3306 Treffer
  Dokument Gemeinde Datum Inhalt des Dokuments Schlagworte
19200306_SV StandMontafon 1920-03-06 [Handschriftlicher Vermerk: "Zl: 190 St."] Protokoll aufgenommen in der Gemeindekanzlei zu Schruns am 6. März 1920 vor dem gefertigten Standesrepräsentanten Franz Wachter Mit Einladung vom 3. März 1920 Zl. 167 wurde auf heute vormittag 9 Uhr eine Standessitzung anberaumt wozu erschienen sind die Gefertigten Nach Verlesung des Protokolles der letzten Sitzung, welches einstimmig genehmigt wird, werden gefasst nachstehende Beschlüsse 1.) Herr Standesrepräsentant Franz Wachter berichtet, dass Herr Josef Stofleth wegen Arbeitsüberbürdung im eigenen Betrieb und mehrfache Inanspruchnahme im öffentlichen Dienste die Übernahme der Verwaltung in der Bewirtschaftung der Alpe Valisera abgelehnt habe und erstattet den Vorschlag, diesen Posten dem Herrn Alois Dayeng, Bauer in Schruns, zu übertragen und den Herrn Johann Josef Stemer, Bauer in Schruns, als Wirtschafter, Senn und Hirten zu bestimmen. Dieser Antrag wird einstimmig angenommen und zugleich beschlossen, den Herrn Standesrepräsentanten zu ermächtigen, alle im Gegenstande erforderlichen Vorkehrungen für das Jahr 1920 zu treffen und auszuführen. 2.) Herr Telegrafenlinienaufseher Jakob Föger strebt eine Ermässigung des Preises von K 200 per F.M. Telegrafenstange an. In Anbetracht der gegenwärtigen Holzpreise kann diese Eingabe keine Berücksichtigung finden. 3.) Herr Kristian Lorenzin, Bauer in St. Gallenkirch, stellt ein Ansuchen um Freigabe, bezw. Zuweisung von 3 seinerzeit beschlagnahmten Säghölzer. Da einer diesbetreffenden behördlichen Verfügung nicht vorgegriffen werden kann, wird gegenständliches Ansuchen abweislich beschieden, doch ist dem Genannten nahe zu legen, dass ein Ansuchen behufs Deckung seines erforderlichen Holzbedarfes Aussicht auf Gewährung hat. 4.) Da die derzeit in Brunnenfeld, Gemeinde Bludenz, sich aufhaltenden Eheleute Franz Josef Stemer und Maria Josefa, geb. Tschohl, infolge hohen Alters nicht im stande sind, das ihnen zustehende Brennlos aus ihrer Heimatgemeinde zu beziehen und ihre Dürftigkeit die Haltung fremder Arbeitskräfte nicht gestattet, ersucht Herr Standesvertreter Anton Fritz als Silbertal, den Genannten ein Brennlos aus günstig gelegenen Waldungen in St. Anton oder Vandans anweisen zu wollen. Diesem Ansuchen wird Folge gegeben und Herr Standesvertreter Battlogg aus St. Anton ersucht, in Durchführung dieser Sache Geeignetes vorzukehren. 5.) Es wird beschlossen, dass elektrische Leitungsmasten bis auf Weiteres an Standesbürger um K 100.- pro F.M. abgegeben werden können. 6.) Herr Standesvertreter Franz Josef Bitschnau aus Vandans versichert, die Wahrnehmung gemacht zu haben, dass einzelne Gemeinden bei Anmeldung ihrer Holzbedürfnisse ungleiche Erfordernisse einstellen, was im Falle einer Genehmigung zur Unzufriedenheit führen müsse, da doch eine allgemeine Gleichberechtigung vorliege. Diesbezüglich wird auf die kommende Forsttagsatzung verwiesen. Schruns, den 9. März 1920. Der Standesrepräsentant. [Umseitig Unterschrift der Standesvertreter]
  1. standmontafon
  2. standesprotokolle
  3. standesausschuss
19200228_SV StandMontafon 1920-02-28 [-1-] Protokoll aufgenommen in der Standeskanzlei zu Schruns am 28. Februar 1920 vor dem gefertigten Standesrepräsentanten Franz Wachter In der am 21. Februar 1920 abgehaltenen Standesausschussitzung wurde auf heute eine neuerliche Zusammenarbeit vereinbart, wozu erschienen sind die Gefertigten. Nach Eröffnung der Versammlung durch den Vorsitzenden wird das Protokoll der letzten Sitzung zur Verlesung gebracht, welches vollinhaltlich genehmigt wird. Sodann wurden gefasst nachstehende Beschlüsse 1.) Über die Veräusserung bezw. Bewirtschaftung der Alpe Valisera im Gargellentale liegen sämtliche Gutachten der Ausschüsse der 10 Talgemeinden vor und werden dieselben zur Kenntnis gebracht. Die überwiegende Mehrheit spricht sich dahin aus, dass ein Verkauf der Alpe keineswegs im Interesse des Standes gelegen sei. Das Resultat der nun folgenden Debatte war eine völlige Einigung und stellte Herr Standesvertreter J.G. Jochum von Tschagguns den Antrag, die Bewirtschaftung der Alpe Valisera in eigener Regie zu führen und zu diesem Zwecke die diesbezügliche Verwaltung einem Dreierkomitee zu übertragen, dessen Obmannstelle Herr Josef Stofleth, Landwirt in Schruns, zu übertragen ist. Dieser Vorschlag wurde einstimmig zum Beschluß erhoben. Zur Wahl der anderen Komiteemitglieder hat Herr Josef Stofleth bis zur nächsten Sitzung einen Vorschlag zu erstatten. 2.) Einem Ansuchen des Herrn Bauunternehmers und Sägwerkbesitzers Franz Galehr in Schruns um Erwirkung der Schlägerungsbewilligung von 20000 F.M. Tannenholz in Silbertaler Standeswaldungen ist ehestens zu entsprechen. Das für Holzfällungen und Holzlieferungen bestimmte Komitee hat dafür Sorge zu tragen, dass nur Holzbestände zur gegenständlichen Nutzung herangezogen werden dürfen, welche völlig hiebsreifes und überständiges Holz aufweisen und dass besonders nur entlegene Schlagflächen in Betracht kommen. Selbstverständlich hat Schlägerung und Lieferung mit tunlichster Lieferung mit tunlichster Schonung des vorhandenen Jung- und Unterwuchses zu erfolgen und sind hiebei die einschlägigen forstpolizeilichen Vorschriften genauestens zu beachten. 3.) Der Witwe Rosina Lorenz, derzeit in Schruns, kann ein Brennlos aus Silbertaler Standeswaldungen zugewiesen werden und wird Herr Standesvertreter Anton Fritz in Silbertal mit dieser Zuweisung betraut. 4.) Behufs Holznützung in Rossbünder[?] Standeswaldungen, Gemeinde St. Gallenkirch sind die erforderlichen Erhebungen zu pflegen. 5.) Das von Herr Anton Vallaster, Bauer in St. Gallenkirch, bezogene Brennholz wird in Anbetracht geringer Qualität mit 10 K pro K.M. bewertet. 6.) Der eingeholte Bescheid der Arbeiter Unfallversicherungsanstalt in Salzburg betreff Unfallversicherung der Angestellten und Arbeiter des Standes Montafon wird zur Kenntnis gebracht. Da im Sinne dieser Verständigung eine Versicherungspflicht 7.) Dem Gendarmerieposten in Lorüns ist das von ihm bezogene Brennholz mit K 20.- pro R.M. zu berechnen. 8.) Dem bei Holzarbeiten im Gargellentale verunglückten Josef Juen aus St. Gallenkirch wird voller Ersatz des Arbeitsentganges, - Pflege und ärztliche Kosten bewilligt. 9.) Herr Standesvertreter Franz Josef Bitschnau von Vandans berichtet über die Notwendigkeit der Erstellung eines Magazins bei der Haltestelle Vandans uns stellt den Antrag das hiezu erforderliche Bauholz aus Standeswaldungen beizustellen. Da eine Entscheidung über den Antrag der Aktiengesellschaft [-2-] der Montafonerbahn auf Übernahme des Unternehmens in das Eigentum des Staates noch immer aussteht, wird diese Angelegenheit bis zum Einlangen eines diesbezüglichen Entscheides vertagt. 10.) Der Invalidenvereinigung Montafon wird die kostenlose Aufnahme von Publikationen ins Amtsblatt bewilligt. 11.) Herr Brugger Bernhard, Bauer in St. Gallenkirch, wird mit seinem Ansuchen um Ausfolgerung eines Brennloses aus Montafoner Standeswaldungen abgewiesen, da er mit seinem holzbezugsberechtigten Angehörigen in gemeinschaftlichem Haushalte lebt und derlei Holzbezüge prinzipiell unstatthaft sind. 12.) Waldaufseher Herr Kristian Vallaster von Bartholomäberg stellt das Ansuchen um Gewährung einer Subvention zum Besuche des Waldhüterkurses in Bludenz. Die Standesvertretung stellt sich einer derartigen Subventionierung im Prinzip nicht abgeneigt entgegen, macht jedoch eine Bewilligung vom Erfolg und der Anstellung als Standeswaldaufseher abhängig. Bei Erfüllung letzterer Bedingung können 100 K ausbezahlt werden. 13.) Zwei Holzfällungsansuchen des Herrn Johannes Tschofen, Bauer, und der Frau Theresia Juen, Bäuerin, beide von Bartholomäberg, sind zu begutachten. 14.) Dem Ansuchen des Herrn Professor U. Duerst aus Spier um Bezugsbewilligung von ungefähr 35 F.M. Bauholz aus Gaschurner Standeswaldungen zu einem Jagdhausbau wird unter der Bedingung Folge gegeben, dass die Zuweisung zur in entlegenen Waldbeständen erfolgen und nur überständiges oder Abgangholz in Betracht kommen darf, wobei tunlichst Schonung von Jung- und Unterholz zur Pflicht gemacht wird. Für den F.M. dieses Holzes sind 50 Frs. zu bezahlen. Schruns, am 5. März 1920 Der Standesrepräsentant:
  1. standmontafon
  2. standesprotokolle
  3. standesausschuss
19200214_SV_Alpe_Valisera_St.Anton_19200224 StandMontafon 1920-02-14 [-1-] Zl 113 An den Standesrepräsentanten Franz Wachter in Schruns In der am 23. Februar 1920 abends 1/2 8 Uhr abgehaltenen Gemeindeausschußsitzung der Gemeinde St. Anton wurde folgender Beschluß gefaßt: Ad Pkt. 2.) Betreff der dem Stande Montafon gehörigen Alpe Valisera wurde der einstimmige Beschluß gefaßt, der Stand Montafon solle unter heutigen obwaltenden Verhältnissen die Alpe derzeit nicht verkaufen, da die Alpe dem Viehstandes Montafons erhalten bleiben soll, wenn schon die heutigen dezimierten Viestände nicht für deren unbedingte Notwendigkeit sprechen und stellt folgenden Antrag: die Alpe samt deren Eigenjagd solle auf mehrere Jahre verpachtet werden und zwar unter Überbindung der von seiten des Standes genau festgelegten Reparaturen und Erhaltungen an den Gebäuden, Instandsetzung und Verbesserungen an den Wiesen, Weidegebieten, Wegen und Wasserleitungen unter Sicherung des Erlages einer Kaution. Weiters solle unter gleicher Konkurrenz bei Verpachtung einem Montafoner Standesbürger des Vorrecht eingeräumt werden, [-2-] wo hingegen der Pächter verpflichtet wird, bei Übernahme von Vieh zur Sömmerung zuerst das Vieh von Montafoner Standesbürgern zu berücksichtigen. Das für die Reparaturen, eventuelle Neubauten und Brennzwecke nötige Holz solle dem Pächter in der nächst gelegenen Waldung jeweils ausgezeichnet und kostenlos überlassen werden. St. Anton, am 24. Februar 1920 Ig. Battlogg [Vermerk: "Eingelangt 25./2.1920 - Zl: 146 St.]
  1. standmontafon
  2. standesprotokolle
  3. standesausschuss
19200214_SV StandMontafon 1920-02-14 [-1-] Zl. 141 St. ___________ Mit Einladung vom 14.2.1920 Zl. 99 wurde auf Samstag den 21.2.1920 eine Standesausschuss-Sitzung anberaumt, wozu erschienen sind die Gefertigten. Nach Eröffnung der Versammlung durch den Standesrepräsentanten Franz Wachter gelangt das Protokoll der letzten Versammlung zur Verlesung, welches vollinhaltlich genehmigt wird. Sodann werden gefaßt nachstehende Beschlüsse. 1. Herr Gemeindevertreter Düngler von St. Gallenkirch berichtet, dass Gavanesch Michael sich zum Waldhüterkurse gemeldet habe, daher die im Vermiltobel übernommene Holzarbeit nicht zur Ausführung bringen könne. Herr Gemeindevorsteher Düngler wird um diesbezügliche Intervention ersucht. 2. Betreff Bewirtschaftung, bezw. Verwertung der Alpe Valisera im Gargellentale entwickelt sich eine sehr rege Debatte, in deren Verlauf sich getrennte Ansichten geltend machen, so dass dieser Gegenstand den Ausschüssen der Gemeinden des Tales Montafon zur Beratung und Beschlußfassung zugewiesen wurde. Ein endgültiger Entscheid wird sich auf die nächste Standesausschußsitzung vorbehalten. 3. Betreff Verwendung der Pachterlöse aus den Gemeindejagden einigt man sich dahin, den diesbezüglichen Standesausschussbeschluss vom ...... aufrecht zu erhalten. 4. Für die von Hotel Madrisa in Gargellen bezogenen Telegrafenstangen sind pro F.M. Kr. 200.- zu berechnen. 5. Den Gebrüdern Düngler und Kristian Büsch aus St. Gallenkirch sind bezogene Latten nachträglich in Anrechnung zu bringen. 6. Ein Holzbezugsbewilligungsansuchen aus Standeswaldungen der Frau Berta Ritter aus Schruns wird der Holzkommission in St. Gallenkirch zur Begutachtung zugewiesen. 7. Der Bezug von Telegrafenstangen für die Leitung in St. Gallenkirch wird bewilligt, jedoch ist dieser Bezug aus Windwurf- und Abgangholz ohne Schädigung der Waldbestände zu decken. Als Preis werden ebenfalls Kr. 200.- pro F.M. bestimmt. 8. Das Ansuchen des Vallaster Theodor in Schruns, den Holzüberschuss auf seinen Maisäße in Gargellentale zu seiner Heimat in Schruns beziehen zu dürfen, wird abgewiesen und ist das überschüssige Holz für gegenständlichen Maisäß pro 1920 in Anrechnung zu bringen. [-2-] 9. Dem Albert Hoffmann, Pächter der Gemeindejagd in Vandans können 100 Fm. Bau- und Nutzholz zur Herstellung eines Hauses im Rellstal ausgefolgt werden. Fur den Fm. werden K. 250.- berechnet. Der Bezug wird nur aus ganz abgelegenen Gegenden auf Salonien oder im sogenannten Bärnoß/Bürneß[?] gestattet und muss Fällung und Lieferung mit aller Schonung der Holzbestände erfolgen. Zur diesbezüglichen Beaufsichtigung wird ein Komite, bestehend aus den Herren Gemeindevorstehern von Vandans und St. Anton und Waldaufseher Maier in Vandans bestimmt. 10) Frau Witwe Roberta Maklott in Schruns wird mit ihrem Brennholzbezugsbewilligungsansuchen abgewiesen, da sie mit ihrem holzbezugsberechtigten Sohn Franz Josf Maklott in gemeinschaftlichem Haushalte lebt. 11) Einem Ansuchen um Ausfolgung von Masten zur elektrischen Leitung Schruns - Dalaas wird insoweit Folge gegeben, als diese Masten aus Silbertaler Standeswaldungen ohne jede Schädigung des Waldbestandes abgegeben werden können, wobei nur Windwurf- und Abgang- oder Ausforstungsholz in Betracht kommt. Der Preis hiefür wird mit K 200 pro F.M. festgesetzt. 12) Dem Kriegsinvaliden Franz Lechtaler in St. Gallenkirch wird die Bewilligung erteilt, sein Brennlos aus einer günstigen Transportlage beziehen zu dürfen. 13) Ludwig Marlin aus St. Gallenkirch hat behufs Gewährung seines beabsichtigten Holzbezuges ein neuerliches Ansuchen einzstellen und wird ihm die Einrechnung bereits bezahlten Stockgeldes in Aussicht gestellt. 14) Zufolge Berichtes des Herrn Gemeindevorstehers Düngler in St. Gallenkirch werden Beschwerden über Holzbezüge auf Bleneschau als gegenstandslos erklärt und beschlossen einschlägige Holznutzungen anstatt auf Bleneschau auf Blaschbei und Hottis oder nächster Umgebung zu gestatten. 15.) Da der Gemeindevorstehung Bartholomäberg der Bezug von Lärchenholz zu Schindeln für das Kirchdach bereits bewilligt ist, entfällt das diesbezügliche Ansuchen. 16.) Einem Ansuchen der Bewohner von Vens, Gemeinde Vandans, um Bezugsbewilligung von Masten zu einer elektrischen Leitung wird dahin entsprochen, dass die erforderlichen Latten ausschließlich aus Windwurf-, Abfall- oder Durchforstungsholz zu decken sind [-3-] und der Bezug mit grösster Schonung der Waldesränder zu erfolgen hat. Insoweit die Bezugsberechtigten Standesbürger sind, kann das Holz zu K 100 per F.M. verabfolgt werden. 17) Einem Ansuchen der Elise Wittwer in Gaschurn um Nachlass des Stockgeldes für zu einem Bargenbau bezogenem Holz wird Folge gegeben. 18) Eine Regelung von Holzbezügen aus Standeswaldungen ist bei der am 18. März 1920 anberaumten Forsttagssatzung in Anregung zu bringen. 19) Eine Neuregelung der Klasseneinteilung betreff des Stockgeldtarifes wird einer späteren Standesausschussitzung überwiesen. 20) Angestellte und Arbeiter im Dienste des Standes Montafon sind, sofern die diesbetreffenden gesetzlichen Regelungen es erfordern, sowohl in der Kranken- wie in der Unfallversicherungskasse zu versichern und sind in Gegenstande kompetenten Ortes die nötigen Erhebungen zu pflegen. 21) Der Baumgarten beim Bezirksgerichte Schruns G.P. Nr. 178 wird dem Adolf Geiger auf 3 Jahre (drei) zur Benützung überlassen. 22) Für den Forstpflanzgarten in Silbertal wird ein jährlicher Pachtzins von K 100 bewilligt. Schruns, am 25. Februar 1920 Der Standesrepräsentant: [Unterschrift der Standesvertreter]
  1. standmontafon
  2. standesprotokolle
  3. standesausschuss
19191120_SV StandMontafon 2019-11-20 [-1-] Protokoll aufgenommen in der Gemeindekanzlei zu Schruns am 20. November 1919 vor dem Gefertigten Standesrepräsentanten Franz Wachter Mit Kurenda vom 14.12.1919 wurde auf heute vormittag 9 Uhr eine Standesausschuss-Sitzung anberaumt, wozu erschienen sind die Gefertigten Gefasst wurden nachstehende Beschlüsse 1. Das Protokoll über die Beschlüsse in der am 4. November 1919 abgehaltenen Standesausschuss-Sitzung wird verlesen und einstimmig genehmigt. 2. In den Schätzungsbefund betreff Neuaufnahme oder Erhöhung in der Montafoner Brandversicherungsanstalt ist von den Teuerungszuschlägen nichts aufzunehmen, da eine derartige Versicherungserhöhung im Rahmen des Beschlusses Punkt 8 des Protokolls vom 4.11.1919 dem freien Ermessen der Partei überlassen bleibt. 3. Der Strassenkonkurrenz Bludenz - Partenen wird der Bezug von 66 F.M. zu 70 Kr. gestattet. 4. Der Bezug von weiteren 50 Masten aus Standeswaldungen zur elektrischen Leitung über den Kristberg, das Stück zu Kr. 50.-, ist zu begutachten. 5. Ein Ansuchen der Gemeindevorstehung Bartholomäberg um Verabfolgung von Schindelholz aus Standeswaldungen zur Umdeckung des Kirchendaches gegen Rückersatz der früher bezogenen Subvention wird behufs notwendig fallender Erhebungen bis zur nächsten Sitzung vertagt. 6. Nachverzeichnete Holzbezugsbewilligungsansuchen aus Standeswaldungen sind mit dem Antrage auf Genehmigung der Bezirkshauptmannschaft Bludenz in Vorlage zu bringen: a) Herr Mangeng Jakob, Bartholomäberg 1 Sag- und 1 Schindelstamm b) Herr Juen Meinrad, St. Gallenkirch 4 leichte Baustämme zum Preise von 70 Kr. per F.M., womöglich aus Abgangsholz [-2-] c) Frau Loretz Rosina, geb. Zuderell, derz. in Schruns 1 Brennlos d) Herr Tschofen Franz Josef in Schruns 4 Sagstämme e) Herr Herosee Viktor, Gargellen, 15 R.M. Brennholz aus Standeswaldungen 7. Eine Anregung auf Zuweisung von Brennholz aus Standeswaldungen zum ortsüblichen Tagespreise auch an Nicht-Eingeforstete wird unter der Bedingung bewilligt, dass in erster Linie der Bedarf der Bezugsberechtigten gedeckt sein muß. 8. Die Verrechnung des im Regie-Wege pro 1919 aufgearbeiteten Standesholzes haben die Gemeinden Schruns, Tschagguns, Vandans und Silbertal durchzuführen. Diesen Gemeinden wird auch die Preisbestimmung überlassen. 9. Da der Bezug des der Gemeinde St. Gallenkirch für öffentliche Zwecke zugewiesenen Brennholzes nur mit unverhältnismäßig hohen Kosten durchführbar und die Verwendung dieses Holzes mit größtem Schaden verbunden wäre, wird ein Bezug aus geeigneteren Lagen gut geheißen und die Auszeichnung durch Waldaufseher, Herrn Mangard, verfügt. Da auch die Gemeinde St. Anton der Bezug von Brennholz aus der Gemeinde Gaschurn unmöglich sein wird, muß auch dieser Gemeinde eine Bezugsgenehmigung aus passenderen Revieren zuerkannt werden, jedoch nur gegen Einrechnung auf nächste Periode. Eine gleiche Verfügung trifft die Bewohner von Ausser- und Innerböden Gemeinde Bartholomäberg. Als Bezugsort käme Vandans in Betracht und sind Arbeitskräfte gegen Verrechnung beizustellen. Die Regelung letzteren Holzbezuges fällt dem Waldaufseher Herrn Mayer zu. 10. Dem Ansuchen des Bauunternehmers Herrn Franz Galehr um Bezugsermöglichung eines größeren Quantums Zundrinenholz in Vandans und Lorüns kann nicht entsprochen werden und wird die Lösung eines gegenständlich bestehenden Vertrages auf Überlassung von 300 R.M. Zudrinenholz beantragt. 11. Die entsprechende Verwertung des Abgangsholzes im Vermiltobel wird auf eine geeignetere Jahreszeit verschoben und mit den diesbezüglichen Anordnungen Herr Gemeindevorsteher Düngler betraut. 12. Wenn vorrätig, ist den Parteien des Finanzwachpostens Vandans, Herr Pichler und Frau Neuner Brennholz zuzuweisen, dessen Wertbestimmung der im Punkte 8 stipulierten Kommission zusteht. 13. Dem Herrn Klehenz Anton aus St. Gallenkirch wird der Bezug von schon im Jänner ausgezeigten Brennlosen aus Standeswaldungen [-3-] mit der Bedingung gestattet, dass derselbe auf jedes diesbezügliche Anrecht pro 1920 zu verzichten hat. 14. Nach Begutachtung durch die Holzkommission kann der Witwe Zuderell aus St. Gallenkirch die Verabfolgung von Schindelholz aus Standeswaldungen gutgeheißen werden. 15. Zufolge Begutachtung durch die Holzkommission wird dem Holzverkaufsbewilligungsansuchen des Franz Netzer aus St. Gallenkirch kein Hindernis in den Weg gelegt. 16. Dem Standeskassier und Sekretär Geiger wird eine Teuerungszulage von monatlich 65 Kr beginnend mit 1. Jänner 1919 bewilligt. 17. Die Zustandebringung von Frevelholz oder Kontatierung verfallener Lose sind vom betreffenden Gemeindevorsteher der Standesrepräsentanz zur Anzeige zu bringen. 18. Die Waldaufseherstelle für das Revier Gargellen etc., Gemeinde St. Gallenkirch, ist zur Neubesetzung auszuschreiben und sind die diesbezüglichen erforderlichen Vorkehrungen zu treffen. 19. Eine Zuschrift des Vorarlberger Landesrates in Bregenz vom 18.11.1919 Zl. 4061 betreff Einlösung der Montafonerbahn durch den Staat wird zur Kenntnis gebracht und einstimmig beschlossen, die weitere Verfolgung dieser Angelegenheit durch die Landesregierung anzustreben und ist der A.Ges. der Montafonerbahn die diesbezügliche Initiative zu überlassen. [Unterschrift der Standesvertreter]
  1. standmontafon
  2. standesprotokolle
  3. standesausschuss
19191104_SV StandMontafon 1919-11-04 [-1-] Protokoll aufgenommen in der Gemeindekanzlei zu Schruns am 4. November 1919 vor dem gefertigten Standesrepräsentanten Franz Wachter Mit Einladung vom 31. Oktober Zl. 266 wurde auf heute vormittags 9 Uhr Standesausschußsitzung anberaumt, wozu erschienen sind Gefertigten Gefaßt wurden folgende Beschlüsse 1. Ein Ansuchen der Aktiengesellschaft der Montafoner Bahn Bludenz Schruns um Bezugsbewilligung von 150 bis 200 m3 Sägholz im Mindestmaße von 28 cm Durchmesser um am dickern Teile und in einer Länge von 5 bis 5,30 m. zur Erweiterung des alten Wassergerinnes beim Elektrizitätswerke ist begutachtet der Bezirkshauptmannschaft Bludenz in Vorlage zu bringen. Die Zuweisung hat aus dem im Gargellentale vom Stande Montafon aufgearbeiteten Holze zu erfolgen und ist für den m3 an Ort und Stelle der Betrag von 80 Kr. zu bezahlen. [-2-] 2. Die Ansuchen nachstehender Parteien um Holzbezugsbewilligung aus Standeswäldern sind zu begutachten und behufs Bewilligung der Bezirkshauptmannschaft Bludenz in Vorlage zu bringen. a) b) c) d) e) f) g) Stemer Rudolf, Bartholomäberg 1 Brennlos Mangeng Franz Anton, Silbertal 15 dürre Latten Stamberg Georg, Schruns 1 Sagstamm Loretz Alois, Silbertal 1 Brennlos Erhart Alfons, Silbertal 1 Brennlos Manahl Anna Maria, Tschagguns 1 Brennlos 1918 Zugg Josef, Tschagguns Bezugsbewilligung eines Brennloses in der Nähe der Heimat h) Netzer Kaspar, St. Gallenkirch Bezug eines Sagstammes, welcher bereits früher ausgezeigt wurde. 3. Ein Ansuchen der Wittwer Elise von Gaschurn um Nachlaß des Stockgeldes wird nicht bewilligt. 4. Es wird einstimmig beschlossen, keine Aktien der Montafoner Bahn, welche im Besitze des Standes Montafon sind, zu verkaufen. 5. Betreff Abbruch des Häusels auf dem Maisäß Valisera ist eine weitere Verfolgung dieser Angelegenheit im Prozeßwege einzustellen und wird hl. Standesrepräsentant ersucht die Sache auf gütlichem Wege auszutragen. 6. Ein Ansuchen des Meinrad Schuchter von [-3-] Tschagguns um Bezugsbewilligung von 3 Schindelstämmen aus Standeswaldungen ist zu begutachten, nach Anhörung der Holzkommission. 7. Eine Subventionierung zur Erstellung einer Brückenwage in Schruns wird von der Zustimmung der Gemeindeausschüsse abhängig gemacht. 8. In Anbetracht der gegenwärtigen Teuerungsverhältnisse bewilligt der Standesausschuß zu dem bereits bestehenden Versicherungen in der Montafoner Brandassekuranz, bezw. zu dem auf Grund des neuen Einschätzungs-Regulativs durchgeführten Neuversicherungen eine Erhöhung in Form eines 50%igen Teuerungszuschlages. Für Bauobjekte, welche in den Montafoner Standeswaldungen nicht eingeforstet sind, ist ein 70%iger Zuschlag gestattet. Nach Wiedereintritt normaler Verhältnisse haben diese Zuschläge zu entfallen. 9. Als Rechnungsrevisoren werden gewählt die Herren Gemeindevorsteher von Bartholomäberg und Gde. St. Anton. 10. Sämtliches Abgangholz im Vermiltobel, Gemeinde St. Gallenkirch, ist auf Rechnung des Standes Montafon aufarbeiten zu lassen und entsprechend zu verwenden. Herr Gemeindevorsteher Düngler wird ersucht die diesbezüglich [-4-] erforderlichen Vorkehrungen zu treffen. [Unterschrift der Standesvertreter]
  1. standmontafon
  2. standesprotokolle
  3. standesausschuss
19191015_SV StandMontafon 1919-10-15 [-1-] Protokoll aufgenommen in der Gemeindekanzlei zu Schruns am 15. Oktober 1919 vor dem gefertigten Standesrepräsentanten Franz Wachter Mit Einladung vom 13. d. Mts. Zl. 247 St. wurde auf heute vormittags 10 Uhr für sämmtliche Gemeindevertretungen Montafons eine Sitzung behufs Besprechung und Beratung über das Gesetz vom 31. Mai 1919 St.Ges.Bl. Nr. 310 betreffend Wiederbesiedlung gelegter Güter anberaumt, wozu erschienen sind die Gefertigtem Gefaßt wurde nachstehender Beschluß Es wird hiemit einstimmig beschlossen im ganzen Tale Montafon dahin zu wirken, daß alle im Sinne des vorliegenden Gesetzes bezeichneten Liegenschaften etc. ihrem ursprünglichen Zwecke wieder zugeführt werden und [-2-] sind in allen Talgemeinden diesbezügliche Komitee zu bilden, welche sich angelegentlich dieser Sache anzunehmen haben. [Unterschrift der Standesvertreter]
  1. standmontafon
  2. standesprotokolle
  3. standesausschuss
19191007_SV StandMontafon 1919-10-07 [-1-] Protokoll aufgenommen in der Gemeindekanzlei zu Schruns am 7. Oktober 1919 vor dem gefertigten Standesrepräsentanten Franz Wachter Mit Currenda vom 1. Oktober 1919 Zl. 219 St. wurde auf heute vormittags 9 Uhr Standesausschußsitzung anberaumt, wozu erschienen sind Gefertigten Gefaßt wurden folgende Beschlüsse 1. Das zum Bezuge aus der Standeswaldung Raggen[?] Gemeinde Vandans offerierte Zudrinenholz wird der Baufirma Franz Galehr um 7 Kr. pro K.M. zugeschlagen. Bezüglich Festlegung der diesbetreffenden Bedingungen hat Galehr sich mit dem Holzkomite der Gemeinde Vandans ins Einvernehmen zu setzen und werden demselben die diesbezüglichen Verfügungen überlassen. [-2-] Die Lieferzeit wird mit Ende 1921 festgestellt. 2. Das Ansuchen des Schappler Johann Josef in St. Anton um Holzbezugsbewilligung aus Standeswaldungen und zwar 15,868 m3 Nutzholz, ist begutachtend der Bezirkshauptmannschaft Bludenz vorzulegen. 3. Das Holzbezugsbewilligungsansuchen des Wittwer Bernhard von St. Gallenkirch ist der Holzkommission von St. Gallenkirch behufs Begutachtung vorzulegen. 4. Das Holzbezugsbewilligungsansuchen der Juen Theresia von Bartholomäberg ist zur Begutachtung und Prüfung der Holzkommission von Bartholomäberg vorzulegen. 5. Es wird einstimmig beschlossen, das sämtliche Abgangholz im Vermiltobel auf Kosten des Standes Montafon aufarbeiten und an den Brandplatz in St. Gallenkirch liefern zu lassen. Die Überwachung dieser Arbeiten wird dem Holzkomite in St. Gallenkirch zugewiesen. 6. Die Angelegenheit betreff ungerechtfertigten Abbruches eines Maisäßes in Valisera und diesbezüglicher Ersatzansprüche ist im Rechtswege auszutragen [-3-] und einem Rechtsvertreter zur Austragung zu übergeben. 7. Das Ansuchen des Franz Galehr, Bauunternehmer in Schruns, um kaufweise Abrechnung von Aktien der Montafoner Bahn ist dem Verwaltungsausschusse zur Begutachtung zu unterbreiten. Entsprechend dieser Äußerung können solche Aktien jedoch nur zum vollen Werte abgegeben werden. 8. Ein Ansuchen des Betriebsleiters Sabatschnig in Schruns um Ausfolgung von 50 Masten aus Standeswaldungen für eine Elektrizitätsleitung über den Christberg wird dahin erledigt, daß erwähntes Holz, soweit dasselbe aus Standeswaldungen erhältlich ist zum Tagespreise abgegeben werden. 9. Als Wasenmeister wird Stüttler Franz Josef von Schruns mit einer Jahresentlohnung von 1000 Kr. vom 1. Oktober 1919 an angestellt. Für nachweisbar zu früh geholte Kälber ist dieselbe Gebühr zu entrichten, wie für Kleinvieh. Sämtliche Dienstverrichtungen des Stüttler bis zum ersten Oktober d. Js. sind von den betreffenden Parteien zu entlohnen. 10. Das Ansuchen der Holzbezugsberechtigten in Innerböden, Gemeinde Bartholomäberg [-4-] um Holzzuweisung in der Gemeinde Vandans ist der Holzkommission in Vandans zur Überprüfung zu überweisen. 11. Dem Kristian Vonier, Kübler in Schruns, wird die Bewilligung erteilt die Hälfte einer bereits gefällten Tanne zu Küblerzwecken zu verwenden. Sein weiteres Ansuchen um Überlassung zweier weiterer Fichten zu erwähntem Zwecke wird abgewiesen. 12. Ein Ansuchen des Erhart Franz Josef von Silbertal um Zuweisung eines halben Brennloses aus Standeswaldungen wird bewilligt und ist begutachtend der Bezirkshauptmannschaft Bludenz vorzulegen. 13. Behufs Einführung eines Gemeindeblattes für das Tal Montafon wird ein Komite gewählt bestehend aus den Herrn: Pfeifer Josef, Schruns, Keßler Franz Josef von Bartholomäberg und Butzerin Josef von Tschagguns. Das Resultat diesbezüglicher Erhebungen ist seinerzeit mit dem Standesausschusse zur Beschlußfassung vorzulegen. 14. Dem Verwaltungsrate der Montafoner Bahn ist der Antrag zu unterbreiten für Beleuchtung und [-5-] Beheizung der Kapelle und es Operationszimmers im Armenhause die nötige Kraft unentgeldlich abzugeben. 15. Der Gendarmerie St. Gallenkirch kann Brennholz aus Standeswaldungen verabfolgt werden. 16. Zur Regelung des Gipssteinbruches der Firma Gebrüder Battlogg in St. Anton wird ein Komite bestimmt, bestehend aus den Herrn: Jochum J. G., Gemeindevorsteher Tschagguns, Bitschnau Franz Josef, Gemeindevorsteher Vandans und Fritz Franz Anton, Gemeindevorsteher Silbertal. 17. Die Eröffnung eines Kontokurrent bei der hiesigen Sparkasse bis zu 100000 Kr. wird bewilligt. 18. Dem Maisäßinteressenten von Gampabing ist der Bezug von 3 schweren Baustämmen aus Montafoner Standeswaldungen zu begutachten. 19. Dem Standesrepräsentanten wird ein Jahresgehalt von 1000 Kr. beginnend mit seinem Amtsantritte bewilligt. 20. Dem Veterinär Rate August Albrich in Schruns wird eine Teuerungszulage von [-6-] jährlich 1000 Kr. vom 1. Jänner 1919 an bis auf Weiteres bewilligt. 21. In Anbetracht großer Gefährdung der Viehzucht ist beim Landesviehverkehrsamte Bregenz dahin zu streben, daß das Lebendgewicht für Schlachtvieh von 240 kg auf 200 kg herabgesetzt wird. Auch ist zu erwirken, daß das Wagegeld anstatt vom Verkäufer vom Käufer zu bezahlen ist. [Unterschrift der Standesvertreter]
  1. standmontafon
  2. standesprotokolle
  3. standesausschuss
19190829_SV_Currenda StandMontafon 1919-08-29 [-1-] Protokoll aufgenommen in der Gemeindekanzlei zu Schruns am 29. August 1919 vor dem gefertigten Standesrepräsentanten Franz Wachter Mit Einladung, bezw. Einladungsschreiben vom 24. August 1919 Zl. 170 wurde auf heute vormittags 9 Uhr Standesausschußsitzung anberaumt, wozu erschienen sind Gefertigten Gefaßt wurden folgende Beschlüsse 1. Bericht über die Vergebung des Nutz- und Bauholzes im Gargellentale. Zugesprochen wurde das Holz dem Höchstofferierenden Josef Pfeifer von Schruns und wurde diese Holzvergebung durch den Standesrepräsentanten durchwegs korrekt und gut geheißen. 2. Die am 28. Juni 1919 im Gasthause zum Löwen in Schruns stipulierte [-2-] Entschließung in Angelegenheit der Standeswaldungen im Tale Montafon hinsichtlich Holzverkauf an die Firma Franz Galehr wurde zur Kenntnis gebracht und einer diesbezüglichen Vertragsabschließung vollkommen zugestimmt. 3. Es wird beschlossen für das Tal Montafon einen Wasenmeister anzustellen und ist diese Stelle zur Besetzung auszuschreiben. 4. Behufs Regulierung von Brandschadenversicherungssachen, besonders Abschluß von Rückversicherungsverträgen wird ein Komite gewählt bestehend aus den Herrn: Jochum J. G., Gemeindevorsteher Tschagguns Mayer Wilhelm von Schruns und Walser Franz von Schruns und Sander Ignaz von Schruns. 5. Behufs Rückzahlung einer Hypothek von 100000 Kr. durch das Hotelkonsortium Madrisa in Gargellen ist die gesetzlich vorgeschriebene Kündigung einzureichen. 6. Zwecks Aufarbeitung des Standesholzes im Vermiltobel ist durch eine neuerliche Publikation in den Gemeinden der Versuch zur Anwerbung von Arbeitern zu machen. [-3-] Eine Verfügung über die Alpe Valisera wird behufs gemeinsamer Informierung verlangt. 8. Es wird beschlossen ungefähr 800 bis 1000 R.M. Zundrinenholz im Raggen/Roppen[?] Gemeinde Vandans im Offertwege abzugeben. 9. Dem Mangeng Johann Josef von Bartholomäberg wird die Bewilligung erteilt zu einem Stallumbau in Vergalden 10 Bau- und 2 Schindelstämme aus Standeswaldungen beziehen zu dürfen, hat jedoch 5 Kr. pro F.M. zu bezahlen. 10. Ein Ansuchen des Ulrich Tschofen aus St. Gallenkirch um Nachlaß eines Schadenersatzbetrages von 60 Kr. wird abgewiesen. [Unterschrift der Standesvertreter]
  1. standmontafon
  2. standesprotokolle
  3. standesausschuss
19190717_SV StandMontafon 1919-07-17 [-1-] Protokoll aufgenommen in der Gemeindekanzlei zu Schruns am 17. Juli 1919 vor dem gefertigten Standesrepräsentanten Franz Wachter Mit Einladung vom 14. d. Mts. Zl. 125 wurde auf heute vormittags 9 Uhr Standesausschußsitzung anberaumt, wozu erschienen sind Gefertigten Gefaßt wurden folgende Beschlüsse 1. Behufs Verwertung des in den Standeswaldungen von Vandans sich befindlichen Windwurf-, Schneedruck- und anderes Abholzes wird ein Komite bestimmt bestehend aus den Herrn: Bitschnau Franz Josef, Gemeindevorsteher, Vandans Battlogg Ignaz, Gemeindevorsteher, St. Anton Maier Engelbert, Waldaufseher Vandans und Fleisch Wilhelm, Waldaufseher Tschagguns Obiges Komite hat über die [-2-] gepflogenen Erhebungen Bericht zu erstatten und zwar besonders über das Quantum der Holzzuweisungen an die Gemeinden Vandans und St. Anton, sodann über das Quantum, welches im Offertwege zur Veräußerung gelangen soll. Über letztere Verwertung wird dem angeführten Komite und den Standesrepräsentanten freies Verfügungsrecht eingeräumt. 2. Da ein Brennholz von 6 R.M. für Herd- und Heizzwecke und zur Decung des Bedarfes für die Landwirtschaft keinesfalls hinreicht, wird einstimmig beschlossen, dahin zu wirken, daß für Landwirte, welche einen Rindviehstand halten das jährliche Brennholzquantum von 6 R.M. auf 8 R.M. erhöht wird und zwar pro 1920 angefangen. 3. Ein Ansuchen des Josef Vogt von Lorüns um die Bezugsbewilligung von Faulbaumstauden aus den Standeswaldungen in St. Anton wird mit dem Beifügen bewilligt, daß diese Begünstigung sich nur auf die Person des Bittstellers zu erstrecken hat. [-3-] Zur Durchführung eines gleichartigen Schätzungsmodus Betreff Aufnahme von Bauobjekten in die Montafoner Brandassekuranz hat jede Gemeinde für einen möglichst fachkundigen Schätzmann zu sorgen und anch erfolgter Bekanntgabe dieser Sachverständigen ist eine Versammlung dieser Letzteren, sowie des Gemeindevorstehers einzuberufen um in die Brandschadenversicherung einschlägige Angelegenheiten und Interessen zu beraten und zu ordnen. 5. Alle jene, welche an die im Gargellentale kommissionell erhobenen Holzmengen bis incl. im Schnapfenwalde, Ansprüche zu stellen haben, haben dies innerhalb 8 Tagen beim Waldaufseher Zugg zu melden. Alles Holz, welches nicht angesprochen wird, oder dessen Ansprüche nicht anerkannt werden können, ist im Offertwege zur Veräußerung binnen 8 Tagen auszuschreiben. Das im Vermiltobel lagernde Abgangholz aller Art ist im Regiewege aufzuarbeiten und [-4-] für die Gemeinde als Losholz zu verwenden. Zur Durchführung dieser Arbeiten wird ein Komite bestehend aus den Herrn Barbisch Josef, Gemeindevorsteher St. Gallenkirch Mangard Jos., Gemeindewaldaufseher St. Gallenkirch Zugg Albert, Waldaufseher St. Gallenkirch Fleisch Adolf, Waldaufseher, Schruns bestimmt [Unterschriften der Standesausschüsse]
  1. standmontafon
  2. standesprotokolle
  3. standesausschuss
19190628_SV_Entschliessung StandMontafon 1919-06-28 [-1-] Entschließung in Angelegenheit der Standeswaldungen des Tales Montafon hinsichtlich Holzverkauf an die Firma Franz Galehr Schruns [-2-] Entschliessung gefasst in der unter dem Vorsitze der Herren Landeshauptmannstellvertreter Natter am 28. Juni 1919 im Gasthause zum Löwen in Schruns abgehaltene Versammlung in Angelegenheit der Standeswaldungen in Angelegenheit der Standeswaldungen des Tales Montafon hinsichtlich Holzverkauf an die Firma Franz Galehr Gegenwärtig: Herr Landeshauptmannstellvertreter Franz Natter Standesrepräsentant Franz Wachter, Schruns Altvorsteher Franz Josef Keßler, Bartholomäberg Vorsteher Franz Anton Fritz, Silbertal Franz Galehr, Bauunternehmung Schruns als fachverständige Vertrauensmänner: Oberforstkommissär Ing. Henrich, Bludenz Stadtförster Robert Rhomberg, Dornbirn die beiden Standeswaldaufseher von Vandans und Tschagguns Engelbert Maier und Wilhelm Fleisch Gegenstand bildet die kaufweise Übernahme von Holz seitens der Fa. Galehr aus den Standeswaldungen. Auf Grund der an Ort und Stelle vorgenommenen Erhebungen haben die Sachverständigen sich die Überzeugung verschafft, daß aus den Standeswaldungen im Silbertale unbeschadet der für den Eigenbedarf notwendigen Mengen an Brenn- und Nutzholz und ohne Nachteil für die Sicherheit einer nachhaltigen Waldwirtschaft aus abgängigem und überständigem Holze 20000.- Festmeter verkauft werden dürfen. Außerdem beantragen die Sachverständigen [-3-] die Abholzung des Zundrinenberges im Frescher, soweit dieselbe von der politischen Behörde mit Rücksicht auf öffentliche Interessen stattgegeben wird. Auf Grund des eingehend mündlich erörterten Sachverständigengutachtens erklären die anwesenden Standesvertreter vorbehaltlich der Genehmigung der beschlußfähigen Standesvertretung sich bereit, an die Fa. Galehr Nutz- und Brennholz aus den Silbertaler Standeswaldungen im Ausmaße bis zu 20.000.- Festmeter und außerdem die Genehmigung von Brennholz aus dem genannten Zundrinenberg entsprechend dem Gutachten der Sachverständigen käuflich zu überlassen unter nachstehend gegenseitig bindender Vereinbarung: 1. Fa. Galehr verpflichtet sich vom Silbertaler Kirchensteg bis zum Gislabach ca. 6 km einen 2,5 m breiten gut haltbaren Fußweg mit 2 m breitem Grundpflaster herzustellen. Von hier taleinwärts bis zur Gafluna Jagdhütte weiter einen gleichartigen Fußweg von 2.- m Fahrbreite mit 1,60 m breitem Grundpflaster, anschließend hieran, ferner einen bis zum schwarzen See führenden 1,80 m breiten Alpweg herzustellen. Die Kosten des Wegbaues fallen zu Lasten der Fa. Galehr und wird der gesamte Weg samt künftiger Einhaltung nach Ablieferung des verkauften Holzquantums Eigentum und Last des Standes Montafon. Etwa notwendig werdende Grundablösungen übernimmt der Stand Montafon, wobei ihm etwaige Vereinbarungen mit Alpinteressentschaften vorbehalten bleibt. Brückenholz wird unentgeltlich [-4-] beigestellt, desgleichen notwendig werdendes [?]- und Rüstholz. Für Blockhäuser notwendiges Holz wird zu nachstehend festgesetzten Preisen abgegeben. Die Frage der Hüttenplatzmiete wird vom Stand mit den Interessenten geregelt. Die Aufsicht über die Wegherstellung zu führen wird das Landesbauamt für Vorarlberg ersucht. 2. Als Kaufpreis wird vereinbart für 1 Festmeter Nutzholz von 20 cm Stärke aufwärts mit K 30.- für 1 Raummeter Brennholz mt Kr. 5.und 1 Raummeter Zudrinenholz vor der Trift gemessen 1.- K. 3. Auf das angetriftete Brennholz hat der Stand Montafon zu den jeweiligen Tagespreisen das Vorkaufsrecht und bleibt es ihm vorbehalten, gleichfalls zu den jeweiligen Tagespreisen Nutzholz gerüstet oder ungerüstet gegen Brennholz umzutauschen. 4. Die Verwertung von Rinde und Buschlen geht ohne Entgelt an den Stand zugunsten des Unternehmers auf dessen Risiko. 5. Für etwa anfallendes Lärchen- und Zirbelholz erhöhen sich vorstehende Preise um 30%. 6. Für das nach Ablieferung vorgenannter Mengen etwa weiter anfallende schlagbare und verwertbare Holz steht der Fa. Galehr bis zu 20.000.- Festmeter innerhalb 5 Jahren ab 1922 31. Dezember das Vorkaufsrecht zu den Tagespreisen zu, falls genanntes Holz zur Veräußerung gebracht wird. [-5-] 7. Fa. Franz Galehr verpflichtet sich innerhalb 8 Tagen nach Unterfertigung des Vertrages durch den Stand Montafon und Genehmigung dessselben durch den Landesrat, auf den Conto Vorarlberger Landesrat bei der schweizerischen Nationalbank in Zürich 120.000- Franken /: einhundertzwanzigtausend Franken:/ als erste Einzahlung zu erlegen, wozu eine eigene Vereinbarung zwischen dem Landesrate und der Fa. Galehr vor Inkrafttreten dieses Vertrages zu treffen ist. 8. Gegen die Anlage einer Rollbahn oder Seilbahn mit maschinellem Betrieb entlang des neuen Weges hat der Stand Montafon nichts einzuwenden, wenn der Bestand des Weges für die Zukunft gewährleistet wird die bisher üblichen Verkehrsmöglichkeiten durch ein eigenes Abkommen geregelt werden. 9. Abholzung und Bringung hat der Stand im Sinne der gesetzlichen Vorschriften durch eigens bestellte Organe zu überwachen und für die Beibringung der behördlichen Schlaggenehmigung selbst Sorge zu tragen, deren Erteilung für die Gültigkeit des Vertrages vorausgesetzt wird. 10. Das auf Grund des Vorkaufsrechtes vom Stande Montafon eventuell zu erwerbende Holz muß jährlich bis 5. November am [-6-] Lendeplatz Schruns und Silbertal gestellt sein. Abgelesen, geschlossen und gefertigt: [Unterschriften der Standesausschüsse]
  1. standmontafon
  2. standesprotokolle
  3. standesausschuss
19190628_SV_Currenda StandMontafon 1919-06-28 [-1-] Protokoll aufgenommen in der Gemeindekanzlei zu Schruns am 1. Juli 1919 vor dem gefertigten Standesrepräsentanten Franz Wachter Mit Kurrenda vom 28. Juni 1919 Zl. 1010 wurde auf heute vormittags 9 Uhr Standesausschußsitzung anberaumt, wozu erschienen sind Gefertigten Gefaßt wurden nachstehende Beschlüsse 1. Nach Eröffnung der Versammlung durch den Standesrepräsentanten referiert Waldaufseher Fleisch von Tschagguns über eine Begehung der Silbertaler Standeswaldungen, sowie Waldaufseher Loretz von Silbertal über gemachte Erfahrungen. Auf Grund der gemachten Äußerungen kann die volle Überzeugung gewonnen werden, daß große Mengen Abgangs- und Überstandsholz ohne jede Schädigung der Wälder oder Beeinträchtigung späterer Nutzung verkauft werden können. [-2-] Den 28. Juni 1919 fand unter dem Vorsitze des Landeshauptmannstellvertreters Natter im Gasthause zum Löwen in Schruns eine Sitzung statt, in welcher zu Stande kam die in Abschrift beigeschlossene Entschließung. Diese Entschließung wird vom Standesrepräsentanten zur Verlesung gebracht und wird gut geheißen. Zur Vertrages mit der bestehend aus den dieselbe nach genauer Prüfung in all ihren Punkten endgültigen Abschließung eines diesbezüglichen Firma Galehr wird einstimmig bestimmt ein Komite Herrn: Wachter Franz, Standesrepräsentant Jochum J. G. Gemeindevorsteher Tschagguns Fritz Frz. Ant., Gemeindevorsteher Silbertal Keßler Frz. Jos., Altvorsteher Bartholomäberg Zur Überwachung, Beaufsichtigung etc. der Holzschlägerungs-, Lieferungs- und anderer einschlägiger Arbeiten werden die Herren: Fritz Frz. Ant., Gemeindevorsteher Silbertal Maier Engelbert, Waldaufseher Vandans Fleisch Wilhelm, Waldaufseher Tschagguns Loretz Alois, Waldaufseher Silbertal bestimmt. 2. Punkt 5 des Protokolls vom 17. Juni 1919, wonach der Konkurrenzstraße Bludenz Partenen [-3-] für bezogenes Nutzholz ein Preis von 80 Kr. pro F.M. bestimmt wurde, wird dahin abgeändert, daß der Preis auf 50 Kr. pro F.M. ermäßigt wird. 3. Auf Grund der im Sinne des Punktes 4 vorzitierten Protokolles erfolgten Offertausschreibung sind eingelaufen 4 Offerte und zwar: Galehr Franz, Schruns Thöny Hermann, St. Gallenkirch Barbisch Josef, St. Gallenkirch Tschofen Ulrich, St. Gallenkirch Akzeptiert wird das Offert des Tschofen Ulrich mit dem Meistbote von 60 Kr. pro F.M. Zur Durchführung der diesbezüglichen Arbeiten wurden gewählt die Herren Barbisch Josef, Gemeindevorsteher St. Gallenkirch Fleisch Adolf, Waldaufseher Schruns Zugg Albert, Waldaufseher St. Gallenkirch [Unterschrift des Standesrepräsentanten und der Standesvertreter]
  1. standmontafon
  2. standesprotokolle
  3. standesausschuss
  4. currenda
  5. umlaufbeschluss
19190617_SV StandMontafon 1919-06-17 [-1-] Protokoll aufgenommen in der Gemeindekanzlei zu Schruns am 17. Juni 1919 vor dem Gemeindevorsteher J. G. Jochum als Vorsitzender, bezw. Vertreter des Standesrepräsentanten. Zufolge Beschlusses vom 11. d. Mts. wurde auf heute vormittags 9 Uhr eine neuerliche Standesausschußsitzung anberaumt, wozu auch die Waldaufseher des Tales Montafon beigezogen wurden. Erschienen sind die Gefertigten und wurden gefaßt nachstehende Beschlüsse 1. Der Vorsitzende eröffnet die Versammlung und überträgt dem Waldaufseher Wilhelm Fleisch von Tschagguns des Referat über Holzbezugsachen aus Standeswaldungen, welchem Auftrage Genannter nachkommt, worauf sich eine lebhafte Debatte [-2-] entwickelt, an welcher sich sämtliche Anwesende und übrigen Waldaufseher beteiligen. Nach ernstlicher Beratung wird einstimmig beschlossen die Losholzbedürfnisse, wo immer möglich durch gemeinschaftliche Schlägerung und Lieferung an geeignete Verteilungsstellen zu decken. Sodann hat die Zuweisung an die Bezugsberechtigten gegen Betreibung des Stockgeldes und der erlaufenen Kosten etc. nach Verrechnung durch die betreffende Gemeinde zu erfolgen. Auf Nutzholz jeder Art hat diese Verfügung einstweilen keine Anwendung zu finden und hat bis auf weiteres die bisherige Auszeige in Anwendung zu kommen. Behufs Durchführung all dieser Angelegenheiten ist eine Kommission aufzustellen, welche auf die Funktionsdauer der Standesvertretung vom Standesausschusse zu wählen ist. Zugleich hat jede Gemeinde den Gemeidevorsteher oder dessen Stellvertreter einen Gemeindausschuss und den Waldaufseher zur Durchführung sämtlicher [-3-] Holzgeschäfte zu bestimmen. In die Standeskommission sind zu wählen der Standesrepräsentant, dessen Stellvertreter oder im Verhinderungsfalle beider ein von ihnen designierter Vertreter als Obmann, dann ein Vorsteher und Waldaufseher von Außer- und Innerfratte und ein weiterer Waldaufseher von Außerfratte. Als erste Kommissionsmitglieder werden gewählt der Standesrepräsentant, bezw. dessen Stellvertreter und die Gemeindevorsteher von St. Gallenkirch und Silbertal und die Waldaufseher von Gaschurn, Bartholomäberg, Tschagguns und Vandans. Im Falle von Abstimmungen entscheidet bei Stimmengleichheit der Standesrepräsentant. 2. Einem Ansuchen der Sennerei-Genossenschaft Altschätz, Gemeinde Tschagguns, um Überlassung von Schindelholz zu Dachreparaturen wird dahin entsprochen, daß der R.M. Schindelholz zu 20 Kr. ohne Aufarbeitungskosten ausgefolgt werden kann. 3. Das Ansuchen des Kasimir Pitschmann von Schruns und Schwarzhans Friedrich von Schruns um Bewilligung im Gargellentale 2 Holzlose selbst [-4-] beziehen und aufarbeiten zu dürfen, wird abgewiesen. 4. Von einer Versteigerung des in Gargellentale aufgearbeiteten Handelsholzes ist abzusehen und ist dasselbe im Offertwege abzug[?]. Diesbezügliche Kundmachungen sind an sämtliche Gemeinden Montafons und an die Standeszeitung zu erlassen. Auszuschreiben sind 120 F.M. Nutz- und 40 R.M. Brennholz. 5. Das an die Konkurrenzstraße Bludenz Partenen verabfolgte Nutzholz zu Brückenbauten ist 80 Kr. pro F.M. zu berechnen. Der Gesamtbezug beträgt 20 F.M. 6. Von der Aufstellung eines Wasenmeisters durch den Stand Montafon wird Umgang genommen und werden diesbezügliche Vorkehrungen den einzelnen Gemeinden überlassen. 7. Sämtlich vorliegende Holzbezugsansuchen werden der neugewählten Holzkommission zur Überprüfung zugewiesen. 8. Für Kommissionsmitglieder, welche für den Stand Montafon Dienste leisten wird ein Stundenlohn von Kr. 1,50 pro Stunde festgesetzt. [-5-] Abgelesen und unterfertigt. [Unterschrift der Standesvertreter]
  1. standmontafon
  2. standesprotokolle
  3. standesausschuss
19190611_SV_b StandMontafon 1919-06-11 [-1-] Protokoll aufgenommen in der Gemeindekanzlei zu Schruns am 11. Juni 1919 vor dem gefertigten Standesrepräsentanten Franz Josef Wachter Mit Einladung vom 6./6. 1919 Zl. 83 St. wurde auf heute vormittags 9 Uhr eine Standesausschußsitzung anberaumt, in welcher gefaßt wurden nachstehende Beschlüsse 1. Ein Ansuchen des Josef Pfeifer, Bauunternehmer in Schruns, um den Bezug von Bauholz aus Standeswaldungen wird dahin erledigt, daß beschlossen wird bereits aufgearbeitetes Windwurf- und Schneedruckholz zur Versteigerung zu bringen, wodurch dem Bittsteller Gelegenheit zum Holzerwerbe geboten wird. Eventuelle weitere Holzüberschüsse zu ähnlichen Zwecken sollen in nächster Zeit kommissionell durch den Stand festgestellt [-2-] werden, deren Veräußerung auch im Versteigerungswege erfolgen kann. 2. Über das Ansuchen des Michael Gavanesch und Anton Mangard aus St. Gallenkirch um Bewilligung zum Brennholzbezuge aus Standeswaldungen zum Kalkbrennen sind umfassende Vorerhebungen zu pflegen und kann sodann ein Übereinkommen abgeschlossen werden, von den Herrn Standesrepräsentant Wachter an die Gemeindevorsteher von St. Gallenkirch und Gaschurn mit den betreffenden Gesuchstellern. Der infolge dieses Abkommens erzielte Kalk ist im Veräußerungswege abzugeben und sind diesbetreffend sämtliche Gemeinden Montafons entsprechend zu verständigen. 3. Auf Ansuchen des Heimatschutzvereines Montafons um Überlassung von Räumlichkeiten im II. Stocke des Standesgebäudes wird beschlossen mit Genehmigung des Ärars 2 bis 3 Zimmer zur Verfügung zu stellen und dieselben auf Kosten des Standes in benützbaren Zustand herzustellen. [-3-] 4. Ein Ansuchen des Bernhard Wittwer aus St. Gallenkirch um Bezugsbewilligung von 13 Bau-, 2 Sag- und 2 Schindelstämmen aus Standeswaldungen ist begutachtend der Bezirkshauptmannschaft Bludenz in Vorlage zu bringen, doch sind früher noch die Notwendigkeit des Bezuges bezw. über die Höhe der Holzmenge Vorerhebungen einzuleiten und durchzuführen. 5. Auch über das Ansuchen der Witwe Berta Ritter, geb. Fitsch, aus Schruns um Holzbezugsbewilligung aus Standeswaldungen zu Dachreparaturen in Gargellen sind Vorerhebungen zu pflegen. 6. Ein Ansuchen des Josef Fitsch, H.Nr. 209 in Schruns, um eine Ersatzvergütung für den durch Elementarunfall zu Grunde gegangenen Eber wird abgewiesen, da in Erwägung der vorliegenden Zustände und Verhältnisse eine Unterstützung in gedachtem Sinne als nicht am Platze erachtet wird. 7. Einer provisorischen Anstellung eines zweiten Waldaufsehers in der Gemeinde St. Gallenkirch bis zum Zeitpunkte, an welchem die Kriegsgefangenen Forstarbeiter in die Heimat zurückgekehrt sind, steht [-4-] kein Hindernis im Wege. 8. Einem Antrage des Waldaufsehers Wilhelm Fleisch in Tschagguns, das für die Gemeinde Schruns und Tschagguns [?] auch einer anderen Gemeinden in St. Gallenkirch zugewiesene Losholz gemeinschaftlich aufzuarbeiten und triften zu lassen und die diesbezüglich erlaufenden Kosten entsprechend auszurepartieren, wird vollinhaltlich zugestimmt. 9. Zur Besprechung über Standeswald Angelegenheit wird auf Dienstag den 17. d. Mts., 9 Uhr, vormittags eine neuerliche Standesausschußsitzung anberaumt, wozu auch die Waldaufseher beizuziehen sind. 10. In das Kuratorium, welches im Punkte 5 der Wehrschild Statuten vorgesehen erscheint, werden gewählt die Herren: Standesrepräsentant Wachter Dakean Mayer Vorsteher Jochum Altvorsteher Stemer, Sternwirt Mayer Wilhelm, Kunstmühlebesitzer [Unterschriften der Standesausschüsse]
  1. standmontafon
  2. standesprotokolle
  3. standesausschuss
19190611_SV StandMontafon 1919-06-11 [-1-] Protokoll aufgenommen in der Gemeindekanzlei zu Schruns am 11. Juni 1919 vor dem gefertigten Standesrepräsentanten J. G. Jochum Mit Einladung vom 6./6. 1919 Zl. 83 St wurde auf heute vormittags 9 Uhr eine Standesausschußsitzung anberaumt, wobei als erster Punkt der Tagesordnung - Wahl des Standesrepräsentanten erscheint. Die Durchführung des Wahlaktes nimmt folgenden Verlauf: I. Wahlgang Als Standesrepräsentant wurde gewählt Herr Franz Wachter, Gemeindevorsteher von Schruns, mit 7 von 9 abgegebenen Stimmen. 2 Stimmen erhielt Herr J. G. Jochum, Gemeindevorsteher von Tschagguns. Abgelesen und Gefertigt [Unterschriften der Standesausschüsse]
  1. standmontafon
  2. standesprotokolle
  3. standesausschuss
19190417_SV_b StandMontafon 1919-04-17 [-1-] Protokoll aufgenommen in der Gemeindekanzlei zu Schruns am 17. April 1919 vor dem gefertigten Standesrepräsentanten Mit Kurrenda vom 11. April d. Js. Zl. 61 St. wurde auf heute vormittags 9 Uhr Standesausschußsitzung anberaumt, wozu erschienen sind die Gefertigten Tagesordnung [-2-] Beschlüsse 1. Dem Waldaufsehern des Tales Montafon, soweit die Standeswaldungen in Betracht kommen wird zu ihren bisherigen Bezügen vom 1. Jänner 1919 an eine 60%tige Teuerungszulage bewilligt. 2. Zufolge Antrages des hl. Gemeindevorstandes Franz Josef Bitschnau von Vandans wird einstimmig beschlossen die Forstfondsumlage nicht mehr wie bisher auf Grund des Stockgeldbezuges sondern auf die Menge für es neu in Raum- oder Festmetern des bezogenen Standesholzes auszurechnen. 3. Auf Antrag des hl. Gemeindevorstehers Josef Fritz von Silbertal hat der Waldaufseher bei vorzunehmenden Holzauszeigungen ein Mitglied der Gemeindevertretung beizuziehen. Die diesbezüglichen Kosten sind vom Forstfonde zu tragen, wobei ein Taglohn von 8 Kr. festgesetzt wird. 4. Ein Ansuchen des Josef Pfeifer, Zementgeschäft in Schruns, um Bewilligung zum Holzbezuge von Bauholz aus Standeswaldungen im Gargellentale zu einem Hausbau wird einstweilen vertagt und hat Petent unterdessen [-3-] einen Plan, woraus der Holzbedarf ersichtlich it, vorzulegen. Nach erfolgter Vorlage wird dann auch Bezugsart und Bezugspreis festgesetzt werden. 5. Dem Standeskassier Adolf Geiger wird der Baumgarten G.P. Nr. 178 auf ein Jahr als Teuerungszulage zur Nutzung überlassen. 6. Die Brandversicherung des Hotel Madrisa im Gargellentale, Eigentum eines Konsortiums, ist auf 50000 Kr. zurück zu setzen. [Unterschrift des Standesrepräsentanten [Jochum] und der Standesvertreter]
  1. standmontafon
  2. standesprotokolle
  3. standesausschuss
19190417_SV StandMontafon 1919-04-17 [-1-] Protokoll aufgenommen in der Gemeindekanzlei zu Schruns am 17. April 1919 vor dem Mitgliede des Standesausschusses und Gemeindevorsteher von Schruns Jakob Stemer Mit Kurrenda vom 11. April d. Js. Zl. 61 St. wurde auf heute vormittags 9 Uhr Standesausschußsitzung anberaumt, wozu erschienen sind die Gefertigten Tagesordnung 1. Wahl des Standesrepräsentanten. Nachdem im I. u. II. Wahlgange, sowie bei der engern Wahl auf die Herrn Gemeindevorsteher Stemer Jakob von Schruns und Jochum J. Georg von Tschagguns je 5 Stimmen entfielen, mußte das Los entscheiden. Durch das Los, welches von Herrn Gemeindevorsteher Gebhard Martin von Stallehr gezogen wurde, geht Herr Gemeindevorsteher [-2-] Jochum J. Georg von Tschagguns als Standesrepräsentant hervor. Abgelesen und unterfertigt [Unterschriften der Standesausschüsse]
  1. standmontafon
  2. standesprotokolle
  3. standesausschuss
19180925_SV_Currenda StandMontafon 1918-09-25 - 1 - Currenda ........ Der Stand Montafon schuldet der Spar- und Darlehenskasse für Montafon in Schruns zwei Darlehen im Betrage von Kr. 80000,. und Kr 56000.zusammen Kr. 136000.-, welche zur Rückzahlung fällig sind. Ferner leistete der Stand Montafon Bürgschaft für ein Darlehen von Kr. 50000,zu Gunsten der A.Ges. Montafonerbahn Bludenz Schruns dessen Vertrag ebenfalls abgelaufen ist und verlängert werden muss. Weiterhin schuldet der Stand Montafon an Bankanstalten Darlehen in laufender Rechnung im Betrage von Kr. 150000,- für welche Summe Zinsen bis zu 7% zu bezahlen sind. Gleichzeitig fordert die A.Ges. Montafonerbahn Bludenz Schruns unter Bürgschaft des Standes eine Erhöhung des bisherigen Kredites im Betrage von Kr. 40000.- bei der hiesigen Spar- und Darlehenskasse. Die Sparkasse hat nun auf Grund Generalversammlungsbeschlusses vom 23.6 d. Js die Zustimmung erteilt die bisherigen Darlehen per Kr. 136000 zu verlängern, der A.Ges. Montafonerbahn den bisherigen Credit von Kr. 50000 unter Bürgschaft des Standes zu belassen bezw. die Erhöhung um den Betrag von Kr. 40000,- zu bewilligen u. auch die Übernahme der Schulden an die Bankanstalten beschlossen. Sämtliche Herren Gemeindevorsteher des Tales Montafon werden nun ersucht auf diesem Wege unter Fertigung dieser Currenda das allseitige Einverständnis abzugeben u. wird bemerkt, dass die Übernahme der Schulden an Bankanstalten durch die Sparkasse sehr im Interesse des Standes gelegen ist u. das weitere Präliminare günstig beeinflusst. Schruns, am 25.9.1918 Der Standesrepräsentant Stemer - 2 - Mit gegenständlichem Vorschlage einverstanden: [Zustimmung mit "ja" und Fertigung durch alle Standesvertreter bzw. Gemeindevorsteher des Montafons]
  1. standmontafon
  2. standesprotokolle
  3. standesausschuss
19151009_SV StandMontafon 1915-10-09 Protokoll aufgenommen in der Gemeindekanzlei zu Schruns über die am 9. Oktober 1915 abgehaltene Standesausschussitzung vor dem Gefertigten Standesrepräsentanten Jakob Stemer Anwesend die Gefertigten Tagesordnung. -----------1. Ansuchen der A.G. Montafonerbahn Bludenz Schruns um Übernahme der Bürgschaft durch den Stand Montafon für ein bei der Spar- und Darlehenskasse Montafon in Schruns zu erneuerten Kreditvertrag per Kr. 40000 - Vierzigtausend Kronen. BESCHLÜSSE .......... ad 1. wird dem Ansuchen der A.G. Montafoner Bahn Bludenz Schruns Betreff Übernahme der Bürgschaftsleistung durch den Stand Montafon für einen bei der Spar- und Darlehenskasse Montafon in Schruns für obige Gesellschaft zu erneuernden Kreditvertrag per 40000 Kr auf 4 Jahre einstimmig Folge gegeben. Abgelesen und unterfertigt [Unterschriften der Standesausschüsse] [Anmerkung des Sachbearbeiters: Das ist das erste maschinengetippte Protokoll einer Standesausschussitzung]
  1. standmontafon
  2. standesprotokolle
  3. standesausschuss
19140513_SV StandMontafon 1914-05-13 [-1-] Protokoll aufgenommen in der Gemeindekanzlei zu Schruns am 13. Mai 1914 vor dem gefertigten Standesrepräsentanten Jakob Stemer Mittelst Kurrenda vom 9. d. Mts. Zl. 45 wurde auf heute vormittags 9 Uhr eine Standesausschußsitzung anberaumt, wozu erschienen sind die Gefertigten Gefaßt wurden nachstehende Beschlüsse Von den vorliegenden Holzfällungsgesuchen sind nachverzeichnete begutachtend der k.k. Bezirkshauptmannschaft Bludenz vorzulegen: 1. Das Ansuchen des Franz Biermeier, [-2-] Bauer in Bartolomäberg um die Bezugsbewilligung von einem Sag- und zwei Schindelstämmen aus Montafoner Standeswaldungen auf der Allmein Gemeinde Bartholomäberg. 2. Das Ansuchen des Lorenz Bertsch, Bauer in Ausserböden, Gemeinde Bartholomäberg, um die Bezugsbewilligung von einem Brennlose aus der Standeswaldung Rodund, Gemeinde Vandans. 3. Das Ansuchen des Egele Johann, Bauer in Vandans, um die Bezugsbewilligung von einem Brennlose aus Vandanser Standeswaldungen. 4. Die Beschlüsse des Standesausschusses vom 16. Oktober respektive 9. November 1909, wornach 80000 Kr. bei der Spar- und Darlehenskasse Montafon in Schruns für Bahnbauwerke aufzunehmen sind, werden neuerlich zur Kenntnis genommen und die diesbezüglich erforderliche Genehmigung abermals ausgesprochen. 5. Die bei der Kreditanstalt in Feldkirch zu [-3-] ungewöhnlich hohen Prozenten zu verzinsenden 56000 Kr. sind zurückzuzahlen und behufs diser Schuldentilgung bei der Spar- und Darlehenskasse Montafons in Schruns ein Kredit in der erforderlichen Höhe bis zur gänzlichen Rückzahlung vorzeitiger Schuld zu eröffnen. 6. Zur Erweiterung des Elektrizitätswerkes in Schruns hat die Aktiengesellschaft "Montafoner Bahn" bei der Spar- und Darlehenskasse Montafons in Schruns ein Darlehen von 50000 Kr. aufgenommen und wird der einstimmige Beschluß gefaßt die von genannter Kasse geforderte Bürgschaft durch den Stand Montafon zu übernehmen. 7. Ein abermals an den Standesausschuß eingestelltes Ansuchen des Josef Schwarzhans, Ökonom in Schruns, im Zuweisung des ihm im Jahre 1909 zum Bezuge bewilligte Holzquantum aus Standeswaldungen wird abermals abweislich beschieden, da die freiwillige Sistierung der Holzbezüge der Schuld des Bittstellers zuzuschreiben sei. Ein bereits eingezahlter Stockgeldbetrag [-4-] von 32 Kr. 84 Hl. ist zurück zu erstatten[?] 8. Um die zur Kompetenz auszuschreibende Waldaufseherstelle in Silbertal haben sich eingefunden nachstehende Bewerber: Bargehr Ignaz, Bauer in Silbertal Brugger Alois, " Loretz Benedikt " Werle Albert " Fleisch Adolf, Waldaufseher Schruns Von Voraufgeführten sind Nachverzeichnete in den Dreiervorschlag zu bringen: Als erster Loretz Benedikt zweiter Brugger Alois dritter Werle Albert Hiebei wurde hauptsächlich hervorgehoben, daß darauf zu sehen ist, daß der betreffende Bewerber in jener Gemeinde domiziliert ist, in der der Waldaufseherdienst auszuüben ist. 9. Es wurde der einstimmige Beschluß gefaßt die Errichtung eines Mobilien Brandversicherungsvereines anzustreben für die 10 Gemeinden des Tales Montafon und zwar ganz analog jenem der Gebäudebrandversicherung. Zur Ausarbeitung von Statuten wurde ein Komite gewählt bestehend [-5-] aus den Herrn: Bitschnau Franz Josef, Gemeindevorsteher Vandans Jochum Ignaz Georg, Gemeindevorsteher Tschagguns und Barbisch Josef, Gemeindevorsteher St. Gallenkirch 10. Da Lorenz Fleisch, Altwaldaufseher in Silbertal, in ganz geordneten Vermögensverhältnissen lebt, wird von einer jährlichen Gnadengabe abgesehen. 11. Dem k.k. Ärar sind die zum Telefon ins Gargellental nötigen Stangen gegen die bisher übliche Bezahlung abzugeben. 12. Sollte von den 3 Abbrändlern in Tschagguns, Bitschnau Anton, Loretz Josef und Tschofen Alfons, die Stockgeldbefreiung angesucht werden, sind selbe unter allen Umständen zur Tragung der durch sie dem Forstfonde verursachten Kosten zu verhalten. 13. Ein Ansuchen des Gottfried Tagwerker in Vandans um Bezugsbewilligung von 3 Schindelstämmen aus Standeswaldungen ist der k.k. Bezirkshauptmannschaft Bludenz begutachtend in Vorlage zu bringen. 14. Ein Ansuchen des Kurzmann Mangeng, Bauer in Schruns, um Bezugsbewilligung von 11,5 m3 Nutzholz aus [-6-] Montafoner Standeswaldungen zu Stallreparaturen ist begutachtend der k.k. Bezirkshauptmannschaft Bludenz in Vorlage zu bringen.
  1. standmontafon
  2. standesprotokolle
  3. standesausschuss
3306 Treffer

Kategorie


Anmelden

Copyright

Vorarlberger Gemeindedokumentation,
Markus Kuhn

Zuletzt geändert




Kontakt

Holzriedstraße 33, TOP A1_4
A-6960 Wolfurt

+43 0 557 46 48 90