Angelika Moosbrugger 3 Gegenstimmen (SPÖ-Fraktion) 7. Rechnungsabschluss 2020: Gemeindehaushalt und Prüfbericht Der Vorsitzende bedankt sich beim Leiter der Finanzabteilung, Gerald Klocker, und seinem Team für die Erstellung des Rechnungsabschlusses für das Rechnungsjahr 2020, der erstmalig nach der VRV 2015 erstellt wurde. Das Konvolut umfasst knapp 500 Seiten. Er übergibt das Wort an Gerald Klocker der anhand einer Powerpoint-Präsentation (Beilage) vorab die Grundzüge der neuen Form des Rechnungsabschlusses und danach die wichtigsten Eckpunkte des Zahlenwerkes präsentiert. Walter Eberle bedankt sich als Mitglied des Prüfungsausschusses bei Gerald Klocker und seinem Team für die bravouröse Umsetzung einer der größten kommunalen Verwaltungsreformen mit 2 Voranschlägen und nun dem Rechnungsabschluss. Nach Verlesen des Protokolls des Prüfungsausschusses und der Bestätigung der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses, dass der Rechnungsabschluss geprüft und in Ordnung befunden wurde wird der Rechnungsabschluss 2020 gemäß § 78 Abs. 1 Gemeindegesetz (GG), LGBl. Nr. 40/1985 i.d.g.F., wie folgt beschlossen (Gesamthaushalt – inklusive interne Vergütungen): SEITE 5 VON 16 Gesamthaushalt (inklusive interne Vergütungen) Ergebnishaushalt Erträge / Einzahlungen (Summe operative und investive Gebarung) Aufwendungen / Auszahlungen (Summe operative und investive Gebarung) Finanzierungshaushalt 27 626 215,34 27 794 428,01 34 526 703,67 34 159 496,67 -168 212,67 367 207,00 0,00 0,00 0,00 133 963,31 -168 212,67 (SA6) Geldfluss aus der nicht voranschlagswirksamen Gebarung 233 243,69 -693 742,30 (SA7) Veränderung an Liquiden Mitteln -460 498,61 (SA0) Nettoergebnis / (SA3) Nettofinanzierungssaldo Entnahme von Haushaltsrücklagen / Einzahlungen aus der Finanzierungstätigkeit Zuweisung von Haushaltsrücklagen / Auszahlungen aus der Finanzierungstätigkeit (SA00) Nettoergebnis nach Haushaltsrückl. / (SA5) Geldfluss aus der voranschlagswirks. Geb. Vermögenshaushalt Aktiva (A) Langfristiges Vermögen (B) Kurzfristiges Vermögen Summe Aktiva Antragsteller: Bgm. Christian Natter Passiva 122 306 943,73 (C) Nettovermögen 7 532 575,44 (D) Investitionszuschüsse (E + F) Fremdmittel 129 839 519,17 Summe Passiva 96 674 159,62 16 885 603,12 16 279 756,43 0,00 129 839 519,17 einstimmig SEITE 6 VON 16 8. Umbesetzung von Ausschüssen (GRÜNE) Aufgrund des von Iris Scheibler vorgetragenen Antrags der GRÜNEN-Fraktion erfolgt eine Umbesetzung im Ausschuss für Umwelt und Mobilität dergestalt, dass Patrizia Cengiz-Hagspiel als Mitglied an die Stelle von Marcjanna Stampfl vorrückt und diese in den Ersatz zurückgereiht wird. einstimmig 9. Straßenbenennung Über Antrag von Alfred Köb erfolgt die Behandlung der beiden Teilbereiche Quartier Rickenbach und Lauteracher Straße getrennt. einstimmig Im Quartier Rickenbach werden aufgrund der Baumaßnahmen und teilweisen Straßenverlegungen neue Straßenbenennungen erforderlich. Diese werden laut beiliegender Verordnung vorgenommen. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig Manfred Schrattenthaler bemängelt einerseits die schlechte Kommunikation des Vorhabens im Vorfeld. Zum anderen sieht er keinerlei Notwendigkeit eine seit 50 Jahre bestehende und zu keinen Problemen führende Situation zu verändern. Dies führe ohne Not zu einem enormen Aufwand für die Betroffenen und sei bei Abwägen aller Vor- und Nachteile nicht zu befürworten, was auch von GR Michael Pompl und Wolfgang Schwärzler unterstützt wird. Bgm. Christian Natter hält dem entgegen, dass derartige Umbenennungen naturgemäß zu einem Aufwand für die Betroffenen führen, aber durchaus nicht unüblich seien (zB Riedweg). Der Antrag, den in den St.-Antonius-Weg mündenden Seitenast der Lauteracher Straße in St. Antonius-Weg umzubenennen, findet nicht die erforderliche Mehrheit. Antragsteller: Bgm. Christian Natter 15 Gegenstimmen 10. Resolution Volksabstimmung über Volksabstimmungsverfahren Die beiliegende Resolution wird nach kurzer Diskussion über das Für und Wider der Gewichtung von direkter und repräsentativer Demokratie verabschiedet. Antragsteller: Bgm. Christian Natter 2 Gegenstimmen (Wolfgang Schwärzler, Ing. Roman Reiter) 11. Auftragsvergabe Schlossgasse - Parkplatz – Ausweichen, Umlegung Flotzbachstraße; Baumeisterarbeiten Der Auftrag zur Ausführung der Baumeisterarbeiten für die Umbauarbeiten Schlossgasse samt Parkplatz sowie die Sanierung der Flotzbachstraße von der Einmündung der Gemeindestraße „Schreibern“ südwärts wird zum Angebotspreis von € 810.942,33 zuzüglich MWSt. an die bestbietende Fa. Oberhauser & Schedler Bau GmbH, Andelsbuch, vergeben. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig SEITE 7 VON 16 12. Einleitung Umwidmungsverfahren GST-NR 3560, Sattlerweg Der Vorsitzende stellt die mehrheitlich vom Ausschuss für Raumentwicklung und Verkehrsplanung zur Beschlussfassung empfohlene Umwidmung des GST-NR 3560 von Bauwohn-Erwartungsgebiet in Baugebiet-Wohngebiet vor. Es ist beabsichtigt auf diesem Grundstück ein Einfamilienhaus zu errichten. GR Dr. Paul Stampfl empfiehlt derartige Ausweitungen des Wohngebietes im Rahmen der REP-Überarbeitung grundsätzlich zu diskutieren, zumal kein Rechtsanspruch auf eine Umwidmung bestehe. Dem hält GR DI Martin Reis entgegen, dass es sich in gegenständlichem Fall um eine von 2 Seiten von Wohngebiet umschlossene Parzelle handle und die gängige Entscheidungspraxis des unabhängigen Sachverständigenrates in solchen Fällen sehr wohl von einem Rechtsanspruch ausgehe. Der Antrag auf Änderung der Flächenwidmung wird zur Auflage beschlossen. Antragsteller: Bgm. Christian Natter 3 Gegenstimmen (Dr. Paul Stampfl, Sasa Maretic, Laurin Burger B.A.) 13. Mission Zero Die Marktgemeinde Wolfurt ist seit 1998 Mitglied beim e5-Landesprogrogramm für energieeffiziente Gemeinden und leistet seither einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der Energieautonomie Vorarlberg 2050. Die Gemeinde kann bereits jetzt ein umfassendes Energieberichtswesen sowie vielfältige Aktivitäten zur Vermeidung und Reduktion des Energieverbrauchs respektive CO 2Emissionen vorweisen, unter anderem Verwendung von Ökostrom, hoher Anteil erneuerbarer Energien zur Wärmeproduktion, Sanierungspläne für kommunale Gebäude und Nutzung von E-Mobilität. Aufgrund der Notwendigkeit der Erreichung beschlossener Klimaschutzziele auf internationaler, nationaler als auch regionaler Ebene möchte die Marktgemeinde Wolfurt ihre bereits vorhandenen Ambitionen im Klimaschutz im direkten Wirkungsbereich weiter intensivieren und bezugnehmend auf den Landtagsbeschluss der Vorarlberger Landesregierung aus dem Jahr 2018 zur „MissionZeroV“ ab 2021 die Gemeindeverwaltung inklusive aller gemeindeeigenen Einrichtungen klimaneutral organisieren. Die nicht vermeidbaren jährlich verursachten CO2-Emissionen werden auf Basis des Energieberichtswesens der Gemeinde ermittelt. Die monetäre Bewertung der CO2-Emissionen erfolgt zu Preisen, die mit denen des Landes Vorarlberg einhergehen. Die derzeitige Bewertung liegt 2021 bei min. € 50,– pro Tonne CO2.* Diese zusätzlichen Mittel werden zweckgebunden in Klimaschutzprojekte der Gemeinde reinvestiert. Folgende Eckpunkte werden im Zusammenhang mit dem Vorhaben „Mission Zero Marktgemeinde Wolfurt“ festgelegt: 1) Die Gemeinde ermittelt jährlich die verursachten CO2-Emissionen aus der Strom- und Wärmeversorgung der von der Gemeinde und ausgelagerten Organisationen genutzten Gebäude und Anlagen, des Fahrzeugpools der Gemeinde und ausgelagerter Organisationen und ggf. aus zusätzlichen Dienstreisen von Gemeindebediensteten. 2) Bis 2030 sollen diese CO2-Emissionen möglichst zur Gänze durch Umstellung auf sparsamere und CO2-freie technische Alternativen vermieden werden (s. Punkt 4). SEITE 8 VON 16 3) Die Gemeinde erarbeitet einen Umsetzungsfahrplan, durch den diese CO 2-Emissionsreduktionen erreicht werden können. 4) Den Energiebedarf im eigenen Wirkungsbereich gilt es bis 2030 höchstmöglich zu reduzieren und durch erneuerbare Energieträger zu decken: a. Fossile Heizsysteme werden schrittweise durch Anlagen auf Basis erneuerbarer Energieträger ersetzt. b. Ein Stufenplan zur energetischen Sanierung kommunaler Gebäude wird erstellt, Sanierungsvorhaben werden als Best Practice Sanierungen umgesetzt (min. 800 KGAPunkte). c. Neubauten werden nach vorbildlichem Standard errichtet (min. 850 KGA-Punkte), wobei der Energiebedarf durch erneuerbare Energieträger gedeckt wird. d. Geeignete Dachflächen kommunaler Gebäude werden bestmöglich mit Solarthermieund/oder Photovoltaikanlagen ausgestattet. e. Von der Gemeinde und ausgelagerten Organisationen genutzte Fahrzeuge werden schrittweise auf emissionsfreie Antriebssysteme (z.B. E-Fahrzeuge mit Ökostrom-Betrieb) umgestellt, sofern diese im Einzelfall zur Verfügung stehen. 5) Nicht vermeidbare CO2-Emissionen aus den oben genannten Bereichen werden ab 2021 jährlich mit min. € 50,– pro Tonne CO2 bewertet* und ausgeglichen (s. Punkt 6). 6) Die getätigten Ausgleichszahlungen werden zweckgebunden für Klimaschutzprojekte in der Gemeinde zur Verfügung gestellt. Somit kann wiederum die Erreichung der Klimaneutralität 2030 schneller vorangetrieben werden. 7) Monitoring und Evaluierung des Mission-Zero-Vorhabens erfolgen jährlich, um sicherzustellen, dass die Zielsetzungen spätestens 2030 erreicht werden. * Die finanzielle Bewertung erfolgt mit einem Preis, der international für eine hinreichende Lenkungswirkung als notwendig erachtet wird; er kann sich ggf. in den kommenden Jahren erhöhen. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 14. Genehmigung der Verhandlungsschrift der 5. Sitzung der Gemeindevertretung vom 10.3.2021 Nachdem keine Änderungsanträge eingebracht werden, gilt das Protokoll in der vorgelegten Form als genehmigt. 15. Allfälliges 15.1. Eine Anfrage von Jadranko Lesic zur finanziellen Situation der Vereine aufgrund von Corona beantwortet der Vorsitzende dahingehend, dass sämtliche Subventionen in ungekürzter Höhe ausbezahlt wurden. Darüber hinaus sind bislang keine Vereine aufgrund finanzieller Notlagen vorstellig geworden. 15.2. Die Anfrage von Jadranko Lesic zum Abstellplatz für Autos auf der Gemeindeliegenschaft GST-NR 410/5 wird vom Vorsitzende dahingehend beantwortet, dass die Gemeinde der Fa. Rattpack auf der Liegenschaft ein Baurecht eingeräumt und diese einen Teil an das Autohaus Hörburger verpachtet habe. 15.3. Iris Scheibler erkundigt sich, ob eine Antwort auf die Resolution zum Kindeswohl eingelangt sei, was der Vorsitzende verneint. SEITE 9 VON 16 Schluss der Sitzung: 22:05 Der Vorsitzende Der Schriftführer SEITE 10 VON 16 VORSCHLAG MUSIKSCHULGEBÜHREN für das Schuljahr 2021/2022 Musikschule am Hofsteig pro Semester 1,45% Vorschlag 2021/2022 Berechnung EINZELSTUNDE (50 min) Kinder und Jugendliche aus Wolfurt, Lauterach und Schwarzach bis zum vollendeten 18. Lebensjahr (SchülerInnen, StudentInnen und Lehrlinge unterliegen bis zum vollendeten 24. Lebensjahr diesem Tarif) 298,00 298,26 Erwachsene aus Wolfurt, Lauterach und Schwarzach 500,00 500,14 Auswärtige (Kinder und Jugendliche lt. obiger Definition, ausgenommen Kennelbach, Bildstein, Buch) 843,00 842,92 SchülerInnen der Gemeinden Kennelbach, Bildstein und Buch 783,00 782,95 195,00 195,11 KURZSTUNDE (30 min) Kinder und Jugendliche aus Wolfurt, Lauterach und Schwarzach SEITE 11 VON 16 (Definition wie bei Einzelstunde) Erwachsene aus Wolfurt, Lauterach und Schwarzach 355,00 354,97 Auswärtige (Kinder und Jugendliche lt. obiger Definition, ausgenommen Kennelbach, Bildstein, Buch) 538,00 538,40 SchülerInnen der Gemeinden Kennelbach, Bildstein und Buch 520,00 519,62 190,00 190,46 Erwachsene aus Wolfurt, Lauterach und Schwarzach 347,00 347,13 Auswärtige (Kinder und Jugendliche lt. obiger Definition, aus- 518,00 518,48 SchülerInnen der Gemeinden Kennelbach, Bildstein und Buch 462,00 462,03 MUSIKALISCHE FRÜHERZIEHUNG – EMP 1+2 Elementare Musikpädagoik (incl. Spielkreis und Kindergesangsgruppe, Percussionsworkshop) 116,00 115,71 SchülerInnen der Gemeinden Kennelbach, Bildstein und Buch 216,00 216,32 GRUPPENSTUNDE (50 min) Kinder und Jugendliche aus Wolfurt, Lauterach und Schwarzach (Definition wie bei Einzelstunde) genommen Kennelbach, Bildstein, Buch) ENSEMBLESTUNDEN SEITE 12 VON 16 Für SchülerInnen, die keinen Musikschulunterricht gebucht haben, berechnen wir für die Teilnahme in Ensembles oder Musikworkshops o.ä. pro Semester ein Betrag von 133,00 132,83 Kinder bis 5 Jahre; EMP bzw. Früherziehung (50 min.) 116,00 115,72 Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre (60 min.) 180,00 179,84 Erwachsene 258,00 258,39 Kinder 3-5 Jahre 64,00 64,22 Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre 85,00 74,82 Erwachsene 95,00 94,81 TANZ Pro weiteres Fach: FAMILIENERMAESSIGUNG: (für Kinder und Jugendliche aus Wolfurt, Lauterach und Schwarzach) Bei mehreren Kindern aus einer Familie, gewertet nach dem Lebensalter absteigend, ermäßigt sich die Musikschulgebühr um 30% für das 2. Kind 60% für das 3. Kind 80% für das 4. Kind MEHRFACHBELEGUNG: Bei Belegung von mehreren Musikstunden (Fächern oder Instrumenten, außer Tanz) wird eine Ermäßigung von 10 % auf alle Stundensätze gewährt. Diese Ermäßigung gilt nur für folgenden Personenkreis aus Wolfurt, Lauterach und Schwarzach: SEITE 13 VON 16 Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 16. Lebensjahr oder für SchülerInnen, StudentInnen und Lehrlingen bis zum vollendeten 24. Lebensjahr. Andere Sondertarifierungen bedürfen eines Beschlusses des Gemeindevorstandes von Wolfurt, Lauterach oder Schwarzach. Die oben angeführten Elternbeiträge decken lediglich ca. 25 % der Gesamtunterrichtskosten ab. Die Gemeinden stützen die Kosten der Musikschule im Jahr 2012 mit ca. 40% und das Land Vorarlberg mit ca. 35% SEITE 14 VON 16 VERORDNUNG über die Benennung von Verkehrsflächen gem. § 15 Abs 3 GG erlassen in der Gemeindevertretungssitzung vom 12.5.2021 §1 (1) Beginnend vom Kellaweg (GST-NR 3293) bis zur Grundgrenze zwischen den GST-NR 1668/2 und 1668/1 wird die Straße „Am Rickenbach“ in „Kellaweg“ umbenannt. (2) Der Teil der bisherigen Straße „Am Rickenbach“ ab der Grundgrenze zwischen den GST-NR 1668/2 und GST-NR 1668/1 bis zur Einmündung in die Rickenbacherstraße wird in „An der Hammerschmiede“ umbenannt. (3) Die Rickenbacherstraße wird nördlich der Hammerschmiede (GST-NR.254) über den westlichen Teil des GST-NR 3298 (dzt. Mühlestraße) und östlich der Hammerschmiede über einen neu zu errichtenden Straßenteil vorbeigeführt und mündet dann wieder in den derzeitigen Verlauf der Rickenbacherstraße (GST-NE 3296/1). §2 Diese Verordnung tritt mit dem auf die Kundmachung folgenden Tag in Kraft. SEITE 15 VON 16 Resolution der Marktgemeinde Wolfurt zum Volksabstimmungsverfahren in den Gemeinden Nach §§ 22 des Vorarlberger Gemeindegesetzes kann in Angelegenheiten des eigenen Wirkungsbereichs der Gemeinde durch eine Abstimmung der Stimmberechtigten der Gemeinde entschieden oder verfügt werden. Der Bürgermeister hat eine Volksabstimmung anzuordnen, wenn es von einer bestimmten Zahl an Stimmberechtigten verlangt wird. Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 6. Oktober 2020, Zl. G 166-168/2020, diese Regelung wegen Widerspruchs zu dem in der Bundesverfassung verankerten repräsentativ-demokratischen Systems aufgehoben. Der Art. 117 Abs. 8 B-VG dürfe nicht so verstanden werden, dass eine Volksabstimmung den Gemeinderat auch gegen dessen Willen zur Erlassung von verbindlichen Rechtsakten und zur Unterlassung entgegenstehender Rechtsakte verpflichten kann. Das Instrumentarium einer vom Volk initiierten Volksabstimmung hat in Vorarlberg bereits eine lange Tradition und ist Ausdruck einer in Vorarlberg gelebten Form der direktdemokratischen Mitwirkung der Bevölkerung an politischen Entscheidungsprozessen. Die Marktgemeinde Wolfurt ersucht deshalb den Bundesverfassungsgesetzgeber die verfassungsgesetzlichen Grundlagen zu schaffen, die den Landesgesetzgeber ermächtigen, Regelungen zu erlassen, wonach von den Stimmberechtigten Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürgern initiierte Volksabstimmungen über Angelegenheiten des eigenen Wirkungsbereiches der Gemeinde durchgeführt werden können. SEITE 16 VON 16
  1. wolfurtvertretung
20210310_GVE005 Wolfurt 10.03.2021 26.05.2021, 08:41 VERHANDLUNGSSCHRIFT über die am Mittwoch, den 10.3.2021, stattgefundene 5. SITZUNG DER GEMEINDEVERTRETUNG Vorsitzende/r: Schriftführer/in: Anwesende: Entschuldigt: Bgm. Christian Natter GdeSekr. Dr. Sylvester Schneider 27 Gemeindevertreter sowie Ing. Roman Reiter, Ursula Molitor und Mag. Josef Thaler als Ersatz Ing. Clemens Mohr, Mag. Michaela Anwander, Laurin Burger B.A. Ort: Vereinshaus Beginn: 20:05 Uhr Der Vorsitzende begrüßt die erschienenen Mandatare und stellt die Beschlussfähigkeit fest. Vor Eingang in die Tagesordnung werden die TOPs 3. und 9. von der Tagesordnung abgesetzt und die Tagesordnung in der abgeänderten Fassung genehmigt. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig TAGESORDNUNG 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. Bürgeranfragen Mitteilungen Änderung Ausschussbesetzung Resolutionsantrag „Vorrangige Berücksichtigung des Kindeswohls in allen Phasen des Asylverfahrens und Reform des humanitären Bleiberechts“ (Antrag Grüne) Änderung der Flächenwidmung – Auflage 5.1. Egon Böhler, GST-NR 3676 und 3682, Kesselstraße 5.2. Atrium Bauprojekt GmbH, GST-NR 1016/1, St. Antonius Weg 5.3. Fam. Guldenschuh, GST-NR 1224/1, Frickenescherweg 3 Dienstbarkeitsvereinbarung Radwegverbindung Mähdlestraße/Flotzbachstraße Änderung der energetischen und ökologischen Kriterien für kommunale Grundverkäufe und Baurechtsvergaben Genehmigung der Verhandlungsschrift der 4. Sitzung der Gemeindevertretung vom 27.01.2021 Allfälliges SEITE 1 VON 9 ERLEDIGUNG 1. Bürgeranfragen Da die Sitzung aufgrund der Corona-Maßnahmen als nichtöffentliche Sitzung abgehalten wird, sind keine Besucher anwesend. 2. Mitteilungen Der Vorsitzende berichtet: 2.1. Leider musste Mag. Michael Fruhmann, der in einem aufwändigen Verfahren zum neuen Gemeindesekretär bestellt wurde, aus gesundheitlichen Gründen sein Amt wieder abgeben und das Dienstverhältnis auflösen. Der Vorsitzend gibt seinem Bedauern dazu Ausdruck, zumal Mag. Fruhmann aus fachlicher, aber auch aus menschlicher Sicht, sehr gut zur Marktgemeinde Wolfurt gepasst hätte. Er wünscht ihm auf diesem Weg eine möglichst rasche Genesung und alles Gute für seine Zukunft. Nunmehr wird eine möglichst rasche Nachbesetzung angestrebt, ohne dabei die qualitativen Ansprüche zu vernachlässigen. Über das Procedere wird derzeit noch beratschlagt. 2.2. Richard Benzer hat in den vergangenen Tagen sein Mandat als Gemeindevertreter und auch seine Funktion als Fraktionsobmann der FPÖ zurückgelegt. Beide Aufgaben übernimmt an seiner Stelle Sylvia Schober, welcher der Vorsitzende mit dem Wunsch auf gute Zusammenarbeit zur Übernahme dieser Aufgaben gratuliert. Der Vorsitzende bedankt sich bei Richard Benzer für die langjährige gute Zusammenarbeit, in welcher sich Richard Benzer stets als fairer und interessierter Partner gezeigt hat. 2.3. Nach einigen Tagen mit keinen Neuinfizierten, weist das Corona-Dashboard wieder 3 Infizierte für Wolfurt aus. 2.4. Die Teststation im Cubus wird sehr gut angenommen, weshalb auch die Testkapazität deutlich erhöht wurde. Ein Dank gilt dem medizinischen Personal, aber auch den mitarbeitenden Bediensteten, die alle zusammen für eine sehr gute Akzeptanz in der Bevölkerung sorgen. 2.5. Ab 15.3.2020 sind diverse Öffnungsschritte aus dem Lockdown geplant. Leider liegen aber bislang keine näheren Informationen vor. Allerdings ist für 11.3. eine Videokonferenz mit dem Landeshauptmann geplant, bei welcher voraussichtlich nähere Erläuterungen erfolgen werden. 2.6. In den letzten Tagen wurden die Bauarbeiten für Wasserleitungsverlegung und Kanalisationsarbeiten auf dem Schlossbühel gestartet. Die Folgeausschreibungen sind bereits im Laufen. In nächster Zukunft soll auch eine Anrainerinformation zu den geplanten Maßnahmen stattfinden. 2.7. GR Robert Hasler berichtet, dass die Landschaftsreinigung leider Corona bedingt abgesagt werden musste. Grund dafür ist jedoch nicht, wie unglücklich kolportiert, der Entfall der gemeinsamen Jause, sondern generell das Verbot größerer Ansammlungen, da erfahrungsgemäß mit ca. 300 teilnehmenden Personen gerechnet werden darf. Nunmehr soll die Landschaftsreinigung in abgespeckter Form durch Kleingruppen bewerkstelligt werden, wofür es erfreulicherweise ebenfalls schon zahlreiche Anmeldungen gibt. 2.8. GR Dr. Paul Stampfl berichtet über die Holzschlägerungen an der Bregenzerache. Diese werden in einem 6-jährigen Turnus durchgeführt, um die Hochwasserdämme zu entlasten. Die Durchführung erfolgt jeweils mit fachlicher Begleitung durch die Forstabteilung der BH Bregenz und die Abt. Wasserwirtschaft des Landes. Warum auch auf der Landseite des Radweges Schlägerungen durchgeführt wurden wird noch abgeklärt. Informationen zu den Maßnahmen sind im Internet abrufbar. Ein zusätzlicher Bericht in der Wolfurt-Info wird geprüft. SEITE 2 VON 9 3. Änderung Ausschussbesetzung Über Antrag der FPÖ-Fraktion werden nachstehende Änderungen in den Ausschussbesetzungen vorgenommen:  Im Finanzausschuss wird Sylvia Schober anstelle von Richard Benzer Mitglied.  Im Prüfungsausschuss wird Sylvia Schober anstelle von Richard Benzer Vorsitzende.  Im Ehrungsausschuss wird Sylvia Schober anstelle von Richard Benzer Mitglied. einstimmig 4. Resolutionsantrag „Vorrangige Berücksichtigung des Kindeswohls in allen Phasen des Asylverfahrens und Reform des humanitären Bleiberechts“ (Antrag Grüne) Der Resolutionsantrag wird von der Fraktionsvorsitzenden der Grünen vorgestellt. Es geht dabei im Wesentlichen um die beiden Punkte „menschenunwürdige Abschiebung einer Familie im Jänner dieses Jahres“ und „Reform des humanitären Bleiberechts unter Einbindung der Länder“. In der folgenden Diskussion wird neben unterstützenden Wortmeldungen kritisiert, dass im Anlassfall nur die Abschiebung in den Vordergrund gestellt wird, daneben aber verschwiegen werde, dass die abgeschobene Familie trotz mehrerer ablehnender Entscheidungen immer wieder versucht habe, in Österreich ein Bleiberecht zu erwirken. Asyl sollte tatsächlich verfolgten Menschen vorbehalten bleiben. Unisono wird allerdings auch das Problem der lang andauernden Verfahren gesehen. Die Resolution wird – vor allem unter dem Aspekt einer prinzipiellen Botschaft und der Wichtigkeit des Kindeswohls – mehrheitlich wie folgt beschlossen.  Die Wolfurter Gemeindevertretung fordert die Vorarlberger Landesregierung auf, sich bei der Bundesregierung, insbesondere dem Bundesminister für Inneres, dafür einzusetzen, dass das Kindeswohl in allen Phasen des Asylverfahrens und insbesondere in Fällen des humanitären Bleiberechts vorrangig berücksichtigt wird, damit unmenschliche Abschiebungen wie jene in der letzten Januarwoche 2021 in Zukunft vermieden werden können.  Darüber hinaus fordert die Wolfurter Gemeindevertretung die Vorarlberger Landesregierung auf, sich bei der Bundesregierung, insbesondere dem Bundesminister für Inneres, dafür einzusetzen, die Länder – unter Einbindung der betroffenen Gemeinden – im Rahmen der mittelbaren Bundesverwaltung mit Instrumenten wie etwa Härtefallkommissionen auszustatten, damit gut integrierten Personen und Familien ein humanitäres Bleiberecht gewährt werden kann. 4 Gegenstimmen (GR Robert Hasler, Ing. Harald Feldmann, Ing. Roman Reiter, Andreas Gorbach) 5. Änderung der Flächenwidmung – Auflage Nachstehende Anträge auf Änderung der Flächenwidmung werden nach Erläuterungen durch den Vorsitzenden und Vorstellung der zugrundeliegenden Projekte zur Auflage beschlossen: 5.1. Egon Böhler, GST-NR 3676 und 3682, Kesselstraße Die als Freifläche Freihaltegebiet gewidmeten bzw. als Straße ersichtlich gemachten Teilflächen der GST-NR 3676 und 3682 sollen in Baufläche Betriebsgebiet Kategorie II umgewidmet werden, ebenso die derzeit als Baufläche Betriebsgebiet Kategorie II Erwartungsgebiet gewidmeten Teilflächen des GST-NR 3676. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig SEITE 3 VON 9 5.2. Atrium Bauprojekt GmbH, GST-NR 1016/1, St. Antonius Weg Das bisher als Baufläche Wohngebiet Erwartungsgebiet gewidmete GST-NR 1016/1 wird beabsichtigt in Bau-Wohngebiet umzuwidmen. Über Anfrage von Ursula Monitor wird ergänzt, dass die für leistbaren Wohnraum vorgesehenen Objekte sich an den Wohnbauförderungsrichtlinien orientieren werden. Manfred Schrattenthaler kritisiert, dass bei einem ohnehin zu den größten Wohnbauprojekten in Wolfurt zählenden Vorhaben noch zusätzliche Aufwidmungen erfolgen, zumal sich das Vorhaben in einem durch EFH-Strukturen geprägten Umfeld befinde und hätte sich im Vorfeld eine Anrainerhörung gewünscht. Antragsteller: Bgm. Christian Natter 1 Gegenstimme (Manfred Schrattenthaler) 5.3. Fam. Guldenschuh, GST-NR 1224/1, Frickenescherweg 3 Die derzeit in Form eines Dreiecks in das GST-NR 1224/1 ragende Fehlwidmung Bau-Wohngebiet soll korrigiert und in Freifläche Freihaltegebiet zurückgewidmet werden. Weiters ist beabsichtigt die derzeit bestehende Widmungsgrenze Bau-Wohngebiet um ca. 9 m nach Norden (bisher Freifläche Freihaltegebiet) zu verschieben. GR Paul Stampfl kritisiert bei diesem Vorhalben das Einzementieren eines strukturellen Leerstands (altes Haus Frickenescherweg 3) und parallel dazu eine Neuversiegelung von Flächen. Dies wird in der Diskussion grundsätzlich bejaht, allerdings auch entgegengehalten, dass das Haus Frickenescherweg 3 nicht als Wohnraum geeignet und nicht sanierbar ist. Antragsteller: Bgm. Christian Natter 6 Gegenstimmen (GRÜNE-Fraktion) 6. Dienstbarkeitsvereinbarung Radwegverbindung Mähdlestraße/Flotzbachstraße Im Jahr 2002 wurde mit dem Sachwalter von Herlinde Schertler ein Dienstbarkeitsvertrag abgeschlossen, um eine Fuß- und Radwegverbindung (auf GST Nr. 1423/3) zwischen der Lorenz-SchertlerStraße und der Mähdlestraße zu errichten. Diese Dienstbarkeit wurde nicht verbüchert, weil Frau Schertler unter Sachwalterschaft stand. Aufgrund des zwischenzeitigen Ablebens von Frau Schertler ist jetzt die Verbücherung mit den Rechtsnachfolgern von Frau Schertler durchzuführen und daher ein neuer Dienstbarkeitsvertrag – wie im Entwurf vorliegend – abzuschließen. Da es laut Anrainerbeschwerden immer wieder zur Durchfahrt mehrspuriger Fahrzeuge komme, erklärt sich die Gemeinde bereit, bei einer Häufung solcher Vorkommnisse entsprechende Maßnahmen zu setzen. Die Gemeindevertretung stimmt dem Abschluss eines Dienstbarkeitsvertrages betreffend GST-NR 1423/3 samt Löschung der Dienstbarkeiten des Fußsteiges (auf GST Nr. 1423/7 und 1423/3) laut vorliegendem Vertrag zu. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 7. Änderung der energetischen und ökologischen Kriterien für kommunale Grundverkäufe und Baurechtsvergaben Die Änderung der Richtlinien wird nach Erläuterungen durch GR DI Martin Reis laut Beilage beschlossen. Antragsteller: GR DI Martin Reis einstimmig SEITE 4 VON 9 Eine Anregung von GR Dr. Paul Stampfl, auch leistbares Wohnen bzw. alternative Wohnformen in einen solchen Vorgabenkatalog zu gießen, wird in Vormerk genommen. 8. Genehmigung der Verhandlungsschrift der 4. Sitzung der Gemeindevertretung vom 27.1.2021 Nachdem keine Änderungsanträge eingebracht werden, gilt das Protokoll in der vorgelegten Form als genehmigt. 9. Allfälliges 9.1. Eine Anfrage von Wolfgang Schwärzler zu Errichter und Betreiber des Sozialzentrums samt Handelszentrum wird vom Vorsitzenden dahingehend beantwortet, dass die Errichtung durch die VOGEWOSI in Form eines Baurechtes angedacht sei. Als Betreiber ist beim Sozialzentrum eine GmbH mit den Gesellschaftern Gemeinden Wolfurt, Schwarzach und Kennelbach geplant. Beim Handelszentrum finden derzeit gemäß einer Zusage des Vorsitzenden vorrangig Gespräche mit den bisherigen Nahversorgern im Umfeld, Spar und Adeg, statt. 9.2. Die Anfrage, ob im Rahmen der Zentrumsentwicklung auch eine Information an die in Wolfurt ansäßigen Gewerbetreibenden und Dienstleister um Bekanntgabe eines allfälligen Flächenbedarfs und gewünschter Branche angedacht sei beantwortet der Vorsitzende damit, dass die Fa. Schadenbauer speziell auch mit diesen Themen beauftragt sei. Dabei gehören sowohl die Entwicklungen im Dorfzentrum, wie auch jene in Rickenbach zum Betrachtungsspektrum. Zudem wurde eine Fachfirma beauftragt, eine Aussage zur Größenverträglichkeit der Nahversorger zu treffen sowie Versorgungslücken in diversen Sparten zu eruieren. 9.3. Ursula Molitor erkundigt sich, ob Zahlen und Informationen zum Kooperativen Verfahren Dorfzentrum irgendwo abrufbar seien. Dies bejaht der Vorsitzende insofern, dass das Thema in der Dezembersitzung den Mandataren vorgestellt wurde. Am 28.5.2021 ist eine Bürgerinformation zu diesem Thema geplant. 9.4. Laut Manfred Schrattenthaler sei nunmehr die Realisierung der Kontrollplätze an der A14 im Bereich Lauterach/Wolfurt geplant. In diesem Zusammenhang sollte auch nochmals eindrücklich auf das Thema Lärmschutz hingewiesen werden. Im Gemeindeamt sind derzeit lediglich die Baupläne für die Kontrollstelle Lauterach bekannt. 9.5. Mag. Josef Thaler regt an, den Beschluss zur Resolution in der Wolfurt-Info zu veröffentlichen. Der Vorsitzende behält sich die sachliche Prüfung und eine Entscheidung darüber vor. 9.6. Über Anfrage von GR Michael Pompl hält der Vorsitzende fest, dass die aktuelle Gemeindevertretungssitzung zwar aufgrund der Corona-Maßnahmen nicht öffentlich, aber nicht vertraulich sei. Das Protokoll wird deshalb wie üblich veröffentlicht. 9.7. Ursula Molitor regt an, vom Kleinpark beim Haus Achstraße 1 Fotos zu machen, bevor das Bauprojekt umgesetzt wird. Schluss der Sitzung: 21:35 Der Vorsitzende Der Schriftführer SEITE 5 VON 9 Gemeindemandatar*innen der Grünen und Parteifreien Wolfurt stellen fest: Betreffend vorrangige Berücksichtigung des Kindeswohls in allen Phasen des Asylverfahrens und Reform des humanitären Bleiberechts Am 28. Jänner wurden Schüler*innen und deren Familien, die teilweise in Österreich geboren und aufgewachsen sind, auf unmenschliche Art und Weise aus ihrem Leben gerissen und nach Georgien bzw. Armenien abgeschoben. Alle Betroffenen hatten ihren Lebensmittelpunkt in Österreich, sprachen Deutsch auf MuttersprachenNiveau und hatten kaum mehr Beziehungen zu ihren vermeintlichen Herkunftsstaaten. Sie stellten teilweise mehrere Asylanträge, die allesamt abgelehnt wurden. In den Fällen von zwei Armenierinnen aus Wien wurden noch im Mai 2020 Anträge auf humanitäres Bleiberecht (§ 55 AsylG) gestellt, die jedoch vom BFA nicht bearbeitet wurden. Wie sehr die Familien in Österreich verwurzelt und Teil unserer Gesellschaft waren, zeigten die großen Protestaktionen in den sozialen Medien und vor Ort unmittelbar vor der Abschiebung. An der Kundgebung vor dem Abschiebezentrum für Familien in Wien-Simmering nahmen ca. 160 Personen teil; darunter waren auch Politiker*innen der Grünen, der NEOS, und der SPÖ. Am selben Tag äußerten sich nicht nur zahlreiche Politiker*innen der Grünen, der NEOS und der SPÖ, sondern auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen zu den Fällen. In einer Videobotschaft hielt er fest: „Ich kann und will nicht glauben, dass wir in einem Land leben, wo dies in dieser Form wirklich notwendig ist.“ Er habe in dieser Frage zwar keine formale Zuständigkeit, aber eine klare Haltung und führte aus: „Wir müssen einen Weg des menschlichen, respektvollen Umganges miteinander finden. Gerade, wenn Kinder die Hauptleidtragenden sind. Geben wir dem Wohl von Kindern und Jugendlichen Vorrang.“ Das Innenministerium begründete die Abschiebung der Familien indem es auf höchstgerichtliche Entscheidungen und das Gebot der Rechtsstaatlichkeit verwies („Politik müsse dem Recht folgen“). In allen Entscheidungen sei auch eine Prüfung des Kindeswohls vorgenommen worden. Zuständige Anwält*innen hielten dem entgegen, dass die Kinderrechte und das Wohl des Kindes nicht ausreichend berücksichtigt worden waren. Genau in diesem Punkt besteht Handlungsbedarf für den Gesetzgeber und die Vollziehung. Denn die vorrangige Berücksichtigung des Kindeswohls bei allen Kindern betreffenden Maßnahmen öffentlicher und privater Einrichtungen ist zwar verfassungsrechtlich verankert (Art. 1 Bundesverfassungsgesetz über die Rechte von Kindern); im Kriterienkatalog zur Beurteilung des Privat- und Familienlebens, der in Fällen des humanitären Bleiberechts nach § 55 AsylG heranzuziehen ist, ist das Wohl des Kindes aber nicht aufgelistet. Auch in der Rechtsprechung des EGMR und der österreichischen Höchstgerichte zu Art. 8 EMRK (Europäische Menschenrechtskonvention) wurde der Vorrang des Kindeswohls bislang wenig beachtet. Dasselbe gilt jedoch schon für das gesamte Asylverfahren, das der Prüfung des humanitären Bleiberechts meist vorangeht. Auch hier wird das Kindeswohl nicht ausreichend berücksichtigt. Konkreter Handlungsbedarf besteht auch angesichts einer aktuellen Entscheidung des EuGH. In seinem Urteil vom 14.1.2021 hielt der EuGH im Fall einer drohenden Rückführung eines unbegleiteten Asylsuchenden in sein Herkunftsland nämlich fest, dass das Kindeswohl in allen Stadien des Verfahrens vorrangig berücksichtigt und umfassend geprüft werden muss. Der Gerichtshof verwies auf die entsprechende Verpflichtung aus Art. 24 der EU Grundrechte-Charta („Rechte des Kindes“). Die Schlüsse des EuGH sind auch auf das Asylverfahren anzuwenden und gelten für alle Kinder und Jugendlichen, unabhängig davon, ob sie im Familienverbund oder alleine geflüchtet sind. Dieses Urteil soll nun ein weiterer Anlass sein, die österreichische Gesetzgebung und Vollziehung im Hinblick auf die Beachtung des Kindeswohls im Asylverfahren und bei der Gewährung von humanitärem Bleiberecht zu verbessern. SEITE 6 VON 9 Zudem ist dringend eine Reform des humanitären Bleiberechts (§§55 und 56 AsylG) geboten, indem in diesen Verfahren wieder die Länder und Gemeinden in Form von Härtefallkommissionen verpflichtend eingebunden werden. In diesen Verfahren werden vorwiegend menschliche Gesichtspunkte geprüft, wie die Integration der Betroffenen, wie lange sie in Österreich leben, ob sie in die Schule gehen, wie sie in der Gesellschaft vernetzt sind und wie sie sich beruflich und ehrenamtlich engagieren. All das kann von Behörden und privaten Stellen, die möglichst nahe an den Betroffenen sind, besser beurteilt werden als von Bundesbehörden, wie die bewährte Praxis bis 2014 und die enge Kooperation zwischen den Landeshauptleuten, Bürgermeister*innen und privaten Organisationen gezeigt hat. Bis zum Jahr 2014 entschieden die Landeshauptleute (mit Zustimmung des BM.I) über die Gewährung des humanitären Bleiberechts. Seit die Zuständigkeit für die Gewährung des humanitären Bleiberechts an das Innenministerium und somit das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl übergegangen ist, kam es zu zahlreichen Fällen, in denen menschliche Aspekte zu wenig beachtet wurden. Die Gewährung des humanitären Bleiberechts in Härtefällen unter Einbindung von Härtefallkommissionen in den Ländern kann sich besser an den Lebensrealitäten und dem Umfeld der Betroffenen orientieren und die relevanten Umstände in ihre Entscheidung miteinfließen lassen. So sollen Härtefälle, wie die oben beschriebenen in Zukunft vermieden werden. Vor diesem Hintergrund stellen die Grünen Gemeindemandatar*innen folgenden ANTRAG Die Wolfurter Gemeindevertretung möge folgende Resolution beschließen: 1. Die Wolfurter Gemeindevertretung fordert die Vorarlberger Landesregierung auf, sich bei der Bundesregierung, insbesondere dem Bundesminister für Inneres, dafür einzusetzen, dass das Kindeswohl in allen Phasen des Asylverfahrens und insbesondere in Fällen des humanitären Bleiberechts vorrangig berücksichtigt wird, damit unmenschliche Abschiebungen wie jene in der letzten Januarwoche 2021 in Zukunft vermieden werden können. 2. Darüber hinaus fordert die Wolfurter Gemeindevertretung die Vorarlberger Landesregierung auf, sich bei der Bundesregierung, insbesondere dem Bundesminister für Inneres, dafür einzusetzen, die Länder – unter Einbindung der betroffenen Gemeinden – im Rahmen der mittelbaren Bundesverwaltung mit Instrumenten wie etwa Härtefallkommissionen auszustatten, damit gut integrierten Personen und Familien ein humanitäres Bleiberecht gewährt werden kann. Unterschrift der Grünen Gemeindemandatar*innen SEITE 7 VON 9 Berücksichtigung von energetischen und ökologischen Standards im Zuge von Bauverfahren sowie Grundverkäufen bzw. Baurechtsvergaben durch die Marktgemeinde Wolfurt Den Umweltzielen des Gemeindeleitbilds folgend und vor dem Hintergrund der Klimaziele von Land Vorarlberg, Republik Österreich und Europäischer Union setzt sich die Marktgemeinde Wolfurt als e5 und Klimabündnisgemeinde ein für eine sparsame Nutzung von Bauland, Energie und Rohstoffen sowie zur Förderung klimaverträglichen Energieversorgung und Mobilität sowie zur Maßnahmen zur KlimawandelAnpassung. Gemeindeverwaltung und Gemeindepolitik werden deshalb beauftragt, im Zuge von Projektvorgesprächen, Baugrundlagenbestimmungen und Bau- und Gewerbeverfahren sowie bei Grundverkäufen und Baurechtsverfahren durch die Marktgemeinde Wolfurt aktiv darauf einzuwirken, dass folgende Themenstellungen Berücksichtigung finden und bei Bedarf bei Grundverkäufen/Baurechtsvergaben vertraglich vereinbart werden:               Verzicht auf fossile Energieträger für Gebäudebeheizung und Warmwasserbereitung Prüfung der Möglichkeit zur Nutzung von Abwärme bzw. zum Anschluss an vorhandene Wärme- und Kältenetze Solare Nutzung von Dach- und Fassadenflächen energiesparende Bauweise (z.B. Niedriegstenergiegebäude, Verwendung energieeffizienter Bauteile, ...) Dach- und/oder ggf. auch Fassadenbegrünung Vermeidung von nicht erforderlichen Bodenversiegelungen und ggf. Rückbau bestehender Versiegelungen Naturnahe Umfeldgestaltung und Bepflanzung, auch zur Vermeidung sommerlicher Überhitzung Errichtung attraktiver Fahrradabstellplätze Einräumung von Geh- und Fahrrechten für Radfahrer und Fußgänger Übernahme von Teilflächen ins öffentliche Eigentum bzw. Abschluss von Dienstbarkeiten zugunsten der Marktgemeinde Wolfurt zwecks Errichtung von Buswartehäuschen, Sitzgelegenheiten in kleinen Grünflächen, Fuß- und Radwegen, etc. Übernahme von Flächen ins Parkraummanagement – Schaffung von mehrfach nutzbaren Parkierungsflächen Bei großen Wohnanlagen: Prüfung der Möglichkeit zur Etablierung eines öffentlichen CarsharingStandorts Bei großen Arbeitsstätten: Erarbeitung eines Konzepts zur Förderung einer gesunden, umwelt- und anrainerschonende Mitarbeitermobilität Bei größeren Baugebieten: Erarbeitung eines Konzepts zur flächensparenden Verkehrserschließung SEITE 8 VON 9 Ausnahmebestimmung: In Ausnahmefällen (z.B. spezielle betriebliche Erfordernisse, besonderes kommunales Interesse, etc.) kann von den oben beschriebenen Anforderungen abgegangen werden. Diese Ausnahmen bedürfen jedoch schlüssiger Begründungen. SEITE 9 VON 9
  1. wolfurt
  2. gemeindevertretung
  3. protokoll
20210310_GVE005 Wolfurt 10.03.2021 29.05.2021, 06:52 VERHANDLUNGSSCHRIFT über die am Mittwoch, den 10.3.2021, stattgefundene 5. SITZUNG DER GEMEINDEVERTRETUNG Vorsitzende/r: Schriftführer/in: Anwesende: Entschuldigt: Bgm. Christian Natter GdeSekr. Dr. Sylvester Schneider 27 Gemeindevertreter sowie Ing. Roman Reiter, Ursula Molitor und Mag. Josef Thaler als Ersatz Ing. Clemens Mohr, Mag. Michaela Anwander, Laurin Burger B.A. Ort: Vereinshaus Beginn: 20:05 Uhr Der Vorsitzende begrüßt die erschienenen Mandatare und stellt die Beschlussfähigkeit fest. Vor Eingang in die Tagesordnung werden die TOPs 3. und 9. von der Tagesordnung abgesetzt und die Tagesordnung in der abgeänderten Fassung genehmigt. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig TAGESORDNUNG 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. Bürgeranfragen Mitteilungen Änderung Ausschussbesetzung Resolutionsantrag „Vorrangige Berücksichtigung des Kindeswohls in allen Phasen des Asylverfahrens und Reform des humanitären Bleiberechts“ (Antrag Grüne) Änderung der Flächenwidmung – Auflage 5.1. Egon Böhler, GST-NR 3676 und 3682, Kesselstraße 5.2. Atrium Bauprojekt GmbH, GST-NR 1016/1, St. Antonius Weg 5.3. Fam. Guldenschuh, GST-NR 1224/1, Frickenescherweg 3 Dienstbarkeitsvereinbarung Radwegverbindung Mähdlestraße/Flotzbachstraße Änderung der energetischen und ökologischen Kriterien für kommunale Grundverkäufe und Baurechtsvergaben Genehmigung der Verhandlungsschrift der 4. Sitzung der Gemeindevertretung vom 27.01.2021 Allfälliges SEITE 1 VON 9 ERLEDIGUNG 1. Bürgeranfragen Da die Sitzung aufgrund der Corona-Maßnahmen als nichtöffentliche Sitzung abgehalten wird, sind keine Besucher anwesend. 2. Mitteilungen Der Vorsitzende berichtet: 2.1. Leider musste Mag. Michael Fruhmann, der in einem aufwändigen Verfahren zum neuen Gemeindesekretär bestellt wurde, aus gesundheitlichen Gründen sein Amt wieder abgeben und das Dienstverhältnis auflösen. Der Vorsitzend gibt seinem Bedauern dazu Ausdruck, zumal Mag. Fruhmann aus fachlicher, aber auch aus menschlicher Sicht, sehr gut zur Marktgemeinde Wolfurt gepasst hätte. Er wünscht ihm auf diesem Weg eine möglichst rasche Genesung und alles Gute für seine Zukunft. Nunmehr wird eine möglichst rasche Nachbesetzung angestrebt, ohne dabei die qualitativen Ansprüche zu vernachlässigen. Über das Procedere wird derzeit noch beratschlagt. 2.2. Richard Benzer hat in den vergangenen Tagen sein Mandat als Gemeindevertreter und auch seine Funktion als Fraktionsobmann der FPÖ zurückgelegt. Beide Aufgaben übernimmt an seiner Stelle Sylvia Schober, welcher der Vorsitzende mit dem Wunsch auf gute Zusammenarbeit zur Übernahme dieser Aufgaben gratuliert. Der Vorsitzende bedankt sich bei Richard Benzer für die langjährige gute Zusammenarbeit, in welcher sich Richard Benzer stets als fairer und interessierter Partner gezeigt hat. 2.3. Nach einigen Tagen mit keinen Neuinfizierten, weist das Corona-Dashboard wieder 3 Infizierte für Wolfurt aus. 2.4. Die Teststation im Cubus wird sehr gut angenommen, weshalb auch die Testkapazität deutlich erhöht wurde. Ein Dank gilt dem medizinischen Personal, aber auch den mitarbeitenden Bediensteten, die alle zusammen für eine sehr gute Akzeptanz in der Bevölkerung sorgen. 2.5. Ab 15.3.2020 sind diverse Öffnungsschritte aus dem Lockdown geplant. Leider liegen aber bislang keine näheren Informationen vor. Allerdings ist für 11.3. eine Videokonferenz mit dem Landeshauptmann geplant, bei welcher voraussichtlich nähere Erläuterungen erfolgen werden. 2.6. In den letzten Tagen wurden die Bauarbeiten für Wasserleitungsverlegung und Kanalisationsarbeiten auf dem Schlossbühel gestartet. Die Folgeausschreibungen sind bereits im Laufen. In nächster Zukunft soll auch eine Anrainerinformation zu den geplanten Maßnahmen stattfinden. 2.7. GR Robert Hasler berichtet, dass die Landschaftsreinigung leider Corona bedingt abgesagt werden musste. Grund dafür ist jedoch nicht, wie unglücklich kolportiert, der Entfall der gemeinsamen Jause, sondern generell das Verbot größerer Ansammlungen, da erfahrungsgemäß mit ca. 300 teilnehmenden Personen gerechnet werden darf. Nunmehr soll die Landschaftsreinigung in abgespeckter Form durch Kleingruppen bewerkstelligt werden, wofür es erfreulicherweise ebenfalls schon zahlreiche Anmeldungen gibt. 2.8. GR Dr. Paul Stampfl berichtet über die Holzschlägerungen an der Bregenzerache. Diese werden in einem 6-jährigen Turnus durchgeführt, um die Hochwasserdämme zu entlasten. Die Durchführung erfolgt jeweils mit fachlicher Begleitung durch die Forstabteilung der BH Bregenz und die Abt. Wasserwirtschaft des Landes. Warum auch auf der Landseite des Radweges Schlägerungen durchgeführt wurden wird noch abgeklärt. Informationen zu den Maßnahmen sind im Internet abrufbar. Ein zusätzlicher Bericht in der Wolfurt-Info wird geprüft. SEITE 2 VON 9 3. Änderung Ausschussbesetzung Über Antrag der FPÖ-Fraktion werden nachstehende Änderungen in den Ausschussbesetzungen vorgenommen:  Im Finanzausschuss wird Sylvia Schober anstelle von Richard Benzer Mitglied.  Im Prüfungsausschuss wird Sylvia Schober anstelle von Richard Benzer Vorsitzende.  Im Ehrungsausschuss wird Sylvia Schober anstelle von Richard Benzer Mitglied. einstimmig 4. Resolutionsantrag „Vorrangige Berücksichtigung des Kindeswohls in allen Phasen des Asylverfahrens und Reform des humanitären Bleiberechts“ (Antrag Grüne) Der Resolutionsantrag wird von der Fraktionsvorsitzenden der Grünen vorgestellt. Es geht dabei im Wesentlichen um die beiden Punkte „menschenunwürdige Abschiebung einer Familie im Jänner dieses Jahres“ und „Reform des humanitären Bleiberechts unter Einbindung der Länder“. In der folgenden Diskussion wird neben unterstützenden Wortmeldungen kritisiert, dass im Anlassfall nur die Abschiebung in den Vordergrund gestellt wird, daneben aber verschwiegen werde, dass die abgeschobene Familie trotz mehrerer ablehnender Entscheidungen immer wieder versucht habe, in Österreich ein Bleiberecht zu erwirken. Asyl sollte tatsächlich verfolgten Menschen vorbehalten bleiben. Unisono wird allerdings auch das Problem der lang andauernden Verfahren gesehen. Die Resolution wird – vor allem unter dem Aspekt einer prinzipiellen Botschaft und der Wichtigkeit des Kindeswohls – mehrheitlich wie folgt beschlossen.  Die Wolfurter Gemeindevertretung fordert die Vorarlberger Landesregierung auf, sich bei der Bundesregierung, insbesondere dem Bundesminister für Inneres, dafür einzusetzen, dass das Kindeswohl in allen Phasen des Asylverfahrens und insbesondere in Fällen des humanitären Bleiberechts vorrangig berücksichtigt wird, damit unmenschliche Abschiebungen wie jene in der letzten Januarwoche 2021 in Zukunft vermieden werden können.  Darüber hinaus fordert die Wolfurter Gemeindevertretung die Vorarlberger Landesregierung auf, sich bei der Bundesregierung, insbesondere dem Bundesminister für Inneres, dafür einzusetzen, die Länder – unter Einbindung der betroffenen Gemeinden – im Rahmen der mittelbaren Bundesverwaltung mit Instrumenten wie etwa Härtefallkommissionen auszustatten, damit gut integrierten Personen und Familien ein humanitäres Bleiberecht gewährt werden kann. 4 Gegenstimmen (GR Robert Hasler, Ing. Harald Feldmann, Ing. Roman Reiter, Andreas Gorbach) 5. Änderung der Flächenwidmung – Auflage Nachstehende Anträge auf Änderung der Flächenwidmung werden nach Erläuterungen durch den Vorsitzenden und Vorstellung der zugrundeliegenden Projekte zur Auflage beschlossen: 5.1. Egon Böhler, GST-NR 3676 und 3682, Kesselstraße Die als Freifläche Freihaltegebiet gewidmeten bzw. als Straße ersichtlich gemachten Teilflächen der GST-NR 3676 und 3682 sollen in Baufläche Betriebsgebiet Kategorie II umgewidmet werden, ebenso die derzeit als Baufläche Betriebsgebiet Kategorie II Erwartungsgebiet gewidmeten Teilflächen des GST-NR 3676. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig SEITE 3 VON 9 5.2. Atrium Bauprojekt GmbH, GST-NR 1016/1, St. Antonius Weg Das bisher als Baufläche Wohngebiet Erwartungsgebiet gewidmete GST-NR 1016/1 wird beabsichtigt in Bau-Wohngebiet umzuwidmen. Über Anfrage von Ursula Monitor wird ergänzt, dass die für leistbaren Wohnraum vorgesehenen Objekte sich an den Wohnbauförderungsrichtlinien orientieren werden. Manfred Schrattenthaler kritisiert, dass bei einem ohnehin zu den größten Wohnbauprojekten in Wolfurt zählenden Vorhaben noch zusätzliche Aufwidmungen erfolgen, zumal sich das Vorhaben in einem durch EFH-Strukturen geprägten Umfeld befinde und hätte sich im Vorfeld eine Anrainerhörung gewünscht. Antragsteller: Bgm. Christian Natter 1 Gegenstimme (Manfred Schrattenthaler) 5.3. Fam. Guldenschuh, GST-NR 1224/1, Frickenescherweg 3 Die derzeit in Form eines Dreiecks in das GST-NR 1224/1 ragende Fehlwidmung Bau-Wohngebiet soll korrigiert und in Freifläche Freihaltegebiet zurückgewidmet werden. Weiters ist beabsichtigt die derzeit bestehende Widmungsgrenze Bau-Wohngebiet um ca. 9 m nach Norden (bisher Freifläche Freihaltegebiet) zu verschieben. GR Paul Stampfl kritisiert bei diesem Vorhalben das Einzementieren eines strukturellen Leerstands (altes Haus Frickenescherweg 3) und parallel dazu eine Neuversiegelung von Flächen. Dies wird in der Diskussion grundsätzlich bejaht, allerdings auch entgegengehalten, dass das Haus Frickenescherweg 3 nicht als Wohnraum geeignet und nicht sanierbar ist. Antragsteller: Bgm. Christian Natter 6 Gegenstimmen (GRÜNE-Fraktion) 6. Dienstbarkeitsvereinbarung Radwegverbindung Mähdlestraße/Flotzbachstraße Im Jahr 2002 wurde mit dem Sachwalter von Herlinde Schertler ein Dienstbarkeitsvertrag abgeschlossen, um eine Fuß- und Radwegverbindung (auf GST Nr. 1423/3) zwischen der Lorenz-SchertlerStraße und der Mähdlestraße zu errichten. Diese Dienstbarkeit wurde nicht verbüchert, weil Frau Schertler unter Sachwalterschaft stand. Aufgrund des zwischenzeitigen Ablebens von Frau Schertler ist jetzt die Verbücherung mit den Rechtsnachfolgern von Frau Schertler durchzuführen und daher ein neuer Dienstbarkeitsvertrag – wie im Entwurf vorliegend – abzuschließen. Da es laut Anrainerbeschwerden immer wieder zur Durchfahrt mehrspuriger Fahrzeuge komme, erklärt sich die Gemeinde bereit, bei einer Häufung solcher Vorkommnisse entsprechende Maßnahmen zu setzen. Die Gemeindevertretung stimmt dem Abschluss eines Dienstbarkeitsvertrages betreffend GST-NR 1423/3 samt Löschung der Dienstbarkeiten des Fußsteiges (auf GST Nr. 1423/7 und 1423/3) laut vorliegendem Vertrag zu. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 7. Änderung der energetischen und ökologischen Kriterien für kommunale Grundverkäufe und Baurechtsvergaben Die Änderung der Richtlinien wird nach Erläuterungen durch GR DI Martin Reis laut Beilage beschlossen. Antragsteller: GR DI Martin Reis einstimmig SEITE 4 VON 9 Eine Anregung von GR Dr. Paul Stampfl, auch leistbares Wohnen bzw. alternative Wohnformen in einen solchen Vorgabenkatalog zu gießen, wird in Vormerk genommen. 8. Genehmigung der Verhandlungsschrift der 4. Sitzung der Gemeindevertretung vom 27.1.2021 Nachdem keine Änderungsanträge eingebracht werden, gilt das Protokoll in der vorgelegten Form als genehmigt. 9. Allfälliges 9.1. Eine Anfrage von Wolfgang Schwärzler zu Errichter und Betreiber des Sozialzentrums samt Handelszentrum wird vom Vorsitzenden dahingehend beantwortet, dass die Errichtung durch die VOGEWOSI in Form eines Baurechtes angedacht sei. Als Betreiber ist beim Sozialzentrum eine GmbH mit den Gesellschaftern Gemeinden Wolfurt, Schwarzach und Kennelbach geplant. Beim Handelszentrum finden derzeit gemäß einer Zusage des Vorsitzenden vorrangig Gespräche mit den bisherigen Nahversorgern im Umfeld, Spar und Adeg, statt. 9.2. Die Anfrage, ob im Rahmen der Zentrumsentwicklung auch eine Information an die in Wolfurt ansäßigen Gewerbetreibenden und Dienstleister um Bekanntgabe eines allfälligen Flächenbedarfs und gewünschter Branche angedacht sei beantwortet der Vorsitzende damit, dass die Fa. Schadenbauer speziell auch mit diesen Themen beauftragt sei. Dabei gehören sowohl die Entwicklungen im Dorfzentrum, wie auch jene in Rickenbach zum Betrachtungsspektrum. Zudem wurde eine Fachfirma beauftragt, eine Aussage zur Größenverträglichkeit der Nahversorger zu treffen sowie Versorgungslücken in diversen Sparten zu eruieren. 9.3. Ursula Molitor erkundigt sich, ob Zahlen und Informationen zum Kooperativen Verfahren Dorfzentrum irgendwo abrufbar seien. Dies bejaht der Vorsitzende insofern, dass das Thema in der Dezembersitzung den Mandataren vorgestellt wurde. Am 28.5.2021 ist eine Bürgerinformation zu diesem Thema geplant. 9.4. Laut Manfred Schrattenthaler sei nunmehr die Realisierung der Kontrollplätze an der A14 im Bereich Lauterach/Wolfurt geplant. In diesem Zusammenhang sollte auch nochmals eindrücklich auf das Thema Lärmschutz hingewiesen werden. Im Gemeindeamt sind derzeit lediglich die Baupläne für die Kontrollstelle Lauterach bekannt. 9.5. Mag. Josef Thaler regt an, den Beschluss zur Resolution in der Wolfurt-Info zu veröffentlichen. Der Vorsitzende behält sich die sachliche Prüfung und eine Entscheidung darüber vor. 9.6. Über Anfrage von GR Michael Pompl hält der Vorsitzende fest, dass die aktuelle Gemeindevertretungssitzung zwar aufgrund der Corona-Maßnahmen nicht öffentlich, aber nicht vertraulich sei. Das Protokoll wird deshalb wie üblich veröffentlicht. 9.7. Ursula Molitor regt an, vom Kleinpark beim Haus Achstraße 1 Fotos zu machen, bevor das Bauprojekt umgesetzt wird. Schluss der Sitzung: 21:35 Der Vorsitzende Der Schriftführer SEITE 5 VON 9 Gemeindemandatar*innen der Grünen und Parteifreien Wolfurt stellen fest: Betreffend vorrangige Berücksichtigung des Kindeswohls in allen Phasen des Asylverfahrens und Reform des humanitären Bleiberechts Am 28. Jänner wurden Schüler*innen und deren Familien, die teilweise in Österreich geboren und aufgewachsen sind, auf unmenschliche Art und Weise aus ihrem Leben gerissen und nach Georgien bzw. Armenien abgeschoben. Alle Betroffenen hatten ihren Lebensmittelpunkt in Österreich, sprachen Deutsch auf MuttersprachenNiveau und hatten kaum mehr Beziehungen zu ihren vermeintlichen Herkunftsstaaten. Sie stellten teilweise mehrere Asylanträge, die allesamt abgelehnt wurden. In den Fällen von zwei Armenierinnen aus Wien wurden noch im Mai 2020 Anträge auf humanitäres Bleiberecht (§ 55 AsylG) gestellt, die jedoch vom BFA nicht bearbeitet wurden. Wie sehr die Familien in Österreich verwurzelt und Teil unserer Gesellschaft waren, zeigten die großen Protestaktionen in den sozialen Medien und vor Ort unmittelbar vor der Abschiebung. An der Kundgebung vor dem Abschiebezentrum für Familien in Wien-Simmering nahmen ca. 160 Personen teil; darunter waren auch Politiker*innen der Grünen, der NEOS, und der SPÖ. Am selben Tag äußerten sich nicht nur zahlreiche Politiker*innen der Grünen, der NEOS und der SPÖ, sondern auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen zu den Fällen. In einer Videobotschaft hielt er fest: „Ich kann und will nicht glauben, dass wir in einem Land leben, wo dies in dieser Form wirklich notwendig ist.“ Er habe in dieser Frage zwar keine formale Zuständigkeit, aber eine klare Haltung und führte aus: „Wir müssen einen Weg des menschlichen, respektvollen Umganges miteinander finden. Gerade, wenn Kinder die Hauptleidtragenden sind. Geben wir dem Wohl von Kindern und Jugendlichen Vorrang.“ Das Innenministerium begründete die Abschiebung der Familien indem es auf höchstgerichtliche Entscheidungen und das Gebot der Rechtsstaatlichkeit verwies („Politik müsse dem Recht folgen“). In allen Entscheidungen sei auch eine Prüfung des Kindeswohls vorgenommen worden. Zuständige Anwält*innen hielten dem entgegen, dass die Kinderrechte und das Wohl des Kindes nicht ausreichend berücksichtigt worden waren. Genau in diesem Punkt besteht Handlungsbedarf für den Gesetzgeber und die Vollziehung. Denn die vorrangige Berücksichtigung des Kindeswohls bei allen Kindern betreffenden Maßnahmen öffentlicher und privater Einrichtungen ist zwar verfassungsrechtlich verankert (Art. 1 Bundesverfassungsgesetz über die Rechte von Kindern); im Kriterienkatalog zur Beurteilung des Privat- und Familienlebens, der in Fällen des humanitären Bleiberechts nach § 55 AsylG heranzuziehen ist, ist das Wohl des Kindes aber nicht aufgelistet. Auch in der Rechtsprechung des EGMR und der österreichischen Höchstgerichte zu Art. 8 EMRK (Europäische Menschenrechtskonvention) wurde der Vorrang des Kindeswohls bislang wenig beachtet. Dasselbe gilt jedoch schon für das gesamte Asylverfahren, das der Prüfung des humanitären Bleiberechts meist vorangeht. Auch hier wird das Kindeswohl nicht ausreichend berücksichtigt. Konkreter Handlungsbedarf besteht auch angesichts einer aktuellen Entscheidung des EuGH. In seinem Urteil vom 14.1.2021 hielt der EuGH im Fall einer drohenden Rückführung eines unbegleiteten Asylsuchenden in sein Herkunftsland nämlich fest, dass das Kindeswohl in allen Stadien des Verfahrens vorrangig berücksichtigt und umfassend geprüft werden muss. Der Gerichtshof verwies auf die entsprechende Verpflichtung aus Art. 24 der EU Grundrechte-Charta („Rechte des Kindes“). Die Schlüsse des EuGH sind auch auf das Asylverfahren anzuwenden und gelten für alle Kinder und Jugendlichen, unabhängig davon, ob sie im Familienverbund oder alleine geflüchtet sind. Dieses Urteil soll nun ein weiterer Anlass sein, die österreichische Gesetzgebung und Vollziehung im Hinblick auf die Beachtung des Kindeswohls im Asylverfahren und bei der Gewährung von humanitärem Bleiberecht zu verbessern. SEITE 6 VON 9 Zudem ist dringend eine Reform des humanitären Bleiberechts (§§55 und 56 AsylG) geboten, indem in diesen Verfahren wieder die Länder und Gemeinden in Form von Härtefallkommissionen verpflichtend eingebunden werden. In diesen Verfahren werden vorwiegend menschliche Gesichtspunkte geprüft, wie die Integration der Betroffenen, wie lange sie in Österreich leben, ob sie in die Schule gehen, wie sie in der Gesellschaft vernetzt sind und wie sie sich beruflich und ehrenamtlich engagieren. All das kann von Behörden und privaten Stellen, die möglichst nahe an den Betroffenen sind, besser beurteilt werden als von Bundesbehörden, wie die bewährte Praxis bis 2014 und die enge Kooperation zwischen den Landeshauptleuten, Bürgermeister*innen und privaten Organisationen gezeigt hat. Bis zum Jahr 2014 entschieden die Landeshauptleute (mit Zustimmung des BM.I) über die Gewährung des humanitären Bleiberechts. Seit die Zuständigkeit für die Gewährung des humanitären Bleiberechts an das Innenministerium und somit das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl übergegangen ist, kam es zu zahlreichen Fällen, in denen menschliche Aspekte zu wenig beachtet wurden. Die Gewährung des humanitären Bleiberechts in Härtefällen unter Einbindung von Härtefallkommissionen in den Ländern kann sich besser an den Lebensrealitäten und dem Umfeld der Betroffenen orientieren und die relevanten Umstände in ihre Entscheidung miteinfließen lassen. So sollen Härtefälle, wie die oben beschriebenen in Zukunft vermieden werden. Vor diesem Hintergrund stellen die Grünen Gemeindemandatar*innen folgenden ANTRAG Die Wolfurter Gemeindevertretung möge folgende Resolution beschließen: 1. Die Wolfurter Gemeindevertretung fordert die Vorarlberger Landesregierung auf, sich bei der Bundesregierung, insbesondere dem Bundesminister für Inneres, dafür einzusetzen, dass das Kindeswohl in allen Phasen des Asylverfahrens und insbesondere in Fällen des humanitären Bleiberechts vorrangig berücksichtigt wird, damit unmenschliche Abschiebungen wie jene in der letzten Januarwoche 2021 in Zukunft vermieden werden können. 2. Darüber hinaus fordert die Wolfurter Gemeindevertretung die Vorarlberger Landesregierung auf, sich bei der Bundesregierung, insbesondere dem Bundesminister für Inneres, dafür einzusetzen, die Länder – unter Einbindung der betroffenen Gemeinden – im Rahmen der mittelbaren Bundesverwaltung mit Instrumenten wie etwa Härtefallkommissionen auszustatten, damit gut integrierten Personen und Familien ein humanitäres Bleiberecht gewährt werden kann. Unterschrift der Grünen Gemeindemandatar*innen SEITE 7 VON 9 Berücksichtigung von energetischen und ökologischen Standards im Zuge von Bauverfahren sowie Grundverkäufen bzw. Baurechtsvergaben durch die Marktgemeinde Wolfurt Den Umweltzielen des Gemeindeleitbilds folgend und vor dem Hintergrund der Klimaziele von Land Vorarlberg, Republik Österreich und Europäischer Union setzt sich die Marktgemeinde Wolfurt als e5 und Klimabündnisgemeinde ein für eine sparsame Nutzung von Bauland, Energie und Rohstoffen sowie zur Förderung klimaverträglichen Energieversorgung und Mobilität sowie zur Maßnahmen zur KlimawandelAnpassung. Gemeindeverwaltung und Gemeindepolitik werden deshalb beauftragt, im Zuge von Projektvorgesprächen, Baugrundlagenbestimmungen und Bau- und Gewerbeverfahren sowie bei Grundverkäufen und Baurechtsverfahren durch die Marktgemeinde Wolfurt aktiv darauf einzuwirken, dass folgende Themenstellungen Berücksichtigung finden und bei Bedarf bei Grundverkäufen/Baurechtsvergaben vertraglich vereinbart werden:               Verzicht auf fossile Energieträger für Gebäudebeheizung und Warmwasserbereitung Prüfung der Möglichkeit zur Nutzung von Abwärme bzw. zum Anschluss an vorhandene Wärme- und Kältenetze Solare Nutzung von Dach- und Fassadenflächen energiesparende Bauweise (z.B. Niedriegstenergiegebäude, Verwendung energieeffizienter Bauteile, ...) Dach- und/oder ggf. auch Fassadenbegrünung Vermeidung von nicht erforderlichen Bodenversiegelungen und ggf. Rückbau bestehender Versiegelungen Naturnahe Umfeldgestaltung und Bepflanzung, auch zur Vermeidung sommerlicher Überhitzung Errichtung attraktiver Fahrradabstellplätze Einräumung von Geh- und Fahrrechten für Radfahrer und Fußgänger Übernahme von Teilflächen ins öffentliche Eigentum bzw. Abschluss von Dienstbarkeiten zugunsten der Marktgemeinde Wolfurt zwecks Errichtung von Buswartehäuschen, Sitzgelegenheiten in kleinen Grünflächen, Fuß- und Radwegen, etc. Übernahme von Flächen ins Parkraummanagement – Schaffung von mehrfach nutzbaren Parkierungsflächen Bei großen Wohnanlagen: Prüfung der Möglichkeit zur Etablierung eines öffentlichen CarsharingStandorts Bei großen Arbeitsstätten: Erarbeitung eines Konzepts zur Förderung einer gesunden, umwelt- und anrainerschonende Mitarbeitermobilität Bei größeren Baugebieten: Erarbeitung eines Konzepts zur flächensparenden Verkehrserschließung SEITE 8 VON 9 Ausnahmebestimmung: In Ausnahmefällen (z.B. spezielle betriebliche Erfordernisse, besonderes kommunales Interesse, etc.) kann von den oben beschriebenen Anforderungen abgegangen werden. Diese Ausnahmen bedürfen jedoch schlüssiger Begründungen. SEITE 9 VON 9
  1. wolfurtvertretung
20210127_GVE006_RA_2020 Wolfurt 17.01.2021 30.05.2021, 15:01 Die drei Haushalte Gesamthaushalt Ergebnishaushalt ~ G&V-Rechnung = Ergebnisvoranschlag + Ergebnisrechnung Welche Ressourcen verbraucht die Gemeinde? Welche Erträge fließen der Gemeinde zu? 1 Finanzierungshaushalt Vermögenshaushalt ~ Cashflow-Rechnung = Finanzierungsvoranschlag + Finanzierungsrechnung Kommt die Gemeinde mit den Zahlungsmitteln aus? ~ Bilanz = Vermögensrechnung Welches Vermögen hat die Gemeinde? Aktivseite Wie finanziert sich die Gemeinde? Passivseite Rechnungsabschluss 2020 Gemeindevertretungssitzung am 12.05.2021 Vergleich nach Gruppen Vergleich nach Gruppen - Ergebnishaushalt Vertretungskörper allgemeine Verwaltung Erträge Aufwendungen Nettoergebnis 466.485,13 3.040.247,44 -2.573.762,31 33.262,88 368.381,07 -335.118,19 Unterricht, Erziehung, Sport 2.539.355,60 6.231.723,31 -3.692.367,71 Kunst und Kultur 1.897.200,13 2.331.694,49 -434.494,36 Soziale Wohlfahrt 42.640,67 3.156.483,87 -3.113.843,20 327.715,74 2.067.310,68 -1.739.594,94 1.002.845,78 3.543.828,45 -2.540.982,67 2.645,40 103.550,52 -100.905,12 Dienstleistungen 4.210.263,32 5.042.219,35 -831.956,03 Finanzwirtschaft 17.103.800,69 Öffentliche Ordnung und Sicherheit Gesundheit Straßen- und Wasserbau Wirtschaftsförderung 1.908.988,83 15.194.811,86 -168.212,67 Einnahmen - Ausgaben VA 2020 RA 2020 Ertragsanteile des Bundes € 8.375.100,-- € 7.533.408,-- Eigene Steuern € 9.717.600,-- € 9.166.741,56 Differenz zum VA 2020 - € 1.392.550,44 Sozialhilfe € 3.066.200,-- € 2.935.986,72 Spitalskosten € 1.905.300,-- € 1.861.618,82 Personalkosten € 7.806.500,-- € 8.039.571,28 * Kostenersatz des Landes nicht berücksichtigt *Personalkostenförderungen nicht berücksichtigt Differenz zum VA 2020 € 59.176,82 Finanzerträge Die größten Investitionen € 6.856.609,00 € 1.727.602,68 € 864.921,69 € 411.133,58 € 294.878,34 € 215.055,04 € 179.757,95 € 156.383,58 € 155.559,28 € 142.751,97 € 139.328,20 Übernahme Mähdle/Feuerwehr von der GIG Beteiligung an GIG Neubau Gemeindestraßen Einrichtungsgegenstände Bütze Neu- und Erweiterungsbau Kanal Ausbau Kindergarten Strohdorf Neu- und Ausbau von Radwegen Neu- und Erweiterungsbau Wasser Denkmalpflege Sanierung Beachvolleyballplatz Grunderwerb Gesamtverschuldung    € 4,47 Mio. am Jahresanfang € 4,34 Mio. am Jahresende € 500,42 Pro Kopf Verschuldung (2020) Verschuldung GIG: € 5,66 Mio. Darlehen GIG Bütze Pro Kopf Verschuldung 2020 gesamt € 1.153,29
  1. wolfurtvertretung
  2. rechnungsabschluss
20210127_GVE004 Wolfurt 27.01.2021 29.05.2021, 06:53 VERHANDLUNGSSCHRIFT über die am Mittwoch, den 27.1.2021, stattgefundene 4. SITZUNG DER GEMEINDEVERTRETUNG Vorsitzende/r: Schriftführer/in: Anwesende: Entschuldigt: Bgm. Christian Natter GdeSekr. Dr. Sylvester Schneider 27 Gemeindevertreter sowie Sarah Fischer, Joachim Fuchshofer, August Rohner und Manuela Paulitsch als Ersatz Verena Karlinger, Mag. Michaela Anwander, MMag Angelika Purin, Jadranko Lesic Ort: Vereinshaus Beginn: 20:00 Uhr Der Vorsitzende begrüßt die erschienenen Mandatare und stellt die Beschlussfähigkeit fest. Ein besonderer Gruß gilt dem Leiter der Finanzabteilung, Gerald Klocker. TAGESORDNUNG 1. 2. 3. 4. 5. 6. Bürgeranfragen Mitteilungen Berichte gem. § 71 Abs 2 GG 3.1. Marktgemeinde Wolfurt Immobilienverwaltungs GmbH 3.2. Marktgemeinde Wolfurt Immobilienverwaltungs GmbH & Co KG 3.3. Sozialdienste Wolfurt gGmbH 3.4. PSG Wolfurt-Lauterach eGen Erhöhung der Baunutzungszahl GST-NR 2457/9, Schlattweg; Errichtung EFH mit Garage (Fam. Lüchinger) Vorlage von Voranschlägen 2021 5.1. MG Wolfurt Immobilienverwaltungs GmbH & Co KG 5.2. Sozialdienste Wolfurt gemeinnützige GmbH 5.3. Landbus Unterland 5.4. Linksseitige Achwuhrkonkurrenz (LAWK) 5.5. Polytechn. Schulerhalterverband 5.6. ASZ Hofsteig 5.7. Wasserverband Bregenzerach Unterlauf 5.8. Wasserverband Schwarzach-Rickenbach 5.9. Gemeindeblatt 5.10. ARA Hofsteig Gemeindehaushalt 2021 Feststellung Voranschlag und Finanzkraft SEITE 1 VON 13 7. Änderung der Förderrichtlinie Fahrradanhänger 8. Vergabe externe Begleitung des gemeindeübergreifenden Mobilitätsmanagementprojektes „plan b“ 9. Genehmigung der Verhandlungsschrift der 3. Sitzung der Gemeindevertretung vom 16.12.2020 10. Allfälliges ERLEDIGUNG 1. Bürgeranfragen Keine Anfrage. 2. Mitteilungen Der Vorsitzende berichtet: 2.1. Der Vorsitzende berichtet über die Weihnachtspaketaktion, die heuer besonders viele und positive Reaktionen hervorgerufen hat. 2.2. Die Schneeräumung hat angesichts der enormen Schneemassen tadellos funktioniert, was zu großem Lob aus der Bevölkerung geführt hat. Der Vorsitzende gibt dieses Lob – auch mit einem Dank der Gemeindeverantwortlichen – gerne an den Bauhof weiter. 2.3. Der Vorsitzende berichtet über die Corona-Situation in Wolfurt. Zwar konnten nach der Spitze Mitte November die Infiziertenzahlen Anfang Jänner auf unter 15 gebracht werden, mitterweile haben sie sich aber wieder bei über 20 eingependelt. Die Impfaktion im Seniorenheim hat sowohl bei Bewohnern, wie auch beim Pflegepersonal eine überdurchschnittliche Teilnahme gezeigt. Mit einem Bürgermeisterbrief wurden alle über 80-Jährigen auf die flächendeckenden Impfungen aufmerksam gemacht und zur Anmeldung aufgefordert. 2.4. Kindergarten und Kinderbetreuung laufen aufgrund der hohen Betreuungszahlen derzeit nahezu im Vollbetrieb. Auch in den Semesterferien sind 3 Einrichtungen geöffnet, wobei dies auch der Vorgabe, möglichst wenig zu durchmischen, geschuldet ist. 2.5. Leider können heuer coronabedingt keine Faschingsbälle stattfinden. Die Veranstalter haben sich aber tolle Alternativen überlegt. Der Vorsitzende fordert dazu auf, von den Angeboten regen Gebrauch zu machen. 2.6. Am kommenden Montag geht die neue Gemeindehomepage online. Der Vorsitzende ersucht die Seite zu besuchen und Anregungen, Kritik, aber auch Lob an die zuständige Mitarbeiterin im Amt, Tina Hütterer, weiterzugeben. 2.7. Aufgrund der Umstrukturierungen im Rathaus, aber auch aufgrund der Coronasituation, die größere Besprechungsräume erforderlich macht, wurden in den letzten Wochen diverse Umbauten im Rathaus durchgeführt. So ist das Veranstaltungsmanagement im bisherigen Gemeinderatszimmer eingezogen und das Besprechungszimmer im Erdgeschoß wurde in ein Büro für die neue Abteilung „Kinder, Jugend, Familie“ umfunktioniert. In den ehemals im Keller durch den Schachclub genutzten Räumlichkeiten konnten nun ein neues Sitzungszimmer und ein Arbeitsplatz für die Gemeinderäte etabliert werden. 3. Berichte gem. § 71 Abs 2 GG Die Berichte gem. § 71 GG zu Marktgemeinde Wolfurt Immobilienverwaltungs GmbH, Marktgemeinde Wolfurt Immobilienverwaltungs GmbH & Co KG, Sozialdienste Wolfurt gGmbH und PSG Wolfurt-Lauterach eGen werden zur Kenntnis genommen und liegen dem Protokoll als Anlage bei. SEITE 2 VON 13 4. Erhöhung der Baunutzungszahl; GST-NR 2457/9, Schlattweg; Errichtung EFH mit Garage (Fam. Lüchinger) Nach Erläuterung durch den Vorsitzenden wird beschlossen, der Erhöhung der Baunutzungszahl für das auf GST-NR 2457/9 geplante Einfamilienhaus auf 57,7 zuzustimmen. Für die Erhöhung liegt eine einstimmige Empfehlung des Ausschusses für Raumentwicklung und Verkehrsplanung vom 19.10.2020 vor. Antragsteller: Bürgermeister Christian Natter einstimmig 5. Vorlage von Voranschlägen 2021 Nachstehende Voranschläge von Gemeindegesellschaften bzw. Gemeindeverbänden für das Jahr 2021 werden zur Kenntnis gebracht: 5.1. Der Voranschlag der Marktgemeinde Wolfurt Immobilienverwaltungs GmbH & Co KG sieht bei Einnahmen von EUR 250.400,-- und Ausgaben in Höhe von EUR 291.800,-- (inkl einer Abschreibung von EUR 275.000,--, einen buchhalterischen Abgang von EUR 41.400,-- vor; 5.2. Der Voranschlag Sozialdienste Wolfurt gGmbH weist einen budgetären Abgang von EUR 43.400,-- aus, dem aber Überschüsse aus den vergangenen Jahren gegenüberstehen; 5.3. Der Voranschlag des Gemeindeverbandes Landbus Unterland sieht Einnahmen und Ausgaben in Höhe von jeweils EUR 26.217.800 vor; 5.4. Der Voranschlag der LAWK mit Einnahmen und Ausgaben von jeweils EUR 17.200,-- bei einer Zuweisung an die Haushaltsrücklage in Höhe von EUR 18.200,--; 5.5. Der Ergebnishaushalt der Polytechnischen Schule mit einem operativen Gebarungsüberschuss von EUR 134.900; 5.6. Der Voranschlag des Gemeindeverbands Abfallsammelzentrum Hofsteig mit einem Finanzierungsdefizit von EUR 20.000,--, das aber aus Rücklagen gedeckt werden kann; 5.7. Der Voranschlag des Wasserverbandes Bregenzerach Unterlauf mit einem Betriebsabgang von EUR 567.500,-- der aber ebenfalls durch Rücklagen abgedeckt ist; 5.8. Der Voranschlag des Wasserverbands Schwarzach-Rickenbach mit einem negativen Finanzierungssaldo von EUR 95.400,--, der über Mitgliedsbeiträge abgedeckt wird; 5.9. Der Voranschlag des Gemeindeverband Gemeindeblatt mit einem Überschuss aus der operativen Gebarung von EUR 82.900,--; 5.10. Der Voranschlag des Umweltverbandes mit einem Finanzierungsabgang von EUR 800,-6. Voranschlag 2021 Der Vorsitzende begrüßt zu diesem Tagesordnungspunkt nochmals den Leiter der Finanzabteilung, Gerald Klocker. Er verweist auf die coronabedingte schwierige Einnahmensituation bei den Gemeinden, die einerseits Einnahmeneinbrüche verursache, andererseits aber auch ein Kostentreiber sei. Dennoch ist es gelungen ein Budget zu erstellen, mit welchem die Finanzierung der laufenden Großprojekte gesichert werden könne. Allerdings sind Darlehensaufnahmen für Investitionen nicht mehr zu vermeiden. Wie aus dem Budget ersichtlich ist, stehen dieser Neuverschuldung aber auch erhebliche Werte gegenüber. Der Vorsitzende bedankt sich bei der Finanzabteilung für die Erstellung des Voranschlages, aber auch beim Finanzausschuss für die sachlichen Diskussionen. Gerald Klocker erläutert eingangs nochmals kurz die Grundzüge der VRV 2015. Aufgrund der teilweise geänderten Kostenstellen und der geänderten Darstellung ist ein Vergleich zu den Vorjahren nur in Grundzügen darstellbar. SEITE 3 VON 13 Anhand einer Powerpoint-Präsentation führt Gerald Klocker durch die wichtigsten Positionen des mit rund 300 Seiten sehr umfangreichen Voranschlags der Gemeinde für das Jahr 2021. Im Ergebnishaushalt stehen Einnahmen von EUR 27.821.900,-- Ausgaben in Höhe von EUR 29.397.900,-- gegenüber. Dies ergibt einen Nettoabgang von EUR 1.576.000,--. Der Finanzierungshaushalt weist ua eine Darlehensaufnahme von EUR 3,0 Mio. aus, was im Ergebnis zu einem Überschuss von EUR 33.600,-- führt. Die prognostizierten Einnahmen aus Ertragsanteile des Bundes und die eigenen Steuern fallen in Summe um EUR 775.900 geringer aus als 2020. Der Wolfurter Anteil an der Gemeindemilliarde II (Corona-Ausgleich) ist darin bereits berücksichtigt. Die Mehrausgaben an Transferleistungen, Personalkosten und sonstigen Ausgaben (zB Sozialhilfe EUR 3.092.300,--, Spitalskosten EUR 2.219.400,--, Personalkosten EUR 8.549.200,--) steigen gegenüber dem Vorjahr um EUR 1.213.200,--. In diesen Beträgen sind allerdings Personal- und Spitalskostenförderungen nicht berücksichtigt. Als größte Investitionen scheinen im Budget 2021auf:  Neu- und Erweiterungsbauten bei der Wasserversorgung EUR 1.144.000,--,  Neubau Gemeindestraßen EUR 1.141.900,--,  Neu- und Erweiterungsbauten Kanal EUR 1.065.000,--,  Grunderwerb EUR 1.350.000,--,  Infrastrukturerneuerungen Schloss EUR 428.500,--,  Ausbau von Gräben EUR 404.000,--,  Hochwasserschutz EUR 270.000,--,  anteilige Kosten an der Umlegungsgemeinschaft Gewerbegebiet EUR 221.800,--,  Neu- und Ausbau des Radwegenetzes EUR 186.000,- - und  Planung des neuen Kindergartens Rickenbach EUR 100.000,--. Die Verschuldung steigt durch die Darlehensaufnahme von EUR 4,34 Mio am Jahresanfang auf EUR 7,16 Mio zum Jahresende, was einer Pro-Kopf-Verschuldung von EUR 826,63 entspricht, bei Mitberücksichtigung der Darlehensbelastung bei der GIG dagegen von EUR 1.453,86. Anschließend wird der Voranschlag gruppenweise durchbesprochen und ohne zusätzliche Fragen wie folgt zur Abstimmung gebracht: Ergebnishaushalt Finanzierungshaushalt Erträge/Einzahlungen (Summe operative und investive Gebarung 27.821.900,00 30.434.000,00 Aufwendungen/Auszahlungen (Summe operative und investive Gebarung) 29.397.900,00 33.229.400,00 Nettoergebnis / Nettofinanzierungssaldo - 1.576.000,00 - 2.795.400,00 Entnahme von Haushaltsrücklagen/Einzahlungen aus der Finanzierungstätigkeit 3.000.000,00 SEITE 4 VON 13 Zuweisung von Haushaltsrücklagen/Auszahlungen aus der Finanzierungstätigkeit Nettoergebnis nach Haushaltsrücklagen/Geldfluss aus der voranschlagswirksamen Gebarung - 171.000,00 - 1.576.000,00 33.600,00 Die Finanzkraft für das Jahr 2021 wird gem. § 73 Abs 3 GG mit EUR 16.960.400,-- festgestellt. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig Nach der Abstimmung wird die Frage von Wolfgang Schwärzler hinsichtlich der Darstellung des Verschuldungsgrades in der kameralistischen Budgetform und jener nach der VRA 2015 beantwortet. Die Anfrage von Manfred Schrattenthaler nach den Auswirkungen des Einnahmeneinbruchs auf die mittelfristige Finanzplanung wird durch den Vorsitzenden dahingehend beantwortet, dass diese jährlich evaluiert werde, die Finanzierung der bereits begonnenen Projekte aber gesichert sei. Nach den derzeitigen Prognosen sei davon auszugehen, dass die Einnahmensituation sich in 3-4 Jahren wieder konsolidiere. Als Abschluss dieses Tagesordnungspunktes bedankt sich der Vorsitzende für das einstimmige Votum und bei Gerald Klocker für die Vorbereitung. 7. Änderung der Förderrichtlinie Fahrradanhänger Die Förderrichtlinie Fahrradanhänger wird hinsichtlich der Förderung der Lastenräder laut Beilage angepasst. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 8. Vergabe externe Begleitung des gemeindeübergreifenden Mobilitätsmanagementprojektes „plan b“ Die Vergabe der externen Begleitung des gemeindeübergreifenden Mobilitätsmanagementprojektes „plan b“ erfolgt an die Bietergemeinschaft mprove GmbH mit kairos – Institut für Wirkungsforschung und Entwicklung in Bregenz sowie kairos OG – Mobilitäts- und Kommunikationsprodukte in Wolfurt, entsprechend deren geprüftem Letztangebot vom 21.01.2021 die Dienstleistung „plan b Management“ zu folgenden Stundentarifen: A: Projektleiter bzw. Projektleiter Stellvertreter: B: Begleitende Öffentlichkeitsarbeit: C: Administrative und unterstützende Aufgaben: EUR 112,00 EUR 78,00 EUR 45,00. Die Vergabe erfolgt für das laufende Jahr und verlängert sich, wenn einer Verlängerung nicht widersprochen wird, jeweils um ein weiteres Jahr. Antragsteller: GR DI Martin Reis einstimmig SEITE 5 VON 13 9. Genehmigung der Verhandlungsschrift der 3. Sitzung der Gemeindevertretung vom 16.12.2020 Nachdem keine Änderungsanträge eingebracht werden, gilt das Protokoll in der vorgelegten Form als genehmigt.. 10. Allfälliges Als intensiv Engagierter in der Begleitung Geflüchteter und damit auch mit deren Wohnsituation Konfrontierter (aktuell gerade mit der Wohnsituation von 3 afghanischen bzw. syrischen Flüchtlingsfamilien), stellt August Rohner 4 Fragen und ersucht aufgrund der Komplexität um schriftliche Beantwortung:  Ist man gewillt und in der Lage den Gesamtbestand an leerstehenden/unbenützten Wohnungen / Häusern zu ermitteln und danach Gespräche mit den Eigentümern aufzunehmen? Für eine höhere Erfolgsquote bei dieser Wohnungssuche kann das Pilotprojekt „Sicher Vermieten“ in Anspruch genommen werden. Getragen ist dieses Projekt vom Land Vorarlberg, der VOGEWOSI und der VEV.  Hat die Marktgemeinde Wolfurt die Absicht, in naher Zukunft echten leistbaren Wohnraum zu schaffen? Dafür bietet sich das Projekt „Wohnen 500+“ an. Es geht um nachhaltige, modulare HolzContainerwohnungen vom Holzwerk Kaufmann. Der Projektname ist Programm d.h. Mietkosten sind 500 € p.M. für 65 m2 Wohnfläche, also 7,67 € / m2. Partner bei diesem erfolgreichen Projekt sind die VOGEWOSI, die Gemeinde und das Land. Diesbezügliche Vorzeigegemeinde ist Mäder, wo bereits Ende 2016 eine Wohnanlage mit 20 Einheiten errichtet wurde. Es folgten Götzis, Altach, Altenstadt, Höchst, Lustenau, Bludesch, Dornbirn…..)  Wäre es nicht zweckmäßig, das Thema leistbares Wohnen in das Gemeinde Leitbild aufzunehmen und ein entsprechendes Referat in der Verwaltung zu installieren? Hier könnten völlig neue Wohnkonzepte angedacht und entwickelt werden wie z.B. das Modell „Kloster 3000“ (genossenschaftlicher Wohnbau Salvator Kolleg Hörbranz). Welche weiteren Lösungsmöglichkeiten sieht die Gemeinde, um kurz- bzw. mittelfristig den akuten Wohnbedarf der eingangs erwähnten Familien abzudecken? GR Michael Pompl beantwortet als zuständiger Gemeinderat die Fragen mündlich wie folgt:  Nach Anlaufschwierigkeiten des Projekts sicher Vermieten wurde nun im Amt der Vbg. Landesregierung eine neue Stelle geschaffen und in Zusammenarbeit mit dieser konnten bereits 3 Wohnungen aquiriert und eine davon an eine somalische Flüchtlingsfamilie vermietet werden. Die Erstellung einer Leerstandsstudie ist Teil des Arbeitsprogrammes des Ausschusses Wohnen und Zusammenleben (dazu bittet August Rohner ein zeitnahes Abschlussdatum festzulegen).  Das Projekt Wohnen 500 sei ein unflexibles System mit ausschließlich 3-Zimmerwohnungen. Nunmehr werde dies aber aufgeweicht und auch abweichende Größen und Standards möglich, womit es auch für Wolfurt interessant werde (laut August Rohner sind diese neuen Wohnformen – Wohnen 500+ - bereits in der Umsetzungsphase).  Die Aufnahme des Themas leistbares Wohnen ins Leitbild wird goutiert.  Leider bietet die Wohnungsvergaberichtlinie, an die auch die Gemeinde gebunden ist, aufgrund der starken Berücksichtigung der Meldedauer, für Flüchtlinge wenig Möglichkeiten zur Erlangung einer gemeinnützigen Wohnung. Allerdings finden hier Gespräche mit dem Land zur stärkeren Gewichtung der sozialen Situation statt. Die Beantwortung wird durch den Vorsitzenden dahingehend ergänzt,  dass die Gemeinde in den letzten Jahren mehrere gemeinnützige Projekte umgesetzt habe und auch bei Neubauprojekten die Beteiligung von gemeinnützigen Wohnbauträgern einfordere.  Im Leitbild der Gemeinde sei das Thema leistbares Wohnen bereits verankert.  Die restlichen Themen werden im Ausschuss Wohnen und Zusammenleben bearbeitet.  SEITE 6 VON 13 Abschließend hält der Vorsitzende fest, dass der ehrenamtliche Einsatz von August Rohner sehr geschätzt werde, zumal er viele schwierige Gespräche ohne große Erfolgsaussichten führen müsse. Die Gemeinde habe die Arbeit im Rahmen der Möglichkeiten aber stets unterstützt. Schluss der Sitzung: 21:30 Der Vorsitzende Der Schriftführer SEITE 7 VON 13 Immobilienverwaltungs GmbH 6922 Wolfurt Tätigkeitsbericht 2020 Die Aufgabe der Marktgemeinde Wolfurt Immobilienverwaltungs GMBH, liegt seit Jahren unverändert, in der Verpachtung des Grundstück Nr. 1306 (Sternenareal). Die Pachtzahlungen erfolgen zeitgerecht. Das Steuerbüro Blum aus Lauterach hat die Bilanz für das Jahr 2019 erstellt. Diese weist einen Jahresüberschuss von € 24.651,79 aus. Der Verlustvortrag aus dem Vorjahr beträgt 489.021,32, daraus resultiert ein Bilanzverlust von - € 464.369,52. Die stillen Reserven der Liegenschaft belaufen sich auf € 2.408.526,-- . Die Verbindlichkeiten an die Marktgemeinde Wolfurt (€ 234.977,57) werden jährlich in der Höhe von ca. € 25.000,-getilgt. Die GMBH hat kein Personal angestellt. Die Geschäftsführung wird von Bürgermeister Christian Natter ausgeführt. Wolfurt, 30.12.2020 SEITE 8 VON 13 Immobilienverwaltungs GmbH & Co KG 6922 Wolfurt Tätigkeitsbericht 2020 Die Hauptaufgaben der Marktgemeinde Wolfurt Immobilienverwaltungs GMBH & Co KG lagen im Jahr 2020 bei den verschiedenen Abschlussarbeiten am Campus Bütze und der End- und Förderungsabrechnung. Eigentlich sollte ich Endabrechnung im ersten Quartal 2020 erfolgen. Leider sind die letzten Rechnungen erst im November 2020 eingelangt. Was zu einer späteren endgültigen Förderungsabrechnung führte. Die Gesamtaufstellung der Baukosten wird daher im 1.Quartal 2021 erfolgen. Nach Abschluss dieses Projektes, wird die Aufgabe der GMBH & Co KG nur noch die Vermietung ihrer Objekte sein. Da sich die Steuerlichen Bedingungen geändert haben, werden keine Objekte mehr über die GMBH & Co KG gebaut oder saniert. Am 30. November 2020 hat die Generalversammlung die Rückführung der Volksschule Mähdle und des Feuerwehrhauses an die Marktgemeinde Wolfurt beschlossen. Die Einnahmen Ausgaben Rechnung für das Jahr 2019 weist einen Jahresfehlbetrag von € 151.362,85 aus. Die GMBH & Co KG hat kein Personal angestellt. Die Geschäftsführung wird von Bürgermeister Christian Natter ausgeführt. Wolfurt, 30.12.2020 SEITE 9 VON 13 Bericht Sozialdienste Wolfurt gGmbH für die Gemeindesitzung 2021 1. Belegung Im Seniorenheim Wolfurt war 2020 an 207 Tagen ein Bett nicht belegt, was einer Auslastung von 98,8% entspricht. (bei 47 Betten – alles Einzelzimmerbelegung). Im Seniorenwohnheim Kennelbach war 2020 an 132 Tagen ein Bett nicht belegt, was einer Auslastung von 97,6% entspricht (bei 15 Betten –alles Einzelzimmerbelegung). Voranschlag 2021: SH Wolfurt: 180 Tage ein Bett frei; SWH Kennelbach: 183 Tage ein Bett frei Aktuell: ein Zimmer in Kennelbach für Pflegestufe 1-3 frei 2. Personalstand Mit 31.12.2020 hatten wir 97 Mitarbeiter/innen mit 63,85 Vollzeitäquivalente sowie im Mobilen Hilfsdienst Hofsteig (Gemeinden Wolfurt, Schwarzach, Bildstein) 35 Mohi-Helferinnen als Freie Dienstnehmer/innen bzw. neue Selbständige. Bereich Vollzeitäquivalente Personen Seniorenheim Pflege 29,63 (30,46) 41 (43) Seniorenheim unterstützend 24,03 (20,55) 34 (28) Seniorenwohnheim KB 5,35 (4,85) 9 (8) Tagesbetreuung und CM 2,54 (4,6) 5 (7) MoHi (freie DN & geringfügig) 2,30 (1,68) 41 (44) Karenz 0 (0) 2 (4) Summe 63,85 (62,1) 132 (134) 3. Finanzen Ergebnis für das Jahr 2019: Überschuss von € 108.053,17 Voranschlag 2020: Verlust von € 21.130,00 Voranschlag 2021: Verlust von € 34.300,00 Personalkosten 2020 (ca. 80% aller Kosten) leicht oberhalb des Budgets/Voranschlags 2020 Jahresabschluss 2020 liegt voraussichtlich im April 2021 vor 4. Corona-Situation Vom 02.11.2020 bis 16.12.2020 war in unserem Pflegeheim bei Bewohner/innen der Coronavirus. Stand heute waren 15 Bewohner und 23 Mitarbeiter an Corona erkrankt. Ein Bewohner ist leider MIT Corona verstorben. Aktuell führen wir ca. 140 Antigen-Tests an vier Terminen pro Woche durch, hatten am 20.01.21 die erste von zwei Teilimpfungen. Am 10.02.21 ist die zweite geplant. Die Beteiligung ist überdurchschnittlich: mehr als 70 % des Personals und mehr als 85 % der Bewohner lassen sich impfen. GS, 26.01.2021 SEITE 10 VON 13 Jahresbericht 2019 - 2020 PSG Wolfurt | Lauterach Präambel Gerade in einer prosperierenden Region wie Vorarlberg ist es wichtig, mit den vorhandenen Bodenressourcen so sorgsam wie möglich umzugehen. Kirchtumdenken darf ebenso wenig im Vordergrund stehen, wie Spekulationsgeschäfte oder schneller Profit. Vielmehr geht es darum, vernünftig und vorausschauend zu denken, um zusammenhängende Flächen oder sogar ganze Gebiete zum Wohle der Gesellschaft (Volkswirtschaft) nachhaltig entwickeln zu können. Nur durch eine interkommunale verantwortungsbewusste Raumplanung und eine aktive Bodenpolitik ist eine entsprechende Steuerung dieser kostbaren Ressourcen möglich. Eine tragende Rolle und auch eine gesellschaftliche Verantwortung kommen dabei den beiden Gemeinden zu. Das Bestreben muss es sein, die notwendigen Ressourcen zu sichern, um die Zukunft entsprechend gestalten und aus eigener Hand steuern zu können. Vor diesem Hintergrund wurde im Dezember 2017 - zur operativen Umsetzung dieser Thematik - die PSG Projekt- und Strukturentwicklungsgenossenschaft Wolfurt - Lauterach eGen gegründet. An dieser nicht auf Gewinn ausgerichteten Gesellschaft halten die beiden Gemeinden Anteile ebenso wie die zwei regionalen Raiffeisenbanken (Raiffeisenbank am Hofsteig und Raiffeisenbank BodenseeLeiblachtal). Themen und Arbeitsschwerpunkte Berichtszeitraum Mai 2019 – Dezember 2020 • Dieser Berichtszeitraum ist geprägt, dass 2019 die intensiven Vorgespräche und Abklärungen mit der Raumplanungsabteilung abgeschlossen werden konnten. Im Jahr 2020 wurden dann die konkreten Kaufgespräche und Kaufabschlüsse durchgeführt. • Im Berichtszeitraum fanden drei Vorstandssitzungen und vier Generalversammlungen statt, bei denen vorwiegend konkrete Grundstücksankäufe behandelt wurden. • Durch das neue Raumplanungsgesetz können auch landwirtschaftliche Grundstücke von der PSG angekauft werden. Der von RA Dr. Folie ausgearbeitete Musterkaufvertrag wurde im Zuge der ersten Kaufabwicklungen nach Prüfung diverser Rechtsanwälte der Verkäufe in kleinen Teilen zugunsten der Verkäufer abgeändert. o Die kostenfreie Abtretung von Allgemeinflächen an die PSG wurde gestrichen – die PSG kauft die Grundstücke vollumfänglich. o Eine Rückkaufoption von 45€/m2 inkl. Wertsicherung nach 15 Jahren, wenn es zu keiner Umlegung kommt, wurde aufgenommen. Auch der Zusatz, dass sich die PSG, bevor der Rückkauf schlagend wird, die Option zur Zahlung von 300€/m2 plus Indexierung sichert. Die Verkäufer haften in Hinkunft nur noch für die ihnen bekannten Altlasten und Kontaminationen • Anhand dessen, dass lt. Raumplanung nicht innerhalb der einzelnen Phasen bzw. über die Autobahn umgelegt werden kann, wurde die Kaufstrategie vom ISK überarbeitet. • Zudem wurde als weitere Strategie beschlossen, dass alle Grundstücke, die gekauft werden können, sofort durch die PSG gesichert werden. Auch werden bei Möglichkeit Grundstücke, die an das Gebiet angrenzen, für 15€/m2 gekauft und erst nach vollzogenem Abtausch auf 45€/m2 erhöht. • Es wurden bereits mit über 50 Grundstücksbesitzern konkrete Gespräche geführt. Die Stimmung gegenüber dem Projekt ist grundsätzlich positiv. • Diese vor Ort durchgeführten konkreten Gespräche und Verhandlungen mit den Verkäufern sind mit einem starken zeit- und arbeitsintensiven Aufwand verbunden. In der Regel sind mehrere Treffen und in Summe einige Stunden bis zur schlussendlichen Vertragsunterzeichnung notwendig. SEITE 11 VON 13 • • • • • • Bisher wurden in einer ersten Tranche acht Grundstücke mit 13.300 m2 angekauft, die über die Raiffeisenbank am Hofsteig für 15 Jahre fix mit 1,3 % finanziert werden. Dazu wurde ein Fremdkapital von rund € 770.000 benötigt, das Eigenkapital von rund € 138.500 wurde in Form von Gesellschafterdarlehen anteilsmäßig von beiden Gemeinden und beiden Banken auf das Subkonto eingezahlt. In einer zweiten Tranche wurden zwei Grundstücke mit rund 5.300 m2 angekauft, die vorerst über die Eigenmittel des Hauptkontos vorfinanziert wurden. Zur Finanzierung und Abwicklung der weiteren Grundankäufe wurde ein Kontokorrentkredit mit einem Rahmen von 2 Mio. Euro für zwei Jahre eingerichtet. Der Zinssatz beträgt 1,50 % p.a. für diese 2 Jahre, Bereitstellung ist kostenlos. Das Subkonto ist bereits aktiv. Die oben genannten beiden Grundstücke werden auch über diesen Kreditrahmen abgewickelt und das Geld auf das Hauptkonto zurückgezahlt. Die dafür notwendigen Gesellschafterdarlehen werden einmal im Jahr zum Stichtag Ende September von den allen Beteiligten anteilsmäßig einbezahlt In Summe konnten wir bereits rund 18.600 m2 ankaufen. Mit zusätzlichen 8 Grundstückseigentümern werden weitere Kaufgespräche geführt. Auch hier können noch bis zu 16.000 m2 dazukommen. Die Grundverkehrs-Landeskommission hat in der Sitzung am 17.12.2020 unter dem Vorsitz von Dr. Klaus Nigsch die beantragten Genehmigungen von 10 Grundstücken mit 18.600 m2 gemäß § 11 Abs. 2 und § 6 des Grundverkehrsgesetzes die Zustimmung erteilt. Dies ist die Bestätigung für unsere intensiven Vorarbeiten, dass die Ankaufsstrategie und die Höhe des Kaufpreises marktkonform sind. SEITE 12 VON 13 Förderung für die Anschaffung eines Fahrradanhängers bzw. Lastenrades (Fassung GV-Beschluss vom 27.1.2021) Zur Förderung des nichtmotorisierten Verkehrs gewährt die Marktgemeinde Wolfurt Beiträge für die Anschaffung von Fahrradanhängern und Lastenrädern. Die Förderung besteht: 1. In einem Zuschuss zur Anschaffung eines Fahrradanhängers zum Kindertransport in Höhe von 50% des Kaufpreises, maximal jedoch EUR 220,--. 2. In einem Zuschuss zur Anschaffung eines Fahrradanhängers zum Einkauf oder Lastentransport in Höhe von 50 % des Kaufpreises, maximal jedoch EUR 160,--. 3. In einem pauschalierten Zuschuss zur Anschaffung eines Fahrrad-Trolleys mit Anhängekupplung in Höhe von EUR 100,--. 4. In einem Zuschuss zur Anschaffung eines Lastenrades in Höhe von 50% des Kaufpreises, maximal jedoch EUR 400,--, bzw. für ein Lastenrad mit E-Antrieb maximal EUR 600,--. Anspruchsberechtigte: 1. Anspruchsberechtigt sind ausschließlich natürliche Personen. 2. Für den Zuschuss zur Anschaffung eines Fahrradanhängers zum Kindertransport – Hauptwohnsitz des Kindes und zumindest eines Elternteils in Wolfurt. 3. Für den Zuschuss zur Anschaffung eines Fahrradanhängers zum Einkauf oder Lastentransport bzw. eines Trolleys oder eines Lastenrades - Hauptwohnsitz des Antragstellers in Wolfurt. 4. Besondere Bestimmungen für die Förderung von Lastenrädern:  Pro Haushalt wird maximal 1 Transportrad gefördert;  das Transportrad hat ein Ladegewicht größer 80 kg Förderungsabwicklung: Der Förderungsbetrag wird nach Vorlage der Originalrechnung und Unterfertigung des Förderungsantrages an der Amtskassa bar ausbezahlt. Die Förderung ist nur beim Kauf bei einer Firma in der plan-b-Region 12 bzw. bei Lastenrädern bei einem in Vorarlberg ansässigen Fachhändler, der Wartung und Ersatzteilversorgung sicherstellt, möglich! Förderungszeitraum: Die Förderungsrichtlinien treten mit Beschlussfassung in Kraft und gelten bis auf Widerruf. 1 Bregenz: Zweirad Egger / Procycle / Drissner / Hervis Wolfurt: Radcult / Puchmayr Lauterach: Loitz Hard: Radwelt Hard / DJ’s Bikeshop 2 Regelung gilt vorbehaltlich der Zustimmung aller Gemeinden der plan-b-Region SEITE 13 VON 13
  1. wolfurtvertretung
20201216_GVE003 Wolfurt 16.12.2020 29.05.2021, 06:53 VERHANDLUNGSSCHRIFT über die am Mittwoch, den 16. Dezember 2020, stattgefundene 3. SITZUNG DER GEMEINDEVERTRETUNG (Die Sitzung ist aufgrund der Einschränkungen der Corona-Pandemie nicht öffentlich.) Vorsitzende/r: Schriftführer/in: Anwesende: Entschuldigt: Bgm. Christian Natter GBed Nicole Waibel 27 Gemeindevertreter sowie Walter Eberle, Mag. Kurt Rauch und Joachim Fuchshofer als Ersatz Manfred Schrattenthaler, Hanna Schertler, Mag. Michaela Anwander Ort: Vereinshaus Beginn: 19:00 Uhr Für den verhinderten Schriftführer GSekr. Dr. Sylvester Schneider wird GBed Nicole Waibel als Schriftführerin bestellt. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig Der Vorsitzende begrüßt die erschienenen Mandatare und Gerald Klocker von der Finanzabteilung und stellt die Beschlussfähigkeit fest. Vor Eingang in die Tagesordnung wird Punkt „11. Änderung Delegierungen (Antrag GRÜNE) von der Tagesordnung abgesetzt und um Punkt „13. Zentrum – kooperatives Verfahren“ erweitert und. die Tagesordnung in der abgeänderten Form genehmigt. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig TAGESORDNUNG 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. Bürgeranfragen Mitteilungen Gemeindehaushalt - Eröffnungsbilanz 2020 Beschäftigungsrahmenplan Änderung des Flächenwidmungsplans 5.1. Egon Arnold GST-NR 3562 – Hohe Brücke 5.2. Kerngebiet Rickenbach (ua Doppelmayr) sowie Korrektur div. Kleinflächen wegen Entfall roter Zone Änderung der Entschädigungsverordnung Finanzzuweisungen an politische Fraktionen Änderung der Abfall-Abfuhrordnung Abgaben und Tarife 2021 9.1. Änderung der Abfallgebührenordnung SEITE 1 VON 17 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 9.2. Änderung der Wassergebührenordnung 9.3. Änderung der Kanalgebührenordnung Kostentragung Parkraummanagement Abschluss eines Mietvertrages, Geschäftsmodul Dorfzentrum Grundverkauf Achstraße 1 Zentrum – kooperatives Verfahren Grundankauf - vertraulich Auftragsvergaben: 15.1. Ortskanalisation – BA 23 – Kanalsanierung 2020-2021 15.2. Ortskanalisation – BA 21 – digitales Leitungsinformationssystem 15.3. Ortskanalisation – BA 24 – Schachtaufnahmen 15.4. Ortskanalisation – BA 19 – Leitungsprüfungen Genehmigung der Verhandlungsschrift der 2. Sitzung der Gemeindevertretung vom 4.11.2020. Allfälliges ERLEDIGUNG 1. Bürgeranfragen Aufgrund der Corona-Vorschriften sind keine Besucher anwesend. 2. Mitteilungen Der Vorsitzende berichtet: 2.1. Für den im Sommer ausscheidenden Gemeindesekretär wurde nach einem aufwändigen Auswahlverfahren ein Nachfolger in der Person von Mag. Michael Fruhmann gefunden. Er ist 38 Jahre alt und wohnt in Wolfurt. Er war Richter und Fachbereichsleiter im Bundesministerium für Justiz in Wien und Richter am Landesgericht in Feldkirch. Seit Jänner dieses Jahres ist er Verwaltungsjurist beim Land Vorarlberg. Neben seiner fachlichen Qualifikation, hat vor allem seine ruhige und gewinnende Art überzeugt. Er wird mit 1.3.2020 seinen Dienst antreten. 2.2. Mit Nicole Waibel befindet sich seit Kurzem die Nachfolgerin der Karenzvertretung von Caroline Kauth in der Einarbeitungsphase im Bürgermeistersekretariat. 2.3. Bgm. Franz Martin aus Buch ist neuer Obmann beim Gemeindeblatt, Obmann-Stv. ist Vize-Bgm. Heidi Schuster- Burda aus Höchst. Vertreter der Hofsteiggemeinden ist Bgm. Thomas Schierle aus Schwarzach. 2.4. Die Firma Doppelmayr wird in Kürze die Pläne für die Verbauungen in der Quartiersmitte von Rickenbach einreichen. Für die Nachnutzung Gardinen Böhler (Lebensmittel-Vollsortimentler, Wohnungen, etc) laufen intensive Abstimmungsgespräche und bezüglich den Begegnungszo- nen Rickenbach und Zentrum, gibt es im Jänner erste Termine mit dem Land. 2.5. Das Behördenverfahren für das Projekt „Hohe Brücke“ ist abgeschlossen, die Umlegung ist rechtskräftig und die Ausschreibung für Schüttungen sind in Vorbereitung. 2.6. Laut aktuellem Stand, sind derzeit 34 Personen in Wolfurt Corona positiv. Die Höchstzahl lag bei knapp 130 Personen. Die Flächentestungen im Dezember haben super funktioniert und die nächsten Testungen sind für 08.01.2021 - 10.01.2021 im Cubus fixiert worden (Anmerkung: inzwischen wurden die Flächentestungen auf 15. bis 17.1.2020 verschoben). Der Vorsitzende hat eine Impfempfehlung ausgesprochen und ersucht sich weiterhin an die Sicherheitsmaßnahmen zu halten. SEITE 2 VON 17 3. Gemeindehaushalt - Eröffnungsbilanz 2020 Der Leiter der Finanzabteilung, Gerald Klocker, stellt die in den letzten Monaten erstellte Eröffnungsbilanz nach der VRV 2015 vor. Der Prüfungsausschuss hat die Eröffnungsbilanz geprüft und einstimmig goutiert. Die Eröffnungsbilanz 2020 wird laut Beilage genehmigt. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 4. Beschäftigungsrahmenplan 2021 Der Beschäftigungsrahmenplan für das Jahr 2021 wird nach Erläuterungen durch den Vorsitzenden beschlossen. Er umfasst in den Gehaltsklassen 1-6 69 Posten Gehaltsklassen 7-14 123 Posten Gehaltsklassen 15-20 3 Posten Sonderverträge 3 Posten Insgesamt 198 Posten Dies entspricht rund 137 Vollzeit-Beschäftigungsverhältnissen. Den einzelnen Dienststellen sind zugeordnet: Gemeindeamt 30 Posten Wassermeister, Bauhof 9 Posten Kindergärten 77 Posten Musikschule 48 Posten Pflichtschulen, Schülerbetreuung, Buch&Spiel 11 Posten Hauswarte, Raumpflege 23 Posten Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 5. Änderung des Flächenwidmungsplans 5.1. Egon Arnold GST-NR 3562 – Hohe Brücke Die Liegenschaft Arnold war als Teil des 1. Umlegungsverfahrens Gewerbegebiet bereits zur Gänze als Betriebsgebiet Kategorie II gewidmet. Durch die Veränderung der Grundstücksform sind nun Teile des Abfindungsgrundstücks nur mehr mit einer Widmung Betriebsgebiet II-Erwartungsgebiet belegt bzw. als Straßen- und Gewässerfläche ersichtlich gemacht. Gemäß Zusagen im Rahmen des Umlegungsverfahrens werden nunmehr diese Flächen gemäß Planskizze vom 19.10.2020, Planzahl: 031-2-4/2020, in BB II umgewidmet. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig SEITE 3 VON 17 5.2. Kerngebiet Rickenbach (ua Doppelmayr) sowie Korrektur div. Kleinflächen wegen Entfall roter Zone Im Masterplan Rickenbach ist die Umwidmung verschiedener Flächen im Kerngebiet vorgesehen. Gleichzeitig ist im vorliegenden und akkordierten Projekt Doppelmayr eine Verlegung der Rickenbacherstraße vorgesehen. Zudem finden sich im gültigen Flächenwidmungsplan diverse Flächen im Ortskern Rickenbach, die aufgrund des seinerzeitigen Gefahrenzonenplans der Wildbach- und Lawinenverbauung als Freifläche-Freihaltegebiet ausgewiesen sind. Diese Widmung ist durch die Änderung des Gefahrenzonenplanes nach Errichtung der Geschiebesperre obsolet. Im Auflageverfahren sind Stellungnahmen der Wildbach- und Lawinenverbauung sowie der Abt. Wasserwirtschaft eingelangt. Letztere hat in einen adaptierten Widmungsplan Eingang gefunden. Die Änderung des Flächenwidmungsplanes wird entsprechend der Stellungnahme der Abt. Wasserwirtschaft gemäß dem bei GST-NR 3298 (Mühlestraße) entsprechend adaptierten PlanZl: 031-2-3/2020, datiert 15.12.2020, beschlossen. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 6. Änderung der Entschädigungsverordnung Die Entschädigungsverordnung wird abgeändert und laut Beilage beschlossen. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 7. Finanzzuweisungen an politische Fraktionen Die politischen Fraktionen in der Gemeindevertretung erhalten für die laufende Funktionsperiode folgende Finanzzuweisungen: a) jeweils einmal jährlich einen Sockelbetrag in Höhe von € 290,00 pro Fraktion und einen zusätzlichen Betrag in Höhe von € 1,00 je erhaltener Stimme bei der Gemeindewahl 2020 (ÖVP 2.005, GRÜNE 628, SPÖ 337, FPÖ 153 Stimmen). Diese Beträge sind für die vollen Jahre der Funktionsperiode jeweils bis zum Ablauf des ersten Kalendermonats zu überweisen. b) für jene Zeit der Jahre 2020 und 2025, welche zur laufenden Funktionsperiode zählen, sind die Beiträge nach lit. a) zu aliquotieren und ebenfalls bis zum Ablauf des ersten Kalendermonats, ansonsten nach Bekanntgabe des Wahltermins zu überweisen. c) Um eine nachvollziehbare Berechnungsgrundlage für die Aufwandsentschädigung für die fraktionelle Arbeit festzulegen, gilt ab der laufenden Funktionsperiode folgender Berechnungsschlüssel: • ein Sockelbetrag von € 100,00 pro Fraktion (auch für kommende weitere Fraktionen) • pro erreichtem Gemeindevertretungsmandat € 10,00 Nach diesem Schlüssel ergeben sich für die laufende Funktionsperiode der Gemeindevertretung als Aufwandsentschädigung für fraktionelle Arbeit monatlich einen Betrag von € 300,00 an die Fraktion der ÖVP, € 160,00 an die Fraktion der GRÜNEN sowie € 130,00 an die Fraktion der SPÖ und der € 110,00 für die Fraktion der FPÖ, zahlbar monatlich im Nachhinein. Für angefangene Monate gebührt dieser Betrag anteilmäßig. d) für die laufende Funktionsperiode der Gemeindevertretung als Abgeltung für die Sitzungsteilnahmen der Gemeindevertreter und Ersatzleute der jeweiligen Fraktion eine Entschädigung in Höhe von € 40,00 pro Sitzung, sofern keine anderen Regelungen vorhanden sind oder im Folgenden nichts anderes bestimmt ist. SEITE 4 VON 17 e) Unter Sitzungen werden Sitzungen der Gemeindevertretung und der von der Gemeindevertretung bestellten Ausschüsse und Arbeitsgruppen, sowie aufgrund von Landes- oder Bundesgesetzen bestellter Ausschüsse, Kommissionen und Beiräte verstanden. f) Für die Teilnahme an Exkursionen, Tagungen, Seminaren etc., die von Gemeindeorganen angesetzt oder zum Besuch empfohlen werden und welche an Samstagen, Sonn- oder Feiertagen stattfinden, gebührt der Fraktion eine Entschädigung in Höhe von € 40,00 pro Teilnahme, wenn sie an anderen Tagen stattfinden, oder für deren Besuch ein Urlaubsanspruch konsumiert werden muss, gebührt der Fraktion für den Halbtag eine Entschädigung in Höhe von € 44,00 und für den ganzen Tag eine solche in Höhe von € 73,00. g) Für Sitzungsteilnahmen der Mitglieder des Gemeindevorstandes und referatsführender Gemeindevertreter gebührt den Fraktionen keine Entschädigung. Von Laurin Burger wird beantragt, dass bei Punkt d) die Entschädigung pro Sitzung von € 40,00 nicht erhöht werden, sondern bei € 30,00 belassen werden sollte. Dies sollte als Zeichen in der schweren Corona Zeit verstanden werden. Dieser Abänderungsantrag wird mehrheitlich abgelehnt. 6 Prostimmen (Laurin Burger, B.A., EM Joachim Fuchshofer, MMag. Angelika Purin, SPÖ-Fraktion) In der Diskussion wurde mehrfach festgehalten, dass die Erhöhung bereits vor 3 Jahren zwischen den Fraktionen als zweiter Schritt einer Anpassung vergleichbarer Gemeinden vereinbart wurde. Eine halbwegs adäquate Entschädigung der politischen Mandatare habe auch mit einer entsprechenden Wertschätzung zu tun. Der Hauptantrag findet wie vorgelegt die mehrheitliche Zustimmung. Antragsteller: Bgm. Christian Natter 3 Gegenstimmen (Joachim Fuchshofer, Laurin Burger, B.A., MMag. Angelika Purin) 8. Änderung der Abfall-Abfuhrordnung Die Änderung der Abfall-Abfuhrordnung wird laut Beilage beschlossen. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 9. Abgaben und Tarife 2021 9.1. Änderung der Abfallgebührenordnung Von GV Angelika Berchtold wird ebenfalls aus Corona-Gründen beantragt, dass die Indexanpassung erst für 2022 beschlossen werden soll. Dieser Abänderungsantrag wird mehrheitlich abgelehnt. 3 Prostimmen (SPÖ-Fraktion) Der Hauptantrag für die Änderung der Abfallgebührenordnung wird laut Beilage mehrheitlich beschlossen. SEITE 5 VON 17 Antragsteller: Bgm. Christian Natter 3 Gegenstimmen (SPÖ-Fraktion) 9.2. Änderung der Wassergebührenordnung Die Änderung der Wassergebührenordnung wird laut Beilage beschlossen. Antragsteller: Bgm. Christian Natter 3 Gegenstimmen (SPÖ-Fraktion) In der vorgängigen Diskussion wird festgehalten, dass es sich lediglich um eine Indexanpassung und nicht um eine Gebührenerhöhung handle. Vom zuständigen Gemeinderat Dr. Paul Stampfl wurde ergänzt, dass auf Grund der internen Kalkulation bereits heuer eine Anpassung von Nöten gewesen wäre, aber in Abstimmung mit der Finanzabteilung und dem Bürgermeister darauf verzichtet wurde. 9.3. Änderung der Kanalgebührenordnung Die Änderung der Kanalgebührenordnung wird laut Beilage beschlossen. Antragsteller: Bgm. Christian Natter 3 Gegenstimmen (SPÖ-Fraktion) 10. Kostentragung Parkraummanagement Punkt VI. der Vereinbarung über die Bildung einer Verwaltungsgemeinschaft Parkraumüberwachung Hofsteig aus dem Jahr 2018 betreffend die Kostentragungsbestimmung wird laut vorliegender Vereinbarung geändert. Für die Einführungsphase wurde 2018 eine Kostentragung nach Einwohnerschlüssel vereinbart. Nun wird dieser Schlüssel durch einen Schlüssel ersetzt, der auf die Zahl der überwachten Parkplätze je Gemeinde abstellt. Dieser neue Schlüssel wird jährlich auf Basis der Entwicklungen in den Gemeinden angepasst. (Aufnahme weitere Parkflächen oder Wegfall von Parkflächen). Durch die Umstellung ergibt sich für Wolfurt eine leichte Erhöhung von 23% auf 24%. Eine Finanzübersicht für das Parkraummanagement wird in der Jänner Sitzung präsentiert. Antragsteller: Bgm. Christian Natter 1 Gegenstimme (Jadranko Lesic) 11. Abschluss eines Mietvertrages, Geschäftsmodul Dorfzentrum Das Geschäftsmodul Kirchstraße 39a wird ab 1.1.2021 auf unbestimmte Zeit an Michaela HopfnerZineder vermietet. Der monatliche Mietzins beträgt € 390,00 zuzüglich Mehrwertsteuer. Für den Monat Jänner 2021 wird wegen des mit der Geschäftsübergabe verbundenen Neubezuges Mitte Jänner nur der halbe Mietzins verrechnet. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 12. Grundverkauf Achstraße 1 Die Liegenschaft GST 329/1, GST 329/2 und GST .20 mit dem darauf errichteten Wohnhaus Achstraße 1 in EZ 736 wird gemäß einstimmiger Empfehlung des Finanzausschusses zum Preis von € 750 pro m². an die VOGEWOSI verkauft. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig SEITE 6 VON 17 13. Zentrum –kooperatives Verfahren Der Vorsitzende erläutert die Überlegungen, die zur Durchführung eines kooperativen Verfahrens geführt haben. Die aus dem Verfahren resultierenden städtebaulichen Ergebnisse werden von GR Martin Reis präsentiert. Die Gemeindevertretung nimmt das Ergebnis des kooperativen Planungsverfahrens zur Zentrumsentwicklung zur Kenntnis und beschließt folgende Umsetzungsschritte: a) Der von den Fachplanern empfohlene Standort für die Errichtung eines neuen Rathauses wird als geeignet und sinnvoll angesehen. Es soll deshalb versucht werden, diese für die Entwicklung des Wolfurter Ortszentrums strategisch sehr wichtige Liegenschaft anzukaufen. b) Die als Ergebnis des kooperativen Planungsverfahrens vorgeschlagene Bebauung nördlich der Lauteracher Straße und westlich der Landesstraße L3 soll als Grundlage für Durchführung eines Architektenwettbewerbs für das Sozialzentrum / Nahversorgungszentrum herangezogen werden. Der Wettbewerb soll auch den nördlich des Sozialzentrums vorgeschlagenen zweiten Baukörper sowie eine unter beiden Baukörpern liegende Tiefgarage berücksichtigen. Als Grundlage für den Architektenwettbewerb soll eine Konkretisierung des Nutzungskonzepts für beide Baukörper sowie die verkehrliche Anbindung und der Lage der Tiefgarage erarbeitete werden. c) Die im Planungsverfahren vorgeschlagene großzügige und feinverästelte Durchwegung für Fußund Radverkehr des Zentrumsareals sowie die weitgehende Verlegung oberirdischer Parkflächen in die öffentliche Tiefgarage wird positiv zur Kenntnis genommen. Die vorgeschlagene Planung einer allenfalls etappenweise erweiterbaren Tiefgarage im Zentrum mit Verbindung unter der Landesstraße und der Begegnungszone im Bereich Unterlinden/Kellhofstraße/Lauteracher Straße soll gemeinsam mit dem Land Vorarlberg gestartet werden. Im Rahmen der Verkehrsplanung soll die Verkehrsanbindung und Verkehrslenkung auch großräumiger auf die zukünftige Tauglichkeit überprüft und ausgelegt werden. Die im Planungsverfahren vorgeschlagene Verlegung der Lauteracher Straße soll als langfristige Option mitgedacht werden, jedoch nicht Eingang in die derzeitigen Planungen finden. d) Die im Planungsverfahren empfohlene Weiterentwicklung des historischen Zentrums soll in Abhängigkeit der Möglich- bzw. Verfügbarkeiten umgesetzt werden. Soweit möglich, soll auch die schrittweise Entwicklung des „Rathausquartieres“ um die vorgeschlagene „neue Mitte“ vorangetrieben werden. Auch die begleitende Gestaltung und Gliederung der Kellhofstraße entsprechend dem vorgelegten Entwurf soll weiter konkretisiert und umgesetzt werden. Um diese gewünschte ortsbauliche Entwicklung sicherzustellen, soll für das Planungsgebiet ein entsprechender Bebauungsplan ausgearbeitet und von der Gemeindevertretung beschlossen werden, in den auch wesentlichen Elementen aus der Verkehrsplanung (z.B. angestrebte Wegeführung) Eingang finden können. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 14. Grundankauf Dieser Punkt wird sowohl hinsichtlich Beratung, wie auch Beschlussfassung vertraulich behandelt und als gesonderte Beilage zum Protokoll abgelegt. SEITE 7 VON 17 15. Auftragsvergaben 15.1. Ortskanalisation – BA 23 – Kanalsanierung 2020-2021 Nach Erläuterung durch GR Dr. Paul Stampfl wird beschlossen den Auftrag für die Ausführung der Baumeisterarbeiten / Grabenlose Kanalsanierung im Zuge des Projekts OK Wolfurt BA23 an den Billigstbieter, die STRABAG AG, Loosdorf zum Angebotspreis von netto € 284.007,81 zu vergeben. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 15.2. Ortskanalisation – BA 21 – digitales Leitungsinformationssystem Nach Erläuterung durch GR Dr. Paul Stampfl wird beschlossen den Auftrag für die Ausführung der Prüfung Anschlussleitungen (Reinigung, TV-Inspektion, Ortung/Vermarkung) (1950) an den Best- und Billigstbieter, die DAWI GmbH, Innsbruck zum Angebotspreis von netto € 1.218.871,00 (Wolfurt) zu vergeben. Die Arbeiten werden in den kommenden fünf Jahren durchgeführt. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 15.3. Ortskanalisation – BA 24 – Schachtaufnahmen Nach Erläuterung durch GR Dr. Paul Stampfl wird beschlossen den Auftrag für die Ausführung der Schachtaufnahme inkl. Kanalreinigung (1948) an den Best- und Billigstbieter, die Bodemann GmbH, Dornbirn zum Angebotspreis von netto € 136.125,00 (Wolfurt) zu vergeben. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 15.4. Ortskanalisation – BA 19 – Leitungsprüfungen Nach Erläuterung durch GR Dr. Paul Stampfl wird beschlossen den Auftrag für die Ausführung der der Leitungsprüfungen an den Best- und Billigstbieter, die RTi Austria GmbH, zum Angebotspreis von netto € 160.770,12 (Wolfurt) zu vergeben. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 16. Genehmigung der Verhandlungsschrift der 2. Sitzung der Gemeindevertretung vom 4.11.2020 Über Antrag der GRÜNEN-Fraktion wird die Protokollierung dahingehend abgeändert, dass es statt „Ergänzend wird durch den Vorsitzenden zugesagt, dass im Zuge des Betriebskonzeptes die Notwendigkeit der Parkplatzerweiterung im angesprochenen Ausmaß nochmals geprüft werde.“ zu heißen hat „Auf dringenden Wunsch von Vertreter*innen der Grünen, die einer Parkplatzerweiterung ablehnend gegenüberstehen, wird durch den Vorsitzenden zugesagt, dass im Zuge des Betriebskonzeptes die Notwendigkeit der Parkplatzerweiterung im angesprochenen Ausmaß nochmals geprüft werde.“ Das Protokoll wird mit dieser Änderung genehmigt. einstimmig 17. Allfälliges 17.1.Frau Yvonne Böhler hat informiert, dass dieses Jahr wieder Weihnachtspakete an sozial bedürftige, ältere, kranke Wolfurter und Wolfurterinnen verteilt werden. Im Rahmen der Aktion zeigt sich SEITE 8 VON 17 auch, wo Hilfe und Unterstützung gewünscht und auch notwendig ist. Hinterbliebenen Ehepartnern wird, wie auch in den vergangenen Jahren ein Weihnachtsstern vorbei gebracht. 17.2. GV Andreas Gorbach frägt, ob auch in diesem Jahr – trotz Corona –die Christbäume nach Weihnachten abgeholt werden. GR Christine Stark erläutert, dass, obwohl wahrscheinlich keine Funken stattfinden, sich die Funkenzünfte sich bereits abgestimmt haben. Die Abholung findet trotzdem statt. Danke an die Ächler und Rickenbacher Funkenzunft. 17.3. Von Bgm. Christian Natter wird angemerkt, dass die Marktgemeinde die große Herausforderung mit Corona, dieses Jahr gut gemeistert und bewiesen hat, als Dorfgemeinschaft (Nachbarschaftshilfe, Unterstützung von Vereinen etc.) gut zu funktionieren. Er bedankt sich bei seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihr besonderes Engagement, bei Frau Vize Bürgermeister Angelika Moosbrugger, beim Gemeindevorstand, bei den Fraktionsvorsitzen und allen Mandataren für die gute Zusammenarbeit wünscht allen frohe Weihnachten, einen guten Rutsch ins neue Jahr und vor allem Gesundheit. 17.4.Abschließend bedankt sich Frau Vize Bürgermeister Angelika Moosbrugger im Namen der gesamten Gemeindevertretung beim Vorsitzenden für seine Arbeit. Schluss der Sitzung: 21:50 Der Vorsitzende Die Schriftführerin SEITE 9 VON 17 Festsetzung der Eröffnungsbilanz zum 01.01.2020 gem. § 38 VRV 2015 Die Eröffnungsbilanz wurde in der Sitzung der Gemeindevertretung am 16.12.2020 festgesetzt. Die Einberufung zur Sitzung erfolgte ordnungsgemäß. Auszug aus dem Sitzungsprotokoll über die öffentliche Gemeindevertretungssitzung vom 16.12.2020. Die Eröffnungsbilanz zum 01.01.2020 der Marktgemeinde Wolfurt wird wie folgt festgesetzt: Langfristiges Vermögen Kurzfristiges Vermögen Summe Aktiva 122.306.943,73 Nettovermögen 7.532.575,44 Sonderposten Investitionszuschüsse Langfristige Fremdmittel Kurzfristige Fremdmittel 129.839.519.17 Summe Passiva 96.674.159,62 16.885.603,12 12.508.117,40 3.771.639,03 129.839.519,17 SEITE 10 VON 17 VERORDNUNG über die Änderung der Verordnung über die Entschädigung von Gemeindeorganen 1 vom 22.3.2017 in der Fassung vom 27.3.2019, erlassen durch Gemeindevertretungsbeschluss vom 16.12.2020 §1 § 3 hat zu lauten: 1. 2. 3. 4. 5. Die referatsführenden Mitglieder des Gemeindevorstandes - ausgenommen Bürgermeister und Vizebürgermeister - erhalten monatlich einen Monatsbezug in Höhe von 8,79 vH des Monatsbezuges gemäß § 1 Abs 1 lit g des Bezügegesetzes 1998. Referatsführende Gemeindevertreter, die nicht Mitglied des Gemeindevorstandes sind, erhalten einen Monatsbezug in Höhe von 2,93 vH des Monatsbezuges gemäß § 1 Abs 1 lit g des Bezügegesetzes 1998. Der Monatsbezug nach Abs 1 und 2 gebührt 14 mal jährlich. Der 13. und 14. Bezug sind Sonderzahlungen. Für die Zeit, in welcher der Vizebürgermeister den Bürgermeister im Amt vertritt, gebührt ihm der Monatsbezug gemäß § 1 Abs 1 im aliquoten Teil, während der Monatsbezug nach § 2 ruht. Die Regelung nach Abs 4 findet keine Anwendung für 5.1. die Vertretung des Bürgermeisters während dessen Urlaub; 5.2. nicht mehr als 1-wöchige sonstige Abwesenheit des Bürgermeisters. §2 Diese Verordnung tritt mit dem auf die Kundmachung folgenden Tag in Kraft. 1 Aus Gründen der sprachlichen Vereinfachung werden personenbezogene Bezeichnungen (zB Bürgermeister, Vizebürgermeister, Mitglieder, ...) ohne geschlechtsspezifische Differenzierung verwendet. SEITE 11 VON 17 VERORDNUNG über die Abänderung der Abfall-Abfuhrordnung vom 18.5.1989 in der Fassung vom 26.9.2018 erlassen in der Gemeindevertretungssitzung vom 16.12.2020 §1 1, § 4 Abs 2 hat zu lauten: 2. Restabfälle sind vorbehaltlich der folgenden Bestimmungen ausnahmslos in den von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Abfallsäcken für „Restabfall“ oder 80 l Restabfalltonnen zur Systemabfuhr bereitzustellen. 2. § 5 hat zu lauten: §5 Bioabfälle 1. Bioabfälle sind vorbehaltlich der folgenden Bestimmungen ausnahmslos in den von der Gemeinde ausgegebenen Abfallsäcken für „Bioabfall“ zur Abfuhr bereitzustellen. 2. In Wohnanlagen und Mehrfamilienhäusern bzw. Reihenhausanlagen und für sonstige Einrichtungen (Schulen, Gewerbebetriebe etc.) kann die Gemeinde über Antrag die Verwendung von genormten Biotonnen in der Größe von 80 l, 120 l oder 240 l bewilligen. 3. Für kleinere Wohngemeinschaften kann die Gemeinde über Antrag die Verwendung von genormten Biotonnen in der Größe von 40 l (Variotonne) bewilligen. 4. Die Bestimmungen laut § 4 Abs. 5 und 6 gelten sinngemäß. 3. § 8 hat zu lauten: §8 Abfuhrplan 1. 2. 3. 4. Die Abfuhr der Restabfälle erfolgt zweiwöchentlich jeweils am Dienstag (ungerade Wochen). Die Abfuhr der Bioabfälle erfolgt wöchentlich jeweils am Dienstag. Die Abfuhr beginnt jeweils um 5.30 Uhr. Fällt der Abfuhrtag (Dienstag), oder der vorhergehende Tag (Montag) auf einen Feiertag, so erfolgt die Abfuhr am auf den turnusmäßigen Abfuhrtag folgenden Werktag. Die Abfälle müssen am Vorabend des Abfuhrtages bereitgestellt werden. 5. Der Abfuhrplan ist vom Bürgermeister rechtzeitig im Gemeindeblatt oder auf andere geeignete Weise bekannt zu geben. 4. Im § 14 Abs 3 ist der Ausdruck „Häusle“ durch „Loacker“ zu ersetzen. §2 Diese Verordnung tritt mit 1.1.2021 in Kraft. SEITE 12 VON 17 VERORDNUNG über die Abänderung der Abfallgebührenverordnung vom 27.9.2017 in der Fassung vom 14.11.2018 erlassen in der Gemeindevertretungssitzung vom 16.12.2020 §1 1. § 2 hat zu lauten: §2 Abfallgebühren 1. Die Gemeinde hebt zur Deckung ihres im Rahmen der Systemabfuhr anfallenden Aufwandes für die Sammlung, Abfuhr und Behandlung der in ihrem Gemeindegebiet anfallenden Abfälle Abfallgebühren ein. 2. Das Ausmaß der Abfallgebühr richtet sich nach den Bestimmungen des § 17 Vorarlberger Abfallwirtschaftsgesetz und wird unterteilt in 2.1. eine Grundgebühr, 2.2. eine Abfuhrgebühr (Sack- und Entleerungsgebühr), 2.3. Gebühren für die Annahme von Abfällen am Altstoffsammelzentrum Hofsteig (ASZ), Industriestraße 32, Lauterach und der Grünschnittsammelstelle Wolfurt, Lauteracher Straße. 3. Im Einzelnen bestehen folgende Gebühren: 3.1. Grundgebühren: 3.1.1. Grundgebühr für Haushalte (Wohnungsbenützer) 3.1.2. Grundgebühr für sonstige Abfallbesitzer 3.2. Abfuhrgebühren (Sack- und Entleerungsgebühren), das sind mengenabhängige Gebühren: 3.2.1. Sackgebühr für Bioabfälle 3.2.2. Sackgebühr für Restabfall 3.2.3. Gebühr für die Entleerung der Bioabfalltonne 3.2.4. Gebühr für die Entleerung der Restabfalltonne 3.2.5. Gebühr für die Entleerung von Containern für Restabfall SEITE 13 VON 17 3.3. Gebühren für die Inanspruchnahme des ASZ und der Grünschnittsammelstelle Wolfurt: 3.3.1. Gebühr für Sperrmüll 3.3.2. Gebühr für Altholz behandelt 3.3.3. Gebühr für Bauschutt rein 3.3.4. Gebühr für Bauschutt gemischt 3.3.5. Gebühr für PKW-Reifen 3.3.6. Gebühr für Asbestzement 3.3.7. Gebühr für EPS-Baustyropor 3.3.8. Gebühr für Flachglas 3.3.9. Gebühr für Grünschnitt 3.3.10. Gebühr für die Abholung von sperrigen Abfällen 3.3.11. Mineralfaser KFM 4. Die „Grundgebühren“ dienen der Abdeckung jener Kosten, die der Gemeinde aus der Bereitstellung von Einrichtungen für die Sammlung, Abfuhr und Behandlung von Abfällen, insbesondere von Altstoffen und Problemstoffen sowie Sperrmüll und Gartenabfällen, entstehen, der Verwaltungskosten sowie sonstiger Kosten, einschließlich anteiliger Kosten für Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit, die nicht über eine mengenabhängige Gebühr verumlagt werden können. Die „Abfuhrgebühren“ (Sack- und Entleerungsgebühren) dienen der Abdeckung der durch die Sammlung, Abholung und Behandlung der Restabfälle und Bioabfälle verursachten Kosten. Die „Gebühren für die Inanspruchnahme des ASZ und der Grünschnittsammelstelle Wolfurt dienen der zumindest teilweisen Abdeckung jener Kosten, die der Gemeinde Wolfurt anteilig für die Einrichtung, den Betrieb dieser zentralen Annahmestelle und die Verwertungs- und Entsorgungskosten entstehen. 2. § 4 hat zu lauten: §4 Gebührenhöhe 1. 2. Die Abfallgrundgebühr wird pro Jahr und Wohnungsbenützer mit € 18,40 zuzüglich USt. festgesetzt. Die Abfallgrundgebühr ist für höchstens vier Personen pro Haushalt zu entrichten. Die Abfallsack-/Entleerungsgebühren werden wie folgt festgelegt (inkl. USt.): 8 l Abfallsack (Bioabfall) € 0,90 15 l Abfallsack (Bioabfall) € 1,50 20 l Abfallsack (Restabfall) € 1,60 40 l Abfallsack (Restabfall) € 3,20 80 l Restabfalltonne € 6,40 40 l Bioabfalltonne (Vario-) € 5,50 80 l Bioabfalltonne € 6,80 120 l Bioabfalltonne € 10,00 240 l Bioabfalltonne € 17,50 3. Die Gebühren für ASZ-Abfälle werden wie folgt festgelegt (inkl. USt.): 3.1. Sperrmüll /kg € 0,37 3.2. Altholz behandelt /kg € 0,19 3.3.1 Bauschutt rein / kg € 0,10 3.3.2. Bauschutt rein / Kleinmenge 20l € 2,00 3.3.3. Bauschutt rein / Kleinmenge 60l € 5,00 SEITE 14 VON 17 4. 3.3.4. 3.4.1 3.4.2. 3.4.3. 3.4.4. Bauschutt rein / Kleinmenge 250l Bauschutt gemischt /kg Bauschutt gem. / Kleinmenge 20l Bauschutt gem. / Kleinmenge 60l Bauschutt gem. / Kleinmenge 250l € € € € € 20,00 0,20 2,20 6,50 25,00 3.5.1 3.5.2. 3.6. 3.7. 3.8. 3.9. 3.10. 3.11. 3.12. 3.13. PKW-Reifen ohne Felge PKW-Reifen mit Felge Asbestzement EPS-Baustyropor Flachglas Grünschnitt Haushalt Grünschnitt Großanlieferung priv. Grünschnitt Gewerbe Abholung von Sperrmüll Mineralfaser KFM € € € € € € € € € € 3,10 / Stück 7,20 / Stück 2,60 / 10 Liter bzw. 10 kg 0,50 / 100 Liter 1,00 / 10 Liter bzw. 10 kg 25,00 pro Kalenderjahr und Haushalt 11,00 / m³ 22,00 / m³ 45,00 / Abholung 1,45 / kg § 5 Abs 3. hat zu lauten: Die Gebühr für die Entleerung von Biotonnen und Restabfallcontainern wird wie folgt zur Zahlung vorgeschrieben: 3.1. Biotonnen – monatlich 3.2. Restabfalltonnen - jährlich §2 Diese Verordnung tritt mit 1.1.2021 in Kraft. SEITE 15 VON 17 VERORDNUNG über die Abänderung der Wassergebührenordnung in der Fassung vom 11.12.2019 erlassen in der Gemeindevertretungssitzung vom 16.12.2020 §1 1. § 2 hat zu lauten: §2 Wasserbezugsgebühren Der Gebührensatz gemäß § 15 Abs 2 Wasserleitungsordnung beträgt pro m³ Wasser € 0,82 zuzüglich MWSt. 2. § 3 Abs 1 lit. a) hat zu lauten: a) Für einen 3 m³-Zähler € 2,02 + MWSt. §2 Diese Änderung tritt mit 1.1.2021 in Kraft. SEITE 16 VON 17 VERORDNUNG über die Abänderung der Kanalgebührenordnung vom 26.1.1989 in der Fassung vom 11.12.2019 erlassen in der Gemeindevertretungssitzung vom 16.12.2020 §1 § 3 Abs 2 hat zu lauten: 2. Unter Berücksichtigung des gemäß § 22 Kanalisationsgesetz verrechenbaren Aufwandes und des voraussichtlich zur Verrechnung gelangenden Wasserverbrauches wird die Kanalbenützungsgebühr mit € 2,02 pro Kubikmeter Wasserverbrauch zuzüglich Mehrwertsteuer bemessen. §2 Diese Änderung tritt mit 1.1.2021 in Kraft. SEITE 17 VON 17
  1. wolfurtvertretung
20201104_GVE002 Wolfurt 04.11.2020 29.05.2021, 06:52 VERHANDLUNGSSCHRIFT über die am Mittwoch, den 4. November 2020, stattgefundene 2. SITZUNG DER GEMEINDEVERTRETUNG Vorsitzende/r: Schriftführer/in: Anwesende: Entschuldigt: Bgm. Christian Natter GdeSekr. Dr. Sylvester Schneider 29 Gemeindevertreter sowie Ing. Roman Reiter als Ersatz Ing. Clemens Mohr Ort: Vereinshaus Beginn: 20:00 Uhr Der Vorsitzende begrüßt die erschienenen Mandatare zur ersten Arbeitssitzung der neuen Funktionsperiode, gibt seiner Hoffnung auf ein gutes und konstruktives Miteinander Ausdruck und stellt die Beschlussfähigkeit fest. Vor Eingang in die Tagesordnung wird diese um die Punkt „9. Grundankauf durch die PSG Wolfurt/Lauterach“ und „10. Genehmigung der Verhandlungsschrift der 37. Sitzung der Gemeindevertretung der Vorperiode vom 1.7.2020 und der Konstituierenden Sitzung vom 8.9.2020“ erweitert und die Tagesordnung in der abgeänderten Form genehmigt. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig TAGESORDNUNG 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. Bürgeranfragen Mitteilungen Erhöhung der Baunutzungs- bzw. Baumassenzahl 3.1. BNZ 86,2 - Zubau Garage und Pergola beim Objekt Rittergasse 9, GST-NR 830/5, Markus Jäger 3.2. BNZ 79,5 - WA GST-NR 900/2, 900/3 und 903, Unterlinden 21, Fa. Klimmer 3.3. BMZ 462 - Zu- und Umbau beim bestehenden Lager vom Geschäftsobjekt Riedweg 20 auf GST-NR 1875/1, Ing. Julius Berchtold 3.4. BMZ 420,4 – Lagerhalle GST-NR 1698, Wiesenweg 33, Böhler Immobilien GmbH Einleitung des Anhörungsverfahrens zur Änderung des Flächenwidmungsplans 4.1. Egon Arnold GST-NR 3562 – Hohe Brücke 4.2. Kerngebiet Rickenbach (ua Doppelmayr) sowie Korrektur div. Kleinflächen wegen Entfall roter Zone Abbruch Brunnengasse 4 und 6 Rückführung VS Mähdle und Feuerwehrhaus ins Gemeindeeigentum Löschung Fußsteig GST-NR 903 und 900/2, Unterlinden 21 Grundsatzbeschluss Schloss Grundankauf durch die PSG Wolfurt/Lauterach SEITE 1 VON 7 10. Genehmigung der Verhandlungsschrift der 37. Sitzung der Gemeindevertretung der Vorperiode vom 1.7.2020 und der Konstituierenden Sitzung vom 9.10.2020 11. Allfälliges ERLEDIGUNG 1. Bürgeranfragen Aufgrund der Corona-Vorschriften sind keine Besucher anwesend. 2. Mitteilungen Der Vorsitzende berichtet: 2.1. Am 2.11. fand in Wien ein schrecklicher Terror-Anschlag statt. Da viele Wolfurterinnen und Wolfurter Angehörige, Freunde und Bekannte in Wien haben, hat dieses Attentat auch viele Mitbürger sehr betroffen gemacht. Die Mitglieder der Gemeindevertretung erheben sich zu einer Gedenkminute. 2.2. Leider verlässt uns die Bürgermeistersekretärin Heidi Graninger nach einem guten halben Jahr wieder, um sich einem Studium zu widmen und sich beruflich neu zu orientieren. Glücklicherweise konnte aus dem Bewerberkreis vom Jahresbeginn mit Nicole Waibel bereits eine geeignete Nachfolgerin gefunden werden. Sie wird ihren Dienst mit 1.12.2020 antreten. 2.3. Laut Informationen des Landes sind mit heutigem Tag 79 Personen in Wolfurt positiv auf das Corona.-Virus getestet. Der Vorsitzende bedankt sich bei den Anwesenden für die Teilnahme an der Sitzung trotz dieser widrigen Umstände. Der Vorsitzende stellt klar, dass Sitzungen der Gemeindegremien nicht als Veranstaltung gelten und deshalb auch trotz Ausgangssperre abgehalten werden können. Es ist jedoch zu prüfen, in welchen Bereichen allenfalls virtuelle Formate eingesetzt werden können. Leider sind auch im Seniorenheim Infektionen aufgetreten, die sich momentan aber nur auf eine Abteilung beschränken. Auf Anfrage von Mag. Michaela Anwander hält der Vorsitzende fest, dass er über keine detaillierten Informationen zum Infektionsgeschehen in Wolfurt verfüge. Er erhalte lediglich die Informationen über die Anzahl vom Land und sei mit Gemeindearzt Dr. Tonko in Kontakt, der ihm allerdings aus Datenschutzgründen ebenfalls keine Einzelinformationen geben könne. Derzeit sind auch 5 Kinderbetreuungseinrichtungen mit Corona-Fällen in den unterschiedlichsten Arten konfrontiert. Neben den Einrichtungen leistet hier aber Lena Feistenauer eine tolle Arbeit. 2.4. Der Kinderbetreuungsbereich war über den Sommer kräftig in Bewegung. Der Kindergarten Strohdorf siedelte ins Haus der Möglichkeiten um, in die freigewordenen Räumlichkeiten zog die KiVi-Akademie (Schulvorbereitungsgruppe) ein. Auch der gerade erst geräumte alte Kindergarten Bütze musste mit einer neuen Kleinkinderbetreuungsgruppe bestückt werden, um die enorme Nachfrage befriedigen zu können. 2.5. Der Umbau der Montfortstraße im Bereich der Einmündung in die L3 wird bis Ende der Woche fertiggestellt. 2.6. Auch der Fahrradweg von der Lerchenstraße zur VS Bütze konnte über die Sommermonate errichtet werden und wird gut angenommen. Hier ist allerdings noch ein Ausführungsfehler zu korrigieren. 2.7. Das Thema Fraktionsentschädigungen und Sitzungsgeld wird derzeit fraktionsübergreifend diskutiert. Eine Beschlussfassung ist in der Dezembersitzung vorgesehen. 2.8. Das kooperative städtebauliche Planungsverfahren im Dorfzentrum steht vor dem Abschluss und soll in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Raumentwicklung und Verkehrsplanung SEITE 2 VON 7 diskutiert werden. Die Präsentation der Endfassung ist für eine der nächsten Sitzungen der Gemeindevertretung vorgesehen. 2.9. Die Skulptur „Doppelkopf“ von Prof. Herbert Albrecht wird am 9.11.2020 angeliefert und wird bis auf Weiteres im Bereich der Bushaltestelle Rathaus/Cubus platziert. Die dazu geplante Feier musste leider coronabedingt abgesagt werden. Ihren endgültigen Platz wird die Skulptur im Dorfzentrum finden. 2.10.Mag. Michaela Anwander gibt bekannt, dass sie die Tätigkeit als Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN an Iris Scheibler übergeben hat. Sie bedankt sich für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Auch der Vorsitzende spricht ihr für die immer konstruktive Zusammenarbeit seinen Dank aus und wünscht der Nachfolgerin viel Erfolg. 3. Erhöhung der Baunutzungs- bzw. Baumassenzahl 3.1. BNZ 86,2 - Zubau Garage und Pergola beim Objekt Rittergasse 9, GST-NR 830/5, Markus Jäger Nach Erläuterungen durch GR DI Martin Reis wird gemäß einstimmiger Empfehlung des Ausschusses für Dorfentwicklung und Verkehrsplanung vom 15.6.2020 beschlossen die Erhöhung der Baunutzungszahl auf 86,2 zu bewilligen. Der Auflage der Dachbegrünung wurde durch den Antragsteller zugestimmt. Antragsteller: GR DI Martin Reis einstimmig 3.2. BNZ 79,5 - WA GST-NR 900/2, 900/3 und 903, Unterlinden 21, Fa. Klimmer Nach Erläuterungen durch GR DI Martin Reis wird gemäß einstimmiger Empfehlung des Ausschusses für Raumentwicklung und Raumplanung vom 19.10.2020 beschlossen die Erhöhung der Baunutzungszahl auf 79,5 zu bewilligen. Die Erhöhung wird aufgrund der Positionierung am Eingang zum Dorfzentrum und der erhöhten Sockelzone als Möglichkeit für Geschäftsansiedlung als gerechtfertigt angesehen. Antragsteller: GR DI Martin Reis einstimmig 3.3. BMZ 462 - Zu- und Umbau beim bestehenden Lager vom Geschäftsobjekt Riedweg 20 auf GST-NR 1875/1, Ing. Julius Berchtold Gemäß einstimmiger Empfehlung des Ausschusses für Dorfentwicklung und Raumplanung vom 19.10.2019 und nach Erläuterung durch den Vorsitzenden wird der Erhöhung der Baumassenzahl für das vorliegende Projekt auf 462 zuzustimmen. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 3.4. BMZ 420,4 – Lagerhalle GST-NR 1698, Wiesenweg 33, Böhler Immobilien GmbH Nach Erläuterung durch GR DI Martin Reis wird beschlossen, der Erhöhung der Baumassenzahl für das vorliegende Projekt auf 420,4 zuzustimmen. Auch hier liegt eine einstimmige Empfehlung des Ausschusses für Raumentwicklung und Verkehrsplanung vom 19.10.2020 vor. SEITE 3 VON 7 Antragsteller: GR DI Martin Reis einstimmig 4. Einleitung des Anhörungsverfahrens zur Änderung des Flächenwidmungsplans 4.1. Egon Arnold GST-NR 3562 – Hohe Brücke Die Liegenschaft Arnold war als Teil des 1. Umlegungsverfahrens Gewerbegebiet bereits zur Gänze als Betriebsgebiet Kategorie II gewidmet. Durch die Veränderung der Grundstücksform sind nun Teile des Abfindungsgrundstücks nur mehr mit einer Widmung Betriebsgebiet II-Erwartungsgebiet belegt bzw. als Straßen- und Gewässerfläche ersichtlich gemacht. Gemäß Zusagen im Rahmen des Umlegungsverfahrens sollen nunmehr diese Flächen gemäß Planskizze vom 19.10.2020, Planzahl: 031-2-4/2020, in BB II umgewidmet werden. Es wird beschlossen, das dazu erforderliche Anhörungsverfahren einzuleiten. Antragsteller: GR DI Martin Reis einstimmig 4.2. Kerngebiet Rickenbach (ua Doppelmayr) sowie Korrektur div. Kleinflächen wegen Entfall roter Zone Im Masterplan Rickenbach ist die Umwidmung verschiedener Flächen im Kerngebiet vorgesehen. Gleichzeitig ist im vorliegenden und akkordierten Projekt Doppelmayr eine Verlegung der Rickenbacherstraße vorgesehen. Zudem finden sich im gültigen Flächenwidmungsplan diverse Flächen im Ortskern Rickenbach, die aufgrund des seinerzeitigen Gefahrenzonenplans der Wildbach- und Lawinenverbauung als Freifläche-Freihaltegebiet ausgewiesen sind. Diese Widmung ist durch die Änderung des Gefahrenzonenplanes nach Errichtung der Geschiebesperre obsolet. Es wird beschlossen, das für die Umwidmung erforderliche Anhörungsverfahren auf Basis der Planskizze vom 16.10.2020, Planzahl 031-2-3/2020 einzuleiten. Antragsteller: GR DI Martin Reis einstimmig 5. Abbruch Brunnengasse 4 und 6 Für die Neuerrichtung des Kinderhauses Rickenbach werden die gemeindeigenen Gebäude Brunnengasse 4+6 zum Abbruch freigegeben. Die Vergabe für die Durchführung des Abbruchauftrags wird gesondert erfolgen. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 6. Rückführung VS Mähdle und Feuerwehrhaus ins Gemeindeeigentum Die Liegenschaften VS Mähdle und Feuerwehrhaus wurden mit Einbringungsvertrag vom 28.3.2007 bzw. vom 18.12.2007 (verbüchert unter TZ 3323/2007 bzw. 1075/2008) und ergänzt durch den Tauschvertrag vom 18.4.2008 (verbüchert unter TZ 4520/2009) von der Marktgemeinde Wolfurt an die Marktgemeinde Wolfurt Immobilienverwaltungs GmbH & Co. KG übertragen. Zweck war die Ausschöpfung der zu diesem Zeitpunkt gegebenen steuerlichen Vorteile. Nachdem zwischenzeitlich die Steuergesetze wieder geändert wurden, ist der Zweck der Einbringung entfallen. Auch der 10-JahresZeitraum seit dem Bau von Schule und Feuerwehrhaus ist zwischenzeitlich abgelaufen, sodass lediglich geringfügige Berichtigungen noch zu erfolgen haben. Es wird deshalb beschlossen, die Grundstücke GST-NR 1456/1, 1457/1 und 1458/2 samt allen Rechten und Pflichten von der Marktgemeinde Wolfurt Immobilienverwaltungs GmbH & Co. KG an die Marktgemeinde Wolfurt zurückzuführen und diese übernimmt sie wieder in ihr Eigentum. SEITE 4 VON 7 Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 7. Löschung Fußsteig GST-NR 903 und 900/2, Unterlinden 21 Gemäß einstimmiger Empfehlung des Ausschusses für Raumentwicklung und Verkehrsplanung vom 19.10.2020 stimmt die Gemeindevertretung der Löschung der Dienstbarkeit des Fußsteiges auf GSTNR 900 und 900/2 zu. Die Dienstbarkeit kann und wird seit vielen Jahren nicht mehr ausgeübt. Zudem befindet sich in unmittelbarer Nähe ein Fußweg zwischen L3 und Neudorfstraße. Antragsteller: Bgm. Christian Natter 1 Gegenstimme (Mag. Michaela Anwander) 8. Grundsatzbeschluss Schloss Vizebgm. Angelika Moosbrugger erläutert die bisherigen Schritte seit dem Ankauf des Schlosses im Jahr 2017. Sie erläutert insbesondere Aufgabe und Tätigkeit der politisch besetzten Schlossgruppe, die sich mit den im Rahmen der Bürgerbeteiligung eingereichten Nutzungsvorschlägen intensiv auseinandergesetzt, dies mit div. Exkursionen und Projektpräsentationen ergänzt und schlussendlich einen daraus resultierenden Nutzungsvorschlag erarbeitet hat. Quintessenz dieser Überlegungen waren  Nutzung des Schlosses in Form eines Eventmanagements  Schaffung einer sehr guten Durchwegung des gesamten Umfelds  Freihaltung des Schlossbühels als Grünraum  Schaffung einer Gastronomiemöglichkeit im Außenraum Auf dieser Grundlage befasste sich in der Folge eine amtsinterne Projektgruppe unter Einbindung diverser Fachleute (Verkehrsplaner, Landschaftsplaner, Unternehmensberatung Gastronomie) mit der Erstellung eines Konzeptes zur Umsetzung dieser Vorgaben mit den Schwerpunkten  Planung Außenraum mit Durchwegung  Nutzungs- und Pflegekonzept Schlossbühel  Investitionsplanung Infrastruktur unter der Prämisse, dass am Schloss selbst möglichst wenige bauliche Veränderungen vorgenommen werden  Geschäftsmodell  Veranstaltungsmanagement In diesem Zuge wurden neben den vorliegenden Entwürfen auch die Möglichkeiten für Tierhaltung , von Spielplätzen und der Möglichkeit einer raschen und vorläufigen Umsetzung der Gastro-Idee geprüft. Dazu wurden auch Gespräche mit dem Bewirtschafter des Schlossbühels geführt. Ergänzend dazu erläutert GR DI Martin Reis den aktuellen und im Ausschuss für Raumentwicklung und Verkehrsplanung präsentierten Nutzungsentwurf. Dieser sieht einen punktuellen Ausbau der Schlossgasse vor, die Schaffung von Wanderwegen unterschiedlicher Qualitäten, Schaffung von Fahrradabstellplätzen sowie die Errichtung einer Hängebrücke. Da Reisebusverkehr weder möglich noch erwünscht ist, sind für größere Veranstaltungen Shuttlebusse vorgesehen. Aus den Planungen SEITE 5 VON 7 hat sich ein Parkplatzbedarf von zumindest 28 Parkplätzen ergeben, der durch den Ausbau der bisherigen ungeordnet genützten Parkplätze beim Schlossweiher gedeckt werden soll. Eine Anzeige freier Parkplätze bereits im Dorfzentrum soll geprüft und angedacht werden. Aus der Vorgabe, dass der Schlossbühel von hoher Bestockung zumindest in einem Sichtfenster nach Nordwesten freigehalten werden soll, ergab sich nach eingehender Prüfung, dass eine Mischung aus Weinanbau und Streuobstwiese die landschaftsplanerisch beste Variante wäre. Von Seiten der VPW-Fraktion wurde ergänzend dazu eingebracht, dass auf jeden Fall die Möglichkeit einer Beibehaltung der derzeitigen Bewirtschaftung nochmals zu prüfen sei. Nach eingehender Diskussion, in der einerseits die Notwendigkeit der Parkplatzerweiterung, aber auch die Offenheit für neue und zusätzliche Ideen diskutiert wird, wird nachstehender Beschluss gefasst:  So rasch als möglich sollen die technischen Erschließungen für Wasser, Kanal, Löschwassereinrichtungen, elektrische Kapazitäten und sonstige Leitungsanschlüsse etc. umgesetzt werden.  Die vorgeschlagenen verkehrlichen Ertüchtigungen im Bereich der Schlossgasse (Ausweichen, Ausweitung der Parkflächen bei der alten Schmiede inkl. Bewirtschaftung und Wegverbindung in Richtung Schloss, sowie der Konkretisierung der vorgeschlagenen Maßnahmen im Einmündungsbereich der Schlossgasse in die Kirchstraße) detaillieren, budgetieren und so rasch als möglich umsetzen.  Im Hinblick auf das Landschaftsbild wird vom Landschaftsarchitekten eine Bewirtschaftung mit Wein- und Ostkulturen sowie ergänzenden Nussbäumen vorgeschlagen. Dieser Vorschlag soll durch weitere Abklärungen in Bezug auf Organisation bzw. Betriebsform aber auch technische Umsetzbarkeit und Kosten weiterverfolgt und konkretisiert werden. Ergänzend soll geprüft werden, ob und wie sich die Beibehaltung der derzeitigen Bewirtschaftung durch Milchkühe (oder anderem Weidevieh) mit den Zielsetzungen der Gemeinde zur Zugänglichkeit des Schlossbühels und des geplanten Veranstaltungs- und Gastronomiekonzepts kombinieren lassen.  Der Standort für eine Gastronomie soll entsprechend den präsentierten Konzepten vor dem Schloss zur Umsetzung vorbereitet werden. In weiterer Folge wird es erforderlich sein, für dieses sehr wesentlich den Ortsraum prägende Gebäude ein gesondertes Wettbewerbsverfahren o. dergl. durchzuführen.  Die rasche Nutzbarmachung des Schloss-Areals für Veranstaltungen – mit den allenfalls dafür erforderlichen Provisorien – soll vorangetrieben werden.  Das Fußwegenetz ist entsprechend zu verdichten und auszubauen. Die ergänzenden attraktivierenden Maßnahmen wie Hängebrücke oder Aussichtsplattform beim Hochbehälter Frickenesch sollen weiterverfolgt werden.  Der seitens des Verkehrsplaners vorgeschlagene Schrägaufzug wird derzeit nicht als vorrangig betrachtet und soll als zukünftige Option offenbleiben. Trotzdem soll das Grundstück im Bereich der oberen Straße allein schon wegen der darüber vorgeschlagenen weiteren Wegverbindung in Richtung Schloss nach Möglichkeit gesichert werden (Kauf oder Einräumung von Dienstbarkeiten). SEITE 6 VON 7 Ergänzend wird durch den Vorsitzenden zugesagt, dass im Zuge des Betriebskonzeptes die Notwendigkeit der Parkplatzerweiterung im angesprochenen Ausmaß nochmals geprüft werde. Antragsteller: Bgm. Christian Natter 1 Gegenstimme (Laurin Burger B.A.) 9. Grundankauf durch die PSG Wolfurt/Lauterach Analog zur Beschlussfassung in der Gemeindevertretungssitzung vom 1.7.2020 wird beschlossen  Die Gemeindevertretung stimmt dem vorliegenden (Muster)Kaufvertrag zu. Er kommt bei beiden Grundstücksgeschäften zur Anwendung.  Den nachfolgend angeführten Grunderwerben der PSG Wolfurt – Lauterach auf Wolfurter Gemeindegebiet wird die Zustimmung erteilt: Mag. Gabriele Abbrederis Höfle, Heigl, Hermann, Printschitz Antragsteller: Bgm. Christian Natter Gst 2111 Gst 1997 4.092 m² 1.259 m² einstimmig 10. Genehmigung der Verhandlungsschrift der 37. Sitzung der Gemeindevertretung der Vorperiode vom 1.7.2020 und der Konstituierenden Sitzung vom 9.10.2020 Nachdem keine Änderungsanträge eingebracht werden, gelten die beiden Protokolle als genehmigt. 11. Allfälliges 11.1.Andreas Gorbach ersucht die Gemeinde, falls sie beabsichtige ihre Gastro-Pächter in der CoronaKrise zu unterstützen, auch an die anderen Gastronomen in Wolfurt zu denken. 11.2.Nachdem die nächste Gemeindevertretungssitzung voraussichtlich mit einer sehr ausgedehnten Tagesordnung aufwarten wird, fragt der Vorsitzende ab, ob allenfalls ein früherer Beginn denkbar wäre. Es wird der Beginn 19:00 Uhr vorgeschlagen. 11.3.Die Anfrage von Mag. Michaela Anwander zur Ausschreibung Gemeindesekretärsstelle wird dahingehend beantwortet, dass die Bewerbungsfrist mit 6.11. endet und eine Entscheidung bis zum Jahresende vorgesehen sei. Da noch einige Unwägbarkeiten vorliegen, wurde mit dem Gemeindesekretär eine grundsätzliche Absprache dahingehend getroffen, dass er über den vorgesehenen Pensionsantritt am 1.7.2021 hinaus im Bedarfsfall bis maximal 31.3.2022 zur Verfügung steht. Schluss der Sitzung: 22:15 Der Vorsitzende Der Schriftführer SEITE 7 VON 7
  1. wolfurtvertretung
20201009_GVE001 Wolfurt 09.10.2020 29.05.2021, 06:53 Verhandlungsschrift über die am Freitag, 9. Oktober 2020, stattgefundene Konstituierende Sitzung der Gemeindevertretung Vorsitzender: Schriftführer: Anwesend: Entschuldigt: Zum Zwecke der Angelobung anwesend: Ort: Beginn: Gemeindewahlleiter Bgm. Christian Natter GdeSekr. Dr. Sylvester Schneider 27 Gemeindevertreter sowie EM Abdulkadir Toraman, EM Manuela Paulitsch, EM Matthias Thoma GV Andreas Gorbach, GR Michael Pompl, GV Laurin Burger 52 Ersatzleute Cubus 18:10 Uhr Tagesordnung: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit Verabschiedung ausscheidender Gemeindemandatare Angelobung der Mitglieder der neuen Gemeindevertretung Festsetzung der Zahl der Mitglieder des Gemeindevorstandes Bestellung von Stimmzählern Wahl der Mitglieder des Gemeindevorstandes Wahl der Vizebürgermeisterin Angelobung der Ersatzmitglieder der Gemeindevertretung Bestellung von Ausschüssen, Kommissionen und Beiräten Beauftragung von Schriftführern Allfälliges und Schlusswort Erledigung: zu 1. Gemeindewahlleiter Bgm. Christian Natter eröffnet die Sitzung und stellt die Beschlussfähigkeit fest. Über Antrag des Vorsitzenden wird den anwesenden Fotografen die Erlaubnis für Bildaufnahmen erteilt. einstimmig Anschließend begrüßt der Vorsitzende alle neugewählten Gemeindevertreter und Ersatzleute und die aus der aktiven Gemeindepolitik ausscheidenden Funktionäre. Ein besonderer Gruß gilt Ehrenbürger Altbgm. Erwin Mohr, stellvertretend für alle Altmandatare Altvizebgm. Xaveria Dür und stellvertretend für alle Ehrenringträger und Ehrenzeichenträger Ehrenringträger und Altvizebgm. Ferde Hammerer. Sein weiterer Gruß gilt den anwesenden Gemeindebediensteten, verbunden mit einem Dank an die Bediensteten des Rathauses und hier insbesondere Heidi Graninger, Tina Hütterer und Marlies Jakob für die Vorbereitung der Sitzung. Die Anwesenheitsliste wird mit der Bitte in Umlauf gebracht, den künftigen Sitzungseinlagen per E-Mail die Zustimmung zu geben. 2. Zu Beginn dieses Tagesordnungspunktes bedankt sich der Vorsitzende bei den ausscheidenden Mandataren für ihre ehrenamtliche Mitarbeit in der Gemeinde. Coronabedingt hat sich ein großer Teil der ausscheidenden Mandatare entschuldigt. Vizebgm. Angelika Moosbrugger würdigt – auch stellvertretend für alle Entschuldigten - die Verdienste der ausscheidenden Ersatzmitglieder Andrea Frühstück und Martin Köb. Die Verdienste der ausscheidenden Mandatare Peter Lingenhel, Peter Moosbrugger und Hermann Schertler, die 20 bzw. 25 Jahre ehrenamtlich für die Gemeinde tätig waren, streicht sie mit einem kurzen Rückblick auf deren Tätigkeit besonders hervor. Bürgermeister Christian Natter und Vizebgm. Angelika Moosbrugger bedanken sich bei den ausscheidenden Mandataren mit einem kleinen Ehrengeschenk für den geleisteten Einsatz. 3. Die neugewählten Gemeindevertreter legen vor dem Gemeindewahlleiter das Gelöbnis gemäß § 37 Abs 1 und im Anschluss daran der Gemeindewahlleiter gemäß § 37 Abs 2 GG sein Gelöbnis vor der Gemeindevertretung ab. 4. Über Antrag des Vorsitzenden wird die Zahl der Mitglieder des Gemeindevorstandes mit 7 festgesetzt. (einstimmig) 5. Zu Stimmenzählern werden über Vorschlag der einzelnen Fraktionen GV Alfred Köb, GV Iris Scheibler, GV Angelika Berchtold und GV Richard Benzer bestellt. (einstimmig) 6. Über den von den Fraktionen jeweils schriftlich eingebrachten Wahlvorschlag werden in den Gemeindevorstand berufen: a) zum 1. Gemeinderat über Vorschlag der VPW-Fraktion GV Angelika Moosbrugger (27 Stimmen gültig, 3 ungültig) b) zum 2. Gemeinderat über Vorschlag der VPW-Fraktion GV Yvonne Böhler (28 Stimmen gültig, 2 ungültig) c) zum 3. Gemeinderat über Vorschlag der VPW-Fraktion GV Robert Hasler (27 Stimmen gültig, 3 ungültig) d) zum 4. Gemeinderat über Vorschlag der GRÜNEN-Fraktion GV Dr. Paul Stampfl (27 Stimmen gültig, 3 ungültig) e) zum 5. Gemeinderat über Vorschlag der VPW-Fraktion GV Christine Stark (29 Stimmen gültig, 1 ungültig) f) zum 6. Gemeinderat über Vorschlag der VPW-Fraktion GV DI Martin Reis (24 Stimmen gültig, 6 ungültig) g) zum 7. Gemeinderat über Vorschlag der SPÖ-Fraktion GV Michael Pompl (22 Stimmen gültig, 8 ungültig) Die Gewählten erklären einhellig, die Wahl anzunehmen (der entschuldigte GR Michael Pompl hat bereits im Vorfeld dem Vorsitzenden gegenüber erklärt die Wahl anzunehmen). 7. Über den von GV Alfred Köb namens der VPW-Fraktion eingebrachten Antrag wird Angelika Moosbrugger zur Vizebürgermeisterin gewählt. (26 Stimmen gültig, 4 ungültig) Die Gewählte nimmt die Wahl an. 8. Die anwesenden Ersatzmitglieder legen ihr Gelöbnis vor dem Bürgermeister ab. 9. Mit dem Ressort Wirtschaft und Standortentwicklung wird ein neuer Ausschuss, und mit Jugend und Jugendbeteiligung eine neue Arbeitsgruppe installiert. Die Bestellung der Ausschüsse und Kommissionen, die neue Arbeitsgruppe sowie die Delegierungen in Gemeindeverbände und Organisationen werden über Vorschläge der einzelnen Parteien laut beiliegender Liste vorgenommen. Über sämtliche Ausschüsse, Kommissionen und Delegierungen wird en bloc abgestimmt. Antragsteller: Bgm. Christian Natter (einstimmig) 10. a) Mit der Funktion des Schriftführers für die Gemeindevertretung wird GdeSekr. Dr. Sylvester Schneider und als Ersatz GdeBed. Heidi Graninger beauftragt. b) Mit der Funktion der Schriftführerin für den Gemeindevorstand wird GdeBed. Heidi Graninger und als Ersatz GdeSekr. Dr. Sylvester Schneider beauftragt. Über die Punkte a) und b) wird en bloc abgestimmt. Antragsteller: Bgm. Christian Natter (einstimmig) 11. Zum Schluss der Sitzung bedankt sich der Vorsitzende bei den Mitgliedern aller Fraktionen für die im Vorfeld stattgefundene faire Wahlauseinandersetzung, bei der Sachpolitik im Vordergrund stand. Da in dieser Sitzung, als einer der wenigen Gemeinden im Land, auch die Ausschüsse bestellt wurden, steht einer raschen Aufnahme der Arbeit nichts mehr im Wege. Der Vorsitzende gibt seiner Freude Ausdruck, dass damit bei vielen Projekten die geleistete Vorarbeit der vergangenen Periode nun in die Umsetzung gehen könne. Abschließend bittet der Vorsitzende um Verständnis, dass aufgrund der Corona-Maßnahmen heuer auf die Bewirtung und das Ständchen der Bürgermusik verzichtet werden müsse. Schluss der Sitzung: 19:45 Uhr Der Schriftführer: Der Vorsitzende: Bezeichnung Vorname Name Reihun g M/ E Partei Gemeindevorstand Christian Natter Angelika Moosbrugger 1 M VPW Yvonne Böhler 2 M VPW Robert Hasler 3 M VPW Christine Stark 5 M VPW Martin Reis 6 M VPW Paul Stampfl 4 M GRÜNE Michael Pompl 7 M SPÖ Ausschuss Raumentwicklung und Verkehrsplanung Martin Reis 1 M VPW Angelika Moosbrugger 2 M VPW Christian Natter 3 M VPW Johannes Böhler 5 M VPW Clemens Mohr 6 M VPW Harald Greber 8 M VPW Kurt Rauch 10 M VPW Isabel Novak 11 M VPW Paul Stampfl 4 M GRÜNE Sasa Maretic 9 M GRÜNE Michael Pompl 7 M SPÖ Mit beratender Stimme: Martin Dür E VPW Christian Meisinger, FPÖ Wolfgang Simma E VPW Richard Benzer, FPÖ Claudius Bereuter E VPW Harald Feldmann E VPW Sebastian Vonach E VPW Alfred Köb E VPW Manfred Schrattenthaler E VPW Andreas Gorbach E VPW Joachim Fuchshofer E GRÜNE Matthias Thoma E GRÜNE Clemens Krösbacher E GRÜNE Ursula Molitor E GRÜNE Jadranko Lesic E SPÖ Peter Grebenz E SPÖ Ausschuss Bildung und Kultur Angelika Moosbrugger 1 M VPW Sarah Fischer 2 M VPW Katharina Moosbrugger 3 M VPW René Gmeiner 5 M VPW Barbara Geißler 6 M VPW Simone Burtscher 8 M VPW Michaela Anwander 4 M GRÜNE Christina Steinkellner 9 M GRÜNE Manuela Paulitsch 7 M SPÖ Mit beratender Stimme: Sandra Vergeiner E VPW Sylvia Schober, FPÖ Matthias Hehle E VPW Mariette Smolnik E VPW Matthias Mathis E VPW Oliver Natter E VPW Daniela Taxer-Theurer E VPW Christine E GRÜNE Stefan NachbaurFeuerstein Thaler E GRÜNE Nadine Alber-Geiger E GRÜNE Philipp Staples E GRÜNE Angelika Berchtold E SPÖ Michael Pompl E SPÖ Ausschuss Umwelt, Klima und nachhaltige Mobilität Robert Hasler 1 M VPW Harald Feldmann 2 M VPW Stefan Beyrer 3 M VPW Ingo Schönenberger 5 M VPW Hubert Gunz 6 M VPW Matthias Hehle 8 M VPW Angelika Purin 4 M GRÜNE Marcjanna Stampfl 9 M GRÜNE Katja Bernroider 7 M SPÖ Mit beratender Stimme: Wolfgang Schwärzler E VPW Jörg Schober, FPÖ Roman Reiter E VPW Walter Eberle E VPW Alfred Köb E VPW Lukas Dünser E VPW Arno Wiedenbauer E VPW Gerhard Purin E GRÜNE Iris Scheibler E GRÜNE Joachim Fuchshofer E GRÜNE Patrizia E GRÜNE Jadranko CengizHagspiel Lesic E SPÖ Angelika Berchtold E SPÖ Ausschuss Sport und Gesundheit Christine Stark 1 M VPW Sebastian Vonach 2 M VPW Natalie Hehle 3 M VPW Hartmut Mager 5 M VPW Thomas Geiger 6 M VPW Wolfgang Simma 8 M VPW Joachim Fuchshofer 4 M GRÜNE Bernd Elsler 9 M GRÜNE Angelika Berchtold 7 M SPÖ Mit beratender Stimme Fabian Bernhard E VPW Sylvia Schober, FPÖ Abdulkadir Toraman E VPW Martin Schertler E VPW Harald Greber E VPW Isabel Novak E VPW Jürgen Kessler E VPW Othmar Gratt E GRÜNE Christina Steinkellner E GRÜNE Bernadette Fuchshofer E GRÜNE Paul Stampfl E GRÜNE Manuela Paulitsch E SPÖ Jadranko Lesic E SPÖ Ausschuss Soziales Miteinander Yvonne Böhler 1 M VPW Emanuel König 2 M VPW Matthias Mathis 3 M VPW Mariette Smolnik 5 M VPW Claudia Jacquot 6 M VPW Abdulkadir Toraman 8 M VPW Gürsel Özbek 4 M GRÜNE Eveline 9 M GRÜNE Jadranko BurgerVellacher Lesic 7 M SPÖ Clemens Mohr E VPW Alfred Köb E VPW Verena Karlinger E VPW Sandra Vergeiner E VPW Mathias Hehle E VPW Andreas Gorbach E VPW Josef Thaler E GRÜNE Iris Scheibler E GRÜNE Laurin Burger E GRÜNE Ursula Molitor E GRÜNE Michael Pompl E SPÖ Manuela Paulitsch E SPÖ Ausschuss Infrastruktur Paul Stampfl 4 M GRÜNE Alfred Köb 1 M VPW Wolfgang Schwärzler 2 M VPW Lukas Dünser 3 M VPW Roman Reiter 5 M VPW Martin Schertler 6 M VPW Arno Wiedenbauer 8 M VPW Clemens Krösbacher 9 M GRÜNE Peter Grebenz 7 M SPÖ Mit beratender Stimme: Markus Fehle E VPW Richard Benzer, FPÖ Kurt Rauch E VPW Stefan Beyrer E VPW Hubert Gunz E VPW Clemens Mohr E VPW Ingo Schönenberger E VPW Angelika Purin E GRÜNE Joachim Fuchshofer E GRÜNE Gürsel Özbek E GRÜNE Sasa Maretic E GRÜNE Michael Pompl E SPÖ Jadranko Lesic E SPÖ Ausschuss Wohnen und Zusammenleben Michael Pompl 7 M SPÖ Herbert Tessadri 1 M VPW Oliver Natter 2 M VPW Daniela Taxer-Theurer 3 M VPW Abdulkadir Toraman 5 M VPW Markus Fehle 6 M VPW Martin Dür 8 M VPW Iris Scheibler 4 M GRÜNE Ursula Molitor 9 M GRÜNE Andreas Gorbach E VPW Johannes Böhler E VPW Verena Karlinger E VPW Manfred Schrattenthaler E VPW Stefan Beyrer E VPW Wolfgang Schwärzler E VPW Stefan Thaler E GRÜNE Constance Stickler E GRÜNE Josef Thaler E GRÜNE Laurin Burger E GRÜNE Jadranko Lesic E SPÖ Peter Grebenz E SPÖ Ausschuss Wirtschaft und Standortentwicklung Christian Natter 1 M VPW Verena Karlinger 2 M VPW Walter Eberle 3 M VPW Claudius Bereuter 5 M VPW Andreas Gorbach 6 M VPW Manfred Schrattenthaler 8 M VPW Sasa Maretic 4 M GRÜNE Ursula Molitor 9 M GRÜNE Michael Pompl 7 M SPÖ Mit beratender Stimme: Stefan Fink E VPW Andrea Peter, FPÖ Wolfgang Schwärzler E VPW Hanna Schertler E VPW Thomas Geiger E VPW Herbert Tessadri E VPW Jürgen Kessler E VPW Paul Stampfl E GRÜNE Constance Stickler E GRÜNE Matthias Thoma E GRÜNE Joachim Fuchshofer E GRÜNE Jadranko Lesic E SPÖ Grebenz Peter E SPÖ Arbeitsgruppe Jugend und Jugendbeteiligung Sandra Vergeiner 1 M VPW Fabian Bernhard 2 M VPW Barbara Geißler 3 M VPW Emanuel König 5 M VPW Natalie Hehle 6 M VPW Hanna Schertler 8 M VPW Laurin Burger 4 M GRÜNE Matthias Thoma 9 M GRÜNE Manuela Paulitsch 7 M SPÖ Abdulkadir Toraman E VPW Sarah Fischer E VPW Katharina Moosbrugger E VPW René Gmeiner E VPW Stefan Fink E VPW Martin Schertler E VPW Nadine Alber-Geiger E GRÜNE Marcjanna Stampfl E GRÜNE Bernadette Fuchshofer E GRÜNE Iris Scheibler E GRÜNE Julija Lesic E SPÖ Saskia Almberger E SPÖ Finanzausschuss Prüfungsausschuss Christian Natter 1 M VPW Angelika Moosbrugger 2 M VPW Yvonne Böhler 3 M VPW Robert Hasler 5 M VPW Christine Stark 6 M VPW Martin Reis 8 M VPW Paul Stampfl 4 M GRÜNE Michael Pompl 7 M SPÖ Richard Benzer M FPÖ Richard Benzer 7 M FPÖ Claudius Bereuter 1 M VPW Manfred Schrattenthaler 2 M VPW Kurt Rauch 3 M VPW Walter Eberle 5 M VPW Joachim Fuchshofer 4 M GRÜNE Jadranko Lesic 6 M SPÖ Wolfgang Schwärzler E VPW Wolfgang Simma E VPW Harald Feldmann E VPW Jürgen Kessler E VPW Iris Scheibler E GRÜNE Peter Grebenz E SPÖ E FPÖ nicht besetzt Ehrungsausschuss Christian Natter 1 M VPW Angelika Moosbrugger 2 M VPW Michaela Anwander 3 M GRÜNE Michael Pompl 4 M SPÖ Richard Benzer 5 M FPÖ Robert Hasler E VPW Christine Stark E VPW Iris Scheibler E GRÜNE Jadranko Lesic E SPÖ E FPÖ nicht besetzt Dienstbeurteilungskommission Christian Natter M VPW Angelika Moosbrugger M VPW Paul Stampfl M GRÜNE Michael Pompl M SPÖ Yvonne Böhler E VPW Robert Hasler E VPW Christine Stark E VPW Martin Reis E VPW Grundverkehrsortskommission Abfallsammelzentrum Abfallsammelzentrum Prüfungsausschuss WV-Hofsteig Vorstand (Empfehlung) WV-Hofsteig Mitgliederversammlung - Christian Natter M VPW Claudius Bereuter M VPW Hubert Gunz M Landw. Gernot Zwickle M Landw. Angelika Moosbrugger E VPW Daniela Taxer-Theurer E VPW Dietmar Wüstner E Landw. Bernd Hörfarter E Landw. Christian Natter M VPW Robert Hasler E VPW Jadranko Lesic M SPÖ Patrizia CengizHagspiel E GRÜNE Christian Natter M Paul Stampfl E Alfred Köb M VPW Clemens Krösbacher M GRÜNE Michael Pompl M SPÖ Benzer Richard M FPÖ Martin Schertler E VPW Bertram Thaler E GRÜNE Jadranko Lesic E SPÖ Benzer Hannes E FPÖ WV-Hofsteig Prüfungsausschuss Wasserverband Rickenbach Schwarzach- Schulerhalterverband Schule Verwaltungsausschuss Polytechn. Schulerhalterverband Schule Prüfungsausschuss Polytechn. Umweltverband Linksseitige Achwuhrkonkurrenz Verwaltungsausschuss Linksseitige Achwuhrkonkurrenz Prüfungsausschuss Gemeindeblattverwaltung Martin Dür M VPW Katharina Moosbrugger E VPW Christian Natter M VPW Paul Stampfl E GRÜNE Angelika Moosbrugger M VPW Sarah Fischer E VPW Oliver Natter M VPW Ingo Schönenberger E VPW Robert Hasler M VPW Wolfgang Schwärzler E VPW Christian Natter M VPW Angelika Moosbrugger M VPW Robert Hasler E VPW Yvonne Böhler E VPW Angelika Berchtold M SPÖ Clemens Krösbacher E GRÜNE Christian Natter M VPW Angelika Moosbrugger E VPW Bodensee Vorarlberg Tourismus GmbH Landbus Unterland Jagdgenossenschaft Vollversammlung Jagdgenossenschaft Vorstand Bringungsgenossenschaft Ippachwaldweg Marktgemeinde Immobilienverwaltungs GmbH Gesellschafterversammlung Andreas Gorbach M VPW Verena Karlinger E VPW Christian Natter M VPW Robert Hasler E VPW Christian Natter M VPW Robert Hasler E VPW Christian Natter M VPW Robert Hasler E VPW Robert Hasler M VPW Christian Natter E VPW Christian Natter M VPW Angelika Moosbrugger M VPW Robert Hasler M VPW Yvonne Böhler M VPW Christine Stark M VPW Martin Reis M VPW Paul Stampfl M GRÜNE Michael Pompl M SPÖ Sylvia Schober M FPÖ Marktgemeinde Immobilienverwaltungs GmbH & Co. KG Gesellschafterversammlung Christian Natter M VPW Angelika Moosbrugger M VPW Robert Hasler M VPW Yvonne Böhler M VPW Christine Stark M VPW Martin Reis M VPW Paul Stampfl M GRÜNE Michael Pompl M SPÖ Sylvia Schober M FPÖ Sozialdienste Wolfurt GmbH Christian Natter M VPW Gesellschafterversammlung Angelika Moosbrugger M VPW Robert Hasler M VPW Yvonne Böhler M VPW Christine Stark M VPW Martin Reis M VPW Paul Stampfl M GRÜNE Michael Pompl M SPÖ Sylvia Schober M FPÖ Michael Pompl M SPÖ Christian Natter E VPW Angelika Moosbrugger M VPW Christian Natter E VPW VOGEWOSI Vorarlberger Musikschulwerk Verein Bodenfreiheit Finanzverwaltung Hofsteig Wasserverband Unterlauf Bregenzerach Vorarlberger Kommunale Energieplattform eGen (VKW) Hofsteigcard eGen Martin Reis M VPW Martin Lindenthal E GRÜNE Christian Natter M VPW Angelika Moosbrugger E VPW Paul Stampfl M GRÜNE Christian Natter E VPW Christian Natter M VPW Angelika Moosbrugger E VPW Walter Eberle M VPW Wolfgang Schwärzler E VPW
  1. wolfurtvertretung
20200701_GVE037 Wolfurt 01.07.2020 30.05.2021, 14:04 Verhandlungsschrift über die am Mittwoch, 1. Juli 2020, stattgefundene 37. Sitzung der Gemeindevertretung Vorsitzender: Schriftführer: Anwesend: Entschuldigt: Ort: Beginn: Bgm. Christian Natter GdeSekr. Dr. Sylvester Schneider 20 Gemeindevertreter sowie die Ersatzleute Ing. Harald Feldmann, Hubert Gunz, Katja Bernroider, Mag. Oliber Natter (ab 20:25 Uhr), Wolfgang Schwärzler, Manuela Paulitsch, Hartmut Mager, Mag. (FH) Stefan Thaler GV Brigitte Feuerstein, GV Barbara Geißler, GV Harald Greber, GV Jadranko Lesic, GV Dipl.-BW Harald Moosbrugger, GV Peter Moosbrugger, GR Michael Pompl, GV Dr. Daniela Taxer-Theurer und GV Maria Thaler Aufgrund der kurzfristig eingelangten Entschuldigung von EM Ingo Schönenberger konnte kein Ersatz mehr geladen werden. Kultursaal 20:05 Uhr Die Vorsitzende begrüßt die erschienenen Mandatare, Gast Reinhard Lang und Gerald Klocker von der Finanzabteilung und stellt die Beschlussfähigkeit fest. Vor Eingang in die Tagesordnung wird Punkt „6.d) ARA Hofsteig“ von der Tagesordnung abgesetzt und die Tagesordnung in der abgeänderten Form genehmigt. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig Tagesordnung: 1. 2. 3. 4. 5. 6. Bürgeranfragen Mitteilungen Anträge auf Erhöhung der Baunutzungszahl a) GST-NR 815/5 und 815/6, Bützestraße 27c und d; Errichtung eines Geräteschuppens (Fam. Mersin) b) GST-NR .304 und 1696, Im Kessel 3; Wohnanlage mit 12 Einheiten (Wohn-Form) c) GST-NR 830/15, Rittergasse 7; Zubau eines Stiegenhauses mit Lift (Jäger Beat) Straßenbenennung Festlegen von Tarifen a) Kindergarten/Kleinkinderbetreuung b) Musikschule c) Schülerbetreuung Vorlage von Rechnungsabschlüssen 2019 a) Gemeinde-Immobilien GmbH b) Gemeinde-Immobilien GmbH & Co KG c) Sozialdienste Wolfurt gGmbH d) ASZ Hofsteig e) Wasserverband Bregenzerach Unterlauf f) Landbus Unterland g) Polytechn. Schulerhalterverband h) Linksseitige Achwuhrkonkurrenz i) Gemeindeblatt Rechnungsabschluss 2019: Gemeindehaushalt und Prüfbericht Grundsatzbeschluss Neubau eines Kindergartens im Ortszentrum Rickenbach Zustimmung zu Grundankäufen durch die PSG Wolfurt-Lauterach L41, Senderstraße Wolfurt, Verkehrsorganisatorische Maßnahmen, km 5,20 - 6,68 Absichtserklärung Genehmigung der Verhandlungsschrift der 36. Sitzung der Gemeindevertretung vom 4.3.2020 Allfälliges 7. 8. 9. 10. 11. 12. Erledigung: zu 1. Keine Anfrage 2. a) b) c) d) e) f) g) h) Für die ausgeschriebene Stelle im Veranstaltungsmanagement konnte in einem intensiven Auswahlverfahren mit Mag. Marlies Jakob eine fundiert ausgebildete und berufserfahrene Mitarbeiterin gefunden werden. Der Vorsitzende legt in diesem Zusammenhang Wert auf die Feststellung, dass die Zusammenarbeit mit der Fa. Peerfect ausschließlich aufgrund einer Neuorganisation des gesamten gemeindlichen Veranstaltungsmanagements beendet wird. Dir. Silvia Benzer wird mit Ende des laufenden Schuljahres ein Sabbatjahr einlegen und anschließend in Pension gehen. Als Nachfolgerin wurde von der Bildungsdirektion Evelin Lingenhel ausgewählt. Die Gemeinde war in den Auswahlprozess nicht mit eingebunden, begrüßt aber die Entscheidung. Der Wahltag für die verschobene Gemeindewahl wurde mit 13.9.2020 fixiert und die Funktionsperiode – um auch zukünftig bei den Frühjahrswahlen zu bleiben – entsprechend verkürzt. Zum Umlegungsverfahren Gewerbegebiet ist mittlerweile die Grundbuchseintragung erfolgt. In einer ersten Versammlung der Umlegungsgemeinschaft wurden die Planungen und die Kostenschätzungen und-aufteilungen vorgestellt. Leider hat sich gezeigt, dass die Preisentwicklung entgegen der Annahmen der Gemeinde nicht durch ein Hochrechnen der Kosten von 2001 durch den Baukostenindex abzubilden sind und sich, im Gegensatz dazu in etwa verdoppelt haben. Allerdings haben sich auch die Grundstückswerte ähnlich verändert. Insgesamt beträgt das Investitionsvolumen für die Erschließungsmaßnahmen Gewerbegebiet EUR 17,5 Mio, die neben der Umlegungsgemeinschaft von der Gemeinde, dem Land Vorarlberg und dem Wasserverband Hofsteig geschultert werden müssen. Die Zentrumsentwicklung hat mit dem Start eines „kooperativen Verfahrens“ zur Erstellung einer städtebaulichen Studie nun endgültig Fahrt aufgenommen. Die Ergebnisse werden für den Herbst erwartet und sind Basis für den darauffolgenden Architektenwettbewerb. Eine intern durchgeführte Analyse der Situation in der Kindergarten- und Kleinkindbetreuung hat vor allem in der Kleinkinderbetreuung eine enorme Entwicklung aufgezeigt. Um das Ziel der Gemeinde, für jedes Kind bei Bedarf einen Betreuungsplatz anbieten zu können, zu erreichen musste kurzfristig eine Übergangslösung gesucht werden. Diese wurde einerseits mit der Einrichtung einer Kindergartengruppe in den gerade verlassenen Räumlichkeiten des KG Strohdorf für die KiVi und von 2 Kleinkinder-Gruppen im alten KG Bütze ab Herbst 2020 geschaffen. Die vom Gemeindevorstand dafür freigegebenen Investitionskosten liegen bei rund EUR 95.000,-- netto. Beim Öffentlichen Verkehr ist mit der Aufnahme des Betriebs von Nacht- und Rufbus wieder Normalität eingekehrt. Seit Kurzem sind auch die neuen, überlangen Gelenksbusse im Einsatz. Aufgrund der Probleme mit dem LKW-Verkehr im Bereich des Zollamtes wurden verschiedene Maßnahmen diskutiert. So wurde bereits durch das Land Vorarlberg eine LKW-Aufstellspur eingerichtet und eine Ausweitung der Zollamts-Öffnungszeiten ins Auge gefasst. Mit der Umsetzung der ESA-Studie ist eine weitere Entspannung zu erwarten. i) Auch bei der Bahnhaltestelle ist Bewegung in den Prozess gekommen. In einer großen Runde wurden die erforderlichen Maßnahmen diskutiert. Von den ÖBB wurde dazu eine Rückmeldung nach dem Sommer versprochen. j) Für das Mobilitätsprojekt Gewerbegebiet soll kommende Woche eine KickOff-Veranstaltung stattfinden. k) Die Bauarbeiten für die Begegnungszone Lerchenstraße gehen ins Finale. Die Fertigstellung ist für den 17.7. avisiert. Bei der Glockengasse sind die Baumaßnahmen angelaufen. Hier ist mit einer Bauzeit von 4-6 Wochen zu rechnen. l) Die Arbeiten für die Erweiterung und Sanierung der Beachplatz-Anlage an der Ach sind abgeschlossen. In diesem Zusammenhang wurde auch eine neue Fahrradabstellanlage samt Servicestation errichtet. m) Zum Thema Corona bedankt sich der Vorsitzende bei den Bediensteten für das positive Einbringen, bei allen Ehrenamtlichen für ihre Bereitschaft und Einsatz und bei all jenen, die Nachbarschaftshilfen organisiert haben, für ihr Engagement. Ein großes Lob gelte auch der Bevölkerung für die gezeigte Disziplin. 3. a) Der Erhöhung der Baunutzungszahl für die Errichtung von Geräteschuppen auf GST-NR 815/5 und 815/6 auf 68,8 wird gemäß Empfehlung des Ausschusses für Dorfentwicklung und Raumplanung vom 15.6.2020 zugestimmt. Antragsteller: Bgm. Christian Natter b) einstimmig Nach Erläuterung durch den Vorsitzenden werden die im Rahmen des Anhörungsverfahrens eingelangten 3 Einwände verlesen und die Stellungnahme des Bauamtes dazu zur Kenntnis gebracht. Der Erhöhung der Baunutzungszahl für die Errichtung einer Mehrwohnungsanlage mit 12 Wohnungen auf GST-NR 1696 und .304 auf 68,8 wird gemäß Empfehlung des Ausschusses für Dorfentwicklung und Raumplanung vom 25.11.2019 zugestimmt. Antragsteller: Bgm. Christian Natter c) einstimmig Der Erhöhung der Baunutzungszahl für die Errichtung eines Treppenaufganges mit Lift auf GST-NR 830/15 auf 66,2 wird gemäß Empfehlung des Ausschusses für Dorfentwicklung und Raumplanung vom 15.6.2020 zugestimmt. Die vom Ausschuss empfohlenen Maßnahmen sind bereits ins Projekt mit eingearbeitet. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 4. Die Wegparzelle GST-NR 3685 im Gewerbegebiet erhält den Straßennamen „Schindlerstraße“. Antragsteller: Bgm. Christian Natter 3 Gegenstimmen (GV Dr. Martin Lindenthal, EM Mag. (FH) Stefan Thaler, GV Othmar Gratt) Der Abänderungsantrag von GV Dr. Martin Lindenthal auf Vergabe eines Straßennamens „F.W. Schindlerstraße“ findet mit 3 Prostimmen (GV Dr. Martin Lindenthal, EM Mag. (FH) Stefan Thaler, GV Othmar Gratt) nicht die erforderliche Mehrheit. In diesem Zusammenhang wird durch den Vorsitzenden angemerkt, dass beabsichtigt ist – um sperrige Straßennamen zu vermeiden – erklärende Beschreibungen in Form von Zusatztafeln anzubringen. 5. Nach Erläuterungen durch Vizebgm. Angelika Moosbrugger werden a) die Kindergarten- und Kinderbetreuungstarife laut Beilage beschlossen; Antragsteller: Vizebgm. Angelika Moosbrugger 3 Gegenstimmen (SPÖ-Fraktion) Von EM Mag. (FH) Stefan Thaler wird angeregt bei den Tarifen Ganztagskindergarten statt „Flexibel aber mind. 1 Tag bis 14:30 Uhr“ besser „flexibel, aber 1 Tag bis mindestens 14:30 Uhr“ zu verwenden und die Beweglichkeit bei Bedarf für nur 1 Ganztag zu prüfen. b) die Musikschultarife laut Beilage beschlossen; Antragsteller: Vizebgm. Angelika Moosbrugger 3 Gegenstimmen (SPÖ-Fraktion) c) die Schülerbetreuungstarife in Ganztagsklassen laut Beilage beschlossen. Antragsteller: Vizebgm. Angelika Moosbrugger 3 Gegenstimmen (SPÖ-Fraktion) 6. a) Die Bilanz der Marktgemeinde Wolfurt Immobilienverwaltungs GmbH für das Jahr 2019 weist bei einem Jahresgewinn von EUR 24.651,79 Aktiva und Passiva in Höhe von jeweils EUR 408.094,47 aus. b) Die Überschussrechnung 2019 der Marktgemeinde Wolfurt Immobilienverwaltungs GmbH und Co KG weist bei Einnahmen in Höhe von EUR 263.802,37 und Ausgaben von EUR 415.165,22 einen buchmäßigen Verlust in Höhe von EUR 151.362,85 aus. c) Der Jahresabschluss der Sozialdienste Wolfurt gGmbH 2019 weist einen Jahresüberschuss von EUR 108.053,17 aus. d) Der Rechnungsabschluss des ASZ Hofsteig weist für das Jahr 2019 Einnahmen und Ausgaben von jeweils EUR 683.093,72 aus. f) Der Rechnungsabschluss 2019 für den Wasserverband Bregenzerach Unterlauf schließt mit Aktiva und Passiva von jeweils EUR 828.735,54 ausgeglichen ab. g) Der Rechnungsabschluss 2019 des Gemeindeverbands Personennahverkehr Unteres Rheintal schließt mit Einnahmen und Ausgaben von 26.285.965,67 ausgeglichen ab. h) Der Rechnungsabschluss des Schulerhalterverbands Polytechnische Schulen Bregenz & Lauterach weist für 2019 Aktiva und Passiva von jeweils EUR 487.766,30 aus. i) Der Rechnungsabschluss der Linksseitigen Achwuhrkonkurrenz schließt mit Einnahmen und Ausgaben von jeweils EUR 117.200,00 ausgeglichen ab. j) Der Rechnungsabschluss des Gemeindeblattverbandes weist einen Jahresgewinn von EUR 169.231,15 aus. 7. Der Vorsitzende übergibt nach einleitenden Worten mit einem Dank an den Leiter der Finanzabteilung, Gerald Klocker, der den Rechnungsabschluss 2019 anhand einer PowerPointPräsentation vorstellt. Der Rechnungsabschluss 2019 weist gegenüber dem Voranschlag Minderausgaben von rund 3,6 Mio aus. Dadurch mussten mit EUR 1.333.576,18 Rücklagenentnahme nicht alle budgetierten Auflösungen ausgeschöpft werden. 2019 wurde ein Maastrichtüberschuss von EUR 932.908,23 erwirtschaftet. Im Gegensatz zum heurigen Jahr, bei dem aufgrund der Corona-Krise mit erheblichen Mindereinnahmen zu rechnen ist, kann die Einnahmensituation 2019 als sehr positiv bewertet werden. Der Trend, dass die gemeindeeigenen Steuern die Ertragsanteile weiterhin deutlich übertreffen, setzt sich erfreulicherweise fort. Auch die freie Finanzspitze kann auf hohem Niveau gehalten werden. Die größten Investitionen und Beiträge entfielen mit EUR 2.111.362,81 auf Neu- und Ausbau von Straßen, mit EUR 1,92 Mio auf Beteiligung an der GIG (Campus Bütze), mit EUR 1,3 Mio. auf Grunderwerb, mit EUR 972.000 auf den Ausbau des Wasserleitungsnetzes, mit EUR 928.000 auf den Neu- und Erweiterungsbau Kanalnetz, mit EUR 635.000 auf Beiträge an den Verkehrsverbund, mit EUR 511.000 auf die Neuanschaffung Feuerwehrauto, mit EUR 441.000 auf den Neu- und Ausbau von Radwegen, mit EUR 281.000 auf direkte Vereinsförderung, mit EUR 222.000 auf den Ausbau von Bächen und mit EUR 109.000 auf Umbauarbeiten beim Friedhof.. Die Personalkosten für die rund 180 Bediensteten lagen 2019 bei EUR 7,2 Mio. Für Umlagen (Sozialhilfe, Pflegegeld, Wohnbauförderung, Spitalskosten, Landesumlage) musste die Gemeinde 2019 mit rund EUR 6,56 Mio. im Vergleich zum Vorjahr wieder ca. EUR 500.000 mehr abführen. Die pro Kopf Verschuldung liegt 2019 bei EUR 520,91 bzw. unter Einrechnung der GIG-Darlehen bei insgesamt EUR 1.202,94. Im Anschluss an die Präsentation werden verschiedene Fragen zum Rechnungsabschluss beantwortet. Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses, GV Richard Benzer, bringt den Prüfbericht zur Kenntnis. Die Gebarung wurde geprüft und für in Ordnung befunden, sowie den mit den Finanzgeschäften betrauten Bediensteten ein Dank ausgesprochen. Nach nochmaligem Dank an die Finanzabteilung für die Vorbereitung wird der Rechnungsabschluss 2019 mit Einnahmen und Ausgaben in Höhe von jeweils EUR 32.264.493,78 beschlossen. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig Der Prüfbericht wird wie vorgelegt zur Kenntnis genommen. einstimmig 8. Vizebgm. Angelika Moosbrugger erläutert nochmals die Ergebnisse der Analyse der Kindergarten/Kleinkinderbetreuungssituation in Wolfurt. Ein Ergebnis dieser Analyse war die zu erwartende Zunahme an Wohnungen innerhalb der kommenden 5 Jahr, wovon ein großer Teil auf Rickenbach entfällt. In Rickenbach fällt insbesondere auch ins Gewicht, dass keine Regelbetreuung in der Kleinkinderbetreuung vorhanden ist und der Kindergarten schon seit Jahren immer an der Kapazitätsgrenze geführt wird. Da derzeit die 1. Etappe Überbauung Rickenbach ansteht, bei der auch das Grundstück der Gemeinde an der Brunnengasse mit einer Tiefgarage unterbaut wird, soll nach Möglichkeit zeitgleich ein Kinderhaus, idealerweise inkl. Familienzentrum errichtet werden. Die Gemeindevertretung fasst deshalb den Grundsatzbeschluss zum Bau eines Kinderhauses (KiGa/KiBe) auf der gemeindeeigenen Liegenschaft Brunnengasse 4-6. Dafür sind in den kommenden 3 Jahren im Budget insgesamt EUR 4,0 Mio. netto mit einer Schwankungsbreite von 20% bereitzustellen. Da aufgrund der für September angesetzten Wahlen bis November 2020 keine ordentliche Gemeindevertretungssitzung mehr stattfinden kann, wird die Vergabe der Planungsaufträge an den Gemeindevorstand delegiert. Antragsteller: Bgm. Christian Natter 9. einstimmig Eingangs erwähnt der Vorsitzende, dass die nun zur Abstimmung anstehenden Grundstücksankäufe im gemeinsamen Gewerbegebiet von Wolfurt und Lauterach – Neuwiesen – ein erster wichtiger Schritt in einer langfristigen Gebietsentwicklung bedeuten. Wie anlässlich der Gründung der PSG Wolfurt-Lauterach festgeschrieben, ist für Grundstücksgeschäfte der PSG jeweils die Zustimmung der Gemeindevertretung erforderlich. Nunmehr konnten die ersten 7 Grundkaufverhandlungen zum Abschluss gebracht werden. a) Die Gemeindevertretung stimmt dem vorliegenden (Muster)Kaufvertrag zu. Er kommt bei allen 7 Grundstücksgeschäften zur Anwendung. b) Den nachfolgend angeführten Grunderwerben der PSG Wolfurt – Lauterach auf Wolfurter Gemeindegebiet wird die Zustimmung erteilt: Claudia Fitz Gst 2109/1 1.764 m² Robert Geiger Gst 2110 2.394 m² Mag Franz Michael Hinteregger Gst 2123 1.902 m² Alfons Metzler Gst 2127 2.339 m² Katharina Moosbrugger Gst 1981 2.217 m² Eugenie Ritter Gst 2004/1 1.091 m² Kinderdorf Vorarlberg Gst 2105 2.802 m² c) Der PSG Wolfurt Lauterach wird zur Finanzierung des Grundstückkaufes ein zinsloses Gesellschafterdarlehen in der Höhe von € 41.520,-- auf die Laufzeit von 15 Jahren (bis 31.12.2035) gewährt. Mit der Möglichkeit auf Verlängerung je nach Projektstand. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig Über die drei Unterpunkte wird gemeinsam abgestimmt. Vizebgm. Angelika Moosbrugger und GV Dr. Thomas Geiger erklärten sich für befangen und nahmen an Beratung und Abstimmung nicht teil. 10. Die Gemeindevertretung stimmt der Absichtserklärung Projekt Vollausbau Anschlussstelle Wolfurt zu. Diese Absichtserklärung hat zum Inhalt, dass ASFINAG, Land und Gemeinden die in der ESAStudie verankerten Umsetzungsmaßnahmen gemeinsam weiter verfolgen und die Umsetzung anstreben. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 11. Nachdem keine Abänderungswünsche eingebracht werden, gilt die Verhandlungsschrift der 36. Sitzung der Gemeindevertretung vom 4.3.2020 als genehmigt. 12. a) Auf Anfrage von GV Richard Benzer erklärt der Vorsitzende, dass die Schließung des Kunstrasenplatzes Teil eines Abkommens mit Nachbarn ist. Alternativ steht der Rasenplatz Zieglerstraße an Sonntagen Hobbysportlern zur Verfügung. b) EM Mag. (FH) Stefan Thaler regt an, Einladungen zukünftig per E-Mail zu versenden. Dies ist laut Vorsitzendem bereits in Planung. Die dafür gesetzlich erforderliche Zustimmung soll anlässlich der Konstituierenden Sitzung eingeholt werden. c) Eine Anfrage von GV Mag. Michaela Anwander zum Thema Corporate Design wird durch Vizebgm. Angelika Moosbrugger beantwortet. d) EM Wolfgang Schwärzler berichtet, dass in den letzten Monaten diverse Updates zur Komfortverbesserung bei der Hofsteigkarte durchgeführt wurden. Die Hofsteigkarte hat sich insbesondere auch während der coronabedingten Einschränkungen bestens bewährt. e) Abschließend bedankt sich der Vorsitzende – wie schon bei der letzten Sitzung - zum Ende der Funktionsperiode bei allen Mandataren, den Gemeinderäten und den Fraktionsobleuten für die Arbeit und sachlichen Diskussionen der ablaufenden Periode. Er hofft auf einen kurzen und fairen Wahlkampf und wünscht allen Mandataren einen erholsamen Sommer. Schluss der Sitzung: 22:05 Uhr Der Schriftführer: Der Vorsitzende: VORSCHLAG MUSIKSCHULGEBÜHREN für das Schuljahr 2020/2021 Musikschule am Hofsteig pro Semester 2,20% Vorschlag 2020/2021 Berechnung EINZELSTUNDE (50 min) Kinder und Jugendliche aus Wolfurt, Lauterach und Schwarzach bis zum vollendeten 16. Lebensjahr (SchülerInnen, StudentInnen und Lehrlinge unterliegen bis zum vollendeten 24. Lebensjahr diesem Tarif) 294,00 287,38 Erwachsene aus Wolfurt, Lauterach und Schwarzach 493,00 492,99 Auswärtige (Kinder und Jugendliche lt. obiger Definition, ausgenommen Kennelbach, Bildstein, Buch) 831,00 830,87 SchülerInnen der Gemeinden Kennelbach, Bildstein und Buch 772,00 771,76 KURZSTUNDE (30 min) Kinder und Jugendliche aus Wolfurt, Lauterach und Schwarzach (Definition wie bei Einzelstunde) Erwachsene aus Wolfurt, Lauterach und Schwarzach 192,00 192,33 350,00 349,90 Auswärtige (Kinder und Jugendliche lt. obiger Definition, ausgenommen Kennelbach, Bildstein, Buch) 531,00 530,70 SchülerInnen der Gemeinden Kennelbach, Bildstein und Buch 512,00 512,19 188,00 187,73 Erwachsene aus Wolfurt, Lauterach und Schwarzach 342,00 342,17 Auswärtige (Kinder und Jugendliche lt. obiger Definition, ausgenommen Kennelbach, Bildstein, Buch) 511,00 511,07 SchülerInnen der Gemeinden Kennelbach, Bildstein und Buch 455,00 455,43 MUSIKALISCHE FRÜHERZIEHUNG – EMP 1+2 Elementare Musikpädagoik (incl. Spielkreis und Kindergesangsgruppe, Percussionsworkshop) 114,00 114,06 SchülerInnen der Gemeinden Kennelbach, Bildstein und Buch 213,00 213,23 GRUPPENSTUNDE (50 min) Kinder und Jugendliche aus Wolfurt, Lauterach und Schwarzach (Definition wie bei Einzelstunde) ENSEMBLESTUNDEN Für SchülerInnen, die keinen Musikschulunterricht gebucht haben, berechnen wir für die Teilnahme in Ensembles oder Musikworkshops o.ä. pro Semester ein Betrag von 131,00 130,93 114,00 177,00 255,00 114,07 177,28 254,69 63,00 74,00 93,00 63,30 73,75 93,46 TANZ Kinder bis 5 Jahre; EMP bzw. Früherziehung (50 min.) Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre (60 min.) Erwachsene Pro weiteres Fach: Kinder 3-5 Jahre Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre Erwachsene FAMILIENERMAESSIGUNG: (für Kinder und Jugendliche aus Wolfurt, Lauterach und Schwarzach) Bei mehreren Kindern aus einer Familie, gewertet nach dem Lebensalter absteigend, ermäßigt sich die Musikschulgebühr um 30% für das 2. Kind 60% für das 3. Kind 80% für das 4. Kind MEHRFACHBELEGUNG: Bei Belegung von mehreren Musikstunden (Fächern oder Instrumenten, außer Tanz) wird eine Ermäßigung von 10 % auf alle Stundensätze gewährt. Diese Ermäßigung gilt nur für folgenden Personenkreis aus Wolfurt, Lauterach und Schwarzach: Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 16. Lebensjahr oder für SchülerInnen, StudentInnen und Lehrlingen bis zum vollendeten 24. Lebensjahr. Andere Sondertarifierungen bedürfen eines Beschlusses des Gemeindevorstandes von Wolfurt, Lauterach oder Schwarzach. Die oben angeführten Elternbeiträge decken lediglich ca. 25 % der Gesamtunterrichtskosten ab. Die Gemeinden stützen die Kosten der Musikschule im Jahr 2012 mit ca. 40% und das Land Vorarlberg mit ca. 35% Verordnung über die Festlegung von Tarifen für die Unterbringung, Betreuung und Verpflegung im Freizeitteil an ganztägigen Schulen Die Gemeindevertretung verordnet mit Beschluss der Gemeindevertretung vom 1.7.2020 gem. § 19 Abs 3 Schulerhaltungsgesetz, LGBl. 32/1988 i.d.g.F, Tarife für die Unterbringung, Betreuung und Verpflegung im Freizeitteil an ganztägigen Schulen §1 Beitragspflicht (1) Für die Unterbringung, Betreuung und Verpflegung im Freizeitteil des Betreuungsteiles der Ganztagsschulen a) Volksschule Bütze b) Volksschule Mähdle c) Mittelschule und Sportmittelschule Wolfurt, hebt die Marktgemeinde Wolfurt Betreuungs- und Verpflegungsbeiträge ein. (2) Die Betreuungs- und Verpflegungsbeiträge hat der/die für den Schüler/die Schülerin Unterhaltspflichtige zu entrichten. Mehrere Unterhaltspflichtige haften solidarisch. §2 Betreuungsbeitrag Volksschulen (Abs 1 lit. a und b) Modul 1 Kosten: Modul 2 Kosten: Modul 3 Kosten: Montag 11:30-12:30 € 5,00/Monat 12:30-13:45 € 7,50/Monat 13:45-16:30 € 12,40/Monat Dienstag 11:30-12:30 € 5,00/Monat 12:30-13:45 € 7,50/Monat 13:45-16:30 € 12,40/Monat Mittwoch 11:30-12:30 € 5,00/Monat 12:30-13:45 € 7,50/Monat 13:45-16:30 € 12,40/Monat Donnerstag 11:30-12:30 € 5,00/Monat 12:30-13:45 € 7,50/Monat 13:45-16:30 € 12,40/Monat Freitag 11:30-12:30 € 5,00/Monat 12:30-13:45 € 7,50/Monat 13:45-16:30 € 12,40/Monat Dienstag 12:20-13:45 € 7,50/Monat Mittwoch 12:20-13:45 € 7,50/Monat Donnerstag 12:20-13:45 € 7,50/Monat Freitag 12:20-13:45 € 7,50/Monat Mittelschule (Abs 1 lit. c) Modul 1 Kosten: Montag 12:20-13:45 € 7,50/Monat §3 Verpflegungsbeitrag Der Verpflegungsbeitrag für Eltern beträgt € 4,75 pro Mittagessen.1 Die Kosten für ein Mittagessen betragen € 5,30. Dieser Betrag wird durch die Gemeinde mit 55 Cent je Mittagessen gestützt. 1 §4 Entrichtung der Beiträge (1) Der Betreuungsbeitrag ist für die Monate September bis Juni jeweils nach Monatsende zu entrichten. Tritt der/die Schüler/in während des Schuljahres in die Schule ein, ist der Betreuungsbeitrag ab dem auf den Eintritt in die Schule folgenden Monatsersten, tritt er/sie während des Schuljahres aus, ist er bis zum Ende des Monats, in dem der Austritt erfolgt, zu entrichten. (2) Der Verpflegungsbeitrag ist jeweils nach Monatsende zu entrichten. §5 Ermäßigung der Beiträge (1) Von der Einhebung des Betreuungs- und Verpflegungsbeitrages kann im Hinblick auf die Einkommens-, Vermögens und Familienverhältnisse der Unterhaltspflichtigen ganz oder teilweise abgesehen werden. (2) In Wolfurt wohnhafte Personen, deren Kind/Kinder den Freizeitteil des Betreuungsteiles der Ganztagsschulen in Anspruch nehmen und einen Wohnbeihilfebescheid oder einen Mindestsicherungsbescheid vorlegen, erhalten über Ansuchen jedenfalls eine Förderung in Form von 50 % Rabatt auf die Betreuungskosten (§). (3) Über zusätzliche oder weitergehende Förderungen entscheidet der Gemeindevorstand nach Ansuchen. §6 Inkrafttreten Diese Verordnung tritt mit dem Ablauf des Tages des Anschlages an der Amtstafel in Kraft. Fo/vertr/kauf/psg_wolfurt_final_v6 29.05.2020 Kaufvertrag zwischen Herrn / Frau [Name, Geburtsdatum, Staatsbürgerschaft, Wohnadresse einfügen], als Verkäufer und Projekt und Strukturentwicklungsgenossenschaft Wolfurt-Lauterach eGen, FN 484028g LG Feldkirch, Schulstraße 1, 6922 Wolfurt, als Käufer Präambel (1) Wenn und soweit in diesem Vertrag geschlechtsspezifische Bezeichnungen verwendet werden, ist die weibliche Form aus Gründen der besseren Lesbarkeit von der männlichen Form mitumfasst. (2) Der Käufer ist eine Genossenschaft nach dem Genossenschaftsgesetz. Die Gemeinden Wolfurt und Lauterach sind zu je 30% an der Genossenschaft beteiligt. Zweck der Genossenschaft ist die Förderung des Erwerbes oder Wirtschaft ihrer Mitglieder durch die nachhaltige und langfristige Evaluierung, Sicherstellung und Bereitstellung von Liegenschaften, welche die Entwicklung der Gemeinden Lauterach und Wolfurt und deren raumplanerische Ziele unterstützen und für die gewerbliche Entwicklung dieser beiden Gemeinden als zweckmäßig erachtet werden. Der Gegenstand des Unternehmens der Genossenschaft sind unter anderem der Erwerb, die Entwicklung und Erschließung von Liegenschaften sowie die Entwicklung und Umsetzung von Standortentwicklungsprojekten. (3) Zur Verwirklichung seines Zweckes und seines Unternehmensgegenstandes erwirbt der Käufer Grundstücke im Bereich „Neue Wiesn“ mit dem Ziel und in der Absicht, aus den von ihm erworbenen Grundstücken in einem Umlegungsverfahren nach dem Raumplanungsgesetz (RPG) möglichst aneinandergrenzende Baugrundstücke zu bilden. Auf den so gebildeten Baugrundstücken will er ein neues Betriebsgebiet entwickeln und erschließen und nach entsprechender Umwidmung durch die Vergabe von Baurechten Betriebe aus Industrie, Gewerbe oder Handwerk ansiedeln, die den von der Genossenschaft entwickelten Vorgaben entsprechen (nachfolgend als „neue Verwendung“ bezeichnet). Diese Vorgaben wurden in Übereinstimmung mit den Gemeinden Wolfurt und Lauterach und insbesondere in Übereinstimmung mit deren Planungen nach dem Raumplanungsgesetz entwickelt. Der Käufer geht aufgrund der neuen Verwendung da2 von aus, daß seine oben beschriebenen Rechtserwerbe zur Erfüllung öffentlicher Aufgaben sowie für industrielle und gewerbliche Anlagen im Sinne des § 6 Absatz 1 lit c des Grundverkehrsgesetzes (GVG) erfolgen. (4) Der Käufer ist eine von Gemeinden kontrollierte Unternehmung im Sinne des Grundverkehrsgesetzes, die zur Wahrnehmung öffentlicher Aufgaben aktive Bodenpolitik betreibt. (5) Vor diesem Hintergrund vereinbaren die Parteien das Folgende: I. Grundbuchsstand (1) Sämtliche in diesem Vertrag angeführten Grundstücke und Grundbuchseinlagen befinden sich im Grundbuch 91123 Wolfurt. (2) Der Verkäufer ist Eigentümer der EZ ............... mit Gst ............. . Das Gst .............. ist als Freifläche Freihaltegebiet (FF) gewidmet. Die EZ .............. ist grundbücherlich lastenfrei / Die EZ ................ ist grundbücherlich wie folgt belastet: [Lastenblatt aus dem GB-Auszug einfügen] Zusätzlich bestehen folgende nicht verbücherte Lasten: [zB Pachtverträge, Nutzungsrechte] Der Käufer tritt mit Rechtswirksamkeit dieses Kaufvertrages anstelle des Verkäufers in diese Pachtverträge / Nutzungsrechte ein. Der Verkäufer übernimmt es, den Pächter / Nutzungsberechtigten hierüber zu informieren. II. Kaufabrede, Kaufpreis und Besserungsklausel, Optionszahlung (1) Der Verkäufer verkauft und übergibt an den Käufer und dieser kauft und übernimmt von jenem das Gst .............. in sein Eigentum. (2) Im Hinblick auf die in der Präambel dargestellte neue Verwendung des Kaufgegenstandes beträgt der Kaufpreis EUR 45,00/m² (nachfolgend als „Kaufpreis I“ bezeichnet), insgesamt bei .................m² (laut Grundbuch; allein die dort angeführte Fläche ist für die Berechnung des Kaufpreises maßgeblich) sohin EUR .....................,00. 3 (3) Der Käufer hat den Kaufpreis I binnen 14 Tagen nach allseitiger Unterfertigung dieses Kaufvertrages und Anmerkung der Rangordnung gemäß Punkt IV dieses Vertrages auf das vom Treuhänder Dr. Rico Folie dafür eröffnete Treuhandkonto zu bezahlen. (4) Besserungsklausel: Wird der Kaufgegenstand als Teil des Umlegungsgebietes rechtskräftig nach dem RPG umgelegt (maßgeblich ist die Rechtskraft aller gemäß § 48 RPG erlassener Umlegungsbescheide), erhöht sich der Kaufpreis nachträglich auf EUR 300,00 / m² (nachfolgend als „Kaufpreis II“ bezeichnet). (5) Der Kaufpreis II ist wertgesichert. Wertmesser ist der Index der Verbraucherpreise 2015 = 100, Ausgangsbasis ist die Indexzahl für den Monat des Vertragsschlusses. Der Kaufpreis II erhöht und ermäßigt sich in jenem Verhältnis, wie dieser Index bezogen auf die Ausgangsbasis steigt oder fällt. Der Kaufpreis II ist nach Vorliegen der Indexzahl für den Monat, in dem der letzte Umlegungsbescheid rechtskräftig wird, an den geänderten Geldwert anzupassen. Bei Außerkrafttreten des vereinbarten Index ist der an seiner Stelle verlautbarte Nachfolgeindex anzuwenden. (6) Innerhalb eines Monats ab rechtskräftiger Umlegung des Kaufgegenstandes nach dem RPG als Teil des Umlegungsgebietes (maßgeblich ist die Rechtskraft aller gemäß § 48 RPG erlassener Umlegungsbescheide) hat der Käufer den wertgesicherten Kaufpreis II unter Abzug des Kaufpreises I und einer allfälligen Optionszahlung nach Absatz 7 direkt an den Verkäufer auf die von diesem dafür bekannt gegebene Zahlstelle zu leisten. Der vom Käufer bezahlte Kaufpreis I und eine allfällige Optionszahlung nach Absatz 7 sind auf den wertgesicherten Kaufpreis II anzurechnen. (7) Leitet die Landesregierung mit Verordnung gemäß § 42 Absatz 4 RPG das Umlegungsverfahren ein und gehört der Kaufgegenstand zum Umlegungsgebiet, wird der Käufer den Verkäufer darüber mittels eingeschriebenen Briefes informieren und ist der Verkäufer berechtigt, innerhalb eines Monats ab Postaufgabe des Informationsschreibens mittels eingeschriebenen Briefes vom Käufer unter Anrechnung auf den Kaufpreis eine Zahlung von EUR 100,00 / m² zu verlangen („Optionszahlung“). Für die Rechtzeitigkeit des Verlangens ist die Postaufgabe maßgebend. Der Käufer hat die rechtzeitig verlangte Optionszahlung innerhalb eines weiteren Monats ab Eingang des Zahlungsverlangens direkt an den Verkäufer auf die von diesem dafür bekannt gegebene Zahlstelle zu leisten. Macht der Verkäufer von seinem Recht Gebrauch und löst die Optionszahlung aus, reduziert sich der Kaufpreis II um 2% (also von EUR 300,00/m² auf EUR 294,00/m²). Für die Wertsicherung des Kaufpreises II ist dann der so reduzierte Kaufpreis heranzuziehen. 4 Mehrere Verkäufer können die Optionszahlung nur gemeinsam verlangen. Dasselbe gilt für mehrere Rechtsnachfolger des Verkäufers. (8) Fiktive Rechenbeispiele Rechenbeispiel 1 mit Optionszahlung: Grundstück 1.000m²; Grundstück 3 Jahre nach Vertragsschluß rechtskräftig Teil des Umlegungsgebietes Annahme Wertsicherung 1,5% pro Jahr (vgl. Absatz 5) => für 3 Jahre 4,5%; Verkäufer zieht die Option (vgl. Absatz 7) Kaufpreis I: 1.000m² x EUR 45,00/m² = EUR 45.000,00 Optionszahlung: 1.000m² x EUR 100,00/m² = EUR 100.000,00 Kaufpreis II: EUR 307,23/m² Erläuterung Rechenweg: Infolge Optionszahlung reduzierter Kaufpreis um 2% auf EUR 294,00/m² Kaufpreis EUR 294,00/m² wertgesichert mit 4,5% laut Beispiel: EUR 294,00/m² x 104,5% = EUR 307,23/m². wertgesicherter Kaufpreis II 1.000m² x EUR 307,23/m² = EUR 307.230,00 minus Zahlung Kaufpreis I EUR 45.000,00 minus Optionszahlung EUR 100.000,00 Noch zu zahlen EUR 162.230,00 Rechenbeispiel 2 ohne Optionszahlung: Grundstück 1.000m²; Grundstück 3 Jahre nach Vertragsschluß rechtskräftig Teil des Umlegungsgebietes Annahme Wertsicherung 1,5% pro Jahr (vgl. Absatz 5) => für 3 Jahre 4,5%; Verkäufer zieht die Option nicht (vgl. Absatz 7) Kaufpreis I: 1.000m² x EUR 45,00/m² = EUR 45.000,00 Kaufpreis II: EUR 313,50/m² Erläuterung Rechenweg: Kaufpreis EUR 300,00/m² wertgesichert mit 4,5% laut Beispiel: 5 EUR 300,00/m² x 104,5% = EUR 313,50/m². Wertgesicherter Kaufpreis 1.000m² x EUR 313,50/m² = EUR 313.500,00 minus Zahlung Kaufpreis I EUR 45.000,00 Noch zu zahlen EUR 268.500,00 (9) Vereinbart der Käufer mit anderen Verkäufern für einen Erwerb im Bereich „Neue Wiesn“ innerhalb von 24 Monaten ab beidseitiger Unterfertigung dieses Kaufvertrages einen höheren Kaufpreis II (also mehr als EUR 300/m²), dann gilt dieser höhere (bei mehreren höheren: der höchste) Kaufpreis II automatisch für diesen Kaufvertrag, wie wenn von Anfang an der höhere Kaufpreis II vereinbart worden wäre. III. Grunderwerbsteuer, Eintragungsgebühr und Immobilienertragsteuer (1) Die Grunderwerbsteuer und die Eintragungsgebühr trägt der Käufer. Die Immobilienertragssteuer trägt der Verkäufer. (2) Die Vertragsparteien beauftragen und ermächtigen Dr. Rico Folie, die Bemessung der Grunderwerbsteuer und der Grundbuchseintragungsgebühr im Wege der Selbstberechnung durchzuführen oder durchführen zu lassen. Die Vertragsparteien nehmen zur Kenntnis, daß die Grunderwerbsteuer nur gleichzeitig mit der Immobilienertragsteuer selbst berechnet werden kann. Die Parteien verpflichten sich, Dr. Rico Folie alle für die Selbstberechnung von Grunderwerbsteuer, Eintragungsgebühr und Immobilienertragsteuer erforderlichen Informationen rechtzeitig zur Verfügung zu stellen und sie erklären, dass die von ihnen zur Verfügung gestellten Informationen richtig und vollständig sind. (3) Binnen der Frist für die Zahlung des Kaufpreises I hat der Käufer die auf den Kaufpreis I entfallende, nachstehend angeführte, selbst berechnete Grunderwerbsteuer (= 3,5% des Kaufpreises I) und die darauf entfallende, nachstehend angeführte, selbst berechnete Grundbuchseintragungsgebühr (= 1,1% des Kaufpreises I), wie nachstehend verzeichnet auf das Anderkonto des Vertragsverfassers und Treuhänders Dr. Rico Folie bei der Raiffeisenbank am Hofsteig, IBAN AT68 3748 2000 0013 3439, oder eine andere vom Treuhänder bekannt gegebene Zahlstelle zu bezahlen: Kaufpreis I Grunderwerbsteuer Eintragungsgebühr € .................,00 € ......................... € ................................. 6 Sollte das Finanzamt eine höhere Grunderwerbsteuer und/oder Eintragungsgebühr vorschreiben oder sollten sich Grunderwerbsteuer oder Eintragungsgebühr erhöhen, hat der Käufer den auf diese höhere Steuer und/oder Eintragungsgebühr fehlenden Betrag innerhalb von 10 Tagen ab Aufforderung durch den Treuhänder nachzuzahlen. Die auf eine allfällige Optionszahlung und den Kaufpreis II entfallende Grunderwerbsteuer und Eintragungsgebühr hat der Käufer direkt an das zuständige Finanzamt abzuführen. (4) Der Verkäufer erklärt hinsichtlich der von ihm zu tragenden Immobilienertragsteuer, daß _ der letzte entgeltliche Erwerb am Kaufgegenstand vor dem 31. März 2002 stattfand; _ es beim Kaufgegenstand nach dem 31. Dezember 1987 keine Umwidmung im Sinne des § 30 EStG gab; _ er auf die Option zur Regelbesteuerung gemäß § 30a Absatz 2 EStG im Wissen verzichtet, daß die Regelbesteuerung auch zu einer geringeren Steuerlast führen könnte (was jedoch von Dr. Rico Folie nicht zu prüfen ist und nicht geprüft wurde). (5) Die Immobilienertragsteuer für den Kaufpreis I wird aus dem Treuhanderlag (Kaufpreis I) abgedeckt und auf Rechnung des Verkäufers an das zuständige Finanzamt abgeführt. (6) Die Immobilienertragsteuer für die Optionszahlung und jene für den Kaufpreis II hat der Verkäufer eigenverantwortlich direkt an das für ihn zuständige Finanzamt abzuführen. Der Verkäufer wird ausdrücklich darauf hingewiesen, a. daß sich die Immobilienertragsteuer von 4,2% auf 18% des Kaufpreises II erhöht, wenn der Kaufgegenstand innerhalb von fünf Jahren nach der Veräußerung in eine Widmungskategorie umgewidmet wird, die erstmals eine Bebauung zuläßt, und b. daß eine solche Umwidmung infolge des vom Käufer angestrebten neuen Verwendungszwecks sehr wahrscheinlich ist. Der Käufer wird den Verkäufer über eine erfolgte Umwidmung informieren. 7 IV. Ranganmerkung (1) Der Verkäufer verpflichtet sich, gleichzeitig mit dem Abschluss dieses Kaufvertrages ein Grundbuchsgesuch für die Anmerkung der Rangordnung der beabsichtigten Veräußerung des Kaufgegenstandes beglaubigt zu unterfertigen und Dr. Rico Folie zu treuen Handen zu übergeben. Die Ranganmerkung ist durch beglaubigte Unterfertigung neuer Ranganmerkungsgesuche so lange zu erneuern, bis sie vom Käufer ausgenützt wird. (2) Weitere Rangordnungsgesuche (auch solche für die beabsichtigte Verpfändung) darf der Verkäufer nur im Einverständnis mit dem Käufer bei Gericht überreichen. (3) Der Verkäufer verpflichtet sich, über den Kaufgegenstand nicht zu verfügen und diesen nicht zu belasten. V. Treuhand / Durchführung im Grundbuch (1) Zum Treuhänder wird Rechtsanwalt Dr. Rico Folie bestellt. Die Vertragsparteien übergeben ihm den von ihnen beglaubigt unterfertigten Kaufvertrag. Der Verkäufer übergibt ihm das beglaubigt unterfertigte Ranganmerkungsgesuch. (2) Der Treuhänder wird von den Vertragsparteien einseitig unwiderruflich über ihren Tod hinaus beauftragt, nach dem vereinbarungsgemäßen Erlag des Kaufpreises I, der darauf entfallenden Grunderwerbsteuer und Grundbuchseintragungsgebühr den Kaufvertrag im Grundbuch durchzuführen und alle dazu notwendigen Erledigungen zu veranlassen. Der Treuhänder nimmt diesen Auftrag an. Der Treuhänder übernimmt nicht die Haftung für einen bestimmten Erfolg. Der erlegte Betrag ist bis zur Ausfolgung an den Verkäufer verzinslich anzulegen. Der Treuhänder ist bei der Auswahl der treuhandkontoführenden Bank frei und nicht verpflichtet, eine höhere Verzinsung anzustreben, als von der treuhandkontoführenden Bank angeboten. Der Erlag des Kaufpreises I, der Grunderwerbsteuer und der Grundbuchseintragungsgebühr sind nach dem übereinstimmenden Willen der Parteien keine Bedingung für die Durchführung des Kaufvertrages im Grundbuch und müssen dem Grundbuch nicht nachgewiesen werden. Sie gelten gegenüber dem Grundbuch mit dem Einlangen des Grundbuchsgesuches für die Durchführung dieses Kaufvertrages als erfolgt. 8 (3) Soweit in diesem Vertrag nicht anders vereinbart, hat der Treuhänder den Kaufpreis I samt den darauf angewachsenen Zinsen abzüglich Kapitalertragsteuer und Kontoführungsgebühren sowie abzüglich der, den Verkäufer treffenden, Immobilienertragssteuer an den Verkäufer auf das von diesem dafür noch bekannt zu gebende Konto
  1. wolfurtvertretung
20200304_GVE036 Wolfurt 04.03.2020 30.05.2021, 08:08 Verhandlungsschrift über die am Mittwoch, 4. März 2020, stattgefundene 36. Sitzung der Gemeindevertretung Vorsitzender: Schriftführer: Anwesend: Entschuldigt: Ort: Beginn: Bgm. Christian Natter GdeSekr. Dr. Sylvester Schneider 22 Gemeindevertreter sowie die Ersatzleute Wolfgang Schwärzler, Martin Köb, Katja Bernroider, Verena Karlinger, Hermann Schertler, Marcjanna Stampfl, Ing. Harald Feldmann und Mag. Josef Thaler, GV Brigitte Feuerstein, GV Barbara Geißler, GV Peter Grebenz, GV Dipl.-BW Harald Moosbrugger, GV Peter Moosbrugger, GR Dr. Paul Stampfl, GV Dr. Daniela Taxer-Theurer und GV Maria Thaler Kultursaal 20:05 Uhr Die Vorsitzende begrüßt die erschienenen Mandatare zur letzten Sitzung der laufenden Funktionsperiode und stellt die Beschlussfähigkeit fest. Tagesordnung: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. Bürgeranfragen Mitteilungen Stellungnahme zu Gesetzesbeschlüssen Erhöhung der Baunutzungszahl bzw. der Baumassenzahl a) Betriebsgebäude mit Hochregallager, Tiefgarage, Werkstätte und Büros, GST-NR 437; LTW Intralogistics GmbH b) Um- und Zubau beim Wohnhaus Flotzbachstr. 17, GST-NR 1424/3; Christoph Riedmann c) Mehrfamilienhaus mit 9 Wohneinheiten, GST-NR 3612, Klimmer Wohnbau GmbH d) Wohnanlage bestehend aus 2 Häusern mit 16 Wohneinheiten, GST-NR 822/2 und 204/2, Fussenegger Wohnbau GmbH e) Mehrfamilienwohnhaus mit 12 Einheiten, GST-NR 1560, RIVA home GmbH Dienstbarkeit Überfahrt bei Gst 170/4 zu Feldeggstraße, Reinhold Köb Änderung der Fahrradanhänger-Förderrichtlinien (Lastenräder) Genehmigung der Verhandlungsschrift der 35. Sitzung der Gemeindevertretung vom 29.01.2020 Allfälliges Erledigung: zu 1. Keine Anfrage 2. a) Der Vorsitzende berichtet von einer beeindruckenden Fasnat, bei der vor allem der Umzug mit der Teilnahme aller Kinderbetreuungseinrichtungen und Volksschulen begeistert hat. Ein Dank gilt dafür den ganzen Teams, den Eltern und den veranstaltenden Läbbe. b) c) d) e) f) g) h) i) j) k) Der Vorsitzende berichtet weiter von den 3 Funken in Wolfurt, die – im Gegensatz zu einigen anderen Gemeinden - ohne größere Probleme abgebrannt werden konnten. Bezüglich Feuerwerke wird sich der Vorsitzende, wie bereits angekündigt, nach Besprechung des Themas in der Regionalsitzung der Bürgermeister mit den Funkenverantwortlichen zusammensetzen. Der Gemeindevorstand hat der Fa. Schadenbauer die Aufträge zur Durchführung eines kooperativen Verfahrens betreffend Sozial- und Nahversorgungszentrum sowie zur Begleitung der weiteren betrieblichen Entwicklung in Zentrum und Rickenbach erteilt. Seit vergangenem Freitag versorgt das Wasserwerk die Marktgemeinde Lauterach bis voraussichtlich Spätsommer mit. Die Abschaltung des Wasserwerks Lauterach wird durch Gleisbauarbeiten der ÖBB erforderlich. Die Mitversorgung ist ohne Probleme möglich, wobei aber bei einem trockenen und heißen Sommer frühzeitig auf Wassersparmöglichkeiten hingewiesen werden wird. Der Vorsitzende bringt ein von einem Bürger aus Wolfurt schriftlich ausgedrücktes Lob für den Bauhof zur Kenntnis. In diesem Schreiben wird die fachgerechte und sensible Durchführung der Behebung eines Wasserrohrbruches hervorgehoben. Das Gemeindeamt befasst sich seit einiger Zeit unter Federführung von Vizebgm. Angelika Moosbrugger mit dem Relaunch des Corporate Designs der Gemeinde. In der letzten Gemeindevorstandssitzung konnten die ersten Ergebnisse dazu präsentiert werden. Der Campus Bütze wurde offensichtlich von der Architekturszene als sehenswertes Projekt entdeckt. Neben einem Kurzbericht im ORF konnten kürzlich ca. 30 Architekten im Rahmen einer Exkursion des VAI durch den Campus geführt werden. Das vom Anrufbus abgedeckte Gebiet konnte in den letzten Monaten durch das Gemeindegebiet Lustenau und den Bahnhof Dornbirn erweitert werden. Bei der Fahrradbörse wird auch die von der Gemeinde angeschaffte Rikscha nochmals vorgestellt. Im Rahmen von „Radeln ohne Alter“ haben sich 14 „Piloten“ bereit erklärt, für Ausfahrten mit älteren Mitbürgern als Rikschafahrer zur Verfügung zu stehen. Beim Postversand für den Veranstaltungskalender „Demnächst“ kam es zu einem Verteilproblem, weshalb die letzten Haushalte erst in diesen Tagen mit dem Kalender beteilt werden. Ein Gesetzesentwurf betreffen ein Gesetz über eine Änderung des Rettungsgesetztes liegt zur Begutachtung durch die Landesbürger auf. 3. Zu den als nicht dringlich beschlossenen Gesetzen betreffend eine Änderung des Gesetzes über Betreiberpflichten zum Schutz der Umwelt, über Anpassungen aufgrund von Neuerungen im Krankenanstalten-, Sozialversicherungs- und Erwachsenenschutzrecht (Sammelnovelle), ein Schulrechtsanpassungsgesetz (Sammelnovelle) und ein Gesetz zur Neuregelung der Vergnügungssteuern (Sammelgesetz) wird kein Antrag auf Volksabstimmung gestellt. 4. a) Der Erhöhung der Baumassenzahl auf 472,8 für das auf GST-NR 437 geplante Betriebsgebäude der LTW Intralogistics GmbH mit Hochregallager, Tiefgarage, Werkstätte und Büros wird gemäß einstimmiger Empfehlung des Ausschusses Dorfentwicklung und Raumplanung zugestimmt. Antragsteller: Bgm. Christian Natter b) Der Erhöhung der Baunutzungszahl auf 76,2 für den geplanten Um- und Zubau beim Wohnhaus Flotzbachstr. 17 auf GST-NR 1424/3 wird gemäß einstimmiger Empfehlung des Ausschusses Dorfentwicklung und Raumplanung zugestimmt. Antragsteller: Bgm. Christian Natter c) einstimmig einstimmig Das Projekt der Klimmer Wohnbau GmbH zur Errichtung einer Kleinwohnanlage bestehend aus zwei Baukörpern mit insgesamt 9 Wohneinheiten auf GST-NR 3612 wird durch den Vorsitzenden vorgestellt und die eingelangten Einwendungen werden zur Kenntnis gebracht. Der Erhöhung der Baunutzungszahl auf 60,2 für dieses Projekt wird gemäß Empfehlung des Ausschusses Dorfentwicklung und Raumplanung zugestimmt. Antragsteller: Bgm. Christian Natter d) Der beantragten Erhöhung der Baunutzungszahl auf 61,8 für die geplante Wohnanlage der Fussenegger Wohnbau GmbH auf GST-NR 822/2 und 204/2, bestehend aus 2 Häusern mit 16 Wohneinheiten, wird nach Verlesen des eingelangten Einwands einer Nachbarin gemäß einstimmiger Empfehlung des Ausschusses Dorfentwicklung und Raumplanung zugestimmt. Antragsteller: Bgm. Christian Natter e) einstimmig einstimmig Der beantragten Erhöhung der Baunutzungszahl auf 58,4 für das Projekt der RIVA home GmbH auf GST-NR 1560, bestehend aus einem Mehrfamilienwohnhaus mit 12 Einheiten, wird gemäß einstimmiger Empfehlung des Ausschusses Dorfentwicklung und Raumplanung zugestimmt. Der Bauträger hat zudem der Gemeinde analog zu gemeinnützigen Wohnungen ein Zuweisungsrecht angeboten. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 5. Zur grundbücherlichen Umsetzung der im Tauschvertrag mit Reinhold Köb vom 28.1.2019 bereits außerbücherlich vereinbarten Dienstbarkeit, stimmt die Gemeindevertretung der Einräumung und Verbücherung eines unbeschränkten und immerwährenden Grunddienstbarkeitsrechts des Gehens und Fahrens auf dem zwischen dem GST-NR 170/1 und der Feldeggstraße liegenden einem 1 m breiten Streifen des GST-NR 170/4 zu. Weiters wird der Grunddienstbarkeit der Haltung und Verlegung von unterirdischen Ver- und Entsorgungsleitungen auf diesem Grundstreifen zugestimmt. Es wird klargestellt, dass diese privatrechtliche Zustimmung die nach dem Vbg. Straßengesetz vorgesehene öffentlich-rechtliche Gebrauchserlaubnis nicht ersetzt und, dass gegebenenfalls nach deren Vorliegen die Dienstbarkeit des Fahrens auf die von der Gebrauchserlaubnis (allenfalls auch mehrerer Zufahrten) umfassten Bereiche eingeschränkt wird. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 6. Die Förderrichtlinie für Fahrradanhänger wird um eine Förderung für Lastenräder laut Beilage erweitert. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 7. Nachdem keine Abänderungswünsche eingebracht werden, gilt die Verhandlungsschrift der 35. Sitzung der Gemeindevertretung vom 29.1.2020 als genehmigt. 8. a) GR Michael Pompl bedankt sich zum Ende der Funktionsperiode für die – auch bei unterschiedlichen Zugängen zu diversen Themen - immer konstruktive und lösungsorientierte Zusammenarbeit mit allen Fraktionen. b) GR Robert Hasler gibt nachstehende Termine bekannt:  14.3. Radbörse auf dem Marktplatz  28.3. Landschaftsreinigung  4.4. Sportlich zum Sport (Fußballmatch Wolfurt/Lauterach). c) GV Jadranko Lesic berichtet, dass wieder ein Transport mit ausgemusterten Schulmöbeln zusammengestellt werden konnte, die an 3 Schulen in Bosnien ausgeliefert werden. Er bedankt sich bei der Gemeinde für die Bereitstellung und die gute Zusammenarbeit. d) Auf Anfrage von GV Andreas Gorbach, bis wann mit einer Fußwegverbindung von der Lerchenstraße zur Ach gerechnet werden könne, verweist der Vorsitzende auf die Tatsache, dass e) f) g) h) die Bewohner der Lerchenstraße einerseits durch die rege Bautätigkeit verkehrlich stark belastet waren, dass andererseits aber die im Flächenwidmungsplan vorgesehene Verbindung sukzessive umgesetzt werde. Auf Anfrage von GV Mag. Michaela Anwander gibt der Vorsitzende bekannt, dass nach sich seinen Informationen die Familie Böhler in Endverhandlungen betreffend Nahversorgungszentrum Rickenbach befinde. Die Anfrage von EM Wolfgang Schwärzler betreffend Parkplatzmarkierung bei der Totenkapelle wird dahingehend beantwortet, dass im heurigen Jahr die Sanierung des unteren Wegteils „Auf dem Bühel“ geplant sei und in diesem Zuge auch die Markierungsarbeiten ausgeführt werden. EM Wolfgang Schwärzler spricht den Verantwortlichen für die Wolfurt Information ein großes Lob, sowohl hinsichtlich Erscheinungsbild, wie auch inhaltlich, aus. Abschließend bedankt sich der Vorsitzende zum Ende der Funktionsperiode bei allen Mandataren, den Gemeinderäten – insbesondere bei Vize Bgm. Angelika Moosbrugger - den Fraktionsobleuten und dem Schriftführer für die Arbeit der ablaufenden Periode. Er gibt der Hoffnung Ausdruck, dass auch die restlichen Tage der Wahlauseinandersetzung „anständig“ verlaufen und dass die Bevölkerung vom Wahlrecht regen Gebrauch machen wird. Die Konstituierende Sitzung ist auf dem 2.4.2020 terminisiert. Schluss der Sitzung: 21:10 Uhr Der Schriftführer: Der Vorsitzende: Förderung für die Anschaffung eines Fahrradanhängers bzw. Lastenrades (Fassung GV-Beschluss vom 4.3.2020) Zur Förderung des nichtmotorisierten Verkehrs gewährt die Marktgemeinde Wolfurt Beiträge für die Anschaffung von Fahrradanhängern und Lastenrädern. Die Förderung besteht: 1. In einem Zuschuss zur Anschaffung eines Fahrradanhängers zum Kindertransport in Höhe von 50% des Kaufpreises, maximal jedoch EUR 220,--. 2. In einem Zuschuss zur Anschaffung eines Fahrradanhängers zum Einkauf oder Lastentransport in Höhe von 50 % des Kaufpreises, maximal jedoch EUR 160,--. 3. In einem Zuschuss zur Anschaffung eines Fahrrad-Trolleys mit Anhängekupplung in Höhe von EUR 100,--. 4. In einem Zuschuss zur Anschaffung eines Lastenrades in Höhe von EUR 300,--. Anspruchsberechtigte: 1. Anspruchsberechtigt sind ausschließlich natürliche Personen. 2. Für den Zuschuss zur Anschaffung eines Fahrradanhängers zum Kindertransport – Hauptwohnsitz des Kindes und zumindest eines Elternteils in Wolfurt. 3. Für den Zuschuss zur Anschaffung eines Fahrradanhängers zum Einkauf oder Lastentransport bzw. eines Trolleys oder eines Lastenrades - Hauptwohnsitz des Antragstellers in Wolfurt. 4. Besondere Bestimmungen für die Förderung von Lastenrädern:  Pro Haushalt wird maximal 1 Transportrad gefördert;  das Transportrad hat ein Ladegewicht größer 80 kg Förderungsabwicklung: Der Förderungsbetrag wird nach Vorlage der Originalrechnung und Unterfertigung des Förderungsantrages an der Amtskassa bar ausbezahlt. Die Förderung ist nur beim Kauf bei einer Firma in der plan-b-Region 12 bzw. bei Lastenrädern bei einem in Vorarlberg ansässigen Fachhändler, der Wartung und Ersatzteilversorgung sicherstellt, möglich! Förderungszeitraum: Die Förderungsrichtlinien treten mit Beschlussfassung in Kraft und gelten bis auf Widerruf. 1 Bregenz: Raider / Procycle / Drissner / Hervis Wolfurt: Radcult / Puchmayr Lauterach: Loitz Hard: Radwelt Hard / DJ’s Bikeshop 2 Regelung gilt vorbehaltlich der Zustimmung aller Gemeinden der plan-b-Region
  1. wolfurtvertretung
20200129_GVE035 Wolfurt 29.12.2020 29.05.2021, 10:34 Verhandlungsschrift über die am Mittwoch, 29. Jänner 2020, stattgefundene 35. Sitzung der Gemeindevertretung Vorsitzender: Schriftführer: Anwesend: Entschuldigt: Ort: Beginn: Bgm. Christian Natter GdeSekr. Dr. Sylvester Schneider 20 Gemeindevertreter sowie die Ersatzleute Wolfgang Simma, Uros Umjenovic, Wolfgang Schwärzler, Mag. Josef Thaler, Ing. Roman Reiter, DI Simone Burtscher, Alfred Pechlaner, Katja Bernroider, Martin Köb, und Mag. Oliver Natter GV Johannes Böhler, GV Brigitte Feuerstein, GV Barbara Geißler, GV Dr. Martin Lindenthal, GV Dipl.-BW Harald Moosbrugger, GV Peter Moosbrugger, GV Andrea Peter, GR Michael Pompl, GV DI Martin Reis und GV Dr. Daniela Taxer-Theurer Kultursaal 20:05 Uhr Die Vorsitzende begrüßt die erschienenen Mandatare und stellt die Beschlussfähigkeit fest. Tagesordnung: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. Bürgeranfragen Mitteilungen Stellungnahme zu Gesetzesbeschlüssen Vorlage von Voranschlägen 2020 a) MG Wolfurt Immobilienverwaltungs GmbH & Co KG b) Sozialdienste Wolfurt gemeinnützige GmbH c) Landbus Unterland d) Linksseitige Achwuhrkonkurrenz (LAWK) e) Polytechn. Schulerhalterverband f) ASZ Hofsteig g) Wasserverband Bregenzerach Unterlauf h) Wasserverband Schwarzach-Rickenbach i) Gemeindeblatt j) Umweltverband Gemeindehaushalt 2020 Feststellung Voranschlag und Finanzkraft Änderung der Parkabgabeverordnung Gesamtbebauungsplan 2020 („Dachbegrünungen“) Erlassung Förderungsrichtlinien Dachbegrünungen Neuregelung ärztlicher Bereitschaftsdienst Ergänzung Straßen- und Wegekonzept: Gewerbegebiet Hohe Brücke Gemeindeinformatik GmbH; Abtretung der Geschäftsanteile an den Vorarlberger Gemeindeverband Ankauf 1/12 Grundstücksanteile GST-NR 1909 Zustimmung zur Dienstbarkeitslöschung der Zaunerrichtung und –erhaltung zugunsten von GST-NR 1635/1 14. 15. 16. Anmietung Haus Brühlstraße 7 Genehmigung der Verhandlungsschrift der 34. Sitzung der Gemeindevertretung vom 11.12.2019 Allfälliges Erledigung: zu 1. Keine Anfrage 2. a) Mit Heidi Graninger befindet sich seit Kurzem die Karenzvertretung für Caroline Kauth in der Einarbeitungsphase im Bürgermeistersekretariat. b) Der Vorsitzende gratuliert Dr. Sabine Haag zur Wiederbestellung als Direktorin des Kunsthistorischen Museums in Wien. c) Seit 1.1.2020 ist die VGKK in der Österreichischen Gesundheitskassa integriert. Dr. Jürgen Kessler wird alternierend mit Manfred Brunner die Leitung der Vorarlberger Landesstelle übernehmen. d) Die Umlegung Hohe Brücke II ist mittlerweile, auch dank guter Arbeit im Vorfeld, rechtskräftig. Es handelt sich um die mit Abstand größte Umlegung in Vorarlberg. Der Vorsitzende bedankt sich bei allen betroffenen Liegenschaftseigentümern, den Sachverständigen in den verschiedenen Behörden, den beteiligten Ingenieurbüros und den Mitarbeitern im Rathaus. Nur durch das Zusammenwirken aller Beteiligten war es möglich das Umlegungsverfahren zu einem guten Abschluss zu bringen. e) In Beantwortung einer vor einiger Zeit gestellten Anfrage in der Gemeindevertretung wird die Lieferantenliste der Seniorenheimküche in Umlauf gebracht. Sie umfasst weit überwiegend heimische Produzenten. f) Wie sich schon seit einigen Monaten abgezeichnet hat wird die Fa. Viessmann, trotz gegenteiliger Bemühungen der Gemeinde, ihren Betriebsstandort in Wolfurt auflösen. Es hat sich wieder einmal das Problem einer Firmenzentrale außerhalb der Region gezeigt. g) Zusammen mit Altbgm. Erwin Mohr durfte der Vorsitzende vor wenigen Tagen Altgemeindearzt Dr. Lothar Schneider zum 100. Geburtstag gratulieren. Dr. Schneider erfreut sich, wie auch seine Gattin, trotz einiger altersbedingter Einschränkungen noch eines erfreulichen körperlichen und geistigen Zustandes und kann noch viele kurzweilige Anekdoten seiner Tätigkeit in Wolfurt erzählen. 3. Zu den als nicht dringlich beschlossenen Gesetzen betreffend eine Änderung des Schischulgesetzes und eine Änderung des Bergführergesetzes wird kein Antrag auf Volksabstimmung gestellt. 4. Nachstehende Voranschläge von Gemeindegesellschaften bzw. Gemeindeverbänden für das Jahr 2020 werden zur Kenntnis gebracht: a) Der Voranschlag der Marktgemeinde Wolfurt Immobilienverwaltungs GmbH & Co KG sieht bei Einnahmen von EUR 359.600,-- und Ausgaben in Höhe von EUR 88.900,-- sowie einer Abschreibung von EUR 414.000,--, einen buchhalterischen Abgang von EUR 153.300,-- vor; b) Der Voranschlag Sozialdienste Wolfurt gGmbH mit Einnahmen von EUR 4.376.650,-- und Ausgaben von EUR 4.397.780,-- was einem budgetären Abgang von EUR 21.130,-entspricht; c) Der Voranschlag des Gemeindeverbandes Landbus Unterland mit Einnahmen und Ausgaben in Höhe von jeweils EUR 26.420.200. Für ein ausgeglichenes Budget wird eine Rücklagenentnahme von EUR 29.500,-- erforderlich. Der von Wolfurt zu leistende Kostenzuschuss beläuft sich nach Abzug der Förderungen auf EUR 456.436,--; d) Der Voranschlag der LAWK mit Einnahmen und Ausgaben von jeweils EUR 36.400,-- bei einer Zuweisung an die Haushaltsrücklage in Höhe von EUR 18.200,--; e) f) g) h) i) j) Der Ergebnishaushalt der Polytechnischen Schule weist Aufwendungen von EUR 494.500,-aus. Zur Erreichung eines ausgeglichenen Budgets sind Darlehensaufnahmen von EUR 265.300,-- erforderlich; Der Voranschlag des Gemeindeverbands Abfallsammelzentrum Hofsteig mit Einnahmen und Ausgaben in Höhe von jeweils EUR 695.700,00 sowie einer budgetierten Zuführung von EUR 2.100,-- an die Haushaltsrücklage; Der Voranschlag des Wasserverbandes Bregenzerach Unterlauf mit Einnahmen und Ausgaben in Höhe von jeweils EUR 3.992.500,--; Der Voranschlag des Wasserverbands Schwarzach-Rickenbach mit Einnahmen und Ausgaben von EUR 132.500,-- bei einer Rücklagenzuführung von EUR 80.000,--; Der Voranschlag des Gemeindeverband Gemeindeblatt mit Einnahmen von EUR 955.900,-und Ausgaben von EUR 844.100,-- und einer Rücklagenzuführung von EUR 111.800,--; Der Voranschlag des Umweltverbandes mit Einnahmen von EUR 14.539.800,-- und Ausgaben von EUR 14.441.200,-- sowie einer Rücklagenzuweisung von EUR 98.600,--. 5. Der Vorsitzende begrüßt zu diesem Tagesordnungspunkt den Leiter der Finanzabteilung, Gerald Klocker. Dieser erläutert eingangs kurz die Grundzüge der VRV 2015 auf deren Basis der vorliegende Voranschlag erstmalig erstellt wurde. Aufgrund der teilweise geänderten Kostenstellen und der geänderten Darstellung ist ein Vergleich zu den Vorjahren nur in Grundzügen darstellbar. Anhand einer Powerpoint-Präsentation erläutert Gerald Klocker den Voranschlag der Gemeinde für das Jahr 2020. Im Ergebnishaushalt stehen Einnahmen von EUR 26.404.700,-- Ausgaben in Höhe von EUR 26.020.900,-- gegenüber. Dies ergibt ein Nettoergebnis von EUR 383.800,--. Der Finanzierungshaushalt sieht Einnahmen von EUR 30.256.800,-- und Ausgaben in Höhe von EUR 29.912.800,-- vor. Bei einem Finanzierungsbedarf von EUR 157.800,-- ergibt sich damit eine Überschuss von insgesamt EUR 186.200,--. Die Maastrichtberechnung ergibt einen Überschuss von EUR 1.475.300,--. Sowohl die Ertragsanteile des Bundes (EUR 8.375.100,--) wie auch die eigenen Steuern (EUR € 9.717.600,--) weisen gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung auf. Insgesamt darf die Gemeinde im Jahr 2020 mit EUR 1.342.500,-- an Mehreinnahmen rechnen. Demgegenüber stehen aber auch mit EUR 1.000.700,-- deutliche Mehrausgaben an Transferleistungen, Personalkosten und sonstigen Ausgaben (zB Sozialhilfe EUR 3.066.200,--, Spitalskosten EUR 1.905.300,--, Personalkosten EUR 7.676.200,--). Als größte Investitionen sind für den Neu- und Umbau Campus Bütze in Form einer Beteiligung an der GIG EUR 1.900.000,--, für Neubau Gemeindestraßen EUR 1.177.200,--, für Neu- und Erweiterungsbauten Kanal EUR 694.000,--, für Grunderwerb EUR 500.000,--, für den Ausbau von Gräben EUR 404.000,--, für die Instandhaltung des Kanalnetzes EUR 647.000,--, für Neu- und Erweiterungsbauten bei der Wasserversorgung EUR 315.500,--, für den Neu- und Ausbau des Radwegenetzes EUR 265.000,-- vorgesehen. Die Verschuldung ist leicht gesunken und liegt ohne Berücksichtigung der Gemeindegesellschaften pro Kopf nun bei EUR 510,--, bei Mitberücksichtigung der Darlehensbelastung bei der GIG dagegen bei EUR 1.197,--. Anschließend wird der Voranschlag gruppenweise durchbesprochen und ohne zusätzliche Fragen wie folgt zur Abstimmung gebracht: Ergebnishaushalt Erträge/Einzahlungen (Summe operative und investive Gebarung Aufwendungen/Auszahlungen 26.404.700,00 26.020.900,00 Finanzierungshaushalt 30.256.800,00 29.912.800,00 (Summe operative und investive Gebarung) Nettoergebnis / Nettofinanzierungssaldo 383.800,00 344.000,00 Entnahme von Haushaltsrücklagen/Einzahlungen aus der Finanzierungstätigkeit Zuweisung von Haushaltsrücklagen/Auszahlungen aus der Finanzierungstätigkeit Nettoergebnis nach Haushaltsrücklagen/Geldfluss aus der voranschlagswirksamen Gebarung -157.800,00 383.800,00 186.200,00 Die Finanzkraft für das Jahr 2020 wird gem. § 73 Abs 3 GG mit EUR 16.960.400,-- festgestellt. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig Als Abschluss dieses Tagesordnungspunktes bedankt sich der Vorsitzende für das einstimmige Votum und bei Gerald Klocker, den Gemeinderäten und dem Finanzausschuss für die Vorbereitung und intensive Beratung. 6. Die Parkabgabeverordnung wird laut Beilage geändert. Die Änderung wurde zur Ermöglichung der Abwicklung von Dauerparkkarten über eine mobile App erforderlich. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 7. Der Gesamtbebauungsplan 2020 („Dachbegrünungen“) wird nach geringfügigen Adaptierungen aufgrund der während der Auflage eingelangten Stellungnahmen nach Erläuterung durch den Vorsitzenden und kurzer Diskussion laut Beilage beschlossen. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 8. Korrespondierend zum vorgängigen Tagesordnungspunkt wird eine Förderungsrichtlinie für freiwillige Dachbegrünungen – ebenfalls laut Beilage – erlassen. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 9. Entsprechend der aufgrund der Verhandlungen zwischen Ärztekammer und Gemeindeverband ergangenen Empfehlung und nach Abstimmung mit den Sprengelärzten über die Neuregelung wird für den Sanitätssprengel Hofsteig (Bildstein, Kennelbach, Schwarzach, Wolfurt) ein neuer Bereitschaftsdienstvertrag abgeschlossen. Dieser umfasst den kurativen Dienst in der Zeit zwischen 7:00 und 19:00 Uhr an Wochentagen, sowie Regelungen für die behördlichen Aufgaben, insbesondere die Totenbeschau. Außerhalb der genannten Bereitschaftsdienstzeiten anfallende Fälle werden über den landesweit organisierten Bereitschaftsdienst abgedeckt. Dieser ist über die Notfallnummer 1450 und die RFL erreichbar. Der Neuregelung wird nach kurzer Diskussion, in welcher insbesondere die befürchtete Verlagerung zu den Spitalsambulanzen angesprochen wird, zugestimmt. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 10. Der Vorsitzende erläutert das zur Beschlussfassung vorgelegte Straßen- und Wegekonzept für das Gewerbegebiet Hohe Brücke. Gegenüber dem Auflageentwurf wurde es dahingehende verändert, dass nun die Kesselstraße wegen des Mischverkehrs mit Schwerlastverkehr nicht mehr als Fahrradstraße vorgesehen ist. In der folgenden Diskussion werden der fehlende Gleisanschluss im Gewerbegebiet (GV Othmar Gratt) und die befürchteten Verschlechterungen für Rickenbach und insbesondere die Anrainer der Kesselstraße durch die zu erwartende Verkehrszunahme und bessere Anbindung der Kesselstraße an das Verkehrsnetz im Gewerbegebiet (GV Harald Greber) thematisiert. Ein Gleisanschluss hat sich in den Vorgesprächen, sowohl mit Grundeigentümern als auch Sachverständigen, als nicht realisierbar herausgestellt (Bgm. Christian Natter), es bestünde jedoch die Möglichkeit zumindest den Weitertransport über den leistungsfähigen Terminal Wolfurt zu bewerkstelligen (GV Peter Grebenz). Was die befürchtete Verschlechterung der Verkehrssituation für Rickenbach anlangt verweist der Vorsitzende auf die mehrjährigen und intensiven Untersuchungen der Verkehrsströme und die dadurch resultierenden Begleitmaßnahmen, wie Autobahnvollanschluss, Kreisverkehr Senderstraße und Weberstraße, Aufwertung des Langsamverkehrs, Attraktivierung der Bahnhaltestelle, etc. Nichtsdestotrotz müsse die Situation laufend auf Veränderungen beobachtet und evaluiert werden und müssten gegebenenfalls ergänzende Maßnahmen getroffen werden. GV Manfred Schrattenthaler gibt zu bedenken, dass es sich um ein Gewerbegebiet handle, in welchem Verkehr auch stattfinden können müsse, weshalb eine Aufwertung des Langsamverkehrs nur mit Maß und Ziel möglich sein könne. Der Ergänzung des Straßen- und Wegekonzeptes für das Gewerbegebiet wird laut Beilage zugestimmt. Antragsteller: Bgm. Christian Natter 3 Gegenstimmen (GV Harald Greber, GV Othmar Gratt und EM Mag. Josef Thaler) 11. Die Marktgemeinde Wolfurt (nachfolgend auch kurz: "Vollmachtgeberin" genannt) ist als Gesellschafterin an der Gemeindeinformatik GmbH mit dem Sitz in Dornbirn beteiligt und beabsichtigt ihren gesamten Geschäftsanteil an dieser Gesellschaft an den Vorarlberger Gemeindeverband abzutreten. Zu diesem Zwecke bevollmächtigt die Marktgemeinde Wolfurt Herrn Dr. Otmar Müller, geb. 08. 12. 1956, 6721 Thüringerberg HNr. 175, und Herrn Johann Georg Reisch, geb.13. 01. 1964, 6820 Frastanz, Mühlegasse 5, und zwar jeden selbständig, im Namen und mit Rechtswirksamkeit für die Vollmachtgeberin einen Abtretungsvertrag in Form eines Notariatsaktes zu unterfertigen, mit welchem die Vollmachtgeberin ihren gesamten Geschäftsanteil an der Gemeindeinformatik GmbH mit dem Sitz in Dornbirn und der Geschäftsanschrift 6850 Dornbirn, Marktstraße 51, eingetragen im Firmenbuch des Landesgerichtes Feldkirch zu FN 67987 g, an den Vorarlberger Gemeindeverband mit dem Sitz in Dornbirn und der Geschäftsanschrift 6850 Dornbim, Marktstraße 51, eingetragen im Vereinsregister zu ZVR-Zahl 017955105, abtritt. Abtretungspreis ist das Nominale des Stammkapitals des abgetretenen Geschäftsanteiles. Jeder Bevollmächtigte ist selbständig ermächtigt, sämtliche Bestimmungen des Abtretungsvertrages festzulegen, den Abtretungsvertrag im Namen der Vollmachtgeberin in Notariatsaktform zu unterfertigen und überhaupt alles zu unternehmen, damit die vorgenannte Abtretung des Geschäftsanteiles gültig zustande kommt. Die Bevollmächtigten sind zur Ausübung dieser Vollmacht auch dann berechtigt, wenn sie andere Beteiligte oder Gesellschafter vertreten (Zulässigkeit der Doppelvertretung). Antragsteller: Bgm. Christian Natter 3 Gegenstimmen (SPÖ) 12. Die Marktgemeinde Wolfurt ist zu 1/3 Anteilen Miteigentümerin am GST-NR 1909 in EZ 613, GB 91123 Wolfurt. Die Gemeindevertretung stimmt den Ankauf von weiteren 1/12 Anteilen aus dem Eigentum von Dr. Peter Weiß zum Preis von EUR 9.138,75 zu. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 13. Nach Erläuterung durch den Vorsitzenden stimmt die Gemeindevertretung der Löschung des zugunsten von GST-NR 1635/1 (EZ 459) in EZ 1914 einverleibten Ausgedinges der Zaunerrichtung und Zaunerhaltung zu. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 14. Die Marktgemeinde Wolfurt mietet von Hagspiel Christoph und Harry Diem’s Verwaltungs KG das Wohnhaus Brühlstraße 7 mit 2 Wohnungen auf die Dauer von 10 Jahren. Der Mietpreis beträgt EUR 1.700,-- inkl. MWSt. und zuzüglich Betriebskosten. Zweck der Anmietung ist die Weitervermietung an Großfamilien. Die Gemeindevertretung stimmt zudem der einmaligen Beteiligung an den Sanierungskosten mit einem Betrag von EUR 10.000,-- zu. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 15. Nachdem keine Abänderungswünsche eingebracht werden, gilt die Verhandlungsschrift der 34. Sitzung der Gemeindevertretung vom 11.12.2019 als genehmigt. 16. a) GV Maria Thaler regt in an für die Funken-Feuerwerke Alternativen zu suchen. Der Vorsitzende gibt dazu bekannt, dass dies bereits auf der Agenda der nächsten Bürgermeisterkonferenz stehe, dass aber auf jeden Fall das Einvernehmen mit den Funkenzünften zu suchen sei. Als Bewusstseinsbildungsmaßnahme schlägt GV Maria Thaler weiter vor, Christof Drexel als „Gastautor“ für die Wolfurt-Information zu umweltrelevanten Themen zu gewinnen. b) EM Wolfgang Schwärzler berichtet, dass die Hofsteig-Card mittlerweile die 2-Millionen-UmsatzMarke geknackt habe. Das bedeutet, dass EUR 2 Mio. Wirtschaftskraft in der Region gehalten werden konnten. Auch ist mittlerweile eine App entwickelt worden, mit welcher die Kartendaten einfach ausgelesen werden können. Zudem werden verstärkt Anstrengungen unternommen die Karten wiederzuverwenden. Schluss der Sitzung: 22:15 Uhr Der Schriftführer: Der Vorsitzende: Verordnung über die Änderung der Parkabgabeverordnung vom 27.6.2018 idF. vom 26.9.2018 Aufgrund des Beschlusses der Gemeindevertretung der Marktgemeinde Wolfurt vom 26.9.2018 wird gemäß § 6 a des Parkabgabegesetzes, LGBl. Nr. 2/1987, i.d.g.F. verordnet: §1 Dem § 8 ist ein neuer Absatz (8) anzufügen: (8) Anstelle der in den vorstehenden Absätzen (1) bis (7) genannten Parkkarten kann – sofern technisch möglich - die Berechtigung auch über eine Mobile App ausgestellt werden. §2 Diese Verordnung tritt mit dem auf den Tag der Kundmachung folgenden Tag in Kraft. VERORDNUNG ENTWURF ZUR BESCHLUSSFASSUNG der Gemeindevertretung der Marktgemeinde Wolfurt über die Erlassung des Gesamtbebauungsplanes 2020 Aufgrund des Beschlusses der Gemeindevertretung der Marktgemeinde Wolfurt vom _____.2020, TOP __ wird gemäß § 28 Abs. 1 lit b und Abs 3 lit. m des Raumplanungsgesetzes, LGBl.Nr. 39/1996, in der Fassung LGBl.Nr. 28/2011, verordnet: § 1 Geltungsbereich Der Gesamtbebauungsplan 2020 gilt für das gesamte Ortsgebiet der Marktgemeinde Wolfurt § 2 Bebauungsbestimmungen 1. Bei Neubauten sind mindestens 80 % der Dachfläche von Flachdächern bzw. flach geneigte Dächer (bis 10°) größer gleich 140 m² dauerhaft mit bodendeckenden Pflanzen zu begrünen (extensive oder intensive Dachbegrünung). 2. Es ist eine Substrathöhe von zumindest 12 cm vorzusehen. 3. Ausgenommen von der Begrünungspflicht sind Dachterrassen, abgesetzte Vordächer ohne Bekiesung oder sonstige Beschwerung, Glasdachkonstruktionen, Lichtkuppeln, temporäre Bauten sowie technisch erforderliche Anlagen wie z.B. Lüftungsanlagen, deren horizontale Oberflächen nachweislich nicht begrünt werden können. Flächen unter Solarund Photovoltaikanlagen sind, wenn mit vertretbarem Aufwand möglich, ebenso zu begrünen, 4. Abs. 1 gilt auch für bewilligungspflichtige Umbauten und Flachdachsanierungen, wenn es die statischen Vorgaben erlauben. Wird keine nachträgliche Begrünung durchgeführt ist der Behörde ein Nachweis eines einschlägig befugten Zivilingenieurs vorzulegen, dass die statischen Rahmenbedingungen dies nicht ermöglichen. § 3 Ausnahmen Vor Erteilung von Ausnahmebewilligungen gemäß § 35 Raumplanungsgesetz hat der Gemeindevorstand einen Sachverständigen für Raumplanung und Baugestaltung (z.B. Gestaltungsbeirat, Amtssachverständiger des Landes Vorarlberg, befugter Architekt, etc) zu hören. § 4 Inkrafttreten Diese Verordnung tritt mit dem auf die Kundmachung folgenden Tag in Kraft. Erläuterungsbericht Zielsetzungen der Verordnung Die Verordnung des Bebauungsplanes dient den Zielsetzungen des § 28 Abs. (2) RPG Lit. c) Orts- und Landschaftsbild, Lit. d) Schutz vor Naturgefahren und Lit. i) Steigerung der Energieeffizienz. Im Besonderen werden angestrebt: Schutz vor Hochwässern und Überschwemmungen durch großflächige Rückhaltung von Regenwässern bei Starkregenereignissen. Entlastung der Kanalisationsanlagen durch die Retentionswirkung und damit geringere Kosten für die Allgemeinheit und auch Schutz vor Hochwässern und Überschwemmungen der Unterlieger. Verbesserung und Schutz des Orts- und Landschaftsbildes: Die Marktgemeinde Wolfurt schließt direkt an der Hangkante an. Bekieste oder mit Kunststoffbahnen belegte Dachflächen sind von höheren Standpunkten im Gelände aber auch höheren Gebäuden betrachtet ortsbildlich als störend einzustufen. Die Begrünung bindet diese Flächen in die Landschaft ein. aktiver Klimaschutz: begrünte Dächer sind eine kleinklimatisch wirksame Maßnahme zur Vermeidung sommerlicher Überhitzung und ergeben in Summe langfristig großräumig klimarelevante Effekte. Dämmwirkung im Winter und Kühlwirkung im Sommer sparen auch klimarelevante Energiekosten. Artenschutz: begrünte Dächer unterstützen Insekten und Vögel, denen aufgrund der baulichen Verdichtung ständig Lebensgrundlagen entzogen werden. Ausgleich für neu bebaute Flächen: begrünte Flachdächer können einen Beitrag zum Entzug von Grünflächen durch Bebauung leisten. Richtlinien für die Gewährung eines Zuschusses zur Dachbegrünung beschlossen in der Gemeindevertretungssitzung vom 29.1.2020 (Fassung 29.1.2020) 1. Allgemeines Die Marktgemeinde Wolfurt hat in der Gemeindevertretungssitzung Gesamtbebauungsplan „Dachbegrünungen“ beschlossen. vom 29.1.2020 den 2. Förderinhalt Gefördert wird die dauerhafte Begrünung von Flachdächern bzw. flach geneigten Dächern (bis 10°) mit bodendeckenden Pflanzen (extensive oder intensive Dachbegrünung). 3. Fördervoraussetzungen a) Die Förderung wird nur Privatpersonen gewährt. b) Gefördert werden können Dachbegrünungen bei Neu-, Um-, Zubauten oder Flachdachsanierungen von Objekten in der Marktgemeinde Wolfurt, die nach dem 1.2.2020 erstellt wurden. c) Die begrünte Fläche muss mindestens 10m² betragen. d) Die Substrathöhe muss zumindest 12 cm betragen. e) Die Förderung ist schriftlich bei der Marktgemeinde Wolfurt zu beantragen. Dem Förderantrag sind anzuschließen: - Kostenzusammenstellung samt der zugehörigen Rechnungen - Bestätigung der Einhaltung der Mindestsubstrathöhe durch die ausführende Firma - Ausführungs- und Flächennachweis (zugehörige Fotos und bemaßte Planunterlagen samt nachvollziehbarer Flächenberechnung) (Achtung: nur wirklich begrünte Bereiche können abgerechnet werden. Kamine, Lichtkuppeln, Randstreifen, etc. zählen nicht zur anrechenbaren Fläche!) 4. Förderungsausmaß Die Erstellung einer Dachbegrünung wird mit einem einmaligen Zuschuss zur Abdeckung der Herstellungskosten gefördert. Die Höhe des Zuschusses beträgt € 10,-- je m² begrünter Dachfläche. Gefördert werden maximal 140m 2 begrünte Fläche. Die maximale Förderhöhe beträgt somit € 1.400,-. 5. Antragsabwicklung Die Auszahlung der Förderung erfolgt nach Vorlage der unter Punkt 3. e) geforderten Unterlagen sowie nach Maßgabe der vorhandenen Mittel. Ein Rechtsanspruch auf die Gewährung einer Förderung nach diesen Richtlinien besteht nicht. 6. Überprüfung Den Organen der Gemeinde ist für Überprüfungen des Förderungsvorhabens Einsicht in die betreffenden Bücher, Belege und Unterlagen sowie Besichtigungen an Ort und Stelle zu gestatten. 7. Förderungszeitraum Diese Richtlinien treten mit Gemeindevertretungsbeschluss vom 29.1.2020 in Kraft und gelten vorläufig bis 31.12.2023.
  1. wolfurtvertretung
20191211_GVE034 Wolfurt 11.12.2019 30.05.2021, 08:07 Verhandlungsschrift über die am Mittwoch, 11. Dezember 2019, stattgefundene 34. Sitzung der Gemeindevertretung Vorsitzender: Schriftführer: Anwesend: Entschuldigt: Ort: Beginn: Bgm. Christian Natter GdeSekr. Dr. Sylvester Schneider 22 Gemeindevertreter (GV DI Martin Reis ab TOP 4.) sowie die Ersatzleute Ursula Molitor, Hermann Schertler, Martin Köb, Katja Bernroider, Hartmut Mager, Manuela Paulitsch, DI Simone Burtscher und Ing. Roman Reiter Mag. Michaela Anwander, GV Brigitte Feuerstein, GV Barbara Geißler, GV Peter Grebenz, GV Harald Greber, GV Jadranko Lesic, GV Ing. Clemens Mohr und GV Dipl.-BW Harald Moosbrugger Kultursaal 19:05 Uhr Die Vorsitzende begrüßt die erschienenen Mandatare und stellt die Beschlussfähigkeit fest. Vor Eingang in die Tagesordnung wird TOP „7. Ergänzung Straßen- und Wegekonzept Hohe Brücke“ von der Tagesordnung abgesetzt. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig Tagesordnung: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. Bürgeranfragen Mitteilungen Berichte gem. 71 Abs 2 GG a) Marktgemeinde Wolfurt Immobilienverwaltungs GmbH b) Marktgemeinde Wolfurt Immobilienverwaltungs GmbH & Co KG c) Sozialdienste Wolfurt gGmbH d) PSG Wolfurt-Lauterach eGen Erhöhung der Baunutzungszahl a) Einfamilienhaus Manuel Gasser, GST-NR 2625, Hofsteigstraße b) Um- und Zubau Mehrfamilienhaus Gerhard Winder, GST-NR 833/2, Montfortstraße c) Erweiterung und Umbau Objekt Karoline und Stefan Peter, GST-NR 341/2, Feldweg Gebühren und Abgaben 2020 a) Änderung der Wassergebührenordnung b) Änderung der Kanalgebührenordnung Tarife Schülerbetreuung Ganztagsschule Schuljahr 2019/20 Auflage Gesamtbebauungsplan 2020 („Dachbegrünungen“) Ergänzung zum Beschluss vom 25.9.2019: Zustimmung zur Löschung der Dienstbarkeit des Fußsteigs auf GST-NR 204/2, 204/3, 822/1 und 822/2 und Dienstbarkeitsannahme Fuß- und Radweg GST-NR 204/4, 204/2, 822/2 (Helmut Böhler, Fussenegger Wohnbau GmbH) Grundsatzbeschluss Übersiedlung Kindergarten Strohdorf in die Ausweichschule Unterhub 6 und Einrichtung Familienzentrum 10. 11. 12. Umsetzung Projekt „KLAR!“, Phase 2 Genehmigung der Verhandlungsschrift der 33. Sitzung der Gemeindevertretung vom 6.11.2019 Allfälliges Erledigung: zu 1. Keine Anfrage 2. a) Der Bewilligungsbescheid für die Umlegung Hohe Brücke ist mittlerweile eingelangt und an die Umlegungsbeteiligten versandt worden. b) Bezüglich Bahnhaltestelle Wolfurt scheint Bewegung in die Angelegenheit zu kommen. Kürzlich fand ein sehr konstruktives Gespräch statt mit dem Ergebnis, dass die Bahnhaltestelle nun im Maßnahmenplan gelistet ist. Zwar fehlt eine definitive zeitliche Festlegung noch, es ist aber eine Planung für die Jahr 2021/22 avisiert. c) Der Mietvertrag für die derzeit von Integra betriebene Poststelle läuft mit Ende Jänner 2020 aus. Nunmehr konnte mit Hanspeter Meusburger ein neuer Postpartner mit Erfahrung gewonnen werden, der in den ehemaligen Weltladenräumlichkeiten im Alten Schwanen ab Februar eine Poststelle kombiniert mit einem Schreibwarenverkauf eröffnen wird. d) Am vergangenen Samstag fand zum zweiten Mal ein Adventmarkt mit tollem Ambiente im Schloss statt. Der Vorsitzende hebt hier insbesondere auch den Einsatz der Belegschaft für Organisation und Abwicklung hervor. e) Erfreulicherweise konnte nun der Vertrag zwischen der Familie Vallant, Fa. Doppelmayr und der Gemeinde über die Liegenschaft am Schnepfenweg unterfertigt werden. Bekanntlich wird die Liegenschaft zur Sicherung des Grünkeiles laut Masterplan Rickenbach erworben und ist Ausdruck des gemeinsamen Bemühens von Fa. Doppelmayr und Gemeinde um dessen Umsetzung. f) Mit dem Segelduo Bildstein/Hussl hat erfreulicherweise seit Längerem wieder einmal ein Wolfurter die Qualifikation für Olympia geschafft, wozu die Gemeinde gratuliert. 3. a) bis d) Der Vorsitzende bringt die Tätigkeitsberichte gem. § 71 Abs 2 GG für Marktgemeinde Wolfurt Immobilienverwaltungs GmbH, Marktgemeinde Wolfurt Immobilienverwaltungs GmbH & Co KG, Sozialdienste Wolfurt gGmbH und PSG Wolfurt-Lauterach eGen zur Kenntnis. Diese liegen dem Protokoll als Anhang bei. 4. a) Der Erhöhung der Baunutzungszahl auf 56,85 für das Bauvorhaben Einfamilienhaus Manuel Gasser auf GST-NR 2625 wird nach Erläuterung durch den Vorsitzenden und der einstimmigen Empfehlung des Ausschusses für Dorfentwicklung und Raumplanung folgend zugestimmt. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig b) Der Erhöhung der Baunutzungszahl auf 57,4 für das Bauvorhaben Um- und Zubau Mehrfamilienhaus Gerhard Winder auf GST-NR 833/2 wird nach Erläuterung durch den Vorsitzenden und der einstimmigen Empfehlung des Ausschusses für Dorfentwicklung und Raumplanung folgend zugestimmt. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig c) Der Erhöhung der Baunutzungszahl auf 70,5 für das Bauvorhaben Erweiterung und Umbau Objekt Karoline und Stefan Peter auf GST-NR 341/2 wird nach Erläuterung durch den Vorsitzenden und der einstimmigen Empfehlung des Ausschusses für Dorfentwicklung und Raumplanung folgend zugestimmt. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig EM DI Simone Burtscher erklärte sich zu diesem TOP für befangen und nahm an Beratung und Abstimmung nicht teil. 5. a) und b) Der Vorsitzende berichtet, dass für das Jahr 2020 keine Erhöhung von Gebühren und Steuern vorgesehen sind, lediglich die vor Jahren vom zuständigen Ausschuss empfohlene jährliche Indexanpassung bei den Wasser- und Kanalgebühren vorgenommen wird. Diese Gebührenerhöhungen werden laut Beilage beschlossen. Über beide Unterpunkte wird gemeinsam abgestimmt. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 6. Entsprechend dem Auftrag des Landesrechnungshofes wird eine Gebührenverordnung für die Schülerbetreuung in den Ganztagsklassen erlassen. Diese Beiträge werden bereits jetzt, jedoch nicht auf Basis einer Verordnung, eingehoben. Eine Diskussion entspinnt sich zu der im § 5 Abs 2 vorgesehenen sozialen Staffelung, die sich an der Empfehlung des Landes und den Regelungen in den Nachbargemeinden orientiert. Neben der von verschiedenen Mandataren der GRÜNEN geäußerten Kritik an einzelnen Formulierungen wird von GR Michael Pompl die unterschiedliche Praxis in den Gemeinden bei der Bestätigung der Wohnbeihilfe kritisiert, was zu einer Schieflage führe. Da dies eine regionale Regelung betrifft, wird diese Angelegenheit durch den Vorsitzenden in der nächsten Regionalsitzung thematisiert. Bgm Natter hält weiters fest, dass in Wolfurt, auf Grund der aktiven Ansprache durch die zuständigen Mitarbeiterinnen, keine Familie, die Unterstützung braucht, durch den „Rost“ fällt. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 7. GV DI Martin Reis erläutert anhand der dem Protokoll beiliegenden Powerpoint-Präsentation die Überlegungen, die zur Erarbeitung des Gesamtbebauungsplanes für Dachbegrünungen geführt haben. In der Diskussion zu diesem Thema wird vor allem bemängelt, dass für dieses an sich wichtige und viele Vorteile bringende Thema eine Verordnung erforderlich ist. Es wird zumindest eine begleitende Informationskampagne und Förderung eingefordert. Es wird beschlossen, den Gesamtbebauungsplan 2020 „Dachbegrünungen“ gemäß den Vorschriften des Raumplanungsgesetzes zur Auflage zu bringen. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 8. Bereits in der Sitzung vom 25.9.2019 wurde ein Beschluss hinsichtlich der Schaffung einer Fußwegverbindung zwischen Feldweg und Bützestraße gefasst. Nicht Gegenstand dieses Beschlusses war jedoch die Löschung der Dienstbarkeit des Fußsteiges auf GST-NR 204/3. Zur Klarstellung wird der Beschluss deshalb neu gefasst. Die Marktgemeinde Wolfurt stimmt der Löschung der Dienstbarkeit des Fußsteigs auf GST-NR 204/2, 204/3, 822/1 und 822/2 und der Annahme der Dienstbarkeit des Fuß- und Radwegs auf GST-NR 204/4, 204/2, 822/2 (Böhler, Fussenegger Wohnbau GmbH) zu. Neben den üblichen Kosten- und Haftungsregelungen ist die Ausführung mit einem Macadambelag und die Beistellung einer Einzäunung vereinbart. Klargestellt wird, dass die Marktgemeinde Wolfurt - unabhängig von dieser vertraglichen Lösung weiterhin die Realisierung der im Flächenwidmungsplan dargestellten Wegverbindung zwischen Feldweg und Bützestraße anstrebt. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 9. Vizebgm. Angelika Moosbrugger und Bgm. Christian Natter erläutern die Beweggründe für eine Verlegung des Kindergartens Strohdorf in das „Haus der Möglichkeiten“, Unterhub 6. Einerseits sind dies die beengten räumlichen Verhältnisse, aber auch die Möglichkeit zur Schaffung eines durch den Kindergarten mit organisierten Familienzentrums, also eines Ortes, an dem Familien niederschwellig div. Angebote finden (zB Lerncafe, Deutschkurse, Malraum, etc.). Klargestellt wird, dass dies eine Übergangslösung darstellt und das im Masterplan Strohdorf festgelegte Ziel eines Kinderhauses weiterhin verfolgt werden wird. Es wird der Grundsatzbeschluss gefasst dieses Projekt weiter zu verfolgen und die laut Schätzung erforderlichen EUR 225.000,-- netto im Budget 2020 zur Verfügung zu stellen. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 10. Nach Erläuterungen durch GV DI Martin Reis – die dazu verwendete Powerpoint-Präsentation liegt dem Protokoll ebenfalls bei – und kurzer Diskussion wird nachstehender Beschluss gefasst: Die sechs plan b-Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt stellen gemeinsam einen Antrag für die KLAR! Phase 2. Grundlage dafür ist das Arbeitsprogramm 10+ des regionalen Projektteams. Die Marktgemeinde Wolfurt  gibt die entsprechende Absichtserklärung zur Kofinanzierung des regionalen KLAR! Budgets in Höhe von voraussichtlich 9.700 Euro für die Projektlaufzeit von 2 Jahren ab,  wird ausreichende Mittel für die Umsetzung von Maßnahmen im laufenden Gemeindebudget zur Verfügung stellen und  stimmt der öffentlich-öffentlichen Partnerschaft im Rahmen der KlimawandelAnpassungsmodellregion zu. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 11. Nachdem keine Abänderungswünsche eingebracht werden, gilt die Verhandlungsschrift der 33. Sitzung der Gemeindevertretung vom 6.11.2019 als genehmigt. 12. a) Laut GR Michael Pompl findet am 23.1.2020 im Kultursaal eine Präsentation des von okay.zusammen leben und dem Land erstellten Forschungsberichtes „Vorarlbergs Moscheengemeinden“ statt. b) Die Anfrage von GR Michael Pompl, wie es mit der Projektgruppe Nahversorgung weitergehe, wird durch den Vorsitzenden dahingehend beantwortet, dass derzeit intensive Gespräche mit einem Projektbegleiter stattfinden. Die Grundlagen für den städtebaulichen Masterplan werden im 1. Quartal 2020 erarbeitet. Ende 2020 soll die Ausschreibung des Architektenwettbewerbs für das Sozial- und Nahversorgungszentrum erfolgen. c) GR Michael Pompl kritisiert, dass das Thema „Frauen in die Politik“ in den Gemeindemedien ohne Absprache mit den Fraktionen mit der Privatnummer einer Gemeinderätin beworben wurden. Dem wird vom Vorsitzenden und GR Yvonne Böhler entgegengehalten, dass der Gemeindevorstand sehr wohl über dieses Thema informiert worden sei. Auch sei es keine von der Gemeinde organisierte Veranstaltung gewesen, weshalb GR Yvonne Böhler in der Funktion als Frauensprecherin Hofsteig als Ansprechpartnerin fungiert habe. d) In der Oktoberausgabe der Wolfurt Info wurde laut GR Michael Pompl ein Bericht über das Jugendkino veröffentlicht. In diesem Bericht wurde einer Anzahl von Personen gedankt, jedoch auf ein Ausschussmitglied vergessen. GR Christine Stark wird dies aufklären. e) GV Andreas Gorbach lobt die orange Beleuchtung des Schlosses und würde sich wünschen die Beleuchtung dauerhaft auf das warme orangefarbene Licht umzustellen. f) Der Vorsitzende bedankt sich zum Jahresende bei Vizebgm. Angelika Moosbrugger, die das Amt während seiner Auszeit mit Bravour ausgeführt habe. Ein weiterer Dank gilt den Vorstandsmitgliedern und Mandataren quer durch alle Fraktionen, sowie allen Bediensteten für die sehr gute Zusammenarbeit. In einem Ausblick auf das kommende Jahr nennt er als größte Herausforderungen die Zentrumsentwicklung inkl. Umsetzung des neuen Seniorenheims, die Umlegung Gewerbegebiet Hohe Brücke, das Quartier Rickenbach, und das Thema Wohnen. Er gibt seiner Hoffnung Ausdruck, dass trotz der bevorstehenden Wahlauseinandersetzung weiterhin ein guter Umgang miteinander kennzeichnend bleibt und das „Miteinander“ nicht aus den Augen verloren wird. Er schließt mit den besten Wünschen für die kommenden Feiertage. g) Abschließend gibt Vizebgm. Angelika Moosbrugger der Freude Ausdruck, dass der Vorsitzende nach seiner Auszeit den Wiedereinstieg gut gemeistert hat und wieder mit voller Kraft im Einsatz ist. Sie bedankt sich bei ihm für sein Engagement für die Gemeinde. Sie freue sich schon auf das kommende Jahr, wenn die Zeiten der Wahlauseinandersetzung vorbei sind und wieder konzentriert an der Umsetzung der anstehenden Projekte gearbeitet werden könne. Schluss der Sitzung: 20:55 Uhr Der Schriftführer: Der Vorsitzende: Marktgemeinde Wolfurt Immobilienverwaltungs GmbH 6922 Wolfurt Tätigkeitsbericht 2019 Die Aufgabe der Marktgemeinde Wolfurt Immobilienverwaltungs GMBH, liegt seit Jahren unverändert, in der Verpachtung des Grundstück Nr. 1306 (Sternenareal). Die Pachtzahlungen erfolgen zeitgerecht. Das Steuerbüro Blum aus Lauterach hat die Bilanz für das Jahr 2018 erstellt. Diese weist einen Jahresüberschuss von € 24.022,30 aus. Der Verlustvortrag aus dem Vorjahr beträgt 513.043,61, daraus resultiert ein Bilanzverlust von - € 489.021,31. Die stillen Reserven der Liegenschaft belaufen sich auf € 2.408.526,-- . Die Verbindlichkeiten an die Marktgemeinde Wolfurt (€ 256.279,27) werden jährlich in der Höhe von ca. € 25.000,-- getilgt. Die GMBH hat kein Personal angestellt. Die Geschäftsführung wird von Bürgermeister Christian Natter ausgeführt. Wolfurt, 4.12.2019 Marktgemeinde Wolfurt Immobilienverwaltungs GmbH & Co KG 6922 Wolfurt Tätigkeitsbericht 2019 Die Hauptaufgabe der Marktgemeinde Wolfurt Immobilienverwaltungs GMBH & Co KG lag im Jahr 2019 bei der Fertigstellung der Großbaustelle Bütze. Die Schule und der Kindergarten konnten im Herbst bezogen werden. Es laufen noch die restlichen Arbeiten. Die endgültige Abrechnung sollte im ersten Quartal 2020 erfolgen. Nach Abschluss dieses Projektes, wird die Aufgabe der GMBH & Co KG nur noch die Vermietung ihrer Objekte sein. Da sich die Steuerlichen Bedingungen geändert haben, werden keine Objekte mehr über die GMBH & Co KG gebaut oder saniert. Die Einnahmen Ausgaben Rechnung für das Jahr 2018 weist einen Jahresfehlbetrag von € 52.780,61 aus. Die GMBH & Co KG hat kein Personal angestellt. Die Geschäftsführung wird von Bürgermeister Christian Natter ausgeführt. Wolfurt, 4.12.2019 Bericht für die Gemeindesitzung 2019 der Sozialdienste Wolfurt gGmbH 1. Belegung Im Seniorenheim Wolfurt 2019 bis 30.11.2019 an 210 Tagen ein Bett nicht belegt (bei 49 Betten gesamt) Voranschlag 2020 an 276 Tagen ein Bett nicht belegt In Seniorenwohnheim Kennelbach bis 30.11.2019 an 85 Tagen ein Bett nicht belegt (bei 15 Betten gesamt) Voranschlag 2020 an 198 Tagen ein Bett nicht belegt 2. Personalstand mit 30.11.2019 haben wir 93 Dienstnehmer (64,5 VZÄ) beschäftigt sowie 36 Mohi-Helferinnen als Freie Dienstnehmerinnen bzw. neue Selbständige Personalstatistik 31.12.2018 Bereich Seniorenheim Pflege Seniorenheim unterstützend Seniorenwohnheim KB Tagesbetreuung und CM MoHi (freie DN & geringfügig) Pfarrkrankenpflege Karenz Summe Vollzeitäquivalente 33,4 (31,8) 18,85 (16,85) 6,45 (3,45) 3,3 (3,5) 0,7 (1,48) 4,0 (3,69) 0 (0) Personen 46 (43) 27 (25) 10 (6) 6 (6) 26 (26) 7 (6) 4 (4) 66,7 (60,77) 126 (116) 3. Voranschlag 2020: Abgang von € 21.130 Moderate Anhebung der Essenspreise, Investitionen in mehr Personal zum weiteren Abbau der Zeitkonten 4. Voraussichtliches Ergebnis Vorjahr Plus von ca. € 160.000 Hervorragende Belegung, wenige Krankenstände und Personalwechsel, höhere Pflegestufen als budgetiert, nämlich im Durchschnitt 5,3 statt 5,1 Projekt- und Strukturentwicklungsgenossenschaft Wolfurt-Lauterach eGen Tätigkeitsbericht 2019 Das Jahr 2018 und 2019 war geprägt von vielen Vorarbeiten. Die Ausarbeitung der Einkaufs- und Verhandlungsstrategie für das Betriebsgebiet Neuwiesn war abhängig von der Novelle zur Raumplanung. Vor diesem Hintergrund musste die Überarbeitung des RPG unsererseits abgewartet werden. Im Frühjahr 2018 ging die Novelle ins Begutachtungsverfahren und mit 1. März 2019 trat die Novelle zum RPG in Kraft. In diesem Kontext fanden Gespräche mit LSth. Rüdisser im April 2018 statt. Über den Vorarlberger Gemeindeverband Dr. Müller wurde vor allem noch die Thematik des direkten Kaufs von landwirtschaftlichen Flächen durch die PSG als dringliche, zusätzliche Notwendigkeit eingebracht. Auf unsere Intention hin wurde dann dieser Punkt im Begutachtungsverfahren aufgenommen und die PSG kann in Hinkunft, wie eine Gemeinde (unterentsprechenden Rahmenbedingungen) direkt landwirtschaftliche Grundstücke kaufen - also gewissermaßen den Gemeinden gleichgestellt ist. Im Berichtszeitraum wurden insbesondere intensive Gespräche mit den Verantwortlichen der Abteilung Raumplanung des Landes Vorarlberg geführt. Aufgrund der Novelle zum neuen Raumplanungsgesetz sowie des zweifachen Personalwechsels innerhalb der Abteilung Raumplanung des Landes Vorarlberg waren mehrere Gesprächsrunden unerlässlich. Es ging darum zu klären, ob aus Sicht der Raumplanung die geplanten Umlegungsverfahren so rechtlich haltbar sind bzw. wie die Raumplanung zu dieser Thematik steht. Gemeinsam mit RA Dr. Folie wurde ein entsprechender Kaufvertragsentwurf ausgearbeitet. Auf Basis dieses Kaufvertrages wird nun in weiterer Folge mit den Grundstückseigentümern verhandelt. Der Kaufvertragsentwurf bildet quasi die Grundlage für eine einheitliche Vorgehensweise im Zuge der Gespräche mit den Grundstückseigentümern. Es wurden bereits konkrete Gespräche mit elf Grundstückseigentümern aus dem betreffenden Gebiet geführt. Im Berichtszeitraum wurden vier Vorstandssitzungen abgehalten. Das Steuerbüro Klement aus Hard hat die Bilanz für das Jahr 2018 erstellt. Diese weist einen Jahresfehlbetrag von € 22.007,83 aus. Der Fehlbetrag wird auf das nächste Jahr vorgetragen. In der Sitzung vom 19.November 2019 wurde Bgm. Elmar Rhomberg als Obmann und Bgm. Christian Natter als Obmann Stellvertreter gewählt. Die Satzung sieht eine zweijährige Funktionsdauer vor. Wolfurt, 4.12.2019 VERORDNUNG über die Abänderung der Wassergebührenordnung in der Fassung vom 12.12.2018 erlassen in der Gemeindevertretungssitzung vom 11.12.2019 §1 1. § 2 hat zu lauten: §2 Wasserbezugsgebühren Der Gebührensatz gemäß § 15 Abs 2 Wasserleitungsordnung beträgt pro m³ Wasser EUR 0,80 zuzüglich MWSt. 2. § 3 Abs 1 lit. a) hat zu lauten: a) Für einen 3 m³-Zähler EUR 2,00 + MWSt. §2 Diese Änderung tritt mit 1.1.2020 in Kraft. VERORDNUNG über die Abänderung der Kanalgebührenordnung vom 26.1.1989 in der Fassung vom 12.12.2018 erlassen in der Gemeindevertretungssitzung vom 11.12.2019 §1 § 3 Abs 2 hat zu lauten: 2. Unter Berücksichtigung des gemäß § 22 Kanalisationsgesetz verrechenbaren Aufwandes und des voraussichtlich zur Verrechnung gelangenden Wasserverbrauches wird die Kanalbenützungsgebühr mit EUR 2,00 pro Kubikmeter Wasserverbrauch zuzüglich Mehrwertsteuer bemessen. §2 Diese Änderung tritt mit 1.1.2020 in Kraft. Verordnung über die Festlegung von Tarifen für die Unterbringung, Betreuung und Verpflegung im Freizeitteil an ganztägigen Schulen Die Gemeindevertretung verordnet mit Beschluss der Gemeindevertretung vom 11.12.2019 gem. § 19 Abs 3 Schulerhaltungsgesetz, LGBl. 32/1988 i.d.g.F, Tarife für die Unterbringung, Betreuung und Verpflegung im Freizeitteil an ganztägigen Schulen §1 Beitragspflicht (1) Für die Unterbringung, Betreuung und Verpflegung im Freizeitteil des Betreuungsteiles der Ganztagsschulen a) Volksschule Bütze b) Volksschule Mähdle c) Mittelschule und Sportmittelschule Wolfurt, hebt die Marktgemeinde Wolfurt Betreuungs- und Verpflegungsbeiträge ein. (2) Die Betreuungs- und Verpflegungsbeiträge hat der/die für den Schüler/die Schülerin Unterhaltspflichtige zu entrichten. Mehrere Unterhaltspflichtige haften solidarisch. §2 Betreuungsbeitrag Volksschulen (Abs 1 lit. a und b) Modul 1 Kosten: Modul 2 Kosten: Modul 3 Kosten: Montag 11:30-12:30 € 5,00/Monat 12:30-13:45 € 7,50/Monat 13:45-16:30 € 12,40/Monat Dienstag 11:30-12:30 € 5,00/Monat 12:30-13:45 € 7,50/Monat 13:45-16:30 € 12,40/Monat Mittwoch 11:30-12:30 € 5,00/Monat 12:30-13:45 € 7,50/Monat 13:45-16:30 € 12,40/Monat Donnerstag 11:30-12:30 € 5,00/Monat 12:30-13:45 € 7,50/Monat 13:45-16:30 € 12,40/Monat Freitag 11:30-12:30 € 5,00/Monat 12:30-13:45 € 7,50/Monat 13:45-16:30 € 12,40/Monat Dienstag 12:20-13:45 € 7,50/Monat Mittwoch 12:20-13:45 € 7,50/Monat Donnerstag 12:20-13:45 € 7,50/Monat Freitag 12:20-13:45 € 7,50/Monat Mittelschule (Abs 1 lit. c) Modul 1 Kosten: Montag 12:20-13:45 € 7,50/Monat §3 Verpflegungsbeitrag Der Verpflegungsbeitrag für Eltern beträgt € 4,70 pro Mittagessen. 1 §4 Entrichtung der Beiträge (1) Der Betreuungsbeitrag ist für die Monate September bis Juni jeweils nach Monatsende zu entrichten. Tritt der/die Schüler/in während des Schuljahres in die Schule ein, ist der Betreuungsbeitrag ab dem auf den Eintritt in die Schule folgenden Monatsersten, tritt er/sie während des Schuljahres aus, ist er bis zum Ende des Monats, in dem der Austritt erfolgt, zu entrichten. (2) Der Verpflegungsbeitrag ist jeweils nach Monatsende zu entrichten. §5 Ermäßigung der Beiträge Die Kosten für ein Mittagessen betragen € 5,25. Dieser Betrag wird durch die Gemeinde mit 55 Cent je Mittagessen gestützt. 1 (1) Von der Einhebung des Betreuungs- und Verpflegungsbeitrages kann im Hinblick auf die Einkommens-, Vermögens und Familienverhältnisse der Unterhaltspflichtigen ganz oder teilweise abgesehen werden. (2) In Wolfurt wohnhafte Personen, deren Kind/Kinder den Freizeitteil des Betreuungsteiles der Ganztagsschulen in Anspruch nehmen und einen Wohnbeihilfebescheid oder einen Mindestsicherungsbescheid vorlegen, erhalten über Ansuchen jedenfalls eine Förderung in Form von 50 % Rabatt auf die Betreuungskosten (§ 2). (3) Über zusätzliche oder weitergehende Förderungen entscheidet der Gemeindevorstand nach Ansuchen. §6 Inkrafttreten Diese Verordnung tritt mit dem Ablauf des Tages des Anschlages an der Amtstafel in Kraft. AUFLAGEENTWURF Verordnung der Gemeindevertretung der Marktgemeinde Wolfurt über die Erlassung des Gesamtbebauungsplanes 2020 Aufgrund des Beschlusses der Gemeindevertretung der Marktgemeinde Wolfurt vom __.__.2020, TOP _ wird gemäß § 28 Abs. 1 lit b und Abs 3 lit. m des Raumplanungsgesetzes, LGBl.Nr. 39/1996, in der Fassung LGBl.Nr. 28/2011, verordnet: § 1 Geltungsbereich Der Gesamtbebauungsplan 2020 gilt für das gesamte Ortsgebiet der Marktgemeinde Wolfurt § 2 Bebauungsbestimmungen 1. Bei Neubauten sind mindestens 80 % der Dachfläche von Flachdächern bzw. flach geneigte Dächer (bis 10°) größer gleich 140 m² dauerhaft mit bodendeckenden Pflanzen zu begrünen (extensive oder intensive Dachbegrünung). 2. Es ist eine Substrathöhe von zumindest 12 cm vorzusehen. 3. Die zur Berechnung herangezogene Fläche verringert sich um jene Fläche des Daches, die für Solar- und Photovoltaikanlagen (nicht für sonstige Aufbauten) in Anspruch genommen wird. Weiters ausgenommen von der Begrünungspflicht sind Dachterrassen, abgesetzte Vordächer, Glasdachkonstruktionen, temporäre Bauten sowie technisch erforderliche Anlagen wie z.B. Lüftungsanlagen, deren horizontale Oberflächen nachweislich nicht begrünt werden können. 4. Abs. 1 gilt auch für Umbauten und Flachdachsanierungen, wenn es die statischen Vorgaben erlauben. Wird keine nachträgliche Begrünung durchgeführt ist der Behörde ein Nachweis eines einschlägig befugten Zivilingenieurs vorzulegen, dass die statischen Rahmenbedingungen dies nicht ermöglichen. § 3 Ausnahmen Vor Erteilung von Ausnahmebewilligungen gemäß § 35 Raumplanungsgesetz hat der Gemeindevorstand einen Sachverständigen für Raumplanung und Baugestaltung (z.B. Gestaltungsbeirat, Amtssachverständiger des Landes Vorarlberg, befugter Architekt, etc) zu hören. § 4 Inkrafttreten Diese Verordnung tritt mit dem auf die Kundmachung folgenden Tag in Kraft. Erläuterungsbericht Zielsetzungen der Verordnung Die Verordnung des Bebauungsplanes dient den Zielsetzungen des § 28 Abs. (2) RPG Lit. c) Ortsund Landschaftsbild, Lit. d) Schutz vor Naturgefahren und Lit. i) Steigerung der Energieeffizienz. Im Besonderen werden angestrebt: Schutz vor Hochwässern und Überschwemmungen durch großflächige Rückhaltung von Regenwässern bei Starkregenereignissen. Entlastung der Kanalisationsanlagen durch die Retentionswirkung und damit geringere Kosten für die Allgemeinheit und auch Schutz vor Hochwässern und Überschwemmungen der Unterlieger. Verbesserung und Schutz des Orts- und Landschaftsbildes: Die Marktgemeinde Wolfurt schließt direkt an der Hangkante an. Bekieste oder mit Kunststoffbahnen belegte Dachflächen sind von höheren Standpunkten im Gelände aber auch höheren Gebäuden betrachtet ortsbildlich als störend einzustufen. Die Begrünung bindet diese Flächen in die Landschaft ein. aktiver Klimaschutz: begrünte Dächer sind eine kleinklimatisch wirksame Maßnahme zur Vermeidung sommerlicher Überhitzung und ergeben in Summe langfristig großräumig klimarelevante Effekte. Dämmwirkung im Winter und Kühlwirkung im Sommer sparen auch klimarelevante Energiekosten. Artenschutz: begrünte Dächer unterstützen Insekten und Vögel, denen aufgrund der baulichen Verdichtung ständig Lebensgrundlagen entzogen werden. Ausgleich für neu bebaute Flächen: begrünte Flachdächer können einen Beitrag zum Entzug von Grünflächen durch Bebauung leisten. Stand 12/2019
  1. wolfurtvertretung
20191106_GVE033 Wolfurt 06.11.2019 30.05.2021, 07:28 Verhandlungsschrift über die am Mittwoch, 6. November 2019, stattgefundene 33. Sitzung der Gemeindevertretung Vorsitzender: Schriftführer: Anwesend: Entschuldigt: Ort: Beginn: Bgm. Christian Natter GdeSekr. Dr. Sylvester Schneider 21 Gemeindevertreter sowie die Ersatzleute Elisabeth Hirsch, Wolfgang Simma, Wolfgang Schwärzler, Manuela Paulitsch, Mag. Oliver Natter, Elke Haller, DI Simone Burtscher, Alfred Pechlaner, Hartmut Mager GV DI (FH) Claudius Bereuter, GV Brigitte Feuerstein, GV Barbara Geißler, GV Peter Grebenz, GV Ing. Clemens Mohr, GV Dipl.-BW Harald Moosbrugger, GV Peter Moosbrugger, GV Andrea Peter und GV Dr. Daniela Taxer-Theurer Kultursaal 20:00 Uhr Die Vorsitzende begrüßt die erschienenen Mandatare und stellt die Beschlussfähigkeit fest. Die Tagesordnung wird wie folgt ergänzt: „TOP 5. Auflage Straßen- und Wegekonzept, Teilgebiet Hohe Brücke“ Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig Tagesordnung: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. Bürgeranfragen Mitteilungen Erhöhung Baunutzungszahl Büroaufstockung beim bestehenden Objekt Brückenweg 5a und b, GST-NR 461/8 (Hans Majer u. Dr. Gernot Gasser) Beschäftigungsrahmenplan 2020 Auflage Straßen- und Wegekonzept, Teilgebiet Hohe Brücke Genehmigung der Verhandlungsschrift der 32. Sitzung der Gemeindevertretung vom 25.9.2019 Allfälliges Erledigung: zu 1. Keine Anfrage 2. a) Am 4.11.2019 hat mit Isabella Lässer eine neue Mitarbeiterin in der Finanzabteilung ihren Dienst angetreten. Sie wird als Teilzeitmitarbeiterin das Team im Hinblick auf die Umstellungen zur VRV, Finanzverwaltung Hofsteig und zur Schaffung von Vertretungsmöglichkeiten verstärken. b) Mit Jan Steffen Braun konnte ein neuer Pächter für den GH Sternen gefunden werden. Derzeit finden noch diverse Reparaturarbeiten im Gasthaus statt, der Betriebsbeginn ist mit 18.11.2019 avisiert. c) Für den Campus Bütze liegen nun die KGA-Berechnungen mit einem sehr positiven Wert von 968 Punkten vor. Die hat neben dem Umweltaspekt den erfreulichen Nebeneffekt, dass eine Zusatzförderung von rund EUR 60.000,-- lukriert werden kann. d) Die Verkehrseinschränkungen an der Konrad-Doppelmayr-Straße können mit 18.11.2019 aufgehoben werden. e) Anlässlich einer Informationsveranstaltung, an der sowohl der Vorsitzende, wie auch GR Dr. Paul Stampfl teilgenommen haben, kam als Randbemerkung zu Tage, dass offenbar die G5Lizenzen für die Hofsteigregion bereits an A1 vergeben sind. Nachdem dieses Thema sehr konträr diskutiert wird, werden seitens der Gemeinde zusätzliche Informationen eingeholt und wird die Bevölkerung in geeigneter Weise objektiv informiert werden. f) Mit 1.5.2020 wird die VOGEWOSI-Anlage Brückenweg bezugsfertig sein. Eine Informationsveranstaltung mit Vorstellung der Anlage ist für den 18.11.2019 im Vereinshaus angesetzt. g) Im Regierungsprogramm der neuen Landesregierung scheint erfreulicherweise auch das schon seit Jahren von der Gemeinde Wolfurt eingeforderte „ÖKÖ-Konto“ auf. 3. Der Erhöhung der Baunutzungszahl auf 69,86 für die geplante Aufstockung des Betriebsgebäudes Objekt Brückenweg 5a und b, GST-NR 461/8 (Hans Majer u. Dr. Gernot Gasser) wird nach Erläuterung durch den Vorsitzenden und gemäß mehrstimmiger Empfehlung des Ausschusses für Dorfentwicklung und Raumplanung zugestimmt. In diesem Zusammenhang ist es nun auch gelungen die Zustimmung zur grundbücherlichen Sicherstellung der Dienstbarkeit des Überfahrens eines an den Brückenweg angrenzenden Streifens des Betriebsgeländes zu erlangen. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 4. Der Beschäftigungsrahmenplan für das Jahr 2020 wird nach Erläuterungen durch den Vorsitzenden beschlossen. Er umfasst in den Gehaltsklassen 1-6 64 Posten Gehaltsklassen 7-14 114 Posten Gehaltsklassen 15-20 2 Posten Sonderverträge 3 Posten Insgesamt 183 Posten Dies entspricht rund 124 Vollzeit-Beschäftigungsverhältnissen. Den einzelnen Dienststellen sind zugeordnet: Gemeindeamt 26 Posten Wassermeister, Bauhof 9 Posten Kindergärten 67 Posten Musikschule 50 Posten Pflichtschulen, Schülerbetreuung, Buch&Spiel 10 Posten Hauswarte, Raumpflege Antragsteller: Bgm. Christian Natter 21 Posten einstimmig 5. Die Auflage des Straßen- und Wegekonzepts, Teilgebiet Hohe Brücke, Hohe Brücke, wird entsprechend der Empfehlung des Ausschusses für Dorfentwicklung und nach Erläuterung durch den Vorsitzenden beschlossen. Es wird festgehalten, dass für die Erschließungsstraßen KonradDoppelmar-Straße, Dürstraße und Zuppingerstraße eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 40 km/h vorzusehen ist. Antragsteller: Bgm. Christian Natter einstimmig 6. Nachdem keine Abänderungswünsche eingebracht werden, gilt die Verhandlungsschrift der 32. Sitzung der Gemeindevertretung vom 25.9.2019 als genehmigt. 7. a) Laut GR Michael Pompl findet am 13.11. um 18:30 Uhr der Kulturstammtisch zum Thema Fest der Begegnung im Shanti statt. b) Die Anfrage von GV Dr. Martin Lindenthal, wo die Hindernisse für die Umsetzung des in der mittelfristigen Finanzplanung 2013 für 2015-2016 vorgesehenen Neubaus des Sozialzentrums liegen, wird durch den Vorsitzenden wie folgt beantwortet:  Die Arbeitsgruppe brauchte länger zur Erarbeitung der Grundlagen  Der Standort konnte erst vor 2-3 Jahren konkretisiert werden  Im vergangenen Jahr wurden die rechtlichen Voraussetzungen (Grundstücke) geschaffen  Derzeit finden laufend klärende Gespräche mit den Nachbargemeinden zu den vertraglichen Grundlagen des Betriebes statt  Die Rahmenbedingungen sind neu zu adaptieren Für Frühjahr 2020 ist nun definitiv die Ausschreibung des städtebaulichen Wettbewerbs geplant. Die Umsetzung des Projektes Zentrumsentwicklung wird nun mit voller Kraft vorangetrieben. In diesem Zusammenhang spricht der Vorsitzende ein Lob für die Mitarbeiter der Sozialdienste aus, die trotz nicht optimaler räumlicher Voraussetzungen eine hervorragende Arbeitsqualität liefern. c) GV Mag. Michaela Anwander bittet den am 16.11.2019 in der Aula der Mittelschule stattfindenden Wintersportartikelmarkt des Elternvereines zu bewerben. Eine Platzierung im „Demnächst“ ist leider infolge Verkettung unglücklicher Umstände nicht mehr möglich gewesen. d) GV Maria Thaler berichtet, dass die Absperrungen beim Haus Achstraße 1 kaputt sind und Autos vor dem Haus parken. Dies wird vom Vorsitzenden zur Abklärung mit dem Bauhof in Vormerk genommen. e) GV Maria Thaler kritisiert, dass im „Demnächst November“ der Hinweis für die pflegenden Angehörigen missverständlich platziert wurde und bittet um entsprechende Richtigstellung. f) EM Wolfgang Schwärzler ersucht, bei den anstehenden Entscheidungen zur Zentrumsentwicklung die Wirtschaft Wolfurt frühzeitig einzubinden, was der Vorsitzende mit dem Hinweis auf die in der Projektgruppe vertretenen Mitglieder der Wirtschaft Wolfurt als ohnehin gegeben beantwortet. g) GV DI Martin Reis ersucht unter Hinweis auf die in letzter Zeit vermehrt im Schulhof stattfindenden „Feste“, bei denen auch mit Autos in den Schulhof gefahren wird, um vermehrte Kontrolle durch die Security. Der Vorsitzende nimmt dies für die regelmäßigen Gespräche mit dem Kommandanten der Polizeiinspektion Wolfurt in Vormerk. In diesem Zusammenhang entspinnt sich eine Diskussion über die in der Sporthallenstraße immer wieder haltendenden und parkenden Fahrzeuge. Schluss der Sitzung: 21:05 Uhr Der Schriftführer: Der Vorsitzende:
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