19280205_GVE000

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Aktenzahl/Geschäftszahl 004-4
Letzte Änderung 25.05.2021, 22:43
Gemeinde Vandans
Bereich oeffentlich
Schlagworte: vandansvertretung
Erscheinungsdatum 05.02.1928
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Inhalt des Dokuments

-1- Protokoll aufgenommen über die am 5. Februar 1928 im Schulhause zu Vandans unter dem Vorsitze des Vorstehers F. J. Bitschnau stattgefundene Sitzung der Gemeindevertretung. Abwesend: Josef Egele, wofür der Ersatzmann Hermann Lorünser erschienen ist. Beschlüsse 1. Das Protokoll von der letzten Sitzung am 15. Jänner 1928 wurde verlesen und genehmigt. 2. Das Ansuchen der Ludwina Vallaster in Bartholomäberg um Trennungsbewilligung der Bp. Nr. 427 in Diel wurde in Beratung gezogen und nach Erläuterung des Sachwalters in dem Sinne bewilligt, daß die obere Hälfte der Bp. zu Haus. Nr. 119 und die untere Hälfte zu Haus Nr. 118 fällt. 3. Auf das von der Gemeinde Bartholomäberg an die Aktiengesellschaft Montafonerbahn in Schruns gestellte Ansuchen um Abänderung der Bezeichnung Haltestelle Vandans in Bezeichnung Bartholomäberg - Vandans wurde beschlossen ganz energisch und entschieden Stellung zu nehmen, indem diese Haltestelle einzig und allein duch die Bemühungen der Gemeinde Vandans zustande gekommen ist, während die Gemeinde Bartholomäberg sich in keiner Art und Weise darum beworben oder bemüht hat, ferner ist diese Bahnhaltestelle dem Zentrum der Gemeinde Vandans am nächsten gelegen und bildet nach der Hauptverkehrspunkt dieser Gemeinde zur Bahn, was bei Bartholomäberg nicht der Fall ist. 4. Die Beaufsichtigung betreff Instandhaltung der Illwuhrbauten wurde dem Gemeinderat Bernhard Maier übertragen. 5. Auf einen Erlaß der Landesregierung wegen Anmeldung etwaiiger derzeitiger Kreditbedürfnisse der Gemeinde behufs Geldbeschaffung für bestimmte Zwecke wurde der Beschluß gefaßt sich in ablehnendem Sinne zu äußern. -2- 6. Die Mitteilung des Vorstehers, daß der hieher zuständige Josef Lornez Juen als Unterstützungswerber ausgeschrieben u. [Satz unvollständig]. 7. Die Maria Juen und deren Sohn Jakob Juen über hieramtliches Ansuchen infolge Ersitzung das Heimatrecht in Lorüns erlangt habe, wurde zur Kenntnis genommen. 8. Die Mitteilung, daß der Standesrepräsentant die Festsetzung zur Aufnahme des Waldwirtschaftsplanes wegen einiger zweifelhaften Fällen in der Feststellung der Eigentumsfrage und wegen Geldbeschaffung einstellen wolle, wurde die Zustimmung nicht gegeben und allgemein die Fortsetzung und möglichst baldige Vollendung verlangt und gewünscht, damit nach Vollendung derselben auch die Möglichkeit zur Teilung des Waldes gegeben wäre. Fr. J. Bitschnau, Vorsteher J. Bargehr J. Egele M. Nuderscher [Anmerkung mit Bleistift: "Angeschlagen am 13.2.28"] [Das Protokoll wurde in Kurrentschrift verfasst]