GB_43_2011

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Letzte Änderung 19.12.2012, 12:53
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Bereich oeffentlich
Schlagworte: amtsblatt
Erscheinungsdatum 28.10.2011
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Lustenauer Gemeindeblatt Amtsblatt der Marktgemeinde Lustenau Allerheiligen 1. November Allerseelen 2. November Freitag, 28. Oktober 2011 Nr. 43/ 127. Jahrgang www.lustenau.at Einzelpreis: Euro 0, 40 Lustenauer Gemeindeblatt Nr. 43/28. Oktober 2011 3 Inhalt 4 4 4 4 5 Gesundheit, Notdienste, Kalender Ärztlicher und zahnärztlicher-Notdienst Apotheken-Notdienst Wochenkalender Abfallkalender Aus unserer Gemeinde Titel 25 Kirchen 28 Veranstaltungstipps 29 Vereine und Termine 35 Spenden 38 Inserate 38 Inserentenverzeichnis 53 Kleinanzeigen Allerheiligen 1. November Allerseelen 2. November Wenn Du an mich denkst, erinnere Dich an die Stunde, in welcher Du mich am liebsten hattest. Rainer Maria Rilke Impressum Medium, Erscheinung: Amts- und Anzeigenblatt der Marktgemeinde Lustenau Erscheint jeden Freitag Erscheinungsort und Verlagspostamt: 6890 Lustenau Herausgeberin: Marktgemeinde Lustenau Rathausstraße 1, 6890 Lustenau Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 8.00 – 12.00 Uhr und 13.30 – 16.30 Uhr, Freitag 8.00 – 12.30 Uhr Redaktion: Öffentlichkeitsarbeit T 05577 8181-112 E presse@lustenau.at Abo- und Inseratenservice: Tamara Schneider Rathaus, 2. Stock, Zimmer 202 T 05577 8181-204 F 05577 86868 E gemeindeblatt@lustenau.at Inseratenannahme nur schriftlich jeweils bis Dienstag, 12 Uhr (vor Feiertagen Montag). Aktuelle Anzeigentarife auf www.lustenau.at Preis, Abonnement, Zustellung: Einzelpreis: Euro 0, 40 Abo jährlich: Euro 26, 00 (inkl. Zustellung) Satz und Druck: Buchdruckerei Lustenau GmbH Millennium Park 10, 6890 Lustenau Foto: Feldkreuz im Schweizer Ried, Alfons Hagen 4 Lustenauer Gemeindeblatt Nr. 43/28. Oktober 2011 Gesundheit, Notdienste Notrufe Feuerwehr Polizei 122 133 Rettung 144 Telefonseelsorge 142 Zahnärztlicher Notdienst Samstag, 29.10. bis Sonntag, 30.10. Dr. Yusuf En Nazer Landstraße 8, Lochau, 9 – 11 Uhr Dr. Werner Weißsteiner Marktplatz 10, Dornbirn, 17 – 19 Uhr Dienstag, 01.11. Dr. Jürgen Spiegel Heldendankstraße 3, Bregenz, 17 – 19 Uhr Dr. Christina Ruesch Marktstraße 18a, Dornbirn, 9 – 11 Uhr Ärztlicher Wochenend-Notdienst Samstag, 29.10., 7 Uhr bis Montag, 31.10., 7 Uhr Dr. Arthur Bösch, Staldenstraße 4a, Tel. 84560 Montag, 31.10., 19 Uhr bis Mittwoch, 02.11., 7 Uhr Dr. Wolfgang Hämmerle, Maria-Theresien-Straße 94, Tel. 82351 Ordinationen von 10 – 12 Uhr und 17 – 18 Uhr, bei unaufschiebbaren Behandlungen und dringenden Notfällen auch außerhalb der Ordinationszeiten. Apotheken- und Nachtdienst Samstag, 29.10. und Sonntag, 30.10.: Engel-Apotheke | Grindelstraße 17a, Tel. 88080 Montag, 31.10.: Engel-Apotheke | Grindelstraße 17a, Tel. 88080 Ärztlicher Wochentag-Notdienst Ist an Wochentagen die Hausarztpraxis nicht erreichbar, ist für dringende Fälle ein Bereitschaftsdienst eingerichtet. Die diensthabende Praxis ist rund um die Uhr über den Ärztenotruf erreichbar: Tel. 0800/240 141 Dienstag, 01.11.: Rhein-Apotheke | Höchst, Kirchplatz 4, Tel. 05578/75391 Mittwoch, 02.11.: Engel-Apotheke | Grindelstraße 17a, Tel. 88080 Donnerstag, 03.11.: Braun-Apotheke | Maria-Theresien-Straße 13, Tel. 82021 Freitag, 04.11.: Rheintal-Apotheke | Hofsteigstraße 1, Tel. 83344 Der Dienst am Wochentag dauert jeweils von 8 Uhr morgens bis 8 Uhr des folgenden Tages. Keine Ordination Donnerstag, 20.10. bis Freitag, 28.10.: Dr. Udo Längle Riedgasse 9, Dornbirn, Tel. 05572/28363 Mittwoch, 26.10. bis Sonntag, 30.10.: Dr. Susan Holzer Jahnstraße 23, Tel. 62779 Mittwoch, 26.10. bis Mittwoch, 02.11.: Dr. Zeynep Vetter Kaiser-Franz-Josef-Straße 4, Tel. 61113 Donnerstag, 27.10. bis Mittwoch, 02.11.: Dr. Hans Maksymowicz Schillerstraße 23, Tel. 83800 Montag, 07.11. bis Freitag, 11.11.: Dr. Arthur Bösch Staldenstraße 4a, Tel. 84560 Kalender für die Woche 44/2011 31. Oktober bis 06. November Wochenkalender 31. 01. 02. 03. 04. 05. 06. Mo Di Mi Do Fr Sa So Wolfgang, Christoph, Notburga, Jutta Allerheiligen; Harald, Sigurd, Luitpold Allerseelen; Tobias, Viktoria, Margot Martin v. P., Pirmin, Ida, Hubert Karl Borr., Emmerich, Franziska Berthild, Zacharias, Elisabeth, Sibylle Leonard, Christine, Margarete, Rudolf Ȝ ୸ ౼ ಅ ಅ ಅ ಃ ಃ ಀ MOND geht seit dem 29. Oktober über sich. Sitzt im November noch das Laub, wird der Winter hart, das glaub. Lustenauer Gemeindeblatt Nr. 43/28. Oktober 2011 5 Abfallkalender 04. Fr Bioabfall, Gelber Sack, Restabfall, Aus unserer Gemeinde Rathaus Feierliche Rekruten-Angelobung in Lustenau 320 Rekruten des Einrückungsturnusses Oktober 2011 des Jägerbataillons 23 werden bei einem Festakt des Militärkommandos Vorarlberg in Lustenau angelobt. Die feierliche Angelobung findet am Freitag, dem 28. Oktober 2011, um 18.00 Uhr auf dem Kirchplatz statt. Die ganze Bevölkerung und Freunde der Grundwehrdiener sind zu dem Festakt herzlich eingeladen. Die jungen Wehrpflichtigen absolvieren derzeit ihre allgemeine Basisausbildung, früher Grundausbildung genannt, beim Jägerbataillon 23 in den Garnisonen Bludesch und Landeck. Nach der Absolvierung der Basisausbildung werden die Rekruten mit Masse im Verband des Jägerbataillons 23 und mit Teilen als Systemerhalter des Militärkommandos Vorarlberg ihre weitere militärische Verwendung finden. Im Anschluss an den Festakt der Angelobung wird durch die Militärmusik Vorarlberg unter der Stabführung von Oberleutnant Wolfram Öller der Große Zapfenstreich des Österreichischen Bundesheeres dargeboten werden. Altsoffsammelzentrum (ASZ), Königswiesen, Lustenau Info-Hotline 05577 202 575 Abgabe von sperrigen Restabfällen, Holz, Altstoffe sowie Grün- und Problemabfälle bis zu 3 m3. Informieren Sie sich anhand der Abfallbroschüre über die verschiedenen Abfallarten und wie sie richtig und möglichst günstig entsorgt werden können. Öffnungszeiten bis 31. Oktober Montag 7.00 bis 19.00 Uhr Dienstag bis Freitag 7.00 bis 16.45 Uhr jeden ersten Samstag im Monat 9.00 bis 12.00 Uhr Öffnungszeiten ab 1. November Montag bis Freitag 7.00 bis 16.45 Uhr jeden ersten Samstag im Monat 9.00 bis 12.00 Uhr Bauhof der Marktgemeinde Lustenau, Schillerstraße 48, Tel. 05577 84527 Abgabe von Kleinstmengen an Sperrmüll und Problemstoffen, die auf ein Fahrrad oder Mofa passen. Abgabemöglichkeit: Mittwoch, 9 bis 12 Uhr Größere Mengen an Sperrmüll und Problemstoffen geben Sie bitte im ASZ Häusle ab. 320 Rekruten des Einrückungsturnusses Oktober 2011 des Jägerbataillons 23 werden am 28. Oktober am Lustenauer Kirchplatz feierlich angelobt. (Foto: Militärkommando Vlbg, Vzlt Schwärzler) 6 Lustenauer Gemeindeblatt Nr. 43/28. Oktober 2011 Angelobung der Soldaten des Einrückungsturnusses Oktober 2011 des Jägerbataillons 23 Freitag, 28. Oktober 2011 18.00 Uhr, Kirchplatz Lustenau Programm 18.00 Uhr - Meldung an den Militärkommandanten - Bundeshymne - Abschreiten der Front - Flaggenparade - Begrüßung durch Bürgermeister Dr. Kurt Fischer - Ansprache der Militärgeistlichen - Musik - Ansprache des Militärkommandanten - Festliche Fanfare - Ansprache des Vertreters der Landesregierung - Treuegelöbnis - Landeshymne - Erbitten weiterer Befehle 19.00 Uhr - Großer Österreichischer Zapfenstreich Bibliothek Nachlese zur Sommerlese(s)pass-Aktion Erstmals fand diesen Sommer die Sommerlese(s)passAktion des Bibliotheksverbandes Vorarlberg und der Vorarlberger Nachrichten statt. Aus Lustenau nahmen ca 50 Kinder an der Aktion teil. Von der Bibliothek bekamen die Kinder den Lesepass ausgehändigt. Nach der Lektüre von sechs Büchern wurden sie mit einem Stempel in den Pass belohnt. Rechtzeitig abgegeben, nahmen die Leserinnen und Leser an einer Auslosung teil. Die landesweite Aktion wurde von fast allen Bibliotheken durchgeführt und war sehr beliebt bei den Kindern und Jugendlichen, was besonders erfreulich ist, da die Aktion auch der Leseförderung dienen soll. Durch die Aktion konnten auch neue Leserinnen und Leser für die Bibliotheken gewonnen werden. Gemeinderätin Sieglinde Maksymowicz mit dem jüngsten Gast. Abschluß-Vorlese-Aktion in der Bibliothek In Lustenau fand zum Ende der Abgabefrist eine Vorleseaktion statt: Mitglieder des Gemeindevorstandes (Sieglinde Maksymowicz, Janine Gozzi, Kurt Fischer, Wolfgang Bösch, Dietmar Haller und Daniel Steinhofer) und Peter Ladstätter, der Leiter der Bibliothek, lasen Kindern aus den verschiedensten Bilder- und Kinderbüchern vor. Gewinnerinnen aus Lustenau Bei der Auslosung der Preise gab es auch drei Gewinnerinnen aus Lustenau. Sie bekamen zwar keinen der Hauptpreise zugelost, konnten sich aber über je ein Überraschungssäckle freuen. Groß und Klein hörte aufmerksam zu. Lustenauer Gemeindeblatt Nr. 43/28. Oktober 2011 7 Wirtschaft „Green Brands“ zeichnet mit der Buchdruckerei Lustenau das erste Unternehmen in Vorarlberg aus Die Buchdruckerei Lustenau (BuLu) wurde als erstes Unternehmen in Vorarlberg zu den Green Brands Austria 2011/2012 ausgezeichnet. Mit der Auszeichnung werden Unternehmen geehrt, die nachweisbar ökologisch nachhaltig agieren. Weitere Unternehmen oder Produkte, die das Gütesiegel erhalten, sind SPAR, Römerquelle, digiDruck, Fandler-Öle, Gasteiner, Malerei Herbsthofer, oekostrom, Boutiquehotel Stadthalle, Gutenberg Druck sowie das Schremser Bio Roggenbier und das Schremser Naturpark Bier. Die neue, internationale Auszeichnung ökologisch nachhaltiger Unternehmen und Produkte wurde mit Unterstützung des wissenschaftlichen Nachhaltigkeitsinstitut „Seri“ entwickelt und in Zusammenarbeit mit einer hochrangigen Jury in die Praxis umgesetzt. Die Validierung der nominierten Unternehmen und Produkte wird von „Allplan“ durchgeführt. Freude über die Green Brands-Auszeichnung (vli): Produktionsleiter Stefan Bachmayer, Norbert Lux (Chief Operating Officer, Green Brands), Geschäftsführerin Christine Schwarz-Fuchs, Vincent Baur (Assistent der Geschäftsführung), Bernhard Peter (technischer Leiter) und Bürgermeister Kurt Fischer Mag. Christine Schwarz-Fuchs, Geschäftsführerin der Buchdruckerei Lustenau, erhielt im Rahmen einer kleinen Zeremonie das Zertifikat zu den Green Brands Austria 2011/2012. Die Urkunde wurde von Norbert Lux, dem COO der Green Brands-Organisation, in Anwesenheit von Bürgermeister Dr. Kurt Fischer, feierlich überreicht. Christine SchwarzFuchs fühlt sich mit dieser hohen Auszeichnung für ihr systematisches Umweltmanagement, das nicht nur im Betriebsgebäude realisiert ist, sondern sich im gesamten Produktionsprozess fortgesetzt wird, bestätigt. Die FSCund PEFC-zertifizierte Buchdruckerei Lustenau wurde auch Träger des österreichischen Umweltzeichens und bietet klimaneutrales Drucken an. Die Buchdruckerei Lustenau wurde 1913 gegründet, die Hauptprodukte der BuLu sind Folder, Broschüren, Prospekte, Verpackungen, Bücher, Plakate, Blöcke, Etiketten sowie Kleindrucksorten, wie Kuverts, Briefpapier und Visitenkarten. Die BuLu druckt außerdem das Lustenauer Gemeindeblatt. Die Buchdruckerei Lustenau wurde mit dem Gütesiegel zu den Green Brands Austria 2011/2012 ausgezeichnet. 8 Lustenauer Gemeindeblatt Nr. 43/28. Oktober 2011 Soziales „Es kommt nicht darauf an, wie alt man wird, sondern wie man alt wird“ „Selbstbestimmt und so lange wie möglich unabhängig wohnen können“. Das wünschten sich die Lustenauerinnen und Lustenauer, die auf Einladung der Marktgemeinde Lustenau zum Bürgerforum in den „Schützengarten“ kamen. Die Frage des Abends war „Wie stelle ich mir vor, im Alter zu leben?“. Neue Wohnformen im Alter, wie „Betreutes Wohnen“, stoßen hierzulande auf breite Zustimmung. Das bestätigen nicht nur Umfragen und Experten, sondern auch die Seniorinnen und Senioren, die bei einem Bürgerforum ihre Vorschläge und Meinungen zu alternativen Wohnformen in Lustenau einbrachten. Viele finden die Idee von betreutem Wohnen gut und sähen es als Erleichterung, wenn sie sich nicht mehr um Haushaltsarbeit, Einkaufen oder Pflege kümmern müssten. „Genau hier sollte die Gemeinde ansetzen“, betonte Prof. (FH) Mag. Erika Geser-Engleitner, die Lustenau bei diesem Projekt fachlich begleitet und das Bürgerforum mit einem Impulsvortrag eröffnete. Die Soziologin ist Dozentin an der Fachhochschule Vorarlberg und forscht im Sozial- und Gesundheitsbereich mit Schwerpunkt Familie und ältere Menschen. Für Lustenau hat sie untersucht, wie sich die Bevölkerung bis 2020 und länger entwickeln wird, und mit welchen Betreuungsmodellen im Alter wir uns jetzt für die Zukunft rüsten müssen. „Wie möchte ich im Alter in Lustenau wohnen?“ Lustenau sei in der stationären Pflege gut aufgestellt, die Ambulanten Dienste allerdings sollten stark ausgebaut werden und alternative Wohnmodelle im Alter entwickelt werden. Warum? Weil die Menschen immer älter werden und einerseits länger rüstig sind, andererseits aber die Pflegebedürftigkeit im hohen Alter steigt. Sicherheit und Eigenständigkeit Im Alter werden das eigene Haus oder die Wohnung oft zu groß und sind meist nicht barrierefrei. Ein Seniorenhaus, wie wir es in Lustenau kennen, kommt aber für viele, die noch rüstig genug sind, ihren Alltag alleine oder mit leichter Unterstützung zu bewältigen, nicht in Frage. Wie stellen sich also Menschen in Pension vor, wie sie wohnen möchten, wenn sie ohne Hilfe nicht mehr zurechtkommen? Die TeilnehmerInnen vom Bürgerforum hatten dazu ganz konkrete Ideen und nannten Beispiele, wie sie sich Wohnen im Alter in Lustenau vorstellen. Erika Geser-Engleitner: „Lustenau hat Bedarf an betreutem Wohnen und muss seine Ambulanten Dienste noch mehr ausbauen.“ Hilfe soviel wie nötig und so wenig wie möglich Erika Geser-Engleitner zeigt viele Wege auf, wie Pflege und Betreuung im Alter aussehen kann. So genannte Pflegearrangements können informelle Netze wie Familie sein, die Betreuung kann über Familie und Ambulante Dienste, über Ambulante Dienste allein oder über die stationäre Betreuung erfolgen. Wichtig sei, dass solche Pflegeformen leistbar und verfügbar seien, so die Expertin. Die Meinung der Lustenauerinnen und Lustenauer war beim Bürgerforum gefragt. Lustenauer Gemeindeblatt Nr. 43/28. Oktober 2011 9 Betreutes Wohnen An oberster Stelle steht das selbstbestimmte Wohnen, so lange wie es pflegebedingt möglich ist. Je nach Pflegewunsch oder –notwendigkeit sollte eine betreute Wohnung entweder nahe an einem Seniorenhaus oder zentral gelegen sein, um gut am Gemeindegeschehen teilnehmen zu können. Die Wohnung sollte die individuellen Bedürfnisse jedes Bewohners erfüllen und hohe Lebensqualität zB durch Barrierefreiheit und technische Ausstattung garantieren. Geht es nach den Wünschen der alten Menschen, gehört zur Betreuung aber noch mehr als eine gut geplante Wohnung und Unterstützung im Haushalt. Unabhängig davon, ob pflegebedürftig oder nicht, haben viele Menschen im Alter Angst vor Einsamkeit. Geh-, Spazier- und Radwege im Zentrum und im Grünen, Gemeinschaftsräume, Treffen und Gespräche mit anderen Generationen und unter den Bewohnern sollten deshalb genauso gefördert werden, so die Idee aus dem Bürgerforum. Nächster Schritt: Konzept für „Betreutes Wohnen“ Mit den Ergebnissen aus dem Bürgerforum arbeitet nun eine Arbeitsgruppe des Sozialreferates an der Erstellung eines Konzeptes „Wohnen im Alter in Lustenau“. „Und zwar schnell“, wie man sich im Bürgerforum einig war. Bereits tags auf das Bürgerforum traf sich die Arbeitsgruppe, um ein Angebot für Betreutes Wohnen in Lustenau weiterzuentwickeln. Sozialreferentin Susanne Andexlinger freut sich, dass die Arbeit so intensiv und schnell vorangeht. „Wir brauchen heute neue, individuelle Wohnangebote, die auch im hohen Alter Lebensqualität versprechen. Ich freue mich, dass aus dem Bürgerforum schon konkrete Vorschläge und Lösungen hervorgegangen sind und hoffe, dass viele gute Ideen von unseren Bürgerinnen und Bürgern in Lustenau umgesetzt werden.“ Großes Interesse an spannendem Thema: Zum Bürgerforum kamen Bürgerinnen und Bürger, die neue Wohnformen im Alter in Lustenau mitentwickeln möchten. Die Arbeitsgruppe für Wohnen im Alter in Lustenau (vli): Elisabeth Mair-Hille (Servicestelle für Betreuung und Pflege), Erika Geser-Engleitner (FH Vorarlberg), Martha Mittelberger (Sozialausschuss, Krankenpflegeverein), Roswith Bösch (Sozialausschuss), Sozialreferentin Susanne Andexlinger, Silvia Benz („aktion demenz“), Barbara Weber (Mobiler Hilfsdienst), GR Sieglinde Maksymowicz (Sozialausschuss), Bürgermeister Kurt Fischer, Markus Rusch (Gruppe Gesellschaft und Soziales) 10 Lustenauer Gemeindeblatt Nr. 43/28. Oktober 2011 Jugend movie & interaction bei bunt & quer³: Ein Film nicht nur für Jugendliche „Pizza Bethlehem“ ist ein spannender Dokufilm über Mädchenfußball und interkulturelle Mädchenlebenswelten, der im Rahmen von bunt & quer³ vom Mädchenzentrum Amazone in Kooperation mit dem Mächencafé Lustenau. Er wird am 4. Novermber, um 14.30 Uhr, im Lustenauer Rathaus gezeigt und anschließend diskutiert. Mädchen, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren und interessierte Erwachsenen sind herzlich eingeladen. Darstellerinnen und Regisseur vor Ort Die Peer Mädchen von bunt & quer³ führen als Schlüsselfiguren und Expertinnen des Projekts durch das Programm und geben Einblick in ihre Lebenswelten. Die anwesenden Darstellerinnen Rosa Pedro, Agime Murina und Yolanda Oluoma und Regisseur Bruno Moll nehmen bei der movie & interaction Veranstaltung nicht nur zum Film Stellung, sondern diskutieren mit den bunt & quer³ Peers und dem Publikum auch über Mädchenarbeit & Integration. An der AmazoneBar oder der Chillout Ecke gibt es die Möglichkeit, mit feinen Cocktails und Popcorn über den Film zu diskutieren und mit dem Regisseur und drei der Darstellerinnen ins Gespräch zu kommen. bunt & quer³ Olympiade Als Highlight und Abschlussveranstaltung der dritten Laufzeit von bunt & quer findet am 3. Dezember die bunt & quer³ Olympiade im Mädchenzentrum Amazone statt: ein interkulturelles Fest und Open House für Mädchen, Erwachsene und die gesamte Öffentlichkeit. movie & interaction 4. November 2011, 14.30 bis 17.30 Uhr, Rathaus Lustenau Anmeldungen bis 31.10.2011 unter Telefon 05574 45801 oder maedchenzentrum@amazone.or.at bunt & quer³ Olympiade: 3.12.2011, Mädchenzentrum Amazone „Pizza Bethlehem“, ein Dokumentarfilm über Mädchenfußball, wird am 4. Novmeber im Rathaus Lustenau gezeigt. Lustenauer Gemeindeblatt Nr. 43/28. Oktober 2011 11 Jugend Bunter Herbst im Mädchencafé Seit März gibt es in der Kaiser-Franz-Josef-Straße 34 ein „Interkulturelles Mädchencafé, herzlich willkommen sind alle Mädchen zwischen 11 und 16 Jahren. Mit einem bunten Herbst- und Winterprogramm wird im Mädchencafé auch die kalte Jahreszeit gemütlich. Abwechslungsreiche Nachmittage Das Mädchencafé-Team mit Leiterin Silke Zucali und den Mitarbeiterinnen Kerstin Kromer, Canan Kaya-Bucher Canan und Michaela Bily freut sich schon auf tolle Nachmittage. Silke Zucali lädt die Mädchen zum Besuch: „Es gibt zwei kostenlose Internetstationen, an denen Ihr Euch über Themen, die Euch interessieren, informieren könnt. Ihr habt auch die Möglichkeit, die Räumlichkeiten des Mädchencafés für Geburtstagspartys oder sonstige Feste zu mieten. Das Team des Mädchcafés ist während der Öffnungszeiten immer vor Ort und unterstützt euch bei euren Wünsche und Ideen.“ Auch Eltern sind herzlich zum Besuch eingeladen. „Wenn Eltern das Mädchencafé anschauen möchten, können sie gerne einen Termin mit uns vereinbaren, und wir zeigen ihnen dann außerhalb der Öffnungszeiten, was das Mädchencafé alles zu bieten hat“, meint Silke Zucali. Herbst / Winterprogramm Fr 28.10.2011 Buttons Workshop Anmeldung bei Miggi Sa 29.10.2011 Mädchencafé ist geöffnet! Fr 04.11.2011 Bunt & Quer Film Präsentation im Rathaus 14.30 – 17.30 Uhr Anmeldung bei Canan Sa 05.11.2011 Windspiele aus Naturmaterialien basteln Anmeldung bei Miggi Do 10.11.2011 „Willkommen! Willkommen? Theater und Tatsachen zum Thema Migration!“ in der Bibliothek Beginn 20.00 Uhr Anmeldung bei Silke Fr 11.11.2011 Mädchencafé geöffnet! Sa 12.11.2011 Gruselgeschichten mit Sabbah 16.00 – 21.00 Uhr Anmeldung bei Miggi Fr 18.11.2011 Origami-Figuren falten Anmeldung bei Miggi Sa 19.11.2011 Bunt & Quer Workshop Anmeldung bei Miggi Fr 25.11.2011 Singstar Wettbewerb mit tollen Preisen Anmeldung bei Kerstin Sa 26.11.2011 Erfinde deinen eigenen Tee Anmeldung bei Miggi Kontakt: maedchencafe@cfy.at Kaiser-Franz-Josefstraße 34 6890 Lustenau Tel: 0650 6282203 Silke Zucali 0650 6282203 Kerstin Kromer 0650 6282207 Canan Kaya-Bucher 0650 3218153 Michaela Bily 0699 17756356 Mit einem bunten Herbst- und Winterprogramm ist es im Mädchencafé auch in der kalten Jahreszeit gemütlich. (Foto: Marcel Hagen) Freundschaften schließen Weiters bietet das Haus eine offene Kreativwerkstatt, aber auch einen Raum um Tischfußball zu spielen, im Internet zu surfen oder einfach zum Chillen. Das Café bietet den Mädchen Raum und Zeit neue Freundschaften zu schließen und eigene Gedanken und Fragen ungeniert anzubringen. Die Mitarbeiterinnen im Offenen Betrieb und die Workshopleiterinnen unterstützen sie dabei und nehmen ihre Vorbildfunktion wahr. 12 Lustenauer Gemeindeblatt Nr. 43/28. Oktober 2011 Senioren Aktiver Seniorenclub 50 plus Der Seniorenclub 50 plus ist ein Treffpunkt für alle über 50 Jahre, geboten werden Lesungen, Ausstellungen, Singund Jassnachmittage und andere Veranstalten speziell für Senioren. In der letzten Woche war Wolfgang Verocai zu Gast, am 5. November steht ein Preisjassen mit Preisen für alle auf dem Programm. Der Lustenauer Liedermacher Wolfgang Verocai spielte und sang eigene, bereits bekannte Hits, stellte aber auch Lieder von seiner neuen Dialekt-CD „50plus“ vor – selbstverständlich mit einer Geschichte zum Hintergrund oder zur Entstehung von jedem Lied. Mit Begeisterung hörten die Gäste den von Verocai vertonten Gedichten von Heimatdichter Hannes Grabher zu, gemeinsames Mitsingen tat sein Übriges zur guten Stimmung. Integration Chancensprache Türkçe -Logopädie in der Familiensprache Das Büro für Zukunftsfragen des Amts der Vorarlberger Landesregierung hat im Frühjahr 2011 erstmals im Rahmen des Ideenkanals nach Ideen gesucht, die zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen beitragen sowie einen positiven Beitrag zum Gemeinwohl leisten. Die Idee „Chancensprache Türkçe- Logopädie in der Familiensprache“ konnte die JurorInnen überzeugen und wurde zu einer der fünf Gewinnerideen gewählt. Um Kindern mit türkischer Familiensprache eine gezielte logopädische Diagnostik und Therapie zu ermöglichen, braucht es türkisch-deutschsprachige LogopädInnen, die es derzeit in Vorarlberg nicht gibt. Die Logopädinnen des Projektteams wollen den Beruf türkisch-deutschsprachigen MaturantInnen gezielt vorstellen und sie auf ihrem Weg zur ausgebildeten LogopädIn unterstützen. Die Idee von Chancensprache Türkçe: Kinder mit türkischer Familiensprache und Sprachentwicklungsproblemen sollen in Zukunft von türkischdeutschprachigen LogopädInnen unterstützt werden. Wolfgang Verocai begeisterte die Senioren mit seinen Hits und deren Entstehungsgeschichten. Die erste Informationsveranstaltung dazu gab es am 9. Oktober in der Bibliothek Lustenau. 25 Besucher erfuhren alles über Logopädie und darüber hinaus, wie das Projektteam türkisch-deutschsprachigen Interessierte besonders unterstützen kann, beispielsweise mit Schnuppertagen, Praktikumsstellen, Vermittlung von Kontakten usw. In Zukunft sollen Kinder mit Sprachentwicklungsproblemen und türkischer Familiensprache von Anfang an die benötigte logopädische Therapie in ihrer Familiensprache erhalten können. „Das hilft, sowohl ihre Erstsprache Türkisch als auch die Umgebungssprache Deutsch bestmöglich erwerben zu können. Nur so können sie auch die Zweitsprache Deutsch erfolgreich erlernen“, betonen die LogopädInnen. Informationen zur Idee „Chancensprache Türkçe“ www.ideenkanal.at E-Mail: chancensprache@gmx.at Seniorenclub 50 plus Treffpunkt für Senioren, Gärtnerstraße jeden Dienstag und Donnerstag von 14.00 bis 18.00 Uhr für alle über 50 Jahre Vorschau Samstag, 5. November 2011: Preisjassen mit Preisen für alle Lustenauer Gemeindeblatt Nr. 43/28. Oktober 2011 13 Mobilität Sensorengesteuerte Ampelanlage beim GH Lamm in Betrieb Mit der Installierung der Steuerung konnte die neue Ampelanlage beim Gasthaus Lamm in Betrieb genommen werden. Die Ampelanlage sorgt für mehr Verkehrssicherheit für die Fußgänger an der stark befahrenen Hohenemserstraße. „Die Fertigstellung der Signallichtanlage beim GH Lamm hat sich in der Schlussphase leider wegen eines Unfalls nochmals verzögert. Umso mehr freut es mich, dass mit den nun abgeschlossenen Arbeiten eine verkehrssichere Lösung gefunden werden konnte“, berichtet Verkehrsgemeinderat Dietmar Haller. Wege der Fußgänger optimiert Durch einen neuen, südlich situierten Zebrastreifen über die Hohenemserstraße konnte für Fußgänger von der „Oberen Forststraße“ Richtung Heitere ins Ried eine optimale Streckenführung erreicht werden. Bei der gegenüberliegenden Grüninsel wurde der Gehweg in Richtung Kreuzungsbereich verlegt. Busbevorzugung Der Kurvenbereich bei der Einmündung der oberen Forststraße in die Hohenemserstraße konnte in diesem Zuge ausgeweitet werden, damit die Linienbusse besser abbiegen können und so Staus vermieden werden”, freut sich Bauamtsleiter DI Dominik Wäger: „Die beiden Busbuchten im Bereich der Ampel wurden weiß eingefärbt und heben sich somit vom Rest der Fahrbahn ab. Ebenso wurde bei der neuen Ampelanlage eine Busbevorzugung installiert, die es Linienbussen bei Verspätung erlaubt die Schaltung der Ampel zu beeinflussen. Mehr Sicherheit für Schüler Die blindengerechte Anlage beinhaltet vier ampelgeregelte Zebrastreifen um für Fußgänger ein sicheres Überqueren in alle Richtungen zu gewährleisten. Durch Drücken der Fußgängerampel schaltet diese sofort auf Grün und der motorisierte Verkehr bekommt auf der Achse des Zebrastreifens eine Rotphase. Der Fußgänger kann daher ohne lange Wartezeit diesen Kreuzungsbereich queren, was besonders für die zahlreichen Volksschüler, die zu Fuß ins Schulzentrum Hasenfeld unterwegs sind, einen großen Sicherheitsgewinn darstellt. Intelligente Grünphase Die Grünphase der verkehrsabhängig gesteuerten Ampelanlage wird an der Hohenemserstraße nur unterbrochen, wenn sich in der Forstraße Fahrzeuge aufgestellt haben, die in den Kreuzungsbereich einfahren wollen. Damit sollte zukünftig ein flüssiges und unfallfreies Passieren dieses neuralgischen Verkehrskontenpunktes für alle Verkehrsteilnehmer gewährleistet sein”, so der Verkehrsreferent. Die sensorengesteuerte Ampelanlage beim Gasthaus Lamm wurde in Betrieb genommen. 14 Lustenauer Gemeindeblatt Nr. 43/28. Oktober 2011 Sport Beim Fußball Ländlederby geht's wieder um den guten Zweck Beim kommenden Ländle-Derby zwischen SC Austria Lustenau und FC Lustenau am 28. Oktober steht neben Fußball der karitativer Zweck im Fokus. Die Mohrenbrauerei, Hauptsponsor des SC Austria Lustenau, stellt die Ländle-Derby Heimspiele der Austria unter einen guten Zweck, diesmal steht die Initiative „Licht ins Dunkel“ im Mittelpunkt. "Wir freuen uns, sozialen Organisationen und karitativen Vereinen aus Vorarlberg eine Werbeplattform zu bieten und somit den guten Zweck neben der Action im Stadion in den Fokus zu rücken. Der Verein "Netz für Kinder" hat beim letzten Derby gezeigt, wie sympathisch diese Plattform gestaltet werden kann, nun freuen wir uns auf die Initiative "Licht ins Dunkel" sagt Mohrenbräu-Marketingleiter Markus Hämmerle. "2011 richtet sich der Scherpunkt unserer Radio Vorarlberg "Licht ins Dunkel" Aktivitäten auf die beiden in Vorarlberg arbeitenden Kinderdörfer: das Vorarlberger Kinderdorf sowie das SOS-Kinderdorf Dornbirn. Wir freuen uns, dass wir die Möglichkeit haben, bei diesem publikumswirksamen und hoffentlich hochklassigen Ländlederby am 28.10. medial und vor Ort im Stadion in Erscheinung treten zu können, " so Radio Vorarlberg-Programmchef Matthias Neustädter. Austria Lustenau-Präseident Hubert Nagel unterstützt die Idee: "Wir sind von dieser Initiative begeistert und hoffen gemeinsam mit unserem neuen Hauptsponsor auch etwas an die Menschen in der Region zurückgeben zu können", so Nagel. Beim Derby geht es um Fußball und den guten Zweck: Die Kampfmannschaft des SC Austria Lustenau mit den besonderen "Licht ins DunkelDressen" sowei Markus Hämmerle (li) und Matthias Neustädter (re). Ländle-Derby SC Austria Lustenau - FC Lustenau Freitag 28.10.2011 Programm ab 17.00 Uhr Anpfiff: 18.30 Uhr Programm ab 17.00 Uhr Spiel und Spaß mit dem Spielebus Live Musik mit dem Radio Vorarlberg Elvis DD Deluxe ab 20.30 Uhr Gewinnspiel mit vielen Preisen Versteigerung aller Spielerdress-Unikate direkt nach dem Spiel Lustenauer Gemeindeblatt Nr. 43/28. Oktober 2011 15 Bildung Lerncafé veranstaltet Infoabend für Freiwillige In Lustenau schafft die Caritas Vorarlberg gemeinsam mit der Marktgemeinde, den Pfarren und Schulen mit einem Lerncafé ein attraktives Lernumfeld für SchülerInnen und Jugendliche im Alter von 10 bis 14 Jahren. Nicht alle Kinder können die Schule ohne Hilfe bewältigen. Vielen Eltern ist es nicht möglich, ihre Kinder dabei ausreichend zu unterstützen. Mangelnde Deutschkenntnisse, zu wenig Geld für Nachhilfestunden oder schlichtweg eine Überforderung sind Gründe, die es des den Schülerinnen und Schülern unmöglich machen, den gewünschten Lernerfolg zu erreichen. Gezielte Unterstützung und Freude am Lernen Vor diesem Hintergrund hat die Caritas mit den Lerncafés ein gezieltes Lern- und Nachmittagsbetreuungsangebot ins Leben gerufen. Es richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler, auch an Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund. Sie erhalten dabei Unterstützung von hauptamtlichen und freiwillig tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Neben der gezielten Hilfestellung bei den Hausaufgaben und der Vorbereitung auf Schularbeiten und Tests, geht es auch darum, den jungen Menschen Freude am Lernen zu vermitteln. Eine gesunde Jause mit Obst, Gemüse und Vollkornbrot macht fit für die Schulaufgaben. „Integration fängt von klein auf an und Bildung ist zudem ein wichtiger Schritt gegen Armut“, ist die hauptamtliche Koordinatorin Susanne Hagen überzeugt. Freiwillige werden zur Mitarbeit gesucht Alle Interessierten, die beim Projekt ehrenamtlich mitwirken wollen, lädt die Caritas zu einem Informationsabend am Donnerstag, 3. November 2011, von 18 bis 19 Uhr im Theresienheim ein. Um Voranmeldung wird gebeten: Margaritha Matt, Tel. 05522/200-1065 oder per E-Mail unter lerncafe@caritas.at. Im Lerncafé werden SchülerInnen zwischen 10 und 14 Jahren betreut Lerncafé Lustenau, Infoabend für Freiwillige Donnerstag, 3. November 2011 18 bis 19 Uhr, Theresienheim Lustenau Lerncafé Lustenau Dienstag bis Donnerstag, 13.30 bis 17.00 Uhr Theresienheim, Pfarrweg 10 Kontakt: Margaritha Matt youngCaritas, E-Mail: lerncafe@caritas.at, Tel.: 05522 200-1065 bzw 0664 8240133 Internet: www.caritas-vorarlberg.at 16 Lustenauer Gemeindeblatt Nr. 43/28. Oktober 2011 Sicherheit Große Abschlussübung der Feuerwehr „Im Schützengarten“ Der „Schützengarten“, Lustenaus Treffpunkt für Soziales und Gesundheit, war am letzten Samstag auch Treffpunkt für die Lustenauer Einsatzkräfte. Feuerwehr und Rotes Kreuz übten die Bergung und Versorgung von Verletzten. Übungsannahme: Feuer im Müllraum Übungsannahme der Feuerwehr war, dass im Müllraum im Kellergeschoss ein Feuer ausgebrochen war. Durch die starke Rauchentwicklung konnten drei Menschen nicht mehr rechtzeitig durch die Tiefgarage flüchten und mussten von Atemschutztrupps gerettet werden. Die Rettung von teilweise schwer verletzten Personen aus dem zweiten Obergeschoss des Gebäudes wurde mit Hilfe der Drehleiter und 2- und 3-teiligen Schiebeleitern geübt. Auch Atemschutztrupps kamen bei der Feuerwehrübung zum Einsatz. Zusammenarbeit mit Rettung Ein weiterer Übungsschwerpunkt der Feuerwehr war die Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz, das die Versorgung der Verletzten übernahm. „Insbesondere die Koordination eines Einsatzes bei einem Gebäude dieses Ausmaßes stellt die Einsatzleitung vor eine große Herausforderung. Mit Hilfe von eingeteilten Abschnittsleitern konnten die gestellten Aufgaben gut abgearbeitet werden. Wir bedanken uns bei den zahlreichen Zuschauern und Vertretern der Gemeinde und Nachbarwehren für Ihre Anwesenheit bei dieser Übung“, sagen die Koordinatoren. Eingesetzte Kräfte Im Einsatz waren die Feurwehrmannschaft mit dem gesamten Fuhrpark, das sind die 10 Einsatzfahrzeuge ELF, Tank 1, LF 1, Leiter, Rüst 1, Tank 2, LF 2, Rüst 2, MTF 1, MTF sowie das Rote Kreuz Lustenau mit 16 HelferInnen. Verletzte wurden mittels Drehleiter und Schiebeleitern geborgen. Feuerwehr und Rotes Kreuz übten gemeinsam den Ernstfall. Lustenauer Gemeindeblatt Nr. 43/28. Oktober 2011 17 Feuerwehr Freiwillige Feuerwehr Feuerlöscherüberprüfung 5. November 2011 Kleines Feuer – Großer Schaden! Im Ernstfall hilft Ihnen nur ein funktionstüchtiger Feuerlöscher! Die Feuerwehr Lustenau bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Feuerlöscher kostengünstig vom Fachmann überprüfen zu lassen. Die periodisch vorgeschriebene Prüfung führt auch heuer Fa. Hackbarth - Brandschutz durch. Zur Eigenvorsorge bietet Ihnen Fa. Hackbarth qualitativ hochwertige Feuerlöscher, Löschdecken und Rauchmelder an. Wann: Samstag, 5. November 2011 8.00 – 12.00 Uhr Feuerwehrgerätehaus Lustenau Staldenstraße7 Wo: Wasserschaden Starkregen! Wir vermitteln Ihnen Schmutzwasserpumpen samt Zubehör, damit Sie bei kleineren Überschwemmungen gerüstet sind! Wir freuen uns über Ihren Besuch! Ihre Feuerwehr Feuerwehrgerätehaus, Telefon 82729, www.feuerwehr.lustenau.at 18 Lustenauer Gemeindeblatt Nr. 43/28. Oktober 2011 Kultur Wir gedenken unserer toten Soldaten Am Sonntag, den 6. November 2011, findet um 9 Uhr in der Pfarrkirche St. Peter und Paul der Gedächtnisgottesdienst für alle Opfer und Gefallenen der beiden Weltkriege statt. Nach der Messe treffen wir uns um ca 9.45 Uhr am Kriegergrab und zur Gedenkfeier am Denkmal. Polizei Fundanzeige Folgende, nachstehend aufgeführte Fundsachen wurden abgegeben und können im Rathaus von den Eigentümern abgeholt werden: Kategorie Ausweise, Dokumente, Plastikkarten Brille Fahrrad Geld Geldbeutel, Sonstige Wertsache Handy Kleidung (gelber Regenmantel) Windelbadehose Schlüssel Sonstiges (Kindertrinkflaschen) Uhr 6 2 1 Sonstige Elektronikgeräte (Codegerät) 1 Funde 1 2 13 2 1 2 3 1 3 2 Verluste 1 Es wird darauf hingewiesen, dass das Eigentum an den Fundsachen, falls die Verlierer sich nicht melden, nach Ablauf von einem Jahr nach Anzeige des Fundes beim Fundamt auf den Finder oder bei Verzicht auf jegliche Fundrechte auf das Fundamt übergeht. Beschluss: Vorstehende Bekanntmachung wird hiermit zur allgemeinen Kenntnis gebracht. Rathausstraße 1 · Telefon 05577 8181-209 sicherheitswache@lustenau.at Rathausstraße 1 · Telefon 05577 8181-305 manuela.matt@lustenau.at Lustenauer Gemeindeblatt Nr. 43/28. Oktober 2011 19 Rathaus Volksbegehren Bildungsinitiative Verlautbarung über das Eintragungsverfahren Aufgrund der am 1. August 2011 auf der Amtstafel des Bundesministeriums für Inneres sowie im Internet veröffentlichten Entscheidung der Bundesministerin für Inneres, mit der dem Antrag auf Einleitung des Verfahrens für ein Volksbegehren mit der Kurzbezeichnung „Volksbegehren Bildungsinitiative“ stattgegeben wurde, wird verlautbart: Die Stimmberechtigten können innerhalb des von der Bundesministerin für Inneres gemäß § 5 Abs. 2 des Volksbegehrengesetzes 1973, BGBI. Nr. 344, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBI. I Nr. 13/2010, festgesetzten Eintragungszeitraums, das ist von Donnerstag, dem 3. November 2011, bis (einschließlich) Donnerstag, dem 10. November 2011, in den Text des Volksbegehrens Einsicht nehmen und ihre Zustimmung zu dem beantragten Volksbegehren durch einmalige eigenhändige Eintragung ihrer Unterschrift in die Eintragungsliste erklären. Die Eintragung hat außerdem den Familien- und Vornamen sowie das Geburtsdatum des (der) Stimmberechtigten zu enthalten. Eintragungsberechtigt sind alle Frauen und Männer, die die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen, in einer Gemeinde des Bundesgebietes den Hauptwohnsitz haben, mit Ablauf des letzten Tages des Eintragungszeitraums (10. November 2011) das 16. Lebensjahr vollendet haben und vom Wahlrecht nicht ausgeschlossen sind. Stimmberechtigte, die ihren Hauptwohnsitz nicht in dieser Gemeinde haben, benötigen zur Ausführung ihres Stimmrechts eine Stimmkarte. Die Eintragungslisten liegen während des Eintragungszeitraums an folgender Adresse auf: Rathaus, Zimmer 004, Bürgerservice Eintragungen können an nachstehend angeführten Tagen und zu folgenden Zeiten vorgenommen werden: Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag, Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, 03. November 2011, von 04. November 2011, von 05. November 2011, von 06. November 2011, von 07. November 2011, von 08. November 2011, von 09. November 2011, von 10. November 2011, von 08:00 bis 16:00 Uhr 08:00 bis 16:00 Uhr 08:00 bis 12:00 Uhr 08:00 bis 12:00 Uhr 08:00 bis 20:00 Uhr 08:00 bis 20:00 Uhr 08:00 bis 16:00 Uhr 08:00 bis 16:00 Uhr Rathausstraße 1 · Telefon 05577 8181-205 · juergen.peter@lustenau.at 20 Lustenauer Gemeindeblatt Nr. 43/28. Oktober 2011 Soziales Elternberatung im November 2011 Kindergarten „Am Schlatt“ - Termine Montag, 7. November 2011 Montag, 14. November 2011 Montag, 21. November 2011 Montag, 28. November 2011 Mittwoch, 2. November 2011 Mittwoch, 9. November 2011 Mittwoch, 16. November 2011 Mittwoch, 23. November 2011 Mittwoch, 30. November 2011 Öffnungszeiten: 8.30 - 10.30 Uhr Elternberaterin: Frau Christine Waibel Telefonische Beratung: 0650/4878749 Rathausstraße 1 · Telefon 05577 8181-303 · yvonne.ulrich@lustenau.at Bildung Bereits zweimal wurde in diesem Jahr ein Mütterhock von der Marktgemeinde Lustenau durchgeführt. Auf Grund der großen Nachfrage bietet die Gemeinde interessierten Müttern nun ab November erneut die Möglichkeit der Teilnahme an einem Mütterhock. Was ist der „Mütterhock“? Ein regelmäßiges Treffen in gemütlicher und familiärer Atmosphäre, es dient dem Kontakt und Erfahrungsaustausch der Mütter untereinander. So können die Teilnehmerinnen von den Erfahrungen anderer Mütter profitieren. Mit einem Informationstreffen starten wir am Donnerstag, 3. November 2011 9.00 – 10.30 Uhr in der Schülerbetreuung „Schüli“, Rathausstraße 9a Es werden parallel 2 Mütterhocks angeboten, der erste Hock findet an den fünf darauffolgenden Donnerstagen, jeweils von 9.00 – 10.30 Uhr, statt. Der zweite Hock wird an den fünf darauffolgenden Dienstagen, zur gleichen Zeit, durchgeführt. Für den Zeitraum der Hocks steht eine Kinderbetreuung zur Verfügung. Die Marktgemeinde Lustenau freut sich auf Ihr Kommen! Bei Fragen steht Ihnen die Koordinatorin gerne zur Verfügung. Um Anmeldung wird gebeten. Eveline Bösch Tel. 0699/10123626 E-Mail: eveline.boesch@vol.at Rathausstraße 1 · Telefon 05577 8181-309 · helen.brandl-waibel@lustenau.at