Höchst_GemeindeInfo_2012_06

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Letzte Änderung 14.05.2013, 10:50
Gemeinde Höchst
Bereich oeffentlich
Schlagworte: gemeindeinformation
Erscheinungsdatum 14.05.2013
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Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst Gemeinde Info HOCHST .. Nr. 34 – Juni 2012 Pflegeheim Höchst-Fußach Das Siegerprojekt für das neue Pflegeheim HöchstFußach ist gefunden. Das Beratergremium sprach sich einstimmig für die Umsetzung des Vorschlages der Bregenzer Architekten DI Markus Dorner und DI Christian Matt aus. Im Bild oben die Außenansicht. Die eingereichten Projekte werden am Samstag, den 30. Juni, von 15 bis 18 Uhr im Pfarrzentrum Höchst präsentiert. www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Ausschuss für Familie und Soziales Pflegeheim Höchst-Fußach Neues aus der Bücherei Spielothek Einladung zum Markt am 30. Juni Kinderflohmarkt und Theater Konzert „Zemmgwürflat“ 3 4/5 8 10 16 18 Wasser marsch. Die 3. Klassen der beiden Höchster Volksschulen waren zu Gast bei der Feuerwehr. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich beeindruckt. Bericht Seite 20 Gemeinde Info HÖCHST Liebe Höchsterinnen und Höchster! Im Bereich „Soziales“ ist derzeit sehr viel in Vorbereitung. Mit der Gründung des Sozialsprengels Rheindelta mit den Gemeinden Fußach, Gaißau und Höchst wurde eine wichtige Entscheidung für viele gemeinsame Aktivitäten gesetzt. Die Ausschreibung eines Geschäftsführers bzw. einer Geschäftsführerin ist in Vorbereitung und Räumlichkeiten stehen uns im Kinderhaus Fußach zur Verfügung. Ein weiterer großer Schritt wurde mit dem Planungswettbewerb und der Entscheidung für ein Bestprojekt für das „Pflegeheim neu“ getan. Die eingereichten Projekte können am Samstag, den 30. Juni, in Höchst und am Sonn- Juni 2012 tag, den 1. Juli, in Fußach besichtigt werden. Wir freuen uns auf reges Interesse aus der Bevölkerung. Das neue Pflegeheim für Fußach und Höchst soll im Jahre 2014 bezugsfertig sein. Nähere Details entnehmen Sie bitte dieser Ausgabe der Gemeinde Info Höchst. Auch im Bereich der Kinderbetreuung werden die Angebote immer wieder verbessert. Neben längeren Betreuungs- und Kindergartenzeiten bemühen wir uns, kinderund familienfreundliche Angebote anzubieten. In Kürze beginnen die Ferien für unsere Kinder. Ich wünsche allen Höchsterinnen und Höchstern erholsame Sommerferien mit viel Freude, Spaß und Erholung. Ihr Bürgermeister Werner Schneider KinderCampus: Unterstützung für Familien Vergangene Woche wurden die Höchster mit einem Prospekt über den aktuellen Stand beim Projekt KinderCampus informiert. Kinderhaus, Projektwerkstatt und Elternberatung sind die drei Angebote, die der KinderCampus ab 2 Herbst 2013 ermöglicht. Dafür werden drei Gebäude errichtet. Familien-Unterstützung Die Unterstützung für Höchster Familien kann künftig weiter verbessert werden. Denn ein wesentlicher Bestandteil im KinderCampus wird die Kin- derbetreuung sein. Dazu übersiedeln der Ganztageskindergarten der Gemeinde sowie die Kleinkindbetreuung „Pinocchio“ ins Kinderhaus. Der KinderCampus entsteht als Privatinitiative der Familie Blum in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Höchst. Weil sich der KinderCampus als Partner bestehender Institutionen und Angebote versteht, gehört gute Zusammenarbeit zum Programm. Das aktuelle Foto zeigt den Stand der Bauarbeiten im Zentrum von Höchst. Unten links die SüdwestAnsicht des künftigen KinderCampus. Darstellung: Gerold Gassner Juni 2012 Ausschüsse stellen sich vor: Ausschuss für Familie und Soziales Gemeinde Info HÖCHST Einsatz für unseren Lebensraum im Rheindelta Seit zwei Jahren ist Vizebürgermeister Herbert Sparr Obmann im Ausschuss für Familie und Soziales in Höchst. „Unser Einsatz gilt dem Lebensraum im Rheindelta, natürlich mit Schwerpunkt Höchst.“ Persönliche Kontakte haben dabei besondere Bedeutung. Drei große Vorhaben in den Bereichen Familie und Soziales hat Herbert Sparr bei seinem Amtsantritt als Ausschuss-Obmann mit übernommen: Den KinderCampus, der inzwischen in Bau ist, den gerade gegründeten Sozialsprengel Rheindelta sowie den Neubau des Pflegeheimes Höchst-Fußach. Zusammenarbeit ist dabei in allen drei Bereichen wichtig, ob mit den privaten Trägern des KinderCampus oder mit den Nachbargemeinden Fußach und Gaißau. „Unsere Aufmerksamkeit gilt allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, vom Kleinkind bis zu den Betagten. Und in vielen Bereichen überschneiden sich die Aktivitäten. Kindergarten und Schule etwa oder die Integration sind Bereiche, mit denen sich unsere Mitglieder ebenso befassen wie die eigentlich zuständigen anderen Ausschüsse.“ Folgende Themenbereiche sind dem Ausschuss für Familie und Soziales direkt zugeordnet: l Familienangelegenheiten l Wohlfahrts- und Fürsorgewesen l Seniorenbetreuung l Altenwohnheim l Wohnungsangelegenheiten l Hilfsaktionen l Rettungswesen l Ärztliche Versorgung l Gesundheitswesen Für Ausschuss-Obmann Herbert Sparr ist besonders wichtig, dass die Tätigkeit im persönlichen Kontakt erfolgt. Ein Beispiel sind die Pakete, die von der Gemeinde nach einer Geburt an die Eltern des Neugeborenen überbracht werden. „Das mache ich stets persönlich, was etwa 80 Besuche im Jahr bedeutet.“ Bei solchen Gesprächen lässt sich auch in Erfahrung bringen, welche Anliegen junge Eltern haben. „Da gibt es immer wieder wertvolle Anregungen.“ Das Angebot an Kinderbetreuung etwa konnte während der vergangenen Jahre in Höchst stark erweitert werden. Der persönliche Kontakt ist wichtig: Herbert Sparr übergibt das Paket für den jungen Mitbürger Luis an die Mama, Kristina Nigsch. Bürger. Früher wurden die Einladungen zum Fest der Neuzugezogenen einfach zugestellt. „Inzwischen machen sich die Mitglieder unseres Ausschusses persönlich auf den Weg und laden dazu ein.“ Herbert Sparr berichtet von vielen positiven Erfahrungen, die er und die anderen Ausschussmitglieder dabei machen. Herbert Sparr: „Für mich steht stets das Miteinander im Vordergrund. Das macht nicht Halt an den Gemeindegrenzen, die im Rheindelta sowieso durchlässig sind. Unser gemeinsamer Lebensraum ist das Rheindelta und es ist erfreulich, dass mit dem Sozialsprengel und mit dem Pflegeheim HöchstFußach die Zusammenarbeit auch im Sozialbereich ausgebaut wird.“ Eine Vorreiterrolle hatte hier der Krankenpflegeverein Rheindelta, dem bereits seit einigen Jahren Mitglieder aus allen drei Gemeinden angehören. Pflege im Gespräch Eine weitere bedeutsame Initiative ist die Serie „Pflege im Gespräch“. Fachvorträge sind für Fachpersonal ebenso gedacht wie für pflegende Angehörige. Persönliche Einladungen Die Mitglieder des Ausschusses kümmern sich auch persönlich um neu zugezogene Bürgerinnen und und Familienförderung Mitglieder im Ausschuss für Familie und Soziales: l Obmann: Die Einladungen zum Fest der neu zugezogenen HöchsterInnen überbringen die Ausschussmitglieder persönlich. Vizebürgermeister Herbert Sparr l Stellvertreterin: Edith Schallert l Bürgermeister Werner Schneider l Dietmar Brunner l Barbara Tschaudi l Reinhard Gasser (alle ÖVP) l Thomas Stadelmann l Turan Güven (beide Höchste Zeit) l Werner Blum l Markus Ortner (beide FPÖ) l Werner Wolf (SPÖ) l Schriftführerin: Reingard Adenberger vom Bürgerservice Kontakt: Herbert Sparr Tel. 0650-5963931 E-Mail: herbert.sparr@ vorarlberg.at 3 Gemeinde Info HÖCHST Juni 2012 Neues Pflegeheim: Vorsorge für unsere älteren Mitbürger Die Entscheidung für das Siegerprojekt zum Pflegeheim Höchst-Fußach fiel einstimmig aus Mit einem einstimmigen Ergebnis des Beratergremiums für das Siegerprojekt stellten die Gemeinden Höchst und Fußach die Weichen für den Neubau des Pflegeheimes Höchst-Fußach. Die beiden Nachbargemeinden im Rheindelta treffen damit weitere Vorsorge für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger. Errichtet wird das Pflegeheim im Zentrum von Höchst durch die Vogewosi als Bauträger, der Betrieb wurde der Benevit übertragen. Sie hat sich bereits beim bestehenden Altenwohnheim Höchst bewährt. Zehn Projekte wurden zum „Ideenfindungsverfahren“ eingereicht. Am 23. Mai befassten sich die 22 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Beratergremiums mit der Auswahl. In diesem Gremium mit breiter Beteiligung waren Delegierte der Gemeinden Höchst und Fußach sowie der Vogewosi ebenso vertreten wie Architekten, aber auch Fachleute aus dem Pflegebereich und von Seniorenorganisationen. Die Wahl fiel nach umfassenden Beratungen einstimmig auf das Projekt, das vom Architektenduo DI Markus Dorner und DI Christian Matt, Bregenz, eingereicht wurde. Das neue Pflegeheim mit vier Wohneinheiten und insgesamt 48 Pflegebetten soll bis Ende 2014 bezugsfertig sein. Im Vorfeld gilt es noch die Frage der Nachnutzung des bestehenden Altenwohnheimes in Höchst zu klären. Es soll verschiedenen sozialen Diensten für das Rheindelta Platz bieten und auch teilbetreutes Wohnen ermöglichen. das Siegerprojekt geplant hat. Die Fragen, welche Voraussetzungen Architektur für meist an Demenz erkrankte Bewohner haben muss und wie die Arbeit des pflegenden Fachpersonals dadurch unterstützt wird, stehen im Vordergrund. DI Matt: „Entscheidend ist die einfache Orientierung. Es dürfen sich zwischen den Bereichen Wohnen, Aufenthalt und Essen keine verwinkelten Gänge befinden.“ Auch das Modell der Wohngruppen – in Höchst sind vier solche Gruppen mit jeweils zwölf Betten vorgesehen – ist den beiden Architekten vertraut. Ein besonderes Merkmal des Siegerprojektes für das Pflegeheim Rheindelta ist die Orientierung auf die Kirche hin. „Ob für Bewohner aus Höchst oder aus der Nachbarschaft – der markante Kirchenbau ist auch für demente Menschen ein wichtiger Bezugspunkt. Sie können sich daheim fühlen.“ Das neue Pflegeheim wird auf dem rot markierten Baufeld errichtet. Eingangsbereich und zwei durchgrünten Atrien im Zentrum prägen die Struktur des dreigeschossigen Solitärs. Diese Aufweitungen machen das Gebäude nach außen hin lesbar und lassen Natur und Licht tief ins Innere des Heimes drängen. Der Vorplatz fließt, von Gärten und Freiterrassen begleitet, zwischen Kapelle, Café und Mehrzweckraum ins Innere zum zentralen Foyer und gibt den Blick frei auf die flachen Gehölze der beiden Patioräume im Inneren. Auf der entgegen gesetzten, nördlichen Seite, befindet sich beinahe unbemerkt die gesamte Infrastrukturzone mit Küche, Wäscherei und Personalräumen. Die Erschließung dieser Zone erfolgt über die Franz-ReiterStraße. Passivhausqualität Das Pflegeheim Rheindelta wird in Passivhausqualität errichtet. Das ermöglicht die kompakte Gebäudeform durch die Kombination von geringer Gebäudehülle und intelligenter Lüftungsanlage. In der Erläuterung der Wettbewerbssieger heißt es zum Projekt: „Eine große zurückgesetzte Öffnung im Erdgeschoss mit vorgelagertem Duft- und Fruchtgarten im Viel Erfahrung mit Pflegeheimen „Wir haben seit 15 Jahren in diesem Bereich Erfahrungen gesammelt und sowohl in Vorarlberg, Tirol und Oberösterreich Pflegeheime geplant und gebaut.“ Das berichtet Architekt DI Christian Matt, der mit seinem Büropartner DI Markus Dorner 4 Präsentation des Siegerprojektes mit Vize-Bgm. Herbert Sparr, LR Dr. Greti Schmid, Bürgermeister Werner Schneider, Bürgermeister LAbg. Ernst Blum und den beiden Architekten DI Christian Matt und DI Markus Dorner (von links). Juni 2012 Gemeinde Info HÖCHST Großzügige, helle Innenräume ermöglichen den Blick nach außen und erleichtern die Orientierung. Licht, Orientierbarkeit und Abwechslung bestimmen das Erscheinungsbild. Der Pflegestützpunkt liegt zentral, gemeinsame Aufenthalts- und Bewegungsräume sind flexibel ausgestattet. Sie lassen Anpassungen und Mehrfachnutzungen zu, ohne die nach außen gerichtete Privatheit der Zimmer zu beeinträchtigen. Dem Esszimmer und den zusammenlegbaren Stuben sind großzügige Terrassen mit eindrucksvollem Blick auf die Pfarrkirche Höchst vorgelagert. Von hier aus lassen sich auch gut Besucher erspähen. Charakter wird durch die Flexibilität der Möblierung und des Ortes im Haus begünstigt. Es ist ein unverschlossener Umgang mit Raum, der sich an die unterschiedlichsten Bedürfnisse im Tagesablauf der Bewohner anpassen lässt. Die Außenhülle wird in einer Kombination von Sichtbeton und Elementen aus unbehandelter Weißtanne ausgeführt.“ Präsentation der Projekte Sämtliche zum Ideenfindungsverfahren eingereichten Projekte werden der Bevölkerung in Höchst und in Fußach vorgestellt. Dabei wird das Siegerprojekt besonders erläutert. In Höchst findet diese Präsentation am Samstag, den 30. Juni 2012, von 15 bis 18 Uhr im Pfarrzentrum statt. In Fußach werden die eingereichten Projekte am Sonntag, den 1. Juli 2012, von 9 bis 14 Uhr in der Mehrzweckhalle ausgestellt. Die beiden Gemeinden laden alle Interessierten herzlich dazu ein, diese Möglichkeit der Information zu nutzen. 5 Blicke schweifen lassen Weil der Weg das Ziel ist, sind Spaziergänge um die Patio von den zahlreichen Blicken zum Nachbarn – zur anderen Wohngemeinschaft – und den verschiedensten Aktivitäten im Haus begleitet. Dieser halböffentliche Das Beratergremium entschied sich einstimmig für das Siegerprojekt. Gemeinde Info HÖCHST Juni 2012 Wirksame Hilfe mit Spenden aus dem Kirchen-Jubiläum „Freiwillige Spenden für das Sozialprojekt Abakaliki/Nigeria“ – dieser Satz stand auf den Einladungen zu manchen Veranstaltungen, die anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums unserer Pfarrkirche stattgefunden haben. „Ich kenne Abakaliki seit etwa 40 Jahren“, berichtet Dr. Peter Weber. Der frühere Höchster Gemeindearzt hat schon öfters vermittelt zwischen Gebern in Vorarlberg und der einstigen Leprastation. Dass gezielte Hilfe wirkt, beweist die Statistik. Wurden einst in dieser Region um Enugu – bekannt als Hauptstadt des ehemaligen Biafra – an die 10.000 Leprakranke gezählt, sind es heute noch etwa 100, die an der ansteckenden Form dieser Krankheit leiden. Es ist gewiss ein Verdienst des irischen Ordens der MMM „Medical Missionaries of Mary“, dass diese Plage beinahe völlig verschwunden ist. Die MMM sind in dieser Region seit Jahrzehnten für eine beispielhafte Strategie gegen den Aussatz verantwortlich. Von der Lepra geheilt, aber schwer behindert. Hilfe aus Höchst trägt für viele zu einem menschenwürdigen Leben bei. Lepra verkrüppelt wurden. Sie sind nicht mehr krank, aber schwer behindert. Weil sie keine medizinische Behandlung mehr brauchen, ist das Hospital nicht mehr für sie zuständig. So wird gezielt eine Wiedereingliederung in die Heimatdörfer versucht. Ngozi Nweke, eine Lepra gezeichnete Witwe mit fünf Kindern, erhielt die Mittel, um sich ein kleines Haus zu errichten. Das Haus ist fertig, mit einem kleinen Laden dazu kann sich die Frau nun selbst und ihre Kinder ernähren. Die angestrebte Wiedereingliederung ist nicht einfach. Viele Menschen in den Heimatdörfern haben Angst, von den verstümmelten Rückkehrern angesteckt zu werden. Aus diesem Grunde sind noch nicht alle Behausungen gebaut, erst drei sind fertig und bezogen und zwei befinden sich im Bau. Es ist noch einige Überzeugungsarbeit erforderlich. Ngozi Nweke mit 3 ihrer 5 Kinder vor dem neuen Haus Die Freude teilen Für Herbert Huber, der die Aktivitäten zum Höchster Kirchenjubiläum koordiniert hat, war von vornherein klar, dass nicht nur gefeiert werden sollte. „Wir wollten unsere Freude teilen und zumindest einigen Menschen in Krisenregionen ein menschenwürdiges Leben ermöglichen“. Gefeiert werden sollte ja nicht ein Gotteshaus aus Stein, sondern eine lebendige Kirche. Bei zahlreichen Anlässen wurde für das Projekt gesammelt. Einen wesentlichen Beitrag leistet Prof. Dr. Bruno Oberhammer mit seinem Bach-Orgelzyklus. Insgesamt konnten Wiedereingliederung Nicht verschwunden sind allerdings die Probleme für die Menschen, die durch die 27.000.- Euro an Spenden über das Mutterhaus der MMM in Irland überwiesen werden. Der Orden kontrolliert das Projekt gemeinsam mit Herrn Öhler, einem Österreicher, dem Repräsentanten des DAHW (Deutsches Aussätzigenhilfswerk) in Nigeria. Nach der Lepraepidemie ist es inzwischen Tuberkulose, die im Hospital vorrangig behandelt werden muss. Dafür stehen 164 Betten zur Verfügung. Ebenso ist AIDS auch in Nigeria ein allgegenwärtiges Problem, Abakaliki ist zu einem wichtigen Zentrum der AIDS Behandlung geworden. „Mit der Kirche ums Dorf“– eine der Initiativen zum 100-JahrJubiläum der Pfarrkirche Höchst 6 Juni 2012 Gemeinde Info HÖCHST Der „Tanz mit dem Besen“ Tagesseminar für Reinigungsfachkräfte der Gemeinde Höchst Am Donnerstag, den 21. Juni 2012, fand bereits zum achten Mal das Seminar „Tanz mit dem Besen“ statt. Obwohl Reinigungskräfte unverzichtbar sind, ist Reinigungsfrau kein angesehener Beruf. Um dem entgegenzuwirken, leistet sich die Gemeinde Höchst einmal im Jahr etwas Besonderes für ihre Reinigungsfrauen: ein Seminar zum Auftanken mit dem Titel „Tanz mit dem Besen“. In der Begründung heißt es: „Reinigungskräfte sind Fachkräfte und ein wichtiges Glied in der Kette unseres Unternehmens. Ohne sie wäre die Arbeit im Betrieb nicht mehr ungestört möglich. Wir wollen die Frauen in ihrem Wert stärken, sodass sie Selbstvertrauen gewinnen und Minderwertigkeitsgefühle ablegen können.“ Einmal im Jahr kommt deshalb die Erwachsenenbildnerin Josefine Schlechter in die „Alte Schule“. Sie hat aus den Bedürfnissen der Frauen eine neunstufige Seminarreihe entwickelt. Zum Sommerbeginn hatten die Höchsterinnen bereits die achte Phase. Besonderes Angebot für die Reinigungsfachfrauen Nicht tanzen und nicht putzen „Die Seminarreihe heißt zwar ‚Tanz mit dem Besen’, aber hier wird nicht getanzt. Und hier wird definitiv nicht geputzt!“, stellt Josefine Schlechter klar. Dafür wur- de umso mehr geredet und die Stärken jeder einzelnen Teilnehmerin vorgezeigt, sodass sie „erhobenen Hauptes durch die Welt gehen“. Um am Seminar teilnehmen zu können, hatten natürlich alle Höchster Reinigungskräfte dienstfrei. Defibrillatoren: Wichtiger Beitrag zur Lebensrettung Bei Herz-Kreislaufversagen oder Herzstillstand ist rasche Hilfe lebensrettend. Ein wesentliches Hilfsmittel dazu sind Defibrillatoren, weil sie die Herztätigkeit wieder in Gang bringen können. Die modernen Geräte sind selbst für den Einsatz durch Laien geeignet. In Höchst waren bisher fünf Defibrillatoren vorhanden. Diese Anzahl hat die Gemeinde jetzt verdoppelt. Drei der neuen Geräte wurden an Mitglieder von „First Response“ übergeben. Diese als Sanitäter bzw. Ersthelfer ausgebildeten Freiwilligen werden jeweils parallel alarmiert, wenn auch Rettung oder Notarzt nach einem Unfall zum Einsatz kommen. Philipp Schertler, einer der First Responser: „Weil wir hier wohnen und arbeiten, sind wir mit unserem Privatauto meist nach wenigen Minuten am Einsatzort. So Übergabe der Defibrillatoren: Lieferant Robert Salzmann von der Fa. Scherer, Gerhard Knauder vom Tennisclub, Silvia Dietrich, die Leiterin des Pflegeheimes Höchst, Bürgermeister Werner Schneider, Philipp Schertler und Annemarie Berginz von First Response, Gemeinderat Wilfried Meier sowie Vizebürgermeister Herbert Sparr (von links) rasch kann kein Einsatzfahrzeug da sein.“ Erste Hilfe und die Einleitung lebensrettender Maßnahmen sind die Aufgaben der Mitarbeiter. „Im Rheindelta fallen pro Jahr rund 250 Einsätze an, in Höchst allein sind es 120 bis 140.“ Das geht vom Schnitt in den Finger, bis zum schweren Verkehrsunfall oder Brandeinsatz. im Eingangsbereich des Altenwohnheimes, bei der Hypo-Bank sowie beim Tennisclub. Dort wird der Standort je nach Sommer- oder Winterbetrieb gewechselt. Auch Ärztebedarf Scherer an der Bruggerstraße hat ein Gerät installiert. Drei der Geräte werden bei Einsätzen von First Response mitgeführt. 7 Zehn Defibrillatoren Die zehn Defibrillatoren sind in Höchst gut aufgeteilt. Sie befinden sich in den Praxen der drei Ärzte Dr. Erich Rüdisser, Dr. Uwe Bussmann und Dr. Jürgen Schneider, Gemeinde Info HÖCHST Juni 2012 Lese-, Rechen- und Rechtschreib-Spiele Gern gesehener Gast in der Bücherei Spielothek Höchst ist immer wieder der Spiele-Erfinder und Verleger Karsten Adlung. Voller Begeisterung vermittelt er Groß und Klein die Freude am Spielen. In Zusammenarbeit mit den Elternvereinen der Volksschulen Kirchdorf und Unterdorf stellte Karsten Adlung interessierten Eltern und PädagogInnen Spiele zur Lese-, Rechen- und Rechtschreibförderung vor. Die Möglichkeit, mit dem Verleger selbst eine Runde zu spielen, wurde gerne genutzt. Eine ganz besondere Gelegenheit bot sich außerdem den SchülerInnen der 4. Volksschul-Klassen: Karsten Adlung erzählte über seinen Auftritt bei „Wetten dass“, aber auch über die Entstehung seiner Kartenspiele, von der Idee bis zum verkaufsfertigen Produkt. Zahlreiche Schritte sind dazu notwendig, wie Tests und Probespielen, die graphische Darstellung, die beeindruckende Produktion auf großen Druckmaschinen bis zur Präsentation auf über 20 Spielemessen jährlich. Übrigens: 35 Adlung-Spiele im handlichen Kartenformat warten in der Bücherei Spielothek darauf, ausgeliehen zu werden. Karsten Adlung wusste bei seinem Besuch in der Bücherei Spielothek Höchst Interessantes zu berichten. D amit die vielen kleinen Geschichten und Begebenheiten, die es zu den Gemeinden Vorarlbergs zu berichten gibt, Kindern nahe gebracht werden können, hat Monika Hehle das Buch „‘s Ländle – eine Kinderreise durch Vorarlberg in 96 Geschichten“ für den Harder Hecht-Verlag, geschrieben und illustriert. Die Bregenzer Autorin war Gast in der Bücherei Spielothek – mit ihr eingeladen waren die 3. Klassen der VS Kirchdorf sowie die Schulstube. Auf vergnügliche Weise erzählte Monika Hehle viel Wissenswertes über Höchst und Vorarlberg. Dabei bestimmten kleine Gegenstände, die aus einem ’s Ländle – eine Kinderreise Säckchen gezogen wurden, die Auswahl der Geschichten: sei es der „Schappel“ aus Höchst, der „Mailänder Bote“ aus Fußach, die „Kluppenerzeugung“ in Götzis oder Besonderheiten aus anderen Gemeinden. Mit Begeisterung und bemerkenswertem Sachwissen lösten die Kinder die dazu gestellten Quizfragen. Monika Hehle bei ihrem Besuch in der Bücherei Spielothek Höchst 8 Juni 2012 Gemeinde Info HÖCHST Kindergarten Kirchdorf zu Besuch in der Bücherei Alle Kinder aus dem Kindergarten Kirchdorf, die im Herbst in die Schule kommen, durften an einem Montagvormittag einen besonderen Büchereibesuch miterleben. Gespannt warteten die Kinder in der leicht abgedunkelten Bücherei, auf Teppichfließen sitzend. Die Biologin Agnes Steininger stellte den Kindern ihre Umwelt – unser Rheindelta einmal anders vor. Das Büchereiteam hatte die Fachfrau mit dem neu erschienenen Forscherbuch „Unterwegs im Rheindelta“ des Naturschutzvereins Rheindelta eingeladen. „Da gibt es bei uns richtig viel zu entdecken.“ Der Beamer brachte kleine Tiere groß an die Wand. Des Weiteren gab es von Bibern abgeknabberte Baumstämme, lebende Zwergmäuse und einen kleinen nassen Kammmolch zu bestaunen – zu erforschen – zu befühlen. Die Kinder hatten viel Spaß und spazierten stolz, mit einer Ausgabe des Buches für jede Gruppe unter dem Arm, wieder zurück in den Kindergarten. Ob der kleine nasse Kammmolch (oben) oder die Zwergmäuse in der transparenten Box – die Kinder zeigten sich begeistert. M it einer besonders großzügigen Spende stellte sich die Firma Gerüstbau und Verputz Brunner nach dem Fest zum 20-Jahr-Jubiläum ein. Großzügige Spende der Firma Brunner Insgesamt stellte die Firma aus den Festeinnahmen € 18.000, - zur Verfügung. Jede der Rheindeltagemeinden erhielt davon € 4.000, für soziale Zwecke. Auch das „Netz für Kinder“ sowie die CliniClowns wurden bedacht. Danke Die Gemeinde Höchst bedankt sich im Namen der Familien, denen dieses Geld zugute kommt, bei den Firmenchefs Manfred und Kurt Brunner. Spendenübergabe bei der Firma Gerüstbau Brunner. 9 Gemeinde Info HÖCHST Juni 2012 Abendmarkt am Samstag, den 30. Juni, ab 16 Uhr Der Höchster Abendmarkt findet am Samstag, den 30. Juni 2012, von 16 bis 22 Uhr auf dem Kirchplatz statt. Der beliebte Treffpunkt für Jung und Alt bietet wieder Unterhaltung und kulinarische Köstlichkeiten. Das Programmangebot: Live-Musik mit „Kaktus“ ab 19 Uhr l Kinderaktion: Basteln von Wimpeln und Girlanden von 16 bis 18 Uhr l Vorstellung Projekt Pflegeheim Höchst-Fußach im Pfarrzentrum (von 15 bis 18 Uhr) l Folgende Marktfahrer sind diesmal mit dabei: Dorfsennerei Kriechere, Käse und Butter – Cafe „Alte Schule“, Barbetrieb und Eis – Helga Humpeler, Wurst, Speck, Eier, Käse, heiße Würste – Weltladen, 3. Welt Produkte – Firma Heinz Blum, Tapeten, Vorhänge, Teppiche, Möbelstoffe, Sonnenschutz, Parkett, Polsterwerkstätte, Näh- u. Strickzubehör – Dietmar Brunner, Wein – SafariFeinkost, Mittelmeer-Spezialitäten – Corina Wohlmuth, Kräutersalz, Grill- und Ofenanzünder – Gertrud Feurer, selbstgemachter Modeschmuck – Metzgerei Blum, Spanferkel u. Grillhendel – Judith Huber-Schneider, selbstgemachte Seifen – Iris Schädler, Dekosachen aus Filz, Draht und Keramik – Manuela Maier, Taschen, Tücher, Socken – Rosi Gerstl, Kreatives aus Stoff, Taschen uvm. Nächster Höchster Markttermin: 13. Oktober 2012 mit Rundenlauf Es gibt auch diesmal die beliebten Spanferkel. Gratiseis für alle in Höchst So klingt das Schuljahr besonders erfreulich aus: Am Mittwoch, den 4. Juli, startet Hitradio Ö3 seine Eisattacke in Höchst. Die Eistruppe des ORF ist an diesem Tag von 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr auf dem Kirchplatz im Dorfzentrum stationiert. Dort gibt es Gratis-Eis für alle. Zudem schwärmen Teams aus und liefern erfrischendes Eis von Schoeller an die Kindergärten, Schulen, Firmen oder Institutionen im Raum Höchst. Auch diese Lieferungen sind gratis. 10 Natürlich wird von dieser Eisattacke am 4. Juli auch laufend live auf Ö3 berichtet. Am Mittwoch, den 4. Juli, erreicht die Eisattacke von Ö3 Höchst. Auf dem Kirchplatz gibt es Gratiseis für alle. Juni 2012 Gemeinde Info HÖCHST Ferienluftsprünge Am Freitag, den 20. Juli, lädt das Team vom Kinderdorf alle Kinder ab 12 zu den Ferienluftsprüngen bei der Rheinauhalle ein. Dort wird von 14 bis 17 Uhr bei jeder Witterung ein abwechslungsreiches Programm geboten, bei dem Bälle im Mittelpunkt stehen: Völkerball, Fußball, Jägerball, Merkball, Federball, Boccia usw. Auch Piratenfängi und andere Überraschungs-Spiele stehen auf dem Programm. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Höchster Vereine gestalten die 22. Sport- & Spielwochen Bereits zum 22. Mal sind die Schülerinnen und Schüler in Höchst zu den Sport- und Spielwochen eingeladen. In den letzten drei Ferienwochen sind insgesamt 24 verschiedene Angebote aufgelistet, die von Höchster Ortsvereinen gestaltet werden. Die Anmeldeformulare sind bereits ausgegeben. Bis 10. August ist ausreichend Zeit, aus dem umfangreichen Angebot auszuwählen und sich anzumelden. Ob Feuerwehr oder Bahnengolf und weitere Sportvereine, Tierschützer, Bücherei und Spielothek oder offene Jugendarbeit, Pro Western und Fasnatzunft samt Garde, die Theatergruppe und auch die Gemeinde selbst – von 16. August bis zum 7. September 2012 gibt es den Sport- und Spielespaß. Bürgermeister Werner Schneider und Sportreferent GR Wilfried Meier bedanken sich bei den mitwirkenden Vereinen und laden alle 11 Schülerinnen und Schüler zum Mitmachen ein. Wilfried Meier macht darauf aufmerksam, dass das abwechslungsreiche Angebot auch die Chance bietet, ein neues Hobby zu entdecken. In den vergangenen Jahren stießen die Sport- und Spielwochen stets auf großes Interesse. Der YC Orakel lädt auch heuer wieder zur rasanten Fahrt auf dem Bananenboot ein. Gemeinde Info HÖCHST Juni 2012 Kräutergarten im Naturpark eröffnet Auf erfreulich großes Interesse stieß die Eröffnung des Gift- und Kräutergartens im Naturpark am Alten Rhein. Der Garten soll ein Beitrag dazu sein, verschiedene Pflanzen, die in unserer Region wachsen, unterscheiden zu lernen. Nicht alles, was grünt, ist zum Verzehr geeignet. Mit der Errichtung der Kräuterspirale wurde der Kräutergarten jetzt fertig gestellt, es stehen auch die Schilder, die auf Nutzen oder Giftigkeit der verschiedenen Pflanzen hinweisen. Kräuterexpertin Elke Beiler informierte die interessierten Besucherinnen und Besucher über die insgesamt 111 verschiedenen Pflanzen, die im Gift- und Kräutergarten versammelt sind. Siegmar Schneider, der sich um die Verwirklichung der Idee von Mediziner Jürgen Schneider viele Verdienste erworben hat, verwies als Kräuterexpertin Elke Beiler informiert die interessierten Gäste über Kräuter und Giftpflanzen. Vizeobmann des Fördervereines auf die gelungene Teamarbeit. Bürgermeister Werner Schneider bedankte sich bei allen Beteiligten und selbstverständlich freute sich auch Anton Mayer als Geschäftsführer der Naturpark GesmbH. Nach der kurzen Eröffnung waren alle Gäste im nahen Clubheim des Hundesportvereines Rheindelta zu einem kleinen Imbiss eingeladen. Interessierte sind im Giftund Kräutergarten stets gerne gesehen. Dort lässt sich auch Kindern zeigen, welche Pflanzen in der Natur den Menschen nützen und welche sie meiden sollten. Prima la musica Im Rahmen der Musikschultage der Rheintalischen Musikschule fand die Ehrung der Prima la Musica Preisträger mit einer Matinee im Reichshofsaal statt. Folgende Musikschülerinnen und Musikschüler aus Höchst waren unter den Preisträgern: Charlotte Mille, Gitarre, Lehrerin Petra Aichmann – 1. Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb Johanna Doppelreiter, Violoncello, Lehrerin Katharina Weißenbacher – 2. Preis Clarissa Doppelreiter, Violoncello, Lehrerin Katharina Weißenbacher – 3. Preis Janis Grabherr, Klavier, Lehrer Ferenc Röczey – 2. Preis Kulturreferentin Heidi Schuster-Burda gratulierte den erfolgreichen Nachwuchsmusikern und überreichte ein kleines Geschenk der Gemeinde. 12 Juni 2012 Gemeinde Info HÖCHST Die Schüler des Privatgymnasiums Mehrerau leisteten im Naturpark am Alten Rhein einen Umwelteinsatz. Umwelteinsatz im Naturpark am Alten Rhein Im Rahmen der Mehrerauer Umwelttage halfen ein Dutzend Schüler des Privatgymnasiums Mehrerau unter Leitung des Naturschutzvereins Rheindelta an mehreren Nachmittagen mit, aufwendige Pflegearbeiten zu machen. Im Winter wurden Schilfflächen am Bodensee entbuscht, im Frühjahr dann die Mockenfelder im Gaißauer Rheinholz von Faulbaum befreit. Im Juni rodeten die Schüler am Alten Rhein in Höchst Bestände des Essigbaums und teilweise des Indischen Springkrauts. Diese sogenannten „Neophyten“, also Pflanzen, die aus anderen Kontinenten bei uns eingeschleppt werden, können heimische Bestände gefährden. Auch die Trockenmauer bei der Naturparkfarm wurde unter großer Mithilfe von Ludwig H. Nagel wieder von Pflanzen befreit. Durch diesden Einsatz bleibt das Vorland des Alten Rheins als attraktives Naherholungsgebiet erhalten. Zum Dank spendierte die Gemeinde Höchst eine Jause und Bürgermeister Werner Schneider bedankte sich persönlich bei allen. Elternberatung wird erweitert Neue Sonderschul-Regelung Ab September stehen für die Elternberatung in Höchst pro Woche zwei Termine zur Verfügung. Zusätzlich zum DienstagTermin berät Hebamme Rositta Huber die Eltern auch am Donnerstag in der Volksschule Kirchdorf, Eingang Nord. „Ich freue mich, dass die Eltern von Kleinkindern und insbesondere natürlich die Mütter jetzt doppelt so viele Termine zur Auswahl haben“, erläutert dazu Sozialreferent Vizebürgermeister Herbert Sparr. Elternberatung ab September neu: Dienstag und Donnerstag, jeweils von 8.30 bis 10.30 Uhr Hebamme Rositta Huber, Tel. 0650/4878705, freut sich auf Ihren Besuch! Dieses Angebot können im Rahmen der Kooperation im Sozialsprengel Rheindelta auch Eltern aus Fußach in Anspruch nehmen. In unserer Nachbargemeinde gab es das Angebot der Elternberatung bisher einmal pro Monat. „Bereits in der Vergangenheit haben etliche Eltern aus Fußach die Möglichkeiten in Höchst genutzt“, berichtet der Fußacher Bürgermeister Ernst Blum. „Zwar bedeutet die Verlagerung nach Höchst für einige einen etwas weiteren Weg. Allerdings stehen unseren Eltern jetzt statt nur einem Termin pro Monat acht Termine zur Verfügung.“ Diese neuen Möglichkeiten bedeuten auch für Eltern in Fußach eine erhebliche Erleichterung. Die Sonderschule bzw. das Sonderpädagogische Zentrum Fußach gibt es nur noch bis zum Ende dieses Schuljahres. Bisher wurden dort auch Kinder aus Höchst unterrichtet. Die geringe Schülerzahl macht eine Neuregelung erforderlich: Für das kommende Schuljahr gibt es lediglich zehn Anmeldungen, keines der Kinder kommt aus Fußach. Zudem besteht bei dem Gebäude großer Sanierungsbedarf. Aus Höchst besuchen im laufenden Schuljahr vier Schüler die Sonderschule Fußach. Zwei weitere Schüler aus unserer Gemeinde werden bereits jetzt im SPZ Lustenau unterrichtet. Diese Schule in Lustenau besuchen künftig alle betroffenen Schülerinnen und Schüler Die Sonderschule Fußach wird geschlossen. aus Höchst. Wir sind darum bemüht, dass Schüler aus Höchst, welche ein SPZ besuchen, weiterhin den Schulweg möglichst einfach zurücklegen können. Deshalb bietet die Gemeinde Unterstützung durch die Organisation eines privaten Schülertransportes (Fa. Bösch Reisen aus Lustenau). Die Kinder und Jugendlichen werden am Morgen zu Hause abgeholt und nach der Schule wieder nach Hause geführt. 13 Gemeinde Info HÖCHST Juni 2012 Wir gratulieren unseren Jubilaren In den vergangenen Wochen konnten Bürgermeister Werner Schneider und Vizebürgermeister Herbert Sparr drei Höchsterinnen zum 90. Geburtstag und drei Ehepaaren zur Goldenen Hochzeit gratulieren. Reinelde Blum Im Städtle 14, feierte am 24. Mai ihren 90. Geburtstag. Lucia Lattner Gaißauer Straße 7, feierte ebenfalls am 24. Mai ihren 90. Geburtstag. Anna Reiner Am Steg 3, feierte am 15. Juni ihren 90. Geburtstag. Auch die Nachbarinnen gratulierten. Josef und Helma Weiß Das Fest ihrer Goldenen Hochzeit feierten Josef und Helma Weiß, Birkenweg 11, am 24. April. Walter und Hannelore Franz Das Fest ihrer Goldenen Hochzeit feierten Walter und Hannelore Franz, Rheinstraße 11, am 28. April. Valentin und Emma Mayerhofer Das Fest ihrer Goldenen Hochzeit feierten Valentin und Emma Mayerhofer, Michel-Felder-Straße 5, am 16. Juni. Lärmstörung durch Gartenarbeiten In der warmen Jahreszeit sind wieder allerorts eifrige Hände daran, in den privaten Hausgärten für entsprechende Ordnung und Pflege zu sorgen. Wir  ersuchen alle Gartenbesitzer darum, bei diesen Arbeiten im Garten auf die Nachbarschaft Rücksicht zu nehmen. Die Geräte wie Rasenmäher, Heckenscheren, Kreis- oder Motorsägen, Häcksler, Trimmer etc. erzeugen bei der Inbetriebnahme und Verwendung teils beachtlichen Lärm. Diese Arbeiten sollten daher ausschließlich an Werktagen (Montag bis Samstag) in der Zeit von 08:00 bis 12:00 Uhr und 13:30 bis 19:00 Uhr durchgeführt werden. Am Samstag gilt die Ruhezeit bereits ab 18:00 Uhr. Der Bürgermeister 14 Zuschuss zum Pflegegeld Das Amt der Vorarlberger Landesregierung gewährt zur Unterstützung der Pflege und Betreuung zu Hause zusätzlich zum Pflegegeld einen monatlichen Zuschuss in Höhe von 100, -- € bei Erfüllung nachstehender Voraussetzungen: l Bezug eines Pflegegeldes der Stufe 5, 6 oder 7 l Überwiegende Betreuung zu Hause durch Verwandte oder Nachbarn (somit kein Anspruch bei Unterbringung in einem Pflegeheim) Bezug eines Zuschusses zur Unterstützung der 24-Stunden-Betreuung in Vorarlberg l Kein l Wohnsitz Das entsprechende Antragsformular sowie nähere Auskünfte erhalten Sie im Gemeindeamt, Zimmer Nr. 13a und 15, bei Gerhard Böhler und Reingard Adenberger, Tel. 055787907-26 u. 36. Juni 2012 Gemeinde Info HÖCHST In die Pension verabschiedet Verdiente Büchereimitarbeiterinnen in Pension Zwei langjährige Mitarbeiterinnen der Bücherei Spielothek Höchst wurden im Rahmen einer kleinen Feier im Gasthaus „Schwanen“ in den Ruhestand verabschiedet. Sigrid Maria Blum-Bohner war insgesamt 18 Jahre und 3 Monate als Büchereileiterin beschäftigt, Ilona Schneider arbeitete mehr als elf Jahre lang als Büchereikraft. Wir danken beiden Mitarbeiterinnen für ihren jahrelangen persönlichen Einsatz in der Bücherei & Spielothek und wünschen ihnen für die Zukunft alles Gute! Albert Humpeler mit Gattin Rosalia Verabschiedung Albert Humpeler Albert Humpeler war insgesamt 33 Jahre als Dammwärter beim Wasserverband Rheindelta beschäftigt und für die Instandhaltung der gesamten Verbandsanlage zuständig. Jetzt wurde er im Rahmen einer kleinen Feier im Blaha-Hof in die Pension verabschiedet. Wir danken Albert ganz herzlich für seinen großen persönlichen Einsatz für die Gemeinde und den Wasserverband und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute! Sigrid-Maria Blum-Bohner (rechts) und Ilona Schneider (links) mit Karin Rezniczek Autoteilen: Besonders sparsam mobil sein Autoteilen oder Carsharing – noch ist diese Idee nicht besonders stark verbreitet. Die Möglichkeiten, mobil zu bleiben und dabei dennoch viel Geld zu sparen, sind aber erstaunlich. Das Interesse am Stammtisch Autoteilen im Mai hielt sich in Grenzen. „Offenbar sind wir noch nicht ganz so weit“, meint Markus Bacher von der Arbeitsgruppe Mobilitätsmanagement der Gemeinde Höchst. „Es gibt aber im Land bereits etliche Beispiele, wie Autoteilen funktionieren kann. Das wird auf privater Basis organisiert, die Gemeinde leistet beim Start gerne organisatorische Unterstützung.“ Die Modelle sind unterschiedlich. Einmal geht es um Familien, die ein Auto besitzen und ab und zu Bedarf nach einem Zweitwagen hätten. Andere Familien bzw. Einzelpersonen verzichten auf das eigene Auto und beteiligen sich lediglich mit anderen an einem Gemeinschaftsfahrzeug. Dank moderner Technik mit Internet und Mobiltelefon berei- tet es wenig Probleme, das Fahrzeug bei Bedarf für sich zu reservieren. Eine weitere Möglichkeit sehen Autobesitzer, deren Fahrzeug nur gering ausgelastet ist. Rund 80 % der laufenden Kosten fallen bekanntlich auch bei einem Auto an, das meistens steht. Sie können Mitbenutzer finden, die das Auto bei Bedarf nutzen und sich an den Kosten beteiligen. Auch für dieses Modell bieten Unternehmen wie „Caruso“ in Dornbirn Hilfestellungen an – vom Reservierungssystem bis zu Versicherungsfragen. DI Christian Steger-Vonmetz von „Caruso“ informierte beim Stammtisch in Höchst. Sparsam mit dem Auto unterwegs Konkrete Zahlen zeigen, wieviel Geld mit Autoteilen eingespart werden kann. Basis der Berechnungen ist ein Kleinwagen mit 12.000 km Jahresleistung. Monatliche eigenes Carsharing mit jährliche km-Leistung Auto Caruso (0, 42 €/km Ersparnis + 10, - € Mitgliedsbeitrag) 100 km 250 km 500 km 750 km 1.000 km 310, - € 325, - € 350, - € 375, - € 400, - € 52, - € 3.096, - € 115, - € 2.520, - € 220, - € 1.560, - € 325, - € 600, - € 430, - € -360, - € Informationen: www.caruso.mobi Gemeindeamt Höchst: Armin Schneider, Zimmer 17, Tel. 05578/7907-39 E-Mail: armin.schneider@ hoechst.at 15 Gemeinde Info HÖCHST Juni 2012 Kinderflohmarkt und der Räuber Hotzenplotz Im April fand der erste Höchster Kinderflohmarkt im Pfarrzentrum statt. 30 motivierte Familien richteten ihren Verkaufsstand ein. Sie stapelten Kuscheltiere, Bücher, Puppen, Fahrzeuge, Spiele, Puzzle usw. auf den Tischen. Und dann wurde fleißig verkauft und gleichzeitig die Gewinne wieder in die Spielsachen der anderen investiert. Somit gingen viele Verkaufsfamilien wieder mit ebenso vollen Kisten nach Hause . . . Für ein reichhaltiges Kuchenbuffet sorgten die beiden Elternvereine der Höchster Volksschulen und das Eltern-Kind-Zentrum bot an diesem Nachmittag Kinderschminken an. Beggel, Christina Beggel, Jeanette Hollenstein, Beate Hagspiel, Silke Oberhauser und Kerstin Rasser-Lorenz schlüpften in die Rollen von Kasperl, Seppl, dem Räuber Hotzenplotz, dem Zauberer Petrosilius Zwackelmann und Co. Sie erzählten die Geschichte vom Räuber Hotzenplotz und die kleinen und großen Zuschauer erlebten Zaubertricks vom Zwackelmann, die Verwandlung einer Kröte in eine wunderschöne Fee und eine Verfolgungsjagd nach dem Räuber Hotzenplotz in Großmutters Garten. Statt eines Eintrittsgeldes sammelten die Spielerinnen im Anschluss freiwillige Spenden zugunsten der diesjährigen Reittherapiewoche im Reitstall Höchst. Die Veranstalterinnen danken für eine Summe von 250 Euro. Sie übergaben diese den Familien im Rheindelta mit Kindern mit Behinderung. Der erste Höchster Kinderflohmarkt im Pfarrzentrum wurde regelrecht gestürmt. Theateraufführung Als Abschluss wurde auf der Bühne das Theater „Der Räuber Hotzenplotz“ gespielt. Sonja Berchtold, Verena Schneider, Cornelia Besonders viel Applaus gab es für die Aufführung des Räuber Hotzenplotz. Feuchtes Tierfest in Höchst In eine Sumpflandschaft verwandelte der Dauerregen am Samstag, den 12. Mai, das Gelände der Tierausstellung auf Luisl’s Farm am Alten Rhein. Die Mitglieder des Vereins der Freizeittierhalter ließen sich dadurch allerdings ebenso wenig aus der Ruhe bringen wie die rund 300 Tiere (ohne die etwa 2.000 Bienen . . .). Die Schar der Besucher hielt sich allerdings in Grenzen. Vereinsobmann Manfred Melcher, Kassier Alfred Lentsch und Helmut Boss als Zuständiger für den Streichelzoo zeigten sich er16 freut, dass sich doch zahlreiche Gäste nicht durch das schlechte Wetter abhalten ließen. Pferdefans (oben). Für Verpflegung war gesorgt (unten). Lara hält ihre Lissi fest. Juni 2012 Gemeinde Info HÖCHST Schülerinnen und Schüler der 3a der VS Kirchdorf mit auf der Mundart-Bühne Erfolgreicher „mundartMai“ im Pfarrsaal Mundart aus Höchst und aus Nachbargemeinden stand im Mittelpunkt einer Veranstaltung im Rahmen des „mundartMai“ im Pfarrsaal. Elmar Gehrer, hauptverantwortlich für die Organisation, war vor allem von der großen Zahl der Besucher sowie über die Stimmung im Saal sehr erfreut. Kulturreferentin Heidi Schuster-Burda begrüßte die Gäste. Großen Anteil daran hatte die 3a-Klasse der Volksschule Kirchdorf mit ihren Beiträgen. Dabei ging es um aus der Mode gekommene Mundartausdrücke sowie um das „Spiela“ früher und heute. Elmar Gehrer: „Gerade der Beitrag der Schulkinder war mir ein Anliegen und Renate Ruepp hat sich da sehr viel Mühe gemacht. Ich denke, solche oder ähnliche Aktionen unterstützen lebensnahen Unterricht und vermitteln den Kindern neben dem üblichen Lernstoff, soziales Verhalten und praktisches Lernen. Es haben Migrantenkinder mitgespielt und so an einer unserer Kulturveranstaltungen, beinah , unvermerkt’ teilgenommen. Dies ist ein zwar kleiner und leiser, aber schöner Beitrag zur Integration. Mir ist dies erst bewusst geworden, als die Frage des Essens für die Kinder zum Thema wurde.“ Die Lustenauerin Vroni Hofer, Christa Hutter aus Lochau und Elmar Gehrer selbst trugen Mundartbeiträge vor. Die Texte boten eine bunte Mischung an lustigen, aber auch kritischen und ein nachdenklich-ironisch ausgerichteten Texten und wurden vom Publikum mit viel Beifall aufgenommen. Elmar Gehrer trug Texte in Höchster Mundart vor. Volksschüler mit dem Ausdruck „Tschüna“. Was das ist, zeigt der Schüler rechts: Stirnfransen wurden früher in Höchst so genannt. Die Mundartlieder des Männergesangvereins Höchst unter der Leitung von Maria Sturm sowie Heinz und Arno Blum mit Gitarre und Handorgel, spannten den musikalischen Bogen um die Veranstaltung, die unter dem Motto „Reda, singa, spiela und sus no allerhand“ stand. Die Bewirtung hatte der Männergesangverein übernommen. Ökoprofit-Zertifikat überreicht 14 Vorarlberger Unternehmen und Institutionen wurden heuer erstmals mit dem Ökoprofit-Zertifikat ausgezeichnet. Darunter ist auch die Firma FensterFassaden-Service Klaus Rettenhaber aus Höchst. Das Zertifikat wurde von Wirtschaftslandesrat Mag. Karlheinz Rüdisser an Firmenchef Klaus Rettenhaber und Dieter Zoppoth als administrativem Leiter des Programmes im Haus übergeben. Mit Ökoprofit werden interne Abläufe in Unternehmen unter die Lupe genommen und in Richtung weniger Verbrauch und weniger Abfall optimiert. Die Übergabe des Zertifikates durch Landesrat Mag. Karlheinz Rüdisser an Klaus Rettenhaber (li.) und Dieter Zoppoth 17 Gemeinde Info HÖCHST Juni 2012 5 Chöre aus dem Rheindelta Das 150-Jahr-Jubiläum des Chorverbandes Vorarlberg war Anlass für ein einmaliges Chorkonzert in der Pfarrkirche Höchst. Am Freitag, den 22. Juni, erfreuten mehr als 170 Sängerinnen und Sänger von fünf im Rheindelta aktiven Chören mit anspruchsvoller Chormusik. Für eine Messe von Jacob de Haan wurden die Chöre von einem Ensemble des MV DornbirnRohrbach mit Sabrina Kofler Ellensohn begleitet. Diese Messe wurde auch beim Patrozinium am Sonntag, den 24. Juni, aufgeführt. Für die Sänger und Musiker – am Klavier Karlheinz Blum – gab es besonderen Applaus. An dem Gemeinschaftskonzert wirkten mit: Chor St. Johann Höchst, Leitung Michael Jagg; Chor St. Ni- Chor St. Johann Höchst kolaus Fußach, Leitung Michael Jagg; Kirchenchor Gaißau, Leitung Christof Jagg; Männergesangverein Höchst 1864, Leitung Maria Sturm; Männerchor Harmonie Gaißau/Rheineck, Leitung Otto Mattle. Alt und Jung „Zemmgwürflat“ An einem ganz besonderen Konzerterlebnis beteiligten sich elf Ehrenmitglieder und „Ruheständler“ der Bürgermusik Höchst. Gemeinsam mit dem Nachwuchs von der Jungmusik traten sie im Pfarrsaal beim Konzert „Zemmgwürflat“ auf. Der Pfarrsaal war sehr gut besucht, als Vorstand Günter Fels am Freitag, den 15. Juni, um 19 Uhr die Gäste zum Konzert begrüßen konnte. Zuerst bewiesen die Allerjüngsten von der Minimusig mit Johannes Unterberger ihr Können und erhielten viel Applaus. Danach bat Dirigentin Christine Andres ihre zemmgwürflate Truppe auf die Bühne. Dabei war der älteste Musikant über ein halbes Jahrhundert älter als der jüngste. Die elf Ehrenmitglieder – miteinander haben sie 370 Jahre bei der Bürgermusik Höchst musiziert – bewiesen dabei, 18 dass sie noch viel Freude am Spiel haben. Musik-Vorstand und Vizebürgermeister Herbert Sparr schlug den Bogen zum Sozialsprengel Rheindelta. Wie beim Konzert gehe es um ein gutes Mit-einander von Alt und Jung. Folgende elf Ehrenmitglieder der Bürgermusik Höchst wirkten beim Konzert mit: Egon Böhler, Lothar Fels, Hubert Gehrer, Wolfgang Gehrer, Edmund Herburger, Wilfried Meier, Bertold Nagel, Otto Nigsch, Dietmar Rützler, Wolfgang Schneider und Heinz Schneider. Freude am gemeinsamen Musizieren. Unten die elf beteiligten Ehrenmitglieder der Bürgermusik Höchst. Juni 2012 Gemeinde Info HÖCHST Wie kommt das Wasser in den Wasserhahn? Wie das Wasser in den Wasserhahn gelangt, das wollten Höchster Volksschüler gern wissen. Die Antwort gab es für die Schülerinnen und Schüler der 3. Volksschulklassen auch heuer beim Besuch im Wasserwerk am Bruggerhorn. Der Rundgang führte von der Wassergewinnung (Brunnen) zur Wasseraufbereitung (Entnahmen von Eisen und Mangan, damit das Wasser besser transportiert werden kann) bis hin zu den großen Reinwasserbehältern. Kräftige Wasserpumpen fördern das Trinkwasser vom Wasserwerk über ein langes Verteilerrohrnetz zu den Haushalten und Industriebetrieben. Täglich verlassen 1.500.000 Liter Trinkwasser das Wasserwerk Höchst. Die 3. Klassen der Volksschule Kirchdorf (oben) und der Volksschule Unterdorf (unten) Elena singt mit „Metaphor“ beim Bundeswettbewerb Beim heurigen Landeswettbewerb „podium.jazz.pop. rock“ holte sich die Band „Metaphor“ mit der Höchster Leadsängerin Elena Kojic einen 1. Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb. Elena ist die einzige Frau in der 5-köpfigen Band. „Metaphor“ besteht seit ca. 2 Jahren, und wird von Markus Holzmaier (Lehrer am Seminar für Jazz, Pop und Rock der Rheintalischen Musikschule) geleitet. Der Landesbewerb 2012 fand vom 15. bis 17. Juni im Jazzseminar Dornbirn statt. Insgesamt traten 77 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in 15 Bands an. Der Bundesbewerb findet im Oktober in Ried im Innkreis (OÖ) statt. Irina Schneider gewinnt MundARTpop/rock-Bewerb Die 17-jährige Höchsterin Irina Schneider ist die Siegerin des diesjährigen MundARTpop/rock-Wettbewerbes „Singa wia dr Schnabl gwachsa isch“ von Radio Vorarlberg, Wann & Wo und der Stadt Feldkirch. Die Schülerin des BORG Lauterach nimmt seit der Volksschulzeit Unterricht im Gitarrespiel. Auf den Wettbewerb wurde sie von ihrem Vater Manfred Schneider vom „Stillehof“ aufmerksam gemacht. Innerhalb von zwei Wochen entstand das Lied „Min Trom“. Damit überzeugte die junge Höchsterin die Jury beim Irina Schneider bei ihrem Auftritt in Feldkirch Quelle: ORF | Fotograf: Miro Kuzmanovic Auftritt auf dem Sparkassaplatz in Feldkirch. Die Siegerin erhielt das Preisgeld von 1.500, - Euro überreicht. 19 Elena Kojic aus Höchst singt mit der Band „Metaphor“ Gemeinde Info HÖCHST Juni 2012 Höchster Volksschüler lernen viel über Brandbekämpfung Unsere Feuerwehr leistet allerhand. Das stellten die Schülerinnen und Schüler aus den 3. Klassen der beiden Volksschulen bei ihrem Besuch fest. Natürlich wurden die Fahrzeuge der Ortsfeuerwehr Höchst bewundert und es gab die Möglichkeit, mit einem modernen Tanklöschfahrzeug oder mit einem Feuerwehr-Oldtimer eine Runde zu drehen. Spannend aber war das Erlebnis, in einem verrauchten Raum nach etwas zu suchen. Und richtig dramatisch waren die Vorführungen mit brennendem Benzin/Diesel oder gar mit Fett. Wasser richtet da wenig aus, das stellten die Schulkinder bei ihren Versuchen mit der Handspritze fest. Mit dem richtigen Feuerlöscher aber reicht ein kurzer Einsatz und das Benzin/Dieselgemisch ist gelöscht. Erschreckend der explodierende Feuerball, der beim Versuch entsteht, in Brand geratenes Fett mit Wasser zu löschen. Das führte Abschnittskommandant Armin Schneider Erfrischende Dusche bei der Feuerwehr persönlich vor – selbstverständlich gut geschützt. Sehr sympathisch fanden die Buben und Mädchen eine erfrischende Dusche aus dem Tanklöschfahrzeug. Der Handfeuerlöscher zeigt rasch Wirkung (oben). Wer in Brand geratenes Fett mit Wasser löschen möchte, löst damit einen explodierenden Feuerball aus (Bild links). 20 Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hecht Druck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst