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FBG_Jagdberg_20051219 Schlins 19.12.2005 12.06.2021, 09:39 5 Jahre FBG Jagdberg 19. Dezember 2005 FBG Jagdberg Inhalt • FBG Jagdberg im Überblick FBG Jagdberg – – – – FBG Allgemein - Revierdaten Forstliche Tätigkeiten - Nutzungen Sonstige Tätigkeiten Finanzbericht • Bildbericht Walter Amann 2 FBG Jagdberg - Überblick • Gründungsjahr 2001 FBG Jagdberg • Mitglieder – Fläche – Anteil • • • • • • • • Agrargem. Dünserberg Agrargem. Röns Agrargem. Schnifis Agrargem. Schnifisberg Gemeinde Düns Gemeinde Satteins Gemeinde Schlins Gemeinde Schnifis GESAMT 62,85 ha 50,65 ha 204,15 ha 63,94 ha 131,75 ha 122,87 ha 32,51 ha 52,09 ha 720,81 ha 8,72 % 7,03 % 28,31 % 8,87 % 18,28 % 17,05 % 4,51 % 7,23 % 100,00 % 3 Walter Amann Revierdaten • • • • • Wirtschaftswald Schutzwald im Ertrag Schutzwald außer Ertrag 288 ha 348 ha 86 ha 40 % 48 % 12 % FBG Jagdberg Jährlicher Einschlag: 6 000 fm Erschließung: 45 lfm/ha Walter Amann 4 Fläche nach Altersklassen FBG Jagdberg Es sind 43,5 % der Bäume älter als 100 Jahre und 26,5 % der Bäume sind älter als 120 Jahre Walter Amann 5 Aufforstung 2001 - 2005 9000 8000 7000 6000 5000 4000 3000 2000 1000 0 Fichte Tanne Bergahorn Sonstige Lärche Gesamt 2001 2002 2003 2004 2005 FBG Jagdberg Gesamtpflanzenzahl (2001-2005): 31 572 Walter Amann 6 Kultur u. Forstpflege 2001 - 2005 250 200 150 100 50 0 Fläche (ha) 192,7 101,2 63,95 5,79 Jungwuchspflege Dickungspflege Kulturpflege (Ausmähen) 21,79 Erstdurchforstung Gesamt 7 FBG Jagdberg Gde. Schlins: 9,1 ha Walter Amann Forstpflege – Gemeinde Schlins FBG Jagdberg Walter Amann 8 Einschlag (fm) 2001 Agrar Dünserberg Agrar Röns Agrar Schnifis Agrar Schnifisberg Gemeinde Düns Gemeinde Satteins Gemeinde Schlins Gemeinde Schnifis GESAMT 2002 415 189 918 565 2818 1825 53 1663 8446 2003 435 800 1400 1151 621 598 704 204 5913 2004 625 423 2839 378 982 1050 175 613 7085 2005 2001 -2005 - jährl. Mittel 225 586 1671 140 1020 1041 394 670 5747 516 509 1511 471 1223 1143 284 650 6306 FBG Jagdberg 881 547 725 119 673 1201 93 99 4339 Hiebsatz laut WP - Gesamt: 6000 fm Gemeinde Schlins: 360 fm Walter Amann 9 Nutzung 2001 – 2005 jährlicher Durchschnitt (fm) Agrar Dünserberg FBG Jagdberg 284 1143 650 516 509 Agrar Röns Agrar Schnifis Agrar Schnifisberg Gemeinde Düns Gemeinde Satteins Gemeinde Schlins Gemeinde Schnifis 1511 1223 2001: 4339 fm 2002: 8446 fm 2003: 5913 fm 2004: 7127 fm 2005: 5747 fm Walter Amann 471 10 Art der Nutzung 40,8% Vornutzung Endnutzung Käfer FBG Jagdberg 9,8% 31,0% 2,4% 0,8% 15,2% Schneebruch Wind Immission./Trockenschäden Walter Amann 11 Sonstige Tätigkeiten • • • • • • • • • • Querfällung zur Hangstabilisierung Wertastungen Forstwegebau Forstwegsanierung Schlepperwegsanierung Erstellung von Begehungssteigen Geschiebeentnahme Wirtschaftsplanerstellung Biologischer Forstschutz Öffentlichkeitsarbeit (Forstmaschinenvorführung, Exkursionen,...) Walter Amann FBG Jagdberg 12 Ausgaben u. Einnahmen und DB I 2001 - 2005 FBG Jagdberg Summe Einnahmen Summe Ausgaben Agrar Dünserberg € 160.687,54 € 96.234,18 Agrar Röns € 106.551,57 € 61.427,92 Agrar Schnifis € 377.471,84 € 283.077,75 Agrar Schnifisberg € 137.303,88 € 90.672,85 Gemeinde Düns € 317.237,46 € 194.696,86 Gemeinde Satteins € 280.699,07 € 160.479,69 € 55.635,52 € 32.119,78 Gemeinde Schlins Gemeinde Schnifis € 137.453,22 € 71.924,48 GESAMT € 1.573.040,10 € 990.633,51 DB I Durchschnitt/Jahr € 64.453,36 € 16.113,34 € 45.123,65 € 11.280,91 € 94.394,09 € 23.598,52 € 46.631,03 € 11.657,76 € 122.540,60 € 30.635,15 € 120.219,38 € 30.054,85 € 23.515,74 € 5.878,94 € 65.528,74 € 16.382,19 € 582.406,59 € 145.601,65 Walter Amann 13 Kostenaufteilung (%) FBG Jagdberg 16% 9% Holzerntekosten Frachtkosten Sonstige Ausgaben 75% Walter Amann 14 Aufteilung der Einnahmen (%) FBG Jagdberg 0% 22% Holzerlös Fördergelder Sonstige Einnahmen 78% Walter Amann 15 FBG Jagdberg Bildbericht Walter Amann 16
  1. forstbetriebsgemeinschaft
  2. jagdberg
  3. schlinsvertretung
20210531_GVE007 Schlins 31.05.2021 19.06.2021, 08:22 AZL 004-1-007 Simone Jenni 05524 8317 13 meldewesen@schlins.at Schlins, am 15.06.2021 PROTOKOLL über die am 31.05.2021 um 20:00 Uhr im Sitzungszimmer des FW-Gerätehauses in Schlins abgehaltene 7. Sitzung der Gemeindevertretung Schlins. Anwesend: Wolfgang Lässer, Roman Dörn, DI Dieter Stähele, Ing. Udo Voppichler, Alexandra Gabriel-Huber, Alexandra Malin, Julian Amann, Christian Klammer, Bernhard Rauch, BSc Bertram Kalb, Rene Linder, Rene Felder, Simon Matt DI-FH Klaus Galehr, Beatrix Madlener-Tonetti, Karin Martin, Paul Amann, Rudolf Jussel Wolfgang Maurer, Heidi Fröhle, Markus Hubmann Entschuldigt: Manfred Fischer, Simon Galehr Schriftführerin: Simone Jenni Auskunftsperson: Ingo Lampert Sonja Schneller zu Top1 zu Top 5 u. 6 Tagesordnung 1. Information und Beratung weitere Vorgehensweise Pönalzahlung RALA Lampert GmbH 2. Genehmigung des Protokolls der 6. Sitzung vom 12.04.2021 3. Änderung der verordneten Baugrenze des REK Schlins im Bereich GST-NRn 1169/1 und 1142/1 4. Beschluss Umwidmung Teilflächen GST-NRn . .161, 1169/1, 1142/1, 1142/2 und 2788 4.1. Beschluss Umwidmung Teilflächen GST-NRn .161, 1169/1, 1142/1, 1142/2 und 2788 4.2. Raumplanungsvertrag zu Umwidmung von Teilflächen der GST-NRn .161, 1169/1, 1142/1, 1142/2 5. Festsetzung der Eröffnungsbilanz zum 01.01.2020 6. Rechnungsabschluss 2020 6.1. Bericht des Obmanns des Prüfungsausschusses 6.2. Genehmigung Rechnungsabschluss 2020 7. Beschluss zur Gründung der Wege-Genossenschaft Jupident 8. Beschluss Verordnung Winkelweg als Wohnstraße 9. Beschluss Änderung des Straßen- und Wege-Konzeptes 10. Beratung und Beschlussfassung betreffend einen Antrag zur Umlegung Gartis II Hauptstraße 47, 6824 Schlins  T +43 5524 8317-0  F +43 5524 8317-275 info@schlins.at  www.schlins.at  UID ATU 41394406  DVR 0089702 11. Beschluss über die Zustimmung zur Resolution über das Volksabstimmungsverfahren in den Gemeinden 12. Berichte 13. Allfälliges Erledigungen 1. Information und Beratung weitere Vorgehensweise Pönalzahlung RALA Lampert GmbH Nicht öffentlich 2. Genehmigung des Protokolls der 6. Sitzung vom 12.04.2021 Das Protokoll wird einstimmig genehmigt. 3. Änderung der verordneten Baugrenze des REK Schlins im Bereich GST-NRn 1169/1 und 1142/1 TOP 3 und 4 behandeln dasselbe Bauvorhaben und werden gemeinsam präsentiert. Der Änderung der im REK Schlins verordneten Baugrenze an die Außengrenzen der künftig gewidmeten Bauflächen wird einstimmig zugestimmt unter Voraussetzung der Einhaltung des Raumplanungsvertrages und der Zustimmung der Gemeindevertretung zur Änderung der Widmung. Siehe Top 4. 4. Beschluss Umwidmung Teilflächen GST-NRn . .161, 1169/1, 1142/1, 1142/2 und 2788 4.1. Beschluss Umwidmung Teilflächen GST-NRn .161, 1169/1, 1142/1, 1142/2 und 2788 Die Eigentümerin Christiane Bernhart hat am 22.03.2021 um eine Korrektur bzw. Ergänzung der Widmung auf Baufläche-Wohngebiet angesucht. Es ist beabsichtigt, das bestehende Objekt zu sanieren und in ein Mehrfamilienhaus umzubauen. Des Weiteren sollen nordseitig Carports, Stellplätze und auch eine Garage für landwirtschaftliche Fahrzeuge im Erdgeschoss und im Obergeschoss ein Holzlager errichtet werden. Mit Beschluss vom 12.4.2021 wurde von der Gemeindevertretung Schlins beschlossen, ein Umwidmungsverfahren einzuleiten. Der Bevölkerung wurde im Auflageverfahren die Möglichkeit zur Einsichtnahme vom 22.4. bis 21.5.2021 eingeräumt. Es sind keine Stellungnahmen eingelangt. Die Grundeigentümer Christiane Bernhart und Andreas Bont haben jeweils den Umwidmungen lt. Auflageplan zugestimmt. Die Abteilungen Raumplanung, Wasserwirtschaft sowie Wildbach- und Lawinenverbauung des Landes haben eine grundsätzlich positive Stellungahme abgegeben. Seitens der Abteilung Wasserwirtschaft wurde angeregt, den Bereich der roten Gefahrenzone als Freifläche Freihaltegebiet entlang des Vermülsbaches auszuweisen. Diese Anregung wurde von DI Martin Bitschnau vom DLZ Blumenegg in die nun vorliegenden geänderten Planunterlagen eingearbeitet. Ein nach der Genehmigung durch die Gemeindevertretung abzuschließender Raumplanungsvertrag liegt zur Genehmigung im Anschluss vor. Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig die Umwidmung von Teilflächen der GST-NRn wie folgt: GST-NR 1142/1 1142/1 1142/1 1142/2 1142/2 1142/2 1142/2 Zahl 004-1-007 Widmung bisher FL FL W FL FL FL W Widmung neu BW FF FF BW FF VS FF Fläche 33,6 249,0 1,5 225,0 387,6 100,4 6,3 Seite 2 von 8 1169/1 1169/1 1169/3 .161 .161 2788 2788 2788 Summe FL FF FL FF FL W FL W BW BW BW BW BW BW FF FF 365,4 51,7 337,5 1,7 5,5 49,9 42,0 4,6 1861,7 4.2. Raumplanungsvertrag zu Umwidmung von Teilflächen der GST-NRn .161, 1169/1, 1142/1, 1142/2 und 2788 Dieser Raumplanungsvertrag beinhaltet die widmungsgemäße Verwendung von Baufläche. Die Eigentümer verpflichten sich zur Bebauung innerhalb einer Frist von 5 Jahren. Kommen die Grundstückseigentümer der Bebauungsverpflichtung nicht fristgerecht nach, so verpflichten sie sich gegenüber der Gemeinde Schlins pro angefangenem Jahr, eine Vertragsstrafe in Höhe von 10% des aktuellen Verkehrswertes zum Zeitpunkt des Ablaufs der 5-Jahres-Frist zu entrichten. Ab dem 11. Jahr verpflichten sich die Eigentümer die Grundstücke an einen von der Gemeinde Schlins namhaft gemachten Käufer zu veräußern. Die Grundstückseigentümer bieten in diesem Fall jenem namhaft gemachten Käufer einseitig unwiderruflich den Abschluss eines Kaufvertrages an. Der Gemeinde steht das Recht zu, sich selber als Käuferin zu benennen. Die Genehmigung der Zufahrt über die Forststraße als auch die Genehmigung zur Umwidmung erfolgt ausschließlich für das bereits eingereichte Sanierungs- und Umbauprojekt und das zweigeschossige Garagengebäude. Bürgermeister Wolfgang Lässer stellt den Antrag den Raumplanungsvertrag in der vorliegenden Fassung zu genehmigen. Einstimmiger Beschluss. 5. Festsetzung der Eröffnungsbilanz zum 01.01.2020 Erläuterungen zur Eröffnungsbilanz: Die erstmalige Erfassung und Bewertung der Vermögenswerte erfolgte in Anwendung des § 38 und § 39 Abs. 3 VRV 2015 und unter Berücksichtigung des Leitfadens zur Erfassung und Bewertung des Sachanlagevermögens. Grundstücke: Bewertung nach dem Grundstücksrasterverfahren. Straßen: Nach dem Infrastrukturrasterverfahren bewertet. Anlagenbewertung: Nach Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Festsetzung der Eröffnungsbilanz zum 01.01.2020 gem. § 38 VRV 2015 Die Eröffnungsbilanz zum 01.01.2020 der Gemeinde Schlins wird einstimmig wie folgt festgesetzt: Langfristiges Vermögen Kurzfristiges Vermögen Summe Aktiva Zahl 004-1-007 € 40.620.547,71 Nettovermögen € 1.504.775,08 Sonderposten Investitionszuschüsse Langfristige Fremdmittel Kurzfristige Fremdmittel € 42.125.322,79 Summe Passiva € 25.874.286,22 € 10.011.534,62 € 5.818.219,37 € 421.282,58 € 42.125.322,79 Seite 3 von 8 6. Rechnungsabschluss 2020 6.1. Bericht des Obmanns des Prüfungsausschusses Wolfgang Maurer als Obmannstellvertreter des Prüfungsausschusses bringt seinen Bericht zur Prüfung am 18.05.2021 zur Kenntnis. Die Kassen und Konten wurden von den Mitgliedern des Ausschusses überprüft, und es konnten keine Differenzen festgestellt werden. Er dankt den Verwaltungsbediensteten für die konstruktive Mitarbeit bei der Prüfung des Rechnungsabschlusses und stellt den Antrag, den Rechnungsabschluss 2020 zu genehmigen und die Verwaltung zu entlasten. Der Ausschuss regt an, um neue Kreditkonditionen anzusuchen. Der Prüfungsausschuss beabsichtigt nicht wie bisher nur einmal jährlich zu tagen, sondern öfters anlassbezogen zusammenzukommen. 6.2. Genehmigung Rechnungsabschluss 2020 Sonja Schneller bringt einen detaillierten Finanzbericht über das Jahr 2020 zur Kenntnis. Das Nettoergebnis beträgt € -78.232,81, dieser Betrag konnte durch bestehende Haushaltsrücklagen ausgeglichen werden. Wesentliche Investitionen baulicher Art wurden für die Beschattung und Bodenmarkierungen der Volksschule, diverse Adaptierungen beim Wiesenbachsaal und die Erweiterung der Wasserversorgung getätigt. Weitere wesentliche Investitionen beinhalten ein neues Bauhof-Fahrzeug und die elektronische Datenverarbeitung. Tilgungen der bestehenden Darlehen wurden in Höhe von € 383.719,02 vorgenommen. Darlehen wurde keines aufgenommen. Die Pro-Kopf-Verschuldung beträgt € 1.978,-. Der vorliegende Rechnungsabschluss 2020 wird in den einzelnen Unterabschnitten gesichtet. In der Folge stimmt die Gemeindevertretung der Feststellung des Rechnungsabschlusses einstimmig zu. FESTELLUNG DES RECHNUNGSABSCHLUSS 2020 Gesamthaushalt (inklusive interne Vergütungen) Ergebnishaushalt Erträge 5.726.702.05 Aufwendungen 5.804.934,86 Nettoergebnis -78.232,81 Entnahme von Haushaltsrücklagen 78.232,91 Zuweisung von Haushaltsrücklagen 0,00 Nettoergebnis nach Haushaltsrücklagen 0,00 Finanzierungshaushalt Einzahlungen (Summe operative und investive Gebarung) 5.384.399,18 Auszahlungen (Summe operative und investive Gebarung) 5.189.198,53 Nettofinanzierungssaldo 195.200,65 Einzahlungen aus der Finanzierungstätigkeit 0,00 Auszahlungen aus der Finanzierungstätigkeit 383.719,02 Geldfluss aus der voranschlagswirksamen Gebarung 188.518,37 Geldfluss aus der nicht voranschlagswirksamen Gebarung 191.696,65 Veränderung an Liquiden Mittel 3.178,28 Vermögenshaushalt Aktiva Passiva Langfristiges Vermögen 40 663 708,46 Nettovermögen Kurzfristiges Vermögen 1 693 079,66 Investitionszuschüsse Fremdmittel 25 940 713,21 10 237 265,03 6 178 809,88 Summe Aktiva 42 356 788,12 Zahl 004-1-007 42 356 788,12 Summe Passiva Seite 4 von 8 7. Beschluss zur Gründung der Wege-Genossenschaft Jupident Am 29.04.2021 fand eine Besprechung mit Christian Amann (Bauleiter und Zuständiger für WegGenossenschaften des Landes Vorarlberg), Manfred Ganahl (Geschäftsführer der Stiftung Jupident), Leo Amann und Kurt Sonderegger (Vertreter der AGRAR) und Bürgermeister Wolfgang Lässer statt. Thema war die Gründung der Wege-Genossenschaft Jupident. Die Genossenschaft soll aus AGRAR, Stiftung Jupident, Gemeinde Schlins und allenfalls Land Vorarlberg als Anrainerin gegründet werden. Die Aufgaben der Genossenschaft beinhaltet die Sanierung und Erhaltung der Jupident-Straße und die Entwässerung dieses Bereiches. Zur Weiterverfolgung der Wege-Genossenschaft ist die Fassung eines Grundsatzbeschlusses wesentlich. Weitere Vereinbarungen können an den Vorstand delegiert werden. Auf Antrag des Bürgermeisters wird einstimmig der Grundsatzbeschluss gefasst, die Wege-Genossenschaft Jupident weiter zu verfolgen und die Details in weiterer Folge im Gemeindevorstand zu beschließen. 8. Beschluss Verordnung Winkelweg als Wohnstraße Zum Thema „Verkehrssituation im Winkelweg“ fanden zwei Informationsveranstaltungen statt. Anlass dafür war unter anderem auch die Errichtung einer Wohnanlage mit 26 Wohnungen der Fa. Fussenegger Wohnbau GmbH. Von allen Teilnehmern wurde einstimmig der Wunsch geäußert, den Winkelweg als Wohnstraße zu verordnen. Zur Erläuterung: In Wohnstraßen ist das Betreten der Fahrbahn und das Spielen gestattet. Die Lenker von Fahrzeugen in Wohnstraßen dürfen Fußgänger und Radfahrer nicht behindern oder gefährden, haben von ortsgebundenen Gegenständen oder Einrichtungen einen der Verkehrssicherheit entsprechenden seitlichen Abstand einzuhalten und dürfen nur mit Schrittgeschwindigkeit fahren. Fahrzeuge dürfen zu- und abfahren, aber die Durchfahrt wie auch das Parken auf der Straße ist verboten. Bertram Kalb, Obmann des Ausschusses für Energie, Wirtschaft, Mobilität und Infrastruktur berichtet, dass es von Seiten des Ausschusses keine Empfehlung gibt, die Gemeindestraße „Winkelweg“ als Wohnstraße zu verordnen. Ein Straßen- und Wegekonzept ist in Ausarbeitung, dem sollte nicht vorgegriffen werden, zudem sollten auch die künftigen Eigentümer der in Bau befindlichen Wohnanlage gehört werden. Die Gemeindevertretung lehnt zum aktuellen Zeitpunkt einstimmig die Verordnung des Winkelweges zur Wohnstraße ab. Es wird allerdings einstimmig beschlossen, diese Thematik in die Ausarbeitung des Straßen – und Wegekonzeptes mitaufzunehmen. 9. Beschluss Änderung des Straßen- und Wege-Konzeptes Dieser Tagesordnungspunkt entfällt aufgrund der Entscheidung der Gemeindevertretung unter Top 8. 10. Beratung und Beschlussfassung betreffend einen Antrag zur Umlegung Gartis II Die Grundeigentümer des Umlegungsgebietes Gartis II haben den Wunsch der Einleitung eines Umlegungsverfahrens eingebracht. Dieses Anliegen wurde bereits dem Ausschuss für Bau- und Raumplanung präsentiert und in der letzten Sitzung des Gemeindevorstandes besprochen. Von Seiten des Ausschusses für Bau- und Raumplanung sind folgende Bedenken festgehalten worden: - Der präsentierte Umlegungsentwurf geht über die derzeit verordnete Baulandgrenze hinaus. - die Erschließungen (Zufahrten) sind hangseitig nach oben und unten, unter Berücksichtigung der Höhenlagen, viel zu steil - die umliegenden Grundstücke wurden im Entwurf nicht mit einbezogen - für das Weiterverfolgen dieses Projektes ist im Idealfall die Zustimmung aller Eigentümer vorhanden Zahl 004-1-007 Seite 5 von 8 - unter Berücksichtigung der Bebauungsgrenze und Grundfläche, die für die Straßen-Errichtung abzutreten ist, wird vereinzelt mit einem hohen Verlust an bebaubarer Fläche zu rechnen sein müssen. - Es ist mit hohen Erschließungs- und Umlegungs-Kosten zu rechnen, da auch noch 60% der Straße von Gartis I umzulegen sind, da die Gemeinde damals in Vorleistung gegangen ist. Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig, die Weiterverfolgung von Gartis II zu vertagen, da einige Bedenken – den vorliegenden Umlegungsplan betreffend – vorliegen. 11. Beschluss über die Zustimmung zur Resolution über das Volksabstimmungsverfahren in den Gemeinden Am 11.3.2021 langte ein Antrag auf Durchführung einer Volksabstimmung auf der Gemeinde ein. Die zu stellende Frage lautete: „Soll die Gemeindevertretung sich auf sämtlichen politischen Ebenen dafür einsetzen, dass von Bürgerinnen und Bürgern erwirkte und verbindliche Volksabstimmungen auf Gemeindeebene möglich sind?“ Am 7.4.2021 wurde der Antrag schriftlich zurückgezogen. Dabei wurde von Bürgermeister Wolfgang Lässer der Vorschlag gemacht, die Ideen der Antragsteller in der Gemeindevertretung zu hören und ergebnisoffen zur Abstimmung zu bringen. Im Zuge der letzten Gemeindevertretungssitzung erhielten Armin Amann und Karlheinz Galehr die Möglichkeit, ihr Anliegen darzulegen. Es wurde einstimmig der Beschluss gefasst, diesen TOP auf die heutige Sitzung zu vertagen. Für interessierte Mandatare fand am Donnerstag, dem 20.5.2021, zu diesem Thema eine InformationsVeranstaltung statt. Bürgermeister Wolfgang Lässer stellt folgenden Antrag: „Die Gemeindevertretung beschließt, die vorgelegte Resolution zum Volksabstimmungsverfahren in den Gemeinden an folgende Adressaten zu richten. Nationalrat, z.H. Präsident Mag. Wolfgang Sobotka Bundesrat, z.H. Präsident Mag. Christian Buchmann Vorarlberger National- und Bundesräte Vorarlberger Landesregierung, z.H. LH Mag. Markus Wallner“ Der Beschluss erfolgt einstimmig. 12. Berichte Berichte Gemeinde: a) Die Arbeiten im Gartenweg sollten in den nächsten Wochen abgeschossen sein. b) In der Sitzung der Gemeindevertretung vom 03. Mai 2021 fasste die Gemeindevertretung Satteins den Baubeschluss für das netto 16,39 Millionen Euro teure Großprojekt der Sportmittelschule Satteins - eine große finanzielle Herausforderung für Satteins als Standortgemeinde sowie die weiteren Schulsprengelgemeinden Göfis, Schlins, Schnifis, Röns, Düns und Dünserberg, die nur durch Unterstützungen des Bundes und des Landes möglich ist. Doch bevor mit den Bauarbeiten begonnen werden kann, brauchen die Schüler ein Ersatzquartier. Dieses entsteht westlich der Schule auf dem Bauhofgelände. Aus 114 Containern entsteht ein neues zweigeschossiges Schulgebäude mit Klassenzimmern sowie Räumlichkeiten für die Direktion, die Lehrerschaft, für den EDV-Unterricht und eine Bücherei. Komplett ausgestattete Sanitärcontainer ergänzen die Infrastruktur. Bis Ende Juni soll die Containerschule fertig sein, damit mit Beginn der Sommerferien mit den Bauarbeiten am „alten“ Schulgebäude begonnen werden kann. Die Baufertigstellung ist für Herbst 2022 geplant und der Umzug in das neue Gebäude soll in den Herbstferien 2022 über die Bühne gehen. Zahl 004-1-007 Seite 6 von 8 c) Martin Rauch wurde die bis 31.12.2023 befristete Pacht einer Teilfläche der GST-NR 874/30 (Bauhof Areal) in Höhe von 300 m² als Zwischendeponie gewährt. d) Es liegt ein Entwurf zur Umgestaltung und Erweiterung der Tennisanlage am aktuellen Standort vor. Diesbezüglich gab es einige Gespräche mit Vertretern des UTC Schlins. e) In Zusammenarbeit mit der Caritas ist geplant, im Herbst 2021, ein Lerncafe in Schlins zu implementieren. f) Die Arbeitsgruppe „Bauhof“ traf sich am Mittwoch, dem 19.5.2021. Diverse Ideen wurden ausgetauscht, welche von Christoph Kleboth in den Entwurf eingearbeitet werden. g) Eine außerordentliche Jahreshauptversammlung des WSV Schlins fand am Mittwoch, dem 19.5.2021 statt. Wolfgang Amann wurde bis Herbst 2021 zum Obmann gewählt. Besonders erfreulich ist, dass der Ausschuss von 6 auf 11 Mitglieder aufgestockt werden konnte und auch ein paar jüngere Menschen bereit sind, sich für den WSV Schlins zu engagieren. h) Die Sitzung der Vereinsobleute fand am Mittwoch, dem 19.5.2021, unter der Führung von Roman Dörn statt. Bis Ende Juni 2021 soll im Idealfall ein Projekt-Team gefunden werden, das Überlegungen anstellt, wie Synergien bei den Vereinen genützt werden können und welche Veranstaltungen in Schlins über die Bühne gehen sollen. i) Gemeinsam mit dem Verkehrsplaner Josef Galehr von M+G-Ingenieure gab es ein Treffen mit Anrainern im hinteren Bereich der Landstraße am Freitag, dem 21.5.2021. Es sollen Überlegungen angestellt werden, wie dieser Bereich für alle Verkehrs-Teilnehmer möglichst sicher gestaltet werden kann. j) Die Sommer-Betreuung findet heuer wieder statt. Die Kindergarten-Kinder werden in den sechs Wochen sowohl in Schlins als auch in Satteins betreut. Die Kinder der Hang-Gemeinden können das Angebot in Schlins wahrnehmen. Die Volksschulkinder werden gemeinsam betreut. k) Eine Exkursion über Schwebfliegen – „Auf zarten Schwingen in die Insektenwelt – Schwebfliegen und andere Insekten“ findet am 12.6.2021 unter der Leitung von Stefan Pruner um 14:00 in Schlins statt. l) Bürgermeister Wolfgang Lässer bedankt sich bei der Feuerwehr für ihren Arbeitseinsatz am Katzaries. Lose Steine wurden entfernt, damit soll verhindert werden, dass diese auf dem unterhalb situierten Fußund Radweg landen. m) Am 11. Mai fand die Delegiertenversammlung des Abwasserverbandes Region Walgau stattg. Dabei wurden folgende Punkte besprochen: Rechnungsabschluss 2019; Voranschläge 2019 & 2020; Saldenkorrekturen VRV 2015 im Zuge der Eröffnungsbilanz 2020; Neuwahlen in den Vorstand: Vizeobmann Gert Mayer Satteins, Beiräte Thomas Groß Thüringerberg, Martin Konzet Bludesch und Florian Kaseroller Nenzing, Obmann Roman Dörn, Schlins n) Eine Sitzung des Ausschusses Energie, Wirtschaft, Mobilität und Infrastruktur ging am 21.4.2021 über die Bühne. Aktuelle Themen waren die Verordnung des Winkelwegs als Wohnstraße und die Verordnung von Landstraße, Gartenweg, Mühleweg, Gerbergasse und E-Werkstraße als Fahrradstraße. Es wurden Überlegungen angestrebt, das Verkehrsaufkommen an der Gurtgasse zu reduzieren. In der Vorbereitung zur Ausarbeitung des Straßen- und Wegekonzeptes wurde eine Priorisierung der Fußgänger und Radfahrer vor Motorrad und PKW festgelegt. o) Die Sitzung des Ausschusses für Bau- und Raumplanung fand am 11.5.2021 statt. Ein geplantes dreigeschossiges Projekt in der Töbelegasse wurde abgelehnt, die Antragstellerin soll sich am genehmigten Projekt orientieren. Die Anregungen von Raumplaner Martin Bitschnau zum Gesamtbebauungsplan sollen in der Sitzung am 1. Juni behandelt werden. p) Bei der Sitzung des Ausschusses für Soziales, Senioren und Gesundheit am 26.5.2021. Besprach der Ausschuss die Thematik „Betreutes Wohnen“. Mit Cura Domo wurde ein weiteres Treffen organisiert, evtl. kann in Kooperation mit der Alpenländischen etc. eine Lösung gefunden werden. q) Die Sitzung des Ausschusses Natur und Umwelt, Land- und Forstwirtschaft, Klimaschutz und nachhaltiger Lebensraum fand am 26.05.2021 statt. Die Landschaftsplanerin Simone König, mitverantwortliche für die Zahl 004-1-007 Seite 7 von 8 Initiative „Naturvielfalt“, berichtet in der Sitzung über umgesetzte Projekte anderer Gemeinden. Weiters wurde ein Rundschreiben an alle 109 Hundebesitzer ausgesendet, mit der Möglichkeit ihre Wünsche und Anregungen für ein Hundekonzept vorzubringen. r) Dieter Stähele informiert über die aktuelle Situation des FC-Schlins. Für die Flutlichtanlage sind 4 Angebote eingegangen, es wurden erste kaufmännische Verhandlungen geführt. Für den Kunstrasentausch sind 5 Angebote eingegangen. Mit 4 Anbietern fanden erweiterte Gespräche statt. Eine Güteprüfung ist von Seiten der Gemeinde durchzuführen. Ein neuer Überblick soll innerhalb der nächsten Woche folgen. s) „i beweg mi“: Unter der Leitung von Patrick Innerhofer bieten vier Vereine und die Gemeinde einen spannenden Juni für Kinder im Alter von 6-14 Jahren. Die Kinder bekommen Einblick in unterschiedliche Vereine und werden motivier,t sich zu bewegen und verschiedene Sportarten kennen zu lernen. Berichte Regio: a) Interreg-Projekt „AlpBioEco“ abgeschlossen: Das bei der Freiraumstelle angesiedelte Projekt befasste sich mit den Potentialen von Bioökonomie in Wertschöpfungsketten pflanzlicher Extrakte. Neben der Sensibilisierung war ein Ziel, Grundlagen für ein regionales Geschäftsmodell zu Saatgut von Magerwiesen zu erstellen. Gemeinsam mit der Regio Großwalsertal wird nun beim Land geklärt, welche Anforderungen für ein zertifiziertes Magerwiesen-Saatgut gelten. Dieses Saatgut könnte für Dachbegrünungen sowie zur nachhaltigen Bewirtschaftung von Böden eingesetzt werden. b) Flurnamen im Walgau: In vielen Dorfbüchern wird diesem Thema Aufmerksamkeit gewidmet. Nun gibt es eine walgauweite Zusammenstellung aller 14 Regio-Gemeinden als 296 Seiten umfassende PDFDokumentation. Dank zahlreicher Arbeitssitzungen der Flurnamenexperten Prof. Werner Vogt und Prof. Guntram Plangg und der Mitarbeit von Gemeindearchivar Thomas Gamon (Nenzing) sowie Manfred Kopf (Landesraumplanung) darf die Regio Im Walgau nun auf dieses Werk verweisen (https://www.imwalgau.at/region/flurnamen.html). Finanziert wurde die Arbeit von 9 Regio-Gemeinden, dem Land Vorarlberg und der Regio Im Walgau. Den Link findet man auf der Homepage der Gemeinde Schlins. c) Austausch mit Vorarlberger Gemeindeverband: Wie schon informiert werden aufbauend auf dem Strategieprozess „Gemeindekooperationsplan“ Themen mit landesweiter Bedeutung mit Vertretern des Gemeindeverbandes diskutiert. Für das Frühjahr 2022 wird die Umsetzung eines „Juristischen Dienstes“ spruchreif, in der der Gemeindeverband eine regionale Außenstelle mit einem Juristen zum Schwerpunkt Verwaltungsrecht für interessierte Gemeinden einzurichten plant. 13. Allfälliges Die nächste Sitzung findet am Montag, dem 5.7.2021, um 20:00 Uhr im Feuerwehr-Haus statt. Um die Landwirtschaft der Bevölkerung näher zu bringen, lädt Julian Amann die Mitglieder und Ersatzmitglieder der Gemeindevertretung ein, die ortsansässigen Landwirtschaftsbetriebe zu besichtigen. Bea Madlener regt an, das Außen-WC des Kindergartens für den stark frequentierten Spielplatz offen zu halten. Diesbezüglich soll mit dem Kindergarten und mit der Gemeindeverwaltung Rücksprache gehalten werden. Alexandra Malin informiert über Einsatzfahrzeuge, welche die Objekte Waldrain 9 u. 11 im Bereich „Bedfall“ nicht finden und wertvolle Zeit vergeuden, wenn sie die Straße „Waldrain“ hinauffahren. Von mehreren Mitgliedern wird empfohlen, einen Wegweiser für Waldrain 9 u. 11 zu montieren. Schluss der Sitzung: 22:30 Uhr Die Schriftführerin Der Bürgermeister Simone Jenni Wolfgang Lässer Zahl 004-1-007 Seite 8 von 8
  1. schlinsvertretung
20210412_GVE006 Schlins 12.04.2021 19.06.2021, 08:22 PROTOKOLL über die am 12.04.2021 um 20:00 Uhr im Sitzungszimmer des FW-Gerätehauses in Schlins abgehaltene 6. Sitzung der Gemeindevertretung Schlins. Anwesend: Wolfgang Lässer, Roman Dörn, DI Dieter Stähele, Ing. Udo Voppichler, Alexandra Gabriel-Huber, Alexandra Malin, Julian Amann, Christian Klammer, Bernhard Rauch, BSc Bertram Kalb, Manfred Fischer, Rene Linder, Rene Felder, Simon Matt, DI-FH Klaus Galehr, Beatrix Madlener-Tonetti, Karin Martin, Paul Amann, Rudolf Jussel, Otto Rauch Vertretung für Herrn Wolfgang Maurer, Markus Hubmann Vertretung für Frau Simon Galehr Schriftführer: Simone Jenni Auskunftsperson: Ingo Lampert Dipl.Ing. Martin Jenni Lukas Amann, Tobias Lässer Ing. Armin Amann Mag. Karl-Heinz Galehr Entschuldigt: zu TOP 1 zu TOP 3 zu TOP 4 zu TOP 6 zu TOP 6 Simon Galehr, Wolfgang Maurer Tagesordnung NICHT ÖFFENTLICH 1. Information und Beratung weitere Vorgangsweise Pönalzahlung RALA Lampert GmbH ÖFFENTLICH 2. Genehmigung des Protokolls der 5. Sitzung vom 01.03.2021 3. Bestellung einer Schriftführerin gem. § 47 Abs. 2 GG 4. Präsentation Hochwasserschutz-Projekte Jupident 5. Grundsatzbeschluss zur Anschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeuges (TLF) 6. Resolution über das Volksabstimmungsverfahren in den Gemeinden 7. Kontokorrentkredit Finanzierung Hochwasserschutz (Rückhaltebecken) Schnifis-Schlins 8. Umwidmung Teilflächen GST-NRn .161, 1142/1, 1142/2, 1169/1, 1169/3 und 2788 9. Kooperation IT Dienstleistungen durch die Stadt Bludenz 10. Berichte 11. Allfälliges Erledigungen 1. Information und Beratung weitere Vorgangsweise Pönalzahlung RALA Lampert GmbH Der Top 1 wird auf die nächste Sitzung vertagt. Hauptstraße 47, 6824 Schlins • T +43 5524 8317-0 • F +43 5524 8317-275 info@schlins.at • www.schlins.at • UID ATU 41394406 • DVR 0089702 2. Genehmigung des Protokolls der 5. Sitzung vom 01.03.2021 Bürgermeister Wolfgang Lässer ersucht um Ergänzung des Top 4 „Ausnahmegenehmigung Bebauungsplan Walgaustraße 1b Tonetti/Rogner“. Der Text soll um „ein zusätzliches drittes Geschoss“ ergänzt werden und lautet damit wie folgt: „Die angesuchte Ausnahmegenehmigung, bezogen auf den Bau eines zusätzlichen dritten Stockwerks, zur weiteren Bebauung wird genehmigt und der vorliegende Planungsentwurf kann unter Einhaltung der vom Bau-Ausschuss aufgestellten Bedingungen eingereicht und in weiterer Folge umgesetzt werden.“ Die Ergänzung des Protokolls der 5. Sitzung vom 01.03.2021 wird einstimmig genehmigt. 3. Bestellung einer Schriftführerin gem. § 47 Abs. 2 GG Simone Jenni war bisher als Stellvertreterin bestellt. Bürgermeister Wolfgang Lässer beantragt, Simone Jenni per sofort als Schriftführerin und Patrick Wachs und Michael Wäger als ihre Stellvertreter zu bestellen. Der Beschluss erfolgt einstimmig. 4. Präsentation Hochwasserschutz-Projekte Jupident Martin Jenni von der Abteilung der Wildbach- und Lawinenverbauung Vorarlberg berichtet, dass die Entwässerungs- und Hochwasserschutzanlagen im Bereich Jupident/Plattenkopf/Sägacker in den 20er und 30er Jahren (Hangfußentwässerung) bzw. Anfang 60er Jahre (Jupidentbachverbauung) errichtet wurden. Diese mittlerweile in einem schlechten Zustand sind und sollen deshalb saniert und optimiert werden. Im Jahr 1999 sind 40 Wohnobjekte teilweise bis zur Kellerdecke überschwemmt worden. Folgende 4 Hochwasserschutz- bzw. Sanierungsprojekte stehen an: Hochwasserschutzprojekt Jupidentbach - Errichtung eines Hochwasserretentionsbeckens im Bereich des Spielplatzes (Skaterplatzes) Jupident (80% Förderung) Wegsanierung Ende Landstraße Richtung Schwimmbad Jupident - Es ist beabsichtigt eine Weggenossenschaft zu gründen. Im Zuge der Straßensanierung und Straßenerweiterung sollen auch die Durchlässe unter der Straße in einen einwandfreien Zustand gesetzt werden. Instandhaltungsmaßnahmen - Erweiterung der Ableitung Dabaladabach, im Rahmen dieser Erweiterung könnte ein weiteres Einzugsgebiet abgeleitet werden (66% Förderung) Siedlungswasserbauprojekt - Für die bestehende Ableitung Hangfuß Sägacker soll eine Lösung gefunden werden (20% Förderung). Zur Errichtung der Hangfußableitung Sägacker wurde damals eine Wassergenossenschaft gegründet, seit den 50er Jahren ist diese nicht mehr tätig. Die Situation hat sich so verändert, dass der ursprüngliche Zweck der Genossenschaft nicht mehr gegeben ist. Im Laufe der Jahre wurden sowohl Niederschlagswässer der Jagdbergstraße als auch die Drainage des Spielplatzes Jupident eingeleitet. Rudi Jussel denkt, dass auch Dachwässer über diese Drainage abgeleitet werden. Niederschlags- und Abflussmessungen sollen zeitnah durchgeführt werden, welche als Basis für ein zukünftiges Sanierungsprojekt dienen. Es wird einstimmig beschlossen, die einzelnen Hochwasserschutzprojekte Jupident weiter zu entwickeln. Der Gemeindevorstand wird ermächtigt, sämtliche Auftragsvergaben zur Planung dieser Projekte zu vergeben. 5. Grundsatzbeschluss zur Anschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeuges (TLF) Das Tanklöschfahrzeug hat eine Nutzungsdauer von 30 Jahren erreicht. Diverse Reparaturen sind fällig und Ersatzteile nur noch schwer bzw. gar nicht zu bekommen, berichten Lukas Amann und Tobias Lässer. Es soll ein neues Tanklöschfahrzeug mit vergleichbarem Aufbau angeschafft werden. Die Anschaffungskosten dürften sich auf etwa € 550.000,- bis € 600.000,- belaufen. Gefördert wird das Fahrzeug mit 30% aus dem Zahl werden. Fehler! Verweisquelle konnte nicht gefunden Seite 2 von 7 Landesfeuerwehrfonds und 15% aus dem Infrastrukturfonds. Es ist mit einer Lieferzeit von 15-18 Monaten zu rechnen. Daher sollte eine zeitnahe Ausschreibung angedacht werden. Die Ausstattung des Fahrzeuges ist genau zu prüfen, da Nachrüstungen sehr teuer sind. Bei der Bedarfserhebung ist der Feuerwehrverband unterstützend tätig, eine abschließende Prüfung erfolgt durch den Gemeindeverband. Die Feuerwehr soll die Anschaffung des Tanklöschfahrzeuges weiter vorantreiben und die entsprechenden Schritte setzen. Einstimmiger Beschluss. 6. Resolution über das Volksabstimmungsverfahren in den Gemeinden Am 11.3.2021 ist in 37 Gemeinden ein Antrag auf Durchführung einer Volksabstimmung mit der Frage eingebracht worden: „Soll die Gemeindevertretung sich auf sämtlichen politischen Ebenen dafür einsetzen, dass von Bürgerinnen und Bürgern erwirkte und verbindliche Volksabstimmungen auf Gemeindeebene möglich sind?“. Die Initiatoren Ing. Armin Amann und Mag. Karlheinz Galehr haben den Antrag am 7.4.2021 zurückgezogen und die Möglichkeit wahrgenommen, ihre Idee in der Gemeindevertretung zu präsentieren. Die Gemeindevertretung soll dann entscheiden, ob von Seiten der Gemeindevertretung eine Resolution an den Bund gestellt werden soll. Ing. Armin Amann und Mag. Karl-Heinz Galehr berichten darüber wie folgt: Über 100 Jahre war es möglich, durch eine Initiative eine Volksabstimmung herbeizuführen. Volksabstimmungen auf Gemeindeebene ist ein Grundpfeiler für direkte Demokratie. Das soll nun vom Verfassungsgerichtshof aufgehoben werden. Das Land Vorarlberg und die Gemeinden hätten hier allerdings eine Handhabe tätig zu werden und dem entgegen zu wirken. Bürgermeister Wolfgang Lässer informiert: Aus Anlass einer Beschwerde gegen eine Volksabstimmung in Ludesch hat der Verfassungsgerichtshof in seiner Erkenntnis vom 6. Oktober 2020, Zl. G 166-168/2020-5, V 340/2020-15, Bestimmungen im Gemeindegesetz und Landes-Volksabstimmungsgesetz als verfassungswidrig erklärt. Nach Ansicht des Verfassungsgerichtshofes verstoßen vom Gemeindevolk initiierte Volksabstimmungen, die gegen den Willen der Gemeindevertretung zustande gekommen sind, gegen das repräsentativ-demokratische Grundprinzip der Verfassung. So bedauerlich die Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes ist, so scheint es aber andererseits auch wichtig, die Konsequenz des Erkenntnisses zu beleuchten. Der Verfassungsgerichtshof sieht in den von ihm aufgehobenen Bestimmungen eine Verletzung des repräsentativ-demokratischen Grundprinzips. Die Bindungswirkung einer Volksabstimmung wird nicht in Zweifel gezogen. Die Gemeindeorgane sind – wie es in der Erkenntnis ausgeführt ist - durch das (je nach Fragestellung positive oder negative) Ergebnis einer solchen Volksabstimmung dazu verpflichtet, den damit vorgegebenen Inhalt durch einen entsprechenden Rechtsakt – beispielsweise eine Verordnung – umzusetzen und entgegenstehende Rechtsakte bis dahin zu unterlassen. Der Gemeindevertretung wäre es aber - abgesehen von der politischen Komponente – möglich gewesen, nach Umsetzung des Volksabstimmungsergebnisses einen weiteren, dem Volksabstimmungsergebnis widersprechenden Beschluss zu fassen. Aufgrund der politischen Kultur in unserem Land hinsichtlich direktdemokratischer Instrumentarien wird eine der Volksabstimmung widersprechenden Entscheidung durch die Gemeindevertretung nur in ganz begründeten Fällen in Erwägung gezogen werden können. Das repräsentativdemokratische Grundprinzip hätte also durchaus als gewahrt angesehen werden können. Die Initiierung einer Volksbefragung ist in Vorarlberg weiterhin durch das Volk möglich. Die Abschaffung einer vom Volk initiierten Volksabstimmung ist aus rechtlicher Sicht zweifelsohne ein demokratiepolitischer Rückschritt. In politischer Hinsicht ist der Wille des Volkes, sei er durch eine Volksabstimmung oder eine Volksbefragung zum Ausdruck gekommen, für die Gemeindevertretung aber letztlich gleich bedeutend. Nach verschiedenen Wortmeldungen hat sich die Gemeindevertretung dafür ausgesprochen, vorläufig keinen Zahl werden. Fehler! Verweisquelle konnte nicht gefunden Seite 3 von 7 Beschluss der vorgeschlagenen Resolution zu fassen. Das Thema soll ausreichend diskutiert werden. Bürgermeister Wolfgang Lässer informiert, dass im Bundesministerium das Volksbegehren „Echte Demokratie“ angemeldet wurde und mittlerweile dafür Unterstützungserklärungen abgegeben werden können. Auf Antrag von Rudi Jussel wird einstimmig beschlossen, den Beschluss der vorgeschlagenen Resolution zu vertagen. 7. Kontokorrentkredit Finanzierung Hochwasserschutz (Rückhaltebecken) Schnifis-Schlins Im Zuge der 3. Vorstandssitzung am 2.11.2020 wurde der Grundsatzbeschluss gefasst, dass die Detailplanung für das Retentionsbecken Schlins – Schnifis durchgeführt werden kann. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf ca. € 2.000.000, wobei dieses zu 50 % durch den Bund und 40 % durch das Land Vorarlberg gefördert wird. Diese Förderungen gelten nur für das Retentionsbecken, da dieses von Bund und Land besonders hoch gefördert wird. 10 % der Kosten müssen von den Gemeinden getragen werden. Die Aufteilung dieses Betrages erfolgt zwischen Schlins und Schnifis im Verhältnis 2:1. Schlins wird nach der Errichtung die Kosten des künftigen laufenden Betriebes übernehmen. Des Weiteren übernimmt Schlins auch die Vorfinanzierung der anfallenden Kosten. Die Finanzierungsanfrage über EUR 300.000,00 erfolgte an die Raiba Walgau als Hausbank beider Gemeinden. Diese hat für einen Kontokorrentkredit in Höhe von € 300.000,- und einer Laufzeit bis voraussichtlich 30.06.2023 einen Zinssatz in Höhe von 0,90% p.a. fix angeboten. Klaus Galehr bittet um künftige Beachtung, dass für Finanzierungen die Einholung eines zweiten Angebotes sinnvoll wäre. Patrick Wachs und Peter Füchsl haben zum Thema Hochwasserschutz Schnifis-Schlins eine Projektarbeit verfasst, welche sie bei Interesse den Gemeindevertretern gerne zu Verfügung stellen. Auf Antrag des Bürgermeisters wird einstimmig beschlossen, zur Vorfinanzierung der anfallenden Vorlaufkosten während der Projektierungsphase einen Kontokorrentkredit in Höhe von € 300.000,00 mit einer Laufzeit bis voraussichtlich 30.5.2021 und einem Fixzinssatz in Höhe von 0,9 % p.a. aufzunehmen. 8. Umwidmung Teilflächen GST-NRn .161, 1142/1, 1142/2, 1169/1, 1169/3 und 2788 Die Eigentümerin Christiane Bernhart hat am 22.03.2021 um eine Korrektur bzw. Ergänzung der Widmung auf Baufläche-Wohngebiet angesucht. Es ist beabsichtigt, das bestehende Objekt zu sanieren und in ein Mehrfamilienhaus umzubauen. Des Weiteren sollen nordseitig Carports, Stellplätze und auch eine Garage für landwirtschaftliche Fahrzeuge im Erdgeschoss und im Obergeschoss ein Holzlager errichtet werden. Udo Voppichler informiert, dass die geplanten nordseitigen Bauwerke außerhalb der im REK verordneten Bebauungsgrenze liegen. Von Seiten des Landes wurde einer Verschiebung der Bebauungsgrenze in diesem Bereich noch keine Zustimmung erteilt. Eine Änderung der Flächenwidmung auf Baufläche-Wohngebiet sollte einer Änderung der Bebauungsgrenze nicht vorgreifen. Bürgermeister Wolfgang Lässer weist darauf hin, dass neben der Stellungnahme der Abteilung Raumplanung in diesem Fall auch die Stellungnahmen der Abteilung Wasserwirtschaft und Wildbach- und Lawinenverbauung einzuholen sind. Klaus Galehr bittet zu prüfen, ob eine Zufahrt über den Forstweg nicht nur zu landwirtschaftlichen Zwecken, sondern auch zu Wohnzwecken erlaubt wurde. - Raumplaner Martin Bitschnau vom DLZ Blumenegg hat schriftlich auf folgende Abläufe in Bezug auf Umwidmungen aufmerksam gemacht: - Es ist zwingend ein Umwidmungsverfahren einzuleiten; Zahl werden. Fehler! Verweisquelle konnte nicht gefunden Seite 4 von 7 - weiters ist ein Auflageverfahren erforderlich, bei dem der Bevölkerung die Möglichkeit zur Einsichtnahme eingeräumt wird; - bei der Abteilung Raumplanung des Landes ist um eine Stellungahme anzusuchen; - nach Genehmigung durch die Gemeindevertretung ist ein Raumplanungsvertrag abzuschließen. Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig, ein Umwidmungsverfahren für Teilflächen der GST-NRn wie folgt einzuleiten: GST-NR 1142/1 1142/2 1142/2 1169/1 1169/1 1169/3 .161 .161 2788 Summe Widmung bisher FL FL FL FL FF FL FF FL W Widmung neu BW BW VS BW BW BW BW BW BW Fläche 33,6 225,0 100,4 51,7 365,4 337,5 1,7 5,5 49,9 1170,7 9. Kooperation IT Dienstleistungen durch die Stadt Bludenz Die Gemeinde strebt eine Kooperation im Bereich der IT-Dienstleistungen mit der Stadt Bludenz an. Die Breite und auch Tiefe der diversen Aufgaben im IT-Bereich hat in den letzten Jahren enorm zugenommen und ist von einer Person nicht mehr zu bewältigen. Die Kosten sind mit monatlich € 1.050 excl. MwSt. berechnet, aktuell stehen allerdings Kosten von ca. € 750,- exkl. MwSt. monatlich im Raum. Ein genauer monatlicher Kostenrahmen kann erst nach genauer Abklärung der tatsächlichen IT-Dienstleistungen berechnet werden. Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig, der Kooperation IT-Dienstleistungen der Stadt Bludenz beizutreten. 10. Berichte Berichte Gemeinde: a) Bürgermeister Wolfgang Lässer wurde in der Vorstands-Sitzung am 9.3.21 als Nachfolger von Bürgermeister Florian Kasseroler zum neuen Obmann der JKA Walgau gewählt. b) Die März-Ausgabe der Gemeinde-Info 2021 wurde von der Jung-Feuerwehr verteilt. Danke an Martin Wieland für die professionelle Unterstützung und an die Jung-Feuerwehr für die Verteilung. c) Der Oster-Trail, eine Art Schnitzeljagd durch Schlins, übertraf alle Erwartungen. Kerstin Polzer von „Vorarlberg heute“ nahm sich drei Stunden Zeit für die Aufnahmen. Der dreiminütige Bericht schaffte es dann sogar in die Sendung „orf aktuell nach eins“, die österreichweit ausgestrahlt wird. Ganz besonders freut den Vorsitzenden, dass der Trail von sehr vielen Menschen aus Nah und Fern absolviert wurde und die Rückmeldungen sehr positiv waren. Ein großer Dank ergeht an die Fa. GoTrail. d) Auf einen Aufruf in der Gemeinde-Info haben sich 5 Personen gemeldet, die Interesse an Betreutem Wohnen zeigen. Deshalb wurde entschieden, das Thema an den Ausschuss „Soziales“ zu delegieren und sich intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen. e) Am 6.3.2021 fand die JHV der Gemeindemusik Schlins online statt. f) Ein Vorentwurf zur Erweiterung der Tennisanlage liegt vor. Aktuell laufen die Abklärung der FörderungsMöglichkeiten und Gespräche zur generellen weiteren Vorgehensweise. g) Die 3. Sitzung des Ausschusses Kinder, Jugend, Familien, Bildung hat am 31.03.2021 stattgefunden. Zahl werden. Fehler! Verweisquelle konnte nicht gefunden Seite 5 von 7 Markus Schwarzl stellte sich als neuer Geschäftsführer der JKA Walgau vor. Besprochen wurde die Adaptierung des Jugend-Raumes. Dieser wurde bereits, unter den aktuellen Covid-19-Regelungen, wieder geöffnet. Geplant ist im Jahr 2021 eine Öffnung am Freitag und am Samstag, aktuell von 16:00 – 20:00 Uhr. Der Ausschuss erarbeitete konkrete Ideen zum Spiel- und Sportplatz-Konzept. Entsprechende Angebote werden eingeholt und dann überlegt, was wohin kommen könnte. Zusätzlich wurde das Thema Verkehrssicherheit diskutiert. Auch das Lerncafe der Caritas war Inhalt der Sitzung. Am Mittwoch, dem 3.3.2021, stellten Beate Bröll von der Caritas und die Fachbereichsleiterin Ingrid Böhler etlichen Mitglieder des Ausschusses Kinder, Jugend, Bildung das Projekt Lerncafe vor. Aktuell läuft die Bedarfserhebung in der VS Schlins und der SMS Satteins. Bei entsprechendem Bedarf soll das Projekt – im Idealfall bereits im Herbst 2021 – umgesetzt werden. h) Die 2. Sitzung des Ausschusses Natur und Umwelt, Land- und Forstwirtschaft, Klimaschutz und nachhaltiger Lebensraum hat am 17.03.2021 stattgefunden. Julian Amann berichtet, dass ein Hundekonzept für Schlins erstellt werden soll. Grund dafür sind die sich häufenden Beschwerden über freilaufende Hunde und Hundekot im Ortsgebiet. Die Gemeinde Nenzing hat kürzlich ein Hundekonzept auf die Beine gestellt und Laura Scherer hat darüber im Ausschuss berichtet. Als weiteren Punkt plant der Ausschuss das in die Jahre gekommene landwirtschaftliche Förderkonzept zu überarbeiten. Weiters informiert Julian, dass voraussichtlich am 1.5.2021 um 14 Uhr eine Biotopexkursion stattfindet. Die 3. Sitzung des Ausschusses Soziales, Senioren und Gesundheit wurde am 07.04.2021 abgehalten. Jürgen Schuster und Wolfgang Mähr haben an der Sitzung teilgenommen und ihr Modell vom „Betreuten Wohnen“ vorgestellt, berichtet Alexandra Gabriel-Huber. i) Die 3. Sitzung des Ausschusses Bau- und Raumplanung hat am 09.03.2021 stattgefunden. Udo Voppichler berichtet, dass der Entwurf des Gesamtbebauungsplanes und auch das Thema Ortsrand/Bebauungsgrenze an den Raumplaner Martin Bitschnau zur Durchsicht übergeben wurden. Ein Auflageverfahren könnte bald stattfinden. j) Roman Dörn berichtet über die 1. Sitzung des Ausschusses Vereine und Kultur am 23.03.2021. Die Ruine Jagdberg wird derzeit saniert, dies soll in mehreren Teilabschnitten erfolgen. Des Weiteren hat sich der Ausschuss zum Ziel gesetzt, der Bevölkerung künftig vermehrt kulturelle und sportliche Veranstaltungen anzubieten. k) Dieter Stähele berichtet, dass die Ausschreibung für den Kunstrasen veröffentlicht wurde. Bezüglich der Flutlichtanlage wird die Ausschreibung derzeit vom Gemeindeverband geprüft und demnächst veröffentlicht werden. Mittlerweile wurde der Unterbau des Kunstrasens gesichtet, dieser ist in einem guten Zustand und kann für den geplanten neuen Kunstrasen verwendet werden. l) Bernhard Rauch informiert, dass die Dorfsennerei das Kasermandl in Gold wie auch 4 Goldmedaillen gewonnen hat. Die Sennerei beschäftigt aktuell mehr als 10 Mitarbeiter. Ein großer Teil des Käseverkaufes findet direkt im Käseladen statt. Bürgermeister Wolfgang Lässer gratuliert zur hervorragenden Leistung. Berichte Regio: a) Gemeinde-Kooperationen im Walgau (Kooperationsplan): Anfang März fand der vierte und letzte virtuelle Workshop für die Bürgermeister und AmtsleiterInnen statt, alle 14 Regio-Gemeinden waren stets im engen und intensiven Austausch miteinander – und das trotz digitaler Kommunikationsform. Sämtliche seit Sommer 2020 erhobenen Daten folgen demnächst in einem Endbericht. Dort ist auch eine mögliche Prioritätenreihung für die kommenden Jahre abgebildet, welche die vielfältigen Kooperationspotenziale widerspiegelt. b) Öffentlichkeitsarbeit und Gemeindekommunikation: Die Anforderungen und Unterstützungsbedarfe in den einzelnen Gemeinden bzw. Teilregionen sind sehr unterschiedlich. In einem nächsten Schritt soll sich herauskristallisieren, welche Gemeinde welche Lösung benötigt. Unabhängig davon werden in Bälde - wie bereits kurz berichtet - die Walgauer Bus-Screens mit Walgau-Infos bespielt werden. Der Regio-Vorstand hat sich darauf geeinigt, dass die „WalgauApp“ seitens der Regio einmalig mit einer Zahl werden. Fehler! Verweisquelle konnte nicht gefunden Seite 6 von 7 Wirtschaftsförderung unterstützt werden wird. c) Kultur Im Walgau und „Kultur im Jetzt“: Der regionale Austausch mit Kulturverantwortlichen aus allen RegioGemeinden findet möglichst vierteljährlich statt, beim Februar-Treffen wurde die Vernetzung untereinander bestärkt. Wie auch 2020 fördert das Land aufgrund der Corona-Situation Vorarlberger KünstlerInnen mit je drei Veranstaltungen je Gemeinde. Die Förderabwicklung im Walgau koordiniert erneut die RegioGeschäftsstelle. Eine gemeinsame Bewerbung soll die Vielfalt und den gemeinsamen Auftritt der Walgauer Kultur hervorheben. d) Regio-Delegiertenversammlung, Ergebnisse der schriftlichen Neuwahlen: Obmann Bgm. Kasseroler (Nenzing) und Obmann-Stv. Bgm. Rauch (Dünserberg) wurden in ihren Ämtern bestätigt. Auf Obmann-Stv. Bgm. Tinkhauser folgt nun Bgm.. Schanung (Ludesch). Sonja Batlogg (Düns) wurde neu zur Rechnungsprüferin gewählt und führt dieses Amt gemeinsam mit dem wieder gewählten Rechnungsprüfer Rainer Hartmann (Frastanz). e) Int. Naturpark Rätikon: Nach zwei Jahren intensiver und grenzüberschreitender Zusammenarbeit kam sehr überraschend das „Aus“ aus den 10 Prättigauer Gemeinden, und es wird keinen Internationalen Naturpark geben. Die drei beteiligten Walgauer Gemeinden Bürs, Frastanz und Nenzing möchten die grenzüberschreitenden Synergien jedoch gerne weiterhin nutzen und eventuell projektbezogen im Austausch bleiben. 11. Allfälliges Die nächste Sitzung findet am Montag 31. Mai 2021 im Feuerwehrhaus Schlins statt. Schluss der Sitzung: 22:20 Uhr Die Schriftführerin Der Bürgermeister Simone Jenni Wolfgang Lässer Zahl werden. Fehler! Verweisquelle konnte nicht gefunden Seite 7 von 7
  1. schlinsvertretung
20210301_GVE005 Schlins 01.03.2021 19.06.2021, 08:23 AZL 004-1-005 Simone Jenni - 05524 8317 13 meldewesen@schlins.at Schlins, am 10.03.2021 PROTOKOLL über die am 01.03.2021 um 20:00 Uhr im Sitzungszimmer des FW-Gerätehauses in Schlins abgehaltene 5. Sitzung der Gemeindevertretung Schlins. Anwesend: Wolfgang Lässer, Roman Dörn, DI Dieter Stähele, Ing. Udo Voppichler, Alexandra Gabriel-Huber, Alexandra Malin, Julian Amann, Christian Klammer, Bernhard Rauch, BSc Bertram Kalb, Manfred Fischer, Rene Linder, Rene Felder, Simon Matt, DI-FH Klaus Galehr, Beatrix Madlener-Tonetti, Karin Martin, Paul Amann, Simon Galehr, Rudolf Jussel, Wolfgang Maurer Schriftführerin: Simone Jenni Auskunftsperson: Christoph Loacker DI Dr. Lutz Feldmann zu TOP 2 zu TOP3 T a ge s o r dn u ng 1. 2. 3. 4. 5. 6. Genehmigung des Protokolls der 4. Sitzung vom 25.01.2021 Präsentation Stand Kunstrasen und Beschluss weitere Vorgehensweise Vorstellung und Beschluss Wasserverbund mit Bludesch, Röns, Schnifis, Düns und Dünserberg Beschluss Ausnahmegenehmigung Bebauungsplan Walgaustraße 1b Tonetti/Rogner Berichte Allfälliges Erledigungen 1. Genehmigung des Protokolls der 4. Sitzung vom 25.01.2021 Das Protokoll wird einstimmig genehmigt. Hauptstraße 47, 6824 Schlins  T +43 5524 8317-0  F +43 5524 8317-275 info@schlins.at  www.schlins.at  UID ATU 41394406  DVR 0089702 2. Präsentation Stand Kunstrasen und Beschluss weitere Vorgehensweise Dieter Stähele, Obmann des Vereines Erne FC Schlins, stellt einleitend den Verein vor. Die Sportanlage war seit der Gründung im Jahr 1977 im Gebiet Jagdberg situiert, 2007 wurde die neue Sportanlage in der Unteren Au eröffnet. Der verlegte Kunstrasen in der Unteren Au wird seit 15 Jahren intensiv genutzt, der Platz ist am Ende der Lebensdauer, wurde bereits mehrmals repariert und ist mittlerweile in einem sehr schlechten Zustand. Christoph Loacker, Geschäftsführer von Sport Loacker in Koblach, berichtet über seine Erfahrungen mit Kunstrasen und stellt das Produkt vor. Die Fa. Tisca hat vor mehreren Jahren mit unverfülltem Kunstrasen ein neues Produkt auf den Markt gebracht. Tisca hat mit diesem Fabrikat schon Langzeiterfahrung, und es soll noch keine vergleichbaren Alternativen geben. Christoph Loacker erwähnt weiters, dass der bestehende, mit Gummi verfüllte Kunstrasen ein umweltschädliches Produkt ist, welches künftig aufgrund des verwendeten Mikroplastik nicht mehr produziert und verlegt werden darf. Bernhart Rauch erkundigt sich über die Höhe der Pflegekosten. Weiters fragt er nach, ob die Pflege des neuen Kunstrasens auch vom Verein durchgeführt werden kann. Lt. Dieter Stähele kann die Erhaltung weiterhin von den Platzwarten des Vereines durchgeführt werden. Die Pflege sollte 14-tägig erfolgen und wird jährlich 2x von der Fa. Loacker unterstützt. Die Pflegekosten sollen im Vergleich zu den jetzigen Pflegekosten in etwa gleich bleiben. Klaus Galehr fragt, ob im vorliegenden Angebot ein Reinigungsgerät und die Entsorgungskosten des alten Platzes enthalten sind. Christoph Loacker informiert, dass ein kleines Reinigungsgerät im Angebot enthalten ist, er würde es allerdings für sinnvoll erachten, in ein größeres Reinigungsgerät zu investieren. Die Entsorgungskosten des alten Kunstrasenplatzes sind im Angebot enthalten. Udo Voppichler informiert sich bei den Vortragenden, ob der Unterbau des Kunstrasens auch zu erneuern ist. Christoph Loacker berichtet, dass der Unterbau, lt. vorliegenden Errichtungsdokumentationen aus den Jahren 2005-2007, in einem guten Zustand sein müsste und seiner Meinung nach nicht zu erneuern sein wird. Simon Galehr erkundigt sich, ob es keinen preiswerteren Kunstrasen für Schlins gibt. Lt. Christoph Loacker liegt der Preisunterschied bei etwa € 10,- pro m², die Garantie fällt jedoch kürzer aus. Bertram Kalb möchte wissen, ob der Rasen im Jahr 2021 getauscht werden muss, ob der Austausch zeitlich noch ein bisschen hinausgeschoben werden kann und mit welcher Lebensdauer beim neuen Rasen gerechnet werden kann. Lt. Obmann Dieter Stähele sollte der Rasen aufgrund der zahlreichen Stolperfallen nicht mehr genutzt werden, auch unter Berücksichtigung der Haftung,die der Verein bei Verletzungen trägt. Bei richtiger Pflege kann lt. Christoph Loacker beim neuen Kunstrasen mit einer Lebensdauer von 15 Jahren gerechnet werden. Paul Amann ergänzt, dass eine Zürcher Studie belegt, dass aus ökologischer Sicht die Errichtung eines Naturrasens (unter Einbeziehung der Pflege- und Düngepräparate) einem Kunstrasen nicht vorzuziehen ist. Die Entscheidung für die Firma Tisca ist noch nicht gefallen. Das Ausschreibungsverfahren für den Kunstrasenplatz in Höhe von € 3.705,00 netto wurde am 02.02.2021 an die Tschabrun Ingenieur GmbH vergeben. Ergänzend wird noch angemerkt, dass die bestehenden Lichtmasten beibehalten und die Leuchtmittel in LED ausgetauscht werden. Die Beleuchtung soll den kompletten Platz effektiver ausleuchten. Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig, das Projekt weiter zu verfolgen – mit dem Ziel der Umsetzung im Jahr 2021. Zahl 004-1-005 Seite 2 von 5 3. Vorstellung und Beschluss Wasserverbund mit Bludesch, Röns, Schnifis, Düns und Dünserberg DI Dr. Lutz Feldmann von der Fa. Adler+Partner TZ GmbH in Klaus präsentiert das Projekt „Notwasserversorgung“. Grund dafür ist die allgemeine Wasser-Situation in den Hang-gemeinden Röns, Schnifis, Düns und Dünserberg. In den niederschlagsarmen Sommern der letzten Jahre ist die Quellschüttung in den Berggemeinden so stark zurückgegangen, dass vor allem Röns und Düns mit den Wassermengen an ihre Grenzen gestoßen sind. Ein Notwasserverbund zwischen Schlins und Bludesch besteht bereits. Nun soll der Notwasserverbund auf die Berggemeinden ausgeweitet werden. Die wasserreichen Ortschaften Schlins und Bludesch sollen in einer Notlage die Berggemeinden mit Wasser versorgen. Zur Erläuterung: Die Gemeinde Schlins braucht an starken Tagen 14 l/s. Testungen haben ergeben, dass Schlins so wasserreich ist, dass die Quelle sogar mindestens 30 l/s liefern kann. Die Versorgung der eigenen Bevölkerung hat aber Priorität. Die Errichtung einer Versorgungsleitung von Schlins nach Röns ist erforderlich, ansonsten sind in Schlins die Voraussetzungen für diesen Verbund mittlerweile geschaffen. Des Weiteren hat das Umweltinstitut die Mischung der Wässer betrachtet und diese für einen Verbund als unbedenklich eingestuft. Wolfgang Maurer schlägt für den weiteren Verlauf vor, nicht nur Wasserlieferant, sondern auch Teil des Verbundes zu sein, um ein Mitspracherecht zu erhalten. Die Aufgabe von noch vorhandenen Quellen wird nicht gewünscht. Dafür sollten sehr gute Gründe vorliegen. Die Gemeindevertretung fasst einstimmig den Grundsatzbeschluss, einen gemeinsamen Wasserverband mit den Gemeinden Bludesch, Röns, Schnifis, Düns und Dünserberg weiter zu entwickeln und einen Wasserverband mit den oben genannten Gemeinden zu gründen. 4. Beschluss Ausnahmegenehmigung Bebauungsplan Walgaustraße 1b Tonetti/Rogner Petra Tonetti und Michael Rogner haben für ihr Grundstück Gst.-Nr. 441/6 um eine Änderung des verordneten Teilbebauungsplanes „Balotta“ angesucht. Die Antragsteller planen zur Wohnraumerweiterung die Aufstockung eines Geschosses. Bürgermeister Wolfgang Lässer bringt die positive Beurteilung des Raumplaners DI Martin Bitschnau der Gemeindevertretung zur Kenntnis. Aus seiner Sicht fügt sich die geplante Aufstockung in diesem Gebiet gut ein,und er begrüßt verträgliche Nachverdichtungen. Die Vorgaben des Ausschusses für Bau- und Raumplanung sind im Vorentwurf berücksichtigt worden, und der Ausschuss hat diesen Vorentwurf einstimmig befürwortet. Nach dem Raumplanungsgesetz § 35 sind die Nachbarn gehört worden und haben ebenfalls einstimmig ihre Zustimmung erteilt. Es ist eine Ausnahmegenehmigung der Traufenhöhe auf 9m und der BNZ auf 55 erforderlich. Die angesuchte Ausnahmegenehmigung zur weiteren Bebauung wird einstimmig genehmigt und der vorliegende Planungsentwurf kann unter Einhaltung der vom Bau-Ausschuss aufgestellten Bedingungen eingereicht und in weiterer Folge umgesetzt werden. Bea Madlener-Tonetti hat sich bei der Abstimmung für befangen erklärt. Zahl 004-1-005 Seite 3 von 5 5. Berichte Berichte Gemeinde a) Der Bürgermeister berichtet, dass im Herbst 2021 – gemeinsam mit ISK (Institut für Standort-, Regionalund Kommunalentwicklung GmbH) – eine Strategie- und Handlungskonzeption für Schlins erarbeitet wird, um nicht allzu oft anlassbezogen, sondern im Idealfall strategisch zu handeln. b) Die Bedarfserhebung für die 3- 6-Jährigen wurde an die Eltern versandt. Rückgabe-Schluss ist am 5. März 2021. c) Weiters wurde die Sommerbetreuung 2021 – gemeinsam mit Satteins – ausgeschrieben. Diese findet wieder in bewährter Manier statt. d) Gelungen ist es dieses Mal, die Sommerschließtage für alle Kinderbetreuungseinrichtungen in Schlins und Satteins zu vereinheitlichen. e) Auch das Sommercamp und die Vereinsbetreuung finden wieder statt. f) Zwei Sitzungen der Arbeitsgruppe Erne-Areal haben stattgefunden. Die Liegenschaft soll gemeinsam mit den Eigentümern entwickelt werden. g) Aktuell findet die zweite Etappe der Sanierungsarbeiten der Ruine Jagdberg statt. Geplant sind insgesamt zehn Etappen a € 50.000. Bei einem weiteren Treffen mit Verantwortlichen vom Land inklusive Denkmalamt Ende April/Anfang Mai wird die weitere Vorgehensweise besprochen. h) Rechtzeitig zu Ostern wird es wieder einen Oster-Trail geben. Die Vorbereitungen dafür sind in der Endphase und die Werbung startet demnächst. Der Vorsitzende wünsche sich wieder eine hohe Beteiligung der Schlinser Bevölkerung. i) Der neue Geschäftsführer Markus Schwarzl der JKAW ist sehr aktiv. j) Sobald wie möglich soll wieder mit der Betreuung der Jugendlichen gestartet werden. Dazu soll die Infrastruktur des alten FC-Hüsles optimiert werden. Geplant sind die Reparatur des Dachs und neue WCAnlagen. k) An Wolfgang Mähr wurde für den Tennisclub Schlins der Auftrag für die digitale Planung mit mehreren Varianten zu einem maximalen Auftragswert von € 3.000,00 erteilt. Der Vorentwurf liegt vor. Weitere Schritte sind nun die Abklärung der Förderungs-Möglichkeiten und die generelle weitere Vorgehensweise. l) Am Donnerstag, dem 25.2.2021, fand eine zweite Informations-Veranstaltung – das Thema Verkehr im Winkelweg betreffend – im Feuerwehr-Haus statt. Geladen waren die Personen, die aufgrund des Neubaus der Fa. Fussenegger voraussichtlich stärker betroffenen sein werden, da die Zufahrt zum Neubau dort erfolgen wird. Nach Vorstellung diverser Möglichkeiten wurde einstimmig der Wunsch geäußert, den Winkelweg als Wohnstraße zu verordnen. m) Sofern in den nächsten Tagen keine unvorhergesehenen Ereignisse passieren, werden die Schlinser Haushalte demnächst wieder mit Schlinser Wasser versorgt. Der Bürgermeister dankt an dieser Stelle der Gemeinde Bludesch, die Schlins in den letzten Monaten sehr gut versorgt hat. n) Die letzte Sitzung des Ausschusses für Soziales, Senioren und Gesundheit hat am 03.02.2021 stattgefunden. Obfrau Alexandra Gabriel-Huber berichtet, dass für Senioren eine Telefonliste ausgearbeitet wurde. Zudem soll eine Bedarfserhebung über betreutes Wohnen bei über 50-jährigen durchgeführt werden. Des Weiteren plant der Ausschuss, in Zusammenarbeit mit der Paedakoop, entlang des Radweges EWerkstraße ein paar neue Sitzbänke aufzustellen. Gespräche mit Direktor Gerhard Heinritz von der Paedakoop haben bereits stattgefunden. o) Udo Voppichler, Obmann des Ausschusses Bau- und Raumplanung, berichtet über die Sitzung vom 09.02.2021. Die beantragten Ausnahmegenehmigungen des Teilbebauungsplanes für die Wohnhauserweiterung bei Tonetti/Rogner wurden im Ausschuss behandelt. Der Gesamtbebauungsplan soll weiterentwickelt und verordnet werden. Ein Bauantrag für die Errichtung eines 30m hohen Mobilfunkmasten ist eingeZahl 004-1-005 Seite 4 von 5 gangen. Das Thema Spielplatzabgabe für Wohnobjekte mit mehr als 3 Wohneinheiten wurde ausführlich besprochen. p) Die 2. Sitzung des Ausschusses Energie, Wirtschaft, Mobilität und Infrastruktur hat am 22.02.2021 stattgefunden. Obmann Bertram Kalb bedankt sich bei allen Sitzungsteilnehmern für ihren Einsatz. Der Ausschuss wird das Straßen- und Wegekonzept nochmals in Angriff nehmen. Bis Ende des Jahres sollen Zielvorgaben definiert werden. Berichte Regio: a) Freiraumstelle im Walgau: Einer der Schwerpunkte in der „Freiraumstelle“ ist die Umsetzung verschiedener, im letzten Jahr definierten KLAR!-Maßnahmen (KLimawandelAnpassungsmodellRegion). Dazu wird sich ein Pilotprojekt „Humuswirtschaft und Bodenverbesserung in der Landwirtschaft“ widmen: Ziele sind u.a. die Verbesserung von Bodenfruchtbarkeit sowie ein erhöhter Wasserrückhalt. Aufgrund der Sensibilität des Themas startet Marina Fischer umgehend mit einer begleitenden Sensibilisierung der Bevölkerung zum Thema und einer Öffentlichkeitsarbeitskampagne. b) Öffentlichkeitsarbeit und Gemeindekommunikation: Panoramafilme des Walgaus und von kirchlichen Sehenswürdigkeiten zeigen die soeben online gestellten 360°-Filme aller Mitgliedsgemeinden (siehe Gemeinde-Website oder auch hier: https://360grad.imwalgau.at). Dank der engagierten Umsetzung durch das Archiv der Marktgemeinde Nenzing sind informative Einblicke und neue Ansichten des Walgaus möglich. Eine weitere Maßnahme kommt ab voraussichtlich Ende März in die Umsetzung. Die neue Bordtechnik in den VVV-Buslinien ermöglicht über Busscreens Kommunikationswege für die Gemeinden. Bis Jahresende werden wöchentlich aktualisierte, kurze Newsblöcke mit Hinweisen aus den Regio-Gemeinden eingespielt. Die Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit „medienzoo“ und vmobil. Weitere Details zum konkreten Ablauf werden demnächst an die Gemeinden versendet. c) Regio-Delegiertenversammlung: Neuwahlen. Die schriftlichen Neuwahlen der Regio-Obleute sowie RechnungsprüferInnen fanden bis zum 22.02.2021 statt. Die Wahlkommission – bestehend aus Bgm. Bucher, Bgm. Lampert und Bgm. Mähr – traf sich am 26.02.2021 zur Stimmenauszählung. Alle Delegierten erhalten sodann die Wahlergebnisse zugesandt. d) Regionale Koordinationsstelle für Integration: Diese von allen Regionen im Raum Vorarlberg Süd getragene und vom Sozialfonds finanzierte Einrichtung ist bis Jahresende 2021 befristet. Aktuell ist eine Befragung von Familien mit Migrationshintergrund in Planung. Sie wird im März 2021 durchgeführt. Weiters wurde in Abstimmung mit den anderen Region, der Regio Vorderland-Feldkirch sowie des Gemeindeverbands der dringende Wunsch nach einer Verlängerung dieser Stelle in einem gemeinsamen Brief aller beteiligten Regionen an die Landesräte Wiesflecker und Gantner geäußert. 6. Allfälliges Die nächste Sitzung findet am Montag, dem 12.4.2021, um 20:00 im Feuerwehr-Haus statt. Schluss der Sitzung: 22:20 Uhr Die Schriftführerin Der Bürgermeister Simone Jenni Wolfgang Lässer Zahl 004-1-005 Seite 5 von 5
  1. schlinsvertretung
20210125_GVE004 Schlins 25.01.2021 19.06.2021, 08:23 AZL 004-1-004 Michael Wäger +43 5524 8317 219 Schlins, am 16.02.2021 PROTOKOLL über die am 25.01.2021 um 20:00 Uhr im Sitzungszimmer des FW-Gerätehauses in Schlins abgehaltene 4. Sitzung der Gemeindevertretung Schlins. Anwesend: Wolfgang Lässer, Roman Dörn, DI Dieter Stähele, Ing. Udo Voppichler, Alexandra Gabriel-Huber, Alexandra Malin, Julian Amann, Bernhard Rauch, BSc Bertram Kalb, Manfred Fischer, Rene Linder, Rene Felder, Simon Matt, DI-FH Klaus Galehr, Beatrix Madlener-Tonetti, Karin Martin, Paul Amann, Simon Galehr, Rudolf Jussel, Heidi Fröhle, Otto Rauch Sonja Schneller zu TOP 2 Entschuldigt: Christian Klammer, Wolfgang Maurer Schriftführer: Michael Wäger Der Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter und stellt fest, dass die Einladungen zur 4. Sitzung ordnungsgemäß zugestellt wurden und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Tagesordnung 1. Genehmigung des Protokolls der 3. Sitzung vom 14.12.2020 2. Voranschlag 2021 2.1. 2.2. 2.3. Finanzbericht zum Voranschlag 2021 Beratung und Feststellung des Voranschlages 2021 Feststellung der Finanzkraft 2021 3. Beschluss Lärmschutzverordnung 4. Berichte 5. Allfälliges Hauptstraße 47, 6824 Schlins  T +43 5524 8317-0  F +43 5524 8317-275 info@schlins.at  www.schlins.at  UID ATU 41394406  DVR 0089702 Erledigungen 1. Genehmigung des Protokolls der 3. Sitzung vom 14.12.2020 Bertram Kalb beantragt, dass unter Berichte folgendes ergänzt wird: es waren alle Mitglieder und Ersatzmitglieder der ÖVP anwesend. Das Protokoll wird mit der beantragten Änderung einstimmig genehmigt. 2. Voranschlag 2021 2.1. Finanzbericht zum Voranschlag 2021 In seinem Finanzbericht werden von Michael Wäger die wesentlichen Daten des Voranschlages bekannt gegeben. In diesen investitionswirksamen Ausgaben ist ein Ansatz für einen eventuellen Umbau des SPARMarktes, Erweiterungsarbeiten Wasser und Kanal BA08 und BA09, Hochwasserschutzmaßnahmen beim Jupidentbach sowie die Neuerrichtung des Kunstrasenplatzes und der Flutlichtanlage beim Sportplatz „Untere Au“ enthalten. Die Pro-Kopf-Verschuldung der Gemeinde wird sich um € 337 je Einwohner auf insgesamt € 2.310 je Einwohner erhöhen. 2.2. Beratung und Feststellung des Voranschlages 2021 Nachdem keine weiteren Fragen zum vorliegenden Voranschlag 2021 gestellt werden, stellt der Bürgermeister den Antrag, den Voranschlag 2021 wie folgt zu genehmigen: Die Gemeindevertretung von Schlins beschließt den Voranschlag 2021 gemäß § 73 Abs. 5 Gemeindegesetz (GG), LGBl. Nr. 40/1985 i.d.g.F., wie folgt: Erträge / Einzahlungen Ergebnishaushalt (Summe operative und investive Gebarung) Ergebnishaushalt 5.477.000,00 Finanzierungshaushalt 7.768.200,00 Aufwendungen / Auszahlungen (Summe operative und investive Gebarung) Ergebnishaushalt 7.067.000,00 Finanzierungshaushalt 8.538.800,00 Nettoergebnis Ergebnishaushalt Nettofinanzierungssaldo -1.590.000,00 -770.600,00 Entnahme von Haushaltsrücklagen / Einzahlungen aus der Finanzierungstätigkeit Ergebnishaushalt Entnahme von Haushaltsrücklagen / Einzahlungen aus der Finanzierungstätigkeit Finanzierungshaushalt 1.270.000,00 Auszahlungen aus der Finanzierungstätigkeit Finanzierungshaushalt 375.200,00 Nettoergebnis nach Haushaltsrücklagen Geldfluss aus der voranschlagswirksamen Gebarung -799.000,00 124.200,00 791.000,00 Einstimmiger Beschluss. 2.3. Feststellung der Finanzkraft 2021 Auf Antrag des Bürgermeisters wird die Höhe der Finanzkraft 2021 mit € 3.308.800 festgelegt. Einstimmiger Beschluss. Zahl 004-1-004 Seite 2 von 5 3. Beschluss Lärmschutzverordnung In Schlins gibt es bisher keine Verordnungen zum Thema Lärmschutz. Der Bürgermeister möchte dies ändern, um im Anlassfall, sofern es zu groben Verstößen kommt, die Möglichkeit für Sanktionen zu haben. Der Bürgermeister stellt den Antrag, die vorliegende Lärmschutzverordnung zu genehmigen. Einstimmiger Beschluss. 4. Berichte a) Der Vorarlberger Gemeindeverband hat Bgm. Wolfgang Lässer für die Funktion als Ersatzmitglied im ständigen Beirat der Bildungsdirektion Vorarlberg entsandt. b) Am 17.12.2020 fand eine Besprechung mit Direktor Gerhard Heinritz vom Paedakoop Schlins statt. Im Vordergrund standen ein erstes Kennenlernen und die Überlegung von etwaigen Kooperationen, z.B. im Bereich Objektreinigung. c) Am 22.12.2020 fand die Verbandsversammlung des Gemeindeverbandes Personennahverkehr Walgau in Bludenz statt. d) Bei einem Termin am 23.12.2020 mit Christoph Kleboth wurde ein Vorentwurf für einen eventuellen Umoder Neubau des Bauhofs vergeben. Ein ausgearbeiteter Vorentwurf ist bis Ende März 2021 möglich. e) Am 7.1.2021 hat Beate Mähr ihre Tätigkeit als Verwaltungsbedienstete der Gemeinde Schlins begonnen. Vorläufig beträgt das Anstellungsverhältnis 30%. Nach der Einarbeitungsphase wird sie diverse Tätigkeiten der allgemeinen Verwaltung übernehmen. f) Niko Fischer von Caruso-Carsharing hat dem Bürgermeister in einer Besprechung am 13.1.2021 zwei Varianten eines Carsharing-Modells präsentiert. g) Am Donnerstag, dem 14.1.2021, fand eine virtuelle Regio-Vorstandssitzung statt. h) Ebenfalls am 14.1.2021 verabschiedete sich Oliver Wellschreiber als langjähriger Geschäftsführer des Vereins Jugend und Kulturarbeit im Walgau und übergab das Amt an seinen Nachfolger Markus Schwarzl. i) Seit ein paar Tagen ist die Gemeinde Schlins auch auf Instagram und Facebook zu finden. Danke an Elias Taucher, der diese Social-Media-Kanäle in Kooperation mit Patrick Wachs betreut. Somit sind wir jetzt mit der Homepage, Gem2go, Walgaublatt, Instagram und Facebook sowie den Informationsschriften der Gemeinde auf allen relevanten Informations-Kanälen vertreten und erreichen alle Schlinserinnen und Schlinser in nahezu jedem Alter. j) Mit Martin Netzer von der Abteilung Wasserwirtschaft des Landes sowie mit Marlies Sperandio, der Naturschutzbeauftragten der Bezirkshauptmannschaft Feldkirch, fanden Begehungen beim Tennisplatz statt. Es wurde die generelle Platzsituation und eine mögliche künftige Situierung eines zusätzlichen vierten Platzes besprochen. k) Am 21.1.2021 fand eine Besprechung der Kindergarten- und Spielgruppenleiterinnen der Gemeinden Schlins und Satteins statt. Thema waren die Sommerschließtage und die Betreuung in den Ferienmonaten im kommenden Sommer. l) Jürgen Schuster und Wolfgang Mähr haben dem Gemeindevorstand ihr Modell eines „Betreuten Wohnens“ in Schlins vorgestellt. m) Vertreter der Firma SPAR Vorarlberg präsentierten dem Gemeindevorstand ihre Pläne eines Umbaus des bestehenden SPAR-Marktes an der Walgaustraße. Zwischenzeitlich fand eine weitere Besprechung mit SPAR Vorarlberg, Vizebürgermeister Roman Dörn und dem Bürgermeister statt. SPAR wird einige Möglichkeiten, den Umbau betreffend, ausarbeiten und dann nochmals dem Gemeindevorstand vorstellen. n) Seit vergangenem Samstag gibt es in Schlins eine Langlaufloipe. Danke an die fleißigen Helfer und dem Organisator Roman Dörn für die Ermöglichung dieser seltenen Chance. Zahl 004-1-004 Seite 3 von 5 o) Zum Schluss seiner Berichte bedankt sich der Vorsitzende bei allen Bediensteten unseres Bauhofs und allen Mitarbeitern der Räumdienste für deren Einsatz in den letzten Tagen, um die Wege und Straßen der Gemeinde Schlins so gut als möglich von den großen Schneemengen zu befreien und damit für alle sicher zu gestalten. p) Der Bürgermeister berichtet von 2. Sitzung des Ausschusses Kinder, Jugend, Familien, Bildung. Diese hat am 20.1.2021 stattgefunden. Es wurde eine Mehrzahl an Themenbereichen, die in der ersten Ausschusssitzung festgehalten und gewichtet wurden, besprochen und erste Umsetzungsschritte eingeleitet. Konkret waren dies folgende Themen: - Familienzentrum Jugend-Raum Mittags-und Nachmittagsbetreuung bzw. Schülerbetreuung Spiel- und Sportplatz Konzept Verkehrssicherheit Lerncafe Abgleichung Schließtage Kindergarten/Spielkiste in den Sommerferien Abgangsdeckung auswärtige Kinder Kinder mit Migrationshintergrund Erlebnisraum Wald q) Udo Voppichler berichtet von der 2. Sitzung des Ausschuss Bau- und Raumplanung, welche am 12.1.2021 stattgefunden hat. Es wurde eine Abänderung eines bereits zuvor eingereichten Bauvorhabens am Winkelweg zur Kenntnis gebracht. Die Umplanungen betreffen nur unterirdische Bauteile. Ebenfalls wurden Änderungen an einem geplanten Projekt an der Landstraße beraten. Weiters wurde ein Antrag zur Erweiterung des Objektes Walgaustraße 1b beraten. Es wird noch ein Gutachten eines Raumplaners eingeholt. Der Gesamtbebauungsplan und die weitere Vorgangsweise in diesem Zusammenhang wurden ebenfalls beraten. Es wird noch einiges anzupassen sein, damit dieser nochmals im Auflageverfahren der Bevölkerung vorgestellt und anschließend beschlossen werden kann. r) Julian Amann berichtet von der 1. Sitzung des Ausschuss Natur und Umwelt, Land- und Forstwirtschaft, Klimaschutz und nachhaltiger Lebensraum, welche am 19.1.2021 stattgefunden hat. Er berichtet als Vorsitzender des Ausschusses, dass ein noch zu erarbeitendes Hundekonzept einen Schwerpunkt darstellen soll. Weiters soll eine Konzeption für die künftige Landwirtschaftsförderung und die bestehenden Grundlagen ausgearbeitet werden. Es soll überlegt werden, ob andere Projekte als nur der Viehstand bei der Berechnung der Höhe der Förderungen berücksichtigt werden sollen. Ein Beispiel wäre die Förderung von Hochstammbäumen. Es wurde auch ein Bewässerungssystem bei Trockenheit besprochen. Die Möglichkeit soll geprüft werden. Weiters soll auch daran gearbeitet werden, dass in den privaten Gärten ebenfalls eine Vielfalt an Pflanzen gefördert werden könnten. Es soll geklärt werden, ob es möglich ist, private Hecken zurück zu schneiden. Es wird auch geprüft, ob Schlins eine e5 Gemeinde werden soll. Dies sind die Themenschwerpunkte, welche in den künftigen Sitzungen alle 2 Monate beraten werden sollen. s) Bertram Kalb kündigt eine Sitzung am 22.02.2021 für den Ausschuss Energie, Mobilität, Wirtschaft und Infrastruktur im Gemeindeamt an. Berichte aus der Region t) Seit gut einem Jahr besteht eine Kooperation für die Graböffnungen bei Erdbestattungen. Neun bzw. ab 01.01.2021 sind zehn Regio-Gemeinden sowie weitere Gemeinden des Vorderlandes und Großen Walsertales bei dieser Kooperation dabei. Ein eigener Mitarbeiter und ein für die Gemeinden frei geschalteter Terminkalender ermöglichen einen reibungslosen Ablauf. Die Gemeinden bezahlen einen Sockelbeitrag, die tatsächlichen Aufwendungen werden gegenverrechnet und wurden kürzlich evaluiert. u) Es gibt ein EU-Projekt „Daseinsvorsorge im ländlichen Raum“. Im Dezember wurde die „Territoriale Agenda“ laut Information der Landesraumplanung auf EU-Ebene verabschiedet. Zur Belebung der Agenda sind Pilotprojekte u.a. zur Daseinsvorsorge geplant. Drei Regionen in Deutschland sowie jeweils eine Region in Portugal und in Frankreich nehmen an diesem Projekt teil. Österreichweit wurde eine interessierte Region gesucht. Der Walgau hat sich beworben, auch um dadurch auf EU-Ebene sichtbar zu werden. Kürzlich erfolgte nun die Zusage über die Teilnahme des Walgaus. Zahl 004-1-004 Seite 4 von 5 Das Projekt läuft von Mai 2021 bis Herbst 2023. Das Engagement wird zudem in die nächsten Zielvereinbarungen mit dem Land wie auch die laufenden Prozesse zu den Kooperationen und der Resilienz einfließen. v) Mit Ende März 2021 geht die Geschäftsführerin der Geschäftsstelle der Regio Im Walgau, Eva-Maria Hochhauser-Gams, für mehrere Monate in Mutterschutz. Während der Karenzzeit wird, dies ist für alle Beteiligten sehr erfreulich, die frühere Geschäftsführerin Birgit Werle zur Verfügung stehen. w) Im Rahmen der Freiraumstelle konnte Marina Fischer im letzten Jahr trotz Corona-Pandemie einige Projekte umsetzen bzw. starten (z.B. „Grüscht si“, „Wald der Zukunft“, „Coole Plätze“, „Aktion Heugabel“ sowie – wenn auch weniger als in den Vorjahren - WalgauWiesenWunderWelt-Exkursionen). Die Präsenz der Freiraumstelle in den einzelnen Gemeinden soll gestärkt werden - u.a. wird Frau Fischer Kontakt zu den Umweltausschüssen und e5-Teams aufnehmen, was teilweise schon geschehen ist. x) Im Bereich der (teil-)regionalen Kooperationen im Walgau wurde eine breite Themenpalette gesammelt. Statt nun einer einzigen und umfassenden Sitzung werden im Februar 2021 kleinere Workshops (virtuell) zur Präsentation möglicher Handlungsfelder und –Bereiche durchgeführt und anschließend evaluiert. Die Teilnahme entscheidet jede Gemeinde abhängig vom Thema. y) In den letzten Vorstandssitzungen wurde als mögliches künftiges Kooperations-Projekt „Öffentlichkeitsarbeit und Gemeindekommunikation“ mit viel Input u.a. zu Walgau APP und Busscreens geboten. Es wurde eine Arbeitsgruppe „Öffentlichkeitsarbeit“ gegründet, die sich erstmalig Ende Jänner austauschen wird. Die Arbeitsgruppe kümmert sich um die konkrete Ausgestaltung und Inhalte, wichtig für weitere Entscheidungen sind auch die budgetären Möglichkeiten der Regio. z) Auf Gemeindeebene steht die Überarbeitung der Gemeinde-REK’s zu einem REP (Räumlicher Entwicklungs-Plan je Gemeinde (REP)) & Regionales REP (regREP) an. Mittlerweile handelt es sich nicht nur um eine regioweite, sondern auch landesweite Abstimmung bzgl. des Aufbaus der neuen Gemeinde-REPs. Ein Leitfaden der Landesraumplanung sollte bis Ende Februar online sein. Nach der Überarbeitung der Gemeinde-REPs soll dann das regREK evaluiert werden. aa) Für eine der „Verordnung der Bundesministerin für Justiz zur näheren Regelung der Durchführung von gesellschaftsrechtlichen Versammlungen ohne physische Anwesenheit der Teilnehmer und von Beschlussfassungen auf andere Weise“ konforme Neuwahl wurde in der letzten Vorstandssitzung eine Wahlkommission bestellt, die den korrekten Ablauf einer schriftlichen Wahl in die Wege leiten und begleiten soll. Der Ludescher Bgm. Martin Schanung ist auf Empfehlung des Regio-Vorstandes designierter Nachfolger des langjährigen Kernteam-Mitgliedes Michael Tinkhauser. Die Neuwahl der RegioDelegiertenversammlung ist in schriftlicher Form geplant. 5. Allfälliges a) Auf Nachfrage des Bürgermeisters, wer das Angebot von session.net nützt, teilt der Großteil der Mandatare mit, dass sie das Angebot nützen. b) Die nächste Sitzung findet voraussichtlich am Montag, dem 1.3.2021, um 20:00 hier im FeuerwehrGerätehaus statt. c) Paul Amann hat einen Anruf von Günter Dünser, die Forstbetriebsgemeinschaft betreffend, erhalten. Er hat darauf hingewiesen, dass es aufgrund der klimatischen Veränderungen eine geänderte Nutzung der heimischen Wälder gibt. Er regt an, dass möglichst viele GemeindevertreterInnen an den Beratungen der Forstbetriebsgemeinschaft teilnehmen. Otto Rauch weist auf den neuen Lehrpfad hin und würde sich mehr Engagement der Gemeinde Schlins für den heimischen Wald wünschen. Schluss der Sitzung: 21:00 Uhr Der Schriftführer Der Bürgermeister Michael Wäger Wolfgang Lässer Zahl 004-1-004 Seite 5 von 5
  1. schlinsvertretung
20201214_GVE003 Schlins 14.12.2020 19.06.2021, 08:22 AZL 004-1-003 Michael Wäger +43 5524 8317 219 Schlins, am 04.01.2021 PROTOKOLL über die am 14.12.2020 um 20:00 Uhr im FW-Gerätehaus in Schlins abgehaltene öffentliche 3. Sitzung der Gemeindevertretung Schlins. Anwesend: Wolfgang Lässer, Roman Dörn, DI Dieter Stähele, Ing. Udo Voppichler, Alexandra Gabriel-Huber, Alexandra Malin, Julian Amann, Christian Klammer, Bernhard Rauch, BSc Bertram Kalb, Manfred Fischer, Rene Linder, Rene Felder, Simon Matt, DI-FH Klaus Galehr, Beatrix Madlener-Tonetti, Karin Martin, Paul Amann, Simon Galehr, Rudolf Jussel, Otto Rauch Entschuldigt: Wolfgang Maurer Schriftführer: Michael Wäger Der Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter und stellt fest, dass die Einladung zur Sitzung ordnungsgemäß erfolgt ist und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Tagesordnung 1. Genehmigung des Protokolls der 2. Sitzung vom 19.10.2020 2. Beschluss Einladung in digitaler Form 3. Haftungsübernahme Zwischenfinanzierung 2020 - 2025 Wasserverband Ill-Walgau 4. Änderungen der Abfallordnung 5. Änderung der Abfallgebührenordnung 6. Festlegung der Gebühren und Abgaben 2021 7. Beratung und Beschluss weitere Vorgangsweise Entwicklung Erne-Areal im Ortskern 8. Beratung und Beschluss eines Antrages an die Gemeindevertretung zur Erstellung eines Verkehrskonzeptes im Bereich Mühleweg und Gartenweg 9. Genehmigung Beschäftigungsrahmenplan 2021 10. Berichte 11. Allfälliges Hauptstraße 47, 6824 Schlins  T +43 5524 8317-0  F +43 5524 8317-275 info@schlins.at  www.schlins.at  UID ATU 41394406  DVR 0089702 Erledigungen 1. Genehmigung des Protokolls der 2. Sitzung vom 19.10.2020 Der Bürgermeister stellt den Antrag, folgende Änderungen bzw. Ergänzungen im Protokoll der 2. Sitzung vom 19.1.2020 zu genehmigen: Allfälliges TOP 4.c): Otto Rauch, Julian Amann und Bernhard Rauch bitten, dass sie zur Teilnahme an dieser Sitzung angemeldet werden. Einstimmiger Beschluss. 2. Beschluss Einladung in digitaler Form Auf Antrag des Bürgermeisters wird einstimmig beschlossen, dass die Einladung zu den Sitzungen der Gemeindevertretung und den Ausschüssen im elektronischen Wege (per Mail) als ordnungsgemäß zugestellt gilt. 3. Haftungsübernahme Zwischenfinanzierung 2020 - 2025 Wasserverband Ill-Walgau Bei der Vollversammlung des Wasserverbandes Ill-Walgau wurde ein mittelfristiger Finanzplan beschlossen. Als Zwischenfinanzierung für die geplanten Baumaßnahmen in den nächsten fünf Jahren werden 9 Mio. €. Euro benötigt. Es werden vom Land und Bund Fördermittel ausbezahlt, die restlichen Kosten sind von den betroffenen Gemeinden aufzubringen. Der Anteil der Gemeinde Schlins beträgt 3,97 %, welcher nach der Endabrechnung der Kosten über ein langfristiges Darlehen mittels Tilgungsanteilen an die Gemeinden verumlagt wird. Bis Mitte kommenden Jahres werden die geplanten Gewerke ausgeschrieben, damit ca. Mitte 2022 mit den Bauarbeiten begonnen werden kann. Die Arbeiten werden in vier Abschnitten bis 2025, spätestens 2026 ausgeführt. Dann sollte der Bereich ab Bludesch bis Feldkirch hochwassersicher ausgebaut sein. Das vorliegende Projekt ist inzwischen bewilligt worden. Roman Dörn stellt den Antrag, die Übernahme einer Haftung bis zum Höchstausmaß von € 360.000,00 durch die Gemeinde Schlins als anteilige Ausfallshaftung für einen vom Wasserverband Ill-Walgau aufzunehmenden Kontokorrentkredit in einer Gesamthöhe von € 9.000.000 zu genehmigen. Einstimmiger Beschluss. 4. Änderungen der Abfallordnung Der Ausschuss hat am 17.11.2020 eine Sitzung abgehalten. Roman Dörn erläutert die geplanten Maßnahmen. Die Pflichtabnahme von Restmüllgebinde wird abgeschafft, der Kauf von Müllgebinden (Säcke und Banderolen) sollen alle beim SPAR Markt bezogen werden können. Künftig sollen auch die kostenlos ausgegebenen „Gelben Säcke“ sowie Sperrgutwertmarken beim SPAR gekauft werden können. Somit können die Bewohner alle Fraktionen an einer Stelle zu erweiterten Öffnungszeiten beziehen. Die Verwaltung wird mit dieser Umstellung sehr entlastet, da derzeit eine Mitarbeiterin mit ca. 15% der Vollarbeitszeit ausgelastet ist. Auch die Vorschreibungen im Rechnungswesen werden wesentlich vereinfacht, was eine weitere Einsparung an Personalressourcen in der Verwaltung bedeutet. Auf Antrag des Bürgermeisters wird die Änderung der Abfallordnung, wie präsentiert, einstimmig genehmigt. 5. Änderung der Abfallgebührenordnung Um die zuvor beschlossenen Änderungen wirksam werden zu lassen, muss auch die Abfallgebührenordnung entsprechend angepasst werden. Die vorgeschlagenen Änderungen - Entfall der Vorschreibung von Gebühren für die Pflichtabnahme von Restmüllgebinden - werden zur Kenntnis gebracht. Auf Antrag des Bürgermeisters wird die Änderung der Abfallgebührenordnung, wie präsentiert, einstimmig genehmigt. Zahl 004-1-003 Seite 2 von 8 6. Festlegung der Gebühren und Abgaben 2021 Am 17.11.2020 fand eine Sitzung des Ausschusses Gebühren und Kanal/Wasser/Abfallwirtschaft/Müll statt. Es wurden die Gebührenkalkulationen für Wasser und Abwasser zur Kenntnis gebracht und allfällige Änderungen von Gebühren beraten. Die Gebühren sollen auf Vorschlag des Ausschusses nur bei den vom Umweltverband vorgegebenen, in der Region harmonisierten Restmüllgebühren angehoben werden. Der Obmann des Ausschusses Gebühren und Kanal/Wasser/Abfallwirtschaft/Müll stellt den Antrag, nachfolgende Änderungen von Gebühren und Abgaben 2021 zu beschließen: Abgaben Sackgebühren Restmüll Eimergebühr Restmüll Containergebühr Restmüll 20 Liter 40 Liter 60 Liter 80 Liter 110 Liter 120 Liter 240 Liter 1100 Liter Essen auf Rädern kleine Portion Sozialtarif (-20%) Gebühr bisher 1,55 3,09 4,64 Erhöhung 0,27 0,38 0,55 Erhöhung in % 11,8 % 11,8 % 11,8 % 9,27 18,54 84,98 8,85 8,05 7,08 0,54 2,7 % 0,23 0,23 0,18 2,9 % 2,9 % 2,6 % Gebühr neu 1,73 3,45 5,18 8,24 8,73 9,52 17,12 78,45 9,08 8,28 7,26 Einstimmiger Beschluss. 7. Beratung und Beschluss weitere Vorgangsweise Entwicklung Erne-Areal im Ortskern Am Donnerstag, 22.10.2020, fand ein Gespräch mit Stephan Zöchling – Remus, Theodor Klais – Strabag, Matthias Kaufmann – Erne Fittings und Bgm. Wolfgang Lässer statt. Der Inhalt der Besprechung war, dass die Stiftung Zöchling/Haselsteiner Eigentümerin der Liegenschaft Erne-Areal ist und ein Verkauf der Liegenschaft derzeit für die Eigentümer kein Thema ist. Die Eigentümervertreter stellen sich vor, dass die Projekt-Entwicklung durch Strabag Real-Estate erfolgt. Eventuell sollen lokale Partner mit ins Boot geholt werden. Eine mögliche Partnerin könnte die Gemeinde Schlins sein. Voraussetzung dafür ist, dass sich der Umgang mit der Gemeinde offen und partnerschaftlich gestaltet. Der künftige Standort für die Büros für ca. 100 Mitarbeiter samt Parkplätzen - auch für Werks-Mitarbeiter wird in den nächsten 12 bis 18 Monaten geklärt. Bgm. Wolfgang Lässer versicherte im Gespräch, dass die Gemeinde ein verlässlicher Partner sein wird. Wichtige Entscheidungen trifft aber nicht er als Bürgermeister, diese werden in den zuständigen Gremien und schlussendlich von der Gemeindevertretung beschlossen. Die Gestaltungs-Wünsche der Gemeinde müssen jedenfalls berücksichtigt werden. Aus dieser Notwendigkeit wurde bereits 2017 eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen Diese soll personell nur wenig verändert wieder aktiviert werden. Inzwischen haben bereits zwei Sitzungen der Arbeitsgruppe am 16.11.2020 und am 30.11. 2020 stattgefunden. Besprochen wurde, dass mit Geli Salzmann und Martin Mackowitz zwei weitere Experten beigezogen werden sollen. Es gibt eine eindeutige und klare Empfehlung dieser Arbeitsgruppe an die Gemeindevertretung, dass die vorhandene 45-seitige Prozess-Dokumentation, die in Zusammenarbeit mit Experten und der Bevölkerung ausgearbeitet wurde, welche Grundlage für die Gestaltungs-Wünsche der Gemeinde sein soll. Als nächster Schritt ist ein Treffen der Mitglieder der Arbeitsgruppe mit den Ansprechpartnern der Liegenschaftseigentümerin und deren Architekten im Jänner oder Februar 2021 geplant. Zahl 004-1-003 Seite 3 von 8 Der Bürgermeister stellt den Antrag, die 45-seitige Prozess-Dokumentation, die in Zusammenarbeit mit Experten und der Bevölkerung ausgearbeitet wurde, als Grundlage für die Gestaltungs-Wünsche der Gemeinde zu belassen und an Stephan Zöchling als Vertreter der Eigentümerin der Liegenschaft (Stiftung) zu übermitteln . Einstimmiger Beschluss. 8. Beratung und Beschluss eines Antrages an die Gemeindevertretung zur Erstellung eines Verkehrskonzeptes im Bereich Mühleweg und Gartenweg Einige Anrainer des Gartenweges und des Mühleweges haben zwei Anträge an die Gemeindevertretung gestellt, dass die Erarbeitung eines verkehrsberuhigenden Konzeptes, eventuell mit einer Sackgassenregelung, für die Verbindung Mühleweg - Gartenweg und ein Fahrverbot für Lastkraftwagen verordnet werden soll. Es liegt bereits ein Konzept von Besch & Partner zur Verkehrsberuhigung des Gartenweges und Mühleweges vor. Dieses muss im Bereich Gartenweg noch optimiert und nachgebessert werden. Dort geht es um die Themen Einfahrt in den Gartenweg, Straßenbeleuchtung und eine Schleppkurve im Kreuzungsbereich Gartenweg in Richtung Mühleweg. Ziel ist es (evtl. in Kooperation mit Jürgen Lampert vom Büro Besch & Partner), möglichst gute und praktikable Lösungen zu erarbeiten. Vor der Umsetzung ist noch eine Information der Bewohner des Gartenwegs und Mühlewegs vorgesehen. Gegenwärtig ist aus Sicht des Bürgermeisters keine Notwendigkeit, große Veränderungen aus Richtung Mühleweg zum Gartenweg vorzunehmen und somit auch die vorläufig bestehende Durchfahrtssperre zwischen Mühleweg und Gartenweg zu belassen. Ein generelles Fahrverbot für LKW wird nicht möglich sein. Eventuell könnte eine Limitierung des zulässigen Gesamtgewichtes auf 3,5 t oder 7,5t erfolgen. Der vom Bürgermeister berichteten Vorgangsweise wird zugestimmt. 9. Genehmigung Beschäftigungsrahmenplan 2021 Der vorgelegte Beschäftigungsrahmenplan 2021 wird einstimmig genehmigt. 10. Berichte 10.1. des Bürgermeisters a) Christoph Kleboth, Veronika Rothweiler, Udo Voppichler, Roman Dörn, Jürgen Jussel und der Bürgermeister trafen sich am 14.10. 2020 zu einer Besprechung, die Adaptierung des Projektentwurfes den neuen Bauhof betreffend. Es wurden Herrn Kleboth und Frau Rothweiler die Wünsche und Vorgaben der Gemeinde mitgeteilt, welche in den Projektentwurf eingearbeitet werden sollen. Aktuell liegt ein Angebot für die Arbeiten bis inklusive Baueingabe vor. Ziel der Fertigstellung ist im Idealfall Ende 2021, was allerdings schwer erreichbar sein wird. b) Am 22.10.2020 wurde Vize-Bgm. Roman Dörn vom Bezirkshauptmann Herbert Burtscher bei der Bezirkshauptmannschaft Feldkirch angelobt. Noch einmal die Gratulation des Bürgermeisters auch an dieser Stelle. c) Eine gemeinsame Sitzung betreffend einer möglichen künftigen Verwendung des Gaisbühel-Areals fand 23.10.2020 im Gemeindeamt Schlins statt. d) Am 28.10.2020 stellte sich das Team der Spielkiste beim Bürgermeister vor. e) Am 3.11.2020 fand eine Vorstandssitzung der Jugendkulturarbeit Walgau statt. f) Am 5.11.2020 fand die Vollversammlung 2020 der LEADER-Region Vorderland-Walgau-Bludenz im Rahmen einer Online-Veranstaltung statt. Zahl 004-1-003 Seite 4 von 8 g) Eine Besprechung betreffend den Reinvestitionsplan 2017 bis 2026 Abwasserversorgung fand Anfang November gemeinsam mit Erich Fritsch, Wilfried Keckeis (beide Adler+Partner ZT), Jürgen Jussel, Roman Dörn und dem Bürgermeister statt. Geplante Projekte sind der hochwassersichere Ausbau des Jupidentbaches, des Riedgrabens, des Regenwasserkanals hangseitig der Landstraße und der Quadernstraße (evtl. 2028 und 2029) sowie ein Retentionsbecken. Die Kosten belaufen sich auf ca. 1 Million Euro bis 2026. h) Am 8.11.2020 hielt der Bürgermeister eine Ansprache anlässlich des Kriegersonntages und legte dabei einen Kranz nieder. i) Am 9.11.2020 fand der Vorarlberger Gemeindetag statt. Schlins ist auch in der aktuellen Legislaturperiode wieder im Vorstand des Gemeindeverbandes vertreten. j) Am 18.11.2020 besuchte der Geschäftsführer der Stiftung Jupident Manfred Ganahl den Bürgermeister. Gemeinsam mit dem VBgm. Roman Dörn wurde unter anderem über mögliche Kooperationen gesprochen. k) Die Jahreshauptversammlung der Musikschule Walgau fand am Donnerstag, dem 19.11.2020, als Online-Veranstaltung statt. l) Posten-Kommandant Herbert Zerlauth besuchte den Bürgermeister am 25.11.2020. Gemeinsam wurde der Wunsch nach einer guten Zusammenarbeit geäußert. Gleichzeitig wurde der PostenKommandant gebeten, die neuralgischen Punkte unserer Gemeinde wieder verstärkt zu kontrollieren. m) Die Besichtigung des Kunstrasenplatzes in Alberschwende stand am Freitag, 27.11.2020, statt. Eine Abordnung des FC Schlins begleitete den Bürgermeister und erhielt Informationen aus erster Hand vom Obmann des Vereins. Gemeinsam mit dem FC Schlins soll das Projekt neuer Kunstrasenplatz in alle Richtungen weiterverfolgt werden. n) Seit 1.12.2020 arbeitet Markus Payer aus Frastanz als Mitarbeiter im Bauhof. Er wurde gut im Team aufgenommen. o) Am 4.12.2020 ging der Nikolaus von Haus zu Haus. Der Bürgermeister bedankt sich an dieser Stelle beim Nikolaus-Verein Schlins, der auch in diesen Zeiten so manche Kinderaugen zum Leuchten gebracht hat. p) Am 5.12.2020 wurde erstmals ein Christbaum bei der „St.-Anna“ Kapelle aufgestellt und geschmückt. Der Bürgermeister bedankt sich beim Nikolaus-Verein für diese Initiative. Ein weiterer Christbaum steht bei der Pfarrkirche. Hier ergeht sein Dank an die Gemeindearbeiter rund um Jürgen Jussel. q) Am 4., 5. und 6.12.2020 fand im Wiesenbachsaal die Aktion „Vorarlberg testet“ statt. Dabei ließen sich ca. 1500 Menschen testen. r) Am Vormittag des 9.12.2020 fanden drei Sitzungen statt: - Besprechung ASZ (Abfallsammel-Zentrum) Walgau West Dabei wurden alle Bürgermeister auf den aktuellen Stand gebracht und weitere mögliche Wege besprochen. - Die Generalversammlung der WFI (Walgauer Freizeit- & Infrastruktur GmbH), der Bürgermeister wurde als eines von fünf Mitgliedern in den Aufsichtsrat bestellt. - Eine Aufsichtsratssitzung der WFI ohne berichtenswerte Ergebnisse, da in der Hauptsache die neuen Sitzungs-Termine festgelegt wurden. s) Am 9.12.2020 fanden am Nachmittag vier Sitzungen statt: - eine Konstituierende Sitzung des Standesamts- und Staatsbürgerschaftsverbandes Satteins eine Sitzung des Standesamts- und Staatsbürgerschaftsverbandes Satteins die Konstituierende Sitzung des Gemeindeverbandes Sozialzentrum Satteins-Jagdberg eine Sitzung des Gemeindeverbandes Sozialzentrum Satteins-Jagdberg Gemeinnützige GmbH t) Am 10.12.2020 fand eine Regio-Vorstandssitzung in Nenzing statt. Unter anderem wurde die WalgauApp der WIG Walgau präsentiert, die am 20.12.2020 der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Zahl 004-1-003 Seite 5 von 8 u) Am 11.12.2020 gab es eine Zusammenkunft mit Vertretern der Firma Spar, um die weitere Vorgehensweise betreffend eines eventuellen Um- und Erweiterungsbaus zu besprechen. v) Am 14.12.2020 fand ein Treffen mit Anrainern des Mühleweges statt. Thema war der Neubau des Gebäudes Mühleweg 6 und die damit entstehende Verkehrssituation, was bereits vorher erwähnt wurde. 10.2. des Gemeindevorstandes a) Die Vertreter der Agrargemeinschaft Schlins und dem Tennisclub sowie die Mitglieder des Gemeindevorstandes tauschten sich betreffend den möglichen Varianten für einen Tennisplatz-Um- oder Neubau aus. b) Am Samstag, dem 21.11.2020, wurde ein Schlins Advent- und Weihnachts-Trail gefilmt, an welchem Kinder und Erwachsene teilnehmen können. Es ist dies eine Art Schnitzel-Jagd mit ca. 10 Stationen. Das Ziel ist es, Schlins zu präsentieren und die Menschen zur Bewegung zu animieren. Etliche sehr positive Rückmeldungen belegen, dass das Angebot bereits genutzt wird. 10.3. der Ausschüsse a) Der Bürgermeister berichtet von einer Sitzung des Ausschusses Kinder, Jugend und Familien, Bildung am 11.11.2020 und bringt die geplanten Projekte zur Kenntnis. b) In der ersten Sitzung des Ausschusses Energie, Wirtschaft, Mobilität und Infrastruktur am 24.11.2020 wurde das Arbeitsprogramm ausgearbeitet. Der Obmann des Ausschusses Bertram Kalb bemängelt, dass nur von der ÖVP zwei Mitglieder anwesend waren. Sowohl von der Fraktion SPÖ als auch der Fraktion FPÖ war niemand anwesend. c) Udo Voppichler berichtet von der ersten Sitzung des Ausschusses Bau- und Raumplanung am 25.11.2020. Es wurde vereinbart, dass in einem fixen Rhythmus jeweils eine Sitzung monatlich stattfinden soll. Es soll der Gesamtbebauungsplan, welcher bereits im Auflageverfahren war, aber nie endgültig beschlossen und verordnet wurde, nochmals überarbeitet und eventuell ein zweiter Fachplaner eingebunden werden. Eine Expertin wurde inzwischen um ein Angebot gebeten. Weiters wurde beraten, ob eventuell eine Spielplatzersatzabgabe eingeführt werden soll. Derzeit wird der Standpunkt vertreten, dass keine Ersatzabgabe eingeführt werden soll. d) Alexandra Gabriel Huber berichtet von einer Sitzung des Ausschusses Soziales, Senioren und Gesundheit am 5.11.2020. Es wurde unter anderem. beschlossen, die aktuelle Broschüre des sozialen Angebotes in Schlins zu überarbeiten und zu ergänzen. Auch eine Telefonliste in großer Schrift soll aufgelegt werden. e) Roman Dörn berichtet von der Sitzung des Ausschusses Gebühren und Kanal/Wasser/Abfallwirtschaft/Müll am 17.11.2020. Das Ergebnis wurde in den vorangegangenen Tagesordnungspunkten bereits zur Kenntnis gebracht. 10.4. sonstige Berichte a) Künftige Kooperationen im Walgau Die erste Auftaktveranstaltung fand im Oktober als „Hybrid-Veranstaltung“ statt: Die RegioBürgermeister trafen sich in Frastanz, die Amtsleiter aus den Regio-Gemeinden waren virtuell zugeschaltet und haben sich aktiv eingebracht. Diese Ergebnisse sowie die vorab stattgefundenen Interviews in den Gemeindestuben werden nun ausgewertet und im kommenden Regio-Vorstand als Strategiepapier präsentiert werden. Dort werden dann auch die nächsten Schritte erarbeitet. b) Kultur Im Walgau - Die Förderabwicklung der Landesinitiative https://www.kulturimjetzt.at/ lief teilweise über die Regio. Zahlreiche Veranstaltungen, vor allem in kleinen Gemeinden, konnten dank der unkomplizierten Pauschalförderung von Juli bis Oktober durchgeführt werden. Zahl 004-1-003 Seite 6 von 8 - Der regionale Austausch mit den Kulturverantwortlichen in den Regio-Gemeinden findet vierteljährlich statt, verschiedene Umsetzungen von regional bedeutsamen Veranstaltungen sowie ein kindgerechtes Sommerprogramm sind für 2021 in Überlegung. Ein gemeinsamer Veranstaltungskalender steht als „Langzeit-Vision“ im Raum. - Ein Walgau-Porträt in Film-Form wurde gestartet, in 10 Kurzfilmen soll die kulturelle Vielfalt des Walgaus dargestellt werden. Basis ist einerseits die umfassende Erhebung der Kulturabteilung des Landes, andererseits die Bereitschaft des Landes und der Regio-Gemeinden, den Walgau (endlich) als Kultur-Region wahrzunehmen und das Porträt, wie im Juli-Vorstand beschlossen, gemeinsam zu finanzieren. Im Jahr 2021 werden die Filme veröffentlicht werden. c) Bauhöfe im Walgau Die seit 2016 durchgeführten „Sicherheitstechnischen Überprüfungen“ sollen 2021 in Zusammenarbeit mit dem Umweltverband neu ausgeschrieben werden. Sicherheitstechnische Unterweisungen für die Gemeindebediensteten, nicht nur für die Mitarbeiter der Bauhöfe, sollen im 1. Quartal 2021 bei Bedarf gemeinsam organisiert und durchgeführt werden. Ab 2021 soll laut Gemeindeverband zudem landesweit eine online-Plattform zur leichteren Abwicklung und Dokumentation der Unterweisungen zur Verfügung stehen. d) Feuerbeschau Es konnte gemeinsam mit Gemeindeverband, Land Vorarlberg und Brandverhütungsstelle eine Lösung erwirkt werden. Es wird eine gesetzliche Vereinfachung (Gesetzesnovelle bis Ende 2021) angestrebt. Bis dahin kann/wird die Brandverhütungsstelle die Feuerbeschau für die VorderlandGemeinden und Walgau-Gemeinden gegen Verrechnung an die Gemeinden durchführen (ohne zusätzliches Personal). e) Regio-Delegiertenversammlung mit Neuwahlen Nach den Kommunalwahlen stehen nun die Neuwahlen der Regio-Obmannschaft an. Deshalb ist für 21.01.2021 eine Delegiertenversammlung anberaumt, je nach Situation möglicherweise in virtueller Form. 11. Allfälliges a) Der Bürgermeister erkundigt sich, wer bereits die neue Plattform SessionNet als Gremieninfo nutzt. b) Die nächste Sitzung sollte am 25.1.2021 stattfinden. c) Klaus Galehr erkundigt sich, wann das Hallenbad JUPIDENT eröffnet werden soll. Der Bürgermeister teilt dazu mit, dass ein genauer Termin nicht bekannt ist, vermutlich wird das im Oktober 2021 möglich sein. d) Klaus Galehr erkundigt sich, wie der Stand betreffend das Projekt neuer Tennisplatz ist. Der Bürgermeister teilt dazu mit, dass mit den Verantwortlichen des UTC eine Besprechung stattfand. Die Platzverhältnisse sind ziemlich beengt. Es wurde untersucht, ob angrenzend an den Sportplatz Untere Au Möglichkeiten bestehen, oder ob angrenzend an die bestehenden ein zusätzlicher Platz geschaffen werden kann. Mit den Verantwortlichen der Agrargemeinschaft wurden ebenfalls Sondierungsgespräche geführt. Diese sollen Anfang kommenden Jahres vertieft werden und Lösungen angestrebt werden. e) Klaus Galehr erkundigt sich nach der weiteren Vorgangsweise betreffend den Um- und Erweiterungsbau des Bauhofes. Die Mittel für die Umsetzung sollen im Voranschlag 2021 aufgenommen werden. Dazu stellt Paul Amann fest, dass er vorschlägt, dass mit anderen Gemeinden Kooperationen gefunden werden sollen. Dazu stellt der Bürgermeister fest, dass wie in seinen Berichten bereits erwähnt, das Abfallzentrum Walgau West (ASZ) den neuen Bürgermeistern vorgestellt wurde. Die Entwicklung ist jedoch noch nicht abgeschlossen. Ebenso gibt es die Möglichkeit DLZ Blumenegg. Aus seiner Sicht ist es aber nicht das Ziel, die Bürger zu bevormunden und zu einem bestimmten Abfallzentrum zu zwingen. Zahl 004-1-003 Seite 7 von 8 f) Klaus Galehr erkundigt sich danach, ob das bisherige Tagescafe beim Umbau des SPAR Marktes mit einbezogen wird. Das wird vom Bürgermeister bestätigt, weitere Besprechungen sollen stattfinden. g) Die letzte Frage von Klaus Galehr ist jene nach dem Stand eines Tagescafe im Objekt Gerbergasse (ehem. Notwohnungen). Dazu führt der Bürgermeister aus, dass Erstgespräche geführt wurden. h) Paul Amann erkundigt sich, ob tatsächlich ein Kunstrasen beim Sportplatz Untere Au errichtet werden soll. Er hat gehört hat, dass diese Umwelt schädlich sein sollen. Dieter Stähele teilt dazu mit, dass die neuen Kunstrasenplätze ohne Granulat errichtet werden. Auch die Förderungen des Landes sind an den Bau mit diesem Baustoff geknüpft. Derzeit sind Vorbereitungen und Ausschreibungen im Gang. Schluss der Sitzung: 22:59 Uhr Der Schriftführer Der Bürgermeister Michael Wäger Wolfgang Lässer Zahl 004-1-003 Seite 8 von 8
  1. schlinsvertretung
20201019_GVE002 Schlins 19.10.2020 19.06.2021, 08:23 AZL 004-1-002 Michael Wäger +43 5524 8317 219 Schlins, am 21.10.2020 PROTOKOLL über die am 19.10.2020 um 20:00 Uhr im FW-Gerätehauses in Schlins abgehaltene 2. Sitzung der Gemeindevertretung Schlins. Anwesend: Wolfgang Lässer, Roman Dörn, DI Dieter Stähele, Ing. Udo Voppichler, Alexandra Gabriel-Huber, Julian Amann, Christian Klammer, Bernhard Rauch, Rene Linder, Rene Felder, Simon Matt, DI-FH Klaus Galehr, Beatrix Madlener-Tonetti, Paul Amann, Rudolf Jussel, Heidi Fröhle, Otto Rauch, Gerd Gritzner, Markus Hubmann Entschuldigt: Simon Galehr, BSc Bertram Kalb, Alexandra Malin, Karin Martin, Wolfgang Maurer Schriftführer: Michael Wäger Der Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter und stellt fest, dass die Einladungen zur 2. Sitzung ordnungsgemäß zugestellt wurden und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Die erstmals anwesenden Ersatzmitglieder Heidi Fröhle, Otto Rauch und Gerd Gritzner werden angelobt. Tagesordnung 1. Genehmigung des Protokolls der 1. Sitzung vom 28.09.2020 2. Bestellung von Ausschüssen und Nominierung von Delegierten 3. Berichte 4. Allfälliges Hauptstraße 47, 6824 Schlins  T +43 5524 8317-0  F +43 5524 8317-275 info@schlins.at  www.schlins.at  UID ATU 41394406  DVR 0089702 Erledigungen 1. Genehmigung des Protokolls der 1. Sitzung vom 28.09.2020 Einstimmige Genehmigung. 2. Bestellung von Ausschüssen und Nominierung von Delegierten Über sämtliche Vorschläge wird einzeln abgestimmt. Bau- und Raumplanung Obmann: Stellvertreter: Ersatzmitglied: Udo Voppichler Christian Klammer Rene Felder Horst Burtscher Rudolf Jussel Christoph Kleboth Julian Amann Herbert Keckeis Klaus Galehr Otto Rauch ÖVP ÖVP ÖVP SPÖ FPÖ ÖVP ÖVP ÖVP SPÖ FPÖ Gebühren und Kanal/Wasser/Abfallwirtschaft/Müll Obmann: Stellvertreter: Ersatzmitglied: Roman Dörn Bertram Kalb Rene Linder Gerd Gritzner Rudolf Jussel Karl Maier Tassja Weihrauch Bernhard Rauch Stefan Meyer Otto Rauch ÖVP ÖVP ÖVP SPÖ FPÖ ÖVP ÖVP ÖVP SPÖ FPÖ Energie, Wirtschaft, Mobilität und Infrastruktur Obmann: Stellvertreter: Ersatzmitglied: Bertram Kalb Christoph Kleboth Simon Matt Markus Hubmann Wolfgang Maurer Rene Linder Julian Amann Tassja Weihrauch Paul Amann Rudolf Jussel ÖVP ÖVP ÖVP SPÖ FPÖ ÖVP ÖVP ÖVP SPÖ FPÖ Natur und Umwelt, Land- und Forstwirtschaft, Klimaschutz und nachhaltiger Lebensraum Obmann: Stellvertreter: Zahl 004-1-002 Julian Amann Bernhard Rauch Christoph Kleboth Paul Amann Otto Rauch ÖVP ÖVP ÖVP SPÖ FPÖ Seite 2 von 8 Ersatzmitglied: Bertram Kalb Birgit Martin Patrick Innerhofer Markus Hubmann Rudolf Jussel ÖVP ÖVP ÖVP SPÖ FPÖ Kinder, Jugend und Familien, Bildung Obmann: Stellvertreterin: Ersatzmitglied: Wolfgang Lässer Alexandra Malin Nadja Maurer Bea Madlener-Tonetti Barbara Rauch Heidi Fröhle Sabine Amann Alexandra Gabriel-Huber Karin Martin Rudi Jussel ÖVP ÖVP ÖVP SPÖ FPÖ ÖVP ÖVP ÖVP SPÖ FPÖ Soziales, Senioren und Gesundheit Obfrau: Stellvertreterin: Ersatzmitglied: Alexandra Gabriel-Huber Birgit Martin Heidi Fröhle Karin Martin Barbara Rauch Karl Maier Nadja Maurer Sabine Amann Bea Madlener Rudi Jussel ÖVP ÖVP ÖVP SPÖ FPÖ ÖVP ÖVP ÖVP SPÖ FPÖ Roman Dörn Julian Amann Patrick Innerhofer Judith Taucher Wolfgang Maurer Alexandra Malin Bernhard Rauch Rene Felder Werner Kirchner Otto Rauch ÖVP ÖVP ÖVP SPÖ FPÖ ÖVP ÖVP ÖVP SPÖ FPÖ Simon Galehr Wolfgang Maurer Rene Linder Christian Klammer Johannes Michaeler SPÖ FPÖ ÖVP ÖVP ÖVP Kultur und Vereine Obmann: Stellvertreter: Ersatzmitglied: Prüfungsausschuss Obmann: Stellvertreter: Zahl 004-1-002 Seite 3 von 8 Ersatzmitglied: Tanja Ebensperger Sabine Amann Daniel Hummer Gerd Gritzner Otto Rauch ÖVP ÖVP ÖVP SPÖ FPÖ Dieter Stähele Alexandra Gabriel-Huber Klaus Galehr Rudolf Jussel Tassja Weihrauch Benjamin Breuss Simon Galehr Otto Rauch ÖVP ÖVP SPÖ FPÖ ÖVP ÖVP SPÖ FPÖ Simon Matt Bernhard Rauch Othmar Einwallner Manfred Fischer Julian Amann Mag. Johannes Michaeler Landwirt Landwirt Gewerbetreibender Landwirt Landwirt Freiberufler Abgabenkommission Obmann: Obmann Stellvertreterin: Ersatzmitglied: Grundverkehrsortskommission Mitglieder: Ersatzmitglied: Jagdgenossenschaft Schlins Delegierter: Ersatzdelegierter: Jakob Galehr Dieter Stähele Abwasserverband Region Walgau Delegierte: Ersatzdelegierte: Roman Dörn Wolfgang Lässer Rene Linder Patrick Innerhofer Kurt Bitschnau Herbert Keckeis Gemeindeverband für Abfallwirtschaft und Umwelt Delegierter: Ersatzdelegierte: Wolfgang Lässer Roman Dörn Rudolf Jussel Musikschule Walgau Delegierte: Ersatzdelegierte: Benjamin Breuss Wolfgang Lässer Gebhard Lutz Alexandra Gabriel-Huber Büchereikuratorium Delegierte: Zahl 004-1-002 Wolfgang Lässer Kurt Gerstgrasser Seite 4 von 8 Ersatzdelegierte: Roman Dörn Bea Madlener-Tonetti Regionalplanungsgemeinschaft Walgau Bezirk Feldkirch Delegierte: Ersatzdelegierte: Wolfgang Lässer Roman Dörn Dieter Stähele Alexandra Gabriel-Huber Daniel Hummer Gebhard Lutz Regio ImWalgau Delegierte: Wolfgang Lässer Roman Dörn Dieter Stähele Klaus Galehr Rudolf Jussel Standesamtsverband und Staatsbürgerschaftsverband der Jagdberggemeinden Delegierter: Ersatzdelegierter: Wolfgang Lässer Roman Dörn Gemeindeverband Sozialzentrum Satteins-Jagdberg Delegierter: Ersatzdelegierter: Wolfgang Lässer Roman Dörn Sozialzentrum Satteins-Jagdberg gGmbH Delegierter: Ersatzdelegierter: Wolfgang Lässer Roman Dörn Gemeindeverband ÖPNV Blumenegg-Walgau Delegierter: Ersatzdelegierter: Wolfgang Lässer Roman Dörn Jugendkulturarbeit Walgau Delegierte: Wolfgang Lässer Birgit Martin Heidi Fröhle Alexandra Malin Christoph Kleboth Fachbeirat Kinder und Jugend Delegierte: Wolfgang Lässer Bea Madlener-Tonetti Roman Dörn Verein dörfliche Lebensqualität - Nahversorgung Delegierter: Ersatzdelegierter: Zahl 004-1-002 Wolfgang Lässer Roman Dörn Seite 5 von 8 Wasserverband Ill-Walgau Delegierter: Ersatzdelegierter: Roman Dörn Wolfgang Lässer WFI GmbH Delegierter: Ersatzdelegierte: Wolfgang Lässer Roman Dörn Forstbetriebsgemeinschaft Delegierter: Ersatzdelegierter: Wolfgang Lässer Roman Dörn PSG (Projekt- und Struktur-Entwicklungs-Genossenschaft) Delegierter: Ersatzdelegierter: Wolfgang Lässer Dieter Stähele Die soeben festgelegten Ausschüsse sind ein wichtiges demokratisches Instrument. Im Zuge jeder Gemeindevertretungssitzung wünscht sich der Bürgermeister, dass die Ausschuss-Obleute von den jeweiligen Aktivitäten berichten. Die Themen, die in den Ausschüssen behandelt werden, kommen vom Bürgermeister bzw. von den Mitgliedern der Ausschüsse selbst. Bei jeder ersten Sitzung – und damit u.a. bei der Themenfindung bzw. Festlegung - möchte der Bürgermeister dabei sein. Prinzipiell können alle Mitglieder eingeladen werden, also auch die Ersatzmitglieder. Diese haben aber kein Stimmrecht, sondern nur beratende Funktion. Dem Vorsitzenden ist es wichtig festzuhalten, dass die Fraktion ÖVP beiden anderen Listen – also sowohl SPÖ als auch FPÖ – die Möglichkeit bot, mindestens einen Ausschuss zu führen. Leider wurde diese Option nicht wahrgenommen, weshalb alle Ausschuss-Vorsitzenden der Liste „ÖVP und Parteifreie“ zuzuordnen sind. Der Bürgermeister wünscht sich aktive Ausschüsse mit der Mitarbeit aller Ausschussmitglieder – und zwar unabhängig von der Fraktion. Es sollen und müssen die besten Lösungen für die Schlinserinnen und Schlinser und damit für unsere Gemeinde erarbeitet werden. 3. Berichte 3.1 des Bürgermeisters a) Am 21. September fand im Feuerwehrhaus eine Informations-Veranstaltung mit den Einwohnern des Winkelweges statt. Dort wurden u.a. Lösungsvorschläge erarbeitet, wie die Verkehrssituation verbessert werden kann. b) Am 1. Oktober fand die Vorstandssitzung des Vorarlberger Gemeindeverbandes statt. Unter anderem. wurden die Wahlvorschläge für den Vorarlberger Gemeindetag am 9. November besprochen. Schlins soll auch in der nächsten Periode im Vorstand vertreten sein. c) Am 2. Oktober war der Bürgermeister zu Besuch bei Altbürgermeister Erich Jussel, der seinen 90. Geburtstag feierte. d) Oliver Wellschreiber wird die JKA-Walgau verlassen. Sein Nachfolger wird Markus Schwarzl. Das Übergabe- und Einarbeitungsprozedere wird bis Ende Jänner stattfinden. Es ist angedacht, dass Markus Schwarzl bereits bei den Sitzungen mit dem Vorstand und der Generalversammlung dabei sein wird. e) Weiters haben Besprechungen mit der Musikschule Walgau bezüglich zusätzlicher Räumlichkeiten stattgefunden. Zahl 004-1-002 Seite 6 von 8 f) Ein erstes Kennenlernen mit dem Team des Kindergartens fand am Montag, dem 5. Oktober, statt. Das Treffen mit dem Team der Spielkiste folgt diese Woche. g) Auch eine Besprechung mit Eveline Hartmann, Kurt Gerstgrasser und den beiden Direktoren Michael Ellensohn der VS Schlins und Konrad Müller von der Landesschule Jupident ging über die Bühne. Dabei wurden einige Abläufe besprochen und vereinbart, die Öffnungszeiten in CoronaZeiten etwas zu reduzieren. h) Bei einer Besprechung mit der Fa. SPAR war ein Umbau Thema. Genauere Informationen sollten in den nächsten Wochen bekannt werden. i) Bei der Fahrplanbesprechung der Linien 75 und 75a mit den umliegenden Bürgermeistern wurde die Wichtigkeit der Erhaltung besprochen und ein eventueller. Ausbau der Fahrzeiten diskutiert. j) Am 9. Oktober zeigte Dieter Petras dem Bürgermeister das Gemeinde-Archiv und erklärte ihm die wichtigsten Aspekte seiner Arbeit. k) Am 12. Oktober waren sowohl der bisherige Bludescher Bürgermeister Michael Tinkhauser aus auch der neue gewählte Martin Konzett beim Bürgermeister und Vize Roman Dörn. Themen waren dabei u.a. der Gaisbühel und die Wasserversorgung. l) Silvia Wernautz von der Elternberatung Connexia besichtigte mit dem Bürgermeister die Räumlichkeiten des ehemaligen Kindergartens in der Volksschule. Sie fand diese sehr ansprechend. Deshalb steht einem baldigen Umzug dorthin nichts mehr im Weg. m) Auch der Bau des Bauhofs war bereits Thema. Zusammen mit Udo Voppichler, Roman Dörn, Jürgen Jussel, Christoph Kleboth und seiner Geschäftspartnerin Veronika Rothweiler wurden die aktuell vorliegenden Pläne besprochen und optimiert. Ein Einreichplan inkl. Kostenschätzung durch die Firma Kleboth Bau360 folgt bis spätestens Ende November. n) Am Donnerstag, dem 15. Oktober, war der Bürgermeister zu Gast in den Räumlichkeiten der Mittagsbetreuung der Volksschule und erfuhr dabei, dass 52 Kinder das Angebot dieser Institution in Anspruch nehmen. Das sind genau die Hälfte aller Kinder, die die Volksschule besuchen. 3.2. des Vorstandes Vizebürgermeister Roman Dörn berichtet von einer Sitzung der Nutzer des Wiesenbachsaales. Da die Gemeindemusik und der Männerchor aufgrund der Corona Maßnahmen in deren Proberäumen nicht proben können, sind diese derzeit auch im Wiesenbachsaal aktiv. 3.3. der Regio a) Am Mittwoch, dem 14. Oktober, fand eine Informationsveranstaltung „Kooperationsplan mit Verwaltung und Politik“ statt. Dabei ging es um mögliche Kooperationen aller 14 beteiligten Gemeinden. Diverse Vorschläge der einzelnen Gemeinden wurden gesammelt. Jetzt wird an der Umsetzung gearbeitet. b) Am 16. Oktober fand in Ludesch ein Workshop zum Thema „Gemeindekommunikation im 21. Jahrhundert“ statt. Dabei ging es darum, wie die Bürgerinnen und Bürger am besten informiert werden können. Zahl 004-1-002 Seite 7 von 8 4. Allfälliges a) Bei der konstituierenden Sitzung wurden einige ausgeschiedene Mandatare erwähnt und ihnen für die Zusammenarbeit gedankt. Es gilt aber auch ein Dank an weitere ausgeschiedene Ersatzmandatare, die in der letzten Sitzung nicht erwähnt wurden: - Bauer Andreas Bauer Daniel Begle Moritz Bischof Roman Egger Herbert Gradinaj Bujar Kopf Michael Mähr Sabine Sonderegger Werner Spiegl Mark Steckbauer Steffen b) Es wurde überlegt, dass künftig alle ca. 6 Wochen eine Gemeindevertretungssitzung abgehalten werden sollte. Die nächste Sitzung ist am 30.11.2020 geplant. Mit diesem fixen Sitzungsrythmus soll eine bessere Planbarkeit erreicht werden. c) Julian Amann erkundigt sich nach der für kommenden Freitag angekündigten Sitzung der Forstbetriebsgemeinschaft. Otto Rauch, Lukas Amann und Bernhard Rauch bitten, dass sie zur Teilnahme an dieser Sitzung angemeldet werden. Schluss der Sitzung: 20:30 Uhr Der Schriftführer Der Bürgermeister Michael Wäger Wolfgang Lässer Zahl 004-1-002 Seite 8 von 8
  1. schlinsvertretung
20200928_GVE001 Schlins 28.09.2020 19.06.2021, 08:22 AZL 004-1-000 Michael Wäger +43 5524 8317 219 Schlins, am 14.10.2020 PROTOKOLL über die am 28.09.2020 um 20:00 Uhr im Wiesenbachsaal abgehaltene Konstituierende Sitzung der Gemeindevertretung Schlins. Anwesend: Wolfgang Lässer, Roman Dörn, DI Dieter Stähele, Ing. Udo Voppichler, Alexandra Gabriel-Huber, Alexandra Malin, Julian Amann, Christian Klammer, Bernhard Rauch, BSc Bertram Kalb, Manfred Fischer, Rene Felder, Rene Linder, Simon Matt, DI-FH Klaus Galehr, Beatrix Madlener-Tonetti, Karin Martin, Paul Amann, Rudolf Jussel, Wolfgang Maurer, Markus Hubmann Schriftführer: Michael Wäger Entschuldigt: Simon Galehr Der Bürgermeister begrüßt besonders die erstmals anwesenden Mitglieder der Gemeindevertretung und den Landtagspräsidenten Mag. Harald Sonderegger sowie Altbürgermeisterin Gabi Mähr und alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Der Bürgermeister stellt fest, dass die Einladungen zur konstituierenden Sitzung ordnungsgemäß zugestellt wurden und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Gegenüber dem Wahlergebnis hat sich folgende Änderung ergeben: Jakob Galehr hat auf sein Mandat schriftlich verzichtet und steht künftig als 1. Ersatzmitglied zur Verfügung. An seine Stelle rückt für die Fraktion SPÖ und Parteifreie Simon Galehr an die 5. Stelle. Tagesordnung 1. Gelöbnis der Gemeindevertreter gem. § 37 Abs. 1 GG 2. Bestellung eines Schriftführers gem. § 47 Abs. 2 GG 3. Feststellung der Zahl der Mitglieder des Gemeindevorstandes gem. § 55 GG 4. Wahl des Gemeindevorstandes gem. § 56 GG 5. Wahl des Vizebürgermeisters gem. § 62 Abs. 1 GG 6. Genehmigung des Protokolls der letzten öffentlichen Sitzung am 6.7.2020 7. Allfälliges Hauptstraße 47, 6824 Schlins  T +43 5524 8317-0  F +43 5524 8317-275 info@schlins.at  www.schlins.at  UID ATU 41394406  DVR 0089702 Erledigungen 1. Gelöbnis der Gemeindevertreter gem. § 37 Abs. 1 GG Simon Galehr ist erkrankt und wird von Markus Hubmann vertreten, er wird zu einem späteren Zeitpunkt angelobt werden. Der Bürgermeister selbst ist bereits vergangenen Montag vom Bezirkshauptmann angelobt worden. Der Bürgermeister verliest die Gelöbnisformel. Die anwesenden Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter leisten in der Folge vor dem Vorsitzenden und Gemeindewahlleiter das Gelöbnis gemäß § 37 Abs. 1 GG. 2. Bestellung eines Schriftführers gem. § 47 Abs. 2 GG Der Vorsitzende schlägt vor, den Gemeindesekretär Michael Wäger zum Schriftführer zu bestellen. Als Ersatz bei einer Verhinderung sollen die Gemeindebediensteten Patrick Wachs oder Simone Jenni diese Funktion übernehmen. Einstimmiger Beschluss. 3. Feststellung der Zahl der Mitglieder des Gemeindevorstandes gem. § 55 GG Der Gemeindevorstand setzt sich nach dem Ergebnis der Gemeindevertretungswahl zusammen. Der Vorsitzende weist darauf hin, dass die Zahl der Gemeinderäte lt. Gemeindegesetz für Schlins mit mindestens drei und höchstens fünf festgesetzt werden kann. Der Bürgermeister schlägt vor, fünf Gemeindevorstände festzulegen, damit alle Fraktionen im Gemeindevorstand vertreten sind. Auf Antrag des Bürgermeisters wird die Anzahl der Mitglieder des Gemeindevorstandes einstimmig mit fünf festgelegt. 4. Wahl des Gemeindevorstandes gem. § 56 GG Der Vorsitzende stellt eingangs die Frage, ob für die nun folgenden Wahlgänge eine geheime Abstimmung in einer Wahlzelle gewünscht wird. Auf Antrag von Roman Dörn wird die Wahl schriftlich ohne Benützung der bereitgestellten Wahlzelle durchgeführt. Als Stimmenzähler werden auf Vorschlag des Vorsitzenden Christian Klammer und Markus Hubmann bestimmt. Der Bürgermeister gibt bekannt, dass aufgrund des Wahlergebnisses vom 13. September 2020 der Fraktion „Team Wolfgang Lässer - ÖVP und Parteifreie Schlins“ vier Mitglieder und der Fraktion „Für ein blühendes Schlins - SPÖ und Parteifreie“ ein Mitglied im Gemeindevorstand zusteht. Der ordnungsgemäß schriftlich eingebrachte Vorschlag der Fraktion „Team Wolfgang Lässer – ÖVP und Parteifreie Schlins“ lautet: 1. GR 2. GR 4. GR 5. GR Roman Dörn, ÖVP DI Dieter Stähele, ÖVP Alexandra Gabriel-Huber, ÖVP Rudi Jussel, FPÖ Der ordnungsgemäß schriftlich eingebrachte Vorschlag der Fraktion „Für ein blühendes Schlins SPÖ und Parteifreie“ lautet: 3. GR DI (FH) Klaus Galehr, SPÖ Es wird einstimmig beschlossen, dass die Wahl ohne Wahlzelle am Tisch erfolgt. In der darauf folgenden schriftlichen Abstimmung werden die Mitglieder des Gemeindevorstandes wie folgt gewählt: 4.1. 1. Gemeinderat Roman Dörn: 21 abgegebene Stimmen, davon 20 gültige mit ja und 1 ungültige. Zahl 004-1-000 Seite 2 von 4 4.2. 2. Gemeinderat DI Dieter Stähele: 21 abgegebene Stimmen, davon 20 gültige mit ja und 1 ungültige. 4.3. 3. Gemeinderat DI (FH) Klaus Galehr: 21 abgegebene Stimmen, davon 20 gültige mit ja und 1 ungültige. 4.4. 4. Gemeinderat Alexandra Gabriel-Huber: 21 abgegebene Stimmen, davon 20 gültige mit ja und 1 ungültige. 4.5. 5. Gemeinderat Rudolf Jussel: 21 abgegebene Stimmen, davon 21 gültige mit ja. 5. Wahl des Vizebürgermeisters gem. § 62 Abs. 1 GG Der Vorsitzende weist darauf hin, dass der Vizebürgermeister laut Gesetz Mitglied des Gemeindevorstandes sein muss und sich deshalb allfällige Wahlvorschläge nur auf die eben gewählten Gemeindevorstandsmitglieder beziehen können. Namens der Liste Team Wolfgang Lässer – ÖVP und Parteifreie schlägt Dieter Stähele den GR Roman Dörn als Vizebürgermeister vor. Nachdem keine weiteren Wahlvorschläge vorgebracht werden und auch keine weiteren Wortmeldungen dazu erfolgen, lässt der Vorsitzende über diesen Wahlvorschlag schriftlich abstimmen. In der darauf folgenden Abstimmung wird wie folgt gewählt: Abstimmungsergebnis: 21 gültige Stimmen, davon 18 Stimmen für GR Roman Dörn und 3 ungültige. Der Vorsitzende stellt fest, dass somit GR Roman Dörn als Vizebürgermeister gewählt ist und gratuliert ihm zur Wahl als Vizebürgermeister der Gemeinde Schlins. Der neu gewählte Vizebürgermeister bedankt sich für die Wahl und das entgegengebrachte Vertrauen. Er hofft auf eine gute Zusammenarbeit und tolle Ergebnisse in der kommenden Legislaturperiode. 6. Genehmigung des Protokolls der letzten öffentlichen Sitzung am 6.7.2020 Da keine Änderungswünsche, das Protokoll betreffend, vorgebracht werden, gilt dieses als einstimmig genehmigt. 7. Allfälliges a) Der Bürgermeister gratuliert den Gemeinderäten und dem Vizebürgermeister zur Wahl und hofft eine gute Zusammenarbeit. b) Der Bürgermeister stellt fest, dass bei jedem Beginn einer neuen Funktionsperiode auch Personen, welche bisher Funktionen innehatten, künftig nicht mehr dabei sein werden. Einige davon haben bereits seit vielen Jahren für die Gemeinde Schlins als Funktionäre gearbeitet. - Vizebürgermeister Roman Dörn bedankt sich bei Gabi Mähr für deren Arbeit und das Wirken in den vergangenen Jahren. Es war für sie sicherlich nicht immer einfach, denn ‚allen Menschen Recht getan ist eine Kunst die niemand kann‘. Seit 2000 – 2010 war sieGemeindevertreterin und 2010 – 2013 als Vizebürgermeisterin im Gemeindevorstand. Ab 2013 bekleidete sie dann das Amt der Bürgermeisterin. In ihrer Zeit als Bürgermeisterin wurden mehrere Projekte umgesetzt. Es sind dies u.a. der Kindercampus, das Feuerwehrgerätehaus und die Erneuerung der Kanal und Wasserleitungen im BA 08. Roman Dörn wünscht ihr und ihrem Mann Alwin alles Gute für die weitere Zukunft und überreicht einen Blumenstrauß sowie einen Geschenkkorb als Ehrengeschenk. Zahl 004-1-000 Seite 3 von 4 Gabi Mähr bedankt sich ihrerseits bei allen für die gute Zusammenarbeit und hält fest, dass Sie ihre Aufgabe gerne erfüllt hat. Sie bedankt sich auch beim Vizebürgermeister und dem Gemeindevorstand für die Zusammenarbeit. Leider war es ihr aus gesundheitlichen Gründen letztlich nicht möglich, die volle Zeit bis zur Neuwahl ihre Funktion auszuüben. - Der Bürgermeister bedankt sich weiters bei Heike Porod, die 15 Jahre in der Gemeindevertretung tätig war. Sie hatte dabei eine Vielzahl von Funktionen als Vorsitzende, Mitglied und Ersatzmitglied in verschiedenen Ausschüssen inne. Die letzten Monate war sie letztlich als Gemeinderätin im Gemeindevorstand aktiv. Damit ist klar, dass sie viel für die Gemeinde und deren Bürger geleistet hat. Er bedankt sich und drückt sein Bedauern über ihr Ausscheiden aus. - Hans Amann war ebenfalls seit bereits 1980 in der Gemeindevertretung in vielen Funktionen vertreten. Er war mehrere Funktionsperioden als Gemeinderat im Gemeindevorstand und hatte mehrere Funktionen als Obmann oder Mitglied in den Ausschüssen. Es wurde auch für Hans ein Ehrengeschenk vorbereitet, das ihm am nächsten Tag zugestellt wird. Ein kräftiger Applaus würdigt seine Tätigkeiten über die vielen Jahre hinweg. - Nachfolgende Personen sind ebenfalls ausgeschieden: Arno Dörn, Jürgen Hartmann, Michael Marent und Arnold Maier. - Der frühere Gemeindevertreter und in der vergangenen Legislaturperiode als Ersatzvertreter tätige Mock Walter ist inzwischen leider verstorben. c) Der Vorsitzende überreicht Roman Dörn ein Ehrengeschenk für seine Tätigkeit als Bürgermeister nach dem Ausscheiden der Bürgermeisterin Gabi Mähr bis zur Neuwahl bzw. Angelobung des neu gewählten Bürgermeisters. Die Anwesenden bedanken sich bei Roman Dörn mit einem kräftigen Applaus für dessen Einsatz. d) Die nächste Sitzung der Gemeindevertretung findet voraussichtlich am 19.10.2020 statt. Die Einladung erfolgt rechtzeitig. e) Klaus Galehr gratuliert seinerseits im Namen der Fraktion SPÖ ebenfalls allen neu gewählten Mandataren zu deren Wahl. f) Rudi Jussel gratuliert seinerseits im Namen der Fraktion FPÖ ebenfalls dem neu gewählten Bürgermeister, dem Vizebürgermeister und allen Gemeinderäten zu deren Wahl und wünscht sich eine gute Zusammenarbeit. g) Vizebürgermeister Roman Dörn bedankt sich für im Namen der Fraktion ÖVP und wünscht sich ebenfalls eine gute Zusammenarbeit. Schluss der Sitzung: 20:40 Uhr Der Schriftführer Der Bürgermeister Michael Wäger Wolfgang Lässer Zahl 004-1-000 Seite 4 von 4
  1. schlinsvertretung
20200603_GVE033 Schlins 03.06.2020 19.06.2021, 08:23 Gemeinde Schlins AZL 004-1-033 Michael Wäger DVR-NR 0089702 Schlins, am 04.06.2020 PROTOKOLL über die am 03.06.2020 um 19:40 Uhr im Mehrzwecksaal des Wiesenbachsaales abgehaltene 33. Sitzung der Gemeindevertretung Schlins. Anwesend: Roman Dörn, DI Dieter Stähele, Heike Porod, Ing. Michael Marent, Manfred Fischer, Ing. Udo Voppichler, BSc Bertram Kalb, Bernhard Rauch, Christian Klammer, Benjamin Breuß, Alexandra Gabriel-Huber, Jürgen Hartmann, Werner Kirchner, DI-FH Klaus Galehr, Beatrix Madlener-Tonetti, Karin Martin, Othmar Einwallner, Rudolf Jussel, Otto Rauch, Barbara Rauch, Mag. Harald Sonderegger, Bezirkshauptmann Mag. Herbert Burtscher Entschuldigt:: Angelika Jussel Schriftführer: Michael Wäger Der Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter sowie den Bezirkshauptmann Mag. Herbert Burtscher und stellt fest, dass die Einladungen zur 33 Sitzung ordnungsgemäß zugestellt wurden und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Tagesordnung 1. Genehmigung des Protokolls der 32. Sitzung vom 2.3.2020 2. Wahl des Bürgermeisters (§ 61 Abs. 1 GG) 3. Wahl eines neuen Mitgliedes im Gemeindevorstand (§56 Abs. 1 GG) 4. Wahl des Vizebürgermeisters (§ 62 Abs. 1 GG) 5. Angelobung durch den Bezirkshauptmann (§ 64 Abs. 1 GG) 6. Berichte 7. Allfälliges Hauptstraße 47, A 6824 Schlins, Tel. 05524 8317 0, Fax 05524 8317 275, info@schlins.at, http://www.schlins.at Erledigungen 1. Genehmigung des Protokolls der 32. Sitzung vom 2.3.2020 Einstimmige Genehmigung. 2. Wahl des Bürgermeisters (§ 61 Abs. 1 GG) Bürgermeisterin Gabriele Mähr ist am 14.5.2020 aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten. Die Wahl ist grundsätzlich geheim abzuhalten. Der Vorsitzende stellt die Frage, ob für die nun folgenden Wahlgänge eine geheime Abstimmung in einer Wahlzelle gewünscht wird. Dieter Stähele stellt den Antrag, dass die Wahl geheim mit Stimmzettel am Tisch durchgeführt wird. Einstimmiger Beschluss. Als Stimmenzähler werden auf Vorschlag des Vorsitzenden Bertram Kalb und Karin Martin bestimmt. Im Namen der Fraktion ÖVP und Parteifreie schlägt Dieter Stähele den bisherigen Vizebürgermeister Roman Dörn zur Wahl zum Bürgermeister vor. Ergebnis der Stimmenauszählung: Es wurden 21 Stimmen abgegeben: 19 Ja und 2 Nein Stimmen. Roman Dörn erklärt seinen Rücktritt als Vizebürgermeister und teilt anschließend mit, dass er die Wahl zum Bürgermeister der Gemeinde Schlins annimmt. Seine schriftliche Rücktrittserklärung übergibt er dem Schriftführer. Roman Dörn erklärt seinen Rücktritt als Vizebürgermeister und teilt anschließend mit, dass er die Wahl zum Bürgermeister der Gemeinde Schlins annimmt. Seine schriftliche Rücktrittserklärung übergibt er dem Schriftführer. Der neu gewählte Bürgermeister Roman Dörn bedankt sich für das ausgesprochene Vertrauen. Er hofft auf konstruktive Zusammenarbeit auf allen Ebenen im Sinne der Schlinser Bevölkerung bis hin zur Neuwahl, die voraussichtlich im Herbst 2020 stattfinden wird. Klaus Galehr gratuliert im Namen der Fraktion SPÖ zur Wahl und hofft auf eine gute Zusammenarbeit in der kurzen Zeit bis zur Neuwahl. Rudi Jussel gratuliert im Namen der Fraktion FPÖ ebenfalls zur Wahl und hofft auf eine gute Zusammenarbeit für die kurze Zeit. 3. Wahl eines neuen Mitgliedes im Gemeindevorstand (§56 Abs. 1 GG) Der Vorsitzende weist darauf hin, dass das Vorschlagsrecht für den Gemeinderat lt. dem Wahlergebnis 2015 der ÖVP und Parteifreien zusteht. Roman Dörn gibt bekannt, dass seitens der ÖVP und Parteifreie ein schriftlicher Antrag mit Heike Porod als Gemeinderat fristgerecht eingebracht wurde. Der Vorsitzende stellt eingangs die Frage, ob für die nun folgenden Wahlgänge eine geheime Abstimmung in einer Wahlzelle gewünscht wird. Da kein solcher Antrag gestellt wird, kann die Wahl schriftlich ohne Benützung der bereitgestellten Wahlzelle durchgeführt werden. Ergebnis der Stimmenauszählung: Es wurden 21 Stimmen abgegeben: 15 Ja und 5 Nein sowie 1 ungültige Stimme. Heike Porod nimmt die Wahl an. Roman Dörn gratuliert in Namen der Fraktion ÖVP und Parteifreien zur Wahl als Gemeindevorstand. Klaus Galehr gratuliert im Namen der Fraktion SPÖ zur Wahl als Gemeindevorstand. AZL Niederschrift Seite: - 2/4 4. Wahl des Vizebürgermeisters (§ 62 Abs. 1 GG) Der Vorsitzende weist darauf hin, dass der Vizebürgermeister laut Gesetz Mitglied des Gemeindevorstandes sein muss und deshalb allfällige Wahlvorschläge sich nur auf die gewählten Gemeindevorstandsmitglieder beziehen können. Namens der Schlinser Volkspartei und Parteifreien schlägt Roman Dörn GR DI Dieter Stähele als Vizebürgermeister der Gemeinde Schlins vor. Nachdem keine weiteren Wahlvorschläge vorgebracht und keine weiteren Wortmeldungen dazu erfolgen, lässt der Vorsitzende über diesen Wahlvorschlag schriftlich abstimmen. Es wurden 21 Stimmen abgegeben, 19 Ja, 1 Nein und 1 ungültige Stimmen. DI Dieter Stähele ist somit mehrheitlich zum Vizebürgermeister gewählt und nimmt seine Wahl zum Vizebürgermeister der Gemeinde Schlins an. 5. Angelobung durch den Bezirkshauptmann (§ 64 Abs. 1 GG) Der Bezirkshauptmann gratuliert dem zu neu gewählten Bürgermeister, dem Vizebürgermeister und der neuen Gemeindevorständin zu deren Wahl. Er weist darauf hin, dass in den letzten Jahren immer weniger Personen bereit sind, Verantwortung als Führungsperson zu übernehmen. Was bedeutet heute eine Führungsperson zu sein. Früher war der Bürgermeister der Vorsteher, der vor anderen Menschen steht und die Entscheidungen treffen muss. Die Kriterien sind eine klare Haltung und eine fachliche Kompetenz und auch eine innere Haltung zur persönlichen Kompetenz. Als Vorsteher muss auch vorne gestanden werden und vor anderen gesprochen werden. Dazu ist auch eine gewisse Standhaftigkeit notwendig. Das ist eine gefragte Eigenschaft für eine Führungsperson. Dazu benötigt es aber auch einen Rückhalt durch die anderen Verantwortlichen, der auch immer wieder erarbeitet werden muss. Bei der Frage, weshalb heute weniger bereit sind Führungspositionen zu übernehmen stellt er fest, dass es sicherlich nicht an der Schüchternheit liegt. Es ist aber nach seiner Ansicht immer mehr das Problem, dass eine gewisse Unsicherheit besteht. Ebenfalls besteht das Risiko, der Kritik ausgesetzt zu werden. Vorschnelle Kritik ist heutzutage sehr verbreitet, persönliche Kritik der eigenen Person wird aber gescheut. Die Beteiligten müssen sich bewusst sein, dass mit Kritik vorsichtig umgegangen werden und der sachliche Grund zuerst hinterfragt werden sollte. Er wünscht dem neuen Team viel Erfolg in deren neuen Funktionen und eine sachliche Diskussionsbasis. Nach den Bestimmungen des Gemeindegesetzes haben der Bürgermeister und der Vizebürgermeister das Gelöbnis vor dem Bezirkshauptmann abzugeben. Er bittet den Bürgermeister die Gelöbnisformel zu verlesen und nimmt das Gelöbnis der neu gewählten Funktionäre per Handschlag entgegen. 6. Berichte Keine Wortmeldungen. 7. Allfälliges a) Der Bürgermeister überbringt Grüße der zurückgetretenen Bürgermeisterin Gabriele Mähr, die leider an der Sitzung nicht teilnehmen kann. Nach den derzeitigen Maßnahmen nach dem Covid19 Gesetz wird eine Verabschiedung erfolgen. b) Am 6.7.2020 findet voraussichtlich die nächste Sitzung der Gemeindevertretung mit dem Beschluss des Rechnungsabschlusses 2019 und wichtigen Vergaben statt. Der Bürgermeister bittet, diesen Termin vorzumerken. c) Das Sportcamp wurde ursprünglich abgesagt, da nicht klar war, ob dieses aufgrund der Maßnahmen nach dem Covid19 Gesetz stattfinden kann. Da es nun die Rahmenbedingungen doch erlauben, wird dieses doch durchgeführt. AZL Niederschrift Seite: - 3/4 d) Er bedankt sich für die Teilnahme und weist darauf hin, dass die Abstandsregeln beim hinaus gehen eingehalten werden. Schluss der Sitzung: 20:13 Uhr Der Schriftführer Frau Bürgermeister Michael Wäger Roman Dörn AZL Niederschrift Seite: - 4/4
  1. schlinsvertretung
20200302_GVE032 Schlins 02.03.2020 19.06.2021, 08:22 Gemeinde Schlins AZL 004-1-032 Michael Wäger +43 5524 8317 219 info@schlins.at DVR-NR 0089702 Schlins, am 10.03.2020 PROTOKOLL über die am 02.03.2020 um 20:00 Uhr im Sitzungssaal des Gemeindeamtes abgehaltene 32. Sitzung der Gemeindevertretung Schlins. Anwesend: Gabriele Mähr, Roman Dörn, DI Dieter Stähele, Ing. Michael Marent, Manfred Fischer (ab TOP 2 20:02 Uhr), Ing. Udo Voppichler, BSc Bertram Kalb, Bernhard Rauch, Christian Klammer, Benjamin Breuß, Alexandra Gabriel-Huber, Werner Kirchner, DI-FH Klaus Galehr, Karin Martin, Othmar Einwallner, Rudolf Jussel, Otto Rauch, Horst Burtscher, Rene Linder Auskunftsperson: DI (FH) Christoph Kleboth zu TOP 2 Entschuldigt: Jürgen Hartmann, Angelika Jussel, Beatrix Madlener-Tonetti, Heike Porod Schriftführer: Michael Wäger Die Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter und stellt fest, dass die Einladungen zur 32. Sitzung ordnungsgemäß zugestellt wurden und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Weiters begrüßt sie Christoph Kleboth der die Grundlagen zum TOP 2 erläutern wird und den Zuhörer Wolfgang Lässer. Tagesordnung 1. Genehmigung des Protokolls der 31. Sitzung vom 27.01.2020 2. Vergabe Austausch Tür-und Fensterelemente Süd-, Nord- und Westseitig 3. Beschlussfassung Straßen- Wegekonzept 4. Beschlussfassung Umwidmung Teilfläche des künftigen GST-NR 264 von Bauerwartung (BW) in Baugebiet BW 5. Beschlussfassung Umwidmung Teilfläche GST-NR 874/1 von FL in FS Parkplatz und Lager 6. Berichte 7. Allfälliges Hauptstraße 47, A 6824 Schlins, Tel. 05524 8317 0, Fax 05524 8317 275, info@schlins.at, http://www.schlins.at Erledigungen 1. Genehmigung des Protokolls der 31. Sitzung vom 27.01.2020 Einstimmige Zustimmung. 2. Vergabe Austausch Tür-und Fensterelemente Süd-, Nord- und Westseitig Vergangenes Jahr wurden die nun zur Vergabe anstehenden Fenstern und Türen gemeinsam mit denen im letzten Jahr ausgetauschten Fenstern ausgeschrieben. Bei beiden Anbietern wurden die aktuellen Preise angefragt, Billigstbieterin ist wiederum die Firma A. Pümpel Nun soll in einer 2. Ausführungsetappe der südliche und westliche Teil der Fenstern und Türelemente ausgetauscht werden. Von Christoph Kleboth wurden 4 Varianten ausgearbeitet: In der Basisvariante sind alle bereits besprochenen Fenster und Türelemente süd- und westseitig, außer dem Zugang zur Sportnutzung an der Nordseite. In diversen Besprechungen auch vor Ort hat sich der Standpunkt herausgestellt, dass dieses Türelement ausgetauscht werden sollte, damit das Schließsystem durchgängig erneuert werden kann. In der Variante I ist das erwähnte Türelement, welches für den Zugang im Sportbetrieb genutzt wird enthalten. Die Variante II baut auf die Variante I auf, es fehlt jedoch 1 Element südseitig, da in naher Zukunft ein Zubau für Lagerzwecke errichtet und dort der Durchgang entstehen könnte. Dann wäre es nicht sinnvoll, jetzt dort ein neues Fensterelement einzubauen. Die Variante III baut auf der Variante II auf, jedoch werden hier 9 Stk. Oberlichtfenster Nord beim Turnsaal weggelassen, da diese noch in einem sehr guten Zustand sind und lt. Einschätzung von Christoph Kleboth noch mindestens 15 Jahre halten sollten. Die Kosten würden sich dabei um netto € 21.794 verringern. Für die Montage einer Verdunkelung und Schließanlagenkomponenten sind noch keine Preise vorhanden. Die Bürgermeisterin stellt den Antrag, die Variante III mit geschätzten Gesamtkosten in Höhe von € 137.604 exkl. MwSt. auszuführen und die Vergabe der Beschaffung einer Verdunkelung und Erweiterung der Schließanlage an den Gemeindevorstand zu delegieren. Einstimmiger Beschluss. 3. Beschlussfassung Straßen- Wegekonzept Die Bürgermeisterin hat vorab an alle Gemeindevertreter das Straßen- und Wegekonzept zugesendet. Bertram Kalb als Obmann des zuständigen Ausschusses erläutert die dazu eingegangenen Stellungnahmen. Von privat ist eine Stellungnahme von Armin Amann eingelangt welche den Gemeindevertretern zur Kenntnis gebracht wird. Die Stellungnahme wurde im Ausschuss beraten und die Empfehlung an die Gemeindevertretung ausgesprochen, den Vorschlag, auf allen Sammel- und Erschließungsstraßen, ausgenommen die Hauptstraße bis zum alten Gemeindeamt generell 30 km/h einzuführen, vorläufig nicht zu übernehmen , da bei Bedarf dies auch später umgesetzt werden kann. Von den umliegenden Gemeinden wurden keine Einwände zum Straßen- und Wegekonzept eingebracht. Vom Amt der Vorarlberg Landesregierung Abt. Via – Allg. Wirtschaftsangelegenheiten wurde in deren Stellungnahme mitgeteilt, dass seitens des Landes keine inhaltlichen Einwände gegen das vorgelegte Straßen- und Wegekonzept der Gemeinde Schlins bestehen, lediglich soll noch der schon bestehende Rad- und Gehweg, beginnend bei der Gerbergasse bis zum Fußballplatz, planlich aufgenommen werden, was Seitens des Büros Verkehrsingenieure erledigt wurde. AZL Niederschrift Seite: - 2/4 Bertram Kalb stellt den Antrag, das vorgelegte Straßen- und Wegekonzept zu beschließen. Einstimmiger Beschluss. 4. Beschlussfassung Umwidmung Teilfläche des künftigen GST-NR 264 von Bauerwartungsfläche (BW) in Baufläche-Wohngebiet BW Am 19.12.2019 hat die Gemeindevertretung Schlins unter TOP 3.3 beschlossen, eine Änderung des Flächenwidmungsplanes betreffend das GST-NR 264 im Auflageverfahren einzuleiten. Mit dem derzeitigen und den künftigen Grundeigentümern wurde ein Raumplanungsvertrag zur verpflichtenden Bebauung innerhalb einer Frist von 5 Jahren ab Rechtswirksamkeit der Umwidmung abgeschlossen. Vom Amt der Vorarlberger Landesregierung Abt. VIIa liegt die Beurteilung vor, dass aus raumplanungsfachlicher Sicht die beabsichtigte Widmungsänderung nachvollziehbar und schlüssig erscheint und daher keine Einwendungen erhoben werden. Auf Antrag der Bürgermeisterin wird einstimmig beschlossen, Teilflächen im Gesamtausmaß von 500 m² der GST-NRn 181, 183 und 264 (neu gebildetes GST-NR 264) von BauerwartungsflächeWohngebiet in Baufläche-Wohngebiet umzuwidmen. 5. Beschlussfassung Umwidmung Teilfläche GST-NR 874/1 von FL in FS Parkplatz und Lager Am 19.12.2019 hat die Gemeindevertretung Schlins unter TOP 3.2 beschlossen, eine Änderung des Flächenwidmungsplanes betreffend eine Teilfläche des GST-NR 874/1 im Auflageverfahren einzuleiten. Es handelt sich um eine befristete Widmung Parkplatz und Lager auf 7 Jahre. Bei Umsetzung der widmungsgemäßen Errichtung eines Parkplatzes und Lager erfolgt eine unbefristete Widmung. Vom Amt der Vorarlberger Landesregierung Abt. VIIa liegt die Beurteilung vor, dass aus raumplanungsfachlicher Sicht die beabsichtigte Widmungsänderung nachvollziehbar erscheint und daher keine Einwendungen erhoben werden. Ein Anrainer hat in seiner Stellungnahme angeregt, dass die Firma ERNE aufgefordert wird, Ladetätigkeiten nach Möglichkeit ohne unnötigen Lärm durchzuführen. Auf Antrag der Bürgermeisterin wird einstimmig beschlossen, eine Teilfläche im Gesamtausmaß von 7.554 m² des GST-NR 874/1 von Freifläche Landwirtschaftsgebiet in Freifläche Sondergebiet Parkplatz und Lager befristet auf 7 Jahre umzuwidmen. 6. Berichte a) Seit der letzten Sitzung der Gemeindevertretung fand eine Vorstandssitzung statt. b) Für den Bereich in und um das Gemeindeamt, die Sportanlage Untere Au sowie den Wiesenbachsaal wurde ein öffentliches WLAN Netz mit einer Förderung als EU Projekt eingerichtet. Damit steht in diesen Bereichen kostenloses WLAN zur Verfügung. c) Die Gemeinde Schlins hat einer gemeinsamen Beauftragung der Prozessbegleitung für ein Altstoffsammelzentrum mit den Gemeinden Frastanz, Satteins, Göfis, Dünserberg, Düns, Röns und Schnifis zugesagt. d) Die Jahresmeldung 2019 der Bücherei wurde von der Büchereileitung der Bürgermeisterin zur Kenntnis gebracht. Bei einem Bestand von 9570 Medien wurden 25513 Entlehnungen registriert. Die Bürgermeisterin bedankt sich beim Büchereiteam für die geleistete Arbeit. e) Die Kassaprüfung betreffend die Forstbetriebsgemeinschaft Jagdberg fand am 27.2.2020 unter Teilnahme der Bürgermeisterin als Kassaprüferin statt. Die Vollversammlung mit der Genehmigung des Rechnungsabschlusses 2019 wird nach den Wahlen und den Delegierten der neuen Legislaturperiode abgehalten werden. AZL Niederschrift Seite: - 3/4 f) In einer Sitzung des Vorstandes des Gemeindeverbandes wurde die Situation betreffend die Bedarfszuweisungen des Landes erörtert sowie der Termin für den Gemeindetag 2020 in Götzis am 5.6.2020 fixiert. Weiters wurde die Regelung betreffend die ärztlichen Notdienste beraten. g) 26.2.2020 wurde die Prozessdokumentation und der Rahmenplan des Projektes Dorfkernentwicklung von Geli Salzmann und Wolfgang Ritsch an die Bürgermeisterin übergeben. h) Am vergangenen Freitag den 28.2.2020 fand die Auftaktveranstaltung bzw. der Festakt zu den Feiern im Rahmen des 1200 Jahr Jubiläums im Ramschwagsaal in Nenzing statt. Es nahmen viele Schlinser teil, leider sehr wenige Gemeindevertreter. Die Urkunden können im Stift St. Gallen am 25., 27. und 28.3.2020 im Rahmen einer gemeinsamen Fahrt nach St. Gallen ins Stiftsarchiv besichtigt werden. Zur persönlichen Führung durch Dr. Erhart bzw. seinem Stellvertreter Dr. Kuratly ist eine Anmeldung erforderlich. i) Dieter Stähele berichtet von der Generalversammlung des UTC am 21.2.2020. Der Verein ist sehr gut aufgestellt. Es wurde berichtet, dass der Platzbedarf bei Meisterschaftsbetrieb nicht ausreichend gedeckt ist. Erfreulich ist mit 7 Mannschaften die Nachwuchsarbeit. Die 40 Jahre Bestandsfeier im Juni ist in Vorbereitung. j) Udo Voppichler berichtet von den zwei Sitzungen der Arbeitsgruppe Erweiterung Bauhofgebäude und Anlagen. Derzeit wird nach einem Fachmann für die Ausschreibung der Architektur gesucht. Es ist nicht einfach jemand zu finden, alle die bisher angefragt wurden, wollen die Planung selbst anbieten. 7. Allfälliges a) Anlässlich der voraussichtlich letzten Sitzung der Gemeindevertretung in dieser Legislaturperiode lädt die Bürgermeisterin alle Sitzungsteilnehmer zu einem Umtrunk ins Gasthaus El Toro Loco ein und bedankt sich für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Schluss der Sitzung: 20:45 Uhr Der Schriftführer Die Bürgermeisterin Michael Wäger Gabriele Mähr AZL Niederschrift Seite: - 4/4
  1. schlinsvertretung
20200127_GVE031 Schlins 27.01.2020 13.06.2021, 02:58 Gemeinde Schlins AZL 004-1-031 Michael Wäger +43 5524 8317 219 info@schlins.at DVR-NR 0089702 Schlins, am 20.02.2020 PROTOKOLL über die am 27.01.2020 um 20:00 Uhr im 31. Sitzungssaal des Gemeindeamtes abgehaltene 31. Sitzung der Gemeindevertretung Schlins. Anwesend: Gabriele Mähr, Roman Dörn, DI Dieter Stähele, Ing. Michael Marent, Ing. Udo Voppichler, BSc Bertram Kalb, Bernhard Rauch, Christian Klammer, Benjamin Breuß, Jürgen Hartmann ab TOP 2, 20:03 Uhr , Werner Kirchner, DI-FH Klaus Galehr, Beatrix Madlener-Tonetti, Karin Martin, Othmar Einwallner, Otto Rauch, Barbara Rauch, Karl Maier, Julian Amann Entschuldigt: Alexandra Gabriel-Huber, Angelika Jussel, Rudolf Jussel, Heike Porod Schriftführer: Michael Wäger Die Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter und stellt fest, dass die Einladungen zur 31. Sitzung ordnungsgemäß zugestellt wurden und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Vor Eingang in die Tagesordnung stellt die Bürgermeisterin den Antrag als TOP 5 Beschlussfassung Vereinbarung der Pflichtsprengelgemeinden bez. Finanzierung der Investitionskosten für die Sanierung der NMS_SMS Satteins aufzunehmen, Einstimmiger Beschluss. Tagesordnung 1. Genehmigung des Protokolls der 30. Sitzung vom 9.12.2019 2. Bevollmächtigung der Übertragung des Geschäftsanteiles der Gemeinde Schlins an der Gemeindeinformatik GmbH 3. Vereinbarung Projekt- und Strukturentwicklungsgenossenschaft Schlins eGen (PSG) und Institut für Standort-, Regional- und Kommunalentwicklung (ISK) 4. Voranschlag 2020 5. Beschlussfassung Vereinbarung der Pflichtsprengelgemeinden bez. Finanzierung der Investitionskosten für die Sanierung der NMS-SMS Satteins 6. Berichte 7. Allfälliges Hauptstraße 47, A 6824 Schlins, Tel. 05524 8317 0, Fax 05524 8317 275, info@schlins.at, http://www.schlins.at Nicht öffentlicher Teil 8. Grundstücksgeschäfte Erledigungen 1. Genehmigung des Protokolls der 30. Sitzung vom 9.12.2019 Einstimmige Genehmigung. 2. Bevollmächtigung der Übertragung des Geschäftsanteiles der Gemeinde Schlins an der Gemeindeinformatik GmbH Die Gemeindeinformatik GmbH soll in den Gemeindeverband eingegliedert werden, weshalb eine Übertragung der Geschäftsanteile erfolgen soll. Seitens des Gemeindeverbandes wird um nachfolgende Beschluss gebeten: Die Gemeinde Schlins (nachfolgend auch kurz: "Vollmachtgeberin" genannt) ist als Gesellschafterin an der Gemeindeinformatik GmbH mit dem Sitz in Dornbirn beteiligt und beabsichtigt ihren gesamten Geschäftsanteil an dieser Gesellschaft an den Vorarlberger Gemeindeverband abzutreten. Zu diesem Zwecke bevollmächtigt hiermit die Gemeinde Schlins Herrn Dr. Otmar Müller, geb. 08.12.1956, 6721 Thüringerberg HNr. 175, und Herrn Johann Georg Reisch, geb. 13.01.1964,6820 Frastanz, Mühlegasse 5, und zwar jeden selbständig, im Namen und mit Rechtswirksamkeit für die Vollmachtgeberin einen Abtretungsvertrag in Form eines Notariatsaktes zu unterfertigen, mit welchem die Vollmachtgeberin ihren gesamten Geschäftsanteil an der Gemeindeinformatik GmbH mit dem Sitz in Dornbirn und der Geschäftsanschrift 6850 Dornbirn, Marktstraße 51, eingetragen im Firmenbuch des Landesgerichtes Feldkirch zu FN 67987 g, an den Vorarlberger Gemeindeverband mit dem Sitz in Dornbirn und der Geschäftsanschrift 6850 Dornbirn, Marktstraße 51, eingetragen im Vereinsregister zu ZVR-Zahl 017955105, abtritt. Abtretungspreis ist das Nominale des Stammkapitals des abgetretenen Geschäftsanteiles. Jeder Bevollmächtigte ist selbständig ermächtigt, sämtliche Bestimmungen des Abtretungsvertrages festzulegen, den Abtretungsvertrag im Namen der Vollmachtgeberin in Notariatsaktform zu unterfertigen und überhaupt alles zu unternehmen, damit die vorgenannte Abtretung des Geschäftsanteiles gültig zustande kommt. Die Bevollmächtigten sind zur Ausübung dieser Vollmacht auch dann berechtigt, wenn sie andere Beteiligte oder Gesellschafter vertreten (Zulässigkeit der Doppelvertretung). Einstimmiger Beschluss. 3. Vereinbarung Projekt- und Strukturentwicklungsgenossenschaft Schlins eGen (PSG) und Institut für Standort-, Regional- und Kommunalentwicklung (ISK) Die Vereinbarung wurde allen Gemeindevertretern im Vorhinein zum Studium übermittelt. Da keine zusätzlichen Fragen gestellt werden, wird auf Antrag der Bürgermeisterin nachfolgender Beschluss gefasst: Die vorliegende Vereinbarung der Gemeinde Schlins mit der Projekt- und Strukturentwicklungsgenossenschaft Schlins eGen (PSG) und Institut für Standort-, Regional- und Kommunalentwicklung wird einstimmig genehmigt. AZL 004-1-31 Seite: - 2/6 4. Voranschlag 2020 4.1. Finanzbericht zum Voranschlag 2020 In seinem Finanzbericht werden von Michael Wäger die wesentlichen Daten des Voranschlages bekannt gegeben. Im Voranschlag 2020 sind € 2.604.900 an Investitionen vorgesehen. Dies entspricht einem Investitionsvolumen von ca. 32 % des Gesamtbudgets in Höhe von € 9.058.000. In diesen investitionswirksamen Ausgaben sind die Neuerrichtung eines Teils der künftigen Erschließungsstraße in der Oberen Au, die Sanierung oder Verlegung der Pumpstation, der Ausbau der Wasserversorgung und Feinerschließungen des Abwasserkanales, sowie der Neubau des Kunstrasenplatzes und der Flutlichtanlage beim Sportplatz „Untere Au“ enthalten. Die Pro-Kopf-Verschuldung der Gemeinde wird sich um € 221 je Einwohner auf insgesamt € 2.307 je Einwohner erhöhen. Otto Rauch stellt fest, dass aus seiner Sicht eine Neuerrichtung des Kunstrasenplatzes und der Flutlichtanlage im Jahr 2020 noch nicht notwendig ist. In den nächsten Jahren sind weitere hohe Kosten zu berücksichtigen, die auf die Gemeinde zu kommen werden. Er hält weiter fest, dass im Wiesenbachsaal die Kosten für die Sanierung nur als Planungsansatz enthalten sind und die Sanierung immer hinaus geschoben wird. Dazu wird Otto Rauch mitgeteilt, dass im Jahr 2019 die Sanierung des Foyers sowie die Erneuerung der Beleuchtung vorgenommen wurden und beim damaligen Beschluss die weitere Sanierung der Fenster für das Jahr 2020 vorgesehen wurde. Dieser Posten wurde auch so ins Budget 2020 aufgenommen. Klaus Galehr erkundigt sich nach der ökologischen Beurteilung und die künftigen Entsorgungskosten der im neuen Kunstrasen eingebrachten Baustoffe bzw. Materialien. Dieter Stähele teilt dazu mit, dass kein Mikroplastik verwendet werden soll und dass damit künftig die Problematik aus ökologischer Sicht wesentlich besser ist. Der Voranschlag wurde im Gemeindevorstand beraten und einstimmig positiv beurteilt. 4.2. Beratung und Feststellung des Voranschlages 2020 Nachdem die einzelnen Gruppensummen des Voranschlages 2020 von der Bürgermeisterin vorgetragen werden, wird folgende Feststellung des Voranschlages einstimmig beschlossen: Ergebnishaushalt Erträge / Einzahlungen (Summe operative und investive Gebarung) Aufwendungen / Auszahlungen (Summe operative und investive Gebarung) Nettoergebnis / Nettofinanzierungssaldo Entnahme von Haushaltsrücklagen / Einzahlungen aus der Finanzierungstätigkeit Zuweisung von Haushaltsrücklagen / Auszahlungen aus der Finanzierungstätigkeit Nettoergebnis nach Haushaltsrücklagen / Geldfluss aus der voranschlagswirksamen Gebarung Finanzierungshaushalt 5.648.700,00 7.952.000,00 6.278.700,00 -630.000,00 7.687.300,00 264.700,00 648.400,00 970.000,00 390.300,00 18.400,00 844.400,00 4.3. Feststellung der Finanzkraft 2020 Die Finanzkraft der Gemeinde Schlins im Sinne des § 73 (3) GG wird auf Basis des VoranschlaAZL 004-1-31 Seite: - 3/6 ges 2019 mit € 3.181.100 festgestellt. Einstimmiger Beschluss. 5. Beschlussfassung Vereinbarung der Pflichtsprengelgemeinden bez. Finanzierung der Investitionskosten für die Sanierung der NMS-SMS Satteins Die Unterlagen wurden allen Gemeindevertretern im Vorhinein zugestellt. Es fand eine Sitzung aller Gemeindevorstände im Schulsprengel statt, an der die Bürgermeisterin und Klaus Galehr teilgenommen haben. Die Kosten betragen ca. € 18 Mio. und sollen durch ein Darlehen finanziert werden. Die einzelnen Gemeinden haben diese Kosten über eine Laufzeit von 10 Jahren nach Anzahl der Schüler (Basis 10 Jahre) zu finanzieren. Die Nettokosten nach Berücksichtigung der Förderungen betragen ca. 8 Mio. €, die Gemeinde Schlins hat davon 15,8% davon zu tragen. Bea Madlener-Tonetti erkundigt sich, ob es künftig weiter möglich sein wird, dass Kinder andere Schulen in der Region besuchen können. Die Bürgermeisterin teilt dazu mit, dass die bisherige Vorgangsweise so war, dass das auf Ansuchen mit entsprechender Begründung genehmigt wurde. Die Gemeinde Schlins bezahlt dann nur einen vom Gemeindeverband fixierten Pauschalbetrag an jene Schule, der Rest ist an die Schulsprengelgemeinde zu bezahlen. Der Vereinbarung zwischen den Pflichtsprengelgemeinden der NMS-SMS Satteins bezüglich der Sanierung SMS Satteins wird einstimmig zugestimmt. 6. Berichte a) Seit der letzten Sitzung der Gemeindevertretung fanden zwei Sitzungen des Gemeindevorstandes statt. In einer davon wurde beschlossen, künftig eine Entschädigung an die Beisitzer der Wahlkommissionen bei mindestens 3 Stunden Anwesenheit auszuzahlen. b) Eines der Büros im Kellergeschoss des Gemeindeamtes wird künftig an Angelika Jussel für ein Maleratelier vermietet. c) Derzeit laufen die Besprechungen der Rahmenbedingungen der gemeindeübergreifenden Kindergarten- und Volksschulkinderbetreuung in den Sommerferien mit der Gemeinde Satteins. d) Seit der letzten Sitzung der Gemeindevertretung fanden zwei Sitzungen des Vorstandes der Regio ImWalgau statt. Der Kindergartenspringerdienst mit der Neuanstellung einer 4. Mitarbeiterin wurde ebenso besprochen wie weitere, anstehende Themen der Region. e) Aus Anlass des Rücktrittes des Präsidenten des Gemeindeverbandes fand am 16.12.2019 eine Sitzung des Vorstandes des Gemeindeverbandes statt. Ein Forderungspapier an die neue Landesregierung zur Stärkung der Finanzkraft der Gemeinden wurde beschlossen. f) Am 17.12.2019 fand eine Sitzung des Bürgermeisterpensionsfonds mit dem Beschluss des Voranschlages 2020 statt. g) Am 18.12.2019 fand eine Besprechung betreffend der geplanten Veranstaltungen anlässlich der 1200-Jahr-Feiern fand in Nenzing statt. Es sind verschiedene Veranstaltungen, als erste eine Auftaktveranstaltung am 28.2.2020, geplant. h) Die Übergabe der Wohnungsschlüssel an die künftigen Bewohner der fünf neuen Wohnungen in der Wohnanlage der Alpenländischen Heimstätte Landstraße fand am 13.1.2020 statt. i) In einer Verbandsversammlung des Gemeindeverband PNV Walgau am 17.1.2020 wurde der Voranschlag 2020 sowie der Beschäftigungsrahmenplan 2020 beschlossen. j) Am 23.1.2020 fand eine gemeinsame Besprechung mit der Marktgemeinde Nenzing, ÖBB und dem Vorarlberger Verkehrsverbund betreffend die neue Fahrradabstellanlage bei der Haltestelle AZL 004-1-31 Seite: - 4/6 Schlins-Beschling statt. Die Kostenschätzung beläuft sich auf € 294.000 ohne die Neugestaltung der Oberfläche. Dafür wären weitere € 107.000 zusätzlich erforderlich, welche von beiden Gemeinden als für nicht notwendig gehalten werden. Die Boxen kosten zusätzlich ca. € 130.000. Der Kostenschlüssel wird im Verhältnis 50% ÖBB, 25% Land und 25% Gemeinden Nenzing und Schlins aufgeteilt Ein ausführlicher Plan wird noch übermittelt und der Gemeindevertretung zur Kenntnis gebracht werden. k) Das Erkenntnis des Landesverwaltungsgerichts betreffend die Beschwerde der Berufungswerber Tina Krupalija und Ingo Mähr betreffend den Bescheid zur Errichtung eines Retensionsbecken wurde inzwischen, nach über einem Jahr, zugestellt. Der Bescheid der Gemeinde wurde vollinhaltlich zu Recht erkannt, lediglich die Menge der zu speichernden Regenwässer wurde, aufgrund inzwischen vorliegender neuer Berechnungsgrundlagen, reduziert. Inzwischen hat der Anwalt der Beschwerdeführer mitgeteilt, dass die Beschwerdeführer das Urteil anerkennen. l) Die Bauwerberin Eva-Maria Larl hat fristgerecht Beschwerde beim Landesverwaltungsgericht gegen den von der Gemeinde Schlins erlassenen Bescheid zur Abweisung ihres Bauantrages eingebracht. Die im Rahmen der kommissionellen Verhandlung von den Sachverständigen eingeforderten verbesserten bzw. ergänzten Unterlagen zur Beurteilung des Bauantrages wurden nicht vorgelegt, weshalb ihr Bauantrag nach Verstreichen der Frist und mehrfacher Aufforderung abgewiesen werden musste. m) Am 17.12.2019 fand die 10. Jahreshauptversammlung des Verein S.E.T. statt. Der bisherige Vorstand wurde bei den Neuwahlen bestätigt. 7. n) Der Landesnarrentag hat am 12.1.2020 in Schlins stattgefunden. Die Organisation war ausgezeichnet, was eine reibungslose Abwicklung ermöglichte. Die Bürgermeisterin bedankt sich bei den Organisatoren und den tatkräftigen Helfern für die geleistete Arbeit o) Das Hallenturnier des FC Schlins an den beiden letzten Wochenenden war auch dieses Jahr sehr gut besucht. p) Ebenso war das Drei-König-Konzert der Gemeindemusik ein großer Erfolg. q) Roman Dörn berichtet von der Vollversammlung der Handwerkerzunft Schlins-Röns an der er teilgenommen hat. Bald ist das 300-Jahre-Jubiläum, weshalb die Herausgabe eines Zunftbuches überlegt wird. r) Weiter hat eine Jahreshauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins statt gefunden. Simon Zangerl hat seine Funktion als Obmann zurückgelegt. Jürgen Hartmann, Simon Matt und Christoph Kleboth wurden zum neuen Obmann Trio gewählt. Allfälliges a) Die Arbeitsgruppe Erweiterung Bauhof trifft sich zum zweiten. Mal am 4.2.2020. Einladungen an alle Teilnehmer der letzten Sitzung sind ausgesendet, weitere Interessierte sind herzlich eingeladen. b) Vor Ende der Funktionsperiode im März/April wird noch eine weitere Sitzung der Gemeindevertretung Anfang März notwendig sein. Es sind noch dringende Beschlüsse zu fassen. c) Das Essen der Gemeindemandatare findet am Freitag, 2.2.2020 im Balkonraum des Wiesenbachsaales statt. AZL 004-1-31 Seite: - 5/6 Nicht öffentlicher Teil 8. Grundstücksgeschäfte 8.1. Verkauf GST-NR 555 Dem Verkauf des GST-NR 555 mit ca. 688 m² zum Preis von € 340,00/m² wird mehrheitlich (19:1) zugestimmt. Schluss der Sitzung: 21:20 Uhr Der Schriftführer Die Bürgermeisterin Michael Wäger Gabriele Mähr AZL 004-1-31 Seite: - 6/6
  1. schlinsvertretung
20200127_GVE031 Schlins 27.01.2020 19.06.2021, 08:21 Gemeinde Schlins AZL 004-1-031 Michael Wäger +43 5524 8317 219 info@schlins.at DVR-NR 0089702 Schlins, am 20.02.2020 PROTOKOLL über die am 27.01.2020 um 20:00 Uhr im 31. Sitzungssaal des Gemeindeamtes abgehaltene 31. Sitzung der Gemeindevertretung Schlins. Anwesend: Gabriele Mähr, Roman Dörn, DI Dieter Stähele, Ing. Michael Marent, Ing. Udo Voppichler, BSc Bertram Kalb, Bernhard Rauch, Christian Klammer, Benjamin Breuß, Jürgen Hartmann ab TOP 2, 20:03 Uhr , Werner Kirchner, DI-FH Klaus Galehr, Beatrix Madlener-Tonetti, Karin Martin, Othmar Einwallner, Otto Rauch, Barbara Rauch, Karl Maier, Julian Amann Entschuldigt: Alexandra Gabriel-Huber, Angelika Jussel, Rudolf Jussel, Heike Porod Schriftführer: Michael Wäger Die Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter und stellt fest, dass die Einladungen zur 31. Sitzung ordnungsgemäß zugestellt wurden und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Vor Eingang in die Tagesordnung stellt die Bürgermeisterin den Antrag als TOP 5 Beschlussfassung Vereinbarung der Pflichtsprengelgemeinden bez. Finanzierung der Investitionskosten für die Sanierung der NMS_SMS Satteins aufzunehmen, Einstimmiger Beschluss. Tagesordnung 1. Genehmigung des Protokolls der 30. Sitzung vom 9.12.2019 2. Bevollmächtigung der Übertragung des Geschäftsanteiles der Gemeinde Schlins an der Gemeindeinformatik GmbH 3. Vereinbarung Projekt- und Strukturentwicklungsgenossenschaft Schlins eGen (PSG) und Institut für Standort-, Regional- und Kommunalentwicklung (ISK) 4. Voranschlag 2020 5. Beschlussfassung Vereinbarung der Pflichtsprengelgemeinden bez. Finanzierung der Investitionskosten für die Sanierung der NMS-SMS Satteins 6. Berichte 7. Allfälliges Hauptstraße 47, A 6824 Schlins, Tel. 05524 8317 0, Fax 05524 8317 275, info@schlins.at, http://www.schlins.at Nicht öffentlicher Teil 8. Grundstücksgeschäfte Erledigungen 1. Genehmigung des Protokolls der 30. Sitzung vom 9.12.2019 Einstimmige Genehmigung. 2. Bevollmächtigung der Übertragung des Geschäftsanteiles der Gemeinde Schlins an der Gemeindeinformatik GmbH Die Gemeindeinformatik GmbH soll in den Gemeindeverband eingegliedert werden, weshalb eine Übertragung der Geschäftsanteile erfolgen soll. Seitens des Gemeindeverbandes wird um nachfolgende Beschluss gebeten: Die Gemeinde Schlins (nachfolgend auch kurz: "Vollmachtgeberin" genannt) ist als Gesellschafterin an der Gemeindeinformatik GmbH mit dem Sitz in Dornbirn beteiligt und beabsichtigt ihren gesamten Geschäftsanteil an dieser Gesellschaft an den Vorarlberger Gemeindeverband abzutreten. Zu diesem Zwecke bevollmächtigt hiermit die Gemeinde Schlins Herrn Dr. Otmar Müller, geb. 08.12.1956, 6721 Thüringerberg HNr. 175, und Herrn Johann Georg Reisch, geb. 13.01.1964,6820 Frastanz, Mühlegasse 5, und zwar jeden selbständig, im Namen und mit Rechtswirksamkeit für die Vollmachtgeberin einen Abtretungsvertrag in Form eines Notariatsaktes zu unterfertigen, mit welchem die Vollmachtgeberin ihren gesamten Geschäftsanteil an der Gemeindeinformatik GmbH mit dem Sitz in Dornbirn und der Geschäftsanschrift 6850 Dornbirn, Marktstraße 51, eingetragen im Firmenbuch des Landesgerichtes Feldkirch zu FN 67987 g, an den Vorarlberger Gemeindeverband mit dem Sitz in Dornbirn und der Geschäftsanschrift 6850 Dornbirn, Marktstraße 51, eingetragen im Vereinsregister zu ZVR-Zahl 017955105, abtritt. Abtretungspreis ist das Nominale des Stammkapitals des abgetretenen Geschäftsanteiles. Jeder Bevollmächtigte ist selbständig ermächtigt, sämtliche Bestimmungen des Abtretungsvertrages festzulegen, den Abtretungsvertrag im Namen der Vollmachtgeberin in Notariatsaktform zu unterfertigen und überhaupt alles zu unternehmen, damit die vorgenannte Abtretung des Geschäftsanteiles gültig zustande kommt. Die Bevollmächtigten sind zur Ausübung dieser Vollmacht auch dann berechtigt, wenn sie andere Beteiligte oder Gesellschafter vertreten (Zulässigkeit der Doppelvertretung). Einstimmiger Beschluss. 3. Vereinbarung Projekt- und Strukturentwicklungsgenossenschaft Schlins eGen (PSG) und Institut für Standort-, Regional- und Kommunalentwicklung (ISK) Die Vereinbarung wurde allen Gemeindevertretern im Vorhinein zum Studium übermittelt. Da keine zusätzlichen Fragen gestellt werden, wird auf Antrag der Bürgermeisterin nachfolgender Beschluss gefasst: Die vorliegende Vereinbarung der Gemeinde Schlins mit der Projekt- und Strukturentwicklungsgenossenschaft Schlins eGen (PSG) und Institut für Standort-, Regional- und Kommunalentwicklung wird einstimmig genehmigt. AZL 004-1-31 Seite: - 2/6 4. Voranschlag 2020 4.1. Finanzbericht zum Voranschlag 2020 In seinem Finanzbericht werden von Michael Wäger die wesentlichen Daten des Voranschlages bekannt gegeben. Im Voranschlag 2020 sind € 2.604.900 an Investitionen vorgesehen. Dies entspricht einem Investitionsvolumen von ca. 32 % des Gesamtbudgets in Höhe von € 9.058.000. In diesen investitionswirksamen Ausgaben sind die Neuerrichtung eines Teils der künftigen Erschließungsstraße in der Oberen Au, die Sanierung oder Verlegung der Pumpstation, der Ausbau der Wasserversorgung und Feinerschließungen des Abwasserkanales, sowie der Neubau des Kunstrasenplatzes und der Flutlichtanlage beim Sportplatz „Untere Au“ enthalten. Die Pro-Kopf-Verschuldung der Gemeinde wird sich um € 221 je Einwohner auf insgesamt € 2.307 je Einwohner erhöhen. Otto Rauch stellt fest, dass aus seiner Sicht eine Neuerrichtung des Kunstrasenplatzes und der Flutlichtanlage im Jahr 2020 noch nicht notwendig ist. In den nächsten Jahren sind weitere hohe Kosten zu berücksichtigen, die auf die Gemeinde zu kommen werden. Er hält weiter fest, dass im Wiesenbachsaal die Kosten für die Sanierung nur als Planungsansatz enthalten sind und die Sanierung immer hinaus geschoben wird. Dazu wird Otto Rauch mitgeteilt, dass im Jahr 2019 die Sanierung des Foyers sowie die Erneuerung der Beleuchtung vorgenommen wurden und beim damaligen Beschluss die weitere Sanierung der Fenster für das Jahr 2020 vorgesehen wurde. Dieser Posten wurde auch so ins Budget 2020 aufgenommen. Klaus Galehr erkundigt sich nach der ökologischen Beurteilung und die künftigen Entsorgungskosten der im neuen Kunstrasen eingebrachten Baustoffe bzw. Materialien. Dieter Stähele teilt dazu mit, dass kein Mikroplastik verwendet werden soll und dass damit künftig die Problematik aus ökologischer Sicht wesentlich besser ist. Der Voranschlag wurde im Gemeindevorstand beraten und einstimmig positiv beurteilt. 4.2. Beratung und Feststellung des Voranschlages 2020 Nachdem die einzelnen Gruppensummen des Voranschlages 2020 von der Bürgermeisterin vorgetragen werden, wird folgende Feststellung des Voranschlages einstimmig beschlossen: Ergebnishaushalt Erträge / Einzahlungen (Summe operative und investive Gebarung) Aufwendungen / Auszahlungen (Summe operative und investive Gebarung) Nettoergebnis / Nettofinanzierungssaldo Entnahme von Haushaltsrücklagen / Einzahlungen aus der Finanzierungstätigkeit Zuweisung von Haushaltsrücklagen / Auszahlungen aus der Finanzierungstätigkeit Nettoergebnis nach Haushaltsrücklagen / Geldfluss aus der voranschlagswirksamen Gebarung Finanzierungshaushalt 5.648.700,00 7.952.000,00 6.278.700,00 -630.000,00 7.687.300,00 264.700,00 648.400,00 970.000,00 390.300,00 18.400,00 844.400,00 4.3. Feststellung der Finanzkraft 2020 Die Finanzkraft der Gemeinde Schlins im Sinne des § 73 (3) GG wird auf Basis des VoranschlaAZL 004-1-31 Seite: - 3/6 ges 2019 mit € 3.181.100 festgestellt. Einstimmiger Beschluss. 5. Beschlussfassung Vereinbarung der Pflichtsprengelgemeinden bez. Finanzierung der Investitionskosten für die Sanierung der NMS-SMS Satteins Die Unterlagen wurden allen Gemeindevertretern im Vorhinein zugestellt. Es fand eine Sitzung aller Gemeindevorstände im Schulsprengel statt, an der die Bürgermeisterin und Klaus Galehr teilgenommen haben. Die Kosten betragen ca. € 18 Mio. und sollen durch ein Darlehen finanziert werden. Die einzelnen Gemeinden haben diese Kosten über eine Laufzeit von 10 Jahren nach Anzahl der Schüler (Basis 10 Jahre) zu finanzieren. Die Nettokosten nach Berücksichtigung der Förderungen betragen ca. 8 Mio. €, die Gemeinde Schlins hat davon 15,8% davon zu tragen. Bea Madlener-Tonetti erkundigt sich, ob es künftig weiter möglich sein wird, dass Kinder andere Schulen in der Region besuchen können. Die Bürgermeisterin teilt dazu mit, dass die bisherige Vorgangsweise so war, dass das auf Ansuchen mit entsprechender Begründung genehmigt wurde. Die Gemeinde Schlins bezahlt dann nur einen vom Gemeindeverband fixierten Pauschalbetrag an jene Schule, der Rest ist an die Schulsprengelgemeinde zu bezahlen. Der Vereinbarung zwischen den Pflichtsprengelgemeinden der NMS-SMS Satteins bezüglich der Sanierung SMS Satteins wird einstimmig zugestimmt. 6. Berichte a) Seit der letzten Sitzung der Gemeindevertretung fanden zwei Sitzungen des Gemeindevorstandes statt. In einer davon wurde beschlossen, künftig eine Entschädigung an die Beisitzer der Wahlkommissionen bei mindestens 3 Stunden Anwesenheit auszuzahlen. b) Eines der Büros im Kellergeschoss des Gemeindeamtes wird künftig an Angelika Jussel für ein Maleratelier vermietet. c) Derzeit laufen die Besprechungen der Rahmenbedingungen der gemeindeübergreifenden Kindergarten- und Volksschulkinderbetreuung in den Sommerferien mit der Gemeinde Satteins. d) Seit der letzten Sitzung der Gemeindevertretung fanden zwei Sitzungen des Vorstandes der Regio ImWalgau statt. Der Kindergartenspringerdienst mit der Neuanstellung einer 4. Mitarbeiterin wurde ebenso besprochen wie weitere, anstehende Themen der Region. e) Aus Anlass des Rücktrittes des Präsidenten des Gemeindeverbandes fand am 16.12.2019 eine Sitzung des Vorstandes des Gemeindeverbandes statt. Ein Forderungspapier an die neue Landesregierung zur Stärkung der Finanzkraft der Gemeinden wurde beschlossen. f) Am 17.12.2019 fand eine Sitzung des Bürgermeisterpensionsfonds mit dem Beschluss des Voranschlages 2020 statt. g) Am 18.12.2019 fand eine Besprechung betreffend der geplanten Veranstaltungen anlässlich der 1200-Jahr-Feiern fand in Nenzing statt. Es sind verschiedene Veranstaltungen, als erste eine Auftaktveranstaltung am 28.2.2020, geplant. h) Die Übergabe der Wohnungsschlüssel an die künftigen Bewohner der fünf neuen Wohnungen in der Wohnanlage der Alpenländischen Heimstätte Landstraße fand am 13.1.2020 statt. i) In einer Verbandsversammlung des Gemeindeverband PNV Walgau am 17.1.2020 wurde der Voranschlag 2020 sowie der Beschäftigungsrahmenplan 2020 beschlossen. j) Am 23.1.2020 fand eine gemeinsame Besprechung mit der Marktgemeinde Nenzing, ÖBB und dem Vorarlberger Verkehrsverbund betreffend die neue Fahrradabstellanlage bei der Haltestelle AZL 004-1-31 Seite: - 4/6 Schlins-Beschling statt. Die Kostenschätzung beläuft sich auf € 294.000 ohne die Neugestaltung der Oberfläche. Dafür wären weitere € 107.000 zusätzlich erforderlich, welche von beiden Gemeinden als für nicht notwendig gehalten werden. Die Boxen kosten zusätzlich ca. € 130.000. Der Kostenschlüssel wird im Verhältnis 50% ÖBB, 25% Land und 25% Gemeinden Nenzing und Schlins aufgeteilt Ein ausführlicher Plan wird noch übermittelt und der Gemeindevertretung zur Kenntnis gebracht werden. k) Das Erkenntnis des Landesverwaltungsgerichts betreffend die Beschwerde der Berufungswerber Tina Krupalija und Ingo Mähr betreffend den Bescheid zur Errichtung eines Retensionsbecken wurde inzwischen, nach über einem Jahr, zugestellt. Der Bescheid der Gemeinde wurde vollinhaltlich zu Recht erkannt, lediglich die Menge der zu speichernden Regenwässer wurde, aufgrund inzwischen vorliegender neuer Berechnungsgrundlagen, reduziert. Inzwischen hat der Anwalt der Beschwerdeführer mitgeteilt, dass die Beschwerdeführer das Urteil anerkennen. l) Die Bauwerberin Eva-Maria Larl hat fristgerecht Beschwerde beim Landesverwaltungsgericht gegen den von der Gemeinde Schlins erlassenen Bescheid zur Abweisung ihres Bauantrages eingebracht. Die im Rahmen der kommissionellen Verhandlung von den Sachverständigen eingeforderten verbesserten bzw. ergänzten Unterlagen zur Beurteilung des Bauantrages wurden nicht vorgelegt, weshalb ihr Bauantrag nach Verstreichen der Frist und mehrfacher Aufforderung abgewiesen werden musste. m) Am 17.12.2019 fand die 10. Jahreshauptversammlung des Verein S.E.T. statt. Der bisherige Vorstand wurde bei den Neuwahlen bestätigt. 7. n) Der Landesnarrentag hat am 12.1.2020 in Schlins stattgefunden. Die Organisation war ausgezeichnet, was eine reibungslose Abwicklung ermöglichte. Die Bürgermeisterin bedankt sich bei den Organisatoren und den tatkräftigen Helfern für die geleistete Arbeit o) Das Hallenturnier des FC Schlins an den beiden letzten Wochenenden war auch dieses Jahr sehr gut besucht. p) Ebenso war das Drei-König-Konzert der Gemeindemusik ein großer Erfolg. q) Roman Dörn berichtet von der Vollversammlung der Handwerkerzunft Schlins-Röns an der er teilgenommen hat. Bald ist das 300-Jahre-Jubiläum, weshalb die Herausgabe eines Zunftbuches überlegt wird. r) Weiter hat eine Jahreshauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins statt gefunden. Simon Zangerl hat seine Funktion als Obmann zurückgelegt. Jürgen Hartmann, Simon Matt und Christoph Kleboth wurden zum neuen Obmann Trio gewählt. Allfälliges a) Die Arbeitsgruppe Erweiterung Bauhof trifft sich zum zweiten. Mal am 4.2.2020. Einladungen an alle Teilnehmer der letzten Sitzung sind ausgesendet, weitere Interessierte sind herzlich eingeladen. b) Vor Ende der Funktionsperiode im März/April wird noch eine weitere Sitzung der Gemeindevertretung Anfang März notwendig sein. Es sind noch dringende Beschlüsse zu fassen. c) Das Essen der Gemeindemandatare findet am Freitag, 2.2.2020 im Balkonraum des Wiesenbachsaales statt. AZL 004-1-31 Seite: - 5/6 Nicht öffentlicher Teil 8. Grundstücksgeschäfte 8.1. Verkauf GST-NR 555 Dem Verkauf des GST-NR 555 mit ca. 688 m² zum Preis von € 340,00/m² wird mehrheitlich (19:1) zugestimmt. Schluss der Sitzung: 21:20 Uhr Der Schriftführer Die Bürgermeisterin Michael Wäger Gabriele Mähr AZL 004-1-31 Seite: - 6/6
  1. schlinsvertretung
20191209_GVE030 Schlins 09.12.2019 13.06.2021, 02:58 Gemeinde Schlins AZL 004-1-030 Michael Wäger +43 5524 8317 219 info@schlins.at DVR-NR 0089702 Schlins, am 03.01.2020 PROTOKOLL über die am 09.12.2019 um 20:00 Uhr im Sitzungssaal des Gemeindeamtes abgehaltene 30. Sitzung der Gemeindevertretung Schlins. Anwesend: Gabriele Mähr, Roman Dörn, DI Dieter Stähele, Ing. Michael Marent, Ing. Udo Voppichler, BSc Bertram Kalb, Bernhard Rauch, Christian Klammer, Benjamin Breuß, Alexandra Gabriel-Huber, Werner Kirchner, DI-FH Klaus Galehr, Beatrix Madlener-Tonetti, Karin Martin, Othmar Einwallner, Rudolf Jussel, Otto Rauch, Barbara Rauch, Rene Linder Entschuldigt: Manfred Fischer, Jürgen Hartmann, Angelika Jussel, Heike Porod Schriftführer: Michael Wäger Auskunftsperson: Manfred Ganahl, Geschäftsführer Stiftung Jupident zu TOP 2 Die Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter, Herrn Manfred Ganahl und den anwesenden Zuhörer und stellt fest, dass die Einladungen zur 30. Sitzung ordnungsgemäß zugestellt wurden und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Vor Eingang in die Tagesordnung stellt die Bürgermeisterin den Antrag, die Tagesordnung zu ändern und den TOP 3.3, Einleitung Umwidmung Teilfläche des künftigen GST-NR 264 von (BW) in BW, zu erweitern und den TOP 4.1., Beschlussfassung Kosten ISK für das gesamte Produktpaket und Begleitung, zu vertagen. Einstimmiger Beschluss. Tagesordnung 1. Genehmigung des Protokolls der 29. Sitzung vom 14.10.2019 2. Präsentation Pläne Sanierung Hallenbad Jupident 3. Umwidmungen 4. Projekt- und Strukturentwicklungsgenossenschaft Schlins eGen 5. Beschäftigungsrahmenplan 2020 6. Auflassung öffentliche Waage 7. Gebühren und Abgaben 2020 8. Berichte 9. Allfälliges Hauptstraße 47, A 6824 Schlins, Tel. 05524 8317 0, Fax 05524 8317 275, info@schlins.at, http://www.schlins.at Erledigungen 1. Genehmigung des Protokolls der 29. Sitzung vom 14.10.2019 Auf Antrag der Bürgermeisterin wird das Protokoll unter TOP 2. Abs. 9 mit folgender Änderung einstimmig genehmigt: Auf Anfrage von Klaus Galehr teilt Dr. Mahtis mit, dass die ISK ein Basishonorar in Höhe von € 5.500 jährlich in Rechnung stellt. Dazu kommen noch alle weiteren Leistungen des ISK nach Aufwand. 2. Präsentation Pläne Sanierung Hallenbad Jupident Der Geschäftsführer der Stiftung Jupident, Manfred Ganahl, präsentiert die Planunterlagen betreffend die Sanierung des Verwaltungsgebäudes und des Hallenbades JUPIDENT. Die Baueingabe wird noch vor Weihnachten erfolgen. Nach Ausschreibung der Gewerke an vier Gesamtunternehmen sollten die Baumaßnahmen im Frühjahr 2020 gestartet werden. Die Bauzeit wird ca. 1 Jahr dauern. Die Gemeinde beteiligt sich mit € 300.000 an den Investitionskosten, wobei Investitionskostenanteile von einigen Gemeinden der Regio ImWalgau übernommen werden. Klaus Galehr erkundigt sich, ob es möglich ist, die Sauna bereits im Herbst 2020, somit in der Wintersaison wieder benutzbar zu machen. Dazu teilt Manfred Ganahl mit, dass er das auch hofft und nach Möglichkeit anstreben wird. 3. Umwidmungen 3.1. Beschlussfassung Umwidmung Teilfläche GST-NR 256/1 und 256/2 Die Gemeindevertretung Schlins hat am 30.09.2019 unter TOP 3 die Einleitung eines Umwidmungsverfahrens einer Teilfläche des GST-NR 256/2 von Bauerwartungsland (BW) in Baufläche BW beschlossen. Nach erfolgter Kundmachung und öffentlicher Auflage dieses Beschlusses wurde vom Eigentümer des benachbarten GST-NR 256/1 in seiner Stellungnahme angeregt, eine ebenfalls als Bauerwartungsland (BW) gewidmete Teilfläche mit ca. 500 m² ebenfalls in Baufläche BW umzuwidmen. Er beabsichtigt, das auf GST-NR 256/1 befindliche Wohnhaus in ein Mehrfamilienhaus umzubauen. Um eine entsprechende Baunutzungszahl zu erreichen ist es erforderlich, das gesamte Grundstück als BW zu widmen damit dieses auch entsprechend genutzt werden kann. Ansonsten sind keine Stellungnahmen eingelangt. Es wird einstimmig beschlossen, die als Bauerwartungsland gewidmeten Teilflächen der GST-NRn 256/1 und 256/2 lt. Plan-Zl: sl031.2-3/2019 mit einer Gesamtfläche von 4.424 m² als Baufläche BW zu widmen. 3.2. Einleitung Umwidmung Teilfläche GST-NR 874/1 von FL in FS Parkplatz und Lager Die Agrargemeinschaft Schlins hat beantragt, eine als Freifläche Landwirtschaft (FL) gewidmete Teilfläche des GST-NR 874/1 mit 7.554 m², welche direkt an das GST-NR 874/54 (Betriebsgelände der Firma ERNE Fittings) grenzt, in die Kategorie FS F-<FL> umzuwidmen. Es wird beabsichtigt, diese Fläche langfristig an die Firma ERNE Fittings zur Errichtung von Park- und Lagerflächen zu verpachten. Hierbei handelt es sich um eine auf 7 Jahre befristete Widmung. Nach Fertigstellung der Park- und Lagerfläche wird dies der Landesraumplanung zur Kenntnis gebracht und die Befristung wird per Bescheid aufgehoben. Auf Antrag der Bürgermeisterin wird einstimmig beschlossen, wie von der Agrargemeinschaft Schlins beantragt, ein Umwidmungsverfahren zur Widmung einer als Freifläche Landwirtschaft (FL) gewidmeten Teilfläche des GST-NR 874/1 mit 7.554 m², welche direkt an das GST-NR 874/54 (Betriebsgelände der Firma ERNE Fittings) grenzt, in die Kategorie FS F-<FL> einzuleiten. AZL 004-1-030 Seite: - 2/7 3.3. Einleitung Umwidmung Teilfläche des künftigen GST-NR 264 von Bauerwartung (BW) in Baugebiet BW Die künftigen Eigentümer des neu eingeteilten GST-NR 264 haben beantragt, eine als Bauerwartungsland (BW) gewidmete Teilfläche in Baufläche BW umzuwidmen. Es ist beabsichtigt, ein Wohnobjekt zur ganzjährigen Nutzung zu errichten. Auf Antrag der Bürgermeisterin wird einstimmig beschlossen, wie von den künftigen Eigentürmern des GST-NR 264 beantragt, ein Umwidmungsverfahren zur Widmung einer als Bauerwartungsland (BW) gewidmeten Teilfläche mit 500 m² einzuleiten und einen Raumplanungsvertrag abzuschließen. 4. Projekt- und Strukturentwicklungsgenossenschaft Schlins eGen 4.1. Beschlussfassung Kosten ISK für das gesamte Produktpaket und Begleitung Wurde einstimmig vertagt. 4.2. Beschlussfassung Satzungen Ein Entwurf der Satzung der Projekt- und Strukturentwicklungsgenossenschaft Schlins eGen wurde allen Gemeindevertretern zugesendet und somit vorab zur Kenntnis gebracht. Aus diesem Grund wird einstimmig auf die vollumfängliche Verlesung des Entwurfes verzichtet. Die Bürgermeisterin ergänzt, dass im § 2 Abs. 1. der Satz: Als Grundlage … gestrichen werden soll. Von Dr. Müller vom Gemeindeverband wurden die Satzungen geprüft und als in Ordnung befunden. Die Gemeinde Schlins wird in der PSG Schlins wie folgt vertreten: Der Vorstand der PSG Schlins besteht aus dem Obmann/Obfrau, welcher von der Gemeinde Schlins nominiert wird und einem Obmann/Obfrau-Stellvertreter, welche(r) von der Raiffeisenbank im Walgau nominiert wird und diese vertritt, sowie einem weiteren Vorstandsmitglied der die ISK vertritt. Für jedes dieser Vorstandsmitglieder wird auch noch ein Stellvertreter gewählt. Für diese gelten die Vorschriften für Vorstandsmitglieder mit der Maßgabe entsprechend, dass sie an den Vorstandssitzungen stets teilnehmen können, das Stimmrecht aber nur dann ausüben können, wenn das von ihnen vertretene Vorstandsmitglied verhindert ist. Für die Gemeinde Schlins soll die Bürgermeisterin Gabriele Mähr als Obfrau und DI Dieter Stähele als deren Stellvertreter nominiert werden. Auf Antrag der Bürgermeisterin wird die Satzung der Projekt- und Strukturentwicklungsgenossenschaft Schlins eGen einstimmig beschlossen und die Bürgermeisterin Gabriele Mähr als Obfrau und DI Dieter Stähele als deren Stellvertreter nominiert. 4.3. Beschlussfassung Aufteilung von Geschäftsanteilen Auf Antrag der Bürgermeisterin wird die Aufteilung der Geschäftsanteile der PSG Schlins wie folgt einstimmig beschlossen: Die Geschäftsanteile (GA) in der PSG Schlins EGen werden nach folgendem Schlüssel gezeichnet: Gemeinde Schlins Raiffeisenbank im Walgau ISK Institut für Standort-, Regional- und Kommunalentwicklung jeweils 600 GA jeweils 400 GA 1 GA Es wird bei der Gründung der PSG eine Gesamtnominale von € 100.100 gezeichnet. Die Gründungsmitglieder zeichnen entsprechend oben festgelegter Anteilsverteilung die Geschäftsanteile wie folgt: Gemeinde Schlins Raiffeisenbank im Walgau ISK 600 GA á € 100,00 400 GA á € 100,00 1 GA à € 100,00 in Summe 60.000,00 in Summe 40.000,00 in Summe 100,00 Somit werden 1001 Geschäftsanteile mit einem Gesamtnominale von € 100.100 gezeichnet. Die Zuführung weiteren Eigenkapitals erfolgt jeweils nach Erfordernis nach dem oben vereinbarten Aufteilungsschlüssel 60:40. ISK wird keine weiteren Anteile übernehmen und damit nur eine beratende Funktion beibehalten. AZL 004-1-030 Seite: - 3/7 5. Beschäftigungsrahmenplan 2020 Der vorgelegte Beschäftigungsrahmenplan 2020 wird einstimmig genehmigt. 6. Auflassung öffentliche Waage Die auf dem Vorplatz des Feuerwehrgerätehaues bestehende öffentliche Brückenwaage ist wieder defekt. Die Kosten für die Reparatur dürfte erfahrungsgemäß wieder ca. 2.500 – 3.000 Euro betragen. Ebenfalls ist dann eine Eichung notwendig, welche lt. Gesetz jedes 2. Jahr zu erfolgen hat. Die Kosten dafür belaufen sich auf jeweils ca. € 1.800 – 2.000. Im Vorjahr 2018 wurden von vier Schlinser Landwirten 6 Wiegevorgänge und von ein paar weiteren Landwirten aus Satteins und Schnifis aufgezeichnet. Dafür konnten € 64,00 lt. verordneten Tarifen vereinnahmt werden. Da diese Einnahmen in keiner Relation zu den laufenden Ausgaben stehen, ist zu überlegen, die öffentliche Brückenwaage still zu legen und die Auflassung zu beschließen. Auf Antrag der Bürgermeisterin wird einstimmig beschlossen, die öffentliche Waage aufzulassen. Gleichzeitig sind die verordneten Tarife für Wiegevorgänge ersatzlos zu streichen. Einstimmiger Beschluss. 7. Gebühren und Abgaben 2020 Am 2.12.2019 fand eine Sitzung des Ausschusses Gebühren und Kanal/Wasser/Abfallwirtschaft statt. Es wurden die Gebührenkalkulationen für Wasser und Abwasser zur Kenntnis gebracht und allfällige Änderungen von Gebühren beraten. Der Obmann des Ausschusses Gebühren und Kanal/Wasser/Abfallwirtschaft Roman Dörn stellt den Antrag, nachfolgende Änderungen von Gebühren und Abgaben 2020 zu beschließen: Abgaben Wasserbezugsgebühren WasserzählerBereitstellungsgebühr Kanalbenützungsgebühren Eimergebühr Restmüll Containergebühr Restmüll Gebühr bisher 1,03 Erhöhung 3 m³ 7 m³ 20 m³ 50 Liter 55 Liter 60 Liter 120 Liter 240 Liter Essen auf Rädern kleine Portion Sozialtarif (-20%) 0,02 Erhöhung in % 1,9 % Gebühr neu 1,05 1,55 0,03 1,9 % 1,58 2,05 3,60 2,03 3,63 4,00 4,36 8,73 17,45 8,80 8,00 7,04 0,04 0,07 0,04 0,23 0,25 0,27 0,54 1,09 0,05 0,05 0,04 2,0 % 1,9 % 2,0 % 6,4 % 6,2 % 6,3 % 6,2 % 6,2 % 0,6 % 0,6 % 0,6 % 2,09 3,67 2,07 3,86 4,25 4,64 9,27 18,54 8,85 8,05 7,08 Einstimmiger Beschluss. 8. Berichte a) Seit der letzten Sitzung der Gemeindevertretung fand eine Sitzung des Gemeindevorstandes statt. Es wurde unter anderem die Erstellung eines Baumkatasters sowie die jährliche Begutachtung und Baumpflege in Auftragung gegeben. b) In einer Sitzung des Gemeindeverbands Personennahverkehr Walgau wurden zusätzliche Linienführungen und ein kürzerer Takt als 2-jähriges Projekt beschlossen. Es gibt eine Anschubfinanzierung der VVV GmbH. Nach Ablauf des Pilotprojektes soll auf Basis der Erhebungen der Auslastung der Fahrplan evaluiert werden. AZL 004-1-030 Seite: - 4/7 c) Im Rahmen einer Sitzung der Dreiklang Gemeinden und zusätzlicher Teilnahme der Bürgermeister von Frastanz, Satteins, Göfis und Schlins wurde überlegt, welche weiteren interkommunale Kooperationen angestrebt werden sollen. d) In einer Sitzung der WFI GmbH am 20.11.2019 wurde ein vorläufiger Rechnungsabschluss des Naturbades Untere Au und dem Walgaubad sowie die Saisonberichte zur Kenntnis gebracht. Ebenfalls wurde der Voranschlag 2020 betreffend das Naturbad Untere Au und der WFI genehmigt. e) Am 21.11.2019 fand eine Sitzung der Regio Im Walgau in Thüringen statt. Die neue Geschäftsführerin ist Eva Maria Hochhauser-Gams, welche zuvor als regionale Koordinatorin für Flüchtlingswesen in der Region tätig war. Clemens Kanonier ist künftig der Koordinator der Regios. Die Kooperationsvereinbarung der Kindergartenspringerinnen wird auf weitere drei Jahre verlängert. f) Am 27.11. 2019 fand eine Vollversammlung der Gemeindeinformatik GmbH statt. Es wurde der aktuelle Stand im Betrugsfall zur Kenntnis gebracht und sowohl der Rechnungsabschluss 2018 und der Voranschlag 2020 genehmigt. g) Am 21.11.2019 fand eine Sitzung des Vorstandes des Vorarlberger Gemeindeverbandes in Dornbirn statt. Es wurden der Voranschlag und die Höhe des Mitgliedsbeitrages 2020 beschlossen. h) Am 27.11.2019 fand eine Sitzung des Standesamts- und Staatsbürgerschaftsverbandes Satteins im Sozialzentrum Satteins statt. Es wurde der Voranschlag 2020 beschlossen. Im Jahr 2019 wurden im Standesamt Satteins 96 Trauungen vollzogen. i) In der darauf folgenden Sitzung des Gemeindeverband Sozialzentrum Satteins-Jagdberg wurde der Voranschlag 2020 beschlossen. j) In der darauf folgenden Sitzung der Sozialzentrum Satteins-Jagdberg gGmbH wurde der Voranschlag 2020 und die Bilanz 2018 genehmigt. Weiters wurde ein neuer GeschäftsführerDienstvertrag genehmigt. k) Im Anschluss an diese Sitzung hat der Bürgermeister der Gemeinde Satteins die Bürgermeister der Gemeinden des Schulsprengels VMS-Satteins über den aktuellen Stand betreffend der Sanierung der VMS sowie deren Kosten in Kenntnis gesetzt. Es soll eine gemeinsame Sitzung aller Gemeindevorstände abgehalten werden, in deren Rahmen die vorliegenden Unterlagen erläutert werden. Als Termin ist der 9.1.2020 vorzumerken. l) Am 3.12.2019 fand eine Sitzung des Abwasserverbandes der Region Walgau in Röns statt. Es wurde ein überarbeiteter neuer Kostenschlüssel sowie der Rechnungsabschluss 2018 beschlossen. m) Der von Eltern, Günter Dünser und den Kindergarten Pädagoginnen errichtete Waldspielplatz wurde von den Kindergartenkindern eröffnet. Die Bürgermeisterin bedankt sich bei allen Helfern. n) Heute wurde die Kostenabrechnung für den Umbau des Eingangsportales sowie die Montage der Schallschutzdecken und LED-Beleuchtungskörper im Wiesenbachsaal vorgelegt. Trotz Zusatzkosten für das akustisch bessere Deckenmaterial und die LED Beleuchtungen in Nebenräumen wurden € 27.400,00 netto weniger aufgewendet, als in der Kostenschätzung vorgesehen. Die Reinigungskosten, das Schließsystem und Leistungen der Bauhofmitarbeiter sind in diesen Kosten jedoch nicht enthalten. o) Es fand eine Besprechung betreffend eingelangtem Altlastengutachten Erne Areal mit den Geschäftsführern und dem Verfasser des Gutachtens statt. Weiters wurde eine Besprechung mit dem Eigentümer, Herrn Zöchling abgehalten. Die Grundstücke werden voraussichtlich aus dem operativen Bereich und somit dem Eigentum der ERNE Fittings GmbH heraus gelöst und in eine eigene Kommanditgesellschaft eingebracht. Dabei wurde dem Eigentümer und der Geschäftsführung zur Kenntnis gebracht, dass gemeinsam mit der Raiba im Walgau eine Genossenschaft gegründet wurde, welche am Kauf der Flächen interessiert ist. p) Eine weitere Sitzung fand mit ISK und Vertretern der RAIBA Walgau statt. Es wurden die Rahmenbedingungen der Genossenschaft besprochen. Seitens der RAIBA Walgau wurde bereits ein Grundsatzbeschluss zur PSG Schlins gefasst. AZL 004-1-030 Seite: - 5/7 Bei all diesen Gesprächen war Dieter Stähele mit dabei und wird den neuen Gemeindevertretern der künftigen Legislaturperiode für Auskünfte zur Verfügung stehen. Die Bürgermeisterin bedankt sich dafür bei Dieter Stähele. q) Am 21.11.2019 fand eine 1. Sitzung der AG Bauhof unter der Leitung von Udo Voppichler statt. In diesem Zusammenhang bringt die Bürgermeisterin zu Kenntnis, dass ein regionales Abfallzentrum in Frastanz geplant ist. Bis zur Realisierung des Zentrums werden mit Fa. Loacker in Frastanz bezüglich einer Übergangslösung Gespräche geführt. Die Bürgermeisterin bedankt sich bei Udo Voppichler für die Bereitschaft die Leitung der Arbeitsgruppe zu übernehmen sowie bei allen Teilnehmern der Arbeitsgruppe. r) Im Rahmen einer Bürgermeistertagung des Bezirkes Feldkirch fand eine Besichtigung der Betriebsanlagen der Loacker Recycling GmbH in Götzis statt. Es war eine sehr interessante Führung mit anschließendem Vortrag von Dr. Harald Dreher als Abteilungsvorstand der Landesregierung. s) Durch das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus wurde die ministerielle Überprüfung des Gefahrenzonenplanes Schlins durchgeführt. Diese ergab keine negative Stellungnahme. t) . Am 4.12. 2019 fand eine Besprechung mit dem Abteilungsleiter und Mitarbeitern des Straßenbauamtes sowie Jürgen Lampert von Besch und Partner bez. L50, Anbindung Betriebsgebiet und Belagsanierung statt. Voraussichtlich ist nicht einmal die mehrfach verschobene und nunmehr auf das Jahr 2024 in Aussicht gestellte Neuasphaltierung der L50 realistisch. Die Einfahrtssituation für die künftige Erschließungsstraße Walgaustraße/Illwinkel samt Verkehrsinsel wird daher voraussichtlich vorgezogen. Die Kosten für die Straßenbeleuchtung sowie für die Verkehrsberuhigung werden 50:50 von Land und der Gemeinde Schlins finanziert. Die Kosten für die Belagsanierung wird anteilsmäßig vom Land übernommen. u) Es fanden Besprechungen betreffend den am 12.1.2020 in Schlins veranstalteten Landesnarrentag mit Verantwortlichen des Vereins sowie Verantwortlichen der Bezirkshauptmannschaft, Vertretern des öffentlichen Nahverkehrs, des Straßenbauamts und der Polizei statt. Durch das Großereignis sind verschiedene Straßensperren erforderlich, weshalb an diesem Tag ab Mittag der Straßenverkehr in Schlins und durch Schlins nicht oder nur erschwert möglich sein wird. v) Von der Eine-Welt-Gruppe Schlins-Röns wurde am 2.11.2019 wieder eine Benefizveranstaltung „Lange Nacht für Afrika“ veranstaltet. Der Projektleiter in Mdabulo (Tansania), Fidelis Filipatali war persönlich anwesend und hat sich für die jahrelange Spendenbereitschaft der Gemeinde Schlins bedankt. w) Benjamin Breuss berichtet von der Generalversammlung der Musikschule Walgau. Es werden derzeit 1049 Schüler von 44 Lehrer/innen unterrichtet. Die Kosten werden sich im nächsten Jahr gering erhöhen. x) Dieter Stähele berichtet von der Vollversammlung des WSV Schlins, an der er als Vertreter der Gemeinde Schlins teilgenommen hat. y) Vizebürgermeister Roman Dörn berichtet von der Generalversammlung des Gesangverein SchlinsRöns, an der er als Vertreter der Gemeinde Schlins teilgenommen hat. z) Bertram Kalb berichtet von einer Sitzung des Ausschusses Infrastruktur und Verkehr, in der die eingelangten Stellungnahmen zum Verkehrsplan im Auflageverfahren beraten wurden. aa) Die Bürgermeisterin berichtet von der Generalversammlung des Viehzuchtvereins an der sie teilgenommen hat. bb) Klaus Galehr berichtet von der Generalversammlung des FC ERNE Schlins, an der er als Vertreter der Gemeinde Schlins teilgenommen hat. Die finanzielle Gebarung des Vereins ist sehr gut, es besteht aber ein hoher Finanzierungsaufwand. cc) Roman Dörn gibt die Neugründung eines Nikolaus-Vereins bekannt. AZL 004-1-030 Seite: - 6/7 9. Allfälliges a) Die Bürgermeisterin bringt zur Kenntnis, dass zur Erläuterung der neuen Budgetierung gemäß VRV 2015 gemeinsam mit den Gemeindevertretern der Gemeinde Röns der zuständige Klusterbetreuer am 8.1.2020 zur Verfügung steht. Bei Interesse an der Teilnahme, bitte bis 18.12.2019 anmelden. b) Die Bürgermeisterin bedankt sich bei den Mitgliedern des Gemeindevorstandes, den Gemeindevertretern und den Bediensteten der Gemeinde für die gute Zusammenarbeit im zu Ende gehenden Jahr und wünscht allen schöne, erholsame Feiertage und für 2020 alles Gute. c) Vizebürgermeister Roman Dörn bedankt sich bei der Bürgermeisterin für die geleistete Arbeit im auslaufenden Jahr und spricht ebenfalls den Bediensteten der Gemeinde seinen Dank aus. d) Klaus Galehr erkundigt sich nach dem Konzept des Um- und Erweiterungsbaus des Bauhofes Schlins und was der Auftrag der Arbeitsgruppe ist. Udo Voppichler teilt mit, dass im Moment nur die Rahmenbedingungen und Anforderungen beraten werden. e) Klaus Galehr erkundigt sich weiters, welche Gespräche betreffend des geplanten Wasserrückhaltebeckens in Schnifis laufen. Die Bürgermeisterin teilt dazu mit, dass inzwischen nahezu alle Zustimmungen erteilt wurden und das Projekt bei der Abteilung Wasserwirtschaft des Landes weiter bearbeitet wird. f) Klaus Galehr erkundigt sich nach der weiteren Vorgangsweise betreffend das Tagescafe im Geschäfts- und Wohngebäude. Die Bürgermeisterin antwortet, dass Angebote für eine vertiefende Planung als Grundlage für Werbeaktivitäten bez. Verpachtung eingeholt werden. g) Klaus Galehr bedankt sich im Namen der SPÖ Schlins für die gute Zusammenarbeit. Es war aus seiner Sicht ein spannendes und gutes Jahr 2019 und er erhofft sich auch für die Zukunft eine derart positive Zusammenarbeit. h) Rudi Jussel bedankt sich für die FPÖ Schlins bei den Mandataren, der Bürgermeisterin und Gemeindevorständen sowie bei den Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit. i) Die Bürgermeisterin lädt alle Anwesenden zu einem Umtrunk anlässlich des Jahresabschlusses in das Gasthaus Rössle in Nenzing ein. In Schlins ist an diesem Abend leider kein Gasthaus für diesen Umtrunk geöffnet. Schluss der Sitzung: 21:25 Uhr Der Schriftführer Die Bürgermeisterin Michael Wäger Gabriele Mähr AZL 004-1-030 Seite: - 7/7
  1. schlinsvertretung
20191014_GVE029 Schlins 14.10.2019 13.06.2021, 02:58 Gemeinde Schlins AZL 004-1-029 Michael Wäger +43 5524 8317 219 info@schlins.at DVR-NR 0089702 Schlins, am 25.10.2019 PROTOKOLL über die am 14.10.2019 um 20:00 Uhr im Sitzungssaal des Gemeindeamtes abgehaltene 29. Sitzung der Gemeindevertretung Schlins. Anwesend: Roman Dörn, DI Dieter Stähele, Heike Porod, Ing. Michael Marent, Manfred Fischer, Ing. Udo Voppichler, BSc Bertram Kalb, Bernhard Rauch, Benjamin Breuß, Alexandra Gabriel-Huber, Jürgen Hartmann, Werner Kirchner, DI-FH Klaus Galehr, Beatrix Madlener-Tonetti, Karin Martin, Othmar Einwallner, Julian Amann, Rene Linder Entschuldigt: Gabriele Mähr, Christian Klammer, Angelika Jussel, Rudolf Jussel Schriftführer: Michael Wäger Der Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter und stellt fest, dass die Einladungen zur 29. Sitzung ordnungsgemäß zugestellt wurden und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Die Bürgermeisterin ist krankheitsbedingt entschuldigt, weshalb er den Vorsitz führt. In der Folge begrüßt der Vorsitzende Herrn Dr. Mathis vom ISK, welcher unter TOP 2 eine Präsentation des geplanten Finanzierungskonstrukts zum Erwerb der Liegenschaft „ERNE Areal“ durch ein Genossenschaftsmodell vortragen wird. Tagesordnung 1. Genehmigung des Protokolls der 28. Sitzung vom 30.09.2019 2. Grundsatzbeschluss Kauf Erne Areal und Finanzierung durch ein Genossenschaftsmodell 3. Beschlussfassung öffentliche Auflage Straßen- und Wegekonzept 4. Berichte 5. Allfälliges Hauptstraße 47, A 6824 Schlins, Tel. 05524 8317 0, Fax 05524 8317 275, info@schlins.at, http://www.schlins.at Erledigungen 1. Genehmigung des Protokolls der 28. Sitzung vom 30.09.2019 Einstimmige Genehmigung. 2. Grundsatzbeschluss Kauf Erne Areal und Finanzierung durch ein Genossenschaftsmodell Im Gemeindevorstand wurde das Vorhaben bereits vorgestellt und positiv beurteilt. Dr. Gerald Mathis erläutert anhand seiner Präsentation betreffend das Modell, welches vor 10 Jahren gemeinsam mit dem Gemeindeverband für die Gemeinde Sulzberg entwickelt wurde. Dort wurde mit der lokalen Regionalbank ein Projekt zum Ankauf bzw. Finanzierung von Liegenschaften über eine Strukturgesellschaft als Genossenschaft entwickelt. Das ISK hat mehrere Standorte und ist als GmbH im Eigentum von mehreren Eigentümern, unter anderem der Raiffeisen Landesbank. Das Credo der ISK ist, dass die Gemeinden verfügbare Flächen ankaufen und entwickeln sollten. Die Gemeinden sollten diese wieder entsprechend deren Ziele verwerten, ohne eine Gewinnerwartung. Die Gemeinde hat 60% Anteil an der Genossenschaft, die Bank 40% Beteiligung, ISK ist mit 1 Geschäftsanteil (€ 100) beteiligt und tritt beratend in Erscheinung. Die Entscheidungen werden konsensual getroffen. Mit der lokalen Regionalbank Raiffeisenbank im Walgau wurden bereits Gespräche geführt, lt. GF Markus Prünster besteht großes Interesse an einer Zusammenarbeit. Dadurch ist entsprechendes Know-How gebündelt vorhanden. Zur Finanzierung bringen die finanzierende Bank und die Gemeinde 25% als Eigenkapital ein, der Rest wird Fremdfinanziert. Bei einem 60%-igen Anteil sind der Eigenkapitalanteil der Gemeinde je Mio. Euro 150.000,00. Den Obmann/Obfrau der Genossenschaft stellt üblicherweise die Gemeinde, die Entscheidungen werden jedoch von der Gemeindevertretung beschlossen. Roman Dörn verweist darauf, dass diese Genossenschaft nicht unbedingt nur für dieses Vorhaben angelegt wird, es können auch künftige Vorhaben über diese abgewickelt werden, sofern die beteiligte Bank damit einverstanden ist. Bertram Kalb erkundigt sich, was der Nutzen und die Motivation der beteiligten Bank ist. Dr. Mathis erläutert, dass die Banken sich auch für Entwicklung und Förderung der eigenen Talschaften sehen. Es ist auch möglich, dass diese Bank dann auch die notwendigen Darlehen gewährt, sofern sie am Markt die besten Konditionen bietet. Die notwendigen Darlehen werden jedenfalls ausgeschrieben. Auf Anfrage von Klaus Galehr teilt Dr. Mathis mit, dass die ISK ein Basishonorar in Höhe von € 5.500 jährlich in Rechnung stellt, dazu kommen jedoch noch Beratungskosten in Höhe von ca. 0,5% der Finanzierungssumme. Jürgen Hartmann erkundigt sich, ob Referenzen über andere bereits abgewickelte Projekte eingeholt wurden. Roman Dörn teilt mit, dass er mit Vertretern der Gemeinde Sulzberg gesprochen hat. Sowohl dort als auch von Seiten des Gemeindeverbandes kommen hervorragende Referenzen. Udo Voppichler ergänzt, dass er ein Projekt in Bregenz kennt, welches ebenfalls sehr positiv verläuft. Der Vorsitzende Roman Dörn stellt folgenden Antrag: Die Gemeinde Schlins beabsichtigt das freiwerdende Areal der Firma Erne Fittings GmbH (GST-NRn .98, .240, 276, 278/1, 311, 313/1, 317 und 331) an der Hauptstraße zur Sicherung der öffentlichen Interessen und Ortszentrumsentwicklung zu erwerben. AZL 004-1-029 Seite: - 2/4 Nach Abwägung von verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten im Vorfeld soll die Finanzierung über das Genossenschaftsmodell des Instituts für Standort,- Regional- und Kommunalentwicklung (ISK) und der Raiffeisenbank im Walgau erfolgen. Verhandlungen über den Grundstückskaufpreis sollen gemeinsam von der Bürgermeisterin, dem ISK und der Raiffeisenbank im Walgau mit der Verkäuferin geführt werden. Einstimmiger Beschluss. 3. Beschlussfassung öffentliche Auflage Straßen- und Wegekonzept Bertram Kalb erläutert das vorliegende Straßen- und Wegekonzept, welches bereits der Gemeindevertretung in der Sitzung am 28.1.2019 zur Kenntnis gebracht wurde. Einige Änderungen wurden inzwischen eingearbeitet und werden einzeln erläutert. Ein wesentlicher Punkt war die Beibehaltung der bestehenden generellen 40 km/h Geschwindigkeitsbeschränkung auf allen Gemeindestraßen. Der Verkehrsplaner ist darüber nicht erfreut, allerdings wurde das im Ausschuss so entschieden, da im Moment kein Handlungsbedarf gesehen wird. Eventuell soll mit dem Land verhandelt werden, dass ab Höhe der Wohnanlage „Hirschen Areal“ bis zur Kreuzung Walgaustraße/Gartenweg eine 40 km/h Beschränkung auf der Landesstraße eingeführt wird. Begleitend sollen verstärkt Kontrollen durchgeführt werden um diese Reduzierung tatsächlich umzusetzen. Klaus Galehr erkundigt sich, ob auch eine Reduzierung der Geschwindigkeit auf der Bahnhofstraße angedacht ist. Bertram Kalb führt dazu aus, dass die verordnete Höchstgeschwindigkeit mit 50 km/h ausreichend erscheint, diese aber leider zu wenig eingehalten wird. Auch auf der Bahnhofstraße soll die Einhaltung der verordneten Geschwindigkeiten verstärkt kontrolliert werden. Klaus Galehr erkundigt sich weiters, welche rechtliche Bindung im Zusammenhang mit dem gegenständlichen Beschluss bestehen wird. Sowohl Bertram Kalb, als auch Dieter Stähele beantworten das dahingehend, dass dieses Konzept beschlossen und weiter überarbeitet und verbessert werden soll bzw. kann. Dieses Konzept ist eine erste Grundlage, welche, wenn es die Situation erfordert, adaptiert und verbessert werden soll. Udo Voppichler weist auf die verstärkte Bautätigkeit im Ortszentrum um die Kirche sowie das künftige ERNE Areal hin. Dort werden voraussichtlich viele neue Wohnungen errichtet werden. Die Situation im Bereich Hauptstraße ab dem Gemeindeamt bis zur Kirche ist als kritisch zu betrachten. Roman Dörn stellt den Antrag, dass das vorliegende Konzept zur Stellungnahme durch die Bevölkerung vom 28.10. bis zum 24.11.2019 aufgelegt wird. Einstimmiger Beschluss. 4. Berichte Es werden keine Berichte vorgetragen. 5. Allfälliges a) Bertram Kalb teilt mit, dass die Bushaltestelle bei der Gärtnerei Wanger demnächst zum Bereich vor dem Parkplatz des Gasthauses „El Toro Loco“ verlegt wird, sofern die Bewilligung der Behörde einlangt. b) Bertram Kalb teilt weiters mit, dass der Ausschuss das Thema Fahrrad E-Mobilität und eine mögliche Förderung beraten hat. Es wurde die Auffassung vertreten, dass auch weiterhin keine Förderung ausgezahlt werden soll. c) Klaus Galehr erkundigt sich, welche Bauprojekte im Ausschuss Bau- und Raumplanung in der angekündigten Sitzung beraten werden sollen. Der Obmann des Ausschusses Bau- und Raumplanung gibt diese bekannt. AZL 004-1-029 Seite: - 3/4 d) Manfred Fischer erkundigt sich, ob es beim Bauvorhaben Wohnanlage an der Töbelegasse zu Verzögerungen gekommen ist. Der Vorsitzende teilt dazu mit, dass noch Abklärungen im Zusammenhang mit den Entsorgungsleitungen notwendig sind. Tatsächlicher Baubeginn dürfte erst im Frühjahr sein. Schluss der Sitzung: 21:15 Uhr Der Schriftführer Der Vizebürgermeister Michael Wäger Roman Dörn AZL 004-1-029 Seite: - 4/4
  1. schlinsvertretung
20190930_GVE028 Schlins 30.09.2019 13.06.2021, 02:57 Gemeinde Schlins AZL 004-1-028 Michael Wäger +43 5524 8317 219 info@schlins.at DVR-NR 0089702 Schlins, am 09.10.2019 PROTOKOLL über die am 30.09.2019 um 20:00 Uhr im Sitzungssaal des Gemeindeamtes abgehaltene 28. Sitzung der Gemeindevertretung Schlins. Anwesend: Gabriele Mähr, Roman Dörn, Heike Porod, Ing. Michael Marent, Manfred Fischer, Ing. Udo Voppichler, BSc Bertram Kalb, Bernhard Rauch, Christian Klammer, Benjamin Breuß, Alexandra Gabriel-Huber, Jürgen Hartmann, Werner Kirchner, DI-FH Klaus Galehr, Karin Martin, Othmar Einwallner, Rudolf Jussel, Otto Rauch ab TOP 2 , Karl Maier, Gerd Gritzner Entschuldigt: DI Dieter Stähele, Beatrix Madlener-Tonetti, Angelika Jussel Schriftführer: Michael Wäger Die Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter und stellt fest, dass die Einladungen zur 28. Sitzung ordnungsgemäß zugestellt wurden und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Vor Eingang in die Tagesordnung stellt die Bürgermeisterin den Antrag, die Tagesordnung um den TOP 4 Berufung der Bauwerber Brigitte Gohm und Elmar Mähr abzusetzen, da diese den gegenständlichen Bauantrag mit Schreiben vom 30.9.2019 zurückgezogen haben. Einstimmiger Beschluss. Tagesordnung 1. Genehmigung der Protokolle der 26. Sitzung vom 27.05.2019 und 27. Sitzung vom 03.06.2019 2. Beschluss Einleitung Umlegung Sägacker-Walgaustraße 3. Umwidmung Teilfläche GST-NR 256/2 4. Berichte 5. Allfälliges Hauptstraße 47, A 6824 Schlins, Tel. 05524 8317 0, Fax 05524 8317 275, info@schlins.at, http://www.schlins.at Erledigungen 1. Genehmigung der Protokolle der 26. Sitzung vom 27.05.2019 und 27. Sitzung vom 03.06.2019 Einstimmige Genehmigung. 2. Umlegung Sägacker-Walgaustraße 2.1. Beschluss Umlegung Sägacker-Walgaustraße Die Bürgermeisterin bringt die Projektunterlagen betreffend die von DI Georg Rauch ausgearbeitete Umlegung „Sägacker-Walgaustraße“ zur Kenntnis. Das Projekt wurde mit den betroffenen Grundeigentümern bereits mehrfach beraten und der Gemeindevertretung berichtet. Dem nun vorliegenden Projekt wurde von allen Grundeigentümern zugestimmt. Die Bürgermeisterin stellt den Antrag, dem vorliegenden Projekt „Umlegung Sägacker-Walgaustraße“, Plan Zl: 2019-09-26 Schlins/Um Sägacker 3 zuzustimmen. Einstimmiger Beschluss. 2.2. Beschluss Grundverkauf Teilfläche GST-NR 2838 Die Gemeinde Schlins muss im Zuge der Umlegung Sägacker-Walgaustraße 66 m² an Bernd Metzler verkaufen. Das ist so notwendig, damit er seinen Anteil an der Zufahrtsstraße einbringen kann. Es wird einstimmig beschlossen, an Bernd Metzler, Walgaustraße 58a, 6824 Schlins, im Zuge der Umlegung Sägacker-Walgaustraße 66 m² zum Preis von 320,00/m² zu verkaufen. 3. Umwidmung Teilfläche GST-NR 256/2 Die Bürgermeisterin bringt die Planunterlagen betreffend der beantragten Umwidmung zur Kenntnis. Die Grundeigentümer beabsichtigen, das GST-NR 256/2 an einen Bauträger zu verkaufen. Es wurden Vorprojekte vorgelegt, die in Absprache mit der Bürgermeisterin und Beratungen im Ausschuss Bau- und Raumplanung auf ein aus deren Sicht erträgliches Ausmaß reduziert wurde. Es waren 3 große Baukörper geplant, welche in Absprache mit den Vertretern der Gemeinde reduziert wurden. Der Obmann des Ausschusses Bau- und Raumplanung bringt das Ergebnis der Beratungen zur Kenntnis. Es wird einstimmig beschlossen, ein Umwidmungsverfahren zur Änderung einer Teilfläche von 3921,7 m² von Bauerwartung ((BW)) in Bauwohngebiet (BW) l.t Plan-Zlsl031-2-3/2019 vom 27.9.2019 einzuleiten. 4. Berichte a) Seit der letzten Sitzung der Gemeindevertretung fanden 3 Sitzungen des Gemeindevorstandes statt. Unter anderem wurde Folgendes beraten bzw. beschlossen: - Erhöhung des Auftrages Akustikdecke im Foyer des Wiesenbachsaales um € 3.000,00. Aufgrund von Lieferschwierigkeiten musste auf eine Lattenbreite von 12 statt 20 mm gewechselt werden. Vorteilhaft ist, dass noch bessere akustische Werte erzielt werden; - Es fand eine Besprechung mit Mitgliedern des UTC betreffend einer Verlegung des Tennisplatzes satt; - Mit dem Dienstleistungszentrum Blumenegg (DLZ) wurde ein Kooperationsvertrag betreffend Grabarbeiten bei Erdbestattungen abgeschlossen; - Verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten betreffend einem eventuellen Kauf der Liegenschaft ERNE Areal im Ortszentrum wurden besprochen. Die detaillierte Beratung soll in der nächsten Sitzung der Gemeindevertretung stattfinden; AZL 001-1-028 Seite: - 2/4 - Die Planungskosten für die Erneuerung der Fahrradabstellanlage bei der ÖBB Haltestelle Schlins wurden freigegeben. Diese betragen € 30.000 wovon von den Gemeinden Nenzing und Schlins jeweils 12,5% zu übernehmen sind. Die Erneuerung der Anlage kostet nach derzeitiger Kostenschätzung inkl. neuer Fahrradboxen ca. 600.000 €. Die Gemeinden Schlins und Nenzing haben angeregt, dass das Projekt reduziert und damit Kosten eingespart werden sollen. Das Projekt soll im kommenden Jahr umgesetzt werden. b) Das Erkenntnis des Landesverwaltungsgerichtes betreffend die Beschwerde von Brigitte Gohm und Elmar Mähr gegen den Bescheid der Gemeindevertretung betreffend die Vorschreibung von Retentionsmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Anschluss von deren Einfamilienhaus an den Sammelkanal liegt vor. Der Bescheid der Gemeinde wurde bestätigt, die Speichersumme des Retentionsbeckens jedoch reduziert, da vom Sachverständigen der Abteilung Wasserwirtschaft des Landes neue Berechnungsgrundlagen vorgelegt wurden. c) Das Erkenntnis des Landesverwaltungsgerichtes betreffend die Beschwerde von Brigitte Gohm und Elmar Mähr gegen den Bescheid der Gemeindevertretung betreffend eine Ausnahmegenehmigung nach Raumplanungsgesetz liegt ebenfalls vor. Die Entscheidung der Gemeinde Schlins wird als rechtmäßig erkannt. Der Antrag um Genehmigung zur Errichtung der beantragten Stützmauer mit Brunnen und Hochbeet ist daher abzuweisen und die Wiederherstellung mit Bescheid vorzuschreiben. d) Am 29.5.2019 fand eine Sitzung des Standesamts- und Staatsbürgerschaftsverbandes statt. Der Rechnungsabschluss 2018 wurde genehmigt. e) Am 29.5.2019 fand eine Sitzung des Gemeindeverband Sozialzentrum Satteins-Jagdberg statt. Der Rechnungsabschluss 2018 wurde genehmigt. f) Am 29.5.2019 fand eine Sitzung der Sozialzentrum Satteins-Jagdberg gGmbH statt. Der vorläufige Jahresabschluss 2018 wurde zur Kenntnis gebracht. g) Am 29.5.2019 fand eine Sitzung des erweiterten Vorstandes des Krankenpflegevereins Jagdberg statt. Die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge ab 2021 wurde genehmigt. h) Es fanden zwei Sitzung der Regio ImWalgau statt. Die 2020 geplanten Projekte wurden vorgestellt. Die Geschäftsführerin Birgit Werle hat per Ende des Jahres gekündigt, die Stelle wurde neu ausgeschrieben. i) Am 14.6.2019 fand eine Sitzung WFI Walgauer- Freizeit und Infrastruktur GmbH statt. Der Jahresabschluss 2018 wurde genehmigt. j) Am 27.6.2019 fand eine Verbandsversammlung des Gemeindeverbandes Personennahverkehr Walgau statt. Der Rechnungsabschluss 2018 wurde genehmigt. k) Am 13.6.2019 fand eine Sitzung des Gemeindeverbandes statt. Es wurde eine „Sozialraumorientierte Prävention in der Kinder- und Jugendhilfe“ sowie die Neugestaltung der Förderung der Tagesmütter aufgrund der Kündigung der Vereinbarung durch das AMS beraten. l) Am 18.6.2019 fand eine Sitzung des Wasserverbandes Ill-Walgau statt. Der aktuelle Stand der Projekte betreffend die Gemeinden Frastanz, Satteins und Schlins wurden zur Kenntnis gebracht. Das Behördenverfahren wird im Herbst 2019, die Baumaßnahmen sollen 2020 beginnen. m) Am 9.9.2019 fand die Generalversammlung der Gemeindeinformatik GmbH statt. Ein Hauptthema war der Betrugsfall durch eine ehemalige Mitarbeiterin. Das Beschäftigungsverhältnis mit dem bisherigen Geschäftsführer wurde einvernehmlich aufgelöst. Hansjörg Reisch aus Frastanz wurde zum interimistischen Geschäftsführer ernannt. Die Betrugsangelegenheit wurde im wesentlich offengelegt. Die Schäden wurden im Wesentlichen nur einigen wenigen Gemeinden zugefügt. Ein direkter Schaden durch zu hoch ausgestellte Rechnungen dürfte der Gemeinde Schlins nach bisherigen Erkenntnissen nicht entstanden sein. AZL 001-1-028 Seite: - 3/4 Die Gemeinden haben sich mit Schadenersatzforderungen an den Prozess angehängt. Die Kosten für den Zusatzaufwand, welcher im Budget 2019 nicht berücksichtigt wurden, dürften in Höhe von ca. € 375.000,00 liegen. Es ergibt derzeit eine Finanzierungslücke in Höhe von ca. 1,0 Mio. €. Das Land wird um ein Zwischenfinanzierungsdarlehen in Höhe von max. € 1,5 Mio. angefragt. Es werden die Schadenersatzforderungen gegenüber dem Treuhandbüro, Banken, Geschäftsführer und der Beschuldigten erhoben, geprüft und wenn möglich eingeklagt. n) Am 11.9.2019 fand eine gemeinsame Sitzung der Drei-Klang-Gemeinden sowie den Gemeinden Röns, Schlins und Satteins unter Mitwirkung der Regio Walgau statt. Bei diversen Themen soll eine weitere Zusammenarbeit angestrebt werden. o) Die Wildbach- und Lawinenverbauung hat schriftlich mitgeteilt, dass eine Kostenerweiterung in Höhe von € 60.000 betreffend das Projekt Schnifiser Tobel-Montanastbach notwendig ist. Die Gemeinde hat 10% somit 6.000 € aufzubringen. p) Die Sanierung des Hallenbades JUPIDENT soll noch im Jahr 2020 ausgeführt werden. q) Eine Besprechung mit Vertretern der den Gemeinden Nenzing und Nüziders betreffend das Jubiläum 1.200 Jahre fand statt. Es gibt Urkunden, in denen diese Gemeinden genannt werden. Gemeinsame Veranstaltungen mit der Bevölkerung im Jahr 2020 werden angedacht bzw. geplant. 5. Allfälliges a) Gestern fand die Wahl zum Nationalrat statt. Die Bürgermeisterin bedankt sich bei den Kommissionsmitgliedern und den Bediensteten für die geleistete Arbeit. Der Gemeindevorstand wird in einer der nächsten Sitzung beraten, ob künftig eine Entschädigung für Beisitzer und Ersatzbeisitzer in den Wahlkommissionen ausbezahlt werden soll. b) Der Seniorenausflug findet am kommenden Mittwoch, 2.10.2019 statt. Es sind bereits 113 Personen angemeldet. c) Die Bürgermeisterin bedankt sich bei Benjamin Breuss für die Ausarbeitung eines „Bänklekatasters“ im Gemeindegebiet. Es war dies eine zeitaufwändige Arbeit, das Ergebnis ist im Internet abrufbar. Schluss der Sitzung: 21:59 Uhr Der Schirftführer Die Bürgermeisterin Michael Wäger Gabriele Mähr AZL 001-1-028 Seite: - 4/4
  1. schlinsvertretung
20190603_GVE027 Schlins 03.06.2019 13.06.2021, 02:57 AZL 004-1-027 Patrick Wachs 05524 8317 218 patrick.wachs@schlins.at DVR-NR 0089702 Schlins, am 21.06.2019 PROTOKOLL über die am 03.06.2019 um 19:30 Uhr im Sitzungszimmer des Feuerwehr-Gerätehauses Schlins abgehaltene 27. Sitzung der Gemeindevertretung gemeinsam mit der Gemeindevertretung Schnifis. Anwesend: Gabriele Mähr, Roman Dörn, DI Dieter Stähele, Heike Porod, Ing. Udo Voppichler, BSc Bertram Kalb, Christian Klammer, Benjamin Breuss, Alexandra Gabriel-Huber, Jürgen Hartmann (ab 19:50 Uhr), Werner Kirchner, DI-FH Klaus Galehr, Beatrix Madlener-Tonetti, Karin Martin, Othmar Einwallner, Rudolf Jussel, Otto Rauch, Karl Maier Gemeindevertreterinnen und -vertreter der Gemeinde Schnifis Entschuldigt: Angelika Jussel, Bernhard Rauch Schriftführer: Patrick Wachs Auskunftsperson: Dipl.-Ing. Markus Krebitz, Markus Mayer, Nicolas Hegenbart, Dipl.Ing. Josef Schönherr (ab 19:55 Uhr) Die Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter, besonders den Bürgermeisterkollegen Anton Mähr sowie die anwesenden Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter aus Schnifis im Feuerwehrhaus in Schlins. Des Weiteren die Herren Markus Mayer und Nicolas Hegenbart der Abteilung Wasserwirtschaft des Landes und den Schätzgutachter Herrn Markus Krebits. T a ge s o r dn u ng 1. Vorstellung Projekt Retentionsbecken Schnifis-Schlins durch die Abteilung Wasserwirtschaft 2. Allfälliges Hauptstraße 47, 6824 Schlins  T +43 5524 8317-0  F +43 5524 8317-275 info@schlins.at  www.schlins.at  UID ATU 41394406  DVR 0089702 Erledigungen 1. Vorstellung Projekt Retentionsbecken Schnifis-Schlins durch die Abteilung Wasserwirtschaft Die Vorsitzende bittet Herrn Markus Mayer von der Abteilung Wasserwirtschaft des Landes mit der Vorstellung des Projektes. Herr Mayer begrüßt alle anwesenden Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter der Gemeinden Schlins und Schnifis und bedankt sich für ihr Kommen. Er teilt mit, dass Herr Ing. Josef Schönherr sich etwas verspätet und seine Ausführungen nachträglich präsentiert bzw. zum Zeitpunkt seines Eintreffens mit ihm gemeinsam die Projekte vorstellen wird. Die Fachpersonen möchten vor der Grundeigentümer-Informationsveranstaltung diesen Mittwoch die von ihnen ausgearbeiteten Projekte den Gemeindemandataren der betroffenen Gemeinden Schlins und Schnifis präsentieren. Bei der Ausarbeitung der Projekte und den Berechnungen wurde zu einem der Gefahrenzonenplan der Gemeinden berücksichtigt, wobei das Schadensausmaß für Häuser, Straßen, öffentliche Gebäude und Firmen bei einem HQ100 (hundertjähriges Hochwasser) maßgeblich war, eine Variantensammlung inklusive der Machbarkeit sowie eine Kosten- und Nutzenrechnung angestellt. Herr Mayer betont, dass es sich bei den präsentierten Projekten um eine Variantensammlung, Annahmen und Möglichkeiten der Umsetzung handelt und nicht um ein fertiges Projekt. Präsentiert werden jedoch nur die zwei Bestvarianten. Im Wasserrechtsgesetz ist verankert, dass es bei Hochwasserschutzmaßnahmen zu keiner Verschlechterung untenliegender Gemeinden kommen darf. Bei den Gemeinden Schnifis (Kompensation) und Schlins (Reduktion) ist dies hinblickend auf das Retentionsbecken Schnifner Ried eine Win/Win Situation. Somit ist es wichtig, dass beide Gemeinden gemeinsam dieses Projekt umsetzen. Von dieser Tatsache wurde auch bei der Ausarbeitung der Projekte ausgegangen, dass die Projekte in Kombination umgesetzt werden. Maßnahmen, welche zum Beispiel beim Promelenggraben in Schnifis umgesetzt werden, haben auf den Wiesenbach in Schlins Auswirkungen. Schnifis: An der Jagdbergstraße sollte die Verrohrung auf Rohre mit 1 Meter Durchmesser getauscht werden um den Durchfluss zu vergrößern. Beim Promelengbach sind die Rohre zu belassen, da Kleinkraftwerke Rechte an diesen Leitungen besitzen. Eine hydraulische Erweiterung der Leitungstrasse oder eine zusätzliche Ableitung ist hier hydraulisch notwendig. Die Bestvariante empfiehlt eine zusätzliche Hochwasserentlastungsleitung. Ein weiterer Vorschlag bzw. Maßnahme ist, im Schnifner Ried einen Damm zu errichten um bei anhaltenden Regenfällen das Wasser zurückzuhalten und somit das Schnifner Ried als Retentionsbecken zu nutzen. Das Wasser würde zurückgehalten und könnte kontrolliert abgelassen werden. Schlins: Beim Riedbächle sollte ein Retentionsbecken errichtet, beim Jupident- und Tribulanbach eine neue Verrohrung gelegt werden, da der Einlauf der Verrohrung zu gering ist. Der Wiesenbach verfügt über eine zu geringe Kapazität, da das Gerinne zu eng ist. Hier sind die größten Maßnahmen zu treffen, da der Wiesenbach durch besiedeltes Gebiet fließt. Bei diesem Gewässer ist eine Verbreiterung, Ufererhöhung notwendig, wobei auch sämtliche Brücken zu erneuern wären. Der tatsächliche Ausbauaufwand ergibt sich aus der jeweiligen Herstellungsvariante des Retentionsbeckens. Beim Vermüls- und Gießenbach sind ebenfalls Erhöhungen der Dämme vorzunehmen. AZL 004-1-027 Seite: 2 / 4 Es wird festgehalten, dass es sich bei den Kosten der präsentierten Projekte um grobe Kalkulationen handelt, welche zum heutigen Zeitpunkt realistisch sind, jedoch beim Linearausbau (ohne Retention) wesentlich höher sein werden. Die Frage wie oft es zu einer Überflutung des Schnifner Ried kommen wird und was passiert, wenn die Grundeigentümer nicht zustimmen, wird bei der Grundeigentümer-Information am Mittwoch in Schnifis präsentiert. Ein Gemeindevertreter, Landwirt informiert, dass es kein Unterschied macht, wenn Grundstücke Überflutungsgebiet sind. Er hat auch Grundstücke, welche er bei Hochwasser zur Überflutung überlassen muss, bekommt hierfür eine Entschädigung und nach dem Hochwasser erfolgt eine Wiederherstellung der ursprünglichen Fläche für die weitere Bewirtschaftung. Die Frage, wie hoch der Damm für den Schutz von Schlins sein soll, wird mit 6 Meter bei Variante 1 und 6,8 Meter bei Variante 2 angegeben. Für das Retentionsbecken wurden zwei Varianten untersucht. Die erste Variante (6 Meter hoher Damm) beschreibt die Retention, damit es zu keiner Verschlechterung für Schlins durch den Ausbau von Schnifis kommt (inkl. einer Optimierung) und die zweite Variante beschreibt die Retention aller Wassermengen, die in den darüber liegenden Einzugsgebieten anfallen. Dadurch wird der Ausbau am Wiesenbach in Schlins nochmals um ein deutliches reduziert. Die zweite Variante wird seitens der Abteilung Wasserwirtschaft empfohlen. Beim Ausbau des Fischweihers (Siedlungsrand Schlins) wird die Frage gestellt, ob dies unbedingt notwendig ist und nicht einfach eine weitere Verrohrung gelegt werden kann. Das Projekt basiert auf einem 100-jährigen Hochwasserereignis und wird für diesen Abfluss ausgebaut. Welche Maßnahmen genau geplant sind, werden im Detailprojekt behandelt. Diese können auch sehr geringfügig sein. Beim Schnifner Sportplatz gibt es eine Variante mit einem Stollen, wobei von diesem abgeraten wird, da die Kosten um ein vielfaches höher sind als bei den vorgeschlagenen Maßnahmen. Die Herren Mayer und Schönherr übergeben das Wort an den Sachverständigen Dipl.-Ing. Krebitz, welcher die Gegebenheiten im Schnifner Ried angesehen und eingeschätzt hat. Bei den betroffenen Grundstücken ist die Grundvoraussetzung ein Dienstbarkeitsvertrag, welcher von den Grundeigentümern unterzeichnet werden muss. Die Nachteile für die Grundbesitzer sind Ernteausfälle, Bau- und Lagerverbot, Bodenwertminderung bei häufiger Überflutung (Streuried, Dienstbarkeit im C-Blatt eingetragen) und die allgemeinen Räumungskosten. Die vorgestellte Berechnung basiert auf unterschiedlichen Jährlichkeiten der Hochwasserüberflutung. Beispielsweise bei einem HQ5 mit einer 33%igen Wahrscheinlichkeit einer Überflutung ohne Feststoffe. Der Ernteausfall ist auf 100 Jahre, das Bau- und Lagerverbot mit 15% und die Bodenwertminderung (mit einer Staffelung je nach HQ) mit 50% des Verkehrswertes zu entschädigen. Es gilt festzuhalten, dass jedes Grundstück als einzelnes bewertet werden muss, da nicht jedes Grundstück gleich betroffen ist. Für Dämme und Straßen (Einlauf- und Auslaufbauwerke) sind Ablösen zu bezahlen, welche sich aus dem Verkehrswert, Wiederbeschaffungskosten inkl. Gebühren, Steuern, Vertrag (ca. 10% des Verkehrswertes) zusammensetzen, sowie hat eine Eintragung der Dienstbarkeit im Grundbuch zu erfolgen. Auf die Frage, wie die Förderung aussehen könnte, wurde diese mit derzeit 40% Bund, 40% Land als Richtwert beantwortet. AZL 004-1-027 Seite: 3 / 4 Eine genaue Beantwortung kann erst bei genauen Berechnungen und Projekteinreichung erfolgen. Die Einreichung beim Bund würde als Gesamtprojekt mit einer Schadenssumme von insgesamt 15 Millionen Euro erfolgen, die Aufteilung müssten die Gemeinden untereinander vereinbaren. Die weitere Vorgehensweise ist wie folgt: a) Zustimmung der Gemeinde Schlins und Schnifis b) Konsens betroffener Grundeigentümer c) Ausschreibung Detailprojekt (Vorlast Gemeinden) d) Schätzgutachten der Grundflächen e) Zustimmung der Grundeigentümer f) Einreichung des Behörden- und Förderverfahren (Förderung Bund) g) Baubeginn frühestens 2023 Die vorgestellten Kosten sind grob kalkuliert und können sich bis zur Ausschreibung wesentlich ändern. 2. Allfälliges Am Mittwoch, den 05.06.2019 um 20:00 Uhr findet im Laurentiussaal in Schnifis der Informationsabend für die Grundbesitzer statt, zu welchem auch alle Gemeindevertreter herzlich eingeladen sind. Die Bürgermeisterin bedankt sich bei den vortragenden Fachpersonen und allen anwesenden Gemeindevertreterinnen und –vertreter für Ihr Kommen und schließt die Sitzung. Schluss der Sitzung: 21:25 Uhr Der Schriftführer Die Bürgermeisterin Patrick Wachs Gabi Mähr AZL 004-1-027 Seite: 4 / 4
  1. schlinsvertretung
20190527_GVE026 Schlins 27.05.2019 13.06.2021, 02:57 Gemeinde Schlins AZL 004-1-026 Michael Wäger +43 5524 8317 219 info@schlins.at DVR-NR 0089702 Schlins, am 27.06.2019 PROTOKOLL über die am 27.05.2019 um 20:00 Uhr im Sitzungssaal des Gemeindeamtes abgehaltene 26. Sitzung der Gemeindevertretung Schlins. Anwesend: Gabriele Mähr, Roman Dörn, DI Dieter Stähele , Heike Porod, Ing. Udo Voppichler, BSc Bertram Kalb, Christian Klammer, Benjamin Breuss, Alexandra Gabriel-Huber, Fischer Manfred, Werner Kirchner, DI-FH Klaus Galehr, Beatrix Madlener-Tonetti, Karin Martin, Othmar Einwallner, Rudolf Jussel, Otto Rauch, Karl Maier Entschuldigt: Bernhard Rauch, Jussel Angelika Schriftführer: Michael Wäger Die Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter und stellt fest, dass die Einladungen zur 26. Sitzung ordnungsgemäß zugestellt wurden und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. T a ge s o r dn u ng 1. Genehmigung des Protokolls der 25. Sitzung vom 28.01.2019 2. Vorstellung und Vergabe Wiesenbachsaal für akustische Verbesserungsmaßnahmen im Foyer, Erneuerung Beleuchtung und Erneuerung Eingang 3. Beschlussfassung Kooperationsvertrag Verein Spielkiste und Gemeinde 4. Rechnungsabschluss 2018 5. Zwischenbericht über Abänderungen im Umlegungsverfahren Sägacker, GST-NRn 2837, 2838, 2836/2, 2836/3 6. Umwidmung GST- NR 1088/17 7. Berichte 8. Allfälliges Hauptstraße 47, A 6824 Schlins, Tel. 05524 8317 0, Fax 05524 8317 275, info@schlins.at, http://www.schlins.at Erledigungen 1. Genehmigung des Protokolls der 25. Sitzung vom 28.01.2019 Einstimmige Genehmigung. 2. Vorstellung und Vergabe Wiesenbachsaal für akustische Verbesserungsmaßnahmen im Foyer, Erneuerung Beleuchtung und Erneuerung Eingang Christoph Kleboth wurde beauftragt, ein Verbesserungskonzept für die schalltechnische Ausstattung des Foyers beim Wiesenbachsaal auszuarbeiten. Es wurde von ihm ein Bauphysiker beigezogen. Das Ergebnis der Schallpegelmessungen ergab, dass die Nachhallzeit sehr hoch ist und daher für die Zuhörer äußerst unangenehm. Auf Basis dieser Messungen wurde eine Simulation durchgeführt und damit die notwendigen Materialien für die Verbesserungen erhoben. Es wurde dann an Fachbetriebe eine entsprechende Ausschreibung ausgesendet und von ihm die Ergebnisse ausgewertet. Es soll die bestehende Betondecke im EG mit einer Lignotrend Decke mit Holzlamellen und einem Weichfaserplattenkern ausgestattet werden. Die Anschlussteile zu den Wänden sollen mit Whisperwool Platten versehen werden. Im Obergeschoss soll die Decke ebenfalls mit den Schallschutzplatten, 20 cm abgehängt, verbaut werden. Parallel dazu soll die Beleuchtung mit einer LED Beleuchtung umgerüstet werden. Darüber wurden auf Basis eines Beleuchtungskonzeptes ebenfalls Angebote eingeholt. Otto Rauch erkundigt sich, ob die thermische Verbesserung ebenfalls untersucht wurde. Christoph Kleboth teilt dazu mit, dass das nicht Gegenstand des Auftrages war. Dem heutigen Standard dürfte die bestehende Isolierung jedoch nicht entsprechen. Klaus Galehr erkundigt sich, ob bei der Montage dieser Platten für den Brandschutz ein Vollschutz notwendig ist. Dazu teilt Christoph Kleboth mit, dass das noch nicht geprüft wurde, erscheint aber aus seiner Sicht nicht notwendig. Im Zuge des Bewilligungsverfahrens wird jedoch ein Brandschutzsachverständiger beigezogen. Es wurden 11 Firmen zur Angebotsabgabe eingeladen, Bestbieter ist der Tischlereibetrieb David Walch. Die Bestbietersumme beträgt 38.363,49 € netto exkl. MwSt. Bezüglich der Umrüstung auf LED Beleuchtung wurden 3 Firmen zur Angebotsabgabe eingeladen. Die Firma Amann Elektrotechnik hat aus Kapazitätsgründen abgesagt und kein Angebot gelegt. Billigstbieterin ist die Firma Pfaff mit 28.191.43 € netto exkl. MwSt. Ergänzend wurden die Preise für die Umrüstung der Bücherei, der Kinderbetreuung sowie dem Balkonraum auf LED Beleuchtung abgefragt. Ebenso die Außen- und Fluchtwegbeleuchtung sowie die Zugänge zu den WCs und Umkleideräume. Die Preise liegen bei 11.233,39 € netto exkl. MwSt. für die der Bücherei, der Kinderbetreuung sowie den Balkonraum. Die Kosten für die Außenbeleuchtung betragen 3.137,89 € netto exkl. MwSt., die Gänge 869,40 € netto exkl. MwSt. und die erforderlichen Gerüstarbeiten 2.093,00 € netto exkl. MwSt. Zum Umbau des Eingangsportals: Christoph Kleboth hat die Situation zur Verbesserung des Eingangsportals erhoben und Varianten für einen Windfang ausgearbeitet. Die Stufen im Eingangsbereich sind unterschiedlich hoch und entsprechen nach heutigen Standards nicht mehr den Sicherheitsbestimmungen. Dadurch besteht die Gefahr, dass Haftungsansprüche bei Unfällen an die Gemeinde gerichtet werden könnten. Die aufwändige Variante 1 wurde von ihm aus Kostengründen nicht weiter verfolgt. AZL Niederschrift Seite: - 2/7 Die Variante 2 besteht aus einem 2 m tiefen und ca. 5,5 m breiten vor das bestehende Portal gesetzten kubischen Windfang. Es könnten automatische Schiebentüren mit 2 m Breite eingebaut werden. Die Variante 3 besteht aus einem Windfang der teilweise im Innenraum und teilweise als vorgebauter Kubus, ohne automatische Türen besteht. Der Nachteil wäre, dass der Innenraum verkleinert und die Abläufe bei der Bewirtschaftung erschwert werden. Die Variante 2 ist die kostengünstigste mit 62.250 € netto exkl. MwSt. Die erhobenen Gesamtkosten betragen netto exkl. MwSt. 174.495,00 € inkl. 15.000 € für Unvorhergesehenes. Für den kompletten Umbau und die Erneuerung der noch nicht sanierten Fenster- und Türenelemente sind Kosten in Höhe von ca. € 150.000 exkl. MwSt. erhoben worden. Diese Sanierungen sind in den nächsten 1 – 2 Jahren dringend notwendig. Die Bürgermeisterin ergänzt, dass aus ihrer Sicht die Situation im Foyer und der Beleuchtung noch in diesem Jahr umgesetzt werden sollte, die Fenster- und Türelemente sollen ins Budget 2020 aufgenommen werden. Im Voranschlag 2018 sind diese Mittel nicht voll vorgesehen, es können aber Mittel aus anderen Bereichen wie z.B. die Errichtung der Zubringerstraße im Betriebsgebiet „Obere Au“ übertragen werden, da diese Straße in diesem Jahr sicherlich nicht gebaut und abgerechnet werden wird. Die Sanierung der Fenster- und Türelemente sollte wenn möglich im kommenden Jahr umgesetzt werden. Da Klaus Galehr sich die Eingangssituation ohne visuelle Darstellung nicht vorstellen kann und eine solche möchte, erkundigt sich die Bürgermeisterin, wer von den Gemeindevertretern die von Klaus Galehr gewünschte visuelle Darstellstellung möchte. Da dies nur Werner Kirchner und Klaus Galehr wünschen, zusätzliche Kosten verursacht und die Umsetzung in den Schulferien möglicherweise verhindern würde, wird dieser Vorschlag abgelehnt. Die Bürgermeisterin stellt den Antrag, das von Christoph Kleboth vorgestellte Konzept wie vorgesellt auszuführen. Weiters stellt sie den Antrag, den Auftrag zur Umsetzung der Pos. 1- 9 mit Gesamtkosten in Höhe von 174.495,00 € zzgl. MwSt. zu beschließen. Mehrheitlicher Beschluss (16:2, Werner Kirchner, Klaus Galehr). 3. Beschlussfassung Kooperationsvertrag Verein Spielkiste und Gemeinde Der Kooperationsvertrag wurde allen Gemeindevertretern bereits übermittelt. Dieser ist das Ergebnis der in den vergangenen Monaten stattgefundenen Mediation zwischen Gemeinde, Spielkiste und Kindergarten. Der Verein Spielkiste will eigenständig bleiben und nicht von der Gemeinde übernommen werden. Die Bürgermeisterin merkt an, dass bei der Mediation für beide Seiten ein positives Ergebnis erarbeitet worden ist, was von Bea Madlener bestätigt wird. Im Wesentlichen wird vereinbart, dass die Personalkosten in Höhe von 28% der anfallenden Betreuungskosten lt. Landesvorgabe sowie zusätzlich ein Fixbetrag für Verwaltungstätigkeiten in Höhe von jährlich € 4.000 an den Verein Spielkiste als Förderung ausbezahlt wird. Ebenso werden wie bisher die Räumlichkeiten und die Infrastruktur zur Verfügung gestellt und die Betriebskosten von der Gemeinde übernommen. In weiterer Folge wird das gemeinsame Mediationsergebnis von allen Beteiligten unterfertigt werden. Der Kooperationsvertrag Verein Spielkiste und Gemeinde Schlins wird einstimmig genehmigt (15:0, Beatrix Madlener-Tonetti, Karin Martin und Klaus Galehr erklären sich für befangen). Nach erfolgter Abstimmung ergänzt Bea Madlener, dass die Vereinbarung aus ihrer Sicht positiv ist und dass der Mediationsprozess zwischen Kindergarten, Spielkiste und Gemeinde ein Schritt in eine gute Richtung war. Er schaffte die Basis für eine zukünftige kollegiale Zusammenarbeit und wertschätzende Kommunikation. Sie freut sich über die Zustimmung der Gemeindevertreter und bedankt sich für den Verein Spielkiste beim Gemeindevorstand für die Initiierung des Mediationsprozesses. AZL Niederschrift Seite: - 3/7 4. Rechnungsabschluss 2018 4.1. Genehmigung von über- bez. außerplanmäßigen Ausgaben zum VA 2018 Die Bürgermeisterin bringt die zu genehmigenden über- bzw. außerplanmäßigen Ausgaben zum Voranschlag 2018 in Höhe von insgesamt € 1.042.814,59 zur Kenntnis. Diese sind durch Minderausgaben lt. Aufstellung bedeckt. Die über- bzw. außerplanmäßigen Ausgaben zum Voranschlag 2018 in Höhe von insgesamt € 1.042.814,59 werden einstimmig genehmigt. 4.2. Bericht des Obmanns des Prüfungsausschusses Werner Kirchner als Obmann des Prüfungsausschusses bringt seinen Bericht zur Prüfung am 13.5.2019 zur Kenntnis. Er dankt den Verwaltungsbediensteten für die konstruktive Mitarbeit bei der Prüfung des Rechnungsabschlusses und stellt den Antrag, den Rechnungsabschluss 2018 zu genehmigen und die Verwaltung zu entlasten. Einstimmiger Beschluss. 4.3. Genehmigung Rechnungsabschluss 2018 Der Gemeindesekretär bringt einen detaillierten Finanzbericht über das Jahr 2018 zur Kenntnis. Die im Jahr 2018 getätigten baulichen Investitionen in Höhe von insgesamt 2.294.263 Euro wurden im Wesentlichen für den Ausbau von Gemeindestraßen und die Erweiterung der Wasserversorgung und den Abwasserkanal im BA08 investiert. Ebenfalls wurden die Sanierung des Geschäfts- und Wohngebäude „St. Anna“ abgeschlossen. Insgesamt wurden zusammen mit den sonstigen Investitionen 2.404.709 Euro investiert. Tilgungen der bestehenden Darlehen wurden in Höhe von 520.837 Euro vorgenommen. Aufgrund der Tilgungen und der Aufnahme eines geförderten Darlehens in Höhe von 830.000 Euro zur Finanzierung des BA08 (Wasser und Kanal), erhöht sich die Pro-Kopf-Verschuldung um 119,55 Euro auf 2.008 Euro je Einwohner. Der vorliegende Rechnungsabschluss 2018 wird in den einzelnen Unterabschnitten gesichtet. In der Folge wird der ausgeglichene Rechnungsabschluss mit den nachstehend angeführten Ergebnissen einstimmig genehmigt: Einnahmen der Erfolgsgebarung Einnahmen der Vermögensgebarung € € 6.669.656,95 1.400.943,39 Einnahmen der Haushaltsgebarung € 8.070.600,34 Ausgaben der Erfolgsgebarung Ausgaben der Vermögensgebarung € € 5.084.481,16 2.986.119,18 Ausgaben der Haushaltsgebarung € 8.070.600,34 Einstimmiger Beschluss. 5. Zwischenbericht über Abänderungen im Umlegungsverfahren Sägacker, GST-NRn 2837, 2838, 2836/2, 2836/3 Die Bürgermeisterin bringt den geänderten Umlegungsplan zur Kenntnis. Die ursprüngliche Variante wurde nochmals überarbeitet, da sich nach dem Beschluss der Gemeindevertretung die westseitigen Grundbesitzer gemeldet und den Wunsch vorgetragen haben, ihre Grundstücke nun doch noch zu berücksichtigen. Die ostseitigen Grundeigentümer haben daraufhin ihr Interesse zurückgezogen und stimmen einer gemeinsamen Zufahrt nicht zu. Nach Erstellung der neuen Straße soll der erste Straßenabschnitt lt. Plan ins öffentliche Gut übernommen werden, der zweite Abschnitt wird als Privatstraße gehalten und die Instandhaltungsmaßnahmen werden von den entsprechenden Grundeigentümern getragen. AZL Niederschrift Seite: - 4/7 Der geänderte Umlegungsplan wird einstimmig zustimmend zur Kenntnis genommen. 6. Umwidmung GST- NR 1088/17 Bei der Sitzung am 19.12.2018 wurde auf Antrag des Grundeigentümers einstimmig die Einleitung eines Umwidmungsverfahrens zur Umwidmung des GST-NR 1088/17 (592 m²) lt. Plan-Zl: 031.2.2/2018 vom 21.1.2019 von (BW) in BW beschlossen. Dieser Beschluss wurde an der Amtstafel kundgemacht. Nachdem die Aushangfrist inzwischen verstrichen ist und keine Stellungnahmen bei der Gemeindeverwaltung eingelangt sind, ist nun über den Umwidmungsantrag zu entscheiden. Es wird einstimmig beschlossen, das GST-NR 1088/17 mit einem Ausmaß von 1006,8 m² lt. Plan-Zl: 031.2.2/2018 vom 21.1.2019 von (BW) in BW unter folgenden Auflagen umzuwidmen: 7. - ein Raumordnungsvertrag mit einer Verpflichtung zur Bebauung innerhalb von 5 Jahren sowie aller anderen grundsätzlich festgelegten Bedingungen abgeschlossen wird - das bereits eingereichte Baueingabeprojekt bewilligungsfähig ist, und alle im Zuge einer noch durchzuführenden kommissionellen Verhandlung ermittelten Auflagen erfüllt. Berichte a) Seit der letzten Sitzung der Gemeindevertretung fanden vier Vorstandssitzungen mit Auftragsvergaben statt. Christoph Kleboth wurde mit der Ausarbeitung einer Machbarkeitsstudie zur Umgestaltung des Objektes Hauptstraße 45 sowie des Objektes ehemalige Postamt in ein kleines Dorfgasthaus beauftragt. Die Sachverständigen für Brandschutz, Hochbautechnik, Lebensmittelsicherheit, Maschinenbau- und Elektrotechnik (Schall) und das Arbeitsinspektorat haben alle für den Standort Hauptstraße 45 negative Stellungnahmen abgegeben und halten eine Realisierung für nicht sinnvoll, nicht praktikabel, unwirtschaftlich und wenig attraktiv. Eine mögliche Realisierung am Standort „ehemaliges Postgebäude“ wird noch eher als positiv beurteilt. Architekt Reinold Strieder hat einen Vorschlag zur Erweiterung bzw. Umgestaltung des Tagescafes im Geschäfts- und Wohngebäude „St. Anna“ ausgearbeitet. Seitens SPAR wird die Erweiterung mit dem Hinweis auf fehlende Parkplätze abgelehnt. Dem Zuständigen wurde danach ein Plan mit möglichen Erweiterungen des Parkplatzes auf dem Gelände der Liegenschaft Gerbergasse 3 nachgereicht. b) Es fand eine Verbandsversammlung des Gemeindeverbands Personennahverkehr Walgau am 19.3.2019 statt. Es wurden der Voranschlag 2019 und der Beschäftigungsrahmenplan 2019 genehmigt. c) Am 11.4.2019 fand eine Verbandsversammlung des Umweltverbandes mit dem Beschluss des Rechnungsabschlusses 2018 statt. d) Es fanden zwei Sitzungen des Gemeindeverbandes statt, wobei unter anderem die Themen Entschädigung von Asylwerbern für gemeinnützige Tätigkeiten, neuer kurativer ärztliche Bereitschaftsdienst besprochen und der Rechnungsabschluss 2018 genehmigt wurde. e) Am 7.5.2019 fand eine Sitzung des Verwaltungsvorstandes des Bürgermeisterpensionsfonds statt. Der Rechnungsabschluss 2018 wurde genehmigt. f) Seit der letzten Sitzung der Gemeindevertretung fanden vier Sitzungen der Regio im Walgau statt. Es wurden gemeinsame Lösungen für die Grabungsarbeiten bei Erdbestattungen gesucht. Die weiteren Themen waren unter anderem Kultur im Walgau, Potentialanalyse Radwege im Walgau, Kulturgut Walgau und Bibliotheken im Walgau. Der Klimafonds Österreich hat die Bewerbung als Klimawandel-Anpassungsmodellregion bestätigt. Somit ist der Walgau eine von 24 neuen KLAR! Regionen Österreichs. AZL Niederschrift Seite: - 5/7 g) Eine Vollversammlung der Gemeindeinformatik GmbH fand am 15.5.2019 in Dornbirn statt. Es wurde der Stand der Ermittlungen betreffend die veruntreuten 3,1 Mio. € zur Kenntnis gebracht. Ein Aufsichtsrat wurde gewählt. Derzeit werden die Haftungen durch den Wirtschaftsprüfer und die Geschäftsführer geprüft. Die Ermittlungen sind im Wesentlichen abgeschlossen. Nachgewiesen können derzeit Veruntreuungen ab 1999. Ein endgültiges Ergebnis und Höhe des Schadens für die Gemeinden liegt noch nicht vor. h) Bgm. Anton Metzler aus Satteins hat mitgeteilt, dass die Auftragsvergabe für die 1. Phase der Sanierung SMS Satteins, Generalplaner und Projektsteuerung sowie Bauherrenvertretung, in Höhe von € 580.883,00 brutto durch die Gemeinde Satteins erfolgt ist. In den Kosten sind die bis dahin angefallenen Kosten für die Fachplanungen enthalten. Diese werden von Satteins als Vorfinanzierung getragen. Sollte das Projekt nicht ausgeführt werden, werden diese Kosten als Betriebskosten an die Gemeinden verumlagt. Im November 2019 sollte eine Gesamtkostenschätzung der Sanierung bzw. Zubau der NMS-SMS Satteins zur Beschlussfassung für alle Gemeindevertretungen der Sprengelgemeinden vorliegen. Geplanter Baubeginn sollte 2021 sein. i) Es fand eine Besprechung beim Amt der Landesregierung bezüglich der Liegenschaft Gaisbühel und einen möglichen Verkauf statt. Es liegen Interessentenangebote von potentiellen Investoren vor. j) Am 14.5.2019 fand ein Workshop zum Thema Verdichtung im Walgau statt. Das Interesse der Gemeindevertreter war erschreckend gering. Es waren nur der Obmann, Obmann Stellvertreter des Ausschusses Bau- und Raumplanung, 2 Vorstandsmitglieder und die Bürgermeisterin anwesend. Die Bürgermeisterin bittet, künftig bei solch wichtigen Sitzungen möglichst vollzählig teil zunehmen. k) Am 23.5.2019 fand eine Bürgerveranstaltung „Lebendiges Schlins – Ortskernentwicklung Erne Areal“ im Wiesenbachsaal statt. Es waren ca. 40 Teilnehmer anwesend, leider ebenfalls wenige Mitglieder der Gemeindevertretung und dem Gemeindevorstand. l) Am 30.4.2019 fand der Spatenstich zur Errichtung einer gemeinnützigen Kleinwohnanlage der Alpenländische Heimstätte an der Landstraße statt. Die Bauarbeiten haben inzwischen begonnen, der Holzbau sollte in einer Rekordbauzeit bis Ende des Jahres bezugsfertig sein. m) Es fand eine Besprechung betreffend Schülerbetreuung bis 2020 mit der Kinderbetreuung Vorarlberg gGmbH statt. Es sind kommendes Jahr mit 94 Schülern 10 Schüler weniger in der Volksschule angemeldet. n) Die Leistungen der Connexia Elternberatung in Schlins werden von der Bürgermeisterin bekannt gegeben. o) Roman Dörn berichtet von der Vollversammlung des Abwasserverbandes der Region Walgau. Es wurde der Rechnungsabschluss 2017 und Voranschlag 2019 beschlossen. p) Rudolf Jussel erkundigt sich nach der Vorgangsweise im Zusammenhang der Rücklagen des IFS und ob diese an die Gemeinden und das Land zurückgezahlt werden. Lt. Bürgermeisterin wird das nicht der Fall sein. Es wurde mitgeteilt, dass die Rücklagen für Löhne und künftige, nicht vorhersehbare, Ausgaben gebildet wurden. 8. Allfälliges a) Vom 7.6. bis 20.6.2019 findet in den Räumlichkeiten im Erdgeschoss Kreuzgasse 3 (früher Post) eine Wanderausstellung „Auswanderungsgeschichten aus dem „Walgau“ statt. Am 11.6.2019 wird Dieter Petras einen Vortrag zu diesem Thema halten. b) An die Vorstands- Mitglieder und Ersatzmitglieder der Ausschüsse Wirtschaft, Verkehr und Infrastruktur, Bau- und Raumplanung, sowie Gebühren und Kanal/Wasser/Abfallwirtschaft wurde eine Einladung zur Präsentation eines von Schülern der HTL Rankweil ausgearbeiteten Diplomprojektes zur Errichtung eines neuen Bauhofgebäudes am 17.6.2019 um 19:00 Uhr ausgesendet. AZL Niederschrift Seite: - 6/7 Die Bürgermeisterin lädt alle interessierten Gemeindevertreter zu dieser Präsentation ein. c) Mit einem Schreiben von Josef Mähr und Kurt Gerstgrasser vom Freundeskreis der St. AnnaKapelle wurden die Gemeindevertreter zum Einweihungsgottesdienst anlässlich der abgeschlossenen Innenrestaurierung der „St.-Anna-Kapelle“ am 23.6.2019 um 9:30 Uhr eingeladen. d) Anlässlich der Beschlussfassung des Rechnungsabschlusses 2018 sind alle Anwesenden zu einem Umtrunk mit zwei Getränken im Tennishaus eingeladen. e) Die Bürgermeisterin teilt in eigener Sache mit, dass sie sich nach reiflicher Überlegung entschlossen hat, bei der Bürgermeisterwahl 2020 nicht mehr für dieses Amt zu kandidieren. f) Otto Rauch erkundigt sich nach Überlegungen, eine Verordnung mit Leinenzwang für Hunde einzuführen. Die MG Nenzing hat eine solche Verordnung erlassen. Seither sind viele Hundehalter nach Schlins ausgewichen und das Wild in der Unteren Aus wird dadurch sehr gestört. Roman Dörn berichtigt, dass die erwähnte Verordnung der MG Nenzing nicht für das ganze Ortsgebiet von Nenzing gilt. Allerdings wurde ein Konzept in Nenzing ausgearbeitet, welches ihm in nächster Zeit erläutert wird. Eine generelle Leinenpflicht macht aus seiner Sicht keinen Sinn, er wird sich jedoch um die Ergebnisse in Nenzing erkunden und gegebenenfalls einen Verordnungsvorschlag der Gemeindevertretung vorlegen. g) Klaus Galehr erkundigt sich, ob es genauere Infos betreffend die Durchführung des im nächsten Jahr geplanten Landesnarrentags 2020 in Schlins gibt. Die Bürgermeisterin teilt dazu mit, dass sie bisher keine offiziellen Informationen, ob die Jagdbergnarren die Zusage bekommen haben, erhalten hat. h) Roman Dörn bedankt sich bei der Bürgermeisterin anlässlich der von ihr zuvor angekündigten Nichtkandidatur für die geleistete Arbeit in den vergangenen Jahren. Dem schließen sich Rudolf Jussel für die Fraktion FPÖ und Klaus Galehr für die Fraktion SPÖ an und zeigen sich betroffen und bedauern diese Entscheidung. Grundsätzlich hätten sie sich gewünscht, dass sie auch bei der nächsten Bürgermeisterwahl antritt. Schluss der Sitzung: 22:05 Uhr Der Schriftführer Die Bürgermeisterin Michael Wäger Gabi Mähr AZL Niederschrift Seite: - 7/7
  1. schlinsvertretung
20190128_GVE025 Schlins 28.01.2019 13.06.2021, 02:57 Gemeinde Schlins AZL 004-1-025 Michael Wäger +43 5524 8317 19 info@schlins.at DVR-NR 0089702 Schlins, am 12.02.2019 PROTOKOLL über die am 28.01.2019 um 20:00 Uhr im Sitzungssaal des Gemeindeamtes abgehaltene 25. Sitzung der Gemeindevertretung Schlins. Anwesend: Gabriele Mähr (Vorsitz), Roman Dörn, Ing. Michael Marent, Manfred Fischer, Ing. Udo Voppichler, Jürgen Hartmann, BSc Bertram Kalb, Christian Klammer, Benjamin Breuss, Alexandra Gabriel-Huber, Werner Kirchner, DI-FH Klaus Galehr, Beatrix Madlener-Tonetti, Karin Martin, Othmar Einwallner, Rudolf Jussel, Otto Rauch, Angelika Jussel, Karl Maier, Martin Wieland, Julian Amann Schriftführer: Michael Wäger Auskunftsperson: Wilfried Keckeis zu TOP 2, Alexander Kuhn zu TOP 3 Entschuldigt: DI Dieter Stähele, Heike Porod, Bernhard Rauch, Die Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter und stellt fest, dass die Einladungen zur 25. Sitzung ordnungsgemäß zugestellt wurden und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Vor Eingang in die Tagesordnung stellt die Bürgermeisterin den Antrag, den TOP 4 dahingehend zu ändern, dass dieser wie folgt lautet „Umwidmungsantrag GST-NR 1088/17 von (BW) in BW. Einstimmiger Beschluss. Weiters stellt die Bürgermeisterin den Antrag, den TOP 9 „Festlegung des Jagdausschlussgebietes Schlins“ von der Tagesordnung zu nehmen, da noch Unklarheiten bestehen und die genauen rechtlichen Bestimmungen überprüft werden sollen. Einstimmiger Beschluss. Hauptstraße 47, A 6824 Schlins, Tel. 05524 8317 0, Fax 05524 8317 275, info@schlins.at, http://www.schlins.at T a g e s or d n un g 1. Genehmigung des Protokolls der 24. Sitzung vom 03.12.2018 2. Erweiterung BA08 - Änderungsvorschlag zur Sanierung des Pumpwerkes 3. Präsentation Entwurf Straßen- und Wegekonzept 4. Umwidmungsantrag GST-NR 1088/17 von (BW) in BW 5. Änderung der Abfallgebühren 6. Beschluss Einleitung Umlegungsverfahren GST-NRn 2837 und 2838 7. Voranschlag 2019 8. Grundsatzbeschluss - Erklärung der geplanten künftigen Zufahrtstraße Illwinkel als öffentliche Gemeindestraße 9. Berichte 10. Allfälliges Nicht öffentliche Sitzung 11. Grundstücksgeschäfte E r l e di g u n ge n 1. Genehmigung des Protokolls der 24. Sitzung vom 03.12.2018 Einstimmige Genehmigung. 2. Erweiterung BA08 - Änderungsvorschlag zur Sanierung des Pumpwerkes Wilfried Keckeis als Vertreter des Planungsbüro Adler + Partner bringt den aktuellen Stand der bereits beauftragten und teilweise fertig gestellten Gewerke der Erweiterung der Wasserversorgung BA08 zur Kenntnis. Die Sanierung der Walgaustraße wird sich verzögern, da seitens der Landesstraßenverwaltung die Sanierung des Belags der Walgaustraße vorläufig auf 2023 oder 2024 verschoben wurde. Dieses Jahr steht die Sanierung des Hochbehälters Jagdberg und des Pumpwerkes samt UV-Anlage an. Im vergangenen Jahr wurde aufgrund der trockenen Witterung festgestellt, dass die Schüttung der Quellfassung zu künftig zu gering sein könnte. Die ursprünglich genehmigte Konsensmenge betrug 30L/Sec. Diese musste vor drei Jahren auf die tatsächlich benötigte Menge reduziert beantragt werden und liegt derzeit bei 14L/Sec. Es ist aber jederzeit möglich, diese bei gesteigertem Bedarf wieder zu erhöhen. Mit der derzeitigen Hebesaugpumpe ist das aber technisch nicht möglich. Vom Büro Adler+Partner wurde daher die Kostensituation analysiert und geprüft, ob die Förderung des Trinkwassers mit einer Unterwasserpumpe direkt bei der Quelle kostengünstiger wäre als mit dem derzeitigen Pumpwerk an der Quadernstraße. Diese Einrichtung ist wie bereits erwähnt am Limit der Leistungsfähigkeit. Die baulichen Notwendigkeiten wurden bewertet und der Verlegung zur Quelle gegenüber gestellt. Die Kostengegenüberstellung hat ergeben, dass diese in der Gesamtbetrachtung in etwa gleich sind. Die bestehende Quellleitung in der Quadernstraße wird in den nächsten Jahren auszutauschen sein, was bei einer Verlegung des Pumpwerkes zur Quelle nicht notwendig AZL Niederschrift Seite: - 2/8 wäre, da dann direkt ins Netz gepumpt wird. Die Kosten für die Verlegung erscheinen als in etwa dieselben, zukünftig wären jedoch Kosten für die Erhaltung und Wartung von zwei Objekten hinfällig und somit fielen weniger laufende Kosten an. Mit Herrn Hammerl von der Wasserwirtschaft wurde das Projekt besprochen, dieser würde die Verlegung ebenfalls befürworten. Die Mittel könnten im bereits bewilligten Projekt aufgebracht werden, da der Bauteil der Sanierung der Wasserleitungen in der Walgaustraße auf einen späteren Zeitpunkt und damit in ein neues Projekt verschoben wurde. Rudi Jussel erkundigt sich, ob ein neues Gebäude an der Quelle unbedingt notwendig ist. Wilfried Keckeis stellt fest, dass, wenn dort die UV-Anlage und die Pumpe untergebracht sind, ein eigenes Gebäude erforderlich ist. Im bestehenden Schacht ist zu wenig Platz für die benötigten Bauteile. Auf Antrag der Bürgermeisterin wird beschlossen, die Verlegung des Pumpwerks weiter zu verfolgen, das Büro Adler+Partner mit der Planung zu beauftragen und das Projekt möglichst noch dieses Jahr umzusetzen. 3. Präsentation Entwurf Straßen- und Wegekonzept Alexander Kuhn vom Büro Besch + Partner erläutert anhand seiner Präsentation den Zwischenstand des geplanten Straßen- und Wegekonzeptes. Es steht heute die Entscheidung an, ob dieser Zwischenstand von der Gemeindevertretung genehmigt wird, um im nächsten Schritt die Gemeindebürger zu informieren. Es ist beabsichtigt, die schwächeren Verkehrsteilnehmer (Fußgänger, Radfahrer) gegenüber dem motorisierten Verkehr zu stärken. Die Sammelstraßen sollen als Sammelachsen die Nebenstraßen entlasten. Die Erschließung des in der Landesgrünzone befindlichen Bereichs in der Oberen Au ist einer Umwelt Verträglichkeitsprüfung (UVP) zu unterziehen. Diese dauert ca. 6 – 8 Wochen. Wenn eine negative Stellungnahme abgegeben wird, wäre eine SUP (strategische Umwelt Prüfung) zu machen. Ein wesentlicher Schwerpunkt im vorliegenden Projekt ist eine Geschwindigkeitsreduktion auf allen Gemeindestraßen. Es ist sich die Frage zu stellen, ob ein Misch- oder Trennprinzip zu bevorzugen ist. Für die Planung wurden Richtlinien herangezogen (RVS). Bei einigen Straßen wird der Gehsteig befahren, damit LKW‘s und Busse sich begegnen können. Großteils ist die Befahrung der Gehsteige im Begegnungsfall notwendig. Deshalb ist aus Sicht des Verkehrsplaners die Reduzierung auf Tempo 30 ein wichtiges Thema. Insgesamt würde mit dieser Maßnahme die Unfallschwere reduziert. Es sind folgende Maßnahmen vorgesehen: Konzeptplan mit Klärung eventueller Tempo 30 Zonen, Fahrradstraßen, Gestaltung des Zentrums, ein Gehsteig zum Tennisplatz, die Sicherung der Gehsteige z.B. durch Poller, verschiedene Durchwegungen für Fußgänger und Radfahrer. Dieses Konzept wäre Seiten des Büro Besch + Partner der Bevölkerung zur Diskussion zu stellen. Roman Dörn erkundigt sich, ob an den Landesstraßen ebenfalls um eine Reduzierung der Geschwindigkeit und Gestaltungen angesucht werden kann. Mag. Kuhn bestätigt das. Bertram Kalb berichtet von den Beratungen im Ausschuss Infrastruktur und Verkehr. Die generelle Reduzierung auf Tempo 40 wurde bevorzugt, eine Reduzierung auf Tempo 30 in Anbetracht der geringen Unfallhäufigkeit eher nicht als notwendig erachtet. Einzelne Ausnahmen für Tempo 30 sind denkbar. Jürgen Hartmann erkundigt sich wie in der Praxis die Mischung von Tempozonen funktioniert. Mag. Kuhn teilt mit, dass diese Mischungen schon vorhanden sind, aber selten gut funktionieren. Dann sind jedenfalls Umgestaltungen notwendig. AZL Niederschrift Seite: - 3/8 Manfred Fischer erwähnt, dass er den Fahrradweg in der Landstraße kritisch sieht, da ohnehin ein Fahrradweg an der Erschließungsstraße im Betriebsgebiet geplant ist. Dazu teilt Mag. Kuhn mit, dass die Fahrradstraßen auch mit geringen Mitteln gut funktionieren. Es ist dann nur eine Frage der Beschilderung. Werner Kirchner erkundigt sich, ob im Bereich des Landesradweges aus der Landstraße zum gegenüberliegenden Gasthaus und dann weiter über den Gartenweg etwas angedacht wurde, da es dort sehr gefährlich ist. Dazu teilt Mag. Kuhn mit, dass das Konzept auf Gemeindestraßen beruht und die Landesstraße dafür zuständig ist. Otto Rauch erkundigt sich, ob der neue Radweg durch das Gewerbegebiet Obere Au ausreicht, den Landesradweg durchgängig zu führen und der Landesradweg durch die E-Werk-Straße nicht mehr notwendig ist. Dazu: es wird hier über künftige Wege und den Bestand diskutiert. Es sind mehrere Achsen durchaus positiv zu sehen. Klaus Galehr erkundigt sich, ob aus diesem Plan eine Verbindlichkeit entsteht. Die Straßenführung im Bereich Obere Au Grünzone ist noch nicht wirklich beschlossen. Dazu teilt Mag. Kuhn mit, dass das ein Thema im UVP Verfahren ist und dies auch im Sinne für eine Betriebserweiterung jetzt untersucht wird. Wenn diese Straße nur als Planungsvision enthalten ist, kann jetzt auf das UVP Verfahren verzichtet werden. Michael Marent erkundigt sich, ob eine Temporeduzierung im Bereich Kreuzung Walgaustraße/Hauptstraße möglich wäre. Laut Hr. Kuhn kann der Wunsch im Wegekonzept festgehalten und mit dem Land besprochen werden. Klaus Galehr erkundigt sich, ob der Bereich Gartis ebenfalls in die Planung einbezogen wird. Hr. Kuhn antwortet, dass dieser Bereich bisher nicht mit einbezogen wurde, wenn dieses Thema mit betrachtet werden soll, könnte dies ebenfalls als Vision gekennzeichnet werden. Bea Madlener erkundigt sich bezüglich der Kreuzstraße und die dort bestehende Gefährlichkeit für die Fußgänger. Mag. Kuhn ergänzt dazu, dass das Problem mit dem befahrbaren Gehsteig bekannt ist. Deswegen ist aus verkehrsplanerischer Sicht wichtig, dass mit Pollern das lange Längsfahren verhindert wird. Jetzt ist zu beschließen ob das Konzept so der Bevölkerung vorgestellt werden kann. Die Gemeindevertretung soll sich nach Vorliegen der Rückmeldungen aus der Bevölkerung nochmals damit befassen. Die Bürgermeisterin stellt den Antrag dass der Beschluss gefasst wird, die diskutierten Ergänzungen in das präsentierte Verkehrskonzept einzuarbeiten und danach der Bevölkerung vorzustellen. Einstimmiger Beschluss. 4. Umwidmungsantrag GST-NR 1088/17 von (BW) in BW DI Franz Rauch hat am 18.5.2018 für das südlich der Widmungsgrenze lt. REK liegenden GST-NRn 1088/17 die Umwidmung von Bauerwartung (BW) in Bauwohngebiet BW beantrag. Es liegt bereits ein bewilligungsfähiges Vorprojekt zur Errichtung eines Einfamilienwohnhauses der künftigen Eigentümerin vor. Dieses wurde vom Obmann des Ausschusses Bau- und Raumplanung positiv beurteilt und entspricht den Vorgaben des REK Schlins. Einer Widmung in Bauwohngebiet steht daher nichts entgegen. Auf Antrag der Bürgermeisterin wird einstimmig beschlossen, ein Auflageverfahren zur Umwidmung des GST-NR 1088/17 lt. Planskizze Zl 031.2-2/2018 von (BW) (Bauerwartung) in BW (Bau- und Wohngebiet) einzuleiten und einen Raumplanungsvertrag mit einer Bebauungsverpflichtung innerhalb von 5 Jahren abzuschließen. AZL Niederschrift Seite: - 4/8 5. Änderung der Abfallgebühren In den Unterlagen des Gemeindeverbandes für Abfallwirtschaft betreffend die Festsetzung der Gebühren 2019 wurde übersehen, dass seitens des Gemeindeverbandes eine Erhöhung der Abfallgebühren für 20-L-Restmüllsäcke und 40-L-Restmüllsäcke um je 20 CENT vorgeschlagen wurde. Damit die Gebühren in den umliegenden Gemeinden in selber Höhe bleiben wird vorgeschlagen, diese Gebühren nachträglich ebenso anzupassen. Es wird einstimmig beschlossen, die Abfallgebühren mit sofortiger Wirkung wie folgt zu ändern: Abgabe Restmüll Sackgebühren 20 Liter 40 Liter 6. Gebühr neu MWSt.Satz MWSt. Brutto 1,55 3,09 10 % 10 % 0,15 0,31 1,70 3,40 Beschluss Einleitung Umlegungsverfahren GST-NRn 2837 und 2838 Die Bürgermeisterin bringt den von DI Georg Rauch ausgearbeiteten Umlegungsentwurf der GSTNRn 2837 und 2838 im Sägacker zur Kenntnis. Die künftig südseitigen Grundstücke gehören künftig dem Eigentümer der GST-NR 2837, die Grundflächen an der Walgaustraße bleiben im Eigentum der Gemeinde. Die Kosten der Umlegung werden nahezu zu 50:50 aufgeteilt, da dem Eigentümer des GST-NR 2837 geringfügig mehr Fläche verbleibt. Auf Antrag der Bürgermeisterin wird einstimmig beschlossen, die Einleitung des Umlegungsverfahrens der GST-NRn 2837 und 2838 lt. Plan (Umlegungskonzept V4a 2017 05 10) beim Amt der Landesregierung zu beantragen. 7. Voranschlag 2019 7.1. Finanzbericht zum Voranschlag 2019 In seinem Finanzbericht werden von Michael Wäger die wesentlichen Daten des Voranschlages bekannt gegeben. Im Voranschlag 2019 sind € 1.986.400 an baulichen Investitionen und € 74.100 an sonstigen Investitionen vorgesehen. Dies entspricht einem Investitionsvolumen von ca. 21,5 % des Gesamtbudgets. In diesen investitionswirksamen Ausgaben sind neben der Errichtung von Gemeindestraßen die Neuerrichtung eines Teils der künftigen Erschließungsstraße in der Oberen Au, die Sanierung oder Verlegung der Pumpstation sowie der Ausbau der Wasserversorgung und Feinerschließungen des Abwasserkanales enthalten. Die Pro-Kopf-Verschuldung der Gemeinde wird sich um € 105,00 je Einwohner auf insgesamt € 2.118 je Einwohner erhöhen. 7.2. Beratung und Beschlussfassung des Voranschlages 2019 Die Bürgermeisterin trägt den im Gemeindevorstand beratenen und einstimmig zur Beschlussfassung empfohlenen Voranschlag 2019 vor. Nachdem keine weiteren Wortmeldungen erfolgen werden von der Bürgermeisterin die einzelnen Haushaltsgruppen 0 - 9 wie folgt vorgetragen: AZL Niederschrift Seite: - 5/8 Gruppe Einnahmen Ausgaben 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 131.900 4.200 342.500 400 68.100 86.700 253.100 300 3.957.700 4.717.900 878.000 151.400 1.228.100 156.900 678.100 595.900 1.344.200 28.000 3.594.500 907.700 Bezeichnung Vertretungskörper und allgem. Verwaltung Öffentliche Ordnung und Sicherheit Unterricht, Erziehung, Sport u. Wissenschaft Kunst, Kultur und Kultus Soziale Wohlfahrt und Wohnbauförderung Gesundheit Straßen- und Wasserbau, Verkehr Wirtschaftsförderung Dienstleistungen Finanzwirtschaft Der Voranschlag 2019 wird in der Folge einstimmig wie folgt genehmigt: 7.3. Einnahmen der Erfolgsgebarung Einnahmen der Vermögensgebarung € 6.768.800 € 2.794.000 Gesamteinnahmen € 9.562.800 Ausgaben der Erfolgsgebarung Ausgaben der Vermögensgebarung € 6.954.200 € 2.608.600 Gesamtausgaben € 9.562.800 Feststellung der Finanzkraft 2019 Die Finanzkraft der Gemeinde Schlins im Sinne des § 73 (3) GG wird auf Basis des Voranschlages 2018 mit € 3.030.500 festgestellt. Einstimmiger Beschluss. 8. Grundsatzbeschluss - Erklärung der geplanten künftigen Zufahrtstraße Illwinkel als öffentliche Gemeindestraße In der Sitzung der Gemeindevertretung am 4.12.2018 wurde der Grundsatzbeschluss gefasst, die Einreichung eines Teilstückes der künftigen Erschließungsstraße im Betriebsgebiet Obere Au bei der Bezirkshauptmannschaft einzubringen. Um das Verfahren weiter zu führen, ist ein Grundsatzbeschluss zu fassen, dass die geplante Erschließungsstraße nach der Errichtung als öffentlichen Gemeindestraße verordnet wird. Auf Antrag der Bürgermeisterin wird mehrheitlich folgender Grundsatzbeschluss gefasst: 1. Die Gemeinde Schlins übernimmt die in der Planskizze GZ4027-181220 Abschnitt 1 beige eingefärbten Grundstücksflächen der GST-NR 874/47 im Ausmaß von 187 m² (Teilfläche 1), der GSTNR 874/54 im Ausmaß von 212 m² (Teilfläche 6), sowie der blau eingefärbten Grundstücksflächen der GST-NR 2801/2 im Ausmaß von 502 m² (Teilfläche 3), der GST-NR 874/1 im Ausmaß von 2343 m² (Teilfläche 4) und der GST-NR 2801/2 im Ausmaß von 134 m² (Teilfläche 5), der GST-NR 874/1 im Ausmaß von 257 m² (Teilfläche 2), der Planskizze GZ4027-181220 Abschnitt 2 blau eingefärbten Grundstücksfläche des GST-NR 2905/1 im Ausmaß von 1295 m² (Teilfläche 7). Bei den lt. Plan angegebenen Maßen handelt es sich um ca. Maße. 2. Die Gemeinde Schlins verpflichtet sich, die projektierte Erschließungsstraße lt. Planskizzen GZ4027-181220 Abschnitte 1 und 2 in Teilabschnitten asphaltiert herzustellen. 3. Die Gemeinde Schlins verpflichtet sich, die projektierte Erschließungsstraße lt. Planskizzen GZ4027-181220 Abschnitte 1 und 2 nach Fertigstellung ins öffentliche Gut als Gemeindestraße zu. AZL Niederschrift Seite: - 6/8 4. Die Gemeinde Schlins verpflichtet sich, die Regenwasserableitung des Jupident Baches ab dem Schacht R33160 bis zum Einlassbauwerk in den Werkskanal R33AUS01 in die künftige Erschließungsstraße zu verlegen, sofern dies technisch möglich und wirtschaftlich vertretbar ist. Abstimmung 20:1; Gegenstimme Werner Kirchner 9. Berichte a) Wie von der Gemeindevertretung in der Sitzung am 4.12.2018 delegiert hat der Gemeindevorstand in der letzten Sitzung beschlossen, das Darlehen zur Finanzierung der Investitionen Wasser- und Abwasserversorgung BA08 in Höhe von € 1.500.000, mit einer Laufzeit von 30 Jahren bei einem variablen Zinssatz von derzeit 0,6% p.a. (Bindung. 3-Monats-EURIBOR mit Aufschlag 0,6% Punkten) bei der Raiffeisenbank im Walgau aufzunehmen. b) Die Direktorin der Volksschule Schlins hat mitgeteilt, dass sich die Volksschule wieder für das Sportgütesiegel beworben und die Auszeichnung in Silber für die nächsten 4 Jahre geschafft hat. Das Gütesiegel wird am 7.2.2109 überreicht. c) Eine Förderzusage der Landesregierung betreffend der Kosten der Gemeinde Schlins für die Sanierung des Hallenbades JUPIDENT liegt vor. Nach Rücksprache mit dem Geschäftsführer der Stiftung hat dieser angekündigt, dass voraussichtlich mit Ende des Jahres 2019 mit den Bauarbeiten begonnen wird. d) Architekt Reinold Strieder aus Satteins hat einen Vorschlag zur Erweiterung des Tagescafes im SPAR-Markt vorgelegt. Die Unterlagen wurden von ihm an die SPAR-Zentrale in Dornbirn zur Stellungnahme geschickt. Diese liegt noch nicht vor. e) Am 11.12.2018 fand eine Sitzung des Verwaltungsvorstandes des Bürgermeisterpensionsfonds im Gemeindehaus in Dornbirn statt. f) In einer Sitzung der Regio im Walgau wurde der Schwerpunkt Siedlungsverdichtung beraten. Das Pilotprojekt der Kindergartenspringerinnen wird um weitere drei Jahre verlängert. 333 Stellenprozente werden auf vier KG Pädagoginnen aufgeteilt. Die Grabungsarbeiten für Bestattungen wurden von der Regio im Walgau ausgeschrieben. g) Die Jahresabschlussbesprechung des Büchereikuratoriums fand vor kurzem statt. Im vergangenen Jahr wurden bei einem Bestand von 9.287 Medien 25.144 Entlehnungen registriert. Die Büchereileiterin hat sich bei der Dezemberaktion der VN „Herzenswunsch“ beworben und wurde aus den zahlreichen Einsendungen als eine der vier Gewinnerinnen ermittelt. Die Bücherei hat ein Paket mit rund 60 neuen Büchern erhalten. 10. Allfälliges a) Der Wintersportverein wird am Sonntag, den 3. Februar 2019 das legendäre Fischerbühel-Renna durchführen. b) Das Essen der Gemeindemandatare findet am Freitag, den 8.2.2019 im Wiesenbachsaal statt. AZL Niederschrift Seite: - 7/8 Nicht öffentliche Sitzung 11. Grundstücksgeschäfte Auf Antrag der Bürgermeisterin wird einstimmig beschlossen, die künftige Teilfläche der gemeindeeigenen Liegenschaft im Umlegungsgebiet Sägacker an die Unternehmensgruppe Gerstgrasser Steuerberatung und Unternehmensberatung, mit der Bedingung einer Bebauungsverpflichtung innerhalb von fünf Jahren, zu verkaufen. Schluss der Sitzung: 22:25 Uhr Der Schriftführer Die Bürgermeisterin Michael Wäger Gabi Mähr AZL Niederschrift Seite: - 8/8
  1. schlinsvertretung
20181203_GVE024 Schlins 03.12.2018 13.06.2021, 02:57 Gemeinde Schlins AZL 004-1-024 Michael Wäger +43 5524 8317 19 info@schlins.at DVR-NR 0089702 Schlins, am 12.12.2018 PROTOKOLL über die am 03.12.2018 um 20:00 Uhr im Sitzungssaal des Gemeindeamtes abgehaltene 24. Sitzung der Gemeindevertretung Schlins. Anwesend: Gabriele Mähr, Roman Dörn, DI Dieter Stähele ,Heike Porod, Ing. Michael Marent, Manfred Fischer, Ing. Udo Voppichler, BSc Bertram Kalb, Christian Klammer, Benjamin Breuss, Alexandra Gabriel-Huber, Jürgen Hartmann, DI-FH Klaus Galehr, Beatrix MadlenerTonetti, Karin Martin, Rudolf Jussel, Otto Rauch, Horst Burtscher, Karl Maier, Gerd Gritzner Entschuldigt: Othmar Einwallner, Angelika Jussel, Werner Kirchner, Bernhard Rauch Schriftführer: Michael Wäger Die Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter und stellt fest, dass die Einladungen zur 24. Sitzung ordnungsgemäß zugestellt wurden und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Tagesordnung 1. Genehmigung des Protokolls der 23. Sitzung vom 24.09.2018 2. Präsentation Energiebuchhaltung der Gemeinde 3. Änderung der Wassergebührenordnung 4. Gebühren und Abgaben 2019 5. Darlehensaufnahme für BA 08 6. Beschäftigungsrahmenplan 2019 7. Ansuchen Verein Spielkiste um Weitergewährung der Personalkostenförderung in Höhe von 30% 8. Berichte 9. Allfälliges Hauptstraße 47, A 6824 Schlins, Tel. 05524 8317 0, Fax 05524 8317 275, info@schlins.at, http://www.schlins.at Erledigungen 1. Genehmigung des Protokolls der 23. Sitzung vom 24.09.2018 Otto Rauch weist darauf hin, dass er bei der Abstimmung zum TOP 6 „Berufung gegen den Versagungsbescheid Ausnahmegenehmigung nach RPG – Bauwerber Gohm/Mähr“ gegen die Bestätigung des angefochtenen Bescheides gestimmt hat. Der mehrheitliche Beschluss war daher richtig 11:6. Gleichzeitig stellt er den Antrag, das Protokoll dahingehend richtig zu stellen. Dem Protokoll der Sitzung vom 23.9.2018 wird mit der von Otto Rauch beantragten Änderung einstimmig zugestimmt. 2. Präsentation Energiebuchhaltung der Gemeinde Das VKW Energiecockpit zur Führung der Energiebuchhaltung der Gemeinde Schlins wird von Michael Wäger präsentiert. Es wurden die Daten der vergangenen 10 Jahre eingearbeitet. Mit dem Programm sind diverse Auswertungen zum Strom, Gas und Wasserverbrauch möglich. Klaus Galehr wünscht sich eine genauere Auswertung der Kosten- und Verbrauchsstatistik der Straßenbeleuchtung sowie der generalsanierten Objekte Arzthaus und ehemalige Post. 3. Änderung der Wassergebührenordnung In der gültigen Wassergebührenordnung wird bei der Ermittlung der Bewertungseinheit die Gesamtgeschossfläche auf 1,8 m über dem Fußboden, einschließlich der Außenwände in die Berechnung einbezogen. Aufgrund einer gesetzlichen Änderung im Kanalgesetz wird bei der Ermittlung der Bewertungseinheit der Gesamtgeschossflächen die Fläche 1,5 m über dem Fußboden und ohne die Außenwände für die Berechnung herangezogen. Seitens der Verwaltung wird vorgeschlagen, die Ermittlung der Bewertungseinheit den Bestimmungen nach dem Kanalgesetz anzugleichen, da dies eine wesentliche Verwaltungsvereinfachung ist und auch für die Anschlusswerber nachvollziehbarer ist. Die Verordnung über die Regelung der Wassergebühren (Wassergebührenordnung) wird in der vorliegenden Fassung einstimmig beschlossen. 4. Gebühren und Abgaben 2019 Die Gebührenkalkulationen für Wasser und Abwasser wurden in der Sitzung des Ausschusses beraten. Folgende Änderung von Gebühren werden der Gemeindevertretung wie folgt zum Beschluss vorgeschlagen: Gebühr Gebühren und Abgaben bisher netto Wassergebühren Anschlussgebühr nach Geschossfläche 26,00 Bestattungsgebühr Reihengrab 900,00 Urnengrab 250,00 Ersatzlos gestrichen: Samstagzuschlag 70,00 Aufbahrungsgebühr 32,00 Essen auf Rädern 8,00 kleine Portion 7,30 Sozialtarif (-20%) 6,40 Erhöhung Gebühr neu Netto Inkl. MwSt. 3,00 29,00 31,90 100,00 50,00 1.000,00 300,00 70,00 32,00 8,80 8,00 7,04 1.000,00 300,00 70,00 32,00 8,80 8,00 7,04 0,80 0,70 0,64 Einstimmiger Beschluss zur Erhöhung mit Wirksamkeit 1.1.2019 AZL Niederschrift Seite: - 2/7 Die Bürgermeisterin bringt zur Kenntnis, dass die Schulgeldbeiträge der Musikschule Walgau von der Vollversammlung um die Indexanpassung von 2,54 % erhöht wurden. 5. Darlehensaufnahme für BA 08 Es wurden 6 Bankinstitute zur Angebotsabgabe zur Finanzierung der Investitionen der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung BA08 mit einer Darlehenssumme von € 1,5 Mio. und einer Laufzeit von 25 Jahre bzw. 30 Jahre eingeladen. BTV und Kommunalkredit haben kein Angebot gelegt. Die Raiffeisenbank Walgau als ortsansässige Hausbank hat beim variablen Zinssatz einen geringfügig höheren Zinssatz angeboten. Die angebotenen Fixzinsen auf 10 Jahre (1,55 %) bzw. 15 Jahre (1,79 %) liegen um 0,01% niedriger als bei jenem der UniCredit Bank AG. Die UniCredit Bank AG hat als zusätzliche Variante einen Fixzinssatz in Höhe von 1,9 % auf 25 Jahre bei einer Laufzeit von 30 Jahren angeboten. Klaus Galehr schlägt vor, dass bei der Raiffeisenbank Walgau nochmals nachgefragt wird, ob es möglich ist, jetzt einen variablen Zinssatz zu vereinbaren und in einigen Jahren in einen Fixzinssatz zu wechseln. Derzeit würde sich aus seiner Sicht ein Fixzinssatz auf 25 Jahre nicht rechnen, da der Zinssatz mehr als 3-fach höher ist und sich die Zinsen in den nächsten Jahren vermutlich nicht in diesem Ausmaß erhöhen werden. Michael Marent vertritt die Auffassung, dass beim von der UniCredit Bank AG angebotenen Fixzinssatz auf 25 Jahre, jedenfalls diesem Angebot den Zuschlag zu erteilen ist, da dann mit fixen Kosten in den nächsten 25 Jahren gerechnet werden kann. Dieter Stähele schlägt vor, ein Splitting mit der Hälfte zum variablen Zinssatz und die andere Hälfte zum Fixzinssatz der Raiffeisenbank Walgau (1,79 %) zu überlegen. Auf Antrag der Bürgermeisterin wird mehrheitlich (19:1 Michael Marent) beschlossen, die Vergabe an die ortsansässige Hausbank, die Raiffeisenbank Walgau, zu tätigen und den Beschluss zur Darlehensaufnahme BA08 an den Gemeindevorstand zu delegieren. Vorab soll mit der Raiffeisenbank Walgau abgeklärt werden, ob ein Wechsel zu einem Fixzinssatz möglich ist. 6. Beschäftigungsrahmenplan 2019 Der vorgelegte Beschäftigungsrahmenplan 2019 wird einstimmig genehmigt. 7. Ansuchen Verein Spielkiste um Weitergewährung der Personalkostenförderung in Höhe von 30 % Seitens des Verein Spielkiste wurde der Antrag an die Gemeinde Schlins gestellt, die in den vergangenen zwei Jahren gewährte, erhöhte Förderung der Personalkosten, welche mit 30.11.2018 ausgelaufen ist, weiterhin mit 30% zu fördern. Derzeit wird in einer Mediation die weitere Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Schlins und dem Vorstand des Vereins Spielkiste definiert. Da die Mittel bei der Spielkiste benötigt werden, wurde dort vereinbart, die Förderung der Personalkosten mit 30% für vorläufig weitere vier Monate, ab 1.12.2018 zu gewähren. Auf Antrag der Bürgermeisterin wird einstimmig beschlossen, die Personalkosten des Vereins Spielkiste für weitere 4 Monate (ab Dezember 2018) in Höhe von 30% zu fördern (Stimmenthaltung wegen Befangenheit Bea Madlener-Tonetti, Karin Martin, Klaus Galehr). 8. Berichte a) Seit der letzten Sitzung der Gemeindevertretung fanden zwei Sitzungen des Gemeindevorstandes statt. Unter anderem wurde Christoph Kleboth der Auftrag zur Ausarbeitung einer Machbarkeitsstudie zur Adaption des Erdgeschosses des Objektes Hauptstraße 45 als Treffpunkt erteilt. Wenn möglich soll für die Bevölkerung und Vereine mit beschränkten Öffnungszeiten eine Gaststube/ Treffpunkt geschaffen werden. In diesem Zusammenhang sollen auch die Räumlichkeiten des ehemaligen Postamtes in die Überlegungen mit einbezogen werden. AZL Niederschrift Seite: - 3/7 b) Es fanden zwei Sitzungen der Regio ImWalgau statt, wo unter anderem ein Angebot für die Reinigung der Bushaltestellen und Wartehäuschen für ein Caritas Arbeitsprojekt (Menschen mit Behinderung und arbeitssuchende Jugendliche) eingeholt wurde. Ebenfalls wurde beschlossen, das Jugendprojekt Rock in Union (Hauptzielgruppe 12–16jährige) um ein weiteres Jahr weiter zu führen. c) Bei der Generalversammlung der WFI GmbH wurden der Jahresabschluss 2017 sowie ein vorläufiger Voranschlag 2019 genehmigt. d) Bei der Sitzung des Standesamts- und Staatsbürgerschaftsverbandes Satteins am 28.11.2018 wurde der Voranschlag 2019 genehmigt. e) Bei einer Sitzung der Sozialzentrum Satteins-Jagdberg gGmbH am 28.11.2018 wurde der Jahresabschluss 2017 sowie der Voranschlag 2019 genehmigt. f) Bei einer Sitzung des Gemeindeverbandes Sozialzentrum Satteins-Jagdberg am 28.11.2018 wurden der Rechnungsabschluss 2017 und der Voranschlag 2019 genehmigt. Bürgermeister Thomas Lampert aus Göfis wurde zum Obmann Stellvertreter gewählt. g) Im Zuge der Sitzung des Gemeindeverbandes Sozialzentrum Satteins-Jagdberg berichtete der Bürgermeister der Gemeinde Satteins über die im Jahr 2020 geplante Sanierung der Sprengelmittelschule. Die Sanierung des Daches erfolgt voraussichtlich im Jahr 2019. Eine Kostenanalyse zur Kosteneinsparung wird noch erarbeitet. h) Bei der Vorstandssitzung des Vorarlberger Gemeindeverbandes wurde der Verbandsbeitrag 2019 festgelegt. Aufgrund der im Jahr 2019 durch viele Sondereffekte beeinflussten Ausgabenseite und der Erhöhung des Personalstandes ist eine Erhöhung um 65 Cent auf 2,40 € je Einwohner notwendig. Peter Jäger tritt als einer der beiden Geschäftsführer mit Ende des Jahres in die Pension über und wurde im Rahmen dieser Sitzung verabschiedet. i) Bei zwei Sitzungen des Vorstandes der JugendKulturArbeit Walgau am 19.11.2019 und 27.11.2019 wurde das Budget besprochen. Die Aufwandsaufschlüsselung soll in der nächsten Sitzung behandelt werden. Es findet eine durchgängige Jugendarbeit in allen Mitgliedsgemeinden statt. Wenn Jugendarbeiter durchgehend einen Jugendraum betreuen, wie dies momentan in Schlins der Fall ist, müssen zukünftig diese Kosten von den jeweiligen Gemeinden übernommen werden, da diese Mehrleistung nicht mehr aus dem Gesamtbudget finanziert werden kann. j) Bei der Tagung der Bürgermeister der Bezirkshauptmannschaft Feldkirch am 13.11.2018 fand ein reger Informationsaustausch mit wertvollen Infos der Mitarbeiter der Bezirkshauptmannschaft statt. k) Die Abschlussveranstaltung des Fahrradwettbewerbs 2018 fand am 19.10.2018 statt. Es haben 34 Personen teilgenommen. Die Bürgermeisterin bedankt sich bei 2Rad Rohrer, Bernd Rohrer, für das Sponsoring und bei Karl Maier fürs Grillen. l) Die Architekten Ritsch und Salzmann haben gemeinsam mit der Bürgermeisterin dem Aufsichtsrat der Firma ERNE GmbH ihr Projekt zur Ortskernentwicklung präsentiert. Zu einem späteren Zeitpunkt fand noch eine Besprechung der Bürgermeisterin mit den Geschäftsführern der Firma ERNE Fittings bezüglich Verkauf Erne Areal statt. Noch vor Weihnachten soll betreffend einer möglichen Gründung einer Genossenschaft mit Prof. Dr. Gerold Mathis, Projekt- und Strukturentwicklungsgenossenschaften ein Gespräch stattfinden. Anschließend sollen die Ergebnisse in der Arbeitsgruppe und in der Gemeindevertretung vorgestellt werden. m) Derzeit ist in Abklärung, ob die Verlegung der Bushaltestelle auf Höhe der Firma Blumen Wanger aus Sicherheitsgründen verlegt werden kann. Diese Problematik wurde auch im Ausschuss Verkehr und Infrastruktur beraten. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu verbessern. n) Rechtsanwalt Jehle hat für die Bauwerber Brigitte Gohm und Elmar Mähr Beschwerde beim Landeverwaltungsgericht gegen den Bescheid der Gemeindevertretung betreffend die Abweisung der Berufung gegen die Versagung einer weiteren Ausnahmegenehmigung erhoben. AZL Niederschrift Seite: - 4/7 9. o) Der Ausflug der Senioren am 11.10.2018 war überdurchschnittlich gut besucht. Es wurde ein dritter Bus benötigt, da 112 Seniorinnen und Senioren daran teilgenommen haben. p) Der Blutspendedienst des Österreichischen Roten Kreuz hat sich für die Durchführung der Blutspendenaktion bedankt. Es konnten 73 Blutkonserven gefüllt werden. q) Am 14.11.2018 fand die Schlüsselübergabe an die künftigen Mieter der neu errichteten gemeinnützigen Wohnanlage der Alpenländische Heimstätte am Krone-Areal statt. r) Am 17.10.2018 fand in Satteins die feierliche Übergabe der Wohnanlage „Alte Schlinserstraße“ statt, in deren Rahmen die vom Krankenpflegeverein Jagdberg erworbene Wohnung für die Mobilen-Hilfsdienste übernommen wurde. s) Seit der letzten Sitzung der Gemeindevertretung fanden diverse Jahreshauptversammlungen von Ortsvereinen statt. Klaus Galehr hat für die Gemeinde an der Jahreshauptversammlung des FC ERNE Schlins, Benjamin Breuss an der Jahreshauptversammlung der Jagdbergnarra teilgenommen. Die Bürgermeisterin besuchte die JHV des Obst- und Gartenbauvereins und des Gesangverein Schlins-Röns. Von Seiten der Vereine wurde der Dank für die jeweiligen Förderungen, Sonderförderungen sowie die Benutzung des Probelokals ausgesprochen. Im kommenden Jahr ist vom Gesangsverein Schlins Röns in der Zeit vom 14.6. bis 16.6. ein dreitägiges Jubiläumsfest geplant. t) Benjamin Breuss berichtet von der Jahreshauptversammlung der Musikschule Walgau, an welcher er am 24.10.2018 als Delegierter der Gemeinde Schlins teilgenommen hat. Wie von der Bürgermeisterin bereits bekannt gegeben, wurden die Elternbeiträge um den Index erhöht. Von der Musikschule wurden 92 Veranstaltungen im vergangenen Schuljahr durchgeführt. u) Bertram Kalb berichtet vom Ausschuss Wirtschaft, Verkehr und Infrastruktur. Da im kommenden Schuljahr ein stark sehbehindertes Kind die Schule JUPIDENT extern besucht, wird derzeit geprüft, ob die Haltestelle, wie bereits von der Bürgermeisterin berichtet, verlegt werden kann. Weiter wurde das in Ausarbeitung befindliche Straßen und Wegekonzept beraten. Geringe Änderungen werden derzeit eingearbeitet und in der nächsten Gemeindevertretungssitzung präsentiert. v) Roman Dörn berichtet von einer Sitzung des Vorstandes des Abwasserverband Region Walgau. Im Wesentlichen wurde der Rechnungsabschluss 2017 und Voranschlag 2019 beraten. Allfälliges a) Die Geschäftsführer der Firma ERNE Fittings lädt alle Gemeindevertreter zu einer Betriebsbesichtigung in das Betriebsareal im Areal Josef Erne Straße ein. Der genaue Termin wird noch vereinbart. b) Das Dreikönigskonzert der Gemeindemusik findet am 4.1.2019 im Wiesenbachsaal statt. Ebenso wird der Zunftball am 12.1.2019 im Wiesenbachsaal abgehalten. c) Die Bürgermeisterin bedankt sich bei allen Gemeindevertretern, Ausschuss- und Ersatzmitgliedern sowie den Vorstandsmitgliedern für die gute Zusammenarbeit in den Gremien und wünscht alles Gute im neuen Jahr. Ebenfalls bedankt sie sich bei den Gemeindebediensteten für deren gute Dienstleistung. d) Roman Dörn bedankt sich im Namen der Fraktion ÖVP und Parteifrei bei der Bürgermeisterin für die geleistete Arbeit, sowie bei den Mandataren für die gute Zusammenarbeit im ablaufenden Jahr. e) Otto Rauch erkundigt sich, ob bereits ein neuer Mitarbeiter als Ersatz für den beim Gemeindebauhof ausgeschiedenen Herwig Pertel eingestellt wurde. Die Bürgermeisterin gibt bekannt, dass der in Schlins wohnhafte Markus Gabriel am 3.12.2018 seinen Dienst als neuer Mitarbeiter des Bauhofes angetreten hat. AZL Niederschrift Seite: - 5/7 f) Klaus Galehr erkundigt sich nach der in den Berichten der Bürgermeisterin erwähnten Genossenschaft. Die Bürgermeisterin teilt dazu mit, dass das eine eventuelle Möglichkeit wäre, die im Vorfeld geklärt werden soll. g) Klaus Galehr erkundigt sich, ob bereits eine Kostenkalkulation und somit die Höhe der Kosten für die geplante Erschließungsstraße vorliegt und ob deren Baukosten im Voranschlag 2019 enthalten werden sein. Die Bürgermeisterin teilt dazu mit, dass eine Kostenschätzung vorliegt, die volle Summe wird aber nicht im Voranschlag 2019 vorgesehen, da die Ausführung im Jahr 2019 eher unwahrscheinlich ist. h) Klaus Galehr erkundigt sich, ob neue Erkenntnisse aus den Bodenproben im Bereich des Betriebsareals der Firma ERNE Fittings an der Hauptstraße vorliegen. Lt. Bürgermeisterin werden weitere Proben entnommen und die Erkenntnisse nach Vorliegen der Gemeindevertretung kommuniziert. i) Klaus Galehr bedankt sich bei den Gemeindevertretern im Namen der SPÖ und Parteifreie für die gute Zusammenarbeit im intensiven, auslaufenden Jahr. j) Bea Madlener informiert, dass mit Jahresende das Eltern-Kind-Zentrum Schlins als Teilverein des Vereins Spielkiste aufgelöst wird. Im Jahr 2009 wurde das Eltern-Kind-Zentrum Schlins von der Spielkiste als SUB Verein übernommen und verfolgte viele Jahre lang das ehrgeizige Ziel, den Familien in Schlins eine Plattform zu bieten, auf der sie sich kennenlernen, vernetzen, austauschen und informieren konnten. Unzählige Angebote zu Themen rund um das Leben mit Kindern, geleitete Eltern-Kind-Gruppen, Workshops für Eltern und Kinder sowie Vorträge und Seminare führten in den vergangenen 10 Jahren viele Eltern und Kinder aus nah und fern in das Haus in der Hauptstraße 28. Da das EKIZ Schlins immer mehr Zuspruch auch aus den umliegenden Gemeinden erfuhr wurde 2015 überlegt, ein Eltern-Kind-Zentrum für den Walgau auf die Beine zu stellen. Das Projekt scheiterte dann leider an der Finanzierbarkeit. Das Eltern-Kind-Zentrum blieb als kleiner Sub-Verein bei der Spielkiste und bediente in den folgenden Jahren weiterhin die Familien aus Schlins und den umliegenden Gemeinden mit einem beträchtlichen Organisationsaufwand, der immer ehrenamtlich erfolgte. Aus diesem Grund war es auch schwierig, dauerhaft MitarbeiterInnen für die Organisation zu finden. Erschwerend dazu kam das Raumproblem. Im Spielkisten-Haus gibt es mittlerweile 4 Gruppen und somit sind alle Räume besetzt. Leider haben sich bis jetzt noch keine Nachfolger gefunden, die das Eltern-Kind-Zentrum übernehmen oder ein ganz anderes, neues Projekt auf die Füße stellen möchten. Jeder Abschied bietet jedoch auch Raum für einen Neubeginn. Wenn der Zeitpunkt gekommen ist, der Wunsch nach Vernetzung und Austausch, nach Information und Veranstaltungen in Schlins wieder aufkeimt, werden sich junge Eltern finden, engagieren und diesen freien Raum neu bespielen. k) Christian Klammer erkundigt sich, ob der Gehsteig an der Hauptstraße in Richtung Kirche noch dieses Jahr asphaltiert wird. Die Bürgermeisterin informiert, dass das, sofern die Witterung das möglich macht, geplant ist. l) Weiters erkundigt sich Christian Klammer, ob es bereits neue Informationen betreffend Sanierung Hallenbad JUPIDENT gibt. Die Bürgermeisterin informiert, dass derzeit noch keine neuen Informationen vorliegen. Die Kostenschätzung wurde Seitens des Landes nochmals überarbeitet. Vor Weihnachten wird noch ein Gespräch mit den Zuständigen des Landes und dem Geschäftsführer der Stiftung Jupident stattfinden. m) Rudi Jussel bedankt sich im Name der FPÖ bei der Bürgermeisterin, dem Gemeindevorstand, allen Gemeindevertretern und den Gemeindemitarbeitern für die gute Zusammenarbeit im abgelaufenen Jahr. n) Die Bürgermeisterin lädt alle Anwesenden anlässlich des nahen Jahresendes zu einen Umtrunk im Gasthaus „El Toro Locco“ in Schlins ein. AZL Niederschrift Seite: - 6/7 Schluss der Sitzung: 21:45 Uhr Der Schriftführer Die Bürgermeisterin Michael Wäger Gabi Mähr AZL Niederschrift Seite: - 7/7
  1. schlinsvertretung
20180924_GVE023 Schlins 24.09.2018 13.06.2021, 02:57 Gemeinde Schlins AZL 004-1-023 Michael Wäger +43 5524 8317 19 info@schlins.at DVR-NR 0089702 Schlins, am 16.11.2018 PROTOKOLL über die am 24.09.2018 um 20:00 Uhr im Sitzungssaal des Gemeindeamtes abgehaltene 23. Sitzung der Gemeindevertretung Schlins. Anwesend: Gabriele Mähr, Roman Dörn, Heike Porod, Ing. Michael Marent, Manfred Fischer, Ing. Udo Voppichler, BSc Bertram Kalb, Christian Klammer, Benjamin Breuss, Alexandra Gabriel-Huber, Jürgen Hartmann, Werner Kirchner, DI-FH Klaus Galehr, Karin Martin, Rudolf Jussel, Otto Rauch, Angelika Jussel, Horst Burtscher, Martin Wieland, Rene Linder, Gerd Gritzner Entschuldigt: DI Dieter Stähele, Bernhard Rauch, Beatrix Madlener-Tonetti, Othmar Einwallner Auskunftsperson: Gerhard Engstler zu TOP 3, Birgit Werle zu TOP 2 Schriftführer: Michael Wäger Die Vorsitzende begrüßt die anwesenden Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter und stellt fest, dass die Einladungen zur 23. Sitzung zugestellt wurden und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Vor Eingang in die Tagesordnung wird das erstmals an einer Sitzung der Gemeindevertretung anwesende Ersatzmitglied Martin Wieland von der Bürgermeisterin angelobt. Die Bürgermeisterin begrüßt Jürgen Hartmann als neues Mitglied der Gemeindevertretung, sowie Gerhard Engstler, Birgit Werle und anwesenden Zuhörer. Hauptstraße 47, A 6824 Schlins, Tel. 05524 8317 0, Fax 05524 8317 275, info@schlins.at, http://www.schlins.at Tagesordnung 1. Genehmigung des Protokolls der 22. Sitzung vom 2.7.2018 2. Beschlussfassung Zielvereinbarung über die Förderung für Regios 2018 - 2020 3. Vorstellung Einreichprojekt Erschließung Illwinkel 4. Beschwerde gegen den Bescheid zur Abweisung des Bauantrages Eva Martina Larl 5. Umwidmung GST-NR 97/4 von FL in BW 6. Berufung gegen den Versagungsbescheid Ausnahmegenehmigung nach RPG - Bauwerber Gohm/Mähr 7. Sanierung Hallenbad Stiftung Jupident - Investitionskostenbeitrag der Gemeinde Schlins 8. Verlängerung Leihvertrag Skaterplatz Jupident 9. Berichte 10. Allfälliges Nicht öffentlich 11. Grundstücksgeschäfte Erledigungen 1. Genehmigung des Protokolls der 22. Sitzung vom 2.7.2018 GR Rudolf Jussel kritisiert die verspätete Zustellung der Einladung mit der Tagesordnung. Er konnte sich deshalb auf die zu beratenden Tagesordnungspunkte nicht vorbereiten und zusammen mit seinen Fraktionsmitgliedern besprechen. Michael Wäger weist in seiner Erklärung darauf hin, dass die Einladung zwar bereits am Donnerstag per Mail ausgesendet wurde, die Übermittlung aber aufgrund einer Fehlbedienung nicht funktionierte. Nachdem das am Freitagvormittag bemerkt wurde, wurden die Einladungen sofort übermittelt. Mit Zustimmung der Gemeindevertretung gilt dieser Mangel als behoben und die Beschlussfähigkeit ist gegeben. Inhaltlich zum Protokoll kritisiert Rudi Jussel, dass im zweitletzten Absatz des TOP 2 festgehalten wurde, dass der geforderte Kaufpreis der Firma ERNE Fittings GmbH ein Gerücht sei. Er bittet um Änderung, dass das Wort „Gerücht“ gelöscht wird und dahingehend geändert wird, dass der genannte Kaufpreis von der Geschäftsleitung zu dem Zeitpunkt bereits bestätigt war. Einstimmiger Beschluss mit der von Rudolf Jussel beantragten Änderung. 2. Beschlussfassung Zielvereinbarung über die Förderung für Regios 2018 - 2020 Die Bürgermeisterin übergibt das Wort an die Geschäftsführerin der Regio ImWalgau, Frau Birgit Werle, die zur Erläuterung anwesend ist. Birgit Werle bringt anhand einer von ihr vorbereiteten Präsentation die wesentlichen Inhalte der zur Diskussion stehenden Zielvereinbarung zur Kenntnis. Otto Rauch erkundigt sich, die wievielte Gemeinde Schlins ist, die diese Vereinbarung beschließt. Birgit Werle teilt mit, dass die Gemeinde Schlins die sechste Gemeinde wäre, sie geht davon aus, dass alle anderen Mitgliedsgemeinden den Beschluss bei der nächsten Sitzung der Gemeindevertretung fassen werden. Otto Rauch erkundigt sich, wie die Regio Im Walgau dazu steht, dass 18 ha Landwirtschaftsgrund an die Firma Rauch verkauft werden sollen. Dazu teilt die Regio Im Walgau Geschäftsführerin mit, dass Beschlüsse zum gemeindeeignen REK Teil der Gemeindeautonomie sind. Die Regio Im Walgau nimmt zu gemeindeeignen Themen eine neutrale Position ein. Otto Rauch teilt dazu mit, dass diese Vorgansweise AZL 004-1-023 Seite: - 2/8 aus seiner Sicht sehr wohl ein regionales Thema ist, welches im Zusammenhang mit „Freiraumentwicklung“ erwähnt werden sollte. Die Gemeindevertretung Schlins beschließt, die Zielvereinbarungen im Sinne der Richtlinie der Landesregierung über die Förderung für Regios für den Zeitraum 2018-2020 mit den drei Schwerpunktthemen Siedlungsentwicklung und Nachverdichtung, Freiraum und Landschaft sowie Regionale Zusammenarbeit. Einstimmiger Beschluss. Birgit Werle bedankt sich für den positiven Beschluss. 3. Vorstellung Einreichprojekt Erschließung Illwinkel Die Vorsitzende begrüßt Herrn Engstler vom Büro Besch und Partner. Dieser vertritt den aus persönlichen Gründen abwesenden zuständigen Sachbearbeiter Jürgen Lampert. Die Einreichplanung beinhaltet die künftige Verkehrsführung, Anbindung des Betriebsgebietes an die L50 weiters über das Grundstück Nr. 2905/1 und den Gießenbach (Teil 2), in weiterer Folge entlang der Autobahn A14 bis Ende Betriebsareal Erne Fittings (Teil 1). Die Maßnahmen wurden mit der Landesstraßenverwaltung sowie weiteren involvierten Behörden abgeklärt. Die Walgaustraße soll 2020, spätestens 2021 Instand gesetzt werden. In diesem Zuge würde der Teil 2 der Erschließungsstraße errichtet werden. Im vorliegenden Projektplan ist die künftige Erschließungsstraße ersichtlich. Es soll auf Höhe des Dabaladabaches auf der L 50 ein Ortseinfahrtstor eine Geh- und Radwegquerung geschaffen werden. Der Radweg wird entlang des Baches und anschließend am Lärmschutzdamm errichtet werden. Es muss eine Fläche von 3570 m² gerodet werden. Die Erschließungsstraße soll bei Bedarf künftig westseitig zur vollständigen Erschließung des Betriebsgebietes Obere Au ausgebaut werden können. Die Kosten für die Querung/ Einfahrtsbremse, den Knoten, den Radweg, die Erschließungsstraße bis ans Ende des Betriebsgelände Erne Fittings sowie die Brücke betragen inkl. den Baunebenkosten lt. Grobkostenschätzung ca. 1,9 Mio. € inkl. MwSt. ohne Grundablösekosten. Die Bürgermeisterin ergänzt, dass die Anbindung an die Landesstraße erst 2020 oder 2021 erstellt wird, da lt. Landesstraßenabteilung in dieser Zeit die Walgaustraße saniert wird und somit ein Teil der Kosten, die hier für den betroffenen Straßenbereich der L 50 anfallen, seitens des Landes übernommen werden. Jedoch verbleiben die Kosten für die Einfahrtsbremse bei der Gemeinde. Es ist nicht angedacht, dass der Radweg jetzt schon errichtet wird, dies wäre auch in einem Zeitraum von 10 Jahren möglich. Klaus Galehr wünscht sich, dass die punktiert eingezeichnete Erschließung im künftigen Betriebsgebäude nach Westen, in Richtung Bahnhofstraße, aus diesen Planungsgrundlagen entfernt wird um nicht künftigen Entscheidungen vorzugreifen. Ebenso sollen die Kosten für Kanal- und Wassererschließungen angegeben werden, um in Summe eine vollständige Kostenvorschau dazustellen. Manfred Fischer vertritt die Meinung, dass bisher aus Richtung Gais kein Fahrradverkehr in diesem Bereich war. Eine künftige Straße in Richtung Bahnhofstraße müsste daher entsprechend breit ausgeführt werden, damit die Landwirte mit ihren immer breiteren Maschinen ungehindert durchfahren können. Auf Antrag der Bürgermeisterin wird mehrheitlich beschlossen, das vorgestellte Erschließungsprojekt Betriebsgebiet Illwinkel bei der zuständigen Behörde zur Genehmigung einzureichen (20:1 Werner Kirchner) beschlossen. Die Bürgermeisterin übergibt den Vorsitz wegen Befangenheit als 1. Bauinstanz an Vbgm. Roman Dörn. 4. Beschwerde gegen den Bescheid zur Abweisung des Bauantrages Eva Martina Larl Der Sachverhalt wird von Michael Wäger als zuständigem Sachbearbeiter im Baurecht wie folgt erläutert: Mit Bescheid der Bürgermeisterin der Gemeinde Schlins vom 02.02.2018 wurde der Bauantrag der Berufungswerberin vom 06.07.2017 (eingelangt am 10.07.2017) nach § 13 Abs. 3 AVG zurückgewiesen. Der dagegen erhobenen Berufung wurde mit Bescheid der Gemeindevertretung der AZL 004-1-023 Seite: - 3/8 Gemeinde Schlins vom 28.03.2018 keine Folge gegeben. Dieser Bescheid wurde sodann von der Berufungswerberin mittels Beschwerde beim Landesverwaltungsgericht Vorarlberg bekämpft. Im Erkenntnis vom 12.09.2018, Zl. LVwG-318-34/2018-R15, hielt das Landesverwaltungsgericht Vorarlberg fest, dass ein verkehrstechnisches Gutachten keinen gesetzlich erforderlichen Bestandteil eines Bauantrages darstelle. Die Nichtvorlage eines verkehrstechnischen Gutachtens kann daher auch keinen Mangel begründen, der eine Zurückweisung des Antrages gemäß § 13 Abs. 3 AVG rechtfertigt, weshalb dieser Bescheid vom Landesverwaltungsgericht Vorarlberg ersatzlos behoben wurde. Aufgrund dieser Aufhebung durch das Landesverwaltungsgericht Vorarlberg ist nunmehr zu beschließen, dass der Bescheid der Bürgermeisterin der Gemeinde Schlins vom 02.02.2018, Zl. Sl131.9-26/2014-5-17, ersatzlos zu beheben und an die Baubehörde 1. Instanz zurück zu verweisen ist. In weiterer Folge wird die mündliche Verhandlung angesetzt werden, bei der Sachverständige zur Erstellung von den benötigten Gutachten beigezogen werden. Nach dem Vorliegen dieser Gutachten, wird ein Bescheid erlassen werden. Auf Antrag des Vorsitzenden wird einstimmig beschlossen, gemäß § 66 Abs. 2 AVG der Berufung der Eva Martina Larl gegen den Bescheid der Bürgermeisterin der Gemeinde Schlins vom 02.02.2018, Zl. Sl131.9-26/2014-5-17, Folge gegeben und die erfolgte Zurückweisung des Bauantrages der Eva Martina Larl vom 06.07.2017 ersatzlos behoben. Die Bürgermeisterin nimmt wegen Befangenheit als 1. Bauinstanz an der Abstimmung nicht teil. Der Vizebürgermeister übergibt den Vorsitz an die Bürgermeisterin 5. Umwidmung GST-NR 97/4 von FL in BW Am 17.4.2014 wurde von Eva Maria Larl ein Antrag auf Umwidmung der nicht als Baufläche gewidmeten Teilfläche des GST-NR 97/4 eingebracht, um ein Einfamilienwohnhaus zu errichten. Ihr wurde damals mündlich mitgeteilt, dass eine Umwidmung in diesem sensiblen Hangbereich am Rande des bebauten Ortsgebietes voraussichtlich nicht genehmigt wird, da das REK Schlins und die Ortsgrenze in Ausarbeitung ist und daher zu dieser Zeit nicht definiert war. Um ein Bewilligungsverfahren zum im Juli 2017 eingereichten Bauantrag durchführen zu können ist grundsätzlich abzuklären, ob und unter welchen Bedingungen eine Widmung als Baufläche in Frage kommt. Es wird in Abklärung mit dem Rechtsbeistand im Sinne der im REK Schlins beschlossenen Bestimmungen vorgeschlagen, dass vorläufig ein Grundsatzbeschluss zu bestimmten Bedingungen gefasst wird, Auf Antrag der Bürgermeisterin wird einstimmig beschlossen, dass eine Umwidmung in Bauland unter den Voraussetzungen möglich ist, dass - ein Raumordnungsvertrag mit einer Verpflichtung zur Bebauung innerhalb von 5 Jahren sowie aller anderen grundsätzlich festgelegten Bedingungen abgeschlossen wird - ein bewilligungsfähiges Baueingabeprojekt vorliegt, welches alle im Zuge einer noch durchzuführenden kommissionellen Verhandlung ermittelten Auflagen erfüllt. Die Bürgermeisterin übergibt den Vorsitz wegen Befangenheit als Mitglied des Gemeindevorstandes an Heike Porod, da lt. § 65 GG mangelns Gemeindevorstandsmitgliedern jener Gemeindevertreter mit der höchsten Zahl der bei den Gemeindevertretungswahlen erreichten Wahlpunkte, die Funktion der Bürgermeisterin auszuüben hat. 6. Berufung gegen den Versagungsbescheid Ausnahmegenehmigung nach RPG - Bauwerber Gohm/Mähr Der Sachverhalt wird von Michael Wäger als zuständigem Sachbearbeiter im Baurecht wie folgt erläutert: Mit Bescheid des Gemeindevorstandes der Gemeinde Schlins vom 19.06.2018 zur Zahl 131.9-5/2016-7-13 wurde dem Antrag von Brigitte Gohm und Elmar Mähr auf Ausnahme vom Flächenwidmungsplan gemäß § 22 Abs. 2 RPG nicht stattgegeben. Gegen diesen Bescheid haben Brigitte Gohm und Elmar Mähr, beide vertreten durch Amann Jehle Juen Rechtsanwälte Partnerschaft, mit Schreiben vom 03.07.2018 rechtzeitig Berufung erhoben. AZL 004-1-023 Seite: - 4/8 Bereits im Zuge des Bewilligungsverfahrens zur Errichtung des Wohnobjektes auf GST-NR 162/3, KG 92121 Schlins, Gartis 2, 6824 Schlins, wurde vom Gemeindevorstand der Gemeinde Schlins eine Ausnahmegenehmigung nach § 22 Abs. 2 Raumplanungsgesetz (RPG) zur Errichtung eines statisch nicht mit dem Hauptobjekt verbundenen Lager- und Geräteschuppens mit einer überbauten Grundfläche von 15,75 m² erteilt. Mit Antrag vom 12.12.2017 hat Markus Mitiska vom Büro mitiska wäger architekten zt-oeg im Namen der Berufungswerber um nachträgliche baurechtliche Bewilligung der Errichtung eines Hochbeetes in Natursteinbauweise auf GST.-NR. 162/3, KG 92121 Schlins, Gartis 2, 6824 Schlins, sowie um Erteilung einer Ausnahmegenehmigung nach § 22 RPG dafür angesucht. Mit Bescheid des Gemeindevorstandes der Gemeinde Schlins vom 19.06.2018 zur Zahl 131.9-5/2016-7-13 wurde der Antrag der Berufungswerber gemäß § 22 Abs. 2 RPG auf Ausnahme vom Flächenwidmungsplan mit dem nunmehr bekämpften Bescheid nicht bewilligt. Begründet wurde dies im Wesentlichen damit, dass für das gegenständliche Grundstück bereits einmal zur Errichtung eines Lager- und Geräteschuppens mit einer überbauten Grundfläche von 15,75 m² eine Ausnahme vom Flächenwidmungsplan nach § 22 Abs. 2 RPG bewilligt worden sei. Diese bereits erteilte Ausnahmebewilligung nach § 22 Abs. 2 RPG sei bei dem nun vorliegenden neuerlichen Antrag auf Ausnahmebewilligung nach § 22 Abs. 2 RPG im Rahmen einer Gesamtbetrachtung zu berücksichtigen, wodurch die erforderliche Kleinräumigkeit nicht mehr gegeben sei. In der dagegen erhobenen Berufung vom 03.07.2018 brachten die Berufungswerber zusammengefasst unter Punkt 1. vor, dass das verfahrensgegenständliche Hochbeet von den Berufungswerbern errichtet worden sei, da diesen von Seiten des Architekten zuvor mitgeteilt worden sei, dass die Errichtung dieses Hochbeetes nicht bewilligungspflichtig sei. Zwar möge es zutreffen, dass die Gemeinde Schlins während der Bauarbeiten den Architekten über die Genehmigungspflicht aufgeklärt habe, der Architekt habe es jedoch verabsäumt, die Berufungswerber über diesen Umstand in Kenntnis zu setzen. Gemäß der gutachterlichen Stellungnahme des gerichtlich beeideten Sachverständigen für Raumplanung Herrn DI Mag. Markus Berchtold-Domig, welche der Gemeinde Schlins mit Schreiben vom 24.03.2018 übermittelt worden sei, lägen die Voraussetzungen für die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung gemäß § 22 RPG vor. Die Erstbehörde hätte bei richtiger rechtlicher Beurteilung dieser Argumentation folgen und dem Antrag stattgeben müssen. Zudem sei diese fachkundige Äußerung nicht wie beantragt dem Herrn Amtssachverständigen übermittelt worden, damit dieser in seiner Stellungnahme darauf ergänzend Bezug nehmen könne. Dadurch hätte dieser eine für die Berufungswerber positive Stellungnahme erstattet und wäre in weiterer Folge dem Antrag der Berufungswerber stattgegeben worden. Diese Nichtübermittlung stelle einen formalen Fehler dar, welcher als Rechtswidrigkeit geltend gemacht werde. Das Ermittlungsverfahren sei daher mangelhaft geblieben. Auch hätte in der Begründung des bekämpften Bescheides zumindest auf diese Stellungnahme Bezug genommen werden müssen. Auch dieses Unterlassen stelle einen Formfehler dar. Ergänzend wird von den Berufungswerbern unter Punkt 2. zusammengefasst vorgebracht, dass sie die nunmehrige Situation sehr bedaueren. Sie seien davon ausgegangen, dass die gewählte Konstruktion keinen Widerspruch zur Bauordnung darstellen würde. Die vorgebrachten Berufungsgründe sind nicht berechtigt. Die Gemeinde Schlins hat zurecht im erstinstanzlichen Bescheid dargelegt, dass die Versagung einer weiteren Ausnahmebewilligung nach § 22 Abs. 2 RPG deshalb erfolgte, weil für das gegenständliche Grundstück bereits einmal zur Errichtung eines Lager- und Geräteschuppens mit einer überbauten Grundfläche von 15,75 m² eine Ausnahme vom Flächenwidmungsplan nach § 22 Abs. 2 RPG bewilligt wurde. Diese bereits erteilte Ausnahmebewilligung nach § 22 Abs. 2 RPG beim gegenständlichen Antrag auf Ausnahmebewilligung nach § 22 Abs. 2 RPG im Rahmen einer Gesamtbetrachtung ist nach Ansicht des Gemeindevorstandes zu berücksichtigen, wodurch insgesamt aufgrund einer damit überbauten Grundfläche von ca. 37,17 m² im als Freifläche-Landwirtschaft gewidmeten Bereich des gegenständlichen Grundstücks die nach § 22 Abs. 2 RPG erforderliche Kleinräumigkeit nicht mehr gegeben ist. An der aufgrund der gebotenen gesamthaften Betrachtung fehlenden Kleinräumigkeit vermag auch die unter Punkt 1. der Berufung angeführte fachliche Äußerung des gerichtlich beeideten Sachverständigen für Raumplanung Herrn DI Mag. Markus Berchtold-Domig nichts zu ändern. In dieser fachlichen Äußerung wird nicht auf die für eine weitere Ausnahmegenehmigung nach § 22 Abs. 2 RPG erforderliche Kleinräumigkeit eingegangen. Es wird nur festgehalten, dass eine Ausnahmegenehmigung im Sinne der orts- und landschaftsbildlichen Eingliederung gerechtfertigt sei. Auch eine Weiterleitung dieser fachlichen Äußerung an den Amtssachverständigen DI Lorenz Schmidt hätte daher aufgrund der zweifelsfrei feststehenden fehlenden Kleinräumigkeit zu keinem anderen Ergebnis geführt. Abgesehen von der fehlenden Kleinräumigkeit ist festzuhalten, dass eine weitere Ausnahmebewilligung nach § 22 Abs. 2 RPG zudem den in § 2 RPG genannten Raumplanungszielen widersprechen würde. Eine weitere Bewilligung einer Ausnahme vom Flächenwidmungsplan für das gegenständliche Grundstück würde insbesondere dem Ziel der AZL 004-1-023 Seite: - 5/8 Erhaltung natürlicher und naturnaher Landschaftsteile als auch dem Ziel, die Siedlungsränder nicht weiter auszudehnen, widersprechen. Auch wenn den Ausführungen unter Punkt 2. der Berufung keine rechtliche Relevanz zukommt, ist dazu anzumerken, dass sich aus dem Verwaltungsakt ergibt, dass Elmar Mähr und Architekt Markus Mitiska vom zuständigen Sachbearbeiter der Gemeinde Schlins mit E-Mail vom 12.07.2017 darüber in Kenntnis gesetzt wurde, dass nördlich der im REK Schlins festgelegten Ortsgrenze (Baugrenze) keinerlei Geländeveränderungen und Bauwerke, die bautechnisches Verständnis erfordern oder mit Hilfe von Baugeräten erstellt werden, durchgeführt bzw. errichtet werden dürfen. In mündlicher Form wurden diese Hinweise auch bereits früher mehrfach gegenüber dem Planer und der Bauaufsicht geäußert. Die von den Berufungswerbern für das konsenslos errichtete Bauwerk aufgewendeten Kosten sind zwar bedauerlich, ändern jedoch nichts an den fehlenden Voraussetzungen für eine weitere Ausnahmebewilligung nach § 22 Abs. 2 RPG. Der als Zuhörer anwesende Berufungswerber meldet sich zu Wort und bittet, eine Stellungnahme abgeben zu können. Die Vorsitzende frägt daraufhin in die Runde, ob eine Stellungnahme des Berufungswerbers gewünscht sei. Auf Antrag von Rudi Jussel wird daraufhin zugestimmt, dass der Berufungs- und Bauwerber Elmar Mähr dazu persönlich Stellung nehmen kann. Dieser bringt der Gemeindevertretung zur Kenntnis, dass es sich aus seiner Sicht um nur ca. 10 m² bebaute Fläche handle. Die Mauer ist nur ca. 80 cm hoch. Ihm sei zum Zeitpunkt der Errichtung nicht bekannt gewesen, dass das nicht erlaubt sei und weiters habe ihm sein Architekt die Auskunft gegeben, dass ein solches Bauwerk nicht bewilligungspflichtig sei. Er weist darauf hin, dass er seit. vielen Jahren zum Wohle der Gemeinde Schlins gearbeitet habe und auch ein sehr guter Steuerzahler sei. Deshalb sei es ihm unverständlich, wenn man ihm ein solches Bauwerk auf dem eigenen Grundstück nicht genehmige würde. Er habe sehr viel Geld in dieses Bauwerk gesteckt und hätte damit einen nicht zu rechtfertigenden Schaden zu tragen. Er bitte daher um Nachsicht und Erteilung der Ausnahmegenehmigung sowie Erteilung der beantragten Baubewilligung. Seitens der Verwaltung wird dazu Stellung genommen, dass das so nicht richtig sei. Der Berufungs- und Bauwerber wusste ab den ersten Vorbesprechungen im November 2015, dass Bauwerke auf besagter Fläche nicht errichtet werden dürfen. Es wurde bereits damals im Beisein von seinem Sohn Ingo Mähr und dem Architekten Markus Mitiska, bei der Präsentation des ursprünglichen Projekts, auf die bewilligungspflichtigen Bauteile über der Ortsgrenze hingewiesen, weshalb diese dann, aufgrund des Hinweises der Baurechtsverwaltung, aus den Eingabeplänen entfernt wurden. Erst im Zuge des Bewilligungsverfahrens zur Errichtung einen Pools waren wieder bewilligungspflichtige Bauwerke in den Planunterlagen enthalten, weshalb seitens der Baurechtsverwaltung darauf bestanden wurde, dass diese aus den Plänen entfernt werden müssen und wiederum auf die Nichtbewilligungsfähigkeit hingewiesen wurde. Da die mündlichen und telefonischen Hinweise fortwährend ignoriert wurden, wurde am 12.7.2017 in einer Mail an alle Beteiligten, Bauwerber und Architekten, nochmals schriftlich darauf hingewiesen. Sämtliche Hinweise wurden ignoriert. Auf Nachfrage von Karin Martin und Michael Marent, ob die Gemeindevertretung überhaupt die Möglichkeit habe, der Berufung zu folgen und eine Ausnahmegenehmigung zu erteilen, wird von Michael Wäger darauf hingewiesen, dass es wohl im Sinne des freien Beschlussrechtes theoretisch möglich wäre, der Rechtsbeistand jedoch darauf hingewiesen habe, dass dieser Beschluss rechtlich nicht gedeckt und somit von der Aufsichtsbehörde aufgehoben werden könnte. Diese Möglichkeit werde daher vom Rechtsbeistand nicht empfohlen. Weiters würde durch die Erteilung der beantragten Ausnahmegenehmigung möglicherweise ein Präjudiz für künftige Ansuchen geschaffen und damit die Einhaltung der im REK Schlins verordneten Ortsgrenze im Sinne der Gleichbehandlung nicht mehr einzuhalten sein. Auf Antrag der Vorsitzenden wird der Berufung vom 03.07.2018 gegen den Bescheid des Gemeindevorstandes der Gemeinde Schlins vom 19.06.2018 zur Aktenzahl 131.9-5/2016-7-13 keine Folge gegeben und der angefochtene Bescheid bestätigt. Mehrheitlicher Beschluss (12:5; Werner Kirchner , Horst Burtscher, Karin Martin, Angelika Jussel, Michael Marent). Die anwesenden Mitglieder des Gemeindevorstandes, Bgm. Gabriele Mähr, VBgm. Roman Dörn, Klaus Galehr und Rudolf Jussel nehmen aufgrund ihrer Befangenheit an der Diskussion und Abstimmung nicht teil. Heike Porod übergibt den Vorsitz an die Bürgermeisterin. 7. Sanierung Hallenbad Stiftung Jupident - Investitionskostenbeitrag der Gemeinde Schlins AZL 004-1-023 Seite: - 6/8 Am 15.12.2017 wurde beschlossen, dass die Sanierung des Hallenbades Jupident finanziert und die Gemeinden der Regio um die Mitfinanzierung angefragt werden sollen. Die Gemeinde Ludesch hat beschlossen, einen Solidaritätsbeitrag zu leisten. Die Gemeinden Bürs, Frastanz, Göfis und Nüziders haben eine Absage erteilt. Die Gemeinden Röns, Schnifis, Düns, Dünserberg, Satteins, Bludesch, Thüringen und Nenzing übernehmen jeweils ihren Anteil lt. vorgelegtem Kostenschlüssel, welcher in zwei Teilzahlungsraten in den Jahren 2019 und 2020 zu zahlen ist. Unter Anrechnung der unterschiedlichen Förderschlüssel des Landes, verbleibt der Gemeinde Schlins ein zusätzlicher Investitionskostenbeitrag in Höhe von € 50.204,00, somit insgesamt, abzüglich der Förderungen des Landes, € 164.045,00. Ursprünglich waren es € 113.841,00. Auf Nachfrage von Bertram Kalb, warum sich die Marktgemeinde Frastanz an den Kosten nicht beteiligt, wird die Begründung der Marktgemeinde Frastanz zur Kenntnis gebracht. Rudi Jussel erkundigt sich bei der Bürgermeisterin, ob den absagenden Gemeinden klar ist, dass das Hallenbad Jupident nicht nur von Schüler besucht wird, sondern auch für alle anderen Teile der Bevölkerung. Die Gemeinde Schlins zahle für alle Bäder, einschließlich dem Schwimmbad in der Felsenau, ebenfalls mit. Der Beschluss der Marktgemeinde Frastanz sei ihm daher unverständlich. Jürgen Hartmann erkundigt sich nach der Kostenprognose zur endgültigen Kostenabrechnung. Die Bürgermeisterin teilt dazu mit, dass es sich um einen einmaligen Fixbetrag handelt. Sie habe aber mit dem Geschäftsführer der Stiftung Jupident, Manfred Ganahl vereinbart, dass eventuelle Mehrkosten mit künftigen Betriebskosten gegen gerechnet werden können. Klaus Galehr erkundigt sich, ob es sich hier um ein Projekt der Regio ImWalgau handelt. Die Bürgermeisterin beantwortet, dass das nicht der Fall ist. Es gibt einen Beschluss der Steuerungsgruppe, dass Hallenbäder nicht im Rahmen der Regio ImWalgau betrieben werden. Die Bürgermeisterin stellt den Antrag, dass der Investitionskostenbeitrag zur Sanierung des Hallenbades Jupident in Höhe von € 234.450 abzüglich der Förderung des Landes, somit € 164.045,00, übernommen wird. Einstimmiger Beschluss. 8. Verlängerung Leihvertrag Skaterplatz Jupident Vor 20 Jahren wurde ein Leihvertrag mit der Stiftung Jupident abgeschlossen, damit auf der betroffenen Liegenschaft der Skater- und Spielplatz errichtet werden kann. Dieser damals auf 20 Jahre abgeschlossene Vertrag läuft nun ab. Es ist daher eine Verlängerung in Form einer Verlängerungsvereinbarung zu beschließen, die Zustimmung des Geschäftsführers der Stiftung Jupident liegt vor. Die Bürgermeisterin bringt den ursprünglichen Vertrag sowie die Verlängerungsvereinbarung zur Kenntnis. Es wird einstimmig beschlossen, den Leihvertrag zu verlängern. 9. Berichte a) Es fanden seit der letzten Sitzung der Gemeindevertretung zwei Sitzungen des Gemeindevorstandes statt. Im Zuge der Bauarbeiten im Rahmen des BA08 wird diese Woche die Tragschicht im Bereich der Hauptstraße vom Kindergarten bis zur Kapelle ausgeführt. Mit dem Büro Besch und Partner wurden Verbesserungen zur Verkehrssicherheit ausgearbeitet, so wird unter anderem der Übergang bei der Kapelle in Richtung Bushaltestelle verlegt und die Beleuchtung der Zebrastreifen verbessert. b) Am kommenden Montag findet eine Anrainerbesprechung im Gebiet Waldrain statt, da die Bauarbeiten für die Erneuerung der Schmutz-, Trink- und Regenwasseranlagen beginnen. Ebenso wird eine Leerverrohrung für LWL-Leitungen mitverlegt. c) Gegen die Berufungsentscheidungen der Gemeindevertretung betreffend die Kanalbescheide der Bauwerber Gohm/Mähr sowie Krupalja/Mähr wurden Beschwerden eingebracht. Diese sind dem Landesverwaltungsgericht zur Entscheidung vorgelegt worden. d) Mathias Stähele und Samuel Sonderegger, welche die HTL Rankweil besuchen, werden im Rahmen eines Schulprojektes ein Projekt zur Erweiterung des Bauhofobjektes ausarbeiten. e) Der Herbstmarkt am vergangenen Sonntag wurde sehr gut besucht. Die Bürgermeisterin bedankt sich AZL 004-1-023 Seite: - 7/8 bei den Mitgliedern des Organisationsteams, den Ausstellern und bei den Programmgestaltern. f) Das Bundesministerium für Finanzen hat einen Zweckzuschuss zur Entwässerung der Gurtgasse und der Hauptstraße in Höhe von € 43.148,95 genehmigt. g) In einer Sitzung des Gemeindeverbandes wurde das Thema Gewalt in der Familie diskutiert und ein Projekt des Landes, welches unter anderen von der Landesrätin Wiesflecker und Bürgermeister Tinkhauser aus Bludesch, ausgearbeitet wurde. Die Kampagne wirbt um Unterstützung durch die Gemeinden. h) Es fand eine Sitzung des Vorstandes der Regio ImWalgau statt. Die Verlängerung der Integrations- fachstelle Bludenz-Walgau wurde vom Land Vorarlberg (Sozialfonds) für die nächsten 3 Jahre genehmigt. 10. Allfälliges a) Mitte Oktober wird den Aufsichtsratsmitgliedern der Fa. Erne Fittings die Ausarbeitung „Ortskern Schlins“ vorgestellt. b) Die Kommunalmesse findet anlässlich des österreichischen Gemeindetages vom 28.9. bis 30.9.2018 in Dornbirn statt. c) Am 3.10.2018 findet eine Infoveranstaltung zur Neuauflage des Gefahrenzonenplanes im Wiesenbachsaal statt. d) Rudi Jussel hat erfahren, dass sich bei der Umleitung des Postbusses bei der Haltestelle in der Kreuzstraße Probleme gegeben haben. Dazu teilt die Bürgermeisterin mit, dass das in der Gemeinde heute Nachmittag bekannt wurde. Als Sofortmaßnahme wurde ein entsprechendes Infoschreiben an den Haltestellen angebracht. e) Die Pächterin des Tagescafes beim SPAR Markt hat um vorzeitige Entlassung aus dem Pachtvertrag per Ende Oktober gebeten. Es wird eine Studie über eine künftige Nutzung ausgearbeitet. f) Manfred Fischer kritisiert, dass die Randsteine, welche am Gehsteig der Hauptstraße gesetzt wurden, zum Teil sehr scharf sind und teilweise unterschiedlich ausgetauscht wurden. Er würde sich wünschen, dass diese Gefahren zu Reifenschäden entschärft würden. Nicht öffentlich 11. Grundstücksgeschäfte 11.1. Verkauf Anteil GST-NR 874/30 - Lehm Ton Erde GmbH Die Bürgermeisterin stellt den Antrag, die zusätzliche Teilfläche lt. den in der Vereinbarung bekanntgegebenen Bedingungen zu verkaufen. Einstimmiger Beschluss. Schluss der Sitzung: 22:40 Uhr Der Schriftführer Die Bürgermeisterin Michael Wäger Gabi Mähr AZL 004-1-023 Seite: - 8/8
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