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Dokumente aus Schlins

FBG Jagdberg 20051219
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

5 Jahre FBG Jagdberg 19. Dezember 2005 FBG Jagdberg Inhalt • FBG Jagdberg im Überblick FBG Jagdberg – – – – FBG Allgemein - Revierdaten Forstliche Tätigkeiten - Nutzungen Sonstige Tätigkeiten Finanzbericht • Bildbericht Walter Amann 2 FBG Jagdberg - Überblick • Gründungsjahr 2001 FBG Jagdberg • Mitglieder – Fläche – Anteil • • • • • • • • Agrargem. Dünserberg Agrargem. Röns Agrargem. Schnifis Agrargem. Schnifisberg Gemeinde Düns Gemeinde Satteins Gemeinde Schlins Gemeinde Schnifis GESAMT 62,85 ha 50,65 ha 204,15 ha 63,94 ha 131,75 ha 122,87 ha 32,51 ha 52,09 ha 720,81 ha 8,72 % 7,03 % 28,31 % 8,87 % 18,28 % 17,05 % 4,51 % 7,23 % 100,00 % 3 Walter Amann Revierdaten • • • • • Wirtschaftswald Schutzwald im Ertrag Schutzwald außer Ertrag 288 ha 348 ha 86 ha 40 % 48 % 12 % FBG Jagdberg Jährlicher Einschlag: 6 000 fm Erschließung: 45 lfm/ha Walter Amann 4 Fläche nach Altersklassen FBG Jagdberg Es sind 43,5 % der Bäume älter als 100 Jahre und 26,5 % der Bäume sind älter als 120 Jahre Walter Amann 5 Aufforstung 2001 - 2005 9000 8000 7000 6000 5000 4000 3000 2000 1000 0 Fichte Tanne Bergahorn Sonstige Lärche Gesamt 2001 2002 2003 2004 2005 FBG Jagdberg Gesamtpflanzenzahl (2001-2005): 31 572 Walter Amann 6 Kultur u. Forstpflege 2001 - 2005 250 200 150 100 50 0 Fläche (ha) 192,7 101,2 63,95 5,79 Jungwuchspflege Dickungspflege Kulturpflege (Ausmähen) 21,79 Erstdurchforstung Gesamt 7 FBG Jagdberg Gde. Schlins: 9,1 ha Walter Amann Forstpflege – Gemeinde Schlins FBG Jagdberg Walter Amann 8 Einschlag (fm) 2001 Agrar Dünserberg Agrar Röns Agrar Schnifis Agrar Schnifisberg Gemeinde Düns Gemeinde Satteins Gemeinde Schlins Gemeinde Schnifis GESAMT 2002 415 189 918 565 2818 1825 53 1663 8446 2003 435 800 1400 1151 621 598 704 204 5913 2004 625 423 2839 378 982 1050 175 613 7085 2005 2001 -2005 - jährl. Mittel 225 586 1671 140 1020 1041 394 670 5747 516 509 1511 471 1223 1143 284 650 6306 FBG Jagdberg 881 547 725 119 673 1201 93 99 4339 Hiebsatz laut WP - Gesamt: 6000 fm Gemeinde Schlins: 360 fm Walter Amann 9 Nutzung 2001 – 2005 jährlicher Durchschnitt (fm) Agrar Dünserberg FBG Jagdberg 284 1143 650 516 509 Agrar Röns Agrar Schnifis Agrar Schnifisberg Gemeinde Düns Gemeinde Satteins Gemeinde Schlins Gemeinde Schnifis 1511 1223 2001: 4339 fm 2002: 8446 fm 2003: 5913 fm 2004: 7127 fm 2005: 5747 fm Walter Amann 471 10 Art der Nutzung 40,8% Vornutzung Endnutzung Käfer FBG Jagdberg 9,8% 31,0% 2,4% 0,8% 15,2% Schneebruch Wind Immission./Trockenschäden Walter Amann 11 Sonstige Tätigkeiten • • • • • • • • • • Querfällung zur Hangstabilisierung Wertastungen Forstwegebau Forstwegsanierung Schlepperwegsanierung Erstellung von Begehungssteigen Geschiebeentnahme Wirtschaftsplanerstellung Biologischer Forstschutz Öffentlichkeitsarbeit (Forstmaschinenvorführung, Exkursionen,...) Walter Amann FBG Jagdberg 12 Ausgaben u. Einnahmen und DB I 2001 - 2005 FBG Jagdberg Summe Einnahmen Summe Ausgaben Agrar Dünserberg € 160.687,54 € 96.234,18 Agrar Röns € 106.551,57 € 61.427,92 Agrar Schnifis € 377.471,84 € 283.077,75 Agrar Schnifisberg € 137.303,88 € 90.672,85 Gemeinde Düns € 317.237,46 € 194.696,86 Gemeinde Satteins € 280.699,07 € 160.479,69 € 55.635,52 € 32.119,78 Gemeinde Schlins Gemeinde Schnifis € 137.453,22 € 71.924,48 GESAMT € 1.573.040,10 € 990.633,51 DB I Durchschnitt/Jahr € 64.453,36 € 16.113,34 € 45.123,65 € 11.280,91 € 94.394,09 € 23.598,52 € 46.631,03 € 11.657,76 € 122.540,60 € 30.635,15 € 120.219,38 € 30.054,85 € 23.515,74 € 5.878,94 € 65.528,74 € 16.382,19 € 582.406,59 € 145.601,65 Walter Amann 13 Kostenaufteilung (%) FBG Jagdberg 16% 9% Holzerntekosten Frachtkosten Sonstige Ausgaben 75% Walter Amann 14 Aufteilung der Einnahmen (%) FBG Jagdberg 0% 22% Holzerlös Fördergelder Sonstige Einnahmen 78% Walter Amann 15 FBG Jagdberg Bildbericht Walter Amann 16 21 DANKE FÜR DIE AUFMERKSAMKEIT und Frohe Weinachten! Gemeinde Satteins:Gulm – „Lichtspiel“ 22


Jahresrückblick 2004
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

Dezember 2004 P. b . b . 6 8 2 4 S c h l i n s Jahresrückblick 2004 Ein frohes und besinnliches We i h n a c h t s f e s t , friedvolle und erholsame Feiertage sowie alles Gute, insbesondere Glück, Gesundheit und Erfolg im neuen Jahr wünscht Bürgermeister M a g . H a r a l d S o n d e r e g g e r. Mit diesem Glückwunsch darf ich an dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön allen Mitgliedern und Ersatzmitgliedern der Gemeindevertretung, allen Obleuten und Ausschussmitgliedern sowie allen Privatperso- nen, die sich ehrenamtlich und in ihrer Freizeit für das Wohl unserer Gemeinde eingesetzt haben, entbieten. Mein besonderer Dank gilt allen Gemeindevorstandsmitgliedern für das gute und konstruktive Miteinander. Öffentlich danken darf ich an dieser Stelle aber auch allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen für ihre im abgelaufenen Jahr erbrachten Leistungen. Liebe Schlinserinnen und Schlinser! Die von der Gemeindevertretung einstimmig beschlossene Umwidmung für das künftige Sportareal in der "Unteren Au" wurde mit Schreiben der Landesregierung vom 21. September 2004 genehmigt und seither läuft ein intensiver Bgm. Planungsprozess, in den insbeHarald Sonderegger sondere der Bauausschuss und Vereinsvertreter eingebunden sind. Noch in den ersten Monaten des kommenden Liebe Schlinserinnen und Jahres sollten wir so weit sein, Schlinser! der Bevölkerung ein eingabereifes Projekt vorstellen zu könEin arbeitsreiches und ereignisnen. Wenn die erforderlichen reiches Jahr 2004 geht zu Ende. Genehmigungsverfahren ohne Eine gute Gelegenheit, Rückbesondere Verzögerungen über schau zu halten und gleichzeitig die Bühne gehen, könnte noch aber auch den Blick nach vorne vor dem Sommer mit dem Bau zu richten. Das vorliegende begonnen werden. Infoblattexemplar vermittelt einen Überblick zu den wesentZur langfristigen Sicherung der lichen Ereignissen aus unserem Erschließung des TennisplatzDorf- und Vereinsgeschehen im areales wurde der bisherige vergangenen Jahr. Ich danke Weg auf eine Breite von 6 m dem bewährten Redaktionsvermessen und in das öffentliteam und allen, die mit ihren che Gut übernommen. Der zeitgerecht abgegebenen BeiTennishüsle-Neubau läuft erträgen mitgeholfen haben, eine freulich und die finanzielle so interessante und erstmals Unterstützung der Gemeinde ist "bunte" Ausgabe zu erstellen. hier bestens investiert. Ich gratuliere und danke den TennisDie Thematik Raumplanung und Flächenwidmung hat uns auch in diesem Jahr intensiv beschäftigt. Die kleinräumige Umlegung Steinwiesen Nord ist zwischenzeitlich abgeschlossen und der Grundankauf zwischen Wiesenbach und Kindergarten wird in den nächsten Monaten abgewickelt. Für das Gebiet Balotta wird nach meiner Einschätzung in Bälde der formelle Umlegungsprozess eingeleitet werden können. Ein Verfahrensabschluss sollte dann gegen Ende 2005 möglich sein. clubmitgliedern für die großartigen und beispielgebenden Eigenleistungen, die sie bei diesem Vorhaben erbringen. In erfolgreichen Verhandlungen konnte erreicht werden, dass die "Obere Au" in Zukunft über eine neue Zufahrtstraße zwischen den Firmen Hummer Werkzeugbau und Rala erschlossen werden wird. Die Vermessung ist in die Wege geleitet und die erforderlichen Verträge werden im kommenden Jahr erstellt werden. Zur Verbesserung der Hochwassersicherheit wurden 2004 ebenfalls Maßnahmen gesetzt. Gerade in diesen Tagen wurde der offene Gerinneausbau des Tribulanbaches abgeschlossen. Obwohl das Tribulanbächle in niederschlagsarmen Zeiten trocken läuft und völlig unscheinbar wirkt, konnte es in der Vergangenheit bei Starkregenereignissen eine unheimliche Zerstörungsgewalt entwickeln. Für den Vermülsbachausbau wurde die Verfahrensabwick- 2 lung auf 2005 verschoben, da im vergangenen Jahr einfach zu wenig Kapazitäten frei waren. Der für heuer vorgesehene Radwegebau musste leider auch auf 2005 verschoben werden, da von Landesseite die erforderlichen Mittel im Budget nicht bereitgestellt waren. Nach größten Anstrengungen und mehrfachen Urgenzen ist es gelungen, dass jetzt im kommenden Jahr wenigstens mit dem innerörtlichen Teil - Verbindung zwischen Dorfsennerei und Walgaustraße, Querung der Walgaustraße und Weiterführung entlang des Hanges bis zur Landstraße - begonnen werden wird. Die Verbindung nach Gais wird voraussichtlich erst 2006 gebaut. Bis dahin sollte auch eine Realisierung des Abschnittes entlang der Bahnhofstraße möglich sein. mit einem kleinen Dorffest feierlich zu eröffnen. Neben der "Großbaustelle" Gemeindeamt haben wir 2004 nur noch ein paar kleinere Baumaßnahmen abgewickelt. So wurde die Weganlage Sägegasse fertiggestellt und im Zuge dieser Asphaltierungsarbeiten wurden diverse Straßenund Gehsteigabsenkungen behoben. Im Bereich Frommengärsch wurde die Gehwegausleuchtung verbessert und die Schutzwege über die Walgaustraße und die Bahnhofstraße wurden im Interesse der Fußgängersicherheit besser ausgeleuchtet. Da sich gewünschte Straßenverbesserungsmaßnahmen bei der L 74 nach Röns zeitlich verzögern werden, ist vorgesehen, in diesem Abschnitt versuchsweise zwei Solarstraßenleuchten, wie sie in Dünserberg bereits in Betrieb sind, aufzustellen. Um die Hundekotproblematik zu entschärfen, wurden im gesam- ten Gemeindegebiet Hundekotsackspender aufgestellt und den Hundebesitzern Kotsäckchen zur Verfügung gestellt. Viele verantwortungsbewusste Hundebesitzer entsorgen seither den Hundekot vorbildlich. Schön wäre es, wenn sich alle daran halten würden! Im Bereich Nahversorgung und Infrastruktur hat sich im abgelaufenen Jahr ebenfalls einiges getan. Die Tagescaferäumlichkeiten im Geschäfts- und Wohngebäude St. Anna wurden im Frühjahr ausgebaut und Marikka Lehofer hat im April ihr Die Sanierung unseres Gemeindeamtes samt Neugestaltung der Außenanlagen steht kurz vor dem Abschluss. Die bisherigen Reaktionen zeigen, dass das Ergebnis durchwegs sehr positiv in der Bevölkerung aufgenommen wird. Bauarbeiten bringen immer Erschwernisse und Belastungen für die unmittelbar Betroffenen mit sich. Ich danke allen Nachbarn und ganz besonders auch allen Mitarbeitern für die Geduld und das Verständnis, das sie in den letzten Monaten an den Tag gelegt haben. Im Frühjahr ist vorgesehen, den neuen Dorfplatz 3 Cafe Village neu eröffnet. Das Dorfcafe erfreut sich gerade in den letzten Monaten steigender Beliebtheit und ich freue mich, dass durch Marikkas unternehmerisches Engagement ein in Schlins lange gehegter Wunsch in Erfüllung gegangen ist. Aber wie in der gesamten Nahversorgungsfrage gilt auch hier das Motto: Fahr nicht fort, konsumier im Ort! Schlins war in den letzten Wochen direkt von den Diskussionen rund um die geplanten Postämterschließungen betroffen. Solange kein klarer Nachweis vorgelegt wird, dass das Schlinser Postamt im Vergleich zu anderen Postämtern in Vorarlberg und Österreich so schlecht steht, dass ein Offenhalten nicht mehr vertretbar ist, wird die Gemeinde die Zustimmung zu einer Schließung verweigern. Über Alternativen wird erst seriös nachgedacht, wenn die Post diesen Beweis erbracht hat. Diese Diskussion wird sich sicherlich noch weit in das nächste Jahr hineinziehen. Durch den Umbau der Schlinser Raiffeisenbank ist es möglich, ca. 20 Arbeitsplätze von Nenzing nach Schlins zu transferieren. Ich gratuliere zum gelungenen Umbau und zu den modern und freundlich gestalteten Schalter- und Beratungsräumen. Mit Einführung des neuen Busfahrplanes ergeben sich einige Änderungen, insbesondere was die Anbindung nach Bludenz und Nenzing betrifft. Neue Haltestellen beidseitig der Bahnhofstraße auf Höhe des Gerätehauses werden aufgrund des teilweise geänderten Busumlaufes notwendig. Ich lade ein, das Nahverkehrsangebot auch wirklich in Anspruch zu nehmen. Nur so lassen sich die Ausgaben in den öffentlichen Verkehr auch langfristig rechtfertigen. Nachdem der alte Ford unserer Feuerwehr in die Jahre gekommen ist und ausgemustert werden muss, wurde die Anschaffung eines neuen Mannschaftstransportfahrzeuges (MTF) beschlossen. Die Auslieferung wird voraussichtlich im Herbst 2005 erfolgen. Mit dieser Ersatzbeschaffung erfül- len wir das unserer Gemeindegröße entsprechende Ausstattungserfordernis. Die von der Gemeinde angebotenen Sommeraktivitäten wie das Sommersportcamp und die Kinderbetreuung wurden auch dieses Jahr wieder hervorragend angenommen und ich danke allen Betreuerinnen und Betreuern, den Vereinen und Kindergärtnerinnen für ihr Engagement. Ganz besonderer Dank gilt wieder unserer Koordinatorin Gabi Mähr und den vielen Sponsoren, die unse- 4 re Aktivitäten wohlwollend unterstützen. Die Kleinkinderbetreuung ist beim Verein Spielkiste in besten Händen. Die täglichen Öffnungszeiten wurden bedarfsgerecht ausgedehnt und von Anfang September bis Ende Juli (außer Weihnachts- und Ostererien) herrscht durchgehend Betrieb. Zur Abdeckung der daraus entstehenden Mehrkosten hat sich die Gemeinde bereit erklärt, einen Personalkostenzuschuss zu gewähren. Im kommenden Jahr soll in einer Umfrage erhoben werden, ob und in welchem Umfang in Schlins der Bedarf für eine Schülerbetreuung gegeben ist. Vom Sozialausschuss werden in den kommenden Wochen verschiedene bestehende Modelle besichtigt und Erkundigungen eingeholt. Unterschiedlichste Vereine und Vereinigungen haben im vergangenen Jahr ein Jubiläum gefeiert. Ich möchte allen nochmals ganz herzlich gratulieren und danke für die schönen Feierstunden, die ihr euren Mitgliedern und der Schlinser Bevölkerung bereitet habt. 10 Jahre Bestandsjubiläum feierten die Spielkiste und der Traktorclub. Irlande Vonbank betreut seit 25 Jahren die Riege der Schlinser Seniorenturnerinnen. Dieser Anlass wurde bei einer Feierstunde im Gasthof Hecht gebührend gefeiert. Die Frauengruppe Mobile blickt auf 30 erfolgreiche Jahre zurück. Die Stiftung Jupident ist seit 40 Jahren in Schlins angesiedelt und der Viehzuchtverein präsentierte sich anlässlich seines 80jährigen Bestehens in einer großartigen Ausstellung der Schlinser Bevölkerung. Unsere Vereine haben auch viele sportliche Erfolge aufzuweisen. Stellvertretend sei es mir gestattet der Turnerschaft Schlins nochmals zum Europaund Vizeeuropameisterschaftstitel zu gratulieren. Gemeindeübergreifende Zusammenarbeit ist bei uns nicht nur ein Schlagwort, sondern sie wird seit langem praktiziert. So wurde heuer das gemeinsam errichtete und betriebene Sozialzentrum Satteins-Jagdberg im Rahmen eines Umbaues um vier schöne und ansprechende Zimmer erweitert. Die Forstbetriebsgemeinschaft Jagdberg läuft erfolgreich und in der Regionalplanungsgemeinschaft Walgau, Bezirk Feldkirch, sind unsere Gemeinden bemüht, neue Synergiepotentiale aufzuspüren und ihnen auch nachzugehen. Seit Beginn dieses Jahres nimmt Schlins für die Gemeinden Dünserberg und Röns die Personalverrechnung und -verwaltung der dortigen Gemeindemitarbeiter wahr. Mit dem Beitritt zur RFI Regionale Freizeit und Infrastruktur GmbH hat die Gemeindevertretung Ende Oktober im Bereich regionaler Zusammenarbeit einen weiteren Meilenstein gesetzt. Der Erhalt regionaler Infrastrukturangebote wie Lifte, Bäder und anderer öffentlicher Einrichtungen und das Erreichen einer besseren Auslastung durch attraktive Angebote an die Bevölkerung wie die RFI-Card ist Aufgabe der RFI-GmbH. Mit dem in allen Raiffeisenbanken erhältlichen RFI-Gutschein soll mitgeholfen werden, Kaufkraft in der Region, bei unseren lokalen Handels- und Gewerbebetrieben, zu halten. Neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit werden aber auch von der regionalen Wirtschaft gesucht. Die Idee einer Wirtschaftsgemeinschaft Walgau wird von der Gemeinde wohlwollend unterstützt. Erste erfolgversprechende Gesprächsrunden haben stattgefunden und einige Schlinser Unternehmen sind der WIG Nenzing mit der Perspektive WIG Walgau beigetreten. Derzeit laufen im Rahmen der Elementa Walgau intensive 5 Vorbereitungen im Hinblick auf ein sehr geschichtsträchtiges Datum im nächsten Jahr. Am sogenannten St. Michael´s Abend 1405 wurden im Zuge der Appenzellerkriege von der Walgauer Bevölkerung die Burgen Ramschwag, Jagdberg, Blumenegg und Rosenegg gestürmt und niedergebrannt. Diesem Ereignis vor 600 Jahren soll mit verschiedensten Veranstaltungen, Vorträgen, einer Ausstellung und anderem mehr gebührend gedacht werden. Es soll dieses Jubiläum aber auch dazu genutzt werden, die Idee Walgau und die regionale Verbundenheit zu verstärken. Ich darf schon jetzt einladen, sich an den kommenden Aktivitäten rege zu beteiligen. Vieles wäre in unserer Dorfgemeinschaft nicht möglich, wenn es nicht eine riesige Anzahl ehrenamtlich tätiger Mitbürgerinnen und Mitbürger gäbe, die sich unentgeltlich in den verschiedensten Bereichen engagieren. Ihnen allen darf ich ein herzliches Dankeschön für ihren Dienst an der Allgemeinheit aussprechen. Es sei mir gestattet an dieser Stelle auch einmal allen Frauen und Männern, die sich mit oder ohne Auftrag um ein gepflegtes Ortsbild bemühen zu danken. Ein besonderer Dank gilt Brunhilde und Robert Jussel für die vorbildliche Betreuung der Straßenrabatte an der Hauptstraße. In Schlins ist im vergangenen Jahr viel geschehen; es wird sich auch im nächsten Jahr so einiges tun. Dies alles ist nur bei stabilen Rahmenbedingungen und entsprechendem finanziellen Spielraum möglich. Der Rahmen ist durch den heuer erzielten Finanzausgleich und die Pläne für die kommenden Jahre abgesteckt. Der Spielraum ist nur gewahrt, wenn alle Betriebe und Haushalte ihren Abgabenverpflichtungen so wie bisher vollständig und pünktlich nachkommen. Schon jetzt ein ganz herzliches Dankeschön dafür. Die Gelder werden zum Wohle aller, zum Ausbau der Infrastruktur und zum Erhalt des sozialen Netzes und der Lebensqualität in unserer Gemeinde und in unserem Land eingesetzt. Auch für 2005 sind aufgrund der soliden Finanzgebarung der vergangenen Jahre lediglich maßvolle Gebührenanpassungen notwendig. Ich wünsche ein gesegnetes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch und viel Spaß beim Lesen unseres Infoblattes. Euer Bürgermeister Mag. Harald Sonderegger 6 Gemeindeamtssanierung u. Dorfplatzgestaltung Die heuer angegangene zweite Phase der Gemeindeamtssanierung und die neue Dorfplatzgestaltung stehen kurz vor ihrem Abschluss. Nachdem im Frühjahr die notwendigen Bewilligungsverfahren eingeleitet wurden und die BH den Genehmigungsbescheid erteilt hatte, konnten im Sommer die Arbeiten in Angriff genommen werden. Beim Gemeindeamtsgebäude wurden sämtliche Fenster ausgetauscht, die gesamte Außenhaut isoliert und eine neue Fassade angebracht. Die Außenbeschattung wurde erneuert und der Eingangsbereich neu gestaltet. Beim Eingang wird eine neue Schließanlage installiert und im gesamten Gebäude wurden die Vorbereitungen für eine zeitgemäße EDV-Verkabelung getroffen. Die Kabel sollten in den nächsten Wochen eingezogen werden und wir hoffen, dass bis gegen Ende Jänner die Innenarbeiten endgültig abgeschlossen sein werden. Im Außenbereich wurde das gesamte Areal rund um das Gemeindeamt, Arzthaus und Postamt neu gestaltet und eine offene und vergrößerte Platzsituation geschaffen. Eine neue Außentreppe stellt die Verbindung zum südseitig neu angelegten Parkplatz dar. Durch diese Maßnahmen stehen insgesamt acht zusätzliche Parkplätze zur Verfügung. Die Außen- und Platzbeleuchtung und die Geländermontage werden in Bälde erfolgen. Die Bepflanzung, die Aufbringung des Feinbelages und die Parkplatzeinteilung können wit- Die alten Bäume und Stauden sind entfernt Ein letzter Blick auf die alte Fassade Der neue Platz lässt sich erahnen 7 terungsbedingt erst im Frühjahr erfolgen. Ebenfalls erst im Frühjahr wird eine von Wolfgang Schnetzer gestaltete Steinskulptur aufgestellt werden. Die reinen Baukosten liegen plangemäß bei ca. € 500.000,00 netto. Lediglich einzelne zusätzlich notwendig gewordene Maßnahmen im Gebäude selbst wie z.B. die Sanierung der Innenbeschattung, das Ausmalen aller Räume, der teilweise Austausch von Heizkörpern udgl. werden den Kostenrahmen noch etwas erhöhen. Wir freuen uns alle schon jetzt über ein gelungenes Projekt und danken dem Planer Daniel Enzenhofer, der örtlichen Bauaufsicht Gerhard Hartmann und den ausführenden Firmen für ihre Arbeit. Danke zu sagen ist aber auch allen Nachbarn, Gemeindeamtsbesuchern und Mitarbeitern für das entgegengebrachte Verständnis während der Bauphase! Die Natursteinmauer entsteht ... Die Isolierung wird angebracht ... und wächst ganz schön in die Höhe Die neue gefällige Fassade 8 RFI - ein Partner für die ganze Familie Gesellschaft für regionale Freizeit- und Infrastruktur (RFI) öffnet die Freizeittore! Die Erhaltung und die Stärkung des regionalen Naherholungsraumes hat sich die RFI zum Ziel gesetzt. Dem Beispiel der Gründungsgemeinden Bludesch, Ludesch und Sonntag sind in diesem Jahr mit ihrem Beitritt zur RFI auch die Marktgemeinde Nenzing und die Gemeinde Schlins gefolgt. Die Angebote im Freizeit-, Kultur-, Gastronomie und Bildungsbereich in der Region Walgau - Großes Walsertal sind vielseitig und interessant. Die RFI ist bemüht, auf die vielen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung in der Region aufmerksam zu machen und mit familiengerechten Preisen auch Voraussetzungen zum Zutritt für Jedermann zu ermöglichen. War es im Sommer der RFI Freizeitpass für Schwimmbad, Tennishalle, Wander- und Alpbusse, Bergbahnen, öffentlicher Personennahverkehr und Kulturevents, so bietet der RFI Winterpass Möglichkeiten zum Winterspaß in der Region, Hallenbad- und Eislaufplatzbenützung, Ermäßigungen bei Tennis- und Reithallenbenützung und die kostenlose Benützung der öffentlichen Verkehrsmittel zwischen Feldkirch und Brand, Bludenz und Damüls. Neue Geschäftsleitung Seit 1. November ist Frau Mag. Sabine Riedesser mit der Geschäftsführung der RFI in Bludesch an der Hauptstaße nale Zusammenarbeit für noch bessere Lebens- und Wohnqualität in der Region" umsetzen will. RFI - Gutschein um 10 Euro Dazu gehört auch die Erhaltung und Stärkung der regionalen Nahversorgung. Mit dem RFI Einkaufsgutschein wurde ein Zeichen gesetzt. Übrigens: RFI - Gutscheine werden in über 80 Partnerbetrieben der RFI Mitgliedsgemeinden angenommen. Ein ideales Geschenk und ein Bekenntnis zur Region. Mobilitäts - Oscar für RFI Die Idee der Vernetzung aller öffentlicher Verkehrsmittel mit dem RFI - Freizeitpass fand auch über die Landesgrenzen hinaus Beachtung und Anerkennung. Mit dem Mobilitätspreis 2004 des Österreichischen Verkehrs - Clubs (VCÖ) wurde das RFI - Projekt aus 180 weiteren Projekten aus ganz Österreich als Siegerprojekt gekürt. betraut. Frau Mag. Riedesser kommt aus dem Managementbereich der Privatwirtschaft und erhielt aus einem Kreis von 25 hoch qualifizierten Bewerbern aus dem In- und Ausland das Vertrauen des RFI - Aufsichtsrates. Gemeinsam mit RFI Mitarbeiterin Karin Bösch bemüht sich Sabine Riedesser im RFI Büro um ein möglichst optimales Kundenservice. Mit einigem Stolz auf das Erreichte und gleichzeitiger Herausforderung für ein noch breiteres Angebot, geht die RFI - Geschäftsführung in ein neues Geschäftsjahr. Dank gebührt vor allem auch dem scheidenden Geschäftsführer "Gamon & Partner" für die geleistete Aufbauarbeit. Gemeinsam sind wir stark Mit den Mitgliedsgemeinden Bludesch, Ludesch, Nenzing, Sonntag und Schlins zählt die RFI - Gemeinde nun schon 15.000 Bewohner. "Gemeinsam sind wir stark" heißt der Slogan, mit dem die RFI in enger Zusammenarbeit mit der Bevölkerung das Ziel "Regio- 9 RFI Partnerbetriebe Trotz der kurzen Zeit seit dem Schlinser RFI-Beitritt haben sich auch aus Schlins bereits 14 Betriebe und das Hallenbad Schlins als RFI-Partner gemeldet. Weitere Unternehmen werden sicher noch dazu kommen. Überall, wo Sie das RFIPartnerzeichen angebracht sehen, können Sie mit dem RFIGutschein bezahlen. RFIGutscheine erhalten Sie in allen Raiffeisenbanken der RFIGemeinden und im RFI-Büro in Bludesch, neben dem Cafe Schnegg. Der RFI-Gutschein eignet sich für Geschenkanlässe aller Art und hilft, die Kaufkraft in der Region zu halten. Für die Kunden ist der RFIGutschein wie Bargeld und den Betrieben werden keine Verrecnungskosten oder ähnliches in Rechnung gestellt. Es handelt sich bei diesem Ange-bot um ein reines Serviceange-bot der RFI-Gemeinden. 10 Bei diesen Betrieben werden die RFI-Gutscheine als Zahlungsmittel entgegengenommen! 11 Die Schlinser Bevölkerungsentwicklung 2004 Die Bevölkerungsstatistik mit der Aufstellung der im Jahr 2004 bis zum Stichtag neu Geborenen und der Todesfälle gibt Auskunft über die Anzahl der Schlinser Einwohner, über ihre Zusammensetzung nach Staatsangehörigkeit sowie über die Zahl der Geburten und Todesfälle im abgelaufenen Jahr. Gegenüber 2003 hat die Bevölkerung von Schlins von 2274 Einwohnern um 70 Personen oder 3,1 % auf 2344 Einwohner zugenommen. Die Anzahl der österreichischen Staatsbürger hat sich um 30 Personen erhöht. Die Zahl der ausländischen Mitbürger ist in diesem Zeitraum um 40 Personen auf nunmehr 325 angestiegen. Diese starke Zunahme ist durch die Ansiedlung von Flüchtlingsfamilien im ehemaligen Personalhaus des LKH Gaisbühel bedingt. Der Anteil nichtösterreichischer Staatsbürger an der Gesamtbevölkerung beträgt zum Stichtag 16,1 % und liegt etwas über dem Landesdurchschnitt. Insgesamt sind zum Stichtag 1. Dezember 2232 Personen mit Hauptwohnsitz und 112 Personen mit weiterem Wohnsitz in Schlins gemeldet. Die Anzahl der Todesfälle hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht von 7 auf 10 Personen erhöht. Allen Angehörigen und Hinterbliebenen sei an dieser Stelle nochmals das Mitgefühl ausgesprochen. Die Geburtenzahl für den Zeitraum 11. 11. 2003 bis 13. 11. 2004 hat sich im Vergleich zum Vorjahr konstant weiterentwickelt. Insgesamt 28 Kinder haben das Licht der Welt erblickt. Den Eltern der 11 Mädchen und 17 Buben sei herzlichst gratuliert. Bevölkerungsstatistik per 29. 11. 2004 12 Neugeborene 2004 Sterbefälle 2004 13 Abschied in die Pension Im heurigen Jahr haben zwei langjährige Mitarbeiter unserer Gemeinde ihr Pensionsalter erreicht und sich in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Margit Altstätter hatte nach 24,5 Jahren Dienst im Gemeindeamt am 30. Juni 2004 ihren letzten Arbeitstag. Margit, unsere längstdienende Mitarbeiterin und gute Seele im Gemeindeteam hatte Anfang Jänner 1980 ihren Dienst im Gemeindeamt aufgenommen. Vier Bürgermeister (Elmar Kalb, Erich Jussel, Mag. Karlheinz Galehr und Mag. Harald Sonderegger) hatte sie in diesem knappen Vierteljahrhundert als ihre Chefs. Das Meldewesen, Passanträge, Familienbeihilfeansuchen, Tourismusagenden, Ablage, allgemeine Schreibarbeiten uvam. waren ihre Tätigkeitsgebiete. An ihrem letzten Arbeitstag hatte Margit alle Gemeindeamtsmitarbeiter und ihre 4 Chefs zu einer kleinen Abschiedsfeier eingeladen. Bürgermeister Sonderegger bedankte sich bei Margit für ihre stets verlässliche und bemühte Mitarbeit, für ihre höfliche und korrekte Art gegenüber den Bürgern und den Vorgesetzten und wünschte Margit namens aller nur das Allerbeste für ihren neuen Lebensabschnitt. Erich Nigsch beendete am 30. November 2004 sein Dienstverhältnis zur Gemeinde Schlins mit dem Übertritt in die Pension per 1. Dezember. Erich war als Facharbeiter im Bauhof der Gemeinde Schlins seit dem 1. April 1991 tätig und erlebte in diesen 13 Jahren und 8 Monaten drei Bürgermeister als Vorgesetzte. Erich hatte verschiedenste Verantwortungsbereiche in der vielfältigen Arbeit, die an einem Bauhof so anfällt, wahrzunehmen. 14 Schwerpunkte waren sicherlich die Betreuung und Instandhaltung der gesamten Gemeindegebäude, Spielplätze, Straßen und Wege, der Containerplätze und des Friedhofes. Zudem war Erich eingebunden in die Grünmüll- und Problemstoff-annahme und wesentlich für die ordnungsgemäße Winterdienstabwicklung mitverantwortlich. Erich hat seine Aufgaben stets zuverlässig, verantwortungsbewusst und sehr selbständig wahrgenommen. Durch seine umgängliche Art war er auch stets in der Bevölkerung akzeptiert und wahrte ein gutes Maß zwischen dringend notwendiger Bürgernähe und dennoch erforderlicher Distanz. Bürgermeister Sonderegger dankte Erich für seinen Einsatz anlässlich seiner Abschiedsfeier im Bauhof. Wir werden Erich’s Teamgeist und sein besonderes musikalisches Talent sehr vermissen und wünschen ihm das Allerbeste für die Zukunft und noch viele schöne Jahre im Ruhestand. Erich Nigsch Neue Mitarbeiter stellen sich vor Nach der Matura besuchte Simone eine 2-jährige Tourismusfachschule in Innsbruck und arbeitete danach 4 Jahre als Rezeptionistin in Vaduz. Neben Fremdsprachen und Reisen zählt auch Skifahren zu ihren Hobbies. Wir heißen Simone ganz herzlich willkommen und wünschen ihr alles Gute und viel Freude in ihrem vielfältigen Tätigkeitsbereich. Simone Jenni Simone Jenni aus Schlins, Landstraße 21, trat mit 1. Juni 2004 die Nachfolge von Margit Altstätter als Gemeindemitarbeiterin an. Simone ist neben diversen anderen Aufgaben vornehmlich für das Meldewesen und die Bauaktenverwaltung verantwortlich. Herwig Pertel aus Schlins, Landstraße 57, wird am 3. Jänner 2005 seinen ersten Arbeitstag im Bauhof der Gemeinde Schlins antreten. Herwig wurde als Nachfolger für Erich Nigsch eingestellt, und wird unser Bauhofteam mit seinem Können und Einsatz ergänzen. Herwig Pertel Herwig ist 39 Jahre alt und war zuvor als Kraftfahrer bei der Fa. Europapier beschäftigt. Als sein größtes Hobby kann sicherlich die Schlinser Feuerwehr bezeichnet werden. Willkommen im Team und viel Freude bei deiner neuen Tätigkeit! 15 ERNE FC Schlins im Jahr 2004 Auszug aus den Tätigkeiten des ERNE FC Schlins im Jahr 2004 a) Internationales Nachwuchshallenturnier b) Allgemeines Nachwuchshallenturnier Obwohl keine so klingenden Namen wie beim internationalen Turnier vor Ort waren, zeigte sich in der Anzahl von über 100 Mannschaften, dass auch diese Veranstaltung sich bereits einen "Namen" im heimischen NW-Fußball gemacht hat. An drei Wochenenden im Februar spielten in vier Altersgruppen unter vielen anderen Mannschaften auch jene aus den Hochburgen Vorarlbergs (Bregenz, Lustenau, Altach und Dornbirn) um den Sieg. c) Faschingsumzug Am 22. Februar 2004 nahmen die FC-Jungs als Cowboys mit ihrem liebevoll errichteten Faschingswagen am närrischen Umzug teil. Am 31. Jänner 2004 stand wiederum der Höhepunkt der NW-Veranstaltungen auf dem Programm. Das 7. "intern. Spiegl Max NWHallenturnier für U-10 Mannschaften" mit Teilnehmern aus Deutschland, der Schweiz, Frankreich und Österreich kam in bewährter Manier zur Austragung. Unter anderen waren Mannschaften wie Leverkusen, Stuttgart, 1860 München, Austria Wien, Austria Salzburg, FC Zürich, St.Gallen, Riedisheim (F) anwesend. Den Sieg holten sich wie im Vorjahr die Kicker von Bayer Leverkusen, die sich im Finale gegen den VFB Stuttgart durchsetzten. d) Altpapiersammlung In traditioneller Weise wurde die Altpapiersammlung am 03. April 2004 vom Nachwuchs und einigen Erwachsenen durchgeführt. e) Tschuterinfo Unter der Redaktion von Bernhart Armin, der Gestaltung durch Wieland Martin und den Berichten der Vorstandsmitglieder entstand die 2. Auflage der FC-Fußballzeitung, genannt "Tschuterinfo". Sie beinhaltet einen Streifzug quer durch das rege FC-Jahr. 16 Rock im Zelt f) Rock im Zelt Den Auftakt zum Ortsvereineturnier bildete am Freitagabend, dem 21. Mai, wie im Vorjahr eine Rockveranstaltung für jüngeres und junggebliebenes Publikum, gestaltet durch die 3 Bands "sektor7", "69daze" und "urban ego". g) Ortsvereineturnier h) Allgemeines - Zahlreiche Gespräche, Sitzungen und Abklärungen im Zuge der Errichtung eines neuen Sportareals - Abwicklung von ca. 160 Meisterschafts- und 80 Freundschaftsspielen Ortsvereineturnier In zwei Disziplinen (Fußball und Müllwurf) ermittelten die Schlinser Ortsvereine am 22. Mai 2004 den Sieger, welcher heuer erst nach der Durchführung eines "Stechens" im Finale zwischen der Faschingsgilde (Sieger) und der Feuerwehr feststand. Für den musikalischen Sound am Samstag abend sorgte Alleinunterhalter "Bruce unplugged", bestens bekannt als Sänger der Gruppe "NAME". Der Sonntag wurde mit einer Feldmesse, dem Frühschoppen und attraktiven Meisterschaftsspielen abgerundet. - Diverse Ausflüge und Trainingslager der NWMannschaften (Leverkusen, Riedisheim (F), Munderkingen, ...) Umfangreiche Verhandlungen mit Trainern, Spielern, Gemeinde und Sponsoren um die sportliche und finanzielle Basis zu gewährleisten - Instandhaltungs- und Pflegearbeiten Sportareal (5 Arbeitseinsätze) - uvm....... am 17 i) Mannschaften und Trainer Meisterschaftsjahr 2004/05 I. Kampfmannschaft Madlener Daniel 115 Trainingseinheiten II. Kampfmannschaft A Lampert Alexander 90 Trainingseinheiten II. Kampfmannschaft B Bodenlenz Hannes 90 Trainingseinheiten U-16 Gstrein Martin, Fröhle Rene 90 Trainingseinheiten U-13 Muhr Michael sen. 85 Trainingseinheiten U-11 Hinteregger Christoph, Schnetzer Philipp 80 Trainingseinheiten U-10 Schittl Edwine 80 Trainingseinheiten U-9 Bernhart Erik, Schittl Edwine 75 Trainingseinheiten U-7 Schittl Edwine 70 Trainingseinheiten Kindergartengruppe Schittl Edwine 65 Trainingseinheiten Altherren Galehr Klaus 40 Trainingseinheiten j) Kinderbetreuung in den Ferien Unsere Trainerin Schittl Edwine konnte einer ganzen Schar von Kindern und Jugendlichen einen Tag lang die Faszination des Fußballsportes übermitteln. Diese "Knirpse" für den Fußball zu begeistern, ist eines der vorrangigen Ziele unseres Vereines, um einerseits den Kindern Spaß und Bewegung zu übermitteln, aber sie andererseits auch als hoffnungsvolle "Ballkünstler" in unsere Erwachsenen-Mannschaften heranzuführen. k) Hallenrock Bilder Im Wiesenbachsaal fand am 06. November 2004 wiederum bei "sehr gut gefülltem Saal" der FCHallenrock statt. Die Gruppen "Square Circle", "4infinity" und "PlanB" brachten bis spät in die Nacht das anwesende Publikum in tolle Stimmung. l) PreisjassenBilder 18 Das traditionelle Preisjassen des ERNE FCSchlins findet am 11.12. und 12.12.2004 in allen Schlinser Gasthäusern und dem Pfarrsaal statt. 1. Preis 400,- € Sparbuch der Raika 2. Preis 300,- € Gutschein Sport Wilhelmer Vandans 3. Preis 100,- € in bar Schlinser Bergkäse ist der Beste! Dass der Schlinser Bergkäse auch den internationalen Vergleich nicht zu scheuen braucht, belegte einmal mehr eine hervorragende Platzierung bei der internationalen Käsiade in Hopfgarten in Tirol. Der Schlinser Bergkäse wurde mit einer Bronzemedaille ausgezeichnet! Wir gratulieren Thomas Kaufmann und seinem Team genauso wie Sennereiobmann Alfons Matt und seinen Landwirten, die mit ihrer hervorragenden Milchqualität ganz wesentlich zu diesen hervorragenden Ergebnissen beitragen, ganz herzlich zu diesen Erfolgen. Was die treuen Kunden unserer Dorfsennerei ohnehin schon immer wussten, haben im vergangenen September bei der 12. Käseprämierung in Schwarzenberg auch die Fachjury und das Publikum eindrucksvoll bestätigt: Der Schlinser Bergkäse von Meistersenn Thomas Kaufmann wurde genauso wie 2001 wieder zum Gesamtsieger gekürt! Schlins produziert damit den besten Bergkäse Vorarlbergs. 19 Gemeindemusik Schlins Kinderbetreuung Am 27.08 war es wieder soweit: Die Gemeindemusik übernahm für einen Tag die Ferienbetreuung der Schlinser Kinder. Gestartet wurde um 8:00 Uhr im Probelokal. Um sich anfangs etwas aufzuwärmen, begann der Vormittag mit dem rhythmischen Wordrap "Lauchsuppe". Als auch der letzte munter geworden war, starteten wir in Gruppen mit der Schnitzeljagd. Es mussten Rätsel gelöst, gepuzzelt, getanzt und Instrumentennamen gesucht werden. Nach körperlich und geistig anstrengenden zwei Stunden gab es dann eine kleine Stärkung. Die nächste Aufgabe war, zum Thema "Musik" ein Bild zu zeichnen. Als die Gewinner der Schnitzeljagd ermittelt waren, gab es noch eine Preisverteilung, wobei natürlich kein Kind leer ausging. Der sehr amüsante Vormittag wurde mit einer zünftigen Jause abgeschlossen. Wir hoffen, dass es allen beteiligten Kindern ebenfalls gut gefallen hat und ein paar schöne Erinnerungen geblieben sind. Jungmusiklager Dieses Jahr fand das Jungmusikantenlager gemeinsam mit unseren Musikkollegen/innen aus Schnifis vom 9. bis zum 11. Juli in Furx statt. Gleich nach der Ankunft - nachdem sich alle in ihren Lagern eingenistet hatten - probten die Jungmusikanten zusammen bis zum gemeinsamen Abendessen. Der Abend wurde genutzt, um sich gegenseitig besser kennen zu lernen und um die ersten Freundschaftsbande zu knüpfen. Nach einem gemütlichen Frühstück begann der Samstag mit einer Vollprobe bis hin zum Mittagessen. Der Nachmittag war wiederum mit Teilproben gefüllt. Abends wurde dann eifrig gegrillt und die Zeit mit lustigen Spielen verbracht. 20 Am nächsten Morgen wurden alle durch ein Trompetensolo bereits um 8:00 Uhr aus den Federn geholt. Den ganzen Sonntag Vormittag wurde noch einmal fleißig geprobt. Nach dem Mittagessen fand zum Abschluss eine Schnitzeljagd statt. Nach der gemeinsamen Aufräum-Aktion in der Hütte musste Furx leider wieder der Rücken gekehrt werden Vorankündigung Unser traditionelles Dreikönigskonzert findet am Mittwoch, den 05. 01. 05, um 20.15 Uhr im Wiesenbachsaal statt. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter www.gm-schlins.at oder im in Kürze erscheinenden Musigblättle. 21 Beim Seniorenbund da ist was los! 20. Jänner 2004 Faschingsnachmittag An diesem lustigen Nachmittag konnten wir auch heuer eine gemütliche und lustige Runde begrüßen. Diesen Nachmittag möchten alle nicht missen . 17. Februar 2004 Winterwanderung nach Düns Bei schönem Wetter aber leider keiner verschneiten Landschaft wanderten wir zum Dünser Weiher. Mit gutem Humor und vollen Bäuchen kehrten wir am Abend nach Schlins zurück. Ausflug in den Nenzinger Himmel am 22. Juni 2004 Nach der Ankunft im Nenzinger Himmel verwöhnten uns Rosi und Hans bei ihrer Hütte. Es gab eine zünftige Kräftigung, damit unsere Wanderlustigen Senioren ihre Bergtouren gut bewältigten. Am Abend fiel der Abschied aus der Gamperdona sehr schwer. Winterwanderung zum Fischweiher nach Düns 7. September 2004 Seewaldsee Nach einem Besuch in der Kirche von Fontanella und einem gutem Mittagessen wanderten wir zum Seewaldsee. Bei traumhaftem Wetter, konnten wir die schöne Bergwelt um den See genießen. 6. Oktober 2004 Nordic-Walking Es war eine kleine, aber aktive Nenzinger Himmel Gruppe. Die Kursleiterin hatte viele Tipps und Tricks mitgebracht. Damit geht´s bzw. "walkt" es sich jetzt noch besser und wir halten unseren Körper fit. 30. November 2004 Jahreshauptversammlung Aufgrund des großartigen Besuches der Mitglieder (über 75!) platzte der Gasthof Hecht aus allen Nähten. Faschingsdienstag 22 Trachtengruppe Schlins 3-Seen-Wanderung Zu einer Familienwanderung für alle Mitglieder lud am 3. Oktober 2004 die Trachtengruppe Schlins. Bei herrlichem Herbstwetter versammelte sich eine große Schar bei der Volksschule Schlins um in nächster Umgebung von See zu See zu wandern. Der Vizeobmann Hermann Eberl hat diese Route vorgeschlagen und alle TeilnehmerInnen waren begeistert. Ohne ein Fahrzeug zu be- war das nächste Ziel, wo sich alle bei Sonnenschein ein klei- nes Eis verdienten. Nur schwer konnte man sich von der gemütlichen Rast aufmachen, um den letzten Teil der Wanderung durch den herbstlich gefärbten Wald nach Schlins zu gehen. Vorbei am dritten See dieser Wanderung, dem Schlinser Fischweiher, lud die Trachtengruppe alle Wanderer zum Ausklang bei Kaffee und Kuchen beim Volksschulplatz ein. Für die großzügige Spende von Selbstgebranntem verdient Werner Sonderegger einen besonderen Dank. Allen TeilnehmerInnen wurde bei dieser Wanderung bewusst, wie schön es in der nächsten Nähe ist und alle freuen sich auf den Wandertag im Herbst 2005. nützen wurde in Schlins losgewandert. Es ging durch den Schlinser Wald Richtung Bludesch, vorbei an der Ruine Jordan nach Thüringen zum Montiola See. Dort erwarteten die inzwischen hungrigen Wanderer Edwin Häusle und Thomas Lampert mit Köstlichkeiten vom Grill. Auch die Kinder verweilten sich bestens bei ihrem eigenen Würstchengrill und beim Spielen auf der Wiese. Nach ausgiebiger Rast ging es weiter nach Schnifis. Der Faller See 23 Sozialpädagogisches Internat Hier oben auf dem Jagdberghügel ist immer was los! Mit dem Projekt "Be a star" setzten das Team des Sozialpädagogischen Internats und die Lehrerschaft der Sozialpädagogischen Schule im Jahre 2004 einen ganz besonderen Höhepunkt. Die Jugendlichen präsentierten sich und ihre musikalischen, tänzerischen und schauspielerischen Talente vor jubelndem Publikum. Ganz klar, dass jeder auch seine eigene "Fan-Gruppe" dabei hatte. Für die Jury war es nicht leicht, den Sieger festzustellen. Die Erfahrung, dass es nicht nur einen Star auf dem Jagdberghügel gibt, wollen alle Teilnehmer und das Publikum bis heute nicht missen. Neben verschiedenen Highlights, u.a. auch Feste im Jahreskreis, lernen die Jugendlichen während ihres Aufenthalts auch Pflichten und Grenzen kennen. News gibt es aber auch auf der Leitungsebene. Gerhard Heinritz heißt der Nachfolger von Manfred Ganahl. Er leitet das Sozialpädagogische Internat des Vlbg. Kinderdorfes seit August dieses Jahres. Und für alle, die es noch nicht wissen, das Internat ist seit 1999 ein Bereich des Vlbg. Kinderdorfes und bietet 40 Kindern und Jugendlichen eine vollstationäre Betreuung. Neugierig? Falls Sie noch mehr über die Entwicklung dieser Institution erfahren möchten, besuchen Sie uns. Während den Feierlichkeiten und der Ausstellung zu "600 Jahre Burgenbrand im Walgau" im Spätsommer/Frühherbst 2005 präsentiert sich das Sozialpädagogische Internat mit einer kleinen Fotoausstellung. Wir freuen uns, wenn Sie vorbei kommen! 24 Volksschule Schlins - Jahresrückblick Im Schuljahr 2004/05 besuchen 168 Buben und Mädchen die VS in Schlins, davon sind 44 Kinder den beiden ersten Klassen zugeteilt. Die Vorschulkinder werden mit den Erstklässlern gemeinsam in differenziertem Unterricht gefördert und gefordert. Insgesamt gibt es 8 Klassen, je zwei auf jeder Schulstufe. Wir freuen uns, dass wir wieder verschiedenste "Unverbindliche Übungen" anbieten können. Besonders der neusprachliche Bereich findet dabei starke Berücksichtigung: In allen 8 Klassen, also auch schon auf der ersten Schulstufe, wird "English for fun" unterrichtet. Im musischen Bereich werden mit "Chorgesang", "Spielmusik", "Darstellendem Spiel" Schwerpunkte gesetzt. Die Förderung der 32 Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache wird mit zusätzlicher "Deutsch-Förderung" bzw. mit "Deutsch - intensiv" unterstützt. Mit dem Projekt "Mit Kinderfüßen bis zum Mond " verfolgen wir die Absicht, einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Im Besonderen geht es darum, die Kinder wie die Eltern zu motivieren, den Schulweg nicht mit dem Auto, sondern zu Fuß zu bewältigen. Der Erfolg ist riesig! Über 2026 "Meilen" schafften die Kinder während einer einzigen Woche! Da gab` s dann sogar Besuch des Herrn BM Mag. Harald Sonderegger an der Schule! Er brachte auch gleich eine gesunde Jause mit und war voll des Lobes! Jetzt muss nur noch die Nachhaltigkeit greifen, damit die Kinder auch in Zukunft weiterhin zu Fuß unterwegs sind. Die Rettungsübung mit der Freiwilligen Feuerwehr von Schlins ist ein Beitrag für die Sicherheit. Unter der Führung des Einsatzleiters Herrn Kurt Sonderegger wurde ein Szenarium geprobt, das hoffentlich niemals zum Ernstfall wird. Verschiedenste weitere Projekte, Theateraufführungen, Lesenächte, Lehrausgänge, die alle auch ein Beitrag zu "Kinder stark machen" sein mögen, werden uns noch übers Jahr verteilt beschäftigen. Uns allen wünsche ich, die für den Erfolg nötige Energie und Geduld, viel Freude am Lernen und die notwendigen Erfolgserlebnisse, so dass wir alle gerne in die Schule kommen! Franz Metzler, Schulleiter 25 Erfolgreiches Jahr für die TS Schlins Personelles: Im Frühjahr 2004 wurde Dietmar Metzler als neuer Vizeobmann der Turnerschaft Schlins gewählt. Der Turnerball 2004 war wieder ein voller Erfolg und ist ein fixer Punkt im Schlinser Fasching. Da die Turnerschaft den 2Jahres-Rhythmus ändert, wird es auch am 22. Jänner 2005 einen Turnerball geben. Es wird schon fleißig am neuen Programm geprobt und an den Kostümen genäht. Wir würden uns freuen wieder so viele von Euch begrüßen zu dürfen. Erfolgreiche Teilnahme Wettkämpfen: an - Bezirksmeisterschaft in Altach - Mannschaftsmeisterschaft in Lustenau - Vorarlberger Jugendmeisterschaften - Jagdbergcup und Vereinsmeisterschaft - Österr. Jugendmeisterschaft in Wien: Mannschaftssieg der Vorarlberger Kinderstufen-Mannschaft. Pro Bundesland die besten 6 Turnerinnen je Altersklasse: 2. Einzelrang: Nina Schallert, 3. Einzelrang: Vanessa Burtscher - Landesjugendturnfest in Höchst - Sommertrainingslager in Schlins - Vorarlberger Landesmeisterschaft - Österr. Staatsmeisterschaften Garde- und Showdance: Österreichische Meisterschaften im April 2004 1. Rang in der Disziplin Rheinische Garde 12-15 Jahre Aufsteiger 2. Rang in der Disziplin Showdance modern 12-15 Jahre Aufsteiger Internationales Qualifikationsturnier in Essenbach (D) sowie Bayrische Meisterschaften in Wartenberg (D) jeweils Sieg in beiden Disziplinen. 26 Europameisterschaft 2004 in Landgraaf (NL) 12./13. Juni 2004 Europameister in der Disziplin Showdance modern 12-15 Jahre, Aufsteigerklasse Vizeeuropameister in der Disziplin Rheinische Garde 1215 Jahre Aufsteigerklasse Vielen Dank an alle die zu diesem großartigen Erfolg beigetragen haben und Dank an die Gemeinden Schlins und Nenzing, an das Land Vorarlberg, dem ASVÖ Vorarlberg, der Fa. ERNE und allen anderen, die dieses Projekt finanziell unterstützt haben. Bei den Schlinser Vereinen möchten wir uns ganz herzlich für den Empfang bedanken, den sie unseren erfolgreichen Heimkehrern bescherten. 27 Jahresrückblick WSV Schlins 2004 Vereinsmeisterschaft/ Schülerschirennen 04. 01. 2004 in Bürserberg: Eine stattliche Zahl von knapp 50 LäuferInnen nahmen an der Vereinsmeisterschaft der laufenden Saison teil. Unter besten Bedingungen fand diese in Form eines Riesentorlaufes am 05. Jänner in Bürserberg statt. Den Titel der Vereinsmeisterin errang Hummer Sara, Vereinsmeister wurde Mähr Thomas. Am gleichen Tag stellten auch 40 Kinder/Schüler ihr Können unter Beweis. Wenn auch die Jüngsten teilweise noch die Hilfe eines Elternteiles in Anspruch nahmen, so überzeugten aber alle mit tollen Leistungen. Den Titel Schülermeisterin errang Hummer Sara, Schülermeister wurde Erne Patrick. 27. Vorarlberger Masters Cup 2004 am 14.02.2004 in Bürserberg: Der WSV Schlins wurde durch den VVS mit der Durchführung des 3. und 4. Mastercupbewerbes kurzfristig beauftragt. Trotz der kurzen Vorbereitungszeit konnte bei besten Verhältnissen ein perfektes Rennen in 3 Durchgängen mit je 110 Teilnehmern durchgeführt werden. Mit besonders starken Leistungen in der vergangenen Rennsaison konnten unsere Senioren aufwarten: Isolde Konrad 1. Platz Walgaumeisterschaft (AK II) 3. Platz Seniorengesamtcup (AK II) Besondere Erfolge unserer Rennläufer 2004: Franz Mähr 3. Platz Walgaumeisterschaft (AK IV) 6. Platz Seniorengesamtcup (AK IV) Ferdl Weichselbraun 1. Platz Walgaumeisterschaft (AK I) Wolfgang Mähr 1. Platz Walgaumeisterschaft (AK II) 28 Walter Nigsch 1. Platz Walgaumeisterschaft (AK IV) 1. Platz Seniorengesamtcup (AK IV) 1. Platz Super-G Laax, Schweiz (AK IV) Norbert Nigsch 1. Platz Walgaumeisterschaft (AK III) 2. Platz Seniorengesamtcup (AK III) 1. Platz Super-G Laax, Schweiz (AK III) 1. Platz Erika Netzer Gedächtnislauf (AK III) Unser profiliertester Rennläufer, Herbert Mähr, ist in dieser Saison leider allzu früh durch Verletzungspech ausgefallen. Er konnte vor seiner Verletzung im Seniorencup jedoch zwei 2. Plätze erreichen. Österreichische Meisterschaft Firngleiten: Norbert Nigsch (AK III) 1. Platz RTL 3. Platz Slalom 1. Platz Kombination Herbstwanderung Unsere alljährliche Herbstwanderung fand am Sonntag, den 19.09.2004 statt. Wir wanderten über den Rönser Kirchweg nach Röns und Düns. Nach einer Verschnaufpause in Düns wanderten über Schnifis retour nach Schlins zum Fischweiher. Dort ließ man den schönen Tag bei einer gemütlichen Grillrunde ausklingen. Kassier: Willi Ortler Sportwart Allgemein: Ing. Udo Voppichler Sportwart Senioren: Norbert Nigsch Sportwart Nordisch: DI Georg Rauch Beiräte: Ing. Thomas Voppichler Kurt Matt Wolfgang Ammann Jahreshauptversammlung am 08.10.2004: Am 08.10.2004 fand im Gasthof Hecht in Schlins die 58. Generalversammlung des WSV Schlins samt Neuwahlen des Vorstandes statt. Die neuen Vorstandsmitglieder sind: Obmann: Mag. Johannes Michaeler Obmann Stellvertreter: Norbert Nigsch Schriftführerin: Petra Bertsch Erich Stark Neue Kontaktadresse des WSV Schlins: Obmann Mag. Johannes Michaeler, Rechtsanwalt, Walgaustr. 24-26, 6824 Schlins, Tel: 05524/22026, Fax: 22026-6, Email: wsv.schlins@vol.at. Im Namen aller WSV Mitglieder bedanken wir uns bei dem ehemaligen Obmann Herbert Jussel für seine langjährige hervorragende Tätigkeit und seinen Einsatz für den Verein. 29 UTC Schlins: Ein ereignisreiches Tennisjahr Die Tennissaison 2004 hatte es wieder in sich: Fünf Jugendund vier Herrenmannschaften beteiligten sich auch heuer wieder an den Vorarlberger Mannschaftsmeisterschaften. Besondere Freude machten uns wie jedes Jahr unsere Jugendlichen: Das Hallentraining im Winter und die vielen Stunden am Tennisplatz machten sich offensichtlich bezahlt, und so sahen wir viele tolle Matches unserer Buben und Mädchen. Sportlicher Höhepunkt war zweifellos das gute Abschneiden der 1. Herrenmannschaft: Mit neuem Outfit ausgestattet, gelang es uns nicht nur den Klassenerhalt in der zweithöchsten Liga in Vorarlberg zu sichern, sondern wir erkämpften uns sogar einen Platz im Oberen Playoff! Nicht nur der Sport lockt unsere Mitglieder zum Tennisplatz, denn die Hüslewirte - ausnahmslos freiwillige Mitglieder warten stets mit Speis und Trank auf. Und wenn dann gar zum Fest gerufen wird, lässt sich das keiner entgehen. So durften wir z. B. beim Sommernachtsfest über 70 Mitglieder begrüßen, die dem schlechten Wetter bestens gelaunt trotzten. Als sich nämlich am Nachmittag wolkenbruchartige Regenfälle angekündigt hatten, war kurzerhand ein Zelt aufgestellt worden. Die Kinder hatten - wie man sieht - auch im Regen ihren Spaß. Doch der Sport und die gesellschaftlichen Aktivitäten standen heuer deutlich im Schatten eines großen Projekts: Nach langer und intensiver Planungsund Vorbereitungsarbeit wurde 30 es mit dem Hüsle-Umbau nach Wolfis Plan ernst. Seit Beginn der Abbrucharbeiten am 20.09.04 ist der ganze Verein auf den Beinen, um zu helfen. Von den Jugendlichen angefangen, über unseren Ehrenobmann oder den Platzwart bis hin zum Vizebürgermeister arbeiten alle mit Begeisterung mit. Unter der Aufsicht von Kurt und Luis schreiten die Arbeiten zügig voran und unser neues schmuckes Heim nimmt immer konkretere Formen an. So darf es nicht verwundern, dass die Vorfreude auf die Saison 2005, in der wir unser 25-jähriges Jubiläum feiern werden, schon riesig groß ist. . Verein Spielkiste 2004 Bereits mitten im Vereinsjahr 2004/05 stehend, lassen wir das letzte Jahr noch einmal Revue passieren: Die Spielkiste war mit täglich 11 bis 12 Kindern voll ausgelastet und erfreute sich eines regen Betriebes. Zudem war es ein Jubiläumsjahr, da unser Verein sein 10jähriges Bestehen feierte. Dieser Anlass, gepaart mit einer gewissen Bazarmüdigkeit, führte dazu, dass wir ein "Geburts-tagsfest" organisierten. Nach einer intensiven Vorbereitungszeit war es soweit: Am 19. Juni fand im Pfarrsaal ein Konzert mit "schaffa & bätta" statt und am 20. Juni dann das große Spielfest mit Bürgermusik und Tombola im Wiesenbachsaal. Wir freuten uns, dass trotz kühler Witterung so viele Schlinserinnen und Schlinser mit und ohne Kinder - mit uns gefeiert haben und möchten uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei allen bedanken, die durch ihren Einsatz oder ihre Spenden zum Erfolg unseres Festes beigetragen haben! Die Sommerpause nutzten wir für eine interne Bilanz und um notwendige Neuerungen zu überdenken. Einerseits stand unsere finanzielle und personelle Situation zur Debatte, andererseits die Betreuung der dreibis vierjährigen Kinder. Da der Kindergarten den Bedürfnissen dieser Altersklasse nicht gerecht werden kann, übernahmen wir diese Aufgabe offiziell von der Gemeinde. Damit war allerdings auch eine Erweiterung der Öffnungszeiten verbunden, die vom Land vorgeschrieben wird. Eine Kostenbeteiligung der Gemeinde ermöglichte uns, diesen neuen Anforderungen gerecht zu werden und eine weitere Betreuerin auf Werkvertragsbasis geringfügig zu beschäftigen. Seit November arbeitet also, zu unserer großen Erleichterung, Elisabeth Marte als Krankenund Zeitausgleichvertreterin im Spielkistenteam mit. So konnten wir die Spielkiste im Herbst wieder getreu unserem Motto "Qualität vor Quantität" starten. Ein wesentlicher Faktor zur Aufrechterhaltung unseres Niveaus ist die aktive Vereinsmitgliedschaft der Eltern und ihre grundsätzliche Bereitschaft, sich für das Wohl der Kinder mitverantwortlich zu fühlen. Am 15. November feierten wir gemeinsam das "Lichterfest" als erstes Fest im Jahreskreis. Unsere Betreuerinnen hatten in liebevoller Vorbereitung eine zauberhafte Überraschung kreiert und es war ein Erlebnis für Groß und Klein, dem märchenhaften "Pfad des Lichtes" zu folgen! Und in der Vorweihnachtszeit wird es heuer einen kleinen, aber feinen Weihnachtsbazar mit allerlei selbst Gemachtem geben. Aber im Mittelpunkt des Vereinsgeschehens stehen natürlich wieder unsere Kinder, denen wir eine erlebnisreiche und fördernde Zeit in einer einladenden Atmosphäre und mit liebevoller Begleitung bieten möchten. Unsere Kinder sind unsere Zukunft - und als solches ist es uns ein Bedürfnis, sie zu respektieren und schonend zu stärken! In diesem Sinne wünschen wir allen Gemeindemitgliedern und ihren Familien ein frohes und beschauliches Weihnachtsfest und viel Glück im Neuen Jahr. Obmann Jürgen Hartmann 31 80 Jahre Viehzuchtverein Schlins Eine tierische Ausstellung andere Tierausstellung mit der Präsentation von verschiedenen Rinderrassen vorbereitet. Die Besucher konnten nicht nur die traditionellen Rassen wie Braunvieh und Holstein Friesian bewundern, sondern auch Schottische Hochlandrinder und Tiroler Grauvieh in Mutter-KuhHaltung wurden gezeigt. Die Hauptattraktion war sicher die Präsentation der Tiere im Ring, bei welcher die Merkmale der Tiere fachmännisch erläutert und die einzelnen Schlinser Landwirtschaftsbetriebe näher vorgestellt wurden. Im Anschluss führten auch die "Jungzüchter" ihre Kälber im Ring vor, und es war offensichtlich, dass sie im Vorfeld fleißig daraufhin trainiert hatten. Sie durften von Landesrat Ing. Erich Schwärzler eine Erinnerungsmedaille sowie ein kleines Präsent entgegennehmen. Während die älteren Besucher die Rinderausstellung und den Rönsberghof anschauten oder sich zu einem gemütlichen Hock in der Festwirtschaft oder der Weinlaube niederließen, vergnügten sich die jüngeren Besucher beim Trettraktorenparcours und in der Strohhüpfburg. Ein wahrlich gelungenes Fest für Jung und Alt! Nochmals herzlichen Glückwunsch dem jubilierenden Verein und allen, die durch ihre Mithilfe zu diesem schönen Fest beigetragen haben. Trotz nicht gerade optimaler Wetterbedingungen fanden sich am Pfingstmontag zahlreiche Besucher auf dem Rönsberghof in Schlins ein, um gemeinsam mit dem Viehzuchtverein Schlins das 80-jährige Bestandsjubiläum zu feiern. Für diesen Anlass hatten die Schlinser Landwirte eine etwas 32 33 Bienenzuchtverein Schlins Aktivitäten - Standbesichtigung Ludesch - Vereinsausflug - Besuch der 2. und 3. VSKlasse Schlins bei unserem Obmann Michael Amann - Gemeinsame Aktionen - Allfälliges Standbesichtigung in Ludesch Im Juni dieses Jahres besichtigten wir die Imkerei von Karl Mersa, in Ludesch. Das Feuerwehrhaus in Schlins war der Treffpunkt für die Imker aus Schlins, Schnifis, Röns und Düns. Wir Imker zeigten uns sportlich und traten per Fahrrad die "Reise" nach Ludesch an. Dort wurden wir bereits von Herrn Mersa erwartet, der uns mit großer Fachkompetenz und Freude, seine Arbeitsweise und seinen Bienenstand erklärte. Herr Mersa ist mit Leib und Seele Imker und sein Wissen um die Bienenhaltung ist bis ins kleinste Detail seiner Ausführungen spürbar. Nicht nur, dass wir viel Interessantes erfahren konnten, auch seine Gastfreundschaft und die seiner Frau war sehr herzlich und großzügig. Wir wurden an allen Ecken und Enden verwöhnt! An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Herrn und Frau Mersa!!! Ausklingen ließen wir diesen Tag im Turbo! Vereinsausflug Alle zwei Jahre wird der Vereinsausflug für die Imker der Jagdberggemeinden von uns organisiert. Und heuer war es wieder soweit. Am 12. Juli fuhren wir mit dem Bus in die Schweiz, nach Toggenburg. Ziel war die Imkerei des Herrn Jakob Künzle. Herr Jakob Künzle ist Zuchtwart des Schweizer Imkerverbandes und Herr über drei Belegstellen und 80 Bienenvölker. Der kurze Vortrag über seine Betriebsweise und den Schweizerischen Zuchtverband beeindruckte alle und in der Folge ergab sich daraus eine interessante Diskussion. Sein schönes Bienenhaus mit den Schweizer Kästen gefiel uns und es gab allerhand abzuschauen für die eigene Imkerei. Nach diesem interessanten Vormittag nahmen wir gemeinsam das Mittagessen in einem gemütlichen Gasthaus ein, bevor wir weiter nach Appenzell fuhren. Dort besuchten wir die Kunsttischlerei der Familie Fässler. Hermann Fässler war begeisterter Appenzeller und über viele Jahre hinweg trug er in liebevoller Kleinstarbeit, Sehenswertes und Wissenswertes über das schöne Appenzellerland zusammen und eröffnete ein Privatmuseum im "Blauen Haus", welches wir unter der fachkundigen Führung seiner Söhne besichtigen konnten. Den restlichen Nachmittag nutzten wir zu einem Bummel durch Appenzell, welchen wir mit einem gemütlichen Hock im Cafe bei Kuchen und Kaffee abrundeten. Obwohl das Wetter sich nicht gerade von der schönsten Seite zeigte, hatten wir immer das Glück, bei jeder Besichtigung trocken davon zu kommen. Und manchmal wurden wir auch mit ein paar wärmenden Sonnenstrahlen verwöhnt. Die Heimreise verkürzten wir uns, ebenso wie die Anreise, mit Kulinarischem und Selbstgebranntem vom Feinsten. Alles selbstgemacht und in hauseigenem Keller würdig herangereift. 34 Besuch der 2. und 4. Klasse VS Schlins, bei unserem Obmann Michael Amann Heuer besuchte die 2. und 3. Klasse der VS Schlins mit ihren Lehrerinnen Frau Studer und Frau Mündle, den Bienenstand unseres Obmannes. Der BZV ist bemüht, die Kinder so früh wie möglich, für die Umwelt zu sensibilisieren und für den Beruf des Imkers zu interessieren. Diesbezüglich besteht eine gute Partnerschaft zwischen der VS Schlins und dem BZV. Wir möchten uns an dieser Stelle beim Herrn Direktor und den Lehrerinnen und Lehrern an der Schule herzlich für dieses Miteinander bedanken und hoffen, dass wir bei einigen Kindern doch einen Samen für die Wichtigkeit dieses Berufsstandes im Hinblick auf die Natur und das ökologische Gleichgewichtssystem, gelegt haben. Bienenhonig, Propolis und auch Bienengift haben eine lange medizinische Tradition, einschließlich der griechischen Antike, der westlichen, chinesischen und Unani-IndianerMedizin. Bei der Begehung des Bienenstandes erhielten die Kinder auch gleich praktischen Anschauungsunterricht Bienenstiche und Bienengift betreffend. Eine Mutter mit rheumatischen Beschwerden ließ sich drei Stiche ansetzen, einen in die Stirn, einen in die Schulter und einen in den Arm. Da blieb so mancher Kindermund vor Staunen und Respekt offen, vor soviel Mut seitens dieser Mutter. Hier sei erwähnt, dass dies nur bei "gesunden" Menschen, Bienenzuchtverein Schlins/Röns sprich jenen, die nicht allergisch auf Bienenstiche reagieren, zu empfehlen ist. Gemeinsame Aktionen - Varroabekämpfung - Große Futteraktion - Königinnenzucht waren sie von Faulbrutbefall oder dem Feuerbrand betroffen, oder die Lage und die Witterungsverhältnisse passten nicht. Wenn Sie Interesse an qualitativ hochwertigem Honig aus unserer Region haben, sich und Ihrer Gesundheit etwas Gutes tun wollen, dann klicken Sie bitte unsere Homepage an. http://www.schlins.at/bzv Hier finden Sie unter Nachrichten, alle Adressen von jenen Imkern, die Honig verkaufen. Allgemeines Von unseren Vereinsmitgliedern werden ca. 130 Völker betreut. Damit die Völker gesund und stark bleiben, werden von unseren Züchtern jedes Jahr neue Königinnen gezüchtet, damit ein gesunder Austausch gegeben ist. In diesem Jahr waren es um die 80 Königinnen. Heuer hatten wir ein starkes Schwarmjahr. Dies ist auf der einen Seite erfreulich, da für die natürliche Vermehrung gesorgt ist, andererseits jedoch viel Arbeit für den Imker mitbringt. 2004 hatten wir wieder ein ausgezeichnetes Honigjahr. Leider erging es nicht allen Landesteilen so gut wie uns. Entweder 35 Senioren bei ELB-Form in Vandans Schlinser Senioren besuchen die ELB-Form in Vandans Am 15. September besuchten 65 Schlinser Seniorinnen und Senioren die Firma ELB-Form in Vandans. ELB-Form ist ein Joint Venture Unternehmen von ERNE FITTINGS und den Vorarlberger Illwerken. In Vertretung des ELBGeschäftsführers Dr. Klaas hieß tionshalle mit zwei neuen Produktionslinien in Betrieb genommen werden. In der anschließenden Betriebsbesichtigung war sehr eindrucksvoll zu sehen, welche verschiedenen Rohrkomponenten die 240 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieses Unternehmens erzeugen. Nach dem Rundgang durch die Produktion ging die Fahrt weiter nach Gargellen, wo man den Nachmittag bei einer Jause und Kaffee mit Kuchen im Hotel Madrisa gemütlich ausklingen ließ. Herr Bitsche beim Vortrag Dr. Bitsche die Schlinser Senioren unter Führung des Vizebürgermeisters Reinold Begle auf das Herzlichste willkommen und stellte den Betrieb vor. Die ELB-Form GmbH betreibt zwei Produktionsstandorte, einen in Vandans/Vorarlberg und einen in Voitsberg/Steiermark und ist ein anerkannter Partner international führender Unternehmen der Automobil- und Automobilzulieferindustrie. Das Produktionsprogramm umfasst Rohrkomponenten, Stanz- und Strukturteile. Im Herbst dieses Jahres konnte in Vandans die zweite Produk36 NEWS ERNE FITTINGS eröffnet Büro in Shanghai. Aus strategischen Überlegungen hat die Firma ERNE FITTINGS ein Büro in Shanghai eröffnet. Von dort aus soll der riesige, boomende Markt China optimal bearbeitet werden. Autohaus Bickel Neuer VW und Audi-Service im Walgau Nach dem 40-jährigen Firmenjubiläum im Vorjahr luden heuer Firmengründer Josef Bickel und seine geschäftsführenden Söhne Gerhard und Christoph Bickel - anlässlich der offiziellen Übernahme der Volkswagen und Audi-Servicevertretung zur Betriebsbesichtigung mit Technikvorführungen der Mitarbeiter. Die Besucher waren von der technischen und organisatorischen Kompetenz des BickelTeams in Verkauf, Werkstatt, Spenglerei und Lackiererei sichtlich beeindruckt. Höhepunkt war die Übergabe des ISO 9001-Zertifikates durch Walter Steinmaßl - Gebietsleiter der Porsche Austria - an Christoph und Gerhard Bickel. Die Innovationskraft des Unternehmens hat in der Vergangenheit immer wieder für positive Überraschungen gesorgt. So war die Firma Bickel schon vor zwanzig Jahren eines der ersten Unternehmen der Branche mit einem umfassenden EDVEinsatz. Auch als eines der ersten Unternehmen im Land, hat die Spenglerei/ Lackiererei - die alle Marken repariert - auf die Lackierung mit umweltfreundlichen Wasserlacken umgestellt. Heute ist das renommierte Autohaus Josef Bickel in Schlins Mitsubishi Händler für die Bezirke Feldkirch und Bludenz und zählt zu den Aushängeschildern in der Mitsubishi-Organisation. Mit der Übernahme der Servicevertretung für die Marken Volkswagen und Audi haben die VW und Audi-Fahrer einen weiteren hochwertigen Servicestützpunkt erhalten. 37 Ortsfeuerwehr Schlins Die OF Schlins hat derzeit insgesamt 55 Mitglieder und der Jugendfeuerwehr gehören 15 Mitglieder an. Mit drei Brandeinsätzen, zwei technischen Einsätzen und einem Fehlalarm war 2004 bisher ein Gott sei Dank ruhiges Feuerwehrjahr. Daneben wurde natürlich wie jedes Jahr geprobt, zu verschiedensten Anlässen ausgerückt, der Funken gebaut, Bäume entfernt, Parkplatzdienst und Saalwache geleistet und vieles anderes mehr. bachsaal am 30. April 2004. Dabei wurde Ehrenkommandant Lorenz Lässer für 50-jährige Mitgliedschaft geehrt und neben ihm wurden auch Josef Rauch, Ernst Jussel, Adalbert Fischer, Johann Sönser und Hubert Berlinger mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet. schuss an: Kurt Sonderegger, Schriftführer, Guntram Burtscher, Kassier, Herwig Pertel, Gerätewart, Oliver Mähr, Sportwart, Markus Bischof, August Doldinger, Roman Dörn, Lässer Normann als Beiräte Die Feuerwehrjugend wird von Kurt Sonderegger und Emanuel Mähr betreut. Am 3. April fand Die neuen Ehrenmitglieder der OF Die neuen Ehrenmitglieder der OF Schlins mit ihren Gattinnen Schlins mit ihren Gattinnen Ölsperre über den Dabuladabach Nasswettbewerb Bei der Jahreshauptversammlung am 5. März wurde Kdt. Erich Rauch für eine weitere Periode einstimmig zum Kommandanten gewählt. Zum Kommandant-Stellvertreter wurde Emanuel Mähr gewählt. Folgende weitere Personen gehören dem Feuerwehraus- der diesjährige Wissenstest in der Landesrettungszentrale in Feldkirch statt. Sieben Jugendliche aus Schlins hatten sich zum Bewerb in Bronze und acht Jugendliche zum Bewerb in Gold angemeldet. Beinahe alle haben mit der Höchstpunkteanzahl bestanden! "Das ganze Jahr über leisten die Feuerwehrler wertvolle Arbeit für unsere Dorfgemeinschaft. Egal, ob Brandbekämpfung oder technische Einsätze, Parkplatzdienste oder Saalaufsichten, Übungen oder sonstige Ausrückungen - auf unsere Feuerwehr ist das ganze Jahr über Verlass", meinte Bürgermeister Sonderegger anlässlich der Ehrung verdienter Wehrkameraden im Wiesen38 Unsere Jugendfeuerwehr Obst- und Gartenbauverein Kartoffelprojekt "Von der Saat zur Ernte" Im April starteten wir in Zusammenarbeit mit der Volksschule Schlins unser Kartoffelprojekt "Von der Saat zur Ernte". Sinn und Ziel war es, mit rund 40 Kindern ein Kartoffelfeld zu bewirtschaften, um ihnen so die Natur und das Wachstum näher zu bringen. Zeitgleich wurde auch der Schulunterricht in dieses Thema eingebunden. Norbert Plattner stellte seinen eigens für dieses Projekt umgegrabenen Acker zur Verfügung. Voller Elan waren die Schüler/innen, Lehrerinnen und ein paar Mütter damit beschäftigt, ca. 70 Kilo Kartoffeln unter die Erde zu bringen. Zuerst mit der Hacke, dann mit Traktor und altem Pflug wurden Furchen gemacht, die Saat eingelegt und wieder zugehäuft. Ende Juni waren unzählige Kartoffelkäfer auf unseren Pflanzen. Fleißig sammelten die Kinder und Lehrer diese vom Kartoffelkraut ab. Wegen des nassen Wetters musste die Ernte ein paar mal kurzfristig verschoben werden, aber Anfang Oktober klappte es dann doch noch. In Verbindung mit dem Schulausflug trafen wir uns auf dem Acker. Mit dem bereitstehenden Traktor und Roder wurde gegraben und an-schließend die Ernte von Hand eifrigst aufgelesen. Um den Hunger zu stillen grillten wir im Feuer Kartoffeln und Würste. Den Durst löschten wir mit Süßmost. Rucksäcke und Taschen füllten die Kinder so voll mit Erdäpfel, so dass einige schwer nach Hause zu schleppen hatten. Mit diesem Projekt beteiligten wir uns auch am "Zukunftspreis 2004 Land Leben" von der Landwirtscha


RFI Jahresrückblick 2005
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

Jahresrückblick 2005 19.12.2005 Mag. (FH) Sabine Riedesser WARUM Regionale Zusammenarbeit? • Bestehende Infrastruktureinrichtungen von Gemeinden verursachen hohe jährliche Abgänge • Fortbestand kleiner Infrastruktureinrichtungen gefährdet • Freizeitinfrastrukturen (besonders für Kinder und Jugendliche) sind nicht ausreichend vorhanden • Zusammenarbeit der Gemeinden ist bereits in Ansätzen vorhanden • Zusammen kann mehr bewegt und finanzielle Mittel effizienter genützt werden • Verbesserung der Kommunikationsflüsse • Identität der Region eher schwach ausgeprägt 19.12.2005 Mag. (FH) Sabine Riedesser Zielsetzung • Schaffung eines gemeinsamen, entscheidungsfähigen und marktwirtschaftlich orientierten Managements mit kurzen Entscheidungswegen • Professionelle Kooperation und Koordination von vorhandenen Freizeit- und Infrastruktureinrichtungen • Strategische Planung und Errichtung neuer Infrastruktureinrichtungen • Konzept zur gemeinsamer Finanzierung von Projekten unter Nützung aller Ressourcen und Synergieeffekte • Die Stärkung der gesamten Region (Kultur, Wirtschaft, heimische Produkte, usw.) und Identitätsbildung („ WirGefühl“ ) 19.12.2005 Mag. (FH) Sabine Riedesser RFI-Beitritt Schlins 19.12.2005 Mag. (FH) Sabine Riedesser Derzeitige Gesellschaftsstruktur Beitritt Frühjahr 2004 Sonntag ca. 14.500 Bürger Nenzing Bludesch RFI Beitritt Herbst 2004 Schlins Ludesch Stimme jedes Gesellschafters hat gleiches Gewicht! Mag. (FH) Sabine Riedesser 19.12.2005 Organisation bestellen AUFSICHTSRAT (7 Personen) GESELLSCHAFTER Bludesch, Ludesch, Nenzing, Sonntag, Schlins bestellen GESCHÄFTSFÜHRUNG Mag. (FH) Sabine Riedesser kontrolliert 19.12.2005 Mag. (FH) Sabine Riedesser Aufgaben •Konzeption und Vermarktung RFI-Freizeitpass •Vermarktung und Verwaltung RFI-Gutschein •Unterstützung der Vereine bei regionalen Veranstaltungen (Sport, Kultur, …) •Betrieb Freibad in Nenzing •Beratungsfunktion bei den Großwalsertaler Seilbahnen Sonntag-Stein •Strategische Planung neuer Freizeitinfrastruktureinrichtungen (z.B. Freizeitzentrum Walgau) 19.12.2005 Mag. (FH) Sabine Riedesser Meinungsumfrage 12/2004 gratis Hallenbad Schlins 53 gratis Eislaufen 38 Erm.Reiterhof 14 gratis Nahverkehr Bus + Bahn 66 Erm.Tennisschule Walgau 13 Erm.Tennishalle Nenzing 16 Erm.Kinderskibrillen+ Helm 28 Erm.Schi+Snowboards ervice 35 Erm.Kinderskikurse 29 Gratiswintersport 41 0 10 20 30 40 50 60 70 19.12.2005 Mag. (FH) Sabine Riedesser FREIZEITPASS NACH KARTENTYP FP Kind FP Jug. FP Sen. FP Erw. FP Fam. 1 Erw. FP Fam. 2 Erw. 19.12.2005 Mag. (FH) Sabine Riedesser FREIZEITPASS NACH GEMEINDEN 8% 22% 23% Ludesch Bludesch Sonntag Nenzing 5% 42% Schlins 19.12.2005 Mag. (FH) Sabine Riedesser RFI-Aktionen 2005 •Volksschulen: –Gratis Eislaufen für alle Volksschulkinder im Rahmen des Schulsports (Thüringen oder Nüziders) –Freizeitgutscheine für Volksschulkinder (Skifahren oder Baden) •Langlaufloipen in den Gemeinden Schlins, Bludesch und Ludesch •RFI-Kinderfilmnachmittag im Rahmen der Alpinale 2005 •Unterstützung diverser Kulturveranstaltungen 19.12.2005 Mag. (FH) Sabine Riedesser RFI-Projekte 2005 •Initiative zur Förderung des Breitensportes: Erstes von der NWO zertifiziertes Nordic Walking Zentrum in Ludesch •Projekt zur strategischen Planung zukünftiger Freizeitinfrastrukturen: Walgaubad Nenzing •Präsentationen für Gemeinden 2005 –Thüringen –Schnifis, Düns, Dünserberg, Röns 19.12.2005 Mag. (FH) Sabine Riedesser RFI-FREIZEITPASS WINTER 05/06 Preise: Kinder (Jg. 1999 – 1990) Jugend (Jg. 1987 – 1989) Lehrlinge/Studenten Senioren Damen ab Jg. 1946 Herren ab Jg. 1941 Invalide ab 70% Erwachsene Familien (1-2 Erwachsene und alle Kinder bis Jg. 1990) 19.12.2005 € 84,-€104,-- €144,-€164,-€204,-Mag. (FH) Sabine Riedesser 19.12.2005 Mag. (FH) Sabine Riedesser 19.12.2005 Mag. (FH) Sabine Riedesser Hauptstrasse 28, 6719 Bludesch Tel. 05550/22690 Fax 05550/2269 sabine.riedesser@rfi.at 19.12.2005 Mag. (FH) Sabine Riedesser


Jahresrückblick 2006
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

Amtliche Mitteilung | Dezember 2006 | Postentgelt bar bezahlt | 6824 Schlins Gemeinde INFO Jahresrückblick 2006 Ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest, friedvolle und erholsame Feiertage sowie alles Gute, insbesondere Glück, Gesundheit und Erfolg im neuen Jahr wünscht Bürgermeister Mag. Harald Sonderegger Gemeinde SCHLINS er Jahreswechsel bietet auch Gelegenheit allen Mitgliedern und Ersatzmitgliedern der Gemeindevertretung, allen Obleuten und Ausschussmitgliedern sowie allen Privatpersonen, die sich ehrenamtlich und in ihrer Freizeit für das Wohl unserer Gemeinde einsetzen herzlich zu danken. D Mein besonderer Dank gilt allen Gemeindevorstandsmitgliedern für das gute und konstruktive Miteinander zum Wohle unserer Gemeinde. Danken darf ich an dieser Stelle auch allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre im abgelaufenen Jahr für unsere Mitbürger erbrachten Leistungen. HEUTE FÜR MORGEN H E U T EF Ü RMORGEN Liebe Schlinserinnen und Schlinser! ie Zeit bleibt nicht stehen und alles verändert sich. So ist es auch beim Gemeindeinfoblatt. Herwig Sonderegger war es aus zeitlichen Gründen einfach nicht mehr möglich, die Gestaltung des Gemeindeinfoblattes zu übernehmen. In den letzten 9 Jahren hat Herwig insgesamt 18 Ausgaben gestaltet. Herzlichen Dank für die langjährige ehrenamtliche Mitarbeit und die vielen Nachtstunden, die Du für „dein Infoblatt“ aufgewendet hast! D etwas umzugestalten und zu aktualisieren. Martin Wieland hat diese Aufgabe gerne übernommen und das Ergebnis halten Sie heute in Ihren Händen. Ich hoffe, dass es gefällt. Der Jahresrückblick soll Ihnen wie bisher in geraffter Form einen Überblick über das abgelaufene Gemeinde- und Vereinsjahr vermitteln. Es ist beinahe unglaublich, was sich in einer Gemeinde unserer Größenordnung innert 12 Monaten so abspielt und ereignet. Lassen Sie die Highlights nochmals Revue passieren! Ich danke allen, die durch ihre Beiträge mitgeholfen haben, eine so bunte, umfang- und abwechslungsreiche Ausgabe zu erstellen. Gleichzeitig ist es aber auch gute Tr a d i t i o n , insbesondere im Bürgermeisterbeitrag einen Ausblick auf kommende Vorhaben und Aufgabenstellungen der Gemeinde zu geben. Sie werden sehen: Es steht vieles an und es wird allen Verantwortlichen auch im kommenden Jahr mit Sicherheit nicht langweilig! Ich wünsche Ihnen jedenfalls viel Spaß beim Lesen und beim Betrachten der vielen Bilder aus unserem Dorfgeschehen. Mit der Übertragung dieser Aufgabe an Martin Wieland haben wir einen Schritt in Richtung Professionalisierung gesetzt. Diese personelle Veränderung war gleichzeitig auch Anlass, das bisherige Erscheinungsbild des Infoblattes Euer Bürgermeister Mag. Harald Sonderegger Rückblick und Ausblick as Frühjahr 2006 war geprägt von Restarbeiten im Zusammenhang mit dem Augusthochwasser 2005. So wurde das Schlinser Illufer auf seiner gesamten Länge von abflusshemmendem Bewuchs befreit, das Tribulanbächle im Oberlauf instand gesetzt und Schadstellen am Vermülsbachgerinne behoben. D Parallel dazu starteten die Rodungsarbeiten für die Radweganbindung nach Gais um dann im August mit den tatsächlichen Bauarbeiten zu beginnen. Zwischenzeitlich ist der Fuß- und Radweg größtenteils fertig gestellt und im kommenden Frühjahr wird noch der Deckbelag aufgebracht, die Beleuchtung installiert und das letzte Anbindungsstück in Richtung Landstraße erneuert. Gleichzeitig wird dann im Interesse des Hochwasserschutzes die alte Talsperre über die Walgaustraße reaktiviert. Gemein de INFO Schlins 3 Im vergangenen Sommer wurden diverse Straßensanierungs- und Flickarbeiten durchgeführt und der alte Laufbrunnen am Winkelweg wurde erneuert. Das Kindergartengebäude erhielt zwei neue Eingangsstiegen und der Spielbereich zur Hauptstraße wurde mit einem neuen Zaun besser abgesichert. Ebenfalls im Frühjahr führten wir die ersten Ausschreibungsarbeiten für das neue Sportareal Untere Au durch, und nach den erfolgten Vergaben erfolgte dann der von vielen schon lang ersehnte Spatenstich am 23. Mai. Die Arbeiten laufen seither entsprechend dem Terminund Kostenplan. Heuer wurden rund 1,3 Millionen EURO verbaut und für 2007 sind noch einmal 1 Million EURO im Voranschlag vor- gesehen. Die Fertigstellung soll im kommenden Frühjahr erfolgen und die komplette Inbetriebnahme inklusive des Rasenspielfeldes ist im Sommer 2007 geplant. Daneben war das Jahr 2006 von verschiedensten Planungs- und Vorbereitungsarbeiten für kommende Großprojekte geprägt. So wurden für das Umlegungsgebiet Balotta die Wasser-, Kanal- und Straßenbauarbeiten in Absprache mit der Umlegungsgemeinschaft geplant und in den Gemeindegremien erste Bebauungsplanentwürfe diskutiert. Die Arbeiten sollen, so- „U 4 H E U T EF Ü RMORGEN Landesstraßenverwaltung für den Radwegebau abgetreten. Mit Fertigstellung dieses Abschnittes verfügt Schlins über ein ausgezeichnetes innerörtliches Radwegenetz, das auch sehr gut an die überörtlichen Radweganlagen angebunden ist. Einziger Wermutstropfen wird voraussichtlich noch für eine längere Zeit eine komplett autofreie Anbindung über die Illbrücke in Richtung Beschling bleiben. Im Interesse des Hochwasserschutzes wurden im Jahr 2006 mehrere Projekte geplant und mit den Grundeigentümern diskutiert. So ist für das kommende Jahr der Baubeginn für die neue Tribulanbachableitung vorgesehen. Sobald die Planungs- und Grundablöseverhandlungen abgeschlossen sind, kann auch mit dem Ausbau des Wiesenbaches beginnend beim Haus Siegmund bis zur Mün- bald die erforderlichen Bescheide vorliegen, ausgeschrieben und im nächsten Jahr umgesetzt werden. Weitere Planungsüberlegungen wurden mit den Grundeigentümern auch für das Gebiet Untere Quadern angestellt und es ist für 2007 vorgesehen, das Umlegungsverfahren einzuleiten. Ein weiteres kleinräumiges Umlegungsverfahren soll auch im Gebiet Sägacker Ost eingeleitet werden. t Dort ist vorgesehen, das schon seit Jahrzehnten bestehende Erschließungskonzept ausgehend von der Josef Erne Straße in einem ersten Teilabschnitt umzusetzen. Damit kann eine größere Gewerbefläche erschlossen und gemeinsam mit der Agrargemeinschaft als größtem Grundbesitzer künftigen Interessenten angeboten werden. Ein weiterer wichtiger Schritt zur Umsetzung des Radwegekonzeptes aus dem Jahre 1999 ist mit s dem für 2007 vorgesehenen Radwegbau entlang der Bahnhofstraße (L 74) gelungen. Die Gemeinde hat dankenswerter Weise von der Agrargemeinschaft den vormals an die Anrainer verpachteten Grundstreifen erwerben können und diese Flächen zwischenzeitlich an die dung in den Gießenbach begonnen werden. Im kommenden Jahr sollen auch die Planungsarbeiten für einen hochwassersicheren Ausbau des Vermülsbaches von der Mündung bis zur Betreuungsgrenze der Wildbach- und Lawinenverbauung in etwa auf Höhe der „Bont-Brücke“ gestartet werden. Ziel aller dieser Maßnahmen ist, dass in Zukunft Hochwässer bis zu einem rechnerischen 100jährigen Ereignis ohne Schaden für das Siedlungsgebiet abgeführt werden können. Alleine für die Maßnahmen 2007 sind Ausgaben in Höhe von rund 1,2 Millionen EURO veranschlagt, die, auch wenn ein größerer Teil davon gefördert werden wird, durch die Gemeinde vorzufinanzieren sind. Da solch riesige Investitionen nicht ohne entsprechende Darlehensaufnahmen bewerkstelligt werden können, wird sich der Verschuldungsgrad der Gemeinde deutlich erhöhen. Aber es tut sich in Schlins nicht nur im baulichen Bereich sehr viel, auch der Sozialbereich nimmt bei uns einen sehr hohen Stel- Gemein de INFO Schlins 5 lenwert ein. Die vor kurzem neu aufgelegte Broschüre über das breite soziale Angebot in Schlins legt dafür ein deutliches Zeugnis ab. Der gesellschaftliche Wandel macht auch vor unserer Gemeinde nicht halt. Dies bedingt insbesondere großer Anstrengungen in den Bereichen Kinder und Jugend. Mit dem zusätzlichen Raumangebot für eine zweite Spielgruppe im „Heinzlehus“ an der Gerbergasse, der Einführung der Sprachförderung in Kindergarten und Volksschule und mit dem Start der Schülertagesbetreuung mit Schulbeginn wurden heuer große Meilensteine gesetzt. Diese zusätzlichen Angebote sind wichtige Investitionen in die Zukunft unserer Kinder. Soziales Lernen, sprachliche Verbesserung und Be- Neben diesen Neuerungen wurden auch 2006 die Sommerbetreuungsangebote wie das Sommersportcamp, die Kinderbetreuung in den Sommerferien und der erstmals angebotene Märchenworkshop der Bibliothek bestens angenommen. Mit dem Thema Jugendarbeit in Schlins beschäftigt sich derzeit eine Arbeitsgruppe rund um den Walgau-Jugendarbeiter Michael Simon und die Ausschussobfrau Gabi Mähr intensiv. Ein entsprechendes Konzept sollte bis im Frühjahr 2007 vorliegen. Daneben unterstützt die Gemeinde auch alle Ortsvereine und Einrichtungen, die die sportlichen und kulturellen Interessen unserer Jugend fördern. Gemeindezusammenarbeit und Nutzung von Synergien sind in Schlins ebenfalls keine bloßen treuung dort, wo beide Eltern oder Alleinerziehende gezwungen sind, einer Erwerbsarbeit nachzugehen, wird mit diesen Angeboten zusätzlich zu den familiären Anstrengungen ermöglicht. Mit dem erstmals angebotenen Sprachkurs für Migrantinnen wurde ein wichtiger Beitrag für eine bessere Integration unserer ausländischen Mitbürgerinnen geleistet. Unsere Bibliothek erwartet bis k Ende 2006 mit knapp über 20.000 Entlehnungen einen neuen Rekord. Das sind rund 8,5 Entlehnungen je Schlinser Einwohner! Vielleicht hat zu diesem stolzen Ergebnis neben der äußerst engagierten Arbeit des Büchereiteams auch der komfortablere Zugang über das Wiesenbachsaalfoyer beigetragen. Schlagworte. Einrichtungen wie der öffentliche Personennahverkehr, die RFI, die Walgaumusikschule, die Forstbetriebsgemeinschaft Jagdberg, das Sozialzentrum SatteinsJagdberg, die ELEMENTA Walgau und vieles anderes mehr legen ein lebendiges Zeugnis darüber ab. Der ÖPNV-Blumenegg-Walgau hat heuer mit den Jagdberg-Hanggemeinden neue Mitglieder erhalten. Die RFI kooperiert ab nächstem Jahr mit nahezu allen Gemeinden des Walsertales. Mit den Ausstellungen „Heliosjünger und Ironman“ zum Thema Fahrradgeschichte in Nüziders und „Seeger an der Lutz“ in Ludesch und Thüringen hat die ELEMENTA 6 H E U T EF Ü RMORGEN Kein Jahr ohne kleinere oder größere Festlichkeiten und Jubiläen. So war das natürlich auch in diesem Jahr in Schlins der Fall. Neben den vielen anderen feierlichen Anlässen, sei es mir gestattet, zwei Ereignisse besonders zu erwähnen: Einmal das legendäre Fest unserer Ortsfeuerwehr anlässlich ihres 75. Geburtstages und dann das Fest samt Hausmesse anlässlich 50 Jahre RALA in Schlins. Da Bilder mehr als viele Worte aussagen, darf ich auf die jeweiligen Beiträge im Blattinneren verweisen und allen Beteiligten schlichtweg nochmals zum Geleisteten gratulieren. Zu einem wirklich schönen Fest entwickelte sich auch der erstmals durchgeführte Schlinser Herbstmarkt und in bester Erinnerung ist den vielen Besuchern auch die gelungene Eröffnung des neuen Käsekellers der Dorfsennerei geblieben. Mit dem neu eröffneten Brotstüble, der neu errichteten Autowaschanlage der Fa. Uniwash, der Belebung des Lorünserareals durch WALGAU heuer im Süden unserer Talschaft wichtige Akzente gesetzt. Die erfolgreiche Radsternfahrt nach Nüziders hat die Walgauvernetzung auch nach außen deutlich sicht- und erlebbar gemacht. In der zweiten Hälfte des kommenden Jahres wird gemeinsam mit dem Landesarchiv eine Aufarbeitung der Geschichte der Herrschaft Jagdberg publiziert werden. Verbunden mit Vortragsabenden und einer Wanderausstellung soll auch in diesem Projekt die Vernetzung und Zusammenarbeit im Walgau nach außen abgerundet und sichtbar werden. Für 2007 ist auch der Start des regionalen Entwicklungsprozesses Vision Walgau, analog dem Prozess der Vision Rheintal, vorgesehen. Gemeindegremien, Wirtschaft, Vereine und die Bevölkerung werden eingeladen sein, in diesem Prozess mitzuwirken. Eine sicherlich spannende Aufgabe, die uns in den nächsten Jahren begleiten und fordern wird. Gemein de INFO Schlins 7 durchwegs guten Entwicklung der anderen Schlinser Betriebe steht unsere Gemeinde zum Jahresende positiv da. Dank der Anstrengungen der Unternehmerschaft und ihrer Mitarbeiter, insbesondere auch dank unserer unterschiedlichsten Klein- und Mittelbetriebe, verfügt Schlins über ein breites Arbeitsplatzangebot. Rund 900 Personen finden in den Bereichen Industrie, Gewerbe und Dienstleistungen Arbeit. Nur mit dieser soliden Basis, einem gesicherten Steuer- und Abgabenaufkommen sowie einem konstruktiven Miteinander in den Gemeindegremien werden wir die kommenden Herausforderungen meistern. In diesem Sinne wünsche ich besinnliche Weihnachtsfeiertage und alles Gute für 2007! Mag. Harald Sonderegger Bürgermeister Bilder zum Sportareal „Untere Au“ 8 H E U T EF Ü RMORGEN Die Schlinser Bevölkerungsentwicklung 2006 ie Statistik gibt uns Auskunft über die Anzahl der Schlinser Einwohner, über ihre Zusammensetzung nach Staatsangehörigkeit sowie über die Zahl der Geburten und Todesfälle im abgelaufenen Jahr. Weiters sind die seit Dezember 2005 bis zum Stichtag 22.11.2006 neu Geborenen und die 2006 Verstorbenen aufgelistet. Bevölkerungsstatistik per 22.11.2006 Österr. Staatsbürger Unionsbürger Deutschland Italien Frankreich Großbritannien Irland Niederlande Dänemark Griechenland Tschechische Republik Slowenien Polen Schweiz Liechtenstein Kroatien Ungarn Bosnien-Herzegowina Serbien-Montenegro Türkei Rumänien Russische Föderation Georgien Ukraine Tschetschenien Dagestan Amerika Thailand Übriges Asien Afrika Neuseeland EU Ausland gesamt Einwohner gesamt 2 1 12 7 10 5 9 3 1 228 2359 59 3 7 2 2 2 3 3 2 7 3 6 9 7 1 64 11 75 5 22 2038 93 D Die Anfang des neuen Jahrhunderts noch steile Wachstumskurve hat sich in den letzten zwei Jahren deutlich verflacht. So ist die Bevölkerungszahl gegenüber 2005 lediglich um 11 Personen oder 0,5 % auf 2359 Einwohner angestiegen. Die Anzahl der österreichischen Staatsbürger hat sich um 26 Personen auf 2038 Einwohner gesteigert. Die Zahl der ausländischen Mitbürger ist in diesem Zeitraum um 15 Personen auf nunmehr 321 gesunken. Davon stammen 93 Personen aus EU-Ländern. Der Ausländeranteil in Schlins beträgt 13,6 %. Insgesamt sind zum Stichtag 2255 Personen mit Hauptwohnsitz und 104 Personen mit weiterem Wohnsitz in Schlins gemeldet. Die Anzahl der Todesfälle hat sich gegenüber dem Vorjahr von 8 auf 12 Personen gesteigert. Allen Angehörigen und Hinterbliebenen sei an dieser Stelle nochmals das Mitgefühl ausgesprochen. Die Geburtenzahl hat sich im Vergleich zum Vorjahr geringfügig von 23 auf 22 Kinder reduziert. Wir freuen uns mit den Eltern der 8 Buben und 14 Mädchen und gratulieren sehr herzlich! Gemein de INFO Schlins 9 Neugeborene seit Dezember 2006 Copic Wittmann Zangerl Fischer Lässer Agtas Firmin Neyer Ebensperger Alimhanova Vagapov Miller Salzgeber Zorlu von Lattorff Reichinger Schade Matt Rauch Rubert Nikolina Elina Lorena Marina Sabrina Nazar Guillaume Yannick Emma Elsa Magomed-Salah Mia Luca Elif Maya Magdalena Sophia Luisa Leon Nico 13.12.2005 27.12.2005 07.01.2006 11.01.2006 31.01.2006 26.02.2006 09.03.2006 15.03.2006 04.04.2006 19.04.2006 21.04.2006 01.05.2006 01.05.2006 01.06.2006 07.07.2006 21.07.2006 06.08.2006 11.08.2006 06.10.2006 13.10.2006 Talsperre Bahnhofstraße Obdorfweg Gurtigomat E-Werkstraße Jupident Hauptstraße Gurtigomat Kroppenweg Gaisbühel Gaisbühel Landstraße Walgaustraße Hauptstraße Walserweg Eichengasse Hauptstraße Winkelweg Waldrain Kirchstraße 4/3 13 8a 1 5 20 63 5 2a 192 192 9 3a 68 7 3a 30 12 8 4a/4 Sterbefälle 2006 Familienname Neuhofer Hofer Domig Dörn Amann Rauch Reich Lacha Hartmann Meyer Bickel Bischof Vorname Johann Karin Hermine Maria Renate Elfrieda Arnold Maria Maria Eugen Edwin Alois Straßenbezeichnung Landstraße Sägegasse Hauptstraße Hauptstraße Quadernstraße Bündtweg Balotta Eichengasse Bahnhofstraße Obdorfweg Kirchstraße Bahnhofstraße Hausnr. 36 16 8 61 28 1A 3 3a 1 10 24 12 b Geboren 07.05.1934 24.02.1959 10.07.1923 21.06.1922 25.10.1952 04.04.1927 05.08.1933 10.05.1919 19.09.1917 20.05.1936 02.07.1932 09.10.1935 Gestorben 10.01.2006 17.01.2006 06.03.2006 28.03.2006 04.04.2006 23.05.2006 29.06.2006 13.07.2006 03.09.2006 03.10.2006 25.10.2006 01.12.2006 10 H E U T EF Ü RMORGEN VS Schlins - Jahresrückblick 2006 ie VS Schlins organisierte in Zusammenarbeit mit allen Eltern, der Gemeinde Schlins, dem Land Vorarlberg und dem Verein für Tagesbetreuung ab Herbst 2006 neu die Ganztagsbetreuung für unsere Volksschüler. Es kann jetzt den Eltern und Kindern ein bedarfsorientiertes Angebot gemacht werden, vor allem wegen der Senkung der Eröffnungszahl für die Betreuungsgruppen von D sinnvollerweise nach wie vor erst im Monat Mai durchführen. Die Ausgabe des „Gesundheitspasses 6 plus“ bei der Schülereinschreibung ist ebenfalls neu. Dieses Dokument mit internationalem Impfpass schließt an den bekannten Mutter-Kind Pass an und ermöglicht somit Unterstützung bei der Gesundheitsvorsorge der Kinder. Alle Werte schulärztlicher wie allgemeinmedizinischer Natur können hier eingetragen werden und eine lückenlose Dokumentation findet dadurch Gewähr. Das standortspezifische Förderkonzept der VS Schlins hat die individuelle Förderung nach individuellen Bedürfnissen zum Schwerpunkt. So erhalten Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache Förderunterricht, Kinder mit LeseRechtschreibschwächen erfahren spezifische Lernförderung, Kinder mit Auffälligkeiten in der Sprechmotorik bekommen Betreuung in Sprachtherapie. Im Förderunterricht bemühen sich die KlassenlehrerInnen individuelle Lernrückstände auszugleichen. Förderung und Forderung erfahren unsere Schüler und Schülerinnen in den Unverbindlichen Übungen „English for fun“, im Chorgesang wie in „Bildnerischem Gestalten“. Wertvolle Projekte in Verkehrserziehung, das Projekt „Gesunde Ernährung“, ergänzen das Bemühen um ganzheitliche Förderung der Kinder. Verkehrserziehung ist genauso wie der Gelegenheitsunterricht ein Unterrichtsprinzip. Die „Kindermeilen – Kampagne“, ist eine Ergänzung zur Schulwegsicherung und hat zum Ziel, dass alle Kinder zu Fuß den Schulweg bewältigen mögen. Das Lehrerkollegium zeigt immer wieder hohe Bereitschaft zur Zusammenarbeit bei Veranstaltungen innerhalb der Gemeinde, zuletzt etwa beim ersten Schlinser Herbstmarkt/Erntedankfest. So danke ich allen herzlich, die wohlwollend und schulfreundlich immer wieder mithelfen das Schulleben zu gestalten, ganz im Sinne des Spruches: „Für das Leben lernen wir, nicht für die Schule!“ Franz Metzler, Schulleiter www.vobs.at/vs-schlins 15 auf 8 beim Landesangebot bzw. Mindestteilnehmerzahl 5 nach Schlinser Gemeinderatsbeschluss. Die Erfahrungen bis heute machen mir den Eindruck von Akzeptanz und Zufriedenheit bei allen Beteiligten. Das Angebot von „Gegenstandsbezogenem Lernen“ am Montagnachmittag unterstützt die Einrichtung der Ganztagsbetreuung kostenneutral. Neu im Schuleingangsbereich ist auch, dass die Schülereinschreibung für das Schuljahr 2007/08 bereits im Oktober 2006 durchgeführt werden muss. Über die sogenannte Sprachstandsfeststellung sollen schulpflichtige Kinder bereits im Kindergarten eine sprachunterstützende Förderung erfahren, um eventuelle Sprachdefizite zu lindern. Kindergartenpädagoginnen können so in Zusammenarbeit mit der Schule mitwirken, einen erfolgreichen Schulstart zu ermöglichen. Den Schulreifetest wollen wir dann Gemein de INFO Schlins 11 Kindergarten-Eindrücke Wir sind die „Tigerlegruppe“! In unserer Gruppe sind 23 Kinder, davon 10 Buben und 13 Mädchen. Jeden Tag treffen wir uns im Kindergarten zum Spielen, Basteln, Singen, Tanzen und Lachen. Es ist toll, dass wir dort so viele Freunde haben. Einmal in der Woche ist unser Waldtag. Da gibt es immer viel zu entdecken und wir können uns richtig austoben. Susi und Elke freuen sich jeden Tag auf uns! Es gibt freudige Nachrichten: Sabine Mungenast, die Kindergärtnerin von der Volksschulgruppe, ist am 31. Oktober 2006 Mama geworden. Sie ist stolz und glücklich mit ihrem Sonnenschein Emma. Wir möchten ihr von ganzem Herzen gratulieren! Tri Tra Trallala die Kasperlgruppe ist schon da! Bei uns im Kasperlhaus spielen und lachen 24 lustige Kasperle, die uns zwei „Hexen“ (Stefanie und Simone) immer auf Trab halten... Im Kasperlland können wir singen, Bilderbücher anschauen, turnen, Märchen hören, tanzen, u.v.m.! Gemeinsam haben wir viel Spaß und freuen uns auf ein tolles Jahr! 12 H E U T EF Ü RMORGEN Spielkiste Spielen lachen Unsinn machen kneten malen Drachen basteln springen klettern hoch hinauf Freunde finden teilen auch traurig oder lustig sein mit vielen oder ganz allein so wie du bist so darfst du sein uch im vergangenen Spielkistenjahr durften wir 27 Kinder im Alter zwischen 2 und 4 Jahren auf ihren ersten Schritten außerhalb der Familie begleiten, unterstützen und fördern. Wir durften dabei sein, wie sie begannen, aufeinander zuzugehen, sich selbst und die Unsere Arbeit wäre aber nicht möglich ohne entsprechende Rahmenbedingungen: • ein Vorstand, der sich um die Finanzen kümmert, Förderungsansuchen stellt und inhaltlich und organisatorisch mitarbeitet • engagierte Eltern, die sich mit dem Verein identifizieren und zur Mitarbeit bereit sind • Unterstützung durch die Landesregierung und die Gemeinde • die Bereitschaft der Betreuerinnen zu Teamsitzungen, Supervision, Klausurtagungen, Fortbildungen und ehrenamtlicher Arbeit Der Verein sieht sich darüber hinaus aber auch gesellschaftspolitisch gefordert. Mit der Bereitstellung von Betreuungsplätzen gewährleisten wir vielen Frauen die Möglichkeit, früher wieder ins Berufsleben zurückzukehren, wenn das gewünscht oder notwendig ist. anderen in der Gruppe wahrnahmen, eigene Interessen aussprachen und durchsetzten, aber auch lernten, sich anzupassen und Bedürfnisse anderer Kinder wahrzunehmen und zu respektieren. Im Mittelpunkt unserer Arbeit stand auch im vergangenen Jahr das Kind und unser Auftrag, eine Beziehung und Umgebung zu schaffen, die ihm Geborgenheit und Vertrauen vermittelt, die es braucht, um sich auf das Neue einzulassen. Die steigende Nachfrage an Betreuungsplätzen veranlasste uns, die Gemeinde über die Entwicklung zu informieren. So konnten wir im Herbst 2006 pünktlich zum Start ins Spielkistenjahr 2006/07 die zweite Gruppe der Spielkiste mit Namen „Purzelwiese“ eröffnen. Sie befindet sich in einer ehemaligen Notwohnung der Gemeinde in der Gerbergasse und wurde von der Landesregierung als vorübergehende Notlö- A sung akzeptiert, weil die Voraussetzungen nicht umfassend den Anforderungen entsprechen. Mit Bezug darauf und auf die Mankos in den Kellerräumlichkeiten der Spielkiste beim Kindergarten wurde dem Verein von der Gemeinde zugesichert, nach einer befriedigenden Lösung für die Zukunft zu suchen. Inzwischen fühlen sich aber 8 Kinder in der „Purzelwiese“ sehr wohl und werden von der neuen Mitarbeiterin Nadja Neßler in Kleinstgruppen betreut und begleitet. Ebenfalls neu im Team arbeitet Karin Martin seit September 2006 mit viel Einsatz und Freude in der Spielkiste beim Kindergarten mit. Auch dort wurden die Bedingungen bis zur Schaffung neuer Räumlichkeiten verbessert: Durch eine Investitionsförderung seitens der Landesregierung und der Gemeinde konnten neue Möbel angeschafft werden und der Spielplatz entspricht durch den neuen Zaun den Sicherheitsanforderungen des Kleinkindes. Patricia Galehr nimmt nach 4 Jahren intensiver Mitarbeit in der Spielkiste ein Jahr Auszeit. Neben der Arbeit mit den Kindern und Gewährleistung von ausreichend Betreuungsplätzen gab es im vergangenen Jahr aber auch inhaltliche Arbeit zu erledigen: Gemein de INFO Schlins 13 Das pädagogische Konzept der Spielkiste ist fast fertig und liegt ab 2008 in schriftlicher Form vor Es beschreibt das zielgerichtete Handeln, das sich an den Werten und Vorstellungen unseres Vereins orientiert und formuliert die Rahmenbedingungen, Anliegen und Bedürfnisse von Kindern, Eltern und Betreuerinnen. Das Konzept soll weiters die Grundlage sein für Identifikation, Sinngebung und Motivation der Mitarbeiterinnen und darüber hinaus Orientierungshilfe für Eltern, die ihr Kind bringen wollen, für Förderer, die den Verein unterstützen (LRG, Gemeinde) oder mögliche Sponsoren. In Kurzform ist das Konzept bereits nachzulesen auf unserer Homepage www.spielkiste-schlins.at auf der auch alle anderen Informationen zu unserer Einrichtung zu erhalten sind. Wir blicken auf ein ereignisreiches und lebendiges Spielkistenjahr zurück, mit vielen Begegnungen und Diskussionen, inhaltlichen Auseinandersetzungen und organisatorischen und strukturellen Überlegungen. Es war kein Jahr des Sich Zurücklehnens, es war ein Jahr des sich Weiterentwickelns und sich Weiterbewegens. Und das werden wir tun, solange es uns braucht. RFI - Regionale Freizeit und Infrastruktur GmbH RFI - Freizeitspaß mit Freizeitpass. Die RFI kann mit Raggal, Thüringerberg, St. Gerold und Blons neue Mitgliedsgemeinden willkommen heißen. Damit ist das Netz der regionalen Freizeiteinrichtungen noch engmaschiger geworden. D Mit dem RFI-Freizeitpass gibt es ganzjährig ein vielseitiges Freizeitangebot im Sport- Kultur und Wellnessbereich. Vom Walgaubad bis zu den Schiliften im Walgau und im Großen Walsertal (Ausnah- me Faschina), vom Hallenbad in Schlins bis zu den regionalen Kultur-Events bietet der RFI- Freizeitpass allen etwas. Alle öffentlichen Verkehrsmittel können mit dem RFI-Freizeitpass von Montag bis Freitag ab 7.45 Uhr und an Wochenenden und Feiertagen ohne zeitliche Einschränkung ganztägig benützt werden. Der RFI-Freizeitpass ist vom Angebot und von der Preisgestaltung vor allem Familien-freundlich. Mit dem RFI-Einkaufsgutschein, der in über 100 Mitgliedsbetrieben der RFIMitgliedsgemeinden entgegengenommen wird, macht Schenken doppelt Freude. Zudem bleibt die Kaufkraft in der Region. RFI-Einkaufsgutscheine sind für viele Gelegenheiten über das ganze Jahr hinweg das ideale Geschenk. 14 H E U T EF Ü RMORGEN SHS Satteins Outdoor Sports – Ein Projekt der Sportklassen der SHS Satteins ir sind 50 sportbegeisterte Mädchen und Buben der Sporthauptschule Satteins mit unseren beiden Klassenlehrerinnen Barbara Wouk (1c) und Nicole Tschabrun (2c). tern. Auch die Saisonkarten für unsere Schi- bzw. Snowboard Tage wurden von den Eltern finanziert. Für die zusätzlich angefallenen, teils recht hohen Buskosten für Aktivitäten, die nicht direkt in Satteins durchgeführt werden konnten, fanden wir einige sportbegeisterte Sponsoren, die unser Projekt unterstützten und somit MÖGLICH machten. Auto Wäger Feldkirch und Montafon Tourismus Auch in diesem Schuljahr hoffen wir auf Ihre Unterstützung. W Wir wollten letztes Jahr neben dem herkömmlichen Sportunterricht auch einmal etwas Neues ausprobieren kamen so auf die Idee von „OutdoorSports“. Unsere Ziele waren: ... raus an die frische Luft – toll und gesund!!! ... Förderung des Gesundheitsbewusstseins ... aktiv durchs Leben ... kennen lernen von zahlreichen Outdooraktivitäten ... Entdecken neuer sportlicher Herausforderungen ... Sport – ein tolles Abenteuer ... Lernen neuer Freizeitaktivitäten (weg vom Fernseher!!) ... Vermittlung von Basiswissen und -können in sämtlichen populären Sportarten ... Soziales Lernen mit und durch den Sport Was wir alles gemacht haben: Snowboarden und Skifahren im Montafon, Golfspielen in Braz, Kunstbahnrodeln in Bludenz, Schwimmen in Eschen, Eislaufen in Feldkirch, Schiessen in Satteins, Joggen, Orientierungsläufe und Walking. Finanzierung: Den größten Teil der anfallenden Kosten wie Eintrittskarten, Unkostenbeiträge sowie die Ausstattung mit den diversen Sportgeräten und Schutzausrüstungen trugen die El- Im Namen aller Schülerinnen und Schüler, den Eltern und den beteiligten Lehrerinnen und Lehrern sowie im Namen der SHS Satteins möchten wir für jede kleine und größere Spende ein herzliches Danke sagen! Unsere Sponsoren: Martin Holz, Olina Küchen, Ammann Transporte und Möbel Frick, Raiffeisenbank Frastanz-Satteins, Autohaus Branner, Elektrotechnik Amann Schlins, Esso Tankstelle Satteins, Rondo Frastanz, Tischlerei Josef Berchtel Schnifis, Wohnkeramik, Furtenbach Wohnungen, Hauptschule und Sporthauptschule Satteins Schwerpunktklassen: Computeranwendung (jeweils 2 Klassen pro Schulstufe), Freiarbeitsklasse (1 Klasse pro Schulstufe) Sportklasse - 1 Klasse pro Schulstufe Anzahl Lehrpersonen: 34 16 Klassen mit insgesamt 365 Kindern, davon 83 aus Schlins Aktuelle Informationen und Berichte in der Homepage abrufbar: http://www2.vol.at/hs-satteins/ Gemein de INFO Schlins 15 Sozialpädagogisches Internat Schlins Zug um Zug Das Projekt „Eisenbahn“ im Sozialpädagogischen Internat nimmt Formen an. Pädagogische Idee Maximal neun Jugendliche können jährlich an dem Bau der Eisenbahn teilnehmen. Selbstverständlich sind auch Mädchen stets willkommen, mitzumachen. „Ich möchte interessierten Jugendlichen einen Gegenpol zur Computer- und Gameboywelt zeigen“, meint Klammer, „außerdem wird die Kreativität gefördert!“ Die leitende pädagogische Idee, nämlich mit eigenen Händen etwas zu schaffen und schließlich das Endprodukt sehen und benutzen können geht in diesem Projekt voll auf. Kleinstarbeit „Für mich ist diese Arbeit eine tolle Freizeitbeschäftigung“, erzählt Michael Loacker aus Götzis. Auf die Frage, ob die Arbeit mit so vielen Kleinteilchen auch Spaß macht, antwortet der 13jährige „Ja, dazu benötige ich Fingerspitzengefühl und es ist toll am Ende die fertigen Gebäude zu bewundern!“ Noch ist die Modelleisenbahn nur für die Jugendlichen und Mitarbeiter des SPI zu benutzen. „Vielleicht wird uns aber eines Tages ein viel größerer Raum zur Verfügung gestellt und dann kann die Eisenbahn hoffentlich öffentlich bestaunt werden“, träumt Hans Klammer. Bis dahin wird weiterhin akribisch an neuen Modulen gearbeitet, Bäumchen werden zugeschnitten und Seilbahnen und Gebäude zusammengeklebt. Eben eine etwas andere Freitzeitbeschäftigung, die Jahr für Jahr im Sozialpädagogischen Internat großen Anklang findet! Mag. Heide-Maria Michelon Sozialpädagogin Haus 3 Das Internat – schön gelegen unter der Ruine Jagdberg - beherbergt pro Jahr bis zu 40 Mädchen und Buben. Neben vielen Outdoor Aktivitäten, Festivitäten, Ski- und Erlebniswochen, können die Jugendlichen auch an einem spannenden Projekt teilnehmen, das ihre Kreativität und Fingerfertigkeit fördert. Open End Vor knapp drei Jahren rief Sozialpädagoge Hans Klammer das Projekt „Eisenbahn“ ins Leben. Ursprünglich war eine Garteneisenbahn geplant, doch begonnen wurde dann mit einer kleineren aber nicht uninteressanteren Einsenbahnanlage in einem Kellerraum. „Das Projekt läuft sozusagen mit ‚open end’“, so Klammer, „nun läuft die Bahn schon mit drei fertigen Modulen, wir können aber stets neue Module dazubauen!“ Fünf Quadratmeter misst die Anlage bis jetzt, an der die Jugendlichen mit Hans Klammer einmal wöchentlich begeistert werkeln. 16 H E U T EF Ü RMORGEN Jupident Zivis Seit 2006 ist die Stiftung Jupident berechtigt Zivildiener anzustellen. Christian Rudigier aus Schruns und Christoph Wehinger aus Vandans waren die ersten zwei Zivis, die den Alltag im Jupident belebt haben. Seit Sommer ist das Vierer Team komplett, Emanuel Hertnagel aus Feldkirch und Daniel Gerstgrasser aus Schlins sind ebenfalls eine willkommene Hilfe und nicht mehr weg zu denken. Ihre Mithilfe wird sowohl von den Kindern und Jugendlichen, als auch von den Pädagogen sehr geschätzt, sie sind eine absolute Bereicherung für das Jupident. seiner Kamera viele solche Augenblicke aus dem Alltag der Kinder eingefangen. • Bei einem Malprojekt, unter professioneller Hilfe von Herbert Galehr, betätigten sich die Kids der GWG 3 als Künstler. Die Werke Tolle Projekte im Jupident Das ganze Jahr über haben die verschiedenen Fachbereiche zahlreiche Projekte veranstaltet. Die Veranstaltungen reichten vom Malen bis hin zu actionreichen Outdoor Aktivitäten. Hier ein kleiner Auszug davon: Neueröffnung Kinderwohnhaus Rankweil Landesrätin Schmid hat im Mai unser neues Kinderwohnhauses in Rankweil feierlich eröffnet. Viel Lob hatten die zahlreich erschienen Ehrengäste für die gelungene Architektur. Die Ausstattung, geprägt durch klare Linien, helle Farben und großzügige, lichtdurchflutete Räume, schaffen eine warme und wohnliche Atmosphäre für Groß und Klein. • Die Wanderfotoausstellung „Kids in Motion“ begeisterte zahlreiche Zuseher im ganzen Land. Dietmar Tschabrun Betreuer und Fotograf mit einem Blick für besondere und unvergessliche Momente, hat mit können sich sehen lassen und werden im kommenden Frühjahr in einer Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert. Gemein de INFO Schlins 17 • Der traditionelle Pflanzenverkauf der BVS Schule war wieder einmal ein voller Erfolg. Die selbst gezogenen Pflanzen fanden reißenden Absatz und ließen die Kassen nur so klingeln. geleitet. Es ist und in kurzer Zeit gelungen die notwendigen Pla- • Die WG Frastanz hat in Eigenregie, aus ihrem Fitnessraum eine Wohlfühloase geschaffen. Mit et- de. Es ging dabei um den Aufbau und die Vertiefung von sinnlichen Wahrnehmungen, um die Erhöhung ihres Selbstvertrauens und die Erweiterung ihrer Sozialkompetenzen. Ein Großteil des Projektes spielte sich in der freien Natur ab, deshalb auch der Titel. Generalsanierung der Schule Der Startschuss zur Generalsanierung ist endgültig erteilt. Während nungsarbeiten und Ausschreibungen vorzunehmen, sodass wir den Badebetrieb noch im Dezember aufnehmen können. Die Stiftung Jupident möchte sich an dieser Stelle bei der Gemeinde Schlins recht herzlich für die gute Zusammenarbeit im abgelaufenen Jahr bedanken und hofft, auch im was Farbe, Matratzen, Tücher und sonstigem Dekomaterial sowie einer kuscheligen Beleuchtung ließen sie ihrer Kreativität freien Lauf und schufen eine gemütliche Rückzugsmöglichkeit. • „Jupi Adventure“ hieß ein Großprojekt, das während des gesamten Schuljahres angeboten wurder Sanierungsphase wird der Unterricht in der eigens errichteten Containerschule abgehalten. Mit der Generalsanierung wird im Frühsommer 2007 begonnen. Sanierung des Hallenbaddaches Bei der von uns veranlassten Kontrolle des Hallenbaddaches wurde entdeckt, dass das Zwischendach zu einem Großteil verfault ist. Das Bad wurde sofort gesperrt und die notwendige Sanierung in die Wege kommenden Jahr, mit all ihren Anliegen auf ein offenes Ohr zu stoßen. Manfred Ganahl, MSc Geschäftsführer 18 H E U T EF Ü RMORGEN Heilpädagogische Landesschule Jupident (HPLS) ie HPLS versteht sich als Schule für Kinder und Jugendliche mit besonderen sozialen und emotionalen Bedürfnissen. D Die 4 Bereiche: • Allgemeine Sonderschule • Förderklassen und Lerngruppen für Kinder und Jugendliche mit erhöhtem sonderpädagogischen Förderbedarf • Berufsvorbereitungsklasse • Sonderpädagogisches Zentrum für die Schulen der Jagdberggemeinden Im Bereich der Allgemeinen Sonderschule sieht der Lehrplan u. a. das Erlernen der Kulturtechniken vor. In kleinen und gezielten Lernschritten erhalten die Schülerinnen und Schüler eine fundierte Bildung. Der Unterricht orientiert sich an der individuellen und sozialen Situation der Kinder und Jugendlichen und schließt die persönlichkeits- und entwicklungsorientierte Vorbereitung auf zukünftige Lebenssituationen ein. Im Bereich der Förderklassen und Lerngruppen werden ebenfalls Kulturtechniken erlernt. Lebenspraktische Handlungsfelder bilden den Schwerpunkt der Förderung. Das Lernziel „Leben“ schließt u. a. die Erhöhung der Selbstständigkeit im Alltag, die Schulung von Motorik und Wahrnehmung, die Förderung aller Kommunikationsformen und der sozialen Kontaktfähigkeit zur Teilnahme an der Um- und Mitwelt, den Aufbau von Vertrauen zu sich selbst und in andere mit ein. In der Berufsvorbereitungsklasse wird berufliche Eingliederungshilfe geleistet. Die Jugendlichen lernen wesentliche Bedingungen für die Arbeits- und Lebenswelt kennen, werden grundlegend über Berufs- und Ausbildungswege informiert. Trainiert werden Arbeitstugenden, Ausdauer und Fleiß. Werkstattpraxis, Realbegegnungen und die Kooperation mit außerschulischen Institutionen tragen dazu bei, dass die Jugendlichen in die Arbeitsund Berufswelt integriert werden. Als Sonderpädagogisches Zentrum betreut die HPLS JUPIDENT die Integrationsklassen an den Volks- und Hauptschulen der Jagdberggemeinden. In allen Bereichen sind Lehrpersonen Anreger, Helfer, Ansprechpartner und Begleiter. Sie schaffen Möglichkeiten zum Lernen, öffnen neue Lernsituationen, setzen Vertrauen in das Können und in die Leistungsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler und lassen Fehler zu, damit diese daraus lernen. Kontakt: Dir. OSR Johann WEISS Tel. 05524/22202 Fax DW 309 E-Mail: hpls-jupident@aon.at www.jupident.at nen wir reiten durften – dabei war das gar nicht so einfach. Aufsteigen ging ja noch, aber die Esel zum Gehen zu bringen war fast nicht möglich. Erst als wir sie mit altem Brot lockten, setzten sie sich in Bewegung. Den Vergleich „störrisch wie ein Esel“ haben wir jetzt gut verstanden! „Es hat sich komisch angefühlt, auf der Wirbelsäule zu hocken“, schreibt Mathias in seinem Aufsatz, und Manuel: „Ich mag Tiere sehr gerne, die Enten und die Esel. Mir hat alles gefallen, und das Reiten hat mir besonders gefallen.“ Benjamins Kommentar: „Das Eselreiten war super toll!“ Auch Sascha war sehr begeistert – wenn er auch nichts gesagt oder geschrieben hat, er hat es deutlich gezeigt! Schwarz Martin Sport – und Spieltag der HPLS Jupident Am Mittwoch, den 11. Oktober 2006, fand erneut ein Sport- und Spieltag an der HPLS Jupident statt. An diesem sportlichen Ereig- Die FÖ3-Klasse der HPLS auf dem Bauernhof An einem schönen Dienstagnachmittag machten wir – die FÖ3 der HPLS - uns zu Fuß auf den Weg zum Bio-Bauernhof der Familie Rauch in Schlins (Sascha durfte mit seinem Dreirad fahren). Höhepunkt des Besuches waren zweifellos die beiden Esel, auf de- Gemein de INFO Schlins 19 nis nahmen alle Klassen der Schule teil. Neben den sportlichen Aktivitäten, diente dieser Tag auch dazu, sich besser kennen zu lernen. Jede Klasse bereitete eine Station vor. So entstanden insgesamt 10 Stationen, die von allen Schülerinnen und Schülern in beliebiger Reihenfolge bewältigt wurden. Neben klassischen Spielen wie Sackhüpfen und Stelzenlaufen, gab es auch verschiedene Ballspiele, Geschicklichkeitsspiele und Wir danken Special Olympics Österreich für die großzügige Unterstützung! Teilnahme von 4 Schülerinnen und 3 Schülern an den Nationalen SpecialOlympics-Sommerspielen 2006 in Kapfenberg Die Schülerinnen und Schüler ‚Borg Tobias, Dobler Saskia, Fitz Georg, Gstöhl Sabrina, Kneringer Simone, Malcher Corinna und Thurner Manuel nahmen vom 22. bis 27. Juni 2006 an den nationalen Bewerben „RADFAHREN“ und „SCHWIMMEN“ teil und vertraten bei diesen Spielen unsere Schule gemeinsam mit ihren Klassenlehrern und zugleich Trainern – Frau Hefel-Karasek Renate, Herrn Winder Mathias und unserer Praktikantin Frau Pürmair Andrea. Insgesamt konnten die Schülerinnen und Schüler 9 Goldmedaillen, 3 Silbermedaillen und 1 Bronzemedaille gewinnen. Dir. OSR Johann Weiß interessante Gruppenspiele. Zum Abschluss versammelten sich alle Teilnehmer in einem großen Kreis. Nach einem Abschlussspiel erfolgte die feierliche Überreichung der Medaillen und Urkunden über welche sich die Schülerinnen und Schüler sehr freuten. Mit einem gemeinsamen Mittagessen haben wir diesen wunderschönen Herbsttag erfolgreich beendet. Erstmalig wurde unser Sport- und Spieltag von Special Olympics Österreich unterstützt. Neben den Medaillen und Urkunden bekamen wir auch eine finanzielle Unterstützung. Mit dem Geldbetrag wurden einige neue Spiele angeschafft, die zukünftig als Pausenspiele weiterverwendet werden. 20 H E U T EF Ü RMORGEN Mobiler Hilfsdienst Jagdberg Ziele • Entlastung von pflegenden Angehörigen • Unterstützung von Menschen zur Bewältigung des Alltags • Lebensqualität und Selbständigkeit fördern 40 Mohi-HelferInnen sind im Einsatz und betreuten im Jahr 2006 37 Personen. Sie bieten: Betreuerische Hilfen • spazieren gehen, vorlesen,.. • Besorgungen, Begleitung zum Arzt, Behördengänge Hauswirtschaftliche Hilfen • Reinigung des genutzten Wohnbereiches • Wäsche in Ordnung halten • einkaufen, wenn möglich gemeinsam mit dem Klienten Die Mohi-HelferInnen bilden sich bei Schulungen, Vorträgen und internen Veranstaltungen weiter und freuen sich auf manche interessante Unterhaltungen und Ausflüge. Kontakt: Mohi Jagdberg 6822 Satteins, Oberdorf 15 Marianne Matt Mohi-Einsatzleiterin Gemein de INFO Schlins 21 Krankenpflegeverein Jagdberg Generalversammlung Zusammenfassung Die Generalversammlung über das Vereinsjahr 2005 wurde Ende März 2006 im Pfarrsaal in Schlins abgehalten. Obfrau Claudia Gehrmann, Düns, konnte 61 Mitglieder und Interessenten willkommen heißen. Im Berichtsjahr wurden 124 Personen aller Altersgruppen von unserem bewährten Schwesternteam gepflegt und betreut, wobei 3745 Hausbesuche erforderlich waren. Von 41 HelferInnen des Mohi wurden 43 bedürftige Personen in 6.161 Stunden betreut, was gegenüber dem Jahre 2004 eine Steigerung von 30 Prozent bedeutete. Die Familienhelferin der Caritas wurde nur für 31 Tage angefordert. Infolge der geänderten Familienstruktur war der Bedarf äußerst gering. Der Kassabericht (KPV, Mohi u. FH) wies einen Gesamtumsatz (Einnahmen plus Ausgaben) von rund 404.000,- Euro aus. Die Finanzen des Vereines können noch als geordnet betrachtet werden. Festzustellen ist aber auf Landesebene, dass Spenden immer spärlicher fließen. Nicht zuletzt verweist der „Verband Hauskrankenpflege Vorarlberg“ auf die Tatsache, dass zur Aufbringung der Mittel eine stufenweise Anhebung des Mitgliedsbeitrages in den nächsten Jahren auf Euro 30,unerlässlich sein wird (im KPV-Jagdberg derzeit Euro 25,-). Der Verband ist nämlich bemüht, dass im ganzen Lande einheitliche Mitgliedsbeiträge eingehoben werden. Der Krankenpflegeverein hatte zum Berichtszeitpunkt 1.325 Mitglieder. Der Stand ist schon länger stagnierend, d.h., es werden in absehbarer Zeit neue Initiativen notwenig sein, um den Mitgliederstand zu halten bzw. anzuheben. Der Vorstand tagte sieben Mal um die anstehenden Probleme zu beraten und zu entscheiden. Ein Schwerpunkt war u.a. die Durchführung der 20-Jahrfeier des KPVJagdberg und des 10-jährigen Mohi-Bestandes. Was gibt es sonst Neues Obmann/Obfrau-Suche Der Verein ist auf der Suche nach einem/r Obmann/Obfrau. Die jetzige Obfrau, Claudia Gehrmann, versieht ihre Tätigkeit seit über 12 Jahren mit viel Einfühlungsvermögen und Verantwortungsbewusstsein. Sie möchte nun dieses Amt in andere Hände übergeben. Seit mehreren Monaten wird deshalb vorerst in den Gemeinden Satteins und Schlins eine geeignete Person für die Ausübung dieses Ehrenamtes gesucht, bisher jedoch ohne Erfolg. Die Hauptaufgabe unseres Vereines ist die Sorge um die Beibehaltung eines qualifizierten Pflege- und Betreuungspersonals. Für ihn/sie sollte der Umgang mit einem PC bzw. E-Mail kein Fremdwort sein, damit die Kommunikation mit den Vorstandsmitgliedern und dem Personal sowie mit diversen Institutionen effektiv gestaltet werden kann. Für Vorschläge wären wir sehr dankbar. Neuer Kollektivvertrag Seit 1. Mai d.J. ist der „Kollektivvertrag für Angestellte in privaten Sozial- und Gesundheitsorganisationen Vorarlberg“ rechtskräftig, d.h., er gilt auch für unsere Angestellte. Vorher waren die Pflegeund Hilfskräfte dem Gemeindeangestelltengesetz angegliedert. Der Krankenpflegeverein selbst ist Mitglied des „Arbeitgebervereines“ (AGV), welcher die Interessen der Dienstgeber vertritt. Zwei neue Dienstwagen Weniger erfreulich verlief das heurige Jahr in Bezug auf unsere beiden Dienstwagen. Beide mussten durch neue PKW ersetzt werden. Gründe waren einerseits ein Schleuder-Unfall mit dem 8-jährigen Toyota-Starlet und andererseits die eingeschränkte Verlässlichkeit des 11-jährigen Nissan-Micra. Der Micra sollte ursprünglich durch einen preisgünstigen Gebrauchtwa- 22 H E U T EF Ü RMORGEN gen zwischen 3-4 Jahren ersetzt werden. Entsprechende Angebote mit Werksgarantien waren nicht zu bekommen. Der Vorstand entschloss sich nach eingehenden Überlegungen, einen Subaru Justy mit Allrad und Klimaanlage um Euro 15.170,- anzuschaffen, welcher im Besonderen für anspruchsvollere Strecken (Steil-, Schneelage, etc.) zum Einsatz kommen soll. Der zweite PKW, Mitsubishi-Colt kostete Euro 9.990,- inklusive eines kostenlosen Services auf die Dauer von drei Jahren. Beide Fahrzeuge wurden von Schlinser KFZ-Händlern geliefert. Finanziert wurde der Subaru durch Rücklagen sowie durch Er- sätze der Kaskoversicherung und durch einen Resterlös aus dem Verkauf des Toyota. Zur teilweisen Kostenübernahme für den Mitsubishi-Colt sind noch Gespräche mit einem Sponsor im Gange. Übrigens, alle vier im Pflegebereich Tätigen haben sich für ein Sicherheitstraining beim ÖAMTC angemeldet; zwei davon haben diesen bereits absolviert. Jagdberggemeinden als wichtige Partner Die Gemeinden bilden für den Krankenpflegeverein einen sehr wichtigen Partner zur Aufrechterhaltung des gesamten Betriebes. Es finden daher in einem regelmä- ßigen Rhythmus von zwei Jahren gemeinsame Sitzungen zwischen dem KPV-Vorstand und den Bürgermeistern der Jagdberggemeinden statt. Die letzte Sitzung dieser Art wurde am 10. Mai d.J. in Dünserberg abgehalten. Die Bürgermeister erfahren hierbei alles Wissenswerte über das Vereinsgeschehen. Andererseits geht es bei diesen Sitzungen auch ums Geld. Für unseren Vorstand ist es wichtig, dass die Gemeinden schon frühzeitig über eventuelle Kostensteigerungen oder Neuaufwendungen Bescheid wissen, wenn sie als Träger derselben in Frage kommen. Siegfried Jenni, Schriftführer Forstbetriebsgemeinschaft Jagdberg n Schlagworten zusammengefasst, bestanden die Schwerpunkte im vergangen Forstjahr aus: Illdammrodung, Bauholzbereitstellung für Sportareal untere Au, Forstpflege sowie Forststraßensanierung. I mittels Rückeschlepper zu definierten Lagerplätzen transportiert. Dort wurde das angefallene Holz und Astwerk gehackt und abtransportiert. Die gerodete Gesamtdammlänge in Schlins beträgt ca. 3,2 km. Bauholzbereitstellung – Sportareal „Untere Au“: Der überalterte und kränkelnde Altholzbestand im Bontatobel wurde als Quelle für das Bauholz für das Sportareal „Untere Au“ verwendet. Dabei wurden 285 Festmeter Holz geschlägert von welchen wiederum 160 Festmeter als Bauholz verwendet werden konnten. Die Schlägerungsarbeiten wurden von Akkordanten (Maschinenring) durchgeführt. Das Holz wurde vom Sägewerk Muther bzw. Zimmerei Neuhauser verarbeitet. Forstpflege: Ebenfalls im Bontatobel wurde Forstpflege betrieben. Dabei wur- Illdammrodung: Bereits im Herbst 2005 beginnend, wurde nach dem Augusthochwasser des Vorjahres, in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Nenzing im Auftrag des Landeswasserbauamtes die Illdammrodung durchgeführt. Die Arbeiten wurden vom Maschinenring-Service Vorarlberg mit Unterstützung von Subunternehmern vollzogen. Dabei wurde der Bewuchs im Dammbereich motorsägenmanuell gefällt und Gemein de INFO Schlins 23 den auf ca. 1,1 Hektar Waldfläche eine Stammzahlreduktion in Dickungen und Stangenholz durchgeführt. Das Ziel dieser Maßnahme besteht darin, qualitativ wertvolle und stabile Bestände zu erreichen. Forststraßensanierung: Resultierend auf das Hochwasser von 2005 wurde eine Sanierung der Forststraße ins Bontatobel und bis zum Galscherlend vorgenommen. Die Gesamtlänge der sanierten Straßen beträgt ca. 1,9 Kilometer. Als Schüttmaterial wurde das Geschiebe des Vermülsbaches verwendet. Um den Abfluss von Niederschlagswasser zu ge- währleisten wurden Betonwasserrinnen (17 Stück) eingebaut. Sonstiges: Neben der beschriebenen Bauholznutzung fielen im Jahr 2006 noch 100 Festmeter Holz an. Davon sind etwa 15 Festmeter dem Schadholz (Käfer, Wind, Schneebruch) zuzuordnen. Der Rest stammt aus Einzelstammnutzungen und der Rodung entlang des Fahrradweges (L50) und beim Betonrohrwerk. Der Betriebsleiter Mag. Walter Amann 24 H E U T EF Ü RMORGEN Erfolgreicher 1. Schlinser Herbstmarkt it Freude und Genugtuung können die Veranstalter des 1. Schlinser Herbstmarktes, die Mitglieder des Sozialausschusses unserer Gemeinde, auf den Erntedanksonntag zurück blicken. Ist es M lockten zahlreiche Interessierte auf den Schlinser Gemeindeplatz. Am Bewirtungsstand herrschte schon von Beginn an Gedränge. Die Plätze an den Tischen und Bänken wurden sofort besetzt. Es Besucherandrang war zeitweise so groß, dass man Mühe hatte, an die Ausstellungsstücke heran zu kommen. Aussteller und Konsumenten waren gleichermaßen positiv überrascht. Gab es doch wirklich viel zu sehen, zu kosten und auch zu kaufen: von Bienenprodukten bis hin zu Kunstartikeln, Keramiksachen, Acrylbildern und Geschenkkarten, Dekorationsartikeln, Geflochtenes und Gefilztes, Holzschallen, Schaffellen und auch eigenen Erzeugnissen aus dem Obst- und Gemüseanbau, geräucherten Fleischprodukten, köstlichen Tees und anderen Getränken, Schnäpsen und Likören. Der ausgezeichnete Schlinser Bergkäse durfte natürlich auch nicht fehlen. Daneben bot das Sennereiteam auch köstliche Raclettebrote zum Verzehr an. Die Frauengruppe Mobile organisierte ein Marktplatzcafe und verwöhnte die zahlreichen Besucher mit Kuchen und Kaffee. Den doch Obfrau Kathrin Keckeis und ihrem engagierten Team gelungen, den Schlinser Bürgerinnen und Bürgern einen Ausstellungsraum zu schaffen, wo sie ihre eigenen Produkte aus Garten, Landwirtschaft und Werkraum vorstellen und verkaufen konnten. Mit dem Dankgottesdienst in der Pfarrkirche, wo die Schlinser Volksschulkinder schon am frühen Vormittag ihren ersten gesanglichen Beitrag leisteten, wurde der erste Dorfmarkt eingeleitet. Das herrliche Herbstwetter, der muntere Auftritt der Kinder aus dem Kindergarten, der Beitrag der Volksschule mit ihrem „Blättertanz“ auf dem Dorfbrunnen, die Klänge der Schlinser Blasmusik und die bunt geschmückten Marktstände mit ihren gut gelaunten Ausstellern herrschte ein ständiges Kommen und Gehen. Die Kleinsten konnten sich in der von der RFI gesponserten Hüpfburg austoben. Der Gemein de INFO Schlins 25 Reinerlös stellten die Frauen einem sozialen Zweck zur Verfügung. Ein wahrlich gelungenes Fest für die Bewohner von Schlins und Umge- bung, meinte ein sichtlich zufriedener Bürgermeister, der sich über den so intensiv belebten Gemeindeplatz sehr freute. Als um 17.00 Uhr die Stände wieder weggeräumt werden mussten, waren sich alle einig: Dieses Projekt verlangt eine Fortsetzung! 26 H E U T EF Ü RMORGEN Seniorenausflug 2006 m 12. September 2006 hatte die Gemeinde zum diesjährigen Seniorenausflug eingeladen. Rund 90 TeilnehmerInnen zählten wir heuer, sodass die bestellten A Sehr erfreut zeigte sich Dr. Wagner, dass unserer Gruppe auch Erwin Amann, sein Vorgänger als Landesfischereisachverständiger, als ältester Teilnehmer angehörte. Nach so vielen neuen Eindrücken waren wir sehr froh, dass der Weg ins Zentrum nach Hard nicht weit war, wo wir uns auf der Terrasse des Seerestaurants, unmittelbar am Bodenseeufer, bei herrlichem Nachmittagssonnenschein bei Kuchen und Kaffee sowie einer reichlichen Jause stärken konnten. Am frühen Abend kehrten alle wohlbehalten nach Schlins zurück. Herzlichen Dank der Gemeinde für diese schöne Einladung! Danke aber auch Siegfried Jenni für die bewährte Vorbereitung und Organisation. Herzlichen Dank auch unserem Bürgermeister Mag. Harald Sonderegger, der uns auf den Fahrten nach und von Hard viel Neues und Wissenswertes aus unserem Gemeindegeschehen berichtete. zwei Reisebusse der Fa. Grass beinahe bis auf den letzten Platz gefüllt waren. Unser Ziel war dieses Mal das Landesfischereizentrum in Hard. Dort wurden wir vom Beim anschließenden Rundgang durch das Fischereizentrum wurde uns in der Praxis gezeigt, was wir vorher in Film und Theorie gehört hatten. Leiter Dr. Benno Wagner und seinem Team freundlich empfangen. Im Schulungsraum wurde uns ein informativer Film rund um das Thema Fischerei vorgeführt und Dr. Wagner erklärte uns das Gebäude, beantwortete Fragen und gab Auskunft zum Vorarlberger Fischereiwesen sowie zu den Aufgaben des Zentrums im Speziellen. Gemein de INFO Schlins 27 Schülerbetreuung in Schlins erfolgreich gestartet eit 18. September wird auch den Schlinser Kindern eine Schülerbetreuung angeboten. Mit dem Verein Tagesbetreuung konnte ein kompetenter Partner für die Übernahme dieser Aufgabe gefunden werden. S Frau Isabell Lehner aus Satteins betreut derzeit insgesamt 23 Kinder in den schulfreien Zeiten zwischen Montag und Donnerstag bis jeweils 16.00 Uhr. Das Mittagessen wird von der Stiftung Jupident über die Essen auf Räder Zusteller angeliefert und bis auf den Mittwoch gemeinsam im Foyer eingenommen. Im ehemaligen Bibliotheksraum hat sich die Schülerbetreuung gemütlich eingerichtet. Dort wird gespielt, gebastelt und natürlich auch Hausaufgaben gemacht. Bei schönem Wetter können die Kinder selbstverständlich auch die Schulwiese nutzen. Bei Schlechtwetter steht der Bewegungsraum in der Volksschule zur Verfügung. Den Montagnachmittag verbringen die Kinder bei Lehrer Thomas Lang, der sich dankenswerter Weise bereit erklärt hat, 2 Stunden so genanntes gegenstandsbezogenes Lernen zu übernehmen. Als Bürgermeister bin ich sehr froh, dass wir in Schlins ein solch flexibles, bedarfgerechtes und auch kostenmäßig vertretbares Modell gemeinsam mit allen Beteiligten entwickeln konnten. Herzlichen Dank allen, die dazu beigetragen haben. Ein besonderes Dankeschön aber auch an Frau Lehner, die sich wirklich liebevoll um die ihr anvertrauten Sprösslinge kümmert. 28 H E U T EF Ü RMORGEN Sportcamp 2006 n der Zeit vom 17. bis 21. Juli fand heuer bereits zum vierten mal auf dem FC-Gelände das Sportcamp statt. Die Betreuer Rainer Müller, Mike Zech, Mark Spiegl, Gabi Mähr, Melanie Ströhle und Nadine Püringer boten den 49 Mädchen und Buben ein tolles Angebot an Sport, Spiel und Spaß. So wurden unter anderem Tänze einstudiert, Tennis, Tischtennis, Boccia, Skaten, Tischspiele und verschiedenste Ballarten gespielt. Abkühlung holten wir uns im Schwimmbad und bei einer Wanderung zum Galinabach. I 30 Kinder übernachteten in eigenen oder von den Pfadfindern zur Verfügung gestellten Gruppenzelten. Das Mittagessen wurde vom Sozialzentrum Satteins gekocht und schmeckte allen super. Danke den Helfern und Sponsoren! Ohne eure Hilfe und Unterstützung könnten wir unseren Kindern das Camp in dieser Art nicht anbieten. Weitere Bilder findet ihr auf der Gemeindehomepage www.schlins.at Gabi Mähr, Koordinatorin Sponsoren und Helfer Fink Manfred (Outwork) Erne Fittings Sennerei Schlins Metzgerei Egger Milchhof Feldkirch (Rauch Hubert) Spar Markt Unterthurner Raiba Walgau-Großwalsertal Land Vorarlberg Familie Voppichler für das Aufstellen und Abbrechen der Pfadizelte Sozialzentrum Satteins Dem FC und UTC Schlins für die Benützung der Sportanlagen Gemein de INFO Schlins 29 Sommerbetreuung 2006 eweils 16 Kinder pro Woche nahmen an der diesjährigen Sommerbetreuung für Volksschulkinder im August teil. Es haben sich dankenswerter Weise wieder 10 Vereine und Institutionen bereit erklärt, je einen Vormittag mit den Kindern zu gestalten. So haben die Gemeindemusik, Bürgermeister und Gemeindevorstand, die US-Cruisers, die Stiftung Jupident - Gruppe Mosaik, die Modellbaugruppe Bludenz, der Viehzuchtverein Schlins, der Erne FC-Schlins, J Wie in den vergangenen Jahren war während der letzten zwei Augustwochen der Kindergarten für unsere Kleinsten am Vormittag geöffnet. Unsere Kindergärtnerinnen haben auch für „ihre Kinder“ ein abwechslungsreiches und kurzweiliges Programm zusammengestellt. Spaziergänge, Spiele im Freien und kleine Ausflüge standen konnten die Kinder mit nach Hause nehmen. Herzlichen Dank an alle für die Übernahme der Verpflegung. Wir wurden mit Speis und Trank wirklich bestens versorgt! der Bienenzuchtverein, die Jagdbergnarren und der Wintersportverein für die Kinder ein spannendes Programm vorbereitet, so dass keine Langeweile aufgekommen ist. Jeder Tag war super organisiert und die Kinder konnten sich bei den verschiedensten Ausflügen und Spielen herrlich austoben. Auch sehr viel Wissenswertes auf der Tagesordnung. Herzlichen Dank auch unseren Kindergärtnerinnen für die reibungslose Abwicklung dieses Sommerbetreuungsangebotes. Weitere Bilder findet ihr unter www.schlins.at Mähr Gabi Obfrau Kinder- und Jugendausschuss, Koordinatorin der Sommerbetreuung 30 H E U T EF Ü RMORGEN Märchenworkshop n der letzten Ferienwoche hat unser Büchereiteam zum ersten Mal interessierten Kindern aus Schlins einen Märchenworkshop angeboten. 15 Kinder haben sich eine Woche lang von 8.00 bis 13.00 Uhr der Entdeckung der Welt der Märchen gewidmet. I wurden Bodenbilder gemalt, Umhänge gebastelt und Texte in Dosen wie eine Flaschenpost im Wiesenbach auf Wanderschaft geschickt. Alles in allem war es eine sehr abwechslungsreiche, spannende und unterhaltsame Zeit. Herzlichen Dank den Betreuerinnen! Gemeinsam mit den Organisatorinnen Eveline Hartmann und Caroline Cip wurden Märchen gelesen, erzählt, gespielt und dargestellt. Es Gemein de INFO Schlins 31 Ortsfeuerwehr Schlins Jahreshauptversammlung 2006 Angelobung und Übernahme von der Jugendfeuerwehr zur HauptEhrung 2006 Bei der Ehrung am 28.4.2006 im Wiesenbachsaal wurden verdienstvolle Wehrmänner ausgezeichnet. Das Verdienstkreuz in Bronze des Landesfeuerwehrverbandes erhielt: Plattner Norbert, Mähr Egon, Mähr Josef und Sönser Johann. feuerwehr: Bischof Dominik, Sonderegger Lukas, Mähr Daniel, Felder Rene Wir wünschen ihnen viel Erfolg und schöne Stunden bei der Feuerwehr. Funken Bei heftigem Schneetreiben wurde der heurige Funken aufgestellt und am Sonntag - Abend bei herrlichem Wetter mustergültig von zahlreichen Kindern angezündet und abgebrannt. Die Ehrenmitgliedschaft erhielt: Rauch Elmar Weiters wurden geehrt: Für 25 Jahre: Amann Leo Für 40 Jahre: Dörn Hugo, Amann Johann, Sonderegger Werner Für 50 Jahre: Jussel Ernst Die Ortsfeuerwehr gratuliert den Jubilaren und wünscht Ihnen für die Zukunft alles Gute. 32 H E U T EF Ü RMORGEN Faschingsumzug Unter dem Motto Chinesen nahmen wir beim heurigen Faschingsumzug teil. Die Kostüme, genäht von unseren Frauen und mit einem tollen Wagen konnten wir von der Bevölkerung viel Beifall ernten, Ausflug Jamtal Die Herbstwanderung führte uns über die Silvretta ins Jamtal zur Jamtalhütte wo wir vom Hüttenwirt bestens bewirtet wurden. Einen Dank den Organisatoren und dem Wirtschaftsteam für diesen schönen Ausflug Gemein de INFO Schlins 33 Proben und Einsätze: Aufgrund der Festvorbereitungen traten wir was die Probentätigkeit anbelangt etwas kürzer. Trotzdem absolvierten wir im abgelaufenen Jahr 15 Vollproben, 2 Planspielabende für Dienstgrade sowie 1 Schulungsabend für Maschinisten. Auch bei der diesjährigen Kreisübung, diesmal in Schnifis, waren wir mit einer Gruppe vertreten. Zwischendurch wurde auch fleißig auf den Wettkampf geprobt. Somit haben 799 Mann bei Proben und Übungen 1389 Stunden erbracht. Von Anfang Jänner bis Mitte November wurden wir zu 13 kleineren und größeren Einsätzen gerufen. Sie unterteilen sich in 5 Brandeinsätze, 9 Technische Einsätze und 2 Nachbarliche Löschhilfen. Die größten Einsätze waren hierbei die nachbarlichen Löschhilfen in Nenzing und Röns, der Brand einer Jagdhütte, sowie ein umgestürzter Traktor. Hierbei wurden von 163 Mann insgesamt 310 Einsatzstunden geleistet. und den Gästen aus nah und fern ein wohl unvergessliches Fest. Am Freitag startete ein Oldie- und Country-Abend. Am Samstag hieß es dann um 5.30 Uhr für die ersten Wettkämpfer antreten und die Fahnen hissen. Hierbei möchten wir uns speziell für die feierliche Umrahmung der Abordnung der Gemeindemusik und beim Schlinser Kapellmeister Herrn Artur Hermann bedanken, der für den Zapfenstreich ein eigenes Musikstück komponiert hat. Die Wettkämpfe der 56 teilnehmenden Wettkampftruppen konnten spannender nicht sein. So kämpften unsere Nachbarwehren Schnifis und Röns in einem packenden Finale um die „goldene Pumpe“, den Bezirkssieg. In einem packenden Finale hatte die wettkampferprobte Gruppe der Feuerwehr Schnifis knapp vor der Feuerwehr Röns die Nase vorne und damit den Bezirkssieg errungen. Nach der beeindruckenden Siegerverkündung wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. Der Sonntag begann mit der Heiligen Messe und der Segnung unseres neuen Mannschaftstransportfahrzeuges. Der Kirchenchor gestaltete gekonnt die Feier. Ein weiterer Höhepunkt war der überaus große Festumzug mit 26 teilnehmenden Feuerwehren und 5 Musikgruppen, der auch den Ausklang des Festes einleitete. Wir möchten uns bei allen die mitgearbeitet haben, die unser Fest im Rahmen des Sponsorings unterstützten und bei all unseren Festbesuchern recht herzlich bedanken! Festbericht Mit dem Thema „Fire City“ feierte die Ortsfeuerwehr Schlins von 7. bis 9. Juli das 75-Jahr-Jubiläum. Nach einer sehr intensiven Vorbereitung wurden bereits im Herbst 2005 die ersten Tafeln mit dem „FIRE CITY“ Logo aufgestellt. Diese Webestrategie hatte den gewünschten Erfolg. So diskutierte man bereits im Herbst darüber ob es sich hierbei um eine Werbung der Veranstaltungsreihe der „Walgau brennt“ oder gar schon eine Werbung für das anstehende FW-Fest handelt. Mit weiteren Aktionen konnte die Neugier der Bevölkerung geweckt werden. So feierte die Feuerwehr von 7. bis 9. Juli mit der Dorfbevölkerung 34 H E U T EF Ü RMORGEN R ÜCKB L ICK „ FIR E C IT Y “ 7 5 Ja hre OF S c h l i ns Gemein de INFO Schlins 35 36 H E U T EF Ü RMORGEN Feuerwehrjugend ach den Weihnachtsferien starteten wir mit unserer bei den Jugendlichen heiß geliebten Probentätigkeit. Erfreulicherweise haben sich wieder 3 Burschen, Mähr Andreas, Rauch Daniel und Schabus Fabio für die Feuerwehrjugend interessiert. Somit erhöhte sich unser Mitgliederstand auf 13 Jugendliche. N Vor der Sommerpause waren wir zum Abräumen der Tische und Reinigen der Gläser beim Jubiläumsfest 75 Jahre OF-Schlins eingeteilt. Nach den Ferien nahmen wir die Probentätigkeit wieder auf und hatten viele interessante und abwechslungsreiche Proben. Die Ortsfeuerwehr Schlins haben wir bei der Fronleichnamsprozession, bei der Ausrückung anlässlich der Hochzeit unseres Jugendbetreuers Emanuel Mähr und beim Kriegerjahrtag begleitet. Ein Team der Feuerwehrjugend hat am Bewerb OHO Vorarlberg teilgenommen. Zu Allerheiligen haben wir das Sammeln für das Schwarze Kreuz übernommen. Wie Ihr sehen könnt, ist einiges los bei der Feuerwehrjugend. Da demnächst einige Übertritte in die Orts- Wir nahmen an der von der Feuerwehrjugend Schnifis organisierten Jugenddisco mit einem Vortrag über „Spaß mit Maß“ teil. Dann wurde für den Faschingsumzug gebastelt. Als „Drache“ haben wir die Ortsfeuerwehr Schlins bei Ihrem Motto „Chinesen“ tatkräftig unterstützt. Neben dem Umzug in Schlins durften wir auch in Nenzing mit dabei sein. Wie es so nach Ablauf des Faschings ist, wurde es gleich wieder ernst, wir bereiteten uns in


Jahresrückblick 2008
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

Gemeinde INFO Jahresrückblick 2008 Gemeinde SCHLINS Ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest, friedvolle und erholsame Feiertage sowie alles Gute, insbesondere Glück, Gesundheit und Erfolg im neuen Jahr wünscht Bürgermeister Mag. Harald Sonderegger D Der Jahreswechsel bietet Gelegenheit allen Gemeindemandataren, allen Obleuten und Ausschussmitgliedern sowie allen Privatpersonen, die sich ehrenamtlich und in ihrer Freizeit für das Wohl unserer Gemeinde einsetzen, herzlich zu danken. Mein besonderer Dank gilt allen Gemeindevorstandsmitgliedern für das gute und konstruktive Miteinander. Danken darf ich an dieser Stelle aber auch allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre im abgelaufenen Jahr erbrachten Leistungen. HEUTE FÜR MORGEN 2 H EUT EF Ü RM ORG EN Liebe Schlinserinnen und Schlinser s ist geschafft! Sie halten den Jahresrückblick 2008 zeitgerecht in ihren Händen. Im abgelaufenen Gemeinde- und Vereinsjahr ist wieder unglaublich viel geschehen. Überzeugen Sie sich selbst! Das Jahr 2008 war im Gemeindebereich sehr von Bautätigkeiten und der Vorbereitung von neuen örtlichen und regionalen Projekten geprägt. Lesen Sie mehr dazu im Blattinneren und lassen Sie das Geschehen 2008 beim Durchsehen unseres wieder etwas dicker gewordenen Heftes noch einmal Revue passieren. Gleichzeitig informieren wir Sie über die kommenden Aufgaben und Herausfor- E derungen, die sich uns in unserer Heimatgemeinde stellen und so auf uns alle warten. Ich danke allen, die zum gelungenen Werk rechtzeitig Beiträge und Bilder geliefert haben. Das macht unseren Jahresrückblick so abwechslungsreich, bunt und lesenswert! Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Schmökern und lade Sie alle ein, sich auch im kommenden Jahr möglichst aktiv und ihren Kenntnissen, Interessen und Fähigkeiten entsprechend ins Dorfleben unserer Heimatgemeinde Schlins einzubringen. Gemeinsam erreichen wir mehr für Schlins und unsere Walgauregion! In diesem Sinne wünsche ich ein paar geruhsame Feiertage und viel Kraft für ein erfolgreiches Jahr 2009! Euer Bürgermeister Mag. Harald Sonderegger Das Gemeindegeschehen - Rückblick und Vorschau Bau und Planung Auch 2008 ist in unserer Gemeinde wieder viel geschehen. Größere Bauaktivitäten wie der Bauabschnitt 05 Kanal und Wasser, der Straßenbau im Gebiet Balotta und der Neubau der Tribulanbachableitung sind nahezu abgeschlossen. Der Bauabschnitt 06 mit Überprüfung und Digitalisierung des gesamten Ortskanalsystems ist im Gang und der Bauabschnitt 07 für das Gebiet Untere Quadern ist bereits geplant und wird 2009 umgesetzt werden. Der hochwassersichere Ausbau des Wiesenbach-Unterlaufes mit gleichzeitiger Renaturierung dieses Bachabschnittes läuft seit Oktober und soll im Frühjahr 2009 fertig werden. Schon das ganze Jahr 2008 laufen die Planungs- und Vermessungsarbeiten für den hochwassersicheren Ausbau des Vermülsbaches. Dieses Projekt soll, nachdem die Vermessungsergebnisse vorliegen und alle Grundablösefragen geklärt sind, im kommenden Jahr zur Bewilligung eingereicht werden. Wenn alles optimal läuft, könnte vielleicht mit einem ersten Bauabschnitt bereits im Winter 2009 begonnen werden. Straßenbau - Umlegungsgebiet Balotta Die G EM EI NDE inf or mi e r t 3 Sobald alle Bachausbauarbeiten abgeschlossen sind, haben wir das für das gesamte Ortsgebiet von Schlins vorgesehene Hochwasserschutzziel für ein rechnerisches 100jähriges Hochwasserereignis erreicht. Hochwasserschutz ist aber nicht nur ein innerörtliches sondern auch ein regionales Anliegen. Denn Wasser macht vor Gemeindegrenzen nicht Halt. In diesem Sinne ist auch die Einbindung unserer Gemeinde in die Überlegungen zur Gründung eines Wasserverbandes Ill zu sehen. zwischen Schlins und Frastanz, aber auch im Oberlauf, dort wo es möglich ist, der Flusslauf der Ill massiv verbreitert werden wird. Zusätzlich sind auf Schlinser und Satteinser Gebiet Rückhaltebecken, die im Hochwasserfall mit Illwasser beschickt werden sollen, geplant. Ebenso sollen im Gebiet von Bludesch zum Schutz von Gais und in weiterer Folge auch Schlins Rückhalteanlagen gebaut werden. Damit können die Hochwasserspitzen gekappt werden und die Gefährdungssituation für die Unterlieger wie Frastanz und wie der Ausbau des restlichen Radwegabschnittes zwischen Walgaustraße und Mühleweg und die Asphaltsanierung eines Teiles der Kirchstraße abgeschlossen. Die Sanierung der Hallenbadzufahrt wurde auf Wunsch der beauftragten Firma auf das kommende Frühjahr verschoben. Die Straßenbeleuchtung im Bereich der Fuß- und Radwegquerung an der Die aus dem vorigen Jahrhundert stammenden Illverbauungen haben unter den letzten Hochwasserereignissen massiv gelitten und es sind nahezu sämtliche Uferbefestigungen zwischen Feldkirch und Bludenz zu sanieren. Gleichzeitig sollte der Hochwasserschutz für die Anliegergemeinden verbessert und der Ausbau möglichst naturnah erfolgen. Das bedeutet, dass insbesondere im Abschnitt Feldkirch verbessert sich massiv. Für den Abschnitt Schlins - Frastanz laufen die Verhandlungen mit den betroffenen Grundeigentümern in den einzelnen Gemeinden. Im kommenden Jahr soll die Detailplanung erfolgen. Die konkrete Umsetzung wird den gesamten Walgau in den nächsten Jahren beschäftigen. Neben den großen Baumaßnahmen wurden auch noch kleinere Arbeiten Walgaustraße wurde verbessert und in den letzten Tagen wurde auch die neue Straßenbeleuchtung im Umlegungsgebiet Balotta in Betrieb genommen. Kommendes Jahr soll die Straßenbeleuchtung im unteren Teil der Gurtgasse gebaut werden und sobald die Radwegquerung an der Bahnhofstraße vom Land angebracht ist, wird auch im Bereich Mühleweg/Gerbergasse die Ausleuchtung auf die neue Situation abgestimmt. Auch wurden die Radwege durch unser Ortsgebiet nach dem Landesradwegekonzept neu ausgeschildert. Das Mountainbikekonzept der Walgau-Sonnenseite befindet sich ebenfalls in Umsetzung. Eine erste Teilstrecke in Richtung Hanggemeinden wurde bereits ausgeschildert. Der zweite Teil soll demnächst folgen. Besonders gefreut hat mich, dass es in diesem Jahr nach langen Verhandlungen und Unterstützung privater Eingaben endlich gelun- 4 H EUT EF Ü RM ORG EN gen ist, dass auf der Walgaustraße im Sägacker eine neue Verkehrsgeschwindigkeitsbeschränkung verordnet worden ist. Damit gilt in Schlins flächendeckend auf allen Gemeindestraßen, außer dort wo geringere Geschwindigkeiten verordnet sind, Tempo 40 und auf allen Landesstraßen innerorts Tempo 50! Die Verhandlungen zur Finanzierung des regionalen Turnsportzentrums gehen in diesen Tagen ins Finale. Ich hoffe, dass sich die Gemeindevertretung genau so wie das Land in ihren bisherigen Zusagen noch etwas aufeinander zu bewegen werden. Dann können wir vielleicht wirklich noch die gute Neujahrsbotschaft aussenden, dass die Finanzierung grundsätzlich gesichert ist. Damit wäre der von der Turnerschaft schon lang ersehnte Startschuss für eine Realisierung gegeben. Die Umlegungsverfahren Untere Quadern und Sägacker Ost wurden 2008 abgeschlossen. Der Straßenausbau Untere Quadern ist für 2009 vorgesehen und mit der Umlegungsgemeinschaft grundsätzlich abgesprochen. Für das Gebiet zwischen Kreuzstraße und Quadernstraße sind die Vorarbeiten für einen Teilbebauungsplan erfolgt. Dieser soll im kommenden Jahr aufgelegt und gemeinsam mit den noch erforderlichen Umwidmungen im Umlegungsgebiet aufgelegt und erlassen werden. Im Gebiet Sägacker Ost besteht für die Agrarflächen großes Interesse der Firma Erne zur Erwirkung eines Baurechtes für die Errichtung eines neuen Verwaltungsgebäudes und die in diesem Gebiet vorgesehene Straßenverbindung in Richtung Westen wird nach Bedarf hergestellt werden. Bedingt durch den mit Jahresende anstehenden Gemeindearztwechsel wurden Schritte in Richtung Generalsanierung des Arzthauses eingeleitet. Diese soll dann im Laufe des Sommers in möglichst kurzer Bauzeit umgesetzt werden. An dieser Stelle unserem langjährigen Gemeindearzt Dr. Peter Bodo Mähr vielen Dank für die geleisteten Dienste und die gute Zusammenarbeit und ein herzliches Willkommen seiner Die G EM EI NDE inf or mi e r t 5 Nachfolgerin Frau Dr. Iris Jäger! Einziger Wermutstropfen bei diesem Ärztewechsel ist, dass sich die Hausapotheke nach den derzeit geltenden gesetzlichen Regeln nicht halten lässt und erst erhoffte neue gesetzliche Vorgaben diese für die Patienten sehr praktische Einrichtung wieder ermöglichen könnten. Im Einvernehmen zwischen Agrargemeinschaft und Gemeinde hat Georg Rauch einen ersten Grundlagenentwurf für ein räumliches Entwicklungskonzept für die Obere und Innere Au erstellt. Sobald die diesbezüglich erfor- Bildung und Soziales Im sozialen und schulischen Bereich konnten wir 2008 auf unsere bewährten Strukturen und Einrichtungen zurückgreifen. Unser gemeinsames Sozialzentrum Jagdberg feierte sein 10jähriges Betriebsjubiläum und unseren verlässlichen Zustellern von „Essen auf Räder“ und dem gesamten Küchenteam von Jupident durfte ich für 15 Jahre treue Dienste danken. Die Schülerbetreuung mit Frau Isabell Lehner geht inzwischen in ihr drittes Jahr und erfreut sich re- gierten LehrerInnenteam für ihren Einsatz zum Wohle unserer Volksschulkinder. Ein besonderes Dankeschön für die aktive Mitwirkung beim Schlinser Markt- und Dorfgeschehen und für Eure positiven Beiträge! Bedingt durch das heuer vom Landtag neu beschlossene Kindergartengesetz wird im kommenden Frühjahr erstmals verpflichtend eine Bedarfserhebung zur Abstimmung des örtlichen Kinderbetreuungsangebotes durchzuführen sein. Wir haben in Schlins ein aktives und sehr positiv eingestelltes Kindergärtnerinnenteam, das nicht nur während des Schuljahres, sondern zum Teil auch in den Ferienzeiten engagiert zur Verfügung steht. Lern-, Spiel-, Sozial- und Sprachförderung wird konzentriert betrieben. Räumlich sind uns jedoch Grenzen gesetzt und es ist uns deshalb nicht möglich, den Kindergarten für Dreijährige zu öffnen. Dafür haben wir in Schlins jedoch in der Spielkiste einen starken und auch sehr flexiblen Partner, der uns mit seinen zwei Gruppen und den ausgezeichneten Betreuerinnen ein optimales und zeitlich sehr flexibles Kinderbetreuungsangebot für die 1,5 bis 3jährigen Kinder vorhält. Danke auch an Euch für die gute Koope- derliche agrarinterne Diskussion abgeschlossen ist und wir die dortigen Vorstellungen kennen, können wir in die Gespräche mit den Anrainern für die weitere Umsetzung dieses Konzeptes eintreten. Ziel soll sein, für dieses Gebiet möglichst klare Entscheidungsgrundlagen für die künftigen Entwicklungen zu erarbeiten und mit allen betroffenen Bevölkerungskreisen abzustimmen. gen Zuspruches. Kinder wie Eltern schätzen dieses Angebot und auch das täglich von Jupident frisch zubereitete Mittagessen, das ebenfalls vom „Essen auf Räder“-Team zugestellt wird. Trotz des Rückganges der Schülerzahl zum heurigen Schulbeginn dürfte die Volksschule auch im kommenden Jahr wieder 8klassig geführt werden und ich danke Dir. Franz Metzler und seinem enga- 6 H EUT EF Ü RM ORG EN ration. Um eine finanzielle Schlechterstellung gegenüber Dreijährigen im Kindergarten zu verhindern, decken Land und Gemeinde die anfallenden Mehrkosten ab und die Eltern dieser Kinder zahlen maximal den Kindergartenbeitrag. Zudem hat die Gemeinde sich auch bereit erklärt, dass Kinder, denen in der eigenen Gemeinde kein bedarfsgerechter Platz zur Verfügung gestellt werden kann, eine Einrichtung in einer anderen Gemeinde besuchen können. Die Gemeinde leistet dem dortigen Träger dafür einen Beitrag. Darüber hinaus gibt es auch noch das Angebot der Tagesmütter, das auch von einigen Familien in Schlins genutzt wird. Im kommenden Jahr plane ich eine Arbeitsgruppe zu installieren, die gerade auch in Kenntnis der erwähnten Bedarfserhebungsergebnisse unsere vorhandenen Kinder- und Jugendeinrichtungen analysieren und Modelle für die Zukunft entwickeln soll. Kinder-, Schüler- und Jugendfragen und deren Bedürfnisse gehören dabei in den Mittelpunkt der anzustellenden Betrachtungen gerückt. Erst wenn hier solide Ergebnisse vorliegen, können wir vernünftig an die sich daraus ergebenden baulichen Anforderungen herangehen. Mit Sportcamp, Sommerbetreuung und Märchenworkshop haben wir im Dorf in den letzten Jahren Angebote entwickelt, die helfen, die 9wöchigen Sommerferien etwas zu verkürzen. Danke auch hier an alle, die dafür einen Beitrag leisten! In der Schlinser Jugendarbeit wurden 2008 deutliche Impulse gesetzt. Der Verein „Just do it“ hat sich konstituiert und leistet seit dem Frühjahr tolle Arbeit. Gerne unterstützen wir diese Aktivitäten finanziell und auch durch die Bereitstellung des alten FC-Hüsle. Danke dem gesamten Team rund um Jürgen Hartmann! Gleichzeitig hat sich heuer auch der Trägerverein der Jugendkulturarbeit Walgau konstituiert, dem ich als Obmannstellvertreter vorstehen darf. Mit den Räumlichkeiten im ehemaligen Getznerareal in Nenzing bieten sich tolle Möglichkeiten für die Jugendlichen aus dem Walgau. Hauptzielgruppe sind hier die 16 Jahre und älteren Jugendlichen. Aber selbstverständlich wird es auch für die jüngeren Kids zwischendurch regionale Angebote geben. Derzeit läuft im neuen „Join“ der Probebetrieb. Es sind noch einige organisatorische Fragen abzuklären und im Frühjahr soll dann die offizielle Eröffnung erfolgen. Die Tore des Walgaujugendtreff „Join“ stehen jedoch bereits jetzt allen Schlinser Jugendlichen offen und ich kann Euch nur einladen, dort einmal vorbei zu schauen und Euch in den Betrieb einzubringen. Die Aufarbeitung der Schlinser Geschichte im Rahmen der Schlins Dokumentation wurde 2008 gestartet. Der erste Band wird sich anlässlich des 60. Jubiläums der ersten Spiele auf der Burg Jagdberg mit den Spielen auf der Burg beschäftigen. Die Präsentation ist noch vor den Sommerferien 2009 geplant. Aufgrund einer beruflichen Veränderung sind wir gezwungen für Mag. Birgit Ortner Ersatz zu finden. Danke Birgit für Deinen bisherigen sehr wertvollen Einsatz! Die G EM EI NDE inf or mi e r t 7 Regionale Aktivitäten und Mitgliedschaften Der für 2008 erhoffte und erwartete Start des Regionalentwicklungsprozesses „ImWalgau“ musste aufgrund von Ausschreibungsproblemen auf 2009 verschoben werden. Inzwischen steht die Projektleitung für diesen auf 3 Jahre angelegten und vom Land Vorarlberg großzügig unterstützten Prozess fest: Herr Manfred Walser von der Hochschule St. Gallen wird die Walgaugemeinden begleiten. Die Stelle einer ihm zugeteilten Bürofachkraft wird in diesen Tagen ausgeschrieben und im kommenden März sollten wir startklar sein. Die Elementa Walgau hat sich in Erwartung des Regionalentwicklungsprozesses 2008 etwas zurück genommen. Deshalb wur- den letztes Jahr lediglich zwei Buchprojekte unterstützt bzw. mit herausgegeben. Für Herbst 2009 ist die Präsentation der aus den Jahren 820/821 n.Chr. stammenden Originalurkunden, in denen die meisten Walgaudörfer erstmals namentlich erwähnt sind, geplant. Gleichzeitig wird eine Wanderausstellung konzipiert und eine Buchpublikation ist vorgesehen. Auch wollen wir uns an einem grenzüberschreitenden Schwabenkinderprojekt beteiligen. Im ÖPNV Blumenegg-Walgau wurde vom neuen Nahverkehrsobmann die Ende 2007 begonnene Konsolidierung fortgesetzt. Wir freuen uns über hervorragende Fahrgastzahlen und ab 2009 werden Frastanz und Satteins defi- nitiv zum neuen Verband stoßen. In diesem Zusammenhang wurde auch die Umstellung der Finanzierung auf ein verursachergerechtes und transparentes System in die Wege geleitet. Die Walgaubadsanierung bzw. der Um- und Neubau des in die Jahre gekommenen Walgaubades wird uns in der RFI auch im kommenden Jahr massiv beschäftigen. Derzeit sind wir dabei, Möglichkeiten einer Fernwärmenutzung konkret zu überprüfen und das im Sommer präsentierte Konzept zu verfeinern und darauf hin abzustimmen. Schon im Jänner wird den Gemeindevertretungen der RFI Gemeinden in einer gemeinsamen Sitzung das diesbezüglich überarbeitete Konzept präsentiert 8 H EUT EF Ü RM ORG EN werden. Bei der veralteten Warmwasseraufbereitung zeichnet sich eine Zwischenlösung ab, so dass im Sommer 2009 der Betrieb noch gesichert ist. Dies gibt uns auch noch etwas Zeit für eine vertiefte Planung und anzustellende Finanzierungsdiskussionen. Als Obmann der Regio Walgau bin ich auf das im Herbst gestartete WalgauTV-Projekt sehr Eine schöne Auszeichnung erhielt unsere Jagdbergregion durch damals noch Landwirtschaftsminister und heute Vizekanzler Josef Pröll. Auf Initiative unserer zwei Jagdbergsennereien Schnifis und Schlins wurden wir in die Reihe der Österreich weit ausgezeichneten Genussregionen aufgenommen und Dank der hervorragenden Käsespezialitäten, welche diese Sennereien produzieren, können sie in Zukunft auch mit der Bezeichnung Genussregion Jagdberger Heumilchkäse werben. Herzliche Gratulation dazu! Aus der Wirtschaft Seit Mitte August hat das Tagescafe nach dem Wechsel von Marikka in den Gasthof Hecht im Geschäftsund Wohngebäude St. Anna wieder geöffnet. Das neu ausgestattete „Cafe Melange“ wird von Frau Cornelia Wawricka und ihrem Team bestens geführt und erfreut sich bei ihren Stammgästen großer Beliebtheit. Nehmen Sie sich gelegentlich ein paar Minuten Zeit für einen Besuch im Melange! Gefeiert wurde am 28. November in der Pizzeria Schlinser Hof. Seit 10 Jahren wird das Lokal an der Walgaustraße sehr erfolgreich von unserem Bayram und seiner Familie samt Mitarbeitern erfolgreich geführt. Neben vielen Freunden und Stammgästen ließ ich es mir deshalb selbstverständlich auch nicht nehmen, zu diesem Jubiläum zu gratulieren und Bayram für die Zukunft alles Gute zu wünschen. Die Wirtschaft insgesamt hat sich in unserer Gemeinde im abgelaufenen Jahr sehr positiv entwickelt. Große Investitionen wurden getätigt und Arbeitsplätze geschaffen. Zunächst eröffnete die Fa. Erne Fittings mit ihrer Fertigungshalle den 1. Bauabschnitt für das künftige neue Fertigungswerk in der Oberen Au. Kurz darauf nahm die Firma Speedline Aluminiumschmelzwerk im Rahmen eines großen Eröffnungsfestes mit ihren Kunden, Lieferanten und Baufirmen offiziell den Betrieb auf. stolz. In Kooperation mit den Ringleitungsbetreiberfirmen Lampert TV und E-Werke Frastanz haben wir ein Konzept ausgearbeitet, das uns wöchentlich 1 Stunde Regionalfernsehen mit Beiträgen und Berichten aus und für den Walgau bietet. Gleichzeitig werden diese Beiträge um 1 Woche versetzt ins Internet gestellt und sind dort für jedermann, zu jeder Zeit und weltweit unter www.walgau.tv abrufbar. Die G EM EI NDE inf or mi e r t 9 Die Firma S.S.T. baut seit Herbst im ehemaligen Lorünserareal Solarkollektoren. Die Gärtnerei Wanger errichtet ein neues Thermofolienhaus und auch alle schon mehrfach im Gemeindeinfoblatt vorgestellten ortsansässigen Betriebe blicken auf ein gutes Jahr 2008 zurück. Die Investitionstätigkeit wird sich mit dem geplanten Verwaltungsgebäude der Fa. Erne an der Josef Erne Straße auch 2009 fortsetzen. Gerade solche Investitionen zeugen auch von einer optimistischen Einschätzung der Gesamtwirtschaftsentwicklung trotz nicht zu verleugnender Gewitterwolken am Horizont und sichern Arbeitsplätze im Ort. Die gute und sehr positive Wirtschaftsentwicklung im abgelaufenen Jahr bescherte unserer Gemeinde auch eine gute Einnahmenentwicklung. Diese Steuereinnahmen ermöglichen uns gerade jetzt auch wieder in die zuvor genannten Vorhaben zu investieren und damit Arbeit und Wertschöpfung vor Ort und in der Region zu schaffen. Insgesamt können wir trotz eines sich etwas flauer abzeichnenden Wirtschaftswindes mit Zuversicht in die Zukunft blicken. Als Bürgermeister bin ich dankbar für das viele Gute, das uns 2008 gelungen ist und ich freue mich auf die Herausforderungen im kommenden Jahr. In diesem Sinne: „Frohe Weihnachten und ein glückliches Jahr 2009!“ Bürgermeister Mag. Harald Sonderegger Dank an langjährige Mitarbeiterinnen 25 Jahre Rosmarie Marent Gleich zu Anfang des Jahres beging unsere längstdienende Mitarbeiterin Rosmarie Marent ihr 25 jähriges Dienstjubiläum. Rosmarie, zuständig für Reinigungs- und Zustelldienste sowie diverse andere Verwaltungsarbeiten, gehört zu unserem Stammpersonal. Bei Ausflügen, Betriebsfeiern und Anlässen aller Art organisiert und hilft Rosmarie gerne mit. Wir gratulieren unserer Rosmarie und wünschen ihr noch viele schöne Jahre im Team. 10 Jahre Gertrud Dörn Bereits seit 10 Jahren ist Gertrud Dörn bei der Gemeinde tätig. Gertrud startete am 7. September 1998 mit der Übernahme von Reinigungsarbeiten im Kindergarten und ist seit der Pensionierung von Kathi Sever die gute Seele im Wiesenbachsaal. Gertrud arbeitet sehr selbständig, zuverlässig und genau. Wir sind glücklich, dass wir uns so auf sie verlassen können und der Wiesenbachsaal trotz der intensiven Nutzung durch Schule, Vereine und Veranstaltungen stets sauber ist. Daneben hilft Gertrud aus, wo Not an der Frau ist und ist durch ihre herzliche Art bei allen sehr geschätzt. Liebe Gertrud bleib uns noch lange erhalten. Wir zählen auf Dich! 10 H EUT EF Ü RM ORG EN Bevölkerungsstatistik per 1.12.2008 Die Schlinser BevölkerungsÖsterr. Staatsbürger 2029 entwicklung 2008 Unionsbürger 103 Deutschland Italien Frankreich Großbritannien Irland Niederlande Estland Dänemark Griechenland Tschechische Republik Slowenien Slowakei Spanien Polen Schweiz Liechtenstein Kroatien Ungarn Bosnien-Herzegowina Serbien-Montenegro Türkei Rumänien Moldawien Russische Föderation Armenien Georgien Amerika Thailand Übriges Asien Afrika Neuseeland EU Ausland gesamt Einwohner gesamt 66 2 6 2 2 3 1 3 2 2 6 5 2 1 6 8 7 1 56 13 68 5 1 23 4 1 12 5 7 7 1 225 2357 ie Statistik gibt uns Auskunft über die Anzahl der Schlinser Einwohner, über ihre Zusammensetzung nach Staatsangehörigkeit sowie über die Entwicklung der Einwohnerzahlen zwischen 1998 und Anfang 2008 und Todesfälle im abgelaufenen Jahr. Weiters sind die seit Dezember 2007 bis zum Stichtag 1.12.2008 neu Geborenen und die 2008 Verstorbenen aufgelistet. D Die Bevölkerungszahl ist gegenüber 2007 um 13 Personen oder 0,55 % auf 2357 Einwohner zurückgegangen. Die Anzahl der österreichischen Staatsbürger ist um 20 Personen auf 2029 Einwohner gesunken. Die Zahl der ausländischen Mitbürger ist um 6 Personen gestiegen. Der Ausländeranteil in Schlins beträgt 13,9 %. Insgesamt sind zum Stichtag 2256 Personen mit Hauptwohnsitz und 101 Personen mit weiterem Wohnsitz in Schlins gemeldet. Die Anzahl der Todesfälle hat sich gegenüber dem Vorjahr von 10 auf 8 Personen verringert. Allen Angehörigen und Hinterbliebenen sei an dieser Stelle nochmals das Mitgefühl ausgesprochen. Die Geburtenzahl hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 25 auf 19 Kinder verringert. Wir freuen uns mit den Eltern und gratulieren sehr herzlich! Die G EM EI NDE inf or mi e r t 11 Neugeborene seit Dezember 2007 Familienname Schallacher Klammer Erne Altstätter Heinzle Meier Dingler Kilicer Collini Rauch Loidl Szalay Ellensohn Linder Hearne Mock Strainer Amann Dörn Vorname Jason Hannah-Sophie Johannes Lena Paul Liam Anna Rümeysa Elias Julian Luca Kathrin Laurin Liam Christopher Leo Liam Felix Ida Geburtsdatum 29.12.2007 10.01.2008 24.01.2008 15.03.2008 18.03.2008 22.03.2008 23.04.2008 13.06.2008 15.06.2008 16.06.2008 27.06.2008 15.07.2008 17.07.2008 21.08.2008 22.08.2008 16.10.2008 31.10.2008 20.11.2008 21.11.2008 Straßenbezeichnung Kirchstraße Hauptstraße Bahnhofstraße Walgaustraße Schulgasse Waldrain E-Werkstraße Walgaustraße Eichengasse Waldrain Walgaustraße Kreuzstraße Baumgarten Steinwiesen Landstraße Bahnhofstraße Landstraße Walgaustraße Hauptstraße Hausnummer 4a/1 67/1 14b/14 69/2 22a 10 6 2/3 21 8 83a 3/1 11 4/15 59a 12a/8 57/4 12/1 22 Sterbefälle 2008 Familienname Sever Nachbaur Erne Dörn Gardin Dingler Hämmerle Gassner Vorname Josef Karl Anna Alma Josefa Werner Ruth Hermine Straßenbezeichnung Schulgasse Landstraße Quadernstraße Hauptstraße Quadernstraße Hauptstraße Waldrain Bahnhofstraße Hausnr. 26 29/2 27 25/1 18/1 27 6 16/1 Geboren 12.02.1923 17.12.1920 27.09.1914 07.12.1920 20.02.1927 20.11.1941 03.04.1940 08.04.1926 Gestorben 28.02.2008 06.03.2008 25.04.2008 01.05.2008 16.06.2008 04.09.2008 06.09.2008 07.09.2008 Die Einwohnerzahlen in Schlins von 1998 bis 2008 Jahr 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 Einwohner jährl. Zuwachs 2065 2058 -7 2078 20 2114 36 2150 36 2217 67 2282 65 2345 63 2342 -3 2356 14 2370 14 % -0,34 0,97 1,73 1,70 3,12 2,93 2,76 -0,13 0,60 0,59 2345 2282 Einwohner 2217 2150 2114 2065 2058 2078 2342 2356 2370 1998 1999 2000 2001 2002 2003 Jahr 2004 2005 2006 2007 2008 Gesamtsteigerung 1998 bis Anfang 2008: 14,8 % 12 H EUT EF Ü RM ORG EN Baugeschehen 2008 er Ausbau der Ortskanalisation und Wasserversorgungsanlage BA 05 im Umlegungsgebiet „Balotta - West“ begann bereits am 5. Juni 2007. Im laufenden Jahr wurden die Bauleistungen mit vielen Feinerschließungen fortgesetzt und größtenteils zum Abschluss gebracht. Am 21. April 2008 war der Baubeginn für die Ableitung des Tribulanbaches. D Von den Ausführungen im Jahre 2008 waren folgende Projekte betroffen: - Erweiterung der Ortskanalistion BA05 Gebiet „Balotta – West“ - Feinerschließung Galles und Neuwiesen - Erweiterung der Wasserversorgungsanlage BA05 Gebiet „Balotta – West“ - Erschließungsstraße Umlegungsgebiet „Balotta – West“ - Straßenbeleuchtung im Umlegungsgebiet Balotta und Rönsberg - Errichtung eines Gehsteiges entlang der Walgaustraße L50 - Radwegausbau Bahnhofstraße L 74, Teil 2 und - Hochwasserschutz Tribulanbachableitung Stahlbetonrohr Kanalisation Balotta im Trennsystem Umlegungsgebiet Balotta West und Balotta Süd Im Umlegungsgebiet wurden sämtliche Ver- und Entsorgungsleitungen für die Erschließung der neuen Bauflächen erstellt und für die Löschwasserversorgung sind ausreichend Hydranten platziert worden. Bei der Straßengestaltung wurde auf eine sichere Fußwegverbindung in Form eines Mehrzweckstreifens vom Kindergarten bzw. der Schule zu den westlich gelegenen Ortsteilen Bedacht genommen. Bestehende Fußwegverbindungen konnten dabei optimal in die neuen Verbindungswege eingebunden werden. Im gesamten Erschließungsgebiet wurde die Straßenbeleuchtung flächendeckend ausgebaut. Belagsarbeiten Balotta Doppelkanalstraße Die G EM EI NDE inf or mi e r t 13 Quadern Ein kleiner Abschnitt zur Feinerschließung im Gebiet Quadern wurde mit der Verlegung einer Schmutzwasserleitung erweitert. Gehsteig L50 Zwischen Wiesen- und Vermülsbach entlang der Walgaustraße wurde ein Gehsteig erstellt. Zum Ausbau war teilweise die Errichtung einer Stahlbetonmauer erforderlich. Ebenfalls mussten die Einfahrtsbereiche der neuen Situation angepasst werden und die Straßenentwässerung wurde im Gehsteigbereich mitverlegt. Schulgasse In der Schulgasse wurden ein Schmutzwasserkanal und eine Ringleitung der Wasserversorgung zur Ausführung gebracht. Galles und Neuwiesen Für die Erschließung der Neuparzellierungen in den Bereichen Rönsberg Bahnhofstraße In Verlängerung des neuen Radweges entlang der L 74 wurde der 2. Teil zwischen dem Gießenbach und der Walgaustraße neu ausgebaut. Die bestehende Wasserleitung ist in diesem Bereich neu verlegt worden. Die dafür notwendige Querung von Gießenbach und Unterwasserkanal des Kraftwerkes Waltle wurde mittels Durchpressung hergestellt. Bauarbeiten - Bereich Sennerei Galles und Neuwiesen sind die Schmutzwasserleitungen mit den Anschlussschächten versetzt worden. Die noch fehlende Wasserlei- Asphaltierung - Bereich Sennerei Rönsberg Zum Ortsteil Rönsberg ist der noch fehlende Ringschluss hergestellt worden. Damit sind alle erforderlichen Voraussetzungen für eine ausreichende Versorgung mit Trink- und Löschwasser auch in diesem Gebiet gegeben. Zugleich ist die Straßenbeleuchtungsverkabelung verlängert worden. Die zwei bestehenden Solarlampen werden durch stromnetzversorgte Beleuchtungskörper ersetzt. 14 H EUT EF Ü RM ORG EN Baugeschehen 2008 tung wurde gleichzeitig mitverlegt. Hochwasserschutz Tribulanbachableitung Zur Verbesserung des Hochwasserschutzes im Gebiet Quadernstraße/Kreuzstraße wurde eine neue Tribulanbachableitung in den Vermülsbach hergestellt. Beim Einlaufbauwerk am Tribulanbach ist Unmittelbar vor der Einleitung in den Vermülsbach ist ein Verteilerbauwerk errichtet worden. Mit Hilfe dieses Sonderbauwerkes kann für den Fall, dass auch der Vermülsbach an seine Kapazitätsgrenzen gestoßen ist, das Tribulanbachwasser in die Wiesen westlich der Wingertstraße ausgeleitet werden. Dazu ist eine Abflussweiche im Schacht umzulegen und das Wasser fließt in der unter dem Vermülsbach eingebauten Verrohrung zum mit Wasserbausteinen befestigten Auslaufbauwerk und von dort über die ausgestaltete Flutmulde ab. Parallel zum Hochwasserschutz wurden an der Quadernstraße der Schmutzwasserkanal sowie die Wasserleitung für die neue Erschließung verlängert. Leistungsumfang Wasserversorgung: 1.462 lfm Hauptleitungen DN 100 mm 8 Stk. Hydranten Kanalisationsanlage: 1.429 lfm Schmutzwasserkanäle DN 200 bis 250 mm 1.081 lfm Regenwasserkanäke DN 200 bis 900 mm Tribulanbachableitung: 498 lfm Entlastungskanal DN 600 bis 800 mm 3 Sonderbauwerke Straßenbeleuchtung: 1.270 lfm Straßenbeleuchtungskabel 19 Beleuchtungsmasten eine Abflussdrosselung eingebaut worden. Dadurch können im alten Wasserlauf maximal nur noch rund 25 l/s abfließen. Die darüber hinausgehenden Wassermengen werden über die neue Ableitungsverrohrung zum Vermülsbach geführt. Die G EM EI NDE inf or mi e r t 15 Hochwasserschutz Wiesenbach Durch den nicht ausgebauten Abschnitt im Unterlauf des Wiesenbaches kam es in den letzten Jahren bereits bei Wassermengen weit unter HQ 100 immer wieder zu Rückstauerscheinungen, Überbordungen und zu Geländeüberflutungen. Das ursprüngliche und damals nicht umgesetzte Ausbauprojekt für den Wiesenbachunterlauf aus dem Jahre 1976 wurde an die heutigen schutzwasserbaulichen Anforderungen angepasst. Der Ausbau sieht eine deutliche Verbreiterung des Wiesenbaches vor und über weite Strecken wird eine Niederwasserrinne ausgeführt. Der Ausbau erfolgt naturnah unter Einsatz von ingenieurbiologischen Maßnahmen. Dabei erfolgt die Eingrenzung der Niederwasserrinne in Abhängigkeit von den Schubspannungen entweder mit Totholz, Wurzelstöcken, Wasserbausteinen oder mit Kiesbänken. Zusätzlich werden Querriegel und lose Bruchsteinschroppen zur Sohlbefestigung eingebaut. Der Durchflussquerschnitt der alten E-Werkstraßenbrücke war für die Ableitung der anfallenden Hochwässer viel zu klein. Diese Brücke wird deshalb durch ein neues, deutlich größeres Brückentragwerk ersetzt. Für die spätere Gerinneinstandhaltung ist ein Pflegekonzept in Ausarbeitung. Mit dem Ausbau des Wiesenbaches wurde im Oktober 2008 begonnen. Die Fertigstellung ist bereits für Ende April 2009 terminisiert. Ausbaudaten Abschnitt km 0,000 – km 0,100 25 m³/s (von der Mündung in den Gießenbach bis zur Vereinigung mit dem Vermülsbach) Abschnitt km 0,100 – km 0,650 16 m³/s (von der Vereinigung mit dem Vermülsbach bis zur Brücke an der Walgaustraße L50) Abschnitt km 0,650 – km 0,815 12 m³/s (von der Brücke der Walgaustraße L50 bis zur Brücke Wiesenbachweg) 16 H EUT EF Ü RM ORG EN Bauvorhaben 2009 Umlegungsgebiet Untere Quadern Im vergangenen Jahr 2008 wurden die Planungen für die Wasserversorgung, die Abwasserentsorgung und die verkehrstechnische Erschließung im Umlegungsgebiet Untere Quadern abgeschlossen. Die Maßnahmen wurden in Absprache mit der Umlegungsgemeinschaft geplant und die Planungsentwürfe in den Gemeindegremien diskutiert und beschlossen. Die Projekte sind zwischenzeitlich zur Erwirkung der erforderlichen Bewilligungen bei den Behörden eingereicht. Die Ausschreibung der dafür notwendigen Baumaßnahmen soll Anfang 2009 erfolgen, sodass voraussichtlich im Frühjahr 2009 mit den Bauarbeiten begonnen wer- Gestaltungsentwurf der Hauptachse zwischen Kreuzstraße und Sägegasse Umlegungsgebiet heute den kann. Die geschätzten Kosten für Wasserversorgung belaufen sich auf d 81.000,-. Die kanaltechnische Erschließung wurde mit d 130.000,- und die Straßenerrichtungskosten wurden mit d 481.000,- geschätzt. Ausbau des Vermülsbaches für ein 100-jähriges Hochwasserereignis Die Gemeinde Schlins beabsichtigt, die Hochwassersicherheit für das Gemeindegebiet im Bereich des Vermülsbaches zu erhöhen und auf ein 100-jähriges Ereignis auszubauen. Die Wassermenge, welche für ein 100-jähriges Regenereignis abzuleiten ist, beträgt 16 m³/s. Um diese Wassermenge abzuleiten, ist der Vermülsbach von der Einmündung in den Gießenbach auf einer Länge von 1,4 km bis kurz vor die Geschiebesperre der Lawinenverbauung auszubauen. Das Bachprofil muss entsprechend aufgeweitet werden, um das Durchflussvermögen zu erhöhen. Zusätzlich wird oberhalb der Walgaustraßenbrücke, L50, ein Schotterfang mit einem Nutzvolumen von ca. 500 m³ errichtet, um Verklausungen im Brückenbereich zu unterbinden. Von den insgesamt 7 Bachquerungen und Brücken sind sechs mit Sicherheit neu zu bauen, um den erforderlichen Durchfluss von 16 m³ Wasser pro Sekunde unter der Brücke zu ermöglichen. Da dem Vermülsbach im Bereich der Kreuzstraße derzeit nur ein sehr schmales Bachbett zur Verfügung steht, wird es in diesem Abschnitt erforderlich sein, die Wingertstraße, L 74, einige Meter vom Bachbett abzurücken in Richtung Westen. Durch die großen Aufweitungsmaßnahmen wird sich der den Bach begleitende Grüngürtel nicht überall erhalten lassen. Die Maßnahmen sollen soweit als möglich so ausgeführt werden, dass der Baumbestand zumindest auf einer Uferseite erhalten werden kann. Selbstverständlich sind Neupflanzungen wieder vorgesehen. Durch den Ausbau des Vermülsbaches wird für einen großen Teil der Gemeinde Schlins eine beträchtliche Erhöhung der Hochwassersicherheit erreicht. Die G EM EI NDE inf or mi e r t 17 Pfarrer Theo - 25 Jahre in Schlins A m Sonntag, den 21. September galt es für unsere Pfarrgemeinde etwas Besonderes zu feiern. Seit 25 Jahren ist unser Theo als Pfarrer in unserer Pfarre Schlins/Röns tätig. Mit einem Festgottesdienst, bei dem Dekan Dr. Herbert Spieler und der Caritasseelsorger Elmar Simma konzelebrierten, nahmen die Feierlichkeiten ihren Auftakt. Im Anschluss an den Festgottesdienst dankte PGR-Obmann Simon Zangerl unserem Pfarrer Theo namens der Pfarrgemeinde für die vielen Jahre im Dienste unserer Pfarre. Vor der Kirche spielte unsere Gemeindemusik zum Ständchen auf und der Jubilar ließ es sich nicht nehmen, einen zünftigen Marsch selbst zu dirigieren. Für die Gemeinde Schlins dankte Bürgermeister Harald Sonderegger und überreichte unserem „silbernen“ und allseits geschätzten Pfarrer ein Bild unserer Pfarrkirche. Die Feierlichkeiten setzten sich dann im Pfarrheim bei einem gemütlichen Mittagessen und weiteren Aufführungen bis in den frühen Nachmittag fort. Nochmals herzliche Gratulation unserem Jubilar! Wir wünschen Dir lieber Theo Gesundheit und Gottes Segen sowie weiterhin viel Freude mit unserer Pfarrgemeinde. Mögen uns noch viele gemeinsame Jahre beschieden sein! 18 H EUT EF Ü RM ORG EN Schlinser Marktgeschehen Herbstmarkt N ach dem großartigen Erfolg des ersten Schlinser Herbstmarktes vor zwei Jahren organisierte der Sozialausschuss mit Obfrau Kathrin Keckeis an der Spitze in diesem Jahr den Herbstmarkt zum zweiten Mal. Mit dem Tennisclub und der Volksschule waren schnell zwei Verantwortliche für die Bewirtung und das Kaffee- und Kuchenbuffet gefunden. Schlinser Firmen und Vereine, Bürger und Bürgerinnen, Bauern, Handwerker und Bastler waren eingeladen, ihre Erzeugnisse aus Garten und Küche, Landwirtschaft und Werkraum vorzustellen und zu verkaufen. Am Sonntag, den 12. Oktober war es dann so weit. Bei herrlichem Herbstwetter erwarteten die zahlreichen Ständler ihre Kaufinteressenten. Die Kindergartenkinder mit ihren „Tanten“ sangen zum Auftakt ein paar Lieder und die Obfrau Kathrin Keckeis begrüßte die zahlreich erschienen Besucher aus nah und fern. Damit war der zweite Schlinser Herbstmarkt auf dem Gemeindeamtsplatz eröffnet. Die Gemeindemusik spielte auf und das spätsommerlich schöne Wetter lockte viele Besucher zum Verweilen. Sowohl Marktständler als auch die Bewirtungsteams waren mit ihren Umsätzen zufrieden. Die Volksschule, die Kaffee und von den Schülereltern selbst gebackene Kuchen verkaufte, spendete den Reinerlös zu Gunsten des Tansania-Hilfsprojektes der EineWeltGruppe! Herzlichen Dank allen Mitwirkenden und Helfern für dieses gelungene Fest. Die G EM EI NDE inf or mi e r t 19 Adventmärktle Zum ersten Mal fand heuer am Vorabend des 1. Adventsonntages auf dem Gemeindeamtsvorplatz das Schlinser Adventmärktle statt. Aufgrund einer Idee von Wilfried Domig erklärten sich die Jagdbergnarren bereit, gemeinsam mit der Gemeinde ein Adventmärktle zu organisieren und damit der erstmaligen Erleuchtung des Weihnachtsbaumes am Gemeindeplatz einen Rahmen zu geben. Da beim Adventmarkt bewusst nicht der Kommerzgedanke im Vordergrund stehen sollte, waren nur gemeindenahe Einrichtungen wie Kindergarten, Bibliothek, Spielkiste und die Pfarre Schlins eingeladen, selbst gebastelte und kunstvoll angefertigte Waren, Adventschmuck, Kekse usw. anzubieten. Die Volksschulkinder sangen eigens einstudierte Adventlieder und ein Bläserensemble der Gemeindemusik stimmte weihnachtliche Weisen an. Pünktlich um 18.00 Uhr wurde der Weihnachtsbaum erleuchtet. Über erwarten viele Schlinserinnen und Schlinser waren der Einladung zum Adventmarkt gefolgt und verweilten bei heißen Maroni, Glühwein, Punsch oder heißem Tee. Der Versteigerungserlös für einen kunstvoll von Eveline Hartmann geflochtenen Schneemann aus Lianen wurde für einen guten Zweck gespendet und auch die Jagdbergnarren kündigten an, einen namhaften Teil des Reinerlöses einer bedürftigen Familie aus unserer Region zukommen lassen zu wollen. Herzlichen Dank auch hier an alle, die zum Gelingen dieses schönen adventlichen Einstimmungsfestes beigetragen haben! 20 H EUT EF Ü RM ORG EN 30 Jahre Gemeindearzt Dr. Mähr Eine Ära geht zu Ende M it Wirkung vom 1.10.1978 wurde Dr. Peter Bodo Mähr zum ersten Schlinser Gemeindearzt bestellt. Jetzt, nach 3 Jahrzehnten beendet Dr. Mähr seine Tätigkeit und zieht sich als Arzt in den wohlverdienten Ruhestand zurück. Dr. Mähr erinnerte in einem Gespräch, dass zu Beginn seiner ärztlichen Tätigkeit Schlins gerade einmal 1450 Einwohner zählte und ihm dabei gerade in den ersten Jahren seiner Tätigkeit seine Zusatzausbildung und sein Interesse an der Arbeitsmedizin sehr entgegenkam. Konnte er dadurch anfangs ergänzend zu seiner kleinen Praxis Betriebe in Feldkirch, Frastanz und Schlins als Arbeitsmediziner mitbetreuen. Diese Tätigkeit vermittelte ihm besonders Einblicke in die Arbeitsumstände und die körperlichen und zeitlichen Belastungen, denen vieler seiner Patienten ausgesetzt waren. Mit dem Wachstum der Gemeinde und dem stets zunehmenden Andrang auf seine Ordination verringerte er schrittweise seine arbeitsmedizinische Tätigkeit. Die Ordination nahm immer mehr seiner Zeit in Anspruch und vor 5 Jahren war endgültig Schluss mit der betriebsärztlichen Tätigkeit. Viel Freude und Spaß bereiteten ihm die jährlichen Schuluntersuchungen und die Behandlung von Kindern im besonderen. Auch die vielen Hausbesuche bei betagten und lieb gewonnenen Menschen schätzte Bodo, wie er im Dorf langläufig genannt wird, sehr. Neben der Einführung der EDV in den Arztpraxen, haben sich durch die verstärkte Patientenmobilität und die steigende Zahl an Fachärzten, Veränderungen für die praktischen Ärzte ergeben. Für Dr. Mähr haben sich deshalb neben den klassischen Tätigkeiten eines praktischen Arztes die Vorsorgemedizin und damit die ärztliche Beratung seiner Patienten in Hinblick auf deren mögliche Änderung ihrer gewohnten Lebensstilführung in Form gesunder Ernährung und ausreichend Bewegung als neue Schwerpunkte entwickelt. Dank der guten Kooperation mit den Nachbarärzten ist es auch gelungen, in unserem Sprengel einen ärztlichen Bereitschaftsdienst rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche zu gewährleisten. Insgesamt meinte Dr. Mähr, waren die letzten drei Jahrzehnte für ihn bis zum heutigen Tag so ausgefüllt, dass er noch gar nicht wirk- lich dazu gekommen ist, sich auf den kommenden Ruhestand vorzubereiten. Dass er über mehr Zeit für sich und seine Familie verfügen wird können, darauf freut er sich jedoch sehr. Bodo ist dankbar für das Vertrauen, das ihm seine Patienten über all die Jahre geschenkt haben und wünscht seiner Nachfolgerin von ganzem Herzen alles Gute! Als Gemeinde Schlins danken wir unserem langjährigen Gemeindearzt für die gute, vertrauensvolle und verlässliche Zusammenarbeit und wünschen dem Neopensionisten alles erdenklich Gute und Gottes Segen für den neuen Lebensabschnitt! Die G EM EI NDE inf or mi e r t 21 Die neue Gemeindeärztin stellt sich vor Liebe Schlinserinnen und Schlinser! Ab dem 19.01.2009 werde ich die Praxis in Schlins eröffnen und für Sie und Ihre Anliegen da sein: Mo, Di, Do, Fr 07:30 – 11:00 Mo, Di, Do 16:00 – 18:00 Die bauliche Renovierung des Arzthauses ist für den Sommer 2009 geplant. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit und wünsche Ihnen inzwischen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest, erholsame Feiertage und alles Gute, viel Glück, Gesundheit und Erfolg im neuen Jahr! Adresse: Kreuzstr. 3a Telefon: 05524 8100 I ch freue mich, als neue Gemeindeärztin in Schlins tätig zu werden. Der neuen, verantwortungsvollen Aufgabe, die Praxis von Hr. Dr. Mähr übernehmen zu dürfen, sehe ich voller Spannung entgegen. Ich hoffe, dass ich Ihr Vertrauen gewinnen und die Praxis zu Ihrer vollsten Zufriedenheit weiterführen kann. Ich bin seit über fünf Jahren im LKH Feldkirch als Ärztin tätig. Die letzten 15 Monate habe ich mit krebskranken Patienten in der Tagesklinik der Abteilung Onkologie im LKH Rankweil gearbeitet. Zusatzausbildungen/ÖÄK-Diplome: - Geriatrie - Arbeitsmedizin - Schularzt - Ernährungsmedizin - derzeit laufende Ausbildung für Manuelle Medizin 10 Jahre Sozialzentrum Satteins Jagdberg A m 5. Oktober feierte das Sozialzentrum Satteins Jagdberg sein 10-jähriges Jubiläum. Bei strahlend schönem Wetter konnten ca. 200 Gäste begrüßt werden. Pfarrer Lorenz Dobler eröffnete diese Festlichkeit mit einem Gottesdienst und die Musikvereine Satteins und Göfis untermalten diesen Tag mit Musik. Für das leibliche Wohl sorgte Küchenchef Radi mit seinem Team. Landesrätin Dr. Greti Schmid und Verbandsobmann Bgm. Anton Metzler lobten das Engagement des Pflegepersonales um den Bewohnern einen Platz der Pflege, Geborgenheit und Begegnung zu garantieren. Weiters wurde auch festgehalten, dass sich bei diversen Überprüfungen bestätigt hat, das ein sehr gutes und modernst aus- Aromapflege bis hin zur angemessenen Pflege und der Bewohnerorientierten Tagesgestaltung wird in diesem Haus alles unternommen, um den Bewohnern ein Zuhause zu bieten. Besonders hervorzuheben ist, dass ausreichend Pflegepersonal vorhanden ist und dass mit 8 Dipl. PflegerInnen sogar eine 24 Stunden Betreuung mit diplomiertem Personal garantiert werden kann. gestattetes Gebäude vorhanden ist. Bei den Diskussionen um die Pflegequalität im Land Vorarlberg konnten keine Bemängelungen festgestellt werden. Es wurde die hohe Pflegequalität in unserem Hause hervorgehoben. Die Besucher konnten sich von dieser Qualität bei den Führungen durch das Haus und durch einen Kurzfilm überzeugen. Von Palliativpflege, Lebens- und Sterbebegleitung, 22 H EUT EF Ü RM ORG EN Volksschule Schlins - Jahresrückblick 2008 Gedanken zu Familie, Kind und Schule Die Frage nach dem Miteinander ist eine bedeutende. Auch für uns an der Volksschule in Schlins. Bei der Schülereinschreibung, in Gesprächen, bei der Feststellung der Schulreife, im Alltag, besonders auch am Ende der Volksschulzeit („Welche weiterführende Schule ist die richtige für mein Kind?“). Immer wieder wird es deutlich: nur das Miteinander führt am ehesten zum schulischen Erfolg, zur Erfüllung des aktuellen Lehr- und Lernauftrages. In dieser Dreiheit - Familie, Kind und Schule - geht es um das Kind in der Mitte, nicht als rhetorische Floskel, sondern tatsächlich. Die Frage für uns ist: Welches ist die beste Art, um die Sechs- bis Zehnjährigen zu lehren, sie in ihren Anlagen zu fördern und zu unterstützen? Wie setzt man das am besten um in einem lebendigen Lernumfeld? Ich glaube, eine Notwendigkeit ist das gemeinsame Nachdenken, das gemeinsame Bemühen um die besten Bedingungen für unsere Kinder. Der Autor und Pädagoge Dr. Fritz Osterwalder wird in der NZZ zitiert: „Die Volksschule ist eine Angelegenheit der Öffentlichkeit und nicht von Spezialisten und Verwaltung.“ Vorstellungen und Sichtweisen können natürlich auch immer wieder unterschiedlich sein, Eltern sehen es manchmal vielleicht anders als die Lehrperson. Der Konflikt scheint vorprogrammiert. Wir sitzen doch alle im selben „Boot“. Wir haben dieselbe Zielvorgabe: das Beste für unser Kind. Und dennoch kommt es im Schulleben selbstverständlich auch zu Verhandlungsergebnissen, die zu Enttäuschungen führen oder auf Unverständnis treffen, wo aus der eigentlichen Absicht, die beste Entscheidung für das Kind in der Mitte zu treffen, mitunter ein Missverständnis wird. Es gibt Bereiche im Schulleben, etwa bei der Erarbeitung von Förderprogrammen für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf, wo die Entscheidungskompetenz bei den Eltern liegt. Sie, die Eltern, entscheiden, ob ein Kind, das den Status der sonderpädagogischen Bedürftigkeit hat, etwa an der Volksschule integrativ geführt wird, oder ob die Möglichkeit zwei besser wäre, dass das Kind außerhalb der Institution Volksschule gefördert wird. In dieser Frage gilt es eben, ganz genau die jeweiligen Bedingungen anzuschauen, und gemeinsam das Beste für das Kind zu entscheiden. Dann erst führt das Miteinander eben zum schulischen Erfolg. Ähnlich ist auch die Frage „Volksschule, und was dann?“ zu diskutieren. Intensive Gespräche, Informationen, Überlegungen beginnen schon oft auf der dritten Schulstufe, damit gegen den Schluss der Volksschulzeit die richtige Wahl getroffen werden kann. Den Eltern liegt in erster Linie der Erfolg des eigenen Kindes am Herzen. Anerkennung, Respekt und Gehör fordert die Lehrerschaft. Die Wirtschaft verlangt fachlich gut vorbereitete Schüler. Die Gesellschaft Schulanfang 2008 Die G EM EI NDE inf or mi e r t 23 beansprucht die Volksschule als Reparaturwerkstätte für Integration, Betreuung und Erziehung. Wahrlich keine leichte Aufgabe! Schule als Herausforderung für alle: nur im Miteinander, im gemeinsamen Bemühen und in der Akzeptanz der Unvollkommenheit können wir für eine hinreichend gute Schule arbeiten. Nur im Miteinander tragen wir zur gesunden Entwicklung der uns anvertrauten Kinder bei. Die Schülerzahl ist rapide gesunken: Besuchten vor vier Jahren noch 165 Kinder die VS in Schlins, so sind es im aktuellen Jahr 43 Buben und Mädchen weniger. Dank der Senkung der Klassenschülerhöchstzahl von 30 Kindern auf 25 können wir erfreulicherweise auf jeder Schulstufe noch immer zwei Klassen führen. Das bringt bedeutende pädagogisch-methodische Vorteile für Kinder, Eltern und alle Lernbegleiter. Das unterstützt unser Bemühen um optimale Bedingungen für unsere Kinder. Die Frage nach dem Miteinander ist eine bedeutende. Auch für uns an der Volksschule in Schlins. Nicht nur im Umgang mit unseren Kindern. Als der Klassenlehrer der 3.b erkrankte, fanden wir mit in Herrn Dipl. Päd. Martin Ebli eine engagierte Vertretung. Auf diesem Wege sei es erlaubt, unserem Lehrer, Herrn Dipl. Päd. Thomas Lang, die besten Wünsche zur Genesung auszusprechen. Allen danke ich für jeden förderlichen Beitrag und wünsche Erfolg, Freude und eine gute Volksschulzeit! Franz Metzler, Schulleiter www.vobs.at/vs-schlins Kindergarten unterstützt Tansania-Projekt Ein bisschen wie St. Martin… wollten auch wir sein! Die Spenden für das diesjährige Martinsfest kommen dem Tansania Projekt, das von der „Eine Weltgruppe Schlins“ initiiert wurde, zugute. Die eingenommenen 140 Euro können für einen Kindergarten in Mdabulo verwendet werden. Das Geld wird dringend für neue Spielsachen, Bastelmaterialien und vieles mehr gebraucht! Wir freuen uns, dass auch wir einen Beitrag dazu leisten können, die Lebensbedingungen der Kinder zu verbessern! Ein herzliches Dankeschön an alle Spender! Wenn viele Leute an vielen Orten viele kleine Schritte tun, dann können wir die Welt verändern! 24 H EUT EF Ü RM ORG EN Der Kindergarten stellt sich vor W ir sind die 21 Wirbelwinde, und wirbeln oftmals ganz geschwinde, durch Turnsaal und Kindergarten, auf uns muss man nicht lange warten.13 Buben und 8 Mädchen spielen, tanzen, lachen und machen auch sonst ganz tolle Sachen. In unserer Integrationsgruppe geht es immer rund, und Lisie und Stefanie passen auf, dass es nicht wird zu bunt! Wir freuen uns auf ein tolles Jahr und wirbeln fleißig weiter - ist ja klar! Kindergartengruppe Wirbelwinde 24 kecke Schnirkelschnecken wollen im Kindergarten viel entdecken. Malen, singen, tanzen, raufen, möchten schnell nach draußen laufen. Kommen immer gerne her, lernen jeden Tag noch mehr. Machen dort auf ihrem Sitze kecke Schnirkelschneckenwitze. Lachen alle so: „Ho, ho, ho, ho, ho“ ! Susi, Elke und die Kinder sagen jetzt auf Wiedersehn - müssen nun nach Hause gehen! Kindergartengruppe Schnirkelschnecken Wir möchten uns und die Kinder der Igelgruppe mit unserem Gruppenhit vorstellen: Es war einmal ein Igel, der schaute in den Spiegel. Da fing er an zu lachen, da sträubten sich die Stacheln. Oh, Igel, Oh Da kam die kleine Igelfrau und sprach: „Was ist das für`n Radau? Was ist das für ein Malheur? Du gehst jetzt zum Friseur!“ Oh, Igel, Oh Der kleine Igel wollte nicht und machte gleich ein bös Gesicht. „Da gehe ich nicht hin, Ich bleib so wie ich bin!“ Oh, Igel, Oh 15 Igelkinder und 2 Kindergartenpädagoginnen dürfen heuer in der Gruppe in der Volksschule das Kindergartenjahr erleben! Kindergartengruppe Igel Die G EM EI NDE inf or mi e r t 25 Vorarlberger Mittelschule / Sportmittelschule Satteins ie Hauptschule Satteins wird seit dem Schuljahr 2008/09 als Schulmodell „Vorarlberger Mittelschule“ und „Sportmittelschule“ geführt. Die Schüler können nun bei entsprechenden Leistungen nach der 2. Klasse zusätzlich eine weitere Fremdsprache als Pflichtfach wählen. Diese Ausbildung wird der Unterstufe eines Gymnasiums gleichgestellt. Somit kann ein Absolvent dieses Ausbildungszweiges in die 5. Klasse eines Gymnasiums eintreten oder sonst jede allgemeinbildende und berufsbildende mittlere und höhere Schule besuchen. Neben den schon bestehenden Stärken mit den Sportklassen, den Schwerpunktklassen mit Computeranwendung, Freiarbeit oder kreativem Bereich bieten wir sehr viele Freifächer und unverbindliche Übungen an: Französisch, Spanisch, Informatik, Maschinschreiben, Fußball, Volleyball, Tennis, Tischtennis. Weitere Wahlpflichtfächer im sozialen, sprachlichen und kreativen Bereich unterstützen die Neigungen und Fähigkeiten der Kinder. Ausgesuchte Projekte wie das Outdoorprojekt der Sportklassen, Sport-, Ski- und Landschulwochen, Wien- und Londonwoche D lernen sich zu behaupten, können Kompromisse eingehen, sind bestrebt Konflikte selbst zu lösen. • Wöchentlich erfahren die Schüler in der Klassenratstunde das Recht der Mitsprache, lernen Fairness, Höflichkeit und die Übernahme von Verantwortung. • Eine fachbezogene Lernstunde mit Stützen, Fördern und Fordern des gelernten Wochenstoffes schließt die Schulwoche ab. Es kann aber auch ruhiger sein zeigen das ausgewogene Profil unserer Schule. Trotz dieser großen Vielfalt wollten wir uns im heurigen Schuljahr noch in einigen Punkten verbessern: • Entwicklung der sozialen Lernkompetenz • Ausbau keiten der Fördermöglich- • Fächerübergreifendes Arbeiten • Intensivierung der kollegialen Zusammenarbeit Damit unsere Wünsche ohne Stundenkürzungen und vermehrten Unterricht für die Schüler umgesetzt werden konnten, führten wir mit Erlaubnis des Landesschulrates 45 Minuten Unterrichtsstunden ein. • Wir beginnen viermal pro Woche den Unterrichtstag im Sitzkreis mit 15 Minuten „Soziales Lernen“ mit den Zielen: Kinder stärken ihre soziale Fähigkeit, Unsere Londoner Palastwächter • Zusätzliche Förderstunden, Deutsch für Gastarbeiterkinder und Fördermaßnahmen für Kinder mit Teilleistungsschwächen (Dyskalkulie, Legasthenie) runden das Angebot ab. Teambesprechungen, neue offene Unterrichtsformen, Team teaching, gemeinsame Planungsarbeit, einheitliche Beurteilungskriterien,... sollen in Hinkunft helfen, den Schulalltag für Schüler, Eltern und Lehrer zu einem „Wohlfühltag“ zu machen. Elmar Prünster, Direktor Mit vereinten Kräften - etwas für Mutige 26 H EUT EF Ü RM ORG EN Spielkiste 2008 bedeutete… …Nest bauen Mag. Nadine Fink, Mama unserer Emma, sorgte ab Januar in unserer wiedereröffneten zweiten Gruppe, der Purzelwiese, für ein heimeliges Nest für sechs bereitwillige Nesthocker, die ihrer „Din“ bald folgten wie die Gänseküken. Das eine oder andere dringende Bedürfnis (akute Hungerattacke, spontane Verdurstungsnot, dringender Wickelbedarf..) konnte nicht selten dazu führen, dass man einen kleinen Gänsemarsch vom Spielplatz ins Haus und wieder zurück laufen sah. Belehrung oder Schuldbekenntnis und „du wohi, ha?“ als Frage oder Drohung verstanden werden. …zusammenwachsen Auch im Team hieß es Abschied nehmen. Unsere liebe Elisabeth trat im Juli ihren Ruhestand an. Da wir im September auch dank der Tarifangleichung für Dreijährige das erste Mal mit zwei voll ausgelasteten Gruppen starten konnten, hieß das, gleich dreifach Verstärkung suchen zu müssen: Ulli Veit schloss sich dem Spielkistenteam um Bea und Karin an, während Patricia Galehr als Gruppenleiterin mit Sandra Kössler und Nadine seit Herbst das Purzelwiesenteam stellt. Doch die nächste Änderung ist schon vorprogrammiert: Nadine hat das Thema Sponsoring zu wörtlich genommen und spendet uns zu unserer Freude im April ein neues Spielkistenbaby! …flügge werden Die flüggen Großen in der Spielkiste hingegen rüsteten sich bereits zum Abflug aus dem Kuschelnest hin in die aufregende neue Welt des Kindergartens. Als Ausgleich dafür, dass sie ein Jahr mit einer Übermacht an ganz Kleinen tapfer gemeistert hatten, hatten sich Bea, Karin und Elisabeth etwas ganz Besonderes für Ihre Großen ausgedacht: mit dem Zug ins inatura fahren. Ein verbindendes Erlebnis - mit dem kleinen Beigeschmack von Wehmut und Abschied. terne Ordnung ausgefochten. So wurde bald das 1,5jährige vom 2-jährigen verzückt als „Baaaby“ definiert und von da an liebevoll bemuttert, getröstet, mit Schnuller versorgt oder zuweilen auch einfach schnell umarmt und geküsst. Wo es an Worten mangelt, da bedarf es manchmal auch des vehementeren Körpereinsatzes (Zähne, Fingernägel, kreisende Einkaufswägen, u.a.): Der eingeschränkte Wortschatz erforderte zuweilen individuelle Interpretation: so konnte „aua haua!“ als Anklage, …sich ohne Worte arrangieren Die vielen Kleinen hatten indes alle obligatorischen Gruppenphasen hinter sich gebracht und ihre in- … sich einfinden und erden Unser neues Team meisterte seine erste Aufgabe mit Bravour und schaffte es mit viel Einfühlungsver Die G EM EI NDE inf or mi e r t 27 mögen, dass die ebenso neuen Kinder ihre Loslösung erfolgreich überwinden und nach viel Kuscheln und „Nach- der- MamaSchauen“ nun ankommen konnten in ihrer neuen sozialen Welt, der Spielkiste. Herbstmarkt, beim Afrikabenefiz und beim Adventmärktle war die Spielkiste präsent. Eltern zu begeistern für den Verein war ebenso Ziel des Vorstands- mit Erfolg: Selten hatten wir so engagierte und hilfsbereite Eltern wie im heurigen Jahr, die ein wunderschönes Jazzfrühstück organisierten und auf vielerlei Art tatkräftig den Verein unterstützten. Wir danken dem ganzen Team und allen Eltern und Unterstützern für ihr Engagement und die Bereitschaft, sich einzulassen auf das, was Spielkiste in jedem Jahr aufs Neue bedeutet: viel Energie, viel Herz, viel Zeit, viel Freude, viel Gemeinsamkeit - und am Ende: viel erreicht! Mag. Beate Huter, Obfrau (www.spielkiste-schlins.at; spielkiste@gmx.at) ..in Bewegung sein Bereichert um Anna Schade und Silke Walser legte das Vorstandsteam um Beate, Bea und Patricia gleich mit großem Tempo los: Eine Elternzeitung wurde gegründet, Elternbeiräte ernannt, auf einer schönen Klausur in St. Gerold neue Visionen entwickelt, eine Krabbelgruppe und ein Spielplatztreff ins Leben gerufen. Auch beim Obst- und Gartenbaufest, beim 28 H EUT EF Ü RM ORG EN Sportcamp und Sommerbetreuung Sportcamp I n der Zeit vom 14. bis 18. Juli fand das Sommersportcamp statt. Trotz vorwiegend regnerischen Wetters boten die Betreuer Zech Mike, Hummer Daniel, Ströhle Melanie, Müller Rainer, Gabi Mähr und erstmals Begle Moritz den insgesamt 48 TeilnehmerInnen aus Schlins und der nahen Umgebung ein abwechslungsreiches Programm. Dabei kamen nicht nur Sport und Spiel sondern auch der Spaß nicht zu kurz! Danke der Stiftung Jupident und dem sozialpädagogischen Internat am Jagdberg für die Möglichkeit der Turnhallenbenützung. Danke dem FC, dem UTC und dem Jugendverein für die Bereitstellung ihrer Anlagen und Einrichtungen. Und ein herzliches Dankeschön der Pfadigruppe Bludenz für die Zelte und Karl Maier für seine „Wasserarbeit“. Auch unseren Sponsoren für ihre materielle und finanzielle Unterstützung wollen wir wieder ganz herzlich Danke sagen! Es sind dies: Erne fittings Outwork (Fink Manfred) Dorfsennerei Schlins Metzgerei Egger Spar Markt Unterthurner Milchhof Feldkirch (Rauch Hubert) Raiba Walgau Gemeinde Schlins Land Vorarlberg Sommerbetreuung Heuer haben in der ersten Woche 23 und in der zweiten Woche 25 Schlinser Volksschulkinder das Sommerbetreuungsprogramm genossen. Danke dem Arbeitskreis Ehe und Familie (Pfarre), der Modellbaugruppe Bludenz, dem Taekwondo Verein Schlins, dem Gemeindevorstand samt Bürgermeister, dem Viehzuchtverein, der Gemeindemusik, der Stiftung Jupident, dem Erne FC Schlins, den Jagdbergnarren und dem Jugendverein Just do it für die tollen Ausflüge, Basteleien, Spielereien und die gute Jause! Mit rund 20 Kindern im Kindergartenalter waren Susi, Stefanie und Elke in den letzten zwei Augustwochen beschäftigt. Dabei haben wir das schöne Wetter zum Grillen am Jagdberg, zum Eisschlecken bei Thomas und zu diversen Spaziergängle im Dorf und einem kleinen Ausflug nach Gais genutzt. Bei schlechterem Wetter haben wir im Kindergarten gebastelt, gespielt und auch Bilderbücher angeschaut. Danke für die liebevolle Betreuung! Die G EM EI NDE inf or mi e r t 29 Lebensorientierte Pädagogik am Jagdberg I m Sozialpädagogischen Internat und in der Schule am Jagdberg wurden im letzten Jahr in der pädagogischen Arbeit Schwerpunkte gesetzt, die sich verstärkt an den Anforderungen des Lebens orientieren. Ziel ist, die Jugendlichen best möglich auf ihr Leben mit all seinen Anforderungen vorzubereiten. Dazu gehört unter anderem auch, dass sie mit Unterstützung der PädagogInnen erste Gehversuche in die Arbeitswelt machen und dass sie Arbeit auch „live“ erleben. Inzwischen haben die meisten von ihnen Gefallen an ihrem lebensorientierten Tun entdeckt. Die Außengestaltung und die Pflege des Areals, das Anlegen und das Bewirtschaften des Schulgartens bringt viel an naturverbundener Arbeitspraxis in ihren Alltag. Man sieht es überall! Aber nicht nur der Pausenhof hat sich verändert! Auch in der Gestaltung der Räumlichkeiten legen die Kids mit Freude Hand an und experimentieren mit ihrem handwerklichen Geschick und ihrer Kreativität. Die Fähigkeiten der Jugendlichen sind vielfach und werden unterschiedlich gefördert. Interessierte Kids sind zwei Mal wöchentlich für ein paar Stunden im „Cafelino“, in der kleinen, gemütlichen Kommunikationsplattform für die MitarbeiterInnen und BesucherInnen, anzutreffen. Dort sind sie für das Service und die Sauberkeit verantwortlich. Dass servieren. Es gibt auch Jugendliche auf dem Jagdberg, die ihre technischen Fähigkeiten beim Reparieren in der neuen Fahrradwerkstatt ausloten. In Zusammenarbeit mit der ABF (Arbeitsmarktinitiative Bezirk Feldkirch) arbeiten einige von ihnen in der Waldpflege mit, wo Verlässlichkeit, Ausdauer und Teamfähigkeit geübt wird. Hinter all diesen unterschiedlichen Übungsfeldern steht ein pädagogisches Konzept mit strukturellen Maßnahmen und einem Bildungsverständnis, welches Jugendlichen ermöglicht, sich Rüstzeug für ihre Zukunft anzueignen und sie in ihrer Lebenskompetenz zu stärken. Diese unterstützenden, lebenspraktischen Bildungsangebote sind nicht nur Schwerpunkte für das Jahr 2008, sondern werden in der Zukunft noch weiter ausgebaut. Üben zum Erfolg führt, zeigen sie, wenn sie voll Stolz einen „Latte Macchiato mit der weit und breit schönsten Milchschaumhaube“ http://www.jagdberg.snv.at http://www.kinderdorf.cc 30 H EUT EF Ü RM ORG EN Heilpädagogische Landesschule Jupident Schulsanierung – feierliche Eröffnung Viel Prominenz bei der feierlichen Eröffnung unserer sanierten Schule. Die geladenen Gäste bestaunten die von Mag. Bruno Spagolla geplanten Umbauarbeiten. Er hat es verstanden mit intelligenten planerischen Mitteln das Gebäude mit Licht zu durchfluten und funktionell auf den heutigen Stand der Technik zu bringen. Die SchülerInnen beider Schulen verstanden es prächtig, die Gäste bestens zu unterhalten. Zudem überreichte LH Sausgruber im Rahmen des Projekts Jugend vor den Vorhang, den Jugend Bravo an die BVS, für das Projekt „Cirque de BVS“ – die Begeisterung war groß! geräte entsprachen schon lange nicht mehr den Sicherheitsbestimmungen. Umsetzung des Schlinser Feriensommers beteiligt. Eine spannende Schatzsuche stand auf dem Programm und die Kinder hatten sichtlich Spaß. Dank guter Teamarbeit wurden schließlich alle Schätze gefunden und so ging se, nach dem gerechten Teilen der Beute, ans Lagerfeuer. Am neuen Jupi-Spielplatz tobten sich die Kinder so richtig aus. Neuer Fachbereich im Jupident Golf - Charity Turnier Toller Erfolg beim1. Golf Charity Turnier am Golfplatz in Rankweil. Über 10.000 Euro wurden erspielt. Ein Dank gebührt den zahlreichen Sponsoren für die großzügige Unterstützung, dem Golfclub Montfort für die tolle Durchführung und den MitarbeiterInnen der Stiftung, die unentgeltlich mitgeholfen haben, ohne sie wäre ein solches Ergebnis nicht möglich gewesen. Die Stiftung Jupident hat das Sprachförderzentrum (ehemals Schatzsuche – Ferienfreizeit Auch im heurigen Sommer hat sich die Stiftung Jupident an der Neuer Spielplatz dank großzügiger Spenden Dank der großzügigen Spende von Maria Neuschmid, der Raiffeisenbank Rankweil und Olina Küchen, konnten wir einen neuen Spielplatz für unsere Kinder bauen. Es wurde auch langsam Zeit, die alten Spiel- Die G EM EI NDE inf or mi e r t 31 Sprachheilstätte der Frau Maria Summer) übernommen. Der neue Fachbereich wird von Frau Mag. Monika Sommerer geleitet und heißt Mosaik - Lern & Sprachraum. Kinder erhalten häuslichen Unterricht und Kindergartenbegleitung was Frau Sommerer als „Bsundrigs für B´sun


Jahresrückblick 2005
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

Dezember 2005 P. b . b . 6 8 2 4 S c h l i n s Jahresrückblick 2005 Ein frohes und besinnliches W eihnachtsfest, friedvolle und erholsame Feiertage sowie alles Gute, insbesondere Glück, Gesundheit und Erfolg im neuen Jahr wünscht Bürgermeister Mag. Harald Sonderegger. Der Jahreswechsel bietet auch Gelegenheit allen Mitgliedern und Ersatzmitgliedern der Gemeindevertretung, allen Obleuten und Ausschussmitgliedern sowie allen Privatpersonen, die sich ehrenamtlich und in ihrer Freizeit für das Wohl unserer Gemeinde einsetzen herzlich zu danken. Mein besonderer Dank gilt allen Gemeindevorstandsmitgliedern für das gute und konstruktive Mitein- ander zum Wohle unserer Gemeinde. Danken darf ich an dieser Stelle aber auch allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre im abgelaufenen Jahr für unsere Mitbürger erbrachten Leistungen. Liebe Schlinserinnen und Schlinser! Sie mir am 10. April wieder geschenkt haben. Das August-Hochwasser hat uns alle in seinen Bann gezogen und vielen von uns sind die schrecklichen Bilder aus unseren Nachbargemeinden sicherBgm. lich noch in bester Erinnerung. Harald Sonderegger Ein eigener Artikel informiert zu den Geschehnissen in Schlins und zum aktuellen Stand der Liebe Schlinserinnen und Dinge. Ich werde mich selbstSchlinser! verständlich mit aller Kraft dafür einsetzen, dass unsere dringlichsten noch ausstehenden Ein arbeits- und ereignisreiches Hochwasserschutzvorhaben Jahr 2005 geht dem Ende zu. wie Vermülsbachsicherung und Traditionell wollen wir Ihnen mit Verbesserung der Tribulanbachdem Jahresrückblick einen Einableitung zügig weiterentwickelt druck darüber vermitteln, was und in den nächsten Jahren sich denn im abgelaufenen Jahr auch umgesetzt werden könnim Gemeinde- und Vereinsgenen. schehen so alles ereignet hat. Gleichzeitig bietet sich mir aber auch die Gelegenheit eine kurze Die Investitionen vergangener Ausschau auf die kommenden Jahre haben sich mehr als nur Vorhaben zu geben. bezahlt gemacht und in Schlins schlimmeres verhindert. Mein Dank gilt an dieser Stelle aber Ich danke dem bewährten auch allen Einsatzkräften der Redaktionsteam und allen, die Feuerwehr, den Bauhofmit-armit ihren zeitgerecht abgegebebeitern, den beauftragten nen Beiträgen mitgeholfen haFirmen und allen Helferinnen ben, eine so umfangreiche und und Helfern sowie den Schlinser interessante Infoblattausgabe Landwirten, die mit ihren zu erstellen. Nach den Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen am 10. April 2005 hat sich die Gemeindevertretung bereits am 22. April neu konstituiert. Am 23. Mai wurden die Ausschüsse neu bestellt und die Delegie-rungen vorgenommen. Seit der Konstituierung haben fünf Sitzungen der Gemeindevertretung, acht Vorstands- und diverse Ausschusssitzungen stattgefunden. Persönlich danke ich für das hohe Vertrauen, das Maschinen und Traktoren unermüdlich im Einsatz gestanden sind. Raumplanung und Flächenwidmung sind Themen, denen wir uns laufend zu stellen haben. Das Umlegungsverfahren für das Gebiet Balotta ist rechtskräftig abgeschlossen worden und derzeit läuft die Endvermessung zur Eintragung der neu zugewiesenen Flächen in das Grundbuch. Nächstes Jahr ist geplant, die Bewilligungsverfahren für den Wasser-, Kanal- und Straßenbau in die Wege zu leiten und gemeinsam mit den Grundeigentümern einen Teilbebauungsplan zu entwickeln, der eine möglichst für alle Seiten zufriedenstellende Bebauung der Balotta sicherstellen wird. Auf Wunsch der deutlichen Mehrheit der Grundeigentümer ist für das Gebiet "Untere Quadern" die Einleitung eines weiteren Umlegungsverfahrens vorgesehen. Ein erster konkreter Diskussionsentwurf soll zu Jahresbeginn den Grundeigentümern vorgestellt werden. 2 des Gesamtwohles Zusammenhalt von allen Seiten erfordert. Die Arbeiten an der Fuß- und Radwegverbindung Rainweg zwischen Dorfsennerei und L 50 wurden gemeinsam mit den Arbeiten für die Querung der Walgaustraße, die das Land Vorarlberg veranlasst hatte, durchgeführt und im Herbst abgeschlossen. In erfolgreichen Verhandlungen ist es gelungen durchzusetzen, dass die Bauarbeiten für die Radwegverbindung nach Gais nächstes Jahr in Angriff genommen und nicht noch einmal hinausgeschoben werden. Ebenso sollten 2006 die Planungsarbeiten für den Radweg Bahnhofstraße Für das gewerbliche Entwicklungsgebiet "Obere Au" konnte die verkehrsmäßige Anbindung an die Eichengasse sichergestellt werden und mit der Übernahme der Zufahrt zum Tennisplatzareal ins öffentliche Eigentum wurde Rechtssicherheit geschaffen. Im Frühjahr haben wir erfolgreich die Außensanierung des Gemeindeamtes und die neue Dorfplatzgestaltung abgeschlossen. Ich freue mich, dass das von Architekt Daniel Enzenhofer entwickelte Konzept auf so viel positiven Widerhall gestoßen ist. Die von Wolfgang Schnetzer gestaltete Marmorskulptur "Zusammenhalt" sym- bolisiert mit ihren rauen und glatten Oberflächen trefflich die Arbeit in der Gemeinde, die auch nicht immer ganz konflikt- und fraktionsfrei abläuft und dennoch immer wieder im Sinne beginnen können, nachdem die Gemeinde die erforderlichen Grundflächen von der Agrargemeinschaft abgelöst hat. Durch den Erwerb der Grundstücke zwischen Kindergarten und Wiesenbach konnten wir 3 das bestehende Fußwegrecht vom Kindergartengelände zum Wiesenbach verlegen. Der neue Wiesenbachfußweg wird bereits jetzt sehr gut angenommmen. Seine wirkliche Bedeutung wird er jedoch erst erlangen, wenn das Gebiet Balotta eines Tages dichter besiedelt ist. Die ehemalige Engstelle beim Fußweg Frommengärsch konnte durch einen flächengleichen Grundabtausch beseitigt und begradigt werden. Der Fußweg wurde in seiner tatsächlichen Breite neu geschütttet und erlaubt jetzt auch einen ordentlichen Winterdienst. In den Sommerferien wurde das Kindergartengebäude mit einem neuen Anstrich versehen und das Dach saniert. Auch die Nassräume der Spielkiste wurden neu ausgemalt und das gemeindeeigene Gebäude Hauptstraße 45 erhielt ebenfalls einen neuen Anstrich. munalfahrzeug Carraro gegen ein neues und stärker motorisiertes Gerät ausgetauscht. Kurz vor dem ersten Wintereinbruch wurden an diversen Gemeindestraßen As-phaltabsenkungen behoben und Schachtdeckel-anpassungen vorgenom-men. Weitere Verbesserungen und Kleinsanierungen sind auch im kommenden Jahr vorgesehen. Besonders stolz bin ich darauf, dass es in Schlins gelungen ist, die Postamtstüren offen zu halten und mit der aqua mühle Gmbh einen interessierten und engagierten Post.Partner zu finden. In langen und intensiven Verhandlungen ist es gelungen, dass die öffentlichen Busse im Walgau zwischen Feldkirch und Bludenz wieder durchgän- Das neue Mannschaftstransportfahrzeug MTF der Feuerwehr wurde am 18. November ausgeliefert und mit einer kleinen Feier gebührend in Empfang genommen. Der alte, bereits ausgemusterte Ford wurde dem Feuerwehr-museum übertragen. Im Frühjahr wurden am Rönsberg und an der Jagdbergstraße in Schlins die ersten Solarleuchten aufgestellt, um mit dieser neuen Technik praktische Erfahrung sammeln zu können. Aufgrund eines günstigen Angebotes wurde im Herbst relativ kurzfristig das alte Kom4 gig verkehren und die Verbindungen zwischen Nenzing, Schlins und den Hanggemeinden etwas ausgebaut werden konnten. Als spezielles Service und Einladung das Busangebot in Zeiten steigender Benzinund Dieselpreise verstärkt anzunehmen haben wir heuer erstmals einen übersichtlich gestalteten Schlinser Busfahrplan aufgelegt. Gemeindezusammenarbeit und bestmögliches Ausschöpfen von Synergiepotentialen waren auch im vergangenen Jahr keine bloßen Schlagworte. Neben Dünserberg und Röns sind heuer auch Schnifis und Düns der von Schlins betreuten gemeinsamen Personalverrechnung und -verwaltung beigetreten. Die RFI GmbH, die F o r s t b e t r i e b s g e m e i n s c h a ft Jagdberg, das Sozialzentrum Satteins-Jagdberg und unsere vielen anderen Gemeindezusammenschlüsse und Zweckverbände haben sich sich 2005 positiv entwickelt. Persönlich freue ich mich, dass ich im Sommer einstimmig wieder zum Obmann der Regionalplanungsgemeinschaft Walgau, Bezirk Feldkirch und beim Gemeindetag im September ebenfalls einstimmig wieder zum Vizepräsident des Vor5 arlberger Gemeindeverbandes bestellt worden bin. Als Geschäftsführer der Elementa Walgau bleibt regionales Denken jedoch nicht auf den Bezirk Feldkirch beschränkt. In der Elementa haben alle Gemeinden des Walgaues eine Plattform gefunden, die Gemeindevernetzung und kulturellle Zusamenarbeit auf unterschiedlichsten Ebenen fordert und fördert. Die erfolgreichen 600 Jahr Feierlichkeiten zum Burgenbrandjubiläum waren ein besonderer Höhepunkt dieser Aktivitäten. Weitere werden folgen! In unserer Gemeinde wäre vieles nicht möglich, wenn es nicht eine große Zahl ehrenamtlich tätiger Menschen gäbe, die sich in unterschiedlichsten Vereinen und bei den vielfältigsten Angeboten engagieren. Der Jahresrückblick bietet deshalb unseren Vereinen eine gebührende Plattform, sich und ihre Aktivitäten darzustellen. Herzlichen Dank Euch allen für Euer Engagement und Gratulation an alle zu den erlangten Erfolgen und erreichten Zielen. Schlins wäre ohne Euch um vieles ärmer! Deshalb hat die Gemeinde für Vereinsanliegen auch immer ein offenes Ohr und gewährt so gut als möglich auch finanzielle Unterstützung. Der Berufungsbescheid für das Sportareal in der "Unteren Au" ist inzwischen ergangen und das Bauvorhaben wurde vom UVS rechtskräftig bewilligt. Damit werden 2006 die Bauarbeiten aller Voraussicht nach beginnen können und wir hoffen, die neue Sportanlage 2007 in Betrieb nehmen zu können. Skizze: Sportareal in der "Unteren Au" Vor einigen Wochen wurde in der Gemeindevertretung einstimmig der Grundsatzbeschluss gefasst, das Vorhaben der Errichtung eines regionalen Turnsportzentrums Vorarlberg Süd in Schlins zu unterstützen. Jetzt gilt es, dieses Projekt in den nächsten ca. eineinhalb Jahren zu entwickeln, die Finanzierung sicherzustelllen und dann das Vorhaben bis voraussichtlich nach der WeltGymnaestrada 2007 umzusetzen. In unserer Heimatgemeinde ist 2005 vieles geschehen. Auch für 2006 und die kommenden Jahre ist einiges geplant. Eine solide Finanzpolitik gepaart mit stabilen Rahmenbedingungen ist Grundlage dafür, dass die verantwortungsbewusst gesetzten Ziele auch umgesetzt werden können. Mit unseren Steuern und Abgaben tragen wir alle, Arbeitnehmer und Unternehmer, dazu bei, dass die Gemeinden auch weiterhin der größte öffentliche Auftraggeber und Arbeitgeber sein können. Die Mittel werden zum Wohle aller, zum Erhalt und zum Aus- bau unserer Infrastruktur, zum Erhalt unserer sozialen Einrichtungen, Schulen und Kindergärten und zum Erhalt unserer dörflichen Lebensqualität eingesetzt. Ich wünsche Ihnen allen frohe Weihnachten, Glück, Gesundheit und Erfolg im Neuen Jahr und selbstverständlich viel Spaß und Freude beim Lesen unseres Gemeindeinfoblattes. Euer Bürgermeister Mag. Harald Sonderegger Mitarbeiterwechsel in der Volksschule Abschied in die Pension me stets sauber präsentierten; sie war mit ihrer ruhigen und umgänglichen Art ganz einfach die Seele des Hauses und von Schülern, Lehrern und Gemeindemitarbeitern gleichermaßen geschätzt. Im Rahmen einer kleinen Abschiedsfeier bedankten sich Bürgermeister Sonderegger und die Mitarbeiter für die gute Zusammenarbeit und wünschten Annelies Glück, Gesundheit und noch viele schöne Jahre im Ruhestand. Mit Ende August 2005 verabschiedete sich unsere langjährige Schulwärtin Annelies Kaufmann in den wohlverdienten Ruhestand. Annelies hat ihre Tätigkeit an der Volksschule Schlins am 3. November 1982 aufgenommen und diese in den vergangenen 22 Jahren und 10 Monaten zur vollsten Zufriedenheit von Gemeinde und Lehrerschaft ausgeübt. Annelies hat nicht nur zuverlässig dafür gesorgt, dass sich unsere Schul- und Klassenräu- Neue Reinigungskraft in der Volksschule Mit Edith Rauch aus Schlins, EWerkstraße 10, ist es gelungen, eine bestens geeignete Nachfolgerin für Annelies Kaufmann zu finden. Edith war schon in der Vergangenheit Mitarbeiterin im Schlinser Kindergarten. Als Helferin kümmerte sie sich um die ihr anvertrauten Kinder und war für die Reinigung zuständig. Zusätzlich hat sie damals auch immer wieder aushilfsweise die Reinigungsarbeiten im Gemeindeamt übernommen. Edith hat in den Sommermonaten im Rahmen der Grundreinigungsarbeiten bei der Volksschule bereits ordentlich in ihr neues Arbeitsfeld “hineinschnuppern” können und sich seit Schulbeginn bereits bestens eingearbeitet. Wir heißen Edith ganz herzlich willkommen im Team und wünschen ihr viel Freude in ihrem neuen Aufgabenfeld. 6 Volksschule Schlins - Jahresrückblick Gedanken zum Jahresrückblick 2005 Wenn du nicht irrst, kommst du nicht zu Verstand. Willst du entstehn, entsteh auf eigne Hand. Die Volksschule als erste und Mephistopheles, Goethe, >>FaustII<< gemeinsame Schule ist Lernort und Lebensraum für die Schülerschaft unserer Gemeinde. Jede Schule ist ein Teil der Gesellschaft, ist Gesellschaft im Kleinen, und sie bereitet die Kinder auf die Gesellschaft vor. Insgesamt 162 Kinder werden in jeweils zwei Klassen pro Jahrgang von unseren Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet. Ihr Auftrag ist dabei, nicht nur Wissen sondern auch Selbstwertgefühl, Eigenverantwortung zu vermitteln und zu helfen, eine bejahende Lebenseinstellung aufzubauen. Alle Kinder wollen und sollen lernen, die eigene Person und die Person des anderen anzunehmen. Soziales Lernen als Fundament für das Zusammenleben in einer demokratischen Gesellschaft ist angesagt. Anerkennung und Ermutigung durch Lehrer und Eltern fördern die Zufriedenheit mit dem eigenen Können und schaffen so einen angstfreien Zugang zu neuem Lernen und kreativem Erproben eigener Lösungswege. Umwege und Fehler können wichtige Zwischenschritte im Lernprozess sein. Der Unterricht gibt Gelegenheit nicht nur in den Zentralfächern wie Religion, Deutsch, Lesen, Sprechen, Mathematik, Sachunterricht, Bildnerischer Erziehung, Textilem- und Technischem Werken, Leibesübungen selbstständig zu arbeiten und neue Lernwege, in Freiarbeit, Gruppen- und Individualunterricht und differenzierten Lehrund Lernformen zu erproben, sondern darüber hinaus gibt es 7 an unserer Volksschule ein vielfältiges Angebot an "Unverbindlichen Übungen": o English for fun in allen Klassen o Chorgesang o Spielmusik o Musikalisches Gestalten o Bildnerisches Gestalten Schulspiele und Theateraufführungen werden in jedem Jahr einstudiert, erarbeitet und auch öffentlich vorgeführt: Stärken stärken ist dabei unser Motto! So arbeitet die VS gedeihlich zusammen mit den Elternvertretern und Eltern, der Pfarre, der Gemeinde, mit örtlichen Vereinen und den Behörden. Alle Lehrpersonen sind engagiert unterwegs und setzen stets neue Impulse, wie die zahlreichen Aufführungen und schulbezogenen Veranstaltungen zeigen. Die Herausforderungen der Zeit, die geprägt ist von großer Uneinheitlichkeit in Bezug auf familiäre, soziale und ethnische Herkunft, annehmen zu können und zu ihrer Bewältigung beitragen, ist Aufgabe aller. Im Bemühen die Lust am Lernen zu bewahren und zu fördern oder neu zu schaffen, danke ich jenen, die sich dafür engagieren. Frohe Festtage! Franz Metzler, Schulleiter Gemeindevertretung neu konstituiert Am 22. April 2005 wurde im Wiesenbachsaal die konstituierende Sitzung der Gemeindevertretung in feierlichem Rahmen und unter reger Teilnahme der Bevölkerung und verschiedenster Vereinsvertreter abgehalten. Da der Bürgermeister bereits am 10. April direkt vom Volk gewählt worden war, galt es auf der konstituierenden Sitzung die Gemeindevorstände und den Vizebürgermeister zu wählen. Die Anzahl der Vorstandsmitglieder wurde mehrheitlich wie bisher mit 4 beschlossen. Aufgrund des Wahlergebnisses vom 10. April stand es der Liste ÖVP und Parteifreie zu, drei Vorstandsmitglieder zur Wahl zu nominieren. Die Liste SPÖ und Parteifreie konnte 1 Vorstandsmitglied zur Wahl vorschlagen. Bei einer Vergrößerung des Vorstandes auf 5 Mitglieder wäre der SPÖ ein weiteres Vorstandsmandat zugestanden. Um alle in der Gemeindevertretung vertretenen Fraktionen auch im Vorstand vertreten zu haben, verzichtete die ÖVP auf ein ihr zustehendes Vorstandsmandat und nominierte auf den 4. Vorstandsplatz den Vertreter der FPÖ und Parteifreien. In der Folge wurden auf Vorschlag der ÖVP Reinold Begle, Kathrin Keckeis und Hans Amann sowie auf Vorschlag der SPÖ Werner Kirchner in den Gemeindevorstand gewählt. In der Wahl zum Vizebürgermeister setzte sich auf Vorschlag der ÖVP der bisherige Vizebürgermeister Reinold Begle gegen Werner Kirchner mit 14:7 Stimmen durch. Bürgermeister Sonderegger gratulierte den neu gewählten Gemeinderäten und dem Vizebürgermeister zu ihrer Wahl, dankte den ausgeschiedenen Mandataren und gab der Hoffnung Ausdruck, dass die künftige Zusammenarbeit in den Schlinser Gemeindegremien wie in der Vergangenheit eine gute und gemeinschaftliche werden möge. Die Gemeindemusik gratulierte mit einem Ständchen und zum Abschluss des feierlichen Anlasses gab es einen kleinen Umtrunk im Foyer. 8 Wahlergebnis vom 10. 04. 2005 Bürgermeisterwahl: Mag. Harald Sonderegger 78,29 % Gemeindevertretung: ÖVP SPÖ FPÖ 54,20 % 31,83 % 13,97 % 11 Mandate 7 Mandate 3 Mandate Bgm. Sonderegger dankte Karin Matt für 10 Jahre aktive Mitarbeit … Die neuen GemeindevertreterInnen: ÖVP: Mag. Harald Sonderegger, Reinold Begle, Kathrin Keckeis, Alfons Matt, Kurt Bitschnau, Gabi Mähr, Herwig Sonderegger, Mag. Monika Erne, DI Dieter Stähele, Mag. Arno Dörn, Mag. Johannes Michaeler … und Arnold Maier für 5 Jahre konstruktive Mitarbeit im Gemeindevorstand. SPÖ: Werner Kirchner, DI-FH Klaus Galehr, Wolfgang Madlener, Othmar Einwallner, Ing. Guntram Schuster, Ing. Gerd Gritzner, Manuela Mähr FPÖ: Ing. Hans Amann, Ing. Udo Voppichler, Arnold Maier … Manfred Fischer für 5 Jahre als Gemeindevertretungsmitglied. Vorankündigung “Herbst-Markt” im Oktober 2006 Die neuen Mitglieder des Ausschusses für Soziales planen die Abhaltung eines Herbstmarktes auf dem Gemeindevorplatz. Schlinser Landwirte, Bastler, Betriebe, Vereine, Künstler, usw. können an Verkaufsständen ihre Erzeugnisse vorstellen. Eine entsprechende Aussendung mit Voranmeldemöglichkeit erfolgt im Frühjahr! 9 Die Schlinser Bevölkerungsentwicklung 2005 Die Statistik gibt uns Auskunft über die Anzahl der Schlinser Einwohner, über ihre Zusammensetzung nach Staatsangehörigkeit sowie über die Zahl der Geburten und Todesfälle im abgelaufenen Jahr. Weiters sind die seit dem letzten Stichtag bis zum 23.11.2005 neu Geborenen und die seither Verstorbenen aufgelistet. Heuer hat sich das Schlinser Bevölkerungswachstum gegenüber der letzten Jahre und besonders gegenüber 2004 deutlich verflacht. So hat die Anzahl der Einwohner lediglich um 4 Personen auf insgesamt 2348 zugenommen. Die Anzahl der österreichischen Staatsbürger hat sich sogar um 7 Personen reduziert. Die Zahl der ausländischen Mitbürger ist in diesem Zeitraum um 11 Personen auf nunmehr 336 angestiegen. Diese Zunahme ist durch den starken Zuzug aus den EU-Ländern (+24), davon alleine 14 aus Deutschland, begründet. Insgesamt sind zum Stichtag 2237 Personen mit Hauptwohnsitz und 111 Personen mit weiterem Wohnsitz in Schlins gemeldet. Die Anzahl der Todesfälle hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht von 10 auf 8 Personen reduziert. Allen Angehörigen und Hinterbliebenen sei an dieser Stelle nochmals das Mitgefühl ausgesprochen. Die Geburtenzahl hat sich im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls etwas reduziert. Und zwar von 28 auf 23 Kinder. Wir freuen uns mit den Eltern der 12 Buben und 11 Mädchen und gratulieren von dieser Stelle sehr herzlich! Bevölkerungsstatistik per 29. 11. 2004 Österr. Staatsbürger Unionsbürger Deutschland Italien Frankreich Großbritannien Irland Niederlande Dänemark Griechenland Tschechische Republik Slowenien Portugal Polen Schweiz Liechtenstein Kroatien Ungarn Bosnien-Herzegowina Serbien-Montenegro Türkei Rumänien Russische Föderation Tschetschenien Dagestan Amerika Philippinen Thailand Übriges Asien Afrika Neuseeland EU Ausland gesamt Einwohner gesamt 16 8 10 1 6 1 4 1 252 2348 54 5 6 2 2 3 3 3 1 3 1 1 5 9 6 1 76 17 86 5 24 2012 84 Neugeborene seit November 2004 Familienname Uzun Löschner Dörn Täubl Kolb Schmidle Fritsch Gabriel Alimchanov Leiter Zangerl Magomedov Weissensteiner Sonderegger Gavric Yilmaz Kaufmann Kalb Schneider Ammann Reisch Schneider Hearne Vorname Sevval Luis Linda Simon Hannah Dominique Mathias David Islam Levi Paulina Uma Selina Julian Boško Azra Melanie Alexander Sarah Benedikt Elias Lea Sean Geburtsdatum 20.11.2004 18.12.2004 03.01.2005 04.01.2005 24.01.2005 08.02.2005 14.03.2005 16.03.2005 10.04.2005 16.05.2005 04.06.2005 14.06.2005 22.06.2005 01.07.2005 06.07.2005 10.07.2005 03.08.2005 11.08.2005 22.08.2005 15.09.2005 18.09.2005 16.10.2005 15.11.2005 Anschrift Töbelegasse 1 Jagdbergstraße 40 Hauptstraße 22 Jagdbergstraße 44/1 Walgaustraße 18 Walgaustraße 81a Römerweg 6 Baling 5/10 Gaisbühel 192 Walgaustraße 77c Quadernstraße 14 Talsperre 1/1 Eichengasse 11a St.Loi-Gasse 7 Bahnhofstraße 12b/13 Walgaustraße 73 Walgaustraße 75/6 Eichengasse 14 Am Vermülsbach 8 Hauptstraße 38 Walgaustraße 75/4 Steinwiesen 4/18 Landstraße 59a Sterbefälle 2005 Familienname Buder Königshofer Müller Hackhofer Müller Lampert Kainbacher Jussel 11 Vorname Josefine Walter Jakob Reinhilde Maria Anna Anna Elisabeth Helmut Herta Anschrift Winkelweg 6 Landstraße 49 Gurtgasse 7 Dafens 2 Jagdbergstraße 4 Obdorfweg 9 Hauptstraße 6 Hauptstraße 70 Geboren 17.03.1913 23.06.1932 08.08.1941 08.12.1921 10.06.1917 11.01.1927 15.12.1958 24.12.1928 Gestorben 26.01.2005 24.06.2005 02.07.2005 12.07.2005 26.07.2005 31.08.2005 14.10.2005 18.10.2005 Der Walgau brennt 600 Jahre Burgenbrand im Walgau Am St. Michaelsabend, dem 28. September 1605, stürmte die Walgauer Bevölkerung - ermutigt von den Erfolgen der Appenzeller gegen das Haus Habsburg - zeitgleich vier Walgauer Burgen und setzte sie nach erfolgter Plünderung in Brand. Betroffen waren die Burgen Wälsch Ramschwag, Jagdberg, Blumenegg und Rosenegg. Dieses historische Ereignis nahmen die in der Elementa Walgau zusammengeschlossenen Gemeinden des Walgaues zum Anlass, eine Veranstaltungsreihe zu initiieren, die his- torische und künstlerische Elemente umfasst. Mit den einzelnen Aktivitäten und Veranstaltungen sollten einerseits die wichtigen historischen Ereignisse in Erinnerung gebracht, aufgearbeitet und gewürdigt werden. Andererseits sollten diese Aktivitäten zur Bildung eines stärkeren Walgau-Bewusstseins und einer neuen Art von Walgau-Identität beitragen. Mit der Vortragsreihe, den Burgenführungen, den Erzählabenden, der Herausgabe einer eigenen Briefmarke und der Abfüllung von eigenem Burgenwein und Burgenbier wurde auf die Höhepunkte dieser Veranstaltungsserie rund um den St. Michaelsabend aufmerksam gemacht. Mit dem Besuch des Südtiroler Mittelaltervereines "Gesellschaft der Elefanten" wurde mittelalterliches Leben insbesondere für unsere Kinder hautnah erleb- und erfahrbar. Eine eigene Ausstellung, die sich dem Leben im Mittelalter und den historischen Hintergründen widmete, wurde am 28. September eröffnet. Gleichzeitig wurde dabei das Buch "Das Land im Walgau - 600 Jahre Appenzellerkrieg im südlichen Walgau" präsentiert und die Ruine Jagdberg erstmals mit Scheinwerfern beleuchtet. Am St. Michaelstag eröffnete Bgm. Sonderegger einen durch Anja Rhomberg eigens gestalteten Lehrpfad entlang des Weges zur Ruine. Der Walgauer Autorenverein Klopfzeichen hielt eine Lesung und als Überraschung ließen Arnold Maier und Helmut Amann die Ruine Jagdberg symbolisch im Rahmen eines Feuerwerks noch einmal niederbrennen. Am 30. September war in Schlins mit dem Open Air und einem Feuertanzworkshop der Tag der Jugend angesagt. In Schnifis und Düns symbolisch errichtete Holzburgen brannten lichterloh. In Nenzing wurde der neu geschaffene Lehrpfad zur Burgenführung 12 Klopfzeichen: “Mit Goga oga und Wieber schriebn Burgenführung Ruine Ramschwag eröffnet und in Nüziders bot sich der Bevölkerung ein prächtiges Klangfeuerwerk. Am 1. Oktober erreichten die Feierlichkeiten mit dem erst- bar läuft und dennoch seinen Adressaten errreicht. Dieses Bild, diese Idee von Gerold Amann stand Pate für das In-ternet-Kulturfest. Aus 3 Aufnah-mestudios wurden in vier Säle im Walgau zeitgleich und verborgen Beiträge von Künstlern, Gruppen, Musikkapellen, Chö-ren usw. in Bild und Ton ausgestrahlt. Über 700 Personen und ca. 50 Computer- und Tontech-niker, Kameraleute, Moderato-ren, Regieassistenten und Saaltechniker haben dabei zusammengespielt, um den Besuchern ein abwechslungsreiches Programm, unterbrochen von Live-Auftritten, zu bieten. Ohne die großzügige Unterstützung der Telekom Austria wäre diese technische Meisterleistung nicht möglich gewesen. Nochmals herzlichen Dank an alle, die bei diesem Großevent mitgemacht haben und danke auch allen, die sich diese sicher einmalige Erfahrung nicht entgehen ließen und live dabei waren! Im Internet kann ein Zusammenschnitt des vernetzten Kulturfestes unter der Adresse http://streaming.telekom.at angesehen und angehört werden. Die Veranstaltungsreihe "Der Walgau brennt" war laut Landesarchiv seit der Landeausstellung die größte Veranstaltung zu einem historischen Thema in Vorarlberg. Weit über 7000 Menschen aus dem Walgau und dem ganzen Land haben unsere Veranstaltungen besucht und es ist sicherlich gelungen das Walgaubewusstsein ein Stück weit zu wecken. Weitere Veranstaltungen sind 2006 geplant. Der Schwerpunkt wird dieses Mal im südlichen Walgau liegen und sich der Geschichte des Fahrrads in Vorarlberg und der historisch höchst bedeutsamen und interesssanten Persönlichkeit "Seeger an der Lutz" widmen. Charmante Moderation mals in Europa in einer solchen Dimension durchgeführten Internet-Kulturfest ihren Höhepunkt. Vor 600 Jahren musste die Bevölkerung im Verborgenen und versteckt mit einfachsten Mitteln miteinander kommmunizieren, um die Burgenerstürmung zur gleichen Zeit zu erreichen. Heute ist das Internet ein nicht mehr wegzudenkendes Medium über das Kommunikation ebenfalls für uns verschlüsselt und nicht wahrnehm13 Prominenter Besuch 14 Postservice in Schlins Postservice in Schlins bleibt gesichert! Seitdem die Pläne der Österreichischen Post bekannt wurden, dass auch das Postamt Schlins dem Sparkurs der Postfüchse zum Opfer fällt, hat man sich bei der Gemeinde dagegen gewehrt. Die Schließung des Postamtes hätte nämlich gerade jene hart getroffen, die nicht mobil sind: Menschen ohne Auto, Senioren und Gehbehinderte, für die es nicht so einfach ist, für die Dienstleistungen der Post schnell nach Satteins, Frastanz oder Nenzing zu fahren. "Die aus meiner Sicht unverständliche Schließung der Dienststelle der Post AG konnten wir zwar nicht verhindern, dafür aber einen gleichwertigen Ersatz finden", freute sich Bürgermeister Mag. Harald Sonderegger anlässlich der feierlichen Eröffnung der Postpartnerstelle am 3. Oktober, bei der er viele Festgäste begrüßen konnte. Die gemeinnützige GmbH "aqua mühle frastanz" bietet seither in den gewohnten Räumlichkeiten den Schlinsern als Post.Partner das nahezu komplette Angebot der Post-Dienstleistungen an. Zusätzlich wurde auch eine Annahmestelle für die Wäscherei von "aqua mühle frastanz" eingerichtet: Wäsche kann zum Bügeln, Waschen, Reinigen oder gar Flicken beim Postpartner abgegeben und nach Erledigung auch wieder abgeholt werden. Arbeitssuchende aus der Region finden in diesem viel beachteten Beschäftigungsprojekt vorübergehend Arbeit und damit Hoffnung. darauf, dass man deswegen im Land Vorarlberg - bei aller Notwendigkeit betriebswirtschaftlichen Handelns - gewissse Versorgungsbereiche - siehe VKW und Illwerke - nicht gänzlich aus der Hand geben werde. Pfarrer Theo Fritsch segnete die Räumlichkeiten und im Anschluss daran lud der neue Postpartner "aqua mühle frastanz" die Festgäste zu einer herzhaften Jause mit Süßmost. "Ich wünsche dem neuen Postpartner und seinen Mitarbeiterinnen viel Freude und Glück und hoffe, dass alle Schlinserinnen und Schlinser, insbesondere auch die ortsansässigen Betriebe die Dienstleistungen des neuen Postpartners gerne annehmen und damit ganz wesentlich dazu beitragen, den Weiterbestand dieses Serviceangebotes langfristig abzusichern", so Sonderegger abschließend. Geöffnet ist das neue "Postamt" vormittags von Montag bis Freitag jeweils von 9 bis 11 Uhr und nachmittags von Montag bis Donnerstag von 15 bis 17 Uhr und am Freitag von 16 bis 18.30 Uhr. Auch Landeshauptmann Dr. Herbert Sausgruber freute sich über die auf Initiative von AltLandstagsvizepräsident Günter Lampert und Bürgermeister Sonderegger zustande gekommene Lösung. Er fand aber auch kritische Worte zur Rationalisierungswelle der Post AG: Generell, so Landeshauptmann Sausgruber, ist "die Privatisierung kein Freund des ländlichen Raumes". Er verwies 15 Jahrhunderthochwasser August 2005 Das Hochwasser vom 22. auf den 23. August 2005 ist auch in Schlins nicht spurlos vorübergegangen. Dank dem vorbildlichen Einsatz der Feuerwehr, der Bauhofmitarbeiter, von beauftragten Firmen und von freiwilligen Helfern sowie Dank der seit dem Hochwasser 1999 bereits getroffenen Verbesserungen im Hochwasserschutz haben sich die Schäden dieses Mal, obwohl noch um ein vielfaches mehr an Wasser zu bewältigen war, in Grenzen gehalten. Schwemmholz entfernt werden, um eine Verklausung zu verhindern. Kurzzeitig ist der Vermülsbach trotz aller Anstrengungen zwischen Bildstöckle und Brückenmauer über die Ufer getreten. Auch zwischen der Kreuzstraße und der Brücke zum Betriebsgelände Fetzel trat der Vermülsbach rechtsseitig über das Ufer und das Wasser floss über die L 74 in Richtung Satteinser Feld ohne besondere Schäden anzurichten. Bei der Brücke über die L 50 musste schutzprojekt zwischen Kreuzstraße und Walgaustraße soll dringend weiterverfolgt werden, wobei die Vergrößerung des Brückenquerschnittes dringend einzufordern ist. Das Bachbett des Wiesenbaches war zwar ordentlich voll. Er trat jedoch erst unterhalb des Siedlungsraumes im Mündungsbereich zum Gießenbach über die Ufer und verursachte dieses Mal kaum Schäden. Die Absperrung des Gießenbaches beim Dabalada und die Öffnung der Abflussschleuse sowie die Öffnung des Oberwasserkanals oberhalb des EWerkes Metzler wurden frühzeitig veranlasst und die Zusammenarbeit mit den Kraftwerksbetreibern hat bestens funktioniert. Das gerade erst im Oberlauf renaturierte Tribulanbächle machte im Abschnitt zwischen Einlauf in die Verrohrung und Quadern-straße seinem Namen wieder alle Ehre. Die Verrohrung konnte die Wassermassen nicht mehr aufnehmen und spülte den Privatweg zum Haus Gieselbrecht vollkommen weg. In weiterer Folge floss das Wasser über die Quadernstraße in Richtung Kreuzstraße, drang in einen Privatkeller ein und verlegte die gesamte Straßenkanalisation. Am tiefsten Punkt auf Höhe der Tischlerei Hartmann stand das Wasser in der Kreuzstraße über 30 cm hoch und füllte den Holzlagerkeller der Tischlerei. Aufgrund des Hochwasserschutzausbaues beim Jupi- Sorgen bereitete Wiederum der Vermülsbach. Das Bachbett oberhalb der Furt im Bontatobel wurde mit Geschiebe verlegt und der Bach suchte sich in diesem Bereich einen neuen Lauf. Das Geschiebefangbecken war in kürzester Zeit voll und ein Großbagger und Traktoren waren rund um die Uhr damit beschäftigt, Material aus dem Bachbett abzuführen. Damit konnte verhindert werden, dass der Vermülsbach im Siedlungsgebiet über die Ufer trat. Bei der Brücke auf Höhe des Hauses Jamer musste laufend schon wie gewohnt das Bachbett laufend ausgebaggert werden. Dennoch war das Brückenprofil zu klein und floss das Wasser zwischen zwei geschütteten Schotterdämmen über die Landesstraße ab. Die L 50 war deshalb für längere Zeit gesperrt. Oberhalb des Mündungsbereiches trat der Vermülsbach über die Ufer, da der Gießenbach die Wassermengen nicht mehr abführen konnte. Das Vermülsbach Hochwasser- 16 Vermülsbach, Furt im Bontatobel Vermülsbach beim Haus Jamer Vermülsbach Walgaustraße Wiesenbach oberhalb Kindergarten Wiesenbach randvoll ... ... und über den Ufern Quadernstraße E-Werksbach Richtung Erne-Stall 17 dentbach ist es mit größtem Einsatz der Hilfskräfte gelungen, die Ableitungskanäle freizuhalten und das über den Hallenbadweg in das Siedlungsgebiet abfließende Wasser über die dortige Straßenkanalisation abzuleiten. Aus dem Jupidenthang austretendes Quellwasser konnte nicht gefasst werden und ist über den Skaterplatz oberflächlich entlang dem Hangfuß in Richtung Sägacker abgeronnen. Im Sägacker machte der Grundwasseranstieg ab den Morgenstunden des 23. August größere Sorgen und führte auch in einigen Wohnhäusern zu Wassereintritten. Die Riedbächleableitung hat im neu ausgebauten Abschnitt funktioniert. Kurzzeitig war der Ableitungskanal in Richtung Wiesenbach auf Höhe des Wohnhauses Meyer überlastet und das Wasser ist über den Obdorfweg in Richtung Kirchstraße abgeflossen. Probleme sind mit dem Verbandssammler der ARA Walgau im Bereich Töbelegasse auf- getreten. Wassereintritte aus dem Schnifner Ried führten zu einer Überlastung des Kanals und dadurch wiederum in einigen Hauskellern zu Überschwemmungen durch Rückstau bzw. große Mengen an oberflächlich abfließendem Wasser. Die Ill hat im Abschnitt Gemeindegrenze zu Bludesch bis oberhalb der Einmündung des Dabaladabaches die Autobahntrasse in weiten Teilen unterspült und drohte die Erdgashauptleitung zu zerstören. Entlang der gesamten Gemeindegrenze ist der Illdamm immer wieder beschädigt. Der Illdücker der ARA wurde durch das Hochwasser ebenfalls zerstört. Der Wasserstand der Ill reichte bis knapp unterhalb der Autobahnbrücke über den Dabaladabach. Das führte dazu, dass sich der Dabaladabach so hoch einstaute, dass er große Teile der Lagerflächen des Betonrohrwerkes überflutete. Die Sanierungsmaßnahmen im Bontatobel sind zwischenzeitlich größtenteils abgeschlossen. Das Geschiebefangbecken wurde frei gebaggert und das entnommene Material auf einer Deponie für Wegesanierungen gelagert. Die teilweise beschädigten Uferbefesti-gungen im Abschnitt Bont bis Brücke Fetzel werden im Laufe des Winters saniert. Das Bachbett des Vermülsbaches im Abschnitt Walgaustraße bis zur Mündung wurde ausgebaggert und mit dem Kies der Damm erhöht. Im Wiesenbach wurde der Geschiebefang oberhalb des Fischweihers ausgeräumt. Der Radweg entlang der Sennerei wurde in Abänderung zum ursprünglichen Plan höher angelegt. Der Fußweg wurde ebenso erhöht und bis zum Parkplatz des Kindergartens verlängert. Das Büro Adler wurde beauftragt, einen Lösungsvorschlag zur Verbesserung der Tribulanbachableitung auszuarbeiten. Im Frühjahr wird das Riedbächlegerinne geräumt und im Zuge der in den nächsten Jahren anstehenden Asphalterneuerung in der Kirchstraße können auch dort Ableitungsverbesserungen berücksichtigt werden. Die ARA Walgau hat die Schächte, bei denen das Oberflächenwasser im Schnifner Ried eingedrungen ist, in der Zwischenzeit saniert. Beim Jupidentbach wurden die Schotterfänge und Einläufe ausgeräumt. Im Bereich E-Werkstraße wurden die Schäden ebenso bereits behoben. Über den Winter soll der Illdamm ausgeforstet werden. Der Forstbetriebsleiter ist mit den Erhebungen bzw. Ausschreibungen für diese Maßnahmen beauftragt worden. Die Straßenwasserkanäle, die durch den angeschwemmten Kies teilweise verstopft waren, wurden in der Zwischenzeit gespült. Die in Mitleidenschaft genommenen Waldwege im Bontatobel und zum Hochbehälter werden im Frühjahr saniert. An Sofortmaßnahmen sind Kosten in der Größenordnung von ca. 28.000,00 angefallen. Die Gesamtschadenssumme im Gemeindebereich wird bei ca. 50.000,00 zu liegen kommen, wobei in dieser Summe die Kosten für die Illsanierungen nicht berücksichtigt sind. 18 Jupidentbächle Schutzmaßnahmen in der Landstraße Die Ill von der Brücke in Richtung Frastanz Autobahnzubringer Schlins Eisenbahnunterführung L74 Überflutetes Gewerbegebiet Nenzing So voll war das Geschiebefangbecken beim Hochwasser ... ... und nach der Räumung so leer. 19 Neuer Gemeindeplatz feierlich eröffnet Im Frühjahr 2005 freuten sich insbesondere alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über den Abschluss der Sanierungsarbeiten. Normale Arbeitsbedingungen sind wieder eingekehrt und unser Gemeindeamt zeigt sich in neuem, nach heutigen Maßstäben isoliertem, Kleid und einladendem Eingangsbereich. Die Arbeiten im Außenbereich neigten sich ebenfalls ihrem Ende zu. Auch der "alte" Dorfplatzbrunnen wurde unter der Ägide von Mag. Hannes Rauch saniert. Nachdem die Jagdbergnarra mit einem Frühschoppen im Mai anlässlich ihres 15 jährigen Bestehens die Generalprobe auf dem neuen Platz erfolgreich abgehalten hatten, konnte getrost auch die offizielle Eröffnung mit Enthüllung der von Wolfgang Schnetzer geschaffenen Marmorskulptur vorgenommen werden. Am 18. Juni war es so weit. Die Gemeindemusik gestaltete den Dämmerschoppen und sorgte für die Bewirtung. "Der gepflasterte Vorplatz, die neue Treppe zu den zusätzlich geschaffenen Parkplätzen, die Baumbepflanzung und die neue Platzbeleuchtung bilden ein homogenes, attraktives und einladendes Ganzes," meinte Bürgermeister Sonderegger erfreut. Er dankte Architekt Daniel Enzen- Anschließend galt es, die von Wolfgang Schnetzer gestaltete Marmorskulptur mit dem Namen "Zusammenhalt" zu enthüllen und zu taufen. Wolfgang Schnetzer beendete seine erläuternden Ausführungen zur Skulptur und zum gewählten Material mit dem Wunsch, dass die Skulptur "Zusammenhalt" ihre Magie ausstrahle! hofer für die gelungene Gestaltung und Ing. Gerhard Hartmann sowie allen ausführenden Firmen für die Bauleitung und die unfallfreie Abwicklung. 20 VOGEWOSI übergibt neue Wohnanlage Im Rahmen einer kleinen Feier wurde am 19. Mai 2005 der zweite Bauabschnitt der VOGEWOSI Wohnanlage an der Bahnhofstraße an die Mieter übergeben. VOGEWOSI-Geschäftsführer Dr. Hans-Peter Lorenz begrüßte die künftigen Mieter und Pfarrer Theo nahm die Segnung vor. Die Bürgermeister Sonderegger und Kohler (als Vertreter des Landes) überreichten anschließend an ihre Grußworte den künftigen Bewohnern die Wohnungsschlüssel und wünschten viel Freude mit ihrem neuen Heim. Das neue Gebäude Bahnhofstraße 12a mit insgesamt zehn Wohnungen wurde von Architekt Mag. Markus Koch entworfen und in einem Jahr Bauzeit realisiert. Dabei wurde besonderen Wert auf eine ökologisch nachhaltige Ausrichtung gelegt und auf hohe Wohnqualität und Komfort geachtet: So verfügt das Haus über ein dezentrales Heizsystem mit kontrollierter Be- und Entlüftung, das für ein angenehmes Raumklima und niedrige Heizkosten sorgt. Die Grundversorgung an Heizwärme und Warmwasser stellt ein zentraler Gasbrenner sicher, der zudem von einer leistungsfähigen Solaranlage am Dach unterstützt wird. Damit erreicht die Anlage als ÖKO 2-Projekt 158 Ökopunkte. Acht der insgesamt zehn Wohnungen wurden als familiengerechte Drei- bzw. Vierzimmerwohnungen ausgeführt. Alle Wohnungen bieten einen großzügigen Balkon oder eine Terrasse mit privatem Gartenanteil. Große Fensterfronten sorgen für helle, lichtdurchflutete Wohnräume und durch die praktischen Grundrisse wird jeder Quadrat-meter Wohnfläche ideal genutzt. Als besonderes Highlight fließt in Schlins echtes "Granderwasser" aus den Leitungen. Das neue Mehrwohnhaus ist zudem das erste geförderte VOGEWOSI-Projekt, das verpflichtend barrierefrei gestaltet wurde. Die VOGEWOSI hat jedoch schon vorher freiwillig einige ihrer Wohnanlagen barrierefrei errichtet oder ältere Häuser nachträglich umgebaut und übernahm damit eine wichtige Vorreiterrolle für den barrierefreien Wohnbau in Vorarlberg. Trotz der zahlreichen Zusatzeinrichtungen konnten die Nettobaukosten für den zweiten Bauabschnitt in Schlins mit ca. 1 Million Euro sehr niedrig gehalten werden, was sich direkt auf den Mietpreis auswirkt, der mit 4,21 EUR pro Quadratmeter überaus günstig ist. 21 Forstbetriebsgemeinschaft Jagdberg 5 Jahre Forstbetriebsgemeinschaft Jagdberg - ein erfolgreiches Projekt Die Forstbetriebsgemeinschaft Jagdberg setzt sich aus den Gemeinden Schnifis, Schlins, Satteins und Düns sowie den Agrargemeinschaften Schnifis, Röns, Dünserberg und Schnifisberg zusammen und besteht bereits das fünfte Jahr. Die Gesamtwaldfläche umfasst 720 Hektar und setzt sich zu 60 % aus Schutzwäldern und zu 40 % aus Wirtschaftswäldern zusammen. Der Betriebsleiter Mag. Walter Amann zieht ein erfolgreiches Resümee und berichtet über eine Vielzahl von abgeschlossenen Maßnahmen und Tätigkeiten: In der FBG wurden in den ersten 4 Jahren über 17.000 standortangepasste Pflanzen unterschiedlichster Arten gesetzt. Auf über 95 Hektar der Waldfläche fanden Pflegeeingriffe statt, welche die stabile und qualitativ hochwertige Zukunft der heimatlichen Wälder bilden sollen. Durchforstungseingriffe mit einem Volumen von mehr als 8.000 Festmeter Holzanfall solllen ebenfalls das Ziel einer erfolgreichen Waldzukunft garantieren. Weiters wurden in den letzten vier Jahren aus alten bzw. überalterten Beständen über 12.000 Festmeter Holz entnommen und erfolgreich vermarktet. Die Schadholzmenge belief sich auf 5.500 Festmeter, wobei der Großteil auf Borkenkäferbefall zurückzuführen war. Neben den rein forstlichen Tätigkeiten wurde ein moderner Wirtschaftsplan erstellt, welcher eine perfektere Planung und eine einfachere Verwaltung ermöglicht. Ebenso wurden Forststraßen und Schlepperwege neu errichtet und saniert, Begehungssteige erstellt, Querfällungen zur Hanstabilisierung durchgeführt sowie forstbiologische Maßnahmen verwirklicht. Auch auf wirtschaftlicher Seite kann man, trotz des massiv schlechten Holzpreises und der hohen Lohnkosten, positiv resümieren. Betrachtet man die Waldungen der Gemeinde Schlins, welche mit einer Größe von 32,51 ha (4,51 % der Gesamtfläche der FBG Jagdberg) zugleich den kleinsten Betriebsteil der F o r s t b e t r i e b s g e m e i n s c h a ft Jagdberg bilden, kann man ebenso positiv berichten: Seit der Betriebsgründung 2001 bis heute wurden 1.339 fm Holz geschlagen und über 11 ha Waldfläche durch Kultur-, Jungwuchs-, Dickungspflege sowie durch Erstdurchfor- 22 stungseingriffe behandelt und auf Vordermann gebracht. Etwa 30 % des Einschlages stammen aus der Vornutzung, ca. 50 % aus Endnutzung und 20 % waren Schadholz. Da das Ziel der natürlichen Waldverjüngung auf Grund der zufriedenstellenden Bejagung größtenteils erreicht werden kann, mussten in den vergangen fünf Jahren nur 255 Pflanzen gesetzt werden. Die finanzielle Seite stellt sich ebenfalls recht positiv dar. So wurden seit der Gründung der F o r s t b e t r i e b s g e m e i n s c h a ft Jagdberg im Gemeindewald von Schlins durch Holzerlöse und Förderungseinnahmen über 65.800,00 erwirtschaftet. Dem gegenüber stehen Ausgaben von 35.700,00 welche sich vor allem aus Holzerntekosten, Holztransportkosten und Ausgaben für die Forstpflege zusammensetzen. Daraus errechnet sich ein durchschnittlicher jährlicher Deckungsbeitrag I von über 6.000,00! Im laufenden Jahr 2005 wurden bisher 314 fm Holz, vor allem aus der Nutzung im Bontatobel (Holz am Stockverkauf), vermarktet. Südlich des Vermülsbaches und im Bereich Hasenboden wurde auf 15 Ar Forstpflege durchgeführt. Zur Zeit wird im Galscherlend Käferholz aufgearbeitet und es werden krankhafte und qualitativ schlechte Weißtannen entnommen, die an die Wildbachund Lawinenverbauung für den Bau von Krainerwänden verkauft werden. Im September wurde die Forstbetriebsgemeinschaft Jagdberg von Umweltminister Pröll mit dem Staatspreis für beispielhafte Waldwirtschaft ausgezeichnet. In der Ehrung wurde vor allem die beispielhafte Harmonie, welche als Mitgrund für das äußerst erfolgreiche Funktionieren der F o r s t b e t r i e b s g e m e i n s c h a ft Jagdberg gilt, hervorgehoben. Die Bildung dieser Gemeinschaft hat nachweislich zu einer Verbesserung der Waldbewirtschaftung und zugleich zur Verbesserung des Images der Forstwirtschaft in unserer Region geführt. Wir gratulieren allen Mitgliedern und Mitarbeitern der FBG Jagdberg ganz herzlich zu dieser verdienten Auszeichnung und zum erfolgreichen fünfjährigen Bestehen! 23 RFI - über 100 Partner-Betriebe In über 100 Partner-Betrieben können Sie Ihre RFI-Gutscheine bereits einlösen: Bludesch: Partylite Herlinde Frei, Blumen Akzente, KFZHandel Bickel, Cafe Schnägg, Elektro Pfaff, Hämmerle Kaffee, Goggobello Geschenke-Shop, GH Krone, Praxis für angewandte Kinesiologie Anne Mathes, Tischlerei Pfefferkorn, Turbo Stüble-Gais, WalgauBäckerei Stuchly, Tischlerei Kurt Burtscher, Tischlerei Harald Hartmann, Weinbau Windisch, Haar-Studio Roland, RFI BüroLädile, Sutterlüty Gais, Hofer KG, BIPA Ludesch: Forever Living Products Elfriede Bachmann, Bäckerei Nah&Frisch Paul Ammann, Wohnen im Licht Günter Mangeng, Gärtnerei Metzler, Habi d´ere Bar, Handelsagentur Amway-Geschäftspartner Walter Metzler, Unternehmensberatung Mag. Walter Steurer, Wucher Helicopter, Wucher Baustoffe, Caros Hair Shop, Expresstischlerei Schrottenbaum, Portraitstudio Waltraud Ganahl, JobiHandelsunternehmen, Trockenund Innenausbau Koch, Gartenbaumschule Dünser, Pizzeria Dolce Vita, Sport Noldi, Cafe Ornella, Sutterlüty, Beschützende Werkstätte, Wandl Anhänger, Bofel-Stuba, Jausenstation Ludescherberg Nenzing: Schuhhaus Haag, Raumgestaltung Schedler, Sonnenstudio Karin, Malerbetrieb Pfaff, Walgau-Tennishalle, Walgau-Tennisschule, Restaurant Palermo, Busunternehmen Peter Stoß, Busunternehmen Bickel, Bischof WintergartenFenster-Türen, Pizzeria Schlinserhof, Tagescafe Village, GH Hecht, Metzgerei Egger, Rala Reinigungsprodukte, Trafik weitere: OMV TankstelleThüringen, Köö Billard-DartCafe-Bludenz, Seilbahnen Schnifis RFI-Gutscheine erhalten Sie im RFI-Büro in Bludesch, bei den Gemeinden Ludesch und Nenzing, bei den Raiffeisenbanken Ludesch, Bludesch, Nenzing, Schlins, Sonntag und Thüringen sowie bei den Sparkassen in Nenzing und Thüringen. RFI-Regionale Freizeit- und Infrastruktur GmbH, Haupt-strasse. 28, 6719 Bludesch, Tel. 05550/22690, Fax 05550/22691, Mobil 0664/4118604, Email: info@rfi.at, Internet: www.rfi.at Friedl Borg, OMV Tankstelle, Friseur Summer, Annelies Mehr als Mode, Salon Tschann, ZackZack Grill, Alpengasthof Gamperdona, Tischlerei Markus Jussel, Skilift Kreiner (Tschardund), Gärtnerei Huber, Gänseblume, Dorfcafe, J. Ammann Bauges.m.b.H., Schischule Gurtis, Brunella Stüble Gurtis, Walgaubad, Gurtiser Lädele, GH Kreuz, Trafik Sonntag: Walser-Garage, Seilbahnen Sonntag-Stein, Erlebnissennerei, Österr. Post AG, ADEG-Markt, Hotel GH Kreuz, Café Pension Jäger, PartnomHüsli, GH Krone, GH Löwen Schlins: Blumen Wanger, Amann Elektrotechnik, SparMarkt Unterthurner, Feeling Handelsges.m.b.H., Frisiersalon Knecht, Dorfsennerei, Wirtschaftsberatung Walter Ströhle, Subaru Scheidbach, Autohaus 24 RFI Jahresrückblick RFI - Spaß mit regionalem Freizeitangebot Zur Stärkung der regionalen Freizeiteinrichtungen und zur Verbesserung des Freizeitangebotes in der Region wurde vor drei Jahren die RFI Gesellschaft für Regionale Freizeit und Infrastruktur gegründet. Die Gemeinden Bludesch, Ludesch, Nenzing, Schlins und Sonntag bieten damit für ihre Bevölkerung ein lukratives Naherholungs- und Freizeitangebot. Mit dem RFI-Freizeitpass gibt es den Freizeitspaß für die ganze Familie zu besonders familienfreundlichen Preisen. Aber auch für Singles aller Altersgruppen - vom Schüler bis zum Senior - sind regionale Freizeiteinrichtungen, von der Tennishalle bis zum Hallenbad in Schlins, von den Seilbahnen Sonntag bis zum öffentlichen Nahverkehr im gesamten Walgau zu einem moderaten Freizeitpass-Preis kostengünstig, überwiegend sogar gratis zugänglich. Vor einem Jahr wurde mit Frau Mag. (FH) Sabine Riedesser die Geschäftsleitung neu besetzt. In diesem Jahr konnte die RFI mit der operativen Geschäftsführung des Walgaubades in Nenzing und der Seilbahnen in Sonntag bereits wirtschaftliche Synergien nutzen und durch gemeinsame Personalressourcen gab es dabei auch nicht unwesentliche Einsparungen. Diese schlagen sich schlussendlich für die Bevölkerung in den RFIGemeinden in einem verbesserten Angebot der ohnedies schon breit gefächerten Freizeitpalette nieder. Hier sei stellvertretend für andere das erste von der NWO zertifizierte Nordic Walking Zentrum in Ludesch erwähnt, das mit vier zertifizierten Laufstrecken und unterschiedlichem Leistungsanforderungsprofil landesweit einzigartig ist. Dass das Walgaubad Nenzing mit seinen Möglichkeiten und Dank familienfreundlicher Eintrittspreise - auch im nicht gerade badefreundlichen Sommer 2005 - dennoch als "FamilienFreibad" erfreulich gut besucht war, spricht ebenfalls für die Qualität der von der RFI betreuten Naherholungseinrichtungen. Auch für den kommenden Winter gibt es zusätzliche Angebote für Schifahrer und Nichtschifahrer. In Sonntag-Stein werden in diesem Winter Schneeschuhwanderungen mit qualifizierter Begleitung angeboten. Eislaufen für die ganze Familie ist auf den Kunsteisanlagen in Thüringen und in Nüziders möglich und wer sich einmal mit dem Hundeschlitten von Huskys chauffieren lassen möchte, hat in Bludesch dazu Gelegenheit. RFI steht auch für regionale Kaufkraft. In über 100 Partnerbetrieben in den RFI-Gemeinden werden RFI-Gutscheine als Zahlungsmittel angenommen. RFI-Gutscheine sind ganzjährig das ideale Geschenk für jeden Anlass. Schenken Sie nicht irgendetwas, schenken Sie RFIGutscheine. Richtig Schenken macht doppelte Freude. Die Bürgermeister der RFIMitgliedsgemeinden Paul Ammann, Erich Walter, Florian Kasseroler, Mag. Harald Sonderegger, Franz Ferdinand Türtscher und Geschäftsführerin Mag.(FH) Sabine Riedesser wünschen auch 2006 viel Spaß und Erholung mit der RFI und unserem Freizeitangebot im Naherholungsraum. 25 ERNE FC Schlins im Jahr 2005 Der ERNE FC-Schlins bestreitet mit seinen ca. 180 aktiven und 130 unterstützenden Mitgliedern ein reges und interessantes Jahresprogramm. Um diese Aktionen positiv Abwickeln zu können, sind neben den teils unermüdlichen Einsätzen der Ausschussmitglieder auch viele Helfer und Gönner von Nöten. So findet an drei Wochenenden im Februar das schon traditionelle und allseits beliebte Spiegl Max Hallennachwuchsturnier statt. Das internationale Turnier ist Vorarlbergs Top Turnier im Nachwuchsbereich und über 100 teilnehmende Mannschaften beim allgemeinen Nachtuchsturnier zeigen eindrucksvoll, dass sich diese Veranstaltung einen "Namen" im heimischen NWFußball gemacht hat. essantes Veranstaltungsangebot zu liefern, das wesentlich zur Finanzierung der Vereinstätigkeiten beitragen muss. So organisieren wir jährlich das Ortsvereinsturnier mit Rock im Zelt und das Hallenrockturnier. Das Preisjassen und die Altpapiersammlung helfen uns ebenfalls, die Vereinskassa etwas aufzupäppeln. Der FC Schlins ist aber auch bemüht, bei Veranstaltungen anderer Vereine teilzunehmen wie etwa beim Kinderfaschingsumzug und gleichzeitig auch der Bevölkerung und den Ortsvereinen neben gutem Fußball auch ein interMit der FC-Fußballzeitung "Tschuterinfo" und mit unserer stets aktuellen Homepage unter www.fc-schlins.at wollen wir den Schlinserinnen und Schlinsern sowie dem interessierten Fußballfreund vermitteln, was denn so auf sportlicher und vereinsinterner Ebene alles so läuft beim ERNE FC Schlins. Und das kann sich durchaus sehen lassen: In einer Saison wickeln wir rund 160 Meisterschafts- und 80 Freundschaftsspiele mit unseren Mannschaften ab! Dafür sind von den Bambinis über die Nachwuchsmannschaften bis zur I. Kampfmannschaft und den Altherren insgesamt 870 Trainingseinheiten angefallen. 26 Dieser Einsatz hat sich in der vergangenen Saison auch sportlich ausgezahlt. Die I. Kampfmannschaft belegte in der Abschlusstabelle des Spieljahres 2004/05 den ausgezeichneten 3. Platz in der 2. Landesklasse und verfehlte den Aufstieg nur knapp. Die Herbstsaison konnten wir mit dem Herbstmeister abschließen und für kommendes Jahr ist der Aufstieg in die 1. Landesklasse erklärtes Ziel. Vorstand Erne FC Schlins FC Schlins Arbeitseinsatz Im Nachwuchs sind unsere Kicker ebenfalls sehr engagiert und erfolgreich unterwegs. Zusätzlich zum normalen Meisterschaftsbetrieb haben unsere Mannschaften bei den Turnieren in Riedisheim (Frankreich) und Munderkingen (Deutschland) teilgenommen und die U9 hat dem GC Zürich einen Besuch abgestattet. Im kommenden Jahr stehen Besuche in Blauenstein bei Ulm, in Munderkingen und über Ostern in Berlin auf dem Programm. FC Schlins Altpapiersammlung Große Hoffnung besteht, dass der Sportplatzneubau im Frühjahr 2006 gestartet werden kann, da vor kurzem der positive Bewilligungsbescheid des unabhängigen Verwaltungssenates als II. Instanz ergangen ist. Vielen Dank all unseren Besuchern, Helfern und treuen Fans! Ohne Euch wäre ein Fußballbetrieb nicht möglich. Wir bitten weiterhin um Eure Unterstützung. at hlins. c-sc w w w. f 27 FC Schlins U14 Internationales Hallenturnier Vereinsjahr 2004/05 in Bildern FC Schlins U9 FC Schlins U13 Ortsvereinsturnier Ortsvereinsturnier 28 1. Kampfmannschaft Erne FC Schlins Modellflugtag in Schlins Der Wettergott war sicher auch einmal ein Modellflieger und so wurde der Flugtag beim Modellflugplatz in Schlins am 18. September zu einem tollen Erlebnis. Viele Piloten aus nah und fern sowie unzählige Besucher, wohnten diesem Spektakel bei. Eines der zahlreichen Highlights waren sicherlich die Kunstflugvorführungen der manntragenden Segelflieger, sowie die Überflüge eines Oldtimerseglers mit anschließenden Landungen am Modellflugplatz. Aber auch die Modellpiloten boten ein abwechslungsreiches, spannendes und spektakuläres Programm. Ein herzliches Dankeschön übermittelt die Modellbaugruppe Bludenz an alle Piloten und Helfer, sowie dem Platzbesitzer, Herrn Otto Erne mit seiner Gattin, allen Anrainern und all den Zuschauern, die allesamt dazu beigetragen haben, dass dieser wunderschöne Flugtag zu einem vollen Erfolg wurde. Die weiteren Veranstaltungen der MBG- Bludenz in diesem Jahr waren: Einhornpokal 12.Juni Schlins: Traditioneller Segelflugwettbewerb bis 5kg Abfluggewicht Acro Cup 16.7.2005: Ein einfach gehaltener Wettbewerb für Einsteiger in die Modellfliegerei für Motor betriebene Modellflugzeuge bis 5kg Abfluggewicht Kinderbetreuungstag der Gemeinde Schlins 22. August 2005 29 25 Jahre Union-Tennisclub Schlins Es war am Freitag, dem 7. September 1979, als sich auf Initiative unseres heutigen Ehrenobmanns Roland Lässer fünf Herren (Herbert Nigsch, Gerhard Amann, Conny Walter, Hans Werner Klammer) im Gasthaus Hecht trafen, um einen Tennisclub aus der Taufe zu heben. Nachdem anfängliche Probleme aus dem Weg geräumt waren, erfolgte bereits am 17. Oktober desselben Jahres die Vereinsgründung und seit nunmehr 25 Jahren wird in Schlins aktiv Tennis gespielt. Das Vereinsjahr 2005 stand deshalb ganz im Zeichen dieses Jubiläums. Eine besondere Freude war es uns Tennisclüblern dann auch, zu Beginn der Saison der Schlinser Bevölkerung unser neues Clubheim vorstellen zu können. Bei herrlichem Frühsommerwetter durften wir viele Schlinserinnen und Schlinser am Tag der offenen Tür durch unser neues Zuhause führen, das unsere Mitglieder in vielen Arbeitsstunden errichtet haben und in dem wir uns vom ersten Augenblick an wohl gefühlt haben. Ohne die finanziellle Unterstützung der Gemeinde wäre dieses Projekt niemals durchführbar gewesen, und wir möchten uns auch an dieser Stelle beim Bürgermeister und der Gemeindevertretung bedanken, die immer ein offenes Ohr für uns hatten. Die erste große Bewährungsprobe bestand das Clubheim dann am 13. August beim Sommernachtsfest anlässlich unseres 25-jährigen Jubiläums: Unser langjähriges Mitglied Pfarrer Theo nahm die Weihe vor und konnte in einer sehr persönlich gestalteten Messe viele Gäste am Tennisplatz begrüßen. Seiner abschließenden Aufforderung, noch lange hier zu verweilen, kamen alle nach und konnten, wie wir hoffen, einen unterhaltsamen Abend genießen. Vor allem die Bilder aus 30 dem "Familienalbum des UTC" und die nostalgische Modenschau werden vielen noch in bester Erinnerung sein. Auch in sportlicher Hinsicht kann der UTC auf ein ereignisund erfolgreiches Jahr zurükkblicken. Sowohl die Damenals auch die Herrenmannschaft konnten den Klassenerhalt in der zweithöchsten Liga in Vorarlberg sichern. Noch mehr Freude bereiteten uns wieder einmal die Jugendlichen: Als Lohn für das Training können wir auf drei Meistertitel bei den Vorarlberger Mannschaftsmeisterschaften stolz sein; die U12, U14 und U16 beendeten die Saison an der Tabellenspitze. Dazu können wir nur gratulieren und den Mannschaftsführern und Eltern für ihren Einsatz danken. Als besonderes JubiläumsZuckerl konnten wir unseren Jugendlichen heuer in der ersten Ferienwoche ein Tenniscamp anbieten. Zwanzig Kinder - mehr konnten wir einfach nicht aufnehmen - waren jeden Tag mit Begeisterung bei der Sache. Nach dem harten Training am Vormittag war das Mittagessen immer rasch "weggeputzt", am Nachmittag standen dann mehr Spiel und Spaß im Vordergrund, und dass beim Übernachten in den Zelten nicht alle sofort einschlafen wollten, wird man verstehen. Inzwischen bereiten sich schon wieder viele Kinder und Jugendliche im Hallentraining auf heiße Matches im nächsten Frühjahr vor. Wir alle freuen uns schon auf die neue Saison und würden uns freuen, auch 2006 wieder viele Schlinserinnen und Schlinser - als Spieler oder als Gäste - am Tennisplatz begrüßen zu können. Vorankündigung Gemeindemusik Unser traditionelles Dreikönigskonzert findet am Donnerstag, den 05. 01. 06, um 20.15 Uhr im Wiesenbachsaal statt. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter www.gm-schlins.at oder im in Kürze erscheinenden Musigblättle. 31 Neues aus unserer Gemeindemusik Schlins Neuer Kapellmeister bei der Gemeindemusik Seit September hat Artur Herrmann die musikalische Leitung der Gemeindemusik Schlins übernommen. Er löst damit den bisherigen Kapellmeister Roman Müller ab, welchem der Verein auf diesem Wege nochmals für seine aufopfernde Tätigkeit in den letzten Jahren danken möchte. Artur hat bereits die intensive Vorbereitung auf das Dreikönigskonzert in Angriff genommen. Im Rahmen dieses Konzertes wird dann auch die offizielle Taktstockübergabe stattfinden. Weitere Informationen sowie ein ausführliches Interview mit Artur Hermann werden im "Musig-blättle" zu finden sein. immer wieder, dass in unseren Reihen nicht nur musikalisch sondern auch sportlich begabte Musikanten sitzen. Aber wie sieht es in anderen Disziplinen aus? Eine Möglichkeit dies festzustellen ergab sich, als die Bürgermusik Schwarzach alle Vorarlberger Blaskapellen am 17. September 2005 zu einem Staffellauf einlud. Ein Viermannteam unseres Vereins, welches aus allen Altersklassen bestand, machte sich an diesem Nachmittag auf den Weg ins Unterland. Im Gepäck befanden sich diesmal keine Instrumente und Noten, sondern Sportkleidung und Laufschuhe für den genannten Staffellauf in Schwarzach. Beim Warmlaufen konnten die Teilnehmer die Laufstrecke besichtigen, welche sich als leicht hügeliger Rundkurs von je ca. 1,3 km Länge zeigte. Der Platzsprecher erläuterte noch einmal die Regeln des Wettbewerbs und schon waren 13 Mannschaften bereit für den Wettkampf. Jedes Team stellte als Startläufer ihren routiniertesten Teilnehmer, da dieser auch mit 4 Runden die längste Distanz zu absolvieren hatte. Aus diesem Grund eröffnete Siegfried Fröhle, der Älteste unseres Teams, welcher seit vielen Jahren die Laufszene in Vorarlberg mitbestimmt, für uns das Rennen. Er hatte sich gegenüber viel jüngeren Konkurrenten zu behaupten, teilte sich sein Rennen jedoch gut ein und lag nach 3 Runden noch an der Spitze. In seiner letzten Runde konnte er nur vom Startläufer des MV Dornbirn abgefangen werden und übergab als Zweiter an Manfred Jakob, welcher seit 3 Jahren auch schon an verschiedenen Laufveranstaltungen teilnimmt. Da diese beiden Teams gegenüber den anderen Mannschaften bereits einen größeren Respektabstand hatten, zeichnete sich in dieser Phase des Laufes ein Zweikampf um den Tagessieg ab. Nun lag es an Manfred, den Vorsprung des Ein toller sportlicher Erfolg beim 1. Vorarlberger Musikantenlauf Die Erfolge in den dorfinternen Sportveranstaltungen, wie zum Beispiel beim Schifahren und beim Ortsvereinsturnier, zeigen 32 Dornbirners zu eliminieren, was ihm auch bereits nach seiner ersten Runde gelang. Am Ende seiner 3 Runden hatte er für seine weiteren Kollegen einen beruhigenden Vorsprung erarbeitet und auch bereits einige andere Gruppen überrundet. Stefan Erath, welcher sich in seiner Freizeit mit Triathlon beschäftigt, übernahm die nächsten beiden Runden. Obwohl ihm ein lockerer Lauf gereicht hätte um die Führung zu behaupten, motivierte es ihn, die anderen Teams nach und nach zu überrunden. Schließlich kam er mit zwei tollen Rundenzeiten und mit mehr als einer Runde Vorsprung gegenüber der zweit platzierten Mannschaft zur letzten Übergabe. Auch Johannes Cip, der Schlussläufer der GM Schlins und Jüngste unserer Gruppe, war nicht zu bremsen und überrrundete in seinen 1,3 km noch weitere "Rivalen". Mit über 7 Minuten Vorsprung auf die nächsten beiden Musikteams und in einer fabelhaften Gesamtzeit von 0:50:58 gewannen unsere vier Läufer den Titel. Zu diesem beachtlichen sportlichen Erfolg gratuliert der Verein unseren Teilnehmern. Es zeigt sich, dass unsere Mitglieder mit viel Willen auch in den verschiedensten Sportrichtungen "ihren Mann stellen" können. Für das nächste Jahr ist die Verteidigung des Titels angesagt. lokal. Der Grund dafür: Das Musiklager 2005 in Furx. Alle Kinder und Jugendlichen wurden auf freiwillige Fahrer mit ihren Autos aufgeteilt und fuhren mit Freude im Gepäck ab. Nach ca. 20 Minuten waren alle bei der Hütte angekommen und die Betten konnten bezogen werden. Doch schon nach einer guten Stunde mussten alle Jungmusikanten bereit zur Vollprobe sein. Nach einer anstrengenden Probe wegen sehr hohen Temperaturen ging es mit einer Pause und anschließenden Teilproben weiter. Auf all die Anstrengungen folgten lustige Spiele und Grillwürstchen. Später am Abend, nachdem alle Kinder ins Bett gebracht wurden, feierten die Älteren noch ausgiebig. Als am nächsten Morgen um 8 Uhr " zum Frühsport geblasen" wurde, war die Müdigkeit rasch verflogen. Auch wenn sich einige anfangs noch sträubten, machten schlussendlich doch alle mit. Nach einer guten halben Stunde Sport stand bei der Rückkehr ein zum Verzehr bereites Frühstück auf den Tischen. Jungmusiklager 2005 Dieses Jahr fand das Jungmusiklager der Gemeindemusik Schlins am 03. September statt. Die Jungmusikantin Eva Walter berichtet: Um 10:30 Uhr trafen sich die Jungmusikanten gemeinsam mit Begleitern vor dem Probe- v.l.n.r. Johannes Cip, Stefan Erath, Manfred Jakob, Siegfried Fröhle 33 Nun wurde noch einmal eine Vollprobe gestartet, doch die geplante 2-Stundenprobe musste wegen Übermüdung vorzeitig beendet werden. Jetzt stand " freies Verfügen" auf dem von den Betreuern aufgestellten Tagesplan. Die meisten nutzten diese Zeit für ein Vormittagsschläfchen, das bei manchen dringend notwendig war. Nach leckeren, selbst gekochten Spaghetti wurden noch Spiele gespielt. Doch dann ging es auch schon wieder an das große Aufräumen. Um 16 Uhr wurde der Weg nach Hause angetreten und die Erinnerungen an ein lustiges Woche


Jahresrückblick 2009
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

Gemeinde INFO Jahresrückblick 2009 Gemeinde SCHLINS Ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest, friedvolle und erholsame Feiertage sowie alles Gute, insbesondere Glück, Gesundheit und Erfolg im neuen Jahr wünscht Bürgermeister Mag. Harald Sonderegger D Der Jahreswechsel bietet auch Anlass, allen Gemeindevertretern, allen Obleuten und Ausschussmitgliedern sowie den vielen ehrenamtlich Tätigen, die sich in ihrer Freizeit für das Wohl unserer Mitbürger einsetzen, herzlich zu danken. Mein besonderer Dank gilt allen Gemeindevorstandsmitgliedern für das gute und konstruktive Miteinander. Danken darf ich aber auch sehr herzlich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre im abgelaufenen Jahr erbrachten Leistungen! HEUTE FÜR MORGEN 2 HEUTEFÜRMORGEN Liebe Schlinserinnen und Schlinser D as Jahr 2009 neigt sich seinem Ende zu. Die richtige Zeit kurz inne zu halten und auf die Ereignisse des vergangenen Jahres zurück zu blicken. Sehr vieles hat sich in unserer Heimatgemeinde, in unseren Vereinen und in der gesamten Region Walgau getan. Lesen Sie mehr darüber in den einzelnen Berichten und Beiträgen. Ich lade Sie aber auch ein, sich über die laufenden und kommenden Aufgaben zu informieren, sich Ihre Gedanken zu den anstehenden Herausforderungen zu machen und ihre Vorstellungen zu artikulieren. Wenn ich die vielen einzelnen Beiträge zusammentrage, freue ich mich immer wieder darüber, dass sich so viele Mitbürgerinnen und Mitbürger im Rahmen Ihrer Interessen und mit Ihren Stärken in die Gemeinde- und Vereinsarbeit in unserem Dorf einbringen. Denn nur das tatsächlich gelebte Engagement vieler macht unsere Dorfstrukturen so einzigartig und erhält sie so vielfältig und lebenswert wie sie sind! Nicht Individualismus und Neid sondern gesunder Gemeinschaftssinn und das solidarische Handeln sind die wahren Stärken einer Gemeinschaft. Ich danke allen, die sich an diesen Werten orientieren und danach handeln. Ich danke aber auch allen, die ihre Beiträge und Bilder rechtzeitig geliefert haben. Das macht den Schlinser Jahresrückblick so lesenswert und bunt! Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Blick zurück und lade Sie alle ein, sich auch im kommenden Jahr möglichst aktiv zum Wohle unserer Heimatgemeinde einzubringen. In diesem Sinne wünsche ich ein besinnliches und geruhsames Weihnachtsfest und viel Kraft für ein erfolgreiches Jahr 2010! Euer Bürgermeister Mag. Harald Sonderegger Das Gemeindegeschehen - Rückblick und Vorschau Bau und Planung Auch 2009 hat sich im Tiefbausektor wieder einiges getan. Die Tribulanbachableitung wurde fertig gestellt und der hochwassersichere und naturnahe Ausbau beim Wiesenbach-Unterlauf ist bis auf einzelne kleine Restarbeiten abgeschlossen. Die Planungs- und Vorbereitungsarbeiten für einen hochwassersicheren und gleichzeitig ökologischen Vermülsbachausbau wurden 2009 weitergeführt. Die Baueingabe bei der Bezirkshauptmannschaft wird zu Beginn des neuen Jahres erfolgen. Mit einem Baubeginn kann realistischer weise frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2010 gerechnet werden. Für all diese Arbeiten ist das vorgegebene Hochwasserschutzziel für ein rechnerisches 100-jähriges Hochwasserereignis maßgeblich. Mit Abschluss der genannten Projekte sollte dieses Ziel für Schlins im Wesentlichen erreicht sein. Hochwasserschutz ist aber auch ein regionales Thema, denn Wasser macht vor Gemeindegrenzen nicht Halt! In diesem Sinne hat die Gemeindevertretung auch der Gründung des Wasserverbandes Ill-Walgau zugestimmt und den Beitritt beschlossen. Im Rahmen dieses Verbandes, dessen Aufgabengebiet sich von Bludenz bis zur Mündung der Ill in den Rhein bei Meiningen erstrecken wird, werden nun sämtliche noch kommenden Illausbau- und Sanierungsmaßnahmen vorbereitet, abgewickelt und finanziert werden. Die Konstituierung des Verbandes ist am 16. Dezember 2009 erfolgt und stellt einen weiteren wichtigen Schritt in der gemeinsamen regionalen Entwicklung dar. Nicht mehr Hochwassersicherer und naturnaher Ausbau Die GEMEINDE informiert 3 jede einzelne Gemeinde wehrt für sich und verlagert damit Probleme auf andere, sondern gemeinsame Lösungen mit fairem Vorteils- und Lastenausgleich sind zu suchen und zu finden. Der Wasser- und Kanalausbauabschnitt BA 05 wurde in diesem Jahr abgeschlossen. Sobald die Arzthauses standen auf dem Programm. In rekordverdächtiger Bauzeit von nur einem Monat wurde die Arztpraxis samt Bereitschaftsräumlichkeiten im Erdgeschoss generalsaniert und steht seit Mitte August in neuem Glanz jedoch bereits jetzt gesagt werden, dass die ursprüngliche Gesamtvergabesumme von rund d 688.000,00 deutlich unterschritten werden wird. Im neuen Jahr werden wir die Planung für die energetische Generalsanierung des PostPartnergebäudes in Angriff nehmen. Mit dem Abschluss dieser Arbeiten ist die „Althaussanierung“ rund um den Gemeindeplatz abgeschlossen. Die Nutzer und Bewohner verfügen über quasi neue Gebäude und die Umwelt profitiert auch, da wir mit diesen Maßnahmen den CO2-Ausstoß deutlich verringern! Weiters wurde in diesem Sommer der Wirtschaftstrakt des gemeindeeigenen Gebäudes Hauptstraße 45 saniert und der Schopf den Jagdbergnarra zum Unterstellen ihres neuen Narrenwagens zur Verfügung gestellt. Der Wohntrakt, der bisher an eine Wohngruppe der Stiftung Jupident vermietet war, wird ab kommendem Jahr zur Neuvermietung frei. Wasser- und Kanalausbau Endabnahme durch die BH über die Bühne ist, steht einer Kollaudierung durch die Förderstellen des Bundes und des Landes nichts mehr im Wege. Der Kanalbauabschnitt BA 06 mit Überprüfung sämtlicher Kanalstränge im Ortsgebiet ist auf drei Jahre angelegt und verläuft plangemäß. Für den Bauabschnitt 07 Wasser und Kanal sowie für den Straßenausbau im Umlegungsgebiet „Untere Quadern“ wurden die Arbeiten im Spätsommer durch die Baufirma Entner aufgenommen. Die Fertigstellung ist für das späte Frühjahr 2010 vorgesehen. Im Bereich Hochbau war 2009 auch einiges los. Die Generalsanierung und der Umbau des Dr. Iris Jäger unsere Gemeindeärztin unserer Gemeindeärztin Dr. Iris Jäger und allen Patienten zur Verfügung. Generalsanierung Arzthaus Anschließend wurden die zwei alten Wohnungen im ersten Stock und der leere Dachboden zu 5 Die für längere Zeit provisorische neuen Wohneinheiten umgebaut Wertstoffsammelstelle beim Arztund das gesamte Gebäude im Rahmen der Althaussanierungsvorgaben des Landes in ÖKOStufe 4 saniert. Die fünf neuen Wohnungen sind sehr attraktiv geworden und sind bereits vermietet. Der neue Fahrradabstellbereich wird gut angenommen und der in Folge der Vorgabe eines Wirtschaftstrakt barriere- und stufenfreien haus wird im kommenden Frühjahr Zugangs zur Arztpraxis größer zum Wirtschaftstrakt des Objektes gewordene gepflasterte Vorplatz Hauptstraße 45 verlegt. hat sich ebenfalls bereits bestens bewährt. Die Endabrechnung liegt Nachdem es letztes Jahr gelunnoch nicht vollständig vor. Es kann gen ist, auf der Walgaustraße ein 4 HEUTEFÜRMORGEN 50 km/h-Limit durchzusetzen, waren jetzt endlich auch die Bemühungen um die Aufstellung eines Geschwindigkeitsmessgerätes an der Bahnhofstraße von Erfolg gekrönt. fertig gestellt und die ersten Teilstrecken sind offiziell eröffnet. Die eigens aufgelegte Karte wurde an alle Haushalte versandt. Weitere Exemplare liegen in den Gemeindeämtern auf. Im kommenden Jahr soll für den mittleren Walgau ergänzend zum bestehenden Radwegenetz ein regionales Radroutenkonzept erarbeitet werden. Damit sollen sogenannte beschleunigte Radrouten entwickelt werden, die insbesondere im Schüler- und Berufspendlerverkehr Menschen zum Umstieg auf das Fahrrad bewegen sollen. gleich großes landwirtschaftliches Grundstück verkauft. Sobald in diesem Gebiet die vorerst etwas aufgeschobenen Verwaltungsgebäudeinteressen der Fa. Erne wieder aktuell werden, wird dort auch die vorgesehene Erschließungsstraße nach Westen hergestellt werden. Zu einem heftig diskutierten und umstrittenen Thema hat sich das Vorhaben eines Hallenzubaues an den Wiesenbachsaal entwickelt. Für das Umlegungsgebiet Untere Quadern wurden die erforderWenn es in den nächsten Jahren lichen Widmungsbeauch noch gelingt, die Landesschlüsse gefasst und straßenverantwortlichen von der erste Hausbauvorhaben Modell Hallenzubau an den Wiesenbachsaal Notwendigkeit des Baues von haben bereits gestartet, Mittelinseln auf der Walgaustraße Nachdem im Dezember des Vorbzw. sind schon fertig. Gleichzeitig bei den Ortseingängen zu überjahres mit dem Land endlich eine mit der Umwidmung wurde für das zeugen, dann wäre auch in dieEinigung über die Finanzierung ganze Gebiet Quadern ein Teilbesen Fragen der Verkehrssicherheit dieses Zubauvorhabens erzielt bauungsplan beschlossen. einiges gelungen. Ich werde mich worden war, wurde heuer der Plajedenfalls weiterhin darum benungswettbewerb in die Wege mühen und bin sicher, dass der geleitet und durchgeführt. Eine Vermülsbachausbau und der Bürgerinitiative hat sich gebildamit einhergehende Umbau det und 563 Unterschriften geder Landesstraßenbrücke eine gen dieses Turnsportzentrum am große Chance dazu bietet. Gevorgesehenen Standort gesamnau so hoffe ich, dass es mit melt. Da insbesondere befürchdem Land eine faire Einigung tete Belästigungen durch Verkehr zum bereits vor zwei Jahren und Lärm als Ablehnungsgrünvorgeschlagenen Anliegen eide vorgebracht wurden, hat sich ner Verlängerung des Geh- Untere Quadern die Gemeinde entschlossen, ein steiges an der Walgaustraße Verkehrsgutachten in Auftrag zu Im Gebiet Sägacker Ost wurbis zum Radweg nach Gais geben geben. Die wesentlichen Ergebde von der Agrargemeinschaft wird. Dann kann auch dort der nisse dieses Gutachtens wurden Ortseingangsverkehr verlangsamt Schlins zur besseren Arrondierung am 10. 12. 2009 im Rahmen einer werden. des dortigen Gemeindegrundöffentlichen Informationsveranstalstückes eine Teilfläche angekauft Das Mountainbike-Konzept tung präsentiert. Laut Gutachter und im Gegenzug ein annähernd Walgau-Sonnenseite wurde 2009 Besch ist aus verkehrstechnischer Geschwindigkeitsmessgerät/Bahnhofstraße Die GEMEINDE informiert 5 Sicht der aus dem Hallenzubau zu erwartende Verkehr unproblematisch. Die vorgesehene zusätzliche Erschließung von Westen lässt jedenfalls keine Zunahme, wahrscheinlich sogar eine Reduktion des bestehenden Verkehrsaukommens im östlichen Teil der Hauptstraße und in der Schulgasse-Ost erwarten. Zu den grundsätzlichen weiteren Überlegungen und den Zielen, die mit dem vorgesehenen Hallenzubau erreicht werden sollen, zum Siegerprojekt selbst und zu den wichtigsten Gründen, die aus meiner Sicht für einen Standort beim bestehenden Wiesenbachsaal sprechen, verweise ich auf den eigenen Artikel im Blattinneren. Kinder und Jugend, Bildung und Soziales Aufgrund größerer Veränderungen im Zusammenhang mit einer Novelle zum Kindergartengesetz war das vergangene Jahr stark von Fragen der Kinderbetreuung aktuellen Schlinser Weg mit der Beibehaltung des Kindergartenangebotes für die 4 und 5jährigen Kinder und der Betreuung der 1,5 bis 3jährigen Kinder in der Spielkiste. end kann und soll das zukünftige Schlinser Kinderbetreuungsmodell auch planlich umgesetzt werden. Für 2010 werden wir jedenfalls einen Planungsansatz im Budget vorsehen. Kinderbetreuung und in welche Richtung sich die Bedürfnisse vor Ort entwickeln werden, geprägt. Deshalb wurde im Frühjahr eine formelle Bedarfserhebung bei allen Eltern mit Kindern von 0 bis 6 Jahren durchgeführt. Das Ergebnis bestätigte den Ansonsten konnten wir 2009 im Dennoch wurde eine Arbeitsgrupsozialen und schulischen Bereich pe eingerichtet, die sich mit Fraauf unsere bewährten Strukturen gen der außerfamiliären Begleitung und Einrichtungen zurückgreifen. und Förderung von Kindern unter der Moderation von Julius Schedel auseinandersetzte und der Gemeindevertretung ein Rahmenkonzept zur grundsätzlichen Beschlussfassung vorlegte. Als erstes konkretes Ergebnis wurde die dort vorgeschlagene Einrichtung eines Fachbeirates umgesetzt und dieses Gremium, das sich aus Vertretern aller Schlinser Schülerbetreuung im vierten Jahr Kinderbetreuungseinrichtungen, aus Mitgliedern Die Schülerbetreuung ist in ihr des Jugendausschusses und viertes Jahr gestartet. Bereits über aus interessierten Eltern zusam40 Kinder schätzen dieses sehr mensetzt, hat bereits flexible Angebot, das wir über den mehrfach getagt. Es Verein Tagesbetreuung mit Frau beschäftigt sich akIsabell Lehner vor Ort anbieten tuell mit der Analyse können. des Ist-Standes und Da die Volksschule wiederum wird sich mit Fragen, in je zwei Klassen pro Jahrgang wie denn die Kindergeführt werden kann, erfreuen betreuungsangebote sich Schüler wie Lehrer derzeit in Zukunft in Schlins an geradezu optimal kleinen Klasaussehen sollen, wer sengrößen. Ich danke Dir. Franz in Zukunft was anbieMetzler und seinem engagierten ten und übernehmen LehrerInnenteam für ihren Einsatz könnte und wie das alzum Wohle unserer Volksschulles möglichst vernetzt kinder und freue mich immer wieund unter Ausnutzung der, wenn die Volksschule auch der maximalen Synergiepotentiale bei nichtschulischen öffentlichen auch umgesetzt werden könnte, Ereignissen wie z.B. dem Adventauseinandersetzen. Ich danke almarkt präsent ist. len Beiratsmitgliedern für diese sehr wichtige und wertvolle Grundlagenarbeit. Denn darauf aufbauUnser Kindergärtnerinnenteam hat sich im vergangenen Jahr stark 6 HEUTEFÜRMORGEN verändert. Die Kindergartenleiterin Susanne Hartmann befindet sich in Karenz und ist stolze Mama geworden. Elisabeth Fink hat uns auf eigenen Wunsch verlassen. Mit Claudia Bragagna hat sich eine neue Kindergartenleiterin gefunden und Melanie Ströhle und Sarah Hämmerle verstärken seit diesem Herbst unser Team. Insgesamt 52 Kinder werden in drei Gruppen von pädagogisch bestens geschultem Personal betreut. Die Spielkiste hat auch in diesem Herbst wieder die Betreuung der 1,5 bis 3jährigen Kinder übernommen. Das engagierte Team rund um Bea Madlener nimmt diese Aufgabe ausgezeichnet wahr und Mit Sportcamp und Sommerbetreuung wurden auch dieses Jahr die 9wöchigen Sommerferien et- Der Band 1 zum Thema „60 Jahre Spiele auf der Burg“ wurde im Juni mit großem Erfolg präsentiert. Das Buch kann nach wie vor um d 24,00 im Gemeindeamt gekauft werden. Regionale Aktivitäten und Mitgliedschaften Sportcamp und Sommerbetreuung in den Sommerferien was verkürzt. Danke auch hier an alle, die dafür einen Beitrag leisten. Ganz besonderer Dank den Vereinsverantwortlichen, die immer wieder bereit sind, einen Vormittag mit den Kindern zu gestalten! In der Schlinser Jugendarbeit wurden 2009 ebenfalls wieder Akzente gesetzt, auch wenn der Verein „Just do it“ aufgrund persoSpielkiste bietet Betreuung von 1,5 bis 3-jährigen Kindern an neller Wechsel derzeit bietet rund 30 Kindern in zwei etwas leiser treten muss. Gruppen ein optimales Umfeld. Für die älteren Jugendlichen bieHerzlichen Dank für die gute Kooten sich in den Räumlichkeiten des peration und noch einmal GratulaWalgaujugendtreffs „Join“ im tion zum 15jährigen Bestehen der ehemaligen Getznerareal in NenSpielkiste! zing tolle Möglichkeiten. Ich kann Ich freue mich auch ganz besonnur alle einladen, dort einmal vorders, dass die Spielkiste den Bebei zu schauen. Die Türen stehen trieb des Eltern-Kind-Zentrums den Schlinser Jugendlichen genau übernommen hat und schon im so wie allen Walgaujugendlichen ersten Betriebsjahr bei den vieloffen und ihr seid herzlich eingefältigen Angeboten sehr regen laden, Euch in den Betrieb einzuZuspruch erfährt. Hier wird Elbringen. ternnetzwerkarbeit erster Qualität Die Aufarbeitung der Schlinser geleistet und die Gemeinde unterGeschichte läuft plangemäß. stützt diese Aktivitäten sehr gerne. Wanderausstellung Termine der Wanderausstellung und Buchpräsentation: Zur Publikation wird eine Wanderausstellung von Dir. Peter Erhart, Thomas Gamon und Bertram Frei gestaltet, die in den drei Walgaugemeinden Göfis, Nenzing und Nüziders zu sehen sein wird. Dabei werden auf Plakaten und Bannern die Inhalte der Urkunden sowie die interessantesten Forschungsergebnisse aus der Zeit des Frühmittelalters erklärt. Pergamente (Tierhäute) werden in den verschiedenen Produktionsstadien präsentiert und ein mittelalterlicher Schreibpult sowie Schreibwerkzeuge zeigen uns die damalige Schreibkultur. Als Höhepunkt wird erstmals jeweils das Original einer Folcwinurkunde zu sehen sein, der die jeweilige Ausstellungsgemeinde ihre erste Namensnennung verdankt. Diese wird zusammen mit dem berühmten Goldohrring aus der ersten bekannten Kirche des Landes, der Pfarre Nenzing sowie der Rönser Reliqienauthentik, die alle drei aus dieser Zeit stammen, in einer speziell eingerichteten Vitrine ausgestellt. Der Regionalentwicklungsprozess „ImWalgau“ ist 2009 endlich gestartet und hat im Laufe des Jahres schon ganz schön Fahrt aufgenommen. Ich freue mich, dass wir mit Manfred Walser einen so umsichtigen und engagierten Fachmann als Projektleiter zur Verfügung haben. Frau Gisela Jussel steht ihm als Bürokraft im Regionalentwicklungsbüro in Nenzing zur Seite. Ich bin sicher, dass wir in den kommenden 2,5 Jahren noch viele spannende Themen behandeln und angehen werden, die den Walgau als Region weiter ELEMENT WALGAU bringen und stärken werden. Die Elementa Walgau hat mit ELEMENT WALGAU dem Buch- und AusstellungsproELEMENT WALGAU Die ELEMENTA WALGAU versteht sich als kulturelles Netzwerk der Walgaugemeinden Bludesch, Düns, Dünserberg, Frastanz, Göfis, Ludesch, Nenzing, Nüziders, Röns, Satteins, Schlins, Schnifis, Thüringen Ziel unserer gemeinsamen Bemühungen ist es, - den kulturellen und landschaftlichen Reichtum der Region Walgau im Bewusstsein seiner Bewohner und Besucher stärker zu verankern, - den kreativen Austausch zwischen den Bewohnern der Region zu intensivieren, - die vielfältigen Möglichkeiten gemeinsamer Projekte zu nutzen und Einzelprojekte zu vernetzen - eine verstärkte Außenwahrnehmung unserer Region zu erreichen Postentgelt bar bezahlt Göfis: 25. September, 20 Uhr, Gemeindeamt Göfis, Konsumsaal Ausstellungseröffnung und Buchpräsentation „Das Drusental – der Walgau und das Vorderland im Frühmittelalter“ Ausstellungszeiten: Jeweils Mittwoch und Freitag von 17 – 20 Uhr und Samstag und Sonntag von 14 – 18 Uhr sowie nach Vereinbarung: rudi.malin@goefis .at oder Tel. 05522 72715-12 Nenzing: 16. Oktober, 20 Uhr Wolfhaus-Dachboden Ausstellungseröffnung und Buchpräsentation Ausstellungszeiten: jeweils Mittwoch, 17 – 21 Uhr, Freitag, 14 – 18 Uhr und Sonntag, 18 – 20 Uhr sowie nach Vereinbarung: thomas.gamon@nenzing .at oder Tel. 0664 3647100 Nüziders: 5. November, 20 Uhr, Gemeindeamt Nüziders Ausstellungseröffnung und Buchpräsentation Ausstellungszeiten: Montag bis Donnerstag von 14 – 16 Uhr und Sonntag von 17 – 19 Uhr sowie nach Vereinbarung: martin.frohner@nueziders.at oder Tel. 05552 6224180 Vallis Drusiana Das Drusental Als Ausdruck und Zeichen der ELEMENTA WALGAU wurde eine Schriftenreihe begonnen, die sich mit der Geschichte des Walgaus beschäftigt. Wir können ihnen hiermit Band 7 dieser Reihe vorstellen. Rahmenprogramm ELEMENT WALGAU Grafik-Design Frei, Götzis Exkursionen zu einem der bedeutendsten Archive Europas, dem Stiftsarchiv St. Gallen, am Freitagnachmittag, 23. Oktober und in die Abtei Pfäfers oberhalb von Bad Ragaz am 20. November. Zustiegsmöglichkeiten: Abfahrtszeit Nüziders Gemeindeamt um 13,30 Uhr, Nenzing Rathaus um 13,45 Uhr, Göfis Gemeindeamt 14 Uhr, Rückkehr um ca. 18 Uhr. Anmeldungen bitte unbedingt erwünscht an die drei obgenannten Adressen Göfis, Nenzing und Nüziders! ELEMENT WALGAU ELEMENT WALGAU ELEMENT WALGAU ELEMENT WALGAU ELEMENT WALGAU Die GEMEINDE informiert 7 jekt „Vallis Drusiana“ in diesem Jahr unübersehbare Akzente gesetzt. Die aus dem Nachlass des in Schlins ansässig gewesenen Folcwin beinahe 1200 Jahre alten Originalurkunden, denen ein Großteil der Walgauer und Vorderländer Gemeinden ihre erstmalige urkundliche Erwähnung verdanken, wurden erstmals im Walgau präsentiert. Das dazu erschienene Buch ist ebenfalls im Gemeindeamt für d 24,00 erhältlich. Im ÖPNV Walgau haben nunmehr alle Walgaugemeinden zwischen Frastanz und Nüziders sowie die Stadt Bludenz eine Heimat gefunden. Ein neuer, transparenter und verursachergerechter Finanzierungsschlüssel wurde eingeführt und wir freuen uns weiterhin über hervorragende Fahrgastzahlen. Jahre gekommenen Walgaubades hat uns in der RFI im letzten Jahr massiv beschäftigt. Diverse Konzepte und Überlegungen wurden gewälzt. Vergleichbare Badeanlagen wurden besichtigt und derzeit werden verschiedene Trägermodelle geprüft. Der Zeitplan sieht vor, dass bis zum Sommer 2010 in den einzelnen Gemeindevertretungen eine Grundsatzentscheidung fallen sollte. „Kasermandl in Gold“ die Berechtigung, den Schlinser Bergkäse als den besten Bergkäse Österreichs zu bezeichnen. Gratulation zu diesen Erfolgen! Leider hat 2009 das Gasthaussterben auch vor Schlins nicht Halt gemacht. So verlieren wir mit dem geplanten Abbruch des Gasthofs Hirschen ein beliebtes Traditionsgasthaus für immer und für den Gasthof Hecht wird schon wieder ein Pächter gesucht. Umso mehr freut mich die kontinuierliche Entwicklung im Schlinser Hof, der auch prompt mit einer Ausweitung der Speisekarte auf regionale Speisen reagiert hat. Die verhaltene Wirtschaftsentwicklung im vergangenen Jahr bescherte unserer Gemeinde auch etwas niedrigere Steuereinnahmen. Die Prognosen für 2010 sind gerade auch im Hinblick darauf, dass die Ausgaben im Sozial- und Gesundheitsbereich massiv angestiegen sind und weiter steigen werden, nicht wirklich erfreulich. Dennoch wird es aufgrund unserer verantwortungsvollen Finanzpolitik auch im kommenden Jahr möglich sein, in die geplanten Vorhaben zu investieren. Damit schaffen wir in schwierigen Zeiten Arbeit und Wertschöpfung im Ort und in der Region! Ich bin dankbar für das viele Gute, das 2009 gelungen ist. Ich blicke zuversichtlich in die Zukunft und ich freue mich darauf, gemeinsam mit Ihrer Unterstützung die Herausforderungen der Zukunft bewältigen zu dürfen. In diesem Sinne: „Frohe Weihnachten und viel Glück und Erfolg 2010!“ Bürgermeister Mag. Harald Sonderegger Das WalgauTV-Projekt hat vor kurzem seinen ersten Geburtstag gefeiert und ich freue mich sehr, dass das von unserer Regio initiierte Regionalfernsehprojekt so positiven Zuspruch erhält. Auch über das Internet unter www.walgau.tv sind die Beiträge jederzeit und weltweit abrufbar. Aus der Wirtschaft Die positive wirtschaftliche Entwicklung der vergangenen Jahre hat 2009 weltweit einen ordentlichen Dämpfer erhalten. Diese Entwicklung ist auch an unseren Betrieben im Ort nicht spurlos vorüber gegangen. Um so mehr freut mich, dass die Fa. Fetzel 2009 dennoch kräftig in einen Neubau investiert hat und dass die Fa. Erne weiterhin die Verlegung der Großrohrproduktion in die Untere Au verfolgt. Damit werden auch viele der bisherigen LKW-Transporte im Dorf wegfallen. Auch Firmen wie Rala und Spiegl verzeichnen ein gutes Jahr. Die Fa. Albert Hartmann wurde als Faktor8-Betrieb mit dem Staatspreis ausgezeichnet und die Dorfsennerei Schlins erhielt mit dem Umbenennung Haltestelle Schlins-Beschling Im Sinne des regionalen Miteinanders wurde mit der erfolgten Fahrplanumstellung vor kurzem auch die Bahnhaltestelle Schlins in „Schlins-Beschling“ umbenannt. Voraussichtlich wird es auch gelingen, im kommenden Jahr zusätzliche absperrbare Fahrradabstellplätze bereit zu stellen. Die Walgaubadsanierung bzw. der Um- und Neubau des in die 8 HEUTEFÜRMORGEN Die Schlinser Bevölkerungsentwicklung 2009 ie Statistik gibt uns Auskunft über die Anzahl der Schlinser Einwohner, über ihre Zusammensetzung nach Staatsangehörigkeit sowie über die Zahl der Geburten und Todesfälle im abgelaufenen Jahr. Die Bevölkerungszahl ist gegenüber 2008 um 25 Personen oder 1,05 % auf 2382 Einwohner gestiegen. Die Anzahl der österrei- D chischen Staatsbürger ist um 19 Personen auf 2048 Einwohner gestiegen. Die Zahl der ausländischen Mitbürger ist um 6 Personen auf 334 angestiegen. Der Ausländeranteil in Schlins beträgt 14,02 %. Insgesamt sind zum Stichtag 2265 Personen mit Hauptwohnsitz und 117 Personen mit weiterem Wohnsitz in Schlins gemeldet. Die Anzahl der Todesfälle hat sich gegenüber dem Vorjahr von 8 auf 15 Personen gesteigert. Allen Angehörigen und Hinterbliebenen sei an dieser Stelle nochmals das Mitgefühl ausgesprochen. Die Geburtenzahl hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 19 auf 18 Kinder verringert. Wir freuen uns mit den Eltern und gratulieren sehr herzlich! Altersstruktur 389 301 381 362 280 Altersstruktur Haushaltsgrößen Haushaltsgrößen 254 Haushalte 294 195 Haushalte 154 Haushalte 158 Haushalte 187 117 62 9 68 Haushalte 33 Haushalte bi bi bi bi bi bi bi bi bi 0 11 21 31 41 51 61 71 81 Nicht Österreichische Staatsbürger 69 64 59 Nicht Österreichische Staatsbürger 19 18 14 11 9 8 8 7 6 6 5 5 91 bi 1 Pe 10 20 30 40 50 60 70 80 90 99 rs Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja on 2 P s s s s s s s s s s s er on en 3 P s er on en 4 P s er on en 5 P s er on en r eh m n d one un s 6 Per hr e hr e hr e hr e hr e hr e hr e hr e hr e hr e 4 3 3 3 2 2 2 2 2 1 1 1 Af rik Kr a oa Sl tien ow en ie Sc n hw e R um iz än ie Fr an n kr ei ch G eo rg N i ie de en G rla ro ßb nd e rit Ts an ch ni D ec en ä hi sc nem he ar k R ep ub l Sp ik an ie n Ita lie n Irl G an rie d ch en la nd U ng ar n Po le n Es tla nd a nd n n a n ei st Sl ow tio gr o ei in ie ik la er w As ts ch Tü go ne ra Am de ze es te eu Fö rig on D he üb H M n- sc ie sn us Bo R Se rb si ie n- Li ec er ht en ak rk ei Die GEMEINDE informiert 9 Sterbefälle 2009 Familienname Maier Hummer Ehrenberger Pichler Mähr Ammann Kern Nachbaur Marques Batista Bont Amann Schmid Omarov Hummer Oberscheider Vorname Margaretha Franz Alois Elfriede Manfred Ernst Erich Antonia Christophe Paula Josef Peter Ibragim Maria Reinhold Straßenbezeichnung Hauptstraße Gartenweg Hauptstraße Walgaustraße Bündtweg Hauptstraße Eichengasse Kreuzstraße Walgaustraße Rönsberg Neuwiesen Quadernstraße Gaisbühel Jagdbergstraße Eichengasse Hausnr. 54 3 73 88 4/1 16 5 22/1 83b 20 4/1 17 192/4 1/1 15 Geboren 16.11.1934 27.12.1940 30.03.1947 12.11.1926 15.12.1944 25.01.1926 01.07.1932 30.11.1918 22.11.1973 28.08.1921 27.04.1935 24.03.1921 16.06.1974 10.06.1924 12.01.1935 Gestorben 28.12.2008 30.01.2009 11.02.2009 04.03.2009 20.05.2009 14.07.2009 24.07.2009 04.09.2009 09.09.2009 16.09.2009 03.10.2009 09.10.2009 19.10.2009 12.11.2009 09.12.2009 Neugeborene seit Dezember 2008 Familienname Tiefenthaler Mähr Schneider Kabulashvili Copic Hummer Jakob Frick Metzler Fink Steckbauer Steinkellner Müller Giselbrecht Lässer Rauch Zudrell Linder Vorname Amy Pia Marie Demetre Ana Angelina Tobias Laura Elias Paula Niklas Ella Pauline Michael Raphael Alexander Collien Valentin Geburtsdatum 29.12.2008 16.01.2009 20.01.2009 27.01.2009 23.02.2009 04.03.2009 13.03.2009 19.03.2009 07.04.2009 12.04.2009 25.04.2009 29.04.2009 06.06.2009 25.07.2009 05.08.2009 12.09.2009 25.10.2009 30.10.2009 Straßenbezeichnung Sankt-Loi-Gasse Kirchstraße Am Vermülsbach Gaisbühel Talsperre Talsperre Sägegasse Augarten Walgaustraße Kirchstraße Langwies Landstraße Bahnhofstraße Quadernstraße Gerbergasse Rönsberg Bahnhofstraße Steinwiesen Hausnummer 10b 20 21 192/4 4/3 4/5 4 6 65 4b/8 18 61 12b/16 24/1 8 9 12b/19 4/15 Bauvorhaben in Schlins seit 2005 Bewilligungspflichtige Bauvorhaben Jahr Bauvorhaben davon davon davon Einfamilien- Doppelhaus gesamt gewerblich anzeige- bewilligungshaus Wohnanlage pflichtig pflichtig 50 37 60 43 44 7 5 5 4 3 16 16 23 14 17 27 16 32 25 24 11 5 9 6 6 2 1 Zubau Umbau 7 2 7 4 7 Carport Schopf,… 5 5 5 8 8 Sonstige 2005 2006 2007 2008 2009 4 2 10 7 3 10 HEUTEFÜRMORGEN Edwin Gaßner - Hochbautechniker im Bauamt eit Anfang Jänner 2006 arbeite ich beim Bauamt der Marktgemeinde Nenzing. Ich wohne in Nenzing, bin verheiratet und habe drei Kinder. Meine berufliche Laufbahn hat mit der Lehre als Maurer bei der Fa. Ammannbau begonnen. Nach der Lehre war ich 6 Jahre als Vorarbeiter und Polier bei der Fa. Ammannbau tätig. Die nächste Station war dann bei der Fa. Nägele im Wohn- und Projektbau, bei der ich als Projektleiter in der Althaussanierung 5 Jahre lang tätig war. Im Bauamt der Marktgemeinde Nenzing bin ich für die Instandhal- S tung und Sanierung der gemeindeeigenen Gebäude und für die hochbaubautechnischen Gutachten bei den Kommissionierungen zuständig. Auf Grund der Erkrankung von Peter Ender bin ich seit diesem Herbst aushilfsweise für die hochbautechnischen Gutachten in Schlins zuständig. „Schlins-Historiker“ stellen sich vor Dieter Petras Ich bin Jahrgang 1964 und in Lustenau aufgewachsen. Bisher war ich in St. Gallenkirch und in Innsbruck zuhause, nunmehr in Schlins und in St. Gallenkirch. Ich bin auf dem zweiten Bildungsweg diplomierter Historiker. In meinem ersten Beruf war ich Fotograf. Nachdem ich im vergangenen Jahr mein Studium abschließen konnte, war es Anfang dieses Jahres durchaus Glück, unmittelbar darauf in Schlins mit einer anspruchsvollen Aufgabe betraut zu werden. Glück deshalb, weil es keine Selbstverständlichkeit ist, als frischgebackener Akademiker gleich eine Tätigkeit zu finden, die ebenso herausfordernd wie vielversprechend und befriedigend ist. Und da ein Studium in fortgeschrittenem Alter eine entbehrungsreiche Sache ist, nimmt diese Entbehrungen wohl niemand auf sich, dem nicht wirklich viel an seinem Fach gelegen ist – in meinem Fall eben Geschichte und Geschichtsforschung. Umso erfreulicher für mich ist es, nun auch tatsächlich zu forschen und zu schreiben. Das erste Jahr meiner Tätigkeit war im Wesentlichen damit ausgefüllt, mich mit dem Ort vertraut zu machen, mittels Lektüre und in Gesprächen. Von nun an gilt es, das Gemeindearchiv zu durchforsten, Dokumente aus Privatbesitz zu sichten und weitere Gespräche mit den Bewohnern – also mit Euch – zu führen. All dies sollte bis Ende 2011 in Band 2 und 3 der Schlinsdokumentation münden. Band 1 ist bereits erschienen und hatte die „Spiele auf der Burg“ als Thema. In Band 2 werden verschiedene Menschen aus Schlins und anderswo den Ort aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Blickwinkeln beleuchten. Diese Beiträge werde ich als Herausgeber koordinieren. In Band 3 schließlich werde ich anhand der Geschichte des Ortes und seiner Bewohner beschreiben, wie Schlins wurde wie es heute ist. Die GEMEINDE informiert 11 Da ich damit aber auch die Weichen in einen neuen Lebensabschnitt stellte, suchte ich mir für meine Doktorarbeit gleichzeitig ein Thema, das mit der Region zu tun hat. Und so schreibe und forsche ich zur Geschichte des Walgau, konkret zu dessen Migrationsgeschichte. Um mir dabei die Arbeit leicht – und die Wege kurz – zu machen, wohne ich seit dem 1. Dezember 2009 im Schlinser „Doktorhuus“. Dies ist ein überaus angenehmer Aspekt. Denn so kann ich versuchen mich in den Ort zu integrieren, um den Schlinserinnen und Schlinsern wie man in Lustenau sagt „übera Hag“ zu begegnen. Joachim Simon Mayer Ich wurde 1969 geboren und bin in Göfis aufgewachsen. Nach Besuch der Volksschule und des Gymnasiums Feldkirch folgten Lehramtsstudien in Theologie und Geschichte an der Universität Innsbruck, die ich 1994 mit der Sponsion zum Magister der Theologie abschließen konnte. Danach begann ich mit dem Doktorat in Geschichte. Mein Forschungsthema war die Geschichte von Göfis. Im Dezember 2001 wurde ich zum Doktor der Philosophie promoviert. Die Gemeinde Göfis zeigte großes Interesse an meiner Dissertation und ließ das Werk drucken. Ich überarbeitete den Text ein wenig und suchte Bildmaterial, um die Geschichte anschaulicher zu machen. Die Gemeinde engagierte einen Grafiker für das Layout, und so entstanden zwei ansprechende Bände: Geschichte von Göfis (worin ich hauptsächlich die politische und soziale Entwicklung der Gemeinde dokumentiere) und Kirchliche Geschichte von Göfis. Ich studierte weiters Kirchenmusik am Konservatorium Innsbruck und am Mozarteum in Salzburg. Dieses Studium konnte im Dezember 2007 mit der Graduierung zum Magister Artium abschließen. Neben der Unterrichtstätigkeit am BORG Innsbruck leite ich den Chor Capella Vocalis und bin Organist an der Spitalskirche Innsbruck. Im Dezember 2008 hat mich Bgm. Sonderegger mit der Aufarbeitung der Kirchengeschichte von Schlins beauftragt, eine Aufgabe, die mir viel Freude bereitet und die ich mit großem Interesse angehe. Da ich dies nur nebenberuflich machen kann, habe ich vorerst die Ferien und Wochenenden genutzt, die Quellen über Schlins in den relevanten Archiven (Bischöfliches Archiv Chur, Diözesanarchiv Feldkirch, Landesarchiv und Pfarrarchiv) ausfindig zu machen und zu bearbeiten. Ich konnte bereits die Zeit um 800, als es erstaunlicherweise in Schlins schon zwei Kirchen gab, dazu noch eine in Röns, sowie das Enstehen einer eigenständigen Pfarre (um 1275) genauer skizzieren. Weiters habe ich die Seelsorger im Ort und die Geistlichen, die aus Schlins/Röns stammen, aufgezeichnet: Nicht weniger als 40 Söhne der Gemeinde trat in den geistlichen Dienst. Derzeit bin ich dabei, auch ein Verzeichnis der Ordensschwestern zu erstellen. Weitere Themen werden sein: Die Entwicklung der Pfarre bis in die Gegenwart, die Geschichte der Kirchen (Pfarrkirche, St. Anna, St, Magnus-Röns, die ehemaligen Kapellen von Schloss Jagdberg und Rönsberg, sowie die Kapelle Jagdberg heute (seit dem Brand aufgelassen) und die Kapelle Jupident), der Pfarrhof, die Mesner, die kirchlichen Bräuche und Besonderheiten (Rosenkranzbruderschaft, Vereine, … ), die Kirchenmusik und die Orgeln von Schlins. Nun habe ich noch eine Bitte an Sie, liebe Schlinser: Wenn Sie Bilder und Dokumente haben, die das pfarrliche Leben illustrieren (Fotos von Festen, Weihen, Personen), alte Urkunden, Aufzeichnungen und ähnliches, melden Sie sich bitte im Gemeindeamt, ich werde dann Kontakt mit Ihnen aufnehmen. Ich möchte auch Leute besuchen, die über das kirchliche Leben von früher erzählen können, über Schönes, Schwieriges, über die Veränderungen; um so ein möglichst umfassendes Bild dieses wichtigen Teiles der Geschichte zu bekommen. Da ich selber nicht aus Schlins stamme, bin ich umso mehr auf Ihre Mithilfe angewiesen, und freue mich über alle, die sich melden und so einen kleinen Beitrag leisten. Sie können mich auch gerne anrufen (0664 – 55 177 62) oder anschreiben (Neuhauserstr. 13b, 6020 Innsbruck, joachim-mayer@ gmx.at)! 12 HEUTEFÜRMORGEN Zustellerwechsel bei Essen auf Rädern I m vergangenen Sommer kam es zu einem zweifachen Wechsel bei unseren Zustellern von Essen auf Räder. Nach gut 10 Jahren im Dienste unserer älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger musste Milena Amann ihre Ausfahrtätigkeit einstellen, da das Familienauto aufgrund beruflicher Veränderungen nun von ihrem Gatten benötigt wurde. Roswitha Erath hatte ihren Dienst im Juni 2006 „angetreten“. Da sie auch immer wieder längere Zeit bei ihrem Enkele bzw. ihren Söhnen im Ausland zubringen will, legte sie ihren „Nebenjob“ auf eigenen Wunsch zurück. Vielen Dank an Milena und Roswitha für ihre jahrelange Unterstützung! Kilometergeldes abgegolten wird, sind wir auf einen gewissen „Freiwilligenpool“ angewiesen. Damit können wir bei Veränderungen reagieren und eine verlässliche Zustellung garantieren. Wenn Sie sich also von einem solchen Dienst angesprochen fühlen, bzw. sich vorstellen können, so etwas auch einmal zu probieren, so freuen wir uns über eine Kontaktaufnahme entweder direkt über das Gemeindeamt oder auch über einen der Zusteller! Herzlichen Dank für ihr Interesse und die Bereitschaft zum Dienst am Nächsten. Mit Heinz Giesinger und Caroline Sonderegger fanden sich zwei neue Freiwillige, die seit Juli bzw. August für 1 Woche im Monat diesen Dienst neben „Urgestein“ Josef Reichart und Werner Sonderegger übernehmen. Vielen Dank für die Bereitschaft zur Übernahme dieses Dienstes und herzlich willkommen im Team! Durchschnittlich zwischen 10 und 14 ältere Mitmenschen in unserem Ort freuen sich über einen täglichen kurzen Besuch ihres Zustellers. Das Essen, wie immer perfekt vom Küchenteam in Jupident täglich frisch zubereitet, wird in praktischen Warmhalteboxen angeliefert und gegen die gereinigte Box vom Vortag ausgetauscht. Auch unsere Schüler in der Schülerbetreuung erhalten ihr täglich frisches Mittagessen von unserem Zustellerteam angeliefert. Da es sich beim Zustelldienst um eine ehrenamtliche Tätigkeit handelt, die mit einer kleinen Entschädigung und dem Ersatz des Caroline Sonderegger Walter Giesinger Die GEMEINDE informiert 13 Buchpräsentation „Spiele auf der Burg“ 60 Jahre Spielgemeinde Schlins M it dem Start des Projektes Schlinsdokumentation Anfang 2008 ging ein lange gehegter Wunsch, nämlich die Geschichte der Gemeinde Schlins umfassend aufzuarbeiten, endlich in Erfüllung. Aufgrund des sich im Jahre 2009 ergebenden Jubiläums „60 Jahre Spielgemeinde Schlins“ wurde beschlossen, diesem wichtigen Kapitel des Schlinser Kulturgeschehens den 1. Band zu widmen. Am 10. Juni 2009 war es so weit. In gut einjähriger Arbeit von Projektleiter Thomas Gamon und der Historikerin Mag. Birgit Ortner wurde Material zusammengetragen, Erzählcafes durchgeführt und die Geschichte der Schlinser Spiele auf der Burg in Schriftform gebracht. Zusätzlich wurden verschiedenste Autoren eingeladen, einzelne Kapitel zur „Burggeschichte“ aus ihrer Sicht und aus eigenem Erleben zu verfassen. Die graphische Gestaltung und Begleitung der Buchwerdung hatte das Schlinser Atelier Reinhard Gassner übernommen. Mit viel Einsatz, Herzblut und großem Geschick ist aus dieser Arbeit ein wunderbares Werk zu einem wichtigen Bestandteil der Schlinser Kulturgeschichte gelungen. Der zahlreiche Besuch bei der Buchpräsentation und der eigens dazu gestalteten Ausstellung zu den Spielen auf der Burg war für alle Mitwirkenden eine tolle Bestätigung ihrer Arbeit. Der Leiter der Kulturabteilung des Landes, Dr. Werner Grabher hatte nicht nur lobende Worte für das wunderschön gestaltete Buch, sondern er bestellte auch gleich eine größere Anzahl. Gerold Amann u. Hannes Rauch ließen mit ihren Beiträgen noch einmal Theaterstimmung am Jagdberg aufkommen und der Obmann der Spielgemeinde, Albert Amann bestätigte, dass die Burg nicht nur für ihn eine geradezu magische Anziehungskraft ausübt. Im Anschluss an die Buchpräsentation und an den Folgetagen bestand die Möglichkeit die Filmaufzeichnungen von Goggalori, Spektakel und Formicula noch einmal anzusehen und bei der Besichtigung der Ausstellung, das Geschehen am Jagdberg noch einmal Revue passieren zu lassen. Danke dem SPI am Jagdberg für die gewährte Gastfreundschaft und den eifrigen SchülerInnen, die bestens für die Bewirtung gesorgt haben. Herzlichen Dank allen anderen Mitwirkenden und Helfern, die diese Präsentation erst zu dem gemacht haben, was es war: Ein einzigartiges Erlebnis! Derzeit sind Dieter Petras und Joachim Mayer mit der dorf- und pfarrhistorischen Aufarbeitung beschäftigt und weitere Autoren haben bereits Beiträge zum nächsten oder auch übernächsten Band in Arbeit. Wenn alles klappt, dann werden wir gegen Ende des kommenden Jahres den Band 2 der Serie Schlinsdokumentation veröffentlichen können. 14 HEUTEFÜRMORGEN Baugeschehen 2009 Umlegungsgebiet „Untere Quadern“ Der weitere Ausbau der Ortskanalisation und Wasserversorgungsanlage BA 07 wurde im Umlegungsgebiet „Untere Quadern“ am 20. August 2009 gestartet. barer Mehrzweckstreifen mit einer Breite von 1,50m bis 2,00m geplant. Im Bereich des Mehrzweckstreifens sind punktuelle Bepflanzungen vorgesehen. Gleichzeitig wird auch der bestehende Gehund Fahrweg entlang des Vermülsbaches auf eine Länge von 130 lfm ausgebaut. Derzeit werden die Straßenbauarbeiten gleichzeitig mit der Verlegung von weiteren Werksleitungen (VKW, TV, Telekom) durchgeführt. Zusätzlich wird im rund d 440.000,00 verbaut worden. Die Gemeinde hat dazu einen Interessentenanteil von 36,7 % zu tragen. Der Rest wird von Bund und Land gefördert. Die geforderte messtechnische Erfassung des Wasserstandes mit Alarmierung wurde durch eine Pegelmessstation beim Vermülsbach umgesetzt. Sollte im Anlassfall der Vermülsbach die Wassermassen von der Überleitung aus dem Tribulanbach nicht mehr aufnehmen können, so ist beim Verteilbauwerk durch Umlegung der Abflussweiche die Ausleitung in die Flutmulde westlich der Wingertstraße möglich. Ausbau Wiesenbach Mit dem weiteren naturnahen Ausbau des Bereiches von der Brücke Wiesenbachweg bis zur Walgaustraße wurden die geplanten Hochwasserschutzmassnahmen am Wiesenbach in diesem Jahr Leistungsumfang: • Wasserversorgung: 405 lfm Hauptleitungen DN 100 mm 3 Stk. Hydranten • Kanalisationsanlage: 350 lfm Schmutzwasserkanäle DN 200 • Straßenbauarbeiten: 945 lfm Feinerschließung und 130 lfm Ausbau eines Wegbestandes mit Entwässerung über Versicherungsanlagen • Straßenbeleuchtung: 1.050 lfm Straßenbeleuchtungskabel 30 Beleuchtungsmasten Im Umlegungsgebiet wurden bisher 80% der Ver- und Entsorgungsleitungen für die erforderliche Erschließung der neuen Bauflächen erstellt. Für die Löschwasserabdeckung sind 3 weitere Hydranten platziert worden. Bei der Straßengestaltung wurde in der Hauptachse ein befahr- gesamten Erschließungsgebiet die Straßenbeleuchtung flächendeckend ausgebaut. Sämtliche Arbeiten sollen im Frühjahr 2010 zum Abschluss gebracht werden. Hochwasserschutz Tribulanbachableitung Diese Arbeiten wurden im Laufe des heurigen Jahres zum Abschluss gebracht und an die Gemeinde übergeben. Derzeit sind die Verträge über die Einräumung der Dienstbarkeiten für die Wasserversickerungsflächen in Ausarbeitung und in Kürze sollte die Schlussabrechnung vorliegen. Für die Tribulanbachausleitung sind Die GEMEINDE informiert 15 plangemäß fertig gestellt. Neben der Vergrößerung des Durchflussquerschnittes sind bei den Weganlagen noch ergänzende Absturzsicherungen errichtet worden. Pflegekonzept von der Gemeinde verbindlich umzusetzen. Für den Hochwasserschutz beim Wiesenbach-Unterlauf wurden insgesamt rund d 520.000,00 ausgegeben. Die Gemeinde hat davon als Interessentenanteil 20 % heimische und standortgerechte Pflanzen eingesetzt. Mit den zusätzlich versetzten Beschattungsgewächsen in Ufernähe wird die ökologische Gesamtsituation verbessert und es wird sich in den nächsten Jahren ein auch landzu übernehmen. Bund und Land tragen jeweils 40 %. Diese Anteile wurden größtenteils vorfinanziert und sollten in den nächsten Jahren der Gemeinde wieder zufließen. Die Neupflanzungen im Böschungsbereich wurden im Einvernehmen mit den Grundeigentümern im Herbst durchgeführt. Es wurden dazu ausschließlich Ausbau Vermülsbach schaftsbildlich reizvoller Grünstreifen entwickeln. Für die künftige Instandhaltung ist das vorliegende Im laufenden Jahr wurden auch beim Projekt Vermülsbach die Planungen für einen hochwassersicheren Ausbau fortgesetzt. Die betroffenen Grundeigentümer wurden über das Vorhaben und den erforderlichen Flächenbedarf informiert. Größtenteils ist die Gemeinde mit diesem Anliegen bei den Grundeigentümern auf offene Ohren und großes Verständnis gestoßen. Mit etwas Glück sollten noch in diesem Jahr alle erforderlichen Zustimmungserklärungen vorliegen, so dass dieses Projekt gleich zu Jahresbeginn zur Genehmigung bei der Bezirkshauptmannschaft Feldkirch eingereicht werden kann. Wenn alles klappt, dann sollte einem Baubeginn in der zweiten Jahreshälfte 2010 nichts mehr im Wege stehen. 16 HEUTEFÜRMORGEN Generalsanierung Arzthaus Schlins (Wärmedämmfassade, Ersetzen der Fenster, Dachdämmung, etc.) nach dem neuesten Stand der Technik bzw. nach den Anforderungen der Wohnbauförderung des Landes Vorarlbergs umgesetzt werden. Konzept und Umbau E nde des Jahres 2008 wurden wir von der Gemeinde Schlins zur Erstellung eines Konzeptes zum Umbau und zur Sanierung des bestehenden Arzthauses (Baujahr 1977) beauftragt. Im Erdgeschoss befand sich die Arztpraxis des Gemeindearztes und im 1. Obergeschoss die „Arzt- Arzthaus vor dem Umbau Das von uns vorgeschlagene Konzept zum Ausbau des Dachgeschosses mit 2 Wohnungen und zur Teilung der großen Wohnung im 1. Obergeschoss in 2 kleinere Einheiten, sowie das Farb- bzw. Materialkonzept für das gesamte Gebäude (exkl. Möblierung Arztpraxis) wurde von der Gemeinde im März 2009 genehmigt. Nach Abschluss des baurechtlichen Verfahrens wurde in einer beachtlichen Bauzeit von nur 4 Monaten (Juli 2009 – Oktober 2009) – davon die Arztpraxis in nur 1 Monat! – das gesamte Bauvorhaben samt Neugestaltung des Vorplatzes umgesetzt. Anfang November konnten die neu gestaltete Arztpraxis, sowie 5 Wohnungen mit einer Gesamt- nutzfläche von ca. 490 m² an den Bauherrn, die Gemeinde Schlins, übergeben werden. wohnung mit ca. 150 m² sowie eine Kleinwohnung mit ca. 40 m². Das Dachgeschoss wurde als kalter Lagerraum genutzt. Mit der teilweisen Umnutzung des Gebäudes sollte auch eine Generalsanierung Für das uns entgegengebrachte Vertrauen möchten wir uns bei der Gemeinde Schlins, speziell bei Bürgermeister Harald Sonderegger, aber auch bei der Projektleitung, Herrn Paul Martin, recht herzlich bedanken. Wolfgang Reitbrugger reitbruggerGAU ZT OG Die GEMEINDE informiert 17 Projektund Bauleitung Im Dez. 2008 erhielt unser Büro / BauProjektLeitung Paul Martin / den Auftrag für die Projekt- und Bauleitung sowie die Baukoordination für die Sanierung Arzthaus Schlins. Die Baueingabe erfolgte Anfang Mai 2009, der Baubescheid erging Ende Mai 2009. Daran anschließend begann die intensive Ausführungsplanung und Ausschreibungsphase. Mit dem Baubeginn Mitte Juli 2009 startete eine rege Bautätigkeit vor Ort. Besondere Herausforderung war, die Artpraxis innert 1 Monat wieder eröffnen zu können. Die exzellente Zusammenarbeit mit der Gemeinde, den Planern sowie den ausführenden Firmen, ermöglichte uns eine termingerechte Gesamt-Fertigstellung innert 4 Monaten. Die Schlussabrechnungen der Firmen und Planer sind zurzeit in der Prüfphase. Es ist jedoch bereits jetzt schon ersichtlich, dass die Gesamtkosten die Auftragsvergabesummen unterschreiten werden. Wir bedanken uns bei allen Verantwortlichen, insbesondere bei Bürgermeister Mag. Harald Sonderegger, die zum Gelingen des Bauvorhabens beigetragen haben und wünschen allen Nutzern und künftigen Mietern viel Freude mit dem neu sanierten Arzthaus. Baumeister Paul Martin Das generalsanierte Arzthaus 18 HEUTEFÜRMORGEN Hallenzubau beim Wiesenbachsaal REALISIERUNGSWETTBEWERB TURNSPORTZENTRUM VORARLBERG SÜD 121212 1 W arum wollen wir einen Hallenzubau beim Wiesenbachsaal? Warum und wozu brauchen wir so etwas? Das sind die Fragen, die im Zusammenhang mit den Diskussionen rund um das in Planung befindliche Turnsportzentrum immer wieder gestellt werden. Ich will versuchen, dazu eine Antwort zu geben bzw. die wichtigsten Gründe und Entwicklungen darzustellen, die die Gemeindevertretung ursprünglich einstimmig und in letzter Zeit leider nur noch mit deutlicher Mehrheit dazu bewegt haben, eine positive Haltung zum Vorhaben Hallenzubau beim Wiesenbachsaal einzunehmen. Das Vorhaben bzw. die Idee eines Hallenzubaues beim Wiesenbachsaal liegt schon über 10 Jahre zurück. Ursprünglich, also Mitte der 90iger Jahre, war aufgrund von Platzproblemen im Wiesenbachsaal nur an einen Anbau von Geräteräumen und an eine Verbesserung der Akustik und der Beschallungstechnik gedacht. Mit der erfolgreichen Entwicklung der Nachwuchsarbeit insbesondere des Turnvereines und des FC Schlins (immer mehr Mannschaften und Turngruppen) stellte sich vor allem vom Herbst bis zum Frühjahr immer wieder das TURNSPORTZENTRUM VORARLBERG SÜD Ansicht Nord 1:200 Städtebau Die Volksschule und der gegenüberliegende Wiesenbachsaal bilden ein ausgewogenes und ortsbaulich funktionierendes Ensemble. Besondere Qualität weist der zwischen ihnen verlaufende Weg (verlängerte Schulgasse) auf: Von Westen kommend bietet er einen malerischen Blick zur Kirche, der durch die flankierenden Baukörper zusätzlich verstärkt wird. Der Neubau wird westlich des Wiesenbachsaals - nach Süden in den Hang gerückt angeordnet. Er nimmt die bestehende Situation auf, fügt sich ein und bindet mit einem eigenen, kleinen Vorplatz an den Weg an. Ansicht West 1:200 Verkehr Die Positionierung und Orientierung des Neubaus ist gezielt auf eine neue Haupterschließung von Westen ausgerichtet, um den Schulbereich bzw. das östlich der Anlage gelegene Wohngebiet vom PKW-Verkehr zu entlasten. Zu Parkierungszwecken kann bei großen Veranstaltungen die nördliche Grünfläche Nr. 309/1 verwendet werden (Schotterrasen). Die Parkplätze für den Tages- und Trainingsbetrieb können im Nahebereich zum Erne-Areal hin angeordnet werden. Architektur Der Wiesenbachsaal besteht aus zwei geometrisch sehr gegensätzlich ausgeformten Gebäudeteilen, die durch einen dritten Teil, der als „Puffer“ fungiert, zusammengefügt sind. Der Entwurf sieht vor, diesen zweigeschossigen Puffer im Winkel von 90° entlang der Westfassade des Saals zu erweitern und so eine optimale Anbindung bzw. eine neue Verteilerzone (Eingang, Foyer, Bar, Umkleiden, Sportbereich, Tribüne, Vereinsräume) für den neuen Turnsportsaal zu schaffen. Der eigentliche Hallenbaukörper besteht aus einer dreigeschossigen, unterkellerten Nebenraumzone und dem Sportbereich selbst. Der zu einem hohen Anteil erdberührende Baukörper ist außen in Beton gehalten, innen gedämmt und in hellem Holz (z.B. Tanne oder Birke) ausgebaut. Die Belichtung erfolgt über die Nordfassade bzw. Oberlichter. Der schlichte Neubau ordnet sich selbstbewusst aber zurückhaltend in die Bestandssituation ein, ohne deren große formale Vielfalt weiter voran zu treiben. Im Gegensatz zum bestehenden Mehrzwecksaal ist der Turnsportsaal ausschließlich nach innen orientiert und auf das Sportgeschehen fokussiert. Diese sehr unterschiedlichen Raumqualitäten der beiden Säle schaffen in der Nutzung eine maximale Variantenfreiheit. Funktion Die Funktionsbereiche sind klar gegliedert, kompakt im Gebäude geschichtet und durch kurze Wege miteinander verbunden. Durch das „Foyer“ als neuen Drehpunkt sind alle Bereiche von Alt- und Neubau getrennt oder gemeinsam bespielbar. Die übernommenen Niveaus (E0, E+1) des Bestandsgebäudes bzw. der Einbau eines Lifts machen die Gesamtanlage durchwegs barrierefrei erreichbar. Durch Nutzung des westlichen Notausgangs als Sportler/innen-Eingang, kann auch eine kreuzungsfreie Wegführung für Akteure und Zuschauer/innen im Veranstaltungsbetrieb erreicht werden. Tragsystem Die Halle wird mit Betonfertigteilen (vorgespannte Betonträger in π-Form) in minimaler Konstruktionshöhe überspannt. Zwischen Halle und Nebenraumzone nimmt ein großer Träger die Last auf und leitet sie dann über die vier massiven Wandscheiben in die darunter liegenden Stützen weiter. So kann die oberste Decke der Nebenraumzone als schlanke Ortbetondecke ausgeführt werden. Das Tragsystem ermöglicht es außerdem, im vorderen Tribünenbereich auf Stützen verzichten zu können, bietet ausreichend Raum für verdeckte Installationsführung sowie Flexibilität für zukünftige Nutzungsänderungen. Der hohe Vorfertigungsgrad sowie der minimierte Kubaturbedarf garantieren höchste Wirtschaftlichkeit. Ökologie / Ökonomie Der ausgewogene Fensteranteil bzw. die geringen zu erwartenden solaren Lasten ermöglichen - bei hoch gedämmter Ausführung und Einsatz einer Lüftung mit Wärmerückgewinnung - einen aus energetischer und wirtschaftlicher Sicht optimierten Betrieb der Anlage. Die robuste Außenhülle garantiert einen langfristigen Betrieb ohne große, regelmäßige Wartungsarbeiten. Grundriss E0 1:200 Lageplan 1:500 Nord Problem, dass bei weitem nicht alle Vereinsnachfragen nach Nutzungszeiten befriedigt werden konnten. Dankenswerter Weise kamen uns die Vereine immer wieder in der Weise entgegen, dass Kompromisse gefunden wurden und auf wünschenswerte, jedoch nicht machbare Angebote verzichtet wurde. Gleichzeitig halfen uns auch immer wieder das SPI am Jagdberg und die Stiftung Jupident mit ihren Hallenräumlichkeiten aus. Mit solchen Übergangslösungen retteten wir uns von Jahr zu Jahr. Aufgrund dieser Problematik einerseits und andererseits aufgrund der fortschreitenden und anhaltenden nationalen und internationalen Er- Die GEMEINDE informiert 19 Nachdem nun die Wünsche und Vorstellungen bekannt waren, ging es darum, für die Gemeinde eine möglichst optimale Finanzierungslösung zu finden. Dabei war es von vorneherein klar, dass sich die Gemeinde mit nur den regulären Förderungssätzen sehr schwer tun wird, einen solchen Zubau aus eigener Kraft zu realisieren bzw. eine solche Investition gegenüber anderen zu Recht bestehenden Wünschen zu rechtfertigen. In langen und zähen Verhandlungen mit dem Land, insbesondere Sportlandesrat Siegmund Stemer, ist es dann gelungen, diesem Vorhaben einen Namen und zusätzlichen Inhalt zu geben. Aufgrund des besonders betonten Ansatzes der regionalen Arbeit des Turnvereins Schlins ist es gelungen, eine großzügigere Förderung durchzusetzen. Die Gemeinde Schlins erklärte sich bereit, den künftigen Hallenzubau während freier Zeiten auch anderen Vereinen und Schulen zu speziellen Trainingszwecken zur Verfügung zu stellen und aufgrund der bereits seit über 10 Jahren erfolgreichen regionalen Arbeit der Turnerschaft Schlins, einigten wir uns darauf, diesen neuen Hallenbau als Turnsportzentrum zu bezeichnen. Damit erschien zum Ende des Jahres 2008 dieses Vorhaben für Schlins erstmals realisierbar! Folgende Vorteile sind mit dem nunmehrigen Hallenzubau unmittelbar verbunden: • Es gibt endlich mehr Platz für die rund 300 Kinder und Jugendlichen, die aktuell den Wie- folge unserer Turnsportlerinnen entwickelte sich der Gedanke eines größeren Zubaues an den Wiesenbachsaal. Folgende Vorstellungen standen im Raum: • Die bestehenden und künftige Vereinsnachfragen sollen zufriedengestellt werden können. • Der Wintersportverein sollte wieder regelmäßig ein Trockentraining anbieten können. • Der Turnverein sollte künftig auch wieder verstärkt Breitensportangebote für alle Altersgruppen anbieten können. (Diese mussten aufgrund der erzwungenen Schwerpunktsetzungen stark zurückgefahren bzw. gestrichen werden.) • Neue Gymnastik-, Bewegungs- und Tanzangebote sollten in einer neuen Turnhalle möglich werden. • Der FC sollte mit einem Großteil seiner Nachwuchsmannschaften im Winterhalbjahr in der gemeindeeigenen Halle trainieren können. 20 HEUTEFÜRMORGEN • • • • • senbachsaal ein- bis mehrmals pro Woche im Rahmen des Schulund Vereinsbetriebes nutzen. Die künftige neue Halle wird den Schlinser Turnerinnen und Turnern sowie den Turnern aus der Region optimale Trainingsmöglichkeiten bieten. Viele Kinder müssen neben ihrem schon bisherigen intensiven Training in Schlins nicht mehr zusätzlich mehrmals wöchentlich ins Landessportzentrum nach Dornbirn pendeln. Die neue Halle wird im Bedarfsfall auch allen anderen Schlinser Sportvereinen zur Verfügung stehen. Durch die neue Halle werden Nutzungszeiten im bestehenden Wiesenbachsaal frei, die wiederum von den Schlinser Ortsvereinen mit Angeboten für ihre Kinder und Jugendlichen ausgefüllt werden können. Gleichzeitig stehen die neue wie die alte Halle der Volksschule und der Schülerbetreuung für in Zukunft noch zunehmende Formen von Ganztagesangeboten für unsere Kinder offen. Wir erreichen mit dieser Investition also mehrere Ziele auf einen Schlag: • Wir finanzieren 40 % und behalten 100 % Einfluss. • Wir sparen uns 1 Million EURO durch den regionalen Ansatz, der längst schon Realität ist. • Wir schaffen uns finanziellen Spielraum für andere Herausforderungen wie Kinderbetreuungseinrichtungen, Hochwasserschutz usw.. • Wir erhalten eine zusätzliche Halle, die auf die Schlinser Bedürfnisse abgestellt ist und allen Vereinen unmittelbar und mittelbar zu Gute kommt. Aus all diesen Gründen und weil ein Hallenzubau – wie schon der Name sagt – nur bei einer bestehenden Halle erfolgen kann und damit die bereits vorhandene Infrastruktur bestmöglich mitgenutzt werden kann, wurde trotz Widerständen und Bedenken im Jahr 2009 der Planungswettbewerb in die Wege geleitet und abgewickelt. Das Siegerprojekt der Architektenarbeitsgemeinschaft Thurnher, Hein & Troy sieht westseitig des Wiesenbachsaales einen leicht nach Süden in den Hang hinein versetzten Zubau vor. Dieser Zubau ist über eine an den Wiesenbachsaal angedockte neue Ver- Die mit dem Land Vorarlberg ausgehandelte Vereinbarung garantiert uns eine Finanzierung der 3,2-Mio-EURO-Investition im Verhältnis von rund 60 % Land und 40 % Gemeinde Schlins. Das bedeutet, dass die Gemeinde Schlins gegenüber einer normalen Finanzierung rund 1 Million EURO weniger aufzubringen haben wird und trotzdem zu 100 % das Verfügungsrecht über die Halle in Händen hat! Mit dieser Lösung erhöhen wir unseren finanziellen Spielraum für die Zukunft beträchtlich. Damit können wir gerade das hier eingesparte Geld für andere wünschenswerte und gute Infrastrukturvorhaben wie zum Beispiel den Bau von Kinderbetreuungseinrichtungen mit flexiblen Ganztagesstrukturen einsetzen. Die GEMEINDE informiert 21 unmittelbaren Anrainer Verbesserungen bringen wird. Das Verkehrsgutachten und das Siegerprojekt wurden im Rahmen der öffentlichen Informationsveranstaltung am 10. Dezember im Wiesenbachsaal von den Fachleuten vorgestellt. Rund 100 interessierte Besucher – Gegner wie Befürworter – sind dieser Einladung gefolgt und hatten die Möglichkeit im Plenum und anschließend auch noch in Gruppen anhand der ausgehängten Unterlagen Fragen an die Verkehrsgutachter und die Architekten zu stellen. bindungsspange bestens in allen Geschossen barrierefrei mit dem Bestand verbunden. Die westseitige Verbindungsspange ermöglicht auch einen neuen hochwertigen Zugang in den bestehenden Saal. Dies wird bei künftigen Veranstaltungen im bestehenden Wiesenbachsaal mit Sicherheit Verbesserungen für die ostseitigen Anrainer bringen. Die Verkehrsanalyse des Büro Besch hat ergeben, dass die Erschließung des Bestandes wie auch des Hallenzubaues grundsätzlich von allen Seiten möglich und machbar ist. Im schlechtest anzunehmenden Fall wird die neue Halle rund 300 Fahrbewegungen pro Tag verursachen. Das sind auf 10 Stunden umgerechnet rund 30 Fahrbewegungen in der Stunde bzw. 1 zusätzliches Fahrzeug alle zwei Minuten! Die Analyse und die darauf basierende Prognoseeinschätzung zeigen zusätzlich, dass alle aufgezeigten Varianten einer Erschließung von Westen her soDie vom Verkehrsgutachter wertfrei dargestellten möglichen Erschließungsvarianten werden in den nächsten Wochen Gegenstand eingehender Beratungen sein, um für die Gemeinde und die Anwohner die beste Variante mit den allenfalls noch erforderlichen Begleitmaßnahmen finden zu können. Ich lade zu diesen Beratungen auch gerne die Vertreter der Bürgerinitiative ein. Denn Wunsch und Ziel für uns alle sollte sein, eine für alle Seiten akzeptable Lösung zu finden. Dafür werde ich mich in den nächsten Wochen gerne einsetzen. gar eine Reduktion des Verkehrsaufkommens in der Hauptstraße und in der Schulgasse-Ost erwarten lassen. Das heißt, dass das Projekt auch diesbezüglich für die Bürgermeister Mag. Harald Sonderegger 22 HEUTEFÜRMORGEN Elementa Walgau Das Drusental - Der Walgau und das Vorderland im Frühmittelalter D er Walgau und das Vorderland besitzen mit den sogenannten „Folcwinurkunden“ einen historischen Schatz, der nur wenigen bekannt ist. Dieser Urkundenschatz ist seit fast 1200 Jahren im Stiftsarchiv St.Gallen archiviert. Neben diesen durchaus als sensationell zu betrachtenden Urkunden, die europaweit einzigartig sind, gibt es weitere 24 Urkunden aus der Zeit von 826 – 940 aus unserer Region, die sich ebenfalls im Stiftsarchiv St. Gallen befinden. Damit ist das Drusental im frühen Mittelalter eine mit Originalurkunden ausgezeichnet dokumentierte Landschaft, wie es sie kaum ein zweites Mal in Europa gibt. Die sehr spannenden Informationen, die diese Pergamente enthalten, ergeben einen guten Einblick in die damaligen Lebensverhältnisse. Wir verdanken ihnen nicht nur die erstmalige Nennung von zahlreichen Ortschaften wie etwa von Schlins, sondern erfahren u.a. auch eine Vielzahl an Namen der Menschen, die einstmals hier lebten und als Zeugen der Rechtsgeschäfte aufscheinen. Zudem haben wir mit dem wesentlich bekannteren „Churrätischen Reichsgutsurbar“ eine weitere wichtige Quelle aus dieser Zeit. Das Urbar befindet sich in einer Abschrift aus dem 16. Jahrhundert ebenfalls in St. Gallen. Das Original ist leider nicht mehr erhalten. Dank der Zusammenarbeit der Elementa Walgau mit dem Stiftsarchiv St. Gallen und ihrem Leiter, dem gebürtigen Satteinser Dr. Peter Erhart, kehrten die Folcwin-Urkunden nach fast 1200 Jahren wieder für kurze Zeit in den Walgau zurück. Wanderausstellung Zur Präsentation dieser Originalurkunden wurde von Dr. Peter Erhart, Thomas Gamon und Bertram Frei eine Wanderausstellung gestaltet, die in den drei Walgaugemeinden Göfis, Nenzing und Nüziders zu sehen war. Auf Plakaten und Bannern wurden die Inhalte der Urkunden sowie die interessantesten Forschungsergebnisse aus der Zeit des Frühmittelalters erklärt, Pergamente (Tierhäute) in den verschiedenen Produktionsstadien präsentiert und ein mittelalterlicher Schreibpult sowie Schreibwerkzeuge zeigten uns die damalige Schreibkultur. Als Höhepunkt war erstmals jeweils das Original einer Folcwinurkunde zu sehen, der die jeweilige Ausstellungsgemeinde ihre erste Namensnennung verdankt. Auf der in Nenzing ausgestellten Urkun- Vallis Drusiana Ausstellungseröffnung Göfis Die GEMEINDE informiert 23 de finden wir zufälligerweise nicht nur die erste Namensnennung von Schlins (scliene), sondern auch die von Nüziders und Nenzing. Die Originalurkunden wurden zusammen mit dem berühmten Goldohrring aus der ersten bekannten Kirche des Landes, der Pfarrkirche Nenzing, sowie der Rönser Reliqienauthentik, die ebenfalls aus dieser Zeit stammen, in einer speziell eingerichteten Vitrine (Koje) präsentiert. Buchpräsentation Die ELEMENTA WALGAU präsentierte dazu ein Buch mit dem Titel „Das Drusental, der Walgau und das Vorderland im Frühmittelalter“. In den Beiträgen von Univ.- Prof. Dr. Alois Niederstätter, Mag. Simone Berchtold, Prof. Dr. Wolfgang Haubrichs und Dr. Peter Erhart, der den Hauptteil liefert, werden die ethnischen, sozialen, wirtschaftlichen und religiösen Verhältnisse und Strukturen dieses Raumes und dieser Zeit neu herausgearbeitet. Dazu wurden die wichtigsten Urkunden abgebildet, übersetzt und erklärt. Das Reichsgutsurbar ist für das Drusental vollständig abgebildet und mit übersichtlichen Beschreibungen nach Orten, Flurnamen und Bewohner versehen. Mit dieser Publikation wird das Leben in unserer Region in den sogenannten „dunklen Jahrhunderten“ deutlich erhellt. Vallis Drusiana „Hauptinitiatoren“ Rahmenprogramm: Als Rahmenprogramm wurden zwei Busfahrten ins Stiftsarchiv St. Gallen und 1 Exkursion in die Abtei Pfäfers angeboten. Insgesamt haben an diesen Besichtigungsfahrten gut 140 Personen teilgenommen! Bei der Wanderausstellung, den Buchpräsentationen und


Jahresrückblick 2007
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

Amtliche Mitteilung | Dezember 2007 | Zugestellt durch Post.at | 6824 Schlins Gemeinde INFO Jahresrückblick 2007 Ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest, friedvolle und erholsame Feiertage sowie alles Gute, insbesondere Glück, Gesundheit und Erfolg im neuen Jahr wünscht Bürgermeister Mag. Harald Sonderegger Gemeinde SCHLINS D as Ende eines erfolgreichen Arbeitsjahres ist eine gute Gelegenheit, allen Gemeindemandataren, Ausschussobleuten und allen anderen Privatpersonen, die sich in ihrem Verein ehrenamtlich und in ihrer Freizeit für das Wohl der Allgemeinheit einsetzen, für ihr Engagement im abgelaufenen Jahr zu danken. Mein besonderer Dank gilt allen Gemeindevorstandsmitgliedern für das gute und konstruktive Miteinander zum Wohle unserer Gemeinde. Danken darf ich an dieser Stelle auch allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre Leistungen im abgelaufenen Jahr. HEUTE FÜR MORGEN H E U T EF Ü RMORGEN Liebe Schlinserinnen und Schlinser! er Jahresrückblick 2007 liegt vor Ihnen. Er soll einen Überblick über das abgelaufene Gemeinde- und Vereinsjahr bieten. Es ist auch 2007 in unserer Gemeinde wieder unglaublich viel geschehen. Lassen Sie all die Ereignisse beim Lesen nochmals Revue passieren. Highlights waren im abgelaufenen Jahr sicherlich die Weltgymnaestrada und die Eröffnung der neuen Fußballsportanlage in der Unteren Au. Aber auch baulich hat sich mit den Kanal-, Wasser- und Straßenbauarbeiten in der Balotta und der Verdichtung des Schlinser Radwegenetzes in unserem Ort einiges getan. D die aktuell von der Fa. Speedline im Areal des ehemaligen Betonrohrwerkes und von der Fa. Erne Fittings auf ihrem Firmenareal in der Oberen Au getätigt werden. Ich danke allen, die mit ihren Beiträgen mitgeholfen haben, eine wiederum umfang- und abwechslungsreiche Ausgabe unseres Jahresrückblickes zu erstellen. Gleichzeitig ist es aber auch schon Tradition, im Bürgermeisterbeitrag einen Ausblick auf kommende Vorhaben und Aufgabenstellungen der Gemeinde zu geben. Viele spannende Fragen und zukunftsweisende Aufgabenstellungen stehen an. Ich bin sicher, dass deshalb auch 2008 weder den verantwortlichen Mandataren noch unseren Mitarbeitern langweilig werden wird. Gleichzeitig lade ich alle ein, sich nach ihren Fähigkeiten und Interessen möglichst aktiv in das Gemeinde- und Vereinsgeschehen einzubringen. Gerade der im kommenden Frühjahr startende Regionalentwicklungsprozess Walgau wird dazu reichlich Gelegenheit bieten. Ich wünsche Ihnen Freude beim Lesen und beim Betrachten der vielen Bilder aus unserem Schlinser Dorfgeschehen! Dass in Schlins auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stimmen, zeigen die Investitionen, Euer Bürgermeister Mag. Harald Sonderegger Rückblick und Ausblick as Jahr 2007 war stark von baulichen Aktivitäten in unserem Ort geprägt. D Großen Raum nahmen dabei die Hochwasserschutzplanungen und Ausbaubestrebungen ein. So wurden im Frühjahr die dringendsten Sanierungen an der Ill im Bereich des Autobahnrastplatzes und des ARA-Illdückers fertiggestellt. Die Ill wird uns auch in den kommenden Jahren beschäftigen, da einerseits durch die anstehenden Maßnahmen in Frastanz ein UVP-Verfahren durchzuführen sein wird, das Überlegungen bis zur Schlinser Illbrücke mit einbezieht und andererseits soll das vom Landeswasserbauamt in Auftrag gegebene Konzept über flussbauliche Maßnahmen von der Illmündung bis Bludenz im Laufe des Jahres 2008 fertig gestellt sein. Innerorts hat uns die Baureifmachung des Tribulanbachab- Der Tribulanbach wird entlastet Illsanierung leitungsprojektes das ganze Jahr über beschäftigt. Nachdem das Konzept mit einer Ableitung des Überschusswassers in den Vermülsbach und im Hochwasserextremfall einer Ausleitung in landwirtschaftliche Versickerungsflächen in den Gemeindegremien die Zustimmung gefunden hatte, galt es auch die Zustimmung aller betroffenen Grundeigentümer Gemein de INFO Schlins 3 einzuholen. Nach langwierigen Verhandlungen lag dann im Herbst endlich der positive Bescheid der Bezirkshauptmannschaft vor. Die Arbeiten sind zwischenzeitlich ausgeschrieben und werden noch im Dezember vergeben, sodass mit Jahresbeginn 2008 der Baubeginn erfolgen kann. Die Kosten hiefür liegen erfreulicherweise deutlich unter der ursprünglichen Schätzung und werden rund € 340.000,00 netto betragen. Ebenfalls wurde 2007 das Projekt für den hochwassersicheren Ausbau des Wiesenbaches zur Baureife entwickelt, die Zustimmungserklärungen der Eigentümer eingeholt und vor kurzem die kommissionelle Wasserrechtsverhandlung abgeführt. Der Bescheid Geländebestandsaufnahmen und Vermessungen durchgeführt. Auf dieser Basis wird Anfang 2008 der konkrete Planungsstart erfolgen. Laut derzeitigem Zeitplan könnten in diesem Abschnitt die Bauarbeiten 2009 beginnen. Im Laufe des Jahres 2007 wurden auch wesentliche Investitionen für den Radwegebau getätigt. Radwegbau Bahnhofstraße Radweg Gais Restarbeiten Der Wiesenbach wird aufgeweitet dazu sollte in wenigen Wochen ergehen, sodass Anfang 2008 die Ausschreibung der Bauarbeiten erfolgen und möglichst zügig mit der Umsetzung begonnen werden kann. Laut Schätzung werden sich die Kosten für diesen Ausbauabschnitt auf rund € 640.00,00 netto belaufen. Für den Vermülsbachausbau auf das 100jährige Hochwasserschutzziel wurden heuer die Planungsarbeiten ausgeschrieben und an die Best- und Billigstbieterin, das Büro Adler in Klaus vergeben. In den letzten Wochen wurden im Abschnitt zwischen der Vermülsbachmündung und der Brücke beim Anwesen Bont die So wurden im Frühjahr die Restarbeiten für die Radweganbindung nach Gais abgeschlossen, der Verbindungsabschnitt am Ende der Landstraße fertig gestellt und die Radwegbeleuchtung installiert. Seither erfreut sich diese Verbindung bei Radfahrern und Fußgängern großer Beliebtheit und wird hervorragend angenommen. Für eine direktere Anbindung der Fußgänger zu dieser neuen Fuß- und Radwegverbindung ist geplant, den Gehsteig an der Walgaustraße um gut 100 m zu verlängern. Diesbezüglich wurden mit dem Land die Verhandlungen aufgenommen. Im Laufe September/Oktober wurde der Radwegabschnitt an der Bahnhofstraße gebaut. Damit ist eine sichere Anbindung an das neue Sportareal in der Unteren Au gewährleistet. Einzelne Restarbeiten werden noch im Frühjahr abgeschlossen und bis dahin sollte auch das noch fehlende Zwischenstück zwischen Walgaustraße und Mühleweg fertig gestellt sein. In diesem Zuge wird auch eine sichere Querungsmöglichkeit zwischen der Gerbergasse und dem Mühleweg für die Radfahrer und Fußgänger geschaffen, sodass in Zukunft die Radwegführung unter Mitbenutzung niederrangiger Gemeindestraßen auch einem ortsunkundigen Radfahrer klar sein sollte. Die vom Land Vorarlberg für das kommende Jahr angekündigte Beschilderung sollte ebenso dazu beitragen. Die erste Jahreshälfte 2007 war auch noch von intensiven Baumaßnahmen im Zusammenhang mit der Fertigstellung des neuen Sportareals Untere Au geprägt. Im Sommer wurden das neue Clubheim und die Spielfelder an den FC Schlins als künftigem Nutzer übergeben und im Rahmen des 30 Jahr-Jubiläums wurde die neue Anlage am 9. September Sportanlage „Untere Au“ 4 H E U T EF Ü RMORGEN feierlich eingeweiht. Dem Erne FC Schlins steht mit dieser Sportanlage ein besonderes Schmuckkästchen zur Verfügung, das mit seiner modernen Infrastruktur alle Stücke spielt und eine gute Basis für weitere erfolgreiche 30 Jahre Fußballsport in Schlins darstellt. In diesem Jahr war der Bauausschuss aber auch in mehreren Sitzungen mit der Diskussion des Raumkonzeptes und der Grundlagenerstellung für die Durchführung eines Planungswettbewerbs für die Errichtung des regionalen Turnsportzentrums Vorarlberg Süd befasst. Nun liegen sämtliche Daten und eine erste seriöse Gesamtkostenschätzung vor. Ob 2008 für dieses überörtliche Vorhaben ein Planungswettbewerb durchgeführt werden kann, hängt davon ab, ob es gelingt, das Land Vorarlberg im Sinne des von der Gemeindevertretung gefassten Grundsatzbeschlusses dazu zu bringen, 75 % der anfallenden Herstellungskosten in der Größenordnung von rund 3,7 Mio. EURO zu übernehmen. Mit dieser Turnsporthalle gelänge es einerseits im komplett ausgelasteten Wiesenbachsaal wieder freie Zeitkapazitäten zu schaffen und andererseits stünden dem Turnsport im Vorarlberger Oberland hervorragende Trainingsmöglichkeiten zur Verfügung. Zudem entstünde bei Realisierung dieses Konzeptes auch eine ideale Wettkampfstätte für den Hallenturnsport wie es sie in ganz Vorarlberg nicht gibt. Nachdem die Umwidmung von rund 3,5 ha Fläche von Freifläche Landwirtschaft bzw. Bauerwartungsland im Gebiet Balotta West erfolgt ist und ein Teilbebauungsplan von der GemeindeverBauarbeiten Balotta reich Gießenbach und Rönsberg sowie die Verbindung im Bereich der Schulgasse hinter der Fa. Erne zur Umsetzung vorgesehen. Im vergangenen Jahr wurde von der Gemeinde auf Wunsch der Grundbesitzer das Umlegungsverfahren „Untere Quadern“ eingeleitet. Zwischenzeitlich sollten sämtliche noch offenen Fragen geklärt sein, sodass auf der Schlussbesprechungsversammlung der Grundbesitzer im Dezember das Umlegungsoperat des Büros Markowski abgesegnet werden wird und mit dem Umlegungsbescheid des Landes in der ersten Jahreshälfte 2008 gerechnet werden kann. Das Umlegungsverfahren Sägacker Ost wurde 2007 nicht mehr so stark forciert, da aufgrund des lange dauernden Naturschutzverfahrens zur beantragten Rodung auf Agrargemeinschaftsflächen, die Fa. Müller-Stark ihr Interesse zurückgezogen hat. Die Grundlagen für eine baldige Schlussbesprechung sind jedoch ebenfalls gegeben und der Umlegungsbescheid wird 2008 ergehen können. Mit dieser Maßnahme werden rund 1,1 ha gewerblich nutzbare Flächenreserven für künftige Betriebsansiedlungsinteressenten geschaffen. Im Sinne einer aktiven Bodenpolitik hat die Gemeinde Schlins im vergangenen Jahr rund 1900 m2 im Gebiet Sägacker Ost für künftige Gewerbeansiedlungen erworben. Weiters wurden zur Arrondierung von Gemeindeflächen im Bereich des Kindergartens in der nähe zur Dorfsennerei rund 580 m2 Baumischgebiet angekauft. In Schlins wurde aber nicht nur geplant, umgewidmet und gebaut. tretung erlassen wurde, konnten auch hier die Baumaschinen auffahren und mit der Umsetzung des Bauabschnittes 5 für den Kanalund Wasserleitungsbau sowie den Straßenbau beginnen. Rund 1,1 Millionen EURO werden im Rahmen des BA 05 verbaut. Die Baufirma liegt gut im Zeitplan. Die Arbeiten nördlich des Wiesenbaches sind größtenteils abgeschlossen. Dasselbe gilt für den Kleinabschnitt im Bereich des Torkelweges und für die Gehsteigverlängerung entlang der Walgaustraße. Für 2008 sind die Gebiete südlich des Wiesenbaches, der Bereich Galles, die Wasserleitungserneuerungen im Be- Gehsteigverlängerung Walgaustraße Gemein de INFO Schlins 5 Auch im umfangreichen Sachgebiet Soziales hat sich sehr viel getan! Im Bereich der Kleinkinderbetreuung verfügt die Gemeinde mit dem Verein Spielkiste über einen idealen Partner. Kinder zwischen 1,5 Volksschule Das Schlinser Sommerbetreuungsangebot das vom Sportcamp über die Sommerbetreuungskooperation mit unseren Vereinen bis zur Märchenwoche reicht, braucht keinen Vergleich zu scheuen. Herzlichen Dank an alle, die sich in den diversen Angeboten engagieren! Im Jugendausschuss wurde 2007 das Schlinser Jugendleitbild „Just do it“ erarbeitet und der Bevölkerung vorgestellt. Eine erste große Jugendparty im Oktober ab Jänner 2008 auch an Freitagen angeboten werden. Aufgrund der aktuell landesweit laufenden Diskussionen im Zusammenhang mit der Öffnung der Kindergärten für Dreijährige und der Flexibilisierung der Kinderbetreuungsangebote werden wir im kommenden Jahr auch die Schlinser Angebotsstrukturen durchleuchten und versuchen, ein möglichst flexibles, durchgängiges und für die Eltern bedarfsgerechtes und leistbares Gesamtangebot zu entwickeln. Da ein solcher Nachdenk- und Entwicklungsprozess nicht von heute auf morgen abgeschlossen werden kann, hat die Gemeinde im vergangenen Herbst beschlossen, auch außerörtliche Einrichtungen zu unterstützen, wenn der konkrete Betreuungsbedarf mit dem gemeindeinternen Angebot nicht abgedeckt werden kann. Dieser Regionalisierung und Flexibilisierung der Kinderbetreuungsaufgaben haben sich erfreulicher Weise auch alle Gemeinden der Regio Walgau angeschlossen. Spielkiste - Turnen und 4 Jahren sind hier über 11 Monate im Jahr je nach Bedarf der Eltern an den Vormittagen bestens betreut und aufgehoben. Die Gemeinde stellt die Räumlichkeiten im KG des Kindergartens und im Erdgeschoss des Objektes Gerbergasse zur Verfügung und übernimmt 20 % der anfallenden Personalkosten. Den restlichen Aufwand finanzieren Land und die Eltern. Der Schlinser Kindergarten steht den 4 bis 6jährigen Kindern offen. Der Kindergarten verfügt über 3 Gruppenräume und derzeit werden 1 Vormittagsgruppe und 2 Mixgruppen angeboten. Da uns Frau Sparr mit Ende des Semesters verlässt – sie hat eine Karenzstelle in ihrer Heimatgemeinde angeboten erhalten – wird die Gruppe in der Volksschule ab Februar eine neue Kindergärtnerin erhalten. Die Volksschule ist achtklassig geführt und nach Schulende steht den Kindern, deren Eltern berufstätig sind, von Montag bis Donnerstag die Schülerbetreuung offen. Frau Isabell Lehner und ihre Helferin kümmern sich sehr engagiert um die ihnen anvertrauten Schützlinge. Bei genügend Nachfrage wird die Schülerbetreuung Jugendparty für die 12 bis 16jährigen Jugendlichen war ein voller Erfolg. Für die weitere Konzeptumsetzung sind noch dringend interessierte freiwillige Helfer gesucht. Für die älteren Jugendlichen zeichnet sich ab 2008 ein interessantes regionales Angebot im ehemaligen Getznerareal in Nenzing ab, Walgau Jugendraumkonzept Sportcamp da dort optimale Räumlichkeiten zur Verfügung stünden. Ich hoffe sehr, dass wir alle Gemeinden, die schon bisher in der Walgaujugendarbeit aktiv beteiligt waren, für dieses in Vorarlberg und weit darüber hinaus wohl einzigartige Projekt gewinnen können. 6 H E U T EF Ü RMORGEN Im vergangenen Jahr waren die Aktivitäten der Elementa Walgau wieder gut gearbeitet und eine aktuelle Umfrage bescheinigt uns eine hohe Fahrgastzufriedenheit. Im kommenden Jahr gilt es, die Weichen für die Zukunft zu stellen, da es erklärtes Ziel ist, sämtliche Walgaugemeinden in einem gemeinsamen Verband zu vereinen. Auch wird ein neuer Obmann für den ÖPNV Walgau zu bestellen sein. Die Regionale Freizeit- und Infrastruktur GmbH hat sich in den letzen Jahren gut etabliert und insbesondere die Hallenbadauslastung ist durch die starke Inanspruchnahme von RFI-Card-Besitzern kräftig angestiegen. Beim RFI-Einkaufsgutschein soll mit der WIG Walgau intensiver zusammengearbeitet werden, um eine bessere Verbreitung zu erzielen. Sorgenkind ist das Walgaubad, das nach zwei verregneten Saisonen Abgänge eingefahren hat und wo im Bereich der Technik und der Beckendichtheit große Investitionen anstehen werden. Die Forstbetriebsgemeinschaft Jagdberg hat sich auch 2007 bestens bewährt. Die Aufnahme der Agrargemeinschaft Bludesch ist eine Bestätigung für den erfolgreich gemeinsam gegangenen Weg der letzten Jahre. Buchausstellung „Der unbekannte Jagdberg“ cen. Das vergangene Jahr wurde von Gemeinden und Land genutzt, die Rahmenbedingungen abzustecken, die finanziellen Gegebenheiten abzuklären, den Bürostandort zu fixieren und die Prozessbegleitung auszuschreiben. Ende Februar/Anfang März sollte dann zum Auftakt zur 1. Regionalkonferenz im Rahmen des Prozesses „luag’Walgau“ eingeladen werden können. Im vergangenen Jahr gab es auch einige Feste und Jubiläen zu feiern. Höhepunkt dabei war sicherlich die Weltgymnaestrada Anfang stark auf die Jagdbergregion konzentriert, da in enger Zusammenarbeit mit dem Vorarlberger Landesarchiv die Geschichte des Gerichtes Jagdberg von seinen Anfängen im Mittelalter bis zu seiner Auflösung im Jahre 1808 aufgearbeitet wurde und nun in Buchform vorliegt. Weltgymnaestrada Einen spannenden Prozess wollen wir 2008 auch mit der Aufarbeitung der Schlinser Geschichte der letzten zwei Jahrhunderte starten. Mit Thomas Gamon und Birgit Ortner haben wir dafür sicherlich zwei sehr geeignete und kompetente Leute gefunden. Die gesamte Bevölkerung ist jedoch zur Mitarbeit aufgerufen, um ein möglichst umfassendes Bild unserer Heimatgemeinde entstehen lassen zu können. Im Rahmen des öffentlichen Personennahverkehrs wurde auch 2007 Insgesamt hat im abgelaufenen Jahr die regionale Zusammenarbeit in den verschiedensten Gremien und Zusammensetzungen hervorragend geklappt und ich bin zuversichtlich, dass wir im Walgau, wenn alle Gemeinden auch in Zukunft an einem Strang in möglichst eine Richtung ziehen, noch sehr viel erreichen werden. Gerade der 2008 startende große Walgauregionalentwicklungsprozess bietet da große Chan- Juli. In Schlins waren rund 150 griechische Turnerinnen und Delegationsmitglieder zu Gast. Unsere Turnerschaft Schlins und die Gemeinde haben sich dabei als hervorragende Gastgeber erwiesen. Herrlich war, dass die Bevölkerung insbesondere bei der WelcomeParty am 8. Juli 2007 so begeistert teilgenommen hat und viele Schlinser Fangruppen sich auch die Aufführungen im Messegelände in Dornbirn und auf den Freibühnen im ganzen Rheintal nicht entgehen haben lassen. Unsere griechischen Gäste zeigten sich insbesondere von der hohen Qualität unserer Schulen beeindruckt. Gemein de INFO Schlins 7 Dieses weltgrößte Turnfest, bei dem Freude und Spaß an der Bewegung und nicht Medaillenränge oder Platzierungen im Vordergrund stehen war meines Erachtens gelebte und praktizierte Völkerverständigung ganz nach dem Gymnaestradamotto: „Come together – be one!“ Vielen Dank der TS Schlins und allen Helferinnen und rer Höhepunkt werden die Österreichischen Meisterschaften im Garde- und Showdance, ort Schlins investiert. Bereits im Sommer wurde die alte Haupthalle abgerissen. An deren Stelle ist nun ein neues Aluminiumschmelzwerk der Fa. Speedline im Entstehen begriffen, das bis zum Frühjahr 2008 den Produktionsstart plant. Die Schlinser Garde- und Showedance-Gruppe die die TS Schlins am 19. April im Wiesenbachsaal ausrichten wird, sein! Auch wirtschaftlich ist in Schlins im abgelaufenen Jahr viel Positives geschehen. Die „griechisch“ geschmückte Volksschule Hallenneubau Speedline Helfern, die es uns ermöglicht haben, an diesem Großereignis mit teil zu haben! Weitere runde Jubiläen feierten 2007 die Flugzeugmodellbaugruppe Bludenz (40 Jahre), die ihren „Flugplatz im Schlinser Feld betreibt, der schon erwähnte Erne FC Schlins (30 Jahre) und die ARA Walgau (20 Jahre) in Satteins. Allen jubilierenden Vereinen und Einrichtungen auch von dieser Stelle aus nochmals eine herzliche Gratulation und die besten Wünsche für die Zukunft. Kommendes Jahr werden das Sozialzentrum Satteins-Jagdberg sein 10 jähriges, die Musikschule Walgau ihr 30 jähriges Jubiläum und der Männerchor Schlins Röns sein 145 jähriges Bestehen feiern. Pfarrer Theo wird 25 Jahre in Schlins tätig sein und auch unsere „neue“ Volksschule ist dann seit 10 Jahren in Betrieb. Es wird also wieder einiges zu feiern geben und ein ganz besonde- Die Eröffnung der neuen Lehrwerkstätte der Firma Erne Fittings war nur der erste Schritt. Ende dieses Jahres haben die Aushubarbeiten zum Bau des 1. Abschnittes eines neuen Fertigungswerkes im Erne Areal in der Oberen Au begon- Dank dieser hohen Investitionsbereitschaft und Dank unseres breit gefächerten Klein- und Mittelbetriebsangebotes finden in Schlins über 900 Menschen in den Bereichen Industrie, Gewerbe und Dienstleistungen Beschäftigung. Rund 700 kommunalsteuerpflichtige Arbeitsplätze ergeben 2007 Gemeindeeinnahmen von rund € 490.000,00. Nur mit einer soliden Basis an gemeindeeigenen Einnahmen und einem aufgrund sicherer Arbeitsplätze abgesicherten Beitragsund Abgabenaufkommen aus der Bevölkerung lassen sich die Herausforderungen der kommenden Jahre erfolgreich bewältigen. Die uns anvertrauten Gelder werden zum Wohle aller, zum Ausbau der Infrastruktur, zum Erhalt des sozialen Netzes und der Lebensqualität in unserer Gemeinde ausgegeben. Dank klarer Kostenkalkulationen in der Vergangenheit sind auch für 2008 nur maßvolle Gebührenanpassungen in einzelnen wenigen Bereichen vorgesehen. In diesem Sinne wünsche ich besinnliche Weihnachtsfeiertage und alles Gute für 2008! Mag. Harald Sonderegger Bürgermeister Aushub Hallenneubau Erne Fittings nen werden. In den kommenden Jahren sollen noch zwei weitere Bauetappen folgen. Diese Investition stellt ein klares Bekenntnis unseres größten Arbeitgebers zum Standort Schlins dar und sichert langfristig wichtige und zahlreiche Arbeitsplätze! Nachdem die Fa. Rohr West (ehemaliges Betonrohrwerk) mit 31. März 2007 ihre Betriebseinstellung angekündigt hatte, sind wir sehr froh, dass sich in der Fa. Alumet sehr rasch ein heimischer Käufer für das gesamte Areal gefunden hat, der auch kräftig in den Stand- 8 H E U T EF Ü RMORGEN Landschaftsreinigung 2007 Nachdem wir heuer wetterbedingt die Landschaftsreinigungsaktion um eine Woche vom 24. Auf den 31. März verschieben mussten, fürchteten wir für dieses mal eine geringere Beteiligung, da am selben Tag auch die Altpapiersammelaktion des FC angesagt war. Die Befürchtung ist nicht eingetroffen! Eine stattliche Anzahl von Schülern, freiwilligen Helfern und Vereinsmitgliedern hat sich auch dieses Jahr wieder an dieser tollen Aktion beteiligt. Wenn die eingeladenen Vereine eine noch größere Anzahl an Erwachsenen entsenden würden, Mitanand goht’s schneller und macht’s no meh Spaß! Migrantinnen lernen Deutsch Bereits zum zweiten Mal wurde in Schlins von der Kursleiterin Frau Yasemin Gorbach mit Unterstützung der Gemeinde Schlins ein niederschwelliger Sprachkurs für Migrantinnen angeboten. Zwischen 24. Februar und 16. Juni haben 7 Teilnehmerinnen in einem 60stündigen Kurs ihre Deutschkenntnisse verbessert und vertieft. Bürgermeister Sonderegger über- reichte den Teilnehmerinnen im Rahmen einer kleinen Abschlussfeier die Zeugnisse und zeigte sich erfreut über die rege Teilnahme. Er munterte die Frauen auf, insbesondere auch ihren Kindern zu Liebe zu Hause und im Alltag, auch wenn es beschwerlich erscheinen mag, deutsch zu sprechen. Herzlichen Dank an Frau Gorbach für ihr Engagement, das sie nicht nur im Rahmen dieses Sprachkurses, sondern auch im Rahmen der Sprachfrüherziehung im Kindergarten an den Tag legte! könnte die gesamte Aktion noch etwas effizienter abgewickelt werden. Ein sauberes Ortsbild und gelebte Bewusstseinsbildung sollte uns allen zwei bis drei Stunden wert sein! Der Fischereiverein führte ebenso wieder die alljährliche Bach- und Uferreinigung durch, so dass insgesamt rund 3,5 m3 Abfälle entlang unserer Bäche, Gemeindestraßen sowie Wald- und Wiesenwege gesammelt wurden. Der Bürgermeister bedankte sich mit einer kleinen Jause bei allen fleißigen Helferinnen und Helfern und lädt schon jetzt wieder zur Teilnahme an der Flurreinigung 2008 ein. Gemein de INFO Schlins 9 Die Schlinser Bevölkerungsentwicklung 2007 ie Statistik gibt uns Auskunft über die Anzahl der Schlinser Einwohner, über ihre Zusammensetzung nach Staatsangehörigkeit sowie über die Zahl der Geburten und Todesfälle im abgelaufenen Jahr. Weiters sind die seit Dezember 2006 bis zum Stichtag 06.12.2007 neu Geborenen und die 2007 Verstorbenen aufgelistet. Bevölkerungsstatistik per 6.12.2007 Österr. Staatsbürger Unionsbürger Deutschland Italien Frankreich Großbritannien Irland Niederlande Estland Dänemark Griechenland Tschechische Republik Slowenien Slowakei Polen Schweiz Liechtenstein Kroatien Ungarn Bosnien-Herzegowina Serbien-Montenegro Türkei Rumänien Russische Föderation Armenien Georgien Ukraine Tschetschenien Dagestan Amerika Thailand Übriges Asien Afrika 4 2 1 10 4 12 5 7 4 1 219 2370 68 6 6 2 2 2 1 3 2 2 5 1 2 5 10 7 1 61 11 68 5 21 2049 102 D Die Anfang des neuen Jahrhunderts noch steile Wachstumskurve hat sich in den letzten zwei Jahren deutlich verflacht. So ist die Bevölkerungszahl gegenüber 2006 lediglich um 11 Personen oder 0,47 % auf 2370 Einwohner angestiegen. Die Anzahl der österreichischen Staatsbürger hat sich um 11 Personen auf 2049 Einwohner gesteigert. Die Zahl der ausländischen Mitbürger ist zum Vorjahr gleich geblieben. Der Ausländeranteil in Schlins beträgt 13,6 %. Insgesamt sind zum Stichtag 2265 Personen mit Hauptwohnsitz Anzahl der Personen Neuseeland EU Ausland gesamt Einwohner gesamt 10 H E U T EF Ü RMORGEN und 105 Personen mit weiterem Wohnsitz in Schlins gemeldet. Interessant sind sicherlich auch die Graphiken, über die Alterstruktur unserer Bevölkerung und die Verteilung der Haushaltsgrößen. Knapp die Hälfte der 837 Schlinser Haushalte besteht aus 1- und 2-Personen-Haushalten. Die Anzahl der Todesfälle hat sich gegenüber dem Vorjahr von 12 auf 10 Personen verringert. Allen Angehörigen und Hinterbliebenen sei an dieser Stelle nochmals das Mitgefühl ausgesprochen. Die Geburtenzahl hat sich im Vergleich zum Vorjahr geringfügig von 22 auf 25 Kinder gesteigert. Wir freuen uns mit den Eltern und gratulieren sehr herzlich! Anzahl der Haushalte Neugeborene seit Dezember 2006 Familienname Bertsch Leitold Susat Bischof Tsegmid Demiral Sar Erdenebaatar Bernhart Walser Lässer Huter Walter Kalb Samardzic Sonderegger Leiter Taucher Weichselbraun Lässer Fischer Alieva Helbock Goldmann Mähr Vorname Theresa Angelina Melinda Leah Namuungoo Irmak Alara Het Mona Lena Annika Constantin Andreas Ana Ella Valentin Jannis Emma Noah Fabio Emily Shamil Anna Helena Benedikt Geburtsdatum 09.12.2006 11.12.2006 21.01.2007 22.01.2007 05.02.2007 19.03.2007 30.03.2007 05.04.2007 13.04.2007 01.05.2007 02.06.2007 04.06.2007 26.06.2007 07.07.2007 14.07.2007 31.07.2007 17.08.2007 07.09.2007 16.09.2007 21.09.2007 09.10.2007 14.10.2007 19.10.2007 24.10.2007 10.11.2007 Straßenbezeichnung Tribulan Hauptstraße Schulgasse Hauptstraße Gaisbühel Talsperre Töbelegasse Gaisbühel Rönsberg Landstraße Gerbergasse Landstraße Quadernstraße Eichengasse Hauptstraße Sankt-Loi-Gasse Walgaustraße Fingabühel Bahnhofstraße Gerbergasse Töbelegasse Gaisbühel Landstraße E-Werkstraße Römerweg Hausnummer 2 36 22 76/3 192/4 3/14 1/3 192/4 2a 53a 6a 59b 32 14/2 82a/6 7 77d 2 6 8 18 192/4 17a 17 6 Sterbefälle 2007 Familienname Rauch Petschenig Firmin Dörn Marte Cavic Jenni Klein Mähr Tschofen Vorname Rosa Ewald Michel Anna Hubert Desimir Helene Rosa Maria Olga Straßenbezeichnung Brunnenweg Walgaustraße Hauptstraße Kroppenweg Hauptstraße Töbelegasse Bahnhofstraße Walgaustraße Kirchstraße Augarten Hausnr. 1 66D 63 10 60 31/2 3/1 58A 16 8 Geboren 29.09.1937 18.09.1950 20.07.1934 29.05.1913 29.04.1922 07.06.1949 26.12.1922 19.05.1911 21.10.1911 30.05.1909 Gestorben 26.12.2006 13.02.2007 14.02.2007 10.03.2007 19.05.2007 23.07.2007 27.09.2007 28.09.2007 26.11.2007 04.12.2007 Gemein de INFO Schlins 11 Dorfbuch Umfassende Aufarbeitung der Geschichte der Gemeinde Schlins startet wie die Migration. Neben den zwei Bänden soll auch eine Datenbank entstehen, die historische und aktuelle Fotografien zur Gemeinde Schlins sowie die im Zuge des Projektes durchgeführten Zeitzeugengespräche enthält und für alle Interessierten zugänglich sein soll. Ein wesentlicher Bestandteil des Projektes ist, dass wir alle Schlinserinnen und Schlinser, die Freude an der Geschichte haben und aktiv am Entstehen der Bände mitwirken möchten, bitten, sich bei uns zu melden. Beteiligen kann sich jede und jeder, sei es durch die Teilnahme an Erzählabenden, Gesprächsrunden oder lebensgeschichtlichen Interviews, durch Einbringung von historischem Foto- oder sonstigem Quellenmaterial, durch das Verfassen von Beiträgen oder durch die Einbringung von Ideen. Mit Beginn des neuen Jahres startet das Projekt. Nach und nach werden wir versuchen, Arbeitsgruppen zu den verschiedenen Bereichen zu bilden. Projektleiter sind mein Kollege Thomas Gamon und ich. Thomas Gamon ist neben seiner Tätigkeit als Lehrer in Bludenz Archivar in der Marktgemeinde Nenzing sowie Herausgeber der Schriftenreihe Nenzing und der Schriftenreihe ELEMENTA Walgau. Lange Jahre arbeitete er auch beim ORF Landesstudio Vorarlberg und gestaltete dort hauptsächlich die Sendung „Die Drehorgel“. Mein Name ist Birgit Ortner. Ich komme aus Dornbirn und habe bis 2006 Geschichte an der Universität in Innsbruck studiert. Neben den Kernfächern habe ich mich während meines Studiums längere Zeit dem Ausstellungswesen gewidmet. Zu meinen Forschungsschwerpunkten zählt die Mikrogeschichte, insbesondere die Beschäftigung mit dem dörflichen Lebensraum. Ausführlicher beschäftigt habe ich mich bislang mit dem Dorf Ebnit sowie der ehemaligen Walsersiedlung am Nenzingerberg. Dieses Buch über dieses letzte verlassene Dorf des Landes wurde heuer herausgegeben, wobei mein Beitrag dazu die Erforschung der Familiengeschichte war. Neben der Geschichte gilt mein Interesse auch meinem zweiten Studium, der Betriebswirtschaftslehre, welches ich im Laufe des Jahres 2008 abschließen möchte. W elche Familien lebten im 19. und 20. Jahrhundert in Schlins? Wie gestalteten sich die sozialen Beziehungen in der Bevölkerung? Wie sah der Alltag der Menschen aus? Wie war das Verhältnis zu den Nachbargemeinden? Welche Konflikte wurden ausgetragen? Wie hoch waren die Zu- und Abwanderungsraten? Mit Fragen wie diesen beschäftigt sich ein mehrjähriges Projekt zur Geschichte der Gemeinde Schlins im 19. und 20. Jahrhundert. Ziel des Projektes ist die Herausgabe zweier Bände zur Schlinser Geschichte ab dem Jahr 1808 bis ca. 1980. Der erste Band soll den „Lebensraum Schlins“ beleuchten, also die geographischen Gegebenheiten, die Flora und Fauna, das Klima, die Bildstöcke und Wegkreuze sowie vergangene Elementarereignisse festhalten. Ebenso werden die verschiedensten Bauwerke darin enthalten sein. Der zweite Band beschäftigt sich mit den Menschen und mit den verschiedenen Aspekten der Ortsgeschichte. Themen sind u.a. die Pfarrgeschichte, das Schulwesen, das Vereinswesen, die Bevölkerung, die Industriegeschichte so- Abschließend wünschen Thomas Gamon und Ich Ihnen einen guten Start ins Jahr 2008. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit sowie viele interessante Gesprächsrunden. 12 H E U T EF Ü RMORGEN Elementa Walgau - Der unbekannte Jagdberg D er Arbeitsschwerpunkt 2007 lag für die Elementa Walgau in der Erforschung der Geschichte des Gerichtes Jagdberg. Dazu konnten wir mit Univ. Prof. Dr. Alois Niederstätter und Dr. Manfred Tschaikner vom Vorarlberger Landesarchiv zwei hervorragende Historiker gewinnen. Ihnen war es, wie sie selbst sagten, ein Anliegen, diesen weißen Fleck der Vorarlberger Landesgeschichte zu erforschen. Dr. Niederstätter widmete sich dem Gericht Jagdberg während des Mittelalters und Dr. Tschaikner erforschte die Geschichte unserer Jagdberggemeinden in der frühen Neuzeit. Begleitend zu diesem Forschungsschwerpunkt wurde eine Wanderausstellung mit dem Titel „Der unbekannte Jagdberg“ konzipiert, die in allen 6 Jagdberggemeinden gezeigt wurde. So war es möglich, diese gut 500 Jahre gemeinsame Geschichte unserer Jagdbergregion ein bisschen sicht- und erlebbarer zu machen. Zudem stellten sich Dr. Niederstätter und Dr. Tschaikner für Jagdberg im Mittelalter. Knapp 100 interessierte Besucher aus Schlins und dem ganzen Walgau waren zu diesem gelungenen Auftakt gekommen. Am 2. Dezember fand die Ausstellungsfinissage mit der Präsentation des Buches „Das Gericht Jagdberg“ vor ebenso großem Publikum im Laurentiussaal in Schnifis statt. jeweils zwei Vorträge zur Verfügung, die stets auf ein zahlreiches und interessiertes Publikum stießen. Weiters wurde für die intensivere Auseinandersetzung mit der Geschichte unserer Region mit Unterstützung von Thomas Gamon und Bertram Frei das Buch „Das Gericht Jagdberg“ herausgegeben. Eröffnet wurde der Wanderausstellungs- und Vortragsreigen von Elementa Walgau Geschäftsführer Bürgermeister Mag. Harald Sonderegger am 18. September im Foyer der Volksschule Schlins. Dr. Tschaikner erläuterte die Ausstellung und Dr. Niederstätter hielt seinen ersten Vortrag zum Gericht Wer die Ausstellung noch nicht gesehen hat, kann dies ein letztes Mal im Jänner 2008 nachholen. Da wird sie nämlich zwischen dem 14.1. und 8.2.2008 im Landhaus in Bregenz, im Foyer des Landtages noch einmal präsentiert. Buch „Das Gericht Jagdberg“ Schriftenreihe ELEMENTA WALGAU Band 4 it diesem Buch wird erstmalig das Gericht Jagdberg vom Vorarlberger Landesarchiv umfassend erforscht. Univ.-Prof. Dr. Alois Niederstätter beschäftigt sich dabei mit den ältesten Belegen zu diesem Thema und erklärt die Strukturen dieses Gerichts, das die heutigen sechs Gemeinden Schlins, Röns, Satteins, Schnifis, Düns und Dünserberg umfasste. die Menschen, die dort lebten. So ist z. B. auch eine Liste der dortigen Landammänner zu finden, die für die Ahnenforschung so mancher heute lebenden Jagdbergbewohner von Interesse ist. Ein Beitrag zur Baugeschichte der ehemaligen Burg Jagdberg ergänzt dieses Buch, das einen Meilenstein in der Erforschung des Walgaus darstellt. Preis: 19.- Euro Erhältlich in den Jagdberggemeinden, der Marktgemeinde Nenzing sowie im Buchhandel. M Univ.-Prof. Dr. Manfred Tschaikner untersucht diese Gemeinden und Gemein de INFO Schlins 13 Forstbetriebsgemeinschaft Jagdberg R ückblick der Forstbetriebsgemeinschaft Jagdberg auf das Jahr 2007 im Betriebsteil der Gemeinde Schlins Im ablaufenden Jahr 2007 wurden im Gemeindewald von Schlins forstliche Maßnahmen getätigt, welche Im Bereich Bontatobel wurde an zwei Stellen mit Vogelkirsche kleinflächig aufgeforstet. Diese Pflanzen werden durch die angebrachten Stammschutzhüllen vor Fegeschäden und Konkurrenzvegetation geschützt. Zur Vorkehrung gegen Borkenkäferbefall wurden im gesamten Revier so genannte Fangbäume gefällt. Weiters wurden die vorhandenen Vogelnistkästen gereinigt. Diese Maßnahme ist notwendig um eine entsprechende Hygiene für die Brutvögel zu gewährleisten. Exkursion der Forstbetriebsgemeinschaft Jagdberg im Gemeindewald Schlins: Am 2. März diesen Jahres wurde die zur Vollversammlung der Forstbetriebsgemeinschaft Jagdberg übliche Exkursion in den Gemeindewaldungen von Schlins durchgeführt. Anwesend waren dabei neben den Mitgliedervertretern der Forstbetriebsgemeinschaft auch Landesforstdirektor DI Siegfried Tschann und die Landeswaldaufseher Schnetzer und Enenkel. Themschwerpunkte waren die Geschie- beproblematik am Vermülsbach, die Besichtigung der gepflegten Dickungsflächen im Bontatobel, die Naturverjüngung am Galscherlend, die Ursachend des Tannensterbens sowie die Überleitung des Altersklassenwaldes in einen Plenterwald. Die Forstbetriebsgemeinschaft Jagdberg ist größer geworden: Seit dem 1. Juli 2007 besteht die FBG Jagdberg aus 9 Betriebsteilen. Als neues Mitglied wurde die Agrargemeinschaft Bludesch mit einer Waldfläche von 185 ha in die Betriebsgemeinschaft aufgenommen. Somit umfasst die FBG Jagdberg nun eine Gesamtwaldfläche von 906 ha und erstreckt sich vom Dünserberg bis zur Ill. Der Betriebsleiter Mag. Walter Amann sich vor allem auf die Zukunftssicherung des Waldes konzentrierten. So wurden Pflegemaßnahmen auf ca. 1,5 ha Waldfläche im Bereich Hasenboden vorgenommen. Ziel ist es, dadurch qualitativ hochwertige und stabile Waldbestände zu bekommen. Da in den vergangen Jahren meist etwas über dem errechneten nachhaltigen Hiebsatz geerntet wurde, beschränkte sich die Nutzung auf eine Durchforstung (Entrümpelung) beim ehemaligen Betonrohrwerk und auf Schadholznutzungen (Käferholz, Windwurf) . So wurden 2007 insgesamt 170 fm Holz entnommen. Für die Jahreswende sind jedoch bereits eine Nutzung (Räumung) unterhalb des Hasenbodens im Ausmaß von ca. 80 fm und eine Durchforstung am hinteren Vermülsbach geplant. 14 H E U T EF Ü RMORGEN ÖPNV Blumenegg-Walgau auf Erfolgskurs V or 12 Jahren startete der ÖPNV Blumenegg erstmals durch. Dank kontinuierlicher Verbesserung der Fahrpläne und der allgemeinen Serviceleistungen erfreut sich der mittlerweile auf den gesamten Walgauraum ausgeweitete öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV Blumenegg-Walgau) breiter Akzeptanz und stetig steigender Fahrgastzahlen. Über 1,5 Millionen Fahrgäste werden jährlich mit der modernsten Busflotte Österreichs, die zwischen Feldkirch und Bludenz im Einsatz ist, transportiert. Insgesamt werden 1,2 Millionen Kilometer pro Jahr auf den Linien 73, 76, 75A,75, 72 und 74 zurückgelegt. Dafür sind 3,3 Millionen Euro an Aufwendungen notwendig. Dank der guten Auslastung können rund 55 Prozent der Gesamtkosten an Beförderungsentgelt vereinnahmt werden. um bestmögliches Kundenservice bemüht. Anregungen und Vorschläge Verbesserungen werden im ÖPNVKundenbüro in Bludesch möglichst umgehend umgesetzt. Dank gilt allen Fahrerinnen und Fahrern auf den ÖPNV Blumenegg-Walgau Linien, die auch im zu Ende gehenden Jahr unfallfrei über die Runden gekommen sind. Die steigenden Fahrgastzahlen sind nicht zuletzt auch Ausdruck für die Zuverlässigkeit und die Dienstbarkeit der Lenkerinnen und Lenker. die Amtsgeschäfte weiter, bis sich ein neuer Vorstand konstituiert. Die Geschäftsordnung des ÖPNV Blumenegg-Walgau wird nämlich grundlegend geändert. Dadurch sind auch personelle Rochaden notwendig. Der ÖPNV Blumenegg - Walgau privatwirtschaftlich geführt. Mit Gerhard Gmeiner hat der ÖPNV Blumenegg-Walgau einen absoluten Kenner der Materie. Gerhard Gmeiner koordiniert den Buseinsatz auf den öffentlichen Personennahverkehrslinien im Walgau, kümmert sich um die Fahrpläne und ist gleichzeitig auch Neuer Obmann Nach 12 Jahren Obmannschaft legt Bürgermeister Erich Walter aus Bludesch seine Funktion mit Ende des Jahres zurück. Stellvertreter Paul Amann aus Ludesch führt Gemein de INFO Schlins 15 ARA Satteins 20 Jahre Am Nationalfeiertag, den 26. Oktober 2007 feierte der Abwasserverband der Region Walgau das 20-jährige Betriebsjubiläum. Dabei konnten viele Interessierte aus der Umgebung und darüber hinaus begrüßt werden. Um 10 Uhr wurde der Tag der offenen Tür durch den Musikverein Thüringen mit ein paar flotten Märschen eröffnet. Obmann Kurt Kraft, der seit 1976 dem Abwasserverband als Verbandsobmann vorsteht, begrüßte die anwesenden Bürgermeister und Gemeindeorgane, befreundete Obmänner und Klärwärter aus benachbarten Abwasserverbänden, Gründungsmitglieder und ehemalige Vorstandsmitglieder, Gemeindebedienstete und ehe- malige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschiedener Firmen. Die Klärwärter Anton Brunold, Egon Rundel und Mario Hartmann führten Jung und Alt durch die mechanisch – biologischen Anlage und erklärten die Maschinen, deren Funktionen, die Steuerung der Anlage und auch die Schwierigkei- ten, mit denen tagtäglich gekämpft werden muss, um ordnungsgemäß gereinigtes Wasser als Endprodukt zu erhalten. Interessierten wurde im Labor auch ein Blick durch das Mikroskop geboten, wo die verschiedensten Bakterien beim „Fressen“ beobachtet werden konnten. 16 H E U T EF Ü RMORGEN RFI - Regionale Freizeit und Infrastruktur GmbH Neue Partner – bessere Dienstleistung regionalen Kaufkraft Maße erfüllen. in hohem äußerst familienfreundlichen Preisen angeboten. Im ersten Jahr konnten bereits über 100 Kinder das Angebot nutzen. Mit dem neuen Freizeitpass für den Winter 2007/08 wurde das Angebot bei nur geringfügiger Preisanpassung, die unter der üblichen Indexsteigerung liegt, zusätzlich noch erweitert. D ie Regionale Freizeit- & Infrastrukturgesellschaft (RFI) besteht nunmehr seit viereinhalb Jahren. In dieser Zeit ist die Institution mit ihren Aufgaben und Herausforderungen kontinuierlich gewachsen. Waren es ursprünglich die Gemeinden Bludesch, Ludesch, Nenzing und Sonntag, die die Idee einer Vernetzung der regionalen Freizeit- und Infrastrukturangebote aufgriffen und so die RFI quasi aus der Taufe gehoben haben, so sind seit drei Jahren auch die Gemeinden Schlins und Nenzing als RFI-Gemeinden fix dabei und seit letztem Jahr sind die Biosphärenparkkommunen Raggal-Marul, Blons, St. Gerold und Thüringerberg als Partnergemeinden bei der RFI mit im Boot. Mit dem RFI-Freizeitpass und dem RFI-Einkaufsgutschein gibt es zwei markante Produkte, die die Zielsetzung zur Belebung der regionalen Freizeit- und Kultureinrichtungen und damit auch die Erhaltung der Mit der Führung des Walgaubades in Nenzing und einer engen Kooperation mit den Seilbahnen SonntagStein hat die RFI durch Ressourcenoptimierung und gemeinsame Marketingaktivitäten bereits maßgebliche Kosteneinsparungen erzielt. Zahlreiche Vereine und Institutionen konnten in den letzten Jahren durch die Übernahme von Marketingkosten bei Ihren Vorhaben unterstützt werden. Die Aktivitäten der RFI werden laufend erweitert. So werden seit letztem Winter in Kooperation mit der Wasserrettung Nenzing Schwimmkurse für die Erstklässler der RFI-Gemeinden im Hallenbad Jupident in Schlins zu Seit Anfang November 2007 unterstützt Karlheinz Kasper das RFITeam. Die RFI, mit Geschäftsführerin Mag. (FH) Sabine Griessinger und Karlheinz Kasper arbeitet nun intensiv daran, die Serviceleistungen auszubauen und zu verbessern. Ein erster Schritt dazu sind die neuen Büroöffnungszeiten: Montag - Donnerstag von 9 - 12 Uhr und von 14 - 18 Uhr und am Freitag durchgehend von 9 - 16 Uhr. Für detaillierte Informationen zu Angeboten und Aktivitäten steht Ihnen das RFI-Team jederzeit gerne zur Verfügung. Allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern wünscht das gesamte RFITeam ein frohes und gesundes 2008 und viel Spaß mit den RFI- Freizeitund Infrastrukturangeboten. RFI - Regionale Freizeit- & Infrastruktur GmbH Hauptstrasse 28, 6719 Bludesch T 05550/22690, Fax 05550/22691 Email: info@rfi.at, www.rfi.at Gemein de INFO Schlins 17 Kinder- und Jugendausschuss Sommersportcamp Bereits zum 5.Mal konnte heuer im Juli das Schlinser Sommersportcamp angeboten werden. Insgesamt 41 Kinder im Alter von 7 bis 15 Jahren verbrachten Mitte Juli eine intensive Woche mit Sport und Spiel, wobei auch der Spaß Sommerbetreuung Auch die 14-tägige Sommerbetreuung im August ist in Schlins ( Outwork), Erne Fittings, Sennerei Schlins, Metzgerei Egger, Milchhof Feldkirch (Rauch Hubert), Raiba Schlins und dem Land Vorarlberg für die Spenden und Förderungen sowie Conny und Thomas Voppichler für den Zeltaufbau ein ganz großes Dankeschön. schon zum fixen Ferienprogrammangebot geworden. So konnten sich 25 Kinder die erste Woche mit Basteln, Wandern, einer Ausfahrt und viel Wissenswertem die Ferienzeit etwas verkürzen. Danke dem Trachtenverein, dem Seniorenbund Schlins, der Polizeischule in Feldkirch, dem Traktorclub und nicht zu kurz kam. Das Betreuerteam Mike Zech, Mark Spiegl, Melanie Ströhle, Rainer Müller, Gabi Mähr und erstmals Daniel Hummer leisteten hervorragende Arbeit. Herzlichen Dank dafür! Auch den Sponsoren Fink Manfred dem AK Ehe und Familie der Pfarre Schlins für ihren Einsatz. In der zweiten Woche wurden 21 Kinder von der Modellbaugruppe Bludenz, der Feuerwehr Schlins, dem Tennisclub Schlins und dem Wintersportverein betreut. Auch der Jugendausschuss der Gemeinde Schlins übernahm einen Tag. Bei Wettkämpfen, Spielen und Feuer- 18 H E U T EF Ü RMORGEN Montag Nachmittag mit den Kindern zu gestalten. Kinder- und Jugendkonzept Eine große Aufgabe wurde mit der Erarbeitung eines Kinder- und Jugendkonzeptes an den Kinder/Jugendausschuss heran getragen. Die Auflösung des Vereins zur Förderung der offenen Jugendarbeit stand kurz bevor und die offene Jugendarbeit drohte aus Schlins zu verschwinden. So hat der Ausschuss eine Arbeitsgruppe gebildet, um ein mögliches Angebot zu entwickeln. Die Gruppe setzte sich aus Erne Monika, Madlener Patricia, Marika Lehofer, Hartmann Jürgen, Czerniak Robert, Rauch Udo, Madlener Wolfgang und Mähr Gabi zusammen. Mit Unterstützung vom IfS Mühletor mit Dalpra Arno und Jakovic Dejan wurde in etlichen Sitzungen und verschiedensten Besichtigungen ein Leitbild und Konzept erarbeitet. Dieses wurde am 23. April der Gemeindevertretung vorgestellt und einstimmig genehmigt. Das Konzept umfasst folgende wesentliche Kernpunkte: • die Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 12 bis 16 Jahre; • der Verein zur Förderung der offenen Jugendarbeit wird reaktiviert • Ein Jugendraum soll geschaffen werden • Die Leitung und Betreuung erfolgt gemeinsam mit einem bezahlten Team • Im Jugendraum besteht absolutes Rauch- und Alkoholverbot. Am 1. Juli waren alle interessierten Schlinserinnen und Schlinser zur wehrübungen verging auch hier die Zeit oft viel zu schnell. Ein großes Lob an alle Vereine und Institutionen für die perfekte Organisation und die ausgezeichnete Jausenverpflegung. Ohne eure Unterstützung wäre so eine Betreuung zu diesem für die Eltern günstigen Preis nicht möglich! Die Schülerbetreuung, welche im vergangenen Schuljahr zum ersten Mal angeboten wurde, erfreut sich auch heuer wieder reger Nachfrage. Mit dem Verein Tagesbetreuung haben wir hier einen sehr guten Partner gefunden. Danke der Betreuerin Frau Frau Lehner für die liebevolle Obsorge. Danke aber auch dem Herr VS-Lehrer Thomas Lang für seine Bereitschaft, den Gemein de INFO Schlins 19 Konzeptvorstellung eingeladen. Leider hielt sich das Interesse in Grenzen. Schlinser Jugendliche präsentierten an diesem Abend ein Fotoprojekt, das Schlins aus ihrer Sicht zeigt. Auch wurde ein Fragebogen aufgelegt, um die besonderen Bedürfnisse von „jung und älter“ zu erfahren. Nach getaner Arbeit hat sich die Arbeitsgruppe aufgelöst und der Verein sucht derzeit freiwillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die weitere Umsetzung des Konzeptes gemeinsam mit dem Jugendausschuss. Vielen Dank für die vielen Arbeitsstunden, welche insbesondere einzelne Arbeitsgruppenmitglieder aufgebracht haben! Jugendparty erfolgreich In Zusammenarbeit mit dem Jugendverein und dem Jugendausschuss wurde als erste Aktivität im alten FC-Hüsle eine Party für Jugendliche bis 16 organisiert. Unter dem Motto „Sound + Games + Food + Drinks wurde eingeladen und gut 70 Jugendliche sind an diesem Oktoberabend gekommen. Allein dieser Zustrom zu einer Party ohne alkoholische Getränke und einem angekündigten Ende um 22.00 Uhr zeigt, dass auch in Schlins Jugendliche einen „Platz“ für ihre Treffen brauchen. Der Verein sucht noch interessierte ältere Jugendliche oder Erwachsene, die an einer Mitarbeit im Jugendverein oder im Jugendteam interessiert sind. Wer bereit ist, ein bisschen Zeit und Energie für unsere Schlinser Jugendlichen aufzuwenden, melde sich direkt beim Verein oder der Obfrau des Jugendausschusses Gabi Mähr! 20 H E U T EF Ü RMORGEN Schülerbetreuung mit Schwung ins zweite Jahr U m den Eltern den Weg in die Berufstätigkeit zu erleichtern, öffnete die Schülerbetreuung Schlins im Schuljahr 2006/2007 erstmals ihre Pforten. Da das Projekt der Gemeinde Schlins in Zusammenarbeit mit den Vorarlberger Tagesmüttern sehr gut von den Kindern und Eltern angenommen wurde, ist es zu einem fixen Bestandteil in der Gemeinde geworden. Derzeit werden 25 Schüler von der Kindergartenpädagogin Isabell Lehner und ihrer Helferin Hildegard Fritsche betreut. Nach dem gemeinsamen Mittagessen werden nicht nur die Hausübungen bestens erledigt, sondern die beiden engagierten Betreuerinnen haben jede Menge kreativer Ideen für den Nachmittag auf Lager. Oft nehmen die Kinder stolz ein selbstgeschaffenes „Werk“ mit nach Hause. Im Moment ist die Schülerbetreuung von Montag bis Donnerstag geöffnet. Falls sich genügend Kinder melden, wird die Schülerbetreuung ab Jänner 2008 auch am Freitag geöffnet sein. Nähere Informationen bekommen Sie direkt in der Schülerbetreu- ung (Tel: 0664/5062572) oder im Büro der Vlbg. Tagesmütter gGmbH (Tel: 0664/1272716). Gemein de INFO Schlins 21 Sozialzentrum Satteins-Jagdberg LEBENSQUALITÄT im Sozialzentrum Satteins Jagdberg in den Arbeitsgruppen neue Pflegekonzepte ausgearbeitet. Die wichtigsten Eckpfeiler des neuen Pflegekonzeptes: • Verstärkte Biografiearbeit um die Wünsche der Bewohner kennen zu lernen. „Palliative Care“ durch das Land Vorarlberg an uns und die anderen 7 teilnehmenden Heime verliehen. Beim Projekt „LoRe“ geht es um Kommunikation mit Bewohnern, Angehörigen und Teammitgliedern. Auch dieses Projekt dauerte 1 Jahr. Wir haben gelernt, welche Auswirkungen es hat, wenn wir uns mitteilen und wie verschieden das gegenüber unsere Botschaften und Aussagen aufnimmt. Die Sprache und das Sprechen ist speziell in unserem Bereich sehr wichtig, da wir es bei unseren Bewohnern auch mit Hörgeschädigten, Dementen oder gar mit tauben Personen zu tun haben. Im Rahmen des Projektes „LoRe“ wurde vermittelt, die verbale und nonverbale Kommunikation richtig zu verstehen und zu deuten. Wir sprechen nun die sie selbe Sprache in der Pflege und Betreuung. Solche Projekte und andere Aktivitäten helfen uns, einen hohen Standard für unsere Bewohner zu garantieren und eine hohe LEBENSQUALITÄT zu erreichen. I m Jahr 2007 wurde im Sozialzentrum Satteins ein besonderes Augenmerk auf 2 Projekte gerichtet. Palliative Care (Lebens und Sterbebegleitung) im Pflegeheim und LoRe (Losa und Reda) Mit 7 anderen Pflegeheimen, der Hospiz Bewegung, und dem Land Vorarlberg starteten wir in das Projekt „Palliative Care“, das 1 Jahr dauerte. Begleitet wurden wir von Frau Annelies Bleil von der Hospizbewegung. Im Mittelpunkt bei diesem Projekt steht der Bewohner in unserm Heim. Die Lebens und Sterbebegleitung wurde evaluiert und ein ganz neues Pflegekonzept wurde erarbeitet. Da Palliative „ummanteln“ bedeutet war es unsere Aufgabe, jeden einzelnen Bewohner genau anzuschauen von der Biografie bis zu den Pflegemaßnahmen. Dafür wurde eine spezielle Arbeitsgruppe installiert. Leiter dieser Arbeitsgruppe ist DGKP Paul Eccher, der bei uns im Haus beschäftigt ist. Zusätzlich hat er den Lehrgang für Palliative Care absolviert und steht kurz vor dem Masterabschluss. In regelmäßigen Zusammenkünften wurden • Ausarbeitung von Palliativ Standards um eine gleichmäßige hohe Pflegequalität zu garantieren. • Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Ärzten, Seelsorgern, Hospizbewegung und Angehörigen. • Am. 9. November wurde in einem großen Festakt die Zertifizierung für 22 H E U T EF Ü RMORGEN Krankenpflegeverein Jagdberg Vereinsgeschehen 2007 Generalversammlung Die Generalversammlung über das Vereinsjahr 2006 wurde Ende April 2007 im Mehrzwecksaal in Düns abgehalten. Die Obfrau, Claudia Gehrmann, konnte 75 Mitglieder und Interessenten willkommen heißen. Im Berichtsjahre wurden 126 Personen in allen Altersgruppen von unserem bewährten Schwersternteam betreut und gepflegt. Über die Tätigkeit des mobilen Hilfsdienstes wird in einem separaten Beitrag berichtet. Eine deutliche Zunahme gab es im Bereich der Familienhilfe. 108 Tage waren Familienhelferinnen der Caritas in den Sprengelgemeinden des Jagdbergs tätig. Die diesbezügliche Zusammenarbeit mit der Caritas kann nach wie vor als die beste Lösung angesehen werden. Obwohl die Anschaffung von zwei neuen Dienstwagen erforderlich war, welche zusammen rund 25.000,- Euro kosteten, fiel der Abgang von 4.747,- Euro in der Jahresrechnung 2006 noch relativ bescheiden aus. Ein wesentlicher Betrag konnte durch Rücklagen abgedeckt werden. Alle Jagdberggemeinden zusammen leisteten für die Bereiche Hauskrankenpflege, MOHI und Familienhelferin einen Beitrag von 27.127,- Euro, was pro Einwohner 4.09 Euro ergibt. Der Verbandsobmann, Ing. Franz Fischer, gratulierte dem Verein für die hohe Besucherzahl bei dieser Versammlung. Dies zeige, dass der Verein in der Bevölkerung gut verankert sei. Im Weiteren ging er auf die derzeitige politische Verunsicherung bezüglich der Entwicklung des Pflege- und Betreuungswesens „rund um die Uhr“ ein. Zum Thema „Vergesslichkeit im Alter“ gab der Facharzt und Psychiater Dr. Reinhard Bacher aus Bürs interessante und praxisbezogene Tipps für pflegende Angehörige. Ursachen der zunehmenden Vergesslichkeit können Medikamente, Schilddrüsen, Hirntumor, Hirndurchblutungsstörungen u.a.m. sein. Gerade in jüngeren Jahren sollte man Stress vermeiden. Die Grenze zwischen normal und krank ist in diesem Bereich oft schwer zu beurteilen. Im Anfangsstadium kann man noch etwas machen. Durch eine frühzeitige Diagnose sowie durch gezielte medizinische und therapeutische Behandlung kann die Gedächtnisleistung verbessert und der Abbauprozess wesentlich verlangsamt werden. Die erste Anlaufstelle ist der Hausarzt. Die Schaffung von vernünftigen Angehörigenstrukturen ist notwendig um ein Nebeneinander erträglicher zu gestalten. Obfraunachfolge Bereits im Jahresrückblick 2006 wurde auf das Problem der Obfraunachfolge hingewiesen. Inzwischen gab es wieder einige Bemühungen, um KandidatInnen für diese Funktion ausfindig zu machen; bisher leider ohne Erfolg. Obfrau Claudia Gehrmann steht bereits seit 13 Jahren dem KPV-Jagdberg als Obfrau vor. Sie möchte nun spätestens anlässlich der nächsten Generalversammlung im Frühjahr 2008 diese Funktion in andere Hände übergeben. Es ist keineswegs so, dass man als Obmann/Obfrau in unserem Verein mehr oder weniger ganzjährig „angehängt“ ist. Es sind schließlich auch andere Funktionäre vorhanden, die wie bisher bereit sind, den Obmann / die Obfrau tatkräftig zu unterstützen. Das Arbeitsklima ist sowohl im KPV-Vorstand als auch im Schwesternteam sehr gut und auch beispielgebend, was uns vom Verband Hauskrankenpflege Vorarlberg immer wieder bestätigt wird. Vorschläge werden gerne entgegen genommen – Tel. 2649 (Obfrau). Fahr-Sicherheitstraining Alle vier Schwestern haben mit unseren neuen Dienstfahrzeugen auf dem ÖAMTC-Platz in Röthis das Fahr-Sicherheitstraining erfolgreich absolviert. Ein solches Training bedeutet zusätzlichen Schutz für die Lenkerinnen, aber auch für die Fahrzeuge selbst. Wollen wir hoffen, dass die Schwestern unsere alten und kranken Mitmenschen immer unfallfrei erreichen. Betreuungspool Seit Mitte Oktober 2007 existiert der Betreuungspool Vorarlberg für intensiven Betreuungsbedarf. Die Dienstleistungen sind die gleichen wie bei den Mobilen Hilfsdiensten – MOHI. Der Unterschied liegt beim Zeitumfang. Hier können auf legalem Weg bis zu 24-Stundenbetreuungen angeboten werden, ohne dass eine fremde Person im Haushalt logiert und dafür eine Unterkunft bereit gestellt werden muss. 12 Stunden am Tag (davon 3,6 Std. Präsenzzeit) kosten 70,Euro, eine Nachtbetreuung kostet 50,- Euro. Bei diesen Kosten han- Gemein de INFO Schlins 23 delt es sich um einen unverbindlichen Richtwert. Die endgültige Vereinbarung des Honorars erfolgt jeweils zwischen KlientIn und BetreuerIn. Sympathie auf den ersten Blick Sie werden bereits bemerkt haben, dass unser Verein mit einem neuen Logo in Erscheinung tritt. Kreiert wurde dieses vom Landesverband Hauskrankenpflege Vorarlberg, welches nun im Laufe der nächsten Zeit auch von allen 67 Krankenpflegeverein Jagdberg Krankenpflegevereinen des Landes übernommen wird. Das neue Logo zeigt ein Herz, das Geborgenheit, Aufgehobensein und ein „Lächeln“ kommuniziert. Der Bogen unterhalb bietet das „Fundament“ der Sicherheit. Er assoziiert ebenso Freundlichgkeit und Leichtigkeit. Das Logo bezieht sich nicht nur auf die pflegebedürftigen Menschen, es ist auch Symbol für unsere Pflegekräfte, welche ihr Herz am rechten Fleck haben, die auch getragen werden von ihrem Team und dem Organisationsnetz der Hauskrankenpflege. Das alte Logo, welches in den letzten Jahrzehnten als äußeres Symbol von den Krankenpflegevereinen verwendet wurde, hat nun ausgedient. Claudia Gehrmann, Obfrau Mobiler Hilfsdienst Jagdberg ohi bedeutet Mobiler Hilfsdienst. 35 aktive Helferinnen des Mohi versuchen, betagte, kranke und hilfsbedürftige Personen so M lich. Auch in diesem Bereich helfen die Mitarbeiterinnen des Mohi gerne mit. In diesem Jahr haben 52 Personen aus unserer Region die MohiDienste in Anspruch genommen und wurden damit von unseren Helferinnen unterstützt und auch ein bisschen verwöhnt. Gerne nutzen die Helferinnen auch die Chance einer Weiterbildung. Von der ARGE Mobile Hilfsdienst werden jährlich Grundkurse, Aufbaukurse, Erste-Hilfe-Kurse, Validation und noch anderes mehr angeboten und auch rege in Anspruch genommen. Ein abwechslungsreiches Programm mit Jassen, Besichtigungen, Vorträge und ganz besonders das landesweite Mohi-Treffen mit ca. 500 Teilnehgmern, großteils Frauen, (2007 in Feldkirch verbunden mit dem Frauen-Kunsthandwerk-Markt) sowie im Herbst ein gemütliches Frühstück ziehen durch das Jahr und sorgen für gesellige Stunden. Informationen: Mohi Jagdberg, 6822 Satteins, Oberdorf 15, Tel 2130, kpv.jagdberg@aon.at Mohi-Einsatzleiterin Marianne Matt lange wie möglich zu Hause zu betreuen. Die Selbständigkeit und die Lebensqualität kann dadurch wesentlich verbessert werden. Für viele ist ein Behördengang oder ein Arztbesuch ohne Hilfe fast unmög- 24 H E U T EF Ü RMORGEN Sozialpädagogische Schule Jagdberg Schule am Jagdberg Die sozialpädagogische Schule am Jagdberg ist vom Status her eine Katholische Privatschule mit Öffentlichkeitsrecht. Die Schule wird von bis zu 40 Kindern und Jugendlichen im Pflichtschulalter besucht, die nach den Lehrplänen der Hauptschule, der Volksschule und der Allgemeinen Sonderschule unterrichtet werden. Die Schule ist in vier Klassen aufgeteilt, in denen Schüler und Schülerinnen unterschiedlichen Alters von jeweils zwei Lehrpersonen, die im Team arbeiten, unterrichtet werden. Die Schüler sind im Internat des Schulerhalters, das ist das Vorarlberger Kinderdorf, untergebracht. Die Zusammenarbeit mit dem Internat ist sehr wichtig. Neben den sozialpädagogisch ausgebildeten Erziehern kümmern sich auch andere Fachleute um die Schüler der Schule am Jagdberg. Unser Auftrag Direktor Gerd Bernard beschreibt die Aufgabenstellung der Schule am Jagdberg wie folgt: „ Als Sozialpädagogische Schule haben wir den Auftrag, Schülerinnen und Schüler zu unterrichten, die aufgrund ihrer emotionalen und sozialen Entwicklung eine spezifische Begleitung und Förderung benötigen. Nach einer Phase der ganzheitlichen Stabilisierung und Abklärung der vorliegenden Entwicklungsmöglichkeiten und -notwendigkeiten wird für jeden Schüler ein Individueller Entwicklungsplan ausgearbeitet, der personale, soziale und kognitive Aspekte beinhaltet und die Entwicklung der Handlungskompetenz (Selbst-, Sozial-, Methoden- und Sachkompetenz) zum Ziel hat. Nach einer individuell unterschiedlich langen Trainingsphase wird schlussendlich nach Möglichkeit die Rückführung in das Regelschulwesen bzw. der positive Schulabschluss bei uns vorbereitet und umgesetzt.“ Brieffreunde werden mehr Im Rahmen des Unterrichts finden in den einzelnen Klassen immer wieder verschiedene Projekte statt. Die Schüler der B-Klasse etwa unternahmen in diesem Schuljahr schon eine Reise nach Niederösterreich und schreiben darüber folgende Zeilen: „Nachdem wir bereits im Frühjahr im Zuge eines Briefprojektes Kontakt mit den Schülern der Klasse AE der Sonnenschule Amstetten aufgenommen hatten, beschlossen wir, diese zu besuchen. Am 10. Oktober 2007 machten wir uns mit gepackten Koffern und selbst gebastelten Gastgeschentigten den Park. Gegen Mittag trennten wir uns dann wieder, da wir beim Stephansplatz zu Mittag aßen. Anschließend mussten wir gleich mit der U-Bahn weiter nach Favoriten zur Berufsfeuerwehr, wo wir auf 14 Uhr eine Besichtigung abgemacht hatten. Andy, einer der Feuerwehrmänner, zeigte uns dort alles und wir durften sogar Werkzeuge und Geräte ausprobieren. Dieser Nachmittag war eines der Highlights unseres Ausfluges. Nach einer halben Stunde Ausgang beim Stephansplatz machten wir uns dann auf den Weg zum Gasthaus, in dem wir zu Abend aßen. Geschafft von dem langen und anstrengenden Tag, schliefen wir im Auto auf dem Weg zurück zu unserer Unterkunft bereits ein. Der nächste Tag begann wieder sehr früh, denn wir waren um halb neun in der Sonnenschule eingeladen. Nach der herzlichen Begrüßung durch die Schüler, Lehrer und die Direktorin setzten wir uns gemütlich zusammen und genossen bei interessanten Gesprächen feine Brötchen und Getränke. Abschließend gab es noch eine Führung durch die Sonnenschule, bei der wir die Besonderheiten der ken auf den Weg nach Niederösterreich. Wir nächtigten auf einem Bauernhof in Allhartsberg und genossen die schönen Zimmer und den gedeckten Frühstückstisch. Um sieben Uhr ging es dann schon ab nach Wien. Dort trafen wir uns mit der Klasse AE beim Tierpark Schönbrunn und besich- Gemein de INFO Schlins 25 speziellen Räume aktiv ausprobieren durften. Zu schnell kam der Mittag und damit das Ende unseres Programms und wir machten uns auf den Heimweg. Wir haben die Projekttage in sehr guter Erinnerung und sind nach wie vor im Kontakt mit unseren Brieffreunden.“ Der Traum vom Fliegen Die D-Klasse bearbeitete dieses Jahr in einem Projekt das Thema „Fliegen“ und machte dabei interessante Erfahrungen, die zwei Schüler so zusammenfassten: „Wir beschäftigten uns sehr intensiv mit dem Fliegen und arbeiteten mit den Methoden der Bionik. Sie baut, die Geschichte des Fliegens und der Raumfahrt aufgerollt, Referate und Bilder gestaltet und über den „Traum vom Fliegen“ philosophiert.“ (Haris, 14 Jahre) „Am spannendsten fand ich den Besuch der Greifvogelschau am Pfänder. Dort beobachteten wir Eulen, Adler, Geier und Falken beim Fliegen und Beute machen. Der Fleckenuhu war richtig „wild“, deshalb hat er mir am besten gefallen. Er hat große, gelb leuchtende Augen und ist so knapp an meinem Kopf vorbeigeflogen, dass er mich mit seinen Füßen sogar gestreift hat. (Benjamin, 13 Jahre) Klassengemeinschaft In der A-Klasse haben die Schüler ein Mobile gebastelt: Ein Mobile kann aus Papier, Karton oder Holz hergestellt werden und verschiedene Formen haben. Es dreht sich, es bewegt sich, es ist lebendig. Auf unserem Mobile haben wir unsere Namen, Gedanken und Eigenschaften auf buntem Papier geschrieben und mit Karton verstärkt. Wir haben es angemalt, geschmückt und im Klassenzimmer aufgehängt. Jedes Blatt wurde individuell und persönlich gestaltet. Das Mobile spiegelt sehr gut unsere Arbeit und unser Leben an der Schule am Jagdberg wider. Wir sind in Bewegung, wir sind lebendig. Wir sind individuelle Persönlichkeiten, wir sind Teil der Klasse A und Teil der Schule. (Yunus, 13 Jahre und Stefan, 12 Jahre) Schulband Neben den Tätigkeiten in den einzelnen Gruppen gibt es auch vielfältige klassenübergreifende Aktivitäten. Eine ist etwa die Schulband, die sich wöchentlich trifft um gemeinsam zu musizieren. Vorkenntnisse sind dabei nicht unbedingt erforderlich, wichtig sind Freude an der Musik, Engagement und persönlicher Einsatz für dieses besondere Projekt. Nicht alle Schüler können in die Band. Das bedeutet aber nicht, dass an dieser Schule nur die Bandmitglieder musizieren, auch andere interessierte Kinder können in der Band schnuppern und die Instrumente ausprobieren oder erlernen. Etwas ganz Besonderes für die ganze Schule ist es, wenn die Schulband wiederholt im Plenum öffentlich auftritt. Die Übung vor den Schülern ist für die Bandmitglieder auch darum wichtig, weil sie am Schulschluss vor allen Gästen und Eltern spielen werden. Kontaktdaten: Schule am Jagdberg Sozialpädagogische Schule Jagdbergstraße 45 A-6824 Schlins www.jagdberg.snv.at email: direktion@j


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