Zwischen Frutz und Frödisch

Dateigröße 2.99 MB
Aktenzahl/Geschäftszahl
Letzte Änderung 31.01.2013, 15:42
Gemeinde
Bereich oeffentlich
Schlagworte: gemeindezeitung,zwischenwasser
Erscheinungsdatum 06.12.2012
Unterausschüsse
Kommissionen/Kuratorien
Verbände/Konkurrenzen
Verträge
Publikationen Gemeindeblätter - Gemeindezeitungen
Aktenplan
Anhänge
Inhalt des Dokuments

www.zwischenwasser.at - zugestellt durch Post.at - Amtliche Mitteilung - Postentgelt bar bezahlt 12 ZWISCHEN FRUTZ UND FRÖDISCH Gemeindezeitung Zwischenwasser Muntlix, Batschuns, Dafins Dezember 2012 – Ausgabe 4/12 Flüchtlinge Erste Hilfe Kurs Tagesmütter Erfolgreiche Sportler 3 Liebe Bürgerinnen, liebe Bürger! Flüchtlinge, sind auch nur Menschen Warum gibt es so viele Flüchtlinge? Eines ist augenscheinlich: Sie kommen aus Ländern in denen entweder Kriegszustände oder Aussichtslosigkeit auf ein halbwegs selbstbestimmtes Leben herrschen. Die Armut in vielen Herkunftsländern von Flüchtlingen steht in direktem Zusammenhang zu unserem Lebensstandard. Bei Betrachtung unseres hohen Lebensstandards und der Basis die das ermöglicht, nämlich Rohstoffe, ist das unschwer zu erkennen. Ein Beispiel gefällig? 80% aller Vorkommen von Coltan weltweit liegen im Osten des afrikanischen Kongo. In jedem unserer Handys braucht es diesen Rohstoff, damit Telefonieren möglich ist. Weltkonzerne, die Zulieferer oder Hersteller von Handys sind, haben sich längst die Schürfrechte bei einer korrupten Regierung unter den sprichwörtlichen „Nagel“ gerissen. Die dortige Bevölkerung kann gegen einen Hungerlohn das Edelmetall aus dem Berg buddeln, der große Gewinn bleibt dem Handymarkt vorbehalten. Die Folge ist klar: Soziale Armut, Korruption in großem Stil, Krieg, Vertreibung, Flüchtlinge. Die Menschen versuchen dorthin zu gelangen wo Telefonieren einfacher ist. In Traiskirchen (NÖ) sind derzeit ca. 1.500 Personen untergebracht. Diesen wurde der Flüchtlingsstatus zuerkannt und sie warten auf ihr Asylverfahren. Diese Konzentration schafft riesige Probleme. Die Bundesländer wurden deshalb in die Pflicht genommen, ihren Anteil an Flüchtlingen zu übernehmen. Zwischenwasser hat die ersten Erfahrungen mit Flüchtlingen nach dem Ausbruch des Balkankrieges in den 1990er Jahren gemacht. Später waren es Menschen aus den Erdölstaaten rund um das Kaspische Meer. Heute sind Menschen aus eben diesen Staaten, zusätzlich aus Pakistan, Afghanistan und Syrien auf der Flucht. In Batschuns, im Haus der Frohbotschaft, sind in den vergangenen Tagen 27 Flüchtlinge eingezogen. Es sind Frauen, Frauen mit Kindern und Männer gemischt. Die Caritas Vorarlberg betreut die Flüchtlinge und hält Kontakt zu den Anrainern. Die Diskussionen um das Thema Flüchtlinge ließ es nicht anders zu, dass die Emotionen steigen. Durch die Bereitstellung des Hauses der Frohbotschaft als Unterkunft für Flüchtlinge, mussten wir uns mit diesem Thema auseinander­ setzen. Ich sehe das positiv, weil uns das Thema vermutlich erhalten bleibt. Selbstverständlich habe ich mir vor Ort ein Bild gemacht, mein Resümee: Flüchtlinge sind auch nur Menschen. Ich wünsche Ihnen einen guten Jahresausklang, frohe und besinnliche Feiertage und ein erfolgreiches neues Jahr. Ihr Bürgermeister Bgm. Josef Mathis 4 Aus dem Gemeindeamt Schneeräumung und Streudienst Während der Winterzeit muss mitunter mit stark veränderten Straßen- und Wegeverhältnissen gerechnet werden. Zu einer möglichst reibungslosen Schneeräumung, Salz- und Splittstreuung bedarf es allerdings der Beachtung einiger Punkte: _  traßen, Gehsteige und Ausweichstellen dürfen nicht mit Fahrzeugen verstellt S werden. _  träucher und Hecken müssen mindestens 20 – 30 cm hinter den S Fahrbahnrand zurückgeschnitten werden, damit die Schneeräumung bis zum Straßenrand durchgeführt werden kann. _  ausbesitzer werden ersucht, den von Straßenflächen geräumten Schnee, speH ziell bei Hauszufahrten, nicht wieder auf die Straße zurückschaufeln (muss gemäß Straßengesetz geduldet werden). _  uf Bergstraßen besteht je nach Schneefall und Eisglätte Kettenpflicht A (Gebotstafeln beachten!). Öffentliche Straßen werden zuerst schneefrei gemacht bzw. mit Streugut versorgt. Eine Streuung von Straßen und Gehsteigen erfolgt erst nach Abnahme des Schneefalls, da die Streuung ansonsten wirkungslos ist! _  ußgänger haben sich den unterschiedlichen Straßen- bzw. Wegsituationen F anzupassen. Das Begehen von nicht geräumten Flächen erfolgt auf eigene Gefahr! Unsere Bauhofmitarbeiter und externen Winterdienstleister sind bestens gerüstet und werden alles unternehmen, damit alle Weg- und Straßennutzer so sicher wie möglich an ihr Ziel kommen. Wir appelieren an die Bevölkerung etwas Geduld und Verständnis zu haben. Bei extremem Niederschlag hat Zeit eine andere Bedeutung. Winterliche Fahrverhältnisse Schneeräumung und Streudienst Familien-Erlebniskarte Vorderland Seit Jahren ist die Familien-Erlebniskarte Vorderland ein nicht mehr wegzudenkendes Familienangebot. Familien Erlebnis Karte der Region Vorderland Um die zahlreichen Freizeitangebote wie Schwimmbad Frutzau, Freibad in Oberriet (CH), Eislaufplatz, Minigolfplatz Klaus, Schilifte Furx, Zwergberg Furx, Schilift Übersaxen, Trekkinghof Furx auch gemeindeübergreifend günstig anbieten zu können, haben sich die Gemeinden Klaus, Meiningen, Rankweil, Röthis, Sulz, Übersaxen, Weiler und Zwischenwasser zusammengeschlossen. Die Angebote können individuell nach den Aktivitäten ihrer Familie zusammengestellt werden. Die Familien-Erlebniskarte Vorderland ist ein Spaß für Groß und Klein. Nähere Informationen erhalten Sie in ihrem Gemeindeamt. Jürgen Bachmann, Gemeindesekretär 5 Öffnungszeiten Gemeindeamt Weihnachtsferien 2012 Montag, 24. Dezember Donnerstag, 27. und Freitag, 28. Dezember Montag, 31. Dezember Mittwoch, 2. bis Freitag, 4. Jänner 2013 geschlossen geschlossen geschlossen von 08.00 bis 12.00 Uhr Ab Montag, 7.01.2013 sind wir wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten für Sie da! Meldeamt – Gemeindestatistik von 1.12.2011 bis 30.11.2012 Geburten Eheschließungen Staatsbürgerschaftserwerb Todesfälle Scheidungen 28 18 0 22 8 Einwohnerstand per 1. Dezember 2012 - 3311 Personen Muntlix Batschuns Dafins Gesamt davon: Hauptwohnsitze 1600 1117 385 3102 männlich weiblich ÖsterreicherInnen andere Staatsbürgerschaft Zweitwohnsitze 73 110 26 209 1705 1606 2915 396 Kostenlose Müllsäcke für Pflegebedürftige Personen, welche auf Grund einer Krankheit oder Behinderung ein erhöhtes Müllaufkommen haben (z.B. Windeln, Betteinlagen oder andere Einwegprodukte) können im Gemeindeamt/Bürgerservice einen „Antrag auf Zuteilung von kostenlosen Müllsäcken“ abholen. Der Antrag muss vom zuständigen Arzt bzw. vom Krankenpflegeverein bestätigt werden, dann können jährlich bis zu 1.440 Liter Sackvolumen zusätzlich (kostenlos) bezogen werden. Das entspricht z.B. zwei Rollen 60 Liter-Müllsäcke oder drei Rollen 40 Liter-Müllsäcke pro Halbjahr. Heizkostenzuschuss 2012/2013 Der Zuschuss für die Heizkostenperiode 2012/2013 kann noch bis Freitag, 08. Februar 2013 beantragt werden. Die Förderungshöhe beträgt einmalig 250, - Euro, wenn die jeweilige Einkommensgrenze (Haushaltseinkommen) nicht überschritten wird. Nähere Auskünfte erteilt Ihnen die Bürgerservicestelle im Gemeindeamt. Waltraud Mathis und Georg Mackner, Bürgerservice Müllsäcke 6 Wir arbeiten an… Entwicklungskonzept Zwischenwasser Die Gemeindevertretung hat sich mit einer 3/4 Mehrheit für die Durchführung eines räumlichen Entwicklungskonzeptes entschieden. Nach Festlegung der fachlichen Begleitung sollen die diesbezüglichen Arbeiten sofort beginnen. Sanierung Feuerwehrhaus Die Sanierungsarbeiten schreiten zügig voran. Bis Ende dieses Jahres sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Restarbeiten werden im Jänner 2013 bewerkstelligt. Neuverpachtung Gasthaus Frödisch Der neue Schlauchturm Die Pächterauswahl nach Eugen Burtscher war bisher leider nicht von Dauer. Zwar sind viele Interessenten auf dem Markt, das nötige Know How, die finanziellen Voraussetzungen und die Bereitschaft sich mehr als normal einzubringen, sind eher bescheiden. Kurz gesagt, dass unternehmerische Potenzial einen Gastronomiebetrieb erfolgreich zu führen scheint begrenzt. Selbst wenn alle genannten Faktoren sich in einem neuen, hoffentlich erfolgreichen Pacht­ verhältnis wiederfinden, braucht der Wirt Gäste um zu überleben. Den vielen gutgemeinten Worten sollten Taten folgen. Das Bedauern kein Gasthaus zu haben ist zu wenig. Gehsteige an Landesstraßen Gasthaus Frödisch Der Abschnitt Bödele/Unterbatschuns wurde planmäßig fertigestellt. Die Laternser Straße hat damit eine Gefahrenstelle für Fußgänger entschärft. Weil es sich nicht um eine Straßenverbreiterung, sondern „nur“ um einen Gehsteig handelt, war es ein Gemeinde- und kein Landesstraßenprojekt. Aus Bedarfszuweisungen und Strukturfonds erhält die Gemeinde finanzielle Förderung. Für den Abschnitt Pirmin-Waldrast an der Laternser Straße haben die Ablöse­ verhandlungen begonnen. Dieser Abschnitt ist ein Projekt des Landes­ traßen­ s bauamtes, die Gemeinde muss die Aufwände für den neu entstehenden Gehsteig berappen. Im genannten Baulos gibt es neue Entwässerungen und Anpassungen der Fahrbahn vorzunehmen. Der Baubeginn ist für 2014 geplant. Für einen weiteren Abschnitt an der Laternser Straße, Gasthaus Schlössle Einfahrt Daliebis, sind ebenfalls Ablöseverhandlungen im Gang. In diesem Abschnitt sollen eine Verbreiterung der Fahrbahn und ein Gehweg für mehr Sicherheit sorgen. Ein Bauzeitplan ist noch nicht in Sicht. Josef Mathis, Bürgermeister Gehsteig Bödele Unterbatschuns 7 Kindergartenneubau Muntlix Der Baubeginn ist zeitgemäß erfolgt. Wir liegen genau im Bauzeitplan. Die Kellerdecke wurde vor kurzem betoniert. Beim Aushub wurden ca. 200 m3 Lehm aus der Baugrube für die Stampf­ lehmböden entnommen und zwischengelagert. Dieser wird dann im Frühjahr 2013 unter Mithilfe des Lehmbaukünstlers Rauch Martin aus Schlins und hoffentlich vieler Zwischenwässler Freiwilligen eingebaut. Das Rundholz aus Fichte und Tanne wurde im Spätherbst aus unseren Gemeinde- und Agrarwäldern geschlagen. Derzeit wird die Holzveredelung wie Sägen, Trocknen und Veredelung, durch einen Säge- und Hobelwerkbetrieb in Bürserberg vorgenommen. Die Abbundarbeiten für die hochwärmegedämmten Holzbauteile beginnen noch im Dezember. Die Montage des Holzbaus ist im Februar 2013 geplant. Parallel wurden durch die Gemeindevertretung die Bauspengler, Abdichtungsund Sonnenschutzarbeiten vergeben. Wir können uns schon jetzt auf ein architektonisches und baukulturelles Neubauprojekt freuen, das der Gemeinde Zwischenwasser als Baukulturpreisträger würdig ist. Für die Arbeitsgruppe, Kilian Tschabrun Ein sonniger Herbsttag in Batschuns Bauholzveredelung für den Kindergartenneubau Kindergarten Muntlix „Draußen vom Walde da komm ich her, ich muss euch sagen, es Weihnachtet sehr…“ Wir möchten auch Rückschau halten auf die letzten zwei Monate, die doch für viel Aufregung gesorgt haben: Der September war für einige Kinder ein besonderer Monat: Hieß es doch bei manchem 3-jährigen den ersten Schritt aus der Familie in eine „neue“ Umgebung zu machen und andere Kinder und neue Gepflogenheiten kennen­ zulernen. Die Ausflüge in den Wald ließen uns die letzten Herbsttage in vollen Zügen genießen. Dabei konnten wir beobachten, wie die Bäume für unseren Kindergartenneubau gefällt wurden. Die Freude darüber war und ist nach wie vor riesengroß und es werden von den Kindern schon Pläne geschmiedet, wie der zukünftige Kindergarten ausschauen soll. Anfang Oktober fand der Spatenstich für den Kindergartenneubau statt. Bei dieser Feier standen die Kinder mit einem Lied und einem darstellenden Spiel ganz im Mittelpunkt des Geschehens. Der Spatenstich wurde von den Kindern mit viel Freude mitgestaltet. Gemeinsam schmeckt die Jause besonders gut Hefegänse für unser Martinsfest Beim Spatenstich helfen alle Kinder mit 8 Ende Oktober wurde in den Räumlichkeiten des Kindergartens fleißig gewerkt. Die Laternen für das Martinsfest Anfang November wurden hergestellt und erstrahlten beim gemeinsamen Umzug mit den Eltern, Familienangehörigen und Freunden am 12. November in hellem Glanz. Anfang Dezember besuchte der Nikolaus die Kinder und begrüßte auch die Großeltern zu diesem Fest. Er brachte seine Gaben und wir bedankten uns mit Liedern, einem Gedicht und einem Rollenspiel für sein Kommen. Letzte Vorbereitungen für das Nikolausfest Einen besonderen Nachmittag verbrachten die Kinder der Schneackle-, Müsleund Eulengruppe am 17. Dezember. Sie luden die Senioren aus Zwischenwasser zu einem Adventsingen ein und freuten sich sehr auf das gemeinsame Musizieren. An dieser Stelle möchten wir uns für die vielfältige Unterstützung durch die Eltern unserer Kinder und die Mitarbeiter der Gemeinde bedanken. Renate Pfitscher mit Team, Leiterin Kindergarten Muntlix Die Kinder besuchen auch in diesem Jahr die Bücherei Muntlix Kindergarten Dafins Teilen leicht gemacht….. Ein ganz besonderes Martinsfest erlebten die „Dafinser Minzile“ und die Kinder der Spielgruppe Dafins am Montag, den 12. November. Zog schon vom Tal her der Nebel herauf, so verbreitete das Feuer in der Feuerschale, die dekorativ vor dem Kindergarten platziert war, eine wohlige Wärme und die Gäste wärmten sich gerne ihre kalten Hände. Kiga Dafins Martinsfest Gemeinsam versammelten sich alle Kindergartenkinder und Spielgruppenkinder vor dem Kindergarten, um sich bei einem feinen Kinderpunsch und bei selbstgemachten Köstlichkeiten auf das nahende Laternenfest einzustimmen. Ganz aufgeregt zeigten sich die Kinder, als die Lichter der bunten Laternen entzündet wurden und freuten sich, als man miteinander den Weg „rund ums Dorf“ einschlug, um dann gemeinsam von Pfarrer Felix Zortea in der Dafinser Pfarrkirche empfangen zu werden. Die Kindergartenkinder und auch die Kleinsten hatten sich fest darauf vorbe­ reitet, allen Gästen ein wunderschönes Martinsfest zu schenken. Und so wurde gesungen, dargestellt und auch symbolisch Licht mit den anderen geteilt. Für die Kinder war dieser Abend ein ganz spezielles Erlebnis und gerne ließen alle Gäste dieses besondere Fest noch gemütlich beim Kindergarten ausklingen. „Danke“ sagt der Kindergarten _ Mag. Pfarrer Felix Zortea fürs „Dasein“ _ allen, die so feine Köstlichkeiten fürs Buffet beigesteuert haben _  eate Dobler und ihren Spielgruppenkindern, die mit so viel Freude zum B Gelingen des Festes beitrugen Die selbstgebastelten Laternen In der Kirche Beate Reutz-Lemmerer, Leiterin Kindergarten Dafins 9 Volksschule Dafins ERSTE HILFE KURS In den vergangenen Wochen hatten die Kinder der VS Dafins die Möglichkeit, einen Erste Hilfe Kurs zu machen! Auf Initiative von Herbert Knünz durften wir einen ganzen Vormittag lang zuerst die Feuerwehr Röthis besichtigen. Anschließend fuhren wir mit den Feuerwehr­ autos in die Landeszentrale „RFL“ nach Feldkirch, wo die Kinder den Atemschutz­ parcours und die Leitzentrale genauer unter die Lupe nehmen konnten! Sehr großen Spaß machte den Volksschülern auch das richtige Nachspielen eines Einsatzes am Telefon. Sie lernten außerdem verschiedene Berufe der Leitzentrale kennen, u. a. die Berg- oder Wasserrettungsstelle! An einem zweiten Vormittag konnten die Kinder mit dem Ärzteteam Gerti und Arno Martin aus Dafins verschiedene Verbände und Erste Hilfe Maßnahmen kennen lernen und auch selbst ausprobieren! Ein Highlight für die Kinder war das Schminken „echter Wunden“, die anschließend fachgerecht versorgt wurden! Das Besichtigen eines Rettungsautos und das Retten eines „verunglückten Radfahrers“ rundeten den spannenden Vormittag ab! Zum Schluss gab es aber noch die tollste Überraschung: Die Kinder durften mit echter Feuerwehrausrüstung einen Brand löschen! Ich glaube, dass die Volksschüler diese tollen Tage lange nicht vergessen werden! Vielen, vielen Dank an Herbert Knünz, Gerti und Arno Martin, Bernhard und Lukas Sigrid Schmiedle, Direktorin VS Dafins Voller Einsatz bei der Ersten Hilfe VS Dafins Löschzug VS Dafins 10 Mittelschule Zwischenwasser Großes Augenmerk auf Berufsorientierung MS Zwischenwasser bietet Schülern mit neuen Methoden Entscheidungshilfe Spielerisches Lernen mit Mitschülern In der Mittelschule Zwischenwasser wird jungen Menschen seit letztem Schuljahr bei der Entscheidung für ihre Berufswahl mit noch besserer indi­ vidueller Unterstützung eine Orientierungshilfe geboten. Drei Programme – alle sind Teil des Projekts ACHTplus -, das Schweizer Produkt „Stellwerk“, der berufsbezogene Kompetenz- Check des BIFO und ein Computerprogramm zur Abbildung der individuellen Interessen bilden die umfassende Grundlage zur Entscheidungsfindung. Exkursionen, Betriebsbesichtigungen und Schnuppertage runden das umfangreiche Programm praxistauglich ab. Entspanntes Lesen in der Leseecke In den Erholungsphasen ist auch für Bewegung gesorgt Kompetenz-Check Die Berufswahl ist ein umfassendes Thema, bei dem Talente, Wünsche und auch die Familie eine große Rolle spielen. Gestartet wird der Prozess bereits im zweiten Semester der dritten Klasse mit einem Elternabend und dauert bis zum Ende der vierten Klasse. Derzeit ist die Berufsorientierung in einzelne Unterrichtsfächer integriert. Jedes Kind wird auf die Entscheidung, was nach der vierten Klasse kommt, vorbereitet. Mehrere Methoden unterstützen dies: Der BBK (berufsbezogene Kompetenzen-Check) wird vom BIFO direkt in der Schule durchgeführt und besteht aus einer Computereinheit und einem handwerklichen Teil, bei dem fürs Berufsleben wichtige Fähigkeiten abgefragt werden. Zusätzlich wird mit bic.at, dem Berufsinformationscomputer, ein Interessensprofil des jeweiligen Schülers erstellt. Pilotschule für „ACHTplus“ Das Sichtbarmachen von Stärken unserer SchülerInnen ist ein zentrales Anliegen dieses Projekts. Direktorin Monika Drexel freut sich: „Wir sind eine der wenigen Pilotschulen des Landes, welche die in der Schweiz bereits vielfach bewährte „Stellwerk“-Testung durchführt. Sie bietet einen externen Blick auf die fachbezogenen Kompetenzen in Mathematik, Deutsch und Englisch.“ Der Test wird auf Vorarlberger Verhältnisse angepasst und soll künftig flächendeckend im Land Vorarlberg eingesetzt werden. Aufbauend auf den Stellwerk-Test, das Lehrer/innenurteil und die individuellen Ziele werden mit dem Schüler und den Eltern Förder­ maßnahmen vereinbart – wenn dies gewünscht wird. Gute Entscheidungshilfe Diese Testergebnisse bilden die Grundlage für das Eltern-Lehrer-SchülerGespräch zu Beginn der vierten Klasse. „Grundsätzlich ergibt die Kombination dieser drei Tests ein schlüssiges Bild über die Begabungen des Schülers sowie seine Vorstellungen für die Zukunft“, zeigt sich Berufsorientierungslehrer Martin Madlener überzeugt um Mittelschülern eine gute Basis für die Berufs- oder Schulwahl zu ermöglichen. 11 Berufswelt erschnuppern Auch bisher wurde selbstverständlich bereits mit Interessenstests gearbeitet und Exkursionen angeboten. Diesen Herbst konnten alle Viertklässler bei Unternehmen wie GIKO, Rauch, SPAR, Baur-Messtechnik, Mahle-König etc. schnuppern. „Die Wirtschaft begrüßt das sehr, wir waren überall herzlich willkommen“, so Martin Madlener. Ein ebenso wichtiger Beitrag zur richtigen Berufs- oder Schulentscheidung stellen die berufspraktischen Tage dar. Auch heuer konnten alle Viertklässler zwei Tage lang in einem selbst gewählten Betrieb den Berufsalltag erleben. Das Angebot „Schnuppern in Schulen“, das den Jugendlichen an mehreren Tagen ermöglicht, weiterführende Schulen kennen zu lernen, wurde rege genützt. Die Buben waren beim „Boys Day“, der für Berufe im sozialen und erzieherischen Bereich faszinieren soll, dabei. Der „Girls Day“, bei dem sich Mädchen für technische Berufe begeistern lassen können, wird ebenfalls beworben. Gerne frequentiert wird die „BO-Ecke“ – die Berufsorientierungsecke in jeder 3. und 4. Klasse, sowie die Pinnwand im Gang. Darauf finden sich Informationen von Firmen, von weiterführenden Schulen, eine Liste mit offenen Lehrstellen, Informationen für Schnuppertage uvm. Berufsorientierung als eigenes Unterrichtsfach Im kommenden Schuljahr wird Berufsorientierung als eigenes Fach in die neue Stundentafel aufgenommen. So kann noch mehr auf die vielfältigen Ausbildungs­ wege und Bildungsabschlüsse eingegangen werden. Das Bewusstmachen von Interessen und Begabungen hilft, die richtigen Entscheidungen für die Zukunft zu treffen. Mehr auf http://www.hszwischenwasser.at Ganztagsklasse an der Mittelschule Zwischenwasser Seit Beginn dieses Schuljahres wird an der Mittelschule Zwischenwasser eine Klasse als Ganztagsklasse geführt. 17 Schülerinnen und Schüler und deren Eltern haben sich für dieses neue Unterrichtsmodell entschieden. Unterricht, Freizeit und Lernzeit werden im Wechsel über den Schultag, der von 7:30 bis mindestens 16:00 Uhr dauert, optimal verteilt. Über die Mittagszeit werden die Schüler bei Bedarf in der Schule betreut, und es besteht die Möglichkeit, ein warmes Mittagessen einzunehmen. Dieses Angebot gilt selbstverständlich für alle Mittelschüler. Die Schüler der Ganztagsklasse können die Mittagszeit aber auch zu Hause verbringen. Die Kinder werden von einem kleinen Lehrerteam unterrichtet, das die Schülerinnen und Schüler auch beim Erledigen der Hausübungen und beim Lernen auf Schularbeiten und Tests betreut. Aufgrund von sehr guten Rückmeldungen vieler Eltern wird im kommenden Schuljahr an der Mittelschule Zwischenwasser wieder eine Ganztagsklasse eingerichtet werden. Die Anmeldung dazu ist natürlich freiwillig, denn die Schule bietet dieses neue Klassenmodell neben einer Regelklasse an, die wie bisher geführt wird. Interaktives Lernen - der Computer wird gestartet Schüler und Schülerinnen interessieren sich für die Informationen in der BO-Ecke. 12 Einladung zum Mittelschultag Am Dienstag, den 8. Jänner 2013, findet der Tag der offenen Tür an der Mittelschule Zwischenwasser statt: Am Morgen sind alle Volksschüler der 4. Klassen eingeladen, die Schule kennen zu lernen. Am Abend, ab 19:30 Uhr wird das Konzept der Mittelschule mit den neuen Schwerpunkten interessierten Eltern vorgestellt. Alle Lehrerinnen und Lehrer freuen sich auf einen regen Besuch. Monika Drexel, Direktorin Mittelschule Zwischenwasser Öffentliche Bücherei Muntlix Österreich liest – Treffpunkt Bibliothek Onleihe Mehr als 40 Frauen kamen am Dienstag, 26. Oktober, ins Foyer des Frödischsaals. Nach einem gemütlichen Frühstück stellte das Büchereiteam neue, lesenswerte Bücher vor. Einen Tag später trafen sich viele Kinder in der Bücherei zu einem aufregenden Spielenachmittag. Nach Herzenslust konnten sie neue, spannende Spiele ausprobieren. Der Höhepunkt dieser Woche war die Lesung mit Monika Helfer. Sie las aus ihrem neuen Buch „Die Bar im Freien.“ Advent in der Bücherei Jeden Dienstag und Freitag im Advent von 17.00 bis 17.30 waren Kindergartenund Volksschulkinder in die Bücherei eingeladen. Sie konnten musizieren, basteln und besinnlichen Geschichten zuhören. Onleihe Alle Mitglieder der Bücherei können künftig auch die Online-Mediathek gratis nutzen. Es stehen ca. 4 600 digitale Medien (e-books, e-videos, e-audio und e-papers) zur Verfügung, die mit einem PC, E-reader oder Smartphone geladen werden können. Die Zugangsdaten und genauere Informationen gibt es in der Bücherei. Öffnungszeiten der Bücherei Dienstag Donnerstag Freitag Sonntag 15.45 bis 18.00 Uhr 8.30 bis 10.00 Uhr 18.00 bis 19.30 Uhr 10.00 bis 11.15 Uhr Frühstück mit Büchern Spielenachmittag für die Jugend Lesung von Monika Helfer Team der Bücherei Muntlix 13 Wohnraum für Flüchtlinge in Batschuns Im Haus der Frohbotschaft in Batschuns finden seit Ende November 27 Asylwerber vorübergehend Unterkunft und Betreuung durch die Caritas Vorarlberg. Vorarlberg ist in Bezug auf die Aufnahmequoten von Flüchtlingen im Bundes­ ländervergleich auf den hinteren Rängen zu finden. Rund 26 Prozent liege man im Minus, in konkreten Zahlen heißt das, statt 895 sind zurzeit 758 Asylwer­ er­ b Innen im Land, so die Aussage von Sicherheitslandesrat Erich Schwärzler. Gemeinsam mit der Caritas, die in Vorarlberg die Flüchtlingsbetreuung übernommen hat, werden nun Wohnungen gesucht und angemietet. Im Haus der Frohbotschaft sind seit Ende November 27 AsylwerberInnen untergebracht. Jasmin Angar, war selbst Flüchtling, ausgebildete Frauenärztin aus Afghanistan, Betreuerin in Batschuns, spricht 5 Sprachen Damit Hilfe kein Fremdwort bleibt „Die Caritas hilft Menschen, die aufgrund von Armut, drohendem Hungertod oder politischen Repressalien ihre Heimat verlassen mussten. In Vorarlberg werden Flüchtlinge vor allem in von der Caritas angemieteten Privatwohnungen untergebracht, die Flüchtlinge sind selbst für ihre Versorgung zuständig“, erklärt Martin Fellacher von der Flüchtlings- und MigrantInnenhilfe. „Die Menschen, die aus ihren Heimatländern fliehen mussten, sind mittellos und haben eine zum Teil sehr belastende und auch traumatisierende Vergangenheit hinter sich. In ihrer Heimat waren sie dennoch selbständige Menschen und diese Selbständigkeit zu fördern und nicht zu schwächen, ist unsere Aufgabe.“ Luise Ammon, Betreuerin in Batschuns Grundversorgung In einer Vereinbarung zwischen dem Bund und den Ländern wurde 2004 ver­ einbart, welche Leistungen den Flüchtlingen während des Asylverfahrens zustehen. Eine erwachsene Person bekommt demnach neben der Unterkunft monatlich 180 Euro Lebensunterstützung, ein Kind zum selben Zweck 80 Euro. Von diesem Geld müssen die AsylwerberInnen Lebensmittel, Hygieneartikel und andere Dinge des täglichen Bedarfs selbst kaufen. Dazu erhält jede Person monatlich noch 40 Euro Taschengeld und einmal im Jahr Bekleidungsgutscheine im Wert von 150 Euro. Flüchtlinge aus Pakistan, Afghanistan, Syrien 14 Nachbarschaftshilfe Das Team der Caritas versucht den Asylwerbern neben einer sicheren Unterkunft, auch eine sinnvolle und abwechslungsreiche Tagesstruktur zu bieten. Neben Deutschkursen und anderen adäquaten Qualifizierungsmaßnahmen, stehen Freizeitaktivitäten aber auch regelmäßige Gruppen- und Einzelgespräche auf dem Programm. „Menschen, die aus ihrem Land geflüchtet sind und nun auf den Ausgang ihres Asylverfahrens warten, dürfen keiner regulären Arbeit nachgehen“, erklärt Martin Fellacher. „Die erzwungene Untätigkeit verursacht bei vielen Depressionen und Lethargie.“ Um diesen Menschen wieder mehr Lebensfreude und ihrem Alltag Sinn zu geben, wurde das Projekt „Nachbarschaftshilfe“ von der Caritas Vorarlberg ins Leben gerufen. Es bietet Privatpersonen die Möglichkeit, AsylwerberInnen für kleine Hilfsdienste, wie z.B. Haus- und Gartenarbeit zu engagieren. Ihre zweckgebundene Spende für verrichtete Hilfstätigkeiten kommt ausschließlich den Asylsuchenden zugute. Factbox: Kontakt Nachbarschaftshilfe T 05522-200 1796 nachbarschaftshilfe@caritas.at Montag bis Freitag: 08.30 - 11.45 Uhr Die Kontaktvermittlung erfolgt ausschließlich über die Caritas Flüchtlingshilfe: Mehr Informationen dazu finden Sie unter www.caritas-vorarlberg.at Knünz Brigitte, Stellvertretende Leiterin des Werkes der Frohbotschaft Batschuns 15 Sonnenseite …. Solaranlage ja aber was für eine? Solaranlage für Warmwasser oder Solaranlage zur Stromerzeugung, was ist sinnvoller, eine oft gestellte Frage. Die Antworten sind nicht immer so eindeutig zu geben. Informationen über bestehende Anlagen einholen hilft weiter. Dachflächen sind mit wenigen Ausnahmen prädestiniert für Solaranlagen. Eine gute Planung ist zu empfehlen. Für eine Thermosolaranlage (Warmwasser) benötigen sie ca. 8 bis 16 m2. Die Nutzung des solaren Warmwassers, Heizungseinbindung oder nur Brauch­ wasser ist genau zu definieren. Die Größe der Anlage richtet sich nach der Personenanzahl im Hause. Für eine Photovoltaikanlage (Stromerzeugung) benötigen sie eine Dachfläche von 30 bis 70 m2. Beide Anlagentypen haben eine Lebensdauer von 25 bis 50 Jahren, Sie sind also eine Anschaffung für Generationen. Bei Photovoltaikanlagen kann die gesamte erzeugte Energie entweder selber verwendet und/oder der Überschuss wird an das VKW-Netz abgegeben. Leider ist derzeit bei der Photovoltaik ein Förderwirrwarr. Bitte nicht kleinkriegen lassen, der Weg ist etwas mühsam, das Ziel ist erstrebenswert. Die Nutzung von Solarenergie bedeutet Unabhängigkeit. Was ich auf dem Dach an Sonnenstrahlen einfangen kann und in Wärme oder Strom umwandle, muss ich nicht einkaufen. Die Sonne schickt keine Rechnung. Ich muss lediglich die Einrichtung zur Umwandlung der Sonnenergie einmalig bezahlen. In der Gemeinde Zwischenwasser gibt es viele Thermosolar- und Photovol­ aik­ t anlagen. Anlagenbetreiber geben über die praktische Anwendung gerne Auskunft. Auch das Bauamt der Gemeinde oder die e5 Teammitglieder können Erfahrungswerte weitergeben. Karl Heinzle, e5 energieteam Thermosolar Montage einer Thermosolaranlage 16 In fünf Schritten zur eigenen Stromproduktionsanlage Beantragung einer Photovoltaik durch OeMAG-Förderung ab 1.01.2013 00:00 Uhr Zuvor die Frage „rechnet sich‘s?“ Auf 7 m2 kann man 1 kWpeak Photovoltaik installieren. Diese kostet ca. 2.000 EUR (je nach Ausführung). 1 kWpeak Photovoltaik produziert ca. 950 kWh pro Jahr. Hierfür erhält man beim Stromverkauf (OeMAG) 0, 18 EUR pro kWh, garantiert für 13 Jahre. 950 kWh x 0.18 EUR x 13 Jahre = 2.223 EUR Somit ist die Photovoltaikanlage nach 13 Jahren mehr als bezahlt. Die Lebenserwartung einer solchen Anlage liegt bei weit über 30 Jahren. Hier die 5 Schritte zur eigenen Stromproduktion: Ist mein Dach geeignet für Photovoltaik? Eine Dachneigung von 10-50° und Ausrichtung Süden (von Süd-Osten bis SüdWesten) ist für Photovoltaik gut geeignet, ebenfalls auf Flachdächern. Genaue Ertragsprognose liefert das gratis Internet-Tool PVGIS (suchen über Google „PVGIS“). Berechnung der Anlagengröße Bei einem Schrägdach berechnet sich die Anlagengröße aus der Dachfläche mal Modulwirkungsgrad 0, 15 (15%): Anlagengrösse [kWpeak] = Dachfläche [m2] • 0, 15 Beim Flachdach werden die Module 20° aufgeständert (oder weniger), dadurch reduziert sich die Anlagengröße um die Hälfte ausgehend von der Flach­ dachfläche. Beispiel Flachdach mit 12 x 6 m ergibt Anlagengröße (Modulfläche) = 5, 4 kWpeak. Bauansuchen bei der Gemeinde Formloses Schreiben an die Gemeinde, mit Angabe des Gebäudes, Dachform, Angabe der Anlagengröße in kWpeak , PV-Fläche und Montageart (Aufdach oder aufgeständert). Antrag auf Anerkennung von Photovoltaikanlagen Sie werden Stromproduzent, d.h. Betreiber einer Erzeugungsanlage. Hierfür müssen Sie das 1-seitige Formular „Antrag auf Anerkennung von Photovoltaik­ anlagen gemäß § 7 Ökostromgesetz“ ausfüllen. Ausfüllhilfe unter www.e5team.at OeMAG-Antrag für Einspeisevergütung Dieses Formular kann nach Registrierung online ausgefüllt werden, unter http://www.oem-ag.at/de/foerderantrag Weitere Hilfestellung unter www.e5team.at oder Informationen markus.markstaler@ntb.ch Markus Markstaler, e5 energieteam Filmaufnahmen Bildungshaus 17 Projektgruppe Verkehr und Sicherheit Nach dem letzten Bericht in der Gemeindezeitung sind einige Verbesserungs­ vorschläge bei uns eingegangen. Aus diesem Grund werden wir zukünftig öfters von unserer Arbeit berichten. Wir arbeiten an: _ Beleuchtung Bergstraße, Einfahrt Krista _ Geschwindigkeitsüberschreitungen Bergstraße, vor allem talwärts _ Sichtbarkeit der Verkehrsinseln bei Nachtabschaltung Straßenbeleuchtung _ Überhöhte Geschwindigkeiten auf der L51 Dafins Unterberg _ Entschärfung von gefährlichen Situationen in der Fidelisgasse vor Schulbeginn Vor allem in der dunklen Jahreszeit ist das Sehen und Gesehen werden im Straßenverkehr eine lebenswichtige Angelegenheit. Reflektoren für Fußgänger Jedem von uns ist es bereits passiert, dass wir einen dunkel angezogenen Fußgänger oder einen unbeleuchteten Radfahrer beinahe übersehen hätten. Aus diesem Grund appellieren wir an alle nicht motorisierten Verkehrs­ teilnehmer, helle Kleidung oder zumindest Reflektoren zu tragen. Zu dieser Jahreszeit ist es aber generell für alle Verkehrsteilnehmer wichtig Rücksicht auf die anderen zu nehmen. Reflektoren die man an den Beinen, Armen oder Taschen befestigen kann gibt es übrigens um einen Euro im Gemeindeamt zu erstehen. Die Mitglieder vom Verkehrsausschuss Hager Herbert, Schnetzer Jürgen, Mathis Josef, Titz Harald, Drexler Leopold, Schmied Christian, Beer Christiana Sicherheit durch Reflektoren 18 Klimabündnis Vorarlberg - Wir haben nur die eine Welt „Wir haben nur die eine Welt, und die möchten wir behalten“, das sagte ein Mädchen in der Gemeinde St. José de Palmar in der Provinz Chocó in Kolumbien. Dieser Satz hat Georg Künz vom Klimabündnis Vorarlberg sehr beeindruckt, als er bereits zum zweiten Mal die Projektpartner in Südamerika besuchte. Ein Satz, der für uns alle gilt. Die Not im Regenwaldgebiet in der Provinz Chocó ist nach wie vor sehr groß. Die Ernährungssituation ist sehr schwierig. Ca. 40 Prozent der Menschen haben Hunger. „Ich habe bei meinen längeren Aufenthalten erlebt, wie wichtig die Hilfe und wie hoch das Ansehen von Klimabündnis Vorarlberg dort ist, “ so der Eindruck den Georg Künz gewonnen hat. Das Allerwichtigste ist also, die Versorgung mit Lebensmitteln zu sichern. Die Menschen dort müssen sich selbst darum kümmern. Die ursprüngliche Lebensart „Jagen und Sammeln“ ist nicht mehr möglich, da der Lebensraum vor allem der indigenen Bevölkerung immer mehr eingeschränkt wird. Agraringenieur Guillermo Pino aus Chile betreut schon jahrelang viele Gemeinden im Chocó im Auftrag des Klimabündnis. Er vermittelt, wie z.B. Mais, Ananas, Yuka, Gemüse usw. richtig und effektiv angebaut werden. Auch Zucker­ rohr wird angebaut, mit Hilfe einer Zuckerpresse kann Zuckersirup gewonnen werden. „Zusammen mit Maismehl, Milch und Früchten bereiten die Frauen eine köstliche Panela zu, eine Speise, bestens auch für den europäischen Geschmack geeignet“, erzählt Georg Künz. Aber auch um die Trinkwasserversorgung kümmert sich Guillermo und seine Helfer. So können die Menschen im Dorf kochen, duschen und waschen und ersparen sich den Weg zum Fluss. Das Klimabündnis beteiligt sich mit einem Drittel an der Finanzierung der notwendigen Gerätschaften. Weitere Betätigungsfelder von Klimabündnis sind z.B.: Die Schaffung von Einnahmequellen durch Kleinplantagen, Handwerk oder die Erzeugung von Energie in Form von elektrischem Strom oder Biogas, um nur einige zu nennen. Eine Zuckerrohrpresse, mitfinanziert vom Klimabündnis Im niederschlagsreichen Regenwald müssen Gartenbeete auf besondere Art angelegt werden Factbox: Klimabündnis Vorarlberg 35 Partnergemeinden, Land Vorarlberg Zwischenwasser Klimabündnismitglied seit 1995 Klimabündnis-Beitrag: 21 Cent/pro Einwohner/pro Jahr Rudi Weingärtner, Klimabündnis Vorarlberg 19 Ortsfeuerwehr Zwischenwasser - Notruf 122 www.of-zwischenwasser.at Einsatzübersicht (Stand November 2012) Das Jahr 2012 neigt sich dem Ende zu. Bis dato hatte die Ortsfeuerwehr Zwischenwasser 27 Einsätze (7 Brandeinsätze, 18 technische Einsätze, 1 nachbarliche Löschhilfe, 1 Täuschungsalarm) 59 Feuerwehrmänner und -frauen haben ihre Freizeit in den Dienst der Öffentlichkeit gestellt und bei diesen Einsätzen ihr Können und erlerntes Wissen umgesetzt, und dadurch größeren Schaden für Menschen, Tiere und die Umwelt verhindert. Bei 22 Übungen und Schulungen wurde neuestes Wissen über Einsatztaktik, Geräte und Gebäudekunde vermittelt und trainiert. Statistik 2012 Insgesamt wurden bei Veranstaltungen (dazu zählen: Proben, Jugendproben, Schulungen, Jahreshauptversammlung, Beerdigungen, Wettkampfproben, Bewerbe, Zusatzübungen, kirchliche Anlässe, Informationsveranstaltungen, Sitzungen, usw.) 16.170 Stunden von den Mitgliedern geleistet. Bei Tätigkeiten (dazu zählen: Ausbildungsvorbereitung, Büroarbeiten, Fahrzeugwartungen, Gerätewartung und –prüfung, Instandhaltung Gebäude, usw.) wurden 830 Stunden erbracht. Bei Einsätzen (Details siehe oben) verbrachten die Kameraden 750 Stunden im Dienste der Feuerwehr. Außerdem wurden bei Diensten (Brandsicherheitswachen und Ordnungsdienste) 130 Stunden geleistet. Feuerwehrleistungsabzeichen in GOLD Im November stellten sich vier KameradInnen dieser schweren Prüfung. Tobias Matt, Tobias Erne, Mario Rogen und Verena Schnetzer bereiteten sich gemeinsam in vielen gemeinsamen Stunden vor. Wir gratulieren sehr herzlich! Vielen Dank Wir möchten uns bei der Bevölkerung für die Unterstützung im Jahr 2012 (Haussammlung, Bereitstellung Altpapier) recht herzlich bedanken und wünschen allen einen guten (sicheren) Rutsch ins Jahr 2013! Altpapier-Abgabemöglichkeit Die Ortsfeuerwehr holt zweimal jährlich das Altpapier im Gemeindegebiet von Zwischenwasser ab. Zusätzlich können Sie JEDEN ERSTEN SAMSTAG IM MONAT (08.00 bis 11.00 Uhr) ihr Altpapier beim Gerätehaus/Bauhof abgeben – nutzen Sie diese Gelegenheit und unterstützen Sie uns auf diese Weise! Stefan Schnetzer, Kommandant Feuerwehr Zwischenwasser Feuerwehrmaturanten Rauchentwicklung Fahrzeugbrand 20 Feuerwehrjugend der Ortsfeuerwehr Zwischenwasser Personelles Seit Oktober dürfen wir Stefan Welte in unserem Jugendbetreuer-Team begrüßen. Samuel Türtscher hat zur Unterstützung der Jugendleiterin den Posten als Jugendleiter-Stellvertreter eingenommen. Feuerwehrjugend – Hallenfußballturnier in Wolfurt Im Herbst trainierten wir auf das Hallenfußballturnier in Wolfurt. Dabei konnten wir die bis dato beste Leistung erzielen und erreichten den 8. Rang! Neuer Jugendraum Mit der Sanierung des Gerätehauses erhalten wir nun endlich einen gemütlichen Raum für uns. Wir freuen uns schon auf die Fertigstellung des Umbaus und auf das Gestalten unseres Raumes! Friedenslichtaktion 2012 Am 23. Dezember 2012 wird die Feuerwehrjugend Zwischenwasser das Friedenslicht aus Bethlehem in Empfang nehmen. Am 24. Dezember hat die gesamte Bevölkerung die Möglichkeit, das Friedenslicht abzuholen. Wir bieten für Sie an: _ das Friedenslicht aus Bethlehem _ den Verkauf von verschiedenen Laternen _ den Verkauf von Laternen der Aktion „Licht ins Dunkel“ _ den Verkauf von Glühmost, Brötchen und Kuchen _ gratis Punsch für Kinder _ gemütliches Beisammensein Fußballturnier Samuel Türtscher Stefan Welte Der Erlös der Friedenslichtaktion kommt der Aktion „Licht ins Dunkel“ und der Feuerwehrjugend Zwischenwasser zu Gute! Unsere Standorte von 10.00 bis 14.00 Uhr: _ Muntlix Eingang Foyer Frödischsaal _ Batschuns Eingang Gemeinschaftsraum, Schulplatz _ Dafins Feuerwehrhaus Sie sind schlecht zu Fuß? Kein Problem! Wir bringen Ihnen das Friedenslicht gerne nach Hause! Melden Sie sich einfach unter der Nummer 0664/4379471 an, dann besuchen wir Sie daheim! Verena Schnetzer, Jugendleiterin Friedenslicht