Lauterach

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Dokumente aus Lauterach

Lauterachfenster 2008 06
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

Juni 2008 Nr. 27 D i e a k t u e l l e I n f o r m a t i o n s s c h r i f t d e r M a r k t g e m e i n d e L a u t er a c h Eröffnung „Alter Markt“ am 31. Mai 2008 4 Alter Markt • Ganztägiges Rahmenprogramm • Lauteracher Familienfest 12 Umweltspiele 31 Pfadfinder 34 Bühne 68 Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M MARKTGEMEINDE www.wir tschaftsverein.at Inhalt EDITORIAL Lauteracher Familienfest am 31. Mai 2008 Am 31. Mai 2008 findet im Rahmen der Platzeröffnung am Alten Markt das zweite Lauteracher Familienfest statt. Zwischen 15 und 18 Uhr präsentieren unsere Ortsvereine ihre Aktivitäten. Nach dem großen Erfolg des letzten Jahres soll das Familienfest auch in den nächsten Jahren die Wertschätzung für „unsere Familien“ hochhalten. Das Lauterachfenster berichtet ausführlich über die Veranstaltung des Lauteracher Wirtschaftsvereines und der Marktgemeinde Lauterach. Gut funktionierende Familienstrukturen in Verbindung mit aktiven Ortsvereinen, sind ein wesentliches Fundament einer intakten und familienfreundlichen Gemeinde. Die Gemeinde kann diese Strukturen unterstützen. Wir liefern Infrastrukturen und bieten dazu ein breites Dienstleistungsangebot. In den letzten zwei Jahren wurden neue „erlebbare Räume“ für unsere Kinder errichtet. Ich denke an die Spielplätze bei der Tennisanlage, in der Jägerstraße oder im Blumenweg. In den nächsten Wochen entsteht der neue Spielplatz Mäderstraße – ein Pilotprojekt. Geplant ist eine Kooperation mit der Hauptschule Lauterach. Schüler und die Gemeinde errichten gemeinsam einen neuen erlebbaren Raum. Das Land Vorarlberg unterstützt diese Zusammenarbeit mit Fördermitteln. Ich denke an die neuen Sportflächen für unsere Jugendlichen bzw. junggebliebenen – die Tschutter- oder „Bolzplätze“ in der Harderstraße oder in kürze auch in der Bachgasse. Im nächsten Jahr plant unser Gemeinderat für Spielund Freizeitanlagen, Werner Hagen, einen weiteren Tschutterplatz bei der Tennisanlage. Eine wesentliche Veränderung im Dienstleistungsangebot für unsere Familien ist die Öffnung der Kindergärten für 3-jährige ab Herbst 2008. Es gibt zwar bereits seit über 10 Jahren Betreuungseinrichtungen für 3-jährige Kinder – nunmehr kann eine Familie zwischen einem oder mehreren Tagen bis hin zu einer Woche ein Betreuungsangebot wählen. Eine Herausforderung für die Gemeinde, gilt es den Bedarf möglichst für alle Wünsche der Eltern abzudecken. Wir stellen uns diesen Herausforderungen und Aufgaben gerne – zum Wohle unserer Kinder und Familien in Lauterach. Eröffnung Alter Markt 31. Mai 2008 Zweites Lauteracher Familienfest Spiel und Spaß Alter Markt Für Rollstuhlfahrer geeignet Feuerbrand Die Saison beginnt wieder Ampelregelung L 190/ Flotzbachstraße, Hofsteigstraße Medienpaket Umweltspiele Für Schulen und Kindergärten Schoolwalker Finale der großen Ausstellung Das Gespräch Mit Sr. Magdalena Borg Aktivitäten aus der Schule Historisches – wie es einmal war Schachtel Marie - Haus Aus den Lauteracher Vereinen 10 Seiten Vereinsberichte Zwei mal döt gsi Bühne 68 und Plattform Integration 4 5 6 7 8 12 14 17 19 21 22 34 Titelbild Alter Markt Ihr Bürgermeister Elmar Rhomberg fenster 3 Aus dem Rathaus Eröffnung Alter Markt · Samstag, 31. Mai 2008 • Ab 9.00 Uhr erster Lauteracher Markt – Präsentation heimischer Produkte • 11.00 Uhr Eröffnung durch Bürgermeister Elmar Rhomberg umrahmt von der Bürgermusik Lauterach • Rasenmähertraktorengeschicklichkeitswettbewerb für jedermann • 11.30 Uhr Konzert der Jugendkapelle • 13.00 Uhr Konzert der Lauteracher Band All Right Guys • Aktionsbühne Vorstellung einzelner Vereine; Aktionen der Jugend • 15.00 – 18.00 Uhr Lauteracher Familienfest • 18.00 Uhr Preisverteilung Lauteracher Familienfest und Rasenmähertraktorenwettbewerb • 19.00 Uhr Konzert der Rock- und Popband Hex-Live • Abschließend: Überraschungsprogrammpunkt Der Reinerlös der Veranstaltung geht an Lauteracher Menschen mit Behinderung. Die Bevölkerung wird eingeladen die Kaufkraft in Lauterach und den neuen „Alten Markt“ kennen zu lernen. Achtung: nur beschränkte Parkmöglichkeiten! Bitte Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel benützen! Absage bei Schlechtwetter! www.wir tschaftsverein.at 4 fenster Aus dem Rathaus Zweites Lauteracher Familienfest Bei Spiel und Spaß Lauteracher Vereine kennen lernen MARKTGEMEINDE A nlässlich der Eröffnung des „Alten Marktes“ findet das zweite Lauteracher Familienfest am 31.5.2008 von 15-18 Uhr statt. Jung und Alt spielen miteinander, erfreuen sich am Rahmenprogramm auf der Aktionsbühne und lernen Lauteracher Vereine kennen. Kinder und Erwachsene sind eingeladen beim Gewinnspiel mitzumachen, dazu ist Teamgeist gefragt. Ein Team besteht jeweils aus einem Erwachsenen und einem Kind. Mittels einer Stempelkarte, die am Familienstand erhältlich ist, kann man an der Verlosung teilnehmen. Außerdem wird ein gratis Skaterkurs angeboten. Dazu sind Knie-, Ellbogen-, Handgelenksschoner und Helm erforderlich. Telefonische Anmeldung notwendig: 05574/ 6802-16 Es gibt auch Highlights wie: • Karateshow • Kinderchor • Sketche • Janine • alkoholfreie Cocktailbar • Kinderschminken Programm: die Natur unter meinen Füßen erleben, kennst du dieses Kräutlein? Ziel- spritzen, Tastbox, Softball, Tiere aus Plastilin formen, Jonglierbälle herstellen, Nagelstock, Pocket- Table-Tennis, Rasenschi, Dosenwer fen, Laufband, Schätzspiel, Rate, was du da isst? Lauteracher Familienfest Spielen, Spaß haben und Vereine kennen lernen Samstag, 31. Mai 2008, 15.00 – 18.00 Uhr Alter Markt Nur bei guter Witterung! Kein Ausweichtermin! Hotline: 05574/6802-16 Veranstalter: Ausschuss für Jugend, Familie und Frauen der Marktgemeinde Lauterach fenster 5 Aus dem Rathaus Alter Markt – für Rollstuhlfahrer geeignet? Reinhard Zischg testet die Absenkung des Gehsteiges zur Fahrbahn Auf Gehwegen abgestellte Fahrzeuge behindern Fußgänger und Rollstuhlfahrer gleichermaßen Lauterach wird behindertengerecht Dieser Übergang ist für Reinhard Zischg perfekt gelöst N ach den sehbehinderten Geschwistern Belinda und Julia Schneider hat die Marktgemeinde Lauterach den Rollstuhlfahrer Reinhard Zischg eingeladen, um eventuelle Stolperfallen, Behinderungen, oder Verbesserungsvorschläge zu finden. Reinhard Zischg und Silvia Hilbrand haben gemeinsam mit Marc Anders, Gemeinderat Christian Österle und Otto Wittwer den Alten Markt begutachtet. Ziel der gemeinsamen Führung war es, zu gewährleisten, dass Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte mit Gehwagen ohne Behinderung durch den Alten Markt fahren können. Auch dieses Mal hat sich gezeigt: bis auf wenige Kleinigkeiten ist es der Marktgemeinde gelungen, den Alten Markt für alle Mitbürger erlebbar zu gestalten. Einzig die 6 „Der Alte Markt soll für alle erlebbar sein“ Gemeinderat Christian Österle Leider konnte die Führung durch den Alten Markt nicht ohne Probleme durchgeführt werden. Ein Fahrzeug parkte direkt auf dem Gehweg, trotz ausreichender Markierung auf der Bodenfläche. „Reiz – Selbstbestimmt Leben Vorarlberg“ lautet die Homepage. Kiesfläche an der Wälderstraße ist etwas zu steil für Rollstuhlfahrer. Für Reinhard Zischg wären gelegte Steinplatten oder eine Asphaltierung vernünftige Alternativen. Vor Ort konnte die Problematik der Behindertenparkplätze besprochen werden. „Der Parkplatz sollte groß genug und ausreichend gekennzeichnet werden, damit ein Zuparken durch nichtbehinderte Verkehrsteilnehmer vermieden wird“, so Reinhard Zischg. Im November 2003 wurde der Verein reiz.at gegründet – für mehr Lebenskompetenz, mit dem Motto „was reizt uns am Leben,“ gegründet. Ziel ist es, Menschen die am Rande unserer Gesellschaft leben ein selbstbestimmtes und autonomes Leben zu ermöglichen. www.reiz.at fenster Aus dem Rathaus Feuerbrand – die Saison beginnt wieder Befallene Blüten, Blätter oder Triebe verfärben sich braun oder schwarz Die warmen Temperaturen begünstigen die Ausbreitung des Feuerbrandes F euerbrand ist eine sehr ansteckende Pflanzenkrankheit, die durch das Bakterium Erwinia amylovora verursacht wird. Vor allem Kernobstgewächse (Apfel und Birne) werden befallen. Die Vermehrung der Feuerbrand-Bakterien ist stark von den Außentemperaturen abhängig. Durch die warmen Temperaturen der letzten Tage ist daher die Infektionsgefahr besonders hoch. Etwa Ende Mai werden heuer die ersten Neuinfektionen sichtbar werden, da ab ca. achten Mai Infektionsbedingungen herrschten. „Diese Pflanzenseuche kann leider nicht mehr ausgerottet werden“ Dr. Richard Dietrich ten. Hier ist besonders die Eigeninitiative der Landwirte und Gartenbesitzer gefragt“. Bei leichtem Feuerbrandbefall können die befallenen Pflanzenteile vom Baumbesitzer selbst ausgebrochen oder ausgeschnitten werden, wobei großzügig vorgegangen werden sollte und mindestens 30 cm ins gesunde Holz zurück gegangen werden muss. Zu diesem Zweck wird im Bauhof zu den Grünmüll-Abgabezeiten (Montag, Mittwoch und Freitag 16 - 18 Uhr, Samstag 8 12 Uhr) gratis Desinfektionsmittel (Lysetol für das Schneidwerkzeug und ein Handdesinfektionsmittel) mit einem Informationsblatt zur richtigen Handhabung abgegeben. Von Feuerbrand befallene Blüten, Blätter oder Triebe verfärben sich braun oder schwarz, vertrocknen und bleiben dann meist am Ast hängen. Die Pflanze sieht wie verbrannt aus, daher auch der Name „Feuerbrand“. „Diese Pflanzenseuche kann leider nicht mehr ausgerottet werden“, so der Obmann des Umweltausschusses Dr. Richard Dietrich. „Ziel ist es daher die Obstbäume trotz Feuerbrandbefall zu erhal- Bei starkem Befall, empfindlichen Sorten oder wenn die Infektionsstellen in der Nähe des Stammes liegen, sollte der betroffene Baum allerdings gefällt werden. Geschnittenes Feuerbrandmaterial kann in kleineren Mengen in Säcken verpackt im Bauhof abgegeben werden, größere Mengen werden vom Bauhof auch abgeholt. Die Gemeinde unterstützt das Roden und Ausschneiden von Obstbäumen in Lauterach und übernimmt einen Teil der Kosten, auch das Land trägt ein Drittel der Kosten. Allerdings wird heuer ein Teil der Kosten vermutlich auch der Bewirtschafter selber übernehmen müssen. Wichtig ist auch zu erwähnen, dass für Feuerbrand eine Meldepflicht besteht. Bitte melden Sie daher jeden Verdacht auf Feuerbrand im Rathaus bei Anna Strauß, Telefon Nr.: 05574/6802-45 oder Mail: anna.strauss@lauterach.at. fenster 7 Aus dem Rathaus L 190 Vorarlbergerstraße L 190/L 3 Hofsteigstraße Die Grünschaltung wurde auf eine teilverkehrsabhängige Regelung umgestellt Die Verkehrsteilnehmer müssen beim Linksabbiegen weiterhin auf das Grünsignal warten Umstellung der Ampelanlage im Kreuzungsbereich Die Marktgemeinde Lauterach erhält zahlreiche Anfragen, weil im Bereich der Kreuzung L 190/Flotzbachstraße die Ampelregelung für Linksabbieger (Fahrtrichtung Dornbirn) derzeit so geregelt ist, dass diese Verkehrsteilnehmer trotz häufiger Lücken im Gegenverkehr die Grünfase abwarten müssen. Auch die Ampelsteuerung der Kreuzung L 190/L 3 wird von den Verkehrsteilnehmern kritisiert. Da das grüne Linksabbiegesignal nur fallweise in Betrieb ist, komme es oftmals, aus Sicht der Autofahrer, zu unklaren Verkehrssituationen. Die Marktgemeinde Lauterach hat daher beantragt, die Ampel im Bereich L 190/ Flotzbachstraße für die Linksabbieger so 8 umzustellen, dass die Verkehrsteilnehmer nicht mehr warten müssen, bis die Ampel auf „Grün“ schaltet. Diesem Antrag wurde seitens der Bezirkshauptmannschaft Bregenz nicht stattgegeben. Die Bezirkhauptmannschaft führt in ihrer Stellungnahme aus, dass das Linksabbiegen von der L 190/Flotzbachstraße ohne eigene Grünfase eine Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit darstelle. „Das Übersehen bzw. Nichtbeachten von entgegenkommenden Fahrzeugen beim Linksabbiegen, insbesondere von einspurigen Fahrzeugen und dabei besonders auffallend häufig auf Busspuren oder Radverkehrsspuren“, gehört laut Ing. Peter Fitz „zu den häufigsten Unfallursachen.“ Die Grünfase für Linksabbieger dient somit der Verkehrssicherheit. Die Ampel der Kreuzung L190/L3 wurde mit Beginn der Sanierung des Citytunnels auf eine teilverkehrsabhängige Regelung umgestellt. Ziel dieser Maßnahme war es, die Wartezeit aller Verkehrsteilnehmer zu minimieren. Wenn die Linksabbieger ihre Verkehrsspur auffüllen, werden selektiv die beiden Grünpfeile angeworfen und die Gründauer automatisch dem Verkehrsfluss angepasst. Mit dieser Maßnahme wurde der Verkehrsfluss im Bereich der Kreuzung um rund 25% angehoben. „Die gegenständliche Verkehrsregelung hat sich bewährt und wird in Zukunft deshalb beibehalten“, so Dipl. Ing. Martin Fenkhart, Amt der Vorarlberger Landesregierung. fenster Aus dem Rathaus F U S S B A L L P L AT Z Tschutterplatz Bachgasse Endlich ist es soweit. Nachdem der Bauhof die restlichen Arbeiten abgeschlossen hat, wurde von der Gemeinde nun auch im „Unterfeld“ ein frei zugänglicher Tschutterplatz den Sportinteressierten zur Verfügung gestellt. Bitte Hundekot einsammeln und im Hausmüll oder Abfallkorb entsorgen Marc Anders und Gemeinderat Werner Hagen beim neu errichteten Fußballplatz Leider ist die Errichtung von Spielstätten in der heutigen Zeit nicht immer ganz einfach. Anrainer befürchten oft Verschmutzungen, Lärmprobleme usw. Wie auch in anderen Ortsteilen von Lauterach waren hier die angrenzenden Liegenschaftseigentümer sehr verständnisvoll und kooperativ. Gemeinderat Werner Hagen möchte sich daher bei allen Anrainern für ihre großzügige Sichtweise und Unterstützung im Sinne der sportbegeisterten Kinder und Jugendlichen bedanken. Weitere Tschutterplätze in Lauterach: Harderstraße (gegenüber dem Hofer-Markt) Hubertusweg vor der Sportanlage Ried 2009 geplant: neuer Tschutterplatz im Badweg (östlich Tennisanlage) Hundekot immer wieder ein Problem Hunde sind liebgewonnene Weggefährten des Menschen, Hundekot auf Straßen, Plätzen, Grünanlagen und Wiesen ist allerdings ein großes Ärgernis. Die Exkremente sind Nährboden für Bakterien und Würmer und verunreinigen das Grünfutter von Nutztieren. Deshalb sollte es für verantwortungsbewusste Hundehalter selbstverständlich sein, den Hundekot zu entfernen. Um dies zu erleichtern, gibt es in Lauterach mehrere Hundekot-Stationen. Bei Bedarf kann dort ein geruchs- und wasserdichter Beutel entnommen und wie ein Handschuh über die Hand gezogen werden. Mit der geschützten Hand wird das Kothäufchen hygienisch aufgenommen. Anschließend den Beutel einfach umstülpen, zuknoten und entweder im Hausmüll oder einem Abfallkorb der Gemeinde entsorgen. Hundekot-Säckchen gibt es auch kostenlos im Bürgerservice des Rathauses. Hundekot-Stationen Bahnhofstraße (bei der Unterführung zur Fellentorstr.), Sportanlage Ried, Kindergarten Weißenbild, Flurweg (Einmündung Thaläckerstraße), Rotachstraße, Im Steinach (Nähe Kinderspielplatz), Riedstraße (Nähe Jannersee), Montfortplatz (Fußweg bei der Hauptschule Richtung Antoniusstraße), Antoniusbild, Lindenweg, Tschutterplatz Hubertusweg, Entenbach (Parkplatz Bachgasse), Achspieli, Wasserweg fenster 9 Werbung 10 fenster Aus dem Rathaus HECKENSCHNEIDEN Hecken zurückschneiden Vielerorts ist wieder zu beobachten, dass am Straßenrand gepflanzte Hecken, Sträucher und Bäume in den Straßenraum hineinwachsen. Gegen eine derartige Abschirmung der Grundstücke von Einblicken ist grundsätzlich nichts einzuwenden, wenn die Bepflanzung ordentlich gepflegt wird. Überhängende Hecken, Sträucher und Bäume gehören auf die Grundstücksgrenze zurückgeschnitten! Gerade unsere schwächsten Verkehrsteilnehmer (Kinder, ältere Leute, Mütter mit Kinderwagen) werden durch nicht ordnungsgemäß gepflegte Bepflanzungen am Straßenrand vielfach an der Benützung von Gehsteigen gehindert, ja sie werden geradezu gezwungen, auf die Fahrbahn auszuweichen. Auch Sichtbehinderungen an Straßenkreuzungen und Straßeneinmündungen führen immer wieder zu sehr gefährlichen Situationen. Ungeachtet der verschiedenen gesetzlichen Verpflichtungen zum Zurückschneiden und möglicher nicht unbeträchtlicher Schadenersatzverpflichtungen könnten gerade auch Sie mit einer kleinen Maßnahme einen wertvollen Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten. Ihre Mitbürger werden dafür dankbar sein. …so schaute der Kinderspielplatz Mäderstraße noch Mitte Mai 2008 aus… Kinderspielplatz Mäderstraße Nachdem das Frühjahrswetter anfangs nicht ideal war, konnte nun endlich Anfang Mai der Bauhof mit den Ausführungsarbeiten beim Spielplatz Mäderstraße beginnen. Der Spielplatz wird in zwei Bauetappen ausgeführt. Im vorderen Bereich zur Mäderstraße wird ein typischer, herkömmlicher Spielraum mit Wasser- und Sandspielelementen, mit einem Sitzbereich, etc. errichtet. Der hintere Bereich wird im Rahmen eines Schulprojektes von der Hauptschule Lauterach gestaltet. Dieser Bereich sollte bis Ende Juni fertiggestellt werden und muss nach den Auflagen des Landes Vorarlberg eine sogenannte „Kreativzone“ für Kinder darstellen. Dieser Bereich sollte möglichst naturbelassen bleiben und von den Schülern selbst gestaltet werden. Hier können die Kinder durch Aufschüttungen, Mulden, Bepflanzungen, Kies- und Wasserlandschaften usw. ihren eigenen Abenteuerraum schaffen. Besonders erfreulich ist, dass das eingereichte Projekt seitens des Landes als vorbildhafter Spielplatz ausgezeichnet wurde und somit die Gemeinde eine Förderung erhält. Gemeinderat Werner Hagen möchte sich bei allen Beteiligten wie den Bauhofmitarbeitern, dem projektverantwortlichen Planer Günter Weiskopf und Baumeister Marc Anders, den Lehrer- und Lehrerinnen sowie den bauausführenden Schüler- und Schülerinnen der Hauptschule Lauterach für die tolle Zusammenarbeit bedanken. Rasenmähen – Zeiten Für Lauterach gilt folgende Richtlinie: Rasenmähen, Kettensägen, Flexen und andere lärmerzeugende Tätigkeiten nur: Montag – Freitag 8 – 12 und 14 – 19 Uhr Samstag 8 – 12 und 14 – 18 Uhr Sonn- und Feiertag keine Arbeiten Bitte halten Sie diese Zeiten aus Rücksichtnahme gegenüber Ihren Nachbarn ein! fenster 11 Aus der Gemeinde Die Kinder der Volksschule Lauterach-Dorf begeisterten mit ihrem Lied Können Schweine fliegen? Übergabe des neuen Medie Ab Anfang Mai steht Vorarlbergs Schulen und Kindergärten ein neues „Medienpaket Umweltspiele“ zur Verfügung, das vom Land Vorarlberg und vom Umweltverband gemeinsam mit Lehrpersonen sowie Schülerinnen und Schüler zusammengestellt wurde. Die darin enthaltenen Spiele und Materialien erleichtern es PädagogInnen, die Kinder und Jugendlichen beim Entwickeln von Werten und positiven Haltungen zu unterstützen, so Schullandesrat Siegi Stemer und Umweltlandesrat Erich Schwärzler bei der Präsentation an der Volksschule Lauterach. Spiele lockern nicht nur den Unterricht auf, das spielerische Lernen bringt auch beson12 ders viel, betont Landesrat Siegi Stemer: „Das praktische Tun ist der beste Weg, um sich Inhalte zu merken und damit verbundene Werte zu verinnerlichen“. Am interessantesten ist es, wenn Kinder im Freien die natürlichen Kreisläufe erkunden können. Das zeigen die mit großem Erfolg und Begeisterung durchgeführten Waldspiele auf dem Ardetzenberg oder die „Lebensraum Fluss“ Exkursionen. Schulkinder behalten tatsächlich nur zehn Prozent von dem, was sie lesen und etwa 30 Prozent davon was sie sehen, hingegen aber 70 Prozent davon, was sie selbst vortragen und sogar 90 Prozent von dem, was sie selbst ausführen und erleben. So erleichtern die Spiele im Klassenzimmer durch „Kinder lernen durch die Umweltspiele die Hausordnung der Natur kennen“ Landesrat Ing. Erich Schwärzler ihre spielerischen und praxisnahen Elemente das Erlernte besser im Gedächtnis zu behalten. Schülerinnen und Schüler haben mit ihren Lehrpersonen über 30 Spiele getestet und bewertet. Ist das Spiel spannend und interessant? Sind die Spielregen leicht verständlich? Erfahre ich Neues? Das waren fenster Aus der Gemeinde KINDERGARTEN v.l.n.r. Landesrat Ing. Erich Schwärzler, Bgm. Elmar Rhomberg, Sonderpädagogin Ingrid Benedikt, Landesrat Mag. Siegi Stemer, Direktor Alois Bitschnau Kindergarten Dorf feierte Muttertag Die Kinder der Müsle-Gruppe vom Kindergarten Dorf waren schon den ganzen April damit beschäftigt sich auf den Muttertag vorzubereiten. So wurden eifrig Herzen aus Pappmache gebastelt und bemalt. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Am Ende hatte jedes Kind ein wunderschönes selbst gestaltetes Herz. SchülerInnen der HS Dornbirn Lustenauerstraße, Landesrat Mag. Siegi Stemer, Landesrat Ing. Erich Schwärzler, Sonderpädagogin Ingrid Benedikt, Bgm. Elmar Rhomberg erfahren von den SchülerInnen einiges über die Umweltspiele So viele Herzen zum Muttertag Neben dem Basteln wurden auch ein Lied und ein Gedicht eingeübt: npaket Umweltspiele einige der Fragen, die es zu beantworten gab. „Die SchülerInnen waren mit großem Eifer dabei, die Spiele zu testen“, so die Sonderpädagogin Ingrid Benedikt. Nur die bestbewerteten Spiele haben es schließlich in das Medienpaket geschafft. Alle darin enthaltenen Spiele sind zum Angreifen, also für das reale gemeinsame Spiel gedacht – ohne Computer. Unterteilt wurden die ausgewählten Spiele schließlich in Altersgruppen von 4-7 Jahre, 8-11 Jahre und 12-15 Jahre. Je Altersgruppe stehen vier bis sechs Spiele zur Verfügung, die von den Schulen in den Bezirksbildstellen ausgeliehen werden können. „Können Schweine fliegen?“ „Der bunte Planet“ und „Stiefelglück – Das Bauerngolf“ sind nur einige der Spiele, die von den Kindern ausgewählt wurden. Durch Umweltspiele wird nicht nur trockenes Wissen weitergegeben, sondern auf spielerische Art und Weise ein entsprechendes Bewusstsein für die Natur gefördert. „Spielerisch werden Kinder und Jugendliche sensibilisiert, keine Ressourcen zu verschwenden und die Natur als unseren Lebensraum schützen zu lernen“, so abschließend Bürgermeister Elmar Rhomberg. Alles Gute liebe Mama wünsch ich dir zum Muttertag. Bin ja froh, dass ich dich habe, früh am Morgen und am Tag! Hab zu essen, habe Wäsche, hab ein Bett für mich allein. Mama, mir geht´s wirklich super, Mama, ich find das echt fein! Manchmal bin ich etwas zickig und das findest du nicht richtig. Nimmst die Wäsche mit strenger Miene, tust sie in die Waschmaschine. Ich schau dich an und ich hab Glück: Ich bin doch noch dein bestes Stück! Nach aller Mühe konnten es die Kinder kaum erwarten, ihr tolles Geschenk zu überreichen. Wir wünschen allen Mamas alles Liebe und wir hoffen ihr hattet einen schönen und unvergesslichen Tag! www.vorarlberg.at fenster 13 Aus der Gemeinde Schoolwalker – zu Fuß unterwegs sein macht Spaß „Let´s keep fit“ sangen die Schülerinnen und Schüler im Landhaus, schoolwalker So bunt war es im Landhaus wohl noch nie Buntes Finale der großen scho Mit viel Begeisterung und Phantasie vermittelten SchülerInnen der plan-b Gemeinden ihre Erlebnisse als echte „schoolwalker“. Und weil zu Fuß unterwegs sein einfach Spaß macht, ging’s beim Abschluss der großen Ausstellung nochmals besonders bewegt her. Eine über 200 m lange Schuhraupe spazierte durchs Landhaus, bunte Schuhe bahnten sich ihren Weg und die Welt trug Füßchen. Gemeinsam bereiteten Kinder und LehrerInnen der plan-b Gemeinden ihre "schoolwalker"Erfahrungen auf und ergänzten sie mit Beiträgen von Schulen aus ganz Vorarlberg. Zahlreiche BesucherInnen staunten schon bei der Ausstellungseröffnung Anfang April über die phantasievollen Beiträge. Mindestens genauso spannend ging die Ausstellung Mitte April zu Ende. Die Volkschulen aus Hard, Lauterach und Schwarzach gestalteten das Abschluss-Programm der Ausstellung. Neben zahlreichen Eltern und Kindern ließen sich auch Landesrat Siegi Stemer und viele GemeindevertreterInnen die Veranstaltung nicht entgehen. Als Höhepunkt der bewegten Finissage präsentierten alle Kinder gemeinsam das Lied „Let’s keep fit“. Ein Titel, der optimistisch in die Zukunft blicken lässt. Unsere SchülerInnen sind auch nach der schoolwalker- „Bewegung tut Kindern rundum gut“ Landesrat Ing. Erich Schwärzler Ausstellung sicher begeistert zu Fuß unterwegs. Das Schulwege-Sammeln macht Ihnen einfach Spaß. „Es ist mittlerweile fester Bestandteil jedes Schuljahres“, freut sich Hubert Köb, Direktor der Volkschule Lauterach Unterfeld, mit seinen KollegInnen über den Erfolg der "schoolwalker"-Aktion. Dass so 14 fenster Aus der Gemeinde S P I S PA S P O Bunte Schuhe bahnten sich ihren Weg durch das Landhaus SpiSpaSpo 2008 bald ist es soweit… …nur noch ein paar Tage warten und dann flattert der gelbe Kindersommer Folder zu euch nach Hause. Was dann? Am besten die Veranstaltungen aussuchen, gleich anmelden und vor Vorfreude platzen…. In der Dornbirner Sparkasse, Filiale Lauterach, kann um 2 Euro die SpiSpaSpo Factbox schoolwalker • Die 11 teilnehmenden Volksschulen aus den plan-b Gemeinden: VS Bregenz Rieden, VS Bregenz Schendlingen, Musikvolksschule Bregenz Stadt, VS Hard Markt, VS Hard Mittelweiherburg, VS Lauterach Dorf, VS Lauterach Unterfeld, VS Kennelbach, VS Schwarzach, VS Wolfurt Bütze, VS Wolfurt Mähdle; • Partner: plan-b Gemeinden, aks Gesundheitsvorsorge GmbH, Land Vorarlberg, Landesschulrat Vorarlberg, Klimabündnis Vorarlberg. So viele Herzen zum Muttertag Card erworben werden. 20% Ermässigung auf alle Veranstaltungen – ist das nicht was?? Was erwartet euch – ich verrate nicht viel……zwei Kleinigkeiten…Abenteurer aufgepasst! Ein ganzer Tag Abenteuer in Dornbirn wartet auch heuer wieder auf euch. Ein Tag Wildnis, Abenteuer und Natur pur……das dürft ihr nicht verpassen. Hier wird Feuer geschlagen, über einen Indianersteg balanciert und eine Guerillarutsche hinabgerutscht….Spiele kommen auch nicht zu kurz….da könnt ihr euch auf was freuen. Auch für Gaumenfreude ist gesorgt – vom Kochkurs bis zu einer Riebelsafari…. Ich freue mich schon auf den Sommer mit euch. Die Sonnenstrahlen kitzeln auch mich schon in der Nase. Euer Kulimu • Projektdauer: jeweils 4 Wochen olwalker-Ausstellung viele SchülerInnen im Rahmen von „schoolwalker“ immer wieder begeistert zu Fuß unterwegs sind, ist auch für die plan-b GemeindevertreterInnen Grund zur Freude: „Bewegung tut Kindern rundum gut. Sie hält gesund, fit und fördert die Konzentration. Und ganz nebenbei reduzieren zu Fuß gegangene Wege den Verkehr in unserer Region“, so die Harder Schul- und Kindergartenreferentin Herlinde Kinz. Zur Ausstellungseröffnung und zur Finissage kamen die SchülerInnengruppen ausnahmsweise nicht zu Fuß. Ganz bequem ging’s mit dem Bus zum Landhaus Bregenz. Die Fahrkarten stellte der Verkehrsverbund Vorarlberg zur Verfügung. Was ist schoolwalker? Wie man Kindern Lust auf's Gehen macht, beweist "schoolwalker" seit mehreren Jahren immer wieder: Begeisterte SchülerInnen sammeln gemeinsam zu Fuß gegangene Schulwege für Ihren Schulwegausweis. Was als Aktion des regionalen Mobilitätsmanagement plan-b und seinen Partnerschulen begonnen hat, macht mittlerweile als Angebot des aks Arbeitskreis für Vorsorge- und Sozialmedizin und von Vorarlberg mobil landesweit Schule und vor allem Spaß. 6.440 Kinder legen so gemeinsam täglich ca. 6.500 km zurück – das entspricht ungefähr der Länge des Nils. fenster 15 Werbung 16 fenster Aus der Gemeinde Das Gespräch mit Schwester Magdalena Wo sind sie aufgewachsen? Und was waren die Beweggründe für ein Klosterleben? Aufgewachsen bin ich im Rheinland, in der Nähe der ehemaligen deutschen Bundeshauptstadt Bonn. Ich besuchte eine Klosterschule und arbeitete später 20 Jahre lang als Erzieherin in einem von Ursulinen geführten Internat. Ich war verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder. Familie und Berufsleben konnte ich nur mit Hilfe von Gebet und Gottesdienstbesuch bewältigen, aber oft war nicht genügend Zeit dafür. Dann verließ ich mich auf das stellvertretende Gebet der Ordensleute. Als meine Kinder erwachsen wurden spürte ich, dass ich nun selbst die Aufgabe des stellvertretenden Betens übernehmen sollte. Nach längerem Suchen lernte ich den Orden der Redemptoristinnen kennen und trat – mit Zustimmung der Kinder – 1993 in unser deutsches Kloster ein. Ordensinterne Gründe führten 2002 zu meiner Übersiedlung in das St. Josefskloster in Lauterach. Im Kreis unserer Gemeinschaft und auch in Vorarlberg wurde ich bald heimisch, vor allem, nachdem ich die neue „Fremdsprache“ verstehen konnte. Auch meine Familie, inzwischen gibt es fünf Enkelkinder, besuchen mich gerne hier. Wie sieht ihre Arbeit im Kloster aus? Wie können wir uns den Tagesablauf der Schwestern vorstellen? Morgens, um 5.30 Uhr beginnen wir mit der ersten Gebetszeit, einem Wechsel aus stillem, persönlichen Gebet und gemeinsamen Gotteslob mit den Psalmen. An vier Tagen folgt um 6.45 Uhr die hl. Messe. Nach dem gemeinsamen Frühstück und dem Rosenkranz beginnt die Arbeit in den verschiedenen Bereichen des Haushaltes, im Garten, der Hostienbäckerei und im Büro. Um 11 Uhr beten wir das Mittagsgebet und nehmen anschließend das Mittagessen ein, danach gibt es eine kurze Erholungszeit. Um 13.30 Uhr ist wieder Gebetszeit und danach die zweite Arbeitszeit. Die meist gesungene Vesper beendet um 17.30 Uhr den Arbeitstag. Danach hören die Schwestern die Gebetsanliegen und Intentionen für den kommenden Tag. Nach dem Abendessen sitzen wir im Sommer gerne auch im Garten beim Bienenhäuschen in der Abendsonne. Wir verbringen den Tag weitgehend im Schweigen. In unseren Gebetszeiten und in der Eucharistiefeier tragen wir auch die uns anvertrauten Anliegen und Sorgen unserer Mitmenschen vor den Herrn. Es ist uns wichtig, Zeit zu haben für alle, die mit ihren Sorgen zu uns kommen. Zuhören und da sein, wenn wir gebraucht werden, ist in unserer lauten, hektischen Zeit ein wichtiger Dienst für unsere Mitmenschen. Das St. Josefskloster hat verschiedenste Angebote für die Mitmenschen. Erzählen sie uns etwas darüber? Sehr gerne. Im St. Josefskloster gibt es die Möglichkeit, gemeinsam mit den Schwestern die heilige Messe zu feiern. Bibelkreise, Gebets- und Meditationsgruppen bieten Gelegenheit zur Vertiefung des Glaubens und zum Austausch über Glaubenserfahrungen und Glaubensfragen. Interessierte Menschen sind eingeladen, Zeit mit uns im Kloster zu verbringen. Um zu beten, den Glauben zu vertiefen, sich vom Alltag zu erholen und - nach Wunsch – im Kloster mitzuarbeiten. Dafür stehen mehrere Gästezimmer zur Verfügung. Ein sogenannter „Klostertag“ ist die Gelegenheit, in einer kleinen Gruppe von Menschen einmal einen Tag anders zu verbringen und das Leben hinter Klostermauern kennen zu lernen. Es bedeutet, mit den Schwestern zu beten und zu meditieren, zu schweigen und sich über verschiedene Fragen des Lebens und des Glaubens auszutauschen, dabei aber auch an verschiedenen Arbeiten im Kloster teilzunehmen und zu schauen, wie es hinter den Klostermauern aussieht. Stille Zimmer, die Bibliothek und – wenn das Wetter mitspielt – der große Klostergarten bieten Gelegenheit sich zurückzuziehen, einmal für sich selbst Zeit zu haben. Auch die Hostienbäckerei kann besichtigt werden? Ja, seit 1982 haben wir die Hostienbäckerei als Haupteinnahmequelle. Im Jahre 2003 wurde sie im neugebauten Wirtschaftsgebäude nach modernen hygienischen und arbeitstechnischen Gesichtspunkten neu eingerichtet. Von hier beziehen mehr als 260 Pfarreien in ganz Österreich und zum Teil auch in Süddeutschland ihre Hostien. Die Bäckerei ist jedes Jahr Ziel sehr vieler Kinder, die sich auf die Erstkommunion vorbereiten. Hier erfahren sie nicht nur, wie das heilige Brot hergestellt wird, sondern auch, dass es ihnen Jesus als ihr Freund ganz nahe bringt. Vielen Dank für das Gespräch fenster 17 Schwester Magdalena Priorin des St. Josefskloster Lauterach Schwester Magdalena sie sind seit März Priorin des St. Josefskloster. Was sind ihre Aufgaben? Dem Kirchenrecht entsprechend wird im Kloster alle drei Jahre gewählt. Über das Vertrauen, das mir die Mitschwestern durch die Wahl zukommen ließen, freue ich mich. Als Priorin ist es meine vorrangige Aufgabe, mich um die Belange und Anliegen meiner 12 Mitschwestern zu kümmern. Ich muss dafür Sorge tragen, dass wir alle zusammen unserem Ordensauftrag gerecht werden: in Gottesdienst und Gebet mit dem Erlöser Jesus Christus – unser Name Redemptoristinnen bedeutet ja Schwestern des heiligen Erlösers – verbunden zu sein. Diese Verbindung für die Kirche als auch für die Menschen unserer Umgebung zu leben. Eine „Schule des Gebetes“ sollen wir sein, daher gehören die Gestaltung von Besinnungstagen, Gebetsgruppen und die Organisation anderer geistlicher Angebote zu meinen Aufgaben, ebenso wie die Vertretung der Gemeinschaft nach außen. Als internationaler Orden stehen wir mit unseren Mitschwestern in aller Welt in Kontakt. Für diese Aufgabe ist mir meine Liebe zu Fremdsprachen recht nützlich. Aus der Gemeinde Praxiseröffnung Dr. Thomas Lang D r. Lang studierte an der Universität in Innsbruck, wo er auch seine Promotion erlangte. Er absolvierte eine Zusatzausbildung für kontrollierte Körperakupunktur, im Rahmen der Ausbildung für traditionelle Chinesische Medizin. Im Landeskrankenhaus Feldkirch absolvierte Dr. Lang unter anderem bei Prim. Dr. Schurz und Prof. Dr. Peter Schwärzler die Ausbildung zum Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Seit 2006 ist Dr. Thomas Lang Oberarzt in der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe und der Ambulanz für Pränatalmedizin am Krankenhaus der Stadt Dornbirn. Er ist verheiratet und Vater von zwei Kindern, Maximilian und Florentina. Ab Juni 2008 ist seine Wahlarztpraxis für Frauenheilkunde und Geburtshilfe eröffnet. Wahlarztpraxis Dr. Thomas Lang, Facharzt für Frauenheilkunde u. Geburtshilfe Bundesstraße 32a, 6923 Lauterach Öffnungszeiten nach telefonischer Verein- barung, Anmeldung Mo, Di, Do, Fr von 15 - 19 Uhr; Mi von 9 - 15 Uhr Telefonnummer: 05574/82689 Mobil: 0664/73725393 Ein besonderer Tag A nfang April war für sechs Jungen und Mädchen in Lauterach, aber auch für das St. Josefskloster ein ganz besonderer Tag. Im Gottesdienst nahm Pfarrer Herbert Hehle drei Jungen und drei Mädchen feierlich in die Schar der Ministranten auf. Anfangs saßen die sechs in den ersten Bänken, ihre Gewänder lagen ordentlich gefaltet und zum Segnen bereit auf dem Altar. Dann wurden sie namentlich aufgerufen und nach ihrer Bereitschaft zum Dienst am Altar befragt, zu dem sich alle laut und deutlich bereit erklärten. Mit Gesang und Fürbitten für die neuen Ministranten wartete die Gemeinde, bis sie ihre Gewänder angelegt hatten. Im feierlichen Zug durch die ganze Länge des Kirchenschiffs trugen dann alle 11 Ministranten die Gaben feierlich zum Altar. Zwei „altgediente“ Ministrantinnen musizierten während der Kommunionausteilung mit Cello und Querflöte. Am Ende des Gottesdienstes bekamen die neuen Minis kleine Kreuze und Buttons mit der Aufschrift „Gottes Bodenpersonal“. Die Feier wurde nach dem Gottesdienst mit einem Frühstück sowohl für die Ministranten als auch für ihre Familien in den 18 v.l.n.r. Clemens Zech, Jakob Rusch, Nina Früh, Lena Willam, Laura Rusch, Valentin Zech; Pfarrer Herbert Hehle überreicht den neuen Ministranten ihre liturgische Bekleidung Räumen der Begegnungsstätte des Klosters fortgesetzt, wo dann auch die Schwestern Gelegenheit hatten, den „Zuwachs“ der Klosterfamilie zu begrüßen, denn junge Menschen am Altar sind ein deutliches Zeichen für eine lebendige Kirche. fenster Aus der Gemeinde KLOSTER Nicht nur die 8b-Klasse blickt der Matura optimistisch entgegen Klostertag am 31. Mai im St. Josefskloster Ist das nicht ein Angebot in unserer so unruhigen Zeit, in der wir ständig gefordert sind? Wo gibt es so etwas? Was ist ein Klostertag? Eine Gelegenheit, in einer kleinen Gruppe von Menschen, die einmal einen Tag anders verbringen wollen, das Leben hinter Klostermauern kennen zu lernen. Es bedeutet, mit den Schwestern zu beten und zu meditieren, zu schweigen und sich über verschiedene Fragen des Lebens und Glaubens auszutauschen, dabei aber auch an verschiedenen Arbeiten im Kloster teilzunehmen und zu schauen, wie es hinter den Klostermauern aussieht. Stille Zimmer, die Bibliothek und – wenn das Wetter mitspielt – der große Klostergarten bieten Gelegenheit, sich zurückzuziehen, einmal für sich selbst Zeit zu haben. Interessierte Damen und Herren melden sich bitte bis zum 30. Mai bei Sr. Magdalena im St. Josefskloster, Klosterstraße 1, 6923 Lauterach Tel.: 05574/71228 E-mail: ossr-lauterach@utanet.at Das mittelalterliche Ambiente beeindruckte die Schülerinnen Die erfolgreiche Klettermannschaft (Lukas Karal, 8c, Jakob Lerbscher, 7b, Philipp Vogl, 8b, Claudio Feuerstein, 8a, v.l.n.r.) Aktivitäten aus dem BORG Schriftliche Reifeprüfung In der ersten Maiwoche fand die schriftliche Reifeprüfung am BORG Lauterach statt. Von den insgesamt 61 Schülern der 8. Klassen konnten 59 zum ersten Termin antreten. Die mündliche Reifeprüfung findet Mitte Juni statt. Kultur-Exkursion nach Deutschland Interessierte Schüler der 7. und 8. Klassen besuchten unter der Leitung der Professoren Wolfgang Thoma und Andreas Eder die Buchmesse in Leipzig. Im Rahmen dieser Kulturfahrt wurden auch die historische Altstadt von Rothenburg, die Wartburg in Eisenach und die Gedenkstätte des Konzentrationslagers Buchenwald besichtigt. In Weimar standen auch ein Konzert und ein Theaterbesuch auf dem Programm. Landesmeister im Sportklettern Die Schulmannschaft des BORG Lauterach gewann überlegen die Schul-Landesmeisterschaft im Sportklettern. Zudem erreichte Philipp Vogl unter den mehr als 200 Teilnehmern die zweithöchste Punktezahl des Wettbewerbs. Betreut wurde das Team von Professor Reinhard Grabher. Erfolgreicher Abschluss des Palliativlehrganges Susanne Vonach erstellte eine wertvolle Projektarbeit Unsere DGKS Susanne Vonach hat am Palliativlehrgang 2007-2008 unter der Leitung von Prof. DR. Gebhard Mathis und Mag. Brigitte Achatz, im Bildungshaus Batschuns teilgenommen und dabei eine für Lauterach sehr informative und wertvolle Projektarbeit erstellt, die sich mit der Vernetzung der sozialen Dienste in der Gemeinde auseinandersetzt. Diese Projektarbeit wird im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung von Susanne Vonach präsentiert. www.vobs.at/borgl Aus der Gemeinde Wie gehe ich richtig mit Jugendlichen um? V3 Vandalismus Vorurteile Vorbild Mit freundlicher Unterstützung von: Freiräume sind für Jugendliche wichtig D as Jugendsozialarbeitsprojekt „V3 (Vandalismus – Vorurteile – Vorbild)“ wird 2008 gemeinsam als Schwerpunktthema der Offenen und Mobilen Jugendarbeit in Lauterach und Hard umgesetzt. Neben der intensiven Auseinandersetzung mit Jugendlichen zum Thema haben sich die JugendarbeiterInnen zum Ziel gesetzt, das Miteinander der Generationen zu fördern. Ein Werkzeug für den Umgang mit Jugendlichen Das Thema Kinder- und Jugendfeindlichkeit wird landesweit thematisiert. Als „GoodPraktik-Modell“ wird nun ein Flyer zugänglich gemacht, der im Umgang mit Jugendlichen Hilfestellung leisten soll. Die Umgangsanleitung für das „Gerät Jugendliche/r“ ist als Handwerkszeug gedacht, welches anregen soll, sich selbst im Umgang mit Jugendlichen auseinander zu 20 setzen. Dadurch soll die Kommunikation zwischen den Generationen gefördert werden. Bei der Ausarbeitung der Inhalte wurden Jugendliche miteinbezogen: sie reflektierten mit den JugendarbeiterInnen ihre Erlebnisse auf öffentlichen Plätzen und wurden so sensibilisiert, mit einer positiven Grundeinstellung auf Erwachsene zuzugehen. Vorhandene Fähigkeiten und Stärken wurden gefördert. Warum? Wenn Jugendliche negative Aufmerksamkeit bekommen, erzeugt dies auch oft negative Reaktionen. Wir wünschen uns Erwachsene, die nicht wegschauen, positiv auf die Jugendlichen zugehen und sie ernst nehmen. So kann eine gemeinsame Kommunikation und ein Miteinander bewirkt werden. Freiräume für Jugendliche werden immer knapper. Oft werden öffentliche Plätze als Freizeittreffpunkte genutzt und dadurch kann es zu Konflikten zwischen den Generationen kommen. Wie wird der Flyer eingesetzt? Die Umgangsanleitung liegt dieser Ausgabe des Lauterachfensters bei und ist auch im Marktgemeindeamt Lauterach erhältlich. Weitere Kooperationspartner sind die Gemeinden Hard sowie die Polizei und die Hauptschulen. Außerdem wird der Flyer landesweit durch „Kinder in die Mitte – Miteinander der Generationen“ eingesetzt. Kontakt Marktgemeinde Lauterach, Offene Jugendarbeit, Jugendkoordinatorin Manuela Preuß Montfortplatz 2, Tel. 0664/8200692, Email: manuela.preuss@gmx.net fenster Aus der Gemeinde Historisches – Wie es früher war Schachtel Marie-Haus Das Haus des Bernhard Neyer, später Schachtel Marie-Haus, vor Verlegung des Eingangs Ehemalige Haustür S chon beinahe hundert Jahre gehört das markante Haus (Nr. 64) an der Bundesstraße zum Ortsbild Lauterachs und es ist erfreulich, dass es im Rahmen des geplanten Sozialzentrums nicht nur erhalten bleibt, sondern darüber hinaus auch funktionell in dieses eingebunden sein wird. Die einstige Villa gehörte dem wohlhabenden Weinhändler und Schnapsbrenner Bernhard Neyer. Sein Ziehsohn Karl Reiner erfuhr die schulische Ausbildung in der Mehrerau, verdiente später sein Geld als Bankangestellter, war ein begabter Orchestergeiger und erfolgreicher Rudersportler bei den Bregenzer Wikingern. Wen wundert es da, dass sein Bekannten- und Freundeskreis vorwiegend in der Stadt zu finden war. Trotzdem heiratete er 1926 eine gestandene Lauteracherin, nämlich Maria, die ältere Tochter des Buchbinders Josef Meyer, der in der Pariserstraße eine Kartonage betrieb und neben der Tubenfabrik Höll zahlreiche andere Hersteller mit Schachteln versorgte. Besonders gerne und gewandt kam sie den aus geschäftlichen Verbindungen erwachsenden gesellschaftlichen Pflichten nach und war daher auch in wirtschaftlichen Kreisen keine Unbekannte, was ihr den Spitznamen „Schachtlo Mari“ einbrachte. Natürlich konnte man dabei manchmal auch eine eher emotionale Einstellung heraushören, je nach dem, wer es eben sagte. Wie Ferdinand Lang in seiner Chronik schreibt, war das damals gerade vier Jahre alte Haus des Bernhard Neyer im Jahre 1915 Schauplatz einer wilden Verfolgungsjagd: „Am 6. Juli wurde es von der Gendarmerie unter Mithilfe eines Finanzwachbeamten und mehrerer junger Burschen umzingelt, um den bei Fräulein Anna G. befindlichen und steckbrieflich verfolgten Josef K. in Haft zu nehmen. K. wurde schon länger gesucht, da er an verschiedenen Orten gestohlen hatte. Zwei Gendarmen, ein Fremder und der Gemeindediener Josef Reiner von hier betraten das Haus, gingen die Treppe hinauf und wollten in die Küche eindringen, welche jedoch verschlossen war. Anna G. fragte, wer draußen sei. Indessen öffnete ihr Vater die Kammertüre und die Gendarmerie ging mit geladenem Revolver durch diese in die Küche. Im selben Augenblick öffnete Anna G. dem verfolgten K. das Fenster in der Veranda, dieser sprang hinaus und kam auf das Dach. Die Polizei konnte ihm vom Fenster aus nachschauen. K. wollte schnell vom Dach hinunterspringen, aber das Haus war umzingelt. Die Gen- darmen begaben sich sofort auf die hintere Seite und inzwischen war K. schon bis zur Dachtraufe heruntergekommen. Nach mehreren Drohungen durch den Wachtmeister kletterte K. wieder zum Giebel, deckte einige Ziegel ab und warf sie zu Boden. Als er es wieder über die Dachtraufe versuchte, feuerte der Gendarm einen Schuss auf ihn ab, welcher ihn jedenfalls getroffen hat, weil K. fürchterlich stöhnte. Er kletterte wieder zu der Stelle zurück, wo er das Loch in das Dach gemacht hatte und verschwand. Mit vier Mann Verstärkung fand man ihn um 3 Uhr in der Früh bewusstlos 1½ m tief zwischen der Wand und dem Heustock mit dem Kopf nach unten gerichtet. In seinen Taschen fand man 22 Stück 9 mm Patronen, einen 4 m langen Strick und auch ein Revolver und eine Geldtasche mit 700 Kronen wurden gefunden. Am Morgen des 7. Juli wurde K. mit einem Handwagen und hinterher Frl. Anna G. nach Bregenz in die Fronfeste geführt. K. wurde zu 7 1/2 Jahren schweren Kerkers verurteilt und nach Deutschland ausgeliefert. Dort wird er als Deserteur eine weitere Strafe zu gewärtigen haben.“ (Bericht gekürzt) Fotos: Franz Primigg fenster 21 Aus den Vereinen Feuerwehr bei „Oho Vorarlberg“ Z Die Feuerwehrmänner mobilisierten die letzte Reserven beim Holzsägen u einem „Einsatz“ der örtlichen Feuerwehr einmal abseits des gewohnten Geschehens kam Anfang April beim großen Spielfest „Oho Vorarlberg“, das gemeinsam für die Gemeinden Wolfurt, Bildstein, Kennelbach und Lauterach bei der Hauptschule Wolfurt durch VKW und VN veranstaltet wurde. Dabei beteiligte sich die Feuerwehr Lauterach mit zwei Vierergruppen um sich im spielerischen Wettstreit mit Vereinen und Organisationen der teilnehmenden Gemeinden zu messen. Nach Bungeerun, Tischfussball XXL, Skilauf, Holzsägen und dem abschließenden „Oho Vorarlberg Quiz“ konnte schließlich ein 3. Rang im Gesamtklassement eingefahren und zusammen mit dem FC Lauterach die Fahnen der Lauteracher Vereine hochgehalten werden. www.feuerwehr-lauterach.at Ablöscharbeiten am LKW Feuerwehr: Ladekran gelangt in Oberleitung „LKW Brand neben Bahnstrecke“ lautete die Einsatzmeldung für die örtliche Feuerwehr am Vormittag des 24. Aprils. 22 Mitglieder der Wehr gingen sofort mit drei Fahrzeugen in den Einsatz und stellten dann vor Ort fest, dass es sich um eine äußerst gefährliche Situation handelt. Bei Abladearbeiten geriet der Kran einer Dachdeckerfirma bei der Bahnrampe des ADEG Großhandellagers an der Reitschulstraße in die Oberleitung der ÖBB und reißt diese ab. Durch ein rasches impulsives Handeln konnten sich zwei Mitarbeiter gerade noch in Sicherheit bringen ehe es zum Kontakt mit der 15.000 KV Leitung kommt und verhinderten so eine Katastrophe. Der Stromstoß führt dazu dass die Reifen des LKWs sowie die Abstützplatten des Kranes zu brennen beginnen. Die Feuerwehr übernahm unter entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen, da die abgerissene Leitung nicht geerdet war und der Bahnverkehr nicht komplett eingestellt wurde, die Ablöscharbeiten und die Absicherung der Einsatzstelle, damit keine weiteren unbefugten Personen in höchste Gefahr geraten konnten. Mittels Wärmebildkamera erfolgte dann ein Check des Fahrzeuges nach weiteren Glutnestern, um ein mögliches Abbrennen des LKWs zu verhindern. Die Einsatzgruppe des Güterbahnhofes Wolfurt übernahm dann die Erdung der Leitung und in weiterer Folge die Instandsetzung des Fahrleitung. www.feuerwehr-lauterach.at 22 fenster Aus den Vereinen Vereinsausflug der Bürgermusik Das verlängerte Wochenende Anfang Mai nutzte die Bürgermusik Lauterach ihrerseits für einen dreitägigen Vereinsausflug nach Göttweig in der Wachau. Nach Anfahrt - unterwegs stießen zahlreiche Studenten hinzu - und einem gemeinsamen Abendessen in Furth (Nähe Krems) ließ man den ersten Tag bei einem urigen „Hock“ und vereinsinterner musikalischer Umrahmung eher gemütlich ausklingen. Am darauf folgenden Tag besichtigten die 70 Personen starke Reisegruppe das Stift Göttweig und verbrachte den Nachmittag zur freien Verfügung in Krems, was je nach Altersgruppe zu spontanen Aktivitäten wie Museumsbesuch, Stadtbummel oder Sport im Park verleiten ließ. Am Abend umrahmte die Bürgermusik musikalisch einen privaten Empfang der Familie Dockner auf deren Weingut in Höbenbach. Die Einladung der Gastgeber zur anschließenden gemeinsamen Feier konnte natürlich nicht abgelehnt werden. Am dritten und letzten Tag der großen Ausfahrt erlaubte die Familie Dockner noch anlässlich einer Weingutbesichtigung einen interessanten und informativen Einblick in ihre hauseigene Weinherstellung und -lagerung, bevor schlussendlich die Rückreise ins Ländle wieder angetreten wurde. Die Bürgermusik Lauterach bedankt sich an dieser Stelle bei der Fahnenpatin Marie-Luise Dietrich für die Organisation und Realisie- Die Bürgermusik geht alle drei Jahre „auf Ausflug“, diesmal in die Wachau rung dieses Kurzurlaubes und ganz besonders bei der Familie Dockner für die unvergesslichen Stunden in Höbenbach und die äußerst großzügige Einladung anlässlich ihrer Familienfeierlichkeiten. Feuerwehr probt intensiv Überdruckbelüftung S tark verrauchte Gebäude, dicker schwarzer Qualm, null Sicht! Dies ist eine typische Situation wie sie die Atemschutzträger beinahe bei jedem Zimmer oder Kellerbrand vorfinden. Selbst wenn sich alle Personen ins Freie retten können, erschwert dies die Löscharbeiten der Trupps ungemein. Neben der Wärmebildkamera die zur Personensuche, zur Lokalisierung des Brandes und zur Suche nach Glutnestern ein unverzichtbares Mittel geworden ist und seit der Anschaffung unzählige Dienste geleistet hat, gelten Überdrucklüfter als das unterstützende Mittel bei solchen Einsätzen. Durch die Erzeugung eines Überdrucks im Gebäude und das richtige Öffnen von Fenstern durch die Atemschutztrupps kann ein Wohnhaus innerhalb kürzester Zeit rauchfrei gemacht werden und ermöglicht so ein wesentlich schnelleres Vordringen zum Brandherd, um das Feuer abzulöschen und größeren Schaden durch ein Ausbreiten des Brandes zu verhindern. Die Feuerwehr Lauterach ist derzeit im Besitz von zwei Überdrucklüftern, sowie eines weiteren Be- und Entlüftungsgerätes. Diese ermöglichen das Absaugen von Rauch aus Räumen ohne Fenster, oder Gasen aus einem Tank. Der richtige Umgang und die intensivste Vorgangsweise bei so einem Einsatz bildeten die Schwerpunkte der Frühjahrsausbildung der örtlichen Feuerwehr. Nach einer Intensivprobe der Atemschutzträger mit „Nullsicht“ und Personensuche mit der Wärmebildkamera beim ehemaligen Hausmeistergebäude der Firma Schönenberger, erfolgte dann im April für die gesamte Mannschaft die Einzelgruppenausbildung für den Bereich Be- und Entlüftung. Dazu bot sich das ehemalige Büro- und Pförtnerhaus der Firma Höll an der Karl-HöllStraße als ideales Übungsobjekt an. An insgesamt vier Abenden erfolgte die Schulung und Ausbildung für das richtige in Betrieb nehmen, das Aufstellen und dann die Raum für Raum vorzugehenden Maßnahmen, um den besten Erfolg zu erzielen. Atemschutzeinsatz bei stark verrauchten Gebäuden fenster 23 Werbung 24 fenster Aus den Vereinen Handballclub Bodensee Silber für das U11-Team So jubeln Sieger! VHV-Präsident Alex Knauth, Emanuel Rinderer, Jonas Gorbach freuten sich über Silber U m es vorwegzunehmen. Für Gold hatte es nicht ganz gereicht, aber für Silber. Und wer die Historie dieses Teams verfolgt, der wird dieses Silber eher für Platin erklären. Denn nur die Allerkühnsten, z.B. der Präsident des Handballclubs, hatte den „Neulingen“ diese Leistung zugetraut. Das U11 Team des Handball Club Bodensee bildete sich erst im Laufe der Meisterschaft! Gerade noch rechtzeitig, nur ein paar Wochen vor dem endgültigen Meisterschaftsfinale, fanden noch einige Lauteracher Schüler den Weg zum Club. Eigentlich nichts Besonderes. Doch dass diese dann innerhalb von Wochen bereits so erfolgreich mitspielen konnten, war schon eine Riesenüberraschung. Gibt es dafür ein Erfolgspatent oder Rezept? Ein Rezept gibt es nicht, aber ein klarer Plan. Und dieser wurde konsequent umgesetzt. Lebendige Trainings mit viel Spaß und intensiven, schnellen Ballspielen. Und die Jungs ließen sich nicht zweimal bitten. Alles was sie sich in so kurzen Zeit aneigneten, setzten sie auch in den Finalspielen konsequent um. Wichtig war natürlich, dass die Routiniers – die aus ganzen drei Spielern bestand – die Hauptverantwortungen übernahmen. Routiniers ist eigentlich übertrieben, denn diese spielten selbst erst eine Saison Handball. Doch mit unbändigem Willen und einem grandiosen Einsatz schafften alle gemeinsam die große Sensation. Sie ließen fast ganz Vorarlberg hinter sich. Lustenau, Hohenems, Feldkirch und auch die bereits langjährig zusammenspielenden Harder Handballer. Alle zusammen konnten die Lauteracher Handballer nicht stoppen! Einzig das Team aus Bregenz konnte nicht nur den Heimvorteil, sondern auch die große Erfahrung nutzen. Vorarlberger Vizemeister zu werden, dass war der Lohn für die Lauteracher Jungs! Und noch ein Meistertitel. Wenn auch keine Medaille dafür vergeben wurde, einen Meistertitel eroberte sich der Hand- ball Club Bodensee zusätzlich. So gab’s die Auszeichnung als bester Fanclub im Jugendbereich des Vorarlberger Handballsports. Dies ist nicht nur eine sehr erfreuliche Geschichte, sondern eines der Erfolgsrezepte. Begeistere Eltern, Großeltern und Freunde der Jungs motivierten diese mit viel und vor allem lautstarken Engagement bei den Spielen. Wie eine große Familie, zauberten sie eine tolle Atmosphäre und waren nach dem erfolgreichen Spiel mit Stolz erfüllt. Nicht nur den Gewinn der Silbermedaille, sondern die gesamte Vereinsentwicklung ist beeindrukkend. So werden in der nächsten Saison bereits neun Teams in die Meisterschaft starten! Wer gerne dabei sein möchte, einfach anrufen oder schreiben: Mobil: 0664 2610162 E-Mail: sport@hcbodensee.eu fenster 25 Aus den Vereinen Jahreshauptversammlung Obst- und Gartenbauverein Obmann Adolf Ehrle mit Referent Ing. Herber Geringer Schriftführer Artur Kalb mit Bezirksleiter Kurt Mohr bei der Verleihung des Silbernen Ehrenzeichens des Landesverbands A nfang April hielt der OGV Lauterach seine diesjährige Jahreshauptversammlung ab. Der vollbesetzte kleine Saal im Hofsteigsaal zeigte, dass die Terminund Referentenwahl richtig waren. Beim Empfang gab es wie gewohnt Schnäpse zu verkosten, Äpfel zu kaufen und bei einer Fotoschau den Rückblick auf vergangene Events. Zahlreiche Besucher begrüßten mit Obmann Adolf Ehrle, Bgm. Elmar Rhomberg, den Bezirksleiter von Bregenz Kurt Mohr und einige Obfrauen und Obmänner von benachbarten Obst- und Gartenbauvereinen und anderen Lauteracher Ortsvereinen. das vergangene Vereinsjahr ausweisen, da die Einrichtung der Homepage doch etwas gekostet hatte. Die Rechnungsprüfer Carina Kolb und Mag. Thomas Germann berichteten von einer vorbildlichen Kassaführung. Obmann Adolf Ehrle erzählte von den Veranstaltungen des OGVs. Der Winter-, Sträucher- und Beerenschnittkurs und auch der Ausflug rund ums Ländle wurden mit einer regen Teilnahme belohnt. Die Feuerbrandsituation im Frühjahr 2007 war eine mittlere Katastrophe. Das feuchtwarme Wetter hat die Verbreitung des Feuerbrands und anderer Pilzkrankheiten stark vorangetrieben. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurde der langjährige Schriftführer des Vereins DI Artur Kalb mit dem Silbernen Ehrenzeichen des Landesverbands ausge- Die Berichte der Vorstandsmitglieder wurden ohne weitere Fragen zur Kenntnis genommen. Der Kassier Alfred Stoppel konnte nur einen geringen Überschuss für 26 zeichnet. Anerkennende Worte für 15 Jahre im Vorstand, für die Organisation und das Abhalten von diversen Kursen und die Erstellung der neuen Homepage kamen von Obmann Adolf Ehrle. Die Verleihung selber nahm der Bezirksleiter und Vertreter des Landesverbands Kurt Mohr vor. Zum Abschluss der Versammlung hielt der durch Radio und Fernsehen bekannte Gartenbaujournalist Ing. Herbert Geringer einen Vortrag zum Thema „Der Garten - vitaminreich, gesund und schön“. Die Vorfreude auf das kommende Gartenjahr hatte er auf jeden Fall geweckt. Außerdem stellte er auch die neue Beerensorte „Cranberry“ mit ihren positiven Wirkungen auf die Gesundheit vor. www.ogvlauterach.at fenster Aus den Vereinen PENSIONISTENVERBAND Jahreshauptversammlung Kürzlich fand die Jahreshauptversammlung des Pensionistenverbandes Lauterach im vollbesetzten Hofsteigsaal statt. Neben den vielen anwesenden Mitgliedern konnte Obmann Peter Schwarz auch den Landesvorsitzenden Übernachtung im Gebirge unter freiem Himmel Abenteuer Winterbiwak für die Pfadfinder Peter Schwarz wurde als Vorsitzender einstimmig bestätigt Erich De Gaspari, Bürgermeister Elmar Rhomberg und Gemeinderätin Barbara Draxler begrüßen. Anschließend wurde für die verstorbenen Mitglieder eine Gedenkminute gehalten. Beim Jahresrückblick für 2007 bedankte sich der Obmann für die zahlreichen Beteiligungen bei allen Veranstaltungen. Für das Jahr 2008 wurde ein interessantes Programm ausgearbeitet, dass jetzt schon großen Zuspruch findet. Besonderer Dank galt auch allen Ausschussmitgliedern für ihre geleistete Arbeit. Es fanden anschließend die fälligen Neuwahlen des Vorstandes statt. Peter Schwarz wurde als Vorsitzender in seinem Amt für weitere 2 Jahre einstimmig bestätigt. Ebenso wurden die Ausschussmitglieder, analog dem vorliegenden Wahlvorschlag, einstimmig gewählt. Landesvorsitzender Erich De Gaspari konnte 64 langjährigen Mitgliedern Urkunden und Ehrennadeln überreichen. Johanna Graupner konnte für 30 Jahre Mitgliedschaft besonders geehrt werden. Mit einer interessanten Dia-Show fand ein gemütlicher Ausklang statt. Pfadfinder – Bericht zum Winterbiwak 2008 Schon vor einiger Zeit wurde bei den Pfadis Lauterach die Idee geboren, einmal ein Winterbiwak durchzuführen – eine Übernachtung im Gebirge unter freiem Himmel. Anfang April war es dann soweit, als sich die Jungs Martin, Philipp, Knösi, Andi und Simon der Ca/Ex mit Ihrem Leiter Andi und Tourguide Gerhard „Keule“ BÖHLER beim Pfadiheim Lauterach trafen. Nachdem der Proviant und die Schneeschaufeln in den Rücksäcken verstaut waren, ging’s auch schon los. Mit den Autos zuerst bis ins Ebnit nach Dornbirn und dann weiter zu Fuß in Richtung „Hohe Kugel“. Nach einem mehrstündigen und für manche anstrengenden Aufstieg, wartete in luftigen Höhe von ca. 1700 Meter, auch schon die nächste Aufgabe – das Einrichten des windgeschützten Nachtlagers hinter einer Schneewechte. Nach dem Abendessen, begaben sich alle in die Schlaf- bzw. Biwaksäcke um bei Temperaturen unter null Grad, fast wie zu Hause schlafen zu können und am Morgen den Sonnenaufgang rechtzeitig zu erleben. Bei herrlichem Sonnenschein wurde ausgiebig gefrühstückt und danach der Abstieg in Richtung „Ems-Reuthe“ angegangen, wobei manch einer, den Abstieg sitzend auf seiner Unterlagsmappe wagte (zumindest bis zur Baumgrenze). Nach einem köstlichen Mittagessen im „FluherEck“ ging’s auch schon wieder nach Hause. Ein anstrengendes aber sicherlich unvergessliches und beeindruckendes Erlebnis – zum nachmachen empfohlen! Mehr Fotos und Informationen unter www.pfadfinderlauterach.com www.pfadfinderlauterach.at fenster 27 Aus den Vereinen 25 Jahre Weltladen Wolfurt Arbeitsgruppe: Eine Welt – Weltladen Wolfurt Der Weltverein wurde vor 25 Jahren mit folgender Zielsetzung gegründet: Um einen Beitrag zur Verbesserung der Handelsbedingungen zwischen Industrie- und Entwicklungsländern zu leisten. Die Menschen bei uns über ihre Handlungsmöglichkeiten für globale Gerechtigkeit zu informieren. Durch direkte Unterstützung, SelbsthilfeProjekten in benachteiligten Ländern zu einer tragfähigen Existenz zu verhelfen. Die internationalen Rahmenbedingungen haben sich in diesem Zeitraum in vielen Fällen leider sogar verschlechtert. In diesen 25 Jahren hat der Weltverein Wolfurt dennoch Durchhaltevermögen und Ideenreichtum bewiesen und konnte viele Teilerfolge erzielen. Das Kernstück des Vereins ist der ansprechend gestaltete Weltladen im Zentrum von Wolfurt, der zu einem wichtigen Nahversorger unter dem Motto „Schätze der Welt – schenken und genießen“ geworden ist. Der faire Handel gilt als effizienteste Form der Entwicklungszusammenarbeit. Er basiert auf Dialog und Respekt, und garantiert den Projektpartnern faire Löhne und soziale Mindeststandards. Das Team im Weltladen hat mit hohem, zumeist ehren- Seit 25 Jahren betreibt der Weltladen Wolfurt fairer Handel amtlichen Engagement, sehr viel geleistet. Auch drei Personen aus Lauterach sind im engagierten Mitarbeiterteam tätig. Bei den zahlreichen Veranstaltungen durfte sich der Weltladen immer wieder über regen Besuch durch ein interessiertes Publikum freuen. Die Informationszeitschrift Weltladen News hat eine Auflage von über 1000 Stück erreicht. Auch die Unterstützungspartnerschaften in Afrika und Lateinamerika haben fruchtbare Ergebnisse gezeigt. So konnte die langjährige Förderung für die Gesundheitsstation und das Kulturzentrum in Brasilien mit einer letztmaligen Unterstützung im Jahr 2007, in die Selbstständigkeit entlassen werden. Dies ermöglicht dem Weltladen, die Partnerschaft mit dem Jugendentwicklungsprojekt „Safer Future“ in Sierra Leone, noch zu intensivieren. 25 Jahre sind eine lange Zeitspanne in der der Weltladen gemeinsam mit den Mitgliedern, der Gemeinde Wolfurt, den Weltladenkunden, Veranstaltungsbesuchern und Förderern aus den umliegenden Hofsteiggemeinden viel bewegen konnten. Preisjassen des Pensionistenverbandes Im Gasthaus Weingarten fand Mitte April das diesjährige große Preisjassen statt. Ortsvorsitzender Peter Schwarz konnte neben zahlreichen Mitgliedern des Pensionistenverbandes auch Gäste begrüßen. Insgesamt 76 JasserInnen und Jasser nahmen an diesem Nachmittag teil. Für den reichhaltigen Gabentisch war auch diesmal wieder gesorgt. An dieser Stelle sei allen Spendern, Sponsoren, Gönnern gedankt, die uns mit ihren gespendeten Preisen überhaupt ermöglichen, den Gabentisch zu gestalten. Dies ist für uns nicht selbstverständlich. Der Hauptpreis war auch diesmal ein schöner Geschenkkorb, der vom Verein selbst gestiftet wurde. Gewonnen wurde das Preisjassen von Roman Zöhrer, den 2. Platz errang Frau Ingrid Bösch. Auf einer Rangliste ist auch immer jemand der den letzten Platz einnehmen muss. Dieser Platz wurde von Herrn Walter Dobler in Anspruch genommen. Allen Teilnehmern und Helfern, die für einen reibungslosen Ablauf gesorgt haben, sei an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön gewiss. Nach einem gemütlichen „Hock“ ging der schöne Nachmittag zu Ende und alle Jassfreudigen hoffen auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr. Peter Schwarz begrüßte die JasserInnen im Gasthaus Weingarten 28 fenster Aus den Vereinen SENIOREN Seniorenbörse Beim Gesundheitstag Mitte April im Hofsteigsaal konnten wir das 100. Mitglied willkommen heißen. Zu diesem Anlass gratulierte der Obmann Ing. Herbert Wirth dem neuen Mitglied Frau Reinhilde Mathis für ihre angebotenen Dienste mit einem Blumenstrauß. Zweiter Platz für die Lauteracherin in Dornbirn Simone Madlener beim Turnier in Seefeld v.l.n.r. Herbert Wirth, Bgm. Elmar Rhomberg, Reinhilde Mathis, Martha Vogel, Barbara Draxler Mit dem jetzigen Stand an Hilfe anbietenden Mitgliedern, können wieder viele Dienste vermittelt werden. „Der Frühling bringt wieder viel Arbeit im Garten, wir suchen daher noch rüstige Senioren, die bereit wären, Gartenarbeiten und Rasenmähen zu übernehmen“, so Herbert Wirth von der Seniorenbörse. Ab Mai startete das angekündigte Projekt "Wohnen im Alter" mit Unterstützung vom Verein "Sichere Gemeinde". Zu diesem Zweck werden derzeit sechs Personen von der Seniorenbörse sowie zwei Personen vom Mohi vom Verein "Sichere Gemeinde" ausgebildet. Ab sofort liegt der Beratungsscheck im Büro für gesellschaftliche Dienste am Montfortplatz auf, welcher telefonisch angefordert oder persönlich abgeholt werden kann. Für eine kostenlose und unverbindliche Beratung steht Ihnen die Seniorenbörse zur Verfügung. Bürozeiten Donnerstag, 9:30 - 11:30 Uhr Tel.: 6802-69 Super Start für Si


Lauterachfenster 2007 09
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September 2007 Nr. 18 D i e a k t u e l l e I n f o r m a t i o n s s c h r i f t d e r M a r k t g e m e i n d e L a u t erach Danke Gymnaestrada, thank you Briten begeistert von Lauterachs Gastfreundschaft 4 Spielplätze 18 Vom Engel 28 Handball-Idol 44 90. Geburtstag Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M Ihr Spezialist für Heizöl, Holzpellets, Dieselkraftstoff und Schmierstoffe Heizöl extra leicht nach Ö-Norm C 1109 Ländle - Pellets lose im Silowagen (in den Tankraum geblasen) Wir liefern preiswert, rasch und sauber ! Ihr Anruf lohnt sich: 05574 / 70060 - 16 Mo. – Fr. von 7.30 Uhr bis 12.00 Uhr und 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr BayWa Vorarlberg HandelsGmbH A-6923 Lauterach, Scheibenstraße 2 Tel.: 05574 / 70060 –16 e-mail: mineraloel@baywa.at Aktionen im Internet: www.baywa.at Inhalt EDITORIAL Das war die Gymnaestrada 2007… Mehrere Wochen sind nunmehr seit der Gymnaestrada vergangen. Geblieben sind viele positive Eindrücke von den über 22.000 Teilnehmern. In Erinnerung haben wir ein Fest der Freude, eine Begeisterung trotz widriger Witterung, Menschen aus der ganzen Welt, die auch unser Land in den Bann gezogen haben. Man konnte sehen, dass Feste auch ohne Kommerz und übermäßigen Getränkeumsatz gelingen können. Die Exekutive war trotz intensiver Vorbereitung und Vorortpräsenz beinahe überflüssig. Gesehen haben wir auch, dass wir ein gut funktionierendes öffentliches Verkehrsnetz haben. Nachdem es im Messezentrum keine Parkplätze gab, musste jeder entweder auf die Eisenbahn oder den Bus umsteigen. Und siehe da, jeder war dabei im Messezentrum oder bei den Außenbühnen und viele waren begeistert von Bahn und Bus. Das Experiment ist aus meiner Sicht vollkommen gelungen und sollte bei Bedarf oder gegebenem Anlass wiederholt werden. Den britischen Teilnehmern hat es sehr gut gefallen in Lauterach. Diesen Eindruck konnte man jeden Tag verstärkt spüren, ob beim gemeinsamen Frühstück im Hofsteigsaal oder in den Unterkünften in unseren Schulen. Einen umfassenden Bericht dazu können Sie auf den Seiten 12 und 13 nachlesen. Auch von Seiten der Schul- und Hauswarte gab es durchwegs positive Rückmeldungen. Für das Wohl unserer Gäste war federführend die Turnerschaft Lauterach verantwortlich. Mit Unterstützung des Schivereines, des Kegelsportclubs und der Lehrerschaft standen in Lauterach mehr als 200 ehrenamtliche Helfer über acht Tage im Dauereinsatz. Ob Helfer, Volunteer (Freiwilliger), Übersetzer, Raumpfleger, Moderator oder Schul- bzw. Hauswart – allen, die in den Sommerferien die Gymnaestrada unterstützt haben, gebührt nachträglich nochmals ein herzliches Dankeschön für die mustergültige Abwicklung der Veranstaltung. Kinderspielplätze generalsaniert Blumenweg und Jägerstraße Strategischer Grundkauf Reiner-Grundstück vor Verwertung Europa im Dialog Polen zu Besuch in Lauterach Blick zum Himmel und zurück Buchpräsentation Weltgymnaestrada 2007 Rückblick und Rückmeldungen Gemeindemandatare im Jugendtreff Heißes Tischfußballturnier SpiSpaSpo Kindersommer Erste Berichte Raiffeisenbank am Bodensee „Bericht von der Generalversammlung Historisches – wie es einmal war Vom Gasthaus Engel Aus den Lauteracher Vereinen 16 Seiten Vereinsberichte döt gsi Gymnaestrada Bilder vom Welcome-Abend Gratulationen Ein 90er und vier 80er 4 8 9 11 12 14 15 16 18 22 41 44 Titelbild Weiß und Schwarz feierten zusammen beim Britischen Nationenabend Elmar Rhomberg Bürgermeister fenster 3 Aus dem Rathaus Der neue, attraktive Spielplatz am Blumenweg Kiesbereich des Spielplatzes am Blumenweg Kinderspielplätze Jägerstraße Weiterer Schritt zur Erweiterung des Angebotes an attraktiven Spielplätzen Gemäß dem Motto „Kinder in die Mitte“ wurden die beiden Kinderspielplätze am Blumenweg und an der Jägerstraße generalsaniert. „Rutsche, Schaukel und Sandkasten reichen heute nicht mehr aus, damit ein Spielplatz attraktiv ist, so der Leiter der Abteilung Infrastruktur, Bmstr. Marc Anders. Neue Spielgeräte, die die Motorik der Kinder fördern, wurden installiert. „Dazu gehören Geräte zum Balancieren, zum Klettern und vor allem Bereiche zum Spielen mit Wasser“, sagt Marc Anders weiter. Mit Wasser spielen die Kinder besonders gern. Die Wasserbereiche wurden mit Kies gestaltet, die dem Ufer der Bregenzerach nachempfunden sind. Die Kinder können das Wasser auch in die Sandspielbereiche einleiten. „Die Zusammenarbeit mit dem in Vorarlberg bekannten Spielplatzgestalter Günter Weis- „Es ist das Ziel der Gemeinde, in allen Ortsteilen Plätze für unsere Kinder und Jugendlichen sicherzustellen“ kopf hat sich sehr bewährt“, erklärt Gemeinderat Werner Hagen, der Vorsitzende des Ausschusses für Sport- und Freizeitangelegenheiten. Weiters ist Werner Hagen wichtig, dass mit den vorhandenen Budgetmitteln möglichst viele Projekte umgesetzt werden können. Ausgezeichnete Arbeit leisten dabei die Mitarbeiter des Gemeindebauhofes, die die Arbeiten an den Spielplätzen in Eigenleistung durchführen. Mit der Lauteracher Firma Horner als Lieferant der Spielgeräte steht ein weiterer, ausgezeichneter Partner zur Spielplatzsanierung zur Verfügung. 4 fenster Aus dem Rathaus Vielfältige Neugestaltung des Spielplatzes an der Jägerstraße Gemeinderat Werner Hagen (rechts) bespricht neue Spielplatzpläne mit dem Leiter der Abteilung Infrastruktur, Marc Anders und Blumenweg generalsaniert Der Ausschuss für Sport- und Freizeitangelegenheiten hat sich vor zwei Jahren zum Ziel gesetzt, das bestehende Kinderspielplatz-Angebot zu erweitern und zu verbessern. So konnte bereits 2006 der „Erlebnisspielplatz an der Ach“ neueröffnet werden. Weiters konnte eine Liegenschaft an der Harderstraße angemietet und ein Ballsportplatz (im Volksmund ein sogenannter „Tschutterplatz“) errichtet werden. Die weiteren Spielplätze (siehe Factbox) werden laufend gemäß den Sicherheitsbestimmungen überprüft und vom Bauhof gewartet. „Es ist sehr erfreulich, dass alle Lauteracher Spielplätze sehr gut besucht werden, was für unseren Ausschuss ein Ansporn ist, weitere Projekte auszuarbeiten und umzusetzen“, stellt Werner Hagen abschließend fest. Kinderspielplätze in Lauterach Erlebnisspielplatz an der Ach (bei der Tennisanlage) Spielplatz im Blumenweg Spielplatz im Steinach / Lochbachstraße Spielplatz in der Mäderstraße (derzeit leider gesperrt) Spielplatz in der Bahnhofstraße (bei der Alten Seifenfabrik) Spielplatz in der Jägerstraße Spielplatz bei der Sportanlage Ried Ballsportplätze Tschutter-, Basketball und Volleyballplatz im Hubertusweg Tschutterplatz bei der Sportanlage Ried Tschutterplatz in der Harderstraße Rollhockeyplatz am Jannersee fenster 5 Aus dem Rathaus Mobiler Hilfsdienst – „Es war für unsere Familie ein Glücksfall“ „Wir leisten lebensdienliche Hilfe für den Alltag“ Die vierköpfige Familie Gerhard Jori nutzt den Mobilen Hilfsdienst wegen einer schweren Krankheit von Frau Margit. Seit sechs Jahren unterstützt Frau Jutta Nussbaumer die Familie Jori in deren besonders schwierigen Situation, bei welcher die Familie täglich große Probleme bewältigen muss. Befragt zu den Leistungen des Mobilen Hilfsdienstes meint Herr Gerhard Jori: „Es war für unsere Familie ein Glücksfall! Frau Nussbaumer ist seit damals ununterbrochen in unserem Haus und nicht mehr wegzudenken. Neben der Mithilfe im Haushalt ist es gleichermaßen wichtig, dass eine einfühlsame Person mit meiner Frau auch einfach nur Zeit verbringt und eine persönliche, vertrauliche Beziehung aufbaut und pflegt.“ „Daher ist es auch wichtig, dass immer dieselbe Person die Familie betreut, damit diese Vertrauensbasis wachsen kann“, ergänzt Herr Jori. Die anfallenden Kosten beurteilt er als gerechtfertigt und meint: „Die Hilfe ist grundsätzlich nicht bezahlbar.“ Herr Jori empfiehlt, jede Situation und deren Bedürfnisse gesondert zu betrachten. Die Angehörigen und Betroffenen sollten sich persönlich über die, auf die jeweilige Situation angepassten MOHI-Dienste informieren und diese als Entlastung auch annehmen. Jutta Nussbaumer, verheiratet, 3 Kinder, seit 2001 MOHI-Herlferin Motivation für die Mitarbeit beim Mohi? Meine Oma wurde vom MOHI-Dienst betreut. Dadurch konnte ich mir den Dienst für mich gut vorstellen. Was mache ich besonders gerne? Das gemeinsame Gespräch am Morgen zu Beginn der Arbeit. Was ist mein Anliegen? Dass die Menschen in Ihrer gewohnten Umgebung bleiben können. Neu im Angebot sind Nacht- und Abendbetreuung sowie Betreuung am Wochenende. Gerade die Nacht- und Abendbetreuung werden als zusätzliches Entlastungsangebot angesehen. Pflegende Angehörige, die auch während der Nacht sehr gefordert sind, können damit wenigstens sporadisch eine ruhige Nacht verbringen und dadurch wieder Kraft schöpfen. Mit dem Angebot der Abendbetreuung soll ein Vereinsleben und die Pflege von persönlichen Kontakten weiterhin ermöglicht werden. Für Nachtbetreuungen (meistens zwischen 22.00 und 06.00 Uhr) werden pauschale Preise und für Abendbetreuung (von 19.00 bis 23.00 h oder nach Absprache) wird der ortsübliche Stunden-Tarif von € 9,00 pro Stunde verrechnet. Interessierte Helferinnen oder Helfer können sich gerne melden. Klienten und Angehörige können jederzeit unverbindliche Auskunft dazu erhalten. Rufen Sie direkt bei der Einsatzleitung Mohi Lauterach unter 05574 / 6802-16 (Mo – Fr, 8 – 12 Uhr) an! Ziele und Aufgaben Wir wollen gemeinsam lachen Wir nehmen uns Zeit Wir sind herzlich Wir sind vertraulich Wir nehmen Anteil Wir hören zu Hilfe im Haushalt Hilfe bei der Körperpflege Besorgungen Begleitung Vertrauliche Erledigungen Wir sind ehrlich Kooperation mit dem Krankenpflegeverein Seniorencafe Kirchfeld Und noch einiges mehr www.lauterach.at 6 fenster Aus dem Rathaus Ökostaffel Die Ökostaffel endete in diesem Jahr nach langer Fahrt durch ganz Österreich in Schwarzach beim neuen Ortszentrum. Aus Lauterach mit dabei waren Christiane Hinteregger mit ihren Kindern Elias, Leo und der kleinen Fabiola. Das Bild fotografierte Papa Peter, der natürlich auch mit von der Fahrrad-Partie war. Gratis mit dem Bus und der Bahn fahren Freie Fahrt am 22. und 23. September zum Ende der Vorarlberg-Mobil-Woche Bus und Bahn müssen funktionieren, um gut genutzt zu werden. Die Vorteile liegen auf der Hand: Entlastung unserer Straßen, Klimaschutz, Kosteneinsparungen. Daher sind Land und Gemeinden bemüht, das System so attraktiv wie möglich zu gestalten. Alle vier Landtagsparteien haben beschlossen, in diesem Jahr zusätzliche Mittel zur Verfügung zu stellen, um den Öffentlichen Verkehr in Vorarlberg weiter zu entwickeln und zu bewerben. Anlass dafür ist unter anderem die achtwöchige CitytunnelSperre in Bregenz ab dem 24. September und die Vorarlberg-Mobil-Woche vom 17. bis 23. September 2007. Für die Menschen in ganz Vorarlberg werden zwei interessante Möglichkeiten geboten: • Zwei Null-Tarif-Tage am 22. und 23. September in ganz Vorarlberg zum Abschluss der Mobil-Woche • Gutscheine für Monatskarten zum halben Preis vom September bis November 2007 Wo gibt es die Gutscheine? Ein Gutschein für die Monatskarten ist dieser Ausgabe des Lauterachfensters beigelegt. Weitere Gutscheine sind an der Information des Rathauses erhältlich. „Viele werden erstaunt sein, wie gut man mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln voran kommt“, meint Gemeinderat Christian Österle als Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Vorarlberg. Die Gymnaestrada hat etwas gezeigt: Ein Viertel-Stunden-Takt mit der Bahn im Ballungsgebiet des Rheintals wäre optimal. „Um dieses Ziel zu erreichen, müssten doch noch einige VorarlbergerInnen auf Bahn und Bus umsteigen“, denkt Christian Österle über die Zukunft nach. Mit der derzeitigen Fahrgastfrequenz ist die Realisierung dieses Traumziels wegen der zu hohen Kosten leider (noch) nicht vertretbar. Informationen für den Schulbeginn: Volksschule Lauterach-Dorf Montag, 10. September 8.45 Uhr Treffpunkt VS Lauterach-Dorf 9.00 – ca. 9.40 Uhr Messe Anschließend Begrüßung und erste Informationen in den Klassen bis ca. 10 Uhr Für die nichtkatholischen Kinder beginnt die Schule erst um 9.40 Uhr Dienstag 11. September Unterrichtsbeginn um 8.00 Uhr Weitere Informationen erhalten Sie am Schulanfang in den Klassen. Volksschule Unterfeld Montag 10. September 7.45 Uhr Treffpunkt Volksschule Unterfeld Dienstag 11. September, 8 Uhr Messe, Volksschule Unterfeld www.lauterach.at, www.vmobil.at Aus dem Rathaus Strategischer Grundkauf im Ortszentrum Zukauf Schu lstra ße Bereits im Besitz der Gemeinde Karl-Höll-Straße Schulstraße Möbel Lutz Die Reiner-Villa, Schulstraße 12 wurde von der Gemeinde als strategische Grundreserve gekauft Gemeinde kauft das Haus Schulstraße 12 (Reiner-Villa) Der Ankauf der Reiner-Villa samt ca. 2000 qm Grundfläche durch die Gemeinde ist unter Dach und Fach. „Dieser strategische Grundkauf hat für die Gemeinde eine sehr wichtige Bedeutung“, beurteilt Marc Anders, der Leiter der Abteilung Infrastruktur im Rathaus den Kauf. Damit ist im Ortszentrum an der Karl Höll Straße eine der größten, zusammenhängenden freien Flächen mit knapp 10.000 qm im Besitz der Gemeinde. Bekanntlich wurde die Reinerwiese ohne das Hausgrundstück mit über 8.000 qm bereits vor Jahren von der Gemeinde angekauft. Ursprünglich war dort der Bau des „Hauses der Generationen“ vorgesehen. „Für dieses Projekt ist nun eine andere Standortentscheidung getroffen worden“, so Marc Anders weiters. Die Gemeindevertretung stimmte in ihrer letzten Sitzung mehrheitlich für den Ankauf der letzten Fläche des Reiner-Grundstückes. „Die Gemeinde beabsichtigt nicht, das gekaufte Grundstück zu behalten, sondern in die Überlegungen der Verwertung der gesamten „Reiner-Wiese“ einzubinden“, argumentiert Bürgermeister Elmar Rhomberg dagegen. Seitens der Gemeinde gibt es erste Überlegungen, wie dieses Grundstück verwertet werden soll. Zwei Architekten und das Raumplanungsbüro „stadt & land“ wurden beauftragt, eine verträgliche Nutzbarkeitsstudie unter Berücksichtigung aller möglichen Interessen zu erarbeiten. Die Gemeinde ist bemüht, dass die zentral gelegene Liegenschaft im Sinne der Zentrumsgestaltungen verwertet wird. Ende des Jahres ist dazu eine umfassende Bürgerinformation geplant. www.lauterach.at 8 fenster Aus dem Rathaus E U R O PA I M D I A L O G Polen zu Besuch in Lauterach Zum vierten Mal lädt die Marktgemeinde Lauterach-Kultur zur Veranstaltungsreihe „Europa im Dialog“. Unter dem Thema „Wiederholbare Blicke“ tritt heuer das junge EU-Land Polen in den kulturellen Dialog mit Lauterach. Die Künstlerinnen sind heuer Ludwika Zytkiewicz aus Lodz, Polen und Christine Sutterlüty-Godula aus Lauterach. Während sich die Künstlerin aus Polen der Textilkunst widmet, hat sich Christine Sutterlüty-Godula der Malerei verschrieben. Bei der Vernissage tragen Bozena Bobinska und der Eröffnungsredner Christof Döring einen Text in polnischer bzw. deutscher Sprache vor. Das Vokalensemble „Crescendo“ begleitet den Abend musikalisch mit Liedern aus Polen und Österreich. Die Lange Nacht der Museen ist heuer am 6. Oktober. Die Ausstellung ist an diesem Tag von 17 – 1 Uhr geöffnet. „Troppi goes outdoor“ Mehrwegbecher für Veranstaltungen N achdem Troppi als Jugenddrink der Gemeinden Bildstein, Buch, Kennelbach, Schwarzach, Wolfurt und Lauterach seit März in den Gastronomiebetrieben erhältlich ist, gibt es nun auch die Möglichkeit, diesen in Mehrwegbechern auf Veranstaltungen auszuschenken. Um einem der Ziele von „Mehr Spaß mit Maß“ nahe zu kommen, nämlich eine kostengünstige, alkoholfreie Alternative zu Alkohol auf (Vereins-) Veranstaltungen zugänglich zu machen, wurden Becher bestellt und bedruckt. Diese werden zusammen mit weiteren Werbematerialien (Werbetransparente „Mehr Spaß mit Maß“, diverse Plakate zum Thema Alkoholprävention oder Bänder zur Alterskontrolle) gratis zur Verfügung gestellt und können im Rathaus abgeholt werden. Es gilt allerdings einige Eckpunkte zu beachten: • im Troppi Becher darf nur Troppi ausgeschenkt werden (0,2 ltr. Mangosaft aufgespritzt mit Leitungswasser auf 0,4 ltr.) • der Verkaufspreis liegt max. EUR 1,99 (darf auch günstiger sein) • Pfandverrechnung für die Becher ist notwendig Als günstiges, alkoholfreies Angebot auf den Veranstaltungen in Lauterach (beispielsweise in der Bar eines Zeltfestes) wird Troppi gerne angenommen, wie unsere Erfahrungen bis dato zeigen. Troppi-Partner in Lauterach: Cafe-Restaurant „An der Ach“, Restaurant-Cafe Bordeaux, s’Café, Clublokal HC Bodensee, Hauptschulküche, Hofsteigsaal Lauterach, Pizzeria D'Errico, Gasthaus El Torro, Gasthaus Krone, Cafe-Restaurant Michis, Gasthaus Weingarten, Gasthaus Zum Grünen Baum WIEDERHOLBARE B L I C K E «FÜR MICH BEDEUTET DAS MALEN EINE ART M E D I TAT I O N . A B E R A U C H E I N S P I E G E L . E R L E B T E S U N D G E F Ü H LT E S K A N N Z U M A U S D R U C K GEBRACHT WERDEN. DIE BILDER SPRECHEN MEIST I N M E TA P H E R N U N D I H R E S Y M B O L I K L A S S E N I M M E R WIEDER AHA-ERLEBNISSE ZU. DAS IST DAS FA S Z I N I E R E N D E F Ü R M I C H A N D E R M A L E R E I . » EUROPA IM DIALOG Verleihung Troppi-Mehrwegbecher: Marktgemeinde Lauterach Manuela Preuß, Jugendkoordinatorin Montfortplatz 2 6923 Lauterach 0664/8200692 manuela.preuss@gmx.net Europa im Dialog „Wiederholbare Blicke“ Alte Seifenfabrik Vernissage: Do 4. Oktober 2007 19.30 Uhr Ausstellung: Fr 5. Oktober 2007 17 – 20 Uhr Sa 6. Oktober 2007 17 – 01 Uhr So 7. Oktober 2007 10 – 17Uhr Weiter Informationen: siehe Lauterachfenster Oktoberausgabe. Die Organisatoren Anna Huber und Kulturamtsleiter Christof Döring freuen sich auf Ihren Besuch! www.lauterach.at www.lauterach.at Aus dem Rathaus Die „Großen“ auf Besuch in der Bibliothek Die „großen” Zeichner mit den Kindergartenpädagoginnen Silvia Ludwig (li.) und Bettina Starzinger (re.) Die „Großen“ des KG.Dorf mit den Vorlesern Silvia Ludwig, Rosemarie und Christof Döring „Wir sind die Großen vom Kindergarten Dorf und kommen im Herbst in die Schule“ Zum Abschluss ihrer Kindergartenzeit besuchten die „Großen“ des Kindergartens Dorf mit den Kindergartenpädagoginnen Silvia Ludwig und Bettina Starzinger die Bibliothek Lauterach. Schon bei der Begrüßung bemerkte ein Kindergärtler: „Wir sind die Großen vom Kindergarten Dorf und kommen im Herbst in die Schule“. Im Sitzkreis lauschten sie gespannt der Geschichte „Mama Muh braucht ein Pflaster“, welche die Bibliothekare Rosemarie und Christof Döring mit Silvia Ludwig mit verteilten Rollen vorlasen. Anschließend setzen die „Großen“ den Inhalt des Buches um, in dem sie ein Mama-MuhLesezeichen gestalteten. Mit zwei Liedern und einem kleinen Geschenk, auf dem sie selbst ihre Namen schrieben, bedankten und verabschiedeten sich die Kinder und die Pädagoginnen mit dem Versprechen, die Bibliothek wieder zu besuchen. www.bibliothek-lauterach.at 10 fenster Aus dem Rathaus Blick zum Himmel und zurück Mutter und Tochter gemeinsam kreativ in der „Alten Seifenfabrik“. Ilse Haan-Klein Malerin Alexandra Haan W ährend Frau Ilse Haan-Klein ihren ersten Gedichtband präsentiert, begleitet ihre Tochter Alexandra Haan mit einer Bilderausstellung die Buchpräsentation. Auch untermalt sie am Vernissageabend musikalisch die von ihrer Mutter vorgetragenen Gedichte. Kulturamtleiter Christof Döring eröffnet den Abend. Da Frau Ilse Haan-Klein begeisterte Sängerin beim Frauenchor Hofsteig ist und als Chronistin schon oft ihre literarische Ader zeigte, rundet der Frauenchor Hofsteig den Kunstabend musikalisch ab. Der Bildband „Blick zum Himmel und zurück“ kann am Vernissageabend und während der Ausstellungszeiten käuflich erworben werden. Autorin Ilse Haan-Klein und Malerin Alexandra Haan Vernissage der Buchpräsentation und Bilderausstellung: Alte Seifenfabrik, Bahnhofstraße 3 Samstag, 8. September 2007, 18 Uhr Ausstellungsdauer: 9. bis 16. September 2007 MO – FR 18 - 20 Uhr, SA 14 – 18 Uhr, SO 10 – 17 Uhr Autorin und Malierin sind während der Ausstellungszeiten anwesend. Die Bevölkerung ist herzlichst eingeladen. www.lauterach.at fenster 11 Aus dem Rathaus Die britischen Gäste fühlten sich in Lauterach außerordentlich wohl Manfred Staudinger gratuliert einem Geburtstagskind Die Delegationsleitung der britischen Gäste und Bürgermeister Elmar Rhomberg bedankten sich bei den Freiwilligen der Turnerschaft bei einem Besuch im Hofsteigsaal Weltgymnaestrada Danke Lauterach Die Weltgymnaestrada 2007 in Dornbirn hat alle Erwartungen übertroffen. Wussten vorher viele nicht recht, was sie mit dem Begriff „Gymnaestrada“ anfangen sollten, so wurden sie bald angesteckt von einer fantastischen Stimmung, die niemenad erahnen konnte. Auch die Gäste aus Großbritannien, untergebracht in Lauterach, waren beeindruckt. Folgende Aussagen sind auf der Internetseite von British Gymnastics (www.britishgymnastics.org/) nachzulesen: „Wir wurden behandelt wie Könige“ erstem Gymnaestrada 1965 in Wien war das die best organisierte Gymnaestrada von allen. Es war auch gut, dass die Sonne auf halbem Weg zurückkam. Über Lauterach steht folgendes auf der Internetseite von British Gymnastics: Keith Hughes, member of the British Management Team in Dornbirn: “Since my first Gymnaestrada in 1965 (also in Austria, in Vienna), this was the best organised Gymnaestrada ever. It was really good, even the sun came back half way through. Keith Huges, ein Mitglied des britischen Managementteams meint: „Seit seiner 12 Based at Lauterach, the British can’t find enough words to describe the hospitality they enjoy. „We are treated like Royalty, never short of attention, smiles and readiness to help. We have never been subject to such an incredible hospitality”, says the member of the Managing Team Keith Hughes. “Greetings of the local people from their balconies, cheering from every corner, a big screen displaying our delegation’s images, you name it. Stationiert in Lauterach, können die Briten nicht genug Worte finden, um die Gastfreundschaft und Freude zu beschreiben. „Wir wurden behandelt wie Könige, die Aufmerksamkeit, das Lächeln und die Bereitschaft zu helfen, kam nie zu kurz. Wir waren noch nie einer solch unglaublichen Gastfreundschaft unterworfen“, sagte das Mitglied des britischen Managementteams Keith Huges. „Grüße der Einheimischen von den Balkonen, grüßend aus jeder Ecke, auf einer großen Leinwand wurden unserer Eindrücke unserer Delegation gezeigt. Das Medau Team of ladies schrieb an Bürgermeister Elmar Rhomberg einen Brief, darin heißt es auszugsweise: fenster Aus dem Rathaus Überall wo er hin kam, erregte er Aufsehen: Ein Scheich aus Qatar, Leiter seines nationalen Gym-Teams Die britischen Gäste genossen das reichhaltige Frühstück im Hofsteigsaal Der Stolz der Briten: Die Weltmeister im MenschenPyramiden-Bau Gymnaestrada ist ein Fest für alle. Auch die Älteren machen mit Begeisterung mit. 2007 für die Gastfreundschaft Wir bewunderten die jungen Leute, die ihren Eltern beim Servieren des Frühstücks und beim Aufräumen halfen und dass sie die Gäste auf englisch ansprachen. Die Schulen wurden von den Schulwarten sauber gehalten und dass es jeden Morgen heißes Wasser zum Duschen gab, war für sie einfach super. Abschließend wird der Turnerschaft Lauterach zum Jubiläum „100 Jahre Turnen in Lauterach“ herzlich gratuliert. Aus dem gut gefüllten Gästebuch hier noch paar Zitate: You have been so kind to us and we will take your friendship home with us. Linda Bettingham, Chaairman London General Gymnastics – Ihr ward so freundlich zu uns und wir werden euere Freundschaft mit uns nach Hause nehmen. Great breakfast, super village. Thank you. Beryl – Gutes Frühstück, super Dorf, danke. Wonderful food especially the rolls. Thanks for all. Debbie & Sian – Wunderbares Essen, speziell die Semmel. Danke für alles. Lovey village, lovely people. Alex – Liebes Dörfchen, liebe Leute. Austria we love u! The Wellington Whirlwinds – Österreich, wir lieben euch. Vielen Danke für alles! Wir haben viel Spaß gehabt. Servus – Suzanna Thank you to everyone. Rachel – Dank an alle. Lauterach darf richtig stolz darauf sein, dass sich die britischen Gäste hier äußerst wohl gefühlt haben. Die vielen Komplimente von den sonst vermeintlich so kühlen Briten gelten in erster Linie den über 200 Freiwilligen, die die Gäste kostenlos betreuten, aber auch den Schulverantwortlichen, den Schulwarten und eben allen LauteracherInnen, die dazu beitrugen, dass die Gäste aus Großbritannien derart gute Eindrücke mit nach Hause nahmen. Thank you to everyone, danke an alle. Lovley People, loveley stay. Clive – Nette Leute, netter Aufenthalt We have met many friendly helpful people, Thank you Lauterach. British National Disabilities (behinderten) Display Team – Wir haben viele freundliche, hilfsbereite Menschen getroffen, danke Lauterach. www.lauterach.at fenster 13 Aus dem Rathaus Tischfussballturnier: Lauterachs Politik vs. Jugend Lauter Sieger beim Tischfußballturnier Gemeindepolitiker gegen Jugendliche I m.Juli veranstaltete die Offene Jugendarbeit Lauterach als Abschluss vor der Sommerpause mit den Jugendlichen ein Tischfussballturnier im Jugendtreff, in dem sich die Lauteracher PolitikerInnen den Jugendlichen stellten. Bürgermeister Elmar Rhomberg, Vize-Bgm. Karlheinz Rüdisser, GR Doris Rohner, GR Christian Österle, GR Stefan Germann, GR Walter Pfanner und Mathias Rohner als Mitglied des Jugend-, Familien- und Frauenausschusses spielten mit viel Einsatz gegen die Jugendlichen. Schon in der Vorbereitungsphase wurde festgelegt, das sich im Falle eines Sieges der PolitikerInnen die Jugendlichen im Bereich des Jannersees und dessen Umgebung zu einer Müllsammlung aufmachen – sollte der Sieg allerdings zu Gunsten der Jugendlichen ausgehen, einigte man sich darauf, das ein kompletter Jugendtreffdienst (Barbetrieb, Aufsicht, DJ und Reinigung) von den PolitikerInnen abgedeckt wird. Die Erwachsenen haben sich – entgegen aller Erwartungen der Jugendlichen – wakker geschlagen und das Turnier punktemäßig knapp gewonnen. Nur gut, das dass die Jugendlichen das letzte Match für sich bestreiten konnten. So konnten beide Seiten als Sieger aus dem Turnier gehen. Die Reinigung im Ried wird somit selbstverständlich erledigt und sobald dies geschehen ist, werden auch die PolitikerInnen ihren Dienst im Jugendtreff antreten. Ein gelungener Abend, der den Jugendlichen und den Erwachsenen neben alkoholfreien Cocktails, einem kleinen Buffet und viel Spaß die Möglichkeit bot, zwanglos miteinander in Kontakt zu treten. Informationen zum Jugendtreff Der Jugendtreff ist bis 11. September 2007 in der Sommerpause, bevor am Dienstag von 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr und am Mittwoch von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr wieder geöffnet ist. Danach freut sich die Jugend auf eine Revanche, die mit Vize Karlheinz bereits vereinbart wurde. www.lauterach.at English Language Centre ELC ELC fenster 14 Aus der Gemeinde S P I S PA S P O Tolle Stimmung beim Spi Spa Spo im Tennisclub Kindersommer 2007: Tennis Spiel-Spaß-Sport mit gelber Filzkugel auf roten Sandplätzen Daniela Fink auf dem Weg nach Bregenz Anfang August veranstaltete der TC Lauterach Spi Spa Spo der Gemeinde Lauterach auf deren Sandplätzen. Trotz der Badetemperaturen freuten sich rund 20 Kinder auf einen sportlichen Nachmittag. Nach ein paar Geschicklichkeitsübungen wurde die Filzkugel ordentlich über das Netz geschickt. Alle Teilnehmer waren mit großem Engagement und Spaß dabei und erhielten so einen ersten Einblick in die abwechslungsreiche Sportart. Der Tennisclub Lauterach freut sich über alle Kinder, die im Anschluss jetzt gerne mal ein Probetraining absolvieren möchten. Interessenten melden sich unter 0650/4484774 bzw. info@tc-lauterach.com bei Mathias Kainz. www.tc-lauterach.com Radfahrer des Monats Daniela Fink, wohnhaft Fichtenweg 4b Du lässt also das Auto stehen, wenn du nach Bregenz fährst? Auf jeden Fall. Wenn ich einmal auf der Hauptstraße nach Bregenz fahre, stehen die Autos oftmals im Stau. Es ist verrückt, in den meisten Autos sitzt nur eine Person. Zudem verleidet mir die Parkplatzsuche in Bregenz. Auch hier ist das Fahrrad unschlagbar. Würdest du den Leuten also raten, nach Bregenz das Fahrrad zu verwenden? Ja, besonders nach Bregenz, aber nicht nur. Ich fahre alle kürzeren Strecken mit dem Rad. Es tut mir einfach gut. Unter allen Umständen. Ich bis sicher, dass sich sehr viele Leute ebenfalls wohl fühlen würden, wenn sie mehr mit dem Rad fahren. Radeln macht wirklich Spaß, man muss nur damit anfangen. Daniela Fink wurde mit dem Fahrrad auf dem Weg von Lauterach nach Bregenz „erwischt“. Liebe Daniela, ist es Zufall, dass wir dich gerade heute auf der Fahrt nach Bregenz mit dem Fahrrad treffen oder machst du das öfters? Vom Unterfeld bin ich über die Eisenbahnbrücke ja in kürzester Zeit in Bregenz. Für mich gibt es nur ein Verkehrsmittel, wenn ich in die Stadt muss, das Fahrrad. I N S E R AT 80% suchen einen Nebenjob, Sie auch? Arbeiten von zuhause aus. Bieten Ihnen eine seriöse Tätigkeit im Wellnessbereich. Haupt- oder nebenberuflich. www. familie-beruf.at Aus der Gemeinde Aufsichtsrats-Vorsitzender Bgm. Elmar Rhomberg, die Vorstände Norbert Baschnegger, Dipl.Bw Walter Sternath und Gernot Uecker sowie Dr. Johannes Ortner, Vorstandsmitglied der Raiffeisenlandesbank. Heitere Diskussion über die Raiffeisen-Törtchen zwischen Bgm. Elmar Rhomberg und John Troppmayr Raiffeisenbank am Bodensee 2006 mit Nahversorger und Dienstleister in sämtlichen Finanzangelegenheiten war die Raiffeisenbank am Bodensee auch 2006 für Ihre Mitglieder und Kunden. In den Gemeinden Hard, Lauterach und im Rheindelta ist die Raiba klarer Marktführer. Die Bilanzsumme für 2006 konnte um 4 % auf 524 Mio Euro gesteigert werden, um gleich 30 % das Wertpapierdepot der Kunden auf stolze 269 Mio. Euro. Bei der 118. Generalversammlung der Bank im Thaler-Areal beim Strandbad Hard 16 legten die beiden Vorstandsdirektoren Norbert Baschnegger und Gernot Uecker die Bilanz vor. Mit Beiträgen von insgesamt 166.000 Euro hatte die Raiba am Bodensee auch 2006 Vereine und Sozialeinrichtungen in den fünf Standortgemeinden unterstützt, so auch die Kulturwerkstatt Kammgarn, die im Thaler-Areal den Harder Kultursommer durchführt. Dafür bedankte sich der Harder Bürgermeister Hugo Rogginer. Aufsichtsratsvorsitzender Bürgermeister Elmar Rhomberg sowie Dr. Johannes Ortner vom Vorstand der Raiffeisenbank bestätigten die hervorragende Arbeit der 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bank. Harder Schulkinder gestalteten den Rahmen der Generalversammlung, im Anschluss wurden die Gäste zum Buffet geladen, das Harder Gastronomen angerichtet hatten. Die CCR (Creedence Clearwater Revival) Tribute Band erfreute mit rockigen Klängen, die etliche Gäste sogar zu einem Tanz fenster Aus der Gemeinde S P I S PA S P O SpiSpaSpo Kindersommer 2007 Theaterworkshop Direktor Jürgen Adami von der Raiba Hofsteig, Werner Hagen und Helmut Felder von der Raiba am Bodensee „Tanzkünstler“ Otto Galehr und Partnerin tanzten zu den Klängen der CCRRevival-Band. Die Schauspieltalente übten verschiedene Posen Theaterspielen macht Spaß, das haben Ende Juli neun Lauteracher Nachwuchstalente beim Lauteracher Kindersommer mit Freude festgestellt. Körpereinsatz war gefragt. Es wurde „gemimt“, „gepost“ – einfach improvisiert, umrahmt von tollen Spielen. Die Eltern durften sich dann von dem schauspielerischen Können der neun Kids beim „Der Wolf und die sieben Geißein“ überzeugen. Dieses Märchen haben die Theaterfreunde mit ein wenig Hilfe von Sandra Meinl eigens inszeniert. Der laute Schlussapplaus war ihnen gesichert. Ein großes Lob an alle Schauspieler. erfreulicher Bilanz verführte. Zur Generalversammlung wurde Bürgermeister Hugo Rogginer von Gattin Francoise begleitet, aus Gaißau war Altbürgermeister Helmut Egelhofer gekommen, aus Höchst DI Gerold Gassner. Mag. Franz Bereuter, Ingrid und Heinz Hermann, Mag. Christine Koweindl, Dr. Thomas Kaufmann, Raimund Braun und Helmut Umlauft trafen einander im Thaler-Areal, ebenso Harald Steurer, Gebhard Pfeiffer und Hans-Peter Flatz aus Lauterach sowie Bärbel und Hermann Warger, der Harder Vizebürgermeister Dr. Anton Weber, Mag. Schwarzenegger, als auch die Funktionäre der Vereine FC Lauterach Siegfried Maier, Siegfried Knapp, HC Alpla Hard Manfred Filzmaier, Krankenpflegeverein Hard Erhard Riedmann, Krankenpflegeverein Lauterach Albert De Donder und „Tanzkünstler“ Mag. Otto Galehr, Lauterach. www.raiba.at fenster 17 Aus der Gemeinde Historisches – wie es einmal war… Vom Gasthaus Engel Gasthaus und Handlung zum Engel um 1900. Daneben die k.k. Post (bis 1914) D as bereits in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts einsetzende und bis heute anhaltende starke Wachstum Lauterachs und all die damit nötig gewordenen Veränderungen brachten es mit sich, dass bald immer weniger an den ehemals recht belebten Dorfplatz mit Gemeindeamt, Schule, Post, Handlung, Handwerkern und Gastwirtschaften erinnerte. Die im Zuge der Erneuerung des Ortskanals vorgenommene, einer zeitgemäßen Nutzung und Wiederbelebung entsprechenden Gestaltung des Alten Marktes weckte wohl bei manchem Bürger den Eindruck, dass da kein Stein auf dem anderen bleiben dürfte. Nicht ganz, denn das Gasthaus Engel lud hier schon zur Zeit des Kaisers Franz Josef I. zur Einkehr ein. An seiner Stelle stand vorher das Haus des Schmiedes Josef Anton Häle. 1854 brannte es völlig nieder. Die Nichtbeachtung der geltenden Feuerwehrordnung hatte eine Anzeige zur Folge. Im Februar 1886 suchte Josef Bohle um Gast- und Schankkonzession für den neuangekauften Engel an, bekam sie aber erst nach einem zweiten Anlauf im darauffol18 genden Jahr zugesprochen. 1890 wurde sie an Franz Josef Schmid vergeben. Der Engelwirt Johann Georg Fink stammte aus Lindenberg und soll zusammen mit Mattias Geser auf der Wanderschaft nach Lauterach gekommen sein. Er heiratete Hermine Vonach , die im Löwen zu Hause war und im Engel bediente. Die beiden hatten drei Töchter: Ida, Maria und Olga.Im Jahre 1900 starb J.G.Fink. Die Witwe vermählte sich mit dem Schützenkommandanten Josef Ölz.Aus dieser Ehe stammte Adolf Ölz, der 55 Jahre aktiver Turner war und 1925 österreichischer Meister im Ringen wurde. Der Engel wurde das „schar f Egg“ genannt, denn dort beschrieb die Reichsstraße eine enge, neunziggrädige Kurve. Eine lange, eiserne Stange vor dem Gasthaus diente zum Anbinden der Pferde, denn wenn die Wolfurter, Lochauer oder Hohenweiler auf den Heimweg von ihren Riedgründen waren, kehrten sie dort ein. Es kam aber gar nicht selten von, dass sie schon am Morgen anhielten und darum baten, eine der Töchter zum Streuerechen mitnehmen zu dürfen. Mehr als ein „Ver- geltsgott“ hätten diese Dienste aber nie eingebracht, wusste eine von ihnen zu erzählen. Olga Fink wirtete bis 1939, hatte aber auch noch nach dem Krieg ihre Stammgäste. Hermine Ölz führte im Hause auch eine Handlung. Da sie aber in der Wirtschaft zu tun hatte und außerdem die Brückenwaage bedienen musste, beschäftigte sie eine Verkäuferin, Vonach´s Fränzel. Als 1898 im gegenüberliegenden Haus der Konsum eröffnet wurde, verkaufte Hermine Ölz ihre Bestände und gab das Geschäft auf. Im Jänner 1912 brannte das Anwesen des Fleischhauers Knittel (heute Rudi’s Metzg) ab. Die Familie zog in den Engel und der ehemalige Laden diente zwei Jahre lang als Metzgerei. Dann bediente dort der Frisör Franz Kosteinschek seine Kunden. Schließlich hatte darin der in Rieden wohnhafte Schuhmacher Simon Gasser seine Werkstätte. Quellenangaben: Chronik des Ferdinand Lang, Gemeindeprotokolle, Chronik des Handwerks v. Elmar Fröweis fenster Aus der Gemeinde S P I S PA S P O SpiSpaSpo bei der Feuerwehr Im August machte der Lauteracher Kindersommer bei der Feuerwehr Halt. Unter dem Motto „Rund um die Feuerwehr“ beschäftigten sich am Nachmittag 34 begeisterte Kinder mit dem Feuerwehrwesen. Planer Peter Steurer (Mitte) mit Sieglinde und Kurt Traugott Das neue Betriebsgebäude der Fa. Feuerwehrfachhandel Traugott Zielspritzen mit Kübelspritze und CRohr, Abseilen vom Schlauchturm, Fahrten mit dem Feuerwehrauto und eine Führung durch das Feuerwehrhaus waren die Themen, die von den Teilnehmern im Stationsbetrieb bewältigt wurden. Feuerwehrfachhandel Traugott bezog neues Betriebsgebäude Kurt Traugott beschäftigt sich seit über 25 Jahren mit dem Handel von FeuerwehrZubehör. Nachdem er sich vor drei Jahren selbstständig gemacht hat, war es aufgrund der guten Geschäftsentwicklung notwendig, den Betriebstandort zu erweitern. Zusammen mit Projektleiter Peter Steurer vom Planungs- und Bauleitungsbüro „exakt büro für bauwesen“ ist es gelungen, ein Betriebsgebäude auf dem bestehenden Baugrundstück an der Bundesstraße 27c zu errichten. Das Gebäude fügt sich harmonisch neben dem Einfamilienhaus in das Gartengrundstück ein. Auf 80 qm wurde Raum für Büro, Werkstätte, Lager, Archiv und Schauraum gestaltet. Kurt Traugott konnte mit seinem Team die neuen Geschäftsräume vor kurzem beziehen. Neben dem Handel mit FeuerwehrUmso spannender war dann, als plötzlich während des Nachmittags tatsächlich ein Alarm einging und die Kinder die Abläufe einer Einsatzfahrt live miterlebten. Als Schlussspektakel wurde noch eine Fettexplosion vorgezeigt, ehe dann nach einer kurzen Limopause jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin eine persönliche Urkunde überreicht bekam. „Ein vollkommen gelungenes Projekt“ Zubehör bietet die Firma Traugott Serviceleistungen im Bereich der Feuerbekämpfung an, wie z.B. das Überprüfen von Feuerlöschern usw. Aus den Vereinen Margit Johannsen, Margrit König, Monika Gfall, Petra Willam, Manuela Vogel. Hinten: Bettina Gmeiner, Monika Greussing, Tanja Baldauf, Bianca Schmedler, Marianne Lang Kerstin Früh, Angelika Wieser, Natascha Müller, Andrea Rüdisser, Simone Bargehr. (Es fehlen: Christel Blass, Judith Jörg-Candreia, Sandra Paiser, Birgit Rüdisser) Infantibus stellt sich vor Treffpunkt für Seit 14 Jahren ist der „Infantibus“ ein wichtiger Bestandteil der sozialen Einrichtungen in Lauterach. Diese eigenständige Elterninitiative besteht derzeit aus 18 ehrenamtlich tätigen Frauen. Seit vier Jahren obliegt die Leitung bzw. Organisation Frau Manuela Vogel. Bürgermeister Elmar Rhomberg schätzt dieses große Potential und Engagement und ermöglicht Infantibus neue Räumlichkeiten. In der Alten Seifenfabrik im ersten Stock wird derzeit Platz für einen Kreativbereich und für einen Gruppenraum geschaffen. Programmstart ist Anfang Oktober. Bei der Gründung dieser Elterninitiative gab es den Grundgedanken, eine Begegnungsstätte für Menschen mit Kindern zu schaffen. Dieser Gedanke hat auch heute mehr denn je seine volle Gültigkeit. Mittlerweile genießt Infantibus einen hohen Stellenwert, bei allen LauteracherInnen, vor allem bei Neuzugezogenen. Das gemütliche Beisammensein und gegenseitiges Kennenlernen in den offenen Vor- und Nachmittagen ist ein Schwerpunkt des Angebotes. Die Kreativität der Kinder neu zu entdecken und zu fördern, ist beim Infantibus ein Herzensanliegen. Deshalb haben die engagierten und motivierten Teamfrauen ein vielfäl20 tiges Kreativ-Programm auf die Beine gestellt. Jeden Monat werden auch interessante Vorträge zu erschwinglichen Preisen angeboten. Der „Tag der offenen Tür“ findet am Samstag, dem 6. Oktober, von 14 – 17 Uhr statt, wo natürlich alle LauteracherInnen herzlich eingeladen sind. (Näheres im nächsten Lauterachfenster). Infos bzw. Programme erhalten sie unter: 0664/5115497 oder manuelavogel@gmx.at Babyfrühstück Foto 2 v.l.n.r.: Tanja Baldauf, Bianca Schmedler, Manuela Vogel, Bettina Gmeiner Jeden Donnerstag zwischen 9 – 11 Uhr findet dieser offene Treffpunkt statt. Bei einem gemeinsamen Frühstück können neue Kontakte geknüpft werden. Einfach plaudern, lachen und die Zeit mit den Kindern genießen. Eingeladen sind Babys und Kleinkinder mit ihren Eltern, Großeltern, Paten und Betreuungspersonen. Kinder – sind Künstler Foto 3 v.l.n.r.: Kerstin Früh, Petra Willam Die Teamfrauen gestalten einen Rahmen, in dem Kinder im Alter von 4 – 12 Jahren völlig frei arbeiten. Die einzige Vorgabe sind die Materialien. Die Kinder erhalten bei Bedarf die nötige Hilfestellung. Sie lernen verschiedene Techniken kennen, wie mit den Materialien gearbeitet werden kann. So sammeln die Kinder spielerisch Erfahrungen mit Farben, Formen, Material und entwerfen ganz eigenständig ihr persönliches Kunstwerk. Gleichzeitig lernen sie, aufeinander einzugehen, sich gegenseitig zu inspirieren und zu helfen. Vorstellung der verschiedenen Angebote Dienstagtreff Foto 1 v.l.n.r.: Simone Bargehr, Natascha Müller, Monika Gfall, Margrit König (Es fehlen: Christel Blass, Sandra Paiser) Dieser offene Treff ist ein Begegnungsraum für Kinder, Eltern, Alleinerziehende, Schwangere und Großeltern. An jedem Dienstag-Nachmittag zwischen 15 – 17 Uhr können bei einer gemeinsamen Jause neue Freundschaften entstehen und Erfahrungen ausgetauscht werden. Die Kinder haben die Möglichkeit sich im Spiel mit anderen Kindern zu verweilen. fenster Aus den Vereinen 1 2 3 4 5 6 7 8 Menschen von 0-99 Jahren Sing und Tanz mit mir! Foto 4 v.l.n.r.: Margit Johannsen, Margrit König Dieses Angebot richtet sich an Kinder im Alter von 2–4 Jahren mit Begleitung. Der Musik lauschen oder mitsingen, sich im Kreise drehen oder stille stehen. Mal wild und mal ganz leise, machen wir uns auf die Reise – Musik und Bewegung zu erleben. Spiel- und Kreativwerkstättle für Kinder im Alter von 4 – 10 Jahren / Geburtstagsfest für Kinder von 4 – 12 Jahren Foto 5 v.l.n.r.: Kerstin Früh, Angelika Wieser Beim Spiel- und Kreativwerkstättle kann das Kind selber entscheiden, ob es etwas herstellen und mit nach Hause nehmen möchte oder sich lieber im Rollenspiel an den Spielkästen verweilt. An der Malwand Bilder entstehen lässt oder sich mit vielen verschiedenen Materialien fürs Werken, Ausprobieren und Experimentieren entscheidet. Es soll ein Raum zum Wohlfühlen mit Spaß und Freude sein. Geburtstagsfest für Kinder im Alter von 412 Jahren Müssen sie gerade einen Kindergeburtstag organisieren? Unsere beiden Teamfrauen gestalten am Samstag-Nachmittag zu einem gewünschten Thema (z.B. Piraten, Ritter uvm) oder einfach nur mit freiem Werken und Spielen ihren Kindergeburtstag. Maximal können 10 Kinder betreut werden. Kreativangebot mit Tanja und Bianca Foto 6 v.l.n.r.: Tanja Baldauf, Bianca Schmedler Dieses tolle Kreativangebot für Kinder findet unregelmäßig an Mittwoch-Nachmittagen statt. Unter Anleitung der Teamfrauen werden Werkstücke zu einem bestimmten Thema hergestellt. Folgende Themen werden im Herbstprogramm angeboten: Traumfänger und das Schmücken einer Pappmaché Vase Ausdrucksmalen Foto 7 Bettina Gmeiner Beim Ausdrucksmalen steht die Freude am selbständigen, kreativen TUN im Vordergrund. Es ermöglicht den Kindern in einem geschützten Rahmen ihren ganz persönlichen und immer individuellen Ausdruck malend zu finden. Die Bilder entstehen ohne Vorgabe und Bewertung. Es wird stehend an der Wand, auf großem Papier gemalt. Jedes Kind malt nach seinen Vorstellungen und Möglichkeiten. Über einen gewissen Zeitraum bei sich selbst zu verweilen dient den Kindern zum Kennenlernen der persönlichen Fähigkeiten und stärkt das Vertrauen in die eigene kreative Kraft. Die Kinder werden von einer ausgebildeten Malatelierleiterin respektvoll und achtsam in ihrem TUN unterstützt. Purzelbaum Eltern-Kind-Gruppe für Mütter und/oder Väter mit Kindern bis 4 Jahren Foto 8 v.l.n.r.: Petra Willam, Monika Gfall Einmal in der Woche trifft sich eine gleichbleibende Gruppe von Eltern mit Kindern. Hier können Erfahrungen ausgetauscht und Kontakte zu anderen Eltern aufgebaut werden. Die Kinder erfahren, dass sie im Beisein eines Elternteils zeitweise von anderen betreut werden. Sie knüpfen dabei erste soziale Kontakte zu Gleichaltrigen. Bei jeder Einheit wird ein Teil gemeinsam mit den Kindern gestaltet z.B. Lieder gesungen, Fingerspiele oder Geschichten erzählt. Nach einer Jause werden die gewünschten Elternthemen besprochen. Während dieser Zeit werden die Kinder im gleichen Raum betreut. Beginn: Montag 08.10.2007 (10 Montage, jeweils von 9-11 Uhr Auskunft/Anmeldung: Willam Petra, Tel: 05574/86099 fenster 21 Aus den Vereinen Most & Kunst am Sternenplatz Werden im Einsatz am Sternenplatz sein: Susanne Vonach und Karoline Gehrer O b frisch gepresst, stürmisch, vergoren oder als Suppe zubereitet: am 16. September dreht sich auf dem Sternenplatz wieder alles rund um den Most. Kulinarisch sowie kulturell wird bei dieser „Speisekarte“ auch für Nicht-Most-Möger kaum ein Wunsch offen bleiben: bei der Wahl zwischen zwei Hauptmenüs aus der traditionellen Küche, frisch gebackene „Öpflküachle“, selbstgemachte Kuchen und Torten und fruchtigen Edelbränden von Lauteracher Brennern ist für das leibliche Wohl für die ganze Familie gesorgt. Und auch kunstinteressierte Besucher kommen auf ihre Kosten: Im „Mostgwölb“ des Sternen stellt der in Lauterach lebende Künstler Peter F. Kohlhaupt Ölgemälde unter dem Titel „Bacchus und die Mostköniginnen“ aus. Hauptattraktion bei den Kindern wird wie auch in den vergangenen Jahren das Kürbisschnitzen und das Schaumosten: An einer alten Korbpresse und Zwisler-Mühle kann jeder große und kleine „Moster“ sein Glas Süßmost selbst herstellen . Aber auch diverse andere Spiele werden für Kinder angeboten. Um die musikalische Unterhaltung sind die Schwarzacher Musik, die Harder 6-er Musig und die Bauernkapelle Lauterach bemüht. Beginn ist um 10 Uhr mit dem Marsch der Jugendkapelle der Bürgermusik Lauterach von der Kirche zum Sternenplatz; ab 10.30 Uhr startet dort das musikalische Rahmenprogramm und um 11 Uhr geht´s beim Most-Fassanstich durch Bürgermeister Elmar Rhomberg endgültig zur Sache. Die Bürgermusik Lauterach freut sich, auch Sie zur Gästeschar am Sternenplatz zählen zu dürfen! Lauteracher Moschtfäscht Auf dem Sternenplatz Veranstalter: Bürgermusik Lauterach am 16. September 2007 ab 10 Uhr 11 Uhr: Fassanstich mit der Schwarzacher Musig und der Harder 6-er Musig Ausweichtermin bei Schlechtwetter: der 23. September www.bm-lauterach.at 22 fenster Aus den Vereinen KRANKENPFLEGEVEREIN Neues Fahrzeug für den Krankenpflegeverein Aus Anlass des Jubiläums "100 Jahre Firma Intemann" erhielt der Krankenpflegeverein ein zweites neues Auto. Schwesternteam und Vorstand danken herzlich, freuen sich über die dadurch gezeigte Anerkennung ihrer Arbeit und wünschen der Firma Intemann weitere erfolgreiche 100 Jahre in Lauterach. Die Chorgemeinschaft St. Georg Lauterach lädt zum Mitmachen ein Sing mit! Sing mit! Sing mit! Die Chorgemeinschaft St. Georg lädt zum Mitsingen ein V.l.n.r: die DGKS Susanne Vonach, Sonja Kaiser, Sabine Kriewel, Elke Kienreich und Katrin Dallago A lle Freunde des Gesangs sind herzlich eingeladen, jeweils einen Abend pro Woche mit den Chormitgliedern zu singen und das Gelernte in der Pfarrkirche St. Georg zur Aufführung zu bringen! Ein weiteres Highlight ist sicherlich das alle zwei Jahre stattfindende Konzert. Wer von sich aus gerne singt, und das sind gar nicht so wenige, der oder die hat den Eignungstest für eine Mitgliedschaft in der Chorgemeinschaft St. Georg schon bestanden. Singen geht ohne Vorkenntnisse und vorsingen muss niemand! Man setzt sich dazu und lässt sich von der Musik tragen, das Ergebnis ist Gesang ! „Lerne unsere Chorarbeit kennen, du wirst einfach von uns in die Mitte genommen und kannst dich langsam herantasten“, so Rosmarie Dür einladend an jene, die es einmal versuchen möchten. Eine Altersgrenze gibt es nicht, Paare sind herzlich willkommen, da die Chorgemeinschaft St. Georg der einzige gemischte Chor in Lauterach ist. Attraktive Ausflüge gibt es alle zwei Jahre, die letzten Reiseziele waren Rom, Verona und Prag. An diesen Ausflügen können auch die Partner teilnehmen. Diverse gesellige Anlässe zählen weiters zu den angenehmen Begleiterscheinungen des Chorlebens. Auch die geistliche und weltliche Freundschaft und Interessen-Gemeinschaft mit dem Chor St. Martin aus Alberschwende zählt dazu. Als Tüpfelchen aufs i zählt sicher, dass die Chorgemeinschaft St. Georg eingeladen wurde, heuer zusammen mit dem Chor Mehrerau die Festspiel-Messe mitzusingen. Gesundheit und Wohlbefinden mit den aks-Kursen Starten Sie durch zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden mit den aks-Kursen! Die aks Gesundheitsvorsorge hilft Ihnen, dauerhaft gesünder und aktiver zu werden! Beweg di!, Nordic Walking und Pilates bringen Bewegungsmuffel und Faulpelze auf Trab! Ohne jeden Leistungsdruck, viel Spaß an gesunder Bewegung erleben. Kurstermin: Beweg di! Kursbeginn: Montag, 17.09.2007, 20.00 – 21.30 Uhr Chorgemeinschaft St. Georg Lauterach Proben: Jeden Mittwoch um 20 Uhr im Borg Lauterach Erste Probe nach den Ferien: Mittwoch 12. September um 20 h Nähere Auskünfte: Obfrau Rosmarie Dür Tel. 0650 2210411 Chorleiter Heimo Leiseder Tel. 05574 61221 Anmeldung und Information: aks Gesundheitsvorsorge GmbH T 055 74 / 64 570, gesundheitsvorsorge@aks.or.at, www.aks.or.at/kurse Werbung Werbung Aus den Vereinen Erfolgreiche Teilnahme an den Feuerwehrleistungswettbewerben Kuppeln der Saugleitung beim Wettkampf in Sulzberg Die erfolgreiche Wettkampfgruppe: Vordere Reihe knieend: Gruppenkommandant Andreas Ölz, Markus Hauser, Markus Wirth, Raphael Knünz und Matthias Salzger Hintere Reihe stehend: Christian Rummer, Martin Kiene, Peter Fink, Matthias Greußing. Zweites. Rohr Wasser Marsch beim Nassbewerb in Lochau Unter der Leitung von Gruppenkommandant Andreas Ölz beteiligte sich auch in diesem Jahr eine Gruppe der Feuerwehr Lauterach erfolgreich an den traditionellen Feuerwehrleistungswettbewerben. So fanden im Juni in Sulzberg die 56. Vorarlberger Feuerwehrleistungswettbewerbe statt. Das junge Lauteracher Team hatte sich seit März in insgesamt 26 zusätzlichen Übungen auf diesen Tag vorbereitet, ehe dann pünktlich um 7.32 Uhr der Start im Bewerb Vorarlberg Bronze erfolgte. Nach einem fehlerfreien Löschangriff sowie nach Absolvierung der beiden Disziplinen Marschübung und Staffellauf (dabei hat jeder Teilnehmer eine 50 Meter Strecke zu absolvieren) stand mit einer gesamten Punkteanzahl von 379,84 Punkten das überaus erfreuliche Ergebnis in diesem Bewerb fest. 26 Voller Einsatz beim Staffellauf in Sulzberg Drei Stunden später erfolgte dann der zweite Start im Bewerb BFLA Bronze (Bundesfeuerwehrleistungsabzeichen Bronze). Wiederum gelang es der Gruppe schlussendlich 384,09 Punkte zu erringen, wiederum ein hervorragendes Ergebnis. Bei der abendlichen Siegerehrung auf dem Sportplatz von Sulzberg konnte Gruppenkommandant Andreas Ölz dann die Leistungsabzeichen für seine erfolgreiche Gruppe entgegen nehmen. Im Juli stand in Lochau der Nassleistungswettbewerb des Bezirkes Bregenz an. Zum 26. Mal wurde dieser Bewerb ausgetragen, der auch oft als Revanche zu den Landesleistungswettbewerben bezeichnet wird. Zum Unterschied erfolgt aber bei diesem Bewerb der komplette Löschangriff mit Start beim Nassbewerb in Lochau Wasser, so dass die Pumpe gestartet und aus dem Löschbehälter Wasser angesaugt werden muss und dann die beiden vorgenommenen Rohre ihre Zielsicherheit unter Beweis stellen müssen. „Unsere Gruppe hat sich dazu nochmals in den beiden dazwischen liegenden Wochen vorbereitet und trat nun in der Klasse A (ohne Alterspunkte) zum Bewerb an“, kommentiert Gruppenkommandant Andreas Ölz den Eifer seines Teams. Auch an diesem Tag konnte die Leistung programmgemäß abgerufen und wiederum eine erfreuliche Platzierung im ersten Drittel des 70 Gruppen umfassenden Teilnehmerfeldes erzielt werden. www.feuerwehr-lauterach.at fenster Aus den Vereinen FEUERWEHR FW Jugend Action: Zwei neue feuerwehrinterne Lauterach-Rekorde wurden von den Jungfeuerwehrlern aufgestellt Tragischer Verkehrsunfall in Lauterach Schwieriger Einsatz für die Männer der Feuerwehr Zu einem schweren Verkehrsunfall mit tragischem Ausgang wurde die Feuerwehr Lauterach am Abend des 27. Juli alarmiert. FW Jugend Gruppe Silber: V.l.n.r. Kniend Michael Nussbaumer, Stefan Witzemann, Philipp Kaiser, Daniel Dietrich. Stehend: Lukas Höfle, Alexander Böhler, Pascal Willi, Johannes Malojer, Kevin Bundschuh FW Jugend Gruppe Bronze: V.l.n.r. Vorne Philipp Kaiser, Lukas Brunner, Lukas Feurle, Bahtiyar Misir, Florian Rettenbache. Hinten v.l.n.r.: Franz Pfeiffer, Tobias Rossmann, Johannes Malojer, Alexander Böhler Tödlicher Verkehrsunfall bei der Kreuzung Klosterstraße-Bundesstraße-Weißenbildstraße. Die Feuerwehr Lauterach unterstützte die Bergung. Ein Radfahrer geriet beim Überqueren der Bundesstraße auf der Kreuzung beim Kloster unter einen LKW Zug und wurde überrollt. Der Schwerstverletzte blieb unter dem LKW-Hänger liegen. Die alarmierten Hilfskräfte Rotes Kreuz mit Notarzt und die Feuerwehr nahmen sofort die Ersthilfe auf und sorgten zusammen mit der Polizei für eine umfassende Absperrung der Unfallstelle. Weiters musste ein Hubschrauberlandeplatz eingerichtet werden, da der Christopherus 8 angefordert wurde. Leider stellten sich alle Mühen als vergebens heraus, der Verunfallte erlag schließlich seinen schweren Verletzungen noch an der Unfallstelle. Die Feuerwehr unterstützte in weiterer Folge Bergung des Toten und nach eingehenden Ermittlungsarbeiten durch die Polizei die Reinigung der Unfallstelle. www.feuerwehr-lauterach.at Wettkampf der Feuerwehrjugend in Sulzberg Zwei Gruppen aus Lauterach waren dabei E nde Juni fanden in Sulzberg die landesweiten Leistungswettbewerbe der Vorarlberger Feuerwehrjugend statt. Die Feuerwehrjugend Lauterach nahm bei diesem Großereignis mit zwei Gruppen teil, um sich mit den anderen Nachwuchsfeuerwehren zu messen. Gut vorbereitet durch 15 Proben und Teilnahme am 1. Internationalen Jugendwettkampf in Eschen, der als Generalprobe genutzt wurde, stellte sich unsere Jugend diesem Wettkampf. Die Schwierigkeiten der Hindernisbahn konnten unsere Jüngsten ohne Probleme meistern, ehe sie dann beim anschließenden Hürdenlauf mit Vollgas über das Leitergestell und andere Hürden noch wichtige Sekunden gutmachen konnten. Beide Gruppen konnten jeweils in ihren Klassen einen neuen Vereinsrekord aufstellen und setzten somit die zukünftigen Maßstäbe innerhalb der Wehr. Die erreichten Leistungsabzeichen in Bronze und Silber wurden dann am Sonntag durch Kommandant Harald Karg an die stolzen Wettkämpfer verteilt, bevor sie am großen Festumzug beim Landesfeuerwehrfest, zusammen mit der „Großen Wehr“ mitmarschierten. www.feuerwehr-lauterach.at Aus den Vereinen Sport statt Kampftrinken! Das Podium mit Marie-Luise Dietrich, Elmar Rhomberg, Udo Kracke, Uwe Gensheimer, Markus Mager (v.r.n.l.) Die HCB’ler mit ihrem Vorbild Uwe Gensheimer bei der EM Der Handballclub Bodensee lud zu einer Podiumsdiskussion in den Räumlichkeiten von Huppenkothen zum Thema „Sport statt Komasaufen!“ Marie-Luise Dietrich, Elmar Rhomberg und Rudi Weingärtner beim Small Talk Rege Teilnahme der Medien E in Promi zu Gast. Anlass dafür war die Vorstellung des deutschen Nationalspielers Uwe Gensheimer, der die Patenschaft für den noch jungen Handballclub Bodensee übernommen hat. Perfekt organisiert und moderiert durch den Ex-Profihandballer Udo Kracke diskutierten Vertreter des Clubs, der Gemeinde und der Sponsoren über das sehr brisante und aktuelle Thema. Der HC Bodensee möchte hier eine wichtige Rolle in der Gemeinde Lauterach einnehmen und neben dem Handballsport auch einer sozialen Verantwortung gerecht werden. Für den Sport begeistern. „Ich freue mich, dass wir mit dem HC Bodensee einen weiteren, sehr aktiven Verein haben, der Nachwuchsarbeit betreibt. Da die AlkoholHemmschwelle bei Jugendlichen früher höher war, sind wir für jede Art sinnvoller Freizeitbeschäftigung dankbar“, meinte Bürgermeister Elmar Rhomberg. 28 Erlebnisse statt Frust. Der sportliche Leiter des Vereines, Markus Mager, stellte den sehr interessierten Medienvertretern aus Sport und Wirtschaft den Plan des Vereines vor, wie die Jugendlichen für den Sport gewonnen werden sollten. „Wir wollen den Weg der Begeisterung gehen und die Kinder von der Straße weg zum Sport bringen. Daneben suchen wir die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und Institutionen in unserer Umgebung. Ziel sollte es sein, mit gemeinsamen Aktivitäten für Erlebnisse statt Frust zu sorgen!“ Vorbild als Zugpferd. Damit sich die Jugendlichen mit Vorbildern identifizieren können, wurde mit dem Handballprofi Uwe Gensheimer ein Pate für den HC Bodensee gewonnen. Er ist Profihandballer beim Bundesligisten Kronau/Östringen in der stärksten Handballliga der Welt. Der Handball- weltmeister der Herzen, wie er vor allem bei den weiblichen Fans genannt wird, ist dort der absolute Publikumsliebling. Und für die jungen Lauteracher Handballer ein tolles Vorbild. „Freude und Spaß ist das Wichtigste am Sport“, verriet er den Journalisten. Diese Einstellung möchte ich den Jugendlichen vorleben, denn: „Rausch gibt’s auch ohne Alkohol!“ Richtig ernähren. Auch die gesunde Ernährung wird beim HC Bodensee groß geschrieben. Ein eigener Ernährungsberater steht da mit Rat und Tat allen Jugendlichen und Eltern zur Seite. „Hier können auch wir unseren Beitrag leisten“, erklärte Marie-Luise Dieterich von der Firma Pfanner Fruchtsäfte. „Mit unserer Philosophie ‚Liebe zur Natur’ und vor allem mit unserem vielseitigen Produktsortiment können wir jedem Jugendlichen etwas Besonderes bieten!“ fenster Aus den Vereinen PENSIONISTEN Ehrenchorleiter Elmar Sohm vertrat Chorleiter Axel Girardelli und dirigierte einige Lieder Pensionistenverband: Radausflug zum „Möckle-Bur“ Bei herrlichem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen trafen sich kürzlich 31 gut gelaunte „Pedalreiter“ beim „Achstüble“ zum Radausflug. Unter der Führung von Radreferent Wolfgang Kloos führte die Fahrt über das Lauteracher Ried in Richtung Dornbirn. Den „Lumpensammler“ am Schluss der Gruppe machte freiwillig Obmann Peter Schwarz. Bedingt durch die große Hitze meldete sich bald der Durst. Es war wie eine Erlösung als die Mostschenke „Möckle-Bur“, auftauchte. „Oh fröhliche Nacht, ein Chor der Männer“ Spanisches Ambiente Sommerfest des Männerchores bei der Riedhütte „Sender“ Männerchor „la, noche alegre, un coro de hombres“ Z u einem spanischen Sommerfest lud der Männerchor Lauterach seine Männer mit Begleitung am 06. August in die Riedhütte „Sender“. Um dem Ganzen so ein richtig spanisches Ambiente zu verleihen, waren am Vormittag schon eine „Handvoll Chörler“ damit beschäftigt, übergroße Plakate und ein Stofftransparent mit Flamencotänzern (natürlich selbst angefertigt) anzubringen und Tische, Bänke und das Küchenzelt aufzustellen. Am Abend verwöhnte der Chorkoch Alex Mobers zusammen mit August Zucali die Sängerschar mit Meeresfrüchte- und Fleischpaellas. Allein schon beim Anblick dieser kulinarischen Köstlichkeiten und beim Duft der sich durch das Gelände zog, lief einem das Wasser im Munde zusammen. Spanische Weine und ein köstlicher Sangria machten das Ganze dann zu einem runden Genuss. Ehrenchorleiter Elmar Sohm dirigierte in Abwesenheit des Chorleiters Axel Girardelli einige Lieder. Die zahlreich erschienenen Gäste, darunter auch der Stimmbildner Thomas Fellner zollten dem gelungenen Fest, der guten Küche und der tollen Stimmung mit viel Beifall ihre Anerkennung. So wurde bis in die frühen Morgenstunden spanisch gefeiert, gesungen und gelacht. Bei der flotten Bedienung durch den Chef persönlich hatten in kürzester Zeit alle Teilnehmer ihren Most oder sonst etwas Erfrischendes vor sich stehen. Von den vielen leckeren Brotzeiten, welche auf der „Marentkarte“ standen, wurde reichlich bestellt. Beim Jausnen, Trinken und Plaudern verging der Nachmittag sehr schnell. Zum Abschluss spendierte der Verein im „Cafe“ beim Rathaus noch ein Getränk. Vorankündigung: „Frauen sind anders…, Männer auch“ Herbstkonzert des Männerchors Lauterach und des Frauenchors Hofsteig. Am 03.11.2007 um 20.00 Uhr im Hofsteigsaal Lauterach Karten im Vorverkauf € 9,– Abendkassa € 11,– Veranstalter: Kulturamt der Marktgemeinde Lauterach www.mc-lauterach.at fenster 29 Aus den Vereinen Seniorenbund Lauterach in der Wachau Nicht weniger als 70 Personen waren beim Seniorenbundausflug dabei Das herrliche Weinbaugebiet mit seinen Baudenkmälern begeisterte die SeniorInnen Ziel der Fünf-Tagefahrt für den Seniorenbund war in diesem Sommer die Wachau, das Wein- und Waldviertel. „Die große Teilnehmerzahl erforderte die Aufteilung auf zwei Fahrten mit gleichem Programm“ so der Obmann des Seniorenbundes Altbürgermeister Elmar Kolb. Das Hotel „Zum Schwarzen Bären“ in Emmersdorf war Standort für die einzelnen Tagesausflüge. Die große Teilnehmerzahl erforderte zwei Fahrten mit gleichem Programm Die Reise führte zum Stift Altenburg, einem Barockjuwel des Waldviertels im oberen Kamptal. Die Fahrt zur größten Weinstadt Österreichs nach Langenlois war abwechslungsreich und führte vom Waldviertel in das Donautal. 2.000 ha beste Weine werden hier von 600 Betrieben angebaut. Zum weiteren Programm gehörte eine Schifffahrt auf der Donau von Melk nach Dürnstein. Der prächtige Barockbau, das Stift Melk, gab einen Einblick in die Baukunst vergangener Jahrhunderte. Dürnstein hat eine reiche Geschichte; hier wurde der englische König Richard 30 Löwenherz vom Babenbergerherzog Leopold dem V. gefangen gehalten und der Sage nach vom Sänger Blondel ausfindig gemacht. In Ottenschlag besichtigten die Reiseteilnehmer das Mohnmuseum Gressl. Der Landwirt hat die Tradition des Mohnanbaues wieder aufleben lassen und so wurde Mohn in vielen Variationen zu seinem Haupterwerbszweig. Der Besuch des Stiftes Göttweig mit herrlichem Blick über das Donautal war ein besonderes Erlebnis. Ein Blick zur Geschichte österreichischer Feldherrn brachte die Fahrt auf den Heldenberg, wo neben Feldmarschall Radetzky noch Dutzende seiner Wegbegeleiter in der k.u.k. Armee in Zink gegossen stehen. Die Wachau ist Österreichs bekanntestes Weinanbaugebiet und wurde erstmals 823 in einer karolingischen Urkunde erwähnt. Die Tradition des Weinanbaues findet ihren Ursprung bereits zur Zeit der römischen Besiedlung. Die Wachau wurde auch zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt. Die interessante Reise wird den vielen Teilnehmern in guter Erinnerung bleiben. www.mitdabei.at/lauterach/ fenster Aus den Vereinen SPORT TS-Lauterach: Erfolgreiche Leichtathletik Landesmeisterschaft der Masters Innsbruck, erstmals gemeinsamer Austragungsort der LA-Meisterschaften Vorarlberg und Tirol, war für die TS-Lauterach ein überaus erfolgreiches Terrain: Zur Alpenrosenblüte ins Kühtai 65 fröhliche PensionistInnen nahmen beim Ausflug des Pensionistenverbandes teil Bei herrlichem Wetter. ging die Fahrt des Pensionistenverbandes ins tirolerische Kühtai. Blauer Himmel, klare Luft und herrliche Bergseen und ein Blumenmeer erwarteten die Teilnehmer in 2.020 Meter Seehöhe. Bei ausgiebigem Aufenthalt in der tollen Bergwelt gab es die Möglichkeit zum Mittagessen, für einen kleinen Spaziergang oder für ein gemütliches „Jässle“. Die Rückreise führte über das wunderschö


Lauterachfenster 2009 07-08
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

Juli/August 2009 Nr. 39 D i e a k t u e l l e I n f o r m a t i o n s s c h r i f t d e r M a r k t g e m e i n d e L a u t er a c h Bezirksfeuerwehrfest am 18. und 19. Juli 6 Neue Laufstrecken 22 Zurück ins Leben 36 Turnerschaft 49 Familienfest Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M Inhalt EDITORIAL Der Umzug in das neue Haus bei der Kirche wird vorbereitet… In dieser Ausgabe des Lauterachfensters berichten wir ausführlich über den Baufortschritt beim Haus der Generationen. Mit dem Bau des letzten Stockwerkes, wird nun auch die Dimension des neuen Mehrzweckgebäudes für alle sichtbar. Viele kommunale Aufgaben und Funktionen werden die beiden neuen multifunktionalen Gebäude inmitten des Zentrums erfüllen können. Bekanntlich werden 52 stationäre Zimmer für unsere pflegebedürftigen Menschen ab September zur Verfügung stehen. Mit der Öffnung der Kindergärten für die 3-jährigen Kinder entsteht für die Gemeinden in Österreich ein großer Druck für neue Betreuungsplätze. Glücklicherweise haben wir mit der Entscheidung im Haus auch einen Kindergarten unterzubringen, frühzeitig für diese gesetzliche Veränderung vorgeplant. Im neuen Kindergarten wird eine Ganztagesbetreuung für Kinder von 7.00 Uhr morgens bis 18.00 Uhr (!) am Abend eingerichtet. Weiters werden Räumlichkeiten für 3 Kleinkindergruppen vorgesehen. In etwa 3 Monaten werden etwa 70 Kinder im Haus 1 an der Hofsteigstraße in ihr neues Domizil einziehen. Die ambulanten Einrichtungen – wie der Krankenpflegeverein Lauterach und der Mobile Hilfsdienst werden ebenfalls in der neuen Infrastruktur des Hauses 1 untergebracht. Laut Aussagen der Bauleitung liegen die Arbeiten voll im Zeitplan – sodaß mit der Planung für den Umzug bereits jetzt begonnen werden kann. Das Haus 2 – das sogenannte „Kopfgebäude“ – wird einige Monate später fertiggestellt sein. Derzeit wird das letzte Stockwerk aufgesetzt. Im Jänner 2010 wechselt der Bürgerservice mit seinen Mitarbeitern vom Rathaus am Montfortplatz in die neuen Räumlichkeiten im Erdgeschoß. Damit können die Dienstleistungen für Meldewesen, Wohnungsangelegenheiten, Standesamt, Fundwesen und Sozialwesen in einem völlig neuen Ambiente von der Bevölkerung in Anspruch genommen werden. Alle Büros sind barrierefrei ausgestattet. Damit kann ein lang gehegter Wunsch der Gemeinde – ein Bürgerhaus für alle Menschen – endlich umgesetzt werden. Mit diesen Entscheidungen wird das alte Entbindungsheim – oder das Seniorenheim am Montfortplatz bereits in einigen Monaten Geschichte sein. Überlegungen für eine Nachnutzung oder eine Verwertung werden derzeit von der Gemeinde intensiv geprüft. Auch ein möglicher Kaufinteressent war bereits vorstellig. Auch hier werden wir wiederum eine Gesamtbetrachtung anstellen müssen. Es wird überlegt, welche Funktion und Bedeutung soll die Liegenschaft um das Rathaus am Montfortplatz auch in Zukunft haben. Nicht maximaler Verkaufserlös – sondern eine mit der Nachbarschaft und der Raumplanung abgestimmte Lösung wird und soll in Betracht gezogen werden. Altern in Würde Haus der Generationen liegt perfekt im Bauplan Laufstrecke im Ried Mach mit halt dich fit – neue Beschilderung Behindertengerechtes Bauen Tafel für Sehbehinderte am „Alten Markt“ Neuer Reisepass Streichung der Kindereintragung Lexikon der Offenen Jugendarbeit Manuel Bargehr zurück ins Leben Skinfit Jannersee Triathlon Am 23. August geht´s los Wie´s früher war… Vom Baden in der Ach Aus den Lauteracher Vereinen 12 Seiten Vereinsberichte Zweimal dötgsi Familienfest & Jubiläumsfest der Bauernkapelle 4 6 7 8 21 22 26 34 35 48 Titelbild Neues Kommandofahrzeug der Feuerwehr Lauterach fenster 3 Ihr Bürgermeister Elmar Rhomberg Aus dem Rathaus · Juli/August 2009 52 moderne Pflegeplätze entstehen im SeneCura Sozialzentrum in Lauterach „Knapp 6 Mio. Euro an Aufträgen können an die Wirtschaft von Lauterach vergeben werden. Gerade in dieser Zeit ein wichtiges Signal an unsere Betriebe“ Bgm. Elmar Rhomberg „80 Prozent aller Aufträge wurden an Lauteracher Firmen vergeben“, bestätigt Bürgermeister Elmar Rhomberg Altern in Würde: „Haus der Generationen“ Die Errichtung des neuen SeneCura Sozialzentrums am ehemaligen Schertler Alge Areal in Lauterach ist in vollem Gange. Seit der Firstfeier im März 2009 wird die geplante Fertigstellung des „Hauses der Generationen“ weiterhin mit Riesenschritten verwirklicht. Fenster sowie Wärmedämmfassade wurden bereits fertig gestellt und auch die Verlegung der Böden hat schon begonnen. Bis zur geplanten Eröffnung Ende Oktober/Mitte November entstehen 52 moderne Pflegeplätze in einem multifunktionalen Sozialzentrum, in das außerdem ein Ganztageskindergarten sowie die Hauskrankenpflege mit Ambulanzraum und der mobile Hilfsdienst integriert werden. Das gemeinsame Motto des Pflegeheimbetreibers SeneCura und der Marktgemeinde Lauterach – „Starke Partner für richtungsweisende Projekte“ – erweist sich als Erfolgsgarant. Nach dem offiziellen Startschuss des Bauprojekts im Juli 2008 nimmt das neue „Haus der Generationen“ nun Gestalt an. Bereits Anfang des Jahres 2007 wurde die Betriebsführung des bestehenden Seniorenheimes an SeneCura übergeben. „Wir freuen uns, dass wir unseren Grundsatz ‚Näher am Menschen’ auch in der Gemeinde Lauterach 4 umsetzen können. Derzeit verbringen 33 Bewohner in dem bestehenden Seniorenheim einen gemütlichen Lebensabend. Durch unser Engagement und die enge Zusammenarbeit mit der Gemeinde Lauterach erweitern wir das derzeitige Angebot und errichten ein modernes, multifunktionales Sozialzentrum mit 52 Pflegeplätzen, in dem soziale Wärme finanzierbar gestaltet wird“, so Wolfgang Berchtel, Regionaldirektor SeneCura Vorarlberg. Investitionen stärken Wirtschaftsstandort Das innovative Projekt bereichert die Gemeinde Lauterach nicht nur durch den Ausbau von qualitativ hochwertigen Pflege- und Betreuungsangeboten. Auch der Wirtschaftsstandort wird durch das Investitionsvolumen von ca. 7,5 Mio. Euro bedeutend gestärkt. „Das neue Sozialzentrum ist wichtig für die Marktgemeinde Lauterach und die gesamte Region. Rund 40 neue Arbeitsplätze werden durch das ‚Haus der Generationen’ geschaffen. Außerdem zeigt sich der Vergabespiegel des Projekts äußerst positiv für die regionale Wirtschaft, denn knapp 80% aller Aufträge wurden an Lauteracher Firmen erteilt“, bestätigt Bürgermeister Elmar Rhomberg den anhaltenden Erfolg der Zusammenarbeit mit SeneCura. Innovative Pflegekonzepte und lebendiger Treffpunkt der Generationen Das „Haus der Generationen“ bietet höchste Standards in der Altenpflege und -betreuung. So werden auf der speziellen Demenzstation 10 Betten für die Betreuung von DemenzpatientInnen zur Verfügung stehen. Zusätzlich gibt es im Haus die Möglichkeit, Urlaubsoder Kurzzeitpflege sowie das Angebot des Krankenpflegevereines und des mobilen Hilfsdienstes in Anspruch zu nehmen. Das vielseitige Angebot des neuen SeneCura Sozialzentrums beinhaltet aber auch eine Kinderbetreuung für drei Gruppen und einen Ganztageskindergarten, sowie zahlreiche Gelegenheiten für den aktiven Austausch zwischen den Generationen. „Ein offener Mittagstisch für SchülerInnen und SeniorInnen, die Schülerbetreuung und unser Gartencafé, all diese Dinge ermöglichen es, den Austausch zwischen Jung und Alt aktiv zu leben. Das Grundkonzept des ‚Hauses der Generationen’ unterstützt pflegebedürftige Menschen bei der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben in Lauterach, in einer Atmosphäre des Vertrauens, ganz ohne Zwang“, erklärt Gerhard Sinz, Leiter des SeneCura Sozialzentrums Lauterach und fügt begeistert hinzu: „Der Baufortschritt fenster Juli/August 2009 · Aus dem Rathaus Enge Zusammenarbeit: Bürgermeister Elmar Rhomberg und Gerhard Sinz, SeneCura-Heimleiter in Lauterach Offen für alle Generationen ist das neue Sozialzentrum Auftragsvergaben an die Wirtschaft Vergaben Lauterach ohne Pflege Einrichtung Vergaben Gesamt 7.573.125,00 79% Lauteracher Betr. 5.968.000,00 18% Voralberger Betr. 1.395.125,00 3% Deutschland 210.000,00 liegt perfekt im Bauplan liegt perfekt im Plan und so können die ersten BewohnerInnen schon Mitte September ihr neues Zuhause beziehen. Auch der feierlichen Eröffnung, die wir bis Ende Oktober/Mitte November geplant haben, steht somit nichts im Wege!“ Aktive Zusammenarbeit und regionale Einbindung „Wie in allen SeneCura Einrichtungen ist es uns auch in Lauterach ein besonderes Anliegen, die Verbundenheit mit der Gemeinde und die Zusammenarbeit mit regionalen Entscheidungsträgern sowie Angehörigen und Mitarbeitern zu fördern. Umgesetzt wird dieser Leitgedanke durch den gemeinsamen Beirat, in dem regelmäßig Qualität und Betriebsführung offen zur Sprache kommen. Unser Modell der aktiven Zusammenarbeit ermöglicht uns, durch optimale Angebote einen wichtigen Beitrag für das soziale Umfeld in Lauterach zu leisten. Der positive Fortschritt unseres Bauprojekts bestätigt diese Philosophie“, erläutert SeneCura Geschäftsführer Dr. Remo Schneider die produktive Partnerschaft. Selbstbestimmt leben auch im Alter Mit modernsten Pflegebetten, barrierefreier, wohnlicher Ausstattung, behindertengerechten Sanitäranlagen, TV/SAT- und Telefonanschlüssen sowie funkgesteuerten Patientenrufanlagen in jedem Zimmer wird das SeneCura Sozialzentrum Lauterach älteren, pflegebedürftigen Menschen ein Zuhause in familiärer Atmosphäre und Rund-um-die-Uhr Betreuung auf höchstem Niveau bieten. Eine offene und freundliche Architektur, helle und warme Räume sowie kurze, übersichtliche Wegstrecken und zahlreiche Möglichkeiten zum Treffpunkt werden das Sozialzentrum prägen. Mit traditionellen Möbelstücken und Bildern aus der Region wird Gemütlichkeit ins Haus geholt. „Das Recht auf Würde, Privatsphäre und Selbstbestimmung kennt keine Altersgrenze. Respekt und Wertschätzung im Umgang mit den Bewohnern stehen in Lauterach wie auch in allen unseren Häusern stets an oberster Stelle“, unterstreicht Berchtel das Ziel der SeneCura Häuser. „BesucherInnen können sich gerne jederzeit selbst von unseren Leistungen überzeugen und sind im Haus jederzeit willkommen“, so Sinz abschließend. Daten und Fakten zum SeneCura Sozialzentrum Lauterach Geschätztes Investitionsvolumen: ca. 7,5 Mio. EUR Davon ca. 6 Mio. Euro (79 Prozent) Auftragsvergabe Lauterach Beteiligte Firmen: Schertler-Alge GmbH, i-TEC Industrieelektrik GmbH, Kienreich GmbH., Intemann GmbH, Glasbau Bildstein GmbH, Axima Kältetechnik, Prock – Blitzschutz GmbH Neu geschaffene Arbeitsplätze: 42, Pflegeplätze und Bettenanzahl: 52 Nutzfläche insgesamt: ca. 5.800 m2, Eröffnung: Herbst 2009 SeneCura Lauterach Projektdaten Bauzeit 15 Monate, Materialverbrauch: ca. 400 Tonnen Stahl, ca. 4.500 m3 Beton, ca. 14.000 m3 Aushub, ca. 1.500 m2 Lüftungsleitungskanal Name gesucht Das neue Sozialzentrum SeneCura in Lauterach sucht einen Namen. Sie haben eine gute Idee? Die Marktgemeinde Lauterach und SeneCura freuen sich über interessante Namensvorschläge per Email an: gabriela.festini@lauterach.at fenster 5 Aus dem Rathaus · Juli/August 2009 Mach mit – halt dich fit – mit Lauftraining im Lauteracher Ried Infotafeln beim Start/Ziel bei der Sportanlage Ried und beim Jannersee v.l.n.r. Testeten bereits die neuen Laufstrecken im Ried: Bettina und Hans-Peter Pircher, Thomas Bitriol und Wolfgang Baur hier beim Start und Ziel am Jannersee Beim Start und Ziel am Jannersee: Die Hobbyläufer HansPeter und Bettina Pircher, Thomas Bitriol und Wolfgang Baur, der heuer den Wien-Marathon in 3 std/4 min/28 sec lief Neu beschilderte Laufstrecken im Ried Für Sportliche und die es noch werden wollen, werden seit Anfang Mai gleich drei Laufstrecken im Lauteracher Ried angeboten. Zwei mit Start und Ziel bei der Sportanlage Ried mit 3,4 und 5,4 km sowie eine Laufstrecke mit Start und Ziel beim Jannersee mit einer Länge von 5,5 km. „Wir wollten mit der Beschilderung dieser Laufstrecken dem langgehegten Wunsch der Hobbyläufer, die im wunderbaren Naturpark Lauteracher Ried trainieren, entgegenkommen“, so der Vorsitzende des Sportausschusses, Gemeinderat Werner Hagen. „Die Umsetzung des Laufparcours im Lauteracher Ried wurde vom Sportu. Freizeitausschuss beschlossen. Rudi Weingärtner hat dieses Projekt hervorragend abgewickelt und umgesetzt. Wir hoffen nun, dass durch dieses Angebot möglichst viele 6 MitbürgerInnen ins Ried hinaus zum Laufen gehen und so unter dem Motto „Mach mit – halt dich fit“ etwas für die Gesundheit tun“, so GR Werner Hagen weiter. „Ganz toll finde ich die perfekte Beschilderung auch an den Abzweigungen. Durch die angebrachten Hinweistafeln kann sich praktisch niemand verlaufen“, so Bettina und Hans-Peter Pircher, die bereits die Laufstrecken getestet haben. Die Bezeichnung der Laufstrecken (Dillen, Lingensee, Büschen) mag so manchen verwundern. „Diese Bezeichnungen haben wir darum gewählt, um den Leuten ein paar Flurnamen im Ried näher zu bringen. Die Strecken führen durch oder berühren am Rand diese Gebiete“, erklärt Rudi Weingärtner, der im Auftrag der Gemeinde und zusammen mit dem Gemeindebauhof die Beschilderung vornahm. Zwei Info-Tafeln beim Jannersee bzw. bei der Sportanlage Ried informieren über den Verlauf der Stecken. „Rudi Weingärtner hat bei den Laufstrecken im Ried tolle Arbeit geleistet“ GR Werner Hagen „Für mich ist die neue Beschilderung für mein Marathontraining super. Damit habe ich neben der Laufstrecke an der Ach eine willkommene Abwechslung beim Lauftraining“, beurteilt Marathonläufer Wolfgang Baur diese Initiative der Gemeinde. Noch ein Wort zu Wolfgang Baur: Er beendete den Wien-Marathon im April dieses Jahres mit der hervorragenden Zeit von 3:04,28 Stunden und kratzte somit bereits an der magischen Drei-Stunden-Grenze. Das bedeutete Platz 296 unter mehr als 5000 TeilnehmerInnen. Seine beachtliche Geschwindigkeit: 4 min 22 sec für einen Kilometer oder 13,72 km/h. Herzliche Gratulation. fenster Juli/August 2009 · Aus dem Rathaus Behindertengerechtes Bauen in Lauterach Für Sabine Stüttler war die Gehsteigkante am Montfortplatz ein so großes Problem, dass sie ohne fremde Hilfe nicht über die Bordsteinkante gelangen konnte Am Alten Markt: Straßen, Fußwege und der Standort sind in Brailleschrift beschrieben „Julia und Belinda Schneider haben uns wichtige Hinweise für eine fachgerechte Beschilderung gegeben“ Bgm. Elmar Rhomberg Die Marktgemeinde Lauterach ist laufend bemüht, die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. Gerade Personen, die eine Behinderung aufweisen sowie ältere Menschen oder Mütter mit Kinderwagen stehen oft vor Hindernissen. Gehsteige die hoch zur Straße abgesetzt sind, Treppen ohne Geländer sind schwer zu überwindende Barrieren. Aus diesem Grund werden jedes Jahr Mittel im Budget bereitgestellt, die es ermöglichen, solche Barrieren zu entfernen oder umzubauen. In den letzten Jahren wurden daher bei mehreren Schutzwegen und Einmündungen in Straßen einige Umbauarbeiten getätigt. In der Unterfeldstraße, Wälderstraße und der Bundesstraße wurden die hohen Randausbildungen auf Gehwegen abgesenkt um so die Begehbarkeit für Eltern mit Kinderwagen, aber auch für ältere Menschen, Mitmenschen mit Gehbehinderungen und Rollstuhlfahrer zu verbessern. Für Sabine Stüttler war die hohe Gehsteigkante am Montfortplatz ein so unüberwindbares Problem, dass sie ohne fremde Hilfe nicht zur gegenüberliegenden Bushaltestelle gelangen konnte. Sie wandte sich mit ihrem Problem an die Gemeinde, die dieses Hindernis entfernte. „Ich habe somit ein großes Stück Freiraum dazubekommen“, freut sich Sabine Stüttler. Des Weiteren wurden bei verschiedenen Schutzwegen wie in der Unterfeldstraße, Bundesstraße und beim Umbau am alten Markt Pflasterstreifen, sogenannte taktile Flächen angebracht, um die Ertastbarkeit für Sehbehinderte zu erhöhen. Bei der Ampelanlage „Alter Markt“ gibt es nun eine Tafel für Sehbehinderte. Diese Tafel dient den blinden und sehbehinderten Menschen als Orientierungshilfe um zu ertasten, wo sich der Fußgängerübergang befindet. Auf der Tafel sind Straßen, Zebrastreifen und Fußwege gekennzeichnet und ertastbar. Über dem Plan ist die Legende befestigt, wo die wichtigen Informationen „zu lesen“ sind. Die Straßen, Fußwege und der Standort sind in Brailleschrift beschrieben. Die ausführende Firma wurde uns vom Blinden- und Sehbehindertenverband Vorarlberg genannt. Die Tafel wurde von Julia Schneider mit entworfen und getestet. fenster 7 Aus dem Rathaus · Juli/August 2009 Neuer Reisepass für Kinder – Streichung der Kindereintragung Chip. Reisepässe, die in der Zeit vom 15. Juni 2009 bis zum 15. Juli 2009 ausgestellt werden, unterliegen weiterhin der Gebühr in Höhe von € 26,30. Kinderexpresspässe wie bisher einer Gebühr von € 38,00. Ab dem 15. Juli 2009 kosten Reisepässe mit Chip für Minderjährige bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres € 30,00. Bereits bestehende Kindermiteintragungen bleiben aber für eine dreijährige Übergangsfrist gültig; mit 15. Juni 2012 werden diese automatisch ungültig. Die Gültigkeit des Dokuments, in dem sich die Kindermiteintragung befindet, bleibt davon aber unberührt; der Reisepass gilt bis zu dem im Pass gedruckten Ablaufdatum. Ab dem 15. Juni 2009 wird jeder Reisepass für ein Kind unter 12 Jahre einen Chip enthalten. Auf diesem werden unter anderem das Foto und der Name des Kindes gespeichert. Fingerabdrücke werden von Kindern erst ab 12 Jahren erfasst. Gültigkeitsdauer: • Für Kinder bis zum vollendeten zweiten Lebensjahr beträgt die Gültigkeitsdauer zwei Jahre. • Ab dem zweiten Geburtstag bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr muss der Reisepass für ein Kind alle fünf Jahre erneuert werden. • Ab dem zwölften Lebensjahr wird ein Reisepass mit Fingerabdruck mit 10-jähriger Gültigkeit ausgestellt. Erforderliche Unterlagen: • Geburtsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis (Originalurkunden), ein neues EU-Pass taugliches Lichtbild und eventuell der alte Reisepass. • Reisepass und Urkunden sind bis zum vollendeten 2. Lebensjahr gebührenfrei. Im Wesentlichen gibt es folgende Neuerungen: Um eine weitere Maßnahme im Kampf gegen den Kinderhandel zu setzen, hat die europäische Union festgelegt, dass Kindermiteintragungen im Pass der Eltern nicht mehr möglich sind. Ab dem 15. Juni 2009 gibt es daher keine neue Miteintragung von Kindern und jeder - also auch jedes Kind bekommt einen eigenen Reisepass mit Für Fragen steht Ihnen das Marktgemeindeamt Lauterach Abt. III – Bürgerdienste, Telefon 05574/ 6802-0 gerne zur Verfügung. Volksbegehren „Stop dem Postraub“ Eintragungszeitraum von 27. Juli bis 3. August Wir fordern: Aufrechterhaltung der Infrastruktur und dadurch Sicherung von Postdienstleistungen zu gleichen Bedingungen für die gesamte Bevölkerung. Novellierung des Postgesetzes und Erhebung in den Verfassungsrang; Fixierung von mindestens 1300 Postfilialen im Postgesetz welche durch die Post AG zu führen sind. Schaffung von rechtlichen Rahmenbedingungen die auch nach der Liberalisierung Brief einen fairen Wettbewerb sicherstellen. Es geht um Ihr Postamt, es geht um Ihren Zusteller! Die Post AG und das Postmarktgesetz sehen vor, dass jeder Postpartner ein Postamt ersetzen kann. Doch was bedeutet das für Sie als Bürger? Sie bekommen nur einen Bruchteil der Dienstleistungen angeboten. Sie können beim Postpartner Briefmarken kaufen ein Paket aufgeben und benachrichtigte Sendungen abholen. Finanzdienstleistungen, Telekomprodukte usw. – Fehlanzeige!! Im 8 Bereich der Briefzustellung sollen letztendlich alle Zustellleistungen von Privaten gemacht werden. Billigarbeitskräfte aus den neuen EU Staaten sollen dafür eingesetzt werden. Ihr Briefträger, der alle Besonderheiten seiner Zustelltour kennt, wird einfach ersetzt. Welche Qualität hier geboten wird, hat man bereits bei den Paketzustellern gesehen. Und wenn es die Firmen (siehe Hermes) nicht mehr schaffen am Land die Pakete zuzustellen, dann geben die Firmen sie einfach wieder der Post zurück. Noch gibt es sie, die Post und die Postzustellung. Aber sie ist in Gefahr! Mit Ihrer Unterschrift welche sie vom 27. Juli bis 3. August in Ihrer Gemeinde abgeben können, helfen auch sie mit, die noch bestehenden Postämter zu retten und Ihren Briefträger auch weiterhin behalten zu können. Die Post AG ist nach wie vor ein wirtschaftlich sehr erfolgreiches Unternehmen. Es ist einfach nicht notwendig gesunde Strukturen zu zerschlagen. Österreichische Post AG Eintragungsberechtigt sind alle Frauen und Männer, welche die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen, in Lauterach wohnen, mit Ablauf des letzten Tages des Eintragungszeitraumes (3. August 2009) das 16. Lebensjahr vollendet und vom Wahlrecht nicht ausgeschlossen sind. Stimmberechtigte, die ihren Hauptwohnsitz nicht in Lauterach haben, benötigen zur Ausübung ihres Stimmrechtes eine Stimmkarte. Die Eintragslisten liegen während des Eintragungszeitraumes im Gemeindeamt auf. Eintragungen können an nachstehend angeführten Tagen und zu folgenden Zeiten vorgenommen werden: Montag, 27. Juli 09 von 8 bis 20 Uhr Dienstag, 28. Juli 09 von 8 bis 16 Uhr Mittwoch, 29. Juli 09 von 8 bis 20 Uhr Donnerstag, 30. Juli 09 von 8 bis 16 Uhr Freitag, 31. Juli 09 von 8 bis 16 Uhr Samstag, 1. August 09 von 8 bis 12 Uhr Sonntag, 2. August 09 von 8 bis 12 Uhr Montag, 3. August 09 von 8 bis 16 Uhr fenster Juli/August 2009 · Aus dem Rathaus N E U E M I TA R B E I T E R Neue Mitarbeiter der Gemeinde Durch wuchernde Hecken und Sträucher werden Fußgänger gezwungen, auf die Straße auszuweichen. (Symbolbild) Martin Giselbrecht ist seit 1. Juni neuer Mitarbeiter beim Bauhof. Der gelernte Maurer lebt in Lauterach. Er ist verheiratet, Vater eines Kindes und betreibt zuhause eine Landwirtschaft. Bäume, Sträucher und Hecken entlang öffentlicher Straßen „Es braucht ein Miteinander, im Sinne aller Verkehrsteilnehmer“ Bgm. Elmar Rhomberg Die Mitarbeiter des Bauamtes werden immer wieder mit Beschwerden konfrontiert, dass bei verschiedenen Einmündungen von Seitenstraßen in das Gemeindestraßennetz die Sicht durch Bäume oder Sträucher verdeckt wird. Gegen eine Abschirmung der Grundstücke vor Einblicken ist grundsätzlich nichts einzuwenden, wenn die Bepflanzung ordentlich gepflegt wird. Man sollte bei der Pflanzung darauf achten, dass der Abstand zum Straßenrand so groß ist, dass der Schnitt im Abstand von 0,30 bis 0,50 m vor der Grundgrenze durchgeführt werden kann. Überhängende Hecken, Sträucher und Bäume gehören auf die Grundstücksgrenze zurückgeschnitten. Gerade unsere schwächsten Verkehrsteilnehmer wie Kinder, ältere Leute, Mütter mit Kinderwagen werden durch nicht ordnungsgemäß gepflegte Bepflanzungen am Straßenrand vielfach an der Benützung von Gehsteigen gehindert. Das Begehen von Gehsteigen mit Regenschirmen ist oftmals kaum möglich und die Fußgänger werden schlimmstenfalls gezwungen, auf die Fahrbahn auszuweichen. Auch Sichtbehinderungen an Straßenkreuzungen und Straßeneinmündungen führen immer wieder zu sehr gefährlichen Situationen. Die Marktgemeinde Lauterach richtet an die Grundeigentümer die Bitte, dafür zu sorgen, dass Hecken und Sträucher nicht in den Straßenraum hineinragen. Sträucher und Hecken dürfen keinesfalls über die Grundstücksgrenze hinauswachsen. Die Mitarbeiter des Gemeindebauhofes werden beauftragt, Bäume, Sträucher und Hecken, die eine Gefährdung oder Behinderung der Verkehrsteilnehmer verursachen, hinter die Grundgrenze zurückzuschneiden. Ungeachtet der verschiedenen gesetzlichen Verpflichtungen zum Zurückschneiden und möglicher nicht unbeträchtlicher Schadenersatzverpflichtungen könnten gerade auch Sie mit einer kleinen Maßnahme einen wertvollen Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten. Ihre Mitbürger werden dafür dankbar sein. Serena Dalpalu wird Manuela Preuss während ihres Mutterschaftsurlaubes vertreten. Die neue Jugendmitarbeiterin hat ihren Abschluss im Basislehrgang am College für Familienpädagogik in Wels absolviert. Die Mutter eines Kindes arbeitete außerdem im SOS Kinderdorf und sammelte dort ihre Berufserfahrung. Jahrgang 1968 17./18. Oktober 2009 - Herbstausflug nach Girlan/Südtirol zum Fest der letzten Traubenfuhre. Busfahrt und Übernachtung mit Frühstück € 120. Nähere Auskünfte und Anmeldung bis spätestens 5. Juli bei: Elisabeth Steger 0664 / 4461968, Email: elisabeth.steger@utanet.at fenster 9 Aus dem Rathaus · Juli/August 2009 Am Grill ist „Mann“ der Chef Leckere Tipps für gesundes Grillen Sobald die Küche in die freie Natur verlagert wird, nehmen die Männer den Kochlöffel oder besser das Grillwerkzeug in die Hand. Grillen weckt die männlichen Urinstinkte und versetzt so manchen emotional in die Rolle des Jägers, der für die Ernährung seiner ganzen Sippe Verantwortung trägt. „Für ungetrübten Grillgenuss gilt es allerdings ein paar Grundregeln zu beachten“, rät Mag. Angelika Stöckler, Ernährungswissenschafterin bei der aks Gesundheitsvorsorge GmbH. Grillen steht hoch im Kurs und sobald „Mann“ sich ans Werk macht, ändert sich üblicherweise auch die Zusammensetzung der Mahlzeiten. „Die Fleischportion kann kaum groß genug sein, Beilagen spielen – den männlichen Vorlieben entsprechend – eine eher untergeordnete Rolle“, charakterisiert Stöckler die Situation. Je weniger Rauch, desto gesünder Dabei ist Grillen grundsätzlich eine fettarme Zubereitungsart. „Bevorzugen Sie dazu am besten auch fettarme Fleischstücke“, rät Stöckler. Tropfen nämlich Fett, Fleischsaft oder Marinade direkt in die Glut, so werden sie zersetzt. Mit der Rauchentwicklung kommt es auch zur Bildung von krebserregenden Stoffen (PAK = Polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen). Diese reizen nicht nur die Schleimhäute der Augen und Atemwege, sondern schlagen sich mit dem Rauch auch wieder auf den Grillwaren nieder. „Je weniger es raucht, desto gesünder die Grillmahlzeit!“, so Stöckler. Tipps für gesundheitsbewusstes Grillen Gesundheitsbewussten Grillmeistern empfiehlt Stöckler mariniertes Fleisch und fettreiche Stücke wie Schweinenacken oder Koteletts am besten zuerst in AluminiumSchalen zuzubereiten und diese anschließend über der offenen Glut nachzugrillen, um das feine Aroma zu erzielen. „Wichtig ist, dass Grillwaren nie zu dunkel werden“, warnt Stöckler, „denn mit zunehmender Färbung nimmt auch der Gehalt an gesundheitsschädigenden Begleitstoffen zu“. Der Trend zu Gas- und Elektrogrills ist aus gesundheitlicher Sicht sehr zu begrüßen. Durch die bessere Temperaturkontrolle 10 Der Grill ist meist fest in Männerhand sind auch die Rauchentwicklung und die Entstehung unerwünschter Begleitstoffe geringer. Die richtigen Zutaten machen den Unterschied Grundsätzlich ist die Wahl der richtigen Grillwaren von größter Bedeutung! Ideal zum Grillen sind beispielsweise Schnitzel, Koteletts, Nacken, Schweins- und Rindsfilet, Lamm- und Geflügelfleisch, Fisch (z.B. Forelle, Lachs, Seezunge und Steinbutt) sowie Grillwürste („weiße Würste“), Zucchini, Maiskolben, Paprika, Cocktailtomaten, Champignons und andere Pilze sowie Folienkartoffeln. „Nicht für den Grill geeignet sind dagegen gepökelte Fleisch- und Wurstwaren“, informiert Stöckler, „denn beim Grillen werden so hohe Temperaturen erzeugt, dass sich dabei krebserregende Stoffe bilden können.“ Gepökelte Würste enthalten Nitritpökelsalz, das der Wurst ihren charakteristischen Geschmack verleiht und konservierend wirkt. Sie sind an ihrer roten Farbe zu erkennen. Schlank bleiben beim Grillen „Um die Bikinifigur nicht zu gefährden, essen sich Genießer an Salaten, gegrilltem Gemüse, Folienkartoffeln, Fisch, Geflügelspießchen mit Frucht- oder Gemüsestückchen und magerem Fleisch anstelle von Wurstwaren satt“, schlägt Stöckler vor. Kalorien lassen sich auch leicht bei der Zubereitung und Wahl der Grillsaucen einsparen. Anstelle von Mayonnaise lassen sich auch mit Sauerrahm und Jogurt leichte, schmackhafte Grillsaucen herstellen. Gesundheitstipps • Gemüse und Salate bringen nicht nur viel Farbe ins Spiel, sondern die enthaltenen Schutzstoffe können auch gesundheitsschädigende Begleitstoffe der Grillwaren neutralisieren. • Auf Elektrogrill oder gut durchgeglühter Kohle, nie jedoch im Rauch von offenem Feuer grillen. • Mageres oder nur leicht durchzogenes Fleisch grillen – vorher gut mit Küchenkrepp abtupfen! • Verbrannte Stellen nicht essen, sondern großzügig abschneiden! • Möglichst nicht auf den Grill legen: gepökeltes Fleisch, Speck, Schüblinge, Wiener Würstchen, Landjäger, Salami … fenster Juli/August 2009 · Aus dem Rathaus Rechnungsabschluss 2008 Steuereinnahmen 2004 – 2008 „Die Steuerleistung unserer Betriebe im Jahr 2008 war einfach sensationell“ Bgm. Elmar Rhomberg Alljährlich hat die Gemeindevertretung zu beraten, zu diskutieren und abzustimmen, wie die kommunalen Geldmittel im abgelaufenen Kalenderjahr eingesetzt wurden. In der Sitzung am 19.05.2009 war es wieder soweit. Die Gemeindevertretung hat sich mit dem Rechnungsabschluss 2008 befasst und ihn einstimmig abgesegnet. Für die konstruktive und gute Zusammenarbeit darf allen Fraktionen und Gemeindevertretern gedankt werden. Sehr gute Wirtschaftslage 2008 Das Rechnungsjahr 2008 hat sich wesentlich von den Vorjahren abgehoben. Die sehr gute Wirtschaftslage und Hochkonjunktur sorgte für beachtliche Steigerungen bei den Steuereinnahmen. Diese Mehreinnahmen und eine umsichtige Ausgabenpolitik ermöglichten die Bildung von finanziellen Reserven, die uns in der jetzigen Zeit zugute kommen. Durch das maßvolle wirtschaften 2008 ist Lauterach im heurigen Jahr in der Lage, verstärkt Aufträge an die heimische Wirtschaft zu vergeben und damit Impulse für die Wirtschaftsentwicklung zu setzen. Lauterach hat sein eigenes Konjunkturpaket geschnürt, das direkt in die heimische Wirtschaft fließt. Auch für 3jährige Kinder gibt es nun einen Platz im Kindergarten Wichtige Investitionen für Lauterach Investiert wurde 2008 vor allem in das Haus der Generationen mit Kindergarten/-betreuung, Tiefgarage und den dafür erforderlichen Grunderwerb. Über den zügigen Baufortschritt kann sich jeder Lauteracher Bürger selbst ein Bild machen. Im Spätsommer werden wir ein modernes und zukunftsträchtiges Sozialzentrum mit integriertem Kindergarten und Stützpunkten für den Krankenpflegeverein und den Mobilen Hilfsdienst eröffnen können. Etwas später werden das Mehrzweckgebäude an der Bundesstraße sowie der öffentliche Platz ihren Bestimmungen übergeben. Kindergärten und Kinderbetreung 2008 war in Lauterach das Jahr der Kinder. Die Kindergärten wurden für 3jährige geöffnet und zusätzliche Kinderbetreuungsplätze im Käferle geschaffen, um den Bedarf der Lauteracher Familien noch besser abdecken zu können. Die im Vergleich der umliegenden Gemeinden günstigen Tarife wurden gesenkt und damit familienfreundlicher gestaltet. Unter Einbeziehung von Lauteracher Familien wurde das Projekt „Kind sein in Lauterach“ gestartet und auch abgeschlossen. Das Projekt zielt darauf ab, die zukünftigen Entwicklungen in der Kinderbetreuung zu erfassen. Erste Umsetzungsmaßnahmen werden wir im Haus der Generationen erkennen. Die zahlreichen Initiativen von Lauterach für Kinder und Jugendliche in Lauterach blieben auch außerhalb der Ortsgrenzen nicht unbemerkt. So konnten verschiedene Auszeichnungen wie „Kinderfreundlichste Gemeinde“ oder „kindergerechte Spielräume“ entgegengenommen werden. Ein weiteres Signal, dass der Weg von Lauterach in unsere Kinder und Jugendliche zu investieren, der richtige Weg ist. www.lauterach.at fenster 11 Aus dem Rathaus · Juli/August 2009 Viertes Vernetzungstreffen der sozialen Dienste Im Mai fand das diesjährige Vernetzungstreffen der Lauteracher sozialen Dienste statt. Gemeinderätin Barbara Draxler begrüßte die anwesenden Personen der Plattform u.a. Annette King und Christian Hörl, der die TeilnehmerInnen durch den Abend führte. In der Begrüßungsrede betonte die ressortzuständige Gemeinderätin: „Mir ist es ein großes Anliegen, die Gelegenheit aufrecht zu erhalten, beim Vernetzungstreffen Themen zu entwickeln und vorwärts zu treiben, sich gegenseitig Kennenzulernen, auszutauschen, Anliegen zu besprechen und sich zu vernetzen.“ Wolfgang Berchtel von der SeneCura berichtete Neues vom Baufortschritt des Sozialzentrums und des in Zukunft dort untergebrachten Kindergartens. Elizabet Hintner vom Verein „okay-zusammenleben“ erzählte von ihren Erfahrungen und Erlebnissen als Migrantin. Das Interesse an diesem Vernetzungstreffen war wie immer sehr groß. In reger Diskussion wurden zahlreiche Fragen gestellt und Erfahrungen ausgetauscht. Die Arbeitsgruppe Bildung/Familie/Integration konnte konkrete Handlungsfelder und Maßnahmen der Integration besprechen. Es gab Diskussionen über Themen wie Rechtsradikalismus und Gewalt, Arbeitsprojekte für Jugendliche und sprachliche Frühförderung der Migrantenkinder. Die Mitglieder der Arbeits- Annette King, GR Barbara Draxler, Christian Hörl „Das Vernetzungstreffen ist eine wichtige Kommunikationsmöglichkeit für die MitarbeiterInnen der sozialen Dienste der Gemeinde Lauterach“ GR Barbara Draxler gruppe Gesundheit und Sozialzentrum erarbeiteten die Eröffnungsvorbereitungen des Sozialzentrums, in Kombination mit dem geplanten Gesundheitstag im kommenden Herbst. Bei dieser Gelegenheit können sich u.a. der Krankenpflegeverein, der Mobile Hilfsdienst, die Seniorenbörse, die Mobile Seniorenberatung und die Pensionisten vorstellen. Nach der Festlegung der zukünftigen Vorgehensweise der verschiedenen Arbeitsgruppen bedankte sich GR Barbara Draxler bei den Teilnehmern für ihr Engagement und beendete den erfolgreichen Abend mit dem Versprechen, dass dies nicht das letzte Vernetzungstreffen war. Umbauarbeiten Hofsteigstraße und Staufnerweg Im Zuge der Errichtung des Sozialzentrums sollen die Kanalisierung und die Wasserleitungen in der Hofsteigstraße und im Staufnerweg erneuert werden. Aus diesem Grund kommt es in der Zeit von Ende Juni bis ca. Ende Oktober im Bereich der Hofsteigstraße und im Staufnerweg zu Einschränkungen bei der Straßenbenützung. Den unmittelbaren Anrainern ist die Zufahrt eingeschränkt möglich. Wir bitten um Ihr Verständnis und werden uns bemü12 hen, diese Behinderungen so gering wie möglich zu halten. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an: Marktgemeindeamt Lauterach, Abt. V – Infrastruktur Herr Otto Wittwer Tel: 05574 / 6802-22, Email: otto.wittwer@lauterach.at fenster Juli/August 2009 · Aus dem Rathaus EU Wahl 2009 – Wahlergebnis in Lauterach Am 7. Juni 2009 fand in Österreich die Wahl zum Europäischen Parlament statt. In Österreich waren 6.362.633 BürgerInnen wahlberechtigt. Die Wahlbeteiligung lag bei lediglich 45,97%. Insgesamt hatten rund 375 Millionen EU-BürgerInnen die Gelegenheit, an die Urne zu gehen. Was ist das Europäische Parlament? Das Europäische Parlament vertritt die "Völker der in der Gemeinschaft zusammengeschlossenen Staaten". Derzeit werden etwa 455 Millionen europäische Bürger aus 27 Mitgliedstaaten durch ihre Abgeordneten im Europäischen Parlament vertreten. Das Europäische Parlament ist gemeinsam mit dem Ministerrat europäiGesamtSumme der Summe der summe der abgegebenen abgegebenen abgegebenen ungültigen gültigen Stimmen Stimmen Stimmen scher Gesetzgeber, übt die demokratische Kontrolle über die EU-Institutionen aus und entscheidet über den EU-Haushalt. Im Europäischen Parlament ist jeweils eine bestimmte Anzahl von den einzelnen EUMitgliedstaaten entsendeten Parlamentariern vertreten. Derzeit gehören der EU 27 Mitgliedstaaten an, in denen die Wahlen zum Europäischen Parlament stattfanden. Aus diesen Wahlen resultiert nun die neue Zusammensetzung des Parlaments für die bevorstehende Amtsperiode von fünf Jahren. Das Europäische Parlament wird direkt von den EU-BürgernInnen gewählt. Wahlberechtige: 6.503 Wahlbeteiligung: 40,44% Summe der abgegebenen gültigen Stimmen lautend auf Wahlsprengel SPÖ Rathaus Schule Dorf Kreuz Unterfeld KG Hohenegger Alter Sternen gesamt % 327 449 476 408 460 510 2.630 3 6 10 5 6 8 38 1,4% 324 443 466 403 454 502 2.592 98,6% 54 68 113 79 59 52 425 16,4% ÖVP 127 122 154 83 160 205 851 32,8% MARTIN 55 96 74 99 93 99 516 19,9% GRÜNE 35 55 47 49 59 66 311 12,0% FPÖ 28 75 58 65 51 61 338 13,0% KPÖ 0 0 0 0 2 0 2 0,1% JuLis 3 3 6 3 3 4 22 0,9% BZÖ 22 24 14 25 27 15 127 4,9% Die 9.500ste Gemeindebürgerin von Lauterach heißt Anna-Katharina Schneider und erblickte vor wenigen Wochen das Licht der Welt. Die frischgebackenen Eltern, Belinda Schneider und Kruno Drenski freuen sich sehr über ihr erstes Kind. Katharina war bei ihrer Geburt 55cm groß und hatte stolze 3994 Gramm. Bürgermeister Elmar Rhomberg und Vizebürgermeisterin Doris Rohner überreichten der glücklichen Mutter und dem hübschen Mädchen ein Präsent und wünschten für die Zukunft alles Gute. Lauterach hat erstmals 9.500 Einwohner fenster 13 Aus dem Rathaus · Juli/August 2009 Mobile Seniorenberatung – Beratungscheck Ein Erfahrungsbericht von Berta Maichen, die wertvolle Hilfe durch die Seniorenberatung erhalten hat. Wer geht schon gerne auf Ämter? Besonders Senioren haben damit Probleme. Man schiebt diese hinaus bis es nicht mehr geht. Ich habe mir da helfen lassen. Ich wandte mich an Frau Edith Ploss, die mir als diplomierte Sozialarbeiterin in allen Belangen helfen konnte. Ob nun Versicherungen, Umschreibungen, Krankenkasse, Soziales, Frau Ploss ist in allem versiert. Sie kam zu mir nach Hause, wo wir in aller Ruhe über meine Probleme sprechen konnten, die sich nach meiner längeren Krankheit und nach dem Tod meines Mannes angehäuft hatten. Ich war sehr überrascht, wie Frau Ploss mit Hilfe ihres Mobiltelefons und vor allem ihrer Freundlichkeit auf den Ämtern so vieles und so schnell erledigen konnte. Durch die Großzügigkeit der Gemeinde, die jedem Hilfesuchenden einen zweistündigen Gratisscheck zukommen lässt, verringerten sich auch die kleinen Unkosten, die Frau Ploss als diplomierte Sozialarbeiterin verrechnete. Mit meiner Erfahrung kann ich behaupten, Guter Rat ist nicht immer teuer. Fundamt Lauterach Verloren – Gefunden vom 10. April bis 10. Juni Diverses: 1 Schlüsselbund mit 1 Toyota Autoschlüssel, 2 Schlüssel (ÖBB Zug nach Bregenz) 1 Schlüsselbund mit 2 Schlüsseln und rotem Schlüsselband (Parkplatz VS Dorf) 1 rotes Spielzeugauto (Abt.III-Bürgerdienste) 1 rosa Trinkflasche (Lauteracher Familienfest) Musikpark A14: 1 Taschenkalender · 1 Adressbuch 1 silberne Uhr mit Steinen · 1 Ring mit blauen Stein 1 Motorradschlüssel mit Anhänger Schlüsselbund mit 4 Schlüsseln u. schwarzes Schlüsselband 1 silberne Kette 1 Nokia Handy div. silberner Schmuck Schlüsselbund mit 3 Schlüsseln, Kaffeeschlüssel u. Bieröffner Schlüsselbund mit 1 Schlüssel und Digibon mit schwarzem Schlüsselband 1 rote Kameratasche Fahrräder: Damenfahrrad, Marke: Heidemann, Farbe: rot-silber (Lauterach, Dammstr.) Mountainbike, Marke: KTM Knoxville, Farbe: olivgrün (Lauterach, Dammstr.) Jugendbike, Marke: Bike MTB Ister, Farbe: violett (Lauterach) Jugendmountainbike, Marke: KTM Country S, Farbe: rot (Lauterach) Kindermountainb., Marke: Merida Dakar 660, Farbe: blau-silber (Lauterach) Kindermountainb., Marke: ATB Bike Ariston, Farbe: schwarzmetallic (Lauterach) Damenfahrrad, Marke: KTM Life Joy, Farbe: rot-schwarz (Lauterach) Jugendmountainbike, Marke: Kalkhoff Flash, Farbe: schwarz (Lauterach) Jugendmountainb., Marke: KTM Country S, Farbe: rot (Lauterach, Reinerwiese) Damenfahrrad, Marke: KTM, Farbe: gelb-silbermetallic (Lauterach,Turnhalle) Mountainbike, Marke: Hattrick Extreme, Farbe: silber-schwarz (Lauterach, Schulstraße) Mountainbike, Marke: Balance Sports 1-1, Farbe: blau-schwarz (Lauterach, Im Steinach) Damenfahrrad, Marke: KTM, Farbe: orange (Lauterach) Damenfahrrad, Marke: DRIVE Limited Edition, Farbe: rot-silber (Lauterach, Morgenstraße) 14 fenster Juli/August 2009 · Aus der Gemeinde KINDERGARTEN Projektleiterin Rosmarie Döring mit den VorleserInnen Spielkindergarten Weißenbild Lehrerin Maria D’Agostino bei Station Nr. 6 Lehrerin Nina Bickel als Helferin Die kleinen Schmetterlinge tanzten durch den Turnsaal Im Spielkindergarten war es ein besonderer Tag. Die Kinder kamen schon etwas aufgeregt herein und betrachteten leicht verwundert den Gruppenraum. Er sah anders aus als sonst. Die Tische waren nicht dort, wo sie sonst stehen und auf ihnen lagen rote Rosen. Die eifrigen Kinder halfen mit und stellten Tassen und Teller darauf. An diesem Vormittag wollten wir unsere Mütter verwöhnen und ihnen zeigen, was wir mit viel Freude und Spaß gelernt haben. Schnell schlüpften die Kinder noch in ihre Kostüme und verwandelten sich somit in kleine Schmetterlinge. Fröhlich flatterten diese dann beim Turnsaal herein. Hier hatten die Mütter schon Platz genommen und warteten gespannt auf ihre Kinder. Die Schmetterlinge zeigten, was sie alles können. Mit viel Begeisterung sangen und tanzten sie im Turnsaal herum. Als das Lied dann zu Ende war, bekamen die Kinder einen tollen Applaus. Glücklich und zugleich auch stolz nahmen die Kinder ihre Mama an der Hand und führten sie zu unserem schön geschmückten Frühstücksbuffet. Bei einem gemütlichen Plausch genossen wir alle gemeinsam das „Muttertagsfrühstück“. Leseprojekt mit Schülern Besuch bei Klappzahn, dem Gespenst Die SchülerInnen der 1c Klasse der VS Dorf wurden zu einem Leseprojekt, das von der Neo-Lehrerpensionistin und aktiven Bibliothekarin Rosmarie Döring ausgearbeitet wurde, geladen. Die SchülerInnen durchliefen zwölf Stationen und erfuhren so allerhand über das Gespenst Klappzahn und über die Wichtel Zwickel und Zwackel. Erste Station und Ausgangspunkt des Leseprojekts war das Lesen der Geschichte „Klappzahn, das Gespenst“ aus dem Lese-Löwen-Buch „Wichtelgeschichten“. Vier Schülerinnen zeigten in verteilten Rollen ihr Lesekönnen und brachten so ihren MitschülerInnen den Inhalt der Geschichte näher. Anschließend begaben sich die SchülerInnen mit ihrem Lesepass zu den einzelnen Stationen. Dort mussten sie die Arbeitsaufträge lesen und spielerisch ausführen. Wurde der Auftrag er füllt, so bekam der Schüler von den Helferinnen Nina Bickel, Maria D’Agostino, Rosmarie „So einen Unterricht hätte ich gerne jeden Tag“ Döring, Sabine Jäger, Monika Karg und Judith Streubel einen Stationsstempel in seinen Lesepass. Die zwölfte Station war die Überraschungsstation. Zur Belohnung für ihr gezeigtes Lesekönnen bekam jeder Schüler ein Eis. Abschließend bemerkte Christof Z.: „So einen Unterricht hätte ich gerne jeden Tag“. Manchen SchülerInnen gefiel das Leseprojekt so gut, dass sie den Lese-Parcours noch einmal durchliefen. Öffnungszeiten während der Ferienzeit: Die Bibliothek ist vom 13. bis 31. Juli geschlossen. Im August: Donnerstag: 9 bis 11 Uhr, 15 bis 17.30 Uhr Freitag: 17 bis 19 Uhr Ab September: gewohnte Öffnungszeiten fenster 15 Aus der Gemeinde · Juli/August 2009 Neuigkeiten aus dem BORG Viel Spaß bei den „80-ern“ Das SchauspielEnsemble in farbenprächtigen Kostümen v.l.n.r. Die MathematikSieger Aaron Angerer, Jessica Gomilsek und Darian Sckell Rockkonzert „THE 80s“ Gleich in drei Konzerten präsentierten sich heuer die Schulbands des BORG Lauterach. Geboten wurden dabei bekannte Hits der 80-er wie „The final countdown“, „Eye of the tiger“ oder das unverwüstliche „Last christmas“. Zudem wurde auch eine selbst erarbeitete Nummer präsentiert. Organisiert wurde die Veranstaltung von MusikProfessor Markus Vallazza, erstmals waren auch Schüler aus den 5.Klassen vertreten. 16 Aufführung „Romeo und Julia“ Hervorragende Leistungen boten die rund 20 Mitwirkenden bei der diesjährigen Theaterproduktion des BORG Lauterach, Shakespeares „Romeo und Julia“. Regie führten wieder die Schauspieler Renate Bauer und Martin Sommerlechner, in den Titelrollen begeisterten Tiziana Bautista und Christina Bleyer. Erstmals waren auch Schüler der Neuen Vorarlberger Mittelschule Lauterach mit dabei. Mathematik-Wettbewerb „Känguru“ Beim diesjährigen internationalen Mathematik-Vergleichstest „Känguru“ konnte Darian Sckell den Schulsieg bei den 6. Klassen erringen. Auf den weiteren Plätzen folgten Jessica Gomilsek und Aaron Angerer. In den 7. Klassen erwies sich – wie im Vorjahr – Amy King als unschlagbar. Dahinter plazierten sich Yasemin Eker und Alexandra Hietz. Beim „Känguru“ wird vor allem auf Logik Wert gelegt. fenster Juli/August 2009 · Aus der Gemeinde Hauptschule – Schüleraustausch mit dem Collège Saint-Joseph in Maîche An der französischen Grenze Elias Pointner, Angelika Fill, Juliane Wörndle Dir. Otto Nester, Bianca Sitz, Andrea Vonach, Dragana Nicolic, Vanessa Bertolini Am 11. Mai fuhren 22 SchülerInnen der 3. Klassen nach Frankreich- Franche-Comté. Der einwöchige Aufenthalt in den französischen Gastfamilien hat unsere Kinder auf vielfältige Weise geprägt und bereichert. Viel Neues wurde ins Vokabular aufgenommen und automatisiert. In der französischen Küche wich die Angst vor Schnecken und Heuschrecken einer absoluten Vorliebe für Baguettes und Crêpes. Alle liebten Madeleines und Carambars. Die diversen Programmpunkte (Uhrenmuseum in Morteau, Schifffahrt zum Doubs-Fall in Villers le Lac, Flugzeugausstellung in Montbéliard, Park Près de la Rose, Peugeot Museum in Sochaux, Zitadelle in Besançon) waren gut gewählt und begeisterten uns sehr. Wir danken allen, die zum Erfolg dieser wunderbaren Woche beigetragen haben und freuen uns auf den Gegenbesuch der französischen SchülerInnen im Oktober. Tagesausflug ins Elsass Am 29. Mai fuhr eine Abordnung der 4. Klassen für einen Tag ins Elsass. Damit auch genügend Zeit war, die zwei Städte Colmar und Mulhouse zu entdecken, ging es schon um sechs Uhr in der Früh los. Gemeinsam mit Französisch-SchülerInnen und LehrerInnen der Hauptschulen Wolfurt und Lustenau kamen wir kurz nach neun Uhr in Colmar an. Dort machten wir eine romantische Bootsfahrt entlang wunderschöner Häuserzeilen und naturbelassener Natur. In Mulhouse erfuhren wir anhand eines Städtequiz allerlei Interessantes über die Stadt. Natürlich blieb auch noch genug Zeit zum Shoppen und Probieren von französischen Spezialitäten. fenster 17 Aus der Gemeinde · Juli/August 2009 Lauteracher „schoolwalker“ leisten wichtigen Beitrag Bereits das vierte Jahr sind die Lauteracher Volksschüler gemeinsam mit ihren Kollegen aus den anderen plan-b Gemeinden als schoolwalker unterwegs. Zwei Mal vier Wochen pro Schuljahr werden die Schulwege dabei möglichst ohne Auto zurückgelegt. In der Schule bestätigen die Lehrpersonen im schoolwalker-Pass jeden einzelnen Weg, zuhause die Eltern. Dabei geht es um viel mehr als nur um eingesparte Auto-Kilometer. Die Schüler erleben den Zusammenhang zwischen ihrem Schulweg, Gesundheit, Spaß, Erlebnis und Umwelt. Sie erfahren, wie sie selbst einen Beitrag zu einer lebenswerten Gemeinde leisten können. Dass damit auch die Schulwege insgesamt sicherer werden, liegt im gemeinsamen Interesse aller Beteiligten. In diesem Sinn hat im heurigen Frühjahr auch die Exekutive verstärkt auf Bewusstseinsbildung bei den AutolenkerInnen im Schulumfeld gesetzt. „Schüler, Lehrperso- Bewegungsnachmittag an der VS Dorf nen, Eltern und die Projektpartner leisten mit ihren schoolwalker-Aktivitäten einen wichtigen Beitrag zum Bewusstsein für die Lebensqualität in unserer Gemeinde“, dankt Bgm. Elmar Rhomberg den Beteiligten. Unter den fleißigen „schoolwalkern“ wurden auch heuer zwei Gewinner pro Klasse ermittelt. Sie waren zu einem Bewegungsnachmittag mit Na-No eingeladen, der allen sichtlich Spaß gemacht hat. 18 fenster Juli/August 2009 · Aus der Gemeinde Risiko Sonnenbrand: Tipps für gesunde Bräune Die schönen Sonnentage werden immer häufiger und dadurch die Lust an schöner Bräune. Um die Sonne richtig zu genießen, müssen Sie allerdings einige wichtige Punkte beachten, weiß Arbeitsmedizinerin und ameco-Geschäftsführerin Dr. Christine Klien. „Wer die Sonne gesund genießen möchte, sollte einen Sonnenbrand vermeiden und reichlich Sonnenschutzmittel mit dem passenden Lichtschutzfaktor wählen. Die Haut wird es Ihnen danken“, weiß Klien. Die Arbeitsmedizinerin rät zum richtigen Umgang mit der Sonne. Sonnenschutzmittel Sonnenschutzmittel sollen einen ausreichenden Licht- und Breitbandschutz (UVAUVB-Filter) haben. Sie sollen schweiß- und wasserfest sein, gute Hitzebeständigkeit und lange Stabilität aufweisen und gut hautverträglich sein. „Tragen Sie Sonnenschutzmittel großzügig schon vor dem Sonnen auf und cremen Sie immer wieder nach, um den Lichtschutz aufrecht zu erhalten, insbesondere nach dem Wasser“, rät die Arbeitsmedizinerin. Lichtschutzfaktor Dennoch darf nicht vergessen werden, dass auch Sonnenschutzmittel mit hohen Lichtschutzfaktoren keinen vollständigen Schutz vor UV-Strahlen bieten. Für Babys und Kleinkinder ist es deshalb wichtig, zusätzlich zu Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF größer als 25) auch schützende Kleidung anzuziehen. Kinderhaut ist besonders empfindlich gegenüber UV-Licht. Sonnenbrand Nicht nur das Sonnenschutzmittel sondern auch der Hauttyp (hell, dunkel) ist entscheidend für das Sonnenbrand-Risiko. Sonnenbrand entsteht durch zu lange Sonneneinstrahlung auf die Haut oder wenn der Sonnenschutz zu schwach ist. Man unterscheidet 3 Grade der Ausprägung. Das beginnt mit Rötung, Brennen und Juckreiz bei Grad 1. Bei Grad 2 kommt Blasenbildung hinzu. Bei einem Grad 3-Sonnenbrand kommt es zu einer Zerstörung der Oberhaut, flächige Ablö- Richtiger Schutz und Sie können die Sonne genießen sung, hier kann dann sogar eine Hauttransplantation notwendig sein. „Ist der Sonnenbrand schon passiert, sollten Sie die betroffene Haut nicht mehr der Sonne aussetzen bis sie abgeheilt ist. Bei Grad 1 sind kühlende Umschläge ausreichend. Bei Blasen und Verbrennungen ist ärztliche Versorgung unbedingt notwendig“, erklärt Klien. Sonnenstich Wer zu lange in der Sonne bleibt, riskiert nicht nur rote Haut, sondern auch einen Sonnenstich. Ein Sonnenstich ist eine Reizung der Hirnhäute, die Symptome sind ähnlich wie bei einer Hirnhautentzündung: Übelkeit, Erbrechen, Schwindelgefühl, steifer Nacken, Fieber, dazu hochroter, heißer Kopf. „Bei Verdacht auf Sonnenstich, sollten Sie unbedingt ärztliche Hilfe einholen, denn es kann Lebensgefahr bestehen“, empfiehlt Klien. Person in den Schatten legen, den Kopf beim Liegen erhöht lagern und Kopf und Nacken mit feuchten Tüchern kühlen. Keine Eisbeutel direkt auf den Kopf legen. Hauttypen Typ 1: rotblondes Haar, helle Augen, Sommersprossen. Diese Menschen bekommen ungeschützt schon nach 3-10 min. einen Sonnenbrand, das heißt ihre Eigenschutzzeit ohne Sonnenschutz ist nur wenige Minuten Typ 2: blondes Haar, helle Augen, heller Teint, 10-20 min. Eigenschutzzeit Typ 3: dunkelblondes bis braunes Haar, mittlerer Teint, helle oder dunkle Augen, selten Sonnenbrand, 2030 min. Sonne verursachen noch keinen Sonnenbrand Typ 4: dunkelbraunes oder schwarzes Haar, dunkler Teint, dunkle Augen, fast nie Sonnenbrand, Schädigung erst nach ca. 45 min. Tipps zum Sonnenschutz – Sonnenbrand meiden – keine Mittagssonne – reichlich Sonnenschutzmittel, passender LSF – Babys und Kleinkinder vor direkter Sonneneinstrahlung schützen – Sonnenbrille, Sonnenhut, Schatten fenster 19 Aus der Gemeinde · Juli/August 2009 20 fenster Juli/August 2009 · Aus der Gemeinde Lexikon der Offenen Jugendarbeit Offene Jugendarbeit = von JugendarbeiterInnen begleitete, frei zugängliche Freizeitangebote für Jugendliche. In diesem Lauterachfenster hat die Offene Jugendarbeit Lauterach in Kooperation mit der Offenen Jugendarbeit Hard im Rahmen des Projekts Frischluft einen Flyer mit dem Titel „Lexikon der Offenen Jugendarbeit“ beigelegt. Uns ist es wichtig aufzuzeigen, was die Offene Jugendarbeit in den Gemeinden anbietet, um entsprechende Zugangshürden abzubauen. Die Jugendtreffs der Offenen Jugendarbeit dienen Jugendlichen als Angebot zur sinnvollen Freizeitgestaltung. Es geht darum, betreute Treffpunkte für Jugendliche anzubieten. In unseren Räumen herrscht kein Konsumzwang und Leistungsdruck. JugendarbeiterInnen stehen den Jugendlichen als Ansprechpersonen zur Verfügung. Durch die intensive Beziehungsarbeit während der Öffnungszeiten der Jugendtreffs sowie bei Veranstaltungen und Projekten, werden die JugendarbeiterInnen von Jugendlichen als Kontaktpersonen wahrgenommen, wenn es um Informationen und Unterstützung, aber auch Beratung und Begleitung in schwierigen Lebenslagen geht. Mit Jugendlichen werden verschiedenste Freizeitangebote und Projekte durchgeführt. Die Herausforderung der Offenen Jugendarbeit ist es, Themen wie Sucht, Gewalt,… aufzugreifen und jugendgerecht aufzuarbeiten, sodass Jugendliche in ihrer Freizeit freiwillig Lust haben mitzumachen und sich begleitet mit diesen Themen auseinandersetzen. Kreative Workshops, Veranstaltungen, Förderung der Talente und Interessen stehen im Vordergrund. Das umfassende Angebot der Offenen Jugendarbeit kann im Jugendbüro erfragt bzw. in den Jahresberichten (auf Anfrage schicken wir gerne den Jahresbericht 2008 zu) nachgelesen werden. Die Mobile Jugendarbeit sucht Jugendliche im öffentlichen Freiraum auf. Jugendliche, die zum Teil sonst kaum erreicht werden, finden an öffentlichen Treffpunkten Ansprechpersonen und Unterstützung. Das Miteinander der Generationen soll so gefördert und Brücken zwischen Jugendlichen und der Gemeinde bzw. der Politik gebaut werden. Jugendliche sind Teil unserer Gesellschaft. Die Jugendbeteiligung ermöglicht das aktive Miteinbeziehen Jugendlicher in die Gestaltung des gemeinsamen Lebensumfeldes der Gemeinden. Die Kreativität der Jugendlichen ist gefragt: mitreden, mitmachen, mitbestimmen. Das alles und noch viel mehr ist Teil der Offenen Jugendarbeit in der Marktgemeinde Lauterach. Kontakt: Offene Jugendarbeit Lauterach, Marktgemeinde Lauterach, Montfortplatz 2 Manuela Preuß, Simon Kresser, Serena Dalpalu Email: Manuela.preuss@lauterach.at, Simon.kresser@vol.at ABGEDREHTE GEWALT: Die offene Jugendarbeit Hard und Lauterach lädt Jugendliche zum Kino ins Thaler-Areal nach Hard ein. Am 6. Juli um 19 Uhr findet im Thaler Areal in Hard ein spannendes, interessantes Filmevent für Jugendliche statt. Der Abend steht ganz unter dem Thema Gewaltprävention. Präsentiert werden auf der Großleinwand Anti-Gewalt-Spots die von und mit Lauteracher, Harder und Lustenauer Jugendlichen konzipiert und gedreht wurden. Außerdem wird ein Spielfilm gezeigt, der Gewalt in unterschiedlichen Formen vergegenwärtigt und mit Spaß aufarbeitet; somit dient der Abend der Gewaltprävention mit Jugendlichen. Der ausgewählte Film ist ab 12 Jahren. Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen! Auskünfte und Infos: Sozialsprengel und Offene Jugendarbeit Hard Tel: 05574 / 74544 Althaussanierung – attraktiver denn je Bei der Veranstaltung des Wirtschaftsvereines Lauterach in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Lauterach, dem Energieinstitut und der Wohnbauförderungsstelle des Landes Vorarlberg Althaussanierung – attraktiver denn je, konnten sich interessierte Besucher über die neuen Förderungsangebote von Land und Bund erkundigen. Mitgliedsbetriebe des Wirtschaftsvereines standen mit konkreten Angeboten an Infoständen zur Verfügung. Genaue Informationen über Energiesparmaßnahmen oder Finanzierungsmöglichkeiten können beim Energieinstitut, der Gemeinde oder bei den Lauteracher Banken eingeholt werden. Die Besucher informierten sich über die Förderungsangebote von Land und Bund fenster 21 Aus der Gemeinde · Juli/August 2009 Manuel Bargehr – zurück ins Leben Manuel mit seinem Vater Paul GR Katharina Pfanner konnte den Scheck als Beitrag zum Augencomputer der Guta Frauen überreichen Ich heiße Manuel, bin 17 Jahre alt, und kann seit meinem Unfall am 16. Juli 2006, bei dem ich beinahe ertrunken bin, nicht sprechen, nicht essen und mich nicht bewegen. Die einzige Möglichkeit, mit meinen Eltern und Freunden zu kommunizieren, wäre dieser geniale Computer, den ich mit meinen Augen steuern kann. Ich weiß aber auch, dass so ein Hightechgerät sehr viel kostet und die finanziellen Möglichkeiten meiner Eltern bald erschöpft sind. So bitte ich Sie, mir mein Leben etwas zu erleichtern und meinen Wunsch finanziell zu unterstützen! Mit lieben Grüßen Manuel Bargehr Dieser Brief erreichte den Bürgermeister der Gemeinde Lauterach Anfang dieses Jahres und löste eine große Unterstützungswelle aus. Mit finanzieller Unterstützung des Landes Vorarlberg, des Wirtschaftsvereins, der Guta Frauen, Sparmarkt in der Lerchenauerstraße und der Marktgemeinde Lauterach konnte man Manuel Bargehr seinen Wunsch erfüllen. Der Computer ist ausgestattet mit einer kompakten, mobilen und 22 präzisen Augensteuerung und macht somit andere Eingabegeräte wie Maus oder Tastatur überflüssig. Die integrierte Kamera wertet die Augenbewegungen des Jungen aus und setzt sie in Aktionen auf dem Bildschirm um. Nun kann Manuel durch einfaches Hinschauen auf ein Symbol oder einen Buchstaben das ganze System selbständig mit den Augen bedienen. Für Manuel heißt das konkret, dass er endlich wieder mit seiner Familie, Freunden und ehemaligen Schulkameraden des BG Gallus kommunizieren kann. Es ist ihm möglich, den Computer als Fernbedienung für Fernsehen und Stereoanlage zu benutzen, Schach zu spielen, zu lesen oder im Internet zu surfen. Zur Vorgeschichte: Der sportbegeisterte Manuel und seine Freunde sprangen am 16. Juli vor drei Jahren nach dem Rudertraining von der Hafenmauer aus ins Wasser. Was lustig begann, endete tragisch. Manuel muss wohl bei einem Sprung auf einen festen Gegenstand, der unter der Wasseroberfläche lag, aufgeprallt sein. Er tauchte noch einmal kurz auf, bevor er sein Bewusstsein verlor. Obwohl seine Freunde sofort zur Hilfe eilten war es ihnen nicht möglich, Manuel im trüben Wasser ausfindig zu machen. Aus diesem Grunde verging sehr viel Zeit, bis der zufällig als Badegast anwesende Dr. Hans Gasser mit der Reanimation des bereits leblosen Jungen beginnen konnte. Doch Manuel kämpfte sich ins Leben zurück. Tapfer und voller Lebenswillen. Nach sieben Monaten Wachkoma ging es endlich wieder bergauf. Seine Eltern bauten das Zuhause behindertengerecht um, kümmerten sich trotz der vielen Arbeit liebevoll um ihren Sohn, der in der Zwischenzeit in einer Rehaklinik weitere Fortschritte machte. In den kommenden Monaten ging es in kleinen Schritten weiter aufwärts. Manuel durfte nach zehn Monaten Rehabilitation endlich, fast auf den Unfalltag genau ein Jahr später, wieder nach Hause. Manuel ist trotz seiner Behinderung ein lebensfroher, gut gelaunter Junge, der im Juli seinen 18. Geburtstag feiern darf. „Manuel ist unser Sonnenschein, wir genießen jede Minute miteinander und lachen viel“, so sein Vater Paul Bargehr. „Durch den Augencomputer können wir wieder miteinander „sprechen“, der Computer ist eine enorme Bereicherung für Manuel und seine Familie“, so sein Vater abschließend. fenster hier abtrennen! hier abtrennen! Juli/August 2009 · Aus der Gemeinde Musikschule WolfurtLauterach Ausgezeichnete Ergebnisse beim diesjährigen „Prima la Musica” Die Musikschule Wolfurt-Lauterach konnte beim diesjährigen Wettbewerb „Prima la Musica“ ein ausgezeichnetes Ergebnis erzielen. Alle angetretenen Solisten bzw. Ensembles wurden mit einem Preis ausgezeichnet. „Prima la Musica“ ist ein österreichweiter Wettbewerb für MusikerInnen bis 18 Jahre und fand heuer bereits zum 15. Mal statt. Nach den Landeswettbewerben in allen neun Bundesländern und Südtirol fand Ende Mai der Bundeswettbewerb in Klagenfurt statt. In Vorarlberg spielen jedes Jahr ca. 350 Kinder und Jugendliche vor der ausgesuchten, internationalen Jury. Die weitergeleiteten MusikerInnen treffen sich mit ca. 1000 MusikerInnen aus den anderen Bundesländern beim Bundeswettbewerb, der jedes Jahr in einem anderen Bundesland ausgetragen wird. 2010 wird Feldkirch Austragungsort des Bundeswettbewerbes sein. Ergebnis Landeswettbewerb 1. Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb • Jovana Subic Ensemble „eOn“ (Anja Baldauf) • Patricia Urbanic Kategorie: Neue Musik • Katharina Böhler • Theresa Guldenschuh • Hannah Beck • Thomas Föger Klarinette (Markus Beer) • Jovana Subic Klarinette (Martin Schelling) • Paula Oberscheider Klarinette (Martin Schelling) 1. Preis • Lukas Jäger Schlagwerk (Markus Lässer) • Eva Geiger Offene Kammermusik (Arndt Rausch) • Simon Hinteregger • Valentin Yashin • Niklas Denz Fagott (Margarethe Stadelmann) Die erfolgreichen MusikerInnen aus Wolfurt und Lauterach • Christina Guldenschuh Klarinette (Markus Beer) • Tabea Christa Querflöte (Anja Baldauf) • Jovana Subic Querflöte (Anja Baldauf) • Christina Jäger Waldhorn (Zoltan Holb) 2. Preis • David Schertler Gitarre Kammermusik (Markus Vallazza) • Linda Schertler • Deborah Sailer Gitarre Kammermusik (Aurelia Weiser) • Theresa Höfle • Karen Rora, Gitarre Kammermusik (Markus Vallazza / Christina Drobez) • Julia Devich • Johanna Lutzmayer • Sarah Konzilia Waldhorn (Zoltan Holb) • Manuel Spiegel Schlagwerk (Stefan Halbeisen) 3. Preis • Hannah Schertler Querflöte (Anja Baldauf) • Marion Ritter Klarinette (Margarethe Stadelmann) • David Meusburger Gitarre Kammermusik (Markus Vallazza) • Jonas Hefel Ergebnis Bundeswettbewerb 2. Preis • Jovana Subic Ensemble „eOn“ (Anja Baldauf) • Patricia Urbanic Kategorie: Neue Musik • Katharina Böhler • Theresa Guldenschuh • Hannah Beck • Thomas Föger Klarinette (Markus Beer) 3. Preis • Jovana Subic Klarinette (Martin Schelling) • Paula Oberscheider Klarinette (Martin Schelling) Zu diesem großen Erfolg möchte ich allen Schülerinnen und Schülern, aber auch den verantwortlichen Lehrern herzlich gratulieren, mit der Hoffnung, dass diese Resultate eine Motivation für weitere Glanzleistungen sein möge. Dir. André Meusburger fenster 25 Aus der Gemeinde · Juli/August 2009 Willkommen beim Skinfit Jannersee Triathlon am 23. August Der Triathlon besteht aus: 400 m Schwimmen… Mehr als 200 Teilnehmer, heimische und internationale Einsteiger, Hobby- und Elitetriathleten und ein über 1000 Zuschauer zählendes, begeistertes Publikum ließen den Jannersee Triathlon 2008 zu einem immer größer werdenden Event mit toller Atmosphäre heranwachsen. Das Gelände um den Jannersee mitten im Lauteracher Naturschutzgebiet eignet sich optimal für die trendige Sportart Triathlon. Dem Zuschauer wird richtiggehendes Stadionfeeling vermittelt, da er hautnah am Geschehen der Sportler mit dabei ist. Triathlon boomt wie noch nie. Gelten doch Schwimmen, Radfahren und Laufen als beliebteste Sportarten in Österreich. Triathlon spricht alle Altersklassen an. Skinfit Jannersee Triathlon am 23. August mit den Distanzen 400 m Schwimmen, 16 km Rad fahren und 4 km Laufen bietet die ideale Möglichkeit für Einsteiger, doch auch Aktive aus anderen Sportarten sollten sich diese Chance nicht entgehen lassen, einmal in diese abwechslungsreiche Sportart hinein zu schnuppern. Neben der Einzelwertung findet eine Plauschteamwertung statt, bei denen drei Athleten ein Team bilden. Einzige Voraussetzung ist, nicht bei einem Triathlonverein


Lauterachfenster 2010 02
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

Februar 2010 | Nr. 45 Lauterach fenster Jubiläum – 20 Jahre Funkenzunft Lauterach Seite 30 Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M Die aktuelle Informationsschrift der Marktgemeinde »Ich arbeite in Feldkirch, wohne in Weiler, gehe nach Dornbirn ins Kino und nach Bregenz an den See. Wir nützen das Rheintal schon heute als Ganzes.« Gabriele Böheim, Vizerektorin Pädagogische Hochschule Vorarlberg Gemeindegrenzen überschreiten und zusammen den Lebensraum gestalten. Das will Vision Rheintal. www.vision-rheintal.at Eine Initiative des Landes Vorarlberg und der Vorarlberger Rheintalgemeinden Editorial Wirtschaftsstandort Lauterach Die Lauteracher Traditionsfirma Schertler & Alge baut eine neue, hochmoderne Firmenzentrale im Industriegebiet Lindenweg. In dieser Ausgabe des Lauterachfensters berichten wir auf den Seiten 22 und 23 ausführlich über die wirtschaftlichen Aktivitäten von einem der größten Arbeitgeber unserer Gemeinde. Damit werden über 400 Arbeitsplätze langfristig in Lauterach abgesichert. Aktuell werden an den Produktionsstandorten Dammstraße, Reitschulstraße, Hofsteigstraße und Grafenweg insgesamt 28 Lehrlinge zu Facharbeitern ausgebildet. Diese Standortfixierung durch die Geschäftsführung ist für unsere Gemeinde in mehrfacher Hinsicht ein wichtiger Meilenstein. Zum einen schafft und erhält diese Entscheidung qualitativ hochwertige Arbeitsplätze, zum Zweiten löst es einen bedeutenden Investitionsschub von vielen Millionen Euros aus, zum Dritten bleibt uns einer der wichtigsten Gemeindesteuerzahler in der Zukunft erhalten und zum Vierten kann die Zentrumsentwicklung in einem ganz neuen Licht weiterentwickelt werden. Bis Ende 2011 wird die Firma Schertler & Alge ihren Standort, laut eigenen Angaben, an der Hofsteigstraße komplett auflösen. Damit eröffnen sich für Lauterach ganz neue Möglichkeiten und Perspektiven bei der Gestaltung unseres Ortszentrums. Neben der Firma Schertler & Alge investieren auch andere Betriebe in unserer Gemeinde massiv in den nächsten Jahren. So konnte in den letzten Monaten für die Firma Flatz Verpackungen eine zusätzliche Betriebsfläche mit über 10.000 m2 an der Funkenstraße entwickelt werden. Damit kann Firmenchef Hans-Peter Flatz weiter am Standort Lauterach planen und expandieren. In Zeiten vieler negativer Wirtschaftsmeldungen sind diese beiden Beispiele wichtige Botschaften und auch Impulsgeber für unsere Gemeinde. Viele Unternehmen fühlen sich auch in Zeiten eines schwierigen Umfeldes wohl, können am Standort Lauterach planen und sich damit auch langfristig weiterentwickeln. Mit Ende 2009 gab es in Lauterach die höchste Zahl an Arbeitsplätzen. Ich denke, dies ist auch ein bedeutender und wichtiger Faktor bei künftigen kommunalen Entscheidungen. Inhalt Aus dem Rathaus 4 Fünf Gemeinden – ein Fluss 6 Landessieger „Kinder in die Mitte“ 7 Förderung für Kinder in Lauterach 8 Kaufstromuntersuchung 9 Schrebergärten und Freizeiteinrichtungen am Lauterachbach 10 Wahlsprengel: Neue Einteilung 12 Neujahrsempfang 2010 16 Neue Bürgerservicestelle 12 4 Aus der Gemeinde 18 Seniorenbörse – Wohnen im Alter 19 Kostenlose erste anwaltliche Auskunft 22 Schertler-Alge baut neue Zentrale 22 Aus den Lauteracher Vereinen 30 Vereinsberichte 34 Veranstaltung & Chronik 46 zweimal dötgsi Bürgermusik Lauterach Neujahrsempfang 2010 47 Ihr Bürgermeister Elmar Rhomberg Vorarlberger Bregenzerach-Anrainergemeinden unterzeichnen Charta für nachhaltige Entwicklung eines gemeinsamen Naherholungsraumes Fünf Gemeinden, ein Fluss: Gemeinsam Spielraum schaffen Fünf Gemeinden, ein Fluss: Die Bregenzerach ist für die Vorarlberger Landeshauptstadt Bregenz und die Gemeinden Hard, Kennelbach, Lauterach und Wolfurt ein zentraler Naherholungsraum. Mit der kürzlich unterzeichneten Charta „5 Gemeinden – ein Fluss“ bestärken sie die gemeinsame Absicht, den Natur- und Erholungsraum an der Bregenzerach gemeinsam mit dem Land Vorarlberg sensibel und abgestimmt weiterzuentwickeln. und in der Bregenzerach vielfach genutzt – vom Spazieren über Flirten bis hin zu verschiedenen Sportarten ist auf der Liste der Aktivitäten vieles zu finden, denn die Natur bietet zusätzlich zu den Infrastrukturangeboten unzählige Möglichkeiten. Dass diese Vielfalt ebenso wie die Werte auf Dauer gesichert werden, ist den Projektpartnern ein zentrales Anliegen. Die unterzeichnete Charta ist daher Grundlage für die weiteren Planungen und Aktivitäten. Besonderen Wert legen die Partner dabei auch auf die Erschließung. Denn die Region ist mit dem gemeinsamen regionalen Mobilitätsmanagement „plan-b“ und einem Radanteil von über 20 Prozent an den täglichen Wegen der Bevölkerung bestens unterwegs. Naherholungsraum Bregenzerach als gemeinsames Angebot Fünf Gemeinden – ein Fluss, Bregenzerach-Anrainergemeinden unterzeichnen Charta In den kommenden Monaten konkretisieren die Gemeinden auf dieser Basis ihre Planungen und gehen in die ersten Umsetzungen. Die Bregenzerach hat auf der Strecke zwischen Kennelbach und der Mündung in den Bodensee viel zu bieten: Sandsteinschwelle und Mündungsbereich mit den weitum einzigartigen Auwäldern im Natura2000-Gebiet etwa sind von internationaler Bedeutung. Verschiedenste Tiere und Pflanzen, Wasser, Steine etc. schaffen gemeinsam mit Spiel- und Sportplätzen einen Raum, der für viele Menschen wertvolle Momente der Erholung bietet. „Diesen Erholungswert wollen wir im Einklang mit Natur-, Grund- und Hochwasserschutz und anderen Interessen gezielt erhalten und weiterentwickeln“, erläutern die Vertreter der fünf Anrainergemeinden die Motivation hinter dem Vorhaben. In einer neuen Gemeindekooperation wurden die Rahmenbedingungen dafür gemeinsam entwickelt. In Zukunft wird die Es ist mir eine große Freude, dass wir auch unsere Nachbargemeinden für das Projekt „Naher­ holungsgebiet Bregenzer Ach“ gewinnen konnten. GR Werner Hagen gemeinsame Darstellung des Angebots deutlichen Mehrwert für die Menschen in der Umgebung schaffen. Profitieren werden auch bereits bestehende Angebote wie die Waldschule Bodensee, der Waldlehrpfad Kennelbach oder bestehende Sport- und Freizeitstätten. Die fünf Gemeinden sehen den Raum Bregenzerach als gemeinsam zu gestaltendes und zu bespielendes Erholungsangebot für die Menschen im Umfeld. Die verbindende Wirkung des Raumes am Fluss und seine Werte sollen verstärkt und sensibel ins Bewusstsein rücken. „Der Raum an der Ach soll naturnah, offen, nicht kommerzialisiert und vielseitig sein“, beschreiben die Gemeinden die Zielatmosphäre. „Die intensive Abstimmung mit Wasserwirtschaft, Natur- und Landschaftsschutz und der Raumplanung stellt sicher, dass Neue Charta bestätigt gemeinsames nachhaltiges Gestalten In den vergangenen Monaten haben die Gemeinden gemeinsam mit dem Land Vorarlberg die Situation im Detail analysiert. Bereits jetzt ist der Raum an Die Sandinseln unter einer dicken Schneedecke 4 Aus dem Rathaus | Februar 2010 Pflanzaktion zur Auwaldgestaltung an der Ach 2008 mit zwei Klassen der Volksschule Hard, Bgm Elmar Rhomberg, Bgm Hugo Rogginer, mit den Waldaufsehern Lukas Müller und Jürgen Ernst ein stimmiges Gesamtbild entsteht.“ Auch im Sinn des regionalen Entwicklungsprozesses „Vision Rheintal“ und für das in Ausarbeitung befindliche Gewässerentwicklungskonzept macht Kooperation Sinn. Denn gemeindeübergreifende Planungen, durchgängige Standards und abgestimmte Kommunikations- und Marketingaktivitäten erhöhen den Wert für alle Beteiligten. Die Charta „5 Gemeinden – ein Fluss“ Die Bregenzerach ist ein verbindendes Element mit positiven Wirkungen für den Lebensraum der Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach und Wolfurt. Die fünf Gemeinden und das Land Vorarlberg nehmen gemeinsam Verantwortung für die Bregenzerach wahr. Sie schaffen und erhalten Wege für eine funktionierende gemeinsame Arbeit und orientieren sich dabei an folgenden Zielen: Der Naherholungsraum und das Freizeitangebot werden gemeinsam weiterentwickelt. Der Zugang zur und das Verweilen an der Bregenzerach tragen zur Lebensqualität im Alltag der Menschen in der Umgebung bei. Der direkte Kontakt mit dem Wasser erhöht die Erlebbarkeit. Natur-, Grundwasser- und Hochwasserschutz sind wichtige Anliegen. Seltene Lebensräume wie z.B. Auwälder oder Sandplatte sind besonders schützenswert. Ein gutes Naherholungsangebot ist damit im Einklang. Bei allen Aktivitäten um das Gewässer steht Nachhaltigkeit im Vordergrund. Entwicklungsmöglichkeiten bleiben offen, natürliche Materialien und Elemente werden bevorzugt. Die Wege zur und an der Bregenzerach sind auf sanfte Mobilität ausgelegt. Besucherlenkung schont sensible Bereiche. Anstragstellung bis 12. Februar 2010 Heizkostenzuschuss 2010 Wie in den vergangenen Heizperioden besteht auch in der Heizperiode 2010 für Personen, die ihren Lebensunterhalt, zu dem auch die Kosten für Beheizung zählen, für sich und für die in Familiengemeinschaft lebenden unterhaltsberechtigten Angehörigen voraussichtlich nicht oder nicht ausreichend selbst beschaffen können die Möglichkeit, eine finanzielle Hilfe zu erhalten. Antragstellung und Ausbezahlung Der Heizkostenzuschuss kann noch bis Freitag, den 12. Februar 2010, beim Marktgemeindeamt Lauterach – Abt. III Bürgerdienste beantragt werden. Bei Zuschussgewährung wird der Heizkostenzuschuss von € 250,- unverzüg- lich ausbezahlt. Sämtliche Einkommen bzw. zu leistende Unterhaltszahlungen sind durch aktuelle Unterlagen (z.B. Pensionsbezugsabschnitt, Gehaltszettel, Kontoauszug, Wohnbeihilfebestätigung) nachzuweisen. Weitere Infos Für Fragen bezüglich der Einkommensgrenze steht Ihnen das Marktgemeindeamt Lauterach – Abt. III – Bürgerdienste T 05574/6802 Herr Fessler (DW 12) oder Herr Rainer (DW 13) gerne zur Verfügung. Aus dem Rathaus | Februar 2010  Offene Jugendarbeit – Gemeinschaftsprojekt des Jugend- und Sportausschusses Landessieger bei „Kinder in die Mitte – Kindergerechte Lebensräume“ Am 19. November fand die Preisverleihung des Projektes „Kinder in die Mitte – kindergerechte Lebensräume“ im Landhaus in Bregenz statt. Unsere Jugend braucht ihre Freiräu­ me, deshalb ist es mir ein großes Anliegen, dass sie diese auch bekommen. Hier wurde von unseren Jugendlichen und Jugend­ arbeitern Großartiges geleistet und das ist eines ersten Preises würdig. so GR Katharina Pfanner v.l.n.r. Mag. Karlheinz Rüdisser, Günter Weiskopf Büro für Spielräume, Brigitte Winkler Jugendarbeiterin, GR Betr.oec. Werner Hagen, GR Katharina Pfanner, Dr. Gerti Schmid vom attraktiven Sportangebot für Mädchen und Jungen sowie von den gestalteten Ruheräumen beeindruckt. GR Katharina Pfanner, Ausschuss für Jugend Familie und Frauen, GR Werner Hagen, Ausschuss für Sportangelegenheiten und Freizeit, Brigitte Winkler, Offene Jugendarbeit Lauterach und Günter Weiskopf, Büro für Spielräume freuten sich über die Auszeichnung ihrer Arbeit und durften den Preis von den Landesräten Frau Dr. Gerti Schmid und Mag. Karlheinz Rüdisser entgegen nehmen. www.lauterach.at Graffiti für den fertiggestellten Bauwagen Die Lauteracher Jugendlichen waren mit Eifer und viel Fleiß beim Neugestalten ihres Jugendplatzes dabei In der Kategorie „Plätze und Freiräume für Jugendliche in Gemeinden“ wurden die „Alte Seifenfabrik und die Erweiterung Achspieli“ der Marktgemeinde Lauterach mit dem ersten Platz ausgezeichnet. In Zusammenarbeit mit Jugendlichen der Offenen Jugendarbeit Lauterach wurden Plätze gestaltet, die bereits von dieser Zielgruppe frequentiert und genutzt wurden. Die Beteiligung und Einbeziehung der eigentlichen Nutzer in Planung und Umsetzung des Projektes soll zu einer höheren Identifikation und Auseinandersetzung mit dem öffentlichen Raum der Heimatgemeinde führen. Die Kinderjury war besonders Erster Platz in der Kategorie „Kinder in die Mitte – kindergerechte Lebensräume“ für den Lauteracher Jugendplatz 6 Aus dem Rathaus | Februar 2010 Für die Arbeitsgruppe war es besonders wichtig, für die Kinder eine altersgerechte Betreuung mit gleichzeitiger Förderung anzubieten Die Kleinkinderbetreuung bietet bedarfsorientierte Öffnungszeiten 30erBeschränkung Wolfurterstraße Aufmerksame GemeindebürgerInnen haben angeregt, die Beschilderung der verordneten 30km/ h-Beschränkung im Bereich des Schutzweges Wolfurterstraße zu verbessern. Nach Prüfung dieser Anregung wurden die bestehenden 30km/h-Tafeln mittlerweile von der Gemeinde gegen größere getauscht und vor dem Schutzweg wurde in Fahrtrichtung Wolfurt eine zusätzliche 30km/h-Tafel angebracht. Diese Maßnahme dient der besseren Wahrnehmung der verordneten Geschwindigkeitsbeschränkung durch die AutofahrerInnen. Sobald es die Temperaturen zulassen soll die 30km/h Beschränkung noch zusätzlich auf der Fahrbahn aufmarkiert werden. Alle diese Maßnahmen dienen der Sicherung des Schulweges und damit der Sicherheit unserer Kinder. „Rahmenkonzept“ für außerfamiliäre Begleitung Förderung für Kinder in Lauterach Eine Arbeitsgruppe bestehend aus Eltern, Vizebgm Doris Rohner, GR Barbara Draxler, Martha Vogel, Beatrix Springer, Manuela Vogel vom Infantibus sowie den Kindergartenpädagoginnen Sonja Kiesenebner und Judith Längle machte es sich zur Aufgabe, ein „Rahmenkonzept“ zur Kinderbetreuung zu erstellen. Als Referentin für Kinderbetreuung ist es mir ein großes Anliegen, Kinderbetreuungseinrich­ tungen zu schaffen und so zu gestalten, dass die Familien größtmögliche Unterstützung erfahren. Vizebgm. Doris Rohner Angeboten werden: • Regelgruppen • Integrationsgruppe(n) • Montessorigruppe • Ganztagesgruppe(n) Kleinkindbetreuung Kleinkinderbetreuung mit bedarfsorientierten Öffnungszeiten. Für Kinder von Eltern ab gesetzlichem Karenzende bis 4 Jahren. Es werden nur Kinder von nachweislich berufstätigen Eltern aufgenommen. Ziel der Arbeitsgruppe war es, eine möglichst hohe Zufriedenheit der Kinder, PädagogInnen sowie der Eltern zu erreichen. Die Kinderbetreuungsangebote sollten sich deshalb nach den Bedürfnissen der Familien orientieren. Um einen Kinderbetreuungsplatz zu erhalten, sollte der Wohnsitz in Lauterach sein. In dringenden Fällen und bei infrastrukturellen Möglichkeiten ist auch ein Betreuungsplatz bei einem Lauterachbezug möglich wie: ein Zweitwohnsitz, der Wohnsitz der Tagesmutter oder wenn die Arbeitsstelle in Lauterach liegt. Spielgruppen für 2,5- bis 4-jährige Kinder Auch für nicht berufstätige Eltern. Für die Arbeitsgruppe war es besonders wichtig, für die Kinder eine altersgerechte Betreuung und Förderung anzubieten, in der sich die Kinder möglichst wohlfühlen. So wurden die Gruppengrößen klein gehalten und Räumlichkeiten wie z. B. Schlafmöglichkeiten bei der Ganztagsbetreuung bereit gestellt. Für die Eltern wurde ein Konzept erarbeitet, das eine frühzeitige Information bei Änderungen garantiert, freie Entscheidung über die Inanspruchnahme der Kinderbetreuungsangebote bietet, die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die Zuverlässigkeit der Kinderbetreuung ermöglicht. Weitere Infos: www.lauterach.at Vermessungsarbeiten Auch dieses Jahr werden in unserem Gemeindegebiet, im Zuge der jährlichen GIS-Nachführung, wieder div. Neubauten, Zubauten und Veränderungen bei Gebäuden vermessen. Früher wurden diese Vermessungsarbeiten von den VKW durchgeführt. Auf Wunsch der Vorarlberger Landesregierung werden die Vermessungsarbeiten an Privatunternehmen mittels Ausschreibung vergeben. In der Zeit zwischen Februar – März soll mit den Arbeiten begonnen werden. Wir bitten die Bevölkerung um Unterstützung und Verständnis, da meistens auf Privatgrund Zutritt gewährt werden muss. Kinderbetreuungsplätze in Lauterach: Kindergarten für 3-, 4- und 5-jährige Kinder Regelkindergarten, Kindergarten mit erweiterten Öffnungszeiten. Aus dem Rathaus | Februar 2010 7 In Wolfurt wurden die Detailergebnisse der Kaufstromuntersuchung vorgestellt vlnr: Mag. Tagwerker, GR Schrattenthaler, Mag. Lettner, Bgm. Elmar Rhomberg und Bgm. Christian Natter Marktgemeinden Wolfurt und Lauterach Kaufstromuntersuchung 1 | Kaufkraft-Volumen 2009 Lauterach Lebensmittel Bau-/Heimwerkerwaren Wohnungseinrichtung/Heimtex Drogerie-/Parfümeriewaren Damenbekleidung Bücher-/Büro-/Schreibwaren Foto/Optik Unterhaltungselektronik Schuhe/Lederwaren Herrenbekleidung Sportartikel Elektr. Küchen-/Haushaltsgeräte Blumen/Pflanzen Spielwaren Kinderbekleidung Haushaltswaren/GPK Uhren/Schmuck 0 17,0 4,3 4,2 2,4 2,2 1,8 1,6 1,4 1,4 1,3 1,2 1,1 1,1 0,9 0,8 0,5 0,2 5 Auf Einladung der Marktgemeinden Wolfurt und Lauterach und deren Handelstreibenden wurden im Dezember die Detailergebnisse der Kaufstromuntersuchung vorgestellt. GR Manfred Schrattenthaler konnte dazu die Bürgermeister Christian Natter und Elmar Rhomberg, Mag. Tagwerker von der Wirtschaftskammer, Gemeindemandatare, sowie über 50 interessierte UnternehmerInnen vorwiegend aus Handel und Dienstleistung begrüßen. Die Untersuchung wurde in elf Gemeinden und Städten durch die Firma Cima, Herrn Mag. Lettner durchgeführt, der auch die Ergebnisse präsentierte. Interessant ist natürlich die Veränderung zur ersten Untersuchung von 2001. Der Handelsstandort Lauterach verzeichnet im Vergleich zur Erhebung aus dem Jahr 2001 insgesamt einen Anstieg der Kaufkraft-Zuflüsse aus seinem Einzugsgebiet, wobei sich diese Steigerungen auf den kurzfristigen und langfristigen Bedarfsbereich beziehen. Die Kooperation der Hofsteigregion wird für die Zukunft eine entscheidende Rolle spielen, wenn wir uns zwischen dem Angebot der Städte und Einkaufszentren durchsetzen möchten. Quelle: Eigene Berechnungen CIMA, 2009 in Mio. E 10 15 2 | Bewertung Image 2001/2009 Lauterach trifft nicht zu 5 4 indifferent 3 2,3 2 1,9 trifft völlig zu 1 ge tli mü ch g eg epfl t g fre ast und 2001 2009 3,5 3,1 2,4 2 2,1 1,8 lich 2,8 2,2 2,4 2 lich 2,4 1,9 ritt his ert pat isw pre sym ch fo h rtsc ruh ig Imagefaktoren 3 | Bewertung von Einkaufsfaktoren 2009 Lauterach Schulnotensystem 5 4 3 2 1 fs- s kau mo Ein ath Zentrum Peripherie 2,1 1,9 re phä 2,3 2,1 g tun 2,5 2,0 1,6 1,9 rat ung lic Bereits 2001 wurde die ortsansässige Bevölkerung im Rahmen der Haushaltsbefragung gebeten, eine Einschätzung zu den Image-Attributen (siehe Grafik 2) abzugeben. Die Fragestellung lautete: „Wie würden Sie ihren Wohnort beschreiben ...“. 2,3 1,8 1,6 n ffnu Einkaufsfaktoren Die vom Konsumenten wahrgenommene und letztendlich „gespeicherte“ Erinnerung an einen Einkauf wird von vielen verschiedenen Faktoren beeinflusst (siehe Grafik 3). 1,6 und Fre it hke Ö 1,8 1,7 is/ Pre s Lei hbe Fac n t eite lfal gsz atz bot vie kpl ange ren Wa Par 8 Aus dem Rathaus | Februar 2010 u Lerchena Ra und Laut erac hb le s t r aß e d- Fuß weg er Straße Spielplatz We be Kleingartenanlage Hard ach reiw eg d FS Schrebergarten Lauterach M üh Flächenwidmung Schrebergärten und Freizeitnutzung am Lauterachbach Als Ergebnis eines gemeinsamen Projektes der Gemeinden Lauterach und Hard entsteht am Lauterachbach in der Lerchenau eine Schrebergartenanlage. Der größte Teil der Anlage liegt auf Harder Gemeindegebiet. Der Kinderspielplatz am Lauterachbach und der Fuß-/Radweg zwischen Lerchenauerstraße und Mühlestraße kommen auch den LauteracherInnen zu Gute. Die Radwegverbindung zwischen den Lauteracher Ortsteilen Unterfeld und Unterdorf über die Lerchenau nach Mittelweiherburg und ins Erlach wird damit attraktiver. An der Grenze zum Ried entsteht ein vielfältiges, auch für Kinder und Jugendliche nutzbares und gut erreichbares Freizeitangebot. Aus dem Rathaus | Februar 2010 Die Gemeinde Hard hat mit der Widmung eines Streifens „Freifläche-Freihaltegebiet“ nördlich des Lauterachbaches die Voraussetzung für die Freihaltung des Ufers, für die Renaturierung des Bachlaufes und für die Einbeziehung des Baches in den Kinderspielplatz geschaffen. Ende 2009 hat die Gemeindevertretung Lauterach eine geringfügige Erweiterung der bestehenden Schrebergartenanlage auf Lauteracher Gemeindegebiet beschlossen. Grab elan Die Errichtung des Fuß­ und Radweges am Lauterachbach kommt unseren Lauteracher BürgerInnen zugute. BGM Elmar Rhomberg 9 5 Wahllokale Neue Einteilung der Wahlsprengel Mit einstimmigem Beschluss zur Neueinteilung der Wahlsprengel endete die Sitzung der Gemeindewahlbehörde am 12. Jänner im Rathaus. Die sechs Wahlsprengel wurden auf fünf gekürzt, um den LauteracherInnen die Stimmabgabe zu erleichtern. Zwei neue Wahllokale stehen in Zukunft der Bevölkerung zur Verfügung: • Wahllokal Sozialzentrum-Bürgerdienste, Haus 2, Hofsteigstraße 2a • Wahllokal Hauptschule Das Wahllokal im Kindergarten Hohenegger wurde geschlossen, da die Räumlichkeiten in der Hauptschule für die Abhaltung der Wahlen wesentlich besser geeignet und die Parkmöglichkeiten bei der Hauptschule in ausreichender Form vorhanden sind. Alle Wahllokale sind mit EDV ausgestattet und behindertengerecht. Wahlsprengel 4 Wahllokal Kindergarten Unterfeld ÖBB Lerchenau Wahlsprengel 2 Wahllokal Alter Sternen Wahlausweis In der Zusendung des Wahlausweises wird auf die Neueinteilung der Wahlsprengel gesondert hingewiesen. Für weitere Fragen können Sie sich an die Abt. III – Bürgerdienste Herrn Elmar Fessler T 6802-12 wenden. 10 Aus dem Rathaus | Februar 2010 Bregenz erach Har der s Wahlsprengel 3 ÖBB Damms traße Wahllokal Zum Kreuz traß e L190 Achs traße Unt er fe lds tra ße Rathaus Wolfu r He r Pfarrkirche St. Georg t gu re n ter S traße ga Lerchenauerstraße sse Jannersee Sc L16 hützen weg L190 Wahlsprengel  se as eg ng La Wahllokal Hauptschule L190 ÖB B Wahlsprengel 1 Wahllokal Sozialzentrum-Bürgerdienste Aus dem Rathaus | Februar 2010 A 14 11 Moderator Christof Döring mit Gattin Rosmarie Vizebgm Doris Rohner, Wilfried Pfanner „20 Jahre Kassier“ für die Ortsfeuerwehr und Bgm Elmar Rhomberg Christian Dietrich „20 Jahre Schriftführer“ für Neujahrsempfang 2010 Ehrung der Vereinsfunktionäre „Wie jedes Jahr soll der Neujahrsempfang am Dreikönigstag ein Dankeschön an die Lauteracher Vereinsfunktionäre seitens der Gemeinde sein“, bekräftigte Bürgermeister Elmar Rhomberg in seiner Neujahrsansprache. Trotz rückläufiger Steuereinnahmen dürfen Vereine nicht darunter leiden und werden bestmöglich von der Gemeinde unterstützt. „Denn eine Gemeinde ohne funktionierende Ortsvereine ist eine Gemeinde ohne Gemeinschaftsleben“. Moderator Christof Döring führte mit Witz und Humor durch den Abend. Mit den Slogans aus der Werbung „Mach dein Ding und mach es zu deinem Projekt“ gab er das Motto des Abends bekannt und motivierte die Besucher zu weiteren Projekten im neuen Jahr. Die Plattform des Neujahrsempfanges dient alljährlich dazu, verdiente Vereinsfunktionäre zu ehren. Heuer konnten vier Funktionäre das Marktsiegel in Bronze in Empfang nehmen. Mit einer informativen Powerpointpräsentation und einem lustigen Gewinnspiel stellte sich heuer der Handballclub Bodensee als noch junger Lauteracher Verein vor. Die Saxofongruppe „Sax by Sax“ (Conny Longhi, Reinhard Gisinger, Bernd Spiegel) gestaltete den Abend musikalisch. Mit „Iss was Gscheits“ leitete der Moderator zum kulinarischen „Knödelbuffet“ – vom Team Christof Klopfer mit viel Können zubereitet – über. 12 Aus dem Rathaus | Februar 2010 Kleintierzuchtverein Walter Fehle „20 Jahre hauptverantwortlicher Leiter“ für den Kleintierzuchtverein Josef Buchauer „2 Jahre besondere Verdienste im Verein“ für den Männerchor Sportlerehrung 2010 Alle zwei Jahre findet im Rahmen des Neujahrsempfanges die Ehrung erfolgreicher Lauteracher Sportlerinnen und Sportler statt. 2008 und 2009 haben die SportlerInnen eine oder mehrere hervorragende Leistungen erbracht: • Vorarlberger Landesmeister • Österreichische Meisterschaft Platz 1 bis 3 • Teilnahme an Europa- und Weltmeisterschaften Sportreferent GR Werner Hagen, Bürgermeister Elmar Rhomberg und Vizebürgermeisterin Doris Rohner überreichten den 70 SportlerInnen die Urkunde mit einem Gutschein und eine Tasche mit Pfanners Fruchtsäften. Squash Schmiedinger Christoph 1 Schober Gerhard Jakob Winder Bernhard Buxbaum Tischtennis Pia Summer Jenifer Buhmann Daniel Schwärzler Stefan Peter Julia Wagner Kalb Andreas Kegeln Wilfried Braitsch Werner Heim Erika Gufler Erna Braitsch Raimund Giesinger Gebhard Moosbrugger Christian Glatz Elisabeth Giesinger Stefan Feuerle Markus Baumgartner Sportlerehrung: Tischtennis 1 2 3 5 1 2 3 4 5 6 1 2 3 4 5 6 7 8 9 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 10 1 2 3 4 5 6 7 8 9 11 Leichtathletik Doris Röser Magdalena Baur Margaretha Ender Theresa Baur Stephan Ender Maximilian Hammerle Mathias Zwickle Tobias Molitor Michael Jost Ingo Gorbach Valentin Gmeiner Fortsetzung nächste Seite 10 Sportlerehrung: Kegeln Senioren Aus dem Rathaus | Februar 2010 13 Sportlerehrung: Kegeln Leichtathletik Sportlerehrung: Judo, Anna-Lea Streißlberger Sportlerehrung: Leichtathletik, Doris Röser Sportlerehrung: Rhythmische Gymnastik, Linda Meisinger Sportlerehrung: Leichtathletik Sportlerehrung: Karate Sportlerehrung: Leichtathletik Masters Sportlerehrung: Fallschirmspringer Sportlerehrung: Voltigieren 14 Aus dem Rathaus | Februar 2010 Fortsetzung Leichtathletik und Tobias Lang Wehrdienst Karin Jost Christa Nigg Helga Wüstner Jaqueline Wladika Thomas Fürschuss Simone Fleischhanderl Elsässer Helmut Sonja Hämmerle Andreas Kleber 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 12 13 14 15 16 17 18 19 20 1 2 3 4 5 6 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 1 2 3 4 1 2 3 4 5 Stellung des Geburtsjahrganges 1992 Auf Grund des Wehrgesetzes 2001, haben sich alle österreichischen Staatsbürger männlichen Geschlechtes des Geburtsjahrganges 1992 sowie alle älteren wehrpflichtigen Jahrgänge, die bisher der Stellung noch nicht nachgekommen sind, am 4. März 2010, Familienname A – R und am 23. März 2010 – Familienname S – Z der Stellung zu unterziehen. Stellungsbeginn: 7 Uhr Stellungsort: Innsbruck, FM ConradKaserne, Eingang Köldererstraße 2 Zur Überprüfung der Identität und Staatsbürgerschaft sind mitzubringen: > Amtlicher Lichtbildausweis (Reisepass, Personalausweis der Republik Österreich, Führerschein usw.) > Staatsbürgerschaftsnachweis > Geburtsurkunde > Sozialversicherungskarte > eventuell Heiratsurkunde Zur Beurteilung des Gesundheitszustandes sind eventuell vorhandene ärztliche Atteste (hiefür besteht kein Anspruch auf Kostenvergütung) sowie das ausgefüllte und unterschriebene Medizinische Fragenheft mitzubringen. Stellungspflichtige, die durch Krankheit am Erscheinen vor der Stellungskommission verhindert sind, haben dies umgehend dem Militärkommando/Ergänzungsabteilung durch Vorlage einer ärztlichen Bestätigung nachzuweisen. Wehrpflichtige, die ihrer Stellungspflicht nicht nachkommen, können unbeschadet ihrer allfälligen Straffälligkeit der Stellungskommission vorgeführt werden. Voltigieren Rose Stampfer Lisa Dunst Bianca Glatz und Carolin Dunst Susanna Eberle Sabrina Schönenberger Lisa Schönenberger Karate Judo Kickboxen Jennifer Nigsch Natalie El Kanfoud Jessica Nigsch Andreas Mörth Lukas Brunner Miriam Rauch Marko Stanojevic Stefan Mörth Vincenc Forster Kilian Tangl Tobias Schwendinger Bernd Schäfer Tobias Lang Anna-Lea Streißlberger Julian Bildstein Turnen Katharina German RhytmiCarolin Dunst sche Gymn. Schiessen Fallschirmspringen Eishockey Linda Meisinger Jessica Blum Dominik Jenny Thomas Flatz David Flatz Reinhard Flatz Alexander Pallestrang Weitere Infos Für weitere Fragen können Sie sich an die Abt. III – Bürgerdienste, Hr. Fessler, T 6802-12 wenden. Aus dem Rathaus | Februar 2010 1 Unsere Mitarbeiter der Bürgerservicestelle v.l.n.r. Elmar Fessler, Nicole Krassnig, Wolfgang Rainer und Manuela Koch freuen sich, Sie in den neuen Räumlichkeiten begrüßen zu dürfen Im Areal Sozialzentrum Neue Bürgerservicestelle Der permanente Wandel prägt unsere heutige Gesellschaft und macht auch vor unserer Gemeinde und der Verwaltung nicht halt. Während früher die Rolle der Verwaltung darin bestand, den Lebensraum der Menschen in der Gemeinde zu verwalten, gestalten sie heute diesen Lebensraum viel stärker mit. Um diese Aufgaben erledigen zu können, bedarf es einer laufenden Weiterentwicklung der Verwaltung. Ein Schritt in diese Richtung ist die Schaffung einer Bürgerservicestelle. Als erste Anlaufstelle für die LauteracherInnen wird die Abt III - Bürgerdienste als Service- und Informationsstelle eingerichtet. Aufgrund der Raumkonzeption ist die Unterbringung einer derartigen Stelle im Rathaus am Montfortplatz nicht möglich. Die neue Bürgerservicestelle ist deshalb im Erdgeschoss des Sozialzentrums-Bürgerdienste, Haus 2, an der Bundesstraße/ Ecke Hofsteigstraße 2a untergebracht und steht ab dem 1. Februar für alle BürgerInnen zur Verfügung. Judith Längle, Koordinatorin der Kindergärten und Kleinkindbetreuung, wird ebenfalls in den neuen Räumlichkeiten für Sie da sein. In der Bürgerservicestelle angeboten werden vor allem jene Leistungen, die besonders häufig nachgefragt werden und bei denen nur ein relativ kurzer Kontakt nötig ist. Auch bei Vorliegen aller erforderlichen Unterlagen bzw. Informationen können viele Behördengänge von der Bürgerservicestelle erledigt werden. Neben Information für alle gemeindeverwaltlichen Angelegenheiten bietet das Bürgerservice insbesondere nachstehende Leistungen an: > > > > > > Meldewesen Standesamt/Staatsbürgerschaft Reisepässe, Personalausweise Friedhofsverwaltung Wohnungsangelegenheiten Legalisator – Elmar Fessler (Beglaubigungen von Unterschriften in Grundbuchssachen) Ansuchen und Formulare: Wohnbeihilfe, Heizkostenzuschuss, Finanzamt, GIS-Gebührenbefreiung, Wohnhaussanierung, usw. Müllsackverkauf, Ausgabe der „Gelben Säcke“ Familienpass Fundamt Hundesteuer > > > > > 16 Aus dem Rathaus | Februar 2010 Leidenschaftlich. Gut. Beraten. Die Bürgerservicestelle Der Leiter Elmar Fessler und sein Die Öffnungszeiten Bürozeiten Judith Längle Team Wolfgang Rainer, Nicole KrassMo 8 – 12 Uhr und Mo von 8 – 12 und 14 – 16 Uhr nig und Manuela Koch freuen sich, Sie 13.45 – 18 Uhr (nach telefonischer Vereinbarung) im neuen Bürgerservice begrüßen zu Di, Mi, Do 8 – 12 Uhr und sowie am Mi von 8 – 12 Uhr Ende Jänner zieht das Team der Hypo-Bank Lauterach in die Hofsteigstraße dürfen. 13.45 – 16.30 Uhr T 6802–1 (Haus der Generationen) um. T 6802–10, Fax 6802– Fr 8 – 13 Uhr email: judith.laengle@lauterach.at Gewohnte Servicequalität in neuem Ambiente! Dort erwarten Sie Beratung mit Leidenschaft und eine gewohnt gute Servicequalität. Hypo Landesbank Vorarlberg – Filiale Ende Jänner zog das Team der zentrum) um. Die MitarbeiterInnen T 050 414-6400, www.hypovbg.at Hypo-Bank Lauterach in das Mehr- freuen sich, Sie im neuen Gebäude zweckgebäude an der Bundesstraße/ begrüßen zu dürfen. Ecke Hofsteigstraße 2a (Areal Sozial- Wir freuen uns, Sie bis dahin im Achpark begrüßen zu dürfen. Hypo Landesbank Vorarlberg, Filiale Lauterach .2010 Ab 1.2 erzen eu im H s! n ch Lauterach Lautera T 00 414 – 6400 www.hypovbg.at Neue Bushaltestelle Hubertusweg Auf Initiative von Frau Elisabeth Matt wurde am Hubertusweg eine neue Bushaltestelle errichtet. „Für die Bewohner dieses Ortsteiles ist diese Bushaltestelle eine enorme Erleichterung, da uns damit ein gutes Stück Fußweg abgenommen wird. Ich möchte mich recht herzlich bei unserem Bürgermeister Elmar Rhomberg und beim GR Christian Österle für die Haltestelle bedanken“, so Frau Matt. Elisabeth Matt und GR Christian Österle vor der neuen Haltestelle Hubertusweg Aus dem Rathaus | Februar 2010 17 Seniorenbörse Wohnen im Alter Ab sofort kostenlose und unverbindliche Beratung durch die Seniorenbörse Lauterach mit dem MOHI Lauterach. Beratungsschecks sind kostenlos erhältlich im neuen Büro der Seniorenbörse Lauterach in der Hofsteigstrasse T 6802-69. Bürozeiten: jeweils Donnerstag 9.30 – 11.30 Uhr. Weiters liegen diese Beratungsschecks auch bei allen Gemeindeärzten auf. „Winterdienst“ Da der heurige Winter noch lange nicht zu Ende ist, benötigen wir dringend rüstige Senioren als Schneeschaufler. Bitte um Anmeldung unter T 6802-69. Das Beraterteam der Seniorenbörse Lauterach bei der Beratung der Fam. Zorn: Martha Vogel, Herr und Frau Zorn, Herbert Wirth Durch Spenden eine wichtige Sozialinstitution in der Gemeinde unterstützen und Steuern sparen Krankenpflegeverein In diesen Tagen fällt der Termin für die ArbeitnehmerInnenveranlagung bzw. Einkommensteuererklärung an. Seit dem 1. Jänner 2009 sind Spenden an gemeinnützige Vereine steuerlich absetzbar. Bestätigung für Finanzamt Auf Wunsch stellen wir Ihnen für Ihre über den Mitgliedsbeitrag bzw. den Pflegebeitrag hinausgehenden Spendenzahlungen im Jahr 2009 eine Bestätigung aus. Bitte kontaktieren Sie in diesem Fall Herrn Bruno Forster Email: krankenpflegeverein.lauterach@telemax.at, T 720 30 Unser Pflegeteam: DGKS Judith Fleisch, Brigitte Höfle, Edith Grabher, Christa Brunnschweiler, Sonja Kaiser (Pflegedienstleiterin), Magdalena Schwärzler, Elisabeth Biedermann. Der Krankenpflegeverein Lauterach wurde unter der Nummer SO 1116 als spendenbegünstigte Organisation registriert. Auch 2010 unterstützt Ihre Spende die vielfältigen Aufgaben sowie die mobile Einsatzbereitschaft der Diplomkrankenschwestern der Hauskrankenpflege. Ein Beispiel: Wenn Sie E 80,- spenden, erhalten Sie bei einem ca. Steuersatz von 36,5 Prozent knapp E 30,- vom Staat zurück. Der Spendenaufwand selbst ist also E 50,-. Als Nachweis gelten Einzahlungsbelege, Daueraufträge, Kontoabbuchungen etc. Bitte führen Sie auf Ihren Belegen unsere FA-Registrierungsnummer SO 1116 an und unterstützen Sie den Krankenpflegeverein. Ihre Spende bleibt in der Gemeinde und kommt den Bürgern bei Bedarf direkt zugute. Bankverbindung Raiffeisenbank Lauterach, Konto Nr. 2.433.951, BLZ 37431 18 Aus der Gemeinde | Februar 2010 Für Lauteracher Bürger Kostenlose „erste anwaltliche Auskunft“ Auch dieses Jahr findet im Alten Kreuz wieder einmal im Monat jeden ersten Montag von 17 bis 19 Uhr für alle Lauteracher Bürger eine freiwillige und kostenlose Rechtsberatung durch die in Lauterach wohnhaften Rechtsanwälte statt. Rechtsanwälte sind umfassend juristisch ausgebildet und von jeglichen staatlichen und privaten Einflussnahmen unabhängig. Sie sind zur absoluten Verschwiegenheit über die ihnen anvertrauten Informationen verpflichtet. Gemeinsam werden in einem bis zu ca. 15-minütigen Gespräch die Rechtslage und die weitere mögliche Vorgangsweise erläutert. Egal ob Sie Fragen über das Erbrecht haben, es mietrechtliche Probleme gibt, Sie sich über die Abwicklung eines Kauf- oder Schenkungsvertrages, über Ehescheidung, Ehegatten- oder Kinderunterhalt usw. informieren möchten. Bei dieser anwaltlichen Erstberatung können Sie sich einen Überblick über Ihr Rechtsproblem verschaffen. Oft hilft diese rechtliche Beratung durch einen Anwalt, unnötige und kostenintensive Rechtsstreitigkeiten und Prozesse zu vermeiden. Wer rechtlich informiert ist, ist in der Lage, Entscheidungen zu treffen und Konflikte zu lösen. Vielen, die diese Rechtsberatung bereits in Anspruch genommen haben, konnte geholfen werden. Mag. Jürgen Nagel Kanzleisitz: Rheinstr. 35, 6900 Bregenz, T 05574/84003, F 05574/84003-33 Email: info@ihr-gutes-recht.at Homepage: www.ihr-gutes-recht.at Kanzleigemeinschaft: Nagel und Eberle Bevorzugte Tätigkeitsgebiete: Ehe- und Familienrecht; Schadenersatzund Gewährleistungsrecht; Strafrecht; Verwaltungsrecht; Vertragsrecht Homepage: www.kgk.co.at Kanzleigemeinschaft: Klocker und Schipflinger-Klocker Bevorzugte Tätigkeitsgebiete: Arbeitsrecht; Liegenschaftsrecht; Mietund Wohnrecht; Erbrecht; Insolvenzrecht; Gesellschaftsgründungen; Verträge Sprachen: Englisch Dr. Ursula Leissing Mediatorin Kanzleisitz: Rathausstr. 33, 6900 Bregenz, T 05574/46250, F Dw. 5 Email: kanzlei@hirsch-leissing.at, Homepage: www.hirsch-leissing.at Kanzleigemeinschaft: Hirsch und Leissing Bevorzugte Tätigkeitsgebiete: Ehe- und Familienrecht; Schadenersatz- und Gewährleistungsrecht; Versicherungsrecht; Verkehrsrecht und Unfallschäden; Verträge Sprachen: Englisch; Französisch Mag. Andreas Germann Kanzleisitz: Scheffelstr. 7a, 6900 Bregenz, T 05574/54200, F 05574/54200-6 Email: ag@g-g.at Homepage: www.g-g.at Bevorzugte Tätigkeitsgebiete: Ehe- und Familienrecht; Erbrecht und Verlassenschaftsabhandlungen; Gesellschaftsrecht, Gesellschaftsgründungen; Liegenschafts- und Immobilienrecht; Insolvenzrecht und Unternehmenssanierungen Dr. Arnulf Summer Kanzleisitz: Kirchstraße 4, 6900 Bregenz, T 05574/47244, F 05574/52545 Email: office@anwalts-kanzlei.at Homepage: www.anwalts-kanzlei.at Kanzleigemeinschaft: Summer, Schertler, Stieger und Droop Bevorzugte Tätigkeitsgebiete: Bank- und Kapitalmarktrecht; Gesellschaftsrecht, Gesellschaftsgründungen; Handelsrecht; Liegenschafts- und Immobilienrecht; Gewerbl. Rechtsschutz, Immaterialgüterrecht Sprachen: Englisch Wann & Wo Jeden ersten Montag im Monat (nachzulesen in den Ausblicken) Von 17 – 19 Uhr, im Alten Kreuz, Bundesstraße 36 Dr. Gernot Klocker ak. gepr. Europarechtsexperte Kanzleisitz: Mozartstraße 18, 6850 Dornbirn, T 05572/386869, F 05572/386869-3 Email: office@kgk.co.at, Aus der Gemeinde | Februar 2010 19 Kindergarten Bachgasse Neugier und Freude – gute Voraussetzungen um Neues zu lernen Luft, Feuer, Erde und Wasser – mit Beobachtungen lernen die Kinder Neugierig beobachten die Kinder im Kindergarten Bachgasse, wie ein Auto mit einem aufgeblasenen Luftballon durch den Raum flitzt, wie ein Segelschiff im Wasser dahin schwimmt, wenn der Wind in die Segel bläst oder sich das Windrad im Wind dreht. Am Baum im Garten hängen Wind- und Klangspiele, die sich im Wind bewegen oder klingen. Der Schwerpunkt in diesem Kindergartenjahr sind die vier Elemente, im Herbst – Luft, im Winter – Feuer, im Frühling – Erde und im Sommer – Wasser. Den Kindern werden interessante Beobachtungen ermöglicht. Sie sind die Grundlage für physikalische Gesetzmäßigkeiten. Die Windkraft, die Wärme und die Wasserkraft bringen Dinge in Bewegung, sie können Stoffe verändern und wir können sie für unser Leben nutzbar machen. Der Bratapfel, den die Kinder mit dem Apfelbräter und einem Teelicht selbst zubereiten, wird weich oder das Wasser wird mit Hitze zum Kochen gebracht, das Feuer im Ofen erwärmt einen Raum und eine Kerze spendet Licht im Dunkeln. Beim Martinsfest oder in der Weihnachtszeit erleben die Kinder eine andere Fassette von Wärme und Licht. Sie sind ein Symbol der Freude. Mit kleinen Aufmerksamkeiten, Hilfsbereitschaft und netten Worten können auch die Kinder Freude weitergeben. Bei entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen gibt es – mit Sternspritzern und Neujahrsmusik – ein Klangfeuerwerk zum Neujahr. Wieder einmal hat es frisch geschneit. Das ist die Gelegenheit, um barfuß im kalten Schnee zu laufen und sich anschließend die Füße warm einzuwickeln. Die Kinder spüren intensiv den Unterschied zwischen warm und kalt. Das bewusste Wahrnehmen sensibilisiert die Körperwahrnehmung. Sie schult das Foto fehlt Mit unserer eigenen Luft entstehen interessante Bilder, wenn die nasse Farbe mit einem Trinkhalm verblasen wird schnelle Reagieren und verbessert die Einschätzung von Gefahren. Sobald es Frühling wird und sich die Erde erwärmt hat, bepflanzen wir unseren Garten und beobachten, was die Erde mit unserer Pflege alles hervorbringt. Aus lehmiger Erde formen wir Gegenstände, bauen mit Hilfe einer Künstlerin einen Ofen und brennen die „Kunstwerke“ anschließend. Auch das Element Wasser bietet vielfältige Erfahrungsmöglichkeiten. Wir planen Experimente, einen Badetag, Wasserspiele, Beobachtungen in der Natur. Eine Woche lang gehen wir täglich an einen Bach im Wald. Dort bauen die Kinder Staudämme, Wasserräder werden ausprobiert. Die Ideen der Kinder sind vielfältig. Mit kleinen Hilfestellungen und mit entsprechendem Material unterstützen wir sie bei Verwirklichung. 20 Aus der Gemeinde | Februar 2010 Chippflicht für Hunde Schon seit längerem besteht für HundebesitzerInnen die Verpflichtung, ihrem Tier einen Mikrochip implantieren zu lassen, durch den das Tier eindeutig zugeordnet werden kann. Seit Jahresbeginn 2010 ist die Übergangsregelung ausgelaufen. Ab sofort drohen den Besitzern empfindliche Strafen, wenn ein Hund ohne Chip erwischt wird. „Die Gemeinden haben hier wieder eine zusätzliche Aufgabe: Die HundehalterInnen zu informieren, von der Sinnhaftigkeit zu überzeugen und darauf aufmerksam zu machen, dass es eine gesetzliche Verpflichtung ist“, so Mödlhammer in einem ORF.at verbreiteten Interview. Seit Jahresbeginn kann das Fehlen des Chips bei einem Hund für die BesitzerInnen teuer werden. Im Wiederholungsfall kann die Strafe für diese Verwaltungsübertretung mehr als € 3.000,- betragen. Schülerinnen des Kunst-Zweiges präsentieren eigene Modekreationen Borg Lauterach Großes Interesse beim Informationsnachmittag Rund 300 Besucher kamen Mitte Jänner zum Informationsnachmittag des BORG. Dabei wurden die drei Zweige der Schule – Naturwissenschaft, Musik und Kunst – präsentiert. Mit rund 290 Schülern in 13 Klassen ist das BORG eines der kleinsten und „familiärsten“ Gymnasien des Landes. Die Anmeldefrist für den Schulbesuch im kommenden Herbst läuft vom 15 bis zum 26. Februar. BHs für Kontrolle zuständig An sich sind die Bezirkshauptmannschaften für die Kontrolle zuständig, sie sollten auch über die Geräte zum Auslesen der Funkchips verfügen. Die Gemeinden haben aber die Möglichkeit, sich über die Identität eines Hundes und dessen BesitzerIn zu erkundigen. Generell sollten die Gemeinden über die Handhabung des Gesetzes Bescheid wissen, weil viele BesitzerInnen die Gemeinde als erste Anlaufstelle für derartige Fragen sehen. Schauspieler proben neues Stück Unter der Leitung der Theaterprofis Renate Bauer und Martin Sommerlechner haben die Proben für das neue Theaterstück der BORG-Lauterach-Schauspielschüler begonnen. Mit viel Musik und Tanz wird darin eine kriminalistische Geschichte um Pontius Pilatus erzählt. Die Aufführungen finden im Mai statt, mit dabei sind auch Jungschauspieler aus den Neuen Mittelschulen Lauterach und Hard-Mittelweiherburg. Chippflicht besteht seit 2008 Schon seit 30. Juni 2008 gilt für alle Hunde in Österreich die Chippflicht. Mit Ende 2009 ist die Übergangsfrist für erwachsene Hunde ausgelaufen, die bis 31. Dezember elektronisch gekennzeichnet und gemeldet werden mussten. Der reiskorngroße Mikrochip trägt Informationen in Form einer Zahlenkombination, um jedes Tier identifizieren und seinem Halter zuordnen zu können. Er wird dem Hund mit einer Injektionsnadel international verpflichtend auf der linken Halsseite hinter dem Ohr unter die Haut implantiert. Am BORG Lauterach wird eifrig geprobt Aus der Gemeinde | Februar 2010 21 Die neue Zentrale des Bauunternehmens entsteht im Süden Lauterachs (Betriebsgebiet Lindenweg) und soll bis Ende 2011 bezugsbereit sein Wirtschaftsstandort Lauterach Schertler-Alge baut neue Firmenzentrale Damit der Ortskern von Lauterach sich lebendig entwickeln kann, braucht es Platz. Dort, wo einst der Bauhof der Firma i+R SchertlerAlge stand, wurde vor kurzem das Haus der Generationen eröffnet. Um dieser Entwicklung noch mehr Raum zu geben, errichtet das Lauteracher Bauunternehmen eine neue Zentrale im Süden und zieht mit dem Fenster-/Türenbau in den Norden von Lauterach. Eine neue Firmen­ zentrale und 400 Arbeitsplätze sind ein langfristiges Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Lauterach. BGM Elmar Rhomberg entschlossen vom Zentrum in das Industriegebiet der Gemeinde umzusiedeln. „Unser Unternehmen ist in den letzten 20 Jahren stark gewachsen. Heute arbeiten ungefähr 400 Mitarbeiter an unseren Standorten in Lauterach. Auch aus Platzgründen wurde für uns die Suche nach einem neuen Betriebsstandort notwendig“, so Günter Schertler weiter. Als gebürtiger Lauteracher ist es ihm ein Anliegen, den Standort Lauterach beizubehalten. © Fotos: Schertler-Alge GmbH Neue Standorte im Süden und Norden Die ersten Schritte in Richtung neuer Standorte sind bereits im vergangenen Jahr gesetzt worden. Der neue Bauhof ist zwischen der Autobahn und der Firma Huppenkothen im Süden der Gemeinde entstanden. Ebenfalls an diesem Standort soll bis Ende 2011 die neue Firmenzentrale errichtet werden. Ein mehrgeschossiges, energieeffizientes Gebäude soll für Geschäftsführung, Administration, Planung und Projektmanagement optimale Arbeitsbedingungen schaffen. Das Haus der Generationen sowie ein modernes Geschäftshaus an der Hofsteigstraße sind Teil des lebendigen Ortskerns in Lauterach. „Die Initiative zur aktiven Zentrumsentwicklung durch Bürgermeister Elmar Rhomberg und dem Lauteracher Gemeinderat haben wir von Anfang an unterstützt“, erzählen Günter Schertler und Joachim Alge, die Geschäftsführer des 1904 in Lauterach gegründeten Bauunternehmens i+R Schertler-Alge. Um dieser Entwicklung noch mehr Potential zu bieten, hat sich die Geschäftsführung 22 Aus der Gemeinde | Februar 2010 Die Abteilung Fenster-/Türenbau, die ihren Standort bisher ebenfalls in der Hofsteigstraße hatte, erhält im Norden der Gemeinde eine neue Produktionshalle und Büroräumlichkeiten. An der Dammstraße wird sie in der zweiten Jahreshälfte ihren neuen Standort beziehen. Der Holzbau der Firma i+R Schertler-Alge, der bereits jetzt an der Dammstraße produziert, wird bis Ende 2011 großzügig erweitert. „In gut 100 Jahren Unternehmertum haben wir uns zum Projektentwickler und Generalunternehmer für Industrie, Gewerbe und öffentliche Hand entwickelt“, resümiert Günter Schertler und sieht die neuen Standorte als gute Weichenstellungen – vielleicht für die nächsten 100 Jahre. Info: www.schertler-alge.at Zimmerei Neu! Erweiterung der Produktion bis 2011 Fensterbau Neu! Ab Sept. 2010 Produktion und Verwaltung Fact-Box i+R Schertler-Alge Gruppe Mitarbeiter Gruppe: 600 Lehrlinge: 28, in den Lehrberufen Maurer, Zimmerer, Tischler, Tischlereitechniker, Tiefbauer Firmenstandorte: Lauterach, Wien, Lindau (D), St. Margrethen (CH), Vaduz (FL) Jahresumsatz Gruppe: 250 Millionen Euro (2008) Haus der Generationen Schertler-Alge Zentrale bis Ende 2011 Huppenkothen Schertler-Alge Unternehmenszentrale Neu! Bürohaus ab Ende 2011 Bau-Logistik Zentrum Ein Zuhause für Generationen: Im SeneCura Sozialzentrum sind 2 Pflegeplätze und der Kindergarten Sunnadörfle beheimatet Am neuen Standort bereits in Betrieb ist das neue Bau-Logistik-Zentrum von i+R Schertler-Alge Aus der Gemeinde | Februar 2010 23 ANGEBOTE GÜLTIG VOM 01.02. BIS 06.02.2010. WWW.ADEG.AT DANIEL Lauterach Unser neuer Fleischfachverkäufer Herr Josef Feuerstein mit seinem Team, wird Sie gerne beim Einkauf unserer beliebten efef Fleisch-, Wurst-, Speck- und Schinkenspezialitäten fachmännisch beraten und freut sich auf Ihr Kommen. Fertiggericht: Paniertes Schweineschnitzel per kg Pfänder würziger Bergkäse 6 Monate gereift 100 g Dauertiefpreis gültig bis 01.03.2010 Doren Sennkäse 100 g 8.99 efef Gulaschfleisch per kg AKTION 1.09 Hausgemachter frischer Wurstsalat per kg AKTION 0.99 Frisch vom Backshop Haubi´s Kornweckerl 2 + 1 GRATIS AKTION 9.99 efef Wienerle per kg AKTION Symbolfoto 6.49 efef feiner Kümmelbraten 100 g AKTION 1.18 1 Stück 0.40 AKTION efef Delikatessschinken 100 g 7.90 HERZLICH AKTION 0.99 WILLKOMMEN AKTION 1.19 AKTION        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Lauterachfenster 2008 05
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

Mai 2008 Nr. 26 D i e a k t u e l l e I n f o r m a t i o n s s c h r i f t d e r M a r k t g e m e i n d e L a u t erach Fit in den Frühling 4 Radfrühling Rad- und Gesundheitstag in Lauterach (Seiten 4 bis 6) 13 Kindersommer 24 Chormatinee 31 Sprintmeeting Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M Inhalt EDITORIAL Vom Lauteracher Gesundheitstag – zur Eröffnung am „Alten Markt“ Der Lauteracher Gesundheitstag und der HofsteigRadfrühling „plan b“ im Hofsteigsaal wurde von vielen Bürgerinnen und Bürgern besucht. Zum einen war das Wetter ideal, zum anderen wollten sich viele über das Gesundheits- und Mobilitätsangebot in unserem Dorf informieren. Die zahlreichen Helferinnen und Helfer der breit gefächterten Institutionen waren sichtlich überrascht über diesen Zustrom. Das soziale Netz einer Gemeinde interessiert die Menschen. Am Informationsstand über das neue Sozialzentrum – hier wurde ein Modell 1:100 präsentiert – gab es zahlreiche Fragen über das neue Haus. Die Vorfreude ist nicht nur bei den Entscheidungsträgern zu spüren – auch die Bevölkerung wartet schon gespannt auf den in kürze bevorstehenden Baubeginn. Das Lauterach-Fenster berichtet auf den Seiten 4 bis 6 ausführlich über die erfolgreiche Veranstaltung im Hofsteigsaal. Am 31. Mai findet die Eröffnung des neuen „Alten Marktes“ statt. Der Handwerker- und Wirtschaftsverein veranstaltet gemeinsam mit der Marktgemeinde Lauterach einen interessanten Markttag. Das Familienreferat der Gemeinde organisiert gemeinsam mit den Ortvereinen von Lauterach einen Familientag. Eine Aktionsbühne, Geschicklichkeitswettbewerbe und ein Musikprogramm für jung und alt werden für ein interessantes Tagesprogramm sorgen. Der gesamte Marktplatz wird großräumig für den Autoverkehr gesperrt. Die Aktivitäten des Wirtschaftsvereines sind immer mit einer gewissen Spannung garniert – die rührige Vereinsführung möchte immer etwas außergewöhnliches präsentieren. Merken sie sich schon heute den 31. Mai vor. Über das detaillierte Tagesprogramm wird im nächsten Lauterach-Fenster ausführlich berichtet. Zweiter plan_b Radfrühling Viele Fahrräder rollten Gesundheitstag – Gsund in Lutorach Viele Besucher kamen Alter Markt Behindertengerecht Was Blinde sehen Aufforstung an der Ach Pflanzaktion zur Auwaldgestaltung Streuobstwiese beim Wasserwerk Letzter Baum wurde gepflanzt Kindergarten Hohenegger Besuch der Clownfrau Blombiene Erstkommunion Nahe dem Herzen Jesu Mittelalter in der Hauptschule Wie die Ritter lebten Vandalismus-Vorurteile-Vorbild Thema Aggressionen der Jugend Historisches – wie es einmal war Bleichegraben Aus den Lauteracher Vereinen 10 Seiten Vereinsberichte Zwei mal döt gsi Erzählcafe und Chormatinee 4 6 7 10 11 12 13 15 17 19 20 35 Ihr Bürgermeister Elmar Rhomberg Titelbild Radfrühling Exkursion ins Ried fenster 3 Aus dem Rathaus Viele Bürgermeister und Gemeindevertreter aus den plan_b-Gemeinden eröffneten die Fahrradsaison Alwin Schönenberger informierte die Exkursionsteilnehmer über das Ried Besucheransturm zur Eröffnung der Fahrradsaison Alles rollte: Zweiter plan-b Es darf getreten werden. Unter diesem Motto eröffneten die Hofsteiggemeinden und Bregenz Mitte April die heurige Radsaison gemeinsam mit dem Gesundheitstag in Lauterach. Ein spannendes Programm machte hunderten begeisterten BesucherInnen Lust aufs Fahrradfahren. Sonntagvormittag und schon alles auf den Rädern: Zahlreiche TeilnehmerInnen radelten in einer Sternfahrt aus allen plan-bGemeinden nach Lauterach in den heurigen Radfrühling. Auch Bürgermeister und Gemeindevertreter traten gerne in die 4 Pedale. In Lauterach nahm Bürgermeister Elmar Rhomberg die Festgäste in Empfang; auf zwei Rädern versteht sich. Für musikalischen Rückenwind sorgten Musikanten aus Bregenz und den Hofsteiggemeinden gemeinsam. Zwei Räder und viele Vorteile Der Umstieg vom Auto aufs Rad macht einfach Sinn. Gründe dafür gibt’s zuhauf: „Radfahren macht nicht nur Spaß. Es fördert die Gesundheit und sorgt für saubere Luft. Radfahrer kommen nicht nur entspannter sondern sogar schneller ans Ziel als so manches Auto“, ist der Schwarzacher Bürgermeister Helmut Leite von den Vorteilen auf zwei Rädern überzeugt. Den zahlreichen kleinen und großen BesucherInnen machte der Radfrühling jedenfalls sichtlich Spaß. Für die Organisatoren hat sich die Arbeit wieder einmal gelohnt. „Der Radfrühling war ein toller Start in die Fahrradsaison und damit ein wichtiger Impuls für mehr bewusste Mobilität in unserer Region“, freut sich der Lauteracher Bürgermeister Elmar Rhomberg mit seinen Bürgermeisterkollegen über den fenster Aus dem Rathaus Für die Kleinsten gab es ein buntes Programm Fahrräder auf Nicos Prüfstand Die Kinderpolizei informierte „Radfahrer kommen nicht nur entspannter sondern sogar schneller ans Ziel als so manches Auto“ Bürgermeister Helmut Leite Radfrühling in Lauterach gemeinsamen Erfolg. Als Moderator führte Jäger Günter gekonnt durch das Programm. Buntes Programm in Lauterach Rund um den Hofsteigsaal lockten Trickräder, Hüpfburg, Musik und Kinderprogramm ebenso wie Geschicklichkeitsparcours für Dreirad und Fahrradler, regionale Köstlichkeiten und Bühnenauftritte der kleinen Turnerkinder sowie jungen KunstradfahrerInnen aus Höchst. Gerne wurde die Fahrradgarderobe in Anspruch genommen. Damit die BesucherInnen sicher in den Frühling starten, gab’s jede Menge Tipps und Informationen: Von der richtigen Helmeinstellung bis zum sicheren Radfahren, Tipps von der Kinderpolizei und Nico war im Dauereinsatz, Fahrräder richtig einzustellen. Bei der Fahrradbörse wechselten fast 50 Fahrräder den Besitzer, die neuesten Produkte rund ums Rad wurden von drei Fahrradhändlern präsentiert. Das Angebot für einen Orientierungslauf, eine tolle Präsentation des Rollstuhlclubs Enjo Altach rundeten das Programm ab. Ein Renner besonders bei der Jugend waren zweifellos die Spinning Bikes und der Mopedsimulator. Schließlich wurden zwei Exkursionen in die Kernzone des Lauteracher Riedes gerne in Anspruch genommen. Zu gewinnen gab es auch etwas: Der Hauptpreis, ein Fahrrad, ging nach Lauterach zu Frau Marina Chistè, die restlichen drei Preise wurden an Jenny Kidd aus Bregenz, Anna Götze aus Lauterach und Janine Heros aus Bregenz verlost. www.mobilplanb.at fenster 5 Aus dem Rathaus Gesundheitstag „Gsund in Lutorach“ Viel los und tolle Stimmung im und rundum den Hofsteigsaal Für ihn gab es eine Sammelaktion: Dejan Raic mit seiner Mutter (rechts) Sie informierten über das neue Sozialzentrum v.l.n.r. Dr. Remo Schneider Chef der Senecura, Gemeinderätin Barbara Draxler, Helmut Draxler und Christine Humer Der Infostand des Krankenpflegevereins v.l.n.r. Bruno Forster, Sonja Kaiser, Cäcilia Mischi und Albert DeDonder Z wei Großveranstaltungen, Gesundheitstag „G´sund in Lutorach“ und „plan b“ Fahrradfrühling spielten Mitte April prächtig zusammen. Auch die Sonne strahlte um die Wette und erlaubte vielen interessierten Menschen das Genießen des Angebotes im Freien. Im Saal selber war die Gesundheit im Mittelpunkt. Neben der ausführlichen Präsentation des Sozialzentrums fanden auch die zahlreichen sozialen Dienste und Einrichtungen Platz. „Diese Einrichtungen leisten wertvolle und engagierte Arbeit für die Lauteracher Bevölkerung“, so Gemeinderätin Draxler. Auf großes Interesse stieß die Vorstellung des neuen Hauses der Generationen. „Es ist 6 „Es ist schön zu spüren, wie sich die Vorfreude auf das neue Sozialzentrum bemerkbar macht“ Christine Humer € 150,00 der Lauteracher Bäuerinnen. Der Bürgermeister Elmar Rhomberg rundete den Betrag mit einer Spende aus der Weihnachtsfeier der Gemeindebediensteten auf. Großer Dank an alle, die an diesem Tag mitgewirkt haben und ebenso ein großes Dankeschön für das Interesse und die Neugier aller BesucherInnen. „Zusammen ergab diese Mischung eine großartige Stimmung, an die wir uns noch lange erinnern werden“, so Annette King, zuständige Mitarbeiterin der Gemeinde abschließend. Mehr Bilder sind auf der Gemeindehomepage www.lauterach.at zu finden. www.senecura.at schön zu spüren, wie sich ganz langsam die Vorfreude für das neue Sozialzentrum bemerkbar macht“, stellte Christine Humer, Sekretärin im Seniorenheim SeneCura fest. Die Spendenaktion für die Delfintherapie für Dejan war erfolgreich und erbrachte € 450,00 aus der Kuchenaktion plus € 107,00 aus der Fahrradbörse und fenster Aus dem Rathaus Alter Markt – was Blinde sehen Lauterach wird Behindertengerecht Richtungspfeile an der Ampel würden die Orientierung erleichtern Marc Anders, Belinda und Julia mit ihren Hunden bei der Begehung „Ein Richtungsanzeiger neben dem Druckknopf wäre eine große Hilfe zur Orientierung“ Belinda Schneider Großes Lob gab es für den Fußweg bei Michi´s Cafe D ie Marktgemeinde Lauterach ist bestrebt, ihre Gemeindeeinrichtung behindertengerecht zu gestalten. Doch wie erlebt und ertastet sich der neu gestaltete Marktplatz für blinde Menschen? Wo gibt es Stolperfallen? Finden sich Sehbehinderte am alten Marktplatz zurecht? Welche Verbesserungsvorschläge gibt es? Diese Fragen zu beantworten und eventuell Verbesserungsvorschläge aus erster Hand zu erfahren war das Ziel einer Begehung. Die Gemeindemitarbeiter Marc Anders, Otto Wittwer, der Bürgermeister Elmar Rhomberg und die sehbehinderten Geschwister Belinda und Julia Schneider haben zusammen den neu gestalteten Marktplatz begutachtet. Natürlich durften bei der Begehung die Blindenhunde Kolumbus und Roy nicht fehlen. Die erste Anmerkung gibt es bei den Ampelanlagen. Laut Belinda und Julia wäre es hilfreich, die Ampeln mit einem Hörsignal zu versehen. Bisher sind die Beiden darauf angewiesen zu erhören, wann die Autos stehen bleiben. Auf der stark frequentierten Straßenkreuzung und einer Geräuschkulisse praktisch aus allen Himmelsrichtungen sei das nicht immer einfach. Auch das Anbringen von Wegweisern direkt an den Ampeln ist ein weiterer Vorschlag. „Ein Richtungsanzeiger neben dem Druckknopf wäre eine große Hilfe zur Orientierung“, so Belinda. Dass Gehsteige höher als Straßen sind, macht es den beiden Geschwistern leicht, nicht irrtümlich vom Fußweg abzukommen. Im Kreuzungsbereich des alten Marktplatzes sind die Gehsteige abgeflacht um es den Rollstuhlfahrern zu ermöglichen, die Straßen ohne Barriere zu überqueren. Die von der Marktgemeinde an diesen Stellen angebrachten Pflastersteine sind somit eine große Hilfe für das Geschwisterpaar. So ist es für sie klar erkennbar, dass hier der Gehsteig in die Kreuzung mündet. Zur Orientierung wäre es aber sinnvoller, die Pflastersteine nicht um den Kreuzungsbereich herum zu verlegen, sondern nur dort, wo tatsächlich der Zebrastreifen ist. „Dann ist für uns klar erkennbar, wo genau der Fußgängerübergang ist“, erklärt Julia. Als sehr gut gestaltet erleben die Geschwister den Fußweg direkt beim Cafe. Durch den Steinplattenweg und die klar abgegrenzte Kiesfläche für den „Gastgarten“ ist es für Belinda und Julia ein Leichtes, auf dem richtigen Weg zu bleiben. Positiv erwähnen die Beiden auch, dass keine Stolperfallen wie z.B. aufgestellte Werbetafeln im Bereich des Gasthauses den Weg blockieren. Gerade behinderte Menschen nutzen das gut ausgebaute Bus- und Zugnetz. Für uns sind Bushaltestellen schon von der Ferne zu sehen. Für blinde Menschen ist es oft gar nicht so einfach, die gelben Säulen der Haltestellen zu finden. Insbesondere dann nicht, wenn diese nicht direkt auf dem Gehsteig angebracht sind. Ein Lösungsvorschlag von Belinda und Julia ist das Anbringen von drei Pflastersteinen direkt auf dem Gehweg, als Hinweis für die dort befindliche Haltestelle. Auch dem Schneeräumdienst der Marktgemeinde Lauterach gilt ein großes Lob. Durch die rasche Räumung der Gehsteige sind diese auch in schneereichen Wintern für Blinde leicht zu finden. Für die Marktgemeinde Lauterach waren es wertvolle Tipps und Anregungen, die sie von den Geschwistern erhalten hat. Auf diesem Wege möchten wir uns noch einmal recht herzlich bei Belinda und Julia für ihre Mithilfe bedanken. www.lauterach.at fenster 7 Werbung 8 fenster Aus dem Rathaus Neue Mitarbeiter im Rathaus Lauterach Anna Strauß wird zukünftig für die Abteilung 5 Infrastruktur arbeiten. Die geborene Bludenzerin ist in Vandans aufgewachsen und hat ihr Biologiestudium erfolgreich in Innsbruck und Wien absolviert. Danach übersiedelte Anna Strauß nach Schruns, von wo aus sie täglich mit dem Zug nach Lauterach anreist. Sie wird zukünftig von Rudi Weingärtner, die Umweltbelange, die Abfallwirtschaft und den Landwirtschaftsbereich übernehmen. Anna Strauß ist von Montag bis Donnerstag Mittag im Büro erreichbar. Parteienverkehr ist jeweils am Vormittag von 8. bis 12 Uhr. Telefon 05574/6802 – 45 Email anna.strauss@lauterach.at Bernhard Feuerstein übernimmt administrative Tätigkeiten mit Parteienverkehr in der Abteilung 5 Infrastruktur für die Fachbereiche Straßen- und Tiefbau. Er kümmert sich z.B. um Verordnungen und straßenpolizeilicher Bewilligungen, dem geografischen Informationssystem und er ist Ansprechperson bei Leitungsanfragen wie z.B. Wasser und Kanal. Der gebürtige Bregenzerwälder absolvierte eine Tischler- und Maurerlehre und holte auf dem zweiten Bildungsweg seine Berufsreifeprüfung nach. Bernhard wohnt in Bregenz Weidach. Telefon 05574/6802 – 22 Email bernhard.feuerstein@lauterach.at Gabriela Festini ist in der Abteilung 1 für die Öffentlichkeitsarbeit und Medien tätig und wird in Zukunft das Lauterachfenster bearbeiten. Die gelernte Fotolaborantin schrieb als freie Mitarbeiterin zahlreiche Artikel für die Vorarlberger Nachrichten und fertigte auch die Fotografien dazu an. Geboren ist Gabriela Festini in Bregenz, aufgewachsen in Lochau und lebt nunmehr seit mehr als 17 Jahren in Wolfurt. Ein weiteres Aufgabengebiet wird die stetige Aktualisierung der Homepage und der Aufbau des Gemeindearchivs sein. Sie wird am Montag und Mittwoch von 9 – 12 Uhr in der Gemeinde erreichbar sein. Telefon 05574/6802 – 28 Email gabriela.festini@lauterach.at Feuerbrand in Lauterach: Wohin steuern wir? – Informationsabend mit Diskussion im Gasthaus Weingarten Der Feuerbrand ist im Ortsgebiet von Lauterach gerade im letzten Jahr flächendeckend aufgetreten. Besonders viele Apfelbäume waren betroffen. Eine Ausrottung dieser gefährlichen Seuche ist leider in weite Ferne gerückt. Der Einsatz von Antibiotika ist im Streu- und Hobbyobstbau nicht möglich. In Zukunft wird die Selbstverantwortung für Kontrolle und Pflege wichtiger werden. Die Gemeinde und der Obst- und Gartenbauverein sind bemüht, die Besitzer und Bewirtschafter von Obstbäumen weiterhin zu unterstützen. Informationsabend Feuerbrand Gasthaus Weingarten, Mittwoch, 7. Mai 2008 – 20 Uhr Es informieren: Dr. Richard Dietrich, Marktgemeinde Lauterach, Adolf Ehrle, OGV Lauterach fenster 9 Aus dem Rathaus Aufforstung nach Schlägerungen an der Bregenzerach Pflanzaktion zur Auwaldgestaltung in Hard und Lauterach Duftende Wildrosen sind Teil der Bepflanzung, was nicht nur die Bienen erfreut Der Waldaufseher Peter Feiersinger erklärt den Bürgermeistern Hugo Rogginer und Elmar Rhomberg die natürliche Verwendung von Geäst Die Kinder der Volksschule Mittelweiherburg nahmen an der Aktion teil „Das aufgehäufte Astmaterial dient als Lebensraum für zahlreiche Tiere“ Peter Feiersinger Die Fichtenmonokultur im Bereich der Bregenzerach wurde entfernt, die Waldflächen teilweise vom Geäst und Astmaterial befreit. Um den Kleinlebwesen einen Lebensraum zu schaffen, wurde Astmaterial zusammengetragen und aufgehäuft. Diese Kleinbiotope werden zudem gerne von Vögeln als Nistplätze genützt. Nach Abschluss der Arbeiten konnte mit dem Aufforsten auwaldgerechter Pflanzen begonnen werden. Anstelle der Fichten werden an den Waldrändern nunmehr Wildrosen, Heckenkirschen, Sanddorn, Wildapfel und Pfaffenhütchen gepflanzt, um auch für Kleinlebewesen einen optimalen Biotop zu schaffen. Das Bestandesinnere wird vor allem Lin10 den, Vogel- und Traubenkirschen, Salweiden, Robinien und Erlen eine neue Heimat bieten. Ziel der Aufforstung ist es auch, den Bienen ein verbessertes Nahrungsangebot zu schaffen. Bei der Auswahl der Gehölze wurde deshalb auch der Rat des Bregenzer Imkers Siegfried Schmid eingeholt. Durch die gewählten Forstpflanzen wird der verbesserten Bienenweide auch Rechnung getragen. Die Aufforstung selbst erfolgte Mitte April mit zwei Klassen der Volksschule Hard Mittelweiherburg und deren Lehrpersonen, die im Rahmen dieser Aktion heimische Baumarten kennen lernten und Interessantes über das Ökosystem Auwald erfuhren. Die Kinder waren mit Eifer bei der Bepflanzung dabei. Sie beobachteten, wie die Natur von sich aus bereits den neuen Lebensraum genützt hat. Seitdem die Fichten entfernt wurden und der Boden nun mehr Licht erhält sprießen verschiedenste Baum- und Straucharten aus dem Boden. Waldaufseher Lukas Müller und Waldaufseher Jürgen Ernst haben je eine Klasse fachlich begleitet. Gleichzeitig soll mit dieser Aufforstaktion ein waldpädagogisches Programm mit den Schulkindern durchgeführt werden. www.lauterach.at fenster Aus dem Rathaus PFLEGE Pflege im Gespräch Pflege Daheim Im Rahmen der Vortragsreihe „Pflege im Gespräch - Vorträge für pflegende Angehörige“ veranstaltet die Marktgemeinde Lauterach gemeinsam mit der connexia – Gesellschaft für Gesundheit und Pflege, eine Veranstaltung zum Thema „Kinästhetik: Bewegen statt heben, wie kann ich meinen Rücken schützen?“ Bei diesen Abendveranstaltungen bekommen Sie einen Einblick, wie Sie unter kinästhetischen Gesichtspunkten Ihre Angehörigen bewegen können, anstatt diese zu heben. Sie werden ein Instrument in die Hand bekommen, welches Ihnen helfen kann, Ihre körperlichen Anstrengungen zu reduzieren. Kinästhetik Referentin: Silke Fink, Kinästhetik-Trainerin, Krankenschwester, Eriskirch Ort: Lauterach, Betreuungsraum Kirchfeld, Bundesstraße 69a (gegenüber Spar Hutter) Termin: Mittwoch, 7. und 21.5.2008, 18 bis 20.30 Uhr Eintritt: 16 Euro (zwei Abende, Euro 8 Unterstützung durch Gemeinde für Lauteracher Bürger) Anmeldung und weitere Informationen im Büro für Gesellschaftliche Dienste. Bei Bedarf Mohi-Betreuungsangebot gratis für den Abend. Tel. 05574 6802-16 und unter www.connexia.at Sie pflanzten den letzten Baum v.l.n.r Mag. Peter Hinteregger mit Tochter Lea, Dipl. Ing. Dr. Richard Dietrich, Adolf Ehrle, Bgm. Elmar Rhomberg, Bgm. Erwin Mohr aus Wolfurt und der Bewirtschafter des Grundstückes Gernot Ölz Streuobstwiese beim Wassserwerk Der letzte Baum wurde gepflanzt Ein interessantes Projekt entsteht bei der Wiese am Wasserwerk: Es wächst eine neue Streuobstwiese mit alten Birnen- und Apfelsorten. Der letzte Baum, ein „Tirolerhut“ wurde Mitte April trotz strömenden Regens eingepflanzt. „Die Apfelsorte Tirolerhut scheint in keiner Literatur auf, es ist daher eine große Besonderheit, dass diese Sorte im neuen Obstgarten am Wasserweg gepflanzt werden konnte,“ so Dr. Richard Dietrich der glücklich über den Erhalt mehrer seltener Sorten ist. Die Namen der Obstbäume können auf dem Streuobstwiesenplan nachgelesen werden. „„Die Apfelsorte Tirolerhut scheint in keiner Literatur auf, es ist daher eine Besonderheit, dass diese Sorte im neuen Obstgarten gepflanzt werden konnte“ Dr. Richard Dietrich Die Gemeinden Lauterach und Wolfurt, die in der Streuobstwieseninitiative Hofsteig mitwirken, haben sehr großes Interesse daran, die Hochstammbäume in unserer Region zu erhalten. Dass die Bürgermeister aus Wolfurt und Lauterach Erwin Mohr und Elmar Rhomberg mithalfen, den letzten Baum zu setzen, unterstreicht ihr großes Interesse daran. fenster 11 Aus der Gemeinde Clownfrau Blombiene – Kindergarten Hohenegger – lernen mit Spaß Ein Eimer ist nicht nur zum Putzen geeignet Auch Blombiene fühlt sich im Kindergarten wohl Stolperfallen im Haushalt auf die spielerische Art erklärt Clownfau Blombiene weist mit viel Witz und Charme auf die Gefahren im Haushalt hin Besuch ist im Kindergarten immer eine Besonderheit. Die Freude unter den Kindern kennt allerdings keine Grenzen, wenn sich die Clownfrau Blombiene ankündigt. Der Auftritt der Clownfrau befasst sich mit dem Thema „Gefahren zu Hause und im Kindergarten“. Im Kindergarten Hohenegger bereitet man sich gründlich darauf vor. Die Kinder werden in unterschiedlichen begleiteten Aktivitäten spielerisch mit dem Thema vertraut gemacht. Dadurch wird auch bereits vorhandenes Wissen vertieft. Gespräche mit den Kindergärtnerinnen 12 und Hilfsmittel, wie etwa spannende Suchbilder, dienen der optimalen Behandlung des Themas. Anfang April verwandelt sich der Turnsaal des Kindergartens schließlich in einen Theatersaal mit Bühne. Der große Auftritt der Clownfrau Blombiene ist gekommen. Ihre lustige und tollpatschige Art animiert die Kinder dazu, sie zu belehren.Die Kleinen konnten dabei ihr Wissen unter Beweis zu stellen. So werden beispielsweise Verbrennungen und Verbrühungen mit Bügeleisen oder heißem Wasser, Giftige Stoffe, erkennbar durch Gefahrensymbole auf Flaschen, Medikamenten-Vergiftungen, Stürze, sowie Unfalle mit Strom oder Wasser u.v.m. behandelt. Die Kinder entdecken sehr viele Gefahren und retten durch ihre Zwischenrufe einige Male Blombienes Leben. Gott sei Dank, denn so kann Blombiene am Schluss noch zeigen, wie man „Seifenblasenputzen“ kann und wie man Teppiche rutschfest macht. Jetzt sind wir gegen Gefahren im Haushalt gerüstet, über einen Besuch von der Clownfrau Blombiene würden wir uns aber jederzeit wieder freuen! fenster Aus der Gemeinde S P I S PA S P O 2 0 0 8 Kulimu – Highlights im Kindersommer 2008 „Hallo liebe Kids! Kennt ihr mich noch? Ich bin es, euer Kulimu, das Kindersommer SpiSpaSpo Maskottchen. Ihr lest richtig. Auch 2008 wird es natürlich wieder einen Kindersommer geben. Ich, euer Kulimu möchte euch verraten, welche Highlights auf euch warten“. Auch heuer wird der Kindersommer wieder von der Dornbirner Sparkasse unterstützt. Knax-Club Mitglieder werden wieder einige Vorteile genießen. SpiSpaSpo Cards gibt’s natürlich auch wieder in der Lauteracher Filiale um zwei Euro zu erwerben. Erstkommunion der Volksschule Lauterach Die Kinder mit ihren Familien am Festtag der Kommunion Erstkommunion in der Pfarre St. Georg Nahe dem Herzen Jesu Am Wochenende des Weißen Sonntags haben 70 Kinder die erste Heilige Kommunion empfangen - 21 Kinder feierten am Vorabend, 49 am Sonntag in der Pfarrkirche St. Georg einen festlichen Gottesdienst. Die hl. Messe wurde von Pfarrer Fridl Fitz, den Religionslehrerinnen sowie vom Schulchor der Volksschule Dorf eindrucksvoll für alle Sinne gestaltet. Auch die Bürgermusik Lauterach spielte auf und verlieh diesem Fest, das die Erstkommunikanten sicher noch lange in Erinnerung behalten werden, einen feierlichen Rahmen. Viele Wochen vorher wurden die Kinder in den Familien, in der Schule und in Kleingruppen, den so genannten Tischrunden, auf dieses große Fest vorbereitet. Unter dem Thema „Nahe dem Herzen Jesu“ wurde versucht, den Erstkommunikanten Gottes unendliche Liebe zu vermitteln. Wir wünschen den Erstkommunion-Kindern, dass sie immer wieder die Nähe des Herzen Jesu spüren können. Man kann basteln, spielen und Tage voller Abenteuer bei Kulimu erleben Seid ihr schon neugierig, welche Veranstaltungen auf euch warten? „Ich verrate nicht alles, etwas soll auch noch geheim bleiben“. Auf jeden Fall dürft ihr wieder Zirkusluft mit Nano schnuppern, in einen Tag voller Abenteuer eintauchen und auf Pferden voltigieren. Bälle spielen im EM Jahr auch eine große Rolle. Von Fußball bis Handball, alles ist dabei. Die märchenhafte Schlussveranstaltung mit Hertha Glück und Stephanie Wladika ist auch schon in den Startlöchern und wartet nur noch auf eure Schauspielkunst. Was fehlt noch zum großen Sommerglück? Die Ferien natürlich. Auf die warten wir alle sehnsüchtig. Bald wird ein gelber Folder bei euch eintreffen und dann heißt es: aussuchen, anmelden und freuen. Vorfreude ist eine wunderschöne Freude. Der Schulchor und die Erstkommunionkinder gestalten die Messe musikalisch Aus der Gemeinde Bemerkenswertes aus dem BORG Schulmediatoren helfen bei Konflikten Der „BORG-Ballon“ kurz vor dem Start Die „Politik-Experten“ des BORG Lauterach: Lukas Fussenegger (3. Platz), Mathias Schneider (1. Platz) und Sebastian Schneider (2. Platz; alle 7c; v.l.n.r.) Erfolgreiches Experiment „BORG-Ballon“ Im Wahlpflichtfach Physik der 6. Klassen bauten die Schüler unter Anleitung von Prof. Manfred Huber einen Heißluftballon. Als Hülle wurde das besonders leichte Seidenpapier verwendet. Geheizt wurde der Ballon mit einem Bunsenbrenner. Um das Entflammen der Hülle zu verhindern, wurde zudem ein Eisenrohr als „Kamin“ verwendet. Ein Eisenring stabilisierte den Ballon. Er erreichte schließlich eine Höhe von rund 20 Metern und landete nach dem Entweichen der warmen Luft wieder sanft. Gemeinsames Konfliktmanagement mit der Hauptschule Seit kurzem sind die 18 Schulmediatoren des BORG auch an der benachbarten 14 Hauptschule aktiv. Gemeinsam mit den betroffenen Schülern sollen damit respektvoll Lösungen bei auftretenden Konflikten gefunden werden. Die Folge ist eine spürbare Verbesserung des Schulklimas. Hervorragende Leistungen beim EuropaQuiz Hervorragend Ergebnisse gab es beim „Europa-Quiz 2008“: Drei Schüler konnten fast alle Fragen bei diesem österreichweit durchgeführten politischen Quiz beantworten. Sebastian Schneider erreichte zudem landesweit den 4. Platz. Themen der 29 Quiz-Fragen waren unter anderem das politische System Österreichs und der Europäischen Union sowie tagesaktuelle Ereignisse. Girlpower Konzert mit Rock und Pop aus den Jahren 1962 – 2008, u.a. von Pink, Dido, Avril Lavigne und Kathrin Auer. Freitag 16. und Samstag 17. Mai, um 20 Uhr im alten Vereinshaus in Wolfurt. Eintrittspreis: Erwachsene € 5 Jugendliche € 2 www.vobs.at/borgl fenster Aus der Gemeinde STERNENHOCK Sternenhock – gemütliches Beisammensein Eine Ritterburg, wie sie sich Kinder vorstellen Zur Stärkung gab es das selbstgekochte Ritteressen Alle 14 Tage trifft man sich im Alten Sternen zum gemütlichen Hock „Bei Kuchen und Kaffee treffen sich die junggebliebenen SenorenInnen alle 14 Tage zum gemütlichen Beisammensein. Bis in den späten Nachmittag wird gesungen, geplaudert, Gedichte vorgelesen und das Gedächtnis spielerisch trainiert. Die nächsten Termine für den Sternenhock sind Mittwoch 7. und 21. Mai. „Über regen Besuch würde sich das Sternenhockteam sehr freuen“, meint das Geburtstagskind Erna Mätzler, die den Sternenhock schon seit mehreren Jahre betreut. Mittelalter in der Hauptschule Themen des Mittelalters spielen im heurigen Schuljahr eine zentrale Rolle im fächerübergreifenden Unterricht der 3d Klasse. Diese Zeit ist jedem aus Sagen und Filmen mit unzähligen Geschichten und Geheimnissen bekannt. Wir denken an Geheimgänge, Schatzkammern, Verliese, aber auch an Burgfräuleins, Minnesänger und edle Recken. Es tauchen ganz einfache und doch spannende Fragen auf. So ging es auch den Schülerinnen und Schülern. Im Herbst führte der Wandertag „Von Burg zu Burg“: Durch die Örflaschlucht in Götzis ging es über St. Arbogast, und die St. Loy-Kapelle zur Burgruine Neu-Montfort. In den letzten Monaten vertieften die Schüler eifrig ihr Wissen. Wie entstanden Burgen und wie sah ihre Verteidigung aus? Was aßen und tranken die Ritter? Was lernten die jungen Ritter? Diese und andere Fragen zur Ritterburg konnten beantwortet und in Kurzreferaten vorgetragen werden. Speisen wurden zubereitet und verkostet. Selbstgebastelte Ritterhelme und gemalte Glasfenster, die wie aus einer gotischen Kirche ausschauen, stehen zur Ansicht. Den krönenden Abschluss bildet ein Mittelalterfest im Mai an unserer Schule. Musik am Nachmittag am Mittwoch, dem 21. Mai um 14.30 Uhr, Einlass 14 Uhr im Vereinshaus in Wolfurt Zum Genießen von klassischer Musik laden der Seniorenbund Wolfurt und die Marktgemeinde Wolfurt gemeinsam mit der internationalen Stiftung zur Förderung von Kulturen und Zivilisation aller SeniorInnnen mit ihren Familien herzlich zu dieser Veranstaltung ein. fenster 15 Werbung G E I E R Fenster Jalousien Fassaden Baureinigung Unterhaltsreinigung Brandreinigung Wintergärten Bodenreinigung Teppiche Polstergarnituren walter linder gebäudereinigung hoheneggerstraße 12 6923 lauterach tel. 0 55 74 / 65 6 63 fax 0 55 74 / 65 6 63-4 mail: office@linder-reinigung.at www.linder- reinigung.at 16 fenster Aus der Gemeinde V3 – Vandalismus – Vorurteile – Vorbild Der Umgang mit dem Thema Aggressionen kann auch Spaß machen Jugendsozialarbeitsprojekt 2008 Sandro, David und Simone räumen mit den Vorurteilen gegenüber Jugendlichen auf Vandalismus nimmt im öffentlichen Raum immer mehr zu. Die Jugendkriminalität ist vor allem im Bereich der Sachbeschädigungen stark angestiegen. Dies macht sich auch in den Gemeinden Lauterach und Hard sichtbar und wird durch Anrainer, Jugendliche selber, Schulen, etc. an die Jugendarbeit herangetragen. Der Handlungsbedarf in diesem Bereich ist deutlich spürbar. Unter anderem sind folgende Aktionen geplant: • In den Jugendtreffs wurden Boxsäcke aufgehängt, die neben sportlichen Aktionen als Ventil zum Auspowern dienen. Sie bieten Jugendlichen eine Möglichkeit, überschüssige Energie loszuwerden. • Die V3 Station wird an öffentlichen Plätzen aufgestellt, welche auch von Jugendlichen eingenommen und durch JugendarbeiterInnen betreut werden. Ziel ist, Kontakt zu den Jugendlichen aufzunehmen, die sonst kaum erreicht werden. Die Themen Vandalismus und Freiräume, die die Jugendlichen in einer Gemeinde brauchen, werden gemeinsam bearbeitet. • Im Rahmen von Workshops mit den 3. und 4. Klassen der Hauptschulen werden im Herbst 2008 Methoden aufgezeigt, mit negativen Gefühlen umzugehen, ohne sich selbst oder anderen zu schaden. • Graffitiworkshop: Die Gestaltung der Bahnunterführung Bahnhofstraße und der Banden am Harder Streetsoccerplatz soll Jugendkultur für alle sichtbar machen und den Heranwachsenden zeigen, dass triste Wände auch legal zu ihren Kunstwerken werden können. • Mit einem Flyer als Handout sollen Erwachsene Tipps erhalten, wie sie mit Jugendlichen umgehen und sich mit ihnen auseinandersetzen sollten. So wird die Kommunikation zwischen den Generationen gefördert und erleichtert. Darum hat die Offene Jugendarbeit Lauterach und Hard gemeinsam das Projekt „V3 Vandalismus – Vorurteile – Vorbild“ ausge- arbeitet. Das Projekt wird im Jahr 2008 stattfinden. Durch einen Methodenmix sollen möglichst viele Jugendliche und Erwachsene angesprochen werden. Das Projekt V3 hat sich zur Aufgabe gemacht, mit Vorurteilen gegenüber Jugendlichen aufzuräumen. Die Heranwachsenden werden durch solche Vorurteile oft animiert, negativ aufzufallen. Mit Initiativen wie der Plakataktion oder den Pappjugendlichen sollen die Jugendlichen in ein positives Licht gerückt werden. So wird ein anderes Gesicht der Jugend präsentiert. Ein Gesicht der engagierten, interessierten, bewegten und vielschichtigen Jugend von heute. Kontakt für weitere Informationen Jugendkoordinatorin Manuela Preuß Tel. 0664-8200692 manuela.preuss@gmx.net fenster 17 Aus der Gemeinde Kunst und Gesellschaft Diesen Sommer zeigt das Rohnerhaus eine Auswahl von Werken aus der eigenen Sammlung. Bilder, Skulpturen und Graphiken der wichtigsten und interessantesten Künstler und Künstlerinnen Vorarlbergs werden in Lauterach zu sehen sein. Die Ausstellung umfasst Arbeiten aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Einer Zeit, in der sich auch in Vorarlberg einiges veränderte. Wie jeder gesellschaftliche Prozess zeichneten sich diese Veränderungen auch in der Kunst ab. Die Gemälde, Skulpturen und Graphiken, die wir auf zwei Stockwerken ausstellen, sind die Arbeiten einer ganz neuen Generation von KünstlerInnen. Die rund vierzig Ausstellungsstücke befassen sich keineswegs nur mit der Vergangenheit. Die Themen, Gedanken und die Kritik der KünstlerInnen haben seit ihrer Entstehung nichts an Aktualität eingebüßt. Gerade durch diesen Gegenwartsbezug, aber auch durch die Vielfalt der verschiedenen Werke, fordert unsere Ausstellung die BesucherInnen auf über das Gesehene nachzudenken. Wir laden alle Interessierten, Familien und Schulklassen herzlich ein, die Ausstellung zu sehen und sich ein eigenes Bild zu machen. Wir freuen uns auf ihren Besuch! Bild des Künstlers Gehrmann Eröffnung am Samstag, 17. Mai 2008 von 18 bis 20 Uhr Die Ausstellung ist vom 21. Mai 2008 – 25. Oktober 2008 zu sehen. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Samstag 11 - 17 Uhr Freitag 11 - 20 Uhr Sonntag Sonderöffnungszeiten beachten Führungen werden jederzeit gerne auf Anfrage durchgeführt. info@rohnerhaus.at Kinesiologie: Weg in die Freiheit „Du bist der Einzige, der aus deinem Leben etwas machen kann. Wenn du es wagst, wirst du gewinnen“, sagt ein Leitspruch der Kinesiologen. Die Kinesiologie fördert die Gesundheit und kann Therapien sowie medizinische Behandlungen wertvoll ergänzen. Sie ist eine sanfte ganzheitliche Heilmethode. Der Energiefluss und die innere Harminie von Körper, Geist und Seele wird ins Gleichgewicht gebracht. Selbstheilkräfte werden 18 aktiviert, es wird eine bessere Lebensqualität erzielt. Mit Hilfe des Muskeltests werden Energieblockaden im Organismus erkannt und durch verschiedene Techniken, wie z.B. Akupresssursystem, Meridiane, frühkindliche Reflexe, Klänge, Farben, Charakterausgleich und vieles mehr, ausbalanciert. Forte Banace ist eine spezifische Methode zur Lösung der Blockaden auf Gehirnebe- ne. Es werden dabei die verschiedenen Gehirnbereiche und deren neurologische Verbindungen angesprochen und sämtliche Dysfunktionen mit unterschiedlichen Techniken aus der Kinesiologie ausbalanciert. Kinesiologie – Weitere Informationen: Frau Marion Roth, Kinesiologin, Forte Trainerin und Reiki Lauterach, Tränkeweg 12 Telefon 0664/1318536 fenster Aus der Gemeinde Historisches – Wie es früher war… Bleichegraben Am Bleichegraben, Bereich Lerchenau April 2003 h-Bach Lauterac Bleic hegra ben Die städtische Bleiche und die Mühle des Jos. Kühne (heute Kloster Mehrerau li. o.) um 1827 (vergl. letztes Lauterachfenster S.10 !) rechts die Sägemühle des Jos. Pfanner mit Reibe und Mühlgang derts entstand die Verlags – Heimarbeit. Unternehmer vergaben Spinn- und Webaufträge. 1798 beschwerten sich Dornbirner Verleger, der Toggenburger Jakob Gemperle habe in Lauterach 7 Webstühle aufgestellt. Dass diese Arbeit damals recht schlecht bezahlt wurde, zeigt folgender Bescheid: Mathias Stadelmann hatte in seinem Heiratsansuchen als Beruf Weber angegeben. Es wurde abgelehnt, da er als solcher zu wenig verdiene um eine Familie zu erhalten. 1930 kauft Josef Ganahl die Lauteracher Naturbleiche und betreibt sie nach der dort errichteten Spinnerei noch einige Jahre. Schon bald wird es möglich sein, auf einem Fußweg die reizvolle Aulandschaft des Bleichegrabens mit ihrer je nach Jahreszeit recht unterschiedlichen Pflanzen und Tierwelt zu durchwandern und nur noch der Name erinnert an die hier runde 300 Jahre betriebene Tuchbleiche. W ie in der Tagespresse vielfach angekündigt und im letzten Lauterachfenster ausführlich beschrieben, wird derzeit durch die Wiederbelebung des Bleichegrabens ein landschaftlich besonders schöner Biotop erhalten und mit einem begleitenden Fußweg zugänglich gemacht. Die Lauteracher Bleiche, die dem Bach den Namen gab, war eine Einrichtung, die weit in die vorindustrielle Zeit zurückreichte: In zahlreichen mit schnurgeraden Gräben verbundenen Mulden wurden zunächst Leinen-, später auch Baumwolltücher der bleichenden Wirkung des Wassers und anschließend auf dem Rasen ausgebreitet der des Sonnenlichtes ausgesetzt. Kleider und Wäsche wurden im bäuerlichen Haushalt noch lange selbst hergestellt. Hausfrauen waren stolz darauf und das Spinnrad gehörte zur Ausstattung einer Braut auf dem Lande. Schon im 16. Jahrhundert unternahm die Stadt Bregenz große Anstrengungen eine Leinwandindustrie aufzubauen. Stadtammann und Rat beauftragten die St. Galler Jörgen Schatzer und Peter Heger damit und stellten zwei weitere Weber ein. Schon Mitte Oktober 1551 wurde in der Altstadt ein Weberhaus mit zwei Webstühlen gebaut, wo auch die Ausbildung des Nachwuchses vorgenommen werden konnte. Das sollte bis in´s 18. Jahrhundert so bleiben. 1665 betrieb die Stadt eine Bleiche mit Tuchwalke. 1699 erwarb sie, da um diese Zeit in der Gegend die Leinwanderzeugung stark betrieben wurde, eine Mühle und ein Fischwasser in Lauterach mit dem Privileg, dass im Umkreis von 2 bis 3 Stunden keine weitere Bleiche errichtet werden durfte und ließ ein Jahr später die bisherige auf. Karl Bernhard Casper, sein Vater betrieb in Rorschach ein großes Leinwandgeschäft, ließ sich 1756 in Bregenz einbürgern und begann in der Vorstadt mit einer Anzahl Schweizer Fachkräften eine Baumwollweberei. Er pachtete die Lauteracher Bleiche, weil die Tücher auf seiner Anlage gelblich würden und weder in Holland noch in England Absatz fänden, in Lauterach hingegen alles weiß werde. 1767 waren hier neben dem Meister und dem Feldmeister im Sommer bis zu 19, im Winter 6 Bleicherknechte beschäftigt. Im Sommer wurden da 6031 Stück Leinwandund Baumwolltücher für Kaufleute und 900 Stück Haus- und Bauernleinwand gebleicht. Gegen Ende des 18. Jahrhun- Quellenangabe: Benedikt Bilgeri: Geschichte Vorarlbergs Wanner: Industriegeschichte Weitensfelder: Vorarlberg in der Frühindustrialisierung fenster 19 Aus den Vereinen Bürgermusik Lauterach sucht Verstärkung Die Kinder und Jugendlichen musizieren mit Begeisterung Nachwuchstalente werden für die Jugendkapelle gesucht S ie ist zwar eine der größten Jugendkapellen des Landes, dennoch werden die organisatorischen und musikalischen Leiter der Jugendkapelle Lauterach nicht müde, neue Mitglieder für den Verein zu gewinnen. Im Rahmen einer Schulwerbeaktion in den Lauteracher Volksschulen Mitte April konnten die Schüler die verschiedensten Instrumente kennenlernen. Mit viel Humor und Einsatzbereitschaft haben Martin Schelling und Thomas Jäger ein kleines Programm ausgearbeitet, um den Kindern die Musik und das Musizieren etwas näher zu bringen. Im laufenden Vereinsjahr spielen insgesamt 67 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 9 und 17 Jahren bei der Jugendkapelle. Ziel ist das Erlernen des gemeinsamen Musizierens, als Vorbereitung auf die sogenannte „große Musig“. Dazu gehört auch die Motivation und Vorbereitung zur Prüfung für das Jungmusikerleistungsabzeichen. Neben dem alljährlichen Dreikönigskonzert im Hofsteigsaal nimmt die Jugendkapelle zahlreiche Termine wahr, wie z.B. 20 Eröffnungen, Kulturnacht Lauterach, Moschtfäscht u.v.m. Selbstverständlich kommt auch bei diversen außermusikalischen Tätigkeiten der Spaß nicht zu kurz. Interessierte sind herzlich eingeladen, die Bürgermusik bzw. die Jugendkapelle im Probelokal (Rückseite der Hauptschule) zu besuchen. Möglichkeit dazu gibt es wieder ab dem 9. Mai jeden Freitag ab 18.30 Uhr. Übrigens: Je nach Verfügbarkeit gibt es die Möglichkeit, ein Leihinstrument der Bürgermusik zu erhalten. • Spielst du bereits ein Blasinstrument oder möchtest du es lernen? • Möchtest du gerne ein Instrument erlernen, weißt aber nicht welches dir gefallen könnte? • Würde es dir gefallen, wenn du die Möglichkeit hättest, Stücke in verschiedenen größeren und kleineren Besetzungen zu spielen? • Würdest du gerne andere musikbegeisterte Kinder und Jugendliche in deinem Alter kennen lernen? • Möchtest du eine der größten „Jugendkapellen“ des Landes überhaupt kennen lernen? • Würde es dir gefallen, in einem Verein Mitglied zu sein, in dem du neben der Musik auch bei diversen anderen Freizeitaktivitäten mitmachen kannst? • Hast du Interesse daran, die vielfältigen musikalischen Ausbildungsmöglichkeiten in der Jugendkapelle wahrzunehmen? Lust auf Musik? Wenn du zumindest eine dieser Fragen mit „ja“ beantwortet hast, solltest du dir die Möglichkeit nicht entgehen lassen, die Bürgermusik bzw. die Jugendkapelle Lauterach näher kennen zulernen. Martin Schelling und Thomas Jäger beantworten dir gerne jede diesbezügliche Frage! Du kannst uns auch gerne über unsere Homepage kontaktieren. Oder ruf einfach an: Obmann Lothar Hinteregger Tel: 05574 63139 Dagmar Konzilia Tel: 05574 70152 und Martin Wakolbinger Tel: 0664 4371145 freuen sich auf deinen Anruf! www.bm-lauterach.at fenster Aus den Vereinen BLUTSPENDEAKTION Blutspendeaktion im Pfadfinderheim Lauterach „Wasser marsch!“ auf dem Feuerwehrboot „Föhn“ Erfolgreiche Teilnehmer. v.l.n.r.: Brunner Lukas, Nussbaumer Michael, Kaiser Philipp, Holzner Dominik, Pfeiffer Franz, Feurle Lukas, Witzemann Stefan, Rossmann Tobias, Natter Adrian, Malojer Johannes, Misir Bahtiyar, Böhler Alexander, Höfle Lukas Anfang April fand im Pfadfinderheim Lauterach die traditionelle Blutspendeaktion statt. Die Pfadfindergruppe Lauterach setzt so ein stilles Zeichen von Humanität und Solidarität. Viele treue Spender fanden sich so auch dieses Jahr wieder zur Blutspende ein. Das Pfadfinderheim, das sich für solche Zwecke optimal eignet, wurde so für ein paar Stunden zu einem bewegten und gut gefüllten Treffpunkt für Idealisten. Jeder kann in die Situation kommen, Blut zu benötigen! Sei es im Rahmen einer geplanten Operation mit Fremdblutbedarf, aufgrund eines Unfalles oder zur Behandlung einer Krankheit. Rund 500.000 Blutspenden verzeichnet das Österreichische Rote Kreuz jährlich. Sie alle spenden freiwillig und unentgeltlich. Blut ist ein unentbehrliches Medikament, aber man kann Blut nicht künstlich erzeugen. Wer Blut braucht, der braucht das Blut eines Mitmenschen. Tausende Blutspendeaktionen in Gemeinden, Betrieben, Schulen, beim Bundesheer oder bei öffentlichen Veranstaltungen sind jährlich notwendig, um den Blutbedarf Österreichs aufzubringen. So war auch die Veranstaltung im Pfadfinderheim ein solidarischer Beitrag zum Wohle der Gesellschaft. Wissenstest der Vorarlberger Feuerwehrjugend Gut vorbereitet fuhr unsere Jugend Mitte März nach Bregenz ins Festspielhaus, um sich die Wissenstestabzeichen in den Klassen Bronze, Silber und Gold zu erkämpfen. Bei diesem Einzelbewerb werden den Jugendlichen in zehn Disziplinen Fragen aus verschiedenen Bereichen des Feuerwehrwesens, von Gerätekunde bis Erste Hilfe, gestellt. Bei einigen Fragen genügt die richtige Antwort, bei anderen gilt es, das Können in praktischen Übungen zu demonstrieren. Die Lauteracher Feuerwehrjugend konnte in allen Klassen mit ausgezeichnetem Erfolg bei Höchstpunktezahl bestehen. Abseits des Wettbewerbs wurde das Festspielhaus samt Seebühne besichtigt, sowie mit den Feuerwehrbooten „Föhn“ und „Pfänder“ in See gestochen. Am Abend wurden den erfolgreichen Teilnehmern, im Rahmen einer kleinen Feier im Gerätehaus die begehrten Abzeichen durch Kommandant Harald Karg angesteckt. Haussammlung Die Bürgermusik Lauterach bedankt sich bei jedem Einzelnen für seine finanzielle Unterstützung, die dem Verein im Rahmen der diesjährigen Haussammlung entgegengebracht wurde. Jede Spende bildet einen wesentlichen und wichtigen Beitrag zur erfolgreichen Führung des gesamten Vereines. Herzlichen Dank! Der Bewerb www.feuerwehr-lauterach.at fenster 21 Aus den Vereinen Feuerwehrübung beim XXX-Lutz Der erste Stock brennt v.l.n.r. Geschäftsführer der Fa. Lutz, Herr Zudrell, Landesfeuerwehrinspektor Hubert Vetter, Bürgermeister Elmar Rhomberg, Seniorenfeuerwehr Walter Fritsch Übung mit dem Steiger aus Wolfurt Brand im Bürobereich des Möbelhauses Lutz Brand im Bürobereich des Möbelhauses Lutz, das war die Annahme einer gemeinsamen Übung der Ortsfeuerwehr Lauterach mit der Feuerwehr Wolfurt die Anfang April beim Möbelhaus Lutz an der Karl-HöllStrasse abgehalten wurde. Ein Brand, der im Bereich des Aufenthaltsraumes ausgebrochen ist, sorgt für eine starke Rauchentwicklung im Bürobereich. Insgesamt fünf Personen befinden sich in diesem Teil des Gebäudes und können es nicht mehr selbst verlassen, so die Lage, die Einsatzleiter Kommandant Harald Karg vorfindet. Sofort bildet der Kommandant zwei Abschnitte, um eine umfangreiche Evakuierung und danach die Brandbekämpfung durchführen zu können. Weiters alarmiert er zur Unterstützung sofort einen Löschzug der Feuerwehr Wolfurt mit Steigerfahrzeug. Während der erste Zug der Feuerwehr Lauterach auf der Nordseite beginnt die 22 „Erfolgreiche Übung in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Wolfurt“ Kommandant Harald Karg heit und der angenommene Brand unter Kontrolle gebracht werden. Zur anschließenden Übungsbesprechung konnte die Übungsleitung unter den Zuschauern Bürgermeister Elmar Rhomberg, Landesfeuerwehrinspektor Hubert Vetter sowie Hr. Zudrell als Vertreter der Geschäftsführung des Möbelhauses Lutz Lauterach begrüßen, die sich alle von der Leistung der Feuerwehren beeindruckt zeigten. Weiters wurde die gute Zusammenarbeit zwischen Gemeinde, Feuerwehr und Firma der Lutz hervorgehoben. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle dem Unternehmen XXXLutz für die anschließende hervorragende Bewirtung aller Übungsteilnehmer. Menschen zu retten und die Brandbekämpfung aufnimmt, dringt der zweite Zug über die Außenstiege auf der Westseite ins 1. Obergeschoss vor, um ein Übergreifen des Brandes auf den Verkaufsraum zu verhindern. Als zusätzliche Aufgabe stellt sich heraus, dass eine Person im Lift eingeschlossen ist und eine weitere Person, die einen Rettungsversuch unternommen hat, sich verletzt im Technikraum des Dachgeschosses befindet. Die verletzte Person kann dann auf das Dach evakuiert werden, um sie mit dem Steiger zu retten. Innerhalb kurzer Zeit konnten so sämtliche Personen in Sicher- www.feuerwehr-lauterach.at fenster Aus den Vereinen FEUERWEHR Feuerlöscherprüfung und Fahrradregistrieraktion v.l.n.r. Pecheim Stefan, Höfle Lukas, Willi Pascal, Böhler Alexander v.l.n.r. Karg Reinhard, Rossmann Tobias, Brunner Lukas, Nussbaumer Michael „Wenn’s brennt sollte Ihr Feuerlöscher in Ordnung sein“, unter diesem Motto veranstaltet die Ortsfeuerwehr in Zusammenarbeit mit der Firma Traugott, Feuerwehrbedarf, Lauterach sowie der Polizeiinspektion Lauterach wiederum die alljährliche Feuerlöscherüberprüfung und Fahrradregistrieraktion Termin: Zeit: Ort: Samstag, 3. Mai 2008 8:30 bis 13:00 Feuerwehrgerätehaus, Karl-Höll-Straße 13 Landesfeuerwehrjugend-SkifoxRennen Malojer Johannes, Pecheim Stefan, Natter Adrian, Kaiser Philipp Anfang April fand am Hochjoch in Schruns das Skifox-Rennen der Vorarlberger Feuerwehrjugend statt. Lauterach nahm bei diesem Rennen, bei dem der Spaß eindeutig im Vordergrund steht, mit drei Mannschaften teil. Gestartet wurde als Mannschaft, bestehend aus einem Jugendbetreuer und drei Jugendlichen. Während des Torlaufs mussten noch bei 2 Überraschungsstationen verschiedene Aufgaben erledigt werden, ehe alle vier Teilnehmer auf der Zielbank sitzend die Laufzeit mit einem Glokkenschlag stoppten. Mit den ausgeliehenen Skifoxes konnte dann den ganzen Tag die Schipiste unsicher gemacht werden, wobei der NonstopSchneefall die Stimmung kein bisschen trübte. Denken Sie daran, Ihr Feuerlöscher gehört alle 2 Jahre einer fachlichen Überprüfung unterzogen! Auf der Plakette steht der nächste Überprüfungstermin. Sie wollen doch sicher sein, dass er im Ernstfall auch funktioniert. Weiters erhalten Sie Informationen über die verschiedenen Modelle, die Anschaffung sowie die richtige Montage von Brandmeldern für Ihr zu Hause. Wichtig: „Brandmelder können Leben retten!“ Die Polizeiinspektion Lauterach führt wie im vergangenen Jahr wiederum eine Gratiscodieraktion zur Registrierung von Fahrrädern durch. Auf eine rege Inanspruchnahme dieser Veranstaltung freuen sich die Ortsfeuerwehr Lauterach, die Firma Traugott Feuerwehrbedarf sowie die Polizeiinspektion Lauterach. www.feuerwehr-lauterach.at fenster 23 Aus den Vereinen Größter Chorevent des Landes in Lauterach Der Lauteracher Männerchor bei seinem Auftritt im Hofsteigsaal W ie schon in den Jahren zuvor, gelang es dem Männerchor Lauterach auch heuer wieder, bei der 6. Chormatinee im April den Hofsteigsaal bis auf die letzten Plätze zu füllen. Teilgenommen haben: • Kinderchor Lauterach, Leitung Gabi Fink, • Männerchor Schwarzach, Leitung Franz Canaval, • Fluher Chörle, Leitung Elmar Halder, • Bregenzer Männerchor, Leitung Martin Lindenthal, • Singgemeinschaft Kennelbach, Leitung Heimo Leiseder und Veronika Tomasini, • Singgemeinschaft Hard, Leitung Axel Girardelli • und natürlich der Veranstalter • Männerchor Lauterach, Leitung ebenfalls Axel Girardelli, „Was wäre aber ein Männerchor ohne seine Frauen“ Obmann des Männerchores Lauterach, Franz Luttenberger. Dieser würdigte im Hinblick auf den liebevoll dekorierten Hofsteigsaal sowie auf das reichhaltige Kuchenbuffet das Engagement der Frauen und Freundinnen der „Männerchörler“. Die Frauen waren wieder gerne bereit, dort einzuspringen, wo am dringendsten Hilfe gebraucht wurde. In unzähligen Stunden wurde z.B. an der Dekoration gebastelt und über 34 Torten und Kuchen für das bei den Gästen so beliebte Kuchenbuffet gebakken. Es war ein überragender Erfolg des Männerchors Lauterach. Letztlich ist dies aber der Verdienst aller Chormitglieder, denn die Einsatzbereitschaft eines jeden Einzelnen, der Verlass auf die Mitglieder, die Freude bei der Organisation des Festes, all dies ist ein Indiz dafür, dass es im Männerchor Lauterach so gut funktioniert. Bei der Lauteracher Bevölkerung ist jedenfalls dieser Event kaum mehr wegzudenken. Solist Stefan Wallner, seines Zeichens 2. Tenor im Männerchor Lauterach, brillierte mit dem Lied Girl, Girls, Girls und heizte den Zuschauern damit richtig ein. Die Stimmung war auf dem Höhepunkt. Nach den fulminanten Darbietungen der geladenen Chöre wurden die musikalischen Leiter durch Markus Klement und Obmann Franz Luttenberger auf die Bühne gerufen, um als Dank eine Magnum Flasche „Chorwein 2008“ edelster Rebsorte in Empfang zu nehmen. Obmann Franz Luttenberger bedankte sich bei den zahlreichen Ehrengästen und natürlich auch bei den Sponsoren. Ein großer Dank gilt den LauteracherInnen und auswärtigen Gästen für die freiwilligen Spenden. Männerchor Lauterach Jeder, der Lust hat, dem Chor beizutreten, kann bei einer Probe „Chorluft“ schnuppern. Der Männerchor freut sich über jede Verstärkung. Chorprobe jeden Dienstag um 20.00 Uhr in der HS Lauterach Insgesamt ließen wieder rund 250 Sängerinnen und Sänger den Hofsteigsaal mit stimmungsvollen Liedern erklingen. Durch das abwechslungsreiche Programm führte der allseits bekannte und beliebte Radio Vorarlberg Moderator Markus Klement. „Was wäre aber ein Männerchor ohne seine Frauen“, fragte Markus Klement den 24 www.mc-lauterach.at fenster Aus den Vereinen International erfolgreiche Wettkämpfe beim Karateclub Shotokan Im Bild links Stefan Mörth v.l.n.r. Perin Fidan, Jessica Nigsch, Hinten v.l.n.r. Rekha Greber, Jennifer Nigsch, Ebru Fidan, Miriam Rauch, Trainer Gerhard Grafoner Int. Frühjahrs Cup Höchst Auf dem beachtlichen vierten Endrand in der Medaillenbilanz konnte sich der Shotokan Karate Club Lauterach beim Int. Frühjahrs-Cup in Höchst mit seinen 20 Sportlern platzieren. Mit insgesamt 6 x Gold, 6 x Silber und 13 Bronzemedaillen konnten sich die Lauteracher Athleten wieder im ersten Viertel ansiedeln. Erfreulich ist, dass sowohl erfahrenere Sportler wie Jennifer Nigsch, Stefan Mörth, Niklas Wachter und Marko Stanojevic ihre Klassen gewannen und auch "Newcomer" wie Vinzent Forster schon beim ersten Antreten bei einem internationalen Turnier in der Kata den ersten Platz sicherte. Zumal er auch gegen seinen Vereinskollege Stefan Schwendinger im Finale antreten musste. 1. Plätze Jennifer Nigsch Kata U21 mixed, Vinzent Forster Kata U12 US, Stefan Mörth Kata U14 OS, Niklas Wachter Kumite U14 -151 cm, Marko Stanojevic Kata U16 MS, Marko Stanojevic Kumite U16 MS 2. Plätze Miriam Rauch Kata U16 MS Tobias Schwendinger Kumite U10 am Ball, Stefan Schwendinger Kata U12 US, Niklas Wachter Kata U14 M, Ebru Fidan Kumite U21 OS, Jennifer Nigsch/Ebru Fidan/Rekha Greber Kumite Team U21 3. Plätze Perin Fidan Kata U16 MS, Perin Fidan Kumite U16 +55 kg, Jessica Nigsch Kata U16 OS, Jessica Nigsch Kumite U16 +55 kg, Ebru Fidan Kata U21 mixed, Oliver Stanojevic Kata U12 MS, Andreas Mörth Kata U14 OS, Andreas Mörth Kumite U14 +162 cm, Alexander Rauter Kata U14 MS, Alexander Rauter Kumite U14 -151 cm, Patrick Reichl Kumite U16 MS, Ahmet Sisman Kata U21 mixed, Miriam Rauch/Jessica Nigsch/Perin Fidan Kumite Team U16 Int. Krokoyama Cup Koblenz Mit großer Spannung fuhr ein Teil des Kaders des Shotokan Karate Club Lauterach zu einem der größten Nachwuchsturniere Europas, dem Krokoyama Cup nach Koblenz. Heuer kämpften wieder 850 Sportler aus 17 Nationen bei diesem Turnier um die Siege in den jeweiligen Alters- und Gewichtsklassen. Größtenteils dient dieses Turnier für viele Nationalteams als Richtungsbestimmung, da hier mindestens 30 Sportler pro Klasse an den Start gehen und es von der Qualität her schon fast an eine Nachwuchseuropameisterschaft herankommt. Der jüngste Lauteracher Teilnehmer Stefan Mörth erreichte in seiner Altergruppe U12 Kumite -35 kg unter 30 Sportlern den 3. Platz. Nach dem Auftaktsieg gegen Maurer (GER), siegte er auch gegen Singer (GER) und Rohner (CH) ehe er ums Finale gegen den Belgier Davoine mit 0:1 verlor. Eine Talentprobe legte auch die 15 jährige Jessica Nigsch ab. Sowohl in ihrer Gewichtsklasse Kumite -59 kg (36 Starterinnen), als auch in der Offenen Klasse (41 Starterinnen) dominierte sie ihre Vorrundenkämpfe und schied erst immer um den Poolsieg ganz knapp aus. Ihr blieb in beiden Klassen zwar eine Medaille verwehrt, jedoch positionierte sie sich in beiden Klassen unter den besten acht. Miriam Rauch, Perin Fidan und Andreas Mörth gewannen zwar einige Punkte, zeigten in diesem starken Starterfeld beachtliche Leistung, jedoch kamen sie über die Vorrunde nicht hinaus. www.kclauterach.at.tt fenster 25 Werbung 26 fenster Aus den Vereinen KNEIPP AKTIV-CLUB V.l.n.r. Samantha Groeblacher, Sonja Petrovic, Anke Matheisl, Gofie Natter Jahreshauptversammlung 2008 bühne68 mit neuem Theaterstück „Spanische Reiter“ Ihre diesjährige Theatersaison startet die bühne68 mit dem Stück "Spanische Reiter" von Koos Terpstra in der Galerie im 1. Stock des Vereinshauses. Ein Stück über Liebe, Lust und Lüge. Zum Stück: "Liebe kann man nicht spielen, Liebe sitzt im Herzen", umso schlimmer, diese Liebe zu verraten. Drei Schicksalsgenossinnen schließen einen höllischen Pakt: Strafe für jenen Mann, der sie unglücklich gemacht und der ihren Herzen schweren Schaden zugefügt hat. Die Vorgangsweise ist für alle klar: Es muss wie verabredet laufen, jedoch ohne Gewalt: Er soll unglücklich werden. Eine Verführerin wird engagiert: Jung und schön, professionell und sexy. Sie soll die Rachegöttin sein, der Dolch im Herzen des Feindes. Das hochbezahlte "Liebesspiel" beginnt: Der Mann verfängt sich im Netz von Sinnlichkeit und eiskalter Berechnung. Er verliebt sich rettungslos. Die Intrige entwickelt eine Eigendynamik und die Rächerin folgt immer mehr ihren Vorstellungen. In v.l.n.r. Grete Jelinek, Obmann Erich Kalb, Mathis Hilde, Blaukowitsch Monika, Obmann-Stv. Geschray Rosi Obmann Erich Kalb war sehr erfreut, als er Mitte April wiederum zahlreiche Vereinsmitglieder im vollbesetzten Saal des Gasthauses Weingarten zur Jahreshauptversammlung begrüßen konnte. Sein besonderer Gruß galt Bürgermeister Elmar Rhomberg, Kneipp-Landesleiter Josef Amann und Ehrenmitglied Frau Rosa Rüdisser. Zügig und humorvoll wurden die Tagesordnungspunkte abgewickelt. Kassierin Marianne Waibel konnte wieder über eine positive Finanzgebarung berichten, was mit viel Applaus quittiert wurde. Auch die Berichte über die vielen einzelnen Aktivitäten fanden großen Anklang. Die Ehrung von drei Kneippianern für ihre 30-jährige Mitgliedschaft wurde mit einer Urkunde und einer goldenen Ehrennadel belohnt. Im Anschluss daran referierte Herr Hadrian Eberle über „Mehr Mut zur positiven Lebenshaltung“. Mit der Einladung zu einer kleinen Stärkung fand die Jahreshauptversammlung unter dem Motto „Gesundheit ist Leben“ ihren Ausklang. „Liebe kann man nicht spielen, Liebe sitzt im Herzen“ einer schonungslosen Konfrontation werden alle Beteiligten gezwungen, sich ihren wahren Motiven zu stellen. Die handelnden Personen Oda (Gofie Natter), Harriet (Sonja Petrovic), Elizabeth (Anke Matheisl), Eva (Samantha Groeblacher) und Bert (Sigi Milz) freuen sich auf einen spannenden Theaterabend mit Ihnen. Die Karten für die nummerierten Plätze sind im Vorverkauf über die Onlinekartenreservierung auf der Homepage der bühne68 www.buehne68.at.tf, per Mail an buehne68@gmx.at oder bei Ulrike Milz, Telefon 0650 4430664 täglich von 17 bis 19 Uhr und an der Abendkassa ab 19.15 Uhr erhältlich. Wegen des geringen Platzangebotes in der Galerie wird eine frühe Reservierung empfohlen. fenster 27 Aus den Vereinen Jahreshauptversammlung Seniorenbund D ie Verleihung des Silbernen Ehrenzeichens des Vorarlberger Seniorenbundes stand im Mittelpunkt der Versammlung Ende März. Die langjährigen Funktionäre Paula Dunst, Albert Lang und Adolf Ehrle wurden vom Bezirksobmann Konrad Blank mit dem Silbernen Ehrenzeichen für ihre Verdienste um den Seniorenbund Lauterach ausgezeichnet. Die Geehrten sind seit 1999 im Vorstand des Vereines tätig und haben sich in der Organisation und Wirtschaftsführung große Verdienste erworben. Adolf Ehrle ist zudem stets als Vereinsfotograf unterwegs und organisiert die jährlichen Vorträge in „Wort und Bild“. v.l.n.r. Bez. Obmann Konrad Blank, Adolf Ehrle, Paula Dunst, Albert Lang, GR Doris Rohner, Obmann Elmar Kolb erläuterte in weiterer Folge die geplanten Aktivitäten und Ausflüge für 2008. GR Doris Rohner berichtete über das aktuelle Gemeindegeschehen, überbrachte die besten Grüße der Gemeinde und gratulierte mit anerkennenden Worten zum erfolgreichen Vereinsleben. Konrad Blank übermittelte die Grüße des Landesverbandes und informierte über die steten Bemühungen, die Interessen der älteren Generation auf das Beste zu vertreten. Im Anschluss an die Versammlung informierte Chefinspektor Herbert Humpeler über das Thema „Sicherheit für Senioren“ und gab Tipps wie man sich vor Einbrüchen und Betrügereien schützen kann. Die zahlreichen Besucher, unter ihnen GR Doris Rohner und die Altobleute Ernst Marxgut und DI Wilfried Germann, verfolgten mit Interesse die Berichte der Sachwalter. Kassier Helmut Rohner und Rechnungsprüfer Franz Klopfer konnten von einer gut geführten Vereinsbuchhaltung und der sinnvollen Verwendung der Geldmittel berichten. Obmann Elmar Kolb gab einen kurzen Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr und Jahreshauptversammlung Handwerker- und Wirtschaftsverein Ein gemütlicher Plausch am runden Tisch Das Buffet ist eröffnet Z ur Jahreshauptversammlung lud der Handwerker- und Wirtschaftsverein Lauterach in das Geschäftsgebäude des Mitgliedsbetriebes AGM Lauterach. Nach einem Begrüßungsgetränk wurde die Jahreshauptversammlung durchgeführt. Die Grußworte der Gemeinde überbrachte 28 Bürgermeister Elmar Rhomberg. Er sprach unter anderem über die Wichtigkeit der Zusammenarbeit der Vereine in der Gemeinde und mit der Gemeinde. Nach einer interessanten und amüsanten PowerPoint Präsentation verschiedener Aktivitäten des Wirtschaftsvereines zusammengestellt von Alfons Metzler wurde das Buffet eröffnet. Zu den asiatischen Köstlichkeiten, gefertigt von Michis Cafe, und den aufwendigen Desserts von der Fa. Sutterlüty, lud AGM-Marktleiter Ewald Österle zur Weinverköstigung. fenster Aus den Vereinen Frühjahrssaison beim FC Lauterach Spannende Vorarlberg-Liga und zwei tolle FC-Events Letztjähriges Ortsvereinsturnier Bruno Pezzey Fußballnachwuchs des FC Lauterach V iel an Spannung bot der bisherige Verlauf der Rückrunde in der VorarlbergLiga. Während sich im vorderen Bereich der Tabelle zwei Teams etwas abgesetzt haben, betrifft der Abstiegskampf nach fünf Frühjahrsrunden fast die halbe Liga. Wenn aus der Regionalliga-West keine Vorarlberger Mannschaft absteigt, gäbe es in der Vorarlberg-Liga nur einen Abstiegsplatz. Und mit dem will der FC Lauterach nichts zu tun haben. Nach einer Niederlage im Auftaktspiel zuhause gegen Röthis, folgten eine Niederlage, ein Unentschieden und ein Sieg. Nach fünf Frühjahrsrunden im Frühjahr stand das Team von Trainer Jürgen Gassner auf dem zwölften Zwischenrang. Das „Abstiegsgespenst“ ist somit noch nicht „vom Tisch“. Daher sind die kommenden Wochen richtungsweisend. „Ich hoffe, dass wir so schnell wie möglich mit dem Thema Abstieg nichts mehr zu tun haben. Dann können wir den Blick in Ruhe nach vorne richten“, meint Thomas Erath, der Sportliche Leiter des FC Lauterach und hofft weiterhin auf die entsprechende Unterstützung des Lauteracher Publikums. Im Mai rücken wieder zwei FC-Veranstaltungen in den Mittelpunkt des Vereinsgeschehens. Am Donnerstag, 1. Mai (Christi Himmelfahrt) findet das 14. Bruno Pezzey Gedächtnisturnier statt (Sportanlage Ried). Die gelungene Durchführung des Lauteracher Ortsvereinsturnier in den vergangenen beiden Jahren veranlasste die Alther- ren des FC, dieses Traditionsturnier auch heuer zu veranstalten. Am Samstag, dem 17. Mai ab 12 Uhr, in der Sportanlage Bruno Pezzey. Das Turnier dauert bis ca. 17.30 Uhr. Anschließend erfolgen die Siegerehrung und ein gemütlicher Ausklang im FC-Clubzelt. Für Ende August ist die Durchführung des ersten „Altherren-Masters“ geplant. An insgesamt drei Spieltagen wird in der Sportanlage Ried der Sieger dieses neuen Altherren-Kleinfeldturniers ermittelt. Details gibt es auf der FC-Homepage. www.fc-lauterach.com fenster 29 Aus den Vereinen Erfolgreiche VLV-CrossMeisterschaften „Unser Nachwuchs bewies im Gelände erneut seine Stärke“, freut sich der sportliche Leiter der Leichtathleten in der Turnerschaft Lauterach, Prof. Arno Röser. Überlegene Vorarlberger Meisterin bei den U-16 wurde Magdalena Baur. In der Jugendklasse sicherte sich Margaretha Ender den Vizemeister-Titel. Theresa Baur erreichte den guten sechsten Platz. Bei den männlichen U-16 Teilnehmern entschied nach spannendem Rennverlauf das Zielfoto gegen Maximilian Hammerle. Auch der zweite Platz war für den Lauteracher ein großartiger Er folg. Tobias Molitor erkämpfte sich in einem stark besetzten Feld den achten Platz. V.l.n.r.: Trainer Jan Schreiber, Maximilian Hammerle, Margaretha Ender, Magdalena Baur und Theresa Baur Zu einer gelungenen Veranstaltung gehören Räumlichkeiten und individuelle Betreuung. Deshalb suchen wir für den Hofsteigsaal Lauterach einen Veranstaltungstechniker/Saalmeister der als Bindeglied zwischen Marktgemeinde Lauterach und dem jeweiligen Veranstalter den Erfolg einer Veranstaltung mitgestaltet. Ihre Aufgaben sind: • Sicherstellung eines reibungslosen zeitlichen und technischen Ablaufs bei Proben und Veranstaltungen • Bedienung der Ton- Lichttechnik und der Saalaufbauten (Verbringen von Mobiliar, Geräten, Material,…) • Führung und Kontrolle der Reinigungskräfte • Kontrolle/Überprüfung der Sicherheitsbestimmungen • Han


Lauterachfenster 2010 06
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

Juni 2010 | Nr. 49 Lauterach fenster Seite 8 Der Radsommer beginnt Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M Die aktuelle Informationsschrift der Marktgemeinde »Im Interesse der alten und kranken Menschen müssen sich die Pflege- und Betreuungseinrichtungen zu einer optimalen Zusammenarbeit bekennen auch über die Gemeindegrenzen hinweg.« Gaby Wirth, Geschäftsführerin Hauskrankenpflege Vorarlberg Gemeindegrenzen überschreiten und zusammen den Lebensraum gestalten. Das will Vision Rheintal. www.vision-rheintal.at Eine Initiative des Landes Vorarlberg und der Vorarlberger Rheintalgemeinden Editorial „Einkaufen mit dem Fahrrad“ Dies ist eine Aktion des Handwerker- und Wirtschaftsvereines in Zusammenarbeit mit den örtlichen Handels- und Dienstleistungsbetrieben. Wer zu Fuß, mit dem Rad, per Bus oder Bahn zum Einkaufen kommt, kann Glückspunkte sammeln. Ist der Fahrradpass mit 9 Marken gefüllt, nimmt man an der Verlosung von attraktiven Preisen teil. Erhältlich ist der Glückspunkte Sammelpass im Bürgerservice, in allen Lauteracher Banken sowie bei den mitwirkenden Geschäften und Gaststätten. Ich meine, wer mit dem Fahrrad täglich anfallende Erledigungen tätigt, tut sich und der Umwelt gleichermaßen Gutes und gewinnt auf jeden Fall L ebensqualität und Gesundheit. Im Juni gibt es eine zweite Fahrradaktion. Zusammen mit unseren Nachbargemeinden heißt es „Erleben, E rfahren, Genießen“ per Rad. Am Samstag, den 5. Juni geht es mit dem Fahrrad durch unser „Naturjuwel“ L auteracher Ried. Mit fachkundiger Führung durch Alwin Schönenberger kann man Fauna und Flora des nahgelegenen Erholungsgebietes genießen. Denken Sie dabei aber an Ihre Sicherheit und fahren Sie mit einem gut e ingestellten Fahrradhelm. In dieser Ausgabe des Lauterachfensters berichten wir auch über die Flächenwidmungsänderung für das neue Nahwärmekraftwerk, das auf einem von der Marktgemeinde Lauterach erworbenen Grundstück westlich der Industriestraße entstehen soll. Die Gemeindevertretung hat den dafür nötigen Beschluss am 23. Februar 2010 gefasst. Infolge der Nähe zum Europaschutzgebiet „Lauteracher Ried“ war eine eingehende Untersuchung der Umweltverträglichkeit erforderlich. Am westlichen Rand dieses als Sondergebiet „FS Nahwärme“ gewidmeten Grundstücks soll ein Fuß- und Radweg entstehen, der auf einer eigenen Trasse entlang der Industriestraße verlaufen soll. In weiterer Folge wird der Fuß- und Radweg bis zum Schützenweg – auf der Höhe Niederhof – verlängert. Somit wird die Radwegsituation am südlichen Siedlungsrand bis zum Industriegebiet „Süd“ deutlich verbessert. Ich wünsche ihnen viel Spaß und zahlreiche neue Informationen beim Lesen unserer Juni-Ausgabe des Lauterachfensters. Inhalt Aus dem Rathaus 4 Raumplanung 6 Diensträder und Radhelme 7 SpiSpaSpo – Kindersommer 8 plan b – Radsommer 8 Kauf daheim und mit dem Fahrrad ein 9 Schrebergartenanlage Lerchenau 6 Aus der Gemeinde 10 Kinderkonferenz – aktive Kinder 11 Exkursion zur Inatura 11 Hilfe und Beratung 12 Jugendplätze in Lauterach und Hard eröffnet 14 Schule Unterfeld – sozial engagiert 14 Aus den Lauteracher Vereinen 16 Vereinsberichte 22 Veranstaltung & Chronik 30 dötgsi – Braunviehschau in Lauterach 30 Ihr Bürgermeister Elmar Rhomberg Raumplanung Flächenwidmungsplanänderungen: Nahwärmekraftwerk Am 23.02.2010 hat die Gemeindevertretung beschlossen, für eine rd. 5.800m2 große Fläche westlich der Industriestraße die Flächenwidmung auf „Freifläche Sondergebiet Nahwärmekraftwerk“ ab zuändern. Damit hat die Gemeinde die Voraussetzung zur Errichtung eines Nahwärmekraftwerks am Rand des Gewerbegebietes geschaffen, das sie gemeinsam mit privaten Partnern errichten wird. Das Projekt ist ein Beitrag zur effi zienten und umweltfreundlichen Energiegewinnung. Betriebliche Abwärme aus dem Gewerbegebiet wird mit verwertet. Ergänzend wird auch ein Nahwärmenetz er ichtet, r um die erzeugte Wärme zu verteilen und bisherige Heizanlagen zu ersetzen. Infolge der Nähe zum Europaschutzgebiet „Lauteracher Ried“ war eine eingehende Untersuchung der Umweltverträglichkeit erforderlich, die zu dem Ergebnis gekommen ist, dass von der Errichtung und vom Betrieb des Wärmekraftwerks keine erheblichen negativen Auswirkungen auf die Umwelt zu erwarten sind. Als Ergebnis der Umweltprüfung wird entlang des Riedshalbgrabens, der im Süden an das zukünftige Nahwärmekraftwerk anschließt, ein 10 Meter breiter Streifen “Freifläche-Frei alte ebiet” h g festgelegt. Baumaßnahmen direkt am Graben werden damit ausgeschlossen. Der Graben bleibt erlebbar und zugänglich. Zukünftige wasserbauliche Maßnahmen sind möglich. Eine Zielsetzung des Räumlichen Entwicklungskonzeptes der Gemeinde („Riedgräben erlebbar machen und revitalisieren“) wird damit berücksichtigt. Ergänzend ist am westlichen Rand der Sondergebietsfläche ein Fuß-/ Rad weg geplant. Im Zuge des Pro ektes wird j damit die Radwegverbindung am Siedlungsrand verbessert. Anstatt wie bisher entlang der Industriestraße, wird der Radweg zukünftig abseits des Betriebsverkehrs in diesem Abschnitt auf einer eigenen Trasse verlaufen und damit das Radfahren attraktiver und sicherer machen. Das im Räumlichen Entwicklungskonzept der Gemeinde festgelegte Ziel „kurze Wege für Fußgänger und Radfahrer“ wird damit umgesetzt. Funken s traße Nahwärmekraftwerk Riedshalbgra ben Indu stries traße 4 Aus dem Rathaus | Juni 2010 L 190 Im Weidach Gleichfalls am 23.02.2010 hat die Gemeindevertretung beschlossen, das rd. 800 m2 große Grundstück Nr 312/5 zwischen L190 und Frühlingstraße (nördlich des ehmaligen Firmenareals Greiter) in Baufläche Wohngebiet umzuwidmen. Damit wird in Übereinstimmung mit dem Räumlichen Entwicklungskonzept der Gemeinde dem Antrag der Grundeigentümerin nach Bauflächenwidmung zwecks Errichtung eines Eigenheims Rechnung getragen. Ergänzend wird die südlich an das Grundstück anschließende private Wegparzelle als Verkehrsfläche gewidmet. Damit wird die Zufahrt zu den im Osten angrenzenden Flächen sichergestellt. BW Sch An der Karl-Höll-Straße Mit Beschluss vom 23.02.2010 hat die Gemeindevertretung auch die Liegenschaft Nr 3047/1 westlich der Schulstraße von derzeit Freifläche Freihaltegebiet in Baufläche Wohngebiet umgewidmet. Damit werden die Voraussetzungen geschaffen, eine Baulücke nahe dem Lauteracher Ortszentrum zu schließen. Die Erschließung der Liegenschaft wurde im Vorfeld der Flächenwidmungsplanänderung sichergestellt. Karl-Höll -S traße ulst raß e Aus dem Rathaus | Juni 2010  Krankenpflegeverein Lauterach Neues Dienstfahrzeug Es ist ein Freudentag für den Krankenpflegeverein. so Herbert Gerbis Krankenpflegeverein Lauterach DI Günter Schertler von der Firma I+R Schertler-Alge überreicht Schwester Brigitte Höfl e die Autoschlüssel Herr Herbert Gerbis sprach von einem Freudentag, als er im Hof des neuen Sozialzentrums die Gäste zur Übergabe und Weihe des vierten Dienstfahrzeuges begrüßen konnte. Es waren dies allen voran der Sponsor des fabrikneuen Opel Corsa, Herr DI Günter Schertler von der Firma I+R Schertler-Alge, Hochwürden Pfarrer Fridl Fitz, Bgm Elmar Rhomberg, die GR Werner Hagen und Barbara Draxler, Altbürgermeister Elmar Kolb, das komplette Pflegeteam und Mitglieder des Vereins vorstandes. Aufgrund der gestiegenen Anforderungen war die Patientenbetreuung mit drei Autos nicht mehr möglich. In sehr vielen Fällen musste das Pflege personal das eigene Auto für den Dienst benützen. Somit war die „Beschaffung“ eines vierten Fahrzeuges unumgänglich. Da dies aus dem laufenden Budget nicht möglich war, sprach das Vorstandsmitglied Altbürgermeister Elmar Kolb Herrn DI Günter Schertler auf die Nöte des Vereines an und fand bei ihm ein offenes Ohr. Toll, dass es in Lauterach Firmen gibt, die im Wissen um die Notwendigkeit des Krankenpflegevereines dessen Arbeit unterstützen. So spendete die Firma Intemann zwei Autos, die Raiffeisenbank am Bodensee ein Auto. Nach der Weihe des Fahrzeuges durch Hochwürden Pfarrer Fridl Fitz und der offi ziellen Übergabe, vorgenommen durch DI Günter Schertler an Schwester Brigitte Höfle, begaben sich die Teilnehmer zu einem kleinen Umtrunk in das Cafe St. Georg. Wichtig wäre, ... ... dass LauteracherInnen Mitglied beim Krankenpflegeverein wer den. Mit dem Mitgliedsbeitrag von jährlich € 27,- trägt jeder Einzelne einen Beitrag zum Fortbestand des Krankenpflegevereins bei und sorgt damit auch für die eigene Zukunft vor. Radhelme für die MitarbeiterInnen des Rathauses Diensträder und Radhelme Radeln ist gut für die Gesundheit. Damit das aber so bleibt, sollte jeder Radfahrer einen Radhelm tragen. Wann und wo ein Unfall passiert, ob bei der großen Fahrradtour oder bei der Fahrt zum Einkauf um die Ecke, weiß niemand. Umso wichtiger ist es, auch bei kurzen Fahrten einen gut eingestellten Radhelm auf dem Kopf zu tragen. „Ein Helm sollte bei jeder Fahrt auf dem Kopf sein, denn er ist die billigste und beste Lebensversicherung“, so Peter Steurer, Landesschulrat für Vorarlberg, der den MitarbeiterInnen des Rathauses drei neue Radhelme überbrachte. „Ich begrüße die Vorbildwirkung der Gemeindebediensteten, denn Diensträder und Radhelme gehören unbedingt zusammen“, so Peter Steurer abschließend. 6 Aus dem Rathaus | Juni 2010 Kindersommer SpiSpaSpo Juhu, es ist wieder soweit. Der kalten Jahreszeit hab ich den Garaus gemacht, dass so schnell wie möglich die langen Sommerferien kommen und Lauterach verkulimut wird. Ich kann euch versprechen: Viel Spaß und Spannung warten auf euch. Zuviel verrate ich nicht, denn neugierig sein ist doch so schön. Liebe Kinder, da ich aber schon fast platze und euch Neuigkeiten sagen möchte, flüstere und plaudere ich heim lich schon ein paar Dinge aus, okay? Aber niemandem weitersagen. Es ist unser großes kulimuisches Geheimnis. Zwei Tage Zirkusluft und eine Woche Tanzgroove werden in ganz Lauterach spürbar sein. Der Ball wird sich auch wieder drehen: vom Fußballcamp zum Handball bis zum Tennis und Tischtennis. Action, Spannung und Bewegung. Das ist einfach nur kulimuisch. Wann gibt’s das Programm? Alle aufgepasst! Heuer wird das Programm im Lauterach Fenster, Ausgabe Juli/August, zum Heraustrennen zu fi nden sein. Wichtig ist auch, dass Anmeldungen erst ab dem 5. Juli entgegengenommen werden. Davor macht das K ulimu noch Urlaub und bereitet sich auf den Anmeldeansturm vor. Wir haben wieder zwei tolle Sponsoren, ohne die der Kindersommer nicht möglich wäre. Ein großer kulimuischer Dank an die Dornbirner Sparkasse und an Pfanner Fruchtsäfte. Wir freuen uns auf den Kindersommer Am 11. und 12. Juni Sperrmüllaktion Aufgrund des Feiertages (Fronleichnam) verschiebt sich die Sperrmüllaktion auf den 11. und 12. Juni. Um das Abladen von Sperrmüll an den Müllstationen zu vermeiden, bietet die Marktgemeinde Lauterach regelmäßige Sperrmülltage für ihre BürgerInnen an. An diesen Terminen kann man Abfälle, die wegen ihrer Abmessungen nicht in den Restmüllsack passen und in einem Haushalt unter den Sammelbegriff Hausrat fallen, entsorgen. Bei Bedarf holen unsere Bauhofmitarbeiter auch gerne den gesammelten Sperrmüll vor Ihrem Haus gegen eine Gebühr von € 25,- ab. Nützen Sie diese Angebote! Jeder Einzelne kann seinen Beitrag dazu leisten, dass unser Lauterach sauber bleibt. Zum Sperrmüll gehören: Aquarium, Fahrrad, Fußleiste, Garderobe, Gardinenleiste, Gartengerät, Gartengrill, Heimtrainer, Innenrollo, Kinderspielzeug, Kinderwagen, Kisten, Kleintierkäfi g, Koffer, Lampenschirm, Lattenrost, Leitern, Liegestuhl, Linoleumboden, Matratze, Möbel jeglicher Art, Schlitten, Schi, Sonnenschirm, Spiegel, Teppich, Teppichfliesen, Wäsche ständer, Waschkorb Jeder trägt seinen Beitrag für ein sauberes Lauterach Aus dem Rathaus | Juni 2010 7 plan-b Radsommer – Sie sind herzlich eingeladen Die Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt laden abwechselnd jeweils Freitag oder Samstag zum Erleben, Erfahren, Genießen per Rad ein. Familien-Rallye, Exkursion zu Naturjuwelen im Ried, Besichtigung Wasserwerk oder Klostertour stehen auf dem Programm. Der plan-b Radsommer startet aus Anlass der Vorarlberger Umweltwoche am Samstag, dem 5. Juni gleich mit zwei Veranstaltungen in Bregenz und Lauterach. Alle Touren sind mehr auf Genuss denn auf Leistung ausgerichtet, sie fi nden bei jeder Witterung statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenlos und erfolgt auf eigene Gefahr. Wir laden herzlich ein, mit Helm sicherer unterwegs zu sein! plan-b Radsommer: Erleben, Erfahren, Genießen Wann & Wo Samstag, . Juni, 14 – 17 FamilienFahrrad-Rallye, Start ist bei der Welle in Bregenz Samstag, . Juni, 13.30 Uhr Naturjuwel im Lauteracher Ried mit Alwin Schönenberger, Treffpunkt: am Jannersee Freitag, 11. Juni, 14 Uhr: Erlebnis Wasserwerk, Treffpunkt: Pumpwerk III am Radweg in Hard Samstag, 26. Juni, 13.30 Uhr Geschicklichkeitstraining für SeniorInnen mit Lutz Schmelzinger, Treffpunkt: Volksschule Hard-Markt www.mobilplanb.at Aktion „Einkaufen mit dem Fahrrad“ Kauf daheim und mit dem Fahrrad ein Die Gemeinde Lauterach setzt sich seit vielen Jahren sowohl für die Förderung des Radverkehrs als auch für die heimische Nahversorgung ein. Studien zeigen, dass Aktionen zum Einkaufen mit dem Fahrrad nicht nur gut für Gesundheit und Umwelt sind, sondern auch dem örtlichen Handel nützt: ➔ RadfahrerInnen machen ihre Einkäufe vorwiegend am Wohnort ➔ RadfahrerInnen reduzieren Druck auf begrenzte Parkplätze ➔ Aktionen zum Einkaufen mit dem Rad tragen zur Kundenbindung bei Der Wirtschafts- und Verkehrsausschuss möchten deshalb in Zusammenarbeit mit den örtlichen Handels- und Dienstleistungsbetrieben eine Aktion zum Thema „Einkaufen mit dem Fahrrad“ durchführen. Ist der Fahrradpass mit 9 Marken gefüllt, nimmt man am Schluss an der Verlosung von attraktiven Preisen teil. Die intensive Bewerbung der Aktion erfolgt im Rahmen der vorarlbergweit durchgeführten „Umwelt-Woche“ im Zeitraum vom 30. Mai bis zum 6. Juni. Das offi zielle Ende der Aktion ist die Ziehung der Gewinner am Freitag, 2. Juli 2010. Die Gewinner werden schriftlich verständigt. Fahrradpass Erhältlich im Bürgerservice und in allen Lauteracher Banken sowie bei den mitwirkenden Geschäften und Gaststätten. 8 Aus dem Rathaus | Juni 2010 Schrebergartenanlage Lerchenau Errichtung geht in die Endphase Gemeinsam mit der Marktgemeinde Hard wurden gemeindeübergreifend rund 60 Schrebergärten und 34 Einheiten Ackerland rrichtet. e Ende März erfolgte der Spatenstich mit den Bürgermeistern und Vertretern der beiden Gemeinden Hard und Lauterach sowie der Schrebergartenvereine, der Rudhardt & Gasser Ziviltechniker, des Planungsbüros Stadt-Land-See (Lindau) und der ausführenden Baufi rma Hilti & Jehle. Nun befi ndet sich die Errichtung der Infrastruktur mit Wasser und Abwasser in der Endphase. Im Zuge der Straßenumbauten wurde die bestehende Wasserleitung mit einem Durchmesser von 80mm durch eine neue Leitung, PE 100, Durchmesser 125mm ersetzt. Z usätzlich konnte beim Objekt Lerchenauerstraße 94 ein Hydrant errichtet und die gesamte Straße mit einer Beleuchtung versehen werden. Zwei behindertengerechte WC-Anlagen stehen den Benützern der Schrebergärten in Zukunft zur Verfügung. Im Rahmen des Schrebergartenprojektes wurde auch die Straßenbrücke über den Lauterachbach erneuert. Eine weitere neu errichtete Fußgängerbrücke dient als Verbindung zum Grabeland. Neben einem Fuß- und Radweg entlang des Lauterachbaches als regionale Verbindung zwischen Lauterach und Hard ist am Ufer des Lauterachbaches ein naturnaher Kinderspielplatz in Planung. Bürger sprechstunden Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, ich möchte Sie zu meinen Bürgersprechstunden herzlich einladen. In diesen Sprechstunden haben Sie die Möglichkeit, Ihre Anliegen mit mir zu besprechen. Ich bin am Die neue Wasserleitung besteht aus PE 100 mit einem Durchmesser von 12mm Montag von 15 – 18 Uhr Donnerstag von 9 – 11.30 Uhr für Sie da. Um lange Wartezeiten zu vermeiden, ist eine telefonische Voranmeldung bei Doris Tschann, T 6802-30 unbedingt notwendig. Ich freue mich auf das persönliche Gespräch mit Ihnen Wasser- und Kanalleitungen wurden erneuert und eine Straßenbeleuchtung angebracht Die Straßenbrücke über den Lauterachbach wurde erneuert Aus dem Rathaus | Juni 2010 9 Handwerker- und Wirtschaftsverein Kindergarten Hofsteigsaal Jahreshauptversammlung Der Handwerker- und Wirtschaftsverein begrüßte seine Mitglieder zur diesjährigen Jahreshauptversammlung in den Räumlichkeiten der Firma Autohaus Volvo Niederhofer. Kinderkonferenz – aktive Kinder Ein Kindergartenjahr benötigt viel Überlegung und Struktur, damit fröhliches Spielen und interessantes Lernen möglich werden. Diese Vorbereitungen werden von den Kindergartenpädagoginnen schon vor Kindergartenbeginn getroffen. Im Kindergarten Hofsteigsaal kommen jedoch auch die Kinder ganz groß zu Wort. Nachdem sich die Kinder im Herbst aneinander gewöhnt haben, ein Miteinander entstanden ist und die wichtigsten Gesprächsregeln kennen gelernt wurden, startet die erste Kinderkonferenz. Die Kinder sitzen gemütlich im Morgenkreis beisammen, in der Kreismitte steht die Ideenbox. Nun dürfen sich die Kinder melden und ihren Wunsch, eine Idee oder eine Frage einbringen. Die Kindergartenpädagoginnen notieren jede Äußerung der Kinder ohne zu werten. sehr großem Interesse gestalten die Kindergartenpädagoginnen ein intensives Thema, welches sich über mehrere Wochen, solange das Interesse der Kinder anhält, ziehen kann. So kam es in diesem Kindergartenjahr, dass gerade zur Fastenzeit das Thema „Piraten“ bei den Kindern hoch im Kurs stand und von ihnen auch begeistert mitgestaltet wurde. Sie brachten Bücher, CDs, Bastelideen von zu Hause mit und bereicherten so die Vorbereitungen der Kinderpädagoginnen. Kein Wunsch und keine Idee der Kinder „geht verloren“, denn die Kindergartenpädagoginnen gestalten ihre Arbeit danach, sind hellhörig und freuen sich immer wieder über spannende Impulse der Kinder, auch wenn diese nicht immer der Jahreszeit oder den Vorstellungen der Erwachsenen entsprechen. Schön, wenn Kinder aktiv mitgestalten, denn uns Erwachsenen bieten sich somit wertvolle Einblicke in die kindliche Bedürfniswelt. v.l.n.r. Vizeobmann Bernd Drexel, die neuen Ehrenmitglieder Erich Kalb, Elmar Ludescher, Erwin Vonach, Obmann Peter Matt „Wie schnell fahren ennautos?“ R „Ritter, Piraten, Seeräuber“ „Werden wir von der Sonne blind?“ „Sag, wie groß waren die Dinosaurier?“ Zum Schluss wird abgestimmt, wie viele Kinder interessieren sich für die einzelnen Ideen und Vorschläge? Bei Konzentration und Gefühl war beim „Golfen“ gefragt Nach der Ehrung langjähriger, verdienstvoller Mitglieder wurden alle Anwesenden ans Buffet gebeten. Dort erwarteten sie Köstlichkeiten aus der Region, bereitet von Mitarbeitern der Firma Sutterlüty. Danach lud die Firma Niederhofer alle zum Golf Putt Masters Turnier ein. Jeder hatte die Möglichkeit Golf zu „schnuppern“ oder sein Können unter Beweis zu stellen. www.wirtschaftsverein.at „Warum wackeln Zähne?“ lautete eine Frage der Kinder 10 Aus der Gemeinde | Juni 2010 Kindergarten Dorf Exkursion zur Inatura und Weise der Unterschied von Hasen und Kaninchen erklärt. Zur Freude der Kinder waren zwei echte Kaninchen vor Ort, welche man streicheln und auf den Schoß nehmen konnte. Wer sich traute, durfte zum Schluss noch eine Stabheuschrecke und einen Tausendfüßler in die Hand nehmen, was natürlich ein besonderes Erlebnis war. Mit all diesen schönen Eindrücken machten wir uns auf den Nachhauseweg. Am nächsten Tag gestalteten die Kinder phantasievolle Zeichnungen von Kaninchen und Tausendfüßlern, so wurde der Ausflug gut verarbeitet und reflektiert. An den Reak tionen der Kinder: „Des war voll cool!“ und „wenn goma wieder in’d Inatura?“, konnten wir erkennen, dass es ein gelungener Ausflug war. Die „Müsle-und Schneckle-Gruppe“ des Kindergartens Dorf Kurz vor Ostern machte der Kindergarten Dorf einen Ausflug zur Inatura nach Dornbirn. Schon die Anreise mit dem Bus war für die Kinder ein tolles Abenteuer. Besonders spannend war es, die lebenden Tiere und Pflanzen aus näch ster Nähe zu betrachten. Ebenso gab es tolle Spiele und Experimente zu entdecken. Anschließend wurde den Kindern bei einer Führung auf spielerische Art Seniorenberatung Hilfe und Beratung Hilfe und Beratung für ➜ SeniorInnen ➜ Pflegende Angehörige ➜ Menschen nach einer schweren Krankheit Den Beratungsscheck für eine 2 stündige kostenfreie Beratung erhalten Sie beim: ➜ ➜ ➜ ➜ ➜ Sozialamt, DAS King Anette Bürgerservice Krankenpflegeverein, Krankenschwester Mobiler Hilfsdienst Fr. Volgger Hausarzt Kontakt Frau Edith Ploss T 70365, T 0699/12378440, www.mobile-seniorenberatung.at       ……….. ……………………………… ……..……………………      ………………………    ……. .……..………………………                                           ……………… Beratungsgespräch am: ............... Nachbearbeitungszeit: ............ ....... Gesamtzeit: ......................... Dauer: ………...…......….. Dauer: ............................. Edith Ploss        ….…………………..……… ……. Aus der Gemeinde | Juni 2010 11 Offene Jugendarbeit Jugendplätze in Lauterach und Hard sind eröffnet Die im vergangenen Jahr, im Rahmen des Kooperationsprojekts V – Frischluft der Offenen Jugendarbeit Lauterach und Hard entstandenen Jugendplätze, werden von den Jugendlichen bereits intensiv als Treffpunkte genutzt. Nun wurde es Zeit, die Plätze feierlich zu eröffnen. 3 anregen nachzudenken und sollen auf gesellschaftssensible Themen aufmerksam machen. An den Stationen können Menschen jeglichen Alters gezielt Wut ablassen, neue Formen des Umgangs mit negativen Gefühlen kennenlernen und sich mit Spaß unterschiedlichen Herausforderungen stellen. Bgm Elmar Rhomberg und GR Katharina Pfanner bei der Eröffnung Rekorde wurden im Kistenstapeln aufgestellt Ein paar Highlights der V3 S tationen sind: Schreistation: Laute Gespräche, Musik und Geschrei an öffentlichen Plätzen führen oft zu Streitigkeiten. Ein Dezibelmesser macht sichtbar, welche Lautstärke verträglich und tolerierbar ist und ab wann es zuviel wird. Parkbank: Treffpunkte und Sitzgelegenheiten dürfen endlich problemlos mit verschiedenen Materialien und Techniken spontan und kreativ gestaltet werden. So werden jugendliche Emotionen in Kunstwerke umgesetzt. Sumoringen: Das sorgt auf jeden Fall für einen Riesenspaß und jede Menge neue Erfahrungen. In den Sumoringeranzügen wird spürbar was es heißt, eine richtig dicke Haut zu haben. Die Jugendplätze sind lebendige und rege genutzte Treffpunkte geworden Chillout Zone: Um sich von den vielen Eindrücken zu entspannen steht eine gemütliche Ecke bereit. Unter Sonnenschirmen mit kaltem Wasser, erfrischendem Obst und verschiedensten Spielen, lässt sich die eine oder andere gemütliche Stunde verbringen. Wettnageln: Menschen unterschiedlichen Alters nageln um die Wette, testen ihre Ziel- und Schlagfertigkeit und „gstandene Mä“ müssen sich das eine oder andere Mal eingestehen, dass sie ihr Gegenüber unterschätzten. Fotowände: Jugendliche bauten, planten und sprayten vier komplett unterschiedliche Figuren ohne Gesichter. Somit haben Sie die Chance, das Geschlecht, die Hautfarbe oder das Alter zu wechseln. Schlüpfen Sie für ein paar Minuten in eine andere Rolle und nehmen sich ein Foto von ihrem „anderen ich“ als Andenken nach Hause. Highlights der Eröffnungsfeiern waren die von Jugendlichen selbst geschriebenen Raptexte, Kistenklettern, der Riesen-Tischfußballtisch, Besichtigung der Plätze und Platzelemente, das Wettnageln sowie grillen und chillen. Die Offene Jugendarbeit setzte nun zum dritten Mal in Folge ein Jugendsozialarbeitsprojekt um. Inhaltlich dreht sich das Projekt u.a. um den Umgang mit Frust und Aggression sowie einer Auseinandersetzung mit sich selbst und den eigenen Gefühlen. Ein Schwerpunkt dieses Projektes sind die V3 Stationen, die im öffentlichen Raum stattfi nden. Die V3 Stationen sollen Menschen ansprechen mitzumachen, Wann & Wo Wann: 11. Juni Montfortplatz Lauterach 12. Juni Jugendplatz Hard (hinter Mc Donalds) 18. Juni Fußballplatz Hard Erlach 19. Juni Jugendplatz Lauterach (neben der Alten Seifenfabrik) 2. Juni Jannersee Lauterach 26. Juni Skaterpark Hard Ausweichtermine: 2. und 3. Juli Wir freuen uns Sie bei unseren V3- Stationen zu sehen! 12 Aus der Gemeinde | Juni 2010 BORG Lauterach Theateraufführung, Textilfärben und Arbeiten der Maturanten Theateraufführung „Pilatus Superstar“ Vor über 500 Besuchern wurde die diesjährige Theaterproduktion des BORG Lauterach, „Pilatus Superstar“, im Wolfurter Cubus gezeigt. Regie führten wieder Renate Bauer und Martin Sommerlechner, aktiv beteiligt waren auch Mittelschüler aus Lauterach und Hard. Geschildert wurde die (seelische) Auseinandersetzung des römischen Statthalters Pontius Pilatus mit dem Tod Jesu. hänge konnten die Schüler selbstständig ihre mitgebrachten Stoffe blau färben. Betreut wurden die BORG-Schüler von Universitätsprofessor Thomas Bechtold und DI Ursula Hämmerle. EXPERTENTIPP Abdichter, Spengler + Dachdecker Rusch, Markus Rusch Mehr Komfort unterm Dach Präsentation der Fachbereichsarbeiten Vor Publikum präsentierten die Maturanten ihre unterschiedlichsten Fachbereichsarbeiten, die für Freiwillige einen Teil der Reifeprüfung darstellen. Anschließend erhielten sie Tipps von Studierenden der Fachhochschule Vorarlberg. Die Themen der Arbeiten waren breit gestreut und reichten von der Verfolgung während der NS-Zeit über Schwermetallanalysen bis zur japanischen Mode. Dachfenster benötigen regelmäßige Wartungsarbeiten, damit sie über eine lange Lebensdauer verfügen. Durch Umwelteinflüsse wie Hitze, Kälte, Nässe, Sonnenein strahlung und Schmutz kann die Qualität Ihrer Dachfenster beeinträchtig werden. Wir bieten Ihnen an dieser Stelle professionelle Pfl egetipps, damit Sie noch lange Freude an Ihren Fenstern haben: » Wichtig ist, dass Sie Ihre Fenster einmal im Jahr warten. » Die Scharniere der Dachfenster müssen gereinigt und eingefettet werden. Achten Sie darauf, dass das Schmiermittel säurefrei ist. Hierfür eignen sich besonders gut haushaltsübliche Schmierfette. » Das Nachziehen oder Erneuern der Schrauben ermöglicht ein reibungsloses Öffnen und Schließen der Fenster. » Kontrollieren Sie die Dichtungen. Sollten diese spröde sein, erneuern Sie sie, damit auch künftig ein idealer Schutz vor Kälte und Nasse gewährleistet ist. » Alle vier Jahre sollten Sie die Holzteile Ihrer Dachfenster abschleifen und mit einem transparenten Acryllack streichen. Sollten die Fensterscheiben blind geworden sein oder der Holzrahmen schimmeln, hilft der Gang zum Fachmann. Dach eckerd meister Markus Rusch: „Mit der richtigen Wartung verlängern Sie die Lebensdauer Ihrer Dachfenster wesentlich.“ Textilfärben mit Indigo Die Schüler der naturwissenschaftlichen 6. Klassen färbten im Rahmen eines Besuchs an der HTL Dornbirn Textilien mit Indigo. Nach einer theoretischen Erklärung der chemischen Zusammen- Farbenprächtige Kostüme und tolle Jungschauspieler Auf die richtige Mischung kommt es beim Färben an SPENGLER + DACHDECKER T 05574 716 70 | REUTEGASSE 17 | BREGENZ Die präsentierenden BORG-Maturanten mit den Fachhochschülern Aus der Gemeinde | Juni 2010 13 Schule Unterfeld Immer wieder sozial engagiert Die Lehrpersonen der Schule Lauterach-Unterfeld versuchen immer wieder die Kinder für soziale Zwecke zu begeistern. Gehört doch die „soziale Erziehung“ genauso zu unseren Lehrinhalten wie Deutsch und Mathematik. sammelt, die von der Organisation ADRA dorthin gebracht und verteilt wurden, für bedürftige Kinder unserer Schule gesammelt und sehr oft das Schulprojekt von Paul Wohlgenannt in Albanien unterstützt. Im heurigen Schuljahr entschieden wir uns gemeinsam mit den KlassenelternvertreterInnen für die Unterstützung des Projekts „Fudeconec“ im Armenviertel von Guayaquil, Ecuador. Die Kinder werden dort von der Grundschule bis zur Matura in offenen Hütten unterrichtet. Oft können sich die Familien das Schulgeld von fünf bis sieben US-Dollar pro Monat nicht leisten. Dieses Projekt wird vom Lauteracher Gerhard Steger und seiner Frau betreut. So können wir sicher sein, dass das Geld in guten Händen ist und dem Zweck entsprechend verwendet wird. Geplant sind eine Schule mit massiven Trennwänden und einem Dach, ein planierter Schulhof und eine Mauer um das Schulgelände. Im Lauf dieses Schuljahres kam die stolze Summe von € 1089,63 zusammen: Durch direkte Geldspenden in den einzelnen Klassen, die Bewirtung an den Elternsprechtagen, durch den Verkauf von Gipsfi guren, durch die Aktion „Schwarzbrot“, die jährlich in der Fastenzeit einmal pro Woche durchgeführt wird. Die Kinder erwerben eine Scheibe trockenes Schwarzbrot um € 0,70. Durch diesen bewussten Verzicht und den erhöhten Preis lernen die Kinder sehr anschaulich, dass Teilen und Verzichten unmittelbar helfen können. köstlicher Kuchen. Wir haben bei der Renovierung unserer Schule vor zehn Jahren die alten Schulmöbel nach Albanien geschickt. Für das österreichische Jugendrotkreuz gespendet, für Waisen und krebskranke Kinder in Moldawien Spielsachen und Kleidungsstücke geWir werden weiterhin bemüht sein, sinnvolle Aktionen zu unterstützen und hoffen auch in Zukunft auf die wertvolle Mitarbeit der Eltern. Die Aktion „Schwarzbrot“ half mit, Geld zu sammeln Das gespendete Geld fl ießt in ein Schulprojekt nach Ecuador Das meiste Geld wurde durch Advent- oder Osterbasars, für die unsere Kinder fleißig bastelten, sowie durch die Bewirtung bei den Elternsprechtagen eingenommen. Die Mütter unterstützten diese Aktionen jedes Mal durch die Hilfe beim Verkauf sowie das Backen 14 Aus der Gemeinde | Juni 2010 Daniel 6923 Lauterach efef mariniertes Halssteak per kg Frischer Hühnergrillteller natur oder mariniert SB-Packung per kg efef Schüblinge knackig, frisch 100 g efef schmackhafte Wiener Wurst frisch aufgeschnitten 100 g 6. AKTION 90 4. 0. 1. AKTION 99 Frischer Wurstsalat hausgemacht 100 g 0. 1. 0. AKTION 69 frisch vom Stück 100 g Würziger Tilsiter 0. 3. AKTION 89 Symbolfoto AKTION 59 AKTION 09 efef Rostbratwürstle SB-Packung 3 Paar Eskimo Eisdessert versch. Sorten 1000 ml versch. Sorten 1500 ml Diezano AB 2 PACKUNGEN JE AKTION 1 Paar 1.20 59 AKTION 69 AKTION 1 Liter 0.66 99 KW 22, ANGEBOTE GÜLTIG VON MONTAG, DEN 31.05.2010 BIS SAMSTAG DEN 05.06.2010. Bürgermusik Lauterach Zahlreiche Aktivitäten Tag der offenen Tür im Probelokal Die Bürgermusik veranstaltete für interessierte Schüler und Eltern einen Tag der offenen Tür um Instrumente auszuprobieren und eine Probe der Jugendkapelle mitzuerleben. Es bestand die Möglichkeit, sich auch über die Musikschule, die Musiklehrer, das Ausleihen von Instrumenten u.v.m. zu informieren. Bei Interesse am Erlernen eines Blasinstrumentes oder Schlagwerk ste en Obmann Lothar Hinteregger T h 0664/6255360, Jugendreferent Manuel Konzilia T 0664/9109962 oder auch jeder Musikant der Bürgermusik für Infos gerne zur Verfügung. Sie sind auch herzlich eingeladen, jeden Freitag bei einer Probe der Jugendkapelle von 18.30 – 19.30 Uhr oder anschließend bei der Probe der Bürgermusik im Probelokal vorbeizuschauen. Die Kinder nutzten die Gelegenheit, Instrumente wie z.B. das Fagott „auszuprobieren“ durch die Filmstadt konnten sie einen kleinen Einblick in die Welt des Films und auch einen Blick hinter die Kulissen werfen. Ein paar Musikanten stellten sich als Schauspieler für eine kurze Filmszene im Film „Traumschiff Surprise“ zur Verfügung. Besonders interessant war für die „Ausflügler“ die Stunt-Show mit vielen lustigen und aufregenden Szenen. Nach einer kleinen Stärkung fuhr die Gruppe in die Innenstadt, wo sie an diesem sonnigen Samstagnachmittag die Zeit für einen Einkaufsbummel und eine Kirchenbesichtigung nutzte, bevor der Tag gemütlich bei einer Maß Bier und einem gemeinsamen Abendessen im Hofbräuhaus ausklang. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an Sarah, die durch das Einlösen ihres gewonnenen Gutscheines diesen Ausflug für die Bürgermusik ermöglicht hat. Tagesausflug nach München Es fuhren ca. 60 MusikantenInnen, Ehrenmitglieder und die Fahnenpatin Marie-Luise Dietrich frühmorgens mit dem Bus Richtung München. Die Fahrt verdanken die Teilnehmer der Hornistin Sarah Konzilia, die beim Bezirksmusikfest 2008 in Hittisau den Titel der MissBlasmusik und somit einen Gutschein für einen Vereinsausflug nach Lauterach holte. Zuerst besuchten die Musikanten die Bavaria-Filmstudios. Bei der Führung „Frühlingsklänge“ Platzkonzert der Jugendkapelle Am Donnerstag, 3. Juni ab ca. 11:30 Uhr veranstaltet die Jugendkapelle Lauterach beim Gasthaus Weingarten ihr eigenes Platzkonzert. Als Gastkapelle hat die Jugendkapelle der MG Hatlerdorf ebenfalls ihren Auftritt. Die Gäste werden selbstverständlich bewirtet, die Veranstaltung fi ndet allerdings nur bei guter Witterung statt. Die Jugendkapelle Lauterach würde sich freuen, auch Sie zu den Gästen zählen zu dürfen. Schulwerbeaktion in Lauterachs Schulen Eine kleine Abordnung der Bürgermusik Lauterach und einige Musikschüler mit ihren Musiklehrern stellten im April in den Volksschulen Unterfeld und Dorf die verschiedensten Instrumente vor. Martin Schelling, der musikalische Leiter der Jugendkapelle, sang und klatschte mit den Schülern und weckte so das Interesse an der Musik. Besonders neugierig waren die Schüler auf Oboe und Fagott, Instrumente, die sie nicht jeden Tag sehen bzw. hören. Weiters konnten sie Trompete, Flügelhorn, u.v.m. sowie die Holzblasinstrumente Klarinette, Querflöte und Saxophon ausprobieren, was ihnen sichtlich Spaß machte. In der Hauptschule lag das Hauptaugenmerk auf den Holzblasinstrumenten und Martin Schelling hatte auch die zwei erfolgreichen Ensembles Am(O)hr und EON zur Unterstützung dabei. Vielen Dank an die Vertreter der Lauteracher Schulen für die Möglichkeit, die alljährliche Schulwerbeaktion durchführen zu dürften. Bürgermusik beim Tagesausfl ug nach München 16 Aus den Vereinen | Juni 2010 Schertler-Alge Fußballclub Bruno Pezzey Bruno Pezzey Gedächtnis Der Schertler-Alge FC Lauterach veranstaltete am 12. Mai zu Ehren des viel zu früh verstorbenen größten Sohnes des FC Lauterach einen Bruno-Pezzey-Abend. Neben vielen geladenen Gästen wie der Familie Pezzey, durften auch ehemalige Weggefährten und Mitspieler, Sponsoren, Politiker, Gemeindemitglieder sowie Vereinsmitglieder des FC Lauterach begrüßt werden. Schertler-Alge FC Lauterach Termine im Juni Samstag, . Juni Samstag, . Juni Lauterach gegen Schruns 17 Uhr Sportanlage Bruno Pezzey Samstag, 12. Juni Lauterach gegen Schlins 17 Uhr Sportanlage Bruno Pezzey Samstag, 19. Juni Sulzberg gegen Lauterach 16 Uhr Sportplatz FC Sulzberg Freitag, 4. Juni Lauterach 1b gegen Lochau 1b 18.30 Uhr Sportanlage Bruno Pezzey Sonntag, 13. Juni Andelsbuch 1b gegen Lauterach 1b 14 Uhr Sportplatz FC Andelsbuch Samstag, 19. Juni Lauterach 1b gegen Schruns 1b 16 Uhr Sportanlage Bruno Pezzey Unter den Jungkickern wurden einige Talente gesichtet Durch den Abend führte Obmann Norbert Heimpel, wobei aber auch der Bruder des Weltstars – Ralph Pezzey, Bgm Rhomberg und Sportreferent GR Werner Hagen sowie Mag. Günter Kraft, Leiter Sportabteilung Land Vorarlberg zu Wort kamen. Stolz, den Fußballer selbst auch gekannt zu haben, wurden Erinnerungen wach gerufen und einiges bekannt, was die Öffentlichkeit bisher nicht wusste. Man sah eine Videoproduktion über die Laufbahn des Bruno Pezzey und im Anschluss das legendäre Cordoba-Spiel von 1978, bei dem runo B Pezzey mitwirkte. Bruno Pezzey war zeitlebens ein Vorbild und Inspiration für viele nachfolgende Fußballgenerationen und vor allem für alle nachfolgenden Spieler des Schertler-Alge FC Lauterach. Voller Stolz wird Bruno immer in Erinnerung bleiben! Am 13. Mai fand das bereits zum 15. Mal ausgetragene Bruno-Pezzey-Gedächtnisturnier für U11 Mannschaften statt. Das Teilnehmerfeld konnte sich diesmal wirklich sehen lassen. Das teilnehmende Feld bestand aus Tirol: Aus den Vereinen | Juni 2010 I nns ruck AC, Wacker Innsbruck, b FNZ Landeck, aus der Schweiz: FC Widnau und aus Deutschland: 1. FC Heidenheim, TSG Ailingen sowie vielen namhaften Vereinen aus Vorarlberg: SCR Altach, SC Bregenz, VfB Hohenems, Viktoria Bregenz, FC Götzis, SC Fussach. Leider regnete es vom Start des Turniers bis ans Ende, dies tat aber der Begeisterung keinen Abbruch und es wurden tolle Spiele ausgetragen. Einige Talente konnten gesichtet werden, vielleicht schafft es einer dieser vielen Jungkicker auf die Profi spur, die Bruno Pezzey bis in die Weltauswahl brachte. Jedem Einzelnen, der durch seine Unterstützung zu diesem Fußballfest beigetragen hat, nochmals ein herzliches Dankeschön. Mittwoch, 2. Juni FC-Clubabend 20 Uhr Sportheim Bruno Pezzey Anlage Donnerstag, 10. Juni FC-Clubabend 20 Uhr Sportheim Bruno Pezzey Anlage Donnerstag, 10 Juni Jahreshauptversammlung 19 Uhr Bruno Pezzey Sportanlage Strahlende Sieger an diesem Turniertag: 1. Platz Innsbruck AC 2. Platz VfB Hohenems 3. Platz FNZ Landeck U11 17 Obst- und Gartenbauverein Neue Idee bei Kursangeboten Im Jahr 2010 verfolgt der Obst- und Gartenbauverein Lauterach eine neue Idee zum Thema Kursangebote: am Freitagnachmittag lernen, am Samstag im eigenen Garten anwenden. Zum ersten Mal wurde der Winterschnittkurs daher bereits am Freitag durchgeführt. hen und muss passend zu ihrer Aufgabe geschnitten werden. Die Schnittarten Anschnitt, Zapfenschnitt und Abwinkeln zeigte Werner Hauser dann an den Spindelbuschbäumen von Alfred Stoppel. Neben dem Schneiden ist aber auch das Binden von Ästen eine wichtige Schulungsaufgabe an Bäumen beim Winterschnitt. Wie immer waren die Teilnehmer eingeladen, unter Anleitung selber zu schneiden. Walter Reichmuth und Hermann Caldonazzi sind keine Newcomer mehr Rosen – was bringt sie zum Blühen? Damit Rosen über den Sommer prächtig blühen und sich dabei auf das nächste Gartenjahr vorbereiten können, müssen wir ihnen vier Mahlzeiten geben. Diesen Hinweis legt der bekannte Rosenspezialist Josef Waibel seinen Zuhörern ans Herz. Auch die Teilnehmer des Kurses bei Rosi Habicher konnten darüber mehr erfahren. Gleichzeitig mit dem Frühjahrsschnitt streut man Bodenaktivator und Hornspäne nicht zu sparsam um die Rosenstöcke und arbeitet diese leicht in den Boden ein. Wenn die neuen Triebe herangewachsen sind, streut man zum ersten Mal Volldünger aus. Wenn In der Wiese von Marianne Greußing fanden 23 Teilnehmer gutes Kursmaterial, um die Winterschnittmaßnahmen an jungen Hoch- und Halbstammbäumen zu lernen. Kursleiter Werner Hauser erklärte, dass der Schnitt generell von oben nach unten erfolgt und dass speziell auf ausreichend Licht im ganzen Baum zu achten ist. Auch wenn es weh tut, müssen daher auch dickere Äste entfernt werden, um die Abschattung der unteren Äste und damit das Kahlwerden bzw. die Bildung von Schattenobst vermieden wird. Bei Halb- und Hochstämmen darf die Dreierserie der Leitäste nicht überse- die erste Blüte abgetragen ist, erfolgt eine zweite Gabe an Volldünger. Die verblühten Knospen werden abgeschnitten, da sonst die Rose ihre Kraft in die Ausbildung der Hagebutte gibt und keine weiteren Blüten mehr ausbildet. Mitte August helfen wir mit Patentkali, dass die neuen Triebe gut ausholzen. Sie können so den Frösten des Winters besser trotzen und stehen dann im nächsten Frühling als starke und gesunde Neutriebe für den Aufbau unserer Rose zur Verfügung. Der Frühjahrsschnitt selber führt man in der zweiten Märzhälfte durch, wenn die neuen Blütentriebe spitzen. Man entfernt dabei alle Zweige, die quer in den Rosenstock wachsen oder zu dünn sind. Auch die alten, braunen Triebe werden ganz am Boden abgeschnitten. Der geschnittene Rosenstock besteht dann nur noch aus wenigen kräftigen, jungen Trieben. Bei Edelrosen lässt man diese ca. 50 bis 60 cm lang sein. Auch bei kräftigen Trieben bleibt nur einer übrig Naturfreunde Lauterach Radtour nach Gaissau Im Frühling machten die Naturfreunde eine Radtour nach Gaissau ins Rheinholz. Zum Frühstück wurden die Radler von Anton und Monika Schobel eingeladen. Gut gelaunt ging danach die Fahrt weiter. Das Fahrrad wurde anschließend im Rheinholz abgestellt und es ging zu Fuß weiter. Das Wetter meinte es nicht so gut mit den Naturfreunden, weshalb man sich lieber beeilte und auf das Einkehren verzichtete. Ein Danke an Josef Lippurger, der die Radtour organisierte. Die Radtour führte die Naturfreunde ins Rheinholz 18 Aus den Vereinen | Juni 2010 v.l.n.r. Silvia Jagschitz, Kalb Erich, Kalb Erika, Erna Faißt Kneipp-Aktiv-Club Jahreshauptversammlung Anfang Mai fand im Gasthaus Weingarten die diesjährige Jahreshauptversammlung statt. Neben den zahlreichen Vereinsmitgliedern, dem Ehrenmitglied Rosa Rüdisser konnte Obmann Erich Kalb von der Kneipp-Landesleitung VorsitzendenStv. Silvia Jagschitz und Kassierin Erna Faißt, sowie von der Gemeinde Vizebgm Doris Rohner begrüßen. Beim Jahresrückblick bedankte sich Obmann Erich Kalb bei den Organisatoren der Veranstaltungen sowie bei den Mitgliedern für die zahlreiche Beteiligung. Kassierin Marianne Waibel gab Rechenschaft über das abgelaufene Vereinsjahr. Ein Höhepunkt war die Ehrung des Obmanns Erich Kalb für seine 30jährige Tätigkeit in dieser Funktion. Frau Jagschitz überbrachte die Glückwünsche des Bundes und überreichte die Kneippmedaille in Bronze. Erna Faißt gratulierte im Namen des Landes und überreichte ein Gastgeschenk. Frau Erika Kalb wurde ebenfalls für ihre Arbeit mit der Kneippmedaille in Bronze geehrt. Vizeobfrau Rosi Geschray stellte sich mit einem humorvollen Gedicht und einem Geschenk im Namen des Vereins ein. Acht weitere Kneippmitglieder wurden ebenfalls für ihre 30jährige Vereinstreue geehrt. Frau Vizebgm Doris Rohner überbrachte die Grüße und Glückwünsche der Gemeinde und lobte die gute Zusammenarbeit. Mit der Einladung zu einer kleinen Stärkung fand die Jahreshauptversammlung ihren Ausklang. Pensionistenverband Lauterach Ausflug zur Ur-Alp in Au Die Saison 2010 wurde mit einem Halbtagesausflug zur Ur-Alp in Au eröffnet. 50 PensionistInnen und Freunde genossen im Erlebnisgasthof bei faszinierendem Ambiente einen unterhaltsamen und amüsanten Nachmittag. „Die Bergziegen“ aus Au sorgten mit ihren Liedern aus dem Bregenzerwald, Witzen und Gedichten in wälderischer Mundart für viel Spaß und Unterhaltung. Das regte auch den ein oder anderen Pensionisten zu einer Sondereinlage an. Die Lachmuskeln kamen somit genügend zum Einsatz. Die Gelegenheit zu einem Spaziergang vor der guten Brettljause wurde rege genutzt. Froh gelaunt und bei guter Stimmung erreichten wir zu später Stunde wieder Lauterach. Der Pensionistenverband besuchte die Ur-Alp in Au Aus den Vereinen | Juni 2010 19 Freigelände am Federsee Seniorenbund Lauterach Fahrt nach Riedlingen Der Seniorenbund eröffnete die Ausflugssaison 2010 mit iner e Fahrt nach Riedlingen und Bad Buchau unter Teilnahme von 75 P ersonen. Riedlingen, die Stadt über der Donau verbindet Tradition und Fortschritt, bietet schöne Plätze und verwinkelte Gassen. Die Altstadt steht beinahe vollständig unter Denkmalschutz. Sagenumwobene Türme und Tore, stolze Bürgerhäuser, Fachwerkgiebel usw. prägen das Gesicht der Donaustadt – eines der schönsten in Oberschwaben. Seit Jahrhunderten residieren Störche den Sommer über auf dem alten Rathaus. Im Fachwerkgebäude „Schöne Stiege“ ist ein Museum eingerichtet und präsentiert die vielfältigen Zeugnisse zur Stadt- und Kirchengeschichte und zum Wirtschaftsleben. Riedlingen war schon immer die Stadt der Märkte und Feste, früher wie heute und das 1. offi zielle Kaufhaus gab es schon 1447. Der einladende Gasthof „Zum Hirsch“ war Treffpunkt zur Mittagspause am Ende der Führungen. Der Nachmittag führte in das nahe liegende Bad Buchau zur Besichtigung des Federseemuseums. Seit dem Ende der letzten Eiszeit vor ca. 14.000 Jahren haben Menschen immer wieder die Ufer des Federsees besucht. Das Federseemuseum bietet inmitten der einzigartigen Moorlandschaft die seltene Gelegenheit, steinzeitliche Lebensumstände detailliert kennen zu lernen. Sind im Museum die bedeutenden Originalfunde aus archäologischer Vergangenheit der Region zu bestaunen, so erlebt man beim anschließenden Gang ins Freigelände begeh- und begreifbare Architektur aus 6.000 Jahren Pfahlbaugeschichte. Hier öffnet sich dem Besucher ein lebendiges Fenster in die Vergangenheit: 12 stein- und bronzezeitliche Häuser sind nach Funden authentisch rekonstruiert worden. Der erlebnisreiche Tag endete vor der Heimfahrt mit einer gemütlichen Einkehr in Bad Buchau. Seniorenring Lauterach Besuch des Festungsmuseums Heldsberg Eigentlich wollte der Seniorenring einen Ausflug mit dem Fahrrad starten. Da jedoch der Wettergott nicht mitspielte, ging es mit dem Bus nach St. Margrethen in die Schweiz. Nach einem kurzen Fußmarsch erreichte man das historische Museum, wo die SeniorInnen bereits erwartet wurden. Nach einer humorvollen und interessanten Einführung über die Geschichte der Festung wurde man durch die langen Stollengänge geführt, die Kampfstände mit den Kanonen und den technischen Einrichtungen, Unterkünfte und die vielen akribisch gesammelten Utensilien besichtigt. Das Artilleriewerk war im zweiten Weltkrieg Teil der Grenzbefestigungen im Rheintal. Durch seine Lage kontrollierte es mit seinen Festungsgeschützen die Rheinübergänge. Mit einer Stollenlänge von 1.000 m war Heldsberg eine der größten Grenzbefestigungen der Schweiz. Erbaut in den Jahren 1939 bis 1941 wurde das Werk 1990 vom Verein Festungsmuseum Heldsberg übernommen. Kleiner Ausflug nach Ippach Buch Im Mai trafen sich zahlreiche aktive SeniorInnen bei der Alten Schmiede in Wolfurt. Von dort wanderte die lustige Gruppe über Ippach nach Buch zum Moststüble Steurerhof. Nach einer kleinen Stärkung ging es mit dem Bus wieder talwärts. Bei guter Stimmung fand diese Wanderung noch einen gemütlichen Ausklang. Ein herzliches Dankeschön an Kassier Karl Ölz für die Organisation. Besichtigung der Festung Heldsberg 20 Aus den Vereinen | Juni 2010 Pfadfinder Lauterach Teamwork und Gemeinschaft … war das Motto einer tollen Aktion mit der Pfadfi ndergruppe Bregenz. Einer der wichtigsten Schwerpunkte in der Arbeit der Pfadfi nder ist die weltweite Verbundenheit. Neue Menschen kennenlernen, sich auf andere einlassen und zusammen etwas erreichen ist für alle Kinder und Jugendlichen besonders wertvoll. Deshalb organisierten die Leiter der Pfadfi ndergruppen Bregenz und Lauterach eine Gemeinschaftsaktion bei der die Guides und Späher von 10 bis 14 Jahren verschiedenste Aufgaben gemeinsam bewältigen mussten. Auf dem Weg von Bregenz nach Lauterach gab es ein Schubkarrenrennen, Slacklining, ein Blindenparcours zu bewältigen und noch drei weitere lustige Stationen. Der Nachmittag wurde mit einer gemütlichen Grillaktion im Pfadiheim Lauterach beendet. Da die beiden Gruppen im Sommer gemeinsam auf Lager sein werden, war die Aktion eine tolle Sache um sich gegenseitig kennenzulernen und vielleicht entwickeln sich daraus ja interessante Freundschaften. Polizeiinspektion Lauterach Tipps für die Urlaubszeit Wir wollen uns für den zahlreichen Besuch bedanken und starten in die nächsten 100 Pfadfi nderjahre voller Abenteuer Mit der Urlaubszeit kommt auch wieder die Zeit, wo in Haus oder Wohnung eingebrochen wird, wenn sie gerade auf Urlaub sind. Sorgen sie vor. Sprechen sie sich mit ihren Nachbarn ab, damit diese ihre Post ausheben und auch sonst ein Auge auf ihr Haus oder ihre Wohnung haben. Ein voller Briefkasten signalisiert Einbrechern, da ist niemand zu Hause. Vorher können sie natürlich schon zur Sicherheit ihres Hauses oder ihrer Wohnung einige Maßnahmen ergreifen: ➜ Hervorstehende chließzylinder S stel en ein efahrenpotenzial dar. l G Empfehlenswert sind Schließ yz lin er mit Aufbohr- und Kernziehd schutz. ➜ Vergewissern sie sich beim Weggehen, ob ihr Schloss versperrt ist. ➜ Verstecken sie ihren Haus- oder Wohnungsschlüssel nicht unter der Fußmatte. ➜ Vergessen sie nicht Fenster und Balkontüren zu schließen. ➜ Einstieghilfen wie Gartenmöbel oder Leitern sollten mit Ketten gesichert sein. ➜ Notieren sie Gerätenummern in einem Eigentumsverzeichnis und fotografi eren sie die Gegenstände. ➜ Sollten sie Um- oder Neubauten planen, informieren sie sich unter www.bmi.gv.at/prävention Einen schönen und erholsamen Urlaub wünscht ihnen ihre P olizei Lauterach 100 Jahre Pfadfi nder Frühstücksaktion Über 80 Gruppen aus ganz Österreich haben sich an dieser Aktion beteiligt und ein Geburtstagsfrühstück in ihrer Gemeinde organisiert. Neben einem reichhaltigen Buffet gab es in Lauterach auch viele Informationen über die Pfadfi nder zu sehen und zu erleben. Unter den zahlreichen Besuchern waren Eltern, Freunde, Kinder, ehemalige Mitglieder, Pfadfi nder aus anderen Ortsgruppen und viele mehr. www.pfadfi nderlauterach.com Geburtstagsfrühstück in der Gemeinde Gemeinsam unterwegs Aus den Vereinen | Juni 2010 21 Tectum HC Bodensee Die neue Ballspielgruppe In der Ballspielgruppe des HC Bodensee haben Jungen im Alter von 5 – 9 Jahren die Gelegenheit, zusammen mit Gleichaltrigen erste Ball- und Bewegungserfahrungen zu sammeln. Anhand von verschiedenen Übungen, Geschicklichkeitsspielen und AustobEinheiten werden die motorischen Fähigkeiten und die Koordination der Jüngsten gefördert. Vor allem kleine Wettkämpfe sind bei den Kindern sehr beliebt. Auch bei unseren Übungsleitern steht die Freude an der Bewegung der kleinen Ballartisten an erster Stelle. Dabei arbeiten sie mit verschiedenen Dingen wie Luftballons, Zeitungen, Reifen und unterschiedlichen Bällen und auch sonst mit (fast) allem, was in einer Turnhalle so zu fi nden ist. Es geht dabei bewusst nicht nur um Handball, sondern viel mehr um Spaß „rund um den Ball“ (Fußball, Volleyball, Basketball, Tschukball, …). Aufgrund unseres begrenzten Trainerstabs können wir momentan nur Jungen das Training bei uns ermöglichen. Interessierte Mädchen vermitteln wir gern an unseren Kooperationspartner SSV Dornbirn-Schoren weiter. www.hcbodensee.eu Wann & Wo Wann: jeden Donnerstag von 17 – 18.30 Uhr Wo: in der Turnhalle der VS Dorf Kontakt: Markus Mager, T 0664/2610162, sport@hcbodensee.eu Erste Ball- und Bewegungserfahrungen in der Ballspielgruppe des HC Bodensee Sonntags-Kegler Landesmeistertitel Der SK Lauterach erreichte unter der Leitung von Mannschaftsführer Christian Glatz bei den Vorarlberger Meisterschaften des VBFKV im Breitensport den ausgezeichneten 1. Rang und somit den L andesmeistertitel. spannend und konnte noch durch einen „fast“ Bahnrekord von Markus Steffan, ebenfalls SK Lauterach, gekrönt werden. In der Landeseinzelmeisterschaft sicherte sich Markus Steffan den 1. Rang mit 907 Holz/200 Wurf. Auch bei der Jahreswertung konnte der Durchschnitt gegenüber dem Vorjahr nochmals verbessert werden. Bei den Herren erreichte Markus Steffan den 1. Rang mit 448,35 Holz und Christian Glatz den 3. Rang mit 438,12 Holz. Bei den Damen gewann Elisabeth Giesinger den 2. Platz mit 430,83 Holz jeweils 100 Wurf. Zum krönenden Saisonabschluss holte sich der SK Lauterach den Cupsieg mit 75 Holz Vorsprung. Der SK Lauterach bietet einen Schnupperkegeltag mit geprüften Übungsleitern an. Gekegelt wird auf den Bahnen des ATSV in Hard. Bei Interesse unter der Email christian.glatz@cable.vol.at anfragen. Ergebnisse des SK im Sportjahr 2009/2010 – 1.Landesliga: Mannschaft: erster Platz für Markus teffan, Glatz Christian, Elisabeth S G iesinger, Florineth Bruno, 2. Raimund Giesinger Jahreswertung Herren: erster Platz für Markus Steffan, dritter Platz für Christian Glatz Jahreswertung Damen: zweiter Platz für Elisabeth Giesinger Landes Einzelmeisterschaft Herren (Allgemein): erster Platz für Markus Steffan VBFKV – Raiffeisen – Cup – Sieger 1. SK Lauterach 2. KT Stadt Feldkirch 1 3. PSV Vorarlberg 1 Seit der Gründung des Vereins im Jahr 1992 und dem Beitritt beim VBFKV im Jahre 1997 war dies für den SK Lauterach die erfolgreichste Saison. Wir wünschen weiterhin viel Erfolg und „Gut Holz“. www.vbfkv.at Die erfolgreiche Mannschaft holte sich den Landesmeistertitel Nach einem sehr guten Start übernahm der SK Lauterach nach der 7. Meisterschaftsrunde die Tabellenführung und verteidigte diese bis zum Schluss. Am letzten Spieltag musste der SK Lauterach einen 2:1 Sieg gegen die Mannschaft der Stadt Feldkirch 1 erreichen. Das Spiel war bis zur letzten Paarung 22 Aus den Vereinen | Juni 2010 Turnerschaft Lauterach 20. Internationales Raiffeisen Sprintmeeting Harald Wakolbinger Gedächtnis-Meeting Dauerregen und kühle Temperaturen schreckten 195 SprinterInnen nicht davon ab, beim 20. Lauteracher Sprintmeeting an den Start zu gehen. Ein internationales Teilnehmerfeld lieferte sich vor dem zahlreich erschienenen Publikum spannende Duelle. Die Jüngsten Jahrgang 2004 – 1997 hatten 50 und 75 m zu bewältigen. Die Altersklassen von 1996 – 1930 starteten über 60 und 100 m. Wetterfest und sportlich erfolgreich zeigten sich auch unsere Lauteracher Athleten, was sich in vielen guten Platzierungen widerspiegelte. Sie konnten sich über fünf Einzelsiege in verschiedenen Altersklassen freuen. Zusätzlich gab es in den Schülerklassen zwei Siege bei den Mannschaftswertungen. Einen besonderen Dank möchte die TS Lauterach den zahlreichen Sponsoren und fleißigen Helfern aussprechen, die diese Veranstaltung ermöglichen und so vor allem unsere Nachwuchsarbeit unterstützen. Bei Vorarlberger Meisterschaften erfolgreich im Einsatz waren: Allg.Kl. 1. Doris Röser 4. Theresa Baur Masters W30 W40 1. Karin Schmälzle 1. Christa Nigg 2. Alexandra Rösner 3. Andrea Kessler W50 W60 M50 M70 2. Helga Wüstner 2. Jaqueline Wladika 1. Dietmar Giselbrecht 2. Helmuth Elsässer U14 U18 U12 Marielle Rhomberg Laura Pircher Tobias0 Molitor 3. 50 m 4. Weit Finale: 60 m und Weitsprung 1. 3000 m Masters v.l.n.r. Jaqueline Wladika, Marianne Maier, Luise Getzner SchülerInnen Jg02 3. Lisa Posch 5. Jonas Schmälzle 6. Alexander Posch 8. Lara Mager 8. Alexander Eberle 9. Fabienne Bischof Jg01 Jg00 11. Lukas Rhode 7. Matthias Hagleitner 8. Elias Hinteregger 9. Maximilian Karg 11. Patrizia Kessler Jg99 Jg98 SchiA Jugend 4. Magdalena Baur 5. Tobias Molitor 1. Marielle Rhomberg 5. Valentin Gmeiner 3. Laura Pircher 10. Julia Kessler 3. Isolde Rösner Beim Int. Nachwuchs-MehrkampfM eeting in Fußach gab es drei Top-Ten Platzierungen: SchiC SchC SchD 3. Marielle Rhomberg (99) 5. Valentin Gmeiner (99) 7. Lukas Rhode (01) Mannschaftswertungen Schüler Jg00 1. TS Lauterach (M. Hagleitner, E. Hinteregger, M. Karg) 1. TS Lauterach (J. Schmälzle, A. Posch, A. Eberle) Schüler Jg02 Schülerinnen 2. TS Lauterach Jg 02 (L. Posch, L. Mager, F. Bischof ) weibliche Jugend – Zweite von rechts Magdalena Baur Aus den Vereinen | Juni 2010 23 Feuerwehrjugend Lauterach Adventure-Tour Nach dem „feuchten“ Aufstieg ging Die Feuerwehrjugend Lauterach trotzte am Christi-Himmelfahrt es in der Höhlenmontur durch die engen Wochenende jeder Witterung und startete einen Abenteuerausflug in Gänge. Wer dachte, dass es im Inneren den Bregenzer Wald, mit der Erforschung der Schneckenlochhöhle. trocken sei lag falsch. In den schmalen Spalten und Löchern kam das Wasser manchmal von oben und von unten. Dies konnte aber der abenteuerlustigen Jugend den Spaß nicht verderben, im Gegenteil: Am Abend bezog die Gruppe das Lager in Bersbuch und stellte unter Beweis, dass Grillen immer möglich ist. Am nächsten Morgen fand eine Abseilübung in die Achschlucht statt. Der rasante Höhepunkt war dann aber sicher der „Flug“ mit dem „Flying Fox“ über die Bregenzer Ache. Auch wenn das Wetter nicht optimal mitspielte, waren die Eindrücke gewaltig und die Freude über die Überwindung des manchmal „mulmigen“ Gefühls sowieso riesig. Ein toller Ausflug. Die Feuerwehr kann auf alle Fäl le stolz auf das Durchhaltevermögen des Nachwuchses sein. Nach dem „feuchten“ Aufstieg ging es durch die engen Gänge der Schneckenhöhle Einl adung 121. ordentliche Generalversammlung der Raiffeisenbank am Bodensee registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung Thaler Areal Hard (beim Strandbad Hard) Donnerstag, 10. Juni 2010, 19.30 Uhr Tag eso r d n u n g 1. 2. 3. 4. 5. 6. eröffnung und Begrüßung Bericht des Vorstandes Vorlage des Jahresabschlusses 2009 revisionsbericht 2009 Bericht und anträge des aufsichtsrates allfälliges Pro g r a M M „Vlotte“ zu gast in Hard - anschauen, informieren und ausprobieren sketch der Harder Montessoriklasse schulchor der Mittelschule Hard Markt Kabarett mit Markus Linder „Linderwahn - Bekenntnisse eines Wirrtuosen“ Musik mit Markus Linder & Kurt Wackernell auskünfte und anmeldungen unter Tel. 05574 6856 140 www.bodenseebank.at 24 Aus den Vereinen | Juni 2010 Al


Lauterachfenster 2009-11
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

November 2009 Nr. 42 D i e a k t u e l l e I n f o r m a t i o n s s c h r i f t d e r M a r k t g e m e i n d e L a u t er a c h Eine Investition in die Energiezukunft von Lauterach Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M Inhalt EDITORIAL Bio Nahwärme Lauterach – Eine Investition in die Zukunft Lauterach investiert in ein Zukunftsprojekt mit erneuerbarer Energie. Nach dem einstimmigen Grundsatzbeschluss in der Gemeindevertretung wurde vor wenigen Tagen im Rathaus der Vertrag für die neue Gesellschaft feierlich unterzeichnet. Neben der Marktgemeinde beteiligen sich mit den Firmen Schertler & Alge, Intemann, Flatz und der Raiffeisenbank am Bodensee, vier namhafte Lauteracher Unternehmen mit privatem Kapital an der neuen Gesellschaft „Bio-Nahwärme Lauterach“. Dies ist aus meiner Sicht ein wichtiges Signal und Bekenntnis für den Wirtschaftsstandort Lauterach und ein großartiges Zeichen für das Umweltbewusstsein unserer Betriebe. Geplant ist ein Wärmekraftwerk im Betriebsgebiet „Süd“ im Bereich der Industriestraße. Neben Holz-Hackschnitzel als Basisbrennstoff wird vor allem die große Abwärmemenge der Firma Flatz, Verpackungen-Styropor eingespeist und mitverwendet. Diese Abwärme verpufft seit Jahren ungenutzt in die Luft. Die Haupttrasse der neuen Wärmeleitung verläuft über das Betriebsgebiet „Süd“ zum Schützenweg, weiter in Richtung L-190 und in weiterer Folge entlang der Bundesstraße bis ins Ortszentrum. Die Gesamtkosten für das Projekt betragen etwa € 4,5 Mio. – ein wichtiger Impuls für die Region in einer gesamtwirtschaftlich schwierigen Zeit. Nach der Fertigstellung können unsere öffentlichen Gebäude, die derzeit noch mit fossilen Brennstoffen beheizt werden an das Bio Nahwärme Projekt angeschlossen werden. Die Anschlussmöglichkeit gibt es selbstverständlich auch für jeden privaten Hausbesitzer, der im Nahbereich der Trasse liegt. Das Lauterachfenster berichtet in den nächsten Monaten ausführlich über das Projekt. Nach dem geplanten Baubeginn im Frühjahr 2010 wird es eine umfassende Bürgerinformation über das Projekt geben. Gemeinsam mit den visionären Lauteracher Unternehmerpersönlichkeiten möchte die Marktgemeinde Lauterach ein Zeichen setzen und eine wichtige Investition in die Energiezukunft unserer Kommune machen. November 2009 Nr. 42 D i e a k t u e l l e I n f o r m a t i o n s s c h r i f t d e r M a r k t g e m e i n d e L a u t er a c h Eine Investition in die Energiezukunft von Lauterach Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M Aus der Gemeindevertretungssitzung 4 5 8 13 14 17 23 29 32 43 Vertragsunterzeichnung Bionahwärme Große Radgala begeisterte RadfahrerInnen Schülerbetreuung neu in Lauterach Start der Schüler Mittags- u. Nachmittagsbetreuung Heizkostenzuschuss 2009/10 Lange Nacht der Museen 200 Besucher Mobile Jugendarbeit Lauterach MOJA Wie‘s früher war Auf dem Weg zum Sozialzentrum Aus den Lauteracher Vereinen 9 Seiten Vereinsberichte dreimal dötgsi Europa im Dialog, 100 Jahre Viehzuchtverein FC Lauterach Weinfest Titelbild Bauplatzbegehung der Gesellschafter im Lauteracher Industriegebiet fenster 3 Ihr Bürgermeister Elmar Rhomberg Aus dem Rathaus · November 2009 Aus der Gemeindevertretung Neuer Fuß- und Radweg bei der Wohnanlage Gartenpark Im Zuge des Neubaues der Wohnanlage Gartenpark erhält die Marktgemeinde Lauterach von der Firma Hefel Wohnbau AG auf der nördlichen Seite der Wohnanlage unentgeltlich eine 2 m breite Wegparzelle, auf der ein öffentlicher Fußund Radwege zwischen Bundesstraße L190 und Sandgasse errichtet werden soll. Dieser Weg erhält die Straßenbezeichnung „Gartenpark“. Bei der letzten Sitzung der Gemeindevertretung wurden mehrere sehr weitreichende Beschlüsse einstimmig gefasst. Im Pilzweg konnte die Liegenschaft „Pilzweg 2“ von Freifläche in Bau Wohngebiet umgewidmet werden. Ein lang gehegter Wunsch der Eigentümer. Das Wohnhaus wurde schon vor in Kraft treten des ersten Flächenwidmungsplanes im Jahre 1976 errichtet, die richtige Widmung konnte erst jetzt erfolgen. Mit Hilfe der Nachbarschaft wurden die fehlenden Erschließungsgenehmigungen nun vorgelegt. In der Wolfurterstraße wurde eine Anschlusswidmung beim Wohnhaus „Wolfurterstraße 30“ beschlossen. Auf der neuen Bau Wohnfläche kann der vorgebrachte Eigenbedarf für die Kinder nun umgesetzt werden. Flächenwidmungsänderung – Bereich Wolfurterstraße Die Liegenschaft Gst 583, im Ausmaß von 1.842m2, derzeit Freifläche Freihaltegebiet wird in Baufläche Wohngebiet umgewidmet. Flächenwidmungsänderung – Bereich Pilzweg Wie im Flächenwidmungsplan ersichtlich, wird die Liegenschaft Gste 324/2 und 324/5, von derzeit Freifläche Freihaltegebiet teilweise in Verkehrsfläche Gemeindestraße und teilweise in Baufläche Wohngebiet umgewidmet. BayWa Vorarlberg HandelsgmbH Im Bereich der als Baufläche Betriebsgebiet Kategorie I gewidmeten Liegenschaft Gst 1020/2, GB Lauterach, wird eine besondere Fläche für die Errichtung eines Einkaufszentrums mit einem Höchstausmaß an Verkaufsflächen von 10.000m2 für Waren des nicht täglichen Bedarfs festgelegt. Die zulässige Gesamtverkaufsfläche von derzeit 6.800m2 wird somit auf 10.000m2 erhöht. Das Einkaufszentrum BayWa kann nun erweitert werden. In mehreren Schritten wird der Regionalnahversorger sein Sortiment ausbauen. 4 fenster Aus dem Rathaus · November 2009 Die Gesellschafter „Bio-Nahwärme Lauterach GmbH & Co KG“ auf dem Bauplatz im Lauteracher Industriegebiet Bgm. Elmar Rhomberg bei der Vertragsunterzeichnung, Günter Schertler, Hans-Peter Flatz Umweltfreundliches Projekt „Bio-Nahwärme“ für Lauterach Am 19. Oktober fand die Bauplatzbegehung der Gesellschafter „Bio-Nahwärme Lauterach GmbH & Co KG“ im Industriegebiet von Lauterach statt. In Zusammenarbeit mit den Firmen Schertler-Alge GmbH, Intemann GmbH, Flatz Verpackungen-Styropor GmbH, der Raiffeisenbank am Bodensee und der Marktgemeinde Lauterach, ist es nun möglich, das Projekt Bio-Nahwärme umzusetzen. Das nun mit Urkunden besiegelte Gemeinschaftsprojekt soll bereits im Herbst 2010 die Wärmeversorgung von 60 bis 65 Gebäuden übernehmen. Dazu zählen u.a. das neue Haus der Generationen und das Rathaus der Gemeinde Lauterach. Eine Anschlussmöglichkeit hat jeder, der direkt am Netz liegt. Für Einzelfälle, die im Umkreis von 100m von der Trassenlinie liegen, können Sonderlösungen geprüft werden. „In Sachen erneuerbare Energie hat die Gemeinde Lauterach eine große Vorbildfunktion. In Zusammenarbeit mit vier Lauteracher Firmen, ist es nun möglich, das Bio-Nahwärmeprojekt zu verwirklichen. Ein innovatives Projekt mit Wertschöpfung für die Lauteracher Wirtschaft und die Umwelt“, meint Bgm. Elmar Rhomberg zum neuen Projekt. Einmalig ist die Kombination zwischen der Biomasse-Heizanlage und der Einspeisung von der Abwärme aus dem Styroporwerk Flatz. „Für unseren Betrieb ist dieses Projekt sehr interessant, da wir derzeit etwa 50% der Abwärme nutzlos in die Luft verpuffen“, so Hans-Peter Flatz, von Flatz Verpackungen-Styropor GmbH. Was ist Biomasse? Unter Biomasse versteht man alle organischen Stoffe, nicht fossiler Art. Die dort gebundene Sonnenenergie kann zur Wärmegewinnung genutzt werden. Biomasse wächst nach und ist somit ein erneuerbarer Energieträger, der umweltfreundlich verbrennt. In der Bio-Nahwärme Lauterach soll ausschließlich regionale Biomasse verbrennt werden, was der heimischen Wirtschaft Arbeitsplätze sichert und uns unabhängig von Energie-Importen macht. Die Wertschöpfung bleibt im Ländle. Die Vorteile der Bio-Nahwärme sind vielfältig: • Keine Heizanlage im Haus • Keine Geruchs- und Schmutzbelästigungen • Keine Service- und Instandhaltungskosten • Warmwasser und Heizung das ganze Jahr • Versorgungssicherheit durch Energiemix • Heizungsthema über Generationen gelöst • Solaranlagen als Ergänzung möglich • Umweltfreundliche Energienutzung • Günstiger als fossile Energieträger • Modernste Technologie • Landesförderung „In Zusammenarbeit mit vier namhaften Lauteracher Firmen ist es nun möglich, das Projekt Bio-Nahwärme umzusetzen“ Bgm. Elmar Rhomberg Frühentschlossene: Vertragabschlüsse bis zum 31. Dezember 2009 werden mit einem Bonus belohnt, der sich wie folgt gestaltet: Leistung bis 10 kW zahlen nur € 2.000 Grundpreis und einen reduzierten Leistungspreis von € 60 / € 40 / € 25 Leistungen über 10 kW zahlen € 3.000 Grundpreis und einen reduzierten Leistungspreis von € 60 / € 40 / € 25 Kontakt: Bio-Nahwärme Lauterach GmbH & Co KG Funkenstraße Anita Helbig Tel. 0664 / 88535050 Roland Schuster Tel. 0676 / 83398262 fenster 5 Aus dem Rathaus · November 2009 Einzigartiges Pilotprojekt in Lauterach Gemeinderätin Barbara Draxler Berta Maichen mit Edith Ploss Seit eineinhalb Jahren arbeitet die mobile Seniorenberatung in einem in Vorarlberg einzigartigen Pilotprojekt für die Marktgemeinde Lauterach. Das Projekt „Mobile Seniorenberatung – Beratungsscheck“ wurde von Gemeinderätin Barbara Draxler mit initiiert. Mit dem Beratungsscheck können sich Bürgerinnen und Bürger der Marktgemeinde bis zu zwei Stunden lang kostenlos von der mobilen Seniorenberatung informieren und beraten lassen. Ausgegeben wird der Scheck von der Gemeinde, den Hausärzten, dem Krankenpflegeverein und den Mobilen Hilfsdiensten. „Die Resonanz der beratenden Frauen und Männer ist äußerst positiv“, berichtet „Alle sind überzeugt, dass ihnen die Beratung viel gebracht hat und wünschen sich eine Weiterführung des Projekts“ Barbara Draxler Gemeinderätin Barbara Draxler, die das Projekt erst kürzlich evaluiert hat. „Alle sind überzeugt, dass ihnen die Beratung viel gebracht hat und wünschen sich eine Weiterführung des Projekts“, erzählt Draxler. Insgesamt 68 Personen hat Edith Ploss im Rahmen des Projektes in 18 Monaten beraten. „Ich war sehr überrascht, wie Frau Ploss mit Hilfe ihres Mobiltelefons und vor allem ihrer Freundlichkeit auf den Ämtern so vieles und so schnell erledigen konnte“, formuliert die Lauteracherin Berta Maichen ihre Erfahrungen mit der mobilen Seniorenberatung. „Durch ihre Intervention wurde ich trotz kompliziertem, nicht abgeschlossenem Pensionsverfahren sofort krankenversichert. Das Pilotprojekt in Lauterach wird je zur Hälfte von der Marktgemeinde Lauterach und vom Land Vorarlberg finanziert. www.lauterach.at Sammelbewilligungen Dem Österreichischen Schwarzen Kreuz, Landesgeschäftsstelle Vorarlberg wird die Durchführung einer Sammlung durch Aufstellung von Sammlern an den Friedhofseingängen in Vorarlberg am 1. und 8. November 2009 bewilligt. Dem Vorarlberger Tierschutzverband, 6850 Dornbirn, Martinsruh 5, wird die Durchführung einer Haussammlung in Vorarlberg in der Zeit vom 1. – 30. November 2009 bewilligt. 6 Aus dem Rathaus · November 2009 I L L E G A L E A B FA L L S A M M L E R … …in Vorarlberg unterwegs In den vergangenen Wochen haben illegale Abfallsammler in verschiedenen Vorarlberger Gemeinden BürgerInnen per Handzettel aufgefordert, zu bestimmten Zeiten nicht mehr benötigte Materialien bereitzustellen. Gefragt sind bei diesen „Kleinmaschinenbrigaden“ vor allem Elektro- und Elektronikgeräte. Es ist zwar grundsätzlich zu begrüßen, wenn nicht mehr benötigte Gegenstände und Geräte andernorts noch von Nutzen sind. So können und sollen Sammlungen z.B. von karitativen Organisationen unterstützt werden. Bei den aktuellen Sammelaktionen der „Kleinmaschinenbrigaden“ handelt es sich allerdings um eine illegale, strafbare Art der Abfallentsorgung! Wir ersuchen daher dringend, keine Gegenstände bereitzustellen, sondern die öffentlichen Entsorgungswege zu nutzen. Bei den „Kleinmaschinenbrigaden“ handelt es sich um Privatpersonen, die persönlichen Interessen nachgehen. Erfahrungen zeigen verschiedene Probleme auf: Nur bestimmte Gegenstände werden mitgenommen, der Rest bleibt vor der Haustüre liegen. Verschiedentlich wurden auch bereits Gegenstände mitgenommen, die gar nicht zur Mitnahme bereitgestellt waren, z.B. Fahrräder. Öfters werden die gesammelten Gegenstände auf Autobahnrastplätzen nachsortiert. Nicht brauchbare Geräte bleiben liegen und müssen von der öffentlichen Hand entsorgt werden. Den Bürgern ist oft nicht bewusst, dass nach dem Abfallwirtschaftsgesetz (AWG) nicht nur die illegalen Sammler zur Verantwortung gezogen werden können. Auch private Haushalte, die Abfälle nicht in die öffentliche Abfuhr einbringen bzw. gefährliche Abfälle einem nicht berechtigten Sammler übergeben, machen sich strafbar. Das AWG sieht diesbezüglich im § 79 einen entsprechenden Strafrahmen vor. Nutzen Sie die Angebote ihrer Gemeinde und entsorgen Sie die Abfälle auf legalem Weg! Die MitarbeiterInnen der Marktgemeinde Lauterach stehen für Informationen gerne zur Verfügung. Marktgemeide Lauterach, Reinhard Dobler Tel 6802 - 45 Die jährliche Klausur bietet den Politikern eine ideale Plattform zur Beratung aktueller Themen der Gemeinde Besuch des Walserhauses mit Führung von Bgm. Werner Strohmeier (Mittelberg) Gemeindeklausur am 9. und 10. Oktober in Mittelberg „Es ist wichtig, dass alle Fraktionen der Gemeinde an der Klausur teilnehmen“ Bgm. Elmar Rhomberg Einmal jährlich gehen der Bürgermeister, die Mitglieder des Gemeindevorstands, die Fraktionsvorsitzende, die Ausschussobleute, der Gemeindesekretär sowie die jeweiligen Sachbearbeiter im Rathaus in Klausur. Im Naturhotel Chesa Valisa in Mittelberg, Kleines Walsertal wurden eineinhalb Tage über aktuelle Themen der Gemeinde diskutiert und verschiedene Lösungsansätze vorbereitet. Schwerpunktthemen waren die aktuelle Finanzsituation der Gemeinde, Wasserverband Hofsteig, Bahnhof Lauterach, Raumplanungs- und Flächenwidmungsfragen der Gemeinde. Im Rahmen der Klausurveranstaltung besuchten die Teilnehmer das Walserhaus in Hirschegg. Interessiert lauschten die Lauteracher Politiker den Erzählungen von Werner Strohmeier, Bürgermeister des Kleinen Walsertals, der ihnen die spannende Geschichte des Kleinen Walsertals näher brachte. fenster 7 Aus dem Rathaus · November 2009 Franz Wagenleitner, Hard Im September fand die große Radgala statt Große Radgala – begeister Das Ergebnis des Fahr Rad Wettbewerbs in den plan-b Gemeinden kann sich sehen lassen: 763.881 km radelten alle zusammen, und das wurde bei der großen Radgala ausgiebig gefeiert. Inzwischen werfen Herbst und Winter mehr als nur ihre Schatten voraus, doch für viele RadfahrerInnen ist das kein Hindernis. Alle rund 900 RadfahrerInnen, die beim diesjährigen Fahr Rad Wettbewerb dabei waren, haben gewonnen: Fahrspaß und Freude am Radfahren. Sie haben mit jedem einzelnen km, den sie mit dem Rad statt mit dem Auto zurückgelegt haben, etwas für ihre Gesundheit getan, ihre Fitness verbessert und waren gleichzeitig aktiv für den Umweltschutz. Bei der großen Radgala, die im September in Lauterach stattfand, wurden in drei Kategorien die TeilnehmerInnen mit Preisen bedacht. Die Begeisterung der BürgerInnen fürs Rad fahren wurde im Rahmen des Wettbewerbs beeindruckend dokumentiert. Über 260 TeilnehmerInnen radelten von April bis September mehr als 1.000 km, 92 TeilnehmeInnen kamen auf über 2.000 km. 8 Besonders aktiv dabei: Die über 60 Jährigen. In dieser Altersgruppe radelten 37 TeilnehmerInnen über 2.000 km! Bei den 40 bis 60 Jährigen waren es 34 Personen. Die TeilnehmerInnen aus Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt legten zusammen 763.881 Kilometer zurück, das entspricht 19 Fahrten um die Erde. Würde dieselbe Strecke mit dem Auto zurückgelegt, entstünden 127 Tonnen CO2. Die Verantwortlichen der plan-b Gemeinden nahmen die große Radgala dann auch zum Anlass, sich bei allen für ihr Engagement herzlich zu bedanken. Herbstzeit: Radzeit Die VertreterInnen der plan-b Gemeinden vergaben bei der Radgala nicht nur die Preise an die AlltagsradlerInnen. Sie bedankten sich auch bei Unternehmen, Vereinen, Verwaltungen und Schulklassen, die am diesjährigen Fahr Rad Wettbewerb teilnahmen. Und die plan-b Gemeinden setzen ihr Engagement auch in den kommenden Monaten fort „Herbst.Zeit:Los!“ lautet das Motto des Radherbstes, auch ein überraschendes Danke schön für RadfahrerInnen ist wieder in Planung. Also radeln Sie los! Ihre Gesundheit und die Umwelt danken es Ihnen schon jetzt. Die GewinnerInnen der Hauptpreise in drei Kategorien: EinsteigerInnen – am nächsten zur Stichzahl von 490 km kamen: Marjeta Ulmer (Wolfurt) Verena Schwärzler (Wolfurt) Marianne Riedmann (Hard) Marianne Hinteregger (Schwarzach) AlltagsradlerInnen – Rund 914 km radelten: Martin Widerin (Wolfurt) Claudia Örtle (Hard) Hannelore Bilgeri (Hard) Brigitte Kilzer (Hard) SportlerInnen – an die 1131 km fuhren: Hans Wiedenbauer (Wolfurt) Hubert Raich (Bregenz) Horst Waibel (Hard) Erika Moriggl (Hard) fenster Aus dem Rathaus · November 2009 Julia Meusburger, Hard SOZIALZENTRUM SENECURA Neues Büro im Sozialzentrum SeneCura für Mobilen Hilfsdienst Andrea Ettlinger, Bregenz Einsatzleiterin Doris Volgger und Sr. Sonja im Einsatz Das neue Büro des Mobilen Hilfsdienstes im Sozialzentrum SeneCura konnte zur Freude der Einsatzleiterin Doris Volgger Ende Oktober bezogen werden. Von großem Vorteil ist die zentrale Lage und die direkte Nähe zum Stützpunkt des Krankenpflegevereines. Lauteracher Senioren und Seniorinnen sowie pflegende Angehörige können sich über Hilfs-, Betreuungs- und Pflegemöglichkeiten am selben Ort erkundigen. Daneben lädt das Sozialzentrum SeneCura mit seinem gemütlichen Eingangsbereich zu einem Schwätzchen und zur Pause ein. Bürozeiten Mobiler Hilfsdienst Lauterach: Mo Mi Fr von 9 – 12 Uhr, Tel. 0664 / 88445615 erte RadfahrerInnen Julia Meusburger: „Als Diabetikerin gewinne ich durchs Radfahren enorm an Lebensqualität“ meint sie und möchte andere Diabetiker ermutigen, es ihr nachzumachen. Ihr Auto steht oft mehrere Wochen lang in der Garage, die Wege in der Gemeinde und der Region erledigt sie fast ausschließlich per Rad, die Einkäufe sowieso und so weit es geht ist sie wöchentlich einmal auf der Runde Buch – Alberschwende anzutreffen. Da ist klar, dass das Fahrrad auch im Urlaub dabei ist: Heuer ist sie Mur und Drau entlang geradelt – fast 1.000 km weit. In diesem Jahr war sie über 3.700 km am Rad unterwegs. Andrea Ettlinger ist körperlich gehandicapt, darum ist sie mit einem Dreirad unterwegs, die neugierigen Blicke stören sie schon lange nicht mehr. „Mir ist es wichtig zu zeigen, dass es geht und möglichst viele zu motivieren, es mir nachzumachen.“ Der Fahr Rad Wettbewerb hat sie ermutigt mehr zu radeln, anfangs kleinere Runden so um die 10 km in die allernächste Umgebung, mittlerweile ist sie – immer mit Helm – bis nach Hohenems, Dornbirn oder Klaus unterwegs. Ihr Ziel: Nächstes Jahr mit ihrem Mann gemeinsam die Bodenseerundfahrt zu absolvieren. Franz Wagenleitner ist begeisterter vielRadfahrer: „Es ist eine persönliche Bereicherung, mit dem Fahrrad, pfeifend unterwegs zu sein. Vorarlberg ist ein FahrradParadies.“ Seine spürbare Begeisterung schlägt sich im km-Stand nieder: 10.888 km hat er im Wettbewerbszeitraum erradelt. Er ist damit derjenige Teilnehmer, der die weiteste Distanz in den Wadeln hat. Wagenleitner liebt es, möglichst viele Wege mit dem Rad zurückzulegen und sagt: „Dabei erlebe ich meine Umwelt sehr bewusst und treffe unterwegs viele wunderbare Menschen.“ Er möchte auch andere motivieren, Rad zu fahren, und er beweist täglich, dass der Alltag mit dem Fahrrad bei jedem Wetter funktioniert. fenster 9 Aus dem Rathaus · November 2009 10 fenster Aus dem Rathaus · November 2009 Infos zur Thermografieaktion Heizkosten senken, Komfort steigern. Der Zustand von Außenwänden, Fenstern oder Anschlüssen am Gebäude entscheidet wesentlich über Behaglichkeit und Raumklima, besonders aber über die Höhe der Heizkosten. Doch wie findet man heraus, wie gut dieser Zustand ist und ob eventuell Nachbesserungen notwendig sind? Jede Oberfläche strahlt Wärme ab. Und zwar im Infrarotbereich. Weil sich die Wellenlänge der Strahlung abhängig von der Temperatur verändert, kann mit Hilfe einer Thermografiekamera die Ober flächentemperatur sichtbar gemacht werden. Weist ein Gebäude an bestimmten Stellen eine vergleichsweise hohe Oberflächentemperatur auf, kann das ein Hinweis auf z.B. mangelhafte Dämmung, eine Wärmebrücke oder schlecht eingebaute Fenster sein. Erst nachdem solche Schwachstellen entdeckt worden sind, besteht die Möglichkeit auch etwas dagegen tun. Beim Infoabend am 10. November in Wolfurt oder später im Gemeindeamt Lauterach hat man die Gelegenheit, sich zur Thermografieaktion anzumelden. Sobald es kalt genug ist, werden in der Nacht vier Außenaufnahmen von Ihrem Haus gemacht. Darüber wird man natürlich rechtzeitig informiert. Danach bringt ein eigens geschulter Energieberater die Aufnahmen zu Ihnen nach Hause und bespricht sie gemeinsam mit Ihnen. Dabei kann man den Zustand des Gebäudes einordnen. Sollten Sie dabei einen dringenden Handlungsbedarf feststellen, können Sie mit dem Energieberater mögliche nächste Schritte besprechen und wichtige Tipps einholen. Was kosten die Aufnahmen? Thermografie gibt es nicht zum Nulltarif. Durch die Unterstützung der Gemeinden und ihrer Partner während der Thermografieaktion ist jedoch lediglich ein geringer Selbstbehalt zu bezahlen: Wohngebäude mit 1 - 4 Wohnungen: € 50, Wohngebäude mit 5 - 8 Wohnungen: € 80 größere und gewerbliche Objekte auf Anfrage. Infos zur Thermografieaktion Eine Thermografie ist aufwändig und kostet Geld. Die e5-Gemeinden Schwarzach und Wolfurt sowie die Gemeinden Bildstein, Hard, Kennelbach und Lauterach ermöglichen mit der Thermografieaktion einmalig eine kostengünstige Aufnahme Ihres Hauses. Die Details zur Aktion gibt es an dem kostenlosen Infoabend zur e5-Thermografieaktion am Dienstag, den 10. November, um 19.30 Uhr, im Cubus in Wolfurt Anmeldungen im Gemeindeamt vom 11. bis zum 27. Nov. 09, wenn Sie Ihr Haus vor dem Jahr 1990 bezogen haben bei: Reinhard Dobler Tel. 6802 – 45, reinhard.dobler@lauterach.at fenster 11 Aus dem Rathaus · November 2009 Baustelle Hofsteigstraße und Staufnerweg Die Bauarbeiten beim Montfortplatz schreiten zügig voran Im Zuge der Kanalerneuerung an der Hofsteigstraße wurden auch die Wasser- und Gasleitungen eingebaut An der Hofsteigstraße wurde im Zuge der Kanalerneuerung auch die Wasser- und Gasleitung, die Straßenentwässerung sowie die Versorgungsleitung der geplanten Nahwärmeversorgung eingebaut. Bis auf den farbigen Ockerbelag ist die Hofsteigstraße vor der SeneCura fertiggestellt. Termingerecht zum Einzug wurden die Asphaltierungsarbeiten im Eingangsbereich der SeneCura sowie an der Hofsteigstraße abgeschlossen. Zur Zeit sind im Staufnerweg die Arbeiten für den Straßenbau in Gange. Auch hier wurde im Zuge der Kanalerneuerung die Wasserleitung und die Straßenentwässerung mit ausgeführt. Die Engstelle im Bereich des Hauses Hutter wurde mit Hilfe eines Grabenverbaues ohne Probleme bewältigt. Die Erneuerung 12 des Ortskanals wurde zwischenzeitlich bis zum Anschluss an den Bestand im Bereich der Raiffeisenbank ausgeführt. In einem weiteren Bauabschnitt konnte Ende August mit den Arbeiten für die Außenraumgestaltung des Sozialzentrums begonnen werden. Auch diese sind zwischenzeitlich schon soweit fortgeschritten, dass nun asphaltiert werden kann. Die gesamten Baumeisterarbeiten im Bereich Hofsteigstraße und Staufnerweg sowie die Außengestaltung des Sozialzentrums werden in den nächsten Tagen fertiggestellt sein. Des weiteren wurden die Vorarbeiten für den Kinderspielplatz des Kindergartens bereits ausgeführt. Nun wird sich die Marktgemeinde Lauterach um die gärtneri- schen Arbeiten kümmern, diese sollten bis Ende November fertiggestellt sein. Die Organisation der Bauarbeiten gestaltete sich entsprechend schwierig, da parallel zu den Kanal- und Straßenbauarbeiten die Arbeiten beim Sozialzentrum stattfinden. Diese Schnittstellen konnten jedoch im Wesentlichen in Zusammenarbeit aller Beteiligten gut gemeistert werden. Bei der Durchführung einer so umfangreichen Baustelle mit den verschiedensten Bauteilen kommt es zwangsläufig immer wieder zu Behinderungen der Anrainer, wobei aber versucht wird diese so gering wie möglich zu halten. Wir möchten auf diesem Wege allen Anrainern für ihre Geduld und ihr Verständnis danken. fenster Aus dem Rathaus · November 2009 Schülerbetreuung neu in Lauterach Start der Schüler Mittagsund Nachmittagsbetreuung mit Beginn dieses Schuljahres Ab dem Schuljahr 2009/2010 bietet die Marktgemeinde Lauterach sowohl Mittags- wie Nachmittagsbetreuung an. Der Verein „Vorarlberger Tagesmütter gemeinnützige GmbH“ kurz VTB hat die Organisation der Schülerbetreuung in den zwei Schulen übernommen. Sie organisiert die Betreuung der Schüler der Volksschulen Unterfeld und Dorf. Die Verantwortlichen der Gemeinde Lauterach, der VBT, die BetreuerInnen und die Schulen legen großen Wert darauf, den Eltern sowie den SchülerInnen eine freundliche, spannende und anregende Schülerbetreuung anzubieten. Dies geschieht in zweierlei Form: In der VS Unterfeld, wo eine Räumlichkeit für die Schülerbetreuung vorhanden ist, wird das Essen (3-gängiges Menü) geliefert und die Kinder werden in der Schule betreut, es können dort auch das Freigelände und die Turnhalle genützt werden. In der Schülerbetreuung haben die Kinder nach dem gemeinsamen Essen die Mög- „Die Betreuung wird heuer erstmals auch ab einer Anmeldung pro Tag durchgeführt, sodass die Eltern wirklich entlastet werden“ Vizebürgermeisterin Doris Rohner schuldirektor Otto Nester, statt. „Ich freue mich, dass nun auch die Schüler in den beiden Lauteracher Volksschulen an allen Schultagen betreut werden können. Diese Betreuung wird heuer erstmals auch ab einer Anmeldung pro Tag durchgeführt, sodass die Eltern wirklich entlastet werden“, meint Vizebürgermeisterin Doris Rohner (Referentin für Bildung, Kinderbetreuung und Senioren) lichkeit, zwischen Sport, Spiel oder Hausaufgabenbetreuung zu wählen. Für die Kinder der Volksschule Dorf findet das Mittagessen in den neuen Räumlichkeiten des Hauses des Generationen SeneCura Lauterach statt, die Nachmittagbetreuung in der Seifenfabrik „Pässler und Schlachter“. Bei der Nachmittagsbetreuung wird gespielt und gebastelt und es können auch Hausaufgaben erledigt werden. Die Betreuer übernehmen dabei gerne eine unterstützende Funktion. Die Schülerbetreuung in der Hauptschule Lauterach findet in der bewährten Form, organisiert von Haupt- Nähere Auskünfte und Informationen erteilen gerne: Margot Kernbichler, Verein Tagesbetreuung Vlbg. Tagesmütter GmbH Tel. 0664/1272723 Gemeindeamt Lauterach, Sonja Kiesenebner Tel. 6802 – 15 erreichbar: Mo 8 – 12 u. 14 – 16 Uhr, Mi 8 – 12 Uhr www.verein-tagesbetreuung.at fenster 13 Aus dem Rathaus · November 2009 Heizkostenzuschuss für das Jahr 2009/10 Anzahl Erwachsene (alleinstehend, alleinerziehend, Ehepaar, Lebensgemeinschaft oder sonst max. 2 E) Anzahl Kinder bzw. weitere erwachsene Person im Haushalt Mtl Nettoeinkommen bis höchstens Euro Mtl Nettoeinkommen + 10 % in besonders berücksichtigungswürdigen Fällen (Härtefall) 1 2 - 1.010,-1.500,-- 1.111,-1.650,-- 1 1 1 1 1 2 3 4 1.142,-1.274,-1.406,-1.538,-- 1.256,-1.401,-1.547,-1.692,-- 2 2 2 2 1 2 3 4 1.632,-1.764,-1.896,-2.028,-- 1.795,-1.940,-2.086,-2.231,-- Wie in den vergangenen Heizperioden besteht auch in der Heizperiode 2009/10 für Personen, die ihren Lebensunterhalt, zu dem auch die Kosten für Beheizung zählen, für sich und für die in Familiengemeinschaft lebenden unterhaltsberechtigten Angehörigen voraussichtlich nicht oder nicht ausreichend selbst beschaffen können die Möglichkeit, eine finanzielle Hilfe zu erhalten. Antragstellung und Ausbezahlung: Der Heizkostenzuschuss kann im Zeitraum vom Montag, den 19. Oktober 2009 bis Freitag, den 12. Februar 2010, beim Marktgemeindeamt Lauterach – Abt. III Bürgerdienste beantragt werden. Personen, die aus Mitteln der Sozialhilfe unterstützt werden oder die zur Zielgruppe der Grundversorgungsvereinbarung zählen, haben keinen Anspruch auf diesen Zuschuss, da deren Aufwand für Beheizung bereits im Rahmen der Sozialhilfe getragen wird. Berücksichtigung von Einkommen und Vermögen: a) Einkommen Das monatliche Haushaltseinkommen darf höchstens betragen: siehe Tabelle. Als Einkommen gelten alle Einkünfte aus selbständiger Arbeit, aus nicht selbständiger Arbeit, aus Gewerbebetrieb, aus Landund Forstwirtschaft sowie aus Vermietung und Verpachtung. Zum Einkommen zählen somit insbesondere Löhne, Gehälter, Renten, Pensionen, Leistungen aus der Arbeitslosen- und der Krankenversicherung, weiters Wohnbeihilfen, Unterhaltszahlungen jeglicher Art, Kinderbetreuungsgeld und Lehrlingsentschädigungen. Nicht als Einkommen gelten Familienbeihilfen, Familienzuschüsse, Kinderabsetzbeträge, Studienbeihilfen, Pflegegelder, Zuschüsse im Rahmen der Unterstützung der 24-Stunden-Betreuung oder bei sonstiger ambulanter Pflege, Opferrenten nach dem Opferfürsorgegesetz sowie Grundrenten nach dem Kriegsopferversorgungs- und Heeresversorgungsgesetz. Unberücksichtigt bleiben auch allfällige Sonderzahlungen (sogenannte 13. und 14.). Tatsächlich geleistete Unterhaltszahlungen werden bei der Ermittlung der Höhe des Einkommens bis zu einem Betrag von € 132,00 pro Person berücksichtigt. Sämtliche Einkommen bzw. zu leistende Unterhaltszahlungen sind durch möglichst aktuelle Unterlagen (z.B. Pensionsbezugsabschnitt, Gehaltszettel, Kontoauszug, Wohnbeihilfebestätigung) nachzuweisen. b) Vermögen Die Vermögenssituation bleibt gänzlich außer Betracht. Bei Zuschussgewährung wird der Heizkostenzuschuss von € 250,-- unverzüglich ausbezahlt. Für weitere Fragen steht Ihnen das Marktgemeindeamt Lauterach - Abt. III – Bürgerdienste Tel. 6802 Herr Fessler (DW 12) oder Herr Rainer (DW 13) gerne zur Verfügung. 14 fenster Aus dem Rathaus · November 2009 11. Dorener Bike-Event im Zeichen von „Licht ins Dunkel“ Bereits zum 11. Mal veranstaltete der SV Doren das International hervorragend besetzte 10 Stunden Bike Event. Neben den sportlichen Höchstleistungen wollte der Veranstalter diesem großen Event auch eine soziale Note geben. Zum dritten Mal hatte deshalb der Behindertensportverband Vorarlberg (BSV) dabei die Gelegenheit, auf die Vielfalt des Vorarlberger Behindertensportes aufmerksam zu machen. Neben der Präsentation im eigenen Zelt im Start- und Zielgelände wurde eine Vorderwaldrundfahrt durchgeführt an der sich einige Sportler des BSV und Präsident Josef Fink beteiligten. Mit zwei Begleitfahrzeugen wurden 11 Gemeinden angefahren und Spenden für die Aktion „Licht ins Dunkel“ gesammelt. Dabei kam der stolze Betrag von € 1.300 zusammen. Auch die Marktgemeinde Lauterach beteiligte sich an dieser tollen Spendenaktion. Bgm. Elmar Rhomberg und LR Mag. Karlheinz Rüdisser konnten die Spende für die Aktion „Licht ins Dunkel“ bei dieser Gelegenheit an den Präsidenten des Behinder- ten Sportverbandes Vorarlberg Josef Fink übergeben. www.bsv.or.at fenster 15 Aus der Gemeinde · November 2009 Unternehmerabend des Handwerker- und Wirtschaftsvereins Der Handwerker- und Wirtschaftsverein Lauterach konnte bei seinem ersten Unternehmerabend rund 40 Teilnehmer im Sutterlüty Achpark begrüßen. Ing. Werner Fink von der RLB Bregenz zeigte die verschiedenen Möglichkeiten von Förderungen auf. Mag. Lothar Blum (Steuerkanzlei Blum, Lauterach) wies unter anderem auf das Auslaufen der begünstigten Besteuerung der nicht entnommenen Gewinne hin und gab einen Ausblick auf die kommenden Steueränderungen. Mag. Arnold Kessler (Generali Versicherung) berichtete über die Vorteile einer Pensionszusage und die Notwendigkeit von Unternehmen sich mit dem Thema Abfertigungsvorsorge auseinanderzusetzen. Ludwig Greisel (Geschäftsführer ProRent Der Finanzplaner) konnte in seinem Referat „Navigieren in der Krise“ zahlreiche nützliche Tipps aus der Praxis zur Hand geben. Beim exzellenten Buffet der Firma Sutterlüty konnten sich die Unternehmer noch über Rund 40 Besucher nahmen am Unternehmerabend des Handwerker- und Wirtschaftsvereines teil das Gehörte austauschen und den Abend ausklingen lassen. Aufgrund der zahlreichen positiven Rückmeldungen plant der Handwerker- und Wirtschaftsverein in Zukunft solche Unternehmerabende regelmäßig zu veranstalten. All jene, die nicht dabei sein konnten, haben die Möglichkeit die Referate beim Handwerker- und Wirtschaftsverein office@wirtschaftsverein.at anzufordern. Eine Lehrerin geht in die Luft Anfang Oktober erfüllte sich Frau Renate Walser-Brugger einen lang gehegten Wunsch. Mit einem Ballonflug startete sie in den wohlverdienten Ruhestand. Begleitet wurde sie dabei von ihrem Gatten Peter, dem Direktor Hubert Köb und einem befreundeten Ehepaar. Die SchülerInnen und LehrerInnen der Schule Lauterach-Unterfeld waren selbstverständlich beim Start dabei und genossen dieses Spektakel in vollen Zügen. Frau Walser-Brugger unterrichtete in der Schule Lauterach-Unterfeld vierzehn Jahre lang SchülerInnen der ASO-Klassen. Immer löste sie ihre Aufgaben vorbildlich und mit großem Einfühlungsvermögen. Bei der Verabschiedungsfeier am 30. September 2009 bedankten sich der Direktor sowie der gesamte Lehrkörper für ihren bewundernswerten Einsatz und die hervorragende Zusammenarbeit. Die SchülerInnen, LehrerInnen, der Herr Direktor sowie das nicht unterrichtende Personal wünschen Frau Walser-Brugger das Allerbeste für ihre Zukunft! 16 Mit einem Ballonflug startete Renate Walser-Brugger in den wohlverdienten Ruhestand fenster Aus der Gemeinde · November 2009 BAUHOF Richtfest Im Oktober feierte der Bauhof Richtfest für die vorwiegend in Eigenregie errichtete neue Lagerhalle. Bei dieser Halle wurden die Stahlsteher und Leimbinder des in der Hofsteigstraße abgetragenen Alexandra Haan am Piano Das Vokalensemble Crescendo mit Organisator Christof Döring Ansturm auf die Alte Seifenfabrik Lange Nacht der Museen – 200 Besucher Auch in diesem Jahr beteiligte sich die Marktgemeinde Lauterach-Kultur mit der Ausstellung „Europa im Dialog – Ringelspiel“ an der langen Nacht der Museen. Ca. 200 Besucher sahen die Installation von Stefan Waibel aus Dornbirn und die Bilder von Sevda Chkoutova aus Bulgarien. Das Vokalensemble „Crescendo“ lud mit seinen Liedern zum Verweilen ein. Dabei kam bei den Interpretationen auch der Humor nicht zu kurz. Den zweiten Teil des Abends gestaltete musikalisch Alexandra Haan auf ihrem Piano. Durch ihre Melodien und durch das schummrige Licht der Kunstinstallation entstand die Atmosphäre einer gehobenen Pianobar. Für die Organisation des Abends in Zusammenarbeit mit dem ORF zeichneten Anna Huber, Christof Döring und Frauen des Frauenbundes Guta. Vorschau: Im nächsten Jahr wird mit dem jungen EU-Land Litauen künstlerischen Dialog geführt. Lagergebäudes der Firma Schertler verwendet. Somit konnten die Baukosten gering gehalten werden. Die neue Halle dient vor allem der Lagerung von Maschinen und Geräten, die vorher der Witterung ausgesetzt waren sowie als Streusalzlager. Die Grünmüllabgabe im Bauhof für den Monat November: Mo, Mi und Fr von 15 – 17 Uhr, Sa von 8 – 12 Uhr fenster 17 Werbung · November 2009 18 fenster Aus der Gemeinde · November 2009 Liebe Grüße aus Ghana 2007 – 2009 Wir, Christina Milz und Raphaela Dörler, wollten schon immer nach der Matura nach Afrika um dort mit Kindern zu arbeiten. So kam es, dass wir im November 2007 nach Ghana flogen. Wir arbeiteten für vier Monate in einem Waisenheim in Tamale, einer Stadt im Norden Ghanas. Anfänglich war der Lebensstil und die vorherrschenden Werthaltungen für uns ungewohnt und schwer zu verstehen. Doch bald hatten wir uns daran gewöhnt und fühlten uns sehr wohl. Wir wohnten bei einer einheimischen Familie, bei der wir am afrikanische Alltagsleben teilnehmen durften. Die Arbeit im Waisenheim war oft anstrengend, aber alleine ein Lächeln der Kinder machte alles wieder gut. Unsere Aufgabe im Waisenheim war die Rund um Betreuung der Kinder. Babys füttern, beim Essen helfen, Windeln wechseln, anschließendes Waschen und Anziehen der Kinder. Natürlich gab es neben der Arbeit auch genug Zeit, um mit den Kleinen zu spielen, zu basteln und zu lachen. Die Lebensbedingungen sind anders als wir es in Österreich gewohnt sind. So werden die Kinder noch mit Stoffwindeln gewickelt, es gibt kein fließendes Wasser, natürlich auch kein warmes Wasser und gekocht wird über offenem Feuer. Die Wäsche wird noch von Hand gewaschen. Mit Unterstützung der Marktgemeinde Lauterach aus dem EntwicklungshilfeDas Waisenheim in Tamale Mandea, Timothy, Fatimata, Luckman und Fichata topf konnten wir „Windelüberhosen“, Spielsachen und Medikamente kaufen. Bei unserem zweiten Besuch im September 2009 waren zu unserer Freude einige die- ser Dinge immer noch in Verwendung. Wir möchten uns im Namen der Kinder für die Unterstützung durch die Marktgemeinde Lauterach recht herzlich bedanken. Wir freuen uns die Verlegung der Praxis Dr. Groß bzw. Dr. Groß-Robol in die Bundesstraße 32a, Lauterach (direkt neben der Polizei) bekannt zu geben. Die Praxis ist ab dem 9. November am neuen Standort für Sie geöffnet. Wir sind unter derselben Telefonnummer wie bisher erreichbar. Tel: 05574 / 82161, Fax: 05574 / 82161-20 Die Ordinationszeiten bleiben ebenfalls unverändert. Mo, Mi, Do, Fr: 7.30 – 11 Mo: 14 -16 Mi: 17 –19 Do: 15 - 17, sowie nach Vereinbarung Di: geschlossen Wir danken Ihnen für ihr bisheriges Vertrauen und würden uns freuen, Sie in der neuen Praxis wiederum begrüßen zu dürfen! Ihr Praxisteam Dr. Groß fenster 19 Aus der Gemeinde · November 2009 Krankenpflegeverein Wir sind umgezogen Mitte September ist der Krankenpflegeverein in die neuen Räumlichkeiten im Haus der Generationen umgezogen. Das Büro und der Ambulanzraum befinden sich im Erdgeschoss gegenüber dem Friedhof, rechts neben der Tiefgarageneinfahrt. Der Zugang erfolgt über den Haupteingang. Der Krankenpflegeverein bedankt sich bei den Mitarbeitern des Bauhofes, die beim Transport der Möbel behilflich waren. Sobald der Um- und Einzug mit all seinen Konsequenzen abgeschlossen ist, werden die Mitglieder ambulante Dienste, wie Blutdruckmessen, Verbandswechsel usw. im Ambulanzraum anbieten können. Details dazu erfahren Sie zu gegebener Zeit. Telefon– und Faxnummern sind unverändert geblieben. Wir begrüßen Frau Höfle, die am 1. Oktober den Dienst in unserem Team angetreten hat. Sie absolvierte ihre Ausbildung zur Diplomierten GesundheitsUnser Pflegeteam: DGKS Judith Fleisch, Brigitte Höfle, Edith Grabher, Christa Brunnschweiler, Sonja Kaiser (Pflegedienstleiterin), Magdalena Schwärzler, Elisabeth Biedermann und Krankenschwester an der Gesundheits- und Krankenpflegeschule in Bregenz. Sie lebt in Dornbirn und ist Mutter von zwei Kindern. Derzeit steht sie in Ausbildung zur transaktionsanalytischen Beraterin. Frau Höfle folgt Katrin Dallago nach, die unser Team auf eigenen Wunsch verlassen hat. Praxiseröffnung an der Bundesstraße Dr. Burkard Wolf Dr. Burkhard Wolf freut sich, die Eröffnung seiner Arztpraxis für Allgemeinmedizin an der Bundesstraße 32, am 2. November 2009 bekannt geben zu dürfen. Dr. Wolf ist verheiratet, Vater zweier Kinder und absolvierte sein Medizinstudium an der Leopold Franzens Universität in Innsbruck. Zwei Jahre lang arbeitete der Arzt für Allgemeinmedizin in Norwegen. Im Sanatorium Mehrerau in Bregenz konnte er als Stationsarzt seine Fachkenntnisse weiter vertiefen. Mehrere ÖAK-Diplome, wie Geriatrie, Ernährungsmedizin und das Notarzt Diplom und einige mehr absolvierte Dr. Wolf in seiner beruflichen Laufbahn. Ab November wird er als Arzt für Allgemeinmedizin für alle Kassen in Lauterach zur Verfügung stehen. Dr. Burkard Wolf Ordinationszeiten Mo Di Mi Do Fr 8 – 12 Uhr 8 – 12 Uhr 8 – 12 Uhr 15 – 17 Uhr 8 – 12 Uhr 16 – 18 Uhr Tel. 05574 / 63406, alle Kassen 20 fenster Aus der Gemeinde · November 2009 „Hoch hinaus“ ging es beim Kletterkurs Das Leben im Jannersee wird untersucht Realität und Abbildungen: Die Schülerin Emelie Schipek vor den Kunstwerken Neuigkeiten aus dem Borg Sport- und Englischwoche Anfang Oktober fand in Tschagguns die kombinierte Sport- und Englischwoche der 5. Klassen statt. Die Schüler konnten dabei zwischen den Sportarten Klettern, Tennis, Reiten, Biken und Tanzen wählen. Zusätzlich gab es muttersprachlichen Unterricht mit Englisch-Lehrern von „Stafford House“. Der frühe Termin diente auch zur Stärkung der Klassengemeinschaft. Planktonfischen am Jannersee Unter der Leitung von Professor Matthias Ender fischte die Biologie-Wahlpflichtfachgruppe der 7c – wie im Bild Tina Zehentner – im Jannersee nach Plankton. Der Fang wurde anschließend in der Schule unter dem Mikroskop analysiert. Besuch im Kunsthaus Unter der Leitung von Professorin Veronika Gerber besuchten die 6c- und 5b-Klasse im Bregenzer Kunsthaus die Ausstellung von Antony Gormley. Präsentiert wurden vier zentrale Werke des britischen Künstlers, der sich der Skulptur und ihrer Raumwahrnehmung widmet. Beeindruckend waren vor allem die „menschlichen Stahlbetonhüllen“. fenster 21 Aus der Gemeinde · November 2009 22 fenster Aus der Gemeinde · November 2009 Mobile Jugendarbeit Lauterach Die MOJA ist ein Teil der Offenen Jugendarbeit Lauterach. Seit gut drei Jahren sind die JugendarbeiterInnen der Marktgemeinde im gesamten Ortsgebiet mit dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs. In dieser Zeit konnten die Einsätze durch personelle Aufstockung zunehmend ausgeweitet werden. MOJA differenziert sich von der klassischen Offenen Jugendarbeit dadurch, dass ein aufsuchender Ansatz verfolgt wird um somit ein anderer Zugang zur Zielgruppe zu ermöglichen. Die MOJA arbeitet dabei mit allen präsenten Formen der Jugendkultur, die zur sinnvollen Freizeitgestaltung eingebunden werden. MOJA basiert auf intensiver Beziehungsarbeit zu den Jugendlichen im öffentlichen Raum und knüpft an die Ressourcen dieser Zielgruppe an. Der Kontakt entsteht auf niederschwelliger, unbürokratischer Basis und ist natürlich freiwillig. Durch kontinuierliche Einsätze haben die jungen Mitbürger somit einen dezentralen Ansprechpartner für jegliche Probleme und Interessen, der ihnen Verschwiegenheit garantiert und die versucht vermittelnd bzw. unterstützend zu agieren. Die MOJA Lauterach versteht sich als parteiliches Sprachrohr der Jugendlichen und sucht genau diese in ihrer eigenen Lebenswelt auf und akzeptiert die jungen Menschen in ihrer Verschiedenheit unabhängig von Weltanschauung, Nationalität, Geschlecht, Kultur und sozialem Status. Gerade im vergangenen Sommer kam die MOJA verstärkt auf Lauterachs öffentlichen Plätzen und vor allem auf dem Jugendplatz bei der Alten Seifenfabrik zum Einsatz. MOJA ermöglichte den Jugendlichen, sich an Gestaltungs- und Umsetzungsprozessen zu beteiligen, was im konkreten Fall bedeutet, dass zahlreiche junge Menschen an der Errichtung des Jugendplatzes mitmachten. Ähnlich dem Motto des Jugendsozialarbeitsprojektes „Frischluft“ konnten so über die MOJA Freiräume geschaffen, gestaltet und hoffentlich auch für die Zukunft erhalten werden. Die MOJA Lauterach sieht ihren Auftrag nicht darin, Plätze zu betreuen, sondern hat die Funktion Probleme, Interessen und Bedürfnisse der Jugendlichen im öffentlichen Raum aufzugreifen und angemessen zu intervenieren. MOJA kann keine Probleme der Erwachsenen bzw. Probleme, die Erwachsene mit Jugendlichen haben lösen, sondern versucht vielmehr der gesellschaftlichen Ausgrenzung von jungen Menschen entgegen zu wirken, indem sie in ihren Handlungskompetenzen gestärkt werden und bei der Umsetzung ihrer Interessen Unterstützung erhalten und sich langfristig die Rahmenbedingungen für ein Miteinander der Generationen verbessern. Offene Jugendarbeit Lauterach Mag. (FH) Simon Kresser Montfortplatz 2 Tel.: 0664 / 9642341 Email: simon.kresser@lauterach.at Offene Jugendarbeit Lauterach Klipp und Klar Sexualpädagogischer Workshop Die Offene Jugendarbeit Lauterach veranstaltete im Jugendtreff „Rise up“ einen Sexualworkshop unter der Anleitung ausgebildeter SexualpädagogInnen der „Amazone“. Viele Jugendliche nutzten die Gelegenheit, sich zu Informieren und Fragen zu stellen. Gestartet wurde mit einem Spiel „Let’s play about sex“ dort wurden Fragen und Anliegen zum Thema Liebe, Sexualität und Verhütung bei entspannter und vertrauensvoller Atmosphäre beantwortet. Im Anschluss daran gab es eine Mädchen bzw. Burschen Gruppe. Das bot die Möglichkeit, geschlechtsspezifische Themen zu besprechen, aufzuklären und zu veran- schaulichen. Die Jugendlichen waren sehr interessiert, mit Neugierde und Spaß dabei und nahmen mit Sicherheit einige wertvolle Tipps mit auf den Weg. fenster 23 Werbung · November 2009 24 fenster Zum Sammeln einfach herausnehmen! November 2009 · Dokumentation der Kulturlandschaft Lauterach fenster 25 Dokumentation der Kulturlandschaft Lauterach · November 2009 26 fenster November 2009 · Dokumentation der Kulturlandschaft Lauterach fenster 27 Dokumentation der Kulturlandschaft Lauterach · November 2009 28 fenster Aus der Gemeinde · November 2009 Wie‘s früher war… Auf dem Weg zum Sozialzentrum Das Armenhaus 1867 bis 1959 rechts: das Mädchenschulhaus (bis 1951 genutzt) links: das Wirtschaftsgebäude (Großbrand 1960) im Vordergrund: Einmündung der Karl Höll Straße im Bau Entbindungsheim – Altersheim – Alterskrankenstation 1960 In der Ausschusssitzung vom 12. Mai 1854 wurde darüber beraten, ob man gesinnt sei, in hiesiger Gemeinde einer allgemeinen Versorgungsanstalt für Arme und bresthafte Leute beizutreten oder ob die Gemeinde Lauterach die ihrigen Armen alleinig zu versorgen gedenke und entschied sich allgemein für das letztere. Auch die Erstellung eines eigenen Armenhauses stand zur Diskussion. Dazu hieß es, man habe schon durch mehrere Jahre im hiesigen Schulhaus Gemeindearme untergebracht und im vorigen und diesem Jahr bedeutende und zweckmäßige Bauten für die Unterbringung der Armen in demselben vorgenommen und zweckmäßig ausgeführt. Das noch mangelnde ist man gesinnt, noch in diesem Sommer vollständig herzustellen. Sollte sich der Fall ereignen, dass die hergerichteten Zimmer zu diesem Zwecke zu wenig Raum bieten, so ist man ebenfalls entschlossen, ein ganz neues und zweckmäßiges Haus beizustellen. Zufolge Auftrag des löbl. Bezirksamtes vom 30.1.1855 wurde der Gemeindevorsteher angehalten, den Gemeindeaus- schuss zu versammeln und anzuhalten, eine Armenkommission auf der Grundlage der bisherigen Einrichtung zu erwählen. Im Jahre 1867 ermöglichte J. Geb. Gmeiner mit einer Stiftung von 3000 Gulden der Gemeinde das ehemalige Gasthaus „Rößle“ zu kaufen und zum Armenhaus umzubauen. Seine vielschichtige Nutzung kann im Heimatbuch auf Seite 122/23 nachgelesen werden. 1959 wurde es aufgelassen, zwei Jahre danach abgebrochen und später mit dem Montfortplatz überbaut. 1961 waren die Planungsarbeiten für das neue Alters- und Entbindungsheim abgeschlossen. 1964 wurde mit dem Bau begonnen, 1966 fand die Eröffnung statt. Von 1973 bis 1975 kamen hier jährlich bis zu 180 Kinder zur Welt. Der Geburtenrückgang in den folgenden Jahren führte zur Schließung der Entbindungsstation am 1. Mai 1977. Darin wurde eine Alterskrankenstation mit 7 Betten eingerichtet. Nun konnten im Hause 21 betagten MitbürgerInnen Aufenthalt und Pflege geboten wer- den. 1986 wurde ein Pflegebad eingerichtet und im folgenden Jahr S 600 000.- für umfangreiche Sanierungsarbeiten im Aufenthalts- und Sanitärbereich aufgewendet. 1990 wurden ein umfassender Umbau und eine Erweiterung um ein Rollstuhl- und behindertengerechtes erstes Stockwerk mit einer Erhöhung der Bettenzahl auf 35 in Angriff genommen. Die Eröffnung fand am 28.6.1992 statt. 2000 erhielt das Seniorenheim die QAPAuszeichnung, eine Bestätigung, dass die Mitarbeiter um hohe Lebensqualität bemüht sind. 2004 folgte das Gütesiegel für bewohnergerechte Tagesgestaltung. 2005 bewertete eine Arbeitsgruppe ein Projekt zur Errichtung eines Sozialzentrums. Das Konzept der Fa. Senecura wurde als das Beste erachtet. Anfang 2007 wurde die Betriebsführung des bestehenden Seniorenheimes an Senecura übergeben. Am 15.Juli 2008 wurde der Grundstein für das neue Senecura Sozialzentrum auf dem ehemaligen Schertler – Alge Areal gelegt. fenster 29 Werbung · November 2009 30 fenster Aus der Gemeinde · November 2009 Sicherheitstipps für die Heizsaison Mit der kalten Jahreszeit startet auch wiederum die Heizsaison. Hier einige Tipps und Anregungen die zu beachten sind damit gemütliche Wärme nicht mit dem „Besuch“ der Feuerwehr und einem Inferno endet. Offene Kamine: Funken und herausfallendes brennendes oder glühendes Holz können brennbare Materialen entzünden. Da Funken oft meterweit spritzen, können Kleidung, Polstermöbel, Bodenbeläge, Vorhänge, Papier usw. auch in größerer Entfernung entzündet werden. Schutz gegen diese Brandgefahren bieten Funkengitter. Wichtig ein angeheizter offener Kamin nie unbeaufsichtigt lassen. Kachelöfen: Verwenden Sie nur gut getrocknetes Holz. Holz das zu wenig gelagert wurde und nicht ausreichend abgetrocknet ist verursacht die Verpechung Ihres Kamins was zum Kaminbrand führen kann! Lassen Sie nach dem Anheizen die Ofentüre so lange offen bis das Holz zu einem niedrigen Glutstock abgebrannt ist. Erst dann die Ofentüre komplett schließen. Wird die Türe zu früh geschlossen können sich brennbare Gase bilden die explodieren können. Glutreste in der Asche: In der vermeintlich erkalteten Asche können sich noch bis zu 72 Stunden Glutreste verbergen. Asche daher nie in leere Waschmittelkartons, Schachteln oder Kunststoffbehälter leeren! Zur sachgerechten Entsorgung eignen sich nur Metallbehälter mit Deckel! Elektroheizgeräte: Diese können besonders dann gefährlich werden wenn sie alt oder teilweise defekt sind (geknickte Kabel/Heizspiralen, schadhafte Stecker usw.). Vermeiden Sie auch stärkere Verstaubungen. Die unmittelbar glühenden Teile können brennbare Materialien entzünden, wenn sich diese zu nahe am oder sogar auf dem Gerät befinden. Daher: Papier oder Kleidungsstücke nie auf Heizgeräte zum Trocknen legen! Jährliche Überprüfung: Lassen Sie Ihre Heizanlage für feste, flüssige oder gasförmige Brennstoffe oder Ihre Hackschnitzelheizung vor Beginn der Heizsaison auf Funktionssicherheit überprüfen. Eine Information der örtlichen Feuerwehr in Zusammenarbeit mit der Brandverhüttungsstelle. Feuerwehrgroßeinsatz beim Haus der Generationen Die Ortsfeuerwehr Lauterach hält im neuen Haus der Generationen an der Hofsteigstrasse ihre diesjährige Jahresabschlussübung ab. Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften, unterstützt durch den Steiger der Ortsfeuerwehr Wolfurt und der Drehleiter der Feuerwehr Hard, wird die örtliche Feuerwehr anhand einer Annahme eines Brandes im neuen Gebäude des SeneCura Sozialzentrums die modernen Sicherheitseinrichtungen, Zufahrten und Zugänge austesten. Somit soll im Ernstfall der Feuerwehr die örtlichen Gegebenheiten vertraut sein um die schnellstmögliche Evakuierung des Gebäudes zu sichern. Weitere Unterstützung leistet die Ortsfeuerwehr Bildstein, die den neuen Atemschutzsammelplatz des Löschkreises Hofsteig im Rahmen der Übung erproben wird. Die Ortsfeuerwehr Lauterach lädt die interessierte Lauteracher Bevölkerung recht herzlich zum Zuschauen bei dieser Großübung ein. Personenrettung bei der Übung im alten Seniorenheim im Herbst 2004 Die diesjährige Abschlussübung findet im Haus der Generationen statt Jahresabschlussübung der Ortsfeuerwehr im Haus der Generationen an der Hofsteigstrasse am Samstag, dem 7. November um 15 Uhr fenster 31 Aus den Vereinen · November 2009 1. Vorarlberger Bowlingclub Das derzeitige Jugendteam v.l.n.r: Sarah, Ronald Detomaso (Trainer), Marco, Felix, Hubert Kühlechner (Trainer) und Adrian Bowling ist ein sehr beliebter Volkssport in den USA und wird immer beliebter in Österreich. Ob Kindergeburtstag, Betriebsausflug oder einfach ein gemütlicher Abend mit Freunden, zu immer mehr Anlässen zieht es die Menschen auf die Bowlingbahnen. Einzig was die Vereinssportler angeht, ist das klassische Kegeln der amerikanischen Variante noch voraus, das allerdings möchte der 1.VBC gerne ändern. Das Interesse der Jugend ist groß. Der 1. VBC hat ein spezielles Jugendtraining ins Leben gerufen, zu dem interessierte Jugendliche zwischen zehn und fünfzehn Jahren Freitags um 16 Uhr zum Schnuppern ins Strike-Center kommen können. Während die Eltern bei einer Tasse Kaffee die ersten Erfolge ihrer Sprösslinge beobachten, bemühen sich Hubert Kühlechner, unterstützt von einem weiteren Vereinstrainer, dem Nachwuchs die ersten Grundlagen des Bowlingssports beizubringen. Mit viel Geduld trainiert er die Ballabgabe und erklärt Körper- und Handhaltung. Erst dann lernen die Kids die ersten Anlaufschritte. Fällt der erste Strike, sind also alle zehn Pins vom Parkett gefegt, ist die Begeisterung groß und der Eifer wächst. Immerhin konnten Sarah, Felix und Marco schon die ersten Erfolge bei der Landesmeisterschaft 2009 verbuchen. Noch nicht einmal ein Jahr im Verein haben sie schon die erste Turniererfahrung erfolgreich hinter sich gebracht und können es kaum erwarten, demnächst auch in der Bayrischen Kreisliga Süd an den Start zu gehen. Karate Club – Vlbg. Nachwuchsmeisterschaft 2 x Gold, 3 x Silber und 4 x Bronze für den Nachwuchs des Shotokan Karate Club Lauterach bei den Vlbg. Nachwuchsmeisterschaften in Feldkirch. In einem schönen und würdigen Rahmen wurden die Vorarlberger Nachwuchsmeisterschaften 2009 vom KC Feldkirch in der Turnhalle Reichenfeld durchgeführt. Schöne Erfolge konnte der Nachwuchs des Shotokan KC Lauterach feiern. Mit Marko Stanojevic und Tobias Schwendinger erreichten die Lauteracher Karatekas zwei erste Plätze. Marko dominierte die U18 Kumite Klasse nach Belieben und hole sich zum ersten Mal den Vorarlberger Nachwuchsmeistertitel. In der stark besetzen Kata U12 Klasse konnte sich auch Tobias Schwendinger durchsetzten. Zum Erreichen der Goldmedaille hatte er fünf Begegnungen die er immer für sich entscheiden konnte. Zusätzlich erreichte er in der Klasse Team Kata U12 mit Vincent Forster und Kilian Tangl die Silbermedaille. 1. Platz Tobias Schwendinger Marko Stanojevic 2. Platz Tobias Schwendinger, Vincent Forster, Kilian Tangl Andreas Mörth Jessica Nigsch 3. Platz Jessica Nigsch Vincent Forster Kilian Tangl Andreas Mörth 32 v.l.n.r. Jessica Nigsch, Marko Stanojevic, Andreas Mörth Kata U12 Kumite U18 -68 kg Team Kata U12 Kata U16 Kumite U18 Kata U18 Kata U12 Kumite U12 -140 cm Kumite U16 +63 kg fenster Aus den Vereinen · November 2009 Pensionistenverband – Ganztagesausflug Viel hatte sich die Ortsgruppe vorgenommen. Die ganze Welt wollten die Pensionisten im Minimundus in Meckenbeuren durchwandern und 80 Bauwerke und Sehenswürdigkeiten aus aller Welt anschauen. Dass ab September Montag und Dienstag immer Ruhetag ist, wurde bedauerlicherweise erst registriert als der Bus vor verschlossener Schranke stand. Kurz entschlossen fuhr man daraufhin in das historische Städtchen Ravensburg zu einer Stadtbesichtigung. Alle staunten, wie liebevoll die Innenstadt renoviert wurde. Die alten und modernen Gebäude fügen sich in ein harmonisches Gesamtbild hinter der alten Stadtmauer ein. Die Gelegenheit zu einem Einkaufsbummel konnte man sich gleichfalls nicht entgehen lassen. Es war eine gelungene Alternative. Weiter ging die Fahrt zum Hopfen-Museum nach Tettnang. Empfangen wurden wir von der charmanten und freundlichen Junior-Chefin mit Sonnenschein. Zuerst erhielten wir einen Vortrag über den neuzeitlichen Anbau von Hopfen und das Ernten. Die Besichtigung der Maschinenhalle mit Blick auf die gewaltige Hopfenpflückmaschine war beeindruckend. Anschließend tauchten wir in die Vergangenheit ein in eine Zeit, in der die Hopfenernte harte Handarbeit war. Es war eine interessante und informative Führung und so manch erzählte Anekdote von damals brachte uns zum Schmunzeln. Abgerundet wurde die Besichtigung mit einer Fleischkäsjause und einem guten Gerstensaft bei herrlichem Herbstwetter. Bedanken möchten wir uns bei allen Akteuren und besonders bei unserem Ortsvorsitzenden Peter Schwarz für den gelungen Tag. Radlerausflug zum Polizeikommando Vorarlberg Empfangen wurden die Pensionisten von Frau Marlene Butt, Stabsabt. und Herrn Horst Spitzhofer AbtInsp. In einem Vortrag wurde die Geschichte, die Organisation und die Aufgaben der Bundespolizei vorgestellt. In der Landesleitzentrale informierte uns Herr GrInsp Paul Neuriesser über seine Aufgaben. Anhand eines Beispiels wurde die Vorgehensweise bei einem Notruf gezeigt. Anschließend wurden wir von der Tatortgruppe im Landeskriminalamt erwartet. Herr GrInsp Harald Rogg und Herr KontrInsp Veselko Hagen zeigten einen interessanten Einblick in ihre abwechslungsreiche Arbeit. Am Schluss wurden die Pensionisten vom Landespolizeikommando zu einem Achtel Wein eingeladen. Nach einer kurzen Wartezeit konnte man freiwillig den Blutalkoholspiegel mit dem Vortestgerät kontrollieren lassen, was jeder gerne in Anspruch genommen hat. Einen herzlichen Dank an unseren Radreferent Wolfgang Kloos für die Organisation und an die Referenten des Landespolizeikommandos Vorarlberg. Einen Einblick in die interessante Arbeit der Polizei erhielten die Pensionisten bei ihrem Besuch fenster 33 Aus den Vereinen · November 2009 Pensionistenverband – Ausflug zum Kraftwerk Kops II Zum Jahresabschluss waren 65 Mitglieder des Pensionistenverbandes Gäste der Vorarlberger Illwerke, zur Besichtigung der neuen Kraftwerksanlagen im Montafon. In Partenen angekommen begrüßten uns die Herren Hans Tschanhenz und Kurt Stöckl der Illwerke bei herrlichem Sonnenschein. In zwei Gruppen wurden eindrucksvoll die einzelnen Bauphasen anhand eines großartigen Films sowie mit eigenen Erlebnissen nahe gebracht. Danach ging es durch die Anlagen von Kops zwei. Alle Fragen wurden kompetent und für alle verständlich beantwortet. Gestärkt durch ein zünftiges Mittagessen im urigen „Partener Hof“ reiste die Gruppe weiter auf den Bartholomäberg nach Innerberg zum Gasthaus Mühle. Auf der Terrasse mit fantastischer Aussicht konnte man Kaffee und Kuchen genießen. Zurück in Lauterach erwartete uns im Gasthaus Bahnhof als Abschlussüberraschung die „Live Musik mit Joe“ und Schnitzel mit Kartoffelsalat. Unserem Obmann Peter Schwarz herzlichen Dank für diesen schönen Ausflug. Der Pensionistenverband besichtigte die Vorarlberger Illwerke Seniorenbund im Minimundus Park 65 Mitglieder des Seniorenbundes Lauterach begaben sich im Rahmen eines Nachmittagsausfluges nach Meckenbeuren zum Besuch des Minimundus-Parkes. Über 80 Bauwerke im Wert von rund 7 Mio. Euro stehen auf einer Fläche von 4 ha im Park, der unterteilt ist in verschiedene Themengebiete, z.B. Wüste, Moderne, Ozean und Asien. Prunkstück im Park ist der Dresdner Zwinger aus Elbsandstein, dem gleichen Material wie das Original. Minimundus entführt den Besucher in alle Teile der Welt. Von der voll funktionsfähigen Towerbridge über die Pyramiden bis hin zum Potala-Palast, der durch den China-TibetKonflikt in den Mittelpunkt des Weltgeschehens gerückt ist. Mit dem Floß erkundet man den asiatischen Teil des Parks, das einmalige 4-DKino verzaubert die Besucher. Das 13 m hohe Burj-al-Arab glänzt im Sonnenlicht. Im Hintergrund rauschen die Niagarafälle und 1.500 l Wasser stürzen pro Sekunde in den Minimundus-Ozean. Von der Sonnenterrasse des Panorama-Restaurants ist dieses Schauspiel sehr gut zu sehen. Interessant und unterhaltsam gestaltete sich für die zahlreichen Teilnehmer der Besuch der kleinen Welt am Bodensee 34 Zwinger in Dresden fenster Aus den Vereinen · November 2009 Seniorenbund auf der Matona Wandergruppe auf der Gäviser Höhe Die Sonne strahlte vom Himmel als die Wandergruppe „60+“ des Seniorenbundes Lauterach durch das Laternsertal in Richtung Furkapass fuhr. Walser aus Brig in der Schweiz haben diese Talschaft schon im Jahre 1313 besiedelt. Einer Urkunde aus diesem Jahr ist zu entnehmen, dass die Grafen Rudolf und Bertholt von Montfort das Gut „Glatterns“ an sechs Walliser Siedlerfamilien als Erblehen verliehen. In der Pfarrkirche Laterns sind alte Inschriften an der Westseite der Mauer eingelassen, die auf die Verbindung zur Heimat Wallis hinweisen. Nach einstündiger Fahrt erreichte die Gruppe den Ausgangspunkt und in gemächlichem Tempo, stets mit Rücksicht auch auf schwächere Teilnehmer, erfolgte der Aufstieg über die Alpe „Alt-Gerach“ und „Gävis“ zur Gäviser Höhe. Hier gab es die erste längere Pause zur allgemeinen Stärkung und eine herrliche Aussicht in die umliegende Bergwelt. Der weitere Aufstieg erfolgte über einen Höhenrücken bis zum Matona-Jöchle auf 1.925 m Höhe. Die letzten Höhenmeter brachten noch Anforderungen an die Kondition und Trittsicherheit, aber sicher und mit Freude über die erbrachte Leistung traf sich die Gruppe nach und nach unter dem Gipfelkreuz in 1.997 m Höhe. Der Abstieg erfolgte über die gleiche Route und pünktlich um 15,00 Uhr fanden sich alle Teilnehmer beim wartenden Bus zur Heimfahrt ein. Ein Dank gilt dem Obmann Elmar Kolb für seine Initiative und Umsicht, auch in Bezug auf die Wettersituation bei der Organisation solcher Bergerlebnisse. Seniorenring – Drei-Tages-Herbstfahrt Südtirol Schon früh am Morgen startete ein Bus von Hehle-Reisen mit 22 Mitgliedern des Seniorenring Lauterach Richtung Süden, der Sonne entgegen. Erste Attraktion dieses Ausflugs war die Fahrt mit der Vinschgerbahn von Mals nach Meran, die durch bunte Apfelplantagen tuckelte. Die anschließende Besichtigung des botanischen Gartens im Schloss Trauttmansdorff in Meran war ein weiteres Highlight der Reise. Dieser Garten präsentiert auf 12 Hektar mehr als 80 Beispiele von Natur- und Kulturlandschaften aus aller Welt. Am zweiten Tag wurden die Seniorenring Mitglieder mit einer Dolomitenrundfahrt verwöhnt. Es ging über Bozen ins Eisacktal, von dort über zahlreiche Serpentinen durch die imposante Eggentalschlucht, über den Karerpass weiter ins Fassatal. Danach schlängelte sich der Bus wieder über mehrere Spitzkehren zum Sellajoch. Hier erwartete die Reisegruppe ein herrlicher Ausblick auf die imposanten Bergketten der Dolomiten. Durch das Grödnertal mit Zwischenstopp in St. Ulrich ging es zurück. Mit einer zünftigen Törggelepartie im Marlingerhof endete dieser eindrucksvolle Tag. Der letzte Tag führte die Reisegruppe von Bozen hinauf zum Ritten, den Bozner Hausberg. In der Gemeinde Lengmoos wurden die berühmten Erdpyramiden besichtigt. Die Rückreise erfolgte über das Eisacktal nach Brixen. Nach dem Mittagessen hieß es leider Abschied nehmen von diesen drei tollen Tagen. Am Ende der Fahrt bedankte sich Obfrau Martha Vogel bei Fritz Kohlhaupt für die Organisation und die hervorragende Reisebegleitung. Es war für alle SeniorInnen ein unvergesslicher Ausflug. fenster 35 Aus den Vereinen · November 2009 Kneipp-Aktiv-Club – Herbstwanderung Die heurige Herbstwanderung führte uns von Ludesch über romantische Wald und Wiesenwege mit herrlichen Aussichtspunkten ins große Walsertal, den Rätikon und Walgau. Ein sonniger Rastplatz lud zum Verweilen und Ver


Lauterachfenster 2009 03
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

März 2009 Nr. 35 D i e a k t u e l l e I n f o r m a t i o n s s c h r i f t d e r M a r k t g e m e i n d e L a u t er a c h Dokumentation der Kulturlandschaft Lauterach (S. 18 – 21) 9 Wegkreuz 15 Pflege im Gespräch 24 Turnerschaft 28 dötgsi Schiverein Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M Inhalt EDITORIAL Dokumentation der Kulturlandschaft Lauterach Mit der März-Ausgabe des Lauterachfensters beginnen wir – wie angekündigt – mit einer Serie über die Kulturlandschaft Lauterach. Verschiedene Themen über die Entwicklung unseres Dorfes werden dabei gestreift. Gestartet wird mit der Siedlungsentwicklung unserer Gemeinde. Luftbildaufnahmen von früher – verglichen mit heute sollen ihnen verdeutlichen – wie sich das Dorf entwickelt bzw. verändert hat. Das Ganze wird mit dem Fachkommentar unseres Autos DI Peer – natürlich auch subjektiv – erläutert. Ein zweiter Teil beschäftigt sich mit der „Lerchenauerstraße“. Eine „alte“ Wegverbindung vom Dorfzentrum westwärts entlang unseres Namensgebers, dem Lauterach-Bach. Die Häuser an dieser Straße können viele Geschichten über unsere dörfliche Entwicklung erzählen. Es ist vielleicht ein Zufall, aber auch über einen aktuellen Baubericht „Lerchenauerstraße“ informieren wir Sie in dieser Ausgabe. Der Bereich zwischen der Weingartstraße und der Mühlestraße wird umgestaltet. Die Baumaßnahmen erfordern wiederum, dass es zu einer eingeschränkten Befahrung kommt. Ich bitte schon vorab dafür um Verständnis. Auch eine Umleitung des gesamten Individualverkehrs über die Bachgasse wird nicht möglich sein. Diese Straße ist für ein solches Verkehrsaufkommen nicht konzipiert. Zudem befindet sich dort der Kindergarten Bachgasse. Wichtig ist das Ergebnis der Umbaumaßnahmen: ein gesicherter Gehsteig entlang der Straße und ein verbesserter Übergang vom Schlossweg in den Mühleggerweg. Über die abgeschlossene Reparatur bzw. Wiederaufstellung des Wegkreuzes im Rosenweg berichten wir ebenfalls. Auch die Sanierung weiterer Wegkreuze ist Thema eines Beitrages in der März-Ausgabe. Die Informationen von umsichtigen Spaziergängern helfen uns immer wieder, dass wir diese wichtigen Kleinode instandhalten können. Es ist uns auch bekannt, dass einzelne Personen oder Vereine, natürlich auch die Kirche, seit vielen Jahren diese Wegkreuze betreuten. Dafür ein herzliches Dankeschön von meiner Seite. Aus der Gemeinde Heizkostenzuschuss, Straßenbeleuchtungen Hundekot Immer wieder ein Problem Radfrühling Eröffnung der neuen Radbrücke Nistkästen Bunte Nistkästen für die Vögel Borg Münchenfahrt, Kurse und Wettbewerbe Kindergarten Unterfeld Schneegeschichten Pflege im Gespräch Humor im Pflegealltag Dokumentation der Kulturlandschaft Lauterach Aus den Lauteracher Vereinen 00 Seiten Vereinsberichte Zweimal dötgsi Schiverein und Seniorenball 4 6 10 11 12 13 15 18 23 28 Ihr Bürgermeister Elmar Rhomberg Titelbild Dokumentation der Kulturlandschaft Lauterach fenster 3 Aus dem Rathaus · März 2009 Umstellung der Straßenbeleuchtung Die Marktgemeinde Lauterach stellt die Straßenbeleuchtung, wie auch schon viele andere Kommunen, auf gelbes Licht um. Gelb deshalb, weil nunmehr statt Quecksilberdampf- Natriumdampfhochdrucklampen verwendet werden. Diese benötigen bei gleicher Lichtleistung um ca. 30% weniger Strom als die bestehende Beleuchtung. Zudem ist die Lebensdauer der Leuchtmittel erheblich länger als bei den bisherigen Lampen. Grundlage für die Umstellung der Leuchtmittel war der Gedanke, Einsparungsmöglichkeiten im Stromverbrauch für die öffentliche Beleuchtung zu nutzen. Durch die Umrüstung können die Stromkosten erheblich verringert werden. So betragen diese mit derzeitigem Tarif für eine Leuchte bei einer durchschnittlichen Brenndauer von 4.000h/Jahr ca. € 56 und mehr. Für eine Leuchte mit der neuen energiesparenden Technik belaufen sich die Kosten auf lediglich ca. € 35 – 9 je nach Stärke. Gesamtkosten Straßenbeleuchtung pro Jahr derzeit ca. € 84.000,– Gesamtkosten mit der neuen Technik/Jahr ca. € 59.000,– Somit jährliche Einsparung ca. € 25.000,– In diesem Jahr ist vorgesehen, die Leuchten im Bereich Weidachstraße, Altweg, Grenzweg sowie im Bereich Achsiedlung, Dammstraße und Inselstraße gegen die energiesparenden Lampen auszutauschen. In diesen Ortsteilen stehen zum Teil die ältesten Lampen der Gemeinde. Ebenso werden die Lerchenauerstraße und die angrenzenden Straßen wie: obere Pariserstraße, Quellengasse, Kapellenstraße usw. in diesem Jahr ausgetauscht. Im gesamten Gemeindegebiet von Lauterach sind ca. 1.500 Leuchten aufgestellt. In den nächsten Jahren sollen schrittweise jährlich ca. 250 Leuchten umgerüstet werden. Mittelfristig werden sich mit den neuen Lampen nicht nur die Energiekosten, sondern auch die Wartungskosten reduzieren. Zum Einsatz kommen Leuchten des Typs Koffer2 der Fa. Philips. Diese wurden in einem Auswahlverfahren unter allen Anbietern als jene mit dem besten Preis/Leistungsverhältnis ausgewählt. Aufstellung – Auszahlung Heizkostenzuschuss MG Lauterach € 80.000,00 € 60.000,00 € 40.000,00 € 20.000,00 € 0,00 2008/09 2007/08 2006/07 2005/06 2004/05 Auszahlungsbetrag gesamt Jahr / Heizperiode Zuschuss pro Haushalt Ansuchende Personen/ Haushalte Auszahlungsbetrag 2008/2009 € 250,00 2007/2008 € 208,00 2006/2007 € 208,00 2005/2006 € 176,00 2004/2005 € 150,00 261 € 65.250,00 131 € 27.248,00 135 € 28.080,00 115 € 20.240,00 96 € 14.400,00 Die höhere Zahl der ansuchenden Personen bzw. Haushalte sowie der Auszahlungsbetrag ist auf die Erhöhung des Zuschusses bzw. auf die neuen Einkommensgrenzen zurückzuführen. 4 fenster März 2009 · Aus dem Rathaus Lerchenauerstraße Bauteil I Anfang März wird nun mit den Bauarbeiten an der Lerchenauerstraße im Bereich Weingartstraße bis Mühlestraße begonnen. Diese Bauetappe wird voraussichtlich bis Anfang Mai dauern. In diesem Bereich soll nordseitig ein Gehsteig errichtet und der Fußgängerübergang vom Schlossweg in den Mühleggerweg verbessert werden. Von Anfang März bis voraussichtlich Anfang Mai ist die Lerchenauerstraße im Bereich Weingartstraße bis Mühlestraße komplett für den Straßenverkehr gesperrt. Von dieser Sperre ausgenommen ist der Linienbus 18 b. Die Marktgemeinde Lauterach ist bestrebt, den Busverkehr je nach Baufortschritt und anstehender Arbeit möglichst aufrecht zu erhalten. Den unmittelbaren Anrainern ist die Zufahrt eingeschränkt möglich. Ab der Mühlestraße müssen die Anrainer über Hard zufahren. Wir bitten um Ihr Verständnis und werden uns bemühen, diese Behinderungen so gering wie möglich zu halten. Vorinformation bezüglich Vermessungsarbeiten in unserem Gemeindegebiet Auch dieses Jahr werden in unserem Gemeindegebiet, im Zuge der jährlichen GIS- Nachführung, wieder div. Neubauten, Zubauten und Veränderungen bei Gebäuden vermessen. Früher wurden diese Vermessungsarbeiten von den VKW durchgeführt. Auf Wunsch der Vorarlberger Landesregierung werden die Vermessungsarbeiten an Privatunternehmen mittels Ausschreibung vergeben. Voraussichtlich wird in der Zeit zwischen April – Mai mit den Arbeiten begonnen. Wir bitten die Bevölkerung um Unterstützung und Verständnis, da meistens auf Privatgrund Zutritt gewährt werden muss. Auf Grund zahlreicher mutwilliger Zerstörungen der Beleuchtung in der Unterführung bei der BayWa wurden von der Marktgemeinde Lauterach besser geschützte Lampen montiert. Somit soll sichergestellt werden, dass das leichtfertige Zerstören dieser Lampen erschwert wird. Die Erneuerung der zerstörten Lampen ist mit beträchtlichen Kosten und erheblichem Arbeitsaufwand für die Gemeinde verbunden. fenster 5 Aus dem Rathaus · März 2009 Hundekot – immer wieder ein Problem Bitte Hundekot einsammeln und im Hausmüll oder Abfallkorb entsorgen Hunde sind liebgewonnene Weggefährten des Menschen. Hundekot auf Straßen, Plätzen, Grünanlagen und Wiesen ist allerdings ein großes Ärgernis. Niemand, auch kein Hundebesitzer freut sich über Hundekot auf Gehwegen. Herumtollende Kinder, Fußgänger, Kinderwagen, Rollstuhlfahrer tappen oder fahren in diese „Fallen“, dies muss aber nicht sein. Auch der Hundekot auf den Wiesen und Feldern, die landwirtschaftlich genutzt werden, stellt ein massives Problem dar. Das Vieh weigert sich, das Gras rund um einen Hundehaufen zu fressen. Wird die Wiese abgemäht und das Futter in Ballen zusammengepresst, kann ein dabei aufgelesener Hundehaufen den ganzen Ballen nutzlos machen. Die Kühe rühren dieses Futter mitunter nicht mehr an. Zudem bedeuten eventuell im Hundekot vorhandene Krankheitserreger eine gesundheitliche Gefahr für Mensch und Tier, denn die Exkremente sind Nährboden für Bakterien und Würmer. Deshalb sollte es für verantwortungsbewusste Hundehalter selbstverständlich sein, den Hundekot zu entfernen. Um dies zu erleichtern, gibt es in Lauterach mehrere Hundekot-Stationen. Bei Bedarf kann dort ein geruchs- und 6 wasserdichter Beutel entnommen werden und wie ein Handschuh über die Hand gezogen werden. Mit der geschützten Hand wird das Kothäufchen hygienisch aufgenommen. Wer sich partout nicht vorstellen kann, den Kot seines Hundes mit einer Plastiktüte aufzunehmen, kann auch einen speziellen Greifer oder eine mitgeführte kleine Schaufel benutzen. Nähere Informationen dazu gibt es im Fachhandel für Hundebedarf. Anschließend den Beutel einfach umstülpen und zuknoten und entweder im Hausmüll oder einem Abfallkorb der Hundekot-Stationen: Gemeinde entsorgen. Hundekot-Säckchen gibt es auch kostenlos im Bürgerservice des Rathauses. Noch ein Tipp! Damit Sie den Plastiksack bei Ihrem nächsten Spaziergang nicht zu Hause vergessen, binden Sie ihn doch einfach um die Leine. Sie setzen damit auch ein Zeichen, dass sie verantwortungsvoll sind und die „Hinterlassenschaft“ Ihres Lieblings keinem Spaziergänger, keinem Kinderwagen oder Rollstuhlfahrer zumuten möchten. Bahnhofstraße (bei der Unterführung zur Fellentorstraße), Sportanlage Ried, Kindergarten Weißenbild, Flurweg (Einmündung Thaläckerstraße), Rotachstraße, Im Steinach (Nähe Kinderspielplatz), Riedstraße (Nähe Jannersee), Montfortplatz (Fußweg bei der Hauptschule Richtung Antoniusstraße), Antoniusbild, Lindenweg, Tschutterplatz Hubertusweg, Entenbach (Parkplatz Bachgasse), Achspielplatz, Wasserweg §§ „Das Verunreinigen von Straßen, öffentlich zugänglichen Erholungsflächen, Parkund Grünanlagen sowie Spielplätzen ist verboten. Hundehalter und Hunde führende Personen sind verpflichtet, die durch ihren Hund verursachten Verunreinigungen (Hundekot) von öffentlich zugänglichen Park- und Erholungsanlagen, Spiel- und Sportplätzen sowie von land- und forstwirtschaftlich genutzten Flächen und Naturschutzgebieten unverzüglich zu entsorgen.“ fenster März 2009 · Aus dem Rathaus FUNDAMT LAUTERACH Neue VVV Jugendkarte<26: Ganz Vorarlberg um 0,53 €/Tag Verloren – Gefunden (10.11.08 – 10.2.09) Diverses 1 Ford Autoschlüssel (Lauterach, Bushaltestelle-Montfortplatz) 2 Schlüssel mit grauem Halsband (Lauterach, Buchenweg) 2 Schlüssel mit Schildkrötenanhänger (Lauterach, Weißenbildstraße) 1 Schlüssel (Lauterach, Altweg) 3 Schlüssel (Lauterach, Parkplatz bei Sparkasse) 1 silbernes Samsung Klapphandy (Lauterach, Bundesstraße vor Kiosk) 1 blau-oranges Nokia Handy (Lauterach, Montfortplatz) 1 Goldring mit einem kleinen Stein (Lauterach) 1 Brille in einer blauen Brillenbox (Lauterach, Bahnhof) 1 Brille (Lauterach) 1 olivfarbener Rucksack (Lauterach, s`Cafe) Fahrräder Jugendcitybike, Marke: KTM Country Star, Farbe: blau (Gemeindegrenze Lauterach-Hard) Herrenfahrrad, Marke: Scirocco Elegance, Farbe: schwarz-silber (Lauterach, Staufnerweg) Jugendfahrrad, Marke: KTM Live Trail, Farbe: türkis (Lauterach, Industriestraße) Kindermountainbike, Marke: Mistral Rock Pro, Farbe: gelb-schwarz (Lauterach, Scheibenstraße) Kindermountainbike, Marke: Mistral, Farbe: silber-blau (Lauterach, Scheibenstraße) Mountainbike, Marke: KTM Ultra Sport, Farbe: rot (Lauterach) ÖBB-VORTEILScard <26 inklusive – Bahnfahren zum halben Preis Das neue Jahr bringt für junge Menschen in Vorarlberg einen mobilen Qualitätssprung: Ab dem 1. Jänner 2009 gibt es die VVV Jugendkarte<26. Sie vereinigt die Vorteile eines VVV-maximo-Tickets, mit dem alle Busse und Züge in Verbundraum Vorarlberg genutzt werden können, mit der ÖBB-VORTEILScard<26. Das neue Ticket gilt bis zum 26. Lebensjahr, es kostet 192 Euro pro Jahr oder umgerechnet knapp 53 Cent pro Tag. Sichere, komfortable, umweltbewusste und leistbare Mobilität gehört zur Lebensqualität einfach dazu. Die neue VVV Jugendkarte<26 trägt dem ab 1.1. 2009 Rechnung: Sie ermöglicht für alle bis zum 26. Lebensjahr die uneingeschränkte Nutzung von Bus und Bahn im Verkehrsverbund Vorarlberg zum Preis von 192 Euro pro Jahr. Die VVV-Jugendkarte<26 wird als nicht übertragbare Jahreskarte ausgegeben und ist beim MOBILPUNKT in Feldkirch und in den Servicebüros der Land-, Stadt- und Ortsbusse erhältlich. Doppelte Ersparnis: ÖBB-VORTEILScard<26 ist inkludiert Zusätzlich ist bei der VVV Jugendkarte die ÖBB-VORTEILScard<26 inkludiert, mit der Tickets für die Bahnverbindungen in Österreich um bis zu 50% günstiger werden. Sie kostet ansonsten 19,90 Euro. „Junge Menschen sind mit der neuen Jugendkarte sicher, komfortabel und umweltbewusst mit Bus und Bahn in ganz Vorarlberg und mit der Bahn in ganz Österreich unterwegs – und das zu konkurrenzlos günstigen Preisen“, fasst Ing. Christian Österle, Geschäftsführer des Verkehrsverbund Vorarlberg, die Vorteile zusammen. 192 Euro pro Jahr: Attraktives Angebot für große und wichtige Zielgruppe. Potenzielle Kunden für die neue VVV Jugendkarte<26 gibt es viele: Rund 33.000 SchülerInnen und Lehrlinge sind derzeit mit dem SL+ Ticket unterwegs. 16.000 davon zahlen maximal 80 Euro pro Jahr dazu und nutzen so das Angebot der öffentlichen Verkehrsmittel je nach Wunsch auch in der Freizeit. Etwa 3.200 Jugendliche zwischen 15 und 19 und rund 12.500 im Alter von 19 bis 26 Jahren verfügen in Vorarlberg über die ÖBB VORTEILScard Jugend <26. Führerscheinneulinge: VVV-Jugendkarte<26 zum halben Preis Einen ganz speziellen Vorteil haben junge Menschen nach der bestandenen Führerscheinprüfung. Für sie gibt es ein Jahr lang nach Führerschein-Ausstellung die VVV Jugendkarte<26 zum halben Preis, also um 96 Euro. „Bus und Bahn sollen speziell dann eine leistbare und attraktive Alternative sein, wenn der Führerschein ganz frisch und das eigene Auto besonders interessant ist“, lädt Österle zu einem breiten persönlichen Mobilitätsangebot ein. Mehr Informationen gibt es beim MOBILPUNKT Tel: 05522/83951 in Feldkirch, an den Verkaufsstellen der Land- und Stadtbusse, an allen Bahnhöfen oder im Internet unter www.vmobil.at. Freitag, 13. März 2009 Kegelabend des Jahrganges 1968 Um 19 Uhr im Intermezzo-Freizeitzentrum in Hard (neben der Sporthalle am See) Hallenschuhe sind erforderlich! Anmeldungen bis zum 7. März 2009 unter 0664/4461968 oder elisabeth.steger@utanet.at Aus dem Rathaus · März 2009 Großes Interesse an Mietobjekten im Lerchenpark Zahlreiche interessierte Lauteracher BürgerInnen besuchten die Veranstaltung zum Thema Lerchenpark GR Barbara Draxler eröffnet die Veranstaltung Infoabend im Hofsteigsaal wurde von Interessenten „gestürmt“ In der Karl-Höll Strasse wird ein Wohnprojekt, der sogenannte Lerchenpark, gebaut und darüber wurde auch schon mehrfach im Lauterach Fenster berichtet. Der Bau schreitet zügig voran und, zumindest von außen betrachtet, lässt sich eine baldige Fertigstellung erahnen. Daher gibt es in der Abt. III – Bürgerdienste (Meldeamt) neuerdings immer wieder Anfragen bezüglich Fertigstellungstermin und Vermietung der Wohnungen. Die Interessenten wurden dabei auf eine geplante Informationsveranstaltung verwiesen. Ende Jänner war es nun endlich soweit: Der Informationsabend über das Projekt 8 Lerchenpark fand im Hofsteigsaal statt. Ein Rückgang der Nachfrage nach Mietobjekten aufgrund der Wir tschaftskrise konnte nicht festgestellt werden. Im Gegenteil, die Veranstaltung wurde buchstäblich gestürmt. 110 Besucher wurden er war tet, tatsächlich erschienen sind ca.170 Personen, sodass zusätzlich Stühle aufgestellt werden mussten. Ziel des Abends, zu dem Gemeinderätin Barbara Draxler alle Anwesenden begrüßte, war es, den interessierten Bürgern möglichst umfassende Informationen zum Objekt aus erster Hand zukommen zu lassen. So stellte Herr Dipl. BW Erich Mayer von der Wohnbauselbsthilfe die Möglichkeiten des Mietkaufes und den weiteren Verlauf bis zum Bezug der Wohnungen dar. Dabei bot sich selbstverständlich den Werbern die Gelegenheit, alle Pläne genau zu studieren. Herr Elmar Fessler vom Gemein- deamt klärte über die Berechnung einer möglichen Wohnbeihilfe auf. 90 Wohnungswerber haben mittlerweile schriftlich ihr Interesse bekundet. Die zukünftigen Mieter werden schriftlich von der Gemeinde verständigt. Leider sind in Etappe 1 (Haus A und B) nur 40 von insgesamt 80 Wohnungen zu vergeben. Die weiteren 40 in Etappe 2 (Haus C und D) werden voraussichtlich im Herbst 2009 vergeben und im Frühjahr 2010 bezugsfertig sein. Gerne können Sie sich auf unserer Homepage unter: www.lauterach.at die einzelnen Wohnungspläne ansehen. Die Richtlinien zur Aufnahme in die Wohnungswerberliste sind ebenfalls auf der Homepage nachzulesen. www.lauterach.at fenster März 2009 · Aus dem Rathaus Wegkreuze im Rosenweg und in der Sackstraße Wegkreuz Rosenweg Der Bauhof der Marktgemeinde Lauterach reparierte das Wegkreuz im Rosenweg Wegkreuz Sackstraße Bei der Volksschule Lauterach Dorf, im Rosenweg, wurde zu Halloween im Jahre 2007 dieses Wegkreuz mutwillig zerstört. Für die Marktgemeinde Lauterach war es ein großes Anliegen, das beschädigte Wegkreuz zu restaurieren. Leider war es der Gemeinde nicht mehr möglich, das Kreuz zu reparieren, da es zu stark beschädigt war. Das neue Kreuz kommt nun aus dem Bregenzerwald. In der ehemaligen Kunstschlosserei Steurer in Reuthe konnten einige ausgediente Kreuze besichtigt werden. Beim ersten Besuch der ehemaligen Kunstschlosserei wurden Fotos von verschiedenen Kreuzen gemacht. Anhand dieser Fotos wurde ein Kreuz von einem Mitglied der Hausverwaltung der Wohnanlage Rosenweg 5 und unserem Bürgermeister ausgesucht. Das ausgediente Grabkreuz wurde von einem Bauhofmitarbeiter restauriert und mit einem Befestigungsschuh versehen. Somit konnte es auf dem schon bestehenden Betonsockel befestigt werden. Auch das Wegkreuz an der Sackstrasse bedurfte einer Generalsanierung. Sonne, Wind und Regen hatten es unansehnlich gemacht. Besonders die Christusfigur aus Holz war stark beschädigt. Alle Teile, die aus Holz waren, wurden vom Maler Wallner abgelaugt, restauriert und neu imprägniert. Von den Mitarbeitern des Bauhofes wurden die restlichen Arbeiten am Wegkreuz fertiggestellt. fenster 9 Aus der Gemeinde · März 2009 Am 4. April feiern die RadfahrerInnen den Frühling Im Rahmen einer Sternfahrt geht’s auf nach Wolfurt Am 4. April findet die feierliche Eröffnung der neuen Radbrücke L3 statt Feiern Sie mit! Alle RadlerInnen sind herzlich eingeladen, am 4. April 2009 im Rahmen einer Sternfahrt nach Wolfurt zu radeln. Beim Radfrühling, einem Fest, das gemeinsam von den sechs plan b-Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt veranstaltet wird, findet auch die feierliche Eröffnung der neuen Radbrücke L3 statt. Auf der und rund um die Brücke wird anschließend gefeiert. Zu Beginn des Radfrühlingsfestes wird die neue Radbrücke über die L3 eingeweiht, an der derzeit mit Hochdruck gearbeitet wird. Die Brücke ist ein wichtiger Lückenschluss im Radnetz der Region und ermöglicht es zukünftig, dass die RadlerInnen von Wolfurt nach Bregenz gelangen können, ohne die Landstrasse L3 queren zu müssen. Nach der Brückeneröffnung gibt es ein buntes und spannendes Programm für Jung und Alt, Neuigkeiten und Informationen rund um´s Radfahren stehen ebenso auf dem Programm, wie Unterhaltung für kleine und große RadlerInnen. Für das leibliche Wohl wird ebenfalls gesorgt sein! Fixpunkt ist auch eine Fahrradbörse, bei der gebrauchte Fahrräder ge10 und verkauft werden können (siehe auch Info im Kasten). Und: Der Startschuss zum diesjährigen „Fahr Rad Wettbewerb“ wird ebenfalls erfolgen. Die neue Radbrücke ist aber nur eines von zahlreichen Projekten der plan b-Gemeinden. Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt arbeiten im Rahmen des Mobilitätsmanagement-Projekts plan b daran, das Radfahren in und um ihre Gemeinden attraktiver, bequemer und sicherer zu machen. Apropos sicher: Vergessen Sie Ihren Radhelm nicht, wenn Sie an der Sternfahrt zum Radfrühling teilnehmen. Alle Details zu den Abfahrtszeiten in den einzelnen plan b-Gemeinden finden Sie demnächst auf www.mobilplanb.at. Radfrühling: Fahrradbörse Sie haben ein altes Fahrrad beim Frühjahrsputz gefunden? Oder wollen sich von Ihrem Drahtesel trennen, weil ein neuer Flitzer im Radkeller steht? Dann bringen Sie das gebrauchte Rad mit zum Radfrühling am 4. April 2009. Verraten Sie uns den Preis, den Sie für das Rad gerne hätten, lassen Sie es bei uns stehen und holen Sie sich den Erlös im Falle des erfolgreichen Verkaufs ab, bevor Sie den Heimweg antreten. 10% des Verkaufserlöses werden auch heuer wieder einem guten Zweck zukommen. Aber nicht nur, wenn Sie ein Rad zu viel haben, sind Sie bei der Fahrradbörse richtig; wenn Ihnen eines fehlt, dann finden Sie vielleicht hier das passende Modell. Ob Verkäufer oder Schnäppchenjäger: Ein Besuch bei der Fahrradbörse lohnt sich in jedem Fall. Radfrühling findet statt Am Samstag, den 4. April 2009 ab 11 Uhr. Ort: neue Radbrücke über die L3 in Wolfurt. Laufend aktuelle Informationen zum Programm des Radfrühlings finden Sie auf: www.mobilplanb.at, in Ihrem Gemeindeblatt, sowie bei Ihrem Gemeindeamt/Rathaus. www.mobilplanb.at fenster März 2009 · Aus der Gemeinde LEBENSHILFE 50 neue Nistkästen für Lauterach Caro und Anna üben das Verbinden einer Kopfwunde Alwin Schönenberger, die „Künstler“ der Lebenshilfe, GR Werner Hagen Um die Hochwassersicherung entlang der Bregenzerach zu gewährleisten, mussten in diesem Bereich mehrere hochstämmige Bäume gefällt werden. Gerade diese Bäume sind laut Vogelkundler Alwin Schönenberger die natürlichen Brutstätten für Blau- und Kohlmeisen sowie von Staren. Um den Vögeln wieder ein „Nest“ zu bieten, hat der Sport- und Freizeitausschuss 50 bemalte Nistkästen bei der Lebenshilfe Lauterach in Auftrag gegeben. Für den Gemeinderat Werner Hagen erfüllt diese Aktion mehrere Zwecke. „Zum einen sichern wir so den heimischen Vogelbestand und zum anderen ist es für die Lebenshilfe Lauterach eine schöne Aufgabe, diese Nistkästen zu fertigen“. Eine Klasse der Hauptschule Lauterach wird im Rahmen einer Projektarbeit zusammen mit dem Vogelkundler Alwin Schönenberger die Nistkästen entlang der Bregenzerach anbringen. Nicht nur für die Tiere ist diese Aktion eine Bereicherung, auch für die Spaziergänger werden die Wege durch die bunt bemalten Nistkästen schöner und lebendiger. Menschen brauchen Menschen In Bregenz, Kaiser-Josef-Straße 3, wurden im Geschäft der Lebenshilfe „lebens.ART“ die Nistkästen kreativ, bunt und mit einfallsreichen Mustern bemalt. Wer ausgefallene Dekorationsartikel sucht, ein Geschenk benötigt oder einfach neugierig auf die Arbeit der „Künstler“ ist – ein Besuch lohnt sich! Fit für‘s Mopedfahren Unter dem Motto „Fit für‘s Mopedfahren“ veranstaltete der Vorarlberger Familienbund zusammen mit dem Österreichischen Roten Kreuz Ende Jänner 2009 einen vierstündigen Erste-Hilfe-Kurs im Bregenzer Rettungsheim. Referent Andreas Ganahl erklärte den elf anwesenden Jugendlichen im Alter von 14 bis 16 Jahren richtiges Verhalten bei : • Mopedunfall (Helmabnahme, stabile Seitenlagerung, Notruf....) • Alkohol-, Medikamente- und Drogenvergiftungen • Wo lauern sonst noch Gefahren? In der Disco oder am Lagerfeuer usw.? In lockerer Atmosphäre wurden Situationen nachgestellt, die Jugendlichen waren mit Interesse bei der Sache. Erfreulich war die Tatsache, dass alleine aus Lauterach neun Jugendliche an diesem Kurs teilnahmen. Da Erste Hilfe nicht nur für Jugendliche wichtig und interessant ist, bietet der Vorarlberger Familienbund jährlich einen Auffrischungsabend für Erwachsene in erster Hilfe an. Der nächste Abend zur ersten Hilfe Auffrischung findet im März statt. Die Themen: Notfallcheck, beurteilen einer Notlage, lebensrettende Sofortmaßnahmen, Wunden, Verbrennungen, Stürze, Verschlucken, Vergiftung… Am Dienstag, den 10. März 2009, von 19 – 22 Uhr, in der Rotkreuzstelle Bregenz, Arlbergstr. 109 Kosten für diesen Abend: € 7 für Mitglieder des Vorarlberger Familienbundes, € 10 für Nichtmitglieder. Anmeldungen bei: Barbara Fessler Tel. 0650/ 410 93 60 Anmeldeschluss: Mittwoch, 4. März 2009 Aus der Gemeinde · März 2009 BORG – Münchenfahrt 6. Klassen Kurse und Wettbewerbe Historische Automodelle im Münchner Verkehrsmuseum Richard Jähner hilft den Schülern beim Einbetten der gefärbten Pflanzenschnitte Vanessa Schobel, Amy King und Alexandra Hietz (v.l.n.r.) vertreten Vorarlberg beim bundesweiten Geographie-Wettbewerb Münchner Verkehrsmuseum Die 6. Klassen des Borg Lauterach besuchten Anfang Februar verschiedene Museen in München und Umgebung. Während die Schüler des musischen Zweiges die Instrumentensammlung des Stadtmuseums begutachteten, wurde für die Schüler des bildnerischen Zweiges ein Besuch in der Pinakotek der Moderne organisiert. Die naturwissenschaftliche 6c-Klasse besichtigte das Verkehrsmuseum in München sowie das Flugmuseum in Oberschleißheim. Besonders die dort ausgestellten Düsenflugzeuge und Helikopter begeisterten die Teilnehmer. 12 Mikrofärbekurs Für die naturwissenschaftlichen 7. und 8. Klassen organisierte Professor Rouven Schipflinger wieder ein Mikrofärbekurs mit Richard Jähner von der inatura. Die Schüler beschäftigten sich dabei mit Kannenpflanzen. Diese fangen Insekten ein, zersetzen diese und bessern damit die eigene Mineralstoffbilanz auf. Die Anordnung des Gewebes dieser Pflanzen lieferte auch neue Anregungen für die Technik. Zur besseren Ansicht wurden die Kannenpflanzen aufgeschnitten, in Kunstharz eingebettet und im Mikroskop genauer untersucht. Erfolgreicher Geographie-Wettbewerb Drei Schülerinnen des Borg Lauterach qualifizierten sich beim Wettbewerb „Beste Geographie- und Wirtschaftskundeschüler an AHS in Österreich“ als Vorarlberg-Sieger für die nächste Runde. Dort werden sie mit rund 30 Schülern aus ganz Österreich um den Einzug ins Finale wetteifern. Beim von der Wirtschaftskammer und der Arbeitsgemeinschaft der Geographielehrer veranstalteten Wettbewerb mussten möglichst viele Fragen aus dem Stoff der 5. und 6. Klassen richtig beantwortet werden. fenster März 2009 · Aus der Gemeinde S E N I O R E N B E R AT U N G Beratungsscheck Dipl. Sozialarbeiterin Edith Ploss In der Pfänderbahn: Nikolina, André, Aurelia, Katharina, Sefa, Muhammed, Ensar, Rana Die Marktgemeinde Lauterach unterstützt das Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit der Vlbg. Landesregierung, den kostenlosen Beratungsscheck. Dipl. Sozialarbeiterin Edith Ploss der „mobilen Seniorenberatung“ kommt zu Ihnen nach Hause und bespricht mit Ihnen alle offenen Fragen wie z.B.: • Pflegegeldfragen • Finanzielle Befreiungen, Unterstützungen u. Förderungen • Entlastungsmöglichkeiten für den Alltag • Sozialversicherungsfragen für Angehörige, Pflege- und Betreuungspersonen • Umzug ins Pflegeheim, Urlaubsbett… • Hilfestellung bei Formularen und Anträgen, Wie komme ich zum Beratungsscheck? • Schwestern des Krankenpflegevereins • Hausärzte von Lauterach • Büro für gesellschaftliche Dienste King Annette, Tel. 6802-16, Mo – Do, 8 – 12 Uhr, Bei tel. Anfrage kann der Scheck auch zugesandt werden. Infos unter: www.mobile-seniorenberatung.at Beim Spielen im Schnee: Angelika, Jana, Sefa, Antonia Mit der Pfänderbahn dem Winter entgegen Die Kinder vom Kindergarten Unterfeld suchen den Schnee Nachdem der Schnee nicht zu uns kam, machten wir uns auf die Suche nach ihm. Ausgestattet mit Schneekleidung und Rucksack mit leckerer Jause konnte unser Ausflug beginnen. Mit dem Bus ging es von Lauterach Unterfeld nach Bregenz zum Hafen. Von dort mussten wir noch den leichten Anstieg zur Pfänderbahn hinter uns bringen. Aber das Erlebnis, in die Lüfte zu entschweben, war die Mühe mehr als wert. Am Pfänder angekommen, machten wir uns auf den Weg zur Pfänderdohle, wo uns Marc und Oliver vom Kinderdorf erwarteten. Die beiden hatten schon einiges für uns vorbereitet. Spiele im Schnee sind lustig, aber auch ganz schön anstrengend. Dabei haben wir gelernt, dass man bei verschiedenen Spielen nur gewinnen kann, wenn man gemeinsam versucht die gestellten Aufgaben zu lösen. Nach einer gemeinsamen Jause im Schnee durften wir mit Bobs und Tellerrodeln den Hang hinuntersausen. Das war ein tolles Erlebnis und der Wind blies uns ganz schön um die Nase. Stundenlang hätte das noch so weiter gehen können, aber wir mussten ja noch unseren Heimweg bewältigen, denn unsere Mamas warteten auf uns beim Kindergarten. Schade, dass der Winter erst bei 1200 Höhenmetern beginnt, gefunden haben wir ihn trotzdem! Kindermeditation für Kinder ab 7 Jahren Hat ihr Kind Probleme in der Schule? Ist es unkonzentriert, ängstlich, unsicher nervös oder unruhig? In der Meditation lernen die Kinder auch Wut und Stress abzubauen. Termin: 28. März von 9.30 – 16.30 Uhr. Anmeldung: Heidi Nguyen Tel: 0650/580 6882 Aus der Gemeinde · März 2009 Mobiler Hilfsdienst – Lebensqualität ist unser Anliegen Renate Rosskopf, verheiratet, drei Kinder, Hausfrau und Mutter, Mobile Helferin seit 2000 Sabine Maier, ledig 7-jähriger Sohn, Kaufmännische Angestellte, Mobile Helferin seit Juni 2007 Gerne verwechseln wir Lebensqualität mit Lebensstandard. Während der Lebensstandard materialistisch orientiert ist und mit Begriffen wie Wohlstand, Wellness, Komfort, sich verwöhnen lassen, sich alles leisten können bewertet ist, verspüren die Menschen, spätestens in schwierigeren Zeiten, dass dieser letztendlich nicht sinngebend ist und das Lebensglück nicht bestimmt. Lebensqualität ist etwas ganz anderes als Lebensstandard. Lebensqualität wird durch menschliche Wärme, Vertrautheit, Halt in schwierigen Phasen des Lebens bekommen, aber auch helfen und Verantwortung für andere Menschen übernehmen geprägt. Lebensqualität ist Sinngebung und Voraussetzung für ein glückliches und erfülltes Leben. Die Unterstützung einer verbesserten Lebensqualität ist unser primäres Anliegen. Dies ist für die Betreuung unserer Mitmenschen die wichtigste Motivation und der tägliche Ansporn des Mohi uns für ein vertrautes und lebenswertes Leben zu engagieren. Sabine Maier Motivation für die Mitarbeit beim Mohi? Ich mag den Umgang mit alten Menschen. Erzählungen und Lebenserfahrungen. Auf diesem Wege finde ich ein tiefes Verständnis und empfinde eine hohe Wertschätzung für die einzelnen Personen. Was soll verbessert werden? Die Familienangehörigen, die teilweise sehr stark belastet sind, sollen mehr Verständnis und Wer tschätzung von der Umgebung erfahren. Was ist mein Anliegen? Ich mache den Vergleich zwischen meinem Sohn, der jung ist und noch viel lernen muß und alten Menschen, die in ihrem Leben schon viel geleistet haben. Jetzt sollen sie es in ihrem Lebensabend einfach nur schön haben. Dazu möchte ich gerne meinen Beitrag leisten. Renate Rosskopf Motivation für die Mitarbeit beim Mohi? Ich habe schon immer gerne Zeit mit alten Menschen verbracht. Weil die Oma so weit weg wohnte, habe ich mir im Stillen gedacht, wieso nicht anderen alten Menschen helfen? Was ist mein Anliegen? Es ist mir wichtig, dass bekannt wird, dass Mohi – Helferinnen auch Haushaltshilfe (Staub wischen, Staub saugen, Böden wischen, Wäschepflege, Betten machen und überziehen, lüften, Küche aufräumen usw.) leisten. Wir gehen nicht nur spazieren. Mohi Tel: 05574/6802-16 von Mo – Do, 8 - 12 Uhr Wir suchen Helferinnen und Helfer! Wenn Sie gerne beim Mobilen Hilfsdienst Lauterach arbeiten wollen, melden Sie sich bei uns im Rathaus unter der Telefonnummer: 05574/6802-16 (Mo – Do, 8 - 12 Uhr). Sie werden als Gemeindeangestellte geringfügig angestellt. Eine Teilzeitanstellung ist möglich. Was mache ich besonders gerne? Ich führe gerne Gespräche mit alten Menschen und interessiere mich für deren 14 Was mache ich besonders gerne? Ich begleite die alten Menschen gerne beim Einkaufen, erfreue mich bei den Gesprächen und besonders, wenn wir eine Aufgabe gemeinsam lösen können. fenster März 2009 · Aus der Gemeinde KRANKENPFLEGEVEREIN Krankenpflegeverein Lauterach Wir ermöglichen notwendige medizinischen Pflege und ganzheitliche Betreuung zuhause. Hier ein kurzer Einblick in unsere Serviceleistungen: Manchmal haben Sie beim Duschen oder Baden Angst, Sie könnten fallen oder nicht mehr aus der Wanne kommen…. Wir helfen Ihnen dabei, zeigen ihnen welche Sicherheitsmaßnahmen notwendig sind, verbinden Wunden, messen Ihren Blutdruck oder Blutzucker. Sie müssen jeden Tag eine Menge Medikamente einnehmen, viele Namen, Formen, Farben. Manchmal haben Sie auch schon die eine oder andere Tablette vergessen…. Wir helfen Ihnen gerne beim Richten der Medikamente, zeigen Ihnen versch. Hilfsmittel (Dispensor). Wir schauen auch gleich nach, wie lange die Medikamente noch reichen, oder schon das nächste Rezept fällig ist. Sie betreuen schon seit langer Zeit ihre Mutter, Vater, Großeltern, Tante. Oft fühlen Sie sich überlastet und wissen nicht mehr weiter…. wir unterstützen und entlasten sie gerne, zeigen Ihnen Tipps und Tricks und leiten Sie für verschiedene pflegerische Tätigkeiten gerne an. Wir helfen bei der Erstellung eines Pflegeplanes und stellen Kontakte zu weiteren, für Sie entlastenden Institutionen wie Mobiler Hilfsdienst, Betreuungspool, mobile Sozialarbeiterin etc. her. Es gibt eine Reihe von Pflegebehelfen und Pflegeartikeln, die wir Ihnen gerne zeigen oder organisieren. Unsere Pflege versteht sich grundsätzlich als „Hilfe zur Selbsthilfe“. Sie und Ihre Angehörigen werden unterstützt und angeleitet. Wir sind für Sie erreichbar: Montag – Freitag, 7.30 – 12.00 Tel: 82880 Besuchen Sie auch unsere Homepage: http://members.aon.at/ krankenpflegeverein-lauterach Einladung zur Jahreshauptversammlung am 9. März 2009 um 19 Uhr im Hofsteigsaal Lauterach Pflege im Gespräch Im Rahmen der Vortragsreihe Pflege im Gespräch – Vorträge für pflegende Angehörige und Interessierte - veranstaltet die Marktgemeinde Lauterach gemeinsam mit der connexia – Gesellschaft für Gesundheit und Pflege einen Vortrag zum Thema: Humor im Pflegealltag Viele Leute, die in Pflegeberufen arbeiten, spüren ein Bedürfnis und die Notwendigkeit, dem Humor im Pflegealltag Raum zu geben. Humor in der Pflege ist erwiesenermaßen auch ein wichtiger Aspekt für den Heilungser folg der Patienten. Es gibt immer mehr Projekte und Aktivitäten, die zum Ziel haben, Lachen, Humor und Heiterkeit in die Arbeit zu integrieren (CliniClowns in den Krankenhäusern und auch in den Alten- und Pflegeheimen). Bei einem solchen Projekt im Wohnheim Resch in Liechtenstein hat die Referentin 2 Jahre lang mitgemacht. Dieser Nachmittag soll auch Sie als pflegende Angehörige dazu anregen, dem Humor in Ihrem Pflegealltag einen höheren Stellenwert zu geben und die Heilkraft des Humors zu spüren. Pflegende Angehörige sind in ihrer wertvollen Tätigkeit einer Vielzahl von Belastungen ausgesetzt. Wir möchten Sie mit dieser Veranstaltung im Pflegealltag unterstützen und bieten Ihnen Informationen für ein besseres Verständnis der Krankheitsbilder der zu Betreuenden an. Es ist uns aber auch wichtig, dass Sie persönlich Hilfe für den Umgang mit belastenden Situationen erfahren. Bitte beachten Sie die weiteren Veranstaltungen im Rahmen von „Pflege im Gespräch“ auf unserer Homepage unter www.connexia.at. Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung erhalten Sie bei: Annette King, Tel: 05574 6802-16. Referentin Elke Maria Riedmann, Schauspielerin und Clownfrau, Dornbirn Ort: Seniorenheim SeneCura, am Mittwoch, 4. März 2009 von 15 bis 17 Uhr, Eintritt: 8 € Aus der Gemeinde · März 2009 16 fenster Ore Ore Türbolar 1 | v.l.n.r. Christof Döring, GR Werner Hagen, Walter Pfanner, Stefan Germann 2 | Lutaracher Schalmaien 3 | Heiß ging es her im Kindergarten Weißenbild 4 | Kindergarde Lauterach 5 | Alle meine Entchen des Kindergartens Bachgasse 6 | Der Clown David 7 | Kimi und Linus 8 | Abordnung der Zunft Buch, Buachar Lumpa 9 | Bateria di Samba 10 | Mäschgerle der Volksschule Dorf 11 | Ore, Ore vor dem Alten Sternen 12 | Die Fußballer des 8 FC Lauterach 13 | Ein Indianer 14 | Zwei Frischlinge aus Alberschwende 15 | Fanfarenzug des Bregenzer Prinzenpaares Unterländer Karnikel 10 1 2 3 4 5 6 9 7 11 13 12 15 14 16 Dokumentation der Kulturlandschaft Lauterach · März 2009 Dokumentation der Kulturlandschaft Lauterach Mit dieser Ausgabe des Lauterachfensters beginnen wir mit einer Serie über die Dokumentation der Kulturlandschaft von Lauterach. Geplant sind verschiedene Themen über die Entwicklung unseres Dorfes. In dieser Ausgabe beginnen wir mit der Siedlungsentwicklung unserer Gemeinde und mit der Geschichte der Lerchenauerstraße. Autor dieser Serie ist Dipl. Ing. Johann Peer. Dipl. Ing. Johann Peer studierte an der Universität Innsbruck Architektur und arbeitete zunächst in Architekturbüros in Wien. Angezogen von den Spuren der Vergangenheit und der Kunstgeschichte nahm er an archäologischen Grabungen in Salzburg, Ägypten und im Iran teil und war für mehrere Jahre Grabungsleiter in Graubünden. Durch die Mitarbeit am Dehio-Vorarlberg und die Beschäftigung mit präkolumbianischer Architektur vertiefte Johann Peer sein Wissen um kultur- und kunsthistorische Zusammenhänge und deren Abbildung in der Baukunst. Die Tätigkeit als Assistent am Institut für Städtebau an der Akademie für bildende Künste in Wien und die spätere Mitarbeit beim Bundesdenkmalamt in Wien, Innsbruck und Bregenz machten Johann Peer zu einem Experten für die Beurteilung architektonischer und städtebaulicher Zusammenhänge. Von 1991 bis 2006 leitete Johann Peer die Abteilung Stadtplanung im Amt der Stadt Feldkirch. Mit seinem umfangreichen Wissen über Kunstgeschichte, Architektur und die Wirkung baulicher Veränderungen auf die Wirkung von Landschaft bildet Johann Peer die Ortschaften Vorarlbergs als Kulturlandschaften ab. Er gibt in seinen Werken nützliche Hinweise für geplante Veränderungen an bestehenden Objekten, ohne jedoch der zwanghaften Revitalisierung oder Romantisierung unbrauchbar gewordener Bauwerke das Wort zu reden. • 1949 in Steinach am Brenner geboren, • nach dem Architekturstudium an der Universität Innsbruck 4 Jahre Praxis in Architekturbüros in Wien, nebenbei Teilnahme an archäologischen Ausgrabungen in Salzburg, Ägypten und im Iran sowie Beschäftigung mit präkolumbianischer Architektur in Mexiko, Dipl. Ing. Johann Peer • von 1979 – 1983 Grabungsleiter im Kloster St. Johann in Müstair, Ktn. Graubünden, nebenbei Mitarbeit am Dehio-Vorarlberg, • von 1983 – 1987 Univ. Ass. am Institut für Städtebau der Akademie der bildenden Künste in Wien, • von 1987 – 1991 Mitarbeit im Bundesdenkmalamt (Wien, Innsbruck, Bregenz), • von 1991 – 2006 Leiter der Abteilung Stadtplanung im Amt der Stadt Feldkirch. Machen Sie sich fit für den Frühling von Sportwissenschafter Stephan Schirmer Noch ist es Winter, aber der Frühling steht schon vor der Tür und wird bald den Schnee mit warmen Sonnenstrahlen vertreiben. Nutzen Sie diese Wochen, um sich auf die ersten Frühjahrsaktivitäten vorzubereiten. Mit unseren Tipps starten Sie ohne Muskelkater dafür mit viel Spaß in die neue Saison. Die Treppe ist das beste Fitnessstudio: Nehmen Sie die Stufen nach oben richtig flott und mit Schwung, nutzen Sie dafür jeden Weg. Das verbrennt Kalorien, fördert die Konzentration, regt Ihr Herz-Kreislaufsystem an und kräftigt zudem die Muskulatur. Das ist Ihnen zu langweilig? Dann nehmen Sie doch zwei Stufen auf einmal und immer eine zurück, damit kommt auch der Kopf ins Schwitzen! 18 Für das Training des Gleichgewichts stellen Sie sich neben einer Wand auf ein Bein, so können Sie sich im Fall der Fälle einfach abstützen. Wenn Ihnen das zu leicht erscheint, heben Sie langsam Ihre Ferse vom Boden ab! Auch Ihre Sportgeräte sollten Sie auf Vordermann bringen. Prüfen Sie Ihr Fahrrad, vor allem der Gummi der Reifen wird über den Winter häufig spröde und auch den Bremsen sollten sie einen kritischen Blick zuwerfen. Sie Joggen gerne? Ihr Schuh sollte den Fuß dämpfen, stützen und führen können. Sehen Sie sich Ihre Laufschuhe einmal genauer an, vor allem auch von unten. Wenn Sie Zweifel über die Haltbarkeit Ihrer Schuhe haben, lassen Sie sich lieber vom Fachhändler beraten. Solchermaßen gerüstet sollte dem Spaß im Freien nichts mehr im Wege stehen. Eine Treppe ist das beste Fitnessstudio fenster Zum Sammeln einfach herausnehmen! März 2009 · Dokumentation der Kulturlandschaft Lauterach fenster 19 Dokumentation der Kulturlandschaft Lauterach · März 2009 20 fenster März 2009 · Dokumentation der Kulturlandschaft Lauterach fenster 21 Dokumentation der Kulturlandschaft Lauterach · März 2009 22 fenster März 2009 · Aus den Vereinen N AT U R F R E U N D E Naturfreunde Adventfeier Vor Weihnachten trafen sich die Naturfreunde zur Adventfeier in der Wohnanlage Kirchfeld. v.l.n.r. Vize-Präsident des ÖKB Helmut Seewald, Präsident des SKC Lauterach Peter Karg, Sportlandesrat Mag. Siegi Stemer Im Bild re. Natalie El Kanfoud weba Champions Cup 2009 – Medaillen für Natalie und Andreas Einen perfekten Start in die neue Saison erwischte das Aushängeschild vom Shotokan Karate Club Lauterach Natalie El Kanfoud beim hochklassig besetzen weba Champions Cup 2009 in der Sporthalle am See in Hard. Mit Siegen in der Kumite -61 kg Klasse und im Kumite Team holte sie 2 x Gold. „Mein Ziel war es hier wieder zu gewinnen. Gleich der erste Bewerb ist mir gut gelungen, den zweiten fand ich schwer, aber am Ende hat es wieder gepasst.“ Die österreichische Staatsmeisterin 2008 möchte sich in den nächsten Wochen für die Europameisterschaft im Mai in Zagreb qualifizieren. Mit Andreas Mörth konnte sich auch ein zweiter Sportler des Shotokan Karate Club Lauterach in die Medaillenränge eintragen. In der Klasse Kumite Kadetten – 70 kg verlor er zwar in der Vorrunde, konnte sich jedoch über die Trostrunde den 3. Platz sichern. Beide Sportler starteten für das Karate Leistungszentrum Vorarlberg 1. Ehren-DAN für Peter Karg. Im Zug der Siegerehrungen beim weba Champions Cup 2009 im Sportzentrum in Hard, wurde unserem langjährigen Vereinspräsident Peter Karg der auch Vizepräsident des Karate Landesfachverbandes Vorarlberg ist, eine große Ehre zu teil. Ihm wurde für die besonderen Verdienste um den Österreichischen und auch den Vorarlberger Karatesport vom Vorstand des Österreichischen Karatebundes der 1. Ehren – DAN verliehen. Diese Ehre wurde auch unserem Landesrat Mag. Siegi Stemer zu Teil. Auch Siegi bekam vom Vorstand des ÖKB den 1. Ehren – Dan verliehen. Die Ehrungen wurden von den beiden Vizepräsidenten des Österreichischen Karatebundes, Erhard Kellner und Helmut Seewald durchgeführt. Es konnten auch Mitglieder der OG Hard und der OG Kennelbach begrüßt werden. Mit Musik und Gesang verbrachten wir gemeinsam den Nachmittag. Mit Kaffee und selbstgebackenen Köstlichkeiten wurde für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Bühne 68 lädt zum Probenbesuch In diesem Frühjahr führen wir „Der Weltuntergang“, ein satirisch-kabarettistisches Bühnenwerk von Jura Soyfer, auf. Wer einmal einen Probenabend miterleben möchte, ist herzlich eingeladen uns am Montag, dem 30. März auf der Galerie im alten Vereinshaus zu besuchen. Interesse? Probenbeginn ist um 20 Uhr. Wir freuen uns! Aus den Vereinen · März 2009 Johanna Horner – Aktiv turnen mit 90 Jahren Mit 90 Jahren immer noch aktive Turnerin (Bildmitte). Rechts neben ihr die Trainerin Christine Valentinotti Johanna Horner (im Vordergrund mit dem gelben Ball) im Kreise einiger ihrer Mitturnerinnen Die wohl älteste aktive Turnerin kommt aus Lauterach Kürzlich ist Johanna Horner 90 Jahre alt geworden. Sie ist damit die älteste Turnerin Lauterachs und wohl auch die älteste aktive Turnerin in Vorarlberg. Denn Johanna besucht jede Woche regelmäßig die Turnstunde in der Vereinsturnhalle der Turnerschaft Lauterach. „Fit zu bleiben und für den Körper etwas tun, das war für mich immer schon wichtig“, sagt Johanna anlässlich ihres Geburtstagesfestes mit der Turnerschaftsfamilie. „Aus diesem Grund haben ein paar Frauen 24 nach dem 2. Weltkrieg bei der Neugründung der Turnerschaft im Jahr 1947 mitgemacht und eine Frauenriege gegründet und da war ich dabei“, erzählt Johanna aus ihrer langen aktiven Zeit. Johanna oder Hanni, wie sie von ihren Freundinnen und Freunden genannt wird, ist wegen ihres Engagements schon vor Jahren zum Ehrenmitglied der Turnerschaft ernannt worden. „Vielen Frauen und Männern fehlt gerade im Pensionsalter die Bewegung, dabei gibt es genug Angebote für jedes Alter auch bei der Turnerschaft“, meint Hanni Horner und will damit die über Sechzigjährigen auffordern, etwas für die Gesundheit zu tun. Studien beweisen, dass die Rückbildung der Muskulatur ab dem 60. Lebensjahr rapi- de zunimmt. Daher ist es gerade in diesem Alter äußerst wichtig, Sport zu betreiben. Ab 60 muss man doppelt so viel Sport betreiben wie davor, um die persönliche Fitness zu behalten. „Die Seniorengymnastik der Turnerschaft ist dafür genau das Richtige“, meint die Leiterin Christine Valentinotti und lädt die SeniorInnen Lauterachs ein, einmal in Ihre Turnstunde jeden Dienstag um 14.30 unverbindlich hinein zu schnuppern. Es sind noch Plätze frei. Seniorenturnen der Turnerschaft Dienstag 14.30 Uhr Vereinsturnhalle, Bundesstraße 103 Leiterin: Christine Valentinotti fenster März 2009 · Aus den Vereinen Tectum HC Bodensee Die Handball-WM in Kroatien Maximilian Eiler mit Weltmeister Joel Abati Zum Bersten gefüllt mit Fans: die Handball-Arena in Zagreb Ricardo Mager, Sandra Steurer, Ivan Cupic (kroatischer Handballstar), Maximilian Eiler Trotz, Trauer und Stolz. Der Pate des Tectum HC Bodensee, Ivano Balic, war nach dem WM-Finale vollkommen enttäuscht. Er nahm die Silbermedaille missmutig entgegen und ließ sie sich nicht umhängen. Dann schenkte er sie seinem siebenjährigen Sohn. Aber schließlich feierte auch er mit zehntausend Fans im Zentrum von Zagreb. Der emotionale Wandel vom kroatischen Handball-Star binnen kurzer Zeit vom traurigen Finalverlierer bei der HeimWM zum stolzen Silbermedaillen-Gewinner spiegelte die Gefühlslage der kroatischen Fans wider. Das ganze Land hatte von seinem Nationalteam nichts anderes als Gold erwartet. Aber dieses Edelmetall schnappte ihnen Frankreich weg. Und dennoch waren die Kroaten die großen Sieger. Denn die WM war nicht nur von der Medienpräsenz (wurde in 150 Länder übertragen) sensationell, sondern auch was die Stimmung anbelangte. Vor allem die Halbfinalspiele und das Finale ließen die Handballherzen höher schlagen. Die neue und supermoderne Arena in Zagreb war mit 16.000 Fans zum Bersten gefüllt. Und diese sangen, hupten, trompeteten, trommelten und schrieen unermüdlich. Ein fantastisches Erlebnis. „Diese Stimmung war einfach unglaublich! So etwas werden wir die nächsten 20 Jahre nicht mehr erleben, denn solche Fans gibt es wirklich nur einmal“, meinte die Delegation des Tectum HC Bodensee, die den Spielen in Kroatien beiwohnte. Auch wir wurden in den totalen Bann gezogen und fühlten uns wie Einheimische. „Da schwimmt man einfach in der Euphoriewelle mit. Und dies ist ein herrliches Gefühl!“ Am Tag vor dem Finale trafen sich die HCB’ler mit ihren Idolen und Freunden in deren Hotel. Da waren die Nationalteams von Kroatien, Frankreich und Dänemark versammelt. „Wir hatten da echt Spaß zusammen und alle waren noch locker drauf. Es ist immer wieder schön zu erleben, wie die Spieler der verschiedenen Nationen miteinander auskommen und umgehen.“ Neben vielen Autogrammen und Fotos gab es auch Grüße der Stars an die Jungs vom Tectum HC Bodensee. Und der eine oder andere Star wird sich da sicher noch in Lauterach sehen lassen. www.hcbodensee.eu fenster 25 Werbung · März 2009 26 fenster März 2009 · Aus den Vereinen Die Blasmusikjugend auf Vormarsch Gefragt nach den Gründen, warum sie gerne in der Jugendkapelle mitspielen, sprudelt es förmlich aus ihnen heraus. Und Christina bringt es mit einem Satz auf den Punkt: Gemeinsam zu musizieren ist einfach lässig, und bei der Jugendkapelle spielen wir so coole Lieder! Vinzent und Marielle nicken zustimmend: Genauso ist es! Und außerdem machen wir ja auch noch so viele andere Sachen gemeinsam. Es macht ganz einfach Spaß! Mit derzeit insgesamt 57 Mitgliedern ist die Jugendkapelle Lauterach (kurz JKL) eine der größeren Jugendkapellen des Landes. Und eine der wenigen, die ihr eigenes Konzert bestreitet. Martin Wakolbinger, organisatorischer Leiter der jungen Horde, hat bereits jetzt alle Hände voll zu tun. Probewochenende, Teilnahme am Orchesterseminar und andere nichtmusikalische Aktivitäten wollen organisiert werden. Und geht es nach den Jungmusikanten, darf es auch gern ein wenig mehr sein. „In der letzten Zeit haben die Jungs und Mädels mehrfach den Wunsch geäußert, noch mehr Ausrückungen wie Musikfeste, Platzkonzerte oder Marsch-Ausrückungen machen zu dürfen. Außerdem würden sie gerne neben dem Musizieren noch mehr andere gemeinsame Freizeitaktivitäten starten. Mit Unterstützung der Vereinsleitung werden wir selbstverständlich versuchen, diesen Wünschen so gut wie möglich nachzukommen“, so der Jugendreferent. Marielle Rhomberg und Vinzent Ballweber spielen die Flöte, für Christina Jäger sollte es das Waldhorn sein. Doch warum haben sich die drei genau diese Instrumente für sich ausgesucht? Marielle findet den Klang der Querflöte schön und das Instrument an sich angenehm zu spielen. Auch Vinzent gefällt die Flöte so gut, ihm war von vornhinein klar, dass er sie spielen wollte. Christina hat sich anfangs für mehrere Instrumente interessiert; mit einem verschmitzten Lächeln verrät sie dann, dass sie bei der Entscheidung Papas Rat eingeholt hat. Doch ganz gleich welches Instrument sie auch spielen, eines verbindet alle Mitglieder der Jugendkapelle miteinander: der Spaß und die Freude am gemeinsamen Musizieren. Lust auf mehr? Nähere Infos über die Bürgermusik und Kontaktadressen gibt´s unter www.bm-lauterach.at. Christina Jäger, Vinzent Ballweber und Marielle Rhomberg sind VollblutJungmusikanten www.bm-lauterach.at Ob Tuba, Flöte oder Schlagzeug: Es macht einfach Spaß fenster 27 Schiverein Lauterach: 1 2 Oldie Schiball Bereits zum 7. Mal fand heuer der vom Schiverein Lauterach organisierte Oldie Schiball im Hofsteigsaal statt. Obmann Fritz Dietrich und Vizeobmann Norbert Kalb waren erfreut, zahlreiche treue Stammgäste willkommen zu heißen. Als Begrüßungsgetränk wurde moussierender Zider aus der Lauteracher Produktion von Richard Dietrich angeboten, der hervorragend mundete. Bei Musik der Band City Lights und Einlagen der Lauteracher Garde, einer FlamencoGruppe und Luigi Martelotti genossen die Gäste eine unterhaltsame Ballnacht bis in die frühen Morgenstunden. 3 4 5 6 7 8 9 10 1 | Roland und Uli Hörmann, die jedes Jahr für die stilvolle Tischdekoration sorgt 2 | Das Organisationsteam: Thomas Schmedler, Dieter Gutmann, Norbert Kalb, Helga Frühwirth, Fritz Dietrich, Thomas Germann 3 | Sigi Mayer, Tochter Jutta, Sabine 11 4 | Marion und Herbert Roth 13 5 | Werner und Helene Diem 6 | Brunhilde Rettenbacher und Franz Fleischhacker 7 | Brigitte und Franz Klopfer 8 | Gabriele und Heinrich Ender 9 | Astrid und Bernd Doppler, Ingrid und Eberhard Stimpel 10 | Rudi und Hanni Weingärtner 11 | Pepi und Gabi Hirschbühl 12 | Anita Kalb, Manfred und Luitgard Staudinger 13 | Evelyne und Walter Leu, 15 Christine und Thomas Götze 14 | Peter und Isabella Sonnweber 15 | Günter und Katharina Pfanner 16 | Hanni und Walter Nussbaumer 12 14 16 28 fenster 1 2 Seniorenball mit Neuerungen Das Organisationsteam des Seniorenballes hat sich für den heurigen Seniorenball neben Bewährtem einige Neuerungen einfallen lassen: Die Gesamtorganisation lag ausschließlich in den Händen der Gemeinde. So führte Christof Döring, der sich für das unterhaltsame Programm verantwortlich zeigte, als Conferencier humorvoll durch das Ballprogramm. Neu war auch die Tanzkapelle „Trio Cornellis“, die bei den tanzfreudigen SeniorInnen besonders gut ankam. Ist ja auch nicht verwunderlich, ist sie doch oft Begleitband der Tanzschule Schnell. Auch die neue Positionierung der Tanzfläche wuss- 8 te zu gefallen. Das Programm war vielseitig ausgelegt und sorgte auch bei den weniger Tanzfreudigen für gute Unterhaltung. Wer dazu einen Beitrag geleistet hat, kann den Fotos entnommen werden. 10 3 4 5 6 9 7 11 12 13 14 1 | Grußworte von Vizebürgermeisterin Doris Rohner 2 | Elmar Rhomberg begrüßte die zahlreichen Gäste des Seniorenballes 3 | Bgm. Elmar Rhomberg inmitten der Seniorentanzgruppe 4 | Christof Döring im Interview mit der Leiterin der Seniorentanzgruppe Gerda Staffa 5 | Die Musiker „Trio Cornellis“ aus Ravensburg 6 | Kartentricks für Bgm. Elmar Rhomberg und Vizebgm. Doris Rohner zeigte Magier Robert Ganahl aus Dornbirn 7 | Magier Robert Ganahl hat seinen Hals in der Guillotine 8 | Die Kindergarde mit der Leiterin Brigitte Krassnig, Christof Döring und Bgm. Elmar Rhomberg 9 | 10 | Schwungvoller Tanz der Alt-Garde 11 | Kunstradweltmeister ÖAMTCHohenems mit einer Akrobatikeinlage 12 | Bgm. Elmar Rhomberg verteilte weiße Rosen an die Mädchen 13 | 14 | Seniorentanzgruppe in russischer Tracht fenster 29 Veranstaltung & Chronik · März 2009 Infantibus – Treffpunkt für Menschen von 0 – 99 Jahren März - Veranstaltungen Do 05./12./19./26.3. FAMILIENFRÜHSTÜCK Wir beginnen den neuen Tag mit einem gemütlichen Frühstück. Hier können neue Freundschaften geknüpft und Erfahrungen ausgetauscht werden. Eingeladen sind Kinder mit Eltern, Großeltern, Paten, Betreuungspersonen u.v.a. Jeweils am Donnerstag von 9 – 11 Uhr außer Ferien und Feiertagen, Auskünfte: Bianca Schmedler 0650/5200741 und Desirèe Neyer Fr 06./13./20.03. SHIATSU für Baby`s von 4 Wochen bis 2 Jahren An diesen drei Vormittagsstunden erlernen wir einfache Shiatsu-Techniken, die wir im täglichen Gebrauch mit Baby`s und Kleinkindern umsetzen können. Jeweils 8.30 – 9.30 Uhr, erste Gruppe: 1 – 2 Jahre, 10 – 11 Uhr, zweite Gruppe: 4 Wo – 12 Mo Kosten: € 10/Termin, Referentin: Manuela Meusburger, Anmeldung: Manuela Vogel, 0664/5115497 Fr 06.03. KINDER sind KÜNSTLER - SANDBILDER Die Kinder im Alter von 4 – 12 Jahren gestalten Bilder auf Holz mit Acrylfarben, buntem Sand und eigenen Schätzen. 15 – 17 Uhr, Kosten: € 11 (Kosten beinhalten Material und Jause), Leitung/Anmeldung: Petra Willam, 74/86099 Mi 11.03. KREATIVES MIT TANJA UND BIANCA DIE ERSTEN SPUREN für Kinder im Alter von 3-5 Jahren. Eine Spur zu ziehen ist ein Urtrieb des Menschen. Die Entdeckung der Spur findet meist im zweiten Lebensjahr statt und ist für das Kind ein Erlebnis. Es hat Lust auf weitere Spuren. 14.30 – 17 Uhr, Kosten: € 11, Leitung/Anmeldung: Tanja Baldauf, 0650/9218435 und Bianca Schmedler 30 Do 12.03. „AUF DER SUCHE NACH DEM VERLORENEN GLÜCK“ – Vom Stress zur Stille Wir alle laufen dem Glück hinterher und meinen, wenn wir uns nur genug anstrengen, erreichen wir es. Ob durch zunehmenden Konsum, z.B. ein Mehr an Geld, ein Mehr an Kleidern, ein Mehr an Autos, ein Mehr an Sicherheit? Auch die Gier nach Anerkennung, Erfolg, Macht. Wir wollen schöner, besser, intelligenter, weiter als alle anderen sein. Und hinter all dem steht die Sehnsucht nach Liebe. Und selbst innere Ruhe scheint ein Gut zu sein, das man kaufen kann. Dieser Vortrag ist der Versuch, die Stelle des Augenblicks wahrzunehmen. 20 Uhr, Kosten: € 12, Referentin: Eva Gold, Infos: Manuela Vogel, 0664/5115497 Do 19.03. TÄNZE AUS ALLER WELT Tanzend dem Frühling begegnen, mit einfachen Kreistänzen den inneren Rhythmus wecken und ihm Ausdruck geben. In der Bewegung die innere Kraft spüren und gemeinsam Freude am Tanzen finden. Es sind keine Vorkenntnisse notwendig. 20 – 21.30 Uhr, Kosten: € 7, Leitung/Anmeldung: Bettina Gmeiner, 0650/7227755 und Susanne SchellingSchnitzer Mo 23.03. HOMÖOPATHIE – MÖGLICHKEITEN UND GRENZEN Komplementärmedizinische Methoden wie die Homöopathie stellen eine ganzheitliche Betrachtungsweise von Leben, Krankheit und Heil-Werden in den Vordergrund. Im Vortrag werden verschiedene therapeutische Wege aufgezeigt, sowie Möglichkeiten und Grenzen der Homöopathie erläutert. 20 Uhr, Kosten: € 10, Referent: Dr. Heinz Hammerschmidt, Anmeldung: Andrea Beer-Czurda, 0680/2035856 (nachmittags) Do 26.03. Frühling – Fastenzeit und Ostern. VERGEBEN KANN ICH SCHON, ABER NICHT VERGESSEN Verletzungen mit gebrochenem Herzen gehören zu unseren tiefsten leidvollen Geschehnissen. Wege aus der christlichen Tradition zeigen uns, wie wir langsam doch sicheren Schrittes immer wieder 40 Tage lang durch unsere Wüsten wandern müssen, um in die Vergebung und den inneren Frieden zu kommen. 19 – 21.30 Uhr, Kosten: € 10 inkl. Getränke und kleine Jause, Referentin: Irmgard Heß, Auskünfte: Monika Greussing, 74/77346 keine Anmeldung erforderlich Sa 28.03. LEIB – ATEM – STIMME Mit praktischen Übungen erleben wir den Zusammenhang zwischen den Leib-, Atemund Vokalräumen. Dabei lernen wir, uns im Leib ganzheitlicher und bewusster zu spüren, unseren Atem zu vertiefen sowie über das Tönen der Vokale unsere Stimme zu bilden. 10 – 17.30 Uhr, Kosten: € 53, Referent: Gerhard M. Walch, Anmeldung: Christel Blass, 74/83303 Mo 30.03. HOMÖOPATHIE – INFEKTANFÄLLIGKEIT UND ABWEHRSCHWÄCHE Die Behandlung dieser Krankheitsbilder ist oft schwierig und erfordert eine vielschichtige Herangehensweise. Neben abwehrsteigernden Maßnahmen aus der Naturheilkunde, wird vor allem die Bedeutung der konstitutionellen homöopathischen Behandlung hervorgehoben, die in sehr tiefe Bereiche des gestörten Abwehrsystems vorbringen und die Selbstheilungskräfte anregen kann. 20 Uhr, Kosten: € 10, Referent: Dr. Heinz Hammerschmidt, Anmeldung: Andrea Beer, 0680/2035856 Treffpunkt für Menschen von 0 – 99 Jahren Alte Seifenfabrik, Bahnhofstraße 3, 6923 Lauterach Kontakt: Manuela Vogel, Tel. 0664/5115497 oder manuelavogel@gmx.at fenster Veranstaltung & Chronik · März 2009 LÄNDLE METZG KLOPFER Neueröffnung Nach kurzer Umbauphase wird die Ländle Metzg Klopfer am Mittwoch, dem 25. März neu eröffnet. In Zukunft bietet die Metzgerei mit Tradition noch mehr Sitzplätze für das Mittagsmenü, zusätzliche Parkplätze und einen vergrößerten SB-Bereich mit selbst erzeugten regionalen Spezialitäten. Für den Genuss der Mittagsmenüs steht in der Ländle Metzg Klopfer nach dem Zubau die doppelte Zahl an Sitzplätzen zur Verfügung. Die Mittagsmenüs, die täglich frisch zubereitet werden, können wie gewohnt zwischen 11 und 13 Uhr entweder direkt im Restaurant genossen, aber auch mitgenommen werden. Im neuen Stehcafé wird zukünftig ein angenehmes Ambiente für den „Kaffee danach“ angeboten. Der ausgeweitete SB-Bereich bietet zusätzliche Produkte für den persönlichen Komfort: vakuumierte und dadurch länger haltbare Wurstwaren, Mittagsmenüs und weitere selbst erzeugte Spezialitäten. Während der Umbauphase ist der Verkauf ungestört möglich. Dr. Foelix Dr. Rainer F. Foelix, Die Sinnesorgane der Spinnen, Samstag 7. März, 20.00 Uhr, Gasthaus Krone, Lauterach Die Sinnesorgane der Spinne Wie viel sieht eigentlich eine Spinne mit ihren acht Augen? Wie riecht und schmeckt sie? Wie nimmt sie ihre Beute wahr? Wer Antworten auf diese Fragen sucht, findet sie am Samstag dem 7. März im Gasthaus Krone in Lauterach, wo für alle Natur- und Tierfreunde ein besonderes Schmankerl stattfindet. So konnte der Vorarlberger Vogelspinnen- und Terraristikstammtisch den renommierten Wissenschaftler Dr. Rainer F. Foelix für einen sensationellen Vortrag zum Thema „Die Sinnesorgane der Spinnen“ gewinnen. Dr. Foelix ist Verfasser des mittlerweile leider vergriffenen Standardwerks „Die Biologie der Spinnen“ (biology of spiders). Der Vortrag ist einfach aufbereitet, so dass auch Laien den Ausführungen des Experten auf diesem Fachgebiet gespannt folgen können und wird mit zwei interessanten, ganz aktuellen Vogelspinnenthemen bereichert werden, an denen Dr. Foelix derzeit arbeitet. Mehr dazu wird aber erst am 7. März verraten. Alle Interessierten sind dazu recht herzlich eingeladen! Beginn ist um 20 Uhr, Eintritt freiwillige Spenden. „Chor-Matinee Hofsteig“ Sonntag 15. März 2009 um 10.30 Uhr im Hofsteigsaal. Der Männerchor Lauterach veranstaltet bereits zum siebten Mal diese schon zur Tradition gewordene Matinee zusammen mit dem Kinderchor Lauterach, Frauenchor Hofsteig, Kirchenchor Wolfurt, Singgemeinschaft Kennelbach, Männerchor Götzis, s´Fluher Chörle und ca. 300 Sängerinnen und Sängern aus dem Hofsteiggebiet. Moderation: Markus Klement. Für Bewirtung ist gesorgt! Eintritt: freiwillige Spenden. Mehr unter: www.mc-lauterach.at Seminar „Rauchfrei in fünf Stunden“ Die "Plattform rauchfreie Gemeinde" bietet am Samstag, 14. März 2009, um 9.55 Uhr im Hotel Rose, Hatlerstr. 31, 6850 Dornbirn ein Seminar „Rauchfrei in 5 Stunden ohne Entzugserscheinungen oder Gewichtsprobleme“ an. Seminarleitung: Naturheiltherapeut Werner Niksic. Das Seminar ist für alle Auszubildende sowie für alle Jugendlichen (bis zum 21. Lebensjahr), für werdende und stillende Mütter kostenlos. Anmeldung und Info unter: Telefon 0800 -21 00 23 kostenfrei fenster 31 Veranstaltung & Chronik · März 2009 Exerzitien im Alltag Die geistigen Werke der Barmherzigkeit Einander den rechten Weg weisen · Unwissende lehren · Zweifelnden recht raten · Betrübte trösten · Lästige geduldig ertragen · Beleidigern verzeihen · Für Lebende und Verstorbene beten Exerzitien im Alltag sind eine intensive Form einen geistlichen Weg einzuüben, dem Wesentlichen auf die Spur zu kommen und das Leben in Achtsamkeit zu erfahren. Mit den diesjährigen Exerzitien, denen die „geistigen Werke der Barmherzigkeit“ als Leitfaden dienen, wird uns Raum geschenkt, das zwischenmenschliche Miteinander mit allen Mühen und Stolpersteinen dem gütigen Blick Gottes anzuvertrauen und so auch selbst in eine barmherzige Wahrnehmung hinein zu wachsen. Wir Schwestern des St. Josefklosters laden zu diesen Exerzitien ein. Menschen, die bereit sind, über vier Wochen diesen Übungsweg zu gehen, sind herzlich willkommen. Täglich eine halbe Stunde für sich und mit Gott und wöchentlich ein Gruppentreffen zur gegenseitigen Ermutigung und zum Erfahrungsaustausch bilden den Rahmen für den Exerzitienweg Exerzitien im Alltag im St. Josefskloster Lauterach: Jeweils freitags um 18 Uhr, am 6.3. / 13.3. / 20.3. / 27.3. / 3.4. Eingang Klosterpforte, jeweils montags um 9 Uhr, am 9.3. / 16.3. / 23.3. / 30.3


Lauterachfenster 2006 08
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Oktober 06 Nr. 8 D i e a k t u e l l e I n f o r m a t i o n s s c h r i f t d e r M a r k t g e m e i n d e L a u t erach 60 Jahre FC Lauterach Sportplatz an der Ach mit neuem Namen 4 Vision Rheintal 20 Alt-Lauterach 21 Krankenpflege 40 Gratulation Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M Inhalt EDITORIAL Sportanlage Bruno Pezzey – Neue Bezeichnung der Sportstätte des FC Lauterach Der FC Lauterach feiert im heurigen Jahr sein 60-jähriges Jubiläum. Im Rahmen eines großen Festaktes im Hofsteigsaal am 1. September konnte der Verein den vielen Freunden und Gönnern eine eindrucksvolle Leistungsbilanz der letzten Jahrzehnte vorlegen. Einen Spiel- und Sportbetrieb Woche für Woche zu führen, dazu sind viele freiwillige Funktionäre notwendig vom Kassier am Eingang, über den gesamten Wirtschaftsbetrieb bei Heimspielen bis hin zu den Ordnern, Zeug- und Platzwarten. Neben dem Aushängeschild eines jeden Fußballvereines, der 1. Mannschaft, betreut der FC Lauterach derzeit über 200 Jugendliche vorwiegend aus Lauterach. Diese werden von kompetenten Trainern und Betreuern für ihre wöchentlichen Nachwuchsspiele eingestellt und sukzessive in die 1. Kampfmannschaft des Vereines herangeführt. Als Bürgermeister sehe ich mit Freude, dass der Kern der 1. Mannschaft aus ehemaligen Jugendspielern des FC Lauterach besteht. Für dieses erfolgreiche Engagement wurde der Verein heuer vom Vorarlberger Fußballverband mit dem Nachwuchspreis „Benjamin“ ausgezeichnet. Das größte sportliche Aushängeschild des FC Lauterach in den letzten sechs Jahrzehnten war und ist Bruno Pezzey, dessen Karriere in jungen Jahren in der 1. Mannschaft des FC Lauterach begann. Sein fußballerischer Werdegang über SW Bregenz, Eintracht Frankfurt und Werder Bremen wurde bereits vielfach erwähnt. Bruno Pezzey war aber nicht nur ein erfolgreicher Sportler, er war auch ein menschliches Vorbild. Er hatte seine Wurzeln in seiner Heimatgemeinde Lauterach nie verloren, immer wieder führte sein Weg bei seinen Heimaturlauben in seine alte Wirkungsstätte an der Dammstraße. Für die jungen Fußballer aus Lauterach – ich zählte mich kurze Zeit auch dazu – war es in den 70-iger Jahren ein riesiges Erlebnis, mit dem Nationalspieler aus Lauterach ein gemeinsames Training zu bestreiten. Die Sportpersönlichkeit Bruno Pezzey ist vor mehr als zehn Jahren leider allzu früh verstorben. Die Marktgemeinde Lauterach hat die 60 Jahr Feier des FC Lauterach zum Anlass genommen, eine besondere Wertschätzung seiner Heimatgemeinde gegenüber dem Menschen Bruno Pezzey aufzuzeigen. Die neue Bezeichnung der Sportanlage an der Dammstraße, die nunmehr seinen Namen trägt, soll auch die vielen Nachwuchskicker des FC Lauterach anspornen. Sie soll zeigen, dass es mit viel Training, Talent und Fleiß möglich ist, eine große sportliche Fußballkarriere von Lauterach aus zu starten. Ihr Bürgermeister Stahltafeln mit Ausblicken ins Ried Vision Rheindelta Neuer Name für die Heimstätte des FC Sportanlage Bruno Pezzey Alte Seifenfabrik mit drei Künstlern Europa im Dialog mit Slowenien Möglichst viele Schulwege zu Fuß Schulwegausweis Hofsteig Märchenhafter Kindersommer-Abschluss SpiSpaSpo Kindersommer „Wir starten – werden Sie Mitglied“ Seniorenbörse Gesunde Frauen in Lauterach Heilfasten Haus Lerchenauerstraße 60 Historisches – wie es einmal war Die Lauteracher Vereine 12 Seiten Vereinsberichte döt gsi Indianerleben und 60 Jahre FC Lauterach Vorträge, Seminare und Lehrgänge Pflege daheim Jubiläen, Geburten, Hochzeiten Berichte und Gratulationen 4 5 6 6 12 15 16 20 21 34 38 40 Titelbild Bild aus dem Meisterschaftsspiel der Vorarlbergliga FC Lauterach gegen SC Bregenz fenster 3 Elmar Rhomberg Aus dem Rathaus Vis!on Rheintal das Ried Die Freizeitnutzung wird bewusst an den Rändern entwickelt Der alte Funkenplatz mit Ruhebänken und der Tafel von „Vis!on Rheintal“ Das Sichtfenster der Tafel mit Durchblick auf die Landschaft mit Text Das Vorarlberger Rheintal: Inzwischen leben hier 240.000 Menschen in 29 Gemeinden, 12.000 Unternehmen weisen auf eine große wirtschaftliche Dynamik hin. Und mitten im Zentrum des unteren Rheintales: Das Lauteracher Ried. 34 mannshohe, markante Stahltafeln mit Sichtfenstern samt erklärendem Text weisen auf Werte oder Lösungsmöglichkeiten im Rheintal hin. Diese „Panorahmen“, das sind die Öffnungen in den Tafeln, sollen die Beziehungen zu „Vis!on Rheintal“ sichtbar machen. Das „Fern-Sehnen“ durch die „Panorahmen“ ist gelenkt: durch die herge4 zeigte Landschaft des Riedes, das Passepartout und durch eine Beschreibung. Der Text auf der Tafel im Ried lautet: „Kulturlandschaft erhalten: Hier ist das Zentrum der großen Rheintalmoore, frei von motorisiertem Verkehr bildet das Ried eine Verbindung zwischen neun Siedlungsgebieten. Die Sicherung der Kernzone erhält die überregional bedeutsame Kulturlandschaft. Die Agrar- und Freizeitnutzung wird bewusst an den Rändern entwickelt.“ Diese Tafel wird nun ein Jahr lang auf dem alten Funkenplatz an der Vorachstraße, Abzweigung Streubüschenstraße stehen. Das Projekt „Vis!on Rheintal“ ist ein raumplanerisches Konzept, das vom Land Vorarlberg in Zusammenarbeit mit den Rheintalgemeinden erarbeitet wird. Es erkennt das Ried als erhaltenswürdige Kulturlandschaft und Naturraum im Zentrum des unteren Rheintales. Ein Wert, den unsere bäuerlichen Vorfahren geschaffen haben und der uns in der Gegenwart dazu verpflichtet, dieses wertvolle Naturgut für spätere Generationen zu erhalten. www.vision-rheintal.at fenster Aus dem Rathaus Sportanlage Bruno Pezzey Die Familie von Bruno Pezzey, Vertreter des Vereines und der Gemeinde bei der Namensgebung der Sportanlage v.l.n.r. Ralph Pezzey, Bruno Pezzey sen., Anni Pezzey, Fritz Kohlhaupt, Silvia Pezzey, Obmann Sigi Maier, Bürgermeister Elmar Rhomberg, GR Werner Hagen Die Spielstätte des FC Lauterach an der Dammstraße erhält einen neuen Namen – „Sportanlage Bruno Pezzey“. Im Rahmen des Festaktes „60 Jahre FC Lauterach“ im Hofsteigsaal überraschte Bürgermeister Elmar Rhomberg und GR Werner Hagen mit dieser Neuigkeit die zahlreichen Sportler und Funktionäre. Die neue Namensgebung „Sportanlage Bruno Pezzey“ erfolgt in Absprache mit der Familie Pezzey und aufgrund eines einstimmigen Beschlusses der Gemeindevertretung. Silvia Pezzey, die Witwe von Bruno, die Eltern Bruno sen. mit Anni sowie Bruder Ralf Pezzey zeigten sich sichtlich gerührt und bedankten sich bei der Gemeinde sowie beim Obmann des FC Lauterach, Siegfried Maier für diese hohe Wertschätzung für Bruno. Bruno Pezzey, der aus Lauterach stammte und dessen Fußballkarriere auch beim FC Lauterach begonnen hatte, ist noch heute das sportliche Aushängeschild des örtlichen Fußballclubs. Es war und ist ein lang gehegter Wunsch des Vereines, der Marktgemeinde Lauterach, aber auch von zahlreichen Personen außerhalb des Sportbetriebes, dass die leider allzu früh verstorbene Sportpersönlichkeit „Bruno Pezzey“ eine weitere Ehrung und Wertschätzung seiner Heimatgemeinde erfährt. Die Fußballstationen als aktiver Spieler führten Bruno Pezzey über SW Bregenz, Wacker Innsbruck, bis hin zu den deutschen Spitzenclubs Eintracht Frankfurt und SV Werder Bremen. Pezzey spielte 84-mal im Nationalteam, 3-mal in der Weltaus- wahl, wurde 4-mal österreichischer Meister, deutscher Pokalsieger und gewann mit Eintracht Frankfurt den UEFA-Cup. Er nahm mit dem ÖFB-Team an den Fußball-Weltmeisterschaften 1978 in Argentinien und 1982 in Spanien teil und war u.a. mit dabei auf dem Spielfeld beim legendären WM-Spiel Österreich – Deutschland (3:2) in Cordoba. Die neue Beschriftung an der Sportanlage Bruno Pezzey wurde am 16. September beim Heimspiel des FC Lauterach gegen SC Bregenz offiziell den Spielbesuchern vorgestellt. fenster 5 Aus dem Rathaus Lange Nacht der Museen Kunst in der Alten Seifenfabrik und im Rohnerhaus In Lauterach können während der „Langen Nacht der Museen“ am Samstag, dem 7. Oktober 2006 von 18 bis 1 Uhr gleich zwei Ausstellungen besucht werden. Das Vocalensemble „Crescendo“ umrahmt musikalisch abwechselnd die Ausstellungen. Kunst im Rohnerhaus: Ausstellung „Buntheit“ von Curt Scheiderbauer „Sei kreativ mit Curt Scheiderbauer“. Curt Scheiderbauer erstellt mit Ihnen ein gemeinsames Bild. Auftritte des Lauteracher Vocalensemble „Crescendo“um 19 und um 21 Uhr. Verkostung südsteirischer Weine. Alle „Lange Nacht“ Besucher erhalten ein Glas Sekt. Alte Seifenfabrik: „Kosendes Licht“ – Europa im Dialog Slowenien und Steiermark sind Dialogpartner: Fotografien von Branko Lenart, Slowenien Skulpturen und Malerei von Axel Staudinger, Graz Fotografien von Heinz Lingenhöle, Lauterach Auftritte des Lauteracher Vocalensemble „Crescendo“um 20 und um 22 Uhr. Alle „Lange Nacht“ Besucher erhalten ein Glas Sekt. Schulwegausweis Hofsteig D ie Volksschulen der Hofsteiggemeinden, der Arbeitskreis für Vorsorge- und Sozialmedizin sowie plan-b regionales Mobilitätsmanagement wollen bei den Volksschulkindern die Freude an der Bewegung wecken. Denn Bewegung leistet einen wesentlichen Beitrag für die körperliche, seelische und geistige Entwicklung des Kindes. Dass die Kinder möglichst viele Schulwege zu Fuß zurücklegen, das bezweckt der Schulwegausweises Hofsteig. Dafür gibt es Punkte. Nicht jeder Schulweg ist gleich lang, daher wird das Wohngebiet in drei Zonen eingeteilt. Für längere Schulwege gibt es mehr Punkte. Seit 25. September „läuft“ die Aktion, einen Monat lang bis zum 25. Oktober. Jedes Kind erhält einen Schulwegausweis, den Weg zu Fuß zur Schule bestätigen die Lehrpersonen, den Heimweg die Eltern. Tage, an denen die Kinder krank sind, gelten als gegangen. Wer bis dann die Mindestanzahl an Punkten erreicht hat, nimmt an der Verlosung von schönen Preisen teil. In jeder Klasse werden zwei Preise vergeben. Sanfte Mobilität beginnt bereits im Kindesalter. Die Marktgemeinde Lauterach strebt mit dieser Initiative ein verstärktes Mobilitätsbewusstsein bei Kindern an. Diese zwei Anliegen lassen sich im Projekt Hofsteig Schulwegausweis vereinen und gemeinsam nutzen. Für die Schulen und die Eltern fallen keine Kosten an. www.lauterach.at 6 fenster Aus dem Rathaus Europa im Dialog – Slowenien S chon zum dritten Mal findet in Lauterach die Projektreihe „Europa im Dialog“ statt. In diesen kulturellen Dialog treten die sogenannten neuen EU-Staaten, heuer ist es Slowenien. Der slowenische Fotokünstler Branko Lenart tritt mit dem Künstler Axel Staudinger aus der Steiermark und mit dem Fotokünstler Heinz Lingenhöle aus Lauterach in den europäischen Kunstdialog. Die Ausstellung ist mit „Kosendes Licht“ betitelt. Die Künstler: Branko Lenart, geb. 1948 in Ptuj, Slowenien freischaffender Fotograf in Piran und Graz Zahlreiche Ausstellungen in Europa und USA lehrt Fotografie an der HTBLA für Kunst und Design in Graz. Axel Staudinger, geb. 1961 in Graz freischaffender Maler und Bildhauer 2005 Gründung der Seminar-Galerie-Hasnerplatz in Graz zahlreiche Ausstellungen in Österreich und Deutschland. Heinz Lingenhöle, geb. 1940 lebt in Lauterach Fotoreisen nach Feuerland, Atacama Wüste, Altiplano, Patagonien, Sahara, Namibien, Armenien Auszeichnungen durch den Verband der künstlerischen Fotografie Österreich MVÖAV und durch den Europäischen Verband EFIAP. Zahlreiche Fotoausstellungen in Österreich, Deutschland und auf Gran Canaria. Infobox Slowenien: Fläche: 20.273 km2 · Einwohnerzahl: 2,003.600 Hauptstadt: Ljubljana · Staatsform: Parlamentarische Demokratie Amtssprache: Slowenisch · Währung: Tolar, ab 1. Januar 2007 Euro Kfz-Kennzeichen: SLO · Vorwahl: +386 · Internet-TLD: .si Wirte-Pool im Hofsteigsaal Seit der Eröffnung des Hofsteigsaales im November 1984 war Reinhard Lässer mit seinem Team Gastronom im Hofsteigsaal. Auf eigenen Wunsch beendete er mit 30. Juni 2006 diese Tätigkeit. „Es war eine schöne Zeit mit tollen Veranstaltungen hier im Hofsteigsaal, ich möchte aber etwas kürzer treten, ich habe mit der Landhausgastronomie und mit der Ländlegastronomie in der Fachhochschule noch genügend Arbeit,“ so Reinhard Lässer. Seine Tätigkeit im Hofsteigsaal war geprägt von Verlässlichkeit und einem hohen Qualitätsstandard. Die Marktgemeinde Lauterach richtet für die jahrelange geleistete Arbeit einen aufrichtigen Dank an ihn und an sein Team. Mit 1. September 2006 wurde die Gastronomie im Hofsteigsaal neu vergeben. Dabei will die Marktgemeide Lauterach einen neuen Weg beschreiten: Ein Wirte-Pool, bestehend aus Lauteracher Wirten bzw. Caterern soll die gastronomische Führung im Hofsteigsaal übernehmen. Alle Gastronomen und Caterer Lauterachs wurden zu einem Informationsgespräch ins Rathaus geladen. Die Interessenten trafen sich zu einem weiteren Gespräch, bei dem das Projekt „Wirte-Pool“ genauer definiert wurde. Die Veranstalter können einen Wirt aus diesem Pool wählen. Ein Wirt ist Poolsprecher und Ansprechpartner für das Amt der Marktgemeinde Lauterach. Den derzeitigen Wirte-Pool bilden: Michael Erath (Michi’s Cafe-Restaurant), Josef Sqinobal (Gasthaus Weingarten), Gerd Heidenschuster (Cafe Bordeaux) und Christof Klopfer (Metzgerei und Catering). Zum Poolsprecher wurde Michael Erath ernannt. Für die Lauteracher Ortsvereine bleibt die Möglichkeit der Eigenbewirtung wie bisher bestehen. Reinhard Lässer Michael Erath Infobox: Sonntag, 22. Oktober 2006, 10.30 Uhr Oktoberfest im Hofsteigsaal Der Wirte-Pool stellt sich vor. Unterhaltung durch die Bauernkapelle Lauterach Aus dem Rathaus Maßnahmen an der Bregenzer Ach bewähren sich Breiter Konsens unter Fachleuten Hochwasserschutz: Landesrat Dieter Egger und die Vertreter der Anliegergemeinden an Unterlauf der Bregenzerach beim Lokalaugenschein im August. Im Hintergrund die hochwasserführende Ach S echs Monate nach den HochwasserSofortmaßnahmen am Unterlauf der Bregenzer Ach konnte bei einem Lokalaugenschein ein positives Resümee gezogen werden. „Durch eine konsequente, ökologisch abgestimmte Instandhaltung wird die Hochwassersicherheit gewährleistet, die Belange der Natur werden angemessen berücksichtigt“, so Landesrat Dieter Egger, zuständig für Wasserwirtschaft. „In einem derart dicht besiedeltem Gebiet hat die Hochwassersicherheit Priorität“, so Landesrat Dieter Egger weiter. Bei diesem Lokalaugenschein konnten sich jedenfalls Bürgermeister Elmar Rhomberg und Otto 8 „Inzwischen gibt es auch überwiegende Akzeptanz in der Bevölkerung“ Wittwer, zuständiger Mitarbeiter für Wasserwirtschaft der Gemeindeverwaltung und weitere Vertreter der Anliegergemeinden vergewissern, dass sich die Maßnahmen als richtig erwiesen haben. Inzwischen gibt es auch überwiegende Akzeptanz in der Bevölkerung. Denn Ufer- und Dammbereiche weisen wieder einen hochwasserverträglichen Be- wuchs auf, der den Abflussquerschnitt nicht mehr einschränkt. Neben den Rodungsarbeiten wurde der Zustand der Dämme mit Schürfschlitzen und durch Sichtbegutachtung kontrolliert. Zwischen Kennelbach und der Achmündung wurde an fünf Stellen dringender Handlungsbedar f festgestellt, darauf wurde sofort reagiert. An 24 weiteren Stellen unterschiedlicher Priorität werden noch Maßnahmen getroffen. Zum Teil muss dazu das Niedrigwasser im Herbst abgewartet werden. fenster Aus dem Rathaus Pionier zeitgemäßer Baugestaltung „Der Meinung, es müsse sich jeder Neubau den zufälligen Elementen seiner Umgebung anpassen, ist entschieden entgegenzutreten. Auf diese Weise wäre keine Veränderung und Verbesserung der allgemeinen Baukultur zu erwarten.“ Prof.mag.arch.Friedrich Achleitner Großzügig befensterte Holzfassade gegen Süden Eingangsbereich des Hauses Badgasse 16 H erbert und Eva Moosmann haben 1980/81 eines der ersten flach gedeckten Einfamilienhäuser in unserer Gemeinde errichtet. Nicht ohne Probleme: Das Bewilligungsverfahren nahm wegen eines vernichtenden Gutachtens des Amtssachverständigen für Raumplanung mehr Zeit in Anspruch als die eigentliche Bauphase. Die Bauform sei beim gegebenen Projekt „als integrationskonträr“ zu beurteilen – das überwiegende Flachdach mit einem gekehlt eingeschnittenen Negativdachteil, das pultdachartige Oberlichtband sowie verschieden formal verwinkelte Fassadenausbildungen (...) wären im konventionell geformten und annähernd rechtwinklig geordneten Baubestand (der Umgebung) ohne Zweifel fremd und willentlich andersartig“. Die Bezirkshauptmannschaft Bregenz wies den Vorprüfungsantrag ab und führte u.a. aus, dass „die Landschaft in ihrer Eigenart vor störenden baulichen Eingriffen zu bewahren sei“. Auch seitens der Gemeinde Lauterach wurde auf das Gutachten verwiesen und die Auffassung vertreten, dass „dieses Bauvorhaben in der vorgelegten Form nicht zur Verwirklichung gelangen darf und die Unzulässigkeit wegen mangelnder Übereinstimmung mit dem Ortsbild festzustellen ist“. Die Eheleute Moosmann beharrten jedoch auf dem Bauentwurf des Rudolf Wäger und fanden in Prof.mag.arch.Friedrich Achleitner, dem im heurigen Frühjahr der Montfortorden in Gold des Landes Vorarlberg für seine Verdienste zur Entwicklung der international beachteten Vorarlberger Architekturszene verliehen wurde, einen entschei15.11.1978 04.04.1979 12.04.1979 07.08.1979 24.08.1979 12.12.1979 17.12.1979 11.02.1980 25.03.1980 09.07.1981 denden Befürworter. Es handle sich bei diesem Projekt um einen „baukünstlerisch hochstehenden Entwurf und es sei eine zwangsläufige Folge eines solchen Baues, dass dieser sich von einer baulich uneinheitlichen und zufällig entstandenen Umgebung abhebt“. Das Amt der Vorarlberger Landesregierung gab schließlich der Berufung Folge und führte aus, dass „das Projekt zwar eine eigenwillige Form besitze, aus dieser Tatsache allein sich jedoch kein Ablehnungsgrund ableiten lasse, da das Projekt alle Bedingungen erfülle, die sich nach Baugesetz zum Schutz des Landschafts- und Ortsbildes an einen Neubau stellen“. Einreichung zur Vorprüfung bei der Gemeinde Lauterach Zurückweisung der Gemeinde Lauterach wegen Nichtzuständigkeit Einreichung zur Vorprüfung bei der BH Bregenz Ablehnender Vorprüfungsbescheid der BH Bregenz Berufung gegen Vorprüfungsbescheid der BH Bregenz Zustimmender Vorprüfungsbescheid der Landesregierung Bauantrag bei der BH Bregenz Bauverhandlung an Ort und Stelle Baubewilligungsbescheid der BH Bregenz Benützungsbewilligungsbescheid der BH Bregenz Aus dem Rathaus Heinz Allgäuer-Hackl vom Klimabündnis Vorarlberg (Bildmitte) besuchte die Zuckerrohrbauern im Chocó. Links neben ihm (mit abgewandtem Gesicht) die Vorarlberger Nationalratsabgeordnete Sabine Mandak von den Grünen (Foto: Klimabündnis). Klimabündnis neues Projekt im Chocó Seit über zehn Jahren besteht die Partnerschaft mit der Region Chocó in Kolumbien. Mit Erfolg wird dort der Prozess zur Selbstbestimmung unterstützt. zustellen. Dabei soll auch die Verarbeitung und Vermarktung von Produkten wie Zukkerrohr, Gemüse, Geflügel, Schweine, Reis, Maniok und tropische Obstfrüchte ermöglicht werden. Weitere Aspekte sind die korrekte administrative Führung der Zuckermühlen, die ökologische Produktion, Verkaufsstrategien, Rentabilität u.a. Investitionen sind für drei Zuckerrohrpressen, Errichtung von Lager- und Verkaufsräumen sowie den Kauf von Saatgut geplant. Dieser Projektprozess dient zur Überwindung der politischen und ökonomischen Blockaden in der Zone. Vorrangiges Ziel ist die Nahrungsmittelversorgung und der Verkauf der landwirtschaftlichen Produkte als alternative Einkommensmöglichkeit und als Strategie für die lokalen Gemeinschaftsräte. Mit der dabei erlangten Auto- „Die Ureinwohner sollen durch Autonomie dem bewaffneten Konflikt trotzen“ nomie sollen die Bewohner des Chocó dem bewaffneten Konflikt trotzen und somit ihre Lebensqualität verbessern können. Das Projekt dauert vom 1. März bis 31. Dezember 2006. Dieses Projekt ist die Basis, um ab 2007 sukzessive in den weiteren 400 Afro- und Indianergemeinden die politische, ökonomische, territoriale und kulturelle Autonomie zu erlangen. www.klimabuendnis.at/vorarlberg A lle drei Partnerorganisationen in Kolumbien haben jeweils einen Antrag für ein großes Projekt eingereicht. Vorab soll allerdings in einem kleinen Pilotprojekt abgeklärt werden, in welcher Form eine Stärkung der Produktivsysteme am wirkungsvollsten unterstützt werden kann. Ein Pilotversuch in 23 Dorfgemeinschaften soll die ursprünglichen Produktivsysteme stärken, um die Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit mit Nahrungsmitteln her- Klimabündnis Vorarlberg derzeit 28 Mitgliedsgemeinden u.a. die Unterlandgemeinden Bregenz, Höchst, Lauterach, Dornbirn, Hard, Hörbranz, Wolfurt, Lustenau sowie das Land Vorarlberg. Beitrag der Gemeinde Lauterach 22 Cent Projektbeitrag, 7 Cent Koordinationsbeitrag pro Einwohner, 180 Euro Pauschal-Beitrag an die Klimabündnis-Zentrale in Frankfurt. Gesamtbeitrag 2005: 2.854,38 Euro Partnerorganisationen im Chocó: Die indigene OREWA (vertritt ca. 250 Dörfer) und die beiden afrokolumbianischen Gemeinschaften OPOCA und ACIA (zusammen ca. 174 Dörfer). 10 fenster Aus dem Rathaus Strohwinkel eingerüstet Die hohen Energiepreise sind wohl der Grund dafür, dass sich immer mehr Hausbesitzerinnen und Besitzer dazu entschließen, die Wärmedämmung zu verbessern. Nationendörfer der Gymnaestrada Welt-Gymnaestrada vom 8. bis 14. Juli 2007 in Dornbirn Baugerüste im Strohwinkel zum Anbringen von Wärmedämmung I nsgesamt haben sich bereits 23.000 Besucher zur Gymnaestrada Dornbirn im Juli 2007 angemeldet. Wo und wie bringt man so viele Leute unter? Eine Lösung wurde gefunden: Es werden im Umkreis des Veranstaltungszentrums Dornbirn Nationendörfer eingerichtet. Wie schon berichtet, ist auch Lauterach ein solches Nationendorf, wir werden 800 Gäste aus Großbritannien unterbringen. In Hard mit ihrer Partnerstadt Bagnoli sind es die Italiener; Kennelbach, Wolfurt und Schwarzach werden norwegisch; in Bregenz sind neben Rest-Italien auch Schweden, Portugal und die Vereinigten Staaten von Amerika zu Gast. Das Rheindelta wird finnisch, in Lustenau werden die Schweizer wohnen. Das Durchschnittsalter der Teilnehmer an der Gymnaestrada liegt bei etwas über 30 Jahren, der Frauenanteil bei circa 60 Prozent. Als Unterkünfte dienen in erster Linie Schulen. Nach Schulschluss werden die Klas- sen ausgeräumt. Das schafft Platz für Schlafmatratzen und Kleiderstühle, die von der Gymnaestrada-Organisation zur Verfügung gestellt werden. Die Vorbereitungen dafür sind so gut wie abgeschlossen. Das Frühstück wird in Lauterach zentral im Hofsteigsaal ausgegeben, die Turnerschaft übernimmt die Bewirtung. Weiters sind im Hofsteigsaal Gästeabende vorgesehen, die noch geplant werden. An den Schulen werden von den Direktoren und den Schulwarten Kioske eingerichtet, an denen sich die Gäste mit Getränken und Snacks eindecken können. Natürlich herrscht in den Schulen striktes Alkoholund Rauchverbot. Für die Fahrten von und zum Veranstaltungszentrum im Messegelände wird der öffentliche Personenverkehr (Bus, Bahn) verstärkt. In der nächsten Ausgabe des Lauterachfensters berichten wir über den sportlichen Hintergrund der Gymnaestrada. Bis Anfang der siebziger Jahre des vorigen Jahrhundert’s waren die Zeiten billiger Energiepreise, vor allem Heizöl war günstig auf dem Brennstoffmarkt zu bekommen. Auf Isolierungen wurde nicht besonders viel Wert gelegt. 25cm BetonHohlkammersteine und 5 cm Heraklith galten als geläufiger Isolierstandard. Inzwischen hat sich sehr viel getan: Die Dämmwerte bei Neubauten wurden entscheidend verbessert, hohe Energiestandards vom Land gezielt gefördert. Sowohl bei Außenwänden als auch bei Fenstern: War früher ein U-Wert von über 2,0 üblich, sind heute Fenster mit einem U-Wert von 1,1 schon beinahe Mindeststandard. Fenster mit Dreifachverglasungen und bereits U-Werte um 0,5 und sind heute keine Seltenheit mehr. Zusätzlich hat sich auch die Heizanlagentechnik in den letzten Jahren wesentlich verbessert. Die Generalsanierung einer 30 Jahre alten Bausubstanz senkt die Energiekosten im Regelfall um mehr als die Hälfte. Eine Rechnung, die die Besitzer der Häuser im Strohwinkel sicherlich gemacht haben und die mit großer Wahrscheinlichkeit aufgehen wird. Für wen die Rechnung auf jeden Fall und sofort aufgeht: Unserer Umwelt. www.gymnaestrada.at Aus der Gemeinde Aus Ytong-Steinen entstanden die verschiedensten Kunstwerke Die fleißigen Zwergen-, Blumen-, Wasser-, Sonnenkinder verzau SpiSpaSpo Kinderso Märchenhafter Kindersommer-Abschluss Anfang September war es soweit: Der Kindersommer ging mit einem märchenhaften, sonnigen Tag zu Ende, ein Abschluss, den die 55 Lauteracher Kinder sicherlich nicht vergessen werden. Zuerst wurden die Kinder von der bekannten Märchenerzählerin Hertha Glück ins Märchenland – in ein Zwergenland – entführt. Dann konnte der Tag beginnen. Die Kinder wurden in drei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe konnte mit Stefanie Wladika die Bühnendekoration basteln und gestalten, eine zweite Gruppe übte mit Nicole Hecht von der Dance Art School Tänze für die musikalische Untermalung des Mär12 chentheaters und die dritte Gruppe durfte mit Hertha Glück das schauspielerische Talent testen. Am Nachmittag war dann die große, langersehnte Premiere. Viele Eltern und Märchenfreunde fanden sich in der Schauspielarena ein und staunten nicht schlecht, was die Kinder nur an einem Tag alles fertig brachten. Die fleißigen Zwergen-, Blumen-, Wasser-, Sonnenkinder verzauberten die Besucher mit ihrem Können. Der Lauteracher Kindersommer wurde heuer bereits zum dritten mal von Heimon – Heidi Allouche und Monika Wolf organisiert und heuer zum ersten Mal von der Lauteracher Sparkasse tatkräftig unter- stützt. Bürgermeister Elmar Rhomberg konnte zufrieden auf einen aktiven und interessanten Kindersommer mit über 20 Veranstaltungen zurückblicken und was ganz wichtig war: Den Kindern hat es jede Menge Spaß gemacht! Indianerleben im Wald Im Zuge des Lauteracher Kindersommers fanden im August an zwei Tagen „Indianerleben im Wald“ statt. Wo Tan Schu nannte sich der Stamm. 40 Kinder durften sich an diesen Tagen bei Sonnenschein wie die Indianer fühlen. Sie kreierten sich selber T-Shirts, machten sich Stirnbänder, Medizinbeutel und Ketten. Natürlich durften auch Pfeil und Bogen nicht fehlen, die fenster Aus der Gemeinde BORG LAUTERACH „Raketentest“ am BORG Der Stamm der Wo Tan Schu vor seinem Tipi-Zelt Erfolgreicher Start der selbst gebauten „Raketen“ Die Wahlpflichtfachgruppe Physik der 6c-Klasse baute mit Prof. Manfred Huber kleine „Raketen“. Dabei wurden Plastikröhrchen mit Wasser und einer Brausetablette gefüllt. Mit dieser Mischung konnte eine Höhe von vier Metern erreicht werden. Noch bessere Ergebnisse erhält man mit Druckluft gefüllten Gasflaschen. Im Bild bereitet Maximilian Brugger die „Rakete“ auf ihren Abschuss vor. Beliebt beim SpiSpaSpo Kindersommer: das Glücksrad berten die Besucher Romfahrt der 7. Klassen mmer mit fachlicher Hilfe die Kinder herstellen durften. Und damit jeder wusste, wer zu den Wo Tan Schu gehörte, konnten sich die Kinder schminken. Wer seine Kräfte messen wollte, hatte die Möglichkeit, sich an einem Seil, das über ein Bachbett gespannt war, rüber zu hanteln oder mit Hilfe eines Seiles einen Hang hinauf zu klettern. Vor dem großen Tipi versammelten sich alle zur gemeinsamen Jause, saßen auf Baumstämmen und stellten sich mit ihrem Indianernamen vor. Auch einen Stammesruf lernten sie, der den Kindern großen Spaß machte und immer wieder lautstark im Wald zu hören war. Es waren zwei tolle und erlebnisreiche Tage für die Kinder und Betreuer. Werken mit Ytong Im Innenhof der Alten Seifenfabrik ging es am im August sehr lustig und staubig zu. 17 Kinder durften einen Vormittag lang Ytongsteine bearbeiten. Mit großem Eifer wurde gesägt, geraspelt, gefeilt und geschliffen. Jeder konnte nach seinen eigenen Vorstellungen Objekte herstellen. Nach einer gemeinsamen Jause wurde noch der Feinschliff gemacht. Die Eltern staunten, was für tolle Kunstwerke entstanden sind. Die Schülergruppe in Ostia 32 Schülerinnen und Schüler der drei 7. Klassen nahmen in der letzten Schulwoche vor den Sommerferien an der Romfahrt teil. Das Programm der vier Tage setzte sich zu einem Teil aus der Besichtigung der wichtigsten Sehenswürdigkeiten (Kapitol, Forum Romanum, Kolosseum, Vatikanische Museen, Petersdom, Pantheon), zum anderen Teil aus Arbeitsaufträgen je nach Interesse, welche die Schüler in Gruppen zu erledigen hatten, zusammen. Am Dienstag stand ein Ausflug nach Ostia, der ausgegrabenen Hafenstadt, auf dem Programm. Viele Schüler nutzten dann den freien Nachmittag zum Baden im nahe gelegenen Meer. Werbung 14 fenster Aus der Gemeinde GEDÄCHTNISTRAINING Alt.Jung.Sein Gedächtnistraining gegen Altersvergesslichkeit. Entdecken Sie jetzt, wie viel Spaß es machen kann, sein Gedächtnis zu fördern! Welches Sprichwort verbirgt sich hier: w der rrtetsoratetse Alt.Jung.Sein – das ganzheitliche Gedächtnistraining mit Kursleiterin Ruth Wolf findet wieder statt am: 9. Oktober 2006 um 14.30 – 16.30 Uhr Seminarraum des St. Josefsklosters Kursbeitrag Euro 50.-- ( 8 Einheiten á 2 St.) Veranstalter: Frauenbund Guta, Katholisches Bildungswerk u, Caritas Anmeldungen bei Katharina Pfanner Tel. 0699/11101914 Die Mama Muh LeserInnen Viktoria Salzmann, Rosmarie und Christof Döring mit ihren ZuhörerInnen Mama Muh im Rohnerhaus K unst im Rohnerhaus lud zum Familiensonntag. Die erfolgreiche Ausstellung „Viehtrib-Vähtreb“ des Liechtensteiner Künstlers Martin Frommelt war Ziel vieler Familien. Auch den kleinsten Besucher wurde zu diesem Ausstellungsthema etwas geboten. Eine Leseecke mit Büchern aus der Bibliothek Lauterach wurde eingerichtet. Die Bilderbücher hatten alle das zur Ausstellung passende Thema „Tiere auf dem Bauernhof“. Besonders gerne griffen die jüngsten LeserInnen zu den neuesten Mama Muh Büchern. Die Bibliothekare Rosmarie und Christof Döring lasen mit Viktoria Salzmann aus der Neuerscheinung „Mama Muh braucht ein Pflaster“ vor. Anschließend bemalten die Kinder ein Lesezeichen mit Inhalten aus diesem Buch. Zur Belohnung bekamen sie eine Bücher-Jahreskarte für die Bibliothek Lauterach. Seniorenbörse Lauterach Sie wollen die Seniorenbörse auf die Beine bringen: Herbert Wirth, Heide-Ulla Drucker und Werner Felder Die Seniorenbörse soll als Ergänzung zu den vorhandenen Sozialanbietern gesehen werden, wenn Sie Hilfe benötigen oder Hilfsdienste anbieten. Der Verein Seniorenbörse Lauterach befindet sich in Gründung und tritt nur als Vermittler auf. Die künftigen Mitglieder bieten ihre Tätigkeiten ehrenamtlich in Eigenverantwortung an. Geplant ist die Vermittlung von Hilfen bei Gartenarbeit, Behörden- und Botengängen, etc. Dafür suchen wir Seniorinnen und Senioren, welche im Rahmen der Nachbarschaftshilfe gegen ein freiwilliges Entgelt ihre Dienste anbieten. Nähere Informationen erhalten Sie jeweils donnerstags von 9:30 Uhr bis 11:30 Uhr im Büro für gesellschaftliche Dienste am Montfortplatz, erstmals am Donnerstag, dem 5. Oktober. Auf Ihren Besuch freut sich das Seniorenbörse-Team. Alle Mama Muh Bücher stehen den Leserinnen in der Bibliothek zur Verfügung. Öffnungszeiten: Dienstag: Donnerstag: Freitag: 15.00 Uhr bis 17.30 Uhr 09.00 Uhr bis 11.00 Uhr 15.00 Uhr bis 17.30 Uhr 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr Aus der Gemeinde „Gesunde Frauen in Lauterach“ Heilfasten ... ist der bewusste Verzicht auf Nahrung für einen begrenzten Zeitraum, leichter und wirksamer als jede Diät! Heilfasten ist jedoch etwas völlig anderes als Hungern! Beim richtig durchgeführten Heilfasten entsteht nämlich kein Hungergefühl. Der Körper befreit sich während einer Heilfasten-Kur von allem, was ihm schadet. Giftstoffe und Schlacken werden beim Heilfasten ausgeschieden. Man könnte also auch sagen, dass das Heilfasten den eigenen inneren Arzt auf den Plan ruft und Stauungen und Blockaden auf allen Ebenen löst. Viele chronische Gesundheitsprobleme lassen sich durch regelmäßiges Heilfasten bessern oder sogar völlig heilen. Das Heilfasten mobilisiert die körpereigenen Abwehrkräfte und führt zu einem kräftigen Energie-Schwung. Außerdem steigert das Heilfasten die geistige Leistungsfähigkeit und den Gute-Laune-Pegel. Heilfasten bringt uns auch dazu, innezuhalten und zuzuhören, Abstand zu nehmen von der Hektik des Alltags. Heilfasten mit Martin Boss 10 Einheiten Euro 30.ab Montag 16.Oktober – 10 Abende in Folge von 20.15 bis 21.15 Uhr Seminarraum Hauptschule Lauterach Anmeldungen bis spätestens Freitag, 6. Oktober K. Pfanner, Telefon 0699/11101914 Veranstalter: Frauenreferat 16 fenster Aus der Gemeinde Das Gespräch mit Thomas Scheucher Es geht also um gutes Gespür für schmackhafte Produkte. Gut kochen muss man aber schon auch können. Heimische Produkte zu verwenden ist eine Philosophie von uns. Die Grundlagen für ein schmackhaftes Essen. Seine Arbeit gerne machen, das ist aber sicher das Wichtigste. Ich liebe meinen Job und habe ein ganz tolles Team an meiner Seite. Kürzlich hattet ihr ja prominente Gäste. Die irische Präsidentin Mary McAleese und unser Bundespräsident Heinz Fischer, an der Spitze ihrer Delegationen, kamen zu euch zum Abendessen. Wie ist es gelaufen? Einfach perfekt. Es waren insgesamt 90 Leute da, darunter neben der irischen Präsidentin und dem Bundespräsidenten auch der Vizekanzler und unser Landeshauptmann. Das Wetter war ideal, man saß bei klassischer Harfenmusik im Garten, die Stimmung war hervorragend. Auf Wunsch servierten wir Lamm, das wir von Züchtern in Andelsbuch und Rankweil beziehen. Nachdem Irland unter anderem auch als Land der Lämmer gilt, stellten wir an uns sehr hohe Anforderungen. Es freut mich, dass es unserem Team so perfekt gelungen ist, die hohen Gäste zufrieden zu stellen. Frau McAleese war zu Besuch bei den Bregenzer Festspielen. Wie ist die Festspielsaison für euch gelaufen? Wir sind wirklich sehr zufrieden. Wir konnten den Umsatz gegenüber dem Vorjahr wieder steigern. Das tut unserem Betrieb sehr gut. Was uns aber genauso freut, ist, dass Lauteracher Bürgerinnen und Bürger oder Leute aus unserer Umgebung immer wieder zu uns kommen, um einen schönen Abend zu genießen oder einen besonderen Anlass wie Hochzeitstag oder Geburtstag mit einem tollen Essen zu zelebrieren. Schaltest du den Fernseher manchmal ein, wenn Tim Mälzer, Alfons Schuhbeck oder andere Fernsehköche ihre Künste vorführen und Tipps geben? Ja natürlich. Auch ein Jamie Oliver hat sehr viel bewegt. Ich erlebte bei Kursen, die ich für das „Aha“ gegeben habe, dass junge Leute plötzlich wieder Spaß haben, selbst zu kochen. Da gibt es junge Männer, die ihre Freundinnen mit einem selbstgekochten Abendessen überraschen. Viele Inspirationen entwickeln sich aber auch aus Gesprächen mit Kollegen. Ich darf einen Namen nennen, Hans Haas vom Tantris in München, mit dem ich mich immer wieder treffe. Danke für das Gespräch und für dein Rezept, das wir für unsere Leser gerne drucken. Thomas Scheucher, Gastronom, Restaurant Guth, Jahrgang 1965 Das „Restaurant Guth“ zählt zweifellos zur Spitzengastronomie im Ländle. Die Auszeichnung mit zwei Hauben und einem Michelin Stern ist eine große Anerkennung und Bestätigung für eure Bemühungen. Das erreicht man nicht über Nacht. Wie ist das entstanden? Ein großer Vorteil für uns war und ist, dass wir uns aus der sogenannten „gut-bürgerlichen Küche“ heraus entwickelt haben. Das schlägt sich in der Auswahl unserer Speisen nieder, vor allem aber bei der Auswahl der Produkte, die wir größtenteils von heimischen Lieferanten beziehen. Die Produkte müssen dann immerhin noch zu Gerichten verarbeitet werden, die den guten Ruf eures Hauses ausmachen. Wir bieten traditionelle Küche an, die moderne Ernährungsrichtlinien berücksichtigt. Das fängt bei den Zutaten an. Wir verwenden ausschließlich die hochwertigsten Produkte wie z.B. Top-Olivenöle, etwas anderes kommt für uns einfach nicht in Frage. Die Zutaten sind leichter und verträglicher als früher. Auch verwenden wir bevorzugt Gemüse, das vor unserer Haustür im Lauteracher Ried wächst und das noch nach etwas schmeckt. Wie etwa junge Stangenbohnen die es bei Paula Kalb gibt. Die sind ein Hit. Unser Rindfleisch stammt aus Bizau, Lamm aus Andelsbuch, die Fische aus dem Bodensee, um einige weitere Bezugsquellen aus unser Region zu nennen. Kartoffelgröst’l aus Lauteracher Kartoffeln mit sautierter Kaninchenleber und Paprikasalsa – für zwei Personen. 6 Kaninchenlebern, 2 EL Öl zum Anbraten, 1 EL Butter, Prise Salz und Pfeffer, 4 in der Schale gekochte Kartoffeln vom Vortag in Scheiben geschnitten. Paprikasalsa: 1 Knoblauchzehe, 2 frische Thymianzweige gerebelt, 1 TL Kümmel ganz, 1 Lorbeerblatt, 1 EL Blattpetersilie gehackt, 1 EL schwarze Oliven gehackt, 1 TL Paprikapulver edelsüß, 1/2 roter Gemüsepaprika gehäutet und fein gewürfelt, Salz, Pfeffer, Saft einer halben Zitrone, 1/8 l kaltgepresstes Olivenöl. Zubereitung: Kümmel und Lorbeerblatt im Mörser zerstoßen, Knoblauchzehe hacken und mit den restlichen Zutaten verrühren. In einer beschichteten Pfanne Kartoffelscheiben auf beiden Seiten goldgelb braten. Währenddessen die Kaninchenlebern in Maiskeimöl mit etwas Butter und einem Zweig Thymian auf den Punkt rosa braten. Anrichten: Kartoffelgröst’l auf die Teller verteilen und mit Paprikasalsa beträufeln. Kaninchenlebern darauf anrichten und mit einem Thymianzweig und Blattptersilie garnieren. Werbung 18 fenster Aus der Gemeinde Musterland bei der Wertstoffsammlung Bereits 87 Prozent der Verpackungsabfälle werden stofflich verwertet Diese Verpackungen gehören in den Gelben Sack D ie Altstoff-Recycling Austria (ARA) blicht auf ein erfolgreiches Jahr 2005 zurück. Insgesamt wurden rund 747.000 Tonnen Verpackungsabfälle gesammelt. Ca. 60 % stammen aus der Haushaltssammlung, der Rest wird der Sammlung aus Industrie und Gewerbe zugerechnet. Aus der Haushaltssammlung wurden also ca. 450.000 Tonnen an Abfällen wiederverwertet. Eine enorme Menge, die in etwa einem Güterzug in der Länge von Bregenz bis Salzburg entspricht. Wohlgemerkt, alles Verpackungsabfälle, die ohne das gut funktionierende Recyclingsystem womöglich im Restmüll landen würden. Im Durchschnitt sammelt jeder Vorarlberger, jede Vorarlbergerin knapp 138 kg Verpackungsabfälle inkl. Altpapier im Jahr. Durchschnittlich ist die Menge um vier Prozent gestiegen, bei den „Kunststoffen klein“ verzeichnete die ARA mit acht Prozent überdurchschnittliche Zuwächse. Der Trend geht also nach wie vor hin zu Kunststoffverpackungen. In Lauterach sind insgesamt 127 Recycling-Container und ein Großbehälter für Papier aufgestellt. Zusätzlich die Verpakkungssammlung im Gelben Sack, die sich inzwischen ausgezeichnet bewährt hat. In Österreich stehen insgesamt 1.184.300 Sammelbehälter für eine komfortable Verpackungssammlung zur Verfügung, eine enorme Zahl. Die Kapazität der Wertstoffcontainer in Lauterach stößt aufgrund der jährlichen Steigerungen an ihre Grenzen. Überfüllungen sind die Folge. Der Entleerungsrhythmus kann nicht mehr erhöht werden. „Neue Standorte in Lauterach zu finden, ist aufgrund der Widerstände der Nachbarn fast unmöglich“, so Abfallberater Rudi Weingärtner. Die Gemeinde wird jedoch weiterhin versuchen, Lösungen zu finden. „Illegale Müllablagerungen haben leider stark zugenommen, sie sind ein großes Ärgernis“, so Bauhofleiter Theo Ölz. Die Mitarbeiter des Gemeindebauhofes reinigen zweimal wöchentlich die Containerstationen, oft kommt pro Woche eine Tonne Restmüll zusammen. Das kann nicht mehr hingenommen werden. Überwachungen werden bereits vorbereitet, damit die Abfallsünder ausgeforscht werden können. Mit den Feuerbrandverlusten bekommt Obst wieder mehr Wert! Obst vom Hochstamm – Genuss in der Saison – direkt gepresster Süßmost vitalisiert den Körper Beim praktischen Selbstbedienungsstand an der Lerchenauerstraße 45 (Familie Dietrich) fenster 19 Aus der Gemeinde Historisches – wie es einmal war Haus Lerchenauerstraße 60 Die ehemalige Huter-Mühle Erinnerung an die Wasserwerke an der Lauterach W er wollte gelegentlich nicht schon gerne etwas mehr über die beiden, inzwischen unter Denkmalschutz stehenden Gebäude wissen, wenn er sich ihnen auf der Lerchenauerstraße näherte und genötigt durch die folgende S-Kurve seine Geschwindigkeit ein wenig zurücknehmen musste? Schon im 17. Jahrhundert betrieb hier die Stadt Bregenz eine Mühle und eine Tuchbleiche. Gute hundert Jahre später finden wir in einem Plan das Mühlwerk des Josef Kühne mit fünf Gang, Wasserfall, Schwellung und Abwasser. Sein Vater betrieb daneben eine Bleiche. 1827 kaufte Johann Josef Ganahl, Bürgermeister von Feldkirch die ehemalige Bleiche der Stadt Bregenz und erwarb auch das mit dem Gebäude verbundene Haus des Müllers und Bleichermeisters Franz Josef Kühne um Abriss und Bau eines neuen Gebäudes. Hier richtete Ganahl seine Spinnerei ein. 1830 pachtet Johann Ganahl das Gebäude auf fünf Jahre von seinem Vater um Naturbleiche und Baumwollspinnerei. Um 1840 übernimmt Johann Zerlauth, der spätere Löwenwirt, den Garnverkauf. 1849 erzeug20 ten hier 14 Beschäftigte auf vier Spinnstühlen mit 780 Spindeln monatlich 2000 Wiener Pfund Garn. Im Jahre 1856 ließ Ganahl die Lauteracher Spinnerei auf und nahm die Maschinen mit nach Feldkirch. Schließlich gelangte das gesamte Anwesen in den Besitz der Bregenzer Kaufmannsfamilie Josef Huter. Sein gleichnamiger Sohn führte das Geschäft weiter und verlegte es in Römerstraße. Er besuchte damals die bedeutenden Getreidebörsen und pflegte so auch Geschäftsverbindungen bis nach Budapest. Seine wachsenden politischen Aufgaben als Bürgermeister von Bregenz hielten ihn aber zeitlich in zunehmendem Maße davon ab. In der Folge übernahm sein Sohn Karl das Geschäft und die Lauteracher Mühle. Er wohnte im Haus in der Römerstraße. Mehllager und Laden beanspruchten je zur Hälfte das Erdgeschoss. Im Hinterhof sind heute noch die Stallungen für die Pferde und die Wagen- und Kutschenschuppen zu sehen. Die Huter – Mühle umfaste zu ihrer Zeit, das war vor dem Ersten Weltkrieg, einen Gutshof mit 24 Kühen, etlichen Pferden und einem großen Obst-, Gemüse- und Beerengarten. Zahlreiche Bedienstete fanden hier Arbeit, Verpflegung und Unterkunft: eine Familie, mehrere Mägde und Knechte, ein Obermüller ( Alois Ehrle ) und nicht zuletzt der weithin bekannte Fuhrknecht Vinzenz. Jeden Morgen sah man ihn mit seinem Wagen auf dem Weg in die Stadt. Er brachte frische Milch, Gemüse und was man eben noch für die Küche brauchte. Manchmal hatte er auch Forellen aus dem Mühlbach, der Lauterach, dabei, die er dann im „Weißen Kreuz“ loswurde, wenn die Herrschaft keinen Bedarf hatte. Nicht ungern soll er seinem Pferd beim „Rieder Hof“ eine Rast und sich selbst einen kühlen Trunk und ein Plauderstündchen mit Bekannten gegönnt haben. Während des Ersten Weltkrieges war Karl Huter eingerückt und gab 1916 die Mühle auf. Der Gutshof wurde vorerst noch weitergeführt. 1930 kaufte ihn das Gallusstift. 1976 wurde er vom Cistercienserkloster Mehrerau erworben. Quellenangabe: Landesarchiv Bregenz, Gemeindearchiv Lauterach fenster Aus den Vereinen KRANKENPFLEGE Krankenpflegeverein Lauterach Der Krankenpflegeverein ist ihr Ansprechpartner in allen Fragen rund um die Pflege zu Hause. Sie erreichen unser Pflegeteam von Montag bis Freitag immer vormittags von 07:30 Uhr bis 12:00 Uhr unter der Telefonnummer 8 28 80. Die moderne Ausrüstung der Ortsfeuerwehr hat sich beim Großeinsatz in einer Montagehalle der Fa. Huppenkothen bewährt. Susanne Vonach, rechts Sabine Kriewel, rechts Großeinsatz der Feuerwehr Eine Montagehalle der Firma Huppenkothen geriet in Brand Am 7. September wurde um 13.37 Uhr für die Ortsfeuerwehr Großalarm ausgelöst. Aufgrund von Flexarbeiten kam es in einer Montagehalle der Firma Huppenkothen an der Bundesstraße zu einem Brand, der sofort auf zwei Bagger, in der Nähe befindliche Werkbänke und die Dachkonstruktion übergriff und sich rasend schnell ausbreitete. Die Feuerwehr Lauterach stand in kurzer Zeit mit sämtlichen Fahrzeugen im Einsatz, um durch gezielte Innenangriffe mit schwerem Atemschutz und Schaum den Brand zu bekämpfen sowie ein weiteres Ausbreiten zu verhindern. Als besondere Gefahr erwiesen sich dabei im Gebäude befindliche Gasflaschen, die unentwegt gekühlt werden mussten, um eine Explosion zu verhindern. Die Ortsfeuerwehr Wolfurt hat mit drei Fahrzeugen und dem Steiger den Einsatz unterstützt. Das neue Tanklöschfahrzeug, mit seiner Ausstattung das derzeit modernste in Vorarlberg, hat sich bei seinem ersten Einsatz hervorragend bewährt. Insgesamt standen zehn Feuerwehrfahrzeuge und ca. 80 Mann der Feuerwehren Lauterach und Wolfurt im Einsatz. Sonja Kaiser, links Eine fachlich einwandfreie und kompetente Pflege, Menschlichkeit und liebevolle Zuwendung zu Patienten und pflegenden Angehörigen gehören zur Berufsauffassung unserer diplomierten Krankenschwestern. Auf folgende allgemein zugängliche Vorträge möchten wir Sie hinweisen: Wolfurt Seniorenheim Dienstag, 26. 09. 2006, 19:30 Uhr: Alzheimersche Krankheit Donnerstag, 09. 11. 2006, 19.30 Uhr: Depression im Alter Eintritt je EUR 8,00 Telefonische Anmeldung: Sozialdienste Wolfurt Tel. 71326 fenster 21 Aus den Vereinen Deko- und Handwerksausstellung Herbstausstellung der Kreativwerkstatt in der Alten Seifenfabrik Nachdem die erste Lauteracher Deko- und Handwerksausstellung der Kreativwerkstatt im Mai 2006 ein voller Erfolg war, laden die Ausstellerinnen und Aussteller alle Interessierten auch im Herbst wieder ein, sich von der Schönheit und Vielfalt der ausgestellten Werkstücke zu überzeugen. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher machten den sonnigen Frühlingstag zu einer gelungenen Veranstaltung im Lauteracher Dorfleben. Am Freitag, dem 10. November 2006, von 15 bis 21 Uhr besteht nun erneut die Gelegenheit, in den schönen Räumlichkeiten des Saales der Alten Seifenfabrik Exponate zu begutachten und zu erwerben. Neben dekorativen Unikaten aus Holz und Metall gibt es edlen Schmuck, Kunstvolles aus Keramik und Glas, gedrechselte Schüsseln und Vasen, Filzaccessoires, Betonschalen & Drahtiges, Lederhocker, Holzpfeile und Außergewöhnliches aus Holz und Leder zu sehen. Für das leibliche Wohl ist auch wieder gesorgt. Auf ihren Besuch freut sich das KreWa-Team! Seifenkisten Grand Prix der Feuerwehrjugend Anfang September fand in Düns der 1. Seifenkisten Grand Prix der Vorarlberger Feuerwehrjugend statt. Während der Schulferien wurde heftig gesägt und geschraubt um mit einem heißen Ofen bei diesem Grand Prix an den Start zu gehen und die Konkurrenz in Grund und Boden zu fahren. Unseren Chef-Konstrukteuren Stefan Witzemann, Lukas Höfle und Michael Nussbaumer ist dabei ein großer Wurf gelungen und das Lauteracher Racing Team konnte voller Stolz mit ihrem „Roten Blitz“ zum Rennen anreisen. Beim Warm Up sollte aber das schnelle Set Up des „RB1“ zum Verhängnis werden. Unser Testfahrer Manuel Urbansky überschlug sich in einer schnellen Schikane. Den Zuschauern blieb bei dem spektakulären Abflug die Luft weg! Aber Manuel konnte mit seinem großen Rennfahrerherz im ramponierten Wagen weiterfahren. Ein verloren gegangener Bremsbelag führte jedoch noch zu einem Reifenplatzer in der Zielkurve in diesem vom Pech verfolgen Lauf. Nun lag es an den Mechanikern den Boliden noch für die Zeitläufe in Schwung zu bringen. Gerade rechtzeitig vor Ende des ersten Renndurchganges konnte der modifizierte „Rote Blitz“ regulär an den Start gehen und mit Rennfahrer Lukas Höfle sensationelle Zeiten einfahren. Nach den spannenden Rennen, bei denen von den Teams um jede zehntel Sekunde gefightet wurde, sollten die Mechaniker in einem speziellen Wettbewerb ihre Fertigkeiten zur Schau stellen. Professionell wurden mit dem Schlagschrauber die Reifen gewechselt und Kühlwasser aufgefüllt. Das Lauteracher Team konnte, neben den sehr guten Leistungen im Bewerb, vor allem mit der Originalität ihrer eigenhändig gebauten Seifenkiste überzeugen und rundum begeistern. Unserer Jugend gebührt ein riesiges Lob für ihren Eifer beim Bau der Seifenkiste und für den beispielhaften Einsatz am Renntag. Das Laueracher Racing Team: v.l.n.r.: Teamchef Michael Mittelberger, Testfahrer Manuel Urbansky, Ersatzfahrer Michael Nussbaumer, Rennfahrer Lukas Höfle, Mechaniker Stefan Witzemann, Mechaniker Kevin Bundschuh www.feuerwehr-lauterach.at 22 fenster Aus den Vereinen SpiSpaSpo bei der Feuerwehr Erstmals war der SpiSpaSpo-Kindersommer bei der Feuerwehr zu Gast Eine Feuerlöschvorführung als spektakulärer Abschluss besichtigt. Als Nächstes stand für die Mutigen eine Rettung aus luftiger Höhe vom Schlauchturm mit dem Schnellrettungsset auf dem Programm. Schließlich wartete eine Rundfahrt mit den Einsatzfahrzeugen, die natürlich bei einem Feuerwehrbesuch nicht fehlen darf, auf die Teilnehmer. Zum Abschluss wurde es noch mal richtig „heiß“ und spektakulär, als noch eine Feuerlöschervorführung abgehalten wurde. Mit der Übergabe der Teilnehmerurkunden endete ein für alle beteiligten Kinder wohl spannender Nachmittag bei der Feuerwehr, die sich nochmals bei allen Teilnehmern und Eltern für ihren Besuch bedanken möchte. D er 12. August stand unter dem Motto „Rund um die Feuerwehr“, organisiert von Jugendleiter Reinhard Karg mit seinem Team. Ein ereignisreicher Nachmittag stand auf dem Programm. Zahlreiche Kinder begleitet von nicht weniger interessierten Erwachsenen nutzten dieses Angebot, um einmal hinter die Kulissen der Lauteracher Feuerwehr zu schauen. So machten sich die Kinder aufgeteilt in vier Gruppen ans Werk, um die Feuerwehr in verschiedenen Stationen unter die Lupe zu nehmen. Wie funktioniert denn eigentlich so das „Spritzen“ mit einem CRohr? Das wurde geübt und geklärt . In einem Rundgang durch das Feuerwehrhaus wurden die Werkstätten und Räumlichkeiten Brunhilde Pfanner: 10 Jahre Fahnenpatin Wie aus heiterem Himmel traf sie damals die Frage nach der Patenschaft Im September folgten zahlreiche Kameraden der Feuerwehr Lauterach einer Einladung von Brunhilde Pfanner zu einem Frühschoppen im Garten ihres Wohnhauses aus Anlass des zehnjährigen Jubiläums ihrer Tätigkeit als Fahnenpatin. Wie aus heiterem Himmel traf sie damals die Frage nach der Patenschaft für die neue Fahne der Ortsfeuerwehr, die am 8. Juni 1996 in der Pfarrkirche geweiht wurde. Mit großer Freude und Stolz sagte sie damals ja „Gota“ zu sein, übt auch nach zehn Jahren ihr Amt wie am ersten Tag aus und nimmt immer wieder gerne an den verschiedenen Veranstaltungen der Feuerwehr teil. Kommandant Alfred Stoppel überreichte ihr aus diesem Anlass im Namen aller Wehrkameraden eine Fototafel mit Erinnerungen an die Fahnenweihe und gemeinsame Veranstaltungen. Die Feuerwehr Lauterach bedankt sich bei Brunhilde Pfanner und ihrer gesamten Familie für die hervorragende Bewirtung und wünscht sich noch viele gemeinsame Stunden mit ihrer Fahnenpatin. Kdt. Alfred Stoppel und Kdt.Stv. Theodor Ölz gratulieren Brunhilde Pfanner zum zehnjährigen Jubiläum als Fahnenpatin. Aus den Vereinen Kneippverein – rund um Übersaxen Hand aufs Herz: Wer kennt schon Übersaxen? – Während andere Bergdörfer über dem Rheintal wie Eichenberg oder Fraxern dem Wanderer seit jeher vertraut sind, ist Übersaxen für die meisten Unterländer ein mehr oder weniger weißer Fleck auf der Landkarte. Im September haben sich 29 Aktiv-Kneippianer mit Obmann Erich Kalb und Gattin Erika aufgemacht, diese Bildungslücke zu schließen. Rosi und Ferdl Steger, die unermüdlichen Wanderführer der Gruppe, hatten einen vor wenigen Jahren angelegten Rundweg um Übersaxen ausfindig gemacht und gründlich erkundet. So konnte die Gruppe die rund dreistündige Wanderung genießen, ohne sich um die stellenweise recht komplizierte Streckenführung kümmern zu müssen. 24 Schon ein Blick auf das Programm macht neugierig: Borschg, Bragazie, Valorsch, Latus, Fähnele, Mühl, das sind nur einige der Parzellen, durch die der Weg führt. Die Namen erinnern an die Jahrhunderte, in denen hier wie überall im Oberland Romanen und Alemannen nebeneinander gewirtschaftet haben. – Der Weg führt durch alle Landschafts- und Siedlungsformen, die für den Ort in rund 1000 Meter Seehöhe typischen sind: Urtümliche Wälder (besonders bewundert: die Vielfalt von Pilzen), saftige Weiden, alte Heubargen und moderne, blitzsaubere Häuser (noch mehr bewundert: die Blumenpracht vor jedem Balkon). Höhepunkte sind aber eindeutig die Aussichtsplätze. Von Osten grüßt die Zimba und erinnert daran, dass wir hier auf dem Gebirgssporn zwischen Walgau und Rheintal sind. Der Süden wird beherrscht von den unzähligen Zacken der Galina-, Drei Schwestern- und Alviergruppen. Im Westen bringen Altmann und Säntis – verschneit und nebelverhangen – einen Hauch von Hochgebirge in das sonst so liebliche Bild. Und im Norden erkennt man einen „Spick Bodensee“ zwischen den waldigen Hügeln. Auch die Tiefblicke haben es in sich: Es ist erstaunlich, wie reich gegliedert das Rheintal zwischen Kummen- und Schellenberg ist und wie rasch die Ebene zwischen den Hügeln zu einer Stadtlandschaft zusammenwächst. Das Wetter war durchwachsen und spannend: In der nahen Schweiz konnte man immer wieder Regenschauer beobachten, aber bis Übersaxen haben sich nur einzelne Tropfen verirrt. So kamen die Wanderer zwar hungrig aber trocken und in bester Stimmung ans Ziel: In das Gasthaus Kreuz, wo man die Gäste noch um 14 Uhr mit der ungekürzten Speisekarte verwöhnte. fenster Aus den Vereinen KUNST IM ROHNERHAUS Ausstellung – Curt Schneiderbauer „Tendenzen“ Curt Scheiderbauer, 1937 in Dornbirn geboren, ist ein Vorarlberger Kunstschaffender, der sich der konstruktiven Neuausrichtung in den 50iger Jahren anschloss. Seine Abstraktionen in Bild und Skulptur werden in „Tendenzen“ des Künstlers im Rohnerhaus gezeigt. Bunte Farbigkeit, Licht und Weite des Raumes an verschiedenen Orten entstandener Werke lassen die BetrachterInnen am Werdegang einer langen Schaffensperiode teilhaben. Eröffnung: Donnerstag, 5. Oktober 06, 18 – 20 Uhr Öffnungszeiten: Mittwoch – Samstag 11 – 17 Uhr Freitag 11 – 20 Uhr Bei der „Biene 2006“ in Bregenz im Einsatz: Albin Katz (li) und Franz Daniel Lauteracher Imker bei der „Biene 2006“ B eim Kongress in Bregenz wurden Probleme besprochen, die auch für die Lauteracher Imker gegenwärtig sind. Der Nachwuchs fehlt, es gibt inzwischen nur noch zwölf Lauteracher Imker, die aber immerhin rund 80 Völker betreuen. „Vor vier bis fünf Jahren hatte ich über 40 Bienenvölker, die mir in guten Jahren über 700 kg Honig lieferten. Vor zwei Jahren verlor ich jedoch in einem Winter gleich 27 Völker aufgrund der Varroa-Seuche“, so Albin Katz sen, wohnhaft in der Neudorgasse 1. 14 Völker sind Albin noch geblieben, die dem leidenschaftlichen Imker heuer immerhin gut 100 kg Honig liefern werden. Die Lauteracher Imker Albin Katz und Franz Daniel schufen für die Wanderausstellung „Biene 2006“ die tollen Bienenkörbe und das Mikado, welche in den Bregenzer Seeanlagen aufgestellt waren. Die markant gelben Schiball 2007 mit Neuerung Die Ballverantwortlichen des Lauteracher Schivereins denken schon im Sommer an den Fasching und trafen im August in ihrem Schiheim am Bödele zu einer Klausur zusammen. Gemeinsam mit einer Hand voll Jugendlichen wurde ein Rohkonzept erarbeitet, um den Rosenmontag-Schiball für die Jugend noch attraktiver zu gestalten. Bei einem Diskussionsabend, zu dem alle 17 – 27-jährigen Vereinsmitglieder eingeladen waren, wurden die Wünsche und Ideen der Jugend angehört und in das neue Ballkonzept eingearbeitet. Der Schiball 2007 wird somit ein Ball von der Jugend für die Jugend und wird im kommenden Jahr durch eine Vielzahl von Neuerungen wieder der Treffpunkt aller Mäschgerle am Rosenmontag sein. Unter dem Motto „Schiball ist nur 1x im Jahr“ will der Schiverein auch speziell die Jugendlichen der anderen Ortsvereine dazu einladen, an diesem Lauteracher Ballereignis teilzunehmen. Über genauere Einzelheiten der zu erwarteten Neuerungen wird in einer der nächsten Ausgaben des Lauterach Fensters berichtet werden. „Vor zwei Jahren verlor ich jedoch in einem Winter gleich 27 Völker“ Bienenkörbe machten auf die Imkerei aufmerksam, die Mikado-Skulptur symbolisiert den Zusammenhalt, der für ein Bienenvolk genau so wichtig ist wie für uns Menschen. Fällt ein Glied, ein Mikado heraus, droht das ganze Gerüst zusammen zu brechen. Die Materialien für die Wanderausstellung wurden von den Firmen Rädler Bauzentrum Wolfurt, Höchsmann Farbengroßhandel Lauterach Böhler Holzbau Wolfurt zur Verfügung gestellt. Der Transport unserer Objekte übernahm Tischlermeister Steif Walter, Wolfurt. Die Lauteracher Imker danken diesen Firmen herzlich für ihre Unterstützung. Aus den Vereinen Verleihung der VFV-Funktionärsnadel in Gold (VFV-Geschäftsführer Horst Elsner, VFV-Vize-Präsident Hans-Peter Meusburger, Armin Fink, Thomas Brüstle, Obmann Sigi Maier) Gelungener Festabend im Hofsteigsaal 60 Jahre FC Lauterach Am Freitag 1. September feierte der FC Lauterach sein 60-jähriges Bestandsjubiläum mit einem Festabend im Hofsteigsaal. Zahlreiche Gäste waren der Einladung des Vereins gefolgt: So konnte Obmann Sigi Maier unter anderem Bürgermeister Elmar Rhomberg, Vize-Bürgermeister Karl-Heinz Rüdisser, die Gemeinderäte Doris Rohner, Barbara Draxler, Werner Hagen und Mag. Stefan Germann, Altbürgermeister Elmar Kolb, den Leiter des Sportreferates des Landes Vorarlberg Martin Keßler, VFV-Vize-Präsident HansPeter Meusburger sowie viele weitere Ehrengäste und Freunde des Vereins begrüßen. Auch die Gründungsmitglieder Ernst Vonach und Ernst Gasser waren zu diesem runden „Geburtstag“ gekommen. Nach einem Empfang wurden die rund 260 Gäste von Fritz Kohlhaupt durch das Programm geführt. Obmann Sigi Maier zeigte in seiner Festrede die veränderten Herausforderungen auf, denen sich der Verein heute im Vergleich zu den Gründerzeiten stellt. Die Bedeutung der Jugendarbeit strich er besonders hervor: Für 200 26 Jugendliche gelte es heute, regelmäßiges Training sowie die Teilnahme an Wettkämpfen zu organisieren. Über die sportliche Betätigung der Jugendlichen hinaus leiste der Verein durch das Anbieten einer sinnvollen Beschäftigung einen wesentlichen Beitrag innerhalb der Gemeinde: „Die Kinder lernen durch den Sport, sich in einer Gemeinschaft einzufügen, in einem Team Verantwortung zu übernehmen, Regeln einzuhalten, Respekt zu leben“, so Sigi Maier. Nach einem Rückblick auf den sportlichen Werdegang des Vereins bedankte sich Obmann Maier bei allen, die den Verein in den vergangenen 60 Jahren unterstützt haben. In besonderer Weise rief er in diesem Zusammenhang die vielen Mitglieder ins Gedächtnis, die ein Stück des Vereinsweges mitgegangen sind. Als besondere Persönlichkeiten erwähnte er den größten Fußballer des Vereins, Bruno Pezzey, der seine einzigartige Karriere beim FC Lauterach begonnen hatte. Im Gedenken an alle verstorbenen Vereinsmitglieder erinnerte er weiters an Albert Götze (Ehrenobmann des FC Lauterach, Präsident des VFV), Josef Vonach (langjähriger Obmann und Ehrenmitglied), Wilfried Brüstle (langjähriger Kassier und Ehrenringträger) und Fritz Giselbrecht (Ehrenringträger und Ehrenmitglied). Bürgermeister Elmar Rhomberg betonte in seinen Grußworten vor allem die gute Nachwuchsarbeit des Vereins. Er zeigte sich über die insgesamt positive Entwicklung des FC sehr erfreut und gratulierte dem Verein zu seinem Jubiläum. Auch Martin Keßler und Hans-Peter Meusburger schlossen sich den Glückwünschen an und dankten dem Verein für die geleistete Arbeit. Nach den Ansprachen bot eine Pause die Gelegenheit zur Stärkung. In einem zweiten Teil des Abends wurden zunächst verdiente Spieler und Funktionäre durch den Vorarlberger Fußballverband ausgezeichnet. Anschließend ehrte der Verein verdiente Mitglieder: Siegfried Knapp, Mag. Christian Kusche, Konrad Puck, Hartmuth Buhmann, Alfons Erath und Paul Schley fenster Aus den Vereinen W W W. R A M P E N L I C H T. AT Verleihung der Vereinsnadel in Silber (Fritz Kohlhaupt, Alfons Erath, Konrad Puck, Hartmuth Buhmann, Siegfried Knapp, Mag. Christian Kusche, Paul Schley, Obmann Sigi Maier) Theatergruppe Rampenlicht Verleihung des Ehrenringes (Fritz Kohlhaupt, Obmann Sigi Maier, Hans-Werner Lampert, Siegfried Knapp) Besuchen Sie die Familie Sutton, deren Mitglieder im Grunde die zauberhaftesten Menschen sind, denen man begegnen kann, auch wenn ihnen vielleicht der „gesunde Menschenverstand“ fehlt! Keiner von ihnen könnte jemals auch nur einer Fliege etwas zu Leide tun, jedenfalls nicht mit Absicht. Okay, vielleicht mit Ausnahme einer bestimmten Person… Die Besuchszeiten sind: 30. September sowie 6., 7., 8. und 13., 14., 15. Oktober, jeweils um 19.30 Uhr im Hofsteigsaal. Die Mitglieder der Theatergruppe Rampenlicht und der Familie Sutton freuen sich auf eueren Besuch. Fritz Kohlhaupt, Obmann Sigi Maier, Dipl.-Ing. Günter Schertler, Siegfried Knapp erhielten die Vereinsnadel in Silber, Ernst Sonderegger, Thomas Brüstle und Ernst Greif die Vereinsnadel in Gold. Siegfried Maier, Fritz Kohlhaupt und Hans-Werner Lampert wurden mit dem Ehrenring des Vereins ausgezeichnet. Schließlich wurde Dipl.-Ing. Günter Schertler die Ehrenmitgliedschaft für 25-jährige besondere Verdienste um den Verein verliehen. Günter Schertler bedankte sich beim FC für diese Auszeichnung und überreichte seinerseits ein Geburtstagsgeschenk in Form einer großzügigen Spende. Anschließend gab Bürgermeister Elmar Rhomberg die Umbenennung der Sportanlage an der Dammstraße in „Sportanlage Bruno Pezzey“ bekannt und präsentierte im Beisein der Familie Pezzey den Schriftzug mit dem neuen Namen. Bruno Pezzey erfährt mit dieser neuen Namensgebung eine besondere Ehrung seiner Heimatgemeinde. Nach Absprache mit der Familie Pezzey und dem FC Lauterach erfolgte die Umbenennung aufgrund eines einstimmigen Beschlusses der Gemeindevertretung. Silvia Pezzey, die Witwe von Bruno, die Eltern Bruno sen. mit Anni sowie Bruder Ralf Pezzey zeigten sich sichtlich gerührt. Sie bedankten sich bei Bürgermeister Elmar Rhomberg sowie beim Obmann des FC Lauterach, Siegfried Maier, für diese hohe Wertschätzung für Bruno. Die neue Beschriftung an der Sportanlage Bruno Pezzey wurde mittlerweile angebracht und beim Heimspiel des FC Lauterach gegen SC Bregenz am 16.09.2006 von Bürgermeister Elmar Rhomberg offiziell übergeben. Den Abschluss des Festabends bildete eine Präsentation „60-Jahre FC Lauterach“, die federführend von Schriftführer Armin Fink erstellt worden war. Zahlreiche Bilder und Filmmaterial riefen Erinnerungen wach und gaben einen interessanten Überblick über die Entstehung des Vereins bis heute. S’Gschenkle malen, basteln & mehr Seit der Neueröffnung am 1. Juni 2006 in Lauterach, Bundesstr. 60 bieten Roland und Ingrid persönlichen Kontakt zu Kunden. Es sind bei ihnen Geschenke für Groß und Klein liebevoll verpackt zu finden. Ab Herbst veranstaltet „S’Gschenkle“ diverse Kurse in Acrylmalen, Scrapbooking oder Bastelnachmittage für Kinder. Holen Sie sich bei Roland und Ingrid Anregungen in den Bereichen Basteln für Schulen und Kindergärten oder saisonsortierte Geschenke für


Lauterachfenster 2009 02
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

Februar 2009 Nr. 34 D i e a k t u e l l e I n f o r m a t i o n s s c h r i f t d e r M a r k t g e m e i n d e L a u t er a c h Winterstimmung am Jannersee 8 Neujahrsempfang 23 Bibliothek 27 Pfadi Friedenslicht 34 Döt Gsi Kirchfeld Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M Inhalt EDITORIAL Unser Wasser – Jeder Tropfen zählt... Woher kommt unser Trinkwasser? – Was ist ein Wasserschutzgebiet oder welche Qualität hat unser Wasser? Diese Fragen möchten wir ihnen in dieser Ausgabe des Lauterachfensters gerne beantworten. „Wasser“ ein Element das wir täglich benötigen. Ein kostbares Gut, welches für uns eigentlich selbstverständlich ist. Seit vielen Jahren bemühen sich unsere Mitarbeiter unter der Leitung von Michael Habicher, dass das Wasser zu jeder Stunde und eigentlich in unbegrenzter Menge zu ihnen nach Hause kommt. Dazu ist ein umfangreiches Leitungsnetz von vielen Kilometern notwendig. Und wenn das Wasser einmal nicht oder nicht gleich „kommt“ – dann läutet bei unseren Wassermeistern das Telefon unaufhörlich. Neben dem Thema „Wasser“ erläutern wir in dieser Ausgabe auch die viel gestellte Frage aus der Bevölkerung über die „Ortsüblichkeit“ der Grundstückspreise in Lauterach. Weiters gibt es einen Bericht über die vorläufig abgeschlossenen Bauarbeiten an der Alten Landstraße und die damit verbundene „noch“ ungewohnte Parkplatzsituation bei der Firma Klopfer. Der von der ASFINAG geplante Verkehrskontrollplatz an der Autobahn A-14 wurde in einer Erstinformation den Bürgermeistern aus Wolfurt und Lauterach vorgestellt. Hier gibt es viele Fragen vorab zu klären – auch dazu ein Erstbericht. Trinkwasser Jeder Tropfen zählt Neujahrsempfang im Zeichen von Ehrungen Aus der Gemeinde Kinderbetreuung, Grundstückspreise, Lerchenpark Budget 2009 Lebensqualität sichern, Chancen nutzen Dieter Macek Ausstellung in der Landesbibliothek in Bregenz Kindergarten Weißenbild ...Träumen mal ganz woanders Funkensamstag auch für die Kleinen Bibliothek Gratisjahreskarte für Einjährige Aus den Lauteracher Vereinen 9 Seiten Vereinsberichte Zweimal dötgsi Weihnachtswald und Kindergarten Kirchfeld 4 8 10 14 16 17 18 23 24 34 Für die nächsten Ausgaben des Lauterachfensters planen wir eine Serie über die Kulturlandschaft Lauterach. Einzelne Schwerpunkte über die Siedlungsgeschichte oder über die Bedeutung der Riedlandschaft. Wegkreuze, Brunnen, Geländeformen oder Bachläufe – dies sind Themen in den nächsten Ausgaben unserer Gemeindeinformation. Dazu konnten wir einen kompetenten Experten gewinnen. DI Johann Peer ist Architekt und war mehrere Jahre Leiter der Stadtplanung in Feldkirch. Die ersten Ergebnisse über die Kulturlandschaft Lauterach sind aus meiner Sicht vielversprechend. Fotodokumente aus allen Jahreszeiten, bauliche Entwicklungen in einzelnen Ortsteilen oder Straßen – sie werden staunen wie sich unser Dorf in den letzten Jahren verändert hat. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Vergnügen beim Lesen unserer Gemeindezeitung „Lauterachfenster“. Titelbild Winterstimmung am Jannersee Ihr Bürgermeister Elmar Rhomberg fenster 3 Aus dem Rathaus · Februar 2009 Wir beziehen unser Trinkwasser aus dem Grundwasserschutzgebiet 2008 wurde das Wasserwerk auf den neuesten Stand gebracht Unser Wasserwerk bei der Schule Unterfeld inmitten des Grundwasserschutzgebietes Die moderne Anlage überwacht die Trinkwasserqualität Wasser ist Leben – jeder Wasser ist ein kostbares Gut. Wir drehen den Wasserhahn auf und gesundes, sauberes und klares Wasser sprudelt in unser Wasserglas oder füllt die Badewanne für ein genüssliches Bad. Im täglichen Umgang mit dem Trinkwasser wird uns selten bewusst, in welch glücklicher Lage wir uns als LauteracherInnen befinden. Die Marktgemeinde Lauterach bezieht ihr Trinkwasser aus dem Grundwasserschutzgebiet, welches besonders strengen Auflagen unterliegt. So wird die einwandfreie Trinkwasserqualität sichergestellt. Unser Grundwasser liegt tief unter der Erde, was eine kurzfristige Verschmutzung z.B. durch starke und andauernde Regenfälle verhindert. Denn bis das Regenwasser in das Grundwasser sickert, durchläuft das Wasser viele Schich4 ten reinigender Segmente des Bodens. Doch gehen wir sparsam mit unserem Trinkwasser um? Durchschnittlich werden in Österreichs Haushalten täglich 150 Liter Trinkwasser pro Person verbraucht, womit Österreich im EU-Vergleich im Mittelfeld liegt. Am sparsamsten sind die Franzosen mit 112 Liter pro Tag, während die Italiener stolze 213 Liter verbrauchen. Ein Haushalt in Indien hingegen muss mit 25 Litern Trinkwasser pro Person und Tag sein Auslangen finden. Laut Unicef hat einer von sechs Menschen nicht genug Wasser zum Leben. In Österreich dient Trinkwasser in den Haushalten jedoch nicht primär der Ernährung. Es wird in erster Linie zu Reinigungszwecken benutzt: 91 Liter Trinkwasser wer- den beispielsweise für die Toilettenspülung und die tägliche Dusche oder das Bad aufgewendet. Nur drei Liter Trinkwasser werden tatsächlich getrunken oder verkocht. Es gibt allerdings viele Möglichkeiten, den täglichen Wasserverbrauch im Haushalt zu verringern: • Duschen statt Baden. Für ein Vollbad braucht man rund 200 Liter Wasser, für eine sechsminütige Dusche aber nur 70. WC- Spülung mit „Stop-Vorrichtung“ mit dem Einsatz moderner Spülkästen lassen sich bis zu acht Liter pro Spülung sparen. • Tropfende Wasserhähne reparieren. Bei leicht tropfenden Wasserhähnen gehen in 24 Stunden etwa 36 Liter Wasser verloren, bei rinnenden Toilettenspülungen fenster Februar 2009 · Aus dem Rathaus 3 traße L Harders Unt er fe ldst raß e Schutzgebiet – drei Schutzzonen Zone I (Wasserwerk, orange) – Hier wird der unmittelbare Fassungsbereich von Brunnen geschützt. In der Regel geschieht dies durch Einzäunung. Zone II (IIa gelb, IIb grün) – Diese Zone schützt vor allem vor Krankheitserregern. Der Eintrag von Gülle oder Abwasser wäre in diesem Bereich fatal. Die Zone II ist so groß, dass das Grundwasser von ihrer Außengrenze 60 Tage lang im Untergrund bis zum Grundwasser unterwegs ist. In dieser Zeit wird das Wasser von Keimen ausreichend gereinigt. Zone III (blau) – Sie bietet Schutz vor schwer abbaubaren Verunreinigungen etwa durch Chemikalien bei Tankwagenunfällen oder Bränden. Im Notfall garantiert sie ausreichend Reaktionszeit, um die betroffenen Brunnen oder Quellen vom Wassernetz zu nehmen. In Zone III sind verschiedene Gebote und Vorschriften sinnvoll, wie z.B. die wasserrechtliche Bewilligungspflicht bestimmter Bauvorhaben. Ständig wird in unserer Gemeinde an der Instandhaltung und Erneuerung der Wasserleitungen gearbeitet Tropfen zählt wesentlich mehr, nämlich bis zu 700 Liter pro Tag. • Blumengießen und Rasensprengen am Abend. Um diese Tageszeit verdunstet weniger Wasser. Das Regenwasser in Tonnen sammeln. • Wasch- und Spülmaschinen nicht halbvoll laufen lassen. Waschmaschinen verbrauchen bei jedem Waschgang die gleiche Menge Wasser. Wasser ist lebenswichtig. Der menschliche Körper besteht zu über 70% aus Wasser. Ein Mangel an Wasser führt beim Menschen zu gravierenden gesundheitlichen Problemen da in diesem Fall die Funktionen des Körpers, die auf das Wasser angewiesen sind, eingeschränkt werden. Der tägliche Mindestbedarf liegt bei knapp zwei Litern. Empfehlenswert ist ein Wasserkonsum von etwa drei Litern täglich. Bei körperlicher Arbeit oder heißen Temperaturen kann der tägliche Wasserbedarf auf das drei bis vierfache ansteigen. Bei einem durchschnittlichen Tageskonsum von zwei Litern werden in 80 Jahren über 50.000 Liter Wasser getrunken. Ist unser Trinkwasser sauber? Das „Inverkehrsetzen“ von Trinkwasser, unserem wichtigsten Lebensmittel, ist im Lebensmittelgesetz und in der Trinkwasserverordnung geregelt. In Lauterach werden an den vorgeschriebenen Probenahmestellen zweimal jährlich Trinkwasserkontrollen durchgeführt. Bundesstraße L190 Probenahmestellenplan der Marktgemeinde Lauterach • PW Lauterach vor UV-Anlage • PW Lauterach nach UV-Anlage • NP-Fa. Pfanner Lagerhalle, Scheibenstraße 7 • NP-Tennisanlage, Badweg 5 • NP-Bauhof, Bleicheweg 20 • NP-Seniorenheim, Montfortplatz 1 • NP-Fa. Klima Dietrich, Hubertusweg 3 • NP-Hausgemeinschaft Inselstraße 14, Keller • Familie Rettenbacher, Lerchenauerstraße 89a PW: Pumpwerk UV: Ultraviolettes Licht NP: Netzproben Bitte weiterlesen auf Seite 6/7! fenster 5 Aus dem Rathaus · Februar 2009 Um den Wasserverlust durch Rohrbrüche so gering als möglich zu halten, führen die Mitarbeiter des Wasserwerkes regelmäßig Kontrollfahrten durch die Marktgemeinde Lauterach durch. Sie bitten jedoch die Bevölkerung um rasche Mitteilung bei Rohrbrüchen. Abt. V Infrastruktur, Michael Habicher Tel: 0664/ 52 87 442 oder Bernhard Quendler Tel: 0664/ 33 82 333 Gesamt davon Haushalte davon Betriebe *Differenz Wasserverbrauch 2008 499.778 100% 422.119 84,46% 51.052 10,21% 26.607 5,33% *Wasserverlust Hydrant (Feuerwehr), Kommunale Einsätze z.B. Straßenreinigung Schon seit vielen Jahren setzt die Marktgemeinde Lauterach auf die UV-Desinfektion, als vorbeugende Schutzmaßnahme. Diese gilt als das schonendste Aufbereitungsverfahren. Dabei wird das Wasser an einer unbeschichteten Leuchtröhre aus Quarzglas vorbeigeleitet und die im Wasser eventuell vorhandenen Keime werden durch die starke UV-Strahlung abgetötet. Der Vorteil dieser Methode ist, dass dem Wasser nichts zugesetzt wird und es geruchlich und geschmacklich völlig unverändert bleibt. Was sagt die Wasserhärte aus? Die Härte des Wassers zeigt sich in vielen Facetten unseres täglichen Lebens. Einmal ist es die ständig verkalkte Kaffeemaschine im Büro, dann wieder die unbefriedigende Waschleis6 tung, weil zu wenig Waschmittel dosiert wurde. Boiler verkalken wegen zu hoher oder verrosten rasch wegen zu niedriger Wasserhärte. Sehr weiche Wässer sind meistens aggressiv. Das bedeutet, dass das Wasser Kalk löst und auch Eisenteile angreift. Solche Wässer treten im Bereich des Kristallin (Silvretta und Verwall) auf. Mittelharte und ziemlich harte Wässer bilden in Wasserkochern mehr oder weniger rasch sichtbare Kalkschichten aus. Eine Enthärtung des Wassers ist aber für den Hausgebrauch nicht erforderlich. Die Gesamthärte ist ein für den Verbraucher entscheidendes Charakteristikum des Trinkwassers. Hartes Wasser führt bei Haushalts- und Waschmaschinen rasch zu Verkalkungen. Dafür ist hartes Wasser beim Genuss geschmackvoller als weiches Wasser. Als optimal gilt eine Wasserhärte von 7°dH bis 9°dH. Zur Charakterisierung werden die Wässer in Härteklassen eingeteilt. Härtegrade (dh) 00 – 04 04 – 08 08 – 12 12 – 18 18 – 30 > 30 als sehr weich weich mittelhart ziemlich hart hart sehr hart Lauterach hat eine Wasserhärte von 13,4 (dh) fenster Februar 2009 · Aus dem Rathaus Entnahmetag: 7. April 2008 um 13.30 Uhr Gutachten Nach dem vorliegenden Untersuchungsbefund weist das aufbereitete Grundwasser keine Anzeichen einer mikrobiologischen Verunreinigung auf. Koloniebildende Einheiten bei 37°C, 72 Std Koloniebildende Einheiten bei 22°C, 72 Std Coliforme Keime (Endo Agar 37°C) Coliforme Keime (44°C) Escherichia coli Enterokokken Pseudomonas aeruginosa 0/ml 0/ml 0/100 ml 0/100 ml 0/100 ml 0/100 ml 0/100 ml Beurteilung Das aufbereitete Wasser entspricht soweit untersucht in seiner sensorischen, physikalisch-chemischen und mikrobiologischen Besxhaffenheit den Bestimmungen der Verordnung „Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch“ (Trinkwasserverordnung, BGBI II Nr. 304/2001 idgF) und des Codexkapitels B1 „Trinkwasser“ (ÖLMB, IV. Auflage, Juli 2007) Das Wasser ist zur Verwendung als Trinkwasser geeignet. MOHI-Dienst Lauterach Der Mobile Hilfsdienst Lauterach freut sich das neue Logo der Öffentlichkeit vorstellen zu können. Wir sind besonders stolz, weil das ganze Team sich mit diesem Logo auseinandergesetzt und ausgesucht hat. Wie ersichtlich wird eine Verbindung zu einem Haus, zum Häuslichen, zum Vertrauten, zum „Dahoam“ dargestellt. An dieser Stelle möchten wir ganz herzlich Elisabeth Erhart für die Gestaltung des neuen Logos und für ihr Engagement danken. Auch das Leitbild und die Vision des MOHIDienstes Lauterach beschreiben die Arbeitshaltung und Einstellung der MOHIHelferinnen. Unser Leitbild: Lebensdienliche Hilfe, menschlich, seriös und respektvoll! Das Leitbild ist die Orientierung und die Leitplanke für alles, was die MOHI-Helferinnen im Rahmen des Mobilen Hilfsdienstes denken, handeln und tun, um der Vision des MOHI-Dienstes Lauterach möglichst nahe zu kommen. Es deckt die Grundbedürfnisse unserer Zielgruppen ab. Unsere operativen Leistungen (was) • Hilfe im Haushalt • Hilfe bei der Körperpflege • Besorgungen • Begleitung • Vertrauliche Erledigungen • Kooperation mit dem Krankenpflegeverein • Leichte Gartenpflege (wenn möglich) • Ausflüge • Seniorenkaffee • Betreuung von Haustieren (Füttern, Gassi gehen, usw., wenn möglich!) • Vieles, was sonst einfach anfällt Unsere menschlichen Leistungen (wie) Wir sind herzlich Wir engagieren uns ehrlich Wir nehmen uns Zeit Wir hören zu Wir wollen gemeinsam lachen Wir nehmen Anteil Wir sind vertraulich Unsere Vision Wir engagieren uns für ein vertrautes und lebenswertes Leben! Die Vision zielt auf das hinter unserer operativen Leistung liegende Grundbedürfnis der Menschen, die den MOHI-Dienst in Anspruch nehmen. Mobiler Hilfsdienst der Marktgemeinde Lauterach Wir suchen Helferinnen und Helfer! Wenn Sie gerne beim Mobilen Hilfsdienst Lauterach arbeiten wollen, melden Sie sich bei uns im Rathaus unter der Telefonnummer: 05574/6802-16 (Mo – Do, 8 - 12 Uhr). Sie werden als Gemeindeangestellte geringfügig angestellt. Eine Teilzeitanstellung ist möglich. fenster 7 Aus dem Rathaus · Februar 2009 Prima la musica Preisträger gestalteten musikalisch den Abend Moderator Christof Döring setzte Zeitpunkte Neujahrsempfang im Zeiche Ganz im Zeichen der Ehrungen verdienter Vereinsfunktionäre/innen stand der Neujahrsempfang 2009. So übergaben Bürgermeister Elmar Rhomberg und Vizebürgermeisterin Doris Rohner das Marktsiegel in Gold an drei Obleute für 20 Jahre Funktionärstätigkeit als Obfrau bzw. Obmann. Zwei Funktionärinnen wurden mit dem Marktsiegel in Silber geehrt, sechs FunktionärInnen konn8 ten das Marktsiegel in Bronze in Empfang nehmen. „Zeitpunkte“ war das Leitwort des Moderators Christof Döring, der dieses Wort in verschiedenen Modifikationen während der Ehrungen bzw. während der Begrüßung einsetzte. So konnte er unter den zahlreich erschienen Gästen und Ehrengästen im Besonderen Landesrat Mag. Karlheinz Rüdis- „Eine Gemeinde braucht gut funktionierende Vereine“ Bgm. Elmar Rhomberg ser und Bürgermeister Elmar Rhomberg begrüßen. Bürgermeister Elmar Rhomberg ging in seinen Begrüßungsworten auf die Bedeutung der Vereine in einer Kommune fenster Februar 2009 · Aus dem Rathaus Festredner Landesrat Mag. Karlheinz Rüdisser Marktsiegel in Gold 20 Jahre Obfrau/Obmann: Werner Diem, Rosmarie Dür, Arno Greußing Marktsiegel in Silber für die Preisträgerinnen: Edeltraud Rederer und Maria Praßl 25 Jahre Chorgemeinschaft St. Georg Marktsiegel in Bronze für die PreisträgerInnen: v.l.n.r. Hans Peter Germann, Sabine Kassegger, Evelyne Mathis, Franz Luttenberger, Katharina Pfanner, Bruno Forster n von Ehrungen ein: „Eine Gemeinde braucht gut funktionierende Vereine. Dies ist dann der Fall, wenn ehrenamtliche Funktionäre mit viel Engagement diese Vereine leiten. In Lauterach ist dies der Fall“. Landesrat Mag. Karlheinz Rüdisser verabschiedete sich als langjähriger Kommunalpolitiker und Vizebürgermeister von der politischen Bühne Lauterachs und versicherte, auch als Landesrat, wenn notwendig, für Lauterach da zu sein. In seiner Festrede erläuterte er als Wirtschaftslandesrat die momentane schwierige wirtschaftliche Situation. Er sieht aber dieser Situation in Vorarlberg optimistisch entgegen und beendet seine Festrede mit: „Es gibt viel zu tun, packen wir es an!“ Traditionsgemäß stellt sich beim Neujahrsempfang ein Verein vor. Heuer war es die Chorgemeinschaft St. Georg, die seit der Neugründung ihr 25jähriges Jubiläum feierte. In einer Power-Point-Präsentation, erstellt von Franz Mathis, präsentierte Obfrau Rosmarie Dür ihre Chorgemeinschaft. Musikalisch umrahmten „Prima la musica“ Preisträger „Duck River“ und „Quod libet“ den Neujahrsempfang. Ein abschließendes italienisches Buffet vom Cateringteam Christof Klopfer animierte zum Verweilen und zum Gespräch unter VereinsfunktionärInnen. fenster 9 Aus dem Rathaus · Februar 2009 Neues aus der Gemeinde Lauterach „Kind sein in Lauterach“ – Projektteam gestartet Fußgängerübergang „Zebrastreifen“ Bundesstrasse L-190/Bereich Firma Loitz – abgelehnt „Im Mittelpunkt steht das Wohl des Kindes – wir diskutieren und prüfen alle Formen und Möglichkeiten einer modernen Betreuung“ Vizebgm. Doris Rohner Kind sein in Lauterach“ – Projektteam gestartet Das Projektteam „Kinderbetreuungskonzept Lauterach – Kind sein in Lauterach“ hat im Jänner mit der Arbeit begonnen. Unter der Leitung von Vizebgm. Doris Rohner erarbeiten politische Mandatare gemeinsam mit Mitarbeiterinnen der Kindergärten, der Kleinkindbetreuung und des Eltern-Kind-Zentrums ein bedarfsgerechtes Angebot für unsere Kinder. Eine wichtige Rolle übernehmen auch die Elternvertreter. „Im Mittelpunkt steht das Wohl des Kindes – wir diskutieren und prüfen alle Formen und Möglichkeiten einer modernen Betreuung“, so Vizebgm. Doris Rohner. Als Moderator wurde Julius Schädel beauftragt, der bereits mehrere ähnliche Projekte in Vorarlberg erfolgreich begleitet hat. Die Ergebnisse werden abschließend der Bevölkerung präsentiert, und bilden die Grundlage für künftige Entscheidungen in der Kinderbetreuung unserer Gemeinde. „Ortsüblichkeit“ der Grundstückspreise für das Jahr 2009 Bei einem Grundstückskauf bzw. -verkauf stellt sich oftmals die Frage: Was ist das 10 Bau-Grundstück derzeit überhaupt wert? Ist der vom Verkäufer geforderte Kaufpreis ortsüblich? Ein ortsüblicher Grundstückspreis entspricht dem Betrag, der im Handel am freien Markt nach rechtlichen Gegebenheiten und tatsächlichen Eigenschaften, der sonstigen Beschaffenheit und der Lage der Liegenschaft bei einer Veräußerung zu erzielen wäre. Dabei sind ungewöhnliche oder persönliche Verhältnisse nicht zu berücksichtigen. Insbesondere die Wohnbauförderungsstelle im Landhaus richtet sich nach der Ortsüblichkeit des Grundstückspreises bei der Vergabe von Wohnbauförderungsmitteln, d.h. wird ein Grundstück über der „Ortsüblichkeit“ ge- bzw. verkauft werden keine öffentlichen Wohnbauförderungsmittel gewährt. Die Gemeinde legt die „ortsüblichen“ Preise jährlich fest und übermittelt diese an die jeweiligen Stellen des Landes. Selbstverständlich können auch andere Preise beim Grundstückshandel erzielt werden. Sind diese jedoch höher als die von der Gemeinde festgelegten Werte, gibt es keine Wohnbauförderungsmittel bei einer allfälligen Bebauung. Die ortsüblichen Bau-Grundstückspreise in Lauterach ab 1. Jänner 2009 lauten: € 260/m2 Fläche: in zentraler Lage (Ortszentrum; entlang der Bundesstraße L 190 westlich bis zur ÖBB-Bahnlinie – Arlbergbahn und östlich Einzugsbereich bis max. 300m; entlang der Harderstraße L 3 mit einem Einzugsbereich von max. 300 m auf beiden Seiten) € 240/m2 Fläche: in den sonstigen Wohngebieten Diese Preise gelten für Bau-Grundstücke, die im aktuellen Flächenwidmungsplan der Marktgemeinde Lauterach als BK-, BW- und BM-Gebiete ausgewiesen sind. Bei offenen Fragen kontaktieren sie die MitarbeiterInnen der Abteilung Infrastruktur des Rathauses Lauterach. Fußgängerübergang „Zebrastreifen“ Bundesstrasse L-190/Bereich Firma Loitz – abgelehnt Auf mehrfachen Wunsch von BürgerInnen hat die Marktgemeinde Lauterach erneut ein Ansuchen an das Land Vorarlberg für den Bau eines sicheren Fußgängerüberganges im Bereich der Bundesstraße L190 auf Höhe fenster Februar 2009 · Aus dem Rathaus Wohnbauprojekt „Lerchenpark“ – Informationsveranstaltung Hofsteigsaal Schreiben des Landes Vorarlberg (Zebrastreifen) der Firma Reinhard Loitz gestellt. Das Land als Straßenerhalter lehnt einen solchen mit folgender Begründung erneut ab. „Laut RVSRichtlinie (Anmerkung: Richtlinien und Vorschriften für den Straßenbau) ist die Fußgängerfrequenz in diesem Bereich zu gering. Zudem befindet sich in 110m Entfernung (Turnhalle) ein weiterer Schutzweg“. Die Gemeinde bedauert diese erneute negative Beurteilung. Generalsanierung Volksschule Dorf – Gespräch mit der Lehrerschaft Kurz vor Weihnachten gab es im Zuge der geplanten Generalsanierung „Volksschule Dorf“ ein Informationsgespräch mit dem Lehrkörper der Schule. Schulreferentin Vizebgm. Doris Rohner, Bgm. Elmar Rhomberg und Gdesekr. Mag. Kurt Rauch erläuterten die geplanten Maßnahmen. Die notwendigen finanziellen Mittel für die Gesamtplanung werden im Gemeindehaushalt 2009 bereitgestellt. Die zahlreichen offenen Fragen konnten in dieser Gesprächsrunde weitgehend beantwortet werden. Wie bei der Sanierung der Volksschule Unterfeld und der Hauptschule, wird auch beim Projekt „Volksschule Dorf“ der Lehrkörper sowohl in den Planungsals auch in den Umsetzungsprozess miteingebunden. Die Modernisierung einer Bildungseinrichtung braucht eine umfassende Vorbereitung. Das Projekt erfordert eine intensive Zusammenarbeit aller Beteiligten für die Zukunft unserer Kinder Wohnbauprojekt „Lerchenpark“ – Informationsveranstaltung Hofsteigsaal Ende Jänner fand im Hofsteigsaal eine Informationsveranstaltung für Lauteracher Wohnungswerber statt. Über Einladung der Marktgemeinde Lauterach und der Wohnbauselbsthilfe (Anm. gemeinnütziger Wohnbauträger) wurde das Projekt „Wohnanlage Lerchenpark“ den über 100 Interessenten vorgestellt. Auch die Höhe der Mietpreise, die Betriebskosten und die Finanzierungsvarianten – Miete/Mietkauf wurden vom Geschäftsführer der Wohnbauselbsthilfe, Herrn Erich Mayer präsentiert. Im Sommer 2009 werden die ersten 40 Wohnungen in der Wohnanlage bezugsfertig sein. Die Zuteilung der restlichen Wohnungen erfolgt voraussichtlich im Sommer 2010. Winterdienst in der Gemeinde – parkende Autos auf der Straße In den letzten Wochen standen die Räumund Streufahrzeuge immer wieder vor Problemen: Autos, die auf öffentlichen Straßen abgestellt werden, erschweren den Winterdienst oder machen ihn unmöglich. Je nach Schneesituation oder temperaturbedingter Glatteisgefahr beginnt der Arbeitseinsatz der Mitarbeiter des Gemeindebauhofs schon um 4.00 Uhr in der Früh. Dazu gibt es einen exakten Einsatzplan, damit die Hauptverkehrswege und die öffentlichen Plätze vor Schulen und Kindergärten bereits zur Hauptverkehrszeit möglichst schnee- bzw. eisfrei sind. Geparkte Autos auf öffentlichen Strassen erschweren den Räum- bzw. Streudienst. Die Gemeinde wird in den nächsten Tagen und Wochen vermehrt darauf aufmerksam machen und gegebenenfalls Hinweise auf Autos anbringen, die auf öffentlichen Strassen parken. Wir bitten die Autobesitzer, im Sinne der Verkehrssicherheit, in Zukunft öffentliche Straßen nicht als Parkplatz zu verwenden. Bitte weiterlesen auf Seite 12! fenster 11 Aus dem Rathaus · Februar 2009 Alte Landstraße – Parkplatz bei der Firma Klopfer derzeit Provisorium Umbau Lerchenauerstraße im Bereich Schlossweg (2. Bauetappe) Alte Landstraße – Parkplatz bei der Firma Klopfer In den letzten Tagen vor Weihnachten wurden die Bauarbeiten an der Alten Landstraße vorläufig abgeschlossen. Der Parkplatz vor der Vorarlberger Volksbank und der Metzgerei Klopfer wurde provisorisch fertiggestellt. Die Parkierung erfolgt nunmehr nach einer vorgegebenen Markierung, parallel zum Geschäftslokal. Die Abgrenzung zum öffentlichen Straßenraum wurde durch Betonpoller fixiert. Dabei handelt es sich um ein vorläufiges Provisorium, d.h. die Bauarbeiten werden im Spätsommer/Anfang Herbst weitergeführt und fertiggestellt In den nächsten Wochen plant die Firma Klopfer die Metzgerei umzubauen bzw. zu vergrößern. Nach Abschluss dieser Bauarbeiten wird der Vorplatz fertig gestellt und bepflanzt. Dies erfolgt gemeinsam mit der Fertigstellung der Außengestaltung beim Sozialzentrum in der Hofsteigstraße. Es ist der Gemeinde vollkommen bewusst, dass Straßenbauarbeiten im Zentrum immer wieder zu Verkehrsbehinderungen führen, dafür bitten wir um Verständnis. Die Gemeinde möchte mit all diesen Maßnahmen die Verkehrssicherheit gerade für die schwächeren Verkehrsteilnehmer verbessern. 12 Verkehrskontrollplatz auf der Autobahn A-14 Die ASFINAG plant den Bau von zwei Verkehrskontrollplätzen entlang der Autobahn A14 im Gebiet der Marktgemeinden Lauterach und Wolfurt. Sowohl in Fahrtrichtung Feldkirch als auch in Fahrtrichtung Deutschland ist jeweils eine Fahrzeugkontrollstelle vorgesehen. Dazu ist ein umfangreiches Behördenverfahren notwendig. Die Bürgermeister der Marktgemeinden Wolfurt und Lauterach wurden vom Land Vorarlberg und der ASFINAG zu Vorgesprächen eingeladen. Dabei wurde die für die Anrainer seit vielen Jahren ungelöste Lärmproblematik intensiv besprochen. Beide Bürgermeister fordern vorab eine Klärung offener Fragen. Insbesondere sind Lärmmessungen bei den betroffenen Anrainern durchzuführen und die daraus sich notwendigen Maßnahmen abzuleiten. Weiters sind schon lang geforderte Verbesserungen von bestehenden Lärmschutzwänden entlang der Autobahn A14 umzusetzen. Die Vertreter der ASFINAG zeigten sich gesprächsbereit und werden mit den Gemeinden in dieser Angelegenheit Kontakt aufnehmen. Das Lauterachfenster wird in den nächsten Ausgaben weiter darüber berichten. Umbau Lerchenauerstraße – Anrainerbesprechung: Nach dem Abschluss der ersten Bauetappe „Umgestaltung Lerchenauerstraße“ plant die Gemeinde den nächsten Schritt. Ursprünglich sollten die Bauarbeiten ab dem Ende des neuen Radweges bis zur Einmündung „Bad Lerchenau“ fortgesetzt werden. Die Anrainergespräche werden intensiv geführt, konnten jedoch bis dato noch nicht endgültig abgeschlossen werden. Deshalb wird nun der Abschnitt von der Weingartstraße bis zur Mühlestraße vorgezogen. Über Einladung von GR. Ing. Christian Österle wurden die Anrainer dieses Straßenabschnittes Mitte Dezember zu einer Informationsveranstaltung in das Rathaus eingeladen. In diesem Bereich wird nordseitig ein Gehsteig errichtet. Weiters soll der Fußgängerübergang vom Schlossweg in den Mühleggerweg verbessert werden. Dazu wird das KfV Kuratorium für Verkehrssicherheit zur Beurteilung mit einbezogen. Die Anrainer zeigten sich erfreut über diese bauliche Veränderung. Geplanter Baubeginn ist im Frühjahr. fenster Februar 2009 · Aus dem Rathaus HAUPTSCHULE Vorarlberger Kinderrechtepreis für die 3c der HS Lauterach Bernhard Quendler (310) Erwin Rinderer (314) Bernhard Feurstein (315) Marc Anders (307) Internationale Skiwettkämpfe der Stadtund Gemeindeparlamente 36. Alpencup in Mellau Seit 1974 finden jährlich internationale Skiwettkämpfe der Stadt- und Gemeindeparlamente statt. Teilnahmeberechtigt bei diesem "Alpencup" sind die Mitglieder der Stadt- und Gemeindevertretungen aus Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen, Thüringen, Südtirol, Liechtenstein, Tirol und Vorarlberg. Jede Region ist abwechselnd für die Durchführung verantwortlich - dieses Jahr war Vorarlberg an der Reihe und wurden die Wettkämpfe am 17. und 18. Jänner 2009 in Mellau ausgetragen. Die teilnehmenden Vorarlberger Gemeinden kamen alle aus dem Bregenzerwald (Bezau, Doren, Egg, Mellau, Reuthe, Riefensberg, Schoppernau, Schrökken, Sibratsgfäll) und eben aus Lauterach. Wobei eine Mannschaft aus mindestens 3 und höchstens 5 Wettkämpfern bestand und die 3 Zeitbesten gewertet wurden. Unsere Gemeinde startete mit 4 Bediensteten in der Gästeklasse und konnte sich trotz der hohen Startnummern im guten Mittelfeld platzieren. Es war eine tolle Veranstaltung und für unsere Gemeindebediensteten der Fachrichtungen Wasserwerk, Baurecht, Tiefbau und Raumplanung auch eine willkommene Gelegenheit zum sportlichen und geselligen Beisammensein. Die SchülerInnen der 3c mit Klassenvorstand Roland Maier und Mediatorin Ingrid Flaig bei der feierlichen Überreichung des Preises im Vorarlberger Landhaus Die SchülerInnen der 3c Klasse der HS Lauterach wurden mit ihrem Projekt „Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg“ ausgezeichnet. Der Vorarlberger Kinderrechtepreis wird von „Kinder in die Mitte“ und vom Kinderund Jugendanwalt an Projekte verliehen, welche die Rechte von Kindern bekanntmachen und sicherstellen. Die feierliche Überreichung fand im Vorarlberger Landhaus statt. Die Jury, welche sich vorwiegend aus Jugendlichen zusammensetzte, fand das Projekt wertvoll, da es nachahmenswert für andere Hauptschulen ist. Ziel des Projektes ist es, Kinder mit einer Art der Kommunikation vertraut zu machen, welche die Gemeinschaft fördert und es ermöglicht, die Bedürfnisse zu artikulieren und Rechte einzufordern. Durch dieses Projekt wurde das Klassenklima merklich verbessert und das Klassengefüge gestärkt. www.vobs.at/hs-lauterach www.mellau.at fenster 13 Aus dem Rathaus · Februar 2009 Rund 125.000 Euro kostet ein neues Kommandofunkfahrzeug für die Feuerwehr, es ersetzt das 20 Jahre alte Vorgängermodell Die Marktgemeinde Lauterach nutzt ihre Möglichkeiten und investiert allein in die Bauwirtschaft über 16% des Gesamtbudgets Im Finanzausschuss und im Gemeindevorstand befürworteten alle Parteien das Budget 2009 einstimmig Budget 2009 – Lebensquali Am 16. Dezember 2008 haben die 28 Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter mit großer Mehrheit das Budget für das Jahr 2009 beschlossen. Ihre Zielsetzungen: Lebensqualität sichern und ausbauen, gezielt investieren, finanziellen Spielraum erhalten. Dafür stehen 2009 insgesamt 23.548.800 Euro zur Verfügung, statistisch gesehen nahezu 2.500 Euro pro BürgerIn. Ein wesentlicher Teil davon wird investiert – ein Beitrag der Marktgemeinde Lauterach für eine möglichst positive Wirtschaftssituation. Großprojekte trotz oder gerade wegen schwieriger gesamtwirtschaftlicher Situation Für den Finanzausschuss und den Gemeindevorstand war bei der Budgetarbeit eindeutig klar, dass die Marktgemeinde gerade jetzt mit Investitionen aktiv bleiben muss. „Dafür ist auch ein möglicher 14 höherer Schuldenstand von etwa 3 Prozent zum Jahresende in Kauf zu nehmen“, waren sich in diesen Gremien alle Parteien einig. Statistisch trägt jeder Lauteracher Bürger rund 1.334 Euro an Gemeindedarlehensschulden mit – ein im Vorarlberger Vergleich sehr guter Wert. Trotzdem: „Wir werden die Entwicklung der Einnahmen sehr genau im Auge behalten und die Ausgaben daran orientieren“, so FinanzausschussObmann Bgm. Elmar Rhomberg Gesamtwirtschaftliche Situation wirkt auf Lauteracher Gemeindefinanzen Die Gemeinde steht mitten im Wirtschaftsgeschehen. Nimmt der Bund etwa mehr oder weniger Umsatz- oder Einkommenssteuer ein, wirkt sich das auch stark für die Lauteracher Kommune aus. Die Anteile daran bilden schließlich die Haupteinnahmequelle der Gemeinde. Direkt spürbar sind auch sinkende oder steigen- „Wir nutzen unsere Möglichkeiten und investieren allein in die Bauwirtschaft über 16% des Gesamtbudgets“ Bgm. Elmar Rhomberg de Mitarbeiterzahlen bei den Lauteracher Unternehmen – die Kommunalsteuereinnahmen hängen davon ab. „Diese Möglichkeiten haben wir im Voranschlag 2009 bewusst berücksichtigt und entsprechend vorsichtig budgetiert. Trotzdem: Wir nutzen unsere Möglichkeiten und investieren allein in die Bauwirtschaft über 16% des Gesamtbudgets“, erklärt Bgm. Elmar Rhomberg. Kindergarten, öffentlicher Platz samt Tiefgarage und Hofsteigsaal schlagen mit knapp 2,5 Mio. Euro zu Buche, in Straßen, Kanal- und Wasserleitungen werden 1,1 fenster Februar 2009 · Aus dem Rathaus „Über 23 Mio. Euro für die Menschen in Lauterach – wir sind überzeugt, mit dem Budget 2009 für unsere Gemeinde und unser Umfeld das Bestmögliche zu tun.“ Bgm. Elmar Rhomberg Zahlen in Euro tät sichern, Chancen nutzen Mio. Euro investiert. Für die Instandhaltung von Gemeindegebäuden stehen 266.000 Euro zur Verfügung. Lebensqualität, Umweltschutz und Sicherheit Eines der zentralen Ziele der Marktgemeinde Lauterach ist es, die hohe Lebensqualität insgesamt zu erhalten. In verschiedenen Budgetpositionen kommt das deutlich zum Ausdruck. • Abgangsdeckung für Kindergarten und Kinderbetreuung: 400.000 Euro • Kostenbeiträge an das Land für Krankenhäuser u.ä.: 3,5 Mio. Euro • Sozialsprengel, Hauskrankenpflege, Seniorenheim, Sozialhilfekosten: 2,1 Mio. Euro Auch die Budgetpositionen für die Abgangsdeckung beim Abwasserverband Hofsteig (494.000 Euro) oder für den Öffentlichen Verkehr fallen in diese Kategorie. Die Beiträge für den öffentlichen Verkehr von etwas über 14 Euro pro Jahr und Einwohner sind für das leistungsfähige und komfortable Bus- und Bahnnetz sehr günstig. Rund 125.000 Euro kostet ein neues Kommandofunkfahrzeug für die Feuerwehr. Es ersetzt das mittlerweile 20 Jahre alte Vorgängermodell. Mit dem Kauf einer Liegenschaft bei der Sportanlage Ried sichert die Gemeinde die Erweiterungsmöglichkeiten für die intensiv genutzten Freizeit- und Erholungseinrichtungen. Dafür sind 840.000 Euro budgetiert. Wie das Lauteracher Gemeindebudget entsteht Bereits im Herbst befassen sich die einzelnen Ausschüsse mit Ideen und Vorhaben für das kommende Jahr, suchen Lösungen und planen. Die Vorhaben laufen beim Finanzausschuss zusammen. Hier werden Einnahmen und Ausgaben strukturiert und abgestimmt. Gemäß dem Gemeindegesetz berät anschließend der Gemeindevorstand über den Voranschlag. Erfreuliches Ergebnis: Im Finanzausschuss und im Gemeindevorstand befürworteten alle Mandatare das Budget 2009 einstimmig. Die eigentliche Entscheidung trifft letztendlich die Gemeindevertretung, durch eine Beschlussfassung. Bgm. Elmar Rhomberg fasst zusammen: „Über 23 Mio. Euro für die Menschen in Lauterach – wir sind überzeugt, mit dem Budget 2009 für unsere Gemeinde und unser Umfeld das Bestmögliche zu tun.“ Einnahmen/Ausgaben € 23.549.000 Pro- Kopfverschuldung € 2.161 (Darlehen, Leasing, Gemeindeimmobiliengesellschaften) Investitionsanteil € 3.800.000 fenster 15 Aus der Gemeinde · Februar 2009 Dieter Macek Gesamtgenealogie der Götter und Heroen Bis beinahe auf den letzten Platz war der Kuppelsaal mit begeisterten Zuhörern gefüllt Ein Meister der Erzählung: Michael Köhlmeier Der Lauteracher Dieter Macek erklärte sein „Lebenswerk“ Dieter Macek mit den Musikern Hans-Udo Kreuels und Payam Taghadossi te ihm sein Publikum. Der Gastgeber Dieter Macek erklärte anhand des knapp 50 Meter großen Rundgemäldes, wie sich die Genealogie bis in unser Kaisergeschlecht der Habsburger fortführen lässt. In mehr als 30jähriger Arbeit erfasste der pensionierte Eisenbahner die griechische Mythologie, wir berichteten darüber in der Jänner Ausgabe des Lauterachfensters. Der Abend im Kuppelsaal war nun für Dieter Macek der große Tag, um sein „Lebenswerk“ persönlich der Öffentlichkeit vorzustellen. Und das gelang ihm hervorragend. Minutenlanger Applaus war seine verdiente Anerkennung, die ihm die begeisterten Besucher entgegenbrachten. „Wenn man es genau betrachtet ist es ein Wahnsinn, so ein Werk zu schaffen“, meinte der sichtlich gerührte Dieter Macek und weiter „ich danke meiner Frau und meiner Familie für die jahrelange Unterstützung und dafür, dass sie diesen „Wahnsinn“ mit mir mitgemacht haben“. Ausstellung in der Landesbibliothek in Bregenz „Es ist ein Ozean von Geschichten, ein großes Geschenk für Europa“ Michael Köhlmeier I m Bann der griechischen Götter befand sich im Jänner die Landesbibliothek in Bregenz. Der große Kuppelsaal war Schauplatz griechischer Dramen und Intrigen, aber auch von Liebesbeziehungen und Heldenerzählungen. In der Begrüßungsrede von Dr. Harald Weigel, Direktor der Vorarlberger Landesbibliothek, konnte man die ersten Eindrücke über die umfangreich aufgearbeitete Mythologie des Dieter Macek sammeln. Gespannt lauschten die ca. 300 Besucher den Ausführungen und Erzählungen des Schriftstellers Michael Köhlmeier. Dieser verstand es meisterlich, die Zuhörer binnen kürzester Zeit in die Welt der Mythen zu versetzen. Mit tosendem Applaus dank16 Musikalisch begleitet wurde die Vernissage durch die beiden Musiker Hans-Udo Kreuels am Klavier und Payam Taghadossi am Cello. Mit griechischem Wein und Brot hatte man anschließend die Gelegenheit, sich mit Dieter Macek zu unterhalten oder sein Lebenswerk bei einem Rundgang durch den Kuppelsaal genauer anzusehen. Die Ausstellung ist noch bis zum 13. Februar 2009 im Kuppelsaal der Landesbibliothek Bregenz, Fluherstraße 4 zu bewundern. Montag bis Freitag von 9 – 18.30 Uhr, Samstag von 9 – 13 Uhr. www.vorarlberg.at/vlb fenster Februar 2009 · Aus der Gemeinde HAUPTSCHULE Wenn Domino Day, Kegeln und Biathlon Einzug in die Schule halten Michelle, Amy, Julija, Selin mit der selbst zubereiteten Pizza Beim heurigen Weihnachtsturnier galt das Motto „Sieger sind wir alle“ Nicht nur das Rechnen, Schreiben und Lesen soll in der Schule vermittelt werden, auch andere Fähigkeiten sind später immer mehr gefragt. So galt es für die SchülerInnen beim heurigen Weihnachtsturnier, nicht nur sportliche Leistungen zu zeigen, sondern sich in der Klassengemeinschaft gegenseitig zu motivieren und durch kooperatives Verhalten die gestellten Aufgaben bestmöglich zu lösen. Wir LehrerInnen waren sehr überrascht, mit welch großer Begeisterung alle Klassen die auf sie zukommenden Stationen zu lösen versuchten. Auch wenn bei den ersten und zweiten Klassen die 2c Klasse und bei den 3. und 4. Klassen die 4d Klasse die meisten Punkte erzielte, galt das Motto „Sieger sind wir alle“! www.vobs.at/hs-lauterach Gemeinsame Zahnputzaktion vor dem Schlafengehen Übernachtung im Kindergarten Weissenbild Träumen mal ganz woanders Sandmännchen und das Traummännchen zu suchen. Dabei kamen alle mitgebrachten Taschenlampen in der Dunkelheit zum Einsatz und machten es möglich, die Beiden schließlich kurz vor dem Kindergarten zu entdecken. Wieder im Turnsaal angekommen, kuschelten sich alle in ihre Schlafsäcke, um der Gutenachtgeschichte der beiden Sandmännchen zuzuhören. Mit einem kleinen „Betthupferl“ und Sandmännchenstaub für schöne Träume verabschiedeten sich die zwei noch bei den Kindern. Bei einem spannenden Kino mit Popcorn wurden die Kinder so richtig müde und schliefen schließlich bald ein. Zum Frühstück gab es frische Brötchen mit Marmelade, Nutella und Kakao oder Tee. Es war ein tolles Erlebnis für alle, die so die Gruppengemeinschaft zusammenwachsen ließ. Leckere Pizza, Nachtspaziergang mit Taschenlampe und die Sandmännchensuche, es war eine spannende und aufregende Nacht kurz vor den Weihnachtsferien. Für manche die erste Nacht allein ohne Eltern, für manche wie ein Urlaub. Mit Reisekoffern und Schlafsäcken bepackt kamen die meisten Kindergärtler am Dienstagabend in den Kindergarten. Voller Eifer wurde im Turnsaal ein richtiges Matratzenlager errichtet und auch bei der Schlafplatzaufteilung waren sich alle gleich einig. Nach der selbst zubereiteten Pizza wurde beschlossen, gemeinsam einen Nachtspaziergang zu machen, um das Angelobung Vizebürgermeisterin Im Jänner wurde Doris Rohner als neue Vizebürgermeisterin von Lauterach angelobt. In der Bezirkshauptmannschaft in Bregenz fand im Beisein von Bezirkshauptmann Dr. Elmar Zech, Bgm. Elmar Rhomberg und des Gatten Helmut Rohner die Angelobung statt. „Ich wünsche Doris Rohner viel Erfolg, Gesundheit und Freude in ihrem neuen Amt“ so Bgm. Elmar Rhomberg. Aus der Gemeinde · Februar 2009 Funkensamstag – Brauchtumspflege mit Tradition Kinderfunken für die Kleinen Traditionelles Funkenabbrennen am Samstagabend „Schon die Kleinen sollen in das Brauchtum des Funkenbaus eingeführt werden“ Christof Döring Zum dritten Mal findet der Kinderfunken in Lauterach statt Der Funkensamstag in Lauterach steht ganz im Zeichen der Brauchtumspflege für alle Altersgruppen. Die Brauchtumspflege des Funkens hat in Lauterach Tradition. Tradition kann aber nur entstehen, wenn diese einmal gesetzt wurde. So verbindet die Funkenzunft Lauterach unter dem Funkenmeister Markus Wirth Traditionelles mit neuen Akzenten. Denn nur so können diese einmal zur Tradition werden und das Lauteracher Funken-Brauchtum bereichern. Seit drei Jahren wird am Nachmittag ein Kinderfunken gebaut. „Schon die Kleinen sollen in das Brauchtum des Funkenbaus eingeführt werden“, so Funkenredner Christof Döring. Daher können sie beim Bau des Kinderfunkens (siehe Infobox!) aktiv und tatkräftig mithelfen. Die Namensgebung der zwei Wintergeister am Nachmittag ist etwas älter und in Vorarlberg einmalig. Jährlich wird eine „Funkengota“ ( heuer ist es Funkengota XV.) gesucht. Diese wiederum wählt ein Paar aus Lauterach, welches die Namen für das Wintergeisterpaar leihen. Ein Fackelzug, den es seit dem 18 neuen Funkenplatz gibt, begleitet den Funkenzug und die Bürgermusik, die traditionsgemäß seit Jahren zum Funkenbrauchtum aufspielt. Der Funkenredner beschreibt den Funkenbrauch in Gedichtform und lässt das vergangene Jahr Revue passieren. Ein Feuerwerk symbolisiert die moderne Form des Winteraustreibens: Die Lichtkompositionen sollen nicht nur die Funkenbesucher ergötzen, sondern mit Helligkeit die dunklen Wintertage vertreiben. Höhepunkt ist dann sicher das Abbrennen des Funkens, der von den Mitgliedern der Funkenzunft seit Aschermittwoch fachmännisch gebaut wurde. Das laute Explodieren der Wintergeister kündigt die Verabschiedung des Winters an. Traditionell werden Wurst und Brot oder Funkaküachle verabreicht, Glühwein und nicht alkoholische Getränke gehören ebenfalls dazu. Die jüngere Generation und Junggebliebenen vergnügen sich abschließend im „HexenKessel“ und machen so das Funkenbrauchtum zum Event. Programm Samstag, 28. Feb.2009 um 15.30 Uhr: Taufe der Wintergeister durch Funkengota XV. mit dem Lauteracher Schalmeienzug. Anschließend: Bau und Abbrennen des Kinderfunkens. Bewirtung am Funkenplatz 18.30 Uhr: Treffpunkt der Bürgermusik und der Kinder, die in Begleitung Erwachsener am Fackelzug teilnehmen: Gärtnerei Pfeiffer an der Funkenstraße. (Jedes Kind erhält dort eine Gratisfackel). Anschließend Fackelzug zum Funkenplatz. 19 Uhr: Begrüßung durch Funkenmeister Markus Wirth, Funkenrede in Gedichtform von und mit Funkenredner Christof Döring, Abbrennen des Funkens, Ausklang am Funkenplatz oder im Hexenkessel (Barzelt) mit Funkaküachle, Wurst und Brot, kalten und warmen Getränken. Hinweis: Das Jugendschutzgesetz bezüglich Alkohol wir durch Ausweiskontrollen streng eingehalten. fenster Februar 2009 · Aus der Gemeinde Für eine liebevolle Erziehung Family-Support-Training „Ich möchte den Eltern Unterstützung anbieten und mit einfach umsetzbaren Tipps und Methoden ihre individuelle Erziehungskompetenz stärken“ Ulrike Rinderer Ulrike Rinderer (43) mit ihren Kindern Philipp (21), Annika (18), Emanuel (11) und David (7) Eltern zu sein bedeutet sehr viel Freude, es bedeutet aber auch Einsatz und Geduld. Man ist in der Erziehung vor immer neue Herausforderungen gestellt und muss Entscheidungen treffen, oft ohne zu wissen: Habe ich jetzt richtig reagiert? Als Elternteil stellt man sich Fragen, die selbst schwer zu beantworten sind und möchte herausfinden, welche Erziehung zur eigenen Familie passt. Family-Support ist eine ganzheitliche Förderung und Unterstützung der Familie. Ulrike Rinderer startet ab Februar in der Alten Seifenfabrik das erste „FamilySupport-Training für liebevolle Erziehung“. Als zertifizierte Trainerin von Family-Support wird sie am 06. Februar 2009 einen Informationsabend gestalten, für interessierte Eltern aber auch für Betreuungs- und Bezugspersonen von Kindern. „Ziel dieses Infoabends ist es, den Eltern aufzuzeigen, wie durch Family-Support kompetente Erziehung hilfreich unterstützt wird“ erklärt Ulrike Rinderer. In insgesamt neun Wochen möchte Ulrike Rinderer Eltern in ihren erzieherischen Fähigkeiten persönlich schulen und unterstützen. Das Erlernen von konkreten und leicht umsetzbaren Strategien, der Aufbau einer liebevollen Beziehung zum Kind und die Förderung der individuellen Entwicklung des Kindes stehen dabei im Vordergrund. „Den Eltern werden zunächst in Gruppen die Kursinhalte vermittelt, mit Übungen konkrete Problemstellungen eingeübt und anschließend werden sie in darauf aufbauenden Einzelgesprächen begleitet“ so Ulrike Rinderer, die sich auf die Arbeit mit den Eltern sehr freut. In den sechs Gruppenterminen wird sie Themen wie • Meine Familie und ich • Was ist liebevolle Erziehung? • Ursachen von Verhaltensproblemen • Fördern und Stärken • Verhalten ändern • Tipps und Tricks für Familien besprechen. In den Einzelterminen wird sie versuchen, das Erlernte zu festigen, auf konkrete Fragestellungen einzugehen und wodurch die individuelle Erziehungskompetenz gestärkt wird. Begleitend zu den Lehreinheiten bekommen die Teilnehmer ein komplettes Elternhandbuch zum Durcharbeiten und späteren Nachschlagen. Gratisinfoabend am Freitag, den 6. Februar 2009 um 19.30 Uhr Family-Support-Training für liebevolle Erziehung Gruppenbeginn: Fr 27. Februar 2009 (9 Einheiten) Alte Seifenfabrik, Veranstalter: Infantibus Anmeldung: Manuela Vogel, Tel: 0664/ 51 15 497 Mit finanzieller Unterstützung durch das Familienreferat der Marktgemeinde LauterachKosten: Euro 50,-/Paar bzw Euro 35,-/Einzelperson (statt 150,- bzw 100,-) www.family-support.net ulli.rinderer@gmx.at fenster 19 Aus der Gemeinde · Februar 2009 Neuigkeiten aus dem Borg Praxisnahe Versuche im Biologie-Saal Diskussion mit Versicherungsexpertin Mag. Cornelia Zimbrich „Brandgefährliche“ Vorführung durch Schulwart Gottlieb Violand „Tag der offenen Tür“ Rund 350 Besucher informierten sich Mitte Jänner beim „Tag der offenen Tür“ über das Borg Lauterach und seine drei Ausbildungszweige: künstlerisch, naturwissenschaftlich und musisch. Die einzelnen Unterrichtsgegenstände wurden dabei praxisnah vorgestellt. Nach den Semesterferien können sich SchülerInnen am Borg Lauterach für die 5. Klassen anmelden. Insgesamt werden derzeit in 13 Klassen rund 280 SchülerInnen unterrichtet. Sozialversicherung in Österreich Die heimische Sozialversicherung war Thema eines Vortrags des Österreichischen Wirtschaftsmuseums. Referentin Mag. Cornelia Zimbrich erklärte den Schüler(innen) der 6. und 7. Klassen die Vorund Nachteile des geltenden Versicherungssystems in Österreich. Eifrig diskutiert wurde unter anderem über das Thema, ob die Allgemeinheit die Kosten eines schweren Skiunfalls bezahlen soll, dessen Behandlung rund 13.000 Euro erfordert. Brandschutz-Vorführung Vor den Weihnachtsferien wurde für die Schüler(innen) im Hof des Borg Lauterach eine Brandschutzdemonstration durchgeführt. Schulwart Gottlieb Violand, selbst aktiver Feuerwehrmann, zeigte dabei die Brandgefahren anhand eines Christbaumes auf. Unterstützt wurde er dabei von Yvonne Braun und Jacqueline Knaller (8c), die ebenfalls bei der Feuerwehr tätig sind. 20 fenster Februar 2009 · Aus der Gemeinde SENIORENBÖRSE Wohnen im Alter Ab sofort kostenlose und unverbindliche Beratung durch die Seniorenbörse Lauterach in Zusammenarbeit mit dem MOHI Lauterach. Aktion und Bewegung gehören zum Abnehmen dazu Kinder, lasst die Kilos purzeln! Mit dem x-team zum Wohlfühlgewicht Bei den x-team Gruppen der aks Gesundheitsvorsorge purzeln nicht nur die Kilos, sondern auch die Kinder und Jugendlichen, denn auch Aktion und Bewegung gehören dazu, wenn man professionell abnehmen möchte. Unter medizinischer Betreuung, gemeinsam mit DiätologInnen, PsychologInnen und SportwissenschafterInnen werden die TeilnehmerInnen umfassend betreut. Auf spielerische Art und Weise erfahren die Kinder mehr über sich und die Gründe ihres Dickseins. Doch auch die Eltern werden eingebunden und lernen in interessanten Workshops, wie sie ihre Kinder auf dem Weg zum gesunden Wohlfühlgewicht unterstützen können. Alternativen zu Computer und Eistee Der Sportwissenschafter Stephan Schirmer weiß, worauf es ankommt: „Wir schaffen Alternativen und helfen den Kindern gesunde Genuss- und Bewegungsabenteuer in ihrem Umfeld zu entdecken, die Spaß machen. Dann bleibt auch der Eistee im Regal und selbst der Computer wird zur Nebensache!“ x-team bedeutet Spaß und Gemeinschaft, aber auch konsequentes Handeln. „Wenn die Familie das Gelernte und die praktischen Tipps zuhause umsetzt, wird sie erfolgreich sein, garantiert!“ betont Schirmer. Wenn Sie genug von Verboten und fehlgeschlagenen Diäten haben und Ihrem Kind wirklich helfen wollen, melden Sie sich jetzt zu einer der vier x-team Gruppen an: T 055 74 / 202 – 1056. Termine: x-team Zeiten der Kinder (Bewegungskurse und Workshops) Bregenz: Mittwoch und Freitag 16 – 17:30 Uhr Dornbirn: Mittwoch und Freitag 16 – 17:30 Uhr Feldkirch: Mittwoch 16 – 17:30 Uhr und Freitag 15 – 16:30 Uhr Bludenz: Montag und Donnerstag 17 – 18:30 Uhr Elternworkshops finden zu separaten Terminen statt. Informationen dazu erhalten Sie nach der Anmeldung. Kontakt: aks Gesundheitsvorsorge, Rheinstr. 61, 6900 Bregenz, T 055 74/ 202 – 1056 Das von Franz Rein „Sichere Gemeinde“ ausgebildete Beraterteam: v.l.n.r. Franz Haan, Josefa Kampl, Werner Heim, Martha Vogel, Heinrich Hagen, Maria Klopfer, Siegrid Mäser, Renate Scalet Beratungsschecks sind kostenlos erhältlich im Büro für gesellschaftliche Dienste am Montfortplatz. Tel: 6802-69 Bürozeiten: jeweils Donnerstag 9:30 - 11:30 Uhr Kindermeditation – für Kinder ab sieben Jahren Hat Ihr Kind Probleme in der Schule? Ist es unkonzentriert, ängstlich, unsicher nervös oder unruhig? In der Meditation lernen die Kinder auch Wut und Stress abzubauen! Termin: 28. Februar 2009 von 9 – 15.30 Uhr, Harderstraße 15b, in Lauterach Anmeldung: Heidi Nguyen, Tel: 0650/ 58 06 882 fenster 21 Werbung · Februar 2009 22 fenster Februar 2009 · Aus der Gemeinde Bilderbücher – Zugang zum Buch für die Kleinsten Bilderbücher faszinieren Christof Döring: Leiter, Medienberatung, Schulbibliothek Rosmarie Döring: LeiterStellvertreterin, Medienberatung, Schulbibliothek Judith Streubel: Medienberatung Bernd Döring: EDV Betreuung Sabine Jäger: Medienberatung Ulrike Körbler: Schulbibliothek, ehrenamtliche Mitarbeiterin Ingeborg Kühmayer: Schulbibliothek; „Der frühe Zugang zu Büchern gewährleistet die Förderung von Fantasie und Sprache“ Christof Döring, Leiter der Bibliothek Lauterach fortgesetzt. Jedes Lauteracher Kind, das 2009 ein Jahr alt wird, bekommt zum Geburtstag einen Gutschein über eine Gratisjahreskarte für Bücher von der Bibliothek zugesandt. „Je früher einem Kind der Zugang zu Büchern – in diesem Fall zu Bilderbüchern – ermöglicht wird, um so mehr ist die Förderung von Fantasie und Sprache gewährleistet“, so erklärt der Leiter der Bibliothek, Christof Döring die Bedeutung dieses Projekts. Die Bibliothek Lauterach verfügt über 800 Bilder- und Vorlesebücher, ein Sortiment, das vom Bibliothekteam sorgfältig ausgewählt wurde. Das Team wünscht schon heute allen Einjährigen alles Gute zum Geburtstag mit einem Gutschein aus der Bibliothek Lauterach. Das Bibliothekteam stellt sich vor: (siehe Fotos) www.bibliothek-lauterach.at Das im letzten Jahr gestartete Projekt „Mit Bildern sprechen und lesen lernen“ wird auch 2009 vom Team der Bibliothek fenster 23 Aus den Vereinen · Februar 2009 Seniorenbund – Jahresabschluss im Hofsteigsaal Obmann Elmar Kolb überreichte Arthur Brüstle den Geschenkskorb als Dank, für die langjährige gute Zusammenarbeit Es ist zur Tradition geworden, dass sich die Mitglieder des Seniorenbundes zum Jahresabschluss zu einem gemütlichen Beisammensein im Hofsteigsaal einfinden. Obmann Elmar Kolb konnte 170 Mitglieder herzlich willkommen heißen, mit einem besonderen Gruß an Bürgermeister Elmar Rhomberg, Ehrenringträger DI Wilfried Germann und Ernst Marxgut, sowie die Ehrenobfrau der Guta Leni Nahm und dem ältesten Teilnehmer Theodor Feßler im Alter von 95 Jahren. In einem kurzen Bericht erinnerte der Obmann an das reichhaltige und abwechslungsreiche Programm des abgelaufenen Vereinsjahres. Dazu gestaltete in humorvoll gehaltenen Worten Adolf Ehrle einen interessanten fotografischen Rückblick. Bei den verschiedenen Veranstaltungen wurden insgesamt 1000 Teilnehmer gezählt und an der Schönheit der Vorarlberger Bergwelt erfreuten sich bei den Wanderungen annähernd 100 Mitglieder. Mit dem Abschluss des Jahres 2008 hat auch der langjährige Reiseleiter Arthur Brüstle seine Funktion zurückgelegt. Er hat in mehr als 20 Jahren über 200 Tages- und Halbtagesausflüge und 23 fünf Tagereisen organisiert, mit allen Nebenveranstaltungen kann er mit Stolz auf über 500 Veranstaltun- gen seit dem Bestehen des Vereines blicken. Der Obmann bedankte sich mit herzlichen Worten für die erbrachten Leistungen, überreichte im Namen des Seniorenbundes einen Geschenkskorb und wünschte ihm noch viele glückliche und gesunde Jahre. Der Vorstand des Seniorenbundes hatte sich bereits in zwei Sitzungen mit den Reisen und Veranstaltungen 2009 beschäftigt und so konnte der Obmann der Versammlung für das kommende Jahr wieder ein abwechslungsreiches Programm präsentieren. Jassnachmittage und Bergtouren sind selbstverständlich wieder Bestandteil des Jahresprogramms. Eine umfangreiche Information gab der Obmann zur fünf Tagereise in die Stadt Kassel und deren Umgebung. Im Anschluss daran berichtete Bürgermeister Elmar Rhomberg über das aktuelle Gemeindegeschehen und beleuchtete speziell die Kinderbetreuung und Seniorenarbeit in der Gemeinde in Anbetracht des Neubaues des Hauses der Generationen. Nach Informationen zum Heizkostenzuschuss und dem erfreulichen Verkauf von 70 Sicherheitsschleifen rundete eine Schlachtpartie den interessanten Nachmittag ab. Der Obmann bedankte sich beim Vorstand und den Mitgliedern für die tatkräftige Unterstützung und besonders beim heute wieder tätigen Wirtschaftsteam für die gute Bewirtung. 24 fenster Februar 2009 · Aus den Vereinen Turnerschaft feiert Jubiläum in der umgestalteten Turnhalle Arno Röser ist zum Ehrenmitglied der Turnerschaft ernannt worden. Auf dem Bild inmitten einiger seiner erfolgreichen Schützlinge v.l.n.r. Stephan Ender, Margareta Ender, Arno Röser, Obmann Karl-Hein Rossmann, Doris Röser und Katharina Ender. Dieses Foto war bereits im letzten Lauterachfenster Die All Right Guys gestalteten den Abend musikalisch In der vollbesetzten Turnhalle wurde 101 Jahre Turnen in Lauterach und 61 Jahre Bestehen der Turnerschaft gefeiert Seit 101 Jahren wird in Lauterach geturnt W arum die Turner ausgerechnet 101 Jahre Turnen in Lauterach und gleichzeitig 61 Jahre Bestand der Turnerschaft feierten, hatte einen Grund. „Das 100-jährige Jubiläum fiel genau mit der Gymnaeastrada 2007 zusammen, ebenfalls ein Jahrhundertereignis, an dem die Turnerschaft Lauterach stark engagiert war. Es war einfach nicht möglich, im letzten Jahr noch ein Fest zu gestalten“, so der Obmann der Turnerschaft, Karl-Heinz Rossmann. „Gerne hätten wir mit der gesamten Bevölkerung unser 101-Jahre-Fest gefeiert, doch der Hofsteigsaal war den ganzen Herbst ausgebucht“, begründete Kassier Harald Konzilia den Umstand, dass das Jubiläum in der relativ kleinen Turnhalle begangen wurde. „Es war uns einfach wichtig, das Jubiläum zumindest für unsere vielen Mitglieder zu feiern“, so der Vereinskassier abschließend. Die „All Right Guys“, die „Lokal Heros“, wie jemand scherzhaft bemerkte, gestalteten das Fest musikalisch, das bewährte Team um die unermüdliche Nelly Kalcher sorgten und für die Bewirtung der Gäste. In einer kleinen Broschüre, gestaltet von Cornelia Diem, Tochter des langjährigen Vereinsmitgliedes Ida Sohm, wurde die Historie des Turnens in Lauterach, die mit der Gründung des Turnerbundes im Jahre 1907 begann und 1914 mit der Gründung des Turnvereines fortgesetzt wurde, geschildert. Die Turnerschaft selbst, hervorgegangen aus den Mitgliedern dieser beiden Vorgängervereine, wurde nach dem zweiten Weltkrieg im Jahr 1947 gegründet. Gleichzeitig war es dem Verein wichtig, seine aktuellen Aktivitäten in der Broschüre vorzustellen. Kurz vor dem Jubiläum hielt die Turnerschaft ihre Jahreshauptversammlung ab. Dabei wurde Prof. Arno Röser für seine großen Verdienste vom Verein zum Ehrenmitglied ernannt. Auf seinem Engagement gründet die beispiellose Erfolgsserie des Leichtathletiksports in Lauterach. In der aktuellen Leichtathletik-Vereinswertung liegt Lauterach heuer auf Platz vier im Ländle und immerhin auf Platz 35 in Österreich. Vor einigen Jahren konnte die Vereinswertung Vorarlbergs von den Lauteracher Leichtathleten unter der Führung von Arno Röser sogar gewonnen werden. Sicher eines der größten Erfolge des Trainers Arno Röser. fenster 25 Aus den Vereinen · Februar 2009 Alles in Orange – Tectum Handballclub Bodensee HCB-Fanclub, Landesrat Siegi Stemer und das Österreichischen Nationalteam Orange ist in: Raphael Köstinger, Dominic Fessler Sind die Orangen alle Leuchten? Nein, aber sie leuchten! Und wie. Davon konnten sich alle Zuschauer gleich nach Jahresbeginn beim Handball-Länderspiel Österreich gegen Slowenien in Hard überzeugen. Denn da trumpfte der junge Lauteracher Handballclub ordentlich auf. Diesmal nicht auf dem Parkett sondern auf der Tribüne. Auffallender geht’s nicht. Nicht nur, dass da über 150 HCB-Fans der Einladung zum Spiel folgten. Nein, nicht nur dies. Denn wenn schon dabei, dann natürlich nur in Orange. Dies ist das Markenzeichen des Tectum HC Bodensee. So konnte diese auffallende Gruppe keinem Blick ent26 gehen. Weder den restlichen 2.000 Besuchern und Medienvertretern, noch den Ehrengästen und Nationalspielern. Gemeinsam sind wir stark. Es ist eine der Philosophien, die der Handballclub verfolgt und lebt. Nämlich als geschlossene Einheit aufzutreten. Und dass dies sowohl Eltern, als auch Kindern und Jugendlichen sichtlich Spaß macht, kann man eben an solchen Beispielen sehen. „Wir sind stolz bei solch einem engagierten und dynamischen Club dabei sein zu dürfen!“ hört man da immer mehr Stimmen aus der großen Fangemeinde. Stars und Prominente. Die Nationalspieler ließen es sich natürlich nicht entgehen, nach Spielende mit dem tollen HCB-Fanclub für das Fotoshooting zu posieren. Aber nicht nur diese. Auch der Sportreferent Werner Hagen sowie der Landessportrat Siegi Stemer lächelten in die Kamera. Und machten eine gute Figur in ihren orangen T-Shirts. Auch die Nationalspieler bekamen etwas Farbe ab. Orange Käppchen verdecken nun deren Haarpracht. Macht sich ja ganz nett bei diesen Riesenkerlen... fenster Februar 2009 · Aus den Vereinen P FA D F I N D E R Friedenslichtverteilung Eine kleine Flamme geht als Friedenszeichen um die Welt – so auch von Bethlehem nach Lauterach. Für manche ist es einfach nur eine brennende Kerze, für andere ein Symbol für den größten Wunsch der Menschheit – Frieden. Bereits zur Tradition ist die Verteilung Das Friedenslicht für die Lauteracher BürgerInnen Die Jungfeuerwehr durfte ein Auto in seine Einzelteile zerschneiden Das Friedenslicht, ein Symbol für den größten Wunsch der Menschheit: Frieden des Friedenslichtes durch unsere Pfadis geworden. Bei der offiziellen Feier am 13. Dezember in der Wiener St.-Antoniuskirche, wo hunderte Pfadfinder aus ganz Europa zusammenkamen, wurde das Friedenslicht von den Pfadfindern Wolfurt entgegen genommen und ins Ländle gebracht. Am 24. Dezember hieß es dann für die Caravelles und Explorer früh aufstehen, denn bereits ab 8 Uhr war es an der Zeit, die einzelnen Stände zu besetzen. Zahlreiche Menschen nahmen bis zur Mittagszeit das Friedenslicht vor dem Sutterlüty Achpark, Adeg Daniel, Spar Hutter, Metzgerei Klopfer oder auch vor dem Baywa in Empfang. Wir dürfen uns bei allen Menschen und Gönnern, herzlich für die freundliche Aufnahme und die freiwilligen Spenden bedanken. Mit dem gesammelten Betrag, werden die Pfadfinder Lauterach im Jahre 2009, einen sozialen Zweck in unserer Umgebung unterstützen. www.pfadfinderlauterach.com Neues von der Feuerwehrjugend Friedenslicht Bereits am 23. Dezember wurde das Licht im Rahmen einer gemeinsamen Andacht der Vorarlberger Feuerwehrjugend in Höchst in Empfang genommen. Am Heiligen Abend wurde es dann von der Feuerwehrjugend in der Gemeinde an die Haushalte verteilt. Die Feuerwehrjugend möchte sich hiermit bei allen Bürgern für die Spenden herzlich bedanken. Der gesammelte Betrag wird heuer für einen guten Zweck in Lauterach verwendet. Ein ganz besonderer Dank gilt aber auch der Fam. Pfeiffer, die uns im Gasthaus Bahnhof wieder reichlich verköstigt hat. www.feuerwehr-lauterach.at Technische Hilfeleistung mit der Feuerwehrjugend Der Übungsschwerpunkt im Dezember war die „technische Hilfeleistung“. Dabei wurde der richtige Umgang mit den verschiedenen Rettungsgeräten praktisch geübt. Mit pneumatischen Hebekissen wurde der Tankwagen spielend angehoben, Schächte mit Dichtkissen abgedichtet und mit dem hydraulischen Kombigerät und Rettungszylinder wurde sogar ein PKW in seine Einzelteile geschnitten. Die technischen Übungen sind immer etwas ganz besonders, da die wenigsten Jugendlichen die Chance haben, ein Auto legal zerlegen zu dürfen. Das ist nur bei der Feuerwehr möglich! fenster 27 Werbung · Februar 2009 28 fenster Februar 2009 · Aus den Vereinen P FA D F I N D E R Kinderbetreuung am Weihnachtstag Auch in diesem Jahr veranstalteten wir, die Pfadis Lauterach, am 24. Dezember eine Kinderbetreuung in unserem Pfadfinderheim. Damit die Eltern noch ihre letzten Besorgungen für den wichtigen Ländle Metzg Klopfer bietet ab März neuen Service Bestehende Metzgerei wird noch weiter ausgebaut Um noch mehr Service anbieten zu können, erweitert die Ländle Metzgerei Klopfer seine Metzgerei. Ab März stehen den LauteracherInnen die doppelte Zahl an Sitzplätzen für das Mittagsmenü, mehr Parkplätze und ein vergrößerter SB-Bereich mit selbst erzeugten regionalen Spezialitäten zur Verfügung. Abgerundet wird das neue Angebot mit einem neuen Stehcafé. Während des Zubaus ist die Metzgerei normal geöffnet. Viele Lauteracher kennen und schätzen die Metzgerei Klopfer als regionalen Anbieter seit vielen Jahren. Das ist kein Wunder, denn das Metzgerhandwerk wurde in der Familie Klopfer bereits seit 1892 über vier Generationen weitergegeben. Nahezu 94% der verkauften Fleisch- und Wurstwaren werden im Betrieb in Lauterach erzeugt und veredelt. Besonderen Wert wird bei der Ländle Metzgerei Klopfer dabei auf heimisches Fleisch gelegt. Der direkte Kontakt zu ausgesuchten Bauern im Ländle ist dabei die Basis für Qualität und zeigt gelebte Partnerschaft zu regionalen Landwirten. Bereits seit einigen Jahren nützen viele das Angebot der Mittagsmenüs, die zwischen 11 und 13 Uhr angeboten werden. Täglich frisch werden zusätzlich zur Tageskarte auch weitere Gerichte von Christof Klopfer und seinen Mitarbeitern zubereitet. Viele nützen die Auswahl von zwei Mittagsmenüs, die entweder direkt im Restaurant der Metzgerei genossen, aber auch mitgenom


Lauterachfenster 2010 04
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

April 2010 | Nr. 47 Lauterach fenster Seite 4 Erfolgreiche Wiederwahl für Bürgermeister Elmar Rhomberg Die aktuelle Informationsschrift der Marktgemeinde Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M »Nicht jede Gemeinde kann eine Fachhochschule oder ein Festspielhaus haben. Betrachtet man aber das Rheintal als Ganzes, so kann ein Angebot entstehen, wie es sonst nur große Städte haben.« Martin Assmann, Projektleiter Vision Rheintal Gemeindegrenzen überschreiten und zusammen den Lebensraum gestalten. Das will Vision Rheintal. www.vision-rheintal.at Eine Initiative des Landes Vorarlberg und der Vorarlberger Rheintalgemeinden Editorial Danke für diesen Vertrauensvorschuss Die Stimmbürger von Lauterach haben am 14. März ihr Votum zur Bürgermeister- und Gemeindevertretungswahl abgegeben. In diesem Lauterachfenster berichten wir ausführlich über den letzten Wahlsonntag. Knapp 71% der Stimmen haben den Weg und damit auch den Kurs den ich seit 7 Jahren verfolge deutlich bestätigt. Für diesen Zuspruch möchte ich mich nochmals ganz herzlich bei allen Lauterachern bedanken. Das Wahlergebnis ist für mich ein riesiger Vertauensvorschuss. In den nächsten fünf Jahren möchte ich mich, in Zusammenarbeit mit allen Mandataren, auch weiterhin für unser Dorf einsetzen. Denn das Ergebnis zeigt auch, dass die Menschen ehrliche Arbeit und das Miteinander schätzen. Das Resultat der Gemeindevertretungswahl mit über 62% für unser Team unterstreicht diesen Weg aus meiner Sicht noch deutlicher. Die Bürger wollen, dass in der Gemeindepolitik gearbeitet wird. Seit Jahren versuche ich, eine offene Diskussion in den Gremien zu führen. Es wird weder taktiert, noch werden gute Ideen von anderen Fraktionen ignoriert. Unterschiedliche Meinungen werden breit d iskutiert – die Anzahl an gemeinsam gefassten Beschlüssen in der Gemeindevertretung beträgt beinahe 100%. Und bei Bedarf gibt es für die betroffenen Bürger eine öffentliche Informationsveranstaltung. Diesen gemeinsamen Weg werde ich auch in den nächsten Jahren als Bürgermeister – trotz absoluter Mehrheit – konsequent weiterverfolgen. Nach der intensiven Wahlphase werden in den nächsten Wochen die beschließenden Gremien und die jeweiligen Ausschüsse neu gebildet. Neue Mandatare – mit den „Grünen“ auch eine neue Fraktion werden für unser Dorf neue Themen diskutieren und Projekte umsetzen. Junge und erfahrene Gemeindevertreter werden gemeinsam mit mir als Bürgermeister Lauterach weiter positiv verändern. Inhalt Aus dem Rathaus 4 Spannender Wahlsonntag 8 Radfrühling in Kennelbach 10 Kinderferienlageraktion 2010 11 Bundespräsidentenwahl 8 Aus der Gemeinde 12 Kindergarten Hohenegger 13 Mittelschule Lauterach 14 Eröffnungsfest Jugendplätze Lauterach und Hard 17 Eltern im Gespräch 14 Aus den Lauteracher Vereinen 24 Vereinsberichte 32 Veranstaltung & Chronik 44 zweimal dötgsi – Lauterach kreativ, Funkenzunft Lauterach – 20 Jahrjubiläum 44 Ihr Bürgermeister Elmar Rhomberg 45 Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahl Spannender Wahlsonntag 6.751 Lauteracher und Lauteracherinnen waren am 14. März aufgerufen, ihre Stimme für die Bürgermeister- und Gemeindevertretungswahl abzugeben. Die Wahlbeteiligung mit 64,4% war zufriedenstellend und nur unwesentlich stärker als vor fünf Jahren. Insgesamt wurden 4.347 Stimmen abgegeben, 216 waren davon ungültig. Die Volkspartei Lauterach & Parteifreie hatte nach dem Wahlsonntag Grund zu feiern, sie konnte die absolute Mehrheit in Lauterach mit einem eindeutigen Ergebnis behalten. Bgm Elmar Rhomberg wurde klar in seinem Amt bestätigt. „Das Ergebnis ist ein klarer Auftrag für die Volkspartei Lauterach und Parteifreie“, so Fraktionsobmann GR Werner Hagen. Die Freiheitliche und Unabhängige Bürgerliste Lauterach durfte sich über einen Stimmenzuwachs von 2,6% freuen, die Sozialdemokratische Partei Österreichs musste einen Verlust von 6,5% an Stimmen in Lauterach verzeichnen. Die erstmals angetretene Fraktion „Die Grünen Lauterach“ erreichte 7% der Stimmen. Knapp 71% der Stimmen sind ein riesiger Vertauensvorschuss. In den nächsten fünf Jahren möchte ich mich, in Zusammenarbeit mit allen Mandataren, auch weiterhin für unser Dorf einsetzen. Denn das Ergebnis zeigt auch, dass die Menschen ehrliche Arbeit und das Miteinander schätzen. Bgm Elmar Rhomberg Ergebnis der Gemeindevertretungswahl Wahlsprengel Sozialzentrum Bürgerdienste Alter Sternen Zum Kreuz Kindergarten Unterfeld Hauptschule Gesamt Stimmen Gesamt in % Summe der abgegebenen gültigen Stimmen 1031 781 808 733 778 4131 100% VPL 642 542 501 410 467 2562 62,02% SPÖ 141 81 133 118 123 596 14,43% FUB 168 103 122 158 133 684 16,56% DGL 80 55 52 47 55 289 7,00% Wahlbeteiligung Mandatsverteilung VPL 19 Wähler 64,4% (2005 64,1%) Insgesamt 30 emeindevertreter G wer en gewählt. Die Anzahl der d Volksvertreter richtet sich nach der Bevöl e ungszahl von Lauterach. Die k r Man ats rmittlung erfolgt nach dem d e sogenannten „Hond'schen Verfahren“ (gem. Vlbg. Gemeindegesetz). Nichtwähler 35,6% (2005 35,9%) SPÖ 4 FUB 5 DGL 2 7% 62,02% 14,43% 16,56% 4 Aus dem Rathaus | April 2010 Vorzugsstimmen Top 10 Liste der Vorzugsstimmen Elmar Rhomberg Barbara Draxler Ing. Walter Pfanner Nuran Uzundere Betr.oec. Werner Hagen Doris Rohner Ing. Christian Österle Katharina Pfanner Mag. Karlheinz Rüdisser Mag. Stefan Germann 1.825 VPL 659 SPÖ 526 FUB 399 VPL 368 VPL 328 VPL 327 VPL 315 VPL 238 VPL 219 VPL Ergebnis der Bürgermeisterwahl Wahlsprengel Sozialzentrum Bürgerdienste Alter Sternen Zum Kreuz Kindergarten Unterfeld Hauptschule Gesamt Stimmen Gesamt in % Elmar Rhomberg 683 576 539 500 497 2.795 70,87% Barbara Draxler 152 91 139 117 136 635 16,10% Ing. Walter Pfanner 134 79 110 82 109 514 13,03% Die Stimmbürger haben von der Mög ichkeit „Vorzugstimmen“ regen l Ge rauch gemacht. Jeder Stimmbürger b konn e 5 Vorzugstimmen vergeben. t Mit Nuran Uzundere kandidierte erst als eine Bürgerin mit türkischem m Migrationshintergrund. Mit 399 Vorzugsstimmen erhielt Frau Uzundere das viert este Vorzugsstimmenergebnis in b Lauterach. Auch der langjährige Vize ürb ger eister Karlheinz Rüdisser erhielt m 238 Vorzugsstimmen und landete damit an der 9. Stelle. Bemerkenswert sind auch die Ergebnisse der jungen Kandidaten, die überdurchschnittlich viel Vorzugsstimmen erhielten. Ein deutliches Zeichen der Jugend. Elmar Rhomberg 2.795 Stimmen 70,87% Barbara Draxler 635 Stimmen 16,10% Ing. Walter Pfanner 514 Stimmen 13,03% Auch die Bürgermeisterwahl erbrachte ein klares Ergebnis. Von den insgesamt 4.347 abgegebenen Stimmen waren 3.944 gültig (d.h. 403 waren ungültig) – davon entfi elen auf den amtierenden Bürgermeister Elmar Rhomberg 2.795 Stimmen, d.s. 70,87%. Für arbara B Draxler votierten 635 Stimmbürger, d.s. 16,10% und auf Ing. Walter Pfanner 514, d.s. 13,03%. Damit ist Elmar Rhomberg als Bürgermeister für weitere fünf Jahre gewählt. Sämtliche Detailergebnisse können auf unserer Homepage unter www.lauterach.at abgerufen werden. Konstituierende Sitzung Einladung an die Bevölkerung Am Donnerstag, dem 8. April um 19 Uhr, fi ndet im Hofsteigsaal die konstituierende Sitzung der Gemeindevertretung statt. Diese Veranstaltung wird in diesem Jahr erstmals in einem größeren Rahmen durchgeführt. Folgende Tagesordnung ist u.a. geplant: ➔ ➔ ➔ Wahl Vizebürgermeister Wahl der Gemeinderäte Verabschiedung der ausgeschiedenen Mandatare Im Anschluss an die Sitzung lädt die Marktgemeinde Lauterach zu einem Umtrunk ein. Aus dem Rathaus | April 2010 5 Es ist eine langjährige Tradition in Lauterach, dass der Bürgermeister am Wahlsonntag die einzelnen Wahlkommissionen in den Sprengel besucht. Sozialzentrum Bürgerdienste Alter Sternen Erstmals wurde im neuen Bürgerservice gewählt. Bgm Elmar Rhomberg als Gemeindewahlleiter übernahm von den Stimmbürgern persönlich die Wahlausweise. Mit Unterstützung von Gemeindemitarbeiterin Gabi Ender, Ing. Walter P fanner und Matthias Rohner konnten 1.088 Stimmzettel (inkl. Briefwahlkuverts) in Empfang genommen werden. Sprengelwahlleiter Ing. Christian Österle (2. v.r) organisiert im Alten Sternen den Wahlgang. Gemeinsam mit Peter Schwarz (v.l.), Franz Xaver Achberger, Gemeindemitarbeiter Christian Konrad und Katharina Pfanner wurden 822 Stimmzettel übernommen. Zum Kreuz Kindergarten Unterfeld Hier wählen die Bürger aus dem Raum Weidach/Im Haag. Sprengelwahlleiter Mag. Stefan Germann (hintere Reihe, links) und sein Team konnten von insgesamt 873 Stimmbürgern die Wahlzettel in Empfang nehmen. Vordere Reihe: Gerold Wagner, Mitarbeiterin Nicole Krassnig, Hans-Werner Lampert. Hintere Reihe: Mag. Stefan Germann, Hermann Caldonazzi und Joachim Böhler. Im Kindergarten Unterfeld wählen die Bürger aus den Ortsteilen Unterfeld und Achsiedlung. Sprengelwahlleiter Paul Schwerzler (3. v. r.) und sein Team empfi ngen 773 Stimmbürger. Die weiteren Kommissionsmitglieder (v.l.) Mitarbeiter Wolfgang Rainer, Werner Hagen, Dietmar Schneider, Evelyn Valent und die Stimmbürger Manuela und Friedrich Brugger. Im neuen Wahlsprengel Hauptschule konnte Sprengelwahlleiterin Doris Rohner (ganz links) insgesamt 812 Stimmbürger begrüßen. Weiters im Team Barbara Draxler (2.v.l.), Mitarbeiter Bernd Hagen, Norbert Götze und Sven Katschnig. Danke! Ein herzliches Dankeschön auch an alle Wahlkommissionsmitglieder, die bei jedem Wahlgang ehrenamtlich am Sonntag mehrere Stunden da über „wachen“, dass eine demokratische r Wahlentscheidung in Lauterach möglich ist. Hauptschule Lauterach 6 Aus dem Rathaus | April 2010 In der Bürgerservicestelle versammelten sich die Wahlwerber, die MitarbeiterInnen der Wahlsprengel sowie Familienangehörige, um den Ausgang der Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen zu verfolgen. Dort herrschte Hochspannung, kurz vor Bekanntwerden des Wahlausganges. Bgm Elmar Rhomberg, Helmut Draxler, LR Mag. Karlheinz Rüdisser war et ten gemeinsam auf die ersten Hochrechnungen (Bild rechts). Erleichterung nach den ersten Hochrechnungen Hochspannung vor dem Wahlergebnis Gespannt wartete man auf die Ergebnisse der Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl Nach der Wahl trafen sich die Kandidaten mit Familie und Freunden in Michi's Cafe. In gemütlicher Atmosphäre wurde über den Wahlausgang debattiert und erste Analysen gezogen. Der mit eindeutigem Ergebnis wiedergewählte Bürgermeister Elmar Rhomberg mit seiner Gattin hatte allen Grund zu feiern. Die Vertreter aller vier Parteien waren anwesend und ließen so den Wahlsonntag in gemeinsamer Runde usklingen. a Bgm Elmar Rhomberg feierte mit seiner Familie den ahlsieg W Bgm Elmar Rhomberg, Birgit Rüdisser mit Ehemann LR Mag. Karlheinz Rüdisser, Stefan Germann, Dietmar Schneider Paul Schwerzler, Ing. Walter Pfanner und Altbürgermeister Elmar Kolb Gratulation für Bgm Elmar Rhomberg mit Gattin Cilli zum Ausgang der Bürgermeisterwahl Aus dem Rathaus | April 2010 7 plan b Radfrühling am 10. April in Kennelbach Radeln Sie mit! Die sechs plan b Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt feiern auch heuer wieder gemeinsam den Radfrühling. Die RadlerInnen treffen sich am 10. April nach der Sternfahrt aus ihrer Gemeinde in Kennelbach am Fußballplatz zu einem fröhlichen Fest. Wann & Wo Wann: 10. April ab 11 Uhr Wo: Kennelbach/Fußballplatz Treffpunkt Abfahrt: 10.30 Uhr beim Rathaus in Lauterach Skater aufgepasst: Bringt Eure Ausrüstung mit und lernt Tipps und Tricks im Skaterparcours vom Skating-Trainer. Es wartet auf alle ein Rad-Geschicklichkeitsparcours, die große FahrradPutzaktion, der Gratis-Fahrradcheck, die Helmanpassung mit der Initiative Sichere Gemeinde, das Test-Fahren mit Sonderrädern der Lebenshilfe Vorarlberg und vieles mehr. Selbstverständlich ist für Speis und Trank gesorgt, ebenso wie für musikalische Unterhaltung. Treffpunkt zur Sternenfahrt am 10. April um 10.30 Uhr beim Rathaus in Lauterach Radbörse, Fahr Rad-Wettbewerb, Spaß und Spiel versprechen einen bunten Tag. Am Fußballplatz in Kennelbach steht viel Nützliches und noch viel mehr Unterhaltendes auf dem Programm. In Lauterach ist die gemeinsame Abfahrt mit dem Rad um 10.30 Uhr, Treffpunkt Rathaus. Der Radfrühling steht heuer unter dem Motto „Einkaufen mit dem Rad“ – dazu gibt es Tipps von Radhändlern und Experten. Wie Sie sicher im Straßenverkehr unterwegs sind, erfahren Sie im Fahrradsimulator. Für alle ab 10 Jahre gibt es ein Sturztraining mit einem professionellen Stuntman. Auf die Kinder wartet nicht nur der Verkehrskindergarten, sondern auch die Kinderpolizei mit vielen Infos und Überraschungen. Zu Spiel und Spaß am Fluss mit SpielpädagogInnen lädt die neue Gemeindekooperation „5 Gemeinden – ein Fluss“, die beim Radfrühling auch über Ideen und Vorhaben informiert. Auch heuer gibt es wieder einen GratisFahrradcheck Radfrühling-Fahrradbörse Sie haben ein Fahrrad zuviel? Dann bringen Sie es zwischen 9 und 11 Uhr zu unseren Händlern bei der Fahrradbörse. Wenn sich ein Käufer fi ndet, wird es für sie verkauft! Sie haben ein Fahrrad zu wenig? Dann kommen Sie zwischen 11 und 14 Uhr zur Radfrühling-Fahrradbörse. Sie werden staunen, wie groß die Auswahl ist. 10% des Verkaufserlöses werden auch heuer wieder einem guten Zweck zukommen. Auf die Kinder warten Kinderpolizei und Verkehrskindergarten mit vielen Überraschungen 8 Aus dem Rathaus | April 2010 Die Fahrradbörse, Treffpunkt für Fahrradverkäufer und Käufer Rad & Fahren & Wettbewerb Auch heuer laden die plan-b Gemeinden wieder zum landesweiten „Fahr Rad Wettbewerb“ ein. Startschuss ist am 10. April, bis in den Herbst hinein können Rad-km gesammelt werden. Sie radeln öfter und wollten immer schon mal wissen, wie viele km Sie eigentlich mit dem Rad unterwegs sind? Dann ist es Zeit am Fahr Rad Wettbewerb teilzunehmen! Denn um beim Fahr Rad Wettbewerb dabei zu sein, müssen Sie nicht eine bestimmte Wegstrecke zurücklegen, sie radeln einfach weiter wie bisher und führen darüber Buch. So einfach funktioniert es: Anmelden, gefahrene Radkm notieren und zusammensammeln – Rad km einmelden – bei der großen Abschlussgala anwesend sein und: Gewinnen. Es geht nicht um Rekorde, es geht um bewusstes Radfahren, jeden Tag, jede Woche oder einmal im Monat – wer radelt gewinnt: Die Bewegung macht Freude, die Aktivität an der frischen Luft bringt Energie und die Umwelt profi tiert vom Auto-stehen-lassen. Weitere Infos und Anmeldung unter: www.fahrradwettbewerb.at oder melden Sie sich direkt beim plan-b Stand beim Radfrühling in Kennelbach an. Ab diesem Tag läuft der Rad-km-Zähler. Rad & Frühling & Fest EINLADUNG Samstag, 10. April 2010 ab 11 Uhr Fußballplatz Kennelbach Bild: Tamara Großkopf, VS Kennelbach Aus dem Rathaus | April 2010 9 Im Ferienlager gibt es keine Langeweile Kinderferienlageraktion 2010 Unterstützung für Mehrkind amilien f Die Marktgemeinde Lauterach gewährt Beiträge aus dem Gemeindebudget für Ferienlager- und Campaufenthalte in Vorarlberg. Es werden Beiträge auf Antrag gewährt. Ein Nachweis über das Familieneinkommen muss erbracht werden. Kosten für Miete und Rückzahlungen werden berücksichtigt. Belege bitte mitnehmen. Ferienheime in Vorarl erg für Kinder und b Jugendliche Ferienheim Amerlügen Alter: 6 – 12 Jahre Anmeldung: Bürgerservice der Stadt Feldkirch, Frau Leonhartsberger-Schrott T 05522/304-1244, Ferienheim Maien, Schwarzenberg Alter: 6 – 11 Jahre für Mädchen und Buben, auch mit Behinderung Anmeldung: Martha Lang, Dornbirn T 05572/25910 oder 0681/10721515 Spiel, Spaß und tolle Abenteuer warten auf Euch Antrag Der Antrag ist im Büro für Gesellschaftliche Dienste, im Rathaus am Montfortplatz, erhältlich. T 6802-16, Mo – Do von 8 – 12 Uhr, Mo von 14 – 18 Uhr. Jugenderholungsheim Bürserberg Alter: 10 – 16 Jahre Anmeldung: Peter König T 0650/3862424 Kinder-Erholungsheim Oberbildstein Alter: 6 – 13 Jahre Anmeldung: Sozialamt der Marktgemeinde Lustenau T 05577/8181-303 Ferienheim Foramoos/Bödele Alter: 6 – 10 Jahre Anmeldung: Vorarlberger Kinderfreunde T 05574/58159 Schönebacher Kindersommer Alter: 8 – 13 Jahre Anmeldung: Vorarlberger Kinderdorf, Christian Granig T 0650/4726441 Kindersommer-Hotline: T 05574/4994-0 www.aha.or.at/pdf/ferienheime09 Ferienheim Bolgenach, Hittisau Alter: 6 – 12 Jahre Anmeldung: Sozialamt der Marktgemeinde Lustenau, Yvonne Ulrich T 05577/8181-303 10 Aus dem Rathaus | April 2010 Information zur Bundespräsidentenwahl 2010 Am 25. April fi nden gemäß den Bestimmungen des Bundespräsidentenwahlgesetztes 1971, BGBl. Nr. 57, die Nationalrats-Wahlordnung 1992 – NRWO, BGBl. Nr. 471 die Bundespräsidentenwahl statt. Amtliche Wahlinformation Die Wahlberechtigten erhalten bis spätestens am 4. Tag vor dem Wahltag eine amtliche Wahlinformation in der die Wahlzeit und das Wahllokal zu entnehmen ist. Wer hat Anspruch auf Ausstellung einer Wahlkarte? Wahlberechtigte Männer und Frauen, die sich voraussichtlich am Wahltag nicht am Ort (Gemeinde, Wahlsprengel) ihrer Eintragung in das Wählerverzeichnis aufhalten werden und deshalb ihr Wahlrecht dort nicht ausüben können. Wahlberechtigte Männer und Frauen, denen der Besuch des zuständigen Wahllokals am Wahltag infolge mangelnder Geh- und Transportfähigkeit oder Bettlägerigkeit, sei es aus Krankheits-, Alters- oder sonstigen Gründen, unmöglich ist ein Wahllokal aufzusuchen. (Besuch der besonderen Wahlbehörde „fl iegende Wahlkommission“) Wie kann eine Wahlkarte beantragt werden? Die Ausstellung der Wahlkarte kann mündlich (persönlich, nicht aber telefonisch) bei der Gemeinde von den wahlberechtigten Personen, die in das Wählerverzeichnis eingetragen sind, bis zum 2. Tag vor der Wahl (Freitag, 23. April 2010), 12 Uhr beantragt werden. Es wird gebeten, vom Recht der Wahl Gebrauch zu machen Wahlberechtigung Bei der Bundespräsidentenwahl sind alle Männer und Frauen, die am Stichtag (2. März 2010) in der Wähler videnz e e iner österreichischen Gemeinde geführt werden und spätestens mit Ablauf des Tages der Wahl das 16. Lebensjahr vollendet haben (also Personen, die spätestens am 25. April 2010 ihren 16. Geburtstag feiern), wahlberechtigt. Wahllokale Sprengel 1 Sprengel 2 Sprengel 3 Sprengel 4 Sprengel 5 Sozialzentrum/ Bürgerdienste Alter Sternen Zum Kreuz Kindergarten Unterfeld Hauptschule Lauterach Weitere Infos Für weitere, allfällige Fragen stehen Ihnen die MitarbeiterInnen der Bürgerservicestelle T 6802-0 gerne zur Verfügung. Wahlzeit Die Wahlzeit ist mit 7.30 – 13 Uhr festgelegt. Aus dem Rathaus | April 2010 11 Kindergarten Hohenegger Mit einem Freund an der eite S ist kein Weg zu schwer Das wissen auch die Kindergärtler des Kindergartens Hohenegger, denn das Thema „Freundschaft“ begleitet die Sunna- und Sternlegruppe das ganze Jahr. Julian & Simon in der Freundeecke Beide Gruppen beim Kasperle Es ist schön zu beobachten, wie von Beginn des Jahres bis jetzt Freundschaften entstanden sind und die Kinder immer wieder neue, tolle Erfahrungen mit ihren Freunden erleben. Damit sich aber die Kinder beider Gruppen kennenlernen können, dürfen sie beim „offenen Freispiel“ die Gruppenräume wechseln, gemeinsam in den Garten oder Turnsaal gehen oder sich in der Bauecke bei den Garderoben treffen. Bei der monatlichen Skyparty wird dann von den Kindergartenpädagoginnen ein spannendes Programm für alle Kinder gemeinsam Interviews der Kinder – Frage: Was machst du mit deinen Freunden im Kindergarten am liebsten? I hob zwoa beste Freunde – da Simon und da Paul und am besta isch Dinosaurier spiela. I spiel gerne Lego und mit Turnsaal bin i gern mit am Alex. I hob ganz viele Freunde und spiel ähm Magnet und einfach alles mit eahna! Da Justin und da Simon sind mine besta Freunde. I bin mit eahna am liabsta in da Freundeecke. Julian Fabian Bünyamin Madlen vorbereitet. Vor allem in den letzten Wochen durften die Kinder einige spezielle Sachen mit ihren Freunden machen. So wurde zum Beispiel eine kuschelige Freundeecke für gemütliche Spiele eingerichtet, ein gemeinsames Freundefest gefeiert und eine Brieffreundschaft mit dem Kindergarten Sunnadörfl aufge e baut. Die Kinder freuen sich jetzt schon auf das Kennenlernen ihrer Brieffreunde und noch eine tolle Zeit mit ihren Freunden im Kindergarten. Gemütliches Picknick bei unserem Freundefest 12 Aus der Gemeinde | April 2010 Mittelschule Lauterach Tischler? Trophy! Die „Tischler? Trophy!“ ist ein Wettbewerb, an dem 20 Klassen aus Vorarlberg teilnehmen. Hierbei geht es um die Erstellung ei es n einmaligen und kreativen Tisches. An der Mittelschule Lauterach wurden drei Tische von drei Teams, begleitet von zwei Lehrpersonen und den Tischlereien Peter Matt und Michael Stadler, erzeugt. Die Arbeit im Ausmaß von 20 Stunden fand in der Freizeit im Dezember und Jänner statt. Jede Gruppe bekam das gleiche Material – 0,2 m Fichtenleisten – vom Organisator zur Verfügung gestellt. Die Ergebnisse aller Teilnehmer sind in Funk(t)i: Fabian Rumpl, Lukas Gutweniger, Jan Rettenbacher und Daniel Fuchsberger der Fotogalerie auf unserer Homepage ersichtlich. Die Preisverteilung fand am 25. Februar in Götzis „Am Bach“ in einem sehr feierlichen Rahmen statt. Die nominierten Gruppen präsentierten ihre Tische in den Bereichen „Kreativität“, „Funktion“ und „Bsundrigs“. Die Gruppe „Funk(t)i“ wurde in der Kategorie „Funktion“ nominiert und erreichte den dritten Platz. Wir gratulieren zu diesem tollen Erfolg! Wir danken Michael Stadler und Sebastian Flatz von der Möbelwerkstatt Stadler und Peter Matt von der Tischlerei Peter Matt für die kompetente und freundliche Unterstützung. Wir alle haben die Zusammenarbeit sehr genossen. www.vobs.at/hs-lauterach Krankenpflegeverein Lauterach Generalversammlung Musikalisch umrahmt von StudentInnen des Borg unter der Leitung von Frau Ildiko von Rakssanyi konnte Obfrau Heide-Ulla Drucker ca. 80 Mitglieder im Hofsteigsaal begrüßen. Sie berichtete über das vergangene Vereinsjahr, das ganz im Zeichen der Übersieldung in die neuen Räumlichkeiten im Sozialzentrum SeneCura stand. So kann Mittwochs eine Ambulanz von 14 – 16 Uhr angeboten werden. DGKS Sonja Kaiser belegte mit Fotos die Übersiedlung und stellte die beiden neuen Schwestern, DGKS Magdalena Schwärzler und DGKS Brigitte Höfl e vor. Durch die Reformen im Gesundheitswesen kommen auf die Hauskrankenpfl ege besonders im Bereich des Case-Managements, der Palliativpfl ege und der „komplexen Entlassung“ neue Herausforderungen im personellen und fi nanziellen Bereich zu. In Vertretung von Kassier Bruno Forster, der durch eine Knöchelverletzung leider nicht an der Versammlung teilnehmen konnte, präsentierte Stellvertreter Herbert Gerbis den Finanzbericht. Er dankte besonders der Firma I+R Schertler-Alge, durch deren Sponsoring das dringend benötigte vierte Einsatzauto angeschafft werden konnte. Obfrau Heide-Ulla Drucker richtete die Bitte, für den Krankenpfl egeverein neue Mitglieder zu werben und verwies auf die Steuerabsetzbarkeit von Spenden. Obmann Franz Fischer des Landesverbandes Hauskrankenpfl ege, lobte die professionelle Zusammenarbeit zwischen Pfl egeteam und Vereinsleitung, die für eine optimale Pfl ege bürgt. Bgm Elmar Rhomberg sicherte in seinen Grußworten dem Verein auch weiterhin die Unterstützung der Gemeinde zu und dankte den Schwestern und der Vereinleitung für ihren großen Einsatz. Im abschließenden Vortrag schilderte DGKP Wilfried Feurstein anschaulich, was bei der „Betreuung Demenzkranker in der häuslichen Pfl ege – Validation“ zu beachten ist. DGKP Wilfried Feurstein bei seinem Vortrag Aus der Gemeinde | April 2010 13 Offene Jugendarbeit Eröffnungsfest der Jugendplätze Lauterach und Hard Harder Jugendliche bei Holzarbeiten Jugendliche beim Bauen der Liegen Volkan und seine zwei Freunde bauen den Zaun zum Spielplatz Jugendliche verbringen ihre Freizeit häufi g im öffentlichen Raum. 3 Im Projekt „V – Frischluft“ der Offenen Jugendarbeit Hard und L auterach haben Jugendliche im vergangenen Jahr in beiden Gemeinden einen eigenen Jugendplatz gestaltet und aufgebaut. Vom Auseinandersetzungsprozess und der Planung bis zur Ideenfi ndung, Platzgestaltung und dem Aufbau waren die Jugendlichen aktiv beteiligt. So sind ihre Treffpunkte entstanden. Nun wird es Zeit die entstandenen und von den ugendlichen bereits stark frequenJ tierten Plätze mit einem Eröffnungsfest offi ziell zu eröffnen und zu feiern. Dazu möchten wir alle Jugendlichen und Erwachsenen gerne einladen! Wann & Wo Wann: Freitag, 23. April 15 – 19 Uhr, bei Schlechtwetter Ausweichtermin 7. Mai Wo: Jugendplatz Hard hinter D elladio-Park Wann: Samstag, 24. April 15 – 19 Uhr, bei Schlechtwetter Ausweichtermin 8. Mai Wo: Jugendplatz Lauterach Alte Seifenfabrik Offi zielle Begrüßung und Eröffnung: 15.30 Uhr Chillen auf den selbstgemachten Liegen auf dem Jugendplatz Rahmenprogramm Platzbesichtigung, „Chillen“, Grillen, Ausschank (alkoholfreie Getränke), Kistenklettern, freizeitpädagogische Spiele, Musik, Wettnageln mit geübten Jugendlichen, Praxis durch das Bauen der Jugendplatzelemente, Fotowände, in die Rolle der Jugendlichen und der Erwachsenen schlüpfen, Riesen-Tischfußballtisch Wer kut kut! Wer goht goht! Wer bliebt bliebt! Mir freuen üs uf eu! Jugendliche beim Bau der Überdachung am Jugendplatz Die Teams der OJA Lauterach und Hard 14 Aus der Gemeinde | April 2010 Borg Lauterach Rund 200 Schüler der 6. bis 8. Klassen beteiligten sich am österreichweit durchgeführten „EuropaQuiz-Quiz Politische Bildung“. Dabei mussten aktuelle Fragen zu Vorarlberg, Österreich und der Europäischen Union beantwortet werden. Schulsiegerin wurde Alexandra Hietz vor Philipp Herz und Olivia Fischer. Österreichweites Europaquiz „EuropaQuiz“-Schulwettbewerb EXPERTENTIPP Hauser Werner, Atelier Hauser; Gartendesign und Service fertigten sie in Gruppen vier Ballone aus Seidenpapier an. Zum Aufheizen diente ein Bunsenbrenner. Ein Gartentraum wird wahr Theatergruppe bei der Unterrichtsministerin Eine Theaterprobe mit einer prominenten Zuseherin führte unsere Schülergruppe unter der Leitung von Regisseur Martin Sommerlechner durch: Unterrichtsministerin Claudia Schmied war beeindruckt von der Theatergruppe des BORG Lauterach, die eine Improvisationsarbeit zum neuen Stück „Fieber“ präsentierte. www.vobs.at/borgl Ballonfl ug im Stiegenhaus Zum Themenbereich „Schwimmen und Schweben“ behandelten die Schüler des Wahlpfl ichtfaches Physik mit Professor Manfred Huber neben dem Auftrieb im Wasser auch das Prinzip des Heißluftballons. Nach theoretischer Behandlung Die Schönheit jedes Grünbereiches liegt im Detail. Ein Garten beeinfl usst die Lebens ualität positiv und benötigt ausq reichend Planungszeit. Über die Jahre hinweg verändern sich die Ansprüche eines jeden Gartenbesitzers. Junge Familien und ältere Menschen haben unterschiedliche Ansprüche an ihre Gärten, für alle gilt jedoch: Der Garten stellt das Sommerwohnzimmer dar. Die Aufgabe eines Gartenplaners ist es, auf die individuellen Wünsche des Kunden einzugehen und eine Gartenplanung der besonderen Art vorzunehmen. Unabhängig davon, ob es sich um eine Neugestaltung des Gartens handelt oder ob der Garten an neue Gegebenheiten angepasst werden soll, der Profi setzt sich mit Ihren Anliegen auseinander und plant Ihre Wohlfühloase. Ihre Ideen und Vorstellungen werden in einem Beratungsgespräch ausgearbeitet und deren Durchführbakeit überprüft. Ein umfangreicher Zeitplan sowie eine Vorkalkulation werden durch den Fachmann erstellt. Nach der Konzepterstellung wird die Anlage etappenweise fertig gestellt, damit ein Ort entsteht, an dem Sie sich entfalten können. Der Expertentipp von Werner Hauser: „Wissen und Erfahrung sind notwendig, um die richtigen Pflanzen an einem geeigneten Ort zu platzieren. So wird ein neuer Grünraum geschaffen, in dem Sie sich wohlfühlen. Ihr Gartenprofi steht Ihnen beratend und unterstützend zur Seite.“ Die „EuropaQuiz“-Schulsieger Olivia Fischer, Alexandra Hietz und Philipp Herz (v.li.) Ein praktischer Versuch zum Thema „Auftrieb“ Unterrichtsministerin Schmied mit Schülern der Theatergruppe Aus der Gemeinde | April 2010 15 Lauterach kreativ: „Des mach i - des zoag i“ Wie SchülerInnen vor 20 Jahren Lauterach sahen Rosmarie Döring, Ilse Haan, Martha Küng, Elmar Fröweis Rosmarie Döring Ein Programmpunkt bei Lauterach kreativ „Des mach i – des zoag i“ war der literarische Frühschoppen, bei dem E lmar Fröweis, Martha Küng und Ilse Haan Heiteres, Besinnliches und Vergangenes aus ihren Gedichtbänden vortrugen. Rosmarie Döring las aus den zwei Schüler-Heimatbüchlein vor. Als Volksschullehrerin hatte sie 1989 und 1992 die Idee, im Rahmen des Sachunterrichtes Lauterach und die öffentlichen Einrichtungen ihren SchülerInnen näher zu bringen. Die bei Lehrausgängen gesammelten Eindrücke und Empfi ndungen schrieben ihre 8 bis 9 Jahre al- ten SchülerInnen in Form von Aufsätzen nieder. Rosmarie Döring fasste dann diese Aufsätze jeweils in einem Buchband zusammen. So entstanden die „Dorfwelten“ und „Du und ich – Lauterach“. Die zahlreichen Zuhörer des literarischen Frühschoppens staunten darüber, wie damals vor 20 Jahren SchülerInnen Lauterach sahen. Ein paar Kostproben: 16 Aus der Gemeinde | April 2010 Am 22. März erfolgte der Spatenstich für die Schrebergartenanlage Lerchenau Hugo Rogginer, Walter Kühne, Dietmar Schneider, Bgm Elmar Rhomberg und Bgm Harald Köhlmeier Schrebergartenanlage Lerchenau Der Spatenstich ist erfolgt Gemeinsam mit der Marktgemeinde Hard werden in einer ersten Bauetappe gemeindeübergreifend rund 60 Schrebergärten und 34 Einheiten Ackerland errichtet. Es sind sowohl Grundfl ächen in der KG Lauterach als auch in der KG Hard betroffen. Für die Errichtung der Infrastruktur (Wasser und Abwasser) ist eine provisorische Erschließung mit einer Baustraße als Zufahrt zu den Wohnhäusern „Lerchenauerstraße 5 – 17“ notwendig. Im Rahmen des Schrebergartenprojektes wird auch die Straßen-brücke über den Lauterachbach erneuert (Brückenprovisorium während Bauzeit). Neben einem Fuß- und Radweg entlang des Lauterachbaches als regionale Verbindung zwischen Lauterach und Hard wird am Ufer des Lauterachbaches ein naturnaher Kinderspielplatz angelegt. Am 22. März ist der Spatenstich erfolgt. Anwesend bei diesem feierlichen Moment waren die Bürgermeister und Vertreter der beiden Gemeinden Hard und Lauterach sowie der Schrebergartenvereine, der Rudhardt & Gasser Ziviltechniker, des Planungs-büros StadtLand-See (Lindau) und der ausführenden Baufi rma Hilti & Jehle. Kontakte Vergabe: Christian Konrad, Rathaus Abt. I Zentrale Dienste, T 6802-44 Bauprojekt: Bmstr. Marc Anders, Abteilungsleiter Abt. V Infrastruktur, T 6802-24 Interessant, hilfreich, entlastend, informativ, unterhaltsam Eltern im Gespräch Mit eltern.chat haben Eltern die Möglichkeit, bei sich zu Hause, gemeinsam mit befreundeten Eltern bzw. Müttern, über ein Erziehungsthema zu diskutieren und eigene Erfahrungen einzubringen. Mindestens vier Personen und eine eltern.chat ModeratorIn treffen sich zu einer Gesprächsrunde. Mit Hilfe eines Kurz lms führt die Moderatorin in das gefi wünschte Thema ein. Anschließend tauschen die Eltern ihre Erfahrungen aus. Ein eltern.chat dauert ca. zwei Stunden. Die Moderatorin erhält für jeden eltern.chat ein Honorar, die Gastgeberin bekommt als Dankeschön für’s Einladen von der Gemeinde einen Einkaufsgutschein. In Lauterach werden derzeit aktive Mütter/Väter für eltern.chat gesucht Kontakt wilma.loitz@kath-kirchevorarlberg.at. T 0664/2409215, T 05522/3485-7139 In Lauterach suchen wir aktive Mütter/Väter für eltern.chat Wenn Sie jemanden kennen der Kinder hat, gerne über Erziehungs- und Familienthemen spricht, der oft und gern sich mit anderen Eltern trifft, dann ist er/sie der Richtige für eltern.chat. Ausgerüstet mit einer kurzen Schulung und gut aufbereiteten Themenpaketen sorgt sie/er für spannende Impulse in ihren/ seinen Elternrunden. Für dieses Projekt werden auch Moderatorinnen mit nicht deutscher Muttersprache gesucht! www.elternbildung-vorarlberg.at Aus der Gemeinde | April 2010 17 ANGEBOTE GÜLTIG VOM 31.03. BIS 03.04.2010. WWW.ADEG.AT DANIEL Fertiggerichte für Ostern Kalbsrollbraten per kg Lauterach Hausgemachter italienischer Salat 100 g 11.90 Schloß Königstein Sekt efef Schinkenspeck halbtrocken oder trocken 075 Liter 100 g 6 Monate gereift 100 g AKTION AKTION 0. 69 Pfänder Bergkäse Sennhof Ostereier eingefärbt 10 Stück 1.69 Vorarlberger Kuchenmehl per kg AKTION Symbolfoto 1.19 per kg AKTION Symbolfoto 2.49 1 Stück 0.25 AKTION Vorarlberger Bio Kuchenmehl Ölz Butterpinze 400 g 2. AKTION 1 Liter 3.06 29 0.99 AKTION 1.59 AKTION 2.29 1 kg 5.73 AKTION HERZLICH WILLKOMMEN                                                        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In einem umfangreichen Tätigkeitsbericht konnten die einzelnen Funktionäre über ein arbeitsreiches Jahr berichten. Kdt. Harald Karg und die neuen Mitglieder Stefan Witzemann, Pascal Willi, Lukas Hofer und Maximilian Krückl Insgesamt 70 eingegangene Alarme mit insgesamt 94 verschiedenen Einsatzstellen waren zu bewältigen. Herausragend war der große Sturmeinsatz im Mai, bei dem die Wehr allein 19 Einsatzstellen zu verzeichnen hatte. Insgesamt 53 Brandsicherheitsdienste, 70 Übungen und Schulungen sowie 9 Absperr- und Parkplatzdienste waren im vergangenen Jahr zu bewältigen. Unter der Leitung von Andreas Ölz beteiligte sich eine Gruppe erfolgreich an den Gesamttiroler Leistungswettbewerben in Axams sowie den Vorarlberger Leistungswettbewerben in Thüringen. Dabei konnten sie die Leistungsabzeichen in Bronze und Silber erringen. Geprägt war das vergangene Jahr auch durch die Durchführung des Bezirksfeuerwehrfestes verbunden mit den Nassleistungswettbewerben des Bezirkes Bregenz. 4000 Stunden leisteten die Mitglieder der Wehr um einen würdigen Rahmen zu gestalten und den 72 teilnehmenden Gruppen trotz strömendem Regen am Wettkampftag beste Bedingungen bieten zu können. Der große Festtag am Sonntag mit der Einweihung und Übergabe des neuen Kommandofunkfahrzeuges und dem großen Festumzug am Nachmittag rundete das Fest bei bester Stimmung ab. Insgesamt leisteten die Mitglieder der Feuerwehr Lauterach im vergangen Jahr 266 verschiedene Dienstgänge mit einem Aufwand von zusammen 12.508 Stunden. 40 Mitglieder der Wehr konn- ten als Anerkennung für ihren hervorragenden Besuch ein Geschenk in Empfang nehmen. Bei der Jahreshauptversammlung wurden vier junge Wehrkameraden offi ziell in die Reihen der Wehr aufgenommen. Mit der Ablegung des Gelöbnisses sind Maximilian Krückl sowie Lukas Höfl Pascal Willi und Stefan Witze e, mann (alle drei sind aus der Feuerwehrjugend übergetreten) in den Aktivstand der Wehr eingetreten. Unter dem Vorsitz von Bgm Elmar Rhomberg erfolgte dann die alle drei Jahre periodisch fällige Neuwahl des Kommandanten. Mit einem beinahe einstimmigen Votum wurde Kom mandant Harald Karg für drei weitere Jahre in seinem Amt bestätigt. Er dankte allen Wehrkameraden für ihr Vertrauen und benannte anschließend seinen Führungs- und Mitarbeiterstab. Der neu gebildete Ausschuss der Feuerwehr Lauterach setzt sich nun wie folgt zusammen: Bgm Elmar Rhomberg bedankte sich bei allen Mitgliedern der Wehr für ihren Einsatz im Dienste der MitbürgerInnen und versprach auch weiterhin die notwendige Unterstützung seitens der Gemeinde. Dem Kommandanten gratu ierte er zu seiner Wiederwahl und l wünschte ihm weiterhin viel Erfolg bei seiner verantwortungsvollen Tätigkeit. Kommandant Harald Karg dankte am Ende der Versammlung allen Mitgliedern und Funktionären für ihre Unterstützung während des ganzen Jahres und bat auch weiterhin um eine gute Zusammenarbeit. An die Gemeinde richtete er den Dank für die zur Verfügungstellung der fi nanziellen Mittel zur Anschaffung der notwendigen Gerätschaften und Ausrüstung. Abschließend versprach er auch in Zukunft zusammen mit all seinen Wehrkameraden im Notfall für die Bevölkerung von Lauterach bereitzustehen. www.feuerwehr-lauterach.at Harald Karg Theodor Ölz Josef Greußing Reinhard Karg Alois Riedmann Stefan Pecheim Markus Wirth Andreas Ölz Wilfried Pfanner Kommandant der Feuerwehr Lauterach Kommandant Stellvertreter Zugskommandant, Schriftführer und Chronist Zugskommandant, Jugendleiter und Atemschutzwart Gruppenkommandant und Bereich Brandsicherheitsdienste Gruppenkommandant Gruppenkommandant und Gerätewart Gruppenkommandant und Fahrzeugwart Kassier und Haustechniker 24 Aus den Vereinen | April 2010 Feuerwehr Lauterach Abschluss der Wintergrundausbildung Anfang März fand auf dem Übungshof und in der Fahrzeughalle der Feuerwehr Lauterach der Abschluss der diesjährigen Wintergrundausbildung der Hofsteigfeuerwehren statt. Die Grundausbildung der neu zur Feuerwehr gekommenen Mitglieder sowie jener von der Feuerwehrjugend in den Aktivstand der Wehr übergetretenen, dient als Vorbereitung für den Grundausbildungslehrgang an der Landesfeuerwehrschule. An sechs gemeinsamen Abenden bei den Feuerwehren des Löschkreises Hofsteig erfolgte das theoretische Wissen. An zwei Übungsnachmittagen wurde die Theorie in die Praxis umgesetzt und zum Abschluss mit einer gemeinsamen Einsatzübung abgerundet. In diesem Jahr fand der Abschlussnachmittag in Lauterach statt. Trotz anhaltendem Schneefall wurden die Themenbereiche Tanklöschgruppe, Leiterdienst, technische Hilfeleistung, Menschenrettung nach einem Verkehrsunfall sowie Sicherungs- und Absperrmaßnahmen durchgeführt und das gelernte erfolgreich unter Beweis gestellt. Natürlich sorgte der anhaltende teilweise starke Schneefall für „verschärfte“ Bedingungen. Alle Teilnehmer zeigten sich jedoch durch ihre Wetterfestigkeit Wasser marsch beim Abschlussnachmittag für den Feuerwehrdienst, der nicht nur bei Sonnenschein stattfi ndet, bestens gerüstet und bereit sich in den Dienst des Nächsten zu stellen. An der Grundausbildung nahmen insgesamt 12 Mitglieder aus Wolfurt, Bildstein, Schwarzach und Lauterach mit fünf Teilnehmern teil und verschafften sich so das Basiswissen für den Feuerwehrdienst. In den nächsten Monaten werden sie nun mit dem Grund- und dem Funkgrundlehrgang ihre Grundausbildung abschließen. Abschlussübung bei starkem Schneefall www.feuerwehr-lauterach.at Feuerlöscherüberprüfung und Fahrradcodieraktion Wann: Samstag, 8. Mai von 8 – 11.30 Uhr Wo: Feuerwehrgerätehaus Ausbildungsthema Technische Hilfeleistung Aus den Vereinen | April 2010 25 Bürgermusik Lauterach ... sucht Verstärkung Egal ob Klarinette, Trompete, Querfl öte oder Tuba, Posaune, Fagott – die Bürgermusik Lauterach sucht Verstärkung! Das Programm der Bürgermusik beinhaltet nicht nur Unterhaltungs- und Marschmusik. Anlässlich des Cäcilienkonzertes sowie des Kirchenkonzertes werden sowohl klassische als auch modern arrangierte Werke aufgeführt. Außerdem gibt es die Möglichkeit, in verschiedenen kleinen Ensembles mitzuwirken, die zu vielen weltlichen und kirchlichen Anlässen ihr Können zum Besten geben. Für musikalische Vielfalt ist somit gesorgt. Bei Fragen zu den Instrumenten und für weitere Informationen besuchen Sie die Musikanten doch anlässlich des Tages der offenen Tür im Probelokal. Jeder Interessent ist herzlich willkommen. www.bm-lauterach.at Die Jungmusikanten beteiligten sich heuer bereits u.a. beim Landeswettbewerb „Musik in kleinen Gruppen“ Tag der offenen Tür Wann: Freitag, 30. April ab 18 Uhr Wo: im Probelokal (Rückseite Haupt chule) s Hol Dir Infos über die Jugendkapelle, Instrumente, Leihinstrumente, Aktivitäten u.v.m. Um 18.30 Uhr star et die Probe der Jugendkapelle, bei der du gerne mal t r einschnuppern kannst. Wir freuen uns auf dich! Naturfreunde Lauterach Erste Schneeschuhwanderung Mitte März machten die Naturfreunde Lauterach ihre erste Schneeschuhwanderung. Mit dabei waren auch die Naturfreunde aus Kennelbach. Die schöne Tour führte sie auf die Falkenhütte im Hochhädrichgebiet. Nach einem Einkehrschwung ging es frisch gestärkt und froh gelaunt wieder an den Abstieg. Ein „Danke“ an unseren Tourenführer Josef Lippurger. Die erste Schneeschuhwanderung führte die Naturfreunde auf die Falkenhütte im Hochhädrich-Gebiet 26 Aus den Vereinen | April 2010 Der Seniorenbund hat mittlerweile über 400 Mitglieder Seniorenbund Lauterach ... auf Erfolgskurs Der Seniorenbund Lauterach verzeichnet ein bemerkenswertes Wachstum. Der Verein zählt inzwischen schon über 400 Mitglieder, die das abwechslungsreiche Jahresprogramm sehr zu schätzen wissen. 200 Mitglieder bestätigten durch den Besuch der Jahreshauptversammlung das Interesse am Vereinsleben, was Dank und Anerkennung für die ehrenamtliche Tätigkeit der Vereinsfunktionäre bedeutet. Obmann Elmar Kolb konnte Bgm Elmar Rhomberg, Vizebgm Doris Rohner und GR Katharina Pfanner mit zahlreichen weiteren


Lauterachfenster 2009 06
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

Juni 2009 Nr. 38 D i e a k t u e l l e I n f o r m a t i o n s s c h r i f t d e r M a r k t g e m e i n d e L a u t er a c h Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M Inhalt EDITORIAL Bürgermeisterwechsel in unserer Nachbargemeinde... Vor wenigen Tagen fand in unserer Nachbargemeinde Wolfurt der Bürgermeisterwechsel statt. In einer eindrucksvollen Gemeindevertretungssitzung wurde das langjährige Gemeindeoberhaupt Erwin Mohr feierlich verabschiedet und Christian Natter einstimmig zum neuen Bürgermeister gewählt. Zahlreiche Besucher, darunter auch viele Lauteracher wohnten der öffentlichen Sitzung, in der Aula der Hauptschule Wolfurt bei. Sämtliche Bürgermeisterkollegen der Hofsteigregion wurden dabei Zeuge, wie in unserer Nachbargemeinde Selbstbewusstsein und politische Nähe zu den Menschen gelebt und auch vermittelt werden. Die Marktgemeinde Wolfurt hat sich unter der Führung von Erwin Mohr zu einer erfolgreichen Gemeinde weiterentwickelt. Wirtschaftskraft, Umweltbewusstsein und ein starkes Vereinsleben – alles positive Eigenschaften, die man mit der kommunalen Marke „Wolfurt“ als Gemeinde im ganzen Land verbindet. In verkehrspolitischen Fragen oder beim Erhalt von Lebensräumen – unserem hochgeschätzten Lauteracher Ried – war Erwin Mohr ein großer Unterstützer und Verbündeter unserer Gemeinde. Der gemeinsame Kampf war letztlich mitentscheidend, dass bis heute und hoffentlich auch in Zukunft unser Naturjuwel „Lauteracher Ried“ erhalten bleibt. Zahlreiche Gemeindekooperationen zwischen Wolfurt und Lauterach wurden in den letzten 25 Jahren fixiert und sind heute fix verankert in beiden Gemeinden. Ich denke an die gemeinsame Musikschule Wolfurt/Lauterach oder an den Wasserverband Hofsteig. Die Sonderschule im Unterfeld oder die Sporthauptschule in Wolfurt. Auch in Mobilitätsfragen – dem Projekt Plan-b - wird seit Jahren gemeinsam entwickelt, diskutiert und letztlich auch umgesetzt. Radwege, Radbrücken oder die Aufwertung des „Spazierweges an der Bregenzerache“ alles gemeinsame Projekte von Lauteracher und Wolfurter Mandataren unter der Federführung beider Bürgermeister. Mit Christian Natter folgt aus meiner Sicht ein weiterer Erfolgsgarant für eine kommunaler Zusammenarbeit. Der neue Bürgermeister ist seit vielen Jahren in diese funktionierenden Gemeindekooperationen bestens eingearbeitet. Als Bürgermeister von Lauterach freue ich mich auf diese Zusammenarbeit – die Menschen in der Hofsteigregion sollen dieses kommunale Miteinander positiv spüren. Nur gemeinsam können wir unseren geschätzten Lebensraum nachhaltig erhalten und im Sinne von Erwin Mohr noch menschlicher gestalten. Bgm. Martin Summer Marktgemeinde Rankweil Zu Gast in Lauterach Spielplatz am Steinach in Zusammenarbeit mit der Schule Unterfeld Naturschutzbund Vorarlberg Brachvogel, Kiebitz und Co Bevölkerungsstatistik Ankündigung der SILC-Erhebung Fünf Jahre SozialMarie Einer von 15 Preisen ging nach Lauterach und Hard Verleihung der Palestrina Medaille An die Chorgemeinschaft St. Georg Lauterach Wie es früher war Üsar Herrgottstag Neuigkeiten aus dem Borg Sieg beim Landesjugendredewettbewerb u.v.m. Aus den Lauteracher Vereinen 7 Seiten Vereinsberichte Zweimal dötgsi 100 Jahre Bienenzuchtverein Lauterach Restaurant Guth feierte 50-Jahr-Jubiläum 4 5 6 9 12 20 22 27 30 40 Ihr Bürgermeister Elmar Rhomberg Titelbild Lauterach aus der Vogelperspektive fenster 3 Aus dem Rathaus · Juni 2009 Bgm. Martin Summer MG Rankweil zu Gast in Lauterach Sitzung des Gestaltungsbeirates mit den Gästen der Marktgemeinde Rankweil Die Marktgemeinde Rankweil möchte ein ähnliches Modell ins Leben rufen Seit 1991 hat Lauterach einen sogenannten Gestaltungsbeirat, der aus drei freischaffenden, auswärtigen Architekten zusammengestellt ist. Ziel dieser Arbeitsgruppe ist es, der Baubehörde und dem örtlichen Bauausschuss bei der Beurteilung der eingereichten Bauansuchen behilflich zu sein. Die Begutachtung erfolgt nach Kriterien der architektonischen und räumlichen Einbindung in der jeweiligen Situation. Die Marktgemeinde Rankweil möchte nun für ihre Ortsbildpflege ein ähnliches Modell ins Leben rufen und besuchte aus diesem Grunde den Gestaltungsbeirat der Marktgemeinde Lauterach. Als „stille Zuhörer“ nahmen Bürgermeister Martin Summer, der für das Bauressort zuständige Gemeinderat Fritz Breuss und der Gruppenleiter für Planung und Politik Christian Breuss an der halbtägigen Sitzung teil. Diese zeigten sich beeindruckt von der effizienten Arbeitsweise des Lauteracher Gestaltungsbeirates: Immerhin wurden an diesem Vormittag 22 Bauansuchen begut4 achtet. Denn in Lauterach legt der schon seit dem Jahr 1986 tätige und als hochbautechnischer Amtssachverständiger für die Baubewilligungen zuständige Ing. Erwin Rinderer alle bewilligungspflichtigen Bauvorhaben dem Beirat vor. Diese Vorgangsweise ist für eine Gemeinde dieser Größe einzigartig in ganz Österreich und wird deshalb des öfteren von anderen Kommunen inspiziert. Die Gäste aus Rankweil wurden Zeuge einer weiteren Besonderheit, die momentan vom hiesigen Bauamt erprobt wird. Und zwar unterstützt unsere Gemeinde jene privaten Bauwerber, welche sich auf Grund einer schwierigen Ausgangslage zur Durchführung eines Architektenwettbewerbes entscheiden. Wie z.B. Gerhard Mathis (2. von links auf dem Gruppenfoto), der bei seinem Mehrfamilienhaus Kapellenstraße 5 diverse Umbauten vornehmen möchte. Er war bereit, die von unserer Baubehörde propagierte Vorgangsweise zu beschreiten und hat sich mit geringem finanziellen Aufwand von drei Architekturbüros Vorschläge erarbeiten lassen. Gemeinsam mit einem Architekten des Gestaltungsbeirates hat er schließlich den für ihn und das Ortsbild tauglichsten Entwurf auserwählt und den Sieger mit der Weiterbearbeitung (Eingabeplanung) beauftragt. Informationen unter: www.gestaltungsbeirat.at/austria.php?page=aut8_6&sub=8 als Hinweis auf die (nicht mehr ganz aktuelle) Arbeitsweise des Gestaltungsbeirates in Lauterach aus einer österreichweit erstellten und 2008 veröffentlichten Studie oder: www.nextroom.at/article.php?article_id=14122 als Hinweis auf einen Zeitungsartikel aus dem Standard vom 25.03.2006 fenster Juni 2009 · Aus dem Rathaus Spielplatz im Steinach in Zusammenarbeit mit der Schule Unterfeld Der Hunger konnte mit dem einen oder anderen Würstchen gestillt werden Die Bauhofmitarbeiter, GR Werner Hagen, Marc Anders und Günter Weiskopf, die SchülerInnen der 4a Volkschule Unterfeld und der BVK gestalteten zusammen einen tollen Spielplatz Der Spielplatz im Steinach wurde in der zweiten Maiwoche in einen wirklich schönen, modernen Abenteuerspielplatz mit überdachtem Wasser- und Sandbereich umgestaltet. Für dieses Projekt hat sich die Gemeinde Lauterach etwas ganz Besonderes ausgedacht. Schüler und Schülerinnen sollten ihren Spielplatz mitgestalten. So haben die Kinder der 4a der Volksschule Unterfeld Anfang Mai Robinienstämme farbig bemalt und einen Hügel gestaltet. Die Kinder konnten ihren Spielplatz auch gleich ausprobieren und durften über Mittag mit den Gemeindearbeitern und Lehrern zusammen grillen, sowie verschiedene Spielgeräte testen. Natürlich war damit die Arbeit noch nicht getan. Unterstützung erhielten die Kleinen von den Schülern und Schülerinnen der BVK (der berufsvorbereitenden Klasse). Die Jugendlichen haben zwei Tage lang mitgearbeitet. Es wurden nämlich nur die Rohmaterialien gestellt. Zusammenbau und Gestaltung war Sache der Jugendlichen. Für den Wasser- Sand- und Kiesbereich wurde gesägt, geschraubt, gebohrt und gebaut, sowie aus Weidenruten Schutzwände geflochten. Sitzgelegenheiten mussten eingeölt werden. Es wurde ein Grashügel bearbeitet und angesät sowie verschiedene Löcher ausgehoben, in die dann Sträucher und sogar ein Baum gepflanzt wurden. Dadurch konnten die Jugendlichen einige Berufsbilder kennen lernen. Wie z.B. Holzbearbeitung, Gärtner, Maler, Bauhofmitarbeiter. Sie mussten lernen im Team Arbeitsaufträge anzunehmen und auszuführen. Sie machten das nicht nur für sich, sondern auch für die Kinder der Umgebung, somit war auch ein soziales Engagement damit verbunden. Für alle beteiligten Schüler und Schülerinnen war es ein wunderbares Erlebnis, dieses Projekt unter der Anleitung des Spielplatzgestalters Günter Weiskopf und den Mitarbeitern des Lauteracher Bauhofs umzusetzen. fenster 5 Aus dem Rathaus · Juni 2009 Beobachten konnte man die Brachvögel bei der Nahrungssuche Das Ried besitzt eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt Naturschutzbund Vorarlberg Brachvogel, Kiebitz Am Ostermontag eröffneten der Wolfurter Vizebürgermeister Christian Natter, der Lauteracher Bürgermeister Elmar Rhomberg, Mag. Bianca Burtscher und Dipl. Biol. Anne Puchta vom Naturschutzbund Vorarlberg die Infostelle beim Naturschutzgebiet Birken, die im Rahmen des Interreg-Projektes "Feuchtgrünland und Storchenlebensräume zwischen Alpenrhein und Donau" erstellt wurde. Vier Info6 tafeln bieten RiedbesucherInnen Hintergrundinformationen über das Ried und seine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt. Von Reinold Böhler gezimmerte Bänke und ein Fahrradständer laden BesucherInnen zum Verweilen ein. Kinder und Interessierte sind herzlich eingeladen, die Lebewelt des Teichs an der Infostelle zu entdecken, der speziell für diesen Zweck angelegt wurde. Nach der Eröffnung führten Alwin Schönenberger, Mag. Jürgen Ulmer und Dipl. Biol. Anne Puchta die rund 120 TeilnehmerInnen in drei Gruppen in das Wolfurter und Lauteracher Ried. Dort konnten Brachvögel bei der Nahrungssuche beobachtet werden. Einer dieser imposanten Bodenbrüter flog sogar mit Trillerrufen über die Exkursionsgruppe. Ganz ruhig verhielt sich dagegen eine Bekassine, die ein teilnehmender Jäger entdeckt hatte. Im fenster Juni 2009 · Aus dem Rathaus HAUPTSCHULE LAUTERACH Tolles Vogelschutzprojekt Am Ostermontag eröffnete u.a. Bgm. Elmar Rhomberg die Infostelle beim Naturschutzgebiet Birken Die Lebenshilfe Bregenz hat in mühevoller Arbeit eine Vielzahl von Nistkästen "Vogelhäuschen" hergestellt, welche zusätzlich mit bunten Farben und mit wunderbaren Motiven bemalt wurden. Diese Vogelhäuschen wurden zum Verkauf angeboten und die Gemeinde Lauterach hat weit über 40 von diesen Kinder und Interessierte sind herzlich eingeladen, die Lebewelt des Teichs an der Infostelle zu entdecken Die Kinder der 3b Hauptschule Lauterach montierten die Vogelhäuschen an den Bäumen Nistkästen angekauft. Die SchülerInnen der 3b Klasse der Hauptschule Lauterach hatten die ehrenvolle Aufgabe, diese Nistkästen fachgerecht zu verteilen. Zusammen mit dem bekannten Amateurornithologen Alwin Schönenberger startete Ende März das Projekt "Vogelhäuschen". Mit Hammer, Nägeln und Leitern ausgestattet, brachten die SchülerInnen mehr als 30 Nistkästen in den Auwäldern entlang der Bregenzer Ache auf Lauteracher Gemeindegebiet an. Alle Vogelhäuschen wurden in etwa 3 m Höhe an den Bäumen in Süd-Ost-Richtung angenagelt. Hoffentlich nehmen die Vögel die neuen Behausungen an und brüten darin. Vier Infotafeln bieten Riedbesuchern interessante Hintergrundinformationen über das Ried und Co Soren warteten noch als Besonderheit Gäste aus dem hohen Norden auf die Exkursionsgruppe. Seidenschwänze tanken hier mit Mistelbeeren noch Energie, bevor sie in ihre Brutgebiete gen Norden abziehen. Im Lauteracher Ried verteidigten Kiebitze ihre Gelege durch auffällige Abwehrflüge. Der Blick durch das Fernrohr begeisterte. Wiesenbrüter, Schwarzkehlchen, Feldhasen und andere Riedbewohner so genau beobachten zu können, fanden teilnehmende Jugendliche „voll cool". Weitere Infos erhalten Sie beim: Naturschutzbund Vorarlberg, Schulgasse 7, 6850 Dornbirn Tel. 05572/29650, vorarlberg@naturschutzbund.at www.naturschutzbund.at fenster 7 Werbung · Juni 2009 8 fenster Juni 2009 · Aus dem Rathaus Bevölkerungsstatistik der Bundesanstalt Statistik Österreich Ankündigung der SILC-Erhebung in Lauterach Die Bundesanstalt Statistik Österreich erstellt im Auftrag Statistiken, die ein umfassendes Bild der österreichischen Gesellschaft zeichnen. Im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz wird derzeit die Erhebung SILC (Statistik on Income and Living Conditions/Statistik über Einkommen und Lebensbedingungen) durchgeführt. Diese Statistik ist eine Grundlage für viele sozialpolitische Entscheidungen. Nach reinem Zufallsprinzip werden dafür aus dem Zentralen Melderegister jedes Jahr Haushalte in ganz Österreich ausgewählt. Auch Haushalte der Marktgemeinde Lauterach sind dabei. Die ausgewählten Haushalte werden durch einen Ankündigungsbrief informiert und ein Mitarbeiter oder Mitarbeiterin der Bundesanstalt Statistik Österreich wird bis Ende Juli 2009 mit dem Haushalt Kontakt aufnehmen, um einen Termin für die Befragung zu vereinbaren. Die MitarbeiterInnen der Bundesanstalt Statistik Österreich können sich entsprechend ausweisen. Haushalte, die Prozent – Beteiligung an der Erhebung SILC 2008 schon einmal für SILC befragt wurden, können auch telefonisch Auskunft geben. Als Dankeschön erhalten die befragten Haushalte einen Einkaufsgutschein über € 15. Die persönlichen Angaben unterliegen der absoluten statistischen Geheimhaltung und dem Datenschutz gemäß Bundesstatistikgesetz 2000 §§ 17-18. Die Bundesanstalt Statistik Österreich garantiert, dass die erhobenen Daten nur für statistische Zwecke verwendet und persönliche Daten an keine andere Stelle weitergegeben werden. Information zu den Ergebnissen der bisherigen Erhebungen Rund 5.800 Haushalte haben 2008 an SILC teilgenommen und stellvertretend für dreieinhalb Millionen Privathaushalte in Österreich eine Stimme abgegeben. Im Vorjahr war die Teilnahmebereitschaft im Burgenland am höchsten, aber auch in Oberösterreich, Tirol und Salzburg unterstützten besonders viele Haushalte die Befragung. Von 100 ausgewählten Haushalten haben sich in diesen Bundesländern zwischen 75 und 80 Haushalten an der SILC Erhebung beteiligt. Bauarbeiten Lerchenauerstraße fertiggestellt Bereits seit Anfang März sind die Bauarbeiten bei der Lerchenauerstraße im Bereich Weingartstraße bis Mühlestraße in Arbeit. Nun wurden diese, bis auf wenige Restarbeiten, fertiggestellt. Der Umbau der Lerchenauerstraße wurde seitens des Kuratoriums für Verkehrssicherheit begutachtet und in dieser Ausbauform befürwortet. Im Zuge dieser Neugestaltung konnte auch die Wegverbindung Mühleggerweg und Schlossgasse verbessert und durch die Ausführung eines Schutzweges ent- schärft werden. Der neue Radweg entlang der Lerchenauerstraße, soll die Anbindung des Radweges in Richtung Hard wesentlich verbessern. fenster 9 Aus dem Rathaus · Juni 2009 Der Spielbus bringt‘s! Am 24. Juni ist es wieder soweit Am 24. Juni ist es wieder soweit. Der Spielbus kommt! Der Spielbus ist ein Angebot des Präventiv-Bereichs "FamilienImpulse" des Vorarlberger Kinderdorfs und wird vom Land unterstützt. Von April bis Oktober ist der Spielbus des Vorarlberger Kinderdorfs wieder im ganzen Land unterwegs. Beladen mit Spiel und Spaß, aber auch mit Austausch, Beratung und Information für Eltern und Großeltern braust der tolle Bus auf die Spielplätze der Gemeinden! Nach Lauterach kommt er am Mittwoch den 24. Juni, von 16 bis 18.30 Uhr, am Spielplatz Blumenweg (beim Hofer Lauterach). Was der Spielbus für die Kinder bringt? Diejenigen, die die letzten Jahre dabei waren wissen, dass da eine ganze Menge los ist: Kettenfängerlis, Ochs am Berg, Wer fürchtet sich vor dem weißen Hai, Tempelhüpfen, 10 Gummitwist, Tauziehen, Seilspringen, sowie Pedalos, Stelzen, Jonglierteller, Kreisel und Riesenfallschirm, natürlich eine Schminkstation, Kasperltheater, Bilderbücher, Ball- und viele andere spannende Spiele. Kommt auch und macht mit! Vorschau "Der Spielbus bringt´s", am Mittwoch, 29. Juli, von 16 bis 18.30 Uhr, Lindenweg Siedlung. Alter: für Schulkinder, jüngere Kinder mit Mama, Papa, Oma, ... Veranstalter: Vbg. Kinderdorf in Zusammenarbeit mit dem Marktgemeindeamt Lauterach. Keine Anmeldung erforderlich! Mehr Infos: Gertraud Mäser unter Tel. 0676 / 7499040 spielbus@voki.at, bzw. im Internet unter www.kinderdorf.cc Kinderferienlageraktion 2009 – Unterstützung für Mehrkindfamilien Die Marktgemeinde Lauterach gewährt Beiträge aus dem Gemeindebudget für Ferienlager- und Campaufenthalte in Vorarlberg. Es werden Beiträge auf Antrag gewährt. Ein Nachweis über das Familieneinkommen muss erbracht werden. Kosten für Miete/Rückzahlungen werden berücksichtigt (Belege bitte mitnehmen). Der Antrag ist im Büro für Gesellschaftliche Dienste (neben s´Cafe am Montfortplatz) erhältlich Tel. 05574/6802-16, Mo – Do, 8 – 12 Uhr, Mo 14 – 18 Uhr. www.kinderdorf.cc fenster Juni 2009 · Aus dem Rathaus ASFINAG Brücken- und Belagsinstandsetzungen Anschlussstelle Bregenz A 14 Rheintal/Walgau Autobahn Im Bereich der Anschlussstelle Bregenz finden seit Mitte Mai notwendige Sanierungsmaßnahmen an Belag und Brükkenbauwerken statt. Im Zuge des Projekts wird die Brücke über die Bregenzer Ache im Bereich der Auffahrtsrampe auf der Richtungsfahrbahn Kufstein saniert. Diese Sanierungsmaßnahme erfolgt halbseitig. LKW‘s können hier für die Dauer der Maßnahme nicht auffahren und müssen über andere Anschlussstellen ausweichen. Der Pkw-Verkehr ist davon nicht betroffen. Zusätzlich werden auf den Rampen Deckbelagssanierungsmaßnahmen am Wochenende (unter Vollsperre) durchgeführt. Trotz intensiver Planungen, um eine möglichst geringe Verkehrsbeeinflussung durch die Arbeiten zu ermöglichen, kann es vor allem zu Verkehrsspitzenzeiten zu Verkehrsbehinderungen kommen. Die zeitliche Umsetzung des Projekts wurde mit Hinblick auf Großveranstaltungen wie die Bregenzer Festspiele und den Sommerreiseverkehr bewusst gewählt. Die Arbeiten sollen bis Anfang Juli beendet sein. Die Hauptfahrspuren werden durch diese Maßnahmen nicht betroffen sein. Über den letzten Lebensabschnitt selbst bestimmen Erfahrungsbericht der Familie Dallago Wenn eines Tages, wie vom Blitz getroffen, das Schicksal zuschlägt und die Fähigkeit selbst Entscheidungen zu treffen genommen wird, stehen Betroffene und deren Angehörige vor einem Berg von Problemen. Das wollten wir auf keinen Fall. So haben wir das Angebot der Markgemeinde Lauterach, eine kostenlose Beratung durch Dipl. Sozialarbeiterin Frau Edith Ploss, gerne in Anspruch genommen. Wir wurden über die rechtlichen Seiten und möglichen Hilfestellungen bezüglich Pflege und Betreuung informiert. Themen wie Vorsorgevollmacht, Patientenver fügung, Nachlass und Abschied von dieser Welt wurden angesprochen. Dazu erhielten wir wertvolle Hinweise, wie wir unsere Wünsche deponieren oder auch verbindlich hinterlegen können. Das ausführliche, kompetente und einfühlsame Gespräch bei uns zu Hause fand in einer sehr angenehmen und persönlichen Atmosphäre statt. Natürlich hoffen wir, noch einige schöne Jahre erleben zu dürfen, aber es ist für uns beruhigend zu wissen, dass im Krankheits- oder Ablebensfalle von uns wichtige Entscheidungen bereits getroffen wurden. Auf jeden Fall ist eine solche unabhängige Beratung, wie wir sie durch Frau Edith Ploss erfahren haben, für SeniorInnen sehr zu empfehlen. Wir danken der Marktgemeinde Lauterach, dass es dieses Angebot gibt. Karl und Gertrud Dallago Mobile Seniorenberatung: Dipl. Sozialarbeiterin Edith Ploss kommt zu Ihnen nach Hause. Tel: 05574 / 70 3 65 Mobil: 0699 / 123 78 440, Email: seniorenberatung@utanet.at Wie kommen Sie zur kostenlosen mobilen Seniorenberatung? Der Beratungsscheck ist ein Gutschein, der von der Marktgemeinde Lauterach an Senioren und Seniorinnen verschenkt wird. Wie komme ich zu diesem Beratungsscheck? über die Hauskrankenpflege über den Hausarzt oder im Gemeindeamt Büro für gesellschaftliche Dienste, King Annette, Mo – Do von 8 - 12 Uhr, Tel. 6802-16 Beachvolleyballplatz Gemeinderat Werner Hagen und Baumeister Marc Anders auf dem fertiggestellten Beachvolleyballplatz an der Ach. Aus dem Rathaus · Juni 2009 Fünf Jahre SozialMarie – ein Preis ging auch nach Lauterach Neben dem Besuch der Preisverleihung nutzen die beiden JugendarbeiterInnen von Lauterach und Hard gemeinsam mit den neun Jugendlichen natürlich auch die Zeit um die Stadt zu erkunden. Die SozialMarie hat am 1. Mai 2009 zum fünften Mal kreative und innovative Sozialprojekte aus Österreich und Ungarn ausgezeichnet. Die Verleihung des Preises fand auch dieses Jahr wieder im Wiener Radiokulturhaus statt. Die Bewertungskriterien der Fachjury für die eingereichten Projekte waren Innovationskraft in den Bereichen Neuheit, Zugang zur Zielgruppe, Umsetzung und Beispielwirkung. V3 (Vandalismus, Vorurteile, Vorbild) Frischluft (1000 Euro Preis) Das Projekt „V3 Vandalismus, Vorurteile, Vorbild – Frischluft“ der Offenen Jugendarbeit Lauterach und Hard kam dem stark spürbaren Handlungsbedarf im Bereich Jugendkriminalität und Vandalismus nach. Durch eine vielseitige Herangehensweise konnten viele Jugendliche, Erwachsene und SystempartnerInnen erreicht werden. Jugendliche verbringen ihre Freizeit vielfach in öffentlichen Freiräumen. Diese werden immer knapper und es kommt häufig zu Problemen. Statt Alibilösungen, die langfristig wenig Wirkung zeigen, wird das Problem an der Wurzel angegangen. Ziel war es, die Toleranzgrenze höher zu setzen sowie Zivilcourage und den übergenerationellen Austausch zu fördern. Würdigung der Jury: Gemeindeübergreifend und in alle Richtungen gut vernetzt wurde von den Offenen JugendarbeiterIn12 nen der Gemeinden gemeinsam mit den Jugendlichen und in Folge mit dem erwachsenen Bevölkerungsteil Vandalismus aufgearbeitet, wie er entsteht und wie man ihn umleiten kann. Beherzt, kreativ und ohne Scheu. Nebeneffekt dabei ist, dass die bestehenden Jugendtreffs attraktiver wurden, die Offene Jugendarbeit kompetenter erlebt. Die vielfältigen Aktionen nutzten die Energie, die sich hinter dem Ausgangsproblem verbarg. Die erzielte Resonanz zeigte Folgen, das Projekt geht 2009 als „Frischluft“ weiter, die Jugendlichen dürfen mitentscheiden. Andere Gemeinden Vorarlbergs wollen sich ein Beispiel nehmen. Neben dem Besuch der Preisverleihung nutzen die beiden JugendarbeiterInnen von Lauterach und Hard gemeinsam mit den neun Jugendlichen, die bei der Preisverleihung dabei waren, natürlich auch die Zeit in Wien um die Stadt zu erkunden. Neben der Besichtigung diverser Sehenswürdigkeiten und dem Besuch im Ronacher standen natürlich auch ein Streifzug durch den Prater und ein Shoppingnachmittag auf der Mariahilferstraße auf dem Programm. Statements der Jugendlichen Ich bin mit nach Wien, weil ich gespannt auf die Preisverleihung der SozialMarie war und weil ich Spaß haben wollte. Das Beste, was wir in Wien gemacht haben, war der Besuch im Musical „Frühlingserwachen“ im Theater Ronacher. Ich war von den Liedern und den Tänzen total begeistert. Wir hatten super Gespräche mit den Jugendarbeiterinnen über Themen wie Rauchen und Aufklärung. Ich konnte während der vier Tage in Wien die Jugendlichen aus Hard kennen lernen und wir verstehen uns jetzt sehr gut. Es war ein super Wochenende! Christina Novacic Meine Motivation mitzufahren war, weil ich mich gefreut habe, einmal ein Wochenende weg von daheim zu erleben. Ich habe mich sehr auf die Preisverleihung gefreut, weil ich überzeugt war, dass V3 und Frischluft ein super Projekt ist. Ich war schon im letzten Jahr bei einigen V3 Aktionen dabei und mache auch heuer beim Frischluft Projekt wieder mit. Die Offene Jugendarbeit bietet einfach immer super Projekte an. In Wien hat mir der Nachmittag im Prater am besten gefallen. Dass mir das Musical so gut gefallen hat, hätte ich vor dem Besuch im Ronacher nicht gedacht. Es war total spannend und kein bisschen langweilig. Ich finde es gut, dass wir Lauteracher Projekte gemeinsam mit der Jugendarbeit aus Hard machen. Ich kannte einige Jugendliche aus Hard schon vorher aber halt noch nicht so gut wie jetzt nach der Wienfahrt. Die Jugendarbeiterinnen Manu und Conny zeigten an diesem Wochenende viel Humor, waren immer für einen Spaß zu haben und auch immer für uns da – auch zur Beantwortung schwieriger Fragen. Alexander Wüstner fenster Juni 2009 · Aus dem Rathaus Wohnanlage Lerchenpark Treffen zukünftiger Bewohner Die Wohnanlage ist im Passivhausstandard errichtet, ausgestattet mit Parkettböden und hochwertigen Nasszellen und Tiefgaragenplätzen Die zukünftigen Mieter wurden von Bgm. Elmar Rhomberg und GR. Barbara Draxler begrüßt Ende April trafen sich die zukünftigen Bewohner der ersten Bauetappe Lerchenpark in Lauterach zur Besichtigung ihrer zukünftigen Wohnungen. Anlässlich der Infoveranstaltung konnten von der Wohnbauförderung Herrn Mag. Lothar Hinteregger sowie Herr Kopf begrüßt werden. Projektleiter der Wohnbauselbsthilfe Herrn Jürgen Loacker, erklärte den Anwesenden, dass sämtliche Wohnungen barrierefrei erreichbar sind. Zudem gehört zu jeder Wohnung ein fix zugewiesener Tiefgaragenplatz. Die Wohnanlage wird im Passivhausstandard errichtet und entspricht so dem letzten Stand im Wohnbau. Im Anschluss an die allgemeinen Erläuterungen führt Herr Loakker die Interessierten durch die Wohnanlage. Dabei konnten bereits fertige Wohnungen besichtigt werden, die mit Parkettböden und hochwertigen Nasszellen ausge- stattet sind. Nach der gemeinsamen Besichtigung trafen sich die Mieter im nahegelegenen Feuerwehrhaus. Hier wurden sie durch den Vorstand der Wohnbauselbsthilfe Herrn Erich Mayer sowie Bgm. Elmar Rhomberg begrüßt. Herr Erich Ströhle führte in angenehmer Atmosphäre die Anwesenden durch einen interessanten Abend. Alexander Pauger, Leiter der Hausverwaltung der Wohnbauselbsthilfe sowie Jürgen Loacker gingen nochmals auf die Details wie die technische Ausstattung, Satanlage, CableCom, Passivhausstand usw., ein. Gemeinderätin Barbara Draxler überreichte allen Interessierten ein Infopaket, welches den bevorstehenden Einzug erleichtern soll. Bei dieser Veranstaltung konnten sich die anwesenden Mieter kennen lernen. In gemeinsamer Diskussion wurden noch Fragen im Zusammenhang mit der zukünftigen Hausordnung gestellt und diskutiert. Nachdem die meisten Fragen beantwortet wurden, konnte abschließend die weitere Vorgangsweise bis zum Bezug der Wohnanlage besprochen werden. Vor dem tatsächlichen Bezug der Wohnungen wird es nochmals ein gemeinsames Treffen geben, bei welchem weitere Punkte des Einzuges besprochen werden können. Noch im Sommer werden die Häuser C und D durch den Wohnungsausschuss vergeben. Der Einzug ist für Anfang nächsten Jahres geplant. Gerne kann man auf der Homepage unter: www.lauterach.at die einzelnen Wohnungspläne, die Vorarlberger Vergaberichtlinien und Vorarlberger Wohnbauförderungsrichtlinien ansehen. fenster 13 Aus dem Rathaus · Juni 2009 Europawahl 2009 Am Sonntag, dem 7. Juni Europawahl 2009 am Sommtag, dem 7. Juni Wahlberechtigt und im Wählerverzeichnis eingetragen sind alle Männer und Frauen, welche spätestens mit Ablauf des Tages der Wahl das 16. Lebensjahr vollendet haben, die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen, vom Wahlrecht nicht ausgeschlossen sind und am Stichtag, dem 31. März 2009 mit Hauptwohnsitz in der Gemeinde gemeldet waren. Wahlberechtigt sind alle AuslandsösterreicherInnen oder UnionsbürgerInnen, welche einen diesbezüglichen Antrag gestellt haben. Gewählt wird in unserer Gemeinde in den bewährten sechs Wahlsprengeln in der Wahlzeit von: 7:30 bis 13 Uhr. Jedem(r) Wahlberechtigte(n) wird bis spätestens am vierten Tag vor dem Wahltag ein amtlicher Wahlausweis (je Sprengel verschiedenfärbig) zur leichteren Durchführung der Wahl zugestellt. Wählen mit Wahlkarte Mittels Wahlkarte können Personen wählen, die am Wahltag ortsabwesend, gehbehindert oder bettlägrig sind. Die Beantragung einer Wahlkarte ermöglicht WählerInnen größtmögliche Flexibilität bei der Stimmabgabe. Mit einer Wahlkarte kann die Stimme außerhalb der Heimatgemeinde, sowohl vor einer Wahlbehörde, als auch mittels Briefwahl abgegeben werden. Beachten Sie aber, dass vom Ausland aus nur die Briefwahl möglich ist. 14 Menschen in Heil- und Pflegeanstalten sowie Bettlägrige können von so genannten besonderen Wahlbehörden besucht werden und vor diesen ihr Wahlrecht mit der Wahlkarte ausüben. Bei der Briefwahl kann die Wahlkarte sowohl in Österreich als auch im Ausland dazu verwendet werden, um persönlich, unbeobachtet und unbeeinflusst an einem beliebig gewählten Ort die Stimme abzugeben und an die zuständige Wahlbehörde zu übermitteln. Das früher erforderlich gewesene, komplizierte Procedere bei der Stimmabgabe aus dem Ausland entfällt; ein(e) Zeuge (Zeugin) ist nicht mehr vorgesehen. Wo kann ich die Wahlkarte beantragen? Sie können die Wahlkarte bei der Gemeinde, in deren Wählerevidenz Sie eingetragen sind, mündlich oder schriftlich im Postweg, per Telefax, gegebenenfalls auch per E-Mail: marktgemeinde@lauterach.at ab dem Tag der Wahlausschreibung beantragen. Schriftlich können Sie die Wahlkarte bis zum vierten Tag vor dem Wahltag beantragen, mündlich bis zum zweiten Tag vor dem Wahltag, 12 Uhr. Wie kann ich mit der Wahlkarte wählen? Im Ausland: Im Ausland kann die Stimme nur mittels Briefwahl abgegeben werden. Wohin muss ich die Wahlkarte senden? Wenn Sie die Wahlkarte nicht dazu verwenden, vor einer Wahlbehörde zu wählen, sondern die Stimmabgabe mittels Briefwahl ausüben möchten, so müssen Sie die Wahlkarte, allenfalls im Weg einer österreichischen Vertretungsbehörde oder einer österreichischen Einheit, an die zuständige Bezirkswahlbehörde übermitteln z.B. durch Postaufgabe oder persönliche Abgabe. Die Wahlkarte muss spätestens am achten Tag nach dem Wahltag bis 14 Uhr dort einlangen, um in die Ergebnisermittlung miteinbezogen werden zu können. Die eidesstattliche Erklärung muss vor Schließen des letzten Wahllokals in Österreich abgegeben worden sein. Beachten Sie gegebenenfalls die Zeitverschiebung gegenüber Österreich. Als Wahlkartenwähler beachten Sie bitte die für den Wahlvorgang und die Übermittlung der Wahlkarte beiliegenden Informationen. Bei dieser Wahl besteht keine Wahlpflicht. In der Marktgemeinde Lauterach In allen Wahllokalen, beim Besuch durch die besondere „fliegende“ Wahlbehörde oder mittels Briefwahl ohne Beisein einer Wahlbehörde. Für weitere Fragen können sie sich an die Abt. III – Bürgerdienste bei der Marktgemeinde Lauterach wenden. fenster Juni 2009 · Aus dem Rathaus VOLKSSCHULE LAUTERACH Ein neues „Zuhause“ für Blau-, Tannen- und Schwanzmeisen Wer liest, kennt keine Langeweile Bücher unterstützen die Sprach- und Leseentwicklung von Kindern Spielgruppe Rappelkiste mit den „Lesetanten“ Judith Streubel und Sabine Jäger. eines gesichert: Wer liest, kennt keine Langeweile. Wer liest, fördert sich selbst. Die Bibliothek Lauterach unterstützt die Leseförderung mit einem Angebot von 800 Bilder- und Vorlesebüchern, darunter auch zweisprachige für türkische Migrantenkinder. Sie finden uns in der Hauptschule Lauterach, linker Eingang. Das Bibliotheksteam wünscht schöne Augenblicke mit einem Buch. Info Öffnungszeiten während der Ferienzeit: vom 13. Juli bis 31. Juli geschlossen. Öffnungszeiten im August: Donnerstag: 15 bis 17.30 Uhr, Freitag: 17 bis 19 Uhr Ab September: gewohnte Öffnungszeiten Ein Schwerpunkt der Bibliothek Lauterach ist die Leseförderung bei Kindern. Die Kinderärztin Dr. Karin Böhler meint dazu: „Bücher unterstützen die Sprach- und Leseentwicklung von Kindern. Lesen fängt bereits mit Bildern an“. Aus diesem Grund bietet heuer die Bibliothek besonders für die kleinsten „Leser“ Projekte und Aktionen an, welche die sprachliche Entwicklung des Kindes fördern. Eine davon ist, dass jedes in Lauterach geborene Kind zu seinem ersten Geburtstag einen Gutschein über eine Jahreslesekarte bekommt. Somit können Mama und Papa kostenlos ihrem Kind aus Büchern vorlesen bzw. in Bilderbüchern schmökern. Das Kind entdeckt die Welt oder wird in eine Fantasiewelt entrückt. Dazu wird die Lust auf Lesen schon früh geweckt. Und für die Zukunft ist Viel Begeisterung, Zeit und Arbeit steckt hinter der Idee von Karl Puelacher, Vogelnistkästen zu bauen, um diese dann Schulkindern zu schenken. Im Zuge der Nistkästenaktion sollen neue „Wohnungen“ für die zu 70 Prozent vom Aussterben bedrohten Blau-, Tannen- und Schwanzmeisen geschaffen werden. Schon seit vielen Jahren kommt Karl Puelacher in die Volksschulen, um den Kindern die selbstgebauten Nistkästen zu schenken. Zusammen mit SchülerInnen werden dann die Vogelhäuschen in Lauterach aufgestellt. Die Nistkästen sind mit einer speziellen Vorrichtung ausgestattet und werden in einer Höhe von zwei Metern so an Bäumen angebracht, dass sie einerseits windgeschützt und andererseits nicht für die natürlichen Feinde der Vögel wie z.B. Katzen, erreichbar sind. Die Schlupflöcher zu den Nistkästen sind zwischen 26 und 28 mm groß, sodass ausschließlich die Blau-, Tannen und Schwanzmeisen dort ihr Zuhause einrichten. Das Projekt wurde mit dem Umweltpreis ausgezeichnet. Trotzdem gibt sich Karl Puelacher bescheiden: „ Ich muss mich bei den Sponsoren, die dieses Projekt unterstützen, bedanken. Ohne sie würde es die Nistkästen nicht geben“. Auch heuer haben wieder eine große Anzahl heimischer Betriebe diese Aktion unterstützt, indem sie die Patenschaft für einen oder mehrerer Nistkästen übernahmen. Hermann Pfanner Getränke, Huppenkothen-Baumaschinen, Schertler-Alge Bau GmbH, Gebrüder Weiss Transport, Grossküchen Vertrieb, Volksbank Vorarlberg, Raiffeisenbank am Bodensee, Cukrowicz Werner Tech.Büro Ingenieurbüro, Werkzeugbau Jussel Flatz Verpackungen-Styropor, Dorn Lift, Eberle Edelstahltechnik, 3 P Geotechnik, Hypo Landesbank Vorarlberg, Apotheke am Montfortplatz, Heitex-Hefel, Wedl Handels GmbH, Gebr. Ruech Recycling & Altstoffverwertung, Dorler Büro u.EDV Systemtechnik, Knapp Fliesenhandel, Höfle Hugo u. Franz, P.O.S. Kassen u. EDV Systeme www.bibliothek-lauterach.at Aus der Gemeinde · Juni 2009 Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich zu Gast LR Ing. Erich Schwärzler, Christof Klopfer, Agrarminister Niki Berlakovich, LK Präsident Str. Josef Moosbrugger Zu Besuch in der Ländle Metzg Klopfer: LK Präsident Str. Josef Moosbrugger, Elisabeth Köstinger, Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich, Sandra Feldkircher und Matthias Marxgut vom Ländle Marketing mit Agrar-Landesrat Ing. Erich Schwärzler Im Rahmen seines Besuches in Vorarlberg Anfang Mai machte Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich auch Halt in der „Ländle Metzg Klopfer“ in Lauterach. Begleitet wurde er dabei von Agrarlandesrat Ing. Erich Schwärzler, Landwirtschaftskammer-Präsident Str. Josef Moosbrugger und Elisabeth Köstinger, die sich gemeinsam mit Minister Berlakovich persönlich ein Bild von der erst kürzlich erweiterten und neu eröffneten Metzgerei im Herzen der Gemeinde machten. Während Christof Klopfer den Gästen Vorarlberger Spezialitäten präsentierte, nützten die beiden Geschäftsführer des Ländle Marketings Sandra Feldkircher und Matthias Marxgut die Gelegenheit um den Minister aus Wien über die regionalen Aktivitäten der „Ländle Produkte“, „Ländle Bur“ und „Ländle Metzg“ zu informieren. Erfreut zeigte sich Agrarminister Berlakovich über die erfolgreiche Umsetzung des „Ländle Metzg“ Konzeptes in der Metzgerei der Familie Klopfer. Durch die transparente Kennzeichnung im Verkaufsraum ist für die Konsumenten stets klar, von welchen Landwirten aus der Region das Fleisch stammt. Die Metzgerei Klopfer wird bereits in vierter Generation von der Familie Klopfer geführt und ist mit 22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein innovativer Betrieb im Programm der „Ländle Metzg“ des Ländle Marketings in Vorarlberg. 16 fenster Juni 2009 · Aus der Gemeinde HAUPTSCHULE LAUTERACH Ägypten zu Gast in der Hauptschule www.mobilplanb.at Fahr Rad Wettbewerb 2009 Sind Sie schon angemeldet? Rad fahren, Rad-km sammeln und gewinnen. Im April startete wieder der Fahr Rad Wettbewerb. 83 LauteracherInnen radeln schon mit. Anmelden ist auch jetzt noch möglich. Der Fahr Rad Wettbewerb startete heuer im April. In Lauterach haben sich bis 15. Mai schon 83 BürgerInnen angemeldet. Gemeinsam haben sie schon mehr als 16.500 km zurück gelegt. Pro Teilnehmer sind das bereits rund 200 Fahrrad-km! Mitmachen ist ganz leicht: Einfach auf´s Fahrrad steigen, losradeln und die gefahrenen Kilometer zählen. Alle, die von 4. April bis 14. September 2009 mehr als 100 km radeln, nehmen an der Verlosung der Preise teil. Und dabei gibt es viele tolle Preise zu gewinnen. GewinnerInnen sind aber automatisch alle, die regelmäßig aufs Rad steigen. Denn Rad fahren hält jung und fit und die RadlerInnen leisten einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz und zur Lösung von Verkehrsproblemen. Mitradeln leicht gemacht Alle RadlerInnen können sich auch jetzt noch im Rathaus oder im Internet auf www.mobilplanb.at zur Teilnahme am Fahr Rad Wettbewerb anmelden. Um die gefahrenen Kilometer einfach sammeln zu können, unterstützen die plan-b Gemeinden die Anschaffung eines Radcomputers. Einen Gutschein über 5 Euro erhalten Sie bei den Fahrradfachhändlern der Gemeinden Lauterach, Bregenz, Hard, Kennelbach, Schwarzach und Wolfurt. RadfahrerInnen ohne Fahrradcomputer können ihre Kilometer natürlich auch in einem Fahrtenbuch sammeln. Am Ende des Fahr Rad Wettbewerbs müssen Sie die gefahrenen Kilometer im Rathaus oder via Internet bekannt geben, um die Gewinnchancen zu wahren. All´ Tag auf´s Fahrrad zu sitzen, bringt mehr Bewegung und Spaß. Wer verstärkt die alltäglichen Wege zur Schule, zum Spielplatz, zum Arbeitsplatz, zum Einkauf mit dem Rad zurücklegt, tut seiner Gesundheit und der Umwelt etwas Gutes. Und der Fahr Rad All Tag bietet die Chance am Ende des Sommers als TeilnehmerIn des Fahr Rad Wettbewerbs tolle Preise zu gewinnen. Da macht das Radeln gleich doppelt Spaß. So radeln Sie mit: Anmelden: auf www.mobilplanb.at oder bei der Marktgemeinde Lauterach Radeln und Kilometer zählen: mit Fahrradcomputer oder Fahrtenbuch Schlussstand bekannt geben: im Internet, per Telefon oder E-Mail. Die 1c Klasse der Hauptschule Lauterach beschäftigte sich ein halbes Jahr mit der Alten Hochkultur der Ägypter. Es wurden Referate zu den verschiedensten Themen vorbereitet, Plakate gebastelt und ein Schattentheater in Englischer Sprache eingeübt. Das alles macht mehr Sinn und auch mehr Spaß, wenn es vorgeführt werden kann. Die SchülerInnen hatten bei einem Elternabend dazu Gelegenheit. Umrahmt wurden die Aufführungen musikalisch durch Trommeln und Boomwhackers. Über begeisterte Eltern und SchülerInnen freuten sich die LehrerInnen. Bewilligte Haussammlungen Lebenshilfe Vorarlberg Bewilligung einer Haussammlung in Vorarlberg in der Zeit vom 1. bis zum 30. Juni 2009. Österreichische Krebshilfe Vorarlberg Bewilligung einer Straßensammlung in Vorarlberg in der Zeit vom 27. April bis zum 8. Juni 2009. fenster 17 Aus der Gemeinde · Juni 2009 Offene Jugendarbeit Lauterach Pimp my Bauwagen Den Jugendlichen macht es sichtlich Spaß, den alten Anhänger wieder in Schuss zu bringen bau.“ Die jeweiligen aktuellen Termine für die weitere Restaurierung werden im Jugendtreff „Rise up“ beim Hofsteigsaal ausgehängt. Ganz nach dem Vorbild eines amerikanischen Fernsehformates wird beim Lauteracher Jugendtreff ein alter Bauwagen hergerichtet und ausgebaut. Schon von weitem hört man es in und um den blechernen Bauwagen fleißig hämmern und sägen. Den Jugendlichen scheint es sichtlich Spaß zu machen, den alten Anhänger wieder in Schuss zu bringen und mit eigenen Ideen zu gestalten. „Mitmachen können alle Jugendlichen von 12 bis 17 Jahren. Es gibt noch viel zu tun“, erklärt Simon Kresser von der Offenen Jugendarbeit Lauterach. „Bis jetzt wurden die Böden und Wände herausgerissen und somit Platz geschaffen für einen neuen kreativen Aus18 Jugendsozialarbeitsprojekt „Frischluft“ Das ganze Bauwagenprojekt ist Teil des Jugendsozialarbeitsprojektes „Frischluft“, welches in Kooperation mit der Offenen Jugendarbeit Hard 2009 konzipiert und umgesetzt wird. Unter dem Motto „Freiräume schaffen und Freiräume erhalten“ können sich die Heranwachsenden an weiteren Aktionen beteiligen. Darunter befindet sich ein viertägiges Film- und Plakatcamp, die Gestaltung eines Jugendplatzes, ein Freiluftkino, und und und. „Kommen die Jugendlichen nicht zu uns, kommen wir zu ihnen“ Gerade in den Sommermonaten sinken die Besucherzahlen in den Jugendhäusern und –treffs, da ganz einfach die Freizeit bevorzugt unter freiem Himmel, im Schwimmbad oder auf öffentlichen Plätzen verbracht wird. Und genau dort wird auch der Bauwagen in der warmen Zeit des Jahres seine Standorte finden. Der Wagen wird an den Hotspots, an denen sich Jugendliche gerne treffen aufgestellt und dient als mobile Anlaufstelle, wo jugendspezifisches Informationsmaterial bereit gestellt wird, Beratungen stattfinden bzw. vermittelt werden und Teenager einfach „abhängen“ können. Die Offene Jugendarbeit Lauterach bedankt sich herzlich für die Unterstützung der Firmen Reifen Fischer, die einen Satz neuer Reifen zur Verfügung gestellt hat und Pflasterbau Dumps, die den Bauwagen der OJA Lauterach geschenkt hat. fenster Juni 2009 · Aus der Gemeinde AbGEdREhTe GeWaLt Gewalt Kurzfilme, sowie Plakate zu entwerfen. Das durchorganisierte Camp fand über das verlängerte Wochenende vom 30. April bis zum 3. Mai in den Räumlichkeiten des Culture Factor Y statt. Die Jugendlichen aus allen drei Gemeinden wurden aufgefordert sich in den verschiedenen Arbeitsgruppen bei allen benötigten Arbeitsschritten (erste Grundidee, Storyboard, Ausstattung, Filmen/Fotografieren, Schauspielern, Nachbearbeitung) einzubringen und ihrem Ideenreichtum freien Lauf zu lassen. Damit die vier Tage zu keinem reinen Arbeitscamp mutieren, wurde ein buntes Rahmenprogramm geboten. Ein zu Beginn stattfindender Videoclipabend, auflockernde Spiele, gemeinsames Essen und ein am Wochenende stattfindendes Reggaefestival im Culture Factor Y garantieren, dass der Spaß nicht zu kurz kam und der Workshop rund um zu einem positiven Erlebnis für alle Beteiligten wurde. Dieses Projekt wurde von der koje Vorarlberg, FH Vorarlberg und dem Land Vorarlberg unterstützt. Das gemeinschaftliche Film- und Fotocamp der Offenen Jugendarbeit Hard, Lauterach und dem Culture Factor Y Lustenau zum Thema Gewalt wurde mit großer Begeisterung von den jungen Künstlerinnen angenommen! Rund 25 Jugendliche aus drei Gemeinden nahmen an diesem Gewaltpräventions-Projekt teil. Fantasievolle Kreativität und Einfallsreichtum waren mit Sicherheit eine Stärke dieser jungen Teilnehmerinnen bei diesem „Foto und Filmprojekt 2009“. Dieser Stärke Ausdruck zu verleihen, sinnvoll zu nutzen und zu unterstützen hatten sich die kooperierenden JugendarbeiterInnen aus Hard, Lauterach und Lustenau zur Aufgabe gemacht. Mit sachkundiger Hilfe, Unterstützung und professionellem Equipment von externen Fachleuten wurde Jugendlichen in einem viertägigen Workshop die Möglichkeit geboten, zum allgegenwärtigen Thema Statements von Lauteracher Jugendlichen zu dem Projekt: Sabrina, 14 Jahre Mir hat es auf dem Camp sehr gut gefallen. Das Filmemachen war sehr spannend und ich konnte viele neue Freunde kennen lernen. Auch das Rahmenprogramm und die BetreuerInnen waren super. Ich hoffe andere Jugendliche können etwas von unseren Filmen bzw. Plakaten lernen. Es gibt viele Möglichkeiten mit Gewalt umzugehen. Man muss nicht immer zuschlagen. Laura, 13 Jahre Nach einem Brainstorming zum Thema Gewalt haben wir uns auf einen Slogan für unseren Werbespot geeinigt. Anschließend drehten wir einen Kurzfilm. Ich wünsche mir, dass unser Werbespot gut wird und viele Menschen diesen Anti- Gewalt Film ansehen. Michael, 15 Jahre Auch mir hat es super auf dem Camp gefallen. Das Ergebnis ist gut geworden. Ich bin mir sicher, dass die Filme bei anderen Jugendlichen etwas bewirken und zum Denken anregen. Es hat Spaß gemacht den ganzen Prozess mitzuerleben, wie ein Film entsteht und was alles dahinter steckt. Das Jugendhaus in Lustenau war ideal für so ein Projekt, da es genügend Platz bietet. fenster 19 Aus der Gemeinde · Juni 2009 Verleihung der Palestrina Medaille Chorgemeinschaft St. Georg Msrg. Pfarrer Rudolf Bischof, Chorleiter Heimo Leiseder, Obfrau Rosmarie Dür Chorgemeinschaft St.Georg Lauterach und Chor St.Martin Alberschwende v.l.n.r Pfarrer Fridl Fitz, Elfriede Böhler, Rosmarie Dür, Adelinde Humer, Heimo Leiseder Am Sonntag, 26. April, Fest des Kirchenpatrons, des Hl. Georg, wurde der Chorgemeinschaft St. Georg von Monsignore Rudolf Bischof, Dompfarrer in Feldkirch, die Palestrina Medaille verliehen. Diese Auszeichnung setzt eine über hundert Jahre dauernde kirchenmusikalische Tätigkeit voraus. Im Festgottesdienst, zelebriert von Dompfarrer Rudolf Bischof, wurde von der Chorgemeinschaft St. Georg und dem Chor St. Martin Alberschwende die Missa Brevis in „D“ von Michael Haydn zur Aufführung gebracht. Die unter der Leitung von Heimo Leiseder stehenden Chöre und die klangvolle Stimme der Sopranistin Veronika Joschika, begleitet von der Organistin Konstanze Hofer, hinterließen bei den Zuhörern einen erhebenden und bewegenden Eindruck. Beim anschließenden Festakt, dem Rahmen entsprechend im festlich hergerichteten Pfarrheim, konnte Obfrau Rosmarie Dür neben den Partnern der Chormitglieder, dem Pfarrgemeinderat, 20 den Mitgliedern vom Chor St.Martin und verschiedenen Gästen Herrn Pfarrer Fridl Fitz und Monsignore Pfarrer Rudolf Bischof, Bürgermeister Elmar Rhomberg sowie Mitglieder des Gemeinderates begrüßen. Monsignore Pfarrer Rudolf Bischof nahm mit sehr netten und anerkennenden Worten die Verleihung vor, worauf sich Pfarrer Fridl Fitz und Bgm. Elmar Rhomberg mit Gratulationen anschlossen. Der Chorleiter vom Chor St.Martin, Rainer Moosbrugger überbrachte die Wünsche der Chorfreunde aus Alberschwende und zeigte sich sehr erfreut über das sehr gute harmonische Zusammenwirken und die Freundschaft mit der Chorgemeinschaft St. Georg. Bei dieser Gelegenheit konnten zwei Chormitglieder, Frau Adelinde Humer und Frau Elfriede Böhler, die Urkunden für 25 Jahre „Singen bei der Chorgemeinschaft“ entgegen nehmen. Nach dem gemeinsamen Mittagsessen gab es noch Unterhaltung mit der Gruppe „Saitenmix“ wobei die Stimmbänder noch einmal kräftig in Anspruch genommen wurden. Die Chorgemeinschaft St. Georg sucht dringend Verstärkung und würde sich freuen, wenn sich interessierte Frauen und Männer melden würden (z.B. einfach einmal zum Schnuppern). Für den Herbst 2009 ist ein Benefizkonzert zu Gunsten der Vorarlberger Krebshilfe geplant. Sängerinnen und Sänger, die nur bei diesem Projekt, es wird die Nicolai Messe in G-Dur von Joseph Haydn mit Solisten und Orchester aufgeführt, mitsingen wollen, sind ebenfalls herzlich willkommen. Die Proben finden jeweils um 20 Uhr im Borg in Lauterach statt. Für Auskünfte stehen Chorleiter Heimo Leiseder, Tel. 64022 oder Obfrau Rosmarie Dür Tel. 0650 / 2210411 sowie alle Chormitglieder gerne zur Verfügung. fenster Juni 2009 · Aus der Gemeinde HEIDELBEEREN 71 Kinder feierten die Erstkommunion in der Pfarrkirche St. Georg Wunderbare Heidelbeeren Die Kinder empfingen zum ersten Mal die geweihte Hostie Wunderbare Heidelbeerblüten gibt es derzeit im Lauteracher Ried zu bewundern. Nicht nur die Bienen freuen sich über den reichlich gedeckten Tisch, auch für Spaziergänger ist die Blütenpracht ein schöner Anblick. Die Blüten werden bald zu köstlichen, gesunden Früchten heranreifen. Im Juli sollen die Heidelbeeren dann gepflückt und verkauft werden. Pfarre St. Georg Erstkommunion Wasser, im Meer der Liebe Gottes schwimmen 71 Lauteracher Kinder feierten am 18. bzw. 19. April in der Pfarrkirche St. Georg ihre Erstkommunion. Die Kinder wurden in der Schule von ihren Religionslehrerinnen und von Müttern in den Tischrunden liebevoll auf diesen großen Tag vorbereitet. Beim festlichen Gottesdienst empfingen die Kinder von Pfarrer Fridl Fitz das erste Mal die geweihte Hostie und konnten so Jesus ganz nahe sein und seine Liebe spüren. Musikalisch wurde die Messe in der zum Thema „Wasser“ dekorierten Kirche vom Schulchor der Schule Unterfeld gestaltet. Am Kirchplatz spielte die Bürgermusik Lauterach für die Erstkommunikanten. Ein Dank gilt allen, die dazu beigetragen haben, dass das Fest gelingen konnte und an das sich die Erstkommunikanten sicher noch lange erinnern werden. Neuübernahme der Pizzeria-Trattoria Italia Marcello Ciraci, in Taranto geboren, seit fünf Jahren mit seiner Familie in Vorarlberg, bietet mit seinem Team original Steinofenpizza, Anti Pasti, Fisch sowie Zustelldienst in Lauterach an. Auf Ihren Besuch freut sich das Pizzeria Italia Team! v.l.n.r. Davide Ciraci, Bosso Guiseppe, Marcello Ciraci, Luger Silvia, Raimund Gmeiner Aus der Gemeinde · Juni 2009 Wie‘s früher war… Fronleichnam Üsar Herrgottstag Von 1924 bis zur Auflösung der Garnison nahm auch das Militär aus der Kaserne an der Fronleichnamsprozession teil So hieß früher bei uns das Fronleichnamsfest, als dabei noch das ganze Dorf auf den Beinen war. Der Pfarrer trug in feierlicher Prozession das Allerheiligste unter einem von vier Gemeindevätern gehaltenen Baldachin vorbei an mit Bildern, Blumen und Fahnen geschmückten Häusern zu den vier Altären, wo auf das Sakrament bezogene Evangelienausschnitte gesungen und jedes Mal der Wettersegen erteilt wurde. Das Interesse der Gemeinde am feierlichen Ablauf der Fronleichnamsprozession geht auch aus dem Beschluss vom 20. August 1898 hervor, dass in Hinkunft bei feierlichen Anlässen, wozu die ganze Gemeindevertretung in corpore zu erscheinen eingeladen ist, die Herren Ausschüsse in festlichem Gewande, d.h. im Zylinderhut und dazugehöriger Adjustierung zu erscheinen habe. Fehlen ohne hinreichenden Grund hat eine Strafe von 50 kr. zur Folge. Einladungen im Gemeindeblatt, wie etwa die obige aus dem Jahre 1902 zeigen die Bedeutung dieser Veranstaltung und der Ausscheller Anton Stoppel soll vor Fronleichnam mit Bedacht auf die Schützen nicht mit der Glocke sondern mit einer Trommel auf sich aufmerksam gemacht haben. Natürlich war nicht immer alles eitel Wonne. 1825 war dem Landgericht gemeldet worden, dass gelegentlich der Fronleichnamsprozession große Unkosten, Missbräuche und Unfug getrieben werde. Dafür wurde die Vorstehung verantwortlich gemacht. Insbesondere würden bei der Gemeinderechnung Wirtschaftskontingente für Schützen und dgl. und auch zu hohe Aufrechnungen für Pulver gestrichen. Mit 20. Mai 1875 ist ein Schreiben des Bezirkshauptmannes an die Gemeinde datiert: Er habe in Erfahrung gebracht, dass in Lauterach an Fronleichnam eine Schützenkompanie teilnehme. Nachdem eine solche gesetzlich nicht bestehe, so untersage er jedes Ausrücken, auch einer Abteilung. Darwiderhandelnde hätten mit einer empfindlichen Strafe zu rechnen. Von 1870 weiß der Chronist zu berichten, dass es am Sonntag in der Fronleichnamsoktav, also am Sonntag nach Fronleichnam, wo noch einmal ausgerückt wurde, unter betrunkenen Schützen dahier in mehreren Gasthäusern und auf der Gasse zu Exzessen und blutigen Auftritten gekommen sei, wobei sie von den Seitenwaffen Gebrauch gemacht hätten. Bei der Fronleichnamsprozession 1887 nahm eine große Schützenkompanie teil. Kommandant war Bürgermeister Fidel Pfanner. Damals wurden die Gewehre zum ersten Mal an den Riemen getragen und nicht auf der Schulter, wie anderswo heute noch. Die Landesschützen aus dem 66er-Krieg, als die Österreicher die Italiener bei Custoza bezwangen, traten alle gleich uniformiert und mit ihren Medaillen geschmückt auf. In einem Schreiben vom 7. Juli 1902 richtet das Landesschützen-Bataillon an die löbliche Gemeindevorstehung zu Lauterach das Ersuchen, Herr Josef Ölz möge die zur Fronleichnamsprozession übernommenen Ausrüstungsgegenstände nämlich 25 Leibriemen, 25 Patronentaschen, 20 Gewehrriemen und 25 Bajonetttaschen baldigst zurückbringen. Im Mai 1907 bewilligte die Gemeinde die Anschaffung von 40 bis 50 Gewehren für die Fronleichnamsschützenkompanie. 1908 wurden neue Gewehrriemen angeschafft und 1909 ersuchte der Hauptmann die Gemeinde um Übernahme der Bierauslagen, „damit das Herummarschieren am kleinen Fronleichnamstag, das war der Sonntag nach Fronleichnam, nicht mehr erfolgen müsse.“ Pro Mann wurde eine Krone bewilligt, auch für Musikanten, allerdings nur für solche, die auch wirklich an der Prozession teilnahmen. Im Jahre 1912 rückten die Schützen das letzte Mal aus. 22 fenster Zum Sammeln einfach herausnehmen! Juni 2009 · Dokumentation der Kulturlandschaft Lauterach fenster 23 Dokumentation der Kulturlandschaft Lauterach · Juni 2009 24 fenster Juni 2009 · Dokumentation der Kulturlandschaft Lauterach fenster 25 Dokumentation der Kulturlandschaft Lauterach · Juni 2009 26 fenster Juni 2009 · Aus der Gemeinde Neuigkeiten aus dem BORG Domino Mayer (li.) und Rabea Schwarzmann studieren das Herz Alexandra Hietz (2.v.r.) mit den anderen Preisträgern und offiziellen Vertretern (Bild: VLK, D. Mathis) Schüler untersuchen den Haselstauder Bach nach Lebewesen Sektion von Schweineherzen Mit der 6b-Klasse übte Professor Rouven Schipflinger die Sektion von Schweineherzen. Dieses Herz eignet sich sehr gut zur Anschauung, da es dem menschlichen Herz sehr ähnlich sieht. Auch der Weg des Blutes konnte mit Drahtsonden leicht nachvollzogen werden. Den Schülern kommt diese praxisnahe Ausbildung auch für ein späteres Medizin- oder Biologiestudium zu Gute. Sieg beim Landesjugendredewettbewerb Alexandra Hietz (7b) konnte den diesjährigen Landesjugendredewettbewerb in der Kategorie „Klassische Rede“ für sich entscheiden. Sie überzeugte die Jury mit ihrem Beitrag zum Thema „Populismus, eine Gefahr?“ und vertritt damit Vorarlberg beim Bundesfinale in Wien. Insgesamt traten 31 Jugendliche beim Wettbewerb an. Gemeinsames Wasserprojekt Gemeinsam mit den Neuen Vorarlberger Mittelschulen Lauterach und Hard-Mittelweiherburg führte das BORG Lauterach ein dreitägiges Projekt zum Thema „Wasser“ durch. Die rund 70 Schüler beschäftigten sich dabei in gemischten Gruppen mit künstlerischen und naturwissenschaftlichen Aspekten. Im Rahmen von Exkursionen wurden die VKW und die Kläranlage Bregenz besucht. fenster 27 Werbung · Juni 2009 Neu im „Engel“ Pizzeria Da Luca An der Bundesstraße 85 · Täglich geöffnet von 10 bis 24 Uhr · Kein Ruhetag · Tel: 0664 / 87 190 70 28 fenster Juni 2009 · Aus der Gemeinde schoolwalker auf großer Fahrt Erste plan-b Ausstellung von SchülerInnen-Zeichnungen in Bussen Drei „schoolwalker“-Klassen haben Zeichnungen zum Thema „Gehen auf dem Schulweg“ gestaltet Im Mai waren in der plan-b Region 47 Land- und Stadtbusse auch im kulturellen Auftrag unterwegs: Drei „schoolwalker“Klassen aus den Volksschulen Wolfurt Bütze und Bregenz Rieden haben stellvertretend für die insgesamt über 2.300 KollegInnen Zeichnungen zum Thema „Gehen auf dem Schulweg“ gestaltet. Ihre Werke waren bis Ende Mai in den Bussen zu sehen. Seit Wochen sind in den plan-b Gemeinden über 2.300 SchülerInnen wieder vorwiegend zu Fuß auf dem Schulweg. Mitte Mai erfolgte der letzte Eintrag im schoolwalker-Pass, einem Dokument, in dem PädagogInnen den Fußweg zur Schule, die Eltern zuhause den bewusst mobil zurückgelegten Heimweg bestätigten. Die Aktion zeigte Wirkung: Die Zahl der „Elterntaxis“ zu Unterrichtsbeginn oder –ende war deutlich geringer. Vernissage: „Gern gut unterwegs“ Vierzig Busse des Landbus Unterland und sieben Bregenzer Stadtbusse trugen die künstlerischen Werke der „schoolwalker“ durch die ganze Region. Drei Klassen der Volksschulen Wolfurt Bütze und Bregenz Rieden stellten stellvertretend für die insgesamt zehn teilnehmenden Schulen aus Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt ihre Zeichnungen aus. Der Schulweg und vor allem das zu Fuß gehen standen dabei im Mittelpunkt. Vize-Bgm. Gernot Kiermayr: „schoolwalker, also zu Fuß gehen, im Bus – das symbolisiert optimal die Idee von umfassender bewusster, moderner Mobilität – plan-b eben.“ Möglich wurde diese Ausstellung durch die ausgezeichnete Zusammenarbeit der Volksschulen mit ihren Partnern. Schoolwalker – eine Erfolgsgeschichte aus plan-b „schoolwalker“ ist eine in plan-b mit der aks Gesundheitsvorsorge entwickelte und mittlerweile landesweit umgesetzte Motivationskampagne für mehr Fußwege von und zur Schule. Die Volksschulen setzen so zwei Mal jährlich gemeinsam mit den Gemeinden, der Exekutive und weiteren Partnern einen Schwerpunkt für mehr bewusste Mobilität und die Gesundheitsförderung. Eines der plan-b Glanzlichter war eine große Ausstellung von Schülerar- beiten im Landhaus in Bregenz im April vergangenen Jahres. Ebenfalls sehr erfreulich die österreichweite Auszeichnung der Aktion durch das Klimabündnis im Jahr 2007. Inzwischen bietet die aks Gesundheitsvorsorge gemeinsam mit dem Klimabündnis Vorarlberg, Vorarlberg MOBIL und dem Landesschulrat schoolwalker allen Vorarlberger Volksschulen an. In Vorarlberg sind jährlich ca. 6.500 „schoolwalker“ unterwegs. 2009: Schwerpunkt Sicherheit 2009 steht die Verkehrssicherheit im Fokus. In mehreren Arbeitssitzungen haben sich PädagogInnen sowie VertreterInnen des Landes, der Gemeinden und der Exekutive mit den Möglichkeiten für sichere Schulwege und -plätze auseinandergesetzt. In den vergangenen Wochen war die Exekutive vor den teilnehmenden Schulen verstärkt präsent, alle Eltern haben eine Informationskarte von ihren Kindern erhalten. Auch die plan-b Gemeinden haben die Thematik in ihren Medien aufgegriffen, u.a. mit Interviews mit Vertretern der Exekutive. fenster 29 Aus den Vereinen · Juni 2009 Kneipp-Aktiv-Club Jahreshauptversammlung Mitte April fand im Gasthaus Weingarten die diesjährige Jahreshauptversammlung des Kneipp-Aktiv-Club Lauterach statt. Neben den 87 anwesenden Mitgliedern konnte Obmann Erich Kalb auch Landesleiter Josef Amann und zu späterer Stunde Bgm. Elmar Rhomberg begrüßen. Anschließend wurde für zwei verstorbene Mitglieder eine Gedenkminute abgehalten. Beim Jahresrückblick für 2008 bedankte sich Obmann Erich Kalb bei den Organisatoren der jeweiligen Veranstaltungen und bei den Mitgliedern für die zahlreiche Beteiligung. Kassierin Marianne Waibel gab Rechenschaft über das abgelaufene Vereinsjahr. Die Rechnungsprüfer lobten die exakte Führung der Kasse und bedankten sich im Namen des Vereins. Die Neuwahlen wurden unter Vorsitz von Landesleiter Josef Amann per Akklamation durchgeführt. Obmann Erich Kalb nahm die einstimmige Wiederwahl für die nächsten vier Jahre an und bedankte sich für das entgegen gebrachte Vertrauen. v.l.n.r. Landesleiter Josef Amann, Rosi Geschray, Renate Scalet, Obmann Erich Kalb Die Vereinsleitung setzt sich wie folgt zusammen: Obmann: Stellvertreterin: Kassierin: SchriftführerIn: Beirat: Erich Kalb Rosi Geschray Marianne Waibel Erika Kalb/Herbert Waibel Rosi Steger Die Ehrung von zwei Kneippmitgliedern für ihre 30 –jährige Mitgliedschaft wurde mit einer Urkunde und goldener Ehrennadel belohnt. Im Anschluss brachte Rosi Geschray die fünf Säulen der Kneippbewegung in humoristischen Versen zum Besten. Mit der Einladung zu einer kleinen Stärkung fand die Jahreshauptversammlung ihren Ausklang. Kneipp-Wanderung von Hagenau nach Meersburg Zum Auftakt in die neue Frühjahr-Sommer Wandersaison hat sich der Kneipp-aktivClub eine leichtere Wanderung ausgesucht. Mit Fahrgemeinschaften ging es nach Hagnau. Von dort führte die Wanderung den Weinhängen entlang an einem großen Kriegerdenkmal vorbei durch in voller Blüte stehenden Obstplantagen. Von einen Aussichtspunkt genoss man einen herrlichen Rundblick bis hinüber zum Schweizer Ufer und der Insel Mainau. Im malerischen Städtchen Meersburg angelangt spazierte man durch Gassen mit wunderbaren Blumen geschmückten Häusern, hinauf zum Meersburger Schlossgarten, wo die Gruppe eine Rast einlegten. Danach ging es weiter dem Seeufer entlang vorbei an Villen mit prächtig angelegten Gärten zurück nach Hagnau. In einem Kaffee kehrten die müden Wanderer anschließend ein und mit einem Glas 30 Die Wanderung führte durch das malerische Städtchen Meersburg, mit zahlreichen blumengeschmückten Häusern Meersburger Weißherbst ließ man den Tag ausklingen. Zufrieden verabschiedeten sich die zwanzig KneippianerInnen bis zur nächsten schönen Wanderung. fenster Juni 2009 · Aus den Vereinen PENSIONISTENVERBAND Halbtagsausflug auf die Pfänderalp „Folge deinem Herzen“ lautete das Motto der diesjährigen Veranstaltung Der Kinderchor Lauterach unter der Leitung von Gabi Fink begeisterte die Zuhörer Benefizveranstaltung des Caritas Projektes „Musik schenkt Freude“ zugunsten des Projektes „Sozialpaten“ Bereits zum fünften Mal wurde die Benefizveranstaltung „Musik schenkt Freude“ unter dem Motto: Folge Deinem Herzen, Musik und Sprache verbindet Generationen, veranstaltet. Mit viel Engagement und Freude zeigten alle ehrenamtlich Mitwirkenden ihr Können auf der altehrwürdigen Bühne des Gössersaals. Als erste Gesangsgruppe bezauberte der Kinderchor Lauterach unter der Leitung von Gabi Fink das begeisterte und zahlreich erschienene Publikum, gefolgt von der Gitarrengruppe „Gerties Minisänger“. Die jüngste Sängerin war gerademal zweieinhalb Jahre alt. Im Anschluss daran zeigte die Senioren-Theatergruppe „Alberschwender Muntermacher“ unter der Führung von Anita Ohneberg auf herzerfrischende Art, was Senioren unter dem Titel „Folge Deinem Herzen“ oder „Liebe“ verstehen. Die Familienmusik „Barta“ brachte spirituelle Lieder zu Gehör. Die „Tres Mandolines“ entlockten dem selten gewordenen Instrument Mandoline mit irisch anmutenden Klängen viel Gefühl. Die Gruppen „Saitenmix“ und „Soundshake“ nahmen das Motto Musik verbindet Generationen wörtlich und musizierten gemeinsam in drei Generationen .Lisl Mangold (95) auf der Zither und Lotte Pfanner (81) an der Bariton-Ukulele zeigten auf ihren Instrumenten, dass Musik keine Altergrenzen kennt. Gesanglich ausgewogen und sehr gekonnt präsentierten die jungen Damen von „Soundshake“ Nina, Jessica und Christina wunderschöne aktuelle Songs. Die “3Ms“ Moosbrugger, Moosbrugger und Moosbrugger sorgten für Stimmung mit altbekanntem Liedgut aus dem Bregenzerwald. Das Bio-Trio 60+ unterhielt das Publikum in der Besetzung Posaune, Steirerorgel und Klarinette mit flotten Weisen. Die Lauteracher Theatergruppe „Rampenlicht“ bereicherte den Abend zum Abschluss mit zwei Sketchen. Dank allen Mitwirkenden des Abends, die ehrenamtlich zur Verfügung standen. Gute Laune und tolle Stimmung auf dem Pfänder Die Saison wurde mit der traditionellen Fahrt auf den Pfänder zu Rolando`s Gaststätte mit 58 PensionistInnen und Freunden eröffnet. Für gute Unterhaltung sorgte auch in diesem Jahr „Joe“ mit Live Musik und Tanz. Das Wetter verbannte uns in das gemütliche Lokal. Es hatte den großen Vorteil, dass durch die etwas engeren Sitzverhältnisse die Kommunikation intensiv gepflegt werden konnte. Die Gelegenheit zu einem Spaziergang vor einer guten Brettljause wurde rege genutzt. Hüttenwirt Ronaldo gab eine Sondereinlage mit seinem originellen Saxophon und natürlich fehlten seine lustigen Sprüche und Witze nicht. Die tolle Stimmu


Lauterachfenster 2006 07
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

September 06 Nr. 7 D i e a k t u e l l e I n f o r m a t i o n s s c h r i f t d e r M a r k t g e m e i n d e L a u t erach 4 „Ach-Spieli“ Naturspielplatz „Ach-Spieli“ eröffnet 13 Borg-WWF-Projekt 32 Jungmusikanten 47 Erzählcafe Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M Inhalt EDITORIAL Liebe Lauteracherinnen und Lauteracher! Mit der Eröffnung des neuen Abenteuerspielplatzes neben der Tennisanlage ist ein lang gehegter Wunsch der Gemeindeverantwortlichen für die Jugend von Lauterach in Erfüllung gegangen. Seit Jahren wurde in den Gremien und Ausschüssen über mögliche Standorte, Wichtigkeit, Größe und Bedarf diskutiert. Die Idee, im Bereich der Tennisanlage einen Naturspielraum für Kinder zu errichten, wurde gemeinsam entwickelt und auch umgesetzt. Dafür möchte ich mich nochmals bei allen Beteiligten für die Zusammenarbeit ganz herzlich bedanken, im Besonderen beim Verkehrsverein, beim Tennisclub sowie bei den Mitgliedern des Sport- und Spielplatzausschusses mit Obmann GR. Werner Hagen. Die Errichtung erfolgte unter Federführung der Gemeindeverwaltung – Bmstr. Marc Anders und dem Gemeindebauhof. Warum ich diese Projektumsetzung derart herausstreiche und thematisiere, ist die Tatsache, dass es immer schwieriger wird, Freiräume für Kinder und Jugendliche zu verwirklichen. Mehrere bestehende Spielplätze im Dorf stehen leider in intensiver Diskussion darüber, ob der weitere Bestand gesichert ist. Ich spüre auch bei Bauansuchen von Wohnanlagen, dass die Errichtung von Spielplätzen zwar in der Spielplatzordnung des Landes geregelt ist, diese Vorgabe jedoch oftmals als lästige Verpflichtung der Bauwerber angesehen und nur mit wenig Engagement umgesetzt wird. Ich sehe auch, dass nach einigen Jahren die Kinderspielplätze in den Wohnanlagen plötzlich wieder verschwinden. Hier muss meiner Ansicht nach angesetzt werden. Ein einfaches Mittel wäre, die beim Bau gewährte Wohnbauförderung in diesem Zusammenhang kritisch zu hinterfragen. Die Landesaktion „Kinder in die Mitte“ ist aktueller denn je. Es darf aber nicht nur bei einer Aktion bleiben, es sollte auch so gelebt werden. Es ist eine wichtige gesellschaftspolitische Aufgabe, dass unser Land wieder kinder- und jugendfreundlicher wird. Eine Verpflichtung der öffentlichen Hand ist es, entsprechende Rahmenbedingungen für alle zu schaffen. Jeder Einzelne sollte erkennen, dass Kinder und Jugendliche zu unserem Gemeinwohl gehören, denn sie sind die Zukunft unserer Gesellschaft. Ihr Bürgermeister Titelbild Die Kinder probieren die Spielgeräte beim Ach-Spieli gleich aus. Erlebnisraum für Kinder „Ach-Spieli“ eröffnet Autofreier Tag am 22. September „Mobil ohne Auto“ als Klimaschutz Verkehrssicherheit Zwei Fahrbahnerhöhungen errichtet Streuobstinitiative Hofsteig Gute Obsternte wird erwartet Kleinkinderbetreuung Im Käferle und in der Rappelkiste geht es rund Hauptschule SchülerInnen erforschen Landtagsgeschichte Jugendtreff Alles neu und selbst gemacht Borg-Matura Drei Maturaklassen werden vorgestellt Kloster St. Josef Klausurgebäude renoviert Historisches, wie es einmal war Kernseife als Festiger Die Lauteracher Vereine 18 Seiten Vereinsberichte Jubiläen, Geburten, Hochzeiten Berichte und Gratulationen 4 7 9 12 13 17 18 19 21 22 23 48 Elmar Rhomberg fenster 3 Aus dem Rathaus Abenteuerspielplatz heißt Ach- Der große Sand- und Wasserspielbereich M it dem „Ach-Spieli“ der unmittelbar neben dem Tennisplatz liegt, wurde ein Natur- und Abenteuer-Spielplatz mit einem tollen und attraktiven Angebot verwirklicht. Nach den Plänen von Günter Weiskopf / Büro für SpielRäume wurde die gesamte Anlage vom Team des Bauhofs Lauterach in Eigenregie verwirklicht. Für diesen besonderen Einsatz gebührt dem Bauhof unter der Leitung von Theo Ölz ein großes Lob und Danke für die hervorragende Arbeit! 4 „Der Natur- und Abenteuerspielplatz entspricht den Bedürfnissen verschiedener Altersgruppen“ Es ist ein vielfältiger Natur- und Abenteuerspielplatz entstanden, welcher den Bedürfnissen der verschiedenen Altersgruppen entspricht und bei dem auch die Eltern ihren Platz haben. Der große Sand- und Wasserspielbereich lässt den Kindern den Raum, den sie für ihre Kreativität brauchen. Andere Spielelemente wie Seile, Netze, Kanthölzer, Wackelplatten und Gummisteg fördern die Motorik und Kraft. Spannend und abenteuerlich wird es in der großen Nestschaukel oder der langen Seilbahn, wo beim Dahinschweben und Fliegen weitere elementare Erfahrungen der Kinder am Spieltraum „Ach-Spieli“ wahr werden! fenster Aus dem Rathaus Spieli Juliane Wörndle erhielt ein kleines Geschenk und ein Jahres-Tennisabo für ihre Idee, den neuen Spielplatz „Ach-Spieli“ zu nennen. Der „Ach-Spieli“ mit dem reichhaltigen Angebot verschiedenster Spielgeräte Eine Boccia-Bahn und Sitzangebote für die Eltern runden das Angebot ab. Das der „Ach-Spieli“ ein wirklich gelungenes Werk ist, an dem sich Kinder und Eltern wohl fühlen, probieren sie am besten selbst bei einem spielerischen Besuch aus! Wir wünschen Groß und Klein viel Freude und Spaß an unserem tollen SpielTRaum „AchSpieli“! Woher kommt der Name „Ach-Spieli“? Die zehnjährige Juliane Wörndle aus Lauterach hat diesen Namen in einem Wettbewerb am Eröffnungstag vorgeschlagen, eine Jury wählte diesen Vorschlag unter vielen aus. Ebenfalls am Eröffnungstag wurde an einem Aktionsstand der Krebshilfe darüber informiert, wie Hautkrebs vermieden werden kann. Diese Aktion wurde vom Ausschuss für Soziales und Gesundheit unter der Leitung der Gemeinderätin Barbara Draxler organisiert. www.lauterach.at Aus dem Rathaus „Mobil ohne Auto“ ist aktiver Klimaschutz Marktgemeinde Lauterach vergibt im September 20 Wochenkarten für Berufspendler Der Autoverkehr ist Hauptverursacher der Klimaveränderung Europäische Mobilitätswoche (16. bis 22. September) Europaweiter Autofreier Tag (22. September) rund einem Drittel der CO2-Emissionen der Hauptverursacher und hat somit ernste Konsequenzen für Gesundheit, Umwelt und Wirtschaft. Dabei wäre es leicht, CO2 das Ziel der Initiative: Förderung von umweltfreundlichem Verkehrsverhalten und positiv auf Alternativen zum Autoverkehr aufmerksam machen. Denn Klimaschutz geht uns alle an. 20 Schnuppertickets für Berufspendler Für die Mobilitätswoche vom 16. bis 22. September stellt die Marktgemeinde Lauterach zwanzig Schnuppertickets kostenlos zur Verfügung. Diese Wochenkarten werden an Berufspendler ausgegeben, die mit dem Auto zum Arbeitsplatz fahren. Das gilt sowohl für Auswärtige, die zur Arbeit nach Lauterach kommen, aber vor allem für LauteracherInnen, die ihren Arbeitsplatz außerhalb Lauterachs, vorzugsweise in Bregenz oder Dornbirn haben. Rufen Sie ab 4. Sept. unter der Tel. 05574/6802-45 bei Rudi Weingärtner an. Die ersten zwanzig Anrufer sind dabei unter zwei Bedingungen: Eine Woche lang möglichst nicht mit dem Auto zur Arbeit zu fahren und danach die Erfahrungen rückzumelden. Die Wochenkarte ist übertragbar. www.klimabuendnis.at B ereits zum siebten Mal ruft das Klimabündnis Österreich vom 16. bis 22. September zur Teilnahme an der Europäischen Mobilitätswoche mit dem Europaweiten Autofreien Tag am 22. September auf. Zum siebten Mal ist auch die Marktgemeinde Lauterach dabei. Dieses Jahr werden 20 Schnuppertickets für Bahn und Bus kostenlos ausgegeben. Verkehr als Hauptverursacher für Klimawandel Die Kampagne widmet sich heuer dem gravierendsten und drängendsten globalen Umweltproblem, dem Klimawandel. Die Ursachen für die Klimaänderungen liegen in den weltweit steigenden Treibhausgasen aus Verkehr, Industrie, Hausbrand, Energiewirtschaft und landwirtschaftlicher Massenproduktion. Der Verkehr ist dabei mit 6 „Das Auto hat dem Menschen die Freiheit versprochen, aber durch die ungeheure Vermehrung hat es die Freiheit wieder genommen“ Helmut Karasek zu reduzieren oder einzusparen. Dazu zählen: Fahrgemeinschaften bilden, den öffentlichen Verkehr verstärkt nutzen und kurze Strecken zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen. Wandel im Denken Die Leute müssen sich dieser Problematik bewusst werden, es muss Bewegung in die Köpfe der Menschen kommen, als ersten Schritt, dem Klimawandel entgegenzuwirken. Für Lösungen braucht es nicht immer nur Politik und Industrie, sondern das Zutun jedes Einzelnen. Und genau das ist fenster Aus dem Rathaus AUSFLUG DER HAUPTSCHULE Besuch beim Tennisclub In der vorletzten Schulwoche besuchten die Mädchen der zweiten Klassen der Hauptschule im Rahmen des Turnunterrichtes den Tennisclub Lauterach. Lehrerinnen und Schülerinnen waren begeistert von der freundlichen Begrüßung durch den Obmann, der Tennischläger und Bälle in großer Zahl zur Verfügung stellte. Auch eine kühle Erfrischung stand bereit, die Mädchen stürzten sich wegen der tropischen Temperaturen gierig darauf. „Es war ein sehr toller und ereignisreicher Nachmittag, bei dem die eine oder andere der Teilnehmerinnen ihre Begeisterung und ihr Talent zum Tennis entdeckte. Wir freuen uns schon auf ein weiteres Training im Herbst und empfehlen auch anderen Schulklassen, dieses Angebot zu nutzen“, so die Hauptschülerinnen abschließend. 7. Lauteracher Meilenlauf Am Sonntag, dem 17. September ab 10.30 Uhr geht es bereits zum siebten Mal auf die Lauteracher Meile Eine Änderung gegenüber den Vorjahren gibt es in diesem Jahr: Der Joggerlauf wurde verkürzt und bekam einen neuen Namen: Kartoffellauf. Anstatt drei Runden mit 4.200 m sind nur noch zwei Runden mit ca. 2.800 m zu durchlaufen. Das sollte mehreren Läuferinnen und Läufern, Familien oder Vereinen Mut machen, mitzutun. Kartoffellauf Der Spaß am Laufen soll im Vordergrund stehen. Die Zeit spielt keine Rolle, Gehpausen sind erlaubt. Als Lohn für’s Mitmachen bekommt im Ziel jede Teilnehmerin, jeder Teilnehmer, groß oder klein, schnell oder langsam, einen Sack mit drei Kilo beste Lauteracher Kartoffeln. Geht also eine vierköpfige Familie an den Start, gibt es nicht weniger als zwölf Kilo Kartoffeln mit auf den Heimweg. Die sechs Schnellsten gewinnen zusätzlich als Draufgabe ein Körbchen Lauteracher Äpfel. Meilenlauf Der Meilenlauf selbst geht nach wie vor über 5 Runden mit ca. 7.200 m. Die drei schnellsten Männer und Frauen erhalten Gutscheine des Lauteracher Wirtschaftsvereins, die drei Erstplatzierten der Altersklassen erhalten schöne Sachpreise, Produkte aus der dörflichen Landwirtschaft. Was für den Kartoffellauf gilt, gilt auch für den Meilenlauf: Jeder Finisher bekommt drei Kilo Kartoffeln mit nach Hause. „Geht eine vierköpfige Familie an den Start, gibt es zwölf Kilo Kartoffeln mit auf den Heimweg“ Schüler- und Jugendmeile Die SchülerInnen und Jugendlichen müssen zwei kleine Runden mit ca. 1.000 m durchlaufen. Anstatt der drei Kilo Kartoffeln gibt es für jedes Kind das beliebte LauterachSport T-Shirt. Die drei Erstplatzierten der jeweiligen Altersklassen erhalten zudem ein Körbchen mit Lauteracher Äpfeln. www.lauterach.at Hauptschülerinnen der zweiten Klassen zu Besuch beim Tennisclub 7. Lauteracher Meilenlauf am Sonntag 17. Sept. (bei jeder Witterung) Start Jugend und SchülerInnen: 10.30, Meilen- und Kartoffellauf: 11.00 Uhr Stargeld Meilenlauf: € 6,--, Jugend, Schüler/innen und Kartoffellauf € 2,50 Anmeldung bis Mi. 13.9.: Tel. 05574/6802-45, E-Mail rudi.weingaertner@lauterach.at Nachmeldungen bis einer Stunde vor dem Start möglich (Zuschlag € 2,-- bzw. € 1,--) Start und Ziel: Sternenplatz Veranstalter: Sportausschuss und Turnerschaft Ausführliche Ausschreibung zum Download unter www.lauterach.at oder im Rathaus Gleichzeitig findet bei gutem Wetter auf dem Sternenplatz das „Moschtfäscht“ der Bürgermusik statt. www.tc-lauterach.com fenster 7 Werbung Aus dem Rathaus FREI HERUMLAUFENDE HUNDE SIND OFT EIN ÄRGERNIS Hunde an die Leine Die Ängste der Bürgerinnen und Bürger, die sich vor Hunden fürchten, müssen ernst genommen und respektiert werden. „Die Freiheit des Einzelnen hört dort auf, wo die des Nächsten eingeschränkt wird“ ist eine Feststellung, die gerade dort ihren Platz hat, wo viele Menschen zusammenleben und beispielsweise Straßen, Spazierwege und Freizeitanlagen gemeinsam genützt werden. „Unser Hund tut eh nichts“, diese Aussage beruhigt die wenigsten, die plötzlich vor einem freilaufenden Hund stehen. Das müssen HundehalterInnen ohne Wenn und Aber akzeptieren. Erhöhter Fußgängerübergang auf der Wolfurterstraße Erhöhung des Kreuzungsbereichs beim Feuerwehrgerätehaus Für mehr Verkehrssicherheit Zwei Rampen sollen schnelle Autofahrer einbremsen Autobesitzer, die der Meinung sind, dass ihr Fahrzeug durch diese Maßnahmen Schaden erleiden, können beruhigt werden. Die Fahrbahnerhöhungen sind von „Kostenlose Hundekotsäckchen gibt es im Rathaus und an den Sackspende-Stationen“ Ein weiteres Thema ist der Hundekot: Niemand – auch kein Hundebesitzer – freut sich über Hundekot auf Gehwegen. Kinder, Fußgänger, Kinderwagen, Rollstuhlfahrer, sie alle „tappen“ früher oder später in solche „Fallen“. Auch Hundekot auf Wiesen und Feldern, die landwirtschaftlich genutzt werden, ist ein massives Problem. Im Lauterachfenster wurde bereits darauf hingewiesen, dass durch Hundekot verunreinigtes Futter von den Tieren nicht gefressen wird. Von den Landwirten wurde daher wiederholt gefordert, den Leinenzwang massiv auszuweiten. Hundebesitzer werden gebeten, die kostenlosen Hundekotsäckchen zur Entsorgung des Kots zu verwenden. Die Säckchen gibt es im Rathaus oder bei den Sackspende-Stationen. Es ist vorgesehen, in nächster Zeit mehrere solche Sackspender aufzustellen. I m Bereich der Kreuzung Karl-Höll-Straße und der Schulstraße sowie beim Terminal V der Firma Hefel-Bau auf der Wolfurterstraße sind zwei Fahrbahnerhöhungen – sogenannte Anrampungen – errichtet worden, die den Verkehr verlangsamen sollen. Dies dient in erster Linie zur Sicherheit der schwächeren Verkehrsteilnehmer wie Radfahrer und Fußgänger. Die Anrampung auf der Karl-Höll-Straße erstreckt sich über den gesamten Kreuzungsbereich, auf der Wolfurterstraße im Bereich eines Fußgängerübergangs. Die relativ breiten Erhöhungen sind für die Autofahrer angenehmer zu überfahren als schmale Fahrbahnschwellen. Geschwindigkeitsmessungen haben gezeigt, dass gerade in diesen beiden Bereichen die zugelassene Höchstgeschwindigkeit von 40 Kmh oft zum Teil erheblich überschritten worden ist. Dies führte auch zu massiven Beschwerden der Anrainer. „Bei angemessener Geschwindigkeit besteht keine Gefahr für Schäden am Fahrzeug “ einem Verkehrsplaner konzipiert und so gemacht worden, dass bei angemessener Geschwindigkeit keine Gefahr für Schäden am Fahrzeug besteht. Fahrversuche haben sogar gezeigt, dass die Rampen auch mit höherer Geschwindigkeit schadlos überfahren werden können, für den Fahrer allerdings ein äußerst unangenehmes Gefühl. Die Maßnahmen zeigen bereits erste positive Wirkungen. Bei der letzten Geschwindigkeitsüberwachung am 8.7.2006 wurde eine massive Reduzierung der Übertretungen festgestellt. www.lauterach.at fenster 9 Aus der Gemeinde Fritz Kohlhaupt u. Hans Werner Lampert als Grillmeister Familie Ostwald mit Hr. Berghold (links) Frau Blanka Böhler mit ihren Angehörigen 30 Jahre „s’Grillfäscht“ im Seniorenheim S eit rund 30 Jahren gibt es das „Grillfäscht“ im Seniorenheim Lauterach, das einmal jährlich von Fritz Kohlhaupt für die Bewohner und deren Angehörige organisiert wird. Auch Martha Vogel und Walter Pfanner sind seit Jahren dabei. Im Juli war es wieder einmal soweit. Bei herrlichem Sonnenschein konnten sich die geladenen Gäste über ein gelungenes Fest freuen. Wie immer wurden alle Kuchen, Getränke und das Bratgut mit Beigabe von den drei Organisatoren gesponsert. Auch zusätzliche fleißige Helfer für Ausschank und Abwasch wurden von ihnen organisiert. 10 Neben den zahlreichen Angehörigen konnten auch Bürgermeister Elmar Rhomberg mit seinem Töchterchen und Altbürgermeister Elmar Kolb begrüßt werden. „Alle Speisen und Getränke wurden von den Organisatoren gespendet“ Ein herzliches Dankeschön von den Bewohnern des Seniorenheimes auf diesem Wege an die Organisatoren. fenster Aus der Gemeinde CRESCENDO IM SENIORENHEIM Musikalischer Besuch im Seniorenheim Eine fröhliche Sommerstunde erlebten die Heimbewohner mit den Mitgliedern des Vokalensembles „Crescendo“. Auch Sozialreferentin Barbara Draxler und Heimleiter Georg Csaszar ließen sich von den heiteren Liedern und besinnlichen Texten mittragen. Ganz besonders freuten sie sich, als ihre Schützlinge spontan in den Gesang miteinfielen, wenn vertraute Lieder aus der Jugendzeit erklangen. Englisch für Kinder „English for children“ ist ein ausgeklügeltes, aufbauendes Lern- Spielprogramm und kann weitaus mehr als Kindern ein paar Liedertexte, die Zahlen von eins bis zehn oder die Farben auf englisch beizubringen. Dank ausgebildeter Lehrerinnen mit englischer Muttersprache, die über Jahre hindurch von erfahrenen und sachverständigen Trainern im EFC-Programm geschult wurden, erlernen Kinder ein akzentneutrales perfektes Englisch. Da mit den Kindern von der ersten Stunde an ausschließlich ein gepflegtes Englisch gesprochen wird, erlernen sie in dieser Sprache zu kommunizieren, ähnlich dem Prozess der Aneignung ihrer Deutschkenntnisse. Trotz allem kann eine Fremdsprache nicht von heute auf morgen erlernt werden. Deshalb findet der Unterricht auch zweimal pro Woche statt, wozu die Eltern ihre Kinder möglichst im besten Lernalter zwischen vier und sechs Jahren anmelden und bis zum Eintritt in die fünfte Schulstunde belassen sollten. Es ist bekannt, dass sich bei Kindern, die sich mit einer Fremdsprache beschäftigen, das Konzentrationsvermögen um ein Vielfaches steigert und sie aus der Fertigkeit Englisch verstehen und sprechen zu können eine überdurchschnittliche Selbstsicherheit ziehen, die sich mit großer Wahrscheinlichkeit auch auf andere Schulfächer abfärben wird. Mit Kursangeboten im Vorarlberger Oberund Unterland halten sich die Fahrtwege der Eltern in Grenzen und auch die Kurskosten von € 10.50 pro Unterrichtseinheit sind äußerst gering gehalten. Mit dankbarem Applaus wurden die Sänger und Sängerinnen verabschiedet, die gerne versprachen, zur Weihnachtszeit wiederzukommen. „Mit den Kindern wird ab der ersten Stunde ausschließlich Englisch gesprochen“ Für Kinder, die bereits älter sind und schon in die 4. Klasse VS kommen, besteht die Möglichkeit, sich mit dem Kursangebot „EnglishOne“ auf die fünfte Schulstufe vorzubereiten. Dieser Kurs findet nur einmal pro Woche statt und ist zusätzlich auch unter Einbindung der englischen Schulbücher, schulbegleitend ab der 5. Schulstufe ausgelegt. Warten Sie nicht bis Sie von anderen hören warum manche Schüler in Englisch brillieren. Treffen Sie Ihre Entscheidung jetzt und erleichtern Sie Ihrem Kind die Zukunft. Kursbeginn Sept./Okt. 06, Kursende Juni 07. Info und Anmeldung bei: English Language Centre Bahnhofstr. 9, 6700 Bludenz Tel.: 05552 67706, Fax: 67706-9 e-mail: english.leidinger@aon.at http://www.englishforchildren.at V.l.n.r. hintere Reihe: Georg Csaszar (Heimleiter) und Barbara Draxler (Gemeinderätin für Soziales und Gesundheit); die Mitglieder des Vokalensembles „Crescendo“. Margareta Lang (Lauterach), Resi Riesner (Hard). Vorne: Ernst Bildstein (Lauterach) und Barbara Brugger (Bregenz); Waltraud Gojo (Bregenz) und Paul Martin (Lauterach). fenster 11 Aus der Gemeinde Gute Obsternte wird erwartet Die Streuobstinitiative Hofsteig übernimmt Hochstammobst um 14 Cent per Kilo Dieser Apfelbaum an der Hoheneggerstraße stand heuer in wunderbarer Blüte Dr. Richard Dietrich und Robert Hasler aus Wolfurt warten dringend auf Streuobst D as heurige Jahr verspricht eine gute Obsternte. Die Lager sind leer und die Verkaufsstellen der Streuobstinitiative warten schon auf den neuen Saft. Die schwierige Situation mit dem Feuerbrand hat die Bewirtschafter in Atem gehalten. Umso mehr darf man sich hoffentlich über gute Erträge freuen. Seit 2001 verwertet die Streuobstinitiative Hofsteig Obst von Hochstämmen aus Lauterach und Umgebung zum attraktiven Preis von 14 Cent per Kilo für ihre Mitglieder. Der Mitgliedsbeitrag beträgt EUR 8,pro Jahr und wird vom Obstertrag abgezogen. Die Aufnahme erfolgt unbürokratisch bei der ersten Anlieferung (Götze Heustadel, Wolfurterstraße 8). „Im letzten Jahr haben wir wieder nicht die gewünschte Menge an Äpfeln bekommen. Trotz der offenkundigen Nachfrage bleibt zuviel Obst am Boden liegen. Irgendwie sollte es gelingen, das Obst aufzulesen. Vielleicht wäre das ein Zusatzverdienst für engagierte Jugendliche? Wer Bäume hat und das Obst nicht braucht, bitte bei uns 12 melden. Wir vermitteln gerne an Interessierte weiter“, so Dr. Richard Dietrich. Was den Hofsteiger Direktsaft aus Äpfeln und Birnen von vielen anderen Getränken abhebt, ist neben den wertvollen Inhaltstoffen die regionale Herkunft und die Machart: • 100 Prozent Saft mit Obst aus Vorarlberg! • Kein Konzentrat – sondern direkt gepresst! • Nur Obst von Hochstammbäumen! • Mehr bäuerliche Wertschöpfung durch einen fairen Aufpreis! In Lauterach bieten Adeg Daniel, Spar Hutter, Spar Lerchenauerstraße und BayWa die Säfte in der 0,75 l und 1 Liter Glasflasche oder im 5 Liter Einweg-Karton ab Ende September wieder an. „Wer Bäume hat und das Obst nicht braucht, bitte melden!“ Brauchen Sie Obst zum Mosten oder Brennen? Die Streuobstinitiative kann bei ausreichender Anlieferung die gewünschten Qualitäten für Sie aussortieren und bereitstellen, auch reinsortig! Anfragen werden gerne beantwortet unter saft@nle.at oder Telefon 05574/63929. Spezielle Preise und Zustellservice für Wiederverkäufer, Hofläden und Gastronomie werden angeboten. Der Dank gilt der Marktgemeinde Lauterach für ihre Unterstützung. Helfer für die ehrenamtliche Obstannahme sind willkommen. Streuobstiniative Hofsteig Anlieferung Äpfel und Birnen von Hochstammbäumen ab 20. September jeden Mittwoch 16.00 – 18.30 Uhr beim Götze-Stadel Wolfurterstraße 8 Preis: 14 Cent per Kilo Mitgliedsbeitrag pro Jahr: 8,-- Euro (wird bei der Obstanlieferung abgezogen) fenster Aus der Gemeinde Im „Käferle“ und der „Rappelkiste“ geht es rund Kleinkindbetreuungseinrichtungen in Lauterach BITTE BEACHTEN! Das muss nicht sein! Liebe Reiterinnen und Reiter, diese Aufnahme wurde am 31. Juli am Gerberweg gemacht. Die „Rossbollen“ versperrten den Radfahrern und Fußgängern den Weg fast gänzlich. In solchen Fällen wäre es angebracht, das Hindernis zu entfernen. Meinen Sie nicht auch? Im „Käferle“ und in der „Rappelkiste“ werden ab September 106 Kleinkinder aus Lauterach betreut und ihrem Entwicklungsstand entsprechend gefördert und gefordert. Die Marktgemeinde Lauterach bietet Eltern zwei verschiedene Kleinkindbetreuungseinrichtungen für Kinder von eineinhalb bis vier Jahren an. Im „Käferle“ und in der „Rappelkiste“ werden die Kinder ihrem Alter entsprechend gefördert und gefordert. Fantasie, Kreativität, Tatendrang, Ideenreichtum, Begeisterungsfähigkeit und vieles mehr können sie dabei ausleben. Die Kinder haben Gelegenheit bei freiem Spiel und freiem Werken ihre Persönlichkeit zu entfalten und soziales Verhalten zu üben. Es wird gesungen, vorgelesen, gemalt, geknetet, gelärmt, musiziert und mit verschiedenen Materialien gewerkt. Das gemeinsame Tun steht im Mittelpunkt aller Aktivitäten. Die Gruppen mit je 12 bis 14 Kindern werden von zwei pädagogisch erfahrenen und ausgebildeten Spielgruppenbetreuerinnen geführt. Bei Bedarf werden Integrationsgruppen für behinderte und nichtbehinderte Kinder eingerichtet. Genaue Informationen und Anmeldung bei Frau Daniela Fink Tel.: 05574/6802-15 od. 0664/2052973 oder daniela.fink@lauterach.at. Falsches Verhalten auf den Sandplatten Auf einer Hinweistafel steht es: Die Sandplatten, ein unterirdischer Gebirgszug, der im Flussbett der Bregenzerach sichtbar wird, wurde zum Naturdenkmal ernannt. Es ist verboten, auf den Sandplatten Grill- oder Lagerfeuer zu entfachen. An einer Stelle wurden sogar Steine aus den Sandplatten herausgeschlagen. Solche Beschädigungen sind nun wirklich nicht notwendig und sind zum Erhalt des Naturdenkmals strengstens verboten. Factbox Käferle Alter der Kinder: 1,5 bis 4 Jahre Aufnahmekriterium: Arbeitsnachweis der Mutter Wohnsitz oder Arbeitsstelle in Lauterach Öffnungszeiten: Montag – Freitag von 7.15 Uhr – 13 Uhr Monatstarif: 2 Tage/Woche € 78,00; 3 Tage/Woche € 108,00, 4 Tage/Woche € 138,00, 5 Tage/Woche € 168,00 Pro Mittagessen € 3,70, Bastelbeitrag € 12,00 pro Semester Geschlossen: Weihnachtsferien und vier Wochen in den Sommerferien Auf diese Missbräuche wies ein aufmerksamer Mitbürger hin. Die Sicherheitsorgane werden, falls sie auf ihren Patrouillengängen solche Missbräuche feststellen, konsequent Strafen verhängen. Factbox Rappelkiste Alter der Kinder: 2,5 bis 4 Jahre Aufnahmekriterium: Wohnsitz in Lauterach Öffnungszeiten: Montag – Freitag von 7.30 Uhr – 12.30 Uhr und Montag – Mittwoch 13.45 Uhr – 16.45 Uhr Kosten: 1 Vormittag (bis 11.30 Uhr) oder 1 Nachmittag pro Woche: € 25,00 im Monat 1 verlängerter Vormittag (bis 12.30 Uhr) pro Woche: € 29,00 im Monat 2 Vormittage (bis 11.30) oder 2 Nachmittage pro Woche: € 43,00 im Monat 2 verlängerte Vormittage (bis 12.30) pro Woche: € 51,00 im Monat Bastelbeitrag € 7,00 (2 Tage) oder € 5,00 (1 Tag) pro Semester Geschlossen: alle Schulferien www.lauterach.at fenster 13 Aus der Gemeinde Großartiges Musical im Hofsteigsaal Das Musical „Die Hexe Hukla“ von Ursula Fulterer – Lehrerin an der Volksschule Lauterach – Dorf begeisterte Pünktlich zum Schulschluss veranstaltete die 3b Klasse unter der Leitung ihrer Lehrerin Ursula Fulterer ein beeindruckendes Musical. Das Musical handelt von Ungerechtigkeit, Ausgrenzung und Versöhnung. Die kleine Hexe Hukla reist mit ihrer Freundin Jenni und dem frechen Jungen Martin nach England. Dort müssen sie ein großes Abenteuer bestehen, bei dem sie sich näher kennen lernen. Die Kinder der 3b Klasse spielten mit viel Begeisterung und großer Freude. Das Thema Versöhnung war nicht nur auf der Bühne spürbar, es übertrug sich auch auf die ganze Klasse. Ursula Fulterer, die Text und Musik selbst schrieb, ist es gelungen, ihre Schüler für dieses aktuelle Thema zu sensibilisieren. Ihr schauspielerisches Können zeigten: Anna Lena Seeber, Sandra Mainetti, Valentin Zech, Felix Matt, Pius Ammann, Gil Grassmann, Jan Rettenbacher, Julian Longhi, Maximilian Pfanner und viele andere. Große Freude am Musical zeigten unter anderem Bürgermeister Elmar Rhomberg, Direktorin Karin Flatz, Altbürgermeister Elmar Kolb und die ehemalige Direktorin Rosemarie Schwärzler. Eine kleine Reise durch das Weltall Die unendlichen Entfernungen des Weltalls können Besucher nun im Dornbirner Messepark erleben. Eine Physik-Wahlpflichtfachgruppe des BORG Lauterach hat unter der Leitung von Prof. Manfred Huber den ersten realen Planetenweg Vorarlbergs geplant und umgesetzt. Mit Plakaten und einer Powerpoint-Präsentation können weitere Informationen abgerufen werden. Im Maßstab 1 zu 4 Milliarden werden dabei die inneren Planeten des Sonnensystems (Merkur, Venus, Erde und Mars) dargestellt. In diesem Maßstab ist die Sonne 35 Zentimeter, die Erde rund drei Millimeter groß und bereits 37 Meter entfernt. Der äußerste Planet unseres Sonnensystems, Pluto, liegt auch bei diesem Maßstab bereits rund 1,5 Kilometer von der Sonne entfernt und würde sich beim Pflegeheim an der Höchsterstraße befinden. Der Aufbau des Planetenweges wurde von Dr. Robert Seebacher initiiert, die Ausstellung ist noch bis mindestens Ende September gratis zu besichtigen. 14 Prof. Manfred Huber (Mitte) mit Planetenweg-Besuchern fenster Aus der Gemeinde WWF-Projekt am Borg D ie 6c des BORG Lauterach untersuchte in den Monaten Mai und Juni 2006 im Rahmen des grenzüberschreitenden Schulprojekts „Artenvielfalt des Alpenrheins“ unter der Leitung des WWF Graubünden das Natura2000Gebiet „Bregenzerachmündung – Mehrerauer Seeufer“. An diesem Projekt beteiligten sich sechs Oberstufenklassen aus drei Ländern (Schweiz, Liechtenstein, Österreich), um in Form eines Wettbewerbs die Lebensraumvielfalt und Artenfülle, aber auch die ökologischen Defizite des Alpenrheins zu dokumentieren. Schüler der 6c bei der Untersuchung des Strandrasens Lee-Roy Begle mit einem jungen Wasserfrosch. Umweltzeichen für Schulen Am 7. Juni 06 fand die Überprüfung der Erfüllung der Kriterien des österreichischen Umweltzeichens an der Hauptschule statt. Hier ein Auszug aus dem Prüfungsprotokoll von Prof. Mag. Manfred Sparr: „Abschließende Beurteilung – Allgemeine Beurteilung“ Die Hauptschule Lauterach ist zweifellos eine würdige Trägerin des UZSB (Umweltzeichen für Schul- und Bildungseinrichtungen). Dies zeigt eindrucksvoll das Prüfergebnis, alle Kriterien wurden größtenteils mühelos erfüllt. So wären zum Beispiel noch weit mehr Punkte im Rahmen der Zusatzinitiativen möglich gewesen. Im Rahmen der ausführlichen Prüfung (über 62 Kriterien wurden vertieft geprüft) der Unterlagen, der Begehung, der Interviews und den informellen Gesprächen, hatte ich immer den Eindruck, dass für diese Schule die Erfüllung der Kriterien nicht nur für das Umweltzeichen wichtig ist, sondern das Schulleben positiv beeinflusst. Für die Menschen in der Hauptschule Lauterach ist nicht nur ökologisches, soziales und wertorientiertes Verhalten ein Unterrichtsprinzip, sondern auch seit sieben Jahren ist der vernetzte Unterricht ein zentrales Thema. Die positiven Einflüsse dieser innovativen Unterrichtsmethode sind in der Erfüllung vieler Kriterien des Umweltzeichens durch die Hauptschule Lauterach und vor allem in der professionellen Teamarbeit des Umweltteams erkennbar.“ Das Umweltzeichen wird für jeweils 4 Jahre verliehen. Die Übergabe des Umweltzeichens an die Schule erfolgt am 11. Sept. 06 um 10 Uhr 30 durch den Bürgermeister in der Hauptschule. www.umweltzeichen.at Aus der Gemeinde Hüttenzauber am Bödele Reise mit der „Zeitmaschine“ in die Antike Trinken des Zaubertrankes für das Hinkelsteinwerfen Spaziergang zum See, wo Floße gebaut wurden Zum dritten Mal fand im Zuge des Lauteracher Kindersommers der dreitägige Hüttenzauber in der Lauteracher Schihütte auf dem Bödele statt. 27 Lauteracher Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren, drei Betreuerinnen und zwei Köchinnen waren im Sommer drei Tage auf dem Bödele, um gemeinsam regenreiche Tage und kurze Nächte zu verbringen. Der Hüttenzauber stand unter dem Motto: „Eine Zeitreise“. Am ersten Tag besuchten die Kinder mit der Zeitmaschine Asterix und Obelix in der Antike. Es gab Wettspiele, wie zum Beispiel Armdrücken, Schubkarrenfahren und natürlich Hinkelsteinwerfen. Am nächsten Tag ging die Reise zu den Cowboys und Indianern. Leider war das Wetter regnerisch. Nach einem kurzen Spaziergang zum See, an dem die Kinder ein Floß bauen durften, waren sie den ganzen Tag mit dem Anfertigen der Kostüme für die Indianer beschäftigt. Natürlich gab es ein Lagerfeuer, um das gemeinsam gesessen und gesungen wurde. Zu späterer Stunde wurde ein Nachtspaziergang organisiert: Mit Taschenlampen und weichen Knien wurde die Umgebung bei Dunkelheit erkundet. Am letzten Tag wurde nach dem Frühstück der Rucksack gepackt und der Schlafsack zusammengerollt. Gott sei Dank hatte der Wettergott an diesem Tag ein Einsehen, und die Kinder konnten in den Wald, um eine Hütte zu bauen. 16 fenster Aus der Gemeinde 25 Jahre Landtag – Hauptschüler erforschen Landtagsgeschichte Schülerinnen und Schüler der Hauptschule erforschten die Grundlagen der Demokratie in der Antike und in Vorarlberg A m 19. Juni präsentierten die Schülerinnen und Schüler der 4c Klasse der HS Lauterach die Ergebnisse ihrer Forschungen zum Jubiläum 25 Jahre Neues Landhaus in Bregenz. Der Vorarlberger Landtag hielt dort am 14. Oktober 1981 seine erste Sitzung ab. Der Landtag wird dieses Jubiläum im Herbst mit einer kleinen Ausstellung zur Geschichte des Landhausbaues feiern. Die Schülerinnen und Schüler der 4c Klasse haben einen Teil dieser Ausstellung mitgestaltet. Im Zuge eines Unterrichtsprojektes mit dem Titel „Demokratie lernen“ erarbeiteten sie zwischen März und Mai die historischen Grundlagen der Demokratie in der Antike und in Vorarlberg, befragten Politiker des Jahres 1981 über die Geschichte des Landhausbaues und erarbeiten einen Ver- gleich der Situation der Vorarlberger Jugend im Jahre 1981 und 2006. Daraus entstand ein Film und zahlreiche Poster, die in der Herbstausstellung öffentlich gezeigt werden. Selbst dem ORF war dieses Thema einen Bericht wert. So wurden alle Beteiligten interviewt und der Bericht wurde in der Sendung „Kultur nach Sechs“ am selben Tag ausgestrahlt. Recht herzlich bedankten sich die Schülerinnen und Schüler mit Andrea Burtscher und Roland Maier als Lehrpersonen bei Herrn Dr. Wolfgang Weber vom Vorarlberger Landesarchiv, der dieses Projekt initiierte, begleitete und durch seine kompetente und humorvolle Art politisches Wissen vermittelte. „Daraus entstanden zahlreiche Poster, die in der Herbstausstellung gezeigt werden“ Bewundert haben Landtagsvizepräsidentin Dr. Bernadette Mennel, Bürgermeister Elmar Rhomberg, Alt-Landesrat DI Karl Werner Rüsch, Frau Katharina Pfanner, Obfrau des Ausschusses Jugend, Familie und Frauen, Jugendkoordinatorin Manuela Preuß und die zahlreich erschienenen Eltern und Gäste die Werke der Schüler. www.vobs.at/hs-lauterach fenster 17 Aus der Gemeinde Streichen, sprühen, schrauben – der neue Jugendtreff entsteht … Die Jungs besorgen sich die Baumaterialien Die Gestaltung wird besprochen Schritt für Schritt entstand ein neuer Jugendtreff mit einem neuen Konzept und neuen Gesichtern. Seit März 2006 sind die Jugendlichen in den Prozess „Neuaufbau des Jugendtreffs in Lauterach“ eingebunden. Die räumlichen Veränderungen gingen zügig voran: Wände wurden neu gestrichen, Bar und Kästen neu gestaltet, eine neue Küchenzeile eingebaut und Workshops wie Gestalten von Graffititafeln, Neuüberziehung des Billardtisches oder Zusammenschrauben und Bemalen von Sitzwürfeln wurden mit den Jugendlichen durchgeführt. Den engagierten jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wurde in ihrer Kreativitäts- und Ideenvielfalt keine Grenze gesetzt. Viele Arbeitsstunden wurden von den Jugendlichen mitabgedeckt um einen neuen, attraktiven Platz für die 13- bis 17jährigen entstehen zu lassen. „Ein Platz, an dem Jugendliche einfach nur „jugendlich“ sein dürfen.“ Gleichzeitig wurde auch das ursprüngliche Konzept überdacht: Jugendliche sollen nicht nur in den Jugendtreff kommen, um ihre Freizeit unter Aufsicht zu verbringen, sondern sie sollen auch miteingebunden werden. Beides wird von den Betreuungspersonen angeboten. Entsprechende Angebotsvielfalt soll Jugendliche dazu motivieren, im Jugendtreff aktiv zu sein und sich einzubringen. Workshops werden stattfinden und Fachpersonen, die Jugendliche über Rechte und Pflichten, Sucht oder Aufklärung informieren, werden anwesend sein. Ein buntes Programm ist geplant, damit Abwechslung garantiert werden kann. Neben Tischfussball und Darts wurde das Angebot durch einen Billardtisch erweitert, welcher zusammen mit den Jugendlichen restauriert worden ist. „Ein Ziel für uns muss es sein, den Jugendlichen einen Platz zu bieten, an dem kein Konsumzwang herrscht, an dem sie unter sich sein können, an dem sie ihre Freunde treffen können oder einfach nur „jugendlich“ sein dürfen“, so Jugendkoordinatorin Manuela Preuß. Ab 12. September 2006 wird der Jugendtreff jeweils Dienstags von 17.00 bis 20.00 Uhr und Mittwochs von 15.00 bis 18.00 Uhr für die Lauteracherinnen und Lauteracher (13- 17 Jahre) zugänglich sein. Simon Kresser – neuer Jugendbetreuer Nachdem sich die Renovierarbeiten im Jugendtreff ziemlich dem Ende zugeneigt hatten, hat Michael Prein die Stelle als Jugendbetreuer aus persönlichen Gründen nach kurzer Dienstzeit wieder aufgeben müssen. Simon Kresser hat seine Nachfolge angetreten und wird zusammen mit der Jugendkoordinatorin Manuela Preuß den Treff führen. Simon Kresser freut sich auf die Arbeit mit den Jugendlichen in Lauterach: „Ich bin in einem Beschäftigungsausmaß von 20 Prozent angestellt und kann somit die Arbeit hervorragend mit meinem Sozialarbeitsstudium an der Fachhochschule verbinden.“ Simon konnte in den letzten sechs Semestern einige theoretische Erfahrungen sammeln sowie sich in diversen Praktikas weiterbilden. Sein Studium führte ihn unter anderem auch einige Monate nach England, wo er sich zusätzlich auf Jugendarbeit spezialisierte. Zuvor absolvierte er den Zivildienst bei der Lebenshilfe und arbeitete nach der Matura als Bauhelfer, um Arbeitspraxis zu erhalten und praktische, handwerkliche Fähigkeiten zu erlernen. „Wir laden alle Jugendlichen ein, sich am Wiederaufbauprozess der Offenen Jugendarbeit in Lauterach zu beteiligen und freuen uns schon auf eure Ideen und Vorschläge, sowie auf eine aktive Mitarbeit“, so die Aussage von Simon Kresser und Manuela Preuß. Aus der Gemeinde Matura am Borg Lauterach 8a-Klasse 1. Reihe: HR. Dir. Mag. Greußing Armin, Keckeis Julia, Gasser Miriam Magdalena, Jukic Amila, Dünser Daniela, Widmann Dina Maria, Reiter Daniela, Kessler Julia Katherina, Reichart Eva, KV Mag. Jäger Renate 2. Reihe: Cantner Friederike, Wallenta Simone, Trotter Patrick, Ambrosig Jasmin, Dalfollo Dominik, Flatz Anna 3. Reihe: Presslaber Florian, Steinrück Sabrina Nicola, Kussian Carmen, Pallestrang Christina, Andorfer Lukas 8b-Klasse 1. Reihe: KV Mag. Mangold Christiane, Seeberger Lena, Schwabe Karla, Theurl Maria, Blaser Sarah, Köppel Eva-Maria, Miladinovic Katarina, Peer Sarah, Kleiser Stefanie, HR Dir. Mag. Greußing Armin 2. Reihe: Rinderer Christina Iris, Schiener Sebastian, Rohner Christoph, Ploss Michael, Wirtitsch Michaela, Tomaselli Urs Christoph 8c-Klasse 1. Reihe: KV Mag. Berger Isabella, Pfisterer Ramona Sophie, Forster Karin, Irmak Meral, Heinek Sabrina, Polanz Markus, Emerich Raphael, Dietrich Johannes, HR Dir. Mag. Greußing Armin 2. Reihe: Haider Andreas, Trippolt Julius, Tomaselli Julian, Can Hakan, Tanriverdi Emir, Zuder Pablo 3. Reihe: Schaupper Martin Cornelius, Walch Martin, Walch Sebastian, Pflüger Walter, Walser Philipp Tobias Matura am BORG Lauterach im Haupttermin 2005/2006 53 SchülerInnen aus drei achten Klassen waren zur schriftlichen Matura zugelassen. Die 4 bzw. 5-stündigen Klausurarbeiten wurden von 8. bis 12. Mai in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch, Französisch und Latein, im naturwissenschaftlichen Zweig auch in den Fächern Biologie und Physik abgehalten. Vom 19. bis 27. Juni fanden unter dem Vorsitz von Fachinspektorin Dr. Christine Schreiber (8a), Dir. Mag. Harald Walser (8b) und Fachinspektor Mag. Theo Lang (8c) die mündlichen Prüfungen statt. Die Matura mit „Ausgezeichnetem Erfolg“ bestanden haben: 8a-Klasse: Dünser Daniela, Pallestrang Christina, 8b-Klasse: Blaser Sarah, 8cKlasse: Dietrich Johannes, Zuder Pablo Die Matura mit „Gutem Erfolg“ bestanden haben: 8a-Klasse: Kessler Julia, Presslaber Florian, Trotter Patrick, Wallenta Simone, 8bKlasse: Wirtitsch Michaela, 8c-Klasse: Schauper Martin, Walch Martin Weitere 32 Kandidaten haben die Matura bestanden, 5 müssen im Herbst zum 1. Nebentermin noch einmal antreten. fenster 19 Aus der Gemeinde „Mehr Spaß mit Maß“ zieht Kreise Die Vereine haben zugesichert, keine Alkopops bei Veranstaltungen und in ihren Clubräumen auszuschenken Mädels bei der Jugend-Drink-Verköstigung I n Zusammenarbeit mit den Gemeinden Bildstein, Buch, Kennelbach, Schwarzach und Wolfurt werden auch in Lauterach seit über zwei Jahren konkrete Schritte gegen den übermäßigen Alkoholkonsum von Jugendlichen gesetzt. Im April 2004 wurde allen Bürgermeistern das Projekt „Mehr Spaß mit Maß“ im Detail vorgestellt. Damals bekannten sich alle einstimmig dazu, gemeinsam gegen den unkontrollierten Alkoholkonsum Jugendlicher aufzutreten. So wurde das Projekt auch in die jeweiligen Ausschüsse gebracht und als Empfehlung an die Gemeindevorstände weitergegeben. Finanzielle Mittel wurden zur Verfügung gestellt und regionale bzw. überregionale Arbeitsgruppen geschaffen. Seitdem ist einiges passiert: „Mehr Spaß mit Maß“ wurde im Schulbereich vorgestellt. Die Vereine haben mit Unterschriften „Alkoholprävention ist für Menschen aus unterschiedlichsten Bereichen wichtig.“ zugesichert, keine Alkopops bei Veranstaltungen und in ihren Clubräumen auszuschenken. Im Bereich Jugendarbeit wurden immer wieder Signale in Richtung Bewusstseinsbildung gesetzt (alkoholfreie Cocktailbar, Workshops mit Jugendlichen zum Thema Alkohol), Elternvereine schafften durch Informationsveranstaltungen Bewusstsein, Großveranstaltungen in der Region wurden mit Werbematerial und Bändern zur Alterskontrolle versorgt, Gastronomen wurden besucht, um einen gemeinsamen Jugenddrink für die Region zu thematisieren und auf die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes aufmerksam zu machen. Mitte Mai 2005 fand eine gemeinsame Zwischenbilanz in Kennelbach statt, die dazu dienen sollte, alle Betroffenen noch einmal auf die gemeinsamen Ziele aufmerksam zu machen. Durch das große Interesse der Besucher (der Schindlersaal war bis zum letzten Platz besucht) zeigte sich, dass Alkoholprävention für unterschiedlichste Menschen aus unterschiedlichsten Bereichen wichtig ist. Mit all diesen Aktionen wurden wichtige Schritte gesetzt, damit Jugendliche mit dem Thema Alkohol sensibler umgehen lernen. Diese neuen Impulse sollen auch weiterhin immer wieder aufgegriffen werden. Volksschule Lauterach-Dorf Informationen für den Schulbeginn: Montag, 11. September 8.45 Uhr Treffpunkt VS Lauterach-Dorf 9.00 – ca. 9.40 Uhr Messe, anschließend Begrüßung und erste Informationen in den Klassen ( bis ca. 10.00 / 10.30 Uhr, je nach Klasse ). Für die nichtkatholischen Kinder beginnt die Schule erst um 9.40. Am Dienstag beginnt der Unterricht um 8.00 Uhr, weitere Informationen erhalten Sie am Schulanfang in den Klassen. 20 fenster Aus der Gemeinde R I E D L E R FA S C H I N G S G I L D E Riedler Dämmerschoppen am Sternenplatz Die Riedler Faschingsgilde veranstaltete im Juni wie jedes Jahr ihren Dämmerschoppen auf dem Sternenplatz. Musikalisch gab die Gruppe „Alpenstarkstrom“ den Ton an und begeisterte das Publikum bis zum letzten Takt. So konnte auch ein kurzer Regenschauer zu später Stunde die Stimmung nicht trüben. Die große Gästeschar wurde von den Mitgliedern der Riedler kulinarisch bestens verwöhnt und wer sich noch einen gemütlichen Drink gönnen wollte, kam an der Bar voll auf seine Kosten. Das neu renovierte Klausurgebäude des St. Josefsklosters Das Kloster St. Josef lädt ein Nachmittag der Begegnung am Samstag, 2. September um 14 Uhr Die Renovierungsarbeiten am Klausurgebäude sind weitgehend abgeschlossen. Die Redemtoristinnen des St. Josefsklosters laden daher alle Freunde und Interessierten Mitbürger am Samstag, 2. September ein, sich dies anzuschauen. Es wird auch Gelegenheit geben, die renovierte Priesterwohnung im Gebäude Bundesstraße 40 zu besichtigen, bevor Herr Pfarrer Schneider in der darauffolgenden Woche einzieht. Er selbst wird an diesem Nachmittag wahrscheinlich anwesend sein. Der Nachmittag der Begegnung beginnt um 14.00 Uhr im Klostergarten mit der Segnung des neuen Aufzugs. Die Guta-Frauen werden wieder die Bewirtung übernehmen. Im Laufe des Nachmittags ist auch Gelegenheit mit Hilfe eines Videofilms (im Meditationsraum) mehr über die Ordensfamilie der Redemptoristen und Redemptoristinnen zu erfahren. Die Redemptoristinnen des St. Josefklosters freuen sich darauf, an diesem Nachmittag mit vielen Besuchern ins Gespräch zu kommen. Gottesdienst mit Herrn Pfarrer Bruno Schneider Am Sonntag 10. September um 11.00 Uhr wird Herr Pfarrer Bruno Schneider, nachdem er sich von seiner bisherigen Gemeinde in Dalaas verabschiedet hat, seinen ersten offiziellen Gottesdienst als neuer Hausgeistlicher des St. Josefklosters in der Klosterkirche feiern. Organist und Kirchenchor von Dalaas übernehmen die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes. Vortrag von Pater Wolfgang Bildstein, OFMCap, Salzburg: „Erfahrungen eines Gefangenenseelsorgers – seine Freuden und seine Belastungen“ Am Montag, dem 18. September um 19.30 Uhr möchte Pater Bildstein in seiner Heimatgemeinde Lauterach von seiner langjährigen Tätigkeit als Gefangenenseelsorger berichten, bei der er auf die Unterstützung und das Gebet vieler Menschen angewiesen ist. Die Bedeutung dieses Themas hat Papst Benedikt XVI. in seinem Gebetsanliegen für den Monat Juli 2006 so formuliert: „Dass die Öffentlichkeit dem Gefangenen auf der Suche nach Lebenssinn helfe.“ www.cssr.at/ossr Ein Dank gilt den umliegenden Anrainern für das Verständnis für diese Veranstaltung. „In diesem Sinne freuen wir uns, alle unsere Gäste bei unserem nächsten Dämmerschoppen begrüßen zu dürfen“, so die Riedler abschließend. fenster 21 Aus der Gemeinde Historisches – wie es einmal war Kernseife als Festiger Vor gut zwei Jahrzehnten, genau am 12. September 1985, brannte das Haus Nr. 6 an der Raiffeisenstraße. Franz Kosteinschek als Feuerwehrjubilar Die durch Brand und späteren Abbruch freigewordenen Grundflächen dienten 1988 der Friedhofserweiterung N ach seinen früheren Besitzern war es immer noch als das Büchele-Haus bekannt. Es waren einflussreiche Familien, die unter anderem der Gemeinde zwei Mal den Bürgermeister stellten. Auch der bekannte Universitätsprofessor und Publizist DDr. Herwig Büchele hat hier seine Wurzeln. Im Zimmer an der Ecke zur Schmiedgasse richtete Franz Kosteinschek 1920 sein Frisörgeschäft ein. Um seinen Namen rankte sich eine seltsame Geschichte: Er soll aus dem Geschlecht derer von Stein gekommen sein, allerdings von einem eher im Schatten stehenden Zweig. Da dieser Adelstitel also keine Bedeutung mehr hatte, habe er eines Tages um einen Scheck seinen Träger gewechselt: Kost ein - Scheck. Bewahrt blieben ihm aber für immer seine noble Art und sein feines Wesen. Er war ein sehr leutseliger Mann und die Wünsche seiner Kunden bedeuteten ihm viel. Er trug während der Arbeit stets eine weiße Frisörjacke mit Perlmut22 terknöpfen und legte Wert auf beste Produkte. So bezog er die Rasierseife von der Fa. Kielhauser aus Graz, dem Lieferanten der Wiener Staatsoper und verwendete nur Marderhaarpinsel bester Qualität. Seine Rasierschalen waren aus Porzellan und für jede Kundschaft lag eine feine Stoffserviette bereit. Nach dem Rasieren tupfte er die strapazierte Haut mit feinstem Reispuder auf einer Marabuquaste ab. Er soll auch schon Gesichtswasser verwendet haben. Widerspenstigen Haaren rückte er allerdings noch mit einer angefeuchteten Kernseife zu Leibe. Für die Wartenden legte er neben der Lokalpresse auch die Mecklenburger Fliegenden Blätter, eine bebilderte Kulturzeitung und die Wiener Illustrierte auf. Kosteinschek hielt seine Frisierstube anfänglich am Abend geöffnet, wann die Leute Zeit hatten. Tagsüber besuchte er seine Kunden zu Hause, darunter auch die Kranken. Der Müller aus der Lerchenau und andere, die weit in´s Dorf hatten, kamen am Sonntag vor der Kirche. Am Samstag wurden die Schulbuben „geschoren“. Kosteinschek war Mitglied des Handwerkervereins und der Ortsfeuerwehr und war besonders stolz auf die dort errungenen Medaillen. Während des Zweiten Weltkrieges fuhr der Frisör auf die Bitte des Herrn Primarius Dr. Vogel regelmäßig mit seinem Fahrrad in die Mehrerau, um im Sanatorium den Kranken seine Dienste anzubieten. Eines Abends wurde er auf dem Heimweg von einem Auto angefahren. Mit schweren Kopfverletzungen, die einen bleibenden Gehörschaden nach sich zogen, blieb er liegen. Fahrerflucht! Nach seiner Genesung besuchte er weiterhin seine treuesten Kunden zu Hause. Infolge seines Leidens vereinsamte aber der Mann zusehends. Die Frisörstube übergab er seinem Nachfolger Elfried Rümmele. Aus der Chronik des Handwerks von Elmar Fröweis fenster Aus den Vereinen Erfolgreiche Leistungswettbewerbe „trocken“ und „nass“ Einsatz der Feuerwehrgruppe beim Nassbewerb in Langen Die Wettbewerbsgruppe der Lauteracher Feuerwehr beim Feuerwehrfest in Schnepfau v.l.n.r. hinten: Jürgen Winder, Florian Ölz, Peter Fink, Markus Wirth, Matthias Stegmüller. Vorne: Markus Hauser, Christian Lampert, Andreas Ölz, Matthias Salzger A uch in diesem Jahr beteiligte sich wieder eine Abordnung der Ortsfeuerwehr Lauterach an Leistungswettbewerben. Unter der Leitung von Gruppenkommandant Jürgen Winder hatte sich eine bereits mehrfach bewährte Gruppe in zahlreichen Übungen auf die 55.Vorarlberger Feuerwehrleistungswettbewerbe im Juli in Schnepfau vorbereitet. Im Bewerb um das Bundesfeuerwehrleistungsabzeichen in Bronze konnte sie mit einem fehlerfreien Löschangriff einen Rang im vorderen Mittelfeld des über 50 Gruppen großen Teilnehmerfeldes belegen. Start, um ihr Können diesmal auch mit Wasser und entsprechender Zielsicherheit unter Beweis zu stellen. Trotz leichter Probleme beim Kuppeln der Saugleitung gelang es der Gruppe wieder, einen fehlerfreien Löschangriff auf die Bahn zu legen und auch diesen Bewerb erfolgreich zu absolvieren. www.feuerwehr-lauterach.at Die Gruppe trat zu den beiden Leistungswettbewerben in folgender Aufstellung an: Gruppenkommandant: Melder: Maschinist: Angriffstruppführer (1): Angriffstruppmann (2): Wassertruppführer (3): Wassertruppmann (4): Schlauchtruppführer (5): Schlauchtruppmann (6): Jürgen Winder Florian Ölz Markus Hauser Christian Lampert Peter Fink Andreas Ölz Markus Wirth Matthias Salzger Matthias Stegmüller Zwei Wochen später nahmen dieselben Leute an den 25. Nassleistungswettbewerben in Langen bei Bregenz teil. Schon in den frühen Morgenstunden standen sie am Aus den Vereinen Feuerwehr – Fahrzeugweihe und Tag der offenen Tür Der Festzug der Feuerwehr von der Pfarrkirche zum Gerätehaus Beim Tag der offenen Tür bei den Kindern sehr beliebt: Steigerfahrten in luftige Höhen Bürgermeister Elmar Rhomberg, Landesrat Erich Schwärzler, Landesfeuerwehrinspektor Ulrich Welte und Kommandant Alfred Stoppel bei der Schlüsselübergabe D en Höhepunkt der Feuerwehr Lauterach in diesem Jahr bildete zweifellos das zweitägige Fest im Juni mit der Weihe des neuen Tanklöschfahrzeuges und des Versorgungsfahrzeuges. Nach dem Festgottesdienst am Samstag Abend in der Pfarrkirche mit Feuerwehrkurat Pater Dominikus Matt führte der Festzug zur Nordseite der Volksschule Dorf, wo der Festakt zur Einweihung der beiden Fahrzeuge stattfand. Nach der feierlichen Einweihung durch Pater Dominikus, umrahmt durch die Bürgermusik Lauterach, konnte Bürgermeister Elmar Rhomberg zahlreiche Gäste begrüßen: Landesrat Ing. Erich Schwärzler, der die Grüße des Landes überbrachte, Landesfeuerwehrinspektor Ulrich Welte und Bezirksvertreter Bertram Leitner als Vertreter des Landesfeuerwehrverbandes, Mitglieder des Gemeindevorstandes und der Gemeindevertretung sowie Altbürgermeister und Ehrenbürger Elmar Kolb. In seiner Ansprache betonte der Bürgermeister, wie wichtig das Feuerwehrwesen für die Gemeinde ist und bekannte sich im Namen 24 „In den letzten sechs Jahren wurden drei Fahrzeuge angeschafft und ein neues Gerätehaus gebaut. “ der Gemeindevertretung durch den Bau des Gerätehauses und die Anschaffung von drei Fahrzeugen in den vergangen sechs Jahren zur örtlichen Feuerwehr. Landesfeuerwehrinspektor Welte bedankte sich bei der Gemeinde für die Anschaffung der neuen Fahrzeuge und betonte, wie wichtig eine gute Ausrüstung für die Vorarlberger Feuerwehren ist. Kommandant Alfred Stoppel konnte mit Freude Fahnenabordnungen zahlreicher Feuerwehren mit über 400 Feuerwehrmitgliedern in Lauterach willkommen heißen. Er bedankte sich im Namen seiner Wehrkameraden für die Übergabe der beiden neuen Fahrzeuge und versprach durch eine entsprechende Ausbildung seiner Mannschaft stets einen raschen und zielgerechten Einsatz der neuen Gerätschaften. Voll Freude konnte er dann im Kreise der anwesenden Gäste die Schlüssel für die neuen Fahrzeuge entgegen nehmen. Mit Stimmung, Show und bester Unterhaltung sorgte dann die Gruppe „Alpenstarkstrom“ in der übervollen erweiterten Fahrzeughalle für Feststimmung bis in die frühen Morgenstunden. Beim Tag der offenen Tür am Sonntag stand unter anderem eine Fahrzeug- und Geräteschau der Feuerwehr Lauterach im Mittelpunkt. Weiters gab es Vorführungen und Fahrten mit dem Steiger der Feuerwehr Wolfurt, ein Kinderprogramm, Fahrten mit den Feuerwehrautos, Zielspritzen und eine Hüpfburg sowie eine Fahrradregistrieraktion durch die Polizeiinspektion Lauterach. Die Gruppe Alpenstarkstrom sorgte beim Frühschoppen wiederum für Stimmung und Unterhaltung bis in den Nachmittag hinein. Die Ortsfeuerwehr Lauterach bedankt sich bei der Bevölkerung für den Besuch und für die tolle Unterstützung. www.feuerwehr-lauterach.at fenster Aus den Vereinen FEUERWEHR-WETTKAMPF Wettkampf der Feuerwehrjugend in Schnepfau Im Juli fanden in Schnepfau die landesweiten Leistungswettbewerbe der Vorarlberger Feuerwehrjugend statt. Die Feuerwehrjugend Lauterach nahm bei diesem Großereignis mit zwei Gruppen teil, um sich mit den anderen Nachwuchsfeuerwehren zu messen. Gut vorbereitet, durch 15 Wettkampfproben und einen Trainingswettbewerb in Klaus, stellte sich unsere Jugend diesem Wettkampf. Seniorenbund im Blumenpark Dehner in Rain Die Feuerwehrjugend holte Silber und Bronze in Schnepfau D er Tagesausflug führte den Seniorenbund Lauterach mit 70 Teilnehmern in den faszinierenden Blumenpark mit seinen weitläufigen Parkanlagen in beeindruckender Schönheit und abwechslungsreicher Gestaltung. Eine herrliche Blumenlandschaft begleitete die Besucher in die Galerie, der 15 Meter hohen Flaniermeile, die gleichzeitig das Glanzstück des Blumenparks ist. Die Parkanlage präsentiert sich auf sechs Hektar wie ein botanischer Garten. Dieser lädt zum Spaziergang ein und gibt viele Anregungen für den eigenen Garten. Der große Teich, der Rosenhof, Bauerngarten und Wasserfall sind besondere Anziehungspunkte. In der Dehner-Zentrale in Rain arbeiten 1000 Beschäftigte und sie ist der größte Arbeitgeber in der Blumenstadt Rain. Das Dehner-Filialnetz umfasst zur Zeit 89 Filialen in Deutschland und Österreich. Das gastronomische Angebot ist vielseitig. So werden im Blumen-Cafe-Restaurant mit Palmenhaus, Kaminstüberl und Gartenrestaurant die Besucher verwöhnt. Die Tillystadt Rain ist die drittgrößte Stadt im Landkreis Donau-Ries und zur Blumenstadt geworden – ein ideales Ausflugsziel für Blumen- und Gartenliebhaber. Graf Tilly wurde 1630 Generalissimus der kaiserlichen Truppen und war Feldherr im 30 jährigen Krieg. 1632 wurde er bei Rain am Lech tödlich verwundet und die Stadt Rain setzte ihm ein Denkmal, daher die Bezeichnung „Tillystadt“. Nach diesem interessanten Aufenthalt führte die Fahrt noch in die alte Reichsstadt Ulm. Das Ulmer Münster beeindruckte mit seinen gewaltigen Ausmaßen, wobei diese gotische Kirche den höchsten Turm der Erde mit 161 Metern aufzuweisen hat. Das Münster wurde 1377 begonnen und der Bau bis zum Jahre 1522 fortgeführt. Von 1469 bis 1474 wurde das Münster mit einem prachtvollen Chorgestühl ausgestattet. Im postmodernen „Stadthaus“ am Münsterplatz fand die Garten- und Kulturfahrt ihren gesellschaftlichen Abschluss. Die Schwierigkeiten der Hindernisbahn konnten unsere Jüngsten ohne größere Probleme meistern, ehe sie dann beim anschließenden Hürdenlauf mit Vollgas über das Leitergestell und andere Hürden noch wichtige Sekunden gutmachen konnten. Am Nachmittag wurde auf der Sommerrodelbahn am Hirschberg nochmals richtig Dampf abgelassen. Die erreichten Leistungsabzeichen in Bronze und Silber wurden dann am Sonntag durch Kommandant Alfred Stoppel an die stolzen Wettkämpfer verteilt. Der große Feuerwehrumzug, zum ersten Mal mit der eigenen Jugendfahne, rundete das gelungene Wochenende festlich ab. www.feuerwehr-lauterach.at Aus den Vereinen Helmut Boss Krankenpflegeverein: Unser Schwesternteam am Weg zur sommerlichen Teambesprechung v.l.n.r.: Schwester Susanne, Schwester Elisabeth, Schwester Katrin, Schwester Sabine und Schwester Sonja. Krankenpflegeverein Lauterach informiert Mobile Kinderkrankenpflege auch in Lauterach: Wenn ein schwerkrankes Kind, das medizinisch gesehen nicht unbedingt stationär im Spital verbleiben muss, daheim von qualifiziertem mobilem Personal betreut wird, bringt dem Kind das Verbleiben im gewohnten Familienumfeld zweifelsfrei einen enormen Gewinn an Lebensqualität. Zielgruppe der Mobilen Kinderkrankenpflege sind Säuglinge, Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr mit akuten oder chronischen Erkrankungen, Krebserkrankungen, frühgeborene, sterbende und tagesklinisch betreute Kinder sowie deren Eltern bzw. Bezugspersonen. Die speziell ausgebildeten Kinderkrankenschwestern können über den Krankenpflegeverein Lauterach angefordert werden, Voraussetzung ist die Mitgliedschaft im Verein. Der Mitgliedsbeitrag beträgt EUR 27,00, Zahlscheine liegen bei allen Lauteracher Banken auf. Gerne erhalten Sie auf telefonische Anfrage weitere Informationen (Telefon-Nr. 8 28 80) 26 Wechsel in der Vereinsführung und Pflegeleitung: Mag. Otto Galehr ist aus persönlichen Gründen am 8. Juni 2006 als Obmann zurückgetreten. Entsprechend den Statuten hat seine Stellvertreterin Heide-Ulla Drucker die Agenden als Obfrau für die laufende Periode übernommen. Obmann-Stellvertreter ist Albert De Donder. Der langjährige und allseits beliebte DGKP Helmut Boss ist mit Ende März in den verdienten Ruhestand getreten. In einer kleinen Feier mit dem Verein und den MitarbeiterInnen des Mohi wurde er mit den besten Wünschen für einen einerseits geruhsamen, andererseits vielfältig neu zu gestaltenden Lebensabschnitt verabschiedet. Die Pflegeleitung hat die DGKS Sabine Kriewel übernommen, gleichzeitig wurde auch mit DGKS Katrin Dallago eine neue Mitarbeiterin eingestellt. fenster Aus den Vereinen Über 900 SängerInnen in Lauterach Beim Landeswertungssingen waren 35 Chöre mit insgesamt 935 Sängerinnen und Sänger in Lauterach Auch Kinderchöre nahmen teil. Hier der Kinderchor Lauterach bei einer Pause im Hof der Schule Unterfeld Elmar Fröweis, Elmar Rhomberg und Peter Schertler informierten über das Wertungssingen in der Schule Unterfeld Ständchen im Foyer des Hofsteigsaales. Rechts der Leiter des Männerchores Lauterach Axel Girardelli D er Männerchor Lauterach wurde heuer vom Vorarlberger Chorverband mit der ehrenvollen Aufgabe betraut, das Landeswertungssingen am 24. und 25. Juni auszutragen und zu organisieren. Über viele Wochen hinweg zerbrachen sich die Verantwortlichen des Vorstandes des Männerchores Lauterach den Kopf, die Logistik über rund 35 Chöre, bestehend aus 18 Erwachsenenchören und 17 Kinder- und Jugendchören unter einen Hut zu bringen. Handelte es sich doch dabei um ein Sängeraufkommen von rund 935 Sängerinnen und Sängern! Nur durch eine akribisch genaue Planung und das hervorragende Timing ging alles glatt. Alle Chöre trafen sich im Hofsteigsaal. Beim Wer- tungssingen vor Juroren in der Schule Unterfeld konnten alle Chöre zum jeweils für sie vorgesehenen Zeitpunkt vor einer fachkundig und hochgradig besetzten Jury ihr Bestes geben. Der Männerchor Lauterach hatte für den Personentransport extra einen Shuttlebus organisiert, welcher im Abstand von 15 Minuten zwischen dem Hofsteigsaal und der Volksschule Unterfeld bis 20.00 Uhr im Einsatz war. Ein herzlicher Dank gilt daher auch dem BahnbusTeam. Wenn beim Männerchor Lauterach ein Fest geplant wird, dann in gewohnter Weise mit „vereinten Kräften“. Jedes Chormitglied wurde mit einer Aufgabe betraut und so konnte ein reibungsloser Ablauf der gesamten Veranstaltung während der zwei Tage gewährleistet werden. Bei traumhaftem Wetter und Temperaturen von über 32 Grad trotzte die gesamte Mannschaft der großen Hitze. Am Abend des 24. Juni war dann im vollbesetzten Hofsteigsaal die Prädikatsverleihung angesagt. Der Kinderchor Lauterach unter Leitung von Regine Sohm schnitt mit „sehr gutem Erfolg“ ab. Herzliche Gratulation! Am Vormittag des 25. Juni hielten dann die mit „Auszeichnung“ bestandenen Chöre im Hofsteigsaal eine Matinee ab. www.mc-lauterach.at fenster 27 Aus den Vereinen Sängerausflug an die Mosel Fahrt entlang der Mosel nach Bernkastel-Kues Choraufstellung in Bernkastel-Kues vor malerischer Kulisse N ach zwei strengen und erfolgreichen Vereinsjahren, in welchen der Männerchor Lauterach zwei Hofsteig Matineen, die „eigene“ 80-Jahrfeier samt Fahnenweihe, diverse Konzerte bis hin zum organisierten und ausgerichteten Landeswertungssingen vor einigen Tagen, verabschiedete sich der Chor nun in die Sommerferien und belohnte sich mit einem Ausflug an die Mosel mit Zielpunkt Trier. So geschehen am letzten Juniwochenende. Bei wunderbarem, wolkenlosem Sommerwetter ging die Fahrt in Richtung Neunkirchen/Saarland, wo das Mittagessen wartete. Nach etwa drei Stunden stärkten sich die „hungrigen“ Sänger mit der traditionellen Leberkäspartie. Und so ging es dann in fröhlicher Runde weiter bis an den Zielort Trier. Nach dem Zimmerbezug im Hotel wartete bereits eine Reiseführerin im Foyer, 28 um im Anschluss auf „Schuster´s Rappen“ die älteste Stadt Deutschlands zu besichtigen und zu erkunden. Von der Konstantin Basilika bis hin zum Dom erhielt der Chor auch Eindrücke über das Leben in der Römerzeit. Selbstverständlich kamen die kulinarischen Genüsse in flüssiger und fester Form nicht zu kurz. „Schöner hätte das Wetter nicht sein können, Petrus meinte es sehr gut“ Am darauf folgenden Tag führte der Weg per Bus der Mosel entlang nach Bernkastel-Kues. Dort angelangt und beeindruckt von dem schönen Fachwerkstädtchen, ging es per Schiff weiter nach Traben-Trarbach, wo der Bus für die Weiterfahrt schon bereit stand. Schöner hätte das Wetter nicht sein können, Petrus meinte es sehr gut. Ein ausgiebiges Abendessen mit anschließender Weinprobe rundete den schönen und ereignisreichen Tag ab. Am Tag danach hieß es dann Abschied nehmen von diesem herrlichen Weinland und so ging die Reise zunächst bis nach Sinsheim/Heilbronn. Hier hatte man dann ausreichend Gelegenheit, das „Auto & Technik Museum“ zu besichtigen, bis dann so gegen 19.30 Uhr die „heimatliche Grenze“ passiert wurde. Für die gesamte Organisation der Sängerreise zeigten sich die Sängerbrüder Tafelmeister Erich Köstinger und Vizeobmann Walter Sahler verantwortlich, welchen der Männerchor Lauterach einen herzlichen Dank ausspricht. www.mc-lauterach.at fenster Aus den Vereinen Jahrgang 1946 – zum 60er auf großer Fahrt Die Fahrt führte uns mit dem Bus in die mittlere Schwäbische Alb Der Jahrgang 1946 feierte den 60. Geburtstag auf der Schwäbischen Alb A nkunftsort war der Biobauernhof der Fam. Rauscher in Ödenwaldstätten, die 46er aus Lauterach wurden vom Kutscher und von der Familie Rauscher mit einer deftigen Vesper herzlich empfangen. Eigenes Brot, Zopf , Butter und Käse fanden regen Absatz. Organisatorisch wurde das Ganze vom „Kutscher von Lichtenstein“ geleitet. Nach der Biohofbesichtigung ging die Fahrt mit zwei voll beladenen Kutschen durch die Natur, er trug bei verschiedenen Pausen immer wieder heitere und besinn


Lauterachfenster 2010 01
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

Jänner 2010 | Nr. 44 Lauterach fenster Wir wünschen ein gutes neues Jahr 2010 Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M Die aktuelle Informationsschrift der Marktgemeinde »Die Siedlungen des Rheintals sind zusammengewachsen. Man kann nicht mehr unterscheiden, ob man in Wolfurt oder in Lauterach ist. Aus den einzelnen Gemeinden ist längst eine Region geworden.« Geli Salzmann, Architektin aus Dornbirn Gemeindegrenzen überschreiten und zusammen den Lebensraum gestalten. Das will Vision Rheintal. www.vision-rheintal.at Eine Initiative des Landes Vorarlberg und der Vorarlberger Rheintalgemeinden Editorial Neugestaltung des Lauterachfensters Seit nunmehr 4 Jahren gibt es das Lauterachfenster. Nach 43 Monatsausgaben haben wir uns entschlossen, die Zeitung wiederum ein wenig zu verändern. Eines vorweg, das Grundkonzept bleibt im Wesentlichen gleich. Ich denke, ein Informationsmedium muss und soll sich auch weiterentwickeln. Anregungen aus der Bevölkerung und der Verwaltung wurden aufgenommen und eingebaut. Es wird weiterhin die Themenblöcke – Rathaus – Gemeinde – Vereine und Chronik geben. Die Farbgebung – orange – blau – grün – violett – der einzelnen Bereiche wurde verändert – ebenso die Titelseite und auf mehrfachen Wunsch auch die Schrift. Ein zentrales Anliegen waren auch die graphischen Darstellungen – diese werden vom Raumplanungsbüro „stadt&land“ technisch vorbereitet und danach von der Grafikerin eingebunden. Die Veranstaltungsrubrik „döt gsi“ erhält neben den Fotos auch eine textliche Information – die Personen auf den Fotos werden unterhalb der Bilder jeweils erwähnt. Auch die Chronikseiten erfahren eine Erweiterung. Die Jubilare werden kurz vorgestellt und die neugeborenen Kinder werden fotografiert. Die Neugestaltung hat viel persönliches Engagement benötigt. Die MitarbeiterInnen sind mit viel Freude an diese Herausforderung gegangen. Die zahlreichen positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung über unsere Zeitung haben diesen Einsatz auch noch zusätzlich verstärkt. Dafür möchte ich mich auch bei allen recht herzlich bedanken. Liebe LauteracherInnen – nutzen Sie die Festtage auch ein wenig, und lesen Sie das neugestaltete Lauterachfenster. Über Lob freuen sich die MitarbeiterInnen – und konstruktive Kritik nehmen wir auch gerne entgegen. Ich wünsche allen Bürgerinnen und Bürgern einen guten Rutsch und viel Gesundheit und Freude im Neuen Jahr 2010. Inhalt Aus dem Rathaus 4 Gemeindebudget – einstimmiger Beschluss 5 Sanierung der Wasserbehälter 6 Flächenwidmung Jagdgebiet und BayWa 9 Heizkostenzuschuss 2010 11 Hoher Kirchenbesuch im SeneCura Sozialzentrum 13 Einzugsbegleitung für den Lerchenpark 11 4 Aus der Gemeinde 14 Schüler gehen gern ins Borg 15 Hauptschule Lauterach – Die neue Mittelschule 17 Annika Neier – Einmal um die Welt und zurück? 15 Aus den Lauteracher Vereinen 18 Vereinsberichte 20 Veranstaltung & Chronik 24 dreimal dötgsi HC Bodensee Frauenbund Guta Kindergarten Sunnadörfle 26 Ihr Bürgermeister Elmar Rhomberg Sonderteil: Lauterachfenster Rückblick Gemeindebudget – einstimmiger Beschluss Die Gemeindevertretung stellt die Weichen für das Jahr 2010 Das Jahr 2010 bringt für alle Gemeinden eine große wirtschaftliche Herausforderung. Die größte Einnahmequelle der Kommunen sind die Steuereinnahmen, die vom Bund überwiesen werden. Diese sind 2010 stark rückläufig (-13% im Vgl. 2009) und auf der anderen Seite steigen die Ausgaben an den Sozialfonds des Landes (+20%) und für die Erweiterung der Kindergärten und Kinderbetreuungseinrichtungen erheblich an. Lauterach fehlen alleine aus dem Titel der Steuereinnahmen und des Beitrages an den Sozialfonds mehr als € 1,1 Mio Eigenmittel für das laufende Budget. Diese negative Entwicklung trifft alle Gemeinden und es braucht daher für das Jahr 2010 eine ausgewogene Balance zwischen Investition und Sparsamkeit. Durch die umsichtige und konstruktive Finanzpolitik der letzten Jahre ist Lauterach in der glücklichen Lage, die laufenden Kosten ohne zusätzliche Fremdmittel bewältigen zu können. Die Darlehensschulden werden insbesondere durch den Verkauf der Liegenschaft an der Karl-Höll-Straße und den zugehörigen Darlehensrückzahlungen von € 14,6 Mio zu Jahresbeginn auf € 12,4 Mio zum Jahresende zurückgehen. Auch die Leasingverpflichtungen sinken von € 3,022 Mio auf € 2,518 Mio. Ein Vergleich unter den zehn größten Städten und Gemeinden Vorarlbergs zeigt, dass sich Lauterach unter den vier Kommunen mit der geringsten Verschuldung pro Einwohner befindet. Ein beachtliches Ergebnis für Lauterach, das sich sehen lassen kann. „Das Budget 2010 bietet eine ausgewogene Investition in Radwege, Straßen und Abwasserbeseitigung über Spielplätze und die Schaffung einer eigenständigen Energieversorgung, der Bio-Nahwärme Lauterach“, so GR Stefan Germann. Im Kindergarten „Sunnadörfle“ Der einstimmige Beschluss zeigt die gute Zusammenarbeit in der Gemeindevertretung. Bgm Elmar Rhomberg tern, Vertretern der Verwaltung und aller politischer Fraktionen und hat nunmehr ein zukunftsweisendes Raumprogramm für eine 16-klassige Volksschule ausgearbeitet. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf der ganztägigen Betreuung der Schüler im Schulgebäude. Neben den erforderlichen Räumen für die Mittagsbetreuung der Schüler und die Arbeitsplätze der zukünftig ganztägig anwesenden Lehrer werden unter anderem auch räumliche Strukturen für neue und offene Lernformen sowie die individuelle Förderung der Schüler geschaffen. Kinderbetreuungsplätze Die Schaffung von zusätzlichen Kindergarten- und Kinderbetreuungsplätzen für das Kindergartenjahr 2009/10 hatte oberste Priorität. Mit viel Einsatz fanden 76 Kinder in einem Alter von drei Jahren wahlweise einen Kindergarten- oder Kinderbetreuungsplatz. Damit konnten zum Zeitpunkt der Kindergarteneinschreibung der Bedarf gedeckt und die Wünsche der Eltern nach Betreuungsplätzen fast zur Gänze erfüllt werden. Mittlerweile gibt es wieder eine kleine Warteliste. Die zusätzlichen Betreuungsplätze für 1,5 bis 3-jährige Kinder konnten im Ganztageskindergarten Sozialzentrum, der den Namen „Sunnadörfle“ bekommt, geschaffen werden. Volksschule Dorf Die Planungskosten für den Umund Erweiterungsbau der Volksschule Dorf wurden bewilligt. Es wurde eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, welche die derzeitigen Bestrebungen zur Veränderung des Schulsystems einerseits und die Zukunftstendenzen in der Wissensvermittlung andererseits aufgreift. Dies soll den zukünftigen Anforderungen an eine moderne Volksschule gerecht werden. Die Arbeitsgruppe setzt sich zusammen aus Experten im Bereich Schulplanung und Bildung, Elternvertre- Die Planungskosten für den Um- und Erweiterungsbau sind bewilligt 4 Aus dem Rathaus | Jänner 2010 Bio-Nahwärme In der November Ausgabe des Lauterachfensters wurde die Bio-Nahwärme Lauterach, an der die Marktgemeinde Lauterach beteiligt ist, bereits vorgestellt. Dieses umweltfreundliche Projekt ermöglicht Betrieben und Haushalten ohne eigene Heizungsanlage Wärme von der Bio-Nahwärme-Gesellschaft zu beziehen. Die Gemeinde beabsichtigt, ihre Gebäude nach und nach an diese Wärmequelle anzuschließen und hofft auf rege Inanspruchnahme durch die Lauteracher Bevölkerung. Die Haupttrasse der Wärmeleitungen wird vom Schützenweg entlang der L 190 mit einer Abzweigung im Bereich der Hauptschule/Weissenbild geführt. Als Baubeginn für das Heizkraftwerk und die Wärmeleitungen ist das Frühjahr 2010 vorgesehen. Straßen- und Radwegebau Neben diesen Großprojekten wurden 2010 Mittel für den vierten Bauabschnitt der Lerchenauerstraße (vom Bleichegraben bis Bad Lerchenau), den Vorplatz im Bereich Kirche/Alte Landstraße, Planungskosten für den Ausbau der Wolfurterstraße, den Deckbelag beim öffentlichen Platz und der Hofsteigstraße, der aufgrund der Witterungsverhältnisse 2009 nicht mehr aufgebracht werden konnte, die nächste Etappe der Staubfreimachung von Riedstraßen, den Radwegebau entlang der Lerchenauerstraße, des Mühleggerweges und des Radweges Niederhof vorgesehen. Am 15. Dezember 2009 wurde das Gemeindebudget einstimmig beschlossen. Das Budget 2010 bietet – trotz der schwerwiegenden Auswirkungen der Wirtschaftskrise – eine Vielfalt an Investitionsschwerpunkten, die unserer Lauteracher Bevölkerung aber auch der Wirtschaft zu Gute kommen wird. Vierter Bauabschnitt Lerchenauerstraße vom Bleichegraben bis Bad Lerchenau Staubfreimachnung von Riedstraßen mittels einer sogenannte Tränkdecke Wasserwerk Lauterach Sanierung der Trinkwasserbehälter Im Zuge eines dreijährigen Sanierungskonzeptes wurden als Abschluss die zwei Trinkwasserbehälter mit einem Fassungsvermögen von je 175.000 Liter saniert. Die ca. 20-jährige Beschichtung in den Betonbehältern wurde mit einem Wasserhochdruck von 500 Bar abgelöst und notwendige Betonsanierungen durchgeführt. Anschließend konnte in den Wasserbehältern der für Trinkwasser geeignete zementgebundene Dichtungsmörtel aufgetragen werden. Zwischen den zwei Wasserkammern wurde eine Verbindung hergestellt und Auftragen des Dichtungsmörtels der Notüberlauf erneuert. Abschließend wurden die Einstiegsdeckel mit einer Beund Entlüftung erneuert. Die gesamten Umbauarbeiten wurden in zwei Bauabschnitten durchgeführt, um die Trinkwasserversorgung der Marktgemeinde Lauterach lückenlos sicherzustellen. Während der Sanierung der Trinkwasserbehälter Nach Sanierung der Trinkwasserbehälter Aus dem Rathaus | Jänner 2010 5 Neubegrenzung Jagdgebiet Lauterach 731 Hektar Jagdgebiet Am 17. November 2009 hat die Gemeindevertretung eine Verordnung zur Neuabgrenzung des Jagdgebietes Lauterach beschlossen. Erforderlich wurde dies durch die schrittweise Ausweitung des Siedlungsgebietes in den letzten Jahrzehnten. Die Abgrenzung des Jagdgebietes aus dem Jahr 1988 stimmt daher mit den aktuellen Siedlungsgrenzen nicht mehr überein. Jagdausschuss und Jagdgenossenschaft haben sich der Neuabgrenzung angenommen. Obmann der Jagdgenossenschaft Altbürgermeister Elmar Kolb, Jagdpächter Manfred Krenkel und Gemeindesekretär Kurt Rauch haben einen Vorschlag zur Neuabgrenzung ausgearbeitet, der vor allem der Ausweitung Landschaftsschutzgebiet und Natura 2000-Gebiet ”Lauteracher Ried“ des Siedlungsgebietes im Bereich der Sportanlage Ried, der Industriestraße und der Austraße Rechnung trägt. Mit 731 Hektar umfasst das Jagdgebiet Lauterach (im Plan orange umrandet) immer noch über 60% des Gemeindegebietes. Jagdgebiet Lauterach 6 Aus dem Rathaus | Jänner 2010 Vergrößerung der Verkaufsfläche L19 0 Natura 2000-Gebiet ”Soren“ BayWa L190 ÖBB BayWa wird noch attraktiver Im Herbst konnten die langwierigen Verfahren zur Vergrößerung der Verkaufsfläche der Firma BayWa zum Abschluss gebracht werden. In einem ersten Schritt hat die Vorarlberger Landesregierung im Juli 2009 auf Antrag der Firma BayWa und auf Grundlage eines Gemeindevertretungsbeschlusses den Landesraumplan, der den Rahmen für die Errichtung und den Ausbau eines Einkaufszentrums am Standort der Firma BayWa definiert, abgeändert. Damit wird die zulässige Verkaufsfläche für „autoaffine Waren“ von derzeit 6.800 m2 auf 10.000 m2 erhöht. „Autoaffine Waren“ sind jene Waren, die aufgrund ihrer Beschaffenheit vorrangig mit dem Auto abgeholt werden, z.B. Baustoffe, Möbel, Gartenbedarf etc. (Zum Nachlesen des Raumplanungsgesetzes: http://voris.vorarlberg.at/VorisDownload/9/9000.pdf ) Auf Grundlage dieser Verordnung des Landes hat die Gemeinde am 22. September 2009 den Flächenwidmungsplan geändert. Die als Baufläche Betriebsgebiet Kategorie I gewidmete Liegenschaft BayWa wird damit als „besondere Fläche für die Errichtung eines Einkaufszentrums“ mit einer maximalen Verkaufsfläche von 10.000 m2 für autoaffine Waren festgelegt. Zusätzlich hat die Gemeinde für die Liegenschaft BayWa als Mindestmaß für die bauliche Nutzung eine Mindestgeschosszahl von 2 verordnet. Damit wird eine effiziente Flächennutzung sichergestellt und ein Beitrag zur Gestaltung des Straßenraumes L190 geleistet. BayWa A1 4 ÖB B L190 A14 ÖB B Aus dem Rathaus | Jänner 2010 7 6923 Lauterach, Bundesstr. 32a Tel. 05574 / 84 233, Fax DW 18 office@allgaeuer-realitaeten.at www.allgaeuer-realitaeten.at Potentielle Kunden suchen Immobilien und Grundstücke. Wir suchen laufend Immobilien und Grundstücke in allen Preiskategorien. Sprechen Sie mit uns: Schätzungen, Gutachten, Vertragsabwicklung, Notariatsakt - alles aus einer Hand! Nicht die Größe eines Makler-Teams ist spielentscheidend, sondern die Effizienz der Verkaufsaktivitäten. Das macht uns als kleines Team durchschlagkräftiger. Eine gute Adresse für Ihre Anliegen und Wünsche: Als gerichtlich beeideter Sachverständiger kennen wir alle Belange des Immobiliengeschäftes bestens. Fordern Sie unverbindlich unseren Ratgeber: „Wie man eine Immobilie verkauft. Makellos.“ an. Dr. Thomas Allgäuer Geschäftsführer Heinz Allgäuer Geschäftsleitung Voraussetzungen und Antragstellung für 2010 Heizkostenzuschuss Wie in den vergangenen Heizperioden besteht auch in der Heizperiode 2009/2010 für Personen, die ihren Lebensunterhalt, zu dem auch die Kosten für Beheizung zählen, für sich und für die in Familiengemeinschaft lebenden unterhaltsberechtigten Angehörigen voraussichtlich nicht oder nicht ausreichend selbst beschaffen können die Möglichkeit, eine finanzielle Hilfe zu erhalten. Anzahl Erwachsene (alleinstehend, alleinerziehend, Ehepaar, Lebensgemeinschaft oder sonst max 2 E) 1 2 1 1 1 1 2 2 2 2 Anzahl Kinder bzw. weitere erwachsene Person im Haushalt Mtl Nettoeinkommen bis höchstens Euro Mtl Nettoeinkommen + 10 % in besonders berücksichtigungswürdigen Fällen (Härtefall) 1 2 3 4 1 2 3 4 1.010,1.500,1.142,1.274,1.406,1.538,1.632,1.764,1.896,2.028,- 1.111,1.650,1.256,1.401,1.547,1.692,1.795,1.940,2.086,2.231,- Antragstellung und Ausbezahlung Der Heizkostenzuschuss kann im Zeitraum bis Freitag, den 12. Februar 2010, beim Marktgemeindeamt Lauterach – Abt. III Bürgerdienste beantragt werden. Personen, die aus Mitteln der Sozialhilfe unterstützt werden oder die zur Zielgruppe der Grundversorgungsvereinbarung zählen, haben keinen Anspruch auf diesen Zuschuss, da deren Aufwand für Beheizung bereits im Rahmen der Sozialhilfe getragen wird. Berücksichtigung von Einkommen und Vermögen a) Einkommen Für das monatliche Haushaltseinkommen gelten die Beträge laut Tabelle als Obergrenze. Als Einkommen gelten alle Einkünfte aus selbständiger Arbeit, aus nicht selbständiger Arbeit, aus Gewerbebetrieb, aus Land- und Forstwirtschaft sowie aus Vermietung und Verpachtung. Zum Einkommen zählen somit insbesondere Löhne, Gehälter, Renten, Pensionen, Leistungen aus der Arbeitslosen- und der Krankenversicherung, weiters Wohnbeihilfen, Unterhaltszahlungen jeglicher Art, Kinderbetreuungsgeld und Lehrlingsentschädigungen. Nicht als Einkommen gelten Familienbeihilfen, Familienzuschüsse, Kinderabsetzbeträge, Studienbeihilfen, Pflegegelder, Zuschüsse im Rahmen der Unterstützung der 24-Stunden-Betreuung oder bei sonstiger ambulanter Pflege, Opferrenten nach dem Opferfürsorgegesetz sowie Grundrenten nach dem Kriegsopferversorgungs- und Heeresversorgungsgesetz. Unberücksichtigt bleiben auch allfällige Sonderzahlungen (sogenannte 13. und 14.). Tatsächlich geleistete Unterhaltszahlungen werden bei der Ermittlung der Höhe des Einkommens bis zu einem Betrag von E 132,pro Person berücksichtigt. Sämtliche Einkommen bzw. zu leistende Unterhaltszahlungen sind durch möglichst aktuelle Unterlagen (z.B. Pensionsbezugsabschnitt, Gehaltszettel, Kontoauszug, Wohnbeihilfebestätigung) nachzuweisen. b) Vermögen Die Vermögenssituation bleibt gänzlich außer Betracht. Bei Zuschussgewährung wird der Heizkostenzuschuss von E 250,- unverzüglich ausbezahlt. Weitere Infos Für weitere Fragen steht Ihnen die Abt. III – Bürgerdienste, T 05574/6802, Herr Fessler (DW 12) oder Herr Rainer (DW 13) gerne zur Verfügung. Jubelhochzeiten – Jubiläumsgaben Die Ehepaare, die im Jahre 2010 das Fest der > Goldenen Hochzeit nach 50 Jahren Ehe > Diamantenen Hochzeit nach 60 Jahren Ehe > Gnadenhochzeit nach 70 Jahren Ehe Aus dem Rathaus | Jänner 2010 feiern können, werden gebeten bezüglich der Antragstellung für die Gewährung der Jubiläumsgabe des Landes Vorarlberg, sich mit der Abt. III – Bürgerdienste, Herrn Elmar Fessler, T 6802–12 in Verbindung zu setzen. 9 Feuerwerke und Böller werden zur Tortur Silvesterknallerei Die Vorbereitungen zum Jahreswechsel stehen vor der Türe. Die Menschen können sich das Ausmaß an Besinnlichkeit während dieser Tage und Wochen eigenverantwortlich und selbst aussuchen. Tiere sind jedoch oftmals von „überschießenden Aktivitäten“ negativ betroffen. Wir möchten hier die „Silvesterknallerei“ ins Bewusstsein rufen. Aufrufe wie „Brot statt Böller“ verpuffen offensichtlich fruchtlos. Tiere, aber auch alte Menschen leiden unter dieser Knallerei ganz besonders. Leider werden Knallkörper schon Tage vor und die Restbestände auch noch Tage nach Silvester gezündet. Denken Sie an die Haustiere und an unsere älteren Mitbürger. Dr. Anton Schmid, Wiener Kinder- und Jugendanwalt: „Jedes Jahr kommt es zu Unfällen, wovon hauptsächlich Kinder betroffen sind. Verbrennungen, Augenverletzungen und nachhaltige Schädigungen des Gehörs sind die traurige Bilanz der Silvesternacht.“ Außerdem stehen viele Eltern von Kleinkindern jedes Jahr wieder vor dem Problem, dass ihr Nachwuchs beim ersten Knall in Weinen ausbricht und kaum wieder zu beruhigen ist. Mag. Hermann Gsandtner, Wiener Tierschutzombudsmann: „Feuerwerk und Böller rund um Silvester können für Tiere zur Tortur werden. Viele der Vierbeiner leiden unter den knallenden, lauten Geräuschen. Sie zeigen ängstliches Verhalten, verkriechen sich oder geraten sogar in Panik.“ Wir bitten daher die Bevölkerung, die Knallerei wirklich nur auf die Silvesternacht zu beschränken und besonders Kinder nicht mit Knallkörpern hantieren zu lassen. Richtiges Trennen von Kunststoffverpackungen Der Gelbe Sack Der Gelbe Sack ist mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Mit ihm können kostenlos und bequem Kunststoffverpackungen entsorgt werden. Die Entsorgung erfolgt über Hausabholung laut MüllabfuhrKalender (i.d.R. immer mittwochs, in der ungeraden Kalenderwoche). In den Gelben Sack gehören saubere Verpackungen, daher sollten diese grob gereinigt werden. Dadurch wird auch eine Geruchsbelästigung vermieden. Platz sparen lässt sich, indem Verpackungen aus demselben Material (z.B. Joghurtbecher) ineinander gestapelt werden und die Luft aus den PETFlaschen heraus gedrückt wird. In den Gelben Sack gehören: Verpackungen wie Tragetaschen, Jausensäckchen, Kunststofffolien, Becher, Kunststofftassen, Getränkeflaschen, Waschmittelflaschen, Schaumstoffverpackungen (Styropor), Tetrapackungen, Materialverbunde wie Tiefkühlverpackungen, Suppen- und Kaffeebeutel. Keinesfalls über den Gelben Sack entsorgt gehören: Nichtverpackungen wie Abdeckfolien, Bodenbeläge, Blumentöpfe, Windeln, Spielzeug, Installationsrohre, Gartenschläuche und andere Gegenstände aus Kunststoff. Der Gelbe Sack ist durchsichtig. Befindet sich Restmüll jeglicher Art und Menge darin, wird er nicht mitgenommen. Ausgabe Gelbe Säcke 2010 Samstag, 9. Jänner 2010 von 8.30 – 12 Uhr im Gemeindeamt Lauterach an der Information Ausgabemenge am 9. Jänner: 1 Rolle pro Person, zusätzlich 2 Rollen pro Haushalt Ausgabemenge ab dem 10. Jänner: 1 Rolle pro Person 10 Aus dem Rathaus | Jänner 2010 Das neue „Riedpickerle“ für 2010 ist da Die BewohnerInnen waren vom hohen Kirchenbesuch sehr angetan. Bischof Elmar Fischer nahm sich Zeit für die Seniorinnen und Senioren Bischof Elmar Fischer zu Gast Hoher Kirchenbesuch im SeneCura Sozialzentrum Kürzlich konnten die BewohnerInnen des SeneCura Sozialzentrums Lauterach einen besonderen Gast bei sich begrüßen. Bischof Elmar Fischer kam während seines Aufenthalts in der Pfarrgemeinde Lauterach zu Besuch in das SeneCura „Haus der Generationen“. Gemeinsam mit Pfarrer Fridl Fitz, Vertretern des Pfarrgemeinderates und Vizebgm. Doris Rohner nahm sich der Bischof viel Zeit, um die BewohnerInnen persönlich zu begrüßen. Die Besucher zeigten sich begeistert von der familiären Atmosphäre und der schönen Ausstattung im SeneCura Sozialzentrum. Der hohe Kirchenvertreter wurde von Heimleiter Gerhard Sinz durch das Haus geführt, begrüßte die BewohnerInnen und MitarbeiterInnen persönlich und wurde zu einem gemeinsamen Imbiss eingeladen. „Der Besuch des Bischofs hat mich sehr berührt, und es hat mich sehr gefreut, dass er sich die Zeit nahm, sich unser neues Heim anzuschauen und mit uns zu sprechen“, so Bewohner Paul Eiler über seine Begegnung mit Bischof Fischer. Gemeinsam mit Pfarrer Fitz und Vizebgm. Rohner ließ es sich der Bischof nicht nehmen, sich persönlich von den Leistungen des SeneCura Sozialzentrums Lauterach zu überzeugen. Besonders angetan zeigte er sich von dem liebevollen Umgang mit den BewohnerInnen und der hochwertigen Ausstattung und dem Betreuungsangebot des Hauses. Im Lauteracher Ried besteht ein Fahrverbot für alle Kraftfahrzeuge. Von diesem Fahrverbot ausgenommen sind Radfahrer, landwirtschaftliche Fahrzeuge, Grundeigentümer und Grundpächter, sowie die Zufahrt zu den Anwesen Riedstr. 60, Pulverturmstr. 6, Sackstr. 3, die Zulieferung zum Bauhof der Firma Kalb Bau und zum Kiosk beim Jannersee. Alle Grundeigentümer und Grundpächter, die mit einem nicht landwirtschaftlichen Fahrzeug in das Ried fahren, benötigen dafür einen Berechtigungsausweis in Form eines Aufklebers, der gut sichtbar an der Windschutzscheibe angebracht werden muss. Wer ohne gültige Fahrerlaubnis im Ried unterwegs ist, muss mit einer Anzeige bzw. Geldstrafe rechnen. Erhältlich bei Abt. III - Bürgerdienste um E 1,- und ist von 1. Jänner 2010 bis 31. Dezember 2010 gültig. Die Pächter müssen einen gültigen Pachtvertrag vorweisen. Vertraute Traditionen spenden Kraft „Gemeinsam vertraute Traditionen und liebgewonnene Gewohnheiten zu pflegen hat bei uns seit jeher einen hohen Stellenwert. Der Besuch von Bischof Fischer war für uns eine große Ehre und für unsere BewohnerInnen eine weitere Gelegenheit, gemeinsam Werte hoch zu halten“, so Gerhard Sinz. Nicht nur die BewohnerInnen und das SeneCura Team waren von dem hohen Kirchenbesuch angetan, sondern auch Bischof Fischer zeigte sich begeistert. Deshalb beschloss er, auch im Frühling bei der feierlichen Kappelleneinweihung im SeneCura Sozialzentrum Lauterach wieder persönlich dabei zu sein. „Darauf freuen wir uns schon sehr“, war der einstimmige Tenor im Sozialzentrum. www.senecura.at Gehsteig Alter Markt Zur Verbesserung der Begehbarkeit für Eltern mit Kinderwagen, Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte wurde im Bereich der Bushaltestelle Alter Markt der hohe Randsteinabschluss vom Gehsteig zur Fahrbahn abgesenkt. Aus dem Rathaus | Jänner 2010 11 Neuerungen und Antragstellung Ist Ihr Reisepass noch gültig? Prüfen Sie rechtzeitig vor Ihrem Urlaub, ob Ihr Reisepass noch gültig ist. Von März bis August 2010 wird ein großer Andrang bei den Passbehörden erwartet. NEU Jedes Kind benötigt einen eigenen Reisepass. Bestehende Miteintragungen sind nur bis Juni 2012 gültig. So kommen Sie zu Ihrem neuen Sicherheitspass Beantragen Sie Ihren neuen Pass, unabhängig vom Wohnsitz, bei der Passbehörde, Magistrat oder Bezirkshauptmannschaft oder beim Marktgemeindeamt Lauterach in der Abt. III-Bürgerdienste. Vergessen Sie bitte nicht ein Passfoto, das den internationalen Kriterien entspricht (siehe: www. bmi.gv/passbild), Ihren derzeitigen Reisepass und die Gebühr von € 69,90 zur Antragstellung mitzubringen. Der neu ausgestellte Sicherheitspass wird an Ihre Wunschadresse per Post (RSb) Vergessen Sie nicht: Bei jeder Reise muss ein gültiges Reisedokument, Personalausweis oder Reisepass, mitgeführt werden. Auch bei Reisen in die EU-Staaten. zugestellt. Informieren Sie sich rechtzeitig über die speziellen Einreisebestimmungen Ihres Urlaubszieles (Visa, Gültigkeitsdauer des Reisedokumentes usw.). www.bmi.gv/passbild Weitere Infos Weitere Informationen erhalwww.bmi.gv/passbild ten Sie beim Marktgemeindeamt Lauterach in der Abt. III - Bürgerdienste T 05574/6802-0 Offene Jugendarbeit Zwei neue Mitarbeiter stellen sich vor Sebastian Nussbaum Ich bin in einem Beschäftigungsausmaß von 20 % angestellt und arbeite an zwei Tagen im offenen Betrieb des Jugendtreffs mit. Ich habe den Diplomlehrgang Jugendarbeit absolviert und 2,5 Jahre im Jugendzentrum Between in Bregenz gearbeitet. Neben meiner Tätigkeit im Lauteracher Jugendtreff „Rise up“ bin ich auch noch an einer Bregenzer Volksschule im Bereich Schülerbetreuung beschäftigt. Ich freue mich auf die Arbeit mit den Lauteracher Jugendlichen und hoffe meine jugendarbeiterischen Fähigkeiten mit einbringen zu können. arbeiterin meine Erfahrungen im Umgang mit Jugendlichen sammeln konnte. Das Arbeiten mit Jugendlichen macht mir Spaß und ich freue mich, dies Sebastian Nussbaum Brigitte Winkler nun in einem anBrigitte Winkler deren Kontext in der Offenen JugendarIch bin mit 100% als Jugendarbeite- beit Lauterach machen zu können. rin in der Offenen Jugendarbeit Lauterach angestellt. Gelernt habe ich Bürokauffrau und stehe vor dem Abschluss meines Pädagogikstudiums. Zuvor arbeitete ich im Sozialpädagogischen Internat (SPI) in Schlins in dem ich als Sozial- 12 Aus dem Rathaus | Jänner 2010 Kennenlernen für die zukünftigen Nachbarn Einzugsbegleitung für den Lerchenpark Judith Längle, Koordinatorin Kindergarten und Kleinkinderbetreuung Nachbesetzung der Koordinatorenstelle Kindergarten und Kleinkinderbetreuung Im Gebäude der Feuerwehr traf man sich zum Kennenlernen Vizebgm Doris Rohner und GR Barbara Draxler mit den zukünftigen Bewohnern des Lerchenparks Die Mitglieder des Wohnungsausschusses haben Ende Juni 2009 die letzten 40 gemeinnützigen Wohnungen im Lerchenpark vergeben, welche nun im Frühjahr bezogen werden können. In der Wohnanlage trafen sich Anfang Dezember die zukünftigen Mieter zur Besichtigung und zum gemeinsamen Kennenlernen. Nach der Führung durch die einzelnen Wohnungen begaben sich die Besucher ins nahegelegene Feuerwehrhaus. Hier wurden sie durch den Vorstand der Wohnbauselbsthilfe, Herrn Erich Mayer sowie Vizebgm Doris Rohner und GR Barbara Draxler begrüßt. Herr Erich Ströhle führte in angenehmer Atmosphäre die Anwesenden durch einen interessanten Abend. Alexander Pauger, Leiter der Hausverwaltung der Wohnbauselbsthilfe sowie Jürgen Loacker gingen nochmals auf die Details wie die technische Ausstattung ein. In gemeinsamer Diskussion wurden Fragen im Zusammenhang mit der zukünftigen Hausordnung gestellt. Nachdem die meisten Fragen beantwortet waren, konnte abschließend die weitere Vorgangsweise bis zum Bezug der Wohnanlage besprochen werden. im Gemeindeamt abzuholen. Diesen bitte ausgefüllt, mit den nötigen Unterlagen bei Frau Nicole Krassnig zu den Amtsstunden am Mo, Di und Do von 8 – 12 Uhr abgeben. In sehr dringenden Fällen erhält man von Frau Krassnig einen Sprechstundentermin mit der Wohnungsreferentin Gemeinderätin Barbara Draxler. Die Wohnungsvergabe erfolgt nach dem Punkteverfahren. Jeder Werber wird vom Ausschuss nach den vorgegebenen Richtlinien bepunktet und in eine Art Reihung gebracht. Diese Reihung dient als Grundlage, die dem Wohnungsausschuss zum Vergabevorschlag dient. Der Wohnungsausschuss tagt ca. einmal im Monat. Auf unserer Homepage kann man die Richtlinien zur Aufnahme in die Wohnungswerberliste ansehen. www.lauterach.at Nach 2-jähriger Tätigkeit als Koordinatorin für die Bereiche Kindergarten und Kleinkinderbetreuung wird Sonja Kiesenebner mit 1. Jänner 2010 aus privaten Gründen die Stelle an ihre Nachfolgerin und Kollegin Judith Längle übergeben. Seit 16 Jahren arbeitet Judith Längle als Kindergartenpädagogin in der Marktgemeinde Lauterach. Ihr neuer Arbeitsbereich umfasst neben der Tätigkeit als Leiterin im Kindergarten Weißenbild eine 30% Anstellung für den Bereich Kindergarten und Kleinkinderbetreuung. Judith Längle freut sich auf diese neue Herausforderung und hofft auf eine gute Zusammenarbeit. Sonja Kiesenebner wird sie noch bis Anfang März unterstützen und jegliche vorgemerkte Wünsche und Anregungen an sie weiterleiten. Die Marktgemeinde Lauterach bedankt sich an dieser Stelle recht herzlich bei Sonja Kiesenebner für die hervorragende Zusammenarbeit und wünscht ihr weiterhin alles Gute für die Zukunft. Büroöffnungszeiten Montag 8 – 12 Uhr und 14 – 16 Uhr (nach telefonischer Vereinbarung) Mittwoch 8 – 12 Uhr T 05574/6802-15 judith.laengle@lauterach.at Wohnungsvergabe Wer in der Marktgemeinde Lauterach eine Wohnung benötigt, hat die Möglichkeit einen Wohnungswerberbogen Aus dem Rathaus | Jänner 2010 13 Klassen- und Schnuppertage BORG Großes Interesse bei den „Schnuppertagen“ am BORG Schüler gehen gern ins BORG Klassentage sorgen für gute Gemeinschaft Um die Klassengemeinschaft zu stärken, finden immer wieder „Klassentage“ statt, in denen die jeweiligen Klassenvorstände ein interessantes Programm zusammenstellen. So übernachtete die 6c-Klasse im Freschenhaus und bestieg dann den Hohen Freschen. Die 6d-Klasse wanderte im Bregenzerwald. Schüler gehen gern ins BORG Bei einer anonym durchgeführten Maturantenumfrage von Landesschulrat und Industriellenvereinigung Vorarlberg gaben 80 Prozent der Schüler des BORG Lauterach an, mit der Schule „sehr zufrieden“ oder „zufrieden“ zu sein. 86 Prozent erklärten zudem, dass die Schulwahl für sie richtig gewesen sei. Die 6c-Klasse auf dem Hohen Freschen Schnuppern in der Schule Rund 120 Schüler der 4. Klassen besuchten im Rahmen der landesweiten Aktion „Schnuppern in der Schule“ das BORG Lauterach. Damit hat sich die Zahl der Interessierten gegenüber dem Vorjahr fast verdoppelt. Im Rahmen des Programms wurden die Schule sowie ihre drei Zweige vorgestellt. Tag der Offenen Tür Freitag, 15. Jänner von 15 – 18 Uhr Um 15.15 Uhr sowie 17 Uhr finden Informationsveranstaltungen zu den drei Zweigen der Schule statt. Die Maturanten beurteilten das BORG Lauterach positiv Spende der Dornbirner Sparkasse Unterstützung für Bedürftige Auch in diesem Jahr erhielt Bgm. Elmar Rhomberg von der Dornbirner Sparkasse einen Scheck über € 1.500,-, der von der Geschäftsführerin der Filiale in Lauterach, Claudia Geser übergeben wurde. Armut und Not gibt es auch in unserem Ort, hervorgerufen durch Krankheit, Todesfälle oder persönliche Schicksale. Bürgermeister Elmar Rhomberg besucht vor den Weihnachtsfeiertagen jedes Jahr bedürftige MitbürgerInnen und hat dabei die Gelegenheit, u.a. diese € 1.500,- weiterzugeben. „Die Dornbirner Sparkasse wünscht, dass dieses Geld wirklich bedürftigen Personen in unserem Dorf übergeben wird. Ich übernehme diese Aufgabe sehr gerne“, so der Bürgermeister und bedankt sich in deren Namen bei der Geschäftsführerin Claudia Geser. Claudia Geser überreicht den Scheck an Bgm Elmar Rhomberg 14 Aus der Gemeinde | Jänner 2010 Hauptschule Lauterach Die Neue Mittelschule – ein Anfang Seit Wochen und Monaten kommt die Schule nicht aus den Schlagzeilen und eine mehr oder weniger hitzig geführte Debatte verunsichert viele Eltern. Ist die Schule eigentlich noch zu retten? Der bildungspolitische Reformstau in Österreich ist enorm und von frühkindlichen Bildungsangeboten bis zu den Universitäten gibt es dramatischen Handlungsbedarf. Und doch! Es scheint ein langsames Umdenken in Gang zu kommen. samen Schule der 10 bis 14jährigen. Ziel ist es, auf jede Schülerin, jeden Schüler und deren persönliche Begabungen einzugehen und so Spitzenleistung zu ermöglichen, eine gemeinsame Schule mit starker innerer Differenzierung. Um diesen Anspruch erfüllen zu können, bedarf es einiger einschneidender pädagogischer Veränderungen. Anstelle der Leistungsgruppen unterrichten in den Hauptfächern Deutsch, Mathematik und Englisch bei einer Klassengröße von ca. 20 SchülerInnen 2 Lehrpersonen im Team. Die Unterrichtenden können sich dadurch vermehrt um die einzelnen SchülerInnen kümmern, auf Lerndefizite reagieren und lernstarken SchülerInnen zusätzliche Lerninhalte anbieten. Frontalunterricht rückt in den Hintergrund zugunsten von Planarbeit, Werkstattunterricht und freien Unterrichtsformen. Ziel dieses Unterrichtes ist es, dass die Kinder lernen, selbständiger, eigenverantwortlich und auch intensiver zu arbeiten. Es geht um das Begreifen und Verstehen von Lerninhalten und die Anwendung des Gelernten. Lehrerinnen und Lehrer stellen das Arbeitsmaterial zur Verfügung, überwachen den Lernfortschritt und helfen den Lernenden. Das Kollegium an der Lauteracher Mittelschule unterrichtet genau nach diesen Vorgaben mit Beginn des Schuljahres 2009/10. Nicht die frühe Selektion, sondern individuelle Zuwendung und Fördern sind die Säulen dieser gemeinsamen Schule der 10 bis 14jährigen. Die Neue Mittelschule ermöglicht den Lehrpersonen neue Unterrichtsformen und pädagogische Konzepte anzubieten. Ziel ist es, auf die SchülerInnen und deren persönliche Begabungen einzugehen Neue und bewährte Angebote Neben diesen neuen Lernformen bietet die Lauteracher Mittelschule neue und bewährte Angebote und Inhalte: ➔ Schwerpunktfach Medien und Kommunikation (projektorientiertes Lernen, zwei Wochenstunden, zwei Lehrpersonen im Team) ➔ Schwerpunkt Leseförderung (160 Stunden für jede/n SchülerIn) ➔ 2. Fremdsprache Französisch ➔ Ernährung und Hauswirtschaft ➔ Berufskundliche Information ➔ Zusammenarbeit mit dem BORG ➔ Buddysystem (positive Konfliktbewältigung, Mediation, ausgebildete SchülerInnen und LehrerInnen) ➔ Begabtenförderung ➔ Mittagsbetreuung, Mittagstisch ➔ Nachmittagsbetreuung bei Bedarf ➔ Sportveranstaltungen ➔ Intensivsprachtraining Englisch ➔ Auslandsreisen (Schüleraustausch) Auf der Homepage des Unterrichtsministeriums wird Frau Minister Schmied mit folgenden Worten zitiert: „Für Österreich ist die Neue Mittelschule eine Innovation. International ist diese Form des Unterrichtens seit Jahren bestens erprobt und ihr Erfolg spricht nicht nur durch Spitzenpositionen in internationalen Vergleichstests für sich. In Österreich sind wir nun durch die Neue Mittelschule unterwegs zum internationalen Spitzenfeld in Sachen Schulbildung – die besten Schulen für unsere Kinder!“ Das Kollegium der Lauteracher Mittelschule hat sich auf diesen Weg gemacht und will die neuen Möglichkeiten, die geboten werden, nutzen und sich kritisch an der Reformdiskussion beteiligen. Die Neue Mittelschule ist eine Schule, die Kindern Freude am Lernen machen soll Nach jahrzehntelangem Stillstand in der österreichischen Bildungspolitik scheinen dringend erforderliche Schulreformen zögerlich, aber doch in Angriff genommen zu werden. Die Neue Vorarlberger Mittelschule ist ein erster Schritt. Tatsächlich aber kann diese Schulform erst der Anfang einer umfassenden Reform des österreichischen Schulwesens sein. Doch die Diskussion wird geführt und sie ist dringend notwendig. Nach langem Nachdenken, vielen Besprechungen, Überlegungen und Konferenzen und im Wissen, dass die Neue Mittelschule erst der Anfang eines längeren Entwicklungsprozesses hin zu einer echten Schulreform ist, entschied sich das Kollegium der Lauteracher Hauptschule, gleich vom Start weg bei der Neuen Mittelschule dabei zu sein. Weitere Infos Peter Schwarzmann, Margit Gisinger, T 05574/716 01 Über die vielfältigen Aktivitäten informiert Sie die Homepage www.vobs.at/hs-lauterach Stillstand war, endlich kommt Bewegung ins Schulwesen Die Neue Mittelschule ist eine Schule, die Kindern Freude am Lernen machen soll. Individuelle Zuwendung und Fördern sind die Säulen dieser gemeinAus der Gemeinde | Jänner 2010 15 SeneCura Sozialzentrum Bgm Elmar Rhomberg in der geselligen Runde Ein Dankeschön an alle Helfer Rhomberg ließ es sich nicht nehmen, die Gäste einzuladen und bedankte sich gemeinsam mit Heimleiter Gerhard Sinz und SeneCura Regionalleiter Wolfgang Berchtel bei jedem Einzelnen für die Unterstützung. Rund 40 freiwillige HelferInnen haben beim Umzug vom alten Seniorenheim ins neue Sozialzentrum und beim Tag der offenen Tür tatkräftigst mitgeholfen. Unzählige Kartons und Koffer wurden transportiert. Fernseher, Kleinmöbel, Bilder und persönliche Gegenstände der Bewohner fanden innerhalb kürzester Zeit den richtigen Platz im neuen Heim. Sehr wichtig war auch die persönliche Begleitung und Unterstützung für jeden einzelnen Bewohner. So konnte der Umzug möglichst ruhig für die Heimbewohner ablaufen. Auch am Tag der offenen Tür haben die Damen und Herren von Mohi und Krankenpflegeverein spontan ihre Unterstützung angeboten, sodass der große Strom an interessierten Besuchern auf das Beste bewirtet werden konnte. Nachdem sich die Bewohner und Mitarbeiter nunmehr gut im neuen Haus eingelebt haben, war es an der Zeit, sich im Rahmen eines Helferfestes bei den Mitgliedern vom Guta Frauenbund, der Seniorenbörse, dem MOHI und Krankenpflegeverein recht herzlich zu bedanken. In gemütlichem Rahmen und bei einem guten Abendessen von der Metzgerei Klopfer ließ man den Umzug und die vergangenen Monate Revue passieren. Alle waren sich einig, dass sich die Arbeit gelohnt hat und es sich im neuen Sozialzentrum gut leben und feiern lässt. Bgm Elmar Ein großes Lob und Dankeschön an die vielen freiwilligen Helfer, die beim Umzug und am Tag der offenen Tür so tatkräftig mitgeholfen haben. Bgm Elmar Rhomberg Viel Spiel und Spaß beim Eltern-Kind-Turnen Purzelturnen Bewegung ist schon im Kleinkindalter etwas ganz Wichtiges. Mit viel Spiel und Spaß wecken wir die Freude am Turnen und fördern so auch die Selbständigkeit und Selbstsicherheit der Kinder. Das Zusammensein in Gruppen ist für alle Beteiligten ein interessantes und schönes Erlebnis. Die Kinder genießen es, in der Turnhalle zu springen und sich einfach mal auszutoben. Wir treffen uns einmal pro Woche in der Vereinsturnhalle an der Bundesstrasse 103 in Lauterach und freuen uns auf Euch! Simone, Claudia und Heike Infos und Anmeldung Purzelturnen 1 – 2 jährige Dienstag, 9 – 10 Uhr Mini oder 10 – 11 Uhr Maxi Beginn 12. Jänner Anmeldung T 0664/449 67 38 Eltern-Kinder-Turnen 2 – 4 jährige Montag, 10 – 11 Uhr Beginn 11. Jänner Anmeldung T 0664/449 67 38 Eltern-Kinder-Turnen 2 – 4 jährige Donnerstag, 9.30 - 10.30 Uhr Beginn 14. Jänner Anmeldung T 05574/759 64 Bewegung macht den Kindern riesengroßen Spaß Turnen fördert die Selbstsicherheit der Kleinsten 16 Aus der Gemeinde | Jänner 2010 Einmal um die Welt ... und zurück? Annika Neier erzählt den der Welt. Wir verkaufen die Bücher günstiger als zum Landespreis und in armen Ländern wie Ost-Timor verschenken wir viel Literatur an die Schulen und Büchereien. Die praktische Hilfe bringen wir, indem wir selbst mehrere Wochen an Land leben um Schulen, Häuser und Hilfseinrichtungen zu bauen, wie z.B. Wassersammelzentren. Schlussendlich versuchen wir auch Hoffnung zu schenken. Für jeden, der sie annehmen will. Auf Grund unseres Glaubens an Jesus, erzählen wir jedem, der es hören will, warum wir so hart für keinen Lohn arbeiten: Um den Menschen die Liebe Gottes spüren zu lassen. Natürlich halten wir uns dabei auch an die Gesetze der Länder, die uns manchmal verbieten, von unserem Glauben zu erzählen. Doch zum Glück sprechen Taten lauter als Worte. Das Schiffsleben hat mich so geprägt, dass ich von nun an mein ganzes Leben darauf verwenden will, anderen Menschen zu helfen. Deshalb geht auch ein herzliches Dankeschön an die Marktgemeinde Lauterach, die mich mit E 1.200,bei meinem Einsatz unterstützt.“ Dr. Hubert Dörler Erfahrungsbericht von Dr. Hubert Dörler Mobile Seniorenberatung „Das Pilotprojekt „Mobile Seniorenberatung“, das nun seit 1,5 Jahren in Lauterach läuft, hat sich als absolut zukunftsweisend gezeigt. Mit Frau Edith Ploss konnte eine besonders kompetente Sozialarbeiterin gewonnen werden, die auf besonders zuvorkommende Weise unsere Senioren und Seniorinnen zu Hause berät. Diese unkomplizierte Art der häuslichen Beratung ist wichtig um den Interessierten „die Scheu“ vor dem Amt oder der Behörde zu nehmen. Aufgrund der vielen positiven Rückmeldungen von Senioren, die diese Beratung rund um allerlei Hilfestellungen, insbesondere bei finanziellen Angelegenheiten, genutzt haben, werde ich den „Beratungsscheck“ auch weiterhin empfehlen und selbst auch austeilen.“ Dr. Hubert Dörler Die Straßenkinder sind dankbar für jede Hilfe Seit 16 Monaten lebt die 19jährige Lauteracherin nun schon auf einem Schiff das „Doulos“ (griechisch: Diener) genannt wird. Wie der Name schon verrät, hat es tatsächlich viel mit dienen zu tun. Die ganze Besatzung arbeitet ohne bezahlt zu werden, ja eigentlich muß sie sogar bezahlen, da die ganze Organisation von den Spenden der Mitarbeiter getragen wird. „Ich persönlich werde von meiner Familie und Freunden unterstützt. Die 350 Menschen an Bord sind von über 50 Nationen und haben gut bezahlte Berufe aufgegeben wie z.B. im US Pentagon, um Menschen auf der ganzen Welt zu helfen. Bis jetzt war ich schon in zehn verschiedenen Ländern und in 21 verschiedenen Schiffshäfen und durfte fast schon bei jeder erdenklichen sozialen Arbeit mithelfen. Vom Straßenkinder füttern in den Philippinen, zum Haus bauen im Dschungel von Malaysia, über die Arbeit in einem Rehabilitationscenter in Kambodscha bis hin zu Englischunterricht in Taiwan. Und das alles unter unserem Motto: „Wir bringen Bildung, praktische Hilfe und Hoffnung in alle Nationen der Welt“. Die Bildung bringen wir durch den größten segelnden BücherlaAus der Gemeinde | Jänner 2010 Termine Musikschule am Hofsteig Vorspielstunde Klasse Arndt Rausch, Klavier am Fr, 29. Jänner um 19 Uhr in der Aula der Hauptschule Wolfurt Vorspielstunde Bürgermusik-Lauterach, Ltg.Thomas Jäger, Fr, 29. Jänner um 18 Uhr im Probelokal der BMLauterach „Take Five“ Musikalischer Brunch, So, 31. Jänner von 10.30 – 13.30 Uhr im Vereinshaus in Wolfurt. Es spielen diverse Workshops der Musikschule. Der Eintritt ist frei. Hausbau im Dschungel von Malaysia 17 Kindergarten Unterfeld Raiffeisenbank am Bodensee Die Regenbogengruppe auf der Suche nach dem Nikolaus Hilfe für bedürftige Menschen zu Weihnachten Für Menschen, die noch nicht alles haben, war Weihnachten heuer schon am 9. Dezember. Die Raiffeisenbank am Bodensee unterstützte die Gemeinde Lauterach (Sozialfonds für bedürftige Menschen) mit € 600,- und den Krankenpflegeverein Lauterach mit € 1.200,-. sehr stark nach. Sie unterstützt gezielt soziale und kulturelle Einrichtungen sowie Sportvereine und Schulen in der Region. Die Kinder warten ganz geduldig. Ob er auch wirklich kommt? Alle Jahre wieder, wenn es draußen kälter wird, die Tage kürzer werden und sich das Jahr dem Ende zuneigt, beginnt im Kindergarten eine ganz besondere Zeit. Der Adventskalender steht bereit, um die ersten Türchen zu öffnen, am Adventskranz werden die ersten Kerzen angezündet und der Nikolausbesuch steht vor der Tür. Nikolausfest der besonderen Art Die Regenbogengruppe des Kindergartens Unterfeld hat in diesem Jahr ein ganz besonderes Nikolausfest gefeiert. Die Kinder kamen mit ihren Eltern und Geschwistern am Abend mit Taschenlampen und Laternen ausgerüstet zum Kindergarten, um von dort aus auf die Suche nach dem Nikolaus zu gehen. Nach einem kleinen Fußmarsch entdeckten die Kinder eine Laterne unter einem großen Baum stehen, ob die wohl vom Nikolaus kommt? Dieser Frage gingen die Kinder gleich auf den Grund und untersuchten die Laterne ganz genau. Um den Nikolaus heran zu locken stimmten alle das wohl bekannte Nikolauslied „Lasst uns froh und munter sein“ an und tatsächlich, der Nikolaus hatte die Regenbogengruppe gehört und kam mit seinem treuen Begleiter Knecht Ruprecht auf sie zu. St. Nikolaus nahm sich viel Zeit für jedes Kind und überreichte ihm zum Abschluss ein kleines Geschenk. Zum Abschied sangen die Kinder dem Nikolaus noch ein schönes Lied vor, das sie im Kindergarten mit Tatjana und Manuela gelernt hatten. Nach der Begegnung mit dem Nikolaus gingen alle gemeinsam wieder zurück in den Kindergarten und ließen den Abend mit Kinderpunsch, Glühwein und guter Jause ausklingen. Bei einer besonderen Weihnachtsaktion der Raiffeisenbank am Bodensee konnten alle Mitarbeiter Sportrucksäcke für einen guten Zweck erwerben. Der Erlös von € 1.100,- aus dieser Aktion wurde dem Verein Sonnenblume gespendet. Der Verein Sonnenblume wurde 1999 von der AbVDir Walter Sternath, Brigitte Selb, VDir Norbert Baschnegger, VDir Gernot Uecker teilung für Kinder- und Jugendheilkunde 1 des Als Weihnachtsmänner fungierten Krankenhauses Dornbirn gegründet. VDir. Gernot Uecker, die Bankstellen- Der Verein unterstützt chronisch kranke leiter Alexander Pfanner und Werner Kinder und deren Familien. Die VereinsHagen. Die großzügige Unterstützung funktionen werden ehrenamtlich von Bekam zustande, weil die Raiffeisenbank troffenen und von Personen, die in ihrem am Bodensee auf Weihnachtskarten Beruf mit chronisch kranken Kindern zu und Weltspartagsgeschenke für Erwach- tun haben, wahrgenommen. Die Vereinssene verzichtete. Für diesen großzügi- arbeit wird neben Beruf, Familie und der gen Förderungsbetrag bedankten sich zusätzlichen Belastung durch die Pflege Bgm. Elmar Rhomberg Gemeinde Lau- des chronisch kranken Kindes in der verterach und Heide-Ulla Drucker vom bleibenden Freizeit geleistet. Krankenpflegeverein Lauterach, bei der Raiffeisenbank am Bodensee. Die RaiffDie Mitarbeiter freuen sich mit ihrem eisenbank am Bodensee mit ihren sechs Betrag, den Verein und die betroffenen Bankstellen in fünf Gemeinden kommt Familien ein wenig unterstützen zu köngerade in Zeiten wie diesen ihrer regio- nen. nalen Verantwortung und örtlichen Nähe Alexander Pfanner, VDir Gernot Uecker, Bgm Elmar Rhomberg, Heide Ulla Drucker und Werner Hagen Mitarbeiter helfen chronisch kranken Kindern 18 Aus der Gemeinde | Jänner 2010 Shotokan Karate Club Natalie El Kanfoud, Siegerin Kumite Einzel und Team beim Weba Champions Cup 2009 Austrian Karate Champions Cup 2010 Spannende Wettkämpfe Die Wettkämpfe beginnen mit den Vorrunden am Sa, dem 23. Jänner um 8.30 Uhr, die Finale ab 18 Uhr. Zwischen den Finalkämpfen findet ein tolles Ge­ winnspiel statt. Für Unterhaltung sorgen die „Gugga Läbbe Wolfurt“ mit einer Einlage. Für Spannung und ein hohes Maß an Können ist durch internationale Beset­ zung und hochkarätige Teilnehmer aus dem Ländle gesorgt. Mit dabei sind un­ ter anderem die frischgebackene zwei­ fache Europameisterin und WM­Zweite Bettina Plank aus Mäder, Europameiste­ rin Natascha Aberer sowie die weiteren jüngst erfolgreichen Vorarlberger Ka­ ratekas Bianca Ellensohn, Natalie El Kanfoud, Jean Mark Mayer und Andre­ as Muther, die auf der diesjährigen EM in Wels Silber­ und Bronzemedaillen für Österreich holten. Aus dem WEBA CHAMPIONS CUP 2009 haben Titel zu verteidigen: Maja Miller aus Lustenau, Bianca Ellensohn, Jean Marc Mayer und Rene Fleisch aus Götzis und auch Natalie El Kanfoud vom Karate Club Lauterach. Freuen Sie sich auf einen außergewöhn­ lichen Sport­Event, auf den internationa­ len Jahresauftakt in der Karateszene. Am 23. Januar 2010 ist es wieder soweit – zum zweiten Mal findet der Karate-Event in Vorarlberg im Sportzentrum am See in Hard statt. Es ist gleichzeitig die dritte Auflage dieses Turniers, das sich ab 2010 exklusiv „Austrian Karate Champions Cup“ nennen darf. Für den Austrian Karate Champions Cup zeichnet der Karate Landesfach­ verband Vorarlberg verantwortlich. Das Organisationskomitee unter der Leitung von Vizepräsident Peter Karg arbeitet schon seit Monaten intensiv an den Vor­ bereitungen für diese in Vorarlberg und Umgebung einmalige Veranstaltung. Präsident Helmut Seewald hat die Re­ präsentationsaufgaben übernommen. Für das leibliche Wohl sorgt Bianca Berger. Dass alles rund um das Turnier klappt, dafür sorgen neben Hannes Purtscher auch Gerhard Grafoner und Christian Mörth, beide ebenfalls vom Karate Club Lauterach. Moderiert wird das Turnier von Bernhard Lingg. Wann & Wo Vorrunden: Sa, 23. Jänner um 8.30 Uhr Finale: ab 18 Uhr im Seezentrum am See in Hard 1. Vorarlberger Bowling Club Nikolausturnier im Strike-Center Lauterach Wie jedes Jahr veranstaltete der 1. Vorarlberger Bowling Club Ende November das traditionelle Nikolaus-Doppelturnier. Das Preisgeld lockte einige Schwei­ zer Teams ins Ländle, aber die großen Herausforderer waren wohl die Pinhun­ ter aus Neu­Ulm. Die Nikolausmeister des Vorjahres Sebi und Andi waren lei­ der nicht in Top­Form und kamen gar nicht erst ins Stepladder­Finale. Wie bei den meisten Preisgeld­Turnieren kämpften in einer Ausscheidung die fünf Erstplatzierten um den Sieg, wobei im ersten Spiel der Fünfte gegen den Vierten spielte. Der Sieger aus diesem Kampf spielte gegen den Dritten und so weiter. Die Stimmung sowohl der Teams Aus den Vereinen | Jänner 2010 als auch der Zuschauer war auf dem Hö­ hepunkt, die jeweiligen Favoriten wur­ den lautstark angefeuert und ernteten Applaus für gelungene Räumaktionen. Voll motiviert besiegten Hubert und Windi ein Team nach dem anderen und schafften es, vom fünften auf den ersten Platz zu klettern. Team Kohldampf wur­ de Zweiter und die Neu­Ulmer Pinhunter landeten auf dem dritten Platz. Der Ni­ kolausturnier­Tag fand erst in den Mor­ genstunden ein beschwingtes Ende. Martin und Team Pinhunter aus Neu-Ulm Training Mo, 17 ­ 1 Uhr und Fr, 14 – 19 Uhr, jeden Mo von 18 bis 20 Uhr speziel­ les Anwurf­ bzw. Räum­Training. Sondertraining für Nicht-VBC Mitglieder: Anfrage am besten während der Trainingszeiten Preis: € 10,­ 19 Handballclub Bodensee Spieltage der U11 Tolle Zweikämpfe, spannende Spiele brachten den verdienten Sieg Dass Begriffe wie: toll und niedlich, beeindruckend und unterhaltsam, lustig und dramatisch, spannend und emotional, fehlerhaft und professionell, zusammenpassen? So etwas erlebten die Handball-Fans bei den U11-Spieltagen in der Lauteracher Halle. festlichen Dekorationen, guter und ab­ wechslungsreicher Küche und freund­ lichem Personal gebührend gefeiert. Wir laden alle herzlich ein, den Lau­ teracher Handballclub bei Heimspielen zu besuchen. Genießt diese herrliche Atmosphäre, gemischt mit sportlichen Wettkämpfen, kulinarischen Erlebnis­ sen und Genüssen. www.hcbodensee.eu War der erste Spieltag noch etwas verhalten, so zeigten die Kids beim zweiten klar und deutlich, was sie be­ reits gelernt haben. Angetrieben von be­ geisterten Fans steigerten sich die Jungs teilweise in einen wahren Spielrausch. Tolle Kombinationen, körperbetonte Zweikämpfe und technische Feinheiten prägten ihre Spiele. Der Lohn für diesen enormen Kampfgeist und die tolle Stim­ mung waren der Turniersieg und Stan­ ding Ovations! Und natürlich strahlende Gesichter und glänzende Kinderaugen. Das Publikum war von den jungen Spie­ lern begeistert. In der Kantine wurde der Sieg in familiärer Atmosphäre, mit Das erfolgreiche Team des Handballclub Bodensee Melde Dich! Kids und Jugendliche, die Lust auf das Handballspielen haben, einfach melden unter T 0664/261 01 62 oder office@hcbodensee.eu 84. Jahreshauptversammlung des Männerchors Lauterach Mit Freude und Schwung ins neue Sängerjahr Bernabe das Vereinsabzeichen und wurden in die Gemeinschaft des Män­ nerchores aufgenommen. Für 15 Jahre Männerchor wurde Mag. Otto Galehr das „silberne Vereinsabzeichen“, für 25 Jahre Wilhelm Nenning und Wilhelm Fritsche das „goldene Vereinsabzei­ chen“ sowie das Sängerabzeichen des Vorarlberger Chorverbandes verliehen. Obmann Franz Luttenberger überreichte den drei Jubilaren auch Urkunden des Chores. Vizeobmann Peter Schertler sponserte bestickte Handtücher mit dem Schriftzug „Männerchor Lauterach“ für jene Sänger, welche im abgelaufe­ nen Vereinsjahr fleißig an den Proben teilnahmen. Weiters wurde vom Vor­ stand vorgeschlagen, dem langjährigen Sänger Walter Sohm für die äußerst verdienstvolle Tätigkeit im Chor die Eh­ renmitgliedschaft teil werden zu lassen. Unter starkem Beifall stimmte der ge­ samte Chor einstimmig zu. Im weiteren Verlauf berichtete die Kinderchorleitern Gabi Fink freudestrahlend über die große Beliebtheit „ihres Kinderchores“ mit rund 35 Kindern. Dankesworte rich­ tete Bgm. Elmar Rhomberg an den Chor, den Vorstand und natürlich an den mu­ sikalischen Leiter Axel Girardelli. Im Anschluss daran führte August Zucali, Fähnrich des Männerchores, einen in mühevoller und zeitraubender Arbeit gedrehten und geschnittenen Film über das im Sommer stattgefundene Konzert „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett …“ vor. Mit diesem Abschluss kann der Männer­ und der Kinderchor Lauterach mit viel Freude und Schwung ins neue Vereinsjahr blicken. Mag. Otto Galehr, Wilhelm Nenning und Wilhelm Fritsche mit ihren Auszeichnungen Neben den üblichen Tagesordnungspunkten waren im Besonderen drei Neuzugänge zu verzeichnen. So erhielten die neuen Sänger Ger­ hard Berchtold, Oliver und Günther 20 Aus den Vereinen | Jänner 2010 Schertler-Alge Fußballclub Verstärkung für die U7 Möchtest Du auch mit uns Fußball­ spielen und bist höchstens sechs Jahre alt? Dann komm doch zum Schertler­ Alge FC Lauterach. Melde dich bei unse­ rem Trainer! Die U7 Mannschaft hätte gerne Verstärkung Melde Dich! Trainer Thomas Bayr, T 0664/424 41 41, www.fc-lauterach.com Chorgemeinschaft St. Georg Beeindruckendes Konzert in der Pfarrkirche Lauterach Die Chorgemeinschaft St. Georg lud am 15. November zu einer kirchenmusikalischen Feierstunde in die Pfarrkirche Lauterach ein, die ganz im Zeichen von Joseph Haydn stand und deren Reinerlös zur Gänze der Vorarlberger Krebshilfe zu Gute kommt. meinschaft Lauterach und allen Mitwir­ kenden ist eine beeindruckende und sehr schöne kirchenmusikalische Feier­ stunde gelungen, die von den Zuhörern mit sehr langem, stehendem Applaus gedankt wurde. Spendenübergabe an die Krebshilfe Vorarlberg Im Dezember konnte die Chorge­ meinschaft St. Georg in Anwesenheit der Chormitglieder, Bürgermeister Elmar Rhomberg sowie Pfarrer Fridl Fitz den Betrag von € 3.200,­ an Herrn Dr. Alois Lang von der Vorarlberger Krebshilfe übergeben. Ein herzliches „Danke“ allen Konzertbesuchern für ihre großzügigen Spenden, der Marktgemeinde Lauterach für die finanzielle Unterstützung, den Sponsoren Raiffeisenbank am Boden­ see, Fa. Pfanner Getränke GmbH und der Fa. Flatz Verpackungen GmbH. Die mit­ wirkenden Solisten, der Organist Ivan Mataric und die Bläser der Bürgermu­ sik haben ihre Gagen ebenfalls diesem guten Zweck zur Verfügung gestellt. Im Rahmen einer kleinen Weihnachtsfeier in „Michi´s Cafe“ wurde der große Erfolg des Konzertes noch gebührend gefeiert. Aufführung der Nicolai-Messe von Joseph Haydn Dr. Alois Lang, Rosmarie Dür, Eva-Maria Bilgeri Unter der Leitung von Heimo Leiseder und stimmlicher Verstärkung durch die Rütner Chorgemeinschaft Hohenems wurde die Nicolai­Messe von Joseph Haydn aufgeführt. Die Solisten Eva­Maria Bilgeri (Sopran), Doris Glatter­ Götz (Alt), Stephan Gisinger (Tenor) und Alfons Winter (Bass) glänzten durch eine saubere Intonierung und Stimmführung und der Organist Ivan Mataric spielte seinen Part am Orgelpositiv einfühlsam und sehr präzise. So entwickelte sich diese Feierstunde zu einem kleinen, aber sehr feinen „Gesamtkunstwerk“. Die Spannung, die sich mit dem er­ sten Akkord des Kyrie aufgebaut hatte, hielten die Sänger und Musiker nicht nur bis zum letzten Ton im Agnus Dei, sie konnten sie sogar noch steigern. Das „Jauchzet dem Herrn“ von Friedrich Sil­ cher (a­capella), passte ausgezeichnet zur Musik Joseph Haydns. Der Chorge­ Aus den Vereinen | Jänner 2010 21 Pfadfinder Lauterach Weihnachtspakete für Albanien Die Kinder sind dankbar für jedes Geschenk Wir alle wissen, was auf den Wunschzetteln der Kinder zu Weihnachten steht! Zahnpasta, eine Kerze, eine Zeichnung … Zahnpasta? Kerze? Zeichnung? Ja, genau das stand auf den Wunschzetteln vieler albanischer Kinder, die nicht so im Überfluss leben wie wir. Seit fünf Jahren machen die Pfad­ finder Lauterach neben vielen anderen Pfadfindergruppen bei der landesweiten Aktion mit und stellen Weihnachtspa­ kete für ärmere Kinder zusammen. Ne­ ben Schul­ und Hygieneartikeln kamen auch eine Kerze, eine Tafel Schokolade, ein Kuscheltier und eine Zeichnung mit in das Paket. Eifrig wurden die Sachen gesammelt, eingepackt und von Fall zu Fall das Paket noch schön bemalt. Ende November wurden die Sachen auf einen LKW verladen, der die weite Reise nach Albanien antrat. Dort wurden dann recht­ zeitig zu Weihnachten die Geschenke an die Kinder verteilt. Nicht nur wir Pfad­ finder wollten mit dieser Aktion unsere Verbundenheit mit Kindern und Jugend­ lichen in der ganzen Welt zum Ausdruck bringen. Die Firma Sonnweber aus Lau­ terach hat von dieser Aktion gehört und sich entschlossen, anstatt materielle Weihnachtspräsente an Kundschaften zu verschenken, sich mit 30 Paketen an der Aktion zu beteiligen. Im Namen der Kinder in Albanien wollen wir Pfadfin­ der uns an dieser Stelle nochmals recht herzlich für diese großzügige Aktion bei der Firma Sonnweber bedanken! Weihnachtspakete für Kinder in Albanien Pfadfinder Lauterach Pfadi Wiehnachtsmärktle Zur Einstimmung in den Advent veranstalteten die Pfadfinder Lauterach auch heuer wieder das traditionelle Wiehnachtsmärktle in der alten Seifenfabrik. Neben originellen selbstgebastelten Geschenken, Kerzenziehen und Keksen gab es heuer einen Programmpunkt, der von den 6 – 13jährigen Pfadis, den Wich­ teln & Wölflingen sowie den Guides & Spähern zweimal aufgeführt wurde. Die Kinder sangen im Chor von der weltum­ spannenden Idee einer Gemeinschaft für alle Menschen ohne Vorbehalte. Es gab auch Glühwein und Verpflegung, was besonders zur Mittagszeit eine will­ kommene Gelegenheit war, noch etwas Zeit beim Märktle zu verbringen. Die Pfadfinder Lauterach bedanken sich ganz herzlich bei den zahlreichen Be­ suchern und freuen sich schon auf das Märktle im nächsten Advent! Adventstimmung auf dem Wiehnachtsmärktle 22 Aus den Vereinen | Jänner 2010 Jänner-Veranstaltungen Infantibus Di 12./19./26. Jänner Do 14./21./28. Jänner Familienfrühstück Wir beginnen den neuen Tag mit einem gemütlichen Frühstück. Hier können neue Freundschaften geknüpft und Erfahrungen ausge­ tauscht werden. Eingeladen sind Kinder mit Eltern, Großeltern, Paten, Betreuungspersonen uva. Wann: Jeweils Do 9 – 11 Uhr außer Fe­ rien und Feiertagen Kosten: Bewirtung laut Preisliste. Infos: Manuela Vogel T 0664 /511 54 97 Familientreff Dieser Treff ist ein offener Begeg­ nungsraum für Familien. Bei einer genüsslichen Jause können neue Kontakte zu anderen Eltern und Kin­ dern geknüpft werden. Wertvolle Erfahrungen werden ausgetauscht und es ist ein fröhliches Miteinander. Für die Kinder stehen altersgerechte Spielangebote zur Verfügung und im Kreativraum werden sie von den Teamfrauen in ihrem schöpferischen TUN begleitet. Wann: Jeweils Di 15 ­ 17 Uhr außer Ferien und Feiertagen, Kosten: Bewirtung laut Preisliste. Infos: Manuela Vogel T 0664/511 54 97 Mo 18. Jänner Mi 20. Jänner Kasperltheater Der Kasperl kommt mit einer tol­ len Geschichte zu euch. Wann: 16 Uhr, Dauer ca. 30 Minuten. Kosten: € 2,50/Kinder ab 2 Jahren, Erwachsene sind gratis Infos: Manuela Vogel T 0664/511 54 97 Purzelbaum ElternKind-Gruppe für Mütter und/oder Vater mit Kindern von 0-4 Jahren In einer gleichbleibenden Grup­ pe, treffen wir uns einmal in der Woche an 10 Vormittagen. Bei je­ dem Treffen wird ein Teil gemeinsam mit den Kindern gestaltet – Finger­ spiele, Lieder, Gedichte und eine gemeinsame Jause. Ein Teil wird für Gespräche über aktuelle Themen ver­ wendet. Dabei werden die Kinder im gleichen Raum betreut. Wann: Jeweils Mo 9 ­ 11 Uhr, Termine: 18.+25. Jänner 1./8./15./22. Februar 1./8./15./22. März Kosten: € 45,­/Familie, € 35,­/Allein­ erziehende, excl. € 5,­ Material. Zahlung auch in Talenden möglich Leitung/Anmeldung: bis 8. Jänner, bei Petra Willam T 05574/860 99 und Monika Gfall Fr 22. Jänner Mit Kindern wachsen „Entdeckungsraum“ Eltern-Kind-Gruppe für Babys im Alter von 4 Monaten – 2 Jahren mit Vater oder Mutter Dort wo wir Kindern unsere Auf­ merksamkeit, unser Interesse und unser verbindliches Dasein schen­ ken, entsteht ein sicherer Raum für ein vertrauensvolles Wachsen aus ei­ gener Kraft. Der „Entdeckungsraum“ dient dem gegenseitigen Wachsen von Eltern und Kind. Er möchte bei­ den achtsam und respektvoll begeg­ nen und ihnen Unterstützung für ihre individuelle Lebensgestaltung sein. In einer dem Alter des Kindes ent­ sprechend vorbereiteten Umgebung üben wir uns im Einfühlen, Beobach­ ten, Wahrnehmen und vertrauens­ vollem Dasein mit dem Kind. Die Lei­ terinnen verstehen sich als Brücke zwischen der Aktivität des Kindes und der Wahrnehmung der Eltern, in dem sie mittragen, verbinden und unterstützen. Sie tragen Sorge für einen sicheren und entsprechenden Rahmen. Wann: Jeweils Fr 1. Gruppe: 8.30 – 9.45 Uhr, 2. Gruppe: 10.15 – 11.30 Uhr 10 Einheiten Kosten: € 10,­/Termin Leitung/Anmeldung: Manuela Vogel, T 0664/511 54 97 und Bettina Gmeiner, T 0650/722 77 55 Infantibus Treffpunkt für Menschen von 0 – 99 Jahren Alte Seifenfabrik, Bahnhofstraße 3, 6923 Lauterach Kontakt: Manuela Vogel T 0664/511 54 97 oder manuelavogel@gmx.at Veranstaltung & Chronik | Jänner 2010 23 Kunst im Rohnerhaus Werkschau des Vorarlberger Malers Josef Boss Viele kennen die Mosaikmedaillons an der Bregenzer Rathausfassade, ohne jedoch von dem Künstler Josef Boss (1868 – 1908) schon einmal gehört zu haben. Schließlich blieb sein künstlerisches Wirken der Allgemeinheit weitgehend verborgen. Bis heute ist es vornehmlich in pri­ vaten Salons und Wohnzimmern, in Kel­ lern und auf Dachböden dokumentiert. Seit Jahren beschäftigt sich die Kunsthi­ storikerin und Kuratorin der Ausstellung Ruth Lobenhofer mit Leben und Werk des zu Unrecht in Vergessenheit gera­ tenen Malers. Boss gilt in Fachkreisen als wichtiger Vertreter der Kunst des ausge­ henden 19. Jahrhunderts in Vorarlberg. Josef Boss wurde 1868 in Vorkloster bei Bregenz geboren. Trotz seines allzu frü­ hen Todes mit nur 40 Jahren hinterließ Boss ein umfangreiches und vielfältiges Oeuvre, das es jetzt zu entdecken gilt. Öffnungszeiten Mittwoch – Samstag 11 – 17 Uhr Freitag 11 – 20 Uhr Führungen jederzeit gerne auf Anfrage! Bauernbund Lauterach „Gut zu wissen“ in Zusammenarbeit mit der inatura Durch Einrichtung der Projektstelle „tierleben“ bei der inatura hat das Land Vorarlberg eine wichtige Grundlage für kompetente Information und Beratung in Sachen Mensch – Tier – Beziehung geschaffen. Mit der Themenreihe „Gut zu wissen“ stellt „tierleben“ nun die Wissensvermittlung über Tierhaltung und Tierschutz auf eine noch breitere Basis. Ziel ist, das Wissen in der Bevöl­ kerung über die landwirtschaftliche Produktion und Tierhaltung sowie die Heimtierhaltung weiter zu verbessern. Ein besonderes Anliegen der Bauern ist die Zusammenarbeit mit dem Verein „Tierschutz macht Schule“ und die Ak­ tion „Schule am Bauernhof“, d


Lauterachfenster 2006 09
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

November 06 Nr. 9 D i e a k t u e l l e I n f o r m a t i o n s s c h r i f t d e r M a r k t g e m e i n d e L a u t erach Wanderwege in Lauterach Einbindung in das Vorarlberger Wanderwegenetz 6 Schulwegausweis 17 Orientierungslauf 32 20 Jahre Karate 39 Buchpräsentation Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M Inhalt EDITORIAL Das neue Vorarlberger Verkehrskonzept 2006 Vor wenigen Wochen wurde das neue Vorarlberger Verkehrskonzept präsentiert. Die umfangreiche Broschüre ist aus meiner Sicht eine geeignete Grundlage für eine Vielzahl von wichtigen Mobilitätsentscheidungen in der Zukunft. Die Mandatare der Marktgemeinde Lauterach haben sich bei der Erarbeitung des Konzeptes sowohl personell als auch inhaltlich mit konstruktiven Vorschlägen eingebracht. Die offizielle Stellungnahme der Gemeinde zum Entwurf des Konzeptes wurde im vergangenen Jahr einvernehmlich verfasst, das heißt im Klartext, alle politischen Fraktionen der Gemeindevertretung haben ein gemeinsames Papier erarbeitet und einvernehmlich verabschiedet. (Download unter www.vorarlberg.at). Persönlich überrascht war ich von der relativ geringen Resonanz aus der Bevölkerung, obwohl die Vorarlberger Medien laufend auf die Brisanz der Verkehrsthematik verwiesen haben. Verkehr emotionalisiert immer nur dann, wenn er entweder persönlich erlebt bzw. die Menschen damit unmittelbar tangiert werden oder wenn grundlegende Veränderungen geplant werden. Die Erarbeitung eines konzeptiven Strategiepapiers mit einer umfassenden Bestandsaufnahme, die Definition von möglichen Lösungsanätzen, realistische Umsetzungszeiträume und die Diskussionsbereitschaft für neue Mobilitätsformen sind ein positives Signal für eine moderne Verkehrspolitik in unserer Region. Die jahrelange Verharrung von Standpunkten in Sachen S-18 haben eine innovative Mobilitätsdiskussion geradezu gelähmt. Jeder politisch Verantwortliche musste seine Argumente permanent zementieren, ein Abweichen wurde bereits als eine Schwäche oder ein Nachgeben ausgelegt. Moderne Verkehrspolitik darf meiner Ansicht nicht immer nur mit neuen Straßenbauvarianten gleichgesetzt werden. Beiträge wie die Ringstraßenbahn sollen und müssen geprüft werden. Die Optimierung von bestehenden Straßenräumen oder die Bahnprojekte „Bodanrail 2020“ und „Rheintalkonzept“ müssen intensiv weiterverfolgt und umgesetzt werden. Nützen wir das neue Verkehrskonzept für eine neue offene und zukunftsorientierte Mobilitätspolitik in Vorarlberg. Viele Menschen in Lauterach sind dazu bereit, wenn es gelingt, unseren Lebensraum positiv zu verändern. Ihr Bürgermeister Vorarlberger Wanderwegenetz 35 Wanderwegetafeln in Lauterach Gymnaestrada 2007 Höchstleistung und Breitensport Spaß mit Maß Alkoholfreier Jugenddrink als Alternative Vogelschutzprojekt Kinder hängen Vogelhäuschen auf Europa im Dialog Slowenien war zu Gast in Lauterach Kindergarten Dorf Geburtsagsfeste Hauptschule Lauterach Jugend-Preis und Orientierungslauf Das Gespräch Mit Mundartdichterin Martha Küng Die Lauteracher Vereine 17 Seiten Vereinsberichte Frauenchor Hofsteig Vorweihnachtliche Aktivitäten Neues vom Infantibus Vielfältiges Angebot an Veranstaltungen Jubiläen, Geburten, Hochzeiten Berichte und Gratulationen 4 7 9 11 13 15 17 19 20 37 40 44 Titelbild Wanderwegetafeln im Lauteracher Ried fenster 3 Elmar Rhomberg Aus dem Rathaus Tafel an der Vorachstraße, Abzweigung Winterweg 35 Wanderwege-Tafeln weisen den Wanderern den Weg Wanderwege-Netz in Das ist neu: In Lauterach gibt es ein komplett beschildertes und mit speziellen Markierungen gekennzeichnetes Wanderwegenetz. Wegmarkierungen, die wir bisher von Wanderungen aus der Bergregion kannten, gibt es jetzt auch in den Ebenen des Rheintales. Und zwar lückenlos, in jeder Gemeinde. Die Realisierung des landesweiten Wegenetzes ist damit so gut wie abgeschlossen. In Lauterach wurden an 25 Standorten insgesamt 35 Wegweisertafeln montiert. Sie beinhalten die wichtigsten Haupt- und Zwischenziele. Die Gehzeiten sind ebenso ersichtlich wie die Meereshöhe. Ein Routen-Trennungsstrich macht darauf aufmerksam, dass den Wanderer eine Abzweigung erwartet. Auf jeder Tafel ist eine Standortnummer angegeben, die Leben retten kann. Wenn diese Nummer der Rettungsstelle durchgegeben wird, kann der genaue Standort des Verunfallten bestimmt werden. 4 Die Rettungsmannschaften wissen sofort, wohin sie in den Einsatz müssen. Natürlich ist die Unfallgefahr in der Rheintalebene geringer als im Gebirge. Wer kennt jedoch alle Flurbezeichnungen im Ried, wenn zum Beispiel bei einen Fahrradunfall die Rettung mit dem Handy angefordert wird? Da hilft die Durchgabe der Standortnummer. Außerdem gibt es viele Lauteracherinnen und Lauteracher, die in unseren Bergen wandern. Auch für sie ist es wichtig, die Funktion der Standortnummern zu kennen. Es bieten sich in Lauterach folgende durchgehend beschilderte Wandermöglichkeiten an: Wandern mit Bahn und Bus: • Lauterach Bahnhof – Eisenbahnbrücke – Achbrücke Hard – Hard Kirche über Bodenseeweg. Gehzeit 1 1/2 Stunden. Rückfahrt mit Landbus Linie 18 • Lauterach Bahnhof – Jannersee – Harder Ried – Rheinbrücke Fußach – Harder Kirche über Bodenseeweg. Gehzeit 1 3/4 Stunden. Rückfahrt mit Landbus Linie 18 • Lauterach Bahnhof – Mittelweiherburg – Bregenzer Achmündung – Mehrerau – Bregenz Bhf. Gehzeit 1 3/4 Stunden. Rückfahrt mit Bahn oder Bus • Nach Bahn- oder Busfahrt von Lauterach nach Haselstauden: Bahnhaltestelle Haselstauden – Möckle – Senderbrücke – Jannersee – Bahnhof Lauterach. Gehzeit 3 Stunden. Rückfahrt mit Bahn oder Bus fenster Aus dem Rathaus Wanderwegetafel mit Standortbezeichnung, Höhenangabe, Ziel, Routentrennungsstrich und Wegmarkierung mit Schwierigkeitsgrad sowie Standortnummer (klein) Wanderwege-Standorte in Lauterach – beginnend mit der Nummer 49 und den Wanderrouten (rote Linien) Die drei Kennzeichnungen nach Schwierigkeitsgraden: Leicht begehbarer Spazier- und Wanderweg Bergwanderweg. Schuhe mit griffiger Sohle zu empfehlen Lauterach • Nach Bahn- oder Busfahrt von Lauterach nach Dornbirn: Bahnhof Dornbirn – Bahnsteig Schoren – Martinsruh – Senderbrücke – Jannersee – Bahnhof Lauterach. Gehzeit 3 3/4 Stunden. Rundwanderungen: • Kleine Bregenzer Achrunde Bahnhof – Eisenbahnbrücke – Achbrücke Hard – nach Überquerung der Brücke Richtung Weidach bis Eisenbahnbrücke – Bahnhof Lauterach. Gehzeit 1 1/4 Stunden. Einkehrmöglichkeit: Eisenbahnbrücke • Wolfurter Runde Bahnhof – Ortsmitte – Wolfurt – Achb-rücke Wolfurt – Richtung Achbrücke Hard bis Eisenbahnbrücke – Bahnhof Lauterach. Gehzeit 1 3/4 Stunden. Einkehrmöglichkeit: Lauterach, Wolfurt Spielplatz an der Ach, Eisenbahnbrücke Alpiner Steig für Wanderer mir Bergerfahrung. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Es versteht sich von selbst, dass in Lauterach nur die Markierung gelb/weiß zu finden ist. Früher gab es in den Bergen für jede Route fast ein eigenes, individuelles Zeichen. Das wurde geändert. Wegweisertafeln wurden lückenlos aufgestellt, die Farben bezeichnen lediglich den Schwierigkeitsgrad. • Über die Mittelweiherburg ins Harder Ried und zum Jannersee: Bahnhof – Mittelweiherburg – Harder Ried – Jannersee – Bahnhof Lauterach Gehzeit 1 3/4 Stunden. Einkehrmöglichkeit: Weingarten • Große Bregenzer Achrunde Bahnhof – Eisenbahnbrücke – Achbrücke Wolfurt – über die Brücke Richtung Kennelbach – Achbrücke Weidach – Richtung Achbrücke bis Eisenbahnbrücke – Bahnhof Lauterach. Gehzeit 2 Stunden. Einkehrmöglichkeit: Eisenbahnbrücke, Spielplatz an der Ach, Kennelbach. • Südliche Lauteracher Riedrunde Bahnhof – Jannersee – Soren – Jannersee über Sportanlage Ried – Bahnhof Gehzeit 2 Stunden. Einkehrmöglichkeit: Weingarten • Mittlere Lauteracher Riedrunde Bahnhof – Jannersee – Lingensee – Alte Senderstraße – Jannersee – Bahnhof. Gehzeit 2 1/4 Stunden. Einkehrmöglichkeit: Weingarten • Harder Runde Bahnhof – Eisenbahnbrücke – Achbrücke über Hard – Hard Kirche über Bodenseeweg – Mittelweiherburg – Bahnhof Lauterach Gehzeit 2 1/2 Stunden. Einkehrmöglichkeit: Eisenbahnbrücke, Hard • Große Lauteracher Riedrunde Bahnhof – Jannersee – Dielen – Senderbrücke – Senderstraße – Jannersee – Bahnhof Gehzeit 2 3/4 Stunden. Einkehrmöglichkeit: Weingarten. Hinweis: Die Wanderrouten führen bewusst nicht an und in die Kernzone des Lauteracher Riedes, damit dieses Naturschutz- und Vogelbrutgebiet beruhigt bleibt. fenster 5 Aus dem Rathaus Jeder gelaufene Schulweg zählt 1.500 Kinder in den Hofsteiggemeinden zu Fuß unterwegs Kinder mit dem Plakat des Schulwegausweises Große Aufregung beim Start zum Schulwegausweis: Auch das Fernsehen war dabei D ie Volkschulen der Hofsteiggemeinden, das regionale Mobilitätsmanagement plan-b und der AKS wollen bei Volkschulkindern die Freude an der Bewegung wecken. Mit einem Schulwegausweis in der Tasche, sammeln die Kinder gelaufene Schulwege. Wer zwischen dem 25. September und dem 25.Oktober am fleißigsten zu Fuß in die Schule gekommen ist, nimmt an der großen Verlosung teil. So wird jeder gelaufene Schulweg zu einem kleinen Erfolg. Im Frühjahr gibt es eine Wiederholung. Volksschulkinder müssen in der Wettbewerbszeit Punkte sammeln, indem sie möglichst viele Schulwege zu Fuß zurücklegen. „Die Freude an der Bewegung soll bei Kin6 „Jedes fünfte Kind ist bereits übergewichtig“ dern im Volkschulalter geweckt werden. Bewegung leistet einen wesentlichen Beitrag für die körperliche, seelische und geistige Entwicklung des Kindes. Die Freude am zu Fuß gehen soll auch die Eltern der Kinder erfassen“, erklärt Stephan Schirmer vom Arbeitskreis für Vorsorge- und Sozialmedizin. Den Weg zur Schule zeichnen die LehrerInnen ab und die Wege von der Schule nach Hause bestätigen die Eltern. Kinder, die innerhalb der Projektzeit eine gewisse Anzahl von Wegen gegangen sind, nehmen an der großen Verlosung teil. „Gerade kurze Strecken innerhalb der Gemeinde können gut zu Fuß bewältigt werden“, erklärt Elmar Rhomberg, Bürgermeister von Lauterach. Für den AKS ist der MobilitätsWettbewerb ein weiterer Schritt gegen das Übergewicht vieler Kinder. „Jedes fünfte Kind ist bereits übergewichtig. Mit dem Sammeln von möglichst vielen gelaufenen Schulwegen soll dieser Trend mit viel Spaß umgewandelt werden“, erklärt Stephan Schirme. Und auf die Frage, ob der allmorgendliche „Schülertaxiverkehr“ schon zurückgegangen sei, meinte abschließend Dir. Hubert Köb erfreut: „Es gibt ihn fast nicht mehr“. fenster Aus dem Rathaus N AT I O N A L R AT S WA H L A M 1 . O K T. Das Lauteracher Wahlergebnis Wahlbeteiligung 68,2 % 4.213 gültige Stimmen, 31 ungültige Stimmen Wahlberechtigte 6.180: Ergebnisse der Wahlsprengeln Farbenprächtige, akrobatische Vorführungen stehen auf dem Programm der Gymnaestrada Dornbirn – 8. bis 14. Juli 2007 Begegnungen und Freundschaft Rathaus ÖVP SPÖ FPÖ Grüne BZÖ KPÖ NFÖ Matin Schule Dorf ÖVP SPÖ FPÖ Grüne BZÖ KPÖ NFÖ Matin Zum Kreuz ÖVP SPÖ FPÖ Grüne BZÖ KPÖ NFÖ Matin 275 Stimmen 103 62 87 20 5 3 30 266 Stimmen 124 101 105 37 7 3 63 287 Stimmen 182 77 101 19 5 4 59 47,0 % 17,6 10,6 14,9 3,4 0,9 0,5 5,1 37,7 % 17,6 14,3 14,9 5,2 1,0 0,4 8,9 39,1 % 24,8 10,5 13,8 2,6 0,7 0,5 8,0 31,3 % 23,8 14,8 14,8 4,8 0,7 0,6 9,3 41,2 % 17,2 10,2 17,5 3,7 0,9 0,0 9,2 42,8 % 19,5 10,2 17,3 2,7 0,3 0,0 7,3 Gymnaestrada – Höchstleitung und Breitensport D ie Weltgymnaestrada ist eine weltweit einzigartige Kombination aus turnerischen Höchstleistungen und Breitensport – an einem Ort, zur gleichen Zeit. Die Weltgymnaestrada bietet TeilnehmerInnen und ZuschauerInnen täglich eine ganze Woche lang die Plattform für höchst attraktives Gruppenturnen: Von den weltbesten Performances an Nationenabenden, über faszinierende Großgruppenvorführungen bis zur unglaublichen Vielfalt und der Kreativität hunderter Kleingruppen aus aller Welt. Die Weltgymnaestrada kommt ohne Bewertung der Sportler aus, es gibt weder Noten, noch Ranglisten oder Medaillen. Spannung, Faszination und Begeisterung der Zuschauer entstehen hier nicht durch einen Wettbewerb, sondern durch die Leistung an sich, durch die großartige Performance und die Ausdruckskraft der Turnerinnen und Turner. Die Weltgymnaestrada ist bunt und vielfältig wie die TeilnehmerInnen aus allen Kontinenten und Generationen. Sie ist ein Fest der Begegnung, Freundschaft und Verbundenheit. Diese Begeisterung wird alleine durch die Teilnehmerzahl ausgedrückt: 24.000 Gäste aus aller Welt werden in Dornbirn und Umgebung zu Gast sein. Diese Begeisterung wird auch auf die Gastgeber überspringen. Freuen wir uns in Lauterach auf ca. 800 Gäste aus Großbritannien. www.wg2007.com Schule Unterfeld ÖVP 222 Stimmen SPÖ 169 FPÖ 105 Grüne 105 BZÖ 34 KPÖ 5 NFÖ 4 Matin 66 Kindergarten Hohenegger ÖVP 308 Stimmen SPÖ 129 FPÖ 76 Grüne 131 BZÖ 28 KPÖ 7 NFÖ 0 Matin 69 Alter Sternen ÖVP 299 Stimmen SPÖ 136 FPÖ 71 Grüne 121 BZÖ 19 KPÖ 2 NFÖ 0 Matin 51 Aus dem Rathaus Information zur Aktion Heizkostenzuschuss 2006/2007 D as Land Vorarlberg gewährt Einzelpersonen oder Familien mit einem geringen Einkommen für die Heizperiode 2006/2007 eine einmalige Hilfe in der Form eines Heizkostenzuschusses in Höhe von Euro 208,-1. Einkommensgrenzen: Alleinstehende Ehepaare / Lebensgemeinschaften für jede weitere Person im Haushalt Innerhalb eines Haushaltes sind alle Einkünfte zusammenzurechnen. Personen, die im dauernden Bezug von Sozialhilfe stehen und somit auf diesem Wege die Heizkosten bezahlt erhalten, haben keinen Anspruch auf diesen Zuschuss. Es darf kein verwertbares Vermögen (Sparbücher) mit einem Wert von insgesamt mehr als Euro 4.000,-- vorhanden sein. 2. Zu diesen Einkommensgrenzen kann ein nachgewiesener Wohnungsaufwand in nachstehender Höhe Berücksichtigung finden: Alleinstehende Ehepaare / Lebensgemeinschaften zusätzlich je Person Euro 200,-Euro 240,-Euro 40,-Euro 655,84 netto Euro 1.003,72 netto Euro 68,74 netto Als Einkommen gelten alle Einkünfte aus selbständiger Arbeit, aus nicht selbständiger Arbeit, aus Gewerbebetrieb, aus Landund Forstwirtschaft sowie aus Vermietung und Verpachtung. Zu den Einkünften zählen: Löhne, Gehälter, Renten, Pensionen, Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung, der Krankenversicherung oder der Sozialhilfe, weiters Wohnbeihilfen, Unterhaltszahlungen jeglicher Art, das Kinderbetreuungsgeld und Lehrlingsentschädigungen. Nicht als Einkünfte gelten Familienbeihilfen, Familienzuschüsse, Kinderabsetzbeträge, Studienbeihilfen, Pflegegelder, Opferrenten nach dem Opferfürsorgegesetz sowie Grundrenten für Beschäftigte nach dem Kriegsopferversorgungs- und Heeresversorgungsgesetz. Der Antrag kann in der Abt. III -– Bürgerdienste beim Marktgemeindeamt Lauterach – bis spätestens Freitag, dem 2. Februar 2007, gestellt werden. Bei Zuschussgewährung erhalten Sie die Euro 208,-- unverzüglich bei der Amtskasse ausbezahlt. 8 fenster Aus dem Rathaus M E H R S PA S S M I T M A S S Der Jugenddrink – eine alkoholfreie Alternative Frau Stöckeler bei der Übergabe des Schnuppertickets Auch die kleine Simone hat ein Gratisticket bekommen Etwa 400 Hauptschüler aus Buch, Bildstein, Schwarzach, Kennelbach, Lauterach und Wolfurt entwarfen in den vergangenen Wochen Namen und Logos für ihren Jugenddrink. Am 18. November wird über das endgültige Erscheinungsbild entschieden. Der Jugenddrink ist ein gespritzter Fruchtsaft in einem 0,4 Liter Glas und kostet 1,99 Euro. Die Idee dazu kam von der überregionalen Arbeitsgruppe „Mehr Spaß mit Maß“ der genannten Hofsteiggemeinden. Eine Ausstellung auf dem Herbstmarkt in Wolfurt am 18. November 2006 soll der Bevölkerung zeigen, wie viele Gedanken sich Jugendliche zum Thema alkoholfreie Alternative machen und vor allem, wie die kreative Auseinandersetzung damit aussieht. Am Nachmittag wird eine zwanzigköpfige Jury aus Jugendlichen und jeweils einem Erwachsenen pro beteiligter Gemeinde dann die endgültige Entscheidung darüber treffen, welches Erscheinungsbild unseren Jugenddrink vollkommen macht. „Bevor die gesamten Ergebnisse der Jugendbefragung bei einem überregionalen Kick-Off-Event präsentiert werden, hoffen wir darauf, dass unser Jugenddrink auf Vereinsveranstaltungen sowie in den Lokalen und Gasthäusern unserer Gemeinden angeboten wird. Denn antialkoholische Getränke sollten nicht teurer sein, als jene mit Alkohol“, so die Organisatoren. Familienerlebnisse in Bus und Bahn Den Kindern hat das Fahren mit Bus und Zug sehr gut gefallen sein. Im Zug und Bus gibt es dafür keine Vorkehrungen. Selbst das einfache Halten sei für kleine Kinder schwierig, weil die Griffe zu hoch oder gar nicht vorhanden sind. Im Falle einer Vollbremsung schleudert es die Kinder nicht selten nach vorne. „Bei schönem Wetter werde ich in Zukunft auch lieber mit dem Fahrrad als mit dem Öffi fahren. Nach Wolfurt z.B. ist es mit dem Bus einfach zu kompliziert, es bietet sich aber hier das Fahrrad an“, so Frau Mag. Stöckeler abschließend. Ganz wird eine Familie mit drei kleinen Kindern also nicht auf die Annehmlichkeiten des eigenen Autos verzichten. Im Nahbereich ist das Fahrrad mit Kiki ideal, „auch für meine eigene Fitness“, ergänzt Frau Stöckeler. www.lauterach.at E ine Woche lang im September sind Frau Mag. Helene Stöckeler und Ihre Familie fleißig mit dem Bus und der Bahn gefahren. Sie testeten mit einem Schnuppertikket die öffentlichen Verkehrsmittel. „Den Kindern hat das Fahren mit Bus und Zug sehr gut gefallen, weil sie viel Interessantes gesehen haben. Zum Beispiel die Baustelle am Bahnhof Dornbirn und der Bahnhof Schoren mit allen den vielen Baugeräten. Für mich als Mutter war es hingegen mitunter sehr anstrengend.“, so Frau Helene Stöckeler. Sie hat auch Sicherheitsbedenken bezüglich der Kinder in Bus und Bahn. Im Auto müssen die Kinder in Sitzen angeschnallt fenster 9 Aus dem Rathaus Frauen-Netzwerk Zu diesen Details informiert die Frauensprecherin Katharina Pfanner: Telefon 0699/11101914 Femail-Sprechtag: Donnerstag, 23. November 9 – 11 Uhr Nächste Sprechstunde: 11. Dezember 17 – 19 Uhr Jeweils im Alten Kreuz Frauensprecherin Katharina Pfanner Das Frauennetzwerk Vorarlberg bringt den Frauen in Vorarlberg einen Informationsvorsprung sowie neue Kontakte und damit neue Chancen und Stärken in der Vernetzung. Die Frauensprecherin in Lauterach, Katharina Pfanner, setzt sich für Frauenfragen ein, hat Kontakte zu den Frauen in der Gemeinde, zu Vereinen, zu Frauenorganisationen und zur Gemeindepolitik. Frauen wollen Wissen, um ihr Leben gut gestalten zu können. Das Frauennetzwerk Vorarlberg bringt deshalb, gemeinsam mit dem Frauenreferat der Vorarlberger Landesregierung und dem Fraueninformationszentrum Femail, Wissen in die Vorarlberger Regionen, direkt vor die Haustüre. Die kostenlosen Veranstaltungen zu Gesundheit, Beruf, Finanzen, Recht und Lebensplanung bringen neue Informationen und Kontakte. Wasserzählerablesung 2006 Der Wasserbezieher kann ab November über Internet seinen Wasserzähler-Stand wieder selbst erfassen. Das geht recht einfach: In die Homepage der Marktgemeinde Lauterach www.lauterach.at einsteigen. Dann über das Online-Portal Gem24 seine EDV-Nummer und die Zählernummer eingeben. So gelangt der Wasserbezieher zu seinen Zählerdaten um seinen neuen Zählerstand zu erfassen. Sämtliche Informationen über die Vorgangsweise samt EDV- und Zählernummer gehen den Wasserbeziehern per e-Mail oder per Post Anfang November zu. Wer kein Internet hat, kann den Zählerstand auf dem zugeschickten Formular eintragen und direkt im Gemeindeamt abgeben oder per Post oder Fax (05574/6802-5) retournieren. 10 Vor zwei Jahren wurde die Internet-Erfassung eingeführt; sie hat sich bestens bewährt. Sie vereinfacht und entlastet die Gemeindeverwaltung wesentlich. Daher werden die Online-Dienste in Zukunft weiter ausgebaut. Die Marktgemeinde Lauterach bedankt sich bei allen Wasserbeziehern für ihre Mithilfe. fenster Aus der Gemeinde 10. ERZÄHLCAFE Mein erster Schultag und andere Schulgeschichten Schule heute – Schule gestern, welch große Unterschiede! Diese kamen beim letzten Erzählcafe Der Initiator des Projekts, Karl Puelacher, mit Kindern der Volksschule Dorf, die Nistkästen für Meisen aufhängen werden. Tolles Vogelschutzprojekt V iel Begeisterung, Zeit und Arbeit steckt hinter der Idee, Vogelnistkästen zu bauen und sie dann Schulkindern zu schenken. Die Schulkinder versprachen, die Kästen aufzuhängen und jährlich zu reinigen. Eine Anzahl heimischer Betriebe hat diese Aktion unterstützt, indem sie die Patenschaft für einen oder mehrere Nistkästen übernahmen. Die Nistkästen wurden speziell für Blau-, Tannenund Schwanzmeisen gebaut. Folgenden Firmen herzlichen Dank für die Unterstützung ! 10 Stück: Hermann Pfanner Getränke GmbH., Huppenkothen GmbH&Co.KG, Gebrüder Weiss Spedition, Axima Kältetechnik GmbH., I+R Schertler-Alge Bau. 5 Stück: Jussel Werkzeugbau, Bau Trans GmbH., Raiffeisenbank am Bodensee Filiale Lauterach, Dorn GmbH. & Co. KG, Baustoff + Metall GmbH., Wedl + Dick GmbH. Lebensmittelgroßhandel, Vorarlberger Volksbank, Hefel Wohnbau AG, Flatz Verpackungen. 1 – 4 Stück: Apotheke am Montfortplatz Mag. Schwarz, Pfeiffer Gerüstbau GmbH.&Co., Vital Plus Physiotherapiepraxis Mixon Marte, Vorarlberger Landes u.Hypothekenbank AG, Wohnbau Team Allgäuer+Weingärtner, Spenglerei Rümmele & Jäger, Red Zac Wober GmbH & Co KG, POS Kassen u.EDV Systeme, Adeg-Aktiv Markt Daniel. „Mein erster Schultag und andere Schulgeschichten“ deutlich zum Ausdruck. Moderator Christof Döring ging einleitend auf die Geschichte des Lauteracher Schulwesens ein, ehe die zahlreich erschienenen Besucher ihre Schulerlebnisse erzählten: Deutlich kam zum Ausdruck, wie sich Erziehungsstil und Unterrichtsmethoden geändert hatten. Die einen berichteten, wie sie mit dem so genannten Griffel auf der Schiefertafel schrieben, die anderen, wie eine Schulkleidung damals ausgesehen hatte: Viele erinnerten sich noch an den „Ärmelschoner“. Schon damals war ein Schulausflug mehr als ein unterrichtsfreier Tag. Manche Wanderung wurde zum unvergesslichen Erlebnis. Aber zuvor und danach musste noch viel gelernt werden. „Wir wurden zwar mit Kopfrechnen regelrecht geplagt“, sagte eine betagte Besucherin, „aber noch heute bin ich im Rechnen fit“. Bleibt bei all den Unterschieden noch eine Gemeinsamkeit zwischen Schule gestern, heute und morgen zu bemerken: Schule war, ist heute und wird morgen eine Bildungs- und Erziehungsstätte sein. Nächstes Erzählcafe Vom Süoßmoscht zum Höüarmoscht – Geschichten rund um das Mosten Donnerstag, 16. November 2006 19.30 Uhr, Alter Sternen fenster 11 Aus der Gemeinde 12 fenster Aus der Gemeinde E U R O PA I M D I A L O G Kulturaustausch „Europa im Dialog“ Marjan Goltnar, Elmar Fend, Anna Huber, Christof Döring, Branko Lenart, Axel Staudinger, Heinz Lingenhöle „Herzlich willkommen Slowenien in Lauterach“. Mit diesem Satz eröffnete Kulturamtsleiter Christof Döring die dritte Auflage des Kulturprojektes „Europa im Dialog“. Unter dem Thema „Kosendes Licht“ trafen sich Künstler aus Slowenien, aus der Steiermark und Lauterach zum Kulturaustausch. Während Branko Lenart Schwarzweiß-Fotos von den Salzseen bei Piran ausstellte, zeigte der Lauteracher Fotokünstler Heinz Lingenhöle stimmungsvolle Schwarzweiß-Fotos vom winterlichen Lauteracher Ried. Als Kontrast stellte der Grazer Axel Staudinger gezeichnete, mit Farben dezent unterlegte Stadtmotive aus Piran aus. Mit seinen Bronzeskulpturen rundete er die vielseitig gestaltete Ausstellung ab. Während der Vernissage wurden Texte in slowenischer und deutscher Sprache vorgetragen, slowenische Melodien von Marjan Goltnar und Elmar Fend umrahmten die Eröffnung. Anschließend wurden die vielen Besucher zu einem Buffet, das von Frauen des Frauenbundes Guta unter der Leitung von Katharina Pfanner erstellt wurde, geladen. Sichtlich erfreut über den gelungenen Kulturdialog schwärmte die Mitorganisatorin, Frau Anna Huber: „Nächstes Jahr führen wir den Dialog mit dem neuen EULand Polen.“ Ausstellung „Europa im Dialog“ Lange Nacht der Museen in der Alten Seifenfabrik Zufrieden mit dem Besuch in der „Langen Nacht der Museen“ zeigten sich sowohl die Aussteller als auch die Organisatoren der Ausstellung „Kosendes Licht“ in der Alten Seifenfabrik. „Mit dem Projekt Europa im Dialog waren wir zum ersten Mal bei der Nacht der Museen dabei“, sagte Christof Döring, Kulturverantwortlicher der Marktgemeinde Lauterach. 160 Besucher nützten die Gelegenheit, sich über das Projekt zu informieren und führten Dialog mit den ausgestellten Bildern. „Das war jetzt der krönende Abschluss meiner Museums- und Ausstellungstour“, sagte ein Besucher um 0.45 „Das war jetzt der krönende Abschluss meiner Museumsund Ausstellungstour“, sagte ein Besucher um 0.45 Uhr. Uhr. Er wartete auf den letzten Shuttlebus, der alle 20 Minuten direkt vor der Alten Seifenfabrik Halt machte. Bei zwei Auftritten des „Vocalensemble Crescendo“ wurden die Besucher mit slowenischen, österreichischen bzw. Vorarlberger Volksliedern musikalisch empfangen. Jeder Gast wurde mit einem Erfrischungsgetränk verabschiedet. fenster 13 Aus der Gemeinde Hauptschule – Jugend-Bravo für letztjährige 4c-Klasse 4c-Klasse mit dem Jugend-Bravo Landtagspräsident Halder und Dr. Weber im Gespräch mit den Schülern L andtagspräsident Gebhard Halder und Landesamtsdirektor Johannes Müller eröffneten am Rande der Landtagssitzung am 4. Oktober die Ausstellung „25 Jahre neues Landhaus – den Blick erneuern“. Diese Ausstellung entstand in Kooperation der letztjährigen 4c Klasse mit dem Vorarlberger Landesarchiv und dem Institut für Zeitgeschichte der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck. Sie war bis Freitag, 27. Oktober, im Landhaus zu sehen. Die Ausstellung war ein Beitrag zur Initiative „Jugend vor den Vorhang“. Nachdem die Schülerinnen Manuela Bösch, Jacqueline Patscheider und Miriam Urbansky das Werk der 4c Klasse den zahlreich erschienenen Festgästen präsentierten, würdigte Landtagspräsident Gebhard Halder in seiner Ansprache das außergewöhnliche Engagement der gesamten Klasse. Er überreichte den Jugend-Bravo, jeder Schüler erhielt eine Urkunde und wurde anschließend von der Vorarlberger Landesregierung zum Essen eingeladen. 14 Das Projekt startete im Frühling. Nach der Einführungsphase hatten die SchülerInnen einen guten Überblick über das politische System des alten Griechenlands bis hin zum modernen Vorarlberg gewonnen. Warum der Neubau des Landhauses wichtig war, wurde allen später klar. Alt-Landeshauptmann Herbert Kessler, Martin Purtscher, Alt-Landtagsvizepräsident Karl Falschlunger und Alt-Landesrat Karl Werner Rüsch stellten sich den Fragen der Schüler. Dieses Gespräch mit Zeitzeugen des Landhausbaues, das in der Schule stattfand, gefilmt und bearbeitet wurde, war ein Kernstück der Ausstellung. Auf die Frage von Herrn Falschlunger, was denn die Wünsche und Bedürfnisse der Jugendlichen seien, antworteten diese, dass sie gerne einen Jugendtreff hätten, wo sie sich ohne Konsumdruck treffen können. Somit war die nächste Idee für einen Ausstellungsbeitrag geboren. Die Klassenlehrer Andrea Burtscher und Roland Maier, sowie Univ. Doz. Dr. Wolfgang Weber vom Vorarlberger Landesarchiv, die dieses Pro- jekt begleiteten, erzählten den Jugendlichen, dass im Jahre 1981 unter der Vorarlberger Jugend ebenfalls einige Unruhe herrschte. Auch dort war der Wunsch nach einem Jugendhaus. So recherchierten die SchülerInnen im Internet, fragten bei Zeitzeugen nach, lasen alte Zeitungstexte, Poster, Flugblätter und gestalteten Poster, die ebenfalls bei der Ausstellung besichtigt werden konnten. Wie die Schülerinnen bei der Präsentation sagten, haben sie bei der Arbeit an dieser Ausstellung viel gelernt: • Was Demokratie ist. • Wie Demokratie in Vorarlberg funktioniert. • Warum es ein Landhaus gibt. • Dass Politiker, alt und jung, ihnen zuhören. • Dass sie, wenn sie ein Anliegen wie den Jugendtreff haben, das selbst in die Hand nehmen können und sich so an der Demokratie beteiligen können. Übrigens: Seit kurzem ist in Lauterach der Jugendtreff wieder geöffnet… und eine der Schülerinnen arbeitet im Ausschuss mit. fenster Aus der Gemeinde BORG LAUTERACH Mehr Schüler, gutes Schulklima Im heurigen Schuljahr ist die Zahl der SchülerInnen am BORG Lauterach auf 293 gestiegen. Nach wie vor werden zwölf Klassen geführt. Erfreulich ist das gute Klima, das an der Schule herrscht. Nach einer Umfrage beurteilen rund drei Viertel der Jugendlichen ihr Schulgefühl mit „sehr gut“ oder „gut“. Auch einige positive Neuerungen konnten umgesetzt werden: So sind neue Computer angekauft worden, die Lernhilfe für die SchülerInnen wurde ausgebaut. Auch der Pausenhof soll bald ein neues, einladendes Gesicht erhalten. Ändern werden sich heuer auch die Aufnahmebedingungen: Die Anmeldung muss bereits mit dem Semesterzeugnis fixiert werden. Dementsprechend wurde der „Tag der offenen Tür“ auf den 12. Jänner vorverlegt. Aktuelle Aktivitäten und Berichte des BORG Lauterach können auch auf unserer Homepage www.vobs.at/borgl nachgelesen werden. Geburtstagsfeste im Kindergarten Dorf Das erste Geburtstagskind Hüseyin brachte einen leckeren Kuchen mit. Der Sommer ist vorbei und ein neues Kindergartenjahr hat begonnen mit gegenseitigem Kennenlernen, Spiel und Spaß, Vorbereitungen für die Schule und noch vielem anderen, das zum guten Miteinander beiträgt. Dazu gehört natürlich auch eine tolle Geburtstagsfeier. Der Geburtstag ist für Kinder ein besonderes Ereignis, worauf sie sich schon lange freuen. „Im Kindergarten gestalten wir mit den Kindern gemeinsam diesen einzigartigen Tag“, so die Betreuerinnen. Das erste Geburtstagskind Hüseyin brachte einen leckeren Kuchen für alle mit. Alle Geburtstage der Kinder werden im laufenden Kindergartenjahr gefeiert. Sie sitzen auf einem für sie vorbereiteten Königsthron und dürfen ihr zuvor verstecktes Geschenk suchen. Zur Erinnerung an den schönen Tag bekommt jedes eine tolle Kette. Nicht fehlen darf natürlich das Geburtstagslied begleitet von einem Orchester. Und nun noch zum Geburtstagsgedicht: Sportwoche der 5. Klassen Wandern war eine von sechs angebotenen Sportarten bei der Sportwoche der 5. Klassen Vom 2. Oktober bis 7. Oktober befanden sich die drei 5. Klassen des BORG Lauterach auf Sportwoche in Schruns/ Tschagguns. Die insgesamt 66 SchülerInnen und 5 BegleitlehrerInnen waren im Schulsportzentrum Tschagguns untergebracht. Ein Halbtag Englisch, ein Halbtag Sport – und das jeden Tag – das war der Rhythmus dieser sehr intensiven Woche. Der Englischunterricht wurde von englischen Lehrern geleitet, beim Sportprogramm konnten die Schüler aus folgenden Sportarten auswählen: Klettern, Mountainbike, moderner Tanz, Reiten, Tennis und Wandern. Das Klettern erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Der Schluchtklettersteig in Gargellen wurde heuer von allen Kletterern bewältigt. Auch das Wetter hat mitgespielt: Es musste kein Programmpunkt abgesagt werden. Einen kleinen Knusperkuss möchten wir dir schenken, denn du sollst an diesen Tag noch ganz, ganz lange denken! Alles Liebe und Gute zu deinem „Purzeltag“! „Und wenn du, geschätzter Leser gerade heute Geburtstag hast, dann wünschen wir dir genau dasselbe!“ Aus der Gemeinde Angebote in Lauteracher Kindergärten 213 vier- und fünfjährige Kinder aus Lauterach besuchen einen der sechs Lauteracher Kindergärten. Die Kinder bei der Jause A lle Kinder, die bis zum 31. August 2006 das vierte Lebensjahr erreicht haben und in Lauterach wohnhaft sind, wurden zur Kindergarteneinschreibung eingeladen. Im Kindergartenjahr 2006/07 werden 213 Kinder von vier bis sechs Jahren in den sechs Lauteracher Kindergärten betreut. Der Kindergarten ist eine familienergänzende Institution. Die Erziehung des Kindes liegt weiterhin in der Hand der Eltern. Durch die aktive Mitarbeit der Eltern können diese die Chancen, die der Kindergarten zusätzlich bietet, in idealer Weise genutzt werden. Die Hauptaufgabe des Kindergartens, das Kind umfassend und ganzheitlich zu fördern, wird durch vielfältige Spiel- und Beschäftigungsangebote, und die unterschiedlichen Bereiche (Sprache, Bewegung, soziales und emotionales Verhalten, Kreativität, religiöse Erziehung, Musik usw.) ansprechend gelöst. Das Spiel ist das erste Kommunikationsmittel zwischen Kind und Umwelt, es stellt die kindgemäße Form des Lernens dar. Im Weg des Spiels kann das Kind alle wichtigen Erfahrungen und Erkenntnisse sammeln, die es später für das schulische Lernen benötigt. Der Kindergarten bereitet das Kind spielerisch auf die Anforderungen der Schule vor. In allen Kindergärten steht einmal pro Woche eine Sprachheillehrerin für die Arbeit mit sprachauffälligen Kindern (2. Kindergartenjahr) zur Verfügung. 16 Kindergärten in Lauterach Kindergarten Bachgasse: (Leiterin Monika Hinteregger) Regelgruppe und Integrationsgruppe Montag – Freitag: 7.30 – 12.30 Uhr, Montag, Dienstag, Donnerstag: 13.30 – 16.00 Uhr Kindergarten Dorf: (Leiterin Sonja Fink) Vormittagsgruppe mit Mittagstisch Montag – Freitag: 7.00 – 13.30 Uhr Regelgruppe Montag – Freitag: 7.30 – 12.30 Uhr, Montag, Dienstag, Donnerstag: 13.30 – 16.00 Uhr Kindergarten Hofsteigsaal: (Leiterin Liselotte Vogel) Regelgruppe mit Montessorielementen Montag – Freitag: 7.30 – 12.30 Uhr, Montag, Dienstag, Donnerstag: 13.30 – 16.00 Uhr Kindergarten Hohenegger: (Leiterin Ulrike Burtscher) 2 Regelgruppen Montag – Freitag: 7.30 – 12.30 Uhr, Montag, Dienstag, Donnerstag: 13.30 – 16.00 Uhr Kindergarten Unterfeld: (Leiterin Daniela Fink) 2 Regelgruppen Montag – Freitag: 7.30 – 12.30 Uhr, Montag, Dienstag, Donnerstag: 13.30 – 16.00 Uhr Kindergarten Weißenbild: (Leiterin Judith Längle) Regelgruppe Montag – Freitag: 7.30 – 12.30 Uhr, Montag, Dienstag, Donnerstag: 13.30 – 16.00 Uhr Kosten: Der Elternbeitrag beträgt in allen Lauteracher Kindergärten Euro 25,-- pro Monat und wird per Bankeinzug eingehoben, das Materialgeld liegt bei Euro 20,-- pro Semester. Ausflüge etc. sind im Materialgeld beinhaltet, sodass für die Eltern keine weiteren Kosten entstehen. Die Sprachtherapie kostet Euro 43,-- pro Semester. Der Beitrag für das Mittagessen in der Vormittagsgruppe liegt bei 3,40 Euro pro Essen. Kindergarten Bachgasse, Tel.: 64 1 75, kindergarten.bachgasse@lauterach.at Kindergarten Dorf, Tel.: 76 1 44, kindergarten.dorf@lauterach.at Kindergarten Hofsteigsaal, Tel.: 75 9 12, kindergarten.hofsteigsaal@lauterach.at Kindergarten Hohenegger, Tel.: 75 3 40, kindergarten.hohenegger@lauterach.at Kindergarten Unterfeld, Tel.: 77 5 65, kindergarten.unterfeld@lauterach.at Kindergarten Weißenbild, Tel.: 31 5 06, kindergarten.weissenbild@lauterach.at fenster Aus der Gemeinde SENIORENBÖRSE Sich helfen lassen – und helfen wollen Schulteam: Mannschaften der Hauptschule Lauterach Bürgermeister Elmar Rhomberg und Gemeinderätin Doris Rohner erkundigen sich, wie es bei der Seniorenbörse läuft. Herbert Wirth (vorne sitzend), Werner Felder (stehend) und Heide-Ulla Drucker (am Telefon) haben bereits Anfragen zu erledigen. Der Verein Seniorenbörse Lauterach hat ein Ziel: Mitbürgerinnen und Mitbürger zu ermuntern, Unterstützung anzufordern, wenn sie bestimmte Tätigkeiten nicht mehr selbst oder alleine ausführen können. Aber auch hilfsbereite Leute zu suchen und diese zu bitten, diese Unterstützung anzubieten: Sie sind auf Urlaub – wir schauen zu Ihrem Haus. Sie haben einen großen Garten zu pflegen – wir schaffen mit Ihnen zusammen Ordnung. Sie sind nicht gut zu Fu – wir erledigen Botengänge für Sie. Sie können allein nicht Ihre Fenster putzen – wir sind hilfreich zur Stelle und unterstützen Sie gerne Sie möchten endlich einmal Ihren Dachboden räumen – wir packen an und bringen weg, was Sie entsorgen möchten. Sie sind noch sehr unsicher in der Handhabung des Internet – wir helfen Ihnen dabei weiter, bis Sie Sicherheit gewonnen haben. Sie finden den Umgang mit Behörden sehr kompliziert – wir gehen mit Ihnen dort hin und helfen Ihnen bei den Erledigungen. Sie haben schon lange eine kaputte Küchenlampe – wir besorgen Ihnen eine neue und montieren sie auch gleich. und… und… und… Werden auch Sie Mitglied. Sie erreichen uns jeden Donnerstag von 09:30 bis 11:30 Uhr im Büro für gesellschaftliche Dienste am Montfortplatz, Telefon 6802-69 Landesmeister: Überreichung der Medaillien Faszination Orientierungslauf – Joggen mit Köpfchen Anfang Oktober fanden in Dornbirn-Haslach die diesjährigen Landesmeisterschaften der Schulen im Orientierungslauf statt. Mit einer Rekordteilnahme von sieben Schulen mit 18 Mannschaften und etwa 80 SchülerInnen wurden bei herrlichem Herbstwetter hervorragende sportliche Leistungen geboten. Mit großer Begeisterung waren zwölf SchülerInnen der Hauptschule Lauterach dabei, die in drei verschieden Kategorien starteten und außerordentliche Ergebnisse erzielen konnten. In der Kategorie H3 (Jg. 94 und jünger) erreichten Robert Bickel, Simon Bitriol, Johannes Hinteregger und Manuel Urbansky den ersten Platz und damit den Landesmeistertitel. Sie hatten somit die Fahrkarte zur Bundesmeisterschaft gelöst, die am 17. und 18. Oktober in Freistadt / OÖ stattfand. Mit Sicherheit war für unsere Lauteracher Schüler dieser Vergleichswettkampf mit Schülern aus den anderen Bundesländern ein eindruckvolles Erlebnis. Mehr davon im nächsten Lauterachfenster. Bei den Herren H2 (Florian Rumpl, Pascal Willi und Stefan Achberger) und in der Kategorie D3 (Karola Winsauer, Pia Vogel, Olga Voronina, Emine Abak und Dragana Nikolic) erreichten unsere Lauteracher SchülerInnen jeweils den hervorragenden zweiten Platz. Die restlichen Landesmeistertitel gingen neben der HS-Lauterach an die HS-Götzis (H2 und D2) und die SHS-Bregenz-Vorkloster (D3). Für die Landemeister gab es Medaillen und jeweils einen schönen Mannschaftspokal, für die zweit- und drittplazierten Mannschaften Medaillen und für den jeweils kleinsten Teilnehmer der Zweitplazierten einen Kompass. Besonderer Dank gilt Dr. Richard Werner (Orientierungslauftrainer, SSV Schoren) mit seinem Team für die Bahnlegung, für Kartenmaterial und Zeitnehmung sowie Jan Zazgornik (Läufer des Österreichischen Nationalteams), der eigens nach Vorarlberg anreiste und den SchülerInnen wertvolle Tipps gab. Aus der Gemeinde Historisches – wie es einmal war Vom letzten Geleit Kirche und Friedhof um 1910 Postkarte mit dem Kriegergrab Gestempelt 1918 R echt naturbelassen nimmt sich der Friedhof auf der 1910 gestempelten Postkarte aus. An seinem unteren Ende sind das ehemalige Kaplanhaus und der Ölberg zu sehen. Schräg gegenüber der Pfarrkirche steht noch der alte Pfarrhof, der im Jahre 1913 abgebrochen wurde. Daneben erhob sich die Kirche aus dem 15. Jahrhundert, die nach dem Einzug in die neue am Kirchweihfest 1883 abgebrochen wurde und Platz für die Friedhofserweiterung gab. Auffallend ist die weitgehende Gleichförmigkeit der Grabsteine und auch an die Grabpflege legte man anscheinend damals andere Maßstäbe. In der Mitte der linken Friedhofsmauer erinnerte vor Errichtung der Arkaden im Jahre 1924 das Kriegergrab an die Gefallenen des 1. Weltkrieges. 1929 berichtet der Chronist von einer Friedhofsschändung:„Diese Woche, am 11. Juni in der Nacht, wurde auf unserem Friedhof das alte, ehrwürdige Holzkreuz auf dem Kriegergrab heruntergenommen, der fast metergroße Christuskörper abgeschraubt und gestohlen.“ Diese Untat sorgte in der Gemeinde für große Erregung, konnte aber trotz Einsatz eines Polizeihundes nicht aufgeklärt werden. 18 Besonderen Wert auf eine ehrende Teilnahme am Begräbnis seiner Mitglieder und ihrer Ehefrauen legte der Handwerkerverein im § 2 seiner Statuten: Wer seiner im § 9 genau aufgezeigten Verpflichtungen, wie an der Beerdigung und dem Seelengottesdienst auf Ansagen des Vereinsvorstandes beizuwohnen und sich dem Opfergang anzuschließen ohne ausreichenden Grund nicht nachkam, hatte eine Geldbuße zu entrichten. Die Bestattung der Toten besorgte jahrzehntelang Erwin Kohlhaupt. Schon sein Großvater und der gleichnamige Vater, der von 1874 bis 1970 lebte, erwiesen ihren verstorbenen Lauteracher Mitbürgern diesen letzten Dienst, damals noch nebenberuflich und ohne Bindung an eine behördliche Genehmigung. Der eine war Zimmermann, der andere Stiegenbauer und beide gingen noch täglich zu Fuß nach Bregenz, wo sie beim Baumeister Wacker arbeiteten. Sie wohnten im Metzler - Haus an der Reichsstraße (jetzt Alte Landstraße), das am 5. Februar 1955 niederbrannte. Im Dachboden schnitten sie, Sommer wie Winter, die Fichtenbretter zu und fügten sie zu Särgen zusammen. Alle erhielten schließlich einen schwarzen Anstrich, Die Farbe dazu war aus folgenden Zutaten angerührt: Ruß aus dem Ofenrohr, Leim und Wasser. Anstelle des später üblichen Abendrosenkranzes betete man früher alle drei Rosenkränze, also einen „Psatner“. Unterdessen trugen der Totengräber und der Leichenbestatter den Sarg, jeder einen Teil, durchs Dorf zum Trauerhaus, besorgten dort die Einsargung und die Aufbahrung. Zur Teilnahme am Begräbnis gab man dem Verstorbenen zunächst das Weihwasser, formierte sich anschließend zum Trauerzug und geleitete es im Beisein der Geistlichkeit betend zum Friedhof. Ganz früher wurde der Sarg noch getragen, von 1910 an auf dem Leichenwagen mitgeführt, dessen Anschaffung der Handwerkerverein aus Spendengeldern ermöglicht hatte. Auf Allerheiligen 1968 wurde die Friedhofshalle fertiggestellt. Quellenangabe: Chronik von Ferdinand Lang, Chronik des Handwerks von Elmar Fröweis fenster Aus der Gemeinde Das Gespräch mit Martha Küng Martha Küng, geb. Paterno Jahrgang 1931 Wohnhaft Harderstraße 93 verwitwet Fünf Kinder, acht Enkelkinder Liebe Martha, im Herbst des vergangenen Jahres ist dein Gedichtband „zwoamol anegluagat“ herausgekommen. Was bedeutet dieser Titel? Hört oder liest man einen Text, so erkennt man oft erst beim zweiten Mal Hinhören oder Hinsehen einen tieferen Sinn hinter einem Vers. Davon ist dieser Titel abgeleitet. Obwohl wir dich als „alte Lauteracherin“ kennen, schreibst du in Dornbirner Mundart. Das hat sicher mit deinen familiären Wurzeln zu tun. Stammst du aus Dornbirn? Ich bin als achtes von elf Kindern in Dornbirn geboren. Schon vor 54 Jahren bin ich von Dornbirn nach Hard gezogen und wohne inzwischen schon 40 Jahre in Lauterach. In Dornbirn besuchte ich die Volks- und Hauptschule. Obwohl ich eine gute Schülerin war, war es damals im Gegensatz zu heute nicht so einfach, eine Mittelschule zu besuchen. Der Besuch eines Gymnasiums hat damals noch etwas gekostet. Das konnten sich meine Eltern einfach nicht leisten. Der Dornbirner Dialekt ist mir aus dieser Zeit geblieben, nicht zuletzt darum, weil ich durch die Jahre hindurch immer engen Kontakt zu meinen Geschwistern hatte. Nun aber zum Thema zurück, über das wir heute sprechen wollen. Wann und wie bist du Mundartdichterin geworden? Ich hatte eigentlich immer schon Lust dazu, Gedichte zu schreiben. Auch ich hatte mit fünf Kindern eine große Familie. Geschenke fielen immer sehr klein aus, einfach weil uns das Geld fehlte. Eines Tages habe ich damit angefangen, diese Geschenke immer mit ein paar persönlichen Gedanken zu ergänzen. Oft kamen diese „Gedichtle“ besser an als das größte Geschenk. Vor acht Jahren, also immerhin schon mit 67 Jahren, ermunterte mich meine Familie, ein paar meiner Gedichte zu veröffentlichen. Damals lud Radio Vorarlberg Mundartdichter ein, sich zu melden und Gedichte im Rundfunk zu lesen. Das hat bei mir dann auch gleich geklappt. Zu dieser Zeit fand ich auch Kontakt zu anderen Mundartdichtern und Dichterinnen, was mir sehr weitergeholfen hat. Haben dir solche Leute Tipps gegeben, was beim Verfassen von Gedichten zu beachten ist? Nicht nur Tipps gegeben, sondern vor allem auch ermuntert, weiterzumachen. Besonders möchte ich Frau Lydia Bonetti aus Hard, eine inzwischen betagte, sehr begnadete Mundartdichterin erwähnen. Ich bezeichne sie noch heute als meine Geburtshelferin. Weiter gegangen ist es dann mit den jährlich stattfindenden Mundartseminaren im Bildungshaus Batschuns, die von Adolf Vallaster geleitet werden. Ich lernte dort Reimformen und Sprachbildung kennen, vor allem aber auch das offene Schreiben. Offenes Schreiben, was ist darunter zu verstehen? Gedanken und Gedichte nicht in Reimen, sondern in offener Form zu verfassen. Das war neu für mich. Alle diese verschiedenen Arten von Versen finden sich in meinem Buch. Wie groß war eigentlich die Auflage von „zwoamol anegluagat“ und wo gibt es dieses Buch zu kaufen? Es wurde in einer Auflage von 1000 Stück gedruckt, kaufen kann man es in verschiedenen Buchhandlungen, aber auch in der Raiffeisenbank zum Preis von 14 Euro. Außerdem ist das Buch auch im Rathaus erhältlich. Übrigens: Stimmt es, dass du auch Gedichte auf hochdeutsch verfasst hast? Es ist ganz interessant: Manche meiner Gedanken kann ich nur in der Mundart, manche wieder nur auf hochdeutsch niederschreiben. Etwas hat mich besonders gefreut: Vor kurzem erhielt ich Nachricht, dass eines meiner Gedichte auf hochdeutsch in das Buch „Bibliothek deutschsprachiger Gedichte“ aufgenommen wurde. Um Aufnahme in diesen Band bewerben sich jährlich rund 16.000 LiteratInnen, lediglich 3.000 werden berücksichtigt. Davor wurden schon zwei meiner Mundartgedichte in dieses jährlich erscheinende Buch aufgenommen. Das ehrt mich sehr. Wirst du oft eingeladen, aus deinem Büchlein vorzulesen? Inzwischen werde ich sehr oft darum gebeten, zu verschiedensten Anlässen. Das mache ich gerne. Das interessierte Publikum hat dabei natürlich auch immer die Gelegenheit, dieses Büchlein zu kaufen. Und wenn dann nach einer Lesung kürzlich ein Herr zu mir kommt und sagt, „Sie hond mir a Türle uftoh, wo i no nio hintere gseaha ho“ dann freut mich das riesig. Denn ich bin sicher, auch dieser Herr hat „zwoamol anegluagat“. Danke für das Gespräch und für die Erlaubnis, ein Gedicht veröffentlichen zu dürfen. Jömara Im Oktobar fangt as scho a mein Gott, heat se g’set jetzt kuot wiedor dio neablig Zit die Kälte und dor Schnee – heat do ganzo Wiantor durgjömarat und drbei vorgeasso, dass no jedsmol an Frühling ko ischt. fenster 19 Aus den Vereinen Kunst im Rohnerhaus Schüler auf Besuch: Die Schüler der Klasse 4c der Volksschule Dorf mit ihrer Lehrerin, Frau Eva Mäser, besuchten die Ausstellung „Curt Scheiderbauer – Tendenzen“. Sie wurden von Herrn Scheiderbauer selbst durch die Ausstellung geführt. Er versuchte, den Kindern die Welt der Farben näher zu bringen. Anschließend verlegte die Klasse ihre Zeichenstunde ins Museum und malte einige Kunstwerke. Die Lange Nacht der Museen war auch heuer wieder sehr gut besucht und ein toller Erfolg. Dieses Bild schuf der Künstler Curt Scheiderbauer während der Langen Nacht der Museen Die Volksschul-Kinder präsentieren stolz ihre Werke Vorankündigung: Am Samstag, 2. Dezember, 18 Uhr, findet im Rohnerhaus eine Lesung mit Birgit Rietzler statt. Derzeitige Ausstellung Curt Scheiderbauer – Tendenzen Mi – Sa 11 – 17 Uhr Fr 11 – 20 Uhr Führungen mit dem Künstler jederzeit auf Anfrage möglich www.rohnerhaus.at Fortbildung bei der Krankenpflege Z um Aufgabenbereich der diplomierten Gesundheits- und Krankenschwestern (DGKS) gehört auch die praktische Ausbildung von Schülerinnen und Schülern. Derzeit absolvieren Auszubildende der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Bregenz ihr vier bis acht Wochen dauerndes Praktikum beim Krankenpflegeverein Lauterach. Weiters ist im Frühjahr 2007 eine Fortbildung für die Frauen vom Mobilen Hilfsdienst Lauterach geplant. Dabei erhalten die Helferinnen theoretische Grundlagen und praktische Tipps für die Betreuung älterer Menschen durch das Pflegepersonal des Krankenpflegevereins. Bei Bedarf bietet der Krankenpflegeverein für pflegende Angehörige eine Fortbildung an. Anfragen bitte an die Gemeinde Lauterach, Abteilung Sozialwesen, Frau Annette King. Elisabeth Biedermann im Dienstauto unterwegs zu unseren Patienten 20 fenster Katrin Dallago mit Schülerin Katja Lipburger im Büro des Krankenpflegevereines Aus den Vereinen Seniorenbund Lauterach auf dem Sonnenkopf Wandergruppe auf dem Weg zum Muttjöchle Die Wanderung des Seniorenbundes führte zahlreiche Mitglieder der Ortsgruppe unter Benützung der Seilbahn zur SonnenkopfBergstation. Eine wanderfreudige Gruppe machte sich zum Muttjöchle, 2.074 m hoch, auf den Weg und erlebte die herrliche Vorarlberger Bergwelt. Vorbei an Hochmooren und Bergseen erreichten die tüchtigen Senioren nach eineinhalb Stunden den Gipfel mit einem großartigen Ausblick auf die umliegenden Berge und vor allem auf das Silbertal. Weitere Möglichkeiten zu Wanderungen im Bereich des Sonnenkopfes bieten das Gebiet der Wasserstubenalpe und auch der Rundgang durch das „Bärenland“ ist ein besonderes Erlebnis. Es ist sehr erfreulich, dass auch Seniorinnen und Senioren im hohen Alter an solchen Wanderungen teilnehmen und ihre Leistungsfähigkeit damit unter Beweis stellen. www.mitdabei.at/lauterach Hurra, Hurra, die Schule brennt Die Ortsfeuerwehr Lauterach hält am Samstag, 4. November, bei der Volksschule Dorf ihre diesjährige Jahresabschlussübung ab und lädt die Bevölkerung dazu recht herzlich ein. Übungsannahme ist ein Brand im Schulgebäude. Die Feuerwehr zeigt den Ablauf eines solchen Einsatzes und die Rettung von eingeschlossenen Personen. Dabei werden verschiedene Rettungsgeräte verwendet. Jahresabschlussübung der Ortsfeuerwehr Lauterach Wann: Samstag, 4. November 2006 Beginn: 10.30 Uhr Ort: Volksschule Dorf Auf ihren Besuch freut sich die Ortsfeuerwehr Lauterach www.feuerwehr-lauterach.at Werbung 22 fenster Aus den Vereinen MÄNNERCHOR Lust zu singen… Der Männerchor Lauterach befindet sich gerade in der Vorbereitung zum diesjährigen Adventskonzert im Kloster Lauterach. Unser Chor umfasst derzeit rund 50 aktive Sänger. Beerenschnittkurs im Garten von Hermann Nußbaumer Beim Beerenschnittkurs des Obst- und Gartenbauvereins v.l.n.r.: Adolf Ehrle, Werner Hauser, Hermann Nußbaumer, Hedi Schwarz, Karin König, Rosa Rüdisser und Christian Stenech Zahlreiche Veranstaltungen des Chores, Konzerte, Chormatinee Hofsteig etc. sind zu einem starken Publikumsmagneten geworden und erfreuen sich bei der Bevölkerung immer größerer Beliebtheit. Der Männerchor Lauterach sucht trotzdem Nachwuchs, denn jeder, der den Stimmbruch schon hinter sich gebracht und natürlich Lust am Singen und fröhlichem Beisammensein hat, kann sich bei uns melden. Unser Probelokal ist in der Hauptschule Lauterach, die Probentermine sind jeden Dienstag um 20.00 Uhr. Ein Blick auf die Homepage zeugt vom regen Vereinsleben: www.mc-lauterach.at Gerne würden wir dich auf einer Schnupperprobe kennen lernen. Mach dir selbst ein Bild und komm unverbindlich bei uns vorbei. Obmann Franz Luttenberger, Chorleiter Axel Girardelli sowie der gesamte Chor freuen sich auf deinen Besuch. Beeren ein Genuss aus unseren Hausgärten Der richtige Schnitt der Beerensträucher sichert den Ertrag Mitte Oktober hielt der Obst- und Gartenbauverein Lauterach für interessierte Mitglieder einen Beerenschnittkurs ab. Der passende Schnitt, Erziehungsmaßnahmen und die Vermehrung wurden an Johannisbeeren, Stachelbeeren und Brombeeren mit und ohne Stacheln erklärt und vorgezeigt. Kursleiter Werner Hauser fand in der Sandgasse im Beerengarten von Hermann Nußbaumer und im Hausgarten von Josef Busswald geeignetes Staudenmaterial für seine Erklärungen. Damit wir in den Hausgärten die Beeren genießen können, müssen wir uns um diese auch kümmern. Neben der Standortwahl und der zeitgerechten Düngung verhilft vor allem der passende Schnitt nach der Ernte, dass wir auch im nächsten Jahr wieder einen reichen Ertrag mit wohlschmeckenden Früchten bekommen. Neben dem Beerenschnittkurs bietet der Obst- und Gartenbauverein Baumschnittkurse, einen Veredelungskurs, einen Kompost- und Sträucherschnittkurs übers Jahr an. Nach getaner Arbeit gibt es meistens für die Teilnehmer eine Jause. Bei diesem Kurs tischte Josef Busswald kräftig auf. Auf den Kursen des OGV ist garantiert: Man lernt was und verhungern und verdursten muss man dabei auch nicht! Männerchor Lauterach derzeit rund 50 aktive Sänger Probelokal: Hauptschule Lauterach Probetermin: Dienstag 20 Uhr Obmann: Franz Luttenberger, Karl Höll Straße 10 Chorleiter: Axel Girardelli Vizeobmann und Pressereferent: Peter Schertler fenster 23 Aus den Vereinen Der Spaß kam bei der Hüttenwoche der Jungmusikanten nicht zu kurz Jedes Jahr ein Erlebnis und Probenarbeit zugleich Hüttenwochenende der G anz im Zeichen von ausgiebiger Probenarbeit mit hohem Spaßfaktor stand die jährliche Hüttenwoche in Hirschau, die wieder großen Anklang bei den JungmusikantInnen fand. Drei TeilnehmerInnen schilderten stellvertretend für die anderen ihre Eindrücke: „Das Musiklager war das schönste Erlebnis in meinen Ferien. Und das obwohl ich eigentlich gar nicht mitgehen wollte, weil ich niemanden kannte. Besonders lustig fand ich das Probemarschieren auf den Waldwegen. Witzig war auch das Gestalten des Plakats für das 3-Königskonzert und natürlich die Wertungen der Jury. Ich freue mich schon auf das nächste Lager.“ so die elfjährige Klarinettistin Hanna Stadler. „Ich war zum ersten Mal bei der Probewoche dabei und es hat mir sehr gut gefallen. Das Tischtennis und Fußballspielen war toll, der Hit jedoch war die Disco am letzten Abend. Wir Schlagzeuger durften bei den Registerproben immer ins Mellauer Probelokal fahren und übten dort viel. Ich bin nächstes Jahr auf jeden Fall wieder dabei“, das ist der Eindruck des Schlagzeugers Jakob Röthlin, 13 Jahre alt. „Heuer war ich schon das vierte Mal dabei und auch dieses Jahr hatten wir wieder ein Traumwetter. Jede Menge Spaß machten uns die Registerproben mit Thomas. Dabei lernten wir viel für unser Dreikönigskonzert. Sehr gut schmeckte mir auch das Essen. Ich freu mich jedes Jahr erneut auf die Hüttenzeit“. Es hat also auch Elias Milz (Flügelhorn), 13 Jahre bestens gefallen. 15 Jahre Martin Schelling – ein kurzes Gespräch mit dem Kapellmeister der Bürgermusik Die Bürgermusik Lauterach ist stolz auf 15 Jahre mit Martin Schelling zurückblicken zu können. Es ist außergewöhnlich, eine solche Persönlichkeit so viele Jahre an der Spitze eines Vereines zu haben. Martin, was ist dein Resumee über 15 Jahre bei der Bürgermusik? „Ich bin froh und dankbar für die zahllosen, beglückenden, musikalischen und geselligen Momente, die ich in diesen 15 Jahren mit meinen Musikanten erleben durfte. Ich freue mich, so einen lebensfrohen und positiven Verein musikalisch leiten zu dürfen.“ 24 fenster Aus den Vereinen FLORISTIK GÄNSEBLÜAMLE Das Gänseblüamle blüht nun seit einem Jahr Jakob Röthlin Hanna Stadler Das Gänseblüamle bietet den optimalen KomplettService rund um Blumenarrangements für alle festlichen Anlässe wie Hochzeit, Geburtstag oder Trauerfeier. Attraktive Auswahl an schönen Blumen in allen Preislagen. Auf über 160 m2 neu gestalteter Verkaufs- und Präsentationsfläche erwartet Sie ein faszinierendes Blumen-Meer. Detailliert beraten lassen oder nur ein wenig stöbern – ein Besuch bei Barbara in Lauterach lohnt sich immer. Sehen, erfahren und genießen Sie jetzt mehr vom Gänseblüamle und erleben Sie, wie schön Blumen sprechen können. Gänseblüamle – Floristik – Barbara Rohner Lauterach, Wälderstraße 66 Tel. 05574/51016 Einladung zum einjährigen Jubiläum am 3. November ab 19 Uhr Für Jause und Musik mit „Strike“ ist gesorgt Elias Milz Martin Schelling Vorankündigung Cäcilienkonzert am 2. Dezember 2006 um 20.00 Uhr im Hofsteigsaal Lauterach Wiederholungskonzert am 10. Dezember 2006 um 15.00 Uhr im Hofsteigsaal Lauterach Jugendkapelle Lauterach Was ist dein Erfolgsgeheimnis für deine großartige Leistung mit und in diesem Verein? „Mein Ziel, die Musikanten auf der Probe nicht zu langweilen und musikalische Probleme schnell zu erkennen. Nach Möglichkeit möchte ich verständliche Lösungen anbieten und jeden Musikanten fordern ohne zu überfordern. Jede Probe soll wie die erste Probe überhaupt ohne Routine ablaufen.“ Welche Highlights bewegten dich die letzten 15 Jahre? „Zum einen habe ich meine Gattin in der „Musig“ kennengelernt. Zum anderen sind es die vielen intensiven Konzerte und die lustigen Erlebnisse auf den Hüttenwochen in Hirschau.“ Was bewegt dich dazu weiterzumachen? „Es ist die Freundschaft, die mich mit den Musikanten verbindet, das tolle Teamwork mit Vizekapellmeister Thomas Jäger, Obmann Lothar Hinteregger und allen Funktionären gehört natürlich auch dazu, wie auch die Anerkennung und der Rückhalt der Gemeinde. Da ich selbst Kinder habe, die sich mit der Musik beschäftigen, will ich sie in einem gutgeführten Verein aufgehoben wissen. Nicht zuletzt die Hoffnung, dass meine Probenarbeit den Musikanten trotz der schon enorm langen Zusammenarbeit nicht auf die Nerven geht!“ Die MusikantInnen der Bürgermusik danken Martin für sein Engagement und freuen sich auf hoffentlich noch sehr viele Jahre mit ihm als musikalischen Leiter. Martin ist Kapellmeister und Freund in einem, das wissen wir sehr zu schätzen. KreWa – Deko- und Handwerksausstellung Dekorative Unikate aus Holz und Metall , edler Swarovski-Kristallschmuck, Kunstvolles aus Keramik und Glas, gedrechselte Schüsseln und Vasen, Filzaccessoires, Betonschalen & Drahtiges, Lederhocker, Holzpfeile und Außergewöhnliches aus Holz/Leder, Keramik-Kugeln, Lianengeflechte, heimische Räucherware und Essenzen. im Ausstellungsraum der Alten Seifenfabrik Freitag, 10. Nov. 06 von 15 bis 21 Uhr Samstag, 11. Nov. 06 von 9 bis 13 Uhr Für das leibliche Wohl ist auch wieder gesorgt. Auf ihren Besuch freut sich das KreWaTeam! Aus den Vereinen Seniorenbund Lauterach in der Silvretta Der Tagesausflug führte den Seniorenbund kürzlich in die Hochgebirgswelt Vorarlbergs Die Mauer schützt Galtür vor den Sonnenberg-Lawinen D ie erste sehr lehrreiche und informative Station beim Tagesausflug des Seniorenbundes bildete die Besichtigung des Lünerseekraftwerkes in Latschau. Der Lünersee, 1.970 m hoch gelegen, bringt die entsprechende Wasserleistung für den Betrieb dieses Pumpspeicherwerkes. Das Einzugsgebiet beträgt 13 km2, das Speichervermögen 78 Mio. m3. Am Ufer des Lünersees wurde in den Jahren 1869/70 die erste Alpenvereinshütte Vorarlbergs, die Douglasshütte, errichtet. Sie wurde durch die Vollspeicherung des Sees überflutet und neben der Bergstation der Lünerseebahn neu gebaut. Das Lünerseekraftwerk wurde in den Jahren 1954-58 errichtet und nutzt die 974 m hohe Gefällsstufe zwischen Lünersee und Latschau. Es hat ein Regelarbeitsvermögen von 371 Mio. Kwh. Die Strecke vom Lünersee zum Pumpspeicherwerk beträgt 10 km. 26 Nach dieser sehr interessanten Besichtigung erfolgte bei Bilderbuchwetter die Auffahrt zur Bielerhöhe, mitten in die Hochgebirgswelt und die zahlreichen Dreitausender, wie der Piz Buin mit 3.312 m. Nach guter Bewirtung im Restaurant Silvrettasee bot die Bielerhöhe zahlreiche Möglichkeiten die herrliche Bergwelt zu bestaunen. Die Weiterfahrt ins obere Paznauntal führte in einen fast lieblichen, von grünen Matten gebildeten Talgrund mit Galtür und Ischgl. Im Winter des Jahres 1999 zeigte leider die Natur einmal mehr ihre Unberechenbarkeit. Eine riesige Staublawine begrub viele Hotels von Galtür unter den Schneemassen und 31 Personen waren zu betrauern. Dieses Naturereignis veranlasste die Gemeinde Galtür eine 345 m lange und 19 m hohe Mauer aus Felsblöcken, Stahl und Beton zum Lawinenschutz zu erbauen. In dieser Mauer befindet sich dorfseitig das „ Alpinarium“ mit verschiedenen Ausstellungen zum Leben in den Bergen und ein Gedenkraum für die Lawinenopfer vom 23. Februar 1999. Der begehbare Turm besteht aus 6.200 Baumstämmen und sowohl der Gang durch den Turm als auch die Aussicht auf der Mauer sind ein Erlebnis für alle Sinne. Nach diesem Rundgang durch die Dynamik der Bergwelt trafen sich alle Teilnehmer tief beeindruckt im Cafe des Alpinariums. Die Weiterfahrt durch das Paznauntal – dem Tal der Trisanna – brachte reichen Gesprächsstoff über das gemeinsam Erlebte und bei herrlicher Abendstimmung bildete der Gasthof „Troschana“ in Flirsch den geselligen Abschluss. www.mitdabei.at/lauterach fenster Aus den Vereinen KÜRBISFEST Farbenpracht beim Kürbisfest Gleich 62 Kürbissorten mit verschiedensten Farben gab es zu bestaunen. Kürbisfest der Familie Kalb auf dem Vorplatz des Gasthaus Weingarten GuggStock der Guggenmusigen Im September trafen sich die Guggenmusigen bereits zu 3. GuggStock im Hofsteigsaal dem Hofsteigsaal mit ein, zwei Liedern dem begeisterten Publikum vor. Danach ließen die sogenannte „GuggStocK-Gugge“ die aus allen sieben teilnehmenden Gruppen bestand, eine riesige Klangwolke entstehen. Am Abend gab es dann das restliche Repertoire der Guggen zu hören. Ein ganz besonderen Dank der Luterachar Hosakrachar geht an: die Gemeinde Lauterach, die Volksschule Unterfeld für die Übernachtungsmöglichkeit der Gastguggen, an den GuggStocK Koch Fitus Pfeiffer, an Adeg Aktiv Daniel, für die Frühstücksverpflegung, an alle Sponsoren und Gönner und an alle Hosakrachar und freiwilligen Helfer, ohne die wir dieses Festival nicht über die Bühne gebracht hätten. Ländle-Bur Familie Kalb und Familie Squinobal vom Gasthaus Weingarten veranstalteten Anfang Oktober bei strahlendem Sonnenschein das 5. Kürbisfest. Kalbs präsentierten über 62 verschiedene Sorten Speise und Zierkürbisse und einen Riesenkürbis mit 300 kg. Ganz beliebt waren bei den zahlreich erschienenen Kindern die Halloweenkürbisse, denen die großen und kleinen Kinder gleich ein lustiges oder gruseliges Gesicht geschnitzt haben. Gleichzeitig verwöhnte Familie Squinopal die Gäste mit verschiedenen Kürbisgerichten. Es gab auch zehn tolle Preise zu gewinnen darunter ein Kürbisgeschenkskorb gefüllt mit verschiedenen Sachen vom Bauernhof. Am Ende der Veranstaltung bedankte sich Herr Squinopal bei der Preisverleihung bei den zahlreich erschienenen Gästen sowie den Sponsoren der Gemeinde Lauterach, Hypo Bank Lauterach, ÖVP-Nationalrat Norbert Sieber, Sparkasse Bregenz, Brüstle Günther Generali Versicherung und Invest Versicherungsbüro Juen Günter. „In diesem Sinne freuen wir uns, alle unsere Gäste bei unserem nächsten Kürbisfest begrüßen zu dürfen“ so die Familien Kalb und Squinopal abschließend. G uggStocK. ein Fest im Spätsommer, die Guggenmusik und alles drum herum mögen und lieben! Ein Fest, das alte und neue Freunde dieser "Faszination - Guggamusik" zusammenführt!! Am Freitag startete die Schmugglerparty mit einer kurzen Begrüßung durch den Obmann der Hosakrachar Wolfgang Schnedl. Danach brachten vier Guggen aus Deutschland, aus der Schweiz und aus dem Ländle den Saal zum Toben. Nach dem Obmännerempfang am Samstag Nachmittag stellten sich alle Gruppen vor Die Hosakrachar feiern das 10-jährige Bestehen: am 11.11.2006 ab 19 Uhr in Hofsteigsaal. Wem gefällt fetzige Musik? Vorkenntnisse von Noten oder Instrumenten sind vorteilhaft aber nicht notwendig. Alles kann erlernt werden. Interessenten bitte melden bei Wolfgang Schnedl ,Tel.:


Lauterachfenster 2006 04
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

Mai 06 Nr. 4 D i e a k t u e l l e I n f o r m a t i o n s s c h r i f t d e r M a r k t g e m e i n d e L a u t erach 4 „Gemeinde-Vision“ Wichtige Schritte in Lauterachs Mitte Berichte zur Bürgerinformation vom 6. April 2006 17 „Stein-Meditation“ 28 „Kamera-Instruktion“ 40 „Jubiläums-Gratulation“ Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M Inhalt EDITORIAL Liebe Lauteracherinnen, liebe Lauteracher! Es war für mich eine große Freude, das Interesse, der Zuspruch und Engagement der Bevölkerung bei der Veranstaltung „Schritte zum neuen Zentrum“ am 6. Mai 2006 im Hofsteigsaal zu erleben. Die visionären Projekte aus allen Teilen Europas wurden vorgestellt. Einziger Wehrmutstropfen: Unsere Lauteracher Jugend war leider nur sehr spärlich bei der Veranstaltung vertreten. Nun sind die Bürgerinnen und Bürger am Wort. Ich freue mich über jede Anregung, die Sie mir schriftlich im Rathaus abgeben oder über die Homepage der Gemeinde an mich zusenden. Ihre Rückmeldungen werden soweit als möglich in die Projekte eingebaut und in den politischen Gremien besprochen. Als nächster Schritt erfolgt eine Evaluierung und eine Gesamtbewertung der einzelnen Projekte. Ziel ist es, dass bereits im kommenden Jahr mit den ersten Umsetzungsschritten begonnen werden kann. Starten möchten wir am Alten Markt mit den notwendigen Verkehrssicherungsmaßnahmen und beim Haus der Generationen. Eine wichtiges Projekt starten wir in den nächsten Wochen an der Bregenzer Ache. Der Spielplatz an der Tennisanlage wird verlegt und neu errichtet. Der neue Naturspielraum wird in Form eines Erlebnisoder Abenteuerspielplatzes gestaltet. Der Bau solcher Anlagen wird leider immer schwieriger. Umso mehr freut es mich, dass die Vertreter des Verkehrsvereines und des Tennisclubs Lauterach diese Initiative auch befürworten. Ein weiterer Schritt für eine familienfreundliche Einrichtung in unserer Gemeinde. Zentrumsentwicklung Wichtige Schritte Soziales und Gesundheit der Ausschuss stellt sich vor Essen auf Rädern neues Fahrzeug für besseren Service Kindergarten Hofsteigsaal Montessoripädagogik – ein anderer Weg Schule Unterfeld Die „zauberhafte“ Hexe Backa Racka Hauptschule von Lutaraha bis London Atem der Schöpfung meditativ in den Frühling Wie’s früher war Gartenparty beim Frisör Buhmann Die Lauteracher Vereine 14 Seiten Vereinsberichte Erste Museumsrunde Besuchstag der Hofsteig-Museen 4 8 9 11 13 13 16 17 18 32 33 40 Ihr Bürgermeister döt gsi Pfarrers Fest, Europan 8 und Baumschnittkurs Jubiläen, Geburten, Hochzeiten Berichte und Gratulationen Elmar Rhomberg Titelbild Lauteracher, Alter Markt fenster 3 Aus dem Rathaus Gut besuchte Informationsveranstaltung am 6. April im Hofsteigsaal Bürgerinformation vom 6. April 2006 Wichtige Schritte zum Eine Vision nimmt Gestalt an. I n diesem Sinn kann die Veranstaltung am 6. April im Hofsteigsaal als bedeutender Schritt zur Stärkung unseres Ortszentrums und damit als Erfolg für die Gemeindeentwicklung Lauterach bezeichnet werden. Vor der Präsentation der Ergebnisse des Europan 8 – Wettbewerbs wurde das Thema „Ortszentrum“ von mehreren Seiten beleuchtet. Lebendiges Zentrum Manfred Hellriegl vom Zukunftsbüro der Vorarlberger Landesregierung hat auf die Bedeutung des „Sozialkapitals“ für die Entwicklung unserer Gemeinde hingewiesen. Dabei wurde deutlich, dass Konzepte und Projekte ein lebendiges Zentrum im Auge haben müssen, Architektur und Freiraumgestaltung müssen Treffpunkte schaffen, Begegnungen ermöglichen. Die Lauteracher Bürgerinnen und Bürger sollen sich im Ortszentrum wohl fühlen. Bisherige und zukünftige Schritte Alfred Eichberger vom Büro stadtland hat im Überblick die Schritte zur Zentrumsentwicklung vorgestellt und darauf hingewiesen, dass auf eine Vision behutsame Detailarbeit folgen muss. Wichtig auch die Aussage, dass ab nun alle Schritte zur Umsetzung der Vision, der 4 fenster Aus dem Rathaus Lobende Erwähnung für Projekt: from urban sprawl to urban jigsaw Zaffignani | Bechter | Stangl Bregenz – Feldkirch Blick von der Kirche zum Neuen Rathaus Blick auf den Marktplatz Städtebauliches Konzept •Dorfplatz von der Hofsteigstraße entlang der Friedhofsmauer bis zur Kirche. •Außenraum durch Nutzungen ganztägig beleben. •Wege über Plätze und durch Parks. •Neue Baumassen schonend in bestehende Strukturen einfügen. •Baukörper in Ausdehnung und Höhe differenziert formulieren. •Dichte erhöhen. Nutzungsdichte und Gestaltung •Kriterium des Zentrums ist nicht bauliche Dichte, sondern Dichte an Nutzungen. •Unterschiedlichste Funktionen werden zusammengeführt. •Ein vielschichtiges Gefüge an Angeboten ist Bestandteil urbaner Identität. •Erlebnisvielfalt durch differenzierte Außenräume schaffen. •Neue Zentrumsachse abseits von Verkehrsbelastungen entwickeln. •Nutzungen zusammenführen = Dichte = Vielfalt. neuen Zentrum gesetzt Ihre Meinung zur Zentrumsentwicklung ist der Gemeinde wichtig. Mit Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an das Gemeindeamt (Bmst. Marc Anders, 05574/6802-24) oder nutzen sie die Gemeinde homepage www.lauterach.at – links unten Feld „Vision Zentrum Lauterach“ anklicken. Wettbewerbsergebnisse und zukünftiger Detailplanungen intensiv mit der Bevölkerung und natürlich den Grundeigentümern abzustimmen sein werden. Unterschiedliche Konzeptionen – ein Ziel Die zwei Europanpreisträger (feld4 architekten eth, Zürich, Bettina Klinge, Thomas Kovari, Stefan Kurath, Phil Steffen; Arbeitsgemeinschaft Bechter | Zaffignani | Stangl, Bregenz - Feldkirch) und der Lauteracher Wettbewerbsteilnehmer Elmar Ludescher haben ihre Projekte präsentiert. Die Ideen sind vielfältig, die Lösungsansätze unterschiedlich. Das Ziel ist aber bei allen Entwürfen das gleiche: Eine Grundlage für buntes Leben im Zentrum schaffen. Ein Marktplatz für die Lauteracher Von den Besuchern begeistert angenommen wurde der virtuelle Marktplatz im Hofsteigsaal. Gestärkt durch ein reichhaltiges Buffet von der Hofsteigsaal-Gastronomie Lässer in Zusammenarbeit mit örtlichen Produzenten haben die Lauteracher z.T. bis nach Mitternacht die vorgestellten Entwürfe diskutiert. Ziel der Gemeinde ist es nun, diese herzhafte Kommunikation aufrechtzuerhalten und weiter zu vertiefen. fenster 5 Aus dem Rathaus Mit einem Ankauf prämiert: Projekt „lauterach urban cocktail“ Neuer Markt feld4 architekten eth, Zürich Bettina Klinge, Thomas Kovari, Stefan Kurath, Phil Steffen Haus der Generationen Haus der Generationen – Sozialer Generator Neuer Markt Erweiterungen bestehender Nutzungen in Kombination mit neuen Wohnformen spezifizieren den nördlichen Bereich. Das Einrichtungshaus Möbel Lutz wird durch gestalterische Überformung aufgewertet und durch eine hochwertige Außenraumgestaltung stärker in die dörfliche Struktur eingebunden. In Kombination mit einer möglichen Erweiterung wird eine Tiefgarage angedacht. Vitales Band Drei Entwicklungsschwerpunkte und die Ortsdurchfahrt erhalten durch eine schrittweise Umstrukturierung und Umgestaltung einen neuen Zusammenhalt. Im Fokus steht dabei das neue Haus der Generationen, das wesentlich zur Identität von Lauterach beitragen soll. Der öffentliche Raum ist als verbindendes Element von übergeordneter Bedeutung. 6 Inselgruppen parallel zur Ortsdurchfahrt Die Bundesstraße L190 ist Zäsur und gleichzeitig wichtige Lebensader für Lauterach. Parallel zur Ortsdurchfahrt entsteht ein Band aus Inseln mit unterschiedlichen Nutzungs - Schwerpunkten. Jede Insel ist individuell ausgeprägt und beherbergt eigenständig geformte Bauvolumen. Inseln und Bauten schaffen zusammen ein neues Gesamtbild. Alter Markt – neuer Eingang ins Zentrum Eine schrittweise Nutzungsintensivierung mit privaten und öffentlichen Dienstleistungen, Büros und Geschäften führt zu einer Wiederbelebung. Die projektierten Bauvolumen klären die räumliche Situation und markieren den Eingang in den Ortskern. Zwischen ihnen entsteht urbaner Freiraum. Die Alte Landstraße könnte langfristig eine Fußgängerzone werden. Hier kann ein Wochenmarkt die Angebote der Nahversorgung ergänzen. Vitales Band Alter Markt Haus der Generationen – Sozialer Generator Das Haus der Generationen ist als Schlüsselelement gemeinsam mit ergänzenden Wohnbauten auf dem Schertlerareal projektiert. Seine Trapezform gliedert den Ort in Freiräume unterschiedlicher Größe. Zur Hauptstraße hin entstehen begrünte Vorbereiche, nach Westen ein großzügiger Platz für Veranstaltungen und Freizeitaktivitäten. Zwei vorgelagerte kleine Ergänzungsbauten verankern den Baukörper im dörflichen Kontext. Atrium als lokaler Treffpunkt Das großzügige Atrium im Erdgeschoß wird durch Lichthöfe in verschiedene Bereiche gegliedert und nimmt den multifunktionalen Veranstaltungsraum, verschiedene Anlauf- und Beratungsstellen, Arztpraxen sowie ein Café auf. Alle öffentlichen Nutzungen können in den Außenraum erweitert werden. Ein vielfältiges Angebot schafft bei jeder Witterung einen neuen Treffpunkt für Begegnungen. Das Seniorenwohnheim befindet sich im Obergeschoß. fenster Aus dem Rathaus London zector architects Carsten Jungfer Norbert Kling London Johannes Müller-Lotze Jan Giesen Thorsten Sven Haack Lustenau Kai Riedesser Anna Edthofer Sacha Vaucher Bregenz Rene Bechter Michelangelo Zaffignani Thomas Stangl Lauterach Dornbirn Elmar Ludescher Bernd Spiegel Alexandra Eichenlau Alexander Schöller Berlin STUDIO BERLIN Barbara Ludescher Oliver v. Spreckelsen Zürich feld4 architekten eth Bettina Klinge Thomas Kovari Stefan Kurath Phil Steffen Graz Doris Hallama Ekkard Drach Udine Andrea Martinelli Alessandra Rabbi Daniela Anzil Barcelona LABB Arquitectura Fracesco Sacconi Cristina Fernandez Mailand Franco Tagliabue Stefania Saracino Rudi Bertagnolli Cesena Luigi Orioli Laura Dalpiaz Antonio Bandini Stefano Brunelli Nicola Minelli Andrea Mazzali Wettbewerb Europan 8 Jede Vision braucht einen Blick über den Tellerrand. Daher haben Architekturbüros aus sechs Ländern im Rahmen des Wettbewerbs Europan 8 europaweit über die Zukunft des Lauteracher Ortszentrum nachgedacht. Dreizehn Teams haben Entwürfe eingereicht. Zwei davon hat eine internationale Jury am 15. Jänner 2006 in Sintra bei Lissabon prämiert. Öffentlicher Raum vor dem Haus der Generationen Atrium als lokaler Treffpunkt fenster 7 Aus dem Rathaus Ausschuss für Soziales und Gesundheit „Die Nase vorn“ „Sozialpolitik hat die Aufgabe, Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen zu setzen, besonders Schutz vor Not durch Krankheit, Alter, Erwerbslosigkeit.“ (Quelle: Grosse Brockhaus, F.A. Brockhaus GmbH, Leipzig, 1993) GR Barbara Draxler, Obfrau des Ausschusses für Soziales und Gesundheit Der Ausschuss für Soziales und Gesundheit v.l.n.r.: Annette King (Sachbearbeiterin), GR Barbara Draxler (Obfrau), Doris Flatz, Bgm. Elmar Rhomberg, Beatrix Springer, Helmut Loitz, Katharina Pfanner, Andrea Andlinger, GR Doris Rohner, Dr. Robert Török, Martha Vogel, Paul Schwerzler, DI Herbert Wirth, Herbert Gunz L auterach soll sich im Bereich „Soziales und Gesundheit“ zur Vorbildgemeinde in der Hofsteigregion entwickeln – konkrete Schritte wurden schon gemacht und erste Erfolge erzielt. Weitere Initiativen folgen demnächst. Unlängst wurde die Marktgemeinde Lauterach als familienfreundlichste Gemeinde Vorarlbergs ausgezeichnet (Das Lauterachfenster berichtete in der letzten Ausgabe). Nun sind weitere Initiativen zur Verbesserung des Bürgerservice geplant: eine Plattform zur Vernetzung der sozialen Dienste, die Schaffung eines Ombudsmannes und Aktionen zur Hautkrebsvorsorge. Den Anfang macht ein Treffen der Sozialen Dienste im Mai. Durch diese Plattform wird es möglich, die sozialen Dienstleistungen besser zu koordinieren. Dies vor allem vor dem Hintergrund steigender Nachfrage und 8 immer öfter eintretender Spitzenbelastungen für die in diesen Organisationen tätigen Personen. Unter fachkundiger Moderation haben die Teilnehmer die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und zu intensivieren sowie Informationen auszutauschen. Diese Treffen haben auch das Ziel, neue Ideen, Wünsche und Aktionen aufzuzeigen. Das Lauteracher Angebot an Sozialleistungen wird vorwiegend von Partnerorganisationen erbracht und hauptsächlich über das Amt für Gesellschaftliche Dienste im Rathaus von Frau Annette King koordiniert. Verantwortlich für das sehr umfangreiche Ressort, das mit einem Gemeinderatsmandat ausgestattet ist, ist Gemeinderätin Barbara Draxler. Die mehr als 20 verschiedenen Dienstleistungsorganisationen werden in den nächsten Ausgaben des Lauterachfensters vorgestellt. Ein „Ombudsmann“ als erste Anlaufstelle für Sorgen und Nöte wird bald angeboten werden können. Dieses Bürgerservice bietet die Möglichkeit, ganz unverbindlich und ohne langes Suchen nach den zuständigen Stellen Fragen, Wünsche, Probleme zu besprechen und Hilfe (etwa die richtigen Ansprechpersonen bei Ämtern und Behörden) zu erfahren. Details zu dieser Serviceleistung werden demnächst veröffentlicht. Zur Früherkennung von Hautkrebs soll es im Sommer eine Aktion geben. Denn der erfolgreichste Kampf gegen Krebs ist die Vorbeugung und rechtzeitige Vorsorge. fenster Aus dem Rathaus GERICHT Verzeichnis der Geschworenen und Schöffen für die Jahre 2007 und 2008 Das neue Fahrzeug für „Essen auf Rädern“ Das Amt eines Geschworenen und Schöffen ist ein Ehrenamt; seine Ausübung ist Mitwirkung des Volkes an der Rechtsprechung und in der demokratischen Republik Österreich allgemeine Bürgerpflicht. Zum Amt eines Geschworenen oder Schöffen sind österreichische Staatsbürger/innen zu berufen, die zu Beginn des ersten Jahres, in dem sie tätig sein sollen, das 25., nicht aber das 65. Lebensjahr vollendet haben. Die öffentliche Auslosung jener Personen, die gemäß § 5 des Geschworenenund Schöffengesetzes 1990, BGBl. Nr. 256/1990, zum Geschworenen- oder Schöffensenat berufen werden können, findet am Dienstag, dem 2. Mai 2006, um 8 Uhr im Rathaus – Abt. III Bürgerdienste statt. Das Verzeichnis des ermittelten Personenkreises laut dem Zufallsverfahren (0,5 %, der in der Wählerevidenz enthaltenen Personen) liegt in der Zeit vom 2. bis 16. Mai 2006 zu den Amtsstunden von 8 - 12 Uhr zur öffentlichen Einsichtnahme auf. Jede eigenberechtigte Person kann während dieser Zeit wegen Übergehung von Personen, die zum Geschworenen- und Schöffensenat berufen werden können, oder wegen Eintragung von Personen, die zum Geschworenen- und Schöffensenat unfähig sind oder nicht berufen werden dürfen, schriftlich oder zu Protokoll Einspruch erheben. In gleicher Weise können Befreiungsgründe gemäß § 4 des Geschworenen- und Schöffengesetzes 1990 geltend gemacht werden. Befreiungen sind gemäß § 14 TP 6 Abs. 1 des Gebührengesetzes gebührenpflichtige Eingaben (Euro 13.–). Isolde Flatz disponiert die Essenszustellung Zweites Fahrzeug für Essen auf Rädern D ie Qualität des Services „Essen auf Rädern“ wurde wesentlich gesteigert: Die Marktgemeinde Lauterach hat ein zweites Fahrzeug geleast. Das Essen kann nun innerhalb von eineinhalb Stunden ausgeliefert werden, die Mahlzeiten kommen wieder heiß auf den Mittagstisch unserer betagten Mitbürgerinnen und Mitbürger. Die Zahl der belieferten Haushalte hat sich im vergangenen Jahr nahezu verdoppelt. Derzeit werden 28 Haushalte mit rund 40 Mahlzeiten versorgt. Im März 2005 waren es noch 17 Haushalte. Aufgrund des regen Zuspruchs war das Zustellfahrzeug bisher circa zweieinhalb Stunden unterwegs, wobei die Temperatur der Speisen wegen dieser langen Zustelldauer nicht mehr gewährleistet werden konnte. Der erste Schritt zur Qualitätssicherung im Jahr 2002 war die Portionierung der Mahlzeiten direkt in der Küche der SeneCura Hohenems. Es wurde dabei eine höhere Transporttemperatur erreicht. Ein Menü – bestehend aus Suppe, Hauptspeise und Dessert – kostet derzeit inklusive Zustellung Euro 6,30 und wird selbstverständlich auch an Sonn- und Feiertagen ausgeliefert. „Essen auf Rädern“ ist eine Dienstleistung der Marktgemeinde Lauterach, die inzwischen bei der Bevölkerung sehr gerne angenommen wird. In Anspruch nehmen können diesen Service Seniorinnen und Senioren, die nicht mehr selber einkaufen und sich mit frischen Lebensmitteln versorgen können. Bei Bedarf wenden Sie sich bitte direkt an das Seniorenheim Telefon 71294 bei Frau Isolde Flatz. fenster 9 Aus dem Rathaus MINISTERBESUCH Minister Josef Pröll zu Besuch in Lauterach Minister Josef Pröll vom Lebensministerium war auf Kurzbesuch in Lauterach. Er besichtigte zusammen mit Landesrat Erich Schwärzler, Landwirtschaftskammerpräsident Josef Moosbrugger und Bürgermeister Elmar Rhomberg den modern geführten landwirtschaftlichen Betrieb von Georg Fink in der Lerchenau. DI Herbert Wirth, Bgm. Elmar Rhomberg und Dr. Richard Dietrich bei der Informationsveranstaltung im Cubus Wolfurt Georg Fink führte die Gäste durch Hof und Stall. Natürlich wurde auch die neu errichtete Biogasanlage besichtigt, bevor die Hausherrin Birgit Fink die hohen Gäste zu einem kleinen Imbiss einlud. Reges Interresse für Wärme aus der Sonne N icht weniger als 34 ernsthafte Interessenten haben sich zu einer kostenlosen Beratung im Rahmen der Solaraktion Hofsteig gemeldet. Es geht ganz einfach: Wer Interesse hat, einfach im Rathaus bei Rudi Weingärtner Tel. 6802-45 anrufen. Danach meldet sich innerhalb von 2 Wochen ein Berater des Energieinstitutes und vereinbart einen Termin. Dieser Berater kommt ins Haus und führt eine kostenlose Beratung durch. Dies ist besonders bei Altbauten sehr wichtig. Es wird beurteilt, ob und wo die notwendigen Leitungen eingebaut werden können, wie groß die Anlage sein soll, mit was für Kosten gerechnet werden muss und wo genaue Offerte eingeholt werden können. Bei einem Rekord-Ölpreis von rund 70 Dollar pro Barrel rentiert es sich, über Alternativen nachzudenken. Die Solaraktion Hofsteig läuft noch bis September 2006. Im Rahmen dieser Aktion werden drei Solarsets zu einem Fixpreis angeboten. Land und Gemeinde fördern den Einbau von Solaranlagen zur Warmwasseraufbereitung. Messung der VKW Die VKW führt in der nächsten Zeit im Ortsgebiet von Lauterach wieder Messungen durch. Dabei werden Gebäudedaten erhoben. Dazu ist es notwendig, dass der Vermessungstrupp der VKW manchmal private Grundstücke betreten muss. Die Gemeinde Lauterach bittet dafür um Verständnis bzw. um Einwilligung. Die erhobenen Daten fließen in das geographische Informationssystem ein. Genaue Grundstücks- und Gebäudedaten sind heute unverzichtbar für den Grundverkehr, für die Erstellung des Ortsplanes usw. geworden. Zum Beispiel Solarset 2 Kollektorfläche 8m2 Warmwasser-Solarspeicher 500 l Inklusive: Dachbefestigungen, Solarstation Euro 4.800,- inkl. MWSt. Weitere Details auch über Solarset 1+3 unter www.energieinstitut.at 10 fenster Aus der Gemeinde KINDERGARTENEINSCHREIBUNG Übung des täglichen Lebens: „Das Pipettenspiel“ Es ist wieder soweit – die Kindergarteneinschreibung für 2006/07 findet Anfang Mai im Außenbüro des Gemeindeamtes statt Für Kinder, welche bis zum 31. August 2006 das 4. bzw. 5 Lebensjahr vollendet haben, besteht die Möglichkeit, einen Kindergarten zu besuchen. Die Einschreibung findet im Außenbüro des Gemeindeamtes statt. Die genauen Termine sind nachstehend aufgelistet. Falls Ihr Kind schon einen Kindergarten in Lauterach besucht, können Sie die Einschreibung von Dienstag, 2. Mai bis Freitag, 5. Mai 2006 in Ihrem Kindergarten während der regulären Öffnungszeiten vornehmen. Sollten Sie den Kindergartenplatz nicht in Anspruch nehmen, melden Sie ihr Kind bitte verlässlich bis Freitag, 5. Mai 2006 unter Telefon 6802-15 oder 0664/20 52 973 (Frau Daniela Fink) oder E-Mail: daniela.fink@lauterach.at ab. Termine für die Kindergarteneinschreibung: Dienstag, 2. Mai 2006 17.00 – 19.00 Uhr oder Mittwoch, 3. Mai 2006 8.00 – 12.00 Uhr 13.30 – 16.30 Uhr oder Donnerstag, 4. Mai 2006, 17.00 – 19.00 Uhr Bitte zur Einschreibung mitbringen: Montessoripädagogik ein anderer Weg Wir im Kindergarten Hofsteigsaal arbeiten nach dem Prinzip der Maria Montessori und wollen ihnen einen kurzen Einblick in unsere Arbeitsweise geben Die Montessoriangebote im Kindergarten sind in 5 Bereiche eingeteilt: 1. Übungen des täglichen Lebens Das sind Tätigkeiten, die uns täglich begegnen. z.B.: Kaffee mahlen, den Tisch dekken bzw. abräumen, Kuchen backen, Messing putzen, Nägel in einen Nagelbock schlagen, Schlösser auf- und zusperren,... 2. Das Sinnesmaterial Hier werden wichtige Grundlagen für das Lesen und Schreiben gelegt. Das Kind lernt durch das Begreifen. z.B.: Stoffteile erfühlen und Paare bilden, Dimensionen anhand des rosa Turms erkennen,... 3. Sprache Es ist uns nicht wichtig, dass die Kinder möglichst früh schreiben und lesen können, sondern dass bei Interesse Material zur Verfügung steht, und das Kind aus Spaß am Umgang mit Buchstaben hantieren, spielen und arbeiten kann. 4. Mathematik Gerade im Kindergartenalter ist, was Zahlen anbelangt, die sensible Phase am Höhepunkt. Die Kinder können die Gegenstände bzw. Zahlen und Formen in die Hand nehmen, abmessen, damit hantieren, vergleichen zählen,... 5. Der kosmische Bereich Wir geben Einblick ins Tierreich, lernen das Universum kennen, können die Länge eines Dinosauriers nachlegen, können den einzelnen Ländern Europas Flaggen zuordnen,... Sinnesmaterial: „Arbeiten mit dem rosa Turm“ Wissenswertes Maria Montessori (1870 – 1952) war italienische Ärztin und Pädagogin. Aus ihren Erfahrungen und Beobachtungen bei Kindern entwickelte sie ihr eigenes System, die Montessori Pädagogik. Sie war der Ansicht, dass sich jedes Kind gemäß eines inneren Bauplanes entwikkelt. Der Erwachsene soll dabei nur unterstützende Wirkung haben: „Hilf mir, es selbst zu tun!“ Jedes Kind hat sogenannte sensible Phasen, in denen es sich leicht tut, neue Dinge schnell und einfach zu lernen. Es lernt in der für es richtigen Zeit zu gehen, zu sprechen, eine Schleife zu binden, Rad zu fahren,... Wir unterstützen diese sensiblen Phasen, indem wir zur richtigen Zeit das richtige Material zur Verfügung stellen. • ausgefüllter Erhebungsbogen • ausgefülltes Gesundheitsblatt • ausgefüllter Abbuchungsauftrag • Impfpass des Kindes, e-card • Arbeitsnachweis bei Inanspruchnahme der Vormittagsgruppe (berufstätige Mütter) fenster 11 Aus der Gemeinde Gesunde Frauen in Lauterach – Heilfasten …ist der bewusste Verzicht auf Nahrung für einen begrenzten Zeitraum, leichter und wirksamer als jede Diät! Heilfasten ist jedoch etwas völlig anderes als Hungern! Beim richtig durchgeführten Heilfasten entsteht nämlich kein Hungergefühl. Der Körper befreit sich während einer Heilfasten-Kur von allem, was ihm schadet. Giftstoffe und Schlacken werden beim Heilfasten ausgeschieden. Man könnte also auch sagen, dass das Heilfasten den eigenen inneren Arzt auf den Plan ruft und Stauungen und Blockaden auf allen Ebenen löst. Viele chronische Gesundheitsprobleme lassen sich durch regelmäßiges Heilfasten bessern oder sogar völlig heilen. Das Heilfasten mobilisiert die körpereigenen Abwehrkräfte und führt zu einem kräftigen Energie-Schwung. Außerdem steigert das Heilfasten die geistige Leistungsfähigkeit und den Gute-Laune-Pegel. Heilfasten bringt uns auch dazu, innezuhalten und zuzuhören – Abstand zu nehmen von der Hektik des Alltags. Heilfasten mit Martin Boss 10 Einheiten – Euro 30.vom 9.5.- 18.5. 2006 von 19.30 bis 20.30. Uhr Seminarraum Hauptschule Lauterach Anmeldungen bis 6.Mai bei Katharina Pfanner, Telefon 66050 Es war einmal – Lutaraha Die 4a Klasse der Hauptschule erforscht in FÜ (fächerübergreifender Unterricht) die Geschichte unsere Heimatgemeinde Lauterach. Mit Blicken in die Vergangenheit lernten wir die Entwicklungsgeschichte unserer Gemeinde besser kennen. Viele Quellen gaben uns Auskunft und boten uns aufschlussreiche Einblicke in die Geschichte Lauterachs. Elmar Fröweis (VS-Dir. i. R., Heimatdichter und -forscher, Autor) führte und begleitete uns auf diesem Weg. Mit Hilfe seines Wissens und seiner Unterlagen bekamen wir einen tiefen Einblick in das Leben unserer Vorfahren in Lauterach. Mit einem Lehrausgang an die Stätten und Orte unserer Heimatgemeinde ließ Herr Fröweis die Vergangenheit lebendig werden. Besonders interessante und prägende Ereignisse, Geschichten über die Lebensweise der Bewohner, Bauten und Häuser gaben Zeugnisse über eine reiche Vergangenheit Lauterachs. Seine Führung durch Lauterach dürfte in unserer Erinnerung ein bleibendes Erlebnis sein. Vielleicht werden wir in Zukunft nicht achtlos an den stummen Zeugen der Vergangenheit vorbeigehen, sondern das Wissen um die Geschichte unserer schönen Heimatgemeinde bewahren. Den Abschluss des Projekts bildete ein Besuch der Ausstellung im alten Gasthaus „Kreuz“ (heute Standesamt und Archiv). Fotografien von Häusern, die nicht mehr stehen, wird ein Bild von heute mit gleichem Standort des Fotografen gegenübergestellt. Die großartigen Bilder setzen dem Besucher in anschaulicher Weise Vergangenheit und Gegenwart entgegen. Wir können der Lauteracher Bevölkerung diese interessante Ausstellung wärmstens empfehlen. www.vobs.at/hs-lauterach Elmar Fröweis führt durch die Ausstellung 12 fenster Aus der Gemeinde Schule Unterfeld „Natürlich bin ich eine Hexe. Nun habt ihr es ja wohl endlich begriffen“ Davon ließen sich vom 31. März bis 5. April mehr als 700 begeisterte Zuschauer in der Aula der Schule Unterfeld überzeugen und mittlerweile glaubt es jeder – im Unterfeld da gibt es noch eine Hexe! Das Schulprojekt „Die Hexe Backa Racka“ (Text: Werner Schrader, Musik: Heinz Lemmermann) fand in zwei öffentlichen und gleich vier Aufführungen für Schulkinder aus der Umgebung mit fast 90 mitwirkenden Kindern ihren erfolgreichen Abschluss. In bunten wechselnden Bühnenbildern wurde der Zuschauer in eine Märchenwelt entführt. Die Hexe Backa Racka, die nicht zaubern konnte, erhielt im Traum den Zauberspruch und raste zu den Tönen der jungen BläserInnen „mit einem Affenzahn“ zum ersten Mal mit dem Besen über die Bühne. Sie hexte dem verdutzten Doktor die Patienten gesund und erhaschte in Windeseile die Sympathien des Publikums. Ins Ohr gehende Musicalsongs, klagende und raunende Sprechgesänge und fetzige Instrumentalparts unterstützten das mitunter wilde Treiben der Darsteller auf der Bühne. Manche Kinder aus dem Schulchor verwirklichten sich gleich zweifach, indem sie auch Schauspielrollen oder kleine Tanzparts auf der Bühne übernahmen. Die Kinder aus der angeschlossenen Sonderschule haben im Basteln, Malen, Tanzen, Musizieren und in der Mithilfe beim Bühnenumbau auf offener Bühne (ohne Vorhang) ebenfalls ihr Können unter Beweis gestellt, selbst die Beleuchtung der Bühne wurde von Schülern der BVK bewerkstelligt, um dem gestellten Motto „Alles selbst gemacht“ gerecht zu werden. Jeder Einzelne hatte eine wichtige Funktion, ohne die das Gesamtwerk nicht möglich gewesen wäre und so sind LehrerInnen und SchülerInnen der Schule Unterfeld in diesen Wochen zu einer großen Familie zusammengewachsen, wo einer für den anderen da war und spürbar gemacht wurde, dass so ein Ereignis erst durch echtes Miteinander aller möglich gemacht wird. Langer Applaus, strahlende Kinderaugen, zufriedene, stolze Eltern und begeisterte Kinder aus Bregenzer Volksschulen waren Bestätigung für die Kreativität aller Mitwirkenden und den erfolgreichen Abschluss einer vielseitigen Projektarbeit an der Schule Unterfeld. Auf den Spuren von Jack the Ripper Brick-Lane in Whitechapel war die Wirkungsstätte von Jack „The Ripper“. Es war auch die Adresse von 28 Schüler/innen der 3. Klassen der HSL. Fünf Tage lang gelaufen, gefroren und gestaunt in Swinging London:Der erste Tag war ausgefüllt mit klassischen Sehenswürdigkeiten. Als Draufgabe lieferten sich die Horse-Guards und die Irish-Guards bei ihrer St. Patrick’s Day Parade ein Klangduell. Die Kameras klickten im Sekundentakt. Am zweiten Tag lernten wir die maritime Seite der Stadt in Greenwich auf der „Cutty Sark“ und dem Royal Observatory kennen. Stilgerecht fuhren wir auf der Themse ins Zentrum zurück. Am dritten Tag wurden wir von Jack „The Ripper“ verfolgt. Wir begegneten ihm im London Dungeon Gruselkabinett und abends in den dunklen Gassen an den Orten seiner Verbrechen. Bei einem „Curry“ in einem indischen Restaurant glätteten wir wieder unsere Gänsehaut. Fotos auf unserer Homepage: www.vobs.at/hs-lauterach Schülerkommentare: Dominik: People on the tube were boring. They didn´t say anything. Konstantin: From the outside the hotel is ugly but inside it s wonderful. The room was large. We had a very cool ventilator. Lisa: London was great! L. and J. fell in love. In London Dungeon they hold hands. The nights were short and funny. Jessica: London was beautiful. The first time to see the sights was fantastic. The food was also good but the breakfast was the yummiest. Marion: The breakfast in the hotel was very good, really good. The walking was very strong. Die Schulklasse vor der Towerbridge, dem Wahrzeichen Londons Aus der Gemeinde BORG Lauterach Julia Hotz (re.), Sarah Kepp (li.) und Professorin Ildiko Rakssanyi freuen sich über die Auszeichnung Die Schauspieler freuen sich auf ihre großen Auftritte Christopher Frank und Max Remele mit der Schwimmblase eines Fisches Sezieren von Fischen Im Wahlpflichtfach Biologie/Bionik der 6. Klassen wurden acht Regenbogenforellen untersucht. Unter anderem wurde die Schwimmblase entfernt. Diese spielt bei der Balancekontrolle eine wichtige Rolle. Im Anschluss an die Untersuchungen wurden die Fischfilets in der Küche des Schulwarts zubereitet und von den Teilnehmern verspeist. Prima la musica Julia Hotz (Gesang) und Sarah Kepp (Klavierbegleitung) nahmen am Leistungswettbewerb „Prima la musica“ in Feldkirch teil. Sie erreichten dabei in ihrer Altersklasse 14 den „3. Platz mit gutem Erfolg“. Die beiden Schülerinnen wurden von Professorin Ildiko Rakssanyi auf ihren Auftritt vorbereitet. Julia sang unter anderem „Mercedes Benz“ (Janis Joplin) und „Lachen und Weinen“ (Franz Schubert). Känguru-Test der Mathematik Die Schulsieger des bundesweit durchgeführten Mathematiktests „Känguru“ erhielten eine Auszeichnung. Ähnlich wie beim PISA-Test war viel logisches Denken sowie das Erkennen von Problemlösungen gefragt. Klaus Karrer (6c) gewann in der Kategorie „Junior“, Melanie Isele (7c) in der Gruppe „Student“. Shakespeare-Aufführung Auch heuer dominiert wieder Shakespeare die Arbeit der Theatergruppe des BORG Lauterach. In einer Collage mit dem Titel „Liebe, Kampf und Leid zu Shakespeares Zeit“ werden Ausschnitte aus verschiedenen Stücken des englischen Autors dargestellt. Die Aufführungen finden am 2., 3. und 4. Mai im Lauteracher Vereinshaus statt. Karten sind im Sekretariat des BORG Lauterach und an der Abendkasse erhältlich. Regie führen wieder Renate Bauer und Martin Sommerlechner („shakespeare, das theater“). www.vobs.at/borgl fenster Aus der Gemeinde HAUPTSCHULE LAUTERACH Österreichisches Umweltzeichen für Schulen Ein unterhaltsamer Nachmittag mit dem „Ensemble Plus“ Alle, die am schulischen Alltag mitwirken -– Schüler/innen, Lehrer/innen, Schulwart, Gemeinde, sollen sich für eine nachhaltige und gesunde Entwicklung der Zukunft einsetzen. Das beginnt beim bewusstem Umgang mit der eigenen Gesundheit, beim Bemühen um ein angenehmes soziales Miteinander und reicht bis zu einem ökologisch sinnvollen Einsatz der Ressourcen. Die Richtlinie des Umweltzeichens weist unter anderem folgende Schwerpunkte auf: – Ist-Analysen als Voraussetzung für neue Ideen und Verbesserungen – Kommunikation und Teamarbeit – Umweltpädagogik mit Lehr- und Lernformen – Gesundheitsförderung im Sinne körperlichen, psychischen und sozialen Wohlbefindens – Effiziente Nutzung von Ressourcen – Ökologische Beschaffung Der Kriterienkatalog im Schulbereich setzt sich aus 10 Bereichen mit insgesamt 51 Muss-Kriterien und 69 Soll-Kriterien zusammen. 7 Bereiche müssen in der ersten Phase umgesetzt werden. Dabei sind die Muss-Kriterien unbedingt zu erfüllen, von den Soll-Kriterien müssen mindestens 60% erreicht werden. Nach erfolgreicher externer Überprüfung wird das Umweltzeichen für einen Zeitraum von 4 Jahren verliehen. Im Moment sind wir dabei, bereits durchgeführte Aktionen und Schwerpunkte zu sammeln und zu dokumentieren. Außerdem wird an Hand von Fragebögen, die an die Schüler der ersten und vierten Klassen sowie an Eltern und Lehrer ausgegeben werden, das soziale Schulklima ermittelt. 17. Mai 06 – 14.30 Uhr Hofsteigsaal Lauterach Musik am Nachmittag M it dieser Veranstaltungsreihe für Senioren, die in diesem Jahr zum siebten Mal in Vorarlberg durchgeführt wird, bietet Ihnen das Ensemble Plus im Auftrag der Internationalen Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation München klassische Musik zum Genießen. Ebenso wird die Jugendkapelle der Bürgermusik Lauterach für Sie musizieren. Wie jedes Jahr werden Sie wieder zum Mitsingen bekannter Volkslieder aufgefordert. Musik am Nachmittag möchte auch das Hören und Spielen von Instrumenten fördern. Dieses Konzert wird Ihnen das Violoncello und den Kontrabass näher bringen. In einem vielfarbigen musikalischen Panorama werden sich die beiden Instrumente im Zusammenspiel mit verschiedenen Instrumenten immer wieder neu präsentieren. Genießen Sie unsere Musikauswahl aus den Epochen des Barock und der Klassik. Diese Veranstaltung von Musik am Nachmittag wird von der Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation mit Sitz in München in Zusammenarbeit mit fünf Vorarlberger Gemeinden durchgeführt. Die Stiftung wurde 1995 von Herrn Erich Fischer ins Leben gerufen. Aus Engagement für die Stiftungsziele, unter anderem die Förderung von Kunst und Kultur, wurde die finanzielle Grundlage der Stiftung von Herrn Fischer aus persönlichen Mitteln zur Verfügung gestellt. Für Bewirtung ist gesorgt; in der Pause gibt es Kaffee und Kuchen gratis. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Zuhören und Mitsingen. Marktgemeinde Lauterach - Kultur Seniorenbund Wolfurt Seniorenbund Lauterach Pensionistenverband Lauterach fenster 15 Aus der Gemeinde „Atem der Schöpfung – Schwester Wasser“ Meditativ in den Lauteracher Frühling v.l.n.r.: Künstler Johannes Ludescher mit den Naturtonkünstlern Christof Kremmel und Karlheinz Nasswetter Die Beteiligten vor der Stein-Videoinstallation, v.l.n.r.: Schwester Magdalena, Anna Huber, Johannes Ludescher, Josef Ludescher, Christof Döring, Herlinde Hammer, Mag. Kurt Fischnaller, Margareta Lang, Mag. Marlies Bereuter-Fink, Sylvia Friedrich, Axel Girardelli D ie Kulturplattform Lauterach lud an 3 Freitagen im März zu Meditationsstunden in das St. Josefkloster bzw. ins Alte Kreuz. Das Organisationsteam mit Schwester Magdalena, Anna Huber, Margareta Lang und dem Fachsbereichsleiter für Kultur und Bildung im Gemeindeamt, Christof Döring, wählte zum Thema „Atem der Schöpfung - Schwester Wasser“ die Stein– Videoinstallation des Künstlers Johannes Ludescher. Am ersten Abend wurden von Schwester Magdalena und Josef Ludescher zum Thema passende Texte vorgetragen. Ein Chorensemble, das eigens für diesen Abend zusammengestellt und von Axel Girardelli geleitet worden war, ließ stimmungsvolle Lieder erklingen. Auch der zweite Abend wurde durch religiöse Texte bestimmt. Bei der dritten Veran16 staltung begleiteten Christof Kremmel und Karlheinz Nasswetter die Steinmeditation mit Naturtonmusik. An allen Abenden war der Meditationsraum des St. Josefsklosters bis auf den letzten Platz gefüllt. „Ich besuchte alle 3 Meditationsabende und ging jedes Mal danach entspannt und zufrieden nach Hause,“ so die Meinung einer Teilnehmerin. Hinweis zur Kulturplattform: 7. Kulturstammtisch Thema: „Kulturfreundlichste Gemeinde“ Do. 11. Mai 2006, 19.30 Uhr, Bibliothek Lauterach Jeder, der für das Kulturgeschehen in Lauterach eine Beitrag leisten will, ist dazu herzlich eingeladen. Bürgermeister Elmar Rhomberg und Gemeinderat Werner Hagen zeigten mit ihrer Anwesenheit ebenfalls Gefallen an dieser gelungenen Veranstaltung. Auch untertags konnte im Archiv („Zum Kreuz“) bei Wassermusik die Steinmeditation besucht werden. LehrerInnen der Hauptschule nutzten mit ihren SchülerInnen diese Gelegenheit für eine Meditationsstunde. Und die jüngste Teilnehmerin, die zweijährige Theresa, meinte beim Anblick der Stein–Videoinstallation: „Der Stein tanzt und Wasser plätschert darüber“. Die Meditationsreihe wird nächstes Jahr mit „Atem der Schöpfung – Bruder Luft“ fortgesetzt. Die Priorin Schwester Regina bedankt sich recht herzlich im Namen des gesamten Konvents für die Spenden, die während der Meditationstage eingelangt sind. Vergelt’s Gott! fenster Aus der Gemeinde Historisches – wie es einmal war Gartenparty beim Frisör Buhmann Familie Buhmann mit Bekannten und Nachbarn An der Reichsstraße: links das GH Schäfle Schild: Behördl. Konz. Realitäten Vermittlung Josef Buhmann, Friseur E s dürfte um das Jahr 1903 gewesen sein, als sich die Familie Buhmann zusammen mit Bekannten und Nachbarn im Garten neben ihrem Haus in der Reichsstraße 167 (später Alte Landstraße 9) zu einem Foto gruppierte. Damals gab es hier im Umkreis von 100 m fünf Gasthäuser und die Abende mussten noch im Schein der Petroleumlampen verbracht werden. In der vorderen Reihe zeigt das Bild v.l.n.r. zunächst den Wahllauteracher und Hausherrn, Frisör Josef Buhmann, der es mit seiner leutseligen, rührigen Art verstand, den Beruf mit allerlei anderen Aktivitäten zu verbinden. Das Rathausfenster Nr. 2 von 1985 berichtete ausführlich darüber. Ebenso über die davorsitzende Tochter Lina, die im Alter von 98 Jahren in Rankweil verstarb. Neben Frau Karolina Buhmann der Sohn Josef, der bereits im Kin- desalter einer Gehirnhautentzündung erlag. Mittlere Reihe v.l.n.r: Rosa Witzemann, Hoheneggerstraße 10,(2005 abgebrochen), Franz Eiler (starb im Alter von 16 Jahren), Anna Stadelmann, Herr Sinz, Anna Eiler mit ihrem Vater Franz Eiler. Das Kind starb noch im Schulalter an einer tückischen Krankheit. Er bewirtete den Vorarlberger Hof in Feldkirch, kaufte dann das benachbarte Haus in der Reichsstraße, Nr. 262, jetzt Alte Landstraße 7, betrieb hier einen Weinhandel und besuchte seine Kunden mit dem Einspänner. Sein Sohn Wilhelm ( nicht auf dem Bild ) machte sich als Dipl. Ing. einen Namen: Er war Leiter des Wasserbauamtes, dem auch die Lawinenverbauung angeschlossen war und führte einschneidende Maßnahmen zur Regulierung der Bregenzer Ache im Bereich der Achbrücke und der Mündung aus. 1929 oblag ihm die Instandsetzung der Reichsstraße bis Dornbirn.- In gestreifter Bluse zeigt sich Frau Tomaselli. Den Schluss bilden Herr Stadelmann mit seiner Tochter Luise. Er war „Stücklefergger“, vermittelte als solcher die Arbeiten für die damals verbreiteten Pariser – Stickmaschinen und zahlte den Heimarbeiterinnen den Lohn aus. Hintere Reihe v.l.n.r: ein nicht mehr bekannter Frisörgehilfe, Schreinermeister Ferdinand Reiner, Alte Landstraße 3, der zusammen mit seinen Brüdern August und Josef die schweren Bänke mit ihren geschnitzten Seitenteilen für die neue Pfarrkirche hergestellt hatte. Mit dem Bierkrug in der Hand prostet der Frisör Franz Kosteinschek und der Letzte in der Reihe ist Herr Tomaselli. Aus der Chronik des Handwerks von Elmar Fröweis fenster 17 Aus den Vereinen Seniorenbund – Elmar Kolb zum neuen Obmann gewählt Der neue Obmann Elmar Kolb, der bisherige Obmann DI Wilfried Germann und Landesgeschäftsführer Franz Himmer v.l.n.r. Arthur Brüstle, Franz Hagen, Elmar Rhomberg, Erna Mätzler, Helmut Rohner, Josefa Kampl, Elmar Kolb, Paula Dunst, Margarethe Elsässer, Albert Lang, Adolf Prutsch, Erich Springer, Ing. Herbert Wirth, Klara Ehrle, Peter Stampfer A m 30. März 2006 konnte Obmann DI Wilfried Germann 170 Seniorinnen und Senioren zur Jahreshauptversammlung im Hofsteigsaal begrüßen. Sein besonderer Gruß galt Bürgermeister Elmar Rhomberg, Altbürgermeister Elmar Kolb, der Seniorenreferentin GR Doris Rohner sowie dem Geschäftsführer des Landesverbandes, Franz Himmer. Der Obmann berichtete über ein sehr abwechslungsreich gestaltetes Jahr 2005. Ein besonderer Höhepunkt war sicherlich die Fünf-Tagesreise nach Steyr-Enns mit Führungen und Besichtigung der Lauteracher Getränkefirma Hermann Pfanner in Enns. Zahlreiche Tages- und Halbtagesausflüge, Radausfahrten und Jassnachmittage ergänzten das umfangreiche Programm. Kassier Arthur Brüstle konnte der Versammlung einen sehr positiven Kassabericht zur Kenntnis bringen mit dem Hinweis, dass sich auch in Zukunft die Finanzen des Vereines gut entwickeln werden. Somit erfolgte die Entlastung des Kassiers und des Vorstandes. Bei den anschließenden Neuwahlen gab Obmann DI Wilfried Germann der Versammlung seinen Rücktritt bekannt. Friedl 18 Germann hat von 1996 bis 2006 die Funktion des Obmannes ausgeübt und dafür wurde ihm Dank und Anerkennung ausgesprochen. Geschäftsführer Franz Himmer überreichte ihm im Namen des Landesverbandes das Goldene Ehrenzeichen. Zum neuen Obmann wurde Altbürgermeister Elmar Kolb einstimmig gewählt und damit wurde ihm großes Vertrauen entgegengebracht. Elmar Kolb gab einen kurzen Rückblick zum 20jährigen Bestehen des Seniorenbundes und bedankte sich sehr herzlich bei den Funktionären, die seit 1986 im Amt sind – und zwar bei Arthur Brüstle (20 Jahre Kassier) und den Beiräten Gertrud Flatz und Erich Springer. Folgende Positionen wurden einstimmig neu besetzt: Erna Mätzler (Obmannstv.), Elmar Rhomberg sen. (Schriftführer) und Helmut Rohner (Kassier). Neu in den Vorstand aufgenommen wurden auch die Beiräte Josefa Kampl, Werner Felder, Peter Stampfer und Ing. Herbert Wirth, sodass mit den amtierenden Beiräten nun insgesamt 18 Vorstandsmitglieder die Geschicke des Seniorenbundes leiten. Arthur Brüstle bleibt weiterhin als bewährter Reiseleiter im Amt und Ing. Herbert Wirth wird sich der Homepage des Seniorenbundes annehmen. Bürgermeister Elmar Rhomberg überbrachte die Grüße der Marktgemeinde Lauterach, gab Einblick in das aktuelle Gemeindegeschehen und sicherte auch für die Zukunft finanzielle Unterstützung zu. Er dankte den ausscheidenden Funktionären und gratulierte gleichzeitig dem neuen Vorstand zur Wahl. Im Anschluss an die Jahrehauptversammlung referierte Josef Lang von der Sozialabteilung der Bezirkshauptmannschaft Bregenz zum Thema „Aufenthalt im Pflegeheim - wer zahlt?“ Er gab wertvollen Einblick in die Finanzierungsformen und zeigte die Notwendigkeit auf, sich frühzeitig über die finanziellen Konsequenzen eines Heimaufenthaltes zu informieren. Obmann Elmar Kolb dankte dem Referenten für die Information, allen Seniorinnen und Senioren für ihr zahlreiches Erscheinen und wünschte einen schönen Sommer mit erlebnisreichen Ausflügen beim Seniorenbund Lauterach. Anschließend gab es eine Jause und gemütliches Beisammensein mit viel Gesprächsstoff. fenster Aus den Vereinen T H E AT E R G R U P P E R A M P E N L I C H T Neuer Chef der Theatergruppe Die Lauteracher Theatergruppe Rampenlicht steht seit der Jahreshauptversammlung am Freitag dem 17. März unter neuer Führung: Werner Moosbrugger übernimmt einen harmonischen und perfekt geführten Verein von Otto Dörler. Werner Moosbrugger ist hoch motiviert, die übergroßen Schuhe seines Vorgängers anzuziehen und steckt bereits jetzt in den Vorbereitungen für die Produktion im Herbst. Was ab 30. September auf dem Programm stehen wird, will der Lauteracher aber noch nicht verraten. Infos für Theaterinteressierte und für Leute, die sich für's Theaterspielen interessieren finden Sie unter: www.rampenlicht.at Infantibus Osterstimmung beim Babyfrühstück Am 5. April war beim Babyfrühstück im Vereinsraum der „Alten Seifenfabrik“ der Osterhase zu Gast. Pensionistenverband Kegelmannschaft der Ortsgruppe erfolgreich Die Vierer-Mannschaft hat in der Saison 2004/2005 in der Klasse A, also in der höchsten Stufe den ersten Platz und damit den Landesmeister des Pensionistenverbandes erreicht. D ie Tische wurden von unseren Teamfrauen Tanja und Bianca mit viel Liebe österlich dekoriert. Rund 20 Kinder und 14 Erwachsene stärkten sich bei einem ausgiebigen Frühstück. Danach las Tanja den Kindern eine wunderschöne Osterhasengeschichte vor. Höhepunkt war der Besuch eines lebendigen „Osterhasen“. Alle durften den „Osterhasen“ streicheln. Die Besucher waren begeistert von diesem tollen Frühstück. Als Abschiedsgeschenk durfte jedes Kind ein selbstgebasteltes und gefülltes Osternest mit nach Hause nehmen. Herzlichen Dank an alle Kinder mit Mamis, dass sie bei diesem tollen vorösterlichen Fest dabei waren. Besonderen Dank an Saskias Oma, die uns mit ihrem „Osterhasen“ besucht hat. Die erfolgreichen Kegler von links: Ernst Kräutler, Erika Gufler, Obmann Otto Ebenhoch, Erna Braitsch, Wilflried Braitsch Darüber hinaus wurde in der Einzelmeisterschaft Erna Braitsch Landesmeisterin des Jahres 2005 und Wilfried Braitsch Landesmeister der Jahre 2005 und 2006. Herzliche Gratulation! Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Pensionistenverbandes Lauterach am 14. März im Hofsteigsaal wurden die Erfolge der Kegelmannschaft der Ortsgruppe besonders gewürdigt. Aus den Vereinen Debüt für Leeb/Tomasini in der Gruppe N D Martin SztachovicsTomasini ebüt im Rallye-Sport: Der erst 24 Jährige amtierende Juniorenstaatsmeister Marcus Leeb aus Wolfsberg und sein Co-Pilot Martin S. Tomasini aus Lauterach, Bundesstraße 46 wechselten in die Gruppe N4 und brachten einen fünf Jahre alten Mitsubishi EVO VI von Stengg Motorsport an den Start. Das Ziel für die Rallye war klar gesteckt: „ Zielankunft und Erfahrung sammeln!“ So geschehen auf der Pirelli Lavanttal Rallye in Kärnten, die ihr 30. Jubiläum feierte. Diese Ziel wurde klar übertroffen. Mit neuem Co-Piloten aus Lauterach und neuem Boliden konnte man von Beginn an der Rallye mit konstanten Zeiten aufhorchen lassen und einige wesentlich erfahrenere Markenkollegen ärgern. Am Ende reichte es in der Gesamtwertung bei 130 Startern zum 12 Platz und in der Gruppe N zu Platz 9. Martin Sztachovics-Tomasini: „Ich hätte mir nicht gedacht, dass es bei der ersten Rallye gleich so gut klappen würde, zumal wir das Leistungspotenzial, das das Auto bieten kann, bewusst noch nicht ausgeschöpft haben. Mein Dank gilt dem gesamten Team das Auto war top vorbereitet.“ Der nächste Einsatz für das AEZ-Duo wird von 19. – 20. Mai die Bosch Super Plus Rallye in Pinzgau werden. Hier wollen die beiden noch weitere Erfahrungen sammeln und wieder Punkte in der Gruppe N einfahren. Feuerwehrjugend Wissenstest der Vorarlberger Feuerwehrjugend Gut vorbereitet fuhr unsere Jugend Anfang April in die Landesfeuerwehrschule nach Feldkirch, um sich die Wissenstestabzeichen in den Klassen Bronze, Silber und Gold zu erkämpfen. Dabei konnte die Lauteracher Feuerwehrjugend in allen Klassen mit ausgezeichnetem Erfolg bestehen. Bei diesem Einzelbewerb werden den Jugendlichen in zehn Disziplinen Fragen aus verschiedenen Bereichen des Feuerwehrwesens – von Gerätekunde bis zu Erster Hilfe – gestellt. Bei einigen Fragen genügt die richtige Antwort, bei anderen gilt es, das Können in praktischen Übungen zu demonstrieren. Am Abend wurden den erfolgreichen Teilnehmern im Rahmen einer kleinen Feier im Gerätehaus die begehrten Abzeichen durch Kommandant-Stv. Theo Ölz angesteckt. Erfolgreiche Teilnehmer. v.l.n.r.: Knaller Jacqueline, Willi Pascal, Bundschuh Kevin, Pfeiffer Franz, Willi René (Jugendbetreuer), Kirchmann Pascal, Höfle Lukas, Braun Yvonne, Nussbaumer Mathias, Braun Mathias, Ölz Theo (Kom.Stv), Mittelberger Michael, Dietrich Daniel, Djurkic Nebojsa, Greußing Matthias, Witzemann Stefan, Pecheim Stefan (Jugendbetreuer) Es fehlt: Kaufmann Lukas www.feuerwehr-lauterach.at 20 Der Bewerb Aus den Vereinen Krankenpflegeverein Jahreshauptversammlung Großes Interesse an unserer Jahreshauptversammlung 2006 Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an DI Dieter Intemann. D er kleine Hofsteigsaal ist zu klein geworden für die fast 160 Besucher dieser Versammlung. Kein Wunder. Gab es doch ein frisches Entree durch den Lauteracher Kinderchor unter Regine Sohm, ein flott abgewickeltes, informatives Programm (so hoffe ich) und einen speziell für die Älteren und deren Nachkommen interessanten Vortrag zum Thema Erbrecht. Die wichtigsten Punkte in der Versammlung waren: • Rechenschaftsberichte der Funktionäre (Leistungssteigerung unserer PflegerInnen gegenüber dem Vorjahr um über 10%, ausgeglichene Gebarung) • Neuwahlen (sämtliche bisherigen Funktionäre wurden wieder gewählt zusätzlich eines dritten Beirates, Franz Haan) • Notwendige Statutenänderungen • Verleihung von Ehrenmitgliedschaften an DI Dieter Intemann (Sponsor unseres neuen Autos), Alma Bröll (40 Jahre Kassierin mit viel persönlichem Einsatz), Johann Kaufmann (hat als Obmann zu Beginn seiner Tätigkeit den Verein vor dem Zerfall bewahrt) • Vorhaben für die Zukunft: Organisationsverbesserungen im Pflegebereich, Erreichen einer Mitgliederzahl von 50% der Lauteracher Bevölkerung, Erwirtschaften einer finanziellen Reserve zum Abgleich von Kostenschwankungen Wir danken allen Besuchern für ihre Mitgliedschaft und ihr reges Interesse. Sie wissen ja: Jeder Lauteracher kann in die Situation kommen, unsere Hilfe zu beanspruchen. Wir können unsere Leistungen aber nur erbringen mit Ihrer Unterstützung in dieser Solidargemeinschaft. Landesfeuerwehrjugend-Skifox-Rennen Ende März fand am Hochjoch in Schruns das Skifox-Rennen der Vorarlberger Feuerwehrjugend statt. Lauterach nahm mit drei Mannschaften an diesem Bewerb teil und konnte sich mit allen Teams im vorderen Mittelfeld platzieren - ein Pokal war uns heuer leider nicht vergönnt. Jede Mannschaft bestand aus einem Jugendbetreuer und drei Jugendlichen. Während des Rennens mussten verschiedene bei der Feuerwehr verwendete Knoten gebunden werden. Außerdem musste ein Nagel mit einem „Rohrhammer“ versenkt werden. Die Zeit wurde erst gestoppt, als alle vier Mitglieder des Teams im Ziel auf einer Bank saßen und eine Glocke geschlagen wurde. Strafsekunden für krumme Nägel und falsche Knoten wurden dazugezählt… Da die Skifoxes den ganzen Tag zur Verfügung gestellt worden sind, konnten auch sämtliche andere Schipisten unsicher gemacht werden. Bei strahlender Frühlingssonne wurde da auch der eine oder andere Sonnenbrand eingefahren. Der Schitag war auf alle Fälle sehr gelungen. Ein schöner Tag am Hochjoch Aus den Vereinen Turnerschaft Lauterach Margaretha Ender an 2. Stelle laufend Von links Marianne Maier (Betreuerin), Silvia Nussbaumer (Trainerin), Jaqueline Wladika, GR Werner Hagen, Helga Wüstner, Rudi Weingärtner 15. Int. Raiffeisen Sprintmeeting Margaretha und Stephan Ender bei Schüler-Cross-WM Margaretha und Stephan Ender schafften aufgrund ihrer hervorragenden Resultate in diesem Winter den Sprung ins NachwuchsNationalteam. Beide haben sich für die Schüler-Cross-WM in Italien qualifiziert. Außerdem gelang es Margaretha bereits zum dritten Mal in Folge, bei den Österr. Crosslauf-Meisterschaften den Vize-Staatsmeister-Titel zu erringen. WM-Titel für Jaqueline Wladika Die Marktgemeinde Lauterach, vertreten durch Sportgemeinderat Werner Hagen und Rudi Weingärtner, bereitete den erfolgreichen Lauteracher Teilnehmerinnen bei 22 15. Int. Raiffeisen Sprintmeeting Harald Wakolbinger GedächtnisMeeting Am Donnerstag, den 25. Mai 2006 (13:30 bis 18:30 Uhr) findet auf dem Sportplatz bei der Hauptschule Lauterach das 15. Int. Sprintmeeting mit ca. 250 TeilnehmerInnen im Alter von 7 – 77 Jahren statt. Die TS Lauterach freut sich auf viele Zuschauer, die die Aktiven anfeuern. der Hallen-Masters-WM einen herzlichen Empfang. Jaqueline Wladika wurde Weltmeisterin im Mehrkampf und errang außerdem noch vier Bronze-Medaillen im Weit-, Hoch- und Dreisprung und im 60m Hürden-Lauf. Helga Wüstner erkämpfte zwei Finalplätze im 60m Lauf (7.) und Weitsprung (7.). Frauenturnen für Seniorinnen ab 60 Jahren Vereinsturnhalle, Bundesstraße 103 Jeden Dienstag von 15 – 16 Uhr Leitung: Christine Valentinotti Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Die Turnerfrauen freuen sich auf neue Mitglieder. fenster Aus den Vereinen EHC LUSTENAU Sportlicher Erfolg für zwei Lauteracher Jugendliche Ehrung für 50 Jahre Mitgliedschaft: Ehrenmitglied Tischlermeister Manfred Matt mit Gattin Luise; weiters: Bernd Drexel, Carmen Hagen und Peter Matt Das Buffet mit Köstlichkeiten von verschiedenen Mitgliedsbetrieben Marcel Togni (Bild rechts), Bahnhofstraße 12d und Markus Springer, Bahnhofstraße 12c, haben mit ihrer Eishockeymannschaft am 2. April in Wien den österreichischen Meistertitel der U14 Jugend gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! Handwerkerund Wirtschaftsverein Jahreshauptversammlung am 3. April in der Alten Seifenfabrik Andorscht si söllo as ma ischt I wüoßt scho wia as goht und wüoßt ou wia as wär i tur me bloß so schwär i gloub ou, dass is künnt, wänn i a kläle wet dio nötig Kraft ou dozou het – i künnt’s jo usprobiero, so si, via ma si sött, dänn wäre abar numma dio, wone wirkle bio Martha Maria Küng Gedicht aus dem Band „zwoamol anegluagat“ Hecht-Verlag, 84 Seiten Preis: Euro 14,-erhältlich im Rathaus Lauterach N ach alter Tradition trafen sich die Mitglieder des Handwerker- und Wirtschaftsvereines Lauterach am Sonntag vor der Jahreshauptversammlung in der Pfarrkirche zur Hl. Messe, anschließend gedachten sie der Toten beim Friedhof. Die Jahreshauptversammlung fand dieses Jahr im Vereinssaal der Alten Seifenfabrik statt. Nach der Ehrung langjähriger verdienter Mitglieder, Herr Manfred Matt und Herr DI Günter Schertler, stellten sich die Neumitglieder vor. Unter dem Tagesordnungspunkt „Aktivitäten“ wurde unter anderem das Lehrlingsprojekt „Umbau des Turmes der Seifenfabrik“ vorgestellt und die Pläne durch DI Helmut Kuess erläutert. Danach lud der Verein zum Abendessen. Dieses Jahr wurde das Buffet von verschiedenen Mitgliedern aus dem Bereich Handel und Gastronomie zusammengestellt. fenster 23 Aus den Vereinen Luterachar Hosakrachar beim Carneval in Cholet D ie Luterachar Hosakrachar waren von den Veranstaltern des Carneval in Cholet eingeladen. Am 31. März wurde die lange Busreise nach Frankreich angetreten. Nach zwölf Stunden Fahrt war Cholet endlich erreicht; Reiseleiter Jean-Paul sorgte bestens für das Quartier. Gleich danach schminkte Sabine die Truppe für den Auftritt. „Bei unseren Konzerten versetzten wir die Franzosen so richtig ins Staunen, denn dort kennt man diese Art der Guggenmusig nicht“, so Herta Salzger. Schon nach kurzer Zeit standen die Zuschauer auf den Bänken und Tischen, klatschten, sangen und tanzten mit. Diese Begeisterung ließ die Strapazen der langen Fahrt vergessen. Manch einer verbrachte die Nacht auf dem riesigen Rummelplatz und verzichtete auf die Annehmlichkeiten eines weichen Bettes der zugewiesenen Bungalows. Nach einem gemeinsamen Frühstück wurde wieder gespielt und die Musikanten rüsteten sich für den großen Umzug am Nachmittag. Mit Nummer 20 gings an den Start, mitten zwischen großen Umzugswagen. 3,5 Stunden dauerte der riesige Umzug, der 80.000 Zuschauer voll auf ihre Rechnung kommen ließ. Geschafft und völlig ausgelaugt musste danach leider wieder die Rückreise angetreten werden, obwohl diese große CarnevalsVeranstaltung noch die ganze Woche bis zum 8. April dauerte. Die Fahrer Reinhard und Peter brachten die Truppe sicher am Montag früh wieder nach Lauterach zurück. Schon am 25. Mai geht es auf eine Vier-Tages-Reise zum Carneval in Aalborg. Die Luterachar Hosakrachar freuen sich schon riesig auf ihren Auftritt in Dänemark. Die Luterachar Hosakracher suchen Verstärkung: Vereinslokal: Lauterach, Raiffeisenstraße 3 Telefon 0664/2635314 E-Mail: hosaguggl@aon.at Kinder-Notfallkurs für Pfadi-Leiter Schnell passieren in turbulenten Momenten Verletzungen und Unfälle. Dann und wann sind wir mit Krankheiten und unklaren Vorfällen konfrontiert, die sofort richtige Handgriffe erfordern. Die Pfadfindergruppe Lauterach bietet Kinder- und Jugendbetreuung in regelmäßigen Heimstunden während des Jahres. Der Höhepunkt des Pfadfinderjahres ist schließlich das Sommerlager, das eine Woche Spaß, Abenteuer, Spiel und Spannung bringt, jedoch auch Risiken und Gefahren birgt. Um im Ernstfall rasch und sicher handeln zu können, organisierten die Pfadfinder Lauterach für die verantwortlichen Kinder- und Jugendbetreuer im Rotkreuz-Haus in Bregenz einen Kurs zum Schwerpunkt Erste Hilfe bei Notfällen im Säuglings- und Kindesalter. An zwei Vormittagen wurden in toller und professioneller Art Theorie und Praxis kombiniert. In klaren und interessanten Vorträgen wurden Schwerpunkte präsentiert und die dafür richtigen Maßnahmen direkt am Mann oder an der Puppe geübt. 16 (!) Leiter der Pfadfinder Lauterach im Alter von 17-35 nützten diese Fortbildung. Der ErsteHilfe-Kurs hat wieder eindeutig gezeigt, wie wichtig es ist, bereit zu sein um zu helfen. Wir können nichts falsch machen - außer „nichts zu tun“! Wir Pfadfinder wollen tun … zum Wohle unserer Kinder und Jugendlichen, zum Wohle der Gemeinde Lauterach und zum Wohle jedes Einzelnen, der Hilfe benötigt. Großer Dank gilt an dieser Stelle dem Kursleiter Robert Kramer (Dienststellenleiter der Abteilung Bregenz) für die perfekte, kurzweilige Organisation und seine mitreißende Art! Danken wollen wir auch unserem Bürgermeister Elmar Rhomberg, der unsere Aktion unterstützt hat, Dr. Hubert Dörler für seinen Einsatz und Dipl. Krankenpfleger Patrick Drechsler für den interessanten Vortrag. www.pfadfinderlauterach.at 24 fenster Aus den Vereinen Kinderchor Lauterach Leitung: Regine Sohm Chormatinee Hofsteig Klangwolke über Lauterach B ereits zum 4. Mal lud der Männerchor Lauterach unter der Leitung von Axel Girardelli in den Hofsteigsaal zur traditionellen „Chormatinee Hofsteig 2006“. Sechs weitere Chöre (rund 250 Sängerinnen und Sänger) folgten der Einladung des Männerchores. Die „Chormatinee Hofsteig“ ist schon zu einem fixen Publikumsmagneten in Lauterach geworden und war wieder ein überwältigender Erfolg. Die Gäste im vollbesetzten Hofsteigsaal wurden in eine Klangwolke aus nationalen und internationalen Chorliedern eingehüllt. Sie dankten den Chören mit tosendem Applaus für ihre Darbietungen. Nach den einführenden Worten durch Obmann Franz Luttenberger führte der Obmann der Singgemeinschaft Hard, Mag. Herbert Motter, mit viel Geschick und sinnreichen Texten durch das abwechslungsreiche Programm. Neben den zahlreichen Gästen konnte der Männerchor Lauterach im Besonderen auch Bürgermeister Elmar Rhomberg in Begleitung seiner charmanten Gattin Cäcilia, Kulturamtsleiter Christoph Döring mit Gattin, Ehrenchorleiter Elmar Sohm, die Schriftführerin des Vorarlberger Chorverbandes Margaretha Lang, die Geschäftsführerin des Vorarlberger Chorverbandes Barbara Kathan sowie Gemeinderäte und Gemeindevertreter begrüßen. Teilnehmende Chöre: Männerchor Lauterach, Leitung Axel Girardelli Frauenchor Hofsteig, Leitung Birgit Lasser-Neyer Singgemeinschaft Kennelbach, Leitung Heimo Leiseder Männerchor Schwarzach, Leitung Franz Canaval Singgemeinschaft Hard, Leitung Axel Girardelli Eintracht Chor Lustenau, Leitung Wolfgang Matt Kinderchor Lauterach, Leitung Regine Sohm Ländle Metzg Klopfer ladet ein Feiern Sie mit beim ersten Tag der offenen Tür am 20. Mai ab 18 Uhr Das Team der Lauteracher Ländle Metzg Klopfer ladet ihre Stammgäste und alle Interessierten herzlich zu diesem großen Festtag ein. Viel Spaß und Genuss mit einem umfangreichen Rahmenprogramm stehen dabei im Mittelpunkt. Wer also genau wissen will, wo seine Wurst herkommt, hat beim Tag der offenen Tür die ideale Möglichkeit. Bei Führungen durch die Ländle Metzg, sowie beim „Schau-Leberkäsen“ und „Schau-Wursten“ werden echte Einblicke geboten. Grillspezialitäten aus dem Oklahoma-Grill, eine Gratis-Weinverkostung, Neuigkeiten vom Madlener Grillshop und musikalische Unterhaltung im Festzelt machen den Besuch zum Erlebnis. Genießen Sie dabei außerdem die vielen Köstlichkeiten der Firmen Raps, Wiberg, Pfanner und des Vorarlberger Metzgerverbandes. Die Ländle Metzg Klopfer freut sich auf Ihren Besuch. <> Festprogramm ab 18:00 Uhr • Führung durch die Produktion mit „Schau-Leberkäsen“ und „Schau-Wursten“ • Grill- und Ofenspezialitäten • Alle Speisen um Euro 2,- / Getränke um Euro 1,• Gratis-Weinverkostung • Neuigkeiten vom Madlener Grillshop • Musikalische Unterhaltung Aus den Vereinen Bürgermusik Lauterach Alle Teilnehmer der BML bei den Wettbewerben! Die Bürgermusik Lauterach beim Kirchenkonzert 2006 Wettbewerbserfolge: Prima la Musica und Musik in kleinen Gruppen: Beim diesjährigen Landeswettbewerb „Prima la Musica“ erreichten folgende Mitglieder der Bürgermusik Lauterach ausgezeichnete Ergebnisse: einen 1. Preis: Anna-Lena Fischnaller und Johannes Pfanner mit dem Schlagzeugensemble „Drum Fun“ (Leitung: Markus Lässer) Jovana Subic mit dem Flötenensemble „EON“ (Leitung: Anja Baldauf u. Andre Meusburger), Liza-Marie Hirschmann mit dem SaxophonEnsemble „Triolé“ (Leitung: Jürgen Müller); einen 2. Preis: das Klarinettenquartett mit Yvonne Einsiedler, Carina Zengerle, Martina Germann und Michaela Moosbrugger(Leitung: Martin Schelling), das Blechbläserensemble „Duck River Brass“ mit Daniel Krenkel, Martin Wakolbinger, Sarah Konzilia, Eva Drexel und Johannes Meusburger (Leitung: 26 Thomas Jäger), das Sax-Ensemble „Quattroforte Lukas Höfle, Janine Einsiedler und Daniel Höfle“ (Leitung Jürgen Müller); Am 1. und 2. April fand in Koblach der Landeswettbewerb „Musik in kleinen Gruppen“ statt. Jovana Subcic, Anna-Lena Fischnaller, Johannes Pfanner, Simon Flatz, Susanne Vonach, Sandra Altmann, Markus Grabner, Sebastian Fink und Martin Praßl waren die Teilnehmer der Bürgermusik. Dabei wurden Simon Flatz mit dem Schlagzeugensemble „Drum Circle“ und Martin Praßl mit dem „Quod libet Quintett“ Stufensieger. Zum großen Erfolg aller Teilnehmer und den verantwortlichen Ensembleleitern möchten wir recht herzlich gratulieren! Kirchenkonzert der Bürgermusik Am Palmsonntag, den 9. April 2006, fand das schon zur Tradition gewordene Kirchenkonzert der Bürgermusik Lauterach in der Pfarrkirche St. Georg statt. Das zahlreich erschienene Publikum wurde mit der feierlichen Ouvertüre „Ceremonium“ von John Moss begrüßt. Nach dem spirituellen Werk „Kaddish“ malte unsere Solistin Sarah Konzilia auf dem Waldhorn in „Sunrise“ trotz schlechtem Wetter einen wunderschönen Sonnenaufgang. Kapellmeister Martin Schelling studierte mit den MusikantInnen ein anspruchsvolles Programm ein, wobei die Filmmusik zu John Tolkien´s „Herr der Ringe“ und auch „Elsa´s Zug zum Münster“ von Richard Wagner ein Genuss für das Publikum und eine Herausforderung für uns MusikantInnen waren. Erinnerungen an den Beginn einer wunderschönen Liebe wurden in „Stardust“ von unseren Solisten Claudia Schelling (Gesang) und Thomas Jäger (Flügelhorn) wachgerufen. Der Schlussapplaus des Publikums bewies, dass die musikalische Vielfalt bei den Zuhörern großen Gefallen gefunden hatte. www.bm-lauterach.at fenster Aus den Vereinen Tennis


Lauterachfenster 2009 12
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

Dezember 2009 Nr. 43 D i e a k t u e l l e I n f o r m a t i o n s s c h r i f t d e r M a r k t g e m e i n d e L a u t er a c h Er ist das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M Joh. 1,9 Inhalt EDITORIAL Reger Betrieb im neuen Haus an der Hofsteigstraße Seit nunmehr 3 Monaten ist das neue Pflegeheim im Sozialzentrum in Betrieb. Mit der Übersiedelung unserer 33 Senioren vom Seniorenheim am Montfortplatz in die Hofsteigstraße und der Eröffnung des neuen Kindergartens ist reges Leben im neuen Gebäude eingekehrt. Heute sind knapp 50 Heimbewohner und etwa 70 Kleinkinder Tag für Tag im neuen Haus untergebracht. Anfang November wurde auch die neue Küche im Pflegeheim in Betrieb genommen – damit werden alle Speisen sowohl für die Heimbewohner, als auch für „Essen auf Räder“ und die Mittagsverpflegung für die Schulen bzw. den Ganztagskindergarten im SeneCura Sozialzentrum Lauterach zubereitet. Auch am sogenannten Kopfgebäude wird eifrig weitergebaut. Seit wenigen Tagen ist die neue Fassade am Haus an der Bundesstraße sichtbar – Ende Jänner werden die ersten Geschäfte im Erdgeschoß ihre Pforten öffnen. Die Bankstelle der Hypobank übersiedelt vom Achpark in die Hofsteigstraße. In unmittelbarer Nachbarschaft im Erdgeschoß wird der Bürgerservice der Marktgemeinde neu seine Dienstleistungen der Bevölkerung anbieten. Das Gebäude ist barrierefrei – und jedes Stockwerk, beginnend von der Tiefgarage bis in die 3. Etage ist mittels Lift für alle problemlos erreichbar. Die Tiefgarage im Untergeschoß kann ebenfalls seit einigen Wochen – zwar wegen der bestehenden Baustelle noch etwas eingeschränkt – ohne Gebühren, kostenlos von jedem Autofahrer benützt werden. Derzeit kostenlos deshalb, weil wir die teilweise vorhandene Skepsis vor Tiefgaragen bzw. vor Tiefgarageneinfahrten abbauen möchten. Es gibt eine getrennte Fahrbahn bei der Ein- bzw. Ausfahrt – auch keine Kurve und die Parkplatzbreiten sind breiter als die vorgeschriebene Norm. Nützen sie die Gelegenheit und probieren sie die neue Tiefgarage kostenlos aus. Nach der Gesamtfertigstellung des Projektes im Frühjahr 2010 wird es dann eine umfassende Neuorganisation der Parkplätze geben. Geplant ist eine kostenlose Kurzparkzone von Montag bis Freitag (geplant sind 30-min) in der Hofsteigstraße. Auch die Tiefgarage kann für die Dauer von ½ Stunde kostenlos benützt werden – der weitere Gebührentarif wird sehr kundenfreundlich gestaltet. An den Wochenenden wird die Tiefgarage bis auf weiteres kostenfrei sein. Über alle Veränderungen wird rechtzeitig im Lauterachfenster informiert. Mit dem Fahrplanwechsel der Buslinien Mitte Dezember wird das Gebäude auch mit einer neuen Haltestelle „Kirche“ an den öffentlichen Verkehr perfekt angebunden – sämtliche Lauteracher Buslinien bleiben an dieser neuen Haltestelle „Kirche“ stehen. Die Abfahrzeiten sind im neuen Fahrplan 2009/2010 bereits berücksichtigt. Für die Radfahrer werden gedeckte Abstellplätze vor dem Haus erreichtet. Umweltinstitut des Landes Vorarlberg hervorragende Wasserqualität Mobiler Hilfsdienst Den Jahren mehr Leben geben Aus der Gemeindevertretung Gebühren und Abgaben Deutsch- und Orientierungskurs für Frauen Es sind noch einige Plätze frei Fünf Jahre plan-b Hoher Wegeanteil per Rad und andere Erfolge Hauptschule Lauterach Besuch im Kunsthaus in Bregenz Offene Jugendarbeit Lauterach Besuch der Studenten im Jugendtreff Wie´s früher war Jugendgemeinschaften Aus den Lauteracher Vereinen 11 Seiten Vereinsberichte dreimal dötgsi Bibliothek, SeneCura, Jahrgang 1949 4 5 6 7 12 16 21 23 29 42 Ihr Bürgermeister fenster 3 Elmar Rhomberg Aus dem Rathaus · Dezember 2009 Umweltinstitut bescheinigt hervorragende Wasserqualität Das „Inverkehrsetzen“ von Trinkwasser, unserem wichtigsten Lebensmittel, ist im Lebensmittelgesetz und in der Trinkwasserverordnung geregelt. In Lauterach werden an den vorgeschriebenen Probenahmestellen zweimal jährlich Trinkwasserkontrollen durchgeführt. Gutachten von 2009 Nach dem vorliegenden Untersuchungsbefund weist das aufbereitete Grundwasser keine Anzeichen einer mikrobiologischen Verunreinigung auf. Koloniebildende Einheiten bei 37°C, 72 Std 0/ml Koloniebildende Einheiten bei 22°C, 72 Std 0/ml Coliforme Keime (Endo Agar 37°C) 0/100 ml Coliforme Keime (44°C) 0/100 ml Escherichia coli 0/100 ml Enterokokken 0/100 ml Pseudomonas aeruginosa 0/100 ml nichts zugesetzt wird und es geruchlich und geschmacklich völlig unverändert bleibt. Beurteilung Das aufbereitete Wasser entspricht soweit untersucht in seiner sensorischen, physikalisch-chemischen und mikrobiologischen Beschaffenheit den Bestimmungen der Verordnung „Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch“ (Trinkwasserverordnung, BGBI II Nr. 304/2001 idgF) und des Codexkapitels B1 „Trinkwasser“ (ÖLMB, IV. Auflage, Juli 2007) Das Wasser ist zur Verwendung als Trinkwasser geeignet. Trinkwasseraufbereitungsgeräte für Privathaushalte – sinnvoll? Diverse Firmen werben immer wieder mit einer angeblich schlechten Trinkwasserqualität in Vorarlberger Haushalten. Um einer Gesundheitsgefährdung entgegenzuwirken, bieten sie verschiedene Aufbereitungsgeräte für den Privathaushalt an. Diese sollen eine ausgezeichnete Qualität des Trinkwassers garantieren. Derartige Aussagen führen zu einer starken Verunsicherung in der Bevölkerung. Die wasserversorgenden Betriebe sind verpflichtet, einwandfreies Trinkwasser an die Haushalte zu liefern. Das Trinkwasser wird regelmäßig durch dafür befugte Personen bzw Institute untersucht. Leitungswasser zählt in Vorarlberg zu den am besten kontrollierten Lebensmitteln. Abhängig von den geologischen Gegebenheiten sind Inhaltsstoffe in unterschiedlichen Mengen im Trinkwasser vorhanden. Ein hartes Was- Probenahmestellenplan der Marktgemeinde Lauterach • PW Lauterach vor UV-Anlage • PW Lauterach nach UV-Anlage • NP-Fa. Pfanner Lagerhalle, Scheibenstr. 7 • NP-Tennisanlage, Badweg 5 • NP-Bauhof, Bleicheweg 20 • NP-Fa. Klima Dietrich, Hubertusweg 3 • NP-Hausgemeinschaft Inselstr. 14, Keller • Familie Rettenbacher, Lerchenauerstr. 89a Schon seit vielen Jahren setzt die Marktgemeinde Lauterach auf die UV-Desinfektion, als vorbeugende Schutzmaßnahme. Diese gilt als das schonendste Aufbereitungsverfahren. Dabei wird das Wasser an einer unbeschichteten Leuchtröhre aus Quarzglas vorbeigeleitet und die im Wasser eventuell vorhandenen Keime werden durch die starke UV-Strahlung abgetötet. Der Vorteil dieser Methode ist, dass dem Wasser 4 ser besitzt deutlich mehr Calcium und Magnesium als ein weiches Wasser. Diese natürlichen Inhaltsstoffe sind verantwortlich für die unterschiedliche Geschmacksqualität des Trinkwassers. Aussagen, dass Mineralstoffe im Trinkwasser eine Belastung für den menschlichen Körper darstellen, sind nicht seriös. Viele dieser natürlichen Mineralien werden Getränken, die im Handel angeboten werden, künstlich zugesetzt. Hohe Nitratwerte oder Belastungen mit Schwermetallen oder Pestiziden sind beim Vorarlberger Trinkwasser glücklicherweise kein Thema. Pestizide wurden in Trinkwasserproben bisher nicht nachgewiesen. Die gemessenen Nitratwerte liegen weit unter dem gesetzlichen Grenzwert. Die regelmäßigen mikrobiologischen und chemisch-physikalischen Untersuchungen stellen sicher, dass qualitativ einwandfreies Trinkwasser an die Haushalte geliefert wird. Eine zusätzliche Aufbereitungsanlage für Privathaushalte erübrigt sich in fast allen Fällen. Viel eher besteht die Gefahr, dass durch ein schlecht gewartetes Aufbereitungsgerät eine zusätzliche Verschmutzungsquelle entsteht. Bei allfälligen Fragen wenden Sie sich bitte an den Betriebsleiter des Wasserwerks: Michael Habicher, Abt V Infrastruktur, Tel. 6802 – 26, Email: michael.habicher@lauterach.at www.vorarlberg.at fenster Erika Sagmeister, ledig, Pharmazeutisch-Kaufmännische Assistentin, seit 2008 Mohi-Helferin Aus dem Rathaus · Dezember 2009 HOCHZEITEN Jubelhochzeiten – Jubiläumsgaben Die Ehepaare, die im Jahre 2009 das Fest der Evi Erhart, verheiratet, drei Kinder, Hausfrau und Mutter, seit 1999 MOHI-Helferin Goldenen Hochzeit – nach 50 Jahren Ehe Diamantene Hochzeit – nach 60 Jahren Ehe Gnadenhochzeit – nach 70 Jahren Ehe feiern können, werden gebeten bezüglich der Antragstellung für die Gewährung der Jubiläumsgabe des Landes Vorarlberg, sich mit der Abt. III – Bürgerdienste, Herrn Elmar Fessler Tel: 6802–12 in Verbindung zu setzen. Mobiler Hilfsdienst – Den Jahren mehr Leben geben Täglich ordnen wir uns mit Hektik und Stress den materiellen Sachzwängen unserer Gesellschaftsnorm unter und vergessen auf die einfachen Werte, welche die Qualität des Lebens bestimmen. Diese Gefühle begleiten uns speziell in der Weihnachtszeit, der Zeit für Ruhe und Besinnung. Meist wird uns dies erst bewusst, wenn wir von Krankheit oder Gebrechen betroffen sind, oder in Phasen der Überforderung. Rückblickend fragen wir uns dann, wo wir denn das eigentliche Leben liegen gelassen haben. Nutzen wir die vor uns liegende Weihnachtszeit als Zeit der Besinnung um den wichtigen immateriellen Werten des Lebens bewusst zu werden. Es sind die scheinbar einfachen menschlichen Dinge, welche den qualitativen Wert des Lebens bestimmen und dass es nicht darum geht, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben. Den Jahren mehr Leben in einer vertrauten Umgebung zu geben ist das Leitbild des Mohi. Evi Erhart Motivation für die Arbeit beim Mohi? Es ist schön Zeit mit älteren Menschen zu verbringen und den zu Betreuenden so gut wie möglich zu helfen und für einen selbständigen Alltag zu unterstützen, damit sie lange zu Hause bleiben können. Was mache ich besonders gerne? Gerne höre ich den alten Menschen zu, wenn sie von ihrer Lebensgeschichte erzählen. Oft kann man mit Kleinigkeiten eine große Freude bereiten. Ich begleite die alten Menschen beim Einkaufen, bei den Arztbesuchen und Spaziergängen. Was ist mein Anliegen? Dass die Aufgabe und Arbeit des Mohi geschätzt wird. Motivation für die Mitarbeit beim Mohi? Zuerst habe ich in einem Krankenhaus, dann im Altersheim gearbeitet. Das Zusammensein mit alten Menschen hat mir sehr gefallen. Jetzt beim MOHI-Dienst gibt es mir viel, wenn ich die alten Menschen zuhause betreuen darf, weil sie so gerne zuhause sein möchten. Erika Sagmeister Was mache ich besonders gerne? Es freut mich sehr, wenn ich dem alten Menschen eine Freude machen kann, Blumen schenken, usw. Wenn es mir gelingt den alten Menschen wieder dazu zu bringen, dass er an seinem Leben Spaß hat wie z.B. durch einen Besuch im Biergarten, Spaziergang in der Natur usw., freut es mich. Neuer Mitarbeiter Reinhard Dobler Abteilung V Infrastruktur Tel. 6802 – 45 Email: reinhard.dobler@lauterach.at Zuständig für die Bereiche: UmweltNaturschutz, Abfallwirtschaft, Lauteracher Ried, Sport und Landwirtschaft, Verkehrslinien, Rad- und Fußwege. Was ist mein Anliegen? Es sind so viele Menschen alleine zuhause, man müsste den Mohi-Dienst erweitern. fenster 5 Aus dem Rathaus · Dezember 2009 Aus der Gemeindeve Beschlussfassung durch die Gemeindevertretung am 17. Nov. 2009 Wasserbezugsgebühr/m2 (gegenüber Vorjahr unverändert) Kanalbenützungsgebühr/m2 Abfallwirtschaft zzgl. 10% MwSt. (gegenüber Vorjahr unverändert) Biosack (08 Liter) Biosack (15 Liter) Restmüllsack (40 Liter) Restmüllsack (60 Liter) Gartenabfallsack (80 Liter) Biotonne pro Entleerung (80 Liter) Biotonne pro Entleerung (120 Liter) Biotonne pro Entleerung (240 Liter) Hunde Hundesteuer Hundesteuer weiterer Hund 30% Rabatt für den ersten Hund Einkommensbezieher in Höhe der Ausgleichszulage: € 0,60 € 1,56 € 0,70 € 1,20 € 2,70 € 4,00 € 4,70 € 7,50 € 9,90 € 17,20 Der Gemeindevorstand hat auf der Bahnhofstraße, von der Einmündung Bahnhofstraße bis zum Haus Bahnhofstraße 4, ein Halte- und Parkverbot erlassen. € 47,00 € 70,00 € 773 für Alleinstehende € 1.158 für Ehepaare Fundamt Lauterach: Verloren – Gefunden Diverses 1 bronzener WEBB Service Schlüssel, (Lauterach, Montfortplatz) 1 Sony Ericsson Handy (Lauterach, Achdamm) 1 Toyota Autoschlüssel (Briefkasten, MG Lauterach) 1 Lesebrille mit schwarzem Etui (Lauterach) 1 Sony Ericsson W200i Handy (Lauterach) 1 schwarzes Samsung SGH-C 270 Klapphandy (Lauterach, PI Lauterach) 1 Schlüsselbund mit 3 Schlüsseln (Beachvolleyballplatz an der Ach) 1 silberner Ehering (Büro f. gesellsch. Dienste) 1 olivfarbener Kinderpullover (Reiner Fest – Viehausstellung) 1 olivfarbene Stoffjacke mit Kaputze (Reiner Fest – Viehausstellung) 1 schwarze Softshelljacke (Reiner Fest – Viehausstellung) 1 blau-weißer Pullover (Reiner Fest – Viehausstellung) 1 rote bemusterte Schürze (Reiner Fest – Viehausstellung) 1 grauer Pullover (Reiner Fest – Viehausstellung) 1 schwarze Stoffjacke (Reiner Fest – Viehausstellung) 1 silber-schwarzes Nokia Handy (Best.off, Lauterach) 1 Haustürschlüssel mit Anhänger (Lauterach, Grenze Lauterach-Hard, Lerchenweg) Friedhof (gegenüber Vorjahr unverändert) Einzelgrab Doppelgrab Gräber beim Kreuzgang Doppelgrab beim Kreuzgang Urnennische Urnenplatte Urnengrab Urnengrabstein Leichenhallengebühr Miete Erdcontainer Gräber mit Stirnsockel zusätzlich Einzelgrab Doppelgrab Urnengrab Hilfsdienste (gegenüber Vorjahr unverändert) Essen auf Rädern Mobiler Hilfsdienst pro Stunde Sportanlagen (gegenüber Vorjahr unverändert) Sportanlagen 1 Stunde Trainingseinheit/Jahr Sportanlagen 1 Stunde Spielbetrieb Sportanlagen 1 Stunde Spielbetrieb für auswärtige Vereine Hofsteigsaal Erhöhung um € 195,00 € 390,00 € 360,00 € 720,00 € 225,00 € 160,00 € 165,00 € 680,00 € 40,00 € 40,00 € 170,00 € 190,00 € 150,00 € 6,70 € 9,50 € 196,00 € 20,00 € 74,00 1,3% 6 fenster Aus dem Rathaus · Dezember 2009 rtretung 1 .2 0 0 € 800 € 400 € 0€ 2009 Familien mit 1 Kind Familien mit 4 Kinder 2008 Familien mit 2 Kinder Familien mit 5 Kinder 2007 DEUTSCHKURS www.lauterach.at Deutsch- und Orientierungskurs für Frauen Bereits zum sechsten mal findet der Deutschkurs für Migrantinnen statt. 2006 Familien mit 3 Kinder Familienförderung – Vergütung der Wasser- und Kanalbenützungsgebühr Wohnbeihilfebezieher mit zumindest einem Kind erhalten eine jährliche Vergütung auf die Wasserund Kanalbenützungsgebühr von € 32 pro Kind. Die Förderung gilt für im gemeinsamen Haushalt lebende Kinder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres bzw. bei Vorlage eines Studiennachweises für Kinder bis zur Vollendung des 26. Lebensjahres. Die Marktgemeinde Lauterach hat bereits jene Bürger, welche diese Förderung erhalten schriftlich verständigt. Die Auszahlung wird in den nächsten Tagen erfolgen. Frau Özlem Haybat, GR Barbara Draxler und die Kursteilnehmerinnen Der zweisemestrige Kurs findet vom Oktober bis Juni 2010, jeweils am Montag und Dienstag, von 14 bis 16 Uhr, in der Wohnanlage Kirchfeld, Bundesstraße 69a in Lauterach statt. Die Kosten für den Kurs pro Semester betragen € 50. Die Kursteilnehmerinnen lernen nicht nur die deutsche Sprache kennen, sondern es werden über praktische Themen, wie das Einkaufen, den Arztbesuch, alles rund um den Kindergarten, die Schule und über viele andere alltägliche Dinge des Lebens gesprochen. Statt der bisherigen Kursleiterin Frau Beate Bröll, übernimmt nun Frau Özlem Haybat aus Dornbirn die Kursleitung. Bei Bedarf betreut wieder Frau Sultan Akpinar während des Deutschkurses die Kinder. Die Kosten für die Betreuung betragen € 20 pro Semester. Wenn Sie sich für diesen Deutschkurs interessieren, dann kommen Sie direkt zum Kurs am Montag oder Dienstag um 14 Uhr, in die Wohnanlage Kirchfeld, Erdgeschoss. (10.08.2009 – 10.11.2009) 1 Autoschlüssel (Lauterach, Infantibus) 1 silber-schwarzes Sony Ericsson K800i (Lauterach, Gasthaus Guth) Musikpark A14 Nokia 5320 schwarz-rot, am 14. August VW Autoschlüssel, am 15. August Alfa Romeo Schlüssel, am 15. August Schwarz-graue Samsonite Fototasche, am 21. August HAMA gelbe Fototasche am 22. August 2 Schlüsseln mit Anhänger, im September 1 Fahrradschlüssel, im September silbernes Damenarmband mit Steinen, am 2. Oktober silberne Kette mit Kreuzanhänger, am 24. Oktober Schwarzes LG Handy, am 31. Oktober Handballsaisonkarte 2009/10, im November Fahrradschlüssel, im November Fahrräder Mountainbike: Winova/Rock City, Farbe: silber (Lauterach) Damenfahrrad: Cuore Mega 18SIS, Farbe: türkis (Lindenweg/Langegasse) Damenfahrrad Bavus Ascot, Farbe: weinrot (Lauterach) Mountainbike Terra Fox Tex 305, Farbe: grau (Lauterach, Neubaugasse) Mountainbike Speciallized, Farbe: hellblau-weiß (Lauterach, Wasserweg) Damenfahrrad Merida City 3, Farbe: silber (Lauterach) Kindermountainbike Mistral, Farbe: blau (Lauterach) Herrenfahrrad Shogun Oesch Rad, Farbe: rot (Lauterach) Jugendcitybike Unbekannt, Farbe: schwarz (übermalt) (Lauterach) Damenfahrrad Balance Trekking Star, Farbe: blau (Lauterach, Montfortplatz) Mountainbike Mistral Cross tour, Farbe: silber – rot, (Lauterach, Alter Markt) Damenfahrrad Merida Freeway 9300, Farbe: dunkelblau (Lauterach, Alter Markt) fenster 7 Aus dem Rathaus · Dezember 2009 Liebe Familien! Der Vorarlberger Familienpass ist eine tolle Gelegenheit, das Gemeinschaftserlebnis von Eltern und Kindern zu fördern. Ein spannender Ausflug in eines der vielen Museen, ein gemeinsamer Schitag oder ein Theaterbesuch, eine Rodelpartie mit dem Papa – Erlebnisse, die Kinder oft ein Leben lang in Erinnerung behalten. Im Laufe des Dezember bekommen alle BesitzerInnen des Familienpasses den Familienpass-Kalender 2010, den Familienpass-Winter-Newsletter und den Familienpass 2010 per Post zugestellt. Falls Sie diese kleine Karte mit den großen Vorteilen noch nicht haben, können Sie diesen auf unserem Gemeindeamt beantragen, wo wir Ihnen den Familienpass ohne viel Aufwand gleich ausstellen. Einige der vielen neuen Vorteile möchten wir Ihnen kurz vorstellen: Günstig unterwegs mit Bus und Bahn Familien fahren günstiger mit Bus und Bahn. Ein Erwachsener zahlt, alle anderen im Familienpass eingetragenen Familienmitglieder fahren gratis mit. Dies gilt nicht nur wie bisher für Einzelfahrten und Tageskarten. Ab sofort können auch Familien von BesitzerInnen der Jahreskarten bei gemeinsamen Fahrten kostenlos mitfahren. Zusätzlich können auf dem Familienpass eingetragene PartnerInnen von JahreskartenbesitzerInnen eine ermäßigte Partner-Jahreskarte beantragen (50 Prozent Ermäßigung). Der Berg ruft Die Vorarlberger Bergbahnen haben auch heuer wieder gemeinsam mit dem Familienpass attraktive Angebote für Familien parat. Überzeugen Sie sich vom umfangreichen Angebot der Familienpasspartner unter www.vorarlberg.at/familienpass Am 10. Jänner 2010 findet der Familienschitag statt! Um 20 Euro kann eine Familie nach Vorlage des Familienpasses einen Tag lang in einem Schigebiet ihrer Wahl schifahren . Mehr Infos unter www.vorarlberg.at/bewegt Noch viele spannende Freizeittipps zu Museen, Eislaufplätze, Kinos, Kulturzeit für Kinder und die neuen Partnerbetriebe des Familienpasses mit den entsprechenden Ermäßigungen finden Sie im Kalender 2010, dem Winternewsletter, unter www.vorarlberg.at/familienpass Herzliche Grüße Bürgermeister Elmar Rhomberg 8 fenster Aus dem Rathaus · Dezember 2009 11.11 die närrische Zeit beginnt Bevor die Kirchturmuhr 11 Uhr zeigte, versammelten sich die Lauteracher Narren auf dem Rathausplatz. Zur traditionellen Fahnenhissung fanden sich der Schalmeienzug der "Luteracher Schollesteacher", die Garde Lauterach, die Guggamusik „Hosakrachar“ und noch viele andere Narren vor dem Rathaus ein. Danach begab sich der närrische Zug in den Hofsteigsaal, wo sie von Bürgermeister Elmar Rhomberg und Zunftpräsident Hans- Peter Germann begrüßt wurden. fenster 9 Aus dem Rathaus · Dezember 2009 10 fenster Aus dem Rathaus · Dezember 2009 Bus und Bahn 2010: Mehr Orientierung am Fahrgast Am 13. Dezember 2009 ist Fahrplanwechsel: Die neuen Fahrpläne von Bus und Bahn gehen verstärkt auf die tatsächliche Nachfrage und die Fahrgastzahlen ein. Während am Wochenende einige Busse weniger unterwegs sind, wird das Angebot auf der Schiene erweitert und in anderen Bereichen z.B. die Linienführung an die Wünsche der Fahrgäste angepasst. „Speziell die zusätzlichen Bahnverbindungen wirken sich für Lauterach positiv aus. Unser Bahnhof liegt zentral, hier sind viele attraktive Verbindungen in alle Richtungen möglich“, so GR Christian Österle. Die attraktiven Ticketangebote für Pendler, junge Menschen, Partner oder Familien machen Bus und Bahn zusätzlich attraktiv. Öffentlicher Verkehr: Klimaschutz und Lebensqualität „Vorarlbergweit sind die Menschen inzwischen um 20% mehr mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs als noch vor fünf Jahren – mit entsprechend positiven Wirkungen auf Lebensqualität, Wirtschaft und Umwelt“, erläutert GR Christian Österle. Auch der Landbus Unteres Rheintal setzt hier Taten: Im nächsten Jahr erneuert der Gemeindeverband einen großen Teil seiner Flotte und schafft zwanzig Busse mit neuester Umwelttechnologie an. Im Budget der Marktgemeinde Lauterach sind für den öffentlichen Verkehr 2010 über 200.000 Euro vorgesehen. Selbstverständlich erhält jeder Haushalt in der Jänner Ausgabe des Lauterachfensters das Vorarlberger Kursbuch, zusätzlich sind die Fahrpläne auch im Internet verfügbar unter: www.vmobil.at. Linie 11 Bregenz – Hard Alma – Lauterach Unterfeldstraße – Lauterach Alter Markt – Dornbirn Schwefel – Dornbirn Bahnhof Mo-Fr jede halbe Stunde, Sa und So im Stundentakt · keine Änderungen Volksschule Dorf/Feuerwehr – Wolfurt – Kennelbach – Bregenz Landeskrankenhaus – Bregenz – Bahnhof und retour Mo-Fr jede halbe Stunde, Sa und So im Stundentakt Diese Linie muss wegen neuer Gegebenheiten in Kennelbach um ¼ Stunde verschoben werden, damit passt der Anschluss an die Linie 18 nicht mehr. Die Verbindung für die Schüler wird zum Fahrplanwechsel neu geregelt, Infos dazu folgen. Linie 13a Linie 18a/18b Mo-Fr jede halbe Stunde Diese Linien werden am Wochenende nicht mehr geführt. Linie L21 bleibt in der bisherigen Form erhalten und führt neu über Wolfurt – Schwarzach – Dornbirn Haselstauden nach Dornbirn Bahnhof Mo-Fr jede halbe Stunde, Sa und So im Stundentakt Der langgehegte Wunsch einer „Dörferverbindung“ wird damit Realität. fenster 11 Da ab Fahrplanwechsel die Linie 21 nach Dornbirn führt, kann die Linie 21a die Erschließungsfunktion Bregenz – Lauterach – Industriegebiet Güterbahnhof Wolfurt – Ortszentrum Wolfurt übernehmen. Mo-Fr jede halbe Stunde Linie 21a Aus dem Rathaus · Dezember 2009 Schokolade gab es für jeden Radfahrer und jede Radfahrerin an der Achbrücke Fünf Jahre plan-b: Hoher Fünf Jahre arbeiten die Gemeinden Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt inzwischen am „plan-b“ für bewusste Mobilität, seit drei Jahren ist auch die Landeshauptstadt Bregenz mit im Team. Ein herausragendes Ergebnis der gemeinsamen Arbeit: Die Menschen in der Region legen inzwischen 21% ihrer Wege per Fahrrad zurück. Das ist einer der höchsten Werte im Österreichvergleich. Auch in anderen Bereichen wie etwa Kindergarten und Schule, im Unternehmen oder in der Freizeit sind plan-b, die Partner und damit die Menschen sehr gut unterwegs. Schon die letzte Kontiv-Verkehrsverhaltensbefragung hat sehr positive Zahlen für die plan-b Region gebracht: Die Menschen in den sechs plan-b Gemeinden legen 21% ihrer Wege per Rad zurück und liegen damit im österreichweiten Vergleich im Spitzenfeld. Einbezogen wurde hier das Mobilitätsverhalten von über 1.000 Haushalten in den sechs Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt. Gestützt werden diese Ergebnisse durch weitere Zählungen. Waren am Knotenpunkt L3 in Wolfurt bei der Autobahnbrücke im vergangenen Herbst 2008 durchschnittlich 236 RadfahrerInnen täglich Richtung Bregenz unterwegs, 12 sind es knapp nach Eröffnung der neuen Radbrücke bereits 537, also mehr als das Doppelte. In beide Richtungen fahren täglich im Durchschnitt 1.062 Personen. Ähnliche Ergebnisse an anderen Zählstellen v.a. an den Achquerungen bestätigen diese sehr erfreuliche Tendenz. plan-b: Fünf bunte Jahre mit vielen Erfahrungen und Arbeit im Netzwerk In den letzten Jahren haben die sechs Gemeinden mehrere Mobilitätsschwerpunkte gesetzt. Einige Akzente: Mobilität für junge Menschen, Kids im Bus, Kindergartenkinder lernen Bus fahren, schoolwalker mit jeweils mehreren tausend SchülerInnen oder neue Ideen im Werkunterricht mit reflektierenden Materialien, Elternabende, Infoveranstaltungen für PädagogInnen, schoolbiker Mobilität im Unternehmen: Mobilitätsanalysen und Infotage im Unternehmen, kostenloses Schnupperticket, Package für neue MitarbeiterInnen, Veranstaltungen für Mobilitätsverantwortliche in Unternehmen Mobilität in der Freizeit und bei Veranstaltungen: Fahrradgarderobe, Mobilitätsange- „Bei der Verteilaktion an der Achbrücke konnten wir innerhalb einer Stunde trotz strömenden Regen an ca. 60 RadfahrerInnen Schokolade verteilen.“ Bgm. Elmar Rhomberg bote bei Veranstaltungen, Mitarbeit in anderen Initiativen Mobilität in der Verwaltung: Mobilitätsanalysen, Elektro- und Dienstfahrräder, Förderungen für Radanhänger Zusätzlich schaffen Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen, Verteilaktionen etc. und viele persönliche Gespräche und Impulse positives Klima für optimale persönliche Mobilität. „Die enge und ausgezeichnete Zusammenarbeit mit den vielen Partnern hat das erst möglich gemacht“, bedanken sich die Gemeinden bei verschiedensten Personen und Organisationen. Speziell wichtig sind Fördergeber wie das Land Vorarlberg fenster Aus dem Rathaus · Dezember 2009 2006 • Anerkennungspreis des Landes Vorarlberg im Rahmen des Wettbewerbs Mitwelt- und Solarpreis an „plan-b“ • Auszeichnung mit dem Mitwelt- und Solarpreis für die Bürgermusik Wolfurt und die plan-b „Fahrradgarderobe“ • Auszeichnung auf Europaebene mit dem Climate Star • schoolwalker ist auf Österreichebene Siegerprojekt bei der Aktion „Grüne Meilen“ des Klimabündnis Österreich • ECOMM – European Conference on Mobility Management 2007 in Lund/SWE: Vorstellung des Projekts “schoolwalker” • rad plan-b wird als eines der ersten regionalen Förderprojekte des österreichischen Klima- und Energiefonds bewilligt • Vorstellung plan-b bei Kongressen in anderen Bundesländern • • • • Verkehrssicherheitspreis „Aquila“ des KFV für das plan-b Kinderzügle Kinderzügle: Nominierung für IBK-Preis für Gesundheitsförderung und Prävention große schoolwalker-Ausstellung im Landhaus in Bregenz ECOMM 2008 in London/GB: Vorstellung von plan-b FRIEDHOF 2007 Friedhofspflege im Winter 2008 2009 • Präsentation von plan-b und Einzelaktivitäten bei verschiedenen Veranstaltungen, Exkursionen u.ä. im Land, in Österreich und international • Ausstellung schoolwalker in Bussen und Zügen Auch in den kalten Wintermonaten ist für die Lauteracher Bevölkerung die Wasserversorgung auf dem Friedhof sichergestellt. Neben dem Weihwasser ist auch der Wasserhahn für die Blumennetzung das ganze Jahr über offen. Weiters besteht ein eingeschränkter Winterdienst auf dem Friedhofsgelände. Die Marktgemeinde Lauterach übernimmt keine Haftung für etwaige Unfälle. Wegeanteil per Rad oder der Österreichische Klima- und Energiefonds. plan-b ist auch klima:aktiv-Partner des Lebensministeriums. Das plan-b Gesamtprogramm und viele Einzelaktivitäten stehen immer wieder im Mittelpunkt des Interesses. Die Region wurde in den letzten Jahren auch mehrfach für ihr Engagement ausgezeichnet. Von plan-b gemeinsam mit verschiedenen Partnern entwickelte Aktivitäten wie schoolwalker, Kinderzügle, Fahrradgarderobe, Infotage und Jobtickets, Paket für neue MitarbeiterInnen werden heute über die Region hinaus eingesetzt. Ein besonderes Beispiel: In Oslo sind SchülerInnen mit einem Folgemodell von schoolwalker unterwegs. Die plan-b Gemeinden arbeiten in verschiedenen Bereichen an einem noch besseren Angebot an bewusster Mobilität: Bestehende und neue Angebote für Kindergärten und Schulen: Kinderzügle, schoolwalker, schoolbiker usw. Ausbau des Angebots für Unternehmen und ihre MitarbeiterInnen in Zusammenarbeit mit Verkehrsverbund und Wirtschaftskammer Vorarlberg. Bessere Schnittstellen zwischen den einzelnen Verkehrsarten, also z.B. Fahrrad-Bus/Bahn oder Auto/Fahrgemeinschaften. Verstärkte regionale Zusammenarbeit auch in der Betreuung und im Winterdienst für Radrouten. Regionales Radverkehrskonzept als Basis für eine Verdichtung des Radweg-Netzes. Radbrücke Bregenz-Hard als Kernstück einer wichtigen Radroute zwischen Bregenz, Hard und dem Rheindelta. Ab Frühjahr 2010 steht eine mobile Radabstellanlage für Veranstaltungen zum Verleih zur Verfügung „Unser Plan b geht auf!“ – 25% Wege per Rad bis 2012 „Bewusste, attraktive Mobilität schafft Lebensqualität in unserer Region und stärkt den Wirtschaftsstandort“, sind die Verantwortlichen überzeugt. Mit plan-b, ursprünglich so benannt als Alternative zum „Plan a – Automatisch Auto“, setzen die Gemeinden gemeinsam, gezielt und in verschiedensten Bereichen Impulse für ein gutes Mobilitätsangebot neben dem eigenen PKW. Ein breites, leistbares und attraktives Angebot für Fußgänger, Radfahrer und Nutzer von Öffentlichem Verkehr oder Fahrgemeinschaften gehören ebenso zum Arbeitsbereich wie Information und Bewusstseinsbildung. Konkret will die Region etwa ihren Anteil der Wege per Rad bis 2012 auf 25 % steigern. fenster 13 Aus dem Rathaus · Dezember 2009 Aus unserer Gemeinde Die Straßen- und Kanalarbeiten sind weitgehend fertiggestellt „Im April wird die Großbaustelle im Zentrum fertig sein“ Bgm. Elmar Rhomberg Bauarbeiten beim Haus der Generationen, Staufnerweg und an der Hofsteigstraße Die Kanal- und Straßenbauarbeiten im Umfeld des Sozialzentrums sind im wesentlichen fertiggestellt. Die Gestaltung der Außenanlage und die Bepflanzung der Gartenflächen ebenfalls. Lediglich der farbige Deckbelag in Juragelb im gesamten Umfeld des Sozialzentrums konnte trotz aller Bemühungen der ausführenden Firmen nicht mehr aufgebracht werden. Die Gründe dafür sind zum einen, dass die Bauarbeiten im Haus zwei noch im Gange sind und dadurch die Gefahr besteht den neuen Belag zu verschmutzen oder sogar zu beschädigen. Zum anderen sind es die zu niedrigen Außentemperaturen. Da dieser Belag ledig14 lich drei cm dick ist, kühlt die dünne Schicht bei den derzeit herrschenden Temperaturen zu schnell aus. Dadurch ist die Garantie nicht mehr gegeben, dass der Belag fachgerecht und vor allem ohne bleibende Schäden aushärtet. Die Belagsfirma haftet somit nicht für allfällige Schäden die auftreten könnten. Um Schäden durch den Winterdienst zu vermeiden und auch um „Stolperfallen“ zu entschärfen, werden die jetzt noch sichtbaren drei cm hohen Absätze im Bereich der Gehflächen mit einem entsprechenden Asphaltkeil versehen. Der farbige Belag wird dann im Frühjahr, voraussichtlich Ende April bzw. Anfang Mai aufgebracht. Staubfreimachung Winterweg Im Winterweg wurde von der Einmündung in die Senderstraße bis zur Abzweigung zum Jagdhaus auf einer Länge von ca. 460 m eine sogenannte Tränkdecke aufgebracht. Diese Trägerdecke bringt wesentliche Verbesserungen für die Benützer und Vorteile bei der Erhaltung. So wird das Befahren der Straße mit landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten erleichtert und es werden Radfahrer und Fußgänger sowie die umliegende Natur im Sommer nicht mehr in eine Staubwolke gehüllt. Die Vorteile bei der Erhaltung der Straße liegen darin, dass die laufende Sanierung der Schlaglöcher wegfällt. www.lauterach.at fenster Aus der Gemeinde · Dezember 2009 v.l.n.r.: Vizebgm. Doris Rohner, Michael Leiler, Claudia Leiler und Bgm. Elmar Rhomberg Claudia Leiler eröffnet Praxis für Physiotherapie Nach kurzer Bauzeit konnte Claudia Leiler in den ehemaligen Büroräumen der Firma Schönenberger in Lauterach an der Bundessstraße 101 die Räumlichkeiten für ihre Praxis beziehen. Bei der kürzlich stattgefundenen Eröffnung konnte sie Bgm. Elmar Rhomberg, Vizebgm. Doris Rohner, die GR Katharina Pfanner und Werner Hagen, sowie die Ärzteschaft der Gemeinde begrüßen. Ihr Dank galt ihrem Gatten Michael, den Eltern, Schwiegereltern und allen Personen, die sie beim Schritt zur eigenen Praxis unterstützt und begleitet haben. In hellen, lichtdurchfluteten Behandlungsräumen finden Patienten Hilfe und Heilung z.B. bei akuten und chronischen Beschwerden des Bewegungs- und Stützapparates, nach orthopädischen Operationen, Sportverletzungen, Kiefer- und Gesichtsschmerzen usw. unter fachkundiger Behandlung der diplomierten Physiotherapeutin Claudia Leiler. Zusatzausbildungen und ständige Fortbildungen verschiedenster Art eröffnen ein breites Spektrum an ganzheitlichen Therapiekonzepten. Claudia Leiler ist Wahlvertragspartnerin aller Kassen und führt die Behandlungen nach Terminvereinbarung durch. Bgm. Elmar Rhomberg gratulierte in seinen Worten Claudia Leiler zu ihrer Initiative zum Schritt in die Selbstständigkeit und wünschte viel Erfolg. Claudia Leiler Praxis für Physiotherapie Bundesstraße 101, Lauterach Tel. +43 (0)5574/22507, Email: claudia@leiler.at Öffnungszeiten Termine nach Vereinbarung, Wahlvertragspartnerin aller Kassen www.leiler.at fenster 15 Aus der Gemeinde · Dezember 2009 Hauptschule Lauterach im Kunsthaus Bregenz Die 2a Klasse erlebte Kunst in Bregenz Angelilka Hinteregger und Walter Gohli Die SchülerInnen aus Frankreich besuchten die Hauptschule Lauterach Besuch im Kunsthaus in Bregenz „Es gibt nichts zu erklären aber eine Menge zu erfahren“, so Antony Gormley über seine Ausstellung im Kunsthaus in Bregenz. Gigantische, schwebende Kugeln aus Stahl, 300 mannshohe Betonklötze, ein Labyrinth aus Metallstangen oder über einander gehäufte Figuren aus dunklem Eisen beeindruckten und faszinierten die SchülerInnen. Die guten Erklärungen der Ausstellungsführerin ließen nicht nur staunen, sondern auch verstehen und nachvollziehen, welche Konzepte hinter den Arbeiten stecken. Das Begehen der Räume und Begreifen oder Nachstellen der Werke war für viele eine neue Form von Museumsbesuch. In der Schule wurden die Ideen Gormleys bei der Gestaltung des Klassenzimmers aufgegriffen. In MuK und BE entstanden mehrere Arbeiten die zeigen, dass die SchülerInnen eine Menge erfahren haben. Lesenacht – Gruselnacht – Lesenacht – Gruselnacht – Lesenacht Am Donnerstag Abend trafen sich über 50 Zweitklässler der Mittelschule Lauterach mit ihren DeutschlehrerInnen und Klassenvorständen zum Übernachten in der gruselig 16 dekorierten Schule. Die Lesenacht stand unter dem Motto „Lesen bis zum Einschlafen“. In mitgebrachten Büchern oder in Büchern der Bücherei wurde gelesen und geschmökert. Beim Lauschen von Hörbüchern konnte das Interesse an Gruselkrimis geweckt werden. Zur Abwechslung bastelten einige Kinder Kürbislaternen und Fledermäuse. Ein Besuch im „Kabinett des Schrekkens“ trug noch zusätzlich zum „Gruselfeeling“ bei. Nicht nur der Lesehunger wurde gestillt: Hotdogs, leckere Muffins und Kuchen ließ man sich schmecken. Vielen Dank an die eifrigen BäckerInnen! Höhepunkte waren ein Gruselspaziergang durch Lauterach und drei ganz gruselige Geschichten um Mitternacht, vorgelesen von Direktor Otto Nester. Ein ausgiebiges Frühstück beendete die Lesenacht am Freitagmorgen. Collège Saint-Joseph in Maîche zu Gast in Lauterach Im Mai fuhren 22 SchülerInnen der VMS Lauterach nach Frankreich, im Oktober erfolgte der Gegenbesuch der französischen SchülerInnen. Nach einem herzlichen Empfang am Bahnhof ging es gleich in die Gastfamilien. Am Nachmittag lernten die französischen Gäste die Schule und ihre nähere Umgebung kennen. Am nächsten Tag besuchten sie unterschiedliche Unterrichtseinheiten und waren begeistert von Kochen, Musik, Informatik und Orientierungslauf. Es folgten Besuche bei den Festspielen, Seeanlage, Kaiserstraße, Stadtforst, Gebhardsberg, Oberstadt, Pfänder. In Dornbirn besuchten sie die Inatura, Alploch, Rappenlochschlucht, Karren und in Feldkirch die Schattenburg und den Wildpark. Am Freitag Abend trafen sich die Gastfamilien in der Schule und amüsierten sich bei einer Fotoshow, welche den Ablauf der Woche nochmals Revue passieren ließ. Eine Powerpointpräsentation betonte die Wichtigkeit der Freundschaft und bei einem nicht enden wollenden Buffet wurde noch manche lustige Erfahrung ausgetauscht. Am Sonntag Nachmittag hieß es Abschied nehmen und die Trennung fiel teilweise schwer. Es bleiben viele schöne Erinnerungen, die Begeisterung für ein nettes Miteinander, das Hoffen auf ein Wiedersehen und ein Danke schön an alle. Merci pour cette super semaine! www.vobs.at/vms-lauterach fenster Aus der Gemeinde · Dezember 2009 Neuigkeiten aus dem Borg Lauterach Hautnah erlebten die Schüler die Notwendigkeit eines Sicherheitsgurts „Demonstrationszug“ mit den besten Plakaten Die Sieger des Klassengewinnspiels, Isabell Cihal, Francesca Zizi, Sarah Gafsi und Jacqueline Anselm (v.li.) mit den Raiffeisenvertretern Sicher mit Gurt Wie wichtig der Sicherheitsgurt ist, konnten die Schüler der 6. Klassen am eigenen Leib erfahren. Die Allgemeine Unfall-Versicherungsanstalt stellte uns ein Testgerät zur Simulation eines Auffahrunfalls zur Verfügung. Mit dem Gurteschlitten wurden Zusammenstöße mit einer Geschwindigkeit von zehn Stundenkilometern nachgestellt. „100 beste Plakate“ Die von einer Jury ausgewählten 100 besten Plakate des Vorjahres aus dem deutschsprachigen Raum wurden heuer in Dornbirn präsentiert. Zuerst wurden die Siegerbilder im Rahmen einer „Demonstration“ durch die Stadt geführt – unter reger Beteiligung unserer künstlerischen 6b-Klasse, welche die Eröffnung mitgestaltete. Börsenspiel Die Schüler der 6b-Klasse beteiligten sich am „School investor“-Börsenspiel. Zwei Experten der Raiffeisenbank am Bodensee, Mag. Verena Klinger und German Salcher, führten sie zu Beginn in die Welt der Anlagen und Aktien ein. Zusätzlich gab es noch ein kleines Gewinnspiel für die Klasse. fenster 17 Aus der Gemeinde · Dezember 2009 Schuhmacherei Fink · Nicole Fink Orthopädieschuhmachermeisterin · Bundesstraße 52 in Lauterach Meine Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 9 – 14 Uhr • Orthopädische Schuhe, Einlagen, orth. Schuhzurichtungen • handgemachte Schuhe nach Maß od. Größe • handgemachte Geldtaschen, Gürtel, Motorradsattelbezüge, Sonderanfertigungen • Reparaturen von Schuhen und Lederbekleidung • hochwertige Leder- u. Schuhpflegeartikel Ich freue mich, meinen Geschäftsstart bekannt geben zu dürfen. Über die zahlreichen Besucher und Interessenten und die freundliche Aufnahme meines Geschäfts anlässlich meiner Eröffnung möchte ich mich recht herzlich bedanken. Email: mail@schuhmacherei.at · Homepage: www.schuhmacherei.at · Tel: 0650 / 22 42 611 Krankenpflegeverein – neues Angebot Information, Beratung und ambulante Dienste. Jeden Mittwoch-Nachmittag von 14 – 16 Uhr. Seit Anfang November besteht die Möglichkeit für die Lauteracher Bevölkerung, die ambulanten Dienste, wie zum Beispiel Blutdruckmessung, Blutzuckermessung oder Verbandwechsel, in den neuen Räumlichkeiten des Krankenpflegevereins in Anspruch zu nehmen. Für Fragen und Anliegen steht Ihnen Pflegeleiterin DGKS Sonja Kaiser gerne zur Verfügung. Hofsteigstraße 2b, 6923 Lauterach Tel: 05574/82880, Fax: 05574/85414. Email: kpv.lauterach@aon.at Herr Fritz mit Pflegeleitung DGKS Sonja Kaiser beim Blutdruckmessen in den neuen Räumlichkeiten Spende an den Krankenpflegeverein Der Viehzuchtverein Lauterach spendete anlässlich der 100 Jahr Feier aus dem Erlös der Tombola einen Betrag von € 600 an den Krankenpflegeverein Lauterach. Der Betrag soll in den Kauf eines neuen Autos für den mobilen Einsatz der Krankenschwestern fließen. „Ich möchte mich sehr herzlich beim Viehzuchtverein über die Geldspende bedanken“, so die Obfrau Heide Ulla Drucker und richtete einen Appell an die LauteracherInnen „Selbstverständlich würden wir uns über weitere finanzielle Unterstützungen für den Ankauf des Autos sehr freuen.“ 18 Edwin Reiner Obmann Stellvertreter Viehzuchtverein, Heide Ulla Drucker Obfrau Krankenpflegeverein, Gernot Ölz Obmann Viehzuchtverein fenster Aus der Gemeinde · Dezember 2009 POLIZEI LAUTERACH Sehen und gesehen werden Valentin, Katharina, Pascal und Lukas gestalten im Farbenland das Rotland Exkursion zur Dinosaurierausstellung in Bregenz Mach dich sichtbar mit rückstrahlendem Material, fahr mit Licht Dies ist in der jetzigen Jahreszeit ein sehr wichtiges Thema. Es betrifft alle Verkehrsteilnehmer, angefangen vom Fußgänger über Radfahrer bis zum Autofahrer. Dieses Thema wird auch im Fernsehen und Radio immer wieder angesprochen. Trotzdem gibt es leider noch viele Verkehrsteilnehmer, hauptsächlich Radfahrer und Fußgänger, die so tun, als würde es sie nichts angehen. Radfahrer ohne Licht und Fußgänger ohne Reflektoren sind eine Gefahr für sich selbst und für andere. Sie spielen mit ihrem Leben. Auch in Lauterach konnte in den letzten Tagen festgestellt werden, dass sich viele Verkehrsteilnehmer, sprich Radfahrer und Fußgänger, nicht mit Reflektoren kennzeichnen oder mit Licht fahren. Daher nochmals zur Erinnerung: KENNZEICHNE DICH MIT RÜCKSTRAHLENDEM MATERIAL – FAHR MIT LICHT Eltern sollten dies für ihre Kinder tun und mit gutem Beispiel voran gehen. Kindergarten Weißenbild im Wunderland der Farben Zu Beginn des Jahresthemas „Kleine Künstler riesengroß“, reisten die Kinder vom Kindergarten Weißenbild in das Wunderland der Farben. Bei dieser Reise entdeckten sie das Rot-, Blau-, Gelb-, Grün- und Buntland in denen sie für die jeweilige Farbe sensibilisiert wurden. Begleitet wurden sie von den jeweiligen Bewohnern des Farbenlandes, wie zum Beispiel Rita Rot, Gabi Gelb, Bruno Blau und Günter Grün. Ganzheitlich brachten ihnen diese Maskottchen die Welt der Farben näher, wobei natürlich Farbenlieder, -spiele, -geschichten und Bastelarbeiten und vieles mehr zum jeweiligen Thema nicht fehlen durften. Egal ob ein rhythmischer Sonnentanz im Gelbland, eine feurige Turnstunde im Rotland, faszinierende Experimente im Blauland oder die spannende Exkursion zur Dinoausstellung im Grünland - das Thema der Farben wurde immer abwechslungsreich gestaltet und aufgearbeitet. Der krönende Abschluss bildete das Fest der Farben. Schon am Morgen wurden die Kinder bunt verkleidet und bemalt. Zur besonderen Attraktion des Festes wurde die Jause. Die Schattenhexe verzauberte die selbstgebackenen Muffins und die Limonade rot, gelb, grün und blau. Ein farbiges Schattenspiel von Frederik der Maus, die sich auch auf die Suche nach Farben begibt, wurde als Ausklang des Festes dargeboten. Als besondere Erinnerung erhielt jedes Kind einen farbigen Glücksstein. Sowohl für die Kinder, als auch für die Kindergartenpädagoginnen Mirjam Falkeis und Judith Längle war es ein aufregendes Spektakel und ein toller Auftakt zu unserem heurigen Jahresthema. fenster 19 Aus der Gemeinde · Dezember 2009 20 fenster Aus der Gemeinde · Dezember 2009 Besuch der Studenten im Jugendtreff Lauterach Rap am Riefensberg Die Studenten besuchten den Lauteracher Jugendtreff „Rise Up“ Am Hüttenwochenende produzierten die Jugendlichen ihre eigene CD Anfang November besuchten die Studenten des dritten Semesters des Studiengangs Soziale Arbeit in der Lehrveranstaltung „Sozialraum und Gemeinwesenarbeit“ den Lauteracher Jugendtreff „Rise Up“. Vordergründlich ging es um das Thema Beteiligung im Gemeinwesen. Günter Weiskopf vom Büro für Spielräume präsentierte seine Projekte, von denen einige im Lauteracher Gemeindegebiet verwirklicht werden konnten. Großes Interesse zeigten die Studierenden und deren Dozent Martin Geser beim Thema Jugendplatz bei der Alten Seifenfabrik, welcher als Teil des Jugendsozialarbeitsprojektes „Frischluft“ von den JugendarbeiterInnen aus Lauterach und Hard vorgestellt wurde. Bei diesem Zusammentreffen von Studierenden und Praktikern konnte ein schöner Bogen zwischen Theorie und Praxis geschlagen werden. Rap Wochenende am Riefensberg Rassismus ist feige, unfair und gemein, wer ein Schläger ist, bleibt ein dummes Schwein. Wir wollen Gleichberechtigung in unserem Land. Sei auch dafür – wir brauchen jede Hand! Dies sind die Refrainzeilen des eigenen Rapsongs, den die 14 Jugendlichen aus Hard und Lauterach beim Hüttenwochenende in Riefensberg mit dem Titel „Wir brauchen jede Hand“ geschrieben und selber aufgenommen haben. Das Wochenende mit den zwei Rap-Profis aus Hannover war für alle ein einmaliges Erlebnis. Kaum angekommen schrieben die Jugendlichen eifrig ihre Texte. Die Workshopleiter Marc und Lorenz erklärten ihnen die Struktur eines Raps und suchten mit den Jugendlichen nach einem Thema für den Song. Die Jugendlichen wählten das Thema Gewalt und Rassismus. Spannend war vor allem das Aufnehmen der geschriebenen Texte. Mit zittrigen Knien standen die Jugendlichen anfangs nervös vor dem Aufnahmemikrofon. Entstanden ist ein Song auf den alle Beteiligten mächtig stolz sind! Alle bekamen ihre erste eigene selbst produzierte CD mit dem Lied mit nach Hause. Trotz des großen Altersunterschieds, der jüngste Teilnehmer war erst 11 Jahre alt der Älteste 19, klappte das Miteinander während des Hüttenwochenendes super. Die Gruppe hat miteinander gekocht, auch abgewaschen und aufgeräumt und vor allem viel gespielt, geredet und gelacht! Statements von Jugendlichen Börni: Ich wollte einmal wissen, wie so ein Hip Hop Song zustande kommt und da Profis kamen, wollte ich unbedingt dabei sein. Anfangs dachte ich mir, dass Texte zu schreiben sicher langweilig ist, doch ich hatte richtig viel Spaß dabei. Den Text aufzunehmen hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich würde es sehr gerne wieder tun. Das gesamte Wochenende, gemeinsam mit den Harder Jugendlichen war eine Hüttengaudi. Marie: Zum Hip Hop Workshop mitgegangen bin ich, weil ich mal was anderes ausprobieren wollte. Gemeinsam haben wir das Thema ausgewählt und dann in Gruppen den Text geschrieben. Gut gefallen hat mir, dass wir Jugendlichen gemeinsam den Song aufgenommen haben. Toll fand ich, dass ich schon viele von den anderen kannte. fenster 21 Aus der Gemeinde · Dezember 2009 Offene Jugendarbeit Lauterach In den vergangenen Jahren wurden durch die Jugendsozialarbeitsprojekte Projekte V3und Frischluft der Offenen Jugendarbeit Lauterach und Hard aufgezeigt, dass Jugendliche Plätze im öffentlichen Raum brauchen und auch einen Anspruch darauf haben. Diese Probleme wurden von den Jugendlichen der Offenen Jugendarbeit und der Politik, vor allem in der Person von GR Katharina Pfanner thematisiert und diesbezüglich zahlreiche Aktionen gestartet. Für die GR Katharina Pfanner als Obfrau des Ausschusses für Jugend, Familie und Frauen haben die Anliegen der Jugendlichen einen wichtigen Stellenwert. Sie unterstützt die Arbeit der Offenen Jugendarbeit Lauterach, denn die Arbeit mit Jugendlichen ist wichtig und wird immer wichtiger. Erst durch die Aufstockung der Stellenprozente der OJAL von 60% auf 190% im vergangenen Jahr wurden diese Projekte und dadurch eine intensive Arbeit mit den Jugendlichen möglich. Herbstferienprogramm im Jugendtreff „Rise up“ In den Herbstferien wurde mit einigen Jugendlichen, Mädchen und Burschen, im GR Katharina Pfanner mit Jugendlichen Jugendtreff übernachtet. Der Abend war gefüllt mit einem gemeinsamen Abendessen, Kürbisschnitzen, Filmschauen, Halloweenspeisen zubereiten und verschiedene Gesellschaftsspiele zu spielen. Nach einem gemeinsamen Frühstück und aufräumen, war der nächtliche Jugendtreffspuk vorbei. „Die Jugend braucht Platz, den sie kriegen muss. Mein Wunsch ist, dass Jugendliche und Erwachsene mehr Verständnis füreinander entgegen bringen“ GR Katharina Pfanner 22 fenster Aus der Gemeinde · Dezember 2009 Wie‘s früher war… Jugendgemeinschaften Fahne der Mar. Jungfrauenkongregation Vorderseite Fahne der kath. Jungmannschaft Vorderseite Wie ihre Inserate in den Gemeindeblättern der ersten Jahrzehnte des vorigen Jahrhunderts zeigen, laden nicht nur die Bürgermusik, die beiden Chöre und der Arbeiterverein zu ihren Veranstaltungen ein, auch zwei konfessionelle Jugendbewegungen tragen mit Theater, Unterhaltungsabenden, Kursen und Ausstellungen zum kulturellen Leben in der Gemeinde bei. Da ist zunächst die Marianische Jungfrauenkongregation, der es vordergründig um die Heranbildung der Mädchen und jungen Frauen zu lebenstüchtigen Frauenpersönlichkeiten ging. Arbeitsschwerpunkte waren die Förderung des religiösen Lebens, die Pflege des Berufsgedankens, die Vorbereitung auf Ehe und Familie und die Auseinandersetzung mit Kultur und Frauenfragen. Die Gründungsversammlung der Lauteracher MJK fand am 25. März 1909 statt. Das Interesse war so groß, dass auf Anhieb 60 Besucherinnen ihre Mitgliedschaft anmeldeten. Bereits ein Jahr darauf war die Bevölkerung zur feierlichen Fahnenweihe eingeladen. Der katholischen Jungmannschaft ging es neben der Pflege christlicher Werte um das Hineinwachsen in die Aufgaben und Pflichten in Familie, Beruf, Gemeinde und Staat. Bei der Fahnenweihe der hiesigen Jungmänner im Jahre 1923 war das ganze Dorf auf den Beinen. Der Chronist schreibt dazu Folgendes: „Am 14. Mai nachmittags 2 Uhr ging´s zur Kirche. Die Weihe nahm Orts- Pfarrer H.H.Koch vor. Die Festpredigt hielt H.H. Sahler aus Bregenz. Nach der Weihe: Umzug durch´s Dorf. Nachher ging´s in´s Vereinshaus. Die Festrede hielt Dr. Thurnher von Weiler, Vlbg. Dann war gemütliche Unterhaltung mit Theater, Gesang und Musik. 14 Vereine waren hier: Bregenz, Vorkloster, Hörbranz, Hard, Kennelbach, Feldkirch, Hohenems Höchst, dann Wolfurt und vier Vereine von Dornbirn, alle hatten Fahnen mit Ausnahme von Wolfurt und Doren. Die Fahne wurde von J. Katschtaler in Wien angefertigt um 3 450 000 K. Die- ses Geld bettelten die jungen Burschen alles zusammen. Der Verein zählte 32 Mitglieder. Präses war H.H.Fidelius Knecht, Obmann Arno Dür, Fähnrich Othmar Giesinger, Fahnenpatin war Frl. Hilda Pfanner, Klöppelfabrikbesitzerstochter. Am Vorabend brachte ihr die Bürgermusik ein Ständchen, während welchem unheimlich geschossen wurde, mit Böller. Die Patin spendierte an die Fahne ein Band um 1 000 000 K. Die ganze Familie war auch bei der Unterhaltung im Vereinshaus. Dieses war viel zu klein zu diesem Anlass. Nicht einmal alle Vereine hatten Platz. Die Familie Pfanner leistete sehr viel an Geldmitteln an diesem Tage.“ Die beiden Jugendbewegungen wurden nach 1945 nicht wieder aktiviert. Ihre Vereinsfahnen hingegen sind uns, es ist das ein Verdienst von Bruno Stoppel, des 1993 verstorbenen Gemeindebediensteten Josef Greußing und seiner Frau Marianne, schadlos erhalten geblieben. fenster 23 Werbung · Dezember 2009 24 fenster Zum Sammeln einfach herausnehmen! Dezember 2009 · Dokumentation der Kulturlandschaft Lauterach fenster 25 Dokumentation der Kulturlandschaft Lauterach · Dezember 2009 26 fenster Dezember 2009 · Dokumentation der Kulturlandschaft Lauterach fenster 27 Dokumentation der Kulturlandschaft Lauterach · Dezember 2009 28 fenster Aus den Vereinen · Dezember 2009 „43er“ im Vorderwald Zum „66“ besuchte der Jahrgang 1943 aus Lauterach im Rahmen eines Halbtagesausflugs, den Käsekeller in Lingenau. Zur Begrüßung wurde ein Glas Wein serviert, danach folgte ein Diavortrag über die Entstehung des Käsekellers. Dabei erfuhr man, welche Genossenschaften und Sennereien, Alpen und Käseerzeuger das Käselager nutzen. Um den Käse zur natürlichen Reife zu bringen, werden fahrbare Roboter eingesetzt, die für die optimale Bearbeitung sorgen. Da aus hygienischen Gründen das Lager nicht betreten werden darf, konnte man nur durch die großen Fenster die gewaltige Menge an gelagerten Käse bewundern. Auf schön dekorierten Tellern gab es anschließend verschiedene Käsesorten zur Verkostung. Da für Jedermann die richtige Sorte dabei war, wurde von der Möglichkeit zum Einkauf regen Gebrauch gemacht. Voll bepackt und um einiges an Wissenswertem über Käse reicher verließen die Besucher den Käsekeller, nicht ohne uns vorher beim Referenten zu bedanken. Danach fuhr man nach Doren um im Gasthaus „Adler“ Abend zu essen. Zuerst besichtigten wir aber den gewaltigen Abriss, welcher durch die Hangrutschung hinter dem Gasthaus entstanden ist. Im Haus servierte uns die Chefin Brigitte das Beste aus ihrer Küche. Da es allen sehr mundete, war Informatives gab es im Käsekeller in Lingenau zu besichtigen die Stimmung natürlich ausgezeichnet. Für den tollen Ausflug bedankten sich die JahrgängerInnen beim Busfahrer der Fa. Amann und dem Obmann Hans Schett sehr herzlich. Herbstfest des Kneipp Aktiv-Clubs Ende Oktober veranstaltete der Kneipp Aktiv-Club einen herbstlichen Abend mit steirischem Bauernbuffet im Gasthaus Weingarten. Über siebzig Kneipper folgten der Einladung. Zur Unterhaltung spielte Bruno und auf das Schunkeln und Mitsingen wurde nicht vergessen. Mit der guten Stimmung verging der Abend sehr schnell und die Besucher machten sich zufrieden auf den Heimweg. Wanderung des Kneipp Aktiv-Club Krumbach-Riefensberg Bei herrlichem Herbstwetter fuhren siebzehn gutgelaunte Kneipper mit dem Bus nach Krumbach. Dort wanderten sie den nicht ungefährlichen und mit nassem Laub bedeckten Steig ins Bärentobel hinunter. Teilweise querfeldein durch Wiesen und prächtig gefärbte Buchenwälder bis zur ersten Rast bei einer kleinen Kapelle, wo man eine Trinkpause einlegte. Weiter ging es in den Ort Riefensberg über Wiesen, wo noch das Jungvieh weidete. Die Mittagsrast machten sie bei einem Stadel, an dem man die warmen Sonnenstrahlen genoss und das Mitgebrachte verzehrt werden konnte. Weiter ging es bis zur Bolgenach über die Gießenbrücke und wieder hinauf zum Ausgangspunkt ins Dorfzentrum Krumbach. Alle Teilnehmer waren recht begeistert von dieser schönen Wanderung und verabschiedeten sich bei der Heimfahrt bis zum nächsten Mal. Ein herbstliches Bauernbuffet für den Kneipp Aktiv Club Die Wanderung ging nach Krumbach fenster 29 Aus den Vereinen · Dezember 2009 Dichte Rauchwolken drangen aus dem Gebäude an der Bundesstraße Feuerwehr Lauterach: Schneller Einsatz verh Ein schneller und gezielter Einsatz der Feuerwehr verhinderte am 31. Oktober mit großer Sicherheit einen Großbrand an der Bundesstrasse. Gegen 14.30 Uhr drangen aus einem gekippten Fenster dichte Rauchwolken. Ein Passant alarmierte die Feuerwehr, welche sofort mit vier Fahrzeugen und 40 Mitgliedern in den Einsatz ging. Zwei Atemschutztrupps drangen sofort ins erste Obergeschoss in eine extrem stark verrauchte Wohnung vor und konnten mittels Wärmebildkamera den Brandherd, ein Bett in einem Schlafzimmer, rasch orten und den Brand ablöschen. Dabei dürfte es sich wohl um Minuten gehandelt haben, bevor es durch Luftzufuhr durch ein aufgrund der großen Hitze berstendes Fenster zur Durchzündung gekommen wäre. Die Folge 30 davon wäre dann vermutlich ein Vollbrand des alten Gebäudes gewesen. Durch den raschen Einsatz blieb die Wohnung im zweiten Obergeschoss komplett unversehrt und auch der angebaute Stadel blieb vollkommen vom Brand verschont. Zum Zeitpunkt des Brandausbruches befanden sich keine Personen im Gebäude. Abschlussübung der Feuerwehrjugend Lauterach Die heurige Abschlussübung wurde beim alten „Reiner Haus“ abgehalten. Übungsannahme war der Brand des Nebengebäudes in dem noch eine Person vermutet wurde. Die Feuerwehrjugend rückte mit zwei Fahrzeugen an und schickte umgehend einen Atemschutztrupp zur Personensuche. Nach dem Verlegen der Zubringerleitung wurde ein umfassender Löschan- griff gestartet. Bei der anschließenden Übungskritik konnte der Feuerwehrjugend ein tolles Zeugnis ausgestellt werden, da die Handgriffe bereits sehr sicher sitzen. Besonders Lob galt dem Engagement und Einsatzwillen des Feuerwehrnachwuchses! Sicherheitstipps der Feuerwehr für Advent und Weihnachten Die Wochen rund um das Weihnachtsfest sind besonders brandgefährlich. Adventkränze, Gestecke oder Christbäume können bei mangelnder Vorsicht binnen weniger Sekunden in Vollbrand stehen. Beachten Sie daher unbedingt die folgenden Sicherheitstipps! • Bewahren Sie den Christbaum bis zum Fest möglichst im Freien auf, am besten mit dem Schnittende in Wasser oder Schnee. fenster Aus den Vereinen · Dezember 2009 BÜRGERMUSIK Probewochenende Als Auftakt zur Probensaison für die kommenden Konzerte fanden auch heuer wieder die Hüttenwoche der Jugendkapelle und das anschließende Probewochenende der Bürgermusik in Hirschau statt. Verteidigung des Hauptgebäudes Viel Spaß hatten die Musikanten der Jugendkapelle ihrer Hüttenwoche Seit nunmehr über zehn Jahren finden sich die Musikanten in den letzten Ferientagen in einer abgelegenen und urigen Hütte ein, um das Programm für das Cäcilienkonzert bzw. Dreikönigskonzert kennen zu lernen. Aber nicht nur intensive Probenarbeit stand in Hirschau auf dem Programm; für das eine oder andere informative Gespräch war genauso Zeit wie für das gesellige Beisammensein. indert Großbrand • Achten Sie darauf, dass Ihr Christbaum standsicher aufgestellt ist. • Auf große Abstände zwischen Kerzen, Spritzkerzen und darüber bzw. seitlich befindlichen brennbaren Materialien achten. (Vorhänge können sich durch "Zug" bewegen.) • Behalten Sie die brennenden Kerzen am Baum immer im Auge, besonders bei Anwesenheit von Kindern! • Lassen Sie die Kinder nie ohne Aufsicht die Kerzen am Adventkranz oder Christbaum anzünden um „Weihnachten zu spielen“ • Besondere Vorsicht ist bei trockenem Reisig, also beim Adventkranz am letzten Adventsonntag und beim Christbaum nach Dreikönig, geboten. • Verwenden Sie keine leicht brennbaren Unterlagen wie Papier, Pappe etc. Adventkränze und Gestecke auf nicht brennbare Unterlagen wie Metalle, Glas, Spezialtextilien stellen. • Spritzkerzen müssen unbedingt frei hängen, ohne Berührung von Ästen bzw. Zweigen und Christbaumschmuck. • Benützen Sie keinen Christbaumschnee aus Spraydosen, wenn die Kerzen bereits brennen. Brennbare Treibmittel können diese zu "Flammenwer fern" machen. Wenn Sie diese Sicherheitsgebote beachten können Sie und auch wir von der Feuerwehr ein ruhiges und friedvolles Weihnachtsfest feiern. Auf diesem Wege wünschen Ihnen die Mitglieder der örtlichen Feuerwehr ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest! fenster 31 Werbung · Dezember 2009 32 fenster Aus den Vereinen · Dezember 2009 Brandalarm im SeneCura Sozialzentrum Lauterach Die Feuerwehrübung im SeneCura war ein voller Erfolg Bgm Elmar Rhomberg mit seinen Kindern am Übungsort „f4 – Brandalarm im SeneCura Sozialzentrum, Hofsteigstrasse“ Diese Einsatzmeldung auf die Pager aller Lauteracher Feuerwehrmitglieder bildete den Start für die diesjährige große Jahresabschlussübung die in Form einer Einsatzübung abgehalten wurde. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte vor Ort stellte sich laut Brandmeldeanlage und Info durch den Stationsleiter heraus, dass im ersten Obergeschoss im Bereich der Wäscherei und dem Bügelzimmer ein Brand ausgebrochen ist. Starke Rauchentwicklung im Gang und Stiegenhaus war die Folge. Die erstanrückende Feuerwehr Lauterach nahm sofort mit drei Atemschutztrupps die Personensuche und Brandbekämpfung vor. Unterstützung kam durch die Feuerwehr Wolfurt mit Steiger und Tanklöschfahrzeug sowie der Drehleiter aus Hard. Insgesamt wurden als Übungsannahme 13 Personen aus den verschiedenen Stockwerken gerettet. Es mussten zwei Personen im Rollstuhl über den Steiger, bettlägrige Personen mit der Korbtrage, vom Rauch eingeschlossene Personen von den Balkonen mit der Drehleiter oder gehfähige Personen über die Schiebeleiter in Sicherheit gebracht werden. Die Verletzten und Evakuierten konnten an den Sammelplatz übergeben werden. Nach ca. einer Stunde kam dann die Rückmeldung, dass das gesamte Gebäude geräumt ist. Der eigentliche „Brand“ wurde rasch unter Kontrolle gebracht und durch den Einsatz von Überdrucklüftern konnte das Gebäude rauchfrei gemacht werden. Für die Atemschutztrupps stand der neue Atemschutzsammelplatz des Kreises Hofsteig bereit, der von der Feuerwehr Bildstein aufgebaut und betreut wurde. Im Vordergrund der Übung stand der Test der Brandschutzeinrichtungen sowie die Zusammenarbeit mit dem Pflegepersonal. Aus Sicht aller Beteiligten konnte man über einen sehr erfolgreichen Verlauf der Übung sprechen und die noch aufgetauchten Mängel einer schnellen Ergänzung zuführen, was noch zu einer weiteren Verbesserung in einzelnen Bereichen führen wird. Bei der anschließenden Übungsbesprechung konnten Bgm. Elmar Rhomberg, Bezirksvertreter Bertram Leitner, Abschnittskommandant Ulrich Vonach und der Brandschutzbeauftragte der SeneCura Wolfgang Berchtel allen beteiligten Einsatzkräften ein großes Lob für die gezeigten Leistungen aussprechen und sich für die gute Zusammenarbeit mit dem Pflegepersonal bedanken. Die Feuerwehr Lauterach bedankt sich an dieser Stelle bei allen Beteiligten insbesondere bei den Heiminsassen und dem Pflegepersonal für ihr Verständnis und ihre aktive Mitarbeit als Medien sowie bei der SeneCura und der Gemeinde für die anschließende Jause für die beteiligten Einsatzkräfte. fenster 33 Aus den Vereinen · Dezember 2009 Guta Lauterach – Mitgliederausflug Einen besonderen Ausflug erlebten die Mitglieder des Frauenbundes Guta im Oktober. Als Herbstausflug geplant wurde daraus eine Fahrt durch Schneegestöber bis ins Große Walsertal. Tief verschneit empfing sie der Ort Sonntag. Nach der Ankunft im Hauswalserstolz und einem Begrüßungsschnäpsle wurden die Gutafrauen zur Führung erwartet. Bei einer Filmvorführung über den Biosphärenpark und bei der anschließenden Besichtigung der Schausennerei erfuhr man Wissenswertes über Leben und Arbeiten im Großen Walsertal. Nach der beeindruckenden Führung genossen alle Teilnehmerinnen das hervorragende Mittagessen im Haus Walserstolz. Auf der Heimfahrt nach Lauterach gönnten sich die Ausflügler eine Kaffeepause im Schlosscafe Hohenems. Danke an die Obfrau Katharina Pfanner, die diesen Ausflug organisierte, und an den Fahrer René von der Firma Bischof für seine umsichtige Fahrweise. Ausflug der Gutafrauen ins Große Walsertal Preisübergabe in der Ländle Metzg Klopfer Beim diesjährigen Gewinnspiel anlässlich der Ländle Alpschweinwochen gewann Frau Herlinde Hammer den zweiten Preis. Die feierliche Preisübergabe fand am vergangenen Mittwoch direkt in der Ländle Metzg in Lauterach statt. Metzgermeister Christof Klopfer freute sich, dass die Gewinnerin des Alpschwein Gewinnspiels in seiner Metzgerei eingekauft hat und gratulierte persönlich. Frau Hammer freut sich nun als Patin eines Ländle Alpschweins im kommenden Sommer wieder auf diese heimische Spezialität. Mit einem Gläschen Sekt wurde gemeinsam mit Cornelia und Christof Klopfer auf das Glück angestoßen. Metzgermeister Christof Klopfer mit Gewinnerin Herlinde Hammer und Cornelia Klopfer 34 fenster Aus den Vereinen · Dezember 2009 Im Bildungshaus Bezau probte der Männerchor für das Adventkonzert am 8. und 19. Dezember Singseminar in Klausur Der Männerchor Lauterach bot seinen Sängern bereits zum vierten Mal ein ausgedehntes Pr


Lauterachfenster 2007 06
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

Juni 2007 Nr. 16 D i e a k t u e l l e I n f o r m a t i o n s s c h r i f t d e r M a r k t g e m e i n d e L a u t erach Ein Fest für die Familien Samstag, 9. Juni bei der Hauptschule (S. 5) 10 Kindersommer 12 Feuerbrand 27 Großbrand 35 Chor-Matinee Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M Inhalt EDITORIAL Der politische Stil... Eines vorweg: Veränderungen erzeugen bei manchen Menschen Ängste, die jeder auf seine Art und Weise artikuliert. Seit Jahren führen wir in den Gemeindegremien eine intensive und grundsätzlich sehr konstruktive Diskussion über mögliche örtliche bzw. räumliche Verbesserungen im Lauteracher Ortsbild. Ausgangspunkt für diese Thematisierung war die Erarbeitung des Gemeindeleitbildes im Jahr 1998. Die zahlreichen Reaktionen der Menschen im Rahmen der Bürgerbeteiligung zeigten damals, dass die Schaffung eines Ortszentrums für viele LauteracherInnen ein großes Bedürfnis darstellt. Raum- und Verkehrsplaner, Mediatoren, Mandatare, Interessensvertreter, junge und erfahrene Bürger aus Lauterach – teilweise auch aus den Nachbargemeinden – wurden gehört und konnten ihre ganz persönlichen Ansichten zum Ausdruck bringen. Ich erinnere mich an ein Gespräch mit dem damals ältesten Bürger (98 Jahre) von Lauterach, der mir seine Vorstellungen für das Zentrum Lauterachs vermittelte. All diese Ideen und Anregungen sind in den europaweit ausgeschriebenen Städtebauwettbewerb Europan 8 eingeflossen. Viele namhafte Fachexperten haben uns dabei bestärkt, das Haus der Generationen mitten ins Herz der Gemeinde zu setzen. Kirche und Friedhof in unmittelbarer Nähe spielen dabei neben einer fachlich positiven Bewertung auch eine ureigene emotionale Rolle. Die politische Entscheidung, das Areal der Firma Schertler & Alge zu erwerben, konnte im Februar dieses Jahres nach vielen Vorberatungen nur mehrheitlich gefasst werden. Dafür habe ich absolutes Verständnis. Das Mandat des Gemeindevertreters soll unabhängig und frei von politischen Weltbildern ausgeübt werden. Dazu stehe ich und begrüße es auch. Allerdings sollten Mehrheiten – und zwar qualifizierte Mehrheiten - in Demokratien auch akzeptiert werden. Nach einer Entscheidung sollten alle wieder an einem gemeinsamen Strang ziehen. Mutmaßungen und Verdächtigungen im nachhinein via Medien in den Raum zu stellen, diesen politischen Stil verurteile ich zutiefst. Die neue Gestaltung des Ortskernes ist nicht das Hobby des Bürgermeisters, sondern zentrales Anliegen vieler Bürger. Dieses Ziel wird von meiner Seite und mit Unterstützung vieler engagierter Mandatare aus allen politischen Fraktionen weiterhin konsequent weiterverfolgt. Baustelle Alter Markt Fortschritt der Bauarbeiten Lauteracher Familienfest Spiel, Spaß und Information Mohi Mobiler Hilfsdienst Lebensdienliche Hilfe Kindersommer Fantasieren und Zirkusluft schnuppern Zerstörerischer Feuerbrand Bedrohte Hausgärten Kindergarten Unterfeld Kinder kochen selbst Hauptschule in Paris Ou est le tour Eiffel Emissionsfrei Wohnen Heizen und Kühlen mit der Wärmepumpe Aus den Lauteracher Vereinen 10 Seiten Vereinsberichte döt gsi im Hofsteigsaal Chor-Matinee des Männerchores Gratulation des Bürgermeisters Goldene Hochzeiten, Runde Geburtstage 4 5 6 10 12 13 18 21 25 35 36 Titelbild Sandra Schwarz pflegt liebevoll die Blumen auf dem Montfortplatz fenster 3 Elmar Rhomberg Bürgermeister Aus dem Rathaus Alter Markt: Teilabschnitt neu des Ortskanals in Betrieb Im Juni konzentrieren sich die Arbeiten auf den Straßenbau Früher wurden die Straßen mit Rundsteinen (Achbollen) gepflastert. Die Kanalisierungsrohre sind bereits im Untergrund verschwunden. Die Arbeiten konzentrieren sich nun auf den Straßenbau. D ie Kanalisierungsarbeiten im Bereich des Alten Marktes konnten planmäßig abgeschlossen werden, der neue Teilabschnitt des Ortskanals ging Ende Mai in Betrieb. Nun konzentriert sich der Bautrupp der Firma I+R Schertler auf die Straßenbauarbeiten. Mit Gastronom Michi Erath von Michi’s Cafe wurde vereinbart, dass der Bereich vor seinem Gastlokal bevorzugt ausgebaut wird. Ein möglichst ungestörter Restaurantbetrieb nach seinem Betriebsurlaub Ende Mai sollte dadurch möglich sein. Die größte Verkehrsbehinderung im Juni wird die kurzzeitige Straßensperre der Wälderstraße sein, die voraussichtlich zwei bis drei Wochen dauern wird. Der Kreuzungsbereich mit der Wolfurterstraße und der Alten Landstraße wird verändert. Groß- und 4 „Vermutlich haben diese Straßen vor ca. 100 Jahren Gastarbeiter aus Italien gebaut“ kleinräumige Umleitungen sind die Folge. Ende Juni, nach Abschluss der Straßenbauarbeiten kann der Verkehr in diesem Bereich wieder normal fließen. Anschließend müssen nur noch die Wolfurterstraße und die Alte Landstraße in diesem Kreuzungsbereich für eine kurze Zeit gesperrt werden. Während der Grabarbeiten im Bereich des Alten Marktes konnten sich die heutigen Tiefbauingenieure von der Straßenbaukunst der Vergangenheit überzeugen. Die Straßen wurden früher mit großen Rund- und Bruchsteinen gepflastert und mit einer Feinkiesschicht abgedeckt. Dieser Straßenaufbau oft nur ca. 40 cm stark hat dem rasant wachsendem Straßenverkehr bestens standgehalten. „Vermutlich haben diese Straßen vor ca. 100 Jahren Gastarbeiter aus Italien gebaut. Auf solchen Baustellen haben sicher an die 20 Leute gewerkelt“, vermutet Otto Wittwer von der Abteilung Infrastruktur/Tiefbau im Rathaus. Aufsehen erregte schließlich der nächtliche Besuch eines PKW’s in der Baugrube. Die Fahrerin hatte und die Absperrung übersehen blieb mit ihrem Fahrzeug kopfüber in der Baugrube stecken. www.lauterach.at fenster Aus dem Rathaus Lauteracher Familienfest Spielen, Spaß haben und sich informieren D er Ausschuss für Jugend, Familien und Frauen möchte das Lauteracher Familienfest zum Anlass nehmen, Familienangebote in Lauterach aufzuzeigen. Zudem soll durch reichliche Spielangebote viel Platz für Spaß sein. Jung und Alt sind dazu eingeladen, beim Gewinnspiel mitzumachen. Ein Team zur gemeinsamen Aufgabenbewältigung besteht mindestens aus einem Kind und einem Erwachsenen. Sponsoren haben es ermöglicht, dass zahlreiche Sachpreise auf die Teilnehmer warten. Neben den Highlights, wie • Trommelworkshop • Streichelzoo • Clown Moit • Karateshow • Duo Rhythmus • Fahrradparcour/ Helmberatung warten viele weitere Angebote, die den Nachmittag abrunden sollen. Außerdem wird ein gratis Skaterkurs angeboten. Dazu sind Knie-, Ellbogen-, Handgelenksschoner und Helm erforderlich. Telefonische Anmeldung notwendig: 05574/6802-16. Lauteracher Familienfest Spielen, Spaß haben und sich informieren Samstag, 9. Juni 2007, 14.00 – 17.00 Uhr Außengelände Hauptschule Lauterach Verpflegung durch die Pfadfinder Lauterach. Kleine Belohnung für autofreie Anreise! Schauen sie vorbei und lassen sie sich überraschen! Nur bei guter Witterung! Kein Ausweichtermin! Hotline: 05574/6802-16 Veranstalter: Ausschuss für Jugend, Familie und Frauen der Marktgemeinde Lauterach Gewinnspiel für jedes Team, bestehend aus mindestens einem Kind und einem Erwachsenen. Verlosung von tollen Preisen! fenster 5 Aus dem Rathaus Lebensdienliche Hilfe – menschlich, seriös und respektvoll MOHI Lauterach engagiert sich für ein vertrautes und lebenswertes Leben Vorne v.l.n.r.: Heidi Hauser, Gerlinde Martin,Annette King, Doris Volgger, Renate Rosskopf, Karin Zaversnik, Manuela Praxmarer; mittlere Reihe v.l.n.r.: Maria Eberle, Margret Dünser, Anneliese Gassner, Maria Klopfer, Evi Erhart, Sylvia Dietrich; hintere Reihe: Bgm. Elmar Rhomberg, Karin Malojer, Monika Medwed, Gesundheits- und Sozialreferentin Barbara Draxler, Jutta Nussbaumer, Sigrid Mäser, Conny Stadelmann D ie 20 Helferinnen des Mobilen Hilfsdienstes arbeiten mit Freude nach einer klar formulierten Vision, welche ihr Engagement bestimmt. Um ein vertrautes und lebenswertes Leben zu Hause zu unterstützen verpflichten sie sich zu ihrem gemeinsam erarbeiteten Leitbild: „Unsere Hilfe ist für die Menschen lebensdienlich. Menschlichkeit und Seriosität bestimmen unser Engagement ebenso wie der respektvolle Umgang mit unseren Mitmenschen.“ Mobiler Hilfsdienst Sie wollen unsere Hilfe in Anspruch nehmen? Wir sind ganz in Ihrer Nähe. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Einsatzleitung: Annette King, Rathaus, Tel. 6802-16 Cornelia Stadelmann Doris Kulmer Doris Volgger Evi Erhart Gerlinde Martin Heidrun Hauser Irmgard Ludescher Jutta Nußbaumer Karin Zaversnik Manuela Praxmarer Margret Dünser Maria Eberle Maria Klopfer Monika Medwed Renate Rosskopf Sigrid Mäser Sylvia Dietrich Fellentorstraße 25 Flotzbachstraße 10 Wiesenweg 17 Sandgasse 9b Achstraße 11a Pariserstraße 15 Im Haag 23 Hoheneggerstraße 16 Harderstraße 39 Wolfurterstraße 9b Rosenweg 5a Gänsbühl 1 Harderstraße 78 Kirchstraße 35 Karl-Höll-Straße 10a Rosenweg 5 Pariserstraße 9 64554 0650 6435803 63686 65494 70741 0660 6582792 64634 65670 0664 5149098 64262 70695 71918 71799 0650 9750560 0664 4616906 73433 77064 Ziele und Aufgaben Wir wollen gemeinsam lachen Hilfe im Haushalt Wir nehmen uns Zeit Hilfe bei der KörperWir sind ver traulich pflege · Besorgungen Wir nehmen Anteil Begleitung · Vertrauliche Wir sind herzlich Erledigungen · Kooperation Wir sind ehrlich mit dem Krankenpflegeverein Wir hören zu Seniorencafe Kirchfeld · Und noch einiges mehr 6 fenster Aus dem Rathaus BIBLIOTHEK „Der Narr im Apfelbaum” – Autorenlesung für Erwachsene Die Autorin Adelheid Dahimène während der Buchvorstellung Sprache fasziniert die Zuhörerinnen und Zuhörer Lesereise von Adelheid Dahimène Sprache ist die reinste Zauberei und eine große Verwandlungskünstlerin „Die seltsame Alte“ zeigte sie mit Hilfe eines Fadenspiels auf, wie verwandlungsfähig Sprache sein kann. Zwischen den einzelnen Buchvorstellungen durften die SchülerInnen Fragen stellen. So erfuhren sie Interessantes aus dem Leben der Autorin. Auf die Frage eines Schülers, warum sie Bücher schreibe, antwortete sie: „Schon als Volksschülerin habe ich viel gelesen und gern Aufsätze geschrieben“. Natürlich durfte die Frage „Was verdienst du mit dem Verkauf eines Buches“ nicht fehlen. Die Antwort verblüffte die kleinen ZuhörerInnen: „25 Cent pro verkauften Kinderbuch bei einer Auflage von 3000 Stück“. Sie ergänzte, dass sie auch noch Theaterstücke und Beiträge für den ORF schreibe. 2004 wurde ihr der Österreichische Kinder- und Jugendbuchpreis verliehen. Die Lesereise wurde von der Bibliothek Lauterach gesponsert, und somit konnten die SchülerInnen einen Literaturgenuss ohne Kosten erleben. „Der Narr im Apfelbaum“ entführt in eine fantastische Welt. Vieles ist anders, als es scheint, und doch finden sich stets Parallelen zu alltäglichen Erfahrungen. Die kongenialen Illustrationen von Niel Mazhar begleiten Dinah Desantis Geschichten für Groß und Klein. „Der Narr im Apfelbaum" Märchen für Erwachsene Lesung mit Dinah Desanti 4. Juni 2007 – 20 Uhr Bibliothek Lauterach Eintritt frei Veranstalter: Bibliothek Lauterach D ass Sprache Zauberei und eine Verwandlungskünstlerin sein kann, stellte die Kinderbuchautorin Adelheid Dahimène mit ihren Kinderbüchern unter Beweis. Schon bei der Vorstellung des ersten Buches „Weitersagen“ verzauberte sie mit wenigen Worten die SchülerIinnen der 3a und 3b Klasse der Volksschule – Dorf und zog sie in ihren Sprachbann. Vielfach verwandelt sie menschliche Alltagsgeschichten in fabelartige Tiergeschichten. So folgten die SchülerInnen gespannt den Inhalten des Buches „Esel“, in dem ein Eselpaar nach der Silberhochzeit getrennte Wege gehen will und schließlich doch einsieht, dass es zusammengehört und nur gemeinsam miteinander seinen Lebensweg gehen kann. Beim Buch www.bibliothek-lauterach.at fenster 7 Werbung 8 fenster Aus dem Rathaus Die wahrscheinlich fleißigsten FußgängerInnen Österreichs Preisverleihung in der ausgezeichneten Schulwegausweiskampagne Auch die Lauteracher Kinder waren bei der Preisverleihung des Klimabündnisses in Wolfurt dabei 1.700 Kinder der Volksschulen der plan-b Gemeinden Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt sammelten eifrig Kilometer. Zwischen 5. März und 13. April 2007 konnten die Schülerinnen und Schüler mit ihren ohne Auto zurückgelegten Schulwegstrecken punkten. Zusammen mit den bereits im Herbst gesammelten Meilen hätten die Kinder jetzt bereits zum zweiten Mal die Erde umrundet. Die Initiative wurde österreichweit vom Klimabündnis Österreich ausgezeichnet und fördert Gesundheit und Bewusstsein zum Thema „Sanfte Mobilität“ gleichermaßen. „Die Kinder laufen gerne. Insbesondere, nachdem sie die Schulbank gedrückt haben, ist der Bewegungsdrang groß“, freut sich der Wolfurter Gemeinderat Hans Fetz anlässlich der Preisverleihung in Wolfurt, bei der auch die Lauteracher SchülerInnen teilnahmen. Die Wiederholung der Schulwegausweiskampagne unterstützt den Gewöhnungseffekt. „Wir wollen unseren Schülerinnen und Schülern zeigen, wie angenehm und wichtig ein bewusster Schulweg ist. Denn es ist uns wichtig, dass die Kinder die Hintergründe verstehen und so selbst zu überzeugten Wegbereitern für einen Schulweg zu Fuß werden“, gibt Wolfgang Mihatsch, Direktor der Volksschule Bütze in Wolfurt, Einblick in das Konzept. www.mobilplanb.at Facts Schulwegausweis-Aktion der acht Hofsteiger Volksschulen • Rund 1.700 VolksschülerInnen aus den fünf plan-b Gemeinden Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt wurden zum Gehen motiviert. • Finanzierung: Plan-b Gemeinden und Arbeitskreis für Vorsorge- und Sozialmedizin • Projektdauer: 5. März 2007 bis 13. April 2007 plan-b: Bewusste Wege von A nach B Die sechs plan-b Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach, Wolfurt und zusätzlich Bregenz schaffen mit dem gemeinsamen regionalen Mobilitätsmanagement mehr Bewusstsein und mehr Möglichkeiten für sanfte Mobilität. fenster 9 Aus dem Rathaus SpiSpaSpo-Kindersommer 2007 Zirkusluft schnuppern Zirkusluft schnuppern, fantasieren, probieren, trainieren, jonglieren, balancieren Ein Geheimnis wird gelüftet: Im Kindersommer darf mit Nano Zirkusluft geschnuppert werden. Hoch über dem Wasser: Der Indianersteg Kulimu, das Maskottchen des Kindersommers L iebe Lauteracher Kids, die Sommerferien nähern sich mit riesengroßen Schritten und das Kindersommer Programm nimmt langsam aber sicher Gestalt an. Kulimu möchte euch schon jetzt zwei Geheimnisse verraten: Das erste Geheimnis Heuer gibt es die Möglichkeit zwei Vormittage mit dem Artisten NaNo ein wenig Zirkusluft zu schnuppern. NaNo ist ein berühmter Artist und Jongleur und ist in ganz Österreich mit seiner mobilen Zirkusschule unterwegs. An diesen Vormittagen wird balanciert, gezaubert, jongliert und vieles mehr; aber mehr verrät Kulimu nicht. Auch der Termin ist noch top secret. Kulimu: „Um euch noch ein wenig neugieriger zu machen habe ich NaNo ein paar Fragen gestellt; damit ihr ihn jetzt schon ein wenig kennenlernt.“ Kulimu: Dein Name ist Nano – Warum? 10 NaNo: Ganz einfach, die Kinder sollen sich meinen Namen ganz einfach und leicht merken. NaNo klingt doch einfach wie Zirkus. Kulimu: Du hast die erste mobile Zirkusschule gegründet – seit wann gibt es die? NaNo: Seit 2000 bin ich als „mobiler“ Artist überall zu sehen. Kulimu: Auf was dürfen sich die Lauteracher Kids beim Zirkusworkshop freuen? NaNo: Die Kinder erwartet einiges. Es wird balanciert, jongliert, geknobelt und gezaubert, lasst euch überraschen Kulimu: Verrätst du den einen oder anderen Trick? NaNo: Ich bin ja eigentlich Jongleur und "Schokoleur" und kein Zauberer. Deshalb verrate ich auch den einen oder anderen Trick, eh klar! Kulimu: Danke für deine Antworten. Wir Lauteracher freuen uns auf dich…. Das zweite Geheimnis? Abenteurer aufgepasst! Ein ganzer Tag Abenteuer in Dornbirn wartet auf euch. Ein Tag Wildnis, Abenteuer und Natur pur. Das dürft ihr nicht verpassen. Hier wird Feuer geschlagen, über einen Indianersteg balanciert und eine Guerillarutsche hinabgerutscht. Spiele kommen auch nicht zu kurz, da könnt ihr euch auf was freuen. Wer macht das mit euch? Sigi Schwärzler, einer der schon 17 Jahre Wildnistrainings und Abenteuer Camps veranstaltet. Er freut sich heuer mit euch Abenteuer zu erleben. Ihr seht, es erwartet euch wieder ein tolles Programm im Sommer. Der Kindersommer wird wieder im August stattfinden und der Folder wird bis spätestens Ende Juni bei euch eintreffen. Natürlich gibt es auch wieder Shirts und SpiSpaSpo Karten bei der Sparkasse zu kaufen, die uns heuer wieder so toll unterstützt. „Ich freue mich schon auf den Sommer mit euch“, so Kulimu abschließend. fenster Aus dem Rathaus Radfrühling – Gute Stimmung trotz Dauerregen Trotz Schlechtwetter radelte eine beachtliche Schar zum Fahrradfrühling nach Bregenz Radlerfrühstück auf dem Montfortplatz im Regen Eine ansehnliche Schar von unentwegten Radlern fuhr mit Polizeibegleitung nach Bregenz A lles war bestens organisiert, die Radfahrer standen am ersten Maisamstag Pedal bei Fuß, das Radlerfrühstück am Montfortplatz war hergerichtet. Doch dann kam er, der von der Natur sehnlichst erwartete Regen. Von der Landwirtschaft heiß herbeigesehnt, für die Radfahrer ein paar Stunden zu früh. „Das gemeinsame Erlebnis reißt einem einfach mit – wie ein Hilfsmotor am Fahrrad“ ne.Bei der Achbrücke trafen sie sich mit den Wetterfesten aus den restlichen fünf plan_b-Gemeinden Schwarzach, Kennelbach, Wolfurt, Hard und Bregenz. Mit den Bürgermeistern an der Spitze radelte dann doch ein sehr beachtlicher Pulk geschützt mit Regenmänteln von der Polizei bestens begleitet nach Bregenz. Der Fahrradbeauftragte der Landeshauptstadt Helmut Freuis überraschte die ankommenden Radler am Kornmarktplatz mit einem Musikmeister, dem es gelang, den Donauwalzer mit dem radelnden Orchester einzustudieren. Einzige Instrumente: Die Fahrradklingeln. Über 40 Preise, gesponsert von Unternehmen, fanden glückliche Gewinner. Am Gewinnspiel nahmen übrigens mehr als 180 Personen teil. Das gemeinsame Resümee: Der plan_b Radfrühling brachte viel Information, Spiel und Spaß. „Und das gute Gefühl, mit dem Fahrrad gemeinsam mit vielen anderen Menschen auf dem richtigen Weg zu sein!“, freuen sich die Verantwortlichen aus den Gemeinden, und überlegen schon jetzt, denn der nächste Frühling kommt bestimmt… www.mprove.at Auch wenn das Wetter uns heute einen nasskalten Streich spielt – die Freude am Radfahren und am gemeinsamen Erlebnis reißt einem einfach mit – wie ein Hilfsmotor am Fahrrad“, brachte es Bgm. Helmut Leite auf den Punkt. In Bregenz selbst wurde für den plan-b Radfrühling, der von Simplon und der Sparkasse Bregenz freundlichst unterstützt wurde, die Innenstadt für sieben Stunden zur Fahrradzo- fenster 11 Aus der Gemeinde Feuerbrand zerstört unsere landschaftsprägenden Bäume Aber auch unsere Hausgärten sind bedroht Werner Witzemann musste bereits die Hälfte seiner Plantage in Lauterach, Wolfurterstraße roden. Typische Feuerbrand-Symptome beim Apfel: Fruchtstand und Stiel färben sich schwarz. Die Triebspitze krümmt sich, die Blätter werden braun bis schwarz. D er Feuerbrand ist eine hochinfektiöse Bakterienkrankheit, die hauptsächlich bestimmte Arten aus der Familie der Rosengewächse bedroht. (Apfel, Birne, Quitte usw.) Das Bakterium dringt in der Regel über die Blüte in die Pflanze ein und verbreitet sich dort sehr schnell. Das betroffene Pflanzengewebe stirbt ab. Dabei färbt es sich dunkelbraun bis schwarz, je nach Pflanze. Daher der Name Feuerbrand. Heiße Tage und starker Morgentau im April haben heuer leider sehr gute Infektionsbedingungen geschaffen, sodass an vielen Bäumen bereits im Mai Feuerbrand festgestellt wurde. „Wir müssen dieses Jahr mit sehr starkem Feuerbrandbefall rechnen“, so Adolf Ehrle, Obmann des Obst- und Gartenbauvereines Lauterach. Die ganze Bevölkerung wird ersucht, im eigenen Garten und in der unmittelbaren Umgebung auf verdächtige Verfärbungen der Blätter an den Bäumen zu achten. Feuerbrand ist meldepflichtig, daher muss jede Wahrnehmung gemeldet werden. Von selbstständigem Rückschnitt wird abgeraten. Bei falschen Maßnahmen wird das Bakterium weiter verbreitet. Rodungen und Rückschnitt werden durch die Gemeinde und geschultes Fachpersonal durchgeführt. www.ogvlauterach.at Feuerbrand Befallen werden können u.a.: Apfel, Birne, Vogelbeere, Quitte, Mispel, Cotoneaster, Feuerdorn, Weißdorn (Familie der Rosengewächse). Nicht befallen werden können u.a.: Zwetschken, Kirschen, Marillen, Mirabellen, Laubbäume. Bekämpfung: Ausschließlich durch geschultes Personal des Bauhofes oder des Obst- und Gartenbauvereines. Desinfektion der Schneidewerkzeuge ist notwendig (Lysetol). Kosten: Derzeit entstehen für die Baumbesitzer keine Kosten für Ausschnitt oder Rodung. Meldepflicht: Befall oder Verdacht auf Befall bitte beim Feuerbrandbeauftragten der Gemeinde melden: Rudi Weingärtner Tel. 6802-45 oder rudi.weingaertner@lauterach.at. 12 fenster Aus der Gemeinde DIE NATUR HAT KEINE WÄNDE Lärmprobleme im Sommer sind leider nicht selten Gibt es in Lauterach ein Gesetz oder eine Verordnung, die lärmerzeugende Tätigkeiten einschränkt? Darf man (der Nachbar) am Samstag Nachmittag den Rasen mähen? Wie lange dauert die Mittagsruhe? Das sind häufig gestellte Fragen an die Gemeindeverwaltung. Für Lauterach gibt es keine gesetzliche Verordnung, die Zeiten für das Rasenmähen oder sonstige lärmerzeugende Arbeiten wie den Betrieb von Motorsägen, Flex, Schlagbohrern, lautes Handwerkern oder Reparieren usw. einschränkt. Aber es gibt eine Empfehlung, folgende Zeiten einzuhalten: Rasenmähen und andere lärmerzeugende Tätigkeiten an Werktagen (auch Samstag) von 8 bis 12 und von 14 bis 19 Uhr. An Sonn- und Feiertagen keine derartigen Arbeiten. So können wir in unserer überregulierten Gesellschaft auf eine Lärmschutzverordnung für Lauterach verzichten. Lautes Radiohören zu Hause oder beim Baden an der Ach und im Jannersee, auffrisierte Mopeds sind für viele oft genauso störend wie lautes Reden oder lärmende Gartenfeste bis in den späten Abend hinein. Mit dem Alkoholspiegel steigt oft auch der Lärmpegel. Man „lässt die Sau raus“ und geht nicht selten mitten in der Nacht laut grölend nach Hause. Das ist die Kehrseite der Jahreszeit, in der es die Leute ins Freie zieht. Daher die Bitte an die mündigen Bürger, sich auch an die allgemeinen Ruhezeiten von 22 – 6 Uhr zu halten. Genuss-Detektive in der Schule Unterfeld Den Kindern sollen gesunde Lebensmittel schmackhaft gemacht werden Das knifflige Ernährungsquiz begeisterte die SchülerInnen und sie setzten sich auf spielerische Weise mit dem Thema Ernährung auseinander. Unterstützt wurden die Genuss-Detektive von engagierten Mamas, ihren Lehrerinnen und den Ernährungsexpertinnen des aks Mag. Barbara Gabriel und Mag. Angelika Stöckler. Das Thema Ernährung wurde im Unterricht vertieft und wird durch weitere gesundheitsfördernde Maßnahmen begleitet, denn darüber sind sich alle einig: Bedarfsgerecht und mit Genuss essen und trinken ist Voraussetzung für Konzentration und Leistungsfähigkeit sowie für eine gesunde Entwicklung der Kinder! I m April machten die SchülerInnen der Volkschule, des sonderpädagogischen Zentrums und der Berufsvorbereitungsklasse Unterfeld beim „Ernährungsquiz für Genuss-Detektive“ mit. Bei diesem vom aks speziell für Volksschulen entwickelten Programm wird die Sinneswahrnehmung gefördert, um Kindern gesunde Lebensmittel schmackhaft zu machen und ihr Interesse für Ernährungsfragen zu wecken. fenster 13 Werbung 14 fenster Aus der Gemeinde HS LAUTERACH HS- Lauterach ist Schul-Landesmeister im Tischtennis Auch heuer hat die HS Lauterach wieder erfolgreich an der Tischtennis-Schulmeisterschaft teilgenommen. Die Haubenköche und Köchinnen bei der Geschmacksprobe Mitte April wurde die Mannschaft I (Constantin Kurz, Jan Künstner und Simon Bitriol) in Satteins Landesmeister und darf nun an der Bundesmeisterschaft in Vorchdorf (Oberösterreich) teilnehmen. Zum Mixen braucht es gleich zwei Köchinnen Haubenköche und Köchinnen im Kindi Unterfeld Was selbst zubereitet wird, schmeckt gleich doppelt so gut „Was selbst zubereitet wird, schmeckt gleich doppelt so gut“, sind sich Kinder und Kindergärtnerinnen einig. Sie kochen einmal wöchentlich in Kleingruppen miteinander und das gemeinsame Essen – umrahmt von Ritualen – ist ein täglicher Fixpunkt, der von allen genossen wird. Lob an die Eltern: Die Kindergärtnerinnen sprechen nicht nur ihren Kleinen, sondern vor allem den Eltern ein großes Lob aus, wenn es um die gesunde Jause geht. „Die meisten Eltern geben ihren Kindern gesunde und liebevoll zubereitete Zwischenmahlzeiten mit. Uns läuft oft das Wasser im Mund zusammen, wenn die Kinder ihre Jausendosen öffnen“, schwärmt Daniela Fink, Betreuerin im Kindergarten Unterfeld. Auch die 2. Mannschaft (Julian Bitriol, Angelo Santin, Denis Sivic) schlug sich tapfer und verlor nur 2mal knapp mit 4:5. Erstmals nahm die HS Lauterach auch mit einer Mannschaft im Bewerb ohne Vereinsspieler teil. Thomas Roth, Kevin Rettenbacher und Christian Dorner kämpften brav, mussten aber letztendlich die Stärke der Gegner anerkennen. Maxima, die geschickte, schlaue, flinke und schlanke Maus frisst nur das Beste und Gesündeste aus der Vorratskammer. In den Maxima-Workshops des aks bringt sie auch Kindergartenkindern gesundes Essen näher. Wie 130 Kindergärten landesweit, engagiert sich auch der Kindergarten Unterfeld besonders in der Gesundheitsförderung und veranstaltet regelmäßig von Expertinnen des aks unterstützte Elternabende und Kinderworkshops. Aus der Gemeinde Radfahrer des Monats Mai – DI Anton Plankel Anton, welche Wege bewältigst du mit dem Fahrrad? Baustellen im Umkreis von ca. 5 km besuche ich, wenn es nur irgendwie geht, inzwischen immer mit dem Rad. Nicht selten bin ich früher dort als die Autofahrer, die oft in einiger Entfernung parkieren und zu Fuß zur Baustelle gehen müssen. Radelst du auch in deiner Freizeit? Ich bin gerade auf dem Weg zum Markt nach Bregenz Gemüse einkaufen. Zu unserem Bootshaus nach Fußach fahre ich inzwischen meistens mit dem Rad. Größere Touren z.B. mit einem Mountainbike mache ich keine, ich bekomme aber auch so einige Kilometer zusammen. Warum hast du dich für das Radfahren entschieden? Wir bewegen uns alle viel zu wenig. Durch das Radeln tue ich etwas für meine Gesundheit und erhöhe meine Fitness sogar während meiner Arbeitszeit ohne Zeitverlust. Mit dem Rad bin ich praktisch gleich schnell wie mit dem Auto. Meine Nerven werden geschont, radeln ist weniger stressig. Ich bin drauf gekommen: Radeln macht einfach Spaß. Und das Bewusstsein, dass ich etwas für das Klima und für die Umwelt tue, gibt mir zusätzlich ein gutes Gefühl. Radfahrer des Monats: DI Anton Plankel Wenn auch Sie „Radfahrer des Monats“ werden wollen oder wenn Sie jemanden kennen, der dazu „geeignet“ ist, melden Sie sich bitte bei Rudi Weingärtner, Telefon 05574/6802-45. BORG Lauterach: „Shakespeares Rom“ Die oft blutige Geschichte Roms von der Republik zur Monarchie Ü ber mehrere Jahrhunderte spannten Renate Bauer und Martin Sommerlechner (shakespeare, das theater) die heurige Theaterproduktion des BORG Lauterach. Im Hofsteigsaal wurde drei Mal eine bearbeitete Fassung der drei „Römer-Tragödien“ (Coriolanus, Julius Caesar, Antonius und Kleopatra) des berühmten englischen Autors William Shakespeare aufgeführt. Das Stück bewies eine starke Aktualität: Der Kampf um Macht und Rohstoffe, Liebe, Verrat und Krieg bildete das Hauptthema der Aufführung. Rund 25 SchülerInnen des BORG Lauterach standen als Schauspieler auf der Bühne. Mitgewirkt haben weiters Carmen Frank (Schneiderei), Flatz Light & Sound (Licht und Ton), Prof. Veronika Gerber und die 5b-Klasse (Masken) sowie Jasmin Kutzer (Grafik). Unterstützt wurde die Produktion durch Austria Kultur Kontakt, Landesschulrat für Vorarlberg, Marktgemeinde Lauterach, Raiba am Bodensee, Sozialfonds des Landes Vorarlberg, Theater für Vorarlberg und das Vorarlberger Kultur Service. Caesar-Mörder Brutus (Philipp Neier) hatte mit seiner Frau Portia (Annika Neier) einen bejubelten Auftritt. 16 fenster Aus der Gemeinde Das BORG beim Landesjugendsingen 2007 M it drei Chören trat unsere Schule unter der Leitung von Prof. Ildiko Rakssanyi beim diesjährigen Landesjugendsingen in Feldkirch an. Eine besondere Auszeichnung der Jury erhielt dabei das Ensemble „Bel canto“ mit Kathrin Auer, Simon Bertl, Verena Fessler, Sandra Hrncic, Edith Kranabetter, Denise Palkovic, Julia Pfanner und Milovan Stanojevic. Begleitet wurden die Gruppen von Franziska Jäger (Klavier) und Pascal Purin (Saxophon). Beim Landesjugendsingen wurde erstmals auch das neue „Bühnenoutfit“ präsentiert. Das BORG „macht blau“ I m Rahmen des Wahlpflichtfaches Chemie besuchten 17 SchülerInnen des BORG Lauterach unter der Leitung von Prof. Wolfgang Winder das Färbelabor der HTL Dornbirn. Dort wurden unter der Leitung von Univ. Prof. Thomas Bechtold (Institut für Textilchemie und Textilphysik der Universität Innsbruck) und DI Ursula Hämmerle von der HTL Dornbirn Textilien mit Indigo gefärbt. In einem Färbebad, der so genannten Küpe, wurden die benötigten Chemikalien zusammengemischt. Anschließend wurden die Textilien mehrmals ins Färbebad getaucht. Durch Lufttrocknen entstand dann das typische wasserunlösliche Indigo-blau. Die BORG Lauterach-Schüler beim Textilfärben fenster 17 Aus der Gemeinde Ou est le tour Eiffel? Schülerinnen als Fremdenführerin Paris Nach zwei bzw. drei Jahren Freifach Französisch durften 34 Schülerinnen und Schüler Paris und die französische Lebensart kennenlernen. Lauteracher Schülergruppe vor dem Eifelturm Wasserspiele in Versailles O bwohl die 34 Schüler/innen aus Lauterach nur drei Tage Zeit hatten, haben sie sehr viel gesehen und erlebt und zwar zu Land, auf dem Wasser und aus der Luft. Zu Land konnten sämtliche touristischen Sehenswürdigkeiten bestaunt werden, wie Notre-Dame, der Eiffelturm, der Brunnen Stravinsky mit den Figuren von Nicki St Phalle, Montmartre mit dem Künstlerviertel, Schloss Versailles u.v.m. Im Louvre besuchten sie die Mona Lisa und landeten bei „La Joconde“, wie sie auf französisch heißt. Die Seinefahrt war ein besonderes Erlebnis, denn neben den Erklärungen der „Dame aus dem Lautsprecher“ interessierten sich die SchülerInnen viel mehr dafür, was sich an den Ufern der Seine abspielte. Ganz Paris genoss das schöne Wetter und jubelte den Bootsfahrern zu. 18 „Am Abend glitzert der Eiffelturm so schön“ ständlich nicht zu kurz: Verwundert stellten manche SchülerInnen fest, dass zwar die Einkaufszentren wie etwa La Defense viel größer, aber die Geschäfte dieselben wie bei uns sind. „Am besten war der Eiffelturm. Ich finde, die Mona Lisa ist sehr klein“, beschrieb Matthias seine Eindrücke zum Abschluss in einer typisch französischen Crèperie. „Am Abend glitzert der Eiffelturm so schön! “Für Sabrina war dieser Eindruck am Abend unvergesslich. Theresa: „Am besten hat mir die Liftfahrt auf den Eiffelturm und die Bootsfahrt gefallen“ und Patricia meinte: „Die Zimmer im Hotel waren schon sehr klein“. Im Park von Versailles ersetzten die SchülerInnen die fehlenden Wasserspiele durch selbst erfundene Wasserschlachten, die bei manchen für eine erfreuliche Abkühlung sorgten. Aus der Luft – vom Arc de Triomphe und von der obersten Plattform des Eiffelturms – verschafften sich die SchülerInnen einen Überblick über die Hauptstadt Frankreichs und erkannten bereits einige Bauten wieder. Die Füße sind Zeugen dafür, dass Paris eine große Stadt ist, denn vom Triumpfbogen bis zum Place de la Concorde kann auch die schönste Champs Elysées zu lang werden. Auch die Modestadt Paris kam selbstver- www.vobs.at/hs-lauterach fenster Aus der Gemeinde HAUPTSCHULE Hauptschule – Erfolg beim Orientierungslauf Die Schülerinnen und Schüler der Hauptschule bringen auch im sportlichen Bereich beachtliche Leistungen Die Mädchen und Buben der HS-Lauterach konnten sich im diesjährigen Schulcup im Orientierungslauf sensationell in Szene setzen. Waren schon im Herbst die Erfolge eine besondere Freude mit einem Sieg bei den Landesmeisterschaften und der Teilnahme an den Bundesmeisterschaften in Freistadt (3. Platz bei den Buben H3, Jg. 94 und jünger), so konnten unsere Schüler/innen diesen Erfolgslauf auch im Schulcup fortsetzen. Der erste Cup-Lauf war im September in Hittisau, der zweite in Dornbirn/Haslach und der dritte und entscheidende CupLauf fand Ende April in Dornbirn auf der Birkenwiese und den anliegenden Auwäldern der Dornbirner Ache statt. Mit zwei Siegen (D3 und H3) und einem zweiten Platz (H2: Florian Rumpl, Pascal Willi und Stefan Achberger) ist der sportliche Erfolg außerordentlich erfreulich. Die siegreichen Mannschaften des Schul-Cups 2006/2007: Kategorie D3 (Jg. 94 und jünger) HS-Lauterach (Karola Winsauer, Pia Vogel, Olga Voronina, Emina Abak, Dragana Nikolic) Kategorie D2 (Jg. 92 u. 93) HS-Egg Kategorie H3 (Jg. 94 und jünger) HS-Lauterach (Robert Bickel, Simon Bitriol, Manuel Urbansky und Johannes Hinteregger) Kategorie und H2 (Jg. 92 u. 93) HS-Götzis Michaela Bitriol und Annemarie Vonach freuen sich beim Apero schon auf das Gourmet-Essen Begeisterung bei den Teilnehmern. Sie bewiesen dass sie ausgezeichnet kochen können Das Essen soll zuerst das Auge erfreuen und dann den Magen! Das Zitat von Goethe war der Leitspruch der Kochgruppe Das Essen soll zuerst das Auge erfreuen und dann den Magen! Dieser Meinung war schon Johann Wolfgang von Goethe. Um dieser Aussage auch nachzukommen, luden die Schülerinnen und Schüler der Kochgruppe der 4c ihre Eltern, Frau Petschnig, ihre LehrerInnen und den Herrn Direktor zu einem Gourmetessen ein Wie gut sie kochen können, das wollten alle an diesem Abend beweisen und wie sehr es auch darauf ankommt, dass Speisen für das Auge schön angerichtet und aufgetischt werden. Zuerst servierten die Jungköchinnen und Jungköche gekonnt einen Begrüßungscocktail. Nach den ersten Gesprächen baten sie die Gäste zu Tisch und trugen als Vorspeise einen Salat mit Schichtkäse und einer Nuss – Schinken – Soße auf. Dieses Rezept beinhaltet besonders viel Vitamin E das „Energievitamin und der Freund unserer Körperzellen“. Vitamine und deren Aufgaben im Körper waren Schwerpunktthema im diesjährigen Kochunterricht. Als Hauptspeise wurden bei Niedertemperatur gegarte Schweinemedaillons, Kartoffelgratin und Letschogemüse serviert. Das Dessert darf natürlich bei so einem Anlass nie fehlen und so gab es zur Freude aller Gäste, Köchinnen und Köche ein leckeres Schokoladenmousse mit Früchtegarnitur. Für ihren Einsatz und ihr Können wurde allen Schülerinnen und Schülern von der „Kochlöffelkommission“ eine Drei Hauben Urkunde verliehen. Den Ausklang fand der Abend bei unterhaltsamen Gesprächen, einer Küchenbesichtung und dem Aufräumen. www.vobs.at/hs-lauterach Diese Damen behielten beim Orientierungslauf den Überblick v.l.n.r. Emina Abak, Dragana Nikolic, Olga Voronina, Karola Winsauer, Pia Vogel Werbung 20 fenster Aus der Gemeinde Kühl im Sommer – warm im Winter In der Atrium-Kleinwohnanlage in der Kreuzgasse sorgt eine Erdsonden-Wärmepumpe für ein behagliches Wohnklima Marcel Fink überprüft den Verbrauch der Wärmepumpe Atrium-Kleinwohnanlage in der Kreuzgasse in Lauterach Wohnqualität durch helle, lichtdurchflutete Wohnräume W arm im Winter und kühl im Sommer ohne Emissionen und daher ohne Kamin, wie ist das zu schaffen? Atrium Wohnbau hat in Lauterach die erste Kleinwohnanlage Vorarlbergs geplant und erbaut, die mittels Solaranlage und Erdsonden-Wärmepumpe beheizt und gekühlt wird. Angenehmer Nebeneffekt: Im Sommer ist eine Abkühlung der Wohnungen um einige Hitzegrade möglich. Der Einsatz von Wärmepumpen, die durch in den Grund gebohrte Tiefensonden die Wärme aus dem Erdboden aufnehmen und nutzen, wird immer beliebter. Nicht nur bei Einfamilienhäusern, denn dieses umweltfreundliche System wurde von Atrium nun auch in einer Kleinwohnanlage umgesetzt. Der Gesamtenergiebedarf der acht Wohnungen wird zu drei Viertel aus der Erdwärme und durch die Solaranlage gewonnen. Es werden keine Abgase erzeugt, dadurch ist auch kein Rauchfangkehrer notwendig. Vor allem aber erfordert die Erdsonden-Wärme- Kleinwohnanlage Kreuzgasse, Lauterach Bauträger: Atrium – Raum für Ideen, Bregenz Fertigstellung: 2005 Grundstücksfläche: 1.200 m2 Wohnnutzfläche: 665 m2 (8 Wohnungen 63 bis 102 m2) Konstruktion: Massivbauweise (Innen Trockenbau) Besonderheit: Erste Kleinwohnanlage Vorarlbergs mit Wohnraumheizung und -kühlung mittels Erdsonden-Wärmepumpe und Solaranlage pumpe einen sehr geringen Wartungsaufwand. Die Betriebskosten liegen daher deutlich unter dem Durchschnitt, die höheren Installationskosten amortisieren sich in kurzer Zeit. Durch dieses umweltschonende Heizsystem kommen die Wohnungskäufer in den Genuss einer hohen Wohnbauförderung. Die Kleinwohnanlage mit nur acht Wohnungen ist ideal nach Süden ausgerichtet. Die großen Sonnenterrassen sind durch praktische Abstellräume getrennt. Raumhohe Fenster und große Schiebe-Kipp-Türen schaffen helle, lichtdurchflutete Wohnräume und nutzen im Winter die wärmenden Sonnenstrahlen. Die Wohnungen sind nach den Richtlinien des Landes barrierefrei ausgeführt. „Eine hochwertige Grundausstattung und frei einteilbare Räume sind für uns selbstverständlich“, so Jeannot Fink von Atrium Wohnbau. Die Kleinwohnanlage verfügt außerdem über einen Lift, eine Tiefgarage und große Kellerabteile. www.atrium.at fenster 21 Aus der Gemeinde aks Diabetes-Schulung Typ 2 Unter dem Motto „Diabetes? Ich hab’s im Griff“ erfahren Sie, wie Sie sich trotz Diabetes wieder wohl fühlen in Ihrer Haut. Denn Diabetes bedeutet nicht zwangsläufig Verzicht sondern "Umdenken und auf sich achten". In vier interessanten Schulungsterminen lernen Sie, was Ihrem Körper gut tut und wie Sie auf Ihren „Zucker“ positiv einwirken können: Praxisnah, ohne Fachchinesisch und mit vielen Tipps für Ihren Alltag, die Sie sofort umsetzen können. Ob Blutzucker messen, Bewegen oder Kuchen essen: In dieser Schulung wird nicht nur darüber geredet, sondern es wird auch gleich ausprobiert! Unser Team aus speziell geschulten ÄrztInnen, DiätologInnen und DiabetesberaterInnen freut sich schon auf Sie! Die aks Diabetes-Schulungen werden vom Land Vorarlberg gefördert und sind für Sie als DiabetikerIn kostenlos. Um auf jede/n TeilnehmerIn persönlich eingehen zu könaks Diabetes-Schulung Typ 2 Zeit: jeweils Dienstag von 16:30 – 18:30 Uhr: 29.05., 05.06., 12.06. und 19.06. Kursort: „Alter Schwanen“ in Wolfurt Zielgruppe: DiabetikerInnen Typ 2, die nicht insulinpflichtig sind Kursanmeldung und Informationen: Telefon 05574 64570 oder www.aks.or.at/kurse Veranstalter: aks Gesundheitsvorsorge GmbH Rheinstraße 61, A-6900 Bregenz T: 05574 / 64 570 – 1041 · E: stephan.schirmer@aks.or.at, www.aks.or.at nen, ist der Kurs auf maximal zwölf Personen begrenzt. Testen Sie Ihr Diabetes-Risiko In Österreich gibt es offiziell ca. 300000 DiabetikerInnen. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen. Diabetes tut nicht weh und bleibt deshalb häufig lange unerkannt. Vermutlich gibt es mindestens so viele unerkannte Diabetesfälle wie diagnostizierte! Auf jede/n diagnostizierte/n DiabetikerIn dürfte demnach ein/e unerkannte/r DiabetikerIn dazukommen! Auch in Österreich wissen sehr viele Menschen nichts von Ihrer Krankheit. Mit einem kleinen Test aus nur acht Fragen können Sie Ihr Risiko in Zukunft an Diabetes zu erkranken, einschätzen. Den Diabetes-Risikotest bekommen Sie bei Ihrem Arzt/Ärztin, in Ihrer Apotheke, oder im Internet unter diabetes.aks.or.at. Falls Ihr Risiko tatsächlich hoch seine sollte, hilft Ihnen Ihr/e Arzt/Ärztin sicher gerne weiter. www.aks.or.at 22 fenster Aus der Gemeinde Das Gespräch – mit Peter Friedrich Kohlhaupt Peter Friedrich Kohlhaupt wohnhaft Pariserstraße 32 verheiratet mit Gattin Margot zwei Töchter: Gwendolyn und Caroline, vor einem seiner Werke Firmenchef KR Herbert Zech im Steuerzentrum seiner Betriebsanlage, im sogenannten Kolosseum Peter, es ist nicht das erste Mal, dass wir mit dir über deine Kunst und über die Kunst im Allgemeinen sprechen. Dieses Gespräch entstand aber aus einem ganz besonderen Anlass. Die Firma Zech-Kies beauftragte dich mit der künstlerischen Gestaltung der Firmenräume. Was ist dabei entstanden? Entstanden sind zehn Kunstwerke, neun großformatige Bilder und eine Skulptur. Fünf Bilder hängen im Bürogebäude der Firma Zech-Kies in Nüziders, vier Bilder und die Skulptur befinden sich in der Steuerzentrale des sogenannten „Kolosseums“, der wirklich riesigen Kiesaufbereitungsanlage der Firma. Dieser Rundbau, der halb in den Berg eingelassen ist, steht am Fuße des Schesatobel-Murbruchs und ist in Richtung Arlberg von der Autobahn aus rechts zu sehen. Wie kommt ein Künstler zu einem so interessanten und umfangreichen Auftrag? Das ist eine lange Geschichte. Natürlich in erster Linie durch meinen langjährigen, persönlichen Kontakt zur Familie Zech. Die Firma Zech-Kies investierte sehr viel Geld in den Neubau des Betriebes und hat sich entschlossen, auch Geld für die „Kunst am Bau“ auszugeben. Hat man dir „blind“ vertraut oder waren Vorgaben seitens des Auftragsgebers zu berücksichtigen und was war die besondere Herausforderung bei diesem Projekt? Selbstverständlich hat der Auftraggeber bei so einem Auftrag seine Vorstellungen und Wünsche. Ich wurde gebeten, Ideen zu entwickeln und Vorschläge samt Skizzen auszuarbeiten. Es gab verschiedene Anforderungen: Die Wirkung auf das Gebäude, die individuelle Gestaltung der Arbeitsräume - die Kunstwerke sollten „tragend“ wirken - , die Bildinhalte sollten einen Bezug auf die Art des Unternehmens haben und nicht zuletzt sollten die Werke von den Mitarbeitern akzeptiert werden. Schließlich natürlich auch die Auseinandersetzung mit der besonderen Architektur der Betriebsgebäude. Kürzlich fand ein Tag der offenen Tür bei Zech-Kies statt. Deine Bilder prägen die Räume sehr stark. Gab es schon Rückmeldungen? Ja, die gab es. Nicht wenige Besucher waren von den Werken begeistert, ich verspürte eine breite Akzeptanz. Gerade bei den abstrakten Bildern im Werk freut mich dies besonders. Juniorchefin Didri Zech meinte scherzhaft: „Die Leute schauen inzwischen zuviel auf die Bilder anstatt auf die Bildschirme der Steuerungszentrale“. Was macht ein Kunstwerk aus, um von ihm begeistert zu sein? Bilder sollten Geheimnisse in sich bergen. Der Künstler interpretiert solche Geheimnisse in das Bild, um damit die Seele des Betrachters einzufangen. Das ist der Unterschied zu einer gewöhnlichen Wanddekoration, die meine ich, eine solche Stimmung nicht verbreiten kann. Ist eine solche Herausforderung zu lösen und solch einen Auftrag zu erhalten für einen Künstler wie dich nicht doch etwas Außergewöhnliches? Ja natürlich, für mich als Künstler war es eine sehr große Herausforderung eine einmalige Chance. Vom Gelingen eines solchen Projekts, das mich ungefähr ein halbes Jahr in Anspruch genommen hat, hängt einiges ab. Waren es früher die weltlichen und kirchlichen Fürsten, die große Aufträge an Künstler erteilten, so sind dies in unserer Zeit die Unternehmen geworden. Es freut mich, dass mir die Familie Zech diese Chance gegeben hat. Wir sprachen von der Akzeptanz der Besucher. Hast du also auch deinen Auftraggeber überzeugt? Ich glaube schon. Denn ich wurde eingeladen, im Laufe dieses Jahres nach Kolumbien zu fliegen und das dortige Werk der Firma Zech künstlerisch zu gestalten. Danke für das Gespräch und herzliche Gratulation zu deinem künstlerischen Erfolg. fenster 23 Aus der Gemeinde Historisches – Wie es einmal war… Schranken und Unterführungen 10 4 5 7 8 3 2 4 1 9 6 Der Posten 18 vor der Auflösung im Jahr 1975 Seit jeher gab es in Lauterach ein Oberdorf und ein Unterdorf, aber erst das Geleise der k.k.priv. Vorarlberger Bahn, die 1872 ihren Betrieb aufnahm, zog eine ebenso markante wie einschränkende Trennungslinie zwischen den beiden Siedlungsschwerpunkten. Nicht weniger als zehn Übergänge mussten im Ortsgebiet mit Schranken abgesichert werden. Keineswegs immer zur Freude der Landwirte, wenn ein Viehtrieb aufgehalten wurde oder wenn es ein Heufuder bei einem aufkommenden Gewitter eilig hatte, die trockene Scheune zu erreichen. Es sollten gute 100 Jahre vergehen, bis der letzte von einer Unterführung abgelöst wurde. Der wohl am häufigsten befahrene Bahnübergang führte die Landstraße (jetzt die L190) am südlichen Ortsausgang über das Geleise. Die Schranken wurden vom unmittelbar daneben stehenden Posten 18 aus bedient. Mit zwei weiteren Kurbeln ließen sich die an der Funkenstraße und die an einem Feldweg in Richtung des späteren Güterbahnhofs schließen und wieder öffnen. Infolge des zunehmenden Kraftfahrzeugverkehrs häuften sich die Schäden und Unfälle beim Bahnwächterhäuschen. 24 Der Posten 18 bis 1954 (Skizze): 1 L 190, 2 Kurbeln, 3 Wärterhaus, 4 Schranken, 5 Signalsäule, 6 Wohnhaus, 7 Klo, 8 Stadel/Stall, 9 Brunnen, 10 Garten lie. Im letzteren war Platz für eine kleine Küche und ein Wohnzimmer. Die Räume im ersten Stock zeigten die gleiche Einteilung. Im kleineren schliefen die Eltern, im größeren die Kinder. Der Dachboden war über eine Falltüre zugänglich. Mit den sanitären Anlagen war es noch nicht weit her: Das Klo mit einer Holz- und Kohlenablage stand im Freien und das Wasser musste mit einem Kübel am freistehenden Pumpbrummen geholt werden. Noch 1953 gab es hier keinen Anschluss an das Stromnetz. Hinter dem Haus stand ein Stadel mit Stallung und Heustock. Daraus hörte man Ziegen meckern, Schafe blöken oder ein Schwein grunzen. Um das nötige Heu zu gewinnen, mähte und heute der Bedienstete zusammen mit seiner Frau den Bahndamm bis herein zum Bahnübergang Pariserstraße. Weil sie es mit dem Handwagen nur über die angrenzenden Felder heimziehen konnten, mussten sie um keinen Schaden anzurichten immer warten bis die Bauern dort mit dem Heuen fertig waren. Ende 1975 wurde der damals nur noch dienstlich besetzte Posten 18 wegen des Baus der Unterführung aufgelassen. (Fortsetzung folgt) Ein besonders spektakulärer ereignete sich am 10. März 1938: Ein unbesetzter Bus, der deutsche Schifahrer abholen wollte, kam erst auf den Schienen zu stehen und wurde vom herannahenden Schnellzug in zwei Stücke gerissen, die zu beiden Seiten des Bahndammes in die Wiese geschleudert wurden. Der Fahrer überlebte schwer verletzt das Unglück. Die Arbeitszeit des Schrankenwärters dauerte bei wöchentlichem Wechsel von Tagund Nachtdienst zwölf Stunden, dann hatte er jeweils ebenso lange frei. Die Einrichtung des Wärterhäuschens bestand aus einem Ofen, Tisch und Stuhl, einem Holzbänkchen und einem Kasten für die Signallampen. Auf der rechten Seite stand eine Zeit lang eine Signalsäule mit einer Glocke, die von einem Hammer angeschlagen wurde. An der Zahl der Schläge erkannte der Wärter, von welcher Seite sich der Zug näherte. Der Posten 18 war bis anfangs der 50er Jahre nicht nur sein Arbeitsplatz sondern bot darüber hinaus mit dem zugeordneten Grundstück und Wohnhaus auch Lebensraum und Existenzgrundlage für seine Fami- fenster Aus den Vereinen Veredelung von Obstbäumen wird immer noch praktiziert Ein Edelreis wird für das Pfropfen vorbereitet Erfolgreiche Veredelung durch Rindenpfropfen – die Edelreiser haben bereits ausgetrieben Die Startseite des neuen Internetauftrittes des Obst- und Gartenbauvereines D er Obst- und Gartenbauverein bietet jährlich Mitte April einen Veredelungskurs an. Die verschiedenen Arten der Baumveredelung werden vorgestellt. Das Rindenpfropfen kommt heute meist zum Einsatz. Sobald sich die Rinde leicht vom Holzkörper lösen lässt, kann es angewendet werden. Dazu sind gesunde, einjährige Reiser notwendig, die zur richtigen Zeit geschnitten wurden. Die Lagerung der Edelreiser ist äußerst wichtig. Am besten ist ein kühler, schattiger, nicht zu trockener Ort (wenn möglich unter Schnee). Um ein Ausreißen der Rinde zu vermeiden, wird der zu veredelnde Ast 15-20 cm über der geplanten Veredelungsstelle abgesägt. Der eigentliche Schnitt bei der Veredelungsstelle muss mit dem Messer glatt geschabt werden. Unter der untersten Knospe wird beim Edelreis ein möglichst langer, ebener Homepage des Obst- und Gartenbauvereins ist fertig! Besuchen Sie die die neue Homepage des Obst- und Gartenbauvereins Lauterach (www.ogvlauterach.at). Informationen zu aktuellen Themen, Berichte über vergangene Veranstaltungen und Tipps rund um Obst, Beeren und Gemüse werden Sie finden. Über jede Rückmeldung zu unserem Internetauftritt sind wir dankbar. Schnitt gezogen (ca. 5 cm). Danach wird auf der anderen Seite die oberste Rindenschicht bis auf das Kambium (grüne Schicht mit den Saftbahnen) entfernt. Mit dem Messer wird nun die Rinde am Pfropfkopf ca. 5 cm lang eingeschnitten. In diese Öffnung wird nun das Reis von oben vorsichtig eingeschoben. Die Länge der Reisen wird auf 3-4 Knospen begrenzt. Die Veredelungsstelle wird mit Bast fest umwickelt. Anschließend werden alle blanken Teile (Schnittfläche, Rindenschnitt, Reiserende) mit Veredelungswachs wasserdicht verschlossen. Voraussetzung für den Erfolg der Veredelung ist, dass der Baum gesund und nicht zu alt ist. Am besten verwachsen Köpfe, die nicht mehr als 7-8 cm dick sind. Ein Baum darf nie zur Gänze veredelt werden. Es müssen stets so genannte Zugäste belassen werden. Wenn alles passt, sieht man nach 14 Tagen bereits den Er folg! Die ersten Muster der neuen Früchte können in ein bis zwei Jahren geerntet werden. www.ogvlauterach.at fenster 25 Werbung Haussammlung der Feuerwehr Dank an die Lauteracher Bevölkerung: Die Ortsfeuerwehr Lauterach möchte sich auf diesem Wege recht herzlich bei der Lauteracher Bevölkerung sowie den Betrieben für die wohlwollende Aufnahme und Unterstützung anlässlich der Haussammlung recht herzlich bedanken! 26 fenster Aus den Vereinen FEUERWEHR Großeinsatz für die Ortsfeuerwehr – Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens Vize Albert De Donder, Kassier Bruno Forster, Prok. Werner Hagen, Obfrau Heide-Ulla Drucker, VDir. Norbert Baschnegger und die Diplom-Gesundheits- und Krankenschwestern (DGKS) Sabine, Susanne, Sonja, Katrin Prok. Werner Hagen, VDir. Norbert Baschnegger, beide Raiffeisenbank am Bodensee, DGKS Katrin Dallago, Obfrau Heide-Ulla Drucker bei der Übergabe des Autoschlüssels Am 5. Mai wird um 8.15 Uhr wurde für die Feuerwehr Lauterach Großalarm ausgelöst. Das landwirtschaftliche Anwesen der Familie Götze in der Austraße stand in Vollbrand. Die alarmierte Feuerwehr ging sofort mit insgesamt 61 Mann und sämtlichen Fahrzeugen in den Einsatz und begann zuerst mit dem Schutz des Wohnhauses, das direkt an Stall und Stadel angebaut ist. Unter Mithilfe der benachbarten Landwirte konnten sämtlich 35 im Stall befindliche Rinder gerettet werden. Die Feuerwehren Wolfurt und Hard leisteten mit dem Steiger, der Drehleiter und weiteren Gerätschaften nachbarliche Löschhilfe. Durch einen raschen, gemeinsamen und gezielten Einsatz war es möglich, das Wohnhaus und den Zwischentrakt komplett zu retten. Gegen 10 Uhr war der eigentliche Brand gelöscht, die Feuerwehren wurden abgezogen. Unter Mithilfe eines Baggers der Firma Höfle und Traktoren samt Hängern des Besitzes begannen die stundenlangen Aufräumarbeiten. Tonnen von Heu mussten komplett abgetragen und der Rest des Stadels entfernt werden. Die Arbeiten dauerten während des ganzen Tages bis in die Abendstunden an, ehe dann eine Gruppe die Brandwache bis ca. 21.30 übernahm. Großbrand Bauernhof Götze, Austraße Insgesamt standen im Einsatz: Feuerwehr Lauterach: 61 Mitglieder, 1 Kommandofunkfahrzeug, 2 Tanklöschfahrzeuge, 1 Löschfahrzeug (LFB-A), 1 Löschfahrzeug (LF) sowie das Versorgungsfahrzeug; Feuerwehr Wolfurt: 34 Mann, 1 Kommandofunkfahrzeug, 2 Tanklöschfahrzeuge, 1 Steigerfahrzeug, 1 Löschfahrzeug mit Schlauchanhänger; Feuerwehr Hard: 25 Mann, 1 Kommandofunkfahrzeug, 1 Tanklöschfahrzeug (ULF), 1 Drehleiter, 1 Löschfahrzeug (LFB) Große Freude beim Pflegeteam des Krankenpflegevereins Anfang Mai konnte DGKS Katrin Dallago den Schlüssel für den neuen Dienstwagen, einen fabrikneuen Renault Clio, aus der Hand von VDir. Nobert Baschnegger in Beisein von Prok. Werner Hagen der Raiffeisenbank am Bodensee entgegennehmen. Obfrau Heide-Ulla Drucker bedankte sich ganz herzlich für das von der Raiba gesponserte Auto. Gerade in einer flächenmäßig so großen Gemeinde wie Lauterach ist es für die Schwestern der Hauskrankenpflege ganz besonders wichtig, dass sie sich auf ihre Einsatzfahrzeuge verlassen können. Die Raiba hat damit einmal mehr ihr großes finanzielles Engagement zur Förderung sozialer Einrichtungen bewiesen. Ein großer Dank gebührt den Mitgliedern, die durch die pünktliche Einzahlung des Mitgliedsbeitrages oft aufgerundet durch beachtliche Spenden sowie den Lauteracher Firmen, die durch regelmäßige Zuwendungen die finanzielle Basis des Vereins sichern. Das Pflegeteam des Krankenpflegevereins erreichen Sie telefonisch unter 82880 von Montag bis Freitag von 07:30 Uhr bis 12:00 Uhr, an Samstagen, Sonn- und Feiertagen von 7:00 bis 8:00 Uhr. In der übrigen Zeit sprechen Sie bitte Ihre Wünsche auf den Anrufbeantworter. Nur so können wir Sie so bald wie möglich zurückrufen. Aus den Vereinen Feuerwehrübung – Leben retten Schäden verhindern Feuerwehrausbildung im Zeichen von Personenrettung und Schutz vor ausbreitendem Feuer R ettung von Personen aus größeren Höhen sowie der Schutz von Nachbarobjekten bildeten die Schwerpunkte der Frühjahrsgruppenausbildung der Ortsfeuerwehr. In diesen Gruppenausbildungen mit je zwei Schulungen im Frühjahr und im Herbst wir den Feuerwehrmitgliedern das Basiswissen zum Umgang mit den verschiedenen Gerätschaften und die richtige Vorgehensweise für die praktische Arbeit im Ernstfall vermittelt. Im Bereich technische Hilfeleistung stand das Thema Rettung von Personen aus größeren Höhen bzw. aus einem Schacht auf dem Schulungsplan. Es gilt dabei Personen von einem Heuboden bzw. Dach mittels einer Korbtrage möglichst schonend zu bergen. Mit einem Rollglies wiederum gilt es Personen aus einem Schacht zu befreien, was der Grundlage zu einer Rettung aus der Tiefe entspricht. Aus dem Bereich des Brandeinsatzes ging es diesmal um die verschiedenen Möglich- Vorbereitung für den Ernstfall: Die Feuerwehr Lauterach übte das Bergen von Personen keiten des Schutzes von Nachbarobjekten. Gerade in dicht verbautem Gebiet kann der Ausbruch eines Feuers für angrenzende bzw. sehr nahe stehenden Objekten zur akuten Gefahr werden. Durch den Einsatz von Hydroschildern zur Erstellung einer Wasserwand bzw. die Vornahme von verschiedenen Rohren unter Einbeziehung von Windrichtung, örtlicher Möglichkeiten und entsprechender Wasserversorgung ermög- licht es der Feuerwehr. ein Übergreifen des Feuers zu unterbinden und den Schaden möglichst gering zu halten. In insgesamt vier Abenden konnte den derzeit 68 Aktiven der Feuerwehr Lauterach das notwendige Wissen in diesen Bereich vermittelt bzw. wieder aufgefrischt werden, um im Einsatzfall auf die verschiedenen Aufgaben vorbereitet zu sein. 28 fenster Aus den Vereinen FEUERWEHR Feuerlöscher – und Fahrradcodieraktion 2007 Die Firma Traugott, Feuerwehrbedarf, die Ortsfeuerwehr und die Polizeiinspektion Lauterach veranstalten eine Feuerlöscherüberprüfungs- und Fahrradcodieraktion für die Lauteracher Bevölkerung: Termin: Ort: Samstag, 2. Juni 2007 8.30 bis 13:00 Uhr Feuerwehrgerätehaus, Karl-Höll-Straße Thomas Jäger und Werner Hinteregger sind für die Marschmusik-Ausrückungen gewappnet Sabine Kassegger und Alexander Pfanner warten aufs Kommando „Antreten“ Bürgermusik startete Sommerprogramm M it den Rundgängen durch Lauterach anlässlich des Tages der Blasmusik am 1. Mai startete für die Bürgermusik die Saison der „Freiluftauftritte“. Nach den anstrengenden Wochen der Probenarbeit für die beiden Cäcilienkonzerte im Hofsteigsaal und in der Pfarrkirche Lauterach stehen den Musikanten nun zahlreiche Termine bevor, bei denen sie ihr Können in Marschmusik, moderner Unterhaltungsmusik und böhmischer Blasmusik unter Beweis stellen können. Neben den beiden Ausrückungen in Lauterach werden vor allem die Auftritte in Lustenau und beim Bezirksmusikfest auf der Fluh den Musikanten musikalisch und „konditionell“ vollsten Einsatz abverlangen. Termine der Bürgermusik Lauterach im Juni: 07.06. Teilnahme an der Fronleichnamsprozession 17.06. Kultur am Platz (Klosterhof): Auftritt der Bürgermusik und der Jugendkapelle 23.06. Sandarfest Lustenau (Ausweichtermin 30.06.) 22.-24.06. Bezirksmusikfest Fluh Neben der Überprüfung der Feuerlöscher bietet die Firma Traugott auch Brandmelder, Feuerlöscher (verschiedene Modelle), Löschdecken usw. zum vorbeugenden Brandschutz bzw. zur Durchführung von Erstmaßnahmen bei der Entstehung eines Brandes zum Verkauf an. Die Polizeiinspektion Lauterach führt aufgrund der großen Nachfrage wie im vergangen Jahr im Rahmen dieser Veranstaltung eine Gratiscodieraktion zur Registrierung von Fahrrädern durch. Auf eine rege Inanspruchnahme durch die Lauteracher Bevölkerung freuen sich: Ortsfeuerwehr Lauterach, Polizeiinspektion Lauterach, Fa. Traugott Feuerwehrbedarf www.feuerwehr-lauterach.at www.bm-lauterach.at fenster 29 Aus den Vereinen Seniorenbund Lauterach im Kirchle Besichtung des Kraftwerks Ebensand am Staufensee Das Kirchle, das imposante Naturdenkmal am Eingang des Ebnitertales D ie Wanderzeit hat beim Seniorenbund mit einer geomorphologischen Besichtigung begonnen. Beim Gütle startete eine große Schar von Wanderfreunden in das Rappenloch und Alploch, zwei der größten Schluchten Mitteleuropas. Sie wurden schon in den Jahren 1896 bzw. 1902 durch Stege, Brücken und Tunnels begehbar gemacht. Beim Staufensee liegt das Kraftwerk Ebensand der VKW und dessen Besichtigung mit Führung wurde in die Wanderung eingebaut. Das Kraftwerk liefert über zwei Turbinen für 150 Haushalte den Strom. Der Betrieb dieses Werkes ist 30 auch mit Tradition und Nostalgie verbunden und erinnert an die erste Zeit der Stromgewinnung. Durch das Alploch erreichte die Gruppe schließlich die Ebniterstraße und in weiterer Folge nach einem halbstündigem Aufstieg das von der Natur geschaffene Kirchle. Dieses Naturdenkmal ist während der letzten Eiszeit, also vor ca. 30.000 Jahren, entstanden. Der Illgletscher floss über die Kugelalpe und das Ebnitertal eng aneinander gepresst mit dem Rheingletscher durch das Rheintal. Die riesigen begehbaren Strudellöcher des Kirchle lassen die Urgewalt der Eiszeitgletscher und der Ebniterache nachvollziehen. Die Wände der 65 m langen, 13 m breiten und 25 m hohen Felsenhalle sind glatt poliert. Man kann es kaum glauben, dass in der erdgeschichtlich kurzen Zeitspanne sich die Ebniterache von der Höhe des Kirchles bis ins heutige Bachbett absenkte. Ein Rundweg führte schließlich wieder zum Ausgangspunkt zurück zum Gasthof Gütle. www.mitdabei.at/lauterach fenster Aus der Gemeinde den Vereinen Frau Doktor vom Karateclub… Patricia Riml, langjähriges Mitglied des Shotokan-Karate-Clubs promovierte zur Doktorin der Heilkunde Die frisch gebackene Frau Doktor Patricia Riml mit der Doktoratsurkunde D er 14. März 2007 war für das langjährige Mitglied des Shotokan-KarateClubs Patricia Riml ein ganz besonderer Tag – ging es doch einmal nicht um Pokale und Medaillen, sondern um einen akademischen Titel – genauer um die Promotion zur Doktorin der gesamten Heilkunde! Patricia Riml, richtig nun Frau Dr. Riml, war Mitte der 90-er Jahre eine der erfolgreichsten Jung-Karatekas. Die äußerst talentierte und vielseitige Patricia erkämpfte sich in den Schüler- Jugend und Kadettenklassen sowohl in Kumite als auch in Kata über mehrere Jahre hindurch Erfolg um Erfolg. Als mehrfache Vorarlberger Landesmeisterin stand sie auch bei Österreichischen Jugend sowie Staatsmeisterschaften als Silber- und Bronzemedaillengewinnerin auf dem Stockerl und durfte zur Krönung ihrer sportlichen Laufbahn mit dem Österreichischen Jugend-Nationalteam 1995 am Karate-Weltturnier in Ungarn teilnehmen. Obwohl Patricia Riml durch das Studium in Wien ihre Karate-Karriere abbrechen musste, verlor sie nie den Kontakt zu ihrem Club und trainierte bei ihren Ferienaufenthalten auch ab und zu mit. Sie selbst ist überzeugt davon, dass die Zeit im Karate Club Lauterach eine gute Vorbereitung für die Studienzeit war – der Freundschaften wegen, die auch noch heute bestehen aber auch weil sie dabei sowohl im Training als auch bei Turnieren und Meisterschaften immer wieder Durchhaltevermögen und Kampfgeist beweisen musste – Eigenschaften – die ihr auch beim Studium zugute kamen. Einige Clubmitglieder ließen es sich deshalb auch nicht nehmen, an ihrem großen Tag in Wien bei der akademischen Feier im Grossen Festsaal der Universität Wien neben der Familie und den vielen Verwandten und Bekannten mit dabei zu sein. „Wir gratulieren Patricia zu ihrem Studienerfolg ganz herzlich und wünschen der frisch promovierten Doktorin der gesamten Heilkunde für den Weg zur praktizierenden Ärztin von ganzem Herzen alles Gute, Glück und Erfolg,“ so die Verantwortlichen des Shotokan Karateclub Lauterachs in Namen aller Mitglieder. www.kclauterach.at.tt fenster 31 Aus den Vereinen Handballclub Bodensee Meisterhafte Vorstellung Eine Halle sieht Orange: Die HCBFamilie wächst Der HC Bodensee kämpfte im Finale gegen den HC Bregenz Das Da-Vinci-Personal als HCB-Fans Einfach süß – Bürgi’s Kleine in Orange Es ging um den Titel – das Sportliche vorweg: Für den Meistertitel reichte es leider nicht ganz. Nach dem verpatzten Heimspiel zu Beginn des Jahres war die Ausgangslage beim Rückspiel zwar nicht aussichtslos, jedoch der Druck zu groß. Sieben Tore aufzuholen war sicher keine einfache Aufgabe. Und so war unser Lauteracher Aushängeschild in Sachen Handball gezwungen, im letzten Spiel in Bregenz alles zu riskieren. Hatten doch beide Teams sonst alle Spiele gewonnen! Respekt vor dem Gegner: Es kam wie es kommen musste. Der Druck war für die im Durchschnitt doch jüngeren HCB`ler zu viel. Die Bregenzer konnten somit locker und unbeschwert aufspielen und den Titel einheimsen. Das Resümee: Die körperlich stärkere und kompaktere Mannschaft setzte sich gegen die spielerisch stärkere 32 durch. Gratulation an Bregenz und viel Glück bei der Staatsmeisterschaft. Orange ist in: Einen Meistertitel sicherte sich der HCB trotzdem! Nämlich den Titel des mit Abstand größten Fanclubs im Vorarlberger Jugendhandballsport zu haben. Schon die ganze Saison hindurch war unser Lauteracher Verein zahlenmäßig bei allen Spielen am stärksten vertreten. Aber das Finale in Bregenz schlug wirklich alles. Die ganze Halle leuchtete orange! Die Dominanz war nicht nur optisch. Nein, auch akustisch. Spätestens jetzt mussten auch die Gegner erkennen, dass sich orange als neue Modefarbe im Vorarlberger Handballsport durchgesetzt hatte. Und dies schon in der ersten Saison unseres Handballclubs. Auch im Feiern meisterlich. Denn würde ein Titel für`s Feiern vergeben, wer hätte sich diesen erobert? Richtig, der HC


Lauterachfenster 2007 10
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

Oktober 2007 Nr. 19 D i e a k t u e l l e I n f o r m a t i o n s s c h r i f t d e r M a r k t g e m e i n d e L a u t erach 4 Neue Radwege Freude bei der Elterninitiative Infantibus 19 Jagderöffnung Neues Heim in der Alten Seifenfabrik Tag der offenen Tür am 6. Oktober 29 Theatersaison 37 Gedächtnistraining Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M EDITORIAL Moschtfest, Siedlerfest – Feierlichkeiten in unseren Ortsteilen Das Mostfest 2007 hat es in diesem Jahr wieder einmal aufgezeigt: Die Lauteracher können feiern. Bei herbstlichem Kaiserwetter versammelten sich hunderte Gäste am Sternenplatz und genossen den Sonntag im Herzen des Lauteracher Unterdorfes. Gespräche, Diskussionen, Informationen über das Mosten, eine Bilderausstellung im Gewölbekeller, es ist schon erstaunlich, welches Fest die Bürgermusik Lauterach unter der Federführung von Richard Dietrich jährlich auf dem Platz vor dem ehemaligen stattlichen „Gasthaus Sternen“ auf die Beine stellt. Auch das Siedlerfest, das seit über 20 Jahren in der Achsiedlung vom Komitee der Siedlergemeinschaft veranstaltet wird, hat sein eigenes Flair. Ob jung oder erfahren, alle aus der Siedlung treffen sich und feiern entlang der Straße. Und das ganze Dorf feiert unter freiem Himmel mit. Die „Stärkung der Ortsteilzentren“ – eine wichtige kommunale Aufgabe, die auch mein Vorgänger Altbgm. Elmar Kolb immer wieder aufzeigte. Die Menschen fühlen sich wohl in ihrer unmittelbaren Umgebung, ob Unterdorf, Achsiedlung oder Strohwinkel, um nur einige stellvertretend zu nennen. In einigen Wochen wird die 1. Etappe der Gestaltung am „Alten Markt“ abgeschlossen sein. Noch müssen die Straßenräume befestigt, die zahlreichen Bäume gepflanzt und die Vorplätze „bekiest“ werden. Danach kann auch am „geschichtsträchtigsten Ort“ von Lauterach gefeiert werden. Die Gemeinde hat auch hier die Infrastruktur gelegt – Strom, Wasser und einen großen öffentlichen Raum. Ich lade schon heute alle Initiatoren, Gastronomen, Anrainer oder die Vereinsverantwortlichen ein - geben wir auch dem „Alten Markt“ ein Stück Identität zurück. Erste Gespräche dazu mit Interessenten sind vielversprechend. Inhalt Neue Radwege Forellenweg und Rotachgebiet Infantibus erhält neue Räume Tag der offenen Tür in der Alten Seifenfabrik SpiSpaSpo Kindersommer 2007 Es war viel los Bibliothek und Leseerziehung Zusamamenarbeit mit den Volksschulen Wenn die Mutter mit der Tochter Harmonie im Kunstraum Borg Lauterach Die neuen Maturanten Jagderöffnungsfeier in der Jagdhütte Treffen mit der Jägerschaft Hauptschule Lauterach Bildungsangebot für die Zukunft Historisches – wie es einmal war Vom Kirchenbau Aus den Lauteracher Vereinen 12 Seiten Vereinsberichte Wer rastet der rostet Gedächtnistraining döt gsi Infantibus und Moschfäscht Kindersommer und Herbstfest 4 5 6 12 13 18 19 20 23 24 37 38 Titelbild Kinder und Eltern vom Infantibus freuen sich über ihr neues Heim. fenster 3 Elmar Rhomberg Bürgermeister Aus dem Rathaus Radwegverbindungen in Richtung Hard weiter ausgebaut Neue Rad- und Fußwege im Gebiet an der Schweizerbahn nach Hard 3 Kaltenbrunnenstraße Forellenweg 1 4 Steinfeldgasse Bisachweg ach Rot stra ße 2 neue Wege bestehende Wege 1 Die Mitarbeiter des Gemeindebauhofes bewältigen den Großteil der Arbeiten. Hier beim Ausbau der Kaltenbrunnenstraße 3 Die neue Verlängerung der Kaltenbrunnenstraße entlang der Schweizerbahn ab der kleinen Bahnunterführung 2 Der Bisachweg verbindet die Rotachstraße und die Kaltenbrunnenstraße 4 Die neue Verlängerung des Forellenweges in Richtung Kinderspielplatz Im Steinach D ie Gemeinde Lauterach hat am nordwestlichen Ortsrand zu Hard neue Radund Fußwegverbindungen geschaffen. „Damit ist es möglich, mit dem Fahrrad aus vielen Ortsteilen noch direkter nach Hard zu gelangen“, so Bürgermeister Elmar Rhomberg. Der Kartenausschnitt zeigt die neuen Radwegverbindungen. Die Kaltenbrunnenstraße wurde über die Fuß- und Radwegunterführung an der Schweizerbahn bis zur Rotachstrasse hin verlängert. Das Stück vor der Unterführung wurde neu ausgebaut. Die Rotachstrasse ist nun keine Sackstraße mehr. Zu Fuß oder mit dem 4 „Es ist möglich, mit dem Fahrrad noch direkter nach Hard zu gelangen“ Fahrrad gelangt man nun sehr bequem vom Ortszentrum und vom Unterdorf in den Ortsteil Mittelweiherburg in Hard. Der neue Bisachweg verbindet die Rotachstrasse mit der Steinfeldgasse und der Kaltenbrunnenstraße. Schließlich wurde nördlich der Schweizerbahn der Forellenweg bis zum Spielplatz Im Steinach verlängert. „Nun können die Radfahrer auf dem Weg nach Hard auch der engen Lerchenauerstraße ausweichen“, weist Bürgermeister Elmar Rhomberg auf eine weitere nicht unwesentliche Verbesserung hin, die die neuen Radwege bieten. Nicht zuletzt können die Bewohner der nördlichen Siedlungsgebiete an der Ach und im Krummen jetzt fast direkt weiter über den vor zwei Jahren fertiggestellten Mühleggerweg ins Naherholungsgebiet Lauteracher Ried um den Jannersee radeln. www.lauterach.at fenster Aus dem Rathaus Infantibus erhält einen neuen Ort der Begegnung Eröffnung am 6. Oktober ab 14 Uhr Die Kinder freuen sich schon auf ihr neues Domizil in der Alten Seifenfabrik Der neue Begegnungsraum im 1. Stock der Seifenfabrik Endlich ist es soweit: Die Elterninitiative Infantibus kann ihre neuen Räumlichkeiten in der Alten Seifenfabrik beziehen. Die feierliche Eröffnung findet am Samstag, dem 6. Oktober ab 14 Uhr statt. „Infantibus besteht nun schon seit 14 Jahren, in dieser Zeit war es immer ein großer Wunsch, eigene Begegnungsräume zu haben. Dieser Wunsch geht nun in Erfüllung. Wir freuen uns alle schon sehr darauf“, so Manuela Vogel, die Leiterin der Initiative. Im 1. Stock der Alten Seifenfabrik wurden großzügige Räume gestaltet: Im Begegnungsraum finden wöchentliche Dienstagstreffs und ebenfalls wöchentlich ein Babyfrühstück statt. Dieser Raum wird auch für viele weitere Aktivitäten genutzt, für Purzelbaum, Sing und Tanz mit mir sowie für verschiedene Vorträge. „Im hellen und geräumigen Kreativraum haben die Betreuerinnen mit ihren Kindern nun ganz neue Möglichkeiten, sich kreativ zu entfalten“, so Manuela Vogel weiter. Frü- Infantibus – Treffpunkt für Menschen von 0 – 99 Jahren Tag der offenen Tür Alte Seifenfabrik, Eingang im Innenhof Samstag, 6. Oktober 2007 14 bis 17 Uhr Programm ab 14 Uhr: • Musikalische Einleitung mit MusikschülerInnen unter der Leitung von Martin Schelling • Begrüßung durch Bgm. Elmar Rhomberg und Manuela Vogel • • Kreativprogramm für Kinder Buffet zum Genießen und Verweilen • Streichelzoo im Innenhof her musste z.B. der alte Vereinsraum für „Kinder sind Künstler“ mit viel Zeitaufwand hergerichtet werden. Diese Vorbereitungszeit fällt nun weg. Das Spiel- und Kreativwerkstättle, das Kreativangebot mit Tanja und Bianca oder das Ausdrucksmalen finden in diesem Raum nun ebenfalls ideale Bedingungen vor. Nicht zuletzt können auch Geburtstagsfestle für Lauteracher Kinder angeboten werden. Die Räume werden von der Gemeinde Lauterach zur Verfügung gestellt. „Wir schätzen das sehr und bedanken uns wirklich von Herzen, dass der Bürgermeister und die Gemeinde diese große Wertschätzung dem Infantibus entgegenbringt“, so die Teamfrauen. Für die Verantwortlichen von Infantibus ist es ganz wichtig, dass Familienarbeit dadurch entsprechend gewürdigt wird. fenster 5 Aus dem Rathaus Abschlussveranstaltung im Pfadiheim Balancieren gehört zum Karatetraining Viel Spaß und viel Abwechslung waren geboten Es war viel los im Laut Zweitägiger Zirkusworkshop mit NaNo und der 1. Mobilen Zirkusschule Österreichs. Zwei Vormittage Zirkusluft schnuppern. Balancieren, Jonglieren, Knobeln und Zaubern. Für zwei Vormittage wurde das Pfadiheim Lauterach in eine Zirkusschule verwandelt. Einräder, diverse Jonglierutensilien, große Bälle, Stelzen, Zaubertricks u.v.m. durften von den 24 Kindern erprobt und verwendet werden. Zirkusluft schnuppern hieß, dass jedes Kind seine Erfahrungen sammeln und sich selber das LieblingszirkusEquipment aussuchen durfte. Mit der Hilfe von NaNo wurde auf großen Bällen balanciert, auf Einrädern gefahren und jongliert. Ganz mutige Kinder waren sogar Fakire und standen barfuss auf einen großen Scherbenhaufen. Sogar einen Zaubertrick hat NaNo den Kindern verraten. Dieser durfte dann selbst gebastelt werden und zu Hause so manches Familienmitglied verblüffen. Das Strahlen in den Gesichtern der Kinder sprach Bände. Das Zirkusfieber ist ganz sicherlich in Lauterach ausgebrochen und es darf niemand verwundern, wenn auf einmal viele Artisten die Straßen von Lauterach beleben. 6 Hand-Puppenbastelkurs mit Stephanie Wladika Die sechs Kinder, die heuer beim HandPupenbastelkurs im August mit Stephanie Wladika teilgenommen haben, waren begeistert. Richtige Kunstwerke sind entstanden. Jedes Kind durfte nach seinem Geschmack und seiner eigenen Phantasie die ganz persönliche Handpuppe basteln. Ob diese Puppen nicht schon reif für Hollywood sind? Kinderkochkurse mit Michi Im Zuge des Lauteracher Kindersommers durften Lauteracher Kids dreimal in die Kochgeheimnisse von Michael Erath von Michis Cafe ein wenig hineinschmecken. In der Schauküche von FHE Franke in Dornbirn wurde geschwitzt, geschnippelt, aufgespießt und belegt. Der krönende Abschluss: ein gemeinsames Essen mit den Eltern. Hier wurden die gesamten Köstlichkeiten mit Freude verzehrt. Was haben unsere kleinen Köche gelernt, gekocht und mit Freude verspeist? Piccolinos mit Tomaten und Käse, Schinkenkipfel, Würstel im Teig, Putenspieß mit Kokosreis, Bunte Amerikaner. Wenn da einem nicht das Wasser im Mund zusammenläuft? „Michi, danke für deinen Einsatz und die Zeit, die du den Lauteracher Kindern geschenkt hast“, so die Kinder und die Organisatoren zum Abschluss des Kochkurses. Hier noch ein Rezept zum Nachbacken: Bunte Amerikaner: Zutaten für den Teig: 100g Butter, 100g Zucker, 1 Prise Salz, Vanillezucker, 2 Eier, 350g Mehl, 1 Pk Backpulver, 4 EL Milch Die Butter schaumig rühren, Zucker, Salz, Vanillezucker, Eier dazugeben und unter die schaumige Butter rühren. Mehl und Backpulver abwechselnd mit der Milch zugeben. Der Teig sollte so dick sein, dass er nur schwer vom Löffel fällt. Den Teig in eine Spritztülle füllen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech ca. 1 EL große Teigtupfer aufspritzen. Das Blech in den auf 180 Grad vorgeheizten Ofen schieben und 15 – 20 Min. hellbraun backen. Für die Verzierung Schoggiglasur in einem Wasserbad schmelzen und auf die erkalte- fenster Aus dem Rathaus Das tolle Ergebnis des Puppenbastelkurses Michi Erath zeigte den Kindern u.a. wie man „Bunte Amerikaner“ macht eracher Kindersommer 2007 ten Teigtupfer streichen. Als bunter Farbtupfer Gummibächen oder Smartis verwenden. Karate Schnuppertraining Heuer durften sieben Lauteracher Kids im Zuge des Lauteracher Kindersommers in die Karatewelt eintauchen. Die beiden DanTräger Andreas und Thomas Embacher hatten Freude mit den Kindern. Neben Karategrundtechniken wurden den Teilnehmern auch Grundkenntnisse der präventiven Selbstverteidigung gezeigt. Geschicklichkeitsübungen und Reaktionsspiele rundeten den Nachmittag ab. Zum Abschluss gab es schließlich eine gesunde Obstjause. Auf der Pirsch – Mit einem Jäger das Ried erkunden An einem Sommertag schon früh am Morgen trafen sich 25 mehr oder weniger ausgeschlafene Lauteracher Kinder am Jannersee, um mit dem Jagdaufseher, Herrn Siegfried Leimegger, im Lauteracher Ried auf die Pirsch zu gehen. Die Spannung stand den Kindern ins Gesicht geschrieben. Was werden sie wohl erspähen? Zwei Stunden wurde das Ried durchkämmt. Hasen, Fasane, Wildtauben und ein Reh wurden von den Kindern entdeckt. Herr Leimegger konnte den Lauteracher Kindern viele interessante Geschichten über das Ried und die Tierwelt erzählen. Alle waren begeistert was dieser Lebensraum alles zu bieten und erzählen hat. Als Belohnung bekamen die Kinder in der Jagdhütte noch eine Jause – Wienerle und Limo warteten auf die müden aber sehr zufriedenen JungJäger. Mit einem lauten Dankeschön verabschiedeten sich die 25 „Späher“ und marschierten dann wieder glücklich und voller Eindrücke zu den Eltern zurück. teilt und durften das Bühnenbild mit Hilfe von Stephanie Wladika gestalten und im Märchen – Das Eselein – ihr schauspielerisches Können erproben. Hertha Glück verzauberte alle Kinder mit diesem Märchen. Zu Mittag wurden dann die hungrigen Mägen (ein Dank an die Sponsoren ADEG Daniel und Sparzentrale Dornbirn) mit Wienerle und Fruchtsalat gestillt. Am Nachmittag erschienen zahlreich die neugierigen Eltern, denen sie stolz die Uraufführung ihres Stückes präsentierten. Zufrieden und voller Märchenzauber verließen die glücklichen Kinder mit ihren Eltern die „Theaterarena“ und warten schon sehnsüchtig auf den Kindersommer 2008. „Ich möchte all den Mitgestaltern des Kindersommers ein großes Lob und Dank aussprechen. Auch heuer gelang es uns wieder ein tolles Programm für die Lauteracher Kinder zu gestalten. Danke auch an den Sponsor des Kindersommers, die Dornbirner Sparkasse, ohne die vieles nicht möglich gewesen wäre“, so die abschließenden Dankesworte der Organisatorin Monika Wolf. fenster 7 SpiSpaSpo Abschlussveranstaltung Kindersommer Märchenzauber mit Herhta Glück Ein bunter, ereignisreicher und vielseitiger Kindersommer wurde Ende August im Pfadiheim mit der grandiosen Abschlussveranstaltung mit Hertha Glück beendet. Die Kinder wurden an diesem Tag ins Märchenland entführt. Sie wurden in zwei Gruppen unter- Aus dem Rathaus Mobiler Hilfsdienst „Bindeglied zum Gemeindegeschehen“ Gerlinde Martin Manuela Praxmarer Sigrid Mäser „Was gibt es Neues im Dorf?“ lautet die erste Frage von Frau Frieda Böhler an ihre Betreuerin Frau Gerlinde Martin, wenn diese ihren Dienst bei ihr antritt. Frau Böhler ist seit dem Tod ihres Mannes allein stehend und an ihre Wohnung gebunden. Neben der praktischen Hilfe im Haushalt ist Frau Böhler die menschliche Beziehung und das persönliche Gespräch mit einer vertrauten Person besonders wichtig. Daher schätzen die meisten vom MOHI betreuten Personen, wie Frau Böhler, die Möglichkeit des Kontaktes zur Außenwelt im Zuge der Betreuungsarbeit. Gerlinde Martin, verheiratet, zwei erwachsene Söhne, Haufrau und seit zwölf Jahren MOHI-Helferin Motivation für die Mitarbeit beim MOHI? Es ist mir wichtig, dass es der älteren Generation in Lauterach gut geht. Was mache ich besonders gerne? Hausarbeit und bei der alltäglichen Pflege behilflich sein. Was ist mein Anliegen? Für mich ist es wichtig, dass der alte Mensch respektiert wird und seine Privatsphäre gewahrt bleibt. Manuela Praxmarer, Familie mit zwei Kindern Hausfrau und Mutter, seit 2002 MohiHelferin Motivation für die Mitarbeit beim MOHI? Ich habe meine Mutter seit meinem 12. Lebensjahr 15 Jahre lang gepflegt und ich konnte mir die Arbeit beim MOHI sehr gut vorstellen. Was mache ich besonders gerne? Gesprächsführung, gute Laune verbreiten Was ist mein Anliegen? Den betreuten Menschen eine Freude bereiten und einen Lichtblick im Leben setzen. Sigrid Mäser, Familie, drei erwachsene Kinder, Hausfrau, seit 1994 MOHI-Helferin Motivation für die Mitarbeit beim MOHI? Ich habe die Mutter betreut und hatte Freude im Umgang mit alten und kranken Menschen. Was mache ich besonders gerne? Für mich ist jede Situation individuell verschieden und immer wieder eine neue Herausforderung. Was soll verbessert werden? Die Flexibilität des Angebotes der Dienste. Was ist mein Anliegen? Dass der alte Mensch sich so lange wie möglich in seiner vertrauten Umgebung bleiben kann, sowie es auch meiner Mutter möglich war. www.lauterach.at Ziele und Aufgaben Wir wollen gemeinsam lachen Wir nehmen uns Zeit Wir sind herzlich Wir sind vertraulich Wir nehmen Anteil Wir hören zu Hilfe im Haushalt Hilfe bei der Körperpflege · Besorgungen Begleitung · Vertrauliche Erledigungen · Kooperation mit dem Krankenpflegeverein Seniorencafe Kirchfeld · Und noch einiges mehr · Wir sind ehrlich 8 fenster Aus dem Rathaus Finanzielle Unterstützung für pflegende Angehörige Pflege Daheim – Pflege im Gespräch I m Rahmen der Vortragsreihe Pflege Daheim – Vorträge für pflegende Angehörige veranstaltet die Marktgemeinde Lauterach gemeinsam mit der connexia – Gesellschaft für Gesundheit und Pflege einen Vortrag zum Thema Finanzielle Unterstützung und Entlastungsangebote für pflegende Angehörige Durch eine plötzliche Pflegesituation in der eigenen Familie oder im Bekanntenkreis werden Menschen mit finanziellen Belastungen konfrontiert. Dabei wissen sie oft nicht, dass es viele Zuwendungen der öffentlichen Hand gibt, die speziell für diese Fälle eingerichtet wurden. Auswirkungen von Pflegegeld, Wohnbauförderung, Mietzuschuss, diverse Gebührenbefreiungen oder Rückerstattungen vom Finanzamt können helfen, trotz knapper Mittel ein Auskommen zu finden. Über diese Möglichkeiten (Förderungen/ Zuschüsse/Anträge) wird an diesem Nachmittag informiert. Es gibt eine kostenlose Betreuungsmöglichkeit durch den Mobilen Hilfsdienst für Pflege Daheim – Pflege im Gespräch Finanzielle Unterstützung für pflegende Angehörige Referentin: Ort: Termin: Eintritt: Edith Ploss-Winsauer, Dipl. Sozialarbeiterin, Hard Lauterach, Betreuungsraum Kirchfeld (Bundesstraße 69a) Dienstag, 06.11.2007, 15 bis 17 Uhr € 8,00 (€ 4,00 Sponsoring Marktgemeinde Lauterach). Anschließend gibt es Kaffee und Kuchen die zu pflegende Person zuhause. Anfrage bis 25. September unter Tel. 05574/ 6802-16 (Mo – Fr, 8 – 12 Uhr). Mit dieser Veranstaltung möchten wir pflegenden Angehörigen eine Unterstützung für ihre herausfordernde Arbeit bieten. Bitte beachten Sie auch das Angebot von connexia zum Thema „Pflege im Gespräch“ auf der Homepage www.connexia.at. www.connexia.at fenster 9 Werbung 10 fenster Aus dem Rathaus Lange Nacht der Museen – zweimal in Lauterach Die Alte Seifenfabrik – einer der Veranstaltungsorte der „Langen Nacht der Museen“ D ie Aktion „Lange Nacht der Museen findet wieder in ganz Österreich vom Samstag, 6. Oktober ab 18 Uhr bis Sonntag, 7. Oktober um 1 Uhr“ statt. Zu einem Preis von € 12,-- bzw. € 10,-- für Schüler, Studenten, Senioren können 76 Museen und Ausstellungen in Vorarlberg und Liechtenstein besichtigt werden. Im Preis inkludiert sind die Fahrten mit den ca. alle 20 bzw. 30 Minuten regelmäßig verkehrenden Shuttlebussen, welche die meisten Veranstaltungsorte anfahren. Auch heuer beteiligen sich wieder das Kunsthaus Rohner und die Marktgemeinde Lauterach-Kultur mit Ausstellungen an dieser Aktion. Lange Nacht der Museen Samstag, 6. Oktober ab 18 Uhr bis Sonntag, 7. Oktober um 1 Uhr Kunsthaus Rohner – Tiroler Ansichten Alte Seifenfabrik – Europa im Dialog: Wiederholbare Blicke Info-Broschüren gibt es im Kunsthaus Rohner, im Rathaus und in der Bibliothek In der Alten Seifenfabrik geht zu dieser Zeit das Projekt „Europa im Dialog“ über die Bühne. (siehe Inserat). Die Museumsnacht wird von Alexandra Haan musikalisch gestaltet. Jeder Besucher erhält gratis einen „Troppi“, den Jugenddrink der Hofsteiggemeinden. Informationen zu Kunst im Rohnerhaus siehe Eigenbericht. Weitere Informationen zur „Langen Nacht der Museen“ können den Broschüren, die im Rathaus, in der Bibliothek und im Kunsthaus Rohner aufliegen, entnommen werden. fenster 11 Aus dem Rathaus Bibliothek fördert die Leseerziehung 300 SchülerInnen entlehnen 4500 Bücher 2a Klasse mit Lehrerin Isolde Mihatsch und „Leseonkel“ Christof Döring Schülerinnen der 4c beim Kunstprojekt mit Lehrerin Simone Rettenbacher-Rüf „Lesen ist eine wichtige Grundfertigkeit, die sich jeder junge Mensch aneignen muss“, so der Büchereileiter Christof Döring. Er und die Bibliothekarin Rosemarie Döring verfolgen seit Jahren mit den Lehrpersonen der Volksschulen, das Ziel dieser Grundkompetenz zu erreichen. Jährlich besuchen die Schülerinnen der Lauteracher Volksschulen mit ihren Lehrpersonen regelmäßig die Bibliothek. Bei diesen Besuchen werden die SchülerInnen zum Lesen begeistert. Im letzten Schuljahr holten sich ca. 300 SchülerInnen 4500 Bücher als „Lesefutter“. „Der Löwe, der nicht lesen konnte“ „Lesen ist eine wichtige Grundfertigkeit für junge Menschen“ Aber auch gezielte Leseprojekte werden durchgeführt oder begleitet. So werden die Erstklässler mit der Geschichte „Der Löwe, der nicht lesen konnte“ zum Lesen animiert. Die Zweitklässer wiederum lesen einen Text mit verteilten Rollen, setzen die Inhalte bildnerisch um und gestalten so ihr eigenes Buch. Im vergangenen Jahr setzten sich die Schülerinnen der 3c Klasse VS-Dorf mit ihrer Kunsterziehungslehrerin Simone Rettenbacher-Rüf mit dem Thema Kunst auseinander. Sie schmökerten in Kunstbüchern und erhielten so Inspirationen für ihr kreatives Tun. Andere SchülerInnen wiederum verwenden die Lektüre aus der Bibliothek für ihre Buchvorstellungen oder Sachreferate. Im Rahmen der Aktion „Österreich liest“ erarbeitet die Bibliothekarin und Lehrerin Rosemarie Döring auch heuer ein interessantes Leseprojekt und bietet dieses in der Bibliothek den SchülerInnen an. Mit diesen und ähnlichen Projekten der Bibliothek soll dargelegt werden, dass mit der Fertigkeit des Lesens eine wichtige Grundkompetenz für eine bildungswillige Gesellschaft angeeignet wird. www.bibiothek-lauterach.at Bibliothek Lauterach Montfortplatz 16 (Hauptschule, linker Eingang) · Telefon 05574/71601-23 Öffnungszeiten für alle Lese- und Spielwilligen: Dienstag: 15 Uhr bis 17.30 Uhr Donnerstag: 09 Uhr bis 11 Uhr und 15 Uhr bis 17.30 Uhr Freitag: 17 Uhr bis 19 Uhr 12 fenster Aus dem Rathaus Harmonie im Kunstraum Zahlreiche Besucher, darunter v. r.: Dr. Gottfried Feuerstein, BM Elmar Rhomberg, Gemeindesekretär Mag. Kurt Rauch und Vernissageredner Christof Döring Richtigstellung gegenüber Bild in „VN Heimat“: v.l.n.r.: Alexandra Haan, Kulturamtsleiter Christof Döring, Ilse Haan-Klein „Wenn die Mutter mit der Tochter“, so begrüßte Vernissageredner Christof Döring in abgewandelter Anlehnung an das Buch bzw. an den Film „Wenn der Vater mit dem Sohne“ die zahlreich erschienenen Kulturgenießer zur Buchpräsentation von Ilse Haan-Klein und gleichzeitig zur Bilderausstellung ihrer Tochter Alexandra Haan. Ilse Haan-Klein präsentierte in der Alten Seifenfabrik ihr schriftstellerisches Lebenswerk in Form des Gedichtbandes „Blick zum Himmel und zurück“. Gedanken, Gefühle und Eindrücke zu allen Lebenssituationen wurden jahrelang notiert und zu Gedichten geformt. Schließlich hat sie sich durchgerungen, die Öffentlichkeit an ihrem dichterischen Tun teilhaben zu lassen, was eben an diesem Vernissageabend geschah. Ein Hauch von familiärer Harmonie schwebte an diesem Abend in der Alten Seifenfabrik, weil Tochter Alexandra in zweifacher Hinsicht ihre künstlerische Ader aufzeigte. Einerseits zeigte sie ihre Bilder, welche passend zu den Texten im Gedichtband wieder zu finden sind, andererseits begleitete sie an der Orgel mit viel Feingefühl musikalisch die vorgetragenen Gedichte ihrer Mutter. So ergänzen sich Mutter und Tochter in ihrem kreativen Schaffen. „Wenn die Mutter mit der Tochter…“ Da Ilse Haan-Klein selbst eine leidenschaftliche Sängerin und zugleich Chronistin beim Frauenchor Hofsteig ist, rundeten die Sängerinnen des Frauenchors Hofsteig unter Leitung von Mario Ploner mit einigen Liedern den harmonischen Kulturabend ab. www.lauterach.at fenster 13 Werbung 14 fenster Aus der Gemeinde Tiroler Ansichten – Sammlung Institut für Kunstgeschichte Univ. Innsbruck 6. Oktober – Lange Nacht der Museen – 18 bis 1 Uhr 18.00 – 18.30: musikalische Untermalung 18.00 – 01.00: Verkostung südsteirischer Weine 18.00 – 01.00: Kurzführungen durch die Ausstellung 18.00 – 19.00 + 24.00 – 01.00: Jeder Besucher erhält 1 Glas Prosecco Das Info-Heft zur Langen Nacht liegt im Museum ab sofort auf! 13. Oktober + 14. Oktober – Führungen Führungen durch die Ausstellung Tiroler Ansichten mit Univ.-Prof. Dr. Christoph Bertsch Samstag, 13. Oktober: 18 Uhr Sonntag, 14. Oktober: 11 Uhr 21. Oktober – Finissage der Ausstellung Tiroler Ansichten Am Sonntag 21. Oktober kann die Ausstellung zum letzten Mal von 11-17 Uhr besichtigt werden. Näheres unter www.rohnerhaus.at Information zur Ausstellung Tiroler Ansichten Die Sammlung am Institut für Kunstgeschichte der Universität Innsbruck ist schwerpunktmäßig der Kunst aus Tirol im 20. und frühen 21. Jahrhundert gewidmet. Sie entstand nach dem Zweiten Weltkrieg durch Schenkungen und Ankäufe und weist bis in die siebziger Jahre einen Schwerpunkt im Bereich der Künstlerselbstbildnisse auf. Beginnend in der Zwischenkriegszeit mit Albin Egger-Lienz und Ernst Nepo finden wir fast alle wichtigen Tiroler Künstlerinnen und Künstler nach 1945 wie Max Weiler, Franz Lettner, Markus Prachensky, Heinz Gappmayr, Anton Christian, Oswald Oberhuber oder Gerhild Diesner. Jährlich kommen etwa 15 Arbeiten neu in die Sammlung, die damit eine permanente Veränderung erfährt. So bereichern heute Ernst Caramelle, Lois Weinberger, Peter Kogler, Eva Schlegel, Martin Gostner oder Elmar Trenkwalder, um nur einige zu nennen, mit wichtigen Werken die Sammlung. Die Sammlung verfügt über keinen Ort, um permanent an die Öffentlichkeit zu treten. Umso wichtiger sind daher Ausstellungen und Katalogpublikationen. www.rohnerhaus.at fenster 15 Aus der Gemeinde Stillen lohnt sich! Kerstin Dörler Kerstin Dörler Dipl. Gesundheits- und Krankenschwester, Jahrelange Erfahrung im LKH Hohenems auf der Wochenbettstation Geprüfte Still- und Laktationsberaterin (IBCLC) S tillen ist die natürlichste Sache der Welt, dennoch tauchen immer wieder Fragen und Probleme zu dieser Thematik auf. Viele Mütter sind deshalb froh, wenn sie nach der Geburt oder während der ganzen Stillzeit hilfreiche Tipps und Tricks von einer kompetenten Fachfrau zum richtigen Umgang mit dem Säugling erhalten. Stillhotline 0650/8710111. Stillberatungs-Termine: Donnerstag 9 – 11 Uhr – Alte Seifenfabrik/Elternberatung Hausbesuche: Nach telefonischer Vereinbarung Weitere Informationen finden Sie auf www.stillberaterin.at I hr Baby selbst zu ernähren ist für Mütter ein inniges, intimes Erlebnis, das ihr eigenes Leben und auch das ihrer Babys bereichert. Außerdem bringt es für die Neugeborenen viele gesundheitliche Vorteile. Gerade am Anfang der Stillzeit können Probleme auftreten, wenn für Mutter und Baby 16 noch alles neu ist. Manchmal sind es Kleinigkeiten, wie z.B. eine falsche Stillposition, die zum Misserfolg führen. Auch Probleme, wie schmerzende und wunde Brustwarzen, Milchstau, Brustentzündung oder zu wenig Milch können durch kompetente Beratung und Begleitung gelöst werden. Eine Stillberatung kann durch deren Besuch der Stillpraxis in der Alten Seifenfabrik/Elternberatung jeden Donnerstag oder durch einen Hausbesuch in Anspruch genommen werden. www.stillberaterin.at fenster Aus der Gemeinde 1. Matthias Ulmer und Erik Bleyer beim Planktonfischen R A D FA H R E N Radfahrer des Monats Klaus Meyer Sandgasse 3a Klaus, stimmt es, dass du täglich das Fahrrad zum Arbeitsplatz benützt? Ja, ich arbeite bei der Firma Doppelmayr an der Hohen Brücke und fahre täglich mit dem Fahrrad zur Arbeit. Winter wie Sommer. Was sind die Gründe, weshalb du dich für die tägliche Fahrt mit dem Fahrrad entschieden hast! Es ist einfach bequemer, mit dem Fahrrad nach Wolfurt zu fahren. Bis ich mit dem Auto aus der Garage gefahren bin, womöglich im Stau stehe, einen Parkplatz suchen muss und von dort zu Fuß zum Arbeitsplatz gelange, bin ich mit dem Fahrrad meistens sogar schneller. Da bin ich mir sicher. Ich tue es auch für meine Gesundheit, das ist ein ganz wesentlicher Grund. Ich bin das ganze Jahr nie krank, obwohl ich auch bei Schneefall aufs Rad sitze. Oder gerade deshalb. Es ist zwar nur eine relativ kurze Strecke, trotzdem tue ich was für meine Fitness. 2,8 km vier Mal am Tag gefahren ergeben immerhin 2.500 km jährlich. Was ja auch eine Kostenersparnis ist! Wie gesagt, ich radle eigentlich hauptsächlich darum, weil es mir taugt. Die Kosten für 2.500 km Autofahrt kriege ich natürlich geschenkt dazu. 2. Fast 30 SchülerInnen unterstützen die „5.Klässler“ als Paten Rund 40 SchülerInnen des BORG Lauterach in Venedig Borg-SchülerInnen an den Ufern der Adria Neu am Borg: Schülermediatoren Venedig-Fahrt Die künstlerischen 6. und 7. Klassen besuchten im Sommer vier Tage lang die Biennale in Venedig, die größte Kunstmesse der Welt. Neben den vielen LänderKunstpavillions wurde auch das Peggy-Guggenheim-Museum besucht. Ein weiterer Schwerpunkt der Reise bildete die Stadtarchitektur Venedigs. Schülermediatoren Im heurigen Schuljahr werden SchülerInnen der 6. und 7. Klassen die „Neueinsteiger“ in das Schulleben einführen. Diese „Schülerpaten“ absolvieren auch eine 40stündige Mediatorenausbildung, um eventuelle Konflikte zu lösen. Am Borg Lauterach werden derzeit rund 280 SchülerInnen in zwölf Klassen unterrichtet, rund 70 davon sind neu an der Schule. Kroatienfahrt Wie jedes Jahr verbrachte auch im heurigen Sommer die naturwissenschaftliche 6. Klasse des Borg Lauterach eine Woche in einer meeresbiologischen Schule in Kroatien. Dabei wurden die SchülerInnen in die Geheimnisse der Mittelmeer-Unterwasserwelt eingeführt. Auf dem Programm standen unter anderem Planktonfischen, Schnorcheln, Mikroskopieren sowie verschiedene theoretische Lektionen. fenster 17 Aus der Gemeinde Matura am BORG Lauterach 1. Reihe: Rüscher Sophia, Mohr Christine, Sailer Ramona, Pfanner Julia, Begle Christine, Milz Christina, Paterno Theresa 2. Reihe: HR Mag. Greußing Armin, Rzipa Tanita, Pranjic Kristina, Matt Cornelia, Stefan DragosAlexandru, King Noomi, Eberle Linda, Tomio Vivien, Bücheler Caroline Charlotte, Mag. Eder Andreas; 3. Reihe: Kranabetter Alexander, Neier Philipp, Achberger Samuel, Cubasch Florens, Wildner Thomas, Berlinger Maximilian, Stanojevic Milovan 1. Reihe: Hammerschmidt Clara, Kizilboga Havva, Bobleter-Schuler Jacqueline, Berchtold Caroline, Dörler Raphaela, Pototschnig Melanie 2. Reihe: HR Mag. Greußing Armin, Burtscher Linda, Felder Vanessa, Oelze Linda, En-Nazer Mona, Sperlic Sasa, Mag. Ender Matthias 3. Reihe: Vogl Philipp, Groß Benjamin, Hämmerle Fabian, Köb Lukas, Diem Tobias, Reiterer Florin 1. Reihe: Berkmann Claudia, Akyürek Elif, Jenni Franziska, Erbek Ümran, Karabulut Gözde, Wagner Isabella, Isele Melanie Christina 2. Reihe: HR Mag. Greußing Armin, Baur Andre, Halder Julian, Haunold Aladin, Merl Nicole, Willburger Martin, Dürr Elias, Crnjac Marcel, Mag. Auer-Malin Priska 3. Reihe: Stangassinger Peter, Schwendiger Roman, Vetter Daniel, Prantl Roland, Krenn Daniel, Palkovic Alexander, Friedrich Christopher I nsgesamt 60 Schülerinnen und Schüler aus den drei achten Klassen waren zur Reifeprüfung zugelassen. Nach den schriftlichen Klausurarbeiten Anfang Mai wurden im Juni die mündlichen Prüfungen unter dem Vorsitz von OSTR Reinhard Schaden (8a), Dir. Guntram Zoppel (8b) und OSTR Erich Summer (8c) abgehalten. 18 Die Matura mit „Ausgezeichnetem Erfolg“ bestanden haben: 8a-Klasse: King Noomi 8b-Klasse: Berchtold Caroline, Diem Tobias, Dörler Raphaela 8c-Klasse: Berkmann Claudia, Isele Melanie Die Matura mit „Gutem Erfolg“ bestanden haben: 8a-Klasse: Pfanner Julia, Sailer Ramona 8b-Klasse: Hammerschmidt Clara 8c-Klasse: Krenn Daniel www.vobs.at/borgl fenster Aus der Gemeinde I L L E G A L E A B FA L L E N T S O R G U N G Abfälle einfach in einen Riedgraben geworfen Traditionelle Jagderöffung am 7. Oktober Die Lauteracher Jägerschaft feiert ihre traditionelle Jagderöffnung Illegale Abfallentsorgung im Lauteracher Ried, Bregenzseestraße in der Nähe des Senders D ie Lauteracher Jägerschaft mit ihrem Obmann Egon Pfanner, dem Jagdleiter Manfred Krenkel und allen Mitgliedern der Jagdgenossenschaft laden am Sonntag, 6. Oktober um 10 Uhr zur Jagderöffnung ein. Die Lauteracher Jägerschaft feiert ihre traditionelle Jagderöffnung wie immer in der Jagdhütte auf dem Winterweg. Ein Zelt schützt vor Schlechtwetter, Parkplätze sind beim Hof Achberger genügend vorhanden. Die Zufahrt von der Senderstraße bis zum Hof Achberger ist erlaubt. Von dort aus ist es nur noch ein kurzer Fußmarsch bis zur idyllisch gelegenen Jagdhütte. Natürlich noch besser ist es, wenn die Besucher mit dem Fahrrad kommen. Für ein zünftiges Essen wird gesorgt. Auf Wunsch gibt es Informationen über den Wildbestand im Lauteracher Ried, die hegerischen Aufgaben der Jägerschaft oder auch über die Gefahren, denen das Wild ausgesetzt ist. Eine böse Umweltverschmutzung wurde am Freitag, dem 31. August gemeldet: Unbekannte Täter haben Baustellenabfall einfach in einen Riedgraben an der Bregenzseestraße geschmissen. Die Abfälle mussten auf Kosten der Gemeinde entsorgt werden, der Bauhof erledigte die Aufräumarbeiten. Es handelt sich um Isoliermaterial und um Kunststoffplanen, wie sie zur Eindekkung von Flachdächern verwendet werden. Sollte jemand die Abfallsünder beobachtet haben, bitte melden Sie dies im Rathaus Lauterach bei Rudi Weingärtner, Telefon 05574/6802-45. Werden die Täter ausgeforscht, erfolgt sofort eine Anzeige bei der Bezirkshauptmannschaft Bregenz. Für solche Vergehen sind empfindliche Geldstrafen vorgesehen. Jagdgenossenschaft Lauterach Jagderöffnung am Sonntag 6. Oktober ab 10 Uhr Jagdhütte auf dem Winterweg Bei jeder Witterung Mit Bewirtung Parkmöglichkeit beim Achbergerhof fenster 19 Aus der Gemeinde Hauptschule Lauterach Bildungsangebot für die Zukunft Jemandem einen Bären aufbinden Die 3.d Klasse der Hauptschule produzierte ein eigenes Radioprogramm „Friendship-Ticket“ sind: Ines Spiegel, Elisa Wörndle, Theresa Hammer, Verena Moosbrugger, Popovic Stefani In der Bidungspolitik mag noch Sand im Getriebe sein, die Hauptschule Lauterach reagiert mit dem Angebot des fächerübergreifenden Unterrichtes schon länger auf neue geselschaftliche Herausforderungen. Teamfähigkeit, Selbstständigkeit, Konfliktfähigkeit, Ausdauer und Konzentrationsfähigkeit sind wichtige Schlüssequalifikationen, die in dieser aternativen Unterrichtsform zum Tragen kommen. Der fächerübergreifende Unterricht ist im Wochenstundenplan fix mit zwei Stunden eingebunden und wird pro Klasse von zwei Lehrpersonen unterrichtet. Nach vier Hauptschujahren hat jeder Schüler und jede Schülerin in über 300 Stunden an unterschiedlichsten Projekten mitgearbeitet. Aus einer Füle von Beispielen (siehe auch http://www.vobs.at/hs-lauterach) wollen wir hier zwei präsentieren: Radio [Three di:] CD Präsentation Mehr als ein habes Jahr haben sich die SchülerInnen der 3.d Klasse im fächerüber20 greifenden Unterricht mit dem Thema Radio beschäftigt. Vom Entwickeln verschiedener Sendekonzepte, dem Erfinden von Werbejingles, Textproduktion, Sprechproben und mühsamen Aufnahmen in ProjektstudioQualität bis zur Entwicklung eines Logos und der Organisation eines Eternabends, war das Projekt eine Herausforderung für alle. Entstanden ist eine RadioCD mit tollen Sendungen. So ganz nebenbei gründete eine Mädchengruppe die Band „FriendshipTicket“ und produzierte eine eigene CD mit ihren eigenen Songs. Redewendungen Die 4cKlasse hat sich sprachlich und bildhaft intensiv mit Redewendungen auseinandergesetzt. Wenn sie nicht wissen wie der Hase läuft, dann könnten sie in Teufels Küche kommen … oder …was wir euch jetzt erzählen, passt auf keine Kuhhaut. Doch wir mussten die Füße in die Hand nehmen und Informationen sammeln, was die verschiede- nen Redewendungen bedeuten. Manchmal haben wir uns zum Affen gemacht, weil wir auf keinen grünen Zweig gekommen sind. Zur Abwechslung spielten wir ein paar Spiele und dabei lachten wir wie Hühner. Wir mussten die Nadel im Heuhaufen suchen, dabei ärgerten wir uns grün und blau, weil wir nur Bahnhof verstanden. Wir mussten einen Zahn zulegen, dass wir nicht alles den Hasen geben mussten. Doch manchmal halfen uns die Lehrerinnen mit einer Eselsbrücke und wir hatten so viele Ideen, dass wir Grillen im Kopf hatten. Und als wir mit der Arbeit fertig waren, viel uns ein Stein vom Herzen. Aber auch nach den ganzen Redewendungen tappen wir immer noch im Dunkeln. Erkennen Sie die Redewendung auf dem Bild? www.vobs.at/hs-lauterach fenster Aus der Gemeinde Musizierwoche auf dem Bödele Musiklehrer Hubert King lud 20 Kinder auf das Bödele ein S chon zum siebten Mal lud Hubert King seine Trompetenschülerinnen und -schüler zu einer Übungs- und Musizierwoche in der Hütte des Schivereins Lauterach. Zwanzig Kinder und Jugendliche im Alter zwischen acht und achtzehn Jahren aus Lauterach und Wolfurt nahmen diese tolle Gelegenheit war und packten ihre Schlafsäcke und Instrumentenkoffer. Begleitet wurden sie von einzelnen Eltern und auch Großeltern, die sich die Küchen- und Betreuungsdienste aufteilten. Vormittags und nachmittags übten die jungen Musiker sowohl gemeinsam als auch in kleinen Gruppen. So wurden unter der fachkundigen Leitung von Hubert zahlreiche neue Stücke eingeübt, wobei die älteren Schüler sich jeweils um die ihnen zugeteilten jüngeren Schützlinge kümmerten und ihnen halfen, die richtigen Töne zu treffen. Neben dem musikalischen Engagement kam auch Die 20 Kinder mit ihrem Lehrer Hubert King bei der Musizierwoche auf der Schihütte des Schivereins auf dem Bödele Spiel und Spaß nicht zu kurz. Denn zwischen und nach den Proben blieb immer noch Zeit für einen „Raser um den Tennistisch“, für eine Wanderung oder um eine Staumauer im Bach zu bauen. Mit Tischfussball, Kartenspielen, kleinen Kissenschlachten im Matratzenlager sowie einem Quiz und Geschicklichkeitswettbewerb mit tollen Preisen vergingen auch die Abende wie im Flug. Der krönende Abschluss der Musizierwoche war das gemeinsam im Laufe der Woche einstudierte Konzertprogramm, das die am Samstag angereisten Familien begeisterte. Bei der Abschiedsfeier mit Kuchen und Kaffee erlebten die Eltern, dass ihre Sprösslinge nicht nur großen musikalischen Fortschritt gemacht hatten, sondern auch neue Freundschaften geschlossen und eine erlebnisreiche Ferienwoche auf dem Bödele verbracht hatten. Abschließend soll nicht unerwähnt bleiben, dass es bei der Musizierwoche um eine Privatinitiative von Hubert King handelt, der es alle zwei Jahre auf sich nimmt, alles zu organisieren, HelferInnen zu suchen und eine Woche voller unterschiedlicher Highlights zu leiten. fenster 21 Aus der Gemeinde Das Gespräch mit Wilhelmine (Minele) Kohlhaupt Frau Wilhelmine (Minele) Kohlhaupt Jahrgang 1921 Wohnhaft Pariserstraße 32 Der Bürgermeister bedankt sich bei Frau Wilhelmine Kohlhaupt für ihr originelles Geschenk, der kleinsten Mostpresse der Welt Gab es nicht im Gasthaus Sternen selbst Veranstaltungen der Wirtsleute? Schlachtpartien gab es alljährlich in jeder Wirtschaft, so auch im Sternen. Ich kann mich nur an ein einziges alljährlich wiederkehrendes großes Fest im Sternen erinnern, dem Funkentanz. Der war legendär. Der Sternen war immer voll von Leuten vom unteren bis in den oberen Stock. Ganz Lauterach schien da zu sein. Man saß auf Holzbänken aß „Krömle“ und trank etwas. Komisch, ich erinnere mich sehr stark daran, dass es beim Funkentanz mangels Heizung immer „saukalt“ war. Interessant ist auch, dass es im bäuerlich geprägten Unterdorf immer nur die eine Wirtschaft, eben den Sternen, gegeben hat. Warum glauben Sie, war das so? Schwer zu sagen. Ich glaube, es lag daran, dass die Bauern genug Most zu Hause hatten. Bier war damals ein Luxusgetränk. Ich weiß noch gut, dass meine Tante, die im Haus Lerchenauerstraße 33 (heute Fa. Pfeiffer) wohnte, manchmal am Sonntag in den Sternen ging und für meinen Onkel eine Flasche Bier kaufte, um ihm eine Freude zu machen. Mehr hat man einfach nicht vermögen. Die meisten Wirtschaften standen schon immer im Oberdorf. Der Hirschen war damals das erste Wirtshaus am Platz, aber auch die Linde, das Schäfle, die Krone und vor allem der Engel sind mir als Gasthäuser in Erinnerung, die gerne besucht wurden. Warum sich nur der Sternen als einzige Wirtschaft im Unterdorf gehalten hat, kann ich nicht sagen. Ich glaube halt, das die Landwirte damals mit wenig auskommen mussten, die Leute hatten einfach kein Geld. Es hat sich also seit Ihrer Kinder- und Jugendzeit schon sehr viel verändert? Ja, ich erinnere mich noch gut daran, dass man in dieser Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg die Hochzeitsanzüge der Männer vielfach aufgetrennt, den Stoff umgedreht und wieder zusammengenäht hat, um den Anzug weiter tragen zu können, nur um ein Beispiel zu nennen. Das kann man sich heute nicht mehr vorstellen. Wie lange ist das her? 70 bis 80 Jahre. In dieser kurzen Zeit, in meiner Lebenszeit, hat sich schon sehr, sehr viel getan und verändert. Danke für das Gespräch. Frau Kohlhaupt, etwas interessiert uns: Sie sind angeblich im Alten Vereinshaus auf die Welt gekommen, stimmt das? Ja, das stimmt. Mein Vater Friedrich Kohlhaupt und meine Mutter Wilhelmine geb. Schupp erhielten nach der Fertigstellung des Vereinshauses im oberen Stock eine Wohnung. Daher sind meine Schwester Resi und ich im Alten Vereinshaus auf die Welt gekommen. Wann sind Sie „Unterdörflerin“ geworden und in Ihr Haus an der Pariserstraße umgezogen? Unsere Familie stammt ursprünglich ja aus dem Unterdorf. Unser Elternhaus steht heute noch in der Quellengasse No. 4, dort wo früher der Entenbach entsprungen ist. Noch vor dem Krieg konnte mein Vater unser jetziges Wohnhaus an der Pariserstraße von der Familie Dür aus der Bahnhofstraße erwerben. Wir sind also, als ich noch ein Kind war, aus dem Alten Vereinshaus zurück ins Unterdorf gezogen. Das größte Problem im Vereinshaus war damals, dass es keine Wasserleitung gab. Meine Mutter musste das Wasser täglich über viele Treppen nach oben schleppen. Das war sehr beschwerlich für sie. Sie waren auch auf dem Moschtfäscht der Bürgermusik. Hat es Ihnen gefallen? Ja sehr, es war ein ganz tolles Fest mit so vielen Leuten und ich bin froh, dass ich gesundheitlich noch in der Lage bin, auf solche Feste zu gehen, obwohl es da und dort zwickt. Aber das ist halt das Alter. 22 Neben dem Moschtfäscht der Bürgermusik hat sich der Sternenplatz zu einem beliebten Festplatz entwickelt. Dämmerschoppen der Garde und der Riedler sind ja schon fast Fixpunkte im Lauteracher Festkalender geworden. Wie finden Sie diese Entwicklung? Der Sternenplatz ist einfach großartig. Es ist der richtige Platz für Feste. Ich befürworte diese Entwicklung und gehe auch gerne auf diese Feste. Zudem besuche ich, wenn es mir ausgeht, auch immer den Sternenhock, der alle zwei Wochen am Mittwoch Nachmittag stattfindet. Frau Erna Mätzler betreut uns immer großartig. Ich kann allen Lauteracherinnen und Lauterachern nur empfehlen, diese Einrichtung im wunderschönen Sternenstüble zu nützen. Hat es früher auf dem Sternenplatz auch öfters Feste gegeben? Nein, nicht regelmäßig. Das ist erst nach der Renovierung des Alten Sternen entstanden. An ein großes Fest kann ich mich aber noch sehr gut erinnern. In den 50-er Jahren gab es das Kapellenfest. Soweit ich mich erinnern kann, hat damals „Küfers“ Albert Schertler ein neues Glöcklein gestiftet. Wir nannten Albert immer den „Schlangenmensch“, weil er die unmöglichsten Verrenkungen und Kunststücke zusammenbrachte. Küfers wohnten damals im Haus Lerchenauerstraße 40. Dort gab es immer wieder kleinere Nachbarnfeste. Vor dem Küferhaus trafen sich allsonntaglich einige Unterdörfler aus der Nachbarschaft, kegelten auf der Straße und feierten zu Alois Birnbaumers Klängen aus der Ziehharmonika. fenster Aus der Gemeinde Historisches – wie es früher war… Vom Kirchenbau Kirche vor der Renovierung 1953 Kirche mit ursprünglichem Turm (vor 1908) Bereits am Sonntag, dem 13. Jänner 1870 wurde, wie in der Chronik zu lesen ist, beim Nachmittagsgottesdienst ein neuer Kirchenbau angeregt und bekanntgegeben, dass sich mehrere Stickerinnen bereit erklärt hätten, dafür am Sonntag zu sticken, was ihnen auch gerne erlaubt wurde. Im März wurden Haus und Garten des Max Fidel Vonach als neuer Standort angekauft. Am Kirchweihfest 1877 erinnerte Pfarrer Gassner in seiner Predigt an die Notwendigkeit einer neuen Kirche und fand, wie es in der Chronik heißt, allenthalben Beifall. Nach dem Baubeschluss der Gemeindevertretung legten die Lauteracher gleich Hand an: Mit Sand und Schotter schwer beladene Kiestrucken polterten im Frondienst von der Ache gegen das Dorf und im Ippach, dem Gemeindewald wurde viel Holz geschlagen und auf dieser herausgeflößt, wobei der ledige Josef Mathis ertrank. Im Winter 1878 wurde das Fundament der neuen Kirche ausgehoben und am 27. März im Beisein von Baumeister Josef Albrich von Dornbirn und Zimmermeister Hagen aus Bregenz der erste Stein des Mauerwerks gesetzt. Zur feierlichen Grundsteinlegung am 26. Mai waren viele Geistliche und Leute aus nah und fern gekommen. Herr Dekan Josef Weibl nahm die Weihe vor. Den ganzen Sommer hindurch gingen die Arbeiten zügig voran und im Oktober 1879 war bereits der Glokkenturm fertig. Am 13. September 1882 traf den Kirchenbau ein schwerer Schlag. Der Altarbauer und Maler Johann Graber aus Rankweil stürzte vom oberen Gerüst auf eine Mauer, die zur Unterlage der Stühle angelegt wurde und verstarb nach etwa einer Stunde bei klarem Bewusstsein an der Unfallstelle. Eine Zeit lang musste der Bau vorübergehend eingestellt werden. Zwischen den “Täferern”, die für eine Holzdecke eintraten und den “Gipsern”, die eine weit kostengünstigere Gipsdecke haben wollten, war ein erbitterter Streit ausgebrochen. Der Freigebigkeit des damaligen Bürgermeisters Hieronymus Dietrich ist es zu verdanken, dass man sich schließlich auf eine Kassettendecke einigte, die der gebürtige Kastelruther Meister Simon Kritzinger aus Zirbenholz anfertigte. Pfarrer Anton Gassner war es nicht vergönnt die Fertigstellung der Kirche zu erleben, er verstarb am 9. Juli 1882. Nach einem Dankgottesdienst in der aus dem 15. Jahrhundert stammenden alten Kirche, die gegenüber im Friedhof stand, zog die Gemeinde am Kirchweihfest 1883 in das neue Gotteshaus. Dem Chronisten nach soll es das großartigste Fest gewesen sein, das die Gemeinde je gefeiert hatte. Die alte Kirche wurde 1884 abgerissen, die Mauern mit Dynamit gesprengt und der Schutt zum Straßenbau verwendet, Balken und Ziegel versteigert. Vier Glocken und das Totenglöcklein aus dem Jahre 1733 wurden in die neue Kirche übernommen. Am 15.Juli 1887 weihte Bischof Dr. Johann Zobl die neue Kirche ein. Auf Betreiben des Pfarrers und späteren Ehrenbürgers Ferdinand Bürkle, der seinen Einzug im April dieses Jahres gefeiert hatte, bekam der Turm einen neuen Helm und erreichte somit die erstaunliche Höhe von 64 m. Quellenangabe: Chronik des Jos. Anton Fröweis Chronik des Ferdinand Lang fenster 23 Aus den Vereinen Atemschutz – ein „heißer Job“ bei der Feuerwehr Einsatz beim Silobrand auf dem Areal Fa. Braun Mitten im Einsatzgeschehen Es brennt! Rauch, dass man die Hand nicht vor den Augen sieht, lodernde Flammen und womöglich befinden sich noch irgendwelche Gasflaschen oder Spraydosen im Inneren des Gebäudes. Den Atemschutzträgern der Feuerwehr bietet sich oftmals diese Lage, wenn sie in den Einsatz müssen. Ein Brandeinsatz mit Atemschutz ist in der heutigen Zeit zur Regel geworden, außer es handelt sich um einen Container- oder vielleicht einen Fahrzeugbrand. Bei allen anderen Brandeinsätzen, bei denen in ein Gebäude, sei es Wohnhaus, Werkstatt oder Industriebetrieb, zur Brandbekämpfung oder gar zur Personensuche hineingegangen werden muss, sind die Atemschutztrupps der Feuerwehr quasi die „First Rescue Einheit“. Vier Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr Lauterach sind derzeit mit insgesamt zwölf Atemschutzgeräten ausgestattet, um im Erstfall eine möglichst umfassende Brandbekämpfung durchführen zu können. Durch 24 Ausbildung – Einsatz mit der Wärmebildkamera den gezielten Einsatz im Inneren der Gebäude wird es ermöglicht, den Schaden gering zu halten, da oftmals ein Brand in der Ausbruchsphase gelöscht werden kann, bevor das Feuer weiter um sich greift. Mit moderner Technik, wie der Wärmebildkamera zur Personensuche, die Erkundung von Glutnestern, Atemschutzfunk als Verbindung zur Einsatzleitung außerhalb des Gebäudes und modernen Truppverbindern zur Sicherung der Dreier-Trupps untereinander bilden für die Wehrkameraden unbedingt notwendige Hilfs- und Sicherungsmittel. Die Ortsfeuerwehr Lauterach hat derzeit insgesamt 30 aktive Atemschutzträger unter der Leitung von Atemschutzwart Reinhard Karg, die für ihren Einsatz bestens ausgebildet sind. „In zahlreichen Übungen im Laufe des Jahres üben die Trupps die verschiedenen Handgriffe immer wieder, bis sie im wahrsten Sinne des Worten „im Schlaf“ durchgeführt werden können“, so Reinhard Karg. Um diesen „Job“ machen zu können, ist natürlich auch eine entsprechende körperliche Fitness notwendig. So ist alle drei Jahre eine ärztliche Untersuchung vorgeschrieben, bei der die Atemschutzträger auf „Herz und Nieren“ durchgecheckt werden. Der Einsatz eines nicht fitten Atemschutzträgers kann nicht nur zur Gefahr für ihn, sondern auch für den ganzen Trupp werden. Nicht zu vergessen ist auch die intensive Aufrüstarbeit nach jedem Einsatz und jeder Übung. So ist eine peinlich genaue Reinigung der Masken ebenso notwendig wie eine perfekte Überprüfung der Gerätschaften, um für den nächsten Benutzer ein Einsatzgerät bereitzustellen, auf das er sich hundertprozentig verlassen kann. Für die Mitglieder der Atemschutzeinheit ist der Atemschutzeinsatz aber trotz der intensiven körperlichen als auch geistigen Anstrengung das „Salz in der Suppe“ eines Feuerwehreinsatzes, wenn es einmal wieder sprichwörtlich heißt: „Die Männer, die für uns durchs Feuer gehen“. fenster Aus den Vereinen Zeltlager der Feuerwehrjugend Über 400 Jugendliche aus dem ganzen Land übten gemeinsam Ein Lagerfeuer durfte natürlich nicht fehlen Das Lauterach-Zelt „Next Generation“: Übung mit 430 Jungfeuerwehrlern aus ganz Vorarlberg Baumstammsägen, eine Disziplin der Lagerolympiade Am letzten Augustwochenende fand in Bildstein das diesjährige Zeltlager der Vorarlberger Feuerwehrjugend statt, bei dem die Lauteracher Jugend gemeinsam mit über 500 anderen Nachwuchsfeuerwehrlern aus dem ganzen Land teilnahm. Nach dem Aufbau des Lagers und der feierlichen Eröffnung führte am ersten Abend bei klarer Vollmondnacht eine Wanderung quer durch Bildstein. Am Lagerfeuer konnten dann Bekanntschaften mit anderen Jugendlichen geknüpft werden, ehe nach einer kurzen Nacht um Punkt 05:45 das Lager mit der Tagwache aus dem Schlaf gerissen wurde. Die Lagerolympiade führt die eifrigen Jugendlichen ein zweites Mal durch Bildsieben verschiedene Übungsszenarien zu bewältigen. Beim Waldbrand, Verkehrsunfall und Brandhaus konnte der höchst motivierte Feuerwehrnachwuchs den Zuschauern sein Können vorführen. Mit einer festlichen Feldmesse vor der Kulisse der Bildsteiner Kirche und einem Umzug ging das Lager dann langsam dem Ende zu. Nach der Siegerehrung der Lagerolympiade und dem offiziellen Schlussakt hieß es dann, die Zelte wieder abzureißen und die Heimfahrt anzutreten. „Wir haben drei wunderschöne Tage in Bildstein erlebt“, war sich die Lauteracher Feuerwehrjugend einig. www.feuerwehr-lauterach.at „Wir haben drei wunderschöne Tage in Bildstein erlebt“ stein, diesmal jedoch im Wettkampffieber. Beim Baumstammsägen, Quiz, Eierlauf, Dosenwerfen und Stelzenlauf auf selbst gebastelten Stelzen konnten die „Olympioniken“ ihr Geschick unter Beweis stellen. Natürlich stand der Spaß im Vordergrund. „Next Generation“ war das Motto der bis dato größten durchgeführten Übung der Feuerwehrjugend in Vorarlberg, die am Samstag Nachmittag stattfand. 430 Jugendliche, 44 Fahrzeuge und der Hubschrauber des Innenministeriums hatten fenster 25 Aus den Vereinen Jahrgang 42 feierte seinen 65er G ut gelaunt, vom Wettergott begünstigt, gestaltete der Jahrgang 1942 seinen Tagesausflug zum „65“ an den Hopfensee im Raum Füssen. Viele Erinnerungen wurden ausgetauscht, bei der Rückfahrt der frische Schnee in der Abendsonne über den Hochtannberg aus dem warmen Bus betrachtet. Beim kulinarischen Ausklang im Gasthof Taube in Alberschwende konnte sich Alleinunterhalter Bruno über viel Beifall der tanzfreudigen Jahrgänger freuen. „Alles Most“ am Sternenplatz Das Moschtfäscht auf dem Sternenplatz wurde bestens von der Bürgermusik Lauterach organisiert. Bei fast sommerlich anmutenden Temperaturen ging am Sternenplatz das Mostfest über die Bühne: Im Anschluss an den Gottesdienst marschierte unter Begleitung von Landesrat Ing. Erich Schwärzler, Mag. Lothar Hinteregger und Marie-Luise Dietrich die Jugendkapelle sowie die Bürgermusik Schwarzach feierlich mit klingendem Spiel zum Festplatz. Elmar Rhomberg meisterte seinen Fassanstich unter den Argus-Augen seiner geschlossen angetretenen Gemeinderäte glücklicherweise ohne gröbere Zwischenfälle. Für ausgelassene Stimmung sorgte nicht nur das Kaiserwetter, sondern auch die gelungene musikalische Unterhaltung durch die Bürgermusik Schwarzach, die Harder Musig und die Bauernkapelle Lauterach. Die neue „Most-Chefin“ Dagmar Konzilia bedankt sich stellvertretend für die gesamte Bürgermusik Lauterach bei jedem Einzelnen, der zum Gelingen dieses Festes beigetragen hat. www.bm-lauterach.at Fest-Chef Richard Dietrich mit „seinem“ Obmann Lothar Hinteregger 26 fenster Die neue „Most-Chefin“ Dagmar Konzilia Hätte nicht besser sein können: Stimmung und Wetter beim Mostfäscht auf dem Sternenplatz Aus den Vereinen Hütteck-Fest am Bödele Alfred und Armin beim Musizieren Die idyllisch gelegene Schihütte am Bödele Ein Lagerfeuer durfte nicht fehlen: Stefan, Florian, Daniel, Fabian, Sandro Den Limostand betreuten Bettina, Sophia, Katharina und Emilia Der Schiverein Lauterach lud Anfang September seine Mitglieder sowie die Nachbarn der Schihütte am Bödele zu einem gemütlichen Beisammensein ein. Das Fest begann Sonntags mit einem Frühschoppen. Zu Mittag wurde gegrillt und das reichhaltige Salatbuffet genossen. Einige Frauen des Vereins verwöhnten die Gäste anschließend mit selbst gebackenen Kuchen und Torten. Für musikalische Unterhaltung sorgten die beiden Schivereinler Alfred Frühwirth und Armin Baldreich. Obmann Fritz Dietrich und sein Organisationsteam freuten sich über die zahlreichen Besucher. Leichtathletik Masters: Schöne Erfolge der TS Zur heurigen Österreichischen Meisterschaft der Leichtathletik-Masters in Wels entsandte die TS-Lauterach zwei Spitzenathletinnen: Jaqueline Wladika, sie erreichte 3 x Gold und 3 x Silber, sowie Helga Wüstner, die mit 5 x Silber nach Hause kam. Mit den erfolgreichen Sportlerinnen freut sich auch Betreuerin Silvia Nussbaumer, die sich ganzjährig sehr um die Konditionsarbeit innerhalb der Masters-Gruppe bemüht. Turnerschaft: Waren in Wels bei den österr. Meisterschaften der Masters erfolgreich: Jaqueline Wladika (links) und Helga Wüstner (rechts). In der Bildmitte Trainerin Silvia Nußbaumer, selbst erfolgreiche Triathletin. Aus den Vereinen „Rotbarts Geheimnis““ – Ein Wochenende rund um den Wein Der Kneipp Aktiv-Club Lauterach besuchte die Stauferstadt Bad Wimpfen A m ersten Wochenende im September fuhren 30 erwartungsvolle Kneippianer über Heilbronn ins schöne Stauferstädtchen Bad Wimpfen. Schon von weitem beeindruckt die Stadtsilhouette der Kaiserpfalz Bad Wimpfen hoch über dem Neckar. Kaiser Friedrich Barbarossa („Rotbart“) stellt eine bedeutende Persönlichkeit in der staufischen Geschichte dar. Der Aufstieg zum Blauen Turm, dem Wahrzeichen der Stadt, wird mit einer herrlichen Aussicht über die historische Altstadt, das Neckartal bis hin zum Katzenbuckel, dem höchsten Berg des Odenwaldes, belohnt. Nach der Begrüßung und einem Willkommenstrunk durch die örtliche Reiseleiterin wurde in einem gemütlichen Restaurant ein ausgezeichnetes Schlemmermenü serviert. Bei einer fröhlichen Planwagenfahrt entlang des Neckars mit Wanderung durch die Weinberge ging es zum nächsten Höhepunkt der Reise. Es gab eine zünftige Weinprobe am jeweils zum Wein passenden Rebstock. Weiter ging die Planwagenfahrt nach Gundelsheim in den Weinpavillon, wo eine zünftige Besenvesper vorbereitet war. Nach einigen gemütlichen Stunden bei gutem Wein und Musik durch Karin und Bruno brachten uns die Pferdefuhrwerke wieder zurück nach Bad Wimpfen. Einige ließen es sich nicht nehmen, mit dem Wimpfener Nachtwächter durch abendliche Altstadt zu ziehen. Die Kneippianer in Bad Wimpfen am Neckar Am Sonntag stand nach dem Frühschoppen noch eine Schifffahrt auf dem Neckar auf dem Programm. Nach dem Mittagessen brachte der Busfahrer Hubert von Bischof-Reisen die zufriedenen und von den Schönheiten der Stauferstadt Bad Wimpfen beeindruckten Kneippianer wieder sicher ins Ländle zurück. Ein besonders herzliches Dankeschön für die Organisation dieses erlebnisreichen Ausfluges gebührt Marianne und Herbert. 28 fenster Aus den Vereinen DORN LIFT Dorn Lift hebt Eurofighter Konstrukteur in die Lüfte Die drei Männer (ohne Baby) v.l.n.r. Martin Straßgschwandtner, Peter Nickel, Werner Moosbrugger Vorne links Geschäftsführer Panavia Aircraft GmbH Horst Ottenberg und Gerd Kernbichler Dorn Lift GmbH Prominenter Kundenzuwachs bei Dorn Lift aus Lauterach: Neu auf der Kundenliste von Dorn Lift stehen renommierte Unternehmen wie der Eurofighter-Konstrukteur Panavia Aircraft. Neben zahlreichen Vermietfirmen zählt auch die Firma GL Verleih, eine der größten Vermietungsgesellschaften für Arbeitsbühnen in Deutschland, zu den Kunden von Dorn Lift. Dorn Lift ist Exklusivvertreter des italienischen Arbeitsbühnenherstellers Hinowa für Österreich und Süddeutschland und bietet seit 30 Jahren international eine große Auswahl hochmoderner Arbeitsbühnen an. Der Eurofighter-Konstrukteur Panavia Aircraft stieß im April 2007 auf der Bauma in München auf Dorn Lift. „Schon bald nach der Messe demonstrierten wir die Bühne „Light Lift 19.65 nochmals bei Panavia Aircraft an Ort und Stelle und bekamen dort prompt den Zuschlag“, freut sich Alexander Dorn, Geschäftsführer der Dorn Lift GmbH. Die RaupenArbeitsbühne erreicht eine Arbeitshöhe von 19 Metern und eine seitliche Reichweite von sieben Metern. Die Firma GL Verleih Arbeitsbühnen agiert deutschlandweit und kaufte schon vor zwei Jahren eine Raupen-Arbeitsbühne Goldlift 14.70 bei Dorn Lift. „Aufgrund der positiven Erfahrungen, die wir in den letzen beiden Jahren mit der Arbeitsbühne und der Betreuung durch Dorn Lift gemacht haben, entschieden wir uns zusätzlich für das neue Modell Light Lift 19.65.“, so der Geschäftsführer von GL Verleih, Gerd Lehmann. Dorn Lift GmbH Unterer Schützenweg 2, 6923 Lauterach Alexander Dorn, Tel. 0664/ 3833738 office@dornlift.com, www.dornlift.com 16 MitarbeiterInnen Die Theatergruppe Rampenlicht spielt wieder Am 6. Oktober ist die Premiere des Stückes „Drei Männer und (k)ein Baby“, einer Komödie von Ray und Michael Cooney als österreichische Erstaufführung. Soufleuse: Textbearbeitung im Dialekt: Technik: Maske: Doris Halbeisen Werner Moosbrugger Stefan Ammann Manuela Knafl Theatergruppe Rampenlicht Zum Inhalt: Thomas und Linda Hagen stehen kurz vor der Adoption eines Kindes und es könnte der schönste Tag ihres Lebens werden, wenn da nur nicht Richard und Harald beschlossen hätten, ihrem Bruder zur Seite zu stehen. Statt Unterstützung bringen sie Chaos… Personen und ihre Darsteller: Thomas Hagen Peter Nickel Linda Hagen Gabi Gschliffner Richard Hagen Werner Moosbrugger Harald Hagen Martin Straßgschwandtner Frau Motter Sandra Meindl Inspektor Dobler Joachim Scheucher Katherina Klara Kuster Boris Peter Weingärtner Ludmilla Mona Egger Regie: Reinhold Schillinger Regieassistenz: Rita Moosbrugger „Drei Männer und (k)ein Baby“ Komödie in zwei Akten von Ray und Michael Cooney Premiere: 6. Oktober – 19.30 Uhr Die weiteren Aufführungstermine sind: 12., 13., 14., 18., 19., 20. Oktober, jeweils um 19.30 Alle Plätze mit optimaler Sicht durch Zuschauertribünen. Vorverkauf: Gemeindeamt Lauterach (Information) Telefon: 05574/68020 e-mail: nicole.krassnig@lauterach.at Hotline an den Aufführungstagen ab Mittag: 0699/81568623 Eintritt: Vorverkauf: € 9,– / Abendkassa € 11,– Abendkassa ab 18.30 Uhr Hofsteigsaal, Lauterach Aus den Vereinen Die Naturfreunde zog es in die Berge Die Naturfreunde aus Lauterach und Kennelbach vor dem Schwarzsee im Hochjoch-Gebiet bei Schruns Ziele waren das Brandnertal und das Montafon Die Naturfreunde Lauterach unternahmen mit Ihren KollegInnen aus Kennelbach kürzlich zwei herrliche Wanderungen unter der kompetenten Führung von Anton Jochum. Die erste Tour führte 23 Wanderer, davon nicht weniger als 14 aus Lauterach von Brand über den Niggenkopf und die Tschengla nach Bürserberg. Am Anfang ging es in angepasstem Tempo steil bergauf. Dieser wunderbare Wanderweg ist geprägt von herrlichen Wiesen und Auen, die immer wieder durch kleine Wildbäche durchzogen werden. Im Gasthaus Denza wurde eingekehrt, ehe der letzte Abschnitt der Wanderung nach Bürserberg in Angriff genommen wurde. Ein weiterer Ausflug hatte das Hochjoch bei Schruns zum Ziel. Die Hochjochbahn brachte die 20 Wanderer, jeweils zehn von den Naturfreunden aus Lauterach und Kennelbach auf die Kapellalpe auf eine Seehöhe von 1.855 Metern. Anton Jochum führte die Gruppe über den Sennigrat zur Wormser Hütte, das Kreuzjoch bis zur Zamangspitze auf fast 2.400 Metern. Der über zwei Stunden dauernde Anstieg wurde mit einer herrlichen Aussicht von der Zamangspitze belohnt. Der Wettergott meinte es gut, so konnte der Abstieg vorbei am Herzsee und Schwarzsee zurück zur Kapellalpe richtig genossen werden. Zum Schluss ein ganz großes Dankeschön an den umsichtigen und erfahrenen Wanderführer Anton Jochum. 30 fenster Aus den Vereinen Karate – ein Sport für Jung und Alt? Nach mühevollem Vorbereitungstraining und bestandener Prüfung den ersehnten schwarzen Gürtel umzulegen ist ein erhebender Augenblick: 1. Dan für Angelika Rüf Der Regionaltrainer des Österreichischen Karatebundes, Dragan Leiler gratuliert Michael Gutbrunner vom KC Höchst zum 1. Dan – mit 60 Jahren eine tolle Leistung! D as Wort „Sport“ stammt sowohl aus der englischen als auch der altfranzösischen Sprache mit der ursprünglichen Bedeutung von „Zeitvertreib, Spiel, Vergnügen“. Heute verstehen wir Sport als eine am Leistungsstreben oder der Selbstentfaltung ausgerichteten, vielgestaltigen Form körperlicher Betätigung, die sowohl der geistigen und körperlichen Beweglichkeit als auch dem allgemeinen Wohlbefinden dienen soll. Mit der Verringerung der Arbeitszeit hat der Stellenwert des Sports als Freizeitgestaltung zugenommen und die gesellschaftliche Ausweitung und steigende soziale Bedeutung hat zu vielschichtigen und teils widersprüchlichen Differenzierungen geführt. Wir unterscheiden heute Spitzen- Breiten- Hochleistungs- BehindertenFrauen- und Schulsport voneinander, um nur einige zu nennen. Die heutige Gesellschaft betrachtet aktive Sportausübung als einen Lebensstil, der in einer bewegungsarmen technisierten Welt zur Gesunderhaltung beitragen, in allen Lebensbereichen Zeichen d


Lauterachfenster 2008 10
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

Oktober 2008 Nr. 30 D i e a k t u e l l e I n f o r m a t i o n s s c h r i f t d e r M a r k t g e m e i n d e L a u t er a c h 4 Missionar Hörburger 19 Europa im Dialog 29 Shotokan 44 Kürbisfest Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M Inhalt EDITORIAL Bahnhofsangelegenheiten… Die Entwicklung der hohen Energiepreise geht auch in unserer Gemeinde nicht spurlos vorüber. In Sachen „Mobilitätsveränderung“ versuchen wir seit Jahren neue Anreize für die Mitbürger zu schaffen: neue Radwege, kürzere Fußwegverbindungen oder der Aufbau, bzw. die Weiterentwicklung des Busverkehres mit attraktiven und zeitlich abgestimmten Linien in die Nachbargemeinden. Aus meiner Einschätzung und aufgrund von zahlreichen Rückmeldungen aus der Bevölkerung funktioniert dies sehr gut. Eine eher triste Entwicklung haben wir beim schienengebundenen Verkehrssystem der Österreichischen Bundesbahnen. Eigentlich schade. Obwohl der Stundentakt aus meiner Sicht immer besser weiterentwickelt wird, und obwohl die Bahn zum Unterschied zu vielen anderen Gemeinden praktisch mitten durch unsere Gemeinde fährt, zeigt sich beim Bahnhof ein trostloses Bild. Kaum ein anderer Bahnhof in Vorarlberg schaut desolater aus als der Lauteracher Bahnhof. Mit viel Engagement und auch Kosten sind wir das „Bahnhofsprojekt neu“ im Jahr 2005 angegangen. Positiv angetan waren wir über die neuen Wege und Kundenstrategien der ÖBB. Auf die Wünsche der Gemeinde wurde vorab intensiv eingegangen. Wir entschieden uns für eine Richtplanung, d.h. alle Defizite wurden auf den Tisch gelegt, die Ziele der Lauteracher Gemeindeentwicklung wurden eingebaut, ein Architekt, ein Raumplanungsbüro und ein Verkehrsplaner wurden beauftragt, all diese Wünsche mit Varianten auf Papier zur bringen. Abklärungen mit dem Land und Verkehrsverbund wurden parallel geführt. Und nicht nur der bestehende Bahnhof wurde neu geplant, auch die von den ÖBB seit vielen Jahren propagierte „Haltestelle West/Unterfeld“ wurde entwickelt. All diese Planüberlegungen und -darstellungen mit Varianten wurden im Oktober 2007 (!) den Österreichischen Bundesbahnen mit der Bitte um Beurteilung seitens der Bahnverantwortlichen übergeben. Seit dieser Zeit warten wir. Zu gerne würden wir eine Bürgerinformation veranstalten und mit den Direktbetroffenen sprechen. Die Anrainer und Kunden warten zu Recht auf diese Diskussion. Immer wieder werden wir vertröstet, laut ÖBB bedarf es zahlreicher bahninterner Abklärungen. Aus der kommunalen Euphorie ist eine gewisse Ernüchterung geworden. Die „Geschwindigkeit“ der Umsetzung ist aus meiner Sicht nicht mehr akzeptabel, auch die Informationspolitik seitens des Verkehrsbetriebes. Was wir wollen ist eine ehrliche Antwort die wir den Anrainern und Bahnkunden von Lauterach gerne weiterleiten möchten. Titelbild Sarah und Victoria fenster 3 Missionar Gebhard Hörburger Erzählt aus seinem Leben in Afrika Aus der Gemeindevertretung 4 6 7 8 17 19 21 21 27 38 Spendenübergabe an Lauteracher Familien Heizkostenzuschuss Finanzielle Hilfe Kindersommer Ein märchenhafter Kindersommerabschluss Europa im Dialog Thema „Verwandelte Energie“ Jugendarbeit Das Projekt V3 war ein toller Erfolg Feuerwehrfahrzeug Neues Kommandofahrzeug für die Feuerwehr Aus den Lauteracher Vereinen 10 Seiten Vereinsberichte Einmal döt gsi Kultur am Platz Ihr Bürgermeister Elmar Rhomberg Aus dem Rathaus · Oktober 2008 Bruder Gebhard Hörburger Besuch von Missionar Hör Anlässlich seines Aufenthaltes in Vorarlberg besuchte der in Lauterach aufgewachsene Missionar Bruder Gebhard Hörburger seine Heimatgemeinde. Gebhard Hörburger war es ein großes Anliegen, sich bei dieser Gelegenheit beim Bürgermeister Elmar Rhomberg persönlich für die Geldspende der Gemeinde Lauterach für die Aids- und Waisenkinder in Simbabwe zu bedanken. Auch dankte der Missionar der Pfarrgemeinde für den Erlös von € 657 anlässlich des Kartoffeltages im vergangenen Jahr. „Beide Spenden habe ich Sr. Ludbirga in Simbabwe überwiesen, die für die Versorgung der Aids-Waisenkinder in diesem Gebiet zuständig ist. Welche Not dort herrscht kann man sich vorstellen wenn man bedenkt, dass von der jungen Generation die Hälfte mit Aids infiziert ist“, erzählt der Missionar Bruder Gebhard Hörburger. Mit der aus Deutschland stammenden Schwester Ludbirga verbindet Bruder Gebhard Hörburger viele Jahre der erfolgreichen Zusammenarbeit. Bereits 1971, konnten sie die Station „Minda“ gründen, die sich in jahrelanger Arbeit immer weiter vergrößerte und mittlerweile zu einem kleinen Dorf angewachsen ist. Die Station ermögliche es den Kindern, durch Kurse ausgebildet und von dort aus betreut und versorgt zu werden. 70 Helfer stehen für dieses große Gebiet zur Verfügung, versorgen und unterrichten in der Zwischenzeit 4 ca. 1.000 Kinder. Nach der Schule können die jungen Erwachsenen eine Lehrausbildung absolvieren, was ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Selbständigkeit ist, erklärt der Missionar. Eine weitere Neugründung begann Gebhard Hörburger 1984 in Nkayi „das zu dieser Zeit heidnisches Gebiet war. Die Leute versammeln sich nun regelmäßig in Schulen oder Kralen, wo die hl. Messe gefeiert oder religiöser Unterricht erteilt wird. Es gibt zahlreichen Priesternachwuchs in Afrika. Der Samen, den der Abt Franz Pfanner ausgestreut hatte, bringt nun reichlich Früchte, während bei uns das Christentum immer mehr abnimmt“, erzählt der in Lauterach im sogenannten „Büchelehaus“ aufgewachsene Missionar. Der Lauteracher war damals 24 Jahre alt, gelernter Tischler und hatte bereits zehn Jahre berufliche Erfahrung hinter sich gebracht, als in ihm der unbeugsame Wille entstand, nach Afrika zu gehen. Sein Ziel war es, den Spuren von Abt Franz Pfanner zu folgen, der ihm stets ein großes Vorbild war. Abt Franz Pfanner von Langen bei Bregenz begann 1883 mit der Missionierung der Afrikaner in Südafrika, während damals nur die Weißen missioniert wurden. Die gängige Meinung der Kolonisten war damals, dass die Afrikaner nicht zum Arbeiten zu gebrauchen wären. Doch Abt Franz Pfanner lehrte den Afrikanern in den verschieden- „Die Spenden kommen den Aidsund Waisenkindern in Simbabwe zugute“ Bruder Gebhard Hörburger sten Werkstätten die unterschiedlichsten Berufe. Auch Schulen wurden von ihm gegründet, die alle Kinder, Weiße wie Schwarze zusammen besuchten. Der Abt hatte in seinen Missionarsstationen somit schon damals die Apartheid abgeschafft. „Er machte die „Schwarzen“ zu Menschen, die zuvor nicht als Menschen gegolten hatten“, so Bruder Gebhard Hörburger. Diesem Lebensbild folgend trat er dem Missionarsorden der Mariannhiller in Gallneukirchen in Oberösterreich bei, welcher von Abt Franz Pfanner gegründet wurde. 1960 verabschiedete sich der junge Missionar als Mitglied bei der Feuerwehr und der Jungschargruppe sowie der Bevölkerung bei einer Aussendfeier in der Pfarrkirche Lauterach. Nach diversen zusätzlichen Ausbildungen ging es dann endlich 1971 nach Rhodesien, dem heutigen Simbabwe, wo die Missionarsstation „Minda“ gegründet wurde. Trotz der nur einfachen Mittel, die damals zur Verfügung standen, der Gefahren des Terrorkrieges, der bis 1989 dauerte, gab es fenster Oktober 2008 · Aus dem Rathaus T S C H U T T E R P L AT Z Neuer Tschutterplatz an der Ach fertiggestellt örburger in Lauterach für den Missionar zahlreiche Gelegenheiten der Bevölkerung zu helfen. „Von unseren Missionaren mussten 11 ihr Leben hingeben, das waren 1/4 unserer Leute! Darunter war auch Bruder Matthias Sutterlüty aus Egg, der mit mir damals mit dem Schiff nach Afrika fuhr,“ berichtet der Missionar nachdenklich. „Auch ich war oft in Todesgefahr wie meine Mitbrüder auch. 1984 sandte der Präsident Robert Mugabe eine Brigade aus, um in unserem Missionarsgebiet zu morden. Wie viele Menschen in dem vier Monate dauernden Terror umgebracht wurden, ist nicht belegt. Schätzungen gehen von 5.000 bis 20.000 Menschenleben aus. Durch unseren mutigen Einsatz konnten wir wohl einige hundert Menschenleben retten.“ Trotz des Terrorkrieges und den damit verbundenen Gefahren war der Missionar dort sehr glücklich, denn wegen der großen Not waren die Gelegenheiten reichlich, den Leuten in dieser schrecklichen Zeit zu helfen. „1978 ging ich auf Heimaturlaub. Nach meiner Rückkehr in Simbabwe besuchte ich einen Gefangenen und setzte mich für dessen Freilassung ein. Fünf Tage danach wurde ich aus dem Land ausgewiesen mit der Begründung, meine Aufenthaltserlaubnis sei abgelaufen und ich hätte neu anzusuchen. Alle meine Ansuchen auf Aufenthaltserlaubnis wurden danach abgelehnt. „Sie hatten wohl Angst vor einem, der keine Angst vor ihnen hatte“, erzählt der Missionar weiter. Nach dieser erlebnisreichen Zeit wurde Gebhard Hörburger vom Generalrat der Reparaturarbeiten nach Europa gewünscht, um einige Häuser in Europa zu restaurieren. Weil es auch hier an Nachwuchs fehlte, sollte der Missionar endgültig in Europa bleiben. Mittlerweile ist Bruder Gebhard Hörburger 72 Jahre alt. Er lebt in Gallneukirch, pflegt aber immer noch den Kontakt zu seiner Heimatgemeinde Lauterach. Vor zwei Jahren nahm er am Jahrgängerausflug der 1936er ins Kleine Walsertal teil. Im letzten Jahr war eine Tanzgruppe von Mariannhill, der Gründungsstation von Abt Franz Pfanner hier. Sie besuchten das ehemalige Heimathaus des Abtes in Langen bei Bregenz und führten dort ihre Tänze in ihren wunderbaren Kostümen auf. Es freut den Missionar sehr, dass sich die Menschen in Afrika immer noch an sein großes Vorbild erinnern. Bruder Gebhard Hörburger bedauert, dass es hier immer weniger Nachwuchs für die Arbeit in Afrika gibt und die Missionare vor Ort meist schon alt und gebrechlich sind. „Wichtig aber ist, dass wir den Kontakt mit unserer Afrika Mission aufrecht halten, die unsere Hilfe sehr nötig braucht“, so Bruder Gebhard Hörburger und weiter: „Die Marktgemeinde Lauterach hat dazu einen wichtigen finanziellen Beitrag geleistet, danke noch einmal dafür“, so der Missionar abschließend. Gemeinderat Werner Hagen und Bauhofleiter Theo Ölz begutachten den Rasen Neben der Tennisanlage an der Ach wurde auf der Fläche des ehemaligen alten Kinderspielplatzes das „Schmalzerhus“ abgerissen. Der Bauhof hat im Zuge dessen die Fläche geebnet und einen neuen Rasen angesät. Die Grasfläche ist bereits angewachsen und die Tore sollten voraussichtlich bis Anfang Oktober montiert werden. Dann kann der neue Tschutterplatz bespielt werden. Jetzt oder nie! Computer und InternetEinsteigerkurs für ältere Semester und Unbedarfte Folgende Themenschwerpunkte: • Organisieren von Dateien und Ordnern im Windowsexplorer • Erstellen einfacher Textdateien • Inanspruchnahme von Internetdiensten, E-mail, Google, Fotoservice, Internetshoping, • Wünsche der Teilnehmer werden berücksichtigt. Kursbeginn: 13. Okt. 08, um 19 Uhr im BORG Lauterach. 5 Abende sind geplant, auf Wunsch kann der Kurs verlängert werden. Kursleiter: Thomas Grabherr Teilnehmerzahl: mindestens 10 – 15, Kursbeitrag € 50, Anmeldung bei Ch. Döring: 05574/6802-17 christof.doering@lauterach.at fenster 5 Werbung · Oktober 2008 6 fenster Oktober 2008 · Aus dem Rathaus Der Wirtschaftsverein unterstützt Lauteracher Familien Matthias Natter, Bgm. Elmar Rhomberg Sebastian Natter v.l.n.r Peter Natter, Gilbert Hämmerle, Dietmar Schneider, Matthias Natter, Sebastian Natter, Martina Diana Natter, Peter Matt, Bernd Drexel, Michael Stadler Bgm. Elmar Rhomberg, Marc Hämmerle, Frau Hämmerle, Dietmar Schneider, Bernd Drexel, Peter Matt D as erfolgreiche Eröffnungsfest beim Alten Markt – wir berichteten im Lauterach-Fenster Juli ausführlich - ist bereits Geschichte. Viele HelferInnen waren mitverantwortlich, dass dieses Fest nachhaltig für alle ein Erlebnis wurde. Der Reinerlös wurde nun, auf Empfehlung des Bürgermeisters – wie versprochen an ausgesuchte Lauteracher Familien verteilt. Die Familie Raic im Lindenweg erhielt einen Unterstützungsbeitrag für eine weitere Delphintherapie ihres Sohnes Dejan. Vor wenigen Tagen besuchte eine Abordnung des Wirtschaftsvereines gemeinsam mit dem Bürgermeister die Familien Hämmerle und Natter. Beide zeigten sich überglücklich über die Unterstützung des Wirtschaftsvereines. Nunmehr können die zahlreichen Ausgaben, die ihre Kinder zusätzlich benötigen, besser gemacht werden. „Mir ist es ein großes Anliegen, mich beim Bürgermeister Elmar Rhomberg und dem Wirtschaftsverein recht herzlich für die Bemühungen und die Spende für meine Tochter Selina zu bedanken.“ Hämmerle Gilbert, Vater von Selina „Nun ist es mir möglich, meiner Tochter die kostspielige Craneosakraltherapie zukommen zu lassen. Diese Therapieform lockert die Blockade der Nerven und die Muskeln werden gestärkt. Diese Therapie ermöglicht hoffentlich meiner Tochter, dass sie in Zukunft sitzen kann“ Hämmerle Hale. fenster 7 Aus dem Rathaus · Oktober 2008 Heizkostenzuschuss 2008/2009 W ie in den vergangenen Heizperioden besteht auch in der Heizperiode 2008/2009 für Personen, die ihren Lebensunterhalt - zu dem auch die Kosten für Beheizung zählen - für sich und für die in Familiengemeinschaft lebenden unterhaltsberechtigten Angehörigen voraussichtlich nicht oder nicht ausreichend selbst beschaffen können, die Möglichkeit, eine finanzielle Hilfe zu erhalten. Antragstellung und Ausbezahlung Der Heizkostenzuschuss kann im Zeitraum vom Mittwoch, dem 1. Oktober 2008 bis Freitag, den 30. Jänner 2009, beim Marktgemeindeamt Lauterach – Abt. III Bürgerdienste beantragt werden. Personen die im dauernden Bezug von Sozialhilfe stehen und somit auf diesem Wege die Heizkosten bezahlt erhalten, haben keinen Anspruch auf diesen Zuschuss. Berücksichtigung von Einkommen und Vermögen: a) bei einer alleinstehenden bzw. alleinerziehenden Person netto € 1.000 b) bei Ehepaaren, Lebensgemeinschaften oder sonst zwei in einem gemeinsamen Haushalt lebenden Erwachsenen, nicht familienbeihilfebeziehenden Personen netto € 1.500 c) zuzüglich zu a) oder b) bei jeder weiteren Person im Haushalt (insbesondere Kinder) höchstens netto € 130 betragen. Als Einkommen gelten alle Einkünfte aus selbständiger Arbeit, aus nicht selbständiger Arbeit, aus Gewerbebetrieb, aus Landund Forstwirtschaft sowie aus Vermietung und Verpachtung. Zum Einkommen zählen somit insbesondere Löhne, Gehälter, Renten, Pensionen, Leistungen aus der Arbeitslosen- und der Krankenversicherung, weiters Wohnbeihilfen, Unterhaltszahlungen jeglicher Art, Kinderbetreuungsgeld und Lehrlingsentschädigungen. Nicht als Einkommen gelten Familienbeihilfen, Familienzuschüsse, Kinderabsetzbeträge, Studienbeihilfen, Pflegegelder, Opferrenten nach dem Opferfürsorgegesetz sowie Grundrenten nach dem Kriegsopferversorgungs- und Heeresversorgungsgesetz. Unberücksichtigt bleiben auch allfällige Sonderzahlungen (sogenannte 13. und 14.). Tatsächlich geleistete Unterhaltszahlungen sind bei der Ermittlung der Höhe des Einkommens vom Einkommen abzuziehen. Sämtliche Einkommen bzw. zu leistende Unterhaltszahlungen sind durch möglichst aktuelle Unterlagen (z.B. Pensionsbezugsabschnitt, Gehaltszettel, Kontoauszug, Wohnbeihilfebestätigung) nachzuweisen. 2. Vermögen Die Vermögenssituation bleibt gänzlich außer Betracht. Der Antrag kann beim Marktgemeindeamt Lauterach Abt. III – Bürgerdienste bis 30. Jänner 2009 gestellt werden. Bei Zuschussgewährung wird der Heizkostenzuschuss von € 250 unverzüglich ausbezahlt. Für weitere Fragen steht Ihnen das Marktgemeindeamt Lauterach - Abt. III – Bürgerdienste Telefon 05574/6802 Herr Fessler (DW 12) oder Herr Rainer (DW 13) gerne zur Verfügung. www.lauterach.at 1. Einkommen Das monatliche Haushaltseinkommen darf höchstens Aus der Gemeindevertretung Widmungsänderungen Im Rahmen der Umlegung von Grundstücken im Bereich der Morgenstraße, wurde die Verlegung der gemeindeeigenen Stichstraße erforderlich. Die Verkehrsfläche im Flächenwidmungsplan soll nun in diesem Bereich an den geänderten Grundstückskataster angepasst werden. Dem Antrag der Grundstückseigentümer auf Baulandwidmung des Grundstückes nördlich der Wohnanlage Weißenbild 15c wurde stattgegeben. Die ehemalige Freifläche konnte von der Marktgemeinde Lauterach nach Erhalt aller geforderten Nachweise sowie der unentgeltlichen Abtretung der für den Ausbau der Gemeindestraße im Wiesengrund erforderlichen Fläche in Bauland umgewidmet werden. Anrufsammeltaxi Hofsteig/Bregenz während der Nachtstunden geplant Die Bürgermeister von Bregenz, Hard, Lauterach, Wolfurt und Kennelbach haben 8 Gst 407/1 407/1 3328 3669/1 3669/2 3671 Widmung/Alt Freifläche Freihaltegebiet Freifläche Freihaltegebiet Freifläche Freihaltegebiet Straße (WI) Baufläche Wohngebiet Straße (WI) Widmung/Neu Baufläche Wohngebiet Straße (WI) Straße (WI) Baufläche Wohngebiet Straße (WI) Baufläche Wohngebiet m2 2.382 48 40 109 228 119 dem Wunsch vieler Menschen entsprochen, ein günstiges Mobilitätsangebot während der Nachtstunden einzurichten. Ende dieses Jahres soll nach Abklärung einiger Detailfragen ein Sammeltaxidienst eingerichtet werden. Jagdausschuss Die Jäger weisen auf das Problem L 41 – Senderstraße hin, da durch den staken Verkehr viele Wildtiere umkommen. Weiters wird berichtet, dass der Rehbestand konstant geblieben und es bei den Feldhasen zu einer leichten Zunahme des Bestandes gekommen sei. Durch die fehlenden Feuchtflächen musste ein Rückgang von verschiedenen Vogelarten verzeichnet werden. Offene Jugendarbeit Ab Herbst wird der Jugendtreff viermal in der Woche geöffnet sein. Es sollen in Zukunft vermehrt Projekte angeboten und auch die mobile Jugendarbeit sowohl zeitlich als auch inhaltlich ausgebaut werden. www.lauterach.at fenster Oktober 2008 · Aus dem Rathaus Der britische Botschafter zu Besuch in Lauterach Bgm. Elmar Rhomberg, Botschafter Simon Smith, DI Paul Senger-Weiss Bgm. Elmar Rhomberg, Botschafter Simon Smith, Sian Stickings, Gattin des Botschafters, DI Paul Senger-Weiss v.l.n.r. DI Paul Senger-Weiss, Dagmar Antreich Britisches Konsulat Bregenz, Botschafter Simon Smith, Sian Stickings, Gattin des Botschafters, Bgm. Elmar Rhomberg Der britische Botschafter Simon Smith machte vor wenigen Wochen seinen Antrittsbesuch im britschen Konsulat in Lauterach. DI Paul Senger-Weiss ist seit vielen Jahren Honorarkonsul des Vereinigten Königreiches. Sitz des Büros ist bekanntlich in der Firmenzentrale der Firma Gebrüder Weiss an der Bundesstraße in Lauterach. Bürgermeister Elmar Rhomberg überbrachte die Grüße der Marktgemeinde Lauterach. Botschafter Smith, der im Übrigen perfekt Deutsch spricht, war sehr angetan von der wirtschaftlichen Kraft und Dynamik in unserer Region. In einer angeregten Dis- kussion wurden die wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen Großbritannien und Vorarlberger bzw. auch Lauteracher Betrieben besprochen. 2007 war Lauterach bekanntlich britisches Nationendorf im Rahmen der Weltgymnaestrada. Knapp 700 Sportler von der Insel waren eine Woche zu Gast in unserer Gemeinde. Botschafter Smith zeigte sich beeindruckt von den zahlreichen Fotos mit britischen Sportler in unserer Gemeinde. Im Anschluss an das interessante Gespräch übergab der Bürgermeister ein Lauteracher Heimatbuch an den britischen Botschafter. fenster 9 Werbung · Oktober 2008 Damen & Herren Friseur Silvano Silvano Höll Karl Höll Str. 16 Telefon 0 55 74 / 85 333 Öffnungszeiten: Di bis Fr 8 – 12 und 14 – 18 Uhr Sa 8 – 13 Uhr 10 fenster Oktober 2008 · Aus der Gemeinde Pflege im Gespräch Pflege im Gespräch: Umgang mit den dementiell Erkrankten Im Rahmen der Vortragsreihe Pflege im Gespräch – Vorträge für pflegende und betreuende Angehörige veranstaltet die Marktgemeinde Lauterach gemeinsam mit der connexia – Gesellschaft für Gesundheit und Pflege einen Vortrag zum Thema „Wenn die Schuhe plötzlich im Kühlschrank stehen“ – Umgang mit dementiell Erkrankten Die Beziehung, die Betreuung und die Begleitung von verwirrten alten Menschen fällt oft nicht leicht. Wenn die eigene Mutter, der eigene Vater davon betroffen sind, ist die Situation besonders schwierig. Dieser Vortrag macht Mut, sich auf eine andere Form des zwischenmenschlichen Austausches einzulassen. Ein validierender Umgang mit demenziell erkrankten Menschen soll vermittelt werden – wir versuchen, „in den Schuhen des anderen zu gehen“. Pflegende und betreuende Angehörige sind in ihrer wertvollen Tätigkeit einer Vielzahl von Belastungen ausgesetzt. Mit dieser Veranstaltung bieten wir Unterstützung für ein besseres Verständnis des Krankheitsbildes des zu Betreuenden an. Es ist uns aber auch wichtig, dass Sie persönlich Hilfe für den Umgang mit belastenden Situationen erfahren. Referent: Norbert Schnetzer, Dipl. psych. Gesundheits- und Krankenpfleger, Sulz Ort: Lauterach, Betreuungsraum Kirchfeld Termin: Mittwoch, 08.10.2008, von 15 bis 17 Uhr Eintritt: € 8 Anmeldung bei Annette King, Tel 05574 6802-16 Bitte beachten Sie die weiteren Veranstaltungen im Rahmen von „Pflege im Gespräch“ auf unserer Homepage unter: www.connexia.at Seelische und körperliche Erschöpfung – die Natur hilft „Burn-out“ bedeutet ausgebrannt sein und ist ein Zustand der chronischen Energielosigkeit und Antriebslosigkeit, die vor allem nach langen Phasen des intensiven Engagements und ausgeprägter Stressbelastungen auftreten kann. Burn-out kann jeden treffen und bedeutet eine massive Einschränkung der Lebensqualität. Häufig auftretende Symptome sind Depressionen, Schlaflosigkeit, chronische Müdigkeit, Magen-Darm-Probleme, Kopfschmerzen, Kreislaufstörungen. Was tun gegen Burn-out? Erkennen und Beseitigen von chronischen Stressbelastungen jeglicher Natur wie toxische Belastungen, falsche Ernährung, Herdbelastungen, Lebensstil, Mängel an Vitaminen und Mineralstof- fen, auch mittels kinesiologischer Austestung. In diesem Vortrag sollen Sie die eigene Burn-out-Gefährdung erkennen und Maßnahmen zur Wiederherstellung der körpereigenen Energie und damit markante Verbesserung der Lebensqualität und der eigenen Leistungsfähigkeit erfahren. Pflegende und betreuende Angehörige sind in ihrer wertvollen Tätigkeit einer Vielzahl von Belastungen ausgesetzt. Mit dieser Veranstaltung bieten wir Unterstützung für ein besseres Verständnis des Krankheitsbildes des zu Betreuenden an. Es ist uns aber auch wichtig, dass Sie persönlich Hilfe für den Umgang mit belastenden Situationen erfahren. Referent: Mag. pharm. Rudolf Pfeiffer Stadtapotheke Dornbirn, Dornbirn Ort: Lauterach, Betreuungsraum Kirchfeld Termin: Mittwoch, 12.11.2008, von 19.30 bis 21.30 Uhr Eintritt: € 8 Bitte um Anmeldung bei Annette King, Tel 05574 6802-16. Bitte beachten Sie die weiteren Veranstaltungen im Rahmen von „Pflege im Gespräch“ auf unserer Homepage unter www.connexia.at. www.connexia.at fenster 11 Aus der Gemeinde · Oktober 2008 Gott in unserer Mitte M Am 8.10. startet der Kinderliturgiekreis in ein neues Arbeitsjahr it einem liebevoll gestalteten Abschlussfest konnte der Kinderliturgiekreis das erste Arbeitsjahr abschließen. Im letzten Jahr gab es viele bereichernde Begegnungen bei den einzelnen Treffen. Besondere Highlights waren die vorweihnachtliche Feier in einem Stall und die Kinderkreuzwegandacht am Karfreitag. Voller Elan startet der Kinderliturgiekreis am 8. Oktober um 16 Uhr im Pfarrsaal. Gaby Jenny, Lucia Diem, Margit Johannsen und Christine Fischer-Kaizler freuen sich schon auf viele schöne Erfahrungen mit Gott in unserer Mitte. Eingeladen sind alle Kinder im Alter von 3-6 Jahren in Begleitung. Gemeinsam werden Lieder gesungen, getanzt, gelacht und gebetet. Kindersommer mit Riebelsafari Anfang August veranstaltete Heimon und das Gasthaus Weingarten anlässlich des Kindersommers eine Radtour. Beim Maisfeld des Dr. Richard Dietrich wurden die neugierigen Fragen beantwortet und die Besonderheiten von Riebelmais erklärt. Anschließend durften die Kinder mit einer Handmühle selber probieren, wie hart die getrockneten Maiskörner sind. Nach der anstrengenden Arbeit und natürlich mit großem Hunger durften die Kinder den echten Ländle Riebel im Gasthaus Weingarten verköstigen. Den Kindern dürfte es sehr geschmeckt haben. Bis auf drei kannten alle Riebel bereits schon vorher. Oft war die Oma diejenige, die ihre Enkel bereits mit Riebel verwöhnt hatte. Wer mehr über das Ländle Riebelmaisprojekt erfahren möchte: www.riebelmais.at oder direkt bei Richard Dietrich. Dr. Richard Dietrich beantwortete die Fragen der Kinder zum Thema Riebelmais www.riebelmais.at 12 fenster Wie gut der Riebel schmeckt, testeten die Kinder vor Ort Oktober 2008 · Aus der Gemeinde Krankenpflegeverein Lauterach Das Team des Lauteracher Krankenpflegevereins unterstützt Kranke und pflegebedürftige Personen. D er Krankenpflegeverein Lauterach beschäftigt derzeit sechs Dipl. Krankenschwestern mit dem Pflegeziel, kranke Menschen aller Altersstufen zu pflegen und zu betreuen. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit Hausärzten, Krankenhäusern, palliativ ausgebildeten Mitarbeiterinnen und dem MOHI Lauterach. Damit kann der Wunsch kranker und pflegebedürftiger Menschen unterstützt werden, weiterhin in der vertrauten Umgebung zu Hause zu bleiben. Unser qualifiziertes Fachpersonal pflegt mit fachlicher Kompetenz und Einfühlungsvermögen, achtet die Würde des Patienten und respektiert sein persönliches Umfeld. Den pflegenden Angehörigen wird Unterstützung, Begleitung, Entlastung und Motivation für den Pflegealltag geboten. Gerne berät Sie das Team Ihres Lauteracher Krankenpflegeverein auch schon vor Eintritt von Pflege- oder Hilfsbedürftigkeit bei allen Fragen rund um das Thema Pflege und Betreuung daheim. Einzige Voraussetzung ist die Mitgliedschaft im Krankenpflegeverein. Zahlscheine liegen bei der Raiffeisenbank Lauterach auf. Trotz Urlaubsabwesenheit konnten die Sommermonate organisatorisch und pflegerisch gut bewältigt werden, der Herbst wird für Fort- und Weiterbildungen genutzt. Kontakt: Telefon 8 28 80, E-Mail: kpv.lauterach@aon.at, Homepage: http://members.aon.at/krankenpflegevereinlauterach/ Lesewoche vom 20. bis 25. Oktober J eden Oktober findet in ganz Österreich die Lesewoche statt, welche unter dem Motto „Österreich liest. Treffpunkt Bibliothek“ steht. Die Bibliothek Lauterach bietet in dieser Lesewoche zwei Projekte an, die von der Bibliothekarin Rosmarie Döring entwickelt wurden. So wurde das Buch „Der Löwe, der nicht lesen konnte“ in eine Geschichte mit verteilten Rollen umgestaltet. Das Bibliotheksteam liest diese Geschichte den Lauterachern Kindergärtlern in der Bibliothek vor. Die Kinder werden aktiv in die Geschichte eingebunden, dazu wird gebastelt und gespielt. Den Abschluss der Lesewoche bildet die Kürbis- Geisterfete, ein Lese- Spielefest für die ganze Familie. Maskierte Kürbis- Geister sind willkommen. (Siehe Infobox). Neue Mitarbeiterin Judith Streubel ist seit 1. September die neue Mitarbeiterin der Bibliothek Lauterach. Sie nimmt die Stelle von Frau Edith Zoll-Bischof ein, die sich beruflich verändern möchte. Frau Streubel wird sowohl im Bereich Spiele als auch im übrigen Medienbereich tätig sein. Judith Streubel ist wohnhaft in Lauterach, verheiratet und Mutter einer Tochter. Kürbis- Geisterfete Samstag, 25. Oktober 2008, von 15 bis 19 Uhr in der Bibliothek Lauterach Die neue Mitarbeiterin der Bibliothek Judith Streubel Aus der Gemeinde · Oktober 2008 14 fenster Oktober 2008 · Aus der Gemeinde „Die Jugend von heute macht als hie und dreckig“ In dieser Ausgabe folgt nun der zweite Teil des spannenden Interviews, geführt von den JugendarbeiterInnen aus den Gemeinden Hard und Lauterach zum Thema „Die Jugend von heute macht als hie und dreckig“. Persönliche Daten Christine Schäfler Lauterach Beate Steurer Hard verheiratet Mutter von 2 Kindern (21 & 13 J.) wohnt seit eh und je in Lauterach, ab Sept. im Spielkindergarten & Trainerin für Selbstsicherheit und Selbstbehauptung Meine Mutter hat den Haushalt geführt und sich um die Kinder gekümmert, mein Vater brachte das Geld nach Hause, was normal war. Als Kinder hatten wir nicht sehr viel zu sagen. Für meine Eltern war es wichtig, was die Leute reden und ein gutes Bild nach Außen zu vermitteln. Viele sind in die Ortsvereine eingebunden, diese übernehmen eine wichtige Funktion während die Jugendlichen heranwachsen. Es gibt aber auch Jugendliche, die keine fixen Verpflichtungen eingehen wollen oder können. verheiratet Mutter von 2 Kindern (15 & 13 J.) wohnt seit 18 Jahren gerne in Hard, selbständig Was fällt dir zu deiner Jugend ein? Ich bin sehr idyllisch im Bregenzerwald aufgewachsen. Ich schätze meine Jugendzeit sehr, besonders seit ich selber Kinder habe. Ich bin sehr behütet aufgewachsen. Bei uns hat jeder jeden gekannt. Was glaubst du machen Jugendliche heute in Hard / Lauterach? Ich finde es eine tolle Chance für Jugendliche in Hard aufzuwachsen. Hard hat eine gute Infrastruktur, eine wunderbare Natur, den See, die Berge rundherum, eine gute Wirtschaftslage, viele Vereine und einen Sozialsprengel. Ja, ich denke schon, dass Jugendliche, wenn sie Freiräume suchen, genügend Freiräume finden. Wir Erwachsenen sollten uns doch darüber freuen, dass Jugendliche sich in der Gemeinde treffen und wohlfühlen. Haben Jugendliche genug Freiräume? Ja, und nein. Manche nützen die bestehenden Angebote, anderen ist das zu wenig. Manche Jugendliche kennen den Wert eigener und fremder Besitztümer nicht mehr, da die Vermittlung dieser teilweise im Elternhaus verpasst wurde. Leistungsdruck und Konsumverhalten stehen im Vordergrund und letzteres bringt die Botschaft mit sich, dass der Mensch an Besitztümern gemessen wird. Dabei spielen Medien auch eine große Rolle. Gesellschafts- und Gruppendruck drängen in eine Richtung, die der Jugend die Sensibilität für Werte nimmt. Was ist für die heutige Jugend eine größere Herausforderung? Der Massenkonsum – Jugendliche werden mit so vielen äußeren Einflüssen konfrontiert und überschüttet. Das war als ich Jugendliche war, noch ein bißchen einfacher. fenster 15 Werbung · Oktober 2008 16 fenster Oktober 2008 · Aus der Gemeinde Ein märchenhafter Kindersommerabschluss Die Mini-Haubenköche im Kinderkochkurs Für die Eltern gab es diese tolle Vorstellung Im Rohnerhaus wurde gemalt und das Kunsthaus mit der Museumspädagogin Doris besichtigt Phantastisches Märchenspiel mit Hertha Glück und Stephanie Wladika Der Kindersommer ging mit Pauken und Trompeten zu Ende. 30 Kinder tauchten ein Tag lang in die Märchenwelt ein und verzauberten am Ende die zahlreich erschienenen Eltern mit einer tollen Vorführung des Märchens. Mit tosendem Applaus und fröhlichen Gesichtern ging der Kindersommer 2008 in den wohlverdienten Winterschlaf. Ich möchte im Namen von HeiMon allen Mitwirkenden, Helfern und der Dornbirner Sparkasse meinen großen Dank ausdrükken. Ohne euch wäre diese tolle Sommeraktion nicht möglich. „Mini-Hauben-Köche im Kinderkochkurs mit Reinhard Gisinger“ 25 Mädchen und Buben brachten an vier Kochtagen Leben in die Schulküche der Hauptschule Lauterach. Speisen wie Mäusepizza, Kartoffelgratiné, Würstchen im Blätterteig, Früchte mit Pfirsichspiegel, selbstgemachtes Himbeereis standen auf dem Menüplan. Die Helferinnen Sabrina, Jasmin, Stefanie S., Stefanie K. und Anja Sch. standen den Jungköchen und Jungköchinnen hilfreich zur Seite, bis am schön gedeckten Tisch die leckeren Speisen probiert und genüsslich gegessen wurden. Es ist zu hoffen, dass diese Kochtage den Mädchen und Buben Freude am Kochen und am gutem Essen wecken konnten. Reinhard Gisinger hat mit Liebe und Freude diese vier Tage für die Kinder gestaltet und diesen tollen Kochkurs ermöglicht. Dafür möchten wir ihm im Namen von HeiMon recht herzlich DANKE sagen. Kunst im Rohnerhaus Zum ersten Mal fand heuer anlässlich des Lauteracher Kindersommers ein Kindervormittag „Museum erleben“ im Museum Kunst im Rohnerhaus statt. Nach einer gemeinsamen Führung mit der Museumspädagogin Doris ließen die Kinder ihrer Kreativität und Ideen freien Lauf. fenster 17 Aus der Gemeinde · Oktober 2008 18 fenster Oktober 2008 · Aus der Gemeinde D I E N A C H T D E R K U LT U R Lange Nacht der Museen Europa im Dialog in der Alten Seifenfabrik Das Vokalensemble Crescendo gestaltet musikalisch die „Lange Nacht der Museen“ in der Alten Seifenfabrik Auch heuer beteiligt sich die Marktgemeinde Lauterach-Kultur an der ORF – Aktion „Lange Nacht der Museen“ am Samstag, dem 04. Oktober 2008. In der Alten Seifenfabrik kann von Samstag 17 Uhr bis Sonntag 1 Uhr im Rahmen des Projektes „Europa im Dialog“ die Ausstellung „Verwandelte Energie“ besucht werden. (siehe Text oben). Das Vokalensemble Crescendo wird den Abend musikalisch gestalten. Jeder Besucher erhält den Jugenddrink „Tropi“ gratis. Mit einer Eintrittkarte von € 13 (ermäßigte Karte € 11 für Kinder, Studenten und Senioren) können alle in dieser Nacht geöffneten Museen und Ausstellungen in Vorarlberg und Liechtenstein besucht werden. Busse bringen Sie kostenlos zu den Museen. Karten in allen Museen erhältlich. Informationsbroschüren liegen im Rathaus, in den Banken und in der Bibliothek Lauterach auf. Fünf Jahre „Europa im Dialog“ Ungarn zu Gast in Lauterach Das Projekt „Europa im Dialog“ feiert ein kleines Jubiläum: Zum fünften Mal wird mit einem neuen Eu-Land kultureller Dialog geführt. In diesem Jahr ist Ungarn in Lauterach der Dialogpartner mit Vorarlberg. Das Projekt steht unter dem Thema “Verwandelte Energie“ .Ort dieses Kunst-Kulturdialogs ist die Alte Seifenfabrik. „Das Schöne an diesem Dialog ist, dass durch bildende Kunst Sprachbarrieren überwunden werden können und durch die ausgestellten Objekte ein Dialog stattfinden kann“, so Mitorganisator und Vernissageredner Christof Döring. Kuratorin Anna Huber konnte wieder Künstlerinnen gewinnen, die diesen Kulturdialog bestreiten. Die Künstlerin Erzsebet Katona Sabo aus Ungarn zeigt Collagen aus Leder. Aus Egg in Vorarlberg stammt Edith Rinner. Sie beschäftig sich mit Malerei und Akrylcollagen. Ruth Wohlgenannt aus Dornbirn setzt sich mit dem Material Ton auseinander und stellt Keramikobjekte aus. „Das Schöne an diesem Dialog ist, dass durch bildende Kunst Sprachbarrieren überwunden werden und durch die ausgestellten Objekte ein Dialog stattfinden kann“ Christof Döring Am Vernissageabend liest Katalin Müller aus Lauterach, eine gebürtige Ungarin, einen Text in ungarischer Sprache vor, das Vokalensemble Crescendo singt ungarische und österreichische Lieder. Somit werden die Besucher mit der ungarischen Sprache bekannt gemacht. Die Frauen des Frauenbund Guta werden unter der Führung von Obfrau Katharina Pfanner ein auf den Dialog abgestimmtes Buffet zusammenstellen. Die Bevölkerung ist zu diesem Dialog recht herzlich eingeladen. Weitere Infos entnehmen Sie bitte dem Inserat nebenan! Aus der Gemeinde · Oktober 2008 Historisches – Wie es früher war… Vom ehemaligen Gerichtshaus (II) Friederike, geb. Gorbach, heiratet 1897 den Uhrmacher Ferdinand Bilgeri Inserat im Gemeindeblatt 1902 „A große Gwalt wird nit alt“, dachten sich wohl viele Hofsteiger, als die neue Gerichtsordnung im Jahre 1886 die Landgemeinde zwang, in Lauterach ein eigenes Haus zu bauen und einen Gerichtsschreiber anzustellen und bald sollte sich diese Volksweisheit, zumindest was jenes betraf, auch bewahrheiten, denn bereits 1793, also 7 Jahre danach wurde das Amt schon wieder abgezogen. Mit einem Preis von 3300 Gulden, weit weniger als der Hälfte der Gestehungskosten, war das Haus ein richtiges „Schnäppchen“, das sich der Industrielle Jakob Gemperle nicht entgehen ließ. Dieser war in Lauterach kein unbeschriebenes Blatt, denn bereits 1789 schloss der im toggenburgischen Degersheim beheimatete mit Maximilian Schmid einen Vertrag. Dieser sollte für ihn Spinnerinnen sowie Baumwoll- und Musselineweber verlegen, das heißt mit Garn versorgen und einen Lohn vereinbaren. Beim Kreis und Oberamt suchte er um Unterstützung seiner Bemühungen an, da die Lauteracher bislang auf Dornbirner Verleger angewiesen seien. Daraufhin beschwerten sich diese, Gemperle habe im Hause Schmid´s ohne Genehmigung 7 Webstühle aufgestellt und mit Schweizer Webern besetzt. 1804 gelangte das ehemalige Gerichtshaus in den 20 Besitz des Bleichermeisters Franz Josef Kühne. Er war von 1811 bis 1835 Bürgermeister. Unter den weiteren Besitzern finden wir den Uhrmacher Ferdinand Bilgeri und seine Frau Friederike, geb. Gorbach. Sie war die Tochter des Müllers Gebhard Gorbach und der Anna Katharina, geb. Künz. Nach dem frühen Tod ihrer Mutter heiratete Gorbach wieder und Friederike soll in der wachsenden Familie ihre eigene Mutter zunehmend sehr vermisst haben. Erst 19-jährig heiratete sie den genannten Uhrmacher aus Alberschwende, wo schon sein Vater und seine Geschwister, einschließlich der Mädchen, diesen Beruf ausübten. Im südseitig gelegenen, gewölbten Raum des Erdgeschosses hatte er seine Werkstätte eingerichtet, die auch von Kundschaften aus dem Bregenzer Wald gerne aufgesucht wurde. Verschiedene Teile fertigte man damals noch in Handarbeit an und brauchbare Bestandteile ausgedienter Uhren wurden sorgsam aufgehoben und bei Bedarf mit dem Uhrmacher Schall in der Oberstadt getauscht. Nebenbei handelte Bilgeri auch mit Antiquitäten und der Bregenzer Händler Sagmeister stellte sich regelmäßig als aufmerksamer und preisbewusster Abnehmer ein. Der Uhrmacher war ein sehr leutseliger Mann, der gerne zur Gitarre griff und immer ein Fässchen Wein im Keller liegen hatte. Wen wundert es da, wenn es in der Werkstätte oft recht gesellig zuging und es ihm an Gästen kaum einmal fehlte. Weniger angenehm empfanden es Bilgeris, in dem riesigen Haus mit seinen mächtigen Mauern und den kalten Steinböden, die jedem Ofen trotzten, auch zu wohnen. Daher ließen sie 1908 auf der gegenüberliegenden Seite der Reichsstraße ein kleineres Haus bauen und richteten es so ein, dass die Werkstätte von der Wohnung getrennt war. 1935 richtete der Elektrikermeister Ernst Hutter im ehemaligen Gerichtshaus, das ihm später auch gehörte, seine Werkstätte ein. Er hatte im loacker´schen Verwaltungsgebäude an der Antoniusstraße die Lehre besucht und kannte sich mit allem, was damals mit elektrischem Strom zu tun hatte aus. Genaueres über diesen Fachmann der ersten Stunde lesen Sie im Rathausfenster Heft 4 von 1997. Quellenangabe: Weitensfelder: Vorarlberg in der Frühindustrialisierung E. Fröweis: Chronik des Handwerks fenster Oktober 2008 · Aus der Gemeinde FEUERWEHR Neues Kommandofahrzeug für die Feuerwehr Das Projekt V3 war ein toller Erfolg Die V3 Station war ein voller Erfolg Gelächter, Schweiß, interessante Gespräche und ein wenig Regen Die bereits in der Juliausgabe vorgestellte V3 Station fand nach sechs abwechslungsreichen Standorten am 25. Juli 2008 ihren Abschluss am Harder Streetsoccerplatz. An dieser Stelle noch einige Erfahrungsberichte von Jugendlichen: „Die V3 Station ist super, weil ich meine Wut rauslassen kann und dabei Spaß habe. Das Sumoringen hat mir am besten gefallen.“ So Askar Enes, 12 Jahre. Elias Pointner, 12 Jahre, meinte: „Mir hat die V3 Station saugut gefallen. Aggressionen werden abgebaut und dabei haben wir sogar noch Spaß. Das sollte es öfters geben.“ Und Fabian Rosskopf, 12 Jahre erklärte: „Ich finde gut, dass man mal was gegen Gewalt tut. Gewalt zeigt sich, wenn man rassistisch ist oder wenn man Sachen kaputt macht.“ Luca Holzer, 12 Jahre: „Das Projekt V3 find ich super, es fördert die gewaltfreie Kommunikation. Die Station war super, weil wir gelernt haben, dass Gewalt keine Lösung ist.“ Mit einem breit gefächerten Publikum wurde die Station am 04. Juli am Lauteracher Monfortplatz eingeweiht. Interessierte Erwachsene, Kinder und Jugendliche sowie zahlreiche Medienvertreter schauten vorbei, um ihre Kraft und Geduld, ihr Geschick und ihre Power unter Beweis zu stellen. Andere wiederum suchten gezielt den Kontakt zu den JugendarbeiterInnen und freuten sich einfach gemeinsam, einen abwechslungsreichen Nachmittag zu erleben. Auch die weiteren Standorte Schulhof VS Markt, Jannersee, Skateplatz, Spielplatz „Alte Seifenfabrik“ und der Streetsoccerplatz erwiesen sich als gut ausgewählt, da somit bei den Jugendlichen die unterschiedlichsten Gruppierungen erreicht werden konnten. Außerdem konnten die BetreuerInnen so die Möglichkeit ergreifen, einige neue Kontakte zu Jugendlichen zu knüpfen, aus denen sich wieder neue Projekte und Einsätze entwikkeln. Abschließend lässt sich sagen, dass alle geplanten Ziele erreicht wurden und so war die V3-Station ein toller Erfolg. Vom 27. November bis 9. Dezember 2008 wird eine Ausstellung im Lauteracher Rathaus über das Projekt „V3 - Vandalismus – Vorurteile – Vorbild“ mit Teilen der V3 Station stattfinden. Für den Jugendtreff in Lauterach suchen wir gebrauchte Sofas und Sofatische in gut erhaltenem Zustand gegen Selbstabholung. Offene Jugendarbeit Lauterach, Manuela Preuß, Email: manuela.preuss@gmx.net, Tel: 05574/6802 Das gelieferte Fahrgestell des neuen KDOF in der Halle der Firma Walser Anfang Juli beschloss die Gemeindevertretung die Anschaffung eines neuen Kommandofunkfahrzeuges für die Ortsfeuerwehr Lauterach. Das modernst ausgestattete Fahrzeug wird der Führungsebene der Wehr eine absolut notwendige Unterstützung für die Information und Kommunikation im Einsatzfall sein. So befinden sich im Fahrzeug sämtliche Brandschutzpläne der Lauteracher Betriebe mit Brandmeldeanlagen - derzeit ca. 25 Anlagen - verschiedene Mittel zur Lageführung wie z.B. PC und Drucker, Magnettafeln, Funkanlage und Wärmebildkamera und vieles mehr. Das neue Kommandofunkfahrzeug ist im Ernstfall das erste ausfahrende Einsatzfahrzeug mit einer Besatzung von zwei bis drei Mann. So kann dem Einsatzleiter ein kurzer Vorsprung gegeben werden, um sich ein erstes Bild von der Lage am Einsatzort zu machen, bis die weiteren Einsatzkräfte eintreffen (ca. eine halbe bis eine Minute später). Den Aufbau des Fahrzeuges wird die Firma Walser, Feuerwehrfahrzeugbau, in Rankweil durchführen. Die Fertigstellung und Lieferung des Fahrzeuges wird vermutlich Anfang Jänner 2009 erfolgen, sodass gleich zu Jahresbeginn mit der entsprechenden Ausbildung für den Umgang mit dem Fahrzeug begonnen werden kann. Das neue Fahrzeug ersetzt das bisherige 20 Jahre alte Kommandofahrzeug, das mit seiner Ausrüstung den heutigen Anforderungen nicht mehr entspricht. Das ausgediente Kommandofahrzeug wird in ein Mannschaftstransportfahrzeug umgerüstet und bleibt weiter im Dienst der örtlichen Feuerwehr. Die offizielle Übergabe und Einweihung des Fahrzeuges wird im Rahmen des zweitägigen Bezirksfeuerwehrfestes verbunden mit den Nassleistungswettbewerben am 18. und 19. Juni 2009 erfolgen. Werbung · Oktober 2008 22 fenster Oktober 2008 · Aus der Gemeinde AKS v.l.n.r. Die Klassenvorstände der vier 5. Klassen: Mag. Gerhard Mathis, Mag. Thomas Ruez, Mag. Claudia Albrecht, Mag. Uwe Grabher Gesundheitsvorsorge für Lauteracher ab 60 Jahre 2. Die neuen AppleComputer werden vor allem für GrafikBearbeitungen genutzt Mit dem „Kleeblatt“ gesund und lebensfroh ins Alter Die aks Gesundheitsvorsorge GmbH bietet mit dem Projekt “Kleeblatt“ ein ganzheitliches Gesundheitsprogramm für Menschen ab dem 60. Lebensjahr, das nun auch in Lauterach angeboten wird. Das Ziel des “Kleeblattes“ ist die Förderung einer aktiven und gesunden Lebensweise bis ins hohe Alter. Ein Fachteam aus einem Arzt, einer Psychologin und einem Sport- und Ernährungswissenschaftler informiert die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen der vierstündigen Veranstaltung über alles Wissenswerte zu den Themen Bewegung, Ernährung, Soziales und medizinische Vorsorge. Zusätzlich besteht die Möglichkeit sich in Kleingruppen auszutauschen und beraten zu lassen. So können schon durch kleine Veränderungen im Alltag Gesundheit und Lebensqualität entscheidend verbessert werden. Abschließend erhält jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer ein persönliches Schreiben mit Empfehlungen und gezielten Informationen über die Angebote in ihrer/seiner näheren Umgebung. Information und Anmeldung bis 15. Oktober bei Annette King, Marktgemeindeamt Lauterach, Tel. 05574/6802-16 (Mo – Do, 8 – 12 Uhr, Mo 14 – 18 Uhr) oder bei Michaela Tilg, aks Gesundheitsvorsorge Bregenz, Tel. 055 74 / 202 – 1055. Termin: Mittwoch 5. November 2008, 14 Uhr im Alten Kreuz Lauterach, Bundesstraße 36 Kosten: € 44,00 pro Person (davon € 24,00 Unterstützung durch Marktgemeinde Lauterach) www.aks.or.at Lauteracher Hauptschüler experimentieren im Biologie-Saal des BORG Mehr Schüler und kleinere Klassen am BORG Mit 283 SchülerInnen startet das BORG Lauterach in das neue Schuljahr. Das bedeutet eine Steigerung von rund sechs Prozent im Vergleich zum Ende des vergangenen Schuljahres. Durch das große Interesse für den naturwissenschaftlichen Schwerpunkt der Schule wurden heuer erstmals vier 5. Klassen eingerichtet. Deutlich verbessert haben sich die Klassengrößen: In keiner Klasse sitzen mehr als 25 SchülerInnen, im Schnitt sind es 22. Neuausstattung des Apple-Computerraums Der zweite Computerraum des BORG Lauterach, der vor allem für den künstlerischen Ausbildungsschwerpunkt genutzt wird, wurde während der Sommerferien mit 14 neuen Apple-Computern ausgestattet. Ermöglicht wurde diese Anschaffung durch die Informationstechnologie-Offensive des Landes Vorarlberg, die Unterstützung des Bundes und eine Eigenleistung der Schule. Kooperation im Rahmen der „Neuen Vorarlberger Mittelschule“ Das BORG Lauterach arbeitet im Rahmen der „Neuen Vorarlberger Mittelschule“ nun noch enger mit den Hauptschulen Lauterach und Hard-Mittelweiherburg zusammen. Unter anderem unterstützen Schülermediatoren des BORG ihre Kollegen in der Lauteracher Hauptschule, weitere Projekte sind ein gemeinsamer „Naturwissenschaftlicher Tag“ und die Zusammenarbeit bei Schultheater-Aufführungen. In Planung ist auch ein gemeinsames Kunstprojekt. www.vobs.at/borgl Aus der Gemeinde · Oktober 2008 Architektur in Lauterach Der alte Bahnhof in Mag. Otto Galehr und seine Frau kauften 1987 von den Österreichischen Bundesbahnen, den aus der Donaumonarchie stammenden alten Bahnhof. Ziel dieser Kauftätigkeit war die Sanierung und der Umbau des Bahnhofsgebäudes in einen Wohn- und Bürotrakt. Der alte Bahnhof war zu dieser Zeit in einem erbärmlichen Zustand. Halb zerfallen und seit Jahren leerstehend fristete er sein Dasein. Das Gebäude war nur knapp dem Abbruch entgangen und in letzter Minute doch noch unter Denkmalschutz gestellt worden. Ein trauriger Anblick eines vormals stolzen und wichtigen Gebäudes, in dem einmal reger Betrieb herrschte. Am 1. Juli 1872 wurde die k. u. k. priv. Vorarlberger Bahn feierlich eröffnet. Der Zugverkehr wurde von der Bevölkerung von Anfang an reichlich benützt. Von der Eröffnung bis zum 7. Juli 1873 beförderte die Bahn 11.811 Personen. Der Personalstand in Lauterach war beachtlich: ein Vorstand, ein Fahrdienstleiter, ein Kassier, zwei Lockführer, drei Heizer, sechs Wärter, fünf Schaffner, ein Pumpenwärter, ein Nachtwächter, zwei Stationsdiener, ein 24 Lampist sowie weitere Wagenputzer und ein Schlosser. Die Wächter mussten Weichen und Signale stellen, dem Pumpenwärter an den Kurbeln und der Drehscheibe helfen und die Schranken an den Bahnübergängen Feldweg, Pariserstraße und Lerchenauer Straße bedienen. Außerdem musste jeder Wächter seinen Bahnübergang „in strammer Haltung und mit der Signalflagge in der Hand“ bewachen. Zugehörig zum Bahnhof gab es ein Pumpenhaus, um für die Lokomotiven das notwendige Wasser zu liefern, eine Bahnmeisterei, ein Spritzendepot, eine Schmiede und eine Lampisterei. Im Erdgeschoss des in Schönbrunner Gelb gestrichenen Bahnhofgebäudes gab es damals eine Eingangshalle, einen Warteraum II. und III. Klasse und einen Schalterraum. Ab 1881 verkehrte zwischen Lindau und Bludenz ein Pulverzug für den Bau des Arlbergtunnels. Seine Eröffnung 1924 war zugleich das Ende der Vorarlbergerbahn. Sie ist seitdem Teil der ÖBB. 1927 wurde die Eisenbahn elektrifiziert, 1932 vier Linden und eine Ulme gepflanzt, um dem Platz vor dem Bahnhof ein freundlicheres Ausse- hen zu verleihen. 1978 begann die Umgestaltung des Bahnhofsgeländes und der Abbruch des Magazins. 1981 wurde der neue Bahnhof in Lauterach errichtet und somit hatte der alte Bahnhof ausgedient. Man bemühte sich um eine denkmalbehördliche Bewilligung zum Abbruch des Bahnhofes. 1982 wurde dieser Antrag durch die Bundesdenkmalbehörde abgewiesen. 1983 wurde auch der dagegen erhobenen Einspruch durch das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung abgewiesen. In der Gemeinde folgten nun endlose Diskussionen, was aus dem Gebäude werden sollte. Der Plan, einen Jugendtreff einzurichten wurde wieder verworfen. Die Jahren gingen dahin und aus dem einstmaligen schmucken Gebäude wurde eine baufällige Ruine.1986 gaben das Bundesministerium und Bundesdenkmalamt die Zustimmung zum Verkauf des desolaten Objektes. Welch ein Glück für den damals trostlosen alten Bahnhof, dass Mag. Galehr schon seit längerer Zeit nach einem renovierungsbedürftigen Gebäude Ausschau hielt. Schon bei der ersten Besichtigung war die fenster Oktober 2008 · Aus der Gemeinde Lauterach „Welch ein Glück, dass Mag. Galehr schon seit längerer Zeit nach einem renovierungsbedürftigen Gebäude Ausschau hielt“ ganze Familie vom alten Gebäude begeistert, obwohl für die Familienmitglieder anfangs der Gedanke in einem alten Bahnhof zu wohnen etwas ungewöhnlich war. Das Gebäude wurde auf seinen Zustand genau geprüft und das Ergebnis war ernüchternd. Es gab keinerlei verwendbare Installationen mehr, Türen und Fenster waren nicht mehr zu gebrauchen, die Dachziegel großteils kaputt und der Verputz fiel herunter. Die Nordseite des Gebäudes war feucht, die Decke einsturzgefährdet. Mit Dipl. Ing. Helmut Kuess fand Mag. Galehr den idealen Architekten, um das Gebäude in ein Wohn- und Bürohaus umzugestalten. Trotz der gänzlich neuen Funktion des Objektes sollten die verschiedenen Elemente eines Bahnhofes auch dann noch sicht- und spürbar bleiben, wenn man durch die Türe ins Innere tritt. Vor allem die räumliche Großzügigkeit eines Bahnhofes mit seinen Wartesälen und Hallen sollte erhalten bleiben. Helmut Kuess schaffte Galerien, welche die Höhe der beiden Geschosse sichtbar lässt. Durch die Offenheit von der Ost- zur Westseite kann nun das Licht durch die großen Fenster ungehindert durchströmen. Der Bürotrakt, der als Steuerberatungskanzlei für den Schwiegersohn Mag. Lothar Blum ausgebaut wurde, ist nun offen und hell. In der Eingangshalle erinnern alte Fotos an die Zeit eines glanzvollen Bahnhofes, der alte Glaskasten mit den Zugfahrplänen sowie die Bahnhofsuhr versetzten den Besucher in eine längst vergangene Zeit zurück. Weiter führt die Halle in den Essraum mit dem gemütlichen Kachelofen, die Küche und in das offene Wohnzimmer. Über die Wendeltreppe führen die Stufen in die obere Etage, zu den Schlafräumen und zum Badezimmer. Die größte Veränderung im Inneren des Gebäudes war die Absenkung der Geschossdecke, wodurch es erst ermöglicht wurde, den ersten Stock zu nutzen. Für Otto Galehr und seiner Frau war klar, dass die Außenfassade so wenig verändert werden sollte, wie möglich. Lediglich im ersten Stock wurde für die beiden Kinderzimmer an der Nord- und Südseite ein Fenster eingebaut. Auch der sogenannte „Perron“, auf dem die Reisenden unter dem schützenden Dach auf den Zug warteten, wurde erhalten und dient heute in den Sommermonaten als großzügiger Freizeitbereich. Die zierlichen Holzsäulen, die das Dach des Perron abstützen sind aus Lärchenholz sowie der Fußboden im ganzen Haus. Eben so, wie es in Bahnhofsgebäuden damals üblich war. Mit viel Liebe zum Detail und Ideenreichtum wurde dieses Gebäude saniert und wohnlich gestaltet. Längst ist der alte Bahnhof zu einem Wahrzeichen von Lauterach geworden. Überall in den Räumen ist der Charme eines Bahnhofes aus der k. u. k. Monarchie zu spüren, der damals ein Gebäude für Reisende und heute das Zuhause für die Familie Galehr ist. fenster 25 Werbung · Oktober 2008 26 fenster Oktober 2008 · Aus den Vereinen MÄNNERCHOR „Brasilianische Nacht“ Ein gelungenes Sommerfest für den Männerchor Lauterach Unter dieses Motto stellte der Männerchor Lauterach heuer sein Sommerfest in der Riedhütte. Eine brasilianische „Grill-Crew“ wurde dafür vom Tafelmeister des Chores organisiert, welche am späteren Nachmittag die überdimensionalen Grillspieße bestückte. Allein beim Anblick und dem Geruch des Grillgutes sowie der herrlichen Saucen, zubereitet von Alex Mobers und super Brötchen, gebacken von Walter Sohm, lief den Besuchern schon das Wasser im Mund zusammen. Zum Essen wurde original brasilianisches Bier angeboten. Den südlichen Touch vermittelte auch die Cocktail-Bar unter Palmen von ca. drei Meter Höhe, die extra für diesen Abend vom „Chor-DekoBastelteam“ Christa Schertler sowie Sonja und Hans Verdorfer angefertigt wurden. Mit verschiedenen Cocktails verwöhnte „Suse“ die Sängerschar an und um die Bar. Bei klarer Nacht und leider nicht gerade Copacabana Temperaturen konnte man später auch einen Blick auf die beginnende Mondfinsternis und das Feuerwerk vom Harder Seenachtsfest erhaschen. Alles in allem war es wieder ein gelungener, gut gelaunter und fröhlicher Abend. Der Ausflug führte die SeniorInnen in die wunderbare Bergwelt Vorarlbergs Seniorenbund im Rätikon 40 wanderfreudige SeniorInnen erfreuten sich kürzlich an den landschaftlichen Schönheiten rund um den Lünersee. Mit der Seilbahn wurde der Höhenunterschied von Schattenlagant zur Douglaßhütte angenehm schwebend überwunden. Ein herrliches Panorama empfing die Wandergruppe bei der Douglaßhütte am Ufer des Lünersees. Die Hütte hat ihren Nahmen von John Sholto Douglaß, der aus einer alten schottischen Familie stammte und mit 36 Jahren Besitzer einer großen Fabrikanlage in Thüringen war. Douglaß war Begründer der Alpenvereins-Sektion Vorarlberg im Jahre 1869, dessen Vorstand, Mitbegründer des deutschen Alpenvereines und ein Verfechter des Zusammenschlusses des ÖAV und DAV. So wurde die 1. Hütte am Lünersee (1870/71) nach dem Tod von Douglaß, er starb 36- jährig durch Absturz bei der Gämsenjagd, nach diesem benannt. Bis 1955/59 war die Douglaßhütte die wichtigste Bergsteigerunterkunft der Sektion Vorarlberg im Rätikon. Die heutige Hütte wurde 1960 von den Vbg. Illwerken errichtet, nachdem die alte Hütte 1959 abgebrochen wurde und in den Fluten des aufgestauten Lünersees versank. Der Rundweg um den See führte leicht ansteigend an blühenden Alpenrosenfeldern vorbei zur Lünerseealpe. Die schöne Lage und die Gastfreundschaft der AlpPächterin Christine Eker luden zum Verweilen ein. Nach entsprechender Stärkung brach die Gruppe nach Süden auf und bewältigte in kurzem, aber steilem Anstieg das Gafalljoch, mit 2.339 m. Eine herrliche Aussicht belohnte die körperliche Anstrengung. Die Sicht reichte weit in die Schweizer Bergwelt hinein und überwältigend war der Anblick der Südwände der Kirchlispitzen, Drusenfluh, Drei Türme und Sulzfluh. Der Rückweg erfolgte entweder in Fortsetzung des Rundweges um den See Richtung Lünerkrinne oder auf dem gleichen Weg zurück zur Douglaßhütte. Hier traf sich die Wandergruppe wieder zur gemeinsamen Abfahrt nach einem erlebnisreichen Tag. Ausflug des Jahrganges 1951 Der Jahrgang 1951 aus Lauterach besuchte Anfang September den schönen Ort Obersdorf. Bei Traumwetter fuhren die Jahrgänger auf der Queralpenstraße, bis hin zur Flugschanze. Dort angekommen besichtigte man das große Bauwerk. Beim Anblick des höchsten Punktes der Schanze wurde es den Ausflüglern bewusst, was es für eine Leistung selbst für einen Vollathleten sein muss, diese Abfahrt – den Absprung und die Landung heil durchzustehen. Mit dem Reisebus ging es dann weiter zur Gaststätte Dampfbierbrauerei in Obersdorf. Nach dem Mittagessen fuhren die Jahrgänger über den Riedbergpass nach Hittisau zum Hotel Krone. Nach dem Abendessen ging es wieder nach Hause. Das Komitee bedankt sich bei allen, die an diesem schönen Ausflug teilnahmen. Aus den Vereinen · Oktober 2008 Pensionistenverband Lauterach Anfang August fuhr der Pensionistenverband Ortsgruppe Lauterach über Winterthur Schaffhausen nach Eigeltingen zur bekannten Lochmühle, eingebettet in einer reizvollen Umgebung mit einer 400jährigen Tradition. Dort erwartete uns im a`la Card Restaurant eine Vielzahl von herrlichen Menüs, die auch für jeden Gourmand alle Wünsche erfüllten. Im Erlebnispark absolvierte der Verband die berühmten 1000 Schritte. Die Heimfahrt erfolgte entlang dem Bodensee auf der deutschen Seite, wobei die Pensionisten noch einen Zwischenstopp in Meersburg einlegten. Im Gasthaus „Grüner-Baum“ in Lauterach genoss man zum Ausklang im schönen Gastgarten eine herrliche Brettljause. Unser Fahrer Wolfi von Weiss-Reisen brachte jeden Teilnehmer zu seiner Einstiegsstelle zurück. Ein angenehmer Tag mit schönen Erinnerungen ging viel zu schnell zu Ende. Probenwochenende der Bürgermusik Lauterach Als Auftakt zur Probensaison für die kommenden Konzerte fanden auch heuer wieder die Hüttenwoche der Jugendkapelle und das anschließende Probewochenende der Bürgermusik in Hirschau statt. Seit nunmehr über zehn Jahren finden sich die Musikanten in den letzten Ferientagen in einer abgelegenen und urigen Hütte ein, um das Programm für das Cäcilienkonzert bzw. Dreikönigskonzert kennen zu lernen. So wurden auch heuer wieder in der Zeit vom 1.bis 7.9. die Wiesen, Auen und Wälder rund um diese Hütte musikalisch unterhalten. Aber nicht nur intensive Probenarbeit stand in Hirschau auf dem Programm; für das eine oder andere informative Gespräch war genauso Zeit wie für das gesellige Beisammensein. Und ein Abendteuer der ganz besonderen Art erlebte die Jugendkapelle: So erblickte während ihres Aufenthaltes im angrenzenden Stall ein Kälblein das Licht der Welt. 28 fenster Oktober 2008 · Aus den Vereinen Wandertag beim Shotokan Karate Club Die Plätze 1 – 4 beim Treppensteigen, v.l.n.r. Marco Stanojevic, Lukas Brunner, Karl-Heinz Kobald, Andreas Mörth Der SHOTOKAN Karate Club Lauterach auf Schusters Rappen Z um Beginn der Trainingssaison fanden sich Anfang September 22 Sportler, Trainer und Eltern zum diesjährigen Wandertag in Partenen im Montafon ein. Der Großteil der Teilnehmer ließ es sich nicht nehmen und begann die Wanderung mit der Bezwingung der „Europatreppe“. Dieser unscheinbare Namen steht für 4.000 Stufen, die mit einer Steigung von bis zu 86% 750 Höhenmeter überwinden. Als zusätzliche Herausforderung sind an Anfang und Ende Steckuhren für eine genaue Zeitmessung der Aufstiegsdauer angebracht, was die Trainerherzen natürlich höher schlagen ließ. Der Rest der Gruppe fuhr samt Gepäck mit der Gondel und erwartete die erschöpften Treppensteiger am Ziel mit Getränken und viel Applaus. Nachdem alle die Treppe bezwungen hatten, ging es weiter entlang des Vermuntsees, an dessen Ende wir dann eine Rast einlegten und uns mit der mitgebrachten Jause stärkten. Mit neuer Energie und leichteren Rucksäcken ging es danach weiter in Richtung Bielerhöhe, Silvrettastausee und vor allem zum Madlenerhaus. Bei perfektem Wetter und für Wanderungen idealen Temperaturen gingen sich die zwei Stunden Wanderung wie von selbst und schon saßen wir im Madlenerhaus bei Schnitzel, Kässpätzle und dem einen oder anderen Radler. Zurück ging es dann mit dem Bus und so verging ein wunderschöner Tag in guter Gesellschaft wie im Fluge. Die Mitglieder des Shotokan Karate Club Lauterach freuen sich schon auf das nächste Event. Einsteigerkurs 2008 Am 3. und 10. Oktober ist es für interessierte Kinder ab 7 Jahre, Erwachsene und Jugendliche noch möglich, beim Einsteigerkurs mitzumachen. Trainiert wird im Gymnastikraum der Turnhalle HS Lauterach. Mitzubringen sind lockere Turnkleidung. Der Shotokan Karate Club Lauterach bietet für alle Altersgruppen ein abgestimmtes Training und fördert nicht nur den Leistungssport, sondern ist auch auf den Breitensport ausgerichtet. www.kclauterach.at fenster 29 Werbung · Oktober 2008 Große Wein-Degustation 2008 – Willkommen in der Welt der Weine Die Privatkellerei/Vinothek Pfanner & Gutmann präsentiert bei der großen Wein-Degustation wieder mehr als 80 ausgesuchte Weine österreichischer Top-Winzer, aber auch Spitzenweine aus Italien, Spanien und der neuen Welt. Genießen Sie mit uns die Weine und den Small-Talk mit den renommierten Winzern bzw. den Repräsentanten der Weingüter. Es ist immer ein besonderes Erlebnis im direkten Gespräch mit dem Winzer mehr über seine Weine, den Jahrgang, die Weingärten, die persönliche Philosophie zu erfahren. Nutzen Sie die Gelegenheit mit Weinkennern und -freunden die feinen Weine zu verkosten und über das große Thema Wein zu philosophieren. Große Wein-Degustation Freitag, 31. Oktober 2008 von 14 bis 22 Uhr Vereinshaus Wolfurt Eintrittspreis: 22,– Euro, inkl. Käse und Pasta. Eine Reservierung ist nicht notwendig! 50 % des Eintrittspreises werden bei einem späteren Einkauf in der Vinothek vergütet! Pfanner & Gutmann Privatkellerei/Vinothek, Lauterach Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag: 9.00 bis 12.15 Uhr und 14.00 bis 18.15 Uhr Samstag von 8.30 bis 12.15 Uhr Wir sind trotz der Straßenbauarbeiten in der Alten Landstraße immer gut erreichbar! SEHR GEEHRTE PRIVATE UND NATÜRLICH AUCH GEWERBLICHE LESER DES LAUTERACHFENSTERS! Kennen Sie dieses Gefühl? Sie sollten etwas Schweres und/oder Großes her- oder wegtransportieren und stehen zum Beispiel vor folgenden Fragen: „Ich hätte gerade eine Menge Gartenabfall (Grünmüll) zum Entsorgen – wer könnte dies für mich übernehmen?“ „Ich bräuchte unbedingt für den Sandkasten meiner Kinder 2 – 3 m3 Sand – wer könnte mir diesen hertransportieren?“ „Bei einem Gebäudeumbau ist Bauschutt angefallen, er sollte aus dem Garten transportiert werden, ohne dass man in diesen hineinfahren muss – wer hätte dafür einen geeigneten Fahrzeugkran mit Greifer?“ „Ich möchte meine Dachterrasse herrichten – wie bekomme ich zum Beispiel die Pflastersteine, einen schweren Blumentopf oder sonst eine schwere Last ohne große „Würgerei“ auf mein Flachdach?“ „Es wird Herbst und ich bräuchte 10 m3 „Rindenmulch“ um meine Pflanzenbeete abzudecken – wen könnte ich jetzt anrufen?“ „Es hat stark geschneit und mein Vorplatz und/oder meine Zufahrt sollten vom Schnee befreit werden – wer könnte mir diese zeit- und kräfteraubende Arbeit abnehmen?“ Da ich oftmals mit solchen Anfragen konfrontiert wurde, habe ich mich als Unternehmer entschlossen, Ihnen in diesem Bereich Lösungen anzubieten. Aus diesem Grund können wir Ihnen sowohl mit unserem Traktorservice mit Frontlader und Schneepflug als auch mit unserem Kranservice nützlich sein. Haben Sie Interesse, unser Dienstleistungsangebot kennen zu lernen? Wir freuen uns über Ihre Anfragen unter 05574/79990-0. 30 fenster Oktober 2008 · Aus den Vereinen P FA D F I N D E R Startfest – Endlich geht‘s wieder los Gute Stimmung hat zum Glück nichts mit dem Wetter zu tun und schon gar nicht bei den Pfadfindern. So kamen trotz Regen viele Kin


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