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Höchst_Gemeind...o_201 Höchst 12.08.2012 10.06.2013, 15:10 Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst Gemeinde Info HOCHST .. Nr. 35 – August 2012 Ferienspaß für Höchster Schulkinder Die 22. Sport- und Spielwochen für die Höchster Schülerinnen und Schüler haben auch heuer wieder großen Zuspruch. Noch bis zum 7. Septemer sorgen erfreulich viele Ortsvereine mit ihrem Angebot für Abwechslung während der letzten Ferienwochen. Im Bild oben das Projekt „Schattentheater“ der Theatergruppe Höchst grenzenlos, zu dem auch eine Aufführung gehörte. Links das Fußballangebot des FC Höchst für alle Ballbegeisterten. (Seite 20) www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Nachruf auf Altbürgermeister Franz Grabherr Gemeinde Höchst bezieht Ökostrom Ausschuss für Sport- und Vereinswesen Turnerschaft Höchst Vereinsporträt Rheindelta-Musikfest am 15. September 60 Jahre Wasserverband Rheindelta 3 4 5 8/9 11 17 Gemeinde Info HÖCHST Liebe Höchsterinnen und Höchster! Im Hochwasserschutz sieht die Gemeinde Höchst eine vorrangige Aufgabe. Vor über 100 Jahren wurde mit dem Rheindurchstich ein ganz wichtiges Projekt umgesetzt. So kann der Alte Rhein seine nunmehrige Aufgabe als Binnenkanal erfüllen. Der Alpenrhein hat seither dennoch immer wieder zu gefährlichen Situationen geführt. Man denke nur an den Dammbruch im Jahre 1987 in Fußach. Durch Verstärkung der Dämme konnte auch hier eine wesentliche Verbesserung erzielt werden. Beim Alpenrhein ist aktuell ein sehr großes Vorhaben in der Vorbereitungsphase. Es sollen die Abflussmenge we- August 2012 sentlich erhöht und wo möglich auch Renaturierungsmaßnahmen durchgeführt werden. Vor 60 Jahren wurde die Einpolderung zum Bodensee in Angriff genommen. Mit drei Pumpstationen wird das landseitig gesammelte Wasser in den Bodensee gepumpt. Nach dem Hochwasser um Pfingsten 1999 wurde der gesamte Damm erhöht und auch verstärkt. In jüngster Zeit wird ein Gefahrenzonenplan für das gesamte Rheindelta erarbeitet. Dieser soll Schwachstellen im Gesamtsystem aufzeigen, damit zukünftig die notwendigen Schritte veranlasst werden können. Wir werden weiterhin bemüht sein, unser Rheindelta vor Hochwasser zu schützen und so große Werte zu erhalten. Ihr Bürgermeister Werner Schneider Unwetter über Höchst Eine besonders eindrucksvolle Aufnahme hat Markus Brunner der Gemeinde Info Höchst zur Verfügung gestellt. 2 Am 27. Juli ging ein Gewitter mit Blitz und Donner über dem Rheindelta und der Schweizer Nachbarschaft nieder. Der Fotograf hielt eine der dabei entstandenen rasanten Blitzfolgen mit seiner Kamera fest. August 2012 Gemeinde Info HÖCHST Franz Grabherr – Ehrenbürger und Bürgermeister von Höchst Nachruf von Bürgermeister Werner Schneider Die Gemeinde trauert um Altbürgermeister und Ehrenbürger Franz Grabherr. Franz hat die Entwicklung unserer Gemeinde über 32 Jahre, davon 15 Jahre als Bürgermeister, sehr wesentlich mitgetragen und beeinflusst. In diese Zeit fiel auch die Entwicklung von einer landwirtschaftlich geprägten zu einer industriell ausgerichteten Gemeinde mit großem Erholungswert. Er stellte in seinem politischen Wirken – trotz klarer Haltung als ÖVP-Mitglied – das Gemeinsame stets über das Trennende. Große Herausforderungen wurden in der Zeit von Franz Grabherr bearbeitet und gelöst. Verbesserungen im Kindergarten- und im Schulwesen waren immer ein großes Anliegen von Franz. Der Beginn der Ortskanalisation und der Ausbau der Wasserversorgung waren für ihn selbstverständlich auch sehr wichtige Themen. Das Gemeinsame über das Trennende zu stellen hat Franz besonders in den Aufgaben der Konkurrenzverwaltung und des Wasserverbandes Rheindelta bewiesen. Ob die Alpe Sattel, das Rheinholz, die Besitzverwaltung für die Konkurrenz oder die Hochwassersicherheit am Polderdamm und am Alpenrhein als Aufgaben des Wasserverbandes Rheindelta – diese Aufgaben waren geradezu Steckenpferd von unserem Verstorbenen. Auch das gesellschaftliche Miteinander hat er hoch geschätzt. So wurden in diesen Jahren die Rheindeltakonferenzen und die Rheindeltaausflüge ins Leben gerufen. Besonders mit seinen Kollegen Josef Selb (Gaißau), August Grabher (Fußach) und Karl Dudler (St. Margrethen) verbanden ihn über das politische Engagement hinaus auch private Freundschaften. Franz Grabherr * 26.02.1925 – † 25.06.2012 Auch ich möchte mich als sein Nachfolger bei Franz recht herzlich bedanken. Bedanken für sein Wirken für die Gemeinde Höchst, aber besonders auch persönlich für seine Unterstützung in vielen politischen Fragen und seine Freundschaft zu mir. Höchst verliert mit Franz Grabherr einen wertvollen Menschen und umsichtigen Politiker. Zu Besuch im Gemeindeamt Die Schülerinnen und Schüler der 3a der Volksschule Höchst-Unterdorf besuchten das Höchster Gemeindeamt. Im Sitzungszimmer erklärte Bürgermeister Werner Schneider den Kindern die vielfältigen Aufgaben der Gemeinde. Anschließend wurden die Kinder durch alle wichtigen Abteilungen des Gemeindeamtes geführt. Das war sehr informativ. Probeweise durften die Volksschüler im Trauungszimmer schon einmal vor der Standesbeamtin Platz nehmen. Danke für diesen spannenden Vormittag! 3 Gemeinde Info HÖCHST ie Gemeinde Höchst bezieht für vorerst fünf Jahre 100 % Vorarlberger Ökostrom. Mit dieser Entscheidung leistet Höchst einen weiteren wichtigen Beitrag zur Energieautonomie des Landes. Der Vertrag mit der VKW Ökostrom GmbH wurde vorläufig bis 2017 abgeschlossen. Mit den etwas höheren Stromgebühren unterstützt der größte Vorarlberger Stromversorger Kleinkraftwerke sowie Photovoltaikanlagen. Viele von ihnen können nur wirtschaftlich arbeiten, wenn der erzeugte und ins Netz eingespeiste Strom auch entsprechend gut bezahlt wird. August 2012 D Dr. Karl Dörler von den VKW übergibt Bürgermeister Werner Schneider das Ökostrom-Zertifikat für die Gemeinde Höchst. Mit im Bild Baureferent GR Ing. Sieghart Brunner und Bmst. Gerhard Wimmersberger von der Abteilung Gemeindebauten im Gemeindeamt. Gemeinde Höchst setzt auf Ökostrom Schneider, Baureferent und e5-Teamleiter GR Ing. Sieghart Brunner und Bmst. Gerhard Wimmersberger von der Abteilung Gemeindebauten. Das Engagement der Gemeinde reduziert den Ausstoß an CO2 pro Jahr um ca. 500 Tonnen. Die Gemeinde Höchst tritt auch der Ökostrombörse bei, die sich ausschließlich dem Ausbau von erneuerbaren Energieträgern verschrieben hat. Für diesen Ausbau sind Abnehmer von Ökostrom wichtig. Dazu kommen weitere Bemühungen, Sonnenenergie zu nutzen. Derzeit erhält das Wasserwerk der Gemeinde eine Photovoltaikanlage. Sie wird künftig rund 30 % des Eigenbedarfes abdecken. Auch bei der Erweiterung der Volksschule Unterdorf ist eine entsprechende Investition vorgesehen. Minus 500 t CO2 Darauf verwies bei der Übergabe der Ökostrom- Zertifikate an Bürgermeister Werner Schneider Marketingleiter Dr. Karl Dörler von den VKW und bedankte sich bei Bürgermeister Werner Neues Gemeindefahrzeug mit Ökostrom unterwegs Das neueste Fahrzeug der Gemeinde Höchst wird mit Öko-Strom betrieben. Als e5-Gemeinde kommt Höchst seiner Vorbildwirkung auf unterschiedliche Weise nach. Dazu gehören die Verpflichtung zu fortschrittlichem Denken sowie der verantwortungsbewusste Umgang mit Ressourcen. Jüngste Investition ist deshalb ein Nutzfahrzeug mit Stromantrieb. Weil Höchst inzwischen völlig auf den Bezug von Öko-Strom umgestellt hat (siehe Beitrag oben), heißt es richtig auf dem neuen Fahrzeug: „e5 Gemeinde Höchst – mit Ökostrom für Sie unterwegs.“ satz von Klimaanlage oder Heizung.Hans Gehrer nutzt das Elektrofahrzeug für die Dienstfahrten im Ort, besonders für die sozialen Dienste (Essen auf Rädern, mobile Hilfsdienste) sowie für Amtszustellungen. Die Ladezeit beträgt an der Ladestation 4 Stunden, an einer normalen 220 Volt Steckdose ca. 8 Stunden (bei vollständiger Entladung). Die kostspielige Batterie ist geleast und wird durch einen Fachbetrieb ersetzt, wenn sie erneuert werden muss, samt garantiertem Recycling durch einen zugelassenen Fachbetrieb. Der attraktive Preis für dieses Fahrzeug wird aus dem Klimaenergiefonds des Bundes mit 20 % gefördert. Der neue Renault KANGOO ist ein serienmäßiges, geräuschloses Nutzfahrzeug mit Elektroantrieb, das keine Schadstoffe freisetzt. Geliefert und gewartet wird das Auto von Renault Händler Autohaus Hagspiel in Höchst. Der 5-Plätzer hat eine Nutzlast bis 650 kg und ein Ladevolumen bis max. 4,6 m3. Die Reichweite beträgt Hans Gehrer und Bürgermeister Werner Schneider mit dem neu- 120 - 150 km, je nach en „Öko-Flitzer“ der Gemeinde Höchst. Witterung und dem Ein4 August 2012 Ausschüsse stellen sich vor: Ausschuss für Sport- und Vereinswesen Gemeinde Info HÖCHST Unterstützung für Höchster Vereine und Sportler Bereits seit über zwölf Jahren ist Gemeinderat Wilfried Meier Obmann des Ausschusses für Sport- und Vereinswesen. Der Einsatz der Ausschussmitglieder gilt in erster Linie allen Vereinen in Höchst. Wichtig ist es, laufend mit den Vereinen in Kontakt zu bleiben. So können Fragen und mögliche Probleme so schnell wie möglich beantwortet bzw. gelöst werden. Die Aufgabengebiete des Ausschusses: Beratung über die Sportförderung der Vereine Jährliche Ansuchen der Vereine für Grundsubvention und Sonderförderungen bis spätestens 30. September des Vorjahres (für 2012 insgesamt ca. € 72.000,00) Beratung über Übungsleiter-Entschädigungen Die Vorarlberger Landesregierung gewährt den geprüften Trainern, Lehrwarten und Übungsleitern, die in den heimischen Sportvereinen tätig sind, eine Entschädigung (je nach geleisteten Stunden – gesamt für Höchst ca. € 21.500,00). Förderung der Gemeinde Höchst: 1/3 der Landes-Förderung (Kostenaufwand ca. € 7.200,00) Budgeterstellung für das folgende Jahr bis spätestens Ende Oktober – Empfehlung an den Finanzausschuss l Vereinsförderungen Diese Veranstaltung findet heuer am 5. Oktober 2012 zum ersten Mal statt. Jeder Verein kann eine gewisse Anzahl an Personen nennen, die in den letzten Jahren besondere Leistungen für ihren Verein erbracht haben. Behandlung über verschiedene Anliegen der Vereine z.B. Ansuchen Sonderförderungen Teilnahme des Vorsitzenden an Jahreshauptversammlungen und Besuch von verschiedenen Sportveranstaltungen „Vereinsstammtisch“, zwei Mal im Jahr Der erste Stammtisch fand bereits am 18. April 2012 im Feuerwehrhaus statt. Im Herbst erfolgt dann der zweite. Der Zweck ist, die Kontakte zwischen den Vereinen zu vertiefen und aktuelle Anliegen zu besprechen. Dazu kommen die Koordination der Jugendarbeit, die Absprache von Terminen und zahlreiche andere Themen. GR Wilfried Meier leitet den Ausschuss bereits seit mehr als zwölf Jahren. Beratung und Organisation der „Sport- und Spielwochen“ In den letzten Jahren besuchten im Durchschnitt immer ca. 230 Kinder zwischen 6 - 14 Jahren die Sport- und Spielwochen. Die Kosten dafür betragen ca. € 4.000,00. Die Aktivitäten dauern über drei Wochen und starten in der Regel am 16. August. Beratung u. Organisation Sportlerehrung (alle zwei Jahre – 1. Freitag im Oktober im Pfarrzentrum) Die Sportlerehrung durch die Gemeinde wird nach klaren Richtlinien durchgeführt, die jedem Sportverein bekannt sind. Beratung u. Organisation Vereinsfunktionärsehrung u. Übungsleiter-Entschädigungen l Pachtzinszahlungen l Sport- u. Spielwochen l Versch. Projekte u. Veranstaltungen (z.B. „Höchst Vital“, Unterstützung für „Public Viewing“ EM oder WM am Kirchplatz usw.) l Neu- u. Umbauten von Vereinslokalen (z.B. Sprecherkabine Stadion, Flutlichtanlage Neu, Umbau Faustballerheim usw.) Die Förderung des Sportnachwuchses ist Obmann Wilfried Meier und dem ganzen Ausschuss ein Anliegen. Mitglieder im Ausschuss für Sport- und Vereinswesen l Vorsitzender: GR Meier Wilfried l Stellvertreter: Manfred Leipold l Dietmar Brunner l Markus Steurer l Christian Mayr l Simon Hämmerle l Bertram Brunner (alle ÖVP) l Mathias Nagel l Sebastian Schmid, Bakk. (beide Höchste Zeit) l Robert Blum (FPÖ) l Johann Thaler (SPÖ) Kontakt: Wilfried Meier E-Mail: meier.wilfried@gmx.at 5 Gemeinde Info HÖCHST August 2012 Bauhof der Gemeinde Höchst unter neuer Leitung Der Bauhof der Gemeinde Höchst erhält einen neuen Leiter. Da der bisherige Chef Alfred Barth selbständig wird, übernimmt Walter Brunner mit Anfang September die Leitungsfunktion. Der bisherige Leiter des Bauhofes, Alfred Barth, erfüllt sich einen langjährigen Traum und macht sich selbständig: Am 3. September 2012 eröffnet er seine eigene Werkstatt in der Kreuzdorfstraße. Dort führt er künftig kleinere Schlosserarbeiten durch und repariert Kleingeräte. Wir bedanken uns recht herzlich für die verlässliche und erfolgreiche Arbeit, die Alfred Barth während seiner fast zwanzigjährigen Betriebszugehörigkeit in der Wasserversorgung und als umsichtiger Bauhofleiter für die Gemeinde Höchst und für die Bevölkerung geleistet hat. Gleichzeitig wünschen wir ihm einen guten Start Wechsel beim Bauhof der Gemeinde Höchst: Alfred Barth (rechts) übergibt sein Amt an Walter Brunner, beide im Bild mit Bürgermeister Werner Schneider. und weiterhin viel Erfolg mit seinem Unternehmen! Ab Anfang September übernimmt sein bisheriger Stellvertreter Walter Brunner die Leitung des Bauhofes. Er wird weiterhin mit der vollen Unterstützung seines bewährten Teams die vielseitigen Aufgaben und Anforderungen mit großem En- gagement, mit viel Kraft und Ausdauer angehen. Walter Brunner ist seit dem 1. März 2006 im Bauhof der Gemeinde Höchst beschäftigt. Neues Fahrzeug für die Höchster Wasserversorgung Der Bogen des Aufgabenbereiches der Mitarbeiter des Wasserwerkes spannt sich von den Brunnen im Bruggerhorn bis zu den Wasserzählern in den Haushalten. Diese Anlagen müssen ständig repariert, gewartet und erneuert werden. Um diese Arbeiten ordnungsgemäß durchführen zu können, benötigt die Mannschaft einen entsprechend gut ausgerüsteten Servicewagen. Altes Fahrzeug ersetzt Das vorhandene, bereits in die Jahre gekommene Montagefahrzeug (15 Jahre alt) wurde durch einen neuen Transporter ersetzt. Er verfügt über eine moderne und praktische Fahrzeugeinrichtung samt Werkzeug, Geräten und Kleinteilen. Bürgermeister Werner Schneider mit dem Wasserwerk-Team bei der Übergabe des neuen Montagetransporters. 6 August 2012 Gemeinde Info HÖCHST Markt mit Rundenlauf und Preisverteilung Fahrradwettbewerb Der nächste Höchster Abendmarkt findet am Samstag, den 13. Oktober, statt. Dabei stehen wieder der Rundenlauf und die Preisverteilung des Fahrradwettbewerbes auf dem Programm. Der Markt beginnt wie gewohnt um 16 Uhr. Geichzeitig ist auch Start für den Rundenlauf. Die Organisation wird heuer erstmals von der Sektion Leichtathletik der Turnerschaft übernommen. Anmeldeformulare und weitere Informationen gibt es rechtzeitig vor dem Markttermin. Jeder Haushalt sowie die Vereine und Firmen erhalten alle Unterlagen. Nach dem Rundenlauf steht die Preisverteilung aus dem Fahrradwettbewerb 2012 auf dem Programm. Sämtliche angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Chance, einen der zahlreichen Preise zu gewinnen. Mit 576 Teilnehmern liegt Höchst auch heuer im Vergleich der Vorarlberger Gemeinden ziemlich weit vorne. Zurückgelegte Rad-Kilometer können noch bis zum 10. September gemeldet werden. Der Höchster Rundenlauf findet am 13. Oktober statt. e5-Team Höchst Jasmin Fink: „Ein lebenswertes Höchst mitzugestalten ist ein zentrales Anliegen für mich.“ Ein zukunftsfähiges Höchst hat für mich viel mit zue5-Team: kunftsfähiJasmin Fink ger Energiepolitik zu tun. Das e5-Team soll die Gemeinde auf den Kurs des Landes zur Energieautonomie bringen. Um einen Beitrag dazu zu leisten, braucht es eine tragfähige Strategie der Gemeinde und die Einbindung und Aktivierung möglichst vieler Höchsterinnen und Höchster. Mit meinen organisatorischen und kommunikativen Fähigkeiten möchte ich einen Beitrag dazu leisten. 7 Die Deutschkurse für Frauen werden in Höchst nach wie vor erfreulich gut angenommen. Deutschkurse für Frauen 17 Frauen nahmen im Frühjahr 2012 am Deutschkurs mit Birgit Köhlmeier teil. Zum Abschluss servierten die Teilnehmerinnen ein tolles Frühstück. Dabei wurden die Zertifikate von Bürgermeister Werner Schneider und Ruth Hutter, der Obfrau des Ausschusses Jugend, Migration und Integration, überreicht. Ein tolles Frühstück zum Abschluss des Deutschkurses Der nächste Kurs findet im Herbst 2012 statt. Informationen dazu im Gemeindeamt Höchst bei Sarah Wagner, Zi. 13, Tel. 7907-25, E-Mail: sarah.wagner@hoechst.at Gemeinde Info HÖCHST Höchster Vereine stellen sich vor: August 2012 TECNOPLAST TS Höchst – Gründungsjahr 1949 Die Jugend ist das Markenzeichen der TS Höchst. Rund 210 Kinder werden regelmäßig in den Sparten Kleinkinderturnen, Geräteturnen, Leichtathletik und Faustball von qualifizierten Fachkräften betreut und trainiert. Insgesamt engagieren sich bei der im Jahr 1949 gegründeten TECNOPLAST TS Höchst rund 355 Mitglieder in den Bereichen Kunstturnen, Leichtathletik und Faustball. Die TS Höchst wurde als erster Verein von Vorarlberg mit dem „Gütesiegel mit fünf Sternen“ des Österr. Fachverbandes für Turnen ausgezeichnet. Es gilt das Motto: „Für die Jugend, aber vor allem mit der Jugend sind wir stark.“ Die Freude an der Bewegung steht bei den Riegenleitern im Vordergrund, deshalb wird in der Turnerschaft Höchst auch nicht nur auf den Leistungssport hingearbeitet. Immer wieder gelingt es uns, die Kinder und Jugendlichen über Jahre hinweg für den Turnsport zu begeistern und sie später als Erwachsene in die Nachwuchsarbeit einzubinden. Die Außenbühne und das finnische Dorf in Höchst anlässlich der Gymnaestrada 2007 waren ein beeindruckendes sportliches Erlebnis. Turnhalle am Kirchweg generalsaniert und ausgebaut. Dabei wurden vom Bauteam der Turnerschaft 4.000 freiwillige Arbeitsstunden geleistet. Weitere Termine und Aktivitäten 2012/2013 06.10.2012 Ortsvereinsturnier Faustball 13.10.2012 Höchster Rundenlauf 23.02.2013 Vereinsmeisterschaften in der Turnhalle der Mittelschule 25.05.2013 LA-Meeting – Sportanlage Rheinauen 30.06. 2013 Landesjugendturnfest Homepage: www.ts-hoechst.com Kontakt Obmann: raimar.grabherr@gmx.at Landesjugendturnfest Die nächste Großveranstaltung ist für den 30. Juni 2013 geplant. Zum Landesjugendturnfest werden rund 1700 junge Turnerinnen und Turner bzw. Leichtathletinnen und Leichtathleten erwartet. Infos zu aktuellen Trainingszeiten usw. finden Sie auf unserer Homepage www.ts-hoechst.com Großveranstaltungen Mit einem gut funktionierenden Führungsteam wurden in den letzten Jahren wichtige Großveranstaltungen durchgeführt: Österr. Staatsund Jugendmeisterschaften, Landesjugendturnfeste und nicht zuletzt eine Außenbühne sowie das finnische Dorf der Weltgymnaestrada 2007. In den Jahren 2002/2003 wurde die vereinseigene 8 Für ihre tollen Leistungen erhält auch die Turn-Jugend immer wieder Auszeichnungen. August 2012 Gemeinde Info HÖCHST Angebote der Turnerschaft Höchst l Kleinkinderturnen In dieser Gruppe werden die Kinder auf spielerische Weise auf das Turnen vorbereitet. l Kunstturnen weiblich In dieser Riege werden derzeit mehrere talentierte Mädchen von ausgebildeten Trainern in das Kunstturnen eingeführt. l Turn10 Mädchen In dieser Riege werden Mädchen im Alter ab 7 Jahren im Turn 10 Programm von ausgebildeten Übungsleitern trainiert. l Kunstturnen männlich In den Sparten Einführungsprogramm (EP) und den einzelnen Leistungsstufen werden hier Buben ab 6 Jahren trainiert. l Sektionsturnen Sektionsturnen bedeutet gemeinsames Turnen, mit oder ohne Gerät. Es kommt dabei nicht nur auf die Stärke eines einzelnen Turners an, sondern auf das Zusammenspiel der ganzen Gruppe. l Frauenturnen Aus der anfänglichen Konditionsgymnastik entwickelte sich das Frauenturnen zur schonenden Haltungsgymnastik für alle Altersgruppen und erfreut sich wachsender Beliebtheit. l Männerturnen „Sport für die Gesundheit betreiben“, lautet das Motto des Männerturnens. Kondition und Beweglichkeit zu erhalten ist das Ziel von Riegenleiter Helgar Helbok. l Leichtathletik Unter der Leitung von Günter Opriessnig, Marianne Maier und deren Helfern bieten wir ein kindgerechtes Leichtathletiktraining. Interessierte sind willkommen. l Faustball Damen und Herren Höchst zählte einstmals zu den Hochburgen im Vorarlberger Faustballsport und konnte in den vergangenen Jahren etliche Österreichische Meistertitel feiern. Eine Jugendmannschaft befindet sich derzeit im Aufbau. Deshalb suchen wir Jugendliche in der Altersklasse von 4. Klasse VS bis 2. Klasse MS und natürlich auch etwas ältere Interessierte. Die Höchsterin Sabine Fink ist „Student of the Year“ Erfolgreiche Höchster Studentin Die beiden wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten der Universität Innsbruck zeichnen gemeinsam mit der Bank Austria jährlich einen „Student of the Year in Management and Economics“ aus. Die heurige Preisträgerin war Sabine Fink aus Höchst. Sabine Fink, Jahrgang 1990, studiert an der Universität Innsbruck Management and Economics mit Schwerpunkt Marketing. Neben dem Studium hat sie bereits zahlreiche Praktika absolviert und für den Verein „Rettet das Kind Tirol“ Schülerinnen und Schülern aus sozial benachteiligten Familien Nachhilfe erteilt. Sie träumt davon, sich in diesem Bereich selbstständig zu machen und eine Nachhilfeorganisation zu gründen, die Jung und Alt verbindet. Für die Auszeichnung „Student of the Year“ können sich Studierende der Wirtschaftswissenschaften bewerben, die neben sehr guten Studienleistungen auch gesellschaftliches und soziales Engagement zeigen. 9 Kunstturnerinnen-Nachwuchs der TS Höchst bei der Sportlerehrung Gemeinde Info HÖCHST August 2012 Das Orgelwerk von J. S. Bach Konzert mit Prof. Bruno Oberhammer Montag, 17. September 2012, 20:15 Uhr, Pfarrkirche Das 15. Konzert der Reihe „Das gesamte Orgelwerk von J. S. Bach“ steht im September auf dem Programm. Prof. Bruno Oberhammer spielt an der großen RiegerOrgel in unserer neubarocken Pfarrkirche. Freiwillige Spenden für das Sozialprojekt Abakaliki/Nigeria VOVO spielt „Achtung Ländle 2“ Freitag, 19. Oktober 2012, 20 Uhr, Pfarrzentrum Die Fortsetzung der Multi-Kulti-Komödie von Stefan Vögel mit Stefan Pohl, Florian Prokopetz, Yilmaz Bayraktar u.a. Fünf Jahre ist es her, seit Tarik, Virginie, Rudi und Enzo in einer chaotischen Studenten-WG gewohnt haben. Aber die Zeiten haben sich geändert: Tarik und Virginie sind jetzt verheiratet, haben ein Haus gebaut und führen ein so biederes Leben, dass sie für den Vorarlberger Integrationspreis vorgeschlagen wurden. Freuen Sie sich auf ein Wiedersehen mit den unvorarlbergerischsten Vorarlbergern aller Zeiten. Eintritt: € 19,-- bzw. € 7,-- mit Kulturgutschein Saalöffnung: 19:15 Uhr Vorverkaufsstelle für die Veranstaltungen des Kulturreferates: Gemeindeamt Höchst, Zi. 12 (Frau Lucic, Tel. 7907-23) E-Mail: kultur@hoechst.at, online: www.hoechst.at und bei allen Raiffeisenbanken und Sparkassen Reisevortrag „Abenteuer Afrika“ mit Franz Rath aus Höchst Donnerstag, 27. September, 19:30 Uhr, Pfarrzentrum Einblick in die Kontraste der jahrelangen Reiseabenteuer von Franz Rath quer durch Afrika. Mit dem Motorrad von den Sanddünen Namibias, weiter in das Okavango-Delta in Botswana, bis zu den Victoria Falls in Simbabwe. Per Autostop und mit öffentlichen Verkehrsmittel von Sambia zum Malawi See und ein Abstecher zu den traumhaften Stränden des Bazaruto Atolles in Mosambik. Die Reisen führten den Höchster auch in die vielfältige Tierwelt der Serengeti, in das kulturelle Hochland Äthiopiens, zu den faszinierenden Urvölkern des Omo-Gebietes bis hin zu den Berggorillas in Uganda. Franz Rath war beindruckt von der Gastfreundlichkeit der Menschen, obwohl deren Lebenssituation ihn oft zum Nachdenken anregte. Eintritt: € 8,-Vorverkauf im Gemeindeamt Höchst, Zi. 12 (Frau Lucic, Tel. 05578/7907-23, kultur@hoechst.at) Die Gesamteinnahmen der Veranstaltung gehen an ein Projekt von SOS-Kinderdorf in Kamerun. 10 Erfolgreiche Höchster Rapper Junge Talente aus Höchst haben sich beim heurigen mundARTpop/rock-Wettbewerb „Schnabl“ des ORF hervorragend geschlagen. Benjamin Fasch und Christoph Madertoner alias Rapper-Duo „BP Fasch/D-day“ hatten die Stimmen der Besucher auf ihrer Seite. Sie durften den Publikumspreis von Brauerei-Direktor Kurt Michelini (Frastanzer Bier) entgegennehmen. Das hat die Gemeinde Höchst mit einem kleinen Geschenk belohnt. Bürgermeister Werner Schneider und Kulturreferentin Gemeinderätin Heidi Schuster-Burda gratulierten. August 2012 Gemeinde Info HÖCHST Rheindelta Musikfest der Bürgermusik Höchst am 15.09. Die Musikantinnen und Musikanten der Bürgermusik Höchst wollen einen weiteren Beitrag zum Höchster Ortsgeschehen leisten und veranstalten am Samstag, den 15. September, das erste Rheindelta Musikfest. Zum Auftakt um 16 Uhr marschieren insgesamt neun Musikkapellen aus den umliegenden Gemeinden sowie Freundschaftskapellen aus Deutschland und der Steiermark im Festumzug von der Dornbirner Sparkasse zur Rheinauhalle. Nach dem Einmarsch und Fahneneinzug in die Rheinauhalle eröffnen wiederum die Musikvereine mit einem Gesamtchor stimmungsvoll das Fest. Die Besucherinnen und Besucher können sich auf dem Fest vom Wirtschaftsteam der Bürgermusik oder einem guten Tropfen in der Weinlaube verwöhnen lassen. Beim Kinderschminken kommen die Jüngsten auf ihre Kosten. Auf der Bühne unterhalten verschiedene Musikvereine mit Blasmusik vom Feinsten und ab 20 Uhr die Partyband „Edelvoice“. Und für die Partyhungrigen sorgen DJ Helmut und DJ Dieter in der Bar für Stimmung. Freunde treffen Das Motto lautet: Freunde und Bekannte treffen und mit der Bürgermusik Höchst mitfeiern beim ersten Rheindelta Musikfest in Höchst. Die Musikantinnen und Musikanten bedanken sich schon im Voraus bei allen Sponsoren, Gönnern und Festführern sowie den Besuchern und freuen sich auf ein stimmungsvolles Fest. 9 Kapellen beim Umzug Beim Umzug marschieren folgende neun Kapellen mit: Musikverein Gaißau, Stadtkapelle Fridingen (D), Musikverein Bairisch-Kölldorf (Stmk), Musikverein Fußach, Musikverein Hopfau (D), Bürgermusik Hard, Musikverein Lustenau, Musikgesellschaft St. Margrethen (CH) sowie der Musikverein Concordia Lustenau. Die Bürgermusik Höchst lädt alle Freunde der Blasmusik zum 1. Rheindelta Musikfest am 15. September ein. 11 Gemeinde Info HÖCHST August 2012 Schon im 17. Jahr ein Erfolgsprogramm in Höchst Herbst-Start für Haltungsturnen und Rückenschule Eine ganze Reihe von Höchsterinnen und Höchstern freuen sich bereits auf den 10. September. Dann nämlich geht die orthopädische Rückenschule mit Haltungsturnen in Höchst mit Josef Vonbrül bereits in das 17. Jahr. Des weiteren bieten wir auf Anfrage auch Nordic Walking Kurse an. Abhilfe bei Rückenproblemen und Haltungsschwächen, wichtige Vorsorge und Vitaltraining, Unterstützung bei stressbedingten Krankheiten – Teilnehmerinnen und Teilnehmer jeder Altersgruppe schätzen das Angebot. Jede Trainingseinheit dauert 50 Minuten. „Immer wieder sagen mir Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie gut es ihnen tut, einmal in der Woche gezielt zu trainieren. Manche Beschwerden kann man so in den Griff bekommen.“ Josef Vonbrül, Heilmasseur und Rückenschullehrer aus Dornbirn, hört immer wieder begeisterte Kommentare, auch von Schwangeren bzw. Müttern nach der Geburt. Nach wie vor erfreulich großen Zuspruch gibt es für das Angebot der Rückenschule mit Haltungsturnen unter Leitung von Josef Vonbrül (Bild oben). Bei ausreichend Interessentinnen und Interessenten gibt es auch Kurse in Nordic Walking (links). Pilates-Übungen In das Konzept des Haltungsturnens sind auch Übungen nach der Methode Pilates eingebaut. Dabei handelt es sich um ein ganzheitliches Körpertraining, mit dem vor allem tief liegende, kleine, aber meist schwächere Muskelgruppen angesprochen werden. Gerade sie sorgen für eine korrekte und gesunde Körperhaltung. Josef Vonbrül ist ausgebildeter Instruktor für Body Balance Pilates®. 12 Ab 10. September 2012 Haltungsturnen (jeweils 10 Termine à 50 Minuten) in Höchst in der Volksschule Kirchdorf ab: Montag, 10. 09., 18:00 Uhr Weitere Termine: Montag, 10.09., 19:00 Uhr (Turnhalle Nord) Mittwoch, 12.09., 08:30 Uhr (Turnhalle Süd) Mittwoch, 12.09., 09:30 Uhr (Turnhalle Süd) Mittwoch, 12.09., 18:00 Uhr (Turnhalle Süd Mittwoch, 12.09., 19:00 Uhr (Turnhalle Süd) Kosten: € 72,- (inkl. MwSt.) Sonderkonditionen für die Mitarbeiter der Fa. Julius Blum GmbH Kursanmeldung: Barzahlung bei Kursbeginn bzw. Überweisung bis 10.09.2012 an Josef Vonbrül, Konto 00300022209, Sparkasse Dornbirn-Rohrbach, BLZ 20602 Info: Gerhard Böhler, Gemeindeamt, Tel. 7907-26 August 2012 Gemeinde Info HÖCHST Die beeindruckende Brückenbaustelle über den Neuen Rhein oberhalb des Brugger Lochs. Zwei Brückenbögen 30 Meter über dem Rheinfluss Spektakuläre Schalungsarbeiten an der neuen Eisenbahnbrücke über den Rhein – Bögen wurden mit 275 m³ Beton aus einem Guss gefertigt. Seit Ende 2010 wird auf Hochtouren an der neuen Rheinbrücke gearbeitet. Durch die Anhebung der Brücke wird der Hochwasserschutz erweitert, ein durchgängiges Gleisschotterbett reduziert den Bahnlärm und mehrere Verkehrsstationen entlang der Strecke werden in den nächsten Jahren kundenfreundlich adaptiert. Nach dem Brückenschlag durch den Einschub der aus Stahl bestehenden Hauptträger über den Rhein im März wurden zuletzt die Schalungs- und Rüstungsarbeiten für die Herstellung des Brückenbogens abgeschlossen. Im Scheitelbereich berühren sich die zueinander geneigten Bögen und ergeben ein sich abstützendes elegant geformtes Betonelement in Form eines liegenden Rechteckes. Parallel von allen vier Seiten mussten die Bogenstützen gleichmäßig mit Beton gefüllt werden. Auf keiner der Seiten durfte der Betonfüllvorgang unterbrochen werden. Es galt, die rund 275 m3 Beton – das waren über 30 Betonmischwagen – in rund zwölf Stunden ohne Störungen zum Einsatzort zu bringen und zu verarbeiten. Einmal begonnen, musste der Beton Meter für Meter fließen. Für den Notfall wurde sogar ein Ersatzbetonmischwerk in der Nähe eingeplant, das „auf Stand-by“ bereit stand. Bürgermeister Werner Schneider konnte mit den Bediensteten vom Wasserwerk und Bauhof sowie deren Pensionisten im Juli die Betonarbeiten beobachten. Ein Vertreter der Firma Strabag führte die Gruppe an die Brücke und erläuterte den gesamten Bauablauf. Bürgermeister Schneider: „Es war für uns alle ein beeindruckendes Erlebnis an diesem Tag direkt auf der Brücke zu stehen und zu Interessierte Gemeindebedienstete und Gemeindepensionisten aus Höchst bei der Begehung der Brückenbaustelle. beobachten, wie die letzten Kubikmeter Beton in die Schalung flossen.“ Ab November wird die Brücke mit der Fahrleitung, erschütterungsdämpfenden Unterschottermatten, dem Gleisschotterbett und den Lärmschutzelementen ausgerüstet. Im Frühjahr 2013 ist die Inbetriebnahme geplant. des Monats alle Interessierte auf die Baustelle eingeladen, auf der Schweizer Seite werden jetzt zusätzlich jeweils am zweiten Freitag des Monats Baustellenführungen angeboten. Diese Baustellenführungen stoßen auf reges Interesse in der Bevölkerung. Bitte um Anmeldung Um die Besichtigungen besser planen zu können, bitten die ÖBB um Anmeldung unter der Tel. 0664 19 99 508 oder per E-Mail an oebb@via3.at 13 Baustellenführungen Auf der österreichischen Seite werden seit Baubeginn jeweils am ersten Freitag Gemeinde Info HÖCHST August 2012 Wir gratulieren unseren Jubilaren In den vergangenen Wochen konnten Bürgermeister Werner Schneider und Vizebürgermeister Herbert Sparr vier Höchsterinnen zum 90. Geburtstag und zwei Ehepaaren zur Goldenen Hochzeit gratulieren. Edeltraud Gasser Winkelweg 7, feierte am 25. Juni ihren 90. Geburtstag. Anna Gartner Altenwohnheim, feierte am 17. Juli ihren 90. Geburtstag. Leider verstarb sie wenig später am 7. August. Reinelde Maria Aloisia Getzner Franz-Reiter-Straße 12, feierte am 8. August ihren 90. Geburtstag. Ida Grabherr Hauptstraße 1, feierte am 15. August ihren 90. Geburtstag. Ernst und Klaudia Schneider Landstraße 33, feierten das Fest ihrer Goldenen Hochzeit am 19. Juli. Siegmar und Barbara Schneider Holderbaum 4/14, feierten das Fest ihrer Goldenen Hochzeit am 21. August. Vier neue Mitarbeiterinnen Mit dem 1. September 2012 beginnen vier Kindergartenpädagoginnen ihre Tätigkeit an Höchster Kindergärten. Wir begrüßen die neuen Mitarbeiterinnen und wünschen ihnen viel Erfolg und Freude mit den Kindern! Katharina Schneider Kindergarten Kirchdorf 14 Verena Fritz Ganztageskindergarten Nadine Gobbi Kindergarten Oberdorf Angelina Fessler Sprachförderung Kindergarten Oberdorf August 2012 Gemeinde Info HÖCHST Positive Bilanz nach einem halben Jahr Frauencafé Höchst „Der Einsatz hat sich gelohnt, wird sich auch weiterhin lohnen!“ Da sind sich die 6 Frauen des Projektteams des Frauencafés „FRAUEN.Gespräche.“ einig. Einmal im Monat verwandeln sie die Kinderstube in Höchst für einen Nachmittag in ein gemütliches Café. Bei den offenen Treffs ist Platz für Gespräche, Raum für gegenseitiges Kennenlernen, für kreatives und musisches Schaffen oder einfach für Tee und Kaffee sowie Leckereien vom reichhaltigen Buffet. „Nach anfänglichen Schwierigkeiten wie der Beschaffung der Bestuhlung oder der Erstellung des Buffets haben wir jetzt alles im Griff. Es läuft wirklich gut!“, lacht Fatma Celik, die sich um die Organisation des Buffets kümmert. „Jede von uns hat Aufgaben übernommen und wir können uns aufeinander verlassen.“ Das Frauencafé Höchst stößt auf erfreulich großes Interesse. Frau Heidi Achammer von der SUPRO gewonnen werden. Sie bringt interessante Informationen mit und steht allen Cafébesucherinnen für Fragen zu Verfügung. Themenauswahl richtete sich nach den Wünschen der Frauen. Edith Schallert und Christiane Grabher, die beiden Projektleiterinnen des interkulturellen Cafés, organisieren die Referentinnen und sorgen für das nötige Equipment, das jeweils gebraucht wird. Edith Schallert: „Manchmal platzt das Café aus allen Nähten, egal ob es um Ernährungsberatung geht oder um soziale Angebote unserer Gemeinde, wie etwa den mobilen Hilfsdienst oder die Bücherei. Die Themen interessieren Frauen in jeder Altersgruppe. Dabei spielt ihre Herkunft keine Rolle.“ Ein besonderes Thema steht nun am 12. September auf dem Plan: „Vom sorgsamen Umgang mit elektronischen Medien“. Dabei geht es u. a. um die Nutzung der Handys, der Computerspiele oder sozialer Netzwerke wie Facebook. Als Expertin konnte Auf Augenhöhe begegnen Ruth Hutter, Obfrau des Integrationsausschusses und Leiterin der Integrationsplattform, ist mit ihrem Ausschuss die Initiatorin dieser Begegnungsstätte. „Wenn wir einander auf gleicher Augenhöhe begegnen, wenn wir voneinander lernen und uns zuhören, wenn wir miteinander lachen oder diskutieren, dann ist der erste Schritt in die richtige Richtung getan! Das etwas andere Café in Höchst tut uns allen gut!“ Gefragte Thementreffs Besonderen Zuspruch haben die Thementreffs. Die Nächster Frauentreff: Mittwoch, 12. September 2012, 14:30 Uhr, Kinderstube Höchst, Tischlerweg 4 „Vom sorgsamen Umgang mit elektronischen Medien“ Referentin: Heidi Achammer SUPRO - Werkstatt für Suchtprophylaxe 15 Auch für die Kinderbetreuung ist beim Frauencafé bestens gesorgt. Gemeinde Info HÖCHST August 2012 Der heurige Abschlussausflug der Spielgruppe Pinocchio führte ins Rheindeltahaus. Unter der liebevollen und interessanten Führung von Walter Niederer erlebten die Kinder einen „tierreichen“ Nachmittag. Molche, Wasserschnecken, Unken und vieles mehr wurde genauer unter die Lupe genommen. Manch staunendes Kinderauge durften wir erleben. Nach einer feinen Jause brachte der Bus alle wieder nach Höchst. Natürlich wurde auch der Rheindamm „bestiegen“, wie das Foto zeigt. Zwei Blechpolizisten als Beitrag zur Schulweg-Sicherung Mit Beginn des neuen Schuljahres schieben in Höchst zwei neue Blechpolizisten Dienst. Sie werden vom Bauhof vorrangig im Bereich der Schulwege aufgestellt und sollen zur vorsichtigen Fahrweise anregen. Natürlich werden die beiden Figuren auch an anderen Straßen im Gemeindegebiet aufgestellt, vorläufig sollen sie aber einen Beitrag zur Schulweg-Sicherung leisten. Selbstverständlich werden aber auch die Beamtinnen und Beamten der Polizeiinspektion Höchst ebenfalls unterwegs sein. unterwegs ist, muss wieder damit rechnen, dass zahlreiche Kinder auf den Straßen gehen bzw. radeln. Den Schulweg üben An die Eltern geht die Bitte, mit kleinen Kindern den Schulweg zu üben. Ein kurzer Umweg abseits von stark befahrenen Straßen trägt viel zur Sicherheit bei. Die Gemeinde Höchst ist darum bemüht, Gefahrenstellen im Straßenverkehr möglichst zu entschärfen, dennoch ist Aufmerksamkeit notwendig. Sichtbar sein Kinder sind schwächere Verkehrsteilnehmer. Wenn sie helle Kleidung tragen oder noch besser Reflektoren, werden sie früher wahrgenommen. Wichtig ist auch, dass sich Schulkinder rechtzeitig auf den Schulweg machen. Wer es eilig hat, vergisst oft die erforderliche Sorgfalt. Vorsicht – Schulbeginn! Mit dem Schulbeginn im September sind sowohl die erwachsenen Verkehrsteilnehmer als auch die Schulkinder zu besonderer Aufmerksamkeit aufgerufen. Wer mit einem Fahrzeug 16 Einer der beiden neuen Höchster Blechpolizisten. August 2012 Gemeinde Info HÖCHST 60 Jahre Wasserverband Rheindelta Die Gemeinden Fußach, Hard, Höchst und Gaißau haben sich vor 60 Jahren zum Wasserverband Rheindelta zusammengeschlossen, um für das Vorarlberger Rheindelta einen wirksamen Schutz gegen hohe Wasserstände des Bodensees zu schaffen. Die Verbandsanlage besteht aus dem 7,84 km langen Polderdamm, den drei Schöpfwerken in Gaißau, Höchst und Fußach sowie den Vorflutkanälen, sprich dem Grabennetz. Am Sonntag, den 11. November 1951, fand im Gasthaus zum Schiff in Fußach die konstituierende Sitzung des Wasserverbandes Rheindelta statt. Für Höchst nahmen an dieser ersten Sitzung teil: Bürgermeister Rudolf Schneider, Gemeinderat Theodor Gehrer, die Gemeindevertreter Albert Schneider, Erwin Pfeiffer, Franz Sinz, Gebhard Helbok, Emil Helbok sowie die Herren Oswald Brunner und Johann Lämmle. Mit Datum vom 4. August 1955 wurde der Bewilligungsbescheid des damaligen Projektes der Verbandsanlage erlassen. Der erste Bauabschnitt, welcher in den Jahren 1956 bis 1962 ausgeführt wurde, beinhaltete den Bau des Polderdammes mit den drei Schöpfwerken und einen geringen Teil des heutigen Grabennetzes. In einem zweiten Abschnitt wurde das Grabensystem, die Vorflutkanäle, weiter ausgebaut. Das als „Jahrhunderthochwasser“ bezeichnete Hochwasser im Jahr 1999 gab dringliche Veranlassung, durch geeignete Maßnahmen den Hochwasserschutzdamm weiter auszubauen. Diese Ausbaumaßnahmen für den Hochwasserschutz im Rheindelta 60 Jahre ���������� ������������� Wie alles begann Pegelstände und Einzugsgebiet Projektgeschichte Polderdamm Erweiterungen und Anpassungen Vorbeugende Instandhaltung Die nächsten Projekte Höchst Fußach Gaißau Hard Zum Jubiläum des Wasserverbandes Rheindelta wird eine Broschüre vorbereitet. Hochwasserschutz wurden mit dem „Erweiterungsprojekt 1999“ in den Jahren 2001 bis 2005 umgesetzt. In weiteren Abschnitten wurden Projekte wie die Erweiterung des Schöpfwerkes in Fußach mit der 3., 4. und 5. Pumpe, sowie die Verlängerung des Pöschengrabens in Gaißau und der Ausbau des Herrenfelder Kanals verwirklicht. Um die größtmöglichste Hochwassersicherheit gewährleisten zu können, müssen in Zukunft im Verbandsgebiet allenfalls noch weitere Projekte umgesetzt werden. Fest mit Informationen Zum 60-jährigen Bestehen gestaltet der Wasserverband am Samstag, den 6. Oktober 2012, in den Schöpfwerken „Festaktivitäten mit Informationscharakter“. Ausführliche Informationen dazu folgen rechtzeitig. 17 Gemeinde Info HÖCHST August 2012 Eisattacke Mit seiner „Eisattacke“ erfreute Ö3 am 4. Juli Höchst. Leckermäuler konnten sich gratis bedienen, es gab auch Besuche in Schulen, Kindergärten und Betrieben. Natürlich kam auch das Gemeindeamt nicht zu kurz. Dort freuten sich Bürgermeister Werner Schneider, MitarbeiterInnen sowie Besucherinnen über die kühle Überraschung. Projekt Pflegeheim präsentiert Zur Präsentation der Ergebnisse aus dem Planungswettbewerb zum neuen Pflegeheim war die Bevölkerung in Höchst am 30. Juni geladen. Das Pflegeheim HöchstFußach soll bis zum Herbst 2014 fertig gestellt sein. In Höchst stellten sich Bürgermeister Werner Schneider und Vizebürgermeister Herbert Sparr ebenso der Diskussion wie Mitglieder im Beratergremium. Grundsätzlich gab es Lob für die offene, einladende Gestaltung des Hauses. Fachleute aus dem Pflegebereich sprachen die Möglichkeiten für demente Patienten an, sich im Haus ungefährdet zu bewegen. Natürlich gab es Fragen zur Nachnutzung des bestehenden Altenwohnheimes. Das Altenwohnheim soll künftig verschiedenen sozialen Diensten für das Rheindelta Platz bieten und auch teilbetreutes Wohnen ermöglichen. Die Details dazu werden während der kommenden Monate abgeklärt. 18 Interesse für die Pläne zum künftigen Pflegeheim Höchst-Fußach Nachwuchs im Naturpark am Alten Rhein Sowohl bei den Ziegen als auch bei den Schweinen in der Naturparkfarm hat sich im Juni Nachwuchs eingestellt. Besonders von den elf Ferkeln der Rasse Schwäbisch Hällisches Landschwein zeigten sich die Kinder der „Seelöwen“Gruppe vom Kindergarten Oberdorf bei ihrem Besuch begeistert. August 2012 Gemeinde Info HÖCHST St. Margrethen: Bauprojekt und Überführung beim Bahnhof In unserer Schweizer Nachbargemeinde St. Margrethen stehen große Veränderungen bevor. Das brachliegende Industriegelände zwischen Grenzübergang und Bahnhof soll ab 2013 mit dem Projekt „europuls“ großzügig verbaut werden. Eine neue Überführung im Bahnhofsbereich soll Fußgängern und Radfahrern den Zugang zum neu erschlossenen Ortsteil erleichtern. Dazu heißt es auf der Homepage der Gemeinde St. Margrethen: tAufbauend auf dem Standortvorteil Verkehrsanbindung sind wir derzeit daran, unser Dorfzentrum zu erneuern und dies in einem weiteren Umkreis rund um den Bahnhof und unseren Dorfpark. < Grenzübergang Die sieben Hektar Industriebrache zwischen Grenzübergang und Bahnhof St. Margrethen sollen verbaut werden. Die Schlangenlinie markiert die neue Überführung beim Bahnhof. 7 Hektar neu verbaut Eine zentrale Bedeutung kommt dabei der Überbauung europuls auf der Industriebrache Altfeld nördlich des Bahnhofs zu. Das sieben Hektar große Gebiet, das der HIAG Immobilien Schweiz AG gehört, wird als neuer Teil des Ortzentrums mit attraktiver Nutzung wiederbelebt. Dort werden moderner Wohnraum, ein Hotel, Dienstleistungs- und Verkaufsflächen für Fachmärkte und Gewerbeterminals entstehen. Das Fachmarktkonzept der HIAG verspricht neuartige Nutzungen im Outdoor-Sektor, die weit über die Region hinaus ausstrahlen werden. Die künftige Überführung für Fußgänger und Radler im Bereich des Bahnhofs St. Margrethen zum neuen Ortsteil mit dem Projekt „europuls“. Baubeginn Anfang 2013 geplant Im Frühjahr 2012 sind wir nach einem längeren, sehr komplexen Planungsprozess in die Baubewilligungsphase für die Etappe 1 eingetreten. Ziel ist ein definitiver Baubescheid im Herbst 2012, so dass anfangs 2013 mit den Bauarbeiten begonnen werden kann. Dazu erklärt Bürgermeister Werner Schneider: „Wir werden in Höchst genau beobachten müssen, welche Auswirkungen diese großzügige neue Verbauung besonders auf den grenzüberschreitenden Verkehr haben wird. Die Verwirklichung einer leistungsfähigen Anbindung an das Schweizer Autobahnnetz außerhalb unseres Ortszentrums wird jeden- Über diese Ellipse mit Treppen und Lift gelangt man auf die Überführung beim Bahnhof. falls immer dringlicher.“ 19 Neue Überführung Die Zentrumsüberbauung wird mit einer neuen Überführung für Fußgänger und Velofahrer mit dem südlichen Dorfzentrum verwoben und direkt ans SBB-Perron angebunden. Gemeinde Info HÖCHST August 2012 Ferienspaß Bereits zum 22. Mal sind die Schülerinnen und Schüler in Höchst derzeit zum Ferienspaß mit den Sport- und Spielwochen eingeladen. In den letzten drei Ferienwochen sind insgesamt 24 verschiedene Angebote aufgelistet, die von Höchster Ortsvereinen gestaltet werden. Das abwechslungsreiche Programm dauert noch bis zum 7. September. Bürgermeister Werner Schneider und Sportreferent GR Wilfried Meier bedanken sich bei den mitwirkenden Vereinen für den Einsatz. Das abwechslungsreiche Programm bietet den Kindern auch die Chance, ein neues Hobby zu entdecken. Ob Fußball, Wasserskifahren, Spaß auf dem Bananenboot oder weitere Programmpunkte – die Höchster Schulkinder nehmen das Angebot der Sport- und Spielwochen voller Begeisterung an. Heuer gab es erstmals Schattentheater mit der Theatergruppe grenzenlos. Dank ans Rateteam Bis ins Halbfinale hat es das Höchster Rateteam beim ORF-Gemeindequiz geschafft. Der Dank geht an die Teammitglieder Vizebürgermeister Herbert Sparr, Fidel Stadelmann und Dietmar Brunner. Ein Dank auch an Frau Lau aus Hard für die Vergabe des Publikumspunktes an Höchst. Wir freuen uns auf die gemeinsame Reise durch Höchst. Mit Luftdruck- und Kleinkalibergewehren konnten die Burschen und Mädchen bei der Union Schützengilde Höchst üben. Auch der Radfahrerclub Höchst lud wieder ein. 20 Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hecht Druck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst
  1. gemeindeinformation
Höchst_Gemeind...o_201 Höchst 14.05.2013 14.05.2013, 10:50 Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst Gemeinde Info HOCHST .. Nr. 37 – Dezember 2012 2 Riebel vom Naturpark Alten Rhein Große Nachfrage herrschte nach dem Riebel, den der Verein Naturpark am Alten Rhein auch heuer beim Adventmarkt angeboten hat. Das Marktereignis auf unserem Kirchplatz wurde erneut zum Treffpunkt für zahlreiche Familien aus Höchst und Umgebung. Die jüngsten Besucher freuten sich besonders über ein Geschenk vom Nikolaus, das die Gemeinde gesponsert hatte. Als Rahmenprogramm lud der Fotoclub creativ zur Fotoausstellung in den Pfarrsaal ein. Seite 24 www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt arbeiten gemeinsam mit dem deutschen Künstler Mirko Siakkou-Flodin (im Bild) an einem dynamischen Wasserkunstwerk. Die 5 m hohe Skulptur aus ausgedienten Rädern wird im Frühjahr 2013 in Höchst aufgestellt. Die zu Wasserrädern umgestalteten Räder liefern über etliche Dynamos auch Strom. Das führt zu einem eindrucksvollen Bild auch bei Nacht. Bericht auf Seite 23 Wasserkunstwerk Schüler der Mittelschule Höchst Für einen sicheren Schulweg Neubau der Alpe Sattel beschlossen Die Fasnatzunft Höchst Volksbefragung am 20. Jänner 2013 Spielothek feierte 15-Jahr-Jubiläum Nikolaus bei der Kinderbetreuungseinrichtungen 5 8 16 19 21 22 Gemeinde Info HÖCHST Liebe Höchsterinnen und Höchster! Da ich mein Amt als Bürgermeister von Höchst im April 2013 an meinen Nachfolger übergebe, darf ich heuer meine letzten Dankesworte und Glückwünsche zu den Feiertagen entbieten. Danke an alle, die sich um die Vereine, die Jugend und die älteren Menschen gekümmert haben. Auch im zu Ende gehenden Jahr 2012 organisierten die Höchster Vereine zahlreiche Anlässe. Dabei stand immer wieder die Zusammenarbeit im Vordergrund. Wer Unterstützung benötigte, dem wurde geholfen und ebenso selbstverständlich war dann der Zusammenhalt Dezember 2012 beim nächsten Sportereignis, bei Festen, und Jubiläumsfeiern, bei Ausstellungen und weiteren Aktivitäten. Unsere Gemeinde schätzt und braucht dieses Miteinander. Es trägt wesentlich zur hohen Lebensqualität bei. Danke an die Mitglieder der Feuerwehr und des Roten Kreuzes für ihren unermüdlichen Einsatz für unsere Höchsterinnen und Höchster. Auch allen Mandatarinnen und Mandataren, die auf politischer Ebene Verantwortung übernommen haben, ein herzliches Danke. Ich möchte allen Höchsterinnen und Höchstern gesegnete Weihnachten wünschen und im neuen Jahr 2013 viel Erfolg, Gesundheit und Zufriedenheit. Ihr Bürgermeister Werner Schneider Krippenausstellung Am vergangenen Wochenende präsentierten die „Rheindelta Krippeler“ mit berechtigtem Stolz ihre aktuellen Werke und stellten eine erfreulich große Zahl unterschiedlicher Krippen im Pfarrsaal aus. Nach der Krippensegnung am 2 Freitag, den 14. Dezember, gab es noch am Samstag und am Sonntag die Möglichkeit, die Krippen zu bewundern. Der Einladung dazu folgten zahlreiche Krippenfreunde, viele Familien ließen sich den Anlass nicht entgehen. Sie nützten mit ihren Kindern diese weitere Möglichkeit der Einstimmung auf Weihnachten. Die Krippenbauer sorgten im Pfarrsaal auch für die nötige Verpflegung. Dezember 2012 Gemeinde Info HÖCHST Sozialsprengel Rheindelta startet mit Case Management Mit dem Angebot des Case-Management möchte der Sozialsprengel Rheindelta die bestmögliche Versorgung für pflegeund betreuungsbedürftige Menschen und deren Angehörige bieten. Seit Oktober 2012 steht Andrea Trappel-Pasi für Fragen rund um die Betreuung und Pflege für die Bewohner und Bewohnerinnen der Rheindelta Gemeinden zur Verfügung. Case-Management soll sicherstellen, dass für Menschen, die Betreuung und Pflege benötigen, durch professionelle Abklärung und Begleitung, eine optimale Lösung gefunden wird. Je nach Bedarf kann das Angebot von einer Erstinformation bis zu einer umfangreichen Beratung und Begleitung reichen. Andrea Trappel-Pasi sieht sich als Ansprechperson, um aus der Fülle der bestehenden Angebote, gemeinsam mit den Betroffenen und deren Angehörigen, das passende Betreuungs- und Pflegekonzept zu erarbeiten. Die fachliche Begleitung ersetzt keinen der bisherigen Dienste. Vielmehr un- Der Sozialsprengel Rheindelta bietet: Informations- und Beratungsgespräche in allen Fragen rund um die Betreuung und Pflege, über Hilfsmöglichkeiten und finanzielle Unterstützung l Ziel- terstützt und vernetzt sie, um eine sinnvolle und bedarfsgerechte Nutzung der entsprechenden Hilfen zu gewährleisten. Ebenso geht es um einen reibungslosen Ablauf und eine gute Zusammenarbeit. Allen Betroffenen soll schnell, einfach und fachlich kompetent beiseite gestanden werden. und Maßnahmenplanung l Koordination l Individuelle des entsprechenden Bedarfs und die Vernetzung der Leistungen Begleitung zur optimalen Umsetzung des Maßnahmenplans in Krisensituationen Sozialsprengel Rheindelta Andrea Trappel-Pasi ist im Kinderhaus Pertinsel 2 in Fußach unter der Telefonnummer 05578/7339510 oder unter sozialsprengel@ rheindelta.at erreichbar. l Hausbesuche l Beratung Andrea Trappel-Pasi Praktikum in Freizeitpädagogik an der Vorarlberger Mittelschule Höchst Seit September 2012 wird der Hochschullehrgang „Freizeitpädagogik für Ganztagesklassen“, an der Pädagogischen Akademie in Vorarlberg angeboten. Im Rahmen des Studiums ist ein begleitendes Praktikum an Schulen vorgesehen. Als Höchsterin freue ich mich sehr, dass ich an der VMS Höchst mein Praktikum machen darf. Mittwoch ist mein Praktikumstag. Am Vormittag bin ich stundenweise in der Ganztagesklasse und am Nachmittag in der Lernbegleitung mit anschließender Freizeitgestaltung tätig. In dieser Freizeitpädagogischen Stunde wird mit den Kindern viel Bewegung gemacht (drinnen und draußen), in der Gruppe gespielt, ihre Kreativität und Neugier angeregt, gebastelt und das Miteinander gelebt. Die Offenheit der Kinder, ihre Motivation und Begeisterung für Neues ist für mich immer wieder eine schöne Erfahrung. Als Praktikantin wurde ich von der Direktorin und den anderen Lehrpersonen herzlich aufgenommen und in meinen Freizeitvorbereitungen beratend unterstützt. Ich praktiziere sehr gerne an dieser Schule. Elfriede Gasser 3 Praktikum an der Vorarlberger Mittelschule Höchst Gemeinde Info HÖCHST Dezember 2012 Zahlreiche Ehrengäste bei der Feier zum 20-Jahr-Jubiläum der Volkshochschule in Höchst Erfolgsgeschichte: 20 Jahre Volkshochschule in Höchst Seit inzwischen 20 Jahre ist die Volkshochschule fixer Bestandteil der Bildungslandschaft in Höchst. Diese erfreuliche Erfolgsgeschichte konnte im Oktober gefeiert werden. Im Festvortrag ging Dr. Gerda Leipold-Schneider auf einige Meilensteine der Ortsgeschichte ein. Der kleine Festakt fand im Alemannensaal der „Alten Schule“ statt, wo die fünf Frauen der Höchster Gruppe „Rainbow“ die Gäste mit ihren Liedern begrüßten. Monika Brunner-Schwab als Leiterin der Ortsstelle Höchst freute sich, dass viele Interessierte der Einladung gefolgt sind. Nationalratsabgerodneter Dr. Harald Walser war mit den beiden Höchster Bundesratsabgeordneten Magnus Brunner und Conny Michalke mit dabei. Für Höchst ist die VHS Bregenz zuständig. Deren Vorstand Albert Skala, Geschäftsführer Mag. Wolfgang Türtscher sowie Landesobmann Stefan Fischnaller kamen ebenfalls nach Höchst. die VHS Höchst im Rheindelta als „unsere Volkshochschule“ angesehen. Monika Brunner-Schwab bedankte sich besonders bei der Gemeinde Höchst für die stets bewiesene Unterstützung. Ebenso dankte sie den Referentinnen und Referenten für das abwechslungsreiche Angebot. Die zuständige Gemeinderätin Heidi Schuster-Burda unterstrich die Bedeutung der Bildung. Die Gemeinde sei stolz auf die Volkshochschule. Prof. Mag. Stephan Schmid, der die VHS Höchst von 1992 bis 2010 leitete, stellte die Frage, ob solche Bildungseinrichtungen im Zeitalter von Internet noch zeitgemäß sind. Da Bildung ein Wert an sich ist, sei das Angebot sehr wohl auch heute noch von großer Bedeutung. Prof. Mag. Stephan Schmid, der erste Leiter der VHS Höchst, und seine Nachfolgerin Monika Brunner-Schwab anderen listete Historikerin Dr. Gerda Leipold-Schneider in ihrem Festvortrag die Jahre 1952, 1910, 1612 sowie 808 auf. 1952 steht für die Gründung des Unternehmens Julius Blum, 1910 für die Weihe der neuen Höchster Pfarrkirche mit dem höchsten Kirchturm des Landes (81 m). Im Jahr 1612 schließlich erfolgte die Teilung der bis dahin geeinten Gemeinde Höchst und St. Margrethen und anno 808, so der aktuelle Stand der historischen Forschung, findet sich der Name Höchst bzw. „Hostede“ erstmals in einer Urkunde. Die Referentin brachte diese Daten in Bezug zu historischen Daten in den USA, von Henry Ford und dessen Autos vom Fließband über die Wolkenkratzer, die Unabhängigkeitserklärung und die Entdeckung Amerikas. Die Gäste stießen bei einem kleinen Buffet auf das 20-Jahr-Jubiläum der Volkshochschule Höchst an, von „Rainbow“ gab es noch einige Lieder zu hören. Dank an die Gemeinde Für das Land bedankte sich HR Mag. Gabriela Dür von der zuständigen Abteilung für den Einsatz. Obwohl Höchst lediglich eine Nebenstelle von Bregenz ist, wird 4 Ortsgeschichte Als vier entscheidende Höchster Meilensteine unter Dezember 2012 Gemeinde Info HÖCHST CD über Verkehrssicherheit für alle Höchster Erstklässler Wenn der Zauberer Sim-Bim die Erstklässler in der Volksschule besucht, dann steht zauberhafte Verkehrserziehung auf dem Stundenplan. In Höchst galt der Besuch des Zauberers mit Sänger Reinhard Franz den Volksschulen Unterdorf und Kirchdorf. Die Gemeinde investierte erneut in die Verkehrssicherheit auf dem Schulweg. Reinhard Franz, assistiert von wechselnden Darstellern des Zauberers Sim-Bim, präsentierte kindgerechte Lieder und Texte von seiner CD „Verkehrs-Zauber“. Gleich drei erste Klassen und die Vorschüler, das sind beinahe 100 Kinder, besetzten die Turnhalle in der VS Kirchdorf. Reinhard Franz und seine Gitarre allein reichen da nicht aus, Aufmerksamkeit zu erreichen. Deshalb assistieren nacheinander einige Kinder als Zauberer Sim-Bim. Der gibt etliche gute Tipps über das sichere Verhalten auf dem Schulweg und auch sonst im Straßenverkehr. Sichtbar sein etwa ist wichtig, damit man gerade im Winter von Autolenkern nicht erst zu spät entdeckt wird. Wenn es um die richtige Kleidung auf dem Schulweg geht, singen die Kinder voller Begeisterung mit: „Sichtbar – unsichtbar – sichtbar sollt ihr sein!“ Eisbär und Pinguin erzählen, dass ein kleiner Umweg gut ist, wenn er über Straßen mit wenig Verkehr führt. CD-Vorstellung an der Volksschule Unterdorf Mit dem Landesschulrat Der in Höchst lebende Reinhard Franz, gelernter Hauptschullehrer und inzwischen Sänger und Tontechniker, hat die Lieder geschrieben. Unterstützt wurde er vom Landesschulrat als Herausgeber. Dabei lieferte Verkehrsreferent Peter Steurer wertvolle Hinweise und Texte. Daraus entstand ein Projekt zum Thema Verkehrssicherheit für Kinder, das mit CD und Textbuch (Booklet) vom Bucher-Verlag in Hohenems zusammengefasst wurde. Diese Erstklässler mit Lehrerin Anna Waibel haben die CD bereits erhalten. Eine CD für alle In Höchst finanzierte die Gemeinde für alle Vorschüler und Erstklässler der beiden Volksschulen eine CD. Das Präsent wurde von Gemein- derätin Heidi Schuster-Burda übergeben. So können die Lieder von Sim-Bim und dessen Freunden auch daheim gehört und mitgesungen werden. Zauberer Sim-Bim und Reinhard Franz zeigen: Die Hand hoch, wenn du die Straße Schülerinnen und Schüler von 4 Klassen der Höchster VS Kirchdorf singen mit. überquerst. 5 Gemeinde Info HÖCHST Dezember 2012 Radball-Weltcup: Dreifach-Sieg für die Höchster Den Höchster Radballern gelang ein historischer Sieg: Alle drei Mannschaften, die sich für das Finale des UCI Radball Weltcup 2012 in Sangerhausen/D qualifiziert haben, waren erfolgreich und belegten die Plätze eins bis drei. Gewonnen haben die Vizeweltmeister 2012 und als Höchst 1 gestarteten Patrick Schnetzer und Didi Schneider. Sie schafften in einer überaus schweren Vorrundengruppe den Sieg und zogen so in die Finalrunde ein. Auch Höchst 2 mit Simon König / Florian Fischer gelangten nach spannenden Matches in die Finalrunde, ebenso wie Höchst 3, die Brüder Thommy und Markus Bröll. Das rein Höchster Finale entschieden Patrick Schnetzer und Didi Schnei- Platz 1,2 und 3 im Radball-Weltcup für Höchst. Die erfolgreichen Sportler mit der Rosenkönigin von Sangerhausen im deutschen Bundesland Sachsen-Anhalt. der mit 4 : 2 gegen Simon König und Florian Fischer für sich. Die toll aufspielenden BröllBrüder schlugen im Spiel um Platz 3 auch noch die Gärtringer Ex-Weltmeister und somit stand der Dreifachsieg schon vor dem Finale fest. Das wirklich historische und wahrscheinlich einmalige Ergebnis wurde wahr. Die wenigen mitgereisten Schlachtenbummler sangen mit Stolz und großer Freude die Bundeshymne mit und erlebten wohl die schönsten Stunden als Höchster Radball-Fans. Auszeichnung für Höchster Auszeichnung für einen Höchster Geflügelzüchter bei der Kleintier-Landesschau 2012: Karl-Heinz Brugger ist 1. Vize-Landesmeister in der Sparte Geflügel. Karl-Heinz Brugger im Unterfeld züchtet seit vier Jahren mit Idealismus die vom Aussterben bedrohte Nutztierrasse „Altsteirer Hühner - wildbraun“. Damit trägt er dazu bei, dass sich der Bestand dieser Hühnerrasse wieder erholt. Das Altsteirer Huhn zählt zu den ältesten Hühnerrassen Mitteleuropas. Deren Vorfahren sind bereits seit dem Mittelalter bekannt. Es handelt sich dabei um eine Zwiehuhn-Nutztierrasse, welche Legefreudigkeit und gutes Fleisch für den Verzehr vereint. Der Futterbedarf ist bei entsprechendem Auslauf um mindestens die Hälfte geringer als bei herkömmlichen braunen LegeHybrid-Hühnern. Karl-Heinz Brugger 6 Karl-Heinz Brugger züchtet wunderschöne Altsteirer Hühner. Dezember 2012 Gemeinde Info HÖCHST 17. Höchster Adventkonzert Die Bürgermusik Höchst, der Chor St. Johann Höchst, der Männergesangverein 1864 Höchst, Voices Höchster Chörle sowie der Schülerchor der Volksschule Unterdorf und Karlheinz Blum luden am 3. Adventsonntag zum gemeinsamen Konzert in die Pfarrkirche, die wieder sehr gut besucht war. Der Reinerlös der freiwilligen Spenden kommt verschiede- nen sozialen Projekten zugute. Neben privaten Spendern beteiligten sich daran auch Unternehmen und die Gemeinde. Heuer konnte die erfreuliche Rekordsumme von € 20.000 an fünf Höchster Gruppen und Vereine übergeben werden. Bürgermeister Werner Schneider als Initiator des Adventkonzertes bedankte sich bei den Mitwirkenden für das jahrelange Engagement. Sein Dank galt auch den Besucherinnen und Besuchern sowie den Spendern. Im Bild die Spendenübergabe nach dem Konzert. Ausschuss für Planung und Bau Der Ausschuss für Planung und Bau besteht aus zehn Mitgliedern, Ausschussvorsitzender ist GVO Sighart Brunner. Die meisten Mitglieder sind schon länger in diesem Ausschuss tätig und haben einschlägige Erfahrung. Die Schriftführung obliegt Bmstr. Gerhard Wimmersberger, welcher aufgrund seines Wissens und seiner Erfahrung auch die amtsinternen Aufgaben wahrnimmt. Der Ausschuss tagt je nach Bautätigkeit ca. 8 bis 10 mal im Jahr. Der Ausschuss für Planung und Bau ist für sämtliche Hochbauangelegenheiten sowie für die hochbautechnische Unterstützung anderer Ausschüsse in der Gemeinde zuständig. nierungen sowie Instandhaltungsmaßnahmen.Weiters gehört die Gebäudeverwaltung sowie deren Energieeffizienz zu den Aufgaben. Derzeit ist der Focus des Ausschusses auf die Realisierung des Projektes Neugestaltung der Volksschule Unterdorf gerichtet. Hier findet derzeit die Auslobung des Architektenwettbewerbes statt. Die erforderlichen Gebäude-Sanierungsmaßnahmen werden rollend in einem 5-Jahreskatalog vorausschauend geplant und je nach Aktualität im Jahresrhythmus erledigt. In Zusammenarbeit mit dem e-5-Arbeitskreis werden energetische und ökologische Optimierungsmaßnahmen erarbeitet und zur Umsetzung vorgeschlagen. Weitere Umbau- und Erweiterungsbauten werden den Ausschuss für Planung und Bau in naher Zukunft beschäftigen. Kontakt: Obmann Ing. Sighart Brunner, Tel.: 0664/808 132 020 E-Mail: sighart.brunner@boesch.at Aufgabenbereiche: Neubauten, Zubauten, SaDie Mitglieder des Ausschusses für Planung und Bau der Gemeinde Höchst 7 Gemeinde Info HÖCHST Dezember 2012 Das Gebäude der Alpe Sattel wird neu errichtet Die Alpe Sattel, ein Besitz der Konkurrenzverwaltung Höchst, Fußach und Gaißau, wird neu errichtet. Die Alpe, auf 1163 m Höhe am Fuß des First in Dornbirn gelegen, wurde bereits 1923 von den drei Rheindelta-Gemeinden erworben. Auf Beschluss der Konkurrenzverwaltung Höchst, Fußach und Gaißau, haben inzwischen auch die Gemeindevertretungen aller Gemeinden diesem Neubau zugestimmt. Das bestehende Gebäude entspricht den heutigen Hygienevorschriften nicht mehr. Deshalb wurde mit der Agrarbezirksbehörde ein Neubau geplant. Dieser entspricht nun allen Richtlinien und ermöglicht auch wieder eine Käseproduktion auf der Alpe Sattel. Auch Einstellplätze für die Tiere (Milchkühe, Jungvieh und Schweine) sind geplant. Die Älpler bekommen endlich vernünftige Schlafräume mit entsprechenden Duschen und WC-Anlagen. Der Baubeginn für das neue Gebäude ist für 2013 geplant. Ich bedanke mich bei den Gremien für die positive Entscheidung. Es zeugt auch von der Verbundenheit mit So soll sich der geplante Neubau der Alpe präsentieren. unseren Ahnen, die unter wesentlich schwierigeren Bedingungen diese Alpe im Jahre 1923 gekauft haben. Man soll solche Werte auch für zukünftige Generationen erhalten. Wir planen auch eine wesentlich stärkere Einbindung der Kindergärten und Schulen mit dem Betrieb Alpe Sattel und dem Leben auf einer Alpe. Unsere Kinder sollen auch die Bedeutung eines solchen Besitzes erfahren und die Wichtigkeit der Alpwirtschaft für unser Land kennen lernen. Werner Schneider Obmann der Konkurrenzverwaltung Die Alpe Sattel am Fuß des Dornbirner First befindet sich seit 1923 im Besitz der Konkurrenzverwaltung. Kurze Baubeschreibung Der Keller des Neubaus wird in einer wasserdichten Betonkonstruktion ausgeführt, auch die Kellerdecke und der Stallboden sind betoniert. Das Alpgebäude selbst wird in einer Holzkonstruktion erstellt. Der Stallbereich wird in der klassischen Holz-Riegelbauweise, das Alpgebäude in Holz-Strickbauweise ausgeführt. Im Außenbereich wird ein lotrechter Holzschirm aufgebracht. haltet einen Lager-Technikraum, einen Speisekeller und einen Käse- und Milchprodukteraum. Das Stallgebäude bietet Platz für ca. 10 Milchkühe, einen Stand für ca. sechs Stück Jungvieh und Platz für sechs Schweine. Im Alpgebäude sind ein Schopf-Eingangsbereich, eine Küche, ein Wohnraum (Stüble), ein Gangbereich mit WC und ein Milchverarbeitungsraum untergebracht. Das Obergeschoss besitzt drei Kammern und einen Waschraum mit Dusche und WC. Ein Ausflug auf die Alpe Sattel gehört zum Angebot der Höchster Sport- und Spielwochen 8 Raumaufteilung: Das Kellergeschoss bein- Dezember 2012 Gemeinde Info HÖCHST Müllabfuhrtermine bis Neujahr und für 2013 In der Kalenderwoche 52 findet die Bioabfallsammlung bereits am Montag, den 24.12.2012, satt. Im neuen Jahr in der Kalenderwoche 1 verschiebt sich die Abfuhr der Gelben Säcke, der Restmüllund Bioabfallsäcke durch den Feiertag auf Mittwoch, den 02.01.2013. Die Säcke bitte jeweils frühestens am Vorabend bereitstellen. Müllabfuhr 2013: In jeder ungeraden Woche werden sowohl Restmüll, Gelber Sack und Biomüll abgeholt. Der Biomüllsack wird jede Woche abgeführt. • Beim „Gelben Sack“ rät die Gemeinde zum KNICK-TRICK zum Platzsparen: Bitte bei PET-Flaschen in der Flaschenmitte draufdrücken und den Boden umknicken. Den „Gelben Sack“ aus ökologischen Gründen nur ganz gefüllt zur Abholung bereitstellen. Treffen der Höchster Pädagoginnen und Pädagogen im Pfarrsaal Referentin Dr. Steinböck-Matt Susanne Gemeinderätin Heidi Schuster-Burda und Bürgermeister Werner Schneider bei der Begrüßung der Pädagoginnen und Pädagogen im Pfarrsaal. Höchst lud Pädagoginnen und Pädagogen ein Auch in diesem Jahr führte die Gemeinde Höchst das bereits traditionelle Treffen der Pädagoginnen und Pädagogen durch. Dazu waren im Oktober sämtliche Höchster Lehrerinnen und Lehrer an den Höchster Schulen sowie alle Kindergärtnerinnen und alle, die in Kinderbetreuungseinrichtungen in Höchst arbeiten, eingeladen. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Werner Schneider bot GR Heidi Schuster-Burda im Pfarrsaal einen Kurzbericht über aktuelle Themen aus dem Bildungsbereich. Anschließend referierte Frau Dr. Susanne Steinböck-Matt zum Thema: „Bildungssprache. Theoretisches und Anregungen vom Frühbereich bis zur Mittelschule.“ Die Bregenzerin studierte in Wien Germanistik und Kommunikationswissenschaften und unterrichtet nach anderen Tätigkeiten seit fünf Jahren an der Vorarlberger Mittelschule Mittelweiherburg Hard. Sie hat Erfahrung als Sprachtrainerin für Deutsch als Zweit- und Fremdsprache. Dr. Steinböck-Matt erstellt seit 2008 Fachexpertisen und leistet Entwicklungsarbeit und Coaching im Bereich „Sprachförderung für Jugendliche mit Migrationshintergrund“ für Okay.-zusammen leben im Rahmen des Projekts mehr. sprache. Zusätzlich referiert sie im Bereich „Sprachförderung für Jugendliche.“ Im Anschluss an das Referat waren alle zum Abendessen eingeladen. Öffnungszeiten Abgabestelle Bauhof Frühjahr, Sommer und Herbst vom 1.3. bis 30.11. eines jeden Jahres jeweils am Mo, Di, Mi und Do von 16:00 bis 18:00 Uhr und an jedem ersten Samstag im Monat von 10:00 bis 12:00 Uhr Winter vom 1.12. bis 28/29.2. eines jeden Jahres jeweils am Samstag von 10:00 bis 12:00 Uhr. 9 Gemeinde Info HÖCHST Dezember 2012 Das Orgelwerk von J. S. Bach Konzert mit Prof. Bruno Oberhammer Montag, 14. Jänner 2013, 20:15 Uhr, Pfarrkirche Das 17. Konzert der Reihe „Das gesamte Orgelwerk von J. S. Bach“ steht im Jänner auf dem Programm. Prof. Bruno Oberhammer spielt an der großen Rieger-Orgel in unserer neubarocken Pfarrkirche. Freiwillige Spenden für das Sozialprojekt Abakaliki/Nigeria Ellice Brown & The Blue Prophets Freitag, 15. Februar 2013, 20 Uhr, Pfarrzentrum Ellice Brown, die schwarze Soulstimme aus Los Angeles, weiß mit ihrer charmanten Art immer wieder das Publikum zu verzaubern. The Prophets sind Vollblut-Musiker, die ein wahres Feuerwerk an Gitarren-Musik inszenieren. Die Formation kennt dabei keine Berührungsängste mit anderen Stilen und weiß somit den ganzen Abend zu überraschen. Bluesrock vom Feinsten made in USA Die Band: Ellice Brown: Vocals Gary Gamper: Lead, Slide and Rhythm-Guitar Roland Hagen: Bass Gery Gödl: Lead and Rhythm-Guitar Thomas Amort: Drums Eintritt: € 10,-- Vorverkauf, € 12,-- Abendkasse Theater „Der Alte König in seinem Exil“ Freitag, 1. Februar 2013, 20 Uhr, Pfarrzentrum Mit „Der alte König in seinem Exil“ hat der Vorarlberger Autor Arno Geiger eines der berührendsten und persönlichsten Bücher zum Thema „Alzheimer“ geschrieben. Respekt- und liebevoll erzählt er darin von seinem Vater, dem die Erinnerungen langsam abhanden kommen und dessen Orientierung in der Gegenwart sich auflöst . . . Erzähltheater mit LiveMusik Eine Produktion der Villa Falkenhorst Mit Hanno Dreher (Sprecher), Arno Oehri (Klanglabor) und Ferdinand Berlinger, Günter Gross, Gustav Jenni, Reinhard Kaufmann, Walter Pfister, Helmuth Pröm, Franz Josef Pühringer (Chor) Textfassung und Regie: Brigitta Soraperra Eintritt: € 14,-- Vorverkauf, € 16,-- Abendkasse € 2,-- mit Kulturgutschein 10 Vorverkaufsstelle für die Veranstaltungen des Kulturreferates: Gemeindeamt Höchst, Zi. 12 (Frau Lucic, Tel. 7907-23) E-Mail: kultur@hoechst.at, online: www.hoechst.at und bei allen Raiffeisenbanken, Sparkassen und über www.laendleticket.com Bus & Bahn für € 1,-- pro Tag Die Gemeinde Höchst stellt vier Maximo-Tickets allen Interessierten um je € 1,-- pro Tag zur Verfügung. Damit können alle öffentlichen Verkehrsmittel in Vorarlberg benutzt werden. Bitte die Karten telefonisch oder per Mail reservieren und im Gemeindeamt, Zi. 24, abholen. T: 05578-7907-38, M: helga.lau@hoechst.at Dezember 2012 Gemeinde Info HÖCHST Die Polizeiinspektion Höchst im Wandel der Zeit Als Dienstleistungsunternehmen im Bereich der Sicherheit darf ich Ihnen, liebe Höchsterinnen und Höchster, die Polizeiinspektion Höchst vorstellen. Die Polizei ist seit 1849 (damals noch Gendarmerie Höchst) in Höchst angesiedelt. Aus der Chronik lässt sich entnehmen, dass es mit „zwei Gendarmen zu Fuß und einem zu Pferd“ begann. Damals erstreckte sich das Postenrayon von Gaißau über Höchst und Fußach nach Hard bzw. Lustenau bis nach GötzisKobel. kehrs- und Sicherheitspolizei sind wir außerdem sehr stark in der Prävention tätig. Ein Beispiel dafür ist die Umsetzung des Projekts Schülerlotsen mit unseren Partnern (Gemeinden, Schulen etc.). Unsere Ausrüstung entspricht dem aktuellen Stand der Sicherheit. So verfügen wir über vier moderne Dienstfahrzeuge, zwei Alkomaten/Vortestgeräte und ein Geschwindigkeitsmessgerät. Dank Unterstützung durch die Gemeinde sind wir seit mehreren Jahren im ehemaligen Entbindungsheim in Höchst, Franz-Reiter-Straße 15a untergebracht. Die Polizeiinspektion Höchst mit den Dienstfahrzeugen terstützung bedanken. Denn polizeilicher Erfolg ist eng mit den Bürgern der Gemeinde verbunden. Durch Ihre Mithilfe können wir Straftaten klären und den Straßenverkehr sicherer machen. Sollten Sie Fragen zum Thema Sicherheit oder Kriminalprävention haben, beantworten wir diese sehr gerne – kommen Sie vorbei. Ihre Polizeiinspektion Höchst Michael RÖSLER, KontrInsp Inspektionskommandant 16 Beamte/innen Mittlerweile betreuen wir mit 16 Beamten und Beamtinnen ca. 13.000 Einwohner des Rheindeltas. Durch die Grenznähe zur Schweiz hatten wir im Bereich der Sicherheit immer eine besondere Stellung, die etliche Sonderverwendungen mit sich brachte. So verfügen wir über Spezial-Beamte in den Bereichen „Suchtmittelbekämpfung“, „Spurensicherung“, „Einsatzeinheit“ und über Motorradfahrer. Wir pflegen sehr gute Kontakte zu unseren Schweizer Polizeikollegen, da Kriminalität vor Grenzen nicht Halt macht. Neben unseren allgemeinen Aufgaben wie Kriminal- Ver- Fakten zu 2011 Im vergangenen Jahr 2011 bearbeiteten wir ca. 600 Gerichtsdelikte und ca. 1700 Verwaltungsakte. Zudem mussten 232 Verkehrsunfälle mit Verletzungen bzw. Sachschäden bearbeitet werden. Aufgrund unseres jungen und engagierten Teams konnten im Vorjahr 63,2 % der angefallenen Gerichtsdelikte geklärt werden. Dabei wurden auch einige Seriendelikte geklärt, welche sich über das ganze Bundesgebiet sowie auch ins Ausland erstreckten. Abschließend möchte ich mich bei Ihnen für Ihre Un- Polizei Höchst bei der Ausbildung von Schülerlotsen Kategorie F1 (Babyraketen, Kinderfeuerwerk). Feuerwerk der Kategorie F2 ist erst ab 16 Jahren erlaubt. Alle Feuerwerkskörper sind mit der entsprechenden Markierung versehen. Feuerwerke sind in der Nähe von Kirchen und Altersheimen verboten. Ebenfalls streng verboten ist die Verwendung pyrotechnischer Gegenstände und Sätze in der Nähe von leicht entzündlichen oder explosionsgefährdeten Gegenständen, Anlagen und Orten. Dazu zählen insbesondere alle Tankstellen. 11 Pyrotechnikgesetz Zum bevorstehenden Silversterabend möchte die Gemeinde an die Bestimmungen des Pyrotechnikgesetzes erinnern. Grundsätzlich wird darum ersucht, auf jene Personen Rücksicht zu nehmen, die unter der Lärmbelästigung leiden. Altersbeschränkungen Das Pyrotechnikgesetz genehmigt Kindern ab 12 Jahren lediglich Feuerwerk der Gemeinde Info HÖCHST Dezember 2012 Höchster interkulturelles Frauencafé erlebte Ansturm „Wir sind überwältigt von der Anzahl der Frauen, die das interkulturelle Frauencafé ‚FRAUEN.Gespräche.’ in Höchst besucht haben.“ Das war der einstimmige Tenor des Projektteams, das im Novembercafé alle Hände voll zu tun hatte. Über 60 Frauen drängten sich in den Räumen der Kinderstube in Höchst eng zusammen, um dem Referat von Frau Dr. Maria Uhl und der professionellen Übersetzung von Frau Zeynep Güven zuzuhören und im Anschluss daran sehr persönliche Fragen zu stellen. Das Thema, „Ich bin am Boden – Wie erkenne ich eine Depression? Wer hilft mir?“, war von vielen Frauen gewünscht worden. Wie brisant das Thema ist, Unterstützt wurde das Team wieder von der Höchster Bücherei, die den anwesenden Frauen Fachliteratur zu dem Thema präsentierte. Im Anschluss an den offiziellen Teil saßen und standen die Frauen noch lange beisammen, diskutierten oder genossen ein paar Häppchen des reichhaltigen Buffets bei einer Tasse Kaffee oder Tee. bestätigt auch die WHO, die für das Jahr 2020 die Depression auf Platz zwei der größten Gesundheitsprobleme setzt. Für die Angehörigen depressiver Menschen stellte Frau Inge Kohler den Verein HPE vor, der Hilfe und Beratung für die Familien und Freunde der Erkrankten anbietet, also für die Mit-Betroffenen. Der Verein arbeitet ehrenamtlich, Beratungen sind somit kostenlos. Blick auf die Bücherauswahl zum Thema, zur Verfügung gestellt von der Bücherei Höchst mende Jahr ist schon auf Schiene“, erzählen Edith Schallert und Christiane Grabher, die Projektleiterinnen des Frauencafés. „Spannende und entspannende Themen haben wir schon zusammengetragen. Bereits am 9. Jänner 2013 starten wir mit einem für uns Frauen besonders wichtigen Thema: Ganz Frau sein – ganz gesund!“ Die Höchster Ärztin Dr. Linda Motazed nimmt sich nach einem kurzen Einstiegsreferat Zeit, Fragen zu Themen wie Pubertät, Wechseljahre, Vorsorge, Osteoporose etc. zu beantworten und mit den Frauen zu diskutieren. Neben all diesen brennenden Fragen kommt natürlich wie immer die Begegnung mit den anderen Frauen bei Kaffee und Kuchen nicht zu kurz. Das Café, das bis zum Sommer noch in der Kinderstube Höchst seinen Platz findet, ist geöffnet von 14:30 – 17:00 Uhr. Die Frauen des Projektteams freuen sich auf den Besuch vieler interessierter offener Frauen, die gerne einen informativen Nachmittag in entspannter Atmosphäre genießen möchten. Planung für 2013 Referentin Dr. Maria Uhl „Die Planung für das kom- Am 13. Oktober 2012 fand zum achten Mal der Höchster Rundenlauf statt, welcher erstmals vom „Leichtathletik-Team“ der TECNOPLAST Turnerschaft Höchst veranstaltet wurde. Nachbericht zum 8. Höchster Rundenlauf anstalter allen Läufern und Sponsoren, für ihr Mitlaufen und die finanzielle Unterstützung aussprechen. Ein besonderer Dank gilt allen Sponsoren des 8. Höchster Rundenlaufs: Autohaus Hagspiel, Bgm. Werner Schneider, Dornbirner Sparkasse Filiale Höchst, Kunststofftechnik Grabher, Spiegel GmbH, FPÖ Höchst, QV – Stadel, Firma J. Blum GmbH, Firma Klaus Rettenhaber, Christian Fröwis (Firma InnoNav), Dieter Salzmann, Blaha Hof, Dietmar Brünning, Erich Helbok, Kneipp Aktiv Club, Cafe Alte Schule, Scania Österreich, Alfi’s Werkstatt, Christina Blum, blum FC Höchst, Carini Etiketten, Bösch Malermeister, Schiverein Höchst, Feuerwehr Höchst, Manfred Hannesschläger (Firma SIKO), Kirchenchor St. Johann, Zahntechnik Helbok, Pfarre Gaißau (Rikard Toplek), Hagenbucher Gaißau, Tischlerei Stefan Brunner, Futtermax, SVÖ Hundesportverein Rheindelta, Frisiersalon Andrea Sturn und VKW. Die Turnerschaft Höchst freut sich schon auf das nächste Jahr und hofft wieder auf eine große Teilnehmerzahl! Insgesamt waren 252 Läufer am Start, die gemeinsam über 1.600 Runden gelaufen sind. Dem Verein Sonnenblume konnte ein Scheck mit der stolzen Summe von rund € 6.200,00 überreicht werden. Ein großes „Dankeschön“ möchten die Ver12 Dezember 2012 Gemeinde Info HÖCHST Krankenpflegeverein feierte seltenes Dienstjubiläum Am 1. Dezember durfte der Krankenpflegeverein Rheindelta ein seltenes und besonderes Jubiläum feiern. 25 Jahre ist „unsere“ Elisabeth, DGKS Elisabeth Schwendinger, in der Hauskrankenpflege in der Region Rheindelta für kranke und hilfsbedürftige Menschen im Einsatz. Nur wenige in diesem anspruchsvollen und auch in jeder Hinsicht anstrengenden Beruf können auf so viele Jahre – sicher viele davon erfüllte, aber manchmal auch schwierige – zurückblicken. Wir fragen uns, wie hat sie das nur geschafft? Durch ihr engagiertes Dabeisein hat sie unseren Verein wesentlich mitgeprägt. Viele Menschen im Rheindelta verbinden mittlerweile die Hauskrankenpflege mit Elisabeth Schwendinger. Wir vom Krankenpflegeverein – und da sprechen wir sicher zahlreichen Menschen aus dem Herzen – können uns nur herzlich bedanken für ihre Menschlichkeit, ihre Professionalität, ihre Flexibilität und ihr Durchhaltevermögen. Danke, Elisabeth, und bleib bitte weiterhin in unserer Mitte! Team Krankenpflegeverein Rheindelta Obrau Adelheid Wlcek mit DGKS Elisabeth Schwendinger und Renate Amann, Pflegeleitung (von links) Welcher Rhein darf’s denn sein? Eine Umfrage ermittelt die Wünsche der Rheintaler an ihre „Lebensader“. Wenn in den nächsten Jahrzehnten der Hochwasserschutz am Alpenrhein ausgebaut wird, sollen auch die Bedürfnisse der Anwohner berücksichtigt werden. Deshalb hat die Internationale Rheinregulierung IRR in einer Umfrage den Puls der Rheintaler gefühlt. Grundwasserversorgung und „Natürlichkeit des Rheinvorlandes“ sind beidseits des Rheines wichtig. Die Rheintaler sind gut informiert über ihren Fluss, seine Gefahren und das Ausbauprojekt „Rhesi, Rhein – Erholung und Sicherheit“. 98 Prozent wähnen sich darüber informiert, ob ihr Wohnhaus von einem Hochwasser direkt betroffen wäre – und das beidseits des Rheins. Nationale Unterschiede gibt’s dann aber in der Abwägung der Gefahr. wasserschutzes am Rhein besteht auch die Möglichkeit, den Fluss und seinen Verlauf neu zu gestalten, ihn – mindestens teilweise – zu renaturieren und für die Freizeitgestaltung attraktiver zu machen. Kaum jemand wünscht mehr Parkbänke oder Liegewiesen. Stattdessen sollen die Planer in erster Linie „die Natürlichkeit des Rheinvorlandes beachten“. Daneben sollen sie „die Grundwasserversorgung sichern“ – das ist den Schweizern wichtiger als den Vorarlbergern. An dritter Stelle soll „die landwirtschaftliche Nutzung erhalten“ bleiben. Auch wünschen sich besonders die Vorarlberger, dass die Wasserqualität des Rheins verbessert wird. Immerhin 50 % der Befragten meinen auch, dass der Rhein derzeit kein natürlicher Fluss sei. 13 Der Gefahr bewusst Während vier von fünf Vorarlbergern jederzeit mit einem Hochwasser rechnen, ist in der Schweiz jeder Dritte der Meinung „es wird schon nicht so schlimm werden“. Überraschend sorglos sind in der Schweiz die 16 bis 20jährigen, am meisten Sorgen machen sich Vorarlberger über 60 Jahre. Der Ausbau des Hochwasserschutzes ist in Vorarlberg für 87 Prozent sehr wichtig oder wichtig, in der Schweiz für 79 Prozent. Mit dem Ausbau des Hoch- Lebensader Rhein Gemeinde Info HÖCHST Dezember 2012 Wir gratulieren unseren Jubilaren In den vergangenen Wochen konnten Bürgermeister Werner Schneider und Vizebürgermeister Herbert Sparr fünf Höchster Ehepaaren zur Feier der Goldenen Hochzeit gratulieren. Ein Paar beging das 65. Hochzeitsjubiläum. Ernst und Annilies Hildebrand Hofgarten 9, feierten am 25. Oktober das Fest der Goldenen Hochzeit. Franz und Anny Grubmüller Gaißauer Straße 29, feierten am 10. November das Fest der Goldenen Hochzeit. Josef und Ruth Dullnig Im Dorf 3, feierten am 10. November das Fest der Goldenen Hochzeit. Arthur und Theresia Raich Frühlingstraße 12, feierten am 22. November das 65. Hochzeitsjubiläum. Werner und Eva Düringer Gärtnerweg 7, feierten am 23. November das Fest der Goldenen Hochzeit. Johann und Anna Brunner Fliederweg 4, feierten am 29. November das Fest der Goldenen Hochzeit. VS Höchst Unterdorf – Partnerschule in Albanien Die Renovierung unserer Partnerschule ist abgeschlossen. Am Sonntag, den 14. 10. 2012, konnte die Volksschule in Dobre im Norden von Albanien feierlich eröffnet werden. Finanziert wurde der Umbau durch die VS Höchst Unterdorf, das Land Vorarlberg und die Freundschaftsgesellschaft für Albanien. Ich bedanke mich recht herzlich bei der Jugendmusik, bei der Gemeinde und 14 bei allen Schülern, Eltern und Lehrerinnen meiner Schule. Danke an alle für die Unterstützung und Mithilfe, damit dieser Schulumbau verwirklicht werden konnte. Die Freude der Kinder und Lehrer ist riesengroß und lässt sich mit Worten gar nicht beschreiben. Vielen Dank auch an das Land Vorarlberg und an die Freundschaftsgesellschaft für Albanien. Dir. Helga Bellak Dir. Helga Bellak mit albanischen Schulkindern bei der Eröffnung der renovierten Schule in Dobre. Dezember 2012 Gemeinde Info HÖCHST Ein Tag auf der Apfelfarm von Jens und Veronika Blum Die Kinder der 1c- und 2cKlasse der Volksschule Höchst Kirchdorf besuchten im Oktober den Qualitätsobstbauer Jens Blum. Hautnah erfuhren sie den Weg des Apfels vom Apfelbaum bis in den Supermarkt, wo sie verkauft werden. Die Apfel-Sortiermaschine demonstrierte, wie die Äpfel nach Größe und Gewicht aussortiert werden. Eine Geschmacksprobe verriet gleich: Hier wurde beste Arbeit geleistet! Ihren Schönheitsschlaf halten die verschiedenen Apfelsorten, wie zum Beispiel Elstar, Braeburn uvm., in einer Kühlkammer. Darin bleiben sie knackig und frisch. Diesen himmlischen Duft werden wir wohl nicht mehr vergessen. Das Highlight war natürlich das Apfel-Traktorzügle, mit dem wir alle gemeinsam zur Apfelplantage tuckerten. Alle sangen, lachten und genossen die herrliche Fahrt durch die Natur. Die Kinder konnten sich sogar als Erntehelfer bewähren. Kein „leichter“ Job, wie die Kinder feststellen mussten. Die gepflückten Äpfel durften die Kinder sogar mit nach Hause nehmen. Unterwegs mit dem Höchster Apfelzügle Zum Schluss überraschte Veronika Blum die rund 40 Kinder und sechs Begleitpersonen mit selbstgemachtem Saft und heißen Wienerle. Das hat geschmeckt! Für uns alle war es ein unvergesslicher und ganz besonderer Ausflug! Danke für diesen tollen Tag, Jens und Veronika! Die Kinder der 1c und 2c mit Anna Waibel und Britta Bösch Durchblicke in der Apfelplantage Verpflegung für die jungen Besucherinnen und Besucher Kletterspaß im Garten 15 Gemeinde Info HÖCHST Dezember 2012 Fasnatzunft Höchst – mehr Freude in den Alltag bringen Mit der Gründung der Fasnatzunft am 11.11.1968 durch Albert Nagel, Bruno Blum, Kurt Bührle und einige andere honorige Herrn wurde der Höchster Bevölkerung mehr Freude und Abwechslung in ihren Alltag gebracht und das ist bis heute so. Nur mit einem guten Zusammenhalt im Verein ist es immer wieder möglich, Großveranstaltungen zu organisieren wie z. B. Umzüge, Narrentag oder die Landesgardegala – die wir auch im kommenden Jahr am 23. Februar abhalten dürfen! Das erste Höchster Prinzenpaar 1969 Gerda und Edwin. 2013 regieren Daniel und Steffi. Vor allem für die Garden und Schalmeien ist es natürlich ganz besonders wichtig ihre Märsche und Showtänze nach den vielen Proben, auf der Bühne zu zeigen. Dazwischen werden die Ballgäste immer wieder mit verschiedenen Sketchen einiger unserer Mitglieder bestens unterhalten. Jedes Jahr wird ein neues Prinzenpaar gekürt und seit dem ersten Prinz Edwino und Prinzessin Gerda bis zum aktuellen 45. Prinz Daniel von Hostede und Prinzessin Stephanie ist es für jedes Prinzenpaar eine große Freude, Ehre und ein unvergessliches Erlebnis eine Fasnatsaison „adelig“ zu sein. Mit der Gründung der Kindergarde, der Teenygarde, der Prinzengarde und der Schalmeien wurden Meilensteine in der Fasnatzunft geschaffen. Somit wurden auch besonders wichtige Grundsteine gelegt, damit sich bereits junge Menschen in frühen Jahren in den Verein einbinden können. Zunftball als Höhepunkt Ein Höhepunkt jeder Fasnat ist der Zunftball, der in der kommenden Fasnat bereits zum 45. Mal stattfindet. Mit großem Engagement und tollem Einsatz vieler Zünftlerinnen und Zünftler wird die Rheinauhalle dekoriert, Themenbars und Bühne aufgebaut und zur Freude des Publikums ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Bruno Blum, Kurt Bührle und Albert Nagel als Mitbegründer der Fasnatzunft Fasnat-Termine 2013 12. Jänner 2013 Schlüsselübergabe am Kirchplatz 19. Jänner 2013 45. Zunftball in der Rheinauhalle 20. Jänner 2013 Seniorenzunftball der Gemeinde Höchst 26. Jänner 2013 Schalmeienparty in der Rheinauhalle 23. Februar 2013 Landesgardegala in der Rheinauhalle Zunftball-Karten Karten für den Zunftball 2013 sind ab 2. Jänner 2013 bei den Vorverkaufsstellen Blumen Brunner, Alte Schule, ADEG-Konsum und Café Schallert um € 15,-- erhältlich. Die Fasnatzunft Höchst freut sich natürlich immer über neue Mitglieder. Bitte informieren Sie sich über unsere Homepage: Marcel Janser, Präsident der Fasnatzunft Höchst (rechts), mit Michel Stocklasa, dem Präsidenten der Vorarlberger Faschingszünfte 16 www.fasnatzunft-hoechst.at Dezember 2012 Gemeinde Info HÖCHST Schülerlotse zu sein ist toll und eine wichtige Aufgabe. Es erfordert Pünktlichkeit und man muss bei der Sache sein, denn man darf erst dann auf die Straße gehen, wenn das Auto steht. Kindergarde Leitung: Sandra Weinhandl und Monika Prutti Mädchen ab 6 Jahren, Training 1 x in der Woche von 17.00 Uhr bis 18.30 Uhr ab Schulanfang bis Jänner in der Turnhalle Volksschule Kirchdorf, Keine Vorkenntnisse notwendig. Leider kommen wir nur einmal in der Woche dran, weil wir sechs Lotsenpaare sind. Danke an alle Autofahrer für ihre Rücksicht auf uns Kinder, aber auch ein herzliches Dankeschön an die Polizei Höchst, die uns ausgebildet hat. Sarah & Celine von der Volksschule Kirchdorf Schülerlotsen an sämtlichen Schulen in Höchst Teenygarde Leitung: Anja Linder und Linda Aichmaier Mädchen ab 12 Jahren, Training 1 x in der Woche von 18.30 Uhr bis 20.00 Uhr ab Schulanfang bis Jänner in der Turnhalle Volksschule Kirchdorf. Im Zuge des durch die Polizeiinspektion Höchst durchgeführten Schülerlotsenprojektes wurden nunmehr an allen Schulen in Höchst Schülerlotsen ausgebildet. Dafür zuständig war die Polizeiinspektion Höchst. Inzwischen erhielten sechs Schülerinnen und Schüler der VS Unterdorf die Ausbildung zu Schülerlotsen. 20 Schüler der Mittelschule Höchst sorgen jeden Morgen beim Schutzweg am Kirchplatz für Sicherheit. Zwölf Schüler der VS Höchst Kirchdorf sorgen beim Schutzweg in der Konsumstraße/Küferstraße bzw. Konsumstraße/Riedstraße für das gefahrlose Überqueren des Schutzweges. Im Sinne der Verkehrssicherheit ruft die Polizeiinspektion Höchst alle Verkehrsteilnehmer zur besonderen Rücksicht auf und bedankt sich bei der Gemeinde Höchst sowie dem Kuratorium für Verkehrssicherheit für die Unterstützung und Bereitstellung der Ausrüstungsgegenstände. Ein besonderer Dank gilt den teilnehmenden Schulen und nicht zuletzt den Schülern selbst, für die äußerst angenehme Zusammenarbeit. Die Polizeiinspektion Höchst wünscht allen Schülerlotsen viel Spaß und ein unfallfreies Ausüben ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit. Prinzengarde Leitung: Bettina Wurzer und Rebecca Barth Mädchen ab 16 Jahren, Training 2 x in der Woche von 20.00 Uhr bis 22.00 Uhr von August bis Dezember in der Turnhalle Volksschule Kirchdorf. Schalmeienzug Leitung: Philip Schlegel und Tobias Gassner Burschen ab 18 Jahren, Probe 2 x in der Woche von 20.00 Uhr bis 22.00 Uhr von September bis März im Probelokal beim Raiffeisenlager in Höchst Schülerlotsen der Mittelschule Höchst 17 Gemeinde Info HÖCHST Dezember 2012 Gemeindebedienstete können sich wehren Ein voller Erfolg war die Einladung der Gemeinde Höchst für den Kurs „Selbstverteidigung für Frauen“ im Gemeindedienst. An zwei Abenden im November wurden die Mitarbeiterinnen der Gemeinde darüber unterrichtet, wie sie sich wirkungsvoll gegen Übergriffe zur Wehr setzen können. Die Kosten für den Kurs übernahm die Gemeinde. Josef Klotz, Sektionsobmann des Polizeisportvereins Vorarlberg, Sektion Judo, gab den Frauen an den zwei Abenden wertvolle Tipps zur Selbstverteidigung. Selbstverständlich wurden die Abwehrgriffe und Tricks auch praktisch geübt. Josef Klotz stellte sich dabei jeweils als Sparringspartner zur Verfügung. Folgende Inhalte wurden den Teilnehmerinnen an den beiden Abenden vermittelt: Die Mitarbeiterinnen der Gemeinde wurden mit verschiedenen Methoden der Selbstverteidigung vertraut gemacht. Im Clinch mit dem Trainer l Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit stärken l Vermittlung der Grundregeln der Selbstbehauptung l Spezielle Abwehrtechniken l Notwehr: Wann? Und in welchem Maße? l Natürliche Verteidigungsbereitschaft l Umgang mit dem Pfefferspray Bürgermeister des Bezirkes Bregenz tagten in Höchst Vor kurzem fand die Bürgermeister-Tagung der BH Bregenz auf Einladung unseres Bezirkshauptmannes Dr. Elmar Zech in Höchst statt. Die fast vollzählig erschienen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister wurden mit zwei Referaten zu den Themen „Schulentwicklung“ durch BSI Wolfgang Rothmund und „Forstwesen“ durch Dipl.-Ing. Peter Feuersinger bestens über die neuesten Entwicklungen informiert. 18 Auch Bezirkshauptmann Dr. Elmar Zech und die Abteilungsleiterinnen und Abteilungsleiter der BH Bregenz informierten über aktuelle Entwicklungen in der Landes- und Gemeindeverwaltung. Diese jährliche Veranstaltung dient neben der Information auch dem Gedankenaustausch zwischen der Behörde und den Gemeinden. Auch der Dialog zwischen Bürgermeister Werner Schneider begrüßt seine Kolleginnen und Kollegen zur Tagung im Pfarrsaal. den Gemeinden wird in dieser Veranstaltung gefördert und von allen Beteiligten gerne wahrgenommen. Ein Danke an das Team der BH Bregenz für diese Informationsveranstaltung. Bürgermeister Werner Schneider Dezember 2012 Gemeinde Info HÖCHST 19 Gemeinde Info HÖCHST Dezember 2012 Hilfe für bedürftige Menschen in der Region Bei einer kleinen vorweihnachtlichen Feier, mitgestaltet von der Volksschule Hard Markt, überreichten der Vorstandsdirektor Gernot Uecker und die Bankstellenleiter der Raiffeisenbank am Bodensee EUR 6.000,-- an soziale Einrichtungen in den Gemeinden Hard, Lauterach Höchst, Fußach und Gaißau. Der Verzicht der Raiffeisenbank auf Weihnachtskarten sowie auf Weltspartagsgeschenke an Erwachsene ermöglicht die großzügige Unterstützung. Für die Geldspenden bedankten sich die Vereine herzlich bei der Raiffeisenbank am Bodensee – Krankenpflegeverein Hard, Gemeinde Hard (Sozialfonds für bedürftige Menschen), Krankenpflegeverein Lauterach, mitnand Lauterach, der Krankenpflegeverein Rheindelta, MOHI-Fußach und die Gemeinde Höchst (Adventkonzert). Für den weihnachtlichen Adventzauber den die Schüler mit den Lehrern der Volksschule Hard Markt mit ihren aufwendigen Dekorationen in die Bankstelle Hard gebracht haben, möchte sich die Raifffeisenbank am Bodensee recht herzlich bedanken. Spendenübergabe bei der Raiffeisenbank am Bodensee: Bernd Wiedemann, Raiba Fußach, Julia Murnig, Mohi Fußach, Christoph Schnetzer, Raiba Gaißau, Adelheid Wlcek, Krankenpflegeverein Rheindelta, und Vizebürgermeister Herbert Sparr (von links) Spende für das Ortshilfswerk Die Dornbirner Sparkasse unterstützt Bedürftige. Wie schon in den Vorjahren erhielt auch heuer Bürgermeister Werner Schneider von der Dornbirner Sparkasse einen Spendenscheck in der Höhe von € 2.200,-. Überreicht wurde der Scheck von Raimar Grabherr, Filialleiter in Höchst. Unerwartete Schicksalsschläge, Armut und Not gibt es überall. Die Gemeinde Höchst erhält durch die Spende die Möglichekit, vor den Weihnachtsfeiertagen bedürftigen Bürgerinnen und Bürgern unter die Arme zu greifen. „Die Förderung des Gemeinwohls ist uns ein wichtiges Anliegen. Wir wünschen uns, dass dieses Geld direkt bei jenen ankommt, die dringend Hilfe benötigen“, so die Vorstände Werner Böhler und Harald Giesinger. Dieser Bitte kommt die Gemeinde Höchst gerne nach. Bürgermeister Werner Schneider mit Raimar Grabherr von der Sparkasse Dornbirn, Filiale Höchst e5-Team Vorstellung Christoph Grabher-Meyer Durch meine Ausbildung als EUREM-Energiemanager und berufliche Tätigkeit als Regelungstechniker möchte ich mein Wissen in der Gemeinde einsetzen bzw. umsetzen. Ziel meiner Tätigkeit ist 20 es, ein Stück „Gemeinde Höchst“ energietechnisch mitzugestalten und die Lebensqualität im Alltag zu verbessern. Im e5-Team können Schwachstellen gefunden und mit praktikablen Lösungen beseitigt werden. Einsparung von Energie ist in vielen Bereichen möglich. Je nach Lebenslage gibt Christoph Grabher-Meyer es unterschiedliche Möglichkeiten und Lösungswege, durch die Änderung von Gewohnheiten oder Einsatz von geringen finanziellen Mitteln eine Einsparung zu erreichen. „Nicht nur ein Weg ist der richtige! Es gibt viele Wege.“ Jede Einsparung, und ist diese noch so klein, ist ein Erfolg.
  1. gemeindeinformation
Höchst_Gemeind...o_201 Höchst 14.05.2013 14.05.2013, 10:50 Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst Gemeinde Info HOCHST .. Nr. 31 – Dezember 2011 Der Weg in ein neues Jahr Das Redaktionsteam der Gemeinde-Info Höchst wünscht allen Leserinnen und Lesern einen besinnlichen und freudigen Weg in das neue Jahr 2012 mit einem Fotomotiv, das uns Dr. Peter Weber zur Verfügung gestellt hat. www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Leitbild Kinder- und Schülerbetreuung CD mit Orgelwerken vorgestellt Kulturenfest an der Volksschule Kirchdorf Schulkinder aus den beiden Höchster Volksschulen präsentierten in Gaißau tolle Beiträge zum „Miteinander der Generationen im Rheindelta“ (Seite 3). MOHI Höchst wird gut angenommen Adventsingen 2011 mit Rekordergebnis Das Rheindelta als Schulzimmer 2 5 8 9 12 15 Gemeinde Info HÖCHST Liebe Höchsterinnen und Höchster! Ich möchte die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel zum Anlass nehmen, um Danke zu sagen. Ich bedanke mich bei allen Vereinsfunktionären und in Vereinen tätigen Personen für ihre überaus wertvolle Arbeit. Ich bedanke mich bei den Institutionen Feuerwehr und Rotes Kreuz für den ganzjährigen Einsatz und die nicht immer leichte Aufgabe. Ich bedanke mich bei allen, die sich für unsere Jugend einsetzen – bei der Kleinkinderbetreuung, in unseren Kindergärten und Schulen. Dezember 2011 Ich bedanke mich auch bei allen Personen, die sich um das Wohlergehen unserer älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger bemühen. Ich bedanke mich bei allen politischen Mandataren und Mandatarinnen, die sich ehrenamtlich unserer Gemeinde annehmen. Ich bedanke mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in unserer Gemeindeorganisation. Jede und jeder erfüllt eine wichtige Aufgabe. So wünsche ich allen Höchsterinnen und Höchstern gesegnete Weihnachten, Gesundheit und Erfolg im Neuen Jahr 2012. Ihr Bürgermeister Werner Schneider Leitbild zur Kinder- und Schülerbetreuung in Höchst „Die Bildung und Betreuung der Kinder ist ein wichtiges gesellschaftliches Anliegen. Die Gemeinde Höchst unterstützt mit ihrem Betreuungsangebot die Familien in ihren Erziehungsaufgaben. Dabei kommt allen Familienformen die gleiche Unterstützung zu.“ Das ist einer der Grundsätze, die im neuen Leitbild der Kinder- und Schülerbetreuung in Höchst festgeschrieben sind. Höchst will weiterhin eine besonders familienfreundliche Gemeinde bleiben und das Angebot ausbauen und anpassen. Dabei gibt es keine Unterschiede zwischen öffentlichen und privaten Einrichtungen: Wo sinnvolle Abeit für Kinder und Jugendliche geleistet wird, steht die Gemeinde gerne dahinter. Für Höchst steht dabei die Qualität im Vordergrund. Nur so kann zum Wohl der Kinder und der Familien gearbeitet werden. sind Maßnahmen vorgesehen, den Raumbedarf für die Schülerbetreuung zu verbessern. Natürlich ist besonders der Kinder-Campus in Zukunft wesentlicher Bestandteil der Kinderbetreuung in unserer Gemeinde. Zusammenarbeit wichtig Weil auch die finanziellen Anforderungen laufend steigen, ist Zusammenarbeit ein Gebot der Stunde. So lassen sich vorhandene Möglichkeiten gut nutzen. Deshalb steht auch das Projekt „Bildungsregion Rheindelta“ zur Diskussion. Möglichst reduzierte Administration, leichter Zugang zu den Betreuungseinrichtungen sind Beispiele für diese Vorhaben. Sehr geehrte Höchsterinnen und Höchster! Mit großer Freude darf ich Ihnen mitteilen, dass das Leitbild und die Entwicklungsplanung für „Kinder – und Schülerbetreuung in Höchst“ fertiggestellt ist. Diese Arbeit entstand auf sehr breiter Basis. Alle hier in Höchst tätigen PädagogInnen und Kinderbetreuerinnen konnten sich einbringen. Auch Sie, geschätzte Mitbürger, haben durch die Rücksendung des Fragebogens einiges dazu beigetragen. So wird es uns möglich sein, optimale Lösungen für die unterschiedlichsten Be- dürfnisse der Eltern und Kinder für die Zukunft zu bieten. Dieses Leitbild gibt uns Orientierung für alle Vorgänge im Handlungsbereich der Gemeinde, die Kinder und Jugendliche von der Geburt bis zum 15. Lebensjahr betreffen. Es ist für mich ein großes Bedürfnis, mich noch einmal bei allen Beteiligten recht herzlich für die gute Zusammenarbeit zu bedanken! Ganz besonders auch bei Frau Johanna Neußl vom Pro Team des IfS, für ihre professionelle Begleitung. Das Leitbild finden Sie auf unserer Homepage: www.hoechst.at Selbstverständlich ist das Leitbild auch im Gemeindeamt erhältlich. Karin Rezniczek Vizebürgermeisterin Integration fördern In Höchst bestehen zahlreiche Initiativen für die Integration. Ob Kinder mit besonderen Bedürfnissen oder mit Migrationshintergrund – hier bedarf es weiterer Bemühungen. Ganztagesformen Vermehrt gefragt sind Formen der Ganztagesbetreuung. Dies gilt für die Kleinkinderbetreuung und den Kindergarten, ebenso wie für die Schule. 2 Neubau VS Unterdorf Selbstverständlich finden sich im Leitbild auch konkrete Vorhaben wie der Neubau der Volksschule Unterdorf. Auch bei der VS Kirchdorf Dezember 2011 Gemeinde Info HÖCHST Mit Gesang und Tanz wusste die Volksschule Unterdorf zu beeindrucken. Volksschüler zum Zusammenleben der Generationen Schülerinnen und Schüler der beiden Höchster Volksschulen Kirchdorf und Unterdorf boten am 3. Adventsonntag in Gaißau tolle Beiträge. Anlass war der Weihnachtsmarkt, das Rahmenprogramm stand unter dem Motto „Miteinander der Generationen im Rheindelta“. Der attraktive Markt zwischen Rheinblickhalle und Volksschule Gaißau bot viel Abwechslung. In der Halle waren die Volksschüler aus Höchst, Gaißau und Fußach mit ihren Lehrerinnen auf der Bühne aktiv. Die Vorführungen der Volksschulkinder wurden von den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern mit viel Applaus bedacht. Die Weihnachtsbäckerei der Volksschule Kirchdorf Saal übersichtlich dargestellt. Auf der Bühne gab es Lieder und Tänze, Beiträge zum WanElmar Gehrer del unserer Alltagssprache und zu Bräuchen und Spielen. Dabei wirkte auch Heimatdichter Elmar Gehrer mit. Im Programm gab es immer wieder Hinweise, wie wichtig das Miteinander der Generationen ist. Auch die beiden Bürgermeister aus Höchst und Fußach, Werner Schneider und LAbg. Ernst Blum, ließen sich die Vorführungen nicht entgehen. 3 Sozialsprengel Rheindelta Anlass für die Präsentationen war die Vorbereitung auf den künftigen Sozialsprengel Rheindelta. Der Gaißauer Bürgermeister Reinhold Eberle hatte den Anstoß gegeben. Immerhin geht es um das Zusammenleben der Generationen in der Region, die bereits in zahlreichen Bereichen sehr gut funktioniert. Die Aktivitäten der vier Volksschulen waren in Kojen im Erklärung alter Ausdrücke und Gesangsbeiträge Gemeinde Info HÖCHST Dezember 2011 Steuern und Gebühren 2012 Eigene Steuern Grundsteuer A - Hebesatz Grundsteuer B - Hebesatz Gästetaxe brutto 500 500 0,75 f 3- und 4-Jährige 5 Vormittage und 2 Nachmittage 3- und 4-Jährige 5 Vormittage und 3 Nachmittage 3- und 4-Jährige 5 Vormittage und 4 Nachmittage 27,50 f 32,00 f 36,50 f Ganztagskindergarten 3- und 4-Jährige 50,00 f 5-Jährige 30,00 f Kinderbetreuung Pinocchio 1,5 bis 3 Jahre 9 Monate werden verrechnet 2 Tage pro Woche (7.00 bis 13.00 Uhr) 30,00 f 3 Tage pro Woche (7.00 bis 13.00 Uhr) 45,00 f 4 Tage pro Woche (7.00 bis 13.00 Uhr) 60,00 f 5 Tage pro Woche (7.00 bis 13.00 Uhr) 75,00 f 3-Jährige (Stichtag 01.09. des Jahres) 27,50 f Geschwisterrabatt: Zweites zahlendes Kind: 50 % 6. Bootshafen Bootsplatz LP LP Länge Breite Liegeplatzgebühr Kategorie 1 7,00 2,10 472,75 f Liegeplatzgebühr Kategorie 2 7,00 2,30 531,84 f Liegeplatzgebühr Kategorie 3 7,00 2,40 560,20 f Liegeplatzgebühr Kategorie 10 7,00 2,80 677,26 f Liegeplatzgebühr Kategorie 4 8,00 2,90 764,82 f Liegeplatzgebühr Kategorie 5 9,00 3,00 852,26 f Liegeplatzgebühr Kategorie 6 9,00 3,10 881,75 f Liegeplatzgebühr Kategorie 7 9,00 3,20 911,70 f Liegeplatzgebühr Kategorie 8 10,00 3,20 969,32 f Liegeplatzgebühr Kategorie 9 10,00 3,40 1.027,03 f Hundesteuer ein Hund/Haushalt 35,00 f für jeden weiteren Hund 95,00 f Gebühren und Tarife 1. Wassergebühren Anschlussgebühren Anschlussgebühr Beitragssatz per lfm Rohr Anschlussgebühr Hebesatz (25%) Bezugsgebühren Wasserbezugsgebühr je m³ 213,75 f 53,44 f 0,83 f Wassergrundgebühr (monatlich) Tarif 1 0 m² bis 150 m² Nutzfläche 4,17 f Tarif 2 - 151 m² bis 500 m² Nutzfläche 6,91 f Tarif 3 - 501 m² bis 1000 m² Nutzfläche 13,42 f Tarif 4 - 1001 m² bis 3000 m² Nutzfläche 34,52 f Tarif 5 über 3000 m² Nutzfläche 67,49 f Tarif 6 - Lagerfläche und LandwirtschaftsBerufsfischer (Kategorie 3) 8,00 2,50 560,20 f gebäude über 1000 m² Nutzfläche 10,04 f Trockenliegeplatz 155,48 f Zählermiete (monatlich) KW-Zuschlag: Tarif 1 - bis 6 m³ 1,84 f Zuschlag pro KW Motorleistung 1,18 f Tarif 2 - ab 7 m³ 4,37 f Tarif 3 - Industriezähler I 14,07 f Gastplatz-Gebühren Tarif 4 - Industriezähler II 46,00 f 1.4. - 31.10. jeweils pro Tag (Gondeln max. 6 x 2 m) 4,00 f größere Boote 8,00 f 2. Kanalisationsgebühren Pauschale vom 1.11.-31.03 (außerhalb der Saison) 36,00 f Anschlussgebühren 7. Fischereipacht Anschlussgebühr Beitragssatz per lfm Rohr 400,66 f Pacht für Berufsfischer 1.350,00 f Anschlussgebühr Hebesatz 36,07 f Erschließungsgebühr Hebesatz 36,07 f 8. Müllgebühren Abfallgebühr - Grundgebühr 28,60 f Bezugsgebühren Zuschlag pro Wohnungsbenutzer 2,64 f Kanalbenützungsgebühr je m³ 2,97 f 3. Mahlzeitendienst Essen für Normalabnehmer 5,90 f Essen für Ausgleichszulagenempfänger 3,70 f Essen für Sonderfälle 7,40 f Mittagessen für HS-Schüler 4,00 f Mittagessen für VS-Schüler 3,00 f Mittagessen für Kindergarten 3,00 f 4. Mobile Altenhilfe Stundenweiser Einsatz 9,50 f Samstag, Sonn- und Feiertag 14,40 f Nachtdienst 14,40 f 5. Kindergartentarife und Kinderbetreuung Kindergarten Regelgruppe 10 Monate werden verrechnet 5-Jährige sind gratis Sperrmüll Mindestgebühr Sperrmüll pro 0,5 m³ Sperrmüll pro 1,0 m³ Sperrmüll weiterer m³ (max. 2 m³) Bauschutt - Kleinmenge Bauschutt - Höchstabgabemenge 0,5 m³ Grünmüll pro m3 Grünmüll weiterer m³ (max. 2 m³) Grünmüll Mindestgebühr Müllsack Gartenabfälle 80 L Müllsack Biomüll 8 L Müllsack Biomüll 15 L Müllsack Restmüll 20 L Müllsack Restmüll 40 L Müllsack Restmüll 60 L Gelber Sack für Firmen 6,00 f 8,50 f 14,00 f 25,00 f 5,00 f 8,50 f 8,50 f 17,00 f 5,50 f 4,80 f 0,60 f 1,10 f 1,25 f 2,50 f 3,70 f 0,44 f 4 Dezember 2011 Gemeinde Info HÖCHST Vorstellung der Doppel-CD mit Orgelmusik von J.S. Bach: Prof. Fritz Jurmann, Joe Morscher, Dr. Markus Brändle, Dr. Peter Weber, vier Mitglieder des Ensembles Capella St. Nicolaus, Feldkirch, Prof. Dr. Bruno Oberhammer, Eric Lechner, Oswald Wagner, Karin Rezniczek, Reinhard Gasser, LR Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann, Helmut Sparr (von links) Orgelwerke auf CD: Grandiose Musik perfekt eingespielt Grandiose Orgelmusik, gespielt mit Können und Begeisterung, genossen die Besucherinnen und Besucher am Montag, dem 21. November, in der Pfarrkirche Höchst. Prof. Dr. Bruno Oberhammer hatte zum 11. Konzert seiner Präsentation der gesamten Orgelwerke von J. S. Bach geladen. Im Anschluss wurde die Doppel-CD mit Chorälen und Orgelbearbeitungen aus Bachs „Orgelbüchlein“ vorgestellt. Prof. Bruno Oberhammer zeigte auf, welche Macht die Musik von Bach hat, welche Klangfülle die Riegerorgel besitzt und welche große Fähigkeiten der Organist. stellung der neuen DoppelCD in den nahen Pfarrsaal geladen. Für „Johann Sebastian Bach – Orgelbüchlein“ hat Prof. Oberhammer sämtliche Werke aus dieser Sammlung an Choralbearbeitungen auf der Höchster Orgel eingespielt. Die Choräle dazu singt jeweils die Capella St. Nicolaus, das Vokalensemble der Dommusik Feldkirch, unter Leitung von Prof. Benjamin Lack. Getragen wird die Herausgabe durch die Gemeinde Höchst. Blum Beschläge, Schertler-Alge sowie Berkmann Transporte haben ebenfalls dazu beigetragen. desrätin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann verwies in ihrem Grußwort darauf, dass Prof. Bruno Oberhammer über sein eigenes künstlerisches Wirken hinaus sein Wissen zahlreichen Musikern und Musikpädagogen weitergegeben hat. Klänge von Bach, bearbeitet für Drums und dargeboten durch Eric Lechner, bildeten den Rahmen für die kleine Feier. Viele Gratulanten beglückwünschten Bruno Oberhammer zu seinen großartigen Leistungen. Der Künstler bedankte sich ebenfalls bei allen, die mitgewirkt haben, die große Herausforderung zu meistern. Wie bei den Orgelkonzerten kommt auch beim Verkauf der CD von Prof. Bruno Zahlreiche Helfer Vizebürgermeisterin Karin Rezniczek bedankte sich bei den vielen Personen, die ihren Beitrag zum Werk geleistet haben. Kulturlan- Prof. Oberhammer spielte trotz des verletzten Fingers ein grandioses Orgelkonzert in der Pfarrkirche Höchst. Oberhammer der Reinerlös dem Sozialprojekt in Abakaliki zugute. verstärkt zur MobilitätsDrehscheibe. Dazu tragen auch die Fahrradboxen beim Bahnhof Lustenau bei, die Interessierte aus Höchst für nur € 30,- pro Jahr mieten können. Weitere Auskünfte im Gemeindeamt bei Armin Schneider, Zimmer 17, Telefon 05578/7907-39. 5 CD-Präsentation Im Anschluss wurde zur Vor- Die Bahn fährt im Halbstunden-Takt Weitere Verbesserungen brachte der seit dem 11. Dezember gültige neue Fahrplan für Höchst. Die Zugverbindung St. Margrethen-Bregenz wurde ausgebaut. Es gibt zwei neue Mittagsverbindungen, zur Hauptverkehrszeit fährt die Bahn also im Halbstunden-Takt. Für Höchster ist der Bahnhof St. Margrethen leicht erreichbar. Die Zugfahrt nach Bregenz dauert 17 Minuten, mit dem Bus geht das nicht so rasch. Stau gibt es auf der Schiene jedenfalls nie. Fahrradboxen Der Bahnhof Lustenau wird Gemeinde Info HÖCHST Dezember 2011 der Höchster Volksschule Kirchdorf findet sich ein buntes Gemisch an Nationalitäten, Sprachen und Religionen. Um diese Vielfalt miteinander zu erleben, wurde zum Kulturenfest eingeladen. „Unsere Volksschule besuchen Kinder mit sechs unterschiedlichen Nationalitäten, zwölf verschiedenen Muttersprachen und sieben Religionen“, berichtet Britta Bösch. Die Junglehrerin hatte die Idee zum Kulturenfest, um bei aller Verschiedenheit das Miteinander des Feierns zu betonen. An Volksschüler feierten ein Fest der Kulturen sche Atmosphäre gesorgt, . Etliche davon waren von den Vorschulkindern gebastelt worden. Manuela Steger und Elizabet Hintner, Manusch und Ezo, plauderten und erzählten auf Deutsch und auf Türkisch, es wurde miteinander gesungen und geklatscht. Und als schließlich etwas Unruhe aufkam – bei 80 Kindern von 6 und 7 Jahren kein Wunder – war es auch schon Zeit für das bestens bestückte Buffet mit Süßem und Pikantem. Dort machten sich Mitglieder des Elternvereins nützlich, um den begeisterten Kindern die Qual der Wahl etwas zu erleichtern. Manusch und Ezo, Manuela Steger und Elizabet Hintner 80 Kinder Die Jüngsten an der Schule, insgesamt ca. 80 Kinder aus der Vorschule und den 1. Klassen, waren eingeladen, ebenso natürlich die Eltern. Viele beteiligten sich auch am Kuchenbuffet, das in der Turnhalle aufgebaut wurde. Mit dabei waren auch die Religions- und Sprachenlehrer der VS Kirchdorf. Dort hatten Lehrerinnen und zwei Erzählerinnen mit Kissen, Tüchern, Lampen und Lichtern für eine orientali6 Informationen für Eltern Die Höchster Volksschulen bieten interessierten Eltern auch hilfreiche Abende an, bei denen Lernprobleme angesprochen werden. Dieses besondere Angebot dient der Vorbeugung, es wurde von den spezifischen Lernförderlehrerinnen der bei- Britta Bösch mit Schulkindern, rechts die Auswahl am reichhaltigen Buffet den Schulen angeregt. Es geht um Leistungsdruck, um Rechenschwächen sowie um die Sprache. Dezember 2011 Gemeinde Info HÖCHST Infomappe für Bauleute Die e5 Gemeinde Höchst bietet den zukünftigen Bauherrn bzw. Bauherrinnen eine „Infomappe für Bauleute“ an, welche grundsätzliche Informationen über Bauen, Sanieren und Wohnen bietet, bevor ein Planer beauftragt wird. Diese Mappe informiert zielgerecht und frühzeitig über die Möglichkeiten des nachhaltigen Bauens. Sie beinhaltet diverse Richtlinien, u.a. die Energieförderungsrichtlinie, die Wohnhaussanierungsrichtlinie und die Neubauförderungsrichtlinie. Ebenso wird ein kleiner Einblick zu den Themen Baugrundlagenbestimmung, Energieausweise, Gebäudeausweis, Heizwärmebedarf, U-Wert und Passivhaus gegeben. Die Broschüren erhalten Sie kostenlos im Bauamt der Gemeinde Höchst, Zimmer 16. Ing. Helmut Lenzi und Baumeister Gerhard Wimmersberger geben Ihnen gerne Auskunft. Mit der kostenlosen Abgabe dieser Infomappen wird der Bauherr besonders im Bereich energieeffizientes Bauen informiert. Der Bauherr unterstützt damit die Umweltziele der Gemeinde Höchst. -Team Höchst Die erste Sitzung des e5Teams der Gemeinde hat am 30. November 2011 stattgefunden. Ziel war die Festlegung der Arbeitsschwerpunkte für das kommende Jahr. Die laufende Verbesserung der Bedingungen für Bus-, Bahn- und Radfahrer, der Umstieg auf erneuerbare Energie und energetische Mindeststandards für Gemeindegebäude, nachhaltige Materialbeschaffung in Bauhof und Gemeindeamt, eine kommunale Energieund CO2-Bilanz sowie die Grundlagen für Energieleitbild und Energiestrategie stehen 2012 auf dem Plan. Grundsätzlich wird die Zusammenarbeit mit Kindergärten und Schulen sowie die Einbindung der Bürger eine zentrale Rolle in den Klimaschutz-Aktivitäten der Gemeinde Höchst spielen. In den nächsten Ausgaben werden wir die Mitglieder des e5-Teams näher vorstellen. 7 Gudrun Koch, Roswitha Schneider und Siegi Ruepp wurden verabschiedet. Direktor und Lehrerinnen verabschiedet Drei verdiente Höchster PädagogInnen traten in den Ruhestand. Am 24. November verabschiedeten die Gemeinde Höchst und die Lehrerinnen der VS Kirchdorf Direktor Siegi Ruepp im Rahmen einer kleinen Feier im Glashaus in den Ruhestand. Siegi Ruepp hat viele Jahre in Höchst als Pädagoge gewirkt. Die vergangenen drei Jahre leitete er die Volksschule Kirchdorf. Mit ihm traten auch Roswitha Schneider und Gudrun Koch in den Ruhestand. Beide hatten als Lehrerinnen an der VS Kirchdorf gewirkt. Bürgermeister Werner Schneider dankte Dir. Ruepp und den beiden Lehrerinnen für das immer bewiesene große Engagement. Im Bild oben: Bürgermeister Werner Schneider, Gudrun Koch, Siegi Ruepp, Roswitha Schneider, Vizebürgermeisterin Karin Rezniczek und Bezirksschulinspektor Wolfgang Rothmund (von links). Gemeinde Info HÖCHST Dezember 2011 HöchstFußach Benevit: Gerüstet für das Pflegeheim Rheindelta Die Geschäftsleitung von Benevit freut sich sehr über das Vertrauen der Gemeindevertreter/innen von Höchst und Fußach, die ihr die Leitung des zukünftigen Pflegeheims Rheindelta übertragen haben. Die Mitglieder der Steuerungsgruppe für das Projekt haben für das zukünftige Pflegeheim folgende Leitidee entwickelt: „Unser Bestreben ist, dass sich alle Menschen im Pflegeheim Rheindelta wohlfühlen. Deshalb stehen gute Betreuung und Pflege im Vordergrund. Wir stellen die Qualität auf Dauer sicher. Unser Angebot richtet sich nach den Bedürfnissen jedes einzelnen unserer Bewohner. Wir passen das Angebot veränderten Lebenssituationen an.“ Fröhliche Stimmung nach einem der Workshops Heimkonzept erarbeitet Benevit-Geschäftsführer Dipl.-Ing. ETH Manfred Zumtobel hat aufbauend auf dieser Leitidee ein Heimkonzept ausgearbeitet, das die Grundlage für die weiteren Planungsarbeiten darstellt. Auch im Altenwohnheim Höchst sind eine positive Erwartungshaltung und eine deutliche Aufbruchstimmung spürbar. Alle Mitarbeiter/innen haben lange auf den „Startschuss“ gewartet und freuen sich jetzt auf einen zügigen Fortschritt bei der Realisierung des neuen Pflegeheims Rheindelta. Dipl.-Ing. Manfred Zumtobel, GF Benevit Sylvia Dietrich, Leiterin Altenwohnheim Sozialberaterin Christiane Huber-Hackspiel aus Bregenz ein „Vorbereitungsprogramm für den Umzug ins neue Pflegeheim“ durch. Benevit-Mitarbeiterinnen gemeinsam am Werk. Ablauf: • Informationsabend • Workshop I: Teamwork • Workshop II: Gemeinsame Werte und Stärken • Workshop III: Wertschätzzende Kommunikation und Umgang mit Konflikten Ziele des Programms: • Stärkung schaft der Gemein- Vorbereitungsprogramm Heim- und Pflegeleiterin Sylvia Dietrich führt derzeit mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unter der Leitung der akad. Mentalcoach und dipl. Lebens- und 8 • Grundlagen schaffen für einen gelingenden Übergang ins neue Haus • Konstruktiver Umgang mit Kritik • Identifikation mit dem Unternehmen stärken Abschluss im Frühling 2012: • Workshop IV: Reflexion: Was läuft gut? Was läuft nicht so gut? Das Team von Benevit wünscht allen Höchsterinnen und Höchstern ein gesegnetes Weihnachtsfest! Dezember 2011 Gemeinde Info HÖCHST Mobiler Hilfsdienst Höchst Der Mobile Hilfsdienst der Gemeinde Höchst erfreut sich in der Bevölkerung großer Beliebtheit. Derzeit betreuen die 13 Helferinnen des Mobilen Hilfsdienstes Höchst 32 Personen und leisten dabei monatlich etwa 400 Stunden. Der Höchster Verein für soziale Dienste (ehemals Altenwohnheimverein) stellte allen Mitarbeiterinnen des MOHI neue Jacken zur Verfügung. gerne mit älteren Menschen. Sie haben sich in Kursen auf ihre Aufgabe vorbereitet und sich zur Verschwiegenheit verpflichtet. Der Mobile Hilfsdienst bietet Unterstützung bei der täglichen Arbeit im Haushalt wie aufräumen, einkaufen, kochen, waschen oder bügeln. Reine Putzdienste leisten die Helferinnen nicht, diese müssen durch eine Zugehfrau erledigt werden! Unterstützung im Alltag Der Mobile Hilfsdienst bietet eine liebevolle und zuverlässige Unterstützung und Begleitung im täglichen Leben. Ein besonderes Anliegen der Mitarbeiterinnen ist es, auf individuelle Wünsche einzugehen und schnell und unbürokratisch beiseite zu stehen. Die MOHI bietet das richtige Angebot der Unterstützung bei einzelnen Tätigkeiten. Zeitpunkt, Dauer und Umfang der Leistungen werden mit den Klienten vereinbart und an deren Lebensgewohnheiten angepasst. Die Betreuerinnen arbeiten Körperpflege Der Mobile Hilfsdienst bietet in enger Zusammenarbeit mit dem Krankenpflegeverein Rheindelta auch Unterstützung in der häuslichen Pflege. Das gilt etwa für die Körperpflege, für Hilfe beim An- und Auskleiden oder bei Gesundheitsübungen. Die Helferinnen begleiten aber auch zum Arzt oder helfen bei Behördengängen, sie machen Spaziergänge oder führen einfach ein Gespräch. Auch Spaziergänge gehören zum Angebot des MOHI Höchst. Auskünfte und Kontakt: Gemeindeamt Höchst, Reingard Adenberger Telefon 05578 / 7907-25 E-Mail: reingard.adenberger@hoechst.at MOHI-Tarif für 2012: € 9,50 für Werktage / € 14,40 für Sa/Sonn-/Feiertage Neue Jacken Der Höchster Verein für soziale Dienste (ehemals Altenwohnheimverein) stellte allen Mitarbeiterinnen des MOHI einheitliche neue Jacken zur Verfügung. Das Team der MOHI aus Höchst bedankt sich herzlich für diese Unterstützung. 9 Gemeinde Info HÖCHST Dezember 2011 mit Reinhart Fetz aus Höchst Reisevortrag Kabarett „Flugblind – Die Revanche“ mit Stefan Vögel & George Nussbaumer Donnerstag 9. Februar 2012, 19.30 Uhr, Pfarrzentrum Eine Reise der Gegensätze. In 6 Monaten von Brasilien nach Nepal, in den Himalaya, durch Tibet nach China und die Manschurei und mit der Transsibirischen Eisenbahn bis St. Petersburg und heimwärts ins Ländle. Brasilianische Herzlichkeit und Lebensfreude und tropische Üppigkeit wechseln über zu nepalesischer Gastfreundschaft und der Eiswelt des Himalaya. Bestürzt über die Diskriminierung und Unterdrückung des tibetischen Volkes aber zutiefst beeindruckt von der „sakralen“ Geografie der tibetischen Landschaft geht die Reise durch das fremde China nach Russland. Sibirien im Winter bei Minus 30 Grad, warmgehalten von Vodka und russischem Humor und beeindruckt vom weihnachtlichen Moskau. Eintritt: € 8,-Die Gesamteinnahmen der Veranstaltung gehen an das Sozialprojekt Mura-Piraha Indianer in Brasilien Freitag, 13. Jänner, und Samstag, 14. Jänner 2012, jeweils 20 Uhr, Pfarrzentrum Höchst Kein Streit war laut genug, keine Beleidigung zu verletzend, kein Tiefschlag zu schmerzhaft – Stefan Vögel & George Nussbaumer stehen wieder gemeinsam auf der Bühne. „Flugblind“ knüpft dort an, wo „Blindflug“ aufgehört hat: zwei Künstler, die sich in unlauterem Wettbewerb gegenseitig die Bühne streitig machen, um die Gunst ihres Publikums zu gewinnen. Eintritt: € 19,-- (mit Kulturgutschein € 7,--) Die Karten unbedingt im Vorverkauf reservieren! Das Orgelwerk von J. S. Bach Konzert mit Prof. Bruno Oberhammer Montag, 16. Jänner 2012, 20:15 Uhr, Pfarrkirche Das 12. Konzert der Reihe „Das Orgelwerk von J. S. Bach“ steht im Jänner auf dem Programm. Prof. Bruno Oberhammer spielt an der großen Rieger-Orgel in unserer neubarocken Pfarrkirche. Freiwillige Spenden für das Sozialprojekt Abakaliki/Nigeria Vorverkaufsstelle für die Veranstaltungen des Kulturreferates: Gemeindeamt Höchst, Zi. 12 (Frau Lucic, Tel. 7907-23) E-Mail: kultur@hoechst.at, online: www.hoechst.at und bei allen Raiffeisenbanken und Sparkassen 10 Konzert „d‘Hardar Böhmische“ Freitag, 24. Februar 2012, 20 Uhr, Pfarrzentrum „d‘Hardar Böhmische“, sieben Musikaten aus Hard, haben sich der Pflege der böhmischen Blasmusik verschrieben. Eintritt: € 10,-- Vorverkauf, € 12,-- Abendkasse Dezember 2011 Theater „höchst grenzenlos“ spielt Gemeinde Info HÖCHST „Willkommen in Loriot’s heiler Welt“ Samstag, 25. Februar 2012, 20 Uhr Alte Schule, Alemannensaal Tauchen Sie mit uns und seinen vielfältigen Figuren ein in die heile Welt des Meisters des Wortwitzes und des feinsinnigen Humors, der mit seinen Sketchen und Cartoons Menschen aller Generationen unterhalten und ihnen manchmal auch einen Spiegel vorgehalten hat, ohne zu verletzen. Regie: Bruno Felix Premiere: Sa, 25. Februar 2012, 20 Uhr Weitere Aufführungen: 2., 4., 9. und 10. März 2012, jeweils 20 Uhr in der Alten Schule, Alemannensaal Kartenvorverkauf: ab 30. Jänner 2012 im Gemeindeamt Eintritt: € 11,-- Erwachsene € 9,-- Senioren, Studenten, Schüler Prinz Dominik und Prinzessin Jenny mit Lakai Thomas Fasnat 2012 in Höchst Höchst hat seit dem 11.11. 2011 ein neues Prinzenpaar: Auf Pimsi und Monika folgten pünktlich um 11:11 Uhr bei tollen 11° C Außentemperatur Dominik und Jenny vom Mahlerhof. Garde und Schalmeienzug marschierten auf und viel Volk freute sich über den Start in die Fasnat 2011/2012. Als Lakai amtet Thomas Brunner, der Onkel der Prinzessin und als 40. Prinz von Hostede bestens erfahren in Fasnatsbräuchen. Prinz Dominik, der 44. von Hostede, rief gleich Steuerfreiheit für alle Höchsterinnen und Höchster bis Aschermittwoch aus. Die Zunft bewirtete am Kirchplatz und dem Glühwein wurde gerne zugesprochen, ebenso heißen Schüblingen und Wienerle. Zunftpräsident Marcel Janser und Fasnat-Marketingmann Renato Schneider sowie viele Zunftmitglieder waren dabei im Einsatz. Schalmeienparty in der Rheinauhalle 28. Jänner 2012, 20 Uhr Turnerball Rheinauhalle 4. Februar 2012, 20 Uhr Schiball Rheinauhalle 18. Februar 2012, 20 Uhr Kinderfasching in der Rheinauhalle 21. Februar 2012 um 14.11 Uhr Fasnattermine 2012 ISOH Narrenmesse 7. Jänner 2012, Pfarrkirche, 17.30 Uhr, anschließend Fest im Pfarrzentrum Vorarlberger Volkstheater „Die unglaubliche Entführung der Tante Martha“ Mundart-Komödie von Alain Reynaud-Fourton/Stefan Vögel Schlüsselübergabe am Kirchplatz 14. Jänner 2012, 14.11 Uhr 44. Zunftball in der Rheinauhalle 21. Jänner 2012, 20.11 Uhr Samstag, 3. März 2012, 20 Uhr, Pfarrzentrum Drei junge Chaoten wollen eine reiche Frau entführen, um Lösegeld zu kassieren. Aus Versehen erwischen sie aber Tante Martha. Und mit der bekommen die drei Jungs ihre liebe Not – denn weder ist die temperamentvolle Dame auf den Mund gefallen, noch beschränkt sich ihre Schlagfertigkeit auf Worte! Als Marthas Mann es dann aber auch noch strikt ablehnt, Lösegeld zu bezahlen, hört bei Tante Martha der Spaß endgültig auf. Sie schwört Rache – und dreht den Spieß um. Mit Heike Montipeller, David Kieber, Bernhard Gstöhl, Christoph Dingler, Linus Feistenauer, Gerhard Zuggal Eintritt: € 19,--, € 7,-- mit Kulturgutschein 11 Gemeinde Info HÖCHST Dezember 2011 Weltmeisterfeier Der ÖAMTC Radfahrer Club Höchst bedankt sich für die überwältigende Anteilnahme an der WM-Feier. Die Radball-Weltmeister Patrick Schnetzer und Dietmar Schneider haben dieses Fest sehr genossen. Obmann Heimo Lubetz dankt den klingenden Vereinen für ihre Darbietungen und allen Höchster Vereinen, die Abordnungen gesandt haben. Ein besonderer Dank geht auch an das Autohaus Mazda Hagspiel. Viel Abwechslung in der Bücherei Spielothek Höchst Die Herbstveranstaltungen in der Bücherei Spielothek Höchst boten besonders viel Abwechslung. lasen eine liebenswerte Geschichte übers Drachenerziehen vor, auf Deutsch und auf Türkisch – eine wertvolle Stunde des Zuhörens und des Austausches in beiden Sprachen – für die Mütter und die Kinder (Bild unten). fred Schlüter (Bild oben) im Rahmen seiner Lesereise durch Vorarlberg Station in der Bücherei Spielothek Höchst. Im Rahmen einer Mitmachgeschichte zeigte und erklärte er den Kindern der Klasse 4a der Volksschule Kirchdorf und ihren Lehrerinnen Beate Raith und Gabi Blum auf sehr gekonnte und unterhaltsame Weise viel Interessantes über die Herstellung und Gestaltung seiner Bücher. Lesung Maria Schneider Unsere Herbstveranstaltungen begannen am 23. September mit einer Lesung und Buchpräsentation der Höchster Autorin Maria Schneider (Bild oben). Sie stellte an diesem Abend ihren neuesten Lyrikband „Liebe macht Tempo“ vor. ses Jahr in der Bücherei Spielothek Höchst im Zeichen der Integration. Am Montag, den 17. Oktober, luden wir unter dem Titel „Baklava & Öpflschnitz“ zu einem interkulturellen Erzählabend ein. Die beiden Erzählerinnen „Manusch & Ezo“ – Manuela Steger und Elizabeth Hintner (Bild oben) – erzählten auf Deutsch und auf Türkisch alte und neue Geschichten aus Orient und Okzident. Mitmachgeschichte mit Manfred Schlüter Am 14. November machte der deutsche Kinderbuchautor und Illustrator Man- Vorlesespaß In der Woche „Österreich liest“ veranstalteten wir eine Vorlesestunde in deutscher und türkischer Sprache für kleinere Kinder und ihre Mamas. Magdalen GehrerGrabher und Ayse Güclü Bus & Bahn für € 1,-- pro Tag Die Gemeinde Höchst stellt ab 2012 vier Maximo-Tickets allen Interessierten um je € 1,-- pro Tag zur Verfügung. Damit können alle öffentlichen Verkehrsmittel in Vorarlberg benutzt werden. Bitte die Karten telefonisch oder per Mail reservieren und im Gemeindeamt, Zi. 24, abholen. T: 05578-7907-38, M: helga.lau@hoechst.at Baklava & Öpflschnitz Die Veranstaltungswoche „Österreich liest“ stand die12 Dezember 2011 Gemeinde Info HÖCHST Scheckübergabe durch die mitwirkenden Vereine an die Vertreter der sozialen Projekte mit Bürgermeister Werner Schneider und Pfarrer Willi Schwärzler. Foto: Reinhard Büchele, Fotoclub creativ Höchst Adventkonzert Höchst mit Rekordergebnis Insgesamt wurden für fünf wichtige Hilfsprojekte 17.500 Euro gespendet. Das Adventkonzert in der Pfarrkirche Höchst hat Tradition, es konnte heuer mit Unterstützung des Kulturreferates der Gemeinde bereits zum 16. Mal durchgeführt werden. Zum musikalischen Erlebnis kommt dabei die soziale Komponente: Der Reinerlös wird auf soziale Projekte aufgeteilt. Heuer wurde durch eine großzügige Privatspende das Rekordergebnis von € 17.500 erreicht. Ebenso leisteten Höchster Unternehmen und die Gemeinde einen Beitrag. Die Bürgermusik Höchst, der Chor St. Johann, der Männergesangverein 1864 Höchst, das Höchster Chörle „Voices“ sowie das Doppelquartett „z’Acht“ luden am 3. Adventsonntag in die Pfarrkirche, die wieder sehr gut besucht war. Musikantinnen und Musikanten boten einen eindrucksvollen Beitrag zur Mitte der Adventzeit. Den Auftakt gestaltete die Bürgermusik mit Kapellmeister Robert Vonach mit dem „Hallelujah“. Beeindruckend auch die Vielfalt an stimmlichen Möglichkeiten, die Männergesangverein (Leiterin Maria Sturm), Chor St. Johann (Leiter Michael Jagg) und Chörle (Leiterin Elke Hirschbichler) boten. Als Formation aus dem Männergesangverein wirkten auch die Mitglieder des Doppelquartetts „z’Acht“ mit, geleitet von Helgar Brunner. Augustin Jagg führte durch das Programm und bot Beiträge zur Vorweihnachtszeit. Lang anhaltender Applaus und das gemeinsam gesungene „Es wird scho glei dumpa“ schlossen den Abend in der Kirche ab. Alle freiwilligen Spenden für das Konzert kommen verschiedenen sozialen Projekten zugute: „Ärzte ohne Grenzen“ der Frauenbewegung Höchst, Pfarrcaritas Höchst für notleidende Menschen in der Gemeinde, „Indigenas“ in Ecuador, mit Maria Meusburger aus Höchst durch die Mütter-Beten-Runde, Indiovölker am Amazonas durch die entsprechende Aktionsgruppe sowie „Comissiao Pastoral de Terra“ in Brasilien mit Thomas Bauer, unterstützt durch den Weltladen. Jede dieser Initiativen erhielt den Betrag von € 3.500,-. Im Anschluss luden die Unterstützer der sozialen Projekte auf dem Kirchplatz zu Getränken und Imbissen. Dornbirner Sparkasse unterstützt Bedürftige Wie schon in den Vorjahren erhielt auch heuer Bürgermeister Werner Schneider von der Dornbirner Sparkasse einen Spendenscheck in der Höhe von E 2.200,-. Überreicht wurde der Scheck von Raimar Grabherr, Filialleiter in Höchst. Die Gemeinde Höchst erhält durch die Spende die Möglichkeit, vor den Weihnachtsfeiertagen bedürftigen Bürgerinnen und Bürgern unter die Arme „Ninetnine“ stimmte auf den Advent ein Die Vorarlberger Rockband „Ninetnine“ stimmte zusammen mit ihren Freunden am Samstag, den 26. November, im Pfarrzentrum das Publikum mit einem BenefizKonzert auf den Advent ein. zu greifen. „Wir wünschen uns, dass dieses Geld direkt bei denjenigen ankommt, die dringend Hilfe benötigen“, so Vorstandsvorsitzender Werner Böhler. Dieser Bitte kommt die Gemeinde Höchst gerne nach. Die Idee entstand im Vorjahr auf dem Adventmarkt, wie Bandleader Christoph Schobel berichtet. Sängerin Cheyenne Hadschieff, David Ladurner, Gabriel Meckler, Reto Hähnel, Marco Friedauer, Mathias Schobel, Jürgen Decini, Mike Lebar und Didi Kuenz wirkten mit. Das ließen sich 300 Besucherinnen und Besucher nicht entgehen. Schließlich konnte Christoph Schobel an Heidi Schuster-Burda einen Scheck mit € 1.560,für das Ortshilfwerk Höchst übergeben (Bild oben). 13 Gemeinde Info HÖCHST Dezember 2011 Wir gratulieren unseren Jubilaren Im November und Dezember konnten Bürgermeister Werner Schneider und Vizebürgermeisterin Karin Rezniczek einem Höchster Ehepaar zur Goldenen Hochzeit gratulieren, gleich drei Mitbürgerinnen konnten in diesem Zeitraum Glückwünsche zum 90. Geburtstag entgegennehmen. Hermo und Elfriede Wachter Erika Lechner Maria Schneider Das Fest ihrer Goldenen Martina Vonach Hochzeit feierten Hermo Ihren 90. Geburtstag feierte Ihren 90. Geburtstag feierte Ihren 90. Geburtstag feierte und Elfriede Wachter am 2. Martina Vonach, Altenwohn- Erika Lechner, Brugger Stra- Maria Schneider, HolderNovember. ße 79, am 29. November. heim, am 7. November. baum 30, am 4. Dezember. Alles Gute für den Ruhestand Die besten Wünsche zum Übertritt in den verdienten Ruhestand überbrachte Bürgermeister Werner Schneider unserem langjährigen Landeshauptmann Dr. Herbert Sausgruber und Gattin Ilga. Damit verbunden war der Dank für die Leistungen, die stets auch seiner Heimatgemeinde Höchst zugute gekommen sind. Bürgermeister Schneider wünschte auch dem neuen Vorarlberger Landeshauptmann Mag. Markus Wallner (im Bild oben mit Gattin Sonja) alles Gute für sein verantwortungsvolles Amt. Die Wahl des neuen Landeshauptmannes bot auch Gelegenheit zum Gespräch mit dem Wiener Bürgermeister und Landeshauptmann Michael Häupl (links). 14 Dezember 2011 Gemeinde Info HÖCHST Höchster Adventmärkte Advent- und Weihnachtsmärkte haben in Höchst Tradition. Der Abendmarkt auf dem Kirchplatz (oben) lockte viele Besucher an. Erstmals lud auch die VS Unterdorf zum Märktle für die Albanienhilfe (unten). Pro Western spendete den Markterlös den CliniClowns. J unge Blum-Mitarbeiter traten in ihren Lehrberufen in London gegen die Besten der Welt an. Alle landeten unter den zehn Besten ihres Lehrberufs. An der 41. Berufsweltmeisterschaft in London nahmen heuer auch vier junge BlumMitarbeiter teil. Sie hatten sich zuvor als österreichische Bundessieger für dieses internationale berufliche Großereignis qualifiziert, das alle zwei Jahre stattfindet. Zu den 25 Medaillen des überaus erfolgsverwöhnten Höchster Beschlägeherstellers Blum sind diesmal vier Blum-Lehrlinge erneut erfolgreich Diplome hinzugekommen. Anlagenelektriker Thomas Schneider erreichte Platz 10, CNC-Dreher Martin Fink landete auf Rang 7, Formenbauer Martin Hinteregger belegte den 5. Platz und Polymechaniker Patrik Fröwis sicherte sich ebenfalls den 5. Rang. Die vier ausgezeichneten Blum-Lehrlinge 15 Gemeinde Info HÖCHST Zum zweiten Schulzimmer wurde das Naturschutzgebiet Rheindelta mit seiner beeindruckenden Tier- und Pflanzenwelt für die Schülerinnen und Schüler der 4c der Vivo Mittelschule Höchst. Die Ergebnisse des umfassenden Projektes wurden im Pfarrsaal vorgestellt. Naturschutzgebiet, Landwirtschaft, Erholungsgebiet und weitere Begehrlichkeiten – die Streuwiesen und das Seeufer stehen immer wieder im Nutzungskonflikt. Für Klassenlehrerin Silke Gerer ist wichtig, dass der Nachwuchs das Staunen Dezember 2011 Die Schülerinnen und Schüler informierten über ihre verschiedenen Fachgebiete. Die Natur im Rheindelta als zweites Schulzimmer über die Natur lernt und begreift, wie sorgfältig wir mit Naturlandschaften umgehen müssen. Sie schätzt die Arbeit von Gebietsbetreuer Walter Niederer und besonders die Vermittlung durch die Biologin Agnes Steininger vom Rheindeltahaus. Ein ganzes Schuljahr lang arbeiteten die Schülerinnen und Schüler an ihrem Projekt. Das bot ihnen Einblicke weit über das Naturschutzgebiet hinaus: Selina: „Was ich interessant fand ist, dass die Frösche eine Krankheit bekommen können, die ,Pilz Killz‘ heißt. Durch den Lehrausgang zum Rheindeltahaus achte ich jetzt viel mehr auf Tiere in der Wildnis.“ Amon: „Durch das Projekt und die Hilfe der Studenten der Universität Innsbruck habe ich keine Angst mehr, wenn ich etwas präsentieren muss. Außerdem habe ich bei der Projektarbeit auch gelernt, wie man richtig Geld zählt. Ich habe gelernt, wie man ein Kassabuch führt.“ Tevfik: „Dieses Projekt hat mir Vieles gebracht, z. B., wie man Steckbriefe über die Tiere schreibt. Ich kann nun das 10-Fingersystem besser, weil wir öfters im Computerraum waren.“ Sebahat: „In meiner Arbeitsgruppe (Buchhaltung) habe ich gelernt, wie man schnell Geld zählt. Wir mussten alles ausrechnen, damit wir wissen, wie viel Geld wir noch in der Projektkassa haben. Ich habe gelernt, besser zusammenzuarbeiten.“ natur(R)leben Rheindelta Klima und Wetter, Nutzung, Tier- und Pflanzenwelt in allen Facetten, Erholungswert – jeder Aspekt wurde beleuchtet. Bei der Präsentation von „natur(R)leben Rheindelta“ durch die beteiligten Schülerinnen und Schüler boten die verschiedenen Kojen Einblick. Es gab lebende Mäuse ebenso zu bewundern wie Hecht und Wels im Aquarium und eine Reihe von Tierpräparaten. Die Mittelschüler gaben gerne Auskunft und eine Filmdokumentation fasste die Aktivitäten zusammen. Hildegard Breiner, die Obfrau des Naturschutzbundes, zeigte sich begeistert: „Die Schülerinnen und Schüler haben für sich einen Schatz fürs Leben entdeckt.“ 16 Silke Gerer mit einer der beteiligten Schülerinnen Präsentation Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hecht Druck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst
  1. gemeindeinformation
Höchst_Gemeind...o_201 Höchst 14.05.2013 14.05.2013, 10:50 Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst Gemeinde Info HOCHST .. Nr. 34 – Juni 2012 Pflegeheim Höchst-Fußach Das Siegerprojekt für das neue Pflegeheim HöchstFußach ist gefunden. Das Beratergremium sprach sich einstimmig für die Umsetzung des Vorschlages der Bregenzer Architekten DI Markus Dorner und DI Christian Matt aus. Im Bild oben die Außenansicht. Die eingereichten Projekte werden am Samstag, den 30. Juni, von 15 bis 18 Uhr im Pfarrzentrum Höchst präsentiert. www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Ausschuss für Familie und Soziales Pflegeheim Höchst-Fußach Neues aus der Bücherei Spielothek Einladung zum Markt am 30. Juni Kinderflohmarkt und Theater Konzert „Zemmgwürflat“ 3 4/5 8 10 16 18 Wasser marsch. Die 3. Klassen der beiden Höchster Volksschulen waren zu Gast bei der Feuerwehr. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich beeindruckt. Bericht Seite 20 Gemeinde Info HÖCHST Liebe Höchsterinnen und Höchster! Im Bereich „Soziales“ ist derzeit sehr viel in Vorbereitung. Mit der Gründung des Sozialsprengels Rheindelta mit den Gemeinden Fußach, Gaißau und Höchst wurde eine wichtige Entscheidung für viele gemeinsame Aktivitäten gesetzt. Die Ausschreibung eines Geschäftsführers bzw. einer Geschäftsführerin ist in Vorbereitung und Räumlichkeiten stehen uns im Kinderhaus Fußach zur Verfügung. Ein weiterer großer Schritt wurde mit dem Planungswettbewerb und der Entscheidung für ein Bestprojekt für das „Pflegeheim neu“ getan. Die eingereichten Projekte können am Samstag, den 30. Juni, in Höchst und am Sonn- Juni 2012 tag, den 1. Juli, in Fußach besichtigt werden. Wir freuen uns auf reges Interesse aus der Bevölkerung. Das neue Pflegeheim für Fußach und Höchst soll im Jahre 2014 bezugsfertig sein. Nähere Details entnehmen Sie bitte dieser Ausgabe der Gemeinde Info Höchst. Auch im Bereich der Kinderbetreuung werden die Angebote immer wieder verbessert. Neben längeren Betreuungs- und Kindergartenzeiten bemühen wir uns, kinderund familienfreundliche Angebote anzubieten. In Kürze beginnen die Ferien für unsere Kinder. Ich wünsche allen Höchsterinnen und Höchstern erholsame Sommerferien mit viel Freude, Spaß und Erholung. Ihr Bürgermeister Werner Schneider KinderCampus: Unterstützung für Familien Vergangene Woche wurden die Höchster mit einem Prospekt über den aktuellen Stand beim Projekt KinderCampus informiert. Kinderhaus, Projektwerkstatt und Elternberatung sind die drei Angebote, die der KinderCampus ab 2 Herbst 2013 ermöglicht. Dafür werden drei Gebäude errichtet. Familien-Unterstützung Die Unterstützung für Höchster Familien kann künftig weiter verbessert werden. Denn ein wesentlicher Bestandteil im KinderCampus wird die Kin- derbetreuung sein. Dazu übersiedeln der Ganztageskindergarten der Gemeinde sowie die Kleinkindbetreuung „Pinocchio“ ins Kinderhaus. Der KinderCampus entsteht als Privatinitiative der Familie Blum in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Höchst. Weil sich der KinderCampus als Partner bestehender Institutionen und Angebote versteht, gehört gute Zusammenarbeit zum Programm. Das aktuelle Foto zeigt den Stand der Bauarbeiten im Zentrum von Höchst. Unten links die SüdwestAnsicht des künftigen KinderCampus. Darstellung: Gerold Gassner Juni 2012 Ausschüsse stellen sich vor: Ausschuss für Familie und Soziales Gemeinde Info HÖCHST Einsatz für unseren Lebensraum im Rheindelta Seit zwei Jahren ist Vizebürgermeister Herbert Sparr Obmann im Ausschuss für Familie und Soziales in Höchst. „Unser Einsatz gilt dem Lebensraum im Rheindelta, natürlich mit Schwerpunkt Höchst.“ Persönliche Kontakte haben dabei besondere Bedeutung. Drei große Vorhaben in den Bereichen Familie und Soziales hat Herbert Sparr bei seinem Amtsantritt als Ausschuss-Obmann mit übernommen: Den KinderCampus, der inzwischen in Bau ist, den gerade gegründeten Sozialsprengel Rheindelta sowie den Neubau des Pflegeheimes Höchst-Fußach. Zusammenarbeit ist dabei in allen drei Bereichen wichtig, ob mit den privaten Trägern des KinderCampus oder mit den Nachbargemeinden Fußach und Gaißau. „Unsere Aufmerksamkeit gilt allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, vom Kleinkind bis zu den Betagten. Und in vielen Bereichen überschneiden sich die Aktivitäten. Kindergarten und Schule etwa oder die Integration sind Bereiche, mit denen sich unsere Mitglieder ebenso befassen wie die eigentlich zuständigen anderen Ausschüsse.“ Folgende Themenbereiche sind dem Ausschuss für Familie und Soziales direkt zugeordnet: l Familienangelegenheiten l Wohlfahrts- und Fürsorgewesen l Seniorenbetreuung l Altenwohnheim l Wohnungsangelegenheiten l Hilfsaktionen l Rettungswesen l Ärztliche Versorgung l Gesundheitswesen Für Ausschuss-Obmann Herbert Sparr ist besonders wichtig, dass die Tätigkeit im persönlichen Kontakt erfolgt. Ein Beispiel sind die Pakete, die von der Gemeinde nach einer Geburt an die Eltern des Neugeborenen überbracht werden. „Das mache ich stets persönlich, was etwa 80 Besuche im Jahr bedeutet.“ Bei solchen Gesprächen lässt sich auch in Erfahrung bringen, welche Anliegen junge Eltern haben. „Da gibt es immer wieder wertvolle Anregungen.“ Das Angebot an Kinderbetreuung etwa konnte während der vergangenen Jahre in Höchst stark erweitert werden. Der persönliche Kontakt ist wichtig: Herbert Sparr übergibt das Paket für den jungen Mitbürger Luis an die Mama, Kristina Nigsch. Bürger. Früher wurden die Einladungen zum Fest der Neuzugezogenen einfach zugestellt. „Inzwischen machen sich die Mitglieder unseres Ausschusses persönlich auf den Weg und laden dazu ein.“ Herbert Sparr berichtet von vielen positiven Erfahrungen, die er und die anderen Ausschussmitglieder dabei machen. Herbert Sparr: „Für mich steht stets das Miteinander im Vordergrund. Das macht nicht Halt an den Gemeindegrenzen, die im Rheindelta sowieso durchlässig sind. Unser gemeinsamer Lebensraum ist das Rheindelta und es ist erfreulich, dass mit dem Sozialsprengel und mit dem Pflegeheim HöchstFußach die Zusammenarbeit auch im Sozialbereich ausgebaut wird.“ Eine Vorreiterrolle hatte hier der Krankenpflegeverein Rheindelta, dem bereits seit einigen Jahren Mitglieder aus allen drei Gemeinden angehören. Pflege im Gespräch Eine weitere bedeutsame Initiative ist die Serie „Pflege im Gespräch“. Fachvorträge sind für Fachpersonal ebenso gedacht wie für pflegende Angehörige. Persönliche Einladungen Die Mitglieder des Ausschusses kümmern sich auch persönlich um neu zugezogene Bürgerinnen und und Familienförderung Mitglieder im Ausschuss für Familie und Soziales: l Obmann: Die Einladungen zum Fest der neu zugezogenen HöchsterInnen überbringen die Ausschussmitglieder persönlich. Vizebürgermeister Herbert Sparr l Stellvertreterin: Edith Schallert l Bürgermeister Werner Schneider l Dietmar Brunner l Barbara Tschaudi l Reinhard Gasser (alle ÖVP) l Thomas Stadelmann l Turan Güven (beide Höchste Zeit) l Werner Blum l Markus Ortner (beide FPÖ) l Werner Wolf (SPÖ) l Schriftführerin: Reingard Adenberger vom Bürgerservice Kontakt: Herbert Sparr Tel. 0650-5963931 E-Mail: herbert.sparr@ vorarlberg.at 3 Gemeinde Info HÖCHST Juni 2012 Neues Pflegeheim: Vorsorge für unsere älteren Mitbürger Die Entscheidung für das Siegerprojekt zum Pflegeheim Höchst-Fußach fiel einstimmig aus Mit einem einstimmigen Ergebnis des Beratergremiums für das Siegerprojekt stellten die Gemeinden Höchst und Fußach die Weichen für den Neubau des Pflegeheimes Höchst-Fußach. Die beiden Nachbargemeinden im Rheindelta treffen damit weitere Vorsorge für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger. Errichtet wird das Pflegeheim im Zentrum von Höchst durch die Vogewosi als Bauträger, der Betrieb wurde der Benevit übertragen. Sie hat sich bereits beim bestehenden Altenwohnheim Höchst bewährt. Zehn Projekte wurden zum „Ideenfindungsverfahren“ eingereicht. Am 23. Mai befassten sich die 22 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Beratergremiums mit der Auswahl. In diesem Gremium mit breiter Beteiligung waren Delegierte der Gemeinden Höchst und Fußach sowie der Vogewosi ebenso vertreten wie Architekten, aber auch Fachleute aus dem Pflegebereich und von Seniorenorganisationen. Die Wahl fiel nach umfassenden Beratungen einstimmig auf das Projekt, das vom Architektenduo DI Markus Dorner und DI Christian Matt, Bregenz, eingereicht wurde. Das neue Pflegeheim mit vier Wohneinheiten und insgesamt 48 Pflegebetten soll bis Ende 2014 bezugsfertig sein. Im Vorfeld gilt es noch die Frage der Nachnutzung des bestehenden Altenwohnheimes in Höchst zu klären. Es soll verschiedenen sozialen Diensten für das Rheindelta Platz bieten und auch teilbetreutes Wohnen ermöglichen. das Siegerprojekt geplant hat. Die Fragen, welche Voraussetzungen Architektur für meist an Demenz erkrankte Bewohner haben muss und wie die Arbeit des pflegenden Fachpersonals dadurch unterstützt wird, stehen im Vordergrund. DI Matt: „Entscheidend ist die einfache Orientierung. Es dürfen sich zwischen den Bereichen Wohnen, Aufenthalt und Essen keine verwinkelten Gänge befinden.“ Auch das Modell der Wohngruppen – in Höchst sind vier solche Gruppen mit jeweils zwölf Betten vorgesehen – ist den beiden Architekten vertraut. Ein besonderes Merkmal des Siegerprojektes für das Pflegeheim Rheindelta ist die Orientierung auf die Kirche hin. „Ob für Bewohner aus Höchst oder aus der Nachbarschaft – der markante Kirchenbau ist auch für demente Menschen ein wichtiger Bezugspunkt. Sie können sich daheim fühlen.“ Das neue Pflegeheim wird auf dem rot markierten Baufeld errichtet. Eingangsbereich und zwei durchgrünten Atrien im Zentrum prägen die Struktur des dreigeschossigen Solitärs. Diese Aufweitungen machen das Gebäude nach außen hin lesbar und lassen Natur und Licht tief ins Innere des Heimes drängen. Der Vorplatz fließt, von Gärten und Freiterrassen begleitet, zwischen Kapelle, Café und Mehrzweckraum ins Innere zum zentralen Foyer und gibt den Blick frei auf die flachen Gehölze der beiden Patioräume im Inneren. Auf der entgegen gesetzten, nördlichen Seite, befindet sich beinahe unbemerkt die gesamte Infrastrukturzone mit Küche, Wäscherei und Personalräumen. Die Erschließung dieser Zone erfolgt über die Franz-ReiterStraße. Passivhausqualität Das Pflegeheim Rheindelta wird in Passivhausqualität errichtet. Das ermöglicht die kompakte Gebäudeform durch die Kombination von geringer Gebäudehülle und intelligenter Lüftungsanlage. In der Erläuterung der Wettbewerbssieger heißt es zum Projekt: „Eine große zurückgesetzte Öffnung im Erdgeschoss mit vorgelagertem Duft- und Fruchtgarten im Viel Erfahrung mit Pflegeheimen „Wir haben seit 15 Jahren in diesem Bereich Erfahrungen gesammelt und sowohl in Vorarlberg, Tirol und Oberösterreich Pflegeheime geplant und gebaut.“ Das berichtet Architekt DI Christian Matt, der mit seinem Büropartner DI Markus Dorner 4 Präsentation des Siegerprojektes mit Vize-Bgm. Herbert Sparr, LR Dr. Greti Schmid, Bürgermeister Werner Schneider, Bürgermeister LAbg. Ernst Blum und den beiden Architekten DI Christian Matt und DI Markus Dorner (von links). Juni 2012 Gemeinde Info HÖCHST Großzügige, helle Innenräume ermöglichen den Blick nach außen und erleichtern die Orientierung. Licht, Orientierbarkeit und Abwechslung bestimmen das Erscheinungsbild. Der Pflegestützpunkt liegt zentral, gemeinsame Aufenthalts- und Bewegungsräume sind flexibel ausgestattet. Sie lassen Anpassungen und Mehrfachnutzungen zu, ohne die nach außen gerichtete Privatheit der Zimmer zu beeinträchtigen. Dem Esszimmer und den zusammenlegbaren Stuben sind großzügige Terrassen mit eindrucksvollem Blick auf die Pfarrkirche Höchst vorgelagert. Von hier aus lassen sich auch gut Besucher erspähen. Charakter wird durch die Flexibilität der Möblierung und des Ortes im Haus begünstigt. Es ist ein unverschlossener Umgang mit Raum, der sich an die unterschiedlichsten Bedürfnisse im Tagesablauf der Bewohner anpassen lässt. Die Außenhülle wird in einer Kombination von Sichtbeton und Elementen aus unbehandelter Weißtanne ausgeführt.“ Präsentation der Projekte Sämtliche zum Ideenfindungsverfahren eingereichten Projekte werden der Bevölkerung in Höchst und in Fußach vorgestellt. Dabei wird das Siegerprojekt besonders erläutert. In Höchst findet diese Präsentation am Samstag, den 30. Juni 2012, von 15 bis 18 Uhr im Pfarrzentrum statt. In Fußach werden die eingereichten Projekte am Sonntag, den 1. Juli 2012, von 9 bis 14 Uhr in der Mehrzweckhalle ausgestellt. Die beiden Gemeinden laden alle Interessierten herzlich dazu ein, diese Möglichkeit der Information zu nutzen. 5 Blicke schweifen lassen Weil der Weg das Ziel ist, sind Spaziergänge um die Patio von den zahlreichen Blicken zum Nachbarn – zur anderen Wohngemeinschaft – und den verschiedensten Aktivitäten im Haus begleitet. Dieser halböffentliche Das Beratergremium entschied sich einstimmig für das Siegerprojekt. Gemeinde Info HÖCHST Juni 2012 Wirksame Hilfe mit Spenden aus dem Kirchen-Jubiläum „Freiwillige Spenden für das Sozialprojekt Abakaliki/Nigeria“ – dieser Satz stand auf den Einladungen zu manchen Veranstaltungen, die anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums unserer Pfarrkirche stattgefunden haben. „Ich kenne Abakaliki seit etwa 40 Jahren“, berichtet Dr. Peter Weber. Der frühere Höchster Gemeindearzt hat schon öfters vermittelt zwischen Gebern in Vorarlberg und der einstigen Leprastation. Dass gezielte Hilfe wirkt, beweist die Statistik. Wurden einst in dieser Region um Enugu – bekannt als Hauptstadt des ehemaligen Biafra – an die 10.000 Leprakranke gezählt, sind es heute noch etwa 100, die an der ansteckenden Form dieser Krankheit leiden. Es ist gewiss ein Verdienst des irischen Ordens der MMM „Medical Missionaries of Mary“, dass diese Plage beinahe völlig verschwunden ist. Die MMM sind in dieser Region seit Jahrzehnten für eine beispielhafte Strategie gegen den Aussatz verantwortlich. Von der Lepra geheilt, aber schwer behindert. Hilfe aus Höchst trägt für viele zu einem menschenwürdigen Leben bei. Lepra verkrüppelt wurden. Sie sind nicht mehr krank, aber schwer behindert. Weil sie keine medizinische Behandlung mehr brauchen, ist das Hospital nicht mehr für sie zuständig. So wird gezielt eine Wiedereingliederung in die Heimatdörfer versucht. Ngozi Nweke, eine Lepra gezeichnete Witwe mit fünf Kindern, erhielt die Mittel, um sich ein kleines Haus zu errichten. Das Haus ist fertig, mit einem kleinen Laden dazu kann sich die Frau nun selbst und ihre Kinder ernähren. Die angestrebte Wiedereingliederung ist nicht einfach. Viele Menschen in den Heimatdörfern haben Angst, von den verstümmelten Rückkehrern angesteckt zu werden. Aus diesem Grunde sind noch nicht alle Behausungen gebaut, erst drei sind fertig und bezogen und zwei befinden sich im Bau. Es ist noch einige Überzeugungsarbeit erforderlich. Ngozi Nweke mit 3 ihrer 5 Kinder vor dem neuen Haus Die Freude teilen Für Herbert Huber, der die Aktivitäten zum Höchster Kirchenjubiläum koordiniert hat, war von vornherein klar, dass nicht nur gefeiert werden sollte. „Wir wollten unsere Freude teilen und zumindest einigen Menschen in Krisenregionen ein menschenwürdiges Leben ermöglichen“. Gefeiert werden sollte ja nicht ein Gotteshaus aus Stein, sondern eine lebendige Kirche. Bei zahlreichen Anlässen wurde für das Projekt gesammelt. Einen wesentlichen Beitrag leistet Prof. Dr. Bruno Oberhammer mit seinem Bach-Orgelzyklus. Insgesamt konnten Wiedereingliederung Nicht verschwunden sind allerdings die Probleme für die Menschen, die durch die 27.000.- Euro an Spenden über das Mutterhaus der MMM in Irland überwiesen werden. Der Orden kontrolliert das Projekt gemeinsam mit Herrn Öhler, einem Österreicher, dem Repräsentanten des DAHW (Deutsches Aussätzigenhilfswerk) in Nigeria. Nach der Lepraepidemie ist es inzwischen Tuberkulose, die im Hospital vorrangig behandelt werden muss. Dafür stehen 164 Betten zur Verfügung. Ebenso ist AIDS auch in Nigeria ein allgegenwärtiges Problem, Abakaliki ist zu einem wichtigen Zentrum der AIDS Behandlung geworden. „Mit der Kirche ums Dorf“– eine der Initiativen zum 100-JahrJubiläum der Pfarrkirche Höchst 6 Juni 2012 Gemeinde Info HÖCHST Der „Tanz mit dem Besen“ Tagesseminar für Reinigungsfachkräfte der Gemeinde Höchst Am Donnerstag, den 21. Juni 2012, fand bereits zum achten Mal das Seminar „Tanz mit dem Besen“ statt. Obwohl Reinigungskräfte unverzichtbar sind, ist Reinigungsfrau kein angesehener Beruf. Um dem entgegenzuwirken, leistet sich die Gemeinde Höchst einmal im Jahr etwas Besonderes für ihre Reinigungsfrauen: ein Seminar zum Auftanken mit dem Titel „Tanz mit dem Besen“. In der Begründung heißt es: „Reinigungskräfte sind Fachkräfte und ein wichtiges Glied in der Kette unseres Unternehmens. Ohne sie wäre die Arbeit im Betrieb nicht mehr ungestört möglich. Wir wollen die Frauen in ihrem Wert stärken, sodass sie Selbstvertrauen gewinnen und Minderwertigkeitsgefühle ablegen können.“ Einmal im Jahr kommt deshalb die Erwachsenenbildnerin Josefine Schlechter in die „Alte Schule“. Sie hat aus den Bedürfnissen der Frauen eine neunstufige Seminarreihe entwickelt. Zum Sommerbeginn hatten die Höchsterinnen bereits die achte Phase. Besonderes Angebot für die Reinigungsfachfrauen Nicht tanzen und nicht putzen „Die Seminarreihe heißt zwar ‚Tanz mit dem Besen’, aber hier wird nicht getanzt. Und hier wird definitiv nicht geputzt!“, stellt Josefine Schlechter klar. Dafür wur- de umso mehr geredet und die Stärken jeder einzelnen Teilnehmerin vorgezeigt, sodass sie „erhobenen Hauptes durch die Welt gehen“. Um am Seminar teilnehmen zu können, hatten natürlich alle Höchster Reinigungskräfte dienstfrei. Defibrillatoren: Wichtiger Beitrag zur Lebensrettung Bei Herz-Kreislaufversagen oder Herzstillstand ist rasche Hilfe lebensrettend. Ein wesentliches Hilfsmittel dazu sind Defibrillatoren, weil sie die Herztätigkeit wieder in Gang bringen können. Die modernen Geräte sind selbst für den Einsatz durch Laien geeignet. In Höchst waren bisher fünf Defibrillatoren vorhanden. Diese Anzahl hat die Gemeinde jetzt verdoppelt. Drei der neuen Geräte wurden an Mitglieder von „First Response“ übergeben. Diese als Sanitäter bzw. Ersthelfer ausgebildeten Freiwilligen werden jeweils parallel alarmiert, wenn auch Rettung oder Notarzt nach einem Unfall zum Einsatz kommen. Philipp Schertler, einer der First Responser: „Weil wir hier wohnen und arbeiten, sind wir mit unserem Privatauto meist nach wenigen Minuten am Einsatzort. So Übergabe der Defibrillatoren: Lieferant Robert Salzmann von der Fa. Scherer, Gerhard Knauder vom Tennisclub, Silvia Dietrich, die Leiterin des Pflegeheimes Höchst, Bürgermeister Werner Schneider, Philipp Schertler und Annemarie Berginz von First Response, Gemeinderat Wilfried Meier sowie Vizebürgermeister Herbert Sparr (von links) rasch kann kein Einsatzfahrzeug da sein.“ Erste Hilfe und die Einleitung lebensrettender Maßnahmen sind die Aufgaben der Mitarbeiter. „Im Rheindelta fallen pro Jahr rund 250 Einsätze an, in Höchst allein sind es 120 bis 140.“ Das geht vom Schnitt in den Finger, bis zum schweren Verkehrsunfall oder Brandeinsatz. im Eingangsbereich des Altenwohnheimes, bei der Hypo-Bank sowie beim Tennisclub. Dort wird der Standort je nach Sommer- oder Winterbetrieb gewechselt. Auch Ärztebedarf Scherer an der Bruggerstraße hat ein Gerät installiert. Drei der Geräte werden bei Einsätzen von First Response mitgeführt. 7 Zehn Defibrillatoren Die zehn Defibrillatoren sind in Höchst gut aufgeteilt. Sie befinden sich in den Praxen der drei Ärzte Dr. Erich Rüdisser, Dr. Uwe Bussmann und Dr. Jürgen Schneider, Gemeinde Info HÖCHST Juni 2012 Lese-, Rechen- und Rechtschreib-Spiele Gern gesehener Gast in der Bücherei Spielothek Höchst ist immer wieder der Spiele-Erfinder und Verleger Karsten Adlung. Voller Begeisterung vermittelt er Groß und Klein die Freude am Spielen. In Zusammenarbeit mit den Elternvereinen der Volksschulen Kirchdorf und Unterdorf stellte Karsten Adlung interessierten Eltern und PädagogInnen Spiele zur Lese-, Rechen- und Rechtschreibförderung vor. Die Möglichkeit, mit dem Verleger selbst eine Runde zu spielen, wurde gerne genutzt. Eine ganz besondere Gelegenheit bot sich außerdem den SchülerInnen der 4. Volksschul-Klassen: Karsten Adlung erzählte über seinen Auftritt bei „Wetten dass“, aber auch über die Entstehung seiner Kartenspiele, von der Idee bis zum verkaufsfertigen Produkt. Zahlreiche Schritte sind dazu notwendig, wie Tests und Probespielen, die graphische Darstellung, die beeindruckende Produktion auf großen Druckmaschinen bis zur Präsentation auf über 20 Spielemessen jährlich. Übrigens: 35 Adlung-Spiele im handlichen Kartenformat warten in der Bücherei Spielothek darauf, ausgeliehen zu werden. Karsten Adlung wusste bei seinem Besuch in der Bücherei Spielothek Höchst Interessantes zu berichten. D amit die vielen kleinen Geschichten und Begebenheiten, die es zu den Gemeinden Vorarlbergs zu berichten gibt, Kindern nahe gebracht werden können, hat Monika Hehle das Buch „‘s Ländle – eine Kinderreise durch Vorarlberg in 96 Geschichten“ für den Harder Hecht-Verlag, geschrieben und illustriert. Die Bregenzer Autorin war Gast in der Bücherei Spielothek – mit ihr eingeladen waren die 3. Klassen der VS Kirchdorf sowie die Schulstube. Auf vergnügliche Weise erzählte Monika Hehle viel Wissenswertes über Höchst und Vorarlberg. Dabei bestimmten kleine Gegenstände, die aus einem ’s Ländle – eine Kinderreise Säckchen gezogen wurden, die Auswahl der Geschichten: sei es der „Schappel“ aus Höchst, der „Mailänder Bote“ aus Fußach, die „Kluppenerzeugung“ in Götzis oder Besonderheiten aus anderen Gemeinden. Mit Begeisterung und bemerkenswertem Sachwissen lösten die Kinder die dazu gestellten Quizfragen. Monika Hehle bei ihrem Besuch in der Bücherei Spielothek Höchst 8 Juni 2012 Gemeinde Info HÖCHST Kindergarten Kirchdorf zu Besuch in der Bücherei Alle Kinder aus dem Kindergarten Kirchdorf, die im Herbst in die Schule kommen, durften an einem Montagvormittag einen besonderen Büchereibesuch miterleben. Gespannt warteten die Kinder in der leicht abgedunkelten Bücherei, auf Teppichfließen sitzend. Die Biologin Agnes Steininger stellte den Kindern ihre Umwelt – unser Rheindelta einmal anders vor. Das Büchereiteam hatte die Fachfrau mit dem neu erschienenen Forscherbuch „Unterwegs im Rheindelta“ des Naturschutzvereins Rheindelta eingeladen. „Da gibt es bei uns richtig viel zu entdecken.“ Der Beamer brachte kleine Tiere groß an die Wand. Des Weiteren gab es von Bibern abgeknabberte Baumstämme, lebende Zwergmäuse und einen kleinen nassen Kammmolch zu bestaunen – zu erforschen – zu befühlen. Die Kinder hatten viel Spaß und spazierten stolz, mit einer Ausgabe des Buches für jede Gruppe unter dem Arm, wieder zurück in den Kindergarten. Ob der kleine nasse Kammmolch (oben) oder die Zwergmäuse in der transparenten Box – die Kinder zeigten sich begeistert. M it einer besonders großzügigen Spende stellte sich die Firma Gerüstbau und Verputz Brunner nach dem Fest zum 20-Jahr-Jubiläum ein. Großzügige Spende der Firma Brunner Insgesamt stellte die Firma aus den Festeinnahmen € 18.000,- zur Verfügung. Jede der Rheindeltagemeinden erhielt davon € 4.000,für soziale Zwecke. Auch das „Netz für Kinder“ sowie die CliniClowns wurden bedacht. Danke Die Gemeinde Höchst bedankt sich im Namen der Familien, denen dieses Geld zugute kommt, bei den Firmenchefs Manfred und Kurt Brunner. Spendenübergabe bei der Firma Gerüstbau Brunner. 9 Gemeinde Info HÖCHST Juni 2012 Abendmarkt am Samstag, den 30. Juni, ab 16 Uhr Der Höchster Abendmarkt findet am Samstag, den 30. Juni 2012, von 16 bis 22 Uhr auf dem Kirchplatz statt. Der beliebte Treffpunkt für Jung und Alt bietet wieder Unterhaltung und kulinarische Köstlichkeiten. Das Programmangebot: Live-Musik mit „Kaktus“ ab 19 Uhr l Kinderaktion: Basteln von Wimpeln und Girlanden von 16 bis 18 Uhr l Vorstellung Projekt Pflegeheim Höchst-Fußach im Pfarrzentrum (von 15 bis 18 Uhr) l Folgende Marktfahrer sind diesmal mit dabei: Dorfsennerei Kriechere, Käse und Butter – Cafe „Alte Schule“, Barbetrieb und Eis – Helga Humpeler, Wurst, Speck, Eier, Käse, heiße Würste – Weltladen, 3. Welt Produkte – Firma Heinz Blum, Tapeten, Vorhänge, Teppiche, Möbelstoffe, Sonnenschutz, Parkett, Polsterwerkstätte, Näh- u. Strickzubehör – Dietmar Brunner, Wein – SafariFeinkost, Mittelmeer-Spezialitäten – Corina Wohlmuth, Kräutersalz, Grill- und Ofenanzünder – Gertrud Feurer, selbstgemachter Modeschmuck – Metzgerei Blum, Spanferkel u. Grillhendel – Judith Huber-Schneider, selbstgemachte Seifen – Iris Schädler, Dekosachen aus Filz, Draht und Keramik – Manuela Maier, Taschen, Tücher, Socken – Rosi Gerstl, Kreatives aus Stoff, Taschen uvm. Nächster Höchster Markttermin: 13. Oktober 2012 mit Rundenlauf Es gibt auch diesmal die beliebten Spanferkel. Gratiseis für alle in Höchst So klingt das Schuljahr besonders erfreulich aus: Am Mittwoch, den 4. Juli, startet Hitradio Ö3 seine Eisattacke in Höchst. Die Eistruppe des ORF ist an diesem Tag von 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr auf dem Kirchplatz im Dorfzentrum stationiert. Dort gibt es Gratis-Eis für alle. Zudem schwärmen Teams aus und liefern erfrischendes Eis von Schoeller an die Kindergärten, Schulen, Firmen oder Institutionen im Raum Höchst. Auch diese Lieferungen sind gratis. 10 Natürlich wird von dieser Eisattacke am 4. Juli auch laufend live auf Ö3 berichtet. Am Mittwoch, den 4. Juli, erreicht die Eisattacke von Ö3 Höchst. Auf dem Kirchplatz gibt es Gratiseis für alle. Juni 2012 Gemeinde Info HÖCHST Ferienluftsprünge Am Freitag, den 20. Juli, lädt das Team vom Kinderdorf alle Kinder ab 12 zu den Ferienluftsprüngen bei der Rheinauhalle ein. Dort wird von 14 bis 17 Uhr bei jeder Witterung ein abwechslungsreiches Programm geboten, bei dem Bälle im Mittelpunkt stehen: Völkerball, Fußball, Jägerball, Merkball, Federball, Boccia usw. Auch Piratenfängi und andere Überraschungs-Spiele stehen auf dem Programm. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Höchster Vereine gestalten die 22. Sport- & Spielwochen Bereits zum 22. Mal sind die Schülerinnen und Schüler in Höchst zu den Sport- und Spielwochen eingeladen. In den letzten drei Ferienwochen sind insgesamt 24 verschiedene Angebote aufgelistet, die von Höchster Ortsvereinen gestaltet werden. Die Anmeldeformulare sind bereits ausgegeben. Bis 10. August ist ausreichend Zeit, aus dem umfangreichen Angebot auszuwählen und sich anzumelden. Ob Feuerwehr oder Bahnengolf und weitere Sportvereine, Tierschützer, Bücherei und Spielothek oder offene Jugendarbeit, Pro Western und Fasnatzunft samt Garde, die Theatergruppe und auch die Gemeinde selbst – von 16. August bis zum 7. September 2012 gibt es den Sport- und Spielespaß. Bürgermeister Werner Schneider und Sportreferent GR Wilfried Meier bedanken sich bei den mitwirkenden Vereinen und laden alle 11 Schülerinnen und Schüler zum Mitmachen ein. Wilfried Meier macht darauf aufmerksam, dass das abwechslungsreiche Angebot auch die Chance bietet, ein neues Hobby zu entdecken. In den vergangenen Jahren stießen die Sport- und Spielwochen stets auf großes Interesse. Der YC Orakel lädt auch heuer wieder zur rasanten Fahrt auf dem Bananenboot ein. Gemeinde Info HÖCHST Juni 2012 Kräutergarten im Naturpark eröffnet Auf erfreulich großes Interesse stieß die Eröffnung des Gift- und Kräutergartens im Naturpark am Alten Rhein. Der Garten soll ein Beitrag dazu sein, verschiedene Pflanzen, die in unserer Region wachsen, unterscheiden zu lernen. Nicht alles, was grünt, ist zum Verzehr geeignet. Mit der Errichtung der Kräuterspirale wurde der Kräutergarten jetzt fertig gestellt, es stehen auch die Schilder, die auf Nutzen oder Giftigkeit der verschiedenen Pflanzen hinweisen. Kräuterexpertin Elke Beiler informierte die interessierten Besucherinnen und Besucher über die insgesamt 111 verschiedenen Pflanzen, die im Gift- und Kräutergarten versammelt sind. Siegmar Schneider, der sich um die Verwirklichung der Idee von Mediziner Jürgen Schneider viele Verdienste erworben hat, verwies als Kräuterexpertin Elke Beiler informiert die interessierten Gäste über Kräuter und Giftpflanzen. Vizeobmann des Fördervereines auf die gelungene Teamarbeit. Bürgermeister Werner Schneider bedankte sich bei allen Beteiligten und selbstverständlich freute sich auch Anton Mayer als Geschäftsführer der Naturpark GesmbH. Nach der kurzen Eröffnung waren alle Gäste im nahen Clubheim des Hundesportvereines Rheindelta zu einem kleinen Imbiss eingeladen. Interessierte sind im Giftund Kräutergarten stets gerne gesehen. Dort lässt sich auch Kindern zeigen, welche Pflanzen in der Natur den Menschen nützen und welche sie meiden sollten. Prima la musica Im Rahmen der Musikschultage der Rheintalischen Musikschule fand die Ehrung der Prima la Musica Preisträger mit einer Matinee im Reichshofsaal statt. Folgende Musikschülerinnen und Musikschüler aus Höchst waren unter den Preisträgern: Charlotte Mille, Gitarre, Lehrerin Petra Aichmann – 1. Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb Johanna Doppelreiter, Violoncello, Lehrerin Katharina Weißenbacher – 2. Preis Clarissa Doppelreiter, Violoncello, Lehrerin Katharina Weißenbacher – 3. Preis Janis Grabherr, Klavier, Lehrer Ferenc Röczey – 2. Preis Kulturreferentin Heidi Schuster-Burda gratulierte den erfolgreichen Nachwuchsmusikern und überreichte ein kleines Geschenk der Gemeinde. 12 Juni 2012 Gemeinde Info HÖCHST Die Schüler des Privatgymnasiums Mehrerau leisteten im Naturpark am Alten Rhein einen Umwelteinsatz. Umwelteinsatz im Naturpark am Alten Rhein Im Rahmen der Mehrerauer Umwelttage halfen ein Dutzend Schüler des Privatgymnasiums Mehrerau unter Leitung des Naturschutzvereins Rheindelta an mehreren Nachmittagen mit, aufwendige Pflegearbeiten zu machen. Im Winter wurden Schilfflächen am Bodensee entbuscht, im Frühjahr dann die Mockenfelder im Gaißauer Rheinholz von Faulbaum befreit. Im Juni rodeten die Schüler am Alten Rhein in Höchst Bestände des Essigbaums und teilweise des Indischen Springkrauts. Diese sogenannten „Neophyten“, also Pflanzen, die aus anderen Kontinenten bei uns eingeschleppt werden, können heimische Bestände gefährden. Auch die Trockenmauer bei der Naturparkfarm wurde unter großer Mithilfe von Ludwig H. Nagel wieder von Pflanzen befreit. Durch diesden Einsatz bleibt das Vorland des Alten Rheins als attraktives Naherholungsgebiet erhalten. Zum Dank spendierte die Gemeinde Höchst eine Jause und Bürgermeister Werner Schneider bedankte sich persönlich bei allen. Elternberatung wird erweitert Neue Sonderschul-Regelung Ab September stehen für die Elternberatung in Höchst pro Woche zwei Termine zur Verfügung. Zusätzlich zum DienstagTermin berät Hebamme Rositta Huber die Eltern auch am Donnerstag in der Volksschule Kirchdorf, Eingang Nord. „Ich freue mich, dass die Eltern von Kleinkindern und insbesondere natürlich die Mütter jetzt doppelt so viele Termine zur Auswahl haben“, erläutert dazu Sozialreferent Vizebürgermeister Herbert Sparr. Elternberatung ab September neu: Dienstag und Donnerstag, jeweils von 8.30 bis 10.30 Uhr Hebamme Rositta Huber, Tel. 0650/4878705, freut sich auf Ihren Besuch! Dieses Angebot können im Rahmen der Kooperation im Sozialsprengel Rheindelta auch Eltern aus Fußach in Anspruch nehmen. In unserer Nachbargemeinde gab es das Angebot der Elternberatung bisher einmal pro Monat. „Bereits in der Vergangenheit haben etliche Eltern aus Fußach die Möglichkeiten in Höchst genutzt“, berichtet der Fußacher Bürgermeister Ernst Blum. „Zwar bedeutet die Verlagerung nach Höchst für einige einen etwas weiteren Weg. Allerdings stehen unseren Eltern jetzt statt nur einem Termin pro Monat acht Termine zur Verfügung.“ Diese neuen Möglichkeiten bedeuten auch für Eltern in Fußach eine erhebliche Erleichterung. Die Sonderschule bzw. das Sonderpädagogische Zentrum Fußach gibt es nur noch bis zum Ende dieses Schuljahres. Bisher wurden dort auch Kinder aus Höchst unterrichtet. Die geringe Schülerzahl macht eine Neuregelung erforderlich: Für das kommende Schuljahr gibt es lediglich zehn Anmeldungen, keines der Kinder kommt aus Fußach. Zudem besteht bei dem Gebäude großer Sanierungsbedarf. Aus Höchst besuchen im laufenden Schuljahr vier Schüler die Sonderschule Fußach. Zwei weitere Schüler aus unserer Gemeinde werden bereits jetzt im SPZ Lustenau unterrichtet. Diese Schule in Lustenau besuchen künftig alle betroffenen Schülerinnen und Schüler Die Sonderschule Fußach wird geschlossen. aus Höchst. Wir sind darum bemüht, dass Schüler aus Höchst, welche ein SPZ besuchen, weiterhin den Schulweg möglichst einfach zurücklegen können. Deshalb bietet die Gemeinde Unterstützung durch die Organisation eines privaten Schülertransportes (Fa. Bösch Reisen aus Lustenau). Die Kinder und Jugendlichen werden am Morgen zu Hause abgeholt und nach der Schule wieder nach Hause geführt. 13 Gemeinde Info HÖCHST Juni 2012 Wir gratulieren unseren Jubilaren In den vergangenen Wochen konnten Bürgermeister Werner Schneider und Vizebürgermeister Herbert Sparr drei Höchsterinnen zum 90. Geburtstag und drei Ehepaaren zur Goldenen Hochzeit gratulieren. Reinelde Blum Im Städtle 14, feierte am 24. Mai ihren 90. Geburtstag. Lucia Lattner Gaißauer Straße 7, feierte ebenfalls am 24. Mai ihren 90. Geburtstag. Anna Reiner Am Steg 3, feierte am 15. Juni ihren 90. Geburtstag. Auch die Nachbarinnen gratulierten. Josef und Helma Weiß Das Fest ihrer Goldenen Hochzeit feierten Josef und Helma Weiß, Birkenweg 11, am 24. April. Walter und Hannelore Franz Das Fest ihrer Goldenen Hochzeit feierten Walter und Hannelore Franz, Rheinstraße 11, am 28. April. Valentin und Emma Mayerhofer Das Fest ihrer Goldenen Hochzeit feierten Valentin und Emma Mayerhofer, Michel-Felder-Straße 5, am 16. Juni. Lärmstörung durch Gartenarbeiten In der warmen Jahreszeit sind wieder allerorts eifrige Hände daran, in den privaten Hausgärten für entsprechende Ordnung und Pflege zu sorgen. Wir  ersuchen alle Gartenbesitzer darum, bei diesen Arbeiten im Garten auf die Nachbarschaft Rücksicht zu nehmen. Die Geräte wie Rasenmäher, Heckenscheren, Kreis- oder Motorsägen, Häcksler, Trimmer etc. erzeugen bei der Inbetriebnahme und Verwendung teils beachtlichen Lärm. Diese Arbeiten sollten daher ausschließlich an Werktagen (Montag bis Samstag) in der Zeit von 08:00 bis 12:00 Uhr und 13:30 bis 19:00 Uhr durchgeführt werden. Am Samstag gilt die Ruhezeit bereits ab 18:00 Uhr. Der Bürgermeister 14 Zuschuss zum Pflegegeld Das Amt der Vorarlberger Landesregierung gewährt zur Unterstützung der Pflege und Betreuung zu Hause zusätzlich zum Pflegegeld einen monatlichen Zuschuss in Höhe von 100,-- € bei Erfüllung nachstehender Voraussetzungen: l Bezug eines Pflegegeldes der Stufe 5, 6 oder 7 l Überwiegende Betreuung zu Hause durch Verwandte oder Nachbarn (somit kein Anspruch bei Unterbringung in einem Pflegeheim) Bezug eines Zuschusses zur Unterstützung der 24-Stunden-Betreuung in Vorarlberg l Kein l Wohnsitz Das entsprechende Antragsformular sowie nähere Auskünfte erhalten Sie im Gemeindeamt, Zimmer Nr. 13a und 15, bei Gerhard Böhler und Reingard Adenberger, Tel. 055787907-26 u. 36. Juni 2012 Gemeinde Info HÖCHST In die Pension verabschiedet Verdiente Büchereimitarbeiterinnen in Pension Zwei langjährige Mitarbeiterinnen der Bücherei Spielothek Höchst wurden im Rahmen einer kleinen Feier im Gasthaus „Schwanen“ in den Ruhestand verabschiedet. Sigrid Maria Blum-Bohner war insgesamt 18 Jahre und 3 Monate als Büchereileiterin beschäftigt, Ilona Schneider arbeitete mehr als elf Jahre lang als Büchereikraft. Wir danken beiden Mitarbeiterinnen für ihren jahrelangen persönlichen Einsatz in der Bücherei & Spielothek und wünschen ihnen für die Zukunft alles Gute! Albert Humpeler mit Gattin Rosalia Verabschiedung Albert Humpeler Albert Humpeler war insgesamt 33 Jahre als Dammwärter beim Wasserverband Rheindelta beschäftigt und für die Instandhaltung der gesamten Verbandsanlage zuständig. Jetzt wurde er im Rahmen einer kleinen Feier im Blaha-Hof in die Pension verabschiedet. Wir danken Albert ganz herzlich für seinen großen persönlichen Einsatz für die Gemeinde und den Wasserverband und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute! Sigrid-Maria Blum-Bohner (rechts) und Ilona Schneider (links) mit Karin Rezniczek Autoteilen: Besonders sparsam mobil sein Autoteilen oder Carsharing – noch ist diese Idee nicht besonders stark verbreitet. Die Möglichkeiten, mobil zu bleiben und dabei dennoch viel Geld zu sparen, sind aber erstaunlich. Das Interesse am Stammtisch Autoteilen im Mai hielt sich in Grenzen. „Offenbar sind wir noch nicht ganz so weit“, meint Markus Bacher von der Arbeitsgruppe Mobilitätsmanagement der Gemeinde Höchst. „Es gibt aber im Land bereits etliche Beispiele, wie Autoteilen funktionieren kann. Das wird auf privater Basis organisiert, die Gemeinde leistet beim Start gerne organisatorische Unterstützung.“ Die Modelle sind unterschiedlich. Einmal geht es um Familien, die ein Auto besitzen und ab und zu Bedarf nach einem Zweitwagen hätten. Andere Familien bzw. Einzelpersonen verzichten auf das eigene Auto und beteiligen sich lediglich mit anderen an einem Gemeinschaftsfahrzeug. Dank moderner Technik mit Internet und Mobiltelefon berei- tet es wenig Probleme, das Fahrzeug bei Bedarf für sich zu reservieren. Eine weitere Möglichkeit sehen Autobesitzer, deren Fahrzeug nur gering ausgelastet ist. Rund 80 % der laufenden Kosten fallen bekanntlich auch bei einem Auto an, das meistens steht. Sie können Mitbenutzer finden, die das Auto bei Bedarf nutzen und sich an den Kosten beteiligen. Auch für dieses Modell bieten Unternehmen wie „Caruso“ in Dornbirn Hilfestellungen an – vom Reservierungssystem bis zu Versicherungsfragen. DI Christian Steger-Vonmetz von „Caruso“ informierte beim Stammtisch in Höchst. Sparsam mit dem Auto unterwegs Konkrete Zahlen zeigen, wieviel Geld mit Autoteilen eingespart werden kann. Basis der Berechnungen ist ein Kleinwagen mit 12.000 km Jahresleistung. Monatliche eigenes Carsharing mit jährliche km-Leistung Auto Caruso (0,42 €/km Ersparnis + 10,- € Mitgliedsbeitrag) 100 km 250 km 500 km 750 km 1.000 km 310,- € 325,- € 350,- € 375,- € 400,- € 52,- € 3.096,- € 115,- € 2.520,- € 220,- € 1.560,- € 325,- € 600,- € 430,- € -360,- € Informationen: www.caruso.mobi Gemeindeamt Höchst: Armin Schneider, Zimmer 17, Tel. 05578/7907-39 E-Mail: armin.schneider@ hoechst.at 15 Gemeinde Info HÖCHST Juni 2012 Kinderflohmarkt und der Räuber Hotzenplotz Im April fand der erste Höchster Kinderflohmarkt im Pfarrzentrum statt. 30 motivierte Familien richteten ihren Verkaufsstand ein. Sie stapelten Kuscheltiere, Bücher, Puppen, Fahrzeuge, Spiele, Puzzle usw. auf den Tischen. Und dann wurde fleißig verkauft und gleichzeitig die Gewinne wieder in die Spielsachen der anderen investiert. Somit gingen viele Verkaufsfamilien wieder mit ebenso vollen Kisten nach Hause . . . Für ein reichhaltiges Kuchenbuffet sorgten die beiden Elternvereine der Höchster Volksschulen und das Eltern-Kind-Zentrum bot an diesem Nachmittag Kinderschminken an. Beggel, Christina Beggel, Jeanette Hollenstein, Beate Hagspiel, Silke Oberhauser und Kerstin Rasser-Lorenz schlüpften in die Rollen von Kasperl, Seppl, dem Räuber Hotzenplotz, dem Zauberer Petrosilius Zwackelmann und Co. Sie erzählten die Geschichte vom Räuber Hotzenplotz und die kleinen und großen Zuschauer erlebten Zaubertricks vom Zwackelmann, die Verwandlung einer Kröte in eine wunderschöne Fee und eine Verfolgungsjagd nach dem Räuber Hotzenplotz in Großmutters Garten. Statt eines Eintrittsgeldes sammelten die Spielerinnen im Anschluss freiwillige Spenden zugunsten der diesjährigen Reittherapiewoche im Reitstall Höchst. Die Veranstalterinnen danken für eine Summe von 250 Euro. Sie übergaben diese den Familien im Rheindelta mit Kindern mit Behinderung. Der erste Höchster Kinderflohmarkt im Pfarrzentrum wurde regelrecht gestürmt. Theateraufführung Als Abschluss wurde auf der Bühne das Theater „Der Räuber Hotzenplotz“ gespielt. Sonja Berchtold, Verena Schneider, Cornelia Besonders viel Applaus gab es für die Aufführung des Räuber Hotzenplotz. Feuchtes Tierfest in Höchst In eine Sumpflandschaft verwandelte der Dauerregen am Samstag, den 12. Mai, das Gelände der Tierausstellung auf Luisl’s Farm am Alten Rhein. Die Mitglieder des Vereins der Freizeittierhalter ließen sich dadurch allerdings ebenso wenig aus der Ruhe bringen wie die rund 300 Tiere (ohne die etwa 2.000 Bienen . . .). Die Schar der Besucher hielt sich allerdings in Grenzen. Vereinsobmann Manfred Melcher, Kassier Alfred Lentsch und Helmut Boss als Zuständiger für den Streichelzoo zeigten sich er16 freut, dass sich doch zahlreiche Gäste nicht durch das schlechte Wetter abhalten ließen. Pferdefans (oben). Für Verpflegung war gesorgt (unten). Lara hält ihre Lissi fest. Juni 2012 Gemeinde Info HÖCHST Schülerinnen und Schüler der 3a der VS Kirchdorf mit auf der Mundart-Bühne Erfolgreicher „mundartMai“ im Pfarrsaal Mundart aus Höchst und aus Nachbargemeinden stand im Mittelpunkt einer Veranstaltung im Rahmen des „mundartMai“ im Pfarrsaal. Elmar Gehrer, hauptverantwortlich für die Organisation, war vor allem von der großen Zahl der Besucher sowie über die Stimmung im Saal sehr erfreut. Kulturreferentin Heidi Schuster-Burda begrüßte die Gäste. Großen Anteil daran hatte die 3a-Klasse der Volksschule Kirchdorf mit ihren Beiträgen. Dabei ging es um aus der Mode gekommene Mundartausdrücke sowie um das „Spiela“ früher und heute. Elmar Gehrer: „Gerade der Beitrag der Schulkinder war mir ein Anliegen und Renate Ruepp hat sich da sehr viel Mühe gemacht. Ich denke, solche oder ähnliche Aktionen unterstützen lebensnahen Unterricht und vermitteln den Kindern neben dem üblichen Lernstoff, soziales Verhalten und praktisches Lernen. Es haben Migrantenkinder mitgespielt und so an einer unserer Kulturveranstaltungen, beinah ,unvermerkt’ teilgenommen. Dies ist ein zwar kleiner und leiser, aber schöner Beitrag zur Integration. Mir ist dies erst bewusst geworden, als die Frage des Essens für die Kinder zum Thema wurde.“ Die Lustenauerin Vroni Hofer, Christa Hutter aus Lochau und Elmar Gehrer selbst trugen Mundartbeiträge vor. Die Texte boten eine bunte Mischung an lustigen, aber auch kritischen und ein nachdenklich-ironisch ausgerichteten Texten und wurden vom Publikum mit viel Beifall aufgenommen. Elmar Gehrer trug Texte in Höchster Mundart vor. Volksschüler mit dem Ausdruck „Tschüna“. Was das ist, zeigt der Schüler rechts: Stirnfransen wurden früher in Höchst so genannt. Die Mundartlieder des Männergesangvereins Höchst unter der Leitung von Maria Sturm sowie Heinz und Arno Blum mit Gitarre und Handorgel, spannten den musikalischen Bogen um die Veranstaltung, die unter dem Motto „Reda, singa, spiela und sus no allerhand“ stand. Die Bewirtung hatte der Männergesangverein übernommen. Ökoprofit-Zertifikat überreicht 14 Vorarlberger Unternehmen und Institutionen wurden heuer erstmals mit dem Ökoprofit-Zertifikat ausgezeichnet. Darunter ist auch die Firma FensterFassaden-Service Klaus Rettenhaber aus Höchst. Das Zertifikat wurde von Wirtschaftslandesrat Mag. Karlheinz Rüdisser an Firmenchef Klaus Rettenhaber und Dieter Zoppoth als administrativem Leiter des Programmes im Haus übergeben. Mit Ökoprofit werden interne Abläufe in Unternehmen unter die Lupe genommen und in Richtung weniger Verbrauch und weniger Abfall optimiert. Die Übergabe des Zertifikates durch Landesrat Mag. Karlheinz Rüdisser an Klaus Rettenhaber (li.) und Dieter Zoppoth 17 Gemeinde Info HÖCHST Juni 2012 5 Chöre aus dem Rheindelta Das 150-Jahr-Jubiläum des Chorverbandes Vorarlberg war Anlass für ein einmaliges Chorkonzert in der Pfarrkirche Höchst. Am Freitag, den 22. Juni, erfreuten mehr als 170 Sängerinnen und Sänger von fünf im Rheindelta aktiven Chören mit anspruchsvoller Chormusik. Für eine Messe von Jacob de Haan wurden die Chöre von einem Ensemble des MV DornbirnRohrbach mit Sabrina Kofler Ellensohn begleitet. Diese Messe wurde auch beim Patrozinium am Sonntag, den 24. Juni, aufgeführt. Für die Sänger und Musiker – am Klavier Karlheinz Blum – gab es besonderen Applaus. An dem Gemeinschaftskonzert wirkten mit: Chor St. Johann Höchst, Leitung Michael Jagg; Chor St. Ni- Chor St. Johann Höchst kolaus Fußach, Leitung Michael Jagg; Kirchenchor Gaißau, Leitung Christof Jagg; Männergesangverein Höchst 1864, Leitung Maria Sturm; Männerchor Harmonie Gaißau/Rheineck, Leitung Otto Mattle. Alt und Jung „Zemmgwürflat“ An einem ganz besonderen Konzerterlebnis beteiligten sich elf Ehrenmitglieder und „Ruheständler“ der Bürgermusik Höchst. Gemeinsam mit dem Nachwuchs von der Jungmusik traten sie im Pfarrsaal beim Konzert „Zemmgwürflat“ auf. Der Pfarrsaal war sehr gut besucht, als Vorstand Günter Fels am Freitag, den 15. Juni, um 19 Uhr die Gäste zum Konzert begrüßen konnte. Zuerst bewiesen die Allerjüngsten von der Minimusig mit Johannes Unterberger ihr Können und erhielten viel Applaus. Danach bat Dirigentin Christine Andres ihre zemmgwürflate Truppe auf die Bühne. Dabei war der älteste Musikant über ein halbes Jahrhundert älter als der jüngste. Die elf Ehrenmitglieder – miteinander haben sie 370 Jahre bei der Bürgermusik Höchst musiziert – bewiesen dabei, 18 dass sie noch viel Freude am Spiel haben. Musik-Vorstand und Vizebürgermeister Herbert Sparr schlug den Bogen zum Sozialsprengel Rheindelta. Wie beim Konzert gehe es um ein gutes Mit-einander von Alt und Jung. Folgende elf Ehrenmitglieder der Bürgermusik Höchst wirkten beim Konzert mit: Egon Böhler, Lothar Fels, Hubert Gehrer, Wolfgang Gehrer, Edmund Herburger, Wilfried Meier, Bertold Nagel, Otto Nigsch, Dietmar Rützler, Wolfgang Schneider und Heinz Schneider. Freude am gemeinsamen Musizieren. Unten die elf beteiligten Ehrenmitglieder der Bürgermusik Höchst. Juni 2012 Gemeinde Info HÖCHST Wie kommt das Wasser in den Wasserhahn? Wie das Wasser in den Wasserhahn gelangt, das wollten Höchster Volksschüler gern wissen. Die Antwort gab es für die Schülerinnen und Schüler der 3. Volksschulklassen auch heuer beim Besuch im Wasserwerk am Bruggerhorn. Der Rundgang führte von der Wassergewinnung (Brunnen) zur Wasseraufbereitung (Entnahmen von Eisen und Mangan, damit das Wasser besser transportiert werden kann) bis hin zu den großen Reinwasserbehältern. Kräftige Wasserpumpen fördern das Trinkwasser vom Wasserwerk über ein langes Verteilerrohrnetz zu den Haushalten und Industriebetrieben. Täglich verlassen 1.500.000 Liter Trinkwasser das Wasserwerk Höchst. Die 3. Klassen der Volksschule Kirchdorf (oben) und der Volksschule Unterdorf (unten) Elena singt mit „Metaphor“ beim Bundeswettbewerb Beim heurigen Landeswettbewerb „podium.jazz.pop. rock“ holte sich die Band „Metaphor“ mit der Höchster Leadsängerin Elena Kojic einen 1. Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb. Elena ist die einzige Frau in der 5-köpfigen Band. „Metaphor“ besteht seit ca. 2 Jahren, und wird von Markus Holzmaier (Lehrer am Seminar für Jazz, Pop und Rock der Rheintalischen Musikschule) geleitet. Der Landesbewerb 2012 fand vom 15. bis 17. Juni im Jazzseminar Dornbirn statt. Insgesamt traten 77 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in 15 Bands an. Der Bundesbewerb findet im Oktober in Ried im Innkreis (OÖ) statt. Irina Schneider gewinnt MundARTpop/rock-Bewerb Die 17-jährige Höchsterin Irina Schneider ist die Siegerin des diesjährigen MundARTpop/rock-Wettbewerbes „Singa wia dr Schnabl gwachsa isch“ von Radio Vorarlberg, Wann & Wo und der Stadt Feldkirch. Die Schülerin des BORG Lauterach nimmt seit der Volksschulzeit Unterricht im Gitarrespiel. Auf den Wettbewerb wurde sie von ihrem Vater Manfred Schneider vom „Stillehof“ aufmerksam gemacht. Innerhalb von zwei Wochen entstand das Lied „Min Trom“. Damit überzeugte die junge Höchsterin die Jury beim Irina Schneider bei ihrem Auftritt in Feldkirch Quelle: ORF | Fotograf: Miro Kuzmanovic Auftritt auf dem Sparkassaplatz in Feldkirch. Die Siegerin erhielt das Preisgeld von 1.500,- Euro überreicht. 19 Elena Kojic aus Höchst singt mit der Band „Metaphor“ Gemeinde Info HÖCHST Juni 2012 Höchster Volksschüler lernen viel über Brandbekämpfung Unsere Feuerwehr leistet allerhand. Das stellten die Schülerinnen und Schüler aus den 3. Klassen der beiden Volksschulen bei ihrem Besuch fest. Natürlich wurden die Fahrzeuge der Ortsfeuerwehr Höchst bewundert und es gab die Möglichkeit, mit einem modernen Tanklöschfahrzeug oder mit einem Feuerwehr-Oldtimer eine Runde zu drehen. Spannend aber war das Erlebnis, in einem verrauchten Raum nach etwas zu suchen. Und richtig dramatisch waren die Vorführungen mit brennendem Benzin/Diesel oder gar mit Fett. Wasser richtet da wenig aus, das stellten die Schulkinder bei ihren Versuchen mit der Handspritze fest. Mit dem richtigen Feuerlöscher aber reicht ein kurzer Einsatz und das Benzin/Dieselgemisch ist gelöscht. Erschreckend der explodierende Feuerball, der beim Versuch entsteht, in Brand geratenes Fett mit Wasser zu löschen. Das führte Abschnittskommandant Armin Schneider Erfrischende Dusche bei der Feuerwehr persönlich vor – selbstverständlich gut geschützt. Sehr sympathisch fanden die Buben und Mädchen eine erfrischende Dusche aus dem Tanklöschfahrzeug. Der Handfeuerlöscher zeigt rasch Wirkung (oben). Wer in Brand geratenes Fett mit Wasser löschen möchte, löst damit einen explodierenden Feuerball aus (Bild links). 20 Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hecht Druck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst
  1. gemeindeinformation
Höchst_Gemeind...o_201 Höchst 14.05.2013 14.05.2013, 10:50 Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst Gemeinde Info HOCHST .. Nr. 30 – Oktober 2011 Sportlerinnen und Sportler geehrt 163 Sportlerinnen und Sportler konnten bei der 5. Sportlerehrung der Gemeinde Höchst für ausgezeichnete Leistungen geehrt werden. Sie hatten entweder Staatsund Landesmeistertitel erreicht oder die Teilnahme aninternationalen Bewerben. Bei der Veranstaltung wurde aber auch den Funktionären für ihren Einsatz gedankt, ebenso den Trainerinnen und Trainern. Ohne ihren Einsatz wären die sportlichen Erfolge nicht zu erzielen. Im Bild: Der Radsport-Nachwuchs. Bericht auf Seite 4 www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Bauhof: Neue Öffnungszeiten ab 1. Dezember Höchst fordert Tunnel unter Rhein und Brugg Der Rundenlauf beim Abendmarkt am 8. Oktober brachte ein tolles Ergebnis zugunsten des Vereins „Sonnenblume“, der sich für chronisch kranke Kinder einsetzt. Mit einer Spende der KJ wurden 6.489,82 Euro „erlaufen“. Bericht auf Seite 9 Neubau Pflegeheim wurde beschlossen Kindi Unterdorf besuchte die Naturparkfarm CD mit Orgelwerken von J.S. Bach Willkommensfest für neue MitbürgerInnen 2 3 4 8 11 13 Gemeinde Info HÖCHST Liebe Höchsterinnen und Höchster! Der konsensorientierte Planungsprozess „Mobil im Rheintal“ ist abgeschlossen. Das Ergebnis wird nun an die Vorarlberger Landesregierung weitergeleitet und soll auch umgesetzt werden. Für Höchst ist die Aussage besonders wichtig, dass der öffentliche Verkehr, und hier besonders die Bahn, verstärkt ausgebaut werden muss. So ist auch eine Bahnverbindung von Lustenau nach Dornbirn vorgesehen und geplant. Bezüglich der Straßenverbindung habe ich – auch unterstützt durch einen Beschluss der Höchster Gemeindevertretung – folgende Stellungnahme abgegeben: Die noch diskutierten Straßenverbindungen zwischen der Vorarlberger Rheintalautobahn und der Schweizer Auto- Oktober 2011 bahn führen alle durch den Ortsteil Brugg nach St. Margrethen. Es handelt sich um die ehemalige S18-Trasse. Hier habe ich gefordert, dass der gesamte Bereich untertunnelt geführt werden muss. Eine Schnelllösung im Bereich Brugg mit Anbindung der Schweizer Autobahn an die Brugger Straße habe ich strikt abgelehnt. Es darf wegen der notwendigen Entlastung des Ortszentrums von Höchst auf keinen Fall zu einer Zusatzbelastung des Ortsteiles Brugg kommen. Ich hoffe nun auf gute Weiterentwicklung der Projekte und wirkliche Rücksichtnahme auch auf die betroffenen Menschen und nicht nur auf die Natur. Aus meiner Sicht gehört auch der Mensch zur Natur und zur gesamten Schöpfung. Wir werden die weitere Entwicklung genau verfolgen, hoffen auf eine enge Einbindung aller Betroffenen, auch der Gemeinden in der Schweizer Nachbarschaft, und somit auf eine gute Lösung. Ihr Bürgermeister Werner Schneider Höchster Basar Die Höchster Frauenbewegung lädt unter dem Motto: „Von Hand gemacht – verkauft für einen guten Zweck“ zum Basar in das Pfarrzentrum ein. l Samstag, 05.11.2011 14:00 - 20:00 Uhr l Sonntag, 06.11.2011 10:00 - 17:00 Uhr Für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt. Der Erlös des Basars wird „Ärzte ohne Grenzen“ zugeführt. Bauhof: Neue Öffnungszeiten ab 1. Dezember Die neuen Öffnungszeiten für die Müllabgabe am Bauhof – täglich von Montag bis Donnerstag am späten Nachmittag – haben sich bewährt. Während der Wintermonate, wenn keine Gartenabfälle anfallen, besteht kein Bedarf an einer täglichen Abgabezeit. Das zeigte sich im vergangenen Winter deutlich. Deshalb gelten ab 1. Dezember 2011 andere Öffnungszeiten: 1. Dezember bis 28. (2012: 29.) Februar: jeden Samstag von 10:00 bis 12:00 Uhr 1. März bis 30. November: Montag bis Donnerstag von 16:00 bis 18:00 Uhr und jeden ersten Samstag im Monat von 10:00 bis 12:00 Uhr 2 Oktober 2011 Gemeinde Info HÖCHST Höchst beschließt: Eine Straßenverbindung Richtung Schweiz ist nur unter dem Rhein und unter Brugg möglich. Höchst will Unterflurlösung für den Rhein und für Brugg Einstimmiger Beschluss der Gemeindevertretung für die Unterflurvariante. Auch Fußach plädiert für Untertunnelung des Rheins. Eine Straßenverbindung in Höchst Richtung Schweiz muss unbedingt unter dem Rhein geführt werden. Darin sind sich die Gemeinden Höchst und Fußach einig. Höchst will mit Nachdruck, dass auch der gesamte Ortsteil Brugg untertunnelt wird. Derzeit werden die Stellungnahmen zum Planungsprozess Unteres Rheintal formuliert. In Höchst und in Fußach sind die Aussagen dazu ziemlich ähnlich: Die Straßenverbindung muss von Lustenau aus unter dem Rhein geführt werden. Darüber wurde die Gemeindevertretung von Fußach in der jüngsten Sitzung informiert. den große Teile des Rieds untertunnelt sind, soll derselbe Schutz auch für die Menschen gelten. Gleicher Schutz für Tiere und Menschen!“ Über Antrag des Raumplanungsausschusses beschloss die Gemeindevertretung einen ähnlichen Text. Zwar wird darauf verwiesen, dass Höchst die Brückenvariante über das Rheinvorland in Lustenau bevorzugen würde. Wird aber auf der alten Trasse der S 18 in Brugg gebaut, so akzeptiert Höchst lediglich eine Unterflurlösung. Bahn und Bus besser verbinden In Höchst verwies Bürgermeister Werner Schneider auch auf ein Umdenken im öffentlichen Verkehr. „Es ist nicht nötig, dass jeder Bus nach Bregenz fährt und oft auch im Stau steckt. Die Kombination Bus und Bahn gehört verbessert. Dann fährt der Bus etwa zum Bahnhof Lustenau und dort gibt es rasch Anschluss an die Bahn. Die ist erheblich schneller in Bregenz als der Bus.“ Ebenso soll der öffentliche Personennahverkehr bewusst Vorrang vor dem privaten motorisierten Verkehr erhalten. Gegen jeden Anschluss in Brugg Klar abgelehnt wird von Höchst ein Vorziehen einer kurzen Verbindung in Brugg Richtung St. Margrethen. Das würde die Verkehrsbelastung weiter verstärken. Deshalb wird jeder Anschluss in Brugg mit Nachdruck verworfen. Allerdings kann die Untertunnelung von Neuem und Altem Rhein aus Höchster Sicht auch dann erfolgen, wenn die Verbindung durch das Ried („Z“-Variante) bzw. die Ost-Umfahrung Lustenau („CP“-Variante) noch nicht umgesetzt wurde. Gegen Barrierewirkung Der Fußacher Bürgermeister LAbg. Ernst Blum schreibt in seiner Stellungnahme, die er der Gemeindevertretung vortrug: „Sollten weitere Prüfungen und Detailplanungen keine anderen Möglichkeiten ergeben, wird mit allem Nachdruck eine komplette Untertunnelung des Rheins gefordert. Eine erneute Trennung von Ortsteilen durch die Barrierewirkung einer neuen Rheinbrücke kann nicht akzeptiert werden.“ 3 Gleicher Schutz für Tiere und für Menschen! In Höchst gab es in der Angelegenheit jetzt sogar einen entsprechenden Beschluss der Gemeindevertretung. Dieser deckt sich mit der Stellungnahme von Bürgermeister Werner Schneider. Der Höchster Bürgermeister formuliert: „Wenn schon aus Naturschutzgrün- Gemeinde Info HÖCHST Oktober 2011 Höchst ehrt 163 erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler Staats- und Landesmeistertitel, Spitzenplätze bei internationalen Bewerben – zahlreiche Höchsterinnen und Höchster beweisen ihre großartigen Leistungen auf verschiedenen sportlichen Gebieten. Im Abstand von zwei Jahren ehrt Höchst die Aktiven in Rahmen einer großen Sportlerehrung. 163 waren es bei der 5. Ehrung am 5. Oktober, von Jahrgang 2001 bis Jahrgang 1936. Bürgermeister Werner Schneider begrüßte die Gäste im Pfarrsaal. Er vergaß nicht, auch den Trainerinnen, Trainern und Funktionären der Vereine zu danken. Ohne deren Einsatz wären zahlreiche sportliche Leistungen nicht möglich. Reinhard Brunner und John Tuppen führten erfreulich munter durch den Abend. Den Anfang machten die Einrad- und Kunstradfahrer sowie Radballer des RC Mazda Hagspiel mit gleich 51 Mitgliedern. Weiters auf der Bühne: Sportlerinnen und Sportler von Hundesportverein, blum FC Höchst, Shotokan Karateklub, Schachklub, Schiverein, Schützengilde, Tennisclub, Turnerschaft (Kunstturnen, Leichtathletik und Faustball), Bahnengolf, Crosscountry, Flagfootball, Wakeboard sowie Volleyball. Die Ehrungen in Form von Einkaufsgutscheinen übergaben Landesrat Siegi Stemer, Bundesratsabgeordnete Cornelia Michalke, Sportreferent Wilfried Meier und Bürgermeister Werner Schneider. Als Vertreter der Landesregierung lobte LR Mag. Stemer das in Höchst besonders rege sportliche Leben. zenmeister Toni Tschaudi stellte die Union Schützengilde Höchst vor. Er sprach auch den Dank an Gemeinde und Land für die immer wieder bewiesene Unterstützung der Vereine aus. Der Höchster Sportreferent GR Wilfried Meier gratulierte den erfolgreichen Sportlern ebenfalls und bedankte sich bei allen Mitwirkenden. Schließlich waren alle Gäste eingeladen zu einem Buffet, besten vorbereitet vom Blahahof. Der Schalmeienzug Höchst sorgte für die Bewirtung – gratis, als Dank für die Unterstützung durch die Gemeinde das ganze Jahr über. Sportliche Einlagen Vorführungen der jungen Höchster Kunstturnerinnen und der Karatekas beeindruckten die vielen Gäste im Pfarrsaal, „Coverme“ mit Helmut und Janet sorgten für angenehme musikalische Überleitungen. Oberschüt- Kunstradfahrer und Radballer aus Höchst mischen auf Landesebene und international besonders erfolgreich mit. Vorführungen und Ehrungen Höchster Faustballdamen spielen in der Schweizer A-Liga. Die Volleyball-Damen holten den Landesmeistertitel. 4 Oktober 2011 Gemeinde Info HÖCHST Auf den Gründen neben dem bestehenden Altenwohnheim Höchst entsteht das neue Pflegeheim Höchst-Fußach. Bauträger soll die VOGEWOSI sein, das Heim wird auf Basis eines Baurechtes errichtet. Höchst und Fußach bauen gemeinsam neues Pflegeheim Beide Gemeinden haben die Beschlüsse gefasst: Das Pflegeheim Rheindelta Höchst-Fußach wird von den Nachbargemeinden in Höchst errichtet, Bauträger soll die VOGEWOSI sein. Geführt wird das Haus von der gemeinnützigen Gesellschaft Benevit. Beide Gemeindevertretungen fassten in ihren Sitzungen am 11. Oktober 2011 entsprechende Beschlüsse. In Höchst fiel der Beschluss einstimmig, in Fußach gab es eine Gegenstimme. Im Grundsatzbeschluss heißt es: „Das neue Pflegeheim soll im Wege eines Baurechtes durch die gemeinnützige Vorarlberger Wohnungsbau- und Siedlungs GmbH VOGEWOSI als Bauträger errichtet werden.“ Ortszentrum neben dem bestehenden Altenwohnheim Höchst im Baurecht zur Verfügung. Das gesamte Gelände befindet sich im Besitz der Gemeinde. Die Planung des Neubaues wird zeigen, wo genau auf dem Gelände gebaut werden soll. Ausschlaggebend ist die optimale Einbindung des bestehenden Altenwohnheimes. arlberger Pflegemanagement gemeinnützigen GmbH Benevit übertragen werden, welche das Pflegeheim in eigenem Namen und auf eigene Rechnung und Verantwortung führen soll.“ Die Benevit ist bekanntlich eine Gründung des Vorarlberger Gemeindeverbandes. Sie trägt dazu bei, die Abhängigkeit des Landes und der Gemeinden von internationalen Trägern zu vermeiden. Die zuständigen Gremien der Gemeinde Höchst werden sich mit der Parkplatzfrage befassen. Ebenso erteilte die von beiden Gemeinden bestellte Steuerungsgruppe Mag. Arch. Robert Fabach aus Bregenz den Auftrag, ein Pflichtenheft zu erarbeiten, welches als Arbeitsgrundlage für die weitere Gesamtplanung dienen soll. Leitgedanke Beschlossen wurde auch der Leitgedanke für das gemeinsame Pflegeheim: „Unser Bestreben ist, dass sich alle Menschen im Pflegeheim Rheindelta wohlfühlen. Deshalb stehen gute Betreuung und Pflege im Vordergrund. Wir stellen die Qualität auf Dauer sicher. Unser Angebot richtet sich nach den Bedürfnissen jedes einzelnen unserer Bewohner. Wir passen das Angebot veränderten Lebenssituationen an.“ 5 48 Betten bis 2014 Bis zum Jahr 2014 soll das neue Pflegeheim bezugsfertig sein. Vorgesehen sind drei Wohneinheiten mit jeweils 16 Betten, insgesamt also 48 Betten. Das entspricht dem errechneten Bedarf für Höchst und Fußach. Weiters wurde von beiden Gemeinden beschlossen: „Der Betrieb des neuen Pflegeheimes Rheindelta Höchst-Fußach soll der Vor- Bau im Ortszentrum Als Bauplatz stellt die Gemeinde Höchst Gründe im Gemeinde Info HÖCHST Oktober 2011 Neuer Direktor für VS Kirchdorf Mit 1. November 2011 erhält die Volksschule Kirchdorf einen neuen Direktor. Siegfried Ruepp, der die Schule seit 2008 leitet, tritt seinen Ruhestand an. Dir. Siegi Ruepp tin Köb bestellt, bisher Direktor der Volksschule Kennelbach. Derzeit werden an der Martin Köb Volksschule Kirchdorf 259 Kinder in 14 Klassen unterrichtet. Insgesamt wirken 36 Lehrerinnen und Lehrer an dieser Höchster Volksschule. Zu seinem Nachfolger wurde MarDas Höchster e5-Team hat seine Arbeit aufgenommen. e5-Team: Arbeiten für Energiebewusstsein Zu einem ersten Workshop hat sich das e5-Team der Gemeinde Höchst getroffen. Dabei wurden die Grundlagen für die weitere Vorgangsweise erarbeitet. Über den Sommer haben Helmut Lenzi, Gerhard Wimmersberger, Fredy Blum, Armin Schneider, Martin Urabl und Klaus Brunner an der Erhebung sämtlicher energiepolitischer Aktivitäten der jüngeren Vergangenheit mitgearbeitet. Das Ergebnis wurde vom Energieinstitut Vorarlberg zu einem ersten e5-Audit verdichtet. Diese Vorgangsweise soll regelmäßig wiederholt werden und ist Basis für die Zuerkennung der offiziellen Auszeichnung mit bis zu fünf „e“ – für energiebewusste Vorgangsweise. Dem e5-Team der Gemeinde Höchst gehören zwölf Personen an, die Leitung hat GR Sighart Brunner. Zusätzlich ist die Gemeinde durch Bürgermeister Werner Schneider vertreten. Energiebeauftragter ist Baumeister Gerhard Wimmersberger, die Verwaltung übernimmt Klaus Brunner. e5-Gemeindebetreuer im Energieinstitut Vorarlberg ist Wolfgang Seidel. Wasserverband: Neuer Dammwärter Adrian Humpeler übernimmt als Nachfolger von Albert Humpeler für den Wasserverband Rheindelta die Funktion des Dammwärters. Dem Dammwärter des Wasserverbandes, welchem die Mitgliedsgemeinden Gaißau, Höchst, Fußach und Hard angehören, obliegt eine sehr große Verantwortung im Hochwasserschutz. Sein Aufgabengebiet umfasst den Betrieb der Schöpfwerke bei Trockenwetter und bei Hochwasser. Ebenso ist der Dammwärter für die Instandhaltung des Polderdammes und der gesamten Vorfluter (Grabenanlagen) zuständig. Gemeinsam mit dem Dammverantwortlichen werden laut Betriebsvorschrift für die Hochwassersicherheit an der Verbandsanlage Beobachtungen, Messungen und Überprüfungen durchgeführt. Der Wasserverband wünscht Adrian Humpeler einen guten Start und viel Erfolg bei seiner Aufgabe. Im Bild der neue Dammwärter Adrian Humpeler mit Bürgermeister Werner Schneider, dem Obmann des Wasserverbandes, dem bisherigen Dammwärter Albert Humpeler und Baumeister Gerhard Wimmersberger, Geschäftsführer des Wasserverbandes (von links) 6 Oktober 2011 Gemeinde Info HÖCHST Panträume im Pfarrsaal „Panträume“ erlebten die Besucherinnen und Besucher des Konzertes, das am 14. Oktober im Höchster Pfarrsaal stattfand. Der Reinerlös wurde von der Gruppe dem Ortshilfswerk gespendet. Immer wieder hörten Marianne Oertle, Harald Lechner und Herbert Rosinger viel Lob, wenn sie in Höchst oder anderen Pfarrkirchen an der Messgestaltung mitwirkten. Das war Anlass, ein eigenes Konzert zu planen. Mit Simone Humpeler fand sich eine Sängerin voller Ausdruck, Eric Lechner und Hubert Grabher trugen mit ihren Instrumenten bei. So wurde der Konzertabend zu einem beeindruckenden Erlebnis. Besonders klassische Melodien auf der Panflöte beeindruckten, ebenso wie die Gesangsbeiträge. Unterstrichen wurde der Eindruck durch stimmungs- Harald Lechner, Simone Humpeler, Eric Lechner, Marianne Oertle, Hubert Grabher und Herbert Rosinger beim Konzert im Pfarrsaal Höchst. volle „Bühnenbilder“, zusammengestellt von Herbert Rosinger. Der Applaus und die Zustimmung gaben den Initiatoren Recht. Herbert Rosinger übergab an Vizebürgermeisterin Karin Rezniczek einen Scheck über 450 Euro für soziale Zwecke. Simone Humpeler Scheckübergabe Senioren schätzen die Schifffahrt Auch in diesem Herbst waren Höchster Seniorinnen und Senioren zur bereits traditionellen Schiffsausfahrt auf dem Bodensee geladen. Gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern der Seniorenresidenz Martinsbrunnen in Dornbirn und des Pflegeheimes Lustenau machten sich 40 Höchsterinnen und Höchster auf die Busreise zum Bregenzer Hafen. Neben Bewohnerinnen und Bewohnern des Altenwohnheimes waren auch weitere gehbehinderte Personen eingeladen, wie Organisatorin Reingard Adenberger vom Gemeindeamt berichtet. Auf der „Stadt Bregenz“ wurde während der Rundfahrt in der Bregenzer Bucht Kuchen und Kaffee serviert. Nach der Heimkehr gab es für alle Höchster TielnehmerInnen im Altenwohnheim Schnitzel und Kartoffelsalat. 7 Gemeinde Info HÖCHST Oktober 2011 Kindergarten Unterdorf besuchte die Naturparkfarm Einen erlebnisreichen Vormittag genossen die über 70 Mädchen und Buben vom Kindergarten Unterdorf. Ihr Ziel war am Freitag, 21. Oktober, die Naturparkfarm am Alten Rhein. Ob die Ferkelschar der mächtigen Muttersau Liuba, die Hühner, Kaninchen oder Ziegen – die Kinder zeigten sich von den Tieren begeistert. Das galt besonders, wenn Naturparkfarmer Hans Mirnig Federvieh oder Schweine mit Futter lockte. Eine Suchaktion nach im Wald versteckten Tierfiguren bot weitere Abenteuer. Beim Zeichnen in der Naturparkfarm konnten sich dann alle aufwärmen. Die mitgebrachte Jause und der tolle Spielplatz trugen wie die Sonne zur guten Laune bei. Nach der Jause begann das Suchspiel im Wald. Während Tierparkfarmer Hans das Federvieh füttert, wartet eine Kindi-Gruppe auf die nächsten Abenteuer (unten). „Liuba“ und ihre Ferkelschar werden bestaunt. Mei, sind die Ziegen lieb! Wechsel bei „Höchste Zeit“ Der bisherige Gemeinderat Mag. Ferdinand Lerbscher (Fraktion „Höchste Zeit“) legte seine politischen Ämter zurück. Bürgermeister Werner Schneider bedankte sich beim scheidenden Mandatar Ferdinand Lerbscher für den Ferdinand Lerbscher und Thomas Stadelmann 8 jahrelangen Einsatz in verschiedenen politischen Gremien der Gemeinde. Zu seinem Nachfolger wählte die Gemeindevertretung am 11. Oktober Thomas Stadelmann. Die Wahl erfolgte ohne Gegenstimme. Der 46-jährige Gemeinderat Thomas Stadelmann ist als Organisations- und Personalentwickler selbständig tätig. Oktober 2011 Gemeinde Info HÖCHST Massenstart zum Rundenlauf in Höchst. Zum Abschluss konnte Gernot Hofer vom Team Rundenlauf Brigitte Selb und Sabine Riedmann vom Verein „Sonnenblume“ einen Spendenscheck über € 6.489,82 übergeben. Höchster radelten 264.130 km weit Die Höchster sind begeisterte Radler. Das zeigte der Abschluss des heurigen Bewerbes „FahrRad“ beim Abendmarkt am 8. Oktober. Die 408 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Höchst legten zwischen April und September 2011 insgesamt 264.130 km zurück. Das sind über 100.000 km mehr als im Vorjahr! Auch die Zahl der Radler hatte sich um 100 erhöht. Beim Oktober-Abendmarkt auf dem Kirchplatz konnten zahlreiche Radlerinnen und Radler zum Abschluss der Aktion Preise entgegennehmen. Viel Applaus und einen Ehrenpreis erhielt die 89-jährige Gisela Baum. Sie hat heuer mit ihrem Fahrrad 1.060 Kilometer zurückgelegt. Guido Schlegel schaffte als fleißigster Radler sogar 5.700 km. Mika Spögler, mit 6 Jahren jüngster Teilnehmer aus Höchst, radelte 135 km. Beim Oktobermarkt wurden aus den 3 Kategorien Einsteiger, Alltagsradler und Sportler Gewinner gezogen. Sie erhielten tolle Preise, meistens gesponsert von CIC Rad- und Bergsport, Höchst. Für die drei Erstplatzierten jeder Gruppe gab es Warengutscheine über 300,-, 200,- und 100,Euro. Zusätzlich wurden Regenmäntel vergeben. Sportreferent GR Wilfried Meier, Organisator Markus Bacher und Dietmar Stari (CIC Radsport Höchst), gratulierten den Gewinnerinnen und Gewinnern. Im Gemeindeamt betreute Armin Schneider die Aktion. Bei den Einsteigerinnen (unter 500 km) holte sich Ulrike Brunner Platz eins. Dann traf es einen der Mitorganisatoren: Markus Bacher, auf der Bühne am Mikrofon, holte sich den Sieg bei den Alltagsradlern (über 500 km). Bei den Sportlern (mehr als 1.000 km) gewann Sabine Helbok. Weitere Gewinner: Mario Kadisch und Sandra Häseli (Einsteiger), Christoph Grabher-Meyer und Roland Witsch (Alltagsradler) sowie Karin Schneider und Mirjam Sutterlüti (Sportler). Rundenlauf Ein tolles Ergebnis für einen guten Zweck brachte der Rundenlauf am 8. Oktober, 159 Läuferinnen und Läufer drehten ihre Runden. Das ergab für den Verein „Sonnenblume“ den stolzen Betrag von 6.489,82 Euro. Der Verein „Sonnenblume“ unterstützt die Familien chronisch kranker Kinder im Rheindelta und in ganz Vorarlberg. Brigitte Selb und Sabine Riedmann nahmen erfreut den Scheck von Gernot Hofer entgegen. Beim Rundenlauf waren wieder viele Gruppen und Einzelpersonen am Start. Die Turnerschaft, verschiedene Firmenmannschaften, der Bauhof und das Wasserwerk, die Bürgermusik und der Schalmeienzug Höchst nahmen ebenfalls teil. Gewinnermittlung zum Bewerb „FahrRad“: Sportreferent GR Wilfried Meier, Armin Schneider, Markus Bacher, Glücksfee Svenja und Dietmar Stari (CIC Radsport) mit Gewinnerin Ulrike Brunner. Im Bild rechts die 89-jährige Gisela Baum, die heuer auf ihrem Rad 1.060 km zurückgelegt hat. 9 Gemeinde Info HÖCHST Oktober 2011 Das Orgelwerk von J. S. Bach Konzert mit Prof. Bruno Oberhammer Montag, 21. November 2011, 20:15 Uhr, Pfarrkirche Das 11. Konzert der Reihe „Das Orgelwerk von J. S. Bach“ steht im November auf dem Programm. Prof. Bruno Oberhammer spielt an der großen Rieger-Orgel in unserer neubarocken Pfarrkirche. Nach dem Konzert wird im Pfarrsaal die neue CD von Prof. Bruno Oberhammer mit den Werken aus dem „Orgelbüchlein“ von J.S. Bach (Bericht auf Seite 11) präsentiert. Freiwillige Spenden für das Sozialprojekt Abakaliki/Nigeria Fasnatauftakt 11.11.11 um 11:11 Uhr Wer wird das 44. Prinzenpaar der Fasnatzunft Höchst ? Am 11.11.2011 um 11:11 Uhr wird das Geheimnis gelüftet. Wie immer am Kirchplatz mit der besten Fasnatmusik, den „Höchster Schalmeien“, und feiner Bewirtung Adventmarkt Samstag, 26. November 2011, 16-22 Uhr, Kirchplatz Es sind 27 Marktfahrer dabei. Gleichzeitig findet eine Fotoausstellung des Fotoclubs im Alemannensaal der Alten Schule statt. Nähere Informationen zeitgerecht im Gemeindeblatt Benefizkonzert „NINETNINE“ Samstag, 26. November 2011, 20 Uhr, Pfarrzentrum Ganz nach dem Motto „Rockin‘ Around The Christmas Tree“ lädt die Rheintaler Rockband NINETNINE zu einem Benefiz Akustik Adventspecial. Gemeinsam mit befreundeten Musikern wird am Abend vor dem ersten Adventsonntag das Pfarrzentrum – unplugged – in vorweihnachtliche Stimmung gehüllt. Das Publikum darf sich auf einen abwechslungsreichen Mix aus eigenen Songs, kombiniert mit Coverversionen bekannter Weihnachtslieder, freuen. Eintritt: freiwillige Spenden für soziale Zwecke in Höchst Mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferates 10 Adventkonzert in der Pfarrkirche Sonntag, 11. Dezember 2011, 18 Uhr, Pfarrkirche Traditionelles Adventkonzert mit den klingenden Vereinen aus Höchst und anschließender Bewirtung auf dem Kirchplatz Freiwillige Spenden für soziale Projekte Vorverkaufsstelle für die Veranstaltungen des Kulturreferates: Gemeindeamt Höchst, Zi. 12 (Frau Lucic, Tel. 7907-23) E-Mail: kultur@hoechst.at, online: www.hoechst.at und bei allen Raiffeisenbanken und Sparkassen Oktober 2011 Gemeinde Info HÖCHST CD-Präsentation in Höchst: Prof. Oberhammer spielt Bach Doppel-CD mit Orgelwerken von J. S. Bach wird am 21. November 2011 in Höchst präsentiert In insgesamt 19 Konzerten in der Pfarrkirche Höchst spielt Prof. Bruno Oberhammer sämtliche Werke von Johann Sebastian Bach (16851750) auf der Riegerorgel. Der Höchster beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dem herausragenden Meister barocker Musik. Jetzt hat er eine CD produziert, auf der die Choralbearbeitungen Bachs aus dem „Orgelbüchlein“ zu hören sind. Präsentiert wird das Werk am Montag, dem 21. November 2011, nach dem elften Orgelkonzert, das um 20:15 Uhr in der Kirche beginnt. Beginn ist um 21:30 Uhr im Pfarrzentrum Höchst. Die Höchster Orgel und Bruno Oberhammer gehören irgendwie zusammen. Bereits mit 13,5 Jahren hat er auf der Höchster Orgel gespielt. Das alte Instrument war schließlich zu betagt, um noch gerettet werden zu können. Und Bruno Oberhammer erinnert sich gut an die besonders kurze Predigt von Pfarrer Emil Lang im Jahr 1963: „Diese Orgel hat den Krebs. Sie ist unheilbar. Wir brauchen eine neue Orgel. Gelobt sei Jesus Christus!“ Orgelbau 1965/66 Bereits in den Jahren 1965/66 baute die Firma Rieger dann die neue Orgel. Bruno Oberhammer beherrscht auch dieses Instrument perfekt. Die hohe Kunst des Orgelspiels ist besonders bei den inzwischen zehn Konzerten mit Werken von J. S. Bach zu bewundern, die seit 2010 stattfinden. Der Orgelvirtuose ist begeistert von der Atmosphäre in der Kirche St. Johann in Höchst: „Hier stimmen Raum, Akustik und die exzellente Qualität der Orgel zusammen.“ Dass er den Tonträger mit den Choralbearbeitungen von J. S. Bach jetzt vorstellen kann, freut den Höchster besonders. Prof. Bruno Oberhammer an der Orgel der Pfarrkirche Höchst Foto: Fritz Jurmann Organist und Universitätslehrer Prof. Bruno Oberhammer hat von 1977 bis 2011 erfolgreich am Landeskonservatorium Feldkirch gewirkt. Organist in Höchst bleibt er weiterhin und lehrt seit kurzer Zeit an der Universität St. Gallen. Auf Konzerte und Kompositionen wird man sich ebenfalls weiterhin freuen dürfen. Natürlich hat er aber auch anderes zu tun. „Die letzten Wochen war ich meist auf den Bäumen, Obst gewinnen“, lacht er. Die Höchster Orgel Die Produktion der neuen CD wird vom Kulturreferat der Gemeinde Höchst finanziert, die Firmen Julius Blum, Schertler-Alge sowie Berkmann Transporte leisten Sponsor-Beiträge. Der Vertrieb erfolgt über den Fachhandel und per Internet weltweit. „Wenn etwas von den Einnahmen übrig bleibt, so soll das dem Sozialprojekt Lepra- und Tuberkulosezentrum in Abakalibi in Südostnigeria zugute kommen“, erläutert der Künstler. Dorthin flossen auch die freiwilligen Spenden bei seinen Konzerten im Rahmen des Bach-Orgelzyklus. Orgelbüchlein Orgelbüchlein (mit 48 ausgeführten Chorälen), worinne einem anfahenden Organisten Anleitung gegeben wird, auff allerhand Arth einen Choral durchzuführen, anbey auch sich im Pedalstudio zu habilitiren, indem in solchen darinne befindlichen Chorälen das Pedal gantz obligat tractiret wird. Dem höchsten Gott allein zu Ehren, dem Nechsten, draus sich zu belehren Autore Joanne Sebast. Bach 11 Bruno Oberhammer an der Rieger-Orgel der Pfarrkirche Höchst Capella St. Nicolaus, Feldkirch Leitung Benjamin Lack Gemeinde Info HÖCHST Oktober 2011 D ie Straßen erblühen zu lassen, das hielten die Pädagoginnen und der Direktor der Volksschule Kirchdorf für eine besonders gute Idee. „Beinahe jeden Morgen gibt es bei der Schulzufahrt Stau. Manche Eltern würden ihre Kinder am liebsten bis zum Schuleingang fahren“, weiß Direktor Siegi Ruepp. Also wurde die Anregung aufgegriffen, während der Mobilitätswochen Straßen zu bemalen. Mit dem Ergebnis holten sich die 14 Klassen der Schule beim bundesweiten Wettbewerb den 3. Preis. Die bunten Mandalas erinnern vielleicht manche Eltern daran, dass der Schulweg zu Fuß ebenfalls große Bedeutung hat. Die Gemeinde stellte Dispersionsfarbe und Pinsel zur Verfügung, Armin Schneider half bei der Organisation. Lehrerinnen, Schülerinnen „Blühende Straßen“ bei der VS Kirchdorf Eifrig wurden im September die Zufahrtswege zur Volksschule Kirchdorf bemalt. und Schüler gemeinsam entwarfen die bunten Gemälde in Form von Mandalas und schwangen eifrig die Pinsel. „Sogar während Kinder auf der Straße malten, hoben etliche Autofahrer das Absperrband und fuhren durch“, staunt Dir. Ruepp. „Vielleicht können unsere Bilder doch daran erinnern, dass nicht für jede kurze Strecke ein Auto notwendig ist.“ Volksschüler am Alten Rhein Den besonders kleinen Bewohnern der Wasserwelt am Alten Rhein waren die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassen der Höchster Volksschulen auf der Spur. Die „Flusswoche“ brachte Kindern, Lehrerinnen und etlichen Eltern verschiedene interessante Eindrücke. Die beiden Biologinnen Mag. Ursula Schelling und Susanne Stadelmann halfen gerne bei der Bestimmung der vielen Lebewesen, die von den Schulkindern mit Netzen aus dem Wasser gefischt wurden. Die Becherlupen ließen allerhand Details erkennen. Davon überzeugten sich auch LR Erich Schwärzler und DI Thomas Blank von der Abteilung Wasserwirtschaft bei einem Besuch im Naturpark am Alten Rhein. Was zappelt denn da im Netz? Der Fang wird unter die Lupe genommen. 12 Oktober 2011 Gemeinde Info HÖCHST Neubürger im Gespräch mit Cornelia Michalke Empfang und Informationen für die neuen Höchster Mitbürgerinnen und Mitbürger Höchst begrüßte die Neuzugezogenen Wer in Höchst zugezogen ist, wird von der Gemeinde dazu eingeladen, seinen neuen Heimatort etwas besser kennenzulernen. Dazu tragen auch Ortsvereine bei. Diese Möglichkeit nutzten etliche Neuzugezogene bei einem kleinen Fest am 30. September im Pfarrsaal. Bürgermeister Werner Schneider begrüßte die neuen MitbürgerInnen herzlich und lud dazu ein, die Möglichkeiten zur Information zu nützen. Das Angebot ist erfreulich groß. Natürlich nahmen auch Mitglieder aller Fraktionen der Gemeindevertretung an dem Begrüßungsfest teil. Heidi Schuster-Burda und Heidi Schuster-Burda und GR Herbert Sparr Höchster Vereine stellten ihre Angebote vor. Gemeinderat Herbert Sparr boten einen kurzen informativen Einblick in das Höchster Dorfleben. Heute zählt Höchst 7.967 Einwohnerinnen und Einwohner, die Zahl hat sich seit 1952 verdreifacht. Noch dramatischer ist die Steigerung bei den Arbeitsplätzen: Sie wuchsen in Höchst von gerade einmal 50 im Jahr 1950 auf heute rund 4.000 an. Ein Imbiss, vorbereitet vom Blahahof, und Musik von Philipp Kanjo rundeten das Willkommensfest ab. Neue Mitbürger freuen sich über die Begrüßung. Viehausstellung Bei schönstem Herbstwetter fand die Viehausstellung für das Rheindelta statt. Beim Braunvieh holte sich „Milli“ aus dem Stall von Heinz Blum, Höchst, den Siegespreis. Zahlreiche Gäste freuten sich über die tolle Veranstaltung. 13 Gemeinde Info HÖCHST Oktober 2011 Wir gratulieren unseren Jubilaren Im September und Oktober konnte Bürgermeister Werner Schneider sechs Höchster Ehepaaren zur Goldenen Hochzeit und einem Paar zur Diamantenen Hochzeit gratulieren. Willi und Margrit Bauer Albert und Maria Hämmerle Erich und Anna Rosa Röck Das Fest ihrer Goldenen Hochzeit feierten Erich und Anna Rosa Röck, Küferstraße 7, am 5.9.2011 Das Fest ihrer Goldenen Hochzeit fei- Das Fest ihrer Goldenen Hochzeit erten Willi und Margrit Bauer, Förster- feierten Albert und Maria Hämmerle, gasse 10, am 24.8.2011. Falkenstraße 5, am 30.9.2011. Rudolf und Hildegard Vollmar Das Fest ihrer Goldenen Hochzeit feierten Rudolf und Hildegard Vollmar, Deltastraße 3, am 19.9.2011. Otto und Reinhilde Blum Das Fest ihrer Diamantenen Hochzeit feierten Otto und Reinhilde Blum, Holderbaum 19, am 18.10.2011. Ludwig und Edith Urdl Das Fest ihrer Goldenen Hochzeit feierten Ludwig und Edith Urdl, Frühlingsgarten 5, am 19.10.2011. 14 Paul und Reinelde Schneider Das Fest ihrer Goldenen Hochzeit feierten Paul und Reinelde Schneider, Fischergasse 5b, am 21.10.2011. Oktober 2011 Gemeinde Info HÖCHST Richtig heizen spart Kosten und verringert Feinstaub Anfeuern ohne Rauch – diese Anfeuermethode ist eine einfache und sehr wirksame Möglichkeit, den Schadstoffausstoß des Feuers deutlich zu senken. Ausreichend kleingehacktes Holz oben und darauf eine Anzündhilfe – so gibt es wenig Rauch und Feinstaub. Das Holz brennt dabei schrittweise von oben nach unten ab. Im Gegensatz zum Anfeuern von unten verläuft diese Verbrennung über den ganzen Abbrand langsamer und kontrollierter. Das Feuer wird oben angezündet und brennt nach unten. Die entstehenden Gase strömen durch die heiße Flamme und brennen nahezu vollständig aus. ten, unten die dickeren und oben die dünneren Scheiter. Anfeuermaterial Für ein umweltschonendes Anfeuern empfiehlt es sich, luftgetrocknete kleinere Tannenholzscheiter gekreuzt oben auf das bereits eingeschlichtete Holz zulegen und eine umweltfreundliche Anzündhilfe dazwischen zu platzieren. Der Abbrand Die oben liegende Anzündhilfe entfachen, für einen sauberen und schadstoffarmen Abbrand ist auch eine ausreichende Luftzufuhr nötig. Den Luftschieber erst halb schließen, wenn sich ein großer Glutstock gebildet hat. Erst dann ganz schließen, wenn kein Glutstock mehr sichtbar ist. Richtig einschichten Einschichten des trockenen Holzes in die Feuerstelle: Die luftgetrockneten Scheiter mit etwas Abstand zueinander kreuzweise einschich- Heizkostenzuschuss heuer € 250,Der Vorarlberger Heizkostenzuschuss für den Winter 2011/2012 beträgt € 250,-. Der Antrag für diesen Zuschuss ist bis spätestens 10. Februar 2012 im Gemeindeamt, Abteilung Bürgerservice, einzubringen (Reingard Adenberger und Gerhard Böhler, Tel. 7907-25+26). Für die Gewährung des Zuschusses wird das Einkommen berücksichtigt. Das monatliche Haushaltseinkommen darf höchstens: a) bei einer alleinstehenden bzw. alleinerziehenden Person netto € 1.068,b) bei Ehepaaren, Lebensgemeinschaften oder sonst zwei in einem gemeinsamen Haushalt lebenden Erwachsenen, nicht familienbeihilfebeziehenden Personen netto € 1.575,und c) zuzüglich zu a) oder b) bei jeder weiteren Person im Haushalt (insbesondere Kinder) höchstens netto € 133,- betragen. Als Einkommen gelten alle Einkünfte aus selbständiger Arbeit, aus nicht selbständiger Arbeit, aus Gewerbebetrieb, aus Land- und Forstwirtschaft sowie aus Vermietung und Verpachtung. Zum Einkommen zählen somit insbesondere Löhne, Gehälter, Renten, Pensionen, Leistungen aus der Arbeitslosen- und der Krankenversicherung, weiters Wohnbeihilfen, Unterhaltszahlungen jeglicher Art, das Kinderbetreuungsgeld und Lehrlingsentschädigungen. Nicht als Einkommen gelten Famili- enbeihilfen, Familienzuschüsse, Kinderabsetzbeträge, Studienbeihilfen, Pflegegelder, Zuschüsse im Rahmen der Unterstützung der 24-StundenBetreuung oder bei sonstiger ambulanter Pflege, Opferrenten nach dem Opferfürsorgegesetz sowie Grundrenten für Beschädigte nach dem Kriegsopferversorgungs- und Heeresversorgungsgesetz. Unberücksichtigt bleiben auch allfällige Sonderzahlungen (so genannte 13. und 14.). Tatsächlich geleistete Unterhaltszahlungen sind bei der Ermittlung der Höhe des Einkommens bis zu einem Betrag von € 133,-- pro unterhaltsempfangender Person abzuziehen. Sämtliche Einkommen bzw. zu leistende Unterhaltszahlungen sind durch möglichst aktuelle Unterlagen (z.B. Pensionsbezugsabschnitt, Gehaltszettel, Kontoauszug, Wohnbeihilfebestätigung) nachzuweisen. 15 Gemeinde Info HÖCHST Oktober 2011 Das Kürbisfest auf dem Mahlerhof war für die zahlreichen Besucher ein ganz besonderes Erlebnis. Bei bestem Herbstwetter wurden zahlreiche tolle Kürbisgesichter geschnitzt (unten). Die Bürgermeister der Rheindeltagemeinden fungierten als Jury und kürten die allerbesten Kürbisse. Dafür gab es schöne Sachpreise und Pokale. Karate für Mittelschüler Ein besonderes Angebot macht der Shotokan Karateclub Höchst den Schülerinnen und Schülern der Vorarlberger Mittelschule Höchst. Jeden Mittwoch gibt es im 16 Rahmen der Schülerbetreuung ab 13:50 Uhr für eine Stunde Karateunterricht. Bis Weihnachten wird fleißig trainiert, Anfang 2012 werden dann die Eltern zu einer Vorführung eingeladen. Obmann Walter Braitsch und Verena Rangger vom Verein trainieren hier mit den Schülern. Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hecht Druck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst
  1. gemeindeinformation
Höchst_Gemeind...o_201 Höchst 14.05.2013 14.05.2013, 10:50 Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst Gemeinde Info HOCHST .. Nr. 38 – April 2013 Bürgermeister Herbert Sparr mit Vizebürgermeisterin Heidi Schuster-Burda und Gemeinderat Dr. Stefan Gehrer (von rechts) Bürgermeisterwahl mit großer Mehrheit Höchst hat einen neuen Bürgermeister. Bei ihrer Sondersitzung am 5. April 2013 wählten 22 der 27 Höchster Mandatare Herbert Sparr zum Nachfolger von Ing. Werner Schneider. Neue Vizebürgermeisterin wurde Heidi SchusterBurda (14 von 27 Stimmen – „Höchste Zeit“ und FPÖ hatten eigene Kandidaten vorgeschlagen.) Als Nachfolger von Herbert Sparr zog schließlich Dr. Stefan Gehrer in den Gemeindevorstand ein. Berichte Seiten 2, 3 und 4 www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Neues vom KinderCampus Die gute Zusammenarbeit der drei Rheindeltagemeinden Höchst, Fußach und Gaißau soll selbstverständlich fortgeführt werden. Im Bild Bürgermeister Herbert Sparr mit seinen Amtskollegen Reinhold Eberle, Gaißau, und Ernst Blum, Fußach. Die beiden waren Gäste der Bürgermeisterwahl. 5 6 9 11 13 16 Zusammenarbeit. Bezirksjugendsingen in Höchst Photovoltaikanlage beim Wasserwerk eröffnet Abendmarkt und Tierausstellung Wasserskulptur wird aufgestellt Frauen über die „Frauen.Gespräche“ Gemeinde Info HÖCHST April 2013 Eine erfreulich große Anzahl an Höchster Bürgerinnen und Bürgern sowie auswärtigen Gästen interessierte sich für die Wahl des neuen Bürgermeisters durch die Gemeindevertretung. Werner Schneider: „Ich hoffe auf ein gutes Miteinander“ In seiner Abschiedsrede dankte Alt-Bürgermeister Werner Schneider vielen Personen und Institutionen, die mit ihm für Höchst gearbeitet hatten. Als Wunsch deponierte er ein gutes politisches Miteinander. Kinder und Familien sollten nach Kräften unterstützt werden, ebenso die Vereine, die wertvolle Arbeit für das Gemeinwesen leisten. Der scheidende Bürgermeister erhielt viel Applaus. Gemeinderat Sighart Brunner bedankte sich im Namen der ÖVP bei Werner. Für die Fraktion „Höchste Zeit“ erklärte DI Berndt Schneider, dass Herbert Sparr als Vertauensvorschuss auch von seiner Gruppe gewählt werde. So erhielt Herbert Sparr 22 von möglichen 27 Stimmen bei 5 Enthaltungen. 2 Eigene Kandidaten schlugen „Höchste Zeit“ und FPÖ als Vizebürgermeister vor, Heidi Schuster-Burda wurde mit 14 von 27 Stimmen gewählt. Lediglich zwei Enthaltungen bei 25 Ja-Stimmen gab es bei der Wahl von Dr. Stefan Gehrer in den Gemeindevorstand. Schriftliche und geheime Stimmabgabe bei der Wahl. Gratulationen zur Wahl für Bürgermeister Herbert Sparr. Die Angelobung von Bürgermeister Herbert Sparr und Vizebürgermeisterin Heidi Schuster-Burda erfolgte gleich nach der Wahl durch Bezirkshauptmann Dr. Elmar Zech. April 2013 Gemeinde Info HÖCHST Bürgermeister Herbert Sparr: „Das WIR über das ICH stellen“ Nach seiner Wahl bedankte sich Bürgermeister Herbert Sparr bei allen Mitgliedern der Gemeindevertretung, die ihn gewählt hatten. Er werde versuchen, auch das Vertrauen der anderen zu gewinnen. In einer kurzen Ansprache gab er seiner Freude darüber Ausdruck, dass „Ich bin mir der übertragenen Verantwortung für unsere Heimatgemeinde Höchst voll und ganz bewusst und möchte ein Bürgermeister für alle Höchsterinnen und Höchster sein. Für mich haben Werte wie Familienund Gemeinschaftssinn, Humor, Verantwortungsbewusstsein, Fleiß, ein gesundes Urteilsvermögen besondere Bedeutung. Ich danke dir, lieber Werner, für die intensiven und spannenden Jahre der Zusammenarbeit. Du hast dich für eine lebenswerte Gemeinde eingesetzt. Diesen erfolgreichen Weg möchte ich auf jeden Fall fortsetzen. auch sehr wichtig, die es uns allen erlaubt, Ideen offen und unvoreingenommen zu diskutieren. Wir brauchen eine freie und faire Diskussionskultur in allen Gremien. Dazu gehören gegenseitiger Respekt, gegenseitiges Zuhören und das gegenseitige Ernst nehmen. Denn es ist nicht wichtig, von wem eine Idee kommt oder wer einen Antrag stellt. Wichtig ist, dass es zum Wohle von Höchst und seinen Bürgerinnen und Bürgern ist. Die derzeitige Situation der Gemeinde Höchst stellt sich außerordentlich positiv dar. Die Pro-Kopf-Verschuldung ist niedrig und im letzten Jahr sind sogar Rücklagen für künftige Projekte im Haushalt gebildet worden. sich so viele Gäste zur Wahl eingefunden hatten. Sein Dank galt besonders seinem Vorgänger Werner Schneider für dessen stets bewiesenen Einsatz für die Höchsterinnen und Höchster. Hier eine Zusammenfassung der Ansprache von Bürgermeister Herbert Sparr. Den Menschen dienen Es gilt, den Menschen zu dienen und das Wohl der Bevölkerung von Höchst in den Mittelpunkt meiner Arbeit zu stellen. Gerade als Bürgermeister muss man auch lernfähig bleiben. Gestalten heißt deshalb für mich nicht nur, selbst Impulse zu setzen und kreativ sein, sondern es bedeutet für mich auch, aktiv zuzuhören. Neue Herausforderungen Wir stehen in Höchst aber auch vor neuen Herausforderungen. Denken wir nur an den demografischen Wandel der Bevölkerung und die erforderlichen seniorengerechten Angebote. Ein großes Anliegen sind der Umwelt- und Naturschutz, unsere jungen Familien und die Angebote an Kinderbetreuung, Schule und Weiterbildung. Alt-Bürgermeister Werner Schneider gratuliert seinem Nachfolger Herbert Sparr zur Wahl. Auch unsere Verwaltung steht in der Pflicht. Ich verstehe unser Gemeindeamt als modernen Dienstleistungsbetrieb. Der Dienstleistungsgedanke, die Serviceorientierung und die Bürgerfreundlichkeit werden auch künftig im Vordergrund stehen. Unsere Bürgerinnen und Bürger haben Anspruch auf eine kompetente Verwaltung, auf eine Verantwortungsgemeinschaft, die uns krisensicherer macht. winnen, sondern mehr Eigenverantwortung in einer gelebten Gemeinschaft. Das soziale Miteinander wird in Höchst durch ein starkes Vereinsleben mit einer gedeihlichen Nachwuchsarbeit gelebt. Dies soll auch in der Zukunft bestmöglich gefördert werden. Einer meiner persönlichen Grund- und Leitsätze lautet: „Das WIR wieder ein wenig mehr über das ICH stellen.“ Für unsere schöne Gemeinde Höchst können wir vieles schaffen, wenn wir gemeinsam daran arbeiten.“ 3 Faire Diskussionskultur Ich möchte offen sein für Neues sowie sachlich und konstruktiv diskutieren, um dann, in einem Team, gemeinsam eine gute Entscheidung zu treffen. Denn Erfolg bedeutet immer das gute Zusammenspiel vieler unterschiedlicher Personen, die auf ein gemeinsames Ziel hin arbeiten und einen gemeinsamen Weg gehen. Die politische Kultur ist mir Zusammenarbeit Die sehr positive Zusammenarbeit mit unseren Nachbargemeinden in verschiedensten Bereichen soll auch in Zukunft weitergeführt werden. Kooperationen schaffen nicht nur Sympathie, sondern auch Synergien. Eigenverantwortung Es hat nur eine Gesellschaft Zukunft, in der nicht Neid, Missgunst und Schuldzuweisung die Oberhand ge- Gemeinde Info HÖCHST April 2013 Bürgermeister Herbert Sparr Geb. 10.09.1959 in Höchst Beruf: Landesbeamter Verheiratet mit Andrea (geb. Nagel) Sohn Thomas wohnhaft Deltastraße 22a Hund: Cassius/ Jack Russell Arbeitgeber: 1979-1980 Fa. Julius Blum 1981-1993 BH Bregenz, Abteilung Soziales 1993-2013 Amt der Vorarlberger Landesregierung (Abteilung Gesellschaft und Soziales, Integration) Eltern: Norbert und Rosa Sparr geb. Brunner („Häckles“) Gemeindepolitik: Seit März 2010 im Gemeindevorstand, ab Februar 2012 Vizebürgermeister Hobbys: Seit 1978 Mitglied der Bürgermusik Höchst, davon 19 Jahre als Vorstand, seit 2012 Ehrenvorstand; Nordic Walking mit Hund Cassius (fast täglich) Bürgermeister Herbert Sparr und Vizebürgermeisterin Heidi Schuster-Burda Vizebürgermeisterin Heidi Schuster-Burda Geb. 10.07.1967 Verheiratet, 4 Kinder wohnhaft Waldstraße 67 Ausbildung zur Industriekauffrau, WIFI-Marketinglehrgang, verschiedene weitere Lehrgänge; Zertifizierung Projektmanagerin Event- und Projektgestaltung; Projektleiterin für diverse Projekte, Moderatorin Gemeindepolitik: Seit dem Jahr 2000 aktives Mitglied der Gemeindevertretung, seit 2012 Mitglied im Gemeindevorstand Höchst Interessen: Politik, Bücher lesen Blumen für Ursula Schneider, Andrea Sparr und Vizebürgermeisterin Heidi Schuster-Burda Seit 2008 selbständig im Bereich Kommunikation, Selbstverständlich spielte die Bürgermusik Höchst für ihren Ehrenvorstand und neuen Bürgermeister Herbert Sparr auf. Alt-Bürgermeister Werner Schneider dirigierte schwungvoll seinen Lieblingsmarsch, den „Bozner Bergsteigermarsch“. 4 April 2013 Gemeinde Info HÖCHST KinderCampus: Im Mittelpunkt steht immer das Kind Im KinderCampus Höchst, der im Herbst eröffnet wird, stehen das Kind und seine Bedürfnisse im Mittelpunkt. Wesentlich ist dabei eine möglichst gute Zusammenarbeit der dort tätigen Erzieherinnen mit den Eltern in Form einer „Erziehungspartnerschaft“. Diese Grundsätze hat Simone Prutti, künftige Leiterin des Kinderhauses im KinderCampus, im Rahmen einer umfassenden Ausbildung vertieft. Inzwischen hat sie die einjährige Ausbildung zur Early Excellence Beraterin in Stuttgart abgeschlossen. Ursprünglich wurden die so genannten „Early Excellence Centres“ in England entwickelt und finden mittlerweile auch bei uns immer mehr Beachtung. Drei Leitsätze bilden die Basis dieses pädagogischen Konzeptes: 1. Jedes Kind ist exzellent! Im Zentrum der pädagogischen Arbeit steht das Kind mit seinen Stärken und Kompetenzen. 2. Eltern als die ersten Erzieher sind die Experten ihrer Kinder! Sie werden in die Bildungsprozesse ihrer Kinder einbezogen und arbeiten mit den Erzieher/-innen zusammen. 3. Die Kindertageseinrichtung wandelt sich zu einem Kinder- und Familienzentrum! Als Bildungsstätte öffnet sie sich nach innen und außen für junge Familien. Der Fokus liegt ganz stark in der Beobachtung der Kinder und der Dokumentation von deren Entwicklung. Durch gezieltes und intensives Beobachten werden die Bedürfnisse und Interessen der einzelnen Kinder erkannt und gefördert. Simone Prutti: „Kinder im Mittelpunkt“ Individuell auf die Kinder abgestimmte Angebote sollen das Lernen in ihrem aktuellen Entwicklungsstand unterstützen und fördern. Eltern und Erzieher/-innen gehen dabei eine neue Bildungs- und Erziehungspartnerschaft ein, in der die Eltern gleichberechtigt mitarbeiten. Verknüpft wird dies mit Bildungs- und Beratungsangeboten für die Eltern. Die Eindrücke, Erfahrungen und Ideen, die Simone bei dieser Ausbildung sammeln konnte, werden in die Konzeption und alltägliche Arbeit des Kinderhauses im KinderCampus Höchst mit einfließen. Kontakt Kinderhaus Tel: 0664-1260756 E-Mail: kinderhaus@hoechst.at er neue Parkplatz zwischen dem KinderCampus und der Turnhalle der Mittelschule steht vor der Fertigstellung. Im Zuge dieser Arbeiten wird auch die Verbindung zwischen Franz-Reiter-Straße und Kirchweg verlegt. Der neue Parkplatz bietet etwa 20 Abstellplätze. Das ist für Besucher der Turnhalle ebenso wichtig wie für die Besucher der Bücherei und Spielothek Höchst. Die Verlegung der Verbindungsstraße bringt dem KinderCampus mehr Raum für den Kinderspielplatz. D Neuer Parkplatz zwischen KinderCampus und Turnhalle Die Arbeiten am neuen Parkplatz sind inzwischen beinahe abgeschlossen. 5 Gemeinde Info HÖCHST April 2013 Jugendsingen: Ein Vormittag voller Musik und Gesang Freude am Gesang und am Musizieren standen am Donnerstag, den 7. März, im Pfarrsaal Höchst im Mittelpunkt. 13 Chöre und Instrumentalgruppen aus Volks- und Mittelschulen im Bezirk Bregenz beteiligten sich am heurigen Bezirksjugendsingen. Auch der Schulchor der Mittelschule Höchst mit Birgit Mayr sowie die Singgruppe der Volksschule Höchst Unterdorf mit Dir. Helga Bellak und Patricia Prüning zeigten ihr Können. Die mehr als 300 Schülerinnen und Schüler bewiesen bei ihren Auftritten viel Begeisterung ebenso wie Können. Offenbar schaffen es ihre Lehrerinnen und Lehrer, den Kindern die Freude an der Musik zu vermitteln. Ob gesungen wurde oder ob eine ganze Volksschulklasse mit ihren Blasinstrumenten auftrat – die Zuhörerinnen und Zuhörer zeigten sich sehr angetan. Organisiert worden war das Singen durch das Team der Höchster Volksschule Unterdorf mit Direktorin Helga Bellak. Bezirksjugendtage geben den Klassen- und Schulchören die Möglich- Volksschüler vom Unterdorf (oben) und der Schulchor der Mittelschule Höchst (unten) beteiligten sich am Bezirksjugendsingen im Pfarrsaal. keit, ihr Können vor einem größeren Publikum zu beweisen, wie Bezirksschulinspektor Rothmund erläutert. Zwar gibt es eine Bewertung durch Fachkräfte, aber keine Sieger oder Wertungen. Gertrud Mayr, Götzis, Musikpädagogin in Pension, und Gabriele Hronek-Müller von der Musikmittelschule Thüringen gaben wertvolle Hinweise und Tipps für künftige Auftritte. Ganzer Einsatz: Die Singgruppe der VS Unterdorf Höchst (links) und Mitglieder des Schulchores der Mittelschule (rechts) bei ihren Auftritten. 6 April 2013 Gemeinde Info HÖCHST Neu im Team Seit 1. April 2013 ist Ingrid Emhofer im Gemeindeamt Höchst tätig. Sie übenimmt in der Finanzabteilung die Agenden von Helgar Brunner. Wir wünschen unserer neuen Mitarbeiterin alles Gute! Am Vorarlberger Lesetag 2013 haben sich auch die beiden Höchster Volksschulen beteiligt. Während an der Volksschule Unterdorf die Leseratten unterwegs waren (Bild unten), gab es im Kirchdorf Lese-Flatter-Fahnen und einen Bücherbasar. Im Bild oben die 4b der VS Kirchdorf mit ihrer Fahne. Helgar Brunner in Pension Helgar Brunner tritt mit Ende April seine wohlverdiente Pension an. Er war seit dem 1. Juni 2005 im Gemeindeamt beschäftigt. Sein Aufgabenbereich umfasste die Abfallgebühren, das Büchereiwesen, Inkassoangelegenheiten, Kommunalsteuer, Musikschule, Schulerhalterbeiträge, Wasser- und Kanalgebühren sowie weitere Bereiche. Wir bedanken uns bei Helgar für seinen Einsatz und wünschen ihm noch viele schöne Jahre in der Pension. Erfolg für Laura Moric Laura Moric, Lehrling im ersten Lehrjahr bei Frisör Andrea in Höchst, sicherte sich mit dem dritten Platz bei den Herren und ausgezeichnetem ersten Platz bei den Damen den Gesamtsieg der Vorarlberger Haarwerkstatt in Feldkirch, dem Landeswettbewerb der Frisöre. Mit ihren Modellen Sarah und Michael gewann die junge, talentierte Höchsterin und fährt nun zur Bundesmeisterschaft nach Rust. 7 Gemeinde Info HÖCHST April 2013 Mittelschule: Jetzt heißt’s „Hensel und Grätel“ Die Theatergruppe „Höchst KreaKtiv“ der Mittelschule Höchst spielt auf! In unserem neuen Theaterstück „Hensel und Grätel“ nähern wir uns diesem traditionellen und weltbekannten Märchen auf ungewöhnliche Weise. Lassen Sie sich überraschen, was Hensel und Grätel alles widerfährt! Wir spielen an folgenden Terminen in der Aula der Mittelschule Höchst: Donnerstag, 23. Mai 2013, und Freitag, 24. Mai 2013, jeweils um 16:30 und 18:00 Uhr. Sie sind herzlich dazu eingeladen, die ungewöhnliche Reise von Hensel und Grätel zu begleiten! Eintritt: freiwillige Spenden Da wir nur über eine begrenzte Anzahl an Sitzplät- Die flotte Theatergruppe „Höchst Kreaktiv“ lädt im Mai mit „Hensel und Grätel“ in die Aula der Mittelschule ein. zen verfügen, ersuchen wir Sie höflichst um Anmeldung über unser Sekretariat! Die Karten erhalten Sie kurz vor der Aufführung beim Ticketstand. Achtung: Freie Platzwahl! Anmeldung: Montag, Mittwoch und Freitag jeweils von 8:30 bis 11:00 Uhr bei Anita Schneider, Telefon: 05578/ 75419 as Rheinbähnle startet am Sonntag, den 28. April 2013, mit Dampf in die neue Saison. Auf die Fahrgäste wartet eine romantische Fahrt bis zur Rheinmündung. Gestartet wird im Museum „Rheinschauen“. Das Museum ist ab 11:00 Uhr geöffnet, mit der Möglichkeit zum Imbiss. Um 13:30 Uhr Führung durch das Museum, um 15:00 Uhr startet die Dampfbähnlefahrt. An der Rheinmündung ist ein Aufenthalt von ca. 45 Minuten vorgesehen, um 17:00 Uhr trifft das Bähnle wieder beim Museum ein. Sitzplatzreservierung empfohlen! Erwachsene € 13,00, Jugendliche und Studenten € 9,50, Schüler € 6,50. Nur ein Jugendlicher bzw. 8 D Rheinbähnle: Saisoneröffnung mit Dampf Romantische Fahrt mit dem Rheinbähnle von Lustenau bis zur Rheinmündung Schüler pro Familie bezahlt. Museum und Rheinbähnle, Höchster Straße 4, A-6890 Lustenau, Telefon 05577/ 20539. Bürozeiten: Di. bis Do. 8:00 bis 11:00 Uhr, Internet: www.rheinschauen.at E-Mail: office@rheinschauen.at April 2013 ie Sonne trägt dazu bei, dass die Höchster erstklassiges Trinkwasser ins Haus geliefert bekommen. Am Samstag, 23. März 2013, wurde die neue Solarstromanlage beim Wasserwerk mit einem „Tag der offenen Tür“ eröffnet. Die Stromausbeute hielt sich an diesem Festtag wegen dichter Wolken und Graupelschauer zwar in Grenzen, insgesamt aber wird die neue Anlage 45.000 Kilowattstunden pro Jahr beisteuern. Darauf verwies Bürgermeister Werner Schneider bei der Begrüßung der Gäste im Wasserwerk. Gemeinde Info HÖCHST D Gruppenbild vor der Photovoltaikanlage: Wassermeister Fredi Blum, Pfarrer Willi Schwärzler, Bürgermeister Herbert Sparr, Landtagspräsidentin Dr. Gabriele Nußbaumer, Bundesratabgeordnete Conny Michalke, Gemeinderat Werner Blum, Altbürgermeister Werner Schneider, Gemeinderat Wilfried Meier und Gemeindesekretär i.R.Otto Humpeler (von links) Photovoltaikanlage trägt zum Betrieb des Wasserwerks bei Höchst leistet damit einen Beitrag zur angestrebten Energieautonomie Vorarlbergs. Und ein weiteres Solarkraftwerk auf dem Dach der Mittelschule Höchst wird künftig den Selbstversorgungsanteil an Strom noch erhöhen. Landtagspräsidentin Dr. Gabriele Nussbaumer dankte den Höchstern für den wertvollen Beitrag zur Energieautonomie bis 2050. Nur mit einer Vielzahl solcher Initiativen ist das angestrebte Ziel des Landes zu erreichen. Die kirchliche Weihe der neuen Anlage nahm Pfarrer Willi Schwärzler vor. Susanne Mathis und Sigrid Rusch trugen musikalisch zur Eröffnungsfeier bei. Besonders begrüßt wurde Otto Humpeler, der während seiner Dienstzeit als Gemeindesekretär stets ganzen Einsatz für das Wasserwerk gezeigt hatte. sermeister Fredi Blum und sein Team, der zuständige Gemeinderat Werner Blum sowie weitere Angehörige des Ausschusses für Wasserwirtschaft und etliche Mitarbeiter der Gemeinde für ausführliche Informationen zur Verfügung. te Maßnahmen zum Energiesparen. Gern wurde die Möglichkeit angenommen, die Vorarlberger Wasserkaraffe zu einem Sonderpreis zu erwerben. Einladung zum Imbiss Ebenso gern nahmen die Besucher die Einladung zu einem Imbiss mit Getränk an. Das beheizte Zelt trug an dem kühlen Tag sehr zur guten Stimmung bei. Trotz der nicht gerade einladenden Witterung waren erfreulich viele Höchster zum Wasserwerk geradelt. e5-Team und Energieinstitut informierten Anlagenbauer Sonnweber aus Lauterach informierte dabei über PhotovoltaikAnlagen, das e5-Team der Gemeinde sowie das Energieinstitut Vorarlberg über die Ziele sowie über konkre- Tag der offenen Tür Viele interessierte Höchsterinnen und Höchster nutzten die Möglichkeit zur Besichtigung des Wasserwerkes. Dabei standen Was- Ganze Familien nutzten die Möglichkeit, dem Wasserwerk einen Besuch abzustatten. Wassermeister Fredi Blum informiert die Gäste beim Rundgang durch das Wasserwerk. 9 Gemeinde Info HÖCHST April 2013 CD-Präsentation „Mä(h)...“ und Konzert mit Reinhard Franz Freitag, 31. Mai 2013, 20 Uhr, Pfarrzentrum Kabarett „Garage“ – Maria Neuschmid Freitag, 17. Mai 2013, 20 Uhr, Pfarrzentrum Helga wünscht sich nichts sehnlicher, als die Taufe ihres ersten Enkels in der Garage zu feiern. Jetzt, da sie weiß, dass Weltkonzerne wie Apple, Walt Disney oder Harley Davidson ihre Karriere in kleinen Hinterhofgaragen starteten, gibt es für sie kein Halten mehr. Aber warum will ihre Schwiegertochter lieber im Garten feiern? Was heißt Damian ins Vorarlbergerische übersetzt? Und wo zum Teufel steckt die Katze? Erleben Sie eine Tauffeier der besonderen Art mit Maria Neuschmid in der Hauptrolle und allen Nebenrollen. Eintritt: € 18,-- Vorverkauf und Abendkassa Der in Höchst lebende Liedermacher Reinhard Franz stellt sein bereits drittes Soloalbum „Mä(h)...” vor. Freuen sie sich auf ein abwechslungsreiches Konzert mit den Mundart-Liedern der neuen CD, aber auch mit Titeln aus früheren Produktionen wie „In Vorarlberg” oder „Wenn ’s Leaba guat zu dir isch”. Eintritt: € 10,-- Vorverkauf, € 12,-- an der Abendkassa Kabarett „FleischesLust“ – Gabi Fleisch Samstag, 22. Juni 2013, 20 Uhr, Pfarrzentrum Wenn Fleisch Lust hat, aus ihrem Nähkästchen zu plaudern . . . Über ihr Aufwachsen in einem SPAR-Laden mit Familienanschluss, ihr gestörtes Verhältnis zu Gebrauchsanweisungen, Tanzkursen und Kochsendungen, über das Zusammenleben mit einem Mediziner, den Gesundheitstrend und ihre immer stärker werdende Zerstreutheit . . . . . . dann geht es ans Fleisch. Und das LUSTig. FLEISCHESLUSTig eben. Erleben Sie die Powerfrau Gabi Fleisch so wie sie ist: lustig, schlagfertig, frech! Voller FLEISCHESLUST! Eintritt: € 18,-- Vorverkauf und Abendkasse Das Orgelwerk von J. S. Bach Konzert mit Prof. Bruno Oberhammer Montag, 27. Mai 2013, 20:15 Uhr, Pfarrkirche Das 19. Konzert der Reihe „Das gesamte Orgelwerk von J. S. Bach“ steht im Mai auf dem Programm. Prof. Bruno Oberhammer spielt an der großen Rieger-Orgel in unserer neubarocken Pfarrkirche. Im Mai 1747 besuchte Joh. Seb. Bach den musikbegeisterten Preußenkönig Friedrich II. in dessen Potsdamer Schloß. Weil Bach mit seiner Improvisation einer sehr komplizierten Fuge nicht zufrieden war, versprach er deren schriftliche Ausarbeitung. Aus diesem Vorhaben wurde schließlich das „Musikalische Opfer“ als eine Sammlung verschiedenster Sätze über ein und dasselbe Thema, welches Bach doppelsinnig als „Thema Regium“ bezeichnete. In zwei großen Fugen, zehn höchst verschiedenen kanonischen Sätzen und einer viersätzigen großen Sonate breitet Joh. Seb. Bach seine ganze, durch ca 1000 vorgängige Kompositionen gereifte Alterskunst imposant und immer spannend aus. Und hat damit die Musikwelt einmal mehr reichlichst beschenkt! Eintritt: freiwillige Spenden für das Sozialprojekt Abakaliki/ Nigeria 10 Foto: Peter Mathis Vorverkaufsstellen für die Veranstaltungen des Kulturreferates: Gemeindeamt Höchst, Zi. 12 (Frau Lucic, Tel. 7907-23) E-Mail: kultur@hoechst.at, online: www.hoechst.at und bei allen Raiffeisenbanken, Sparkassen und über www.laendleticket.com April 2013 Gemeinde Info HÖCHST Abendmarkt am 11. Mai im Zeichen der Fahrradsaison Der Höchster Abendmarkt am Samstag, den 11. Mai, steht ganz im Zeichen der Fahrradsaison. Ab 16 Uhr gibt es gratis den FahrradCheck, zusätzlich wird ein Frühjahrsputz fürs Fahrrad angeboten. Der Höchster Abendmarkt mit seinem umfassenden Angebot dauert wieder bis 22 Uhr. l Die Firma Integra auf Hochglanz polieren l „Fahrrad-Check“ – kostenlose Überprüfung Ihres Fahrrades l Anmeldungen für den Fahrradwettbewerb 2013 möglich l Live-Musik ab 18.30 Uhr Die 3a der Volksschule Kirchdorf bietet Selbstgebasteltes an, von den Pfadfindern gibts Sonnenblumen und Schneebälle (Gebäck). Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt mit Spanferkel, Käsfladen, Käse, Speckbroten und natürlich heißen Würsten sowie allerhand Flüssiges gegen den Durst. Viele Wege lassen sich leicht mit dem Fahrrad oder zu Fuß bewältigen – setzen Sie bewusst ein Zeichen und verzichten Sie beim Besuch des Abendmarktes auf das Auto. Tierausstellung am 25. Mai Die Tierausstellung des Vereines der Freizeittierhalter findet heuer bei jeder Witterung am Samstag, den 25. Mai 2013, ab 10:00 Uhr bei Luisl‘s Farm in Höchst statt. Für Verpflegung ist selbstverständlich gesorgt. Besucher können zahlreiche Tiere wie Meerschweinchen, Kaninchen, Pony, Esel, Pferde, Schafe, Ziegen, Kälber, Bienenvölker, Schweine, Hühner, Enten und Gänse u.v.m. auf dem wunderschönen Gelände bei Luisl´s Farm entlang am Alten Rhein kennenlernen und hautnah erleben. Interessenten haben auch immer wieder die Möglichkeit, Jungtiere der Hobbyzüchter zu erwerben. Für Kinder gibt es natürlich wieder den beliebten Streichelzoo, Action im Stroh, Filzen sowie Kinderschminken. Für Stimmung im Festzelt sorgt DJ Raimund, die gemütliche Weinlaube ist wieder geöffnet. Eintritt: Freiwillige Spenden Bücherei Spielothek beschäftigt Kinder beim Spielenachmittag gerne bis 19 Uhr im Pfarrzentrum. l Frühjahrsputz fürs Fahrrad: lassen Sie ihr Fahrrad von den Mitarbeitern der Blutspenden rettet Leben Die Gemeinde Höchst lädt gemeinsam mit dem Roten Kreuz Vorarlberg ein zur Blutspendeaktion am Dienstag, den 7. Mai 2013, und am Mittwoch, den 15. Mai 2013, jeweils von 17:30 bis 21:00 Uhr im Feuerwehrgerätehaus Höchst. Ihre Bereitschaft Blut zu spenden ist die Grundlage dafür, dass das Rote Kreuz die Krankenhäuser des Landes Vorarlberg mit genügend Blutkonserven versorgen kann. Das trägt immer wieder dazu bei, Leben zu retten. Im letzten Jahr haben in Höchst 291 Personen insgesamt fast 120 Liter Blut gespendet und konnten so vielen Menschen in lebensbedrohlichen Situationen helfen. Blutspendeaktion am 7. und am 15. Mai in Höchst der Blutspender ein Paar Wienerle sowie ein Getränk. Spender, die bereits einen Blutspendeausweis besitzen, bitten wir, diesen zur Blutspende mitzubringen. Erstspender bitten wir, einen amtlichen Lichtbildausweis mitzunehmen. Blut spenden kann jede/jeder Gesunde ab 18 Jahren, die letzte Blutspende muss zwei Monate zurückliegen. Der Bürgermeister 11 Tiere hautnah zu erleben ermöglicht die Tierausstellung der Freizeittierhalter auf Luisl‘s Farm am Samstag, den 25. Mai. Als Dankeschön erhält je- Gemeinde Info HÖCHST April 2013 ter Werner Schneider im Gemeindeamt besucht und ihm dabei zur bevorstehenden Pensionierung je ein Buch mit Kunstwerken der Schüler zum Thema Bürgermeister überreicht. Volksschulen. Die Volksschulen haben Bürgermeis- Außerdem sangen die Schulkinder mit Unterstützung von zwei Lehrerinnen an den Gitarren ein Lied für den scheidenden Bürgermeister. Natürlich waren auch Direktorin Helga Bellak und Direktor Martin Köb beim Besuch im Gemeindeamt dabei. „Faszination Ball“ im Kindergarten Unter dem Motto „Faszination Ball“ fand eine gemeinsame Fortbildung für alle Höchster Kindergartenpädagoginnen und Kleingruppenbetreuerinnen statt. Birgit Humpeler und Verena Schneider, beides Kindergarten- und Motopädagoginnen, leiteten diesen Vormittag. Im praktischen Teil wurden viele neue Ballspiele (mit den unterschiedlichsten Bällen) für alle Altersstufen vorgestellt und erprobt, und im theoretischen Teil die Wichtigkeit und die unterschiedlichen Fördermöglichkeiten durch das Ballspiel aufgezeigt. Durch das Spiel mit dem Ball wird die motorische, geistige und soziale Entwicklung gefördert. Herz-Kreislauf wird trainiert, die Atemleistung gesteigert, die Muskeln gekräftigt, die Haltung verbessert und ein Rhythmusgefühl entwickelt. Ballspiele sind häufig Spiele, in denen Kinder einander ganz ungezwungen begegnen können – das Miteinander und nicht das Gegeneinander stehen im Vordergrund. Dass dabei der Spaßfaktor die wichtigste Rolle spielt, konnten die Teilnehmerinnen an diesem Vormittag selbst erleben. Ein besonderer Dank gilt der Gemeinde Höchst, welche diesen Vormittag erst ermöglichte und anschließend alle Teilnehmerinnen zu einem gemeinsamen Mittagessen in das Gasthaus Schwanen einlud. Freizeit mit Kindern Im Frühling macht Ehrenamt mit Kindern besonders Spaß. Das Vorarlberger Kinderdorf/ FAMILIENemPOWERment sucht in und um Höchst nette Leute, die mit Kindern raus gehen, ab und zu im Garten arbeiten, Radeln, Wandern, Fischen, Wald- und Wiesenblumen finden, ein Picknick machen usw. Diese Kinder brauchen dringend ein wenig unbeschwerte Freizeit. Bitte, melden Sie sich bald. T: 0650-4992054 oder E: t.sagmeister@voki.at Die Kindergartenpädagoginnen bei ihrer Fortbildung zum Thema „Faszination Ball“ 12 April 2013 Gemeinde Info HÖCHST Wasser und Kanal: Künftig keine Vorauszahlungen mehr Die Gemeindevertretung hat in der letzten Sitzung die Umstellung der Verrechnung der Wasser- und Kanalbenützungsgebühren beschlossen. Im 1. Vierteljahr 2013 erfolgte die Umstellung von der bisherigen Akontierung auf eine Abrechnung nach Echtverbrauch. Die bisherigen Vorauszahlungen entsprechend den erwarteten Jahresbezugsmengen entfallen. Nun werden jeweils die tatsächlichen Bezugsmengen in drei Monatsintervallen verrechnet. Die Wasserzähler werden zu diesem Zweck jeweils im März, Juni, September und wie bisher im Dezember abgelesen. Die Kunden erhalten anschließend die Rechnungen für die in den letzten drei Monaten davor bezogenen Wassermengen sowie die abgeleiteten Kanalmengen. Unsere Kunden können so ihren Wasserbedarf besser kontrollieren und bei Fragen im Zusammenhang mit ihrem Wasserverbrauch schneller reagieren. Diese Umstellung der Verrechnung wurde möglich durch die bereits flächendeckend eingebauten elektronisch-fernauslesbaren Wasserzähler. Darüber wurden unsere Kunden bereits ausführlich informiert. Die wesentlichen Vorteile der fernauslesbaren Wasserzähler sind: l Die Höchster Schüler arbeiteten am dynamischen Wasserkunstwerk mit. Höchster Wasserspiele Das Höchster Wasserspiel wird aufgestellt: Das von Schülern der Mittelschule Höchst mit gestaltete Kunstwerk erhält seinen Platz beim Labyrinth bei der Tennishalle im Birkele. Einweihung ist am Donnerstag, den 16. Mai, um 14 Uhr. Die Idee stammt von Künstler Mirko Siakkou-Flodin aus Baden-Württemberg. Er hat das dynamische Kunstwerk über Anregung des Vereins „BodenseeKulturraum“ entworfen. An der Umsetzung wirkten Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Höchst unter Anleitung von Lehrer Christian Schneider mit. Während des Projektunterrichtes wurden aus Blech Elemente ausgeschnitten und an den Rädern befestigt. Blechdosen, im richtigen Abstand an die Räder gehängt, machen aus den Rädern Wasserräder. Die Schüler sorgten auch für den bunten Anstrich und weitere Zierde. Für die Umsetzung wurde das Thema „Wasser“ gewählt. Mirko entwickelte eine 5 m hohe Skulptur, an der sich zahlreiche ausgediente Räder drehen werden. Dabei sorgt fließendes Wasser für den Antrieb. Schulband und Chor der Mittelschule Höchst wirken bei der Einweihung am 16. Mai mit, der Elternverein schenkt Getränke aus. Die in Höchst installierten Wasserzähler können elektronisch abgelesen werden, ohne dass dazu ein Haus betreten werden muss. Das ermöglicht die exakte Abrechnung nach dem tatsächlichen Verbrauch ohne Vorauszahlungen. Datenübertragung werden die menschlichen Fehler minimiert. l Alle drei Monate werden die Wasserzähler ausgelesen und die Bezugsmengen anschließend in Rechnung gestellt. und Überwachung des Rohrnetzes durch verkürzte Auslesungen. Bus & Bahn für € 1,-- pro Tag Die Gemeinde Höchst stellt vier Maximo-Tickets allen Interessierten um je € 1,-- pro Tag zur Verfügung. Damit können alle öffentlichen Verkehrsmittel in Vorarlberg benutzt werden. Bitte die Karten telefonisch oder per Mail reservieren und im Gemeindeamt, Zi. 24, abholen. T: 05578-7907-38, M: helga.lau@hoechst.at l Kontrolle Bewohner bzw. Eigentümer werden nicht belästigt durch den Hausbesuch oder durch Zettel ausfüllen. die automatische l Durch Auskünfte erhalten Sie beim Leiter der Wasserversorgung, Herrn Fredi Blum, Tel. 7907-54 oder 0664/3077485 oder per Mail an fredi. blum@hoechst.at 13 Gemeinde Info HÖCHST April 2013 Wir gratulieren unseren Jubilaren In den vergangenen Wochen konnte Bürgermeister Herbert Sparr zwei Höchster Ehepaaren zur Feier der Goldenen Hochzeit gratulieren, drei Mitbürgerinnen feierten ihren 90. Geburtstag. Anna Engler Altenwohnheim feierte ihren 90. Geburtstag am 22. März. Reinelde Schneider im Schlatt 2, feierte ihren 90. Geburtstag am 13. April. Paula Auer Altenwohnheim, feierte ihren 90. Geburtstag am 14. April. Adolf und Annemarie Suppan Förstergasse 9, feierten ihre Goldene Hochzeit am 15. April. Arno und Hildegard Blum Jahnstraße12, feierten ihre Goldene Hochzeit am 5. April. Gute Noten für den Krankenpflegeverein Rheindelta Die Patientinnen und Patienten des Krankenpflegevereins Rheindelta stellen dem Pflegeteam ein erfreulich gutes Zeugnis aus. Das ist das Ergebnis einer Befragung, die anonym durchgeführt wurde. Der Tätigkeitsbereich des Pflegeteams ist umfangreich und vielfältig. Im Mittelpunkt steht der hilfsbedürftige Mensch, dem der Verein sachgerechte Pflege und Unterstützung in vertrauter Umgebung bietet. Die Pflegefachkräfte sind die Visitenkarten des Vereins. Deshalb hat der Landesverband die Hauskranken14 pflege auf den Prüfstand gestellt. Patienten und pflegende Angehörige wurden gebeten, mittels Fragebogen die Arbeit der Krankenpflegevereine zu bewerten. Nach Zufallsprinzip und anonym wurde eine gewisse Prozentzahl der betreuten Patienten angeschrieben. Die Rückmeldungen aus dem Rheindelta waren erfreulich hoch und wurden von unabhängigen Fachleuten der Fachhochschule Dornbirn ausgewertet. Das Ergebnis stellt dem Verein und dem Pflegeteam ein sehr gutes Zeugnis aus. Für verschiedene Anregungen, die Patienten und ihre Angehörigen gemacht haben, ist die Vereinsleitung sehr dankbar. Sie werden weiterverfolgt und dienen der Qualitätsentwicklung. te, dass die Hauskrankenpflege weiterhin so bemüht bleiben möge. Das gesamte Team freut sich über dieses positive Befragungsergebnis und wird auch in Zukunft in gewohnt kompetenter Weise für die Patientinnen und Patienten da sein. Erfreuliches Ergebnis Über 90 Prozent der Befragten geben dem Krankenpflegeverein Rheindelta die Note „sehr zufrieden“. In den Leistungsbereichen Pflege, soziale Kompetenz, Beratung und Organisation bezüglich Pflegebehelfen sowie Zusammenarbeit mit den Hausärzten und ambulanten Diensten werden die Pflegefachkräfte besonders gut beurteilt. Es wurde auch großer Dank ausgesprochen mit der Bit- Mitgliedschaft Der Mitgliedsbeitrag beim Krankenpflegeverein Rheindelta beträgt pro Jahr lediglich € 28.--. Telefon/Fax 05578 76035 E-Mail: kpvrheindelta@aon.at oder: Telefon 05578 75571 E-Mail: a.wlcek@aon.at April 2013 Gemeinde Info HÖCHST Abgabezeiten für Abfälle aller Art beim Bauhof Der Bauhof Höchst ist für die Abgabe von Abfällen zu folgenden Zeiten geöffnet: Seit 1. März gelten bis zum 30. November beim Bauhof wieder die erweiterten Öffnungszeiten. Von Montag bis Donnerstag können Abfälle zwischen 16:00 und 18:00 Uhr abgeliefert werden, ebenso jeden ersten Samstag im Monat von 10:00 bis 12:00 Uhr. Angenommen werden Problemstoffe, Sperrmüll, Gartenabfälle, Bauschutt usw. Gebühren Sperrabfall € 18,00 pro m³, jeder weitere m³ € 26,00 Mindestgebühr: € 6,00 Grünabfall € 8,50 pro m³, jeder weitere m³ € 17,00 Mindestgebühr: € 5,50 Bauschutt Kleinmenge € 5,00 bis 0,5 m³ € 9,-Höchstabgabemenge: 0,5 m³ Alle Preise inkl. Mehrwertsteuer. Das Frühlingswetter führt auch die Hobbygärtner mit ihren Gartenabfällen wieder zur Abfallabgabe im Bauhof. Im Garten bleibt auch anderes übrig (Foto links). Buchsbaumzünsler als Schädling in unseren Gärten Der Buchs, eine der ältesten Kulturpflanzen im Garten, ist bedroht. Auch in Vorarlberg verbreitet sich der Buchsbaumzünsler immer stärker. Wer Buchsbaum im Garten stehen hat, sollte deshalb sorgfältig kontrollieren. Hinweise auf den Schädling sind Fraßspuren, Raupen und Gespinste im Blattwerk sowie Kotkrümel auf der gesamten Pflanze. Bei leichtem Befall ist ein händisches Absammeln der Raupen oder Abschneiden der betroffenen Äste noch möglich. Beim Abspritzen der Pflanze mit Hochdruck müssen die abfallenden Raupen aufgesammelt werden. In jedem Fall muss das befallene Material ordnungsgemäß entsorgt werden, um eine weitere Verbreitung zu verhindern. Bei sehr starkem Befall oder Absterben der Pflanze ist das Entfernen oft der einzige Ausweg. Das Schnittmaterial muss unbedingt ordnungsgemäß entsorgt werden. Der Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln muss unbedingt fachmännisch (Beratung, Beauftragung) und mit professioneller Ausrüstung erfolgen. Die Raupe des Buchsbaumzünslers wird bis zu 5 cm lang. sollte die Anlieferung direkt bei den Firmen Häusle (Lustenau, Königswiesen) erfolgen. Nur hier ist eine schnelle Verarbeitung garantiert und kann das Schlüpfen der nächsten Generation ausgeschlossen werden. pen erforderlich sind, nicht erreicht werden. Dasselbe gilt für die Verbrennung im eigenen Garten, die mit den Vorschriften über die Luftreinhaltung nicht vereinbar ist. Weitere Informationen im Gemeindeamt Höchst bei Umweltsachbearbeiter Armin Schneider, Telefon 05578/7907-39 E-Mail: armin.schneider@hoechst.at 15 Entsorgung Nicht in den Kompost! Kleine Mengen können in verschlossenen Restmüll- / Biomüllsäcken der Hausabholung zugeführt werden. Bei großen Schnittmengen Die Kompostierung im eigenen Garten ist keine Alternative, da die notwendigen Temperaturen, die für die Abtötung der Eier und Pup- Gemeinde Info HÖCHST April 2013 Aktive Frauen über Höchster „FRAUEN.Gespräche“ Seit über einem Jahr gibt es in Höchst das interkulturelle Frauencafé „FRAUEN.Gespräche.“ Wer verbirgt sich hinter den Namen des Projektteams? Was ist die Motivation, sich ehrenamtlich für dieses Projekt zu engagieren? Welche Erwartungen sind damit verbunden? Gemeinde Info hat nachgefragt. Christiane Grabher Frau Grabher, was hat Sie motiviert, sich beim Frauencafé zu engagieren? Das Thema Migration und Integration beschäftigt mich schon seit vielen Jahren auf der politischen Ebene der Gemeinde und auf der des Landes, vor allem aber auf der Ebene des MiteinanderLebens in Höchst. Möglicherweise hat das damit zu tun, dass ich selber eine Migrantin bin. Welche Möglichkeiten bzw. Ziele glauben Sie diesbezüglich mit dem Frauencafé verwirklichen zu können? Im Café geschieht genau das, was so normal wäre. Es wurde eine Möglichkeit geschaffen, dass sich Frauen der unterschiedlichsten Herkunft in einer offenen, toleranten Umgebung treffen, um sich auszutauschen. Wurden diese Ziele denn erreicht? Zur Gänze! Ich hatte im vergangenen Jahr eine Vielzahl an besonderen Begegnungen mit interessanten Frauen. Ich empfinde das als große Bereicherung. Haben Sie auch Aufgaben im Café übernommen? Ich habe gemeinsam mit Edith Schallert die Leitung des Projekts übernommen. Ansonsten arbeiten wir Hand in Hand – anders würde es nicht funktionieren. Ich bin u.a. zuständig für die Dekoration im Café, aber auch für alle schriftlichen Arbeiten. Das sind die Protokolle bei den Sitzungen des Projektteams, die Presseaussendungen oder die Einladungen im Gemeindeblatt. Gab es Schwierigkeiten, die Sie überwinden mussten? Mit den engagierten Frauen des Projektteams konnten wir alles, was schwierig erschien, aus dem Weg räumen. Es handelte sich dabei aber ausschließlich um organisatorische Probleme. Gibt es ein Fernziel, das Sie erreichen möchten? Ja. Irgendwann sollte das Thema „Integration“ kein Thema mehr sein. Das ist alles? Schön wäre, wenn auch die Männer in Höchst eine solche Chance hätten wie wir Frauen; aber das müssen sie wohl selbst regeln. Nuray Yilmaz-Buyar Frau Yilmaz-Buyar, Sie sind erst im vergangenen Herbst zum Projektteam gestoßen. Was hat Sie bewogen, bei diesem Projekt einzusteigen? Ich habe mir erhofft, beim Frauencafé Frauen aus anderen Kulturkreisen kennen zu lernen. Ich war neugierig auf sie und suchte auch ein wenig Abwechslung vom Alltag. Haben sich diese Erwartungen erfüllt? Ich habe schon die Bekanntschaft mit einer Reihe interessanter Frauen gemacht und fühle mich wirklich wohl in diesem Kreis. Welche Wünsche haben Sie bezüglich der Zukunft des Frauencafés? Ich hoffe, dass ich die Idee, die hinter diesem Projekt steht, weiter ins Dorf tragen kann, damit möglichst viele Frauen in den Genuss dieser Begegnung kommen. Schön wäre, wenn auch in Zukunft Themen, die uns Frauen sehr stark berühren, im Café Platz finden, wie z. B. das Thema ‚Depression’ im vergangenen Herbst. Sind alle Themen im Frauencafé so ernst? Überhaupt nicht! Im Frühjahr haben wir Themen aufgegriffen, die uns Frauen gut tun. Im Herbst gefielen mir die beiden Geschichtenerzählerinnen mit dem Programm „Baklava & Öpflschnitz“ besonders. Der Nachmittag war sehr gemütlich. Welche Aufgabe haben Sie übernommen? Ich helfe überall, wo man mich braucht. Beim Buffet, beim Abwaschen, beim Herrichten der Räume – eben überall. Die Besucherinnen des Cafés gehören den unterschiedlichsten Religionen an. Macht es das schwierig? Religionen, egal welche, sind doch kein Hindernis! Es ist doch der freie Wille von jedem. Wir sind tolerant. Es gibt die Freiheit des Glaubens. Gibt es abschließend noch einen Wunsch? Ja. Ich würde so gerne mehr alteingesessene Höchsterinnen kennen lernen. Sie sollten den Schritt ins Frauencafé wagen. Christiane Grabher, 62 Jahre alt, eine pensionierte Lehrerin, ist verheiratet, hat 3 Kinder und 2 Enkel. Sie ist in Deutschland geboren und lebt seit 1980 in Höchst. Nuray Yilmaz-Buyar, 39 Jahre alt, ist zur Zeit Managerin eines großen Haushalts. Sie ist verheiratet und hat eine Tochter und drei Buben. Geboren in der Türkei, lebt sie seit 20 Jahren in Höchst. 16 Informationsangebot und Weiterbildung April 2013 Gemeinde Info HÖCHST Filiz Balci (neu dazugekommen), Christiane Grabher, Ruth Hutter, Gülay Güven, Brigitte Hollenstein, Edith Schallert, Fatma Celik, Nuray Yilmaz-Buyar (von links) Brigitte Hollenstein Frau Hollenstein, auch Sie sind von Beginn an dabei. Warum? Ich war von der Idee sofort begeistert. Es sollte ein offener Frauentreff eingerichtet werden mit dem Ziel, interessierten Frauen die Möglichkeit zu bieten, sich in ungezwungener Atmosphäre zu treffen und auszutauschen. Da musste ich nicht lange überlegen, die Mitarbeit im Projektteam war mir ein Herzensanliegen. Hatten Sie keine Bedenken, dass das Projekt scheitern könnte? Zu Beginn war ich schon ein wenig skeptisch. Darum habe ich meine Erwartungen relativ gering gehalten, hatte aber immer die große Hoffnung, dass es gelingen würde. Und das letzte Jahr gab uns Recht, das Angebot wurde überaus positiv angenommen. Außerdem werden wir nicht nur von der Gemeinde sondern von den verschiedensten Seiten tatkräftig unterstützt. Hier möchte ich beispiels- weise das Team der Bücherei oder die KinderstubenPädagoginnen erwähnen. Oft finden sich auch spontane Helferinnen, die im Café mit anpacken. Was macht die Arbeit im Team so bereichernd? Jede von uns kann ihre unterschiedlichsten Fähigkeiten einbringen und umsetzen. Was ich besonders genieße, ist, dass wir Frauen es schaffen, alle politischen und religiösen Unterschiede in unserer Arbeit auszuklammern. Dies schafft ein Klima, in dem ich mich wohl fühle. Wir Frauen haben viel gemeinsam. Das verbindet uns und macht das Miteinander leicht. Welche Aufgabe haben Sie übernommen? Ich habe u. a. das Verteilen unserer Plakate übernommen. Außerdem bin das Bindeglied zwischen Kinderstube und Café, organisiere die Termine mit dem Bauhof und arbeite natürlich bei der Entwicklung der weiteren Cafés mit. Gibt es noch Wünsche für die Zukunft? Wir möchten auch in Zukunft die Wunschthemen unserer Besucherinnen umsetzen, sollten uns aber auch nicht scheuen, so genannte „heiße“ Themen zu diskutieren. Wenn es auch im Café wunderbar läuft, heißt das ja nicht, dass es im Zusammenleben der verschiedenen Kulturen keine Probleme gibt. Davor sollten wir die Augen nicht verschließen. Was würden Sie sonst noch gerne erreichen? Im Café mehr kulturelle Vielfalt, in unserer Gemeinde mehr ‚Normalität’ zwischen Einheimischen, Zweiheimischen, Neuheimischen. Da sind wir alle gefordert. Brigitte Hollenstein, 58 Jahre alt, lebt seit ihrer Geburt in Höchst. Sie ist verheiratet und hat eine erwachsene Tochter. Wertvolle Kontakte und interessante Gespräche im Höchster Frauen.Café. 17 Gemeinde Info HÖCHST April 2013 Frauen.GESPRÄCHE Gülay Güven Seit der ersten Stunde haben Sie das Projekt „Frauencafé“ mitentwickelt! Das ist richtig. Schon lange vorher hatte ich die Vision von einer Begegnungsstätte für Frauen aus unserem Dorf. Da wollte ich auf alle Fälle mitplanen und mithelfen. Aber Sie haben sich zurückgezogen? Das musste ich leider aufgrund meiner privaten Situation. Ich kann nicht mehr so viel Zeit investieren. Allerdings probiere ich trotzdem, ins Café zu kommen, um dort mitzuhelfen, und vor allem immer wieder andere Frauen dorthin einzuladen. Welche Erwartungen hatten Sie? Dass sich in Höchst Frauen treffen können, die Vorurteile und Ängste hinter sich lassen können. Dass es die Möglichkeit gibt, voneinander zu lernen und Hemmschwellen von beiden Seiten abzubauen. Wurde dies erfüllt? Das Frauencafé ist wirklich ein Ort der Begegnung geworden. Wir sitzen zusammen, trinken Tee oder Kaffee und plaudern. Wir erfahren von den anderen, wie sie leben, was sie für Sorgen haben oder welche Themen sie interessieren. Man kann also voneinander lernen? Vor allen Dingen habe ich gelernt, dass man nicht das, was uns trennt in den Vordergrund stellen soll, sondern das, was uns verbindet, was wir gemeinsam haben. Das zeigt sich auch bei den Themen, die wir Frauen uns wünschen. Gibt es bei den Themen bestimmte Schwerpunkte? Ja. Das Erziehungsthema scheint für alle Mütter wichtig zu sein. Wo setze ich meinem Kind Grenzen? Wie kann ich es fördern? Wünschen Sie sich in dieser Richtung noch mehr Vorträge? Wir hatten bisher ausgezeichnete Referentinnen. Das wünsche ich mir auch für die Zukunft. Das Projektteam sollte die Themen auch in Zukunft nach den Bedürfnissen der Frauen aussuchen. Edith Schallert Frau Schallert, Sie sind eine der beiden Projektleiterinnen. Warum engagieren Sie sich so für das Frauencafé? Ich habe mir schon lange einen Begegnungsort für Frauen jeden Alters und egal welcher Herkunft gewünscht, wo man sich auf Augenhöhe treffen kann und sich näher kennen lernt. Welche Erwartungen hatten Sie? Die Erwartungen waren groß und sehr vielfältig, besonders wie sich der Ablauf, die Organisation und Gestaltung der Vorträge und des Cafés entwickeln, aber vor allem wie das Café bei den Frauen angenommen wird. Haben sich Ihre Erwartungen erfüllt? Ja, sie wurden sogar bei weitem übertroffen. Unser Team hat sich sehr schnell wunderbar aufeinander eingestimmt, jede bringt ihre Talente ein, das erleichtert die Arbeit enorm. Auch, dass von jungen Müttern bis zu Großmüttern mit ihren Enkeln alle im Frauencafé zu Gast sind, ist einfach toll. Viele Barrieren, Vorurteile und Meinungen wurden aufgehoben und es hat sich schnell eine Beziehung zwischen uns Frauen entwickelt. Wir begegnen uns mittlerweile sehr freundschaftlich und wir profitieren alle sehr davon. Gibt es denn da noch etwas, was sich noch nicht erfüllt hat? Allerdings. Der Kreis unser Besucherinnen sollte sich noch auf andere Nationen ausweiten. Auch wünsche ich mir, dass mehr von un- seren „Ur-Höchsterinnen“ offener werden und den einen ersten Schritt ins Frauencafé wagen. Haben Sie noch andere Pläne? Die Erweiterung unserer Vorträge durch anschließend organisierte Kurse, von Koch- über Handarbeitskurse oder Kurse, die die Gesundheit betreffen, wäre ein Ziel für mich. Welches ist Ihre Aufgabe im Café? Gemeinsam mit Christiane Grabher habe ich die Projektleitung übernommen. Außerdem bin ich verantwortlich für die Organisation der Kinderbetreuung oder der Referentinnen, die Buchhaltung und die Führung unseres Gäste- und Tagebuchs. Möchten Sie noch etwas zu dem Miteinander der verschiedenen Kulturen sagen? Gibt es hie und da auch Schwierigkeiten? Wir gehen sehr ehrlich miteinander um. Manchmal haben wir unterschiedliche Auffassungen von Termineinhaltungen oder zum Beispiel von der Kindererziehung, speziell wenn es um die Kinderbetreuung oder die Handhabung mit dem Kuchenbuffet geht. Da muss man eben miteinander reden. Hat sich im Alltag für Sie jetzt etwas verändert? Ich gehe offener auf andere Frauen zu, nehme Äußerlichkeiten, wie das Tragen eines Kopftuches, einfach nicht mehr wahr. Wir grüßen einander im Dorf, beim Einkaufen oder Spazierengehen. Die Sichtweise voneinander hat sich verändert. Die in der Türkei geborene Gülay Güven, 37Jahre alt, ist verheiratet, Mutter von 3 Kindern, und lebt bereits seit 20 Jahren in Höchst. Sie ist gelernte Schneiderin und hat seit einigen Jahren ein eigenes Geschäft. Vielfältiges Programmangebot 18 Edith Schallert, 47 Jahre alt, ist kaufmännische Angestellte, seit 28 Jahren verheiratet, hat zwei erwachsene Söhne mit 23 und 25 und lebt seit 39 Jahren in Höchst. April 2013 Gemeinde Info HÖCHST Ruth Hutter Frau Hutter, auf Ihre Initiative hin wurde das Frauencafé ins Leben gerufen. Es war mir als Vorsitzende des Integrationsausschusses in unserer Gemeinde wichtig, eine Möglichkeit für gute Begegnungen von Frauen aus unterschiedlichen Lebenswelten zu schaffen. Welche Hoffnungen setzten Sie in das Projekt? Es sollte ein neuer, offener, interessanter Treffpunkt entstehen für Frauen, die im Rheindelta leben. dings fast ausschließlich türkische und österreichische Gerichte anbieten. Haben Sie Wünsche für die Zukunft? Wie schon vorher gesagt, wünsche ich mir, dass Frauen aus den unterschiedlichsten Kulturkreisen unser Café besuchen. Ferner möchte ich Frauen einladen, wenn sie Lust und Zeit haben, bei uns mitzutun. Natürlich sollte ihnen das Thema Integration wichtig sein. Sie sagen, dass das Miteinander leicht fällt? Stimmt! Denn wir sind mehr oder weniger gleich gesinnte Damen, die für eine gute Sache aktiv sind. Da fällt das Miteinander sehr leicht. Was ich in dem vergangenen Jahr gelernt habe, ist, dass wir Menschen gar nicht so verschieden sind. Gibt es kulturelle Missverständnisse? Keine, die wir nicht mit Kommunikation aus der Welt schaffen können. Wurden diese Hoffnungen erfüllt? Ja. Wir haben wirklich schöne Nachmittage mit sehr interessanten Themen erlebt. Viele Frauen und Kinder haben sich im vergangenen Jahr in der Kinderstube, unserem derzeitigen Domizil, getroffen und kennen gelernt. Diese Begegnungen wären ohne den Frauentreff nicht möglich gewesen. Würden Sie gerne noch mehr erreichen als das? Ich hoffe, dass die Vielfalt noch größer wird. Das heißt, dass Frauen auch aus Ländern, die bisher noch nicht vertreten waren, neu dazukommen. Und auch, dass sich „ur-höchster“ Frauen noch mehr angesprochen fühlen. Läuft immer alles so reibungslos? Es gibt ganz viele Fragen von beiden Seiten. Sowohl von den zugewanderten als auch von den lange einheimischen Frauen. Das macht die Begegnungen und die gemeinsame Arbeit spannend und bereichernd. Was bringt das erste Halbjahr im Frauencafé? Worauf dürfen wir uns freuen? Ich freue mich auf die Frühjahrstreffen mit ihren interessanten Themen und ganz besonders auch auf den letzten Frühjahrstermin am Samstag, den 15. Juni. Hier öffnet sich der Frauentreff und organisiert im Pfarrzentrum bzw. bei schönem Wetter auf der Pfarrwiese ein Fest der Begegnung, diesmal nicht nur für Frauen, sondern für die ganzen Familien. Dies alles wäre aber nicht möglich ohne die Frauen des Organisationsteams, bei denen ich mich auch an dieser Stelle ganz herzlich bedanken möchte. Ich hoffe, dass sie ihre umfangreiche freiwillige Arbeit auch weiterhin leisten. Ohne diesen ehrenamtlichen Einsatz der Frauen wäre das Projekt nicht möglich. Den Austausch ermöglichen Fatma Celik Frau Celik, Sie sind seit den Anfängen des Frauencafés dabei. Was hat Sie bewogen, bei diesem Projekt mitzudenken und mitzuarbeiten? Ich habe gerne Kontakt zu anderen Menschen und bin außerdem der Meinung, dass jeder seinen Beitrag zur Integration leisten muss! Welche Erwartungen hatten Sie? Dass möglichst viele Nationalitäten aufeinander treffen. Wurde diese Erwartung erfüllt? Bisher leider noch nicht so, wie ich es mir erhofft habe. Ich würde so gerne erreichen, dass viele Frauen aus den unterschiedlichsten Kulturen kommen. Welche Aufgabe haben Sie übernommen? Ich bin für das Buffet zuständig. Dabei möchte ich unser Buffet international ausrichten! Bisher konnten wir aller- Ruth Hutter, 58 Jahre alt, ist Vorsitzende des Ausschusses für Jugend, Migration und Integration der Gemeinde Höchst. Sie ist in Höchst geboren, lebte auch die meiste Zeit hier, ist verheiratet und hat einen erwachsenen Sohn. Fatma Celik, 41, gelernte Werkzeugmacherin, ist Österreicherin mit türkischen Wurzeln. Sie kam mit 3 Jahren hierher und ist jetzt Höchsterin „mit Leib und Seele“, wie sie selber sagt. Frau Celik ist verheiratet und hat 4 Töchter. Aktivitäten mit Kindern im Frauen.Café Höchst 19 Gemeinde Info HÖCHST April 2013 Seppl geht doch lieber in die Schule als in die Räuberhöhle Ganz begeistert fieberten die Höchster Kindergärtler mit, als der Kasperl am Mittwoch, den 10. April, den verschwundenen Seppl suchte. Sechs theaterbegeisterte Kindergartenpädagoginnen unterhielten die Kinder im Pfarrsaal bestens mit „Seppl will nicht in die Schule“. Man stelle sich das vor: Obwohl Großmutter (Nicole Ill) allerhand Feines für die Schultüte besorgt hat, will der Seppl (Sonja Berchtold) partout nicht in die Schule. Da hilft es wenig, dass Kasperl (Conny Beggel) und Gretel (Sarah Lauterer) ihn zu überreden versuchen. Selbst der Zauberer (Jeanette Hollenstein) will ihn überzeugen. Lediglich der Räuber Hotzenplotz (Verena Schneider) meint: Schule ist nix. Besonders nicht für Räuber. Da nützt es wenig, dass die Kinder voller Eifer schreiend vor dem umher schleichenden Räuber warnen: Der Seppl verdrückt sich auf dem Schulweg. Schließlich schnappt sich der Räuber den Seppl samt dessen gefüllter Schultüte Seppl, Kasperl, Gretel, Zauberer und Großmutter auf der Bühne beim Menschen-Kasperltheater „Seppl will nicht in die Schule“. und verputzt alle Süßigkeiten. Der Seppl wird derweil in der Räuberhöhle gefangen, damit er das Versteck nicht verrät. Mit Hilfe des Zauberers und vor allem der zahlreichen Kindergartenkinder im Saal entdeckt und befreit Kasperl den Seppl, der Räuber muss wild tanzen. Und die Moral von der Geschicht’: In der Schule, so denkt jetzt auch Seppl, in der Schule ist es gewiss besser als in der stinkenden Räuberhöhle. Und die „Achtung! Da ist der Räuber!“ Kinder aus allen Höchster Kindergärten freuen sich und applaudieren heftig. Mit ihrem „Menschen-Kasperltheater“ landen die Höchster Kindergärtnerinnen stets einen großen Erfolg. Die Kinder helfen Kasperl bei der Suche nach dem verschwundenen Seppl. 20 Räuber Hotzenplotz hat Seppls Schultüte gemopst.
  1. gemeindeinformation
Höchst_Gemeind...o_201 Höchst 14.05.2013 14.05.2013, 10:49 Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst Gemeinde Info HOCHST .. Nr. 33 – April 2012 Treue Besucher der Bücherei Julian und Adrian gehören zu den besonders treuen Besuchern der Bücherei Spielothek Höchst. Insgesamt konnten dort im vergangenen Jahr rund 58.000 Ausleihungen verzeichnet werden. Aus Anlass des Wechsels in der Leitung – Margarete VeitRitter folgte Sigrid-Maria Blum-Bohner nach – stellen wir die wichtige Einrichtung vor. Seite 8/9 www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Baubeginn beim KinderCampus Höchst Ganztagesklasse an der Mittelschule Höchst Umgestaltung des Zentrums von St. Margrethen Blutspendeaktion in Höchst Elektro-Auto für den Krankenpflegeverein Sozialsprengel Rheindelta beschlossen 2/3 4/5 6 7 11 13 Konzertereignisse. Zwei beeindruckende Konzertereignisse boten Bürgermusik und Männergesangverein Höchst. Die Gäste zeigten sich begeistert. Bericht Seite 12 Gemeinde Info HÖCHST Liebe Höchsterinnen und Höchster! Auf Privatinitiative der Familie Blum entsteht in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde in Höchst ein KinderCampus. Die von der Gemeinde genutzten Räume für das Kinderhaus kann die Gemeinde langfristig von der KinderCampus GmbH mieten. Das von der Gemeinde betriebene Kinderhaus mit Ganztageskindergarten, Kleinkinderbetreuung „Pinocchio“ und Elternberatung soll zu einem interessanten und attraktivem Angebot für unsere Familien werden. Wir wollen die Familien in Zukunft noch besser unterstützen und in diesem Sinne auch für unsere Kinder beste Voraussetzungen schaffen. April 2012 Viele der neuen Angebote sollen aber allen Kinderbetreuungseinrichtungen und allen Kindergärten zur Verfügung stehen. Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals bei der Familie Blum für diese einmalige Zusammenarbeit bedanken. Ein Danke auch an alle Verantwortlichen und zukünftigen Nutzer dieser Einrichtung für die Vorbereitung dieses in Vorarlberg wohl einmaligen Projektes. So wünsche ich allen Familien, aber ganz besonders unseren Kindern viel Freude und viel Erfolg mit unseren zukünftigen neuen Angeboten für alle Höchster Kinder. Näheres erfahren sie in dieser Ausgabe der Gemeinde Info Höchst. Ihr Bürgermeister Werner Schneider Umleitung bis September Seit der Bau des KinderCampus auf dem ehemaligen Brunner-Areal am 26. März begonnen hat, sind im Ortszentrum Umleitungen erforderlich. Noch bis 30. September 2012 ist wegen der Bautätigkeit 2 die Durchfahrt auf der Franz-Reiter-Straße für den motorisierten Verkehr nicht mehr gestattet. Die Polizeiinspektion, das Altenwohnheim, die Volksschule Kirchdorf sowie die Mittelschule und die Bücherei Spielothek sind lediglich über die ausgeschilderte Umleitungsstrecke erreichbar. Die Zufahrt zum Hotel „Linde“ ist hingegen ungehindert möglich. April 2012 Gemeinde Info HÖCHST Baubeginn beim Lern- und Begegnungsraum KinderCampus Im Zentrum von Höchst – auf dem ehemaligen Brunner-Areal – entsteht zurzeit der KinderCampus Höchst. Der KinderCampus wird ein bunter, lebendiger, offener und einladender Lern- und Begegnungsraum für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren und deren Eltern. Mit dem Ziel, Familien in ihrem Alltag zu unterstützen, wird versucht, möglichst viele Angebote für Kinder unter einem Dach zu vereinen. Der KinderCampus entsteht als Privatinitiative der Familie Blum in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Höchst. Mit dem KinderCampus wird auch ein sozialer Raum in Höchst geschaffen werden, wo alltägliche Begegnungen stattfinden können. Westansicht des KinderCampus, der derzeit im Ortszentrum von Höchst entsteht. kinder im Alter von 1 bis 3 Jahren und der Ganztageskindergarten für Kinder von 3 bis 6 Jahren sind künftig unter einem Dach untergebracht. Der große Vorteil: Alle Pädagoginnen arbeiten gemeinsam im Team. Der Übergang zwischen Kleinkinderbetreuung und dem Kindergarten erfolgt fließend. Die Leitung des Kinderhauses übernimmt Simone Prutti, derzeitige Leiterin des Kindergartens Unterdorf. Die Räumlichkeiten für Kinderhaus werden der meinde langfristig von KinderCampus GmbH Verfügung gestellt. das Geder zur KinderCampus schafft einen Bildungsort für Eltern und deren Kinder mit den Schwerpunkten Sprachfrühförderung, Mehrsprachigkeit und familiäre Lese- und Spielkultur. Die ProjektWerkstatt möchte dazu beitragen, dass Kinder aller sozialen Gruppen in unserem Dorf einen guten Bildungsstart und gute Bildungschancen haben können. Sie bietet Eltern in Form von Workshops, Vorträgen und Begegnungstreffen u.v.m. die Möglichkeit, sich im Bereich Sprachförderung und Sprachentwicklung weiterzubilden. Darüber hinaus werden für Kinder und Familien Vorleseangebote geschaffen. Kinderhaus Ein wesentlicher Bestandteil des KinderCampus wird die Kinderbetreuung der Gemeinde sein. In das „Kinderhaus“ übersiedeln die gemeindeeigenen Betreuungsangebote des bestehenden Ganztageskindergartens und der Kleinkinderbetreuung „Pinocchio“. Die Halbtages- und Ganztagesbetreuung für Klein- Dazu kommt ein vierstöckiger Cubus, in welchem die ProjektWerkstatt und die Elternberatung (connexia) untergebracht sind. Das Gebäude ist so ausgerichtet, dass noch mehr Angebote für Familien geschaffen werden können. Verwaltet wird das Areal von der KinderCampus Höchst GmbH, geleitet von Mag.a Jasmin Lederer als Geschäftsführerin. ProjektWerkstatt Sprache als Schlüsselkompetenz für unsere Kinder Die ProjektWerkstatt im Eröffnung Herbst 2013 Im März 2012 begann mit dem Aushub die Bauphase des KinderCampus Höchst. Fertigstellung und Eröffnung sind im Herbst 2013 geplant. Auf dem Areal entstehen im nächsten Jahr drei Gebäude, die die Kinderbetreuung beherbergen werden. Diese sind umgeben von einer Außenhülle, die gartenseitig verglast wird. Im Areal sind eine Küche, ein Kinderrestaurant, ein Elterncafé sowie ein großer Kreativraum geplant, welcher von allen Kinderbetreuungseinrichtungen in Höchst benutzt werden kann. Folgende Angebote sind geplant: l Kinderhaus: Mag.a Jasmin Lederer, die Geschäftsführerin der Kinder Campus GmbH Simone Prutti wird das Kinderhaus im KinderCampus Höchst leiten. eine von der Gemeinde Höchst betriebene Kinderbetreuungsreinrichtung, für Kinder von 1 bis 6 Jahren l ProjektWerkstatt: ein Bildungsort für Eltern und Kinder mit besonderem Augenmerk auf Spaß und Freude an der Sprache l Elternberatung: die Elternberatung (connexia) wird in den KinderCampus übersiedeln. 3 Gemeinde Info HÖCHST April 2012 Ganztagesklasse: „Das ist die beste Klasse der Welt!“ In diesem Schuljahr wird an der Vorarlberger Mittelschule in Höchst erstmals eine Ganztagesklasse geführt. Das Ergebnis freut die Kinder und Lehrpersonen und es erstaunt manche Eltern. Zu Beginn tauchte ab und zu die Frage auf, ob die Kinder denn überhaupt etwas lernen würden? Inzwischen freuen sich die meisten über bessere Noten. Denn: In der Ganztagesklasse scheint das Lernen besonderen Spaß zu bereiten. „In der Ganztagesklasse ist immer was los!“ „Es ist die beste Klasse der Welt.“ „Meine Schulnoten haben sich verbessert.“ So beschreiben Schüler ihren Schulalltag. Und auch Eltern schwärmen von dieser Schulform: „Die Kinder haben ein stressfreies Lernen.“ „Seit unsere Tochter die Ganztagesklasse besucht, lernt sie viel leichter und versteht viele Aufgaben besser. Außerdem ist sie selbständiger geworden.“ ben seit einigen Jahren festgestellt, dass etliche Kinder dieses Angebot täglich nutzen. Deshalb boten wir im Vorjahr erstmals die Ganztagesklasse an. Dafür waren mindestens 15 Anmeldungen erforderlich, 21 haben sich gemeldet.“ Monika Spiegel-Kaya unterrichtet die Ganztagesklasse gemeinsam mit Akdeniz Aydin. Schule. Sie haben eine Betreuung, die in dieser Qualität daheim kaum geboten werden kann. Das bedeutet für viele weniger Stress.“ Der Unterricht in einer solchen Klasse läuft etwas anders ab als in den anderen 18 Klassen der VMS Höchst. Zwar ist die Schulglocke zum Ein- und Ausläuten der einzelnen Stunden für die ganze Schule abgeschafft, in der Ganztagesklasse al- Mittags daheim Dabei ist die Bezeichnung Ganztagesklasse eigentlich nicht für alle richtig: Wer die Mittagspause daheim verbringen möchte, kann das natürlich tun. Etwa die Hälfte der Klasse nutzt die Möglichkeit zum Mittagessen in der Schule. Wie Gudrun Brunner weiß, sind viele Eltern sehr froh über das Angebot. „Die Kinder erledigen sämtliche Hausaufgaben hier in der Anlass Schülerbetreuung Anstoß zur Einrichtung der Ganztagesklasse an der VMS Höchst gab eigentlich die vor acht Jahren gestartete Betreuung für Schülerinnen und Schüler an freien Nachmittagen. Direktorin Gudrun Brunner: „Wir ha- Rat und Unterstützung gibt es auch von Klassenvorstand Akdeniz Aydin. lerdings sind die Phasen von lernen, Freizeit, Sport oder kreativen Angeboten in einem besonders ausgewogenen Verhältnis. Da zwei Lehrpersonen anwesend sind, wird die Klasse in den Hauptfächern in zwei Kleingruppen geteilt. Anruf vom Lehrer Klassenvorstand Akdeniz Aydin und seine Kollegin Monika Spiegel-Kaya schätzen die entspannte Atmosphäre in der Klasse ebenso wie die guten Kontakte zu den Eltern. Und beide erhalten viel Lob von Direktorin Gudrun Brunner für den be- Bei der Freiarbeit werden selbständige Entscheidungen gefordert und gefördert. 4 April 2012 Gemeinde Info HÖCHST „Das Blatt gehört hier eingeklebt!“ Gemeinschaftserlebnisse fördern die Klassenkameradschaft. sonderen Einsatz, der erforderlich ist. lich alle Bereiche bearbeitet sein. Klassenvorstand Akdeniz Aydin: „Das mussten die Kinder zum Beginn des Schuljahres lernen. Wer hinausschiebt, was nicht so einfach ist, muss das vielleicht nachholen. Inzwischen teilen sich alle ihre Zeit erheblich besser ein.“ Unterricht etwas anders In einer Klasse mit zwei Lehrpersonen verläuft der Unterricht etwas anders als üblich. So lässt es sich besser eingehen auf unterschiedliche Begabungen und Lerntempi. Freiarbeit Wer während der Freiarbeit in die Klasse kommt, wundert sich. Es ist erstaunlich still, obwohl meist zwei oder drei Kinder miteinander arbeiten. Sie können sich das Fach frei wählen. Natürlich müssen aber schlussend- Per Handschlag In der Klasse geht es auch sonst etwas anders zu als manche das von früher gewohnt sind. Die persönliche Begrüßung per Handschlag gehört dazu. Akdeniz Aydin: „Wenn ich jede und jeden frage, wie es denn heute geht, ist das keine Flos- Keine strengen Regeln für die Position beim Lernen. kel. So lässt sich gleich am Morgen feststellen, wer gut drauf ist oder wer vielleicht gerade etwas mehr Zuspruch benötigt.“ Für das Schuljahr 2012/13 gibt es erneut eine Ganztagesklasse. Was würden sich die Pädagogen wünschen? „Die Raumsituation sollte verbessert werden, auch die Ausstattung ist für diese offene Art des Unterrichtes noch nicht optimal“, erläutert Akdeniz Aydin. Verkehr im Ortszentrum In unserem Ortszentrum werden eine Reihe neuer Projekte umgesetzt. Das erfordert Überlegungen zur Verkehrsorganisation, weshalb für das Zentrum ein Verkehrsentwicklungskonzept erarbeitet wird. Ergebnisse sollen bereits im Herbst 2012 vorliegen. Ob KinderCampus oder das Pflegeheim Rheindelta – neue Einrichtungen führen zu zusätzlichem Verkehr. Ebenso sind Überlegungen zur Parkraumsituation erforderlich. Die Gemeindevertretung hat einstimmig beschlossen, den Auftrag zur Verkehrsplanung um rund 25.000 € an das Feldkircher Büro Besch & Partner zu vergeben. In einem ersten Workshop wurde bereits die Vorgangsweise festgelegt. Jetzt wird die Situation analysiert, dann ermitteln die Fachleute die zu erwartende Verkehrsentwicklung im Zentrum von Höchst. Ein wesentlicher Punkt ist die Information und Einbindung der Höchster Bevölkerung. Dabei vorgetragene Ideen sollen ebenso Platz Auch die schwächsten Verkehrsteilnehmer werden in der Planung selbstverständlich berücksichtigt. finden wie bereits vorhandene Unterlagen. Konkret werden etwa die Ergebnisse der Mobilitätsstudie der Firma Metron in das Projekt eingebunden. Die Vorschläge für die künftige Verkehrsführung im Zentrum von Höchst werden im Herbst 2012 vorliegen. 5 Gemeinde Info HÖCHST nsere Nachbarn in St. Margrethen erhalten ein völlig neues Ortszentrum. Bei der Abstimmung am 11. März erhielt das ambitionierte Vorhaben mehr als 71 Prozent Zustimmung. Da auch in Höchst die Planung der Verkehrsentwicklung in eine neue Phase tritt, präsentieren wir die Planung aus St. Margrethen/SG. Die Neugestaltung des Zentrums von St. Margrethen soll bis Ende 2015 abgeschlossen sein. Sie wird in verschiedenen Etappen umgesetzt. Erster Abschnitt sind die Grenzstraße ab dem beschrankten Bahn- April 2012 U Die Bahnhofstraße von St. Margrethen zwischen Mineralbad und Bahnhofsplatz, wie sie nach der Umgestaltung aussehen soll. Dann gilt die Einbahnregelung. St. Margrethen stimmt für Umgestaltung des Zentrums übergang Richtung Zentrum sowie ein Teil der Parkstraße. Im nächsten Schritt wird dann die Bahnhofstraße zwischen dem Mineralbad und dem Bahnhofplatz umgestaltet. Dieser Platz erhält anschließend ein neues Gesicht. Zum Abschluss sind flankierende Maßnahmen wie der Umbau des Kreisverkehrs („Erica-Kreisel“) vor dem Bahnübergang vorgesehen. Auf der Grenzstraße, als wichtige Durchfahrtsstraße, soll nach dem Projekt weiterhin Tempo 50 gelten. Für die anderen Straßen beim Park (Bahnhofstraße, Parkstraße) sowie für den Bahnhofplatz ist Tempo 30 vorgesehen. zu Fassade einheitlicher gestaltet werden. Die Fahrbahnquerschnitte werden zugunsten der Fußgängerbereiche verkleinert. Dies verschafft dem Langsamverkehr (Fußgänger und Radfahrer) mehr Platz. Das ist laut Projektbeschreibung besonders dort wichtig, wo Geschäfte und Gastronomiebetriebe angesiedelt sind oder Potenzial für neue gewerbliche Nutzungen besteht. Das gilt in St. Margrethen an der Bahnhofstrasse Südwest, wo die Gemeinde einen Investorenwettbewerb ausgeschrieben hat. gemeinde auch einen Kredit in Höhe von 4,9 Mio. Franken (4,1 Mio. Euro) akzeptiert. Davon entfallen 2,24 Mio. Franken auf sowieso erforderliche Straßensanierungsarbeiten, rund 1 Mio. sind für Kanalarbeiten vorgesehen. Die reine Neugestaltung des Zentrums von St. Margrethen soll 1,65 Mio. Franken (ca. 1,38 Mio. Euro) kosten. Kredit 4,9 Mio. Franken Mit der Zustimmung zum Gestaltungsprojekt haben die Wählerinnen und Wähler unserer Schweizer Nachbar- Einbahnregelung Weiters soll die Bahnhofstraße nach der Umgestaltung als Einbahn Richtung Bahnhof geführt werden. Lediglich der Fahrradverkehr ist in beide Richtungen erlaubt. Der Straßenraum soll aufgeweitet und von Fassade 6 Heute präsentiert sich die Bahnhofstraße in St. Margrethen noch wenig einladend. April 2012 Gemeinde Info HÖCHST Blutspenden rettet Leben Blutspendeaktion im Feuerwehrgerätehaus Höchst am 9. und am 15. Mai Die Gemeinde Höchst lädt gemeinsam mit dem Roten Kreuz Vorarlberg zur Blutspendeaktion ein: Mittwoch, 9. Mai 2012 und Dienstag, 15. Mai 2012 jeweils von 17:30 bis 21:00 Uhr im Feuerwehrgerätehaus Höchst. Ihre Bereitschaft, Blut zu spenden, ist die Grundlage dafür, dass das Rote Kreuz die Krankenhäuser des Landes Vorarlberg mit genügend Blutprodukten versorgen kann. Das trägt immer wieder dazu bei, Leben zu retten. Im letzten Jahr haben in Höchst 291 Personen insgesamt fast 120 Liter Blut gespendet und konnten so vielen Menschen in lebensbedrohlichen Situationen helfen. Als Dankeschön erhält jeder Blutspender ein Paar Wienerle sowie ein Getränk. Spender, die bereits einen Blutspendeausweis besitzen, sollten diesen zur Blut- Am 9. sowie am 15. Mai findet die Blutspendeaktion statt. spende mitbringen. Erstspender bitten wir, einen amtlichen Lichtbildausweis mitzunehmen. Jede Blutkonserve wird auf HIV, Hepatitis A, B und C, Syphilis, Neopterin und Parvovirus B19 getestet. Fahrtauglichkeit: frühestens 30 min nach der Blutspende. Ingrid Küng in den Ruhestand verabschiedet Die Gemeinde Höchst hat Ingrid Küng per 31. März in den Ruhestand verabschiedet. Ingrid Küng (Bild rechts) ist am 1. Dezember 1997 in den Gemeindedienst eingetreten. Am Anfang ihrer Tätigkeit wurde sie in der Buchhaltung als Teilzeitkraft eingesetzt. Nachdem Petra Beggel im März 2006 in den Karenzurlaub ging, übernahm Ingrid die Stelle als Sekretärin des Bürgermeisters in Vollanstellung. Leider konnte Ingrid ab Anfang Dezember 2009 aufgrund einer schweren Erkrankung über ein halbes Jahr ihrem Dienst im Gemeindeamt nicht mehr nachgehen. In dieser Zeit wurde sie von Charlotte Brunner sehr verlässlich vertreten. Die Gemeinde Höchst dankt Ingrid für ihren großen persönlichen Einsatz und wünscht ihr für die Zukunft alles Gute und vor allem viel Gesundheit. e5 Team Vorstellung: GR Sighart Brunner Schon seit meinem beruflichen Einstieg beschäftigt mich das Thema Energie. Dabei interessieren mich in erster Linie der wirtschaftliche Einsatz und die technischen Möglichkeiten bei der Wärmeund Stromerzeugung. Aufgrund der klimatischen Entwicklung auf unserer Erde ist es klar, dass eine Energiewende erforderlich ist. Die Energieeffizienz ist der Schlüssel zur Energiewende! Energiezukunft ist das zentrale energiepolitische Programm des Landes Vorarlberg. Der Vorarlberger Landtag hat einstimmig die Energieautonomie bis 2050 beschlossen. Durch die Teilnahme am e5-Programm und Installierung eines e5-Teams leistet Höchst einen wesentlichen Beitrag zu einer zukunftsfähigen Entwicklung. Dabei lege ich für Höchst besonderen Wert auf praktikable Lösungen unter Berücksichtigung des technischen Fortschrittes. Was ist e5? e5 ist das Landesprogramm für energieeffiziente Gemeinden. In der Zwischenzeit hat es sich zu einem europaweiten Netzwerk entwickelt. Gemeinderat Sighart Brunner 7 Ing. Sighart Brunner Gemeinde Info HÖCHST April 2012 Vom „guten Buch“ zur gefragten Medien-Vielfalt Seit 1993 leitete Sigrid-Maria Blum-Bohner die Bücherei Spielothek Höchst. Jetzt hat sie das verantwortungsvolle Amt an ihre Nachfolgerin Margarete Veit-Ritter übergeben. Das ist ein Anlass, die Erfolgsgeschichte der wichtigen Einrichtung darzustellen. Anno 1967 hatte der damalige Höchster Pfarrer Josef Held ein großes Anliegen an Robert Humpeler. Anscheinend plane die Arbeiterkammer, in Höchst eine Bücherei zu eröffnen. Dem gelte es entgegenzuhalten, war der Pfarrer überzeugt. Um die Höchster Bevölkerung mit guter und christlicher Literatur zu versorgen, wurde im alten Pfarrhaus eine „Volksbücherei“ eingerichtet. Daran erinnert sich auch Sigrid-Maria Blum-Bohner: „Als 17-Jährige habe ich damals in dieser Bücherei mitgearbeitet!“ Als dann Sigrid-Maria BlumBohner 1993 die Leitung der Bücherei übernahm, konnten bereits 8.000 Bücher entlehnt werden, zudem gab es inzwischen schon 15 Zeitschriften-Abos. Bildungseinrichtung „Die Bibliothekare von frühger sahen ihre Aufgabe in erster Linie darin, das ,gute Buch‘ zu vermitteln. In den Büchereien fanden sich literarisch anspruchsvolle Werke“, weiß Sigrid-Maria BlumBohner. Was als „Schund“ angesehen wurde – wie damals noch die Comics – gab es nicht im Angebot. Dies wurde bald als Mangel empfunden. Die neue Leiterin sorgte dafür, dass die Kunden der Bücherei auch aktuelle Bestseller fanden. Ebenso wurde vom Zettelkasten auf EDV umgestellt. Eröffnung der „Öffentlichen Bücherei Höchst“ im Jahr 1975, die gleichzeitig auch zur Schulbücherei wird. 1975 neue Bücherei Im Jahr 1975 wurde das Büchereigebäude bei der Hauptschule errichtet. Der Anfangsbestand betrug 3.000 Bücher, viele davon noch aus der Pfarrbücherei. Thomas und Reinhilde Kolb leiteten die Einrichtung. Erfolgreich gegen Leseunlust Zur Mitte der 90er Jahre ließ das Interesse am Lesen deutlich nach. Pessimisten befürchteten ein Ende der Büchereien. Wie anderswo auch wurde in Höchst darauf reagiert. Deshalb hat Höchst seit 1996 eine Bücherei Spielothek. Um die Einrichtung machten sich besonders Heidi Hietz und Brunhilde Dressel verdient. Die Nachfrage nach Spielen ist anhaltend groß. Ebenso sind seit dieser Zeit neue Medien im Angebot. Comics, Tonkassetten, CDs, Videos, DVDs oder CDRoms führten rasch zu einer deutlichen Steigerung der Entlehnzahlen. 8 Und seit die Bücherei Spielothek im Jahr 2002 mit Internet und E-Mail ausgestattet wurde, stieg die Nachfrage weiter. Seit 2005 erleichtert die Internet-Bibliothek das Ausleihen und die Reservierung gewünschter Bücher oder Medien weiter. 2005 betrug das Angebot in Höchst bereits ca. 14.000 Medien, es wurden rund 45.000 Ausleihungen pro Jahr registriert. Natürlich trug dazu immer auch die Zusatzfunktion als Schulbücherei für die Hauptschule Höchst bei (seit 1975). Auch der Spielenachmittag jeden Donnerstag erfreut sich großer Beliebtheit. Großzügig, modern und kundenfreundlich ist die 2008 eröffnete neue Bücherei Spielothek Höchst mit ihren inzwischen 17.300 Medien eingerichtet. Jeden Donnerstagnachmitag können neue Spiele ausprobiert werden. April 2012 Gemeinde Info HÖCHST Das alte Büchereigebäude wird 2007 abgebrochen. Bis zur Fertigstellung des Neubaues dient das Untergeschoss des Pfarrzentrums als Ausweichquartier. Ausgebildete Mitarbeiterinnen Zusammenarbeit mit den Kindergärten und Schulen und die Leseförderung sind wichtige Anliegen des Bücherei-Teams mit Margarete Veit-Ritter. Dazu trägt gewiss die gute Ausbildung bei: Vier der sechs in Teilzeit beschäftigten Mitarbeiterinnen sind geprüfte Bibliothekarinnen, die beiden anderen absolvieren derzeit die entsprechenden Kurse. Zusätzlich sind sechs Frauen ehrenamtlich tätig und zwei Schulbibliothekarinnen unterstützen die Arbeit. „Nach wie vor haben wir ständig Bestseller vorrätig, auch Kundenwünsche werden nach Möglichkeit erfüllt.“ Das betont Margarete Veit-Ritter. Romane und Ratgeber stoßen auf viel Interesse, natürlich auch die umfassende Auswahl an Kinderbüchern. Das Leseprogramm „Antolin“ für junge Leser unterstützt den Spaß am Lesen. Auch die Gutscheine, die kostenpflichtige Medien wie DVD‘s oder Spiele verbilligen, sind als Geschenke sehr gefragt. Seit Anfang April leitet Margarete Veit-Ritter die Bücherei Spielothek Höchst. Ihre Vorgängerin Sigrid-Maria Blum-Bohner (rechts) hatte die Leitung 1993 übernommen. Zahlen für 2011 17.300 Medien 13.800 Bücher 970 Spiele 450 Computer- und Konsolenspiele 2.100 AV-Medien 30 Zeitschriftenabos 58.000 Ausleihungen Spielefest im Mai Am Freitag, den 25. Mai, wird der Weltspieletag gefeiert. Deshalb lädt die Bücherei Spielothek Höchst zum Spielenachmittag auf dem Sportplatz der Mittelschule. „Wir wollen dabei neben aktuellen Angeboten besonders auch alte Spiele spielen“, berichtet Heidi Hietz. Also stehen Reifen schlagen, „Spatzaseckla“, Murmelspiele, Seilspringen oder „Dreisteackla“ auf dem Programm. Bei Regen wird das Spielefest in die Schulturnhalle verlegt. Bücherei Spielothek Höchst Franz-Reiter-Straße 19 6973 Höchst Tel. 05578 / 768 98 E-Mail: buecherei@hoechst.vol.at Internet: www.hoechst.bvoe.at 9 Das aktive Team der Bücherei Spielothek Höchst beim Abschied der langjährigen Leiterin Sigrid-Maria Blum-Bohner Gemeinde Info HÖCHST April 2012 Das Orgelwerk von J. S. Bach Konzert mit Prof. Bruno Oberhammer Montag, 14. Mai 2012, 20:15 Uhr, Pfarrkirche Das 14. Konzert der Reihe „Das gesamte Orgelwerk von J. S. Bach“ steht im Mai auf dem Programm. Prof. Bruno Oberhammer spielt an der großen Rieger-Orgel in unserer neubarocken Pfarrkirche. Freiwillige Spenden für das Sozialprojekt Abakaliki/Nigeria Akkordeonorchesterkonzert Freitag, 8. Juni 2012, 20 Uhr, Pfarrzentrum Pop-Hits, Swing, Filmmusik, Klassik . . . Für jeden etwas, lassen Sie sich überraschen! Das Akkordeonorchester Höchst freut sich auf Ihren Besuch! Eintritt: € 10,-- Abendkasse – kein Vorverkauf „Reda, singa, spiela und sus no allerhand“ Matinee – Lesung mit Musik Sonntag, 20. Mai 2012, 11:00 Uhr, Pfarrzentrum Es lesen: Elmar Gehrer, Höchst; Christa Hutter, Lochau; Veronika Hofer, Lustenau; Weitere Mitwirkende: SchülerInnen der Klasse 3a der Volksschule Kirchdorf werden spielerisch alte und neue Spiele gegenüberstellen und alte „Hüaschtar Usdrück“ sprachlich und bildlich vorführen. Musikalische Umrahmung: Männergesangverein 1864 Höchst unter der Leitung von Maria Sturm Für Bewirtung ist gesorgt. Eintritt: frei Konzert „Alldra“ Freitag, 22. Juni 2012, 20 Uhr, Pfarrzentrum Musikalisch bewegt sich die Vorarlberger Formation „ALLDRA“ zwischen Rock, Pop und Walzer, wobei gerade durch die Mundarttexte eine besondere Prägung entsteht. Die Band: Bernhard Widerin – Gitarre, Stimme; Bernhard Breuer – Darbuka, Cajon, Stimme; Martin Hartmann – Akkordeon, Gitarre, Stimme; Marcello Girardelli – Stehbass, Gitaron, Stimme – Infos: www.alldra.com Eintritt: € 10,-- Vorverkauf – € 12,-- Abendkasse Konzert „dar Mätsch 1-5“ Kleaborar Bahnteifl & Otto Hofer Freitag, 25. Mai 2012, 20 Uhr, Pfarrzentrum Das neue Programm „dar Mätsch 1 bis 5“ steht im Zeichen der neuen CD der Kleaborar Bahnteifl, „WälderWahn“. Es gibt ein „Best of“ sowie neue, ausgefallene, schräge, typisch bahnteiflische Lieder, also „nagelnüs“. Eintritt: € 12,-- Vorverkauf – € 14,-- Abendkasse 10 Vorverkaufsstelle für die Veranstaltungen des Kulturreferates: Gemeindeamt Höchst, Zi. 12 (Frau Lucic, Tel. 7907-23) E-Mail: kultur@hoechst.at, online: www.hoechst.at und bei allen Raiffeisenbanken und Sparkassen April 2012 Gemeinde Info HÖCHST Elektroauto für den Krankenpflegeverein Rheindelta Die Krankenschwestern und Pfleger des Krankenpflegevereines Rheindelta sind seit einiger Zeit besonders umweltfreundlich unterwegs. Dank einer großzügigen Spende des Vereines für soziale Dienste der Gemeinde Höchst wurde ihnen ein Elektroauto der VLOTTE übergeben. Die Krankenschwestern zeigen sich sehr zufrieden mit dem rasanten und leisen fahrbaren Untersatz. Für die Einsätze in Höchst, Fußach und Gaißau muss das Team lediglich kurze Distanzen überwinden. Die Reichweite von 120 km ist deshalb kein Problem. Nachts steht das Auto in der Tiefgarage, nach sechs Stunden ist die Batterie wieder vollständig aufgeladen. Obmann Bürgermeister Werner Schneider freute sich, dass Schwestern und Pfleger ihre Einsatzfahrten umweltfreundlich absolvieren können. Er bedankte sich für den tollen Einsatz des Teams. Adelheid Wlcek, Obfrau des Krankenpflegevereines Rheindelta, sagte herzlichen Dank für das neue Fahrzeug. Wie die Obfrau berichtet, zählt der Krankenpflegeverein derzeit im Rheindelta 2.200 Mitglieder, 1.300 davon in Höchst. 2011 von den leisteten sechs diplomierten Pflegekräfte ca. 6.000 Stunden. Davon entfielen ca. 4.000 auf Höchst. Adelheid Wlcek: „Aktuell begleiten und betreuen wir 90 PatientInnen im Rheindelta, davon 65 in Höchst. Übers ganze Jahr pflegen wir durchschnittlich 170 Menschen und stehen den Angehörigen mit Rat und Tat zur Seite.“ Mit dabei bei der Übergabe auf dem Kirchplatz in Höchst waren der Gaißauer Bürgermeister Reinhold Eberle, als Mitglied im Vorstand des Krankenpflegevereines, und Silvia Dietrich, die Leiterin des Seniorenheimes Höchst. Ebenso erfreut zeigten sich Franz Brunner, Reingard Adenberger, Herlinde Moosmann, Alois Humpeler und Anton Mayer als weitere Vertreter des Vereines für soziale Dienste, der aus dem früheren Altenwohnheimverein Höchst hervorgegangen ist. Verein für soziale Dienste Nun erfolgte die offizielle Übergabe des Fahrzeuges durch den Spender, den „Verein für soziale Dienste der Gemeinde Höchst“. Übergabe des neuen Elektroautos an das Team vom Krankenpflegeverein Rheindelta durch den „Verein für soziale Dienste“ der Gemeinde Höchst. Stammtisch Autoteilen Dienstag, 8. Mai um 19:10 Uhr, Alte Schule Höchst Trotz umfangreicher Bus- und Bahn-Angebote und guter Rad- und Fußwege ist die Verfügbarkeit eines PKWs in manchen Fällen unabdingbar. Doch muss jeder ein Auto besitzen, um es in wenigen Fällen zu nutzen? Wir kaufen uns ja auch keinen Einkaufswagen für den Supermarkt, sondern leihen ihn uns aus, wenn wir ihn wirklich benötigen. Wir zeigen, welche Möglichkeiten in Carsharing und privatem Autoteilen stecken. Und Du sagst uns, wie ein bedarfsgerechtes Angebot für Dich aussieht. Referenten: Martin Reis, Mobilitätsexperte im Energieinstitut Vorarlberg Christian Steger-Vonmetz, Caruso - privates Autoteilen Sie erreichen die Veranstaltung mit dem Bus der Linie 15 (18.53 ab Gaißau Grenze) und mit der Linie 50 (19.03 ab Höchst Brugg) Rückfahrtmöglichkeiten : Linie 15 (21.22 Richtung Gaißau Grenze) | Linie 15 (21.31 Richtung Bregenz Bahnhof) | Linie 50 (21.46 Richtung Höchst Brugg) 11 Gemeinde Info HÖCHST April 2012 Der Männergesangverein Höchst bot ein tolles Frühjahrskonzert Mit einem abwechslungsreichen Programm, das perfekt dargeboten wurde, erfreute der Männergesangverein Höchst die zahlreichen Gäste im Pfarrsaal. Das Frühjahrskonzert war von Chorleiterin Maria Sturm bestens vorbereitet worden. Sie sorgte auch für einen optimalen Verlauf der Darbietung. Unterstützt wurden die Männer diesmal durch den Frauenchor „Full of Joy“ unter der Leitung von Peter Lampeitl-Cavall. Karlheinz Blum am Flügel sowie Gabriel Meckler am Schlagzeug begleiteten zu etlichen Beiträgen, Gebhard Jussel erfreute mit einem Gesangssolo. Durch den Abend führte gekonnt John Tuppen. Bürgermusik Höchst: Beeindruckendes Konzerterlebnis Die Bürgermusik Höchst bot den vielen Gästen beim Frühjahrskonzert in der Rheinauhalle einen grandiosen Abend. Besonders viel Applaus erhielt die Hornistin Andrea Berginz für ihre perfekt gespielte Solo-Partie im anspruchsvollen Stück „Beauty Horn“ von Flavio Bar. Die fleißige Probenarbeit der Musikantinnen und Musikanten mit Kapellmeister Robert Vonach hat beste Früchte getragen. Das Konzert bot eine besonders abwechslungsreiche Mischung an un- terschiedlicher Musikliteratur für Blasmusik, erläutert durch den bewährten Moderator Michael Jagg. Nach dem Konzert luden die Musikanten zum Imbiss ein. Die Bewirtung des Abends hatte der Schalmeienzug Höchst übernommen. Duschanlagen verfügen, können auf die Unterstützung durch die Gemeinde setzen. Fachleute werden die Kontrollen übernehmen. Darüber informierte Wassermeister Fredi Blum. Erster Höchster Vereinsstammtisch 34 Höchster Vereine nahmen am 18. April am ersten Vereinsstammtisch im Feuerwehrhaus teil. Die Veranstaltung, die künftig zweimal pro Jahr durchgeführt werden soll, fand besten Anklang. Kommandant Reinhard Gassner stellte nach der Begrüßung durch Bürgermeister Werner Schneider und Gemeinderat Wilfried Meier die Ortsfeuerwehr Höchst vor. 12 Die Vereinsfunktionäre wurden im Anschluss umfassend über den Defibrillator informiert. Das Gerät kann nach einem Herzinfarkt das Leben von Patienten retten. Robert Salzmann vom Ärztebedarf Scherer gab einen Einblick. Dann erläuterte Maria Bösch, Mitglied bei First Response in Höchst, die auch für Laien mögliche Anwendung. Inzwischen sind in Höchst mehrere Defibrillatoren vorhanden. In Höchst sind bereits Maßnahmen gegen die Gefahr der Verseuchung durch Legionellen gesetzt worden. Gerade in Duschanlagen, die von mehreren Personen genutzt werden, können die gefährlichen Bakterien auftreten. Die Gemeinde Höchst hat bereits sämtliche gemeindeeigenen Einrichtungen überprüfen lassen und auch vorbeugende Maßnahmen gesetzt. Alle Vereine, die über Heime mit Vereine laden ein In Höchst wird künftig im Halbjahresabstand jeweils ein anderer Verein die Organisation des Vereinsstammtisches übernehmen. Das soll die gute Zusammenarbeit weiter fördern. Ebenso wird der Austausch von Informationen verbessert. April 2012 Gemeinde Info HÖCHST Tierausstellung am 12. Mai Am Samstag, den 12. Mai, findet bei jeder Witterung ab 10 Uhr die Tierausstellung des Vereins der Freizeittierhalter bei Luisl‘s Farm statt. Es gibt viele Tiere zu bewundern, für Bewirtung und Attraktionen für Kinder wie Hüpfburg, Schminken und Filzen ist gesorgt. Stimmung im Festzelt mit DJ Raimund. Sozialsprengel Rheindelta einstimmig beschlossen Die Gemeindevertretungen der drei Rheindeltagemeinden Höchst, Fußach und Gaißau fassten bei ihren Sitzungen jeweils ohne Gegenstimme den Beschluss, dem neuen Verein „Sozialsprengel Rheindelta“ beizutreten. Damit ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Kooperation über die Gemeindegrenzen getan. Im Rheindelta wohnen derzeit rund 13.200 Personen. Ihnen sollen die vorhandenen sozialen Dienste näher gebracht werden. Wesentlich ist, bestehende gute Angebote nicht zu ersetzen, sondern entsprechend zu unterstützen. ungsangebot wird möglichst effizient eingesetzt. Höchst ist mit Bürgermeister Werner Schneider und Vizebürgermeister Herbert Sparr im Vorstand des Sozialsprengels Rheindelta vertreten, Fußach mit Vizebürgermeister Werner Egger und Gemeinderätin Karin Meier, Gaißau mit Bürgermeister Reinhold Eberle und Gemeinderätin Judith Lutz. Sozialsprengel Rheindelta: Die Zielsetzung Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, hat zum Ziel: Vizebürgermeister Herbert Sparr informierte über den Sozialsprengel Rheindelta. l fachlich Zusammenarbeit Für die Gemeinden ist wichtig, dass der Sozialsprengel nichts auflösen oder ersetzen will, das bisher gut funktioniert hat. Durch eine gute Vernetzung lässt sich aber beispielsweise erreichen, dass Menschen möglichst lange in ihrer Wohnung oder im eigenen Haus bleiben können. Vor der Gemeindevertretung Höchst unterstrich Vizebürgermeister Herbert Sparr deshalb die Zusammenarbeit mit den Vereinen und Gruppen, die bereits aktiv sind. Unbürokatische Hilfe Ein Ziel des vom Land unterstützten Sozialsprengels ist es, eine unbürokratische Anlaufstelle für soziale Fragen einzurichten. Auf diese Weise kann bei Bedarf rasch und umfassend geholfen werden. So lassen sich in jedem einzelnen Betreuungsfall etwa Krankenpflege, mobiler Hilfsdienst und Besuchsdienste gut vernetzen und koordinieren („CaseManagement“). kompetente und situationsbezogene Unterstützung in sozialen Aufgabenstellungen und Notlagen zu organisieren bzw. anzubieten. l die rheindeltaweite Zusammenarbeit in Nachbarschaftshilfe sowie im Sozial- und Gesundheitsbereich zu fördern l die Selbsthilfe und Selbsthilfeorganisationen im Bereich des Sozial- und Gesundheitswesens zu unterstützen l Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben Der Sozialsprengel Rheindelta versteht sich als Dienstleister und Orga- Lücken schließen Das Beratungs- und Betreu- nisationsplattform. Seine Aufgaben sind vor allem: l Die Zusammenarbeit mit den verschiedenen sozialen Einrichtungen des Rheindeltas. l Als Anlauf- und Beratungsstelle für Rat suchende Bürger/Innen zur Verfügung zu stehen. l Vermittlung von Einzelpersonen an spezialisierte Beratungsstellen bzw. Dienstleistungsanbieter. l Hilfestellungen im Rahmen der Serviceangebote in Fragen der Planung, Organisation und Durchführung von Projekten. l Entwicklung, Aufbau und Begleitung neuer, bedarfs- und bedürfnisorientierter Angebote. 13 Gemeinde Info HÖCHST April 2012 Wir gratulieren unseren Jubilaren In den vergangenen Wochen konnte Bürgermeister Werner Schneider einer Mitbürgerin zum 90. Geburtstag gratulierten und einem Ehepaar zur Goldenen Hochzeit. Bürgermeister besucht Kermes Josefine Fels Josefine Fels, Franz-Reiter-Straße 23a, feierte am 28. Februar ihren  90. Geburtstag. Auch heuer lud der türkisch-islamische Verein für kulturelle und soziale Zusammenarbeit in Höchst ATIB vom 13. bis 15. April zur traditionellen „Kermes“ auf dem Gelände der Rheinauhalle. Trotz ungünstiger Wetterlage genossen Besucher tür- kische Spezialitäten. Bürgermeister Werner Schneider informierte sich über die Zubereitung traditioneller Speisen (Bild rechts). Auch AK-Präsident Hubert Hämmerle kam nach Höchst. Im Bild links mit dem Höchster ATIB-Obmann Hasan Gülmedi. Integrationsplattform Höchst Was ist spannender und berührender als persönliche Lebensgeschichten und Lebenserfahrungen, auch in Sachen Integration? Beim Frühjahrstreffen der Integrationsplattform im Pfarrzentrum erzählten Menschen, die aus verschiedenen Ländern zugewandert sind, und Menschen, deren Familien schon länger in Höchst leben, ihre ganz persönlichen Geschichten des Ankommens, Einlebens und Zusammenlebens. Integration – dieser eigentlich so abstrakte Begriff – wurde an diesem Abend anhand dieser Geschichten konkret und erlebbar, und es wurden gemeinsam auch Anregungen für ein gutes Zusammenleben im Alltag entwickelt. Das nächste Treffen der Integrationsplattform findet am 24. Oktober 2012 statt. Falls Sie Interesse oder Fragen zu Integrationsthemen haben, melden Sie sich bitte bei der Obfrau des Integrationsausschusses der Gemeinde Höchst, Ruth Hutter, Tel. 0699/10697353, ruth.hutter@gmx.at, oder bei Sarah Wagner im Gemeindeamt Höchst, Tel. 05578/7907-25, integrationsplattform@hoechst.at Im Bild links eine Gesprächsrunde der Integrationsplattform im Pfarrzentrum. 14 Roland und Irmgard Schobel Das Fest ihrer Goldenen Hochzeit feierten Roland und Irmgard Schobel, Sonnengarten 19, am 6. April. April 2012 Gemeinde Info HÖCHST 4. Höchster Fahrradbasar Der 4. Höchster Fahrradbasar fand am 24. März 2012 auf dem Kirchplatz in Höchst statt. Das umfangreiche Angebot bestand aus Fahrrädern, Kinderfahrrädern, Kikis und Lastenanhängern und wurde von den „Schnäppchenjägern“ gerne in Anspruch genommen. Ebenso konnten wir einige Besucher für die Teilnahme am diesjährigen Fahrradwettbewerb gewinnen. Flohmarkt im Bauhof stieß auf großes Interesse Zahlreiche Interessierte fanden sich zum Flohmarkt im Bauhof ein, der zugunsten der Familien von zwei vermissten Hobbyfischern durchgeführt wurde. „Es ist wirklich toll gelaufen“, freut sich Bauhofleiter Alfred Barth. Das gute Frühjahrswetter trug gewiss zum Erfolg bei. Alles, was die Mitarbeiter des Bauhofes der Gemeinde Höchst gesammelt und viele Spender während der Wochen vor dem Flohmarkttermin abgeliefert hatten, stieß auf großes Interesse. Ob Bücher oder Spielzeug, Elektrogeräte, Dekorationsgegenstände – Kitsch, Kunst oder Krempel sowie funktionstüchtige Gebrauchsgegenstände, alles wurde gekauft. Auch die Verpflegung durch die Mitarbeiter des Bauhofes und ihre Frauen kam bestens an. Von den 16 Kuchen blieb ebenso wenig übrig wie von den 450 Paar Wienerle. Einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Veranstaltung leistete auch die Gitarrengruppe Kreuzdorfer: Walter, Bianca und Lothar sangen und spielten allerhand tolle Lieder und erhielten dafür viel Applaus. Bei sonnigem Wetter wurde der Bauhof zum beliebten Gastgarten. Der Reinerlös der Initiative ging an die Familien der beiden Vermissten. Alfred Barth bedankt sich bei den Helfern, Spendern und den Besucherinnen und Besuchern. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher beim Flohmarkt, den das Team von Bauhof und Wasserwerk organisiert hatte. 15 Gemeinde Info HÖCHST April 2012 Lesetag an den Höchster Schulen Der landesweite Lesetag am 28. März war natürlich auch an den drei Höchster Schulen ein Thema. Die Volksschule Kirchdorf bildete samt Stühlen und Lesestoff eine „Leseraupe“ bis zur nahen Mittelschule (Bild oben). Eine Reihe unterschiedlicher Aktionen und Initiativen bewies, dass Lesen nicht nur lehrreich, sondern auch besonders unterhaltsam ist. Beide Volksschulen statteten der Mittelschule Besuche ab. Elmar, der karierte Elefant, war am Lesetag eines der Themen an der Volksschule Unterdorf. Diese vier Schülerinnen befassten sich zum Lesetag mit „Gregs Tagebuch“. Vorlesestunde: Schüler der Mittelschule Höchst lasen ihren Gästen aus den beiden Volksschulen vor. 16 April 2012 Gemeinde Info HÖCHST Informationen für künftige Soldaten Der Höchster Musterungsjahrgang 1994 erhielt am 22. März von Oberstleutnant Reinhard Mähr vom Militärkom- mando Vorarlberg im Feuerwehrhaus ausführliche Informationen zum Thema Wehrdienst. Vizebürgermeister Herbert Sparr nutzte die Möglichkeit zu Gesprächen über die Anliegen der Jugendlichen. Schülerbetreuung während der Ferien Viel Spiel und Spaß erlebten die Kinder während der Schülerbetreuungswoche in den Osterferien. Schon früh am Morgen ging es los. Hier hieß es alles schon parat legen, damit es keine Wartezeiten gibt. Mit Feuereifer werkten die Kinder und stellten wunderschöne Bastelarbeiten her – passend zur Osterzeit natürlich. Gestartet wurde mit einem tollen Osterkranz aus Birkenästen. Darin soll später ein Osterhase wohnen. Tontöpfe in die Hand und anmalen, Papier ausschneiden, Heunestchen basteln, Schleifen binden. Dazwischen natürlich frühstücken, quatschen, spielen in der Turnhalle oder auch draußen auf dem Spielplatz. Ob Bilderhalter, Windspiel, Traumfänger, selbst gemachte Erdbeermarmelade oder kleiner Kistchengarten – die Kinder waren mit viel Phantasie und Kreativität bei der Sache. Betreuung im Sommer Auch in den Sommerferien bieten die Gemeinden Höchst, Fußach und Gaißau gemeinsam mit dem Verein Tagesbetreuung eine Betreuung für Volksschüler an. Die Betreuung ist in den Kalenderwochen 28, 29 sowie 33, 34, 35, 36 von Montag bis Freitag jeweils von 07:00 bis 13:00 Uhr, in der Volksschule Höchst Kirchdorf möglich. Bitte wenden Sie sich bezüglich Anmeldung an die Koordinatorin Margot Kernbichler 0664/1272723, m.kernbichler@verein-tb.at, bzw. an die Schülerbetreuung oder Direktion an der jeweiligen Schule. Wir freuen uns über Ihre Anmeldung bis spätestens 20. Juni 2012. Natürlich gibt es auch viel Bewegung im Freien. Für Abwechslung während der Ferienbetreuung ist gesorgt. 17 Gemeinde Info HÖCHST April 2012 Frauencafé mit gemeinsamem Gesang „Gesang ist die eigentliche Muttersprache des Menschen.“ Frei nach diesem Ausspruch des größten Geigers des letzten Jahrhunderts, Yehudi Menuhin, gestaltete sich das 3. Frauencafé „FRAUEN. Gespräche“. Egal ob „’s Wälderbähnle“ oder „Yogurt Koydum Dolaba“, beim Singen rückten die Frauen aus sieben verschiedenen Kulturen näher zusammen. Sie haben gemeinsam gesungen und gelacht. Gespannt und interessiert hörten sie auch einer Migrationsgeschichte zu. Natürlich gab es am Buffet unter anderem wieder Süßes aus der österreichischen und der türkischen Küche, aber auch herzhaft Scharfes aus Mexiko. Der gelungene Nachmittag hat wieder gezeigt, wie wichtig in unserer Gemeinde Orte der Begegnung sind. Nächster Termin 9. Mai Das nächste Frauencafé am 9. Mai steht unter dem Thema „Von 0 bis 99 – Angebo- Gesang verbindet über Sprachgrenzen hinweg. te in Höchst“. Hier können sich die Frauen informieren, welche Möglichkeiten ihnen unsere Gemeinde von der Säuglingsfürsorge bis zur Altenbetreuung bietet. Suppentag mit Spenden für zwei wertvolle Initiativen Der Suppentag der Frauenbewegung Höchst fand auch heuer sehr viel Zuspruch. Die freiwilligen Spenden gingen an zwei soziale Einrichtungen. Etliche der feinen Suppen wurden von den Frauen selbst gekocht, sieben Höchster Gastronomiebetriebe beteiligten sich heuer ebenfalls an der wertvollen Initiative. Der Blahahof, das Seerestaurant Glashaus, Gasthaus Hecht, Landhotel Linde, Gasthaus Schwanen, Schnellimbiss Wippel sowie das Restaurant Bruggerhorn stellten Spezialitäten aus ihrer Suppenküche zur Verfügung. trag von 1.300 Euro konnte Nadine Blum für die Mobile Kinderkrankenpflege übernehmen. Sie stellt landesweit die Fachkrankenpflege für Kinder und Jugendliche zu Hause sicher. Den gleichen Spendenbetrag übergab Obfrau Herlinde Moosmann an Susanne Marosch von der Initiative „Geben für Leben“. Diese Initiative ruft zur Typisierung 2.600 Euro an Spenden Alle Gäste beteiligten sich mit freiwilligen Spenden an der Sozialaktion. Den Be- Schmackhafte Suppen von Stammzellen auf. Mit der Übertragung passender Stammzellen kann Leukämiekranken geholfen werden. Um die kostspielige Untersuchung zu ermöglichen, ist „Geben für Leben“ dringend auf Spenden angewiesen. Die nächste Blut-Typisierungsaktion in der Region findet am Mittwoch, den 23. Mai 2012, in der Rheinblickhalle in Gaißau statt. Spenden für die mobile Kinderkrankenpflege sowie für „Geben für Leben“ 18 April 2012 Gemeinde Info HÖCHST Verein Kinderstube feierte zehn Jahre Waldgruppe Am Samstag, den 14. April 2012, feierte der Verein Kinderstube das zehnjährige Bestehen der Waldgruppe auf dem Gelände des Pro Western-Clubs. Die Gäste wurden von aktiven Eltern und Betreuern des Vereins musikalisch und kulinarisch empfangen. Barbara und Beat Grabherr führten durch das abwechslungsreiche Programm, unterstützt von vier ehemaligen Waldkindern, die aus ihrem längst vergangenem Waldkindi-Alltag erzählten und Personen der Anfangszeit interviewten. Der Wald- und Wiesenchor des Vereins Kinderstube bei seinem Auftritt kung eingeladen. Nach einer weiteren musikalischen Darbietung des Chores wurden neue Filme über die fünftägigen Gruppen des Vereins präsentiert, die großen Anklang fanden. Die Besucher genossen den noch recht frischen Frühlingsabend bei gemütlichem Beisammensein am Lagerfeuer und auf dem Spielplatz. Großer Dank gebührt Dietmar Kuenz, dem Hausherrn des ProWestern Clubs, für die Bewirtung und allen mitwirkenden Eltern und Betreuern, die zum Gelingen dieser Jubiläumsfeier beigetragen haben. www.kinderstube.at Vertrag erneuert Im Rahmen dieses Jubiläums durfte Vereinsobmann Thomas Fuchs gemeinsam mit Kassierin Elke Schneider die seit über 25 Jahren bestehende partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Gemeinde erneuern. Bürgermeister Werner Schneider, Vizebürgermeister Herbert Sparr und der Verein Kinderstube unterzeichneten den neuen Vertrag, der die Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit für die Zukunft regelt. Es soll auch in Zukunft ein bestmögliches und fortlaufend optimiertes Kinderbetreuungsangebot angeboten werden. Nach einem Beitrag des Wald- und Wiesenchores gingen die Gäste auf Entdeckungsreise in den Wald. Dort erwarteten sie Feuer-, Luft-, Erd- und Wasserwesen, die mit ihnen in eine geheimnisvolle Welt eintauchten. Bei der Rückkehr zum Festplatz brannte schon ein Feuer und die Waldbesucher wurden zu einer Stär- Bürgermeister Werner Schneider, Kassierin Elke Schneider, Obmann Thomas König und Vizebürgermeister Herbert Sparr bei der Vertragsunterzeichnung Im Wald gab es verschiedene Zauberwesen zu entdecken. 19 Gemeinde Info HÖCHST April 2012 Ausstellung: Rhein-Sanierung gegen Hochwassergefahr Noch bis zum 8. Mai ist im Gemeindeamt Höchst die Wanderausstellung „Rhesi – Rhein, Erholung und Sicherheit“ zu sehen. Geöffnet ist die Ausstellung von Montag bis Donnerstag ab 7:45 Uhr jeweils bis 12 Uhr und ab 13:30 Uhr bis 17 Uhr. Am Dienstag verlängerte Öffnungszeit bis 18 Uhr, am Freitag 7:45 bis 13 Uhr. Ein extremes Rheinhochwasser würde im Rheintal enorme Schäden anrichten. Allein in der Gemeinde Höchst wäre ein Schaden in Höhe von mehr als 1 Milliarde Euro zu erwarten. Das gesamte Rheintal wäre mit beinahe 6 Mrd. Euro betroffen. Aus diesem Grund soll der Rhein zwischen Ill und Bodensee in den kommenden Jahrzehnten grundlegend saniert werden. Eine Wanderausstellung zeigt, wie diese Sanierung aussehen könnte. Es werden die Vorgaben in den Bereichen Hochwasserschutz, Ökologie und Grundwasserschutz erläutert. Ebenso gibt es verschiedene Szenarien für eine zukünftige Gestaltung von Fluss und Flussufer. Die Ausstellung wirft auch einen Blick zurück, unter anderem mit Bildern zu historischen Hochwassern. Daneben gibt es altersgerechte Informationen zum Rhein für Kinder. Am Eröffnungstag nutzten etliche Höchsterinnen und Höchster die Möglichkeit, Wasser testen zu lassen. Weil das Wasserwerk Höchst bestens betreut wird, gab es beim Trinkwasser keinerlei unliebsame Überraschungen. Eröffnung der Ausstellung „Rhesi“ im Gemeindeamt mit Bürgermeister Werner Schneider, Bundesrats-Abgeordneter Cornelia Michalke und Gemeinderat Werner Blum Test von Wasserproben Einer der Vorschläge zur Sanierung des Rheins TS Höchst: Viel Nachwuchs Mit erfreulichen Leistungen überzeugten die Nachwuchsturner der Tecnoplast Turnerschaft Höchst bei den Vereinsmeisterschaft in Kunstturnen und Leichtathletik am Samstag, den 3. März. In der Turnhalle der VMS Höchst wurden sportliche Leistungen vom Feinsten geboten. Bei der TS Höchst mit Obmann Raimar Grabherr sind etwa 170 Kinder und Jugendliche dabei, die hervorragende Arbeit der Trainerinnen und Trainer führt immer wieder zu 20 sportlichen Erfolgen. Bei der Vereinsmeisterschaft gab es Pokale für die Besten und Medaillen für alle. Obmann Raimar Grabherr dankte allen, die an Vorbereitung und Durchführung des sportlichen Ereignisses beteiligt gewesen sind. Es ist allerhand Arbeit erforderlich, damit die Organisation so perfekt klappt. Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hecht Druck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst
  1. gemeindeinformation
Höchst_Gemeind...o_201 Höchst 14.05.2013 14.05.2013, 10:49 Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst Gemeinde Info HOCHST .. Nr. 32 – März 2012 Willkommen in Loriots heiler Welt Unter diesem Titel lädt die Theatergruppe höchst grenzenlos zu ihrer aktuellen Produktion. Erstmals wird im Alemannensaal gespielt, dessen Ambiente gut zu den geistreichen und humorvollen Stücken von Loriot passt. Im Bild die bekannte „Jodelschule“ mit „Holleri du dödl di“. Die Theatergruppe bietet noch vier Aufführungen. Bericht auf Seite 11 www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Herbert Sparr neuer Vizebürgermeister Voranschlag 2012 ohne neue Schulden Eigene Pässe auch für Kinder nötig Kinderfasching Mit dem Kinderfasching in der Rheinauhalle fand eine tolle Faschingssaison ihren würdigen Abschluss. Mehr vom Fasching auf den Seiten 8 und 9. Kindergartenbetreuung ganz nach Bedarf Erfolgreicher Start beim Frauen.Café Leseprojekt an unserer Mittelschule 2 3 4 5 12 20 Gemeinde Info HÖCHST Liebe Höchsterinnen und Höchster! Ich möchte diese Gemeinde Info zum Anlass nehmen, mich bei allen Mandatarinnen und Mandataren für ihren Einsatz für unsere Heimatgemeinde zu bedanken. Ein besonderer Dank gilt unserer Vizebürgermeisterin Karin Rezniczek, welche über 17 Jahre für das Gemeinwohl gearbeitet hat. Große Anliegen waren für sie die Kindererziehung, Kinderbetreuung und das Schulwesen. Auch im Bereich des Kulturgeschehens in unserer Gemeinde war sie stark engagiert. Eine große Verbesserung erreichte sie als Vorsitzende einer Arbeitsgruppe mit dem Angebot an Betreuung für Kinder von 1,5 bis 3 Jahren und dem neuen Modulsystem von 3 bis 6 Jahren (Kindergarten). Über dieses Modulsystem werden Sie in dieser Ausgabe genau informiert. März 2012 Wir haben damit ein sehr modernes, familienfreundliches Angebot für unsere Kinder und Familien geschaffen. Es können fast alle Wünsche von Seiten der Eltern abgedeckt werden. Auch haben wir uns bemüht, dieses Angebot zu günstigen Preisen anbieten zu können. Im Grundmodul wurde der Preis sogar geringfügig gesenkt. Wir brauchen einen Vergleich mit anderen Gemeinden nicht zu scheuen. Ich wage zu behaupten, dass sich die Gemeinde Höchst mit diesem Gesamtpaket (Angebot, Qualität und Preis) im Spitzenfeld der Vorarlberger Gemeinden befindet. So wünsche ich allen Kindern, allen Eltern und allen Betreuerinnen und Kindergartenpädagoginnen viel Freude und eine erfolgreiche Zeit in unseren Kindereinrichtungen. Ihr Bürgermeister Werner Schneider Herbert Sparr neuer Vizebürgermeister Höchst hat einen neuen Vizebürgermeister. Herbert Sparr wurde von der Gemeindevertretung zum Nachfolger von Karin Rezniczek gewählt, die in den Ruhestand trat. Als ihre Nachfolgerin im Gemeindevorstand wählten die Mandatare Heidi SchusterBurda. Mit dem Dank für konsequenten Einsatz für die Höchsterinnen und Höchster verabschiedete Bürgermeister Werner Schneider bei der Sitzung am 31. Jänner 2012 Karin Rezniczek (ÖVP) in den Ruhestand. ihre Arbeit für Höchst immer gerne geleistet habe. Die scheidende Vizebürgermeisterin erhielt Applaus aller Fraktionen und natürlich Blumen vom Bürgermeister. ständig tätig. Sie arbeitet als Obfrau bzw. Stellvertreterin in verschiedenen Ausschüssen der Gemeinde mit. Schule und Kinderbetreuung, Kultur und Integrationsthemen bewegen die neue Gemeinderätin. In die Gemeindevertretung rückt für Karin Rezniczek Mag. Bernhard Hirt als neuer ÖVP-Mandatar nach. Herbert Sparr gewählt Schließlich schlug Bürgermeister Werner Schneider seinen Fraktionskollegen Gemeinderat Herbert Sparr (Jahrgang 1959) als neuen Vizebürgermeister vor. Herbert Sparr wurde schließlich mit 19 von 27 Stimmen zum neuen Vizebürgermeister gewählt. Sparr, der hauptberuflich in der Sozialabteilung des Landes arbeitet, bedankte sich für das Vertrauen. Zur Nachfolgerin von Karin Rezniczek im Gemeindevorstand wählte die Gemeindevertretung mit 25 von 27 Stimmen anschließend Heidi Schuster-Burda (Jahrgang 1967). Die ÖVP-Mandatarin ist im Bereich Kommunikation und Projektbegleitung selbDie bisherige Vizebürgermeisterin Karin Rezniczek, ihr Nachfolger Herbert Sparr, die neue Gemeinderätin Heidi Schuster-Burda und Bürgermeister Werner Schneider 17 Jahre aktiv Sie wirkte 17 Jahre in der Gemeinde und wurde im Jahr 2000 zur Vizebürgermeisterin gewählt. Große Anliegen waren ihr die Bereiche Kultur, Bildung, Integration und Kinderbetreuung. Zusätzlich war sie auch in den Ausschüssen Planung sowie Sport vertreten. Die Lehrerin, Direktorin und schließlich Bezirksschulinspektorin betonte, dass sie 2 März 2012 Gemeinde Info HÖCHST Die Planungsarbeiten für die Neugestaltung und Erweiterung der VS Unterdorf werden heuer in Angriff genommen. Der Voranschlag 2012 kommt ohne neue Schulden aus Neugestaltung der Volksschule Unterdorf – Planung beginnt heuer Die Gemeinde Höchst benötigt heuer trotz einer Reihe von Investitionen keine neue Darlehen, um den Voranschlag auszugleichen. Sowohl für vorgesehene Grundstücksankäufe als auch für die Planung der Neugestaltung und Erweiterung der Volksschule Unterdorf stehen ausreichende Rücklagen zur Verfügung. Die Gemeindevertretung beschloss den Voranschlag bei ihrer Sitzung am 31. Jänner 2012 einstimmig. Der Gemeindevoranschlag 2012 mit einer Einnahmenund Ausgabensumme von 19,4 Mio. Euro (2011: 17,8 Mio. Euro) ist gekennzeichnet von einer sehr guten Einnahmenentwicklung. Das gilt sowohl für die gemeindeeigenen Steuern als auch bei den Ertragsanteilen des Bundes. erhaltungsbeiträge und Landesumlage) angestiegen. Dennoch hat sich der finanzielle Handlungsspielraum der Gemeinde gegenüber den Vorjahren verbessert. Im kommenden Jahr wird die Gemeinde ca. 1,4 Mio. Euro an Schulden tilgen. Der Gesamtschuldenstand wird sich somit Ende des Jahres 2012 auf 17,6 Mio. Euro belaufen. Planungsarbeiten für die komplette Adaptierung und Erweiterung der Volksschule Unterdorf gestartet. Die hierfür benötigten Mittel in Höhe von € 400.000,00 können aus vorhandenen Rücklagen bereitgestellt werden. Auch im Bereich der Kinderbetreuung und bei Bildungsprojekten sind weitere Schwerpunkte geplant. Höchst plant des weiteren mehr als € 700.000,00 in den Ankauf von Grundstücksflächen zu investieren. Auch diese Investitionen können zur Gänze aus Rücklagen aufgebracht werden. timale Brandschutzausstattung der öffentlichen Gebäude investiert. Im Jahre 2012 werden nun diese Investitionen mit dem Abschluss der Arbeiten bei der Volksschule Kirchdorf und den Kindergärten Unterdorf und Oberdorf bzw. des Gebäudes „Alte Schule“ abgeschlossen. Radwegenetz Für den Ausbau des Radwege- und Straßennetzes werden im Kalenderjahr 2012 € 160.000,00 bereitgestellt. Der Gemeindevoranschlag wurde vom Finanzausschuss einstimmig befürwortet. Nach ausführlicher Berichterstattung durch Finanzreferent Dr. Stefan Gehrer vor der Gemeindevertretung stimmten die Mandatare dem Voranschlag einstimmig zu. 3 Hohe Sozialkosten Dem gegenüber sind aber auch jene Ausgaben, welche nur im geringen Einflussbereich der Gemeinde liegen (Sozialfonds, Spitals- Brandschutz Die Gemeinde Höchst hat in den letzten drei Jahren erhebliche Mittel in die op- Investitionen Im Jahr 2012 werden die Gemeinde Info HÖCHST März 2012 Ab 15. Juni braucht jedes Kind einen eigenen Reisepass Die bisherigen Eintragungen im Pass der Eltern verlieren ihre Gültigkeit Ab dem 15. Juni 2012 benötigt jedes Kind für einen Grenzübertritt ein eigenes Reisedokument. Das ist ein Reisepass oder – sofern nach den Einreisebestimmungen des Gastlandes zulässig – ein Personalausweis. Für Kinder bis zum vollendeten zweiten Lebensjahr sind die Reisedokumente gebührenfrei. Vom zweiten bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr beträgt die Gebühr für den Kinderreisepass mit Chip 30 Euro. Wichtig: Die Eintragung im Pass der Eltern gilt ab diesem Zeitpunkt nicht mehr. Der Pass mit der Eintragung behält aber seine Gültigkeit für den Erwachsenen bis zum darin gedruckten Ablaufdatum. ner zehnjährigen Gültigkeit ausgestellt. Für den Antrag ist mitzubringen: l Das Kind, für das ein Pass beantragt wird, muss mit dabei sein. l Reisepass der Eltern l Ein Porträtfoto, das nicht älter als sechs Monate sein darf, gemacht vom Berufsfotografen l Die Geburtsurkunde des Kindes l Der Staatsbürgerschaftsnachweis des Kindes. Gültigkeitsdauer von Kinder-Reisepässen l Für Zuständig Regina Lucic (Meldewesen, Fundamt, Passwesen), Zimmer 12, Erdgeschoss, Telefon 05578/7907-23; E-Mail: buergerservice@hoechst.at oder Reingard Adenberger (Bürgerservice), Zimmer 15, Erdgeschoß, Telefon 05578/7907-36, E-Mail: buergerservice@hoechst.at Kinder bis zum vollendeten zweiten Lebensjahr beträgt die Gültigkeitsdauer zwei Jahre. l Ab dem zweiten Geburtstag bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr muss der Reisepass für ein Kind alle fünf Jahre erneuert werden. l Ab dem zwölften Lebensjahr wird ein Reisepass mit Fingerabdruck mit ei- Weil die Eintragung im Pass der Eltern ungültig wird, benötigt ab dem 15. Juni 2012 jedes Kind beim Grenzübertritt ein eigenes Reisedokument. Unterschiedliche Einreisebestimmungen Innerhalb der EU bzw. des Schengen-Raumes sind prinzipiell Reisedokumente – also entweder ein gültiger Reisepass oder ein Personalausweis – mitzuführen. Ein Führerschein ist kein gültiges Reisedokument. Nicht alle Grenzen sind so einfach zu passieren wie die Staatsgrenze zwischen Höchst und St. Margrethen. 4 Es wird empfohlen, sich rechtzeitig vor Antritt einer Auslandsreise über die jeweiligen Einreisebestimmungen zu informieren und die Gültigkeitsdauer des Reisepasses zu prüfen. Besonders außerhalb des Schengen-Raumes können die Einreisebestimmungen sehr unterschiedlich sein. Ein Grenzübertritt ohne Reisedokument stellt eine Verwaltungsübertretung dar und ist strafbar. März 2012 Gemeinde Info HÖCHST Kindergärten: Betreuung ganz nach Bedarf Nicht in jeder Familie ist der Betreuungsbedarf für die Kinder im Kindergartenalter gleich. Um diesem unterschiedlichen Bedarf gerecht zu werden, bieten die Höchster Kindergärten neue Betreuungsmodule an. Diese lassen sich ganz nach Wunsch miteinander kombinieren, bis zur Ganztagesbetreuung zwischen 7:00 Uhr und 17:30 Uhr. Die Gemeindevertretung beschloss dieses Angebot zu besonders attraktiven Preisen. Die Gemeinde Höchst erhält von Eltern immer wieder Lob für ein besonders umfassendes Angebot an Kinderbetreuung zu sehr günstigen Preisen. Das Basismodul – 5 Vormittage und 2 Nachmittage, insgesamt 32 Stunden – kostet pro Monat nur 25 Euro. Die weiteren Modul-Angebote finden sich in der Tabelle unten. Fünfjährige Kinder können den Kindergarten (Basismodul) kostenlos besuchen. Ferienbetreuung In den Osterferien ist jeder Kindergarten zu den gewohnten Zeiten geöffnet. In den Sommerferien bietet die Gemeinde Höchst In den Höchster Kindergärten ist ab Herbst 2012 eine Betreuung der Kinder ganz nach den unterschiedlichen Bedürfnissen der Familien möglich. ebenfalls eine Ferienbetreuung zu den gewohnten Öffnungszeiten in einem Kindergarten in Höchst an. In der letzten Juliwoche und in den ersten beiden Augustwochen bleiben die Kindergärten geschlossen. Bezeichnung Betreuungszeitraum Tarif 3 bis 4 Jahre 1 Tarif 5 Jahre € 0,00 Basismodul Montag bis Freitag € 25,00 7.00 bis 12.00 Uhr monatlich + 2 Nachmittage 13.30 bis 16.30 Uhr 2 Mittagsmodul 12.00 bis 13.00 Uhr kostenlos kostenlos Anmeldung Anmeldung erforderlich erforderlich 3 Nachmittagsmodul Montag bis Donnerstag bzw. Freitag (G-KG) Regel-KG 13.30 bis 16.30 Uhr € 3,00 € 3,00 pro pro Ganztages- 13.00 bis 16.30 Uhr Nachmittag Nachmittag kindergarten (G-KG) 4 Randzeitenmodul 16.30 bis 17.30 Uhr € 1,-- € 1,- (nur im Ganztages- pro Tag pro Tag kindergarten) 5 Mittagessen € 3,-- € 3,- pro Essen pro Essen 5 Gemeinde Info HÖCHST März 2012 Lehre am Bauhof: Viele Aufgaben, viel Abwechslung Seit vergangenem Herbst absolviert Dean Gerster 1m Bauhof Höchst die Lehre als „Straßenerhaltungsfachmann“. Eigentlich greift diese Bezeichnung viel zu kurz. „Fachmann für alles“ wäre wohl der richtige Begriff für die besonders abwechslungsreiche Tätigkeit. Ausbilder Bauhofleiter Alfred Barth zeigt sich sehr zufrieden mit seinem jüngsten Mitarbeiter. „Er hat sich bei der Aufnahmeprüfung und der Persönlichkeits-Analyse durch den Personalberater sehr gut geschlagen. Dean erweist sich als geschickt und passt auch vom Charakter gut in die Mannschaft.“ So erhielt er unter insgesamt sechs Bewerbern für den Arbeitsplatz die beste Bewertung. Der 16jährige hat gleich beim Eintritt den Führerschein für Traktor und Radlader erworben und beherrscht die Fahrzeuge gut. hecke nie Plage, sondern Freude. Der Bauhof Höchst bietet einen interessanten Ausbildungsplatz. Zudem sind hier eine Reihe von Spezialisten aktiv, gestandene Handwerker. Bauhofleiter Alfred Barth: „Es ist aber niemand nur in seinem Fachgebiet tätig. Auch der Automechaniker muss bei Bedarf wissen, wie Sträucher richtig geschnitten werden.“ Dean Gerster mit seinem Ausbilder Bauhofleiter Alfred Barth geschult, er hat Geräte und Maschinen zu warten und zu pflegen. wie auch Organisation und Durchführung von Winterdiensten ebenfalls Teil der Ausbildung. Schließlich müssen auch immer wieder diverse Verkehrszeichen richtig angebracht werden. Ein wichtiger Aspekt dabei sind Kenntnisse zur Verhütung von Unfällen. Vielseitige Ausbildung Der Straßenerhaltungsfachmann Dean Gerster wird also während der 3 Jahre dauernden Lehrzeit lernen, wie der Untergrund für eine Straße aufgebaut, planiert und verdichtet wird. Straßenunterbau und Straßendecken gilt es zu erstellen, das Pflastern von Flächen oder Randsteinen gehört ebenfalls dazu. Der Lehrling wird im Umgang mit verschiedenen Werkstoffen Pläne zeichnen und lesen Ebenso wichtig ist es, Skizzen und Pläne anfertigen und lesen zu können, den Ablauf eines Arbeitseinsatzes zu planen und die dafür erforderlichen Arbeitsmittel festzulegen. Es geht weiters um richtige Betonmischungen für verschiedene Einsatzgebiete und um die Herstellung von Schalungen und Schächten. Das Bepflanzen und die Pflege von Grünflächen sind Gerne im Freien Dean Gerster fühlt sich an seiner Lehrstelle besonders wohl. „Ich war immer schon gerne im Freien, habe mich in der Natur bewegt.“ Im Gegensatz zu manchen Alterskollegen war für ihn etwa das Schneiden der Garten- Berufsschule Freistadt Im kommenden April absolviert Dean Gerster die erste Blockausbildung an der Berufsschule in Freistadt, Oberösterreich. Die Schulzeit beträgt dreimal je zehn Wochen. e5 Team Vorstellung: Markus Bacher Für mich ist der sparsame Umgang mit Ressourcen sehr wichtig und gehört zu meiner Lebenseinstellung. Im e5 Team engagieren sich interessierte Höchster sowie Mitarbeiter des Gemeindeamtes, um Projekte für Nachhaltigkeit auszuarbeiten. Hier werden auch Ideen für den zukünftigen Umgang mit Energie erarbeitet. Eine Vision für mich ist die 6 Errichtung einer großen Photovoltaikanlage mit Bürgerbeteiligung. Meine Erfahrungen aus der Arbeitsgruppe Mobilitätsmanagement werde ich natürlich auch in die zukünftige Zusammenarbeit einbringen. Hier kann ich zu den Themen ÖPNV und Fahrradverkehr viele wertvolle Inputs liefern. Markus Bacher März 2012 Gemeinde Info HÖCHST Einwohnerstatistik Sarah Wagner Rebecca Wuggenig Karin Feistenauer Ilse Vollmar Die Einwohnerzahl der Gemeinde Höchst hat sich im Jahr 2011 um 9 Personen reduziert. Die Zahl der Geburten ist im Vorjahr etwas angestiegen, während bei den Sterbefällen gegenüber 2010 ein Rückgang zu verzeichnen war. per per 31.12. 31.12. 2010 2011 Hauptwohnsitz 7780 7771 Geburten 75 81 Sterbefälle 54 47 1.048 Personen mit insgesamt 47 verschiedenen Nationalitäten wohnen in Höchst. Die wichtigsten sind: Österreich 6772 6723 Türkei 467 477 Serbien, Kroatien, Slowenien, Mazedonien 182 213 Deutschland 175 189 Schweiz 71 77 Russland 43 49 Italien 20 19 Brasilien 7 5 Bulgarien 7 5 Frankreich 7 6 Niederlande 5 6 Tunesien 6 6 Thailand 5 5 USA 5 Wir begrüßen vier neue Mitarbeiterinnen Im Gemeindeamt und in der Bücherei Spielothek haben neue Mitarbeiterinnen ihre Tätigkeit aufgenommen. Wir wünschen ihnen viel Freude an der Arbeit. Seit dem 2. Jänner 2012 sind in der Bücherei Spielothek Höchst zwei neue Mitarbeiterinnen tätig, Karin Feistenauer und Ilse Vollmar. Mit dem 1. Februar 2012 haben zwei neue Sachbearbeiterinnen im Gemeindeamt ihre Tätigkeit aufgenommen. In der Finanzverwaltung arbeitet Rebecca Wuggenig (Zi. 11), 7907-42, rebecca.wuggenig@hoechst.at Neu im Bürgerservice ist Sarah Wagner (Zi. 13), Tel. 7907-25, sarah.wagner@hoechst.at Helmut Blum im Fendt Bus & Bahn für € 1,-- pro Tag Die Gemeinde Höchst stellt ab 2012 vier Maximo-Tickets allen Interessierten um je € 1,-- pro Tag zur Verfügung. Damit können alle öffentlichen Verkehrsmittel in Vorarlberg benutzt werden. Bitte die Karten telefonisch oder per Mail reservieren und im Gemeindeamt, Zi. 24, abholen. T: 05578-7907-38, M: helga.lau@ hoechst.at 7 Nachruf Helmut Blum † Die Gemeinde Höchst trauert um ihren ehemaligen Mitarbeiter Helmut Blum, Jahrgang 1952, der am 12. Februar 2012 verstorben ist. Helmut hat am 4. Mai 1990 zum ersten Mal im Auftrag der Gemeinde als Alphirte gearbeitet und zwar immer im Mai und Juni bis zum Jahr 1995 im Rheinholz. Ab 1.10.1995 wurde er im Bauhof fix in Vollzeit angestellt. Er wurde aber weiterhin jedes Jahr von Mitte Mai bis Ende Juni als Alphirte eingesetzt. Die Gemeinde Höchst bedankt sich beim Verstorbenen für den bewiesenen Einsatz im Bauhof, insbesondere bei der Ortsbildpflege. Gemeinde Info HÖCHST März 2012 Beim Fasnatkränzle im Altenwohnheim sorgten der Besuch von Prinzenpaar, Garde und Schalmeien für Stimmung. Eindrucksvoll war auch der Auftritt der „Benevit-Line-Dancer“ (Bild rechts). Manfred, Heinz und Arno Blum (unten) waren für die passenden Klänge zuständig. Tolle Senioren-Fasnat Der traditionelle Seniorenball und das Fasnatkränzle im Altenwohnheim kommen bei den Höchster Seniorinnen und Senioren besonders gut an. Die Fasnatzunft bot ein gewohnt abwechslungsreiches Programm. Beim Seniorenball in der Rheinauhalle wird zur Musik von „HGH“ fröhlich geschunkelt. Wilfried Gehrer schuf das Zepter für Prinz Dominik. Rechts die beiden Flohmarktbesucherinnen Agnes und Elsa. Der Höchster Hock am 17. Februar stand ganz im Zeichen des Faschings. Die Gäste im Pfarrsaal genossen die Bewirtung, Walter und Helgar sorgten für musikalische Untermalung. Höhepunkt war natürlich der Besuch des Höchster Prinzenpaares mit Schalmeien und Garde. 8 März 2012 Gemeinde Info HÖCHST Fasnatdienstag: Mäschgerle füllten die Rheinauhalle Zum Ausklang der Fasnat 2012 lud die Fasnatzunft Höchst die jungen Mäschgerle auch heuer zum Kinderfasching in die Rheinauhalle ein. Der Nachmittag wurde zu einem tollen Fest für die Kinder und für zahlreiche Eltern. Die Kinder- und die Teeniegarde traten auf, ebenso boten die Mädchen der Turnerschaft akrobatische Einlagen. Die Möglichkeit, sich mit Prinz Dominik und Prinzessin Jenny fotografieren zu lassen, ließen sich viele Mäschgerle natürlich nicht entgehen. Pommes, Hot Dogs und Limonade waren gefragt und bei Spielen auf der Bühne gab es Süßigkeiten zu gewinnen. Ein Foto mit dem Höchster Prinzenpaar war gefragt. Gewinnchancen bei Spielen in der Rheinauhalle Vier bunte Mädels beim Höchster Kinderfasching Spaß auch für die Kleinsten Pommes sind sehr gefragt. Auftritt der Kindergarde beim Kinderfasching in der Rheinauhalle Der sportliche Nachwuchs der Turnerschaft wurde von den Mäschgerle bewundert. Trommler-Nachwuchs 9 Gemeinde Info HÖCHST März 2012 Das Orgelwerk von J. S. Bach Konzert mit Prof. Bruno Oberhammer Montag, 12. März 2012, 20:15 Uhr, Pfarrkirche Das 13. Konzert der Reihe „Das Orgelwerk von J. S. Bach“ steht im März auf dem Programm. Prof. Bruno Oberhammer spielt an der großen Rieger-Orgel in unserer neubarocken Pfarrkirche. Freiwillige Spenden für das Sozialprojekt Abakaliki/Nigeria Frühjahrskonzert Bürgermusik Höchst Freitag, 30. März 2012, 20 Uhr, Rheinauhalle Die Musikanten der Bürgermusik Höchst laden herzlich dazu ein, ihr Frühjahrskonzert in der Rheinauhalle Höchst zu besuchen. Kapellmeister Robert Vonach hat mit den Musikantinnen und Musikanten ein sehr abwechslungsreiches Programm einstudiert. Nach fleißiger Probenarbeit präsentieren sie an diesem Abend das Ergebnis. Anschließend gemütlicher Umtrunk. Eintritt: freiwillige Spenden Musik-Kabarett mit den KERNÖLAMAZONEN Liederliebesreisen Freitag, 23. März 2012, 20 Uhr, Pfarrzentrum Die KERNÖLAMAZONEN packt das Reisefieber. Auf ihrer Weltumrundung wollen sie Liebe und Kernöl verbreiten und nebenbei männliche Leckerlis erobern. Sie verlieben sich in Paris, tanzen am Broadway, frieren in Alaska, jodeln in der Schweiz, finden Tarzan in Afrika und schunkeln in St. Kathrein. Schnallen Sie sich an – die Reise beginnt. Die KERNÖLAMAZONEN vereinen Wort und Musik zu einer charmanten Mischung aus Kabarett und Revue. Chansons, Musicalhits, Wiener Lieder und bekannte Melodien aus der Popwelt bilden die musikalischen Stationen einer Reise, auf der die beiden ihr Publikum immer wieder ganz aus der Nähe beobachten. Mit Caroline Athanasiadis, Gudrun Nikodem-Eichenhardt und Bela Fischer Eintritt: 10 € 16,-- Vorverkauf, € 18,-- Abendkasse € 4,-- mit Kulturgutschein Frühjahrskonzert MGV 1864 Höchst Samstag, 14. April 2012, 20 Uhr, Pfarrzentrum Ein ganz besonderes Konzert, „etwas für Junge und Junggebliebene“, präsentiert diesmal der Männerchor. Neugierig geworden? Dann kommen Sie und lassen Sie sich überraschen. Chorleiterin Maria Sturm und über 40 junggebliebene Sänger freuen sich schon auf Ihr Kommen. Eintritt: € 10,- - Vorverkauf, € 12,-- Abendkassa Vorverkauf: Schmuckeria Höchst Vorverkaufsstelle für die Veranstaltungen des Kulturreferates: Gemeindeamt Höchst, Zi. 12 (Frau Lucic, Tel. 7907-23) E-Mail: kultur@hoechst.at, online: www.hoechst.at und bei allen Raiffeisenbanken und Sparkassen März 2012 Gemeinde Info HÖCHST Konzert „Cosmophon“ mit Martin O. Freitagt, 20. April 2012, 20 Uhr, Pfarrzentrum Martin O. zeigt neue Dimensionen seines künstlerischen Schaffens. Er singt und klingt, jongliert mit Bildern, greift in die Tasten und erzählt neue Geschichten. Mal laut, mal leise, mal humorvoll und dann wieder ernst. Aber immer raffiniert und perfekt inszeniert. Martin O., der Stimmakrobat aus der Ostschweiz, greift Szenen aus dem Alltag auf und inszeniert musikalische Geschichten. Vom Wetterbericht über das Zappen von Kanal zu Kanal bis zum Lauf der Planeten. Quer durch alle Genres und Sprachen zeigt er sich als musikalischer Kosmopolit. Seine wenigen Hilfsmittel setzt er gezielt und virtuos ein: Bildprojektionen, ein E-Piano sowie sein altbekanntes Loop-Gerät. Dieses nimmt seine Töne auf und gibt sie in Endlosschlaufen wieder . . . Infos: www.martin-o.ch Eintritt: € 14,-- Vorverkauf, € 16,-- Abendkasse Martin O. D ie Höchster Theatermacher laden ein zu „Loriots heile Welt“, einer Hommage an Vicco von Bülow alias Loriot. Schon längere Zeit liebäugelte die Theatergruppe höchst grenzenlos mit dem Alemannensaal in der Alten Schule als Aufführungsort. Gewiss, dort gibt es etwas weniger Platz als im Pfarrsaal. Dafür ist das ausgebaute Dachgeschoss des markanten Hauses von besonderer Atmosphäre. Willkommen in Loriots heiler Welt Theatergruppe höchst grenzenlos spielt im Alemannensaal oder als Lottogewinner Erwin Lindemann. Mit seinem durch Wortwitz und Tiefsinn geprägten feinen Humor hat Loriot den deutschsprachigen Humorstandard geprägt wie kein Zweiter. Die Theatergruppe lädt ein zum Eintauchen in „Loriots heile Welt“. Es gibt den einen oder anderen Klassiker zu sehen, aber auch Stücke, die nicht so bekannt sind. Bruno Felix führt Regie Für die Regie konnte die Theatergruppe wieder wie in den vergangenen Jahren Bruno Felix, den ehemaligen Direktor und Schauspieler am Vorarlberger Landestheater, verpflichten. Da auch Loriot auf der Referenzliste des großen Theatermannes steht, profitieren die Mitspieler wieder von seinem großen Erfahrungsschatz. Die Premiere am letzten Samstag war ausverkauft. Weitere Vorführungen am 2., 4., 9. und 10. März 2012, jeweils um 20:00 Uhr im Alemannensaal. Kartenvorverkauf im Gemeindeamt Reservierungen auch per E-Mail: t.h.g@gmx.at Preise: Erwachsene: € 11,-Senioren, Studenten und Schüler: t 9,-- Versuch mit Loriot Mit einer Parade an Sketchen aus der Feder von Loriot wird der Versuch jetzt gewagt. Wortwitz und Tiefsinn Im vergangenen August verstarb Loriot im 88. Lebensjahr. Mit seinen Knollennasen-Figuren, Filmen und Sketchen schrieb Loriot deutsche Fernsehgeschichte. Gemeinsam mit seiner 2007 verstorbenen kongenialen Partnerin Evelyn Hamann brillierte er in zahlreichen Sketchen – etwa bei einem Rendezvous, das durch eine Nudel gestört wird, oder als Herr Pröhl im Streit um den berühmten Kosakenzipfel Ob „Herren im Bad“ oder „Spielwaren“ – bekannte und weniger bekannte Szenen von Loriot werden von der höchst grenzenlos agierenden Akteuren gekonnt dargebracht. 11 Gemeinde Info HÖCHST März 2012 Das erste Höchster Frauen.Café wurde ein voller Erfolg Intergrationsarbeit in Höchst mit neuer Initiative in der Kinderstube Die erste Veranstaltung der Reihe „Frauen.Gespräche“ am Mittwoch, den 8. Februar, war ein voller Erfolg. Die Kinderstube war bis auf den letzten Platz gefüllt. Rund 60 Frauen und viele Kinder aus unterschiedlichen Herkunftsländern waren in die Kinderstube gekommen. Trafen sich bei Kaffee, Çay und Kuchen. Die Besucherinnen fühlten sich wohl und waren von der Idee begeistert. Ruth Hutter, die Obfrau des Integrationsausschusses, bedankte sich bei allen Beteiligten: „Es ist genau das geschehen, was wir uns erhofft haben: Frauen mit den unterschiedlichsten Biografien und Lebensgeschichten begegnen sich auf gleicher Augenhöhe, ohne Berührungsängste.“ Ihr Dank galt den Verantwortlichen Edith Schallert und Christiane Grabher mit ihrem Frauen-Organisationsteam. Christiane Grabher brachte die Stimmung mit einem Zitat auf den Punkt: „Man muss nicht gleich sein, um gemeinsam etwas zu bewegen.“ Erfreulich großes Interesse am ersten Frauengespräch im neuen Höchster Frauen.Café. Die nächsten Café-Termine: 14.03.2012: „Unser täglich Brot – Ernährungsfragen und -antworten“ 11.04.2012: „Frühlings-Café 09.05.2012: „Von 0 - 99“ Informationen über Angebote in Höchst Jeweils von 14:30 bis 17:00 Uhr in der Kinderstube Höchst, Tischlerweg 4 Informationen erhalten Sie auch unter www.hoechst.at Menüpunkt „Integrationsarbeit in der Gemeinde“. Natürlich war beim Frauengespräch auch für die Kinderbetreuung gesorgt. 12 Dieses Team hat die Höchster Frauen.Gespräche vorbereitet und erfolgreich gestartet. März 2012 Gemeinde Info HÖCHST D ie Deutsch- und Orientierungskurse für Frauen aller Muttersprachen in Höchst sind ein wertvoller Beitrag zur Integration. Gleich 19 Frauen besuchten den Herbstkurs, der am 31. Jänner 2012 abgeschlossen wurde. Die sechs Anfängerinnen und 13 Fortgeschrittenen nahmen in zwei Gruppen teil. Die Teilnehmerinnen erhielten am letzten Kurstag ihre Zertifikate von Bürgermeister Werner Schneider, der Obfrau des Integrationsausschusses Ruth Hutter und der Kursleiterin Birgit Köhlmeier überreicht. Erneut konnte ein Deutsch- und Orientierungskurs für Frauen aller Muttersprachen erfolgreich abgeschlossen werden. Deutsch- und Orientierungskurs für Frauen Besuch der Bücherei So besuchten die Frauen einmal die Bücherei und lernten das Angebot kennen. Die Bücherei Höchst bietet auch mehr- und fremdsprachige Bücher an. Die Teilnehmerinnen des nächsten Kurses besuchen unter anderem auch das Gemeindeamt Höchst. Frühstück zum Abschluss Zum erfolgreichen Kursabschluss luden die Teilnehmerinnen zu einem feinen Frühstück mit Spezialitäten aus ihren Herkunftsländern ein. In den 60 Kursstunden wurde nicht nur Deutsch gelernt. In praktischen Einheiten wurden auch Fähigkeiten vermittelt, die den Frauen den Alltag erleichtern. Nächster Deutschkurs ab 6. März 2012 Der Integrationsausschuss der Gemeinde Höchst lädt zum nächsten Sprach- und Orientierungskurs für Anfängerinnen und leicht Fortgeschrittene ein. jeweils Dienstag und Donnerstag 08:30 – 10:00 Uhr Start: Dienstag, 06.03.2012, 08.30 Uhr Ort: Alte Schule, Höchst, 1. Stock, Raum 2, bei der Bushaltestelle Kirchplatz Höchst Anmeldung und Informationen: Sarah Wagner, Gemeindeamt Höchst, Tel. 05578/7907-25, E-Mail: sarah.wagner@hoechst.at Gülay Güven: Tel. 650/9892010 oder E-Mail: schneider.doktor@gmx.at Birgit Köhlmeier, Kursleiterin: 0676/4731048 oder E-Mail: birgit.koehlmeier@aon.at oder: www.hoechst.at, Menüpunkt „Integrationsarbeit in der Gemeinde“ Herbert Sparr Ehrenvorstand der Bürgermusik Höchst Vorstand Günter Fels ernannte im Rahmen der 88. Jahreshauptversammlung der Bürgermusik Höchst Altvorstand Herbert Sparr zum Ehrenvorstand des Vereines. Der Obmann des Landesblasmusikverbandes, Wolfram Baldauf, verlieh ihm die Bundesverdienstmedaille des österreichischen Blasmusikverbandes in Silber. Herbert Sparr trat im Jahr 1978 der Bürgermusik bei und setzte sich 19 Jahre als Vorstand und 30 Jahre als Funktionär für das Wohl der Musikantinnen und Musikanten ein. 2011 gab er die Vorstandschaft aufgrund seiner politischen Tätigkeit in der Gemeinde Höchst tab und ist seither als Beirat tätig. Außerdem bekam Marika Geissler für 25 Jahre im Dienste der Blasmusik die Verdienstmedaille in Silber des Vorarlberger Blasmusikverbandes verliehen. Stefan Nigsch und Timo Koch wurden nach 20-jähriger Mitgliedschaft bei der Bürgermusik Höchst zu Ehrenmitgliedern ernannt. Die Ehrenmitglieder Timo Koch und Stefan Nigsch Bezirksobmann Egon Nigsch, Vorstand Günter Fels, Ehrenvorstand Herbert Sparr, Marika Geissler, Gemeinderat Sighart Brunner, VBV Landesobmann Wolfram Baldauf (v.l.) 13 Gemeinde Info HÖCHST März 2012 Wir gratulieren unseren Jubilaren In den letzten Wochen konnte Bürgermeister Werner Schneider zwei Höchster Ehepaaren zu Hochzeitsjubiläen gratulieren. Vizebürgermeister Herbert Sparr überbrachte Glückwünsche zu einem 90. Geburtstag. Helmut und Anna Humpeler Das Fest ihrer Diamantenen Hochzeit feierten Helmut und Anna Humpeler, Förstergasse 1, am 16. Februar. Hubert und Marianne Schneider Gisela Baum Das Fest ihrer Goldenen Hochzeit Ihren 90. Geburtstag feierte Gisela feierten Hubert und Marianne Schnei- Baum, Gartenstraße 16, am 20. Febder, Im Städtle 35, am 22. Dezember. ruar. Bücherei Spielothek: Erfreulich viele junge Leseratten Die Bücherei Spielothek Höchst kann auf ein äußerst erfolgreiches Jahr 2011 zurückblicken. Bei einem Gesamtbestand von über 17.000 Medien wurden knapp 58.000 Medien entliehen, davon ca. 46.000 Bücher. Das bedeutet, dass jedes Medium in diesem Jahr durchschnittlich 3,4 mal entlehnt wurde. Besonders erfreulich ist, dass die Schüler vermehrt das große Angebot an Büchern nutzten. So wurden 2011 etwa 6.000 Kinder- und Jugendbücher mehr entliehen als im Jahr zuvor. Dieses erfreuliche Ergebnis konnte durch verschiedene Initiativen erzielt werden. So gibt es eine intensive Zusammenarbeit mit den Schulen und KinderbetreuSpaß mit Clown Dido in der Bücherei Spielothek Höchst ungseinrichtungen. Interessante Veranstaltungen für Kinder, die Einführung des Leseförderprogramms „Antolin“ und ein stark vergrößertes Angebot an Kinder- und Jugendbüchern spielten ebenfalls wesentliche Rollen. Damit trägt die Bücherei Spielothek Höchst maßgeblich zur Leseförderung unserer Kinder bei. Als zusätzlicher Service hat die Bücherei seit Beginn des Jahres 2012 auch am Dienstagvormittag geöffnet. Angebot erweitert Um das umfangreiche Angebot möglichst aktuell zu halten, wurden über 1.500 neue Bücher, Spiele und audiovisuelle Medien angekauft und eingearbeitet. Die Bücherei Spielothek Höchst bietet nun eine Auswahl von 6.800 Kinder- und Jugendbüchern, 3.000 Romanen, 3.800 Sachbüchern und 30 Zeitschriftenabos an. Zudem können 950 Spiele, 700 Hörbücher, 250 MusikCDs, 850 DVDs, 200 CDRoms und 250 Konsolenspiele (NDS, Wii, PS3, PSP , PS2) entlehnt werden. 14 Öffnungszeiten: Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag 09:00 – 11:00 Uhr 16:00 – 18:00 Uhr 09:00 – 11:00 Uhr 16:00 – 18:00 Uhr 09:00 – 11:00 Uhr 16:00 – 20:00 Uhr 09:00 – 11:00 Uhr 16:00 – 18:00 Uhr www.hoechst.bvoe.at Telefon: 05578 / 768 98 E-Mail: buecherei@hoechst.vol.at März 2012 Gemeinde Info HÖCHST Kindergarten: Mit allen Sinnen den Wald entdecken Einmal pro Monat findet in den Höchster Kindergärten ein Vormittag im Wald statt. Die Kinder und ihre Pädagoginnen marschieren gemeinsam zu ihrem Zielort. Dort wird zuerst die Jause verspeist, bevor es dann die Umgebung zu entdecken gilt. Der Wald ist Spiel- und Aufenthaltsort, aber vor allem bietet er die Chance für differenzierte Lernmöglichkeiten. Die Kinder bewegen sich über ein ganzes Jahr hinweg immer wieder in „ihrem“ Waldstück und können so den Rhythmus der Jahreszeiten erleben. Sie sehen Tiere und Pflanzen in ihrem natürlichen Lebensraum, verstehen Zusammenhänge und lernen, ihre Umwelt zu schätzen. Ein Vormittag im Wald kommt dem kindlichen Bedürfnis nach ganzheitlicher Sinneserfahrung nach. Das Bewegen über Stock und Stein fördert das Gleichgewicht ebenso wie die Grobund Feinmotorik, verschiedene Oberflächen lassen sich begreifen und ertasten. Die Kinder können ihre eigenen Grenzen austesten. Dies dient auch der Unfallverhütung, denn sie werden sicherer in ihrem Bewegungsablauf und lernen, auf ihren Körper zu hören. So können sie ihre Fähigkei- ten besser einschätzen, was vor allem im Straßenverkehr sehr wichtig ist. Die Bewegung im Freien bei „fast“ jeder Witterung stärkt das kindliche Immunsystem. Der Wald bietet den Kindern die Möglichkeit zur freien Kreativitätsentwicklung. So wird aus einem Stock ein Schwert oder aus einem Baumstumpf ein Kochtopf für die Hexenküche. Auch in diesem Kindergartenjahr wollen wir unseren Wald sehen, hören, riechen, fühlen, schmecken . . . eben mit allen Sinnen aufs Neue entdecken. Beinahe bei jeder Witterung können die Kinder mit allen Sinnen den Wald entdecken. Narro hoi! im Eltern-Kind-Zentrum Dass schon die ganz kleinen Kinder Freude am Faschingstreiben haben, zeigte sich beim Faschingsfest des Eltern-Kind-Zentrums. Kunterbunte kleine und große Mäschgerle kamen zum Kuchen- und Krapfenessen und konnten sich in der Spielecke verweilen oder im Turnsaal herumtoben. An einem Werktisch wurde mit den Kindern gebastelt. Als Höhepunkt kam die Clownfrau Peppolina zu Besuch. Peppolina zeigte den Kindern, was sie alles in ihren Koffer packt, um ihre Tante zu besuchen. Oje, da war aber einiges ganz verkehrt . . . Für die Mamas bot sich dieser Nachmittag an, neue Kontakte zu knüpfen, aber auch viele bekannte Gesichter zu treffen und beim Kaffee zu plaudern. 15 Clownfrau Peppolina Gemeinde Info HÖCHST März 2012 Zukunft Alpenrhein – Geplante Zähmung eines Flusses Der Rhein prägt unser Land, er bedeutete in Hochwassersituationen aber auch immer Gefahr. Überschwemmungen im 19. Jahrhundert führten schließlich Anfang des 20. Jahrhunderts zur Rheinregulierung. Jetzt soll das Gefahrenpotenzial des Flusses weiter verringert werden. „Zukunft Alpenrhein“ nennt sich das aktuelle Hochwasserschutzprojekt, das am 14. November 2011 offiziell und feierlich von Vertretern der Schweiz und Österreich gestartet wurde. Das Ziel ist der Ausbau der Abflussmenge von derzeit 3.100 Kubikmeter auf 4.300 Kubikmeter. Schaden wäre enorm Die Kosten scheinen gerechtfertigt. Denn im Falle einer großflächigen Überschwemmung wäre im wirtschaftlich prosperierenden Rheintal mit einem Schaden von fast vier Milliarden Euro zu rechnen. Kosten werden geteilt Das Hauptaugenmerk liegt auf dem Unterrhein bei Kilometer 65 (vom Anfang des Flusses) bis 91 (Rheinvorstreckung in den Bodensee). Die Kosten von 400 Millionen Euro tragen die Schweiz und Österreich zu gleichen Teilen. „15 Prozent der 200 Millionen Euro wird das Land zahlen“, erklärte Sicherheitslandesrat Erich Schwärzler. Baubeginn 2017 Mögliche Maßnahmen zur Erhöhung der Abflussmenge in gewünschtem Ausmaß: Erhöhung der Dämme, Erweiterung des Gerinnes, Auflösung des Mitteldammes mit Schaffung eines Flussbettes bis zum Außendamm, Absenkung der Flusssohle. „Im Rahmen eines offenen Planungsprozesses unter Einbeziehung von Experten, Bürgermeistern und Das dramatische Rheinhochwasser vom Jahr 1999. In beiden Ländern müssen parallel Umweltverträglichkeitsprüfungen durchgeführt werden. Der Baubeginn ist für 2017 vorgesehen, die Bauzeit auf 20 Jahre anberaumt. Bevölkerung wollen wir bis Ende 2012 die optimale Variante gefunden haben“, erklärt Projektleiter Markus Mähr von der IRR (Internationale Rheinregulierung) die nächsten Schritte. Vierter Staatsvertrag Das Mammutprojekt soll aber nicht nur Maßnahmen des Hochwasserschutzes beinhalten. Es geht darüber hinaus auch um ökologische Ziele, um die Sicherung des Grundwassers und um die Wahrnehmung landwirtschaftlicher Interessen. Mit Leben und Sicherheit am Rhein beschäftigen sich die Schweiz und Österreich gemeinsam schon seit 120 Jahren. Zu drei Staatsverträgen hat das Leben am Rhein bereits Anlass gegeben. „Ein vierter ist in Ausarbeitung“, verrät Heinz Stiefelmeyer, Abteilungsleiter der österreichischen Bundeswasserbauverwaltung. Ein bereits renaturiertes Stück Alpenrhein bei km 63. 16 Foto: Markus Hostmann März 2012 Gemeinde Info HÖCHST Die Arbeiten an der neuen Rheinbrücke zwischen Lustenau und St. Margrethen laufen auf Hochtouren. Am Ausbau der ÖBB-Strecke wird intensiv gearbeitet Kein „kältefrei“ gab es während der vergangenen Wochen bei den ÖBB-Bauarbeiten am Streckenausbau Lustenau-St. Margrethen. Am Baulos 1 laufen die Schweißund Schleifarbeiten bei der neuen Rheinbrücke und bei der Unterführung „Museumsbahn“ rund um die Uhr. Tag und Nacht wird am Zusammenfügen der drei Teile der Hauptträger der neuen Eisenbahnbrücke gearbeitet. Von allen Beteiligten wird dabei höchste Handwerkskunst verlangt. Ende Februar und Anfang März werden die Hauptträger von österreichischer Seite in einzelnen Etappen über den Rhein vorgeschoben. Der Zeitplan sieht eine Gesamtfertigstellung bis Ende Juli 2013 vor. werk mit einer Stützweite von 7,60 Metern neu gebaut wird. Die Sperre der Unterführung dauert noch bis 30. April 2012. Unterführung Hagstraße Die Arbeiten an der Unterführung Hagstraße (L 203) schließlich, welches das dritte Eisenbahntragwerk in Baulos 2 darstellt, beginnen im März 2012 und werden rund ein Jahr dauern. Schweizer Seite Auch auf Schweizer Seite (Baulos 3) laufen die Arbeiten auf Hochtouren. Hier werden bis 2013 die Autobahnbrücke, die Rheintaler Binnenkanalbrücke und eine Wegunterführung neu errichtet. sentliche Verbesserungen. Zum Hochwasserschutz kommen deutlich weniger Bahnlärm durch leise Brücken, kundenfreundliche Verkehrsstationen durch konkrete Umbaumaßnahmen und schnellere Zugfahrten zwischen Vorarlberg und der Schweiz. Umweltschutz Zudem wird bei der Umsetzung des Projektes großes Augenmerk auf den Umweltschutz gelegt. So werden beispielsweise bei der Ausgestaltung der Brücke über den Rheintaler Binnenkanal Maßnahmen für artgerechte Lebensräume für Fledermäuse umgesetzt. Zusätzlich wurde der Bauzeitplan schonend an die Laichzeit der Fische (Äschen) angepasst. Galgenfeldbachbrücke Auch an der neuen Galgenfeldbachbrücke wird derzeit gearbeitet. Der Galgenfeldbach (Rheindorfer Kanal) wird wie bisher bis zur Brücke verrohrt als Kanal geführt. Dort bekommt er ein trogförmiges neues Bachbett und fließt nach der Brücke wieder als Bach weiter. Viele Vorteile Für die betroffenen Anrainer und die Bahnkunden bringen die Baumaßnahmen we- Lustenauer Bogen Auch am Baulos 2 zwischen Rheinbrücke und Bahnhof Lustenau wird intensiv gearbeitet. Durch die Verflachung des Lustenauer Bogens wird eine Anhebung der Streckenhöchstgeschwindigkeit von bisher 60 auf 90 km/h möglich. Damit die neue Streckenführung möglich wird, müssen die Brückenund Unterführungsbauwerke der Höchsterstraße/Bahnhofstraße, des Galgenfeldbaches und der Hagstraße neu errichtet werden. Auf Hochtouren laufen bereits die Arbeiten bei der Unterführung Höchsterstraße/Bahnhofstraße, die als eingleisiges Eisenbahntrag- Wasserqualität Messingenieure überwachen Qualität und Quantität verschiedener Wässer. Zur Reinigung von Baustellenwässern sind Gewässerschutzanlagen im Einsatz. Absetzbecken und die Beigabe von Kohlendioxid sichern bei Bedarf die rasche Wiederherstellung der erforderlichen Wasserqualität. Nach eingehender Nachprüfung wird das gereinigte Wasser in den Rhein und in Versickerungsbecken eingeleitet. 17 An den Baulosen wird mit Hochdruck gearbeitet. Gemeinde Info HÖCHST März 2012 Ö koprofit wird in Vorarlberg seit 1996 praktiziert und zielt auf den sorgsamen Umgang mit unserer Umwelt. Firmen, die sich beteiligen, sparen mit diesen Schritten bares Geld. Jetzt hat die erste Höchster Firma das Basisprogramm gestartet. Die Gemeinde Höchst unterstützt diese wertvollen Bemühungen mit einem erheblichen Kostenbeitrag. Klaus Rettenhaber und seine sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind eigentlich grundsätzlich umweltfreundlich tätig. Der Fenster- und Fassadenservice mit Standort im Kornfeld 3 in Höchst setzt auf Sanieren, anstatt immer gleich auszutauschen. „Unser Motto lautet: ,Ihre Fenster sind mehr wert, als Sie glauben‘“, berichtet der Firmenchef. Selten einmal sind alte Fenster so schlecht im Schuss, dass ein Austausch wirklich unumgänglich ist. Erste Höchster Firma mit „Ökoprofit“: Umweltschutz hilft, Geld zu sparen Eine der mobilen Werkstätten der Firma Rettenhaber. Fenster und Fassaden werden an Ort und Stelle saniert. Deshalb ist die gut ausgestattete fahrbare Werkbank besonders wichtig. Maßnahmen und Ziele unterstützen die Firmen.“ In Vorarlberg beteiligen sich inzwischen 25 Unternehmen mit insgesamt etwa 20.000 Beschäftigten aus unterschiedlichsten Branchen an dem Projekt. men mit seinen Mitarbeitern selbst trifft. Ökoprofit macht keine Vorschriften, was genau zu tun ist. „Entscheidend ist der Erfolg im Sinn der Umwelt!“ Das betonen Mag. Gerda Schmid sowie Klaus Hämmerle, der das Audit fachlich begleitet. Maßnahmen werden auch bei der Abfallentsorgung gesetzt, etwa beim Altglas. Vizebürgermeister Herbert Sparr bedankte sich beim Firmenchef für die Initiative. „Die Gemeinde Höchst unterstützt Firmen, die solche Schritte setzen, gerne!“ Sparsam wirtschaften Das ist lobenswert, hat aber keinerlei Einfluss auf das Programm von Ökoprofit. Dabei geht es nämlich darum, interen Abläufe in einem Unternehmen zu durchleuchten. Aus dem Ergebnis resultieren Maßnahmen, die dazu beitragen sollen, Kraftstoff, Heizmaterial, Verbrauchsmaterial usw. einzusparen. Fachmann im Haus Bei Klaus Rettenhaber erfolgte die Begleitung im Haus durch den erfahrenen Berater Mag. Stefan Birkel. Schwiegervater Dieter Zoppoth unterstützte den Firmenchef bei der Erfassung erforderlicher Daten. Sie sind Basis für zahlreiche Entscheidungen. Tempo 110 Die Firma Rettenhaber erhält ihr Ökoprofit-Zertifikat für ein Jahr in diesem Frühjahr. Die gesetzten Maßnahmen und Vorhaben rechtfertigen das auf jeden Fall. Das wurde beim Audit, also der Anhörung deponiert. Eine der Maßnahmen, die der Umwelt dienen und Geld sparen, ist freiwillig Tempo 110 auf der Autobahn. Klaus Rettenhaber: „Unsere Werkstattbusse sind schwer beladen. Fahren wir auf der Autobahn nur 110 km/h, benötigen sie um etwa 20 % weniger Diesel.“ Das rechnet sich rasch. Gezielte Umweltmanagement „Umweltmanagement“ ist die Kurzformel für diese Vorgangsweise, so Mag. Gerda Schmid von der Wirtschaftsabteilung im Amt der Vorarlberger Landesregierung. „Viele Entscheidungen in den Bereichen Energie, Materialeinsatz oder Abfallentsorgung werden aus dem Bauch gefällt. Schulung der Beteiligten, individuelle Beratung sowie eine Anhörung (Audit) zur Überprüfung der 18 10 Monate Schulung Dazu kam eine Schulung, die sich über zehn Monate erstreckte. Klaus Rettenhaber: „Das hat uns sensibilisiert und angespornt, dort etwas zu verändern, wo es Sinn macht.“ Für ihn ist wichtig, dass er die Entscheidungen über Maßnah- Auch alte Türen lassen sich sanieren. März 2012 Gemeinde Info HÖCHST Ökoprofit-Audit bei der Firma Rettenhaber in Höchst: Mag. Gerda Schmid (Land), Kurt Hämmerle, Dieter Zoppoth, Sabine und Klaus Rettenhaber, Vizebürgermeister Herbert Sparr und Mag. Stefan Birkel, Eco Brain (von links). Fenster Fassaden Service Rettenhaber Seit 2004 saniert der Glasermeister Karl Rettenhaber Fenster und Fassaden. Am Firmenstandort in Höchst wird nicht produziert. „Wir sind auf den Baustellen unterwegs und sanieren Fenster, Türen und Fassaden.“ Ob Einfamilienhaus oder Großprojekt – die Sanierung zahlt sich meist aus. Klaus Rettenhaber: „Wir haben die 1.100 Fenster am Altbau des Krankenhauses Hohenems saniert. Der Preis liegt etwa um die Hälfte unter dem eines Austausches der Fenster.“ Wer Fenster austauscht, so Rettenhaber, muss meist noch innen und außen mauern, verputzen und malen lassen. Auch ältere Fenster lassen sich meist sanieren. „Ab und zu braucht es nur neue Dichtungen und besseres Glas, damit ein Fenster noch 20 Jahre hält.“ Fenster müssen nicht unbedingt ausgetauscht werden. Meist ist eine kostengünstige Sanierung möglich. Was ist „Ökoprofit“? ÖKOPROFIT steht für „ÖKOlogisches PROjekt Für Integrierte UmweltTechnik“ und wurde von der Stadt Graz Anfang der 90er Jahre entwickelt. ÖKOPROFIT® ist als Marke geschützt und wird bereits in mehreren europäischen Ländern, aber auch außerhalb Europas, umgesetzt. In Vorarlberg wird ÖKOPROFIT® seit 1996 praktiziert. Derzeit gibt es über 250 ÖKOPROFIT®-zertifizierte Betriebe in unserem Land. ÖKOPROFIT® ist ein Baustein zum Aufbau eines prozessorientierten Umweltmanagementsystems. Es bietet individuelle Beratung für den Betrieb, gemeinsame Arbeit in Workshops und Zusammenarbeit mit Politik, Verwaltung und Behörden. Durch die partnerschaftliche Zusammenarbeit von Gemeinde, Betrieb und Berater entstehen Synergieeffekte, die allen Beteiligten Vorteile bringen. Die Hauptthemen sind Abfall, Energie und Stoffströme. 19 Austausch von Glas statt völlig neuer Glasfront. Auch solche Herausforderungen werden bewältigt. Gemeinde Info HÖCHST März 2012 Sozialprojekt: Schülerinnen und Schüler als Vorleser Seit November letzten Jahres gibt es an der VMS Höchst zwei neue Projekte: Sozialprojekt Lesen im Kindergarten und Sozialprojekt Lesen in der Bücherei. Für beide Projekte erhielten die Schüler zunächst eine Einführung. Dabei wurden verschiedenste Typen von Bilderbüchern vorgestellt und auch über die Qualität von Bildern und Texten gesprochen. Zudem gab es Tipps, was einen guten Vorleser ausmacht. Die Schüler, die im Kindergarten arbeiteten (so empfanden es zumindest die Schüler . . .), hatten nicht nur die Aufgabe, zu einem Thema Bücher vorzubereiten, sondern sich auch für das Spielen im Anschluss etwas zu überlegen. Betreut wurden sie dabei von den Kindergartenpädagoginnen (KIGA Unterdorf), insbesondere von Simone Prutti. Die Schülerinnen in der Bücherei hatten neben dem Vorlesen noch eine weitere Aufgabe: Sie sollten jungen Büchereibesuchern bei ihrer Suche und Wahl der Lektüre helfen. Das erforderte die genaue Kenntnis der Aufstellung innerhalb der Bücherei. Hier stand den Schülerinnen das Team der Bücherei immer freundlich mit Rat und Tat zur Seite. Freude im Kindergarten Vor allem im Kindergarten haben sich die kleinen Schützlinge immer sehr auf ihre/n Vorlesetante bzw. -onkel gefreut. In der Bücherei wurde das Angebot des Vorlesens von einigen Kindern ebenfalls gerne in Anspruch genommen. Gestartet wurden diese Sozialprojekte von Schülerinnen und Schülern der 4a Klasse. Für die nächsten Durchläufe sollen die Projekte dann auch für Schülerinnen und Schüler der dritten Klassen offen sein. Leseeinsatz in der Bücherei Annika Ertl Die Höchster Schülerinnen und Schüler lasen vor. Schulbibliothek VS Unterdorf Die Schulbibliothek an der Volksschule Höchst Unterdorf wurde von der Schulbibliothekarin, Frau Belinda Lexer, neu aufgerüstet. Alle Bücher wurden digital erfasst, sodass die mehr als 1600 Bücher von den Schülerinnen und Schülern problemlos entliehen werden können. Bezirksschulinspektor Wolfgang Rothmund überreichte am letzten Schultag vor Weihnachten den Kindern und den Lehrpersonen im Rahmen einer stimmungsvollen Feierstunde die persönlichen Lesepässe. Neue Anreize zum Lesen an der Volksschule Unterdorf 20 Belinda Lexer hat die Schulbibliothek neu organisiert. Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hecht Druck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst
  1. gemeindeinformation
Höchst_Gemeind...o_201 Höchst 14.05.2013 14.05.2013, 10:49 Amtliche Mitteilung der Gemeinde Höchst Gemeinde Info HOCHST .. Nr. 36 – Oktober 2012 Tolles Ergebnis beim Rundenlauf Eine Rekordbeteiligung und ein Rekordergebnis an Spendeneinnahmen zeichnen den 8. Höchster Rundenlauf beim Abendmarkt am 13. Oktober aus. 252 Läuferinnen und Läufer drehten ihre Runden. Dank der Sponsoren brachte das eine Spendensumme von 5.500 Euro für den Verein „Sonnenblume“. Die TS Höchst als Veranstalter und Brigitte Selb für den Verein „Sonnenblume“ bedankten sich bei allen Teilnehmern, bei den Sponsoren und den zahlreichen Helferinnen und Helfern. Seite 4 www.hoechst.at – gemeindeamt@hoechst.at Aus dem Inhalt Neues Sozialzentrum für Höchst Ohne aktive Vereinsfunktionäre gibt es kein Vereinsleben. Auch sportliche Erfolge lassen sich nur erzielen, wenn Ehrenamtliche in einem Verein mitwirken. Deshalb hat die Gemeinde Höchst heuer erstmals verdiente Vereinsfunktionäre geehrt und sich mit einem kleinen Präsent bedankt. Im Bild Landtagspräsidentin Dr. Bernadette Mennel und Bürgermeister Werner Schneider bei der Ehrung. Bericht Seiten 6/7 Geschäftsführerin für den Sozialsprengel 15 Jahre Spielothek Höchst Heizkostenzuschuss beantragen Ausstellung zum Klimabündnis Lesenacht in der Bücherei Spielothek 3 5 9 11 16 18 Gemeinde Info HÖCHST Liebe Höchsterinnen und Höchster! Ein sehr großes Problem ist in unserer Gemeinde der VERKEHR! Hier gilt es verschiedene Aufgaben zu lösen: Durchgangs- und Quellverkehr an den großen Routen L202 (Fußach nach St. Margrethen ), L19 (Gemeindeamt nach Gaißau ) und L40 (Brugger Straße ). l l Fuß- Oktober 2012 Hier sind bereits Aufträge für Lösungsansätze vergeben. Es wird einer eingehenden Diskussion mit allen Höchsterinnen und Höchstern, den Verkehrsplanern, den Verkehrsjuristen und Sachverständigen, den Vertretern des Landes und den Vertretern der Exekutive bedürfen, hier eine gute Lösung zu finden. Wir werden uns von Seiten der politisch Verantwortlichen darum bemühen, für Höchst eine sehr gute Variante für alle diese Anliegen zu finden. Es soll für unsere Kinder die größtmögliche Sicherheit gewährleistet werden, wir sollen uns in unserem Verkehrsraum möglichst sicher und angenehm bewegen können. Ein großes Anliegen der Gemeinde ist es, den Durchzugsverkehr einer vernünftigen Lösung zuzuführen. Ihr Bürgermeister Werner Schneider und Radwegeverbindungen im Ort, der Übergang in die Schweiz und die Querung beim Zollamt, entlang des Dammes. l Schleichwegverkehr über die Gemeindestraßen, um die Hauptrouten zu umfahren. Gemeindeamt Schwanen Zollamt Flugaufnahme: Land Vorarlberg Stauprobleme und Schleichwegverkehr Mit Nachdruck wird derzeit nach Lösungen für anstehende Verkehrsfragen in Höchst gesucht. Erfreulich ist, dass sich der beinahe tägliche Lkw-Stau nach konsequenter Intervention durch die Gemeinde aufgelöst hat. Allerdings sind dadurch nicht alle Probleme behoben. Im Bereich zwischen dem Kreisverkehr beim „Schwanen“ (im Bild oben rechts) bis zum Zollamt (unten links) sollen 2 Querungshilfen für Radfahrer und Fußgänger Erleichtertung bringen. Auch der angedachte Kreisverkehr vor dem Gemeindeamt soll dazu beitragen. Weiters geht es darum, den wachsenden Schleichwegverkehr über Nebenstraßen einzudämmen. Bevor die vorgeschlagenen Maßnahmen umgesetzt werden, sind Gespräche mit den Anrainern geplant. Es geht darum, miteinander eine verträgliche Lösung zu finden, die möglichst viele akzeptieren können. Oktober 2012 Gemeinde Info HÖCHST Altenwohnheim: Neubau ist sinnvoller als eine Sanierung Sämtliche Höchster Gemeindevertreter stimmten für den Bau eines neuen Sozialzentrums. Im Zentrum von Höchst werden in nächster Zeit zwei soziale Großprojekte verwirklicht. Bis Ende 2014 soll das neue Pflegeheim Höchst-Fußach fertiggestellt sein. Jetzt beschloss die Höchster Gemeindevertretung einstimmig, dass im Anschluss daran anstelle des bestehenden Altenwohnheimes auch ein neues Sozialzentrum errichtet wird. Bauherr ist die Vogewosi in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Höchst. Mit dem Neubau des Pflegeheimes Höchst-Fußach erhalten die Bewohnerinnen und Bewohner des bestehenden Altenwohnheimes Höchst eine hochwertige neue Unterkunft. Das frei werdende Gebäude wird künftig betreute Wohnformen ermöglichen. Weiters bietet es Raum für verschiedene soziale Einrichtungen. Anstelle des Altenwohnheimes wird ein neues Sozialzentrum errichtet. tag, den 9. Oktober, Architekt DI Manfred Türtscher und Baumeister Ing. Alexander Pixner von der Vogewosi die Mandatare umfassend. Tiefgarage Im Zentrum von Höchst stehen Parkplätze nur sehr bedingt zur Verfügung. Ein Neubau des Sozialzentrums ermöglicht die Errichtung einer Tiefgarage mit etwa 50 Stellplätzen. Krankenpflege, mobile Hilfe, Jugendarbeit, Essen auf Rädern, Vereine/Ehrenamtliche sowie den Sozialsprengel Rheindelta sollen Büro- und Besprechungsräume zur Verfügung stehen. Weiters sind in den Obergeschossen 20 Wohnungen für betreutes Wohnen vorgesehen (Ein-, Zwei- und Dreizimmerwohnungen) sowie eine Sozial-Wohngemeinschaft mit bis zu 10 Betten. stand und sich so besser in die Umgebung einfügen. Mit dem Beschluss zum Abbruch und Neubau folgte die Höchster Gemeindevertretung der entsprechenden Empfehlung der Steuerungsgruppe Pflegeheim. Das Grundstück wird der Vogewosi im Baurecht übertragen. Mit der Planung werden die Architekten DI Christian Matt und DI Markus Dorner beauftragt. Sie haben den Wettbewerb für das künftige Pflegeheim Höchst-Fußach gewonnen. Sanierung nicht billiger In Höchst wurde während der vergangenen Monate umfassend geprüft, ob das bestehende Objekt für die neue Nutzung adaptiert werden kann. Sanierung und Gesamtumbau des Altenwohnheimes hätten laut Auskunft der Baufachleute nicht weniger gekostet als ein Neubau. Auch die gewohnte Fassade hätte deutlich abgeändert werden müssen, um den aktuellen Standards der Wärmedämmung zu entsprechen. Zudem wären etliche Kompromisse erforderlich gewesen, die bei einem Neubau nicht auftreten. Darüber informierten zu Beginn der Sitzung am Diens- Geänderter Bedarf Seit das Altenwohnheim in Höchst vor 33 Jahren fertiggestellt worden ist, hat sich der Bedarf an Seniorenbetreuung erheblich geändert. Der erfreuliche Ausbau an mobiler Altenbetreuung trägt dazu bei, dass kaum mehr rüstige Senioren in ein Heim wechseln. Allerdings nimmt die Zahl an Pflegefällen zu. Ebenfalls besteht Bedarf an betreuten Wohnformen. Das gilt besonders für Personen, deren Haus oder Wohnung nicht barrierefrei ist bzw. nicht adaptiert werden kann. Ein Stockwerk weniger Ein Neubau könnte durch entsprechende Planung auch um ein Stockwerk niedriger werden als der Be- Informationen zum Sozialzentrum l Sanierung Sozialzentrum Aus diesem Grund soll anstelle des Altenwohnheimes Höchst ein echtes Sozialzentrum entstehen. Für des bestehenden Hauses nur mit Kompromissen l Tiefgarage unter dem Objekt nur bei einem Neubau möglich l Zufahrt Tiefgarage bei Neubau besser platziert l Optimale Wärmedämmung nur bei einem Neubau möglich l Kosten bei Sanierung bzw. Neubau annähernd gleich hoch (wie bei ähnlichen Projekten in Götzis, Nofels, Nenzing, Koblach) l Verbindung zum neuen Pflegeheim in unmittelbarer Nachbarschaft bei einem Neubau gut lösbar l Planung durch die gleichen Architekten wie beim neuen Pflegeheim Höchst-Fußach l Der Neubau sollte über ein Baurecht durch die Vogewosi verwirklicht werden. 3 Gemeinde Info HÖCHST Oktober 2012 Rundenlauf Brigitte Selb vom Verein „Sonnenblume“ bedankt sich bei Günter Oprießnig, Tecnoplast TS Höchst, für die großzügige Spende (oben). Links die vielen Zuseher beim Rundenlauf. Mit 90 Jahren 2.500 km geradelt Preise für die Höchster Teilnehmer am Fahrradbewerb verlost Der Abendmarkt im Oktober ist in Höchst jeweils auch der Termin, Bilanz zu ziehen über den Fahrrad-Wettbewerb. Diese Bilanz fiel heuer besonders erfreulich aus. Immerhin radelten die Höchsterinnen und Höchster um über 92.000 km mehr als im Vorjahr – insgesamt 356.960 km. 2.500 dieser Kilometer trug die inzwischen 90-jährige Gisela Baum zum Erfolg bei. Sie erhielt bereits im Vorjahr die Auszeichnung als älteste Teilnehmerin und hat sich heuer noch deutlich gesteigert. Und wenn sie nicht radeln will, dann ist die rüstige Seniorin zu Fuß unterwegs. Sie ist übrigens auch um ganze 86 Jahre älter als der jüngste Höchster Teilnehmer: Pius Andres ist Jahrgang 2008. Markus Bacher und Armin Schneider überreichten den glücklichen Gewinnern der drei Kategorien Gutscheine und Körbe mit Höchster Produkten, Neele war für die Ziehung der Gewinner verantwortlich. Bei den Einsteigern (100 bis 499 km) gewann Daniela Vogel vor Sebastian Forster und Bettina Zehetner, ebenso Heimo Lubetz, Erwin Köb und Helmut Hofer. David Buchacher war der glückliche Gewinner bei den Alltagsradlern (500 bis 999 km) vor Oswald Wetzel, Hubert Fink, Daniel Zenz, Pia Krammer und Simon Dullnig. Bernhard Ruepp, Reinhart Schneider und Christine Andres lagen bei den Sportlern mit mehr als 1.000 km voran, gefolgt von Franz Brunner und Monika Gehrer. In dieser Kategorie holte sich Seniorin Gisela Baum noch den 6. Preis. Einen Sonderpreis gab es für Guido Schlegel, der heuer auf seinem Fahrrad 6.550 km zurückgelegt hat. Gisela Baum, Jahrgang 1922, radelte 2.500 km weit. Pius, der jüngste Radler Markus Bacher mit Daniela Vogel, links Glücksengel Neele 4 Auch die Senioren-Radler verlosten Preise. Oktober 2012 Gemeinde Info HÖCHST Sozialsprengel Rheindelta bietet bedarfsgerechte Hilfe an Wohlorganisierte und bedarfsgerechte Hilfeleistung, die auch über längere Zeit wirksam ist – das ist die Aufgabe, der sich Mag. Andrea Trappel-Pasi stellt. Die 45-jährige Bregenzerin ist die erste Geschäftsführerin des Sozialsprengels Rheindelta. Vor wenigen Wochen hat sie ihr Büro im Kinderhaus Pertinsel in Fußach bezogen. „Gemeinwesenarbeit hat mich schon immer fasziniert“, erläutert die Diplom-Sozialarbeiterin und studierte Soziologin ihre Bewerbung ins Rheindelta. Die drei Gemeinden Höchst, Fußach und Gaißau mit ihren ca. 13.400 Einwohnerinnen und Einwohnern haben den Sozialsprengel im Juni 2012 gegründet. Er soll die bereits bestehende Zusammenarbeit für pflegerische und soziale Hilfe noch besser an den Einzelfall anpassen. Ein wichtiges Ziel ist dabei, dass Menschen mit Pflegebedarf möglichst lange daheim betreut werden können und nicht frühzeitig in ein Heim übersiedeln müssen. Mag. Andrea Trappel-Pasi, die Geschäftsführerin des Sozialsprengels Rheindelta, mit dessen Obmann Vizebürgermeister Herbert Sparr. pflegerischen, im sozialen oder auch im materiellen Bereich erforderlich ist.“ Dabei ist auch wichtig zu besprechen, welchen Anteil Angehörige mit dieser Unterstützung leisten können. Die Vernetzung und Integration der verschiedenen sozialen Dienste sieht Andrea Trappel-Pasi als einen bedeutsamen Aspekt ihrer Tätigkeit. Auf Personen mit Unterstützungsbedarf können Angehörige die neue Geschäftsführerin ebenso aufmerksam machen wie der Hausarzt, Hilfsdienste oder auch das Krankenhaus, etwa bei der Entlassung von Patienten. in einer schwierigen Situation allein gelassen werden. „Aus diesem Grund befasse ich mich stets mit der Gesamtsituation, also auch mit dem familiären oder nachbarlichen Umfeld,“ ergänzt Mag. Trappel-Pasi. Die Geschäftsführerin des Sozialsprengels Rheindelta möchte durch ihre Arbeit auch vermeiden, dass Fachleute im sozialen Dienst durch Tätigkeiten belastet werden, die nicht zu ihren Aufgaben gehören. Andrea Trappel-Pasi: „Die diplomierten Schwestern und Pfleger des Krankenpflegevereines haben berichtet, dass sie immer öfter auch als Sozialarbeiterinnen gefordert sind. Damit sie sich wieder vermehrt ihren Kernaufgaben widmen können ist es erforderlich, in solchen Fällen vielleicht andere Hilfe zu finden.“ der Obmann denken dabei auch an freiwillige Besuchsdienste oder an ein Modell ähnlich der Seniorenbörse. „Wer zu einem solchen Einsatz bereit ist, soll Wertschätzung spüren und auch selbst profitieren, vielleicht durch Angebote zur Weiterbildung oder ähnliche Vorteile.“ Bewährtes unterstützen Der Sozialsprengel will keineswegs bestehende Einrichtungen und Vereine ablösen. Es geht darum, vorhandene Hilfestellungen möglichst gut aufeinander abzustimmen und vielleicht vorhandene Lücken zu füllen. „Wichtig ist mir auch, dass Doppelgleisigkeiten vermieden werden“, erläutert Andrea Trappel-Pasi. Wenn ein Bewohner im Rheindelta anhaltende Hilfe nötig hat, geht es darum, alle Beteiligten zum Gespräch einzuladen. „Familie, Krankenpflege, behandelnde Ärzte, mobile Hilfe – gemeinsam wird abgeklärt, welche Unterstützung im Sozialsprengel Rheindelta Mag. Andrea Trappel-Pasi ist erreichbar unter Telefon 05578/7339510 sowie per E-Mail: sozialsprengel@ rheindelta.at Pertinsel 2, 6972 Fußach Mag. Andrea Trappel-Pasi Jahrgang 1967, verheiratet, 1 erwachsene Tochter Ausbildung zur Diplom-Sozialarbeiterin, Studium der Soziologie Aktive Sozialarbeit seit 1993 beim Institut für Sozialdienste (IfS), bifo und in der Kinder- und Jugendanwaltschaft 5 Gesamtsituation beurteilen Der Höchster Vizebürgermeister Herbert Sparr als Obmann es Sozialsprengels betont dazu, dass die angebotene Hilfe nachhaltig wirken soll. Niemand darf Freiwillige fördern Die Geschäftsführerin und Gemeinde Info HÖCHST Oktober 2012 Höchst ehrte erstmals verdiente Vereinsfunktionäre Rund 60 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner von Höchst sind in einem der 68 Vereine der Gemeinde aktiv. Das Vereinsleben kann nur klappen, wenn sich viele Personen ehrenamtlich um die Abläufe kümmern. Deshalb ehrte die Gemeinde erstmals auch ehrenamtlich tätige Funktionäre. 56 Frauen und Männer aus der Gemeinde, die sich seit Jahren um ihren Verein verdient gemacht hatten, standen im Mittelpunkt einer Ehrung im Pfarrzentrum Höchst. Bürgermeister Werner Schneider erinnerte bei der Begrüßung an die großen Leistungen der Funktionäre. Zur ersten Ehrung konnten die Ortsvereine verdiente Mitglieder nominieren. Künftig soll die Funktionärsehrung im Abstand von zwei Jahren durchgeführt werden. Einkaufsgutscheine sind eine kleine Anerkennung für die ehrenamtliche Tätigkeit. Vizebürgermeister Herbert Sparr bezeichnete das Ehrenamt als Schatz der Gemeinde. Der Einsatz der Funktionäre ist besonders im Interesse der Jugend wichtig, der ein wertvolles Freizeitangebot gemacht Die geehrten Vereinsfunktionäre mit Mandataren auf der Bühne im Pfarrzentrum Sportlicher Beitrag der Turnerschaft Höchst 6 Pro Western mit dem Line Dance Oktober 2012 Gemeinde Info HÖCHST Otto Hofer begeisterte das Publikum mit seinen Lustenauer Sprüchen. wird. Dem Dank an die Ehrenamtlichen schloss sich auch Landtagspräsidentin Dr. Bernadette Mennel an. John Tuppen und Reini Brunner führten gewohnt humorvoll durch den Abend, Janet Scherngell und Helmut Sparr, „Coverme“, begleiteten musikalisch. Für sportliche Einlagen sorgten die Line Dancer von Pro Western Höchst und Turner der Tecnoplast TS Höchst. Tränen gelacht wurde bei den Sprüchen von Otto Hofer aus Lustenau. Ob er von den Krippelern erzählte oder von Lustenauer Feuerbräuchen, von Stammtischsprüchen oder ehelichen Zerwürfnissen, Otto Hofer trifft’s auf den Punkt. Sport- und Vereinsreferent GR Wilfried Meier bedankte sich bei allen, die zum Erfolg des Abends beigetragen hatten, besonders bei Martin Urabl. Den kulinarischen Abschluss bildete ein köstliches Buffet, angerichtet vom Blahahof. Szenarien eines Hochwassers am Rhein Regenmengen wie 2005 in Vorarlberg wären verheerend. Extreme Regenfälle, wie sie im August 2005 in Vorarlberg, im Berner Oberland und in der Zentralschweiz massive Schäden verursachten, könnten jederzeit auch das Rheintal treffen. Eine Studie untersuchte dieses Szenario und kommt nun zum Schluss: Ein solches Unwetter im Einzugsgebiet des Alpenrheins wäre heute verheerend – nach der geplanten Rheinregulierung jedoch nicht mehr. Vom 20. bis 23. August 2005 gab es im Alpenraum extreme Niederschläge. Sie führten etwa im Berner Oberland, in der Zentralschweiz, aber auch in einigen Gebieten Vorarlbergs zu massiven Überschwemmungen und zu verheerenden Schäden. Mehr Glück hatten die Bewohner im Einzugsgebiet des Alpenrheins, wo die Regenmengen nicht ganz so groß waren. „Das war aber nicht mehr als ein Zufall“, sagt Markus Mähr von der Internationalen Rheinregulierung IRR. Er hat den Auftrag, den Alpenrhein zwischen Illmündung und Bodensee mit dem Projekt „Rhesi“ in den nächsten Jahren und Jahrzehnten hochwassersicher zu machen. „In diesem Kontext gaben wir eine Studie in Auftrag, die untersuchen sollte, was passiert wäre, wenn die Regenmengen, die damals im Berner Oberland fielen, im Einzugsgebiet des Alpenrheins niedergegangen wären – ein durchaus plausibles Szenario.“ Die Studie, die von einem hydrologischen Forschungsbüro in Deutschland verfasst wurde, kommt zum Schluss, dass ein solches Unwetter den Alpenrhein in seiner heutigen Form zum Überlaufen bringen würde. Während die Wasserspitzen in Domat/Ems mit 1700 m3/s und in Bad Ragaz mit 2300 m3/s noch zu bewältigen wären, sähe es weiter unten in Diepoldsau um einiges dramatischer aus: „3800 m3 Wasser würden dort pro Sekunde fließen. Das brächte die heutigen Dämme wohl zum Bersten, respektive würden diese unter- oder überspült“, sagt Rhesi-Projektleiter Markus Mähr. Zurzeit verfügt der Alpenrhein über eine Ablaufkapazität von 3100 m3/s, mit dem Projekt „Rhesi“ soll diese aber auf 4300 m3/s erhöht werden. Das sollte dann wohl genügen, auch das zeigt die Studie: Hätte das Unwetter von damals noch einen Tag länger gedauert, oder wären die Regenmengen weiter südlich niedergegangen, was aber eher untypisch ist, so hätte die geplante Abflusskapazität von 4300 m3/s auch noch knapp gereicht. Mehr Sicherheit „Die neue Marke ist ausgerichtet auf ein Hochwasser, wie es alle 300 Jahre erwartet werden muss“, sagt Projektleiter Mähr. Klimaforscher sagen, dass in unseren Breiten die Starkniederschläge mit der Klimaerwärmung noch zunehmen werden. Das Projekt „Rhesi“ steht für „Rhein – Erholung und Sicherheit“. Zurzeit werden mehrere Ausbauvarianten geprüft und mit den verschiedenen Nutzergruppen diskutiert. Bis in etwa einem Jahr soll die beste Variante vorliegen und dann umgesetzt werden. 7 Feine Klänge und Lieder von „Coverme“. Gemeinde Info HÖCHST Oktober 2012 Der KinderCampus Höchst mit dem um ein Stockwerk höheren Kubus. Grafik: Arch. Gerold Gassner Der KinderCampus wächst Die Bauarbeiten am KinderCampus Höchst sind im vollen Gange. KinderCampus – Erste Projekte der ProjektWerkstatt sind gestartet Die ProjektWerkstatt im KinderCampus startet im November die ersten beiden Projekte: einen ElternKreis – zusammen mit dem Kindergarten Oberdorf – und einen Elternworkshop zum Thema: Wie kann ich mein Kind begleiten, seine Muttersprache und Deutsch gut zu lernen? Elternworkshop „Sprich mit mir und hör mir zu“ behandelt. Der erste Workshop startet Anfang November. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Jasmin Lederer, E-Mail: office@kindercampus.at, Telefon: 0664 3057261. Der Workshop richtet sich an Eltern mit Kindern im Alter zwischen 0 und 5 Jahren. Zurzeit werden die Holzbauteile aufgestellt, die in den Hallen vorgefertigt wurden. Somit liegen die Bauarbeiten im Zeitplan. Eröffnet werden soll mit Schulbeginn im Herbst 2013. Verfügung stehen für die ProjektWerkstatt, sowie die Elternberatung. Weitere Therapieangebote für Kinder und Familien sind geplant. Angedacht ist es auch, dass ein Kinderarzt im Kubus seinen Platz findet. Photovoltaik Der Kubus wird in etwa so hoch wie die Alte Schule werden. Die Fassade besteht aus Photovoltaik-Elementen. Diese werden den Strom produzieren, der für den Betrieb des Heizungsund Lüftungssystems gebraucht werden wird. Kubus – ein Stockwerk höher Der Kubus im KinderCampus wird nun ein Stockwerk höher. Die Gemeindevertretung genehmigte den entsprechenden Antrag. Die dabei gewonnen Flächen dienen als Reserve für die Zukunft (Büroräume, Kinderbetreuung, Therapieangebote). Im Kubus des KinderCampus werden Räumlichkeiten zur Elternworkshop Sprachförderung beginnt bereits vor der Geburt. Bereits im Mutterleib können Babys hören und nehmen die Stimme der Mutter wahr. In der Zeit zwischen Geburt und Kindergarteneintritt bzw. Eintritt in eine Spielgruppe sind die Eltern die engsten Bezugspersonen ihrer Kinder und somit der wichtigste Partner in der Sprachentwicklung. Bereits tägliches gemeinsames Sprechen und Spielen kann enorme Fortschritte in der Sprachentwicklung bringen. Diese Themen und hilfreiche Tipps und Tricks für den Alltag werden beim 8 Kontakt: KinderCampus GmbH GF Mag. Jasmin Lederer E-Mail: jasmin.lederer@ kindercampus.at Tel. 0664 3057261 ElternKreis Ein weiteres Projekt findet gemeinsam mit dem Kindergarten Oberdorf statt. Der ElternKreis ist ein Austausch-Angebot für türkisch-stämmige Eltern des Kindergartens Oberdorf. Ab November trifft sich die Elterngruppe alle zwei Wochen einen Vormittag lang, um über wichtige Themen im Alltag mit Kindern zu sprechen: Sprachförderung, Erziehungsfragen, pädagogische Themen u.v.m. Der ElternKreis wird von einer Moderatorin begleitet. Holzelemente für den KinderCampus Oktober 2012 Gemeinde Info HÖCHST 15 Jahre Spielothek Höchst Am 11.11. vor 15 Jahren wurde in Höchst die Spielothek eröffnet. Wir nehmen dies zum Anlass, am Freitag, den 9. November, ab 16:00 Uhr, Geburtstag zu feiern. Es gibt für unsere Besucherinnen und Besucher Maroni, Süßmost, einen Spieleflohmarkt, die Clownfrau Zipperlein und viele andere Überraschungen. Wir freuen uns auch, dass es ab Mitte November mit dem „Spiele-Spaß“ für Kinder wieder weitergeht. Jeden Mittwoch ab 16:00 Uhr sind alle, die gerne spielen, herzlich eingeladen. Heidi Hietz, Gründerin und Leiterin der Spielothek, weiß aus Erfahrung, dass Spielen nicht nur Spaß macht, sondern auch alle Sinne anspricht: „Die Kinder trainieren ihre sozialen Kompetenzen, lernen, sich an Regeln zu halten, miteinander zu kommunizieren und manchmal zu verlieren. In den letzten Jahren richtet sich unser SpieleAngebot vermehrt an Eltern sowie Pädagoginnen und Pädagogen, die Kinder in ihrer Entwicklung unterstützen möchten. Besonders viel Spaß haben Groß und Klein auch an unseren Außen-Spielen, die gerne bei Geburtstagen, Straßenfesten und anderen Anlässen ausgeliehen werden.“ Während der Öffnungszeiten der Bücherei Spielothek beraten Sie unsere Spielothekarinnen Heidi Hietz, Bruni Dressel und Ilse Vollmar gerne bei der Spieleauswahl. Spiele lassen sich natürlich auch ausprobieren. Entwicklung der Spielothek 1996 1999 2002 2010 2011 Start mit 200 Spielen 530 Spiele sowie die ersten 14 CD-ROMs ca. 800 Spiele und CD-ROMs 980 Spiele, 420 PC- und Konsolenspiele wir erreichen den Stand von 1000 Spielen Bücherei Spielothek Franz-Reiter-Straße 19 Telefon 05578/76898 E-Mail: buecherei@hoechst.vol.at Internet: www.hoechst.bvoe.at Aktivitäten l Spiele-Feste l Spiele-Nachmittage l Teilnahme l Teilnahme an Abschlussfesten der 4. VS-Klassen an den Spiel- und Sportwochen l Weltspieletag l Wöchentlicher „Spiele-Spaß“ l Spiele-Abend jeden 1. Mittwoch im Monat l Spielen in den Schulen Ab November wieder jeden Mittwoch „Spiele-Spaß“ Öffnungszeiten: Dienstag 9:00 - 11:00 Uhr Mittwoch 9:00 - 11:00 Uhr Donnerstag 9:00 - 11:00 Uhr Freitag 9:00 - 11:00 Uhr 16:00 - 18:00 Uhr 16:00 - 18:00 Uhr 16:00 - 20:00 Uhr 16:00 - 18:00 Uhr 9 Gefragt sind auch die Außen-Spiele der Spielothek Höchst. Gemeinde Info HÖCHST Oktober 2012 Foto: lukasbeck.com Konzert „MozuluArt“ Freitag, 30. November 2012, 20 Uhr, Pfarrzentrum Ein afrikanischer Chor – Preisträger des französischen Weltmusikpreises – und ein Ensemble mit Mitgliedern der Wiener Symphoniker präsentieren das Programm „Zulu Music Meets Mozart“. Nach Auftritten in Europa, den USA und Afrika tritt die österreichisch-simbabwesische Gruppe erstmals in Höchst auf. Was als weltmusikalisches Experiment begann, fand mittlerweile Einzug in die Tempel der klassischen Musik wie das Wiener Konzerthaus und die Royal Concert Hall in Glasgow. In Vorarlberg machte MoZuluArt 2010 mit einer furiosen Einlage im Reichofsaal in Lustenau erstmals auf sich aufmerksam. Eintritt: € 16,-- Vorverkauf, € 18,-- Abendkasse € 4,-- mit Kulturgutschein Kabarett „Der Inländer“ mit Heinrich Del Core Freitag, 9. November 2012, 20 Uhr, Pfarrzentrum Heinrich Del Core alias Heini Öxle ist ein schwäbischer Italiener. Ein schwäbischer Italiener? Schwäbisch/italienische Coolness? Ja, passt das denn zusammen? Und wie sieht das dann aus, ein sparsamer Mafiosi mit hellbraunen Socken? In feinster Standup-Manier – im Nebeneinander und Gegeneinander – lässt uns Del Core teilhaben am Schicksal eines schwäbischen Italieners. Und lässt uns mitfühlen an den Irrungen und Wirrungen eines italienischen Schwaben. Amore, Amici, Famiglia, Mafia, Socken, Handys . . . von Romulus und Remus wieder zurück in die Gegenwart. Heinrich Del Core treibt ein intelligentes Spiel mit Klischees und Fingerfertigkeit. In Del Core treffen sich Italien, Deutschland, Zauberei und Kabarett. Eine spannende Melange. Eintritt: € 14,-- Vorverkauf € 16,-- Abendkasse € 2,-- mit Kulturgutschein Saalöffnung: 19:15 Uhr 17. Höchster Adventkonzert Sonntag, 16. Dezember 2012, 18 Uhr, Pfarrkirche Teilnehmer: Bürgermusik Höchst, Chor St. Johann Höchst, Männergesangverein 1864 Höchst, Voices Höchster Chörle, Schülerchor der Volksschule Unterdorf Eintritt: freiwillige Spenden für soziale Projekte Nach dem Konzert gibt es auf dem Kirchplatz Glühmost, Glühwein, Tee, Kinderpunsch und feine Imbisse. Das Orgelwerk von J. S. Bach Konzert mit Prof. Bruno Oberhammer Montag, 12. November 2012, 20:15 Uhr, Pfarrkirche Das 16. Konzert der Reihe „Das gesamte Orgelwerk von J. S. Bach“ steht im November auf dem Programm. Prof. Bruno Oberhammer spielt an der großen RiegerOrgel in unserer neubarocken Pfarrkirche. Freiwillige Spenden für das Sozialprojekt Abakaliki/Nigeria 10 Vorverkaufsstelle für die Veranstaltungen des Kulturreferates: Gemeindeamt Höchst, Zi. 12 (Frau Lucic, Tel. 7907-23) E-Mail: kultur@hoechst.at, online: www.hoechst.at und bei allen Raiffeisenbanken, Sparkassen und Ländleticket Oktober 2012 Gemeinde Info HÖCHST Flussexpedition am Alten Rhein Die Forscher und Forscherinnen der Volksschule Kirchdorf haben sich auch heuer aufgemacht, um den Alten Rhein zu erforschen. Bei gutem Wetter startete die Expedition unter Leitung von Mag. Agnes Steininger bei der Rheinauhalle – gut ausgerüstet mit Gummistiefeln, Lupen und Netzen. Als erstes Forschungsobjekt wurde der Wald mit den verschiedenen Bäumen und Bewohnern wie Eichhörnchen und Spechten genauer unter die Lupe genommen. Dann ging es darum, unter Anleitung der erfahrenen Expeditionsleiterin anschließend den Alten Rhein genauer zu erkunden. Auch hier konnten einige Bewohner wie Flussbarsch, Posthornschnecke, Rückenschwimmer und viele mehr gefangen und genau betrachtet werden, bevor sie sicher wieder ins Wasser zurückgebracht wurden. Bei anderen Flussbewohnern konnten die ForscherInnen nur die Spuren finden. Wer nagt am Alten Rhein nur an den Bäumen? Auch dieses Rätsel wurde schnell gelöst – denn hier war eindeutig der Biber am Werk. Nach der anstrengenden Expedition konnten sich alle am Feuer wärmen und den Hunger stillen. Pflanzenbestimmung (oben). Unten wird stolz ein Fang präsentiert. So eine Flussexpedition macht natürlich hungrig. KrippenAusstellung im Dezember Der Krippenbauverein Rheindelta mit Obmann Andreas Thurm lädt vom 14. bis 16. Dezember zur Krippenausstellung im Pfarrzentrum ein. Am Freitag, den 14. Dezember, ist die Ausstellung von 19:00 bis 22:00 Uhr geöffnet. An diesem Abend findet auch die Krippensegnung statt. Öffnungszeit am Samstag, den 15. Dezember, ist von 15:00 bis 21:00 Uhr. Am Sonntag, den 16. Dezember, laden die Krippenbauer von 09:30 bis 17:30 Uhr ein. Heizkostenzuschuss beantragen Auch für die Heizsaison 2012/2013 wird vom Land Vorarlberg ein Heizkostenzuschuss gewährt. Jene Personen, die nicht oder nur erschwert in der Lage sind, die Mittel für Beheizung für sich und die Familie aufzubringen, haben die Möglichkeit, beim Gemeindeamt diesen Zuschuss zu beantragen. l jede weitere Person im Haushalt: € 133,00 (netto) Was gilt als Einkommen? Zum Einkommen zählen Löhne, Gehälter, Renten, Pensionen, Leistungen aus der Arbeitslosen- und der Krankenversicherung, weiters Wohnbeihilfen, Unterhaltszahlungen jeglicher Art, das Kinderbetreuungsgeld und Lehrlingsentschädigungen, aber auch Einkommen aus Vermietung und Verpachtung. Nicht als Einkommen gelten Familienbeihilfen, Familienzuschüsse, Studienbeihilfen, Pflegegelder, Zuschüsse im Rahmen der Unterstützung der 24-Stunden-Betreuung, Opferrenten nach dem Opferfürsorgegesetz sowie Grundrenten für Beschädigte nach dem Kriegsopferversorgungsund Heeresversorgungsgesetz. Bis wann kann ein Antrag gestellt werden? Der Antrag kann beim Gemeindeamt bis längstens Freitag, 08. Februar 2013 gestellt werden. Wir bitten Sie, die entsprechenden Nachweise (Pensionen, Gehaltszettel, Wohnbeihilfen, Leistungen aus der Arbeitslosen- und der Krankenversicherung, Lehrlingsentschädigungen, Unterhaltszahlungen etc.) mitzubringen. Weitere Fragen richten Sie bitte an die Sozialabteilung im Gemeindeamt Höchst, Frau Reingard Adenberger; Tel. 7907-36, oder Herr Gerhard Böhler; Tel. 7907-26 11 Wie hoch ist der Zuschuss? Die Hilfe beträgt einmalig € 250,-- und kann gewährt werden, wenn folgende Einkommensgrenzen nicht überschritten werden: l bei Alleinstehenden: € 1.068,00 (netto) l bei Ehepaaren/Lebensgemeinschaften: € 1.575,00 (netto) Gemeinde Info HÖCHST Oktober 2012 Höchst begrüßt die „Neuzugezogenen“ Wer seinen Wohnsitz nach Höchst verlegt, wird von der Gemeinde zu einem Begrüßungsfest eingeladen. Am Freitag, den 12. Oktober, nahmen wieder zahlreiche Neubürgerinnen und Neubürger diese Einladung gerne an, die einmal im Jahr ausgesprochen wird. Liedbeiträge der jungen Irina Schneider Die Freude über die neuen Mitbürger, Informationen über Gemeinde und Vereine sowie die Einladung zu einem kleinen Imbiss stehen im Mittelpunkt des Festes, das bereits zum dritten Mal durchgeführt wurde. Bürgermeister Werner Schneider begrüßte die Gäste im Pfarrsaal und freute sich über die rege Teilnahme. Gleichzeitig lud er alle ein, sich am Gemeindeleben zu beteiligen. GR Heidi Schuster-Burda und Vizebürgermeister Herbert Sparr begleiteten die Gäste bei einem kurzen Streifzug durch die Gemeinde. Dabei gab es bei einem Quiz für die Beantwortung von Fragen Höchster Kulturgutscheine zu gewinnen. Ob Kirchturmhöhe, der Anteil der Landwirtschafsfläche an der Gesamtfläche oder Fragen zu Dialektausdrücken – auch Neuzugezoge- Das Theater „höchst grenzenlos“ unterhielt die Gäste mit Sketchen von Loriot. ne wissen Bescheid. Irina Schneider, die junge Gewinnerin des Mundart-Poprock Wettbewerbes 2012, trug gekonnt einige Lieder zur Gestaltung bei und erhielt viel Applaus. Herzlich gelacht werden durfte zu drei Sketchen von Loriot, präsentiert von der Theatergruppe höchst grenzenlos. verkostung teil, zu der die Pfarrei einlud. Vereine informieren Bürgermusik, Schachclub, Krankenpflegeverein, Theatergruppe, Modelleisenbahnfreunde, Männergesangverein 1864 und Chor St. Johann, Tecnoplast TS Höchst, Tierschutzverein, Bienenzuchtverein, Bücherei-Spielothek, Verein ATIP , Frauenbewegung, Seniorenbund und Frauencafé – es wurden erfreulich viele Informationen geboten. Dazu standen Mandatare und Mandatarinnen aller Fraktionen der Höchster Gemeindevertretung gerne Rede und Antwort. Herbert Sparr und Heidi Schuster-Burda führten durch die V eranstaltung. Einladung zur Jause Zum kulinarischen Abschluss gab es belegte Brote, Süßes und Getränke sowie feine gefüllte Fladen, die Gözleme, zubereitet von türkischen Mitbürgerinnen. Viele der Gäste informierten sich bei den Vereinsständen, bei der Bücherei, oder nahmen an der Messwein- Auch die jüngsten Besucherinnen applaudieren. Handgestrickt von Höchster Frauen 12 Zahlreiche Neuzugezogene folgten der Einladung in den Pfarrsaal. Oktober 2012 Gemeinde Info HÖCHST Wiesenmeisterschaft An der heurigen „Wiesenmeisterschaft“ beteiligten sich auch zwei Höchster Landwirte, die eine Auszeichnung erhalten haben. Der Bewerb wurde bereits zum elften Mal von der Landesregierung und dem Vorarlberger Naturschutzrat organisiert. Die Einzelflächen punkteten einmal mehr mit besonderer Artenvielfalt und botanischen Raritäten. Bunte Magerwiesen und ökologisch sensible Moorwiesen unterschiedlichster Prägung vom Tal bis in Mittelgebirgslagen sind wichtige Elemente unserer Kulturlandschaft, die nur durch die bäuerliche Nutzung erhalten bleiben. Manfred Schneider, Kategorie Einzelwiese, Streuwiese „Streuestück“ Umgeben von produktivem Acker- und Grünland blieb außerhalb des Naturschutzgebietes Rheindelta ein wertvolles Kopfbinsenried mit seltenen und geschützten Pflanzenarten erhalten, die zum Teil stark bedroht sind. Heidi und Willi Fessler, Ka- Die ausgezeichneten Höchster „Wiesenmeister“ mit GR Wilfried Meier und Landesrat Erich Schwärzler tegorie Einzelwiese, Streuwiese „Rheinholz“. Die große Streuwiese im Rheinholz, die in manchen Jahren vom Boden überschwemmt wird, ist ein äußerst wertvoller Lebensraum für eine Vielzahl botanischer Raritäten. Höchster Landwirte bei Bezirksviehausstellung erfolgreich Die Höchster Teilnehmer schnitten bei der Bezirksviehausstellung in Höchst wieder hervorragend ab. Der Gesamtsieg bei den Holstein Friesian (Fleckvieh) ging an Sigi Schneider, Heinz Blum trieb die besten Braunviehkühe auf. Der Viehzuchtverein Höchst konnte die Ausstellung heuer wieder bei traumhaftem Herbstwetter durchführen. Das erfreute die zahlreichen Besucherinnen und Besucher, die sich im Zelt und davor in gewohnt guter Qualität verpflegen ließen. Der Blahahof sorgte für die Bewirtung, die Bäuerinnen hatten Torten und Kuchen gestellt. Eine erfreuliche Zahl besonders schöner Tiere stellten sich den fachkundigen Juroren, von denen die aufgetriebene Qualität grundsätzlich gelobt wurde. Zahlreiche Bewertungen „1a“ konnten vergeben werden. Im Festzelt sorgte Helmut musikalisch für Stimmung, am Abend war dafür DJ Flädle zuständig. Jasmin mit Milli aus dem Stall von Heinz Blum Beste Noten auch für das aufgetriebene Fleckvieh Futter für das Kalb im Gehege beim Festzelt Annalena freut sich über die vielen „1a“-Tafeln 13 Gemeinde Info HÖCHST Oktober 2012 Wir gratulieren unseren Jubilaren In den vergangenen Wochen konnten Bürgermeister Werner Schneider, Vizebürgermeister Herbert Sparr und Gemeinderat Sighart Brunner einer Höchsterin zum 90. Geburtstag gratulieren. Zwei Höchster Ehepaare feierten das 65. bzw. 60. Ehejubiläum und sechs Paare konnten die Goldene Hochzeit feiern. Kunrich und Lilly Brunner Paradies 15, feierten am 8. September das 65. Hochzeitsjubiläum. Alfred und Kriemhilde Grabher Hauptstraße 30, feierten am 6. September das 60. Hochzeitsjubiläum. Leo und Anneliese Buchacher Konsumstraße 33, feierten am 13. September das Fest der Goldenen Hochzeit. Rudolf und Hannelore Spanring Brugger Straße 6, feierten am 15. September das Fest der Goldenen Hochzeit. Adolfine Nagel Birkenweg 50, feierte am 17. Oktober ihren 90. Geburtstag. Adolf und Roswitha Moßbauer Im Schlatt 1, feierten am 29. September das Fest der Goldenen Hochzeit. Bruno und Alma Dreher, Wiesenstraße 6, feierten am 18. Oktober das Fest der Goldenen Hochzeit. Walter und Irene Ploner Helmuth und Josefine Deiring Brugger Straße 3, feierten am 2. Oktober das Brugger Straße 8, feierten am 19. Oktober das Fest der Goldenen Hochzeit. Fest der Goldenen Hochzeit. 14 Oktober 2012 Gemeinde Info HÖCHST Senioren auf dem Bodensee unterwegs Die Höchster Senioren waren im September zur Rundfahrt mit dem Motorschiff „Stadt Bregenz“ eingeladen. Während der Fahrt auf dem Schiff gab es für die Passagiere Kaffee, Kuchen und Getränke sowie musikalische Unterhaltung. Der Abschluss des Tages wurde wie gewohnt mit Schnitzel und Kartoffelsalat im Altenwohnheim begangen. Aus Höchst nahmen 40 Personen teil, 35 kamen von der Seniorenresidenz Martinsbrunnen Dornbirn und weitere 40 von den Altenwohnheimen in Lustenau. 11.11. in Höchst Der Fasching 2013 ist besonders kurz – bereits am 13. Februar 2013 ist Aschermittwoch. Um so heftiger soll der Faschingsauftakt am Sonn- tag, den 11.11. gefeiert werden. Dazu lädt die Fasnatzunft Höchst auf den Kirchplatz ein. Dort wird pünktlich um 11:11 Uhr das neue Prinzenpaar vorgestellt. Die Schalmeien spielen auf, natürlich ist für Speis und Trank gesorgt. GR Heidi Schuster-Burda bedankt sich für den interessanten Vortrag von Franz Rath „Abenteuer Afrika“ und für die Spenden. Großzügige Spenden Die beiden Reisevorträge von Reinhart Fetz und Franz Rath im Pfarrsaal stießen auf erfreulich großes Interesse: Insgesamt haben 650 Personen die Vorträge gehört und gesehen. Auch das Spendenergebnis kann sich sehen lassen: Nach dem Vortrag von Franz Rath konnte eine Spende von € 2.348,-- an ein SOS-Kinderdorf in Kamerun überwiesen werden. Reinhart Fetz kann € 2.715,-- an das Sozialprojekt zugunsten der MuraPiraha Indianer in Brasilien überweisen. Allen Spenderinnen und Spendern ein herzliches Danke! Leiterinnen-Ausbildung abgeschlossen Stephanie Oberhuber, die Leiterin des Kindergartens Kirchdorf, hat ihre Leiterinnen-Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Der zuständige Landesrat Sigi Stemer überreichte ihr das entsprechende Zertifikat. Gemeinderätin Heidi Schuster-Burda gratulierte zum Lehrgangsabschluss, ebenso wie die Lehrgangsleiterin Brigitte Maier-Elsensohn (3. von links). 15 Gemeinde Info HÖCHST Oktober 2012 Die Klasse 2e der Mittelschule Höchst mit den Gästen der Eröffnung der Klima-Ausstellung. Damit die Welt kein Fieber bekommt Erlebnisausstellung „Klima verbündet“ in der Mittelschule Höchst Für eine Woche gastierte die Erlebnisausstellung „Klima verbündet“ in der Mittelschule Höchst. Alle Schülerinnen und Schüler konnten erfahren, welche Auswirkungen unser Lebensstil auf die Klimaveränderung hat. Selbstverständlich nutzten auch Mitglieder des Höchster e5-Teams diese Möglichkeit zur Information. Auch Mitglieder des Höchster e5-Teams interessierten sich für die informative Ausstellung. in Auftrag gegeben. Die Ausstellung richtet sich vor allem an 8- bis 13-jährige Kinder, spricht aber auch Jugendliche und Erwachsene an. Höchst. Die beiden Referentinnen Susanne und Angela, zwei ausgebildete Fachfrauen, leiteten mit viel Gefühl durch die Ausstellung. Sie verwiesen darauf, dass keine gewaltigen Klimaänderungen erforderlich sind, um gewaltige Umwälzungen auszulösen. „Wenn wir gesund sind, haben wir eine Körpertemperatur von etwa 37° C. Nur zwei, drei Grad mehr und wir fühlen uns ziemlich krank!“ Es ist also wichtig, dafür zu sorgen, dass die Welt kein Fieber bekommt. Zusätzlich informierte die Ausstellung über Fortschritte des Projektes Choco in Kolumbien, das auch von Höchst unterstützt wurde. Klimakampagne Die Ausstellung wurde im Rahmen der Klimakampagne Vorarlberg von der Vorarlberger Landesregierung Viel Interesse der Schüler Höchst ist seit 20 Jahren beim Klimabündnis Bürgermeister Werner Schneider erinnerte bei der Eröffnung der Ausstellung daran, dass Höchst bereits seit 20 Jahren Mitglied im Klimabündnis ist. Während dieser Zeit wurde eine Reihe von Projekten unterstützt. „Natur und Umwelt sind für unsere Zukunft das Wichtigste“, unterstrich der Bürgermeister. Rudi Weingärtner vom Klimabündnis freute sich über das große Interesse in Klimaerwärmung im Plastikzelt selbst erfahren 16 Oktober 2012 Gemeinde Info HÖCHST Wasserverband Rheindelta feierte 60-Jahr-Jubiläum Weil weitblickende Männer vor 60 Jahren für den Hochwasserschutz aktiv geworden sind, lebt das Rheindelta jetzt in relativer Sicherheit. Das wurde bei der Feier zum 60-Jahr-Jubiläum des Wasserverbannes Rheindelta betont. Der Wasserverband hatte alle Interessierten zu einem „Tag der offenen Tür“ beim Schöpfwerk in Fußach eingeladen. Dort galt der Dank besonders den Gründern, die vor 60 Jahren das gewaltige Werk in Angriff genommen hatten. Der Höchster Bürgermeister Werner Schneider konnte als Obmann des Wasserverbandes seine Bürgermeisterkollegen aus Fußach, Hard und Gaißau ebenso begrüßen wie Otto Humpeler, der die Geschäfte des Verbandes über 50 Jahre geleitet hatte. Die Bürgermeister der vier Mitgliedsgemeinden des Wasserverbandes mit Landesrat Erich Schwärzler, DI Thomas Blank und dem heutigen und früheren Dammwärter im Pumphaus. Geschichte des Wasserverbandes bot der Fußacher Bürgermeister LAbg. Ernst Blum. Der zuständige Landesrat tulierte zum Jubiläum Der Wasserverband Rheindelta ist für ihn ein besonders erfolgreiches Beispiel funktionierender Gemeinde-Kooperation. In Zeiten der Not hatten sich vier Nachbargemeinden zusammengetan, um landwirtschaftliche Flächen für die Ernährung der Bevölkerung zu gewinnen. Wasser, Segen oder Fluch Ing. Erich Schwärzler graAuch Gerhard Wimmersberger als derzeitiger Geschäftsführer sowie der frühere und heutige Dammwärter Albert und Adrian Humpeler nahmen teil. Pfarrer Sepp Franz verwies darauf, dass Wasser lebensnotwendig ist, aber auch lebensbedrohend sein kann. Einen kurzen Abriss der Otto Humpeler war 50 Jahre lang Geschäftsführer des Wasserverbandes Rheindelta, sein Nachfolger ist Gemeindebaumeister Gerhard Wimmersberger. 25 Jahre Bürgermeister Werner Schneider Werner Schneider ist seit 25 Jahren Bürgermeister der Gemeinde Höchst. Dazu gab es bei der Sitzung der Gemeindevertretung am 9. Oktober eine Torte und Glückwünsche aller vier Fraktionen. Am 29. September 1987 übernahm Werner Schneider das Amt des Höchster Bürgermeisters. Im Namen der ÖVP-Fraktion gratulierte GR Sighart Brunner zum Jubiläum und bedankte sich bei Werner für seinen Einsatz. Christiane Grabher (Höchste Zeit), Conny Michalke (FPÖ Höchst) und Jürgen Piuk (SPÖ Höchst) schlossen sich den Glückwünschen an. Vizebürgermeister Herbert Sparr überreichte dem Jubilar schließlich eine Torte. 17 Vizebürgermeister Herbert Sparr überreicht Bürgermeister Werner Schneider die Jubiläumstorte. Gemeinde Info HÖCHST Oktober 2012 Eine ganze Nacht in der Bücherei . . . So lange lesen dürfen, bis die Augen zufallen – Leseratten schätzen das. In den ersten Klassen der Mittelschule Höchst gehören zahlreiche Schülerinnen und Schüler dieser Spezies an. Sie genossen das Erlebnis, einmal eine ganze Nacht in der Bücherei verbringen zu dürfen. Um die Lesemotivation der Schülerinnen und Schüler der VMS Höchst zu steigern, fanden im Oktober für alle vier ersten Klassen Lesenächte in der Bücherei Spielothek Höchst statt. Wie jedes Jahr ist es Ziel der Schulbibliothekarinnen Christine Jagg und Silvia Sutterlüti, die Neuankömmlinge in der VMS Höchst für das Lesen zu begeistern. Heuer fand für jede erste Klasse eine Lesenacht statt. Nach der Begrüßung lernten die Kinder auf spielerische Art und Weise, sich in der Bücherei zu orientieren. Da ruft niemand viel zu früh: „Schlafenszeit! Lichter löschen!“ Schlafsäcken zwischen den Regalen bequem. Ein gemeinsames Frühstück rundete das Leseabenteuer ab. Um die Motivation am Lesen aufrecht zu erhalten, haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihre gelesenen Bücher in einem Blog auf der Homepage der Bücherei Spielothek Höchst und der VMS Höchst zu bewerten. Ebenfalls finden regelmäßige Lesecafés statt, bei denen Gelesenes besprochen werden kann. Kreativer Einstieg Das kreative Gestalten kam ebenfalls nicht zu kurz: Die Schülerinnen und Schüler bekamen die Möglichkeit, Taschen zu bemalen, wobei vor allem das Höchster Büchereilogo als Motiv im Vordergrund stand. Mit Taschenlampen und Büchern bestückt machten es sich die Leseratten in ihren Bestens ausgestattet Schlafen inmitten vieler tausend Bücher Christine Jagg Interessante Lektüre 18 Gemeinsames Frühstück Start in eine Lesenacht mit Silvia Sutterlüti Oktober 2012 Gemeinde Info HÖCHST Neue Einsatzbekleidung für die Höchster Feuerwehr Seit kurzer Zeit ist die Ortsfeuerwehr Höchst mit neuer Schutzbekleidung ausgestattet. Bekleidung, Helm und Handschuhe entsprechen den aktuellen Sicherheitsstandards. Die neue Ausrüstung bietet hohe Flammfestigkeit und Hitzeschutz, Hose und Jacke sind reiß- und scheuerfest. In der Jacke ist ein Brustgurt zur Eigensicherung integriert, der den Steigergurt ersetzt. Zahlreiche Reflexstreifen erhöhen die Sichtbarkeit bei Dunkelheit oder Unwetter, die Bekleidung ist atmungsaktiv und resistent gegen Nässe und Feuchtigkeit. Dazu kommt der hohe Tragekomfort. Weil zahlreiche Feuerwehren im Land die gleiche Marke bestellt haben, sind begünstigte Sammelbestellungen möglich. Optimal auch der neue Schutzhelm für die Männer und Frauen der Feuerwehr. Die freiwillige Feuerwehr Höchst bedankte sich bei den Höchster Mandataren für die Bereitschaft, die doch kostspielige Ausrüstung für den Schutz freiwilliger Einsatzkräfte anzuschaffen. Neues Einsatzfahrzeug Bei der Sitzung der Gemeindevertretung am 9. Oktober wurde zudem einstimmig beschlossen, dass das 30 Jahre alte SteyrTanklöschfahrzeug der OF Höchst ersetzt wird. Das neue Fahrzeug wird bei der Firma Rosenbauer bestellt. Feuerwehrübung Volksschule Unterdorf Voller Begeisterung ertönten am Montag, den 1. Oktober, die „Hilferufe“ der Volksschüler im Höchster Unterdorf. Wenn Aussicht besteht, von der Feuerwehr gerettet zu werden, dann geht man gerne auch einmal abends zur Schule. Natürlich waren auch die Lehrerinnen mit Direktorin Helga Bellak und Schulwart Linus Feistenauer mit dabei. Armin Schneider und Mark Eggenberger hatten die Übung ausgearbeitet, Einsatzleiter war Alexander Blum. Es wurde angenommen, dass durch einen Brand im Keller das Schulgebäude mit Rauch erfüllt ist. Zur Bergung der Volksschüler aus dem Obergeschoß leistete die Drehleiter der OF Hard nachbarschaftliche Übungshilfe. Kommandant Reinhard Gassner zum Ablauf: „Solche Übungen sind besonders für die Lehrpersonen wichtig. Sie müssen in einem Ernstfall wissen, wie sie mit den zahlreichen Kindern umgehen, die ihnen anvertraut sind.“ Für die Lehrerinnen der VS Unterdorf gab es jedenfalls Lob für das umsichtige Verhalten. Bergung aus den Klassen im Obergeschoß mit dem Bergekorb der Drehleiter oder den üblichen Leitern der Feuerwehr. 19 Gemeinde Info HÖCHST Oktober 2012 Dienst als Schülerlotsen Am 18. Oktober erhielten sechs Schüler der VS Unterdorf im Rahmen eines von der Polizeiinspektion Höchst organisierten Projektes die Ausbildung zu Schülerlotsen. Die frisch gebackenen Lotsen werden ab sofort jeweils vor Schulbeginn ihren Mitschülern das gefahrlose Überqueren des Schutzweges ermöglichen. Es ist geplant, Schülerlotsen durch die Polizeiinspektion auch an der VS Kirchdorf und an der Mittelschule Höchst auszubilden. Voraussichtlich ab Ende November sollten der Schutzweg am Kirchplatz sowie in der Konsumstraße/Riedstraße zur Schulzeit durch Schülerlotsen geregelt werden. Im Sinne der Verkehrssicherheit ruft die Polizeiinspektion Höchst alle Verkehrsteilnehmer zur besonderen Rücksicht auf und bedankt sich bei der Gemeinde Höchst und dem Kuratorium für Verkehrssicherheit für ihre Unterstützung. Vorne Gabriel Werner, Florian Blum, Mikail Güven, Jamie Fluhr, Livinia Bischof und Muhammed Parlayan, 2. Reihe: BezInsp. Andreas Marik, Direktorin Helga Bellak und BezInsp. Markus Berchtold Tempokontrolle durch Schüler Schülerinnen und Schüler der zweiten, dritten und vierten Schulstufe der Volksschule Kirchdorf führten das verkehrserzieherische Projekt „Apfel & Zitrone“ auf der Konsumstraße durch. Bei diesem Projekt beobachteten die Kinder zusammen mit Polizeibeamten, einer Mitarbeiterin des Kuratoriums für Verkehrssicherheit und ihrer Lehrerin das Verkehrsverhalten der Autofahrer. Bei korrektem Verhalten überreichten die Kinder dem Verkehrsteilnehmer eine Urkunde und einen Apfel und bedankten sich für die Rücksichtnahme. Bei Übertretungen wie zum Beispiel „Zu schnell unterwegs“ oder „Nicht angegurtet“, bekam er eine Zitrone überreicht, mit der Bitte, in Zukunft die Verkehrsvorschriften einzuhalten. Bei der Aktion wurde auch unser Herr Bürgermeister „herausgefischt“. Zum Glück hat bei ihm alles gepasst und er bekam dafür von den Kindern einen Apfel und eine Urkunde überreicht. Lehrer Christof Dörler und Markus Bacher (r) mit erfolgreichen „Schoolbikern“ der VMS Höchst. Höchst hat die meisten „Schoolbiker“ Die VMS Höchst hat mit neun Klassen und 195 Schülern an der landesweiten Aktion „Schoolbiker 2012“ teilgenommen. Damit hatte Höchst die mit Abstand meisten Teilnehmer von insgesamt 37 Bildungseinrichtungen und natürlich mit 57.557 gefahrenen Kilometern auch die längste zurückgelegte Strecke. Dafür gab es im Landhaus Bregenz eine Auszeichnung. 20 Natürlich bedankte sich auch die Gemeinde bei den Schülern und Klassenvorständen mit einem kleinen Geschenk, das GV Markus Bacher übergab. „Schoolbiker“ ist eine Kombination aus Fahrradsicherheitscheck, kostenlosem Fahrradtraining für die erste Schulstufe und einem spielerischen FahrRad-Wettbewerb für alle Schülerinnen und Schüler. Apfel und Urkunde für Bürgermeister Schneider Herausgeber und Verleger: Gemeinde Höchst, 6973 Höchst. Für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Ing. Werner Schneider. Druck: Hecht Druck, Hard Grundsätzliche Ausrichtung: Informationen über das Geschehen in der Gemeinde Höchst
  1. gemeindeinformation
GdeInfo_20101001 Klaus 01.10.2010 29.01.2013, 12:42
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GdeInfo_20101101 Klaus 01.11.2010 29.01.2013, 12:42
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GdeInfo_20110501 Klaus 01.05.2011 29.01.2013, 12:41
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GdeInfo_20110401 Klaus 01.04.2011 29.01.2013, 12:41
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