19890220_GVE034

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Aktenzahl/Geschäftszahl 004-4
Letzte Änderung 13.06.2021, 02:34
Gemeinde Schlins
Bereich oeffentlich
Schlagworte: schlinsvertretung
Erscheinungsdatum 20.02.1989
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Inhalt des Dokuments

[-1-] 34. SITZUNG Sitzungstag: 20. Februar 1989 Sitzungsort: Gemeindeamt-Sitzungssaal Namen der Mitglieder des Stadt-, Markt-, Gemeinderats, des Verwaltungsrats der Verwaltungsgemeinschaft*) anwesend Vorsitzender: abwesend Brgm. Erich Jussel Eberl Martin Niederschriftführer: Siegfried Jenni Franz Rauch Alois Ehrenberger Manfred Goldmann Erich Galehr Rudolf Kloo Rainer Ganahl Karl Budin Dr. Erwin Sonderegger Reinold Begle Ing. Siegfried Stähele Alfons Matt i Franz Lümbacher Gerlinde Parisse Albert Hartmann Josef Mähr Werner Dingler Mag. Markus Koch, Architekt Mag. Michael Loudon, Architekt. zu Pkt. 2 Abwesenheitsgrund verhindert [-2-] Tagesordnung Die Sitzung war öffentlich — wurde gemäß Art. 52, Abs. 2 GO die Öffentlichkeit ausgeschlossen. 1. Genehmigung der Verhandlungssehrift der 33. Sitzung vom 30.1.1989 2. Beratung und Beschlußfassung über Änderungen am Projekt "Mehrzwecksaal" 3. Vergabe der Baumeisterarbeiten "Mehrzwecksaal" 4. Vergabe der Planung von Statik, Akustik, Elektro, Lüftung, Heizung und Sanitär "Mehrzwecksaal" 5. Beschlußfassung bzgl. Abtretung von Angelegenheiten gem. § 51 (3) GG an den Ausschuß für den Mehrzwecksaal 6. Allfälliges -1- GEMEINDEAMT SCHLINS Schlins, am 23.2.1989 Verhandlungsschrift über die am Montag, 20.2.1989 um 20 Uhr im Sitzungssaal des Gemeindeamtes abgehaltene 34. Sitzung der Gemeindevertretung Schlins. Anwesend : Bürgerin. Erich Jussel, Vizebrgm. Albert Hartmann, die Gemeinderäte Franz Rauch u. Dr. Erwin Sonderegger sowie 13 Gemeindevertreter; Mag. Arch. Markus Koch und Mag. Arch. Michael Loudon zu Punkt 2-4 der TO Entschuldigt abwesend: GV Martin Eberl Der Vorsitzende stellt fest, daß die Einladungen zur 34. Sitzung ordnungsgemäß zugestellt wurden und die Beschlußfähigkeit gegeben ist. Erledigungen 1. Zum Tagesordnungspunkt 6 "Berichte" der Verhandlungsschrift über die 33. Sitzung vom 30.1.89 bringt der Vizebrgm. Albert Hartmann vor, daß die Wortmeldungen zum Projekt Mehrzwecksaal einer genaueren Ausführung bedurft hätten. Ein Antrag auf Änderung der Verhand1ungsschrift wird jedoch nicht gestellt. Diese gilt somit als genehmigt. 2. Mehrzweckhalle In Anwesenheit auch sehr vieler Zuhörer erläutert Mag. Arch. Koch die vorgesehen Änderungen des Projektes Mehrzweckhalle. Diese wurden bereits im Unterausschuß beraten und stellen im Sinne des Baugesetzes keine wesentlichen Änderungen dar. Das Österr. Institut für Schul- und Sportstättenbau, Wien, hat zum genehmigten Projekt am 29.12.88 eine Stellungnahme abgegeben. Die darin enthaltenen Änderungsvorschläge und Anregungen wurden im wesentlichen berücksichtigt. Arch.Koch steht überdies mit dem genannten Institut laufend in Verbindung. Folgende Änderungen werden durchgeführt: a) Das Hallendach wird nach Süden verlängert und im Norden etwas angehoben. Die Grundform des Daches bleibt. Der umbaute Raum erhöht sich ganz geringfügig; die Kosten sind durch die Änderung der Dachkonstruktion günstiger. -2– b) Der Lichtschacht in der Dachmitte wird wegen evtl. Blendwirkung nicht ausgeführt. Als Ersatz kann durch die Anhebung des Daches im Norden ein Lichtschlitz geschaffen werden. c) Dachaufbau: Doppelleimbinder, Balken, Verschalung, 20 cm Isolierung, Eindeckung mit Kupferblech. Gegenüber dem vorgesehenen verzinkten Blechdach ergibt sich ein Mehraufwand von 150 - 200.000, Schilling. d) Die Küche wurde nach der Zeichnung der Gastronomieberatung Janner in den Plan übernommen. Bedenken werden über die Situierung der Küche erhoben, da der Weg für die Bedienungen sehr weit sei. Andererseits ist die geplante Küche günstig gelegen für die Materialzulieferung. e) Die Umkleide- und Duschräume wurden umgeplant. Kleinere Details müssen noch überlegt werden. f) Ein WC für Rollstuhlfahrer wurde neu eingeplant. g) In den Kellerräumen unterhalb der Bühne werden eine Bar mit ca. 40 m2, 1 Heizraum samt Belüftungseinrichtung und 1 Lagerraum untergebracht. Der Antrag auf Vertagung der Genehmigung der Planänderungen wird mit 15 : 2 Stimmen abgelehnt (A. Hartmann u. J. Mähr dafür). Der Antrag auf Genehmigung der Planänderungen wird mit 15 : 2 Stimmen angenommen (A. Hartmann u. J. Mähr dagegen). Weitere Fragen werden von Arch. Koch wie folgt beantwortet: Es wird erforderlich sein, daß der südseitig des geplanten Objektes gelegene Hang eine geringfügige Änderung erfährt, damit die im Erdgeschoß befindlichen Fenster ihre Wirkung erreichen. Dies wurde mit der Raumplanungsstelle bereits abgesprochen. Der Haupteingang wird niveaumäßig mit jenem der Volksschule etwa gleich sein. Über die Hallenwände im Erdgeschoß bestehen noch keine genauen Vorstellungen. Einerseits soll vom Rundumgang aus die Sicht in die Halle bei Sportveranstaltungen gewährleistet sein, andererseits sollen die Wände bei Festveranstaltungen eine ansehnliche Kulisse bilden. In dieser Sache werden rechtzeitig Pläne und Modelle vorgelegt. Für die Mehrzwecknutzung des Hallenbodens ist lt. Institut für Schul- und Sportstättenbau grundsätzlich ein flächenelastischer Boden oder ein Bodenaufbau des mischelastischen Systems möglich; jedenfalls ist die Eignung des Bodens mit -3- Hilfe von Prüfzeugnissen dem vorgenannten Institut nachzuweisen. Eine Entscheidung hierüber kann nicht mehr lange aufgeschoben werden. Nach Vorstellung des Arch. Koch könnten in den anderen Räumen Mahagoni-Riemenböden verlegt werden. Es wird vorgebracht, daß vor der Vergabe der Baumeisterarbeiten die näheren Detailpläne vorliegen sollten. Ebenso sollten noch Kultur- und Sportausschüsse tagen, um hiezu Stellung nehmen zu können. Der Architekt führt aus, daß wesentliche Teile des Bauvorhabens geklärt sind. Verschiedene Details seien im Zuge der Ausführung oft wirtschaftlicher und unkomplizierter zu regeln. 3. Vor der Vergabe der Baumeisterarbeiten für die Mehrzweckhalle ist zu prüfen, inwiefern die im Jahre 1976 beschlossenen Vergaberichtlinien anzuwenden sind, bzw. ob ein anderer Weg zulässig ist. Der Antrag auf Vertagung der Vergabe der Baumeisterarbeiten wird einstimmig angenommen. 4. Folgende Planungsarbeiten für die Mehrzweckhalle werden in Auftrag gegeben: a) Statik an Dipl. Ing. Ernst Mader vom Büro Plankel, Bregenz b) Akustik an das techn. Büro Karl Wille, Frastanz c) Elektro, Sanitär, Heizung und Belüftung nach Wahl des Architekten an Planungsbüros, die nicht gleichzeitig ausführende Firmen sein dürfen. In jedem Falle sind die vereinbarten Pauschalsätze vor der Planausführung der Gemeinde schriftlich bekanntzugeben. Abstimmungsverhältnis 16 : 1 (Dr. Sonderegger). 5. Dem Unterausschuß für die Mehrzweckhalle wird gemäß § 51 (3) des Gemeindegesetzes die Befugnis zur Vergabe von Lieferungen und Leistungen bis zum Höchstbetrag von S 100.000, - übertragen. Der Gemeindevorstand bzw. die Gemeindevertretung sind über die gefaßten Beschlüsse dieser Art laufend zu informieren. 6. Allfälliges: Die VMZ, Maschinenbau u. Laserbearbeitung , Ludesch, hat sich um den Kauf eines Industriegrundes beworben. Für die Berechnung der jährlichen Zuwendung der Gemeinde an den Landeswohnbaufonds in der Höhe von rund S 200.000, werden 50 % der Finanzkraft und 50 % des in den letzten fünf Jahren in die Gemeinde geflossenen Förderungsvolumens als Grundlage herangezogen. -4Die VKW werden die Montage und Instandhaltung der Straßenbeleuchtung aus betrieblichen Gründen einstellen. Es ist daher künftig eine konzessionierte Elektro-Firma hiermit zu beauftragen. Der Trachtenverein deponiert den Wunsch nach einem eigenen Raum für seine Probetätigkeit. Mehrzweckhalle: In der neuen Mehrzweckhalle soll die Möglichkeit des Tennisspiels geschaffen werden. Nach Fertigstellung des Mehrzweckgebäudes wird die Volksbücherei dort eingerichtet, da der gegenwärtige Büchereiraum für Verwaltungszwecke benötigt wird. Damit die Beleuchtung und Beschallung der Mehrzweckhalle wie auch der Bühnenaufbau optimal funktionieren, sollen Fachleute zur Beratung beigezogen werden. Schluß der Sitzung um 22.50 Uhr Der Schriftführer Der Bürgermeister: