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Montafoner_Muse...10_In MontafonerMuseen 01.10.2010 17.12.2012, 08:23 Information montafoner montafoner museen museen 100 Jahre Hochwasser 1910 4 100 Jahre Hochwasser 1910 Liebe Freunde der Montafoner Museen! Liebe Freunde des Heimatschutzvereins! In der zweiten Julihälfte erscheint die Begleitpublikation zur heurigen Sommerausstellung. Auf 350 Seiten berichten fünf Autorinnen und Autoren vom Thema „Naturkatastrophen“. Michael Kasper widmet sich dem Hungerjahr 1817, das eine Folge eines Vulkanausbruchs von 1815 und des darauffolgenden Jahres ohne Sommer war. In einem zweiten Beitrag lässt Michael Kasper die Medien zum Hochwasser von 1910 sprechen. Helmut Aschauer spürt der Geschichte der Wildbach- und Lawinenverbauung im Montafon nach und präsentiert eindrückliches Bildmaterial. Klaus Beitl veröffentlicht einen kleinen Vorbericht zur geplanten Publikation über das Tschaggunser Mirakelbuch aus 1 2010 4 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Information 2010 dem 18. Jahrhundert. In diesem sind die Sorgen und Nöte der Wallfahrerinnen und Wallfahrer enthalten, die immer wieder auch Naturereignisse betreffen. Edith Hessenberger betrachtet die Naturkatastrophen aus dem abergläubischen Blickwinkel der Bevölkerung. Die Überlieferung des Themas in Sagen und Liedern gibt Aufschlüsse über den Umgang mit der ständig begleitenden Gefahr. Neben dem historischen Blick lenkt Hessenberger das Augenmerk auch auf den aktuellen Umgang der Menschen mit der Gefahr. Das Leben mit der Lawine „ums Haus“ sowie die Lawine als Arbeitsplatz beschäftigen sich mit Beobachtungen von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen. Schließlich vermittelt Friedrich Juen mit seiner Chronik der Gargellner Lawinenereignisse auch noch statistisches Material zu einem Ort. Andreas Rudigier (Obmann) 2 Veranstaltungen St. Gallenkirch (Treffpunkt Talstation Valiserabahn) Sonntag, 18. Juli 2010, 8.30 Uhr montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 4 Kunstforum Montafon (Schruns) Samstag, 24. Juli 2010, 20 Uhr Maisäß- und Alpwanderung Gweil (Exkursion mit Dr. Leo Walser) Das Gebiet Gweil wird seit mehr als einem halben Jahrtausend alpwirtschaftlich genutzt und gilt als eine der beeindruckendsten alpinen Kulturlandschaften im Montafon. Diese Ganztageswanderung (Gehzeit ca. 6 Stunden) führt vom Rütimaisäß über Valsott zur Inner­ gweilalpe (1750 m) und von dort über das ehemalige Heumahdgebiet Mutt zur Kuhalpe Außergweil (1800 m). Der Rückweg erfolgt über den Gweilmaisäß (1480 m) nach Galgenuel. Wasserschaden (Musik und Kunst im Zeichen des Hochwassers von 1910) Roland Haas führt in die Ausstellung „hochwasser“ ein. Emil Galehr und Josef Thoma spielen originelle Volksmusik. Michael Kasper liest aus zeitgenössischen Berichten über das Hochwasser von 1910. Eine Kooperation zwischen dem Montafoner Sommer, dem Kunstforum Montafon und den Montafoner Museen. Sonntag, 1. August 2010, jeweils 10-17 Uhr Zu beachten ist: Bergtaugliche Schuhe mit griffiger Sohle, allenfalls Wanderstöcke und Regenschutz werden empfohlen. Aus organisatorischen Gründen wird eine telefonische Anmeldung unter 0650/6365484 bis 17. Juli, 18 Uhr, erbeten. Bei Regenwetter wird die Wanderung auf Sonntag, den 25. Juli verschoben. Montafoner Museen in Schruns, Bartholomäberg und Gaschurn Reiseziel Museum Familien in Vorarlberg reisen gerne – das hat das „Reiseziel Museum“ in den letzten beiden Jahren gezeigt. Durch die attraktiven und familienfreundlichen Programme der teilnehmenden Museen 3 2010 4 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Veranstaltungen 2010 ist es gelungen, beinahe 15.000 Besucherinnen und Besucher für die Museen im Land zu begeistern. Montafoner Heimatmuseum Schruns: Auf Sand gebaut Wir gestalten mit verschiedenfarbigem Sand ein Landschaftsbild oder eine Plastik, in denen wir zum Thema der Ausstellung im Museum passend, Naturkatastrophen wie Lawinen und Hochwasser nachstellen können. Wir arbeiten hauptsächlich haptisch und visuell und ist für alle Altersgruppen inkl. Erwachsenen gedacht. Altes Frühmesshaus Bartholomäberg: Museumspuzzle Auf einer Entdeckungsreise durch das Haus finden neugierige Kinder zahlreiche interessante Hinweise auf die Wohnund Lebensart der Hausbewohner im Laufe der Jahrhunderte – und Schritt für Schritt entsteht so ein Gesamtbild zur Haus- und Bewohnergeschichte. Genau so entsteht auch das Puzzle, das die museumsinteressierten Kinder basteln und dann in ihrem Museumskoffer mit nach Hause nehmen können. Montafoner Tourismusmuseum Gaschurn: Kraft der Natur Die Kinder nähen duftende Heukissen und bemalen Steine, die sie im Museumskoffer mit nach Hause nehmen können. Eine Museumsrallye begleitet sie auf eine Reise durch das im Stil alter Walserhäuser vorwiegend in Holz errichtete Gebäude. Samstag, 7. August 2010, 9 Uhr Schruns, Hochjochbahn (Talstation) Auf den Spuren des Klimas am Hochjoch (Wanderung mit Dr. Richard Werner) Für die Einheimischen ist die Sache klar: Die Art der Wolkenbildung am Hochjoch gibt Auskunft über die Wetterentwicklung. Welche Beobachtungen bei einer 4 Veranstaltungen Wanderung um das Hochjoch gemacht werden, zeigt der Meteorologe und Klimaspezialist Richard Werner. Die Teilnehmer/inn/en an der Exkursion können in praktischen Anwendungen Erfahrungen zur Beobachtung von Sonnenschein, Wind, Feuchtigkeit und anderen wetterund klimarelevanten Aspekten machen. montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 4 Mit dem Heinzensommer 2010 lässt die Kulturgruppe St. Antönien vom 27. Juni bis 25. September das früher zum bäuerlichen Alltag gehörende „Heinznen“ noch einmal aufleben. Zog bei der Heuernte Regen auf, wurden auf den Wiesen in großer Zahl die als Heinzen bezeichneten Holzstäbe eingesteckt und an ihren kreuzweise angebrachten Querarmen das frisch geschnittene Gras zum Trocknen aufgehängt. Diese Technik ist in den letzten Jahrzehnten den Heubelüftungsanlagen und Siloballen gewichen. Als Dekoration finden sich ganze Heinzenreihen da und dort noch an Stallwänden. In St. Antönien werden sie für den diesjährigen Heinzensommer heruntergeholt und mutieren gar zu Kunstobjekten. Die Wanderung verlangt entsprechende alpine Ausrüstung, Kondition, die Kosten für die Hochjochbahn und eine Anmeldung bis zum 4. August im Montafoner Heimatmuseum. Die Rückkehr ist gegen 16 Uhr geplant. Bei sehr schlechten Witterungsverhältnissen wird die Veranstaltung auf Samstag, 21. August verschoben. ☛ Anreise mit der Bahn von Bregenz ab 7.40 Uhr, Bludenz ab 8.33 Uhr, Ankunft in Schruns um 8.53 Uhr, mit dem Bus von Partenen ab 8.17 Uhr, Ankunft Hochjochbahn 8.52 Uhr Treffpunkt: Bahnhof Schruns (9 Uhr) Samstag/Sonntag, 28./29. August 2010 Heinzensommer 2010 in St. Antönien: Grenzüberschreitende Wanderung von Gargellen nach St. Antönien mit Friedrich Juen und Andreas Rudigier Die im In- und Ausland bekannten Künstler Christian Bolt (Klosters), Gabriela Gerber/Lukas Bardill (Maienfeld), Andreas Hofer (Davos) und Robert Indermaur (Almens) haben sich bereit erklärt, 5 2010 4 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Veranstaltungen ViaValtellina (St. Gallenlkirch) Mittwoch-Freitag, 8.-10. September, jeweils 9-17 Uhr 2010 in der Berglandschaft von St. Antönien Schwerpunkte zu setzen. Mitglieder der Präkuscha (Verein Prättigauer Kunstschaffende) werden mit eigenen Werken zum Thema Heinzen auf das künstlerische Wirken in der Region aufmerksam machen. Ein Fotowettbewerb, der bis Ende Mai läuft, ist die Grundlage für eine Ausstellung im Ortsmuseum „Postchäller“. Gesucht werden deshalb auch Aufnahmen von früher. Praktischer Anschauungsunterricht im „Heinznen“ ist ebenfalls vorgesehen. Jeden Samstag werden zudem am Heinzentreff Persönlichkeiten aus Kultur, Landwirtschaft, Politik und Wissenschaft die Vergangenheit und Zukunft der Talschaft St. Antönien und damit des Berggebietes überhaupt zur Sprache bringen. Am 28. August (17 Uhr) referiert Andreas Rudigier in St. Antönien zum Thema „Maisäße im Montafon“. Anmeldung bis Montag, 9. August, im Montafoner Heimatmuseum notwendig. Übernachtung in St. Antönien vorgesehen. Am nächsten Tag geht es zu Fuß zurück. In Kooperation mit der Artenne (Nenzing). www.heinzensommer.ch Sonntag, 5. September 2010, jeweils 10-17 Uhr Trockensteinmauern – bauen, sanieren und verstehen. Einführungskurs in Anlehnung an LFIZertifikatslehrgang (mit Dr. Martin Lutz) Dieser dreitägige Kurs vermittelt die Grundfertigkeiten für die Errichtung und Sanierung von Trockensteinmauern in Anlehnung an den LFI-Zertifikatslehrgang „Errichtung von Tockensteinmauern“. Im praktischen Handanlegen werden Sie in Planung, Arbeitsvorbereitung, Bauablauf, Steintriage, Fundamente, Schnurgerüst, Hintermauerung, Bindeund Decksteine, Stabilität, Werkzeugund Steinkunde, Ökologie, historische Hintergründe, landschaftliche Bedeutung eingeführt. Der tägliche Erfahrungsaustausch über Erfolge und Misserfolge rundet den Kurs ab. Montafoner Museen in Schruns, Bartholomäberg und Gaschurn Reiseziel Museum Info: Siehe Veranstaltung vom 1. August 2010 Der Kursbeitrag ist 166 Euro. Anmeldung beim Ländlichen Fortbildungsinstitut Vorarlberg Tel 05574/400-190 oder andrea.blum@lk-vbg.at 6 Aktuelles „hochwasser“ – Sommerausstellung im Kunstforum Montafon 26. Juni - 7. August 2010 Wie bereits bei den Themen „Der Weiße Tod – Lawinen“ (2004), „WINTERSPORT“ (2006/07) und „hoch hinauf – Alpinismus in der zeitgenössischen Kunst“ (2009) bietet ein tragisches Jubiläum wiederum Gelegenheit für eine Kooperation zwischen den Montafoner Museen und dem Kunstforum Montafon: im Jahr 1910 verwüstete ein gewaltiges Hochwasser weite Bereiche des Montafons, insbesondere in Schruns. Dabei wurde unter anderem das Gebäude der Lodenfabrik, in dem das Kunstforum Montafon untergebracht ist, völlig zerstört. Die Montafoner Museen werden dieses Jubiläum zum Anlass nehmen, um verschiedenste Katastrophen, die über das Montafon in den vergangenen Jahrhunderten hereinbrachen, zu reflektieren. Auch das Kulturfestival „Montafoner Sommer“ wird zeitgleich unter dem Titel „UrGEWALTen“ sich dieser Thematik annehmen. montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 4 vor allem auf die zerstörerische Kraft des Wassers reagiert. Die Fenster der Ausstellungsräume blicken direkt auf das (inzwischen längst sanierte und geregelte) Bachbett der Litz. Beim letzten Hochwasser 2005 erreichten die Fluten gerade Fensterbretthöhe und richteten dabei kaum Schaden an. Die Fenster sind sehr schalldicht; werden diese geöffnet, entsteht beinahe der Eindruck, als kämen die Wassermassen in den Raum – zumindest akustisch. Dieser Effekt wird Teil des Ausstellungskonzepts. Mittels Hydrophon (Unterwassermikrofon) werden die Geräusche des Litzbachs, der im Sommer üblicherweise sehr viel Wasser führt, in die Ausstellung übertragen. Im Ausstellungsraum wird ein Teil einer Mure plastisch simuliert. Es wird der Eindruck entstehen, als wären – wie vor einhundert Jahren – die Wasser-, Schlammund Geröllmassen vom überflutenden Bach in den Raum eingebrochen. Dem gegenüber stehen zwei großformatige Malereien von Hans Weigand aus der Serie der „Silver Surfer“, die riesige Flutwellen (mit winzigen Surfern) darstellen. In die Rauminstallation kontrastierend integriert werden schwebende Steine von Hannes Ludescher: fragile, leichte Kunstwerke aus Papier und Weidenzweigen. Seine farblich fein abgestimmten Objekte werden mit den Bildwerken Weigands einen wunderbaren Dialog eingehen. Ergänzend werden in der kleinen Black Box, die seit der Sommerausstellung 2009 fix im Ausstellungsraum integriert ist, Dokumentarvideos von „großmaßstäblichen Murversuchen“ gezeigt, die das Institut für Wildbach- und Lawinenverbauung in der Region durchgeführt hat. So wird ein sehr intensiver Gesamteindruck entstehen, wodurch die Besucher in eine faszinierende Kunstwelt 7 In der Ausstellung in der ehemaligen Lodenfabrik wird aus aktuellem Anlass 2010 4 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Aktuelles Neugestaltung der Trachten­ abteilung im Heimatmuseum Die Trachtenabteilung des Heimatmuseums in Schruns ist im Frühjahr neu gestaltet worden. Vor allem in konservatorischer Hinsicht war es dringend notwendig geworden, die seit mehreren Jahrzehnten bestehende Ausstellung aufzulösen. Neben einer Übersicht der Trachtenentwicklung von 1800 bis heute sind nun auch Texte und zahlreiche Abbildungen zum Thema zu betrachten. Erfreulicherweise stellte das Vorarlberger Landesmuseum eines der wichtigsten Bilder aus dem Schaffen der Montafoner Künstlerfamilie, die „Montafonerin“ von Franz Bertle (1859), als Leihgabe zur Verfügung. Das Gemälde vermittelt einen interessanten Einblick in die Geschichte der Monatfonertracht. 2010 entführt werden, die die Ästhetik der Zerstörung thematisiert. Diese von Kurator Roland Haas konzipierte Ausstellung steht im Kontext sowohl mit den dokumentarischen Zugängen der Montafoner Museen als auch vollinhaltlich mit dem Thema des Festivals Montafoner Sommer 2010. Somit ergibt sich ein stimmiges Gesamtbild, das durch spezielle Kooperationen noch verstärkt wird. Tipp: Samstag, 31. Juli 2010, 18 Uhr: Ausstellungsgespräch mit Kurator Mag. Roland Haas Montafoner Sommer In Anlehnung an das Hochwasser von 1910 und in thematischer Kooperation mit den Montafoner Museen stehen 2010 die „ur-Gewalt-en“ im Mittelpunkt des Musikfestivals „Montafoner Sommer“. Unter der künstlerischen Leitung von Nikolaus Netzer kommt diesen Sommer die Oper „Die Flut“ von Boris Blacher im Alpenbad Schruns-Tschagguns zur Aufführung, die 1947 in Dresden erstmals gespielt wurde. Tipp: Mitglieder des Heimatschutzvereins Montafon erhalten für die Oper wie für andere Veranstaltungen des Montafoner Sommers wieder günstigere Eintrittskarten. Termine sind der 16., 18. und 19. Juli, jeweils um 20.30 Uhr. Nähere Informationen unter: www.montafoner-sommer.at 8 Aktuelles Entdeckungen: Zeichnung „Der bürokratische Weg zur Montafoner Hochjochbahn“ (Inv.-Nr. 5775) Ein aufmerksamer Schrunser hat anfangs 2010 am Straßenrand dieses Objekt nach einer Entrümpelungsaktion entdeckt und in das Museum in Schruns gebracht. Die auf Karton aufgezogene, rund 36 cm hohe und knapp 54 cm lange Zeichnung zeigt unter dem Titel „Der bürokratische Weg zur Montafoner Hochjochbahn“ in aquarellierten Tuscheskizzen die Hürden, die sich den Projektanten der Bahn entgegenstellten. Auf humorvolle Art zeigt der unbekannte Zeichner (oder die Zeichnerin), der sich am unteren rechten Bildrand mit „fritsch 1948“ verewigte, die Bemühungen der Projektbetreiber, die Suche nach den Geldgebern, das Grübeln der Techniker nach passenden Lösungen sowie das Agieren der Vertreter der Behörden mit ihren stets neuen Auflagen und Einwänden. Das Bild gibt aber auch Aufschluss über die Träume der Schrunser Projektinitianten. Der Wunsch nach einer Gondelbahn – wie im Bild sichtbar – konnte ebensowenig umgesetzt werden wie die Bergstation auf dem Hochjoch selbst. Im Herbst und Frühwinter 1950 konnte die „Vierjahreszeitenbahn“ – als „Sparvariante“ mit Sessellift auf das Schrunser Kapell – in Betrieb genommen werden. Das Objekt ist im ersten Obergeschoss im Heimatmuseum in Schruns zu betrachten. Wenn Sie etwas Spannendes entdecken, stellen wir das ebenfalls gerne aus. montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 4 Ausstellung „Mobilität im Montafon“ verlängert Die im letzten Infoblatt vorgestellte Ausstellung zur Mobilität im Montafon wurde verlängert und die weiteren Standorte sind: Bielerhöhe (20.-25. Juli), Partenen (27. Juli-1. August), St. Gallenkirch-Aquarena (3.-8. August), Gargellen (10.-15. August), Tschagguns (17.22. August), Tschagguns-Grabs (24.-29. August), Bartholomäberg-Rellseck (31. August-5. September), Schruns-Kirchplatz (7.-12. September), Bregenz-Landhaus (13.-24. September) „Was der Musikverein für Wien ist, ist diese Fassade für das Montafon.“ Die Sanierung eines herausragenden Baudenkmals in Gortipohl schreitet voran Als Europa im Zeichen des 30-jährigen Kriegs und das Montafon im Banne der Pest stand, setzten die Gründer des denkmalgeschützten Gebäudes in Gortipohl den ersten Stein. Dendrochronologische Untersuchungen (gemeint sind Holzalterfeststellungen anhand von Jahresringen) von Klaus Pfeifer bestätigen die Inschrift am Haus, das in seinem ersten Bau zwischen 1636 und 1639 entstanden ist. Die äußere Wahrnehmung 9 2010 4 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Aktuelles in der Pfarrkirche von St. Gallenkirch zu sehen ist, und doch dokumentiert sie wie kaum ein anderes Objekt den Inhalt und Zustand eine der bedeutendsten Nord-Süd-Verbindungen in den Alpen, nämlich jene der ViaValtellina. Die Steintreppe vom Zuggawald führte einst zum Portal eines mächtigen Pferdestalls, der die Saumrosse der alten Veltliner Handelsroute in unmittelbarer Nähe zur Säumerstation im Zuggawald als Labe- und Ruhestation diente. Der Stall ist längst abgegangen, und so steht die Treppe als einsames Symbol eines wichtigen Stücks Vergangenheit für das Montafon. Die Tage der Treppe schienen auch schon gezählt, ehe jüngst auf Initiative und mit Mithilfe von Friedrich Juen, Ausschussmitglied im Heimatschutzverein Montafon, die Sanierung in Angriff genommen werden konnte. Im Rahmen eines Kooperationsprojekts leiteten die Mauerexperten Martin Lutz und Franz Müllner die Restaurierung der Treppe. Das Mauer-Ausbildungszentrum in Hohenems stellte drei Lehrlinge zur Verfügung, die sich für einmal im Umgang mit historischem Mauerwerk üben konnten. 2010 wird durch den gemauerten Teil des Hauses bestimmt, der barocke Dekorationsmalereien (mit dem sog. „Laufenden Hund“) und ein einstmal weit verbreitetes Mariahilf-Bild zeigt. Eva Hody, Leiterin des Bundesdenkmalamtes in Vorarlberg, stellt fest, dass die Bedeutung der Fassade weit über den Ort hinausreicht und die Erhaltung im Interesse der Öffentlichkeit gelegen ist. Baumeister Christoph Kleboth und die Eigentümerin Elke Rudigier führten kürzlich eine interessierte Gruppe des Heimatschutzvereins Montafon im Rahmen der Montafoner Architekturgespräche durch das Haus beziehungsweise die Baustelle. Es steht zweifelsfrei fest: An diesem Platz an der Landesstraße in Gortipohl lebt ein Montafoner Baudenkmal ersten Ranges wieder auf. Die Steintreppe vom Zuggawald – ein Denkmal der ViaValtellina ist gesichert Sie steht völlig unmotiviert in der Landschaft und führt ins Nichts: die Steintreppe vom Zuggawald im Gargellental. Weder beschreibt sie Jakobs Weg noch Jakobs Himmelsleiter, wie sie etwa 10 Projekt: ViaValtellina (Historischer Weitwanderweg von Schruns nach Tirano/Veltlin) Aktuelles Partner: ViaStoria – Zentrum für Verkehrsgeschichte (Universität Bern) Beteiligte: Heimatschutzverein Montafon, Stand Montafon, Gemeinde St. Gallenkirch, Europäische Union – Leader 13, Land Vorarlberg, Sparkasse der Stadt Bludenz Der Schatz im Silvrettasee. Archäologie beim versunkenen Veltliner Hüsli Eine kleine Ausstellung im Museum in Gaschurn Das „Veltliner Hüsli“, das im Silvrettaspeicher unterging, ist sagenumwoben und soll schon manche Geisterstunde erlebt haben. Die Lage am Ochsenboden auf der Bielerhöhe verweist bereits auf die große viehwirtschaftliche Tradition in der Silvretta. Der Markt beim Veltliner Hüsli soll legendär gewesen sein und wurde erst nach der neuzeitlichen Vergletscherung ins südliche Tirano, den Hauptort des Veltlins, verlegt. Das Veltliner Hüsli wurde stillgelegt, zerfiel ... um schließlich in den Fluten des Silvrettaspeichers unterzugehen. In den vergangenen Wochen hat nun ein Archäologenteam die Gunst der Stunde, nämlich die Absenkung des Sees, genutzt, um einen Blick in die Reste des Veltliner Hüslis zu werfen. Einfach war es nicht, haben sich doch mächtige Sand- und Steinablagerungen in einer Höhe von fast einem Meter darüber gelegt. Das Projekt „Rückwege“ unter der Leitung von Thomas Reitmaier (Universität Zürich) hatte sich bereits in den vergangenen Jahren mit der langen Geschichte der Silvretta beschäftigt und bemerkenswerte Ergebnisse zutage gefördert und sich nun mit Interesse dem Schatz aus dem Silvrettasee zugewendet. Der beauftragte Archäologe montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 4 Christoph Walser, Ausschussmitglied im Heimatschutzverein Montafon, konnte einen etwa 8 x 4 Meter großen Grundriss des Gebäudes feststellen. Der zweiräumige und ehemals eingeschossige Bau gab noch eine Feuerstelle mit vorindustriellem Feuerzeug frei. Der historische Hintergrund, faszinierendes Bildmaterial und eine Präsentation des ersten Befundes ist ab dieser Tage im Museum in Gaschurn zu besichtigen. Die Ausgrabungen beim Veltliner Hüsli werden 2011 fortgesetzt und sollen Teil eines interregionalen Forschungsprojekts zur Silvretta werden, an welchem neben der Universität Zürich auch die Regionen Montafon, Paznaun und Unterengadin beteiligt sein werden. Projekt: Silvretta Historica (grenzüberschreitendes Forschungsprojekt mit dem Ziel, ein touristisch relevantes Vermittlungsprogramm aufzubauen) Beteiligte: Universität Zürich, Universität Konstanz, Unterengadin Tourismus, Alpinarium Galtür, Vorarlberger Illwerke AG, Hochmontafon Tourismus, Stand Montafon, Heimatschutzverein Montafon, Europäische Union – InterReg, Land Vorarlberg 11 2010 4 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Aktuelles Montafoner Rind Das Montafoner Rind verdankt seinen Erfolg den schwierigen Bedingungen im Tal. Nach dem Niedergang des Bergbaus waren die Menschen auf die Viehzucht angewiesen. Während in Hochregionen ausgedehnte Weideflächen zur Verfügung standen, die es ermöglichten, während des Sommers einen großen Viehbestand zu halten, waren die landwirtschaftlich nutzbaren Flächen in den Tallagen zu knapp, um mit dem hier eingebrachten Futter das Vieh durch den Winter zu bringen. So musste ein Teil des Viehs im Herbst verkauft werden, ein Umstand, dem sich der Schrunser Viehmarkt verdankte, der im 19. Jahrhundert einen ausgezeichneten Ruf besaß. Die Zuchterfolge waren vor allem auf die Orientierung an regionalen Bedingungen zurückzuführen. Neben Milch- und Fleischleistung wurde auf Genügsam- 2010 Kulturlandschaft Montafon im Wandel: St. Gallenkirch-Hottis Um 1850 gab es im Hottis (St. Gallenkirch) rund 30 Gäßschermen. Das große Murenunglück vom 9. Juli 1956 sowie die Verbauung des Tramosatobels und natürlich das „Nicht-mehr-GebrauchtWerden“ sorgten für deren Verschwinden. Auch von den ehemals sechs Ställen ist nur mehr ein verfallender Bau aus dem Jahr 1738 zu sehen. 12 Aktuelles keit, Robustheit und andere Eigenschaften geachtet. Ab den 1960er Jahren, als das Zuchtziel sich hin zur Milchleistung verschob, wurden systematisch nordamerikanische Brown Swiss-Rinder eingekreuzt, wodurch das Montafoner Rind innerhalb kürzester Zeit nahezu gänzlich verschwand. Erst als das Montafoner Rind so gut wie verschwunden war, begann man dies als Verlust zu begreifen. Die Bemühungen seiner Erhaltung verdanken sich nicht zuletzt einer zunehmenden Sensibilisierung in Bezug auf das Artensterben. Auch wurden die Nachteile der auf eine hohe Milchleistung gezüchteten Rinder offensichtlich. Hochleistungskühe erwiesen sich als nur bedingt alptauglich. Wegen ihres deutlich höheren Gewichtes haben sie nachteilige Folgen für das Gelände. Dank Sperma-Konserven aus den 1950er Jahren lässt sich heute wieder ein kleiner Bestand der alten Rasse aufbauen. (Bernhard Kathan) Tipp: Freitag, 6. August 2010, 19 Uhr: Eröffnung der Sonderausstellung „DORA. Schöne neue Kuhstallwelt“ – Ausstellungsort: Artenne (6710 Nenzing, Kirchgasse 6, www.artenne.at), 6. August bis 31. Oktober 2010 www.hiddenmuseum.net montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 4 Historische Verkehrswege unter Bundesschutz Im Frühjahr erließ der Bundesrat in der Schweiz die „Verordnung über das Bundesinventar der historischen Verkehrswege der Schweiz“ – ein Meilenstein in der Verkehrsgeschichte der Schweiz! ViaStoria – Zentrum für Verkehrsge- schichte hat das Inventar historischer Verkehrswege der Schweiz IVS im Auftrag des Bundes von 1984 bis 2003 erarbeitet und setzt sich seitdem in siner Forschungs-, Beratungs- und Informationstätigkeit für den Erhalt historischer Verkehrswege ein. Ein Beispiel dafür ist das Projekt Kulturwege Schweiz. Es macht historische Wege und ihre Geschichte der breiten Öffentlichkeit zugänglich, trägt zur nachhaltigen Entwicklung der Landschaft bei und kurbelt die Wertschöpfung in den Regionen an. So kommt das Bundesinventar allen zugute: den historischen Wegen, der Landschaft, Gästen und Bevölkerung. Durch den Ausbau des ViaRegio-Netzes in den nächsten Jahren werden zahlreiche weitere im IVS enthaltene Wege und Verkehrsobjekte erschlossen. 13 2010 4 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Publikationen 12 Keiler/Pfeifer/Rudigier: Der Maisäß Montiel. 2004 (€ 22,-/18,-) 13 Nachbaur/Strasser: Die Markterhebung von Schruns. 2004 (€ 22,-/18,-) 14 Wink (Hg.): Ausgrabungen im Montafon. Diebschlössle und Valkastiel (2 Bde). 2005 (€ 22,-/18,-) 15 Keiler/Pfeifer/Rudigier: Der Maisäß Valschaviel. 2005 (€ 22,-/18,-) 16 Hachfeld/Vossebürger/Pfeifer: Die „Alpe“ Bofa. 2005 (€ 10,90/8,70) 17 Hessenberger/Kasper: Lebenswelten junger Menschen im Montafon. 2006 (€ 13,-/10,-) 18 Malin/Maier/Dönz-Breuß: Standeswald Montafon. 2007 (€ 22,-/18,-) 19 Ohneberg: Märzengerichtsprotokoll. 2007 (€ 28,-/22,-) 20 Bußjäger: Die „Montavon“-Krise. 2007 (€ 13,-/10,-) 21 Beitl/Strasser: Richard Beitl. 2009 (€ 25,-/20,-) 22 Kasper: Röbi und Rongg. 2009 (€ 25,-/20,-) 2010 Publikationen Montafoner Geschichte Band 1 Rollinger/Rollinger: Montafon 1. Mensch – Geschichte – Naturraum. Die lebensweltlichen Grundlagen. 2005 (€ 44,-, in Verbindung mit allen vier Bänden um 15 % reduziert) Band 2 Rollinger: Montafon 2. Besiedlung - Bergbau - Relikte. Von der Steinzeit bis zum Ende des Mittelalters. 2009 (€ 46,-, in Verbindung mit allen vier Bänden um 15 % reduziert) Montafoner Schriftenreihe 1 Moosbrugger: Maisäßkultur und Maisäßlandschaft im Montafon. 2001 (vergriffen) 2 Keiler/Pfeifer (Hg.): Plazadels und Wachters Dieja. 2001 (€ 10,90, für Mitglieder € 8,70) 3 Haas: Das Montafonerhaus und sein Stall. 2001 (€ 20,-/16,50) 4 Dönz: Muntafuner Wärter, Spröch und Spröchli. 2001 (€ 20,-/16,50) 5 Rudigier/Zamora (Hg.): Das romanische Vortragekreuz von Bartholomäberg. 2002 (€13,-/10,-) 6 Keiler/Pfeifer/Rudigier: Gweil – Mai­ säß und Alpen. 2002 (€ 20,-/16,50) 7 Beitl: Die Votivbilder aus den Montafoner Gnadenstätten. 2002 (€ 16,-/13,-) 8 Netzer: Silbertaler Soldaten im Zweiten Weltkrieg. 2003 (€ 16,-/13,-) 9 Keiler/Pfeifer/Rudigier: Die Maisäße auf Tafamunt. 2003 (€ 22,-/18,-) 10 Strasser: Montafoner ReiseBilder. 2003 (€ 20,-/16,50) 11 Nesensohn-Vallaster: Der Lawinenwinter 1954. 2004 (€ 16,-/13,-) 14 Sonderbände zur Montafoner Schriftenreihe SB 1 Strasser/Rudigier: montafon.1906_2006 – Eine Zeitreise in Bildern. 2006 (vergriffen) SB 2 Truschnegg: Lorüns. Dorfgeschichte in Schrift und Erzählung. 2006 (€ 35,-/30,-) SB 3 Brugger: 100 Jahre Skisport im Montafon. 2006 (€ 33,-/27,-) SB 4 Rudigier: Heimat Montafon. Eine Annäherung. 2007 (€ 22,-/18,-) SB 5 Hessenberger: Grenzüberschreitungen. 2008 (€ 28,-/22,-) SB 6 Arnold: Montafonerin. 2008 (€ 19,50/16,50) Publikationen SB 7 Rudigier: Kulturgeschichte Montafon. 2009 (€ 9,50/7,50) SB 8 Hessenberger/Rudigier/Strasser/ Winkler: Mensch & Berg im Montafon. 2009 (€ 28,-/22,-) SB 9 Strasser: Schruns um 1920 (Adele Maklott). 2009 (€ 18,90/16,90) SB 10 Philp/Rudigier: Philipp Schönborn Montafon. 2010 (€ 22,-/18,-) SB 11 Trippolt/Bertle: Hannes Bertle. 2010 (€ 23,-/18,-) SB 12 Hessenberger/Kasper/Rudigier/ Winkler: Jahre der Heimsuchung. 2010 (€ 28,-/22,-) Kataloge und Führer Maklott – Jehly – Schmid. Sommerausstellung 2004 im Montafoner Heimatmuseum Schruns (€ 10,-/8,-) Rudigier/Strasser: Ein kleiner Führer durch das Montafoner Heimatmuseum. 2008 (€ 5,-/4,-) Brugger: Museum Guide of the Montafon Folk Museum Schruns. 2008 (€ 3,-) Filme und andere Medien Plazadels und Wachters Dieja. Maisäßsiedlung im Gauertal. Videodokumentation von info-film (Banas & Banas), 14 min. 2001 (€ 26,-/22,-) Montafon. Von Feldkirch in das Montafon. Historische Filme in der Reihe „Österreich in historischen Filmdokumentationen. Edition Vorarlberg“ vom Filmarchiv Austria, 83 min. 2004 (VHS 21,60, DVD 24,90) montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 4 Die prähistorische Besiedlung des Montafons. 7000 Jahre Besiedlungsgeschichte von der Steinzeit bis zu den Römern. Interaktive CD zur gleichnamigen Ausstellung im Montafoner Heimatmuseum, Rüdiger Krause, ArcTron GmbH, Montafoner Heimatmuseum. 2005 (€ 10,-/8,-) Kulturhistorische Wanderwege Montafon Bertle: Geologischer Lehrwanderweg Bartholomäberg. 1978 (€ 6,-/5,-) Rudigier: Gaschurn-Dorf. 2003 (€ 2,-) Ebster: Sagenweg Vandans. 2007 (€ 2,-) Jahresberichte der Montafoner Museen 2001 (€ 2,-) 2002 (€ 2,-) 2003 (€ 2,-) 2004 (€ 4,-) 2005 (€ 4,-) 2006 (€ 4,-) 2007 (€ 10,-) 2008 (€ 10,-) 2009 (€ 10,-) 15 2010 4 montafoner museen 100 Jahre Hochwasser 1910 Informationen 2010 Heimatschutzverein Montafon • Montafoner Museen • Montafon Archiv Montafoner Heimatmuseum, Kirchplatz 15, 6780 Schruns T 05556/74723, F 05556/74723-24 E museen@montafon.at, I www.stand-montafon.at/kultur Bankverbindungen: Raiba Montafon, BLZ 37468, Kontonr. 302.547 Sparkasse Schruns, BLZ 20607, Kontonr. 0100-065333 Öffnungszeiten (Sommer 2010): Montafoner Heimatmuseum Schruns: Dienstag bis Samstag, 10-18 Uhr Grafik-Design Frei, Götzis Montafoner Tourismusmuseum Gaschurn: Dienstag bis Samstag, 15-18 Uhr Montafoner Bergbaumuseum Silbertal: Altes Frühmesshaus Bartholomäberg: Dienstag bis Samstag, 15-18 Uhr Dienstag bis Samstag, 15-18 Uhr Mitglieder des Heimatschutzvereins Montafon haben folgende Vorteile: • • • • • Freier Eintritt in alle Montafoner Museen Infos und freier Eintritt zu den Veranstaltungen des Vereins (Vorträge, Exkursionen, Lesungen) Deutlich reduzierter Bezugspreis für die Montafoner Schriftenreihe Kostenlose Inanspruchnahme des Montafon Archivs und der Bibliothek Kostenlose Inanspruchnahme des Services der Außenstelle der Vorarlberger Landesbibliothek Mit der Bezahlung des Mitgliedsbeitrages von € 20,- unterstützen Sie die Arbeit des Vereines und der Museen! ✃ Ja, ich möchte diese Vorteile nützen und werde Mitglied des Heimatschutzvereins Montafon. Vorname: ✃ Österr. Post AG Info.Mail Entgelt bezahlt Familienname: Straße/Hnr.: Postleitzahl/Ort: Telefonnummer: E-mail: 16
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