20191017_GVE040

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Letzte Änderung 05.06.2021, 14:41
Gemeinde St.Gallenkirch
Bereich oeffentlich
Schlagworte: stgallenkirchvertretung,gallenkirchvertretung,sanktgallenkirchvertretung
Erscheinungsdatum 17.10.2019
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Tel.: +43 (0)5557/6205 Fax: +43 (0)5557/2170 Email: gemeindeamt@st.gallenkirch.at Gemeinde St. Gallenkirch Bezirk Bludenz 6791 St. Gallenkirch St. Gallenkirch, 17.10.2019 Niederschrift über die am Donnerstag, den 17.10.2019, um 20:00 Uhr stattgefundene 40. öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung von St. Gallenkirch im Sitzungszimmer des Gemeindeamtes. Anwesend: Von der Fraktion Parteifreie Bürger und SPÖ Bgm. Josef Lechthaler (Vorsitzender), Vize-Bgm. Alexander Kasper (gleichzeitig Schriftführer), GR Martin Kleboth, Franz Dönz, Edwin Kasper, Norbert Marent, Johannes Felder, Peter Lentsch, Lorenz Erhard, Johannes Sturm, Ing. Hansjörg Schwarz, Walter Lorenzin; Entschuldigt: GR Irma Rudigier, Alois Bitschnau, Mag.a Sonja Wachter; Von der Fraktion Volkspartei und Unabhängige GR Mag. Daniel Fritz, Gabi Juen, Mag. Steffen Röschl, Marietta Fiel, Herwig Schallner, Anton Feichtner; Entschuldigt: GR Hubert Biermeier, Nadine Saler, Werner Maier; Tagesordnung: 01. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 02. Genehmigung der letzten Niederschrift vom 12.09.2019 03. Änderung des Flächenwidmungsplanes: a) Paul Braunger, Vergalden - Beschluss des Umwidmungsentwurfs nach erfolgtem Anhörungsverfahren - Beschluss über das Mindestmaß der baulichen Nutzung (nach Auflage) b) Gerhard Tschofen, Egga - Beschluss des Umwidmungsentwurfs nach erfolgtem Anhörungsverfahren c) Josef Wachter, Garfrescha - Beschluss des Umwidmungsentwurfs nach erfolgtem Anhörungsverfahren d) Rudolf Tschanhenz, St. Gallenkirch - Beschluss des Umwidmungsentwurfs nach erfolgtem Auflageverfahren e) Markus Kasper, Gortipohl - Beschluss des Umwidmungsentwurfs für das Anhörungsverfahren f) Zimmerei Mathies, Galgenul - Beschlussfassung des Auflageverfahrens für das UEP und Beschluss des Entwurfs vor Auflage 04. Beschlussfassung Bebauungsplan Garfrescha 05. Verbücherungen gern. §§ 15 Liegenschaftsteilungsgesetz: - Montielweg Seite 1 06. 07. 08. 09. Beschlussfassung Nahversorgungsprojekt Gargellen Beratung über Förderungen für Holzschindeldächer und Verordnungen Berichte des Bürgermeisters Allfälliges zu Pkt. 01 Der Vorsitzende eröffnet um 20:00 Uhr die heutige Sitzung, begrüßt alle Anwesenden und stellt die Beschlussfähigkeit fest. zu Pkt. 02 Genehmigung der letzten Niederschrift vom 12.09.2019 Johannes Sturm hat mit E-Mail vom 10.10.2019 um eine Abänderung bei seiner Wortmeldung unter Tagesordnungspunkt 09, zweiter Absatz ersucht: Diese so lauten wie folgt: Johannes Sturm spricht die in den Berichten des Bürgermeisters erwähnte neue ärztliche Notversorgung an. Zukünftig muss immer zuerst die Nummer 1450 angerufen werden. Dadurch ergibt sich aus seiner Sicht das Risiko, dass Personen nicht zu einem diensthabenden Arzt weitergeleitet werden, sondern von der Servicehotline entsprechend vertröstet werden könnten, was zu einem gesundheitlichen Risiko führen könnte. Bgm. Lechthaler widerspricht diesem Sachverhalt mit der Begründung, dass eine Person immer verlangen kann, den diensthabenden Arzt aufzusuchen, wenn sie dies wünscht. In diesem Fall wird von der Servicehotline der Arzt inkl. Öffnungszeiten namhaft gemacht. Die Gemeindevertretung nimmt die beantragte Änderung zur Kenntnis und genehmigt anschließend einstimmig das vorliegende Protokoll. zu Pkt. 03 Änderung des Flächenwidmungsplanes: a) Paul Braunger, Vergalden Beschluss des Umwidmungsentwurfs nach erfolgtem Anhörungsverfahren In der Gemeindevertretungssitzung am 12.09.2019 wurde das einmonatige Anhörungsverfahren für die beabsichtigte Änderung des Flächenwidmungsplanes beschlossen. In der Folge fand eine Anrainerverständigung statt. Es liegen keine Stellungnahmen vor. Mit der Raumplanungsstelle des Landes wurde der Sachverhalt besprochen. Der Erläuterungsbericht wurde der Gemeindevertretung ebenfalls zur Kenntnis gebracht. Seite 2 Beschlussfassung: Befristung 'Betroffene Gst. (KG-GSTNRj Widmung alt GST. Widmung neu GST. Befristung Folgewidmung besondere Widmung Fläche :90107-.1113/1 FL BW F -FL ’9C 107-4620''11 FL BW 92107-4620'9 FL BW f9ClÖ7-4623''3 FL BW F -FL ß0107-4623/8 FL BW F -FL ßO107-1623/8 FL VS Summe Widmung alt i Widmung neu BW BW p; Befristung Befristung Fo.gewidmung besondere Widmung Fläche F ■Gewidmete Fläche pro Grundstück 92.7 12.6 965.0 873.8 268.2 2215.6 Gesamtfläche pro Widmung 15.9 1931.5 268.2 2215.6 -FL FL Summe Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig die beantragte Änderung des Flächenwidmungsplanes. Beschluss über das Mindestmaß der baulichen Nutzung (nach Auflage) In der Gemeindevertretungssitzung vom 12.09.2019 wurde auch das einmonatige Auflageverfahren für den Verordnungsentwurf bezüglich dem Mindestmaß der baulichen Nutzung beschlossen. Nach vorliegendem Erläuterungsbericht wird die Verordnung über das Mindestmaß der baulichen Nutzung nun mit einstimmigem Gemeindevertretungsbeschluss mit der Baunutzungszahl 30 festgesetzt. Hiefür wird eine eigene Verordnung erlassen. b) Gerhard Tschofen, Egga Beschluss des Umwidmungsentwurfs nach erfolgtem Anhörungsverfahren In der Gemeindevertretungssitzung vom 12.09.2019 wurde das einmonatige Anhörungsverfahren in dieser Angelegenheit beschlossen. In der Folge wurden die Anrainer über die beabsichtigte Änderung des Flächenwidmungsplanes informiert. Es liegen diesbezüglich keine Stellungnahmen vor. Gleichzeitig erfolgte auch eine Abstimmung mit der Raumplanungsstelle des Landes. Der Erläuterungsbericht wurde der Gemeindevertretung zur Kenntnis gebracht. Beschlussfassung: Befristung Betroffene Gst. (KG-GSTNR) Widmung alt GST. Widmung neu GST. Befristung Folgewidmung besondere Widmung Fläche ßO107-3310/1 F BM-L Summe Widmung alt Widmung neu BM-L Befristung Befristung Folgewidmung besondere Widmung Fläche Gewidmete Fläche pro Grundstück 53.7 53.7 Gesamtfläche pro Widmung 53.7 53.7 Summe Seite 3 Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig die beantragte Änderung des Flächenwidmungsplanes. c) Josef Wachter, Garfrescha Beschluss des Umwidmungsentwurfs nach erfolgtem Anhörungsverfahren Ebenfalls in der Gemeindevertretungssitzung vom 12.09.2019 wurde das Anhörungsverfahren beschlossen. Der vorliegende Erläuterungsbericht ist ebenfalls ein Bestandteil dieses Widmungsverfahrens. Anschließend erfolgte eine Anrainerverständigung. Es liegen keine Stellungnahmen vor. Auch hier erfolgte eine Abstimmung mit der Raumplanungsabteilung des Landes. Beschlussfassung: Befristung Betroffene Gst. (KG-GSTNR) Widmung alt GST. Widmung neu GST. Befristung Folgewidmung besondere Widmung Fläche ßOI 07-2692/1 BM-Fa BW-Fa Summe Widmung neu Widmung att [BM-Fa Summe Befristung Befristung Folgewidmung besondere Widmung Fläche Gewidmete Fläche pro Grundstück 80.6 80.8 Gesamtfläche pro Widmung BW-Fa 80.8 80, 8 Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig die beantragte Änderung des Flächenwidmungsplanes. d) Rudolf Tschanhenz, St. Gallenkirch Beschluss des Umwidmungsentwurfs nach erfolgtem Anhörungsverfahren Der Vorsitzende erläutert der Gemeindevertretung die Chronologie in dieser Angelegenheit. Die Widmung wurde bereits im Jahre 2011 von der Gemeindevertretung beschlossen. Es kam jedoch nie zu einer aufsichtsbehördlichen Genehmigung durch die Raumplanungsstelle. Zwischenzeitlich stellte die Raumplanungsstelle eine aufsichtsbehördliche Genehmigung in Aussicht. Beschlussfassung: betroffene Gst. (KG-GSTNR) Widmung alt GST. Widmung neu GST. ß0107-1190/1 Summe FF Widmung alt FF Summe Befristung Befristung Folgewidmung besondere Widmung Fläche FS Widmung neu FS Befristung Befristung Folgewidmung besondere Widmung Fläche Gewidmete Fläche pro Grundstück 62.2 62.2 Gesamtfläche pro Widmung 62.2 62.2 Seite 4 Die Gemeindevertretung beschließt neuerlich einstimmig die beantragte Änderung des Flächenwidmungsplanes. e) Markus Kasper, Gortipohl Beschluss des Umwidmungsentwurfs für das Anhörungsverfahren Der Vorsitzende erläutert den bestehenden Sachverhalt zu dieser alten Baurechtsangelegenheit. Es hat ein Rückbau dahingehend stattgefunden, dass der noch verbleibende Baubestand einer dafür notwendigen Flächenwidmung unterzogen werden kann. Der dafür ausgearbeitete Erläuterungsbericht wird der Gemeindevertretung zur Kenntnis gebracht. Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig Umwidmungsentwurf für das Anhörungsverfahren. den vorliegenden Beschluss über das Mindestmaß der baulichen Nutzung (vor Auflage) Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig die Auflage des Verordnungsentwurfes über das Mindestmaß der baulichen Nutzung. Diese ist mit einer Baunutzungszahl von 30 vorgesehen. f) Zimmerei Mathies, Galgenul Beschlussfassung des Auflageverfahrens für das UEP und Beschluss des Entwurfs vor Auflage Der Vorsitzende erläutert den vorliegenden Umweltbericht des Landes vom 10.10.2019. Die abschließende Zusammenfassung lautet: Auf Grund der durchgeführten Umwelterheblichkeitsprüfung wird daher seitens der Umweltbehörde gemäß § 21 a Abs. 1 iVm § 10a Abs. 3 und 4 RPG festgestellt, dass durch die geplante Änderung des Flächenwidmungsplanes in St. Gallenkirch voraussichtlich erhebliche Umweltauswirkungen zu erwarten sind. Dieser ist somit negativ ausgefallen. Die Familie Mathies wurde vom Bürgermeister bereits darüber informiert. Daraufhin habe die Familie Mathies erklärt, dass sie sich noch einmal einen Gesprächstermin mit Landesstatthalter Mag. Rüdisser oder mit dem zukünftig neuen Landesrat für Raumplanung wünschen würden. zu Pkt. 04 Beschlussfassung Bebauungsplan Garfrescha In der Gemeindevertretungssitzung vom 25.07.2019 hat die Gemeindevertretung den ursprünglichen Beschluss für den Bebauungsplan Garfrescha vom 04.04.2019 aufgehoben und gleichzeitig den Antrag auf die aufsichtsbehördliche Genehmig zurückgezogen. Die Beschlussfassung zur neuerlichen Auflage des überarbeiteten Entwurfes samt Erläuterungsbericht erfolgte am 12.09.2019. Im Zuge des Auflageverfahrens liegt eine Stellungnahme der Raumplanungsabteilung des Landes vor. Diese Stellungnahme wird vom Vorsitzenden der Seite 5 Gemeindevertretung zur Kenntnis gebracht. Zu den von Herrn DI Ulrich Grasmugg und Mag. Manuel Fleisch vorgebrachten Bemerkungen und Einwendungen erfolgt seitens der Gemeindevertretung folgende Darstellung: Die textlichen Ausführung im Verordnungstext und in den erläuternden Bemerkungen wurden bereits gemäß den gemachten Empfehlungen geändert. Der ursprüngliche Verlauf des Grünzuges wurde im aktuellen REK durch den Verlauf der Schipiste (Schischulsammelplatz) geändert. Dies auch auf Empfehlung des Bauund Raumplanungsausschusses der Gemeinde. Bei der letzten Flächenwidmungsplanänderung und der bereits genehmigten Grundteilung durch den Gemeindevorstand, wurde bei der Familie Lorenzin ebenfalls auf die vorliegende Pistensituation und auf den Grünzug Rücksicht genommen. Von der Rechtsabteilung der Raumplanungsstelle wurde ansonsten grünes Licht für den überarbeiteten Bebauungsplan gegeben. Die Gemeindevertretung beschließt schließlich einstimmig den vorliegenden Bebauungsplan Garfrescha und stellt den neuerlichen Antrag auf aufsichtsbehördliche Genehmigung. zu Pkt. 05 Verbücherung gern. §§ 15 Liegenschaftsteilungsgesetz: Montielweg Vermessungsurkunde des Vermessungsbüros Markowski Straka ZT GmbH, 6800 Feldkirch, Reichsstraße 33, GZ: 20.373W/17; In dieser Angelegenheit liegen alle Unterschriften der betroffenen Grundbesitzer und der Buchberechtigten vor. Nun bedarf es einer Beschlussfassung durch die Gemeindevertretung, damit die Verbücherung gern. §§ 15 Liegenschaftsteilungsgesetz beim Vermessungsamt Bludenz beantragt werden kann. Mit einstimmigem zugestimmt. Gemeindevertretungsbeschluss wird der Verbücherung zu Pkt. 06 Beschlussfassung Nahversorgungsprojekt Gargellen Die Gemeindevertretung hat in der Sitzung vom 04.04.2019 einen Grundsatzbeschluss für die Sicherstellung eines Nahversorgers im Ortsteil Gargellen beschlossen. Der Vorsitzende erläutert nun den bisherigen Verfahrensstand zum Seite 6 Nahversorgungsprojekt Gargellen. Die Firma MPreis wäre bereit, einen MiniM für die Dauer von mindestens 10 Jahren zu betreiben. Eine Errichtung auf eigene Kosten kommt für die Firma MPreis nicht in Frage. Die Wohnbauselbsthilfe benötigt für das Projekt einen fixen Partner. Somit bedarf es einer Zustimmung durch die Gemeindevertretung. Marietta Fiel erkundigt sich darüber, was nach dem Ablauf dieser 10 Jahre geschieht. Dann werde die Verlängerung des Pachtverhältnisses angestrebt oder Bemühungen angestrebt, einen neuen Partner zu finden, so der Vorsitzende. Johannes Felder würde es befürworten, dass die Fa. MPreis selber für die Einrichtung zuständig ist. Ein Handelsunternehmen verfüge auch über das dementsprechende Know-how. Der Vorsitzende vertritt die Ansicht, dass es derzeit noch zu früh ist, jetzt schon solche Details zu erörtern. Es erfolgt eine einstimmige Beschlussfassung durch die Gemeindevertretung, die dafür notwendigen Verkaufs- und Lagerflächen für einen solchen Markt zu schaffen. Dies im Rahmen des gemeinnützigen Wohnbauprojektes durch die Wohnbauselbsthilfe. Der Vorsitzende freut sich sehr über den wichtigen Beschluss und hofft auf ein positives Projekt für den Ortsteil Gargellen. zu Pkt. 07 Beratung über Förderungen für Holzschindeldächer und Verordnungen Der Bau- und Raumplanungsausschuss hat in seiner Sitzung vom 08.10.2019 die Förderung von Holzschindeldächern und zugleich die mögliche Verordnung von solchen diskutiert. GR Mag. Daniel Fritz begrüßt eine finanzielle Unterstützung von Schindeldächern. Hinsichtlich der angedachten Verordnung für bestimmte Maisäßgebiete zeigt er sich eher skeptisch. Damit bestehe zukünftig die Gefahr, dass so manches Objekt dem Verfall preisgegeben sei. Johannes Sturm schlägt vor, dass dies die jeweiligen Agrargemeinschaften selber in den eigenen Statuten regeln sollten. Ing. Hansjörg Schwarz erachtet eine Verordnung ebenfalls für eher problematisch. Die Eigentümer sollten für eine traditionelle Dacheindeckung sensibilisiert und nicht dazu gezwungen werden. Weiters wird in der laufenden Diskussion auch noch die Schindeldachförderung seitens des Standes Montafon-Forstfonds angesprochen. Lorenz Erhard bemängelt in diesem Zusammenhang die Handlungsweise des Standes, indem dieser den Objektbesitzer bestehende Servitutsrechte ablöst. Seite 7 Der Vorsitzende teilt schließlich mit, dass diese Thematik aufgearbeitet werden soll und in einer weiteren Sitzung der Gemeindevertretung zur Beschlussfassung auf die Tagesordnung kommen soll. zu Pkt. 08 Berichte des Bürgermeisters Am 14. September fand der Abschluss der Montafoner Tennismeisterschaften bei der Anlage Gortipohl statt. Alle Teilnehmer waren über die vorbildliche Organisation durch den Tennisclub begeistert. Am 17. September wurde in Tschagguns der Preis für Montafoner Baukultur verliehen. Seit 2015 wird die Kennzeichnung für eine fachgerechte Erhaltung und Renovierung von baukulturellem Erbe im Zwei-Jahres-Rhythmus durchgeführt. Die Gemeinde St. Gallenkirch erhielt gemeinsam mit der Agrargemeinschaft Ausschlag Rüti einen Preis für die Trockensteinmauern entlang des Via Valtellina. Am 21. September fand das vom Familienverband organisierte Herbstfest beim Pavillon statt. Am 23. September tagte der Tourismus-Unterausschuss. Am 24. September wurde der Werkzeugkoffer Maisäßsanierung im Heimatmuseum Schruns präsentiert. Als Anhaltspunkt und Unterstützung bei der Sanierung von Maisäßen soll das Werk den Besitzern helfen. Am 26. September fand der 2. öffentliche Themenworkshop zum regREK Montafon im IZM Vandans statt. Die Nationalratswahlen fanden am 29. September statt. Am Montag, den 30. September besuchte die Vorarlberger Landesregierung diverse Betriebe und Einrichtungen in St. Gallenkirch. Der Kindergarten St. Gallenkirch wurde von LR Schöbi-Fink, der Ganztagesstandort Hochmontafon und das Hotel Alpenfeuer von Landeshauptmann Markus Wallner sowie das Gmüas-Lädili vom Betrieb Netzer wurde von LR Christian Gantner besucht. Die Hubertsfeier bei der Bernhardskapelle auf Garfrescha war am 06. Oktober. Die Feier wird auch zur Überreichung der jeweiligen Dekrete genutzt. Insgesamt 18 Jungjägerinnen und Jungjäger, sowie sechs Jagdschutzorgane haben sich der Ausbildung gestellt. Am 07. Oktober fand im Restaurant Esskalation die Wahl zur Ortsbäuerin statt. Nadine Saler wurde dabei wiedergewählt. Ihr stehen Birgit Biermeier und Herta Thöny unterstützend zur Seite. Seite 8 Am selben Abend fand eine Arbeitsgruppen-Sitzung der Genossenschaftsmetzgerei Montafon statt. Michael Gradischar von der Raiffeisen-Landesbank präsentierte einen Entwurf eines Businessplanes. Als nächsten Schritt sollen die Montafoner Gemeinden und die breite Bevölkerung über die Idee und das Genossenschaftsmodell informiert werden. Am 08. Oktober fand die 49. Standessitzung statt. Neben weiteren Themen wurde die Ausweitung der Öffnungszeiten der Bibliothek Montafon auf den Freitagnachmittag beschlossen. Bei der 31. Forstfondssitzung wurde der Benutzung von Standesgrund für den Gargellner Fenster - Themenweg zugestimmt. Abends tagte dann der Bau- und Raumplanungsausschuss sowie der Gemeindevorstand. Am 09. Oktober lud der Bezirkshauptmann zu einer Bürgermeistertagung des Bezirkes Bludenz in die Mittelschule Bürs. Abends hielt der Sportclub St. Gallenkirch seine Jahreshauptversammlung im Clubheim ab. Neben einer sehr positiven Jugendbilanz und weiteren, positiven Berichten fanden Neuwahlen statt. Florian Netzer wird zukünftig gemeinsam mit Manfred Prakesch und Oliver Siegert die Geschicke des Vereines als ObleuteGremium führen. Am 10. Oktober fand die BH-Verhandlung für die Pistenverbindung Schnapfenwald und die Erweiterung der Beschneiungsanlage in Gargellen statt. Abends lud die Gemeinde Gaschurn zu einem talweiten Gmeshock ins Posthotel Rössle. Jedes Jahr ist eine andere Gemeinde an der Reihe. Am 13. Oktober ging mit der Landtagswahl die für heuer letzte Wahl über die Bühne. Hier gilt ein großes Dankeschön den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf dem Gemeindeamt sowie allen Wahlbeisitzern für den reibungslosen Ablauf! Gestern fand ein Besprechung mit Dr. Klaus Müller von der Stiftung Liebenau statt. Es ist nun fix, dass die Stiftung auch trotz einer Umbauvariante „light" keine betreute Wohnungen im alten Pflegeheim umsetzten kann. Es gilt nun seitens der Gemeinde die Nachnutzung zu fixieren. Helmut Weiss als Verwalter im Chalet Resort Montafon hat der Gemeinde mitgeteilt, dass lediglich 16 Objekte über den kommenden Winter vermietet werden können (alle Objekte aus Baustufe 2). Obwohl insgesamt 40 Firmen angeschrieben worden sind, konnte niemand für die Sanierungsarbeiten gefunden werden. Mittlerweile liegen die Sanierungskosten für die Eigentümer bei rund 8 Millionen Euro. Terminvorschau: Am kommenden Montag findet der 3. öffentliche Themenworkshop zum regREK Montafon im Vallülasaal Partenen statt. Um Teilnahme wird ersucht. Seite 9 Am kommenden Dienstag ist der traditionelle Gallimarkt. Die Mitglieder der Gemeindevertretung sind herzlich eingeladen. (Überreichung des Ehrenrings an Pfarrer Eberhard Amann) In Kürze findet ein Infoabend für die Bewohner des Ortsteils Vergalden statt. Dabei geht es um drei ausgearbeitete Erschließungsvarianten, die zwischenzeitlich vorliegen. zu Pkt. 09 Allfälliges Gabi Juen spricht das Hotel Base Montafon an und bemängelt, dass dieses in den Sommermonaten geschlossen war. Ein Hotelbetrieb sollte schon zumindest aus zwei Saisonen bestehen. Der Vorsitzende schlägt vor, im November einen zweiten Klausurtag für die Gemeindevertretung vorzusehen. Bezüglich dem Hotelprojekt ARBOREA vermutet Gabi Juen, dass dieses gar nicht mehr zustande kommt. Der Bürgermeister bestätigt, dass die Realisierung des Projektes durch die Antragsteller nicht sicher ist. So auch die letzten Rückmeldungen der SIMO als Grundbesitzer. Innerhalb von sechs Monaten muss hier eine Entscheidung seitens ARBOREA getroffen werden, da sonst die Option auf das Grundstück abläuft. Lorenz Erhard spricht die Änderungen beim Recyclinghof an. Es wäre wünschenswert, wenn die Öffnungszeiten noch einmal überdacht würden. Besonders der Montag sei ein großes Thema. Einige Frauen würden sich eine Petition mittels Unterschriftenliste überlegen. Die Kommunikation zu dieser Thematik wird generell angesprochen. Auch Johannes Felder und Herwig Schallner hätten sich gewünscht, dass hier besser informiert worden wäre. Anton Feichtner sieht hier klare Versäumnisse in der Gemeindeverwaltung. Durch eine zeitgerechte und umfassende Information hätten sicherlich einige Probleme der Gemeinde erspart bleiben können. Die bisher kostenlose Abgabe von Kleinmengen bei Grünmüll werden noch einmal von Johannes Sturm angesprochen. Diese sollte noch einmal überdacht werden. Marietta Fiel spricht auch noch an, dass derzeit Grünmüll beim Friedhof entsorgt werde. Seite 10 Johannes Felder möchte generell wissen, ob diese Gemeindekooperation zukünftig auf ewig Bestand haben muss, oder ob diese auch einseitig aufgekündigt werden kann. Lt. Franz Dönz sind im Zuge der Gemeindekooperation nun mehr Personen beim Recyclinghof beschäftigt. Ebenfalls wird die einmalige Abfuhr pro Monat hinsichtlich des Gelben Sackes von Franz Dönz hinterfragt. Von Walter Lorenzin wird die App Gem2Go angesprochen, bei der die Abfuhrtermine nicht eingepflegt sind. Der Vorsitzende teilt zum Thema Gemeindekooperation und Recyclinghof mit, dass in der Dezember-Ausgabe des Gmesblättlis ausführlich darüber berichtet werden soll. Dabei räumt er auch gewisse Versäumnisse in der bisherigen Bürgerinformation ein. Johannes Felder berichtet über den Missstand, dass im Bereich Mällaweg in Gortipohl immer wieder Gelbe Säcke an der Straße aufgerissen werden. Hier sollte auf eine zeitgerechte Deponierung, welche auf den Abfuhrtermin abgestimmt ist, geachtet werden. Johannes Stum spricht die defekte Straßenbeleuchtung beim Bargalsweg an. Im Bereich des Gehsteiges sollte dringend ein Kanaldeckel saniert werden. Norbert Marent spricht den aktuellen Schriftverkehr zum Thema Quelle Rappatobel an. Wie ist der derzeitige Stand in dieser Sache. Marietta Fiel spricht ein weiteres Mal den schlechten Zustand des Stallgebäudes von Klaus Netzer am Sponaweg an. Lt. dem Vorsitzenden ist nach Aussage von Klaus Netzer das Holz nach Tschagguns verkauft worden. Ein Abbruch erfolge aber erst im nächsten Jahr, da die behördlichen Genehmigungen in Tschagguns fehlen. Ing. Hansjörg Schwarz spricht bestehende Schlaglöcher im Bereich der GarfreschaTalstation an und bittet um deren Behebung. Ende der Sitzung: 21:45 Uhr Der Vorsitzende 'ührer Seite 11