19730206_GVE034

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Letzte Änderung 14.06.2021, 16:16
Gemeinde Hittisau
Bereich oeffentlich
Schlagworte: hittisauvertretung
Erscheinungsdatum 06.02.1973
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Inhalt des Dokuments

Verhandlungsschrift über die am Dienstag, den 6.2.1973 abgehaltene 34. Sitzung der Gemeindevertretung Hittisau. Beginn 20 Uhr. Anwesende: . Bgm. Anton Bilgeri, die Gemeinderäte Elmar Huber, Josef Hagspiel und Erwin Eberle, die Gemeindever= treter Albert Schelling ‚ Konrad Hagspiel, Oskar Eberle, Ignaz Bartenstein, Herbert Bilgeri, Ludwig Hagspiel, Otto Lipburger, &aver Gerbis, Alfred Lässer und Hermann Hagspiel swie die Ersatzmänner Johann Steurer, Xaver Hagspiel und Arno Kohler. Entschuldigte: GR. Othmar Reidel, GV. Alfons Sutterlüti, Anton Faißt und Helmut Neyer. Tagesordnung Eröffnung und Begrüßung. Tätigkeitsbericht der kettungsstelle Egg von Ing.Hammerer. Verlesung der letzten Niederschrift, a) Wasserleitungsorädnung b) Wassergebiührenordnung für das Wasserwerk Hittisau. Kanalordnung u. Kanalgebührenordnung ‘ ' Berufungsentscheedung über Müllabfuhrgebühren und Fremdenverkehrsbeiträge: Bericht des Bürgermeisters. Allfälliges. Der Bürgermeister eröfinet die Sitzung, begrüßt alle erschienen Gemeindevertreter und im besonderen Herrn Ing. Hammerer von der Rettungsstelle Egg- Über Einladung des Bürgermeisters gab der Obmann der Rettungsabteilung Egg, Herr Ing. Hammerer einen Tätig= keitsbericht. Er wiesan Hand der‘: Statistik den von Jahr zu Jahr steigenden Einsatz der Rettungsstelle nach und erläuterte deren finanzielle Lage. Im letzten Jahr mußte trotz sparsamster Verwaltung und zahliıoser frei= williger und unentgeltlicher Arbeitsstunden ein Abgang von rund S 72.000, -- hingenommen werden. Zudem ist die Abteilung nur provisorisch in Miete untergebracht und hat für die 4 Xinsatzfahrzeuge keine eigenen Garagen. Deshalb wurde ein Projekt zum Neubuu eines Feuerwehr- und Rettungsheimes in Egg erarbeitet, dessen lan der Referent erläuterte.Auf das Rote Kreuz - dic rettungs= abteilung Egg- entfielen nach der Kostenberechnung an= teilige Baukosten in Höhe von S 1.800.000, --. Die Gde. gg stellt das Grundstück zur Verfügung und übernimmt 40 % der Baukosten. Soverblieben für die Aufteilung an die Sprengelgemeinden 8 960.000, --. Nach dem Aufteilungs= schlüssel - auf der.Grühdlage a&r. Einwohnerzahlen und der von der Rettung getätigten Einsatzfahrten errechnet - ergäbe dies für unsere Gemeinde einen Beitrag von S 68, 832, --, d. Ss. "7, 86%: ist für”1973„äfe und für Vorgesehen 1974 der Innenausbauüs. ‚Ersteliung des Rokbaäues w Der Bgm. dankte dem Redner für die sachliche Aufklärung und le sprach der Rettungstelle Anerkennung für ihren prompten-‘ Einsatz im’Dienste der: Kranken und Verletzten aus, .Der iGe=- meindevertretung’ bot die sachlich und. kları.dargelegte In= formation einen erschöpfendenvEinblick in die Arbeit dieser Soziäalen!Einrichtung, {die eihe tatkräftige“”Unterstützung „der'- Gemeinden und‘‚Bevölkerung verdient, » Die‘Gemeindevertrötung beschloß, ;, die anteiligen Baukosten 15 ä zum Neubau des Rettungsheimes im Betrage vöh S 68, 832 , =in zwei‘“Jähresraten: 1973 ‚und- 1974-20 leisten: „A Die Niederschrift ‘der Sitzung vom 1674, 1973 wird verlesen und genehmigt. Über die Aufschlüsselung der Kosten für die Bergmannfeier ga der Bgm. Auskunft nenn een a) Zur Debatte stand die Beratung der vom Wasserwerksäus= sehuß neu überarbeiteten Wasserleitungsoränung für das .a:- Wasserwerk Hittisau. Der+ Entwurf> wurde einstimmig” an= genommen Übel OL b) Die überarbeitet Wassergebührenordnung »sieht.ab 1.141973 eine Erhöhung der Anschlußgebühren vor, Diese beträgt Ss 12, —-=—- je m3 umbauten Raumes, Als Mindestgebühr sind p£O: Änschlußis. 7.0007 zu entrichten., Die.Wasserbezugs= gebühren bleiben unverändert. Laufbrunnen.. sind möglichst einzuschränken. Die Gebührenordnung wurde einstimmig)zum ‘Beschluß erhoben. a) Allen Gemeindevertreterniist der‘ Entwurf-der Kanalordnung zum Studium zugegangen., Sie wurde inder, vorgelegten Fassung genehmigt. b) Mehr Schwierigkeiten bereitete“‘gem Kanalaäusschuß der” Entwurf einer Kanalgebührenordnung, da- die: Kosten der Errichtung und Wartung dieser Projekte den, Gemeinde= haushalt empfindlich belastet. Vorgesehen ‚sinddie”Kosten Kanats fanschluß--.und Kanälbenützungsgebühren, durch ‚Yäbgedekt werden müssen;°Die'Anschlüßgebühr wird -einer= seits aus: dem umbalten ‘Raum, andererseits nach: der ver= . bauten Fläche errechnet, Der, Wohnraum wird. je m3 mit 4S- 20, --, belastet, pro m2. verbauter Flächewerdenweiters “"S 20, 7 berechnet... Für befestigte Vorpläf%ze.ist.eine ODHAAZ Gebühr von S” 450, 5 je 50 m2, vorgesehen.Die Benützungs= „gebühr setzt, sich aus, einer 'Grund= ‚und Mengengebühr ZU= ‚sammen, Für” die Niederschlagswässer. beträgt.die. Benützungs= gebühr 5 0, 10.‚pro: m2 verbauter. Fläche und befestigterVor= plätze. Für die Nutzwasserabruhr, beträgt die, .monafl.Grund= Ss 40, --, .wobei, 10.-M3;Freiwasser inbegriffen sind. . ‚gebühr Pro m5 Überwasser. werden S-A, berechnet. . Über, die Gebührenvorschreibung, die. Zahlungstermine etc. "wird der Kanalausschuß beraten; und” Vorschläge unterbreiten. „Die Anwendung‘ der Gebührenöränung“ muß sich in äer Fraxis "ers£: bewähren und kann, YOnach den gemachten Erfahrungen novellier£‘werden, ” ; Zu! 16 I ’ <o x 6. Gegen die Vorschreibungder Müllabfuhrgebühr von wöchenfich S 40, -- hat die Fa. Dietrich Berufung eingebracht. Die Be= rufung wird abgewiesen und darauf verwiesen, daß durch An= schaffung von Müllkübeln in Hinkunft die Möglichkeit einer Einschätzung zu entgehen offensteht. ‘ Die Entscheidung über die eingegangen Berufungen gegen die Vorschreibung von Fremdenverkehrsbeiträgen wird vertagt. Bericht des Bürgermeisters: a) Lt. Mitteilung der Bildungsanstalt für Kindergärtnerinnen Institut St.Josef - besteht für kommenden Herbst Ausicht auf eine Kindergärtnerin. Der Bgm. wird umgehend mit der b) c) in Frage kommenden Person in Fühlung treten. Der“ Voranschlag 1973 wurde vom Amt der Vlbg. Landesregierung genehmigt. wurde, involl Hinkunft alle Möglichkeiten des eigenen Empfohlen Steueraufkommens auszuschöpfen. Zur ablehnenden, Stellungnahme der Skilift KG., Hittisau * zum Konzessionsansuchendes Johann Steurer über die Errichtung eines Schiliftes im Hennenmoos verlas der Bgm.ein Antwortschreiben, in dem er den Standpunkt der Gemeinde ausführlich darlegte. ä) . { . In einem Rundschreiben wird die Bevölkerung über die , geplante Errichtung der Musikschule aufgeklärt und zur Meldung der Kinder aufgerufen, ‚e) Der Vorverkaufsvertrag überden Erwerb des Grundstückes für den Schulhausneubau wurde auüf Wunsch ‘der Verkäufer in einigen Punkten geändert, sodaß nun eine reibungslose Abwicklung des Geschäftes erwartet werden darf. ‘8, a) Für die Ableitung der 'Tagwässer in Bolgenach soll um einen Zuschuß beim Landeswasserbauamt angesucht werden. b) Anna Eberle, Ließenbach, hat um Nachlaß der Hundesteuer angesucht. Der Antrag wurde abgelehnt. Bei der Errichtung des Holzlagerplatzes der Fa. Lässer wurde durch die Böschung die Zufahrt zum Geräteschuppen der Gemeinde behindert. Es ist die Erstellung einer Mauer auf der Grundgrenze ‘zu fordern. a % Schluß der Sitzung um 24 Uhr. £ | . |