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20091209_GVE024 Hohenweiler 09.12.2009 VERHANDLUNGSSCHRIFT über die am Mittwoch, den 9. Dezember 2009 im Sitzungszimmer des Gemeindehauses stattgefundene Sitzung der Gemeindevertretung. Der Vorsitzende eröffnet um 20.00 h im Gemeindehaus die öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung. An der Sitzung nehmen teil als: Vorsitzender: LANGES Wolfgang, Bgm. Gemeinderäte: BERKMANN Franz-Josef, Vzbgm. HEIDEGGER Ruth Gemeindevertreter: GEISSLER Josef KEMTER Christoph DÜR Konrad SUTTER Thomas NUßBAUMER Maria MILZ Lothar SPIELER Heinz, Ing. BERKMANN Gebhard STRAUß Marianne HUTTER Pius Gemeindevertreter-Ersatzmitglieder: HOLZER Anna Elisabeth HAGSPIEL Jürgen FESSLER Franz FINK Peter jun., HUTTER Gerhard DI Schriftf.: KONRAD Herbert Stimmberechtigt als Ersatzmitglied: HOLZER Anna Elisabeth HAGSPIEL Jürgen Entschuldigt: GR MOOSBRUGGER Bruno GV KNÜNZ Roland GVE ZOPPEL Alexander GVE ACHBERGER Lucia Nicht entschuldigt: entfällt Der Vorsitzende begrüßt die Anwesenden, stellt fest, dass die Einladung zur Sitzung ordnungsgemäß erfolgt, und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. TAGESORDNUNG 1. 2. 3. 4. 5. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit Genehmigung des Gemeindevertretungsprotokolls vom 18. November 2009 OF Hohenweiler – Umrüstung der Atemschutzgeräte bzw. div. Anschaffungen Beschlussfassung über Allgemeine Förderungsrichtlinien der Gemeinde Übertragung Beschluss- und Entscheidungsrecht Seite 1 von 4 6. 7. 8. 9. 10. Dienstposten- bzw. Beschäftigungsrahmenplan 2010 Haushaltsvoranschlag 2010 Nachnominierung in versch. Ausschüsse (ARA, Sozialsprengel, Kassaprüfung etc.) GV – Wahl 2010 Allfälliges (§ 41 Abs. 4 GG.) Erledigung: 2. Dem Protokoll der letzten Gemeindevertretungssitzung (18.11.09) wird einstimmig zugestimmt. 3. Der Vorsitzende begrüßt die Abordnung der OF Hohenweiler und übergibt das Wort an Kommandant Alois Moosbrugger. Dieser erklärt, dass die OF Feuerwehr Hohenweiler Atemschutzgeräte besitzt, die schon in die Jahre gekommen sind. Seitens der Lieferfirma gibt es keine Ersatzteile mehr. Der Landesfeuerwehrverband hat den Beschluss gefasst, dass Geräte, die ein bestimmtes Alter haben, nicht mehr verwendet werden dürfen. Die erste Garnitur würde in diese Regelung fallen und die zweite Garnitur in zwei Jahren. Es wäre aber nicht sinnvoll, zwei verschiedene Systeme zu verwenden. Innerhalb der OF wurde ein Ausschuss gebildet, der sich mit der Anschaffung der Geräte befasst. Es wurden mehrere Angebote eingeholt und die Firma Interspiro war weitaus die günstigste Firma. Unter anderem hat die OF Hörbranz bereits vor ca. zwei Jahren die Atemschutzgeräte von dieser Firma gekauft und ist sehr zufrieden. Der große Betrag bei den Anschaffungen ist die Wärmebildkamera, wobei die Kosten dafür sich in den letzten Jahren stark verringert haben. Er erklärt, dass eine Wärmebildkamera nicht nur benötigt wird, um Leute zu suchen, sondern auch ein Schutz ist für die Feuerwehrleute im Einsatz. Dür Michael erläutert anhand eines Vortrages die Verwendung von Atemschutzgeräten, die Kosten sowie die Förderung seitens des Landes (Hohenweiler = Stufe 2 = Atemschutz 30 %, Funkgeräte 40 % Förderung). Vom Hersteller wir eine Lebensdauer von ca. 20 Jahren angegeben. Dem Budgetantrag der OF Hohenweiler auf Umrüstung des Atemschutzes sowie Anschaffung einer Wärmebildkamera (Gesamtkosten ca. € 49.300,-- abzüglich Förderungen) wird abschließend einstimmig von der Gemeindevertretung zugestimmt. 4. Die Gemeindevertretung hat mit der Einladung zu dieser Sitzung eine Kopie der neuen Förderungsrichtlinien erhalten. Diese wurden von der Landeshauptstadt Bregenz übernommen und sollen der Gemeinde einen Einblick geben, was mit den Zuschüssen/Förderungen passiert. Nach eingehender Diskussion wird den Allgemeinen Förderungsrichtlinien der Gemeinde Hohenweiler einstimmig zugestimmt. 5. Der Bgm. erklärt, dass der Kulturausschuss sehr viele Veranstaltungen organisiert und für jede größere Ausgabe einen Beschluss des Gemeindevorstandes benötigt. Dies verursacht einen enormen Mehraufwand. Der Budgetrahmen des Kulturausschusses beträgt € 3.500,--. Abschließend wird einstimmig einer rückwirkenden Übertragung des Beschluss- und Entscheidungsrechtes für den Kulturausschuss im Rahmen der im jeweiligen Voranschlag zur Verfügung stehenden Mittel - gültig ab 01.01.2009 - zugestimmt. Seite 2 von 4 6. Dem zur Kenntnis gebrachten Dienstposten- u. Beschäftigungsrahmenplan der Gemeinde für 2010 wird von der Gemeindevertretung einstimmige Zustimmung erteilt. 7. Der Haushaltsentwurf für 2010 der Gemeinde, der jedem Gemeindemandatar rechtzeitig zugestellt wurde, wird von Bgm. Wolfgang Langes in bewährter Form der Gemeindevertretung präsentiert. Dieser beinhaltet für das kommende Jahr ein Budget von € 4.122.600,- und - wie ersichtlich - sind auch für das kommende Jahr trotz massiven Einnahmenrückgangs der Ertragsanteile nach der Bevölkerungszahl div. Projekte geplant, wie die Errichtung eines neuen Feuerwehrhauses in Kombination mit Bauhof bzw. Adaptierung desselben. Eines wird abschließend auch ganz klar festgestellt: Sollte dieser Neubau des Feuerwehrhauses 2010 umgesetzt werden, so bleibt nicht mehr viel Handlungsspielraum für andere Projekte in naher Zukunft. Bewusst ausgeklammert vom Budgetentwurf wurden - wie im Finanzausschuss auch besprochen - die Gebühren 2010, zu denen Bgm. W. Langes der Meinung ist, dass im kommenden Jahr mit ein wenig Zurückhaltung ans Werk gegangen werden sollte (nicht nur weil es zufällig auch ein Wahljahr ist), sondern weil es sicherlich für viele ohnedies sehr sehr eng werden wird (man sieht es auch an den geringen Gehaltssteigerungen), und es daher sinnvoll wäre, die Gebührenbelastung im öffentlichen Bereich, wenn nicht unbedingt notwendig, 2010 zu erhöhen. Dies werde im kommenden Jahr nach Bekanntsein der genauen Wasserverbrauchsmengen vom zuständigen Gremium noch genauer behandelt und der Gemeindevertretung - bei Bedarf - einer Beschlussfassung zugeführt werden. Abschließend wird dem vorgelegten bzw. präsentierten Haushaltsvoranschlag 2010 von der Gemeindevertretung einstimmig die Zustimmung erteilt. 8. Aufgrund des Bürgermeisterwechsels im September sind noch Nachnominierungen in versch. Ausschüssen notwendig. Finanzausschuss: GR Ruth Heidegger wird GV Josef Geissler ablösen Überprüfungsausschuss: GV Josef Geissler wird GR Ruth Heidegger ablösen Sozialsprengel: GV Lothar Milz wird Bgm. Wolfgang Langes als Rechnungsprüfer ablösen, Bgm. Wolfgang Langes ist im Vorstand ARA: Bgm. Wolfgang Langes und Vizebgm. Franz-Josef Berkmann Jagdausschuss: Markus Steurer wird Josef Wetzel ablösen sonstige Änderung: GV Ing. Heinz Spieler verlässt den Kulturausschuss und übernimmt die Abgabenkommission 9. Der Bgm. berichtet von der Info-Veranstaltung zur GV–Wahl 2010 am 04.12.09. Als Vorwahl-Termin wird der 24.01.10 genannt. Es wird die Frage geklärt, wer sich von der jetzigen GV wieder der Wahl stellt. 10. Bgm. Wolfgang Langes erklärt, dass Mitglieder der GV beim Lohnsteuerausgleich den politischen Freibetrag (bis zu € 900,--) geltend machen können. Der Vorsitzende erläutert, was alles vom Punkt 11 (Allfälliges) vom Protokoll der letzten Sitzung erledigt wurde. Er erinnert, dass die Weihnachtsfeier für die GV am 12.12.09 bereits um 19:30 Uhr beginnt. Seite 3 von 4 Der Bgm. möchte wissen, ob seitens der Musikschule Kontakt mit jemand aus der GV bezüglich des Weihnachtskonzertes aufgenommen wurde. GR Ruth Heidegger hat mit Dir. Heil vereinbart, dass eine Eröffnungsrede von ihr bzw. vom Bgm. gehalten wird. Für die Befreiung von der Saal-Miete wird noch ein Schreiben für die Verwendung der Spendengelder erwartet. Es ist die Frage, ob das Essen der Lehrer nach dem Konzert schon wieder von der Gemeinde Hohenweiler bezahlt werden muss. GV Gebhard Berkmann erkundigt sich über die Handhabung, wenn ein Verein den hokus mietet. Vizebgm. Franz-Josef Berkmann erklärt, dass jeder Verein Miete zahlen muss. Ausnahmen sind, wenn die Veranstaltung für einen sozialen Zweck ist. GVE Jürgen Hagspiel spricht die Öffnungszeiten des Gemeindeamtes an. Und regt an, im Sinne eines entsprechenden Bürgerservices vielleicht eine Öffnung am Freitag-Nachmittag zu überlegen. Ende der Sitzung: 23.05 h Der Schriftführer: Der Bürgermeister: (Konrad Herbert) (Langes Wolfgang) Seite 4 von 4
  1. hohenweilervertretung
20091118_GVE023 Hohenweiler 18.11.2009 VERHANDLUNGSSCHRIFT über die am Mittwoch, den 18. November 2009 im Sitzungszimmer des Gemeindehauses stattgefundene Sitzung der Gemeindevertretung. Der Vorsitzende eröffnet um 20.00 h im Gemeindehaus die öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung. An der Sitzung nehmen teil als: Vorsitzender: LANGES Wolfgang, Bgm. Gemeinderäte: BERKMANN Franz-Josef, Vzbgm. MOOSBRUGGER Bruno HEIDEGGER Ruth Gemeindevertreter: GEISSLER Josef KEMTER Christoph DÜR Konrad SUTTER Thomas NUßBAUMER Maria MILZ Lothar BERKMANN Gebhard STRAUß Marianne KNÜNZ Roland / TP 3 HUTTER Pius Gemeindevertreter-Ersatzmitglieder: HOLZER Anna Elisabeth FESSLER Franz FINK Peter jun. HUTTER Gerhard DI ACHBERGR Lucia Schriftf.: KONRAD Herbert Stimmberechtigt als Ersatzmitglied: HOLZER Anna Elisabeth ab TP 4 FESSLER Franz bis TP 3 Entschuldigt: GV SPIELER Heinz, Ing GVE ZOPPEL Alexander GVE GRATZER Martin Nicht entschuldigt: entfällt Der Vorsitzende begrüßt die Anwesenden, stellt fest, dass die Einladung zur Sitzung ordnungsgemäß erfolgt, und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. TAGESORDNUNG 1. 2. 3. 4. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit Genehmigung des Gemeindevertretungsprotokolls vom 30. September 2009 Ausbauprojekt Straße Hub – Abstimmung zu Grundankauf bzw. Grundverkauf Grundsatzbeschluss – Verhandlung durch den Gemeindevorstand mit der Pfarre bzgl. Grundankauf Seite 1 von 5 5. Investitionskostenbeitrag – einmalig an der Sanierung Hauptschule Hörbranz bzw. Nachtragsvoranschlag 2009 – teilw. Deckung aus der Haushaltsrücklage 6. Abschreibung von Vermögensverlusten des Wohnbaufonds für das Land Vorarlberg für die Jahre 2007 und 2008 7. Beschlussfassung über Allgemeine Förderungsrichtlinien der Gemeinde Hohenweiler 8. Änderung der Geschäftsordnung – Abgabenkommission 9. Änderung der Zeichnungsvollmachten für Giro- und Kreditkonten sowie das AktienDepot 10. GV–Wahl 2010 11. Allfälliges (§ 41 Abs. 4 GG.) Erledigung: 2. Nach Abänderung des Sitzungsbeginnes von 20 Uhr auf 19 Uhr im Protokoll der letzten Gemeindevertretungssitzung (30.09.09) wird diesem Protokoll einstimmig zugestimmt. 3. Bgm. Langes begrüßt zu diesem TOP den Verantwortlichen dieses Projektes, Herrn Herbert Mangold von der Agrarbezirksbehörde. Dieser erklärt, dass seit 8 Jahren der Antrag der Grundbesitzer Gruber/Stöckeler/Deschler bei der Agrarbezirksbehörde vorliege und der ehemalige Bgm. Geissler auch mehrmals diesbezüglich urgiert habe. Er erklärt auch, dass das Land nur dann fördert, wenn geregelte Verhältnisse vorhanden sind (z.B. auf eigenem Grund und Boden gebaut wird oder wenn eine Güterweggenossenschaft bzw. Straßengenossenschaft gegründet wird). Bei einer Straßengenossenschaft gibt es einen Bescheid, wo die Kostenaufteilung angeführt ist. Den Anwesenden erklärt er das Projekt anhand eines Lageplanes. Geplant wurde die Straße mit einer Regelbreite von 3 m plus Kurvenverbreiterungen. Der Vorgang ist folgendermaßen: Vermessung der Grundgrenzen durch DI Schwindhackl ist vor Jahren bereits erfolgt, Bildung einer Straßengenossenschaft, Bescheid durch die Gemeinde, Förderungszusage vom Land und somit wäre ein Baubeginn im Winter 09/Frühjahr 10 möglich. Ein Vorschlag wäre auch, die Hohlgasse mit Aushubmaterial (Kies) der Straße zu füllen, um das Gefälle zu verringern, dazu ist allerdings ein Gespräch mit Frau Forster notwendig, da ihr Grundstück an das öffentliche Gut grenzt. Der Bgm. hat bereits mit Thomas Stöckeler über den möglichen Verkaufspreis gesprochen (€ 50,--/m²). Dieser ist vergleichbar mit dem letzten Grundverkauf beim Gehsteig Dorf-Gmünd. Auch wenn eine Straßengenossenschaft vorhanden ist, darf jedermann das öffentliche Gut befahren. Die Gemeinde ist die Aufsichtsbehörde. Nach dem Straßenbau kann die Straßengenossenschaft jederzeit mittels Bescheid aufgelöst werden. Es muss allerdings geklärt sein, wem die Straße dann gehört. Nach eingehender Diskussion wird dem erforderlichen Grundtausch der Flächen (unentgeltlich – nur für den Grundbucheintrag) sowie dem Verkauf des öffentlichen Gutes (Teilflächen wie besprochen) an die Familien Stöckeler und evtl. Gruber um € 50,--/m² einstimmig zugestimmt. 4. Bgm. Langes erklärt, dass bereits bei der Klausur besprochen wurde, dass es für die geplante Ortskernverbauung nötig ist, den ehemaligen Trainingsplatz von der Pfarre zu erwerben (Gst. Nr. 74/1 - 4.640 m²). Vorverhandlungen hat es schon einmal gegeben. Vorgesehen ist, über einen Mischpreis (bebauter Teil und unverbauter Teil) zu verhandeln. GR Berkmann Franz-Josef erwähnt, dass die Pfarre bei den Vorverhandlungen einen Tausch mit dem Boch-Grund abgelehnt hat. Der Linder-Grund stand nicht zur Frage. Anschließend wird eingehend über dieses Thema diskutiert. Seite 2 von 5 Abschließend wird von der Gemeindevertretung einstimmig der grundsätzliche Beschluss gefasst, dass der Gemeindevorstand mit den künftigen Verhandlungen mit der Pfarre bezüglich Grunderwerb (Gst. Nr. 74/1) betraut wird. 5. Bgm. Langes berichtet über die getroffene Vereinbarung zwischen den Schulsprengelgemeinden der Hauptschule Hörbranz, und bringt zur Diskussion ob der zu leistende Investitionskostenbeitrag für die Sanierung der Hauptschule Hörbranz in Teilzahlungen (15 Jahre à € 16.800) oder als einmaliger Betrag (€ 174.500) noch heuer bezahlt werden soll. Rechnerisch gibt es bei der Einmalzahlung eine größere Einsparung (sicher mind. € 40.000). Bei der vergangenen Vorstandssitzung wurde das Modell der Einmalzahlung bevorzugt. Die Gemeindevertretung erteilt abschließend mit drei Gegenstimmen (GV Milz L., GV Berkmann Gebh. und GV Hutter P.) die Zustimmung, zur einmaligen Zahlung des Investitionskostenbeitrages für die Sanierung bei der Hauptschule Hörbranz noch heuer in der Höhe von € 174.500,-. 6. Gemeindesekretär Konrad H. erläutert die Mitteilung des Amtes der Vlbg. Landesregierung zur Abschreibung von Vermögensverlusten des Wohnbaufonds für die Jahre 2007 und 2008. Stand der Darlehensforderungen per 31.12.08 der Gemeinde Hohenweiler gegenüber dem Landeswohnbaufonds betragen € 66.626,15 abzüglich der Abschreibung für die Jahre 2007 und 2008 in der Höhe von € 22.414,69 sind dies endgültig € 44.211,46 als Darlehensstand per 31.12.08. Dieser bekannt gegebenen Abschreibung von Vermögensverlusten des Wohnbaufonds für das Land Vorarlberg für die Jahre 2007 und 2008 erteilt die Gemeindevertretung einstimmige Zustimmung. 7. Die Gemeinde Hohenweiler vergibt an versch. Institutionen Zuschüsse. Gedacht ist, dass die Gemeinde aufgrund dieser Förderungsrichtlinien einen Einblick hat, was mit den Zuschüssen passiert (zB. der Überprüfungsausschuss hat Einsicht in die Buchhaltung). Es können die Förderungsrichtlinien der Landeshauptstadt Bregenz übernommen werden. Damit alle GV die Richtlinien kennen, wird vorgeschlagen, diese zu verlesen. Dieser Vorschlag auf eine sofortige Verlesung wird mit 9 Gegenstimmen (Bgm. Langes W., Vzbg. Berkmann Fr.-J., GR Heidegger R., GR Moosbrugger Br., GV Sutter Thomas, GV Milz L., GV Knünz R. GV Hutter P. und GVE Holzer A., abgelehnt. Somit werden diese Förderungsrichtlinien den Gemeindevertretern rechtzeitig zur nächsten Sitzung mit der Einladung zugeschickt, um dann darüber beraten bzw. abstimmen zu können. 8. Bgm. Langes erklärt, dass eine Änderung im Abgabenverfahrengesetz eine geringfügige Änderung der Geschäftsordnung der Abgabenkommission notwendig macht. Die Mitglieder der Abgabenkommission haben im Voraus eine Kopie der neuen Geschäftsordnung erhalten und sind damit einverstanden. Abschließend wird die geringfügig abgeänderte Geschäftsordnung der Abgabenkommission einstimmig genehmigt. 9. Aufgrund des Wechsels an der Spitze der Gemeindevertretung ist eine Änderung der Zeichnungsvollmachten für Giro- und Kreditkonten sowie das Aktien-Depot notwendig. Diese werden einstimmig von der Gemeindevertretung – wie bekannt gegeben ab 1.10.2009 – neu beschlossen. Seite 3 von 5 10. Lt. Bgm. Langes ist es das Ziel, die Vorbereitungen für die GV–Wahl 2010 früh genug anzugehen. Jeder Gemeindevertreter sollte bis zur nächsten Sitzung bekannt geben, ob er zukünftig wieder mitmachen möchte. Der Bgm. möchte im Vorfeld eine Liste mit möglichen Kandidaten erstellen. Am 4. 12.09 wird hierüber auch eine InfoVeranstaltung im GH Krone „im Fesslers“ stattfinden. Die GV werden gebeten, alle, Personen die sie kennen auf eine mögliche Mitarbeit in der Gemeindepolitik anzusprechen. Es ist geplant, wiederum eine überparteiliche Bürgerliste für diese Wahl aufzustellen. 11. Der Bgm. erklärt, dass von Hagspiel Edgar vorgeschlagen wurde, anhand des alten Entwicklungsplanes über eine Ausdehnung des Siedlungsgebietes nachzudenken. Der Termin-Vorschlag 29. Jänner 2010 – 19:30 Uhr wird verworfen. Einen Beschluss dazu sollte die neue Gemeindevertretung fassen, daher ist es sinnvoll, wenn sich die neue GV zuerst mit dieser Sache dann betraut mache. GVE Holzer A. erkundigt sich über den aktuellen Stand „Verbesserung Fußgängerübergang Dorf“ durch eine Blinkampel. Bgm. Langes wird sich diesbezüglich nochmals mit Herrn Ing. Fitz von der Landesregierung (Verkehrsrecht) besprechen. GV Dür K. ist dafür, auf der Gemeindestraße die hinter seinem Haus in Leutenhofen vorbeiführe eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h zu verhängen, da diese bei stärkerem Verkehrsaufkommen immer gerne als Abkürzung für die Weiterfahrt nach Möggers benutzt wird. Dabei werde vielfach viel zu schnell gefahren, wie er immer wieder beobachte. In dieser Sache werden die direkt betroffenen Anrainer von der Gemeinde zu einer Stellungnahme eingeladen. Bgm. Langes bemerkt, dass dann ein Verordnungsentwurf gemacht und falls für notwendig erachtet ein entsprechender Beschluss bei einer der nächsten GVSitzungen gefasst werden kann. GV Sutter Th. regt an, die Laterne vom Schulplatz mehr in Richtung Stiege/Rampe zu versetzen, da der Abgang im Moment sehr dunkel ist. Bgm. Langes wird den Bauhof beauftragen, diese Möglichkeit zu prüfen. GV Geissler J. bemerkt noch, dass in Leutenhofen (bei Moosbruger Br.) und Richtung Gehren (Kapele-Holz) ebenfalls je eine Straßenlaterne nicht funktioniere. Dies wird umgehend geprüft bzw. repariert werden. GV Nußbaumer M. fragt nach, ob durch den Wegfall von GR Heidegger Ruth im Überprüfungsausschuss jemand nachbestellt werden sollte. GV Geissler Josef stellt sich dieser Aufgabe, beschlossen werden kann dies, aber erst bei der nächsten GV-Sitzung. GV Geissler J. erkundigt sich, ob die Asphaltierungsarbeiten beim Kloster Gwiggen schon noch erledigt werden. Lt. Gemeindesekretär hat Halder A. den Auftrag an den Polier der ausführenden Firma weitergeleitet. Da Halder A. jetzt Urlaub habe, wird er Dür Rudi seine Vertretung nochmals daran erinnern. GV Sutter Th. erkundigt sich, ob es für den geplanten Wohnungsbau im Dorf genug Bewerber gebe und ob das Projekt schon umgesetzt werde. Bgm. Langes erklärt, dass die VOGEWOSI praktisch nur auf den Startschuss von der Gemeinde wartet. Dieser kann aber erst gegeben werden, wenn die Planung für das „neue“ Zentrum Feuerwehrhaus, VS usw. abgeschlossen ist. Seite 4 von 5 GV Dür K. fragt nach, ob bei der Bushaltestelle in Leutenhofen nicht ein zusätzlicher Mülleimer gegenüber, wo keiner vorhanden ist, montiert werden kann. Dies wird an den Bauhof weitergeleitet. Bgm. Langes W. gibt noch verschiedene Termine für den Dezember 09 bekannt. Nach keinen weiteren Wortmeldungen beendet der Vorsitzende die Sitzung, bedankt sich bei den Anwesenden für die rege Teilnahme und wünscht noch einen schönen Abend. Ende der Sitzung: 21.50 h Der Schriftführer: Der Bürgermeister: (Konrad Herbert) (Langes Wolfgang) Seite 5 von 5
  1. hohenweilervertretung
20090930_GVE022 Hohenweiler 30.09.2009 VERHANDLUNGSSCHRIFT über die am Mittwoch, den 30. September 2009 im Sitzungszimmer des Gemeindehauses stattgefundene Sitzung der Gemeindevertretung. Der Vorsitzende eröffnet um 19.00 h im Gemeindehaus die öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung. An der Sitzung nehmen teil als: Vorsitzender: GEISSLER Josef, Bgm. LANGES Wolfgang, Bgm. ab TP 6 Gemeinderäte: BERKMANN Franz-Josef MOOSBRUGGER Bruno HEIDEGGER Ruth, ab TP 7 Gemeindevertreter: KEMTER Christoph DÜR Konrad SUTTER Thomas NUßBAUMER Maria MILZ Lothar SPIELER Heinz, Ing./ TP 6 BERKMANN Gebhard STRAUß Marianne KNÜNZ Roland HUTTER Pius Gemeindevertreter-Ersatzmitglieder: HOLZER Anna Elisabeth / TP 4 HAGSPIEL Jürgen FESSLER Franz ZOPPEL Alexander FINK Peter jun. Schriftf.: KONRAD Herbert Stimmberechtigt als Ersatzmitglied: HAGSPIEL Jürgen bis TP 3 HOLZER Anna Elisabeth ab TP 4 bis TP 5 Entschuldigt: GVE HUTTER Gerhard DI GVE GRATZER Martin Nicht entschuldigt: entfällt Der Vorsitzende begrüßt die Anwesenden, stellt fest, dass die Einladung zur Sitzung ordnungsgemäß erfolgt, und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. TAGESORDNUNG 1. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 2. Genehmigung des Gemeindevertretungsprotokolls vom 16. Juli 2009 3. Widmung der Gst. Nr. 130/7 (461 m²) lt. Planurkunde DI Bertschler, Bregenz u. gem. §§ 39,40 RPG am 9.9.2009 von der Gemeinde bewilligt, von Freifläche Landwirtschaft als Wegparzelle 4. Grundsatzbeschluss – Gründung Straßengenossenschaft Hohenweiler - Hub Seite 1 von 4 5. 6. 7. 8. 9. Wahl des Bürgermeisters (§ 61 GG.) Nachnominierung eines Mitgliedes in den Gemeindevorstand (§ 56 GG.) Wahl des Vizebürgermeisters (§ 62 GG.) Änderung in den div. Ausschüssen nach Ausscheiden des Bürgermeisters Allfälliges (§ 41 Abs. 4 GG.) Erledigung: 2. Dem Protokoll der letzten Gemeindevertretungssitzung (16.07.09) wird mit der Ergänzung dass sich GVE Alexander Zoppel für diese Sitzung entschuldigt hat, einstimmig zugestimmt. 3. Bgm. Geissler erklärt, dass bzgl. dieser Weganlage ein Vertrag erstellt wurde und die Gemeinde sowie die Geschwister Rupfle diesen unterschrieben haben. Die Raumplanungsstelle des Landes möchte, dass dieses Grundstück eindeutig als Wegparzelle aus dem Flächenwidmungsplan herausgehe. Daher wird der Widmung des Gst. Nr. 130/7 (461 m²) - lt. Planurkunde DI Bertschler, Bregenz u. gem. §§ 39, 40 RPG am 9.9.2009 von der Gemeinde bewilligt - von Freifläche Landwirtschaft als Wegparzelle einstimmig zugestimmt. 4. Vizebgm. Langes erläutert anhand eines Planes den Verlauf der geplanten Straßengenossenschaft. Wenn dieses Projekt von einer Straßengenossenschaft betrieben wird, so werden – lt. Herrn Mangold von der Agrarbezirksbehörde – sämtliche Verträge, Planungen usw. vom Land übernommen. Der Großteil dieses Projektes ist öffentliches Gut und die Frage ist, ob sich die Gemeinde an dieser Straßengenossenschaft beteiligen soll. Es geht auch darum, dass dieses öffentliche Gut dzt. direkt bis zum Haus Stöckeler geht (kein Vorplatz) und das Haus Gruber mit einem Eck auch bereits auf öffentlichem Gut steht. Lt. Bgm. Geissler wäre es empfehlenswert, eine Straßengenossenschaft zu gründen. Die Gesamt-Projektkosten wurden von Herrn Mangold mit € 40.000,-- geschätzt. 70 % werden vom Land übernommen und die restlichen 30 % werden anteilsmäßig unter den Straßengenossenschaftsmitgliedern aufgeteilt (2/3 Gemeinde). Nach eingehender Diskussion wird der Gründung einer Straßengenossenschaft Hohenweiler – Hub einstimmige Zustimmung erteilt. 5. Wahl des Bürgermeisters (§ 61 GG.) Der Vorsitzende schlägt zur Wahl des Bürgermeisters den bisherigen Vizebgm. Langes Wolfgang vor. Außerdem gibt er bekannt, dass er weiterhin in der Gemeindevertretung bleiben wird. Von Vizebgm. W. Langes wird auch ein kurzes Statement warum er sich dieser Wahl stellen möchte, abgegeben. Anschließend wird mittels Stimmzettel abgestimmt und folgendes Ergebnis festgestellt: abgegebene Stimmen: 15 Stimmen ungültige Stimmen: 0 Stimmen gültige Stimmen: 15 Stimmen welche alle auf Langes Wolfgang lauten. Somit ist Langes Wolfgang einstimmig als neuer Bürgermeister der Gemeinde Hohenweiler gewählt. Der neue Bürgermeister bedankt sich für das ihm ausgesprochene Vertrauen. Anschließend werden die Ehrengäste noch von Josef Geissler begrüßt. Seite 2 von 4 6. Nun übernimmt Bgm. W. Langes den Vorsitz, macht den Vorschlag den Gemeinderat wie bestehend beizubehalten, und dem Bürgermeister „Neu“ ein Stimmrecht zuzusprechen, welches ja bisher nicht der Fall war. Dies wird eingehend diskutiert. Schlussendlich wird abgestimmt, ob ein neues Gemeinderatsmitglied nominiert, die bestehende Regelung, dass der Bürgermeister kein Stimmrecht im Gemeindevorstand besitzt, wie bisher auch weiterhin beibehalten werden soll. Bis auf drei Gegenstimmen (Geissler Josef, Hutter Pius und Spieler Heinz) sind alle für die Wahl eines neuen Gemeinderatsmitgliedes (§ 56 GG.) somit bleibt der Bgm. auch weiterhin ohne Stimmrecht im Gemeindevorstand. In einer offenen Diskussion wird GV Frau Heidegger Ruth zur Wahl vorgeschlagen und anschließend wie folgt gewählt: abgegebene Stimmen: 15 Stimmen ungültige Stimmen: 0 Stimmen gültige Stimmen: 15 Stimmen welche 14 auf Heidegger Ruth und 1 auf Nußbaumer Maria lauten. Der Vorsitzende stellt fest, dass Frau Heidegger Ruth somit als neues Gemeinderatsmitglied gewählt ist, und gratuliert. Frau Heidegger bedankt sich für das Vertrauen. 7. Wahl des Vizebürgermeisters (§ 62 GG.) Vom Vorsitzenden wird Berkmann Franz-Josef zur Wahl vorgeschlagen, da sich GR Moosbrugger Bruno in einem Vorgespräch dieser Wahl nicht stellen möchte. Anschließend wird wie folgt abgestimmt: abgegebene Stimmen: 15 Stimmen ungültige Stimmen: 1 Stimme gültige Stimmen: 14 Stimmen welche 11 auf Berkmann Franz-Josef, 2 auf GR Heidegger Ruth und 1 auf GR Moosbrugger Bruno lauten. Bürgermeister W. Langes gratuliert GR Berkmann Franz-Josef zum Amt des Vizebürgermeisters der Gemeinde Hohenweiler. Dieser bedankt sich ebenfalls für das ihm ausgesprochene Vertrauen. 8. Laut Bgm. W. Langes bedarf es momentan nur einer Änderung in den Ausschüssen (nach Ausscheiden von Bürgermeister J.Geissler), dies wäre der Bauausschuss. So wird der neue Bürgermeister einstimmig in den Bauausschuss gewählt. 9. Der Vorsitzende gibt noch einen Termin bekannt: 30. Oktober 2009 – 19 Uhr kommt Hagspiel Edgar zu einem Gespräch bezüglich Gemeindeentwicklung. (Bitte diesen Termin vormerken) GV Strauß Marianne möchte noch an die Veranstaltung „Mehr Frauen in die Politik“ erinnern, welche am 12. Oktober 2009 im Pfarrheim, Hörbranz stattfindet. Bgm. W. Langes bedankt sich bei seinem Vorgänger Josef Geissler für die bisherige Zusammenarbeit und hebt die Vorbild-Funktion hervor, welche er in seiner Bürgermeister - Arbeit geleistet hat. Seite 3 von 4 Zum Schluss gratuliert auch Pfr. R. Trentinaglia dem neuen Bürgermeister und bedankt sich, dass er dieses Amt annehme. In der heutigen Zeit finde man immer weniger Leute, die sich um solche Ämter bemühen. Er überreicht dem Bürgermeister Brot und Wein – im biblischen Sinn Symbol für Leben und Lebensfreude sowie der Verbundenheit – und wünscht ihm Gottes Segen für die zukünftige Arbeit. Abschließend bittet Bgm. W. Langes die Anwesenden noch zu einem kleinen Umtrunk ins Foyer vom hokus. Ende der Sitzung: 19.40 h Der Schriftführer: Der Bürgermeister: (Konrad Herbert) (Langes Wolfgang) Seite 4 von 4
  1. hohenweilervertretung
20090921_Herbst_Hohenweiler_aktuell Hohenweiler 21.09.2009 Herbst 2009 Ausgabe 3 Hohenweiler aktuell Hohenweiler aktuell 2 Hohenweiler aktuell Inhaltsverzeichnis Worte des Bürgermeisters und Vizebürgermeisters Berichte aus der Gemeinde ... Übergabestation / WL Ried-Koo / Kanal Ried / Güterweg Ried Kleintraktor / Löschteich Hoki - Hohenweiler Kinderbertreuung Mittagsbetreuung Heckenrückschnitt / Ruhezeiten / Blutspendeaktion 2009 Landbus Unterland - Fahrplananpassung Gaudi-Match Landtagswahl 2009 Impressum Aus dem Meldeamt ... Gratulation ... Frauenfrühstück Erzählcafe Hohenweiler Märkte Naturfreunde Leiblachtal Österr. Rotes Kreuz - Kursangebote Elternberatung Connexia Ärztliche Versorgung Die Abfallseite ... Grünabfall / Sperrmüll / Problemstoffe Feldenkrais-Kurs Raiba Leiblachtal - Womanlife Allianz im Leiblachtal Frauennetzwerk Vlbg. - Region Leiblachtal Gymnastik für Damen und Herren Carwash Terminkalender - Veranstaltungsvorschau Müllkalender Seite 21 Seite 22 Seite 23 Seite 24 Seite 25 Seite 25 Seite 26 - 27 Seite 27 3 Seite 4 Seite 5 - 6 Seite 6 Seite 7 Seite 7 Seite 8 Seite 9 Seite 10 - 11 Seite 11 Seite 12 Seite 12 Seite 13 - 14 Seite 14 Seite 15 - 16 Seite 17 Seite 18 Seite 19 Seite 19 Seite 20 - 21 Hohenweiler aktuell Liebe Hohenweilerinnen, liebe Hohenweiler! Seit September 1995 trage ich als Bürgermeister Verantwortung in unserer Gemeinde. In dieser Zeit hat sich einiges zugetragen und es gab angenehme und auch unangenehme Dinge zu erledigen. So konnten wir gemeinsam durch die Mithilfe unserer BürgerInnen, mit allen Gemeindeverantwortlichen und Mitarbeitern, unsere Gemeinde ein Stück vorwärts bringen. Da vielleicht so manches unbeachtet oder auch unbedankt geblieben ist, sage ich Danke der Feuerwehr, allen Vereinsvorständen, den Lehrper-sonen, dem Kindergarten, der Pfarre, dem Kloster Maria Stern, ebenso allen Gemeinderäten und GemeindevertreterInnen, GemeindemitarbeiterInnen im Innen-, Außen- und Reinigungsdienst sowie allen Bürgerinnen und Bürgern die mich in meiner Zeit begleitet und unterstützt haben. Eine letzte Bitte hätte ich noch an meine MitbürgerInnen, machen Sie von ihrem Wahlrecht am 20.09.2009 Gebrauch und geben Sie wenn möglich Dr. Herbert Sausgruber überparteilich ihre Stimme, um wie in der Vergangenheit und der Zukunft mit der Vorarlberger Landesregierung für Hohenweiler optimale Voraussetzungen zu erzielen. Ich werde mich mit Ablauf September 2009 in den Ruhestand begeben und wünsche allen Gemeindebewohnern alles Gute für die Zukunft. Euer Josef Geissler, Bgm. Mit großer Freude und viel Tatendrang sehe ich meiner Aufgabe als Bürgermeister entgegen. Dank der jahrelangen sehr engen und guten Zusammenarbeit mit Josef „Pepi“ Geissler glaube ich sagen zu können, dass ich das Amt „gut eingearbeitet“ übernehme. Dir, lieber Pepi, danke ich für deinen unermüdlichen Einsatz im Interesse und zum Wohle der Gemeinde Hohenweiler und deren Einwohner/innen. Aus „nächster Nähe“ durfte ich beobachten, mit welchem Engagement und großer Sachkenntnis du stets gearbeitet hast. Ich werde mich bemühen, dem möglichst in nichts nachzustehen. Abschließend möchte ich die Gelegenheit nutzen, zur Mitarbeit in der Gemeindevertretung aufzurufen. Wenn Sie Interesse haben, im Rahmen unserer überparteilichen Bürgerliste Hohenweiler sich aktiv an der Arbeit für die Gemeinde Hohenweiler und ihre Bewohner/innen zu beteiligen, so teilen Sie dies bitte entweder einem der gewählten Mitglieder/Ersatzmitglieder der Gemeindevertretung oder dem Gemeindeamt mit. Es würde mich sehr freuen, das eine oder andere „neue Gesicht“ in der nächsten Gemeindevertretungsperiode (die Wahl findet voraussichtlich am 14. März 2010 statt) begrüßen zu können. Euer Wolfgang Langes, Vzbgm. 4 Hohenweiler aktuell Wasserübergabestation Weidach Mit der Inbetriebnahme der Übergabestation Weidach ist nun der Notverbund bis ins Oberland geschlossen. Das heißt, dass sich die Gemeinden bei Wasserproblemen gegenseitig aushelfen können. Die Gemeinden Hörbranz und Hohenweiler tragen die Kosten für die Übergabestation Weidach. Wasserleitung Ried-Koo Mit der Verlegung der Wasserleitung Ried-Koo ergibt sich ein weiterer Ringschluss in unserer Gemeinde und trägt wesentlich zur Wasserversorgung bei. Somit ist nun bei Reparaturarbeiten an der Wasserleitung weiterhin eine Wasserversorung für die Parzellen Ried und Reitmoos gegeben. In der Parzelle Ried Die Bürgermeister und Wassermeister bei der Besichtung der Übergabestation. und der Parzelle Reisach wurden zusätzlich je ein Hydrant gesetzt. Die Bauarbeiten, welche von der Fa. Hinteregger durchgeführt wurden, belaufen sich auch rd. € 13.000,-. Kanalprojekt Ried Das Kanalprojekt Ried ist so gut wie abgeschlossen, somit sind nun auch die Häuser in der Parzelle Ried an das öffentliche Kanalnetz angebunden. Durchgeführt wurden die Arbeiten von der Fa. Dold Tiefbau, Hohenems zum Preis von € 188.000,-. Güterwegsanierung Ried Einer der ältesten asphaltierten Güterwege in der Gemeinde musste mit einer neuen Asphaltdecke versehen werden. Die Kosten trägt die Güterweggenossenschaft. Die Gemeinde hat sich jedoch bereit erklärt, die Vorfinanzierung der Gesamtkosten in Höhe von € 170.000,- zu übernehmen. Neue Asphaltdecke - Güterweg Ried Da über diesen Güterweg auch der Radweg führt, gibt es eine Radwegförderung vom Land, sowie einen Zuschuss von der Agrarbezirksbehörde in Höhe von 70%, sowie einen Gemeindebeitrag. In Kürze wird auch das Teilstück vom Haus Dorf 36 bis Dorf 36f von der Fa. Allbau, Hohenems asphaltiert werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf € 67.000,-. 5 Hohenweiler aktuell Neuer Kleintraktor für den Bauhof Der mittlerweile 13jährige Kubota war bereits in die Jahre gekommen und immer anfälliger für Reparturen, daher war die Anschaffung eines Neuen gegeben. Mit einer kleinen Feier wurde der neue Kubota samt Schneefräse und Kippschaufel im Bauhof Hohenweiler in Empfang genommen. Kosten: € 47.000,- Sanierungsmaßnahmen beim Löschteich Gwiggen Mit € 5.000,- wurden Sanierungsarbeiten am Löschteich Gwiggen durchgeführt. Es wurde sämtlicher Schlamm ausgegraben, Lehm von Langen eingebaut und derselbe mit Steinen ausgekleidet. Zusätzlich wurde ein Teil abgegrenzt - wie im Foto ersichtlich. Hoki - Hohenweiler Kinderbetreuung Über die Sommermonate bzw. bis dato laufen die Arbeiten zur Ataptierung der ehemaligen Wohnung für die Kinderbetreuung Hoki auf Hochtouren. Folgende Arbeiten fielen an: teilweise Erneuerung des Estrichs, neue Bödenbeläge, Umbau der sanitären Anlagen, Fliesenlegearbeiten im Nassbereich, Anpassung der Elektroinstallationen, Malerarbeiten, Anbringung einer Absturzsicherung im Stiegenhaus, kindergerechte Möblierung, Einbau einer Küche und verschiedene Kleinarbeiten. Trotz Bemühen aller Beteiltigten können nicht alle Arbeiten bis 14.09.2009 abgeschlossen werden. Vorübergehend findet daher die Kinderbetreuung noch in den Räumlichkeiten der Spielgruppe statt. Die Leitung der Kinderbetreuung übernimmt Frau Halder Michaela, unterstützt wird sie von Frau Silvia Mittersteiner aus Hörbranz. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 7.30 bis 12.30 Uhr. Die Kinderbetreuung ist bis auf 5 Wochen ganzjährig geöffnet. Wir wünschen der Kinderbetreuung Hoki einen tollen Start. Tür“ Wer nähere Informationen wünscht, kann sich enen r 2009 f e r „of direkt mit Frau Halder in Verbindung g de 8. Oktob Ta g, 1 setzen Tel. 0664/411 2 776 nnta So 6 Hohenweiler aktuell Mittagsbetreuung im Hoki Ab Herbst wird es in Hohenweiler auch eine Mittagsbetreuung für Volksschulkinder geben. Ob diese an allen oder nur an einzelnen Tagen stattfindet, entscheidet sich Ende September, nach Durchführung der Bedarfserhebung. Die Kosten für die Mittagsbetreuung werden pro Kind € 4,- für ein Essen und ca. € 1-2,- pro angefangener Betreuungsstunde liegen. Nähere Informationen ergehen nach der Bedarfserhebung direkt an die Eltern. Heckenrückschnitt! Wir möchten alle Grundbesitzer wiederum darauf aufmerksam machen, dass Hecken und Sträucher sowie Äste, welche über die eigene Grundstücksgrenze ragen, geschnitten gehören. Dazu zählen auch Sträucher und Hecken, die in Straßen oder Gehwege wachsen. Gründe, welche deutlich für das rechtzeitige Zurückschneiden sprechen sind: + die freie Sicht bleibt für Autofahrer sowie für Fußgänger erhalten (mehr Sicherheit) + Fußgänger auf Gehwegen müssen nicht auf die Fahrbahn ausweichen + Fahrzeuge werden nicht verkratzt oder beschädigt + Rettungs- und Einsatzfahrzeuge, LKW`s benötigen durch deren Breite mehr Platz + eine Verschönerung des Ortbildes + ihr Nachbar wird ihnen ebenfalls danken Achten Sie bitte ALLE darauf, dass gerade in der Zeit in der alles wächst, das Zurückschneiden rechtzeitig erfolgt. Danke. Einhalten der Ruhezeiten Folgende Ruhezeiten gelten in unserer Gemeinde: während der Mittagszeit von 12.oo bis 13.oo Uhr abends nach 19.oo Uhr samstags nach 17.oo Uhr an Sonn- und Feiertagen Wir bitten Sie diese Ruhezeiten einzuhalten. Blutspendeaktion 2009 Ein herzliches Dankeschön an alle die mit ihrer Blutspende in Hohenweiler beigetragen haben, dass wiederum 106 Blutkonserven abgenommen werden konnten. Dies bedeutet eine große Hilfe für kranke Mitmenschen. Gleichzeitig auch ein Dank an die Mitglieder der Rotkreuzabteilung Bregenz für deren Mitarbeit. 7 Hohenweiler aktuell Landbus Unterland Fahrplananpassungen im Leiblachtal Jedes Jahr erfolgen Verkehrsverbund Fahrplanumstellungen um die Vorarlberg GmbH Herrengasse 12, A-6800 Feldkirch Attraktivität der öffentlichen T +43 (0) 5522/83951 Verkehrsmittel zu erhöhen und F +43 (0) 5522/3421-3209 E info@vmobil.at zu verbessern. Uns ist es ein www.vmobil.at Anliegen, dabei auch die Meinungen  und Erfahrungen der Fahrgäste miteinzubeziehen. Da die Vorbereitungen für den nächsten Fahrplan bereits laufen, möchten wir möglichst viele Meinungen aus unserer Gemeinde erfahren. Teilen Datum: 13. Juli 2009 Sie uns bitte Ihre Sylvia Kralik Bearbeiter: Mag. Wünsche, Anregungen, Verbesserungsvorschläge aber (0) 5522/83951-3211 auchDW: mit. Am besten per Email oder Kurztext an das Gemeindeamt Lob Email: sylvia.kralik@vmobil.at Hohenweiler. Danke. Positive Bilanz: Rad, Bus und Bahn legen in Vorarlberg zu Verkehrsverbund präsentiert Jahresbilanz 2008 – neues Angebot für Familien Feldkirch (VLK) – "Geld und Nerven sparen. Öffis fahren" – dieser Slogan des Verkehrsverbund Vorarlberg (VVV) hat sich bei den Vorarlbergerinnen und Vorarlbergern offensichtlich herumgesprochen: Wege mit dem Rad oder mit Bus und Bahn verzeichneten im Jahr 2008 ein Plus von je drei Prozent, jene mit dem PKW haben um zwei Prozent abgenommen, zogen Verkehrslandesrat Karlheinz Rüdisser und Gemeindeverbandspräsident Wilfried Berchtold heute, Freitag, beim Mobilpunkt in Feldkirch eine positive Bilanz. "Insgesamt stieg der Umsatz des Verkehrsverbund Vorarlberg um 6,4 Prozent auf 16,9 Millionen Euro. Sowohl mit den Bussen (+1,1 Prozent) als auch mit der Bahn (+6,1 Prozent) wurden mehr Linienkilometer gefahren", fasste Landesrat Rüdisser die Bilanz 2008 zusammen. Für mehr Fahrgäste sorgten neue grenzüberschreitende Linien nach Liechtenstein und in die Schweiz sowie zahlreiche Kooperationen, u.a. mit dem WIFI und den Bregenzer Festspielen. 8 Hohenweiler aktuell Gaudi-Match Damenmannschaft SC Hohenweiler gegen „Prominententeam“ der Gemeinde Hohenweiler Zu einem Gaudi-Match lud der Sportclub Hohenweiler anlässlich des Nachwuchsturnieres im Juli. Dabei spielte die Damenmannschaft des SC Hohenweiler gegen eine zusammengewürfelte Mannschaft von Prominenten aus Hohenweiler. Ob die Promi`s sich an die Spielregeln hielten, lässt sich aufgrund mancher Fotos bezweifeln.....?! Statt dessen zeigten sie jedoch vollen körperlichen Einsatz, was schlussendlich zu einem 2:4 Sieg und einigen ledierten Spielern führte. Tapfer gekämpft hat auch die Damenmannschaft. Der Fairnesshalber muss auch bemerkt werden, dass sie fast keinen Spielerinnenwechsel vornahmen, was im Gegensatz bei den Promis alle paar Minuten stattfand. Mannschaftsaufstellung: Rupfle Kurt (Tormann), Halder Alwin, Moosbrugger Alois, Bechter Martina, Konrad Herbert, Mayer Alexander, Dr. Bannmüller Katharina, Juen Heidrun, Nußbaumer Maria, DI Hutter Gerhard, Sutter Thomas, Maurer Werner, Fink Peter, Huber Ludwig, Bader Robert, Hehle Birgit, Knünz Roland (Schiedsrichter). Ein Dankeschön an alle Mitspielenden sowie an die Organisatoren für dieses gelungene Match. 9 Hohenweiler aktuell Landtagswahl 2009 Am 20. September 2009 findet die Landtagswahl statt. Hierbei besteht die Möglichkeit zur Wahl per Wahlausweis im eigenen Wahllokal oder mittels Wahlkarte in einem anderen Wahllokal oder per Briefwahl zu wählen. Per Wahlausweis im eigenen Wahllokal Spätestens 4 Tage vor der Landtagswahl erhalten Sie per Post den amtlichen Wahlausweis samt Stimmzettel zugesandt. Mit diesen Unterlagen können Sie am Wahltag in Ihrem Wahllokal wählen. Per Briefwahl Bis spätestens Freitag, den 18.09.2009, 12.oo Uhr können Sie mündlich (schriftlich bis 16.09.2009) eine Briefwahlkarte beim Gemeindeamt beantragen. Nach Erhalt dieser können Sie bereits Ihre Stimme abgeben. Per Wahlkarte in einem anderen Wahllokal Bis spätestens Freitag, den 18.09.2009, 12.oo Uhr können Sie mündlich (schriftlich bis 16.09.2009) eine Wahlkarte beim Gemeindeamt beantragen. Mit dieser können Sie am Wahltag in einem anderen Wahllokal Ihre Stimme abgeben. 10 Hohenweiler aktuell Ausfüllen des Stimmzettels Die gewünschte Partei ist auf dem Stimmzettel durch ein Kreuz oder ein sonstiges unmissverständliches Zeichen, aus dem der Wählerwille eindeutig hervorgeht, kenntlich zu machen. Weiters können Sie wahlwerbende Personen der von Ihnen gewählten Partei Vorzugsstimmen geben. Zu diesen zählt auch ein von Ihnen allenfalls beigefügter freier Wahlwerber. Sie haben drei Vorzugsstimmen. Zwei davon können Sie serselben wahlwerbenden Person geben. Fahrkostenersatz: Schüler, Studenten und Lehrlinge, die zur Teilnahme an der Landtagswahl von ihrem in einem anderen Bundesland oder im Ausland gegelegenen Studien- bzw. Ausbildungsort nach Hohenweiler fahren, werden die Kosten der Benützung von Verkehrsmitteln für die Hin- und Rückreise ersetzt und zwar a) die Kosten der Benützung des kostengünstigsten öffentlichen Verkehrsmittels, die bei Inanspruchnahme der möglichen Fahrpreisermäßigungen enstehen, oder b) die Kosten der Benützung von Mietwagen im Sinne des Gelegenheitsverkehrsgesetz, jedoch nur bis zu dem Betrag, der sich bei der Benützung eines öffentlichen Verkehrsmittels im Sinne der lit. a ergäbe. Bei der Anreise von einem im Ausland gelegenen Studien- bzw. Ausbildungsort ist der Ersatz überdies auf den Betrag beschränkt, der sich ergibt, wenn Wien als Studien- bzw. Ausbildungsort angenommen wird. Die Kosten von Fahrten mit dem eigenen PKW oder als Mitfahrer in einem anderen Privat-PKW werden nicht ersetzt. Desgleichen werden Fahrtkosten solcher Personen, die sich etwa nur zur Ausbildung in einem anderen Bundesland oder Ausland aufhalten, während dieser Zeit aber ihr Gehalt weiter beziehen, nicht ersetzt. Die Auszahlung erfolgt direkt nach der Stimmabgabe im Wahllokal. Die Inskreptionsbestätigung bzw. Ausbildungsbestätigung sowie die Fahrkarte (Fahrtkostennachweis) sind vorzulegen. IMRESSUM Herausgeber: Auflage: Fotos: Gemeinde Hohenweiler 500 Stück Vereine, Gemeinde Hohenweiler kostenlos für alle Haushalte von Hohenweiler Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe, welche im Dezember 2009 erscheint, ist der 15. November 2009. 11 Hohenweiler aktuell Aus dem Meldeamt ... geboren wurde: Nußbaumer Tabea, der Nußbaumer Korinna und Karl, Oberfeld 1 Haltmayer Eva, der Haltmayer Carina und Reinhard, Hub 5a Gratulation ... Auf 50 Ehejahre zurückblicken durften am 20. Juni 2009 Martha und Otto Rupfle, Oberdorf 2. Im Kreise ihrer Familie und Freunden wurde dieser Anlass natürlich gebührlich gefeiert. Neben dem Musikverein, welcher ein Ständchen spielte, gratulierte Bürgermeister Josef Geissler und überbrachte im Namen der Gemeinde Hohenweiler die besten Glück- und Segenswünsche. Das Ehepaar Rupfle war viele Jahre für die Reinigung des Schulund Gemeindehauses zuständig. Dies führten sie stets mit großer Sorgfalt und Genauigkeit aus. Rupfle Otto ist vielen noch als Briefträger, Stromableser oder Naturwächter bekannt. Wir wünschen dem Jubelpaar noch viele gemeinsame glückliche und gesunde Jahre in unserer Gemeinde. 12 Hohenweiler aktuell Frauenfrühstück 2009/10 Wir haben wieder versucht, interessante Menschen und Themen fürs Frauenfrühstück zu gewinnen: Termine: wie gewohnt, jeden letzten Donnerstag im Monat, von Sept. 2009 bis Mai 2010, Beginn: jeweils 8:30 Uhr Nach sieben Jahren Frauenfrühstück erlauben wir uns, eine erstmalige Erhöhung des Preises für das Frühstück von € 2,-- auf € 3,--. Danke für Euer Verständnis. 24. September: Thema: Richtiger Umgang mit Kräutern (Essen, trocknen, aufbewahren), mit Frau Ruth Heidegger. 29. Oktober: Thema: Alkohol ist das am häufigsten verwendete Rauschmittel: wir alle kennen Menschen – mehr oder weniger gut, die alkoholkrank sind oder einen sehr riskanten Umgang mit Alkohol haben. Wir kennen aber meist auch Menschen, die mit Alkoholkranken zusammenleben: Ehefrauen, Kinder, Geschwister. Wie wir diesen Menschen auf eine „gute“ Art und Weise begegnen können, soll Thema dieses Frühstücks sein. Mit Herrn Mag. DSA Bernhard Gut 26. November: Thema: mit Kinesiologie Kraft für den Alltag schöpfen, mit Frau Maria Zürcher. Zusätzlich zum Frühstück sind noch € 6,-- zu bezahlen. 28. Jänner: Thema: Umgang und Anwendung mit Ätherischen Öle mit Frau Brigitte Sutter. 25. Februar: Thema: Entgiften und Entschlacken, einfache und praktische Umsetzung im Alltag mit Herrn Christian Cukrowitz. Zusätzlich zum Frühstück sind noch € 5,-- zu bezahlen. 25. März: Thema: Erste Hilfe, Auffrischung und Fortsetzung vom 30.04. mit Frau Dr. Silvia Stuckenberg. 13 Hohenweiler aktuell 25. Februar: Thema: Entgiften und Entschlacken, einfache und praktische Umsetzung im Alltag mit Herrn Christian Cukrowitz. Zusätzlich zum Frühstück sind noch € 5,-- zu bezahlen. 25. März: Thema: Erste Hilfe, Auffrischung und Fortsetzung vom 30.04. mit Frau Dr. Sylvia Stuckenberg. 29. April: Thema: Grundvoraussetzung zum Körbe flechten (richtiger Zeitpunkt, Weiden schneiden und behandeln) mit Herrn Hans Reichart aus Scheidegg. 27. Mai: Thema: Andere Länder – spezielles Essen und Brauchtum. Kulinarisches von den Philippinen mit Frau Gina Fessler . Da manche Referenten auf Honorarbasis arbeiten, müssen wir leider etwas mehr für einzelne Themen beim Frauenfrühstück kassieren. Wir wünschen Euch eine schöne Zeit und freuen uns schon wieder auf Euer Kommen. Isolde, Hertha und Rosmarie Erzählcafe: 8.10.2009 „Aus Mädchen werden Frauen“ oder „Frau sein im Wandel der Zeit“ 3.12.2009 „Glaube und Aberglaube-Spuren im Alltag“ Beginn: 14:00 Uhr Ende: 16:00 Uhr Mit Frau Anita Ohneberg Es wäre wünschenswert, wenn zum jeweiligen Thema Unterlagen (Buch, Zeitungsausschnitte, Fotos) mitgebracht werden. 14 Hohenweiler aktuell ld to: Rad t Mo dem it dm sin o!“ Hohenweiler Herbstmärktle Sonntag, 18. Oktober 2009 von 10.oo bis 16.oo Uhr „ r Wi Wer möchte mitmachen? Ob mit einem Verkaufsstand, Verköstigung, einer Ausstellung oder etwas anderem, jeder ist herzlich willkommen. Im hokus gibt es für Kinder wieder die Möglichkeit beim Flohmarkt mitzumachen Pro Kind steht aufgrund der großen Beteiligung max. eine Tischlänge von 1m zur Verfügung. Anmeldung - Hohenweiler Herbstmärktle 2009 Ich/Wir nehmen am Hohenweiler Herbstmärktle am Sonntag, den 18. Oktober 2009, von 10.oo bis 16.oo Uhr, teil: Verein/Firma/Name: Kontaktperson: Adresse: Telefonnummer: ………………………………………………………………………. ………………………………………………………………………. ………………………………………………………………………. ………………………………………………………………………. Folgende Produkte werden angeboten: ………………………………………………………………… …………………………………………………………………………………….. …………………………………………………………………………………….. …………………………………………………………………………………….. Strom wir benötigt für folgende Geräte: …………………………………………………………………………. gewünschter Stand: □ □ □ □ □ □ □ Stand 3,30 x 1,10m € 25,00 Stand 2,30 x 0,80m € 15,00 eigener Stand € 7,00/lfm Platz im hokus (1-2 Tische) € 20,00 Platz im hokus (3 Tische) € 30,00 Geschirrservice für reine Bewirtungsstände € Geschirrservice für sonstige Stände € 25,00 10,00 Die Stand- bzw. Platzeinteilung erfolgt ausschließlich vom Organisationsteam. Anmeldeschluss Montag, 05. Oktober 2009 15 Hohenweiler aktuell Stimmungsvoller, nächtlicher Weihnachtsmarkt 2009 Samstag, 5. Dezember 2009 von 16.oo bis 22.oo Uhr Wer möchte mitmachen? Denn nur durch das Mitwirken VIELER ist das Veranstalten eines tollen und abwechslungsreichen Marktes möglich. Ob mit einem Verkaufsstand, Verköstigung, einer Ausstellung oder etwas anderem, jeder ist herzlich willkommen. Natürlich gibt es wiederum eine wunderschöne Krippenausstellung und vielleicht besucht uns sogar der Nikolaus?! Anmeldung – stimmungsvoller nächtlicher Weihnachtsmarkt 2009 Ich/Wir nehmen am Weihnachtsmarkt am Samstag, den 5. Dezember 2009, von 16.oo bis 22.oo Uhr, teil: Verein/Firma/Name: Kontaktperson: Adresse: Telefonnummer: ………………………………………………………………………. ………………………………………………………………………. ………………………………………………………………………. ………………………………………………………………………. Folgende Produkte werden angeboten: ………………………………………………………………… …………………………………………………………………………………….. …………………………………………………………………………………….. …………………………………………………………………………………….. Strom wir benötigt für folgende Geräte: …………………………………………………………………………. gewünschter Stand: □ □ □ □ □ □ □ Stand 3,30 x 1,10m € 25,00 Stand 2,30 x 0,80m € 15,00 eigener Stand € 7,00/lfm Platz im hokus (1-2 Tische) € 20,00 Platz im hokus (3 Tische) € 30,00 Geschirrservice für reine Bewirtungsstände € Geschirrservice für sonstige Stände € 25,00 10,00 Die Stand- bzw. Platzeinteilung erfolgt ausschließlich vom Organisationsteam. 16 Anmeldeschluss Montag, 20. November 2009       Hohenweiler aktuell ;  (<=              !"#$!"!%$&     '( ! )*+%,&  -.+ /   !. '0+.   *  +&1 2 3 ! 143 &  &&  !5 ( 2+6  ! . * 5 !2+.  7(89 ( &3  :(+ !  * 6 2 1 '(!   7++  &( 5 + !;33!  1> =>!?3!    17 Hohenweiler aktuell                       !" #$%& '$$(%&(%& ) *$+(%%, $-(%%       . !/("0''1   ! "   2  1   (3. / ! " *  "0  4 3 '  '  "  " 5361361    ;6 <" ?-%%)0'@"$% (1 %77889::%%% =0  >*(  0 ( (*(  0 (                     !  "#$ %$&%'&'( %)&%'&'( * +,-%.&''/ %0&''         12"  3   4 & 566   7 8 66 9   3:9  5    - & ;4 !76    -  5  < ; 6 8 6     =;> ;>   3  9> B $0''+5362%' &  '??@@A))''' C5  D-&  5 8& &-&  5 8& 18 Hohenweiler aktuell Elternberatung Hohenweiler „CONNEXIA“ - Gesellschaft für Gesundheit und Pflege Das Leben mit einem Neugeborenen bringt sehr viel Freude und Bereicherung, kann aber auch manche Aufregung und Verunsicherung in den Alltag bringen. Vieles ist bekannt und vertraut, doch manches ist neu und wirft Fragen auf. Mit fachlichem Wissen, neuesten Erkenntnissen und großer Erfahrung steht unsere Elternberaterin gerne zur Seite. Unser Angebot kann von der Geburt bis zum vierten Lebensjahr des Kindes kostenlos und ohne Voranmeldung in Anspruch genommen werden. Beraten werden Sie und Ihr Baby von Diplom Kinderkrankenschwester Brigitte Neher, Tel.: 0650 – 4878746. Die Beratung findet jeden 1. Dienstag des Monats von 9.30 bis 10.30 Uhr im Gemeindehaus (Arztpraxis) statt. Termine: 01.09.2009 - 06.10.2009 03.11.2009 01.12.2009 Liebe Eltern, wir bieten fachliche Beratung Pflege des gesunden und kranken Kindes Fragen rund um das Stillen allgemeine und spezielle Ernährungsfragen Zahnen und Zahnpflege, Babymassage telefonische Beratung Entwicklung und Erziehung des Kindes bis zum 4. Lebensjahr Folgende Kurse werden angeboten: - Babymassage und Kindermassage Natürliche Pflegemethoden für mein krankes Kind Wickel und Auflagen Anfragen bei Elternberaterin Frau Brigitte Neher T 0650 / 487 87 46 Dipl. Kinderkrankenschwester Ärztliche Versorgung in Hohenweiler Dankenswerterweise führt Frau Dr. Bannmüller Ordinationszeiten in Hohenweiler durch. Die Ordinationsräumlichkeiten befinden sich im Gemeindehaus im Arztzimmer (Erdgeschoss). Abendordination Hohenweiler: jeden Donnerstag ab 16.oo Uhr Wir bitten die Patienten, sich bis spätestens 17.00 Uhr im Wartezimmer einzufinden. Die Ordinationszeiten in Hörbranz sind: Mo, Mi, Do und Freitag 7.30 Uhr bis 11.30 Uhr Abendordination: Di 17.oo bis 19.oo Uhr 19 Hohenweiler aktuell Die Abfallseite ..... Grünabfall: Grünabfälle können noch bis 19. Oktober 2009 abgegeben werden. Jeden Montag (außer Feiertags - siehe Müllkalender) kann in der Zeit von 17.oo 18.oo Uhr Grünmüll abgegeben werden (beim Parkplatz hinter dem Gemeindehaus). Kosten: € 4,- pro 1/2 m3 Sperrmüllsammlung: Freitag, 18. September 2009 von 10.oo bis 16.oo Uhr beim Bauhof € 8,- pro angefangenem 1/2 m3 Mindestgebühr € 3,- Neonröhren, Elektrogeräte und Kühlgeräte werden nur bei der Sperrmüllsammlung am Freitag angenommen ! Was darf abgegeben werden? Möbel, Fenster, Ski, Matratzen etc ... bzw. alles was wegen seiner Größe oder Sperrigkeit nicht im Restmüllsack gesammelt werden kann. Nicht abgegeben werden darf: Blumentöpfe, Schuhe, Bekleidung, Chemikalien, Grünmüll, Bauschutt ... und jegliche Art von Abfall welche im Restmüllsack Platz hat. Bei Geräten wie Mopeds oder Rasenmähern ist darauf zu achten, dass Benzin und Öl vorher abgelassen wurden! Sollten Sie an diesem Tag keine Möglichkeit haben, Ihren Sperrmüll zum Bauhof zu bringen, so wird er gegen eine Gebühr von € 40,- (pro Stunde) abgeholt. Eine Voranmeldung ist jedoch bis spätestens MI 16.09.2009 beim Gemeindeamt notwendig! Alteisen: Für Alteisen steht ein eigener Kontainer beim Gemeindebauhof bereit. Nur große und schwere Mengen werden gegen Voranmeldung beim Gemeindeamt (Tel. 83315), kostenlos abgeholt. Achten Sie jedoch darauf, dass die Abholung mittels LKW erfolgt - Zufahrtsmöglichkeit! Reifen: Reifen mit Felge € 6,--, 17,-20 Reifen ohne Felge € 3,--, Traktor- od. LKW-Reifen €
  1. hohenweileraktuell
20090716_GVE021 Hohenweiler 16.07.2009 VERHANDLUNGSSCHRIFT über die am Donnerstag, den 16. Juli 2009 im Sitzungszimmer des Gemeindehauses stattgefundene Sitzung der Gemeindevertretung. Der Vorsitzende eröffnet um 20.00 h im Gemeindehaus die öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung. An der Sitzung nehmen teil als: Vorsitzender: GEISSLER Josef, Bgm. Gemeinderäte: LANGES Wolfgang, Vzbgm/TP 2 MOOSBRUGGER Bruno. Gemeindevertreter: KEMTER Christoph NUßBAUMER Maria SPIELER Heinz, Ing. BERKMANN Gebhard STRAUß Marianne KNÜNZ Roland HUTTER Pius Gemeindevertreter-Ersatzmitglieder: HOLZER Anna Elisabeth FESSLER Franz FINK Peter jun. HUTTER Gerhard, DI ACHBERGER Lucia GRATZER Martin Schriftf.: KONRAD Herbert Stimmberechtigt als Ersatzmitglied: alle Anwesenden bis auf Ersatzmitglied GRATZER Martin Entschuldigt: GR BERKMANN Franz-Josef GV HEIDEGGER Ruth GV MILZ Lothar GVE ZOPPEL Alexander Nicht entschuldigt: GV DÜR Konrad u. GV SUTTER Thomas Der Vorsitzende begrüßt die Anwesenden, stellt fest, dass die Einladung zur Sitzung ordnungsgemäß erfolgt, und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. TAGESORDNUNG 1. 2. 3. 4. 5. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit Genehmigung des Gemeindevertretungsprotokolls vom 29.April 2009 Vergabe der Asphaltierung – Straße Dorf ehem. Neubaugebiet Klagseinbringung bzw. Vergleichsangebot – Wasserschaden Hokus Allfälliges Seite 1 von 3 Erledigung: 2. Dem Protokoll der letzten Gemeindevertretungssitzung (29.04.09) wird einstimmig zugestimmt. 3. Der Bgm. erklärt, dass die Asphaltierung der Straße bereits auf mehreren Sitzungen besprochen und bisher immer wieder verschoben wurde. Nun wurden vier Firmen zur Angebotsstellung angeschrieben und haben auch ein Angebot eingereicht. Billigstbieter ist die Firma Allbau mit € 55.746,77 + 20 % MWSt. Nach ausführlicher Diskussion über die Verdoppelung der Kosten - im Vergleich zum Voranschlag im Budget - wird einstimmig für das Angebot der Firma Allbau abgestimmt. 4. Der Bgm. berichtet von der Verhandlung im Fall Wasserschaden HOKUS am 18.06.09 vor Gericht. Dies war eine Anhörung durch den Richter und ein Abtasten aller anwesenden Beteiligten vom Geschehen. Durch diese Gespräche wurde festgestellt, dass die Fa. Oberhauser die Schuld trifft. Üblich ist, dass in solchen Fällen ein Vergleich angesteuert wird. Seitens des Rechtsvertreters der Fa. Oberhauser wurde ein Vergleichsangebot von € 10.000,-- gemacht, das im Laufe der Verhandlung auf € 45.000,-- gesteigert wurde. Der Gemeinde Hohenweiler sind Kosten in der Höhe von € 56.000,-- entstanden. Abzüge wurden gemacht, da die Gemeinde jetzt eine wesentlich bessere Entwässerung mit acht Schächten eingebaut hat. Dr. Matt wurde zu einem Gespräch mit dem Gemeindevorstand eingeladen. Der Bgm. verliest das daraus resultierende Schreiben mit dem Vergleichsangebot von Dr. Matt (€ 49.508,96 einschl. Zinsen und Kosten) an den Rechtsvertreter der Fa. Oberhauser. Vbgm. Langes erklärt der Gemeindevertretung, dass es für einen Vergleich einen neuen Beschluss benötigt. Der letzte Beschluss in der Gemeindevertretungssitzung am 12.11.08 lautete auf Klagseinbringung. Dem Antrag auf ein Vergleichsangebot durch Hr. RA Dr. Matt (Untergrenze € 45.000,--) wird von der Gemeindevertretung einstimmig zugestimmt. 5. Bgm. Geissler berichtet über die Sitzung vom Landbus Unterland. Allgemeiner Knackpunkt sind die Kosten. Die Mehrkosten für den Viertelstundentakt betragen für die Gemeinde Hohenweiler jährlich € 11.000,--. Die fünf Gemeinden vom Leiblachtal sind sich einig, dass auch ein Halbstundentakt ausreichen würde. Es besteht jetzt auch die Möglichkeit, die Fahrplan-Planungsfirma zu wechseln (bisher eine Schweizer Firma). Bgm. Geissler berichtet, dass die Gemeinde Hohenweiler vom Landesgericht in zweiter Instanz im Rechtsstreit Gemeinde / Berkmann in allen Punkten recht erhalten habe. Die weitere Vorgehensweise ist, dass RA Dr. Battlogg dem Vermessungsbüro Markowski den Auftrag erteilt, die Grenze neu zu vermessen, damit diese dann richtig im Grundbuch auch eingetragen werden kann. GV Berkmann Gebhard bedankt sich für die Einladung zum Kubota-Einweihungsfest. Schade, dass so wenige von der Gemeindevertretung anwesend waren. Außerdem möchte er ein Lob an die Organisation vom Gemeindeausflug nach München aussprechen – es war ein toller Ausflug. GV Berkmann Gebhard fragt nach, ob der Fußball-Trainingsplatz abgesperrt wird. Der Bgm. erklärt, dass mit dem Fußballverein vereinbart wurde, dass der Trainingsplatz nicht abgesperrt wird und jeder dort Fußball spielen darf und kann. Seite 2 von 3 GV Berkmann Gebhard erkundigt sich auch über den aktuellen Verhandlungsstand Gemeinde/Pfarre. Der Bgm. erklärt, dass eine Verhandlung war, auch eine Vermessung stattgefunden hat. Derzeit ist aber ein Stillstand. GV Strauß Marianne berichtet, dass das Frauenreferat vom Land eine Kampagne startet „Mehr Frauen in die Gemeindepolitik“. Am 12. Oktober 2009 findet im Pfarrheim in Hörbranz eine Informationsveranstaltung dazu statt. Vbgm. Langes Wolfgang berichtet, dass es seitens der FPÖ Hörbranz und der Finanzabteilung der Gemeinde Lochau, Attacken in Richtung Sozialsprengel Leiblachtal gegeben hat. Es gibt eine Überprüfung mittels Fragenkatalog. GVE Hutter Gerhard fragt nach, ob es aufgrund vom Handeln der Abgabenkommission einen Einspruch gegeben hat. Bgm. Geissler berichtet, dass sich alles in Wohlgefallen aufgelöst hat. GVE Hutter Gerhard hat gehört, dass einige Vbg. Gemeinden eine oder mehrere Verbundkarten für die öffentlichen Verkehrsmittel in Vorarlberg besitzen und diese an die Einwohner ausleihen. Er fragt nach, ob dies auch für Hohenweiler denkbar wäre? GVE Hutter Gerhard überlegt, ob der Umweltausschuss eine Karte erstellt, wo in Hohenweiler überall öffentliche Papierkörbe und Hunde-Kot-Kübel stehen. Er beabsichtigt dies, um festzustellen zu können, ob es ein ausreichendes Netz von Mistkübeln in Hohenweiler gibt. Anstoß dafür ist die jährliche Flurreinigung, bei der immer sehr viel Müll entlang der Straße gesammelt und entsorgt wird. Der Bgm. erklärt, dass das Aufstellen von Robi-Dogs nicht so einfach ist, da der Grundbesitzer auch damit einverstanden sein muss (z.B. in Leutenhofen wurde dies verweigert). Die Kübel dürfen auch nicht so weit gestreut sein, da der Bauhofmitarbeiter sie in einem Weg entleeren sollte. GV Spieler Heinz berichtet, dass das Heimatarchiv das gesamte Schularchiv übernommen hat. Er lädt alle, die Interesse haben, zur Mitarbeit ein. GV Nußbaumer Maria bemängelt, dass der Pächter vom Kloster Gwiggen, Hr. Rauch sämtliche öffentliche Wanderwege mit Gülle bespritzt. Nach keinen weiteren Wortmeldungen beendet der Vorsitzende die Sitzung, bedankt sich bei den Anwesenden für die rege Teilnahme und wünscht noch einen schönen Abend. Ende der Sitzung: 21.20 h Der Schriftführer: Der Bürgermeister: (Konrad Herbert) (Geissler Josef) Seite 3 von 3
  1. hohenweilervertretung
20090429_GVE020 Hohenweiler 29.04.2009 VERHANDLUNGSSCHRIFT über die am Mittwoch, den 29. April 2009 im Sitzungszimmer des Gemeindehauses stattgefundene Sitzung der Gemeindevertretung. Der Vorsitzende eröffnet um 20.00 h im Gemeindehaus die öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung. An der Sitzung nehmen teil als: Vorsitzender: GEISSLER Josef, Bgm. Gemeinderäte: BERKMANN Franz-Josef Gemeindevertreter: KEMTER Christoph HEIDEGGER Ruth SUTTER Thomas MILZ Lothar SPIELER Heinz, Ing. BERKMANN Gebhard STRAUß Marianne KNÜNZ Roland HUTTER Pius Gemeindevertreter-Ersatzmitglieder: HOLZER Anna Elisabeth FESSLER Franz HUTTER Gerhard, DI Schriftf.: KONRAD Herbert Stimmberechtigt als Ersatzmitglied: alle Anwesenden Entschuldigt: Vzbgm. LANGES Wolfgang GR MOOSBRUGGER Bruno GV NUßBAUMER Maria GVE ZOPPEL Alexander GVE FINK Peter jun., GVE ACHBERGER Lucia GVE GRATZER Martin Nicht entschuldigt: GV DÜR Konrad Der Vorsitzende begrüßt die Anwesenden, stellt fest, dass die Einladung zur Sitzung ordnungsgemäß erfolgt, und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. TAGESORDNUNG 1. 2. 3. 4. 5. 6. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit Genehmigung des Gemeindevertretungsprotokolls vom 1. April 2009 Angebotsvergabe – Kleintraktor für den Bauhof Beschlussfassung einer Geschäftsordnung für die Abgabenkommission Rechnungsabschluss 2008 Allfälliges Seite 1 von 3 Erledigung: 2. Dem Protokoll der letzten einstimmig zugestimmt. Gemeindevertretungssitzung (01.04.09) wird 3. Es wurden vier Firmen zur Angebotsstellung angeschrieben wovon die Firma Wohllaib kein Angebot abgegeben hat. Der Bgm. erklärt, dass der derzeitige Kubota - Kleintraktor im Jahr 1996 angeschafft wurde und nun in die Jahre gekommen ist. In der letzten Zeit waren sehr viele Reparaturen nötig. Nach ausführlicher Diskussion wird einstimmig für das Angebot der Firma BayWa/LAMAG mit folgendem Inhalt abgestimmt: Kubota mit 40 PS mit allen Zusätzen (€ 31.150,--), Kippschaufel (€ 1.560,--) und Westa Schneefräse (€ 6.500,--), Rücknahme des Altgerätes (€ 9.166,67). Preise sind excl. MwSt. 4. GVE Hutter Gerhard erklärt, dass der Entwurf der Geschäftsordnung der Abgabenkommission beim Land von Dr. Hämmerle geprüft und für in Ordnung befunden wurde. GV Spieler Heinz bemerkt, dass die Abgabenkommission unter Zeitdruck stehe und die Gemeindevertretung bei dieser Sitzung die Geschäftsordnung beschließen muss, damit die Abgabenkommission dann eine Abstimmung im vorliegenden Fall vornehmen kann. Die Gemeinde wird danach einen Bescheid erlassen und termingerecht an die betroffene Partei senden. Wichtig ist auch, dass die Geschäftsordnung an der Amtstafel angeschlagen wird und zur Prüfung an die Bezirkshauptmannschaft vorgelegt wird. Abschließend wird von der Gemeindevertretung der vorliegenden Geschäftsordnung der Abgabenkommission einstimmig zugestimmt. 5. Der Rechnungsabschluss 2008 ist jedem Gemeindevertretungs- bzw. Ersatzmitglied bereits eine Woche vor Sitzungsbeginn zugestellt worden. Dieser umfasst Ausgaben von € 2.434.471,13, sowie Einnahmen in derselben Höhe. Weiters werden auch die verschiedenen Abweichungen gegenüber dem Voranschlag der Gemeindevertretung erläutert, welche anschließend dem Rechnungsabschluss 2008 einstimmige Zustimmung erteilt. 6. Am 7. Mai berichtet der Bürgermeister findet die Vollversammlung Landbus Unterland in Dornbirn statt. Danach entwickelt sich eine angeregte Diskussion zum Busfahrplan. GR Berkmann Franz-Josef macht den Vorschlag, ein Rundschreiben zu veröffentlichen, wo die Busbenützer Anregungen bzw. Reklamationen bei der Gemeinde einbringen sollen. GV Strauß Marianne wird an der Fahrplanklausur (Do 7.5.2009) gemeinsam mit Bgm. Geissler teilnehmen. Der Bgm. informiert die Anwesenden, dass die VOGEWOSI auf die Gemeinde zugekommen ist und am Wohnbau in Hohenweiler stark interessiert sei. Er verliest das Flugblatt, welches nächste Woche an alle Haushalte ergehe. Über den Standort kann noch nichts gesagt werden, denn erst muss eine Entscheidung bezüglich des Feuerwehrstandortes getroffen werden. Es werden dann auch nach Vorstellung der VOGEWOSI nur Mietwohnungen zur Verfügung stehen, Mietkauf sei nicht geeignet. Bgm. Geissler berichtet über die Urteilsverkündigung im Rechtsstreit Gemeinde / Berkmann welches am 15.04.09 ergangen ist, und dass die Gemeinde in allen Punkten recht erhalten habe. Die Einspruchsfrist ist noch bis zum 15.05.09 abzuwarten, dann wäre dieses Urteil rechtskräftig. Seite 2 von 3 GVE Hutter Gerhard erkundigt sich, ob die Gemeinde keine Rechtschutzversicherung hat. Der Bgm. erklärt, dass dies für eine Gemeinde sehr teuer ist, GR Berkmann Franz-Josef erklärt als Versicherungsfachmann, dass man evtl. einmal eine Kostengegenüberstellung machen könnte. Laut Bgm. war dies ja erst der erste Fall, ein zweiter Fall betrifft den Hokus und als drittes wird ein Rechtsstreit Boch/Simma noch anstehen, bei dem die Gemeinde nur indirekt zu tun haben wird – bzgl. Bauplatz im Dreiangel. GV Knünz Roland berichtet, dass am Gemeindeausflug nach München 41 Personen teilnehmen werden. Auf dem Plan steht: u.a. die Besichtigung der Allianz Arena, ca. 3,5 h Besichtigungstour durch München mit dem Fahrrad, gemeinsames Abendessen in der Innenstadt, am Samstag-Vormittag „Shopping“ in der Münchner Innenstadt, Besuch des Kloster Andechs, Besichtigung der Erdfunkstation Raisting und mit Abschluss in Memmingen im Cafe Klosterkreuz. GVE Holzer Anna Elisabeth hat sich mit Fitz Peter bezüglich dem Zebrastreifen bei der Volksschule unterhalten. Sollten der Bgm. und Straßenmeister einen Antrag auf eine Blinkanlage stellen, so werde er diese befürworten. Die Gemeindevertretung ist der Meinung, dass eine blinkende Tafel mit Bewegungsmelder - wie bereits in Höchst in Verwendung – mehr Aufmerksamkeit erregt, als eine stets blinkende. GVE Milz Lothar regt auch die vermehrte Präsenz der Polizei an. GV Strauß Marianne bemerkt, dass von den Totengräbern bei neuen Gräbern die Erde nicht ordentlich befestigt werde. Ein paar Tage nach der Beerdigung von Wetzel Eugen ist die Erde extrem abgesackt ebenso beim Grab von Hagspiel Olga. Der Bgm. wird mit Wucher Egon dieses Problem besprechen, außerdem hat der entschuldigte GR Moosbrugger Bruno eine Sitzung des Straßen-, Wegeund Friedhofsausschuss am 05.05.09 anberaumt, wo dies auch ein Thema sein wird. Auch die schrägen Grabsteine stellen eine Gefahr am Friedhof dar. Dür Rudolf hat vom Bgm. den Auftrag, den Friedhof zu begehen und alle schrägen Grabsteine aufzulisten, damit von der Gemeinde weitere Schritte in die Wege geleitet werden können. GV Berkmann Gebhard regt an, die Hecke am neuen Friedhof zwischen den Gräbern und den Urnengräbern zu entfernen. Dies könnte auch bei dieser Ausschuss-Sitzung am 05.05.09 besprochen werden. Nach keinen weiteren Wortmeldungen beendet der Vorsitzende die Sitzung, bedankt sich bei den Anwesenden für die rege Teilnahme und wünscht noch einen schönen Abend. Ende der Sitzung: 21.45 h Der Schriftführer: Der Bürgermeister: (Konrad Herbert) (Geissler Josef) Seite 3 von 3
  1. hohenweilervertretung
20090401_GVE019 Hohenweiler 01.04.2009 VERHANDLUNGSSCHRIFT über die am Mittwoch, den 1. April 2009 im Sitzungszimmer des Gemeindehauses stattgefundene Sitzung der Gemeindevertretung. Der Vorsitzende eröffnet um 20.00 h im Gemeindehaus die öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung. An der Sitzung nehmen teil als: Vorsitzender: GEISSLER Josef, Bgm. Gemeinderäte: LANGES Wolfgang, Vzbgm. BERKMANN Franz-Josef MOOSBRUGGER Bruno/TP.4 Gemeindevertreter: DÜR Konrad/TP.2 HEIDEGGER Ruth SUTTER Thomas NUßBAUMER Maria MILZ Lothar SPIELER Heinz, Ing. BERKMANN Gebhard KNÜNZ Roland HUTTER Pius Stimmberechtigt als Ersatzmitglied: Gemeindevertreter-Ersatzmitglieder: HOLZER Anna Elisabeth HAGSPIEL Jürgen FESSLER Franz FINK Peter jun. HUTTER Gerhard, DI ACHBERGER Lucia GRATZER Martin Schriftf.: KONRAD Herbert Entschuldigt: GV STRAUß Marianne GVE ZOPPEL Alexander GV KEMTER Christoph GVE HOLZER Anna Elisabeth und GVE HAGSPIEL Jürgen, GVE FESSLER Franz bis einschl. TP 3 GVE FINK Peter jun. bis einschl. TP 2 Der Vorsitzende begrüßt die Anwesenden, stellt fest, dass die Einladung zur Sitzung ordnungsgemäß erfolgt, und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. TAGESORDNUNG 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit Genehmigung des Gemeindevertretungsprotokolls vom 4. März 2009 Änderung der Ermächtigung zur Entgegennahme von Barzahlungen Verschiedene Widmungsanträge a) Teilflächen aus den Gst. Nr.129/1 und 130/1 (ca. 2250 m²) und b) Teilfläche aus der Gst. Nr. 637/2 (ca. 1000 m²) von jeweils landw. Freifläche in Bauwohngebiet Güterweg Schatten – Verordnung über die Erlassung eines Fahrverbots Grundsatzbeschluss - Straße Neubaugebiet Dorf Neubestellung Abgabenkommission (lt. Geschäftsordnung) Allfälliges Seite 1 von 5 Erledigung: 2. Nach Abänderung von GV auf GVE Hutter Gerhard im Protokoll der letzten Gemeindevertretungssitzung (04.03.09) wird diesem Protokoll einstimmig zugestimmt. 3. Nachdem die bestehende Zeichnungsvollmacht für die Ermächtigung zur Entgegennahme von Barzahlungen für die Gemeinde wie berichtet nicht mehr auf dem aktuellen Stand ist, wird diese einstimmig von der Gemeindevertretung - wie bekannt gegeben - neu beschlossen. 4. a) Bgm. Geissler erklärt, dass der Raumplanungsausschuss das Thema Umwidmung von Teilflächen aus den Gst. Nr. 130/1 und 129/1sowie später das Thema Zufahrt bereits öfters behandelt hat. Obmann GV Berkmann Gebhard verliest das Ansuchen um Umwidmung einer Teilfläche aus der Gst. Nr. 130/1 und 129/1 der Geschwister Rupp Gabriele, Schratt Elke und Rupfle Mario. Ebenso eine Mitteilung vom 27.01.09 von den Geschwistern Rupfle zum Thema Weg (Gst.Nr. 1317/2). Es liegt auch ein unterschriebener Vorvertrag zwischen Spieler Simone / Kleiner Armin und den Geschwistern Rupfle vor, dieser wird der Gemeindevertretung ebenfalls z.K. gebracht. Rupfle Mario der ebenfalls anwesend ist nimmt persönlich Stellung zu seinen Schreiben und möchte festhalten, dass er vier Bauwerber habe. Ebenso teilt er auch seine Ansichten zur Zufahrt mit. Anschließend erklärt der Vorsitzende diesen Tagesordnungspunkt 4a) in weiterer Folge mit einstimmiger Zustimmung der Gemeindevertretung für vertraulich bzw. als nicht öffentlich, und bittet die Anwesenden Zuhörer den Sitzungssaal zu verlassen. Anmerkung zu diesem TP 4a): Vzbgm Langes W. zitiert aus dem GG über die Möglichkeit der Beratung eines einzelnen Punktes als Vertraulich und das Abstimmungsergebnis als nicht vertraulich bekannt zugeben, da über dies ja nicht abgestimmt wurde, wird das Abstimmungsergebnis wie folgt bekannt geben: Die Gemeindevertretung hat dem Antrag auf Umwidmung einer Teilfläche (von rd. 2.250 m²) aus den Gst. Nr. 129/1 und 130/1 wie im Planentwurf ausgewiesen, von landw. Freihaltefläche in Bauwohngebiet mit 3 Gegenstimmen abschließend die Zustimmung erteilt. Ab diesem Tagesordnungspunkt ist die Sitzung wieder für öffentlich erklärt. 4. b) Umwidmung einer Teilfläche von ca. 1000 m² aus der Gst.Nr. 637/2 (Siegfried Fetz) von landw. Freifläche in Baufläche. Obmann des Raumplanungsausschusses, GV Berkmann Gebhard verliest die Stellungnahme der des Umwidmungswerbers Fetz Siegfried. Auch dieser Antrag wurde schon öfters im Raumplanungsausschuss behandelt (Eigene Kinder, keine hochwertige Landwirtschaftliche Fläche, hohe Kanalerschließungskosten) und immer wieder abgelehnt. Der Raumplanungsausschuss werde eine Widmung befürworten, wenn sich Herr Fetz bereit erkläre, einer privatrechtlichen Vereinbarung über eine Rückwidmung zu zustimmen, falls nicht innerhalb von 5 Jahren von den Kindern ein Bauantrag gestellt werde. Seite 2 von 5 GV Berkmann Gebhard bemerkt weiters, dass Herr Fetz auch schon erklärt habe eine Landwirtschaft bei der Landwirtschaftskammer anzumelden, und dann einen „roten Punkt“ beantragen möchte. Er habe sich bei der Kammer informiert, dies ist nicht so einfach wie es sich Herr Fetz vorstelle, da müsse der größte Teile des Einkommens auch aus der Landwirtschaft z. B., usw. erwirtschaftet werden. Nach abschließender Diskussion wird diesem Antrag auf Umwidmung einer Teilfläche aus der Gst. Nr. 637/2 im Ausmaß von 1000 m² von landw. Freifläche in Baufläche von der Gemeindevertretung mit 3 Gegenstimmen (GR Berkmann Fr.-J., GR Moosbrugger Bruno und GV Nußbaumer Maria) zugestimmt, mit dem Hinweis: (dass eine Rückwidmung erfolgt falls nicht innerhalb von 5 Jahren von den Kindern ein Bauantrag gestellt wird) 5. GR Moosbrugger Bruno, Obmann der Güterweggenossenschaft Schatten, hat ein Schreiben an die Gemeinde Hohenweiler bzgl. der Erlassung eines Fahrverbotes auf dem Güterweg Schatten gerichtet, der Bgm. bringt dieses Schreiben z.K.. Bei der Vollversammlung am 06.03.09 wurde eine Musterverordnung der Genossenschaft vorgelegt. Dieser Verordnungsvorschlag wird von Vbgm. Langes Wolfgang verlesen und anschließend stimmt die Gemeindevertretung der Verordnung über Erlassung eines Fahrverbots für Kraftfahrzeuge auf dem Güterweg Schatten ebenfalls einstimmig zu. 6. Grundsatzbeschluss über das Fertigstellen der Straße beim Neubaugebiet Dorf (ehem. Rottmaier-Areal). Eine Kostenschätzung hat nun ergeben, dass mit ca. € 70.000,-- gerechnet werden muss, und im Budget 2009 nur rd. € 30.000,-- veranschlagt sind. Die erhöhten Kosten werden u. a. gerechtfertigt mit, verbesserter Randbegrenzung, Ergänzung um einen Abfluss, 10 cm Asphaltstärke, Baustelleneinrichtung mit € 10.000,-- usw.. Nach eingehender Diskussion wird einstimmig der Grundsatzbeschluss gefasst, diese Straße im Neubaugebiet endlich zu einem Abschluss zu bringen (Eine Angebotsüberarbeitung bzw. Einholung mit unterschiedlichen Varianten wird dazu veranlasst.). 7. In der Sache Neubestellung Abgabenkommission gibt es lt. Bürgermeister bereits einen Anlassfall (Greißing,) dies ist mehr ein formeller Fall – der Bgm. hat eine Reparaturkostenforderung gestellt welche von Herrn Greißing angezweifelt wird. GV Spieler Heinz berichtet, dass die Gemeinde verpflichtet ist, eine Abgabenkommission zu bilden. Es wurde bereits eine Sitzung abgehalten. GVE Gerhard Hutter hat sich mit dem Abgabenverfahrensgesetz § 13 auseinander gesetzt und berichtet nachstehend. Die Abgabenkommission besteht aus einem Vorsitz und zwei höchstens aber vier weiteren Mitgliedern. Die Mitglieder sind von der Gemeindevertretung auf die Dauer der Funktionsperiode zu wählen, Bgm. und Vbgm. dürfen nicht als Mitglieder bestellt werden. Für jedes Mitglied ist in gleicher Weise auch ein Ersatzmitglied zu bestellen. Seite 3 von 5 Vom Bgm. werden nachstehende Personen für die Abgabenkomission vorgeschlagen: Mitglieder: Ersatz: Vorsitzender GV Spieler Heinz als GV Berkmann Gebhard Stellv. Vorsitzender GV Milz Lothar als GVE Fessler Franz Schriftführer GVE Hutter Gerhard als GVE Hagspiel Jürgen Die Abstimmung für die Zusammensetzung der Abgabenkommission in oben angeführter Form wird von der Gemeindevertretung einstimmig befürwortet. GVE Hutter Gerhard regt an damit die Abgabenkommission tätig werden kann, ist auch noch eine Geschäftsordnung durch Verordnung der Gemeindevertretung zu genehmigen, um im Mai die entsprechende Entscheidung im anstehenden Fall mitteilen zu können GV Spieler Heinz wünscht, dass der Entwurf dieser Geschäftsordnung in kopierter Form allen Mitgliedern der Abgabenkommission übermittelt werde um diese besprechen zu können, um dann auch in der nächsten Sitzung der Gemeindevertretung diese beschließen zu können. 8. GVE Achberger Lucia reklamiert, dass das Licht am Hinterausgang Gemeindehaus nicht funktioniere od. erst zu spät. Dies wird kontrolliert, bzw. vom Bgm. z. K. genommen. GV Nußbaumer Maria erkundigt sich über den Pensionsantritt des Bürgermeisters vor oder nach der Sommerpause, welcher noch einmal bestätigt, dass er mit Ablauf des Septembermonats in Pension gehe, und nicht was in der Zeitung geschrieben werde (das sei ihm wurscht). GV Dür Konrad erkundigt sich bzgl. öffentl. Gut im Haslach welches an seinen Grund angrenze, der Bürgermeister teilt ihm mit, dass dies bzgl. Gespräche mit der betreffenden Partei geführt werden. GV Berkmann Gebhard informiert sich über das Urteil Gemeinde gegen Berkmann Felix. Der Bgm. erklärt, dass er RA Batlogg leider nicht erreicht habe, und dass die Gemeinde auf das Urteil des Gerichts warte. GV Knünz Roland berichtet, dass Berkmann R. bei ihm im Büro war und ihn diesbezüglich auch beschimpft habe. GV Knünz Roland berichtet, dass beim Gemeindeausflug bis zum heutigen Tage 36 Personen angemeldet sind, und es sicher ein toller Ausflug werden wird. Nach keinen weiteren Wortmeldungen beendet der Vorsitzende die Sitzung, bedankt sich bei den Anwesenden für die rege Teilnahme und wünscht noch einen schönen Abend. Ende der Sitzung: 22.10 h Der Schriftführer: Der Bürgermeister: (Konrad Herbert) (Geissler Josef) Seite 4 von 5 Nicht öffentlicher Tagesordnungspunkt - 4 a) der Gemeindevertretungssitzung vom 1. April 2009: Anwesende siehe nachstehend: Vorsitzender: GEISSLER Josef, Bgm. Gemeinderäte: LANGES Wolfgang, Vzbgm. BERKMANN Franz-Josef MOOSBRUGGER Bruno/TP.4 Gemeindevertreter: DÜR Konrad/TP.2 HEIDEGGER Ruth SUTTER Thomas NUßBAUMER Maria MILZ Lothar SPIELER Heinz, Ing. BERKMANN Gebhard KNÜNZ Roland HUTTER Pius Stimmberechtigt als Ersatzmitglied: Gemeindevertreter-Ersatzmitglieder: HOLZER Anna Elisabeth HAGSPIEL Jürgen FESSLER Franz FINK Peter jun. HUTTER Gerhard, DI ACHBERGER Lucia GRATZER Martin Schriftf.: KONRAD Herbert GVE HOLZER Anna Elisabeth und GVE HAGSPIEL Jürgen, GVE FESSLER Franz bis einschl. TP 3 GVE FINK Peter jun. bis einschl. TP 2 4.a) GV Berkmann Gebhard stellt fest, dass der Raumplanungsausschuss keine ganzen Bautiefen mehr umwidmen möchte. Hr. DI Grasmugg von der Landesraumplanungsstelle war für die Umwidmung von einer Bautiefe, aber nicht mehr, da es sich um einen Siedlungsrand handle. Der Obmann des Straßenausschusses, Moosbrugger Bruno erklärt, dass bei der Sitzung am 24.03.09 auch das Wegerecht behandelt wurde. Wenn die Gemeinde schon ihr Grundstück (für eine Zufahrt) zur Verfügung stelle, sollte sie dafür auch das Geh- und Fahrrecht im Gegenzuge auf dem Gst.Nr. 1317/2 erhalten. Nun beginnt eine rege Diskussion um das Geh- und Fahrrecht auf diesem Weg. Eine Verbindung mit der Zufahrt der Straße in den Dreinagel wird auch von den Geschwistern Rupfle nicht gewünscht, und ist sicher abzulehnen. Anschließend werden folgende Abstimmungen vorgenommen: Abstimmung über die Aushandlung eines öffentlichen Geh- und Fahrrechtes mit Fahrrad erfolgt mit 1 Gegenstimme (GV Knünz Roland) Dem Antrag auf Umwidmung einer Teilfläche (von rd. 2.250 m²) aus den Gst.Nr. 129/1 und 130/1 wie im Planentwurf ausgewiesen, wird mit den Gegenstimmen von GV Berkmann Gebhard, GV Knünz Roland und GVE Hagspiel Jürgen von der Gemeindevertretung abschließend zugestimmt. Schriftführer: Der Bürgermeister: (Konrad Herbert) (Josef Geissler) Seite 5 von 5
  1. hohenweilervertretung
20090304_GVE018 Hohenweiler 04.03.2009 VERHANDLUNGSSCHRIFT über die am Mittwoch, den 4. März 2009 im Sitzungszimmer des Gemeindehauses stattgefundene Sitzung der Gemeindevertretung. Der Vorsitzende eröffnet um 20.00 h im Gemeindehaus die öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung. An der Sitzung nehmen teil als: Vorsitzender: GEISSLER Josef, Bgm. Gemeinderäte: LANGES Wolfgang, Vzbgm. BERKMANN Franz-Josef MOOSBRUGGER Bruno Gemeindevertreter: KEMTER Christoph HEIDEGGER Ruth SUTTER Thomas NUßBAUMER Maria MILZ Lothar SPIELER Heinz, Ing. BERKMANN Gebhard STRAUß Marianne KNÜNZ Roland Gemeindevertreter-Ersatzmitglieder: HOLZER Anna Elisabeth HAGSPIEL Jürgen FESSLER Franz ZOPPEL Alexander FINK Peter jun., HUTTER Gerhard, DI Schriftf.: KONRAD Herbert Stimmberechtigt als Ersatzmitglied: GVE Holzer Anna Elisabeth und GVE Hagspiel Jürgen Entschuldigt: GV DÜR Konrad, GVE ACHBERGER Lucia und GVE Gratzer Martin Der Vorsitzende begrüßt die Anwesenden, stellt fest, dass die Einladung zur Sitzung ordnungsgemäß erfolgt, und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. TAGESORDNUNG 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit Genehmigung des Gemeindevertretungsprotokolls vom 12. November 2008 Austritt von GVE Anwander-Sonnewend Theresia Dr. – Nachnominierung Bildung einer Abgabenkommission und Änderung von diversen Ausschüssen Grundverkauf aus Gp. .17 an Gst.Nr. 78/6 (50m2) und an Gst.Nr. 78/5 (57m2) Grundsatzbeschluss bzgl. Kleinkinderbetreuung Gemeindevoranschlag 2009 Gemeindeabgaben und –tarife für das Jahr 2009 Allfälliges Seite 1 von 5 Erledigung: 2. GV Strauß Marianne gibt bekannt, dass sie sich für die Sitzung am 12.11.2008 entschuldigt habe, dies wird z.K. genommen und geändert, ansonsten wird dem Gemeindevertretungsprotokoll einstimmig zugestimmt. 3. GV Dr. Anwander-Sonnewend Theresia hat am 12.12.2008 schriftlich der Gemeinde mitgeteilt, dass sie per 01.01.2009 aus der Gemeindevertretung austritt. Der Bgm. bringt das Schreiben z. K., bedankt sich im Namen der Gemeinde für ihren persönlichen Einsatz bei den unzähligen Besprechungen – Landbus, der Mitarbeit beim Heimatbuch und Willkommenstreff um nur einiges zu nennen, auch wenn Frau Anwander-Sonnewend heute nicht persönlich anwesend ist. Eine Nachbesetzung in den versch. Ausschüssen wird nicht als dringend notwendig angesehen. GR Berkmann Franz-Josef wird (anstelle von Th. Anwander-Sonnewend) in die Mitgliederversammlung der Musikschule Leiblachtal entsandt. Aufgrund des Verzichtes rückt für die verbleibende Periode GVE Hutter Pius in die Gemeindevertretung nach. 4. Der Vorsitzende erklärt, dass eine Abgabenkommission in der Gemeinde einzurichten ist. Diese Abgabenkommission hat nur zu tagen, wenn jemand gegen einen Abgabenbescheid des Bgm. beruft oder bestimmte Fälle vorliegen. Als Vorsitzender der Abgabenkommission wird vom Bgm. GV Ing. Spieler Heinz vorgeschlagen, weiters sind in dieser Abgabenkommission vertreten GV Berkmann Gebhard, GV Milz Lothar, GVE Hagspiel Jürgen, GVE Fessler Franz und GVE DI Hutter Gerhard. 5. Bgm. Geissler möchte das Thema Grundstückverkauf aus dem Gst. .17 an die Anrainer des Gehsteiges Dorf – Gmünd (Burger, Mennel, Linder) von der letzten Sitzung noch einmal aufgreifen. Damals wurde mehrheitlich abgestimmt, dass den drei Anrainern die Grundflächen um € 90,-/m² angeboten werden. Dies wurde von den Anrainern abgelehnt, da sie nur bereit sind, € 50,--/m² zu bezahlen. Der Vorsitzende weist darauf hin, dass bei Nicht-Verkauf der Fläche dies „nur totes“ Kapital ist. Seitens der Gemeinde wurden bei Grundeinlösen für Gehsteige immer nur € 21,90/m² bezahlt. Dieser Grundverkauf könnte auch im Zuge der Vermessung ohne größeren Aufwand vom Grundbesitzer (Gemeinde) abgeschrieben und den Anrainern zugeschrieben werden, wenn der Wert eine Obergrenze von € 5.000,-- je Einlagezahl nicht übersteigt. Dann könnte man mit einer Einverständniserklärung - ohne Kaufvertrag – die neuen Eigentümer im Grundbuch eintragen. Nach eingehender Diskussion wird abschließend folgende Abstimmung vorgenommen: Für einen Verkauf dieses Grundstückstreifens (107 m²) zum Preis von € 50,-pro m² an die 3 Interessenten wird mehrheitlich mit 2 Gegenstimmen (GV Sutter Thomas und GVE Hagspiel Jürgen) die Zustimmung erteilt. Es wird ein entsprechender Grundeinlösevertrag erstellt damit das Projekt vom Landesvermessungsamt abgeschlossen bzw. fertig gestellt werden kann. Seite 2 von 5 6. Vbgm. Langes Wolfgang stellt die jetzige Situation der Kleinkinderbetreuung dar: Derzeit besteht die Spielgruppe aufgrund der Privatinitiative von Fr. Halder Michaela. Seitens des Landes wird der Eltern-Beitrag auf dieselbe Höhe gestützt, wie der Kindergartenbeitrag ist. Einige Kinder besuchen das i-Tüpfle in Hörbranz und die Gemeinde muss jährlich ca. € 7000 - € 8000 dafür bezahlen. Neu wäre eine Kleinkinderbetreuung, die als Ganzjahreseinrichtung (höchst. 5 Wochen geschlossen) betrieben, da nur diese vom Land gefördert wird. Der Personalkostenaufwand wird mit 50 % vom Land gefördert, ebenso die Einrichtung pro Gruppe mit € 22.000,--. Die derzeitige Raumsituation im Dachboden des Gemeindehauses ist nicht ausreichend, die Wohnung im 1. Stock des Gemeindehauses (ehem. Leibitzki) stellt sich als Lösung dar. Die Räumlichkeiten sind somit vorhanden, da Kinder ab 1,5 Jahren auch einen Ruheraum benötigen. Nur die Sanitäranlagen müssen neu geschaffen werden und diverse Sicherungen (Fenster, Steckdosen, Heizkörper…), da es dafür auch eigene Vorschriften gibt. Starten möchte man bereits im Herbst mit einem durchgängigen Vormittagsbetrieb von 7:30 bis 12:30 Uhr. Die Weiterentwicklung ist zu beobachten. Der Tarif ist frei gestaltbar, für 3-jährige gilt der gestützte Tarif vom Land. Der Bedarf ist gegeben, denn die jetzige Spielgruppe ist voll – mit Warteliste. Auch der Druck auf den Kindergarten bezüglich des Sommerbetriebes würde somit kleiner. Eine Sommer-Aushilfe vom Kindergartenpersonal wäre denkbar. Halder Michaela hat die Voraussetzungen als Leiterin durch die langjährige Tätigkeit in der Spielgruppe. Das Land bietet auch Nachschulungsmöglichkeiten an. Bei der zweiten Kraft wäre dies deshalb nicht notwendig, dass sie ausgebildet ist. Die Räumlichkeiten ließen sich auch für die Mittagsbetreuung der Schüler nutzen. Anlieferung des Essens durch „Essen auf Rädern“. Laut Dir. Baumann ist die Ganztagsschule im Kommen. Die Kosten von € 60.000,-- sind großzügig kalkuliert, da die Errichtung der Sanitäranlagen eine heikle Geschichte ist. Eine Auflistung des Einrichtungsbedarfes wurde bereits zusammengestellt. Nach eingehender Diskussion wird einstimmig für die Kleinkinderbetreuung abgestimmt. 7. Der Haushaltsentwurf der Gemeinde für 2009, der bereits am 26.02.2009 jedem Gemeindemandatar zugestellt wurde, wird von Vzbgm. Langes Wolfgang in bewährter Form der Gemeindevertretung präsentiert. Er beinhaltet für das kommende Jahr ein Budget von € 4.465.400,- wie ersichtlich, sind einige Projekte u. a. die Fertigstellung des Kanals in der Parzelle Ried, Neubau einer Wasserleitung (Ringschluss) zwischen der Parzelle Ried und Koo geplant, und auch die Errichtung eines Feuerwehrhauses vorgesehen. Der Vorsitzende verliest einen Brief der Elternvertreter der Volksschule Hohenweiler mit dem Sanierungswunsch der Volksschule. Ebenso verliest der Vorsitzende den Brief von Nahversorger Konrad Dür, mit dem Ansuchen um weitere 10 Jahre Nahversorgungs-Förderung in derselben Höhe. Abschließend wird dem vorgelegten Haushaltsvoranschlag für 2009 von der Gemeindevertretung einstimmige Zustimmung erteilt. Seite 3 von 5 8. Die Gemeindeabgaben und –Tarife für das Jahr 2009 werden - wie vom Finanzausschuss vorgelegt bzw. empfohlen - besprochen und von der Gemeindevertretung einstimmig beschlossen. In der Wassergrundgebühr sind Investitionskosten mit eingerechnet, die innerhalb von 10 Jahren abgezahlt werden sollen. Ebenso sollte es für die Wasserversorgung evtl. Rücklagen geben. Die Kanalgebühr müsste, aufgrund der derzeitigen Investitionen (Kanal Ried), theoretisch höher sein. Die Situation Schwarzmann wird ebenfalls diskutiert. Weiters werden auch die Kindergarten-Tarife bekanntgegeben und erläutert. 9. Bgm. Geissler J. informiert über den Rechtsstreit Berkmann/Gemeinde. Am 27.01.2009 war die Gerichtsverhandlung. Das Urteil ist noch nicht ergangen, da 6 Wochen Wartezeit sind. Von Bgm. Geissler J. wird in Erinnerung gerufen, dass er vor den Gemeindevertretungssitzungen immer im Gemeindeamt ist, und sich die Gemeindevertreter falls notwendig mehr Hintergrundwissen zu den jeweiligen Sitzungspunkten einholen können. Diesen Hinweis gibt er, da auch schon reklamiert wurde, dass es zu geringe Auskünfte bei den Sitzungen gäbe und die Gemeindvertretung nicht genau weiß, über was abgestimmt wird. Bgm. Geissler Josef erläutert kurz seine Gemeindelaufbahn: Von 1985 -1990 war er Gemeindevertretungsersatzmitglied, 1990 -1995 Gemeindevertreter und ab 1995 Bürgermeister. Mit Ende Sept. 2009 lege er sein Amt als Bgm. in jüngere Hände. Er möchte sich nach 42 Jahren im öffentlichen Bundesdienst, davon 28 Jahre Dienststellenleiter und parallel fast 15 Jahre BGM in die Pension zurückziehen. Dies habe er mit dem Gemeinde-Vorstand bereits besprochen. Vzbgm. Langes Wolfgang ist bereits informiert, er wird das Amt des Bgm. ab Sept. übernehmen. Er habe einen Monat Frist nach Rücktritt des Bgm. muss er dann auch von der Gemeindevertretung noch gewählt werden. Bgm. Geissler Josef bedankt sich bei den Anwesenden Gemeindevertretern für die Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. GV Strauß Marianne gibt den Termin des Osterbasars des KPV bekannt (SO 29.03.2009) und lädt alle Handwerker und Bastler ein, den Verein zu unterstützen. Ebenso freut sich der Verein über regen Besuch des Basars. GV Milz Lothar spricht an sämtliche Anwesenden die Einladung zur diesjährigen Flurreinigung am SA 28.03.2009 aus. GVE Hagspiel Jürgen fragt nach, wieso der Antrag auf Umwidmung des Grundstückes Fetz noch nicht bearbeitet ist. Er wurde im Juli 2008 abgegeben und ist immer noch nicht beantwortet worden. Bgm. Geissler Josef erklärt, dass beschlossen wurde, Umwidmungen aufgrund des hohen Verwaltungsaufwandes nur noch im Frühjahr und im Herbst zu machen und dass noch einiges im Falle Fetz abzuklären ist. Die nächste Sitzung ist in absehbarer Zeit. GV Berkmann Franz-Josef erklärt, dass ein Grund der Umstand ist, dass dieses Grundstück nicht am Kanal angeschlossen ist und die Erschließung durch die Gemeinde sehr viel Geld kosten wird. Seite 4 von 5 GV Hutter Gerhard regt an, an der Bushaltestelle Leutenhofen (Seite RAIBA) einen Mülleimer zu montieren. Außerdem erläutert er einige Punkte von der Abwasserverband-Sitzung am 19.01.2009 (Fertigstellung von Bauabschnitt 09, Anpassung an den Stand der Technik, Adaptierung Pumpwerk Reisach, Kontrolle Verbandssammler) Im Juni 2008 erhielt die Gemeinde vom Umweltbüro Grabher einen Fragebogen zu Neophyten. Die Auswertung ist jetzt herausgekommen (Erklärung dazu) und es kann beim ihm oder in der Gemeinde in die Unterlagen eingesehen werden. GV Knünz Roland hat an der Rechnungsprüfung der Musikschule Leiblachtal teilgenommen. Aufgefallen ist, dass die Schere Beitrag Gemeinde und Eltern sehr auseinander geht. Ursache ist das neue Fördersystem des Landes, welches € 25.000,-- weniger Förderungen ergibt. Die fünf Gemeinden müssen sich stark machen, dass sie nicht mit dem neuen Förderprogramm vom Land einverstanden sind, da es sich sehr negativ auf die MSL auswirke. Der Gemeindeausflug für die Gemeindevertretung bzw. der Gemeindeangestellten (mit Begleitung) wird auf den 15./16.05.2009 festgelegt. Die Ausschreibung gibt es bei der Klausur und die Anmeldung sollte möglichst rasch erfolgen, da auch Zimmer usw. organisiert werden müssen GV Berkmann Gebhard regt an, dass im Hokus für Veranstaltungen PutzUtensilien zur Verfügung gestellt werden. GV Knünz Roland spricht dem Bauhof Hohenweiler ein großes Lob für die Schneeräumung in diesem Winter aus. Vergleiche mit den Nachbargemeinden Hörbranz und Lochau lassen darauf schließen, dass unser Bauhof viel geleistet hat. Der Bgm. erinnert die Anwesenden an die Klausur am Samstag und bittet um zahlreiches bzw. pünktliches Erscheinen. Nach keinen weiteren Wortmeldungen beendet der Vorsitzende die Sitzung, bedankt sich bei den Anwesenden für die rege Teilnahme und wünscht noch einen schönen Abend. Ende der Sitzung: 22.45 h Der Schriftführer: Der Bürgermeister: (Konrad Herbert) (Geissler Josef) Seite 5 von 5
  1. hohenweilervertretung
20081112_GVE017 Hohenweiler 12.11.2008 VERHANDLUNGSSCHRIFT über die am Mittwoch, den 12. November 2008 im Sitzungszimmer des Gemeindehauses stattgefundene Sitzung der Gemeindevertretung. Der Vorsitzende eröffnet um 20.00 h im Gemeindehaus die öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung. An der Sitzung nehmen teil als: Vorsitzender: LANGES Wolfgang, Vzbgm. Gemeinderäte: BERKMANN Franz-Josef MOOSBRUGGER Bruno Gemeindevertreter: KEMTER Christoph DÜR Konrad HEIDEGGER Ruth SUTTER Thomas NUßBAUMER Maria BERKMANN Gebhard KNÜNZ Roland Gemeindevertreter-Ersatzmitglieder: HUTTER Pius HAGSPIEL Jürgen FINK Peter jun. HUTTER Gerhard, DI ACHBERGER Lucia Schriftf.: KONRAD Herbert Stimmberechtigt als Ersatzmitglied: sämtl. Anwesenden Nicht entschuldigt: entfällt Entschuldigt: GEISSLER Josef, Bgm., GV MILZ Lothar, GV SPIELER Heinz, Ing., GV STRAUß Marianne, GV ANWANDER-SONNEWEND Theresia, Dr., GVE HOLZER Anna Elisabeth, GVE FESSLER Franz, GVE ZOPPEL Alexander und GVE GRATZER Martin Der Vorsitzende begrüßt die Anwesenden, stellt fest, dass die Einladung zur Sitzung ordnungsgemäß erfolgt, und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Zu Beginn erfolgt auf Antrag des Vorsitzenden noch die Ergänzung des TP 3, dadurch ändert sich die Reihenfolge der nachfolgenden Tagesordnungspunkte. TAGESORDNUNG 1. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 2. Genehmigung des Gemeindevertretungsprotokolls vom 10. September 2008 3. Angebotsvergabe Pumpwerk Kanal-Ried / Elektroinstallation 4. Klagseinbringungen – Wegerechtsstreit bzw. Zahlungsforderung 5. Finanzierung bzw. Kreditvergabe Kanal Ried 6. Grundverkauf aus Gp. 17 an Gst. 78/6 (50 m²) und an Gst. 78/5 (57 m²) 7. Dienstposten- und Beschäftigungsrahmenplan 2009 8. Allfälliges (Petition z.K.) Erledigung: 2. Nach kurzer Diskussion zu Punkt 2 (Protokoll) vom 10.9.08 wird dem Protokoll der Gemeindevertretungssitzung ohne Ergänzung einstimmig zugestimmt. 3. Für das Projekt Pumpwerk Kanal Ried – Vergabe der Elektroinstallationen haben nachstehende Firmen ein Angebot abgegeben: Siemens AG, Bregenz Pircher, Bregenz Kiechel & Hagleitner, Bregenz netto netto netto € 9.334,17 € 12.395,58 € 12.421,36 Bei der sachlichen und rechnerischen Überprüfung der abgegebenen Angebote durch das Büro Rudhardt + Gasser, Bregenz, wurden keine Fehler festgestellt. Der Vergabevorschlag lautet daher auf den Best- bzw. Billigstbieter Fa. Siemens AG, Bregenz, welchem die Gemeindevertretung auch einstimmig zustimmt. 4. Öffentliches Gut der Gemeinde Hohenweiler (Kläger) vertreten durch RA Dr. M. Battlogg, Schruns / Wegerechtsstreit gegen beklagte Partei Felix Berkmann, Hohenweiler. Vzbgm. Langes W. informiert die Gemeindevertretung in dieser Sache. Bei einer vom Bezirksgericht Bregenz festgesetzten Begehung in der u. a. auch verschiedene Zeugen gehört wurden, bestätigten diese auch, dass immer schon (weit über mehrere Jahrzehnte) auf dem in der Natur verlaufenden Weg bzw. der ersichtlichen Trasse gegangen bzw. gefahren wurde. Es wurde auch festgestellt, dass dieser Weg schon länger so verlaufen muss, da auf den daneben liegenden Flächen (lt. Katasterplan ausgewiesen) bereits große alte Bäume stehen und ein befahren dort auch gar nicht möglich ist. Die beklagte Partei Felix Berkmann (vertreten von Mag. J. Häusle und Dr. St. Hämmerle, Dornbirn) möchte nun im Grenzfeststellungsverfahren diesen Weg (öffentliches Gut) verlegen lassen, dem von der Gemeinde keinesfalls zugestimmt werden kann. Aus diesem Grund ersucht die Gemeinde Hohenweiler Hr. RA Dr. M. Battlogg, Schruns im Namen der Gemeinde eine entsprechende Klage gegen Hr. Felix Berkmann, Hohenweiler einzubringen. Dem Antrag auf Klagseinbringung durch Hr. RA M. Battlogg, Schruns beim Bezirksgericht Bregenz, gegen Hr. Felix Berkmann, Hohenweiler wird von der Gemeindevertretung einstimmig zugestimmt. Wasserschaden/Sanierung HOKUS Gemeinde Hohenweiler (Kläger) gegen Oberhauser & Schedler (Beklagter). Vbgm. Langes W. informiert die Gemeindevertretung darüber, dass es aufgrund einer nicht Ausschreibungskonformen Ausführung der Drainage um den HOKUS durch die Firma Oberhauser & Schedler zu einem Wasserschaden kam. Die Kosten der Sanierung in der Höhe von ca. € 37.000,-- wurden von der Gemeinde vorfinanziert. RA Dr. Matt hat als Rechtsvertreter der Gemeinde mehrmals versucht, die Firma Oberhauser & Schedler gütlich dazu zu bewegen, diesen Betrag der Gemeinde zu ersetzen. Die Klagseinbringung wurde vom Gericht nun bis 28.2.2009 festgesetzt. GV Berkmann Franz-Josef erläutert, dass lt. Plan eine Entwässerung rund um die Bodenplatte des HOKUS sein sollte. Das Problem ist aber die Ableitung der Entwässerung, welche im Entwässerungskanal endet – bei dieser Ableitung hat sich ein sog. Sack gebildet (hängt durch) und dieser füllt sich mit der Zeit mit Sand. Ist die Abflussmenge zu gering, steigt der Wasserstand und rinnt bei den Kellerfenstern in den HOKUS. Im Betrag € 37.000,-- sind auch die Kosten für die Sanierung nach einem Wasserschaden vor zwei Jahren aufgrund eines Wasserrohrbruches. Es ist fraglich, ob die Gemeinde diese ca. € 4.000,-- ersetzt bekommt, da die Drainage nicht auf diese Mengen Wasser ausgerichtet sein muss. Sollte das Gericht feststellen, dass die Firma Oberhauser & Schedler unschuldig ist, wird evtl. eine Klage gegen den damaligen Bauleiter BM Hassler erwogen. Dem Antrag auf Klagseinbringung durch Hr.RA Dr. Matt beim Bezirksgericht Bregenz gegen die Firma Oberhauser & Schedler sofern nicht doch evtl. eine gütliche Lösung erzielt werden kann, wird von der Gemeindevertretung einstimmig zugestimmt. 5. Vbgm. Langes Wolfgang erklärt, dass die Gemeinde für die Finanzierung des Kanalprojektes Ried eine Kreditaufnahme in der Höhe von bis zu € 200.000,-benötigt. Die Schwierigkeit ist die zurzeit herrschende Finanzkrise. Konditionen und Zuverlässigkeit von Angeboten sind fraglich, da sich wahrscheinlich bis zum tatsächlichen Aufnahmezeitpunkt wie ersichtlich, der Zinssatz wieder ändern wird. Lt. Schriftführer Herbert Konrad wird der Kredit erst Anfang 2009 benötigt. Er schlägt vor, zum Zeitpunkt der tatsächlichen Aufnahme neue Angebote einzuholen und dann an den Best- bzw. Billigstbieter zu vergeben. Daher sollte die Aufnahme des benötigten Kredites von der Gemeindevertretung somit an den Gemeindevorstand übertragen werden, um eine raschere Entscheidung treffen zu können. Dieser Darlehensaufnahme der Gemeinde muss dann ebenfalls noch vom Land die Genehmigung erteilt werden. Die Gemeindevertretung diskutiert über Vor- und Nachteile von Euro- bzw. CHFKrediten. Abschließend wird einstimmig beschlossen, dass zum Zeitpunkt der Darlehensbenötigung neue Angebote eingeholt werden und der Gemeindevorstand beauftragt wird über Best- bzw. Billigstanbieter zu entscheiden. 6. Die Anrainer des Gehsteig Dorf - Gmünd, die Familien Burger und Mennel und Linder Herta haben den Wunsch, aus dem Gst. .17 (Gemeinde) für das Gst. 78/6 eine Teilfläche (von 50 m²) und für das Gst. 78/5 eine Teilfläche (von 57 m²) zu erwerben. Es handelt sich um einen ca. 2,5 m breiten Streifen zwischen den jeweiligen Grundstücken und dem neu errichteten Gehsteig. Die Gemeinde ist Eigentümer dieses Grundstückstreifens. Es besteht eine Vereinbarung, dass die Anrainer über diese Fläche zu ihren Grundstücken zufahren können. Schriftführer Konrad Herbert erklärt, bei der Gehsteig-Vermessung wurde festgestellt, dass quasi zwei Flächen „übrig“ bleiben, daher ist man seitens der Gemeinde an die Grundeigentümer herangetreten und habe auch wie vom Land (mit halbem Baulandpreis entspricht € 90,-) befürwortet, diesen angeboten. Dieser Grundverkauf könnte auch im Zuge der Vermessung ohne größeren Aufwand von den jeweiligen Grundbesitzern (Gemeinde) abgeschrieben bzw. (den Anrainern) zugeschrieben werden, wenn der Wert eine Obergrenze von € 5.000,-- je Einlagezahl nicht übersteigt. Dann könnte man mit einer Einverständniserklärung - ohne Kaufvertrag – die neuen Eigentümer im Grundbuch eintragen. Das ist das einfachste Verfahren. Sollte es zu einem späteren Zeitpunkt gemacht werden, muss ein Kaufvertrag erstellt werden, es fallen Vertragsgebühren, Grundbucheintragungsgebühren usw. an. Den Anrainern sind die € 90,--/m² zu viel, der Gemeinde wurde ein Gegenangebot gemacht, höchstens einen Preis von € 50,--/m² zu zahlen. Diskutiert wird, ob überhaupt verkauft werden soll und dass allen drei Anrainern die Grundflächen zum gleichen Preis angeboten werden sollen, obwohl das Nachbargrundstück von Gst. 78/5 (Linder Herta) nicht bebaut ist und eine bessere Nutzung des Gst. 78/5 gegeben ist. Abschließend werden folgende Abstimmungen vorgenommen: Für einen Verkauf dieses Grundstückstreifens (107 m²) an die 3 Interessenten wird mehrheitlich mit 3 Gegenstimmen (GV Sutter Thomas, GV Berkmann Gebhard und GVE Hagspiel Jürgen) die Zustimmung erteilt. Einem Verkauf um € 50,-/m² stimmen nur Vzbgm. Langes Wolfgang, GR Berkmann Franz-Josef, GVE Hutter Pius und GVE Achberger Lucia zu. Dem Verkauf um € 90,-/m² wird von GR Moosbrugger Bruno, GV Kemter Christoph, GV Dür Konrad, GV Heidegger Ruth, GV Nußbaumer Maria, GV Knünz Roland, GVE Fink Peter jun., und GVE Hutter Gerhard DI mehrheitlich zugestimmt. Die Interessenten werden darüber informiert. Sollten Sie den Grund zu diesem Preis nicht kaufen wollen, dann kann dem Landesvermessungsamt Bescheid gesagt werden, dass sie den Grundeinlösungsplan abschließen können, und der Grundbesitz bleibt wie er ist. 7. Dem zur Kenntnis gebrachten Dienstposten- u. Beschäftigungsrahmenplan der Gemeinde für 2009 wird von der Gemeindevertretung einstimmige Zustimmung erteilt. 8. GVE Gerhard Hutter informiert sich über die Tagesordnung bei der Klausurtagung am 22.11.2008. Vbgm. Langes Wolfgang erklärt, dass es inhaltlich um Themen wie Gemeindeentwicklung, Standort Feuerwehr, Situation Bauhof …. geht. GV Berkmann Gebhard berichtet, dass er sich beim Bau Greißing Pepi/Jürgen, Gehren, über die Versickerung des Oberflächenwassers informiert hat. Der Bauherr ist der Meinung, dieses auch über den Abwasserschacht entsorgen zu dürfen. Laut Baubescheid ist ganz klar vorgeschrieben, dass die Schmutzwässer Fäkalien sowie Tag- bzw. Niederschlagswässer unbedingt getrennt zu entsorgen sind, da in Hohenweiler das Trennsystem festgelegt ist. GVE Achberger Lucia erkundigt sich, ob bei der Zufahrt in das neue Baugebiet (von Bader Rudi) an der Riedstraße ein Verkehrsspiegel möglich wäre. Laut Vbgm. Langes Wolfgang wird seitens der Gemeinde die Situation überprüft und entsprechend gehandelt. GV Knünz Roland macht für den zweitägigen Gemeindeausflug 2009 Terminvorschläge. Abschließend wird der Terminvorschlag 15./16. Mai 2009 (Freitag/Samstag) angenommen und GV Knünz Roland kann somit die Planung machen. GVE Hutter Pius erkundigt sich über die Zufahrt quer über das Feld bei Bader Rudi zum neuen Bauplatz. Es wird festgestellt, dass dies nur eine Baustellenzufahrt zum Bau Dr. Neyer ist und diese nach der Bauphase wieder zurückgebaut wird. GVE Hutter Gerhard stellt fest, dass keine sichere Straßenüberquerung beim Kinderspielplatz Dorf möglich ist und fragt, ob schon einmal über einen Zebrastreifen verhandelt wurde. Lt. Vbgm. Langes Wolfgang sollte der Spielplatz im Zuge der Dorfkernplanung wieder verlegt und neu gestaltet werden. Die jetzige Lage ist keine Dauerlösung sondern nur als Übergangslösung gedacht. GV Berkmann Gebhard erkundigt sich zum Thema „Sportplatz mähen“. GR Berkmann Franz-Josef erklärt, dass man sich mit dem Fußballverein darauf geeinigt hat, den Platz selbst zu pflegen und sie dafür eine Pauschale von € 5.000,-- erhalten und beim Bauhof Diesel tanken dürfen. Sollte der Fußballverein den Platz nicht mehr mähen wollen, bleibt – wie auch schon – die Arbeit am Bauhof hängen. GR Berkmann Franz-Josef erklärt, dass es den Veranstaltungsfolder in dieser Form nicht mehr geben wird. Vbgm. Langes Wolfgang hat in einem Gespräch mit Silvia Hinderegger geklärt, dass die Innenseiten des Hohenweiler aktuell für Kultur-Informationen genutzt werden und auf der Rückseite der Müllkalender platziert wird. Somit kann diese Doppelseite heraus genommen werden. Wichtig ist, dass die Termine pünktlich bekannt gegeben werden. Vbgm. Langes Wolfgang informiert, dass eine Petition zum Thema Wassergebühren vorliegt und verliest dieselbe, unterschrieben von Wetzel Josef und DI Dekitsch Anton. Vom Gemeindevorstand kommt der Vorschlag, sich erst wieder im neuen Jahr mit diesem Thema zu befassen, da bis jetzt keine konkreten Zahlen über ein ganzes Jahr bekannt sind. Somit gibt es auch keine Basis für eine Diskussion bzw. Beratung zum jetzigen Zeitpunkt. Diese wird sicherlich frühestens anlässlich der Gebührenfestlegung für das kommende Jahr, wenn entsprechende Zahlen vorliegen, erfolgen können. Vbgm. Langes Wolfgang bedankt sich bei GV Anwander-Sonnewend Theresia – nicht anwesend - für die Organisation vom Willkommensfest für Neuzugezogene, wo auch seitens der Pfarre viel organisiert wurde. Er hofft, dass es diese Veranstaltung öfters geben wird und eventuell auch für Bürger, die schon länger in Hohenweiler wohnen. Vbgm. Langes Wolfgang erinnert die Gemeindevertreter daran, dass sich im Büro des Bürgermeisters für jeden Gemeindevertreter ein Postfach befinde, und bittet um die regelmäßige Entleerung desselben. Nach keinen weiteren Wortmeldungen beendet der Vorsitzende die Sitzung, bedankt sich bei den Anwesenden für die rege Teilnahme und wünscht noch einen schönen Abend. Ende der Sitzung: 21.45 h Der Schriftführer: Der Vizebürgermeister: (Konrad Herbert) (Langes Wolfgang)
  1. hohenweilervertretung
20080910_GVE016 Hohenweiler 10.09.2008 VERHANDLUNGSSCHRIFT über die am Mittwoch, den 10. September 2008 im Sitzungszimmer des Gemeindehauses stattgefundene Sitzung der Gemeindevertretung. Der Vorsitzende eröffnet um 20:00 h im Gemeindehaus die öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung. An der Sitzung nehmen teil als: Vorsitzender: GEISSLER Josef, Bgm. Gemeinderäte: LANGES Wolfgang, Vzbgm. BERKMANN Franz-Josef MOOSBRUGGER Bruno Gemeindevertreter: KEMTER Christoph DÜR Konrad / Pkt. 2 HEIDEGGER Ruth SUTTER Thomas NUßBAUMER Maria MILZ Lothar SPIELER Heinz, Ing. BERKMANN Gebhard STRAUß Marianne KNÜNZ Roland Gemeindevertreter-Ersatzmitglieder: HUTTER Pius HAGSPIEL Jürgen FESSLER Franz FINK Peter jun. HUTTER Gerhard, DI ACHBERGER Lucia Schriftf.: KONRAD Herbert Stimmberechtigt als Ersatzmitglied: HUTTER Pius. Nicht entschuldigt: Entschuldigt: entfällt GV Anwander-Sonnewend Th, Dr., GVE ZOPPEL Alexander und GVE GRATZER Martin Der Vorsitzende begrüßt die Anwesenden, stellt fest, dass die Einladung zur Sitzung ordnungsgemäß erfolgt, und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. TAGESORDNUNG 1. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 2. Genehmigung des Gemeindevertretungsprotokolls vom 18. Juni 2008 3. Angebotsvergabe Projekt Kanal-Ried 4. Notverbund Hörbranz-Hohenweiler: Änderung der Vergabe Spenglerarbeiten 5. Aufhebung des Teilbebauungsplanes (GVE-Beschluss vom 19.12.1996 - eh. Rottmaiergrund Gp. 158/1) 6. Erlassung von Fahrverboten auf Güterwegen (Änderung aufgr. der Novelle d. Güter- u. Seilwegegesetzes) 7. Berichte über Dringlichkeitsbeschlüsse des Gemeindevorstandes 8. Grundsatzbeschluss (Asphaltierung Straße Neubaugebiet-Dorf eh. Rottmaiergrund) 9. Allfälliges Erledigung: 2. Von GR Moosbrugger B. wird nachstehender Antrag auf Änderung bei TP 6 b) eingebracht: Vom Raumordnungsausschuss wird daher vorgeschlagen die gesamte Bautiefe in Bauerwartungsland zu widmen. Diesem Antrag auf Änderung bzw. dem Protokoll der Gemeindevertretung vom 18. Juni 2008 wird anschließend einstimmig zugestimmt. 3. Zum Projekt Kanal – Ried welchem grundsätzlich bereits in der Sitzung am 18. Juni 2008 zugestimmt wurde, haben nachstehende Firmen ein Angebot abgegeben: Dold Tiefbau, Hohenems Swietelsky, Innsbruck Nägele Bau, Sulz Rhomberg Bau, Bregenz Winsauer Bau, Dornbirn Schertler & Alge, Lauterach netto netto netto netto netto netto € € € € € € 156.489,61 158.484,48 161.697,14 181.487,96 189.537,81 195.117,38 Bei der sachlichen und rechnerischen Überprüfung durch das Büro Rudhardt + Gasser, Bregenz, der abgegebenen Angebote, wurden keine Fehler festgestellt, der Vergabevorschlag lautet daher auf den Best- bzw. Billigstbieter Fa. Dold Tiefbau, Hohenems, welchem die Gemeindevertretung auch einstimmig zustimmt. 4. Über Mitteilung des Büro Rudhardt + Gasser, Bregenz welches das Projekt Notverbund Hohenweiler – Hörbranz betreut, können infolge Konkursantrages des Billigstbieters der Fa. Längle DBZ, Hörbranz (Beschluss vom 8. August 2008 Österr. Justizministerium) die Arbeiten nicht an den Billigstbieter vergeben, sondern müssen an den Zweitgereihten in diesem Falle an die Fa. Schaffer, Hard zum Angebotspreis von netto € 3.151,42 vergeben werden. Die Gesamtbaukosten erhöhen sich durch diese Änderung nur geringfügig um ca. netto € 1.300,-. Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig die Vergabe der Arbeiten an den Zweitgereihten (Fa. Schaffer, Hard), zum netto Angebotspreis von € 3.151,42 . 5. Mittels Gemeindevertretungsbeschluss vom 19.12.1996 wurde für den ehem. Rottmaiergrund – Gst.Nr. 158/1 im Dorf ein Bebauungsplan beschlossen, welcher jedoch weder an der Amtstafel veröffentlicht bzw. an die Landesregierung zur Genehmigung vorgelegt wurde. Die darin enthaltenen Bestimmungen wurden damals nur in einzelne Kaufverträge aufgenommen. In der Sache BV Gstir / Greißing wurde dies auch seitens der Volksanwaltschaft aufgegriffen und die Gemeinde darauf aufmerksam gemacht, dass dieser Bebauungsplan von der Gemeindevertretung mittels eines Formalaktes (sprich Rücknahme des damals beschlossenen Bebauungsplanes) erledigt werden kann, da der ehem. Rottmaiergrund zwischenzeitlich komplett verbaut worden ist. Nach kurzer Diskussion erklärt die Gemeindevertretung einstimmig die Aufhebung des damals beschlossenen Bebauungsplanes (ehem. Rottmaiergrund) – d.h. dass es in Zukunft für dieses Gebiet keinen Bebauungsplan mehr gibt. 6. Bzgl. Erlassung von Fahrverboten auf Güterwegen bringt Bgm. Geissler eine Musterverordnung der Gemeindevertretung zur Kenntnis. GR Moosbrugger Br. (als Obmann zweier Güterweggenossenschaften) hat sich in dieser Sache ebenfalls erkundigt und wie auch aus dem Schreiben der Landesregierung vom 28.7.2008 ersichtlich und hingewiesen wird, dass sämtliche von der Agrarbezirksbehörde Bregenz erlassenen Fahrverbotsverordnungen nicht mehr gültig sind. Dies treffe seiner Meinung nach in Hohenweiler nicht zu, da sämtliche Güterwege bereits in Hohenweiler von der Gemeinde bzw. nach Prüfung durch die Bezirkshauptmannschaft nach der StVO verordnet sind und nicht nach Fahrverbotsverordnungen durch die Agrarbezirksbehörde. Nach intensiver Diskussion wird dieser Punkt einstimmig von der Tagesordnung abgesetzt, die bestehenden Fahrverbote auf den bestehenden Güterwegen geprüft ob bereits nach StVO verordnet usw. und in der nächsten Sitzung darüber berichtet bzw. neu beraten werden. 7. Am 2. Juli 2008 hat der Gemeindevorstand im Sinne der Bestimmungen des § 60 Abs. 3 GG. - einstimmig aufgrund des Vergabevorschlages von Büro Rudhardt + Gasser im Dringlichkeitsweg die Vergabe folgender Arbeiten im Zusammenhang mit der Errichtung der Wasserübergabestation/Notverbund Hohenweiler – Hörbranz beschlossen. Fa. Winsauer, Dornbirn € Fa. Steurer, Holzbau, Buch € Fa. Längle (Neu Schaffer, Hard) € Fa. Stolz, Bregenz € Fa. Siemens, Bregenz € 43.315,17 4.817,28 1.855,57 17.284,38 51.927,60 netto netto netto netto netto Baumeisterarbeiten Installationsarbeiten Spenglerarbeiten Installationsarbeiten Elektroinstallationsarbeiten (An vorstehenden Kosten trägt die Gemeinde Hohenweiler gesamt € 72.782,- ) Die Gemeindevertretung nimmt diese Beschlüsse einstimmig zur Kenntnis. 8. Bürgermeister Geissler J. berichtet über die bereits am 10. November 2004 abgestimmte Sache - Asphaltierung der Zufahrtsstraße im Neubaugebiet, Dorf. Damals wurde einstimmig diese Arbeit an die Fa. Wilhelm & Mayer, Götzis vergeben. Durch die Verweigerung der Zustimmung (Greißing) dass sich Herr Gallautz mit einem Weganteil an dieser Straße einkaufen kann, wurde die Realisierung bisher nicht umgesetzt. Da diese Grundstücke nun alle bebaut sind haben es die Bewohner sicher verdient, dass diese Straße nun asphaltiert wird, da sie ja auch bereits durch die Grundbesitzer (mit dem Weganteil) ursprünglich bezahlt wurde. Von der Gemeindevertretung wird abschließend einstimmig der Grundsatzbeschluss gefasst, in dieser Sache eine neue Ausschreibung über die Asphaltierung (mit einer entsprechenden Asphaltmulde als Begrenzung) zu starten und evtl. auch deutsche Firmen zur Angebotsabgabe einzuladen. 9. Der Bürgermeister berichtet über den Schutz der Wasserquellen in Möggers, die letzten Arbeiten bzgl. Übergabeschacht für die Wasserabgabe an die Gemeinde Möggers sind im Gange. Überlegungen sind vielleicht noch anzustellen bzgl. Erwerb von Grund im Bereich der Zehquelle innerhalb der Einzäunung, und auch im Bereich der Kalbquellen. Bzgl. Zaunanlage (nicht realisieren) im Bereich der Kalbquellen stehe man auch im Kontakt mit der Bezirkshauptmannschaft Bregenz. Das einzige Problem sei dann eben noch der Bereich Anwesen Schwarzmann (Umlegung), welches noch nicht gelöst ist. GV Spieler H. berichtet über ein erhaltenes Mail in der Sache Trinkwasser/Preis von Fam. Dekitsch Marlies u. Anton, Riedstraße. Bgm. Geissler berichtet über das ebenfalls erhaltene Schreiben, welches nach Absprache mit dem Gemeindevorstand, nicht wie ersucht im Hohenweiler aktuell veröffentlicht wird. Außerdem habe sich Herr Anton Dekitsch und Herr Josef Wetzel für die kommenden Amtsstunden des Bürgermeisters in dieser Sache am Freitag bereits angekündigt. GVE Hutter G. erzählt ebenfalls kurz über die Meinungen in seiner Siedlung in Leutenhofen. GV Strauß M. berichtet vom Projekt Alt – Jung sein, welches noch im September 2008 in Hörbranz mit einem Schnupperkurs (von 5 Einheiten) siehe auch Hohenweiler aktuell starten wird. GV Milz Lothar habe erfahren, dass es in Hohenweiler Hunde gibt die nicht zur Hundesteuer veranlagt werden. Dies wird vom Gemeindeamt, wenn es in Erfahrung gebracht wird, sicherlich geprüft. Weiters erkundigt er sich in der Sache Hundekotständer welche beschlossen wurden, aber es anscheinend an der Umsetzung fehle. GV Dür Konrad erzählt von einer Verlegung der Feuerwehrsirene vom Auto – Wetzel, Bubenried. Lt. Bürgermeister führe man Verhandlungen mit einem neuem Standort in der Parzelle Leutenhofen. GVE Achberger Lucia erkundigt sich ob es stimmt, dass im Gemeindeamt keine Hundekotsäckchen erhältlich sind. Lt. Vzbgm. Langes ist dies richtig. GVE Hutter G. berichtet kurz von der stattgefundenen Sitzung des Abwasserverbandes am 3. Juli 2008, Stand der Umbaumaßnahmen Wärmetauscher, weiters ist der RA 2007 beschlossen worden, auch ein Bericht über den hohen Fremdwasseranteil aus Hohenweiler wurde z.K. gebracht. Ein weiterer Punkt war auch eine Diskussion bzw. Überlegung über die Änderung des Investitionskostenschlüssels. GV Berkmann Gebh. erkundigt sich ob in der Sache Grundstücksgrenzen z.B. in der Riedstraße die betroffenen Anrainer über einen Anwalt informiert wurden, dass sie Quasi fremden (sprich öffentlichen) Grund benützen, und nicht dass diese Leute dann behaupten, dass dieses Recht zwischenzeitlich ersessen sei. Lt. Bgm. ist dies in Vergessenheit geraten, jedoch gibt es auch die umgekehrte Sache, dass eine Gemeindestraße z.B. über Privatgrund verlaufe usw.. Lt. Langes W. an die Betroffenen einen Brief zu schreiben, dass daraus kein Rechtsanspruch entstehen dürfe, ist durchaus denkbar od. lt. Spieler H. noch besser eine Mitteilung zu schreiben, dass die Benützung lt. Gemeinde bis aus Widerruf geduldet werde und diese auch im betreffenden Bauakt des Gemeindeamtes dann abgelegt werde. Bgm. Geissler macht in diesem Zusammenhang beim Anwesen Kemter Christoph, Ried darauf aufmerksam, dass eine Bereinigung bzw. der Verlauf des neuen Rad- u. Wanderweges nach Sigmarszell (im Hofbereich) auch noch nicht gemacht wurde. GV Knünz stellt die Frage an den Gemeindevorstand ob heuer ein Gemeindeausflug ein Thema ist. Er wäre nicht abgeneigt einen solchen zu organisieren. Vorschlag wäre ein 2 – tägiger Ausflug nach München (in Verbindung mit einer Radtour durch München sowie Besuch der Allianz Arena) am 10. u. 11. Oktober. Nach kurzer Besprechung ist man der Auffassung, dass dieser Ausflug im Frühjahr April 2009 mit vorgeschlagenem Programm durchgeführt werden soll, da jetzt im Herbst der Termin Marktvorbereitung usw. , und später auch von der Witterung her, nicht mehr so günstig ist. Die Organisation (mit vorgeschlagenem Programm) durch GV Knünz R. für April 2009 wird von der Gemeindevertretung GV befürwortet. Nach keinen weiteren Wortmeldungen beendet der Bürgermeister die Sitzung, bedankt sich bei den Anwesenden und wünscht noch einen schönen Abend. Ende der Sitzung: 21:50 h Der Schriftführer: Der Bürgermeister: (Herbert Konrad) (Josef Geissler)
  1. hohenweilervertretung
20080618_GVE015 Hohenweiler 18.06.2008 VERHANDLUNGSSCHRIFT über die am Mittwoch, den 18. Juni 2008 im Sitzungszimmer des Gemeindehauses stattgefundene Sitzung der Gemeindevertretung. Der Vorsitzende eröffnet um 20:00 h im Gemeindehaus die öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung. An der Sitzung nehmen teil als: Vorsitzender: GEISSLER Josef, Bgm. Gemeinderäte: BERKMANN Franz-Josef MOOSBRUGGER Bruno Gemeindevertreter: Gemeindevertreter-Ersatzmitglieder: DÜR Konrad HUTTER Pius HEIDEGGER Ruth HOLZER Anna Elisabeth SUTTER Thomas HAGSPIEL Jürgen NUßBAUMER Maria FESSLER Franz MILZ Lothar FINK Peter jun. SPIELER Heinz, Ing. HUTTER Gerhard, DI BERKMANN Gebhard ACHBERGER Lucia STRAUß Marianne FEURSTEIN Peter KNÜNZ Roland Schriftf.: KONRAD Herbert ANWANDER-SONNEWEND Th., Dr. Stimmberechtigt als Ersatzmitglied: HUTTER Pius, HOLZER Anna Elisabeth Nicht entschuldigt: Entschuldigt: GV KEMTER Christoph Vzbgm. LANGES Wolfgang, GVE ZOPPEL Alexander Der Vorsitzende begrüßt die Anwesenden, stellt fest, dass die Einladung zur Sitzung ordnungsgemäß erfolgt, und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. TAGESORDNUNG 1. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 2. Genehmigung des Gemeindevertretungsprotokolls vom 26. März 2008 3. Präsentation – Projekt Kanal und Wasserleitung Parzelle Ried 4. Reparatur der Hauptleitung sowie Hausanschluss beim Anwesen Schwarzmann 5. Ergänzung der Wassergebühren 2008 6. Verschiedene Widmungsanträge a) Gst. Nr. 122/3 (ca. 1.600 m²) von landw. Freifläche in Bauwohngebiet b) Gst. Nr. 130/1,2 und 129/1 (ca. 2.000 m²) von landw. Freifläche in Bauwohngebiet c) Gst. Nr. 412 (landw. Fläche) als Betriebsgebiet für Pferdezucht mit Aussiedlerhof 7. Förderung von privaten Zufahrtsstraßen (Hauszufahrten) und landw. Hofzufahrten 7a. Förderung von Kikis (Fahrradanhänger) 8. Allfälliges Erledigung: 2. Dem Protokoll der Gemeindevertretung vom 26. März 2008 wird einstimmig zugestimmt. 3. Zu diesem TP begrüßt der Bürgermeister Hr. DI Rudhardt, Bregenz, welcher das Vorhaben der Gemeindevertretung kurz vorstellt. Probleme von Höhenverhältnissen konnten mithilfe einer Trassenvariante durch Aufstockungen und Anlandungen (die Grundbesitzer Hr. Fetz und Hr. Schweitzer wurden über das Ausmaß der Aufschüttungen bereits informiert) behoben werden. Vom Ried aus geht der Kanal entlang des Radweges (Teilstück) und zweigt dann ab zum Hohenweilerbach welcher überquert wird und danach zum bestehenden Pumpwerk Koo. Im Zusammenhang mit dem Kanal ist schon seit längerem eine Wasserleitungsverbindung zwischen Koo und Ried notwendig, da die Druckreduzierung (diese war erforderlich zum Einbau der Wasserzähler) sich negativ auf die Leistungsfähigkeit der dortigen Hydranten auswirkt. Dies wäre durch eine Verbindungsleitung (Ringschluss) zu kompensieren. Zudem verbessert diese für allfällige Reparaturen die Verfügbarkeit der Anlage. Das Kanalprojekt wurde bereits ausgeschrieben (die Vergabe erfolgt noch), das Wasserleitungsprojekt wurde nach diversen Problemen mit den Zustimmungserklärungen der Grundeigentümer am heutigen Tage (18.06.2008) eingereicht, und wird voraussichtlich noch diesen Sommer verhandelt werden. GV Anwander-Sonnewend Theresia erkundigt sich über die Anschlussbereitschaft der Landwirte im Ried an den geplanten Kanal. DI Rudhardt erklärt, dass laut § 4 des Kanalgesetzes (wenn die Voraussetzungen stimmen) die Landwirte befreit werden müssen. Zudem besteht nur seitens der Fam. M. Steurer ein vages Interesse. Der Bgm. erklärt, dass es jedem Landwirt frei stehe an den Kanal anzuschließen, zugleich werde aber kein Landwirt zu dieser Maßnahme verpflichtet. Dem Projekt Kanal und Wasserleitung in der Parzelle Ried wird geschlossen die Zustimmung erteilt. 4. Zu diesem TP wird nochmals die Information von Hr. DI Rudhardt in Anspruch genommen. Hr. DI Rudhardt erklärt das abgeschlossene Verfahren nochmals im groben Überblick. Die beiden Wasseruhren der Wohnobjekte Schönstein 60 und 61 (beide im Besitz von Hr. Schwarzmann) wurden bereits am 8. Mai 2008 seitens des Wassermeisters Hr. A. Halder ordnungsgemäß eingebaut. Weiters erklärt DI Rudhardt nochmals, dass Herrn Schwarzmann nur Brauchwasser verrechnet werden kann, da er sein Trinkwasser bereits von der Gemeinde Möggers bezieht. Preislich wird sich dieses so genannte Brauchwasser höchstwahrscheinlich am bestehenden Tarif der Gemeinde Möggers orientieren, deren Vergleichswerte dem Bgm. vorliegen. Seitens des Bgm. wird noch bekräftigt, dass die gesamte Vorgangsweise schriftlich festgehalten und die Behörde informiert wurde. Zur rechtlichen Ergänzung erklärt der Bgm. zudem, dass bei sämtlichem Gerichtsverfahren und verwaltungsbehördlichen Erledigungen der Gemeinde Hohenweiler Recht gegeben wurde. 5. Der Bgm. erklärt, dass bei der ersten Vorschreibung des Jahres 2008 festgestellt wurde, dass die Wassergrundgebühr (EUR 50,-) nur pro Haushalt festgelegt wurde und nicht pro Betrieb (auch Gewerbebetriebe) und pro Haushalt. Er schlägt eine Ergänzung dahingehend vor, dass die Wassergrundgebühr pro Betrieb (z.B: Autohaus Wetzel, Landwirte usw.) und pro Haushalt (Private) festgesetzt wird, um Missverständnisse in Zukunft zu vermeiden. Diesem Vorgehen wird einstimmig die Zustimmung erteilt. 6. a) Fr. Vonach Brigitte hat ihrerseits den Rechtsanwalt Dr. Batlogg beauftragt ein Schreiben in Ihrem Namen an die Gemeinde Hohenweiler zu richten. Dieses wird von GV Berkmann Gebh. (Obmann Raumordnungsausschuss) vorgelesen. Im Ausschuss wurde dieser Fall bereits bei der letzten Sitzung behandelt und damals abgelehnt. Auch dieses Mal spricht sich der Ausschuss gegen eine Umwidmung aus, da die Häuser Dr. Krenn und Herbert (als Freifläche - Altbestand) gewidmet und weitere Umwidmungen in diese Richtung nicht geplant sind. GR Moosbrugger Br. bemerkt, dass Fr. Vonach im Oberdorf zudem noch über zwei gewidmete, unverbaute Grundstücke verfügt. Dies wird vom Bgm. bestätigt. Des Weiteren hat die Landesraumplanungsstelle eine negative Stellungnahme abgegeben. Die Ablehnung dieses Antrages wird einstimmig beschlossen. b) GV Berkmann Gebh. bringt das Schreiben von Hr. Rupfle Mario vom 8. Februar 2008 zur Kenntnis. Es werden auch Stellungnahmen der direkten Anrainer (Achberger Stefan, Rauch Elmar, Rauch Arno und Boch Walter) vom Bgm. zu diesem Ansuchen verlesen. Im Raumordnungsausschuss wurde dieser Antrag bereits zum zweiten Mal intensiv behandelt, nachdem beim ersten Antrag die Rechte der Zufahrtsstraße ungeklärt waren. Nach Klärung dieser Umstände spricht sich der Ausschuss auch dieses Mal gegen eine Umwidmung einer ganzen Bautiefe wie im vorliegenden Plan dargestellt aus, da unter anderem keine konkreten Bauwerber genannt werden. Vom Raumordnungsausschuss wird daher vorgeschlagen die gesamte Bautiefe in Bauerwartungsland zu widmen. Somit könne dann immer nach Bedarf schrittweise dieses Bauerwartungsland in Bauwohngebiet umgewidmet werden, jedoch nur unter der Voraussetzung, dass konkrete Bauwerber vorhanden sind. GV Knünz R. berichtet über hartnäckige Gerüchte, wonach die Umwidmung bereits beschlossene Sache sein soll, außerdem würden immer wieder diverse Bauwerber aufkreuzen, um die Grundstücke in Augenschein zu nehmen. Nach eingehenden Diskussionen wird der Antrag auf Umwidmung von Teilflächen aus den Grundstücken 129/1, 130/1 und 130/2 in Bauwohngebiet mit den Stimmen von GR Moosbrugger Bruno, GV Heidegger Ruth, GV Nußbaumer Maria, GV Milz Lothar, GV Berkmann Gebhard, GV Strauß Marianne, GV Knünz Roland und GVE Holzer Anna abgelehnt. c) Zu diesem TP habe man lt. GV Berkmann Gebh. die Einreichpläne an die Agrarbezirksbehörde (Hr. Vögel) weitergeleitet bzw. bei dieser vorgesprochen. Dies wurde bereits kurz vor Ostern erledigt, bisher ist aber noch keine Stellungnahme eingetroffen und kann daher leider nicht besprochen bzw. behandelt werden. Somit wird der TP 6 c) einstimmig von der Tagesordnung abgesetzt. 7. Der Bgm. liest einen Aktenvermerk der Agrarbezirksbehörde vor, welche landwirtschaftliche Hofzufahrten auf einer Breite von bis zu 3 m bis zur wichtigsten Einfahrt (sprich Tenne) sowie einen Umkehrplatz in Ausmaß von 25 m² mit einem Zuschuss von 60% fördert. Bisher wurden seitens der Gemeinde private Zufahrtstraßen mit 50% der Kosten für die Asphaltdecke gefördert. Nun stellt sich jedoch die Frage nach dem Maß der Zufahrt. GR Berkmann Fr-J. schlägt vor, dass von den restlichen 40% der Kosten (Gesamtkosten abzüglich 60% Förderung der Agrarbezirksbehörde) 50% seitens der Gemeinde gefördert werden. Einem Vorschlag von GV Spieler Heinz nach einer fixen Pauschale wird seitens GR Berkmann Fr. –J. widersprochen, da die verschiedenen Zufahrten distanzmäßig große Unterschiede aufweisen. Somit wäre ein Fixum einer Pauschale nicht zweckmäßig bzw. gerechtfertigt. Bei landwirtschaftlichen Hofzufahrten wird beschlossen, sich der Vorgehensweise der Agrarbezirksbehörde (d.h. Zufahrten die der Hofbewirtschaftung dienen auf einer Breite von 3 m bis hin zur Tenne oder Milchkammer) anzuschließen. Somit werden in Zukunft 50% der Asphaltkosten abzüglich Förderung der Agrarbezirksbehörde (dzt. 60%) seitens der Gemeinde subventioniert. Es wird ebenfalls einstimmig festgelegt, dass zukünftig die Asphaltdecke (kein Unterbau etc.) auch privater Zufahrtsstraßen (sprich Hauszufahrten) von einer öffentlichen bzw. privaten Straße in einer Breite von 3 m bis hin zur Grundstücksgrenze mit 50% Gemeindezuschuss gefördert wird. 7. a) Bgm. Geissler erklärt, dass in letzter Zeit öfters an die Gemeinde herangetragen werde doch Kikis (sog. Fahrradanhänger) zu fördern. Nach kurzer Beratung wird einstimmig beschlossen einen neu gekauften Kiki mit 150,- Euro zu unterstützen. Voraussetzung ist, dass es sich um einen Kiki Anhänger (Gerät) mit Zertifikat handle. 8. Der Bgm. erklärt, dass derzeit hinter dem hokus Leitungsarbeiten stattfinden. Diese Arbeiten fallen noch in die Garantiezeit, welche aber Ende des Monats verfällt. Gleichzeitig werde Regress (nach Absprache mit dem Rechtsanwalt) gegen die Firma Oberhauser & Schedler geführt. Bgm. Geissler betont, dass diese Arbeiten dringend durchgeführt werden müssen, da sonst auch die Versicherung in einem neuerlichen Schadensfall aussteigen würde. Nach Anfrage von GR Berkmann F.-J. betreffend der Kosten, wird vom Bgm. erklärt, dass diese bei ca. 40.000,- Euro liegen werden. Bezüglich der Tankstellenresolution bringt der Bgm. ein Schreiben der BH Bregenz z. K., in welchem bestätigt wird, dass seitens der Fa. Schindele Handels GmbH an der Errichtung eines Tankstellenbaues auf den Gst. Nr. 63, 428/1 und 429 kein Interesse mehr bestehe. Bgm. Geissler berichtet über die bevorstehende Grenzverhandlung Weg bzw. Waldparzelle Berkmann am 26. Juni 2008 beim Bezirksgericht. Für diese Eintragungssitzung habe er eine Vorladung erhalten. Das U8 Fußballturnier vom 15. Juni 2008 wird vom Bgm. bezüglich der hervorragenden Veranstaltung seitens des Sportclubs Hohenweiler gelobt. GV Knünz Roland berichtet, dass die Vergabe an Hohenweiler nicht nur für das Ansehen ein „großer Wurf“ war, sondern auch finanziell dem SC Hohenweiler (einem kleineren Verein im Lande) dadurch auch etwas unter die Arme gegriffen werden konnte. GV Anwander-Sonnewend Th. berichtet über ein geplantes Willkommensfest (unter der Leitung des Kulturausschusses und der Pfarre) für Bürger, welche in den letzen zwei bis drei Jahren neu hinzugezogen sind. Dieses Fest wird am 27. September 2008 stattfinden. Geplant ist unter anderem eine Besichtigung des Kirchturmes, des hokus und der Volksschule. Eine Umfrage unter den Vereinen betreffend ihrer Mitwirkung an dieser Veranstaltung viel durchwegs positiv aus. Zudem ist eine Sonderausgabe des Hohenweiler aktuell zu diesem Fest in Planung. Außerdem erklärt GV Anwander-Sonnewend Th., dass die Abschlusskonzerte der Musikschule Leiblachtal vor der Tür stehen. Die Termine dieser Veranstaltungen sind der 20. Juni im Kloster Gwiggen und der 28. Juni 2008 im Leiblachtalsaal in Hörbranz. GV Anwander-Sonnewend Th. berichtet über die am 19. Mai stattgefundene Bürgerversammlung in der Hauptschule Hörbranz bezüglich der geplanten Änderungen im Fahrplan des Landbusses Unterland. Weiters bedankt sich GV Anwander-Sonnewend Th. bei der Gemeinde für die finanzielle Unterstützung der Projektwochen von Pflichtschülern. Ein Vorschlag ihrerseits wäre es, die Förderung eventuell auch über die neun Pflichtschuljahre hinaus auszuweiten, da vor allem in höheren Schulen laufend Projektwochen (überwiegend im Ausland – hohe Kosten) anstehen. GV Knünz R. berichtet über den neuen Jugenddrink Kennidi, der am 31. Mai angelaufen ist. Dieser halblitrige, gespritzte Mangosaft wurde im Zuge der Aktion „Mehr Spaß mit Maß“ realisiert. GV Milz L. bedankt sich bei allen Beteiligten (besonders beim Bgm. und Vzbgm.) für die Teilnahme an der diesjährigen Flurreinigung. Seitens der Vereine wäre nächstes Jahr eine regere Beteiligung wünschenswert. Der Bgm. spricht GVE Fink Peter jun. bezüglich einer Begehung des Pfaarwaldes betreffend der Abholzung und Errichtung einer Straße zum bestehenden Wasserwehr (für die Löschwasserversorgung) an. Laut GVE Fink Peter jun. ist jederzeit eine Besichtigung möglich, ein genauer Termin wird noch vereinbart. GV Sutter Th. stellt beim Bgm. die Anfrage bezüglich der Errichtung des Feuerwehrhauses auf dem Betriebsgelände Auto-Wetzel. Diesbezüglich wird ihm seitens des Bgm. mitgeteilt, dass derzeit Stillstand herrsche. Weiters liegt das endgültige Konzept von Hr. DI Hagspiel Edgar noch nicht vor. Dieses sollte nun bis Ende Juli 2008 vorliegen. GVE Hagspiel Jürgen erkundigt sich bezüglich des Angebotes an die Kirche für den Platz neben dem Fußballfeld. Der Bgm. teilt ihm mit, dass das erste Angebot zurückgesandt wurde. Eine Anfrage bei der Raumplanungsstelle hat ergeben, dass diese Sonderfläche jeweils zur Hälfte als Freifläche und zur Hälfte als Bauplatz gewidmet werden kann. Nach keinen weiteren Wortmeldungen beendet der Bürgermeister die Sitzung, bedankt sich bei den Anwesenden für die konstruktiven Beiträge und wünscht allen Anwesenden noch schöne Ferien. Ende der Sitzung: 22:30 h Der Schriftführer: Der Bürgermeister: (Herbert Konrad) (Josef Geissler)
  1. hohenweilervertretung
20080326_GVE014 Hohenweiler 26.03.2008 VERHANDLUNGSSCHRIFT über die am Mittwoch, den 26. März 2008 im Sitzungszimmer des Gemeindehauses stattgefundene Sitzung der Gemeindevertretung. Der Vorsitzende eröffnet um 20.oo h im Gemeindehaus die öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung. An der Sitzung nehmen teil als: Vorsitzender: GEISSLER Josef, Bgm. Gemeinderäte: LANGES Wolfgang, Vzbgm. BERKMANN Franz-Josef MOOSBRUGGER Bruno Gemeindevertreter: Gemeindevertreter-Ersatzmitglieder: KEMTER Christoph HUTTER Pius DÜR Konrad HAGSPIEL Jürgen SUTTER Thomas FESSLER Franz NUßBAUMER Maria /z.TP 1 ZOPPEL Alexander MILZ Lothar FINK Peter jun. SPIELER Heinz, Ing. HUTTER Gerhard, DI BERKMANN Gebhard ACHBERGER Lucia KNÜNZ Roland GRATZER Martin ANWANDER-SONNEWEND Th.,Dr. FEURSTEIN Peter z.TP 1 Schriftf.: KONRAD Herbert Stimmberechtigt als Ersatzmitglied: HUTTER Pius, sowie HAGSPIEL Jürgen und Fessler Franz sowie Zoppel Alexander b.TP 1 Entschuldigt: GV HEIDEGGER Ruth, GV STRAUß Marianne, Der Vorsitzende begrüßt die Anwesenden stellt fest, dass die Einladung zur Sitzung ordnungsgemäß erfolgt, und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Weiters wird die Reihenfolge der Tagesordnung auf Antrag des Vorsitzenden kurzfristig geändert und somit ergibt sich nachstehende neue Reihenfolge: TAGESORDNUNG 1. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 2. Wasserleitungsumlegung beim Anwesen Schwarzmann, Möggers 3. Wasser- und Kanalbenützungsgebühr sowie Zählermiete 2008 4. Grundsatzbeschluss – Errichtung Gehsteig Hub 5. Grundrückkauf Dreiangel - Bauplatz Gst. 116/14 (Claudia Milz) 6. Rechnungsabschluss 2007 7. Resolution Tankstellenprojekt/e 8. Beratung bzgl. Pflege der Sportplätze SC-Hohenweiler 9. Berichte 10. Genehmigung des Gemeindevertretungsprotokolls vom 19. Dezember 2007 11. Allfälliges Erledigung: 2. Zu diesem TP begrüßt der Bürgermeister Hr. DI Rudhardt, Bregenz, welcher das Vorhaben der Gemeindevertretung kurz vorstellt. Diese Leitung im Bereich des Anwesens Schwarzmann, Möggers wurde in den 50er Jahren errichtet, bestehend aus einer Graugussleitung, von Hand gegraben, daher auch die Verlegetiefe teils nicht sehr groß. Weiters ist dies derzeit die einzige Transport- bzw. Verbindungsleitung vom Quellschutzgebiet Möggers zum Hochbehälter der Gemeinde Hohenweiler. Die letzten Jahre sind vermehrt Beschädigungen an dieser Leitung teils durch Materialermüdung (Grauguss spröde usw.), teils durch Baggerarbeiten auf dem Anwesen Schwarzmann aufgetreten. Daher nun der Vorschlag vom Büro Rudhardt, Bregenz auch im Interesse von Herrn Schwarzmann welcher ebenfalls bei dieser Sitzung anwesend ist, die bestehende Wasserleitung direkt in den Weg der durch das Anwesen Schwarzmann führt, zu verlegen. Die Variante wie ursprünglich 2007 überlegt in den am Anwesen vorbeiführenden Weg – (Güterweg / öffentlichen Weg) diese Leitung zu verlegen, ist nach genauer Prüfung eher nicht in Betracht zu ziehen. Laut neuem Vorschlag von Herrn Schwarzmann heuer Anfang des Jahres 2008 wäre eine neue Trassierung vorgesehen, welche eine Verringerung der Transportlänge um rund 10% bedeuten würde und auch der Hausanschluss für das Anwesen, welcher dzt. nicht ordnungsgemäß ist, dadurch auch leichter erneuert werden könnte. Dies bzgl. wäre DI Rudhardt nun der Meinung baldmöglichst Verhandlungen mit Hr. Schwarzmann aufzunehmen, auch evtl. eine Dienstbarkeit zu eröffnen bzw. für die neue Wasserleitung zu vereinbaren, und ersucht die Gemeindevertretung diesem Vorhaben näher zu treten. Abschließend wird von der Gemeindevertretung einstimmig der Grundsatzbeschluss gefasst, dass in dieser Sache vom Bürgermeister unter Mithilfe von Hr. DI Rudhardt Gespräche mit Hr. Schwarzmann und weiteren Beteiligten geführt werden können, in weiterer Folge die Gemeindevertretung wieder davon in Kenntnis zu setzen ist damit falls notwendig, auch die entsprechenden Beschlüsse gefasst werden können. 3. Bgm. Geissler ersucht GR Moosbrugger Br. in dieser Sache die Erläuterungen bzw. Überlegungen des Ausschusses der Gemeindevertretung zu präsentieren. Der Antrag der Hohenweiler Landwirte für eine Reduzierung der Wassergebühren für Viehhaltende Betriebe zur Viehtränke, der bei der letzten Sitzung eingebracht wurde, wird lt. GR Moosbrugger Br. von den Landwirten zurückgezogen. Anschließend werden anhand vorliegender Auflistung bzgl. zweier Abrechnungsmodelle dann nachstehende Gebühren von der Gemeindevertretung eingehend besprochen und für 2008 einstimmig, wie folgt festgelegt: Wasserbenützungsgebühr - Grundgebühr pro Haushalt € 50,und per m³ € 0,26 Wasserzählermiete per Stk./jährlich € 22,Kanalbenützungsgebühr - per m³ € (sämtliche Gebühren sind incl. 10% MwSt.) 4. Vom Amt der Vlbg. Landesregierung liegt das Projekt Gehsteigbau an der L 9 Hub km 0,6 – km 1,0 vor. Es handelt sich dabei um einen Lückenschluss des Gehsteiges in die Parzelle Hub der heuer realisiert werden soll. 1,40 GR Berkmann Fr.-J. erläutert auch noch kurz die Situation bei dieser Errichtung, bzgl. Straßenverlegung der L 9 im Bereich der Geschw. Forster, Hub. Die Gesamtkosten von € 261.000,- werden vom Land mit rd. € 131.000,- und der Gemeinde Hohenweiler mit rd. € 130.000,- getragen. Wobei vom Anteil der Gemeinde noch Bedarfszuweisungen bzw. Strukturförderungsmittel seitens der Landesregierung von rd. 35% bzw. 15% zu erwarten sind, somit verbleiben für die Gemeinde Kosten in der Höhe von rd. € 70.000,- welche auch im Voranschlag für 2008 bereits vorgesehen sind. Die Gemeindevertretung fasst einstimmig den Grundsatzbeschluss für die Errichtung des Gehsteiges in der Parzelle Hub. 5. Im Jahr 1995 hat Fr. Claudia Milz das Gst.Nr. 116/14 (Bauplatz) in der Parzelle Dreiangel von der Gemeinde erworben. Da bis zum heutigen Tage auf diesem Grundstück kein Wohnhaus wie vorgesehen errichtet wurde, macht die Gemeinde nun lt. bestehendem Gemeindevertretungsbeschluss 24. Oktober 2007 vom Rückkaufrecht Gebrauch. Lt. Vzbgm. Langes W. gibt der Gemeindevorstand (nach bereits erfolgter Rücksprache mit Claudia Milz) die Empfehlung an die Gemeindevertretung, Frau Claudia Milz € 75.000,- aus dem Verkaufserlös ihres ehemaligen Grundstückes zur Abdeckung der ihr entstandenen Kosten zu überlassen. Dieser Vorgangsweise stimmt die Gemeindevertretung bei Stimmenthaltung (durch Milz Lothar / Bruder) einstimmig zu. 6. Die Jahresrechnung 2007 ist jedem Gemeindevertretungs- bzw. Ersatzmitglied bereits in der 12. Woche vor Sitzungsbeginn zugestellt worden. Sie wird von Vzbgm. W. Langes wie bereits schon die vergangenen Jahre in bewährter Form zur Kenntnis gebracht, umfasst Ausgaben in der Höhe von € 2.106.616,66 sowie Einnahmen in derselben Höhe. Weiters werden auch die verschiedenen Abweichungen gegenüber dem Voranschlag der Gemeindevertretung erläutert, welche anschließend der Haushaltsrechnung 2007 einstimmige Zustimmung erteilt. 7. Bgm. Geissler bringt das Schreiben der Nachbargemeinde Möggers (Bgm.Bantel) zum beabsichtigten Tankstellenprojekt in Hohenweiler zur Kenntnis. Der Bürgermeister hat sich in der Zwischenzeit bei der BH-Bregenz nochmals bzgl. Antrag erkundigt, welcher nach wie vor aufrecht ist, aber seit der ursprünglichen Vorprüfung die stattgefunden hat derzeit nichts weiter geschehen ist. GR Moosbrugger Br. (auch direkt Betroffener Anrainer) erläutert nochmals kurz die Situation der ersten Besprechung und dass wie sich damals ergab, die Gemeinde leider keinerlei Parteienstellung in diesem Verfahren habe, da es sich um eine gewerberechtliche Angelegenheit handle. Allgemein ist die Gemeindevertretung der Auffassung in dieser Sache eine entsprechende Resolution gegenüber geplanten Tankstellenprojekten (in Hohenweiler) zu verfassen und der Genehmigungsbehörde zu übermitteln. Evtl. sollten auch die Medien (Presse) dann davon verständigt werden. 8. Im Gemeindevorstand fand kürzlich eine Besprechung mit den Verantwortlichen des SC – Hohenweiler bzgl. Pflege der beiden Rasenplätze in Hohenweiler statt. Dabei wurde auch eine Kalkulation dieser Rasenpflege vorgelegt, welche in etwa u.a. für die Mäharbeiten 100 Stunden im Jahr zu einem Stundensatz von € 85,- vorsieht. Darüber hinaus müssen die Plätze mit entsprechender Düngung und mit dem Aufbringen von Sand (heuer) noch versehen werden. Die Übernahme des Düngematerials sowie des Sandes ist sicherlich Gemeindesache. Die Mäharbeiten sind jedoch lt.Gemeindevorstand mit einem zu hohen Stundensatz angesetzt. Nach eingehender Beratung ist man der Meinung bzgl. Mäharbeit dem SC – Hohenweiler bzw. den Verantwortlichen einen Pauschalbetrag dafür anzubieten, welcher vom Gemeindevorstand noch festgelegt wird. 9. Der Bürgermeister berichtet noch über nachstehende Dinge die vom Gemeindevorstand (gem. § 60 Abs. 3 GG.) in Auftrag gegeben bzw. abgehandelt wurden: - Anschaffung eines neuen Quellschachtes (Schweizer Fabrikat) im Quellschutzgebiet Möggers um € 13.990,- zur Verbesserung der Quellableitung im Bereich der Kalbquellen. - für die Studie Feuerwehrgarage bei Auto – Wetzel, Bubenried hat das Architektenbüro Walser & Werle, Feldkirch ein Honorar von € 13.572,- erhalten, und - beim Luggi – Leitner – Lift, Möggers hat man für weitere 10 Jahre die entsprechende Unterstützung (jährl. Kosten von rd. € 800,-) zugesichert. 1 0. Der Bgm. berichtet kurz über die Recherchen zur Ergänzung von Br. Moosbrugger aus dem letzten Protokoll. GR Br. Moosbrugger erklärt, dass diese Sache für ihn erledigt sei. Dem Protokoll der Gemeindevertretung vom 19. Dezember 2007 wird einstimmig zugestimmt. 11. GVE Hagspiel J. erkundigt sich bzgl. Wasserleitungsverlegung beim Kanal Ried, ob diese Leitung nicht in denselben Graben wie der Kanal verlegt wird. Die Wasserleitung würde nur in einem Teil des Grabens mitverlegt, der Rest muss wieder über Privatgrundstücke verlegt werden und darüber ist noch keine Einigung erzielt worden. GV Knünz Roland berichtet kurz von der Rechnungsprüfung bei der Musikschule und über die noch stattfindende Aktion „ Spaß mit Maß „ im Leiblachtal. In diesem Zusammenhang erwähnt auch GV Spieler H. – Gewalt an Schulen, welche sie tagtäglich erleben. GV Milz L. – spricht an sämtliche Anwesenden die Einladung zur diesjährigen Flurreinigung am kommenden Samstag, den 29. März um 9.oo h – mit Treffpunkt beim Feuerwehrhaus aus. Nach keinen weiteren Wortmeldungen bedankt sich der Bürgermeister nochmals beim Wasserausschuss für den Vorschlag bzw. die Ausarbeitung zu den Wassergebühren 2008 und erklärt die Sitzung für beendet. Ende der Sitzung: 23.00 h Der Schriftführer: Der Bürgermeister: (Herbert Konrad) (Josef Geissler)
  1. hohenweilervertretung
20071219_GVE013 Hohenweiler 19.12.2007 VERHANDLUNGSSCHRIFT über die am Mittwoch, den 19. Dezember 2007 im Sitzungszimmer des Gemeindehauses stattgefundene Sitzung der Gemeindevertretung. Der Vorsitzende eröffnet um 20.oo h im Gemeindehaus die öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung. An der Sitzung nehmen teil als: Vorsitzender: GEISSLER Josef, Bgm. Gemeinderäte: LANGES Wolfgang, Vzbgm. BERKMANN Franz-Josef MOOSBRUGGER Bruno Gemeindevertreter: KEMTER Christoph DÜR Konrad / TP 3 HEIDEGGER Ruth SUTTER Thomas NUßBAUMER Maria MILZ Lothar SPIELER Heinz, Ing. BERKMANN Gebhard STRAUß Marianne ANWANDER-SONNEWEND Th.,Dr. Gemeindevertreter-Ersatzmitglieder: HUTTER Pius HAGSPIEL Jürgen FESSLER Franz FINK Peter jun. HUTTER Gerhard, DI ACHBERGER Lucia FEURSTEIN Peter Schriftf.: KONRAD Herbert Stimmberechtigt als Ersatzmitglied: HUTTER Pius, sowie HAGSPIEL Jürgen (bis TP 3) Entschuldigt: GV KNÜNZ Roland, GVE HOLZER Anna Elisabeth, GVE ZOPPEL Alexander und GVE GRATZER Martin. Der Vorsitzende begrüßt die Anwesenden stellt fest, dass die Einladung zur Sitzung ordnungsgemäß erfolgt, und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Bgm. Geissler beantragt die Aufnahme eines weiteren TP 3. und GVE Hagspiel J. stellt ebenfalls einen Antrag um Erweiterung der Tagesordnung um den Pkt. 5., beiden Anträgen wird von der Gemeindevertretung einstimmig zugestimmt. Somit verschieben sich die nachfolgenden TP dann jeweils in entsprechender Reihenfolge. TAGESORDNUNG 1. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 2. Genehmigung des Gemeindevertretungsprotokolls vom 24. Oktober 2007 3. Erlassung eines Park- u. Halteverbotes beim Mehrzweckgebäude 4. Zeichnungsvollmachten für Giro- und Kreditkonten und Ermächtigung zur Entgegennahme von Barzahlungen 5. Antrag der Hohenweiler Landwirte für eine Reduzierung der Wassergebühren für viehhaltende Betrieb zur Viehtränke 6. Gemeindeabgaben und -tarife für das Jahr 2008 7. Dienstposten- u. Beschäftigungsrahmenplan 2008 8. Voranschlag 2008 9. Allfälliges Erledigung: 2. Zum Protokoll der Gemeindevertretungssitzung vom 24. Oktober 2007 ersucht GR Br. Moosbrugger um nachstehende Ergänzung seiner Meinungsäußerung beim TP 5.: Beim damaligen Antrag von Bader Rudi auf Bauerwartungsland sei gesagt worden, dass eigentlich genau dieses Grundstück nicht mehr auf Bauwohngebiet gewidmet werden kann (vom Bgm. erklärt wegen der Hanglage) und jetzt dieser Widmungsantrag von Markus Steurer beschlossen werden soll. (darum habe er eigentlich auch dagegen gestimmt, und nicht aus reiner Willkür, wie aus dem Protokoll sonst vielleicht zu entnehmen ist) Der Bürgermeister wird sich die damaligen Protokolle ansehen und diese Meinung, dann zum Protokoll vom 24. Oktober 07 ergänzen. Anschließend wird dem Protokoll von der Gemeindevertretung einstimmig zugestimmt. 3. In der Sache Park- u. Halteverbotverbot beim Mehrzweckgebäude berichtet Bgm. Geissler (der extra ein Foto gemacht hat) vom ersten Parkplatz der von einer Gemeindebediensteten benutzt, bereits auch im Vorstand besprochen, und bei Veranstaltungen im hokus auch als Entlade Parkplatz benutzt wird - verkehrstechnisch wäre dies auch möglich. Jedoch ein zweites Auto wie auf dem Foto ersichtlich ist, vertrage es nicht. GV M. Strauß berichtet auch von der Parksituation direkt vor dem Kindergarteneingang um die Mittagszeit, welches auch kein tragbarer Zustand sei. Nach eingehender Diskussion wird der Bürgermeister beide Sachen beim hokus auch bzgl. StVO noch abklären. Abschließend wird von der Gemeindevertretung einstimmig ein Park- u. Halteverbot beim hokus bei der Durchfahrt zwischen Gemeinde und hokus, sowie vor dem Kindergarteneingang beschlossen. 4. Nachdem die bestehenden Zeichnungsvollmachten für Giro- und Kreditkonten bzw. die Ermächtigung zur Entgegennahme von Barzahlungen für die Gemeinde wie berichtet nicht mehr auf dem aktuellen Stand sind, werden diese einstimmig von der Gemeindevertretung wie bekannt gegeben ab 1.1.2008 neu beschlossen. 5. GVE Hagspiel Jürgen bringt im Namen der Hohenweiler Landwirte den Antrag für eine Reduzierung der Wassergebühren für Vieh haltende Betriebe zur Viehtränke der Gemeindevertretung zur Kenntnis. Allgemein ist man der Auffassung, da bzgl. Wasserverbrauch der einzelnen Haushalte in Hohenweiler keine Aufzeichnungen bekannt sind, dass dieser Antrag sowie auch die Festlegung über die Gebühren beim TP 6 (Wassergebühr, Wasserzählermiete und die Kanalgebühr, bis zur ersten Zählerablesung vertagt werden. Aufgrund des dann vorhandenen Zahlenmaterials (u. a. Hochrechnung) wird dieser Antrag noch einmal auf der kommenden Gemeindevertretungssitzung behandelt und auch die Tarife (Wasser- und Kanalgebühren) für 2008 dann festgelegt werden. 6. Die Gemeindeabgaben und –tarife für das Jahr 2008 werden wie vom Finanzausschuss vorgelegt besprochen, und mit Ausnahme der Punkte 5 b (Wassergebühr), c (Wasserzählermiete), und e (Kanalgebühr) von der Gemeindevertretung einstimmig beschlossen. Da in der ersten Jänner Woche 08 vorgesehen ist sämtliche Wasserzähler in Hohenweiler abzulesen werden die 3 Ausnahmen (Wassergebühr, Zählermiete und Kanalgebühr) nach Auswertung der gewonnenen Daten in der nächsten Sitzung von der Gemeindevertretung dann beschlossen werden. 7. Dem zur Kenntnis gebrachten Dienstposten- u. Beschäftigungsrahmenplan der Gemeinde für 2008 wird von der Gemeindevertretung einstimmige Zustimmung erteilt. 8. Der Haushaltsentwurf für 2008 der Gemeinde der bereits am 12. Dezember 07 jedem Gemeindemandatar zugestellt wurde, wird in bewährter Form von Vzbgm. Langes W. der Gemeindevertretung präsentiert. Er beinhaltet für das kommende Jahr ein Budget von € 3.550.100,- wie ersichtlich sind einige Projekte u. a. Errichtung des Kanals in der Parzelle Ried, weiters die Fertigstellung des letzten Bauloses beim Gehsteig Hub und auch in der Sache Feuerwehr ist ein evtl. Neubau bzw. die Übersiedlung an eine andere Heimstätte vorgesehen. Abschließend wird dem vorgelegten Haushaltsvoranschlag für 2008 von der Gemeindevertretung einstimmige Zustimmung erteilt. 9. GVE Hutter G. erkundigt sich wie aus den Medien erfahren bzgl.Tankstelle in Hohenweiler. Der Bürgermeister informiert über den Stand in dieser Sache. GV Spieler H. erzählt über erst kürzlich erlebtes und ersucht für behinderte Friedhofs- u. Kirchenbesucher eine entsprechende Rohlstuhlrampe (beim Kirchenhaupteingang) anzubringen. Es werden Überlegungen bzgl. Befestigungen angestellt werden. GV Berkmann Gebh. ersucht den Gemeindevorstand mit A. Halder in der Sache Schneepflug ein Gespräch zu führen, da er seiner Meinung nach etwas verärgert sei. GV Anwander Th. berichtet in der Sache Landbus Unterland und verteilt den neuen Taschenfahrplan. GVE Achberger L. berichtet noch von einer Benachteiligung (für versch. Hauptschulbesucher, Hörbranz) infolge der Umstellung des Fahrplanes für den Mittagskurs. Th. Anwander hätte die Bitte, dass sie diese Sache bitte direkt per Mail an Hr. Winkler vom Landbus mitteile. GVE Feurstein P. ist der Meinung, dass der bestehende Ortsplan doch schon in die Jahre gekommen sei und ob evtl. Überlegungen mittels GIS einen neuen zu erstellen, schon einmal angestellt worden sind. Dies+bzgl. wird im Frühjahr mit der VKW Kontakt aufgenommen da doch aktuelle Bestandsdaten vorhanden sind, ob so etwas auch zu realisieren ist. Nach keinen weiteren Wortmeldungen beendet der Bürgermeister die Sitzung, bedankt sich bei den Anwesenden, für die konstruktiven Beiträge, lt. seiner Meinung wurde auch kein „Wasserkrieg“ entfacht, u. verspricht das die Sache (durch die Zählerablesung) Wasser- und Kanalgebühren sachlich erhoben wird, und voraussichtlich bis Ende Jänner bzw. Anfang Februar 08 von der Gemeindevertretung in einer neuen Sitzung behandelt bzw. dann auch beschlossen werden können. Weiters resümiert der Bgm. noch kurz das abgelaufene Jahr und wünscht allen ein schönes Weihnachtsfest, schöne Feiertage und ein Glück bringendes, erfolgreiches, gesundes neues Jahr 2008. Ende der Sitzung: 22.40 h Der Schriftführer: Der Bürgermeister: (Herbert Konrad) (Josef Geissler)
  1. hohenweilervertretung
20071024_GVE012 Hohenweiler 24.10.2007 VERHANDLUNGSSCHRIFT über die am Mittwoch, den 24. Oktober 2007 im Sitzungszimmer des Gemeindehauses stattgefundene Sitzung der Gemeindevertretung. Der Vorsitzende eröffnet um 20.oo h im Gemeindehaus die öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung. An der Sitzung nehmen teil als: Vorsitzender: GEISSLER Josef, Bgm. Gemeinderäte: BERKMANN Franz-Josef MOOSBRUGGER Bruno/TP.2 Gemeindevertreter: Gemeindevertreter-Ersatzmitglieder: KEMTER Christoph HUTTER Pius DÜR Konrad HOLZER Anna Elisabeth HEIDEGGER Ruth HAGSPIEL Jürgen SUTTER Thomas FESSLER Franz NUßBAUMER Maria FINK Peter jun. MILZ Lothar HUTTER Gerhard DI SPIELER Heinz, Ing. FEURSTEIN Peter BERKMANN Gebhard Schriftf.: KONRAD Herbert STRAUß Marianne KNÜNZ Roland ANWANDER-SONNEWEND Th.,Dr./TP.2 Stimmberechtigt als Ersatzmitglied: HUTTER Pius Entschuldigt: Vzbgm. LANGES Wolfgang, GVE ZOPPEL Alexander, GVE ACHBERGER Lucia und GVE GRATZER Martin. Nicht entschuldigt: entfällt Der Vorsitzende begrüßt die Anwesenden stellt fest, dass die Einladung zur Sitzung ordnungsgemäß erfolgt, und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Zu Beginn erfolgt noch eine Änderung der Tagesordnung. Es wird der Tagesordnungspunkt 8* teilw. (vorgezogen) aufgrund der Anwesenheit von 3 Feuerwehrmitgliedern. TAGESORDNUNG 1. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 2. Genehmigung des Gemeindevertretungsprotokolls vom 18. Juli 2007 3. Zustimmung zur Löschung des Rückkaufrechtes im Grundbuch – Gst. Nr. 158/15 und des 1/8 Anteiles (Weg) in EZ 553 (Netzer Jürgen) 4. Gebrauch des Rückkaufrechtes bzgl. Gst. Nr. 116/14 (Claudia Milz) im Dreiangel 5. Widmungsantrag einer Teilfläche von ca. 900 m² aus der Gst. Nr. 190/1 von landw. Freifläche in Bauwohngebiet 6. Vereinbarung mit der Gemeinde Hörbranz bzgl. Notverbund Wasserversorgung 7. Abschreibung von Vermögensverlusten des Wohnbaufonds 2005 und 2006 8. Berichte 9. Allfälliges Erledigung: 2. Das Protokoll der Gemeindevertretungssitzung vom 18. Juli 2007 wird von der Gemeindevertretung einstimmig genehmigt. 8*. Der Bürgermeister berichtet kurz über die bereits am 19. September stattgefundene Besprechung des Gemeindevorstandes mit Wetzel Edwin (Auto-Wetzel, H´weiler) Feuerwehrkommandant A. Moosbrugger und ehem. LFWI Ulrich Welte in der Sache zukünftiges Feuerwehrhaus in der Parzelle Bubenried, da Herr Edwin Wetzel mit einem Kaufvorschlag seines Betriebsgebäudes an die Gemeinde herangetreten ist. In weiterer Folge hat nun die Architektengemeinschaft Walser + Werle ZT, Feldkirch eine Studie in dieser Sache erarbeitet, die der Gemeindevertretung von GR Berkmann Fr.-J. u. Bgm. Geissler mit einzelnen Erläuterungen heute z. K. gebracht wird. Dazu anwesend ist auch FW- Kommandant Alois Moosbrugger mit zwei weiteren Wehrkameraden, der ebenfalls seine Meinung, seitens der FW Hohenweiler abgibt. In dieser Studie ist auch vorgesehen einen gewissen Teil des Bauhofes in diesem Gebäude unterzubringen. Allgemein ist man der Auffassung um in dieser Sache eine weitere Vorgangsweise beschließen zu können, das entsprechendes Zahlenmaterial, sprich Kostenschätzungen, Ausmaß der Adaptierungen usw. vorhanden sein müssen. Lt. Bürgermeister werden nun voraussichtlich bis 14. November d. J. (nächste Sitzung der Gemeindevertretung) entsprechende Zahlen vorliegen, um die weitere Vorgangsweise besprechen zu können. 4. Claudia Milz, Reitmoos hat im Jahre 1995 einen Bauplatz von der Gemeinde im Dreiangel erworben. Die Käuferin verpflichtete sich, spätestens 5 Jahre ab Verbücherung dieses Vertrages auf der Vertragsliegenschaft ein Wohnhaus zu errichten und dieses spätestens innerhalb von 7 Jahren ab Verbücherung dieses Vertrages selbst zu beziehen. Zwischenzeitlich wurde die Verlängerung bis 19.07.2007 aufgrund des GR- Beschlusses 2001 ausgesprochen. Im Falle der Nichterfüllung dieser Verpflichtung hat die Gemeinde nun das Recht, die Vertragsliegenschaft gem. § 1068 ABGB um den in diesem Vertrag vereinbarten Kaufpreis wertgesichert zurückzukaufen. Als Wertmesser wird der vom Amt der Vlbg. Landesregierung verlautbarte Lebenshaltungskostenindex herangezogen. Lt. anschließender Abstimmung (bei Stimmenthaltung von GV Milz L. – Bruder der Bauplatzbesitzerin) macht die Gemeinde Hohenweiler nun vom Rückkaufrecht bzgl. Gst. Nr. 116/14, gebrauch. 5. Zum Antrag Widmung einer Teilfläche von ca. 900 m² aus der Gst. Nr. 190/1 (M. Steurer) von landw. Freifläche in Baufläche Wohngebiet gibt GV Berkmann Gebh. als Obmann die Stellungnahme des Raumplanungsausschusses, in dieser Sache bekannt. Nach abschließender Beratung wird mit den Gegenstimmen von (GR Moosbrugger Br., GV Heidegger R., Sutter Th., Nußbaumer M., Milz L., Knünz R. u. Anwander Th.) dieser Widmungsantrag befürwortet. 6. Im Entwurf liegt die Vereinbarung zwischen der Gemeinde Hörbranz, die der Gemeinde Hohenweiler das Recht einräumt, und auch umgekehrt, künftig Trinkwasser aus der Wasserversorgung zur Not- und Löschwasserversorgung unter Bedingungen zu nutzen, vor. Diese gegenständliche Vereinbarung soll ab dem Tage der Rechtswirksamkeit vorerst auf die Dauer von 10 Jahren abgeschlossen werden. Die Gemeindevertretung erteilt einstimmige Zustimmung zu dieser vorliegenden Vereinbarung. 7. Für die Gemeinde Hohenweiler wurden in den Jahren 2005 und 2006 Wohnbeihilfen in der Höhe von € 37.754,93 ausbezahlt. Die Darlehensforderungen der Gemeinde Hohenweiler zum 31.12.2006 betragen € 72.583,12, die Abschreibungsquote wie vom Amt der Landesregierung bekannt gegeben, beträgt insgesamt € 25.848,97 somit ergibt sich ein neuer Darlehensstand zum 31.12.2006 von € 46.734,15. Diese Darlehensabschreibung ist im Rechnungsjahr 2008 von den Gemeinden im Wege der Umwandlung des abzuschreibenden Betrages in einen verlorenen Zuschuss an den Landeswohnbaufonds zu budgetieren und zu verrechnen. Dieser Abschreibung von Vermögensverlusten des Wohnbaufonds für das Land Vorarlberg für die Jahre 2005 und 2006 bzw. der Verrechnung mit den Forderungen des Landes und der Gemeinden erteilt die Gemeindevertretung einstimmige Zustimmung. 8*. Bgm. Geissler berichtet von der Aufnahme des 2. Gemeindebediensteten der leider unseren Erwartungen nicht entsprochen hat. Das Dienstverhältnis wurde noch in der Probezeit gelöst. Beim Landbus Unterland war kürzlich eine Besprechung in Hörbranz bzgl. neuer Fahrplanänderung ab Dezember 07, die noch einmal eine Verbesserung der Anschlüsse von und nach Hohenweiler lt. den Ausführungen von GV Anwander Th. mit sich bringen wird. Eine Neuerung wird auch sein, dass die Busse zum Bahnhof Lochau fahren, damit aufgrund der Verkehrslage (Lochau-Bregenz) auf die versch. Regionalzüge umgestiegen werden kann. Es wird auch kurz das Verhalten („Freundlichkeit“) einzelner Chauffeure gegenüber den Fahrgästen angesprochen, dabei bittet Fr. Anwander Th. falls dies wieder einmal vorkommen sollte, möge man sich doch bitte die Uhrzeit bzw. Buslinie merken um solche sogenannte „schwarzen Schafe“ vielleicht dem Landbus Unterland (Hr. Winkler) dann per e-mail melden zu können, damit dieser dann auch etwas konkret unternehmen kann. Der Bürgermeister berichtet noch vom Antrag zur Teilnahme am LEADER-Programm 2007 – 2013 und Antrag auf Mitgliedschaft im Verein Regionalentwicklung Vorarlberg der Gemeinde Hohenweiler. Diese Mitgliedschaft wird die Gemeinde einen jährlichen Beitrag von rund € 0,80 pro Einwohner (HWS) kosten. Nähere Informationen über die Vereinstätigkeit können auf der Homepage http://www.leader-vlbg.at eingeholt werden. Bgm. Geissler berichtet noch über die Abschlussarbeiten (Teeren) beim Gehsteig Gmünd und der versch. Flickstellen im Gemeindegebiet (A. Halder wird sich darum kümmern, dass diese auch noch vor dem kommenden Winter geschlossen werden). Man ist auch der Meinung, dass nach den Arbeiten am Gehsteig der Parkplatz hinterm Gemeindeamt wieder aufgeräumt und mit neuem Kies überzogen bzw. wieder ausgeglichen werden sollte. Auch die Sanierung des Sitzungszimmers bzw. die Malerarbeiten in den Gängen und den WC-Anlagen werden vom Bürgermeister kurz erwähnt. GV Strauß M. berichtet kurz über ein Projekt des Sozialsprengels in Verbindung mit Supro (www.supro.at). Sie macht auch den Vorschlag, dass diesbzgl. der Jugendausschuss der Gemeinde einmal tätig werden sollte, um dieses Projekt auch in unserer Gemeinde umsetzen zu können. Da dieses Projekt auch eine finanzielle Förderung benötigt, ersucht sie die Gemeinde um einen entsprechenden Haushaltsansatz bei der kommenden Budgeterstellung. (evtl. € 1.000,-) 9. Von GV Berkmann Gebh. wird ein Dank ausgesprochen für das Anbringen des Stiegengeländers beim Kirchenhaupteingang. Weiters möchte er auf die sehr gefährliche Situation beim Tennentor des ehem. Linderhauses hinweisen, welches für Kinder kein Hindernis ist um in den Tennen zu gelangen. Im Tennen selbst ist dann die Absturzgefahr von ca. 4 - 5 m sicherlich sehr gefährlich. Weiters wird von GV Berkmann Gebh. kurz die Situation im Kindergarten angesprochen, das Problem war lt. Gemeindevorstand, dass am Nachmittag teils sehr wenig Kinder in den Kindergarten gekommen sind, darum wurde auch die Rückstufung im Beschäftigungsausmaß versch. Kindergärtnerinnen vorgenommen. In der Sache öffentlicher Weg (Klage) nach Schönstein über das Grundstück Berkmann Felix/Rudolf berichtet Bgm. Geissler kurz über die erste Anhörung bei Gericht. GVE Fessler Fr. berichtet über die eingeschränkte Nutzung der von Alwin Halder errichteten Saugstelle im Gmünd, anlässlich des letzen Hochwassers. GV Anwander Th. erkundigt sich bzgl. Verkauf der Tripp-Trapp Stühle des Kindergartens. Durch die oft umständliche Handhabung (in der Praxis nicht bewährt) dieser Stühle, wurde die Umrüstung auf die kleineren Stühle vom Kindergarten her vorgeschlagen, berichtet der Gemeindevorstand, und daher ein Verkauf dieser Tripp-Trapp Stühle beschlossen. GV Anwander Th. erkundigt sich auch über den Weg nach dem Mehrfamilienhaus Diem, ehem. Fischer. Lt. Bürgermeister wird dieser Weg für die Holzbringung bei der Agrargemeinschaft Waldgemeinschaft teils saniert und ausgebaut. GVE Hutter Gerhard gibt eine allgemeine Einladung zum Vortrag von Rochus Schertler „Vorarlberger Kräuterwelten“ am 9.11.07 im Gasthaus Krone in Hohenweiler bekannt, bei dem es sich um einen botanischen Streifzug durchs Ländle handle, und welcher sicher recht interessant sein wird. GV Sutter Thomas erkundigt sich in der Sache Küchenteam im hokus. Dies bzgl. teilt der Bürgermeister bzw. GR Berkmann Fr.-J. mit, dass es voraussichtlich ein Catering geben wird, jedoch noch ausgehandelt werden muss, zu welchen Bedingungen und wie dies im Detail ablaufen sollte. Jedoch unter Umständen auch sehr einfach für Vereine nutzbar sein sollte, der Gemeindevorstand wird sich mit dieser Sache auseinandersetzen. Die kommende Ballsaison wird voraussichtlich sehr eingeschränkt, da ein kurzer Fasching ist. GVE Hagspiel J. erkundigt sich bzgl. Wasserkosten für das kommende Jahr, da es sicher interessant wäre, wie es für größere Verbraucher (z.B. die Landwirtschaft) in Zukunft ausschaue. Der Bürgermeister berichtet, dass man intensiv daran ist, eine entsprechende Gebührenkalkulation zustande zu bringen und GR Berkmann Fr.-J. ist der Meinung, dass man sich bei den Gebühren an die Nachbargemeinden in etwa anlehnen wird. GV Dür K. ersucht um die Montage der Wasseruhr in seinem Betrieb, damit er sich einen Überblick über seinen evtl. Verbrauch machen könne. GV Nußbaumer M. berichtet über die nicht zufrieden stellende Lichtsituation beim Parkplatz hinter dem Gemeindeamt. Der Bürgermeister verspricht, in dieser Sache Bemühungen anzustellen, um dann auch eine entsprechende Lösung zu finden. GVE Feurstein P. macht den Vorschlag anlässlich des vergangenen Herbstmarktes Silvia Hinderegger für die Organisation einmal eine Auszeichnung (z.B.Wellnessgutschein od. sonstiges) zu geben, da diese Veranstaltung (geselliger Treffpunkt) wie gesehen, unbedingt in unserem Ort beibehalten werden muss und nicht wie auch schon einmal erwähnt, nicht mehr stattfinden werde. Vom Bgm. wird dieser Vorschlag zur Kenntnis genommen. GVE Feurstein P. berichtet von Aon-TV (dzt. in Hohenweiler noch nicht möglich) da die Antennenanlage früher od. später im Dreiangel voraussichtlich aufgelassen werde. Er werde dran bleiben und in Erfahrung bringen was seitens der Post für einen evtl. Anschluss erforderlich sein sollte, und gegebenenfalls darüber berichten. Weiters bringt GVE Feurstein P. die Sache Verkehrsspiegel Dreiangel – Dorfstraße in Erinnerung. Bgm. Geissler gibt zu, dass diese Sache in Vergessenheit geraten ist, wird jedoch sofort vorgemerkt werden. GR Berkman Fr. – J. bringt noch einmal das Thema Wassergebühren zur Sprache. Man werde demnächst eine Sitzung im entsprechenden Ausschuss machen, bei der dann auch die Vorschläge über die Gebührenzusammensetzung erarbeitet werden. Bgm. Geissler überreicht GV Ing. Spieler Heinz eine Verleihungsurkunde in der die Gemeinde Hohenweiler, Hr. Heinz Spieler zum Leiter des Archivs in Hohenweiler ernennt. Heinz Spieler bedankt sich für diese Verleihung und teilt mit, dass sie sich über jeden Besucher freuen, der bei ihnen im Archiv in der Volksschule vorbeischaue, (wie z. B. Fessler Franz, od. der gesamte GR welcher auch schon bei ihm gewesen sei) Öffnungszeiten sind momentan jeden Mittwoch von 20.oo h – 22.oo h. Nach keinen weiteren Wortmeldungen bedankt sich der Vorsitzende bei den Anwesenden, für die Teilnahme, ersucht sich keine Sorgen über die Wassergebühren zu machen, Grundgedanke ist sicherlich sparsam mit dem Wasser auch gerade in der Zukunft umzugehen, und erklärt die heutige Sitzung für beendet. Ende der Sitzung: 21.50 h Der Schriftführer: Der Bürgermeister: (Herbert Konrad) (Josef Geissler)
  1. hohenweilervertretung
20070718_GVE011 Hohenweiler 18.07.2007 VERHANDLUNGSSCHRIFT über die am Mittwoch, den 18. Juli 2007 im Sitzungszimmer des Gemeindehauses stattgefundene Sitzung der Gemeindevertretung. Der Vorsitzende eröffnet um 20.oo h im Gemeindehaus die öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung. An der Sitzung nehmen teil als: Vorsitzender: GEISSLER Josef, Bgm. Gemeinderäte: LANGES Wolfgang, Vzbgm. BERKMANN Franz-Josef MOOSBRUGGER Bruno Gemeindevertreter: KEMTER Christoph DÜR Konrad / TP 3 HEIDEGGER Ruth SUTTER Thomas MILZ Lothar SPIELER Heinz, Ing. BERKMANN Gebhard STRAUß Marianne KNÜNZ Roland ANWANDER-SONNEWEND Th.,Dr. Gemeindevertreter-Ersatzmitglieder: HOLZER Anna Elisabeth FESSLER Franz FINK Peter jun. ACHBERGER Lucia / TP 2 GRATZER Martin FEURSTEIN Peter Schriftf.: KONRAD Herbert Stimmberechtigt als Ersatzmitglied: HOLZER Anna Elisabeth sowie FESSLER Franz bis TP 3 Entschuldigt: GV NUßBAUMER Maria, GVE HUTTER Pius, GVE ZOPPEL Alexander und GVE HUTTER Gerhard, DI Nicht entschuldigt: entfällt Der Vorsitzende begrüßt die Anwesenden stellt fest, dass die Einladung zur Sitzung ordnungsgemäß erfolgt, und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Zu Beginn erfolgt noch eine Änderung der Tagesordnung. Es wird der Tagesordnungspunkt 6* (vorgezogen) bzw. mit dem TP 3* getauscht. TAGESORDNUNG 1. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 2. Genehmigung des Gemeindevertretungsprotokolls vom 9. Mai 2007 3. *Grundkauf für Übergabestation von L. Huber – für die Wasserversorgung Notverbund mit der Gemeinde Hörbranz 4. Vergabe über die Errichtung einer Zaunanlage beim Quellschutzgebiet in Möggers 5. Vereinbarung mit der Gemeinde Möggers wegen Wasserbezug *** 6. *Berichtigung des Grundbucheintrages – Felix/Rudolf Berkmann, Reitmoos 7. Nachbesetzung von verschiedenen Ausschüssen 8. Allfälliges Erledigung: 2. Das Protokoll der Gemeindevertretungssitzung vom 9. Mai 2007 wird von der Gemeindevertretung einstimmig genehmigt. 3. Der Bürgermeister berichtet über eine stattgefundene Vermessung von DI Schwindhackl, Bregenz, beim Gst. Nr. 1242/3 (Waldparzelle) von Berkmann Felix in der Parzelle Gehren. Bei dieser Vermessung hat sich herausgestellt, dass die vorhandenen Grenzpunkte gegenüber der Gst.Nr. 1315/1 öffentliches Gut nicht mit dem in der Natur verlaufenden Weg übereinstimmen. D.h. dass bisher bei Benützung des in der Natur bestehenden Weges großteils über das Grundstück 1242/3 im Besitz von Berkmann Felix gefahren bzw. auch gegangen wurde. Nach Aufforderung durch Bgm. Geissler gibt auch Gebh. Berkmann als betroffener Anrainer eine Stellungnahme in dieser Sache ab. Nach Darstellung der Sachlage wird dieser TP von der Gemeindevertretung in weiterer Folge als vertraulich behandelt. Daraufhin verlässt GV Berkmann Gebhard wegen Befangenheit das Sitzungszimmer. 4. Als Maßnahme für das Schutzgebiet der Oberbuchhans-Quellen wurde die Fa. Rudhardt + Gasser, Bregenz mit der Ausschreibung einer entsprechenden Umzäunung der Zeh- bzw. Rädlerquelle beauftragt. Es liegen nun 3 Angebote vor. Blum Helgar, Höchst netto € 21.760,5% Nachlass Köb Johann, Feldkirch netto € 21.999,60 Fesenmeier, Schwarzach netto € 25.137,46 Nach Vorschlag durch die Fa. Rudhardt + Gasser wird die Vergabe über die Errichtung der entsprechenden Zaunanlage an die Fa. Blum Helgar, Höchst zum Angebotspreis netto € 21.760,- (5% Nachlass) von der Gemeindevertretung einstimmig beschlossen. 5. In der Gemeinde Möggers ist es in der Vergangenheit immer wieder zu Wasserknappheiten gekommen. Einleitend berichtet der Bürgermeister über die Entstehung einer Vereinbarung mit der Gemeinde Möggers und der Gemeinde Hohenweiler welche von der BH Bregenz und der Wasserwirtschaftsabteilung des Landes unter Einbezug der beiden Gemeinden konstruiert wurde. Eckpunkte dieser Vereinbarung sind: Das Wasserbezugsrecht der Gemeinde Möggers wird mit höchstens 3 l/sec aus der Kalbquelle vereinbart. Diese Menge soll ausschließlich der Bedeckung des Trinkwasserbedarfs von an der Wasserversorgungsanlage der Gemeinde Möggers angeschlossenen Objekten dienen. Ein weiterer Verhandlungspunkt war die Gültigkeit der Vereinbarung, welche mit den 3 öffentlich – rechtlichen Bewilligungen (Zeh- Fehr - u.Kalb – Quellen) gültig für die Wasserversorgung in Hohenweiler auf die Dauer von 90 Jahren abgestimmt wurde. Sollte wider Erwarten im Versorgungsbereich der Gemeinde Hohenweiler die quantitative Bedarfsdeckung aus den 3 Quellen nicht möglich sein, ist der Bezug von Zusatzwasser aus der Gemeindewasserversorgungsanlage Hörbranz vereinbart. Entstehende Kosten der Wasserlieferung trägt die Gemeinde Möggers. Sämtliche mit der Errichtung dieser Vereinbarung verbundenen Kosten, Abgaben usw. sind von der Gemeinde Möggers zu tragen. Die Vereinbarung wird nach der heutigen Abstimmung wieder der BH Bregenz übermittelt und dort mit dem Abstimmungsergebnis versehen. Nach abschließender Besprechung wird der vorliegenden Vereinbarung mit der Gemeinde Möggers mit einer Gegenstimme (GV MILZ Lothar) von der Gemeindevertretung zugestimmt. 6. Es ist geplant für die Wasserversorgung von Hohenweiler einen so genannten Übergabeschacht bzw. Notverbund mit der Gemeinde Hörbranz an der Gemeindegrenze (Parzelle Weidach) zu errichten. Dazu benötigt die Gemeinde Hohenweiler entsprechenden Grund vom Besitzer Ludwig Huber, Weidach 1, welcher mit einer einvernehmlichen Grundablöse von gesamt € 5.214,- (aufgeteilt in 10 Jahresraten) einverstanden wäre. Um dieses Projekt realisieren zu können erteilt die Gemeindevertretung dem beabsichtigten Grundankauf von Ludwig Huber einstimmige Zustimmung. 7. Durch die in der Vergangenheit ausgesprochenen Mandatsverzichte ( von 4 Personen ) ist es erforderlich verschiedene Ausschüsse der Gemeinde nach zu besetzen. Den Nachbesetzungen in den Ausschüssen Finanzen, Bauausschuss, Raumordnung u. Landwirtschaft, Überprüfungsausschuss sowie Musikschule Leiblachtal wird einstimmige Zustimmung erteilt. Vom Gemeindeamt werden die entsprechend abgeänderten Ausschusslisten den einzelnen Mitglieder wieder schnellst möglich zugestellt. 8. Vom Bürgermeister wird über den negativen Bescheid bzgl. Umwidmung Gerbis berichtet. Zu den Widmungen generell werden im Jahr nur noch zwei Behandlungstermine – 1 x im Frühjahr und 1 x im Herbst d. J. bekannt gegeben. Auf Vorschlag werden diese Termine der Bevölkerung auch in der nächsten Gemeindezeitung mitgeteilt. Weiters berichtet der Bürgermeister von der Zurücknahme des Widmungsansuchens der Fam. Simma. Bgm. Geissler spricht das Thema Ausflug – evtl. Radausflug der Gemeindevertretung im Herbst (Oktober) an. Vom Bürgermeister wird auch über die Besprechung mit H. Rabanser, Dorf wegen Grundverkauf berichtet – dieser trete unter diesen Umständen von einem Grundkauf zurück. GV Strauß Marianne berichtet von der am 27.August 2007 stattfindenden Aktion ALT. JUNG. SEIN. Lebensqualität im Alter wirkt und macht Freude. Entsprechender Folder wird an die Sitzungsteilnehmer verteilt und auch an versch. Stellen wie der Raiba, Lebensmittelgeschäft usw. aufgelegt werden. GV Heidegger Ruth berichtet über den Druckkostenbeitrag des Landes zum KulturVeranstaltungskalender der Gemeinde. GV Berkmann Gebh. erinnert an den ausgemachten Termin bzgl. Feuerbrandaufnahme heute 19.3o h – dieser wird anschließend an die heutige Sitzung nachgeholt. GVE Gratzer Martin erkundigt sich bzgl. Studie Gemeindeentwicklung – lt. Bgm. werde diese nun voraussichtlich im Herbst der Gemeindevertretung präsentiert. GV Heidegger Ruth ersucht um Vorstellung des neuen Gemeindemitarbeiters (Wucher Jürgen) dies wird sicher im nächsten „hohenweiler aktuell“ erfolgen, lt. Bgm. Geissler. GVE Achberger Lucia erkundigt sich wie es im „hokus“ weitergehe. Gesucht würde ein Team, wie es vorhanden war. Lt. Bgm. werden gerne Vorschläge entgegengenommen, wie es in Zukunft weitergehen könnte. Nach keinen weiteren Wortmeldungen bedankt sich der Vorsitzende bei den Anwesenden, für die Teilnahme, wünscht noch schöne Sommerferien und erklärt die heutige Sitzung für beendet. Ende der Sitzung: 21.45 h Der Schriftführer: Der Bürgermeister: (Herbert Konrad) (Josef Geissler)
  1. hohenweilervertretung
20070509_GVE010 Hohenweiler 09.05.2007 VERHANDLUNGSSCHRIFT über die am Mittwoch, den 9. Mai 2007 im Sitzungszimmer des Gemeindehauses stattgefundene Sitzung der Gemeindevertretung. Der Vorsitzende eröffnet um 20.oo h im Gemeindehaus die öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung. An der Sitzung nehmen teil als: Vorsitzender: GEISSLER Josef, Bgm. Gemeinderäte: LANGES Wolfgang, Vzbgm. BERKMANN Franz-Josef MOOSBRUGGER Bruno Gemeindevertreter: KEMTER Christoph DÜR Konrad HEIDEGGER Ruth SUTTER Thomas NUßBAUMER Maria MILZ Lothar SPIELER Heinz, Ing. BERKMANN Gebhard STRAUß Marianne KNÜNZ Roland ANWANDER-SONNEWEND Ther. Gemeindevertreter-Ersatzmitglieder: HUTTER Pius HAGSPIEL Jürgen FESSLER Franz ZOPPEL Alexander HUTTER Gerhard DI ACHBERGER Lucia FEßLER Josef GRATZER Martin FEURSTEIN Peter Schriftf.: KONRAD Herbert Stimmberechtigt als Ersatzmitglied: entfällt Entschuldigt: GV HOLZER Anna Elisabeth Nicht entschuldigt: entfällt Der Vorsitzende begrüßt die Anwesenden stellt fest, dass die Einladung zur Sitzung ordnungsgemäß erfolgt, und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Zu Beginn erfolgt noch infolge des Mandatsverzichtes von Wucher S. u. Galehr O. die Angelobung der beiden „neuen“ Gemeindevertretungsmitglieder KNÜNZ Roland und ANWANDER-SONNEWEND Theresia. TAGESORDNUNG 1. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 2. Genehmigung des Gemeindevertretungsprotokolls vom 13. Dezember 2006 3. Verkauf einer Teilfläche aus der Gst. Nr. 151/2 u. Gst. Nr. 152/3 - KG Hohenweiler 4. Verschiedene Widmungsanträge a) Teilfläche von ca. 1600 m² aus der Gst. Nr. 637/2 von landw. Freifläche in Baufläche. b) Teilfläche von ca. 700 m² aus der Gst. Nr. 380/2 von landw. Freifläche in Baufläche. c) Teilflächen – ca. 45 m² aus der Gst.Nr. 974/1 und ca. 135 m² aus der Gst. Nr. 974/4 sowie eine Teilfläche von ca.175 m² aus der Gst. Nr. 974/3 von landw. Freifläche in Bauwohngebiet. d) Widmung von 2 Grundstücken – ca. 930 m² aus der Gst. Nr. 149/1 und einer Erweiterungsfläche beim bestehenden Wohnhaus zu einer Gesamtfläche von 964 m² von Bauerwartungsfläche in Baufläche Wohngebiet. 6. Rechnungsabschluss 2006 7. Berichte 8. Allfälliges Erledigung: 2. Das Protokoll der Gemeindevertretungssitzung vom 13. Dezember 2006 wird von der Gemeindevertretung einstimmig genehmigt. 3. Aus dem ehem. Boch-Areal Gst. Nr. 151/2 u. Gst. Nr. 152/3 – KG Hohenweiler im Besitz der Gemeinde Hohenweiler ist beabsichtigt die Teilfläche 1 von 80 m² von der Gst. Nr. 151/2 abzutrennen und mit der Gst. Nr. 152/3 (öffentlicher Weg) zu vereinigen, und das gesamte Ausmaß 171 m² zum Preis von € 6.844,- an die Eheleute Hermann u. Brigitte Rabanser, Dorf 29 zu verkaufen. Die Gemeindevertretung beschließt mehrheitlich diesen Tagesordnungspunkt abzusetzen und mit den Eheleuten Rabanser nochmals Kontakt aufzunehmen, da der vorgeschlagene Kaufpreis nicht dem heutigen Preisniveau entspricht. 4. a) Teilfläche von ca. 1600 m² aus der Gst. Nr. 637/2 (Siegfried Fetz) von landw. Freifläche in Baufläche. Obmann Gebh. Berkmann verliest die Stellungnahme der Agrarbezirksbehörde sowie des örtlichen Raumplanungsausschusses zu diesem Widmungsantrag. Nach abschließender Diskussion wird eine Umwidmung von der Gemeindevertretung einstimmig abgelehnt. b) Teilfläche von ca. 700 m² aus der Gst.Nr. 380/2 (Winfried Gerbis) von landw. Freifläche in Baufläche. Dieser Widmung (damaliger Erstantrag) wurde bereits mit Schreiben vom 18.1.2007 (Landesregierung) die Versagung der aufsichtsbehördlichen Genehmigung mitgeteilt, weil für eine Widmung bei der Begründung zwingende Gründe wie Änderung der maßgeblichen Rechtslage und bei wesentlichen der für die Raumplanung bedeutsamen Verhältnisse fehlten. In dieser Sache wird ebenfalls eine Stellungnahme der Agrarbezirksbehörde sowie nachstehende Begründungspunkte des örtlichen Raumplanungsausschusses der Gemeindevertretung z. K. gebracht. Begründung – Angestammte Hohenweiler, eigenes Kind, welches eine reelle Bauabsicht hat, die Familie hat sonst keine weiteren Flächen zur Verfügung, Infrastruktur (Wasser, Kanal, Zufahrt) ist vorhanden, und die Abwanderung ansässiger junger Menschen soll verhindert werden, usw. Nach einer sehr intensiven Diskussion stimmt die Gemeindevertretung mit 8 Stimmen für und 7 Gegenstimmen (GR Langes W., Berkmann Fr.-J., GV Sutter Th., Milz L., Berkmann Gebh., Knünz R. u. Anwander-Sonnwend Th. für die neuerlich beantragte Widmung von landw. Freifläche in Baufläche. c) Teilflächen – ca. 45 m² aus der Gst.Nr. 974/1 (Elbs R.) und ca. 135 m² aus der Gst. Nr. 974/4 (Elbs R.) sowie eine Teilfläche von ca.175 m² aus der Gst. Nr. 974/3 (Giacomuzzi J.) von landw. Freifläche in Bauwohngebiet. Bei diesen Anträgen liegen kleine Teile von Grundstücken bereits gewidmeter Flächen außerhalb des gezeichneten Flächenwidmungsplanes, hier handelt es sich lediglich um eine Plankorrektur mit welcher der Flächenwidmungsplan bereinigt werden kann. Die Gemeindevertretung stimmt abschließender Plankorrektur im besprochenen Ausmaß einstimmig zu. d) Widmung von 2 Grundstücken – ca. 930 m² aus der Gst. Nr. 149/1 (Simma H. u. M.) und einer Erweiterungsfläche beim bestehenden Wohnhaus zu einer Gesamtfläche von 964 m² jeweils von Bauerwartungsfläche in Baufläche Wohngebiet, siehe beiliegende Kopie Planurkunde DI Klocker Planzahl 10140-d06 v. 26.2.2007. In dieser Sache wird auch die verkehrstechnische Stellungnahme v. Amtssachverständigen Hr. Ing. Fitz (Landesregierung) verlesen, da die Zufahrt zu diesen beiden Grundstücken über den Privatweg 149/10 (H.u.M. Simma) wie ersichtlich erfolgen soll. Dieser Punkt wird nach abschließender Diskussion von der Gemeindevertretung einstimmig von der Tagesordnung abgesetzt, bis eine Eintragung des neu zu errichtenden Zufahrtweges nördlich entlang des Grundstückes Nr. 149/11 (S.u.M. Stuckenberg) im Grundbuch veranlasst ist. 6. Vzbgm. Langes W. präsentiert wie bereits in bewährter Form den Rechnungsabschluss 2006, welcher den einzelnen Gemeindemandataren eine Woche vor Sitzung zugestellt worden ist. Dieser beinhaltet Ausgaben in Höhe von € 1.830.841,47 sowie Einnahmen in derselben Höhe. Weiters werden auch die verschiedenen Abweichungen gegenüber dem Voranschlag erläutert. Abschließend wird der vorgelegte Rechnungsabschluss 2006 von der Gemeindevertretung einstimmig zur Kenntnis genommen. 7. Bgm. Geissler berichtet über den schriftlichen Mandatsverzicht von GV Galehr O. Er spricht ihm weiters den Dank über die geleistete Arbeit in der Gemeindevertretung und im Namen derer aus. Der Vorsitzende berichtet über ein Schreiben der Vlbg. Landesregierung, in welchem auch bekannt gegeben wird, dass sich Fr. M. Strauß (Mitglied der Gemeindevertretung) zur Mitarbeit beim Projekt Frauennetzwerk Vorarlberg 2006 – 2010 bereiterklärt hat, und somit auch Frauensprecherin in unserer Gemeinde ist. Der Gemeindevorstand wird bis zur nächsten Sitzung für die ausgeschiedenen Mitglieder S. Wucher und O. Galehr für die Neubesetzung verschiedener Ausschüsse Vorschläge unterbreiten. 8. M. Strauß berichtet vom Ausscheiden von Fr. Gögl beim ABD des Sozialsprengels und deren Nachfolgerin Fr. Seeberger. H. Spieler berichtet in Sache Archiv – Euthanasieprogramm – Kontakt mit dem Heimatverein Meckenbeuren. Gebh. Berkmann ersucht um die Prüfung bzw. das Anbringen eines Geländers beim hinteren Kircheneingang. DI G. Hutter berichtet von der stattgefundenen Flurreinigungsaktion mit Unterstützung der Jungfeuerwehr, es konnten rd. 20 Säcke Abfall und versch. sperrige Abfälle gesammelt werden – er bedanke sich für die Teilnahme bei den Mitwirkenden. M. Gratzer erkundigt sich bzgl. Gemeindeentwicklungsplan und Linderhaus. Es werde versucht evtl. bei der nächsten Sitzung vom GVorstand in dieser Sache zu berichten. J. Hagspiel ersuche, nicht nur alle 5 Monate eine Gemeindevertretungssitzung abzuhalten und zeigt sich erfreut dass dies mit der Arztordination (Donnerstags) in Hohenweiler wieder klappe. J. Feßler gibt bekannt, dass er sich hier in diesem Kreise der Gemeindevertretung nicht Wohl fühle und somit auf sein Mandat als Ersatzmitglied der Gemeindevertretung ab sofort verzichte. Th. Sutter erkundigt sich bzgl. Nachfolge Bewirtung / Küche (V.Rottmaier) der Bälle im hokus – darüber wird man sich in nächster Zeit Gedanken machen und Überlegungen anstellen müssen. Nach keinen weiteren Wortmeldungen bedankt sich der Vorsitzende bei den Anwesenden, für die Teilnahme, wünscht noch einen schönen Abend und erklärt die heutige Sitzung für beendet. Ende der Sitzung: 22.55 h Der Schriftführer: Der Bürgermeister: (Herbert Konrad) (Josef Geissler)
  1. hohenweilervertretung
20070301_Heimat_Wolfurt_30 Wolfurt 01.03.2007 Heft 30 Zeitschrift des Heimatkundekreises März 2007 Bild 1: Die Feuerwehrfahne von 1907. GOTT ZUR EHR; DEM NÄCHSTEN ZUR WEHR Inhalt: 153. Unsere Feuerwehr 154. Brände in Wolfurt 155. Die Fatt 156. Zoll zahlen 157. Zeitstreifen II 158. Hafoloab Bildnachweis Mohr Hubert 9, 10, 24, 25, 28 Heim Siegfried 2, 29, 32 Sammlung Heim 20, 22, 30, 31 Alle anderen aus dem Archiv der Feuerwehr. Zuschriften und Ergänzungen Konto Das Konto Heimatkundekreis 87 957 bei der Raiba Wolfurt (BLZ. 37 482) wird nach Abschluß des Versandes gelöscht, der Saldo an die Gemeinde abgeführt. Danke für alle bisherigen Zuwendungen! Dank Mit diesem 30. Heft schließe ich die Reihe „Heimat Wolfurt" ab. Ich habe dafür in den letzten Jahren viel Anerkennung erhalten. Daß ich als alter Lehrer noch manch Wissenswertes über unser schönes Dorf in die Wolfurter Stuben tragen durfte, mächt mich glücklich. Ich danke der Gemeinde und an ihrer Spitze vor allem dem Bürgermeister Erwin Mohr für alle Unterstützung und für die finanziellen Zuwendungen, die den Druck ermöglichten. Ein Dankeschön den Lesern für die vielen kleinen und großen Spenden, die einen wesentlichen Beitrag erbrachten. Mein Dank gilt auch den verläßlichen Setzern und Druckern, Erik Reinhard und den Firmen Mayr und Lohs. Nicht vergessen möchte ich meine Frau Friedel, die in all den Jahren die Adressen klebte und viele Anrufe entgegen nahm. Ich hoffe zuversichtlich, daß sich Nachfolger finden, die meine Sammlungen im Gemeinde-Archiv sichten und erweitern und uns noch viel Interessantes über unsere Heimat Wolfurt erzählen! Neubestellungen Von den bisherigen Ausgaben von „Heimat Wolfurt" stehen noch die letzten Hefte (Nr. 17 bis 30) in beschränkter Anzahl zur Verfügung, von älteren Heften nur mehr Einzelstücke. Dazu gibt es auch ein Inhaltsverzeichnis und - ganz neu - ein alphabetisches Stichwort-Register. Bestellungen bitte mit Angabe der Adresse an die Schriftleitung. Keine weiteren Verpflichtungen! - Lediglich die Bitte um eine freiwillige Spende. Die Staufer (Heft 29, S. 5) Dieser Artikel verlangt nach kritische Auseinandersetzung mit dem Thema. AltBürgermeister Hubert Waibel hat das getan und mir viel Wissenswertes zugeschickt. Seit 1423 ist Nürnberg „auf ewige Zeit" als Aufbewahrungsort für die Kaiserkrone bestimmt. Seither mußte sie aber mehrmals vor dem Zugriff feindlicher Heere außer Landes gebracht werden und kam schließlich in die Schatzkammer nach Wien, „bis es wieder einen Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation gibt". Aus der Inschrift „PER ME REGES REGNANT" leitete man im Mittelalter ab, daß nur der Inhaber der Krone als Kaiser des Reiches legitimiert sei. Daher strebten die Konkurrenten mit allen Mitteln nach ihrem Besitz. Von Friedrich Barbarossa und seinem Sohn Heinrich VI. weiß man, daß sie die Krone auf ihrer starken Stauferburg Trifels bei Annweiler in der Pfalz aufbewahrten. Friedrich IL aber, ständig in Kriege verwickelt und meist in Italien abwesend, wählte nach seiner Krönung im Jahre 1220 die Waldburg bei Ravensburg als geheimes Versteck, wo die ReichsInsignien von treuen Weißenauer Mönchen behütet wurden. Dafür wurden diese denn auch mit den wertvollen Bregenzer Gütern und dem Kellhof Wolfurt belohnt. Nach dem Interregnum wurde Rudolf von Habsburg zwar 1273 in Aachen zum König gekrönt, die Kaiserkrönung in Rom verhinderte aber der plötzliche Tod des Papstes. Da nahm Rudolf die für ihn so wichtige Krone, die man damals noch symbolträchtig als „das riche" bezeichnete, mit auf seine Kyburg in der Schweiz. Herausgeber: Heimatkundekreis Wolfurt Für den Inhalt verantwortlich: Siegfried Heim, Funkenweg 11, A-6922 Wolfurt Satz und Grafik: Erik Reinhard, A-6922 Wolfurt Fotosatz: Mayr Record Scan, A-6922 Wolfurt Druck: Lohs Ges.m.b.H., A-6922 Wolfurt 3 Bild 2: Aussichtspunkt Buggenstein. Am Fernrohr Adolf Heim. Siegfried Heim Feuersnot und Feuerwehr Feuer ist ein ganz großer Segen für uns Menschen. Es macht unser Leben erst lebenswert. Aber das gleiche Feuer, das die Menschen in der Winterkälte gewärmt und ihr Essen genießbar gemacht hat, das hat oft auch ihre Holzhäuser und das Leben von Menschen und Tieren bedroht und schweres Leid ausgelöst. Mit allerlei Geräten und Vorrichtungen versuchen wir Menschen daher, diese Gefahr abzuwenden. Der Einsatz der Nachbarn und der ganzen Dorfgemeinschaft half schon in alter Zeit mit, Schadensfeuer zu löschen oder wenigstens deren Ausbreitung zu verhindern. Das führte schließlich zur Gründung von vereinsmäßig organisierten Feuerwehren: 1859 in Feldkirch 1861 in Bregenz 1866 in Dornbirn 1877 in Hard 1878 in Schwarzach Am 18. Februar 1888 beschloß der Landtag ein Feuerwehrgesetz. Das war der Auslöser für weitere Vereinsgründungen: 1889 in Wolfurt 1891 in Lauterach. Der Buggenstein (Heft 29, S. 37) In Langen hat Adolf Heim diesen Beitrag besonders sorgfältig studiert. Ihm fiel die genannte „44 Meter hohe Wölbung" des Bodensees auf. Mit einer selbst entwickelten mathematischen Formel ergänzt und korrigiert der erfahrene Segel-Kapitän diese Feststellung. Die Wölbung zwischen Bregenz und dem 46 km entfernten Konstanz beträgt nur 42 m und bis zur Mainau fast gleich viel. Vom Buggenstein aus sind es allerdings bei 49 km Distanz bereits fast 48 m Höhe. Die größte Längserstreckung des Sees von der Bregenzer Pipeline bis zum Westpunkt bei Ludwigshafen ergibt bei 63 km Luftlinie sogar einen Buckel von 78 m! Wir wollten über diesen Buckel drüber schauen. Klarer noch als Föhntage sind sonnige Wintertage. Am 2. November, in der Mittags-Sonne nach dem ersten Nachtfrost, stellte Adolf auf dem Buggenstein sein großes Fernrohr auf. Bei 480 m ü.M steht die Linse 85 m über dem Wasserspiegel des Sees. Man muß also Konstanz sehen. Tatsächlich! Wir sehen nicht nur das große Fährschiff, das gerade Romanshorn ansteuert, sondern dahinter auch deutlich das Konstanzer Münster und natürlich auch den Hohentwiel. Rechts vom Münster erkennen wir die Universität und auf dem Bodanrück den hellen Wasserturm. Jetzt tastet sich unser Auge zum Überlinger See. Den deckt aber das vorspringende Steilufer von Meersburg fast völlig zu. Im Eingang müßte die Mainau liegen. Ihre Bäume lassen sich vom Bodanwald dahinter nicht unterscheiden. So können wir auch das auf 426 m stehende Schloß Mainau nicht eindeutig erkennen. Um so deutlicher sehen wir die Schlösser von Meersburg und von Kirchberg am rechten Seeufer. Aber die Segelboote und auch die großen Fährschiffe vor der Mainau bleiben unserem Auge immer noch hinter der Kimm des See-Buckels verborgen. Für sie ist er noch zu wenig hoch, unser Buggenstein! 4 Das Löschwesen vor der Vereinsgründung Die offizielle Gründung hat eine lange Vorgeschichte. Schon lange vor 1889 organisierte die Gemeinde ihr Feuerlöschwesen immer wieder neu. Von der Feuergefahr am offenen Herd berichtet schon ein Hofsteiger VerhörProtokoll von 1706: „.... das werckh in den Öfen zue döeren thue mann niemahlen verbieten, daraus doch so grosse gefahr entstehe .... " (Nach Bilgeri, Geschichte Vorarlbergs III. S. 520). Demnach hatte der Ammann das Dörren von Werg, von Flachs für die Leinenweber, wieder nicht rechtzeitig verboten. Zum Löschen brauchte man das Wasser aus den Dorfbächen und aus der Ach, das bis ins 19. Jahrhundert meist nur in ledernen Kübeln zu den Brandplätzen geschleppt werden konnte. Die wichtigsten Dorfbäche waren der Tobelbach im Kirchdorf, der Holzerbach für Unterlinden und Strohdorf, der Eulentobelbach an der Hub und der Rickenbach. Im Kirchdorf gab es zwar schon seit 1517 einen Brunnen, aber für Löschwasser reichten auch alle die vielen anderen Brunnen, die ihm nachfolgten, meist nicht aus. Daher wurde Löschwasser in eigenen Feuer-Weihern bereit gehalten. 5 Ein Nachtwächter schaute nach unbeaufsichtigten Feuerstellen aus. Über die Pflichten der „ Wacht" wissen wir aus einem Anstellungsprotokoll vom Jahre 1818: Die Wacht „.... habe alle Nächte am Werktag um 11 Uhr, an Sontag und Feierabend aber um 10 Uhr, dan alle stund aus Rufen bis Morgens 4 Uhr; Welche fleißig auf das feur obacht zu geben hat, wie auch alle Rauferejen und Spatte schwermungen, abhalten, auch auf die übertrettung der Polizeje stunden ob acht zu geben hat...." Der Wächter war also gleichzeitig Dorf-Polizist, der Junge und Alte rechtzeitig nach Hause schicken mußte. Um das Jahr 1800 gab es schon tragbare mechanische Spritzen, von denen die Gemeinde Wolfurt zwei Stück anschaffte. 1834 richtete das Landgericht in Bregenz eine Aufforderung an die Gemeindevertretung, eine fahrbare Feuerspritze anzuschaffen. Sie hätte etwa 400 Gulden gekostet. Weil die Gemeinde aber wegen des gerade erfolgten Kirchen-Neubaus in tiefen Schulden steckte, lehnte sie ab. Eine weitere Aufforderung von 1835 sah jetzt eine Spritze für 700 Gulden vor. Zu teuer! Jetzt wurde der gerade aus der Schweiz nach Wolfurt zugezogene Mechaniker Carl Zuppinger beauftragt, eine solche „Fahr-Spritze" anzufertigen. Nach Überprüfung seines Werkes durch das Kreisamt bezahlte die Gemeinde den stolzen Preis von 750 Gulden. Noch im gleichen Jahr erließ die Gemeinde eine umfangreiche „Feuerordnung", die den Einsatz aller Feuerwehr-Gerätschaften genau regelte. Der Entwurf dazu ist im Gemeindearchiv erhalten geblieben. Das Vierblatt-Papier, auf welchem sechs Seiten eng beschrieben sind, ist heute ein wertvolles Zeitdokument. Es soll daher nachfolgend vollständig abgedruckt und kommentiert werden. Feuerordnung 1838 Ein jeder Dorfmeister hat in hiesiger Gemeinde, nebst der Vorstehung u. Gemeinds Ausschüßen, wenn ein Feuer ausbrechen sollte, die schleunigsten Anordnungen helfen und treffen, und das möglichste mittzuwirken. (Dorfmeister waren gewählte Verantwortliche für die einzelnen Teile der Gemeinde, die aber dem Vorsteher unterstanden. Ausschüße nannte man die Gemeindevertreter.) Zu der Fahrfeuerspritze wird voraus der Gemeinds Aussschuß Martin Schertler bestimmt; u. als Beihülf wird Johann Böhler Schloßer, Karl Zuppinger Mechaniker, und Andreas Bildstein Schmid; welche bei ausbrechenden Bränden wie auch in Zwischen Zeiten, besondere Vorsichtsregeln zu beobachten haben, sollte allenfalls im Orte ein Brand ausbrechen, so sollen dieselbe mit Beihülfe, die Spritze von Hand auf den Brandplatz befördern. (Die Verantwortung für die kostbare Spritze vertraute man also neben einigen ört6 lichen Schlossern dem angesehenen Ziegel-Fabrikanten und früheren Vorsteher Martin Schertler aus Unterlinden an, der den Kirchenbau geleitet hatte. Auch die anderen wohnten nahe beim zur Unterbringung der Spritze bestimmten alten Schulhaus. Johann Böhler hatte seine Werkstätte neben dem Unterlinden-Brunnen, Zuppinger ein paar Schritte weiter oben in Draiars Hammerschmiede und Andreas Bildstein im Strohdorf. Seine Schmiede wurde später zu Molars Lädele umgebaut.) Zu der Tragspritze welche dem Lorenz Dür Schmid im Röhle zu Handen genommen werden solle, hat dieselbe in der hiesigen Gemeinde oder benachbarten Ortschaften mit seinen Gehülfen Fr. Jos. Dür, Jos. Ant. Schertler, Gebhard Klocker, Benedikt Dür, Gebhard Geiger, Martin Haltmayer, und Mathias Haltmayer, zu besorgen. (Die erste von den alten Tragspritzen erhielt ihren Platz bei dem Schmied Lorenz Dür im Röhle, der mit seinen Söhnen später die Vorgänger-Schlosserei der Firma Doppelmayr in Rickenbach begründete. Ihm sollten seine Nachbarn im Röhle helfen, darunter J. A. Schertler, Ziegel-Fabrikant und Bruder des oben genannten Altvorstehers, und die reichen Gerber-Haltmayer.) Zu der Tragspritze welche Joseph Böhler Schloßer Spettenlehen bekommt, soll dieselbe mit seinen Gehülfen Michael Sohm, Fr. Jos. Brüstle, Joh. Ant. Höfle, Dietrichs Sohn, Johann Rohner, Andreas Schwärzler, u. Johann Müller Schuster, zu besorgen haben. (Die zweite Tragspritze kam in die Südhälfte der Gemeinde zu Joseph Böhler. Seine Schmiede stand auf dem Platz von Hofsteigstraße 37. Aus ihr stammten auch Josephs Schmiede-Brüder Johann am Unterlindenbrunnen und Jakob, der Vater der Holzer-Schmiede. An der Spritze halfen mit anderen Spetenleher Nachbarn der Kronenwirt Michael Sohm und der Gerber Höfle.) Jewilliger Meßmer soll verpflichtet sein bei ausbrechenden Feuersbrünsten Lermen zu leuthen. (Sturm-Läuten, Lermen-leuthen, war ein noch lange Zeit übliches Warnsignal bei Sturm, Hochwasser, Feuersbrunst und auch in Kriegsgefahr. Erst während des Zweiten Weltkriegs wurde es von den Sirenen abgelöst.) Der Bronnenmeister in Wolfurt hat die wesentliche Pflicht, den Feuerweyer u. Feuerbronnen im Ort Wolfurt gehörig zu besorgen und bei ausbrechenden Feuerbrünsten im Orte, besonders die Aufsicht zu halten, daß das Wasser benützt werden kann, und so auch jener zu Rickenbach, u. s. w. (Jeder von den fünf Dorfbrunnen hatte einen eigenen Brunnenmeister, der von den Brunnen-Genossen gewählt wurde und für die Instandhaltung der Leitungen und des Troges zu sorgen hatte. „Wolfurt" bedeutet in diesem Zusammenhang das Kirchdorf Wolfurt im Gegensatz zu Ach, Strohdorf und den anderen Teilen der Gemeinde.) Johann Köb hat die bei seinem Haus errichtete Wasserfalle im Bach zu besorgen, daß dieselbe bei ausbrechendem Brand benützt werden kann, u. auch jene zu Wolfurt Strohdorf u. Hub. 1 Fr. Jos. Flatz hat die bei seinem Haus errichtete Wasserfalle im Bach zu besorgen, diese Strohdorf. Joh. Böhler Küffer hat die bei seinem Haus errichtete Wasserfalle im Bach zu besorgen, Hub. Jos. Ant. Schwerzler Weber hat die bei seinem Haus errichtete Wasserfalle zu besorgen, zur Linden. Joseph Mohr in Spetenlehen hat die bei seinem Haus errichtete Wasserfalle zu besorgen. Lorenz Schneider hat die Wasserfalle bei seinem Haus zu besorgen. Jakob Schneider hat die Wasserfalle bei seinem Haus zu besorgen. (Hier erfahren wir also von den sieben „Wasserfallen", an denen die Anrainer mit Hilfe von breiten Brettern die Bäche aufstauen konnten. In Spetenlehen tat dies z. B. Joseph Mohr, der Kamm-Macher und Stammvater der Kampler-Mohr. An der Hub war die Falle beim Haus Flotzbachstraße 1, wo damals Johannes Böhler seine Küferei betrieb. Im Kirchdorf betreute Lorenz Schneider das Sperrbrett. Er besaß das Sammüller-Haus, an dessen Hauswand entlang der Tobelbach vom Brunnen in die Bütze hinab floß.) Zu den Feuerhaken und Feuer Leitern haben zu besorgen Joh. Gg. Rusch u. Michael Lau, Jos. Anton Bildstein Wagner u. Gebhart Höfle Lehrer. (Auch die Haken und Leitern wurden im Schopf des Schulhauses verwahrt. Dort hatten Nachbarn die Verantwortung: Rusch lebte direkt neben dem Schulhaus in einem längst verschwundenen Haus, Michael Lau gegenüber in Festinis Haus. Bildsteins Wagnerei war im Hause Hofsteigstraße 15 und der Lehrer Höfle lebte in einem später bei Eulentobelstraße 1 abgebrannten Haus.) Zu der Sicherheits Wacht werden bestimmt in Wolfurt Jos. Anton Schwerzler Todtengräber u. Andreas Klocker Glaser, In der Mitte im Dorf werden bestimmt Martin Rohner Weber u. Joseph Thaler an der Hub, In Rickenbach Michael Läßer u. Jos. Ant. Böhler. (Die Feuerwache beobachtete nach Beendigung der Löscharbeiten die Brandstätte und verhinderte ein Wieder-Aufflammen der Glut.) Die geflüchteten Wahren zu besorgen in Wolfurt werden bestimmt Jos. Klocker zur Ach u. Xaver Albinger u. Anton Schneider u. Joseph Mayer, In der Mitte Johann Müller u. Joseph Brugman, Joseph Schneider u. Joh. Gg. Höfle Gärber, In Rickenbach G. u. Ant. Rünzler u. Xaver Vonach u. Mart. Schneider u. Mart. Kalb. (Gerettete Möbel, Kleider und auch Tiere mußten versorgt und gegen Diebstahl geschützt werden.) Zu Zabinnen u. Flozer Haken werden bestimmt 1 Johann Müller 2 Joh. Georg Dür 3 Joh. Gg. Mäsch in Rickenbach, 4 Anton Kalb in Spetenlehen, 5 Jos. Ant. Fischer an der Hub, 6 Nicklaus Fischer 8 Strodorf u. Jos. Anton Schwerzler Zimmermann an der Hub, 7 Lorenz Rohner u. 8 Joh. Georg Schwerzler Zimmermann zur Linden, 9. Jos. Anton Mäsch 10 Xaver Geiger 11 Fr. Jos. Schwerzler im Tobel 12 Jos. Ant. Schwerzler Jung 13 Gebhart Geiger in Wolfurt 14 Jos. Anton Rohner Jakobs 15 Joseph Rusch u. Joseph Schwerzler zur Ach. (Ein Zabin ist ein auch heute bei Waldarbeitern noch häufig gebrauchter Haken mit starkem Hebelstiel. Flößerhaken wurden beim Holztriften in der Ach verwendet. Mit den an einer sehr langen Stange sitzenden Haken konnte man auch brennende Dachstühle und hölzerne Hauswände einreißen.) Wolfurt am vorstehenden Leonhard Fink Gmd. Vorsteher (1838) Der erste Teil der Feuerordnung nennt also viele Namen von zur Wehr eingeteilten Mitbürgern. Für diese war er wohl in erster Linie bestimmt. Ausgearbeitet und unterfertigt wurde sie von Gemeinde-Vorsteher Adlerwirt Leonhard Fink. Die Verordnung bedurfte aber einer Genehmigung durch die Oberbehörde. Daher wurde eine gekürzte und in einigen Punkten ergänzte zweite Schrift an das Landgericht in Bregenz eingereicht. Der Entwurf dazu füllt im zweiten Teil des Dokuments weitere drei Seiten: Löbl. kk. Land u. Krim. Gericht Anmit wird von der Gemeinde Wolfurt folgende Feuerordnung mit dem Bemerken vorgelegt, daß die weitere nothwendige Anordnungen, welche der Gemeinde noch nicht bekannt sein können, die gnädige Weißung von dem Gerichte erhalten werden möchte. (Man beachte die unterwürfigen Formulierungen, die in der Zeit des Absolutismus unter den Metternich'schen Beamten üblich geworden waren.) 1.) Bei einem ausbrechenden Brande in der eigenen Gemeinde soll einjewilliger Vorsteher, Gemeinde Ausschuß, und die aufgestellte Dorfmeister zur schleunigen Anordnung bestimmt werden. 2.) Zu der Fahrspritze wird verordnet der Gemeinds Ausschuß Martin Schertler, Johann Böhler Schloßer, Karl Zuppinger Mechaniker, und Andreas Bildstein Schmid, wobei bemelter Ausschuß Schertler bei der Fahrspritze besorgt und begwaltiget sein solle, alle mögliche Vorsicht zu treffen, daß wo mit der Spritze in andere Ortschaften ausgefahren werden müßte, daß die Spritze nicht mit mehreren Männern beladen werde, als mit jenen, welche hiezu bestimmt sind, damit man durch Überladung oder Ruinirung derselben nicht gehindert werde. 9 (Im ersten Entwurf ist nur von Einsätzen im eigenen Dorf die Rede, zu denen man die Spritze von Hand ziehen sollte. Jetzt sah man auch Hilfeleistungen in Nachbargemeinden vor, zu denen ein Pferdegespann notwendig war. Schertler wird ermächtigt - begwaltiget -, nicht berechtigte Fahrgäste am Mitfahren zu hindern, um die Spritze nicht zu gefährden.) 3.) Im Falle im Orte selbst ein Brand ausbrechen würde, so solle mit Beyhülfe der Anwesenden Männer, wenn nicht gleich Pferdte vorhanden sind, sogleich mit der Spritze auf den Brandplatz befördert werden. 4.) Da noch zwey Tragmaschinen vorhanden sind, allwo erstere sich im Röhle zu Wolfurt befindet, welche Lorenz Dür Schmid und 8 die nächsten Nachbaren zu besorgen haben. 5.) Zu der zweiten Tragmaschine wird bestimmt, welche zur Hub besteht, der Schloßermeister Joseph Böhler und ebenfalls 8 die nächste Nachbaren, welche dieselbe abwechselnd zu tragen und regieren haben. 6.) Bei einem auswertigen Brandlermen, soll dem ersten Paar Pferdtfiir ihren Eifer und Thätigkeit 2 fl 42 x, dem anderen Paar 2fl, und dem 3ten Par Pferdt 1 fl zum voraus vergütet werden, welch letzteres Par Pferdt die Hauen, Hacken und Leitern nach zuführen hat. ( Ein Gulden - 1 fl, Florin - war damals für einen Bauern viel Geld. Ein halber Gulden hatte 30 Kreuzer - 30 x -. Das war der Taglohn eines Arbeiters. Die ausgesetzte Prämie entsprach also nahezu einem ganzen Wochenlohn.) 7.) Jeder Meßmer soll verpflichtet sein, bei Ausbrechenden Feuersbrünsten Lermen zu leuthen. 8.) Bei jedem Brand im Orte solle besonders von den Bronnenmeister insgesamt, und jene Angränzer bei den Bächen wo schon wirklich Wasserfallen errichtet sind, beobachtet werden, dieselben sogleich herzurichten, daß das Wasser so viel möglich, benützt werden kann. Eben so sollen auch die Müller im Holz, Zuppinger zur Linden, und Müller zu Rickenbach verbunden sein, in all jenen erforderlichen Fällen ihre Weyer auf der Stelle los zu lassen, nicht minder hat der Bronnenmeister und Dorfmeister im Orte Wolfurt die wesentliche Pflicht, den Feuerweyer und Feuerbronnen daselbst in gehöriger Ordnung zu erhalten und zu besorgen. (Zwei Mühlen standen im Holz hintereinander am Holzerbach, durch den das im Weiher aufgestaute Wasser in Richtung Unterlinden und Strohdorf abgelassen werden konnte. Den gleichen Bach staute der Drechsler und Mechaniker Zuppinger bei seiner zur Spulenfabrik umgebauten Hammerschmiede noch einmal auf. Linden ist die alte Bezeichnung für Unterlinden, das sind die Häuser um den ehemaligen Brunnen an der Frickenescherstraße. Die Mühle in Rickenbach war das heutige Stammhaus Doppelmayr, Rickenbacherstraße 9. Mit der Ort Wolfurt ist wieder das Kirchdorf allein gemeint.) 9.) Könnte man 16 Männer von Holzarbeiter oder Flötzer mit Zapin und kleinen Flötzerhacken aufstellen, wo diese Instrumente in vielen Fällen anwendbar 10 sein türften. 10.) Dann 4 Männer welche mit Beihülfe die großen Feuerhacken und vorhandenen Feuerleitern zu besorgen haben. 11.) Sollten 6 Männer bestimmt werden welche in drey Abtheilungen im Orte der Gemeinde die Sicherheits Wacht zu übernehmen haben und 12.) 4 Männer zu Wolfurt, 4 Männer in Mitte des Dorfes und 4 Männer bei Rickenbach, welch jede Parthei am nächsten ausbrechenden Brand mit 4 Männer die allenfalls geflüchtete Sachen zu verhüten und zu verwahren haben, welche nach der Gerichts Einverständigung die schleunigste Weißung erhalten werden. 13.) Werden zwei Feuerreiter in Antrag gebracht, nemlich Lorenz Schneider zu Wolfurth und Johann Georg Reiner zu Steig bei Rickenbach. (Zusätzlich zum Sturmläuten mit den Kirchturmglocken sollen zwei Reiter den Feueralarm in die ganze Gemeinde hinaustragen. Auf ihren Blasinstrumenten schmettern sie immer wieder ein Signal und rufen dann mit dem alten Ruf „Fürio!" die Dorfgemeinschaft um Hilfe. Lorenz Reiner war der Ahn der Sammüller-Böhler in deren Stammhaus an der Kellhofstraße. J. Gg. Reiner besaß ein Haus am Platz von Hofsteigstraßs 50 auf der Steig, wo später sein Nachkomme Alfred Fischer lebte.) 14.) All übrige welche keine eigene Bestimmung haben, werden verbindlich gemacht, ihre Feuer Kübel oder auch andere Schöpfgeschiere mit sich zu nehmen, und sich bei dem Brandplatze von dem aufgestellten Comando leiten zu lassen. (Es gab also bereits eine vereinsmäßig geführte „Feuerlöschmannschaft". Darüber hinaus waren aber alle männlichen Dorfbewohner zum Lösch-Einsatz verpflichtet. Das galt auch noch nach der Gründung der Feuerwehr im Jahre 1889.) Wolfurt am 10. Xber 1838 (10. Dezember 1838) Leonhard Fink Gmd. Vorsteher Zur sicheren Unterbringung der neuen teuren Fahrspritze wurde im alten Schulhaus an der Hofsteigstraße im August 1839 ein „Spritzenschopf' eingebaut, auch zum „Schläuche aufhänken". Wie die Genehmigung der obigen Feuerordnung ausgesehen hat, wissen wir nicht. Aber schon zwei Jahre später verlangte das Gericht 1840, daß die Gemeinde nun für jedes Haus ein Feuerbeschau-Protokoll anzufertigen habe. In dem dazu vorgelegten amtlichen Formular werden als notwendige „Feuerlöschgeräthschaften" vorgeschlagen: 2 Feuerkübel, 1 Handsprizen, 1 Laterne u. 1 Bottich auf dem Estrich Für die Gemeinde werden im Formular aber vielerlei Geräthschaften verlangt: 1 Fahrsprize 2 Tragsprizen, alle in sehr gutem Zustande, 11 1 Wagen für die Feuerlöschgeräthschaften 4 Feuerleitern 50 andere Leitern 6 Feuerhaken 4 Feuergabeln 10 Feueräxte Mehrere Zapine, Stockhauen und Schaufeln 200 Feuerkübel u. ebensoviel Laternen 2 Weier, Wasserkanäle, die Gemeinds u. Privat Brunnen sind sämtlich in gutem Zustande. Diese Anforderungen hatte Wolfurt in seiner Feuerordnung schon weitgehend erfüllt. Wir dürfen annehmen, daß sich die Gemeinde bei den sehr hohen Zahlen an Leitern, Kübeln und Laternen deutliche Abstriche erlaubt hat, zumal ja schon jedes Haus über mindestens zwei Feuerkübel und einige Laternen verfügte. Etwa ab 1860 bildete sich in Wolfurt, unterstützt von der Gemeinde, ein noch inoffizieller Feuerwehr-Verein heraus. Das erfahren wir aus der Chronik des Ferdinand Schneider, der selbst „Steiger" und auch Hornist bei diesem Verein war (GA, Schneider 3, S. 45). 1870 wurde in Kennelbach Josef Cuprano, der verdienstvolle Gründer von Gesangverein und Kirchenchor Wolfurt begraben. Daran nahmen neben diesen Chören auch ,,Feuerwehr und Blechmusik von Wolfurt" teil. Cuprano war ebenfalls „Mitglied der hiesigen Feuerwehr" gewesen. Noch im Jahre 1871 wurden je ein Nachtwächter für Wolfurt und einer für Rickenbach angestellt. Nach einer Verordnung der Gemeindevertretung vom 10. September 1871 mußte jeder Hausbesitzer am Sonntag-Nachmittag auf dem Kirchplatz Feuerkübel und Laterne vorweisen. Es drohte ihm eine empfindliche Strafe von zwei Gulden. Außerdem mußte jeder an einer Feuerlöschprobe am neuen Weiher teilnehmen. Die Gemeinde übernahm die Kosten für Ausrückungen ihrer „Löschmannschaft" in den Nachbargemeinden (GV-Protokoll 1876). Im Jahre 1887 wurde hinter dem neuen Schulhaus im Strohdorf ein Feuerwehr-Schopf gebaut. Jetzt verlangte das neue Landes-Feuerwehrgesetz von 1888 die Gründung einer offiziellen Wehr. Vorsteher Joh. Martin Schertler, der 1882 auch die erste GemeindeKanzlei eingerichtet hatte, schuf in mehreren Sitzungen die notwendigen Voraussetzungen und legte Statuten vor. Bild 3: Ältestes Feuerwehrbild von 1895. Vorne links mit dem Roßschweif auf dem Helm der erste Kommandant Gebhard Böhler, Schlosser Wolfurter Feuerwehr gegründet 1889 Unter Vorsitz des Rickenbacher Müllers Plazidus Gunz fand am 22. Dezember 1889 im Kreuz die Gründungs-Versammlung statt. Zum Obmann wurde der SpulenFabrikant J.W. Zuppinger gewählt, zum Ober-Kommandanten der Mechaniker 12 Gebhard Böhler („Schlosser" von der Kreuzstraße, ein Sohn des Holzer-Schmieds). Zuppinger lehnte aber die Wahl ab. In der auf den 19. Jänner 1890 in den Adler einberufenen General-Versammlung wurde daher Jakob Schertler, Ziegel-Fabrikant aus dem Flotzbach, zum Obmann gewählt. Unter Ober-Kommandant Gebhard Böhler wurde die Mannschaft in vier Abteilungen gegliedert. Kommandant Jos. Anton Köb, Lehrers, Zimmermann auf dem Bühel, übernahm die „Steiger" für die gefährlichsten Einsätze am Brandherd. Kommandant Joh. Bapt. Böhler, Schmied im Röhle und ein Bruder des Ober-Kommandanten, leitete die Ordnungs-Mannschaft. Kommandant Johann Haltmeyer, Kreuzwirt und Schriftführer der Wehr, war für die Rettungsmannschaft verantwortlich und Kommandant Wilhelm Böhler, Schmied im Strohdorf, befehligte die zahlenmäßig größte Mannschaft an den Spritzen und Schlauchleitungen. Auch zwei Hornisten wurden eingeteilt. (Siehe dazu die Berichte in den Feuerwehr-Festschriften 1973 und 1990!) 13 Bild 4: Fahnenweihe 1907. Fahnenpatin Rosa Köb. Neben ihr Kommandant Josef Anton Schwerzler. Bild 5: Die Feuerwehr 1924 vor dem Vereinshaus. Vorne in der Mitte Kommandant Rudolf Fischer, daneben Ehren-Kommandant J.A. Schwerzler. Schon 1891 erweiterte die Gemeinde den Schopf hinter dem neuen Schulhaus zu einem „Feuerwehrhaus ", aber es war eigentlich nur ein Stadel für Spritze und Geräte. Auch der „Neue Todtenwagen", den die Gemeinde 1884 angeschafft hatte, mußte im Spritzenschopf Platz finden. Ein eigener Laufbrunnen an der Stadelwand versorgte auch die Schule. Eine Gemeinde-Verordnung verpflichtete ab 1894 alle männlichen Gemeindebürger zu einer jährlichen Übung als Hilfsmannschaft der Feuerwehr. Über die recht sparsame Ausrüstung der Wolfurter Wehr gibt eine Statistik Auskunft. (Nach VLA, Vorarlbergische Statistik, 1907). Demnach besaß die Feuerwehr Wolfurt im Jahre 1901: 24 Mitglieder 1 vierrädrige Spritze 1 zweirädrige Spritze 90 Meter Schläuche 9 Leitern, davon 1 freistehend. Inzwischen war man mit der alt gewordenen Fahrspritze nicht mehr zufrieden, besonders weil ihr Wasserstrahl, je nach Leistung der Pumpenmannschaft, recht 14 unregelmäßig und stoßweise aus dem Strahlrohr schoß. Abhilfe sollte ein im Jahre 1890 angeschaffter „Hydrophor" bringen. Das war eine Saugpumpe mit einem Windkessel zum Druckausgleich. Zu ihrer Bedienung wurde eine Mannschaft mit einem eigenen Kommandanten notwendig. Der Hydrophor tat viele Jahre gute Dienste, besonders wenn man von den Feuerweihern oder gar von der Ach her lange Löschwasser-Leitungen bis zur Druckspritze am Brandplatz legen mußte. Erst mit der Inbetriebnahme der Hydranten wurde er überflüssig und daher 1952 zum Abbruch verkauft. Im Jahre 1901 erhielt die Wehr eine auf einen Zweirad-Wagen aufgebaute "mechanische Magirus-Leiter", die sich auf 12 Meter Höhe ausfahren ließ. Sie diente einige Jahrzehnte lang auch dem Gemeinde-Bautrupp, bis man sie nach der Anschaffunng der ersten Auto-Leiter ausmustern konnte. Eine schwere Krise kam 1906. Weil es ihr an finanzieller Unterstützung durch die Gemeinde fehlte, drohte der Feuerwehr die Auflösung. Noch im gleichen Jahr wurde aber das Mitglied Ferdinand Köb Vorsteher. Ihm gelang es, die Krise zu überwinden. Neue Begeisterung kehrte ein. Es wurde sogar die Anschaffung einer Vereinsfahne beschlossen. Mit einem großen Fest konnte diese am 16. Juni 1907 eingeweiht werden. Fahnenpatin war Rosa Köb, die Schwester des neuen Vor15 Bild 6: Die erste Motorspritze 1926. Zweiter von links der neue Kommandant Kolumban Thaler. Bild 7: Die Rettungskolonne 1928. Dritter v..l. der Gründer Johann Heitz. Stehers. 15 Feuerwehren und drei Musik-Kapellen nahmen am großen Festumzug teil. Eine bittere Unterbrechung im Vereinsleben brachte der Weltkrieg mit sich. Mit vielen anderen Mitgliedern mußte auch der kurz zuvor zum Kommandanten gewählte Albert Gmeiner, Lislos, Vater von acht Kindern, sofort einrücken. Er starb schon bei einem der ersten Gefechte. Der alte Kommandant Josef Anton Schwerzler, Murars Seppatone, mußte die Wehr weiterführen und auch die Bekämpfung von drei Bränden während des Krieges leiten. Ein eigenes Kapitel wurde der zum Trocknen der Leinen-Schläuche so dringend benötigte Schlauchturm. Erstmals hatte schon 1904 Gemeinderat Lorenz Gunz, der sich als langjähriger Feuerwehrmann und erstes Ehrenmitglied stets für die Wehr eingesetzt hatte, den Bau eines solchen Turmes beantragt. Auch weitere Vorstöße waren vergeblich, bis endlich 1913 wenigstens die Planung vergeben wurde. Der Weltkrieg verhinderte die Ausführung. Aber auch nach dem Krieg dauerte es noch zehn Jahre, bis Zimmermeister Fidel Schwerzler, Toblars Fidele, den Bau in Angriff nehmen durfte. Im November 1929 wurde der hohe hölzerne Turm endlich fertig und nun zu einem Wahrzeichen des Schulbereiches in Wolfurt. 1958 wurde er mit dem Spritzenhaus abgebrochen. Inzwischen hatte die Wehr ihre Aufmerksamkeit auch dem Rettungswesen gewid16 met. Die Männer taten ja ihren Dienst oft unter Lebensgefahr und mußten manchmal auch verletzte Haus-Insassen oder freiwillige Helfer versorgen. Im Jahre 1924 war Wagnermeister Johann Heitz, ein ausgebildeter Sanitäter aus dem Weltkrieg, der Wehr beigetreten und hatte sofort einen Sanitätskurs durchgeführt. Im Sommer 1925 beantragte der neue Gemeindearzt Dr. Lecher die Anschaffung eines fahrbaren Krankenwagens. Zusammen mit Heitz gründete er dann eine „RettungsKolonne" der Feuerwehr, deren Gründungsversammlung am 4. Dezember 1927 stattfand. Nach dem Tod von Johann Heitz wurde Anton Klettl 1932 Obmann der Rettungs-Kolonne. Mit großem Einsatz führte er diese, auch noch als sie später als „Rotes Kreuz" ein eigener Verein geworden war. Im Jahre 1926 erhielt die Feuerwehr ihre erste Motorspritze, montiert auf einem gummibereiften Zweirad-Anhänger. Der damals als sehr hoch empfundene Anschaffungspreis lag bei 10 000 Schilling. Die Ausrüstung wurde 1929 noch durch einen Schlauch-Wagen und eine tragbare Motor-Spritze komplettiert. Diese fand ihren Platz in Rickenbach, das damals in einem Anbau an die Kapelle ein eigenes Spritzenhaus hatte und dazu auch einen eigenen „Parzellen-Kommandanten" wählte. In der NS-Zeit durfte die Feuerwehr als einer der wenigen Vereine weiter bestehen bleiben. Kommandant Kolumban Thaler führte jetzt den Titel „Oberbrandmeister" 17 Bild 8: Dr. Lechers Rettungsauto 1938. Links „Oberbrandmeister" Thaler und Rettungsleiter Anton Klettl. Bild 9: Schlauchturm und Spritzenhaus hinter der Schule, kurz vor dem Abbruch 1958. und wurde vom Bürgermeister als „Wehrführer" neu bestellt und angelobt. Noch in Friedenszeit wurde bereits mit Vorführungen auf dem Kirchplatz Fliegeralarm geprobt. Zur Alarmierung wurden im Gemeindegebiet drei Sirenen montiert, die das bis dahin bewährte Sturm-Läuten mit den Kirchenglocken und das AlarmBlasen der Hornisten ablösten. Die Feuerweiher wurden überprüft. Der Schmiedeweiher im Holz wurde 1940 beachtlich vergrößert und mit eisernen Fallklappen versehen, durch welche sowohl der Weiher an der Schloßgasse im Kirchdorf, als auch Draiars Weiher in Unterlinden gespeist werden konnten. Mit einem Fest an der Ach feierte die Feuerwehr im Juli 1939 sogar noch ihr 50jähriges Bestehen. Dann aber kam der Krieg. Die Protokollbücher blieben leer. Die meisten Männer wurden an die Front gerufen. Jugendliche und Schüler ab 14 Jahren sollten ihre Plätze einnehmen. Sie wurden mit Helm und Gurt ausgerüstet und an der Spritze ausgebildet. Ihr einziger ernster Einsatz blieb aber glücklicherweise der Brand des Berger-Hauses 1944 im Oberfeld. Die erste Generalversammlung nach dem Krieg im Dezember 1947 begann, jetzt wieder unter „Kommandant" Thaler, mit einem Totengedenken. Dann aber setzte der wirtschaftliche Aufschwung ein, der sich natürlich auch auf die Feuerwehr auswirkte. 1952 übernahm Alois Bellmann das Kommando. 18 Damals wurde gerade der erste Teil der neuen Gemeinde-Wasserversorgung in Betrieb genommen. Ein Netz von Hydranten machte ab jetzt die Feuer-Weiher und die langen Schlauchleitungen entbehrlich. Modernes Gerät wurde angeschafft. Als dringend benötigtes erstes Kraftfahrzeug erhielt die Wehr allerdings erst 1955 ihren legendären „Dodge". Es handelte sich um ein etwa 1944 gebautes schweres amerikanisches Armee-Fahrzeug, das nach dem Krieg irgendwo in Kärnten liegen geblieben war. Von dort kaufte es die sparsame Gemeinde preisgünstig und rüstete es für die Feuerwehr um. Der Dotsch besaß eine starke Frontwinde, war mit seiner großen Spurweite und dem robusten Motor sogar für das Befahren steiler Bühel geeignet und leistete auch für den Gemeinde-Bautrupp gute Dienste. Er steht noch heute, nach mehr als 50 Dienstjahren, fahrbereit im Bauhof. Die Feuerwehr arbeitete jetzt eng mit der Gemeinde zusammen. Immer häufiger wurde sie außer zu Bränden auch zu „technischen" Einsätzen gerufen. Sie half bei Überschwemmungen und Vermurungen und pumpte überflutete Keller aus. Bei schweren Verkehrsunfällen beteiligte sie sich an der Bergung von Verletzten und an der Beseitigung von Wracks und von ausgelaufenem Öl. Dazu war eine ganz neue technische Ausrüstung notwendig, die von der Gemeinde mit immer größeren Beträgen angeschafft wurde. 19 Bild 11: Die hölzerne Leiter von 1901. Übung um 1962 beim Haus Braitsch im Oberfeld. Bild 10: Gefährliche Überschwemmung durch den Rickenbach 1957. Bei der ersten Erweiterung des Schulhauses hatten 1958 Spritzenhaus und Schlauchturm weichen müssen. Die Feuerwehr erhielt im Kellergeschoß der Schule erstmals Garagen und einen Schulungs- und Gemeinschaftsraum. Zum Bau der neuen Hauptschule mußte sie diesen aber schon 1969 wieder aufgeben und bis zur Fertigstellung eines eigenen Feuerwehrhauses mit einem unzulänglichen Provisorium im benachbarten Bösch-Stadel das Auslangen finden. Nach 19jähriger verdienstvoller Tätigkeit übergab Alois Bellmann 1970 das Amt als Kommandant an Richard Fischer. Am 21. Juni 1973 konnte das moderne neue Feuerwehrhaus neben dem Schulplatz eingeweiht werden. Damit verbunden waren ein großes Landes-Feuerwehrfest und die Weihe einer neuen Fahne. Fahnenpatin war diesmal Frau Lotte Winder aus Rickenbach. Gegen hundert Feuerwehren und zehn Musikkapellen beteiligten sich an dem Festumzug. In den großen Garagen fanden jetzt neben dem alten Dodge auch der 1961 als Mannschaftswagen angeschaffte Ford-Taunus und all das technische Gerät der Wehr genügend Platz. Zur Förderung von Nachwuchs wurde 1974 eine Jugend-Feuerwehr gegründet. Nach und nach konnten die meisten der gut ausgebildeten Jugendlichen in den Aktivstand übernommen werden. 1975 ging ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Das erste mit Pumpen ausge20 stattete Lösch-Fahrzeug, ein Opel-Blitz, wurde in Dienst gestellt! Dadurch stieg die Schlagkraft der Wehr entscheidend. Als besondere Aufgabe wurde bei der Jahresschlußübung 1975 ein Brand bei Adolf Wüstner im Frickenesch angenommen. Eine Druckrohrleitung von 780 Metern Länge mußte von einem Hydranten an der Kirchstraße über die steilen Hänge ausgelegt werden. Den Höhenunterschied von 90 Metern überwanden drei in Stufen eingebaute Pumpen. In 11 Minuten war die Aufgabe gelöst. Eine Rekordzeit! Aber 11 Minuten wären bei einem Holzhaus zuviel. So wurden denn auch in den folgenden Jahren die Häuser auf den Wolfurter Büheln durch eine ganze Reihe von Hochbehältern und Hydrantenleitungen gesichert. Neue Aufgaben stellten die in der Ebene entstandenen Hochhäuser. Bei der Übung 1976 mußte zur Evakuierung von eingeschlossenen Personen aus einem 5. Stock an der Lerchenstraße die Drehleiter der Feuerwehr Bregenz angefordert werden. Die hölzerne „Magirus"-Leiter von 1901 war längst nicht mehr zugelassen. Erst der „Steiger" von 2005 löste dieses Problem befriedigend. Schon 1977 wurde aber ein erstes großes Tank-Löschfahrzeug eingeweiht, das noch heute als „Tank 2" im Dienst steht. Seither konnten viele Brände bereits im Entstehen gelöscht werden. Auch die eifrige Probenarbeit trug Früchte. Sichtbares 21 Bild 12: Erstes Feuerwehrhaus 1973. Bild 13: Die Feuerwehr 1973. Vorne als 7. v.l. Kommandant Richard Fischer, als 9. Ehren-Kommandant Alois Bellmann. stolzes Zeichen dafür war das Erringen des „Goldenen Helms" für die beste Löschmannschaft des Landes im Jahre 1973. Die gleiche Auszeichnung holten sich die Wolfurter noch einmal im Jahre 1983 und sogar ein drittes Mal 1990. Zunehmend mehr machte sich bei den bis zu 20 Einsätzen im Jahr unangenehm bemerkbar, daß nach dem Sirenen-Alarm zahlreiche Schaulustige zu den Brandplätzen eilten und mit ihren Fahrzeugen die Zufahrt der Wehr blockierten. Zudem hatte es allein im Jahre 1980 fünf Fehl-Alarme gegeben, ausgelöst vermutlich durch Kinder oder Jugendliche. So wurde denn im Jahre 1982 eine „Stille Alarmierung" mit „Piepsern" angeschafft. Seither erfolgen die meisten Einsätze unter Ausschluß der Öffentlichkeit. Die drei Sirenen bleiben aber für Großalarm in Katastrophenfällen in Bereitschaft. Im gleichen Jahr 1982 wurde der Fahrzeugpark durch einen VW-Bus als Kommandowagen ergänzt. Unbekannte Gefahren drohten vom ebenfalls 1982 eröffneten neuen Güterbahnhof der ÖBB. Dort wurden ja neben Öl und Gas noch vielerlei gefährliche Chemikalien befördert und gelagert. Schließlich bildete die Bahnhofsverwaltung eine eigene Betriebs-Feuerwehr, die mit spezieller Ausbildung und Ausrüstung ab 1986 die Verantwortung übernahm. Sie hält dabei ständig Kontakt mit der Orts-Feuerwehr. Nach Richard Fischer hatten Kurt Rohner und dann 1980 Josef Stadelmann das 22 Kommando übernommen. Ihnen gelang es, zusammen mit einem eifrigen Führungsstab, die große Anzahl von Wehrmännern bei unzähligen Proben ständig neu zu motivieren. Auch die Zusammenarbeit mit der Gendarmerie und der Rettungsabteilung des Roten Kreuzes funktionierte weiterhin vorbildlich gut. Besonders wichtig war aber die Unterstützung der Wehr durch die Gemeinde, die jedes Jahr in ihrem Budget große Beträge bereitstellte. So konnte 1985 ein schweres Bergefahrzeug angeschafft werden. Für seine Verdienste um die Feuerwehr wurde daher Bürgermeister Hubert Waibel, als er 1985 nach 25 Jahren aus seinem Amt schied, zum Ehrenmitglied ernannt. Auch unter seinem Nachfolger Bürgermeister Erwin Mohr konnte sich die Wehr günstig weiter entwickeln. Im Jahre 1987 wurde das Feuerwehrhaus erweitert. Neben großzügigen Garagen besitzt es jetzt zusätzliche Kommando- und Schulungsräume und natürlich auch EDV-Zugang zum einschlägigen Datennetz. Im Dachgeschoß wurde die Musikschule untergebracht. Mit einem dreitägigen Fest wurde 1990 der 100jährige Bestand der Feuerwehr gefeiert. Kommandant Stadelmann konnte jetzt 70 aktive Wehrmänner und 5 Ehrenmitglieder melden. Stolz stellte die Wehr vor den neuen Garagen ihre fünf Fahrzeuge ins Bild. 23 Die Fahrzeuge der Feuerwehr Wolfurt im Jahre 2006 Derzeit verfügt die Ortsfeuerwehr Wolfurt über sechs Einsatzfahrzeuge: Kommando-Wagen, Steiger, zwei Tankwagen, ein weiteres Lösch- und ein BergeFahrzeug. 1. Der Kommandowagen „Einsatzleitung", Baujahr 2003, ist mit Funk- und EDVAnlage und mit Wärmebild-Kamera ausgestattet. 2. Das Hub-Rettungsfahrzeug „Steiger", Baujahr 2005, kann seinen Einsatzkorb bis zu 27 Meter Höhe oder 21 Meter Weite ausfahren. Es besitzt außer einem Wasserwerfer u.a. Notstrom-Aggregat, Scheinwerfer, Atemluft-Anschlüsse und Rettungsgeräte. 3. Das Tanklöschfahrzeug „Tank 1", Baujahr 2001, ist mit Wasserwerfer, 2000 Liter-Tank und 60 Liter Schaum für den Erst-Einsatz bei Bränden ausgerüstet. Außerdem verfügt es über 13 Meter-Schiebeleiter, Atemschutz, Wärmebildkamera, Rettungsgeräte und vielerlei Werkzeuge. 4. Das Tanklöschfahrzeug „Tank 2", Baujahr 1977, besitzt ebenfalls Wasserwerfer und 2000 Liter-Tank für den Schnell-Angriff. Mit seinem Anhänger für die Gefahrengut-Ausrüstung ist es speziell für Einsätze am Güterbahnhof und bei Verkehrsunfällen geeignet. 5. Ein weiteres Löschfahrzeug, Baujahr 1998, mit Schlauch-Anhänger kann zusätzlich schnell bis zu 600 Meter Schlauchleitung auslegen und damit den Steiger und die Tankwagen mit Löschwasser versorgen. 6. Das Bergefahrzeug „LF-B", Baujahr 1985, besitzt eine 6 Tonnen-Seilwinde und ein 8 Tonnen-Hebekissen und dazu vielerlei Lösch- und Rettungsgeräte. Eher aus Nostalgiegründen pflegt die Gemeinde in ihrem Bauhof als „Oldtimer" auch noch den alten „Dodge", Baujahr 1944. Er war ursprünglich ein amerikanisches Militär-Fahrzeug und wurde 1955 zum ersten Wolfurter Feuerwehrauto umgerüstet. Bild 14: Die alte Fahne von 1907. Linke Seite mit dem Gemeindewappen. Bild 15: Die neue Fahne von 1973. 1998 wurde Gerhard Pehr zum neuen Kommandanten gewählt. Unter ihm konnte die Wehr ihren Fahrzeugpark großzügig ergänzen und modernisieren. 1998 wurde ein weiteres Löschfahrzeug angeschafft und 2001 ein zweiter großer Tankwagen „Tank 1". 2003 ersetzte ein mit allen Kommunikationsgeräten ausgestatteter Kommandowagen den 20 Jahre alten VW-Bus. Krönung der modernen Ausrüstung wurde aber 2005 der große „Steiger", der seine Einsatzbühne bis zu 27 Meter Höhe ausfahren kann. Damit verfügt unsere Feuerwehr jetzt, ohne den alten Dodge, über sechs leistungsfähige Fahrzeuge. Diese Fahrzeuge erfordern natürlich mit ihrer reichen Ausstattung und den unzähligen Geräten eine ausgedehnte Probentätigkeit und unerhörten Einsatz von Wehrmännern und Funktionären. Dafür planen Feuerwehr und Gemeinde bereits den Bau eines großen neuen Hauses für Kommando, Ausbildung und für die umfangreiche Ausrüstung. In allen Notsituationen soll sich die Bevölkerung unserer Gemeinde gut behütet und beschützt wissen. Sie schätzt es aber auch, daß die Feuerwehr als blühender Verein einen großen Beitrag im Gemeinschaftsleben unserer Gemeinde leistet. Dank und Anerkennung gebühren ihr auch für die Verdienste um die Erziehung und Förderung der Jugend und für den Einsatz im Ordnungsdienst bei vielen festlichen Anlässen. „Gott zur Ehr! Dem Nächsten zur Wehr!" 24 25 Bild 16: Der Dodge von 1955, Baujahr 1944. Als erstes Feuerwehrauto transportiert er Mannschaft und M otorspritze. Bild 18: Der erste Tank-Wagen von 1977. Einweihung durch Pfarrer Willi. Bild 17: Zweites Feuerwehrauto von 1961. Der Kombi „V 58". Bild 19: Der „Steiger" von 2005. Ein ganz modernes Fahrzeug! 26 27 Siegfried Heim Brandkatastrophen Immer wieder haben Schadenfeuer Dörfer und Städte heimgesucht, Menschen und Tiere bedroht, Hab und Gut vernichtet. Die häufigsten Ursachen für die verheerenden Feuersbrünste waren in den vergangenen Jahrhunderten: Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts wurde noch in den meisten Häusern auf offenem Feuer unter einem aus Ruten geflochtenen Kaminschurz gekocht. Sorglos aufgestapeltes brennbares Material oder zum Trocknen aufgehängte Kleidungsstücke waren gefährdet, besonders weil die Küche ja dem Zugwind offen stand. Auch heute ist fahrlässiger Umgang mit Feuer und Glut noch oft die Ursache von Brandschäden. Licht Hantieren mit Fackeln und mit Kerzen, dazu das Tabakrauchen, brachten Feuer in Schlafkammern und in Ställe und Scheunen. Elektrizität Elektrisches Licht gab es in Wolfurt schon ab 1900, aber anfangs war es wegen fehlerhafter Installationen ebenfalls eine häufige Brandursache. Schadhafte Leitungen und Überlastung sind eine Gefahrenquelle geblieben. Blitzschlag Selten, aber doch immer wieder zündeten Blitze Häuser an. Brandstiftung Im Mittelalter eine häufig gebrauchte Form des grausamen Krieges. Später nur mehr von kriminellen Tätern, vereinzelt auch am eigenen Haus. Manchmal zündeln auch spielende Kinder. Herdfeuer Großbrände im ganzen Land Chroniken und Geschichtsbücher berichten von zahlreichen schrecklichen Brandkatastrophen in Vorarlberg. Hier eine kleine Auswahl: 1079 brannte Abt Ulrich von St. Gallen die Stadt Bregenz nieder. Nachdem Graf Wilhelm von Bregenz 1405 Hard verbrannt hatte, legten die 1406 ins Land eingefallenen Appenzeller Götzis, Hohenems und Lauterach in Schutt und Asche. Die mittelalterliche ^tadt Feldkirch brannte gleich viermal: 1348, 1460, 1603 und noch einmal 1697. Dem letzten Großbrand fielen dabei 150 Häuser zum Opfer. Das ebenso in Stadtmauern eingeengte Bludenz mußte ebenfalls viermal neu aufgebaut werden: 1444, 1491, 1638 und 1682. Bei einem weiteren Stadtbrand kamen 1581 in Bregenz 40 Menschen um ihr Leben. In Lauterach wurden im ersten Franzosenkrieg 1796 sieben Häuser niedergebrannt. 1798 brannte das große Kloster Hirschthal in Kennelbach ab. Dabei verbrannten sechs Klosterfrauen. 28 Im 19. Jahrhundert gab es in dreizehn Dörfern in Vorarlberg größere Brände, in Parthenen 1800, Götzis 1843, Hohenems 1848, Fußach 1854, Schröcken 1863, Nüziders 1865, Lingenau 1866, Schnifis 1868, Satteins und Mellau 1810, Meschach 1890, Mäder 1891 und in Nenzing 1895. Allein in Nüziders wurden 1865 insgesamt 65 Häuser von den Flammen vernichtet. (Nach der Chronik Schneider 3 im GA) Der Historiker Franz Häfele bestätigt (in „Holunder" 1931, 21) die meisten dieser Brände. Er vermerkt dazu, daß man 1460 in Feldkirch den ertappten Brandstifter Hans Gilg gleich auch „zu Aschen verbrannt" habe. Auch in Bludenz wurde 1638 der Brandleger Martin Ratgeb „gefangen und verbrennt". Vom Bezirksamt kamen immer wieder Hilferufe an die Gemeindevertretung, in denen um Spenden für betroffene Orte in unserem damaligen Land Tirol gebeten wurde. Aus dem Jahr 1862 liegen drei davon vor: Im Februar waren 100 Häuser in Mezzana/Male abgebrannt, im Juli 140 Häuser in Borgo/Valsugana und im November noch 54 Häuser in Stilfs bei Glurns. Die daraus erwachsende Not trug dazu bei, daß in den folgenden Jahren viele obdachlose Familien aus dem Südteil des damaligen Tirols in die Industriedörfer nach Vorarlberg auswanderten. Bei uns war die Gefahr von Dorfbränden durch Vorsichtsmaßnahmen, vor allem aber durch den Einsatz der vielerorts gegründeten Vereins-Feuerwehren, stark gesunken. Im 20. Jahrhundert brannten 1916 an der Bahnhofstraße in Schwarzach fünf Häuser nieder. In Ebnit zerstörten 1927 die von der Säge ausgehenden Flammen Schule, Kirche und Pfarrhaus. Der allergrößte Dorfbrand traf im Sommer 1934 das Walserdorf Fraxern, wo im Föhnsturm 32 Häuser in Asche sanken. Letzte größere Brandkatastrophen brachte der Krieg 1945 mit sich. In der Innenstadt von Bregenz wurden 80 Häuser durch Granaten und Brandbomben zerstört. Aber auch Götzis mußte zwei Tage später den Verlust von 12 Häusern auf sich nehmen. Wolfurt war also, so weit wir die Geschichte kennen, von Dorfbränden verschont geblieben, obwohl sich auch bei uns zahlreiche Holzhäuser in den einzelnen Parzellen eng aneinander drängten. Brände in Wolfurt Aufzeichnungen über die sicher vorgekommenen Einzelbrände in früheren Jahrhunderten fehlen weitgehend. Eine Ausnahme bilden zwei Notizen von Ammann Fischer in seiner Chronik: „... 1751 den Uten Mertzen sind zue rikhenbach drey häußer, von wegen schlechter sorgung Feür offen floder ver brenth worden, in dem oberdorff und 1789 den 7ten Winthermonat sind zue rikhenbach im ober dorff 2 häußer ver brunnen worden, wegen einem stall licht morgen 6 Uhr. " (Aus GA, Adlerwirts Haus-Chronik, S. 66. Ein Floder war ein Tuch an einem Stiel, das zum Auswischen des Backofens verwendet wurde. An der Glut hatte es Feuer gefangen.) 29 Erst ab 1846 gibt es dann genauere Daten. Von einem besonderen Brand berichtet ein Protokoll im Archiv. Am 29. März 1846 setzte ein Blitzschlag den „Pfarrkirchen Thurn " in Brand und verursachte einen großen Schaden. Die aufwendige Reparatur schob die längst fällige Einweihung der neuen Kirche noch einmal bis 1849 hinaus. Ab jetzt ließ die Gemeinde ihre wichtigsten Gebäude versichern und bezahlte dafür jährlich „Assekuranz"-Geld: 1/. Für die Pfarrkirche u. Thurn 15 fl 2/. für Pfarrhaus 2 fl 3/. für das Kaplanhaus 2 fl 4L für das hiesige Schulhaus 1 fl 20 x Summa 20 fl 20 x österreichische Währung Die Prämienhöhe sagt etwas über die Geringschätzung des alten Schulhauses gegenüber dem neuen Kaplanhaus aus! (GA, Nota 52 in Schachtel 1859) Bild 20: Ammann Fischers Chronik berichtet von einem Großbrand 1751 in Rickenbach. Die Reihe der Brände im 19. Jahrhundert 1.) Aus dem gleichen Jahr 1846, in welchem der Kirchturm brannte, wird auch erstmals von einem abgebrannten Haus berichtet. Es war das Haus C 178 im Flotzbach und stand an dem Platz, wo später das Haus Flotzbachstraße 18 (Elmar Schertlers) gebaut wurde. Als allerältestes Haus im Flotzbach war es 1819 errichtet worden und stand jetzt im Besitz von Kaspar Köb, dem Stammvater von Bäschle-Köbs im Flotzbach. Nach der Überlieferung soll er einem obdachlosen Burschen im Heu Unterschlupf gewährt haben, der dann durch seine Unvorsichtigkeit das Haus in Brand setzte. Der Chronist Ferdinand Schneider, der wie vor ihm sein Vater, als Vertreter der „Assicuratione Generali" die Feuerversicherungen betreute, zählte in seiner Chronik (GA, Schneider 3, S. 296) die Brände zwischen 1846 und 1913 auf. Die Liste ist allerdings nicht ganz vollständig und auch zeitlich nicht richtig gereiht. Sie deckt sich nur teilweise mit der „Vormerkung" von 1915 im Protokollbuch I der Feuerwehr. Aber auch dort fehlen die Brände bei Putzers im Schlatt 1911 und bei Schwerzlers auf der Steig 1914. In der folgenden Reihung bezeichne ich die Häuser mit den C-Nummern, die bis 1900 verwendet wurden. Ab 1900 galten dann bis 1953 die neuen D-Hausnummern. 2.) Als zweites verbrannte am 2. April 1855 in Rickenbach das ganz neue Haus C 230 1/2 im Garten von Dornbirnerstraße 3, in der Ecke gegen den Gasthof Adler. Es stand im Besitz von Joh. Gg. Gmeiner, von dem die Lutzo-Schrinar abstammen. Auf dem Brandplatz baute später der Adlerwirt Fischer seine Brauerei. Daraus sind eine Metzgerei und schließlich ein Laden geworden. Der dritte Brand traf im August 1869 den größten Bauernhof im Kirchdorf, 4.) 5.) 6.) 7.) 8.) 9.) 10.) C 102, das ehemalige Gasthaus des Ammanns Jerg Rohner am Platz von Kreuzstraße 1. Es stand jetzt im Besitz des Vorsteher-Sohnes Gebhard Vonach. An dieser Stelle erbaute dann erst 1893 der Schützenhauptmann Ludwig Köb seine „Villa". 1873, C 241, Rickenbacherstraße 13 (Seogars). Es ist später noch einmal abgebrannt (S. Nr. 17!). 1876, C 155 des Mathias Böhler-Sammüllars. Es stand östlich von Inselstraße 11 und wurde nicht mehr aufgebaut. 1881, C 123 des Jakob Böhler-Bergars, in Unterlinden, nahe Bregenzerstraße 15. Seither verschwunden. 1883, C 22, Bregenzerstraße 15 im Röhle. Schädlars Hus stand damals im Besitz von Johann Köb. Hier war dessen Sohn, der spätere Vorsteher Ferdinand Köb, aufgewachsen. Das neue Haus ist 1985 abgebrannt. (Siehe Nr. 86!) 1883, C 91 des Ferd. Böhler in der Bütze. Viele Jahre lang blieb der Platz leer. Heute steht dort das Haus Mohr, Kellhofstraße 13. 1887, C 82, Bützestraße 9, im Besitz von Philipp Gmeiner-Knoblars, später Zwickles. Beim angrenzenden Rist-Haus ist noch heute die verkohlte Südwand unter der Fassade erhalten. 1889, 3. März. C 113 des Fidel Huster, ganz hinten im Tobel. Der Brandplatz am Tobelbach blieb leer, nur ein Stadel wurde wieder erbaut. 3.) 30 Im gleichen Jahr 1889 wurde die Feuerwehr als Verein gegründet. 31 11.) 12. 14. 1895, 16. Nov. C 177, am Anfang der Unterhubstraße im Garten von Flotzbachstraße 8. Es war einst das Haus des ersten Wolfurter Kapellmeisters Andreas Rohner gewesen und stand jetzt im Besitz des Weinhändlers Hermann Hämmerle. Beim Brand verletzten sich zwei Feuerwehrmänner, als sie ein Übergreifen des Feuers auf das nahe Nachbarhaus verhindern wollten. u. 13.) 1897, 27. April. C 210 u. 211. Ein uraltes Doppelhaus im Garten von Hofsteigstraße 53 in der Ecke gegen den Gasthof Kreuz, damals im Besitz von Schneidermeister Wilhelm Köb. Die Bauparzellen wurden vereinigt und dahinter das neue Haus Hofsteigstraße 53 erbaut. u. 15.) 1897,15. Juli. C 14 u. 15. Nur sechs Wochen nach dem großen Brand in Rickenbach verbrannten auch an der Ach zwei aneinander gebaute Häuser. Besitzer waren Joh. Bapt. Schwerzler-Naiolars, und Lorenz Rohner, Vinälars. Auch hier wurden die Plätze vereinigt und darauf ein besonders großes Haus gebaut, der spätere Gasthof „Wälderhof", Bregenzerstraße 28. Im 20. Jahrhundert 16.) 1900, 12. Mai. C 11 an der Ach mit der gerade in diesem Jahr neu aufgemalten Nummer D 19. Das alte Stammhaus der Sammüller-Böhler, die an die Kellhofstraße übersiedelt waren, gehörte jetzt dem Lauteracher Josef Vonach. Der Platz blieb lange leer, bis ganz in der Nähe das Siedlungshaus Inselstraße 1 errichtet wurde. 17.) 1900, 5. Sept. C 241, jetzt neu D 278, Dornbirnerstraße 13 (Seogars). Zum zweiten Mal brannte das nach dem Brand von 1873 (Siehe Nr. 4!) neu aufgebaute Haus völlig ab. Besitzer war jetzt Johann Köb. Als Mieter war eine Familie Kniebühler im Quartier. Deren zweijähriges Kind Hedwig verlor im Feuer sein Leben. Der Nachbar Joh. Gg. Müller baute das Haus neu auf. 18.) 1902, 13. März. D 188, des Martin Wohlgenannt im Eulentobel. Seither verschwunden. 19.) 1902, 17. März. D 185, Hofsteigstraße 12. Beim Brand des noch fast neuen Hauses des Joh. Gg. Böhler (Steonnowirts Hans-Irgos) an der Hub verbrannten auch zwei wertvolle Stickmaschinen. (Später ein zweites Mal abgebrannt, Nr. 43) 20.) 1902, 20. März. D 193, Hofsteigstraße 18. Nur drei Tage nach dem BöhlerHaus brannte in der Nachbarschaft auch das Glaser-Klocker-Haus. Durch den Einsatz der Feuerwehr konnte es aber gerettet werden. 21.) 1903, 12. Mai. D 237, Hofsteigstraße 47, Konsum Rickenbach. 22.) 1905, ohne Nummer. Der alte Wuhrstadel stand außerhalb des Ach-Damms am Platz von Bregenzerstr. 35. Seit Jahrhunderten hatten die Hofsteiger darin ihre Wuhr-Werkzeuge aufbewahrt. Später errichtete die Firma Rädler hier ihre Zementerei. Bild 21: Gefährliche Feuerstelle noch im Jahre 1992. 23.) 1906, 21. Februar. D 53, Feldeggstraße 11, am Hexenbühel. Es stand im Besitz von Paulina Mathis-Embsars. Später erwarb die Firma Schindler den Neubau als Fabriks-Hus. Feuernächte in der Gemeinde 24. u. 25.) 1907, 30. Okt. D 130 u. 131, Kirchstraße 29 u. 27. Ein Großbrand vernichtete in der Nacht die beiden uralten und einst sehr bedeutenden Schneider-Häuser. Sie gehörten jetzt den Familien Johann Dür-Oachobergars, und Jos. Ant. Köb, Schloßburos. Nur Köb baute sein Haus sofort wieder auf. Der zweite Platz beim Gasthof Hirschen stand mehr als 40 Jahre lang leer. Mit dieser Feuernacht begann eine ganz unheimliche Brandserie, die in den folgenden sieben Jahren insgesamt 21 (!) Häuser in der Gemeinde vernichtete. Dafür gab es zwei Gründe: Erstens: Das elektrische Licht! - Die von der Firma Loacker seit 1900 installierten Leitungen waren in den Häusern nur dürftig isoliert und eine ständige Gefahrenquelle. Es gab noch keine Zähler und viele unerfahrene Hausbesitzer manipulierten an den ohnehin fragwürdigen Sicherungen. 32 33 Zweitens: Der Stickerei-Boom, der von 1905 bis 1907 viel Geld ins Dorf gebracht und Bauern und Handwerker zu großen Investitionen verlockt hatte, war 1908 plötzlich zusammen gebrochen. Nun mußten viele Sticker große Schulden verzinsen. Die Not brachte manche in Versuchung, Feuer zu legen und die Brandversicherung in Anspruch zu nehmen. Ähnliches sagt man ja noch heute den Lustenauer Stickern nach: „ Warm abbreocho!" Als einzelne Hausbesitzer sogar versuchten, die Feuerwehr am Löschen zu hindern, mußten Vorsteher Ferdinand Köb und Kommandant Josef Anton Schwerzler durchgreifen: „.... daß bei den gegenwärtig häufig vorkommenden Brandfällen die Wahrnehmung gemacht wurde, daß man die Feuerwehr beeinfluße möglichst wenig zu löschen, was dieselbe unter keinen Umständen annehmen dürfe .... sondern sich stets stramm an das Kommando halten. " (FW-Protokoll 59 v. 16. Jänner 1910) 26. u. 27.) 1908, 23. Juli. D 260 u. 262. Großbrand in Rickenbach-Loch. Auch die Großschreinerei Lenz, eine Möbel- und Parkett-Fabrik, war im Besitz von Josef Karg in Schwierigkeiten geraten und brannte ab. Das Nachbarhaus des Ferdinand Müller, Stases im Lo, wurde durch das Feuer ebenfalls vernichtet. Beide Brandplätze zeigten noch viele Jahre lang die geschwärzten Grundmauern, bis die Firma Doppelmayr hier eine große Werkshalle errichtete. 1908, 29. Januar. D 14, Achstraße 3, Hohl Martin u. 30.) 1908, 31. März. D 20 u. 21, zwei alte Häuser an der Ach im Besitz von Johann Müller und Gebhard Kresser. Die Brandplätze wurden vereinigt für das neue Kresser-Haus, in welches später das Textilhaus Rohner und die Beschützende Werkstätte Bregenzerstraße 31 eingebaut wurden. 1908, 19. Juni. D 16, bei Achstraße 1. Nur wenige Wochen nach den anderen drei Häusern verbrannte an der Ach ein viertes Haus. Ein Jahr zuvor war es aus dem Nachlaß des Wagners Hieronymus Böhler, Holzerschmieds, in den Besitz von Emil Brüngger gekommen. Der Platz westlich der Traube Achstraße 1 blieb seither frei. u. 33.) 1909, 14. Januar. D 48, Auf dem Bühel 5 des Hilar Köb. Hilares Hus war im Oberfeld erst 1892 ganz neu gebaut worden. Nun brannte es gemeinsam mit der davor stehenden großen Maschinen-Stickerei der Brüder Köb, Lehrars, völlig ab. Der Zimmermann Hilar Köb baute sein Haus besonders schön „im Jugendstil" neu auf. 1909, 29. Januar. D 178, Im Himmelreich 3, Kassians. Das noch fast neue Haus brannte 1909 zum ersten Mal ab und wurde von Martin Schertler sofort neu aufgebaut. Siehe Nr. 45! 1909, 24. Aug. D 301. Erst acht Jahre alt war das Haus des Ignaz Hämmerle an der Ach, das 1909 ebenfalls schon verbrannte. Viel später baute die Familie Sohm hier ihr neues Haus Achstraße 16. 1911, 8. Juni. D 290, Dornbirnerstraße 31, Putzers. Damit verbrannte am Bild 22: Das Schloß ist am 12. Dezember 1939 abgebrannt. 28.) 29. 31.) 32. 34.) 35.) 36.) 34 Bild 23: Haus Gorbach in der Bütze 1956. Beim Brand mußte Frau Eugenie Theurer sterben. 35 37. 39.) 40.) 41. 43.) 44.) 45.) 46.) 47.) anderen Dorfende das südlichste Haus der Gemeinde. u. 38.) 1911, 14. Juni. D 46 u. 47, Auf dem Bühel 1 u. 3. Wieder vernichtete das Feuer zwei Häuser auf einmal, des Gebhard Köb, Schrinars, und des Johann Köb, Meßmars. Während Johann sein Haus sofort wieder aufbaute, errichtete Gebhard vorerst nur einen großen Stadel beim OberfeldWäschhüttle. Viel später wurde auch dort eine Wohnung eingebaut. 1911, 12. Sept. D 248, Rickenbacherstraße 1. Nahe beim Kreuz war oberhalb des schon 1897 (Nr. 12) abgebrannten Doppelhauses ein weiteres ebenso uraltes Doppelhaus C 213/214 gestanden, das die Besitzer zu D 248 vereinigt hatten. Im Besitz von Franz Josef Forster wurde es im September 1911 vom Blitz getroffen und eingeäschert. Forsters bauten es neu auf. 1912, 12. Juni. D 243, der „Löwen". Eines der wichtigsten Wolfurter Häuser, zeitweise Sitz des Hofsteig-Ammanns, brannte 1912 im Besitz der Familie Fischer ab und wurde nicht mehr aufgebaut. An seinem Platz wurde die Brühlstraße neu in die Dornbirnerstraße eingeleitet und daneben viel später der Kiosk Kögl errichtet. u42.) 1913, 6. Aug. D 183 u. 184, Hofsteigstraße 13 u. 15. Schon wieder ein Doppelbrand! Das Haus des Alois Ammann wurde schwer beschädigt. Die Ruine kaufte später Josef Festini und baute das Haus neu auf. Das zweite Haus der Familie Bildstein, Wangars, brannte dagegen völlig ab. Beim Neubau setzte man zwischen Haus und Stadel eine „Feuermauer" als Schutz ein. 1913, 19. Aug. D 185, Hofsteigstraße 12. Nur zwei Wochen nach Bildsteins brannte auf der anderen Straßenseite „Steonnowirts Hans-Irgos" wieder ab, zum zweiten Mal nach 1902 (Nr. 19). Wieder baute die Familie das schöne Haus auf, diesmal ebenfalls mit einer mächtigen Feuermauer. 1913, 27. Aug. D 293, Unterlindenstraße 5. Erst zehn Jahre alt war Brauchles Haus, das sie sofort neu errichteten. 1913, 17. Sept. D 178, Im Himmelreich 3, Kassians. Zum zweiten Mal nach 1909 (Nr. 34). Wieder baute es die Familie Schertler neu auf. 1914, 19. April. D 337, Unterlindenstraße 2, Pius Bitriol. Über den Grundmauern gegenüber vom Vereinshaus erbaute Wilma Böhler, Postmoastors, erst um 1955 ihr neues Haus. 1914, 3. Juni. D 228, Hofsteigstraße 42, des Gebhard Schwerzler, Rasiorars in Rickenbach. Den Brandplatz erwarb Johann Winder und errichtete darauf seine große Schreinerei und Karniesen-Erzeugung. Bild 24: Gasthof Lamm 1965. Weltkriege und Zwischenkriegszeit 48.) 1915,2. Juli. D 223, droben im Bannholz. Das einst sehr wichtige „BaholzarHus " brannte im ersten Kriegsjahr 1915 ab und wurde nicht mehr aufgebaut. Die Geschwister Schwerzler übersiedelten auf die Steig in das Stammhaus der Stöoglar-Fischer und übertrugen ihren Hausnamen „Baholzars " dorthin. 49.) 1916,20. Januar. D 236, Hofsteigstraße 52, des Wilhelm Arnold. Dieses Haus 36 Bild 25: 1969 sind an der Achstraße zwei Häuser abgebrannt: Künz und Kalb. 37 soll früher einmal das Gasthaus „Gemsle" gewesen sein. Im Feuer gingen auch die Geräte und Akten des Rickenbacher Turnvereins und dessen Fahne zugrunde. Bis hierher führt uns die Liste aus dem Protokollbuch der Feuerwehr. Eine erste Fortsetzung bis 1969 findet sich in der Festschrift von 1973. 50.) 1918, 19. Juli. D 186, Eulentobel 1, des Josef Höfle, Brunnenmeister am Hübler Brunnen. Höfle übersiedelte an die Kellhofstraße ins Kirchdorf. Auf dem Brandplatz erbaute später Josef Winder ein neues Haus. 1926, 23. Okt. D 192, Hofsteigstraße 16 des Martin Wohlgenannt, Kassians Hus. 1926, 8. Nov. D 356, Dammstraße 8, Dampfsäge des Anton Österle, der inzwischen Traubenwirt geworden war und Mieter eingelassen hatte. Hier baute sein Sohn Josef die Spenglerei Österle. 1930, 18. Aug. D 96, Bützestraße 14, des Martin Köb. Schloßburos. Dabei verbrannten auch eingestellte Stickmaschinen. Lange blieb das auffallende Kellergewölbe als Ruine stehen, bis die Familie Österle hier ein neues Haus erbaute. 1932, 6. Februar. D 280, Dornbirnerstraße 15, der Aloisia Girardini im Schlatt. Davor stand früher der Bildstock mit dem Rickenbacher Nothelferbild. Auf dem Platz erbaute der Konditor Franz Boch ein Haus. 1932, 7. Okt. D 9, Inselstraße 13, des Franz Geiger, Schützos. Es verbrannte auch das Vieh im Stall. u. 57.) 1935, 8. Nov. D 153 u. 154, Kirchstraße 9. Noch einmal ein altes Doppelhaus im Besitz von Adolf Kaufmann und Johann Berkmann. Kaufmann vereinigte die beiden Parzellen für sein neues Haus Kirchstraße 9, Berkmann erstellte das Haus Kirchstraße 4 auf dem gegenüber liegenden Bühel. 1935, 24. Nov. D 234, Hofsteigstraße 50, des Alfred Fischer. 1936, 24. März. D 10, Inselstraße 11, der Bauernhof des Martin Rohner. u. 61.) 1937, 24. Aug. D 121 u. 122. Ganz nahe nebeneinander standen an der Ecke Kirchstraße/Kreuzstraße die Häuser des Wagners Heitz und des Hausmetzgers Josef Reiner. Als das Heitz-Haus in der Nacht in Flammen aufging, war auch Reiners Haus nicht zu retten. Über Auftrag der Gemeinde vereinigten die Brüder Heitz die Hausparzellen für ein großes gemeinsames Geschäftshaus am Dorf-Eingang. Reiner erstellte dagegen einen neuen Bauernhof im Unterfeld. 1939, 12. Dezember. D 72, Schloßgasse 10. Das Schloß! Seit kurzer Zeit im Besitz des Fabrikanten Dr. Fritz Schindler und gerade neu renoviert. Nur der aus dicken Mauern gebaute Turm blieb erhalten. Obwohl Krieg war, gelang es Schindler, das Schloß im folgenden Jahr wieder aufzubauen. 1944, 23. Dez. D 54, Feldeggstraße 14, Bergar-Hus. Am Tag vor Weihnachten! 51.) 52.) 53.) 54.) 55.) 56. 58.) 59.) 60. Bild 26: Feuernacht 1976 im Rickenbach-Tobel: Die große Gunz-Mühle brennt. 62.) 63.) 38 39
  1. heimatwolfurt
20061213_GVE009 Hohenweiler 13.12.2006 VERHANDLUNGSSCHRIFT über die am Mittwoch, den 13. Dezember 2006 im Sitzungszimmer des Gemeindehauses stattgefundene Sitzung der Gemeindevertretung. Der Vorsitzende eröffnet um 20.oo h im Gemeindehaus die öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung. An der Sitzung nehmen teil als: Vorsitzender: GEISSLER Josef, Bgm. Gemeinderäte: LANGES Wolfgang, Vzbgm. MOOSBRUGGER Bruno Gemeindevertreter: KEMTER Christoph DÜR Konrad HEIDEGGER Ruth SUTTER Thomas NUßBAUMER Maria MILZ Lothar SPIELER Heinz, Ing. GALEHR Otto BERKMANN Gebhard jun. STRAUß Marianne Gemeindevertreter-Ersatzmitglieder: HUTTER Pius HOLZER Anna Elisabeth HAGSPIEL Jürgen FESSLER Franz FINK Peter jun. ACHBERGER Lucia FEURSTEIN Peter Schriftf.: KONRAD Herbert Stimmberechtigt als Ersatzmitglied: HUTTER Pius und HOLZER Anna Elisabeth Entschuldigt: GR BERKMANN Franz-Josef, GV WUCHER Susanne, GVE KNÜNZ Roland, GVE ANWANDER-SONNEWEND Th. Dr., GVE ZOPPEL Alexander, GVE HUTTER Gerhard DI und GRATZER Martin. Nicht entschuldigt: entfällt Der Vorsitzende begrüßt die Anwesenden stellt fest, dass die Einladung zur Sitzung ordnungsgemäß erfolgt, und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Der Vorsitzende bzw. Vizebgm. Langes W. beantragen die Aufnahme von zwei Tagesordnungspunkten 3. u. 4., welche einstimmig befürwortet werden. TAGESORDNUNG 1. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 2. Genehmigung des Gemeindevertretungsprotokolls vom 12. Juli 2006 3. Einbau von Wasserzählern – Angebote v. 2 Wasserzählern 4. Gemeindeverband – Erhöhung des Pensionskassenbeitrages um 0,1% 5. Ansuchen um Widmung einer Teilfläche aus der Gst.Nr. 380/2 im Ausmaß von ca. 700 m² von landw. Freifläche in Bauwohngebiet (nochmalige Behandl.) 6. Wasserleitungsordnung vom 12.7.2006 - Ergänzung 7. Wasserlieferung an die Gemeinde Möggers – Grundsatzbeschluss 8. Gemeindeabgaben und -tarife für das Jahr 2007 9. Dienstposten- u. Beschäftigungsrahmenplan 2007 10. Voranschlag 2007 11. Allfälliges Erledigung: 2. Das Protokoll der Gemeindevertretungssitzung vom 29. November 2006 wird mit der Ergänzung der Anwesenheitsliste durch GVE Hagspiel Jürgen (welcher anwesend war) von der Gemeindevertretung einstimmig genehmigt. 3. Der Bürgermeister ersucht den anwesenden Alwin Halder (Wassermeister) die angebotenen 2 Wasserzähler kurz vorzustellen. Von der Genauigkeit sind beide Zähler identisch, jedoch besteht ein gravierender Preisunterschied. Der WSW – Zähler kostet rd. € 45,- und der Bernhardt – Zähler rd. € 26,- ( exkl. MwSt.) Die Durchflussmenge (nach der genau gezählt wird) liegt bei beiden Zählern bei ca. 3 – 5 m³ , dies entspricht den landesweit üblichen installierten Haushaltszählern. In erster Linie ist zu erheben, welche Vorkehrungen in den einzelnen Häusern noch zu treffen sind, welches dann auch den einzelnen Hausbesitzern mitgeteilt wird, um den ordnungsgemäßen Zählereinbau bewerkstelligen bzw. durchführen zu können. Nach kurzer Diskussion wird von der Gemeindevertretung dem Bernhardt – Zähler (als Type) für rd. € 26,- (exkl. MwSt.) einstimmige Zustimmung erteilt. 4. Vzbgm. Langes W. bringt das Rundschreiben des Vlbg. Gemeindeverbandes 16/2006 bzgl. Erhöhung des Pensionskassenbeitrages für die Gemeindebediensteten zur Kenntnis. Zwischenzeitlich sind mehr als 90 Gemeinden der Empfehlung des Gemeindeverbandes zur Einführung eines Pensionskassenbeitrages gefolgt. Der vorgeschlagenen Erhöhung des Beitrages im Ausmaß von 0,1% auf nunmehr 0,85% für das Jahr 2007 wird von der Gemeindevertretung einstimmig zugestimmt. 5. Vom Raumplanungsausschuss wird über die nochmalige Begehung mit Hr. DI Grasmugg (Landesraumplanungsstelle) in der Sache W. Gerbis berichtet. Widmungsantrag einer Teilfläche aus der Gst.Nr. 380/2 im Ausmaß von ca. 700 m² von landw. Freifläche in Bauwohngebiet. Das einzige das in dieser Sache nach seinen Aussagen denkbar ist, wäre die Bestandsregelung nach § 58 welche besage, dass ein 50% Ausbau über die Geschossfläche des bestehenden Wohnhauses hinaus möglich ist. Daraufhin entsteht eine sehr intensive und rege Diskussion über die auch in der letzten Sitzung behandelten Widmungsanträge, und die dort getroffenen Entscheidungen. Es wird auch eine von Vzbgm. W. Langes eingebrachte Prüfung eines Beschlusses gemäß § 86 des Gemeindegesetzes durch die Gemeindeaufsicht noch verlesen. Das Zufahrtsrecht in der heute zu behandelnden Sache ist zwischenzeitlich geklärt, eine Widmung entspräche jedoch nicht dem Leitbild der Gemeinde bzw. des Gemeindeentwicklungsplanes. Nach abschließender Beratung stimmt die Gemeindevertretung mit 3 Gegenstimmen (Vzbgm. Langes W., GV Berkmann Gebh. u. GV Milz Lothar) für die entsprechende Widmung dieser Teilfläche von landw. Freifläche in Bauwohngebiet. 6. Bei der am 12.7.2006 beschlossenen Wasserleitungsordnung soll unter § 4 Erweiterung oder Verlegung der Wasserversorgungsleitung ein weiterer Abs. 5 (als Ergänzung) hinzugefügt werden: Im Abstand von 1,5 m rechts und links von Wasserversorgungsleitungen dürfen ohne Zustimmung der Gemeinde keine Grabarbeiten und Aufschüttungen durchgeführt werden. Dieser Ergänzung wird mit 1 Gegenstimme (GV Galehr O.) zugestimmt. 7. Bgm. Geissler berichtet in der Sache Wasserlieferung an die Gemeinde Möggers. Hierzu werden zwei Aktenvermerke der Rechtsvertretung (Gemeinde) Dr. Matt, Bregenz bzgl. Gesprächen mit Bgm. Geissler bzw. Telefonat mit Hr. DI Hanefeld / Amt der Vlbg. Landesregierung jeweils vom 1.12.2006 der Gemeindevertretung z. K. gebracht. Abschließend wird von der Gemeindevertretung mit einer 1 Gegenstimme (GV Milz L.) der grundsätzliche Beschluss gefasst, dass der Gemeindevorstand mit den künftigen Verhandlungen (Laufzeit, Konditionen etc.) über eine Wasserlieferung an die Gemeinde Möggers, betraut wird. 8. Den Gemeindeabgaben und –tarifen für 2007 wird wie in vorgelegter Höhe besprochen, von der Gemeindevertretung einstimmige Zustimmung erteilt. (sämtliche Abgaben bleiben gegenüber 2006 unverändert - siehe auch Anlage) 9. Der Dienstposten- u. Beschäftigungsrahmenplan für 2007 sieht bestehende Arbeitsplätze wie im Jahr 2006 vor. Eine Änderung wird es wahrscheinlich während des Jahres geben, da die Dienstnehmerin (M. Köb) voraussichtlich mit Ende 2007 in Pension geht. Die Gemeindevertretung erteilt dem Dienstposten- bzw. Beschäftigungsrahmenplan 2007 einstimmige Zustimmung. 10. Von Vzbgm. Langes W. wird der Haushaltsentwurf für 2007 präsentiert, welcher jedem/r Gemeindemandatar/In bereits am 6.12.2006 zugestellt wurde. Er beinhaltet Ausgaben in Höhe von € 2.502.000,-, sowie Einnahmen in derselben Höhe. Für das kommende Jahr, wie ersichtlich stehen einige Projekte an, wie z.B. die Errichtung eines Gehsteiges vom Dorf in die Parzelle Gmünd mit gleichzeitiger Verlegung einer neuen Wasserleitung, die Errichtung einer Notversorgung mit Wasser zwischen der Gemeinde Hörbranz und der Gemeinde Hohenweiler, weiters die Einzäunung unseres Quellschutzgebietes in Möggers, sowie eine Erweiterung der öffentlichen Kanalisation in der Parzelle Ried. Sollten sämtliche Projekte bzw. Vorhaben wie geplant umgesetzt werden, bedeutet dies sicherlich eine sehr große finanzielle Herausforderung für unsere Gemeinde, wie aus dem Voranschlagsentwurf ersichtlich ist. In weiterer Folge dankt auch der Bürgermeister Vzbgm. Langes W. für die Präsentation des Jahresvoranschlages 2007 sowie Konrad H. (Gemeindekassier) für die geleistete Arbeit bei der Erstellung des Entwurfes. GV Nußbaumer M. (Obfrau) berichtet noch über die am 22.11.2006 stattgefundene Sitzung des Überprüfungsausschusses. Danach erteilt die Gemeindevertretung dem vorgelegten Haushaltsvoranschlag 2007 einstimmige Zustimmung. 11. Bgm. Geissler berichtet über den schriftlichen Mandatsverzicht von GV Wucher S. Er habe ihr den Dank über die geleistete Arbeit auch für die örtliche Frauenbewegung im Namen der Gemeindevertretung bereits ausgesprochen. Und zu guter letzt erinnert er noch an die stattfindende Weihnachtsfeier der Gemeindevertretung am kommenden Freitag, den 15.12. im Gasthaus Fesslers. Vzbgm. Langes W. informiert über die zuletzt eingegangenen Meldungen bzgl. Antennenanlage und sieht keine Möglichkeit diese Sache weiterzuführen. Die betroffenen Anschlussteilnehmer werden mittels Schreiben noch informiert. GVE Hutter P. ersucht die 3 Laubbäume (Eichen) am neuen Friedhof zu beseitigen, da sie bereits das Pflaster heben und vor allem sehr viel Laub und Schmutz verursachen, anstelle der Eichen könnte sicher etwas anderes gepflanzt werden. GV Spieler H. spricht die Einladung an den GR zur Besichtigung des neu geschaffenen Archivraumes aus. Der Termin mit 24.1.2007 ist bereits fixiert. GV Milz L. erkundigt sich bzgl. Wickeltisch für Kleinkinder im hokus. Diese Sache wird geprüft werden. GVE Feuerstein P. ersucht nochmals um das Anbringen eines Verkehrsspiegels bei der Ausfahrt Dreiangel. Der Bgm. wird diese Sache ebenfalls prüfen bzw. veranlassen. Nach keinen weiteren Wortmeldungen bedankt sich der Bürgermeister bei den Anwesenden, für die immer fairen Diskussionen in den Sitzungen des abgelaufenen Jahres, wünscht allen Anwesenden einen schönen Abend und erklärt die heutige Sitzung für beendet. Ende der Sitzung: 22.55 h Der Schriftführer: Der Bürgermeister: (Herbert Konrad) (Josef Geissler)
  1. hohenweilervertretung
20061129_GVE008 Hohenweiler 29.11.2006 VERHANDLUNGSSCHRIFT über die am Mittwoch, den 29. November 2006 im Sitzungszimmer des Gemeindehauses stattgefundene Sitzung der Gemeindevertretung. Der Vorsitzende eröffnet um 20.oo h im Gemeindehaus die öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung. An der Sitzung nehmen teil als: Vorsitzender: GEISSLER Josef, Bgm. Gemeinderäte: BERKMANN Franz-Josef MOOSBRUGGER Bruno Gemeindevertreter: Gemeindevertreter-Ersatzmitglieder: KEMTER Christoph DÜR Konrad HEIDEGGER Ruth SUTTER Thomas NUßBAUMER Maria MILZ Lothar SPIELER Heinz, Ing. GALEHR Otto BERKMANN Gebhard jun. STRAUß Marianne KNÜNZ Roland ANWANDER-SONNEWEND Th., Dr./z. TP 3b HUTTER Pius HOLZER Anna Elisabeth HAGSPIEL Jürgen FESSLER Franz HUTTER Gerhard DI ACHBERGER Lucia GRATZER Martin Schriftf.: KONRAD Herbert Stimmberechtigt als Ersatzmitglied: KNÜNZ Roland, ANWANDER-SONNEWEND Theresia, Dr., ab TP 3 b und HUTTER Pius bis TP 3 a Entschuldigt: Vzbgm. LANGES Wolfgang, GVE WUCHER Susanne, GVE ZOPPEL Alexander, GVE FEßLER Josef und GVE FEURSTEIN Peter. Nicht entschuldigt: entfällt Der Vorsitzende begrüßt die Anwesenden stellt weiters fest, dass die Einladung zur Sitzung ordnungsgemäß erfolgt, und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. TAGESORDNUNG 1. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 2. Genehmigung des Gemeindevertretungsprotokolls vom 12. Juli 2006 3. Ansuchen um Widmung von landw. Freifläche in Bauwohngebiet a) Teilfläche aus der Gst.Nr. 915 im Ausmaß von ca. 800 m² b) Teilfläche aus der Gst.Nr. 974/1 im Ausmaß von ca. 95 m² (zu Gst.974/4) c) Teilfläche aus der Gst.Nr. 985/1 im Ausmaß von ca. 1200 m² d) Teilfläche aus der Gst.Nr. 375 im Ausmaß von ca. 999 m² (rotoranger Punkt) e) Teilfläche aus der Gst.Nr. 380/2 im Ausmaß von ca. 700 m² f) Teilfläche aus der Gst.Nr. 152/4 im Ausmaß von ca. 265 m² (Restfläche) 4. Ansuchen um Widmung von landw. Freifläche in Bauwohngebiet (nochmalige Behandl.) a) Teilflächen aus den Gst.Nr. 787/1, 787/2 im Ausmaß von ca. 960 m² b) Widmung von landw. Freifläche in Bauerwartungsland – Teilflächen aus den Gst. Nr. 113 und 149/1 im Ausmaß von ca. 2000 m² 5. Schreiben der Landesregierung bzgl. Gehsteig Hub an der L 9 6. Antrag der Güterweggenossenschaft Hohenweiler-Bayer – Anbringen einer Tafel „Sackgasse“mit Zusatz (auch für Fahrräder)an der Abzweigung L1 in den Güterweg. 7. Antrag der Güterweggenossenschaft Hohenweiler-Glend – Anbringen einer Tafel mit der Geschwindigkeitsbeschränkung „ 30 km „ 8. Allfälliges Erledigung: 2. Das Protokoll der Gemeindevertretungssitzung vom 21. Juli 2006 wird von der Gemeindevertretung einstimmig genehmigt. 3. a) Das Ansuchen um Widmung einer Teilfläche aus dem Gst. Nr. 915 (Ausmaß von ca. 800 m²) von R. Gruber, E. Gruber, E. Mattei u. R. Mattei, Hohenweiler von dzt. landw. Freifläche in Bauwohngebiet wird z.K. gebracht, ebenfalls die Stellungnahme von Alfred u. Melitta Taferner (Anrainer). Weiters wird auch eine Stellungnahme des LKH Bregenz (Unfallchirurgische Abteilung) verlesen. Vom Obmann des Raumplanungsausschusses Gebh. Berkmann jun. wird eine negative Stellungnahme in dieser Sache abgegeben. Die Gemeindevertretung stimmt nach eingehender Diskussion mit 2 Gegenstimmen (GR B. Moosbrugger u. GV Gebh. Berkmann jun.) dieser Widmung zu. b) R. Elbs, Hohenweiler ersucht um Widmung einer Teilfläche aus dem Gst. Nr. 974/1 (Ausmaß ca. 95m²) zur Vergrößerung des bereits parzellierten Bauplatzes Gst. Nr. 974/4 von landw. Freifläche in Bauwohngebiet. Nach Überprüfung des Flächenwidmungsplanes wurde festgestellt, dass die beantragte Fläche des Gst. Nr. 974/4 bereits als Bauwohngebiet gewidmet ist. c) Ebenfalls ersucht R. Elbs um Widmung aus dem Gst. Nr. 985/1 (Ausmaß ca. 1200 m² 2 Bauplätze) zur Finanzierung des Rückkaufs Gst. Nr. 976/2 mit dazugehörendem Haus. Vom Raumordnungsausschuss werden beide Ansuchen b + c von Roland Elbs als negativ beurteilt. Die Gemeindevertretung schließt sich einstimmig der Meinung des Raumordnungsausschusses an und lehnt in beiden Fällen die ersuchte Widmung ab. d) E. Wucher, Hohenweiler beantragt eine Baufläche (Rotorangen Punkt) im Ausmaß von 999 m² - Teilfläche aus der Gst.Nr. 375 zur Errichtung eines Wohnhauses seiner Kinder. Diesbzgl. wird auch die Anfrage bzw. Stellungnahme der Güterweggenossenschaft Hohenweiler - Ried z. K. gebracht. Vom Obmann des Raumordnungsausschusses wird berichtet, dass ihm dieser Rotorange Punkt zustehe, da die Landwirtschaft noch aufrecht ist, und einmalig ein derartiger Punkt als Baufläche zugeteilt werden kann. Der Bürgermeister hat sich auch in dieser Sache beim Land erkundigt. Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig die Zuweisung eines Rotorangen Punktes (Baufläche im Ausmaß von 999 m²) auf der Gst. Nr. 375. e) W. Gerbis, Hohenweiler beantragt die Widmung einer Teilfläche von ca. 700 m² aus dem Gst. Nr. 380/2 von landw. Freifläche in Bauwohngebiet als Baugrundstück für seine Tochter Katharina. Diese Sache wurde vom Bgm. auch bereits mit der Landesraumplanungsstelle besprochen. Die Meinung des Raumplanungsausschusses wird bekanntgegeben. Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig die Entscheidung zu vertagen bis die Zufahrtmöglichkeit endgültig geklärt ist. f) H. Simma, Hohenweiler ersucht um Widmung (Ergänzungswidmung) einer Teilfläche aus der Gst. Nr. 152/4 im Ausmaß von ca. 265 m² (Rest zur bereits gewidmeten Baufläche des Gst. Nr. 152/4) welche im Flächenwidmungsplan der Gemeinde Hohenweiler noch als landw. Freifläche ausgewiesen ist. Die Gemeindevertretung erklärt sich einstimmig mit dieser Ergänzungswidmung einverstanden. 4. Die beiden folgenden Widmungsansuchen wurden bereits in der Sitzung am 12. Juli 2006 besprochen, müssen jedoch nochmals lt. Schreiben der Raumplanungsstelle beim Amt der Vlbg. Landesregierung v. 29.8.2006 welches der Bgm. zur Kenntnis bringt, infolge Formalfehler (Parteiengehör usw.) behandelt werden. a) dem Ansuchen auf Widmung von landw. Freifläche in Bauwohngebiet zweier Teilflächen aus der Gst.Nr. 787/1 und 787/2 wie von Anton und Maria Huber, Hörbranz im Auszug des Flächenwidmungsplanes dargestellt und mit einem Ausmaß von ca. 960 m² ausgewiesen, wird von der Gemeindevertretung einstimmig zugestimmt. b) auch dem Ansuchen vom 27.1.2006 am 30.1.2006 bei der Gemeinde eingelangt (der Fam. H. u. M. Simma, Hohenweiler) auf Widmung als Baufläche wird insofern entsprochen, indem die beantragten drei Punkte – Widmung einer Fläche von gesamt rd. 2000 m² aus den Gst.Nr. 113 bzw. 149/1 auf dem das Stallgebäude sich befindet, und auch die Zusatzwidmung auf der Gst.Nr. 149/1 beinhaltet, angrenzend an das bestehende Wohnhaus (welches bereits als Baufläche ausgewiesen ist) wird nach verlesen der Stellungnahme des Anrainers Walter Boch und nochmaliger Behandlung auch durch den Raumplanungsausschuss von der Gemeindevertretung als „Bauerwartungsland“ einstimmig zugestimmt. 5. In der Sache Gehsteig Neubau an der L 9 in der Parzelle Hub bringt Bgm. Geissler das Schreiben vom Amt der Vlbg. Landesregierung (Aktenvermerk) vom 22.11.2006 zur Kenntnis. Es wird nun nochmals mit den betroffenen Grundeigentümern in Kürze eine Zusammenkunft bzw. Besprechung stattfinden. Der weiteren Vorgangsweise wird mit einer Gegenstimme (Gebh. Berkmann falls es zu einer Enteignung kommen sollte) von der Gemeindevertretung zugestimmt. 6. Die Güterweggenossenschaft Hohenweiler – Bayer vertreten durch Obmann Bruno Moosbrugger hat am 26. Juli 2006 folgendes Ansuchen an die Gemeinde gerichtet: Anbringung einer Tafel „Sackgasse“ mit Zusatz (auch für Fahrräder) an der Abzweigung L1 in den Güterweg Bayer. Es komme immer wieder vor, dass Radfahrer den Güterweg Bayer befahren und feststellen müssen, dass beim Mastschweinestall Hagspiel die Straße endet und somit wieder den Weg zur L 1 zurückfahren. Nach eingehender Diskussion wird der Anbringung der Tafel „ Sackgasse „ ohne weiteren Zusatz von der Gemeindevertretung einstimmig zugestimmt. 7. Die Güterweggenossenschaft Hohenweiler – Glend vertreten durch Obmann Harald Egle beantragt das Anbringen einer Tafel mit der Geschwindigkeitsbeschränkung „ 30 km „ bei der Zufahrt in die Parzelle Glend. Diesem Ansuchen wird von der Gemeindevertretung nach kurzer Diskussion ebenfalls einstimmige Zustimmung erteilt. 8. GVE Franz Fessler – erkundigt sich in der Sache Planung Urnenwand und Errichtung Fundament beim neuen Friedhof. In dieser Sache und bzgl. Graberde sowie Sammelboxen für das Friedhofkies sollte Hr. R. Gass eine Planung vorlegen, vielleicht kann evtl. bis zur nächsten Sitzung am 13.12.2006 schon näheres mitgeteilt werden. GVE Theresia Anwander – berichtet über das Abholzen beim Hang der Leichenhalle und erkundigt sich bzgl. Neupflanzung, derzeit sehe es dort aus wie ein kleiner Bauhof, welches durch Bildmaterial auch untermauert wird. Die Gemeinde wird bzgl. gelagerter Materialien aufräumen und Überlegungen in dieser Sache anstellen. Den Standort für die Graberde bzw. Sammelboxen für Kies finde sie nicht ideal und befürchte, das es evtl. eine Deponie geben könnte. Dies werde nicht der Fall sein, da es sich ausschließlich um Graberde bzw. Kies für den Friedhof handeln werde, welches dort gelagert wird. GV Ruth Heidegger meldet das Fehlen eines Lichtes bei der Leichenhalle links wo die neuen Urnengräber entstanden sind. GVE Annelies Holzer erkundigt sich über einen evtl. Bewegungsmelder beim Damen/WC im hokus. Dies wird geprüft werden. GVE Th. Anwander ersucht in der Sache Linderhaus - Hr. Arch. Gruber mitzuteilen wie die weitere Vorgangsweise (Studie - Hagspiel Edgar bis Ende d. J.) der Gemeinde ist. GVE Th. Anwander gibt noch nachstehende Termine der Musikschule Leiblachtal 16.12. – Weihnachtskonzert und 23.12. – X-Mas - Jazz im Pfarrheim in Lochau bekannt. Weiters wird ein neuer Fahrplan (Landbus Unterland) Anfang Dez. erscheinen bei dem geringfügige Änderungen wie z.B. Linie 12 nicht mehr ins Zentrum - Dorf führen wird, und eine Weiterführung bis Lindau geplant sei. GV Otto Galehr - sei kürzlich mit dem Bgm. der Gem. Sigmarszell zusammengetroffen und auch dieser habe festgestellt, dass das jährliche Brückenfest „ Zellersteg“ nur ideal an zutreffendem Ort (bei der Brücke selbst) ist und nicht wie das letzte Mal im „hokus“. Weiters hätte er gedacht, dass die GemeindevertreterInnen die Arbeit bei diesem Fest selbst verrichten könnten (er würde auch Hand anlegen) und nicht der Sportverein wie dies bisher der Fall war. GV Gebh. Berkmann erkundigt sich in der Sache Straße Neubaugebiet - Dorf, teeren. Lt. Bgm. ist mit Greißing P. noch diesbzgl. das Einvernehmen herzustellen, mit den anderen Parteien sei dies grundsätzlich erfolgt. GV M. Nussbaumer berichtet von den 3 kleinen Bäumen bei der Eiche Auto Wetzel Hehle Albine (Einfahrt Güterweg), welche evtl. die Eiche beschädigen könnten. Dies ist Privatgrund und kann nur vom Grundbesitzer wahrgenommen werden. GVE Pius Hutter erkundigt sich zum Gehsteigbau Mühlsteig – Gmünd. Verschiedene Planänderungen (Errichtung Schlammfangsammelschächte usw.) die von der Behörde u. a. noch verlangt werden, haben dieses Projekt jetzt leider verzögert, sodass mit der Ausführung voraussichtlich nun im Frühjahr 2007 gestartet wird. GV Strauß Marianne spricht dem Kulturausschuss der Gemeinde ein Lob für die Erstellung des Veranstaltungskalenders aus, welcher sehr gut ankomme. GVE Martin Gratzer ersucht die Veranstaltungstermine wie Balltermine usw. für Jänner, Februar, März 2007 bitte bekannt zu geben, auch im Gemeindeamt möglich, welche diese dann an ihn weiterleiten. GVE Martin Gratzer berichtet auch noch von versch. Jugendlichen welche im Reitmoos mit kleinen Motorrädern (Bikes) unterwegs sind – schnell, unbeleuchtet usw. - dies sei eine gefährliche Sache ! Der Bürgermeister teilt noch mit, dass in Sachen Widmungen voraussichtlich zwei Termine, einmal im 1. Halbjahr bzw. einmal im 2. Halbjahr in Zukunft die Gemeindevertretung mit einer Beschlussfassung beauftragt werden wird. Nach keinen weiteren Wortmeldungen bedankt sich der Bürgermeister bei den Anwesenden, voraussichtlich letzte Sitzung d. J. wird am 13.12.2006 stattfinden und erklärt die heutige Sitzung für beendet. Ende der Sitzung: 22.25 h Der Schriftführer: Der Bürgermeister: (Herbert Konrad) (Josef Geissler)
  1. hohenweilervertretung
20060901_Heimat_Wolfurt_29 Wolfurt 01.09.2006 Heft 29 Zeitschrift des Heimatkundekreises September 2006 Bild 1: Die Kaiserkrone des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Für ihre Sicherheit bezahlte der Kaiser mit dem Kellhof Wolfurt. Inhalt: 145. Die Staufer und der Kellhof 146. Rund um den Kirchplatz 147. Die Bregenzerstraße 148. Das Schwesternhaus 149. Der Buggenstein 150. St. Rochus und die Pest 151. Die Dornbirner Mohr 152. Haus Gunz in Rickenbach Bildnachweis Mohr Hubert Hinteregger Karl Heim Siegfried Köb Engelbert Schertler Rudolf Fischer Hannes Ost. Nat.-Bibl. Dornb. Schriften Sammlung Heim 3,10,14,16,19 8, 23, 31 4, 5, 7, 13, 15, 17, 20, 27, 29, 30, 31, 33, 37 9 12 24 1,2 34, 35 6, 12, 18, 21, 26, 28, 36, 38 Zuschriften und Ergänzungen Bitte! Nach der Aussendung des farbigen Sonderheftes „Die Schützen" legen wir diesem Heft 29 wieder einen Erlagschein für das Konto Heimatkundekreis 87 957 bei der Raiba Wolfurt (BLZ. 37 482) bei. Wir bitten Sie herzlich, mit Ihrem Beitrag unsere Anliegen zu unterstützen. In eigener Sache: Der Name „Wolfurt" Nach einigem Zögern habe ich mich entschlossen, nach dem Schützen-Heft Nr. 28 doch noch einmal ein weiteres Heimat-Heft folgen zu lassen. Mein besonderes Anliegen ist dabei der Beitrag über die Staufer. Nach vieljähriger Beschäftigung mit der Geschichte von Wolfurt und nach intensivem Studium von Akten und Pergamenten in verschiedensten Archiven fühle ich mich verpflichtet, zwei Sätze in den Wolfurter Büchern und in den Heimatkunde-Heften der Schüler zu berichtigen. Es geht um die Entstehung von Schloß Wolfurt und um die Herkunft des Namens Wolfurt. Über beides habe ich schon mehrfach geschrieben, etwa in Heft 24 unter „Wolford" oder in Heft 22 unter „Rickenbach". Die jetzige Wiederholung ist vor allem eine Einladung an die Heimatkunde-Lehrer, diese Sätze in ihre Vorbereitungen aufzunehmen! Ich selbst muß auch einige von meinen früheren Aussagen zu diesen Themen berichtigen. Filme Über „Kirchdorf und „Röhle" habe ich im letzten Jahr zwei Vorträge gehalten. Emil Büchele hat beide als Filme aufgenommen und mit vielen Fotos bereichert. Kopien sind unter den Titeln „Vom Schwanen bis zum Wälderhof' und „Das Dorf und die Dörfler" sehr preiswert im Gemeindeamt erhältlich. Dort gibt es auch noch die Film-Kassetten „Fleißzettel und Tatzen" über die Wolfurter Schulgeschichte und „Mönche und Ritter" über das Schloß. Fahrräder (Heft 27, S. 9) Elmar Eberle konnte die Hochrad-Fahrer auf Bild 4 nach einem ähnlichen Bild identifizieren. Es zeigt eine Fasnat-Ausfahrt im Jahre 1928. Von links: Martin Schwärzler (Klamporar), Wucher (ein Schreinerlehrling bei Rudolf Fischer), Seppl Köb (Sattlars Seppl von der Steig) und Siegfried Fischer (Schnidarles). Elmar besitzt als bekannter Bastler auch noch das ganz alte Mechaniker-Werkzeug, mit welchem sein Urgroßvater Josef Fischer (1823-1902) u.a. winzige Gewinde für die Fahrradspeichen schneiden konnte. Demnach hat der Schreiner Josef Fischer (Schnidarles) diese Hochräder selbst erzeugt. Noch lange blieb eines davon auf Eberles Dachboden erhalten, bis Elmar und Adalbert damit ihre Runden durch Strohdorf und Hub drehten und es schließlich demolierten. Andere Wolfurter wissen zu erzählen, wie sie schon um 1947 mit ihrem schweren Waffenrad rund ums Ländle fuhren und dabei das schwere Fahrzeug auf der Schulter über den steilen Pfad von Schröcken nach Hochkrumbach hinauf trugen. Bald genügte ihnen das nicht mehr. Ohne Gangschaltung überwanden sie Brenner und Reschen und sogar den gefürchteten Splügen in der Schweiz und rollten nach Neubestellungen Von den bisherigen Ausgaben von „Heimat Wolfurt" stehen noch die letzten zehn Hefte (Nr. 17 bis 28) in beschränkter Anzahl für Neubestellungen zur Verfügung, von älteren Heften nur mehr Einzelstücke. Bestellungen bitte mit Angabe der Adresse an die Schriftleitung. Keine weiteren Verpflichtungen! - Lediglich die Bitte um eine freiwillige Zuwendung. Herausgeber: Heimatkundekreis Wolfurt Für den Inhalt verantwortlich: Siegfried Heim, Funkenweg 11, A-6922 Wolfurt Satz und Grafik: Erik Reinhard, A-6922 Wolfurt Fotosatz: Mayr Record Scan, A-6922 Wolfurt Druck: Lohs Ges.m.b.H., A-6922 Wolfurt 3 Bozen, nach Mailand und sogar bis Venedig. Auf dem Gepäcksträger den Rucksack mit Schwarzbrot und ein paar Konservendosen zum Essen und eine alte MilitärZeltbahn zum Schlafen! O du gute alte Zeit! Ahnenforschung Viel Zeit und Eifer investieren immer wieder traditionsbewußte Leute in die Erforschung ihrer Sippen. Besonders genau machen das zum Beispiel Remigius Brauchle und Richard Gmeiner mit den langen Reihen der Kassiänler-Schertler, Gmeinder, Dür, Höfle, Rohner, Müller, Schelling, Kohler, Zehrer, Scheffknecht und von einigen anderen Familien, die auf weiten Wegen von Ober-Bildstein, Lauterach, Lustenau und aus dem Schwabenland in unser schönes Wolfurt gefunden haben. Auch für mich bleiben bei diesen Forschungen Überraschungen nicht aus. Schon mehrmals habe ich über die „Sammüller"-Böhler geschrieben und dabei erklärt, daß ihr uralter Hausname von ,,Ammann Müller", einem früheren Besitzer des Hauses an der Kellhofstraße stammt. Dieses Geschlecht sei 1915 mit dem Sattler Gebhard Müller erloschen, der sein Haus im Kirchdorf dem Konsum zur Verfügung gestellt hatte. Nun hat sich ein anderer „echter" Sam-Müller gemeldet, Arthur Müller, Jg. 1938, aus Frastanz. Sein Ahn Gebhard Müller, 1802-1864, war ein Enkel des Gotteshaus-Ammanns Johann Müller gewesen. Gebhards Mutter Katharina Blank, die auch die Ahnfrau der Sammüller-Böhler ist, war 1808 beim Wäsche-Waschen in der Ach ertrunken. Lies darüber in Heft 11, S. 19! Gebhard erlernte das Schmiede-Handwerk und gelangte als Handwerksbursch um 1820 nach Wangen im Allgäu, wo er eine Familie gründete. Von seinen Enkeln fand Franz Müller als Schuhmacher nach Nenzing. Dessen Enkel Arthur Müller hat nun in Wangen gesucht und dort den Weg zurück nach Wolfurt gefunden. Rohner-Familien (Heft 27, S. 29) Nicht nur in Wolfurt, sondern auch in Fußach und in Dornbirn ist dieser Beitrag auf Interesse gestoßen. Aus Dornbirn fragte Franz Wehinger, der ehemalige Leiter des Arbeitsamts, an. Er schickte interessante Fotos aus dem Stadtarchiv. Eines zeigt seinen Urgroßvater Joh. Kaspar Rohner, 1827-1915, mit Frau Katharina Dietrich und zwölf Kindern. Kaspar war ein Urenkel des 1709 noch in Wolfurt geborenen Johann Rohner aus dem Stamm der „ Orglar "-Rohner und lebte nun als Bauer auf Heilgenreuthe. Von seinen zwölf Kindern gehen viele Linien aus, eine davon auch zu „Rohners vom Bürgle" in Mühlebach. Aus dieser stammt der von seinem Wirken in Übersee und aus vielen Leserbriefen bekannte Pfarrer Helmut Theodor Rohner. Wolfurter Blut! Siegfried Heim Die Staufer und der Kellhof Aus dem mittelalterlichen Kellhof ist unser Kirchdorf hervorgegeangen. In mehreren Beiträgen habe ich seine Geschichte gestreift.1 Hier möchte ich das Wesentliche noch einmal zusammenfassen. Daß die mächtigen Stauferkaiser bei der Gründung von Kirche und Dorf Wolfurt Pate gestanden sind, hat mich überrascht. „Als Kaiser Rotbart lobesam zum heil'gen Land gezogen kam ..." Ganze Generationen von Schülern haben Uhlands berühmte Ballade im Ohr und den mächtigen Kaiser vor Augen. Friedrich Barbarossa wollte das zerfallenene Reich Karls des Großen wieder aufrichten und sammelte dazu Ritter aus ganz Europa unter seinen Fahnen. Sechs Kriegszüge führte er über die Alpen gegen die widerspenstigen reichen Städte in Italien. Seine Heere erlebten Triumphe und fürchterliche Niederlagen. Als der Kaiser dann auch noch einen Kreuzzug ins Heilige Land unternahm, starb er im Jahre 1190 ganz plötzlich bei einem Bad im türkischen Fluß Saleph. Das Volk in Deutschland, durch Jahrzehnte geblendet von des Kaisers Pracht und Macht, wollte aber seinen Tod nicht wahr haben. In den tiefen Karsthöhlen im Kyffhäuser harre er auf seine Wiederkunft, um dann das zersplitterte Reich zu einen. So erzählte bald die Sage. Wie aber kamen Kaiser Rotbart und das Geschlecht der Hohenstaufen zu ihrem Einfluß auf unser damals noch sehr kleines Dorf Wolfurt? Als die Grafen von Bregenz im 10. Jahrhundert ihren Besitz teilten, behielt die Bregenzer Linie das Schloß in der Oberstadt, in welchem 949 der Hl. Gebhard geboren worden war. Dazu gehörte auch fast das ganze Umland, darunter der für die Versorgung des Schlosses wichtige Hof Steig. Die Pfullendorfer Linie bekam dagegen Lindau und den Kellhof. Geteilt wurden auch die Pfarrkirche St. Gallus in Bregenz, die vielerlei große Einkünfte besaß, und der Bregenzerwald, dessen Besiedlung gerade begonnen hatte. Die Bregenzer übernahmen den Vorderwald mit Lingenau und Andelsbuch. Das Gebiet links der Ach, wo später Egg und Schwarzenberg entstanden, fiel dagegen an die Pfullendorfer. Damit wird klar, warum der Graf von Pfullendorf Wert auf den Kellhof gelegt hatte: der lag ja mitten im gegnerischen Gebiet. Er brauchte ihn als Ausgangspunkt und Verbindung zu seinen neuen Siedlungen hinter der Lorena. Als die Bregenzer ihren Besitz in Andelsbuch um 1085 mit dem Bau eines Klosters absicherten, taten die Pfullendorfer ähnliches mit dem Bau einer Kapelle St. Nikolaus auf dem Bühel oberhalb ihres Kellhofes. Immer wieder kam es zu Auseinandersetzungen, besonders als im blutig ausgetragenen Investiturstreit die Pfullendorfer zusammen mit dem Kloster St. Gallen auf die Seite des Kaisers traten, die Bregenzer dagegen mit ihrem Kloster Mehrerau auf die Seite des Papstes. 5 4 Bild 2: Der Stauferkaiser Friedrich Barbarossa mit seinen Falknern. Bild 3: Pfarrkirche St. Nikolaus. An ihrem Platz stand schon um 1090 eine Kapelle. Neuer Streit begann um 1165 im Krieg um das Erbe des letzten Grafen von Bregenz zwischen Hugo von Tübingen und Rudolf von Pfullendorf. Jetzt griff Kaiser Friedrich Barbarossa ein. Er entschied den Kampf für die Pfullendorfer, die damit auch Herren von Bregenz und fast des ganzen Rheintals wurden. Dafür verpflichteten sie sich, den Kaiser auf seinem vierten Kriegszug nach Italien zu begleiten. So ritt also an des Kaisers Seite auch Rudolfs Sohn Berthold von Pfullendorf, für den als einzigen Erben die Grafschaft am Bodensee bestimmt war. Vor den Toren Roms errang das Stauferheer einen großen Sieg. Dann aber brach eine TyphusEpidemie aus, die mit zahlreichen Kriegern auch den jungen Berthold dahinraffte. Der Kaiser mußte über die Alpen fliehen. Jetzt überließ der alternde Graf Rudolf die kurz zuvor erworbene Grafschaft Bregenz seinem früheren Gegner Hugo. Seine Privatgüter aber, darunter Lindau, 6 den Kellhof und Schwarzenberg, übergab er dem Kaiser Friedrich Barbarossa. So wurden die Kapelle St. Nikolaus und die aufstrebende Ansiedlung am Fuß des Kirchbühels kaiserlich staufisches Gut.2 Bald danach dürfte Barbarossa um das Jahr 1180 seinen Besitz mit der Errichtung einer Burg zusätzlich befestigt haben. Nach damaligem Brauch gab er sie einem seiner Ritter als Lehen. Den Namen des ersten Burgherren kennen wir zwar nicht aus Dokumenten, wohl aber aus der Überlieferung. Als erster hat diese der Historiker Weizenegger um 1820 aufgeschrieben: „ daß die ursprünglichen Wollfurth im 13. Jahrhundert aus politischen Gründen Schottland verließen, und eigentlich den Namen M 'Dewr the Wolf ...führten. Sie sollen nach Italien gezogen seyn, und sich später in unserem Ländchen niedergelassen haben, wo ihr Name in Wolvesford 7 Bild 4: Schloß Wolfurt. Es wurde zu Barbarossas Zeit um 1180 gebaut. gewann. Aber Kaiser Heinrich starb schon mit 32 Jahren in Messina und wurde im Dom von Palermo begraben. Sein einziger Sohn war erst drei Jahre alt. In wechselvollen Kämpfen gegen aufsässige deutsche und italienische Fürsten und vor allem auch gegen die Päpste gewann der Heranwachsende aber schließlich doch das bereits verlorene „Heilige Römische Reich" wieder. Papst Honorius III. war ihm zunächst wohlgesinnt und krönte ihn sogar im Jahre 1220 in Rom als Friedrich IL zum Kaiser. Kurz zuvor hatte der Papst auch das den Staufern nahestehende Kloster Weißenau bei Ravensburg unter seinen besonderen Schutz genommen. Diese Papst-Urkunde vom 31. März 1219 ist die älteste, die den Namen „ Wolfurt" enthält.4 Unter den 72 dort genannten Besitzungen des Klosters ist das „predium in Wolfurt" die einzige im heutigen Vorarlberg. Aber schon wenige Jahre später vermittelte Weißenau einen viel wichtigeren Bezug der Staufer-Kaiser zu Wolfurt. Das Reich hatte keine feste Hauptstadt. Seine Schwerpunkte lagen in Aachen, Mainz, Bamberg und Straßburg, aber auch im burgundischen Arles, in Pavia, Neapel und Palermo. Wo der Kaiser gerade Hofhielt, war der Mittelpunkt des Reiches. Es war für ihn viel zu riskant, die Insignien seiner Macht, vor allem Szepter und Krone, ständig mit sich zu führen. Zu viele aufständische Konkurrenten strebten nach deren Besitz. Da vertraute er diese kostbaren Schätze den Mönchen von Kloster Weißenau an. Nun ruhten sie, bewacht von zwei Prämonstratenser Chorherren, mehrere Jahre lang verborgen auf der Waldburg in der Nähe von Weißenau. Für diesen unschätzbaren Dienst sollten die Mönche entsprechend entschädigt werden. Im Auftrag des Kaisers schenkte sein Sohn König Heinrich VII. dem Kloster im Jahre 1226 wertvollen Grundbesitz. Es bekam die dem Kaiser gehörige Pfullendorfer Hälfte der Pfarre St. Gallus in Bregenz und die Kapelle St. Nikolaus in Wolfurt. Daraus bezog es ab jetzt jährlich 250 Malter Getreide als Zehent, dazu 6000 Liter Wein und noch manches andere.5 Also: Der Kellhof Wolfurt war im Jahre 1226 ein Geschenk von Kaiser Friedrich II. an das Kloster Weißenau für die sichere Bewahrung der Krone! Wolfsführe - und nach und nach in Wolffurth überging."3 So überraschend genau ist der überlieferte Text, daß er sogar noch vom Zug des Ritters nach Italien berichtet. Wir dürfen also festhalten: Kaiser Friedrich Barbarossa hat um das Jahr 1180 den Ritter Wolford auf sein staufisches Schloß gesetzt. Hier liegt die Wurzel zum Namen unserer Gemeinde und keineswegs, wie bisher in den Schulen gelehrt, in einer „wohlen Furt" über die Ach. Der Kaiser hat dann 1186 noch einen letzten (den sechsten!) Kriegszug nach Italien geführt, ehe er auf dem Kreuzzug vom Tod ereilt wurde. Nachfolger wurde sein Sohn Heinrich VI., der in verlustreichen Kämpfen auch noch das Erbe seiner Frau Konstanze, das Königreich Sizilien, zu seinem nun übermächtigen Stauferreich 8 So wichtig war dem Kloster die neue Erwerbung, daß es sich die Schenkung noch mehrfach in weiteren Urkunden vom Kaiser selbst, vom Papst, vom Bischof und vom Herzog von Bayern bestätigen ließ. Der Geschenkgeber, König Heinrich, empörte sich übrigens 1232 gegen seinen kaiserlichen Vater. Er wurde von diesem gefangen und starb im Kerker. Nachfolger als deutscher König wurde sein jüngerer Bruder Konrad IV. Der hielt seinem Vater die Treue, auch als dieser vom neuen Papst Innozenz IV. mit dem Bannstrahl geächtet wurde. Seine Truppen überfielen und plünderten das päpstlich gesinnte Kloster Mehrerau. Jetzt erhielt auch dieses vom Papst am 17. September 1249 jenen großen Schutzbrief, in welchem unter 60 Orten erstmals die Steig und Rickenbach dokumentiert sind.6 9 Mit dem Tod von Kaiser Friedrich II. im Jahre 1250 schwand die Macht der Staufer. Sein Nachfolger Konrad IV. starb mit 26 Jahren schon 1254. Als letzter aus dem einstmals so stolzen Geschlecht wurde der 16jährige Enkel Konradin gar im Jahre 1268 in Neapel enthauptet. Der Kellhof aber blühte auf und entwickelte sich mit der zur Pfarrkirche erweiterten Kapelle St. Nikolaus zum Mittelpunkt der Gemeinde Wolfurt. Und die Krone? Die wunderbare, mehr als 1000 Jahre alte Kaiserkrone des Heiligen Römischen Reiches? Ein Reif aus acht massiv goldenen Platten mit aufgesetztem Kreuz und Bügel. Nach einem theologischen Konzept herrlich geschmückt mit Edelsteinen, Perlen und Emailarbeiten. Auf langen Umwegen gelangte sie im Jahre 1800 nach Wien. Der letzte „Römische Kaiser" Franz IL legte sie 1806 ab und barg sie in seiner Hofburg. Im „Dritten Reich" wurde sie 1938 nach Nürnberg entführt. Die Amerikaner brachten sie nach Wien zurück. Tausende Besucher ziehen jetzt in der Schatzkammer an ihr vorbei, halten staunend still und denken an Kaiserpracht und versunkenen Glanz. Siegfried Heim Rund um den Kirchplatz In den 80er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts glaubte man, unser altes Kirchdorf sei sterbenskrank. Der Dorfbrunnen war abgebrochen worden. Der Kirchplatz vom Autoverkehr überschwemmt. Viele Geschäfte und Gasthäuser geschlossen. Die alten Bauernhäuser den Zuwanderern aus fremden Ländern überlassen! Nun ist das Dorf um das Jahr 2000 aber wieder zu neuem Leben erweckt worden. Der große rote Platz bringt mit regelmäßigen Markttagen die Menschen zusammen. Neue Geschäfte, Arzt-Ordinationen und schöne Wohnungen ergeben ein anderes Bild. Ein Spielplatz, ein kleiner Bach, ein vielbeachtetes Spielzeug-Museum lassen wieder Kinderlachen hören. Aus dem Dorfbrunnen sprudelt frisches Wasser! Viel Mut, viel Arbeit und viel Geld waren für diese Erneuerung notwendig. Wir sind den Verantwortlichen unserer Gemeinde dankbar dafür. Wir dürfen auf unser Kirchdorf wieder stolz sein! Das Dorf hat eine lange und wechselhafte Geschichte. In vielen Beiträgen in unserer Zeitschrift habe ich darüber berichtet.1 Hier fasse ich das Wesentliche noch einmal zusammen. Eine Wiederholung für eifrige Leser, aber auch eine Einführung für jene, die die alten Hefte nicht besitzen! Zur Zeit von Christi Geburt führte am Talrand eine Römerstraße zur Furt über die Ach nach Brigantium. Um das Jahr 500 ließen sich alemannische Bauern am Tobelbach nieder. Hier fanden sie Holz für ihre Häuser, frisches Wasser und fruchtbaren Ackerboden. Etwa ab dem Jahr 1000 mußten einige Höfe im Umland die Grafen von Bregenz versorgen, darunter der „Hof zue Staig" in Rickenbach und der „Kelnhof" am Tobelbach. „Keller" ist ein altes Wort für „Verwalter". Von den Grafen von Bregenz fiel der Kellhof an die Grafen von Pfullendorf, dann an Kaiser Barbarossa und schließlich an das Kloster Weißenau. Lies darüber im Beitrag „Die Staufer und der Kellhof'! Der Kellhof erhielt in dieser Zeit eine Kapelle St. Nikolaus und das Schloß auf dem Bühel und auch den neuen Namen „ Wolfurt". Jetzt entwickelte er sich zum Kirchdorf. In der Kirche behielten die Weißenauer Mönche ihren Einfluß bis 1600. Der Kellhof aber wurde mit seinen zeitweise zweihundert Leibeigenen mehrfach verpfändet und verkauft. Er kam zuerst in den Besitz der Grafen von WerdenbergBludenz, dann 1402 für 1100 Goldgulden an Montfort-Bregenz und schließlich 1515 nach weiteren Verpfändungen an den bekannten Landsknechtführer Merk Sittich von Hohenems. Verpfändet und verkauft! Mit Frauen und Männern, mit Äckern und Wäldern, einfach verkauft!2 Das gleiche Schicksal hatte im Jahre 1451 auch die Hofsteiger getroffen. Als es deren Herrin, der Gräfin Elisabeth von Bregenz, an Geld mangelte, verkaufte sie ihre 11 1 Heim, „Wolford", Heimat Wolfurt, Heft 24 / 2000 und „Weißenau", Heimat Wolfurt, Heft 17/1996 Bilgeri, Geschichte Vorarlbergs, I, S. 138 Weizenegger-Merkle, Vorarlberg, 2 / 1839, S. 350 Kopie abgedruckt in Info Wolfurt, April 2004, S. 16. Siehe auch VLA, Helbok-Regesten Nr. 353! Binder, 850 Jahre Weißenau, 1995, S. 248 und VLA, Helbok-Regesten Nr. 364 Heim, „ 750 Jahre Rickenbach ", Heimat Wolfurt, Heft 22 / 1999 und VLA, Helbok-Regesten Nr. 445 2 3 4 5 6 10 halbe Stadt samt Hofsteig an Sigismund den Münzreichen, den Habsburger Herzog von Tirol. Seither, seit 1451, gehört Rickenbach mit den-anderen Hofsteiger Dörfern zu Österreich. Nicht so der Kellhof! Der verblieb noch dreihundert Jahre lang unter der Herrschaft der reichsunmittelbaren Hohenemser Grafen. Erst im Jahre 1765, als deren Geschlecht im Mannesstamm ausstarb, fiel auch Hohenems mit seinen Besitzungen in Lustenau, Dornbirn und im Wolfurter Kellhof an den Kaiser und damit an Österreich. Gräfin Rebekka, die Tochter und Erbin, hatte nach Böhmen geheiratet. Nun machte sie ihre Rechte zu Geld. Im Jahre 1771 kauften vier angesehene Wolfurter für insgesamt 4500 Gulden die letzten Hohenemser Besitzungen frei, darunter die fast zwei Hektar große „Bütze", den von einer Mauer gegen Hochwasser geschützten Emser Weingarten. Bald danach wurden die Reben ausgerissen und zuerst Heims und dann Rädlers Haus in den ehemaligen Garten gebaut. Bei Rädlers Haus blieb ein Stück von der alten Mauer noch bis 1976 stehen. Schon lange vor Rebekkas Zeit waren die Grenzen zwischen den beiden Gerichten, zu denen sich die gräflichen Höfe entwickelt hatten, durchlässig geworden. Durch Heiraten hatten sich die Besitzverhältnisse geändert. Jetzt gehörten viele Dörfler zu Hofsteig, Kellhofer wohnten umgekehrt auch in Schwarzach, Kennelbach und in Langen. Jedes Jahr aber mußten sich die Kellhofer Männer zur Musterung vor dem Emser Grafen oder seinem Vogt bei der Standlaube neben der Kirchenstiege einfinden. Zu großen Festen, etwa zur Hochzeit des Grafen, mußten sie sich sogar mit ihren Waffen in Hohenems aufstellen.3 Die Neuzeit hatte begonnen. Dem Hofsteiger Ammann Sebastian Schnell, der drüben an der heutigen Schloßgasse wohnte, gelang es, die beiden eifersüchtigen Äbte von Mehrerau und Weißenau an einen Tisch zu bringen und zur Gründung einer selbständigen Pfarrei St. Nikolaus zu bewegen. Seit 1512 müssen die Wolfurter und mit ihnen auch die Bucher und Bildsteiner nicht mehr zum Sonntagsgottesdienst durch die Ach waten. Seither haben sie einen eigenen Taufstein und einen eigenen Friedhof! Noch einen weiteren Erfolg konnte Ammann Bascha Schnell für sich verbuchen. Der Schloßherr Junker Jakob von Wolfurt erlaubte ihm, die Quellen bei seinem Weinberg zu fassen und durch Düchel-Rohre zu einem Brunnen auf dem Dorfplatz zu leiten, zum allerersten Brunnen. Mehr als vierhundert Jahre lang versorgte dieser Brunnen nun das Dorf mit Trinkwasser für die wachsende Anzahl von Einwohnern und auch mit Wasser zum Tränken der Tiere. Allerdings schöpften viele Bauern weiterhin wie bisher ihr Wasser aus dem Tobelbach. Wenn klirrender Frost oder anhaltende Trockenheit den Bach versiegen ließen, kamen sie aber auch zum Genossenschafts-Brunnen und nutzten dort ihr Recht. Der älteste „Seelenbeschrieb" von 1760 hatte erst 56 Häuser und dazu Kirche und Pfarrhof zum Dorf gezählt. Nach der Verteilung der Äcker dehnte es sich aber jetzt schnell nach Norden ins Röhle-Feld, nach Süden fast bis Unterlinden und nach Westen weit in die Bütze hinab aus. 12 Bild 5: Der neue Brunnen auf dem Kirchplatz Nach den im Gemeindearchiv aufbewahrten Brunnenbriefen waren im Jahre 1816 bereits 71 Genossen zur Wasser-Entnahme am Dorfbrunnen berechtigt. Es wurde eng, wenn aus 51 Ställen 83 Kühe und 34 Pferde zur Tränke geführt wurden.4 Auffallend ist dabei die niedrige Zahl der Kühe und die hohe der Pferde. Die Pferde setzte man beim Getreide-Anbau ein, der damals noch die weitaus wichtigste Lebensgrundlage der Wolfurter war. Kühe nutzte man dagegen hauptsächlich zur Eigenversorgung der großen Familien mit Milch. Sennereien gab es in Wolfurt noch nicht. Um dem täglichen Gedränge am Brunnen auszuweichen, faßten immer mehr Bauern eigene Quellen am Berghang. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts verstanden es die Brunnenmacher auch schon, Pumpbrunnen ins Grundwasser zu setzen. Damit konnte man den steigenden Bedarf für die größer gewordenen Ställe, aber auch für Waschfrauen und Schnapsbrennereien decken. Große Angst hatte man weiterhin vor den Feuersbrünsten, die so manchen Hof in Schutt und Asche legten. Es muß ein gütiger Gott seine schützende Hand über die alten Holzhäuser im Dorfkern gehalten haben, daß es hier nie zu einer ganz großen Katastrophe gekommen ist. In jeder Küche loderte ja bis etwa 1850 ein offenes Feuer unter dem Kamin-Schurz. Löschwasser schöpfte man mit ledernen Kübeln aus dem Bach, wo Nachbarn mit Fallen das Wasser aufstauen konnten. Viel mehr als alle Schadensfeuer hat aber dann die moderne Zeit unter den alten Häusern gewütet. Dutzende von ihnen fielen der Spitzhacke zum Opfer, zerbrachen unter den Rammstößen der Bagger. Schließlich setzte in den letzten dreißig Jahren ein Umdenken ein. Von den allerletzten Rheintalhäusern wurden doch etliche behutsam renoviert und gelten heute als Schmuck der Gemeinde. Insgesamt 16 Häuser füllten früher einmal den Stock, das ist der Raum zwischen dem Dorfbrunnen und dem Kleinen Brunnen beim Kreuz an der Kreuzstraße, dicht aus. Davon stehen heute noch drei: der Alt Schwano, Sammüllars und s Schwöstoro-Hus. 13 Drei von 16! Die sind dafür alle drei vorbildlich hergerichtet worden. Weitere renovierte Häuser findet man noch ein paar an anderen Dorfstraßen. Mit den folgenden Zeilen will ich vor allem die alten und die verschwundenen Häuser ins Gedächtnis rufen. Mitten im Dorf stand einst am Rand des Kirchplatzes die hölzerne Laube, das ,,tanz-hus" (T). Unter ihrem Dach war der Platz für die öffentlichen Gerichtssitzungen und Beratungen. Nach dem Sonntags-Gottesdienst verkündigten der Ammann und sein Waibel wichtige Neuigkeiten und gaben die Anweisungen für die Arbeiten bei Saat und Ernte in der kommenden Woche. Die Laube bot aber auch Platz für den Tanz in der Fasnat und für allerlei Kurzweil. Das war der Grund, warum sie der überfromme Pfarrer Barraga im Jahre 1830 abbrechen ließ. Daneben stand „An der Kirchstiegen " das uralte „Hanso Hus". Dort hatte der Arzt Antonius Bildstein seine Praxis und die damit verbundene Barbierstube gehabt. Nun richtete sein Sohn Crispin Bildstein um 1770 hier den allerersten Kaufladen ein. Nach der Messe war er für die Hausfrauen geöffnet. Manche mußten ihre Schulden anschreiben lassen. Kunden aus Buch bezahlten oft mit Rebstecken oder mit Heugeschirr. 1928 wurde Hanso Hus zum Bau des Kriegerdenkmals abgebrochen. Auf der anderen Seite der Kirchstiege stand das stattliche Gasthaus „Rößle". Seine beste Zeit hatte es mit Bäckerei, Handlung und Tanzsaal ab 1850 unter der Wirtsfamilie Fidel Müller. 1982 wurde es abgebrochen, 1985 entstand hier das neue Pfarrheim. Gegenüber befand sich hinter dem Dorfbrunnen das älteste Gasthaus im Dorf, das man heute als den „Alten Schwanen" bezeichnet. In der dortigen Stube fanden die Sitzungen der Brunnengenossen statt. Im Jahre 1811 wurde hier unter der BayernHerrschaft auch die erste Vorsteherwahl in der fünf Jahre vorher neu errichteten Gemeinde Wolfurt durchgeführt. Als der Schwanenwirt Kalb später zusehen mußte, wie sein Konkurrent, der Rößlewirt Müller, mit Bäckerei und Handlung und mit neuen Gaststuben das Geschäft an sich riß, erbaute er 1860 auf dem Platz einer abgerissenen Nagelschmiede den „Neuen Schwanen". Hundert Jahre lang galt dieser nun als nobelstes Gasthaus im Dorf, besonders als die reichen Sticker im „Römerstüble" ihre ausgelassenen Treffen abhielten. Um 1970 mußte zuerst die Gaststube geschlossen werden. Zehn Jahre später wurde die stark erweiterte Handlung als Schwanenmarkt an die untere Kellhofstraße verlegt. Das stattliche Haus mit dem alten Schwanen-Schild blieb aber glücklicherweise erhalten. Das dritte Gasthaus am Kirchplatz war der „Engel". Der ehemalige Löwenwirt und Hofsteig-Ammann Joseph Fischer aus Rickenbach hatte dort um 1800 ein altes Haus gekauft und zu einem Gasthaus umgebaut. Hier hielt die 1816 gegründete Bürgermusik ihre ersten Proben ab. Mit den „Sammar"- und den „Alt-Adlerwirt"Fischer stammen bedeutende Familien aus diesem Haus. Zum Gasthof gehörten eine Kegelhalle und ein großer Gastgarten am gegenüberliegenden Hang. 1975 übersiedelte der Wirt in sein neues Hotel Engel. 14 Bild 6: Das Kirchdorf Wolfurt im Jahre 1760 Eine Skizze aus Heimat Wolfurt, Heft 6 /1990. Dort sind die einzelnen Häuser aufgezählt. Der Pfarrer hatte im „Seelenbeschrieb" für den Steuerkataster der Kaiserin Maria Theresia alle Straßen und Häuser und alle Einwohner aufschreiben müssen. Das im Pfarrhof erhaltene dicke Buch gibt einen ersten Überblick über unsere Gemeinde. Die Landstraße führte am Hang entlang zum Tanzhaus (T) am Fuß der Kirchenstiege und dann über das Oberfeld zur Furt an der Ach. Die Numerierung beginnt bei der Kirche mit den 6 Häusern „Auf dem Bühel". Nach den 7 (hier fehlenden) Anwesen an der Ach setzt sich die Reihe im „Röhle" (beim heutigen „Engel") fort. Sie führt über „Loch" und „Berggasse" (heute Kellhofstraße), „Feldgasse" (Kreuzstraße) und „Gässele" ins „Tobel" und erreicht endlich „An der Kirchstiege" mit der Nr. 45 „Hanso Hus" beim Tanzhaus. Vom Dorfbrunnen weg folgen die Nummern jetzt der „Kirchgassen " in Richtung Unterlinden . Neben dem Dorfbrunnen (bei 47) gab es noch Gemeinschaftsbrunnen auf dem Bühel (bei 2), im Loch (bei 24), bei Stenzlers (54) und den Kleinen Brunnen (bei 57). 15 Bild 7: Kinder am neuen Bächlein Bild 8: Blick vom Kirchturm auf das Dorf An dessen Platz standen früher zu beiden Seiten der Straße „ im röle " die zwei großen Haltmayer-Gerbereien, die ihren Besitzer um 1870 zum reichsten Mann von Wolfurt gemacht hatten. Beide mußten ihren Betrieb später einstellen. In den riesigen Häusern wurden Miet-Quartiere eingerichtet. Zuletzt mußten sie neuen Häusern Platz machen. Abgebrochen wurde daneben 1982 auch die „Dörfler" Sennerei. Genau hundert Jahre vorher war sie über Betreiben von Oberlehrer Wendelin Rädler gebaut worden. Bis 1924 wurde hier die Milch aus der nördlichen Hälfte der Gemeinde zu Butter und Käse verarbeitet. Ab jetzt wurde sie für die Großmolkerei Dornbirn gesammelt. Gleich danach endete früher die Röhle-Straße am Vällenthor (V). Die Landstraße führte ja damals über das Oberfeld. Von dort aus sah man um 1760 noch ein unermeßlich großes Getreidefeld vom Bühel bis zu den Unterfeldern in der Lärche. Kein 16 einziges Haus bis zur Lauteracher Kirche, keines im heutigen Röhle, keines in der Bütze! Nur Getreide und das Buschwerk „ im Wida " an der Ach! Das Feld war in Drittel abgesteckt. Ein Drittel war mit „ Vesen " bebaut, das ist eine Weizenart, die man heute Dinkel nennt. Sie lieferte das Mehl für Brot, Mus und damals, bevor im Ried Mais angebaut wurde, auch für „Hafo-Loab". Das zweite Drittel trug Hafer für „Habor "-Suppe und „Habor-Stopfar". Das dritte Drittel lag brach. Es sollte sich bis zur nächsten Einsaat erholen. Ammann, Dorfmeister und der „Banwart" regelten die gemeinsam von allen Dorfgenossen durchgeführte Arbeit bei Saat und Ernte. Sie sorgten auch für die Abfuhr des Zehents an den Vogt und an das Kloster Mehrerau. Bis ins 18. Jahrhundert hatte sich diese Dreifelder-Wirtschaft bewährt. Dann waren Felder und Wälder an die einzelnen Bauern verteilt worden. Bis zur Inselstraße und zu den „Löchern" (an der heutigen Loackerstraße) herein 17 reichte das mit Stauden bewachsene Flußbett der Ach, doch überflutete das Hochwasser nicht selten die Äcker bis in die Lärche und bis zur Laüteracher Kirche. Erst 1771 ließ Kaiserin Maria Theresia den Schutzdamm errichten, der viel später zur Achstraße ausgebaut wurde. Und die Straßen? An der Stelle der heutigen Bregenzerstraße und der Bützestraße führten grasbewachsene „Bau-Gaßen " in die Äcker hinein, aber der Zutritt war bis zur Erntezeit durch die großen Gatter der „ Vällenthore " versperrt. Ab 1800 wurden noch in der Bayernzeit ein paar Häuser in das Röhle-Feld gebaut. Bald danach stellten die Familien Dür, Schertler und Klocker je eine Ziegelei in die Insel hinaus. Als „Iosol" bezeichnete man das ursprünglich wertlose StaudenVorland an der Ach, das man mit Maria Theresias Damm dem Fluß abgerungen hatte. Zu jeder Ziegelei gehörte auch ein großer Kalk-Brennofen. Am Damm stapelten die Flößer riesige Mengen Holz aus dem Bregenzerwald als Brennmaterial auf. Der Lehm wurde in den Lehmlöchern im Flotzbach gegraben und mit Pferdefuhrwerken an die Ach geführt. Der mühsame Umweg über das Oberfeld machte eine direkte Zufahrt durch das Röhlefeld notwendig. Daher wurde um das Jahr 1820 eine neue Straße gebaut, die heutige Bregenzerstraße. Etwa 1830 entwickelte sich auch die Bützestraße zu einer zweiten Zufahrtsstraße zu den Ziegeleien. Als die Schertler um 1880 eine ganz moderne neue Ziegelei im Flotzbach geschaffen hatten, mußten die drei alten bald schließen. An der Ach blieb nur das Geschäft mit dem Kalk und später mit Zementwaren. Aus der ursprünglichen SchertlerZiegelei und ihrer Kalkhütte entwickelte sich die Firma Baustoffe-Rädler. Inzwischen waren die meisten Weingärten gerodet worden. Ab 1860 ging auch der Getreide-Anbau rapide zurück, weil preisgünstiges Getreide zum Bregenzer Kornmarkt eingeführt wurde. Die Landwirtschaft geriet in eine ernste Krise, aus welcher sie sich erst durch den Obstbau und die Intensivierung der Milchwirtschaft mit der Errichtung von Sennereien wieder einigermaßen erholte. Die ehemaligen Äcker rund um das Dorf verwandelten sich in Obstgärten und Heuwiesen. Jetzt zurück ins Kirchdorf! Dort war auch die „ Berggaßen ", die heutige Kellhofstraße, mit einem Vällenthor beim Bütze-Weingarten gegen das Ackerfeld verschlossen. Es gab aber bereits einen Weg nach Lauterach und den „Bregenzer Weg" auf der heutigen Montfortstraße schräg durch Felder und Stauden-Vorland zur einzigen Brücke über die Ach in Lauterach. An der Berggasse brach Kaspar Gmeiner 1776 das oberste Haus beim Brunnen ab und stellte es weiter unten im damals noch freien Feld neu auf. Ergänzt mit einem Stadel steht es noch heute (Kellhofstraße 11, Mohrs). Schon früher hatte ein einzelnes Haus außerhalb des Vällenthores (Nr. 30, Bützestraße 1, Stülzes) die Besiedlung der Bütze eingeleitet. Am westlichen Teil der „Berggasse" stehen noch ein paar von den alten Häusern, darunter der am Giebel mit den allerschönsten Zimmermannsarbeiten geschmückte alte „Kunsum". In dem bereits 1779 erbauten Haus hatte der Arbeiter-Verein 1903 18 Bild 9: Die Berggasse 1890. Wandbild von E. Köb im Schwanen. Links s Wäschhütlle und Filitzos Hus Bild 10: Dr. Lorenz Böhlers Geburtshaus einen preisgünstigen Verkaufsladen eingerichtet, der 1938 zum weitaus größten und modernsten Gemischtwaren-Geschäft der Gemeinde erweitert wurde. Wie viele andere Läden ist auch der Konsum längst geschlossen. Ein Stück weiter unten mußte 1976 mit Rädlers Haus ein besonders schönes Bauernhaus samt dem letzten Stück der Weinberg-Mauer dem Neubau des Schwanenmarktes und der Raiffeisenbank weichen. Unterhalb der Weg-Abzweigung ins „Loch" (Im Dorf) hatten die Dörfler eine Waschhütte gebaut, in welcher das saubere Überwasser des Dorfbrunnens den Hausfrauen zur Verfügung stand. Eine zweite solche Waschhütte stand droben auf dem Bühel. Dort wurde auch Schnaps gebrannt. Auf der Südseite der Kellhofstraße steht noch, ganz nahe beim Alten Schwanen und 19 Bild 12: Gasthaus Lamm um 1930. Gemalt von Rudolf Schertler. Bild 11: Dörfler Konsum um 1935 Bild 13: Das Mohr-Haus an der Kellhofstraße. Es wurde 1776 aus dem Kirchdorf hierher übertragen. wie dieser schön restauriert, das „Sammüller "-Haus. Es trägt seinen Namen nun schon mehr als 250 Jahre lang vom Gotteshaus-Ammann Nikolaus Müller. In der Wohnung über der damals angebauten Schreinerei wurde 1885 unser Ehrenbürger Prof. Dr. Lorenz Böhler, „ Sammüllars Lorenz ", geboren. An der Ecke zur Kreuzstraße stand früher der Gasthof „Lamm ": Der Lohnmetzger Gebhard Fischer hatte um 1880 hier das allererste Metzgerei-Lokal von Wolfurt eingerichtet, in welchem er Fleisch und Wurst an die zunehmend nicht-bäuerliche Bevölkerung verkaufte, die in den „ Quartieren " der großen Häuser wohnte und ihren meist kargen Verdienst in der Fabrik in Kennelbach erarbeitete. 1962 ist das Lamm abgebrannt. Im großen Neubau wurde das Gastlokal „ Klim-Bim " eingerichtet. Wo die Kreuzstraße an ihrem Südende bei einem großen Wegkreuz in die Kirchstraße einmündet, war früher einmal das Ende des Dorfes gewesen. Das gemeinsam 20 Bild 14: Das Rädler-Haus. Vorne die Mauer des Emser Weingartens. 21 Bild 15: Rasiorars Hus an der Kurve. Links das Heitz-Haus. bewirtschaftete Feld westlich der zur „Kirchstraßen" gewordenen ehemaligen Römerstraße war durch Jahrhunderte gegen Verbauung geschützt. Im 18. Jahrhundert setzten sich einflußreiche Bürger über die alten Gesetze hinweg. Als erster baute der Hofsteig-Ammann Jerg Rohner beim Kreuz einen großen Hof und eröffnete darin ein Gasthaus. Dort soll nach der Legende einmal Kaiser Josef II. genächtigt haben, als er inkognito sein Reich bereiste.5 Vor dem Haus stellte der Wirt einen eigenen Brunnen auf, für welchen er Wasser von der Zuleitung zum Dorfbrunnen abzweigte. Der stolze Hof, damals der größte in der Gemeinde, ist 1869 abgebrannt. Im Jahre 1957 mußte auch der „Kleine Brunnen" dem zunehmenden Autoverkehr weichen. Gegenüber waren 1937 die zwei alten Häuser des Wagners Heitz und des Metzgers Reiner abgebrannt. Wegen der Beengtheit des Platzes versagte die Gemeinde die Erlaubnis zum Wiederaufbau. So legten die Geschwister Heitz beide Brandplätze zusammen und stellten darauf das übergroße Haus, das seither den Südeingang zum Kirchdorf dominiert. Im Erdgeschoß bauten die Brüder drei Werkstätten ein. Längst sind diese geschlossen und haben Platz gemacht für kleine Geschäftslokale. Noch weiter im Süden durfte man eigentlich nur auf der Bergseite der Kirchstraße bauen. Zu einem Doppelhaus zusammengezwängt standen dort weit abseits schon um 1700 zwei bescheidene Häuser. Sie wechselten alle paar Jahre die Besitzer. Nach dreihundert Jahren stehen die unverwüstlichen Zwillinge noch immer fest auf ihrem felsigen Grund und bieten Raum für junge Familien. Eines wurde in den letzten Jahren von Grund auf renoviert (Zilla Zollers). Noch einmal zurück ins Dorf! Im großen Rank an der Kirchstraße steht seit 1746 das bis heute fast unverändert gebliebene „Rochusles Hus". Daneben hat 1772 der reiche Ornath-Händler Gallus Fidel Gantner aus Feldkirch sein schönes Haus gebaut. Viel später hat dort „Rasiorars Agathle" ihren Kundschaften die Haare frisiert oder schon am Sonntag-Vormittag die Barte gestutzt. An der Ecke zur Schloßgasse erinnert uns ein besonders originelles Doppelhaus daran, wie knapp bemessen der Baugrund im Dorf einst gewesen ist. Die Westhälfte heißt man „Stenzlars Hus". Hier, wo einst das kleine Halden-Bächlein zum Tobelbach abgeleitet wurde, wohnte um 1500 der Ammann Bascha Schnell. Das Haus ist aber sicher jünger. Nach der Überlieferung soll es sogar einmal ein Gasthaus gewesen sein. Seinen Namen hat es von der Witwe Schwerzler, geborene Stenzel, die hier allein ihre Kinder aufzog. Ein Stück weiter in Richtung Kirche steht „ Tannbergers ", das seinen Namen von einem Josef Anton Huber aus Lech am Tannberg trägt. Vor ihm besaß es 1873 der böhmische Schneider Franz Eiselt, der 33 (!) Schlafstellen für arme Gastarbeiter einrichtete und damit viel Geld verdiente. Ein paar von den allerältesten Häusern drücken sich noch „Im Tobel" zusammen. Den Südhang deckte bis zum Jahre 1900 mit Pfarrers Rebgarten der letzte Weinberg in Wolfurt. Von der Friedhofmauer weg, wo sie ihren ersten Schießstand aufgestellt 23 Bild 16: An der Kirchstraße 1970. Tannbergars, Gitschges, Rüstos und Stenzlars. Bild 17: Mohro Emiles und der Alt Schwano, 1995 22 hatten, erprobten ab 1838 die Wolfurter Schützen ihre Vorderlader-Stutzen. Der Zielstock stand auf dem Bühel gegenüber. Beim Schwesternhaus beenden wir unseren Rundgang durch das Dorf. Der Schuhmacher Weiß hatte es 1921 den Schulschwestern vermacht. Darüber berichtet ein eigener Artikel. Auch die vielen anderen, an denen wir vorbei gegangen sind, könnten uns jedes eine eigene Geschichte erzählen! Siegfried Heim Die Besiedlung der Bregenzerstraße Das Röhle-Getreidefeld war schon vor 1750 aufgeteilt worden. Aber erst die um 1820 neu angelegte Straße am Fuße des Oberfelds machte eine Besiedlung möglich. Bis 1750 war ein Dür-Haus (Bregenzerstr. 7, Schützo-Mathisos) das äußerste nördliche Gebäude des Kirchdorfs gewesen, direkt neben dem Vällenthor zum Getreidefeld. Als erster überschritt 1752 Joseph Vonach diese uralte Grenze und baute sein neues Haus an den Vorsprung des „Röhle", an den steilen „kleinen Rain". Er überließ es später seinem Schwiegersohn Johannes Dür, der mit seinen vielen Kindern bald danach die Besiedlung von Röhle und Ach vorantrieb. Das Dür-Stammhaus steht noch heute, vor wenigen Jahren renoviert, als „Hannes Franzos" (Breg.str. 6). Erst 1802 erhielt es in Joh. Georg Klocker den ersten Nachbarn, den Stammvater der „Strickar"-Klocker. (Breg.str. 8, „Gigars im Röohle"). Damals führte die Landstraße ja noch über das Oberfeld und umging damit das Röhle-Feld. Erst weit im Norden senkte sie sich wieder zu den sieben alten Häusern an der Ach und erreichte dort als erstes das kleine Klocker-Haus (Breg.str. 31, Wachters). Das dritte Haus im Röhle erbaute 1805 Franz Josef Dür, ein Sohn des Johannes (Breg.str. 10, Kapeollars). Er begann nach den Franzosen-Kriegen mit dem Ziegelbrennen an der Ach. Sein jüngerer Bruder Lorenz Dür hatte das SchmiedeHandwerk erlernt. Er stellte 1812 auf der anderen Seite des Weges eine Werkstatt ins Feld und baute dazu ein Jahr später ebenfalls ein Haus (Breg.str. 11, Schorrers). Seine tüchtigen Söhne verlegten 1848 die Schmiede nach Rickenbach und schufen dort das Stammwerk der Firma Doppelmayr. Schon 1814 kam dann auch Josef Anton Schertler, ein Sohn des legendären Schützenmajors Jakob Schertler, aus Unterlinden und erbaute genau vis-a-vis von Franz Josef Dür ein großes Haus (Breg.str. 15, Schertler I, „Schädlars Sepplos"). Mit einer zweiten Ziegelei an der Ach wurde er der große Konkurrent der Firma Dür. Gemeinsam setzten die beiden aber jetzt den Ausbau des bisherigen Ackerweges zu einer Fahrstraße durch das Röhlefeld bis zur Ach durch. Zwei Jahrhunderte lang galt die neue Straße neben der Bützestraße als die „Obere Straße". Als erste in Wolfurt wurde sie 1931 „geteert". Seit 1953 trägt sie den neuen Namen „Bregenzerstraße". 1964 konnte sie den unerträglich gewordenen DurchzugsVerkehr an die „untere" Straße abgeben. Am Nord-Ende der damals neuen oberen Straße hatte als erster der Küfer Johann Böhler 1822 die Verbindung für ein Haus genützt (Breg.str. 21, „Hann-Batistos"). Drinnen im Dorf stellten jetzt die Haltmayer 1818 und 1828 ihre beiden Gerbereien auf. Aus dem Gasthof Engel übersiedelte die Witwe Magdalena Schertler-Fischer 1835 in ihr neues Ausgedinge-Haus am Röhle-Rank (Breg.str. 9, „Sammars"). 25 1 Empfohlen seien besonders aus Heimat Wolfurt Heft 4, S. 54 Pfarrkirche St. Nikolaus Heft 6, S. 2 Das Kirchdorf Heft 13, S. 6 Hofsteig Heft 23, S. 6 Dorfbrunnen Nach Ludwig Welti, Kellnhof Wolfurt, LMV Jahrbuch 1952 Nach Ludwig Welti, Jakob Hannibal, Wagner-Innsbruck, 1954 Heim, Dorfbrunnen, Heimat Wolfurt, Heft 23, 1999 Heim, Ein Kuß für den Kaiser, Heimat Wolfurt, Heft 14, 1994 2 3 4 5 24 Nun war nur mehr in der Mitte des Feldes ein Stück frei geblieben. Hierher bauten 1836 der Wagner Fidel Bildstein von der Hub (Breg.str. 12, Kassians) und der DürSchwiegersohn Max Rusch aus Kennelbach (Breg.str 20, „Küofar Böhlars", jetzt Fuchs). Die letzte Lücke schloß 1843 Franz Josef Dür (Breg.str. 14 u. 16, Bernhards). Als 1852 noch die Ziegelei-Firma „Schertler u. Cie" ihr großes Geschäftshaus auf die Westseite der Straße gestellt hatte (Breg.str. 21, Schertler II, „Schädlars Alfredos "), war die Besiedlung des Röhle für viele Jahre abgeschlossen. Nur an den Hang kamen 1888 noch die Schertler-Kalkhütte und 1889 die BöhlerWagenschmiede. Nach langer Unterbrechung stellte nach dem Ersten Weltkrieg Fidel Schwerzler, Toblars Fidele, seine Zimmermanns-Werkstatt auf, die Alwin Fuchs einige Jahrzehnte später zu einem Wohnhaus umgestaltete (Breg.str. 18). Und um das Jahr 1930 erbaute Josef Lässer erstmals nach fast 70 Jahren wieder ein Wohnhaus (Breg.str. 23). Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte dann die ungehemmte Besiedlung der Felder ein, verbunden mit einer massiven Rodung der schönen Obstbaum-Bestände. Sogar der steile Berghang wurde schließlich bebaut. Das Bild an der Straße bestimmen aber immer noch die alten Rheintal-Häuser mit ihren hohen Giebeln. Mit großem Einsatz haben mutige Besitzer bereits die meisten renoviert und die Wohnungen der neuen Zeit angepaßt. Eine schöne Straße ist uns erhalten geblieben, die Bregenzerstraße im Röhle! Bild 21: Die alten Häuser im Röhle auf einem Katasterplan von 1857 26 27 Bild 18: Bregenzerstraße und alte Landstraße auf das Oberfeld 1931. Neuer Schwanen, Engel und Kegelhalle. Bild 22: Das Röhle im Schmuck der großen Birnbäume. Schädlars Sepplos, Kapeollars und Kassians. Bild 19: Die zum Mietshaus umgebaute ältere „Gerbe" von 1818. Dahinter die Sennerei von 1882. Bild 23: Hannes Franzos Hus wurde 1752 als erstes im Röhlefeld gebaut. Bild 20: Schützo-Mathisos und Sammars. Beide vorbildlich renoviert. Bild 24: Die Dür-Ziegelei um 1890. Ein Bild von Schnidarles Hannes. 28 29 Siegfried Heim Das Schwesternhaus An der engen Kurve der Kirchstraße hat die Gemeinde Wolfurt vor wenigen Jahren ein altes Rheintalhaus renoviert. Mit dem Schwesternhaus bleibt ein wichtiges Gebäude erhalten, das nach außen das Bild unseres Kirchdorfs wesentlich beeinflußt, das in sich aber auch eine beachtliche Tradition trägt. In den letzten 250 Jahren war es nacheinander Mesmar-Hus Klockar-Hus Naglar-Hus Schuohmachar-Hus Schwöstoro-Hus und nun ist es noch zum Spielzeug-Museum geworden! Im Stock Nahe am neuen roten Marktplatz, wo im letzten Jahrzehnt große Anstrengungen zur Wiederbelebung des Kirchdorfs ihre ersten Früchte getragen haben, wurde im Mai 2004 ein neues Wohn- und Geschäftshaus eröffnet, das die Wolfurter nach den neuen Mietern bereits „s Doktor-Hus" nennen. Zusammen mit dem benachbarten Schwesternhaus hat „ der Stock" dadurch eine weitere Veränderung seiner in langen Jahren arg abgebröckelten Fassaden erfahren. „Stock" ist der alte Name für das Dreieck zwischen Kellhofstraße, Kreuz- und Kirchstraße. Bei unzähligen feierlichen Aufmärschen und manchmal auch bei großen Begräbnissen zog man früher mit Musik und Fahnen „umm-o Stock" zum Kirchplatz und zur Kirche. Das Schwesternhaus wurde um das Jahr 1700 nahe bei Kirchplatz und Dorfbrunnen als Bauernhaus erbaut und übertraf damals an Größe die meisten Nachbarhäuser. Von Anfang an hatte es unter den Überschwemmungen des Töbele-Baches zu leiden. Nach Schlagwettern brach dieser oft an der Ecke des gegenüber liegenden RößleStadels aus. Seine schmutzigen Fluten prallten dann an die Straßenwand des Schwesternhauses und suchten sich auf beiden Seiten einen Weg durch die Gärten hinab in die Bütze. Erst vor etwa hundert Jahren wurde am Haus eine hohe Betonschwelle angebracht, die seither die Fluten auf die Kirchstraße ablenkte. Die letzten Überschwemmungen durch den wilden Bach haben noch um das Jahr 1940 jeweils einen großen See unterhalb der Kreuzstraße entstehen lassen. Alte Familien Der erste Besitzer des Schwesternhauses, den unsere Bücher in des Pfarrers Seelenbeschrieb von 1760 in „domus 49 an der Kirchgaßen" erfassen, war der Pfarr-Mesner Anton Fischer, 1718-1789. Auf dem steilen Pfad durch Pfarrers Weinberg im Töbele konnte der Mesner damals zu seinem Dienst in die alte kleine 31 Bild 25: Schädlars Alfredos. Als Zentrale der SchertlerZiegeleien 1852 erbaut. Bild 26: Die SchertlerKalkhütte, später Kalkwerk Rädler. Bild 27: Hann-Batisto Jockls Huf- und Wagenschmiede. 30 Pfarrkirche hinaufsteigen und dort regelmäßig die Glocke zum Gebet läuten. Anton Fischer gehörte dem angesehenen Geschlecht der Stöoglar-Fischer an, zu dem man auch die Seppar, Klosos und Schnidarles-Fischer zählt. Weil er kinderlos blieb, fiel das Haus an seine Stieftochter, die 1772 Anton Klocker geheiratet hatte. Damit wurde es zum wichtigsten Zentrum der Wolfurter Klocker. Von den acht Kindern begründete der Sohn Joh. Georg Klocker im Röhle mit der Nachbarstochter Franziska Reiner aus dem alten Schwanen die Sippe der Strickar-Klocker. Der jüngere Sohn Xaver Nikolaus heiratete mit Barbara Haltmayer aus dem Adler in Rickenbach ebenfalls eine reiche Wirtstochter und wurde der Stammvater der Soalar-Klocker. Die Glasar-Klocker stammen dagegen von Vater Antons jüngerem Bruder Josef Klocker. Das Haus an der Kirchstraße behielt der Sohn Josef Anton Klocker, 1783-1859. Dieser erbaute 1835 von hier aus eine große Ziegelei an der Ach und dazu das damals übergroße Haus Bützestraße 24 (Rohners). Das Elternhaus im Dorf wurde frei. Im Jahre 1843 übernahm es der einflußreiche Gemeinderat Johann Kalb, Naglars, und zog mit seiner großen Familie vom Strohdorf her hier ein. Später überließ er es seinem Sohn Gebhard Kalb, 1829-1878, von dem die vielen Naglar-Kalb-Familien an der Ach, in Unterlinden, in Schwarzach und auch in der Schweiz stammen. Alle aus diesem Haus! Wie in vielen anderen Bauernhäusern wurden jetzt auch im Schwesternhaus Mieter ins „ Quartier" aufgenommen. So lebte im oberen Stock durch längere Zeit die aus Rickenbach zugezogene Familie des Johann Mathias Bernhard, Lohansolars. Das Haus bekam im Jahre 1900 bereits seine fünfte Hausnummer. Nach des Pfarrers „domus 49" von 1760 hatte man aus steuerlichen Gründen bereits 1785 unter Kaiser Joseph II. die Nummer 50 und 1806 unter den Bayern die Nummer 25 auf den Türstock malen müssen. 1843 folgte die Nummer 51 und 1900 bei der letzten Durch-Numerierung der Gemeinde von der Ach bis Rickenbach die Nummer 64. Diese hielt nun bis zum Jahre 1954. Dann wurde sie beim Schwesternhaus durch die noch heute gültige Bezeichnung „Kirchstraße 45" ersetzt. Die Weiß-Stiftung Als Kalbs erwachsene Kinder das Elternhaus vor dem Jahr 1900 nach verschiedenen Richtungen verlassen hatten, konnte es der Schuhmachermeister Josef Weiß, 18681921, kaufen. Weiß stammte aus Lauterach und heiratete 1901 Maria Hinteregger. Sie war die älteste Tochter unter den 15 Kindern des Gemeinderats und Dorfmeisters Franz Hinteregger in der Bütze. Ihre Mutter war 1888 wenige Wochen nach der Geburt des 15. Kindes gestorben. So hatte Maria die Mutterstelle bei ihren vielen Geschwistern übernehmen müssen. Nun zog sie zu ihrem Mann ins Dorf. Weiß hatte in den Stadel des Hauses eine Schuhmacher-Werkstatt eingebaut. In einem kleinen Schaufenster an der Kirchstraße zeigte er die fertigen Schuhe. Über seine Arbeit hinaus war er auch politisch tätig. Schon 1899 war er einer der maßgeblichen Begründer des Katholischen 32 Bild 28: Das Stifterbild im Schwesternheim 33 Bild 29: Das Schwesternhaus 1989. Bild 30: Sr. Regina 1992 im Kreis ihrer Wolfurter Mitschwestern. Arbeitervereins gewesen. Bei der ersten Sitzung im Sternen hatten ihn die Wolfurter Arbeiter sogar zum Obmann gewählt. Im folgenden Jahr 1900 schaffte er für seinen Verein eine schöne Fahne an. Erst im Jahre 1904 konnte er das GemeindeBürgerrecht erwerben. Die kleine Rosa, das einzige Kind der Eheleute Weiß, starb schon im Alter von einem Monat. Die Wirschaftskrise am Ende des Ersten Weltkrieges traf den Schuhmacher schwer. Er erkrankte und starb, erst 52 Jahre alt, im Jänner 1921. Auch seine Frau Maria war todkrank. Als Pflegerin hatte sie ihre jüngere Schwester Paulina ins Haus genommen. Vor dem herbeigerufenen Pfarrer Stadelmann erstellte Maria Weiß, ganz im Sinne ihres Mannes, ein Testament. Darin stiftete sie ihr Haus den Schulschwestern als Wohnung. Diese hatten sich seit ihrem Einzug in Wolfurt im Jahre 1864 viele Jahre lang mit einer kümmerlichen Notwohnung im Schulhaus begnügen müssen, bis die Gemeinde für sie eine Wohnung im Haus Bucherstraße 3 mietete. Nun sollten sie endlich ein eigenes Haus bekommen. Grundbücherlich gehörten zum Haus ein großer Garten auf der anderen Seite der Straße, das Recht zur Nutzung des Tobelbaches und ein Anteil am Dorfbrunnen. Marias leibliche Schwester Paulina Hinteregger behielt das Wohnrecht in zwei rückwärtigen Zimmern. Die Schuhmacher-Werkstatt sollte der Jungfrauen-Kongregation zur Verfügung gestellt werden. Am 25. Jänner 1921 starb die Stifterin Maria Weiß, nur eine Woche nach dem Tod ihres Gatten. Nach dem Testament mußten ihre Verwandten vom Pfarrer mit einem BargeldBetrag abgefunden werden. Wegen der Geld-Entwertung durch die Inflation hatte man dafür 500 Schweizer Franken bestimmt. Als der Pfarrer diese Summe im notleidenden Wolfurt nicht auftreiben konnte, wandte er sich an Auswanderer in Amerika, darunter an den Pfarrer Theodor Rohner. Schon nach wenigen Wochen 34 traf eine viel größere Summe ein, die auch noch für den Umbau des Hauses ausreichte. Erster Verwalter des Stiftungsvermögens wurde ein Schwager der Stifterin, der Schreiner Rudolf Fischer, Schnidarles. Schwesternhaus Noch im Jahre 1921 zogen die Barmherzigen Schwestern Sebastina Oberhauser, Hildegund Gmeiner und Gisela Amann ein. Vom nunmehrigen „Schwesternhaus" aus setzten sie ihr segensreiches Wirken für Schule und Pfarrei Wolfurt fort. Nach dem Tod von Sr. Hildegund stieß 1932 noch Sr. Regina Pichler zu ihnen. Sie war die letzte Schwester, die das Haus bis 1992 bewohnte, begleitet und betreut von ihrer Helferin Zilla Zoller. Als dann auch Zilla die Wohnung räumte, blieb das Haus zehn Jahre lang leer. In die ehemalige Werkstatt war 1922 die damals sehr aktive JungfrauenKongregation eingezogen. Sie hielt hier ihre wöchentlichen Heimabende mit Gebet, Gesang und fröhlichem Gespräch ab. Dazu kamen Bildungsvorträge, Koch- und Näh-Kurse und Ausbildung in Kranken- und Säuglingspflege. Das rührige Treiben trug dem Mädchenheim bald den Spottnamen „Henno-Stal" ein. Auch die Pfarr-Bücherei fand hier einen Platz. Nach Beschlagnahme und „Säuberung" in der NS-Zeit wurde die Bücherei mit den übrig gebliebenen alten und einigen wertvollen neuen Büchern nach dem Krieg wieder eröffnet und war jetzt ein wichtiger Treffpunkt für die bildungshungrigen Wolfurter. Darüber hinaus verwendete die Gemeinde die Räume viele Jahre lang als Wahllokal für Gemeinde-, Landes- und Bundeswahlen. Streng mußte der Wahlleiter darauf achten, daß am Wahltag zuerst im näheren Umkreis die Wahlplakate entfernt wurden. In den Gasthäusern durfte kein Alkohol ausgeschenkt werden. Findige Wirte sollen allerdings für ihre Stammgäste immer wieder einen Ausweg gefunden haben. 35 Als die Gemeinde dann in den 60er-Jahren neue Schulen und ein Rathaus gebaut hatte, wurden für Vereine, Bücherei und natürlich auch als Wahllokal bessere Räume gefunden. Die Kongregation wandelte sich zur Jungschar und fand im neuen Pfarrheim Aufnahme. Jetzt blieb der „Henno-Stal" lange Zeit ungenutzt. Schon 1922 hatte sich die Gemeinde zur Erhaltung des Schwesternhauses verpflichtet. Nach dem Statut kann sie es aber, wenn es nicht für Schulschwestern oder einen anderen Orden beansprucht wird, einem gemeinnützigen Zweck zuführen. So wurde mit Zustimmung des Generalrats der Barmherzigen Schwestern in Innsbruck und von Stiftungskurator Dr. Franz Hinteregger im Jahre 1991 im Stadelteil des Hauses der Kindergarten Kirchdorf eingerichtet. Weil der Orden wegen des Mangels an Nachwuchs keine Rückkehr von Schwestern mehr in Aussicht stellen konnte, machte sich die Gemeinde nach Sr. Reginas Tod Gedanken um eine Verwendung der Wohnung. Zu viele von den alten typischen Häusern des Dorfes waren bereits verschwunden. Eine Revitalisierung der alten Bausubstanz erwies sich als schwierig und aufwendig. Trotzdem entschloß sich die Gemeinde mutig zu dem Schritt, nach dem Alten Schwanen auch noch das traditionsreiche Schwesternhaus, das Stammhaus vieler Wolfurter Familien, für die Nachwelt zu erhalten. Mit einem Aufwand von über 300 000 Euro wurden Wohnung und Dachboden saniert. Uraltes Gebälk und „gestrickte" Wände wurden dabei freigelegt und als Zeugnisse der Baukunst unserer Vorfahren dauerhaft sichtbar gemacht. Nun konnte Frau Iris Alge, die in jahrzehntelanger aufwendiger Sammeltätigkeit einen einmaligen Schatz zusammengetragen hatte, hier vom Keller bis zum Dachboden ein Puppen- und Spielzeug-Museum einzurichten. Die Gemeinde Wolfurt leistete damit einen bemerkenswerten Beitrag zur Rettung und Erhaltung alter Kulturgüter. Dazu wünschen wir Glück! Und dem uralten Haus noch viele Jahre! Siegfried Heim Der Buggenstein Wer über die Wolfurter Bühel wandert und einen Aussichtspunkt sucht, der findet einen der schönsten Plätze droben auf „Stöckelers Bühel". Wir Älteren nennen den langen grünen Rücken zwischen Kirche und Ippachwald meist noch „Jochums Bühel". In den alten Schriften heißt er aber seit mehr als fünfhundert Jahren der „Buggenstein ". In dem Namen steckt das alte Wort „Buggel" für einen nicht gerade hohen und abgerundeten Bühel. Er ist ja nur 478 Meter hoch, 57 Meter über dem Dorfplatz und 45 Meter über dem nahen Friedhof. Aber sein sanftes Grün vor dem dunklen Ippachwald prägt neben Kirche und Schloß doch die Ansicht unseres Dorfes ganz entscheidend mit. Wunderbar läßt es sich da droben in der milden Herbstsonne sitzen. Bald aber fegt dann wieder der West-Sturm über den Querriegel, der sich ihm als erstes Hindernis vor dem Steußberg entgegenstellt, und zerzaust die zähen Birken. Steil fällt die schattige Nordseite zur Neuen Bucherstraße ab. Die Sonnenseite neigt sich dagegen gemächlich zum kühlen Tobel und zur idyllischen Rütte. Dort zieht seit dem Mittelalter die Alte Bucherstraße durch. Sie erschließt den großen Ippachwald. Harder, Lauteracher und Wolfurter Fuhrleute versorgten lange Zeit auf diesem Weg ihre Dörfer mit Bau- und mit Brennholz. Manch Interessantes könnte uns der Buggenstein erzählen. Nach der Meinung von Museumsdirektor Prof. Elmar Vonbank dürften Grabungen auf seiner windgeschützten Seite vielleicht Funde aus der Steinzeit erbringen. Jedenfalls wäre dieser Platz, nahe beim Wald und beim frischen Wasser des Tobelbachs, für ein Lager der frühen Jäger sehr geeignet gewesen. Einen seltsamen Hinweis dazu gibt die unbestimmbare Überlieferung, daß auf dem inzwischen fast ganz überwachsenen Felsband an der Südostkante einst eingeritzte Zeichen zu sehen waren. Ins Licht der Geschichte tritt der Buggenstein am Ende des Mittelalters. Eine Pergament-Urkunde im Landesarchiv nennt den Namen erstmals im Jahre 1449. (VLA, Nr. 1096, nach Wolfurt in Chroniken, 1982). Damals tauschten die Wolfurter einen Meßkelch für ihre Kapelle St. Nikolaus ein und gaben dafür „ein stück feld ob der kirche auf dem Buggestain". Der größte Teil des Südhangs war einst mit Weinreben bepflanzt. Erhalten geblieben sind Urkunden von 1457 vom Weingarten lyt ob der Küchen uff dem buggenstain 1464 Gärtle und Reben am Buggenstain 1494 1 Juch Weingart zu Buggenstain 1597 Weingart an Buggenstain 1601 Rebgertlin in Buggenstain 1610 Kloster Mehrerauw Reben in Buggenstain (Nach Werner Vogt, Heimat Wolfurt, Heft 19, S. 9 f.) 37 36 Bild 31: Neben Kirche und Schloß prägt der grüne Rücken des Buggensteins das Bild von Wolfurt. Bild 32: BuggensteinSüdseite und Alte Bucherstraße Bis 1601 hatte ein Teil vom Buggenstein zur Kirche Wolfurt und damit zum Kloster Weißenau gehört. Jetzt waren diese Rechte für bares Geld an das reiche Kloster Mehrerau verkauft worden. (Heimat Wolfurt, Heft 17, S. 7) Seit dem Niedergang des Weinbaus gab es da oben noch ein paar Dinkel-Äcker, aber etwa ab 1870 nur mehr Viehweiden. Von einer Bebauung blieben die Hänge noch lange Zeit frei. Einzige Ausnahme waren Kirche, Friedhof und Pfarrhof „uff-om Roa", auf dem westlichsten Ausläufer des Buggensteins. Das allererste Haus am Nordfuß des Bühels (heute Bucherstraße 6, Stöcklers) erbaute im Jahre 1824 Joh. Gg. Gasser. Gasser war Waffenschmied an der Berggasse (Bucherstraße 1) gewesen und zog nun mit seiner Frau Magdalena Flatz, einer Schwester des berühmten Malers Gebhard Flatz, ins Oberfeld. Später besaß ihre Tochter Viktoria Gasser, die in Bregenz den Onkel Gebhard in seinen letzten Lebensjahren betreute, das Haus. Pächter und nachfolgende Eigentümer behielten den Hof meist wenige Jahre, weil der steile Bühel nur mit großer Mühe zu bewirtschaften war und nur geringen Ertrag einbrachte. Auf Kressers, die nach Lauterach zogen, folgte die Familie Rai, die 1924 nach Amerika auswanderte. Jetzt kam aus Lech Johann Jochum, der mit Frau und Töchtern viel Kraft aufwendete, um dem Hang mehr Gras abzugewinnen. Dazu schaffte er sogar eine starke Jauchepumpe an. Mit langen eisernen Rohren konnte er nun erstmals richtig düngen. Inzwischen hatte der Zimmermann Josef Anton Köb, „Lehrars Seppatone", im Jahre 1900 ganz nahe bei der Kirche sein schönes Haus (Bucherstraße 2) als zweites nach dem Gasser-Haus errichtet. Auf der rechten Seite der Alten Bucherstraße baute die Gemeinde dann 1911 ihren oberen Friedhof mit den Arkaden. Der Pfarrhof war schon 1882 erneuert worden. Jetzt kehrte noch einmal für viele Jahre Ruhe auf dem Buggenstein ein. 38 Das wurde 1952 mit einem Schlag anders. Die Gemeinde betonierte fast ganz oben auf „Jochums Bühel", genau 468 m ü. M., ihren ersten Wasserspeicher in den Fels, der für den nötigen Druck im Leitungsnetz des neuen Wasserwerks sorgen mußte. Jetzt konnte mit der Zersiedelung der Felder auch die Überbauung der Bühel beginnen. Architekt Ernst Hiesmayr und DI Otto Gruber waren die ersten, die die herrliche Aussicht vom Westhang des Buggensteins und die Ruhe am Waldrand höher einschätzten als die Probleme mit der schwierigen Zufahrt über die Rütti-Gasse. Ihre beiden Häuser waren mit Nr. 444 und 446 die allerletzten, die 1953 noch eine Hausnummer nach der alten D-Reihung bekamen (Rüttigasse 5 und 7, später Bildhauer Albrecht). Um diese Zeit erwarb Erich Stöckler den Hof samt dem großen Bühel. Immer mehr Siedler erkannten den hohen Wohnwert am Hang. Ganz am Ostende von „ Stöcklers Bühel" - so hieß der Buggenstein jetzt - begann der Bregenzer Textil-Fabrikant Benger mit dem Bau von zwei großen Landhäusern. Bald folgten mehr als ein Dutzend Häuser an der Bucherstraße und an der Rüttigasse. Der bis weit ins Tal sichtbare Rücken des Bühels und seine sonnige Südseite blieben aber - Gott sei Dank! - frei und grün. Auch die malerische Birken-Gruppe auf dem Kamm blieb erhalten. Von der oberen Rüttigasse steige ich manchmal die paar Schritte hinauf und setze mich ins Gras. Ich durfte auch schon Gruppen von Schülern und von heimatkundlich interessierten Wolfurtern dorthin führen und ihnen die Aussicht erklären. Zu Füßen liegen das Oberfeld und das Kirchdorf und ein buntes Häusermeer hinaus bis zu den Flußauen an der Bregenzerach. Dahinter grüßen Gebhardsberg und Kanzele mit ihrem roten Felsband. Rechts sieht man die Kennelbacher Kirche und neben ihrer Turmspitze die Kapelle auf der Halden. Nach Westen schweift der Blick an der Wolfurter Kirche vorbei zur Kirche von Lauterach und, nur mehr ganz klein am Bodensee-Ufer zu sehen, zum Kirchturm 39
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