GB_13_2012

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Letzte Änderung 19.12.2012, 12:44
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Schlagworte: amtsblatt
Erscheinungsdatum 30.03.2012
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GB_13_2012_GB_13_2012 29.03.12 11:08 Seite 1 Lustenauer Gemeindeblatt Amtsblatt der Marktgemeinde Lustenau Die Lustenauer radeln in den Frühling! Fahr Rad Markt am Kirchplatz Samstag, 31. März 2012, 9.00 bis 12.00 Uhr Freitag, 30. März 2012 Nr. 13/ 127. Jahrgang www.lustenau.at Einzelpreis: Euro 0, 50 GB_13_2012_GB_13_2012 29.03.12 11:08 Seite 2 GB_13_2012_GB_13_2012 29.03.12 11:08 Seite 3 Lustenauer Gemeindeblatt Nr. 13/30. März 2012 3 Inhalt 4 4 4 4 5 Gesundheit, Notdienste, Kalender Ärztlicher und zahnärztlicher-Notdienst Apotheken-Notdienst Wochenkalender Abfallkalender Aus unserer Gemeinde Titel 25 Kirchen 28 Veranstaltungstipps 29 Vereine und Termine 34 Spenden 36 Inserate 37 Inserentenverzeichnis 60 Kleinanzeigen Die Lustenauer radeln in den Frühling! Fahr Rad Markt am Kirchplatz Samstag, 31. März 2012, 9.00 bis 12.00 Uhr Der Startschuss des Fahr Rad Wettbewerb wird am Kirchplatz mit vielfältigen Informationen und Aktionen, Bewirtung und Kinderprogramm gefeiert. Lustenau liegt mit einem Radverkehrsanteil von 22 % weit über dem Landesschnitt und sogar österreichweit an der Spitze. Den Platz der fahrradfreundlichsten Gemeinde Österreichs gilt es mit den bevorstehenden motivierenden Aktionen noch weiter auszubauen. So werden Anmeldungen zum Fahrradwettbewerb mit gratis Kaffee, Saft und einem frischen Klimagipfeli vom Weltladen belohnt. Die ersten 50 TeilnehmerInnen bekommen zudem einen vergünstigten Radcomputer um 5, - Euro. Damit fällt das Eintragen der erradelten Kilometer für den Fahr Rad Wettbewerb auf www.fahrradwettbewerb.at noch leichter. Impressum Medium, Erscheinung: Amts- und Anzeigenblatt der Marktgemeinde Lustenau Erscheint jeden Freitag Erscheinungsort und Verlagspostamt: 6890 Lustenau Herausgeberin: Marktgemeinde Lustenau Rathausstraße 1, 6890 Lustenau Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 8.00 – 12.00 Uhr und 13.30 – 16.30 Uhr, Freitag 8.00 – 12.30 Uhr Redaktion: Öffentlichkeitsarbeit T 05577 8181-112 E presse@lustenau.at Abo- und Inseratenservice: Tamara Schneider Rathaus, 2. Stock, Zimmer 202 T 05577 8181-204 F 05577 86868 E gemeindeblatt@lustenau.at Inseratenannahme nur schriftlich jeweils bis Dienstag, 12 Uhr (vor Feiertagen Montag). Aktuelle Anzeigentarife auf www.lustenau.at Preis, Abonnement, Zustellung: Einzelpreis: Euro 0, 50 Abo jährlich: Euro 29, 00 (inkl. Zustellung) Satz und Druck: Buchdruckerei Lustenau GmbH Millennium Park 10, 6890 Lustenau Foto: Lukas Hämmerle GB_13_2012_GB_13_2012 29.03.12 11:08 Seite 4 4 Lustenauer Gemeindeblatt Nr. 13/30. März 2012 Gesundheit, Notdienste Notrufe Feuerwehr Polizei 122 133 Rettung 144 Telefonseelsorge 142 Apotheken- und Nachtdienst Samstag, 31.03. und Sonntag, 01.04.: Rheintal-Apotheke | Hofsteigstraße 1, Tel. 83344 Montag, 02.04.: Engel-Apotheke | Grindelstraße 17a, Tel. 88080 Dienstag, 03.04.: Rhein-Apotheke | Höchst, Kirchplatz 4, Tel. 05578/75391 Mittwoch, 04.04.: Rheintal-Apotheke | Hofsteigstraße 1, Tel. 83344 Donnerstag, 05.04.: Braun-Apotheke | Maria-Theresien-Straße 13, Tel. 82021 Freitag, 06.04.: Rheintal-Apotheke | Hofsteigstraße 1, Tel. 83344 Der Dienst am Wochentag dauert jeweils von 8 Uhr morgens bis 8 Uhr des folgenden Tages. Ärztlicher Wochenend-Notdienst Samstag, 31.03., 7 Uhr bis Montag, 02.04., 7 Uhr Dr. Günter Diem, Negrellistraße 7, Tel. 86561 Ordinationen von 10 – 12 Uhr und 17 – 18 Uhr, bei unaufschiebbaren Behandlungen und dringenden Notfällen auch außerhalb der Ordinationszeiten. Ärztlicher Wochentag-Notdienst Ist an Wochentagen die Hausarztpraxis nicht erreichbar, ist für dringende Fälle ein Bereitschaftsdienst eingerichtet. Die diensthabende Praxis ist rund um die Uhr über den Ärztenotruf erreichbar: Tel. 0800/240 141 02. 03. 04. 05. 06. 07. 08. Kalender für die Woche 14/2012 02. April 2012 bis 08. April 2012 Wochenkalender Mo Di Mi Do Fr Sa So Franz v. Paula, Werner, Mirjam Ȝ Richard, Irene, Benno, Gandolf Isidor, Platon, Heidrun, Ambros Gründonnerstag; Vinzenz Ferrer Karfreitag; Sixtus, Isolde, Ruthilde Karsamstag; Johann Bapt. d.I.S. Ostersonntag; Walter, Notker, Beate Keine Ordination Ab Dienstag, 13.03. geschlossen Dr. med. Angelika Häfele-Giesinger Bahnhofstraße 29, Tel. 83878 Nachfolger ist Frau Dr. Hermine Engl Neueröffnung voraussichtlich Anfang April 2012. bis Freitag, 30.03.: Dr. Peter Schützenhofer Maria-Theresien-Straße 15, Tel. 88444 Montag, 02.04. bis Freitag, 06.04.: Dr. med. Simon Zünd Schillerstraße 12, Tel. 62444 Dr. Grabher und Dr. Scheier Schillerstraße 12, Tel. 89888 Montag, 02.04. bis Montag, 09.04.: Dr. med. univ. Hans Maksymowicz Schillerstraße 23, Tel. 83800 Montag, 02.04. bis Montag, 09.04.: Dr. Karl Maksymowicz Schillerstraße 23, Tel. 83800 Ț ౿ ౽ ౽ ಆ ಆ ಄ ಄ MOND geht seit dem 29. März unter sich. Bringt der April viel Regen, so deutet es auf Segen. Abfallkalender 08. Do Bioabfall, Gelber Sack, Restabfall, ÖkoBag Altstoffsammelzentrum (ASZ), Königswiesen, Lustenau Info-Hotline 05577 202 575 Abgabe von sperrigen Restabfällen, Holz, Altstoffe sowie Grün- und Problemabfälle bis zu 3 m3. Informieren Sie sich anhand der Abfallbroschüre über die verschiedenen Abfallarten und wie sie richtig und möglichst günstig entsorgt werden können. Öffnungszeiten November bis April Montag bis Freitag 7.00 bis 16.45 Uhr jeden ersten Samstag im Monat 9.00 bis 12.00 Uhr Bauhof der Marktgemeinde Lustenau, Schillerstraße 48, Tel. 05577 84527 Abgabe von Kleinstmengen an Sperrmüll und Problemstoffen, die auf ein Fahrrad oder Mofa passen. Abgabemöglichkeit: Mittwoch, 9 bis 12 Uhr Größere Mengen an Sperrmüll und Problemstoffen geben Sie bitte im ASZ Häusle ab. Zahnärztlicher Notdienst Samstag, 31.03. bis Sonntag, 01.04. Dr. Claudia Winkler Stockachgasse 1, Bregenz, 17 – 19 Uhr Dr. Joachim Lahme Schulgasse 18, Dornbirn, 09 – 11 Uhr GB_13_2012_GB_13_2012 29.03.12 11:08 Seite 5 Lustenauer Gemeindeblatt Nr. 13/30. März 2012 5 Aus unserer Gemeinde Mobilität Mehr Lebensqualität mit „Lustenau mobil 2012“ Lustenau arbeitet seit Jahren intensiv an seinem Mobilitätsmanagement und erreichte bereits ausgezeichnete Etappenziele. Die Präsentation des Generalverkehrsplanes erfolgte am Dienstagabend vor den interessierten BürgerInnen im bis auf den letzten Platz besetzten Sitzungssaal des Rathauses. Bereits jetzt legen die Lustenauer 22 % ihrer Wege innerorts mit dem Fahrrad zurück, das ist ein österreichischer Spitzenwert. 12 % absolvieren diese zu Fuß, jedoch nur 8 % mit Bus oder Bahn –„hier soll eine deutliche Steigerung erfolgen“, verdeutlichte Bürgermeister Kurt Fischer in seiner Begrüßung. Demgegenüber steht die Belastung mit 2.500 Lkw und 20.000 Pkw welche Österreichs größte Gemeinde täglich frequentieren. Ein hochkarätiges Podium von Verkehrsexperten erläuterte in vier Kurzreferaten die geplanten Strategien und ermöglichte dem Publikum im Anschluss an die Referate Detailinformationen und Gespräche in mit Foto- und Planmaterial ausgestatteten Kojen. Die Marktgemeinde Lustenau präsentierte ihre Strategien für eine zukunftsfähige Verkehrspolitik. Umfahrung als Rheintallösung DI Christian Rankl (Land Vorarlberg) referierte den Stand des Planungsprozesses in Bezug auf die LustenauerVerkehrslösung im Unteren Rheintal mit den Varianten Z und CP (Ostumfahrung). Die Förderung des ÖPNV, die Verlagerung auf die Schiene, und Begleitmaßnahmen wie Parkraumbewirtschaftung und Förderung des Radverkehres werden als Sofortmaßnahmen favorisiert. Weitere kurz- und mittelfristigen Maßnahmen umfassen Optimierungen im Bereich des Zollamts Lustenau-Au, die rasche Umsetzung von Push & Pull Maßnahmen und eine rasche Verbindung Autobahnanschluss A1 mit L40 Brugger Straße. Radfahrhochburg und neuer Bahnhof Projektleiter Martin Reis (Energieinstitut) erläuterte das Landesradroutenkonzept und das ambitionierte Ziel, den Radverkehrsanteil auf 33 % zu steigern. Die Schaffung eines durchgehenden attraktiven Radroutennetzes durch das Land soll ua auch Hard und das Rheindelta mit seinen großen Arbeitgebern besser an Lustenau anbinden. Zur neuen Drehscheibe moderner Mobilität wird der neue Bahnhof Lustenau werden. DI Wolfgang Ritsch erläuterte dazu den aktuellen Stand für den Neubau des Bahnhofes, der eine deutliche Fahrgastfrequenzerhöhung erbringen soll. Bürgermeister Kurt Fischer begrüßte die Referenten und das zahlreich erschienene Publikum. Maßnahmenpaket Preisgekrönte Aktionen wie „Kinder mobil. Anders unterwegs“, Förderungen für Jahreskarten für den VVV und Radanhänger und der am 31. März stattfindende Auftakt des Fahrradwettbewerbes mit Fahrradmarkt am Kirchplatz sind nur ein Teil der gesamtenVorgangsweise. Ein energieeffizientes Bussystem im Rheintal, eine stärkere Schienenverbindung als Rückgrat und ein Knotenpunktsystem für gute fußläufige Verbindungen und Fahrradabstellmöglichkeiten sind geplant. Strukturänderung erwünscht Der anerkannte Verkehrsfachmann Univ.-Prof. Hermann Knoflacher hatte bereits 2008 das Lustenauer Mobilitätsverhaltens erhoben. Um eine höhere Fußgängerdichte in Lustenau zu erzielen, appellierte er ua für ein gutes Wegenetz. Ein Ortsplan mit Fuß- und Radwegen, die ähnlich wie Straßen eine Bezeichnung erhalten sollen, würde deren Bedeutung erhöhen. Mit Hinweis auf Peak Oil – den Rückgang der weltweiten Erdölförderung - plädierte er für die neue Zukunft der Mobilität, in der das Auto nur mehr eine untergeordnete Rolle spielt. GB_13_2012_GB_13_2012 29.03.12 11:08 Seite 6 6 Lustenauer Gemeindeblatt Nr. 13/30. März 2012 Ehrenamt „Lustenau sagt Danke“ Heuer verleiht die Marktgemeinde an Personen, die sich um die Gemeinde als Funktionäre in Vereinen, Verbänden oder Genossenschaften verdient gemacht haben, das neugeschaffene Ehrenzeichen. Aus diesem Anlass waren am Mittwoch, den 21. März, 44 verdiente Vereinsfunktionäre und deren Angehörige in den „Schützengarten“ zu einem schönen Festakt geladen. Ehrenamt steigert Lebensqualität Die Marktgemeinde Lustenau möchte ihren ehrenamtlich Tätigen „Danke“ sagen: Denn ehrenamtliches Engagement fördert nicht nur das Sozialkapital, sondern trägt unmittelbar zur Aufrechterhaltung der Lebensqualität bei. Bürgermeister Kurt Fischer dankte in seiner Begrüßung den Veranstaltungsorganisatoren von den Abteilungen Kultur und Öffentlichkeitsarbeit. Er betonte den Stellenwert für die Gesellschaft, wenn Menschen mit ihrer Aufgabe anderen Zeit und Aufmerksamkeit schenken. Die Zeit, die immer knapper werde, anderen zu widmen, sei ein kostbares Geschenk, das Selbstverzicht und Disziplin erfordere. Lustenauer Vereinswesen ist ein Schatz Das Lustenauer Vereinswesen und dessen hohes Niveau sei ein wichtiger Schatz: „Es gilt das hohe Niveau zu halten. Wir tun das auch mit der Sorge, dass es nicht mehr so viele Menschen geben wird, die sich ehrenamtlich engagieren. Es ist darum gut, dass der neue Bereich „Ehrenamt“ geschaffen wurde und im Referat „Jugend“ angesiedelt wird. Die zuständige Referentin Mag. Janine Gozzi betonte die Bedeutung des Ehrenamts für die Lebensqualität im Ort: „Das soziale Miteinander in einer Gemeinde hat erheblichen Einfluss auf das Sozialkapital und damit auch auf unsere Lebensqualität. Ich freue mich daher, dass in Lustenau das ehrenamtliche Engagement so ausgeprägt und der gesellschaftliche Zusammenhalt so groß ist.“ Sechs Ehrungen über das Jahr verteilt Das Ehrenzeichen ist als eine Erweiterung der bisherigen Auszeichnungen – Verdienstzeichen, Ehrenring und Ehrenbürgerschaft – durch die Marktgemeinde gedacht und wurde heuer zum ersten Mal am Mittwoch, den 21. März im „Schützengarten“, Lustenaus Treffpunkt für Gesundheit und Soziales verliehen. Die Ehrungen finden bei sechs Veranstaltungen, die heuer über das Jahr verteilt sind, statt, insgesamt werden 250 Personen ausgezeichnet. Die Auszeichnung erfolgt in drei Stufen: Kategorie Bronze: 15 Jahre ordentliches Mitlgied, davon mind 10 Jahre FunktionärIn Kategorie Silber: 20 Jahre ordentliches Mitglied, davon mind 15 Jahre FunktionärIn Kategorie Gold: 30 Jahre ordentliches Mitglied, davon mindestens 20 Jahre FunktionärIn Die BürgerInnen nützten die Gelegenheit zum Austausch mit den Experten in den Informationskojen Anregungen erwünscht! Der druckfrische Mobilitätsbericht, in dem Lustenaus Strategien für eine zukunftsfähige Verkehrspolitik festgehalten sind, konnte am selben Abend verteilt werden. Weitere Anregungen möchten die Verantwortlichen für die endgültige Fassung des Generalverkehrsplanes aufnehmen, der im Juni 2012 von der Gemeindevertretung beschlossen werden soll. Download Mobilitätsbericht und Kurzfassung Verkehrskonzept Auf der Homepage www.lustenau.at gibt es den Mobilitätsbericht mit einer Zusammenfassung des Verkehrskonzepts auch als download. Ihre Anregungen können die BürgerInnen bis 15. April direkt per Mail an bauamt@lustenau.at senden oder direkt im Rathaus, Sekretariat Bauamt deponieren. GB_13_2012_GB_13_2012 29.03.12 11:08 Seite 7 Lustenauer Gemeindeblatt Nr. 13/30. März 2012 7 Funktionäre von fünf Vereinen ausgezeichnet Letzten Mittwoch wurden langediente Funktionäre der Vereine Luschnouar Bühne, Tansportclub Blau-Gold Dornbirn-Lustenau, Bienenzuchtverein, Feuerwehr Lustenau und Musikverein Concordia geehrt. Die Feierlichkeiten wurden vom Streichquartett der Rheintalischen Musikschule „Classical Strings Lustenau“ umrahmt. Von Bürgermeister Kurt Fischer wurden die Geehrten einzeln „vor den Vorhang geholt“ und vorgestellt. Gemeinderätin Janine Gozzi und er überreichten dann das neue Ehrenzeichen, eine PlexiglasStele „Danke“ und eine Urkunde. Der Festakt wurde mit einem schönen Empfang und einem feinen Catering vom Rathaus Restaurant abgerundet. Die geladenen Gäste freuten sich jedenfalls über die Auszeichnung der Marktgemeinde und ließen den Abend gemütlich ausklingen. „Lustenau sagt Danke“ Luschnouar Bühne Bronze: Thomas Golz, Ingrid Hämmerle-Golz Silber: Manfred Holzer, Vroni Hofer, Silvia Fitz, Else Feuerstein Tanzsportclub Blau-Gold Dornbirn-Lustenau Bronze: Franz Steinbichler Silber: Ria Steinbichler Gold: Lothar Riedmann Bienenzuchtverein Lustenau Bronze: Franz Baumgartner, Ferdinand Dorner, Stefan Vogel Silber: Franz Mohr, Roland Heinzle Gold: Hans Grabher, Oskar Schäfler, Erich Maul, Edwin Kremmel Feuerwehr Lustenau Bronze: Kurt Kremmel, Erich Bösch, Martin Feistenauer, Gebhard Hämmerle Silber: Manfred Kremmel, Walter Bösch, Albert Hollenstein Gold: Oskar Bösch, Walter Hollenstein, Eduard Hämmerle Musikverein Concordia Bronze: Waldemar Harder, Andreas Gmeiner, Elke Schlachter, Alexandra Naier, Christoph Gmeiner, Manuel Vogt, Gerhard Hofer Silber: Gerhard Grabher Gold: Michael Bösch, Karlheinz Schlachter, Erich Hollenstein, Karin Grabher, Fritz Hagen Der Festakt wurde vom Streichquartett der Rheintalischen Musikschule „Classical Strings Lustenau“ umrahmt. Am Mittwoch, den 21. März fand die erste Veranstaltung „Lustenau sagt Danke“ im „Schützengarten“ statt. GB_13_2012_GB_13_2012 29.03.12 11:08 Seite 8 8 Lustenauer Gemeindeblatt Nr. 13/30. März 2012 Bürgermeister Kurt Fischer und Gemeinderätin Janine Gozzi mit ausgezeichneten Funktionären der Luschnouar Bühne: Thomas Golz, Ingrid HämmerleGolz, Silvia Fitz, Obmann Martin Holzer, Vroni Hofer. (Es fehlen Else Feuerstein, Manfred Holzer) Tansportclub Blau-Gold Dornbirn-Lustenau: Walter und Ria Steinbichler, Obmann und Geehrter Lothar Riedmann Der ausgezeichnete Bienenzuchtverein Lustenau: Erich Maul, Oskar Schäffler, Ferdinand Dorner, Isolde Kremmel in Vertretung für Edwin Kremmel, Obmann und Geehrter Stefan Vogel, Hans Grabher, Roland Heinzle, Franz Mohr (Es fehlt Franz Baumgartner ) GB_13_2012_GB_13_2012 29.03.12 11:08 Seite 9 Lustenauer Gemeindeblatt Nr. 13/30. März 2012 9 Wichtige Stütze Lustenauer Feuerwehr: Walter Bösch, Gebhard Hämmerle, Erich Bösch, Kurt Kremmel, Martin Feistenauer, Manfred Kremmel, Edl Hämmerle, Albert Hollenstein, Oskar Bösch, Kommandant Dietmar Hollenstein, Walter Hollenstein Der Musikverein Concordia und seine verdienten Funktionäre: Christoph Gmeiner, Waldemar Harder, Erich Hollenstein, Elke Schlachter, Gerhard Hofer, Karlheinz Schlachter, Andreas Gmeiner, Alexandra Naier, Gerhard Grabher, Karin Grabher, Michael Bösch, Manuel Vogt, Obmann Oliver Huber, Fritz Hagen Anschließend an den Festakt gab es einen Empfang. Geselliger Ausklang nach den Ehrungen. (Fotos: Marcel Hagen) GB_13_2012_GB_13_2012 29.03.12 11:08 Seite 10 10 Lustenauer Gemeindeblatt Nr. 13/30. März 2012 Infrastruktur Millimeterarbeit – 200 Tonnen Stahl gleiten auf Teflon Die Arbeiten zum Neubau der Eisenbahnbrücke über den Rhein, als Teil des grenzüberschreitenden Ausbaus der Bahnstrecke zwischen St. Margrethen im Schweizer Kanton St. Gallen und Lustenau in Vorarlberg, schreiten zügig voran. Mit einem exakt geplanten Spezialeinsatz, unterstützt durch Hydraulikpressen und Mobilkran, wurden am Freitag Morgen zwei je 100 Meter lange und fast 200 Tonnen schwere Stahlkastenträger über den Rhein verschoben. Hochwasserschutz und Verbesserungen in der Bahnverbindung „Ein wichtiger und spannender Schritt um den Neubau der Stahlbetonbrücke weiter voranzutreiben“, so ÖBB-Projektleiter Karl Hartleitner. Das Gesamtprojekt bringt Anrainern und Bahnkunden viele Verbesserungen. So wird der Hochwasserschutz durch die Anhebung der Brücke erweitert, ein durchgängiges Gleisschotterbett reduziert den Bahnlärm und mehrere Verkehrsstationen entlang der Strecke werden in den nächsten Jahren kundenfreundlich adaptiert. Nach der Fertigstellung sind schnellere Zugfahrten zwischen Vorarlberg und der Schweiz garantiert. Um höheren Temperaturen und einem Ausdehnen des Stahls entgegen zu wirken, starteten die fleißigen Arbeiter bereits um 4 Uhr früh. Zwei Wippen, die auf Zwischenbauwerken am rechten und linken Rheinufer montiert sind, leisteten dafür wertvolle Unterstützung. Eine Teflonschicht dient als zusätzliche Gleitfläche, um die 200 Tonnen Stahl – dies entspricht dem Gewicht von drei Lokomotiven – bewegen zu können. 20 Meter vor dem Schweizer Hilfsjoch unterstützt ein 84 Tonnen schwerer Mobilkran den Einsatz. Der Träger wird mittels Kran auf das Hilfsjoch gehoben. 25 Pressvorgänge für Lückenschluss – weitere Schritte zur Umsetzung Das Vorschubkonzept beinhaltet je Flussseite zwischen den beiden großen Pfeilern eine Wippe, die auf den unterstützenden Zwischenpfeilern angebracht ist. Ein Spezialkran mit Gegenlast sowie zwei Hydraulikzylindern mit doppelwirkenden Pressen sind so ausgestattet, dass die Stahlträger im Bedarfsfall auch zurückgezogen werden könnten. Für jeden Träger muss der Pressvorgang 25mal durchgeführt werden. Auf die Stahlarbeiten folgt die Montage des Gerüstes und der Schalung, um die parabelförmigen Stahlbetonbögen herstellen zu können. Bevor der Bogen Belastungen aufnehmen kann, muss der Beton rund 40 Tage lang aushärten. Zwischen den beiden Hauptträgern wird im Anschluss die Fahrbahnplatte aus Spezialbeton abschnittsweise hergestellt. Die schräg angeordneten Hänger werden nach Fertigstellung der Fahrbahnplatte mit den Hauptträgern verschweißt. Anschließend erfolgt der Abbau der Schalungen sowie der beiden Hilfsbauwerke im Rhein. Der neue Streckenabschnitt wird im Rahmen einer siebenwöchigen Streckensperre ab Februar 2013 in die bestehende Strecke integriert. Ende März 2013 werden die ersten Züge über die imposante Brücke fahren. Weniger Bahnlärm und verlässliche, nachhaltige Infrastruktur Für die betroffenen Anrainer und die Bahnkunden bedeuten die Baumaßnahmen eine wesentliche Verbesserung beim Hochwasserschutz, deutlich weniger Bahnlärm durch ein durchgängiges Gleisschotterbett auf den Brücken, kundenfreundliche Verkehrsstationen und schnellere Zugfahrten zwischen Vorarlberg und der Schweiz. So wird durch die Abflachung des sogenannten Lustenauer Bogens mit konventionellen Zügen anstatt der bisherigen Maximalgeschwindigkeit von 60 km/h künftig eine Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h möglich sein. Zudem wird bei der Umsetzung des Projektes großes Augenmerk auf den Umweltschutz gelegt. So werden unter anderem bei der Ausgestaltung der Brücke über den Rheintaler Binnenkanal Maßnahmen für artgerechte Lebensräume für Fledermäuse umgesetzt. Zusätzlich wurde der Bauzeitplan an die Laichzeit der Fische (Äschen) angepasst. Ende März 2013 werden die ersten Züge über die imposante Brücke fahren. Brückenschlag zwischen Österreich und der Schweiz Herzstück der neuen Rheinbrücke sind zwei riesige Kastenträger aus Stahl. Jeder der Träger besteht aus drei angelieferten Einzelteilen, die im Werk vorgefertigt und beschichtet wurden. Vorort auf der Baustellenfläche bei Lustenau wurden sie zu einem insgesamt 100 Meter langen Stahlteil zusammengeschweißt. Nach der technischen Abnahme wurde der erste Langträger bereits Ende Februar erfolgreich eingeschoben. Letzten Freitag erfolgte mit dem zweiten XXL-Stahlteil der Abschluss. Meter für Meter wurde dabei der Kastenträger über den Alpenrhein von Lustenau bis in die Schweiz vorgeschoben. Eine technische und logistische Großaufgabe für Montagemannschaft und Ingenieure. Mit starken Hydraulikpressen wurde der Stahlkoloss mit der Länge eines Fußballfeldes pro Stunde bis zu sechs Meter bewegt. GB_13_2012_GB_13_2012 29.03.12 11:09 Seite 11 Lustenauer Gemeindeblatt Nr. 13/30. März 2012 11 Historisches Archiv Erstes Archivgespräch 2012 Die Archivare des Historischen Archivs freuten sich am Montag, den 19. März beim ersten Archivgespräch in diesem Jahr wieder zahlreiche Besucher und Besucherinnen begrüßen zu dürfen. Wolfgang Scheffknecht referierte in seinem Vortrag über: „Arme, Bettler und Vaganten im Reichshof Lustenau“. Der Vortragende ging dabei ausgehend von aktuellen Definitionen auf die frühneuzeitliche Wahrnehmung von Armut ein und stellte fest, dass Arme und Bettler damals als ein normaler Teil der Gesellschaft gesehen wurden, der es den Reichen ermöglichte, Barmherzigkeit zu üben. In der Frühen Neuzeit wurde jedoch klar zwischen unverschuldeter und selbstverschuldeter Armut unterschieden. Unverschuldet arm Gewordenen wurden von der Obrigkeit Bettelbriefe ausgestellt, damit sich diese Menschen auf Wanderschaft begeben konnten, um in anderen Territorien Almosen zu erbetteln. Weiters ging Wolfgang Scheffknecht auf die durch Kriege und klimatische Veränderungen ausgelösten, immer wiederkehrenden Hungerkrisen ein und stellte fest, dass Frauen und alte Menschen einem ungleich höheren Armutsrisiko ausgesetzt waren. Zahlreiche Fragen der Besucher und Besucherinnen vertieften im Anschluss an das Referat den Einblick in die Lebenswelt der Bettler und Vaganten. Die Reihe der Archivgespräche wird am Montag, den 18. Juni um 18.30 Uhr mit einem Vortrag von Oliver Heinzle zum Thema „Lustenauer Zuwanderer“ fortgesetzt. Morgenstund hat Gold im Mund: von links Gemeindepräsident Reto Friedauer (St. Margrethen), ÖBB Projektleiter Karl Hartleitner und Bürgermeister Kurt Fischer Zahlen – Daten – Fakten: Baubeginn: November 2010 Fertigstellung: August 2013 Gesamtkosten: 11 Mio. € (für Rohbau Rheinbrücke) Anzahl der Pfeiler: 6 Pfeiler Anzahl Tragwerke: Sechs Vorland- und ein Haupttragwerk Trassenabweichung: Neue Brücke rd. 12 m südlich der bestehenden Rheinbrücke Brückenanhebung: 2 Meter (im Vergleich zur bestehenden Rheinbrücke) Länge alle Brücken: 275 m (inklusive Vorlandbrücken) Länge Rheinbrücke: 102 m (mit imposantem Bogen) Gewicht Rheinbrücke: 800 Tonnen Weitere Brückenobjekte: Autobahn, Feldweg, Rheindorfer Binnenkanal, Museumsbahn, Höchster Straße, Galgenfeldbachbrücke, Hagstraße Projektpartner: ÖBB-Infrastruktur AG, Land Vorarlberg, Schweizer Bundesamt für Verkehr Das nächste Archivgespräch findet Montag, den 18.Juni zum Thema „Lustenauer Zuwanderer“ statt. Der Archivar Wolfgang Scheffknecht referierte über Armut in der Frühen Neuzeit. GB_13_2012_GB_13_2012 29.03.12 11:09 Seite 12 12 Lustenauer Gemeindeblatt Nr. 13/30. März 2012 Bibliothek Mit Büchern wachsen – Lesegeschichten sind Lebensgeschichten Im Januar begann das Projekt der Bibliothek mit den biblio-Leselatten. Die Bevölkerung wurde für dieses Projekt aufgerufen, sich Gedanken über die eigene Lesebiografie, über Gehörtes und Gelesenes, zu machen und die Ergebnisse zu Papier zu bringen. Die Ergebnisse sind ab 30. März in der Bibliothek zu sehen. Die Eröffnung der Ausstellung der biblio-Leselatten-(Lese-) Geschichten findet durch Reinhard Ehgartner, den Initiator der biblioLeselatten statt. Auch er hat uns seine Lesegeschichte zur Verfügung gestellt. Bücher waren nirgends zu sehen „Aufgewachsen bin ich in einem kleinen Ort im Salzburger Flachgau mit 300 Einwohnern. Uns Kindern waren keine Türen versperrt, über den Hintereingang konnten wir in jedes der Nachbarhäuser gehen. Bücher fanden sich dort nirgends, auch sahen wir niemanden lesen, der Alltag der Erwachsenen war fast ausschließlich von Arbeit bestimmt und wir Kinder waren zumeist in Gruppen im Freien unterwegs. Das eine oder andere Buch fand aber dann doch seinen Weg in unsere Familie. Drei frühe Lese- und Schauerlebnisse haben sich in meine Erinnerung eingeschrieben und sind dort gegenwärtig geblieben: Abends im Bett die beunruhigende Angst, als Hatschi Bratschi mit seinem Luftballon lautlos herniedersinkt und den kleinen Fritz entführt - und die Erleichterung als meine Mama das Zimmer betritt. Die Geschichten eines Bärenbuches, das ich von meiner Tante bekommen habe und das ich immer wieder gelesen habe. Die „Welt von A bis Z“, ein Lexikon, in dem ich viel herumgeblättert habe und mit dessen Texten und Bildern ich angefangen habe, mir die Welt zu deuten und zu erklären. Aber wie schon gesagt Bücher gab es ganz wenige und als ich in der Hauptschule ein Referat über Franz Schubert halten sollte, bin ich zu meiner Tante gefahren, um mir aus ihrem Lexikon die wenigen Sätze, die sich dort fanden, abzuschreiben. Die Zeit der Schwesternbücher In der Hauptschulzeit las ich im Windschatten meiner Schwester einiges von den Büchern, die sich auf ihrem Regal fanden. „Gulla“ habe ich geliebt, beim „Fliegenden Klassenzimmer“ geweint, „Trotzkopf“ für nicht sehr glaubwürdig erachtet. Im Alter zwischen 13 und 15 Jahren habe ich entweder überhaupt nicht gelesen oder das Gelesene wieder vergessen. Am 30. März, 16.00 Uhr findet die Ausstellungseröffnung der Lesegeschichten in der Bibliothek Lustenau statt. Spätes Lesefieber Die Ursache ist mir unbekannt - aber plötzlich wurde das Lesen wichtig. Ich war 16 und hatte etwas mit den Büchern vor - oder die Bücher mit mir. Sartre las ich, um unserer hübschen Französischlehrerin zu gefallen, Nietzsche, um mir selbst zu imponieren. Und gerade die Bücher, die ich am wenigsten verstand, lösten etwas aus in mir. Ich fand beim Lesen unbekannte und geheimnisvolle Sprach- und Denkräume und ging wie gebannt in sie hinein. Die Musiktheorie bei „Doktor Faustus“, die mystischen Welten Kafkas, der Sprachzauber von Borges. Noch heute ist es so, dass Bücher, die sich einer einfachen Deutung verweigern, mich am meisten anziehen. Die Angst, irgendwo zu sitzen und keine Bücher dabei zu haben, führt noch heute dazu, dass ich ständig sinnlos viele Bücher mit mir herumschleppe. Schlecht für den Rücken, gut für die Seele. Der Lesehunger ist geblieben. Allzeit vorrätiger Proviant beruhigt.“ Ausstellung der Lesegeschichten vom 30. März bis 28. April 2012 Am 30. März 2012 um 16.00 Uhr wird die Ausstellung mit den Lesegeschichten von Reinhard Ehgartner eröffnet. Daran anschließend erzählt Sabine Graber spannende Geschichten für kleine und große Menschen. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Mädchen vom Mädchencafe Lustenau mixen den Besucherinnen und Besuchern der Eröffnung einen alkoholfreien Drink, für Kinder gibt es verschiedene Säfte. Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten der Bibliothek bis 28. April zu sehen. GB_13_2012_GB_13_2012 29.03.12 11:09 Seite 13 Lustenauer Gemeindeblatt Nr. 13/30. März 2012 13 Jugend Wohlfühloase auf der Frühjahrsmesse Unter dem Motto „Jugend trifft Gesundheit“ präsentiert die Projektgruppe „alls im grüana“ bei der Dornbirner Frühjahrsmesse erstmalig die von Jugendlichen konzipierte und gestaltete Wohlfühloase. Zahlreiche Jugendliche aus ganz Vorarlberg, darunter auch viele Lustenauer Jugendliche, arbeiten schon seit Monaten intensiv an diesem Projekt. Das gemeindeübergreifende Projekt „alls im grüana“ hat zum Ziel, die Akzeptanz von Gesundheitsangeboten bei Jugendlichen zu erhöhen. Junge „WohlfühlexpertInnen“ sorgen dafür, dass die Projektergebnisse auch in der Praxis Umsetzung finden. In den letzten Wochen haben sie in mehreren Workshops an einem „Wohlfühlstand“ gearbeitet. Die so entstandene „Wohlfühloase“ kann erstmalig bei der Dornbirner Frühjahrsmesse vom 29. März bis 1. April 2012 genutzt werden. In der Jungen Halle (Halle 7) erwartet die MessebesucherInnen ein ganzheitliches Erlebnis für alle Sinne. „Uns ist es wichtig, dass man all das am Stand machen kann, was wir unter Wohlfühlen verstehen“, sagt einer der jugendlichen Wohlfühlexperten. Wohlfühloase für alle Sinne In einem entspannten Wohlfühlambiente erwarten die MessebesucherInnen unter anderem folgende spannende Sinnerlebnisse: Musikstation, an der jeder seine Musik hören kann, Gummibärchentest zum Selbermachen, Tischfußball, Tischboxen, auf denen sich BesucherInnen verewigen können, Tastboxen mit Fühlerlebnissen, Wohlfühl-BuzzQuiz auf der Playstation Für das körperliche Wohlbefinden gibt es einen Wohlfühlsnack und einen Amazone Cocktail-Workshop. In mehreren Workshops haben engagierte Jugendliche an der Wohlfühloase gearbeitet. Jugend trifft Gesundheit „Jugend trifft Gesundheit“ ist ein Projekt unter der Trägerschaft der JugendkoordinatorInnen von Bregenz, Dornbirn, Lustenau, Hohenems, Bludenz sowie aha – Tipps & Infos für junge Leute in Zusammenarbeit mit invo – service für kinder- und jugendbeteiligung, koje – Koordinationsbüro für Offene Jugendarbeit, dem Mädchenzentrum Amazone und dem Ludwig Boltzmann Institute for Health Promotion Research. Finanziell unterstützt wird das Projekt durch die jeweiligen Gemeinden, den Fonds Gesundes Österreich und Fonds Gesundes Vorarlberg sowie durch das Bundesministerium für Gesundheit und die Abteilung Wissenschaft sowie die Referate Jugend und Frauen des Landes Vorarlberg. GB_13_2012_GB_13_2012 29.03.12 11:09 Seite 14 14 Lustenauer Gemeindeblatt Nr. 13/30. März 2012 Umwelt „Grüass di Gott mi subrs Ländle“ – Volksschule Kirchdorf im Einsatz für ein sauberes Ortszentrum Vergangenen Samstag organisierte die Lehrerschaft der Volksschule Kirchdorf auf Initiative von Maria Hämmerle mit Unterstützung von Günter Bösch von der Umweltabteilung eine großangelegte „Zentrumsreinigung“, bei der sich 80 SchülerInnen der 3. und 4. Klassen VS Kirchdorf sowie einige Schüler der Mitteschule Rheindorf mit 30 Eltern und Lehrkräften mit großem Eifer beteiligten. Die landesweite Umweltaktion wurde vom ORF mit LiveSchaltungen und Berichten unterstützt. Auch der Bürgermeister sorgt für Motivation Bei idealen Wetterbedingungen trafen sich die Flurreiniger um 9 Uhr auf dem Schulhof der VS Kirchdorf. Auch Bürgermeister Dr. Fischer ließ es sich nicht nehmen, die jungen HelferInnen und Helfer, zu begrüßen und sich gleichzeitig für ihren Einsatz im Dienste der Umwelt zu bedanken. Ausgestattet wurden die HelferInnen mit einem Routenplan, Handschuhen, Warnwesten, Sammelzangen und Littering-Säcken. Überbleibsel unsere Zivilisation oder besser von unbelehrbaren Personen, denen die Natur nicht besonders am Herzen liegt, waren das angesagte Ziel des Einsatzes. Auch im Rheinvorland waren die Eltern mit den Kindern unterwegs. „Luschnou für a subrs Ländle" Mit dem Schlachtruf "Luschnou für a subrs Ländle" wurde auch der ORF Zeuge einer motivierten Schule. In Gruppen mit 3 Kindern und einem Erwachsenen ging es zur Sache: Nahezu 30 Reinigungstrupps fegten die Straßen und das Gelände im wahrsten Sinne des Wortes vom Unrat leer! Die Flurreinigung oder eigentlich Zentrumsreinigung an stark frequentierten Straßen und Wegen bis hin zum Radweg am Rheinvorland, wurde so durch die fleißigen HelferInnen in mühevoller Kleinarbeit erledigt. Erschöpft trafen die Schüler ab 11 Uhr wieder auf dem Schulhof ein. Unter den Armen hielten sie insgesamt 50 angefüllte Säcke, die sie stolz präsentierten. Die gesammelten Abfälle in den grünen Littering-Säcken wurden auf dem Schulhof aufgestellt. Aludosen, Plastikflaschen und Zigarettenschachten machten den größten Anteil an Hinterlassenschaften aus. Aber auch größere Fundstücke wie drei Fahrräder, ein alter Stuhl, eine Plastikstange und jede Menge Feuerwerksraketen zählten zu den Fundgegenständen. Eine kleine Jause als Dank für ein reines Umweltgewissen Alle Reinigungskräften wurden mit ihren Fundstücken in Siegerpose fotografiert und dann gab's zum Abschluss noch eine gesunde Verpflegung mit Äpfeln, Lustenauer Saft und Salzstangen. Die Abfälle wurden zu einem späteren Zeitpunkt von den Mitarbeitern des Bauhofes eingesammelt und ordnungsgemäß entsorgt. Dem gesamten Team der Volksschule Kirchdorf, allen HelferInnen und dem Gemeindebauhof gilt für ihren uneigennützigen Einsatz im Dienst der Umwelt ein besonderer Dank. Bürgermeister Kurt Fischer begrüßte die fleißigen Flurreiniger der VS Kirchdorf und Organisatorin Maria Hämmerle. „Luschnou für a subrs Ländle“ mit der VS Kirchdorf. Mit vollen Abfallsäcken retour GB_13_2012_GB_13_2012 29.03.12 11:09 Seite 15 Lustenauer Gemeindeblatt Nr. 13/30. März 2012 15 Kultur Ausstellung Franz Gassner in der Galerie „artmark“ in Wien In der renommierten Wiener Galerie „artmark“ im Zentrum der Stadt, Wien 1, Singerstraße 17, ist zur Zeit eine Ausstellung der beiden Vorarlberger Künstler Franz Gassner und Christian Eder zu sehen. Bei der Vernissage am Donnerstag, 22. März 2012, konnte Galerist Thomas Mark zahlreiche Gäste begrüßen, unter anderem auch eine stark vertretene Vorarlberger Community in Wien. In den großen Räumen 1 und 2 sind 25 Werke von Franz Gassner ausgestellt, darunter drei Triptychen (270x270cm) unter dem Titel „Zeichenfelder-Klangfelder“. Zur Eröffnung sprach Dr. Winfried Nussbaummüller über das Werk von Franz Gassner. In der Einführung ging er sehr differenziert auf die einzelnen Werkgruppen ein und erläuterte auch deren geistig-philosophischen Hintergrund. Dies betrifft insbesondere die teils großformatigen Zeichenfelder – Klangfelder, in welchen der Künstler existentielle Fragen thematisiert sowie den Bildzyklus mit stark reduzierten, kleinformatigen, archaisch anmutenden Bildkompositionen. Die Ausstellung kam aufgrund einer Einladung der Galerie „artmark“ in Wien zustande und bildet einen der Höhepunkte im künstlerischen Schaffen von Franz Gassner. Künstlerische Begegnung im Café Hawelka: Künstler Franz Gassner und Ernst Fuchs Unter den Besuchern befanden sich der emeritierte Rektor der Kunstuni Linz, Prof. Helmut Gsöllpointner, der ehemalige Vizedirektor des Kunsthistorischen Museums, Dr. Wied, die Lehrbeauftragten an der Angewandten, Prof. Dr. Romana Schuler und Prof. Stephan Fillitz und der Künstler und Professor an der Akademie am Schillerplatz Erwin Bohatsch. Grafik-Designer Walter Bochatsch mit Gattin, Monika Wetz-Kar, Gassners Studienkollege und langjährige Freund Prof. Hans Hoffmann waren ebenso gekommen. Aus Vorarlberg angereist war Gassners Familie und Freunde wie die Künstler Veronika Schubert und Udo Rabensteiner und Dr. Paul Sturm mit Gattin. Ausstellung Franz Gassner, Christian Eder 22. März 2012 bis 21. April 2012 Galerie „artmark“ Wien Singerstraße 17, 1010 Wien Mi nach Vereinbarung, Do, Fr 13-18 Uhr, Sa 11- 15 Uhr Tel +43 (0)1512 9880 wien@artmark.at Zahlreiche Gäste erschienen zur Ausstellungseröffnung Ansicht mit Triptychon „Großes Zeichenfeld“ v.l.n.r. Winfried Nussbaummüller, Christian Eder, Galerist Thomas Mark, Franz Gassner GB_13_2012_GB_13_2012 29.03.12 11:09 Seite 16 16 Lustenauer Gemeindeblatt Nr. 13/30. März 2012 Kultur Vorarlberger Kulturtreff in der Galerie Hollenstein Vergangenen Montag besuchte der Kulturtreff des Landes Vorarlberg die Galerie Hollenstein. Der Vorarlberger Kulturtreff ist als eine Plattform für die Vernetzung zwischen Kunst und Politik konzipiert und besucht regelmäßig verschiedene Vorarlberger Kultureinrichtungen. Auf Einladung des Landes Vorarlberg fanden sich zahlreiche heimische Kunst- und Kulturschaffende in den Räumlichkeiten der Galerie ein, um einen Blick auf die derzeit laufende Ausstellung „Dein Leben sucht nach Dir“ von Bella Angora zu werfen. Nachdem Landesrätin Andrea Kaufmann die Besucher und Besucherinnen begrüßt hatte, gab sie einen kurzen Einblick in den derzeit laufenden Entstehungsprozess des neuen Vorarlberg Museums. An den Videostationen sind interessante Tagebucheinträge zu hören. Ausstellung nur noch bis 1.April Die sehenswerte Ausstellung „Dein Leben ruft nach Dir“ läuft nur noch dieses Wochenende. Am Sonntag, den 1. April um 15.00 Uhr gibt Winfried Nussbaummüller eine letzte Führung durch die Ausstellung von Bella Angora. Andrea Kaufmann, Winfried Nussbaummüller und Franz Gassner im Gespräch. Künstlerin war anwesend Winfried Nussbaummüller, der Kurator der zurzeit laufenden Ausstellung, stellte den Anwesenden kurz die Galerie Hollenstein vor. Nach einer Einführung zur aktuell laufenden Ausstellung der Künstlerin Bella Angora konnten sich die Besucher und Besucherinnen bei einem Glas Wein mit der aus Wien angereisten Künstlerin austuschen. Am Sonntag, 1. April gibt es um 15.00 Uhr eine letzte Führung durch den Kurator. GB_13_2012_GB_13_2012 29.03.12 11:09 Seite 17 Lustenauer Gemeindeblatt Nr. 13/30. März 2012 17 Energie Earth Hour – Ein Zeichen für den Klimaschutz Bereits zum sechsten Mal findet heuer am 31. März von 20.30 bis 21.30 Uhr die weltweite Earth Hour statt. In tausenden Städten in über 100 Ländern wird für eine Stunde der Strom abgeschaltet, um ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. Heuer beteiligt sich auch die Marktgemeinde Lustenau an der Aktion. Millionen Glühbirnen bleiben dunkel, 60 Minuten lang, und das auf der ganzen Welt. In Tausenden Städten und Gemeinden wird von 20.30 bis 21.30 Uhr am kommenden Samstag, 31. März, zur Earth Hour die Beleuchtung ausgeschaltet und Kerzen werden angezündet. Auch in Vorarlberg machen Gemeinden und Privatpersonen bei der Aktion mit. Ziel ist nicht, nur in dieser einen Stunde das Klima zu schonen, sondern ein Zeichen zu setzen und langfristig dem Klimaschutz mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Minimierte Straßenbeleuchtung Die Marktgemeinde Lustenau beteiligt sich heuer bei der Aktion und wird den größten kommunalen Stromverbraucher, die Straßenbeleuchtung, teilweise für eine Stunde abschalten: Maria-Theresien-Straße, Jahnstraße, Raiffeisenstraße, Sonnenstraße, Rathausstraße, Pfarrweg, Schmiedgasse, Widum, Winkelstraße, Teilbereich Morgenstraße, Teilbereich Staldenstraße. Michael Schulz, Energiekoordinator der Marktgemeinde Lustenau, wickelt die Aktion ab: „Bewusstseinsbildung ist wichtig beim Klimaschutz. Aktionen wie die Earth Hour unterstützen unsere Bemühungen als e5 Gemeinde. Die „Earth Hour“ ist eine tolle weltweite Aktion, tausende Städte in über hundert Ländern für eine gemeinsame Sache. Bürgermeister Kurt Fischer und Energiekoordinator Michael Schulz: Die e5 Gemeinde unterstützt Klimaschutz-Aktionen wie die Earth Hour. In einigen Straßen wird am Samstag für eine Stunde die Beleuchtung abgeschaltet. So kann Klimaschutz funktionieren.“ Bürgermeister Kurt Fischer freut sich über die Aktion: Als e5 Gemeinde verfolgen wir das ehrgeizige Ziel der Energieautonomie. Mit großen Investitionen in Photovoltaikanlagen setzen wir dabei Zeichen im Bereich der Stromerzeugung. Neben dem Fokus auf erneuerbare Energien möchten wir vor allem auch Einsparpotenziale beim Stromverbrauch nützen. Die Earth Hour zeigt, dass jeder etwas tun kann und dabei nicht alleine ist. www.earthhour.at 31. März 2012 20.30 bis 21.30 Uhr GB_13_2012_GB_13_2012 29.03.12 11:09 Seite 18 18 Lustenauer Gemeindeblatt Nr. 13/30. März 2012 Polizei Fundanzeige Folgende, nachstehend aufgeführte Fundsachen wurden abgegeben und können im Rathaus von den Eigentümern abgeholt werden: Kategorie Brille Fahrrad Handy Kleidung Münze Ring Schlüssel Tier (Katze) Geldtasche Funde 1 17 3 1 1 2 5 1 Verluste 1 1 1 Es wird darauf hingewiesen, dass das Eigentum an den Fundsachen, falls die Verlierer sich nicht melden, nach Ablauf von einem Jahr nach Anzeige des Fundes beim Fundamt auf den Finder oder bei Verzicht auf jegliche Fundrechte auf das Fundamt übergeht. Beschluss: Vorstehende Bekanntmachung wird hiermit zur allgemeinen Kenntnis gebracht. Rathausstraße 1 · Telefon 05577 8181-209 sicherheitswache@lustenau.at Musik Klassenabend Beate Auer – Zither, Hackbrett, Steir. Harmonika Datum: Donnerstag, 29. März 2012 Beginn: 19.00 Uhr Ort: Saal der Musikschule Klassenabend Kloser Maren – Blockflöte Schaunig Bernhard - Gitarre Datum: Freitag, 30. März 2012 Beginn: 18.15 Uhr Ort: Saal der Musikschule Direktorin: Doris Glatter-Götz Maria-Theresien-Straße 61 · Telefon 05577 84390 keckeis@musik.lustenau.at Info unter: www.lustenau.at/musikschule GB_13_2012_GB_13_2012 29.03.12 11:09 Seite 19 Lustenauer Gemeindeblatt Nr. 13/30. März 2012 19 31. März 2012 20.30 bis 21.30 Uhr GB_13_2012_GB_13_2012 29.03.12 11:09 Seite 20 20 Lustenauer Gemeindeblatt Nr. 13/30. März 2012 Earth Hour – Ein Zeichen für den Klimaschutz Bereits zum sechsten Mal findet heuer am 31. März von 20.30 bis 21.30 Uhr die weltweite Earth Hour statt. In tausenden Städten in über 100 Ländern wird für eine Stunde der Strom abgeschaltet, um ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. www.earthhour.at Die Marktgemeinde Lustenau beteiligt sich heuer bei der Aktion und wird den größten kommunalen Stromverbraucher, die Straßenbeleuchtung, teilweise für eine Stunde abschalten: Maria-Theresien-Straße, Jahnstraße, Raiffeisenstraße, Sonnenstraße, Rathausstraße, Pfarrweg, Schmiedgasse, Widum, Winkelstraße, Teilbereich Morgenstraße, Teilbereich Staldenstraße