Lauterach

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Dokumente aus Lauterach

Lauterachfenster 2011 10
Sam, 22. Oktober 2011 | Kuhn EDV

Editorial 75-Jahr-Jubiläum der Firma Flatz Als Buchbinderei mit Firmengründer Eduard Flatz und der ersten Mitarbeiterin Mina Kohlhaupt, hat vor 75 Jahren der Siegeszug des Familienbetriebes begonnen. Das Unternehmen Flatz – inzwischen eines der führenden Verpackungsproduzenten Österreichs – öffnete für zwei Tage seine Türen und gewährte Ein- und Ausblicke für Kunden, Partner, Freunde sowie für die gesamte Öffentlichkeit. Mit mittlerweile 235 MitarbeiterInnen hat sich die Firma Flatz seit jeher klar zum Wirtschaftsstandort Lauterach bekannt. Ich möchte an dieser Stelle zum herausragenden Erfolg des Familienbetriebes Flatz gratulieren und mich für das langjährige Vertrauen in den Firmenstandort Lauterach recht herzlich bedanken. In dieser Ausgabe des Lauterachfensters berichten wir auch über finanzielle Initiativen für Bildung und Mobilität. Die Marktgemeinde Lauterach wurde von der Wirtschaftskrise nicht verschont, finanzielle Rücklagen sollten jetzt gebildet werden. Die Steuereinnahmen und Zuschüsse vom Bund stagnieren, jedoch die Kosten für die Kinderbetreuung, Sozialhilfe und Spitäler steigen erheblich. Zukünftige Bauvorhaben, wir berichten auf Seite 6, sind kostenintensiv. Der Gemeindevorstand beschloss im Sommer einstimmig, die Fachabteilungen mit der Erarbeitung konkreter Einsparungs- und Optimierungsmöglichkeiten zu beauftragen. Die Ergebnisse dieser Einsparungen sollten nach Möglichkeit bereits im Budget 2012 umgesetzt werden. Anfang September wurde mit einer kleinen Feier der fertiggestellte Kunstrasenplatz bei der Sportanlage Ried übergeben. Für die Fußballer bietet sich dadurch die Möglichkeit, die Hallensaison zu verkürzen und auch bei längeren Regenperioden im Freien zu trainieren. Geplant ist auch, die Sportanlage Ried weiter auszubauen. Westlich des bestehenden Kunstrasenplatzes ist ein zusätzlicher Trainings- und Tschutterplatz entstanden, der auch außerhalb der Öffnungszeiten für jedermann zugänglich ist. Inhalt Aus dem Rathaus 4 Unsere Kinderbetreuungseinrichtungen stellen sich vor 7 Straßensanierungen 8 Historischer Fund in Lauterach 11 Lerchenpark erhält Holzbaupreis 12 Maccani Elisabeth – neue Direktorin der VS Unterfeld 13 Neuer Kunstrasenplatz für den FC Schertler Alge 4 12 Aus der Gemeinde 14 Krankenpflegeverein betreut derzeit über 100 Menschen 18 75-Jahr-Jubiläum und Tag der offenen Tür 19 Verein „mitnand – Lauterach hilft“ 18 Aus den Lauteracher Vereinen 24 Vereinsberichte 27 Veranstaltung & Chronik 44 zwoa dötgsi – SpiSpaSpo 3. Weinfest Ihr Bürgermeister Elmar Rhomberg 44 Kindergärten und Kleinkindbetreuung Unsere Kinderbetreuungseinrichtungen stellen sich vor Der italienische Dichter Dante Alighieri sagte treffend: „Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: die Sterne der Nacht, die Blumen des Tages und die Augen der Kinder.“ Die Kindergartenpädagoginnen sind neben Eltern, Oma und Opa wichtige Bezugspersonen für die ersten Lebensjahre. Sie meistern den Spagat, Kinder Kinder sein zu lassen und sie gleichwohl auf die Anforderungen des Lebens und auf die Welt der Erwachsenen vorzubereiten. Kindergarten Bachgasse: Petra Schneider, Monika Sauerwein, Silvia Köb, Birgit Rüdisser Kindergarten Dorf: Isabella Frener, Bettina Starzinger, Christine Dellanoi, Christiane Wirtitsch, Silvia Ludwig Kindergarten Unterfeld: Manuela Carotta, Petra Mohr, Christine Holzer, Tatjana Steinacher Die Bildungseinrichtung Kindergarten ist mit ihrer ganzheitlichen Erziehung und Vorbereitung auf die Schule ein wichtiger Abschnitt im Leben eines Kindes. Aufgabe der Marktgemeinde Lauterach ist es in Zusammenarbeit mit den Kindergartenpädagoginnen permanent das Angebot und die dazu erforderlichen räumlichen Rahmenbedingungen anzupassen. Wenn ein Kind in den Kindergarten kommt, soll es sich frei entfalten und bewegen, spielen, Freunde finden und Spaß haben können. Familien mit Kindern stehen in Lauterach zahlreiche Betreuungsmöglichkeiten für ihre Kinder zur Verfügung: Zwei Kleinkinderbetreuungen, zwei Ganztagsbetreuungen für Klein- und Kindergartenkinder und sieben Gemeindekindergärten. Diese bieten eine alters- und bedarfsgerechte Betreuung für Kinder zu äußerst familienfreundlichen Tarifen an. Eine Reihe von Aktivitäten machen die Kindergartenzeit für Kinder und Eltern gleichermaßen spannend. Kindergarten Unterfeld Im Kindergarten Unterfeld werden Kinder in Regelgruppen betreut. Frau Manuela Carotta ist die Leiterin des Kindergartens. Kindergarten Hofsteigsaal Claudia Huchler ist die Leiterin des Kindergartens Hofsteigsaal. Kinder zwischen drei bis fünf Jahren sind in einer Regelgruppe mit Montesorieelementen herzlich willkommen. Kindergarten Weißenbild Der Kindergarten Weißenbild bietet eine Betreuung in einer Regelgruppe für Kinder im Alter von drei bis fünf Jahren an. Frau Judith Längle ist die Leiterin. Kindergarten Bachgasse Im Kindergarten Bachgasse, mit Monika Sauerwein als Leiterin, werden Kinder zwischen drei und fünf Jahren in zwei Gruppen - einer Regel- bzw. Integrationsgruppe betreut. Kindergarten Dorf Christine Dellanoi ist die Leiterin dieses Kindergartens, in dem Kinder zwischen drei und fünf Jahren in zwei Gruppen, einer Regel- bzw. Integrationsgruppe herzlich willkommen geheißen werden. Kindergarten Weißenbild: Ulli Thaler, Sandra Schneider-Schwarzenegger, Judith Längle Kindergarten Hofsteigsaal: Claudia Huchler, Tanja Gabriel und Manuela Malin (nicht auf dem Foto) 4 Aus dem Rathaus | Oktober 2011 Kindergarten Hoheneggerstraße Claudia Vedovelli ist die Leiterin des Kindergartens für Kinder zwischen drei und fünf Jahren in zwei Gruppen, einer Regel- bzw. Integrationsgruppe. Gib mir die Hand und begleite mich ein Stück meines Lebens, denn der Weg ist das Ziel. Kindergarten Hoheneggerstraße: Yvonne Grumser, Claudia Tomaselli-Schorrer, Claudia Nedovelli, Christine Weinstabl Ganztagsbetreuung Kindergarten Sunnadörfle und Ganztagsbetreuung „Käferle“ In dieser Einrichtung wird eine Kleinkindbetreuung für Kinder ab 15 Monaten bis vier Jahren mit Mittagstisch und Schlafmöglichkeit angeboten. Frau Manuela Eberle ist die Leiterin. Auch Kinder von 3 – 6 Jahren werden im Kindergarten aufgenommen. Voraussetzung für die Aufnahme in beiden Einrichtungen ist die Berufstätigkeit der Eltern. Kleinkindbetreuung Alte Landstraße „Vogelneaschtle“ Ganztagsbetreuung Kindergarten Sunnadörfle und „Käferle“: hinten: Anja Gmeiner, Evelin Valent, Claudia Winder, Sabine Bechter, Sandra Schwarz, Gloria Diem, Annelies Haider, Manuela Eberle vorne: Bettina Sohler, Stephanie Lang, Daniela Fink, Stefanie Schatzmann, Carmen Schütz, Sabine Ehrle In dieser Betreuungsstätte werden Kleinkinder von berufstätigen Eltern ab 15 Monaten bis zu vier Jahren betreut. Kleinkindbetreuung Rappelkiste Weißenbild: Helene Ölz, Kerstin Früh Kleinkindbetreuung Rappelkiste Kirchfeld Dies ist eine Kleinkindbetreuung in der Kinder zwischen 2 ½ und 4 Jahren betreut werden. Leiterin ist Judith Längle. Koordinatorin für Kindergärten und Kleinkindbetreuuung Judith Längle Kinder: 2 Ausbildung: 4 Jahre Volksschule, 4 Jahre BG Gallusstraße Bregenz, 5 Jahre BAKIP Feldkirch, Matura, seit 1993 Kindergärtnerin in Lauterach, seit 2 Jahren Kindergartenkoordinatorin Hobbys: rudern, biken, musizieren (Gitarre, Saxophon, singen) Kleinkindbetreuung Rappelkiste Weißenbild Kleinkindbetreuung Alte Landstraße „Vogelneaschtle“: Irmgard Gutmann, Gabi Steinacher, Hatice Demirbas, Sultan Akpinar Auch hier ist Judith Längle Leiterin. Kleinkinder zwischen zweieinhalb und vier Jahren werden in der Weißenbildstraße betreut. Die Sprachheilpädagoginnen Karin Längle und Elke Fritsch betreuen in den Kindergärten einmal pro Woche auf spielerische Weise sprachauffällige Kinder. Kleinkindbetreuung Rappelkiste Kirchfeld: Christine Schäfler, Doris Gufler Sprachheilpädagoginnen: Karin Längle, Elke Fritsch Aus dem Rathaus | Oktober 2011 5 Aus dem Rathaus Gemeinde setzt finanzielle Initiativen für Bildung und Mobilität In der einmal jährlich stattfindenden Gemeindeklausur, an der alle politischen Fraktionen und Ausschussvorsitzende wichtige Themen besprechen, Ideen austauschen und Strategien erarbeiten wurde erkannt, dass Optimierungen und Einsparungen zur Verbesserung der Finanzlage in unserer Gemeinde zu treffen sind. 2011 einstimmig, die Fachabteilungen zu beauftragen, konkrete Einsparungsund Optimierungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Die Ergebnisse sollen in einem Maßnahmenkatalog festgeschrieben und dem Gemeindevorstand vorgelegt werden. Unterstützung und Begleitung erhalten die Mitarbeiter von externen Finanzexperten. Die Ergebnisse dieser Einsparungen sollten nach Möglichkeit bereits im Budget 2012 umgesetzt werden. Ziel ist es nach wie vor, die notwendigen Eigenmittel und finanzielle Stabilität für die Großprojekte VS Dorf etc. und die soziale Qualität der LauteracherInnen zu sichern. spürbar. So lagen die Einnahmen aus den Ertragsanteilen um 76.000,- Euro unter dem bereits sehr niedrigen Vorjahreswert. Ertragsanteile sind Beiträge des Bundes aus seinen Steuererträgen (wie Einkommenssteuer, Lohnsteuer, Umsatzsteuer, etc.), die pro Kopf an die Gemeinde ausbezahlt werden. Auch die Einnahmen aus der Kommunalsteuer erreichten nicht das Vorjahresergebnis und lagen um 28.000,- Euro unter dem Wert von 2009. Demgegenüber standen beträchtliche Zuwächse bei den Ausgabepositionen wie dem Sozialfonds mit einem Ausgabenplus von 122.000,- Euro, die Spitalsabgangsdeckung mit einem Plus von 110.000,- Euro und die Personalkosten der Kindergärten mit einem Plus von 262.000,- Euro verglichen mit 2009 gegenüber. Die Hauptinvestitionen des vergangenen Jahres flossen in den Grunderwerb für das Bio-Nahwärmekraftwerk, in die Errichtung des neuen Gemeindezentrums sowie in die Erweiterung der Wasserversorgung und der Abwasserbeseitigung im Zuge der Leitungsverlegung der Bio-Nahwärme. Ein zukünftiges Bauvorhaben: der Neu-oder Umbau der Volksschule Dorf Auswirkungen der Konjunkturschwäche Die Auswirkungen der Konjunkturschwäche waren auch 2010 merklich Investitionen in Kinderbetreuung und Bildung Denn auf der einen Seite sind die Steuereinnahmen und Zuschüsse des Bundes an die Marktgemeinde Lauterach gesunken, auf der anderen Seite die Kosten für die Kinderbetreuung, Sozialhilfe und Spitäler überdurchschnittlich angewachsen. Dies führt dazu, dass sich die Schere Einnahmen/Ausgaben vergrößert. Die Eigenmittel und der finanzielle Spielraum wurden geringer und enger. Zukünftige Bauvorhaben wie der Neu- oder Umbau der VS Dorf, der Bahnhof Lauterach, Straßen und Kanalsanierungen, sind kostenintensiv. Aus diesen Gründen ist die Marktgemeinde gefordert, Ausgaben zu hinterfragen und finanzielle Rücklagen anzusparen. Der Gemeindevorstand beschloss im Juni Kommunalsteuer 2007: 3.182.564,52 2008: 3.335.640,49 2009: 3.379.505,15 2010: 3.351.501,23 3.400.000 3.300.000 3.200.000 3.100.000 3.000.000 2007 2008 2009 2010 Ertragsanteile des Bundes 2007: 5.688.243,00 2008: 6.056.609,00 2009: 5.849.503,00 2010: 5.773.083,00 6.100.000 6.000.000 5.900.000 5.800.000 5.700.000 5.600.000 5.500.000 2007 2008 2009 2010 6 Aus dem Rathaus | Oktober 2011 Straßensanierungen Belagsarbeiten und Straßensanierungen Die Marktgemeinde Lauterach führt wie jeden Herbst kleinere Sanierungs- und Unterhaltungsarbeiten an verschiedenen Straßen und Plätzen im Gemeindegebiet durch. „Da die Asphaltierung nur bei halbwegs trockenem Wetter durchgeführt wird, kann die Dauer der Arbeiten leider nicht exakt angegeben werden. Wir werden uns jedenfalls sehr bemühen, all diese Arbeiten so rasch wie möglich zu erledigen“, so der zuständige Mitarbeiter Infrastruktur, Otto Wittwer. Bundesstraße, Bereich der Firma Loitz Vorplatz des Kindergartens Weißenbild Vorplatz des Kindergartens Weißenbild Der Vorplatz des Kindergartens Weißenbild soll saniert werden. Bei Regen kommt es durch die Setzungen des Plattenbelages im Eingangsbereich derzeit immer wieder zur Pfützenbildung. Neben der Neuverlegung der Platten wird der Straßeneinlaufschacht für die Ableitung des Oberflächenwassers sorgen. Mit der Optimierung des Radabstellplatzes und einer neuen Bepflanzung sollen die Instandhaltungen des Vorplatzes abgeschlossen werden. Im Steinach, Inselstraße, Flotzbachstraße, Alte Seifenfabrik Parkplatz, Bahnhofstraße Setzungen im Straßenbereich mit Pfützenbildung und im Winter mit kleinen Eisflächen machen eine Belagssanierung und eine Verbesserung der Oberflächenentwässerung in diesen Straßenbereichen notwendig. Langegasse, Achsiedlung In diesen Bereichen sind die Abwasserkanäle schadhaft. Teilweise brechen die Einlaufgitter durch. Neben der Schachtsanierung und Belagsarbeiten werden die Randsteine neu versetzt. Im Steinach Montfortplatz Am Montfortplatz ist die Sanierung des Gehsteiges notwendig. Die neuen Randstreifen aus Granitsteinen werden nun „schräggestellt“, alte Einlaufgitter der Kanäle ausgetauscht. Langegasse Im Bereich der Autobahnüberführung werden Belagsarbeiten an der Straße sowie auf dem Gehsteig durchgeführt. Falkenweg, Bundesstraße Langegasse Die Beleuchtung beim Falkenweg soll verbessert werden. Für den neuen Schutzweg auf der Bundesstraße L190, im Bereich der Fa. Loitz, muss die Beleuchtung adaptiert werden. Leider kommt es durch Bauarbeiten zwangsläufig zu Verkehrsbehinderungen. Wir bauen für Sie und bemühen uns die Behinderungen so gering wie möglich zu halten. Montfortplatz Aus dem Rathaus | Oktober 2011 7 Aufruf an alle Hundehalter Für ein sauberes Lauterach Hunde sind liebgewonnene Weggefährten des Menschen, Hundekot auf Straßen, Plätzen, Grünanlagen und Wiesen ist allerdings ein großes Ärgernis! auch unsere Nutztiere. Wird der Hund auf einer Weidefläche „Gassi“ geführt, gelangt der Kot in die Heuernte. Ein großer Teil dieses Winterfutters wird von den Kühen als Nahrung verweigert. Durch die in den letzten Jahren stärkere Verbreitung des Fuchsbandwurmes kann vom Kot eines vom Fuchsbandwurm befallenen Hundes auch für den Menschen eine Gefahr ausgehen. Der trockene Tierkot kann unbemerkt eingeatmet werden und damit auch die in ihm befindlichen Bandwurmeier. Deshalb sollte es für verantwortungsbewusste Hundehalter selbstverständlich sein, den Hundekot zu entfernen. Um dies zu erleichtern, gibt es in Lauterach mehrere Hundekot-Stationen. Bei Bedarf kann dort ein geruchsund wasserdichter Beutel entnommen und wie ein Handschuh über die Hand gezogen werden. Mit der geschützten Hand wird das Kothäufchen hygienisch aufgenommen. Factbox Hundekot-Stationen: Für unsere vierbeinigen Freunde hat die Marktgemeinde Lauterach über 20 Hundekotsackspender in Lauterach aufgestellt: An der Bregenzer Ache, Montfortplatz, Hofsteigsaal, Kindergarten Weißenbild, Wälderstraße, Wolfurterstraße, Lindenweg, Staufnerweg, Bahnhof, Rad- und Spazierweg am Wasserweg, Im Steinach, Bisachweg, Rotachstraße, Lerchenauerstraße, Mühleggerweg, Bachgasse, Sportanlage Ried, Alte Senderstraße, Forachstraße, Lingenseestraße, Büschenstraße Hundekot auf Straßen, Plätzen, Grünanlagen und Wiesen ist ein großes Ärgernis Neben der ekligen Arbeit verunreinigte Schuhe zu putzen oder Kinderhände von Kot zu reinigen, sind die Exkremente gesundheitsschädlich. Sie sind Nährboden für Bakterien und Würmer. Nicht nur Menschen sind gefährdet, sondern Anschließend den Beutel einfach umstülpen und zuknoten und entweder im Hausmüll oder Abfallkorb der Gemeinde entsorgen. Bitte niemals ein mit Kot gefülltes Hundesackerl in die Wiese schmeißen! Hundekot-Säckchen gibt es auch kostenlos im Bürgerservice. Lanzenspitze Historischer Fund in Lauterach Vor kurzer Zeit wurde in Lauterach ein großartiger Fund gemeldet. Herr Martin Böni fand im Wiesengrund 4 eine Lanzenspitze, die möglicherweise im Mittelalter als Spitze eines Wurfspeers diente. Das Restaurieratelier Mag. Beatrice Pfeifer aus Vandans wurde von der Marktgemeinde Lauterach damit beauftragt, den Fund zu reinigen. Nun befindet sich die Lanzenspitze im Rathaus. Die Praktikantin Felicitas Hammerle führte mit dem Finder Martin Böni dazu ein kurzes Interview. Martin Böni Felicitas Hammerle: Wann und wo haben Sie die Lanzenspitze gefunden? Martin Böni: Ich habe die Lanzenspitze im Zuge einer Gartengestaltung in Lauterach gefunden. Das Erdmaterial stammt von meinem Wohnhaus im Wiesengrund, das ich nach Fertigstellung meines Hauses für andere Projekte verwendet habe. Das war im Jahre 2007. 8 Aus dem Rathaus | Oktober 2011 Das e5 Team informiert Leichter leben: Die 2000 Watt Gesellschaft Der Begriff der 2000-Watt-Gesellschaft wurde von Städten und Gemeinden in der Schweiz in Kooperation mit der ETH Zürich gebildet. Forscher haben errechnet, dass global gesehen jedem Menschen durchschnittlich 2000 Watt an Leistung zur Verfügung stehen. Das regionale Gefälle ist jedoch groß, nur einige hundert Watt sind es in den Entwicklungsländern Asiens und Afrikas, in Westeuropa verbrauchen wir 6.500 Watt pro Person, Spitzenreiter sind die Nordamerikaner mit über 12.000 Watt pro Einwohner. Was bedeuten 2000 Watt pro Person? Das ist die kontinuierliche Leistung von 20 Glühbirnen mit 100 Watt das ganze Jahr über. Oder 17.500 KWh pro Jahr, was einem Ölverbrauch von 1.750 Liter pro Person und Jahr entspricht. Zuletzt wurde in Europa eine 2000-Watt-Gesellschaft im Jahr 1960 gemessen. Viele Menschen in unseren Breiten erinnern sich: So schlecht hat man damals ja auch nicht gelebt. Müssen wir uns vor Einschränkungen fürchten, um zurück zu dieser 2000-Watt-Gesellschaft zu kommen? Nein – im Gegenteil. Es ist sogar eine riesige Chance! Die Forscher aus dem ETH-Bereich in der Schweiz haben nachgewiesen, wie hoch das Effizienzpotential tatsächlich ist: Bei Pkw’s und im Gebäudebereich lassen sich zwischen 50% und 90% des Energiebedarfs einsparen. Wenn wir es schaffen, durch den vermehrten Einsatz von energiesparenden Technologien diese weiter zu entwickeln und billiger zu machen, dann verschaffen wir uns einen wirtschaftlichen Vorsprung gegenüber globalen Mitbewerbern. Wir können so unser Wissen Entwicklungsländern und Industriestaaten, die nicht auf diesen Zug aufspringen, zur Verfügung stellen. Zu Vorbildern können sich regionale Projekte entwickeln. Viele Projekte, die auf Gemeindeebene in unserer Region realisiert wurden, fanden weltweit Nachahmer. Daher ist es falsch, zu sagen, wir im Kleinen oder sogar jeder Einzelne können nichts bewirken. Mit der Teilnahme am e5-Programm will sich unsere Gemeinde auf diesen Weg begeben. Quelle: Broschüre „Leichter Leben“. Herausgeber: novaltlantis – Nachhaltigkeit im ETH-Bereich Bis 2050 müssen wir uns unter anderem durch Stromsparen, auf eine 2000-Watt-Gesellschaft reduzieren Felicitas Hammerle: Was war Ihre Vermutung, was das Stück Metall sein könnte? Martin Böni: Als ich die Lanzenspitze bei der Arbeit entdeckt habe, wollte ich sie im ersten Moment entsorgen. Erst bei genauerem Betrachten dachte ich mir, dass es nicht nur ein Stück Metall ist. So habe ich sie eine Weile in meinem Bagger mitgeführt. Felicitas Hammerle: Wie sind Sie auf die Idee gekommen, dass es sich um einen altertümlichen Fund handeln könnte? Martin Böni: Durch Zufall kam ich mit einem Sammler ins Gespräch, der auf einer Baustelle nach Münzen suchte. Nach kurzer Besichtigung meines Fundes meinte er, dass die Spitze sehr alt sein muss. Nach Informationen meines Vaters war am Standort meines Hauses vor einigen hundert oder tausend Jahren der natürliche Verlauf der Bregenzer Ache. Nach diesen Informationen übergab ich die Spitze dem Sammler, der versprach, sich diesem Fund anzunehmen. Factbox Material: Eisen Maße: L 167 mm Datierung: möglicherweise Spitze eines mittelalterlichen Wurfspeers (Auskunft Mag. Gerhard Grabherr, Vorarlberger Landesmuseum) Aus dem Rathaus | Oktober 2011 9 Case Management Anlaufstelle für Menschen mit Betreuungs- und Pflegefragen Mit der Anlaufstelle für Menschen mit Betreuungs- und Pflegefragen setzt sich die Marktgemeinde Lauterach zum Ziel, während des gesamten Betreuungsverlaufes eines Patienten oder Klienten ein maßgeschneidertes Versorgungspaket anzubieten. „Dabei werden Lösungen im Sinne des Klienten besprochen, die „Hilfe zur Selbsthilfe“ sowie die Selbstbestimmung fördern und sichern“, erklärt DSA Annette King, Sozialarbeiterin der Marktgemeinde Lauterach. Auch für Angehörige soll die Anlaufstelle wertvolle Hilfe zur Unterstützung und Entlastung ihrer Betreuungs- und Pflegeaufgaben bieten. Der Klient soll dabei selbst bestimmen, welche Betreuung bzw. Beratung er benötigt. Frau Annette King wird die verschiedenen lokalen und regionalen Angebote erklären sowie einen Überblick über die Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten anbieten. Anlaufstelle für Menschen mit Betreuungs- und Pflegefragen Annette King ist in der Gemeinde in Pflege- und Betreuungsfragen beratend tätig. www.lauterach.at Die Beratung Zu Anfang bietet Annette King ein ausführliches Informations- und Beratungsgespräch an, in dem auch der Klient seine Anliegen und Sorgen vorbringen kann. Nach der Erstberatung erfolgen die Ziel- und Maßnahmenplanung sowie die Koordination der verschiedenen infrage kommenden Beratungsund Betreuungsstellen. Factbox Anlaufstelle für Menschen mit Betreuungs- und Pflegefragen DSA Annette King, Abt. IV im Rathaus, 3. Stock, Gesellschaftliche Dienste, T 6802–16, annette.king@lauterach.at Montag – Freitag von 9 – 12 Uhr DSA Annette King Sportlerehrung 2012 Aufruf zur Anmeldung Anlässlich des Neujahrsempfangs der Lauteracher Ortsvereine am 6. Jänner 2012 findet wieder die Sportlerehrung statt. Alle Lauteracher SportlerInnen, die folgende Kriterien in den Jahren 2010 und 2011 erfüllt haben, mögen sich bitte melden: • Rang 1 bei Vorarlberger Meisterschaften • Rang 1 – 3 bei österreichischen Meisterschaften • Teilnahme an Europameisterschaften, Weltmeisterschaften oder Olympiaden Wir werden eine Power-PointPräsentation vorbereiten. Dazu benötigen wir mindestens ein Digitalfoto der erfolgreichen Sportlerin oder des erfolgreichen Sportlers, wenn möglich zusätzlich noch weitere zwei oder drei Action-Fotos. Anmeldung und Kontakt Marktgemeinde Lauterach, Hofsteigstraße 2a, z.H. Reinhard Dobler reinhard.dobler@lauterach.at Anmeldeschluss: 31. Oktober 2011 10 Aus dem Rathaus | Oktober 2011 Gemeindevertreterverband-Exkursion Lerchenpark Lerchenpark erhält Holzbaupreis 2011 Grüne Umwelttechnik, Energiesparen, Innovation & Nachhaltigkeit und das vorbildlich angewandt im kommunalen Bereich, das konnten die Teilnehmer der Bürgermeister-Exkursion ins „Ländle“ in Augenschein nehmen. Eine Tiefgarage mit 150 Autoabstellplätzen macht die Wohnanlage vollkommen verkehrsfrei und schafft Raum für großzügige Grünflächengestaltung. Mehrere Gemeinschaftsplätze, Spielflächen und ein öffentlicher Kinderspielplatz stehen zur Verfügung. Factbox Kategorie: Mischbauweise Bauherrschaft: Wohnbauselbsthilfe, i+R Schertler-Alge Planung: Architektenbüro Cukrowicz Nachbaur Ausführung und Baumeisterarbeiten: i+R Schertler-Alge Tragwerksplanung: Merz Kley Partner Größe: 80 Wohnungen in vier Baukörpern Energiekonzept: Passivhausstandard und Grundwasser-Wärmepumpe Wärmeenergieverbrauch Wohnnutzfläche: 12 kWh/m2a Holzbaupreis: Dieser Preis wird jedes zweite Jahr von „VorarlbergerHolz-Kunst“ verliehen. Bei der Gemeindevertreterverband-Exkursion mit dabei waren u.a. GVV-Dir. GR Mag. Ewald Buschenreiter, Bgm. Rudolf Bscheid, Bgm. Stefan Wöckl, GVV-Ehrenpräs. Bernd Vögerle, Bgm. Mag. Kerstin Suchan, Bgm. Bez. Vors. LAbg. Rupert Dworak, GfGR NR Hannes Weninger, Bgm. Herbert Pfeffer, Bgm Elmar Rhomberg und Altbgm Erwin Mohr Die an grüner Energie interessierten Kommunalpolitiker, unter der Leitung von GVV-Präsident Rupert Dworak, Ehrenpräsident Bernd Vögerle und Dir. Ewald Buschenreiter, bekamen bei ihrem Besuch in Lauterach den prämierten Lerchenpark präsentiert. Die Passivhaus-Wohnanlage Lerchenpark In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Lauterach entwickelte die Firma i+R Schertler-Alge und die Wohnbauselbsthilfe ein Nutzungskonzept für das ehemalige Betriebsgelände der Firma Karl-Höll. Bauträger der größten Passivhaus-Wohnanlage Vorarlbergs war die Wohnbauselbsthilfe Bregenz. In einer Bauzeit von 15 Monaten sind 80 Wohnungen mit einer Wohnnutzfläche von 5.821 Quadratmetern entstanden, die nur ein Viertel der Wärmeenergie ver- braucht, die konventionell erbaute Wohnungen benötigen. Neben der sehr gut gedämmten Gebäudehülle und Fenstern mit Wärmeschutzverglasung ist die kontrollierte Be- und Entlüftung das Herzstück der Passivhaustechnik. Ein Feinstaubfilter sorgt zudem für reine Luft, in der auch Allergiker aufatmen können, denn durch den Filter bleiben die Pollen draußen. Bei der Komfortlüftung werden über einen Wärmetauscher zirka 80% der Wärme von der Abluft zurückgewonnen und an die Frischluft übertragen, die den Wohnungen wieder zugeführt wird. Der restliche Wärmeenergiebedarf wird mit Grundwasser-Wärmepumpen abgedeckt. Auch im Außenbereich beispielgebend Die Wohnanlage am Lerchenpark ist auch im Außenbereich beispielgebend: Die Bürgermeister­ kollegen aus Nieder­ österreich sind beein­ druckt, welchen Standard die Wohnungen in Vorarl­ berg aufweisen. Bgm Elmar Rhomberg Aus dem Rathaus | Oktober 2011 11 Volksschule Unterfeld Maccani Elisabeth – neue Direktorin der Volksschule Unterfeld kurze Zeit später trat man aufgrund des Krankenstandes von Direktorin Margaretha Schwarzenegger an Hubert Köb mit der Bitte heran, in Hard an der Volksschule Markt das Amt des Direktors vorübergehend zu übernehmen. Hubert Köb entschloss sich nach kurzer Bedenkzeit, als Direktor an der VS Markt einzuspringen. Elisabeth Maccani - neue Direktorin der VS Unterfeld Seit Mitte August ist Frau Elisabeth Maccani die neue Direktorin der VS Unterfeld. Sie folgt damit Hubert Köb nach. Seit 1997 ist die Dornbirnerin Religionsund Volksschullehrerin. Im Jahre 2008 übernahm sie die Schulleitung der Sonderschule in Lochau. Die neue Direktorin der Volksschule Unterfeld möchte die Schule als einen Ort sehen, in der sich die Kinder entfalten können, verstanden und angenommen werden, auch mit all ihren Schwächen und in der ihre Stärken gefördert werden. Zur Person von Frau Elisabeth Maccani: Wohnhaft in Dornbirn, verheiratet, zwei Söhne. Beruflicher Werdegang: seit 1997 Religions- und Volksschullehrerin, mehrjährige Tätigkeit in einer Dornbirner Rechtsanwaltskanzlei, seit 1995 Organistin in der Pfarre Maria Heimsuchung in Dornbirn-Haselstauden. Von 2008 2011 Schulleitung in der Sonderschule Lochau. Hobbys: Schifahren, Kirchenorgel spielen. Als Direktorin möchte ich: Die Schule zu einem Ort des Miteinanders gestalten, in dem nicht nur gelernt, gelehrt und gearbeitet wird, sondern indem das Kind mit all seinen Stärken und Schwächen im Mittelpunkt steht. Landesrat Sigi Stemer überreichte Dir. Hubert Köb den verdienten Titel „Oberschulrat“ Vizebgm Doris Rohner und Bgm Elmar Rhomberg heißen die neue Schuldirektorin Elisabeth Maccani herzlich willkommen „Oberschulrat“ Dir. Hubert Köb in die Pension verabschiedet Im Mai dieses Jahres bekam Herr Dir. Hubert Köb den ehrenhaften Berufstitel des „Oberschulrates“ von Schullandesrat Mag. Sigi Stemer im Montfortsaal des Landhauses in Bregenz verliehen. Im Rahmen einer kleinen Feier wurden die Verdienste des engagierten Lehrers gewürdigt. Berufliche Laufbahn: 1983 wurde Hubert Köb zum Direktor der Sonderschule ernannt. Nach der Zusammenlegung der Volks- und Sonderschule zur „Schule Unterfeld“ erfolgte 1993 die Ernennung zum Direktor der Schule Unterfeld. Als Initiator und jahrelanger Begleiter der ARGE „Son- derschulzeugnisse“ im Schulverwaltungsprogramm SOS116 mit dem Ziel, Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf in der Leistungsbeurteilung (Zeugnisse) in den Integrationsklassen und in den Sonderschulklassen gleich zu stellen, verdiente sich Hubert Köb große Anerkennung. Der Schulumbau in den Jahren 1999/2000 und der Erwerb des österreichischen Umweltzeichens für Schulen waren weitere Erfolge seiner beruflichen Laufbahn. Mehr als 25 Jahre war er als Gutachter für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf für die Pflichtschulen im Bezirk Hofsteig und SPZ-Leiter tätig. Am 31.8.2011 hat er den wohlverdienten Ruhestand angetreten. Bereits 12 Aus dem Rathaus | Oktober 2011 Sportanlage Ried Neuer Kunstrasenplatz für den Schertler-Alge FC Lauterach Anfang September konnte die Marktgemeinde Lauterach mit einer kleinen Feier den nun fertiggestellten Kunstrasenplatz bei der Sportanlage Ried wieder der sportbegeisterten Jugend übergeben. ExpERtEntipp hgi systems IT OG hgisystems bringt ihr Business aufs ipad Bgm Elmar Rhomberg und GR Werner Hagen bei der Übergabefeier des Kunstrasens „Der 16 Jahre alte Kunstrasen musste aufgrund der starken Abnützung erneuert werden. Mit dem neuen Kunstrasen haben wir die Voraussetzung geschaffen, dass zukünftige Meisterschaftsspiele auch auf diesem Platz durchgeführt werden können. Der Vorarlberger Fußballverband hat den Platz kommissioniert und freigegeben,“ so Bgm Elmar Rhomberg. „Die Sportanlage Ried soll in Zukunft weiter ausgebaut werden. Westlich des bestehenden Kunstrasenplatzes ist ein zusätzlicher Trainings- und Tschutterplatz entstanden, der auch außerhalb der Öffnungszeiten für jedermann zugänglich ist“. Infrastruktur verbessert Der Fußballverein erwarb ein gebrauchtes Zelt, wodurch nun auch die Bewirtungsmöglichkeiten verbessert wurden. Damit konnte die Infrastruktur weiter verbessert werden. „Mit unserer neuen Solaranlage, 44 Quadratmeter groß, können wir die Warmwasseraufbereitung umweltfreundlich gestalten,“ erklärt Reinhard Scholtes, der für den reibungslosen Betrieb der Sportanlage Ried zuständig ist. Ein weiteres Mosaiksteinchen der Infrastruktur ist ein neuer Fußweg, der einen zusätzlichen Zugang für Fußgänger und Radfahrer eröffnet. „Im Endausbau ist hier eine zusätzliche Erschließungsstraße vorgesehen, damit lösen wir gleichzeitig das Verkehrsproblem mit einer weiteren Erschließungsstraße im Gewerbe- und Industriegebiet,“ erklärt Bgm Elmar Rhomberg abschließend. Immer mehr Firmen im Ländle setzen auf den langjährigen, vertrauensvollen Partner hgisystems, wenn es um BusinessDaten geht. Nicht nur Mitarbeiter möchten ihre Daten unterwegs parat haben. Auch für die Geschäftsführung wird es immer wichtiger, auf aktuelle, detaillierte Informationen zuzugreifen. Ohne Telefonat mit den Kollegen in der Firma oder ohne das Aufklappen des Notebooks. Ob Sie Kundendaten oder den Projektstatus aktualisieren möchten, den Bestand Ihres Warenlagers prüfen wollen, auf Ihrem iPad können Sie das alles von unterwegs, wie vor Ort im Büro und das ohne Synchronisation. „Ihre Business-Daten sehen auf dem g roßen Display des iPad beeindruckend aus. Für die meisten Datenbanklösungen sind keine Anpassungen nötig“, ist Geschäftsführer Mathias Humml überzeugt. „Egal welche Systeme Sie bisher verwenden – mit unserem Frontend werden sie iPad tauglich. Die Einsatzbereiche k önnen in den unterschiedlichsten Branchen sein.“ hg systems hgisystems IT OG Bundesstrasse 28 6923 Lauterach 05574 61577 www.hgisystems.com Humml Gerencer Durch den neuen Kunstrasenplatz und den zusätzlichen Trainings­ platz ist nun die Sportan­ lage Ried ganzjährig bestens nutzbar. GR Werner Hagen Ihr Spezialist für Softwareprogramme in den Bereichen Büroorganisation, Büroverwaltung, Auftragsbearbeitung, Produktionsverwaltung und Lagerhaltung sowie für Ihre Webseite und Weboptimierung. Aus dem Rathaus | Oktober 2011 13 BORG Lauterach Mehr Schüler am BORG Lauterach Die Zahl der Schüler am BORG steigt weiter an. Inzwischen besuchen über 300 Jugendliche die Schule, ein Plus von rund fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Erstmals werden daher 14 Klassen geführt. Da es bereits zwei „Wanderklassen“ an der Schule gibt, wird eine Klasse in einem von der Mittelschule angemieteten Raum unterrichtet. Wie in den vergangenen Jahren konnten trotzdem viele Schüler aus Platzmangel nicht aufgenommen werden. Trotz des herrschenden Lehrermangels ist es gelungen, in allen Bereichen qualifizierte Pädagogen zu finden und die freigewordenen Stellen entsprechend zu besetzen. Ein wichtiger Themenschwerpunkt für das heurige Schuljahr ist die Vorbereitung auf die „Neue Reifeprüfung“, die 2014 erstmals an den österreichischen Gymnasien durchgeführt wird und weitgehend zentrale Aufgabenstellungen vorsieht. So wird –wie es schon in Englisch erfolgt ist – nun die Matura in Spanisch an die neuen Bestimmungen angepasst. Zudem werden verstärkt Übungen im „wissenschaftlichen Arbeiten“ durchgeführt. Verbessert wird auch das Fördersystem für die 5. Klassen. In den „Schularbeitenfächern“ werden die Gratis-Lernangebote neu strukturiert, ein Schwerpunkt wird auch auf die Information der Eltern gelegt. Für den bildnerischen Zweig wurden außerdem neue Apple-Programme angeschafft. Die Klassenvorstände der 5. Klassen erleichtern den Schülern den Neueinstieg am BORG: Wolfgang Thoma, Alice Stocker und Andreas Eder Krankenpflegeverein Krankenpflegeverein betreut derzeit über 100 Menschen Über 100 Patienten werden derzeit betreut, 63 Frauen und 40 Männer im Alter zwischen 20 und 100 Jahren. Die Patienten werden täglich oder dem Bedarf entsprechend mehrmals wöchentlich besucht. der Diplomschwestern. Die Information über Pflegehilfsmittel, deren Organisation und die beratende und menschliche Begleitung in verschiedensten Pflegesituationen zählen ebenso zu ihren Aufgaben. Eine erfolgreiche Zusammenarbeit besteht mit der Kinder-Hauskrankenpflege, dem mobilen Palliativteam und anderen sozialen Organisationen. Jeden Mittwoch haben Sie die Möglichkeit, in der Ambulanz des Krankenpflegevereins von 14 – 16 Uhr Blutdruck und Blutzucker messen zu lassen; kleinere Verbandswechsel und Informationsgespräche sind kostenlos möglich. Jeder Haushalt kann mit einem Mitgliedsbeitrag von € 27,- jährlich die Hauskrankenpflege in Anspruch nehmen. Unterstützen auch Sie die wertvollen Dienste des Krankenpflegevereins in Lauterach. Ihre Spende – von Firmen und Privatpersonen – ist unter der Nummer SO 1116 steuerlich absetzbar. Fuhrpark des Krankenpflegevereins mit den Autos der Sponsoren: Raiffeisenbank am Bodensee (2x), Firma Intemann (2x), Firma I & R Schertler, Gemeinde Lauterach und privaten Spendern mit den DKGS Elisabeth Biedermann, Heidi Gmeinder, Magdalena Schwärzler, Edith Grabher, Christa Brunnschweiler, PDL Sonja Kaiser (v.l.n.r. – nicht auf dem Foto Brigitte Höfle und Maria Meusburger) Die eingesetzten Pflegefachkräfte verfügen sowohl menschlich als auch fachlich über eine sehr hohe Kompetenz. Die bedarfsorientierte und fallspezifische Pflege und das schnelle Reagie- ren auf Anfragen sind mit das Besondere des Krankenpflegevereins. Das Wechseln von Verbänden, die Körperpflege sowie das Richten und Verabreichen von Medikamenten zählen zu den Hauptaufgaben 14 Aus der Gemeinde | Oktober 2011 Café St. Georg Einkehren und sich wohlfühlen ... nach diesem Motto heißt die Familie Mäser alle herzlich willkommen im Cafe St. Georg. Im Cafe St. Georg wird vom Guten Morgen Kaffee bis zum Feierabend Drink über den ganzen Tag verteilt ein vielfältiges Angebot an Speisen und Getränken serviert. Mit Parrottacaffe wird einen exklusiver, italienischer Kaffee angeboten, wie man ihn sonst nur aus ihrem Italienurlaub an den Cafebars genießen kann. Den Kaffee kann man in den verschiedensten Variationen erleben, vom traditionellen Kaffee bis zum Latte Macchiatto. Doch was wäre der beste Kaffee ohne passende Begleitung? Torten und Kuchen aus bester Konditorhand erwarten Sie im Angebot und laden zu einer gemütlichen Kaffeepause ein. Für den kleinen Hunger stehen die St. Georg Spezialitäten, wie herzhaft gefüllte und leckere Bagels und Flammkuchen, parat. Mit einer Vielzahl an leckeren Füllungen, die stets frisch zubereitet werden, stillt der Bagel den kleinen Hunger. Mit bester Qualität bei den Produkten, die zum größten Teil aus der Region stammen, möchte das Team der Familie Mäser seine Gäste verwöhnen. Öffnungszeiten Zur Eröffnung überbrachten Vizebgm Doris Rohner und Gemeindesekretär Mag. Kurt Rauch Michael Mäser einen Blumenstrauß Mo – Fr von 9 – 19 Uhr Sa von 9 – 17 Uhr Warnwesten für die VS Dorf Übergabe von Warnwesten Im September wurden den Kindern der Volksschule Dorf neue Warnwesten übergeben. Die Allianz Agentur Helmut Wiedl nahm es sich zum Ziel, sich um die Sicherheit der Volksschulkinder zu bemühen und mit den Warnwesten für die Sicherheit im Straßenverkehr sowie auf Schulausflügen beizutragen. Sponsor für das großzügige Geschenk war die Versicherungsagentur Helmut Wiedl Römerstraße 1-3 in Bregenz. Vertriebsrepräsentant Alexander Wiedl, Schuldirektorin Karin Flatz und die Schulklasse 2c Aus der Gemeinde | Oktober 2011 15 Mittelschule up2work Die Vorarlberger Volkswirtschaftliche Gesellschaft organisierte einen Aktionstag der Wirtschaftskammer Vorarlberg, an dem die dritten Klassen der Mittelschule teilnahmen. Jede Klasse besuchte vier Firmen, die ihre zentralen Tätigkeiten präsentierten und erklärten, welche Fähigkeiten dafür gebraucht werden. Dabei erhielten die Jugendlichen die Gelegenheit, durch Eigentätigkeit Erfahrungen zu sammeln. Kleine Geschenke als Erinnerung an den Firmenbesuch wurden sehr geschätzt. „Der Tag heute war Wahnsinn. Ich hatte noch nie so viel Spaß gehabt wie heute,“ meint Susi. „Die Firma Doppelmayer hat mir sehr gut gefallen, weil es etwas Technisches war. Das Schweißen war cool. Es war toll, weil man mehr über diese Berufe erfahren hat. Es fällt einem jetzt vielleicht leichter, was man beruflich erlernen will,“ erzählt Nadine begeistert. Die dritten Klassen besuchten vier Firmen Gemeinsam gesund in Lauterach Der Herbst macht’s bunt und gesund Für mehr Wohlbefinden und Gesundheit unterstützt die EU auch in diesem Schuljahr wieder unsere „Schulobstaktion“ für Kindergartenund Schulkinder. Erfreulicherweise fanden die ersten beiden Obstaktionen bei den Lauteracher Kindern großen Anklang. Insgesamt haben sie im letzten Schuljahr mit Begeisterung zusätzlich 1700 kg Äpfel, 200 kg Kohlrabi und 150 kg Karotten aus Lauterach sowie 160 kg Erdbeeren aus Dornbirn verzehrt. Im Herbst erhalten die Kinder wieder für einen geringen Selbstbehalt acht Wochen lang die beliebten knackigen Äpfel der Familie Witzemann. Damit auch unsere jüngeren Kinder während des Zahnwechsels Freude am Apfelessen haben, stehen in Kindergärten und in den Volksschulklassen Brettchen und Apfelteiler zur Verfügung. Im Rahmen des Projektes „Gemeinsam gesund in Lauterach“ finden im Herbst abwechslungsreiche Koch- und Backkurse statt. Die „Schulobstaktion“ ist ein voller Erfolg bei den Kindern 16 Aus der Gemeinde | Oktober 2011 Skinfit Jannersee Triathlon Neue Sieger beim 18. Skinfit Jannersee Triathlon Bei tollen Wetterbedingungen mit hochsommerlichen Temperaturen und unter traumhafter Zuschauerkulisse gaben 340 Athleten ihr Bestes beim 18. Skinfit Jannersee Triathlon. Sabrina Mohn vom LG Teufen/CH. Bei den Herren konnte sich der Jungstar Erik Bildstein überraschend mit 42:26 mit einem Zeitguthaben von 6 Sek. knapp vor Simon Veit (TV Dettingen/Iller – D) durchsetzen. Mitfavorit Paul Reitmayr (MP Team Dornbirn) belegte in der Zeit von 43.01 den dritten Rang. Mit dem für die Junioren-WM in China qualifizierten Martin Bader (MP Team Dornbirn), dem TV Dettingen/Iller - Athlet Rainer Schniertshauer, Weltcupstarter Dominik Berger (SV-Kleinwalsertal), dem ehemaligen Olympiateilnehmer Markus Keller aus der Schweiz und dem für Hawaii qualifizierten Christoph Kullnig (OVB Triathlon Team/Wien) folgen weitere ganz starke Triathleten auf den Rängen. Neuer Landesmeister wurde Erik Bildstein und ist damit Nachfolger von Dominik Berger. Bei den Schülern wurde ebenfalls mit größtem Einsatz um die Plätze gekämpft. Auf verkürzter Strecke (150m Schwimmen, 6km Radfahren,1,5km Laufen) ermittelte der Nachwuchs die Sieger in drei verschiedenen Klassen. Theresa Hefel (MP Team Dornbirn) sicherte sich den Sieg in 23.55 und wurde damit auch Vorarlberger Schülerlandesmeisterin. Als Zweitplatzierte durfte sich Magdalena Zlimnig (Tri Team Lustenau) feiern lassen, Dritte wurde Catrin Hefel aus Feldkirch. Die männliche Schülerklasse konnte Moritz Ratzmann aus Missen/D mit einer Zeit von 20.22 und einem Vorsprung von 1.31 Minuten vor Luca Leon Stöhr aus Achstetten/D für sich entscheiden. Der Drittplatzierte Leon Pauger (Tri Dornbirn) wurde mit seiner Leistung auch Vorarlberger Schülerlandesmeister. Die Jugendklasse wurde von Franziska Hagen (MP Team Dornbirn) und Marc Drissner aus Bregenz gewonnen. Bei den Junioren war Martin Bader (MP Team Dornbirn) eine Klasse für sich. Den U23 Titel holten sich Daniela Bader (MP Team Dornbirn) und Erik Bildstein. Der erstmals durchgeführte Staffelbewerb wurde bei den Damen von den „The Revival Ladies“ Fabienne Forster als Schwimmerin, der Triathletin Karin Salzmann und der ehemaligen WMLangdistanz-Dritten Jasmine Keller-Hämmerle als Läuferin klar dominiert. Bei den Herren führte kein Weg an „www. fastenkur.at“ mit Thomas Stockmaier, dem starkem Radfahrer Gerd Hagspiel und dem Läufer Andreas Moser vorbei. Insgesamt wurden 34 Staffeln klassiert. Die packenden Wettkämpfe, das Wetter und ganz besonders die fulminante Stimmung durch das zahlreich erschiene Publikum lässt das OK-Team vom Tri Dornbirn über den Skinfit Jannersee Triathlon schwärmen. Zwischenzeitlich hat sich der ehemalige Schnuppertriathlon in Lauterach in dem Trendsport Triathlon zu einem Szenentreff von Einsteigern bis hin zu den Allerbesten entwickelt. www.tridornbirn.at Erik Bildstein, Paul Reitmayr und Mitfavoriten beim 4-km-Lauf 400 m Schwimmen im Jannersee Sowohl bei den Damen mit Lydia Waldmüller (OVB Triathlon Team/Wien) als auch bei den Herren mit dem erst 20jährigen Erik Bildstein (MP Team Dornbirn) haben sich zwei neue Namen in die Siegerliste des Skinfit Jannersee Triathlons eingetragen. In der Hauptklasse (400m Schwimmen, 16km Rad, 4km Laufen) gewann bei den Damen die Staatsmeisterin 2010 und Weltcupstarterin Lydia Waldmüller überlegen mit 47.28 vor Andrea Hollenstein (Tri Dornbirn), die sich mit ihrer Leistung auch den Landesmeistertitel sicherte. Rang drei errang Tolle Stimmung am Jannersee Aus der Gemeinde | Oktober 2011 17 Firma Flatz Verpackungen 75-Jahr-Jubiläum und Tag der offenen Tür Mit wie viel Leidenschaft und Herzblut sich ein Unternehmen heute präsentiert, bewies die Firma Flatz Verpackungen anlässlich ihres 75 Jahrjubiläums. Zwei Tage öffnete die Firma Flatz ihr Unternehmen, sagte Danke an viele MitarbeiterInnen und gewährte Ein- und Ausblicke für Kunden, Partner und Freunde sowie die gesamte Öffentlichkeit. Jubiläumsfeier Mina Kohlhaupt, die erste Mitarbeiterin der Firma Flatz Verpackungen, war wohl mit 90 Jahren die älteste Gratulantin, die mit der Familie Flatz und über 400 geladenen Gästen am Freitag den ersten Festabend feierte. Der Auftakt der Veranstaltung bildete eine humorvolle Zeitreise mit Hans-Peter Flatz, der durch die bewegte Geschichte des Unternehmens führte. Zeitzeugen wie Mina Kohlhaupt oder der langjährige Buchhaltungs- und Personalchef Karlheinz Böhler wussten noch die eine oder andere Episode und sorgten für Lacher und eine persönliche Atmosphäre. Einen Blick in die Zukunft des Unternehmens gewährte Juniorchef Stefan Flatz und sorgte damit für einen runden Abschluss des offiziellen Teils. Der Musiker Wolfgang Frank, hochklassige Showblöcke unterschiedlichster Künstler und kulinarische Köstlichkeiten machten den Abend zu einem Gesamterlebnis. Bgm Elmar Rhomberg, Michi Horner, Klaus Nußbaumer, Stefan Flatz, Hans-Peter Flatz, Herbert Krenkel, LR. Mag. Karl-Heinz Rüdisser Tag der offenen Tür Über 2500 Besucher folgten am Samstag der Einladung des Unternehmens und informierten sich bei ihrem Rundgang über die Verpackungslösungen sowie Dämmstoffprodukte der Firma Flatz. Besonderes Highlight war die Lehrlingswelt, die von den 18 FlatzLehrlingen selbst gestaltet wurde und den interessierten Eltern und Kindern die verschiedenen Lehrberufe des Unternehmens näher brachte. Am Samstagabend feierte dann die Familie Flatz mit ihren 235 Mitarbeitern sowie ihren Begleitungen und bedankte sich damit auf ihre Weise für das bisher Erreichte. Hans-Peter Flatz mit seinen Geschwistern 18 Aus der Gemeinde | Oktober 2011 Verein „mitnand – Lauterach hilft“ „mitnand“ In unserem schönen „Lutarach“ kann sich der Großteil der Bevölkerung ein ansehnliches Leben leisten. Im Gegenzug dazu werden wir in den Medien beinahe täglich mit Informationen über Menschen in Krisenregionen konfrontiert, denen es leider nicht so gut geht. „Mitnand“ können wir unbürokratisch, schnell und effizient zur Stelle sein, wo unsere Hilfe dringend gebraucht wird. Bgm Elmar Rhomberg mitnand Lauterach hilft Der Verein „mitnand – Lauterach hilft“ setzt sich aus folgenden ordentlichen Mitgliedern zusammen: Obmann: Notar Mag. Wolfgang Götze Vizeobmann und Pressesprecher: Betr.oec. Werner Hagen II. Vizeobmann: Bgm. Elmar Rhomberg Kassier: Mag. Lothar Blum Kassierstellvertreter: Mag. Karlheinz Rüdisser Schriftführerin: Heide Ulla-Drucker Stellvertreter Schriftführer: Dr. Hubert Dörler Karin Renninger-Buen gestaltete das Logo, Gabriela Festini wird die Homepage betreuen und Sie im Lauterachfenster über die Verwendung der Spenden auf dem Laufenden halten. Alle im Verein arbeitenden Personen stellen ihren Dienst unentgeltlich zur Verfügung um sicherzustellen, dass jeder gespendete Euro dort ankommt, wo Hilfe dringend gebraucht wird. jährlicher Mitgliedsbeitrag: € 20,Raiffeisenbank am Bodensee BLZ: 37431, Kto.Nr: 2.509.990 Worüber man nur in Ausnahmefällen berichtet sind Menschen in Not, die mitten unter uns leben. Damit auch diesen Menschen geholfen werden kann, wurde der Verein „mitnand“ von sechs engagierten LauteracherInnen gegründet. Der Verein „mitnand – Lauterach hilft“ möchte möglichst viele LauteracherInnen zu Geldspenden bewegen, um bei Bedarf schnell, unbürokratisch und effizient in Not geratene LauteracherInnen mit Sachspenden zu helfen. „mitnand“ soll es uns ermöglichen, in einer Gemeinschaft zu leben, die sich gegenseitig unterstützt und in der sich niemand allein gelassen fühlen muss. Denn wie schnell kann es passieren, dass wir uns in einer schwierigen Situation wiederfinden, in der wir glücklich und dankbar über Hilfe sind? „mitnand“ möchte mit Sach- und Geldspenden denjenigen helfen, die sich selbst nicht, noch nicht, oder nicht mehr helfen können. Mit einem jährlichen Mitgliedsbeitrag von € 20,- sind Sie ab sofort Mitglied des Vereins „mitnand s – Lauterach hilft“. Selbstverständlich können Sie auch mit einer Einmalspende in Not geratenen Mitbürgern Ihre Unterstützung zukommen lassen. Wir werden Sie in Zukunft regelmäßig über das Lauterachfenster informieren, wie Sie mit Ihrer Geldspende geholfen haben. Fliesenverlegung aus Meisterhand Badsanierung Gesamtkonzept Silikonfugensanierung Fliesenreparaturen …a subre Sach us Lutarach! Wiesenweg 4, 6923 Lauterach, Fax: 05574 / 64 9 98 Mobil: 0664 / 52 25 710, E-Mail: fliesen.winder@aon.at Aus der Gemeinde | Oktober 2011 19 Offene Jugendarbeit Beliebter Treffpunkt – der Jugendplatz Im Jahr 2009 wurden in den Gemeinden Hard und Lauterach mit einem Jugendbeteiligungsprozess die ersten Jugendplätze Vorarlbergs konzipiert und umgesetzt. Die Plätze entwickelten sich in kürzester Zeit zu beliebten Treffpunkten. Der Fokus muss weg von den „Problemju­ gendlichen“ hin zu den Stärken und Ressourcen dieser nachkommenden Generation. Simon Kresser, Leiter der Offenen Jugendarbeit ren eigenen Problemen zu entkommen greifen sie oftmals zu Verhaltensweisen, die ihnen und anderen Schaden zufügen: Vandalismus, Alkohol, Drogen und Gewalt sind oft der Versuch einer möglichen Konfliktlösung, die natürlich zum Scheitern verurteilt ist. Jugendmitarbeiter – wichtige Vertrauenspersonen für Jugendliche Die Jugendlichen betonen ganz klar, wie wichtig ihnen eine Betreuungs- und Vertrauensperson vor Ort ist. Den Vorteil sehen sie primär darin, eine erwachsene Interessensvertretung zu haben. Im Sommer waren die mobilen Jugendarbeiter verstärkt auf öffentlichen Plätzen unterwegs und auch zwei Mal pro Woche stationär mit einer Spielekiste, frischem Obst und einem Grill. Der Bedarf an mobiler Jugendarbeit im öffentlichen Raum wird stetig größer. Damit die JugendarbeiterInnen nicht nur „Feuerwehr“ spielen müssen wenn es schon brennt, sind regelmäßige Besuche der Jugendlichen nötig. „Jugendliche brauchen die Auseinandersetzung mit Erwachsenen und vor allem mit jenen, die ihnen mit gutem Beispiel vorangehen. Es gibt auf alle Fälle Handlungsbedarf,“ meint Simon Kresser, Leiter der Offenen Jugendarbeit und weiter: „ Der Fokus muss weg von den „Problemjugendlichen“ hin zu den Stärken und Ressourcen dieser nachkommenden Generation. Funktionieren kann nur ein Miteinander, das auf gegenseitigem Respekt aufbaut.“ Durch die hohe Konzentration der Jugendlichen auf diesen Jugendplätzen, wurden die Probleme auf anderen öffentlichen Plätzen reduziert. Die mobilen Jugendarbeiter fungierten von Anfang an als Ansprech- und Vertrauenspersonen, die auf unbürokratische Art und Weise einen tollen Zugang zu den Jugendlichen schufen. Schwieriger Weg ins Erwachsenenalter In Lauterach leben über 1100 Menschen im Alter von 13 - 20 Jahren. Nicht alle befinden sich immer auf dem geraden Weg ins Erwachsenenalter. Es ist eine schwierige Zeit der Veränderungen und des Ablöseprozesses vom Elternhaus. Mediale Bilder von perfekten Männern und Frauen verunsichern zusätzlich. Die hohen Erwartungen der Erwachsenen an die SchulabgängerInnen machen das Erwachsenwerden nicht unbedingt leichter. Junge Menschen versuchen sich von der vorgelebten Welt der Erwachsenen abzugrenzen. Gefordert sind in dieser Zeit Erwachsene, die dem Jugendlichen Rückhalt geben und zuhören. Ebenso brauchen sie Plätze um sich mit Gleichaltrigen zu treffen. Für Erwachsene sind Müll, Lärm oder herumhängende Jugendliche oft ein Problem. Doch die Sorgen der Heranwachsenden beziehen sich auf andere Dinge. Um ih- 20 Aus der Gemeinde | Oktober 2011 „Die Jugend von heute macht nur Müll! Früher hätte es das nicht gegeben! Natürlich nicht! Es war „früher“ eben auch nicht üblich, dass im öffentlichen Raum gegessen und getrunken wird. Zudem sind Erwachsene, die lästigen Müll einfach wegwerfen keine Vorbilder!“ Statement Simon Kresser Connexia – Elternberatung Fachliche Unterstützung und Beratung für Eltern Eltern sein heißt Aufregung, Ungewissheit, Vorfreude, Sorge, Zuversicht, Ängstlichkeit, Glücksmomente, Einsamkeit, das erste Lächeln, verantwortlich sein für jemand anderen, Veränderungen, miteinander wachsen. Dipl. Säuglings- und Kinderkrankenschwester Hildegard Flatz gibt Ihnen Beratung und Hilfestellung bei vielfältigen Fragen zur Gesundheit, Entwicklung, Ernährung und Pflege ihres Kindes aber auch bei anderen ganz alltäglichen Fragen. Sie sind herzlich eingeladen, das kostenlose Angebot der Elternberatung in Anspruch zu nehmen. Wir bieten fachliche Beratung bei: • Pflege des gesunden und kranken Kindes • Stillen und Stillproblemen • Ernährungsfragen • Zahnprophylaxe • Entwicklung des Kindes bis zum 4. Lebensjahr • Babymassage-Kurse • Telefonische Beratung Wann & Wo Elternberatung Wann: jeden Mittwoch von 14 – 16 Uhr Wo: In der Alten Seifenfabrik Beratung: Hildegard Flatz T 0650/4878738 Wo Kinder sind, da ist ein goldenes Zeitalter. Gabriel Hagen Novalis Aus der Gemeinde | Oktober 2011 21 young jobs – Jugend Lehre Zukunft Eine Initiative des Wirtschaftsvereines Lauterach Infoabend: Dein Termin. Dein Job. Deine Zukunft. Lauteracher Unternehmer informieren Dich über das Thema Lehre und Deine Zukunftschancen am Montag, 10.10.2011, 19.00 Uhr, in der Mittelschule Lauterach. Auf Dich wartet ein Überraschungsgeschenk, gratis Getränke und Snacks! young jobs Bautechnische ZeichnerIn – ein Synonym für Innovation Ob Wohnhaus, Tunnel oder Brücke - am Beginn eines jeden Bauvorhabens steht ein Plan. Bautechnische ZeichnerInnen entwerfen, zeichnen und ändern solche Pläne für den Hoch- und Tiefbau. Der Beruf des Bautechnischen Zeichners ist trotz allen technischen Wandels ein Beruf mit Zukunft. Es werden detaillierte Zeichnungen als Arbeitsgrundlage für die Fertigung erstellt. Dazu gehören Lagepläne von Gebäuden und Grundstücken, Entwurfszeichnungen von Bauwerken, Einreichpläne zur Vorlage bei Bauämtern, Polierpläne, Detailzeichnungen und Konstruktionspläne. Die Pläne werden aufgrund genauer Informationen über Funktion, Form, Lage und Größe eines Bauobjektes bzw. aufgrund eigener Erhebungen am Bauort gefertigt. Baupläne werden meist in verschiedenen Darstellungsarten, z. B. aus unterschiedlichen Perspektiven und mit Querschnitten angefertigt. Das Zeichnen der Pläne erfolgt mittels eines CAD Programmes. Bautechnische ZeichnerInnen übernehmen auch organisatorische und kaufmännische Aufgaben bei der Bauausführung. Aus- und Weiterbildung Die Lehrzeit beträgt 3 Jahre und ist mit dem Besuch der Berufsschule in Bregenz gekoppelt. Es besteht die Möglichkeit der Meisterschule, Meisterprüfung und Führung eines eigenen Betriebes. Voraussetzungen Bei diesem Beruf sind nicht nur Kreativität, räumliches Vorstellungsvermögen und Spaß am Umgang mit dem Computer gefragt. Ein grundlegendes technisches Verständnis, präzises Arbeiten, Umgang mit moderner Kommunikationstechnik, eigenverantwortliches Arbeiten sowie Zusammenarbeit im Team sind wichtige Voraussetzungen. Weitere Infos Bei Interesse und oder Fragen steht BM Alexander Giesinger gerne unter office@form4.at und T 0664/204 79 98 zur Verfügung. 22 Aus der Gemeinde | Oktober 2011 Bienenzuchtverein Faszination Bienen Vor den Sommerferien besuchten die vierten Klassen der Volksschule Dorf einen Imker. Alles, was sie in der Schule über Bienen und den Imkerberuf gelernt hatten, konnten sie nun hautnah erleben. Von der Königin über die Arbeiterbienen bis zu den männlichen Drohnen, welche von den mutigsten SchülerInnen sogar gestreichelt wurden. Die SchülerInnen waren wissbegierig und sehr mutig, so dass der Mut über die Angst siegte. Der Imker mit den eifrigen Bienen Spi-Spa-Spo Trotz des unsicheren Wetters, das den Bienen nicht gefiel, bauten die Kinder voller Eifer ein eigenes, kleines Insektenhotel zusammen. Sie gaben sich größte Mühe und nahmen es voller Freude mit nach Hause. Nach der anstrengenden Arbeit gab es wieder frische Honigbrote und Saft für die Kinder. Der Bienenzuchtverein bedankt sich für das Interesse und die Zusammenarbeit. Die Kinder bauten ein eigenes, kleines Insektenhotel Vierte Klasse der VS Dorf Karateclub BUNKAI – 25 Jahre Karate Club BUNKAI bedeutet aus dem Japanischen übersetzt Analyse und ist eine Trainingsform der Karateausbildung, eine Anwendung der Kata gemeinsam mit einem Partner. Das Gemeinsame wurde auf diesem Jubiläumsfest der Superlative ganz groß geschrieben. Schon der Warm Up von Stefan Schlenker alias Hausmeister Gimpelmayer war ein Hit und durch seine eigenwillige und humorvolle Moderation der tollen dreiteiligen Karatevorführung zu den Themen Sport & Spaß mit Karate, Fit & Gesund mit Karate und dem Karate Spitzensport wusste dann auch schlussendlich jeder um was es dabei ging. Das war dann auch die Überleitung zum Höhepunkt des Abends – den Monroes live! Ob mit dem guten alten Rock’n Roll, dem Beat der 60-er oder dem Soul der 70-er – sie lieferten eine einzigartige, unvergessliche Party für eine kleine aber feine Karate-Gesellschaft im Hofsteigsaal. Danach legte DJ Patrick noch bis in die Morgenstunden Platten auf und wäre jemand der Meinung, Karatekas verstünden es nicht zu feiern, der wäre am 3. September ganz sicher eines Besseren belehrt worden. Weiter geht das Jubiläumsjahr mit den allgemeinen Landesmeisterschaften und den Nachwuchsmeisterschaften am Samstag, dem 8. Oktober. Wer Lust hat sich die Bewerbe in Kata und Kumite zwischen etwa 9 – 18 Uhr in der Turnhalle der Mittelschule am Montfortplatz anzuschauen, ist herzlich eingeladen! Der Eintritt ist frei und für Verpflegung sorgt das bewährte Team des KCL. 24 Aus den Vereinen | Oktober 2011 Bürgermusik Die Jugendkapelle in Aktion Musik, Spiel und Spaß in Hirschau Im Jubiläumsjahr unserer Jugendkapelle hieß es heuer zum 20. Mal „auf zur Hütte nach Hirschau“. Sowohl die Jugendkapelle als auch die „große Musig“ verbrachten Tage voller intensiver Proben und nettem Beisammensein. Heuer fand das Proben in Hirschau erstmals in der vorletzten Ferienwoche statt. Dadurch konnten noch mehr Kinder unbeschwerte Tage im Musiklager verbringen, auch mehr Erwachsene konnten zum Anschluss an das Probenwochenende dabei sein. Ein paar unserer Kids wurden vom Jugendreferenten Manuel Konzilia interviewt, was ihnen an Hirschau gefällt und warum sie sich alljährlich so sehr freuen, dabei zu sein. Linz, wir kommen Schon seit Wochen laufen die Vorbereitungen für den Bundeswettbewerb für Jugendblasorchester am 22. Oktober in Linz. Unsere Jugendkapelle darf neben der Jugendkapelle Hatlerdorf das „Ländle“ vertreten. Woche für Woche wird mit Martin Schelling und Thomas Jäger, den beiden Leitern der Jugendkapelle, intensiv geprobt, gefeilt und gestimmt. Die Jugendkapelle, die unter der Leitung von Thomas Jäger im Brucknerhaus in Linz antreten wird, ist hoch motiviert. Bei ihrer Fahrt nach Linz wird die Jugendkapelle nicht nur von der „großa Musig“ begleitet sondern auch viele Eltern, Freunde und Bekannte nutzen die Chance, mit dabei zu sein. Wir wünschen der Jugendkapelle „toi toi toi“ für den Auftritt beim Bundeswettbewerb. Janina Waldinger, 11 Jahre: „Die Proben waren interessant und auch lustig. Die Schnitzeljagd war cool. Die Betreuer waren sehr nett und hilfsbereit. Ich komme wieder.“ Platzkonzert nach Platzregen Im Juli lud Michis Cafe zum traditionellen Platzkonzert der Bürgermusik, welches jährlich die musikalische Sommerpause einläutet. Bei sehr unsicherem Wetter wurden vor dem Cafe zusätzliche Sitzgelegenheiten aufgebaut, kritische Blicke wanderten gen Himmel. Als die Jugendkapelle um 19 Uhr vorsichtig Platz nahm, setzte plötzlich Regen ein und zwang die jungen Musikanten zum Rückzug ins Trockene. Nach einstündigem Ausharren riss der Himmel wieder auf und erlaubte der „großen Musig“ ein noch etwa eineinhalbstündiges Platzkonzert. Hier gilt unser Dank dem Team von Michis Cafe, das uns während der Wartezeit im Regen mit Speis und Trank verköstigte und dem Publikum, das trotz Regen ausharrte und sich anschließend mit herzlichem Applaus bedankte. Selena Subic, 12 Jahre: „Es war wie letztes Jahr toll und extrem cool. Das Essen war sehr gut und das Abendprogramm witzig. Die Disko am letzten Abend war der Wahnsinn.“ Ingo Gorbach, 16 Jahre: „Die Betreuer waren stets für uns da, das Essen war deliziös. Das Programm der verschiedenen Gruppen war echt super. Und wie jedes Jahr die Disko erste Sahne.“ Linus Fischnaller, 10 Jahre: „Die Proben waren echt ein Hit. Das Essen hat mir meistens geschmeckt. Das Tischtennis spielen war sehr lustig. Die Disko war super.“ Aus den Vereinen | Oktober 2011 25 Feuerwehr Schwerpunktschulung Verkehrsunfall Ein Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen und zwei eingeklemmten Personen. Dies war der Übungsschwerpunkt „Verkehrsunfall“, der von der örtlichen Feuerwehr in Zusammenarbeit mit der Stützpunktfeuerwehr Bregenz-Vorkloster geschult wurde. Kommt es auf Lauteracher Gemeindegebiet zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen, werden die örtliche Feuerwehr Lauterach als einsatzleitende Wehr und die Feuerwehr Bregenz - Vorkloster mit ihren speziellen Rüstfahrzeugen und den notwendigen Bergegeräten alarmiert. Eine Stützpunktfeuerwehr ist mit der durch den Katastrophenfond des Landes geförderten Ausrüstung für ein größeres Einsatzgebiet im jeweiligen speziellen Fachgebiet zuständig. Im Einsatzfall übernimmt die Feuerwehr Lauterach die Erstmaßnahmen wie die Absicherung, Verkehrsregelung in Zusammenarbeit mit der Polizei, Verletztenbetreuung, Aufbau eines mehrfachen Brandschutzes, usw. Beim Eintreffen der Stützpunktfeuerwehr wird zusammen mit dem Notarzt die Lage erörtert und dann die Aufgaben im Falle einer notwendigen Rettung mittels Bergeschere, Spreizer oder Kombigerät verteilt und durch die beiden Feuerwehren gemeinsam vorgenommen. Die örtliche Feuerwehr übernimmt auch die kompletten Aufräumarbeiten und gibt die Unfallstelle wieder frei. Um diese Zusammenarbeit zu vertiefen, hielten die beiden Wehren im Frühjahr und Herbst zwei gemeinsame Übungen auf dem Gelände des Gemeindebauhofes ab, um das Unfallszenario zu proben, sowie Erfahrungen und Neuerungen auszutauschen. Somit soll auch in Zukunft die Zusammenarbeit gut funktionieren um dem Verunfallten schnell und gezielt zu helfen. Auftrennen der Türe mit dem Kombigerät Gemeinsamer Einsatz mit der Feuerwehr Bregenz – Vorkloster Feuerwehr Senioren Ausflug zum Nenzinger Himmel Die Lauteracher FeuerwehrSenioren fuhren im September bei bester Witterung mit der Bahn nach Nenzing. Von dort wurden sie vom Wanderbus Lisi & Friedl Touristik zum Nenzinger Himmel gefahren. Im Alpmuseum erlebten sie einen sehr interessanten Diavortrag von Herrn Burtscher über das Älplerleben im Nenzinger Himmel. Danach ging‘s ins Alpengasthaus Gamperdona zu einem zünftigen Mittagsessen. Anschließend konnten die Senioren je nach Kondition durch die wunderbare Bergwelt wandern. Die Senioren besuchten den Nenzinger Himmel 26 Aus den Vereinen | Oktober 2011 Feuerwehrjugend Zeltlager der Feuerwehrjugend Ende August fand in Göfis das Zeltlager der Vorarlberger Feuerwehrjugend statt. Nach dem verregneten Sommer hatten die Jugendlichen das riesige Glück, drei wunderschöne Tage zu erleben. Das Motto des Lagers war „Leben in der Natur“. Somit war auf dem Lagerplatz unterhalb der Ruine Sigberg alles verboten was Strom erzeugt oder Krach macht. Gerade das Einfache machte die Abende am Lagerfeuer zu etwas Besonderem. Bei der Lagerolympiade war, neben vielen anderen lustigen Spielen, beim Feuermachen mit Feuerstein und Heu, das Geschick der Jugendlichen gefragt. Feuermachen mit Feuerstein und Heu Zeltlager der Feuerwehrjugend Kinderchor Vera Prantl übernimmt die Leitung des Kinderchors Der Kinderchor hat eine neue Leiterin bekommen. Nach dem berufsbedingten Ausscheiden der bisherigen Chorleiterin Gabi Fink, wird nun Vera Prantl das Amt der Chorleiterin übernehmen und stellt sich voller Energie und Tatendrang dieser neuen Herausforderung. Mit Vera Prantl hat der Männerchor, unter dessen Schirmherrschaft der Kinderchor steht, eine sehr gute Nachfolgerin gewinnen können, zumal Vera Prantl auch Volksschullehrerin an der VS-Dorf ist. Bei dieser Gelegenheit bedankt sich der Männerchor für die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit der scheidenden Kinderchorleiterin Gabi Fink und ihre hervorragenden Dienste um den Kinderchor und wünscht der neuen Chorleiterin Vera Prantl viel Erfolg. Vera Prantl freut sich natürlich über jedes sing


Lauterachfenster 2011 09
Sam, 22. Oktober 2011 | Kuhn EDV

September 2011 | Nr. 62 Lauterach fenster Gebrüder Weiss baut neue Firmenzentrale in Lauterach Seite 7 Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M Die aktuelle Informationsschrift der Marktgemeinde Editorial Inhalt Gebrüder Weiss bekennt sich zum Standort Lauterach Die Firma Gebrüder Weiss hat eine wichtige Entscheidung für den Betriebsstandort Lauterach gefällt: Den Bau einer neuen Firmenzentrale, die zahlreiche neue Arbeitsplätze in unsere Gemeinde bringen wird. Gebrüder Weiss ist Österreichs größtes Transport- und Logistikunternehmen. Der Familienbetrieb beschäftigt rund 4.500 MitarbeiterInnen an 156 Standorten weltweit. Umso erfreulicher ist es für Lauterach, dass dieses traditionsreiche Unternehmen sich nun mit einem klaren ja zum Firmenstandort Lauterach bekennt. Mitte August wurden der Öffentlichkeit die Entwürfe der verschiedenen Architekturbüros aus Vorarlberg, Tirol und Wien vorgestellt. Als Sieger überzeugte schlussendlich die neunköpfige Jury, das Projekt aus dem Hause Cukrowicz Nachbaur. Die neue Firmenzentrale soll aus einem quadratischen Baukörper aus Beton, Holz und Glas bestehen und eine möglichst hierarchielose Kommunikation ermöglichen. Wir berichten ausführlich in diesem Lauterachfenster auf der Seite 7. Neben der Firma Gebrüder Weiss geben auch die Firmen Pfanner und Schertler-Alge GmbH ein starkes Signal für eine langfristige betriebliche Orientierung in unserer Gemeinde. Mit dem Bau der neuen Verwaltungszentrale im Ortszentrum von Lauterach baut die Firma Pfanner ein funktionales und gleichzeitig ästhetisches Headquarter. Die Firma Schertler-Alge GmbH errichtet derzeit im Betriebsgebiet Lindenweg ebenfalls eine neue Firmenzentrale. Gerade in der heutigen sensiblen und teils schwierigen Wirtschaftswelt ist es besonders wichtig, dass Lauterach auch in Zukunft ein wirtschaftlich attraktiver Standort für große und auch kleinere Betriebe bleibt. Über 400 Unternehmen mit mehr als 4.300 Arbeitsplätzen haben in Lauterach ihren Sitz. Die Unternehmen in Lauterach sind aktiv und entwickeln sich laufend. Für unsere BürgerInnen ist dies von hoher Bedeutung, denn ein stabiler Arbeits- oder Ausbildungsplatz in der Nähe bedeutet Lebensqualität in vielerlei Hinsicht. Deshalb ist es für die Marktgemeinde Lauterach selbstverständlich, für die Betriebe in Lauterach möglichst attraktive Rahmenbedingungen zu schaffen. Aus dem Rathaus 4 Aus der Gemeindevertretung 6 Schrebergartenanlage in der Lerchenau 7 Neues Headquarter für Gebrüder Weiss 9 Intelligente Autonutzung – Pilotprojekt in Lauterach 11 Schulbeginn 13 Neue Radkarte für die plan-b Region 6 9 Aus der Gemeinde 14 Spendenkarussell hilft Kindern in Cebu City Philippinen 19 Offene Jugendarbeit – Start in den Herbst 22 Im Gespräch mit der Direktorin der VS Dorf Karin Flatz 14 Aus den Lauteracher Vereinen 26 Vereinsberichte 28 Veranstaltung & Chronik 46 drei dötgsi – 50 Jahre Schihütte auf dem Bödele, Wif-zack in Lauterach, Silberprofess von Sr. Agatha 47 Ihr Bürgermeister Elmar Rhomberg Titelfoto: Wolfram Senger-Weiss, Architektenduo Cukrowicz Nachbaur, Arch DI Hans Hohenfellner, Bgm Elmar Rhomberg und Heinz Senger-Weiss Aus der Gemeindevertretung Wolfurterstraße – Sperre für die Durchführung von Bauarbeiten Für die Erneuerung der Abwasserkanalleitung im Bereich von Hausnummer 9 bis zum Autobahndamm wird die Gemeindestraße „Wolfurterstraße“ von Montag, den 8. August von 7 Uhr bis Montag 31. Oktober 2011 um 18 Uhr für den Verkehr gesperrt. Für Einsatzfahrzeuge ist die Zu- und Abfahrt frei zu halten. Den Anrainer ist die Zufahrt erlaubt. Diese Verordnung wird durch die Verkehrszeichen „Fahrverbot in beiden Richtungen“ und „Umleitung“ kundgemacht und tritt mit Anbringung dieser Verkehrszeichen in Kraft. A14 Sozialzentrum Bürge rservice Dammstraße: Halten und Parken verboten ße ße 72 76 Hohe ne ggerst ra Bu nd es st ra 81 10 14a 8 22 9g 9f 9c 9a 9d 5 9e 15 19 25 11 9 L1 3 7 Wä lde rs tr 0 Rheinta lau toba hn Grundstücksverkauf an J+R Schertler GmbH Die Marktgemeinde Lauterach hat mit Beschluss der Gemeindevertretung vom 21. Juli 2011 im Bereich der Sportanlage Bruno Pezzey eine Teilfläche mit der Grundstücksnummer 3296/2 an die Firma Schertler verkauft. Das Grundstück mit der Fläche von 646 m2 wird für die Erweiterung der betriebseigenen Zimmerei an der Dammstraße benötigt. Gleichzeitig erwirbt die Firma J+R Schertler auch eine Teilfläche vom Land Vorarlberg (Kfz Prüfstelle/TÜV). Der Fortbestand des Sportbetriebs auf der Anlage ist mit diesem Verkauf nicht beeinträchtigt. 58 1 aß e 6 85 2 1 Sperre wegen Bauarbeiten Im D orf 2 89 2a 2 6 Im l ke in W 1 3 5d 5 Umleitung 5b 5c 95c95d 95e 16 18 10 22 8 6 9 9 7 Sandga ss e 5 3 1 2 11 13 15 28f 28e 6 1 46 48 stra ße 1 1 16 19 14 3 Jägerstraße 3 4 3a 3b Halten und Parken verboten 14 12 1a 1b 18 18 16 20 20a 3a 18a 20 22 12 11 Huber 16 Hube rtu sweg 1 10 8 12 Mo rgen La ng eg as se tusw eg 97b Wolfurterstraße: Sperre wegen Bauarbeiten Langegas se 2 6 4 10b 10d 10c 10a 10e 10 9 Ma rtins 20 weg L 16 13 13a13b 21 15 Breg e n ze ra ch 32 BREGENZ 5 5a 5b 10 20b 20c 20d Auf der Dammstraße (nordseitig), von der Einfahrt zum Achpark bis zur Einfahrt des Bauhofes des Landesstraßenbauamtes, ist das Halten und Parken verboten, weiters ist auf der gegenüberliegenden Seite im Bereich des Hauses Am Sportplatz 4 von der nordwestlichen Gebäudeecke bis zum VKW- Trafogebäude ebenfalls das Halten und Parken verboten. (wie in beiliegender Planbeilage blau gekennzeichnet). Diese Verordnung wird durch Verkehrszeichen „HALTEN UND PARKEN VERBOTEN“ und den Zusatztafeln „ANFANG“ bzw. „ENDE“ kundgemacht und tritt mit Anbringung der Verkehrszeichen in Kraft. Hubertuswe g 20 bernhard.feurstein@lauterach.at 30 14 12a 12 10 3 10a 8 7 Dam m s traß e 1 6 4 6 straße Reits ch ul 2 6 8 4 Sportanlage Bruno Pezzey 2 4 6 10 32 26 24 22 20 19 16 9 7a 13 15 24 18 20 15b 22 15c 15a 5a 7b 5 3 2 2 5 1 3 26 tra rst ke l c a lä T Th 25 Grundstücksverkauf an J+R Schertler GmbH L3 23 29 19a 23a e Hard 6 ße r Stra 37 33 31 27 39 25 3 ´ 1 6 ße 4 Aus dem Rathaus | September 2011 84a 84 78 La ut er ac h 90 Lerc h e nau ers tr 91a 91b 91c 91d 86a 82 93a Lauterach 80 86 89 87 Änderung des Flächenwidmungsplanes im Bereich der Quellengasse aß e 2 89a 85 g * g 2913/1 _ _ _ 2912 g g g 2911 g > _5_ _ 2908 ___ * , g > 2975 ___ d : g 2984 ___ 3 2980 ___ 1 g g 2979 _ 2984 ___ 2 g g g g * > 2975 ___ _5_ _ g __ /2 g 3434/4 g > h g g g g _4_ _ * > 2975 ___ _6_ _ : g g g g g h g g 36 _ _43 _ 1 , , g g g * * : 2936 g g g : 2942 ___ g g g g > 3644 ___ * g 29 3 g g g g : g g [ 5 g Weg : g 2979 ___ 1 * * * .751 ___ * * 1 g * * * g 2943 ___ g 0 g 0 , > 2962 ___ 1 gg .743 g * > * , g * > 3645 ___ 1 , * * * * * * * * * g * 2962 ___ 3 g 2975 ___ 1 , 3430 * * * 1 : 2934 g g g g g g g g g > 3646 ___ g g > : 2937 1 , 2974/4 _ __ g 2940 ___ 2 g [ 2950 ___ h g g g g g h Un terf eld g g stra g > raße g g g 1 2940 ___ 3 g * g g 2961 ___ > g g g g g g X 1 Erlenst 2974/1 , Weg , 1 1 g > > 2940/1 2959/3 _ __ _1_ _ g g 0 2931 ___ * 0 , > 2940 ___ 4 g : 2944 ___ 1 g , * g 1 g g * g * 2931 ___ _5_ _ : g 0 Neudorfs tr. g g g g g 2940 ___ 5 > , _6_ _ d 2959 ___ g g 2965 ___ 1 ___ > g g g , Eschenw eg g g 2940/1 1 g g * 0 * 1 _2_ _ 2931 ___ d g g g , : > 1 2971 ___ 3 g : 4 ___ g g g 2971 ___ g 2938 ___ 3 g , 2940 ___ 6 g g g g > g g , 2964 ___ 1 ___ 1 g _3_ _ 2931 ___ g : g g : g 2940 ___ 7 > g g 2944 ___ 2 ___ g g 2964 ___ _2_ _ > g g g , > g g _2_ _ 2970 ___ 1 g g raße 2938 _4_ _ 2931 ___ 2938 ___ 5 g g g : 2959 ___ g g g g g 1 > 2970 ___ g > 2970 ___ > 2940 ___ 8 1 , /1 > 2946 ___ : _4_ _ 2970 ___ * > 2 ___ g g g g d _8_ _ g g _7_ _ g Erlenst g _1_ _ 2946 ___ g g , g _5_ _ , 1 g Weg g > : g : g 1 g * , > > 2945 ___ 3 ___ 2960 ___ : g g 2970 ___ _5_ _ g g g d g 2940 ___ 9 2712 /5 g 2959 ___ 2968 d g g g g g _2_ _ g g g g g g g g h * g 1 , g Weg g 2707/3 ___ : g g h g * * g : 2707/4 ___ g g 2959 ___ 4 ___ 2967 : 2707/5 ___ g g g g g g > 8 ___ 2706 ___ d g g g g g , _ We g 3428 Quelle ngass g > e 2960 ___ 2 ___ * : , g .220 1 * X * 1 g g g g g g g g g 2706/1 __ g g g Weg _5_ _ 2706 ___ gg , g g g g g g g g g g g g g g __ /2 > 2706 ___ _7_ _ g h , g 2706 _ g * g g g g g 2913/1 _ _ _ 2912 g 2911 g > _5_ _ 2908 ___ * g g 1 > 2706 ___ 6 ___ g , g g d * g g g g Maßstab g g h g g > g 2707/1 g 3434/4 g > * 2975 ___ _4_ _ g > 0 g > d g > _9_ _ 2706 ___ : g 2706 ___ 3 2980 ___ 1 ___ 3 , 1 2979 _ 2705 g __ /2 g 2984 ___ .32 : 2 2984 ___ 57 __ 1 © Land Vorarlberg 1 1 58 3298 ___ Orthophotos © 2003 Land Vorarlberg - freigegeben vom BMLV > 1 mit GZ 13.085/14-1.4/01 V1.0 sowie1GZ 13088/146-RechtB/2002 1 g , X g g * g 1:1500 g 36 _ _43 _ 1 , , g g * g g g * : 2936 g g g : g g g [ g g g > 3644 * g 29 3 g g Weg g g , X 1 _ _ Bmstr. Marc_Anders 5 ___ 2704 > ___ Montfortplatz 2, A-6923 Lauterach 1Tel. 05574/6802-0 Fax. 05574/6802-5 www.lauterach.at 2979 1 * : > 60 __ , , g g g , * g 1 59 __ 2 ___ [ g g g * * g , , 2942 ___ g 1 DW 24 : 1 * * * 1 g , * g g g * , marc.anders@lauterach.at 2702 ___ g * g * g g g g * 60 __ 4 g gg g [ : , g * * * , 3645 ___ 1 * * * * 3430 * * gg g * 1 : 2934 g g g g g g g g > 3646 ___ g g > : 2937 1 , __ g h g 2950 ___ g stra g g 2974/4 _ 2940 ___ 2 g g > raße g g 2940 ___ 3 g * FS Gärtnerei g [ h g g g g Un terf eld g g * 1 g g 2961 ___ > g g g g g g X 1 Erlenst 2974/1 , Weg , 1 1 g > > 2940/1 2959/3 _ __ 2931 ___ _1_ _ g g 0 , > 2940 ___ 4 g : 2944 ___ 1 g , * g 0 1 g g * g * _5_ _ Neudorfs tr. g 2931 ___ : g 0 g 2940 ___ 5 > , _6_ _ d 2959 ___ g _3_ _ g 1 ___ 2965 ___ > g g g , g g g 2931 ___ _2_ _ d 2 ___ g Eschenw eg 2940/1 1 g g * 0 g g * g g 1 , : > 1 2971 ___ 3 g : 4 ___ g g g 2971 ___ g 2938 ___ 3 g , 2940 ___ 6 g g g _3_ _ 2931 ___ g : g g g : g 2940 ___ 7 > g g 2 ___ g 2944 ___ Erlenst raße 2938 _4_ _ 2931 ___ 2938 ___ 5 g BW : g 2964 ___ g > g g g , _2_ _ g 2970 ___ 1 g BW g > g , 1 ___ 1 2964 ___ g > g _2_ _ g g g g g g g g > 2940 ___ 8 1 , /1 > 2946 ___ > 2 ___ g g g g d g 2970 ___ _8_ _ g g 2970 ___ 1 > > _7_ _ g : _4_ _ 2970 ___ * g _1_ _ 2946 ___ g , g _5_ _ 2959 ___ 3429 , 1 g Weg g > : g : g 1 g * , > > 2945 ___ 2960 ___ 3 ___ g : 2968 g _5_ _ g 2970 ___ g d g 2940 ___ 9 2712 /5 g 2959 ___ d g g g g g _2_ _ g g g g g g g g h * g 1 , g Weg g 2707/3 ___ : g g h g * * g : 2707/4 ___ g g 2959 ___ 4 ___ 2967 : 2707/5 ___ g g g g g g > 8 ___ 2706 ___ d g g g g g , _ We g 3428 Quelle ngass g > e 2 ___ 2960 ___ , : .220 g 1 g * 1 * X * g g g g g g g g 2706/1 __ g g g Weg _5_ _ 2706 ___ gg , g g g g g g g g g g g g g __ /2 > 2706 ___ _7_ _ 1 g , g 2706 _ d g g g g > 2706 ___ 4 ___ g > 2706 ___ 3 Felle nto rstr a Quellengasse Stand nach Umwidmung * g * ße g g > 2706 ___ 6 ___ g 1 > _9_ _ 2706 ___ d g g 0 2707/1 > Maßstab Datum 1:1500 29.7.2010 g g 2702 ___ _2_ _ MARKTGEMEINDEAMT g gg g [ g g > 60 __ , , 2704 > ___ Montfortplatz 2, A-6923 Lauterach 1Tel. 05574/6802-0 Fax. 05574/6802-5 www.lauterach.at 1 * 1 gg Bmstr. Marc Anders Abt. V - Infrastruktur DW 24 : * * g 1 * , marc.anders@lauterach.at 2702 ___ 1 * Aus dem Rathaus | September 2011 * * * * g 60 __ 4 : 71 , , g , 2 ___ g 1 * g Stand DKM: März 2009 0 1 g g g __ 1 d Flächenwidmungsplan-Auszug 6 .714 0/2 zu 2704 Widmungsantrag Gruber / Kalb Quellengasse.45/2 ___ d 6 0/3 3 72 ___ 2704 Stand nach der > ___Änderung [ .46 g , 1 .45 __ 1 1 , X g 0 1 : 1 > * : 2705 g , 1 , X 57 __ © Land Vorarlberg 1 58 3298 ___ Orthophotos © 2003 Land Vorarlberg - freigegeben vom BMLV 1 mit GZ 13.085/14-1.4/01 V1.0 sowie1GZ 13088/146-RechtB/2002 X : .32 g g g g g g g g g * g * g g g g g g g 59 __ > 1 * * _1_ _ g g g g , g g g * * * , * g 1 2 ___ g g 59 __ * * g , > g * , g 1 d 2938/2 g 2959 ___ _1_ _ d 1 g > g g g 2965 ___ > 1 * > 2965 ___ g g * g g g > 2971 ___ 2 g * * , * g 2971/5 ___ * > 0 g g , g * , * , g : * * g : g 2970 ___ _6_ _ g * > 2970 ___ _3_ _ 3439/1 g * * g g g g g g g g g g g g g g g g g g 1 ´ 0 1 2940 ___ 1 > g g g g * g g g g > * 0 , 2962 ___ _2_ _ > g g 2963 ___ 4 ___ > > 2963 ___ _3_ _ g g ße g g g 2963 ___ _1_ _ g g > 1 1 > * * * * g * * 2 ___ 1 * * 3 * * g , g Stand DKM: März 2009 0 1 __ > , 2975 ___ 71 1 1 , , .320 g g g g : 2963 ___ 2 > 2972 ___ _2_ _ > 1 , * g 3 ___ * 2974 ___ * , : g g > * 2972 ___ 1 > , .326 > 2974 ___ 2 * * g g * * * * * 0 * .406 > 2971 ___ 1 * , * * _1_ _ 2970 ___ g 57 __ 1 X .31 g , .33 61 1 Abt. V - Infrastruktur g Flächenwidmungsplan-Auszug 6 .714 0/2 .45/2 2943 ___ zu 2704 Widmungsantrag Gruber / Kalb 2962 > Quellengasse ___ .743 ___ d 6 > 4 0/3 _ _ _72 3 ___ Stand vor der 2704 Änderung ___ 2962 2962 ___ ___ [ > .46 g g : gg d , 1 g 1 .45 __ 1 > g * 1 1 * , g 0 g 0 g 0 ´ * * .751 ___ * [ 61 [ 1 g g g * g * * * * g 1 1 Datum 3647 ___ d h : 29.7.2010 gg g g g g 1 g g 2702 ___ _2_ _ , _5_ _ 2975 ___ g g MARKTGEMEINDEAMT: g > g g g g g * : _6_ _ 2975 ___ gg g 59 __ _1_ _ * g > * , 1 h g d g > 2706 ___ 4 ___ > Felle nto rstr a Quellengasse Stand vor Umwidmung * g * ße 1 > * : 2984 > , X g g * g * g g * g g g 1 d 2938/2 g _1_ _ 2959 ___ d 1 g > g g g 2965 ___ 2 ___ > 1 > 2965 ___ _3_ _ g g * g g g > 2971 ___ 2 g * * , * g 2971/5 ___ * > 0 g g , g * , * , g : * * : g 2970 ___ _6_ _ g * > 2970 ___ _3_ _ 3439/1 g * * g g g g g g g g g g g g g g 2986 ___ 3 .31 2987 ___ g g g g g g g g g g g g > 2 ___ 2980 ___ * 0 1 2940 ___ 1 > g g g g * g g g g > * 0 , _2_ _ 2962 ___ > g > g 2963 ___ 4 ___ g g .320 g 5c g > > 2963 ___ g _3_ _ g 5 * Rosenweg 4 ___ 2962 ___ g [ g g : 2963 ___ 2 g > 2972 ___ _2_ _ > 1 , g g ße g g g 2963 ___ _1_ _ g * g 3 ___ * 2974 ___ * , : g g g > * * > 1 2972 ___ 1 > , .326 > 2974 ___ 2 * * g g * * * * * 0 * .406 > 2971 ___ 1 * , * * 2970 ___ _1_ _ g 57 __ 1 X g , * , * * .33 , * X * 1 g g g * g * * g 1 3647 ___ g g 1 d gg g : * , g 1 h h > g 2986 ___ 3 ___ g 9 2987 g , 2984 ___ 1 g 7 2 1 , > * * * g > * 2980 ___ 2 ___ , * * * X * 7 * * , Schulstraße 5d Schulst raße Mit Beschluss der Gemeindevertre8 10 12 tung vom 21. Juni 2011 hat die Marktgemeinde Lauterach die Teilabände91 rung des Flächenwidmungsplanes im 11 Kar l- Hö ll -Straße Bereich der Quellengasse beschlossen. 17 Ge r Die Grundstücke wurden von „Freifläche be g Fuß- und Radweg Lerchenauerstraße 15 ra b en Landschaftsschutzgebiet 13 Freihaltegebiet“ in „Baufläche WohngeLauteracher Ried biet“ umgewidmet. Weiters wurde ein 9 1 1 85b Ausbau Radweg Lerchenauerstraße Bauteil 4 83 12 12 Bleicheweg ´ 11 1 5 Volksschule Dorf 8 2 6 4 * g g g 5b 5a g g g g g g g g g 6a 3 1 3 1 fn au St eg erw Schutzweg VS Dorf 6 4 ´ 1 1 56 __ 2 entsprechender Bebauungsplan für dieses Gebiet verordnet und ebenfalls von der Gemeindevertretung beschlossen. In diesem Bebauungsplan erhält die Marktgemeinde Lauterach von den Grundeigentümern diverse Dienstbarkeiten über Fuß- und Radwege sowie über Spielplatzflächen. Sicherheit der Fußgänger Schutzweg VS Dorf Die Marktgemeinde Lauterach möchte die Stehfläche für Fußgänger vor dem Schutzweg Schulstraße zur Volksschule Dorf aus Sicherheitsgründen erweitern. Die dafür benötigte Teilfläche konnte erworben werden. 3429 Sozialzentru eg nw he Esc 1 1 1 * 1 * * * Fuß- und Radweg Lerchenauerstraße Um die Sicherheit der Radfahrer und Fußgänger im Bereich der Lerchenauerstraße zu erhöhen, beabsichtigt die Marktgemeinde Lauterach die Errichtung eines Geh- und Radweges. Aus diesem Grunde erwirbt die Marktgemeinde Lauterach die dafür erforderliche Teilfläche aus Gst 2598 GB und erklärt dieses Grundstück zum Gemeingebrauch. 1 1 1 * * Feuerbeschau In Österreich wird bei Ein- und Zweifamilienhäusern die Feuerbeschau durch den Rauchfangkehrer durchgeführt. Bei größeren Wohnbauten sowie Gewerbe- und Industrieobjekten übernimmt ein Feuerbeschauer diese Aufgabe. Hans Graller wird ab 1. September 2011 mit der Durchführung der Feuerbeschau in Lauterach beauftragt. Er folgt Theo Ölz nach, der als aktives Mitglied der Feuerwehr Lauterach diese Arbeit mehr als 20 Jahre ausführte. g g g g g g g g g g g g 1 1 eg nw he Esc 1 56 __ 2 1 5 1 1 Vorzeigeprojekt der Gemeinden Lauterach und Hard wurde nun gemeinsam mit dem Schrebergartenverein am 2. und 3. Juli eröffnet Schrebergartenanlage in der Lerchenau Über den Gartenzaun hinweg haben sich auch die beiden Gemeinden Hard und Lauterach bei diesem Vorzeigeprojekt verstanden. Als für die Harder aus Gründen des Gewässerschutzes das Aus der Schrebergartenkolonie an der Ach kam, wurde der Zusammenschluss der Parzellen auf Lauteracher und Harder Gemeindegebiet zu einem gemeinsamen Schreberparadies beschlossen. Die beiden Gemeinden haben rund 700.000,- Euro investiert, um auf der ca. 2 ha großen Fläche rund 100 Gartenparzellen zu errichten. Die Anlage wird vom Schrebergartenverein Hard-Lauterach, der inzwischen den Zusammenschluss feierte, gemeinsam verwaltet. Die Schrebergärten sind von zwei Seiten durch Radwege erschlossen, zwei neue WC-Anlagen und eine Fußgängerbrücke über den Lauterachbach zum Grabeland wurden errichtet. In Planung sind der weitere Ausbau des Radwegenetzes und die Errichtung eines naturnahen Spielplatzes. Eröffnungsfeierlichkeiten am 2. und 3. Juli 2011 Nach einem gemütlichen Dämmerschoppen am Vorabend fand die offizielle Einweihung am Sonntagmorgen statt. Das musikalische Startsignal ertönte von der Bürgermusik Hard und wurde durch einen Frühschoppen mit der Bürgermusik Lauterach abgerundet. Pfarrer Otto Krepper nahm die kirchliche Segnung vor und erklärte die Hintergründe der „Schreberidee“ des Mediziners Dr. med. Daniel Gottlob Schreber aus Leipzig. Die Bürgermeister von Lauterach, Elmar Rhomberg, und Hard, Harald Köhlmeier, freuten sich über die gelungene Kooperation und übergaben, ausstaffiert mit einer grünen Gartenschütze, den symbolischen Schlüssel für die neue Anlage an Reinhard Mäser, neuer Obmann aus den Reihen der Zuwanderer aus Hard und Vize-Obmann Dietmar Schneider vom ehemaligen Lauteracher Verein. Früchte des Lobes bei einem gemeinsamen Rundgang ernteten nicht nur die Gärtner für ihre Gartengestaltungen, sondern auch die Bürgermeister für das gelungene Vorzeigeprojekt. Bgm Elmar Rhomberg, Obmann Reinhard Mäser, Bgm Hard Harald Köhlmeier und Vize-Obmann Dietmar Schneider Bgm Elmar Rhomberg, Vize-Obmann Dietmar Schneider, Obmann Reinhard Mäser, Bgm Hard Harald Köhlmeier und Altbgm Hugo Rogginer Die Eröffnung der ersten Gartensaison konnten die neuen Kleingartenbesitzer in der Lerchenau heuer schon feiern Im Frühjahr hieß es „ab ins Beet“, damit bis im Sommer alles schön wächst und blüht. Mit dem „Grünen Daumen“ wurde der Boden der rund 100 Parzellen bearbeitet und die ersten Gartenhäuschen sind entstanden. Jeder Schrebergärtner verlieh seinem Garten seine ganz persönliche Note – ob als prachtvoller Blumengarten mit Teich oder als Nutzgarten für den Gemüse- und Obstanbau, der „blühenden Phantasie“ waren keine Grenzen gesetzt. Das eigene Stück Land im Grünen war aber nur einer der Beweggründe für die Schrebergärtner und ihre Nachbarn. Mit freundlichen Gesprächen über den Gartenzaun oder in liebevoll angelegten, lauschigen Plätzchen waren die Gartenparadiese dann perfekt! Einblicke in die blühenden Paradiese gab es bei den offiziellen Gut besucht waren der Dämmerschoppen und das Eröffnungsfest in der Lerchenau 6 Aus dem Rathaus | September 2011 Gebrüder Weiss Neues Headquarter für Gebrüder Weiss Das weltweit tätige Vorarlberger Speditionsunternehmen Gebrüder Weiss errichtet am Standort Lauterach eine neue Firmenzentrale, die Arbeitsplätze für zusätzlich 130 neue MitarbeiterInnen bieten soll. aus gelochten, beweglichen Lamellen aus Metall bestehen. 130 neue Arbeitsplätze „Charakteristisch für das neue Ge­ bäude ist eine durchgehende Parkplatz­ ebene im Erdgeschoss“, beschreibt An­ dreas Cukrowicz.“ Vier Innenhöfe sollen die rund 130 Arbeitsplätze belichten. „Es war ein höchst spannender Prozess und das erste Mal, dass wir einen Wettbewerb in dieser Form durchgeführt haben“, zeigt sich Wolfram Senger­Weiss mit der Wahl zufrieden. Läuft alles nach Plan, könnte bereits im kommenden Frühjahr mit dem Bau des knapp Zehn­Millionen­ Euro­Projekts begonnen werden. Neben der neuen Firmenzentrale sind auch die Neugestaltung der bestehenden Gebäu­ de sowie der Neubau eines Logistikge­ bäudes angedacht. Heinz Senger-Weiss, Architektenduo Cukrowicz Nachbaur und Wolfram Senger-Weiss Mitte August wurde im Lautera­ cher Hofsteigsaal der Sieger des Archi­ tekturwettbewerbs der Öffentlichkeit präsentiert. 26 Architekturbüros aus Vorarlberg, Tirol und Wien hatten ihre Arbeiten eingereicht. Das Projekt aus dem Hause Cukrowicz Nachbaur über­ zeugte schlussendlich die neunköpfi­ ge Jury. Eine möglichst hierarchielose Kommunikation, eine offene Gebäu­ destruktur sowie die Möglichkeit der Weiterentwicklung waren die Vorgaben der Geschäftsleitung. Das Bregenzer Architektenduo entwarf einen zweistö­ ckigen, quadratischen Baukörper aus Beton, Holz und Glas. Die Fassade soll Mit dem Bau der neuen Firmenzentrale legt das Unternehmen ein starkes Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Lauterach ab. Bgm Elmar Rhomberg Haussammlungen Haussammlung des Alpenschutzvereins Dem Alpenschutzverein für Vorarl­ berg, 6850 Dornbirn, Am Kehlerpark 1, wird die Bewilligung für die Durchfüh­ rung einer Haussammlung im Bereich des Landes Vorarlberg im Zeitraum vom 1. - 30. September 2011 erteilt. Haussammlung der Volkshilfe Der Volkshilfe Vorarlberg, 6900 Bregenz, Anton­Schneider­ straße 19, wird die Bewilligung für die Durchführung einer Haus­ sammlung im Bereich des Landes Vorarlberg im Zeitraum vom 1. - 30. September 2011 erteilt. Schwabenkinder Wer weiß etwas über Lauteracher Schwabenkinder? Oder über die Weg­ strecke der Schwabenkinder von Lauter­ ach nach Oberschwaben? Bitte melden Sie sich bei: Gabriela Festini T 6802­33 vormittags oder per Email: gabriela.festini@lauterach.at Aus dem Rathaus | September 2011 7 Krankenpflegeverein „Vlotte“ Unterstützung im Einsatz für die Patienten Mit viel Freude konnte Pflegedienstleiterin DGKS Sonja Kaiser im Juli in Anwesenheit der Sponsoren den Schlüssel für das erste „Vlotte“-Auto für den Krankenpflegeverein übernehmen. Prok. Werner Hagen von der Raiffeisenbank am Bodensee in Lauterach nahm sich der Sorge an und schlug vor, wenn schon ein weiteres Fahrzeug, dann gleich ein E-Auto der Vorarlberger Vlotte, das für die vielen Kurzstrecken des KPV prädestiniert sei. Bgm Elmar Rhomberg unterstützte dieses Vorhaben seitens der Gemeinde, kommt doch der Krankenpflegeverein allen LauteracherInnen zu Gute. Der Leasingvertrag wird von der Raiffeisenbank am Bodensee großzügig gesponsert – ein herzliches Danke dafür von den Krankenschwestern, deren verantwortungsvolle Arbeit dadurch erleichtert wird und vom Vorstand, der sich bei Gemeinde und Raiffeisenbank am Bodensee für die immer gute Zusammenarbeit und Unterstützung bedankt. Schlüsselübergabe des „Vlotte“-Autos an den Krankenpflegeverein: Prok. Raiffeisenbank am Bodensee Werner Hagen, Pflegedienstleiterin DGKS Sonja Kaiser, Bgm Elmar Rhomberg und Obfrau des Krankenpflegevereins Heide-Ulla Drucker Bei der diesjährigen Generalversammlung war über den immer intensiver werdenden Einsatz der Krankenschwestern in der Gemeinde be- richtet worden, welcher die Einstellung einer zusätzlichen Schwester erforderlich machte und somit auch die Sorge um ein weiteres Fahrzeug aktuell wurde. Neue Sammeltaschen für den Haushalt Abfalltrennung Die Marktgemeinde Lauterach bietet neue Sammeltaschen für die Vorsortierung des Hausmülles an. Die attraktiven, reißfesten Kunststofftaschen erleichtern den Mülltransport von wieder verwertbarem Hausmüll. Je eine Tasche steht für die Sammlung von Glas, Papier und Metall zur Verfügung. Die stabilen Sammeltaschen sind reißfest und können bei Bedarf nass gereinigt werden. Factbox Sammeltaschen für den Hausmüll Material: PP-Gewebe mit Henkel Maße: 30 x 30 x 45cm (BxTxH), Tragkraft 25 kg, bedruckt mit Infos zur richtigen Trennung Altpapier: Farbe rot Metall: Farbe blau Glas: Farbe grün Kosten: drei Sammeltaschen € 3,Erhältlich: Im Bürgerservice T 6802-0 Die attraktiven Sammeltaschen erleichtern die Mülltrennung für Zuhause 8 Aus dem Rathaus | September 2011 Das e5 Team informiert Intelligente Autonutzung – Pilotprojekt in Lauterach gestartet Im Rahmen der e5 Strategie versucht die Marktgemeinde Lauterach den Autoverkehr zu reduzieren. Es ist für uns alltäglich, mit dem eigenen Auto zu fahren. Es ist bequem, steht vor der Türe und kostet monatlich sowieso jede Menge Geld. Für Menschen, die im Jahr weniger als 10.000 km fahren wäre es viel günstiger, ein Auto zu teilen. Dazu gibt es jetzt ein innovatives Konzept von „Caruso“. Die Marktgemeinde Lauterach beteiligt sich am Projekt gemeinsam mit der Familie Sonnweber, die ihr Familienauto teilen möchte. Jeder angemeldete Nutzer kann das Auto in der Tiefgarage Hofsteigstraße 2 in Betrieb nehmen. Vorher ist eine Reservierung im Internet notwendig. Bezahlt werden nur die gefahrenen Kilometer und Stunden. Damit bezahlt man das Auto wirklich nur, wenn es gebraucht wird. Das Projekt „Caruso“ ist eine neue intelligente Version der Autonutzung. Für Nachbarschaften bietet das Konzept von Caruso die Möglichkeit, gemeinsam ein Auto, welches jemand zur Verfügung stellt, zu nutzen. Die Abwicklung der Reservierung und der anfallenden Kosten erfolgt über das Internet und mit Hilfe einer neu entwickelten Software. Die Marktgemeinde Lauterach beteiligt sich am Projekt gemeinsam mit Familie Sonnweber Gute Gründe für Carsharing 30 25 20 15 10 5 0 ar en ar f de te ile n se in n Gr ün st e ed tla sp u rB zu rz en Gr ün de 24,4 19,8 15,2 9,4 3,9 14,5 12,8 Machen auch Sie sich die Vorteile des Carsharing zu Nutze! Weitere Infos zum ab sofort verfügbaren Auto erhalten Sie im Büro Sonnweber, T 05574/77166 oder im Gemeindeamt bei Reinhard Dobler, T 05574/6802-29 Im Rahmen der Projektes „Caruso“ wurde online eine Umfrage zum Thema Carsharing durchgeführt. Finanzelle, ökologische und pragmatische Aspekte werden als ausschlaggebende Gründe für die Nutzung von privatem Carsharing angegeben. Einerseits um Geld zu sparen und andererseits um Kosten zu teilen. Dicht gefolgt im UrsachenRanking waren ökologische Gründe wie beispielsweise ein persönlicher Beitrag zum Umweltschutz. Es wurden auch vermehrt pragmatische Gründe für eine Nutzung von privat organisiertem Carsharing genannt wie zum Beispiel ein seltener Auto-Bedarf oder die Entlastung des Verkehrs. Die Befragten bemerkten auch, dass es sinnlos sei ein Auto herumstehen zu lassen. www.caruso.mobi zu isc he Se lte ne ng le ob i ld or tu rz Um Ök ol Um tw Ve ra n Um Um de n Ve r ke h So ns Ge og m tig u e Aus dem Rathaus | September 2011 9 Gib Acht! Kinder haben Vorrang im Verkehr Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) fordert erhöhte Aufmerksamkeit auf Kinder im Straßenverkehr. Auch Autofahrer haben Verantwortung für die Sicherheit der Kinder. Kinder machen im Verkehr Fehler, deshalb sind sie vom Vertrauensgrundsatz ausgenommen. deren Straßenstellen: Autofahrer müssen also anhalten, damit ein Kind sicher die Straße queren kann. möchte oder sich bereits darauf befindet. Kinder lernen in der Verkehrserziehung, den Zebrastreifen erst zu überqueren, wenn ein Fahrzeug steht. Achten Sie auch auf Rad fahrende Schüler und halten Sie genügend Abstand. Rechnen Sie mit falschen Verhaltensweisen. Verhalten Sie sich korrekt, auch wenn Sie zu Fuß unterwegs sind - seien Sie den Kindern ein Vorbild! Wichtigster Schutz: langsamer Wo mit Kindern gerechnet werden muss, sollte die Geschwindigkeit reduziert werden. Vor allem im Ortsgebiet sind Kinder gefährdet: 70 Prozent der verletzten Kinder im Verkehr verunfallten dort. Rund 85 Prozent aller Unfälle mit Kindern passieren nicht am Schulweg, sondern in der Freizeit. Die meisten Kinder verunfallen in der Zeit von 16 bis 18 Uhr, daher sind alle aufgefordert, speziell auch am Nachmittag auf Kinder zu achten. Nicht nur auf die Schulanfänger sollte besonders Rücksicht genommen werden: Mit zunehmendem Alter sind Kinder mehr alleine und häufiger unterwegs und daher gibt es auch eine größere Gefährdung bei größeren Kindern. Reduzieren Sie die Geschwindigkeit, wenn Sie Kinder im Bereich der Straße sehen, fahren Sie bremsbereit! Besonderheiten von Kindern im Straßenverkehr Die Aufmerksamkeit von Kindern richtet sich oft plötzlich auf für sie wichtige Objekte (z.B. vorbeilaufender Hund). Gefahren im Straßenverkehr werden dann nicht mehr wahrgenommen. Für Volksschulkinder ist es noch schwierig, begonnene Handlungen (z.B. Laufen) plötzlich zu unterbrechen, was zu problematischen Situationen führen kann. Volksschulkinder können Entfernungen noch nicht richtig einschätzen und haben ein engeres Blickfeld als Erwachsene. Sie nehmen herankommende Fahrzeuge erst später wahr und erkennen schwer, ob sich Geräusche nähern oder entfernen. Volksschulkinder können aufgrund ihrer Körpergröße auch nicht über parkende Autos sehen. Bitte geben Sie Kindern genug Zeit, die Straße in Ruhe zu überqueren. Aufgrund der kürzeren Schrittlänge brauchen Kinder länger, um die Straße zu überqueren. Gerade Schulanfänger brauchen auch oft länger, um zu entscheiden, ob das sichere Queren möglich ist. Achtung Schulbus: Vorbeifahrverbot Bei Schulbussen im Einsatz (orangefarbene Schülertransporttafel, eingeschaltete Alarmblinkanlage und Warnleuchten) darf auf keinen Fall vorbeigefahren werden. Die Fahrzeuglenker müssen anhalten – auch dann, wenn der Bus in einer Haltestellenbucht steht! Daher muss sich jeder Verkehrsteilnehmer entsprechend umsichtig und vorsichtig verhalten, wenn Kinder im Straßenraum unterwegs sind“, so Martin Pfanner, Leiter des KFV Vorarlberg. Mit der 23. StVO-Novelle wurde der Vertrauensgrundsatz präzisiert: „Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme“, das gilt vor allem gegenüber Kindern. Tipps für Lenker Reduzieren Sie die Geschwindigkeit, wenn Sie Kinder im Bereich der Straße sehen und fahren Sie bremsbereit. Seien Sie in unmittelbarer Umgebung von Schulen, Haltestellen von Schulbussen und öffentlichen Verkehrsmitteln besonders aufmerksam, vor allem nach Schulschluss, wenn die Kinder ihren Bewegungsdrang ausleben möchten. Halten Sie vor Zebrastreifen immer vollständig an, wenn ein Kind die Straße überqueren Kinder haben beim Überqueren Vorrang Kinder haben im Verkehr beim Überqueren der Fahrbahn gesetzlich Vorrang. Autofahrer sind daher verpflichtet, Kindern eine sichere Querung der Straße zu ermöglichen und zwar nicht nur auf Zebrastreifen, sondern auch an allen an- 10 Aus dem Rathaus | September 2011 Volksschule Dorf, VS Unterdorf, Mittelschule und Borg Schulbeginn Volksschule Dorf Montag 12. September um 8.40 Uhr Treffpunkt im Schulhof, um 9 Uhr Messe, ca. 9.45 Uhr Begrüßung in den Klassen (auch Beginn für nicht katholische Schüler) Dienstag 13. September, 8 – 11 Uhr Unterricht, Beginn der Betreuung ab 11 Uhr. Klassen, Unterrichtsschluss 8.50 Uhr Dienstag, 13. September 8 Uhr Eröffnungsgottesdienst in der Schule für die katholischen SchülerInnen, 8 Uhr normaler Unterricht für alle nicht-katholischen SchülerInnen Unterrichtszeiten Dienstag bis Freitag 8 – 11.45 Uhr, In der ersten Schulwoche am Nachmittag kein Unterricht! Das Taxi für Kinder mit erhöhtem sonderpädagogischem Förderbedarf fährt wie gewohnt ab dem ersten Schultag. Mittelschule Montag 12. September, 8 Uhr Eröffnungsgottesdienst Treffpunkt vor der Kirche, 9 Uhr Klasseneinteilung Borg Donnerstag 8. und Freitag 9. September Wiederholungs- und Nachtragsprüfungen Montag 12. September für alle Schüler um 8 Uhr im Hofsteigsaal Volksschule Unterfeld Volksschule mit angeschlossenen Sonderschulklassen Montag, 12. September um 8 Uhr Treffpunkt bei der Schule. Einweisung in die Einkaufen mit Rad, Bus, Bahn und zu Fuß Glückspunkte-Aktion erfolgreich abgeschlossen Einkaufen in der Nähe bringt’s: Das wollten 250 Wirtschaftstreibende der plan-b Region gemeinsam mit den Wirtschaftsorganisationen und den Gemeinden mit ihrer Aktion ein.kaufen – rad.fahren wieder deutlich machen. Das stolze Ergebnis: „Weit über 20.000 Einkäufe per Fahrrad, mit Bus und Bahn oder zu Fuß konnten so in der Region mit Glückspunkten dokumentiert werden“, freuen sich die Träger der Aktion. Mehrere Tausend Sammelpässe wurden ausgegeben, insgesamt 2.500 nahmen vollgeklebt an den Schlussverlosungen teil. Einkaufen in der Nähe und ohne Auto hat viele Vorteile Einkaufen im Umfeld ist jedenfalls ein Beitrag zu einer attraktiven Nahversorgung und damit zur persönlichen Lebensqualität. Die Vorteile sind bekannt, aber nicht immer bewusst. „Eine funktionierende Nahversorgung ermöglicht kurze Wege, Erreichbarkeit auch ohne Auto, kann zur persönlichen Fitness beitragen und hilft bei Kontakten – man trifft und kennt einander“, zählen die Partner auf. „Die Glückspunkte sind ein Impuls, sich mit dem Angebot in der Nähe bewusst auseinanderzusetzen.“ Erfolg in Lauterach Allein in Lauterach haben 540 Personen den vollen Sammelpass wieder abgegeben. Die Glücksfee war schließlich Michel Thomas besonders hold, er gewann den Hauptpreis und damit ein nagelneues Fahrrad. Bernd Drexel Obmann Wirtschaftsverein, GV Dietmar Schneider, Reinhard Loitz, Der Gewinner des Fahrrades Michel Thomas, Bgm Elmar Rhomberg und GV Dr. Richard Dietrich Aus dem Rathaus | September 2011 11 Matthias Österle Neuer Mitarbeiter in der Bürgerservicestelle Factbox Matthias Österle Abt. III Bürgerservicestelle T 6802-11 matthias.oesterle@lauterach.at Matthias Österle ist in Lauterach aufgewachsen und hat die HTL Elektrotechnik erfolgreich abgeschlossen. Nach dem Wehrdienst arbeitete er zwei Jahre lang beim Verkehrsverbund Vorarlberg. In seiner neuen Funktion wird Matthias für das Meldewesen, die Reisepässe und Personalausweise sowie für allgemeine Informationen und Verwaltung zur Verfügung stehen. Mit Ende dieses Jahres soll Matthias Österle zusätzlich das Wohnungsamt übernehmen. Die Bürgerservicestelle hat einen neuen Mitarbeiter Stellenausschreibung Jugendarbeiterin (Karenzstelle) Die Marktgemeinde Lauterach sucht zum ehest möglichen Eintritt eine Jugendarbeiterin: Ihre Aufgaben umfassen u.a.: • Gestaltung, Durchführung, Betreuung und Begleitung der Offenen Jugendarbeit (Offener Betrieb im Jugendtreff Lauterach), sowie die Förderung der Mitgestaltung Jugendlicher im Rahmen des Jugendtreffs und dessen Angebotes • Einzelfallhilfe, Jugendsozialarbeit, Beratung und Begleitung Jugendlicher • Zusammenarbeit mit den Entscheidungsträgern (Bürgermeister, Jugendausschuss sowie dessen Vorsitzende, Gemeindesekretär) und mit den örtlichen Institutionen (Schulen, Vereine, ...) • Projekt- Gruppen- und Vernetzungsarbeit hauptsächlich im Bereich geschlechtsspezifische Mädchenarbeit • Sitzungen des Ausschusses für Jugendangelegenheiten vorbereiten, begleiten und protokollieren • Erstellung von Jahresberichten • Konzepterstellung, Durchführung und Evaluierung • Qualitätssicherungsprozesse (Klausur) Wir erwarten von Ihnen: • adäquate Ausbildung und Erfahrung im Jugendbereich, insbesondere in der Offenen Jugendarbeit • Kommunikations- und Teamfähigkeit • Eigeninitiative, Einsatzfreude • Interesse an Jugendkulturarbeit • Bereitschaft zu unregelmäßigen Arbeitszeiten (Wochenenden und abends) • Mindestalter: 23 Jahre • Führerscheinklasse B • Eigenes Kfz von Vorteil Wir bieten Ihnen: • angenehmes Arbeitsklima • Entfaltungs- und Gestaltungsmöglichkeiten • selbstständiges bzw. eigenverantwortliches Arbeiten • für das Dienstverhältnis finden die Bestimmungen des Vbg. Gemeindeangestelltengesetzes 2005 Anwendung Wenn Sie Interesse an dieser Stelle haben, senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Ausbildungsnachweis, Dienstzeugnisse etc.) bis spätestens 15.09.2011 an das Marktgemeindeamt Lauterach, Hofsteigstraße 2a, 6923 Lauterach, zH. Gemeindesekretär Mag. Kurt Rauch oder an kurt.rauch@ lauterach.at. Elmar Rhomberg, Bürgermeister 12 Aus dem Rathaus | September 2011 plan-b Radsommer 2011 auf der Zielgeraden Fahrradwettbewerb 2011: Noch bis 11. September Radkilometer sammeln, eintragen und gewinnen! Mit 1.565 Bürgern nehmen heuer in der plan-b Region so viele wie noch nie am Fahrradwettbewerb teil. Alleine in Lauterach haben sich heuer ca. 230 RadlerInnen zum Fahrradwettbewerb angemeldet. Noch bis 11. September können alle Wettbewerbsteilnehmer Radkilometer sammeln. Alle, die bis dahin mindestens 100 km auf dem Rad zurückgelegt haben, bitten wir, die Kilometer auf www.fahrradwettbewerb.at einzutragen oder bei Reinhard Dobler T 6802-29, E reinhard.dobler@ lauterach.at zu melden. Damit wahren Sie die Chance auf einen der attraktiven Preise bei der großen Schlussverlosung. Eine persönliche Einladung dazu erhalten alle Teilnehmer des Fahrradwettbewerbs in den kommenden Tagen per EMail oder Post. Die große Schlussverlosung findet wieder in drei Kategorien statt: Einsteiger (100 - 500 km) Alltagsradler (500 - 1500 km) Sportler (mehr als 1500 km) Gewinnen können alle, die bei der Verlosung persönlich anwesend sind. Weitere Infos zum Wettbewerb und zur Schlussveranstaltung gibt es im Gemeindeamt oder direkt unter www.fahrradwettbewerb.at. per Fahrrad ein. Experten aus der Region machen dabei auf verschiedenste Besonderheiten aufmerksam. Bisher auf dem Programm standen eine Familienrallye und eine Religionstour in Bregenz, Radausflüge zu Themen wie Riebelmais, Wasserkraft an der Bregenzerach oder ein Besuch im Natura2000-Gebiet Bregenzerachschlucht. Den Abschluss bildet am 3. September unter dem Titel „Kleine und große Lichter“ eine Radexkursion mit Schwerpunkt Astronomie. Robert Seeberger und Martin Pfanner begleiten die Teilnehmer. Treffpunkt ist um 20 Uhr am Leutbühel in Bregenz. www.fahrradwettbewerb.at plan-b Radsommer: Wasserkraft, Riebelmais und Sterne Auch heuer laden die plan-b Gemeinden und ihre Partner wieder zu interessanten Exkursionen und Ausflügen plan-b Neue Radkarte für die plan-b Region Positives erleben, Geld sparen und gleichzeitig Umwelt und Klima schützen – das ist per Fahrrad durchaus einfach. Denn viele Wege in Alltag und Freizeit sind fürs Rad wie gemacht. Zur leichteren Orientierung haben die plan-b Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Hard mit Unterstützung des Landes Vorarlberg eine regionale Radkarte herausgebracht, die in dieser Ausgabe des Lauterachfensters beigelegt ist. In dieser Radkarte erhalten Sie einen Überblick über die wichtigsten Radverbindungen in der Region. „Die Wege im eigenen nahen Umfeld sind in der Regel bekannt. Doch bei den attraktiven und sicheren Radrouten etwas weiter weg, ist die neue plan-b Radkarte eine wichtige Orientierungshilfe“, sind sich die plan-b Verantwortlichen sicher. Die Karte im Maßstab 1:22.000 zeigt die wichtigen lokalen und regionalen Routen und informiert über verschiedene fahrradbezogene Möglichkeiten. Radkarte kostenlos im Lauterachfenster Als besonderer Service der Marktgemeinde Lauterach liegt die neue Radkarte druckfrisch dem Lauterachfenster bei – auch als Einladung, das Fahrrad noch mehr zu nutzen. „Wir sind ständig darum bemüht, das Radwegnetz auszubauen und verkehrssicher für die vielen täglichen Radfahrer zu gestalten. Nutzen Sie die Radwege im Alltag und in der Freizeit. Das spart teures Benzin, reduziert den Verkehr und ist außerdem äußerst gut für die Gesundheit“, meint Bgm Elmar Rhomberg. Aus dem Rathaus | September 2011 13 Spendenkarussell Hilfe für „Müllkinder“ in Cebu City Philippinen Der Vorarlberger Verein „Spendenkarussell“ hilft in Not geratenen Kindern. „Derzeit unterstützen wir die Arbeit von Pater Heinz Kulüke auf den Philippinen. Er versucht, das Leben der sogenannten Müllmenschen zu verbessern, etwa durch Hausbauprojekte oder medizinische Versorgung. Infos über das „Spendenkarussell“ bei: Vereinsobmann Martin Hefel martin.hefel@spendenkarussell.at Bedürftigen weitergeleitet. Um noch mehr helfen zu können, sind die Vereinsverantwortlichen stets auf der Suche nach neuen Standorten für die „Spendenkarussells“. Ein kleiner Stellplatz und eine Steckdose reichen dafür aus! Helfen mit „Amazon“ „Eine phantastische Möglichkeit, unseren Verein zu unterstützen, ist das Amazon PartnerNet-Modell. Wer ein Buch, einen Film oder etwa ein Elektrogerät online über Amazon bestellt und über unsere Homepage auf Amazon einsteigt, hilft, ohne selbst direkt zu spenden“, so Martin Hefel. „Nach genauer Prüfung unseres Vereins ging Amazon eine Kooperation mit uns ein. Der Verein erhält eine Art Vermittlungsgebühr für jeden getätigten Einkauf, ohne dass sich der Preis für den Kunden ändert.“ So kann jeder, der bei Amazon einkauft, die Armut und den Hunger lindern. Also einfach den Weg über www.spendenkarussell.at zu Amazon benützen! Straßenkinder auf den Philippinen Im März konnten wir dafür erstmals 7500 Euro überweisen“, so Vereinsobmann Martin Hefel. Die Karussells brin- gen nicht nur Vorarlberger Kinderaugen zum Strahlen, denn die Einnahmen der Kinderkarussells werden direkt an die St. Josefskloster Musikalische Meditation Im Juli konnten sich viele Besucher der musikalischen Meditation über Texte aus redemptoristischen Quellen und Kammermusik vom Feinsten freuen: Angetan von der ausgezeichneten Akustik der Klosterkirche bot das Musiker-Ehepaar Angelika und Martin Gallez zusammen mit MusikerkollegInnen der Musikschulen Bregenzerwald und Lustenau ein großartiges Programm vom Barock bis in die Moderne. Für ihre spieltechnischen und klanglichen Hochleistungen ernteten sie einen fast nicht enden wollenden Schlussapplaus und die Einladung für das nächste Jahr. Am 1. August sang bei der Festmesse zu Ehren unseres Ordensgründers Alfons von Liguori das Solistenensemble Madrigal Sofia orthodoxe Gesänge aus der altslawischen Liturgie. Dies gab der Eucharistiefeier jene meditative Atmosphäre, die fast nur diese ostkirchliche Musik vermitteln kann. Wir freuen uns auf das Wiederhören und Wiedersehen im kommenden Jahr. 14 Aus der Gemeinde | September 2011 Arbeitsgruppe „Wertschätzung Familienarbeit“ Anerkennung und finanzielle Absicherung für Hausfrauen Die Familien- und Hausarbeit trägt maßgeblich zur Gesundheit und zum Wohlbefinden des Menschen bei, dies zu sehen ist unabdingbar. Dieser Arbeitsplatz „Familie und Haushalt“ ist ein vierundzwanzig-Stunden-Job, ohne Wochenende und ohne Urlaub, der viel Zeit, Geduld und Energie verlangt. gemacht und berücksichtigt werden: Wolfgang Bergmann (Kinderpsychologe) kennt das große Gebiet der Bindungsforschung und er findet: „Eine gute frühe Bindung des Kindes an seine Mutter, dann auch an seinen Vater und an andere wohlwollende Menschen in seiner Umgebung ist die einzig sichere Basis, von der aus ein Kind die Welt erkunden kann, sie ist auch die beste Basis des Lernens.“ Katharina Martin (Diplompsychologin): „Um Kinder auf eine gelingende Lebensbewältigung vorzubereiten, ist es wichtig, dass sich innerhalb der ersten drei Lebensjahre des Kindes eine sichere Bindung zu seinen Eltern aufbauen lässt.“ Prof. Gerald Hüther (Neurobiologe): „Nur so können die Kinder Vertrauen entwickeln, Vertrauen in die Kraft Sicherheit bietender Beziehungen zu anderen Menschen und Vertrauen in ihre eigene Kraft, in ihr Wissen, ihr Können und ihre gestalterischen Möglichkeiten.“ Factbox Arbeitsgruppe „Wertschätzung Familienarbeit“: Monika Greussing, Christel von der Thannen, Manuela Vogel und Emma Fechtig hingegen Eltern, die sich bewusst dafür entscheiden ihre Kinder überwiegend selber zu erziehen, sind nicht als berufstätig anerkannt, bezahlt und sozialrechtlich abgesichert. Derzeit ist keine wirkliche Wahlfreiheit gegeben. Hier ist die Politik gefordert. Christel von der Thannen (Leitung Offene Treffs): Das Wissen über die früheste Entwicklung der Kinder, über die Phase, in der die Bindung zwischen Eltern und Kind gelegt wird, muss öffentlich bewusst gemacht und auf allen relevanten Ebenen berücksichtigt und vermittelt werden. Denn die Liebe und der Halt sind das Fundament des kindlichen Selbst. Sorgfältig gemachte Familien- und Hausarbeit ist ein Vollzeitarbeitsplatz, allein die frische Zubereitung von drei gesunden Mahlzeiten mit Einkaufen, Zubereiten, gemeinsame Mahlzeit, Küche aufräumen ist bereits ein Halbtagsjob. Diese Arbeit gehört wie jede andere Erwerbstätigkeit pensionsrechtlich und finanziell in Form eines Familiengeldes abgesichert. Für jene Familien, die sich entscheiden ihre Kinder weitgehend selber zu begleiten, müssen ebenbürtige Rahmenbedingungen geschaffen werden. Für die Frauen, die wieder in ihren Beruf einsteigen wollen, soll ein entsprechender Teil dieses Familiengeldes für eine gute Haushaltshilfe und die allerbeste Kinderbetreuung zur Verfügung stehen. So kann die derzeitige Doppelund Mehrfachbelastung der Frauen aufhören und eine wirkliche Wahlfreiheit und Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird möglich, die nicht auf Kosten der Frauen und vor allem der Kinder geht. Dabei müssen unbedingt die Erkenntnisse aus der neuesten Gehirnund Bindungsforschung über die früheste Entwicklung des Kindes bewusst Emma Fechtig (Hausfrau und Mutter) Warum machen wir familienpolitisch so weiter, obwohl wir doch sehen, wie die Kinder, die Frauen und auch die Männer zu Schaden kommen? Warum ist es möglich, dass öffentliche Gelder ausschließlich für die Betreuung außerhalb der Familie zur Verfügung gestellt werden? Warum sind wir nicht mehr in der Lage unserem Hausverstand und unserem Bauchgefühl zu folgen? Wäre es möglich, Eltern auf ihre Aufgaben vorzubereiten und zu stärken, die Frauen zu unterstützen, Hausarbeit und Muttersein wieder ernst zu nehmen? Gemeinsam können wir die Gesellschaft verändern. Gemeinsam haben wir eine Chance. www.lauterach.at Manuela Vogel (Leitung Infantibus): Die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit darf nicht auf Kosten der seelischen Gesundheit und Entwicklung unserer Kinder und Überlastung der Eltern gehen. Die Bedürfnisse der Kinder müssen in den Mittelpunkt gerückt werden. Wenn das „Wohl des Kindes“ wirklich im Mittelpunkt steht, dann wird die Politik und Gesellschaft auch Wege finden, dies umzusetzen. Monika Greussing (Mitarbeiterin Infantibus): Außerfamiliäre Kinderbetreuung wird als Beruf anerkannt und bezahlt, Aus der Gemeinde | September 2011 15 Young jobs – Jugend Lehre Zukunft Die Lehre – eine moderne Ausbildung mit Zukunft Die Lehre ist eine moderne Berufsausbildung und verbindet praxisorientierte Ausbildung mit der Vermittlung von fachtheoretischem Wissen und Schlüsselkompetenzen. Sie steht allen Jugendlichen, die die neunjährige Schulpflicht erfüllt haben, offen. Durch die Ansammlung von Industrie, Gewerbe, Landwirtschaft und Wohngebiet ist Lauterach in der Lage über 60 verschiedene Lehrberufe anzubieten. Lehrlingssuchende haben hier die Möglichkeit sich für die verschiedensten Berufe zu bewerben. Von den Lauteracher Unternehmen werden Lehrberufe im Handwerksbereich, in der Gastronomie, im Handel, in unterschiedlichsten Büros und Geschäften angeboten. Für jede einzelne Lehrstelle werden andere Fähigkeiten und Voraussetzungen benötigt. Die Initiative youngjobs möchte die Jugendlichen weitestgehend dabei unterstützen, den richtigen Ausbildungsplatz zu finden. Hierfür werden im Lauterach Fenster laufend offene Lehrstellen und die verschiedensten Berufsbilder veröffentlicht. Durch eine detaillierte Beschreibung der Lehrberufe soll Jugendlichen ein genaueres Bild der jeweiligen Arbeit nähergebracht werden. Nur durch genaue Information kann eine richtige Berufswahl getroffen werden. Young jobs – Jugend Lehre Zukunft Eine Initiative des Handwerker- und Wirtschaftsvereines 16 Aus der Gemeinde | September 2011 Soziales und Gesundheit Hypo Lehrling Vernetzungstreffen der sozialen Dienste Einmal im Jahr treffen sich die MitarbeiterInnen der sozialen Dienste Lauterachs beim Vernetzungstreffen. Bankkauffrau/ -mann Vom ersten Tag an in der Finanzwelt eine Rolle spielen? Das ist nicht möglich? Doch, denn als Hypo-Lehrling ist man von Beginn an am Puls der Bankgeschäfte. Direkt im Servicebereich einer Filiale, direkt bei Kunden. Dort, wo der Beginn vieler Geschäfte ist, dort, wo man die Leidenschaft der Kolleginnen und Kollegen erfährt. So lässt sich die Welt der Bank schneller und hautnah erleben. Leidenschaftlich. Gut. Beraten. Das ist unser Ziel. Voraussetzungen Freude am Umgang mit Menschen Zuverlässigkeit und Leistungsbereitschaft Eigeninitiative und selbstverantwortliches Lernen Gute Allgemeinbildung und Interesse am (wirtschaftlichen) Zeitgeschehen Gepflegtes Erscheinungsbild und gute Umgangsformen Ausbildung 3-jährige Berufsschule in Bregenz Praktische Ausbildung in verschiedenen Filialen und in der Zentrale Bregenz Breit gefächertes Ausbildungsangebot Aussichten Mit dem Lehrabschluss stehen viele Entwicklungswege offen. Wir zählen auf unsere Nachwuchskräfte und bieten attraktive Arbeitsplätze. Kontakt Günter Peter, Ausbildungsleiter www.hypovbg.at ➔ Karriere/Ausbildung Die MitarbeiterInnen der sozialen Dienste mit Bgm Elmar Rhomberg und GR Barbara Draxler, Dr. Burkhard Wolf sowie Moderator Christian Hörl Andreas Dipold Lebenshilfe, Mag. Simon Kresser Jugendarbeit, Manuela Vogel Infantibus und Annette King beim Workshop Die Wahrnehmbarkeit und die Anerkennung für unsere Themen in der Lauteracher Öffentlichkeit zu erhöhen und die Menschen, die für dieses Thema stehen, sichtbar machen ist mir wichtig GR Barbara Draxler GR Barbara Draxler begrüßte die teilnehmenden Personen dieses Abends recht herzlich. In ihrer Begrüßung betonte GR Barbara Draxler, dass das Vernetzungstreffen die Gelegenheit aufrecht erhalte, die thematische Vernetzung sowie die Weiterarbeit an zentralen Themen wie das betreute Wohnen, die Gesundheitsprophylaxe und die Integration weiter zu entwickeln und vorwärts zu treiben. Wie in den vergangenen Jahren, führte Christian Hörl durch das Plattformtreffen und begleitete den anschließenden Workshop. Das Interesse an dem diesjährigen Vernetzungstreffen war sehr groß. In reger Diskussion wurden zahlreiche Themen diskutiert, Erfahrungen und Informationen ausgetauscht. Nach dem Workshop bedankte sich GR Barbara Draxler bei den Teilnehmern für ihr Engagement und beendete den erfolgreichen Abend mit dem Vorhaben, die Treffen weiterzuführen. Aus der Gemeinde | September 2011 17 Borg Lauterach Neuigkeiten aus dem Borg Exkursion nach Berlin Die 6a-Klasse besuchte in der vorletzten Schulwoche Berlin. Dabei standen vor allem historische Themen auf dem Programm: So beschäftigten sich die Schüler intensiv mit der Berliner Mauer und der Zeit des Nationalsozialismus. Außerdem wurden mehrere Theatervorstellungen besucht. Wetter-Projekt Die kleine Schülergruppe absolvierte ein spannendes Programm Rund 350 Schüler und Lehrer aus verschiedenen Schulen nahmen an der großen Abschlussveranstaltung des Jahresprojekts „Wetter, Luft und Klima“ teil. Neben verschiedenen wissenschaftlichen Vorträgen wurden auch Experimente durchgeführt. Dabei betreuten die Schüler der naturwissenschaftlichen 6. Klasse des BORG ihre jüngeren Kollegen aus anderen Schulen. Schulerfolge „Experimente zum Anfassen“ wurden im Rahmen des Wetter-Projekts vorgestellt Das vergangene Schuljahr konnten 21 Schüler mit einem „Ausgezeichneten Erfolg“ im Jahreszeugnis abschließen. 18 weitere Schüler erreichten einen „Guten Erfolg“. Im Rahmen einer kleinen Feier im Hofsteigsaal wurden die erfolgreichen Schüler für ihre Leistungen ausgezeichnet. www.vobs.at/borgl Einige der Schüler mit hervorragenden Zeugnis-Noten Fliesenverlegung aus Meisterhand Badsanierung Gesamtkonzept Silikonfugensanierung Fliesenreparaturen …a subre Sach us Lutarach! Wiesenweg 4, 6923 Lauterach, Fax: 05574 / 64 9 98 Mobil: 0664 / 52 25 710, E-Mail: fliesen.winder@aon.at 18 Aus der Gemeinde | September 2011 Offene Jugendarbeit Start in den Herbst Programmvorschau Abschiedsfest Caroline (auch für Jungs): Sa, 17. September, 14 Uhr Tattoopainting: Sa, 1. Oktober, 14 Uhr Workshop Sexualpädagogik (auch für Jungs): Sa , 8. Oktober – Uhrzeit noch unbekannt Kürbisschnitzen: Sa , 22. Oktober, 14 Uhr Mit dem Motorboot flitzten die Jugendlichen über den Bodensee Mädchenprogramm Unter dem Titel „Frauenzimmer“ startet ab sofort das kontinuierliche Mädchenangebot der Offenen Jugendarbeit Lauterach. Im zwei Wochen Rhythmus wird samstags ab 14 Uhr in geschütztem Rahmen (abseits von männlichen Einflüssen) Platz und Erfahrungsraum für Stärken und Schwächen, Ziele und Wünsche, Fragen und Antworten geboten. Begleitet werden die Mädchen von unserer Jugendarbeiterin Manuela Kaufmann, die die Mädchen darin unterstützt, sich als Individuen wahrzunehmen und ihr Leben eigenverantwortlich zu gestalten. Rückschau – Sommerprogramm Im Juli ging es nach Bregenz, um eine Runde mit dem Tretboot zu fahren. Die Jugendlichen entschieden sich dann aber für ein schnelles Motorboot, mit dem sie über den Bodensee flitzten. Beim zweiten Ausflug nach Bregenz wurde eine Partie Minigolf gespielt. Für den einen oder anderen Jugendlichen war es das erste Mal. Von Bahn zu Bahn steigerte sich das Gefühl für das Minigolfen und die freudigen Gesichter über niedrige Punktezahlen nahmen zu. Der Nachmittag wurde mit einem leckeren Eis beendet. Das 3-tägige Sommerprogramm speziell für Mädchen war sehr abwechslungsreich und hatte viel zu bieten. Das Programm startete mit einem Besuch im Mineralheilbad in St. Margrethen. Danach verbrachten die Der Versuch den Meterstab gemeinsam auf den Boden zu legen war gar nicht so leicht Mädchen den Abend im Bowlingcenter Strike und zeigten ihre Bowlingkünste. Am zweiten Tag konnten die Jugendlichen bei Mosaikbastelei ihrer kreativen Ader freien Lauf lassen. Höhepunkt war jedoch die Übernachtung im Jugendtreff, davor gab es jedoch noch eine leckere, selbstgebackene Pizza und einen Obstsalat. Beendet wurde das Sommerprogramm mit einem gemeinsamen Frühstück. Jugendarbeiterin: kaufmannmanuela@gmx.at www.lauterach.at www.v3zoom.blogspot.com Aus der Gemeinde | September 2011 19 Kindersingkreis KISI Kids im Pfadfinderheim Fast 40 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 und 14 Jahren aus ganz Vorarlberg und dem süddeutschen Raum trafen sich unter dem Motto „Versprochen ist versprochen“ im Pfadfinderheim und verbrachten dort 4,5 Tage samt Übernachtung. der Kinder auch gleich mitmachte. Verpflegt wurde die Truppe zum Teil über die SeneCura. Für den Rest sorgten die Bäckerei Kloser, Landwirt Fink, Fruchtsaft Pfanner und noch ein paar weitere Spendern einfach bestens. Für das inhaltliche Programm war ein Team der KISI – God’s singing Kid’s zuständig, organisatorisch zeichnete sich die Familie Sonnweber verantwortlich. In dieser Zeit wurde auch ein einstündiges Konzertprogramm einstudiert, welches in der Kapelle des Krankenhauses Bregenz samt Übertragung in die Krankenzimmer aufgeführt wurde. Ganz zum Abschluss sangen die KISI’s noch für die Bewohner der SeneCura und deren Angehörigen. Es waren Tage mit viel Spaß und Freude und alle freuen sich bereits auf nächstes Jahr. www.kisi.at Bgm Elmar Rhomberg zu Besuch bei den KISI-Kids Singend, tanzend und spielend lernten sie Gott besser kennen. Dabei wurde auch Gemeinschaft zwischen Mädchen und Buben, „wilden“ und schüchternen, großen und kleinen, ka- tholischen und „nichtkatholischen“ Teilnehmern in gegenseitiger Wertschätzung gelebt. Gefreut haben sich alle über den Kurzbesuch von Bgm Elmar Rhomberg, der bei dem Lieblingslied Seniorenberatung Erfahrungsbericht von Familie Holzner „Wir haben uns immer gescheut, Hilfe anzunehmen, bis uns Frau King vom Gemeindeamt aufmerksam gemacht hat, dass es Menschen gibt, die einem weiterhelfen, so wie Frau Ploss.“ „Wir sind der Gemeinde Lauterach sehr dankbar für den Beratungsscheck (das System), den man uns angeboten hat. Wir haben dadurch Informationen über Themen erhalten, von denen wir gar nichts gewusst haben. Es ist wichtig in „guten Zeiten“ so ein Gespräch zu führen, damit wir vorsorgen können. Noch einmal herzlichen Dank an Frau King und ganz besonders an Frau Ploss für die ausgezeichnete Hilfeleistung“. Marlies und Günter Holzner aus Lauterach Marlies und Günter Holzner mit Edith Ploss 20 Aus der Gemeinde | September 2011 Neue Mittelschule In Bewegung Salzburgwoche der 2. Klassen Die zweiten Klassen der Mittelschule verbrachten gegen Ende des Schuljahres eine Woche in Eben im Pongau. Das Programm gestaltete sich sehr abwechslungsreich – sowohl Sportaktivitäten wie Hochseilgartenklettern, wandern, Orientierungslauf, Ballspiele, als auch Besichtigungen wie Eisriesenwelt, Salzbergwerk Hallein, Burg Werfen, Stadt Salzburg u.v.m. zählten zu den Höhepunkten der Woche. Außerdem nächtigten wir in einem der gastfreundlichsten Jungendhotels. Auch der Wettergott spielte mit und ließ es kaum regnen. Die SchülerInnen stellten ihre Kletterkünste im Hochseilgarten unter Beweis sprung, Staffellauf, Fußball, Brennball und ein Geschicklichkeitsspiel zählten zu den Disziplinen, in denen die sportlichste Klasse ermittelt wurde. Die 2b errang im Schuljahr 2010/11 diesen Titel, gefolgt von der 1a und der 2a. Erfolgreiche Peer-Mediation an der VMS Lauterach Zwölf Schüler und Schülerinnen beendeten Ende Juni erfolgreich ihre Ausbildung zum Peer-Mediator bzw. zur Peer-Mediatorin und erwarben somit die Fähigkeit, bei Konflikten an der Schule als unparteiische Dritte zu vermitteln. Sie unterstützen ihre Mitschüler und Mitschülerinnen mit dem Ziel, eine für beide Seiten zufrieden stellende Lösung zu finden. Im Herbst werden sie gezielt zum Einsatz kommen. Wir gratulieren ganz herzlich. Sporttag an der VMS Lauterach Erfolgreicher Sporttag der Neuen Mittelschule Trotz Hitze zeigten die Schülerinnen und Schüler der VMS Lauterach ihr sportliches Können. 60 m Lauf, Weit- Straßenfest Zweites Straßenfest im Grenzweg Im Juni feierten die Anrainer des Grenzwegs das zweite, gemeinsame Straßenfest. Etwa 30 Erwachsene und zehn Kinder ließen sich von Wind und Wetter nicht abhalten und verbrachten einen tollen Nachbarschaftstag miteinander. Bibliothek Lauterach. Alle genossen die fröhliche Atmosphäre und trotzten dem Regen, bis er schließlich nachgeben musste. So konnten dann auch die bunten Luftballons in den Himmel ziehen. Bei den kühlen Temperaturen kamen eine heiße Bratwurst und das umfangreiche Salatbuffet gerade recht. Viele liebe Nachbarn saßen noch bis spät in die Nacht beisammen, begleitet von der musikalischen Umrahmung durch Günther Nikolussi mit seiner Ziehharmonika. Herzlich bedanken möchten wir uns bei der Aktion „Kinder in die Mitte“ und der Gemeinde Lauterach, die uns auch dieses Jahr bei den Vorbereitungen sehr unterstützt hat. Ein bunter Nachmittag beim Straßenfest im Grenzweg Bei Kaffee und selbstgemachten Kuchen unterhielt man sich über aktuelle Neuigkeiten und längst vergangene Erinnerungen. Die Kinder vergnügten sich unterdessen in den zahlreichen Wasserlachen oder mit Spielgeräten der Aus der Gemeinde | September 2011 21 Neu- oder Umbau der Volksschule Dorf Im Gespräch mit der Direktorin der VS Dorf Karin Flatz den umliegenden Gemeinden steigend. Wir platzen aus allen Nähten, denn baulich gesehen sind wir immer noch auf dem Stand von 1957, da wurde der letzte Zubau fertig gestellt. Es wurden laufend kleinere Sanierungen durchgeführt. Unsere Schule hat keinerlei Neben- und Gruppenräume, keine Räume für den Förderbereich (der auch über die Jahre stetig gestiegen ist), keinen Arbeitsbereich für die Lehrpersonen, keinen Raum für Konferenzen oder größere Elternabende. Es fehlt an allen Ecken und Enden. Gabriela Festini: Welche Räumlichkeiten sollen verändert werden, was fehlt grundsätzlich? Direktorin Karin Flatz: Die Liste ist lang! Zum Beispiel haben wir keinen Platz für die Mittagsbetreuung, keine Schulküche (u. a. für das Fach gesunde Ernährung), keine Bewegungsräume, keine Rückzugsmöglichkeiten, keine Räume für die Nachmittagsbetreuung, keine Arbeitsräume für das Lehrpersonal, keinen Musik- Lese- und Bibliotheksraum, unser einziges Lehrmittelzimmer befindet sich im Keller. Der Erhalt des Schulgebäudes, bzw. Teile des Gebäudes ist der Gemeinde zwar sehr wichtig, aber aus meiner Sicht ist das Gebäude völlig veraltet und meiner Meinung nach in einem schlechten Zustand. Gabriela Festini: Wünschen sie sich einen Neu- oder Umbau? Direktorin Karin Flatz: Aus meiner Sicht ist ein Umbau nur sehr schwierig oder nur mit enormen Geldmitteln möglich. Ich befürchte, dass die Mehrkosten für einen Umbau schlussendlich wieder bei den Ansprüchen einer kind- und bildungsgerechten Schule eingespart werden. Und die Bedürfnisse der Kinder kommen zuerst! Zudem sind die räumlichen Gegebenheiten nicht dafür ausgelegt, dass ein Umbau meiner Meinung nach erfolgreich sein wird. Obwohl ich die VS Dorf an sich sehr schön finde und es mir selbst schwer fallen würde, das Gebäude „aufzugeben“ denke ich, dass wir um einen Neubau nicht herumkommen werden. Schlussendlich sind unsere Kinder die Nutzer. Dass Schulbauten Wirkung haben, wissen wir. Dieser „dritte Erzieher“ hat positive Effekte. Architektur und Binnengestaltung sind bestimmende Faktoren des Schulklimas, der Atmosphäre und letztlich auch des Schulprofils. Die Qualität von Bildungsbauten spiegelt die Wertschätzung wieder, die wir dem Thema Bildung sowie den dort Lernenden und Lehrenden entgegenbringen. Direktorin Karin Flatz vor der VS Dorf Gabriela Festini: Was sollte unbedingt erhalten bleiben? Direktorin Karin Flatz: Den Turm finde ich sehr schön. Er ist für viele Generationen das Symbol „der VS Dorf“ schlechthin. Leider befindet sich der Turm mitten auf dem Schulgrund, was den Erhalt eher schwierig machen wird. Deshalb bin ich der Meinung, dass es sinnvoller sein wird, die Volksschule komplett neu zu bauen. Mit meinem Team arbeite ich jeden T


Lauterachfenster 2011 07-08
Sam, 22. Oktober 2011 | Kuhn EDV

Juli, August 2011 | Nr. 61 Lauterach fenster Seite 6 Schrebergartenanlage Hard/Lauterach 25 Jahre Schrebergärten in der Lerchenau Eröffnungsfeierlichkeiten am 2. und 3. Juli Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M Die aktuelle Informationsschrift der Marktgemeinde Aktiv Menü Alles drin für deine Zukunft. Super size Alles drin was du brauchst … … das Aktiv Menü mit Sparbuch, Bausparer und Zukunftsvorsorge lässt deine Träume Realität werden! Dazu gibt‘s den original Apple iPod Shuffle geschenkt. Supersize dein Aktiv Menü und hol dir die iTunes Card im Wert von 15,- Euro dazu. Vorarlberg I Schweiz I Liechtenstein www.volksbank-vorarlberg.at Editorial Inhalt Eröffnungsfeierlichkeiten Schrebergartenanlage Am 2. und 3. Juli feiert der Schrebergartenverein Lauterach/Hard ein großes Eröffnungsfest in der Lerchenau, zwei gute Gründe gibt es zu feiern: Die Eröffnung der Schrebergartenanlage und 25 Jahre Schrebergarten Lauterach. Mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von € 700.000,- für die Schrebergartenanlage hat die Marktgemeinde Lauterach in Kooperation mit der Marktgemeinde Hard ein grenzüberschreitendes Naherholungsparadies mit rund 100 Parzellen errichtet. Bewusst wurde auf einen großen Autoparkplatz verzichtet, dafür können die Schrebergärten von zwei Seiten aus mit dem Fahrrad erreicht werden. Ein weiterer Radweg ist bereits in Planung. Neue WCAnlagen und eine Fußgängerbrücke über den Lauterachbach stehen ebenfalls den Erholungssuchenden zur Verfügung. Ein öffentlicher Spielplatz in unmittelbarer Nähe der Schrebergärten sowie eine von SchülerInnen aus Lauterach und Hard geplante Freifläche stehen kurz vor Baubeginn. Die Schrebergartenanlage ist ein wahres Naturjuwel, in dem man den immer hektischer werdenden Alltag hinter sich lassen kann. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mit dem Fahrrad zum Dämmerschoppen und zur Eröffnungsfeier kommen und sich selbst ein Bild von diesem ganz speziellen Ort in der Lerchenau machen würden. Wir haben für Sie einen Radpark bereitgestellt, um ihr Fahrrad sicher und bequem zu parken. Aus dem Rathaus 4 Aus der Gemeindevertretung 6 Eröffnungsfeier Schrebergarten Hard/Lauterach und 25 Jahre Schrebergarten Lerchenau 7 Bio-Nahwärmenetz wird weiter ausgebaut 8 Bauarbeiten und Straßenbehinderungen 10 Der Klima-Clown besuchte die Schulkinder 10 6 Aus der Gemeinde 12 Bibliothek - Die Kleinsten für Bücher begeistern 14 Passivwohnen3 16 Sportspektakel beim Skinfit Jannersee Triathlon 20 Jugend in Lauterach bewegt 16 Standortfestlegung Volksschule Dorf In der Sitzung der Gemeindevertretung vom 24. Mai 2011 wurde einstimmig beschlossen, die Volksschule Dorf am bestehenden Standort zu belassen, nachdem die Gespräche mit den Grundeigentümern über den Standort „Hofsteigstraße“ nicht positiv abgeschlossen werden konnten. Die Arbeitsgruppe Volksschule Dorf hat bereits einen Raum- und Funktionsplan erarbeitet. Die Volksschule Dorf wird nun – bis Ende August – ein pädagogisches Konzept konzipieren und vorlegen. Danach kann die EU-weite, nicht offene Ausschreibung zum zweistufigen Architektenwettbewerb erfolgen. Sie werden die Gelegenheit erhalten, die prämierten Entwürfe Anfang 2012 zu besichtigen. Auch im Lauterachfenster werden wir ausführlich darüber berichten. Das Hauptaugenmerk liegt nun auf der Kreativität der Architekten. Sie sollen aus dem Projekt Volksschule Dorf einen Ort gestalten, der gleichermaßen für Schüler und Lehrpersonen attraktiv und funktional werden soll. Ich wünsche mir vor allem eine Volksschule Dorf, in der Kinder und Lehrpersonen Freude am Lernen und Unterrichten haben. Aus den Lauteracher Vereinen 24 Vereinsberichte 34 Veranstaltung & Chronik 44 sechs dötgsi – Ortsvereineturnier und Familienfest, 20 Jahre Jugendkapelle, Kreativwettbewerb, Maiencocktail, Projekt Nullplus, Vernissage Dora Weber 49 Ihr Bürgermeister Elmar Rhomberg Marktgemeinde Lauterach Aus der Gemeindevertretung Rechnungsabschluss 2010 Auswirkungen der Konjunkturschwäche Die Auswirkungen der Konjunkturschwäche waren auch 2010 merklich spürbar. So lagen die Einnahmen aus den Ertragsteilen um 76.000,- Euro unter dem bereits sehr niedrigen Vorjahreswert. Auch die Einnahmen aus der Kommunalsteuer erreichten nicht das Vorjahresergebnis und lagen um 28.000,- Euro unter dem Wert von 2009. Demgegenüber standen beträchtliche Zuwächse bei den Ausgabepositionen wie dem Sozialfonds mit einem Ausgabenplus von 122.000,- Euro, die Spitalsabdeckung mit einem Plus von 110.000,- Euro und die Personalkosten der Kindergärten mit einem Plus von 262.000,- Euro verglichen mit 2009 gegenüber. Die Hauptinvestitionen des vergangenen Jahres flossen in den Grunderwerb für das Bio-Nahwärmekraftwerk, in die Errichtung des neuen Gemeindezentrums sowie in die Erweiterung der Wasserversorgung und der Abwasserbeseitigung im Zuge der Leitungsverlegung der BioNahwärme. „Ich bin der Überzeugung, dass die getätigten Investitionen zum Wohle der Menschen in Lauterach getätigt wurden“ so Bgm Elmar Rhomberg. Neuer Kunstrasen bei der Sportanlage Ried Der rund 15 Jahre alte Kunstrasen bei der Sportanlage Ried ist in die Jahre gekommen. Beim bestehenden Rasen hat sich aufgrund starker Abnützung die Nutzschicht des Kunstrasens halbiert und zudem verdichtet. Dies führt zu einer erhöhten Verletzungsgefahr für die Sportler. Der alte Kunstrasen wird nun entfernt und der Untergrund für den neuen Kunstrasen saniert. Um das Spielfeld im Hochsommer abzukühlen, erhält der Platz eine Beregnungsanlage. Der neue Kunstrasenplatz soll den Naturrasenplatz ersetzen, wenn dieser aufgrund starker Regenfälle nicht benutzbar ist und zudem die Hallensaison verkürzen. Westlich des bestehenden Kunstrasenplatzes soll ein Trainings- und Tschutterplatz entstehen. Dieser Platz ist auch außerhalb der Trainings- und Öffnungszeiten für jedermann zugänglich. Die bestehende Flutlichtanlage wird für diesen Tschutterplatz erweitert. Der FC Schertler-Alge hat ein Zelt erworben, das nun südlich des bestehenden Sporthauses aufgestellt werden soll. Damit wird die Infrastruktur auf der bestehenden Anlage verbessert. Die Marktgemeinde Lauterach wird den Zeltplatz aufschütten um das Zelt sicher verankern zu können. Zudem werden Wasser- und Abwasserleitungen verlegt, um einen Gastronomiebetrieb im Zelt zu ermöglichen. Die Hauptinvestitionen des vergangenen Jahres flossen in den Grunderwerb für das Bio-Nahwärmekraftwerk Sportanlage Ried bekommt einen neuen Kunstrasen- und Tschutterplatz 4 Aus dem Rathaus | Juli, August 2011 Stellenausschreibung Kindergartenpädagogin/ -pädagoge Die Marktgemeinde Lauterach sucht für das Kindergartenjahr 2011/2012 eine Kindergartenpädagogin/einen Kindergartenpädagogen in Vollzeit. Voraussetzungen: • abgeschlossene pädagogische Ausbildung • guter Umgang mit Kindern • Teamfähigkeit • Einsatzbereitschaft • Freude an der Arbeit mit den Kindern Bei Interesse senden Sie bitte Ihre Bewerbungsunterlagen an die Marktgemeinde Lauterach z.Hd. Judith Längle Hofsteigstraße 2a 6923 Lauterach oder per Email: judith.laengle@lauterach.at Volksschule Dorf: Anfang 2012 werden die prämierten Entwürfe für die VS Dorf der Öffentlichkeit vorgestellt vorliegen. Im Herbst erfolgt die EU weite, nicht offene Ausschreibung zum zweistufigen Architektenwettbewerb. Anfang 2012 werden die prämierten Entwürfe den LauteracherInnen vorgestellt. Die Gebühren der Kinderbetreuungseinrichtungen werden neu festgelegt Standortfestlegung Volksschule Dorf In der Sitzung der Gemeindevertretung vom 24. Mai 2011 wurde einstimmig beschlossen, die Volksschule Dorf am bestehenden Standort zu belassen, nachdem die Gespräche mit den Grundstückseigentümern über den Standort „Hofsteigstraße“ nicht positiv abgeschlossen werden konnten. Die geplanten Investitionen werden nun am Standort Schulstraße umgesetzt. Die Arbeitsgruppe (Christof Döring, Bernd Hagen, Direktor Otto Nester, Angelika Stöckler, Eva Maria Mäser, Architekt DI Gernot Thurner, Vizebgm Doris Rohner, GR Werner Hagen, GR Walter Pfanner, GR Barbara Draxler, GR Stefan Germann, GR Christian Österle, GR Katharina Pfanner), hat einen Raum- und Funktionsplan erarbeitet. Das pädagogische Konzept, welches von der Volksschule Dorf erstellt wird, soll bis Ende August Es liegt nun an der Kreativität der Architekten, aus dem Projekt Volksschule einen Ort zu gestalten, der gleichermaßen der Schule, den Lehrperso­ nen und vor allem den Kindern gerecht wird. Vizebgm Doris Rohner Gebühren Kinderbetreuung und Musikschule Nachdem der Kindergartentarif bereits seit 3 Jahren unverändert bei 25,- Euro liegt, hat der Bildungsausschuss in Abstimmung mit den Gremien der Hofsteiggemeinden in der Sitzung vom 16. Mai 2011 einhellig eine Erhöhung auf 27,- Euro empfohlen. Die Tarife für die Spielgruppen und die Kleinkinderbetreuungen erfahren ebenfalls geringfügige Erhöhungen. Weiters werden die Musikschulgebühren über Empfehlung der zuständigen Gremien in den drei Trägergemeinden Lauterach, Schwarzach und Wolfurt angepasst. Aus dem Rathaus | Juli, August 2011 5 Große Eröffnungsfeier in der Lerchenau Eröffnung Schrebergartenanlage Hard/Lauterach – 25 Jahre Schrebergärten Am Lauterachbach gibt es ein Vorzeigeprojekt der besonderen Art: eine grenzüberschreitende Schrebergartenanlage, die von Lauterach und Hard gemeinsam erweitert wird. jektes. Denn das neue Gelände schließt nahtlos an den Schreberpark der Nachbargemeinde Lauterach in der Lerchenau an, der direkt an der Gemeindegrenze zu Hard liegt. Die neuen Parzellen liegen teils auf Harder, teils auf Lauteracher Gemeindegebiet. Entstanden ist so ein grenzüberschreitendes Naherholungsparadies mit rund 100 Parzellen und einer gemeinsamen Verwaltung. Auf einen großen Autoparkplatz wurde absichtlich in der Anlage verzichtet. Dafür sind die Schrebergärten von zwei Seiten aus mit Radwegen erschlossen. Ein weiterer Radweg ist bereits in Planung. Neue WC-Anlagen, eine Fußgängerbrücke über den Lauterachbach und ein in Zukunft öffentlicher Spielplatz in unmittelbarer Nähe runden das Angebot ab. Die beiden Gemeinden haben insgesamt 700.000,- Euro investiert. Die Eröffnungsfeierlichkeiten für die Anlage sollen am Samstag, den 2. Juli mit einem Dämmerschoppen beginnen. Musikalisch begleitet wird der Samstagabend mit dem Leiblachtal Duo. Der Sonntag beginnt um 9.30 Uhr mit dem offiziellen Eröffnungsteil mit der Einweihung und anschließendem Frühschoppen. Für die kleinen Besucher wird ein Kinderprogramm angeboten. Die von den Schülern aus den Gemeinden Hard und Lauterach geplante Freifläche steht kurz vor Baubeginn. Die Anlage wurde speziell auf Fahrradfreundlichkeit ausgelegt. Für ausreichend Fahrradabstellplätze ist an diesem Wochenende gesorgt. Der plan-b radpark wird für 240 Fahrräder Platz bieten. Bgm Elmar Rhomberg und Bgm Harald Köhlmeier sowie Obmann Reinhard Mäser und Vize-Obmann Dietmar Schneider vom Schrebergartenverein Hard/Lauterach freuen sich auf Ihren Besuch. Sperre der Lerchenauerstraße Für die Durchführung der Eröffnungsfeierlichkeiten der Schrebergartenanlage Lerchenau wird die Gemeindestraße „Lerchenauerstraße“ von der Brücke über die „Lauterach“ bis zur Ortsgrenze Hard, wie im Plan ersichtlich von Samstag, den 2. Juli von 15 Uhr bis Sonntag, den 3. Juli 17 Uhr Ausweichtermin: Samstag 9. Juli 15 Uhr bis Sonntag 10. Juli 17 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt. Den Anrainern ist die Zufahrt und Abfahrt zu ermöglichen. Wann & Wo Samstag, 2. Juli ab 17 Uhr Dämmerschoppen mit dem Leiblachtal Duo Sonntag, 3. Juli 9.30 Uhr offizieller Eröffnungsteil mit Einweihung, Segnung der Gärten durch Militärdekan Mag. Otto Krepper, Ansprachen der Bürgermeister Harald Köhlmeier und Elmar Rhomberg und anschließendem Frühschoppen mit der Bürgermusik Hard und Lauterach. Für die kleinen Besucher wird ein Kinderprogramm angeboten mit Kinderschminken und einer tollen Hüpfburg. Wo: Schrebergartenanlage Lerchenau, Ausweichtermin: 9. und 10.7. Aus Gründen des Grundwasserschutzes war die Gemeinde Hard gezwungen, ihre Schrebergartenkolonie an der Ach aufzulassen und ein neues Gelände zu suchen. Das war der Beginn eines beispielhaften Kooperationspro- 6 Aus dem Rathaus | Juli, August 2011 Bio-Nahwärme Lauterach Leitungsnetz wird ausgebaut Zahlreiche Gebäude wurden bereits an das Leitungsnetz angeschlossen, die Bewohner erhalten ihre umweltfreundliche Wärme service- und wartungsfrei. 3 12a 1 Dam m s traß e 6 4 6 6 2 4 5 3 8 2 32 Sportanlage Bruno Pezzey 46 26 24 22 16 Badwe g 4 6 5 r Harde 25 31 e Stra ß 23a 20 L3 29 19 19a 23 16a 12 14 16 9a 11b 11a 15a Ach 7 9 s tra 13a13b ß e 11 17 13 15 10 12 14 16 10a 63 61 30 28 26 1a 24 21 25 23b 1 3 20 21 17 9 7a 7 6 15 14 10 8 17 18 Im Haag 43 14 12 8c 6 8a 8b 8 2 4 2a 24 26 12 15 13 11 21 27a 27 1 5 4 2 3 6 15 35 Fel d rai n 9b 7 7a 6 7 30 8 32 15 23 21 16 25 5 4 4a Bundesstraße 9a 9 12 10 31 33 35 37 4 2 10 45 1 3 4 3 10 Pil 3 zw eg 2 10 Früh l ing s st 16 16 18 21a 27b 27c raß e 2a 2 2 W ei d a ch mw Bau eg 4 Neben dem Platzgewinn im Keller können sich die Bezieher der Nahwärme auch über ganzjähriges Warmwasser freuen. Bei der umweltfreundlichen Energienutzung entfällt die Geruchsund Schmutzbelästigung, die herkömmliche Heizanlagen mit sich bringen. Zudem ist die Versorgungssicherheit durch einen ausgewogenen Energiemix sichergestellt. Bio-Nahwärmeabnehmer haben auch bei zukünftigen Gas- und Ölkrisen mit Sicherheit ein warmes Haus. Die Bauarbeiten für den zweiten Bauabschnitt sind bereits im vollen Gange. Die geplante Trassenführung verläuft von der Dammstraße, Achpark, Harderstraße, Thaläckerstraße, Hofsteigsaal zur Wohnanlage im Frühlingsgarten, von der Klosterstraße Richtung Altes Kreuz und vom alten Seniorenheim über einen Teil der Karl-Höllstraße und der Schulstraße zur Volksschule Dorf (siehe Planskizze). Die Bauarbeiten der ca. 2 Kilometer langen Trasse sollen voraussichtlich bis September 2011 abgeschlossen sein. Die Bio-Nahwärme Lauterach GmbH & Co KG bestehend aus • • • • • Marktgemeinde Lauterach Schertler-Alge GmbH Intemann GmbH Flatz Verpackungen-Styropor GmbH Raiffeisenbank am Bodensee 20 5 14 16 12 14 15c 11 15b 28 L190 eg 27 13 14 12 Pohlw 3 2 20 20a 18a 1a 4 18 5 1 25 21 12 18b 16 3a3 19 17 23 21b Klosterstraße 22 21c 25 2 4 64 12 10 8 6 4 14 2 11 13 2 2 56 67 58 60 69 71 8 6 5 23 21 13 11 9 2 12 2 4 9 11 1 5 7 3a 1b 4a 4b 6 9 3 5 7 34 36 1 38 40 1a uls traß e 10 9 47 49 We i ße 6 8 7 Lerc h e nwe g Lerc he n pa 8 8 6 4 7 2 20 24 Sch 3 2 19 17 15a 15 30 24 10 nbi 7 l ds 10a rk 22 42a 16 18 20 Karl-Hö ll-Straße 10a 10 42 46 44 1 4 6 1 18 17 10 12 14 18 67a 69a 1 3 4 An 5St r oh w i n k el to ni us 9a st 8 ra 9 10a 10 ße 11 12a 12 16 12 traß e 13 14 3 17 1 13 16 20 18a 18 16 22 15 7 9 Hauptschule BORG 16a 14 35 18 18a 17a 17 16 2018 19 Sch u ls traß 2b 4 Sie 7liegen an der neuen Trassen- 73Bio-Nahwärme Lauterach 23 25 & Co KG GmbH 4 30 21f 2a 5 führung und möchten sich bezüg- 75 Dammstr. 4, 6923 Lauterach 8 6 6a 3 2 Hofsteigstraße 2a, A-6923 Lauterach Tel. 05574/6802-0 Fax. 05574/6802-5 www.lauterach.at Hofsteigstraße 77 Alte 9 lich eines Anschlusses informie- GF Anita Helbig T 0664/88535050 3 Pfarrkirche 17 19 21 Bernhard Feurstein 2aDW 25 Seifenfabrik 1 5 11 79 Nahwärmeleitungsverlegung 2011 Roland Schuster T 0676/83398262 ren? GF St. Georg, 413m 1 9 36 2 Abt. V - Infrastruktur 16 18 20 24 24a 18 Kirch s 30a30 28a 12 14 Dann wenden Sie sich bitte an: 12 tra ße 7 Maßstab Datum 1:4500 9 Weitere Infos S MARKTGEMEINDEAMT 64 So ia l e ntrum z z B e rs rv i e ürg e c Hoh e ne 1.6.2011 28 2a bernhard.feurstein@lauterach.at 37 35 31 26 22 20 7 72 81 10 Stand DKM: Okt. 9b 22 2010 14a gge rstr a ße 12c12d 5d 5 11 12b12e 5c Volksschule 12a 12f 5b 5a 8 5 2 6a 12 3c3b 3 1 3 1 10a10 6 6 4 f tau e ne eg rw n r Land 36 r©e Vorarlberg Land Vorarlberg - 33 Orthophotos © 2003 10 He mit GZ 13.085/14-1.4/01 V1.0 sowie GZfreigegeben vom BMLV 13088/146-RechtB/2002 34 se as t g 12 gu 14 16 22 möchte sich bei allen bisherigen Abnehmern der Bio-Nahwärme bedanken. ´ Aus dem Rathaus | Juli, August 2011 7 Allgemeine Bauarbeiten Bauarbeiten und Straßenbehinderungen Umbau Lerchenauerstraße – mehr Sicherheit für Radfahrer Im Herbst diesen Jahres soll mit den Bauarbeiten für den Umbau der Lerchenauerstraße begonnen werden. Die Arbeiten erstrecken sich ab Ende des Radweges beim Bleichegraben über eine Länge von rund 300 m bis zur Einmündung „Bad Lerchenau“. Aufgrund der beengten Verhältnisse muss die Straße für den gesamten Verkehr gesperrt werden. Die Zufahrtsmöglichkeit für Anrainer ist jedoch gegeben. Die Umleitung erfolgt über Hard. Zwei neue Parkbänke warten beim neuen Radweg „im Wehfang“ auf ihre Benützer Straßensanierungen Im Rahmen der Straßensanierungen werden diverse Schäden wie Asphaltaufbrüche bzw. Setzungen beim • Parkplatz alte Seifenfabrik • Parkplatz Lerchenauerstraße, Bereich „Unterführung Lerchenauerstraße“ • Setzungen in der Langegasse • Entwässerung Hasenfeldgasse und Frühlingsstraße, Kaltenbrunnenstraße, im Steinach und weitere, behoben. In der Lochbachstraße werden im Zuge der Sanierungsmaßnahmen die Kanaldeckel erneuert. Weiters wird ein Mehrzweckstreifen auf der Lochbachstraße aufgebracht. Dieser dient unter anderem zur optischen Einengung. Im Bereich des Falken- und des Mühleggerweges soll die Beleuchtung ausgebaut werden. Wir bauen für Sie und sind bemüht, die baubedingten Behinderungen so kurz wie möglich zu halten. Die Mitarbeiter des Bauhofes haben die Bushaltestelle „Lerchenpark“ an der Unterfeldstraße mit einer Bank für die wartenden Benützer öffentlicher Verkehrsmittel komfortabler gestaltet Neue Parkbänke Im neuen Radweg „Im Wehrfang“ stehen zwei neue Parkbänke für das Verweilen der Radfahrer und Spaziergänger zur Verfügung. Bei der Bushaltestelle „Lerchenpark“ wurde ebenfalls eine Sitzgelegenheit im Wartehäuschen angebracht. Hausnummer 10 bis Hausnummer 16 umfassen. Die Bauarbeiten sollen bis Ende 2011 abgeschlossen sein. Die Umleitung des Autoverkehrs wird zeitweise über Wolfurt erfolgen. Der Linienbus L21 wird in dieser Zeit über die Wälderstraße geführt. Kanalerneuerung in der Wolfurterstraße In Fortsetzung der bisher ersetzten Kanäle wird nun im östlichen Teil der Wolfurterstraße der Kanal ebenfalls erneuert. Die Länge des Bauloses beträgt rund 400 m. Die Arbeiten sollen Ende Juli beginnen und den Bauabschnitt ab Auf Wunsch der Anrainer werden Mehrzweckstreifen auf der Lochbachstraße aufge­ bracht. GR und Verkehrsreferent Ing. Christian Österle 8 Aus dem Rathaus | Juli, August 2011 plan-b Radsommer Der plan-b Radsommer lädt zum Mitradeln ein Im plan-b Radsommer laden Sie die Gemeinden und ihre Partner wieder herzlich zu verschiedenen Themenausflügen per Rad ein. Im Sommer findet in der Region jeweils am Freitag oder Samstag ein Radausflug mit Schwerpunktthema – z.B. Astronomie, Natur und Landschaft, Riebelmais, Religion, Schauplätze von Sagen in der Region – statt. Spaß, Information und Bewegung an der frischen Luft stehen dabei absolut im Vordergrund, jede/r kann mitradeln. Die Radexkursionen finden bei jeder Witterung statt. Am 20. August, um 15 Uhr heißt es: „Riebelmais besichtigen und genießen“ mit Richard Dietrich. Treffpunkt ist bei Richard Dietrich in der Lerchenauerstraße 45. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich. Weitere aktuelle Termine und Detailinformationen finden Sie auf unserer Homepage unter www.mobilplanb.at. Wir laden alle Teilnehmer ein, mit Helm sicher unterwegs zu sein! jährigen Fahrrad Wettbewerb angemeldet. Bis Mitte Juni haben sie gemeinsam 408.000 Kilometer auf dem Rad eingetragen. Eine Anmeldung ist auf www. fahrradwettbewerb.at jederzeit noch möglich. Einem erlebnis- und kilometerreichen Radsommer 2011 steht nichts im Weg. www.mobilplanb.at Schon angemeldet beim Fahrradwettbewerb? 1.383 Fahrradbegeisterte aus den plan-b Gemeinden Bregenz, Hard, Lauterach, Kennelbach, Wolfurt und Schwarzach haben sich schon zum dies- Wann & Wo Riebelmais besichtigen und genießen Wann: 20. August um 15 Uhr Wo: bei Richard Dietrich, in der Lerchenauerstraße 45 Spielgruppe Weißenbild Ein Gemälde für unseren Bürgermeister „Wir bringen für den Bürgermeister ein Geschenk für das Büro im Rathaus“, freuten sich die kleinen Künstler Die Spielgruppenkinder Weißenbild hatten eine besonders nette Überraschung für Elmar Rhomberg. Sie überbrachten dem sichtlich überraschten Bürgermeister zum Einstand ins neue Rathaus ein tolles, selbstgestaltetes Geschenk. Gemeinsam packte Elmar Rhomberg mit den Kindern das Geschenk aus. Zum Vorschein kam ein Gemälde, an dem jedes Spielgruppenkind beteiligt war. Bäume, Tiere, Häuser und zahlreiche Selbstportraits zieren das Bild, welches nun an der Wand im Büro des Bürgermeisters seinen wohlverdienten Platz gefunden hat. Ein besonders schönes Gemälde, selbstgemalt von den Spielgruppenkindern Weißenbild Aus dem Rathaus | Juli, August 2011 9 Das e5-Team informiert KlimaClown besuchte die Schulkinder Im Rahmen der Umweltwoche 2011 besuchte der bekannte KlimaClown Monsieur Hugo“ die Lauteracher Schulkinder. Die Veranstaltung fand auf Einladung des e5-Teams, der Gemeinde Lauterach und mit Unterstützung des Energieinstitutes Vorarlberg statt. Monsieur Hugo erarbeitete mit über 400 Kindern der Lauteracher Volksschulen Dorf und Unterfeld Vorschläge, wie unser Klima besser geschützet werden kann. Diverse „Fachkinder“ aus dem Publikum kamen auf die Bühne und präsentierten ihre Vorschläge. „Mein Vorschlag wäre, mit dem Fahrrad oder zu Fuß in die Schule zu gehen“, sagte eines der Kinder und fand dafür große Zustimmung im Saal. Mit Eifer waren alle dabei und vor allem das „Halten“ der Erdkugel auf Ihrer Umlaufbahn am Schluss wurde mit Begeisterung mitgetragen. KlimaClown Monsieur Hugo zu Gast im Hofsteigsaal Aktion ein.kaufen – rad.fahren 250 Betriebe verteilten 125.000 Glückspunkte Gewinne: 1 Damen- oder Herrenbike im Wert von EUR 700,-. 28 Warengutscheine der teilnehmenden Firmen im Wert von je EUR 30,-. MIT DEM RAD EINKAUFEN - FIT SEIN! • Sie in diesem etwas von Insgesamt 125.000 Glückspunkte wartetentun Ihrer GesundheitJahr Gutes. 1 2 3 • Sie schonen Umwelt und Klima und 30. Mai bis 30. Juni bei der Aktion ein.kaufen – rad.fahren auf alle Einkaufen in den Geschäften in Ihrer Umgebung ein. käufer ohne Auto. • Sie können gewinnen - die Chancen Punkten füllen können! Bewusst mobil punkten konnten terach bei Karlebeck Brot und der Spar Infos: sie in über 250 Geschäften in Bregenz, Bäckerei www.mobilplanb.at ein Kleingebäck Hutter gegen www.lauterach.at Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarz- als Sofortgewinn eingetauscht. Alle abwww.wirtschaftsverein.at 7 8 ach, Wolfurt und Bildstein. Viele fleißige 9 gegebenen Sammelpässe klima:aktiv mobil Förderungsnehmen an Dieses Projekt wird im Rahmen des programms aus Mitteln des Klima- und Energiefonds Radfahrer nutzten das beim Bezahlen nach demun- den Schlussverlosungen im Verkehr gefördert. als Beitrag Angebot. Sie Glückspunkt! teil, es gibt atzum Umwelt- und Klimaschutz Fragen Sie terstützten die Nahversorger mit einem traktive Preise zu gewinnen. Alle GewinEinkauf und sammelten Glückspunkte. ner werden schriftlich verständigt! Auch der Weg zu Fuß oder mit Bus und Bahn wurde belohnt. Vollständig aus- www.mobilplanb.at gefüllte Sammelpässe wurden in Lau- GLÜCKSPUNKTE S A M M E L PA S S Zu Fuß, per Rad oder mit Bus und Bahn einkaufen. Glückspunkte sammeln und gewinnen! 4 5 6 steigen, je mehr Sammelpässe Sie mit 10 Aus dem Rathaus | Juli, August 2011 Bibliothek Die Kleinsten für Bücher begeistern Im Rahmen des Projektes „NullPLUS“ besuchten die Kinder der Spielgruppen Weißenbild und Kirchfeld mit ihren Betreuerinnen die Bibliothek. Dabei wurde das Kinderfühlbuch „Der kleine Igel und die Schmusedecke“ vorgestellt. Öffnungszeiten während der Ferienzeit: Geschlossen: 11. Juli bis 30. Juli Öffnungszeiten im August: Donnerstag: 9 – 11 Uhr, 15 – 17.30 Uhr Freitag: 17 – 19 Uhr Das Team der Bibliothek Lauterach wünscht erholsame Urlaubstage! Zur Geschichte wurde musiziert Rosmarie, Helene und Kerstin sowie Christine, Doris und Christof schlüpften in die Rollen der im Buch handelnden Tiere wie Igel, Dachs, Fuchs und Maus. Aufmerksam folgten die drei- bzw. vier- jährigen Zuhörer der Geschichte und erkannten, dass der kleine Igel mit seiner Schmusedecke für den glücklichen Ausgang der Geschichte beitrug. Die Kleinen wurden in die Geschichte miteingebun- den. Damit konnte das Verständnis für Geschichteninhalte geweckt werden. Das Lied „Wenn Igel küssen“ ergänzte musikalisch die Lesung. Die Kleinen staunten, als Rosmarie Döring das Lied mit dem Akkordeon begleitete, während die Kleinsten mit Rasseln den Rhythmus vorgaben. Zum Abschluss bemalten sie einen vorgefertigten Igel. Mit dem Versprechen, wieder einmal die Bibliothek zu besuchen, endeten der Aufenthalt in der Bibliothek und die Begegnung mit einem Buch. Weitere Bilder siehe „Dötgsi“ Seite 49 Mobiler Hilfsdienst Heimhelferausbildung Neben ihrer Tätigkeit als MOHI-Helferinnen haben Sabine Maier, Cornelia Stadelmann und Monika Medwed zwei Semester die Schulbank gedrückt. Nach erfolgreich abgeschlossener Prüfung zur Heimhelferin konnten die drei Frauen Anfang Juni ihre Zeugnisse entgegennehmen. 235 Theoriestunden in verschiedensten Fachbereichen wie Erste Hilfe, Grundpflege, Ergonomie und Mobilisation, Ethik, Grundzüge der angewandten Hygiene, u.v.m. standen auf dem Ausbildungsplan. Zusätzlich mussten die Auszubildenden noch 80 Stunden Praktikum im stationären und 120 Stunden im ambulanten Bereich absolvieren. Die Praktikas wurden durch die SeneCura Lauterach sowie den Krankenpflegevereinen Lauterach und Hard ermöglicht. Sabine Maier, Cornelia Stadelmann und Monika Medwed 12 Aus der Gemeinde | Juli, August 2011 Obst- und Gartenbauverein Lauterach Was ist Feuerbrand? Feuerbrand an Obst und Ziergehölzen ist eine Bakterienkrankheit (Erwinia amylovora ), die sehr leicht durch Insekten, Schnittwerkzeuge, Vögel und Wind übertragen wird. Für Mensch und Tier ist der Feuerbrand nicht übertragbar. Auch ein Abflammen der Schnittwerkzeuge mit einem Bunsenbrenner ist möglich. Ebenso wichtig ist auch die Reinigung der Hände mit Desinfektionsmittel oder gründlich waschen. Wenn die Möglichkeit besteht, bitte die Äste gleich verbrennen oder beim Bauhof Lauterach abgeben, aber keinesfalls „offen“ herumtragen, mit dem Grünmüll oder sogar im Kompost entsorgen! Feuerbrand/Monilia Häufig kommt es auch zur Verwechslung zwischen Feuerbrand und Monilia. Generell kann gesagt werden, vom Feuerbrand sind nur Kernobst und deren verwandte Gehölze betroffen, Steinobst ist davon nicht betroffen (Kirsche, Zwetschke, Pfirsich usw.) Monilia kann aber sowohl bei Stein- als auch auf Kernobst vorkommen. Monilia ist eine Pilzerkrankung und gehört ebenfalls ausgeschnitten und verbrannt, auch hier gilt Rückschnitt bis ins gesunde Holz. Auch die befallenen Früchte sollten entsorgt werden, da sich der Pilz zeitig im Frühjahr wieder ausbreitet. Bitte kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Baumbestände auf den gefährlichen Feuerbrand Typische Merkmale des Feuerbrandbefalles sind die dunkelbraun bis schwarz gefärbten Stiele der infizierten Blüten und Blätter. Manchmal sind die Triebspitzen auch hackenförmig gebogen. Im Sommer und Herbst scheiden diese Triebe den gefährlichen Bakterienschleim aus, der übertragen wird und zu neuen Infizierungen führt. Der Krankheitsverlauf geht bei anfälligen Sorten sehr rasch, bei weniger anfälligen Sorten langsamer und ist meist nur durch eine fachmännische Diagnose erkennbar. Triebinfektionen können im Sommer laufend, besonders bei Birnen auftreten. Quitten gehören zu den besonders gefährdeten Sorten, Apfelbäume erholen sich in der Regel nach dem Ausschnitt der Befallstellen am besten. Nicht befallen werden: Alle Arten von Stein und Beerenobst, Wal- und Haselnüsse sowie alle Laub und Nadelgehölze. Rat und Hilfe Der Befall von Feuerbrand ist meldepflichtig: Marktgemeinde Lauterach, Reinhard Dobler T 6802-29, reinhard.dobler@lauterach.at oder Feuerbrandexperte Adolf Ehrle T 0664/3534 115 oder DI. Dr. Richard Dietrich, Lerchenauerstraße 45, Mo bis Fr 9 –17 Uhr stehen für Auskünfte zur Verfügung Wichtig: regelmäßig Obst und Ziergehölze prüfen, sollten Befallsstellen ersichtlich sein, bitte diese „fachmännisch“ entfernen. Wie mach ich es richtig? Am besten bei kleinen Bäumen oder im Frühstadium der Erkrankung die infizierten Stellen einfach abbrechen und in einen Nylonsack geben, wichtig dabei ist, dass ca. 20 bis 30 cm gesundes Holz mit herausgenommen oder gleich der ganze Ast entfernt wird. Dies muss von Fall zu Fall und nach dem Befallsstadium entschieden werden. Wenn die Gartenschere zum Einsatz kommt, muss diese von Ast zu Ast und Baum zu Baum unbedingt desinfiziert werden (Lysetol oder hochprozentiger Alkohol ca. 10 Minuten einwirken lassen) ansonsten werden die Erreger weitergetragen. Feuerbrandgefährdete Pflanzen: Apfel, Birne, Quitte, Nashi oder japanische Apfelbirne, Weiß- und Rotdorn, Mehlbeere, Zwerg-Strauch und Felsenmispel, um die wichtigsten zu nennen. Aus der Gemeinde | Juli, August 2011 13 Vorzeigeprojekt von Hefel Wohnbau Passivhauswohnen3 Grund zum Feiern hatte Hefel Wohnbau letzte Woche gleich doppelt: Einerseits, weil man im Unternehmen auf die erste zertifizierte Passivhauswohnanlage in Vorarlberg anstoßen konnte. Und andererseits, weil damit auch ein ambitioniertes Forschungsprojekt seinen Abschluss gefunden hat. Mit einer „Party“ wurden die insgesamt 29 Wohnungen im „Gartenpark Lauterach“ jedenfalls standesgemäß aus der Taufe gehoben. LR Karlheinz Rüdisser und Bgm Elmar Rhomberg zollten dem Team von Hefel gleichermaßen ihren Respekt. Dafür, dass man mit dem Konzept Passivhauswohnen3 auf höchst engagierte Weise ökologische Ansprüche und Wirtschaftlichkeitsdenken verknüpft hat. Über den Energieaspekt hinaus konnte nämlich ein Maximum an Einsparungspotenzial für zukünftige Bewohner generiert werden. Der Schlüssel: Eine exklusive „Betriebskostengarantie“. Entwickelt und konzipiert als wirtschaftlicher Anreiz, will Hefel damit – ganz im Sinne der Energieautonomie Vorarlberg - zu einem bewussteren Energie- und Betriebskostenverhalten motivieren. Pfarrer Friedl Fitz hat aus gegebenem Anlass auch gerne die kirchliche Weihe der Wohnanlage übernommen. v.l.n.r. Die Gastgeber und Referenten des Abends: Dr. Adi Gross (Energieinstitut), Bgm Elmar Rhomberg, Bmstr. Wilfried Hefel und DI Graziella, LR Karlheinz Rüdisser Gemeinsam gesund in Lauterach Genuss-Detektive in der Volksschule Dorf im Einsatz Beim von der aks-Gesundheitsvorsorge speziell für Volksschulen entwickelten Programm für „Genussdetektive“ wird die Sinneswahrnehmung gefördert, um Kindern gesunde Lebensmittel schmackhaft zu machen und ihr Interesse für Ernährungsfragen zu wecken. Ausgestattet mit „Detektiv-Pässen“ machten sich die SchülerInnen ans Werk und erkundeten die sieben Genuss-Stationen. Um ans Ziel zu kommen, mussten sie ganz genau hinsehen, fühlen, konzentriert riechen und hören sowie bewusst schmecken. Das knifflige Ernährungsquiz war durchaus eine Herausforderung, denn unsere Sinne lassen sich ganz leicht täuschen. Wer würde schon hinter einem roten Jogurt einen Vanille- oder Bananengeschmack vermuten? Verblüfft waren viele Kinder, dass auch unsere Ohren „mitessen“. Knusprig und knackig muss so manches sein, damit es auch richtig schmeckt, stellten die Kinder überrascht fest. Schließlich lösten sie alle Aufgaben meisterhaft. Unterstützt wurden sie von engagierten Eltern, ihren Lehrerinnen und der Ernährungswissenschafterin Birgit Hämmerle. Das Thema Ernährung wurde im Unterricht vertieft und wird neben der Schulobstaktion durch weitere gesundheitsfördernde Maßnahmen begleitet. Die Volksschule Dorf stand ganz im Zeichen detektivischer Kleinarbeit 14 Aus der Gemeinde | Juli, August 2011 Gemeinsam gesund in Lauterach Interview mit Alexander Kirschner Brigitte Grinzinger, Thomas Moser, Romana Rauch, Marica Floric, Verena Loitz, Küchenleiter Alexander Kirschner Küchenchef der SeneCura Sommerrezept von Alexander Kirschner 100g Zucchini 100g Melanzani 1 gelbe Paprika 1 Zwiebel 6 Knoblauchzehen, 3 El Tomatenmark, 1 Dose gewürfelte Tomaten ca. 200 ml Gemüsebrühe 1/8 l Olivenöl 300g Scampi 250g Bandnudeln schwarze Oliven 20g Maizena (Maisstärke) Salz, Pfeffer, Zucker und 20g Oregano Zubereitung: Scampi am Vortag putzen und den Darm entfernen, mit Salz, Pfeffer sowie drei Knoblauchzehen würzen und in Olivenöl einlegen. Zucchini, Melanzani und Paprika grob würfelig schneiden. Gehackte Zwiebeln und restlichen Knoblauch anschwitzen, Gemüse und Tomatenmark kurz mitrösten, mit gewürfelten Tomaten und Gemüsebrühe aufgießen. Mit Salz, Pfeffer, Zucker und Oregano würzen. Ganz zum Schluss die Oliven beigeben. Maizena mit kaltem Wasser anrühren und die Sauce etwas binden. Nudeln in genügend Salzwasser kochen und unter die Sauce heben. Scampi glasig anbraten (innen sollten sie glasig sein, sonst werden sie trocken) und auf den Nudeln anrichten. Alexander Kirschner kocht für Kleinkinder der Kinderbetreuungseinrichtungen, für Kindergarten- und Schulkinder im Rahmen der Ganztagsbetreuung, für ältere Menschen der SeneCura sowie für „Essen auf Rädern“. Er setzt sich sowohl mit den speziellen Bedürfnissen und Vorlieben der älteren als auch der jungen Generation intensiv auseinander. Im Interview berichtet er über seinen Alltag, seine Herausforderungen und sein Hobby Kochkurse zu geben. Du kochst für Kinder und für ältere Menschen – ist dieser Spagat zu schaffen? Alex: Es ist nicht immer leicht, Menüs zu kreieren, die Jung und Alt ansprechen. Die Vorlieben und Gewohnheiten sind sehr unterschiedlich, doch mit kleinen Variationen gelingt es meist beide zufrieden zu stellen. Wie viele Essen gehen pro Tag aus eurer Küche? Alex: An Spitzentagen bereiten wir mit Frühstück und Abendessen ca. 280-320 Essen zu, im Durchschnitt sind es 250 Essen pro Tag. Wie viele Mitarbeiter sorgen in der Küche für den perfekten Ablauf? Alex: Insgesamt sind es sechs Personen inkl. Zivildiener. Was macht dir an deinem Beruf am meisten Spaß? Alex: Es macht mir Freude, schöne kalte Platten zu richten, schmackhafte Fleischgerichte zuzubereiten, kreativ zu sein, zufriedene Gesichter zu sehen sowie durchs Haus zu gehen und so manches lustige Gespräch mit den Bewohnern zu führen. Was ist dir bei der Verpflegung von Kindern und Jugendlichen wichtig? Alex: Die Herausforderung ist, Kinder und Jugendliche immer wieder aufs Neue zu überzeugen, dass Gemüse, Salat, Kornprodukte und Fisch lecker schmecken. Leider kennen viele von ihnen manche Gemüsesorten gar nicht mehr. Unser Ziel ist es daher, den Kindern und Jugendlichen ein gutes und gesundes Mittagessen zu bieten und sie auch für Neues zu begeistern. Im Rahmen des Projektes „Gemeinsam gesund in Lauterach“ bietest du auch Kochkurse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an. Weshalb machst du das? Alex: Die Kochkurse sind auch für mich etwas Besonderes. Es ist einfach schön, mein Wissen an andere weiter zu geben und zu erleben, wie Menschen mit meiner Unterstützung leckere Menüs zaubern. Ein Höhepunkt für mich als Papa sind die Kochkurse mit Kindern. Denn was gibt es Schöneres, als Kinder, die mit großen Augen und breitem Grinsen Selbstgemachtes probieren. Aus der Gemeinde | Juli, August 2011 15 Skinfit Jannersee Triathlon Sportspektakel beim Skinfit Jannersee Triathlon am 21. August Am 21. August tauchen erneut kleine und große Sportler in die Fluten des Jannersees ein, um bei diesem 18. Triathlon die außergewöhnliche Atmosphäre zu genießen. Neu im Programm ist der Staffelbewerb. Von dem Dreierteam absolviert jeder eine Disziplin (Schwimmen, Rad fahren, Laufen). Die einfachste Art in der Sportart Triathlon zu schnuppern. Hier können Vereins- und Firmenmannschaften sowie auch Neueinsteiger ihren sportlichen Ambitionen freien Lauf lassen. Das Lauteracher Naturschutzgebiet mit dem Jannersee eignet sich optimal für die trendige Sportart Triathlon. Dem Triathlonfan wird durch die kompakte „Jannerseearena“ richtiggehendes Stadionfeeling vermittelt, da er hautnah am Geschehen der Sportler mit dabei ist. Als besondere Belohnung gibt es einen tollen Finisherpreis – das T-Shirt Aero Loose im Wert von € 49.- für den Sprintbewerb von Skinfit, auch für jeden einzelnen Staffelteilnehmer. Für die Schülerklassen gibt es coole Caps von Volksbank. Der veranstaltende Verein Triathlonclub Dornbirn in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverein Lauterach hofft auch in diesem Jahr auf einen spannenden Wettkampf mit hoher Beteiligung sowie einer so tollen Zuschauerkulisse wie 2010. Für Speis und Trank ist gesorgt. Allen Helfern, Gönnern und Sponsoren des Skinfit Jannersee Triathlon, die diese Veranstaltung in dieser Art und Weise erst ermöglichen, ein herzliches Dankeschön im Voraus. www.tridornbirn.at 400 m Schwimmen im Jannersee Triathlonsport für alle Altersklassen So freut sich das Organisationsteam vom Triathlonclub Dornbirn, dass heuer wieder die offiziellen Landesmeisterschaften aller Klassen im Triathlon bei dieser Veranstaltung durchgeführt werden. Ein großes Highlight ist sicherlich, dass einige Topstars und Sieger der letzten Jahre wieder zugesagt haben. Angeführt wird das Herrenfeld von Paul Reitmayr, dem Sieger aus dem Jahre 2008, Staatsmeister und Weltcupstarter. Dominik Berger wartet mit seiner Zusage noch den Ironman Kärnten ab. Fix dabei auch die große Vorarlberger Nachwuchshoffnung Martin Bader, der ebenfalls um den Gesamtsieg mitreden möchte. Ob die Wahlvorarlbergerin Yvonne van Vlerken, Weltklassetriathletin aus Holland, dabei sein wird entscheidet sie erst kurzfristig. Ihr großes Ziel wird der im Oktober stattfindende Ironman Hawaii sein. Vorjahrssiegerin Sabine Kempter ist an diesem Wochenende schon auf dem Weg zum Qualifikationsbewerb für Hawaii, dem Ironman Kanada. Kann das junge Talent Bianca Steurer die Gunst der Stunde nutzen und sich den Gesamtsieg sichern? 16 km Rad fahren Wann & Wo Start Schülerklasse (10 – 15 Jahre): 10 Uhr (150 m Schwimmen, 6 km Rad fahren, 1.5 km Laufen) Start Hauptbewerb: 11.30 Uhr (400 m Schwimmen, 16 km Rad fahren, 4 km Laufen) Triathlontraining mit Streckenbesichtigung: Für Schüler: Samstag, 6. August um 15 Uhr Für Neueinsteiger/Staffelteilnehmer oder Interessierte: Samstag, 13. August um 15 Uhr Wo: beim Jannersee (Wechselzone) Bitte Badehose, Laufschuhe und Rad mitbringen. Neben etwas Bewegung sowie einer Streckenbesichtigung werden auch interessante Details sowie jede Menge Tipps über die Trendsportart Triathlon erläutert. 4 km Laufen ist die sportliche Herausforderung 16 Aus der Gemeinde | Juli, August 2011 i+R Schertler-Alge Neue Fenster- und Türenproduktion geht in Betrieb Im Mai konnte nach nicht einmal zwölf Monaten Bauzeit i+R Schertler-Alge seinen neuen Produktionsstandort für den Fensterund Türenbau in Lauterach in Betrieb nehmen. Hölzlsauer. „Wir stellen alles nach Maß her. Damit kommen wir Bauherren und Architekten in ihrem Wunsch nach individuellen Lösungen entgegen“, unterstreicht der Abteilungsleiter. Investiert wurde auch in eine hauseigene Lackiererei: Früher mussten alle Werkstücke für das Lackieren außer Haus gebracht werden. „Die Lackierung im Haus verkürzt die Durchlaufzeiten um die Hälfte“, erklärt Hölzlsauer. Sie liegt nun bei drei bis fünf Wochen statt bisher bei sechs bis zehn Wochen. Die Erweiterung und Modernisierung der Abteilung sieht Geschäftsführer Günter Schertler als wichtigen strategischen Schritt: „Wir sind ein Unternehmen mit einem breiten Portfolio – vom Standortentwickler, Generalunternehmer und Bauträger über unser traditionelles Baugeschäft bis hin zum Holzbau. Dennoch ist es unser Anspruch, in all diesen Bereichen mindestens die Leistungen von Spezialisten zu bieten.“ www.schertler-alge.at Bgm Elmar Rhomberg wünschte der Fa. i+R Schertler-Alge zur Eröffnung viel Erfolg In der 3.000 Quadratmeter großen Halle werden jetzt dank moderner CNCTechnik unterschiedliche Türen- und Fenstertypen mit höchster Präzision gefertigt. Eine hauseigene Lackiererei verkürzt die Durchlaufzeiten für Fenster und Türen um die Hälfte. i+R SchertlerAlge investierte für diesen strategischen Entwicklungsschritt 4,5 Millionen Euro. „Wir liefern sozusagen alles, was im modernen Fenster- und Türenbau machbar ist“, freut sich Abteilungsleiter Thorsten Mittelschule Frankreichfahrt der Mittelschule „Bienvenue à Maîche“ hieß es für SchülerInnen der dritten und vierten Klassen im Mai. Es war ein herzlicher Empfang, denn die französischen SchülerInnen hatte man schon bei ihrem Österreichaufenthalt im Oktober kennen gelernt. Jetzt gab es Gelegenheit, den Rest der Familie zu treffen und einmal richtig einzutauchen in die französische Lebensart. Jeden Tag konnten erworbene Sprachkenntnisse angewandt und erweitert werden und auf dem Schulhof traf man auf neue Freunde. Sorgfältig ausgesuchte Ausflüge nach Bréseux, Grand’Combe Châteleu, Villers-le-Lac, Montbéliard, Sochaux und Besançon zeigten die Sehenswürdigkeiten der Region. Viele Fotos auf der Homepage der Schule erinnern an die schöne Fahrt. Julian Longhi, Marcel Diem, Julian Staudinger, Nicolas Smith, Ramona Longhi, Shawn Weiß, Muriel El-Ayoubi, Johanna Lutzmayer und Samantha Kuen auf Erkundungstour in Maîch Aus der Gemeinde | Juli, August 2011 17 young jobs – Jugend Lehre Zukunft Eine Initiative des Wirtschaftsvereines Lauterach Maurer Wie sieht meine Zukunft aus? Eine Frage, welche sich für die Jugendlichen von heute immer mehr stellt. Aus diesem Anlass hat sich der Wirtschaftsverein Lauterach zum Ziel gesetzt, die Lauteracher Jugend den Lauteracher Unternehmen näher zu bringen. So bietet die Plattform young jobs sowohl offene Lehrstellen als auch andere Jobangebote für die jungen LauteracherInnen an. Hier im Lauterachfenster aber auch künftig über die Homepage www.wirtschaftsverein.at. Von 11 freien Lehrstellen konnten auf Grund der letzten Einschaltung 5 besetzt werden. Melden Sie Ihre offenen Lehrstellen und Jobs per email unter wirtschaftsverein@lauterach.at an! 3 Jahre Ausbildung Voraussetzungen: Kräftiger Körperbau, Gleichgewichtsgefühl, physische Ausdauer, Form- und Raumgefühl Lehrbetrieb: Hefel Wohnbau, Lauterach Lauterach: freie Lehrstelle ab 1. Sept. Ansprechpartner: Christian Hefel, T 05574/74302, ch.hefel@hefel.at Freie Lehrstelle ab: 01.09.2011 Sanitär-/Klimatechniker - Gas und Wasserinstallateur(in) - Heizungsinstallateur(in) - Lüftungsinstallateur(in) 4 Jahre Ausbildung (Doppellehre) Voraussetzungen: Verantwortungsbewusstsein, technisches Verständnis, Genauigkeit, Kontaktfähigkeit im Umgang mit Kunden Lehrbetrieb: Kienreich GmbH., Lauterach Ansprechpartner: Thomas Schmölzer T 05574/61659, t.schmoelzer@kienreich-haustechnik.at Freie Lehrstelle ab: 01.09.2011 (HeizungSanitär Installateur) Dachdecker und Spengler 3 oder 4 Jahre Ausbildung Voraussetzungen: gerne an der frischen Luft, schwindelfrei, Teamfähigkeit, Bereitschaft zur Weiterbildung Lehrbetrieb: Rusch Abdichter, Spengler und Dachdecker GmbH., Bregenz Bregenz: freie Lehrstelle ab sofort Ansprechpartner: Markus Rusch, T 05574/71670, info@rusch-dach.at Freie Lehrstelle ab: sofort Lehrbetrieb: BayWa Vorarlberg, Lauterach Ansprechpartner: Ulrich Eifert, T 05574/70060203, ulrich.eifert@baywa.at Freie Lehrstelle ab: sofort Finanzdienstleistungskaufmann(frau) 3 Jahre Ausbildung Voraussetzungen: gute Rechenkenntnisse, Interesse an der Wirtschaft, Englischkenntnisse Lehrbetrieb: ProRent Der Finanzplaner Finanzplanung GmbH., Dornbirn Ansprechpartner: Markus Rusch, T 0664/4195278, rusch@prorent.at Freie Lehrstelle ab: Herbst 2011 Einzelhandelskaufmann/frau 3 Jahre Ausbildung Voraussetzungen: Kontaktfreudigkeit, gute Umgangsformen, gute Grundrechen- und Rechtschreibkenntnisse Lehrbetrieb: Metzgerei Klopfer, Lauterach Ansprechpartner: Christof Klopfer, T 05574/71266, christof.klopfer@vol.at Freie Lehrstelle ab: 01.09.2011 Lehrbetrieb: Sutterlüty HandelsgmbH., Lauterach Ansprechpartner: Mario Hammerer, T 0664/601001872, mario.hammerer@sutterluety.at Freie Lehrstelle ab: 01.08.2011 und 01.09.2011 Tischler 3 Jahre Ausbildung Voraussetzungen: Genaues und sauberes Arbeiten, gute Auffassungsgabe, gute schulische Leistungen, sauberes Auftreten Lehrbetrieb: Tischlerei Kritzinger, Lauterach Lauterach: freie Lehrstelle ab 1. Sept. Ansprechpartner: Johann Kritzinger, T 05574/75944, office@johann-kritzinger.at Freie Lehrstelle ab: 01.09.2011 Glaser und Glasbautechniker 3 oder 4 Jahre Ausbildung Voraussetzungen: gute Kenntnisse in Deutsch und Mathematik, schwindelfrei, Bereitschaft zur Weiterbildung Lehrbetrieb: Glasbau Bildstein, Lauterach Ansprechpartner: Cornel Bildstein, T 05574/71830, office@glas-bildstein.at Freie Lehrstelle ab: sofort 18 Aus der Gemeinde | Juli, August 2011 Handwerker- und Wirtschaftsverein Bauspengler – immer gefragt! Spengler/innen gelten als Künstler unter den Handwerkern. Sie verstehen es, Handwerk, moderne Technik und gestalterisches Können miteinander zu kombinieren und hinterlassen mit Ihren Arbeiten einen bleibenden Eindruck. So gilt es nicht nur das Gebäude durch Rinnen, Blech- und Fassadenbekleidung, durch Abdeckungen oder Flachdachabdichtungen wetterfest und dauerhaft zu machen, sondern den optischen Eindruck mitzugestalten. Neben den modernen Bauten werden auch Reparaturarbeiten an z.B. historischen Gebäuden oder Turmspitzen durchgeführt bzw. dekorative Verkleidungen angefertigt. Diese Werkstücke werden in der Werkstatt einzeln produziert. Dazu werden Kunststoffe und Bleche aus verschiedenen Metallen verwendet. Viele Details werden von Hand gefertigt, moderne Maschinen unterstützen dabei die Handarbeit. Danach werden die Werkstücke auf den Baustellen im ganzen Land montiert. Alles was Sie zum Thema Lehre wissen müssen Im Juni trafen sich rund 30 Interessierte zum Unternehmerabend des Handwerker- und Wirtschaftsvereines Lauterach „Alles was Sie zum Thema Lehre wissen müssen“ im Sutterlüty, Achpark Lauterach. Mag. Mario Hammerer und Erika Fussenegger im Gespräch Voraussetzungen: Handwerkliches Geschick und Freude an der Arbeit mit Metall und Kunststoff Technisches Verständnis, räumliches Vorstellungsvermögen und Kreativität Selbständigkeit und Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Teamfähigkeit Keine Empfindlichkeit gegen Hitze und Kälte, Schwindelfreiheit Herr Mag. Mario Hammerer von der Firma Sutterlüty faszinierte mit seinen Erkenntnissen zum Thema „Lehrlingsausbildung in der Praxis“. Frau Erika Fussenegger von der Wirtschaftskammer Vorarlberg informierte über die Fördermöglichkeiten und die Stärken des Lehrlingscoachings. Herr Alexander Giesinger vom Wirtschaftsverein Lauterach gab einen Ausblick auf die weiteren Projekte der Anfang Juni gestarteten Intitiative „youngjobs – Jugend Lehre Zu- Markus Rusch und Alexander Giesinger Aus- und Weiterbildung 3-jährige Berufsschule für Spengler in Bregenz, Lehrabschlussprüfung, Möglichkeit zum Besuch der Meisterschule, Meisterprüfung, Führung des eigenen Betriebes Interessiert? Dann melde Dich und wir vereinbaren einen Termin für einige Schnuppertage: Markus Rusch, info@rusch-dach.at, T 05574/71670-0 Die interessierten Teilnehmer profitierten vom informativen Unternehmerabend kunft“ des Wirtschaftsvereines. Mit der Schaltung von 13 offenen Lehrstellen im Lauterach Fenster konnten bereits 5 Lehrstellen erfolgreich vermittelt werden. So sind für den Herbst Aktionen an verschiedenen Schulen geplant, die Lehrlingsinserate im Lauterach Fenster sollen ausgebaut und auch auf der Homepage des Wirtschaftsvereines integriert werden. Wir laden alle Lauteracher Unternehmerinnen und Unternehmer ein, sich an „young jobs – Jugend Lehre Zukunft“ zu beteiligen. www.wirtschaftsverein.at Aus der Gemeinde | Juli, August 2011 19 Offene Jugendarbeit Jugend in Lauterach bewegt V3 zoom – Filmprojekt: Die Jugendlichen im Gespräch V3 zoom – Magazin und Ausstellung Ziel des Projektes V3 zoom ist es, einzelne Jugendliche in den Fokus zu rücken und aufzuzeigen, wie individuell und verschieden, aber auch welche Stärken, Kreativität, Phantasie und Träume in ihnen stecken und welche Sorgen und Bedürfnisse sie haben. Das Jugendredaktionsteam hat einige Fragen ausgearbeitet, die es Erwachsenen stellen möchte. Wie beispielsweise „Mit was konntest du Erwachsene in deiner Jugendzeit schocken?“ und „Wo habt ihr euch früher in eurer Freizeit getroffen?“ Am 14. Mai war in Lauterach einiges los. Auch die Offene Jugendarbeit machte sich auf den Weg, um Jugendliche und Erwachsene für das Projekt V3 zoom zu interviewen. So wurden in der Mittelschule Erwachsene zu verschiedenen Themen portraitiert und befragt. Ein Dankeschön gilt allen Beteiligten, die die Offene Jugendarbeit bei der Durchführung der Interviews tatkräftig unterstützten und Direktor Otto Nester für die gute Zusammenarbeit. Da das Magazin nicht nur inhaltlich von den Jugendlichen befüllt wird, sondern auch ihre kreativen Ideen darin Platz finden sollen, setzten sich ein paar Mädchen und Jungs zusammen, um das Thema Lehrstellensuche gemeinsam aufzuarbeiten. Welche fatalen Fehler können beim Bewerbungsgespräch gemacht werden und welche Strategie unterstützt die Suche nach dem Traumjob? Diese Fragen stellten sich die Beteiligten, um sie in weiterer Folge in einer Art Fotostory umzusetzen. V3 zoom – Rapprojekt Jugendliche in ihrer Kreativität zu fördern ist ein wesentliches Ziel der Offenen Jugendarbeit. Beim Rapprojekt mit dem Titel „Alles positiv“ handelt es sich um eine CD-Produktion von Jugendlichen für Jugendliche. Die Offene Jugendarbeit Lauterach, Hard und Hohenems möchte jungen KünstlerInnen die Chance geben ihren selbst geschriebenen Rap-Texten zu Themen wie Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Liebe, Familie, Freundschaft, Sehnsucht, Politik, u.a. einem größeren Publikum zugänglich zu machen. Das Ergebnis soll eine CD werden, auf der junge Rapper aus den drei Gemeinden vertreten sind und bei der junge Menschen vom ersten „Beat“ bis zur Covergestaltung sich beteiligen können. Du rapst selber und möchtest dich am Projekt beteiligen? Dann melde dich bei den JugendarbeiterInnen im Jugendtreff! V3 zoom – Filmprojekt Auch an einem anderen Teil des Jugensozialarbeitsprojekts 2011 wurde fleißig weitergearbeitet. So trafen sich zum wiederholten Mal Jugendliche aus Lauterach und Hard um gemeinsam die letzten Szenen für die DVD „Achtung Jugendliche!“ abzudrehen. Das meiste Filmmaterial entstand bereits in Bezau bei einem gemeindeübergreifenden Filmcamp (Das Lauterachfenster berichtete im Mai darüber). Dieser Drehtag wurde voll ausgenutzt und neue Freundschaften über die Gemeindegrenzen hinaus entstanden. Die beteiligten Jugendlichen wollen vor allem aufzeigen, dass ein Miteinander möglich ist und Erwachsene sich nicht scheuen müssen, mit Jugendlichen in Kontakt zu treten. Kinobesuch: „Almanya-Willkommen in Deutschland“ Einige Lauteracher Jugendliche sahen sich gemeinsam mit einem Jugendarbeiter der Offenen Jugendarbeit im Kino den Film Film „Almanya-Willkommen in Deutschland“ an. Das Thema Integration stand dabei im Vordergrund. 20 Aus der Gemeinde | Juli, August 2011 Der Film erzählt mit viel Humor und Einfühlungsvermögen die Geschichte von Hüseyin Yilmaz und seiner Familie, die Mitte der 60er Jahre ihre Heimat Türkei verließen, um als Gastarbeiter das deutsche Wirtschaftswunder zu unterstützen. Viele der Jugendlichen erinnerten sich an Geschichten, die sie von ihren türkischstämmigen Verwandten immer wieder erzählt bekommen. Auch ihre Großeltern wurden in den 60er und 70er Jahren nach Vorarlberg geholt, um beispielsweise in der Textilwirtschaft zu arbeiten. Im Film wurde die Problematik der Identitätsfindung thematisiert, was gerade in der Phase der Jugend, in der die Identitätsfindung und -entwicklung eine große Rolle spielt, eine große Herausforderung für jeden Einzelnen darstellt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen Graffiti-Workshop Einige Jugendliche beteiligten sich an der Sprayaktion und gestalteten die neuen Sichtschutzwände und den Zaun beim Jugendplatz mit verschiedenen Graffitis. Unterstützung erfuhren sie von dem Schriftenmaler Jens Gander. Zu Beginn gab es eine kurze fachliche Einführung. Die Jugendlichen sammelten Ideen und fertigten Skizzen an, die sie zum Teil von zuhause mitbrachten. Dann konnte mit dem Sprayen losgelegt werden. Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Der Workshop hat den Jungendlichen sehr gut gefallen. Sie konnten sich auf legale Weise künstlerisch betätigen und die Flächen nach ihrem Wunsch gestalten. Sommerprogramm Am 8. Juli startet die Offene Jugendarbeit mit einer School’s Out Party im Jugendtreff in den Sommerbetrieb. In den Sommermonaten wird, wie in den letzten Jahren, der Jugendtreffbetrieb auf einen Öffnungstag (Mittwoch) reduziert. Dienstags und donnerstags werden die JugendarbeiterInnen mobil mit dem Bauwagen auf dem Jugendplatz bei der Alten Seifenfabrik vor Ort sein. Hier gibt es die Möglichkeit für Jugendliche, sich an der Erweiterung des Platzes von der Planung bis zur Umsetzung zu beteiligen. Damit das Ganze für alle interessant ist, haben die JugendarbeiterInnen natürlich eine Spielekiste, riesige Sitzsäcke, Slacklines, Gasgrill u.v.m. im Gepäck. Zusätzlich werden jede Woche Aktionen angeboten: Tretbootfahren, Canyoning, Minigolf, Übernachtung für Mädchen, Grafik-Workshop, Bodenseerundfahrt mit dem Rad und Sommerrodelbahn stehen auf dem Programm. Das vollständige Programm gibt es Anfang Juli im Jugendtreff oder per Mail unter jugend@lauterach.at Achtung: In den KW 31–33 macht die Offene Jugendarbeit Urlaub Factbox Offene Jugendarbeit, Montfortplatz 2, 6923 Lauterach Mag. (FH) Simon Kresser, T 0664/9642341, simon.kresser@lauterach.at Caroline Fußenegger BA, T 0664/9642340, caroline.fussenegger@lauterach.at www.lauterach.at www.v3zoom.blogspot.com Fliesenverlegung aus Meisterhand Badsanierung Gesamtkonzept Silikonfugensanierung Fliesenreparaturen …a subre Sach us Lutarach! Wiesenweg 4, 6923 Lauterach, Fax: 05574 / 64 9 98 Mobil: 0664 / 52 25 710, E-Mail: fliesen.winder@aon.at Aus der Gemeinde | Juli, August 2011 21 Borg Lauterach Neuigkeiten aus dem Borg Lorenz Klement und Anna Hämmerle als Liebespaar mit Problemen Um gute Messergebnisse zu erzielen, wurden die Proben in einigen Metern Höhe gesammelt Aufführung Love & Songs Gleich sieben Mal präsentierte die Theatergruppe des BORG Lauterach die diesjährige Produktion „Love & Songs“. Regie führten in bewährter Weise wieder Renate Bauer und Martin Sommerlechner, die heuer einzelne Szenen aus Werken von Shakespeare, Molnar, Shaffer und Wedekind auswählten. Ihr Können bewies auch das Instrumental-Ensemble unter der Leitung von Professor Uwe Grabher. Wie schon in den vergangenen Jahren beteiligten sich wieder junge Schauspieler der Mittelschulen Lauterach und Hard-Mittelweiherburg. Romanen. Mit Mittelpunkt seiner Werke stehen Außenseiter der Gesellschaft. Durch seine direkte Sprache, die schonungslose Schilderung der handelnden Personen und seinen packenden Vortrag gelang es ihm, die Schüler in seinen Bann zu ziehen. Luftgütemessungen Die Wahlpflichtfachgruppe BionikChemie der 7. Klassen testete die Luftqualität im Umfeld der Schule. Dazu wurden an Lichtmasten Behälter mit Messröhrchen für Stickstoffoxide und aromatische Kohlenwasserstoffe angebracht. Die gesammelten Proben wurden anschließend ausgewertet. www.vobs.at/borgl Für manche Kritiker ist Pilz bereits das „schonungslose Sprachrohr unserer Zeit“ Lesung André Pilz Für die 7. Klassen las der Vorarlberger Autor André Pilz aus seinen drei Kommunikationsinfrastruktur der Zukunft Glasfaserausbau In der Gemeinde Lauterach startet A1 den flächendeckenden Glasfaserausbau, welcher die Glasfasern bis zu einer Entfernung von wenigen hundert Metern zu den Haushalten und Gewerbebetrieben bringt. Das hat den Vorteil, dass keine Verlegearbeiten in Wohnungen oder Häusern erforderlich sind Es werden möglichst rasch großflächige Gebiete mit Breitbandtechnologie versorgt. Bei der Verlegung der Glasfaserkabel können meist bestehende Verrohrungen verwendet werden. In weniger dicht bebauten Teilen des Ausbaugebietes sind jedoch kleinräumige Grabungsarbeiten erforderlich. Die Beeinträchtigungen werden aber auf ein Mindestmaß beschränkt. Für die BürgerInnen bringen die höheren Leitungskapazitäten bis 30 Mbit/s vor allem geringere Wartezeiten bei Downloads aus dem Internet und die Möglichkeit, gleichzeitig hochauflösendes Kabel TV zu bekommen. 22 Aus der Gemeinde | Juli, August 2011 Spielgruppe Rappelkiste, Weißenbild – Kirchfeld „Hilf mir es selbst zu tun!“ Was ist Spielgruppe? Erstes loslösen von Zuhause Selbstvertrauen stärken Selbständigkeit fördern Freies Spiel Erste soziale Kontakte Förderung der Kreativität Uns Betreuerinnen ist es wichtig, dass sich die Kinder in einem geschützten Rahmen frei entfalten, bewegen, spielen, Freunde finden und Spaß haben können. In der Spielgruppe dürfen die Kinder selbst entscheiden was und ob sie etwas werken, basteln oder lieber mit Freunden spielen wollen. Hier können die Kinder ohne Anforderungen und Leistungserwartungen ihre eigenen Ideen umsetzen. Jedes Kind hat seinen Platz und bekommt von uns die nötige Zeit, die es braucht um sich entwickeln zu können. Neuer Standort Vinothek Liebe Weinfreunde, der neue Weinkatalog ist ab sofort erhältlich. Bei der Auswahl der Weine vertrauen wir auf viele langjährige Partner aus Österreich, Italien, Spanien und der neuen Welt. Auch heuer haben wir wiederum neue Weingüter in unser Programm aufgenommen – Arrivierte und Newcomer. Unser Verkaufsteam freut sich auf Ihren Besuch! Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag: von 9.00 bis 12.15 Uhr und von 14.00 bis 18.15 Uhr Samstag: von 8.30 bis 12.15 Uhr NEU: Lerchenauerstraße 9 Aus der Gemeinde | Juli, August 2011 23 Jahrgang 1941 Ausflug Schwarzwald – Strassburg Alle fünf Jahre veranstaltet der Jahrgang 1941 einen zweitägigen Ausflug – diesmal zum runden 70er – Ende Mai. Die rüstigen 70jährigen fuhren nach Freiburg im Breisgau mit Münsterbesichtigung und weiter zur Weinkellerei Ihringen im Kaiserstuhlgebiet mit ausgiebiger Weinverkostung. Der Abend mit großem Buffet in Schallstadt-Wolfenweiler bei Freiburg diente der weiteren Intensivierung der geselligen Zusammengehörigkeit. Ein weiterer Höhepunkt war die Fahrt über Kehl nach Straßburg mit Stadtrundgang im Europaviertel der Altstadt und Münsterbesuch samt fachkundiger Erklärung der astronomischen Uhr im Münster. Nach dem Mittagessen in Kehl-Kork fuhr die Gruppe nach Triberg im Zentrum der Schwarzwälder Uhrenerzeugung und zur Besichtigung Deutschlands höchster Wasserfälle. Wie schon viele Ausflüge und Kurzreisen, so wurde auch diese Jubiläumsfahrt zum 70er von der rührigen Jahrgangs-Obfrau Herlinde Steiner bestens organisiert und betreut, wofür ihr besonderer Dank ausgesprochen wird. Zur Jubiläumsfahrt ging es nach Freiburg im Breisgau Vorarlberger Breitensport-Freizeit Kegelverband Damenmannschaft holte Gold Im April fanden in Tragöß/Steiermark die ersten Bundesmeisterschaften im Breitensport Freizeitkegeln statt. Es konnten sich zwei Damen und zwei Herren aus Lauterach ganz vorne platzieren. Die Damenmannschaft aus Vorarlberg mit Elisabeth Giesinger und Erika Gufler holte sich die Goldmedaille. Erika Gufler sicherte sich im Einzelbewerb den 3. Rang. Markus Steffan und Christian Glatz belegten mit der Herrenmannschaft aus Vorarlberg den 2. Platz und konnten somit die Silbermedaille mit nach Hause nehmen. Die Siegerehrung wurde vom Präsidenten des ÖSKB Herrn Ludwig Kocsis im Beisein vom Präsidenten Leopold Sitz, Leiter der Sparte Breitensport in Österreich, dem Vizebürgermeister von Tragöß, Herrn Weninger Ronald und dem Turnierleiter, Michael Krammer, durchgeführt. Für die sportliche Fairness sorgten der Oberschiedsrichter Siegfried Knorre vom ESV Bruck zusammen mit dem Obmann vom Pici`s KC Tragöß, Herrn Stefan Petutschnig. v.l.n.r. Christian Glatz, Elisabeth Giesinger, Markus Steffan, Erika Gufler 24 Aus den Vereinen | Juli, August 2011 FC Schertler-Alge Termine im Juli 16. Bruno PezzeyGedächtnisturnier Im Juni fand das diesjährige Gedächtnisturnier für die U11 Mannschaften auf der Sportanlage Bruno Pezzey statt. Es standen sich 16 Mannschaften aus der Schweiz, Deutschland und Österreich gegenüber. Bei traumhaftem Wetter gewann verdient der FC Wacker Innsbruck das Turnier. Bei Wacker hat Bruno Pezzey seine Fußballkarriere begonnen und auch beendet. Zweiter wurde der FC Heidenheim aus Deutschland. Dritter der TSG Ailingen ebenfalls aus Deutschland. Ganz knapp verfehlte unsere Mannschaft aus Lauterach einen Podestplatz, dürfen sich aber bei diesem Teilnehmerfeld ganz sicher über den 4. Platz freuen. Die Medaillen und Pokale wurden überreicht von Bruno Pezzey Senior, Ralph Pezzey und dem Sportreferenten der Marktgemeinde Lauterach Werner Hagen. St. Josefskloster 1. Herz-Jesu-Fest 9 Uhr Festmesse, 14 – 15 Uhr Eucharistische Anbetung in der Klosterkirche Fest Mariä Heimsuchung 6.45 Uhr Hl. Messe 19.30 Uhr Bibelkreis, Bundesstraße 40 125. Weihetag unserer Klosterkirche, 9 Uhr Festgottesdienst 9.30 Uhr Frauengebetskreis, Bundesstr. 40 19.30 Uhr musikalische Meditation in der Klosterkirche 2. 4. 5. 6. 9. GR Werner Hagen gratulierte den Fußballern zum tollen Erfolg 12. 9 Hl. Messe, anschließend Möglichkeit zum Einzelsegen, 19.30 Uhr Heldentreffen im Pfortenhaus, 1. Stock 17. Hochfest des Heiligsten Erlösers, 7.30 Uhr Festgottesdienst 17./18. 19.30 – 21.30 Uhr geistlicher Gebetsabend: Glaubenstankstelle für Suchende und Interessierte mit der Möglichkeit zum Beichtgespräch mit Herrn Pfarrer Hehle 20. 14 – 16 Uhr Oase der Hoffnung für Menschen mit Depressionen und Ängsten Die Lauteracher U11 Fußballmannschaft 26. 19.30 Uhr Eheauffrischung mit Sr. Agatha und dem Ehepaar Alton Thema: Der Einfluss unserer Herkunftsfamilien 27. 19.30 Uhr Lichtblicka bend – für Menschen in schwierigen Beziehungen, in Ehekrisen, Trennung, Scheidung und für Wiederverheiratete Thema: Grenzen spüren und achten – bei mir und bei anderen 30. 14 – 18 Uhr Oase für Solisten Die Sieger Wacker Innsbruck Aus den Vereinen | Juli, August 2011 25 Feuerwehr Die Feuerwehr berichtet Beide Trupps konnten die Aufgaben in der vorgegeben Zeit bewältigen und somit die Leistungsprüfung erfolgreich ablegen. Das Atemschutzleistungsprüfungsabzeichen in Bronze ging an die sechs Wettkämpfer, die sich somit in zwei Jahren der Prüfungskategorie Silber stellen dürfen. Die beiden Trupps traten in folgender Besetzung an: Trupp 1: Raphael Knünz, Christian Rummer und Karin Hauser; Trupp 2: Michael Köstinger, Michael Simma und Daniel Dietrich. (Durchzündung von Rauchgasen) simuliert, was kurzfristig für eine „heiße“ Angelegenheit bei den Trupps sorgte. Unter realen Bedingungen konnte der Atemschutzeinsatz


Lauterachfenster 2011 06
Sam, 22. Oktober 2011 | Kuhn EDV

Juni 2011 | Nr. 60 Lauterach fenster Jubiläumsfeier – 20 Jahre Jugendkapelle Seite 16 am 12. Juni im Hofsteigsaal Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M Die aktuelle Informationsschrift der Marktgemeinde SOMMERTICKET .. . und der Sommer gehört dir Volksbank poolbar.at Mit dem Volksbank Sommerticket bist du bei den zwei größten Sommerfestivals Vorarlbergs live dabei: 3 Abende poolbar-Festival und 3 Tage Szene Openair Aktiv- oder Studentenkonto eröffnen und das Volksbank Sommerticket zum Spezial-fast-geschenkt-Preis mitnehmen! Volksbank Sommerticket: Volksbank Sommerticket bei Kontoeröffnung: 59 Euro 45 Euro n dei nne hirt! i Gew bar-S l poo verschiedene Modelle erhältlich www.volksbank-vorarlberg.at Editorial Inhalt 20 Jahre Jugendkapelle Was wäre Lauterach ohne ihre Bürgermusik? Sie begleitet uns durch das ganze Jahr mit zahlreichen Konzerten, Aufführungen und musikalischen Festbegleitungen. Erstkommunion, Ausrückung am Tag der Blasmusik, Fronleichnamsprozession u.v.m. sind Traditionen unseres Dorflebens und eigentlich nicht mehr wegzudenken. Besonders mit der Jugendkapelle bietet die Bürgermusik ihren jungen Mitgliedern eine musikalische Plattform, die sowohl für die Freizeitgestaltung, als auch für die persönliche Entwicklung der Jugendlichen wichtig ist. Die hohe musikalische Qualität der Jugendkapelle bewies der nun gewonnene Jugendblasmusikwettbewerb. Mit einem Altersdurchschnitt von 14,06 Jahren war die Lauteracher Jugendkapelle die jüngste teilnehmende Kapelle in der Kategorie CJ. Unter der Leitung von Thomas Jäger errang unsere Jugendkapelle mit einer Gesamtpunktezahl von 86,8 neben dem Gruppensieg die zweithöchste Punktezahl des Wettbewerbs und somit die Entsendung zum Bundeswettbewerb nach Linz. Ich bin sehr stolz auf unsere Bürgermusik und insbesondere auf den großen Erfolg der Jugendkapelle. Ich gratuliere recht herzlich zum gewonnenen Wettbewerb, wünsche den jungen Musikanten viel Glück in Linz und gratuliere zum 20jährigen Jubiläum. Aus dem Rathaus 4 Lauterach in Bewegung – Rückblick 6 Aus der Gemeindevertretung 8 plan-b: Radfrühling und Radbrückeneröffnung 9 plan-b: Glückspunkte sammeln und gewinnen 11 Eichenbäume für das Lauteracher Ried 13 Klimastaffel – Radeln, Rollen oder Skaten Sie mit 8 4 Aus der Gemeinde 16 20 Jahre Jugendkapelle Lauterach 18 Neuigkeiten aus der Mittelschule 22 Young Jobs – Jugend – Lehre – Zunkunft 24 Mobile Seniorenberatung 24 „Lauterach in Bewegung“ – ein Rückblick Die Eröffnung des neuen Gemeindezentrums, des Sozialzentrums SeneCura, des Bio-Nahwärmekraftwerkes mit einem Tag der offenen Tür und das 50+ Fest der Haupt- und Mittelschule war ein besonders erfolgreicher Tag für Lauterach. Ich freue mich sehr, dass so viele LauteracherInnen an den Feierlichkeiten teilgenommen haben und für die vielen positiven Rückmeldungen nach den Besichtigungen der einzelnen Gebäude möchte ich mich herzlich bedanken. Das Fest wurde federführend von Vizebgm Doris Rohner und GR Katharina Pfanner organisiert, auch dafür an dieser Stelle ein großes Dankeschön für die gelungene Arbeit. Zahlreiche MitarbeiterInnen waren für Sie im Gemeindezentrum anwesend, um Sie durch die neuen Räume zu führen. Auch dafür ein großes Lob. Danke auch an das „Sunnadörflechörle“, für die tolle musikalische Umrahmung der Eröffnungsfeier. Für Sie haben wir einen Rückblick „Lauterach in Bewegung“ in dieser Ausgabe des Lauterachfensters zum Nachlesen und ein „Doppel-Dötgsi“ mit vielen Fotos zusammengestellt, um Ihnen die Möglichkeit zu geben, diesen Tag ausführlich Revue passieren zu lassen. Aus den Lauteracher Vereinen 26 Vereinsberichte 26 Veranstaltung & Chronik 39 zwoa dötgsi – Wirtschaftsverein Jahreshauptversammlung, „Lauterach in Bewegung“ 41 Ihr Bürgermeister Elmar Rhomberg Eröffnungsfeierlichkeiten – Rückblick Lauterach in Bewegung Die Marktgemeinde Lauterach feierte die offizielle Eröffnung des neuen Gemeindezentrums, des Sozialzentrums SeneCura und des Bio-Nahwärmekraftwerkes mit einem Tag der offenen Tür. Die Hauptund Mittelschule feierte zeitgleich ihr 50jähriges Bestehen. Das neue BiomasseHeizwerk im Industriegebiet ist eine zukunftsweisende Investition für die weitere Entwicklung unserer Gemeinde. GR Christian Österle Anita Helbig führte die Besucher durch das Bio-Nahwärmekraftwerk Karl-Heinz Ritter, Architekt Michael Heim, DI Günter Schertler, DI Joachim Alge, Remo Schneider (SeneCura), Peter Sonnweber, Tischler Peter Matt, Fotograf Dietmar Wanko, Roland Schuster und Anita Helbig von der Bio-Nahwärme sowie viele Gemeindevertreter und Vertreter der ausführenden Firmen begrüßen. Moderator Markus Klement, der durchs Eröffnungsprogramm führte, begrüßte auf der Bühne auch die Bürgermusik Lauterach und den Chor des „Sunnadörfle“-Kindergartens, welche die Feier musikalisch umrahmten. Bgm Elmar Rhomberg: „Es ist wunderbar, dass so viele Leute zu unserem Eröffnungsfest „Lauterach in Bewegung“ gekommen sind. Die Führungen durch die einzelnen Gebäude gaben den Besuchern die Möglichkeit, sich ein umfassendes Bild von den neuen Einrichtungen machen zu können. Wir haben so viele positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung erhalten, was mich besonders freut“. Symbolische Schlüsselübergabe Die räumliche Nähe von Sozialzentrum und Rathaus hat in Lauterach jahrzentelange Tradition. Bgm Elmar Rhomberg Bgm Elmar Rhomberg konnte neben den zahlreichen Eröffnungsgästen auch LH Herbert Sausgruber, LR Karlheinz Rüdisser, LR Ing. Erich Schwärzler, die Bürgermeister Christian Natter, Harald Köhlmeier, Manfred Flatz, Hans Kogler und Hans Bertsch, Hypo-Vorstand Johannes Hefel und Filialleiter Info-Stand des e5-Teams Im Innenhof des neuen Gemeindezentrums präsentierte das e5-Team seine Arbeit für Lauterach, die eine der jüngsten der 25 e5-Gemeinden Vorarlbergs ist. Richard Widerin von der Energieberatungsstelle Hofsteig beriet 4 Aus dem Rathaus | Juni 2011 interessierte BürgerInnen über die Möglichkeiten thermischer Sanierungen von Wohnhäusern und der damit möglichen Energieeinsparung. Lauteracher BürgerInnen können sich übrigens jeden Mittwoch von 18 bis 20 Uhr ohne Voranmeldung in Wolfurt, Kirchstraße 43 beraten lassen. Das Zugpferd des e5-Standes bildete aber zweifellos das große Laufrad der Vorarlberger Landjugend, an dem je nach Körpereinsatz Glühlampen symbolisch zum Leuchten gebracht werden konnten. 50 + Hauptschule/Mittelschule feierte 50jähriges Bestehen Das Laufrad der e5 Station begeisterte nicht nur die Kinder Zwei Tage lang feierten SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern mit der Bevölkerung ihr 50jähriges Bestehen. Am Freitag Abend hatten die SchülerInnen ihren großen Auftritt auf der professionellen Bühne von Peter Huber. Die Vorführungen waren eine bunte Mischung aus Gesang, Tanz, Theater, Rap, Stomp. Der Samstag begann und endete mit einem Linedance vor der Schule, den die HS/VMS zum „Schultanz“ erhoben hatte. Am Vormittag führten SchülerInnen auf der „offenen Bühne“ selbst einstudierte Beiträge auf. Die Ausstellung im Schulhaus zeigte Stücke aus Werken, Bildnerischer Erziehung, Deutsch, Medien und Kommunikation, Französisch und Geschichte. 50+ Jubiläumsfeier der Haupt- und Mittelschule war ein toller Erfolg Im Kino lief ein Film über die vergangenen Jahre. Hauptanziehungspunkt waren die Klassenfotos der vergangenen 50 Jahre. Man suchte sich selbst auf den Fotos, Kinder suchten ihre Eltern, Tanten, Onkels, Großeltern. Die Gespräche konnten im Schulhof bei einem reichhaltigen, internationalen Buffet fortgesetzt werden. www.lauterach.at Anita Helbig von der Bio-Nahwärme erklärte den Besuchern das Heizwerk Aus dem Rathaus | Juni 2011 5 Aus der Gemeindevertretung Veränderungen beim Flächenwidmungsplan Die Gemeindevertretung hat in der Sitzung vom März mehrere Änderungen im Flächenwidmungsplan beschlossen. , 5 ___ g d _8_ _ g h 3563 ___ g * 875 __ _9_ _ g 916 __ 3 * > > , .470 g g gg g g > 916 __ 2 g g g 924 : g g g g g g g g g 3355/1 g g g g 0 g g g 891 g g g g g g > d 892 __ 5 g g g h g * g g 893 __ 5 913/ _ > g h 913/2 __ _ * , g , 913/2 __ : 920 , 921 1 * > d g g g g 1 _5_ _ g > 913 __ _ __ 4 h g > 895 __ 4 : 920 gg > 916 __ 1 g g g g g _7_ _ 913 __ d g g 913 __ _6_ _ g > g * g [ 3543 ___ g g g g _3_ _ g 925 __ d g h g g g , g g g , : g * : 913 __ 1 898 __ 1 _4_ _ * * * 925 __ * * * * g 917 g * , g g g g g g g g g g , 919/1 ___ : g g g g g 919/1 ___ Flotzbach/Lindenweg vor Umwidmung d g g g g g ___ 919 __ 2 Maßstab Datum g ___ 926 __ 1 1:1000 24.2.2011 DW 24 Bmstr. Marc Anders Abt. V - Infrastruktur marc.anders@lauterach.at g Flotzbach/Lindenweg Bereich Fellentorstraße 6 Aus dem Rathaus | Juni 2011 1 _2_ _ 926 __ : 919 __ _4_ _ g g g * g g g g : _3_ _ 910 __ © Land Vorarlberg g Orthophotos © 2003 Land Vorarlberg - freigegeben vom BMLV mit GZ 13.085/14-1.4/01 V1.0 sowie GZ 13088/146-RechtB/2002 MARKTGEMEINDEAMT : Flächenwidmungsplan-Auszug 919 __ zum Widmungsantrag von Frau Badent Erna _3_ _ Stand vor der Umwidmung g g g g g g Montfortplatz 2, A-6923 Lauterach Tel. 05574/6802-0 Fax. 05574/6802-5 www.lauterach.at g g 3546 Stand DKM: Dezember 2010 ´ 1 1 1 0 * ** g g g g g g g * 0 916 __ 5 1 _1_ _ 875 __ 875 __ > ** , , 916 __ 4 * > 892 __ 4 g g * * , , g g .555 0 0 873 __ > , > g 0 0 , * g > 0 0 g 893 __ 3 0 , g g _1_ _ 873 __ > _5_ _ g , 875 __ d _8_ _ g h 875 __ > g * g g > ___ 875 __ 9 g , , 893 __ 3 , 0 g g > .470 916 __ 3 * ** , > 893 __ 4 g 3563 ___ > > 916 __ 4 * > 892 __ 4 g g * * Bereich Flotzbach/Lindenweg Über Antrag der Grundeigentümer (Gst. 916/1) wird eine Teilfläche beim Lindenweg von derzeit Freifläche (FF) in Bauland (BW) und im Gegenzug eine Baufläche im selben Ausmaß wiederum in Freifläche um- bzw. rückgewidmet. Durch diese Widmungsveränderung innerhalb der Grundstücksfläche – im Ausmaß von etwa 70m2 – wird die südliche Parzelle besser bebaubar. Der Empfehlung des Planungsausschusses ist die Gemeindevertretung gefolgt und hat einen einstimmigen Beschluss gefasst. 1 895 __ 3 > 893 __ 4 g , g * g g g > 916 __ 2 g g g gg 895 __ 3 0 1 , * ** g g g , , g , g g g g * 916 __ 5 g g g g g g g 1 , 924 : g g g .555 892 __ 5 d g g g , , g 3355/1 g g g g g g g 891 g g g g g g > h g * g g 893 __ 5 913/ _ > g h * , 921 * > > 916 __ 1 g g g g g _5_ _ g > 913 __ __ 4 g h g > 895 __ 4 gg d g g _7_ _ g 913 __ d g g _6_ _ g 913 __ > g g g * [ 3543 ___ g g g g _3_ _ 925 __ d g h g g g : * : 913 __ 1 898 __ 1 _4_ _ * * * 925 __ * * * * g g 917 g * , g g g g g g g g g g , g g _2_ _ 926 __ : ___ 919 __ 4 g g g * g g g g g g g g : g g Flotzbach/Lindenweg nach Umwidmung d g g g g g 919 __ _2_ _ : _3_ _ 910 __ Verkauf der VEG-Anteile an die VKW-Gruppe g ___ Maßstab g 926 __ 1 © Land Vorarlberg g Orthophotos © 2003 Land Vorarlberg - freigegeben vom BMLV mit GZ 13.085/14-1.4/01 V1.0 sowie GZ 13088/146-RechtB/2002 1:1000 24.2.2011 DW 24 MARKTGEMEINDEAMT : Flächenwidmungsplan-Auszug 919 __ zum Widmungsantrag von Frau Badent Erna _3_ _ Stand nach der Umwidmung g g g g g g Montfortplatz 2, A-6923 Lauterach Tel. 05574/6802-0 Fax. 05574/6802-5 www.lauterach.at g g Datum Bmstr. Marc Anders Abt. V - Infrastruktur 3546 marc.anders@lauterach.at g Stand DKM: Dezember 2010 ´ Die Marktgemeinde Lauterach, als e5 Gemeinde, wird ihr Augenmerk zukünftig vermehrt auf erneuerbare Energieträger legen, was durch die Beteiligung an der Bio-Nahwärmegesellschaft auch bereits geschehen ist. Da sich andererseits die Entwicklung auf dem Gas- und Energiemarkt als immer schwieriger prognostizierbar zeigt, hat sich die Gemeindevertretung einstimmig dazu entschlossen, die gemeindeeigenen Anteile an der Vorarlberger Erdgasgesellschaft (VEG) im Ausmaß von 1,002 % zu verkaufen. Ein Teil des Verkaufserlöses verwendet die Marktgemeinde Lauterach für Projekte in regenerative Energieträger. So wird die Investition in die neue Photovoltaikanlage auf dem Gemeindezentrum mit diesen Mitteln finanziert. g g 3003 _ 1 /1 __ _5_ _ g 3003 ___ * * * g 1 ___ .329 ___ * , * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * > , _2_ _ g * 3003 ___ g * * * 3316/1 * * * * * * * g g 3003 _ /1 __ _5_ _ g 3003 ___ * * * * g 1 ___ .329 ___ * , * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * , > , _2_ _ g * 3003 ___ g * * * 3316/1 * * * * * , Bereich Fellentorstraße * * * * g , , * * * * * * 1 , g , * * ** * * * * ** .429 * , .399 * * 0 3016 .429 * , .399 * * * g * g * 1 g > 2987 * * , 0 , , 1 * * g g g g /1 /1 > .257 ___ _1_ _ g g * 3439 , 0 1 1 12984 ___ , 3439 > * g g , g * * d * * , e * , orstra ß * _2_ _ * * * * * Fellen t 2979 ___ 1 * * g g g g g g 1 , X , .320 g 2975 ___ 1 g g g g 3019 ___ 4 * g * g g X 1 , 2972 ___ _2_ _ > 1 , g * g g 2972 ___ _2_ _ * g 2974 ___ _3_ _ * g * g g g * : _1_ _ 3009 ___ > 3019 ___ 3 * g 1 g > X g , * * g g g > 2974/1 1 g , 2974/1 .326 > 2974 ___ 2 * g g g g * g g g g g * * * g g * g g * g g g g g * g g g , * g Bereich Fellentorstraße vor Umwidmung * * 3430 * g g * 3020 ___ 1 g g * g g * * * * g * * * * * g 0 0 * * g g * g g 0 * , * * g * * * * * * * * * * * d * * 1 > Maßstab Datum g * gg * * 30 _ _07 _ * g g g * * * 2971 ___ 1:1000 1 : * * * g © Land Vorarlberg Orthophotos © 2003 Land Vorarlberg - freigegeben vom BMLV mit GZ 13.085/14-1.4/01 V1.0 sowie GZ 13088/146-RechtB/2002 , * * , * * g * * * * g * 41 g g MARKTGEMEINDEAMT * * * * * g Maßstab * 29.7.2010 , g g * Datum * * * g g g Eröffnungsfeier der * Schrebergartenanlage Lerchenau am 2. und 3. Juli Am 2. und 3. Juli findet die Eröffnung der gemeindeübergreifenden Schrebergartenanlage in der Lerchenau statt. Es darf aber noch aus einem weiteren Grund gefeiert werden. Die Schrebergartenanlage Lauterach feiert ihr 25-jähriges Bestehen! Ausweichtermin: Bei Schlechtwetter findet die Veranstaltung am 9. und 10. Juli 2011 statt! Für die kleinen Besucher wird ein Kinderprogramm angeboten. Das von den Schülern aus den Gemeinden Hard und Lauterach gestaltete Biotop ist ein weiteres Highlight an diesem Wochenende. Die Anlage wurde speziell auf Fahrradfreundlichkeit ausgelegt. Für ausreichend Fahrradabstellplätze ist an diesem Wochenende gesorgt. Der planb radpark wird für 240 Fahrräder Platz bieten. Auf Ihr Kommen und freuen sich die Bgm Elmar Rhomberg und Bgm Harald Köhlmeier sowie Obmann Reinhard Mäser und Obmannstellvertreter Dietmar Schneider vom Schrebergartenverein Hard/Lauterach. Schrebergartenanlage Lerchenau Aus dem Rathaus | Juni 2011 1 marc.anders@lauterach.at * g * * g g 1 g g 1 Abt. V - Infrastruktur _1_ _ 1 1 4_ _ Bmstr. Marc Anders _ * 2970 ___ 1 , g g Montfortplatz 2, A-6923 Lauterach Tel. 05574/6802-0 Fax. 05574/6802-5 www.lauterach.at 40 : * * 2970 ___ DW 24 g g Flächenwidmungsplan-Auszug .29 zum Widmungsantrag von Herrn Diem Markus Stand vor der Umwidmung 42 X , , * 3312/1 * g * * Stand DKM: März 2009 * ´ 4_ _ Bmstr. Marc Anders _ * , 2970 ___ Abt. V - Infrastruktur _1_ _ g * marc.anders@lauterach.at * 1 3017 ___ 1 > : g 2979 ___ 1 Fellen t 3009 ___ _2_ _ 1 3298/3 X 0 .751 ___ 1 2980 ___ * * * X * * * * , * g , : .297 g 2980 ___ 3019 _ 2 _ ___ _ 2 * * * * X * * * , orstra ß * * e g 1 2986 ___ _3_ _ * * ** * X * * > d * g g : 3440/2 3018 ___ 1 1 > BM _2_ _ 0 1 1 .257 ___ > g > 2986 ___ _3_ _ g * , > 2987 * _2_ _ 3018 ___ g g g g BM * * * , .257 ___ _2_ _ > * ** , g X * , * * * > .257 ___ _1_ _ g g * d , 2984 ___ 1 > , g g * * g * g g g * * g : 3440/2 d * * g * * g * * .751 ___ * * : _2_ _ 3009 ___ 3298/3 .297 g * * > g g g g 3017 ___ 1 g , .320 g 2975 ___ 1 g g g g * * > , g * g g * g 2974 ___ _3_ _ * g * g g g * , : _1_ _ 3009 ___ g g > X g * * g g g * > g , .326 > 2974 ___ 2 * g g g g * g g g * * * g g * g g g * g g g g g * g , * Bereich Fellentorstraße nach Umwidmung * * 3430 * g g * g * g g * * * * g * * * * * g * * g * g g * , * * * g * * * * * * * * * d * * > 2971 ___ 1 1:1000 gg * * 30 _ _07 _ * g g g * * * : * * * g © Land Vorarlberg Orthophotos © 2003 Land Vorarlberg - freigegeben vom BMLV mit GZ 13.085/14-1.4/01 V1.0 sowie GZ 13088/146-RechtB/2002 , Im Zuge des Bahnhofneubaues kommt es zu einigen Grundstückstransaktionen zwischen privaten und öffent> lichen Grundstückseigentümern. Unter anderem wird über Antrag des neuen Eigentümers des Grundstückes Bp. 257/1 die Gesamtfläche der Liegenschaft im Ausmaß von 440m2 von derzeit Frei: > > fläche (FF) in Baumischgebiet (BM) umgewidmet. Die bestehende Radwegtrassierung wird in der neuen BM-Fläche > gelöscht und nach Süden auf die nächste Parzelle (derzeit FF-Widmung) verschoben. Der Einwand dieses Eigentümers wurde von der Gemeindevertretung zur Kenntnis genommen. Der Beschluss erfolgte ebenfalls einstimmig. 3016 , 0 _2_ _ , 3018 ___ * * 3018 ___ 1 * g g 1 , 3019 ___ 2 e Bahnhofstraß e Bahnhofstraß X ÖBB Bregen ÖBB Bregen g g X 0 , 3019 ___ 4 g Radweg Radweg X z-Bludenz z-Bludenz , 3019 ___ 3 0 g g 3020 ___ 1 * , * * g * * * * * * g * 41 g g MARKTGEMEINDEAMT g * * * * * g 29.7.2010 * g g * , g g Montfortplatz 2, A-6923 Lauterach Tel. 05574/6802-0 Fax. 05574/6802-5 www.lauterach.at 40 : * 2970 ___ DW 24 g g * g g g * * Flächenwidmungsplan-Auszug .29 zum Widmungsantrag von Herrn Diem Markus Stand nach der Umwidmung 42 X , , * 3312/1 * g * * g g g g Stand DKM: März 2009 * ´ Programm Samstag, 2. Juli, ab 17 Uhr Dämmerschoppen mit Live-Musik Sonntag, 3. Juli, ab 9.30 Uhr offizieller Eröffnungsteil mit Einweihung und anschließendem Frühschoppen mit der Bürgermusik Hard und der Bürgermusik Lauterach. 7 plan-b Radfrühling und Radbrückeneröffnung Mit dem – streckenmäßig gesehen – vermutlich längsten Radfest der Region haben die sechs plan-b Gemeinden die neue Radroute zwischen Bregenz und Hard samt eleganter Radbrücke eröffnet. Über 1500 BesucherInnen erlebten beim Radfrühling am 7. Mai die neue Qualität für FußgängerInnen und RadfahrerInnen, die auch aus einer bislang nicht gewohnten Fahrbahnbreite resultiert – Wahlmöglichkeit und Raum für persönliche, umweltbewusste Mobilität. Neue Möglichkeiten mit dem Rad Die neue Radverbindung mit der dezenten, aber doch selbstbewussten Radbrücke führt vom Zentrum in Hard mit Vorrang für die RadfahrerInnen über die Bregenzerach-Radbrücke über einen neuen Streckenabschnitt bis zum Sportzentrum Neu-Amerika und von dort weiter in die Bregenzer Innenstadt. Bis zu 3000 RadfahrerInnen pro Tag profitieren von mehr Verkehrssicherheit und einer um 1,4 Kilometer kürzeren Strecke. In allen Planungs- und Bauphasen waren neben der Verkehrswirkung Natur-, Hochwasser- und Grundwasserschutz wichtige Fixpunkte. 1,2,3, klingelingeling – seid ihr auch dabei? Das Lied „1, 2, 3 klingelingeling“ des Kinderchors „Ohrwürmle Hard“ könnte zum Motto werden, denn die sechs planb Gemeinden verstehen es, miteinander zu feiern. Der Radfrühling am 7. Mai auf der neuen Radroute Bregenz-Hard wurde daher dem Motto „Menschen verbinden“ mehr als gerecht. Vereine, Institutionen und Unternehmen aus der ganzen Region machten den Tag gemeinsam mit den Gemeinden zu einem Radfesttag für alle BesucherInnen. An der beliebten und schon traditionellen Radsternfahrt aus allen sechs Gemeinden nahmen bei bestem Wetter über 500 RadfahrerInnen teil. Als symbolischen Brückenschlag bezeichnete Bgm Elmar Rhomberg die neue Verbindung zwischen Bregenz und Hard. Er überreichte zusammen mit den GemeindevertreterInnen aus den plan b Gemeinden den beiden Standortbürgermeistern einen kleinen Baum. Die offene Jugendarbeit Lauterach und Hard organisierte für die vielen begeisterten Kinder und Jugendlichen ein buntes Programm. Der Riesenfußballtisch bot Abwechslung und die vielen Outdoorspiele fanden bei dem herrlichen Wetter regen Zuspruch. Über 1500 BesucherInnen waren beim Radfrühling am 7. Mai mit dabei plan-b = gemeinsame Mobilitätsarbeit von sechs Gemeinden und ihrer Partner Die Radroute Bregenz-Hard ist das aktuellste Projekt, das die sechs Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt in ihrem gemeinsamen Mobilitätsmanagement „plan-b“ initiiert und umgesetzt haben. Insgesamt haben diese Gemeinden in den vergangenen Jahren über 5 Mio. Euro in ein attraktiveres Umfeld für Radfahrer und Fußgänger investiert. Das Land Vorarlberg und der österreichische Klima- und Energiefonds unterstützen sie dabei intensiv. Verschiedenste Partner arbeiten in diesem Projekt laufend mit und setzen immer wieder wichtige Akzente. Mit 21 % Radanteil an den täglichen Wegen der Bevölkerung hat sich die Region an die Österreichspitze vorgearbeitet. Symbolische Eröffnung durch die Vertreter der Gemeinden Die Radroute zwischen Bregenz und Hard samt eleganter Radbrücke schaffen Raum für umweltbewusste Mobilität 8 Aus dem Rathaus | Juni 2011 SOFORTGEWINN INBEGRIFFEN! BESTENS UNTERWEGS SEIN UND IN DER NÄHE EINKAUFEN Das lohnt sich, für meine Lebensqualität und für die Umwelt! Mit den Glückspunkten laden Sie die Wirtschaftsgemeinschaften der plan-b Region gemeinsam mit den Gemeinden herzlich dazu ein, sich selbst und der Umwelt etwas Gutes zu tun. Bei jedem Einkauf, den Sie mit dem Fahrrad, aber auch zu Fuß oder mit dem Bus erledigen, erhalten Sie in vielen Geschäften der plan-b Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt sowie in Bildstein einen Firmenstempel oder Glückspunkt. Aktionszeitraum 30.5. bis 30.6.2011 In Lauterach gibt es die Glückspunkte bei folgenden Firmen: • • • • • • • • • • • • • • • ADEG aktiv Markt Daniel BayWa Vbg. Best.off Bürgerservice Marktgemeinde Lauterach Cafe St.Georg Casa di Moda El Toro Steakhaus Elektro Maier Fotini Cosmetic Friseur Haargenau Friseur Hairline Gasthaus Weingarten Karlebeck Brot Mediathek Lauterach Michis Cafe Restaurant • Michis Eisparadies • Pfanner Getränke GmbH. • Raiffeisenbank am Bodensee • Rudi`s Metzg • Sonnweber optimiert Energie • Spar Bäckerei Hutter • Steuerkanzlei Blum • Spar Lerchenauerstr. • Strike Bowlingcenter Lauterach • Sutterlüty Ihr Ländlemarkt • Hypobank Lauterach • Volksbank Lauterach • Zweirad Loitz Abgabe der vollständig ausgefüllten Sammelpässe bei allen teilnehmenden Betrieben! Bei Karlebeck Brot und bei der Spar Bäckerei Hutter erwartet Sie als Sofortgewinn ein Stück Kleingebäck. Name Straße .................................................... .................................................... PLZ/Ort .................................................... Telefon .................................................... Ihre Daten werden nur im Rahmen des Projekts plan-b verwendet und nicht an Dritte weitergegeben! planb ein.kaufen – rad.fahren Glückspunkte sammeln und gewinnen Mit den Glückspunkten der plan-b Aktion „ein.kaufen – rad.fahren“ laden Sie der Handwerker- und Wirtschaftsverein Lauterach und die Marktgemeinde Lauterach herzlich ein, sich selbst und der Umwelt etwas Gutes zu tun. Jeder Einkauf per Rad, zu Fuß oder mit Bus und Bahn in einem der 27 teilnehmenden Betriebe in Lauterach bringt einen Glückspunkt. Das ist ein sympathischer Impuls für Nahversorgung und bewusste Mobilität. 1 Damen- oder Herrenrad im Wert von € 700,28 Warengutscheine der teilnehmenden Firmen im Wert von je € 30,Die Glückspunkte-Aktion läuft von 30. Mai bis 30 Juni 2011, alle Infos dazu gibt es auch auf www.mobilplanb.at und in der Abt. V Infrastruktur, Reinhard Dobler T 6802-29, reinhard.dobler@lauterach.at. Bildstein. Jede der Gemeinden hat einen eigenen Sammelpass und eine eigene Schlussverlosung, die Glückspunkte sind jedoch in der ganzen Region bei über 250 teilnehmenden Geschäften erhältlich. Dieses Projekt wird im Rahmen des klima:aktiv mobil Förderungsprogramms aus Mitteln des Klima- und Energiefonds als Beitrag zum Umweltund Klimaschutz im Verkehr gefördert. www.mobilplanb.at Gewinnen Sie doppelt Holen Sie einen Sammelpass bei den teilnehmenden Geschäften oder im Bürgerservice im Rathaus! Als Sofortgewinn bei Abgabe des vollen Sammelpasses erwartet Sie bei Karlebeck Brot und bei der Spar Bäckerei Hutter ein Stück Kleingebäck. Jeder Sammelpass nimmt auch an der Schlussverlosung teil, bei der tolle Preise warten: Glückspunkte in der ganzen Region Die Glückspunkte-Aktion läuft gleichzeitig in den sechs plan-b Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt sowie in Aus dem Rathaus | Juni 2011 9 Kinder – Familien – Straßenfest Kinder in die Mitte 29 tolle Kinder-Familien-Straßenfeste fanden 2010 in folgenden Gemeinden statt: Alberschwende, Altach, Bregenz, Egg, Fontanella, Fußach, Götzis, Hard, Hohenems, Höchst, Hörbranz, Koblach, Lauterach, Lochau, Ludesch, Mäder, Rankweil, Röthis, Weiler, Zwischenwasser. Erstmals wurde die Aktion heuer von einem Fotowettbewerb begleitet. Im Juni 2010 fand das erste Grenzweg-Straßenfest statt Insgesamt haben an den geförderten Festen weit mehr als 1.000 Menschen teilgenommen. 17 KinderFamilien-Straßenfeste erhielten für eine besonders umweltbewusste Umsetzung das Zertifikat „g‘hörig feschta“ und damit auch eine erhöhte Förderung. Erstmals prämierte eine Jury mit vier Kindern und Landesrätin Greti Schmid das beste Generationenfoto. „Kinder in die Mitte“ leistet einen Beitrag zum Festbudget! 333,- Euro gibt es für die Miete von Kinderspielgeräten (Gemeinschaftsspiele, Pedalos...) oder auch für die Miete von Bankgarnituren, Zelten und so weiter 111,- Euro gibt es zusätzlich, wenn speziell auf Umweltschutz (z. B. Mehrweggeschirr) beziehungsweise auf gesunde und regionale Ernährung geachtet wird. Ein kostenloses Beratungsgespräch wird durch die Koordinatorin von „ghörig feschta“, Elke Klien T 0664/4006434 angeboten. Was sind die Voraussetzungen für ein Kinder-Familien-Straßenfest? Organisation durch Eigeninitiative einer Straßen-Nachbarschaft. Einbeziehung des Straßenraums (Nebenstraßen) als Festplatz oder als Spielfläche für Kinder. Kinder- und familienfreundliches Fest. Thematisierung von „bewusstem Mobilitätsverhalten“ wie ein Festbesuch ohne Auto. raum, Bereitstellung von Tischen und Bänken durch den Bauhof, Verleih von Mehrweggeschirr und Abfalleimern, kostenlose Kopie von Einladungsblättern im Gemeindeamt, finanzielle Unterstützung www.vorarlberg.at/kinderindiemitte Kontakt Land Vorarlberg: Antragsformular und Infos unter www.vorarlberg.at/kinderindiemitte oder im Rathaus erhältlich bei Annette King T 6802-16, annette.king@lauterach.at Unterstützung durch die Gemeinde Lauterach Organisation einer Straßensperre (nur Nebenstraßen) für den Festzeit- 10 Aus dem Rathaus | Juni 2011 Geschwindigkeitsbeschränkung 5 3 2a 22 4a 7 9b Römerweg 4 9a 5 5 Im Haa g 2 20 20a 3 1a 6 2 7 8 4 6 8 30 Bundesstraße 36 1 38 40 2 4 Feld rain Verordnung 35 40a 4 4a 2a 4b 8a 8 9b 9a 9 12 10 7a 10a 10 13 11 28 31 33 ße tra fs eg ho rtw hn fu Ba Heu 18 2 16 13 17 1 12 10 24 16 3 20 9 7 2 13 9 7 Sch uls traß e 1a 52 L1 90 15 Karl-Hö ll-St 11 12 8 4 Mo ntf ortp la tz 7 20 67a Auf der Klosterstraße und Bahnhofstraße wird im Bereich der Einmündung in die L 190 bis zum Bahnhof Lauterach die erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf 40 km/h beschränkt. Die Geschwindigkeitsbeschränkung wird durch Verkehrszeichen nach § 52/10a StVO „Geschwindigkeitsbeschränkung auf 40 km/h“ kundgemacht. Die Verordnung tritt mit der Anbringung des Verkehrszeichens in Kraft. 32 35 31 37 29a 29 enz-F eld ÖBB Breg traße 32 30 Klosterstraß traße Bahnhofs e Felle n tors 25 23 45 Kloster 47 kirch 21 19 49 17 1 15 2 20 1 24 14 11a 1414a 14b 14c 14d 8b 8a 6 5048 2 3 4 5 6 9 11 12 raße 8 13 14 14 Vorarlberger Umweltwoche vom 5. – 11. Juni Eichenbäume für das Lauteracher Ried Im Zuge der Umweltwoche vom 5. – 11. Juni stellt die Marktgemeinde Lauterach kostengünstige Eichenbäume zum Bepflanzen, vorwiegend des Lauteracher Riedes, zur Verfügung. Die Eiche ist Nahrungshabitat der Raupen von vielen Schmetterlingsarten. Eichen beherbergen eine ungewöhnliche Vielfalt von Insekten, bis zu 1000 Arten, in ihrer Baumkrone. Die Früchte (Eicheln) sind reich an Kohlenhydraten und Proteinen und sind für die Tiere des Lauteracher Riedes eine wichtige Nahrungsquelle. Die älteste Eiche in Europa soll sich in Bad Blumenau, in der Oststeiermark befinden. Sie wurde im Jahre 990 erstmals urkundlich erwähnt und wird auf etwa 1200 Jahre geschätzt. Ihr Stammumfang beträgt 8,75 Meter. Eichenbäume können nach der Bestellung bei Theo Ölz im Bauhof abgeholt werden, solange der Vorrat reicht. Die Marktgemeinde Lauterach übernimmt einen Teil Sonntag 05.06. - Samstag 11.06. www.umweltv.at Bildnachweis: shutterstock.com e nw hle Ko g 5 9 18a 18 22 12c 12d 5d 5 40 km/h Verordnung vom 03.05.2011 22 11 54 2 56 67 ´ 18 Sozial zentrum Bür ge rs erv ice der Anschaffungskosten. In der Kernzone (Vogelschutzgebiet) des Riedes dürfen keine Pflanzungen durchgeführt werden. Factbox Kosten für einen Eichenbaum: € 15,Bestellung: Theo Ölz, bauhof@lauterach.at oder T 0664/2326851 Nach der fachgerechten Pflanzung im Ried werden € 7,- an den Grundeigentümer rückerstattet. Aus dem Rathaus | Juni 2011 11 Sandplatten – ein Naturdenkmal Feuer- und Glasflaschenverbot Die Sandplatten in der Bregenzer Ache sind ein Naturdenkmal. Der Sandstein entstand vor vielen Millionen Jahren. Damals befand sich nördlich der Alpen ein Restmeer, das sich vom Mittelmeer über die Schweiz bis in das Wiener Becken erstreckte. Aus dem Alpenbereich kommende Flüsse bauten Schuttkegel auf, die im Meer bearbeitet wurden. Geologische Strukturen, die während der Ablagerung entstanden z.B. Sandwellen, Strömungsrippel, sind an diesem Naturdenkmal besonders gut sichtbar. In den niederschlagsreichen Jahreszeiten sorgen Wasser und mitgeführtes Festmaterial für Erosion. Kleine Rinnen und Strudeltöpfe, sogenannte Kolke, werden gebildet. Vergleichbare Erosionsformen sind in Vorarlberg selten und kommen im Rheintal selbst an keiner anderen Stelle vor. Wir sollten dieses Naturdenkmal schützen und für unsere Kinder erhalten. Deshalb ist es verboten, auf den Sandplatten Grill- oder Lagerfeuer zu entzündet. Es kommt auch leider immer wieder vor, dass sich barfußlaufende Kinder Glassplitter eintreten, deshalb bitte keine Glasflaschen entlang der Ach und auf den Sandplatten verwenden und keinen Müll liegenlassen. Fünf Gemeinden – ein Fluss BORG-Schülerinnen entwickeln Logo-Ideen Schülerinnen der Kreativklasse des BORG Lauterach haben sich mit Hintergründen und Aktivitäten des Kooperationsprojektes „5 Gemeinden – ein Fluss“ auseinandergesetzt. Gemeinsam mit ihrem Professor Erik Reinhard entwickelten sie in der Freizeit(!) Entwürfe für ein Logo dafür. Das Ergebnis hat die VertreterInnen von Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach und Wolfurt und des Landes bei der Präsentation am 5. Mai im neuen Rathaus Lauterach auf Anhieb überzeugt: Eine der Arbeiten wird im Detail ausgearbeitet und in Zukunft den Wert des regionalen Freizeit- und Erholungsraums an der Bregenzerach auf vielen Wegen weitertragen. Die Logo-Ideen zu“fünf Gemeinden ein Fluss“ überzeugten auf der ganzen Linie 12 Aus dem Rathaus | Juni 2011 Klimastaffel Radeln, rollen oder skaten Sie mit Die klimafreundliche Österreich-Rundfahrt des Klimabündnises startet am Sonntag, 19. Juni, um 9.30 Uhr in Vorarlberg. Die Klimastaffel führt bereits zum elften Mal zwei Wochen lang durch 50 Gemeinden in ganz Österreich. Wir laden Sie ein zur Sternfahrt der plan-b Gemeinden nach Lustenau Abfahrt in Bregenz: Treffpunkt um 8.30 Uhr Abfahrt über Hard: Treffpunkt um 9.00 Uhr Abfahrt Kennelbach: Treffpunkt um 8.15 Uhr Die Klimastaffel geht weiter nach Tirol Abfahrt Wolfurt: Treffpunkt um 8.20 Uhr Abfahrt Lauterach: Treffpunkt um 8.40 Uhr Abfahrt Schwarzach: Treffpunkt um 8.00 Uhr Um 10.30 Uhr geht es weiter nach Mäder. Radeln Sie mit und begleiten Sie uns zum Sonnenfest der Gemeinden Mäder, Götzis und Altach: Wann & Wo Wann: 19. Juni 2011 eingeladen! Nicht die Geschwindigkeit, sondern das Dabeisein zählt! Beteiligen Sie sich am Klimaquiz, bei dem Sie Ihr Klimaschutz-Wissen testen und erweitern können. Beim Fahrrad-Packwettbewerb wird gezeigt, was alles mit dem Fahrrad transportiert werden kann. • Auszeichnung 5 Jahre Klimabündnis-Kindergarten Mäder • Müllmodenschau des Kindergartens • Präsentation Mobilitätsprojekt der Öko–Mittelschule Mäder • Präsentation Projekt „Alltagswege“ • Besichtigung Passivhaus-Volksschule • Regionale, faire Verpflegung 1500 km werden mit klimafreundlichen Fortbewegungsmitteln zurückgelegt. „Wir zeigen mit der Klimastaffel, wie man gemütlich und trotzdem schnell umweltbewusst unterwegs sein kann, wie viel Energie man dabei spart und wie das noch dazu die eigene Gesundheit fördert“, so die Organisatorin Petra Muerth vom Klimabündnis. Die TeilnehmerInnen setzen ein aktives Zeichen für ökologischere und gerechtere Lebensbedingungen! Ob klein oder groß, ALLE, die mit dem Fahrrad, Inline-Skates oder sonstigen umweltfreundlichen Fortbewegungsmitteln kommen, sind herzlich Aus dem Rathaus | Juni 2011 13 e5 Energiespartipp Energie unter Kontrolle Der regelmäßige Blick auf den Kontostand ist für uns alle selbstverständlich. Jener auf den Energiebedarf nicht. Das e5-Team erklärt, warum es Sinn macht, ab und zu einen Blick auf Strom-, Wärmemengen- oder Betriebsstundenzähler zu riskieren. Wer die Temperatur des Warmwasserspeichers senkt, Glühbirnen durch energiesparende Beleuchtung und alte durch effiziente neue Elektrogeräte ersetzt, spart Strom. Wer monatlich die Verbräuche erfasst, macht den Effekt sofort sichtbar. Wenn die Solaranlage zwar installiert ist, aber aufgrund eines Defekts keine oder nur wenig Wärme liefert, merkt man das spätestens mit der Stromzähler nächsten Stromrechnung, weil der Speicher das Warmwasser elektrisch erhitzen muss. Wer die Erträge der Anlage misst und mit der Vergangenheit vergleicht, erkennt sofort, wenn irgendwo etwas hakt und kann gleich reagieren. Energiecontrolling ist ganz einfach Unsere ab sofort SonnTag MiTTag offen Einmal im Monat Zählerstände ablesen und eintragen, am einfachsten online (z.B. energycontrol.at oder Fr Öffnungszeiten im Restaurant: Mo – die Plattform velix.at, die allerdings auf den Stromverbrauch beschränkt ist) und mit den Werten aus dem Vorjahr vergleichen (Mai 2011 mit Mai 2010). energycontrol. at bietet einige spannende Möglichkeiten zur Auswertung. 07 bis 24 ab 1. Mai NEU Wussten Sie, dass ... • die Gemeinde Lauterach seit 2009 das Ergebnis des Energiecontrollings im Energiebericht zusammenfasst? • der Energiebericht der Gemeinde eine deutliche Senkung des Gesamtbedarfs in den letzten Jahren ausweist? Sonntag Mittag OFFEN! Gästezimmer . Restaurant . Harderstraße 1 . 6923 Lauterach . T 05574 6730-0 . www.el-toro.at 14 Aus dem Rathaus | Juni 2011 Harderstraße 1 . 6923 Lauterach . T 05574 Bürgermusik 20 Jahre Jugendkapelle Lauterach Ein ganz besonderes Jubiläum wird am 12. Juni 2011 gefeiert: Die Jugendkapelle Lauterach wird 20! Das wird natürlich ordentlich zelebriert. Für diesen Ehrentag hat sich die Jugendkapelle ein Spezialprogramm ausgedacht, das Jung und Alt begeistern wird. Wann & Wo Wann: Pfingstsonntag, 12. Juni 9 Uhr Festmesse in der Pfarrkirche St. Georg, Lauterach 10.15 Uhr Umzug zum Hofsteigsaal 10.30 Uhr Gesamtchor vor dem Hofsteigsaal 11.00 Uhr Spiel der Jugendkapellen, beginnend mit der Jugendkapelle Lauterach 13.30 Uhr Sonus Brass (Rocky Roccoco) 14.30 Uhr Musikalische Unterhaltung mit der Jugendkapelle Hatlerdorf großen Höhepunkt des Tages konnten mit Sonus Brass und ihrem brandneuen Programm „Rocky Roccoco“ absolute Spitzenmusiker gewonnen werden, die mit Charme und Spielwitz überzeugen und auf ihren internationalen Konzerttourneen zu begeistern wissen. Seid dabei und lasst euch diese Geburtstagsfete nicht entgehen. Die Jugendkapelle Lauterach freut sich auf Euer Kommen! Der Sieg des Wettbewerbs ging an die Jugendkapelle Lauterach Um 9 Uhr startet der Geburtstag mit der Festmesse in der Pfarrkirche St. Georg, gefolgt vom Festumzug zum Hofsteigsaal. Nach dem Gesamtchor werden die Teilnehmer und natürlich die Besucher von der Jugendkapelle Lauterach zum Fahneneinzug mit klingendem Spiel auf der Bühne begrüßt. Auch zum Mittagessen werden heitere Klänge und musikalische Leckerbissen serviert. Als Bürgermusik Da war und ist was los Tag der offenen Tür – viele interessierte Besucher Im Mai fand unser Tag der offenen Tür im Probelokal statt. Die dargebotenen Instrumentenpräsentationen von den Musiklehrern der Musikschule am Hofsteig und den Musikanten der Bürgermusik lockte zahlreiche interessierte Kinder mit deren Eltern in die Probenräume. Am Abend stand die Probe der Jugendkapelle auf dem Programm, die mit großem Interesse der Besucher verfolgt wurde. Anschließend folgte die Musikprobe der „großen“ Musig, die erfreulichen Anklang bei den etwas älteren Jugendlichen fand – einige nahmen sogar auf den freien Stühlen in den Registern zwischen den Musikanten Platz, um das Geschehen hautnah mit zu erleben. Tag der Blasmusik – Erstkommunion Die jährliche „open-air“ Saison der Bürgermusik Lauterach wurde am 1.Mai mit dem traditionellen Tag der Blasmusik eröffnet. Bei wechselhaftem Wetter marschierten die Musikanten mit klingendem Spiel vom Probelokal durch die östlichen und südlichen Ortsteile von Lauterach und dann zurück zur Kirche, um die Erstkommunikanten beim Auszug musikalisch zu begleiten und für die Besucher ein Ständchen zu spielen. Zwischen den beiden Erstkommunionfeiern folgte noch einmal ein Großes Interesse der LauteracherInnen am Tag der offenen Tür 16 Aus der Gemeinde | Juni 2011 verhältnismäßig kurzer Rundgang bevor die Bürgermusik bei leichtem Regen zur Kirche zurückkehrte, um für die zweite Gruppe Erstkommunikanten zu spielen. Hernach wurde einer Einladung zum Mittagessen von Bernd Doppler gefolgt, wo der Nachmittag seinen gemütlichen Ausklang fand. Wir fahren nach Linz Unsere Jugendkapelle ist Gruppensieger beim Jugendblasmusikwettbewerb in Stufe CJ. Nach intensiver Vorbereitung unter der Leitung von Thomas Jäger und Martin Schelling traf sich die Jugendkapelle Lauterach am Sonntag, den 15. Mai zur gemeinsamen Anreise mit dem Zug am Lauteracher Bahnhof. In Götzis bei der Kulturbühne AmBach angekommen stieg die Aufregung bei den motivierten Jungmusikanten. Nach kurzer Einspielzeit hieß es Bühne frei für die Jugendkapelle Lauterach. Dem Selbstwahlstück „Enjoy the music“ von Thomas Doss folgte das Pflichtstück „Wind“ von Flavio Bar. Der mit angereiste Fanclub der Jugendkapelle – übrigens der größte aller Anwesenden – unterstützte die Jungen mit tosendem Applaus und Jubel. Nach den Jurygesprächen folgte die mit Spannung erwartete Punktevergabe. Mit einem Altersdurchschnitt von 14,06 Jahren und somit als jüngste teilnehmende Kapelle in Stufe CJ gelang der Jugendkapelle Lauterach unter der Leitung von Thomas Jäger mit einer Gesamtpunktezahl von 86,8 neben dem Gruppensieg die zweithöchste Punktezahl des Wettbewerbs und somit die Entsendung zum Bundeswettbewerb. Wir, die Bürgermusik Lauterach sind sehr stolz auf unseren jungen Nachwuchs und freuen uns schon jetzt, am 22. Oktober 2011 in Linz als Schlachtenbummler mit dabei zu sein. ExPERTENTIPP Abdichter, Spengler + Dachdecker Rusch, Markus Rusch Ein Dachstein als Klimaschützer Wann & Wo Fronleichnam (Prozession), anschließend Frühschoppen der Jugendkapellen Lauterach und Hatlerdorf bei Michis Cafe Wann: Donnerstag, 23. Juni Das Angebot an umweltfreundlichen Baustoffen steigt stetig an. Immer mehr Verbraucher achten beim Neubau oder der Dachsanierung auf die Entlastung der Umwelt. Da kommt ein Dachstein, der die Luft von Abgasen befreit gerade richtig. Der innovative Dachstein mit seiner luftreinigenden Oberfläche wandelt gesundheitsschädliche Stickoxide in ungefährliche Substanzen um. Ein Großteil der Abgase aus Heizung, Verkehr und Industrie werden durch die Anbringung dieser Dachsteine neutralisiert. Wie funktioniert dieses neuartige System? Die feine Oberfläche der Dachsteine ist mit speziellen Partikeln durchsetzt. Mittels Photokatalyse – einer chemischen Reaktion, die durch Tageslicht ausgelöst wird – werden die Schadstoffe aus der Luft in ungefährliches Nitrat umgewandelt. Der Regen spült die Schmutzpartikel sowie das Nitrat, welches einen wichtigen Nährstoff für Pflanzen darstellt, vom Dach ab. Grundsätzlich stellen Dachsteine eine umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Dacheindeckungen dar und sind dabei genauso witterungsbeständig. „Dachsteine sind aus Beton und verursachen in der Gesamtbilanz im Vergleich zu Tondachziegeln weniger als die Hälfte der klimaschädlichen C02-Emissionen, da bei der Produktion von Tondachziegeln dreimal soviel Energie verbraucht wird “, so Dachdecker-Meister Markus Rusch. Krankenpflegeverein Personelle Veränderung Wie auf unserer Generalversammlung angekündigt, war es zur lückenlosen Versorgung unserer Patienten unumgänglich, den Personalstand um eine 50%-Stelle zu erweitern. Es ist uns eine Freude, unsere neue Mitarbeiterin vorzustellen: DGKS Maria Meusburger. Maria Meusburger ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt mit ihrer Familie in Wolfurt. Sie hat 1980 in Bregenz diplomiert und war anschließend 11 Jahre im LKH Bregenz auf der Abteilung für Innere Medizin und auf der Intensivstation tätig. Nach 7 jähriger Kinderpause arbeitete sie vier Jahre im Seniorenheim in Hörbranz und neun Jahre im Seniorenheim in Wolfurt. Wir freuen uns, mit ihr eine erfahrene Mitarbeiterin gewonnen zu haben. DGKS Maria Meusburger Bregenz, Reutegasse 17, T 05574/71670-0 Aus der Gemeinde | Juni 2011 17 Neue Mittelschule Neuigkeiten aus der Mittelschule Preisjassen der 1. Klassen Als Abschluss unseres MuK-Projektes „Wir lernen Jassen“ fand am 12. April ein Preisjassen statt. Die Erstklässler und über dreißig Mamas, Papas, Omas, Opas, Tanten usw. jassten an 24 Tischen um die Wette. Nach acht Spielen erfolgte die Ziehung der Stichzahl durch die „Glücksfee“ Otto Nester und somit konnte die Preisverteilung beginnen. Die drei Erstplatzierten, die der hohen Stichzahl am nächsten kamen, waren: Tanja Dietrich, Elke Neubacher und Rosi Greußing. Die vielen mitgebrachten Preise fanden die Schülerinnen und Schüler besonders toll. Abschluss-Preisjassen des MUK-Projektes Wetterstation an der VMS Lauterach Seit Ende November wird in unserer Schule nach jeder großen Pause das Wetter genau beobachtet. Dabei geht es um die Temperatur, die relative Feuchte, die Niederschlagsmenge, die Windrichtung, die Windgeschwindigkeit, den Luftdruck, das Ausmaß der Bewölkung und um die Schneehöhe. Die von der Anzeigestation abgelesenen Werte werden zuerst in einer Liste und dann im Internet eingetragen. Die Schüler der 1c, 2c und 4a sind bei dieser Aktion dabei. Diese Aktion dauert bis Anfang Juni. Wer mehr über die „Wetterstation“ erfahren will, kann unter www.wetter.rn-vorarlberg.at Genaueres erfahren. Dominic Ortner und Simon Riedmann lesen die neuesten Werte ab WORTgEWALT Schülerinnen und Schüler der 2a der Vorarlberger Mittelschule und der 7b des BORG Lauterach waren zu Gast im Landestheater am Kornmarkt und führten fünfmal das Stück WORTgEWALT auf. Vorausgegangen waren eine Schreibwerkstatt, in der das Stück entstand und eine intensive Probenarbeit unter der Leitung von Friedhelm Kändler und Nina Kogler. In drei Abendvorstellungen und zwei Vormittagsaufführungen zeigten die Kinder und Jugendlichen, wie sehr sie sich mit dem Thema Gewalt auseinandergesetzt hatten und eine unbändige Spiellust. „Es hat uns einen Hammer-Spaß gemacht“, lautete ihr Kommentar. Die Mittelschule und die 7b des BORG waren zu Gast im Landestheater am Kornmarkt www.vobs.at/hs-lauterach 18 Aus der Gemeinde | Juni 2011 Gemeinsam Gesund in Lauterach Das perfekte Muttertagsdinner Zum perfekten Muttertagsdinner luden die Kinder vom Kindergarten Weißenbild unter der Leitung von Judith Längle, Mirjam Falkeis und Sandra Schneider Schwarzenegger ihre Mamas in die Aula der Hauptschule ein. Gemeinsam mit ihren Papas bereiteten die Kinder ein atemberaubendes Menü zu, das den Mamas beinahe die Sprache verschlug. Mit selbst bemalter Schürze und Kochhaube folgten sie alle den genauen Anweisungen des Chefkochs Alexander Kirschner. So kreierten sie ein Bärlauchsüppchen, ein Maishähnchen mit mediterranem Gemüse, Eiernüdele und Spargel und als krönenden Abschluss einen sensationellen Coupe Mama. Sowohl die Kinder als auch die Papas hatten große Freude am schneiden, köcheln, und geselligem Beisammensein. Die nichts ahnenden Mamas wurden beim Sektempfang mit einem schönen Begrüßungslied empfangen. Zwischen Hauptspeise und Nachspeise konnten dann die Kinder ihre Muttertagslieder und das Gedicht zum Besten geben. Als Geschenk überreichten die Kinder ein selbst gestaltetes Kochbuch, in dem jede Mama, aber auch jedes Kind, seine eigene Lieblingsspeise findet. Dies lässt sie sicherlich noch lange an diesen besonders schönen Muttertag zurückdenken. Unterstützt wurde der Kindergarten Weißenbild vom Fonds Gesundes Österreich in Form vom Projekt wertvoll.essen und der SeneCura Lauterach. Einen besonderen Dank richten wir an den Dir Otto Nester, der uns die Schulküche und Aula zur Verfügung stellte. Vor allem möchten wir aber ein großes Dankeschön an unseren Koch Alexander Kirschner richten, der mit viel Geduld und Können den Kindern, Mamas und Papas einen unvergesslichen Tag bereitete. Frage von Johannes, der das Dinner genießen durfte: „He wia hond ihr eigentlich dean Zucker uf des Glas uffe kriagt?“ Fachmännische Erklärung von Julia: „Also, do homma als erschtes des Glas mit Zitrone igrieba und denn des Glas in a Schüssel mit Zucker inegstellt!“ Aus der Gemeinde | Juni 2011 19 Erstkommunion „Gott, du machst mein Leben hell“ Nach einer intensiven Vorbereitungszeit in der Schule, in den Tischrunden und zu Hause feierten am Weißen Sonntag 83 Kinder unserer Gemeinde den großen Tag der Erstkommunion. Erstkommunionkinder der Volksschule Dorf Erstkommunionkinder der Volksschule Dorf Die Kinder der Volksschule Dorf empfingen beim feierlichen Gottesdienst um 8.30 Uhr, jene der Schule Unterfeld und der Riedenburg um 10.30 Uhr das erste Mal die Hostie. Die Texte und Lieder und natürlich der Schmuck der Kirche waren passend zum Thema Licht ausgewählt. Musikalisch wurden die Gottesdienste vom Schulchor der Volksschule Unterfeld gestaltet. Nach den heiligen Messen begleitete die Bürgermusik Lauterach die Erstkommunikanten mit ihren Angehörigen und Freunden zur Agape beim Platz des Hauses der Generationen. Die Bewirtung der Agape übernahmen die Pfadfinder Lauterach. Nachdem das Erstkommunion-Team das langjährige Ehrenamt beendet, bitten wir interessierte und engagierte Eltern sich im Pfarramt zu melden, damit die Erstkommunion-Vorbereitung auch in Zukunft gesichert ist. Erstkommunionkinder der Volksschule Unterfeld 20 Aus der Gemeinde | Juni 2011 Alles was Sie zum Thema Lehre wissen müssen! Wir laden Sie ein zu einem informativen Abend für Unternehmer(innen)! Wertvolle Tipps und Hintergrundinformationen für Lehrbetriebe! Kompakt und interessant nähergebracht von unseren Referenten: Herr Mag. Mario Hammerer – Firma Sutterlüty Lehrlingsausbildung in der Praxis Herr Alexander Giesinger – Wirtschaftsverein Lauterach YoungJobs.at – Die neue Lehrlingsinitiative des Wirtschaftsvereines Lauterach Frau Erika Fussenegger – Wirtschaftskammer Vorarlberg Lehre fördern Lehrlingscoaching Do, 16. Juni 2011, 19.30 Uhr, Sutterlüty Achpark Eintritt frei! Auch Nicht-Mitglieder sind Herzlich Willkommen. Um Voranmeldung wird gebeten: office@wirtschaftsverein.at young jobs – Jugend Lehre Zukunft Eine Initiative des Wirtschaftsvereines Lauterach Finanzdienstleistungskaufmann(frau) Wie sieht meine Zukunft aus? Eine Frage, welche sich für die Jugendlichen von heute immer mehr stellt. Aus diesem Anlass hat sich der Wirtschaftsverein Lauterach zum Ziel gesetzt, die Lauteracher Jugend den Lauteracher Unternehmen näher zu bringen. So bietet die Plattform young jobs sowohl offene Lehrstellen als auch andere Jobangebote für die jungen LauteracherInnen an. Hier im Lauterachfenster aber auch künftig über die Homepage www.youngjobs.at. Melden Sie Ihre offenen Lehrstellen und Jobs per email unter wirtschaftsverein@lauterach.at an! 3 Jahre Ausbildung Voraussetzungen: gute Rechenkenntnisse, Interesse an Wirtschaft und Kapitalmarkt, Englischkenntnisse Lehrbetrieb: ProRent Der Finanzplaner Finanzplanung GmbH Dornbirn: freie Lehrstelle ab Herbst 2011 Ansprechpartner: Markus Rusch, T 0664/4195278, rusch@prorent.at Großhandelskaufmann (frau) 3 Jahre Ausbildung Voraussetzungen: Gute Kommunikationsfähigkeit, positive Einstellung zum Verkauf, gute Umgangsformen, motiviert und engagiert Lehrbetrieb: C&C Abholgroßmarkt AGM Lauterach: freie Lehrstelle ab sofort Ansprechpartner: Inés Tritscher, T 05574/87575-5262, lauterach.office@agm.at Bürokaufmann(frau) 3 Jahre Ausbildung Voraussetzungen: gute Deutsch- und EDV Kenntnisse, teamorientiertes Arbeiten, Freude an selbständigem und eigenverantwortlichem Arbeiten, gute Umgangsformen, Genauigkeit, freundliche und kundenorientierte Umgangsformen Lehrbetrieb: BayWa Vorarlberg Lauterach: freie Lehrstelle ab sofort Ansprechpartner: Ulrich Eifert, T 05574/70060203, ulrich.eifert@baywa.at Lehrbetrieb: Hinteregger Immobilien GmbH Bregenz: freie Lehrstelle ab sofort Ansprechpartner: Bernhard König, office@hinteregger-immobilien.at Glaser / Glasbautechniker 3 oder 4 Jahre Ausbildung Voraussetzungen: gute Kenntnisse in Deutsch und Mathematik, schwindelfrei, Bereitschaft zur Weiterbildung Lehrbetrieb: Glasbau Bildstein Lauterach: freie Lehrstelle ab sofort Ansprechpartner: Cornel Bildstein, T 05574/71830, office@glas-bildstein.at Koch/Köchin 3 Jahre Ausbildung Voraussetzungen: ausgeprägter Geruchs- und Geschmackssinn, Organisationstalent, Erfindungsgeist, Phantasie Lehrbetrieb: Ländle Gastronomie, Landhaus Bregenz: freie Lehrstelle ab 1. Sept.Ansprechpartner: Reinhard Lässer, T 0676/3108326, laesser.gastronomie@gmx.at Einzelhandelskaufmann/frau 3 Jahre Ausbildung Voraussetzungen: Kontaktfreudigkeit, gute Umgangsformen, gute Grundrechen- und Rechtschreibkenntnisse Lehrbetrieb: Metzgerei Klopfer Lauterach: freie Lehrstelle ab 1. Sept. Ansprechpartner: Christof Klopfer, T 05574/71266, christof.klopfer@vol.at Lehrbetrieb: Sutterlüty HandelsgmbH Lauterach: freie Lehrstelle ab 1. August/ 1. September Ansprechpartner: Mario Hammerer, T 0664/601001872, mario.hammerer@sutterluety.at Lehrbetrieb: BayWa Vorarlberg Lauterach: freie Lehrstelle ab sofort Ansprechpartner: Ulrich Eifert, T 05574/70060203, ulrich.eifert@baywa.at Dachdecker und Spengler 3 oder 4 Jahre Ausbildung Voraussetzungen: gerne an der frischen Luft, schwindelfrei, Teamfähigkeit, Bereitschaft zur Weiterbildung Lehrbetrieb: Rusch Abdichter, Spengler und Dachdecker GmbH Bregenz: freie Lehrstelle ab sofort Ansprechpartner: Markus Rusch, T 05574/71670, info@rusch-dach.at Maler 3 Jahre Ausbildung Voraussetzungen: Teamfähigkeit, genaues Arbeiten, Spaß im Umgang mit Farben Lehrbetrieb: Der Blaue Micheluzzi Lauterach: Freie Lehrstelle: ab sofort Ansprechpartner: Markus Micheluzzi, T 05574/79316, www.micheluzzi.at 22 Aus der Gemeinde | Juni 2011 Borg Lauterach Neuigkeiten aus dem Borg Maurer 3 Jahre Ausbildung Voraussetzungen: Kräftiger Körperbau, Gleichgewichtsgefühl, physische Ausdauer, Form- und Raumgefühl Lehrbetrieb: Hefel Wohnbau Lauterach: freie Lehrstelle ab 1. Sept. Ansprechpartner: Christian Hefel, T 05574/74302, ch.hefel@hefel.at Sanitär-/Klimatechniker - Gas und Wasserinstallateur(in) - Heizungsinstallateur(in) - Lüftungsinstallateur(in) 4 Jahre Ausbildung (Doppellehre) Voraussetzungen: Verantwortungsbewusstsein, technisches Verständnis, Genauigkeit, Kontaktfähigkeit im Umgang mit Kunden Lehrbetrieb: Intemann GmbH Lauterach: freie Lehrstelle ab Herbst 2011 Ansprechpartner: Stefan Spettel, T 0676/83398214, s.prettel@intemann.at Lehrbetrieb: Kienreich GmbH Lauterach: freie Lehrstelle ab 1. September (Heizung-Sanitär Installateur) Ansprechpartner: Thomas Schmölzer, T 05574/61659, t.schmoelzer@ kienreich-haustechnik.at Neuer Lebensraum für Tiere und Pflanzen im Schulbiotop Biotop-Sanierung Gemeinsam sanierten die Schüler der Wahlpflichtfachgruppe Biologie das Biotop unsere Schule. Dabei wurde die entstandene Schilfrohrmatte entfernt und eine neue Bepflanzung angelegt. Die Teichorganismen werden immer wieder für mikroskopische Versuche verwendet. Viel Interesse gab es bei den ChemieVersuchen mit Säuren und Basen Besuch der Mittelschule Lauterach Rund 60 „Erstklässler“ der Mittelschule Lauterach besuchten einen Tag lang das BORG. Unter Anleitung von Gymnasiasten wurden dabei Versuche in Biologie und Chemie durchgeführt. Neben den naturwissenschaftlichen Projekten wurde auch mit den MusikKlassen gearbeitet. Tischler 3 Jahre Ausbildung Voraussetzungen: Genaues und sauberes Arbeiten, gute Auffassungsgabe, gute schulische Leistungen, sauberes Auftreten Lehrbetrieb: Tischlerei Kritzinger Lauterach: freie Lehrstelle ab 1. Sept. Ansprechpartner: Johann Kritzinger, T 05574/75944, office@johann-kritzinger.at Vanessa Loretz beim Belastungstest der Kollektoren-Glasabdeckung Solarenergie-Exkursion Mit der Umwandlung von Sonnen- in Wärmeenergie beschäftigten sich Schüler der naturwissenschaftlichen Klassen bei einem Besuch der Liechtensteiner Firma go!nnovative. Dabei wurde von der Planung bis zur Befüllung eines Solar-Kollektors der gesamte Produktionsablauf erklärt. Besprochen wurden auch verschiedene technische Innovationen des Unternehmens. www.vobs.at/borgl Aus der Gemeinde | Juni 2011 23 „mobile Seniorenberatung“ Edith Ploss Drei erfolgreiche Jahre Beratungsscheck Vor drei Jahren wurde in Lauterach auf Initiative von GR Draxler Barbara der Beratungsscheck, besonders für ältere Menschen und deren pflegende Angehörige eingeführt. Die Beratungen werden von DSA Edith Ploss von der „mobilen Seniorenberatung“ durchgeführt. In dieser Zeit wurden für 186 Personen Schecks eingelöst, bei denen eine zweistündige Beratung von der Marktgemeinde Lauterach finanziert wird. Bei der Beratung, werden u. a. vier Themenbereiche angesprochen: • • • • finanzielle Hilfen und Entlastungen rechtliche Basisinformationen zu wichtigen Themen Isolationsprophylaxe und Pflegeerleichterung und –entlastung usw. Beratungsscheck Den Bratungsscheck erhalten Sie: Im Rathaus, Abt IV gesellschaftliche Dienste, Annette King, T 6802-16, in der Bürgerservicestelle bei Elmar Fessler T 6802-12, beim Krankenpflegeverein, mobilen Hilfsdienst und allen Hausärzten. DSA Edith Ploss In praktischen Anschauungsbeispielen kann z.B. die Rufhilfe getestet werden, erfährt man etwas über den Unterschied von Vorsorgevollmacht und Sachwalterschaft, bekommt ein Pflegegeldcoaching und erfährt, wo man sich von der Pflege erholen kann. Vertrauenspersonen und Familienangehörige sind bei der Beratung herzlich willkommen. Durch die ausgezeichnete Zusammenarbeit ist der Bürger auch nach der Beratung im sehr guten sozialen Netz von Lauterach eingebettet. Datatrans Neues Grünmülltaxi Sie haben Grünmüll, den Sie nicht selbst zum Bauhof fahren möchten? Sie wollen Ihren Grünmüll umweltgerecht zum Bauhof bringen lassen? Mit dem neuen „Grünmülltaxi“ können sie Ihren Grünmüll sauber, umweltfreundlich und bequem entsorgen. Sie können Ihr Auto stehen lassen, das Grünmülltaxi kommt zu Ihnen nach Hause und holt den teils doch schweren Grünmüll bei Ihnen ab. Preis: € 33,- inklusive Grünmüllgebühr beim Bauhof pro Abholung. Wir fahren an den drei Abgabetagen gegen vorherige Anmeldung: T 05574/79990 Lärmerregende Tätigkeiten – Zeiten Für Lauterach gilt folgende Richtlinie: Rasenmähen, Holzsägen mit Ketten- oder Kreissägen, Flexen und andere lärmerzeugende Tätigkeiten nur: Montag – Freitag 8 – 12 und 14 – 19 Uhr Samstag 8 – 12 und 14 – 18 Uhr Sonn- und Feiertag keine Arbeiten! Bitte halten Sie diese Zeiten aus Rücksichtnahme gegenüber Ihren Nachbarn ein! 24 Aus der Gemeinde | Juni 2011 Feuerwehr Aktuelle Berichte von der Feuerwehr daneben stehende Behälter über. Trotz des schnellen und gezielten Einsatzes der Feuerwehr konnte nur ein Übergreifen und Ausbrennen bzw. Zusammenschmelzen weiterer Container verhindert werden. Welche Hitze und Brandlast bei so einem Containerbrand herrscht, sieht man auf dem nebenstehenden Foto. Durch die entstehenden Gase und Dämpfe ist nur ein Einsatz unter Atemschutz möglich. Zu denken gibt natürlich, dass durch solche mutwillige Aktionen nicht nur ein zwar kostenloser aber absolut überflüssiger Feuerwehreinsatz notwendig wird sondern auch erheblicher Sachschaden entsteht, der durch die Anschaffung eines neuen Containers von der Allgemeinheit getragen werden muss. www.feuerwehr-lauterach.at In der neuen Bekleidung einsatzbereit Neue Einsatzbekleidung Wenige Tage vor Ostern konnte die neue Einsatzbekleidung PBI Matrix mit den notwendigen Informationen an die aktive Mannschaft der Wehr übergeben werden. Sie ersetzt die bisherige Textileinsatzbekleidung, die nun über 11 Jahre in Verwendung stand und aufgrund der vielen Einsätze abgenützt und wasserdurchlässig geworden war. Besonderheit der neuen auf dem modernsten Stand befindlichen Einsatzbekleidung ist die spezielle Zusammensetzung der Membrane, die sowohl hitzeresistent als auch bei Nässe und Kälte den entsprechenden Schutz bietet. Für alle Atemschutzträger ist eine Rettungsschlaufe mit Bandschlinge im Brustbereich der Jacke eingebaut, die das Tragen der schweren und in der Anschaffung auch teuren Steigergurte erübrigt. Dies ermöglicht besonders den Atemschutzträgern ein besseres und komfortableres Tragen der Atemschutzgeräte. Der Ausschuss hatte ein entsprechendes Konzept zu Anschaffung der neuen Einsatzbekleidung erarbeitet und mit drei verschiedenen Herstellerfirmen Tests und Begutachtungen durchgeführt. Nach Abwägung aller Vor- und Nachteile unter Berücksichtigung des Preis- Leistungsverhältnisses der Anbieter fiel die Entscheidung schlussendlich zu Gunsten der Firma Texport. Der Gemeindevorstand gab auf Empfehlung der Feuerwehr im Dezember 2010 die finanziellen Mittel für die Anschaffung frei und bestärkte damit das Bekenntnis zur örtlichen Feuerwehr und der öffentlichen Sicherheit. Nach Rücksprachen und Beratungen mit unserer Wehr haben sich auch die Feuerwehren Wolfurt und Bildstein zur Anschaffung dieser hochwertigen Ausrüstung entschlossen. Unsere Feuerwehr ist nun mit der entsprechenden persönlichen Schutzausrüstung für jeden einzelne Aktiven ausgestattet. Somit können die vielen verschiedenen Einsätze und Anforderungen mit der notwendigen persönlichen Sicherheit bewältigt werden. Kein Jahr ohne Containerbrand Es vergeht in Lauterach kein Jahr, in dem nicht der eine oder andere Altpapiercontainer aufgrund von Vandalismus und mutwilligem Anzünden gewollt oder ungewollt ein Raub der Flammen wird. Zum letzten Einsatz dieser Art kam es Mitte April bei der Müllsammelstelle beim Alten Markt. Wiederum stand aus ungeklärter Ursache ein Papiercontainer in Vollbrand und griff auch sofort auf Ein vom Vandalismus und mutwilligem Anzünden in Brand geratener Container 26 Aus den Vereinen | Juni 2011 Kneipp-Aktiv-Club Jahreshauptversammlung Mit viel Freude konnte Obmann Erich Kalb die zahlreichen Kneippmitglieder im Gasthof Weingarten zur Jahreshauptversammlung begrüßen. Sein besonderer Gruß galt Ehrenmitglied Rosa Rüdisser, Kneipp-Landesleiter Josef Amann mit Gattin und GR Katharina Pfanner stellvertretend für Bgm Elmar Rhomberg. In einer Gedenkminute gedachte man an die verstorbenen Mitglieder. Einstimmig entlastet wurde Kassierin Marianne Waibel und für die hervorragende Kassaführung gedankt. Beim Jahresrückblick bedankte sich Obmann Erich Kalb für die sehr gute Beteiligung an den angebotenen Aktivitäten. Geehrt wurden folgende verdiente Kneippmitglieder: Das goldene Ehrenzeichen des österr. Kneippbundes wurde Hilde Huhn, das silberne Ehrenzeichen Rosi Geschray, Marianne Waibel und Herbert Waibel mit einem Blumengruß und Präsent überreicht. Für 30-jährige Zugehörigkeit erhielt Erika Kalb die Urkunde mit Nadel. Viel Applaus gab es von den Anwesenden für die Ausschussmitglieder und Organisatoren der Veranstaltungen für die gute Arbeit und von Obmann Erich Kalb ein herzliches Dankeschön. Mit einem schmackhaften Essen und einem Getränk fand die Jahreshauptversammlung ihren Ausklang. v.l.n.r. Herbert Waibel, Marianne Waibel, Gemeinderätin Katharina Pfanner, Landesleiter Josef Amann, Rosi Geschray, Erich Kalb, Hilde Huhn, Erika Kalb Die neue Wandersaison hat begonnen Bei dieser Wanderung haben sich achtzehn wanderlustige KneippianerInnen beteiligt. Mit der ÖBB ging es bis Götzis. Vom Bahnhof aus wanderten wir hinauf nach St. Arbogast. Von dort ging es auf einen Wanderweg an der Hohen Lug vorbei Richtung Orsanka. An einem sonnigen Plätzchen mit Blick hinüber nach Fraxern machten wir Mittagsrast. Gestärkt wanderten wir weiter durch Buchenwälder bis St. Arbogast. Ein Teil der Wanderer fuhr mit dem Bus zum Bahnhof, der andere Teil ging zu Fuß über den Kalkofenweg zurück. Den Einkehrschwung machten wir im Cafe Ellensohn. Es waren alle von dieser Wanderung begeistert und verabschiedeten sich am Bahnhof Lauterach bis zur nächsten Wanderung. Die erste Frühjahrswanderung führte nach Götzis Aus den Vereinen | Juni 2011 27 Mehrlingselternverein Osternestsuche im Grünen Zu Ostern war es endlich wieder soweit, der Osterhase hat auch bei uns Halt gemacht. Am Vormittag starteten rund 60 Zwillings- Drillings- aber auch Geschwisterkinder und suchten mit einem Bildchen in der Hand das passende Memory Bild auf dem Ostersäckchen dazu. Nach intensiver Suche stärkten sich dann Groß und Klein mit Wienerle bzw. Hamburgern. Die große Wiese am Schafplatz in Rankweil wurde genutzt um mit den vielen Spielsachen, welche die Spielkiste hergab, zu spielen. Auch der Teich hatte es den Kindern angetan. So wurden die Becher beim Verpflegungsstand geplündert und tüchtig nach Kaulquappen gefischt. Das Buffet war grandios, ein großes Dankeschön an die fleißigen Mamas. Besonderen Dank gilt den Organisatoren: Klaus Poldlehner, Sonja Krassnig und dem Vorstand. Vergeltsgott auch an die Sponsoren: Bäckerei Bischof in Dornbirn, Sennhof in Rankweil und der Konditorei König Lustenau. Kontakt zum landesweiten Mehrlingselternverein: conny.stoeckeler@mehrlingselternverein.at Schnugg’s Saunarunde Laute


Lauterachfenster 2011 05 Beilage
Sam, 22. Oktober 2011 | Kuhn EDV

„Lauterach in Bewegung“ am 14. Mai von 10 – 16 Uhr Programm Tag der offenen Türen • Gemeindezentrum: Neues Rathaus, Seniorenbörse, Vorarlberger Landes- und Hypothekenbank, Cafe St. Georg, Sonnweber optimiert Energie und TMG TeleMatrik • SeneCura Sozialzentrum: Seniorenheim, Krankenpflegeverein, Mobiler Hilfsdienst, Ganztagesbetreuung Sunnadörfle und Kneipp-Aktiv-Club • Bio-Nahwärme Lauterach Besuchen Sie auch • Die Neue Vorarlberger Mittelschule: 50 Jahre Hauptschule • Die e5 Informationsstände beim neuen Gemeindezentrum und bei der Bio-Nahwärme: Infos, „Elektrofahrradtest“ und Vorführung Sonnenkocher und Laufrad zur Stromgewinnung uvm. • Die Bewirtung im Wirtschaftszelt und das Cafe St. Georg im Innenhof des Sozialzentrums Autofrei Aus diesem Anlass wird – die Hofsteigstraße von der Einmündung Bundesstraße bis zur Einfahrt Tiefgarage und – der Montfortplatz vom Beginn der BORG-Parkplätze bis zur Hauptschule gesperrt. Wir wollen den Tag autofrei gestalten und bitten um „Anreise“ per Fahrrad. Radabstellplätze stehen zur Verfügung. Zwischen den Stationen verkehrt ein „Dorfzügle“ (Halbstundentakt). Stationen siehe Planskizze. 1 1 13 23 Für Menschen mit Behinderung sind zwei Spezialfahrräder4 der Lebens- 7 6 47 8 40 hilfe21 Vorarlberg inklusive Fahrer vor Ort. 10 10a Kloster 1 25 11 45 9 38 Weiße nbildstraße 3 1a 5 uls traß e Sch 17 22 Öffentliche Buszubringer aus den umliegenden Gemeinden5durch die 42 24 An 6 1 15a to Linien 11, 18 undKarl-Höll-Straße 21. ni 15 u 16 19 30 49 42a 3 4 1414a Mo ntf ortp la tz 11a 12 14b 14c 14d 8b 8a 8 6 4 2 48 50 es str a 13 ße 18 20 10a 10 46 44 8 10a 2 3 4 5 6 9 11 10 12 10 ss tra ße 9 12a 12 16 Karl-Höll-St raß e 9 7 54 11 6 2 3 6 4 1 4 2 56 Bund 1a 8 7 13 14 L1 90 52 22 20 Mo ntfort p la 18 tz Hauptschule Bibliothek 14 Bundesoberstufenrealgymnasium 16a Volksschule Dorf 8 6a 67 67a Sch u ls traß eg rw fne au St 2b So ialzentrum z 58 Kinderbetreuung 69a Käferle 71 e n rre He 3 4 se as tg gu 10 35 12 14 16 33 60 1 64 73 21f 77 79 23 25 gesperrt 4 8 9 Hofsteigstra ße 5 75 Gemeindezentrum 15 2a Altes Vereinshaus Kindergarten Dorf 11 24a aiffe is en stra ße 2 2a 24 26 18 9 12 72 76 81 11 10 Pfarrkirche Pfarrheim17 St. Georg, 413m Kindergarten e gge rs tra ße 9b 14a 19 21 12 Hoheneggerstraße 16 18 20 14 22 7 14 ra ß e Kirc 22 Kunst im 5 h str a ße Rohnerhaus 20 7 8 9g Großes Gewinnspiel Gewinnspiel-Unterlagen finden sie bei allen teilnehmenden Einrichtungen und Firmen im SeneCura Sozialzentrum, im neuen Gemeindezentrum, bei der Bio-Nahwärme und bei der Hauptschule. Dort sind auch jeweils die Antworten auf die Fragen zu finden und Sie erhalten die für die Teilnahme notwendigen Stempel. Wer die Lösungsworte korrekt ausfüllt, nimmt an der Verlosung um 16.15 Uhr beim Gemeindezentrum teil. Es erfolgt keine Verständigung, die Gewinner müssen anwesend sein. Pro Teilnehmer kann nur ein Preis vergeben werden. Verlost werden fünf Preise Hauptpreis • ein Elektrofahrrad, zur Verfügung gestellt von der Marktgemeinde Lauterach Vier weitere gleichwertige Preise • Gutscheine der Wirtschaftsgemeinschaft Lauterach, zur Verfügung gestellt von TMG Telematrik • Sparbuch, zur Verfügung gestellt von der Landes- und Hypothekenbank Filiale Lauterach • Gutschein, zur Verfügung gestellt vom Cafe St. Georg • Funtag mit dem Elektroauto, zur Verfügung gestellt von Peter Sonnweber optimiert Energie Buc h en Fel ss e Kre traße Im Haag uz g a U n te r f e l d Un ter Erlen s tra ße Felle n tors rs traß Klos te e Pohlwe g Sch uls traß e Bun e ng a ss e w eg Römerweg Bahnhofst ra ße f el ds tr a ße Karl-Höll-Straße Karl-Hö e nw hle Ko he Esc ll-Straß e Qu ell en ga s Mo ntfort p Hauptschule / Neue Mittelschule An to ni us st ra ße se Schulstraß e Volksschule Sch u ls traß ns tr Ba ch ga ss e Pa ris er Ka pe lle Kirch str St ra ße Alte Seifenfabrik a ße Hofst eigstraße Gemeindezentrum, SeneCura Sozialzentrum, e5 Station B g er ser vi ce ür aß e S e f tau r ne g we Station s3e BORG s ga ut ng rre He la tz eg nw g Station 2Pfarrkirche St. Georg, 413m Ried stra ße Kirc h str Lerc he a ße traß e U n te r d or f Nied erh of kirc h g enz-Fe ld ÖBB Bre Bahnweg nau ers Paris er Straß e Im Do rf l ke in W Wolfu rte r Stra ße Einö dstraße Unt ere r Rebengasse Im Schützenweg W i nk e l Wäl d e rs Sc h ü tze tra ße nwe g Schützenweg Radw eg Im W ehrfa ng Sonn en straße Lange gasse Au str a ße Sandga ss e se as eg ng La a ße Bio-Nahwärme, e5 Station Flot zb ac hstra Gra fen weg ße Betriebsgebiet Süd Strecke Dorfzügle Station 2 Station 1 tr a ße Bio-Nahwärme e5 Station Sc he Gemeindezentrum Lind en w eg SeneCura Sozialzentrum 5 e Station Hauptschule / Neue Mittelschule ta ei n Rh Jä gers tr Station 1 Umkehrplatz Zügle Has enfe ld gas s e aß e Fun ke nstr Steinweg Station 3 eg nw de n Li hn ba to lau h ac hb i es Stationen Dorfzügle Station 1 • Bio-Nahwärme – Tag der offenen Tür • e5 Station – Hier haben Sie die Möglichkeit Elektrofahrräder zu testen und mit der Sonne zu kochen • Besichtigung neue Radverbindung „Im Wehrfang“ • Stempel für Gewinnspiel Station 2 • Gemeindezentrum – Tag der offenen Tür: Neues Rathaus, Cafe St. Georg, Landes- und Hypothekenbank Filiale Lauterach, Sonnweber optimiert Energie, TMG TeleMatrik, Seniorenbörse • SeneCura Sozialzentrum – Tag der offenen Tür: Seniorenheim, Krankenpflegeverein, Mohi, Ganztagsbetreuung Sunnadörfle, Wassertrete mit dem Kneipp-Aktiv-Club • Freigelände: e5 Station – Infomaterial und Energieberater Energieinstitut, großes Laufrad zur Stromerzeugung samt Energieauswertung, Thema Wäschetrocknen in der Sonne, Infoblatt über Gemeindeförderungen, Info über Bürgerbeteiligung an der PhotovoltaikGemeinschaftsanlage auf dem SeneCura Sozialzentrum, Info Althaussanierung, Solarmodule Bewirtung – Speisen und Getränke im Festzelt, Getränke und Süßes im Cafe St. Georg Radabstellplatz – für ca. 200 Fahrräder Behindertenfahrräder (mit Fahrer) der Vorarlberger Lebenshilfe – für Menschen mit Behinderung oder ältere Menschen • Stempel für Gewinnspiel und Verlosung Station 3 • 50 Jahre Hauptschule – Aufführungen, Ausstellungen, Wettkämpfe für Kinder mit Eltern, Bewirtung (internationale und regionale Küche), offene Bühne • Stempel für Gewinnspiel Public Transport Solutions Amtliche Mitteilung Österr. Post AG


Lauterachfenster 2011 05
Sam, 22. Oktober 2011 | Kuhn EDV

Mai 2011 | Nr. 59 Lauterach fenster Seite 4 Lauterach in Bewegung – Eröffnungsfeierlichkeiten am 14. Mai von 10 – 16 Uhr Die aktuelle Informationsschrift der Marktgemeinde Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M 2,10 % Zinshoch in der Region Machen Sie mehr aus Ihrem Geld. Jetzt sicher anlegen. Ihr Kapital bleibt in der Region. Das Kapitalsparbuch der Volksbank Vorarlberg als ideale Sparform für sichere und ertragreiche Einmalveranlagung: Profitieren Sie jetzt von fixen Zinsen in Höhe von 2,10 % p.a. bei einer kurzen Laufzeit von 12 Monaten. Kapitals parbuch Vorarlberg I Schweiz I Liechtenstein www.volksbank-vorarlberg.at Editorial Lauterach in Bewegung In dieser Ausgabe des Lauterachfensters berichten wir über die große Eröffnungsfeier „Lauterach in Bewegung“, die am 14. Mai von 10 – 16 Uhr stattfindet. Ich möchte Sie recht herzlich dazu einladen, mit ihrer Familie an der Festlichkeit teilzunehmen. Mit dem „Dorfzügle“ können Sie einfach und bequem im Halbstundentakt zu den einzelnen Stationen pendeln: von der Neuen Mittelschule mit ihrem Hauptschulfest 50+ zum Gemeindezentrum und dem SeneCura Sozialzentrum, von dort zur Bio-Nahwärme und dem neuen Radweg „Im Wehrfang“ und wieder zurück zur Bewirtung im Wirtschaftszelt im Innenhof des SeneCura Sozialzentrums. Ein attraktives Gewinnspiel, Besichtigungsmöglichkeiten der einzelnen Gebäude sowie zahlreiche Informationsstände stehen für Sie bereit. Weitere Informationen finden Sie in unserem Beilagenheft. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Ein weiterer Höhepunkt im Mai ist das fünfte Lauteracher Familienfest, welches am Samstag, dem 28. Mai, von 14 – 17 Uhr im Rahmen des Ortsvereineturniers in der Sportanlage „Bruno Pezzey“ stattfindet. Unter dem Motto: „Jung und Alt spielen miteinander“ gibt es zahlreiche Attraktivitäten. Auch heuer heißt es wieder: fleißig Stempel sammeln. Jedes Team – mindestens ein Erwachsener und ein Kind – haben die Möglichkeit, mit der ausgefüllten Stempelkarte an der Verlosung von Einkaufsgutscheinen teilzunehmen. Auch für das kulinarische Wohl ist durch den Fußballclub bestens gesorgt. Ganz besonders freut mich, dass nun endlich die Verträge für den Umbau unseres Bahnhofes im Landhaus in Bregenz unterzeichnet werden konnten. Das Gesamtinvestitionsvolumen für den Bahnhofumbau wird sich auf 12,7 Mio. Euro belaufen. Davon soll die ÖBB über BMVIT 9,4 Mio. €, das Land Vorarlberg 2,7 Mio. € und die Marktgemeinde Lauterach 0,6 Mio.€ übernehmen. Das Geld soll in den Umbau der Gleisanlagen, Bahnsteige, Bahnsteigdächer und Aufzüge sowie der Bahnsteig- und Fußgängerunterführung, Park&Ride, Bike&Ride, des Bahnhofvorplatzes samt Bushaltestellen und der Anpassung des Lärmschutzes investiert werden. Lauterach wird durch den Umbau einen zeitgerechten, freundlichen und funktionalen Bahnhof erhalten, der hoffentlich auch einen Beitrag zum Umstieg des Individualverkehrs auf öffentliche Verkehrsmittel leisten wird. Inhalt Aus dem Rathaus 4 Lauterach in Bewegung 6 Umweltfreundliche Grünmüllentsorgung 8 plan-b: Radfest und Brückeneröffnung am 7. Mai 9 Bahnhofumbau Lauterach 10 Fünftes Lauteracher Familienfest 11 KInderferienlageraktion 12 Bus & Bahn sind tolle Alternativen 10 4 Aus der Gemeinde 17 „Genussvoll G‘sund“ bei SeneCura 18 Krankenpflegeverein – Generalversammlung 19 Neue Mittelschule „blieb fair“ 20 Offene Jugendarbeit – Filmcamp in Bezau 20 Aus den Lauteracher Vereinen 22 Vereinsberichte 23 Veranstaltung & Chronik 45 vier dötgsi – Funkenzunft Lauterach, 20 Jahre Mobiler Hilfsdienst, Bürgermeister Grill-Duell, Seniorenbund Jahreshauptversammlung 47 Ihr Bürgermeister Elmar Rhomberg Eröffnungsfeier und Tag der offenen Tür Lauterach in Bewegung Am 14. Mai von 10 – 16 Uhr findet die große Eröffnungsfeier „Lauterach in Bewegung“ statt. Aus diesem Anlass wird die Hofsteigstraße von der Einmündung Bundesstraße bis zur Einfahrt Tiefgarage gesperrt. Besuchen Sie das SeneCura Sozialzentrum Wir wollen den Tag autofrei gestalten und bitten um „Anreise“ per Fahrrad, Radabstellplätze stehen zur Verfügung. Besuchen Sie die einzelnen Stationen mit dem „Dorfzügle“, welches im Halbstundentakt verkehrt. Die einzelnen Stationen und Haltestellen des „Dorfzügles“ entnehmen Sie der Planskizze im Beilagenheft „Lauterach in Bewegung“. Für Menschen mit Behinderung stehen zwei Spezialfahrräder der Lebenshilfe Vorarlberg inklusive Fahrer vor dem SeneCura Sozialzentrum bereit. Tag der offenen Tür in der Bio-Nahwärme Tag der offenen Türen im • Gemeindezentrum: Neues Rathaus, Seniorenbörse, Vorarlberger Landesund Hypothekenbank, Cafe St. Georg, Sonnweber optimiert Energie und TMG TeleMatrik SeneCura Sozialzentrum: Seniorenheim, Krankenpflegeverein, Mobiler Hilfsdienst, Ganztagesbetreuung Sunnadörfle und Kneipp-Aktiv-Club Bio-Nahwärme Lauterach • • Besuchen Sie auch • 50+Feier der Hauptschule • • Die neue Vorarlberger Mittelschule: 50 Jahre Hauptschule mit Aufführungen, Ausstellungen, Wettkämpfen für Kinder mit Eltern, Bewirtung mit internationaler und regionaler Küche, offene Bühne e5 Informationsstände beim Gemeindezentrum und bei der Bio-Nahwärme: Infos, „Elektrofahrradtest“ und Vorführung Sonnenkocher und Laufrad zur Stromgewinnung u.v.m. Die Bewirtung im Wirtschaftszelt und das Cafe St. Georg im Innenhof des SeneCura Sozialzentrums Gemeindezentrum mit dem neuen Rathaus, der Seniorenbörse, Vorarlberger Landes- und Hypothekenbank AG, Cafe St. Georg, Sonnweber optimiert Energie und TMG TeleMatrik Nähere Informationen auch zum attraktiven Gewinnspiel finden Sie in unserem „Lauterach in Bewegung“ Beilagenheft. 4 Aus dem Rathaus | Mai 2011 13 25 23 21 19 30 1 11 9 45 1 47 49 1 Kloster 40 38 Weiße nbildstraß e 4 6 8 3 1a 5 7 10 3 4 10a uls traß e „Lauterach in Bewegung“ 17 42a 22 24 42 14 14a Mo ntf ortp la tz 11a 12 14b 14c 14d 8b 8a 8 6 4 2 48 50 es str a Verordnung Für die Durchführung der Eröffnungsfeierlichkeiten „Lauterach in Bewegung“ wird die Gemeindestraße „Montfortplatz“ vom Parkplatz beim Borg bis zur Hauptschule Lauterach am Freitag, den 13. Mai von 14 Uhr bis Samstag, den 14. Mai 18 Uhr und die Gemeindestraße „Hofsteigstraße“ von der Parkgarage bis zur L 190 am wie auf beiliegendem Plan dargestellt am Samstag, den 14. Mai von 8 – 18 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt. Diese Verordnung wird durch die Verkehrszeichen nach § 52/1 StVO 1960 „Fahrverbot in beiden Richtungen“ und § 53/16b StVO 1960 „Umleitung“ kundgemacht und tritt mit Anbringung dieser Verkehrszeichen in Kraft. Sch 15a 15 13 16 Karl-Hö ll-St raße 10a 10 1 6 5 ße 18 20 46 44 An to ni us 8 str a 10a 10 2 3 4 5 6 9 11 10 12 16 ße 9 12a 12 Karl-Hö ll-Stra ße 9 7 54 11 6 2 3 6 4 1 4 2 56 Bund 1a 8 7 13 14 L1 90 52 22 20 Mo ntfort p la 18 tz Hauptschule Bibliothek 14 Bundesoberstufenrealgymnasium 16a Volksschule Dorf 8 6a 67 67a Sch u ls traß e u fn Sta eg rw 58 Kinderbetreuung 69a Käferle 71 e e ss ga ut ng rre He 10 35 12 14 16 33 60 1 3 4 2b So ialzentrum z 64 73 21f 77 79 23 25 4 8 9 Hofsteigstraße 5 75 Gemeindezentrum 15 2a Altes Vereinshaus Kindergarten Dorf 11 24a a ße 2 2a 24 26 22 18 7 9 Pfarrkirche Pfarrheim17 St. Georg, 413m Kindergarten stra ße 9b 14a 19 21 is en str 12 72 76 81 10 12 Hoheneggerstraße 16 18 20 14 22 Hohe n e gge r Raiffe 10 7 8 rs tr a 7 14 11 ße Kirc h str Kunst im 5 a ße Rohnerhaus 1 6 1a 3 20 8 9g 9f 9c 9a 9d 9e 15 13 18 17 19 3 7 5 7a 1 Pariser Straße 6 80 82 84 Im Alte L an ds tr 1 Aus dem Gemeindevorstand 3 5 4 87 Do 2 rf 89 85 aß e 2 1 Wä l de 6 Lerc he gesperrt 4 nau ers t raß e 1 2 2a 2 Wol f urter Straß 4 6 e 8 5 9 10 16 11 Halten und Parken verboten Maßstab Datum 7 13.4.2011 86 91 6 9 11 11a g g 1:3000 5 7 MARKTGEMEINDEAMT 3 5 © Land Vorarlberg Orthophotos © 2003 Land Vorarlberg - freigegeben vom BMLV 20 mit GZ 13.085/14-1.4/01 V1.0 sowie GZ 13088/146-RechtB/2002 20a Montfortplatz 2, A-6923 Lauterach Tel. 05574/6802-0 Fax. 05574/6802-5 www.lauterach.at g We 88a Abt. V - Infrastruktur 71 88 Bernhard Feurstein Im DW 25 10 : 1800 _ __ g _1 _ _ g g 1803 ___ g 1 34 d 9 60 88c88b 1 bernhard.feurstein@lauterach.at 93a Wi nk el 9 ...6 5 31 1a 17a 5d 3 10 2571/4 g 2624 7 1803/3 _ __ g g g g g g d g g g g 64 Her ren 73 gutgas se 4 19 Laut Verordnung des Gemeindevor23 L1 6 21 12 Stand DKM: Okt. 2010 standes1 der Marktgemeinde Lauterach,29 Beschluss vom 12. April 2011 wird angeordnet: ´ . $ " $ " $ g 8 /2 26 3_ _ _ g g : 2618 ___ 2 g : g g 19 26_ _ _ : 2623 ervice 2a 75 $ $ : 2618 ___ 1 d : 2622 ___ 3 77 Auf der Straße bei der Schrebergartenanlage Lerchenau, von der Einfahrt bis zur Ortsgrenze zu Hard, ist das Halten und Parken verboten (siehe Planbeilage). Pfarrheim 3418/1 Weg 2615 * * E 0 , X , 0 1 * * * * X * * * F , 0 .219 1 X * * .218 1 * ** 94 g 2617 F g 0 g rst r a g : Maßstab Datum 2616 ___ 1 * , 3416 $ $ g * * 1:1000 g _2 _ _ 2616 ___ 2601 ___ 1 > g 28.3.2011 DW 25 " " " " Montfortplatz 2, A-6923 Lauterach " " 2603 ___ 6 Bernhard Feurstein Abt. V - Infrastruktur 2610 ... "" " " " " " " " "" " " " " " : Tel. 05574/6802-0 Fax. 05574/6802-5 www.lauterach.at : " " " " " " " " " " " " " " " " g " " " Stand DKM: Okt. 2010 g Aus dem Rathaus | Mai 2011 91 b bernhard.feurstein@lauterach.at " 91 a " " " " " " " " " _7 _ _ 2603 ___ 93 a " Halten und : MARKTGEMEINDEAMT Parken verboten F : " " g g gg g F © Land Vorarlberg g Orthophotos © 2003 Land Vorarlberg - freigegeben vom BMLV mit GZ 13.085/14-1.4/01 V1.0 sowie GZ 13088/146-RechtB/2002 Lauter g _3_ _ * .217 ___ > 1 , Wä * g * F : g 7 6 achbac h g " " " g * $ " Lerche naue r Str. g 2601/2 __ _ g g * * ) ) $g g 90 F $ g 2603 ___ 1 _ >_ _ 2603 ___ 2 ´ $ g & _12 _ _ 2603 ___ > g Hohe lde negg d 3418/2 ße erstr a L 16 93 8 F > g * * 11 ße 0 0 E 5 34 5 5 , e Bundesstr aß L190 : : 2620 __ _ 2622 ___ 2 79 g $ Pfarrkirche St. Georg, 413m $ $ g g : 2622 ___ 1 12 12 1 * Auf der Hoheneggerstraße, vom Haus Hoheneggerstraße 8 bis zum Haus Hoheneggerstraße 12, ist das Halten und Parken verboten (siehe Planbeilage). Diese Verordnung wird durch Verkehrszeichen „Halten und Parken verboten“ und den Zusatztafeln „Anfang“ bzw. „Ende“ kundgemacht und tritt mit Anbringung der Verkehrszeichen in Kraft. 15 0 g g 0 * 1 0 X * * * * 72 , 0 $ : 2600 ___ 1 81 g 10 8 0 0 1 5 Umweltfreundliche Grünmüllentsorgung Fahrradfreundliche Gemeinde Kleinmengen an Grünmüll, die man zu Fuß, mit dem Karren oder mit dem Fahrradanhänger zum Bauhof anliefert, werden kostenlos entgegen genommen. Kosten Für Auto- und Motorradzubringer werden folgende Kosten verrechnet: Grünmüll 1 m3 € 6,Grünmüll ½ m3 € 3,Grünmüll (Pkw Kofferraum) € 2,- Grünnmüllentsorgung mit dem Fahrrad oder zu Fuß Für ein sauberes Lauterach Hundekotsackspender Hunde sind liebgewonnene Weggefährten des Menschen, Hundekot auf Straßen, Plätzen, Grünanlagen und Wiesen ist allerdings ein großes Ärgernis. Die Exkremente sind Nährboden für Bakterien und Würmer und verunreinigen das Grünfutter von Nutztieren. Deshalb sollte es für verantwortungsbewusste Hundehalter selbstverständlich sein, den Hundekot zu entfernen. Um dies zu erleichtern, gibt es in Lauterach mehrere Hundekot-Stationen. Bei Bedarf kann dort ein geruchs- und wasserdichter Beutel entnommen und wie ein Handschuh über die Hand gezogen werden. Mit der geschützten Hand wird das Kothäufchen hygienisch aufgenommen.. Anschließend den Beutel einfach umstülpen und zuknoten und entweder im Hausmüll oder einem Abfallkorb der Gemeinde entsorgen. Hundekot-Säckchen gibt es auch kostenlos im Bürgerservice. Hundekot-Stationen Für unsere vierbeinigen Freunde hat die Marktgemeinde Lauterach über 20 Hundekotsackspender in Lauterach aufgestellt: An der Bregenzer Ache, Montfortplatz, Hofsteigsaal, Kindergarten Weißenbild, Wälderstraße, Wolfurterstraße, Lindenweg, Staufnerweg, Bahnhof, Wasserweg, Im Steinach, Bisachweg, Rotachstrasse, Lerchenauerstraße, Mühleggerweg, Bachgasse, Sportanlage Ried, Alte Senderstraße, Forachstraße, Lingenseestraße, Büschenstraße Hundekot auf Straßen, Plätzen, Grünanlagen und Wiesen ist für spielende Kinder, deren Eltern, grasende Kühe ein großes Ärgernis 6 Aus dem Rathaus | Mai 2011 ÖBB Anrainerinformation Die ÖBB bittet um Ihr Verständnis! Im Zusammenhang mit den Umbauarbeiten am Bahnhof Lauterach müssen als notwendige Vorarbeiten Bodenerkundungen (Kernbohrungen) von der ÖBB durchgeführt werden. Aufgrund der betrieblichen Notwendigkeit müssen die Bohrungen im Gleisbereich leider in der Nacht vonstatten gehen. Die nächtlichen Baumaßnahmen finden in den Zeiträumen 28./29.4. 29./30.4. 2./3.5. 3./4.5. 4./5.5. von 22 – 6 Uhr von 22 – 6 Uhr von 22 – 6 Uhr von 22 – 6 Uhr von 22 – 6 Uhr Symbolbild Durch wuchernde Hecken und Sträucher werden Fußgänger gezwungen, auf die Straße auszuweichen. Entlang öffentlicher Straßen Bäume, Sträucher und Hecken Die Mitarbeiter des Bauamtes werden immer wieder mit Beschwerden konfrontiert, dass bei verschiedenen Einmündungen von Seitenstraßen in das Gemeindestraßennetz die Sicht durch Bäume oder Sträucher verdeckt wird. Gegen eine Abschirmung der Grundstücke vor Einblicken ist grundsätzlich nichts einzuwenden, wenn die Bepflanzung ordentlich gepflegt wird. Man sollte bei der Pflanzung darauf achten, dass der Abstand zum Straßenrand so groß ist, dass der Schnitt im Abstand von 0,30 bis 0,50 m vor der Grundgrenze durchgeführt werden kann. Überhängende Hecken, Sträucher und Bäume gehören auf die Grundstücksgrenze zurückgeschnitten. Gerade unsere schwächsten Verkehrsteilnehmer wie Kinder, ältere Menschen, Mütter mit Kinderwagen werden durch nicht ordnungsgemäß gepflegte Bepflanzungen am Straßenrand vielfach an der Benützung von Gehsteigen gehindert. Das Begehen von Gehsteigen mit Regenschirmen ist oftmals kaum möglich und die Fußgänger werden schlimmstenfalls gezwungen, auf die Fahrbahn auszuweichen. Auch Sichtbehinderungen an Straßenkreuzungen und Straßeneinmündungen führen immer wieder zu sehr gefährlichen Situationen. Die Marktgemeinde Lauterach richtet an die Grundeigentümer die Bitte, dafür zu sorgen, dass Hecken und Sträucher nicht in den Straßenraum hineinragen. Diese dürfen keinesfalls über die Grundstücksgrenze hinauswachsen. Die Mitarbeiter des Gemeindebauhofes werden beauftragt, Bäume, Sträucher und Hecken, die eine Gefährdung oder Behinderung der Verkehrsteilnehmer verursachen, hinter die Grundgrenze zurückzuschneiden. Die dadurch entstehenden Kosten werden den Grundstückseigentümern verrechnet. Ungeachtet der verschiedenen gesetzlichen Verpflichtungen zum Zurückschneiden und möglicher nicht unbeträchtlicher Schadenersatzverpflichtungen könnten gerade auch Sie mit einer kleinen Maßnahme einen wertvollen Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten. Ihre Mitbürger werden dafür dankbar sein. Grundsätzlich wird versucht, die Lärmbeeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Trotzdem muss mit lärmintensiven Tätigkeiten gerechnet werden. Nähere Informationen zum Projekt erhalten Sie beim Baumanagement der ÖBB Mo – Fr von 8 – 16 Uhr unter T 0664/6170969 oder 0664/80343420 EDV-Probleme im Gemeindeamt Leider konnte das Gemeindeamt aufgrund eines Computerproblems zeitweise am 8. April keine Emails empfangen. Wir bitten, die eventuell dadurch entstandenen Unannehmlichkeiten zu entschuldigen. Weitere Infos Bei offenen Fragen wenden Sie sich an das Rathaus, Abt. V Bauhof, Theo Ölz, bauhof@lauterach.at T 0664/2326851 Aus dem Rathaus | Mai 2011 7 plan-b Radfrühling: Rad-Fest und Brückeneröffnung am 7. Mai Veronika, der Lenz ist da! Auch wenn Sie nicht Veronika heißen, lassen Sie sich vom Frühling anstecken! Schwingen Sie sich aufs Fahrrad und feiern Sie mit beim Radfrühlings-Fest. Ganz unter das Motto „Verbindungen schaffen“ stellen die sechs plan-b Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt ihr gemeinsames Fest als Auftakt zum Radfrühling. Am Samstag, 7. Mai, wird die neue Radroute Bregenz-Hard mit der beeindruckenden Radbrücke zwischen Bregenz und Hard eröffnet, und die ganze Radregion feiert mit. Die plan-b Region setzt damit einen weiteren Mosaikstein für ein attraktives Mobilitätsumfeld auch ohne Auto. Neuigkeiten und Informationen rund um’s Radfahren stehen beim Radfrühling wieder ebenso auf dem Programm wie Unterhaltung für kleine und große RadfahrerInnen. Verschiedene Stationen tragen gern dazu bei. Natürlich wird auch heuer wieder die Sternfahrt per Rad aus den plan-b Gemeinden organisiert. Treffpunkt beim Gemeindezentrum, Hofsteigstr. 2a, ist um 10 Uhr. Wer ohne Fahrrad zum Radfrühlingsfest eintrifft, kann bei der Fahrradbörse ein geeignetes erwerben: Fahrradbörse Sie haben ein Fahrrad zuviel? Dann bringen Sie es zwischen 9 und 10 Uhr zu unseren Betreuern bei der Fahrradbörse beim Reitstall in der Achsiedlungsstraße nach Bregenz. Wenn sich ein Käufer findet, wird es für sie verkauft! Sie haben ein Fahrrad zu wenig? Dann kommen Sie zwischen 11 und 14 Uhr zur plan-b Fahrradbörse. Sie werden staunen, wie groß die Auswahl ist! 10% des Verkaufserlöses werden auch heuer wieder einem guten Zweck zukommen. www.mobilplanb.at Sternfahrt Treffpunkt: Gemeindezentrum, Hofsteigstraße 2a um 10 Uhr, Weiterfahrt nach Bregenz und Hard zur neuen Radbrücke gemeinsam mit GV Richard Dietrich Bregenz H ard Kennel bach L auter ach Schw ar z ach Wol f ur t Samstag, 7. Mai plan-b Radfrühling 2011 Bregenz – Hard 11 – 16 Uhr Eröffnung Radroute Bregenz – Hard mit neuer Brücke Radsternfahrt aus den plan-b Gemeinden Buntes Programm 8 Aus dem Rathaus | Mai 2011 170 Mio. Euro Investition für Bahnausbau in Vorarlberg und St. Gallen Bahnhofumbau Lauterach Bund, Land Vorarlberg, mehrere Gemeinden und ÖBB-Infrastruktur unterzeichnen ambitioniertes Ausbauprogramm: Die Modernisierung von drei Verkehrsstationen, Streckenausbau zwischen Österreich und der Schweiz sowie Planungsvertrag für Bahnstrecke nach Liechtenstein sollen Fahrgast- und Transportzahlen deutlich erhöhen. Das Bauwerk aus den 70er Jahren erfüllt seit langem nicht mehr die Mindestanforderung einer kundenfreundlichen Haltestelle. Bgm Elmar Rhomberg Streckenausbau zwischen Österreich und der Schweiz In den nächsten Jahren erfolgt die Neuerrichtung der Rheinbrücke (Grenze Österreich – Schweiz) in einer um zwölf Meter südlich verschobenen Lage. Zudem wird die neue Brücke zwei Meter höher liegen, was eine enorme Verbesserung für den Hochwasserschutz darstellt. Der Neubau in höherer Lage erfolgt neben der Bestandsstrecke und bedingt einen Streckenausbau auf rund 1,9 km Länge, wo insgesamt sieben weitere Brückenobjekte erneuert werden. Durch die Verflachung des Lustenauer Bogens ist eine Anhebung der Streckenhöchstgeschwindigkeit von bisher 60 auf 90 km/h möglich, was zu Fahrzeitverkürzungen führt. Für den Nahverkehr ergibt sich dadurch die Option den Taktverkehr zwischen Bregenz und St. Margrethen auszubauen. Vertragunterzeichnung im Landhaus in Bregenz mit Vizebgm Doris Rohner und Bgm Elmar Rhomberg 2012 soll mit dem Umbau des Bahnhofs in Lauterach begonnen werden Im Landhaus in Bregenz wurden fünf Finanzierungsverträge für wichtige Bahnprojekte der Zukunft offiziell unterzeichnet. Die Verträge sind das klare Bekenntnis zum Schienenausbau in Österreich und insbesondere im Land Vorarlberg, waren sich die Vertragsunterzeichner Verkehrsministerin Doris Bures, Landeshauptmann Herbert Sausgruber, Vorstandssprecher der ÖBB-Infrastruktur AG Andreas Matthä und die Bürgermeister Richard Amann (Hohenems), Elmar Rhomberg (Lauterach) und Martin Summer (Rankweil) einig. Gemeinsam werden rund 170 Mio. Euro in den Modernisierungsschub investiert. Im umfangreichen Gesamtpaket enthalten ist die wichtige Ausbaustufe des Rheintalkonzeptes mit dem kundenfreundlichen, barrierefreien Umbau der Bahnhöfe Hohenems, Lauterach und Rankweil in den nächsten Jahren. Der Schienennahverkehr zwischen Vorarlberg und dem Kanton St. Gallen kann künftig weiter ausgebaut werden und die Strecke St. Margrethen – Lauterach, als Teil der internationalen Achse München – Zürich, schneller befahren werden. Factbox Umbau Bahnhof Lauterach: Gesamtinvestitionsvolumen: 12,7 Mio. € Anteile: ÖBB über BMVIT 9,4 Mio. €, Land Vorarlberg 2,7 Mio. €, Gemeinde 0,6 Mio. € Maßnahmen: • Gleisanlagen, Bahnsteige, Bahnsteigdächer, Aufzüge • Bahnsteig- und Fußgängerunterführung • Park&Ride, Bike&Ride • Bahnhofvorplatz samt Bushaltestellen • Anpassung Lärmschutz Moderner Bahnhof für Lauterach – Baustart 2012 Im Mittelpunkt stehen die Kunden und ihre Bedürfnisse. So geht es vor allem um eine barrierefreie Gestaltung des Bahnhofsgebäudes und der Zugänge. Die neuen überdachten Bahnsteige werden auf 55 cm erhöht und ermöglichen ein stufenloses Einsteigen in die Züge. Zudem werden die Gleisanlagen sowie die Stellwerksanlagen komplett erneuert. Auch der Bahnhofsvorplatz wird neu gestaltet und Park & Ride, Bike & Ride Anlagen errichtet. Aus dem Rathaus | Mai 2011 9 Samstag, 28. Mai in der Sportanlage „Bruno Pezzey“ Fünftes Lauteracher Familienfest Das fünfte Lauteracher Familienfest findet am Samstag, dem 28. Mai, von 14 – 17 Uhr im Rahmen des Ortsvereineturniers in der Sportanlage „Bruno Pezzey“, nur bei schöner Witterung statt. Unter dem Motto: „Jung und Alt spielen miteinander“ gibt es auch heuer wieder: • • • • • • • • • • • • Bowling Spiel Station Basketball á la Tenorhörner Ballparcour mit Torschießen Karate-Quiz Ballbasteleien Maltisch Kinderschminken Verschiedene Spielstationen Präsentation zweisprachiger Bücher aus der Bibliothek Skaterkurs für Jung und Alt Bewirtung durch den FC Lauterach Informationsstand für Familien Inlineskaterkurs von 13 – 15 Uhr Initiative Sichere Gemeinden www.sicheregemeinden.at Anmeldung: bis Montag, 16. Mai, Abt. IV, Annette King, T 6802-16 (Mo - Do von 8 – 12 Uhr), Ausrüstung: Inlineskates und komplette Schutzbekleidung (Helm ist Pflicht) Wann & Wo Wann: Samstag, 28. Mai von 14 – 17 Uhr Wo: Sportplatz „Bruno Pezzey“, Dammstraße Wichtig: Das Familienfest findet nur bei schönem Wetter statt Wetterhotline: ab Freitagmittag T 6802-16 Veranstalter: Marktgemeinde Lauterach, Familienressort und Lauteracher Vereine Für den Inlineskaterkurs sind Knie-, Ellbogen-, Handgelenksschoner und Helm erforderlich und eine telefonische Anmeldung notwendig, siehe Factbox. Der Fußballclub wird für das kulinarische Wohl der Kinder und Erwachsenen sorgen. Auch heuer heißt es wieder: fleißig Stempel sammeln. Jedes Team – mindestens ein Erwachsener und ein Kind – haben die Möglichkeit, Stempel zu sammeln. Mit der ausgefüllten Stempelkarte nimmt man an der Verlosung von Einkaufsgutscheinen teil. Lauteracher Familienfest – Spielen, Spaß haben und sich informieren Sammelbewilligung Der gemeinnützigen Privatstiftung Vorarlberger Landeszentrum für Hörgeschädigte wurde die Haussammlung in der Zeit vom 1. – 31. Mai 2011 bewilligt. Der Ertrag dieser Sammlung soll für die erforderlichen Beratungs-, Therapie- und Schulungsräumlichkeiten verwendet werden. 10 Aus dem Rathaus | Mai 2011 Unterstützung für Mehrkindfamilien Kinderferienlageraktion Die Marktgemeinde Lauterach gewährt Beiträge aus dem Gemeindebudget für Ferienlager- und Campaufenthalte in Vorarlberg. Es werden Beiträge auf Antrag gewährt. Ein Nachweis über das Familieneinkommen muss erbracht werden. Kosten für Miete und Rückzahlungen werden berücksichtigt. Belege bitte mitnehmen. Antrag Der Antrag ist bei Annette King Abt. IV, im Rathaus, Hofsteigstraße 2a, erhältlich. T 05574/6802-16, Mo – Do von 8 – 12 Uhr, Mo von 14 – 18 Uhr. Ferienheime in Vorarlberg für Kinder und Jugendliche Ferienheim Amerlügen Alter: 6 – 12 Jahre, Anmeldung: Bürgerservice der Stadt Feldkirch, Frau Leonhartsberger-Schrott T 05522/304-1244, Jugenderholungsheim Bürserberg Alter: 10 – 16 Jahre, Anmeldung: Peter König T 0650/3862424 Ferienheim Foramoos/Bödele Alter: 6 – 10 Jahre, Anmeldung: Vorarlberger Kinderfreunde T 05574/58159 Ferienheim Bolgenach, Hittisau Alter: 6 – 12 Jahre Anmeldung: Sozialamt der Marktgemeinde Lustenau, Yvonne Ulrich T 05577/8181-303 Im Ferienlager gibt es keine Langeweile Ferienheim Maien, Schwarzenberg 6 – 11 Jahre für Mädchen und Buben, auch mit Behinderung Anmeldung: Martha Lang, Dornbirn T 05572/25910 oder 0681/10721515 Kinder-Erholungsheim Oberbildstein 6 – 13 Jahre, Anmeldung: Sozialamt der Marktgemeinde Lustenau T 05577/8181-303 Schönebacher Kindersommer 8 – 13 Jahre, Anmeldung: Vorarlberger Kinderdorf, Christian Granig T 0650/4726441 Kindersommer-Hotline: T 05574/4994-0 Spiel, Spaß und tolle Abenteuer warten auf Euch www.aha.or.at/pdf/ferienheime09 Aus dem Rathaus | Mai 2011 11 Vorarlberger Verkehrsverbund – Spritpreis, Umwelt und Energieeffizienz Bus & Bahn sind tolle Alternativen Vorarlberg liegt mit seinem Angebot im öffentlichen Verkehr im österreichischen Spitzenfeld – und das bei den günstigsten Tarifen aller Bundesländer. Für viele Wege sind Bus und Bahn damit eine attraktive und kostengünstige Alternative zum eigenen Auto. Gleichzeitig ein guter Weg, um Energie zu sparen und die Umwelt zu schonen. Denn ein durchschnittlich besetzter PKW verbraucht je Personenkilometer ein Mehrfaches an Energie wie Bahn oder Bus und erzeugt viel mehr CO2. „Vorarlbergs Angebot an Bus- und Bahnverbindungen ist österreichweit eines der attraktivsten und günstigsten“, stellt GR Christian Österle, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Vorarlberg fest. Deutliche Kostenersparnis beim Vergleich Ticket – Spritpreis Ein guter Weg, um Energie zu sparen und die Umwelt zu schonen 160 140 120 100 80 60 40 20 0 CO2 (g/Personen-km) 162 16 Bahn 36 Bus Auto 50 40 30 20 10 0 Energie (kWh/100 Personen-km) 48 15 9 Bahn Quelle: Österreichische Energieagentur 2008 Speziell für jene, die öfter unterwegs sind, rechnet sich ein Umstieg auf Bus und Bahn oft allein schon aus Kostengründen. Beispiel: Ein Pendler zwischen Bregenz und Feldkirch legt je Strecke etwa 30 Kilometer zurück. Bei einem angenommenen Verbrauch von 7 Liter Treibstoff/100 km und einem Treibstoffpreis von 1,30 Euro summieren sich die reinen Spritkosten zu 27,30 Euro pro Arbeitswoche. Das VVV-Wochenticket kostet im Vergleich für diese Strecke 20,30 Euro, also rund 25 Prozent weniger – Fahrten am Wochenende noch gar nicht eingerechnet. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, leistet gleichzeitig einen wirksamen Beitrag zu Umwelt- und Klimaschutz und zur Energieeffizienz. Laut Österreichischer Energieagentur erzeugt ein durchschnittlich besetzter PKW mit Benzinmotor rund zehn Mal so viel CO2 pro Personenkilometer wie die Bahn und rund 4,5 Mal soviel wie ein Bus. Beim Energieverbrauch ist es ähnlich: Das Auto benötigt pro 100 Personenkilometer das Dreifache an Energie im Vergleich zum Bus und sogar das Fünffache der Bahn. Bus Auto 12 Aus dem Rathaus | Mai 2011 6923 Lauterach, Bundesstr. 32a Tel. 05574 / 84 233, Fax DW 18 office@allgaeuer-realitaeten.at www.allgaeuer-realitaeten.at EIN PAAR GUTE GRÜNDE SPRECHEN FÜR UNS! Durchschnittlich fünfundfünfzigtausend Quadratmeter umbauter Wohnraum stehen durchschnittlich zur Disposition. ÜBERSCHAUBARE ANGEBOTS-GRÖSSEN SIND BEI DR. ALLGÄUER REALITÄT(EN). Überzogener Gigantismus bringt nichts. Durchschnittlich sieben von hundert Angeboten lehnen wir aus Gründen der Nichtmachbarkeit oder illusorischer Vorstellungen unserer Klienten prinzipiell ab. REALISTISCHE ERFOLGSEINSCHÄTZUNGEN SIND BEI DR. ALLGÄUER REALITÄT(EN). Durchschnittlich 96 % der uns anvertrauten Objekte werden tatsächlich verkauft. Zu wenig: Wir streben mehr an! VERKAUFSERFOLGE DANK RICHTIGER ERFOLGS-EINSCHÄTZUNG SIND BEI DR. ALLGÄUER REALITÄT(EN). Eine gute Adresse für Ihre Anliegen und Wünsche: Aus langjähriger Erfahrung kennen wir alle Belange des Immobiliengeschäftes bestens. Fordern Sie unverbindlich unseren Ratgeber: „Wie man eine Immobilie verkauft. Makellos.“ an. Dr. Thomas Allgäuer Geschäftsführer Heinz Allgäuer Geschäftsleitung Borg Lauterach Neuigkeiten aus dem Borg Münchenfahrt der 7. Klassen Das Deutsche Museum in München war Ziel einer Exkursion der vier 7.Klassen. Mittels Arbeitsaufträgen konnten die Schüler ihre eigenen naturwissenschaftlichen Schwerpunkte vertiefen. Besprochen wurden auch die Nanotechnologie, das Schaubergwerk und verschiedene Musikinstrumente. ergieeffizienz geachtet. Die handwerklichen Arbeiten wurden im neuen BionikRaum der Schule durchgeführt. ExPERTENTIPP Fotini Pyrovolikos Kosmetik | Pflege | Accessoires Rundum schön und gepflegt Vorspielabend Ihr Können präsentierten die Schüler der musischen Klassen im Rahmen eines öffentlichen Vorspielabends. Das Programm reichte dabei von klassischen Werken über Popsongs bis zu einer Eigenkomposition der Schülerin Michelle Bröckling. Neben Gesang können die Schüler des musischen Zweiges zwischen zehn verschiedenen Instrumenten wählen. Baumhaus-Projekt Im Rahmen des Fachs Physik-Bionik plante und konstruierte die naturwissenschaftliche 6. Klasse Baumhäuser. Neben verschiedenen bautechnischen Vorgaben wurde dabei auch auf die En- Jana Sabo beschäftigte sich mit der Geschichte der Textilproduktion Tanja Oksakowski und Vanessa Loretz präsentieren ihr Modell Eine erstklassige Behandlung im Kosmetikstudio ist wie ein kleiner Urlaub zwischendurch: Sie fühlen sich erholt, entspannt und schön. Die Haut – das größte Organ des Menschen – ist für das Wohlbefinden und die Schönheit sehr wichtig. Regelmäßige Pflege mit den richtigen Produkten, eine gesunde Lebensführung und von Zeit zu Zeit eine Behandlung im Kosmetikstudio tun auch Ihrer Haut sichtbar gut. Ein ansprechendes Ambiente, hochwertige Pflegeprodukte, individuelle Beratung und die gekonnten Handgriffe der Fachkosmetikerin machen einen Besuch im Studio zum Erfolg. Lassen Sie sich unbedingt im Vorfeld beraten, denn das Angebot an verschiedenen, viel versprechenden Behandlungen ist enorm und die Bedürfnisse sehr unterschiedlich, abhängig vom Alter und vom Hauttyp. Auch immer mehr Männer entdecken, dass eine Kosmetikbehandlung gut tut und das Aussehen verbessert. Der Expertentipp von Frau Fotini Pyrovolikos: „Über die Jahre hinweg verändert sich das Hautbild ständig. Wer jedoch frühzeitig und regelmäßig die geeigneten Pflegeprodukte passend zum Hauttyp verwendet, kann den Alterungsprozess der Haut um mehrere Jahre hinauszögern. Die Haut sieht frisch und vital aus und verleiht Ihnen ein junges Aussehen. Gerne beraten wir Sie persönlich bei uns im Studio.“ Prof. Uwe Grabher mit Schülern der musischen 7. Klasse Aus der Gemeinde | Mai 2011 15 Kindergarten Sunnadörfle Zu Besuch im Seniorenheim Vor knapp zwei Jahren ist der Ganztageskindergarten und die Kleinkindbetreuung „Sunnadörfle“ mit dem Seniorenheim ins SeneCura Sozialzentrum gezogen. Schon zu Beginn stand fest, dass der Ganztageskindergarten und die SeneCura gemeinsame Aktivitäten wünschen. So kam es, dass wir immer am Freitag Vormittag mit den Kindern und der Gitarre in die verschiedenen Stationen im Heim gehen, um dort die Bewohner zu besuchen. Es ist ein Ansporn für die Kinder, neue Lieder und Gedichte zu lernen und dann wieder im Heim das Erlernte darzubieten. Meist warten diese schon gespannt im Aufenthaltsraum auf uns. Die Kinder singen einige Lieder oder tragen Gedichte vor, bei denen die Zuhörer manchmal mitsingen können. Fingerspiele sind besonders beliebt. Wenn wir ab und an einen Tanz aufführen, würden manche am liebsten gleich mittanzen. Als Belohnung gibt es für die kleinen Sängerinnen und Sänger meist ein paar Keksle und etwas zu trinken. Es kann aber auch vorkommen, dass die Seniorinnen und Senioren uns besuchen. Sie setzen sich zu den Kindern, spielen mit, reden mit ihnen oder sehen ihnen einfach zu. Die gegenseitigen Besuche sind für den Ganztageskindergarten, aber auch für das Seniorenheim eine Bereicherung und eine wunderschöne Abwechslung. Die Kinder besuchten die Bewohner des SeneCura Sozialzentrums Volksschule Dorf Zu Besuch in der Lebenshilfe Spontan hat es sich ergeben, den Werkunterricht der 4. Klasse vorübergehend in die Werkstätte der Lebenshilfe im Lindenweg zu verlegen. Unter der Leitung von Jens Maltzahn, Leiter der Werkstätte Lauterach, sowie Frau Direktor Flatz von der Volksschule Dorf haben zwölf Schülerinnen und sechs Menschen mit Behinderungen in diesen Stunden miteinander wertvolle Erfahrungen sammeln können. Neben dem Schreinern von Nistkästen, welches den gemeinsamen Arbeitsmittelpunkt darstellte, mussten sich beide Seiten zu Beginn erst aufeinander einstellen. Barrieren wie die der Verständigung waren zu überwinden und es wurde auch die Erfahrung gemacht, dass alle TeilnehmerInnen sowohl Zeit als auch spezielle Orientierungshilfen benötigen. Auch nach guter Vorbereitung war es nämlich nicht allen möglich, sich schnell auf neue Personen, Lautstärkepegel und auch Veränderung des Alltäglichen einzustellen. Das gemeinsame Projekt „Nistkasten“ führte schließlich zusammen. Die SchülerInnen profitierten einerseits davon, dass die betreuten MitarbeiterInnen der Lebenshilfe sich in „ihrer“ Werkstätte gut auskannten und andererseits trugen die Kinder dazu bei, dass schon nach drei Besuchen die ersten Nistkästen fertiggestellt waren. Beide Seiten freuen sich über diese neue Verbindung, die in Zukunft gepflegt und ausgebaut werden soll. Von Seiten der Lebenshilfe Vorarlberg ein großes Dankeschön für den Besuch. Stolz präsentierten die HandwerkerInnen ihre Nistkästen 16 Aus der Gemeinde | Mai 2011 Gemeinsam gesund in Lauterach „Genussvoll G’sund“ bei SeneCura Gutes Essen trägt wesentlich zur Lebensqualität bei. Auch für die BewohnerInnen in den SeneCura Sozialzentren zählt gemeinsam zu essen zu den sozialen Höhepunkten des Tages. Da eine hochwertige und individuell zusammengestellte Ernährung Voraussetzung für das Wohlbefinden der SeniorInnen ist, hat SeneCura die optimale Ernährung älterer Menschen unter dem Motto „Genussvoll G’sund“ zum Thema gemacht. Besonders Menschen mit Kau- und Schluckbeschwerden fällt das Essen im Alter oft schwerer. Für sie bietet SeneCura speziell in Form gebrachte Breikost an. Diese wird in vielen Variationen attraktiv und appetitlich angerichtet. Die bunte Palette reicht von Cremesuppen über Fisch, Fleisch, Gemüse mit köstlichen Soßen bis zu Süßspeisen und leckeren Fruchtpürees. Bei der Auswahl der Zutaten legt das Küchenteam der SeneCura besonderen Wert auf Lebensmittel aus der Region, um Transportwege kurz zu halten und die Speisen so frisch wie möglich auf den Tisch zu bringen. Bevorzugt werden daraus feine Gerichte nach traditionellen Vorarlberger Rezepten zubereitet. SeneCura hat gemeinsam mit älteren Menschen ein umfassendes Ernährungskonzept erstellt und entwickelt dieses ständig weiter. Unter anderem sichert ein Ernährungsbeirat, dass die Speisen nicht nur gut schmecken, sondern auch optimal auf die Bedürfnisse der Senioren und Seniorinnen abgestimmt sind. Von der Qualität, vom feinen Geschmack und der Vielfalt des Angebots können sich Pensionisten beim „offenen Mittagstisch“ oder bei Bedarf beim „Essen auf Rädern“ selbst überzeugen. Wir beraten Sie gerne persönlich oder telefonisch Gerhard Sinz, SeneCura Sozialzentrum, T 05574/71294 www.senecura.at Volksschule Unterfeld Schwimmkurs der ersten Klasse 19 Kinder der ersten Klassen Volksschule Unterfeld nahmen am diesjährigen Schwimmkurs des Elternvereines teil. Dreimal die Woche fuhren sie nach Bregenz. Dort machten sie unter der Leitung der Schwimmschule Bregenz die ersten Erfahrungen im Schwimmen und lernten die Baderegeln. Die Kinder waren mit viel Spaß und Ehrgeiz dabei, sodass sogar die Hälfte der Kinder das begehrte Pinguinabzeichen absolvieren konnte. Wir gratulieren allen Kindern zu ihren tollen Schwimmerfolgen und bedanken uns bei den Eltern, die als Begleitpersonen großartige Unterstützung geleistet haben. Viel gelernt haben die Kinder beim Schwimmkurs in Bregenz Aus der Gemeinde | Mai 2011 17 Krankenpflegeverein Lauterach Generalversammlung im Hofsteigsaal Die Obfrau des Krankenpflegevereines Lauterach, Frau Heide-Ulla Drucker konnte bei der sehr gut besuchten Generalversammlung die Vertreter des öffentlichen Lebens begrüßen. allen daraus entstehenden Folgen entgegengewirkt werden. Eine Anhebung des Mitgliedsbeitrages von € 27,- auf € 29,- gilt ab 2012. Die Pflegedienstleiterin Frau DGKS Sonja Kaiser schilderte den Tagesablauf des Pflegepersonales und erläuterte die anfallenden Arbeiten. Frau Kaiser dankte dem Vorstand für die gute Zusammenarbeit und ihren Kolleginnen für deren Einsatz, der gerade in letzter Zeit über das normale Maß gefordert war. Herr Bgm Elmar Rhomberg hob in seinem Grußwort die Bedeutung des Krankenpflegevereines hervor, lobte die gute Zusammenarbeit und sicherte auch weiterhin die Unterstützung der Gemeinde zu. Er dankte den Schwestern und der Vereinsleitung für ihren großen Einsatz. Herr Dkfm. Siegfried Schneider überbrachte die Grüße des Landesverbandes für Hauskrankenpflege. Frau MSc DGKS Anna Frick gab in ihrem Referat einen Einblick in die am Landeskrankenhaus Hohenems situierte Palliativstation und die Tätigkeit des mobilen Palliativteams. Die Generalversammlung des Krankenpflegevereins Die Veranstaltung wurde von Mitgliedern der Jugendkapelle der Bürgermusik umrahmt. Kassier Bruno Forster präsentierte den Finanzabschluss, Rechnungsprüfer Mag. Stefan Germann beantragte die Entlastung des Vorstandes, welche einstimmig erfolgte. Der Bericht der Obfrau zeichnete ein Bild der bestehenden Situation, die von der immer größer werdenden Anforderung an die Pflege geprägt ist. Aufgrund der demografischen Entwicklung wird der Zeitaufwand immer größer. Eine weitere DGKS wurde eingestellt, somit kann der hohe Pflegestandard weiter gesichert und einer Überforderung der Mitarbeiterinnen mit 18 strandbad Aus der Gemeinde | Mai 2011 Am 07. Mai startet die Strandbad-Saison! Bis 06. Mai Saisonkarten sichern und weniger bezahlen! Weitere Informationen auf: WWW.STADTWERKE-BREGENZ.AT Hauptschule / Neue Mittelschule Wann & Wo Wort-Gewalt Wann: Premiere 6. und 7. Mai um 17 Uhr, weitere Termine weitere Aufführungstermine sind vom 9. – 11. Mai Wo: im Kleinen Haus des Vorarlberger Landestheaters In gespielten Kampf- und Spielsituationen sollte ein innerer Schiedsrichter gestärkt werden. In Ritualen wurden Mechanismen zur Selbstkontrolle eingeübt. Manche mussten dabei innere Hemmschwellen überwinden. „blieb fair“ Schüler und Schülerinnen der 3. Klassen lernten in zwei Workshops Selbstkontrolle und Selbstverantwortung zu entwickeln. Macht / Schule / Theater Seit Schulbeginn ist die 2a Klasse der Mittelschule Lauterach in Zusammenarbeit mit der 7. Klasse des Borg und dem Vorarlberger Landestheater eifrig damit beschäftigt, ein Theaterstück auf die Bühne zu bringen. Macht / Schule / Theater ist eine bundesweite Theaterinitiative für mehr Kultur an den Schulen. Vorgabe ist, dass die SchülerInnen das Theaterstück, unterstützt von einem Schriftsteller, selbst schreiben. Friedhelm Kändler aus Deutschland war schon zweimal eine Woche an den Schulen und stellte seine Erfahrung als Schriftsteller zur Verfügung. Theaterpädagogin Nina Kogler vom Vorarlberger Landestheater arbeitet mit den SchülerInnen an ihrem schauspielerischen Können. Katharina Mohr, Tamara Todorovic Wort-Gewalt Premiere 6. und 7. Mai BayWa Investition am Standort Lauterach In 18 Monaten Bauzeit ist das BayWa-Baustoffzentrum mit 650 m2 fertiggestellt worden. Die Entscheidung für die Großinvestition am Standort Lauterach wurde bereits im Krisenjahr 2009 gefällt. Dabei war eine komplette Umstrukturierung des Standortes notwendig. Nun präsentiert sich Baywa als leistungsstarker Komplettanbieter, der auch weiterhin zahlreichen LauteracherInnen einen gesicherten Arbeitsplatz bietet. Feierliche Eröffnung des neugestalteten BayWa-Baustoffzentrums im Beisein von LR Mag. Karlheinz Rüdisser und Bgm Elmar Rhomberg Aus der Gemeinde | Mai 2011 19 Offene Jugendarbeit Filmcamp in Bezau Bereits zum dritten Mal organisierte die kooperierende Offene Jugendarbeit Lauterach, Hard und Hohenems ein Filmcamp, bei dem neben Spaß und neuen Freundschaften auch ein brisantes Thema auf dem Plan stand. klar, dass es in allen Gemeinden zu ähnlichen Schwierigkeiten kommt und bei der Nutzung des öffentlichen Raumes unterschiedliche Interessen aufeinander prallen. Generalverurteilungen wie „alle Alten schimpfen“ oder „die Jugend von heute ist faul“ führen zu keiner Lösung. Junge Menschen erfahren häufig, dass Respekt, Höflichkeit und Sauberkeit erwartet werden, Erwachsene sich jedoch nicht immer als die besten Vorbilder erweisen. Deshalb wurden beim Filmcamp in Kleingruppen die Themen „Müll“, „Lärm“ und „herumhängende Jugendliche“ bearbeitet und in je einem Kurzfilm umgesetzt. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt. Drei spannende Spots konnten in der Kürze des Wochenendes abgedreht werden. Wie das Thema öffentlicher Raum an sich, ist das Ganze nicht an einem Wochenende abzuarbeiten, sondern beruht auf einem lebendigen Austausch und dem ständigen Ausverhandeln von Interessen. Im Filmcamp in Bezau entstanden drei spannende Kurzfilme Die rund 20 Jugendlichen aus den drei Gemeinden hatten das ganze Wochenende die Möglichkeit, eigene Erfahrungen mit Problemsituationen im öffentlichen Raum zu bearbeiten und in einem kurzen Film umzusetzen. Unterstützt wurden die Mädchen und Jungen vom Mediendesigner Hans Jörg Kappeller und den JugendarbeiterInnen der Ge- meinden. Der öffentliche Raum bietet allen BürgerInnen Platz sich zu treffen oder zu entfalten. Dabei sind Spannungen oftmals vorprogrammiert. Konflikte zwischen den Generationen oder Kulturen können durch mehr Toleranz füreinander und Kommunikation miteinander vermieden oder beseitigt werden. Den jungen CampteilnehmerInnen war bald Akzeptanz Wenn Du Jugendlichen gegenüber positiv eingestellt bist, strahlst DU eine positive Grundhaltung aus. Respekt Wenn Du Respekt von einem Jugendlichen erwartest, musst Du ihnen auch Respekt entgegen bringen. Aufmerksamkeit Mit positiver Aufmerksamkeit verstärkst Du positive Handlungen. Sprache Versuche sachlich und ruhig zu bleiben. Sprich so mit den Jugendlichen, wie du es auch von ihnen erwarten würdest. Datatrans Neues Grünmülltaxi Sie haben Grünmüll, den Sie nicht selbst zum Bauhof fahren möchten? Sie wollen Ihren Grünmüll umweltgerecht zum Bauhof bringen lassen? Mit dem neuen „Grünmülltaxi“ können sie Ihren Grünmüll sauber, umweltfreundlich und bequem entsorgen. Sie können Ihr Auto stehen lassen, das Grünmülltaxi kommt zu Ihnen nach Hause und holt den teils doch schweren Grünmüll bei Ihnen ab. Preis: € 33,- inklusive Grünmüllgebühr beim Bauhof pro Abholung. Wir fahren an den drei Abgabetagen gegen vorherige Anmeldung: T 05574/79990 20 Aus der Gemeinde | Mai 2011 Bienenzuchtverein Jahreshauptversammlung Manfred Hammerer und Franz Achberger Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Bienenzuchtvereins wurde Manfred Hammerer für seine 15jährige Mitgliedschaft geehrt. Weiters wurde Jürgen Stadelmann als Obmann Stellvertreter gewählt. Bei den Bienen ist die Frühjahrsentwicklung bereits voll im Gang und somit steigt die Schwarm- neigung. Es wäre wünschenswert, wenn die Bienen in Gärten blühende Pflanzen für Pollen und Nektar anfliegen könnten. Sollten Sie in ihrem Garten einen Bienenschwarm sehen, so melden Sie dies bitte bei einem der nebenstehenden Imker. Haben Sie Interesse an der Imkerei? Bei uns sind Sie herzlich willkommen! Kontakt Obmann: Franz Achberger T 0664/4552093 Obmann Stellvertreter: Jürgen Stadelmann T 0664/5705325 Bienenwart: Gottfried Sundl T 0664/9850936 Chorgemeinschaft St. Georg Ehrung für Rosmarie Dür 56 Jahre Mitglied des Chores, davon 22 Jahre als Obfrau – Rosmarie Dür hat diese Leistung für „ihre“ Chorgemeinschaft St. Georg erbracht. Von 1955 bis heute widmete sie einen Großteil ihrer Freizeit dem Chor. Neben den operativen Aufgaben wie die Organisation von Messen, Orchestermessen, Kirchenkonzerten und gemeinschaftsfördernden Veranstaltungen, die Präsenz in den Verbänden und im öffentlichen Leben, hatte Rosmarie Dür ein klares strategisches Konzept: Den Fortbestand des Chores zukunftsträchtig abzusichern, qualitativ und quantitativ. Die Mitgliederwerbung, das Erleben der Gemeinschaft, die Kooperation mit benachbarten Chören, Mitwirken bei der Festspielmesse waren einige Akzente, die sie setzte. Auch die Namensänderung von Kirchenchor in Chorgemeinschaft St. Georg soll dokumentieren, dass der Chor im Heute angekommen ist. Nachdem sie schon im Vorjahr ankündigte, ihre Aufgaben als Obfrau einem jüngeren Chormitglied zu übertragen, wurde bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung Monika Ballweber zur Obfrau gewählt und Rosmarie Dür zur Ehrenobfrau ernannt. In besonders feierlichem Rahmen konnte Ehrenobfrau Rosmarie Dür von der Obfrau Monika Ballweber, dem Chorleiter Heimo Leiseder, Pfarrer Fridl Fitz, GR Katharina Pfanner, Axel Girardelli (Chorverband), Mag. Bernhard Loss (Diözese) und von den Obmännern der befreundeten Chöre geehrt werden. Da an diesem Abend auch Pfarrer Fridl Fitz seinen Geburtstag feierte, war zusätzlich Anlass gegeben etwas länger sitzen zu bleiben. Wir danken Ehrenobfrau Rosmarie Dür nochmals für ihr segenreiches Wirken in der Chorgemeinschaft St. Georg. Obfrau Monika Ballweber, Ehrenobfrau Rosmarie Dür und Pfarrer Fridl Fitz 22 Aus den Vereinen | Mai 2011 Fotoausstellung der Spitzenklasse The world of bodypainting In der Alten Seifenfabrik waren kürzlich künstlerische Fotografien unter dem Titel „The world of bodypainting“ von vier Vorarlberger Fotokünstlern zu sehen. Angelika Spöttl, Heinrich Spöttl, Heinz Lingenhöle und Erich Auderer hatten sich zum Ziel gesetzt, die Kunst des Bodypaintings fotografisch umzusetzen. So besuchten sie 2010 das Festival „The world of bodypainting“ in Seeboden am Millstättersee. Daran beteiligten sich 150 Künstler aus 34 Nationen mit ihren Models. Es ging den Fotografen nicht um das einfache Ablichten bemalter Nacktkörper, sondern um das Spiel mit Farben und Licht und all den Raffinessen, welche die Fotografie bietet. Die kunstvoll bemalten Models wurden dann von den vier Fotografen speziell in Pose gebracht. Somit entstand Kunst mit der Kunst bzw. Kunst in der Kunst. Für das jüngste Mitglied Angelika Spöttl – sie ist 6-fache Vorarlberger Jugendlandesmeisterin und Jugendstaatsmeisterin 2006 – stand die Farbe im Vordergrund, während Heinz Lingenhöle sich dem Porträt widmete. Heinrich Spöttl wiederum setzte die Models vor einen speziell ausgewählten Hintergrund. Vernissageredner Christof Döring, Angelika Spöttl, Heinrich Spöttl und Heinz Lingenhöle Lauterachs Athletinnen erfolgreich bei Europameisterschaften Turnerschaft Masters Vom 16. bis 20. März fanden in Flanderns Metropole Gent/Belgien die Leichtathletik-Hallen-EM der Masters statt. Aus Vorarlberg beteiligten sich insgesamt fünf VLV-AthletInnen, darunter Jaqueline Wladika und Helga Wüstner von der TS- Lauterach. Albert Stoppel von der SG-Götzis (in der Klasse M 80 - 2 x Gold und 2 x Silber) und Jaqueline Wladika (in der Klasse W 65 - 1 x Gold und je 2 x Silber und 2 x Bronze) erreichten überhaupt die meisten Medaillen aller österreichischen TeilnehmerInnen! Wladika gewann den Frauen Pentathlon und zeichnete sich weiter aus in 60 m Hürden (Silber), im Dreisprung (Silber), im Weit- und Hochsprung (Bronze). Helga Wüstner erreichte in der Klasse W 60 mit jeweils dem 8. Rang zwei Finalplätze im Sprintbewerb 60 m und im Weitsprung. Jaqueline Wladika und Helga Wüstner Aus den Vereinen | Mai 2011 23 Feuerwehr Lauterach Feuerlöscherüberprüfung und Fahrradcodieraktion Am 14. Mai findet im Feuerwehrgerätehaus in Zusammenarbeit mit der Firma Traugott Feuerwehrbedarf die diesjährige Feuerlöscherüberprüfung statt. Die Ortsfeuerwehr Lauterach ersucht die Bevölkerung, von der Feuerlöscherüberprüfung regen Gebrauch zu machen. Wann & Wo Wann: Samstag, 14. Mai von 8 – 11.30 Uhr Wo: Feuerwehrgerätehaus, KarlHöll-Strasse 13 Die Feuerlöscher müssen alle zwei Jahre fachgerecht überprüft werden Die Polizeiinspektion bietet auch heuer wieder eine Fahrradcodierung an Feuerlöscher müssen alle zwei Jahre einer Überprüfung durch ein fachkundliches Unternehmen unterzogen werden um den Einsatz im Ernstfall gewährleisten zu können. Sie erhalten auch Auskünfte über Brandverhüttung im Haushalt sowie Informationen über Brandmelder für den Hausgebrauch. Im Zuge dieser Veranstaltung führt die Polizeiinspektion Lauterach, wie schon die vergangenen Jahre, eine Fahrradcodieraktion durch. Auf eine rege Teilnahme freut sich die Firma Traugott Feuerwehrbedarf Lauterach, die Polizeiinspektion Lauterach sowie die Ortsfeuerwehr Lauterach. Pfadfinder Lauterach 1000 Blutkonserven Seit dem Jahr 2000 veranstalten die Pfadfinder jährlich eine Blutspendeaktion in ihrem Pfadiheim. Im April war der Andrang an Spendern wieder einmal sehr groß. Die Pfadis möchten sich auf diesem Wege und im Namen des Roten Kreuzes bei allen bedanken, die gekommen waren um Leben zu retten. Begrüßen durften wir unseren Eintausendsten Spender, Hr. Gebhard Berchtold. Die Pfadfinder überreichten ihm ein kleines Geschenk und freuten sich mit Herrn Berchtold über sein Kommen. Wir hoffen, nächstes Jahr wieder so viele Spender im Pfadfinderheim begrüßen zu dürfen. Gebhard Berchtold war der 1000. Blutspender der Pfadfinder 24 Aus den Vereinen | Mai 2011 Kleintierzuchtverein Ehrung der Aussteller auf der Jahreshauptversammlung Ende März wurden im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Kleintierzuchtvereines die erfolgreichen Aussteller durch die Zuchtwarte der einzelnen Sparten geehrt. Mit dem zweiten Rang in der Vereinsmeisterschaft und einem 1. Vizebundesmeistertitel auf der Bundesschau in Wels konnte die Zuchtgemeinschaft Franz und Christof Klopfer mit der Rasse Havanna den Preis für den „Züchter des Jahres“ gewinnen. Außerdem kam im vergangenen Zuchtjahr auch der beste Rammler des Vereines aus dem Stall der Zuchtgemeinschaft Klopfer. Im Bewerb um den Vereinsmeistertitel in der Sparte Kaninchen konnte sich Irmgard Gmeiner knapp durchsetzen und mit der Rasse Kleinwidder grau den 1. Rang belegen. Der 3. Rang ging an Hermann Caldonazzi mit der Rasse Holländer schwarz/weiß. Die beste Häsin war eine Blaue WienerHäsin aus der Zucht von Heinz Grissemann. Auf der Bundesschau erreichten außerdem Josef Bundschuh mit Dalmatiner Rex dreifarbig und Arno Greußing mit Kleinsilber blau noch je einen Bundesmeistertitel. Die besten Jungzüchter waren Anna und Selina Greußing mit Zwergwidder weiß Rotauge. In der Sparte Geflügel ging der Vereinsmeistertitel 2010 an Heinz Wilhelmstätter mit Modernen Englischen Zwerg Kämpfern goldhalsig. Mit dieser Rasse wurde er in Wels auch Bundesmeister. Artur Kalb belegte mit Gelben Pfeifgänsen und Kappensägerenten den 2. Rang und Elisabeth Wilhelmstätter mit Modernen Englischen Zwerg Kämpfern kennfarbig den 3. Rang. v.l.n.r. Obmann Arno Greußing, Artur Kalb, Obmannstellvertreter Manfred Gmeiner, Selina Greußing, Irmgard Gmeiner, Heinz Grissemann, Anna Greußing, Landesverbandspräsident Leo Meusburger, Elisabeth Wilhelmstätter, Heinz Wilhelmstätter, Gemeinderätin Katharina Pfanner Ergebnis Vereinsmeisterschaft 2010 Sparte Kaninchen 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. Irmgard Gmeiner ZG. Franz u. Christof Klopfer Hermann Caldonazzi Walter Fehle Heinz Grissemann Heinz Dietrich Josef Bundschuh Arno Greußing ZG. Anna u. Selina Greußing Kleinwidder grau Havanna Kaninchen Holländer s/w Loh schwarz Blaue Wiener Englische Schecken s/w Castor Rex Kleinsilber blau Zwergwidder weiß Rotauge Dalmatiner Rex dreifarbig 774 Pkt. 774 772 771,5 771,5 770,5 770,5 770 770 769,5 10. Josef Bundschuh Bester Rammler: Havanna Kaninchen mit 97 Punkten von der ZG Klopfer Beste Häsin: Blauer Wiener mit 97,5 Punkten von Heinz Grissemann Züchter des Jahres: ZG. Franz u. Christof Klopfer mit Havanna und 1.160 Punkten Sparte Geflügel 1. Heinz Wilhelmstätter Mod. Engl. Zwergkämpfer goldhalsig Gelbe Pfeifgans u. Kappensägerente Mod. Engl. Zwergkämpfer kennfarbig Mod. Engl. Zwergkämpfer rotgesattelt Zwerg Orpington schwarz 383 Pkt. 381 380 379 378 2. Artur Kalb 3. Elisabeth Wilhelmstätter 4. Elisabeth Wilhelmstätter 5. Anita Kalb 23 Jahre Obmann Bei Arno Greußing bedankte sich der Verein mit einem großen Keramikteller für seine langjährige Funktion als Obmann. Er hat den Verein in den letzten 23 Jahren sehr erfolgreich geführt und wird dem Verein hoffentlich noch lange vorstehen. Aus den Vereinen | Mai 2011 25 Privatdestillerie Hermann Pfanner – Brennerei Johann Zauser Höchste Auszeichnungen beim World-Spirits Award & Festival 2011 beschlossen, in Zukunft nahe zusammenzuarbeiten. Die edlen Zauser-Destillate werden weiterhin auf höchstem Niveau in der gepflegten Brennerei auf der Fluh unter Leitung von Johann Zauser persönlich gebrannt. Mit großer Überzeugung und profundem Wissen begleitet er weiterhin sein Lebenswerk. Die herausragenden Ergebnisse beim World-Spirits Award & Festival 2011 vor wenigen Tagen auf der „Gast“ in Klagenfurt bestätigen dieses Können. Ein großer Erfolg für die beiden Brenner, die mit großer Sorgfalt, Professionalität und viel Leidenschaft ihre Früchte einmaischen und zu feinsten Destillaten verarbeiten. Elegante Reinheit, ausgeprägte Intensität und feine Harmonie mit sortentypischem Fruchtcharakter, so definiert Walter Pfanner sein Ziel und Hans Zauser gelingt es immer wieder den Genuss mit intensiven Fruchtnoten im Glas zu bündeln. Die Privatdestillerie Hermann Pfanner wurde als Master-Class Distillery ebenfalls bei den Obstbränden mit dreimal Gold und dreimal Silber ausgezeichnet. Der innovative Whisky, wie der Zigarrenbrand waren der strengen Jury Gold wert. Ausgezeichnete Brände Die ausgezeichneten Brände sind sowohl in der Privatkellerei Pfanner & Gutmann, als auch in der Vinothek Pfanner & Gutmann erhältlich. Der Whisky ist aktuell leider ausverkauft. Der nächste reift aber bereits in den Fässern. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 9 – 12.15 Uhr und 14 – 18.15 Uhr, Samstag: 8.30 bis 12.15 Uhr T +43/5574/6720-170 ACHTUNG: Wir sind umgezogen. Sie finden uns neu in der Lerchenauerstraße 9 in Lauterach. Walter Pfanner und Johann Zauser Achtmal Gold und fünfmal Silber Die Liebe zur Frucht und die Leidenschaft aus den Geschenken der Natur hochwertige Produkte zu erzeugen – das ist auch die Devise in der Privatdestillerie Hermann Pfanner. Immer auf der Suche nach Neuem und Edlem, in Verbindung mit Qualität und Tradition wurde 2009 in Gesprächen mit Johann Zauser Die Brennerei Zauser wurde als World-Class Distillery in der Kategorie Obst-Brand mit fünfmal Gold und zweimal Silber ausgezeichnet. Erster Vorarlberger Bowling Club VBC-Grümpelturnier – jetzt schon anmelden In der Jahreshauptversammlung des 1. VBC wurde der Termin für das nächste VBC-Grümpelturnier festgelegt. Einstimmig wurde beschlossen, im heurigen Jahr nur noch ein Turnier, am 10. September zu veranstalten. Alle Bowlinginteressierten sind aufgerufen, Freunde, Verwandte, Firmenkollegen zusammen zu trommeln um ein Team zusammen zu stellen. Dieses Gauditurnier erfreut sich bereits seit einigen Jahren großer Beliebtheit, auch die Tombola wird im Herbst nicht fehlen. Dafür benötigt der Verein wieder Werbegeschenke, die in der Tombola verlost werden können. Wir freuen uns über jede Zuwendung, natürlich auch über Spendengelder. Die jährliche Vereinsmeisterschaft findet am 25. Juni 2011 statt, Titelverteidiger ist Ronald Detomaso, der mit nur 4 Pins Vorsprung gegen Robert Windberger gewonnen hatte. Wer anfeuern und mitjubeln möchte ist ein willkommener Gast, für Spannung und gute Laune ist sicher gesorgt. 26 Aus den Vereinen | Mai 2011 Naturfreunde Lauterach und Hard Zu Besuch bei der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle in Feldkirch Bei den Naturfreunden ist nicht immer nur Wandern angesagt. Anfang April besuchten die Naturfreunde aus Lauterach und Hard die Rettungs – und Feuerwehrleitstelle in Feldkirch. Nach etwa einer Stunde Information und vielen neuen Eindrücken wurde bei der anschließenden Kaffeepause noch heftig diskutiert bevor man sich wieder auf den Rückweg machte. Die Naturfreunde besuchten die Rettungs- und Feuerwehrleitstelle in Feldkirch Obst- und Gartenbauverein Das Jahr der Stangenbohnen hat begonnen Das Jahr der Stangenbohnen hat begonnen und folgt auf das Jahr der Sonnenblumen. Alle auf der Jahreshauptversammlung anwesenden Mitglieder erhielten ein Säckchen mit mindestens 15 Stangenbohnen mit 4 verschiedenen Sorten. Obmann Alfred Stoppel konnte Ende März eine bestens besuchte Jahreshauptversammlung durchführen. Neben vielen eigenen Mitgliedern folgten auch Abordnungen der umliegenden Obst- und Gartenbauvereine den Berichten der Vorstandsmitglieder. Waren es im Jahr 2010 noch 10 Veranstaltungen, so bietet der Verein heuer 11 Weiterbildungsangebote und einen eintägigen Ausflug an (siehe Homepage). Höhepunkte der JHV waren die Fotos über die wunderschönen, unterschiedlichsten Sonnenblumen, die in unseren Gärten aus den bei der letzten JHV verteilten Sonnenblumenkernen gewachsen waJahr der Sonnenblumen 2010 ren. Nicht weniger beeindruckt horchten die Mitglieder dem Vortrag “Faszination Blüte“ von Andreas Dür, Gärtner in Alberschwende und der Stadt Dornbirn. Mit faszinierenden Fotos und verständlichen Kulturhinweisen stellte er bekannte und weniger bekannte Pflanzen vor, die durch ihre Blüten oder ihren Duft begeistern und bei uns gut gehalten werden können. www.ogvlauterach.at Jahr der Stangenbohnen 2011 Aus den Vereinen | Mai 2011 27 Männerchor Die 9. Chormatinee war wie immer ein großer Erfolg 9. Chormatinee im Hofsteigsaal Anschluss an die Matinee wurde das allseits beliebte Kuchenbuffet von den Besuchern regelrecht gestürmt. Auch an dieser Stelle sei den Chorfrauen für das Backen der Köstlichkeiten ein großer Dank ausgesprochen. Was aber wäre eine solche Veranstaltung ohne Einsatz der „eigenen Männer“ im Chor, denn es klappte alles „wie immer“ wie am Schnürchen. Einige Männer unterstützten am Vortag den Chorkoch Alex Mobers, um mit vereinten Kräften über 100 Kilo Kartoffeln zu schälen. Im nächsten Jahr feiert der Männerchor Lauterach sein 100 jähriges Jubiläum und die „10. Chormatinee“, lassen Sie sich also überraschen. Trotz schönstem Wetter ist es dem Männerchor gelungen, zur 9. Chormatinee den Hofsteigsaal bis auf den letzten Platz zu füllen. Die Chormatinee zählt zu den größten Chorveranstaltungen im Lande, bei der sich etwa 180 SängerInnen beteiligten. Moderator Vizeobmann Peter Schertler konnte neben dem eigenen Chor unter der Leitung von Axel Girardelli, die Singing Friends aus Dornbirn unter der Leitung von Willemien Langenkamp, den LIEDERmännerChor Alberschwende unter Paul Burtscher, das Fluher Chörle unter Elmar Halder, die Singgemeinschaft Hard unter Axel Girardelli und natürlich den Kinderchor Lauterach unter der Leitung von Gabi Fink begrüßen. Gabi Fink verstand es auch diesmal mit den kleinen und kleinsten Sängern von Beginn an dem Publikum mit dem „7 Zwerge Song von Otto Waalkes“ einzuheizen. Ein herzlicher Dank gilt allen anwesenden Chören und deren musikalischen Leitern. Tags zuvor wurde heuer unter dem Motto „Frühling 2011“ in liebevoller Arbeit der gesamte Saal von den Frauen der Lauteracher Männerchörler aufwendig und eindrucksvoll geschmückt. Im Seniorenbund Auf dem Muttjöchle Die Wandergruppe des Seniorenbundes „60+“ begab sich bei herrlichem Wetter auf eine hochalpine Winterwanderung. Von der Bergstation der Sonnenkopfbahn ausgehend überquert man nach mäßigem Anstieg die Trasse des Riedboden-Schleppliftes Oberhalb der Waldgrenze befindlich lässt man sich zunächst vom Lechquellengebirge mit der Roten Wand beeindrucken. Am Fuße der sonnseitigen Steilhänge erblickt man die Druckrohrleitung des Spullersee-Kraftwerkes. Beim Riedkopf zweigt die gewalzte Wanderpiste in Richtung Mittagstein ab. Man überschreitet auf einer mächtigen Schneedecke den Bereich der Ganda, ein großflächig mit Felsblöcken durchsetztes Gelände. Über dieses schneebedeckte Blockwerk führt die Wanderpiste mit mäßiger Steigung auf das Muttjöchle mit 2.074 m Höhe. Auf dem Gipfel weitet sich der Blick ins Silbertal und zum Hochjochgebiet. Daneben fasziniert die Aussicht zum Rätikon zwischen Sulzfluh und Schesaplana. Beim Rückweg imponieren über den Schihängen des Sonnenkopfes die Verwallgipfel zwischen Burtschakopf und Lobspitze. Nach dem gemütlichen Abwärtsgehen mit immer wechselnden Perspektiven lockte das gemütliche Bergrestaurant die 45 Teilnehmer/Innen zur verdienten Einkehr. Die Wandergruppe des Seniorenbundes auf dem Muttjöchle 28 Aus den Vereinen | Mai 2011 Pensionistenverband Besuch der Orchideenschau und der Kaffeerösterei 43 Pensionisten wurden im Cubus in Wolfurt vom Orchideenzüchter zu einer sehr interessanten Führung begrüßt. Ein Meer von Orchideen, hundert verschiedene Arten und kunstvoll arrangierte Anlagen brachten uns zum Staunen. Immer wieder waren neue Farben und Formen zu sehen. Orchideenzüchter von verschiedenen Vereinen, auch aus Deutschland, zeigten ihre Kunst des Züchtens. Die große Auswahl an verschiedensten Orchideen lud auch zum Kauf ein. Danach ging die Fahrt übers Bödele nach Schwarzenberg zur Kaffeerösterei Amann. Ein freundlicher Empfang und eine kompetente Führung zeigte uns zuerst das Rösten des aus Hamburg angelieferten Rohkaffees und die Mischung von verschiedenen Kaffeesorten, die letztendlich zum gewünschten Geschmack führt. Bei einer guten Tasse Kaffee wurde noch der Weg von der Pflanzung bis zur Anlieferung gezeigt und erklärt. Dieser interessante Tag fand im Wälderstüble seinen Ausklang. In Schwarzenberg besuchten die Pensionisten die Kaffeerösterei Amann Pensionistenverband Jahreshauptversammlung Ortsvorsitzender Peter Schwarz begrüßte die zahlreich erschienen Mitglieder sowie die Ehrengäste Bgm Elmar Rhomberg, Landesvorsitzender Erich de Gaspari, GR Barbara Draxler, die Obfrauen der Vereine aus Bregenz, Kennelbach und Hard im Hofsteigsaal. In einer Gedenkminute wurde den verstorbenen Mitgliedern gedacht. Beim Jahresrückblick bedankte sich Peter Schwarz für die rege Beteiligung bei den Ausflügen und Veranstaltungen sowie allen Ausschussmitgliedern für die gute Zusammenarbeit. Für dieses Jahr wurden 10 Jassnachmittage, 4 Radausflüge, 9 Halbtagesausflüge, 8 Ganztagesausflüge und 5 Mehrtagesausflüge vorgestellt. Werner Heim berichtete über die tollen Erfolge der Kegelgruppe. Nach erfolgter Kassenkontrolle entlastete man Kassier und Vorstand einstimmig. Reinhold Hanny wurde als Radreferent einstimmig gewä


Lauterachfenster 2011 04
Sam, 22. Oktober 2011 | Kuhn EDV

April 2011 | Nr. 58 Lauterach fenster V3 ZOOM – Spannendes Projekt der Offenen Jugendarbeit Seite 19 Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M Die aktuelle Informationsschrift der Marktgemeinde verpacken schützen dämmen FLA_Lehrlingsanzeige_186x251_18.10.10_def.indd 2 18.10.2010 8:03:41 Uhr Editorial Inhalt Veränderungen in der Energiepolitik – und die Südumfahrung ist Geschichte ... Die Naturkatastrophe in Japan hat uns in den letzten Tagen mehr als deutlich vor Augen geführt, wie nachhaltig verwundbar die Menschheit auch bei der friedlichen Nutzung der Atomenergie ist. Nicht in einem Entwicklungsland, sondern in der 3. größten Wirtschaftsmacht der Erde, mit den besten Technikern und Fachexperten ist passiert, was viele nicht glauben wollten. Täglich wird uns über die Medien das große Leid der Menschen in Japan und die unsichtbare und ungreifbare „Strahlenangst“ in die Wohnzimmer geliefert. Ich denke und hoffe, dass nunmehr auch die letzten Atombefürworter erkannt haben, dass ein Umdenken in der Energiepolitik notwendig ist. Nicht nur national und auf globaler Ebene, sondern auch bei uns in unseren eigenen vier Wänden. Auch die Gemeinde kann und soll hier noch stärker in den nächsten Jahren agieren. Mit dem Bau des Nahwärme Heizkraftwerkes in den letzten Wochen und Monaten konnte ein 1. großer Schritt, weg von den fossilen und hin zu den nachwachsenden Brennstoffen gesetzt werden. Sämtliche öffentliche Gebäude in Lauterach werden – sofern dies technisch möglich ist – in den nächsten Jahren an dieses Versorgungsnetz angeschlossen. Auf dem Sozialzentrum wird eine neue 24 kW – Photovoltaikanlage errichtet. Interessierte Bürger können sich an diesem Projekt gerne beteiligen. Wärmedämmung bei Gebäuden und technische Umstellungen bei der öffentlichen Beleuchtung sollen den Energiebedarf der Gemeinde reduzieren und optimieren. Am 16. März fand im Hofsteigsaal die Präsentation der Ergebnisse beim konsensorientierten Planungsverfahren statt. Darüber berichten wir ausführlich in dieser Ausgabe des Lauterachfensters. Bei der letzten Sitzung des Regionalforums wurde die für Lauterach sehr negativ auswirkende Südumfahrung - die Variante ACP – mit großer Mehrheit ausgeschieden. Ein wichtiges Signal für unsere Gemeinde. Dieser Schulterschluss gelang, weil die Gemeinde Hard mit Bgm. Harald Köhlmeier und die Bürgerinitiative mit Wolfgang Hofer mir volle Unterstützung und Rückendeckung gaben. Auch die Bgm-Kollegen aus Lustenau und Wolfurt haben zu diesem Ergebnis mit beigetragen. Dieses Miteinander für Lauterach ist für mich nun auch Verpflichtung, dass die Verkehrslösung für das Untere Rheintal in den nächsten Monaten und Jahren ernsthaft angegangen wird und die Situation für die leidgeprüfte Bevölkerung an den stark befahrenen Landes- und Gemeindestraßen verbessert wird. Aus dem Rathaus 4 Gemeinde fährt elektrisch 5 Lauterach in Bewegung 6 Mobil im Rheintal 8 Wir sind umgezogen 9 Gemeinsam gesund in Lauterach 10 Fahrrad Wettbewerb 12 Jagd neu verpachtet 14 5 Aus der Gemeinde 16 bühne 68 – Föhn 16 Neue Mittelschule – my life. my money. my future 17 Eröffnung Bäckerei und Konditorei Mangold 18 Offene Jugendarbeit 19 Aus den Lauteracher Vereinen 20 Vereinsberichte 26 Veranstaltung & Chronik 41 vier dötgsi – Faschingskränzle und FC Ball, Beim Lauteracher Faschingsumzug, Piraten- und Südseefest im SeneCura, Wiedereröffnung Michis Cafe Ihr Bürgermeister Elmar Rhomberg 41 Elektroauto Gemeinde Lauterach fährt elektrisch Natalie Barfus und Bernd Hagen, Leiter der Finanzabteilung, haben für die Marktgemeinde Lauterach den neuen Mitsubishi i-MiEV mit dem intelligenten „Berg-Getriebe“ von Gerhard Bickel, Geschäftsführer des Mitsubishi Autohaus Josef Bickel in Schlins übernommen. zur Verfügung“, so Bgm Elmar Rhomberg und meint weiter: „Die Marktgemeinde Lauterach ist eine der ersten Gemeinden im Land mit einem Elektroauto. Wir gehen mit gutem Beispiel voran und hoffen auf zahlreiche Nachahmer unter den Betrieben und Firmen. Neben dem Umweltgedanken kommt aber auch der Spaß nicht zu kurz. Wer einmal damit gefahren ist, findet schnell gefallen am Elektroautofahren“, zeigt sich Elmar Rhomberg begeistert. Factbox Die MitarbeiterInnen der Marktgemeinde Lauterach freuen sich auf die Autofahrten mit dem umweltfreundlichen Elektroauto Seit 2010 ist Lauterach e5-Gemeinde und hat in den letzten Jahren durch vorbildliche Gebäudesanierungen und Heizungsumstellungen - auch auf Ökostrom, vorbildlich zum Klimaschutz beigetragen. Für die MitarbeiterInnen steht nun das umweltfreundliche Elektrofahrzeug für Dienstfahrten zur Verfügung. „94% der Autofahrten an Werktagen sind kürzer als 50 Kilometer. Diese Strecke eignet sich ideal für ein Elektrofahrzeug. Gerade unsere MitarbeiterInnen werden durch das Elektroauto angeregt, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit zu fahren. Für Dienstgänge steht ihnen ab sofort das umweltfreundliche Fahrzeug Marke: Mitsubishi i-MiEV Aufladezeit: 6 Stunden, mit dem Schnellladesystem 30 Minuten Spitzengeschwindigkeit: 130 km/h Max. Drehmoment: 180 Nm 4 Sitzplätze, 6 Airbags Lithium-Ionen-Batterien Kontakt: VLOTTE-i-MiEV InfoHotline: T 05524 8329 mail@bickel.at Ball der Vorarlberger in Wien Wann & Wo Wann: 8. April um 19 Uhr Wo: Hofsteigsaal Gratiseintrittskarten erhältlich in der Bürgerservicestelle, vom 4. – 6. April Film- und Fotoabend im Hofsteigsaal Am 8. April um 19 Uhr findet im Hofsteigsaal ein Rückblick mit Film und Fotos zum Ball der Vorarlberger statt. Dieses überaus gelungene Fest an dem viele LauteracherInnen teilnahmen, hat die Marktgemeinde Lauterach dazu veranlasst, als kleines Dankeschön diese Rückschau zu veranstalten. Eingeladen sind alle BürgerInnen, die einen Eindruck von diesem besonderen Ereignis erhalten möchten. Gratiseintrittskarten sind im Bürgerservice, Hofsteigstraße 2a, erhältlich. Der Hofsteigsaal ist bewirtet. 4 Aus dem Rathaus | April 2011 Vorankündigung Tag der offenen Tür Lauterach in Bewegung Aus Anlass der offiziellen Eröffnung des Mehrzweckhauses Hofsteigstraße 2a, der Bio-Nahwärme und des Hauses der Generationen sowie zur 50+Feier der Neuen Mittelschule wird am 14. Mai 2011 von 10 – 16 Uhr zu einem Tag der „offenen Tür“ geladen. Aus diesem Anlass wird die Hofsteigstraße, von der Einmündung Bundesstraße bis zur Einfahrt Tiefgarage gesperrt. Wir wollen den Tag autofrei gestalten und bitten um „Anreise“ per Fahrrad. Es steht auch eine Fahrverbindung mittels „Dorfzügle“ zur Verfügung. Wann & Wo Wann: 14. Mai 2011 von 10 – 16 Uhr Wo: • Mehrzweckhaus Hofsteigstraße 2a: Neues Rathaus, Seniorenbörse, Vorarlberger Landes- und Hypothekenbank, Cafe St. Georg, Sonnweber optimiert Energie und TMG TeleMatrik • Haus der Generationen: SeneCura, Sozialzentrum, Krankenpflegeverein, Mobiler Hilfsdienst, Ganztagesbetreuung Sunnadörfle und KneippAktiv-Club • Bio-Nahwärme Lauterach • Neue Mittelschule Lauterach Weitere Details erfahren Sie in der Maiausgabe des Lauterachfensters. Alle genannten Einrichtungen freuen sich schon heute auf Ihr zahlreiches Kommen. Bio-Nahwärme Neue Mittelschule Neues Mehrzweckhaus Aus dem Rathaus | April 2011 5 Mobil im Rheintal Präsentation des derzeitigen Planungsstandes im Hofsteigsaal Am 16. März fand im Hofsteigsaal die Präsentation der Ergebnisse des konsensorientierten Planungsverfahren statt. Die Lauteracher BürgerInnen konnten sich über den derzeitigen Planungsstand des Verkehrskonzeptes im unteren Rheintal informieren. regungen der interessierten BürgerInnen zur Verfügung. Projektleiter von „Mobil im Rheintal“, Christian Rankl präsentierte und kommentierte die einzelnen Varianten und Ergebnisse im Anschluss an die Informationsrunde und bemühte sich, alle Vor- und Nachteile einzelner Alternativen zu erklären und auf Fragen und Anregungen der Besucher einzugehen. An den verschiedenen Kojen konnten sich die Besucher ein genaues Bild über die Ergebnisse des Planungsverfahrens machen. Bei der letzten Sitzung des Regionalforums wurde die für Lauterach sehr negativ auswirkende Südumfahrung, die Variante ACP mit großer Mehrheit ausgeschieden. Für Lauterach und ihre Mitbürger ist diese Entscheidung eine große Erleichterung. „Mit der Unterstützung und der Rückendeckung der Marktgemeinde Hard, an der Spitze mit Bgm Harald Köhlmeier und der Bürgerinitiative mit Sprecher Wolfgang Hofer konnte dieser Erfolg für Lauterach erzielt werden. Auch die Bürgermeister aus Lustenau und Wolfurt haben zu diesem erfreulichen Ergebnis beigetragen. Dieses Miteinander für Lauterach ist für mich nun auch Verpflichtung, dass eine Verkehrs- bzw. Mobilitätslösung für das Untere Rheintal in den nächsten Monaten und Jahren ernsthaft angegangen und die Situation für die leidgeprüfte Bevölkerung an den stark befahrenen Landes- und Gemeindestraßen verbessert wird“, berichtet Bgm Elmar Rhomberg erleichtert. Das konsensorientierte Planungsverfahren für eine Verkehrslösung im Unteren Rheintal dauert nun beinahe drei Jahre. Es soll unter Berücksichtigung aller Aspekte eine oder mehrere Lösungen für eine Verkehrsentlastung in den betroffenen Regionen zur Vorlage an die Landesregierung anbieten. Das Gesamtpaket soll der Vorarlberger Landesregierung als Maßnahmenpaket für eine Entscheidungshilfe vorgelegt werden. Bgm Elmar Rhomberg begrüßte die interessierten BürgerInnen In den Kojen wurden die verschiedenen Ergebnisse des Planungsverfahrens vorgestellt Zahlreiche LauteracherInnen kamen in den Hofsteigsaal um sich zu informieren Nachdem sich bisher nur Experten, Politiker, Beamte sowie einige ausgewählte Bürger- und Interessenvertreter mit dem komplexen Verkehrsplanungsverfahren „Mobil im Rheintal“ beschäftigt haben, wurden diese Ergebnisse nun der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Kommunikationsleiter Markus Bischof, Landesrat Mag. Karlheinz Rüdisser und Bgm Elmar Rhomberg begrüßten die anwesenden Besucher der Informationsveranstaltung. Zusammen mit den Fachexperten stellten sie sich anschließend den Fragen, Diskussionen und An- 6 Aus dem Rathaus | April 2011 Alternative Fussach Hard Plan ACP & Bahn/Metrobus/Bus Lauterach ACP ACP & Bahn/Metrobus/Bus Diese Variante wurde am 1. März im Regionalforum ausgeschieden Fazit zur Verkehrswirksamkeit der Alternative • Entlastung von Citytunnel, L 202 Bregenz und Hard, L 3, Lerchenau, L 190 Lauterach Süd • starke Entlastung der L 204 im Siedlungsgebiet, L 203 und der M.-Theresien-Straße in Lustenau • starke Entlastung Fußach und Höchst • starke Entlastung Grenzübergänge Lustenau, Höchst und Mäder • Entlastung Ortsdurchfahrt Hard durch Dosierung • deutliche Reduktion SV auf der L 202 sowie L 203 und L 204 in Lustenau und auf der A 14 Bereich Dornbirn, Zunahmen auf der L 203 in Hohenems • L 41 und L 42 durch das Ried gesperrt, trotzdem Entlastungen auf L 202 durch ÖV und keine Mehrbelastung Bereich AST Dornbirn Süd • Restriktionen führen zu deutlichen Verlagerungen ins untergeordneten Netz (in Dornbirn von L204 auf L42, L45) • günstige Ergebnisse bei Fahrtenanzahl und Fahrleistung im NSV und bei Reisezeiten und Fahrleistung im SV Höchst Brugg Wolfurt St. Margrethen Lustenau Dornbirn Knotenpunkte Unterflur (Tunnel) Natura 2000 Gebiete Sperrung Alternative Fussach Hard Plan Eneu & Bahn/Metrobus/Bus Lauterach E-neu Eneu & Bahn/Metrobus/Bus Fazit zur Verkehrswirksamkeit der Alternative • Entlastung von Citytunnel und L202 in Bregenz und Hard • starke Entlastung der L204 sowie L203 Süd und der Maria-Theresien-Straße in Lustenau • starke Entlastung Fußach und Höchst • starke Entlastung Grenzübergänge Lustenau, Höchst und Mäder • deutliche Reduktion SV auf der L202, L203 und L204 in Lustenau, Hohenems und Dornbirn • durch Sperre der L41Ost (Senderstraße), der L42 und der Hofsteigstraße Ried in diesem Bereich verkehrsfrei • Restriktionen führen zu Verlagerungen ins untergeordneten Netz (Verlagerung von der L204 in Dornbirn nach J.-Ganahl-Straße, L42, L45 und Diepoldsau Ortsdurchfahrt) • Mehrbelastung auf dem Zubringer Bereich AST Dornbirn Nord und in Dornbirn Schwefel sowie auf der A13 zwischen Au und Kriessern • günstige Ergebnisse bei den Kenngrößen im NSV und SV Höchst Brugg Wolfurt St. Margrethen Lustenau Dornbirn Knotenpunkte Unterflur (Tunnel) Natura 2000 Gebiete Sperrung Alternative Fussach Plan CP & Bahn/Metrobus/Bus Hard Lauterach CP CP & Bahn/Metrobus/Bus Fazit zur Verkehrswirksamkeit der Alternative • Umfahrung Lustenau und Fußach/Höchst • starke Entlastung der L 204 und L 203 im Siedlungsgebiet und M.-Theresien-Straße in Lustenau • starke Entlastung Fußach und Höchst • starke Entlastung Grenzübergänge Lustenau und Höchst • deutliche Reduktion SV auf der L 203 in Lustenau Zentrum, Zunahmen auf der L 203 nördlich und südlich von Lustenau • L 41 West (Zellgasse) und L 42 durch das Ried gesperrt, trotzdem Entlastungen auf L 202 durch ÖV • Mehrbelastung auf L 41 Ost (Senderstraße) und Hofsteigstraße und auf L 204 Bereich AST Dornbirn Süd • Restriktionen führen zu deutlichen Verlagerungen ins untergeordneten Netz (in Dornbirn von L204 auf L42, L45) • günstige Ergebnisse bei Fahrtenanzahl, Fahrleistung und Neuverkehr im NSV und bei Reisezeiten im SV Höchst Brugg Wolfurt St. Margrethen Lustenau Dornbirn Knotenpunkte Unterflur (Tunnel) Natura 2000 Gebiete Sperrung Aus dem Rathaus | April 2011 7 Rathaus der Marktgemeinde Lauterach, Hofsteigstraße 2a Wir sind umgezogen Der Umzug ist geschafft. Die MitarbeiterInnen des Marktgemeindeamtes freuen sich, Sie im neuen Rathaus an der Hofsteigstraße 2a begrüßen zu dürfen. Im Zuge der großen Eröffnungsfeier am 14. Mai 2011 haben Sie auch genügend Gelegenheit, das neue Rathaus zu besichtigen. Wir freuen uns, allen interessierten LauteracherInnen durch das neue Rathaus führen zu dürfen. Zentrale Dienste, Finanzen sowie das kleine und große Sitzungszimmer. Im dritten Stock befindet sich der Gesellschaftliche Dienst mit dem Sozialamt, Generationen und Integration. Das Rathaus im Wandel der Zeit Im Jahre 1866 fanden die Gemeindesitzungen im Hause des Vorstehers Fidel Pfanner statt. Als sein Jahresgehalt mit 92 Gulden festgelegt wurde war mitentscheidend, dass er für die Gemeindekanzlei ein eigenes Zimmer mit Heizung benötigte. Gemeindesitzungen fanden aber bereits auch schon im neuen Schulhaus an der Reichsstraße statt, das im Jahre 1796 angekauft wurde. Die Gemeindekanzlei wurde aber erst 1901 dorthin verlegt. Im Jahre 1904 wurde die Stelle des Gemeindesekretärs ausgeschrieben, sein Jahresgehalt war mit 1000 Kronen festgelegt. Die Amtsstunden waren an Wochentagen von 8 - 11.30 Uhr und von 15 - 18 Uhr festgelegt. Für Verhinderte war er von 19 - 20 Uhr anzutreffen. An Sonn- und Feiertagen war das Amt von 10.30 - 12 Uhr geöffnet. Im Jahre 1904 brannte in der Gemeindekanzlei zum ersten Mal elektrische Lampen. 1913 wurde die erste Schreibmaschine angeschafft und um ein Telefon angesucht. Das alte Schulhaus diente noch bis 1971 als Gemeindeamt, ehe es der Spitzhacke zum Opfer fiel. Um die Jahresmitte 1971 konnte das neue Rathaus am Montfortplatz bezogen werden. Wo finde ich was? Im Erdegeschoss ist nach wie vor der Bürgerservice, als erste Anlauf- und Servicestelle des Rathauses: Amtskasse, Meldewesen, Standesamt, Staatsbürgerschaft, Reisepässe, Personalausweise, Friedhofsverwaltung, Wohnungsangelegenheiten, Wohnbeihilfe, Wohnbauförderung, Müllsackverkauf, Ausgabe „Gelbe Säcke“, Fundamt, Beglaubigung von Unterschriften in Grundbuchssachen (Legalisator) sowie die Gesellschaftliche Dienste: Kindergartenkoordination und die Seniorenbörse. Im ersten Stock befindet sich die Abteilung Infrastruktur: Baurecht (Bauamt), Ortsentwicklung (Raumplanung: Flächenwidmung, Grundverkehr, Grundteilungen, Verkehr: Fuß- und Radwege), Umwelt (Umweltschutz, Energie- und Abfallberatung), Landwirtschaft, Jagd, Tiefbau (Straßen, Kanal, Wasser, straßenpolizeiliche Bewilligungen) und der neue Rathaussaal. Im zweiten Stock finden Sie unseren Bürgermeisters mit dem Sekretariat, die Büroräumlichkeiten: Gemeindesekretär, Michael Habicher und Reinhard Dobler beim Umzug Unzählige Kisten wurden gepackt Bernd Feurstein und Iris Braun im neuen Büro Tag der offenen Tür Große Eröffnungsfeier und Tag der offenen Türe am 14. Mai 2011, weitere Infos Seite 5 Unser neues Rathaus an der Hofsteigstraße 2a, neben dem Haus der Generationen 8 Aus dem Rathaus | April 2011 Gemeinsam gesund in Lauterach Auf dem Weg zur gesunden Gemeinde Mit diesem Projekt und Ziel beschäftigt sich ein Team in Zusammenarbeit mit dem Fonds Gesundes Österreich. Es setzt dabei bewusst den Schwerpunkt bei Kindern, Jugendlichen und SeniorenInnen im Bereich der Ernährung. Ernährung und Sport sind untrennbar miteinander verbunden. Für jede Sportart gilt: „Ohne den richtigen Treibstoff fehlt die Energie für gute Leistung!“ Mit ihrem Vortrag richtet sich Eva Wildauer an Hobby-SportlerInnen und an alle, die Freude an der Bewegung haben. Sie informiert über die optimale Wahl geeigneter Speisen und Getränke sowie die Abstimmung der Essenszeiten auf das Training. Speziell ihre praktischen Tipps für den Sportalltag versprechen mehr Spaß und Erfolg bei Bewegung und Sport. Wann & Wo Für mehr Spaß und Erfolg bei Bewegung und Sport Wann: Mittwoch, 6. April von 18.30 - 20 Uhr Wo: Veranstaltungssaal der Mittelschule Lauterach Referentin: Mag. Eva Wildauer, Ernährungswissenschafterin und Sportlerin Kosten: € 3,- Stellenausschreibung Sachbearbeiter/in Für unser Bürgerservice-Team im Rathaus Lauterach suchen wir zum sofortigen Eintritt eine/n Sachbearbeiter/in in der Abt. III - Bürgerdienste mit einem Beschäftigungsausmaß von 100%. Das Aufgabengebiet umfasst insbesondere: • Allgemeine Information, Beratung und Unterstützung der BürgerInnen über Verwaltungs- und Serviceleistungen der Gemeinde • Meldeamt (An-, Ab- und Ummeldungen, Meldeauskünfte, Passwesen, Strafregisteransuchen) • Standesamts- und Staatsbürgerschaftsangelegenheiten (Bearbeitung von Personenstandsfällen, Urkundenausstellung, Eheermittlung, Durchführung von Trauungen) • Wohnungsangelegenheiten • Mithilfe bei Wahlen und Volksbegehren • Sonstige Verwaltungstätigkeiten Wir erwarten von Ihnen: • Abgeschlossene berufsbildende mittlere/höhere Schule oder entsprechende Berufsausbildung mit Praxis • gute EDV-Anwenderkenntnisse • Freundliches und sicheres Auftreten • selbstständiges arbeiten, gewissenhaft und loyal, handlungsorientiert, kommunikativ und teamfähig – aber auch emotional stabil und belastbar • Bereitschaft für flexible Tätigkeitszuordnung sowie notwendiger Weiterbildung • Ortskenntnisse sind von Vorteil Unser Angebot: • Eine selbstständige, interessante und abwechslungsreiche Aufgabe • Für das Dienstverhältnis finden die Bestimmungen des Vorarlberger Gemeindeangestelltengesetzes 2005 Anwendung • Ein sehr gutes Betriebsklima in einem engagierten Team • Möglichkeit zur Weiterentwicklung Wenn Sie Interesse an dieser Stelle haben, senden Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Zeugnisse, Lebenslauf, Lichtbild) bis spätestens 11.04.2011 an das Marktgemeindeamt Lauterach, Hofsteigstraße 2a oder per Email an marktgemeinde@lauterach.at. Für Fragen steht Ihnen GdeSekr. Mag. Kurt Rauch T 05574/6802-32 gerne zur Verfügung. Elmar Rhomberg, Bürgermeister Aus dem Rathaus | April 2011 9 Mitmachen und gewinnen Wann & Wo Wann: Start ist am 9. April 2011 Infos: www.fahrradwettbewerb.at und im neuen Rathaus, Hofsteigstraße 2a, Abt. V, Reinhard Dobler T 6802-29. Das Anmeldeformular können sie im Bürgerservice abholen. Fahrrad Wettbewerb Die Motivation ist groß: 5.477 TeilnehmerInnen sind im Vorjahr mehr als 3,8 Millionen Kilometer geradelt. Beim Fahrrad Wettbewerb 2011 wollen Vorarlbergs Gemeinden, Betriebe, Vereine und Schulen dieses tolle Ergebnis abermals übertreffen. Auch wir machen mit und freuen uns auf eine rege Teilnahme unserer MitbürgerInnen. Vorarlberg ist Fahrrad freundlich Wir Vorarlberger sind begeisterte Radler. Schon jetzt hat unser Bundesland den höchsten Fahrrad-Anteil in ganz Österreich. Neben dem aktiven Umweltschutz ist dies auch angesichts ständig steigender Treibstoff-Preise eine erfreuliche Entwicklung. Zudem steigert Radfahren das Wohlbefinden und hält fit und jung. Wer beim Fahrrad Wettbewerb 2011 mitmacht, ist also auf jeden Fall ein Gewinner! Jeder kann mitmachen und gewinnen Mitmachen kann jeder, der ein Fahrrad hat. Einfach unter www.fahrradwettbewerb.at oder bei der Gemeinde anmelden und losradeln. Alle Teilnehmer, die bis Mitte September mehr als 100 Kilometer sammeln, nehmen an der Verlosung attraktiver Preise teil. Umsatteln im Alltag Im Mittelpunkt steht die Freude am Radfahren im Alltag. Ob zur Arbeit, zum Einkaufen oder für die kurzen Wege zwischendurch: Das Rad ist in vielen Fällen die praktische, günstige und gesunde Alternative zum Auto. Immerhin ist die Hälfte aller Autofahrten in Vorarlberg kürzer als 5 Kilometer, ein Drittel sogar kürzer als 2,5 Kilometer. 2011 FAHRRAD WETTBEWERB MACH MIT ! spitzar.com Gefällt mir „Dieses Projekt wird im Rahmen des klima:aktiv mobil Förderungsprogramms aus Mitteln des Klima- und Energiefonds als Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz im Verkehr gefördert“ VLR_FF_Inserat a5 quer_10032011.indd 1 10.03.11 15:29 10 Aus dem Rathaus | April 2011 plan-b mit Rad Fahrradparken leicht gemacht Ein attraktives Angebot für alle Veranstalter, die bewusst auf Gäste mit Fahrrad setzen. Sie planen eine kleinere oder größere Veranstaltung und haben schon darüber nachgedacht, Ihren Besuchern einen besonderen Service zu bieten? Als Verein bzw. Veranstalter liegt es Ihnen am Herzen, Ihre Gäste zu motivieren, mit dem Rad zu kommen? Die plan-b Gemeinden bieten allen Groß- und Kleinveranstaltern den Radpark an – eine mobile Radabstellanlage zum Ausleihen. Das Komplettangebot zum Fahrradparken wurde bereits im letzten Jahr intensiv genutzt und von den Besuchern sehr geschätzt. Die mobile Abstellanlage für 4 bis 240 Fahrräder enthält klappbare Module, die leicht aufzustellen und zu transportieren sind. Zusätzlich werden Transparente und Schilder für das Leitsystem und die Kennzeichnung vor Ort angeboten. Als Veranstalter können Sie den gewünschten Bedarf einfach und kostenlos reservieren und werden auch bei der Situierung und Planung betreut. Zusätzliche Services wie Transport, Aufstellung und Betreuung bis hin zur Ausweitung als Radgarderobe lassen sich über Integra buchen. Kontakt plan-b radpark Harald Thaler, Integra gem. GmbH T 05574/54254-50, harald.thaler@integra.or.at Die mobile Radabstellanlage zum Ausleihen - der Radpark Fundamt Lauterach Verloren – Gefunden (13. Jänner – 13. März 2011) In der Abt.III-Bürgerdienste wurden folgende Fundgegenstände abgegeben: ? Musikpark A14 • Renault Autoschlüssel mit Anhänger, 08.01.2011 • Lila Handytasche, 15.01.2011 • Rot-weiße Geldbörse, 15.01.2011 • Skoda Autoschlüssel mit Anhänger, 22.01.2011 Diverses • Motorradhelm mit Schibrille (Wolfurterstraße, 31.01.2011) • blaues Nokia Handy (Raiffeisenstraße, 22.02.2011) • silberne Armbanduhr (Bushaltestelle, Alter Markt, 04.03.2011) Fundfahrräder • • • • • • • Herrenfahrrad KTM Life Lite, blau (Erlenstraße) Damenfahrrad Scirocco elegance, weiss (Lauterach) Mountainbike, Marke unbekannt, blau (Lauterach) Mountainbike, DRUG Jump Full Supension, weiss-rot-blau (Scheibenstraße) Mountainbike, Marke unbekannt, schwarz (Bahnhofstraße) Damenfahrrad, KTM Move, silber (Lauterach) City-Bike, Dinotti XT6008, orange-weiss (Montfortplatz) Cineplexx Lauterach • div. Kleidungsstücke Schiball Lauterach • div. Jacken, Masken, Perücken Aus dem Rathaus | April 2011 11 Jägerschaft Lauterach Jagd neu verpachtet Laut Jagdgesetz erstreckt sich die Dauer des Jagdpachtvertrages für die Genossenschaftsjagd „Lauteracher Ried“ auf 6 Jahre. Am 31.3.2011 läuft der bestehende Jagdpachtvertrag ab und somit hatte der Jagdausschuss die Zuständigkeit und Aufgabe die Genossenschaftsjagd Lauterach neu zu vergeben. Auch eine Herausforderung an die Gemeindepolitik diese Gesichtspunkte im Auge zu behalten. Der Jagsausschuss hat unter Obmann AltBgm. Elmar Kolb in der Sitzung v. 10.2.2011 die Genossenschaftsjagd Lauteracher Ried an Manfred Krenkel als Pächter und Wolfgang Dietrich als Zweitpächter für die Zeit von 1.4.2011 – 31.3.2017 einstimmig vergeben. Jagdleiter, ausgestattet mit den hiefür erforderlichen Vollmachten durch die anderen Gesellschafter, wird Manfred Krenkel. Als Jagdschutzorgan und Jagdaufseher wird wieder Siegfried Leimegger bestellt. Die Grundbesitzer verzichten auf die anteilmäßige Auszahlung des Jagdpachtes zu Gunsten der Gemeinde, da diese den Betrag zur teilweisen Abdeckung der Kosten für die Riedgrabenöffnungen verwendet. Somit kommt der Betrag wieder den Grundbesitzern zugute. Die Jagdpächter erfüllen auch die Auflage des Jagdausschusses mindestens 5 weiteren Lauteracher Bürgern die Möglichkeit zur Jagdausübung als gleichberechtigte Jagdteilnehmer zu geben. Der Jagdausschuss wünscht der Jagdgenossenschaft Lauterach viel Erfolg und „Weidmannsheil“, gleichzeitig verbunden mit einem „Weidmannsdank“ der Lauteracher Bevölkerung für das jährlich am 1. Sonntag im Oktober stattfindende Fest der Jagderöffnung. Die Jägerschaft bei der Stefanijagd Das Jagdgebiet hat sich flächenmäßig im Laufe der letzten Jahre wesentliche verändert. Auf Grund der Ausweitung der Industriezone und der Etablierung der Sportanlage „Ried“ hat sich die jagdbare Fläche von ca. 711 ha auf 706 ha reduziert. Von 1981 – 2008 hatte Egon Pfanner mit der Leidenschaft eines Jägers und großer Verantwortung die Jagdpacht inne. Im Jahre 2008 folgte Manfred Krenkel als Jagdpächter nach und hat mit seinen Jagdkollegen nach dem Grundsatz „Heger und Pfleger“ zu sein im Sinne seines Vorgängers die jagdlichen Aufgaben wahrgenommen. Dazu gehört auch die Pflege und Instandhaltung der schönen Jagdhütte am Winterweg, wo jedes Jahr am 1. Sonntag im Oktober die Jagderöffnung im Rahmen eines volkstümlichen Festes gefeiert wird. Eine wesentliche Aufgabe ist auch stets einen Ausgleich zu finden in der vielfältigen Nutzung des Lauteracher Riedes „Landwirtschaft – Jagd – Erholungsraum“. Sammelbewilligung Der Verein Vorarlberger Kinderdorf, 6900 Bregenz, Kronhaldenweg 2, wurde die Haussammlung für den Bereich des Landes Vorarlberg und den Zeitraum vom 1. bis 30. April bewilligt. Der Ertrag dieser Sammlung soll für den Unterhalt und die Betreuung der Kinder und Jugendlichen im Kinderdorf Kronhalde verwendet werden. 12 Aus dem Rathaus | April 2011 Energie.bewusst Leben Tipp Vorankündigung Weil‘s besser schmeckt ... Erdbeeren im Dezember? Äpfel aus Südafrika? Fertigkost aus der Mikrowelle statt sorgfältig Zubereitetes aus dem eigenen Garten? Essen ist mehr als Nahrungsaufnahme. Familienfest am 28. Mai Sportanlage Bruno Pezzey Schon einmal darüber nachgedacht ... Wir alle müssen uns ernähren und entscheiden bei jedem Einkauf, was wir konsumieren. Dies wirkt sich auf Transport, Produktionsart, Klima- und Umweltwirkung sowie auf die sozialen Bedingungen aus. Ernährung ist ein ganzheitlicher und in gesellschaftliche, ökonomische und ökologische Kreisläufe eingebundener Bestandteil unseres täglichen Lebens. Viele spannende Informationen und tolle Rezepte finden Sie auf www. umweltberatung.at. Zusammen mit dem Ortsvereineturnier des FC Lauterach findet heuer das fünfte Familienfest der Marktgemeinde Lauterach statt. Wann & Wo Wann: 28. Mai 2011 Wo: Sportanlage Bruno Pezzey Ortsvereineturnier: Beginn 10 Uhr Familienfest: Beginn 14 Uhr CO2-Emissionen in kg für den Anbau von 1 kg Tomaten: Essen ist Genuss, Gesundheit, Familienritual und für rund 20% unserer klimaschädlichen Emissionen verantwortlich. Die müssen wir – das wird heute von keinem ernstzunehmenden Wissenschaftler mehr bezweifelt - reduzieren. Besseres, gesünderes Essen und gleichzeitig ein Beitrag zum Klimaschutz ist ohne weiteres möglich. Unsere Region bietet eine große Auswahl an frischen und qualitativ hochwertigen Produkten. Greifen Sie im Lebensmittelladen zu Äpfeln aus dem Ländle statt aus Südafrika, der frischen Butter aus der Dorfsennerei statt der aus Kärnten und beim Fleisch einmal verzichten und dafür beim zweiten Mal auf hohe Qualität und Standards bei der Tierhaltung achten, tun Sie nicht nur sich etwas Gutes, sondern auch den Lebensmittelerzeugern der Region, unseren Landwirten! Konventioneller Anbau im heimischen beheizten Treibhaus außerhalb der Saison: 9,3 kg Freilandtomaten von den Kanaren per Flugzeug: 7,2 kg Freilandtomaten aus Spanien per LKW: 0,6 kg Biotomaten aus der Region in der Saison: 0,035 kg Quelle: Uni Gießen 2007 Vermessungsarbeiten in unserem Gemeindegebiet GISNachführung Auch heuer werden wieder in unserem Gemeindegebiet im Zuge der jährlichen GIS- Nachführung, div. Neubauten, Zubauten und Veränderungen bei Gebäuden vermessen. Früher wurden diese Vermessungsarbeiten von der VKW durchgeführt. Auf Wunsch der Vorarlberger Landesregierung werden die Vermessungsarbeiten nun an Privatunternehmen mittels Ausschreibung vergeben. In der Zeit zwischen April und Mai sollen die Arbeiten durchgeführt werden. Wir bitten die Bevölkerung um Unterstützung und Verständnis, da meistens auf Privatgrund Zutritt gewährt werden muss. Aus dem Rathaus | April 2011 13 Das e5 Team informiert Zertifizierung schon im Jänner 2012 Die Gemeinde Lauterach ist seit 2010 e5-Gemeinde und verpflichtet sich als solche zu einer verantwortungsvollen Energie- und Klimapolitik. Durch engagierte Projekte und Initiativen nimmt Lauterach diese Verantwortung wahr. Der Termin für die erste e5-Zertifizierung wurde vom September auf den Jänner 2012 vorverlegt. der energiespezifischen Daten der gemeindeeigenen Gebäude. „Das kriegen wir bis Jänner 2012 hin“, ist Umweltberater Reinhard Dobler zuversichtlich. Das e5-Team ist in verschiedenen Tätigkeitsfeldern aktiv und hat bereits drei Arbeitssitzungen hinter sich. Sehr intensiv befasst sich momentan Peter Sonnweber mit der Errichtung einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des SeneCura-Gebäudes, die federführend von der Gemeinde Lauterach errichtet werden soll. „Viele Stunden Vorarbeit wurden schon geleistet und ich bin sicher, dass wir genaueres bei der Eröffnung des neuen Gemeindezentrums im Mai dieses Jahres präsentieren können“, zeigt sich Peter Sonnweber sehr optimistisch. Die Öffentlichkeitsarbeit, Kontakte zu den Schulen und Kindergärten, die Optimierung der Energieberatung Hofsteig sowie die sanfte Mobilität in Lauterach in Koordination mit „Plan b“ sind derzeit weitere Hauptbetätigungsfelder des e5-Teams. „Wir sind alle schon sehr gespannt, für wie viele e’s, sprich wie viele Hauben sich für Lauterach bei der ersten Zertifizierung ausgehen werden. Wenn sich zum Start 3 e’s ausgehen, wäre das ein schöner Erfolg“, so Teamleiter Rudi Weingärtner hoffnungsvoll optimistisch. Bei der Eröffnung des Mehrzweckhauses Hofsteigstraße wird sich das e5-Team der Bevölkerung Lauterachs präsentieren. Das e5-Team bei der Gründungsklausur im Jahr 2010 Wie bereits berichtet, werden bei einer e5-Zertifizierung „e‘s“ vergleichbar mit Hauben im Restaurantgewerbe vergeben. Bis zu 5 e können erreicht werden, was einigen Gemeinden in Vorarlberg bereits gelungen ist. Was bedeutet das für das Lauteracher e5-Team? „Die notwendigen Unterlagen müssen nun in einer etwas kürzeren Zeit aufbereitet werden“, so der Betreuer des Energieinstituts, Thomas Pieber. Ein wesentlicher Bestandteil ist u.a. die Erhebung Betreuung Energieinstitut Vorarlberg, Dornbirn, Betreuer Thomas Pieber e5-Team Lauterach: Marc Anders, Ingrid Baumgartner, Richard Dietrich, Reinhard Dobler, Elmar Greußing, Peter Hinteregger, Gerhild Hofer, Klaus König, Marianne Lang, Christian Österle, Peter Sonnweber, Stefan Stöckler, Paul Schwerzler, Peter Tomasini, Rudi Weingärtner. Verordnung über die Erhebung einer Vergnügungssteuer auf Wettterminals Aufgrund des § 15 Abs. 1 Z. 8 FAG, des Gemeindevergnügungssteuergesetzes und des Beschlusses der Gemeindevertretung der Marktgemeinde Lauterach vom 15.03.2011 wird verordnet: Die Marktgemeinde Lauterach hebt ab dem 01.04.2011 eine Vergnügungssteuer auf Wettterminals ein. Der Steuer unterliegen das Aufstellen oder der Betrieb von Wettterminals im Sinne des Wettengesetzes. Die Steuerschuld entsteht mit dem Aufstellen oder dem Betrieb des Wettterminals. Die Steuer beträgt € 700,- pro Wettterminal und Kalendermonat, in dem das Wettterminal, wenn auch nur zeitweise, aufgestellt ist oder betrieben wird. 14 Aus dem Rathaus | April 2011 ExPERTENTIPP Hauser Werner, Atelier Hauser; Gartendesign und Service Ein Gartentraum wird wahr Die Quiz-Sieger Philipp Herz, Anna-Maria Reumiller und Paul Rümmele (v.li.) Die Schönheit jedes Grünbereiches liegt im Detail. Ein Garten beeinflusst die Lebensqualität positiv und benötigt ausreichend Planungszeit. Über die Jahre hinweg verändern sich die Ansprüche eines jeden Gartenbesitzers. Für alle gilt jedoch: Der Garten stellt das Sommerwohnzimmer dar. Georg Winkler dosiert die für den Versuch benötigte Flüssigkeit mit Hilfe einer Pipette In der Flugwerft können viele Exponate auch „hautnah“ erlebt werden Die Aufgabe eines Gartenplaners ist es, auf die individuellen Wünsche des Kunden einzugehen und eine Gartenplanung der besonderen Art vorzunehmen. Unabhängig davon, ob es sich um eine Neugestaltung des Garten handelt oder ob der Garten an neue Gegebenheiten angepasst werden soll, der Profi setzt sich mit Ihren Anliegen auseinander und plant Ihre Wohlfühloase. Die eigenen Ideen und Vorstellungen werden in einem Beratungsgespräch ausgearbeitet und deren Durchsetzung überprüft. Ein umfangrei-cher Zeitplan sowie eine Vorkalkulation werden durch den Fachmann erstellt. Nach der Konzepterstellung wird die Anlage etappen-weise fertig gestellt, damit ein Ort entsteht, an dem Sie sich entfalten können. Der Expertentipp von Werner Hauser: „Wissen und Erfahrung sind notwendig, um die richtigen Pflanzen an einem geeigneten Ort zu platzieren. So wird ein neuer Grünraum geschaffen, in dem Sie sich wohlfühlen. Ihr Gartenprofi steht Ihnen beratend und unterstützend zur Seite.“ Borg Lauterach Neuigkeiten aus dem Borg Europa-Quiz Über 200 BORG-Schüler nahmen am bundesweit durchgeführten „EuropaQuiz“ teil. Dabei mussten neben Aufgaben zum aktuellen Zeitgeschehen und der politischen Struktur Vorarlbergs und Österreichs auch schwierige Fragen zur Europäischen Union beantwortet werden. Werke bestaunte, besuchte die naturwissenschaftliche Gruppe das Verkehrshaus und die Flugwerft des Deutschen Museums. Gentechnik-Kurs Die Maturanten der naturwissenschaftlichen Fächer absolvierten in Zusammenarbeit mit der Firma DNACONSULT einen Gentechnik-Kurs an der Schule. Dabei wurden unter Gene analysiert, die für Haarfarbe, Geschmack oder Muskeltypen zuständig sind. Außerdem wurden den Schülern modernste Analyseverfahren erklärt. Münchenfahrt der 6.Klassen Die drei sechsten Klassen besuchten verschiedene Museen in München. Während sich die musische Klasse mit verschiedensten Instrumenten beschäftigte und die bildnerische Klasse die in der Pinakotek der Moderne ausgestellten Tel.:0664/42 15 431 Fax:055 74/62 8 32 w w w. a t e l i e r - h a u s e r. a t garten.wh@gmail.com Aus der Gemeinde | April 2011 15 bühne68 Neue Mittelschule Föhn Bergdrama in 4 Akten von Julius Pohl Nach der erfolgreichen Premiere des Bergdramas am 19. März finden noch bis 9. April 2011 Aufführungen statt. Während uns die Kulisse in die bäuerliche Welt des letzten Jahrhunderts entführt, zeigen uns die fünfzehn Schauspieler eine Geschichte, wie sie sich auch heute ereignen könnte. Theres Sturmaneck, Witwe und Alleinerzieherin eines behinderten Sohnes, soll delogiert werden, damit der Großbauer Dummler den langersehnten Grund erhält. Hierfür ist ihm beinahe alles Recht. In den Hauptrollen spielen Sandra Girardi die anfangs resignierte dann zunehmend verzweifelt-wütige Theres, Josef Zandler den Bürgermeister, der an seinem Leben zerbricht, Karl-Heinz Gmeiner den gutmütigen Landstreicher und Hubert Krenkel den berechnenden und gemeinen Großbauer Dummler. Im Rahmen des Themenschwerpunktes „100 Jahre Theater im Vereinshaus Lauterach“ wird neben diesem Stück auch ein Blick in die Welt des Laienspieltheaters des letzten Jahrhunderts geworfen. Interessante Bilder aus den Anfängen des Vereinshauses, Zeitungsberichte, aber auch Bilder aus der neueren Vergangenheit sind bei der Ausstellung und Bildpräsentation zu sehen. www.bühne68.at „my life. my money. my future“ „Des isch Frouaarbat. Moatla hond do nix verlora. Ihr künnand des eh nit.“ Klischee oder Wirklichkeit? Wie erleben Mädchen ihr tägliches Umfeld in der Schule und zuhause? Gibt es so etwas wie traditionelle Rollenbilder und wenn ja, werden sie auch so empfunden und gelebt? Muriel ElAyoubi, Lorena Bilgeri, Vita Ciraci mit tatkräftiger Unterstützung der Künstlerin Erika Lutz Wann & Wo Wann: 2./3./8./9. April, jeweils um 20 Uhr Wo: Vereinshaus Lauterach; Theaterkarten sind telefonisch täglich von 17 – 19 Uhr unter T 0650/4430664, unter www.bühne68.at oder Restkarten an der Abendkasse ab 19.30 Uhr erhältlich. Diesen und anderen Fragen wird in dem Projekt, welches das Mädchenzentrum Amazone mit den Mädchen der 3a und 3b Klasse der Mittelschule Lauterach organisiert, nachgegangen. Über einen Zeitraum von einem Jahr werden durch vielfältige Workshops und Exkursionen eigene Stärken und Fähigkeiten entdeckt. Die Auseinandersetzung mit anderen Kulturen, traditionellen Geschlechterrollen und Rollenklischees sind ebenso Themen wie das Ausloten der eigenen Möglichkeiten im handwerklich-technischen Bereich durch „learning by doing“. So geschehen in der Werkstatt der Künstlerin Erika Lutz in Frastanz. Zweieinhalb Tage gab es keine Schule, dafür sägen, raspeln, schleifen, bohren, lackieren und so manches mehr. Allein die Atmosphäre einer Künstlerwerkstatt war etwas Besonderes. Daneben auch die teilweise völlig neue Erfahrung, dass mit Fleiß und Ausdauer hervorragende Werkstücke entstehen können. Die Mädchen waren völlig konzentriert bei der Arbeit, unterstützten sich gegenseitig und gaben diesem Workshop eine ganz besondere Note. Durch Exkursionen wird das Berufswahlspektrum in Richtung zukunftsträchtige Berufe erweitert. Gleichzeitig wird das Erkennen von kulturell bedingten Chancen und Möglichkeiten der individuellen Berufswahl ermöglicht. 16 Aus der Gemeinde | April 2011 Neue Mittelschule Ausbildung zum Peermediator Mit zwei Seminartagen in Bersbuch begann für neun SchülerInnen der zweiten Klassen die Ausbildung zum Peermediator. Die Seminartage standen unter der professionellen Leitung von Dietmar Fesenmeier, Elfriede Böhler und Peter Mayrhofer. Begleitet wurden die SchülerInnen von ihren Lehrerinnen Elisabeth Mair und Elisabeth Sieber. Die inhaltlichen Schwerpunkte waren Zusammenarbeiten, Gespräche führen, Vermitteln bei Konflikten und Streit. Es gab viel Spaß und Abwechslung. Müde aber voller Begeisterung kehrten die SchülerInnen zurück und mit Spannung wird der nächste Teil der Ausbildung erwartet. Maximilian Scheffknecht wurde auf Händen getragen Eröffnung Bäckerei und Konditorei Mangold Ein Gläschen Sekt genehmigten sich die Geschäftsinhaberin Monika Haag sowie die Verpächter Elisabeth und Manfred Stoppel auf die Geschäftseröffnung der Bäckerei und Konditorei Mangold. Mit einer großen Auswahl an frischem Brot und Gebäck freuen sich die MitarbeiterInnen der Bäckerei Mangold auf Ihre Kunden. Wer Kuchen und Kaffe beim Mangold genießen möchte, hat in den Räumlichkeiten ausreichend Gelegenheit dazu. Elisabeth Stoppel, Geschäftsinhaberin Monika Haag und Manfred Stoppel Offene Jugendarbeit Lauterach Gebrauchte Sofas gesucht Die Offene Jugendarbeit ist immer wieder auf der Suche nach gebrauchten Couchen und Sofas für den Jugendtreff im Hofsteigsaal. Falls Sie eine Couch abzugeben haben, kontaktieren Sie bitte den Jugendarbeiter Simon Kresser, T 0664/9642341. Bitte nur intakte Möbelstücke anbieten. Aus der Gemeinde | April 2011 17 Offene Jugendarbeit Faschingsparty im Jugendtreff Eine Gruppe von 10 Jugendlichen und die JugendarbeiterInnen der Offenen Jugendarbeit haben gemeinsam eine Faschingsparty auf die Füße gestellt. Der Grund dafür war nicht nur die Feierlaune, sondern auch das Einstehen und das Übernehmen von Verantwortung für Unannehmlichkeiten, die sich zu Beginn des Jahres zugetragen haben. Bei gemeinsamen Besprechungen wurden die verschiedenen Aufgaben geklärt und untereinander verteilt. Speisen und Getränke, Musik, Dekoration, verschiedene Programmpunkte, Werbung etc. waren demnach bald organisiert. Im Februar war es dann soweit. Mit etwa 70 Jugendlichen, welche die Party besuchten, war die Faschingsfeier ein voller Erfolg. Sowohl die Tanzgruppe Höchst Qoopat, als auch die sechs Sänger und Rapper zeigten ihr Können und sorgten für eine ausgelassene Stimmung. Hier konnte auch das strikte Alkoholverbot der Feierlaune nichts abtun. Die Offene Jugendarbeit möchte sich noch einmal bei allen, die bei der Organisation, während der Party und vor allem beim Aufräumen mitgeholfen haben, bedanken. Aufgrund der guten Zusammenarbeit wird dies wohl nicht die letzte Feier gewesen sein. www.lauterach.at Die Faschingsfeier war ein voller Erfolg Offene Jugendarbeit TV-Spot-Dreh im ORF Studio zum Thema Zivilcourage Im Februar fanden im ORF Studio Vorarlberg in Dornbirn die Dreharbeiten für Fernsehspots zum Thema Zivilcourage statt. Insgesamt wurden Spots von 18 unterschiedlichen Organisationen der verbandlichen und offenen Jugendarbeit abgedreht. Auch die Offene Jugendarbeit Lauterach beteiligte sich im Zuge des V3 Zoom Projektes. Für alle jugendlichen SchauspielerInnen war es eine interessante Erfahrung, hinter die Kulissen einer Fernsehproduktion zu schauen. Es gehört auch eine gehörige Portion Mut dazu, sich alleine oder zu zweit vor eine laufende Kamera zu stellen. Um das Thema Zivilcourage geht es in weiterer Folge beim diesjährigen gemeinsamen V3-Film-Hüttenwochenende, an dem sich die OJA Hard, Lauterach und Hohenems beteiligen. Auch die Offene Jugendarbeit Lauterach beteiligte sich im Zuge des V3 Zoom Projektes 18 Aus der Gemeinde | April 2011 Offene Jugendarbeit Selbstverteidigungsworkshop für Mädchen Zu Beginn des Jahres setzten sich acht Mädchen in einer Workshopreihe intensiv mit dem Thema „Selbstverteidigung“ auseinander. Mit großem Interesse und viel Spaß traf man sich jeweils am Samstag im Jugendtreff. Dort lernte die Mädchengruppe, wie sie sich behaupten und im Notfall verteidigen kann. Die Mädchen, alle zwischen 11 und 17 Jahre alt, lernten während des Kurses ihre Stärken noch besser kennen.. Selbstbewusstes Auftreten, den eigenen Gefühlen zu vertrauen und das Vorbeugen von Angriffen sind die wichtigsten Schwerpunkte der Selbstverteidigung. Zudem wurde geübt, sich in einer Zwangslage zu verteidigen um so das Risiko Opfer einer Gewalttat zu werden zu verringern. „Es war abwechslungsreich, lustig und spannend. Ich weiß, wie ich mich in einer schwierigen Lage verhalten muss und wie ich mich verhalte, wenn mich jemand bedrängt“, antwortet ein Mädchen auf die Frage, wie es ihr gefallen hat und was sie aus dem Workshop mitnimmt. Bei Bedarf wird es auch im kommenden Jahr weitere Workshopreihen zum Thema „Selbstverteidigung“ für Mädchen geben. Interessierte Mädchen und Eltern können sich gerne bei der Offenen Jugendarbeit Lauterach melden. Die Mädchen sind nun in der Lage, ihre eigenen Grenzen zu erkennen und diese auch selbstsicher einzufordern Offene Jugendarbeit V3 ZOOM – Magazin und Ausstellung Wie im letzten Lauterachfenster berichtet, möchte sich die Offene Jugendarbeit im gemeinsamen Kooperationsprojekt mit der OJA Hard gezielt mit der Diversität der Jugend beschäftigen. Im öffentlichen Raum sollen Antworten auf Fragen gefunden werden, die sich Jugendliche im Alltag stellen. Das Ergebnis dieser Arbeit wird gegen Ende des Jahres in einem Magazin und einer Ausstellung öffentlich gemacht. Der Weg von der ersten Idee für ein Printmedium bis zur Umsetzung ist komplex und gibt den Jugendlichen die Möglichkeit, aus einer passiven Konsumentenrolle zu schlüpfen und den Blick hinter die Redaktionskulissen zu werfen. Mit Workshops wurde das erste Basiswissen angeeignet. Mittlerweile haben sich die Jugendlichen mit den technischen Gerätschaften wie Kamera und Diktiergerät vertraut gemacht. Es wurden erste Probeinterviews geführt und die herausgearbeiteten Fragen überprüft. Ein jugendspezifisches Thema soll nun gemeinsam mit Gerhart Wolf vom Grafikbüro abart mit einer ersten so genannte Nullnummer produziert werden. Dafür werden auch in den nächsten Monaten immer wieder Jugendliche unterwegs sein um Jugendliche und Erwachsene zu porträtieren und zu befragen. Scheuen Sie sich nicht den jungen InterviewerInnen kurz Rede und Antwort zu stehen und unterstützen Sie das Projekt V3 Zoom, in das die Jugendlichen viel Kreativität und Phantasie stecken. Mehr Infos: www.v3zoom.blogspot.com Aus der Gemeinde | April 2011 19 Bauernbund Schitag in Damüls Im Februar startete der Bauernbund zum Schitag nach Damüls. Unter dem Motto ein gemütlicher Schitag für die ganze Familie, fuhren 24 Teilnehmer vom Hofsteigsaal aus los. In Damüls erwartete uns traumhaftes Wetter und herrliche Pisten. Nach einem anstrengende Vormittag genossen alle das gemütliche Mittagessen. Auch ein Abstecher in Heikes Schirmbar durfte nicht fehlen. Bis auf einige leichte Stürze kamen die meisten ohne Prellungen zum Ausklang in die Waliser Stube. Am frühen Abend fuhren auch die letzen Schifahrer nach Hause. Auf jeden Fall war es ein schönes Erlebnis für die ganze Familie, welches der Bauernbund auch im kommenden Jahr wiederholen möchte. Eine Abordnung mit der Bardame an der Schibar Bürgermusik Lauterach Piraten vom Jannersee Unser diesjähriger Faschingsauftritt lief unter dem Motto „Pirates of the Jannersee“. Die Faschingsfeierlichkeiten der Bürgermusik nahmen ihren Beginn Anfang März mit unserem traditionellen Faschingskränzle. Zu diesem Zweck wurde unser Probelokal im Stil des bekannten Kinofilms „Fluch der Karibik“ dekoriert. Neben Piratenbräuten, Schiffskapitänen und Kajütenpersonal schmuggelte sich sogar ein wandelndes Rumfass unter die Menge. DJ Käpt´n Baur und die Crew der „Blue BML Pearl“ sorgte mit Musik und Getränken für eine ausgelassene Stimmung, die bis in die frühen Morgenstunden hinein anhielt. Der darauf folgende Tag stand im Zeichen des großen Faschingsumzuges im Lauteracher Zentrum. Kurz nach Mittag traf sich die „Meute“ neuerlich im Probelokal, um die Kostüme noch etwas aufzubessern bzw. nachzubessern. Die Stimmung war wie am Vorabend sehr gut, Nachwehen waren kaum bis eher wenig spürbar. Pünkt- „Piraten vom Jannersee“ lautete das Motto des traditionellen Faschingskränzle lich um 14 Uhr folgte der Startschuss von Käpt´n Schmidt mit: „Bürgermusik Lauterach, bereit machen zum Entern!“ Im Anschluss an einen tollen, großen Umzug fand der Nachmittag im Hofsteigsaal seinen Ausklang. 20 Aus den Vereinen | April 2011 Bürgermusik Lauterach Kirchenkonzert – eine Trilogie Das diesjährige Kirchenkonzert der Bürgermusik Lauterach steht unter dem Motto „Trilogie“. Darunter wird verstanden, dass das Programm in drei Teile zu je drei Werken geteilt wird. Alle drei Teile unterscheiden sich zwar klanglich voneinander, sie sind jedoch sinnhaft miteinander verbunden. Außerdem wird die Trilogie auch optisch dargestellt. So spannt sich der musikalische Bogen in unterschiedlichen Besetzungen. Vom Eingangsstück „Madrigalum“ bis hin zum schlussendlich gewaltigen Finale „The Sword and the Crown“. Wir laden Sie ganz herzlich ein – seien Sie gespannt auf ein beeindruckendes, sakrales und meditatives Programm. Wann & Wo Wann: Palmsonntag, 17. April um 17 Uhr Wo: Pfarrkirche St. Georg, Lauterach Eintritt: freiwillige Spenden Die Bürgermusik Lauterach lädt zum Kirchenkonzert unter dem Motto „Trilogie“ Amtliche Mitteilung · zugestellt durch Post.at Amtliche Mitteilung · zugestellt durch Post.at Schon jetzt laden wir Sie ein ... Konzert Bürgermusik Lauterach Leitung: Mathias Schmidt Kirchen‐ 20 Jahre Jugendkapelle Lauterach 12. Juni 2011 170 Jahre Bürgermusik Lauterach 15. bis 17. Juni 2012 ...und freuen unslädt Sie Kommen! auf Ihr ein... Die Bürgermusik Lauterach Besuchen Sie unsere Homepage! 17. April 2011 um 17 Uhr Eintritt: freiwillige Spenden www.bm‐lauterach.at Pfarrkirche Lauterach Aus den Vereinen | April 2011 21 Feuerwehrjugend Lauterach Komm zur Feuerwehrjugend, denn döt lernscht helfa Bei der Feuerwehrjugend werden junge Buben und Mädchen zwischen 12 und 16 Jahren auf den späteren Feuerwehrdienst vorbereitet. Die Ausbildung ist vielseitig. Praktische Übungen in der Löschgruppe sind neben Feuerlöschübungen, technischer Hilfeleistung und Erster Hilfe nur einige Beispiele. Für Abwechslung sorgen interessante Exkursionen und Ausflüge, sei es zur Flughafenfeuerwehr oder in den Europapark. Aber auch gemeinsame Zeltlager mit anderen Feuerwehren und Seifenkistenrennen sorgen für Abenteuer und Spannung. Bei Wettkämpfen kannst du dich mit anderen messen. Fühlst du dich angesprochen? Dann komm zur Feuerwehrjugend, denn döt lernscht helfa! Wann & Wo Wann: jeden Montag um 18 Uhr Wo: im Feuerwehrgerätehaus Kontakt: Jugendleiter Reinhard Karg T 0664/5362516 Komm einfach vorbei! döt lernscht helfa Kneipp Aktiv-Club Fasnat-Znüne Viele ideenreich kostümierte Mäschgerle trafen sich traditionell am Gumpigen Donnerstag im Gasthof Weingarten zum Fasnat-Znüne. Mit einem Glas Sekt zur Begrüßung und einem ausgezeichneten Frühstück verwöhnte man die hungrigen Mäschgerle. Unser Musikant Bruno spielte unermüdlich auf. Dabei wurde viel getanzt, gesungen und geschunkelt. Rosi Geschray gab ein paar lustige Gedichte zum Besten. Eine als Putzfrauen kostümierte Gruppe aus Hard erntete mit einer super Tanzvorführung viel Applaus. Nach dem Mittagessen ging die Veranstaltung bei bester Stimmung bis in den Nachmittag hinein. Anneliese Hägi, Kaufmann Herlinde, Waltraud Dörler 22 Aus den Vereinen | April 2011 Chorgemeinschaft St. Georg Monika Ballweber ist neue Obfrau Die diesjährige Jahreshauptversammlung stand neben den üblichen Tagesordnungspunkten ganz im Zeichen der Neuwahlen. Wahlleiter war kein geringerer als Bgm Elmar Rhomberg. Einstimmig konnte Monika Ballweber als Obfrau berufen werden. 1989 zur Obfrau des damaligen Kirchenchores bestellt. Während der Amtszeit von Rosmarie Dür konnten zahlreiche Orchestermessen, Kirchenkonzerte und Aufführungen durchgeführt werden. Auch organisierte sie das Kränzle und zahlreiche Ausflüge. Der Chor bedankte sich mit viel Applaus für ihr Wirken und ihren Einsatz und ernannte Rosmarie Dür zur Ehrenobfrau. Diese Ehrung wird im März im entsprechenden Rahmen vorgenommen. Gleichzeitig gratulierten die Chormitglieder der neuen Obfrau, die sich nach dem Vorbild ihrer Vorgängerin voll und ganz für „ihren“ Chor einsetzen wird. Dankesworte richtete Bgm. Elmar Rhomberg an den Chor, den Vorstand und an Chorleiter Heimo Leiseder. Die Chorgemeinschaft St. Georg kann mit neuen Projekten auf ein spannendes Chorjahr blicken. v.l.n.r.: Christof Döring, Bgm Elmar Rhomberg, Rosmarie Dür, Monika Ballweber, Heimo Leiseder Evelyn Mathis wird als Vize-Obfrau und auch weiterhin als Schriftführerin zur Verfügung stehen. Als Kassier wurde Karl-Heinz Bilgeri in seiner Funktion bestätigt. Wilfried Meusburger konnte als neuer Beirat gewonnen werden. Durch die Abwahl der bisherigen Obfrau Rosmarie Dür, sie stellte sich auf eigenen Wunsch nicht mehr der Wahl, geht eine lange Ära zu Ende. Sie stand dem Chor fünf Jahre lang als Obm. STV und Schriftführerin zur Verfügung und wurde Steigerung des Geschäftserfolgs in Büro, Praxis, Kanzlei, Gastronomie, Produktions- und Handelsbetrieb. Mit den Methoden des Klassischen Feng Shui finde ich Möglichkeiten • • • • Ihr Büroklima zu harmonisieren, konzentrier tes, effizientes und ergebnisorientier tes Arbeiten zu unterstützen, Ihre Autorität zu verstärken und zu sichern, das Wohlbefinden Ihrer Kunden zu steigern und diese somit entscheidungs- und umsatzfreudiger werden. Gerne sage ich Ihnen wie. Rufen Sie mich an. Tel. 0650 2705 711 tanja.lutz@fengshui-web.at www.fengshui-web.at Aus den Vereinen | April 2011 23 Obst- und Gartenbauverein Winterschnittkurs an Obstbäumen Mitte März bot der Obst- und Gartenbauverein Lauterach interessierten Baumbesitzern wieder die Gelegenheit, das Wissen über den Winterschnitt an Obstbäumen aufzufrischen. Norbert und Monika Greussing in der Langegasse stellten in der Wiese hinter ihrem Haus die Apfel- und Zwetschkenbäume für den Kurs zur Verfügung. An einem jungen Halbstamm-Apfelbaum konnte Kursleiter Werner Hauser die wichtigen ersten Erziehungsmaßnahmen zeigen. Anders als bei einem Spindelbaum müssen hier 3 geeignete Leitäste für den Aufbau des Baumgerüstes ausgesucht werden. Diese müssen unter ca. 45° vom Stamm weggehen und werden durch entsprechendes Binden in dieser Position fixiert. An den älteren Bäumen konnte anschaulich gezeigt werden, wie man sich zuerst ein Konzept zurecht legt und dann mit gezielten Schnitten aus einem zu dichtem Baum einen formschönen, lichten Baum schneidet. Die Hausherren und Kursteilnehmer waren jedenfalls vom Ergebnis hellauf begeistert. Nach dem Schneiden müssen einige Äste noch passend gebunden werden Turnerschaft Lauterach Gelungener Start in die neue Saison Bei der Internationalen Vorarlberger Leichtathletik-Masters Hallenmeisterschaft in Dornbirn, am 20. Februar, konnte sich die starke Mannschaft der TS-Lauterach beachtlich in Szene setzen. Mannschaftsführer Eugen Konzett war sichtlich stolz auf seine AthletInnen und erklärte die guten Leistungen mit der intensiven Trainingsarbeit, nicht zuletzt durch die aktive Mitwirkung von Silvia Nussbaumer und Marianne Maier, die das wöchentliche Training in der Sporthalle in Lauterach und Dornbirn leiten. Schmälzle Kerstin 3 x Gold Nigg Christa Wüstner Helga Elsässer Helmut 1 x Gold, 2 x Silber 3 x Gold 3 x Gold Wladika Jaqueline 4 x Silber Eugen Konzett mit seinen erfolgreichen AthletInnen 24 Aus den Vereinen | April 2011 Shotokan Karate Club 19 Karatekas erreichten die nächste Gürtelstufe 19 Karatekas aus dem Shotokan Karate Club Lauterach hatten die Möglichkeit, bei der halbjährlichen Gürtelprüfung ihr Können zu zeigen. Die KCL Prüfungskommission – Andreas Embacher, Gerhard Grafoner, Sheriff Sisman prüften die Bereiche: Grundschule, Kata mit Bunkai und Kumite. Nach der erbrachten guten Leistung aller 19 Prüflinge konnte die Kommission allen Karatekas zum Erreichen der nächsten Gürtelstufe gratulieren. Zum 8. Kyu bestanden: Alexander Petermann, Alexander Dengg, Sarah Koch, Anastasia Doltlic, Hugo Rösner, Esad Özirmali Zum Gelb/Orangen Kyu bestanden: Bianca Stella Hechenberger, Noah Schrott Zum 7. Kyu bestanden: Aleyna Gök, Marco Moschen, Cleidy Acevedo, Isabella Ilesic, Alexandra Rösner, Johannes Schwartze Zum 6. Kyu bestanden: Marijana Maksimovic, Nicolai Schwartze, Wanja Schwartze Zum 4. Kyu bestanden: Tobias Schwendinger Zum 3. Kyu bestanden: Vincent Forster Der Shotokan Karate Club mit seinen erfolgreichen Mitgliedern Sprudelnde Gaumenfreude. Jetz t akt uell Goldmedaille bei der Landesprämierung: zIDe R Jahr g. 201 0 zur Verk ostu ng Gärm ost vom Fass Verk ostu ngen (Saf t, Mos t, edel brän de) und Rieb eles sen für 10 – 15 Pers . AB SOFORT! Haus zustellun g ab 70 euro Warenwert Besuchen Sie unseren Hofladen in lauterach: Lerchenauerstraße 45, Mo bis Fr, 9 bis 17 h oder nach Voranmeldung: 05574 639 29 oder info@dietrich-kostbarkeiten.at www.dietrich-kostbarkeiten.at Dietrich_Inserat_110x123_Zider.indd 1 14.03.11 09:49 createordie.org Aus den Vereinen | April 2011 25 Jetzt auch in der „Alten Seifenfabrik“ Theatergruppe Rampenlicht Frühjahrsproduktion als neues Projekt Für 2011 verkündete Moosbrugger, dass es neben der Hauptproduktion im Oktober eine weitere Produktion im Frühjahr geben soll. Ende April können die Zuschauer eine besondere Premiere erleben: Das Zwei-Personen-Stück „Zwei wie Bonnie und Clyde“. Als Aufführungsort wurde dafür die Alte Seifenfabrik gewählt. „Der Ort passt hervorragend zu dieser Gaunerkomödie. Man darf sich auf einen sehr unterhaltsamen Abend und eine ganz besondere Atmosphäre gefasst machen.“ Rita Moosbrugger und Martin Straßgschwandner sind erfahrene Mitglieder der Rampenlichter, die sich darauf freuen, diese freche Komödie auf die Beine zu stellen. www.rampenlicht.at Obmann Werner Moosbrugger bedankte sich bei den drei Jubilaren und lobte deren langjähriges Engagement: „Lisbeth, Gabi und Edith sind für unsere neuen Mitglieder wichtige Vorbilder. Sie leben uns vor, dass es nicht nur um die Leistung auf der Bühne, sondern auch um all die Arbeit neben der Bühne geht.“ Moosbrugger überreichte jedem Jubilar eine spezielle Überraschung, die für viel Heiterkeit sorgte. So erhielt die Kassiererin Lisbeth Dangel eine Geldtasche mit dem Vereinslogo und der Bezeichung „Zasterliesl“. Bei der Bilanz 2010 strahlte der Obmann. „Wir hatten bei ‘Keine Leiche ohne Lily’ fast 1000 Besucher. Das Stück präsentierte sich auf hohem Niveau und wir erhielten sehr viel positives Feedback“. Das gilt es auch zu halten, ermahnte der Obmann sein Team und kündigte für das neue Jahr Fortbildungen, Improvisationsabende und Theaterbesuche an. 20 Jahre Mitgliedschaft: v.l.n.r.: Lisbeth Dangel, Edith Penz und Gabriela Gschliffner mit ihrem Obmann Werner Moosbrugger Bei der Jahreshauptversammlung wurden Lisbeth Dangel, Gabriela Gschliffner und Edith Penz für 20 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Interessierte sind willkommen! Wer Lust auf Theater bekommen hat: Die Rampenlichter sind immer auf der Suche nach Leuten, die Spaß am theaterspielen haben und die auch gerne hinter der Bühne mithelfen. Infos unter www.rampenlicht.at Fliesenverlegung aus Meisterhand Badsanierung Gesamtkonzept Silikonfugensanierung Fliesenreparaturen …a subre Sach us Lutarach! Wiesenweg 4, 6923 Lauterach, Fax: 05574 / 64 9 98 Mobil: 0664 / 52 25 710, E-Mail: fliesen.winder@aon.at 26 Aus den Vereinen | April 2011 Schiverein Lauterach Mit zahlreiche Aktivitäten im Großeinsatz Serfaus-Fiss-Ladis war eine Reise wert Einen Traumtag erlebten die Mitglieder des Lauteracher Schivereins beim heurigen Schiausflug nach Serfaus-Fiss-Ladis. Bei strahlendem Sonnenschein und besten Schneeverhältnissen genoss die Gruppe die herrlichen Abfahrten dieser Tiroler Schischaukel. Für die meisten Teilnehmer war der Ausflug nach Serfaus-Fiss-Ladis der erste Besuch dieses Schigebiets. Begeistert von den weitläufigen Pisten und dem schönen Bergpanorama waren aber am Ende des Tages alle der einhelligen Meinung, dass es wahrscheinlich nicht der letzte Ausflug hierher war. Bei strahlenden Sonnenschein fand der Schitag in Serfaus-Fiss-Ladis statt Live dabei beim Lauteracher Faschingsumzug Auch abseits der Pisten waren die Vereinsmitglieder sehr aktiv. In zahllosen Arbeitsstunden wurden die alten Bettbezüge der Schihütte zu Faschingskostümen umfunktioniert. Eine Abordnung des Schivereins beteiligte sich damit beim Lauteracher Faschingsumzug. Schiball – die coolste Party des Jahres Am Rosenmontag wurde der traditionelle Schiball im Hofsteigsaal durchgeführt. Bei der „coolsten Party des Jahres“, wie ein junger Besucher es nannte, ist ein starkes Team im Einsatz um das Gelingen des Balles und einen reibungslosen Ablauf des Abends zu gewährleisten. Der Schiverein beim Faschingsumzug „Die coolste Party des Jahres“ der Schiball im Hofsteigsaal Aus den Vereinen | April 2011 27 Seniorenbund Lauterach Information „Erbrecht – Sachwalterschaft – Patientenverfügung“ Dass diese Themen bei den Mitgliedern unseres Vereines auf großes Interesse stoßen, das bewiesen die mehr als 100 Besucher dieses Informationsnachmittags im Hofsteigsaal. Obmann Elmar Kolb konnte die Rechtsanwälte Dr. Arnulf Summer und Dr. Thomas Kaufmann für diese Information gewinnen. Seit der Gesetzesnovelle im Jahre 2006 ist es möglich, eine so genannte Patientenverfügung zu errichten. Eine Patientenverfügung ist eine Erklärung, mit der ein Patient bestimmte medizinische Behandlungen ablehnt. Dabei ist zu unterscheiden zwischen der beachtlichen und der verbindlichen Patientenverfügung. Eine verbindliche Patientenverfügung gilt nur 5 Jahre und muss nach dieser Zeit wieder erneuert werden. Festgestellt werden kann, dass die behandelten Themenbereiche äußerst kompliziert und vielschichtig sind. Es ist daher empfehlenswert vor Errichtung entsprechender Testamente, Verfügungen, Verträge usw. eine fachliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Dr. Arnulf Summer zum Thema Erbrecht Dr. Thomas Kaufmann zum Thema Sachwalterschaft und Patientenverfügung Die inhaltsreichen Vorträge wurden in verständlicher Form präsentiert und haben bei den Besuchern das Bewusstsein für diese Themenbereiche geweckt. Dr. Arnulf Summer referierte über das Erbrecht, wer zur Rechtsnachfolge nach einem Verstorbenen berufen ist und wie er zur Erbschaft gelangt. Die Testamentsformen, Erbrechtstitel und die gesetzliche Erbfolge erweckten größtes Interesse. Dr. Thomas Kaufmann informierte über die Themen „Sachwalterschaft und Patientenverfügung“. Hier gibt es die Sachwalterschaft, wenn eine Person aufgrund ihrer geistigen Situation nicht mehr in der Lage ist, bestimmte Angelegenheiten des täglichen Lebens selbst zu besorgen. Zuständig für die Eröffnung einer Sachwalterschaft ist der Pflegschaftsrichter des zuständigen Bezirksgerichtes. Daneben gibt es auch die Vorsorgevollmacht, wodurch eine Person schon vor ihrer Geschäftsunfähigkeit selbst bestimmt, wen sie im Falle ihrer Geschäftsunfähigkeit bevollmächtigt für sie Entscheidungen zu treffen. 28 Aus den Vereinen | April 2011 Vorarlberger Bowling Club Lauterach Triumphaler Saisonabschluss Nach einer harten Saison mit teilweise sensationellen Spielergebnissen schaffte das Team Lauterach 1 mit einem Schnitt von 187,17 Pins und 4 Punkten Vorsprung auf die Zweitplatzierten den Aufstieg von der Bezirks- in die süddeutsche Bereichsliga. Herzliche Gratulation an Martin Wilfinger, Wolfgang Kühlechner, Wolfgang Oberfrank und Sebastian Dorn. Team Lauterach 2 konnte heuer den Sprung von der Kreisliga in die Bezirksliga schaffen. Mit konsequent guten Leistungen und natürlich auch etwas Glück erreichte das Team einen Schnitt von 171,20 Pins. Hubert Kühlechner, Daniel Brunold, Robert Windberger und Ronald Detomaso haben sich die Trophäe und unsere Glückwünsche redlich verdient. Besonders hervorzuheben ist auch die Leistungssteigerung im Jugendteam des 1. VBC. Adrian Lindner konnte am letzten Spieltag mit 256 Pins sehr stolz auf seine persönliche Bestleistung sein. Damit spielte er den Tagesrekord in der A-Klasse. „Dran bleiben“ heißt nun die Devise. Team 1: Martin Wilfinger, Wolfgang Kühlechner, Sebastian Dorn und Wo


Lauterachfenster 2011 03
Sam, 22. Oktober 2011 | Kuhn EDV

März 2011 | Nr. 57 Lauterach fenster Seite 37 Faschingsumzug am Samstag, 5. März ab 14.00 Uhr Die aktuelle Informationsschrift der Marktgemeinde Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M verpacken schützen dämmen FLA_Lehrlingsanzeige_186x251_18.10.10_def.indd 2 18.10.2010 8:03:41 Uhr Editorial Inhalt Das konsensorientier e t Planungsverfahren Seit etwa 2 ½ Jahren läuft unter Federführung des Landes Vorarlberg der Planungsprozess „Mobil im Rheintal“ – mit dem Ziel einer zukunftsorientierten Verkehrs- bzw. Mobilitätslösung im unteren Rheintal. Die Verkehrsproblematik wurde in 21 Sitzungen des Regionalforums eingehend diskutiert, analysiert und mögliche Lösungsvorschläge ausgearbeitet. Der Gesamtprozess steht nun kurz vor dem Abschluss. Am 16. März findet im Hofsteigsaal auf Einladung des Landes Vorarlberg (weitere Infos auf Seite 8) eine Information für die gesamte Bevölkerung statt. Im Regionalforum sind neben vielen Fachexperten sämtliche Vlbg. Landtagsparteien sowie die NGO’s und die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden vertreten. Lauterach ist im Planungsprozess in einer Schlüsselposition – keine betroffene Gemeinde liegt so zentral im unteren Rheintal. Neben mir als Bürgermeister ist mit Wolfgang Hofer auch ein Vertreter der Bürgerinitiative Lauterach/Hard im Regionalforum vertreten. Seit dem Start des konsensorientierten Planungsverfahrens haben wir die Interessen unserer Marktgemeinde mit allem Nachdruck eingebracht. Die Ergebnisse der Diskussionen zeigen aus meiner Sicht eine starke Lauteracher Handschrift. Hilfreich ist für mich, dass bei den Regionalforen eine enge Interessensabstimmung mit den Nachbargemeinden und der Bürgerinitiative Lauterach/Hard stattfindet. Mir ist auch wichtig, dass nicht nur über die in den Medien veröffentlichten Straßenalternativen diskutiert wird, sondern auch über andere Formen der Mobilität, wie Fahrradverkehr, Buskonzepte oder Bahnprojekte nachgedacht wird. Nützen Sie die Gelegenheit am 16. März und informieren Sie sich. Die Fachexperten stehen Ihnen dafür zur Verfügung. In den nächsten Wochen zieht die gesamte Rathausverwaltung in das neue Gebäude an der Hofsteigstraße. Auch darüber berichten wir in dieser Ausgabe. Die Verwaltung wird einige Zeit parallel in beiden Gebäuden geführt – ab April stehen wir Ihnen dann im neuen Rathaus zur Verfügung. Am 14. Mai werden die Räumlichkeiten im Rahmen eines Eröffnungstages, gemeinsam mit allen Partnerfirmen im Kopfgebäude der Bevölkerung präsentiert. Notieren Sie sich schon heute diesen Termin: Samstag, 14. Mai 2011 ab 10 Uhr. Aus dem Rathaus 4 Volksbegehren „RAUS aus EURATOM“ 5 Wohnbauförderung 6 Radbrücke Bregenz-Hard 8 Mobil im Rheintal – Bürgerinformation 9 Bio-Nahwärme Lauterach 10 Interview: GR Katharina Pfanner 11 Das Rathaus zieht um 6 4 Aus der Gemeinde 13 Funkenzunft Lauterach – Funkensamstag 14 Vorarlberger Kinderdorf – Es ist toll, Pflegefamilie zu sein 16 aks – Gesund und erfolgreich durch das Schuljahr 19 Jugendliche im Fokus 14 Aus den Lauteracher Vereinen 20 Vereinsberichte 27 Veranstaltung & Chronik 39 dötgsi – Seniorenball Ihr Bürgermeister Elmar Rhomberg 39 Volksbegehren „RAUS aus EURATOM“ Die Stimmberechtigten können inDas Bundesministerium für Inneres hat am 6. Dezember 2010 nerhalb des festgesetzten Eintragungseinem Antrag auf Einleitung des Verfahrens für ein Volksbegehren mit zeitraumes, das ist von Montag, dem 28. der Bezeichnung „RAUS aus EURATOM“ stattgegeben. Februar 2011 bis einschließlich Montag, dem 7. März 2011 in den Text des Volksbegehrens Einsicht nehmen und ihre Zustimmung zu dem beantragten Volksbegehren durch einmalige eigenhändige Eintragung ihrer Unterschrift in die Eintragungsliste erklären. Eintragungsberechtigt sind alle Frauen und Männer, welche die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen, in der Marktgemeinde Lauterach zum Stichtag 24. Jänner 2011 mit Hauptwohnsitz gemeldet waren und mit Ablauf des letzten Tages des Eintragungszeitraumes (07. März 2011) das 16. Lebensjahr vollendet haben, sowie vom Wahlrecht nicht ausgeschlossen sind. Stimmberechtigte, die ihren Hauptwohnsitz nicht in dieser Gemeinde haben, benötigen zur Ausübung ihres Stimmrechtes eine Stimmkarte. Die Eintragungslisten liegen während des Eintragungszeitraumes im Marktgemeindeamt Lauterach, Abt. III Bürgerdienste, Hofsteigstraße 2a auf. Eintragungen können an nachstehend angeführten Tagen und zu folgenden Zeiten vorgenommen werden: Di 1. März Mi 2. März Do 3. März Fr 4. März Sa 5. März So 6. März Mo 7. März von 8 – 16 Uhr von 8 – 20 Uhr von 8 – 16 Uhr von 8 – 16 Uhr von 8 – 12 Uhr von 8 – 12 Uhr von 8 – 16 Uhr Stimmabgabe Bitte bringen Sie zur Stimmabgabe einen amtlichen Lichtbildausweis mit, aus der die Identität ersichtlich ist. Für weitere Fragen wenden Sie sich an die Abt. III – Bürgerdienste T 05574/6802 4 Aus dem Rathaus | März 2011 Das e5-Team informiert Vom 28. Februar bis 7. März „Raus aus Euratom“ unterschreiben Was ist Euratom überhaupt? Die Europäische Atomgemeinschaft (Euratom) wurde 1957 gegründet, um den schnellen Ausbau der Atomindustrie in Europa zu unterstützen. Dies geschieht heute vor allem durch Unterstützung von Forschung und Entwicklung sowie hauptsächlich durch billige Kredite zum Bau von Kernanlagen. Lediglich 2% der Mittel werden dafür verwendet, herauszufinden, wie mit Atommüll um gegangen werden soll. Niki Berlakovich an Euratom, vierzig laut Greenpeace. Zum Vergleich: Lediglich 35 Millionen Euro stellte der Klimafonds 2010 für die Förderung von Fotovoltaikanlagen bereit, einer Technologie, die sicher, problemlos und schon jetzt zukunftsfähig ist (und von der nicht einige Großkonzerne, sondern jeder einzelne Kleinproduzent profitiert). müll? Reicht das Uran noch länger als 30 Jahre? Wer bezahlt den SuperGAU?). Die Bevölkerung hat sich aus diesen Gründen schon 1978 gegen Zwentendorf und somit gegen die Atomenergie in Österreich ausgesprochen. Österreich kann die Subvention von Atomenergie stoppen und die Mittel für den Ausbau sicherer, erneuerbarer Energien bereitstellen. Unterzeichnen Sie das Volksbegehren zum Euratom-Ausstieg von 28. Februar bis 7. März, Infos Seite 4 Quellen: DerStandard, Wikipedia Erneuerbar statt atomar! Atomenergie hat keine Zukunft. Zu groß sind die Risiken (Tschernobyl! Abgrenzung zwischen ziviler und militärischer Nutzung, siehe Iran! AKWs als Terrorziele!) und zu viele Fragen sind ungeklärt (Was passiert mit dem Atom- Atomkraftwerke statt Fotovoltaikanlagen? Rund zwanzig Millionen Euro bezahlt Österreich im Jahr laut Umweltminister Das e5-Team informiert Wohnbauförderung Alle Jahre wieder ... kommt die neue Wohnbauförderung des Landes. Und die verspricht auch für 2011 hervorragende Bedingungen für das Sanieren von Wohnhäusern. Beispiel gefällig? Herr Natter investiert € 35.000,- in neue Fenster. Natürlich in bestem Energiestandard. Dafür erhält er in der Förderstufe 5 – 30% der Kosten als Einmalzuschuss. Das sind € 10.500,- in bar! Frau Nußbaumer saniert umfassend Dach, Fenster und Fassade und erreicht die Förderstufe 3. 65% der Investition von € 100.000,- bekommt sie als Darlehen vom Land – immerhin € 65.000,- für die sie keinen Cent Zinsen bezahlt! Wohnbauförderung für das Sanieren von Wohnhäusern gen kombiniert werden können (z.B. neues Dach, Fassade streichen, neue Fenster usw.)? • auch für die Sanierung vermieteter Objekte Sanierungsförderung bezogen werden kann? Alle Infos zu Sanierung und Förderung gibt‘s kostenlos bei der Sprechstunde der Energieberatung Hofsteig, Wolfurt, Kirchstraße 43, jeden Mittwoch von 18 – 20 Uhr! www.energieinstitut.at/energieberatung So werden ab 2011 bis zu 40% der Sanierungskosten als Einmalzuschuss oder bis zu 85% als zinsfreies Darlehen gewährt. Sanierungsberatungen werden weiterhin mit bis zu € 1.200,- gefördert, allerdings nur, wenn auch tatsächlich saniert wird. Somit erfolgt auch die Auszahlung mit der Endabrechnung der durchgeführten Sanierungsmaßnahme(n). Haben Sie gewusst, dass... • die Darlehen der anierungsförderung S auch 2011 zinsfrei sind und Sie tausende Euros sparen? • viele Instandhaltungsmaßnahmen leicht mit energetischen Verbesserun- Aus dem Rathaus | März 2011 5 Radbrücke Bregenz – Hard Dieses Projekt wird im Rahmen des klima:aktiv mobil Förderungsprogramms aus Mitteln des Klima- und Energiefonds als Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz im Verkehr gefördert. Radbrücke Bregenz-Hard Stahlelemente auf Baustelle eingetroffen In zwei Wochen folgen laut Plan die Elemente 3 und 4, danach werden die Teile in Millimeterarbeit auf ihren endgültigen Platz über der Bregenzerach eingehoben. Die Radbrücke ist Kernstück der neuen Radverbindung zwischen Bregenz und Hard abseits der verkehrsstarken und unfallträchtigen L 202. gleich hohen Kosten – nur die zweitbeste gewesen.“ Radbrücke und -route als umfassendes Gesamtprojekt Das Gesamtprojekt der Radroute schafft neben neuen Mobilitätschancen auch Vorteile in anderen Bereichen. Die Brückenkonstruktion über dem Land auf Harder Seite gibt zukünftigen Hochwässern Platz zum geordneten Abfließen in den Vorländern und stellt so Weichen für den zukünftigen Hochwasserschutz am Unterlauf der Bregenzerach. Der Standort unterhalb der Sohlrampe „Wasserfall“ ermöglicht das Realisieren neuer Flussbauperspektiven, die die Interessen von Hochwasserschutz, Trinkwasserversorgung und Ökologie vereinen. Die Route liegt weiter stromabwärts und deutlich höher über dem Grundwasserspiegel als die bisherigen Wege. Damit und mit zusätzlichen Entwässerungsanlagen wird das Grundwasser als Basis für die Trinkwasserversorgung besser als zuvor geschützt. Begleitmaßnahmen zugunsten der Natur Parallel zu den Bauarbeiten an der Route setzen die Gemeinden auch verschiedene Maßnahmen zugunsten der Natur um. In enger Abstimmung mit Behörden und Experten werden im Umfeld der Brücke Flächen wiederaufgeforstet oder extensiviert, Amphibienteiche ausgehoben und eine Brutinsel für Flussseeschwalben angelegt. Die zusammenhängenden Naturschutzgebiete auf beiden Seiten der Bregenzerach werden größer. Eine Innovation im Land: Die Straßenbeleuchtung im Nahbereich wird so optimiert, dass später trotz sicherheits- und qualitätsfördernder Beleuchtung der Radroute in Summe weniger Licht in den sensiblen Auwaldbereich strahlt. Sorgfältige Variantenwahl für Zubringerstrecken Bürgermeister DI Markus Linhart zeigt sich sehr erfreut darüber, dass die Radbrücke Formen annimmt, wobei ihm klar ist, dass - wie bei jeder anderen Baustelle - auch hier zunächst eine Art „Wunde“ entstanden ist: „Diese Wunde wird aber schon bald heilen, wie man es auch beim Radweg beim Yachtclub sehen kann. Außerdem haben wir von den drei Zubringer-Alternativen die beste ausgewählt, nämlich eine gerade und damit kurze und direkte Anbindung. Der Zulauf über den bestehenden Radweg am See hätte diese Strecke zu sehr belastet und wäre ein großer Umweg gewesen und auch die Variante über die Mehrerauerstraße wäre – im Übrigen bei Konsequente Mobilitätsarbeit bringt Erfolg Die Landeshauptstadt Bregenz und die Marktgemeinde Hard sind seit Jahren mit ihren Nachbargemeinden Wolfurt, Kennelbach, Lauterach und Schwarzach gemeinsam sehr aktiv. Ihr regionales Mobilitätsmanagement „plan-b“ ist österreichweit ein Vorzeigeprojekt. Nach den letzten Erhebungen legen die Menschen in der Region 21 Prozent ihrer Wege per Fahrrad zurück. Die ersten zwei schiffsförmigen Stahlelemente sind für die Radbrücke Bregenz-Hard eingetroffen 6 Aus dem Rathaus | März 2011 Firma Pfanner Das e5 Team informiert Umbauarbeiten Die Firma Pfanner führt zur Zeit Abbrucharbeiten des Altbestandes am Firmenstandort neben dem ehemaligen Gasthaus Hirschen durch. An dieser Stelle soll ein neues Büro- und Geschäftshaus errichtet und das Bürohaus „Hirschen“ umgebaut werden. Kostenlose Energieberatung Reinhard Dobler, Marianne Lang und Gerhild Hofer (v.l.n.r.) kümmern sich im e5-Team um Energieberatung und Energiesparen Fußgäng er Umleitu ng Abbru ch Um die umfangreichen Bauarbeiten der Fa. Pfanner zu ermöglichen, wird die Durchfahrt der Hoheneggerstraße, im Bereich Wohnhaus Nr.8, bis voraussichtlich Mitte 2012 für den gesamten Verkehr gesperrt. Die Zufahrt zur Metzgerei Klopfer sowie zum „Kindergarten Hoheneggerstraße“ und der umliegenden Wohnhäuser in der Hoheneggerstraße erfolgt uneingeschränkt über die „Alte Landstraße“. Zusätzlich soll für Fußgänger zwischen der Metzgerei Klopfer und der Kirche für die Dauer der Sperre ein Fußweg errichtet werden. Schon seit Jahren bieten die Hofsteiggemeinden ihren Bürgern einen Energieberatungsservice und zwar kostenlos! Nur: Dieser Service wird von den Lauterachern leider sehr wenig genützt. „Die Hofsteiggemeinden bezahlen dafür jedes Jahr einen fixen Betrag. Ob also acht wie im Jahr 2010 oder 50 Lauteracherinnen oder Lauteracher in die Beratungsstelle nach Wolfurt kommen, kostet unsere Gemeinde gleich viel“, so Gerhild Hofer, die sich im Rahmen des e5-Teams zusammen mit Marianne Lang und Reinhard Dobler für die Energieberatung stark machen. „Daher ist es wünschenswert, dass mehr Leute den Weg in die Energieberatungsstelle finden“, so Gerhild Hofer weiter. Die Beratung umfasst die Themen ökologisches Bauen und Sanieren. Auch werden Solaranlagen und Heizsysteme bewertet und Erneuerungen, falls solche nötig erscheinen, vorgeschlagen. „Gut hat mir auch der Energiekoffer gefallen, den man ausleihen kann“, weiß Marianne Lang, „drinnen sind z.B. die neuesten Energiespar- und LED-Lampen zum Testen, ein Strommessgerät und viele Tipps zum Stromsparen“. Ein Besuch in der Energieberatungsstelle lohnt sich also allemal. Wann & Wo Wann: jeden Mi von 18 – 20 Uhr (ohne Voranmeldung) Wo: Wolfurt, Kirchstraße 43, im Kellergeschoss Infos: T 05574/76580 Aus dem Rathaus | März 2011 7 Mobil im Rheintal Bürgerinformation zum konsensorientierten Planungsverfahren Das konsensorientierte Planungsverfahren „Mobil im Rheintal“ befi ndet sich auf der Zielgeraden. Im Rahmen einer Informationsmesse informieren die Fachexperten des Planungsverfahrens sowie die Bürgermeister der Standortgemeinden am 16. März im Hofsteigsaal d ie BürgerInnen zu den vorliegenden Ergebnissen des Verfahrens. Informationen aus erster Hand „Ziel des Planungsverfahrens ist die Lösung der Mobilitätsherausforderungen im unteren Rheintal. Über drei Jahre haben Fachexperten in Abstimmung mit den Vertretern der Region an der Entwicklung geeigneter Maßnahmenpakete gearbeitet. Diese liegen nun vor. Wir laden alle ein, die Chance zu nutzen und sich aus erster Hand über die Ergebnisse sowie die Vor- und Nachteile einzelner Alternativen zu informieren“, erläutert Projektleiter Christian Rankl. Wann & Wo Wann: 16. März 17 Uhr Eröffnung, anschließend stehen die Fachexperten des Planungs verfahrens an 8 Informationsstationen für Fragen, Diskussionen und Anregungen zur Verfügung 18 Uhr Projektpräsentation durch Projektleiter Christian Rankl, weitere Möglichkeiten für Fragen und Diskussionen an den Informations2. Zwischenbericht Stand Dezember 2009 stationen ab 20 Uhr zusammenfassende Beantwortung der aktuellen Bürgerfragen Wo: im Hofsteigsaal Weitere Termine 10. März: Höchst (Pfarrzentrum), 11. März: Lustenau (Reichshofsaal) 15. März: Bregenz (Hotel Mercure) Jetzt bewerben Förderung für kleine Grenzprojekte aus der Bürgerschaft Im Jahr 2011 startet eine neue Förderrunde beim Kleinprojektefonds der Internationalen Bodensee Konferenz (IBK). Gefördert werden kleine, grenzüberschreitende Projekte aus den Bereichen Natur, Kultur, Bildung, Sport und Tourismus. Dabei soll die Bürgerbegegnung im Zentrum stehen, z.B. zwischen Menschen im Alpenrheintal, am Hochrhein oder auch quer über den Bodensee bis nach Liechtenstein. In Frage kommen grenzüberschreitende Feste, Exkursionen, Wettbewerbe oder sonstige Initiativen. Der Phantasie sind (fast) keine Grenzen gesetzt! Bewerben können sich Einzelpersonen, Gruppen, Vereine, Gemeinden, Schulen und ähnliche Einrichtungen aus dem Bodenseeraum. Gefördert werden bis zu 50% der Projektkosten. Die maximale Fördersumme beträgt € 2.500,-. Weitere Infos Für Interessierte bietet die IBK-Geschäftsstelle in Konstanz ausführliche Beratung und Unterstützung an, T +49 (0) 7531/52722, kleinprojekte@bodenseekonferenz.org. Das Verfahren ist für jedermann machbar. www.bodenseekonferenz.org/kleinprojektefonds 8 Aus dem Rathaus | März 2011 Bio-Nahwärme Lauterach Bringt Wärme ins Haus Das Gebäude des Bio-Nahwärmekraftwerks ist bereits fertiggestellt, es werden lediglich noch Restarbeiten durchgeführt. Seit Anfang Jänner läuft die Heizanlage störungsfrei und versorgt erste Teile von Lauterach mit umweltfreundlicher Bio-Nahwärme. Die Bio-Nahwärme Lauterach GmbH & Co KG bestehend aus • Marktgemeinde Lauterach • Schertler-Alge GmbH • Intemann GmbH • Flatz Verpackungen-Styropor GmbH • Raiffeisenbank am Bodensee bedankt sich recht herzlich bei allen bisherigen Abnehmern der Bio-Nahwärme für ihr Vertrauen! Weitere Infos Bio-Nahwärme Lauterach GmbH & Co KG Dammstr. 4, 6923 Lauterach GF Anita Helbig T 0664/88535050 GF Roland Schuster T 0676/83398262 Das Gebäude des Bio-Nahwärmekraftwerks ist fertiggestellt Durch die Einspeisung der Abwärme der Fa. Flatz können rund 25% an Hackschnitzel eingespart werden. 32 Gebäude wurden bereits an das Leitungsnetz angeschlossen, die Bewohner erhalten ihre umweltfreundliche Wärme service- und wartungsfrei. Neben dem Platzgewinn im Keller können sich die Bezieher der Nahwärme auch über ganzjähriges Warmwasser freuen. Bei der umweltfreundlichen Energienutzung entfällt die Geruchs- und Schmutzbelästigung, die herkömmliche Heizanlagen mit sich bringen. Zudem ist die Versorgungssicherheit durch Energiemix sichergestellt. Bio-Nahwärmeabnehmer haben auch bei zukünftigen Gas- und Ölkrisen mit Sicherheit ein warmes Haus. In den nächsten Wochen soll mit dem zweiten Bauabschnitt begonnen werden. Die Trassenführung ist noch nicht endgültig fixiert, soll aber Richtung Achpark, Thaläckerstraße, Harderstraße und Richtung Volksschule Dorf/Lutz vom Gemeindeamt aus über einen Teil der Karl-Höllstraße und den Rosenweg führen. Die Wohnanlage im Frühlingsgarten wird angeschlossen. Die Bauarbeiten der ca. 2 Kilometer langen Trassenführung soll voraussichtlich bis September 2011 abgeschlossen sein. Der Heizkessel Abgabe von Grün-, Sondermüll und E-Geräten Bauhof Öffnungszeiten Sa 5. März Mo 7./ Mi 9./ Fr 11. März Sa 12. März Mo 14./ Mi 16./ Fr 18. März Sa 19. März von 8 – 12 Uhr von 16 – 18 Uhr von 8 – 12 Uhr von 16 – 18 Uhr von 8 – 12 Uhr Mo 21./ Mi 23. / Fr. 25. März von 16 – 18 Uhr Sa 26. März von 8 – 12 Uhr Mo 28./ Mi 29. März von 16 – 18 Uhr Aus dem Rathaus | März 2011 9 Porträ Gemeinderätinnen und Gemeinderäte im Porträt Katharina Pfanner Gabriela Festini: Wie sieht deine Arbeit im Bereich Familie aus? Katharina Pfanner: Mit dem neuen „Ratgeber Lauterach“ erhält man wichtige Informationen zu den Themen: Hilfe, Betreuung, Bildungsangebote, Freizeitmöglichkeiten und vieles mehr. Dann haben wir das Familienfest, welches heuer zum 5. Mal stattfindet. Die Förderung von Familienprojekten im Zuge der Auszeichnung „Familiengerechte Gemeinde“ des Landes Vorarlberg ist ein weiteres wichtiges Thema. Wir unterstützen Institutionen wie: „Infantibus“, Verein „Tagesbetreuung“ und „Frau Holle“ Babysitterdienst „Lauteracher Kindersommer“, Elternbildung u.v.m. Das alles soll Familien in Lauterach zu Gute kommen. Gabriela Festini: Wie siehst du den Stellenwert „Familie“ in der Politik und in der Gesellschaft? Katharina Pfanner: Jede Frau, die sich für eine Familie entscheidet, sollte die Wahlfreiheit haben zuhause zu bleiben oder neben der Familie einem Beruf nachzugehen. Mütter, die bei ihrem Kind bleiben möchten, haben immer noch keine Pensionsansprüche. Auf der anderen Seite leisten sie aber wertvolle Arbeit zu Gunsten der Allgemeinheit, ihre Kinder sind unsere Zukunft. Der Focus sollte wieder vermehrt auf die kleinste Zelle des Staates, Jung und Alt im Einklang miteinander in Lauterach. GR Katharina Pfanner die Familie, gerichtet werden. Natürlich braucht es aber auch die verschiedenen Betreuungseinrichtungen. Ich wünsche mir für unsere Familien in Lauterach, dass die Eltern wieder mehr Zeit für ihre Kinder und Jugendlichen haben, abseits vom Konsumzwang. Ein Kind wächst glücklich auf mit Menschen, die viel Zeit mit ihm verbringen. Gabriela Festini: Was bedeutet für Dich das Thema Integration, welches ein weiterer wichtiger Bereich in deiner Gemeindearbeit ist? Katharina Pfanner: 56 verschiedene Nationen leben in Lauterach. Wir bieten seit 2004 Deutsch- und Orientierungskurse an. Integration bedeutet für mich, dass sich Menschen aller Nationen, die in Lauterach leben, miteinander verständigen können. Das ist Basis jeglicher Integration. Eltern sollten ihrem Kind zuliebe dafür Sorge tragen, dass ihr Kind vor dem Besuch des Kindergartens die deutsche Sprache kann. Sich verständigen zu können ist doch ein Grundrecht jedes Kindes und das liegt in der Verantwortung seiner Eltern. Gabriela Festini: Vielen Dank für das Gespräch. GR Katharina Pfanner Gabriela Festini: Du hast den Vorsitz im Ausschuss für „Generationen und Integration“. Welche Bereiche fallen in deine Arbeit? Katharina Pfanner: Sie lässt sich in drei große Bereiche aufteilen: Familien, Senioren und Integration. Ich arbeite sehr eng mit Vereinen und Institutionen zusammen – gemeinsam ziehen wir an einem Strang. Diese Arbeitsweise ist mir sehr wichtig. Als Wohnungsreferentin bin ich eine von sechs Personen, die in einer Kommission die freistehenden Wohnungen vergibt. Besonders stolz bin ich, dass wir in Lauterach ein Budget für Frauen und Männer haben. Dies ermöglicht uns, leistbare Kurse, Vorträge und Seminare anzubieten. Gabriela Festini: In dieser Ausgabe gibt es ein dötgsi „Seniorenball“ der auch heuer wieder sehr erfolgreich stattgefunden hat? Katharina Pfanner: Für unsere SeniorInnen haben wir das ganze Jahr über Veranstaltungen, die auch rege besucht werden. Sehr beliebt sind der Seniorenausflug, die Weihnachtsfeier und natür lich der Seniorenball. GR Katharina Pfanner mit dem neuen Ratgeber Lauterach 10 Aus dem Rathaus | März 2011 Neue Räumlichkeiten an der Hofsteigstraße 2a Das Rathaus zieht um Die Räumlichkeiten des neuen Rathauses, Hofsteigstraße 2a, beim Sozialzentrum sind fertiggestellt. Ende März werden nun die MitarbeiterInnen des Marktgemeindeamtes ins neue Rathaus umziehen. Wir bitten um Verständnis, dass in der letzten Märzwoche lediglich eingeschränkter Betrieb im Rathaus möglich ist. Ab 1. April freuen sich Bgm Elmar Rhomberg und seine MitarbeiterInnen, Sie im neuen Rathaus begrüßen zu dürfen. 2. Stock: Bürgermeister • Sekretariat (Terminvereinbarung, Posteingang) Gemeindesekretär Zentrale Dienste • Personal • Gemeindeliegenschaften • Öffentlichkeitsarbeit Finanzen • Steuern und Abgaben • Buchhaltung • Versicherungswesen Gesellschaftliche Dienste • Kultur (Kulturveranstaltungen, Saaltermine, Bibliothek, Vereine) • Bildung und Schule Kleines Sitzungszimmer Großes Sitzungszimmer Das Rathaus zieht um in die neuen Räumlichkeiten an der Hofsteigstraße 2a 3. Stock: Gesellschaftliche Dienste • Soziales und Gesundheit (Sozialamt) • Generationen und Integration (Frauen, Männer, Familien, Jugend, Senioren) Das neue Rathaus, Hofsteigstraße 2a Erdgeschoss: Bürgerservice: erste Anlaufstelle im Rathaus • Amtskasse • Meldewesen • Standesamt, Staatsbürgerschaft • Reisepässe, Personalausweise • Friedhofsverwaltung • Wohnungsangelegenheiten • Wohnbeihilfe, Wohnbauförderung • Müllsackverkauf, Ausgabe „Gelbe Säcke“ • Fundamt • Beglaubigung von Unterschriften in Grundbuchssachen (Legalisator) Gesellschaftliche Dienste • Kindergartenkoordination • Seniorenbörse 1. Stock: Infrastruktur • Baurecht (Bauamt) • Ortsentwicklung (Raumplanung: Flächenwidmung, Grundverkehr, Grundteilungen, Verkehr: Fuß- und Radwege) • Umwelt (Umweltschutz, Energie- und Abfallberatung) • Landwirtschaft, Jagd • Tiefbau (Straßen, Kanal, Wasser, straßenpolizeiliche Bewilligungen) Rathaussaal Neues Rathaus nun im Besitz der Marktgemeinde Lauterach Immobilienverwaltung GmbH & Co KG Mit einstimmigen Gemeindevertretungsbeschluss vom 14. Dezember wurde das Haus 2, Hofsteigstraße 2a, von der Marktgemeinde Lauterach Immobilienverwaltung GmbH & Co KG erworben. Tag der Offenen Tür 14. Mai 2011, näheres im Lauterachfenster April Aus dem Rathaus | März 2011 11 Feuerbrand Bibliothek Lauterach Befallene Obstbäume in Lauterach Seit dem Jahr 2008 wird der Feuerbrand in Lauterach nicht mehr flächendeckend be kämpft. Die Krankheit ist inzwischen allgemein verbreitet und nicht mehr auszurotten. Wir wissen jedoch aus laufenden Beobachtungen, dass viele befallene Pflanzen im Orts gebiet stehen und nicht mehr gemeldet oder entfernt werden. Aus obstbaulicher Sicht muss aber nach wie vor gelten: Befallenes Material bestmöglich entfernen! Dies wäre eine wichtige Maßnahme um den Infektionsdruck zu senken und empfindliche Sorten und speziell Jungbäume zu schützen. Jetzt im März bietet sich die ideale Möglichkeit noch kurz vor dem Austrieb einen Winterschnitt bei Apfel- und Birnbäumen durchzuführen. Gleichzeitig kann damit wirkungsvoll auf Feuerbrand kontrolliert und mögliche Befallstellen entfernt werden. Dabei sind die Werkzeuge regelmäßig zu desinfizie ren (z.B. Abflammen mit Bunsenbrenner), um nicht zusätzlich zur Verbreitung beizutragen. Feuerbrand ist eine sehr ansteckende Pflan zenkrankheit, die durch ein Bakterium verursacht wird. Von Feuerbrand befallene Blüten, Blätter oder Triebe verfärben sich braun oder schwarz, vertrocknen und bleiben dann meist am Ast hängen. Daran kann man den Befall gerade im Winter gut erkennen. Wertvolle Hochstammbäume stellen für den Baumschnitt eine besondere Herausforderung dar. Hier stellt sich die Frage: sanieren und nutzen oder gleich roden! Die Gemeinde und das Land unterstützen noch immer das Ausschneiden und Roden von Obstbäumen wegen Feuerbrand mit zwei Drittel der Kosten. Kurzfristig bieten wir für Hochstämme in Lauterach eine Beratung zur Sanierungswürdigkeit vor Ort an, bei der wir Sie auch gerne über die mögliche Verwertung des Obstes durch die Streuobstinitiative informieren möchten. Rosmarie und Christof Döring seit 25 Jahren tätig „Wir haben noch keine Minute der Bibliotheksarbeit bereut“, so die einheitliche Meinung der beiden Jubilare. Rosmarie und Christof Döring 1986 übernahmen Christof und Rosmarie Döring die Führung der Bibliothek Lauterach. Sie bauten diese im Laufe der 25 Jahre von 5200 Büchern auf 19300 Medien aus. 1991 hielt die EDV in der Bücherei als eine der ersten in Vorarlberg Einzug. 1994 wurde das Angebot durch Spiele und audiovisuelle Medien erweitert. 2005 ging für Rosmarie und Christof Döring ein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung: Die neue Bibliothek wurde am 13. März eröffnet. „Neue Räumlichkeiten, größer, heller, benutzerfreundlicher, einfach toll!“, kommen die beiden ins Schwärmen, „eine der schönsten Bibliotheken im Land!“ Die Bibliothek Lauterach ist auch Schulbibliothek für die Lauteracher Pflichtschulen. Klassenweise besuchen SchülerInnen mit ihren Lehrpersonen regelmäßig die Bibliothek. Mit Autorenlesungen, literarischen Workshops und verschiedenen Leseprojekten will das Bibliotheksteam das Lesen für junge Menschen attraktiv machen und so dem Ergebnis der letzten Pisastudie entgegenwirken. Die Bibliothek bietet auch Möglichkeiten für die Freizeitgestaltung: So war sie mit der Aktion „Fernsehmuffel“ Vorreiterin für den heute beliebten Lauteracher Kindersommer. Das seit einigen Jahren durchgeführte Geisterfest erfreut sich seit einigen Jahren großer Beliebtheit. „Viel Arbeit, aber abwechslungsreich und interessant, nie langweilig und immer von netten Leuten umgeben“, das sind die motivierenden Aussagen zur Bibliotheksarbeit seit 25 Jahren von Rosmarie und Christof D öring. Kontakt Bibliothek Lauterach, Montfortplatz 16, T 05574/71601-23, www.bibliothek-lauterach biblio@hsla.snv.at Öffnungszeiten: Dienstag: 15 – 17.30 Uhr Donnerstag: 9 – 11 Uhr und von 15 – 17.30 Uhr Freitag: 17 – 19 Uhr Kontakt Wichtig: Für Feuerbrand besteht Meldepflicht! Bitte melden Sie daher Befalls herde im Rathaus bei Reinhard Dobler T 6802-29 oder reinhard.dobler@lauterach.at 12 Aus der Gemeinde | März 2011 Funkenzunft Lauterach Funkensamstag – alles dreht sich um die Wintergeister Funkenbrauch ist, dass Wintergeister – in Lauterach ein Hexenpaar – den Winter austreiben und so dem lang ersehnten Frühling Platz machen. Mit einer neuen Idee präsentiert sich die Funkenzunft auterach heuer bei der Taufe diese Wintergeister. L Anschließend freuen sich die Kids nach dem Bau des Kinderfunkens auf das Abbrennen ihres Holzbauwerkes. Am Abend begleitet ein Fackelzug unter den Klängen der Bürgermusik Lauterach die 17. Funkengota mit den ehemaligen Gotas zum Funkenplatz. Traditionsgemäß schlüpft der Funkenredner Christof Döring in die Rolle des männlichen Wintergeistes und berichtet über Lauteracher Geschehnisse. Mit Krach und Licht soll der Winter vertrieben werden. Dies wird mit einem Klangfeuerwerk und mit dem Abbrennen des stilvoll errichteten Funkens erreicht. Schließlich muss das mit Pulver gefüllte Hexenpaar explodieren. Dann erst kann es Frühling werden. Samstag, 12. März 15.30 Uhr Taufe der Wintergeister durch die 17. Fun engota mit dem Lauteracher Schalk meienzug anschließend: Bau und Abbrennen des Kinderfunkens Bewirtung am Nachmittag: Funkaküachle, Wurst und Brot, kalte und warme Getränke 19.00 Uhr Begrüßung durch den Funkenmeister, Rede des Funkenredners Großes Klangfeuerwerk, Abbrennen des Funkens. Musikalische Umrahmung durch die Bürgermusik Lauterach Ausklang am Funkenplatz und im „Hexenkessel“ mit Funkaküachle, Wurst und Brot, kalten und warmen Getränken. Wichtiger Hinweis: Das neue Jugendschutzgesetz bezüglich Alkohol wird durch Ausweiskontrollen streng eingehalten! 18.30 Uhr Treffpunkt der Bürgermusik und der Kinder, die in Begleitung am Fackelzug teilnehmen: Gärtnerei Pfeiffer an der Funkenstraße. Jedes Kind erhält dort eine Gratisfackel. Fackelzug zum Funkenplatz Der stilvoll errichte Funken Der Kinderfunken samt Hexe erfreut sich größter Beliebtheit Aus der Gemeinde | März 2011 13 Vorarlberger Kinderdorf „Es ist toll, Pfl egefamilie zu sein“ Patricia Klösch ist begeisterte Mama – von zwei eigenen Kindern und zwei Pfl egekindern. Sie möchte Paaren Mut machen, einem Kind ein zweites Zuhause zu geben. Patricia Klösch Pfl egefamilien gesucht Der Pflegekinderdienst des Vorarl berger Kinderdorfs sucht Pflegefa milien sowie Ankerfamilien für Kinder zwischen sechs und 12 Jahren. Ansprechpartnerin: Silvia Zabernigg, T 0650/8225319, E s.zabernigg@voki.at, www.kinderdorf.cc Der Pflegekinderdienst bietet Vor bereitung, Schulung und umfassende Unterstützung. Auch eine entsprechende finanzielle Vergü tung ist garantiert. Jedes Kind hat seine eigene Geschichte, die man nicht wegstreichen kann „Wir sind eine Familie wie jede andere“, sagt Patricia Klösch. „Und manchmal geht’s bei uns auch ganz schön turbulent zu.“ Kein Wunder: Die Töchter Melanie und Anna-Katharina sind 14 und 15. Der siebenjährige Miguel gehört seit zweieinhalb Jahren zur Familie und Nesthäkchen Jarmaine (1) kam bereits wenige Tage nach der Geburt in seine Pflegefamilie. Vor allem viel Verständ nis und Toleranz bräuchten Pflegeeltern für ihre große Aufgabe. Jedes Kind hat seine eigene Geschichte, die man nicht wegstreichen kann. Respekt und Wertschätzung gegenüber den leiblichen Eltern sind unerlässlich, um Pflegekindern ein gutes Zuhause geben zu können. Ebenso wie intensive Begleitung und Weiterbildung der Pflegeeltern durch den Pflegekinderdienst des Vorarlber ger Kinderdorfs. „Wir werden in jeder Lebenslage unterstützt“, so Patricia und Emil Klösch. Derzeit leben in Vorarlberg 230 Kinder in 173 Pflegefamilien. Meist sind diese Kinder bereits als Babys oder im Kleinkindalter in die Pflegefamilie gekommen. Ankerfamilien bieten ergänzend dazu älteren und zumeist auch anspruchsvollen Kindern, die nicht mehr bei ihren leiblichen Eltern leben können, neuen Halt. Voraussetzungen für diese herausfordernde Aufgabe sind laut Dr. Silvia Zabernigg, Leiterin des Pflege kinderdienstes, viel Einfühlungsvermögen in die Lebenswelt des Kindes und eine hohe Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit dessen Herkunftsfamilie. Erfahrung im Umgang mit Kindern, Flexibilität und ein „langer Atem“ sind ein weiteres Muss. Wir suchen für diese Kinder Menschen, die an sie glauben, die Grenzen setzen und verlässlich bleiben – eine Bereicherung. 14 Aus der Gemeinde | März 2011 Kindergarten Dorf Lauteracher Faschings- Großer Restpostenumzug in Sicht verkauf Wer derzeit den Kindergarten Dorf besucht, landet tatsächlich im „Garten.“ In Vorbereitung auf den Faschingsumzug verwandeln sich alle in üppiges Gras samt artenreicher Tierwelt. gefräßigen Raupen wurden auch schon stechfreudige Bienen und etliche giftige Spinnen gesichtet! Eine gute Gelegenheit, den Kindergarten aus sicherer Entfernung zu besichtigen, bietet der Lauteracher Faschingsumzug am 5. März. Da findet dann die große Gartenschau statt. Bis dahin: Ore Ore Türbolar! Jedes Kind bastelt dabei selbst sein Kostüm und gestaltet seine eigene Wiese. Natürlich blühen dort nicht nur farbenfrohe Blumen. Auch etliches Getier findet seinen Unterschlupf. Alle, die jetzt neugierig geworden sind und schon mal einen Abstecher in den Dorfer KinderGarten planen, seien an dieser Stelle jedoch eindringlich vorgewarnt: Neben von aktuellen Kollektionsteilen T-Shirt 3,Polo 5,Jacken ab 20,Pullover ab 7,u.v.m. Wann: Fr, 04.03.11 9–18 Uhr Sa, 05.03.11 9–12 Uhr Wo: Wolfurterstr. 38 6923 Lauterach Die ersten Wiesen blühen schon Andre und Noah lassen Blumen sprechen Aus der Gemeinde | März 2011 15 aks-Checkliste: Gesund und erfolgreich durchs Schuljahr Gemeinsam gesund in Lauterach Regeln geben Halt und schaffen die Basis für Lernerfolg • Sorgen Sie für gute Stimmung: Lösen Sie Probleme am Tag ihres Entstehens. • Viermal Loben für einmal Schimpfen. • Täglich max. 1-2 Stunden Medienkonsum (TV, Video, Gameboy, Playstation, Handy usw.) • Achten Sie darauf, dass Ihr Kind ausreichend Schlaf (etwa 10 Stunden) bekommt. • Erinnern Sie Ihr Kind daran, die Schultasche immer am Vorabend zu packen. • Besprechen Sie mit Ihrem Kind die Erlebnisse des Tages kurz nach. • Reden Sie über die Pläne und Vorhaben für den nächsten Tag. Bewegte Kinder – schlaue Köpfe Richtig essen – leichter lernen • Schicken Sie Ihr Kind möglichst zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule. • Motivieren Sie Ihr Kind Freunde nach Hause einzuladen und gemeinsam zu spielen. • Planen Sie gemeinsame Aktivitäten mit Ihrem Kind – am besten im Freien. • Achten Sie darauf, dass sich Ihr Kind täglich zumindest eine Stunde lang aktiv bewegt. • Suchen Sie gemeinsam einen attraktiven (Sport-)Verein. • Ein Frühstück oder zumindest ein Getränk sind Voraussetzung für gute Leistungen. • Decken Sie schon am Vorabend den Frühstückstisch. • Geben Sie Ihrem Kind eine wertvolle Jause von zuhause anstelle von Geld mit. • Motivieren Sie Ihr Kind für gute Konzentrationsfähigkeit regelmäßig Wasser zu trinken. • Schalten Sie bei allen Mahlzeiten den Fernseher aus. „Energiespender“ • frisches Obst • knackiges Gemüse (mit Dipp) • Naturjogurt mit Obst und Haferflocken • Vollkornbrötchen mit Schinken oder Käse • Brötchen mit Topfenaufstrichen • Nüsse (ungesalzen) • Wasser • gespritzte Fruchtsäfte „Schlappmacher“ • Süßigkeiten • süßes Gebäck, Kuchen • Schokoriegel, süße Müsliriegel, Schoko- und Milchschnitten • Weißbrot mit Leberkäse oder fettem Belag • süße „Kinder-Milchprodukte“, süßes Fruchtjogurt • süße Brotaufstriche • Limo, Cola, Eistee, EnergyDrinks 16 Aus der Gemeinde | März 2011 Borg Lauterach Neuigkeiten aus dem Borg Geographie-Wettbewerb Sehr gute Leistungen erbrachten einige unsere Schüler beim bundesweit durchgeführten Wettbewerb „GEOnomic“ für Geographie und Wirtschaftskunde. Dabei mussten unter anderem Aufgaben aus den Bereichen Topographie, Europäische Union, Klima und internationale Wirtschaftssysteme gelöst werden. Der Test dient auch einem österreichweiten Leistungsvergleich. schiedene Styropor-Modelle an unterschiedlichen Stellen eingekerbt und die Sicherheit bei entsprechenden Spannungen getestet. Verwendung finden die Kerben unter anderem in der Medizin und der Automobilindustrie. EXPERTENTIPP Dietmar Schneider, Marktleiter Sutterlüty Lauterach Frische Bodenseefelchen Arbeitsinformationen Über die grundlegenden Rechte der Beschäftigten informierte der Bildungsreferent des Österreichischen Gewerkschaftsbundes in Vorarlberg, Christian Pellini, die Schüler der Maturaklassen. Unter anderem wurde auf Arbeitszeitmodelle, Kollektivverträge, Bezahlung und unterschiedliche Verträge eingegangen. Wer Fisch mag, wird unsere neue Fischtheke im Sutterlüty Ländlemarkt in Lauterach lieben. Bei uns erhalten Sie ab sofort 50 fangfrische Fischspezialitäten, köstliche Krusten- und Schalentiere und verschiedene Salatvariationen, sofort zum Mitnehmen und natürlich auch auf Vorbestellung. Mein Tipp für Sie: Fangfrische Bodenseefelchen von Regula Bösch aus Gaißau! Die begehrten Felchen von Frau Bösch haben ein festes weißes Fleisch mit wenig räten G und werden jeweils freitags und samstags frisch geliefert. Egal, ob Sie die Felchen mit Gemüse d ünsten, in einer Mandelkruste braten oder grillen – sie sind immer ein Genuss. Neben dieser regionalen Spezialität bieten wir Ihnen 50 weitere Fischspezialitäten und Meeresfrüchte. Meine Mitarbeiter und ich beraten Sie gerne und verpacken Ihnen sämtliche Fische in einer 100% tropf- und geruchssicheren Verpakkung. Bruchtests in Biologie Im schuleigenen Werkraum erarbeiteten die Schüler des Fachs Bionik – eine Kombination von Biologie und Technik – Bruchtestversuche. Dabei wurden ver- Die drei Schulsieger Philipp Herz, Sarah Gafsi und Lucas Backmeister Im Bionik-Raum wird viel handwerklich gearbeitet Vorbereitung auf das Berufsleben mit Gewerkschafter Pellini Aus der Gemeinde | März 2011 17 Buch erhältich bei Das Buch „Kulturlandschaft Lauter ch“ ist in der Bürgerservicestelle, a Hofsteigstraße 2a um € 29,- erhältlich. Johann Peer Kulturlandschaft Lauterach Dipl. Ing. Johann Peer studierte an der Universität Innsbruck A rchitektur. Er nahm an archäologischen Grabungen in Salzburg, Ägypten und im Iran teil und war für mehrere Jahre Grabungsleiter in Graubünden. Durch die Mitarbeit am Dehio-Vorarlberg und die Beschäftigung mit präkolumbianischer Architektur vertiefte Johann Peer sein Wissen um kultur- und kunsthistorische Zusammenhänge und deren Abbildung in der Baukunst. Die Tätigkeit als Assistent am Institut für Städtebau an der Akademie für bildende Künste in Wien und die spätere Mitarbeit beim Bundesdenkmalamt in Wien, Innsbruck und Bregenz machten Johann Peer zu einem Experten für die Beurteilung architektonischer und städtebaulicher Zusammenhänge. Von 1991 bis 2006 leitete Johann Peer die Abteilung Stadtplanung im Amt der Stadt Feldkirch. Mit dem Buch „Kulturlandschaft Lauterach“ widmet sich Johann Peer einer weiteren Gemeinde des ehemaligen Gerichtes Hofsteig. Die sachkundige Dokumentation ermöglicht es dem Betrachter, das vielfältige Landschaftsbild dieser Region zu erfassen. Die Beschreibung landschaftlicher Juwele, wie z.B. das Lauteracher Ried, steht einem sorgfältig erstellten Kommentar der jüngsten Siedlungsentwicklung gegenüber. Die Kulturlandschaft ist das Spiegelbild des sich stetig wandelnden Verhältnisses von Mensch und Natur. War es einst die Landschaft, die den Alltag des Menschen geprägt hat, wendet sich das Blatt zunehmend und dramatisch. Baukultur, Landschaftspflege, Energiebewusstsein, Nachhaltigkeit, Denkmalschutz, Ressourcenmanagement usw. sind die Stichworte für Johann Peers detaillierte und kritische Bestandsaufnahme des landschaftlich-kulturellen Inventars. Offene Jugendarbeit Gewaltpräventions-Workshop Nachdem die Gewaltpräventionsworkshops in den 4. Klassen der Mittelschule durchgeführt wurden, bot die Offene Jugendarbeit Lauterach gemeinsam mit der Offenen Jugendarbeit Hard auch in den Berufsvorbereitungs-Klassen der Schule Unterfeld die Workshops an. Den SchülerInnen wurde in drei Unterrichtseinheiten das Thema Gewalt nähergebracht. Zusammen mit den SchülerInnen wurden die verschiedenen Formen sowie Stufen von Gewalt thematisiert und diskutiert. Beispielhaft wurden verschiedene Gewaltsituationen aufgezeigt und besprochen. Dadurch konnte festgestellt werden, dass Gewaltsituationen für jeden Einzelnen individuell unterschiedlich aufgefasst werden. Das ernste Thema wurde mit einigen Spielen zwischendurch aufgelockert. Abschließend wurden noch einige kurze Spots zum Thema Gewalt gezeigt, die im Rahmen der Offenen Jugendarbeit mit Jugendlichen erstellt wurden. Gemeinsam mit den JugendarbeiterInnen konnten die SchülerInnen im Zuge dieses Projektes eigene Verhaltensweisen reflektieren und thematisieren so wie alternative Strategien kennenlernen und erproben, damit Gewalt im Vorfeld verhindert werden kann. www.lauterach.at 18 Aus der Gemeinde | März 2011 Offene Jugendarbeit zoom Magazin und Ausstellung – Jugendliche und Jugendthemen im Fokus „Die Jugend von heute …“. Sprüche darüber, wie die Jugend von gendliche, die bei der Befragung teilheute ist, sind in aller Munde. Das Projekt V3 zoom der OJA Hard und densee drei Deuter-Rucksäcke gefüllt Lauterach hat sich im Jahr 2011 zum Ziel gesetzt, einzelne Jugendliche mit einem Erste-Hilfe-Set und einem in den Fokus zu rücken und aufzuzeigen, wie individuell und verschieden Jugendliche sind und welche Stärken, Kreativität, Phantasie und Träume in ihnen stecken aber auch welche Sorgen und Bedürfnisse einzelne Jugendliche haben. Badehandtuch zur Verfügung gestellt. Die Verlosung unter allen jugendlichen TeilnehmerInnen findet im Herbst 2011 statt. Die GewinnerInnen werden informiert und im Harder Bürgerservice bekannt gegeben! nehmen hat die Raiffeisenbank am Bo- Bitte nicht fotoscheu sein! Jugendliche werden mit Kameras unterwegs sein! Deuter-Rucksäcke werden unter den teilnehmenden Jugendlichen verlost. Dazu werden die zahlreichen Jugendlichen, die die Offene Jugendarbeit als Zielgruppe erreicht - sei es mit dem Angebot der Offenen Betriebe der Jugendtreffs, im öffentlichen Raum durch die mobile Jugendarbeit oder als TeilnehmerInnen bei den unterschiedlichsten Projekten – von einem Jugendredaktionsteam befragt und fotografiert. Im Rahmen eines kreativen Workshops wurden gemeinsam mit dem Jugendteam Jugendthemen gesammelt, die in einem Magazin und einer Fotoausstellung, die übers Jahr entstehen sollen, vorgestellt werden. Gerhard Wolf von abart gab den Jugendlichen gemeinsam mit einem Fotografen eine Einschulung in die Aus der Gemeinde | März 2011 Welt der Fotografie und es wurden Ideen für vielfältige Jugendportraitfotos gesammelt. Zusätzlich zum Aufzeigen der Vielfältigkeit und Individualität der Jugendlichen hat das Jugendredaktionsteam auch einige Fragen ausgearbeitet, die sie Erwachsenen stellen wollen. Wie sehen Erwachsene die Jugendlichen von heute, was war früher anders, welche Wünsche und Perspektiven hatten Erwachsene in ihrem Jugendleben, wie haben sie sich als Jugendliche abgegrenzt, …? In den nächsten Monaten werden immer wieder Jugendliche in den Gemeinden Hard und Lauterach unterwegs sein und Jugendliche und Erwachsene portraitieren und befragen. Für alle Ju- 19 Feuerwehr Lauterach 120. Jahreshauptversammlung Die offi zielle Aufnahme von vier neuen Mitgliedern in den Aktiv- Dienstgraderiege ist Peter Fink, der die stand sowie die Umstrukturierung der Feuerwehrführung bildeten Funktion eines Gruppenkommandant - Stellvertreters übernimmt. die Höhepunkte der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Ortsfeuer ehr im Schulungsraum des Feuerwehrgerätehauses. w Bgm Elmar Rhomberg bedankte sich am Ende der Versammlung bei allen Wehrkameraden im Namen der Gemeinde für ihren Einsatz im Dienste der Bevölkerung. Mit der Anschaffung neuer Einsatzbekleidung, die im April an die Mannschaft übergeben wird, zeigt die Gemeinde ihre Unterstützung und Wertschätzung. Abschnittskommandant Ulrich Vonach dankte der Wehr für ihren vorbildlichen Einsatz, auch über die Ortsgrenzen hinweg wie beim Großbrand in Wolfurt und der Hochwasserkatastrophe in Lochau. Er wünschte den neu bestellten Dienstgraden viel Erfolg und freut sich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit. Kommandant Harald Karg dankte seinem Mitarbeiterstab für die Unterstützung und seiner gesamten Mannschaft für ihren Einsatz und ihre Leistungen. Mit dem Dank an die Gemeinde für die zur Verfügungstellung der finanziellen Mittel zur Anschaffung der notwendigen Ausrüstung und der neuen Einsatzbekleidung versprach er auch in Zukunft, zusammen mit all seinen Wehrkameraden im Notfall für die Bevölkerung von Lauterach bereitzustehen. www.feuerwehr-lauterach.at Angelobung von Philipp Kaiser, Patrick Ehrle, Thomas Kolb und Mario Rusch Kdt. Harald Karg und der neu bestellte Kommandant Stellvertreter Josef Greußing Kommandant Harald Karg konnte unter den erschienenen Gästen Bgm Elmar Rhomberg, Vizebgm. Doris Rohner, Polizeiinspektionskdt. Günter Pfanner, Bezirksvertreter Bertram Leitner, Ehrenmitglied und Ehrenbürger Elmar Kolb sowie die fast vollzählig erschienenen Ehrenmitglieder, Aktiv- und Passivmitglieder der Feuerwehr Lauterach willkommen heißen. Es konnten vier junge Wehrkameraden in die Reihen der Wehr aufgenommen werden. Mit der Ablegung des Gelöbnisses gehören nun Mario Rusch sowie Patrick Ehrle, Thomas Kolb und Philipp Kaiser (diese drei sind aus der Feuerwehrjugend übergetreten) dem Aktivstand der Wehr an. Ein weiterer Schwerpunkt der Versammlung bildet die Umstrukturierung der Feuerwehrführung. Wie angekündigt legte Theodor Ölz nach insgesamt 32 jähriger Tätigkeit im Feuerwehrausschuss, davon 12 Jahre als Kommandant und die letzten 10 Jahre als Kommandant Stellvertreter sein Amt zurück. Kdt. Harald Karg dankte ihm für seinen langjährigen Einsatz im Dienste der Feuerwehr und kündigte an, dass ein Dank im Rahmen des Kameradschaftsabends aus Anlass des 120 jährigen Bestehens im Herbst erfolgen wird. Als Nachfolger übernimmt Zkdt. Josef Greußing die Funktion des Kommandant Stellvertreters. Neuer Zugskommandant wird Markus Wirth, dem wiederum Michael Habicher als Gruppenkommandant der Gruppe IV nachfolgt. Neu in der Dank an Theodor Ölz für die 32 jährige Tätigkeit in führenden Funktionen 20 Aus den Vereinen | März 2011 Jahrgang 1950 Rückblick auf den Jahrgängerausfl ug Am Mittwoch, dem 2. Februar 2011 traf sich eine illustre Gruppe des Jahrgangs 1950 im Gasthof Weingarten zur Kässpätzlepartie. Schließlich ging es ja neben dem kulinarischen Genuss auch darum, den von Kurt Larcher produzierten Film des Jahrgängerausfl ugs vom Herbst 2010 zu sehen. Über die Schwäbische Alb gelangten wir nach Ludwigsburg, wo wir durch die barocke Innenstadt zum Schloss wandelten, um dort einen Einblick in das Leben zu Herzogs Zeiten zu erlangen. Der Abend in Neckarsulm bleibt uns als Highlight der Geselligkeit in Erinnerung. Nach teilweise kurzer Nacht ging es am anderen Morgen nach Bad Wimpfen, wo wir ein Sonnenfenster für eine Führung im historischen Kostüm nutzen konnten, wo wir in die Zeit der damaligen Kaiserpfalz zurückversetzt wurden. Und wenn es auch bei der Heimfahrt wieder regnete – es waren schöne erlebnisreiche Tage und wir werden bei unseren monatlichen Treffen (jeweils am 1. Freitag des Monats im Gasthaus Weingarten) sicherlich noch einige „Stories“ zu erzählen wissen. Abwechslungsreiches Programm beim Jahrgängerausfl ug der 1950er Eine ruhige und gekonnte Kameraführung, Bild- und Tonregie wie auch der Schnitt mit dem Blick auf das Wesentliche ließ uns den Ausflug nochmals er leben. Da war uns der Wettergott nicht gnädig und so stiegen wir bei strömendem Regen in den Bus. Doch nach wenigen Metern war die Stimmung perfekt und es ging ab zur Schwäbischen einstraße. W Mit Wehmut sahen wir in dem Film auch unseren Jahrgänger Anton Zech, der in den letzten Wochen sein Leben in die Hände seines Schöpfers zurückgeben musste. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Krankenpflegeverein Lauterach „Vergelt’s Gott“ „Wir möchten uns ganz herzlich bedanken bei den Schwestern vom Krankenpflegeverein Lauterach, ganz beson ders bei Sr. Sonja Kaiser, welche meinen Mann Ludwig seit eineinhalb Jahren ganz fachmännisch und mit großem Erfolg behandelt haben. Ein ganz großes Lob allen Schwestern vom KPV Lauterach.“ Familie Reiner Ludwig und Laura Reiner Aus den Vereinen | März 2011 21 Bürgermusik Lauterach Musikschitag und Neuigkeiten bei der Jugendkapelle Weil Schifoarn is des leiwandste ... wos ma sich nur vorstelln kann. Im Jänner war es wieder so weit. Der langersehnte Musikschitag stand auf dem Programm. Zahlreiche gut gelaunte Musikanten mit Anhang machten sich auf, um mit Skiern und Snowboards bewaffnet das Schiparadies in Warth zu erobern. Bei wunderbaren Pistenverhältnissen und traumhaftem Wetter wurden die verschiedenen Hänge erkundet. Es ist besonders zu erwähnen, dass alle Musikanten unbeschadet in der Apres-Ski-Bar zum abschließenden Einkehrschwung eintrafen, wo ein geselliger Tag seinen Ausklang fand. Fleißiger Probenbesuch und Neueintritte Musikschitag in Warth Im Februar fand die diesjährige „kleine Jahreshauptversammlung“ unserer Jugendkapelle statt. Wie bei den „Großen“ folgte man verschiedenen Tagesordnungspunkten. Es wurde gelobt, getadelt, gelacht und informiert. Gespannt lauschten ca. 45 anwesende Jungmusikanten den Berichten von Jugendreferent Manuel Konzilia, den beiden musikalischen Leitern Martin Schelling und Thomas Jäger und „Chef“ Obmann Lothar Hinteregger. Insgesamt 11 neue Jungmusikanten durften im Team begrüßt werden. Für die ganz fleißigen Probenbesucher gab es Gutscheine für einen Kinobesuch. Im Anschluss an eine interessante Sitzung wurden von Birgit Jäger und Sandra Bayr noch kleine Snacks und Getränke serviert. Für die fl eißigsten Probenbesucher gab es einen Kinogutschein Die Neueintritte der Jugendkapelle 22 Aus den Vereinen | März 2011 Schertler-Alge FC Lauterach Fruchtsaft Pfanner Hallencup Wie jedes Jahr veranstaltete der FC Lauterach im Jänner in der Halle der Hauptschule Lauterach den mit internationalen Mannschaften besetzten Hallencup. Es nahmen 115 Mannschaften aus Vorarlberg, Tirol, Oberösterreich, Deutschland und der Schweiz teil. Die Siegerliste des diesjährigen Hallencups: U7A+B und U8A+B in dieser Altersgruppe gibt es nur Sieger, denn der Spaß sollte hier im Vordergrund stehen. U9A DSV Dornbirn U9B FC Lauterach U10A FC Lauterach U10B DSV Dornbirn U11A FC Lauterach U11B FC Egg U12A FC Höchst U12B Viktoria Bregenz U13A FNZ Vorderwald U13B TSV Altenstadt U14 BW Feldkirch U15 FC Lauterach U17 FC Schlieren (Schweiz) Die gute Arbeit der Trainer wurde mit vier Siegen und fünf zweiten Plätzen belohnt. Ganz besonders freute uns die Teilnahme des ASKÖ Mauthausen aus Oberösterreich, der für unsere U14 und U15 Turniere die lange Anreise aus Oberösterreich auf sich nahm. Danke an die vielen Helfer über die drei Wochenenden. U14 Mauthausen und FC Lauterach Schertler-Alge FC Lauterach Sieg beim NEUE-Eisfußball-Cup Die Veranstaltung kam so wie letztes Im Messestadion Dornbirn veranstaltete die Neue Tageszeitung Jahr einem guten Zweck, nämlich dem in Zusammenarbeit mit den Bulls wiederum den NEUE-EisfussballVerein „Geben für Leben“ zugute, der Cup: Fussballspiel mit Bowlingschuhen auf dem Eis. die Knochenmarktypisierungen in Vorarlberg organisiert. Die FC Lauterach Mannschaft mit Klaus Unterkircher, Robert Pockenauer, Mario Gmeiner, Philip Gridling, Bernhard König und Hubert Krenkel hatten mit SK Bürs, FC Dornbirn, FC Bizau, SC Göfis usw. keine leichten Gegner zu bezwingen. Immer besser kamen die Jungs aber mit den Verhältnissen zurecht und so war es heuer soweit. Die Jungs kickten im Halbfinale den Mei ster FC Dornbirn aus dem Bewerb und siegten im Final gegen SC Göfis. I+R Schertler-Alge FC Lauterach ist Eisfussballmeister 2011 Aus den Vereinen | März 2011 23 Pfadfinder Lauterach Kaufsucht, Magersucht, Alkoholsucht, Drogensucht … Sucht ist der umgangssprachliche Begriff für verschiedene Krankheitsbilder. Die Caravells und Explorer der Pfadfi ndergruppe Lauterach stellten in einer der vergangenen Heimstunden fest, dass sie recht wenig über die Auswirkungen oder die rechtlichen Schritte von Drogenkonsum wissen. Deshalb luden sie Sigi, einen Suchtgiftexperten der Polizei ein. Sigi erklärte den Jugendlichen alles über die Herkunft, Verarbeitung, den Handel und Gebrauch von sämtlichen Drogen. Dazu brachte er auch einiges an Anschauungsmaterial mit. Cannabis, Kokain, Fixerbesteckt, Spritzen etc. All dies stellte Sigi bei verschiedensten Durchsuchungen sicher. Einen interessanten, fesselnden aber auch erschreckenden Vortrag über die Auswirkungen von Drogen auf Menschen. Ein herzliches Dankeschön an Sigi für den spannenden Vortrag! Ein Suchtgiftexperte der Polizei erklärte den Jugendlichen alles über die Herkunft, Verarbeitung, den Handel und Gebrauch von sämtlichen Drogen Shotokan Karate Club Austrian Karate Championscup Der Austrian Karate Championscup 2011 war ein Turnier der Rekorde. Noch nie waren in Vorarlberg mehr Karatekas bei einem Turnier als bei der heurigen Aufl age in der Sporthalle am See in Hard. Über 500 Sportler aus insgesamt 14 Nationen – darunter die Nationalteams aus der Schweiz, Deutschland, Frankreich, Luxembourg und Dänemark – standen bei der vierten Auflage für Karatesport auf höchster Ebene. Zum Großteil am Gelingen dieser Veranstaltung trug der Shotokan Karate Club bei. Die Hälfte aller ehrenamtlichen Helfer an diesem Turnier waren vom Lauteracher Karateclub und vom neu gegründeten „KCL Fanclub“. Zudem hatte der Lauteracher Präsident Peter Karg den Vorsitz im Organisationskomitee. Bianca Berger war für die Bewirtung, Christian Mörth für die IT und Gerhard Grafoner für den sportlichen Ablauf des Turniers zuständig. Aus sportlicher Sicht konnten die Athleten des KCL im Junioren Team Kata überzeugen und mit dem 2. Platz auch eine Medaille erreichen. Andreas Mörth, Stefan Mörth und Vincent Forster siegten in der Vorrunde gegen die Auswahl aus Ligue de Bourgogne mit 3:0 und unter agen erst im Finale dem Team l aus Schwanenstadt. Zudem konnte V incent Forster unter 54 Teilnehmern in Kata Einzel der Kadetten den 7. Platz erreichen. v.l.n.r. Vincent Forster, Andreas Mörth, Stefan Mörth 24 Aus den Vereinen | März 2011 Schiverein Lauterach Erfolgreiche Vereinsmeisterschaft Die Familienwertung, bei der die schnellsten drei Mitglieder einer Familie gewertet werden, konnte sich die Familie Perauer knapp vor der Familie Ritter behaupten. Erstmals wurde heuer auch eine Schüler-Gästeklasse ingerichtet, e was 15 Vorarlberger Mittelschüler nützten, um am Rennen teilzunehmen. Vorarlberger Mittelschule auf der Schipiste Auf Einladung des Schivereines Lauterach nahmen 14 SchülerInnen beim Vereinsrennen auf dem Bödele in der Gästeklasse teil. Bei idealen Bedingungen – Pulverschnee und Sonnenschein – galt es einen rasanten Riesentorlauf zu bewältigen. Bei den Mädchen gewann Hold Janina vor Waldinger Janina und Köchle Stefanie, die beste Zeit bei den Knaben erzielte Waldinger Nicolas gefolgt von Weiss Shawn und Hefel Clemens. Stolz präsentieren die Sieger ihre Pokale Mit herrlichem Winterwetter wurden die Organisatoren und Teilnehmer der diesjährigen Vereinsmeisterschaft des Lauteracher Schivereins im Februar belohnt. Obmann Norbert Kalb konnte 60 Starter und zahlreiche Fans am Bödele begrüßen. Nach dem Rennen trafen sich die Sportler bei der Schihütte, wo das Wirtschaftsteam unter der Leitung von Irmgard und Dieter Gutmann alle mit Speis und Trank versorgte. Bei der Siegerehrung konnte Sportwart Joe Böhler folgenden Rennläufern zum Sieg in den jeweiligen Klassen gratulieren: Germann Sophia, Perauer Lisa, Rinderer David Rossmann Katharina Perauer Michael Stadelmann Tina Fitz Patrick Drobez Caroline Böhler Joachim Frühwirth Alfred Kinderklassen Schülermeisterin Schülermeister Jugendmeisterin Jugendmeister Vereinsmeisterin Vereinsmeister Snowboardmeister Michael Sitz, Weiss Shawn, Hefel Clemens, Gutweniger Lukas und Antonaci Leonardo mit den gewonnenen Medaillen Wann & Wo 5. März Teilnahme am Lauteracher Faschingsumzug 7. März Rosenmontag Schiball im Hofsteigsaal Gespannt warten die Schüler auf den Start Aus den Vereinen | März 2011 25 C illia. Michael Vogel eiferte seinem Vater nach und sicherte sich den U 12 Landesmeister Titel vor Cedric Schrotter und Sebastian Schrotta und Anna Maier. Rackleton in der Squashanlage und Tennishalle Squasher vom Union Squash Club Lauterach Union Squash Club Vorarlberger Landesmeisterschaften Im Jänner fanden in der Squashanlage Lauterach die Vlbg. Squash Landesmeisterschaften statt. Bei den Herren konnte sich erstmals Hartwig Vogel den Landesmeistertitel erspielen, auf dem zweiten Rang platzierte sich Wolfgang Reiner vor Ivo Kofler. Bei den U 19 Jugendspielern sicherte sich Dorian Rhomberg den Landesmeister Titel vor Ian De Cillia und Lukas Buxbaum. Auch die U 14 und U 12 Mädchen und Jungen lieferten sich spannende und knappe Matches. U 14 Landesmeister Tobias Fürschuss vor Clara Schrotta und Niklas Fürschuss und Justin De Racketlon ist ein Sport für jeden sportbegeisterten Racketsportler. Das Spiel vom kleinen Schläger zum großen Schläger. Am Samstag, dem 5. März, ist der Startschuss der Babolat Austrian Tour 2011 in Lauterach. Es wird dabei jeweils ein Satz Tischtennis, Badminton, Squash und Tennis bis 21 Punkte gespielt und jeder Punkt zählt. Es werden folgende Kategorien gespielt: Herren E lite, Herren Amateure, Herren Beginner, Senioren +45 ( 1966 + älter ) Damen, Jugend / U16 1994 und jünger und Jugend / U13 1997 und jünger. Anmeldungen Anmeldungen unter www.racketlon. at bis 3. März 20 Uhr möglich. Infos erhalten sie bei Hans-Peter Ess, T 0650 3203849, hp.ess@gmx.de Seniorenbund Lauterach 25 Jahr-Jubiläum Der Seniorenbund Lauterach kann bei der Jahreshauptversammlung am 24. März 2011 im Hofsteigsaal auf seine 25-jährige Erfolgsgeschichte zurückblicken. Im Jahre 1986 hatte sich nach Vorarbeit durch ein Proponentenkomitee, dem der leider allzu früh verstorbene Gemeinderat Harald Wakolbinger vorstand, der Verein in der Jahreshauptversammlung am 28. April 1986 gegründet. Der Verein begann schon zu Beginn seine Arbeit für 100 Mitglieder unter dem damaligen Obmann Ernst Marxgut. Der Start glückte vorbildlich und ein tatkräftiger Vorstand überraschte schon im 1. Jahr mit einem bunten Ausflugs- und Reise-Programm. Rasch erfolgte eine Zunahme des Mitgliederstandes au


Lauterachfenster 2011 02
Sam, 22. Oktober 2011 | Kuhn EDV

Februar 2011 | Nr. 56 Lauterach fenster „Lauterach grüßt Wien“ Seite 34 Erfolgreicher Ball der Vorarlberger Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M Die aktuelle Informationsschrift der Marktgemeinde verpacken schützen dämmen FLA_Lehrlingsanzeige_186x251_18.10.10_def.indd 2 18.10.2010 8:03:41 Uhr Editorial Inhalt Lauterach zu Gast in Wien Der Ball der Vorarlberger 2011 ist bereits Geschichte. Zurück bleiben viele positive Eindrücke, die wir alle in der Bundeshauptstadt erleben durften. Über 200 Lauteracher fuhren gemeinsam mit dem Zug nach Wien. Zu unserer Überraschung waren aber weit mehr Bürger aus unserer Gemeinde im Palais Ferstel. Wir trafen ganze Familien, Jasserrunden und auch ehemalige Lauteracher, die seit vielen Jahren in der Bundeshauptstadt leben. Es war die Spontanität der Lauteracher, die mich persönlich überaus positiv überraschte. Beinahe jeder, der gefragt wurde, war dabei. Speziell die Luteracher Schollesteachar mit der Garde und dem Schalmeienzug haben Farbe und viel ehrliche Freude mit nach Wien genommen und diese auch spürbar verbreitet. Ein Highlight war sicher auch die eigene Musikgruppe aus Lauterach – die „All Right Guys“, mit Michael Horner, Heinz Rettenbacher und Markus Fritsch. Von der Abfahrt in Bregenz bis zum Ballende in Wien spielten sie und schweißten die Reisegruppe zu einer Einheit zusammen. Ein weiteres Erlebnis war sicher der Chor der Lauteracher mit über 230 Sängern, die im Ballsaal die inoffizielle Vorarlberger Hymne „Oho Vorarlberg“ sangen. Und „last but not least“ war es eine perfekte Organisation während aller 3 Tage in Wien. Verantwortlich dafür zeichneten Vizebgm Doris Rohner und GR Katharina Pfanner. Nochmals Danke von meiner Seite und Danke im Namen der vielen Mitreisenden. Weiters berichten wir in dieser Ausgabe über den neuen „Ratgeber Lauterach“, der Mitte Februar in der Bürgerservicestelle erhältlich ist. Mit dieser Informationsbroschüre erhalten Sie viele Informationen wenn Sie Hilfe, Betreuung, Freizeitmöglichkeiten, Bildungsangebote und vieles mehr suchen. In unserer Gemeinde gibt es ein breites Angebot an verschiedenen Institutionen. Dies trägt wesentlich dazu bei, dass unsere Lauteracher BürgerInnen jeden Alters geeignete Ansprechpartner für ihre Anliegen finden. Ich freue mich, Ihnen nun unseren neuen „Ratgeber Lauterach“ vorstellen zu dürfen, nützen Sie die darin enthaltenen Angebote. Aus dem Rathaus 4 Budget 2011 6 plan-b: Wir sagen Postzustellern „Danke“ 7 Notariatsverteilung bei Todesfällen 8 Interview: GR Stefan Germann 11 Neu: Ratgeber Lauterach 12 vmobil: Fahrplan jetzt auch auf dem Handy und iPhone 13 Neujahrsempfang 13 6 Aus der Gemeinde 14 Hofsteigkindergarten mit Montessori Elementen 16 Offene Jugendarbeit – Umfangreiches Angebot 19 BORG Lauterach – Tag der offenen Tür 14 Aus den Lauteracher Vereinen 22 Vereinsberichte 25 Veranstaltung & Chronik 33 dreimal dötgsi – Neujahrsempfang, Ball der Vorarlberger in Wien, Oldie Schiball Ihr Bürgermeister Elmar Rhomberg 34 Marktgemeinde Lauterach Budget 2011 Am 14. Dezember 2010 haben die 30 Gemeindevertreter von Lauterach mit Einstimmigkeit das Budget für das Jahr 2011 verabschiedet. Der Beschlussfassung waren intensive Beratungen und Diskussionen vorausgegangen, da Lauterach einerseits mit beträchtlichen Steuerrückgängen und andererseits mit erheblichen Kostensteigerungen insbesondere im Sozial- und Kinderbetreuungsbereich konfrontiert ist. Dennoch konnte ein ausgewogenes und auf die Bedürfnisse verschiedener Bevölkerungsschichten abgestimmtes Gesamtpaket geschnürt werden, das die Zustimmung aller Parteifraktionen erhielt. Dafür und für die konstruktive Mitwirkung aller Fraktionen bei der Erstellung des Voranschlages 2011 ein herzliches Dankeschön. Neben den zahlreichen Positionen im Voranschlag werden auszugsweise ein paar Investitionen angeführt, die 2011 umgesetzt werden sollen. Auch in einer wirt­ schaftlich schwierigen Zeit sollte eine Gemeinde in zukunftsweisende Projekte investieren. Bgm Elmar Rhomberg Naturtrainingsplatz errichtet, der auch für Nicht-Vereinsmitglieder zur Verfügung steht. Schrebergarten-Kooperationsmodell mit Hard Mit der Gemeinde Hard wurde ein Schrebergarten-Kooperationsmodell ins Leben gerufen. In der Lerchenau wurden auf Harder Gemeindegebiet Schrebergärten errichtet, die aufgrund der Kostenteilung von Hard und Lauterach anteilsmäßig auch Lauteracher Bürgern zur Verfügung stehen. Die Anlage wird im Frühjahr 2011 fertiggestellt und im Juli offiziell eröffnet. Volksschule Dorf Ein Architektenwettbewerb für die Erneuerung der Volksschule Dorf ist vorgesehen. Grundlage hierfür sind die von der Arbeitsgruppe und den Fachausschüssen erarbeiteten Raum- und Funktionsprogramme. WC Alte Seifenfabrik Ein langjähriger Kritikpunkt kulturbegeisterter BürgerInnen wird nun behoben. Die Sanitäreinrichtungen des Veranstaltungssaales in der Alten Seifenfabrik, einschließlich der kleinen Küche werden umgebaut und saniert. Von den Umbaumaßnahmen betroffen ist auch der Stiegenaufgang zum ElternKind-Treff Infantibus, der den Besuchern des Eltern-Kind-Treffs immer wieder Mühen abverlangte. Neue Einsatzbekleidung für die gesamte Mannschaft der Feuerwehr Ortsfeuerwehr Die Feuerwehr erhält für die gesamte Mannschaft (70 Personen) eine neue Einsatzbekleidung. Sie ersetzt die vor 11 Jahren angeschaffte und durch die vielen Einsätze abgetragene Einsatzbekleidung. In einem umfangreichen Auswahlverfahren hat sich die Ortsfeuerwehr für eine in Bezug auf Materialisierung, Funktionalität und Tragekomfort hervorhebende Bekleidung ausgesprochen. Die Marktgemeinde Lauterach ist bestrebt, die freiwillige Ortsfeuerwehr bei ihren Einsätzen in Bezug auf Ausrüstung bestmöglichst zu unterstützten. Generalsanierung Kunstrasenplatz Der Kunstrasenplatz in der Sportanlage Ried bietet dem FC Lauterach ausreichende Trainingskapazitäten in der kalten Jahreszeit. Dies ist auch erforderlich, da die Sporthalle der Hauptschule auch anderen Vereinen, insbesondere den Handballern, zur Verfügung stehen muss. Der bestehende Kunstrasenplatz ist in die Jahre gekommen und dringend sanierungsbedürftig. Mit der Generalsanierung erhält der FC Lauterach eine qualitativ hochwertige Trainingsmöglichkeit. Weiters wird auf den der Sportanlage angrenzenden Freiflächen ein Kopfgebäude Sozialzentrum Das der Bundesstraße zugewandte Kopfgebäude beim Sozialzentrum, welches die Hypobank, das St. GeorgCafe, den Bürgerservice, etc. beherbergt, ist per 1. Jänner 2011 in den Gemeindebesitz übergegangen. Entsprechend dem Gemeindevertreterbeschluss vom 13. Juli 2010 wird das Rathaus vom jetzigen Standort Montfortplatz an den 4 Aus dem Rathaus | Februar 2011 Die sanitären Einrichtungen und die kleine Küche sollen umgebaut und saniert werden Verlegung des Rathauses an den neuen Standort beim Sozialzentrum neuen Standort Hofsteigstraße verlegt. Im 1. und 2. Obergeschoss wurden die Weichen für eine moderne und zukunftsweisende Gemeindeverwaltung gestellt. Der Umzug in die neuen Räumlichkeiten wird im Frühjahr erfolgen. Ausgaben 2011 € 3.242.000,€ 2.833.000,- € 352.200,- Straßenbau – Radweg Der Vorplatz bei der Metzgerei Klopfer (Kirchplatz) wird in diesem Jahr endgültig fertiggestellt. Weiters wird der Radweg „Lerchenauerstraße“ in der Lerchenau weitergeführt und die Straße saniert. € 3.241.800,- Bio-Nahwärme Der geplante zweite Bauabschnitt der Bio-Nahwärme Lauterach im nördlichen Ortsgebiet wird auch für die Gemeinde Investitionen im Bereich der Kanalisation und der Wasserversorgung in beträchtlichem Maße auslösen. Die gleichzeitige Verlegung aller Versorgungsleitungen macht wirtschaftlich Sinn, da einerseits das Wasserleitungsund Kanalnetz ohnehin erneuert werden muss und andererseits die Kosten für die Wiederherstellung der Straßen aufgeteilt werden können. € 6.569.000,- € 451.500,- € 2.653.400,€ 189.900,€ 1.367.500,€ 1.218.400,- Factbox Einwohner: 9.408 Pro-Kopfverschuldung: (Darlehen, Leasing, Gemeindeimmobilienverwaltung) € 2.369,Einnahmen/Ausgaben: € 22.648.700,- Ausgaben nach Voranschlagsgruppen Vertretungskörper und allgemeine Verwaltung Öffentliche Ordnung und Sicherheit Unterricht, Erziehung, Sport und Wissenschaft Kunst, Kultur und Kultus Soziale Wohlfahrt und Wohnbauförderung Gesundheit Straßenbau, Bauhof und Verkehr Wirtschaftsförderung und Fremdenverkehr Dienstleistungen Finanzwirtschaft € € € € € € € € € € 2.833.000,352.200,3.241.800,451.500,2.653.400,1.218.400,1.367.500,189.900,6.569.000,3.242.000,- Aus dem Rathaus | Februar 2011 5 plan-b Wir sagen Postzustellern „Danke“ Die plan-b Gemeinden bedanken sich heute bei ihren 39 radfahrenden Postzustellern mit einem kleinen Präsent. Bei jedem Wetter legt jeder dieser Briefträger täglich 15 Kilometer per Rad zurück und verteilt bis zu 500 Kilogramm Post. rund um die Erde. Sie sparen so 70 Tonnen CO2 ein“, zieht Kegele eine beeindruckende Bilanz. Das Rad hat immer Saison Wenn die Ausrüstung passt und die Straßen geräumt sind, dann ist das Fahrrad auch im Winter für bestimmte Wege und Erledigungen ein bestens geeignetes Verkehrsmittel. Darauf machten die Initiative Vorarlberg MOBIL und die Stadt Bregenz mit einer gemeinsamen Aktion am Bregenzer Leutbühel aufmerksam. Schon jetzt sind viele Vorarlbergerinnen und Vorarlberger ganzjährig mit dem Fahrrad unterwegs. Vorarlberg MOBIL-Koordinator Martin Scheuermaier verwies auf die Ergebnisse einer aktuellen Befragung unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Fahr Rad-Wettbewerbes. 45 Prozent der Befragten gaben an, auch im Winter fast jeden Tag bzw. mehrmals in der Woche das Fahrrad zu benützen. Bei jedem Wetter legen Briefträger täglich 15 Kilometer per Rad zurück und verteilen bis zu 500 Kilogramm Post Sicher unterwegs im Winter – das Kuratorium für Verkehrssicherheit gibt Tipps Mit einfachen Mitteln lässt sich die Sicherheit beim Radfahren auch in der kalten Jahreszeit deutlich erhöhen. Martin Pfanner, Leiter des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV): „Reflektierende Materialien, ein paar technische Kniffs und besondere Aufmerksamkeit helfen, sicher mit dem Fahrrad durch Schnee und Dunkelheit zu kommen.“ Das Kuratorium hat die Tipps für Sie zusammengefasst: Bei Schnee und Kälte unterwegs Peter Bolter, Peter Sonnweber mit Gattin und Reinhard Dobler bei der Aktion Vorarlberg MOBIL Die Zusteller gehören zu jener immer größer werdenden Zahl an Menschen, die auch im Winter das Fahrrad für Alltagswege nutzen. In ganz Vorarlberg sind 125 Zusteller bei Wind und Wetter unterwegs. Jeden Werktag legen sie in Summe über 1.900 Kilometer zurück, im Schnitt verteilt jeder 200 bis 300 Kilo- gramm Post. „An Spitzentagen können es auch bis zu 500 Kilogramm sein“, erläutert Emil Kegele, Distributionsmanager der Post AG. Dazu beladen die Mitarbeiter ihre Räder bis zu zehn Mal an den Depotstellen. „Jährlich fahren die Postzusteller im Land über 420.000 Radkilometer oder umgerechnet 10 Mal • Funktionierende Lichtanlage: Sehen und gesehen werden ist lebenswichtig im Straßenverkehr. Da bei vielen Fahrrädern die Beleuchtung die Schwachstelle des Rades ist, empfiehlt das KfV: Machen Sie sich zusätzlich mit Reflexmaterial, Armoder Beinbändern, Aufklebern, Weste sichtbar. Viele Autofahrer rechnen im Winter nicht mit Radfahrern, deshalb ist es besonders wichtig sich als Radfahrer sichtbar zu machen. 6 Aus dem Rathaus | Februar 2011 • Langsamer fahren: Je rutschiger der Untergrund, desto länger ist der Bremsweg. • Bremszüge gut einfetten: Zum sicheren Anhalten sind gut funktionierende Bremsen notwendig und diese müssen gut gewartet werden. • Schaltung schmieren: Auch die Schaltung sollte gut geschmiert werden. Trotzdem muss bei eisiger Kälte speziell bei den ersten Kilometern damit gerechnet werden, dass die Kette beim Umspringen Probleme macht. • Sattel tiefer stellen: Stellen Sie den Sattel etwas tiefer, damit Sie mit beiden Beinen der Boden bequem erreichen können. • Weniger Reifendruck: Lassen Sie etwas Luft aus den Reifen, dadurch erhöht sich der Straßenkontakt der Reifen. • Achten Sie darauf, dass der Seitenblick frei bleibt - speziell bei Kapuzen. Selbstverständlich sollte auch der Helm als Schutz im Winter bei keinem Radfahrer fehlen. • WICHTIG: Für alle Verkehrsteilnehmer: Suchen Sie den Blickkontakt! Für andere Verkehrsteilnehmer gilt: • Bitte lassen Sie beim Überholen der Radfahrer ausreichend Sicherheitsabstand zum Radler. Der überholte Radfahrer könnte auf der schneeglatten oder eisigen Fahrbahn ins Rutschen und dann unter Ihr Fahrzeug kommen. • Ärgern Sie sich nicht über Radler, die auf den Hauptrouten unterwegs sind: Da die Nebenstraßen nicht so gut geräumt sind, weichen auch Radler auf die weniger schneereichen Straßen aus. Die Benützungspflicht von Radwegen für die Pedalritter ist dann aufgehoben, wenn die Benützung für Radfahrer nicht zumutbar ist (total vereist, nicht gestreut, etc.). • Partnerschaftliches Verkehrsverhalten und defensive Fahrweise aller Lenker sind speziell bei winterlichen Fahrbedingungen Voraussetzung für unfallfreies Fahren und sicheres Nachhausekommen aller Verkehrsteilnehmer. Notariatsverteilung bei Todesfällen im Jahr 2011 Zur Abwicklung der Verlassenschaften nach Todesfällen von Familienangehörigen wurden vom Bezirksgericht Bregenz die Notare für folgende Termine nominiert. Dr. Nikolaus Ender Bregenz, Am Brand 6, Jänner, Juni und 1. – 12. November Dr. Ivo Fussenegger Bregenz, Rathausstraße 33 Februar, Juli und 13. – 26. November Dr. Richard Huter Bregenz, Deuringstraße 3 März, August und 27. November – 7. Dezember Dr. Ehrenreich Michel Bregenz, Rathausstraße 13 April, September und 8. – 20. Dezember Dr. Kurt Zimmermann Bregenz, Deuringstraße 3 Mai, Oktober und 21. – 31. Dezember Haussammlung Der Pflegestättenverein der Siebenten-Tags-(S.T.) Adventisten, Alpen Vereinigung, Abteilung Wohlfahrtswerk der Adventmission, 6900 Bregenz wurde die Haussammlung für den Bereich des Landes Vorarlberg und den Zeitraum 1. Februar bis 28. Februar 2011 erteilt. Der Ertrag dieser Sammlung soll für karitative und soziale Zwecke im In- und Ausland verwendet werden. Aus dem Rathaus | Februar 2011 7 Porträ Gemeinderätinnen und Gemeinderäte im Porträt Stefan Germann schwierigen Ausgangssituation und folglich der verminderten Steuererträge. Es gab eine intensive Zusammenarbeit in der Gemeindeverwaltung, unter den Gemeinderäten und allen politischen Fraktionen. Es folgten zahlreiche Besprechungen und Sitzungen, die schlussendlich durch eine einstimmige Beschlussfassung durch alle Fraktionen belohnt wurde. Zweifelsohne eine tolle Zusammenarbeit. Gabriela Festini: Was lange nicht in allen Gemeinden Vorarlbergs der Fall ist. Was sind deine Zukunftsvisionen für Lauterach? Stefan Germann: Ich möchte den finanziellen Spielraum für nachfolgende Generationen erhalten, damit Lauterach auch in Zukunft lebens- und lobenswert bleibt und Reserven für die erforderlichen Investitionen gesichert sind. Dies bedeutet aber auch, dass nicht hier und jetzt alle Ideen und Wünsche umgesetzt werden können. Der Blick muss auf die Gesamtsituation und die Gesamtentwicklung in Lauterach gerichtet werden. Es braucht Prioritätensetzung und struk- Den finanziellen Spiel­ raum für nachfolgende Generationen erhalten, damit Lauterach auch in Zukunft lebenswert und lobenswert bleiben kann. GR Stefan Germann turierte Vorgangsweisen, damit der finanzielle Spielraum auch in den kommenden Jahren erhalten werden kann. Gabriela Festini: Würdest du unseren Lesern erklären, warum wir die Übernahme des Kopfgebäudes beim Sozialzentrum (unser zukünftiges Rathaus) ins Gemeindeeigentum veranlasst haben? Stefan Germann: Im Frühjahr erfolgt die sinnvolle und zweckmäßige Zusammenführung der Gemeindeverwaltung in das Gebäude in der Hofsteigstraße, in dem die Bürgerservicestelle bereits seit über einem Jahr den LauteracherInnen zur Verfügung steht. Mit dem Umzug der Gemeindeverwaltung steht den Lauteracher BürgerInnen eine moderne und zukunftsträchtige Einrichtung zur Verfügung. Für uns war es stimmig, dass sich das neue Rathaus im Gemeindebesitz befinden sollte. Die Verträge mit der SeneCura zur Übernahme des Kopfgebäudes wurden Ende Dezember unterschrieben. Gabriela Festini: Vielen Dank für das Gespräch. GR Mag. Stefan Germann Gabriela Festini: Du hast den Vorsitz im Ausschuss „Finanzen, Gemeindeliegenschaften, Wirtschaft und Beteiligungen“, du warst somit maßgeblich an der Erstellung des budgetären Voranschlag 2011 beteiligt. Stefan Germann: Ja, der Voranschlag wird zusammen mit den Mitarbeitern der Finanzabteilung und den Mitarbeitern der einzelnen Fachabteilungen erstellt und mit den anderen Gemeinderäten abgestimmt. Der Voranschlag 2011 hat ein Budgetvolumen von 22,649 Mio Euro. Ich bin der Überzeugung, dass uns die Verteilung der Einnahmen auf die verschiedenen Bereiche und Ressorts gelungen ist, obwohl nicht alle Wünsche erfüllt werden konnten. Trotzdem denke ich, dass es 2011 zu keinerlei Qualitätseinbußen in unserer Gemeinde kommen wird. Gabriela Festini: Und es ist sehr erfreulich, dass die Verabschiedung des Voranschlages 2011 noch vor Weihnachten und vor allem einstimmig erfolgte. Ist dieser Umstand für dich ein Qualitätsmerkmal für die hervorragenden Zusammenarbeit aller Fraktionen in Lauterach? Stefan Germann: Die Verhandlungen für die Erstellung des Voranschlages 2011 waren von Anfang an geprägt von einer, aufgrund der Wirtschaftslage sehr Factbox Vorsitzender Finanz- und Liegenschaftsausschuss Beiratsvorsitzender Gemeindeimmobiliengesellschaft (Hauptschule) Beiratsvorsitzender Ortszentrumsgesellschaft (Alte Landstraße 1 – 3) Mitglied Planungsausschuss Mitglied Abgabenkommission Mitglied Linksseitige Achwuhrkonkurrenz Mitglied Abwasserverband Hofsteig Mag. Stefan Germann mit Sabine Kassegger bei der Gemeinde- und Bürgermeisterwahl 2010 8 Aus dem Rathaus | Februar 2011 VKW LED-Licht-Aktion mit 40 % Preisermäßigung Die VKW und ihre Partner ermöglichen gemeinsam mit LEDON den Umstieg auf LEDLampen. Im Aktions-Onlineshop unter www.ledlicht-aktion.at profitieren Sie noch bis zum 28. Februar 2011 von rund 40 % Ermäßigung auf die regulären Lampenpreise von LEDON, dem aktuellen Vorarlberger Innovationspreisträger. Heizkostenzuschuss Frist der Antragstellung: 11. Februar 2011 Wie in den vergangenen Heizperioden besteht auch in der Heizperiode 2010/2011 für Personen, die ihren Lebensunterhalt, zu dem auch die Kosten für Beheizung zählen, für sich und für die in Familiengemeinschaft lebenden unterhaltsberechtigten Angehörigen voraussichtlich nicht oder nicht ausreichend selbst beschaffen können die Möglichkeit, eine finanzielle Hilfe zu erhalten. Antragstellung und Ausbezahlung Der Heizkostenzuschuss kann noch bis Freitag, den 11. Februar, in der Abt. III Bürgerdienste, Hofsteigstraße 2a, beantragt werden. Bei Zuschussgewährung wird der Heizkostenzuschuss von € 250,- unverzüglich ausbezahlt. Sämtliche Einkommen bzw. zu leistende Unterhaltszahlungen sind durch aktuelle Unterlagen wie z.B. Pensionsbezugsabschnitt, Gehaltszettel, Wohnbeihilfebescheid, Kontoauszug, usw. nachzuweisen. Bei Fragen bezüglich der Einkommensgrenze steht Ihnen die Abt. III Bürgerdienste, Hofsteigstraße 2a, Elmar Fessler T 6802-12 oder Wolfgang Rainer T 6802-13 gerne zur Verfügung. LED-Lampen verbrauchen rund 85 % weniger Energie und haben eine bis 25 Mal längere Lebensdauer Mit ihrem warmen Wohlfühllicht, das sofort nach Einschalten mit 100 % Helligkeit zur Verfügung steht, sind LEDLampen ein vollwertiger Ersatz für Glühbirnen. Dabei bieten sie entscheidende Vorteile: LED-Lampen verbrauchen rund 85 % weniger Energie und haben eine bis 25 Mal längere Lebensdauer. Damit rechnen sie sich in Abhängigkeit von der Brenndauer binnen kurzer Zeit. Auch im Vergleich zu Energiesparlampen gibt es klare Vorteile: kein Quecksilber, volle Helligkeit direkt nach dem Einschalten und ein natürliches Licht mit hervorragender Farbwiedergabe. Wie funktioniert´s? In einem Aktions-Onlineshop können einmalig pro Vertragskonto bis zu max. 5 LED-Lampen bis 28. Februar 2011 aus dem Sortiment von LEDON erworben werden. Dabei ist die Angabe der Vertragskontonummer notwendig, wie sie auch auf der Stromrechnung erscheint. Anschließend werden die Leuchtmittel frei Haus geliefert. Die Bezahlung der LEDLampen erfolgt bequem über die nächste Stromrechnung. Die LED-Licht-Aktion richtet sich an alle Kundinnen und Kunden der VKW und ihrer Aktionspartner VKW Ökostrom, Montafonerbahn AG Schruns und E-Werke Frastanz. Weitere Infos über die LED-LichtAktion: www.led-licht-aktion.at oder T 05572/50950333 Die Vorteile auf einen Blick: • rund 40 % preiswerter kaufen • Wohlfühllicht dank innovativer LEDTechnologie • Energie und Geld sparen • Umwelt schonen. Aus dem Rathaus | Februar 2011 9 Mobile Seniorenberatung Wenn’s im Alltag schwieriger wird … Kostenlose Hilfe und Beratung erhalten Seniorinnen und Senioren, pflegende Angehörige, Personen mit schwerer Erkrankung mit dem Beratungsscheck der Gemeinde Lauterach. Wenn fremde Hilfe notwendig wird, fallen viele Aufgaben an. Diverse Anträge sollen gestellt und die Betreuung will organisiert werden. Die „mobile Senioren-Beratung“ hat sich auf diese Tätigkeiten spezialisiert und bietet als Ergänzung zu diversen Angeboten (mobile Hilfsdienste, Krankenpflegevereine usw.) genau dafür eine wertvolle Unterstützung an. Den Beratungsscheck für eine zweistündige kostenfreie Beratung erhalten Sie beim: • Sozialamt, DSA Anette King T 6802-16 • Bürgerservice T 6802-10 • Krankenpflegeverein • Mobilen Hilfsdienst, Fr. Volgger • Hausarzt in Lauterach Frau Edith Ploss kommt zu einem persönlichen Gespräch gerne zu Ihnen nach Hause. Unter dem Leitsatz: „Was steht mir zu…“ erhalten Sie Tipps und Informationen zu Themen wie z.B. Pflegegeldeinstufung, mögliche finanzielle Befreiungen, diverse Unterstützungen und Förderungen, Entlastungsangebote im Alltag, Sozial-Versicherung für pflegende Angehörige, Erholung und Urlaubsbett, 24-Stunden Betreuung, Alternativen zur Sachwalterschaft und vieles mehr. Mögliche Anträge werden gleich an Ort und Stelle für Sie erledigt. Kontakt DSA Edith Ploss, T 70365 oder 0699/12378440 DSA Edith Ploss Gemeinsam gesund in Lauterach Besser essen und trinken – leichter lernen Wer bedarfsgerecht isst und trinkt, kann sich besser konzentrieren, ist fit und leistungsfähig. Eltern und PädagogInnen, die sich um eine gesunde Verpflegung bemühen, erleichtern den Kindern den Schulalltag ganz entscheidend. Für einen optimalen Start und schulische Höchstleistungen müssen die über Nacht geleerten Reserven in der Früh wieder aufgefüllt werden. Ideal dazu sind ein Müsli aus Jogurt, Getreideflocken und frischen Früchten oder ein leichtes Vollkornbrot mit Frischkäse oder Marmelade und ein warmes Getränk. Ungünstig sind zuckerreiche Mahlzeiten wie süße „Flakes & Pops“, Schokoaufstrich, süßes Gebäck und Weißbrot, da deren Energie rasch verpufft. Wenn Lerneifer und Konzentration nachlassen, tut eine Pause gut und eine leichte Zwischenmahlzeit liefert Energie und Kraft für den restlichen Vormittag. Zudem brauchen die grauen Zellen ausreichend Flüssigkeit. Ideal ist daher sowohl in der Schule als auch zu Hause eine Wasserflasche auf den Tisch zu stellen und regelmäßig zu trinken. Frühstück für „schlaue Köpfe“ Milch oder Milchprodukte (Käse, Jogurt, Topfen), Brot (bevorzugt Vollkornbrot), fettarme Wurst oder Schinken, Obst, Müsli (Getreideflocken mit Milch, Jogurt und frischen Früchten) Gehirnfutter für zwischendurch Frisches Obst, knackiges Gemüse, Vollkornbrötchen mit Aufstrich, Schinken oder Käse, Wasser und gespritzter Fruchtsaft „Schlappmacher“ Süßigkeiten und Schokolade, Kekse, süße Schnitten und Riegel, Kuchen und süßes Gebäck, Weißbrot mit fetter Wurst, Chips und Knabbereien, Limo, Cola, Eistee, Energy-Drinks 10 Aus dem Rathaus | Februar 2011 Marktgemeinde Lauterach Neu: Ratgeber Lauterach Die Marktgemeinde Lauterach erhielt im Rahmen der Aktion „Familienfreundliche Gemeinde“ den ersten Preis des Landes Vorarlberg und ist stets darum bemüht, die Lebensqualität in der Gemeinde zu erhalten und weiter zu verbessern. Das breite Angebot der verschiedenen Institutionen in Lauterach trägt dazu bei, dass die Lauteracher Bürgerinnen und Bürger jeden Alters geeignete Ansprechpartner für ihre Anliegen finden. Im neuen Ratgeber finden sich viele Informationen für alle, die Hilfe, Betreuung, Freizeitmöglichkeiten, Bildungsangebote und vieles mehr suchen. Der neue Ratgeber Lauterach soll zur Information über aktuelle Einrichtungen und als Unterstützung bei verschie­ denen Anliegen unserer BürgerInnen dienen. GR Katharina Pfanner Aus dem Inhalt: Marktgemeindeamt Lauterach, Sprechstunden Kinder • • • • • • • • • • • • • • Geburtsvorbereitung/Nachbetreuung Elternberatung connexia Stillberatung Verein zur Unterstützung von Mehrlingseltern Familienhilfepool Frau Holle Babysittervermittlung Leihoma/opadienst Vorarlberger Tagesmütter Eltern von Kindern mit Beeinträchtigungen Infantibus Turnverein Gigagampfa SE-SI-BE Selbstsicherheit Kindergärten/Kleinkindbetreuung Schulen, Schülerbetreuung, Bildungsangebote • • • • • • • • • • Schülerbetreuung VS Dorf VS Unterfeld Neue Mittelschule BORG Elternvereinigung der Pflichtschulen Lernpraxis Kessler Bibliothek Lauterach Ausbildungszentrum/Lebenshilfe Vorarlberg Jugend • Offene Jugendarbeit/Jugendtreff „Rise Up“ Senioren • • • • Pensionistenverband Seniorenbund Seniorenring Seniorenbörse Lauterach Gesundheit und Pflege • • • • • • Anlaufstelle Betreuung/Pflege Krankenpflegeverein Mobile Seniorenberatung Mobiler Hilfsdienst Hospizbewegung Pflege Daheim – Pflege im Gespräch – Aktion Demenz • SeneCura Sozialzentrum • Kneipp-Aktiv-Club Ärzte Ratgeber Lauterach Angebote für MigrantInnen • Bikipa • Deutsch-/Orientierungskurs • Sprachförderung Weitere Einrichtungen • • • • • • Feuerwehr Rettung Polizei Wasserwerk Kirchliche Einrichtungen Bestattungen Kinder Marktgemeinde | 1 Weitere Infos Der Ratgeber für alle Lauteracherinnen und Lauteracher ist ab mitte Februar in der Bürgerservicestelle erhältlich. Aus dem Rathaus | Februar 2011 11 vmobil Fahrplan neu – jetzt auch auf dem Handy und iPhone Optimierungen im Detail, mehr Züge zwischen Bregenz und St. Margrethen, eine neue Fahrplan-Auskunft im Internet und erstmals speziell fürs Handy: Das sind die wichtigsten Eckpunkte des Fahrplans im neuen Jahr in Vorarlberg. Fahrplanabfrage neu für Internet, Handy und iPhone Täglich fragen fast 1.400 Menschen den Fahrplan im Internet unter www. vmobil.at ab, in Summe verarbeitet die Datenbank jährlich über 500.000 Auskünfte. Die elektronische VVV-Fahrplanabfrage im Internet präsentiert sich jetzt völlig neu. Sie kommt mit weniger Eingabefeldern aus und zeigt als Ergebnis nicht nur die Verbindungen, sondern stellt auch gleich eine Karte zur Verfügung. Selbst Störungen und Verspätungen werden direkt berücksichtigt. „Ganz neu lassen sich die aktuellsten Verbindungen jetzt auch direkt vor Ort mit Handy oder iPhone abfragen – mit einer speziell dafür entwickelten Fahrplanabfrage“, erläutert Christian Österle, VVV-Geschäftsführer. „Die Fahrplaninfo rückt damit noch näher dorthin, wo sie gebraucht wird: Direkt nach unterwegs.“ www.vmobil.at www.vmobil.at: Fahrplanabfrage neu für Internet, Handy und iPhone Trotz Kostendruck und sinkenden Bundesmitteln wächst das Angebot, denn die Gemeinden setzen auf Bus und Bahn. Die kontinuierlich steigenden Beförderungszahlen der vergangenen Jahre bestätigen dieses Engagement. Die Tarife erhöhen sich im Schnitt um 2,4 Prozent, Tickets für Vielfahrer bleiben gleich. Verstärkt werden im neuen Fahrplanjahr die Fahrscheinkontrollen. genheiten im System Grenzen – Bus und Bahn können nur begrenzt individuelle Interessen erfüllen.“ (Halb-)Stundentakt Bregenz – Lustenau – St. Margrethen, alle zwei Stunden nach Wien Auf der Schiene wird die Verbindung zwischen Bregenz und St. Margrethen im neuen Fahrplan weiter verstärkt. Schon 2009 wurden neue Zugpaare eingeführt, jetzt kommen sechs Züge dazu. Zu den Hauptverkehrszeiten entsteht so ein Halbstundentakt, zwischen 6 bis fast 23 Uhr ein durchgehender Stundentakt. Die Zu- und Abfahrtszeiten der Busse aus Gaißau, Höchst und Lustenau sind darauf abgestimmt. Christian Österle: „Die Verbindungen in der Region in Kombination mit der Schiene gewinnen damit ganz neue Qualität, die Fahrzeiten reduzieren sich um bis zu zehn Minuten.“ Das Ziel: Qualität trotz Kostendruck halten Kostendruck und sinkende Bundesmittel hinterlassen auch hier ihre Spuren. Linien mit geringer Auslastung fallen weg, neue Verbindungen bringen Umstellungen mit sich. „Alle Partner bemühen sich, ihren Kunden im Angebot bestmöglich zu entsprechen“, so Christian Österle, Geschäftsführer des VVV. „Allerdings setzen z.B. Budget, die Verfügbarkeit von Fahrzeugen oder Ei- 12 Aus dem Rathaus | Februar 2011 Marktgemeinde Lauterach Neujahrsempfang 2011 Der Neujahrsempfang 2011 stand heuer im Zeichen der Buchvorstellung „Kulturlandschaft Lauterach“ des Autors Johann Peer und im Zeichen der Überreichung des Marktsiegels in Bronze an Alois Riedmann, Josef Greußing (beide Ortsfeuerwehr), Manfred Giesinger (Funkenzunft) und an Friedrich Dietrich (Schiverein). Moderator Christof Döring, der wie gewohnt mit viel Witz und Humor durch das Programm führte, konnte neben Bgm Elmar Rhomberg Landesrat Karlheinz Rüdisser, Bezirkshauptmann Dr. Elmar Zech, Altbürgermeister und Ehrenbürger Elmar Kolb, die Ehrenringträger Rudolf Spettel, Dir. Elmar Fröweis und Fritz Kohlhaupt, die Verantwortlichen für die Sicherheit in Lauterach Günter Pfanner (Kommandant der Polizeiinspektion Lauterach) und Harald Karg (Kommandant der Ortsfeuerwehr Lauterach) begrüßen. Weiters folgten Vizebgm Doris Rohner, die Gemeinderätinnen Katharina Pfanner, Barbara Draxler, die Gemeinderäte Christian Österle, Werner Hagen, Stefan Germann und Walter Pfanner, sowie viele GemeindevertreterInnen der Einladung. Über 200 Vereinsfunktionäre und Ehrenobleute bzw. Ehrenkapellmeister, Ehrenchorleute nahmen die Einladung der Marktgemeinde Lauterach gerne wahr. Dipl. Ing. Johann Peer mit seiner Buchvorstellung “Kulturlandschaft Lauterach” Alois Riedmann Ortsfeuerwehr Ehrung für 25 Jahre besondere Verdienste Josef Greußing Ortsfeuerwehr Ehrung für 25 Jahre besondere Verdienste Kulturlandschaft ist das Spiegelbild des sich stetig wandelnden Verhältnisses von Mensch und Natur. War es einst die Landschaft, die den Alltag des Menschen geprägt hat, wendet sich das Blatt zunehmend und dramatisch. Baukultur, Landschaftspflege, Energiebewusstsein, Nachhaltigkeit, Denkmalschutz, Ressourcenmanagement usw. sind die Stichworte für Johann Peers detaillierte und kritische Bestandsaufnahme des landschaftlich-kulturellen Inventars. Ehrungen 2011 Alois Riedmann Ortsfeuerwehr 25 Jahre besondere Verdienste Josef Greußing Ortsfeuerwehr 25 Jahre besondere Verdienste Manfred Giesinger Funkenzunft 20 Jahre Kassier Friedrich Dietrich Schiverein 10 Jahre Obmann dötgsi: Seite 33 Buchvorstellung DI Johann Peer Kulturlandschaft Lauterach Mit dem Buch „Kulturlandschaft Lauterach“ widmet sich Johann Peer nach Bildstein, Wolfurt, Buch und Schwarzach einer weiteren Gemeinde des ehemaligen Gerichtes Hofsteig. Die sachkundige Dokumentation ermöglicht es dem Betrachter, das vielfältige Landschaftsbild dieser Region zu erfassen. Der Wandel von der Natur- zur Kulturlandschaft ist in Lauterach vor allem gekennzeichnet durch den Übergang von der Agrarwirtschaft zur Dienstleistungsgesellschaft. Die Beschreibung landschaftlicher Juwele, wie z.B. das Lauteracher Ried, steht einem sorgfältig erstellten Kommentar der jüngsten Siedlungsentwicklung gegenüber. Die Manfred Giesinger 20 Jahre Kassier Funkenzunft Friedrich Dietrich 10 Jahre Obmann Schiverein Aus dem Rathaus | Februar 2011 13 Volksschule Dorf Hofsteigkindergarten mit Montessori-Elementen Besuch im Krematorium Im Religionsunterricht beschäftigten wir uns mit den großen Fragen der Menschen nach Gott, dem Leben, dem Leid, dem Sterben und dem Tod. So wie der Stabhochsprung im Zehnkampf der schwierigste Bewerb ist, so ist der Umgang mit der eigenen letzten Stunde im Leben die Königsdisziplin. Die Religionen und alten Weisheitslehren erkannten sehr früh, dass die Auseinandersetzung mit der eigenen Sterblichkeit für den Menschen zu wichtig ist, um diese den Zufälligkeiten des Lebens oder unseren gut entwickelten Verdrängungsmechanismen zu überlassen. Der Gedanke an die letzte Stunde schließt das Leben nicht ab, er macht das Leben auf. In mutiger Weise haben die SchülerInnen der 4a und 4c Klasse der Volksschule Lauterach Dorf der Endlichkeit ins Auge geblickt, als wir im Rahmen des Religionsunterrichtes das Krematorium in Hohenems besucht haben. Was die SchülerInnen nach dem Besuch des Krematoriums gesagt haben: • Man wird ganz still und kommt zum Nachdenken im Krematorium, besonders beim Blick in den Ofen. • Ich habe gesehen, dass man mit den Verstorbenen ganz lieb, nett, vorsichtig und sanft umgeht. • Das Krematorium ist ein einladendes Haus. • Ich fühle, dass ich jetzt mehr über den Tod weiß. • Mir hat es gefallen, dass wir über den Tod geredet haben. • Ich war ganz ehrfürchtig, als ich vor dem Krematorium stand. • Ich weiß jetzt, dass ich keine Angst vor dem Tod und dem Krematorium haben muss. • Ich bin sehr froh nach dem Besuch, dass wir das gesehen haben. • Ich habe den Besuch im Krematorium toll gefunden, aber zu kurz. • Ich weiß, dass der Tod wirklich zu unserem Leben gehört. So bunt sind die kleinen Krokodile Andrea lernt eine Masche binden und die knapp 3jährige Lilli eine Orange schälen. Marius begreift in der Zahlenecke mit allen Sinnen, was ein „Tausender“ ist und der Duft von Bratapfel verrät, dass sich ein Kind eine ganz besondere Jause zubereitet hat. Paul und Valerian beim Vulkanexperiment Es sind viele kleine Glücksmomente, die den Alltag im Hofsteigkindergarten prägen. Die Interessen der Kinder werden im Hofsteigkindergarten ernst genommen. So zogen im Herbst Vulkane die 23 Mädchen und Buben in ihren Bann. Ein von zu Hause mitgebrachtes Sachbuch machte viele Kinder neugierig, das Thema wird von den Kindergartenpädagoginnen aufgegriffen: Experimente werden gemacht, feuerspeiende Berge gebaut, und eine Mama erzählt „live“ über ihre Vulkanerlebnisse. Hilf mir, es selbst zu tun Freies Spiel, Bildungsangebote, kreatives Werken, der Morgenkreis und das Spielen draußen strukturieren den Kindergartenalltag, in dem Schwierigkeiten nicht aus dem Weg geräumt werden. Das Motto lautet: „Hilf mir es selbst zu tun.“ Die Kinder zwischen 3 und 6 lernen, Konflikte selbstständig zu lösen und aufeinander einzugehen. Von der Altersmischung profitieren die Kleinen wie die Großen. „Es ist ein selbstverständliches Miteinander, in dem die Großen stolz sind, den Kleinen etwas zeigen zu können.“ Zeit zu wachsen Claudia Huchler, Tanja Gabriel und Manuela Malin lassen ihren „bunten Krokodilen“ Zeit: Zeit anzukommen, ihre Fähigkeiten zu entdecken, sich Neues anzueignen – und die Freiheit zu wählen. „Freiheit bedeutet kein grenzenloses Laissez-faire. Wir bieten eine vorbereitete Umgebung mit klaren Spielregeln und aufmerksame Begleitung“, so die Pädagoginnen. 14 Aus der Gemeinde | Februar 2011 Krankenpflegeverein Personelle Veränderungen Wir begrüßen DGKS Heidi Gmeinder, die im Jänner ihren Dienst angetreten hat. Der Vorstand und das Pflegeteam wünschen Sr. Heidi einen guten Start und hoffen, dass sie sich in Lauterach wohlfühlt. Die gebürtige Oberösterreicherin ist in Wolfurt verheiratet und hat zwei Kinder im Alter von 19 und 17 Jahren. Sr. Heidi Gmeinder hat 1982 in Vöcklabruck diplomiert und ist anschließend nach Bregenz gezogen, wo sie im Landeskrankenhaus ein paar Jahre auf den Abteilungen für Innere Medizin und der Gynäkologie gearbeitet hat. Nach der Heirat widmete sie sich 10 Jahre ihrer Familie. Ihren Wiedereinstieg in die Krankenpflege machte Sr. Heidi im Altersheim in Wolfurt, wo sie die letzten zehn Jahre tätig war und sehr viel Erfahrung in der Pflege und Betreuung älterer Menschen sammeln konnte. DGKS Heidi Gmeinder DGKS Grabher Edith, DGKS Brunnschweiler Christa, DGKS Schwärzler Magdalena, DGKS Gmeinder Heidi, Pflegedienstleiterin DGKS Kaiser Sonja, DGKS Höfle Brigitte und DGKS Biedermann Elisabeth Wir verabschieden uns von DGKS Judith Fleisch, die auf ihren eigenen Wunsch und zugunsten ihrer Familie zum Krankenpflegeverein Vorderland gewechselt hat. Der Vorstand und das Pflegeteam des KPV Lauterach möchten sich auf diesem Wege bei Sr. Judith bedanken und ihr für ihr neues Einsatzgebiet alles Liebe und Gute wünschen. DGKS Judith Fleisch Volksschule Dorf Cooler Tanzworkshop Man nehme zwei taffe Jungs von der frk-danceschool, heiße Rhythmen und ein paar Grundelemente aus Hip Hop und Breakdance und schon hat die Volksschule Dorf begeisterte SchülerInnen und auch Lehrpersonen für außergewöhnliche Bewegungsstunden. Ein Rezept, das wirklich gut gelungen ist und vor Weihnachten noch für ein besonderes Highlight gesorgt hat. Mit Hip Hop und Breakdance tanzten sich die SchülerInnen in die Weihnachtsferien Aus der Gemeinde | Februar 2011 15 Offene Jugendarbeit Umfangreiches Angebot geöffnet haben. Auch dem Wunsch nach einer Alterstrennung möchte die Offene Jugendarbeit gerne nachkommen, indem das Jugendcafe am Donnerstag von 16 bis 19 Uhr für Jugendliche bis 16 Jahren und ab 19 Uhr für Jugendliche ab 16 Jahren geführt wird. Dafür wird es den Offenen Betrieb am Dienstag nicht mehr geben. Neu wird auch das wöchentlich stattfindende Sportangebot sein, das die Offene Jugendarbeit den Jugendlichen gerne bieten möchte. Ab Februar besteht die Möglichkeit, jeden Montag von 17 bis 18 Uhr die Turnhalle der Volksschule Dorf zu nützen. In dieser Stunde können dann verschiedenste Sportarten mit den JugendarbeiterInnen oder auch hin und wieder mit ExpertInnen aus einer Sportart erprobt und betrieben werden. Dabei ist es wichtig, dass die Ideen der Jugendlichen berücksichtigt werden und in das Sportangebot mit einfließen. Alle 14 Tage wird es ein Angebot für Mädchen und ein Angebot für Jungen geben. 20 Jugendliche auf der Jagd nach der Bestzeit Kartfahraktion – zweite Runde Da die Kartfahraktion der Offenen Jugendarbeit Lauterach im Oktober auf großes Interesse stieß, wurde zum Jahresabschluss die Aktion im Dezember noch einmal wiederholt. Dieses Mal waren sogar 20 jugendliche Fahrer am Start, da zusätzlich noch die Offene Jugendarbeit Wolfurt mit ins Boot geholt wurde. Nach einer kurzen Einschulung ging es dann auch gleich in zwei Gruppen auf die Rennstrecke der Kartbahn, wo es heiße Duelle um die Bestzeit gab. Um ein Kennenlernen der Jugendlichen der beiden Gemeinden zu unterstützen und gegenseitige Vorurteile abzubauen wurde nicht gegeneinander gefahren, sondern das Los entschied, in welchem Starterfeld man am Rennen teilnehmen wird. Leider musste eine der beiden Gruppen schlussendlich auf ihr letztes Rennen verzichten, da es bei der Bahnanmiete zu einem Missverständnis gekommen ist und keine Lösung für die Problematik gefunden werden konnte. Die Jungs waren daraufhin etwas enttäuscht, verstanden sich aber untereinander bestens und so stand der Spaß am Fahren im Vordergrund. Somit steht weiteren gemeindeübergreifenden Aktionen nichts im Weg. Weihnachtsfeier Anlässlich der Feiertage hat die Offene Jugendarbeit während des Offenen Betriebes eine kleine Weihnachts- sowie Jahresabschlussfeier veranstaltet. Gemeinsam wurde der Jugendtreff weihnachtlich geschmückt und ein Kuchen gebacken. Der Kuchen hat sehr gut geschmeckt – das konnte man daran erkennen, dass die Teller innerhalb kürzester Zeit leer waren. Das Highlight des Abends war jedoch das Tischfußballturnier mit 10 Mannschaften. Die ersten drei Plätze wurden mit einem Sachpreis belohnt. Für die restlichen TeilnehmerInnen gab es einen kleinen Trostpreis. Zudem haben sich die Jugendlichen mit Darts, sowie Playstation spielen vergnügt. Zur Feier des Tages gab es für die Jugendlichen zwei neue Konsole-Spiele, die zwischendurch getestet wurden. Insgesamt erlebten ca. 35 Jugendliche einen gemütlichen und lustigen Abend. Lust bekommen? Am 7. Februar 2011 startet die Offene Jugendarbeit mit einer Aerobicstunde für Mädchen von 12 bis 17 Jahren. Weitere Infos und Anmeldung bei Caroline Fußenegger im Jugendtreff, unter caroline. fussenegger@lauterach.at oder T 0664/9642340. Im Jugendcafe für über 16 Jährige können die Besucher ganz ohne Konsumzwang die Zeit verbringen, Freunde treffen, sich an diversen Aktionen beteiligen oder bei Fragen, Wünschen oder Problemen die anwesenden JugendarbeiterInnen konsultieren. Neu ab Februar ist das Angebot an Snacks, frischem Obst und eine Vielzahl an günstigen alkoholfreien Getränken und leichte alkoholische Getränke. Für die JugendarbeiterInnen ist klar, dass ein totales Alkoholverbot an der Realität vorbeigeht und sich hier ein guter Rahmen bietet, junge Menschen in Richtung Mündigkeit Erweitertes Angebot der Offenen Jugendarbeit Ab Februar gibt es einige Neuerungen in der Offenen Jugendarbeit. Aufgrund der regen Nachfrage der Jugendlichen nach einem Angebot am Wochenende, wird der Jugendtreff zukünftig jeden ersten Freitag im Monat 16 Aus der Gemeinde | Februar 2011 und Selbstverantwortlichkeit zu begleiten. „Wir alle wissen, dass viele Jugendliche Erfahrungen mit Alkohol machen, zum Teil viel Alkohol trinken und vielfach daraus auch weitere Folgen wie Körperverletzungen und Vandalismus entstehen. Dem Ganzen nur mit Verboten entgegen zu wirken, hat zur Konsequenz, dass sich der Konsum an Orte verlagert, auf die Erwachsene keinen Einblick haben. Im Jugendtreff können wir das individuelle Trinkverhalten beobachten und bei Bedarf Gespräche und Hilfe anbieten“, so Simon Kresser von der OJAL. „Der Umgang mit Alkohol kann und muss erlernt werden, mit Sicherheit besser im Rahmen eines Jugendtreffs anstatt auf der Straße“. Für das Jugendarbeiterteam ist wichtig, dass kein Alkohol an unter 16-Jährige ausgegeben wird und auch darauf geachtet wird, dass Ältere nichts an Jüngere weitergeben. Zusätzlich werden bei diesem Angebot, das vorerst auf Projektbasis angeboten wird, auch vermehrt Informationen über Alkohol und auch dessen Missbrauch den Jugendlichen zur Verfügung stehen. Neue Öffnungszeiten Mo 17 – 18 Sportprogramm in der Turnhalle Volksschule Dorf Mi 17 – 20 Jugendtreff Do 16 – 19 Jugendcafe bis 16 J. Do 19 – 21 ab 16 Jahren Fr 14 – 17 Jugendbüro Jeden ersten Freitag im Monat: 17 – 20 Jugendtreff Offene Jugendarbeit Montfortplatz 2 Mag. (FH) Simon Kresser, T 0664/9642341, simon.kresser@lauterach.at Caroline Fußenegger, BA, T 0664/9642340, caroline.fussenegger@lauterach.at Konsumenten kaufen immer bewusster ein. Kleidung aus biologischen Stoffen und nachhaltiger Produktion, die zusätzlich schadstofffrei gefärbt ist, erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Eine Fülle von Gütesiegeln am Textilmarkt versichern das Einhalten von ökologischen und ethischen Vorgaben, die weit über die gesetzlich vorgeschriebenen Richtlinien hinausgehen. Gesundheitlich einwandfreie Textilprodukte werden beispielsweise mit dem Zertifikat Öko-Tex Standard ausgezeichnet. Dieses Label entspricht den vielfältigen Qualitätsanforderungen der Verbraucher. Die Produktpalette umfasst neben Kleidung auch Möbelbezüge sowie Bett- und Frotierwaren. Das Öko Tex Standard Label kennzeichnet Textilhersteller, deren Produkte frei von Pestiziden, Herbiziden, Schwermetallen und Konservierungsmitteln sind. Ein lang andauernder und großflächiger Hautkontakt mit ungeprüften Textilien kann zu Hautirritationen führen. Daher ist es besonders im Bereich von Babyartikeln empfehlenswert, sich für Textilien mit einem Gütesiegel zu entscheiden. So fühlen sich auch die Kleinen rundum wohl. ExPERtENtIPP Bernd Drexel, Drexel CreAtive Stickerei Lauterach Was soll beim Kauf von textilien beachtet werden? Erweitertes Angebot der Offenen Jugendarbeit Bernd Drexel von der CreAtive Stickerei Lauterach rät: „Geben Sie bei Ihrem Einkauf umwelt- und sozialverträglichen Produkten den Vorzug. Kleidung mit Gütesiegeln schützt Ihre Gesundheit und die Umwelt.“ Aus der Gemeinde | Februar 2011 17 Mittelschule Lauterach Im Überlebens- und Abenteuercamp Johannes Dörler, Matthias Eberhard, Anita Laschanzky Bei frostigen Temperaturen verbrachten die SchülerInnen mit ihren Lehrpersonen drei Tage und zwei Nächte im Freien – und kamen dennoch ganz begeistert nach Hause. standen im Laufe des Vormittags unter fachkundiger Anleitung der Trainer und maximalem Einsatz der Abenteurer. Es war ein tolles Gefühl, gemeinsam Aufgaben zu erledigen, die ein Einzelner nicht hätte bewältigen können. Zu unseren Aufträgen gehörte das Überqueren von Schluchten, das gemeinsame Überwinden von Hindernissen, das Sammeln von Feuerholz, das anschließende Feuermachen und auch die Nachtwache. Knotenkunde, Erste-Hilfe-Übungen und Rettungsgriffe standen ebenfalls auf dem Programm. Besonders für die verschiedenen Arten von Lagerfeuer begeisterten sich Burschen und Mädchen gleichermaßen. Da war es ganz klar, dass der Feuerwettbewerb am letzten Vormittag ein Höhepunkt des Camps war. Als dessen Sieger gingen Viktoria Troy und Simon Bitschi hervor. Danach hieß es, das Lager abzubauen, und dann ging‘s ab nach Hause. Alle waren sich einig: „Es war ein tolles Erlebnis, aber jetzt freuen wir uns schon auf unsere Betten und vor allem auf ein heißes Bad.“ Gemeinsam mit drei Trainern, einem Koch und Sigi, dem Chef des „Club Natur Pur“, machten wir uns auf den Weg zur Ammans Bruck im Ebnit. Kurz vor dem Lagerplatz wartete schon die erste Aufgabe auf uns: Weil die Materialseilbahn durch ein Unwetter zerstört worden war, mussten wir das gesamte Material den letzten Kilometer schleppen: Planen, die Feldküche, Essensvorräte, unsere Rucksäcke, Seile, Ausrüstung, ... Als endlich alles an Ort und Stelle war, bauten wir das Lager auf: Zwei Zelte aus Planen, zwei Feuerstellen und auch zwei WC ent- Raiffeisenbank Lauterach Hilfe für bedürftige Menschen Die großzügige Unterstützung kam zustande, weil die Raiffeisenbank am Bodensee auf Weltspartagsgeschenke für Erwachsene verzichtete. Besonders erwähnenswert ist das Projekt der Werkstätte Lebenshilfe Hard. Die behinderten Menschen gestalteten mit viel Freude und Kreativität dieses Jahr die Weihnachtskarten der Raiffeisenbank am Bodensee, Klaus Brunner schrieb dazu ein Weihnachtsgedicht. Für den großzügigen Förderbetrag von € 5.400,- bedankten sich die Krankenpflegevereine Hard, Lauterach und Rheindelta, die Lebenshilfe Hard, Gemeinde Lauterach (Sozialfonds für bedürftige Menschen), Füranand Hilfsdienst Fußach, Adventkonzert Höchst herzlich bei der Raiffeisenbank am Bodensee. Die Raiffeisenbank am Bodensee unterstützt gezielt soziale und kulturelle Einrichtungen sowie Sportvereine und Schulen in der Region. v.l.n.r. Heide-Ulla Drucker, Alexander Pfanner, Bgm. Elmar Rhomberg, Bernd Wiedemann, Julia Murnig, GR Prok. Werner Hagen, Klaus Brunner, Bgm. Werner Schneider, Prok.Walter Stenzel, Adelheid Wlcek, Andrea Frieb, Oliver Drechsel, Erhard Riedmann, VDir. Gernot Uecker Für Menschen, die noch nicht alles haben, war Weihnachten heuer schon früher. In der Raiffeisenbank am Bodensee wurde das von der HMS Mittelweiherburg gestaltete Fenster des Harder Adventkalenders feierlich eröffnet. Musikalisch umrahmte die Feier die Musikschule Hard. Elisabeth Peter erzählte eindrücklich die Geschichte zum Bild. Im Anschluss daran fungierten VDir. Gernot Uecker und die Bankstellenleiter der Raiffeisenbank am Bodensee als Weihnachtsmänner und überreichten in Form von Schecks € 5.400,- an soziale Einrichtungen in den Gemeinden Hard, Lauterach, Fußach, Höchst und Gaißau. 18 Aus der Gemeinde | Februar 2011 ExPERtENtIPP Michael Erath von Michis CafeRestaurant in Lauterach Kaffeerezepte Beim Informationsnachmittag wurden verschiedenste Versuche vorgestellt Vor allem in den Naturwissenschaften wird auch viel praktisch gearbeitet Borg Lauterach Latte Macchiato Viel geschäumte Milch ins Glas gießen, dann erst den Espresso machen. Wenn sich die Milch abgesetzt hat, den Espresso langsam eingießen. Der Espresso bleibt zwischen Schaum und Milch stehen = machiato = gefleckt „Tag der offenen Tür“ Rund 350 Besucher kamen Mitte Jänner zum Informationsnachmittag des BORG. Dabei wurden die drei Zweige der Schule – Naturwissenschaft, Musik und Kunst – präsentiert. Mit rund 290 Schülern in 13 Klassen gehört das BORG zu den kleinsten und „familiärsten“ Gymnasien des Landes. Die Anmeldefrist für das kommende Schuljahr läuft vom 21. Februar bis zum 4. März. Erfahrungsgemäß können aus Platzmangel nicht alle Bewerber aufgenommen werden. Kapuziner Espresso mit ein paar Tropfen Kaffeeobers verfeinern, sodass die braune Färbung der Kutte eines Kapuzinermönchs gleicht. Wetterprojekt Die naturwissenschaftliche 6. Klasse beteiligt sich an einem landesweiten Wetterprojekt. Ein halbes Jahr lang werden verschiedene Daten mit der schuleigenen Wetterstation erfasst, ausgewertet und veröffentlicht. Dadurch erhalten die Schüler die Gelegenheit, an einem längerfristigen und größeren wissenschaftlichen Projekt mitzuwirken. Fiaker 2 cl 38% Inländer Rum mit einem doppelten Espresso verlängern (mit 3 cl Wasser). Dann Schlagobers oben drauf. Irish Coffee Wird im Irish Coffee Glas serviert! 4 cl Irisch Whiskey (Killbegan empfohlen ) 2 Tl brauner Zucker und 4 cl Heisswasser dazu … heissdampfen! 2 Espressi ( 6 cl) drauf gießen und verrühren bis sich der Zucker aufgelöst hat. Zum Schluss halb geschlagene Sahne oben drauf geben. Nicht umrühren sondern durch die Schichten trinken! Neuer Werkraum Der Schule steht ein neuer Werkraum zur Verfügung, mit dem nun auch praktische Arbeiten mit Holz und Metall durchgeführt werden können. Vor allem im naturwissenschaftlichen Bereich stellt dies eine wichtige Ergänzung zum theoretischen Unterricht dar. Ermöglicht wurde der Werkraum auch durch die wohlwollende Unterstützung der Marktgemeinde Lauterach. tanja Oksakowski (l.) und Vanessa Loretz sind besonders fleißige „Wetter-Beobachter“ www.vobs.at/borgl Aus der Gemeinde | Februar 2011 19 Im Lauteracher Ried GanzjahresFreilandhaltung von Schweinen Eine Information für alle, die sich um das Wohl der Schweine Sorgen machen, von Norbert Greussing: Es handelt sich bei meinen zwei Schweinen um Schwäbisch-Hällische Landsauen, die schon ihr gesamtes Leben in Freilandhaltung genießen dürfen. Da es sich um eine sehr alte und bodenständige Rasse handelt, versuche ich, die Haltungsform so nahe wie möglich dem ursprünglichen Lebensraum (dem Wald) anzupassen. Vor allem bei tiefen Temperaturen liegen die Schweine im Stall eng beisammen, um gegenseitig durch die Körperwärme des anderen Tieres eigene Energie zu sparen. Deshalb ist ein großer Stall nicht wirklich von Vorteil. Sie brauchen lediglich einen trockenen, windgeschützten Liegeplatz. Zudem haben Tiere, die das ganze Jahr im Freien sein dürfen, ein dichtes Borstenkleid, das die Temperaturschwankungen abfedern kann. Auch wenn es für manchen gewöhnungsbedürftig ist, in welchem „Dreck“ die Tiere herumwaten, so ist doch ihre äußerst saubere Erscheinung – abgesehen von den Füßen – ein Indikator dafür, dass ihnen diese Haltungsform gerecht wird. Durch das Waten im tiefen Schlamm wird die Muskulatur enorm gestärkt. Keines der Tiere musste je im eigenen Kot liegen! Diese Haltungsform zeigt auf, dass das Immunsystem der Tiere hervorragend ist und die Schweine das ganze Jahr gesund sind. Ich gestatte den Tieren ihren Platz in der Nahrungskette einzunehmen, den ihnen die Natur zugewiesen hat. Da sie Allesfresser sind, sind sie als Verwerter von Grünfutter jeglicher Art und sonstigen, für den Menschen nicht essbaren Abfällen prädestiniert. Mit dem Wissen, dass weltweit jede 6 Sekunden ein Kind an Unterernährung stirbt, ist es ethisch nicht mehr zu verantworten, den Schweinen (den natürlichen Abfallverwertern) Getreide zu füttern. Sie werden deshalb extensiv gefüttert um ihre Fruchtbarkeit zu erhalten, die sich bei Verfettung verringern würde. Die Sorge um die Tiere ist begrüßenswert und aktueller denn je. Wir bitten in Zukunft das Gespräch mit mir oder Erich Moosbrugger, Bildstein zu suchen, damit es nicht gleich zu einer Anzeige kommen muss. Ehemaliges Seniorenheim Verkauf des Inventars Die Marktgemeinde Lauterach verkauft das Inventar des alten Seniorenheimes. Der Verkauf findet am Freitag, dem 4. Februar ab 13.30 Uhr im alten Seniorenheim am Montfortplatz 1 statt. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Verkauft werden: Einbaukästen, Pflegebetten, Tische, Stühle, Gehhilfen und Rollstühle, Pflegeutensilien, Spint, Pflegebehelfe, u.v.m. Wann & Wo Wann: Freitag 4. Februar von 13.30 – 16.30 Uhr Wo: im alten Seniorenheim am Montfortplatz 1 Verkauf des Inventars vom ehemaligen Seniorenheim 20 Aus der Gemeinde | Februar 2011 6923 Lauterach, Bundesstr. 32a Tel. 05574 / 84 233, Fax DW 18 office@allgaeuer-realitaeten.at www.allgaeuer-realitaeten.at EIN PAAR GUTE GRÜNDE SPRECHEN FÜR UNS! Durchschnittlich fünfundfünfzigtausend Quadratmeter umbauter Wohnraum stehen durchschnittlich zur Disposition. ÜBERSCHAUBARE ANGEBOTS-GRÖSSEN SIND BEI DR. ALLGÄUER REALITÄT(EN). Überzogener Gigantismus bringt nichts. Durchschnittlich sieben von hundert Angeboten lehnen wir aus Gründen der Nichtmachbarkeit oder illusorischer Vorstellungen unserer Klienten prinzipiell ab. REALISTISCHE ERFOLGSEINSCHÄTZUNGEN SIND BEI DR. ALLGÄUER REALITÄT(EN). Durchschnittlich 96 % der uns anvertrauten Objekte werden tatsächlich verkauft. Zu wenig: Wir streben mehr an! VERKAUFSERFOLGE DANK RICHTIGER ERFOLGS-EINSCHÄTZUNG SIND BEI DR. ALLGÄUER REALITÄT(EN). Eine gute Adresse für Ihre Anliegen und Wünsche: Aus langjähriger Erfahrung kennen wir alle Belange des Immobiliengeschäftes bestens. Fordern Sie unverbindlich unseren Ratgeber: „Wie man eine Immobilie verkauft. Makellos.“ an. Dr. Thomas Allgäuer Geschäftsführer Heinz Allgäuer Geschäftsleitung Feuerwehr Lauterach Jahresbilanz: 76 Einsätze und 62 Brandsicherheitsdienste Mit insgesamt 298 Dienstgängen blickt die Ortsfeuerwehr Lauterach auf ein Rekordjahr an Einsätzen und Aufgaben zurück. Es waren 14 Klein- und Mittelbrände zu bewältigen, 30 technische Einsätze zeigten einmal mehr, dass die Feuerwehr immer weniger mit der Brandbekämpfung zu tun hat. einem Tiefgaragenbrand in Bregenz, einem Brand in Buch sowie zweimal bei den Hochwasser- und Murenereignissen in Lochau. Ein weiteres Aufgabengebiet waren die Brandsicherheitsdienste, die bei 59 Veranstaltungen im Hofsteigsaal, dem Abbrennen des Dorffunkens sowie bei den beiden Poolpartys durch die Feuerwehr gestellt wurden. Dazu kamen fünf Absperr- Ordnungs- und Parkplatzdienste. In 81 Schulungen vermittelte man den Mitgliedern die notwendige praktische und theoretische Ausbildung. Höhepunkte bildeten die Kreisübung der Hofsteigfeuerwehren beim Palais Ritter sowie die Jahresabschlussübung bei der Volksschule Unterfeld. Zusätzlich besuchten 16 Mitglieder in ihrer Freizeit die Landesfeuerwehrschule in Feldkirch mit einem Aufwand von 236 Schulungsstunden. Unter der Leitung von Raphael Knünz beteiligte sich eine Gruppe erfolgreich an den Südtiroler Leistungswettbewerben in Lana im Bezirk Meran, an den Vorarlberger Leistungswettbewerben in Feldkirch-Tisis und am Nassbewerb des Bezirkes Bregenz in Höchst. Zu all diesen Einsätzen, Diensten und Schulungen kommen Sitzungen und Besprechungen, Tagungen, Informationsveranstaltungen und die Ausrückungen zu diversen Festlichkeiten dazu. Auch die Kameradschaft durfte nicht zu kurz kommen. So fanden ein Tagesausflug, der Kameradschaftsabend mit Ehrungen und zum Jahresabschluss die Adventund Nikolofeier mit den Familien statt. Verkehrsunfall in der Unterführung Harderstraße Brand im Hinterhof des Gasthaus Krone Im Mittelpunkt der technischen Einsätze standen die Hochwassereinsätze, die Anfang August einen Großeinsatz der Wehr erforderten. Im Laufe des Jahres kam es zu sechs Verkehrsunfällen, sechs Öl- und Dieselspuren und diversen weiteren Einsätzen. Die Wehr wurde zu 27 Alarmen durch Brandmeldeanlagen in Betrieben gerufen, die sich als Täuschungsalarme u. a. aufgrund von Wartungsmängeln herausstellten. Weiters stand unsere Feuerwehr fünfmal im Einsatz bei nachbarlicher Hilfeleistung: Einem Großbrand in Wolfurt, Im Jahre 2010 standen 81 Mitglieder der Feuerwehr 9.203 Stunden im Dienste der Mitbürger (siehe Tabelle nächste Seite). www.feuerwehr-lauterach.at 22 Aus den Vereinen | Februar 2011 Anzahl EinsatzStellen Brände in Lauterach technische Einsätze Fehl- und täuschungsalarme Brandmeldeanlagen Nachbarliche Hilfeleistungen S U M M E mit insgesamt 89 Einsatzorten Brandsicherheitsdienste Absperr- und Parkplatzdienste SUMME Ausbildung und Schulungen Hochwassereinsatz in Lauterach im August tätigkeit Feuerwehrjugend Verwaltungs- und Wartungsarbeiten verschiedene Dienstgänge Anzahl Dienstgänge im Jahre 2010 14 30 27 5 76 62 5 67 83 91 52 72 298 Eingesetzte Wehrmänner 285 413 514 140 1.352 129 22 151 1.380 1.129 299 Gesamt geleistete Stunden 256 697 301 449 1.703 661 79 740 2.524 4.051 734 Bühne 68 100 Jahre Theater im Vereinshaus Lauterach Bei der Jahreshauptversammlung im November 2010 konnte der Theaterverein „bühne 68“, unter dem Obmann Josef Ludescher wiederum auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. „Kasimir und Karoline“ von Ödon von Horvath hatte die Besucher durch das aufwendige Bühnenbild und das Engagement der Laienschauspieler begeistert. 2011 steht nun aber ganz im Zeichen der 100-Jahr Feier des Vereinshauses. Das 1911 fertiggestellte Vereinshaus war in den folgenden 100 Jahren Spielstätte des Lauteracher Laientheaters. Die „bühne 68“ ,die aus der 1909 gegründeten Laienspielgruppe des katholischen Arbeitervereines hervorging, möchte deshalb einen Blick zurück in die Laientheaterwelt zu Beginn des 20. Jahrhunderts werfen. Hierzu werden wir das bereits 1932 in Lauterach aufgeführte Stück „Der Föhn“ von Julius Pohl inszenieren. Der Inhalt ist heute noch hoch aktuell, geht es doch um das Ausgrenzen von schwächeren und behinderten Menschen. Die Aufführungen finden im MärzApril 2011 statt. www.bühne68.at Die „Bühne 68“ wird das bereits im Jahr 1932 in Lauterach aufgeführte Stück „Der Föhn“ von Julius Pohl neu inszenieren Aus den Vereinen | Februar 2011 23 Männerchor Lauterach Hilfe für bedürftige Familien in Lauterach Unter dem Motto „Freu dich, Erd´ und Sternenzelt“ veranstaltete der Männerchor unter Mitwirkung des Kinderchors seine Adventkonzerte. Chorleiter Axel Girardelli verstand es einmal mehr, seine Sänger bei einer überaus bewegten und präzisen Singweise zu Höchstleistungen zu führen. Der dargebotene Programmbogen spannte sich vom alpenländischen Volkslied und Spiritual zum Advent bis hin zur anspruchsvollen geistigen Chorliteratur der Romantik. Die Solisten Hans Verdorfer, Stefan Wallner und Günter Pfanner überzeugten mit ihrer stimmlichen Ausdrucksstärke. Ebenso zeigte die Kinderchorleiterin Gabriele Fink, dass sich eine quirlige Kinderschar zum Singen mit Freude und einem Höchstmaß an Disziplin motivieren lässt. Die konzertbegleitenden Adventgedichte wurden vom Chorsänger Peter Steffenhagen mit seiner sonoren Bassstimme sowie den Kindern Sefani Loser und Lisa Ortner stimmungsvoll vorgetragen. Eine besonders zauberhafte Atmosphäre breitete sich durch die herzliche Gastfreundschaft der Schwestern des Ordens der Redemptoristinnen im Klosterkirchlein aus. Es gibt wohl keinen geeigneteren Ort für Adventkonzerte als diese im Nazarener-Stil gestaltete Kirche des St. Josefs Klosters. Somit konnten die Konzertbesucher auf besinnliche Weise der Hektik des Alltags entrücken. Für diesen musikalischen und atmosphärischen Genuss bedankten sich die Konzertbesucher mit großzügigen freiwilligen Spenden von über € 1.200,-, welche je zur Hälfte den Schwestern des Ordens der Redemptoristinnen sowie der Marktgemeinde Lauterach zur weiteren Verwendung für hilfsbedürftige Menschen im Ort zur Verfügung gestellt wurden. www.mc-lauterach.at Stimmungsvolles Adventkonzert des Männerchors in der Klosterkirche Bgm Elmar Rhomberg nahm die Geldspende für bedürftige Familien in Lauterach vom Obmann des Männerchors Werner Vogel entgegen 24 Aus den Vereinen | Februar 2011 Männerchor Lauterach „Lust auf Singen…?“ Dem Männerchor Lauterach gehören derzeit rund 45 Sänger an. Wir suchen aber dennoch Nachwuchs, der natürlich Lust am Singen und fröhlichem Beisammensein hat. Wenn du dich angesprochen fühlst, dann gib dir einen Stoß und besuch uns doch einmal auf einer Schnupperprobe. Du wirst dabei sehen, hören und erfahren, wie in relativ kurzer Zeit Lieder erlernt werden können und wie ein so genanntes „Klangbild“ entsteht, denn „… in jedem Mann schlummert ein Sänger…“ Der Chor engagiert sich über das Jahr hinaus für viele Konzerte, ChorMatinee, Adventkonzerte etc. und kann auch auf mehrere Auszeichnungen zurückblicken. Gerne würden wir dich kennen lernen. Wann & Wo Wann: jeden Dienstag um 20 Uhr Wo: Hauptschule 1. Stock Kontakt: Peter Schertler, Vizeobmann/Pressereferent T 0676/4500183 Die Proben finden jeden Dienstag um 20 Uhr statt Jahrgang 1943 Weihnachtsmarkt in Konstanz Der Weihnachtsmarkt in Konstanz war das Ausflugsziel des Jahrgangs 1943. Trotz beißender Kälte ließen sich die Teilnehmer nicht abhalten, das weihnachtliche Flair der Bischofsstadt am Bodensee zu genießen. Ab und zu eine Tasse Glühwein sorgte für innere Wärme und die notwendige Stimmung, die wunderschön dekorierten Stände und die tolle Weihnachtsbeleuchtung aufzunehmen. Natürlich wurde zum Aufwärmen noch eine urige Wirtschaft aufgesucht. Rundum zufrieden traten wir dann die Heimfahrt an. Im Gasthaus Bahnhof wurde uns von Familie Pfeiffer noch ein ausgezeichnetes Abendessen serviert. Beim anschließenden gemütlichen „Hock“ kam es zum Austausch von Erinnerungen und auch der Humor kam nicht zu kurz. Bevor die Teilnehmer den Heimweg antraten, bedankten sie sich beim Obmann Hans Schett für die tolle Organisation des Ausflugs. 1943er auf dem Weihnachtsmarkt in Konstanz Aus den Vereinen | Februar 2011 25 Musikalische Umrahmung durch den Männerchor Kleine Geschenke gab es vom Nikolaus Wirtschaftsverein Lauterach Adventstimmung am Alten Markt Der Winter zeigte sich von der besten Seite bei der Veranstaltung des Handwerker- und Wirtschaftsvereines Lauterach „Advent am Alten Markt“. Die Besucher wurden durch die Bürgermusik Lauterach und den Männerchor Lauterach auf die bevorstehende Weihnachtszeit musikalisch eingestimmt. Die kleinen Besucher freuten sich über den Besuch des Nikolaus, der auf seiner Kutsche angefahren kam. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Bürgermusik Lauterach Eine musikalisch


Lauterachfenster 2011 01
Sam, 22. Oktober 2011 | Kuhn EDV

Jänner 2011 | Nr. 55 Lauterach fenster Lauterach zu Gast in Wien Ball der Vorarlberger am 22. Jänner im Palais Ferstel Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M Die aktuelle Informationsschrift der Marktgemeinde verpacken schützen dämmen FLA_Lehrlingsanzeige_186x251_18.10.10_def.indd 2 18.10.2010 8:03:41 Uhr Editorial Inhalt Ball der Vorarlberger in Wien Die Marktgemeinde Lauterach ist heuer „Pate“ für den Ball der Vorarlberger in Wien, im schönen Palais Ferstel. „Unser“ Landesrat Mag. Karlheinz Rüdisser hat dafür den Ehrenschutz übernommen. Es ist mir eine große Freude, dass sich so viele Lauteracherinnen und Lauteracher dazu entschlossen haben, mit uns gemeinsam nach Wien zu reisen. Mit einer großen Delegation von über 200 Personen werden wir die Möglichkeit haben, unser schönes Lauterach in Wien zu repräsentieren. Die Garde Lauterach und der Schalmeienzug werden mit einer Showeinlage beim „Ball der Vorarlberger“ mit dabei sein. Auch die Lauteracher Musikgruppe „Allright Guys“ spielt im Palais Ferstel. Mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm dürfen wir an drei Tagen die Sehenswürdigkeiten der Stadt Wien erleben. Ich freue mich, auf erlebnis- und erfolgreiche Tage in unserer Bundeshauptstadt. In unseren Nachbargemeinden haben sich 2010 gleich zwei Bürgermeisterkollegen in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Die Gemeinden Hard und Schwarzach haben sich bei Hugo Rogginer und Helmut Leite mit würdigen und feierlichen Abschiedsfesten für ihre erfolgreiche Arbeit als Bürgermeister bedankt. Darüber berichten wir ausführlich in dieser Ausgabe. Hugo Rogginer und Helmut Leite lenkten jahrelang die Geschicke ihrer Gemeinde mit Bedacht und Weitblick. Mich verbindet mit beiden Amtskollegen aus Hard und Schwarzach eine lange und gute nachbarschaftliche Freundschaft und ein erfolgreiches Miteinander in der Region Hofsteig. Ich wünsche Hugo Rogginer und Helmut Leite noch viele schöne Jahre in bester Gesundheit in ihren Heimatgemeinden. Den Nachfolgern Bürgermeister Mag. Manfred Flatz in Schwarzach und Bürgermeister Harald Köhlmeier in Hard wünsche ich viel Erfolg in ihrem Amt als Bürgermeister und für die Hofsteigregion eine weiterhin gute Zusammenarbeit. Liebe Lauteracherinnen und Lauteracher, ich wünsche Ihnen ein erfolgreiches und vor allem gesundes Jahr 2011. Aus dem Rathaus 5 Kostenlose erste anwaltliche Auskunft 6 Interview GR Walter Pfanner 7 Energie.bewusst Leben Tipp 10 plan-b: zukunftsfähige Mobilität im Unternehmen 13 Bionahwärme Lauterach: Firstfeier 14 Aus der Gemeindevertretung 13 7 Aus der Gemeinde 16 „Im Tiefflug zum Nordpol“ 18 Lauterach bekam österreichischen Präventionspreis 20 Obstaktion für die Kinder 22 Infotag für die Volksschulkinder 16 Aus den Lauteracher Vereinen 24 Vereinsberichte 29 Veranstaltung & Chronik 38 zweimal dötgsi – Union Squash Club, Landesmeisterschaft Frauenbund Guta, Adventbasar 38 Ihr Bürgermeister Elmar Rhomberg Die Altbürgermeister Hugo Rogginer und Helmut Leite Feierlich in den Ruhestand verabschiedet nen, sondern auch musikalisches Talent besitzen. Und wer Hugo Rogginer kennt, weiß: Mit 63 Jahren ist sicher noch lange nicht Schluss: Vor einigen Monaten hat er die Funktion als Obmann des Seniorenbundes Hard übernommen. Ehrenring der Gemeinde für Helmut Leite 31 Jahre lang hatte Helmut Leite die Geschicke der Gemeinde Schwarzach geleitet, wofür ihm der Ehrenring der Gemeinde von Bürgermeister Mag. Manfred Flatz nach einstimmigem Beschluss der Gemeindevertretung überreicht wurde. In seiner Begrüßungsrede würdigte Bürgermeister Mag. Manfred Flatz die unübersehbaren Spuren, die Helmut Leite in seiner Gemeinde hinterlassen hat. Die Zahl der Ehrengäste im bis auf den letzten Platz besetzten Gemeindesaal war groß. Landeshauptmann Dr. Herbert Sausgruber, Landesrat Mag. Karlheinz Rüdisser sowie BezirkshauptmannStellvertreter Dr. Edmund Kräutler u.v.m. gaben dem Altbürgermeister die Ehre. Die Bürgermeister und Altbürgermeister der Hofsteiggemeinden und der Region brachten ein heiteres Ständchen mit dem kollegialen Wissen um besonders schöne, aber auch problematische Momente eines Bürgeremeisterlebens und rollten einen mit regionalen Produkten gefüllten Leiterwagen auf die Bühne. Altbürgermeister Helmut Leite dankte für den Ehrenring und den wunderbar organisierten Abend. Der Bürgermeisterchor u.a. mit Bgm Elmar rhomberg brachte Hugo rogginer ein heiteres Ständchen und einen Leiterwagen mit regionalen produkten 31 Jahre leitete Helmut Leite die Geschicke der Gemeinde Schwarzach, wofür ihm der Ehrenring der Gemeinde verliehen wurde „Mit 63 Jahren, da fängt Hugos Leben an“ Mehr als 250 Gäste haben im November Altbürgermeister Hugo Rogginer nach zwölfjähriger Amtszeit einen feierlichen Abschied in den Ruhestand beschert. Zahlreiche Ehrengäste und Wegbegleiter waren der Einladung der Gemeinde gefolgt und sorgten für eine voll besetzte Sporthalle am See. „Los-lu ka äappamol reacht schwer si“ meinte schon Hard´s Heimatdichterin Lydia Bonetti in einem ihrer Gedichte. Ein buntes Programm ließ die Facetten seines Politikerlebens, aber auch die des Menschen Hugo Rogginer Revue passieren. In die Schar der Redner aus der Politprominenz reihten sich u.a. Landtagspäsidentin Dr. Bernadette Mennel, der Schlinser Bürgermeister Harald Sonderegger, auch Vertreter der Partnergemeinden, mit denen Hugo Rogginer immer ein gutes Verhältnis pflegte. Mit einer „Bürgermeister-Musik“ machten Harald Köhlmeier und zwölf Bürgermeisterkollegen aus den umliegenden Gemeinden der „Harder Bürgermusik“ Konkurrenz. Mit dem Ständchen „Mit 63 Jahren, da fängt Hugos Leben an, mit 63 Jahren ist noch lange nicht Schluss“, stellten sie unter Beweis, dass Bürgermeister nicht nur trockene Amtsgeschäfte führen kön- Mehr als 250 Gäste verabschiedeten Hugo rogginer in den wohlverdienten ruhestand 4 Aus dem Rathaus | Jänner 2011 Für Lauteracher Bürger Kostenlose „erste anwaltliche Auskunft“ Auch dieses Jahr findet im Alten Kreuz jeden ersten Montag im Monat von 17 – 19 Uhr für alle Lauteracher BürgerInnen eine freiwillige und kostenlose Rechtsberatung durch die in Lauterach wohnhaften Rechtsanwälte statt. Rechtsanwälte sind umfassend juristisch ausgebildet und von jeglichen staatlichen und privaten Einflussnahmen unabhängig. Sie sind zur absoluten Verschwiegenheit über die ihnen anvertrauten Informationen verpflichtet. Gemeinsam werden in einem bis zu ca. 15-minütigen Gespräch die Rechtslage und die weitere mögliche Vorgangsweise erläutert. Egal ob Sie Fragen über das Erbrecht haben, es mietrechtliche Probleme gibt, Sie sich über die Abwicklung eines Kauf- oder Schenkungsvertrages, über Ehescheidung, Ehegatten- oder Kinderunterhalt usw. informieren möchten. Bei dieser anwaltlichen Erstberatung können Sie sich einen Überblick über Ihr Rechtsproblem verschaffen. Oft hilft diese rechtliche Beratung durch einen Anwalt, unnötige und kostenintensive Rechtsstreitigkeiten und Prozesse zu vermeiden. Wer rechtlich informiert ist, ist in der Lage, Entscheidungen zu treffen und Konflikte zu lösen. Vielen, die diese Rechtsberatung bereits in Anspruch genommen haben, konnte geholfen werden. Mag. Jürgen Nagel Kanzleisitz: Rheinstr. 35, 6900 Bregenz, T 05574/84003, F 05574/84003-33 Email: info@ihr-gutes-recht.at Homepage: www.ihr-gutes-recht.at Kanzleigemeinschaft: Nagel und Eberle Bevorzugte tätigkeitsgebiete: Ehe- und Familienrecht; Schadenersatzund Gewährleistungsrecht; Strafrecht; Verwaltungsrecht; Vertragsrecht Homepage: www.kgk.co.at Kanzleigemeinschaft: Klocker und Schipflinger-Klocker Bevorzugte tätigkeitsgebiete: Arbeitsrecht; Liegenschaftsrecht; Mietund Wohnrecht; Erbrecht; Insolvenzrecht; Gesellschaftsgründungen; Verträge Sprachen: Englisch Dr. Ursula Leissing Mediatorin Kanzleisitz: Rathausstr. 33, 6900 Bregenz, T 05574/46250, F Dw. 5 Email: kanzlei@hirsch-leissing.at, Homepage: www.hirsch-leissing.at Kanzleigemeinschaft: Hirsch und Leissing Bevorzugte tätigkeitsgebiete: Ehe- und Familienrecht; Schadenersatz- und Gewährleistungsrecht; Versicherungsrecht; Verkehrsrecht und Unfallschäden; Verträge Sprachen: Englisch; Französisch Mag. Andreas Germann Kanzleisitz: Scheffelstr. 7a, 6900 Bregenz, T 05574/54200, F 05574/54200-6 Email: ag@g-g.at Homepage: www.g-g.at Bevorzugte tätigkeitsgebiete: Ehe- und Familienrecht; Erbrecht und Verlassenschaftsabhandlungen; Gesellschaftsrecht, Gesellschaftsgründungen; Liegenschafts- und Immobilienrecht; Insolvenzrecht und Unternehmenssanierungen Dr. Arnulf Summer Kanzleisitz: Kirchstraße 4, 6900 Bregenz, T 05574/47244, F 05574/52545 Email: office@anwalts-kanzlei.at Homepage: www.anwalts-kanzlei.at Kanzleigemeinschaft: Summer, Schertler, Stieger und Droop Bevorzugte tätigkeitsgebiete: Bank- und Kapitalmarktrecht; Gesellschaftsrecht, Gesellschaftsgründungen; Handelsrecht; Liegenschafts- und Immobilienrecht; Gewerbl. Rechtsschutz, Immaterialgüterrecht Sprachen: Englisch Wann & Wo Jeden ersten Montag im Monat (nachzulesen in den Ausblicken) Von 17 – 19 Uhr, im Alten Kreuz, Bundesstraße 36 Dr. Gernot Klocker ak. gepr. Europarechtsexperte Kanzleisitz: Mozartstraße 18, 6850 Dornbirn, T 05572/386869, F 05572/386869-3 Email: office@kgk.co.at, Aus dem Rathaus | Jänner 2011 5 Porträt Gemeinderätinnen und Gemeinderäte im Porträt Walter Pfanner Walter Pfanner: In näherer Zukunft ist nichts konkretes geplant, aber wir haben die Vision, den Alten Markt zu einem Platz der Begegnung zu machen. Die umliegende Grundstückseigentümer müssen in diese Visionen miteinbezogen werde. Auch die Wünsche der umliegenden Betriebe sind mit den Zielen der Zentrumsgestaltung des Alten Marktes in Einklang zu bringen. Gabriela Festini: Auch der Umzug des Rathauses in die Hofsteigstraße birgt eine große Möglichkeit der Zentrumsgestaltung. Walter Pfanner: Ja, mit dem Umzug des Rathauses und dem leerstehenden Gebäude des Alten Seniorenheimes konnte das Areal am Montfortplatz für einen neuen Verwendungszweck freigegeben werden. Konkrete Angebote über den Verkauf der Liegenschaften liegen bereits vor. In Kooperation mit Baufirmen sollen eine Tiefgarage, Geschäftsflächen an der Bundesstraße und auf dem Standort des Alten Seniorenheimes neue Wohnungen entstehen. Gabriela Festini: Wie sieht es mit dem Bau der neuen Volksschule Dorf aus? Walter Pfanner: In Zusammenarbeit mit stadtland (Raumplanungsbüro) wurden für den Bau der Volksschule Dorf sechs verschiedene Standorte untersucht, derzeit sind noch zwei im Gespräch. Im kommenden Jahr soll mit der Planung Der Alte Markt soll in Zukunft ein Platz der Begegnung werden.“ GR Walter Pfanner der neuen Volksschule begonnen werden, die auf der einen Seite den Anforderungen an eine zukunftsweisende Bildungsreinrichtung entspricht und auf der anderen ein Ort zum Verweilen und ein Ort der Begegnung werden soll. Die Kinder sollen mit der neuen Volksschule die Möglichkeit bekommen miteinander zu wachsen, Gemeinsinn zu entwickeln und ihre Kreativität zu entfalten. Gabriela Festini: Wie sieht es mit den Gebieten aus, die für die nächsten Generationen unbebaut erhalten bleiben sollen? Walter Pfanner: Zu diesen „grüne Lungen“ gehört nicht nur unser Lauteracher Ried. Diese Freiflächen sind für uns Menschen wichtig, aber auch für Fauna und Flora. Ich stelle mir die Frage: Wer wünscht sich ein Lauterach, wo es keine grünen Wiesen mehr gibt? Ohne unser wunderbares Ried? Ohne Naherholungsgebiete? Im Hofsteigsaal haben wir diese „grünen Lungen“ vorgestellt. Die BürgerInnen hatten die Möglichkeit, ihre Wünsche und Vorstellungen einzubringen. Wir müssen einen Konsens finden – zwischen persönlichen Wunschvorstellungen und dem Wohl der Allgemeinheit. Wir alle müssen die Verantwortung übernehmen, den nächsten Generationen ein lebenswertes Lauterach zu hinterlassen. Gabriela Festini: Vielen Dank für das Gespräch. Gr Walter pfanner Gabriela Festini: Die Gemeindeentwicklung und Planung ist ein bedeutender Ausschuss für unser Ortsbild. Walter Pfanner: Ja und eine große Verantwortung gegenüber jedem einzelnen Bürger. Denn der Bau von Rad- und Fußwegen, Schulen, Wohnungen und Betriebsstandorten betreffen im Endeffekt jeden Einzelnen. Wir haben den Flächenwidmungsplan aus dem Jahre 1979 überarbeitet. Wichtig war uns dabei z.B. Fuß- und Radwege zu planen um das Ortszentrum, die Schulen und Kindergärten auf kurzen Wegen und vor allem sicher zu erreichen. Gabriela Festini: Wenn ich mein Grundstück in Bauland umwidmen lassen möchte, wohin wende ich mich? Walter Pfanner: Der Antrag auf Grundstücksumwidmung wird in der Abt. IV-Infrastruktur eingebracht. Die dazu benötigten Anträge können auf unserer Homepage heruntergeladen werden. Der Wunsch der Grundbesitzer auf Umwidmung wird dann im Ausschuss behandelt und das Ergebnis dem Grundbesitzer mitgeteilt. Der Ausschuss tagt 3 – 4mal jährlich. Gabriela Festini: Wie sehen die Pläne für die Zentrumsgestaltung am Alten Markt aus? 6 Aus dem Rathaus | Jänner 2011 Energie.bewusst Leben Tipp Helle Köpfchen ... Seit September gibt‘s europaweit eine neue Kennzeichnungspflicht für Leuchtmittel: Auf der Verpackung müssen die Hersteller nun auch die Lichtleistung (Lumen, lm) angeben. Heizkostenzuschuss Frist der Antragstellung: 11. Februar 2011 Wie in den vergangenen Heizperioden besteht auch in der Heizperiode 2010/2011 für Personen, die ihren Lebensunterhalt, zu dem auch die Kosten für Beheizung zählen, für sich und für die in Familiengemeinschaft lebenden unterhaltsberechtigten Angehörigen voraussichtlich nicht oder nicht ausreichend selbst beschaffen können die Möglichkeit, eine finanzielle Hilfe zu erhalten. Antragstellung und Ausbezahlung Früher war alles einfacher: Wer eine Glühbirne kaufte, hatte lediglich darauf zu achten, dass das Ding in die Fassung der Lampe passte und die Wattzahl übereinstimmte. Dass die Funzel nur 5% der Energie in Licht umwandelte, war egal, was Besseres gab‘s ja nicht. Mit LED und Energiesparlampe verhält es sich nun so, dass die Wattzahl allein nicht mehr aussagekräftig genug ist, denn verschiedene Leuchtmittel erzeugen pro Watt unterschiedlich viel Licht. 60 Lumen schaffen gute LED- und Energiesparlampen, Halogenlampen bis zu 22 und konventionelle Glühbirnen gerade noch 12 Lumen pro Watt. Gute Leuchten verwandeln den Strom also in fünfmal mehr Licht als Glühbirnen. Gute Leuchten, schlechte Leuchten Wie effizient die Lampe ist, erkennen Sie an der Energieeffizienzklasse. Gute LED- und Energiesparlampen sind in der Klasse „A“ zu finden, Lampen schlechter als „B“ sollten Sie nicht mehr kaufen. Klar ist: Je besser die Klasse, umso mehr Licht macht die Lampe aus ihrem kostbaren Strom! Der Heizkostenzuschuss kann noch bis Freitag, den 11. Februar, in der Abt. III Bürgerdienste, Hofsteigstraße 2a, beantragt werden. Bei Zuschussgewährung wird der Heizkostenzuschuss von � 250,- unverzüglich ausbezahlt. Sämtliche Einkommen bzw. zu leistende Unterhaltszahlungen sind durch aktuelle Unterlagen wie z.B. Pensionsbezugsabschnitt, Gehaltszettel, Wohnbeihilfebescheid, Kontoauszug, usw. nachzuweisen. Bei Fragen bezüglich der Einkommensgrenze steht Ihnen die Abt. III Bürgerdienste, Hofsteigstraße 2a, Elmar Fessler T 6802-12 oder Wolfgang Rainer T 6802-13 gerne zur Verfügung. Drei Tipps zum Lampenkauf: Die Farbtemperatur für Leuchten im Wohnbereich sollte unter 3.000 Kelvin liegen (Glühlampe: ca. 2.700 K, neutralweiße Leuchtstoffröhre ca. 4.000). Vor dem Quecksilber in Energiesparlampen soll man sich nicht fürchten! Inhalieren soll man es aber auch nicht. Energiesparlampen gehören zudem - wie Batterien auch - nicht in den Restmüll. Einsatzbereich beachten. Für Außen, Innen, Stiegenhaus, Wohnzimmer gibt‘s passende Energiesparlampen, die entweder besonders schnell hell, dimmbar oder besonders schaltfest sind. Der Energie.bewusst Leben Tipp wird präsentiert vom e5-Team Lauterach. Mit Unterstützung des Energieinstituts Vorarlberg. Lumen? Da geht mir (noch) kein Licht auf! In Lumen wird die abgestrahlte Lichtleistung gemessen. Das heißt: Je höher die auf der Verpackung angegebene Lumen-Zahl, desto mehr Licht strahlt die Lampe ab. Soll‘s im Raum mit effizientem Leuchtmittel gleich hell sein wie vorher mit Glühlampe, muss das neue Leuchtmittel soviel Lumen abstrahlen, gleichviel Licht wie eine • 60-Watt Glühlampe: 720 Lumen • 75-Watt Glühlampe: 930 Lumen • 100-Watt Glühlampe: 1.450 Lumen Aus dem Rathaus | Jänner 2011 7 Kurzparkzonen in Lauterach Parken in unseren Kurzparkzonen Künftig werden von der Polizei vermehrt Kontrollen bei den Kurzparkzonen beim Montfortplatz, in der Hofsteigstraße und beim Friedhofsparkplatz in der Raiffeisenstraße durchgeführt. Auch das Halteund Parkverbot in der Hofsteigstraße wird laufend kontrolliert. Die Kontrollen sollen gewährleisten, dass die Bevölkerung bei kurzen Erledigungen einen Parkplatz in den Kurzparkzonen vorfinden. Die ganztägige Vollbelegung der Parkplätze hat mehrfach zu Beschwerden aus der Bevölkerung geführt. Mit den vermehrten Kontrollen tragen wir nun diesem Wunsch Rechnung. Kurzparkzone beim Montfortplatz Kurzparkzone in der Hofsteigstraße Kurzparkzone Friedhofparkplatz Wehrdienst Stellung des Geburtsjahrganges 1993 Aufgrund des Wehrgesetzes 2001 haben sich alle österreichischen Staatsbürger männlichen Geschlechtes des Geburtsjahrganges 1993 sowie alle älteren wehrpflichtigen Jahrgänge, die bisher der Stellung noch nicht nachgekommen sind, sich am 12. Jänner 2011 – Familienname A – Frez und am 13. Jänner 2011 – Familienname Frf – z der Stellung zu unterziehen, sofern sie nicht vorher vom Militärkommando persönlich geladen wurden. Stellungsbeginn: 7 uhr Stellungsort: innsbruck, Amtsgebäude FM Conrad-Kaserne, Eingang Köldererstraße 2 Das Stellungsverfahren, bei welchem durch den Einsatz moderner medizinischer Geräte und durch psychologische Tests die körperliche und geistige Eignung zum Wehrdienst genau festgestellt wird, nimmt in der Regel 1 ½ Tage in Anspruch. Zur Überprüfung der Identität und Staatsbürgerschaft sind mitzubringen: Amtlicher Lichtbildausweis (Reisepass, Personalausweis der Republik Österreich, Führerschein), eigener Staatsbürgerschaftsnachweis, Geburtsurkunde, E-Card, eventuell Heiratsurkunde. Zur Beurteilung des Gesundheitszustandes sind eventuell vorhandene ärztliche Atteste (hiefür besteht kein Anspruch auf Kostenvergütung) sowie das ausgefüllte und unterschriebene medizinische Fragenheft mitzubringen. Stellungspflichtige, die durch Krankheit am Erscheinen vor der Stellungskommission verhindert sind, haben dies umgehend dem Militärkommando/Ergänzungsabteilung durch Vorlage einer ärztlichen Bestätigung nachzuweisen. Wehrpflichtige, die ihrer Stellungspflicht nicht nachkommen, können unbeschadet ihrer allfälligen Straffälligkeit der Stellungskommission vorgeführt werden. Wehrpflichtige, die das 17. Lebensjahr vollendet haben, können sich bei der Ergänzungsabteilung des Militärkommandos Vorarlberg freiwillig zur vorzeitigen Stellung melden. Weitere Infos Bei Fragen wenden Sie sich an Elmar Fessler, Abt. III Bürgerdienste, T 6802-12. 8 Aus dem Rathaus | Jänner 2011 Bauhof Lauterach Neuregelung der Sperrmüllabgabe In dieser Ausgabe des Lauterachfensters finden Sie den Müllabfuhrkalender zum Heraustrennen auf Seite 43. Im Müllabfuhrkalender enthalten sind die Müllabfuhrtermine für Gelbe-, Bio- und Restmüllsäcke sowie die Öffnungszeiten des Bauhofs. Wichtig: Holz und Metall vom restlichen Sperrmüll trennen! Säcke, gefüllt mit Müll aller Art gehören nicht in den Sperrmüll! Zerlegte Möbel, beispielsweise Betten, Glasvitrinen, Verbundmaterialien aus Holz und Kunststoff, Glas oder Metall, stark verrottetes oder verbranntes Holz, Polstermöbel, Sofas, Sitzmöbel, Fenster und Türen, Teerpappe Auf vielfachen Wunsch unserer BürgerInnen haben wir uns dazu entschlossen, die Sperrmüllabgaben auszuweiten. Diese finden heuer erstmals jeden zweiten Monat, jeweils am Samstag und am Montag von 8 – 12 Uhr statt. ➞ Die ersten Sperrmülltermine im neuen Jahr sind der 5. und 7. Februar 2011. Bitte trennen Sie Holz und Metall vom restlichen Sperrmüll. Sie helfen damit den Mitarbeitern des Bauhofes und halten die Gebühren Ihres Sperrmülls klein. Was ist Sperrmüll? Alles was nicht im schwarzen Mullsack Platz hat wie z.B. großes Plastikspielzeug (Traktor), Möbel, Bauschutt, Betonabbruch, Natursteine, Spiegel, Flach-, Draht- und Fensterglas, Holz wie Press-Spanplatten, Bretter, Pfosten Eisenstangen, Gasherde, Fahrräder, Motoren, Kühlgeräte, E-Herde, Mikrowellenherde, alle anderen Elektrogeräte zu den Elektrogeräten, Problemstoffe, Gasflaschen, Gaskartuschen, Matratzen, Teppiche und Teppichrollen aus Karton, In den schwarzen Restmüllsack gehören z.B. Schuhe, Plastikspielzeug (klein), Restmüll aller Art wie z.B. Kehricht und jeglicher Kleinmüll! Gebühren 2011 Sperrmüllgebühr pro m3 Sperrmüllabholung durch den Gemeindebauhof Grünmüllgebühr pro m3 € 16,€ 26,€ 6,- Goldenes Ehrenabzeichen 35 Jahre Standesbeamter in Lauterach Bei der Landesfachtagung 2010 der Landesgruppe Vorarlberg in Sulzberg wurde Elmar Fessler mit dem Goldenen Ehrenabzeichen und der Ehrenurkunde vom Fachverband der Österreichischen Standesbeamtinnen und Standesbeamten ausgezeichnet. Die Ehrung wurde vom Landesleiter Werner Sallmayer vorgenommen. Elmar Fessler wurde für 35 Jahre tätigkeit als Standesbeamter geehrt Aus dem Rathaus | Jänner 2011 9 plan-b Zukunftsfähige Mobilität im Unternehmen Über Einladung der plan-b Region trafen sich im November VertreterInnen von Unternehmen aus Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt und informierten sich über Möglichkeiten bewusster Mobilität im Unternehmen. sie sammelten 15.000 Glückspunkte für sanftes Einkaufen. Drei VCÖ-Mobilitätspreise für Vorarlberg Im Anschluss daran feierten die Teilnehmer die drei österreichischen Mobilitätspreise, mit denen Vorarlberger Projekte vor einigen Wochen in Wien vom Verkehrsclub Österreich (VCÖ) und den Bundesministern Doris Bures und Niki Berlakovich ausgezeichnet worden sind: • Fa. Haberkorn Ulmer, Wolfurt: Sieger in der Kategorie Unternehmen mit jobrad und jobticket • plan-b Region und ihre Wirtschaftsgemeinschaften: Sieger in der Kategorie Gebietskörperschaften für „einkaufen.radfahren“ • Elektromobilitätsprojekt VLOTTE: 2. Platz bei den Unternehmen LR Karlheinz Rüdisser gratulierte herzlich und dankte den Vertretern von Gemeinden, Unternehmen und Organisationen für die konsequente und erfolgreiche Mobilitätsarbeit. Den vertretern von Gemeinden, unternehmen und Organisationen wurde ein großer Dank für die konsequente und erfolgreiche Mobilitätsarbeit ausgesprochen Mit Kurzreferaten und an den Gesprächsinseln mit dabei: GF Christian Österle, Verkehrsverbund Vorarlberg (VVV) mit den Neuerungen im Fahrplan 2011 und dem Unternehmensservice des VVV. GF Gerhard Günther, ElektroMobilitäts-Projekt „Vlotte“, Martin Pfanner, Kuratorium für Verkehrssicherheit: Sichere Wege für MitarbeiterInnen. Gerhard Berlinger, Haberkorn Ulmer, und Robert Bösch, Intergra aus Wolfurt: Die preisgekrönten Initiativen Jobrad und Jobticket. Gerhard Schmid, mprove Team für Kommunikation: Fördermöglichkeiten für Mobilitätsmaßnahmen. Die gemeinsamen Aktivitäten zeigen Wirkung: • Die Menschen in der plan-b Region legen 21 % ihrer Wege mit dem Fahrrad zurück – das ist Österreich-Spitze. • Die jobrad-Aktion der Unternehmen Haberkorn Ulmer, Doppelmayr, Integra und Meusburger im Gewerbegebiet Wolfurt verlagert schon jetzt rund 100.000 Autokilometer pro Jahr auf Bus, Bahn und Fahrrad. • Rund 50 % der MitarbeiterInnen bei Haberkorn Ulmer nehmen das Jobticket für Bus und Bahn in Anspruch. • An der Kampagne ein.kaufen.radfahren beteiligten sich 130 Unternehmen. 1.800 TeilnehmerInnen gaben ihre Ausweise zum Gewinnspiel ab. Allein robert Hasler Gr Wolfurt (stellvertretend für plan-b), Gerhard Günther (vlotte), Gerald Fitz (Haberkorn ulmer), Lr Mag. Karlheinz rüdisser 10 Aus dem Rathaus | Jänner 2011 plan-b Lebkuchen für winterfeste Fahrradfahrer Die plan-b Gemeinden arbeiten seit 2008 gemeinsam daran, als Region für RadfahrerInnen noch attraktiver zu werden. Investitionen in die Radverkehrsinfrastruktur sind ein wesentlicher Bestandteil. 2008 wurde die Brücke über die L3 in Wolfurt eröffnet, laufend werden Radrouten neu gebaut und verbessert. Ein Schlüsselprojekt für die Region ist die neue Radbrücke zwischen Bregenz und Hard, die im Frühling 2011 fertiggestellt wird. Zwischen Bregenz und Hard sind an Spitzentagen bis zu 4.000 RadfahrerInnen unterwegs. Mehr Sicherheit und eine um 1.400 Meter kürzere Strecke sind nur zwei Vorteile, die einen Umstieg auf das Fahrrad künftig noch leichter machen. Die Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt bedankten sich mit einer kleinen Aufmerksamkeit bei allen winterfesten RadfahrerInnen und wünschten weiter eine gute Fahrt auf zwei Rädern! Die Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt bedankten sich mit einer kleinen Aufmerksamkeit bei allen winterfesten radfahrerinnen Riedpickerl 2011 Das neue „Riedpickerl“ für 2011 ist da Im Lauteracher Ried besteht ein Fahrverbot für alle Kraftfahrzeuge. Von diesem Fahrverbot ausgenommen sind Radfahrer, landwirtschaftliche Fahrzeuge, Grundeigentümer und Grundpächter sowie die Zufahrt zu den Anwesen Riedstraße 60, Pulverturmstraße 6, Sackstraße 3, die Zulieferung zum Bauhof der Firma Kalb Bau und zum Kiosk beim Jannersee. Alle Grundeigentümer und Grundpächter, die mit einem nicht landwirtschaftlichen Fahrzeug in das Ried fahren, benötigen dafür einen Berechtigungsausweis in Form eines Aufklebers, der gut sichtbar an der Windschutzscheibe angebracht werden muss. Wer ohne gültige Fahrerlaubnis im Ried unterwegs ist, muss mit einer Anzeige bzw. Geldstrafe rechnen. Sie können das Riedpickerl, gültig vom 1. Jänner – 31. Dezember 2011, in der Abt. III – Bürgerdienste, Hofsteigs- traße 2a, um € 2,- erhalten. Die Pächter müssen einen gültigen Pachtvertrag vorweisen. Aus dem Rathaus | Jänner 2011 11 Seniorenwohnanlage Kirchfeld Freie Seniorenwohnung Die Marktgemeinde Lauterach besitzt in der Wohnanlage Kirchfeld an der Bundesstrasse acht Seniorenwohnungen (sechs Einzimmerund zwei Zweizimmerwohnungen). Davon sind zwei Einzimmerwohnungen frei. Die Wohnungen sind für Seniorinnen und Senioren gedacht, die in einer großen Wohnung bzw. in einem Haus leben und die täglich anfallenden Hausarbeiten wie z.B. die Gartenarbeit und die Wohnungsreinigung nicht mehr bewältigen können. Die Seniorenwohnungen sind zwischen 22 und 50 m2 groß. Bei Interesse melden Sie sich beim Sozialzentrum SeneCura, Gerhard Sinz, T 71294 oder im Sozialamt der Marktgemeinde Lauterach Annette King T 6802-16, annette.king@lauterach.at Mo – Do 8 – 12 und Mo 14 – 18 Uhr ambulanten Diensten gehören das Angebot des Mobilen Hilfsdienstes, des Krankenpflegevereines Lauterach und das „Essen auf Rädern“. Es besteht eine Rufbereitschaft mittels Seniorenalarm zum Sozialzentrum SeneCura. Die Seniorinnen und Senioren werden zu den Festivitäten im Sozialzentrum eingeladen. Aufnahmemodalitäten Eine notwendige medizinische Betreuung erfolgt über den jeweiligen Hausarzt, eine pflegerische Betreuung über die ambulanten Dienste. Zu den Mindestsicherung statt Sozialhilfe Start für Mindestsicherung Ab 8. Dezember 2010 wird die bedarfsorientierte Mindestsicherung in Vorarlberg in der Praxis die Sozialhilfe ablösen. Vor allem für Alleinerzieherinnen bringt sie Verbesserungen. Die Mindestsicherung wird in Vorarlberg rückwirkend mit 1. September ausbezahlt. Der Antrag auf rückwirkende Auszahlung ist bis 8. Februar möglich (innerhalb von zwei Monaten ab Inkrafttretung des Gesetzes am 8. Dezember 2010). Weitere Infos Sozialamt der Marktgemeinde Lauterach Abt. IV, Annette King, T 6802-16, annette.king@lauterach.at Mo – Do 8 – 12 und Mo 14 – 18 Uhr oder Bürgerservicestelle, Hofsteigstraße 2a T 6802-10/-11/-12/-13 Mo – Do 8 – 12 und 13.45 – 16.30 Uhr, Mo 13.45 – 18 Uhr, Fr 8 – 13 Uhr Die wichtigsten Fragen zur Mindestsicherung Anträge für Mindestsicherung sind beim AMS, in den Gemeinden und Bezirkshauptmannschaften verfügbar. Wer hat Anspruch darauf? Alle Personen, die Lebensunterhalt, Wohnbedarf und Krankenversicherung nicht alleine finanzieren können und dauerhaft in Österreich leben dürfen. Die Entscheidung, ob sie gewährt wird, trifft die jeweilige Bezirkshauptmannschaft, die auch für die Auszahlung verantwortlich ist. Wie hoch ist die bedarfsorientierte Mindestsicherung? Die Höhe der Mindestsicherung orientiert sich am Ausgleichszulagenrichtsatz und beträgt nach Abzug des 25. Prozent-Wohnanteils € 560,19 monatlich für Alleinstehende, € 837,05 für Paare und € 162,46 für Kinder. Die Mindestsicherung wird zwölf Mal im Jahr ausbezahlt. Was passiert mit bestehenden Sozialhilfeempfängern? Die Leistungen werden automatisch berechnet und umgestellt. Neue Anträge müssen nicht ausgefüllt werden. Wo können die Anträge abgegeben werden? Bei Gemeinden, Bezirkshauptmannschaften und allen ArbeitsmarktserviceStellen (AMS). 12 Aus dem Rathaus | Jänner 2011 Bionahwärme Lauterach Firstfeier beim Bio-Nahwärmekraftwerk Im Oktober 2009 fand die Platzbegehung der Gesellschafter Bionahwärme Lauterach GmbH & Co KG im Industriegebiet von Lauterach statt. Etwas mehr als ein Jahr danach konnte nun die Firstfeier des Bionahwärmegebäudes begangen werden. Bgm Elmar Rhomberg, Günter Schertler, Hans-Peter Flatz, GR Werner Hagen von der Raiffeisenbank am Bodensee, Anita Helbig und Roland Schuster als Vertreter der Gesellschafter und zahlreiche Handwerker feierten den zügigen Baufortschritt. „Bis zu Weihnachten fällt der Startschuss für die Beheizung der ersten Gebäude. Danach erfolgt der zweite Leitungsbauabschnitt im Römerweg, der Thaläckerstraße und dem Rosenweg sowie im Bereich der Karl-Höll-Straße“, meint Bgm Elmar Rhomberg. Bgm Elmar rhomberg und die vertreter der Gesellschafter bei der Firstfeier Baufortschritt Mitte Dezember wurde das Heizwerk für einen Probelauf intern in Betrieb genommen. Die Leitungsstraße soll voraussichtlich bis Ende Dezember in Betrieb genommen werden. Die Leitungen müssen sauber gespült und mit aufbereitetem, enthärtetem Wasser befüllt werden. Die Hausanschlüsse in den anzuschließenden Gebäuden sind, bis auf wenige Häuser, abgeschlossen. Der zweite Leitungsbauabschnitt 2011 betrifft den Römerweg, die Thaläckerstraße, den Rosenweg und den oberen Bereich der Karl-Höll-Straße bis zu Firma Lutz. Großen Appetit hatten Gr Christian Österle, Bgm Elmar rhomberg, Otto Wittwer, Mag. Kurt rauch, Bernhard Feurstein und Michael Habicher Bei Interesse Wer Interesse hat, sich an die Bionahwärmeleitung anzuschließen, meldet sich bei Bio-Nahwärme Lauterach GmbH & Co KG Dammstr. 4, 6923 Lauterach GF Anita Helbig T 0664/88535050 oder GF Roland Schuster T 0676/83398262 Bgm Elmar rhomberg begrüßte die Gäste Aus dem Rathaus | Jänner 2011 13 Gemeinde Lauterach Aus der Gemeindevertretung Beschlussfassung durch die Gemeindevertretung am 16. November 2010 Wassergebühren zzgl. 10% MwSt. Wasserbezugsgebühr/m3 Kanalbenützungsgebühr/m3 Abfallwirtschaft zzgl. 10% MwSt. (gegenüber Vorjahr unverändert) L = Liter Biosack (08 L) Biosack (15 L) Restmüllsack (40 L) Restmüllsack (60 L) Gartenabfallsack (80 L) Biotonne pro Entleerung (80 L) Biotonne pro Entleerung (120 L) Biotonne pro Entleerung (240 L) Hunde Hundesteuer Hundesteuer für jeden weiteren Hund 0,66 1,61 € € Friedhof Einzelgrab Doppelgrab Gräber beim Kreuzgang Doppelgrab beim Kreuzgang Urnennische Urnenplatte Urnengrab Urnengrabstein Leichenhallengebühr Miete Erdcontainer Gräber mit Stirnsockel zusätzlich Einzelgrab Doppelgrab Urnengrab Hilfsdienste Essen auf Rädern (3% Erhöhung) Mobiler Hilfsdienst/Stunde (gegenüber Vorjahr unverändert) Sportanlagen Sportanlagen 1 Stunde Trainingseinheit/Jahr Sportanlagen 1 Stunde Spielbetrieb Sportanlagen 1 Stunde Spielbetrieb für auswärtige Vereine Hofsteigsaal Erhöhung um € € € € € € € € € € 210,420,360,720,240,180,180,680,40,40,- € 0,70 € 1,20 € 2,70 € 4,€ 3,€ 7,50 € 9,90 € 17,20 € 180,€ 200,€ 160,- € € 6,90 9,50 € 48,€ 72,- € 202,€ 21,- 30% Rabatt für den ersten Hund für Einkommensbezieher in Höhe der Ausgleichszulage: € 784,- für Alleinstehende € 1.175,- für Ehepaare € 77,2% Familienförderung – Vergütung der Wasser- und Kanalbenützungsgebühr Wohnbeihilfebezieher mit zumindest einem Kind erhalten eine jährliche Vergütung auf die Wasser- und Kanalbenützungsgebühr von € 40,- pro Kind. Die Förderung gilt für im gemeinsamen Haushalt lebende Kinder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres bzw. bei Vorlage eines Studiennachweises für Kinder bis zur Vollendung des 26. Lebensjahres. Die Marktgemeinde Lauterach hat bereits jene Bürger, welche diese Förderung erhalten schriftlich verständigt. Die Auszahlung wird in den nächsten Tagen erfolgen. Ausbezahlte Vergütung der Wasser- und Kanalbenützungsgebühren € 2.000,€ 1.500,€ 1.000,€ 500,€ 0,2010 in Euro 2009 in Euro 2008 in Euro 2007 in Euro Familien mit 1 Kind Familien mit 2 Kindern Familien mit 3 Kindern Familien mit 4 Kindern Familien mit 5 Kindern 14 Aus dem Rathaus | Jänner 2011 Festlegung von Straßenbezeichnungen Die Gemeindevertretung hat am 16. November 2010 einstimmig beschlossen, folgende Straßen und Wege umzubenennen: Im Bereich Industriegebiet – Lindenweg wird die bisherige Straßenbezeichnung „Grafenweg“ auf „JohannSchertler-Straße“ umbenannt. Johann Schertler ist der Firmengründer der heutigen Firma Schertler & Alge GmbH. Der Bau der Straße erfolgte bereits durch die Firma Schertler und sie ist eine Privatstraße. In Zukunft soll die Johann Schertler Straße der Zufahrtsweg zur neuen Zentrale der Firma Schertler & Alge sein. Der Verbindungsradweg Schützenweg – Funkenstraße soll zukünftig „im Wehrfang“ heißen. Der Name entstammt der Flurnamenkarte von Lauterach und bezeichnet das Gebiet südlich der Schützenstraße. Der neue Erschließungsweg im Bereich Angerweg soll den Namen „Breigge“ erhalten. Die Wegbezeichnung „Breigge“ bedeutete früher „breiter Acker“. Diese stattlichen, sehr dorfnahen Äcker gab es seit dem 19. Jahrhundert in diesem Gebiet von Lauterach. Der Name entstammt ebenfalls aus der Flurnamenkarte Lauterach. Die bisherige Straßenbezeichnung „Grafenweg“ wird auf „Johann-Schertler-Straße“ umbenannt Neuer Gehsteig an der Wälderstraße Im Zuge der Leitungsverlegung der Bio-Nahwärme wird die Marktgemeinde Lauterach am Beginn der Wälderstraße auf Höhe der Familie Redler einen Gehsteig errichten. Der verbindungsradweg Schützenweg – Funkenstraße soll zukünftig „im Wehrfang“ heißen Aus der Gemeindevertretung vom 21. September Bushaltestelle Lerchenpark Auf vielfachen Wunsch aus der Bevölkerung konnte die Haltestelle Lerchenpark (in Fahrtrichtung Montfortplatz) überdacht werden (Wartehäuschen). Diese Haltestelle wird von vielen Personen, die vom bzw. auf die ÖBB-Züge umsteigen, stark frequentiert. Der neue Erschließungsweg im Bereich Angerweg soll den namen „Breigge“ erhalten Aus dem Rathaus | Jänner 2011 15 Kindergarten Unterfeld MDR Filmprojekt Herbstzeit – Erntezeit „Im Tiefflug zum Nordpol“ Im Rahmen des MDR Filmprojekts „Im Tiefflug zum Nordpol“ hat der Lauteracher Reinhard Flatz als Pilot des Filmteams einige Wochen in Grönland verbracht. Unter anderem war er auch in der „Station Nord“, einer dänischen Militärbasis im höchsten Norden Grönlands. Bei der randigernte Im Herbst machten wir uns auf den Weg zu Gertruds Gemüsehof nach Dornbirn. Der Weg dorthin war schon aufregend, da wir mit den Landbus bis Dornbirn Bahnhof fuhren und dann in den Stadtbus umstiegen. Gut angekommen, wurden wir freundlich von Gertrud und ihrem Mann Helmut begrüßt. Bei der Apfelpresse durften die Kinder gespannt verfolgen, wie Helmut aus den Äpfeln frisch gepressten Apfelsaft machte. Aber noch besser war es, den köstlichen Saft zu probieren. Frisch gestärkt ging es am Paprikaglashaus vorbei zu den Tomaten. Einige von uns hatten noch nie zuvor grüne Tomaten probiert. Aber diese Sorte schmeckte uns genauso wie die riesigen Fleischtomaten hervorragend. Auf den Feldern durften die Kinder verschiedene Gemüsesorten wie Kohlrabi, Kraut und vieles mehr probieren. Danach stärkten wir uns mit unserer mitgebrachten Jause. Gertrud verwöhnte uns mit gekochten Eiern, die von ihren eigenen Hühnern stammten. Frisch gestärkt ging es ab zur Randigernte. Tatkräftig zogen die Kinder rote Beete aus der Erde, entfernten die Stiele und legten sie in bereit gestellte Kisten. Müde von der Arbeit an der frischen Luft, machten wir uns auf den Heimweg. Ein großes Dankeschön geht an Gertrud und Helmut für die nette Aufnahme und ihre Mühe! reinhard Flatz bringt ein Schild am Wegweiser an, das die richtung und die Distanz zu Lauterach anzeigt „im tiefflug zum nordpol“ – ein Filmprojekt des MDr, siehe Webhinweis Diese Station wird von fünf Soldaten betrieben, die dort die dänische Flagge hochhalten. Die fünf Soldaten in der einsamen Station, die weder über einen Fernsehempfang noch über einen Internetanschluss verfügt, sondern nur über Satellitentelefon und Kurzwellenfunk kommunizieren können, waren über die Unterbrechung ihres monotonen Lebens höchst erfreut. Von dort aus hat das Filmteam mit dem Pilot Reinhard Flatz und dem sonst in Hohenems stationierten Expeditionsflugzeug Cessna Caravan einen Flug zum etwa 1000 km entfernten Nordpol gemacht. Als erster Gast aus Österreich durfte er bei der „Station Nord“ ein Schild am Wegweiser anbringen, welches die Distanz - 3.920 km - und die Richtung zum Heimatort Lauterach anzeigt. www.mdr.de/junkers-tagebuch 16 Aus der Gemeinde | Jänner 2011 BORG Lauterach Erfolgreiches Förderprogramm „Start plus“ Gut gestartet ist das Förderprogramm „Start plus“ am Borg in Lauterach. Ziel ist es, vorhandene Defizite der Schüler rasch zu erkennen und nach Möglichkeit zu verringern. Dazu wurden in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch bereits knapp nach Schulbeginn Leistungsüberprüfungen durchgeführt. Schüler mit Schwächen in bestimmten Bereichen wurden anschließend von Professoren im Rahmen eines wöchentlichen Förderkurses unterrichtet. „Einige Schüler konnten ihre Defizite zum Teil beheben und haben in den ersten Schularbeiten recht gute Noten geschafft“, freut sich der Direktor des Borg, Armin Greußing. Verstärkt wird an der Schule auch das sinnerfassende Lesen in den Vordergrund gestellt. „Diese Fähigkeit ist nicht nur für die neue zentrale Form der Reifeprüfung von entscheidender Bedeutung, sie beeinflusst auch später das berufliche Weiterkommen ganz wesentlich“, sagt Direktor Greußing. Die Reifeprüfung wird erstmals 2014 bundesweit einheitlich durchgeführt. Diese Umstellung betrifft bereits die diesjährigen 5. Klassen. Diese werden schon jetzt in Schularbeiten und Übungen auf das neue System vorbereitet. www.vobs.at/borgl Schülerinnen beim „Start plus“ Einstufungstest Krankenpflegeverein Lauterach Das Pflegeteam des Krankenpflegevereins Lauterach wünscht allen Lauteracherinnen und Lauterachern schöne und ruhige Feiertage sowie für das Neue Jahr alles Gute, Glück und Gesundheit! Sr. Sonja Sr. Magdalena Sr. Elisabeth Sr. Edith Sr. Brigitte Sr. Christa Aus der Gemeinde | Jänner 2011 17 Offene Jugendarbeit Lauterach bekam österreichischen Präventionspreis „Das geht zu weit! – Wie begegnen wir Grenzüberschreitungen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen“, war das Thema des Österreichischen Präventionspreises, der im Zuge des Präventionskongresses in Graz verliehen wurde. Ausgezeichnet wurden einmalige Projekte und nachhaltig wirksame Maßnahmen. Bewusstseinsbildung, Gruppendynamik, gemeinsamen Erfolgserlebnissen, Aufarbeitung persönlicher Erlebnisse, Abgrenzung und Reflexion. Die zur Preisverleihung in die Steiermark gereisten stolzen Jugendarbeiter nahmen stellvertretend für alle am Projekt beteiligten Jugendlichen die Urkunden und den Scheck in Empfang. „Wir freuen uns über diese Anerkennung sehr und sind froh darüber, dass das Engagement der Jugendlichen auf diese Art Wertschätzung findet. Das Preisgeld wird natürlich direkt in zukünftige Projekte fließen. Das Konzept für das Nachfolgeprojekt V3 ZOOM steht bereits!“, so Simon Kresser von der Offenen Jugendarbeit Lauterach. Ein wichtiges und erfreuliches Ereignis war die Eröffnung der mit Beteiligung zahlreicher Jugendlicher errichteten Jugendplätze, die stark frequentiert werden. An den Jugendplätzen und weiteren Jugendtreffpunkten wurden die mobilen V3 Stationen angeboten. Diese dienten spielerisch der Auseinandersetzung mit Frust, als Ventil für Aggression und zur Kontaktaufnahme und Beziehungsarbeit mit Jugendlichen. Um die Kontinuität zu gewährleisten wird das Projekt im kommenden Jahr fortgesetzt. Bewährte Inhalte wie beispielweise die Selbstverteidigungsworkshops, Schulworkshops zur Gewaltprävention und Begleitung und Beratung von einzelnen Jugendlichen und Gruppen werden in das Jahresprogramm 2011 aufgenommen. Darüber hinaus richtet sich der Fokus im Jahr 2011 auf die Individualität der Jugendlichen. Weg von „Der Jugend“ hin zu den Bedürfnissen, Stärken und auch Sorgen und Schwierigkeiten einzelner Jugendlicher. Man darf sich auf eine kreative Ausstellung und eine Zeitschrift freuen. Hamza beim Fotoshooting für ein plakat gegen Ausländerfeindlichkeit in der Fachhochschule Die V3 Projektreihe der OJA geht weiter v Station am Jannersee 3 Dieses Jahr ging der Preis an die Offene Jugendarbeit Lauterach, welche gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern OJA Hard und Culture Factor Y Lustenau für ihr Gewaltpräventionsprojekt ausgezeichnet wurde. Entscheidend dabei war vor allem der Auseinandersetzungsprozess bis hin zur Ideenfindung und Umsetzung. Eigene Erfahrungen aktiver und passiver Gewalt wurden in Kleingruppen reflektiert, ausgetauscht und Lösungsansätze mit den begleitenden Jugendarbeiterinnen aufgearbeitet. Mit sachkundiger Hilfe und professionellem Equipment der Fachhochschule Vorarlberg hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, Kurzfilme zu drehen sowie Plakate zum Thema zu entwerfen. Der Fokus lag auf Gewaltprävention, dem Auseinandersetzungsprozess, Mit dem Namen V3 zoom möchte die Offenen Jugendarbeit Lauterach und Hard nun im vierten Jahr gemeinsam ein Jugendsozialarbeitsprojekt umsetzten – und dieses Mal wird noch genauer hingeschaut – zoom! Die Kooperation der OJA beider Gemeinden hat sich sehr bewährt. Nach Evaluation des diesjährigen Projekts V3 Lebensraum kann auf eine Reihe sehr erfolgreicher Veranstaltungen und Aktionen zurückgeblickt werden. Durch das Projekt konnte sich die OJA erneut als Anlaufstelle für Jugendliche, Angehörige sowie SystempartnerInnen positionieren. Die JugendarbeiterInnen sind durch die viel genutzten Freizeitangebote nahe an der Lebenswelt der Jugendlichen und werden darum als Ansprechpersonen bei Problemen und Schwierigkeiten genutzt. Durch die Arbeit der mobilen Jugendarbeit konnten noch mehr Jugendliche in ihrem Umfeld erreicht werden. 18 Aus der Gemeinde | Jänner 2011 Vorarlberger Mittelschule Gewaltpräventionsworkshop Ende November bot die Offene Jugendarbeit Lauterach in den vierten Klassen der Hauptschule Gewaltpräventions-Workshops an. Den SchülerInnen wurde in drei Unterrichtseinheiten das Thema Gewalt nähergebracht. Nachdem man zuerst den Grund für den Schulbesuch der JugendarbeiterInnen mit den SchülerInnen klärte, wurden gemeinsam die Rahmenbedingungen für den weiteren Verlauf ausgehandelt. Danach konnte das Thema Gewalt intensiv behandelt werden. Zusammen mit den SchülerInnen wurden die verschiedenen Formen sowie Stufen von Gewalt thematisiert und diskutiert. Verschiedene Gewaltsituationen konnten aufgezeigt und besprochen werden. Die Jugendlichen erkannten, dass Gewaltsituationen für jeden Einzelnen individuell unterschiedlich aufgefasst werden. Abwechslung in den Workshop brachten Spiele, in denen es unter anderem um Rücksicht ging. Somit kam auch der Spaß nicht zu kurz. Um das Thema abzurunden, wurden abschließend noch einige kurze Spots zum Thema Gewalt, die im Rahmen der Offenen Jugendarbeit mit Jugendlichen erstellt wurden, gezeigt. Gemeinsam mit den JugendarbeiterInnen konnten die SchülerInnen im Zuge dieses Projektes eigene Verhaltensweisen reflektieren und thematisieren sowie alternative Strategien kennenlernen und erproben, damit Gewalt im Vorfeld verhindert werden kann. ExpErtEntipp Thomas Scheucher vom Restaurant Guth in Lauterach Was soll beim Kauf von textilien beachtet werden? Konsumenten stellen zunehmend sicher, dass ihre gekauften Produkte umweltfreundlich und unter fairen Arbeitsbedingungen produziert werden. Niedrige Löhne, geringer Arbeiterschutz, der Einsatz von gesundheitsgefährdenden Pflanzenschutzmitteln und Kinderarbeit prägen oftmals den Arbeitsalltag in Entwicklungsländern. In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Zertifizierungssiegel eingeführt, welche diesen Missständen entgegenwirken. Der Kauf von Textilien mit Gütesiegeln sichert den Verzicht auf umwelt- und gesundheitsschädliche Pestizide, das Verbot von Kinderarbeit sowie die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen. Die Konsumenten sind bereit, für „faire“ Produkte einen Mehrwert zu bezahlen. Achten Sie vermehrt auf Gütesiegel beim Kauf Ihrer Textilien. So zeichnen beispielsweise die Labels „Öko-Text Standard 100“ oder „FAIR-TRADE“ umwelt- und menschenfreundliche Textilien aus. Sie wissen nicht, welche Geschäfte Textilien mit Gütesiegeln anbieten? Bernd Drexel von der CreAtive Stickerei Lauterach rät: „Fragen Sie in Fachgeschäften nach, denn vor allem Klein- und Mittelbetriebe legen immer mehr Wert auf fair gehandelte Textilien. Das Fachpersonal steht Ihnen mit kompetenter Beratung zur Seite.“ Aus der Gemeinde | Jänner 2011 19 Obstaktion für die Kinder Wertvoll essen – gemeinsam gesund in Lauterach Die Lauteracher Kinder in den Kinderbetreuungseinrichtungen, Kindergärten und Schulen bekommen von Dezember bis Februar acht Wochen lang zur Jause frische Ländle Äpfel von Werner Witzemann. Die Kinder freuen sich über die saftige Jause. Wir haben im Kindergarten Weißenbild ein paar Kinder interviewt, wie sie die Aktion finden. Kindergarten Weißenbild Jo s isch guat und s schmeckt üs, weil die Äpfel lecker sind. Lukas „As isch guat – weil sie gsund sind. Katharina Weil sie so saftig sind. Mathias Do künnt ma o Moscht macha, oder Apfelmuas. Valentin Den Kindern des Kindergarten Weißenbild schmecken die äpfel sehr gut Die Volksschule Dorf hat sich auch Gedanken zu den Äpfeln gemacht • Sie schmecken so gut, weil ich weiß, woher sie kommen. • Sie sind rot und knackig. • Sie schmecken so gut, dass ich nicht aufhören kann. • Sie schmecken, weil wir sie selber herrichten dürfen. • Ich brauch jetzt keine Jause mitnehmen. • Äpfel schmecken fein und sind gesund für groß und klein. in der volksschule Dorf freuen sich die Schülerinnen auf die saftigen äpfel 20 Aus der Gemeinde | Jänner 2011 Mittelschule Lauterach InfoTag für die Volksschulkinder Die Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen Volksschule Dorf und Unterfeld besuchten Ende November die Vorarlberger Mittelschule Lauterach. Dabei bekamen sie einen Vorgeschmack, was sie im kommenden Schuljahr erwartet. Geführt von den Klassensprechern der Mittelschule, lernten sie die Schule kennen, nahmen an drei Unterrichtsstunden teil, in denen kreative Mathematik, Italienisch, Turnen, Kochen, Physik, Informatik, Trommeln u.v.m. geboten wurde. Gleichzeitig waren die Lehrerinnen der Volksschule zu einem informativen Frühstück geladen. Zum Abschluss gab es eine Jause. Am Abend fand die Information für die Eltern statt. Wie immer hatten die Eltern im Anschluss an die Präsentation der Schule viele Fragen an den Direktor und die Lehrerinnen und Lehrer. Bei einem Buffet, für das die vierten Klassen gekocht und gebacken hatten, konnte man noch vertiefende Gespräche führen. Die 4. Klassen der volksschulen besuchten die Mittelschule Volksschule Dorf Ein Unterricht der besonderen Art Zum Abschluss eines Nachtprojektes wanderten die Kinder der 3b und 3d Klasse gemeinsam mit den Eltern und den Lehrerinnen Carmen Scherer und Nicole Hollenstein von Lauterach nach Hard zum Schlössle Mittelweiherburg. Obwohl der Nachthimmel bedeckt und der Vollmond und die Sterne sich nur erahnen ließen, tat dies der Freude an der Nachtwanderung keinen Abbruch. Denn die selbst gestalteten Laternen und die hell erleuchtete Mittelweiherburg bot den Wanderern genügend Licht. Dir. Kurt Engstler erzählte interessante Einzelheiten zu der Mittelweiherburg. Besonderen Spaß machte natürlich den Wanderern auf den Turm der Burg zu steigen. Nach dem nächtlichen Abenteuer wieder in der Schule Dorf angekommen, durften sich die Kinder mit Würstchen, Tee und einem tollen Kuchenbuffet, das von Schülereltern vorbereitet worden ist, stärken. Mit Liedern zur Nacht ließen die Klassen den erlebnisreichen Abend ausklingen. Wanderung von der vS Dorf nach Hard zum Schlössle Mittelweiherburg Aus der Gemeinde | Jänner 2011 21 Volksschule Unterfeld Ernährungsquiz für GenussDetektive Im Dezember machten die Schülerinnen und Schüler der Volksschule Unterfeld beim „Ernährungsquiz für Genuss-Detektive“ der aks Gesundheitsvorsorge mit. Bei diesem vom aks speziell für Volksschulen entwickelten Programm wird die Sinneswahrnehmung gefördert, um Kindern gesunde Lebensmittel schmackhaft zu machen und ihr Interesse für Ernährungsfragen zu wecken. Das knifflige Ernährungsquiz begeisterte die Schülerinnen und Schüler und sie setzten sich auf spielerische Weise mit dem Thema Ernährung auseinander. Unterstützt wurden die Genuss-Detektive von engagierten Mamas, ihren Lehrerinnen und der Ernährungsexpertin Mag. Birgit Hämmerle vom aks. Das Thema Ernährung wurde im Unterricht vertieft und wird durch weitere gesundheitsfördernde Maßnahmen begleitet, denn darüber sind sich alle einig: bedarfsgerecht und mit Genuss essen und trinken ist Voraussetzung für Konzentration und Leistungsfähigkeit sowie für eine gesunde Entwicklung der Kinder. „Dem Geschmack auf der Spur“: Salzige, süße und saure Flüssigkeiten wurden erkannt „Dem getarnten Jogurt auf der Schliche“: vanille-, Erdbeer-, Banane- und naturjogurt wurden mit Lebensmittelfarben eingefärbt und die Schülerinnen mussten die Sorten erkennen. „Fingerspitzengefühl gefragt“: verschiedene Getreidesorten wurden in Stoffsäckchen eingenäht und die Schülerinnen mussten die Getreidekörner wiedererkennen www.schule-unterfeld.at 22 Aus der Gemeinde | Jänner 2011 Pfadfinder Lauterach Wiehnachtsmärktle Im Innenhof der Alten Seifenfabrik gab es eine reiche Auswahl an Geschenksideen zum Mitnehmen oder tollen Sachen zum Dekorieren. Denn mit dem traditionellen Wiehnachtsmärktle ließen die Pfadfinder Lauterach auch heuer den Advent gemütlich einklingen. An dem stimmungsvollen Lagerfeuer konnten sich die zahlreichen Besucher an dem kalten ersten Adventssonntag wärmen und nebenbei mit Glühwein oder anderen Köstlichkeiten verwöhnen. Während sich einige Kinder beim Kerzenziehen versuchten, durften andere eine kleine Vorstellung der Pfadikinder genießen, die ganz unter dem Motto „Mitten ins Herz“ stand und für ein paar besinnliche Augenblicke sorgte. Die Pfadfinder danken allen Besuchern für ihre Unterstützung und ein paar schöne Marktstunden! tolle Geschenksideen und Dekorationsartikel gab es auf dem Wiehnachtsmärktle der pfadfinder Pfadfinder Lauterach Weihnachtsgeschenke für Albanien Teure Computer, Spielsachen oder das neueste Handy erwarten sich viele Kinder bei uns unter dem Weihnachtsbaum. Doch nicht so in Albanien: Sie sind froh um Kleinigkeiten wie eine Seife, Buntstifte zum Malen oder eine kleine Kerze. Solche Dinge haben die Pfadfinder auch heuer wieder gesammelt und verpackt um an bedürftige Kinder in Albanien zu schicken. Um noch mehr Kinder glücklich machen zu können haben Peter & Isabella Sonnweber von der Firma Sonnweber in Lauterach auch heuer die Pfadfinder mit zahlreichen Paketen unterstützt und dafür auf andere Geschenke verzichtet. Die Pfadfinder bedanken sich recht herzlich für diese Hilfe und wünschen allen auf diesem Weg schöne Weihnachten. Weihnachtsgeschenke für Kinder in Albanien 24 Aus den Vereinen | Jänner 2011 Bürgermusik Lauterach Wie im sinfonischen Himmel Zwei wahrlich himmlische Konzerte durften mehr als 800 Zuhörer im Hofsteigsaal erleben. Unter der neuen Stabführung von Kapellmeister Mathias Schmidt boten 90 Musikanten der Bürgermusik eine beeindruckende Leistung. „Symphonic Overtüre“. Nach einer kleinen Stärkung startete die Bürgermusik mit dem heiteren Konzertmarsch „Uncle Teddy“ in die zweite Konzerthälfte. Auf die weltweit bekannten Melodien aus „Les Miserables“ folgte die zweite solistische Einlage des Abends, „Gabriellas Song“ aus dem Film „Wie im Himmel“. Bei diesem Stück bewies Trompeterin Susanne Flatz ihr gesangliches Talent und sorgte beim Publikum für Gänsehaut und bleibende Eindrücke und riss die Zuhörer zu Beifallsstürmen hin. Das wuchtige „Highlights from Chess“ beschloss den offiziellen Programmteil. Die Zuhörer bestanden durch minutenlangen Applaus auf eine Zugabe. So wurde die Bürgermusik erst nach zwei Zugaben von der Bühne entlassen. Abschließend wurde das neue Outfit der Marketenderinnen präsentiert, das die Lauteracher Designerin Sigrun MagerBrändle exklusiv für die Bürgermusik gestaltet hat. Ganz besonders bedankten sich die Musikanten bei Kapellmeister Mathias Schmidt, Vizekapellmeister Thomas Jäger und Ehrenkapellmeister Martin Schelling, ohne deren unermüdliches Engagement so ein Konzert nicht möglich wäre. Die zuhörer waren vom Konzerterlebnis im Hofsteigsaal begeistert Schon beim Eröffnungsstück „Salutations“ wurde deutlich, dass die Spielfreude enorm und die Synergie (griech. zusammenwirken, sich gegenseitig fördern) das prägende Motto des Abends ist. Nach der offiziellen Begrüßung der Anwesenden, darunter etwa Bgm Elmar Rhomberg mit Gattin und Pfarrer Fridl Fitz, folgte das Solostück „Prism Rhapsody für Marimba und Blasorchester“, bei dem Kapellmeister Mathias Schmidt als Solist fungierte. Zweifelsohne ist Mathias Schmidt ein wahrer Meister seines Handwerks. Die Bürgermusik, bei diesem Stück dirigiert von Vizekapellmeister Thomas Jäger, meisterte die herausfordernde Rolle als Begleitorchester mit Bravour. Im darauf folgenden „Molly on the Shore“ spielte das Holzregister die Hauptrolle. Rasante Läufe forderten die zahlreichen Klarinetten, die damit das rege Treiben der Vögel an den irischen Felsküsten darstellten. Den Abschluss des ersten Teils bildete die gewaltige Ruheraum Bachblüten Kinesiologie Jin Shin Jyutsu® Seelisches Gleichgewicht mit Jin Shin Jyutsu® - Einzelsitzungen - Selbsthilfekurse - offene Strömabende - Einzelsitzungen zum Kennenlernen auf Spendenbasis Energie tanken. Jeder hat die Möglichkeit sein Energiesystem ins Gleichgewicht zu bringen. Mit der Hilfe von Jin Shin Jyutsu können wir unsere Selbstheilungskräfte aktivieren, neue Kraft tanken, unsere Ängste und Sorgen loslassen und uns harmonisieren. Körper, Geist und Seele kommen in Einklang. Gabriele Kapeller Harderstraße 39 a A-6923 Lauterach +43 664 3968092 info@ruhe-raum.at www.ruhe-raum.at Aus den Vereinen | Jänner 2011 25 Feuerwehr Lauterach Kameradschaftsabend mit Ehrungen Sieben Feuerwehrmitglieder konnten zusammen auf 275 Jahre im Dienst der Ortsfeuerwehr Lauterach zurückblicken. Dies war der Höhepunkt des Kameradschaftsabends, der Ende November im festlich dekorierten Schulungssaal des Gerätehauses über die Bühne ging. Kommandant Harald Karg hielt die Laudatio auf Josef Greußing, der ebenfalls an diesem Abend sein 25jähriges Feuerwehrjubiläum begehen konnte. Auch hier wurde an manche Begebenheit des letzten Vierteljahrhunderts erinnert. Bezirksvertreter Bertram Leitner führte im Anschluss im Namen des Landesfeuerwehrverbandes die Ehrungen durch und verlieh den Jubilaren die Feuerwehrmedaillen in Bronze, Silber und Gold des Landes Vorarlberg. Erwin Götze erhielt die Ehrenurkunde des Verbandes für 60 Dienstjahre. Bgm Elmar Rhomberg überbrachte den Jubilaren Glückwünsche und den Dank der Marktgemeinde Lauterach an alle Feuerwehrmitglieder für ihren Einsatz während des ganzen Jahres. Kommandant Harald Karg bedankte sich bei den sieben Ausgezeichneten für ihren Einsatz und die vielen Dienste in all den Jahren und überreichte ebenfalls ein Ehrengeschenk. Mit der Überreichung der Ehrenurkunden wurden schließlich Walter Fritsch und Karl Ölz für ihre 50jährige Tätigkeit zu Ehrenmitgliedern der Ortsfeuerwehr Lauterach ernannt. Mit einem von den Frauen der Wehrkameraden reichhaltig gestalteten Kuchenbuffet fand der diesjährige Kameradschaftsabend seinen Ausklang. Die sieben Jubilare der Feuerwehr Lauterach mit Ehrengästen Kommandant Harald Karg begrüßte unter den zahlreich erschienenen Gästen Bgm Elmar Rhomberg, Vizebgm. Doris Rohner, Bezirksvertreter Bertram Leitner, Abschnittskommandant Ulrich Vonach, den Kommandanten der Polizeiinspektion Lauterach Günter Pfanner, Fahnenpatin Brunhilde Pfanner und über 100 Gäste. Nach dem Abendessen ließ Schriftführer Josef Greußing in einer sehr persönlich gehaltenen Laudatio, die langjährigen Tätigkeiten im Dienste der Feuerwehr Revue passieren. Er führte die Anwesenden durch eine Zeitreise über sechs Jahrzehnte, in denen die Jubilare nach und nach zur Feuerwehr gestoßen waren. So konnte Erwin Götze auf insgesamt 60 Dienstjahre zurückblicken, beginnend im Jahre 1950, als es in Lauterach noch kein Feuerwehrfahrzeug gab. Walter Fritsch und Karl Ölz stehen 50 Jahre im Dienste und gehören zu den ersten Atemschutzträgern der Feuerwehr. Ernst Giesinger feierte sein 40jähriges Dienstjubiläum mit der Erin- nerung, dass er in dieser Zeit nicht nur Feuerwehrmann sondern auch selbst vor über 20 Jahren Brandgeschädigter aufgrund einer Brandstiftungsserie war. Schließlich konnten Christian Schertler und Christian Malojer auf 25 ereignisreiche Jahre Feuerwehrzugehörigkeit zurückblickten. Eine toll Ehrenurkunde des Landesfeuerwehrverbandes für 60 Dienstjahre für Erwin Götze Wanderung mit Grillen am See Ehernmitgliedschaft für Karl Ölz für 50 Dienstjahre 26 Aus den Vereinen | Jänner 2011 Feuerwehr Lauterach Silvestertipps zu Feuerwerkskörpern in Getränkekisten oder Raketenständer wie auf der Abbildung. Anzünden Beim Anzünden immer nur einen Gegenstand aus der Verpackung nehmen. Den Abschussbereich sofort verlassen – defekte Raketen und auch alle anderen Feuerwerksartikel können am Boden explodieren. Nicht aufgestiegene Raketen und auch Versager dürfen nicht nachgezündet werden. Handsprühartikel immer von der Seite anzünden. Die Flamme niemals vor die Ausstoßzündung halten. Römische Lichtstäbe oder Leuchtkugelstäbe nicht in der Hand zünden. Bei der Verwendung von Knallkörpern und Böllern müssen die Artikel immer sofort nach dem Zünden an einen sicheren Ort geworfen werden. Die Zündstelle rasch verlassen. Niemals gezündete pyrotechnische Artikel in der Hand halten. Böller niemals in Räume oder Behälter werfen. Der Inhalt könnte explosionsgefährlich sein. In diesem Sinne wünscht die Ortsfeuerwehr Lauterach allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern einen guten Rutsch ins Jahr 2011! Eine Information der Ortsfeuerwehr Lauterach in Zusammenarbeit mit der Brandverhüttungsstelle, dem Landesfeuerwehrverband Vorarlberg und der Initiative Sichere Gemeinden hinsichtlich dem Abschießen von Feuerwerkskörpern. Heiße Schlackenteile fliegen weit und sind bis zu 1.400 Grad heiß! Transportieren und Lagern Transportieren Sie die Feuerwerkskörper nie unverpackt. Allein die Glut einer Zigarette kann sie entzünden. Pyrotechnische Artikel nicht neben Heizungen, offenen Kaminen oder Flammen wie brennende Kerzen lagern. Die Gebrauchsanweisungen und Warnhinweise auf den Verpackungen sind unbedingt zu befolgen. Bei Unklarheiten Informationen beim Verkäufer einholen. Aufstellen Die erforderlichen Sicherheitsabstände zu Häusern, Zuschauern oder leicht brennbaren Materialien seitlich und nach oben beachten. Schutzzonen nie unter 20 m zum Publikum oder zu Fahrzeugen! Bei ungünstigen Windver- hältnissen größere Schutzzonen vorsehen. Auf die Startrichtung achten. Raketen niemals in dicht verbautem Gebiet, auf dem Balkon oder in Räumen zünden. Mehrschubbatterien und Rohre für Kleinbomben müssen auf ebenem Untergrund stehen und mit zwei Drähten an einem Pfahl befestigt werden. Bei der Verwendung von Sonnen muss beim Aufbau darauf geachtet werden, dass sich um Umkreis von mindestens fünf Metern allseits um die Sonne keine brennbaren Gegenstände befinden. Heiße Schlackenteile fliegen weit und sind bis zu 1.400 Grad heiß! Zum Abbrennen von Raketen gibt es mehrere Möglichkeiten: Ein Rohr, das an einem in den Boden geschlagenen Pfahl befestigt ist, absolut standsichere Flaschen www.feuerwehr-lauterach.at Defekte raketen und auch alle anderen Feuerwerksartikel können am Boden explodieren Aus den Vereinen | Jänner 2011 27 Männerchor Lauterach Werner Vogel, neuer Obmann des Männerchors Neben den üblichen Tagesordnungspunkten bei der 85. Jahreshauptversammlung stand im Besonderen die Neuwahl des Vorstandes an. Wahlleiter war kein geringerer als Bgm Elmar Rhomberg und so konnte durch einstimmige Handzeichen Werner Vogel als Obmann ins neue Amt berufen werden. 2001 als Chorleiter gewinnen. Ebenso war Franz Luttenberger maßgeblich an der schon zur Tradition gewordenen „Chormatinee Hofsteig“ verantwortlich, wie auch das alljährliche Singseminar die Handschrift von Franz Luttenberger trägt (von „seinen“ Sängern liebevoll Lutti genannt). Der gesamte Chor bedankte sich unter tosendem Applaus beim scheidenden Alt-Obmann für sein Wirken und seinen Einsatz und gratulierte gleichzeitig dem neuen Obmann Werner vogel, welcher sich mit viel Freude, Eifer und Ehrgeiz den neuen Herausforderungen stellt. Natürlich konnten auch neue Sänger in die Gemeinschaft des Chores aufgenommen werden. So erhielten Klaus Lämmerhirt, Werner Stieger, Wendelin Heinz und Walter Conrad (aus Krankheitsgründen abwesend) das Vereinsabzeichen. Bestickte Handtücher mit dem Schriftzug „Männerchor Lauterach“ gab es für jene Sänger, welche im abgelaufenen Vereinsjahr wieder fleißig an den Proben teilnahmen. Dankesworte richtete Bgm Elmar Rhomberg an den Chor, den Vorstand und natürlich an den musikalischen Leiter Axel Girardelli. So kann der Männerchor sowohl als auch der Kinderchor Lauterach mit viel Freude und Schwung ins neue Vereinsjahr blicken. Obmann Werner vogel mit Alt-Obmann Franz Luttenberger Ihm zur Seite stehen die bisherigen Vizeobmänner Karl Sahler und peter Schertler, letzterer bekleidet auch weiterhin das Amt des Pressereferenten. Als neues Vorstandsmitglied konnte Wendelin Heinz gewonnen werden,


Lauterachfenster 2010 12
Sam, 22. Oktober 2011 | Kuhn EDV

Dezember 2010 | Nr. 54 Lauterach fenster Seite 37 Cäcilienkonzerte der Bürgermusik am 4. und 12. Dezember Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M Die aktuelle Informationsschrift der Marktgemeinde Eröffne ein Taschengeld- oder Jugendkonto... 1,50% 0,75% Drei Stufen Sparbuch Schaffen Sie sich Ihr Vermögen auf ganz individuelle Art, mit fixen Zinsstufen bei einer Laufzeit von 3 Jahren. Ihre Vorteile auf einen Blick - Ertragreich - bis zu 4% Verzinsung* Die Zinsen sind die gesamte Laufzeit garantiert. Schon ab einem Betrag von 100 Euro können Sie mit dem Raiffeisen Drei Stufen Sparbuch beginnen. - Flexibel Ihr Geld steht Ihnen jederzeit zur Gänze oder in Teilbeträgen zur Behebung zur Verfügung. Sie erhalten dann eine der Laufzeit entsprechende Verzinsung. 4% - Sicher Einerseits gibt es die gesetzliche Einlagensicherung. 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Für mich war es besonders wichtig, den Standort der Post am Montfortplatz zu sichern und die Gewissheit, dass für die Lauteracherinnen und Lauteracher „ihre Post“ in der uneingeschränkten Form erhalten bleibt. Der neue Geschäftsführer des Post-Office, Hanspeter Meusburger von Schuh Schertler, bietet in Zusammenarbeit mit der Firma Paterno Bürowelten neben dem regulären Postdienst ein weiteres Angebot in Form eines Büro- und Schreibwarensortimentes an. Mit diesem Angebot bin ich überzeugt, für die Lauteracher Bürgerinnen und Bürger mit der Erhaltung der „Post“ inmitten von Lauterach die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Nutzen Sie das erweiterte Angebot der Post, und unterstützen Sie mit Ihrem Besuch das neue Post-Office am Montfortplatz. Heuer habe ich mich erstmals dazu entschlossen, keine Postkarten mit Weihnachtsgrüßen aus dem Gemeindeamt an die Vereine, Firmen oder Mitarbeiter zu versenden. Stattdessen können Sie im Lauterachfenster auf Seite 15 unsere weihnachtlichen Grüße entgegennehmen. Rudi Weingärtner hat dieses wunderbare Riedfoto an einem Raureifmorgen gemacht und zeigt uns damit, was für ein Naturjuwel direkt vor unserer Haustüre liegt. Mit dem eingesparten Geld können wir viel Gutes für bedürftige Lauteracherinnen und Lauteracher tun. Ich denke, dass das „Weihnachtskartengeld“ in sozialen Projekten sehr gut investiert ist und Sie mit der abgedruckten Weihnachtskarte im Lauterachfenster genauso viel Freude haben. Unsere Weihnachtswünsche sind jedenfalls nicht weniger herzlich, und so wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie eine besinnliche Weihnachtszeit und ein gesegnetes Weihnachtsfest. Inhalt Aus dem Rathaus 4 360-Winteraktion für Jugendliche 6 Interview: GR Christian Österle 8 Radbrücke Bregenz – Hard 10 Fahrplanwechsel bei Bus und Bahn 12 Postpartner Schuh Schertler 15 Pflichten von Haus- und Liegenschaftseigentümern 12 4 Aus der Gemeinde 18 Mohi – Erste-Hilfe-Fortbildung 19 „Abgedrehtes Gewalt-Projekt“ ausgezeichnet! 20 Obst und gesunde Jause 22 Feuerwehr-Großübung in der Volksschule 24 „1, 2 oder 3“ – Wir waren dabei! 20 Aus den Lauteracher Vereinen 26 Vereinsberichte 29 Veranstaltung & Chronik 43 dreimal dötgsi – Begeisterte „Grünelis“ bei Gespensterfest, Kunst im Cafe St. Georg, Weindegustation im Hofsteigsaal Ihr Bürgermeister Elmar Rhomberg 43 Für Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren 360-Winteraktion für Jugendliche Die 360 bietet gemeinsam mit den Vorarlberger Winterbergbahnen ab sofort ermäßigte Saisonkarten für die Regionen Arlberg, Brandnertal, Sonnenkopf, 3TälerPass und Montafon. Sie sind bei den jeweiligen Vorverkaufsstellen erhältlich. Bitte die 360 und den Gutschein vom 360-Winterflyer mitbringen, der allen Jugendlichen von der Gemeinde zugeschickt wird. Eine Übersicht der Ermäßigungen in den einzelnen Schigebieten ist unter www.360card.at zu finden. für Christkindlmärkte & Co. Es gibt auch einen ganz persönlichen Boardertag mit den Snowboard-Profis Markus Schairer und Susanne Moll zu gewinnen. Mit der 360 in ganz Europa Geld sparen Die 360 mit EYCA-Logo (European Youth Card) gilt jetzt in 40 europäischen Ländern und bietet somit mehr als 53.000 Ermäßigungen. Jugendliche, die noch keine 360 haben, können diese kostenlos in der Bürgerservicestelle, Hofsteigstraße 2a bei Manuela Koch beantragen. Mitzubringen sind ein Passfoto sowie ein amtlicher Lichtbildausweis. www.360card.at Was es sonst noch gibt Damit die Wintermonate zum sicheren Vergnügen werden, erhalten 360-InhaberInnen zudem um 50 % verbilligte Schi- und Snowboard-Checks sowie um bis zu 30 % reduzierte Helme und Rückenprotektoren. Außerdem gibt es im Rahmen der Winteraktion tolle Angebote für ein Freizeitprogramm abseits der Pisten, ein Gewinnspiel und Gutscheine Richtiges Trennen von Kunststoffverpackungen Der Gelbe Sack Der Gelbe Sack ist mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Mit ihm können kostenlos und bequem Kunststoffverpackungen entsorgt werden. Die Entsorgung erfolgt über Hausabholung laut MüllabfuhrKalender (i.d.R. immer mittwochs, in der ungeraden Kalenderwoche). In den Gelben Sack gehören saubere Verpackungen, daher sollten diese grob gereinigt werden. Dadurch wird auch eine Geruchsbelästigung vermieden. Platz sparen lässt sich, indem Verpackungen aus demselben Material (z.B. Joghurtbecher) ineinander gestapelt werden und die Luft aus den PETFlaschen heraus gedrückt wird. In den Gelben Sack gehören: Verpackungen wie Tragetaschen, Jausensäckchen, Kunststofffolien, Becher, Kunststofftassen, Getränkeflaschen, Waschmittelflaschen, Schaumstoffverpackungen (Styropor), Tetrapackungen, Materialverbunde wie Tiefkühlverpackungen, Suppen- und Kaffeebeutel. Keinesfalls über den Gelben Sack entsorgt gehören: Nichtverpackungen wie Abdeckfolien, Bodenbeläge, Blumentöpfe, Windeln, Spielzeug, Installationsrohre, Gartenschläuche und andere Gegenstände aus Kunststoff. Der Gelbe Sack ist durchsichtig. Befindet sich Restmüll jeglicher Art und Menge darin, wird er nicht mitgenommen. Kunststoffsäcke können im Gemeindeamt abgeholt werden Ausgabe Gelbe Säcke 2011 Freitag, 17. Dezember 2010 von 10 – 15 Uhr, in der Bürgerservicestelle, Hofsteigstr. 2a. An diesem Tag wird pro Haushalt eine Rolle gelber Sack zusätzlich verteilt. 4 Aus dem Rathaus | November 2010 Voraussetzungen und Antragstellung für 2010 Heizkostenzuschuss Wie in den vergangenen Heizperioden besteht auch in der Heizperiode 2010/2011 für Personen bzw. Haushalte mit geringem Einkommen die Möglichkeit, in vereinfachter Form eine finanzielle Hilfe erhalten zu können ohne dafür einen Antrag auf Gewährung von Sozialhilfe (Bedarfsorientierte Mindestsicherung) stellen zu müssen. Anzahl Erwachsene (alleinstehend, alleinerziehend, Ehepaar, Lebensgemeinschaft oder sonst max 2 E) 1 2 1 1 1 1 1 2 2 2 2 2 Anzahl Kinder bzw. weitere erwachsene Person im Haushalt Mtl. Nettoeinkommen bis höchstens Euro Mtl. Nettoeinkommen + 10 % in besonders berücksichtigungswürdigen Fällen (Härtefall) 1 2 3 4 5 1 2 3 4 5 1.020,1.501,1.153,1.286,1.419,1.552,1.685,1.634,1.767,1.900,2.033,2.166,- 1.122,1.651,1.268,1.415,1.561,1.707,1.854,1.797,1.944,2.090,2.236,2.383,- Nicht als Einkommen gelten Familienbeihilfen, Familienzuschüsse, Kinderabsetzbeträge, Studienbeihilfen, Pflegegelder, Zuschüsse im Rahmen der Unterstützung der 24-Stunden-Betreuung oder bei sonstiger ambulanter Pflege, Opferrenten nach dem Opferfürsorgegesetz sowie Grundrenten nach dem Kriegsopferversorgungs- und Heeresversorgungsgesetz. Unberücksichtigt bleiben auch allfällige Sonderzahlungen (sogenannte 13. und 14.). Tatsächlich geleistete Unterhaltszahlungen werden bei der Ermittlung der Höhe des Einkommens bis zu einem Betrag von � 133,00 pro Person berücksichtigt. Sämtliche Einkommen bzw. zu leistende Unterhaltszahlungen sind durch aktuelle Unterlagen (z.B. Pensionsbezugsabschnitt, Gehaltszettel, Kontoauszug, Wohnbeihilfebestätigung) nachzuweisen. b) Vermögen Die Vermögenssituation bleibt gänzlich außer Betracht. Bei Zuschussgewährung wird der Heizkostenzuschuss von 250,- unverzüglich ausbezahlt. Antragstellung und Ausbezahlung Der Heizkostenzuschuss kann im Zeitraum vom Montag, dem 18. Oktober 2010 bis Freitag, dem 11. Februar 2011, beim Marktgemeindeamt Lauterach – Abt. III Bürgerdienste, Hofsteigstraße 2a, beantragt werden. Personen, die eine Unterstützung zum Lebensunterhalt aus Mitteln der Sozialhilfe erhalten oder einen Anspruch auf Unterstützung zum Lebensunterhalt haben oder die zur Zielgruppe der Grundversorgungsvereinbarung zählen, haben keinen Anspruch auf diesen Zuschuss, da deren Aufwand für Beheizung bereits im Rahmen der Sozialhilfe getragen wird. Berücksichtigung von Einkommen und Vermögen a) Einkommen Für das monatliche Haushaltseinkommen gelten die Beträge laut Tabelle als Obergrenze. Als Einkommen gelten alle Einkünfte aus selbständiger Arbeit, aus nicht selbständiger Arbeit, aus Gewerbebetrieb, aus Land- und Forstwirtschaft sowie aus Vermietung und Verpachtung. Zum Einkommen zählen somit insbesondere Löhne, Gehälter, Renten, Pensionen, Leistungen aus der Arbeitslosen- und der Krankenversicherung, weiters Wohnbeihilfen, Unterhaltszahlungen jeglicher Art, Kinderbetreuungsgeld und Lehrlingsentschädigungen. Weitere Infos Für weitere Fragen steht Ihnen das Marktgemeindeamt Lauterach Abt. III Bürgerdienste, T 6802-12 Herr Fessler oder Herr Rainer T 6802-13, gerne zur Verfügung. Friedhofspflege im Winter Auch in den kalten Wintermonaten ist für die Lauteracher Bevölkerung die Wasserversorgung auf dem Friedhof sichergestellt. Neben dem Weihwasser ist auch der Wasserhahn für die Blumennetzung das ganze Jahr über offen. Weiters besteht ein eingeschränkter Winterdienst auf dem Friedhofsgelände. Die Marktgemeinde Lauterach übernimmt keine Haftung für etwaige Unfälle. Aus dem Rathaus | November 2010 5 Porträ Gemeinderätinnen und Gemeinderäte im Porträt Christian Österle sind es unserer Umwelt und den nächsten Generationen einfach schuldig, sorgfältig mit Ressourcen umzugehen. Gabriela Festini: Mit den Ressourcen sorgfältig umgehen, mit der Bionahwärme setzt Lauterach ein eindeutiges Zeichen – wie wichtig ist dir dieses Projekt? GR Christian Österle: Die Bionahwärme Lauterach ist ein sehr gutes Beispiel für neue Wege, die jetzt zu gehen sind. Die früher deutlichen Grenzen zwischen Privatwirtschaft und öffentliche Hand verschwimmen heute immer mehr. Das braucht neue Formen der Zusammenarbeit. Die Bionahwärme ist eine erfolgreiche Kooperation zwischen Privatwirtschaft, öffentliche Hand und schlussendlich jedem einzelnen Wärmeabnehmer, der sein Zuhause mit dieser erfolgreichen Synergie wärmt. Gabriela Festini: Ein weiterer verantwortungsvoller Bereich ist die Mobilität GR Christian Österle: Es gehört zur Lebensqualität der Menschen dazu, unterwegs und mobil sein zu können. Unsere gemeinsame Aufgabe ist es, die Mobilität so zu gestalten, dass sie für die Umwelt und für uns selbst möglichst wenige Nachteile hat. Lauterach arbeitet daher seit Jahren sehr erfolgreich mit den Nachbargemeinden in „plan-b“ zusammen. Gemeinsam ist es u.a. ge- Gemeinsam lässt sich viel mehr erreichen. Das gilt im Kleinen genauso wie in der Gemeinde oder in der Region.“ GR Christian Österle lungen, dass die Menschen in unserer Region Österreichweit die meisten Wege per Fahrrad zurücklegen. Einen nächsten Impuls wird der neue Bahnhof geben – als ein Knotenpunkt für Bus, Bahn, Fahrrad, Fußgänger und Pkws. Gabriela Festini: Es gibt einen neuen Fahrplan. Wie ist aus deiner Sicht das Ergebnis für Lauterach? GR Christian Österle: Fahrplan 2011: Die Änderungen im neuen Fahrplan habe ich mir nicht gewünscht, aber sie machen im Gesamtsystem Sinn und ich stehe dazu. Manchmal braucht es Änderungen, an die man sich erst gewöhnen muss. Verkehrssicherheit ist ein weiteres zentrales Thema. Wir arbeiten laufend daran, dass Straßen, Wege, Plätze und Haltestellen möglichst sicher sind. Zusätzlich Bewusstseinsbildung und Aktionen in Kindergärten, Schulen und mit Jugendlichen tragen zur Verkehrssicherheit bei. Ein wichtiger Partner dabei ist die Polizei, die in Kindergärten und Schulen gehen und vor Ort mit Verkehrserziehung und Information tolle Arbeit leistet. Gabriela Festini: Vielen Dank für das Gespräch. GR Christian Österle Gabriela Festini: Du hast den Vorsitz im Ausschuss Infrastruktur und Mobilität. Ein Ressort mit umfangreichen Aufgaben. GR Christian Österle: Das sehe ich auch so, denn Infrastruktureinrichtungen wie Wasser, Kanal, Nahwärme oder Bus- und Bahnlinien, Straßen und Wege vernetzen die Punkte, die eine Gemeinde ausmachen. Infrastruktur schafft die Grundlagen für Lebensqualität jedes einzelnen Menschen in der Gemeinde. Dabei kann sich unsere Arbeit in und für die Gemeinde auf das Mindestmaß beschränken oder – wie Lauterach es macht – in jedem einzelnen Punkt versuchen, das Optimum zu erreichen. Gabriela Festini: Welche Ziele sind dir und deinem Ausschuss besonders wichtig? GR Christian Österle: Die Marktgemeinde Lauterach soll mit Vorbildwirkung vorangehen und erfolgreiche Beispiele geben. Was die Infrastruktur angeht so setzten wir auf Effizienz und Sparsamkeit, dies muss oberste Priorität haben. Wir alle sind gefordert, mit Wasser und Abwasser sorgfältiger umzugehen. Der Bürger soll an den Gebühren spüren, dass sich umweltverträgliches Haushalten auch für jeden einzelnen lohnt. Wir Christian Österle bei der diesjährigen Radgala im Hofsteigsaal. Die Menschen in den sechs plan-b Gemeinden legen 21% ihrer Wege per Fahrrad zurück, ein österreichweiter Spitzenwert. 6 Aus dem Rathaus | November 2010 Verein Tagesmütter Sabrina Steffani neue Tagesmutter in Lauterach Drei Semester haben sie neben ihrer Arbeit die Schulbank gedrückt. Nun konnten die 27 engagierten Frauen und ein Mann von Mag. Elisabeth Egender vom Familypoint der Jugendwohlfahrt und Mag. Angelika Hagspiel von den Vorarlberger Tagesmüttern ihre Zeugnisse für einen ganz besonderen Beruf entgegen nehmen: den der Tagesmutter bzw. den des Tagesvaters. „Fabienne war ein richtiges Familienmitglied, das war schön und für mich ein gutes Gefühl meine Tochter so gut versorgt zu wissen“ erzählt Sabrina Steffani. Vorarlbergweit betreuen derzeit zirka 150 ausgebildete Tagesmütter rund 370 Kinder im Alter zwischen drei Monaten und 14 Jahren. „Abwechslungsreich, erfüllend und familienfreundlich - so lässt sich der Beruf der Tagesmutter wohl am besten beschreiben“ meint Sabrina Steffani. Jubelhochzeiten – Jubiläumsgaben Die Ehepaare, die im Jahre 2011 das Fest der Goldenen Hochzeit – nach 50 Jahren Ehe Diamantenen Hochzeit – nach 60 Jahren Ehe Eisernen Hochzeit – nach 65 Jahren Ehe Gnadenen Hochzeit – nach 70 Jahren Ehe feiern können werden gebeten, sich bezüglich der Antragstellung für die Gewährung der Jubiläumsgabe des Landes Vorarlberg mit der Abt. III – Bürgerdienste, Hofsteigstraße 2a, Herrn Elmar Fessler, T 6802-12, in Verbindung zu setzen. GR Katharina Pfanner gratuliert Sabrina Steffani zur erfolgreichen Ausbildung zur Tagesmutter Fundierte Ausbildung Sabrina Steffani hat neben ihren zwei Kindern die Ausbildung zur Tagesmutter erfolgreich abgeschlossen. Der Wunsch Tagesmutter zu werden entstand, als ihre älteste Tochter Fabienne (inzwischen 8 Jahre alt) vier Jahre bei einer Tagesmutter verbrachte. Sabrina war begeistert von der familiären Atmosphäre, in der ihre Tochter eingebunden war. Es wurde gemeinsam gefrühstückt und zu Mittag gegessen. Drei Semester dauert die nebenberufliche Ausbildung, in denen die Tagesmütter 110 Unterrichtsstunden die Schulbank drücken. Themen wie Kommunikation und Konfliktlösung, Familiendynamik, pädagogische Grundlagen, Entwicklung und Förderung, Gesundheit und Jugendwohlfahrt stehen am Ausbildungsplan. „Der Lehrgang bietet unseren Mitarbeiterinnen das Know-how, um mit „Herz und Hirn“ ihren außergewöhnlichen Beruf auszuüben“, meint Angelika Hagspiel. Im vierten Semester schreiben die Anwärterinnen eine Abschlussarbeit. Mit der Zeugnisverleihung sind die Absolventen berechtigt, den Beruf der Tagesmutter in Vorarlberg auszuüben. Nächster Lehrgang Frauen, die sich für den Beruf der Tagesmutter interessieren, können nach einem Auswahlverfahren jetzt schon in den Beruf einsteigen und erste praktische Erfahrungen sammeln. Der nächste Ausbildungslehrgang startet im Jänner 2011. Informationen unter www.verein-tagesbetreuung.at/ Aus dem Rathaus | November 2010 7 Radbrücke Bregenz – Hard Radbrücke wird bereits sichtund greifbar Über den Baufortschritt bei der Radbrücke Bregenz-Hard informierten sich direkt an Ort und Stelle die Verantwortlichen der Bauherren-Gemeinden Bregenz und Hard gemeinsam mit Landesrat Karlheinz Rüdisser und Behördenvertretern. sich Bgm. Köhlmeier sicher. Inzwischen nimmt das Bauwerk Gestalt an: Erste Fundamente und Pfeiler sind fertiggestellt, die Tragwerksplatte auf Harder Seite wird Schritt für Schritt erstellt. „Die Niedrigwasserphase der kommenden Wochen nutzen wir, um im Bachbett die erforderlichen Schritte möglichst schonend setzen zu können“, erläutert Peter Moosbrugger, Projektleiter seitens des Landes Vorarlberg. Die Bauarbeiten verlaufen nach Plan, insgesamt werden in den Abschnitt 3,07 Mio. Euro investiert. Die Verantwortlichen der Bauherren-Gemeinden Bregenz und Hard gemeinsam mit Landesrat Karlheinz Rüdisser und Behördenvertretern Gemeinsamer Weg mit Naturund Umweltschutz Schon im Planungs- und Bewilligungsverfahren für die Radverbindung war es zentrales Ziel, einen möglichst natur- und umweltschonenden Weg zu finden. Eine unabhängige ökologische Bauaufsicht behält die Umweltaspekte Die Arbeiten liegen im Zeitplan, derzeit sind die Tragwerksplatte für die Zufahrt auf Harder Seite und die Fahrtrasse in das Bachbett in Vorbereitung. Mit der Brücke wird eine schnelle Radverbindung vor allem für Berufs-, Schulund andere Alltagsradfahrer abseits vielbefahrener und oft unfallträchtiger Straßen und weitgehend getrennt vom Bodensee-Radwanderweg möglich. Ein sehr erfreuliches Detail ist der Landeshauptstadt Bregenz gemeinsam mit dem Land Vorarlberg gelungen: Deutlich früher als vorgesehen, nämlich bereits zur Fertigstellung der Brücke im April 2011, wird auch der Radabschnitt Achsiedlungsstraße bis Viktoria-Platz gebaut. meinsamen Ganzen entwickelt werden. Eine der zentralen Voraussetzungen für den Erfolg: „Die enge Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden, dem Land, den Behörden und vielen Partnern. Sonst wäre das nicht gelungen“, ist Zahlen und Fakten 21 % 1.400 Meter ihrer Wege legen die Menschen in der plan-b Region per Fahrrad zurück kürzer wird die Radverbindung zwischen Kreuzung Sportplatz Hard und der Achsiedlungsstraße auf Bregenzer Seite sind bereits jetzt an Spitzentagen zwischen Hard und Bregenz unterwegs betragen die Baukosten für die Brücke. Wesentliche Beiträge leisten das Land Vorarlberg und der Österreichische Klima- und Energiefonds an direkten und indirekten Wertschöpfungseffekten wurden 2009 durch den Radverkehr in Vorarlberg erwirtschaftet. beträgt der Arbeitsplatzeffekt des Radverkehrs im Jahr 2009 für Vorarlberg. Quelle: Kurzstudie Wirtschaftsfaktor Radfahren – Die volkswirtschaftlichen Auswirkungen des Radverkehrs in Österreich. Bundesministerium für Land- und Forst-wirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft. Wien, 2009. 4.000 RadfahrerInnen 3,07 Mio. Euro Aufwändiges Bauvorhaben „In einem intensiven und positiven Prozess ist es gelungen, die verschiedenen Aspekte erfolgreich zu berücksichtigen“, berichtet der Harder Bürgermeister Harald Köhlmeier. Hochwasser- und Grundwasserschutz, Naturschutz, private Interessen und Verkehrsthemen mussten zu einem ge52,50 Mio. Euro 1.093 Vollzeit-Äquivalente 8 Aus dem Rathaus | November 2010 Radbrücke Bregenz – Hard Dieses Projekt wird im Rahmen des klima:aktiv mobil Förderungsprogramms aus Mitteln des Klima- und Energiefonds als Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz im Verkehr gefördert. während des Baus speziell im Auge. Umfangreiche Begleit- und Ausgleichsmaßnahmen sorgen dafür, dass die Eingriffe in die Natur in Summe kompensiert werden. Markus Grabher, Ökologe in Bregenz: „Unser Ziel ist, die Ausgleichsmaßnahmen zügig umzusetzen, damit die Verbesserungen bereits im kommenden Jahr sichtbar werden.“ Beispiel: Der Lichteintrag in das Natura2000-Gebiet wird künftig trotz beleuchteter Radtrasse deutlich geringer sein. Neue Zulaufstrecke auf Bregenzer Seite bereits ab April 2011 Die Stadtvertretung von Bregenz hat im Oktober 2010 die Voraussetzungen geschaffen, dass die Zulaufstrecke zur Radbrücke bereits im Frühjahr 2011 zusätzliche Qualität erhält. In eine neue Radroute, die von der Achsiedlungs- straße entlang der Nordkante des bestehenden Kleinwaldes über den Viktoriaweg zum Trüschenweg führt, werden 660.000 Euro investiert. „Die Radverbindung zwischen Bregenz und Hard wird damit nochmals attraktiver – eine gradlinige, logische und sichere Route speziell für den Alltagsradverkehr. Und auch ein Lockangebot an möglichst viele Lenker und Mitfahrer der täglich 24.000 Kraftfahrzeuge auf der L 202 Rheinstraße“, so der Bregenzer Bürgermeister DI Markus Linhart. Die Radfahrumfrage 2010 des Verkehrsclub Vorarlberg hat ein für Vorarlberg erfreuliches Ergebnis gebracht: Österreichweit erleben 55 Prozent der Radfahrer, dass sie von Autos ohne ausreichenden Seitenabstand überholt werden. In Vorarlberg sind dies immerhin nur 36 Prozent. 37 Prozent der Radfahrenden in Vorarlberg fühlen sich von den Autolenkern ernst genommen, während es in Gesamtösterreich 24 und in Wien 17 Prozent sind. „Diese Zahlen bestätigen zusätzlich, dass die vielen Anstrengungen und Investitionen der Gemeinden, des Landes und vieler anderer in ein attraktives Umfeld für Radfahrer Wirkung zeigen“, so Landesrat Karlheinz Rüdisser. Auch nach der Verkehrserhebung KONTIV 2008 liegt Vorarlberg mit 15 Prozent Wegeanteil per Rad bundesweit an der Spitze. Weitere Infos bei Landeshauptstadt Bregenz, DI Bernhard Fink T 05574/410, bernhard.fink@bregenz.at Marktgemeinde Hard, DI Bernhard Kathrein T 05574/697; bernhard.kathrein@hard.at Spende Dornbirner Sparkasse unterstützt Bedürftige Auch in diesem Jahr erhielt Bgm Elmar Rhomberg von der Dornbirner Sparkasse einen Scheck über € 1.500,-, der von der Geschäftsführerin der Filiale in Lauterach, Claudia Geser übergeben wurde. Armut und Not gibt es auch in unserem Ort, hervorgerufen durch Krankheit, Todesfälle oder persönliche Schicksale. Bürgermeister Elmar Rhomberg besucht vor den Weihnachtsfeiertagen jedes Jahr bedürftige MitbürgerInnen und hat dabei die Gelegenheit, u.a. diesen Geldbetrag weiterzugeben. „Die Dornbirner Sparkasse wünscht, dass dieses Geld wirklich bedürftigen Personen in unserem Dorf übergeben wird. Ich übernehme diese Aufgabe sehr gerne“, so der Bürgermeister und bedankt sich in deren Namen bei der Geschäftsführerin Claudia Geser für die Spende. Bgm Elmar Rhomberg und Claudia Geser von der Dornbirner Sparkasse Aus dem Rathaus | November 2010 9 Bewusste Mobilität Fahrplanwechsel bei Bus und Bahn Ab 12. Dezember 2010 gilt der neue Fahrplan für Bus und Bahn. Für Lauterach ändert sich manches – vieles positiv, Einzelnes wird ein Umgewöhnen erfordern. In Summe steigen die Möglichkeiten, ohne eigenes Auto gut unterwegs sein zu können. Sonntag, 12. Dezember 2010: Europaweit treten zu diesem Stichtag neue Fahrpläne in Kraft. Auch die Busse und Züge in Vorarlberg aktualisieren ihr Angebot. Neue Nachfragen, Neuerungen im österreichweiten ÖBB-Fernverkehrsnetz, finanzielleRahmenbedingungen etc. bringen es mit sich, dass Fahrplan und Fahrzeug-Umläufe intensiv bearbeitet werden müssen. Lauteracher Fahrgäste z.B. direkt vom Nachtbusangebot auf der Linie 21 oder den Anschlussmöglichkeiten der neuen Linie 13, indirekt auch vom neuen (Halb-) Stundentakt auf der Schiene zwischen Bregenz und St. Margrethen profitieren. Änderungen für Einzelne bedeutet die Einstellung der Linien 18a, 18b und 21a mangels Nachfrage, für die Schüler der Lerchenau bzw. des BORG werden neue Lösungen geschaffen. Verkehr. „Das öffentliche Verkehrsangebot im Land liegt mit jenem der Städte Wien und Salzburg österreichweit an der Spitze“, so Christian Österle, der in seiner beruflichen Tätigkeit als Geschäftsführer des Verkehrsverbund Vorarlberg gute Vergleichsmöglichkeiten hat. 2009 zählten Bus und Bahn in Vorarlberg 76,5 Millionen Beförderungen, die Nachfrage steigt seit Jahren kontinuierlich. Umfeld für mehr bewusste Mobilität schaffen Die öffentlichen Verkehrsmittel spielen also erfreulicherweise in der persönlichen Mobilitätspalette eine immer wichtigere Rolle. Die Marktgemeinde Lauterach setzt auch in anderen Bereichen laufend Schwerpunkte. In den vergangenen Jahren wurde eine ganze Reihe an Maßnahmen zur Verkehrssicherheit umgesetzt, gemeinsam mit den Nachbargemeinden werden in planb Infrastruktur und Umfeld für Radfahrer konsequent verbessert. www.vmobil.at Gesamtsystem Öffentlicher Verkehr: Anpassungen notwendig Gemeinderat Christian Österle ersucht um Verständnis für die Änderungen: „Natürlich wäre es aus Sicht der Fahrgäste und der Organisation optimal, Fahrpläne wie gewohnt belassen zu können. Doch dafür unterliegt das System Öffentlicher Verkehr zu vielen Einflüssen.“ Im neuen Fahrplan können Gemeinden und Land stehen hinter Bus und Bahn Bei den Arbeiten am Fahrplan 2011 war der finanzielle Druck deutlich zu spüren. Speziell sinkende Finanzierungsanteile des Bundes bedeuten eine große Herausforderung. Doch die Vorarlberger Gemeinden und das Land stehen definitiv hinter einem starken öffentlichen 10 Aus dem Rathaus | November 2010         15 15 16 14                          17 42 42 43 43               53 53      Die wichtigsten Änderungen für Lauterach • Züge im Stundentakt zwischen Bregenz – Lustenau – St. Margrethen mit Verdichtung auf Halbstundentakt zu den Spitzenzeiten. Parallel zur Bahn fahrende Buslinien werden an das neue Angebot angepasst • Linien 18a, 18b und 21 a entfallen mangels Nachfrage • Neu: Linie 13 Bregenz – Kennelbach – Wolfurt Senderstraße – Dornbirn • Neu: Nachtbusangebot auf Linie 21 Die neuen Fahrpläne sind ab Anfang Dezember in den Landbus-Kundenbüros in Bregenz und Dornbirn erhältlich oder im Internet unter www.vmobil.at. 52 54                    55 55  Aus dem Rathaus | November 2010 11 Der Postpartner Schuh Schertler GmbH & Co KG Vom Postamt zum Post-Office Lauterach und unser Unternehmen sehen in dieser Lösung eine optimale Variante für die Lauteracher Post-Kunden. Aus diesem Grund haben wir uns im Laufe der Vorbereitungen bewusst nicht an den vielschichtigen Diskussionen in den Medien beteiligt, da wir uns grundsätzlich nicht den Interessen der Post AG, deren Bediensteten und auch nicht deren gewerkschaftlichen Vertretung verantwortlich fühlen. Unsere Verantwortung liegt ausschließlich bei unserem Unternehmen mit der Absicht, die Postdienste möglichst vollumfänglich im Zentrum von Lauterach zu gewährleisten. Natürlich rechnen wir auch mit anfänglichen Problemen, da der Postdienst für uns erst einmal „branchenfremd“ sein wird. Aber wir werden unsere eigens eingestellten Mitarbeiterinnen durch möglichst effiziente Schulung und Ausbildung auf ihre Aufgaben vorbereiten und wir können versprechen, dass wir alles unternehmen werden, damit die Post in Lauterach auch in Zukunft fester Bestandteil des Dorfgeschehens sein kann. Wir bitten die Lauteracher Post-Kunden uns einen kleinen Vertrauensvorschuss zu gewähren und dann zu beurteilen, was in der Lauteracher Post nicht so gut oder aber vielleicht besser ist als im bisherigen „Postamt“. Wir freuen uns auf unsere neue Herausforderung und darauf, Sie in unserem neuen PostOffice begrüßen zu dürfen. Das neue Postteam freut sich auf die neue Herausforderung Im Jahre 1964 wurde mit der Geschäftszeile am Montfortplatz eine für diese Zeit richtungsweisende Geschäftsanlage erstellt, die über die Jahre immer wieder ihr Gesicht veränderte. Aus den Anfängen verschwunden waren nach und nach das Lebensmittelgeschäft Götze, das Textilfachgeschäft Schöfflinger und auch die Drogerie Kalb hat vor etlichen Jahren ihre Pforten geschlossen. Die noch heute bestehenden Geschäfte aus der Anfangszeit sind das Postamt sowie unser Geschäft Schuh Schertler. Die Marktgemeinde Lauterach erhielt im Sommer von der Post AG die Information, dass das Postamt Lauterach in der bestehenden Form nicht mehr gehalten werden kann und sich die Post AG auf der Suche nach einem Postpartner befindet. Wir haben uns mit dem Bürgermeister zusammengesetzt und gemeinsam erhoben, welche Maßnahmen für die Zukunft der Post in Lauterach am ehesten zielführend und sinnvoll ist. Unser gemeinsames Ziel war es die Poststelle, in welcher Form auch immer, am bestehenden und gewohnten Standort zu erhalten. Nach Abschluss der Gespräche haben wir mit der Post AG einen Postpartner-Vertrag abgeschlossen. Schreibwarensortimentes anbieten werden. Die Schwerpunkte unseres Post-Offices werden in den Bereichen Versand, Verpackung, Schule, Büro und Schreibwaren liegen. Mit attraktiven Sonderaktionen werden wir uns bemühen, das Angebot im Post-Office nicht nur für Post-Kunden interessant zu gestalten. Da die Poststelle quasi über Nacht von der Post AG zum Postpartner übergeht, ist eine Umbauphase leider nicht möglich. Aus diesem Grunde werden wir in Zusammenarbeit mit unserem Partner Paterno Bürowelten so rasch wie möglich das Post-Office mit dem entsprechenden Angebot ausstatten und uns bemühen, die Umstellungsphase so kurz wie möglich zu gestalten. Unsere oberste Priorität in dieser Zeit ist die Aufrechterhaltung des Postbetriebes für unsere Kunden. Der Postpartner Schuh Schertler GmbH & Co KG Ein Post-Office mit Einkaufsmöglichkeiten Unser Post-Office soll natürlich die Aufgaben des bisherigen Postamtes erfüllen. Da sich auch für uns die „Post“ nicht wirtschaftlich führen lässt, haben wir mit der Firma Paterno Bürowelten einen starken und flexiblen Partner an unserer Seite, mit dem wir ein breites Angebot in Form eines Büro- und Die „Post“ – weiterhin an ihrem bisherigen Standort Es ist uns sehr wohl bewusst, dass wir mit der Übernahme der Post-Agenden in dieser Form nicht reich werden können. Die Notwendigkeit der Übernahme aus rationalen aber auch emotionalen Gründen haben wir jedoch als zwingend erachtet. Die Marktgemeinde Geschäftsführer Hanspeter Meusburger 12 Aus dem Rathaus | November 2010 Gemeinderat Walter Pfanner Auf dem Kilimandscharo Jeden Dienstag geht GR Walter Pfanner mit seinen Wanderkollegen auf den Pfänder. Anlässlich des 10jährigen Jubiläums der „Pfändervögel“, wie sich die Wandertruppe selbst nennt, suchte man eine neue Herausforderung. Philipp Rainer (Braugasthof Rainer), Martin Berthold (Wirtschaftshaus am See), Reinhard Lässer (Land-Haus Gastronomie), Andrew Nussbaumer (Palast Hohenems) und Hauptorganisator Klaus Herburger (Herburger Reisen), Leopold Pfeiffer, Christoph Nussbaumer, Hannes Baur, Stefan Fessler, Arved Schneider und Wolfgang Nussbaumer entschlossen sich, den Pfänder gegen den Kilimandscharo auszutauschen. Dass es gleich der höchste Berg Afrikas sein muss, ist selbst für GR Walter Pfanner nach der erfolgreichen Besteigung immer noch unglaublich. „Es war eine enorme Herausforderung, die Luft sehr dünn und jeder Schritt mühsam“, berichtet der Gemeinderat. Temperaturen bis -20 Grad, wenig Schlaf und die enorm dünne Luft in so großer Höhe waren eine große Herausforderung für die Pfändervögel. „5895 Meter ging es aufwärts und das in mehreren Tagen, damit sich der Körper an die Höhe gewöhnen konnte, aber wir schafften es alle auf den „Gilman Point“, an dem der Berg als bestiegen gewertet wird und darauf sind wir stolz“ erzählt Walter Pfanner, der sich mit seinen Bergkameraden auf dem Gipfelkreuz einen Zigarrenbrand aus dem eigenem Hause gönnte. Beim Heimflug besuchte man in Dubai den höchsten Wolkenkratzer der Welt, in dem die Lauteracherin Katharina Resch als Sales Coodinatorin arbeitet. „Wir sind froh und glücklich, das Abenteuer Kilimandscharo gesund und erfolgreich bestanden zu haben und nun freuen wir uns wieder auf unsere Dienstage und auf den Pfänder“, so GR Walter Pfanner abschließend. Reinhard Lässer, Katharina Resch (Sales Coodinatorin), GR Walter Pfanner, Leopold Pfeiffer Reinhard Lässer, GR Walter Pfanner, Leopold Pfeiffer auf dem Kilimandscharo Aus dem Rathaus | November 2010 13 Haus der Generationen Handgeschnitzte Weihnachtskrippe Die Seniorinnen und Senioren dürfen sich heuer ganz besonders auf den Advent freuen, denn die Marktgemeinde Lauterach spendet für das Haus der Generationen eine handgeschnitzte Weihnachtskrippe. Haus der Generationen erfolgt am Sonntag, dem 19. Dezember nach der hl. Messe. Pfarrer Fridl Fitz wird die Weihnachtskrippe segnen. pe liegend) mit den zwei Tieren Ochse und Esel. Die Figur der Maria kam erst im Mittelalter dazu (lt. einer Mitteilung des Wiener Diözesanmuseums), der Hl. Josef sogar noch später. Hingegen gab es um 500 bereits bildliche Darstellungen, wo die „drei Weisen“ ihre Geschenke dem Gotteskind darbringen. Belegt ist dies sowohl durch das Mosaik in Sant‘Apollinare Nuovo in Ravenna als auch in Santa Maria Maggiore in Rom. Geschichte der Weihnachtskrippe „Erfinder“ der Weihnachtskrippe soll der Heilige Franziskus von Assisi sein. Im Jahr 1223 soll er im Wald von Greccio mit einer Futterkrippe, an der Ochs und Esel fraßen, die Liturgie in die natürliche Landschaft verlegt haben. Der Überlieferung nach erschienen in der Christnacht an dieser Stelle viele Menschen, um den Worten des Franziskus zu lauschen. Die heutigen Weihnachtskrippen gehen auf das Frühchristentum zurück, doch zeigten die Darstellungen der ersten Jahrhunderte nur das Jesuskind (nach dem Lukasevangelium in der FutterkripDie Weihnachtskrippe nimmt Gestalt an Krippenausstellung Wann: Samstag, 18. Dezember von 13 – 19 Uhr, Sonntag, 19. Dezember von 10 – 18 Uhr Wo: In der Alten Seifenfabrik 15 Lauteracher Krippenbauer stellen ihre Krippen aus. Gemeindevertreter Dietmar Schneider und Gerhard Moser sind seit Wochen damit beschäftigt, aus dem Holz der Zirbe die Krippe zu fertigen. Selbst die 18 cm großen Figuren und die Kleidung werden detailgetreu aus demselben Holz in Handarbeit von Christine Kränzl geschnitzt. „Wir werden ca. 150 Stunden mit dem Schnitzen der Weihnachtskrippe beschäftigt sein. Die ganze Krippe ist aus dem Holz der Zirbe und wird schlussendlich ca. 90 x 70 cm groß werden“, erklärt GV Dietmar Schneider. Die Krippenbauer arbeiten im Krippenverein in Hard, wo die Werkzeuge und Utensilien, die für den Bau benötigt werden, zur Verfügung stehen. Die Krippe kann am Samstag, dem 18. Dezember in der alten Seifenfabrik von 13 – 19 Uhr besichtigt werden. Die feierliche Übergabe an das GV Dietmar Schneider und Gerhard Moser 14 Aus dem Rathaus | November 2010 chöne Weihnachten S wünscht Ihnen die Marktgemeinde Laute rach Wintereinbruch Pflichten von Haus- und Liegenschaftseigentümern Für die Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit regelt die Straßenverkehrsordnung bestimmte Verpflichtungen der Anrainer. Um diesen Verpflichtungen ordnungsgemäß nachzukommen, sollte die Frage der Schneeräumung geklärt und man sich über die gesetzlichen Regelungen im Klaren sein. Übertragung der Leistung an ein Unternehmen – Haftungsübernahme Überträgt der Eigentümer bestimmte Leistungen an ein Winterdienstunternehmen, geht auch die damit in Verbindung stehende Haftung im Schadensfall auf den Vertragspartner über. Das beauftragte Unternehmen kann jedoch nur dann haftbar gemacht werden, wenn die vertraglich vereinbarten Leistungen nicht erfüllt wurden. Deshalb sollten solche Verträge genauestens auf Leistungsverpflichtung überprüft werden. Trotz bestens formulierter Verträge ist jedenfalls zu berücksichtigen, dass den Eigentümer unter Umständen hinsichtlich der Auswahl des Vertragspartners ein Verschulden treffen könnte. Überträgt der Eigentümer nämlich bestimmte Leistungen an ein Unternehmen, das offensichtlich nicht in der Lage sein wird, die übernommenen Pflichten zu erfüllen, kann dies zu einer Haftung des Eigentümers führen. Man spricht hier von „Auswahlverschulden“. Schneeräumung und Streuung Die Eigentümer von Liegenschaften in Ortsgebieten haben dafür zu sorgen, dass Gehsteige/ Gehwege entlang der Liegenschaft von nicht mehr als 3 m Entfernung inklusive der dazugehörigen Stiegenanlagen in der Zeit von 6 - 22 Uhr von Schnee und Verunreinigungen gesäubert sowie bei Schnee und Glatteis bestreut sind. Sofern kein Gehsteig/ Gehweg vorhanden ist, so ist der Straßenrand in der Breite von 1 m zu säubern und zu bestreuen. Die gleiche Verpflichtung trifft die Eigentümer von Verkaufshütten. Existiert also z. B. ein Grünstreifen zwischen dem Grundstück des Eigentümers und dem Gehsteig, ist der Eigentümer trotzdem zur Räumung verpflichtet, solange der Grünstreifen nicht breiter als 3 m ist. Warntafeln Der Eigentümer ist verpflichtet, entsprechende Vorkehrungen bei bestehender Gefahr von Dachlawinen zu treffen. Sobald die Wahrscheinlichkeit einer Gefährdung erkennbar ist, sind Warntafeln und Warnstangen aufzustellen. In manchen Fällen können heftiger Schneefall oder Windverwehung ein sicheres Benutzen des Gehweges – trotz ständigen Räumens – erschweren. Das Aufstellen von zusätzlichen Warntafeln ist in solchen Fällen ratsam. Aus dem Rathaus | November 2010 15 e5 Kindergarten Bachgasse Grüne Weihnachten, oh Tannenbaum Echter Tannenbaum Auch wenn modisch gefärbte PlastikChristbäume als „letzter Schrei“ gelten: Besser, man bleibt beim guten alten echten Tannenbaum. Bäume aus Kunststoff nadeln zwar nicht, belasten aber die Umwelt und enden irgendwann als Plastikmüll. Echte Weihnachtsbäume dagegen lassen sich problemlos zu Humus verarbeiten. Mit dem Apfelbaum durch das Jahr Die Umgebung des Kindergartens Bachgasse bietet vielfältige Möglichkeiten, die Natur aus nächster Nähe zu beobachten. Für unser Team ein Anlass, die Jahreszeiten als Schwerpunktthema für dieses Kindergartenjahr zu wählen. Heimische Tannenbäume Die beste Wahl beim Weihnachtsbaum sind einheimische Fichten, Kiefern oder Tannen. Das ist umweltfreundlicher als die Wahl nicht heimischer Blaufichten - „Edeltanne“ oder „Blautanne“ -, die in Christbaumplantagen gezüchtet werden, häufig mit hohem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Unter Umweltgesichtspunkten schneiden Weihnachtsbäume aus durchforsteten Kulturen und natürlich die Öko-Weihnachtsbäume am besten ab. Es gibt jedes Jahr ein großes Angebot von Christbäumen aus Vorarlberger Kulturen. Die stolzen Blätterkönige Ali, Laurin und Jakob Öko-Style für Weihnachtsbäume Zum umweltverträglichen Christbaumschmuck gehören Nüsse, Holz, Plätzchen, Stoffbänder, Obst und Figuren aus Papier, Holz, Stroh oder Wachs. Damit lassen sich Christbäume wunderschön dekorieren. Schnee- und Glitzersprays können ersetzt werden. Wie wäre es stattdessen mit Watte? Geschenke pfiffig verpackt Es muss nicht immer Geschenkpapier sein, erst recht nicht alubeschichtetes Schmuckpapier. Als Alternative bieten sich an: Papier phantasievoll bemalt oder mit Gebäck, Zweigen, getrockneten Blättern und Blumen beklebt. Machen wir es unseren Großeltern und Eltern nach: Sie öffneten die Geschenke vorsichtig, um das Geschenkspapier unbeschädigt wieder verwenden zu können. Dazu unbedingt beachten: Beim Verpacken Schnüre oder Bänder verwenden. Klebestreifen vermeiden! Ganz in unserer Nähe finden wir einen Apfelbaum. Mit den Kindern besuchen wir ihn regelmäßig und beobachten dabei die Veränderungen in der Natur. Wie sieht ein Apfelbaum aus, wie ist die Rinde beschaffen, wie schauen die Blätter aus, wer findet im Baum Unterschlupf? Wie sieht ein Apfel innen aus, wie viele Apfelkerne sind im Apfel verborgen. Die Kinder lernen neue Begriffe wie Wurzeln, Baumkrone, Kerngehäuse, Blütenansatz, etc. kennen. Sie helfen fleißig bei der Apfelernte und beim Mosten oder beim Apfelmus Kochen. Der Höhepunkt war das Erntedankfest bei „unserem Apfelbaum“. Die Kinder sangen und tanzten um den Baum und freuten sich über ihre Eltern, die auch zum Fest gekommen waren. Zu verköstigen gab es den selbst gepressten Most und die selbst gebackenen Brote. Viele Beobachtungen gibt es zur herbstlichen Zeit Die Vögel sammeln sich, bevor sie in den Süden fliegen. Andere Tiere sammeln Vorräte und bereiten sich auf den Winter vor. Die Blätter der Bäume färben sich bunt. Die Kinder sammeln sie und machen sich daraus eine Blätterkrone. Jetzt im Dezember hat der Apfelbaum die Blätter verloren. Warum wohl? Mit dem Thermometer stellen wir fest, dass es jetzt viel kälter geworden ist. Wo sind jetzt die Tiere? Wir werden den verschneiten Apfelbaum besuchen und beobachten, wie sich der Baum nach dem Winterschlaf verändert oder wie sich aus der Blüte eine Frucht bildet und sich so der Jahreskreis wieder schließt. Die Kinder malen und zeichnen ihre Beobachtungen. Vielleicht schaffen wir mit viel Pflege und Hingabe, aus einem Apfelkern einen kleinen Apfelspross zu ziehen. Die Kinder sind mit viel Freude und Interesse dabei und besuchen auch am Wochenende mit ihren Eltern den Apfelbaum. 16 Aus der Gemeinde | November 2010 Mittelschule Lauterach Neues aus der Mittelschule Collège Saint-Joseph, Maîche, zu Gast Vom 11. bis zum 16. Oktober besuchten zum zweiten Mal SchülerInnen des Collège Saint-Joseph aus Maîche, Franche Comté, die Mittelschule. Mit ihren Lehrerinnen Frau Maïté Pautot und Frau Evelyne Bonnot freuten sie sich an einem abwechslungsreichen Programm und den Schönheiten unserer Heimat. Die SchülerInnen verstanden sich so gut, dass schon jetzt über einen erneuten Besuch in den Sommerferien nachgedacht wird. Zuvor gibt es aber noch eine Frankreichfahrt und ein Wiedersehen im Mai. A bientôt. SchülerInnen vom Collège Saint-Joseph aus Maîche besuchten die Mittelschule 50 Jahre Hauptschule/Mittelschule 50 Jahre ist es her, dass die Lauteracher Gemeindevertretung die Eröffnung einer eigenen Hauptschule beschloss. Die Schule startete damals mit einer Klasse, ist heute auf 14 Klassen angewachsen und zählt seit dem Schuljahr 2008/09 zu den Vorarlberger Mittelschulen. In 50 Jahren gibt es vieles, das in einer Schule passiert. Die Lehrerinnen und Lehrer ließen die Jahre, eingeteilt in Dekaden, in humorvollen Beiträgen Revue passieren. Natürlich kam es immer wieder zu Veränderungen, was bleibt ist aber das Bemühen des Direktors und des Lehrkörpers, die Schule in der Gemeinde zu verankern und die Schülerinnen und Schüler für weiterführende Schulen, für die Arbeitswelt und für das Leben vorzubereiten. Bgm Elmar Rhomberg warf einen Blick aus Sicht der Gemeinde auf das Schulleben, der Kabarettist Pepe Flatz zeigte uns die Schule aus dem Blickwinkel eines Schülers. Der Abend endete mit einem Buffet der Vorarlberger Bäuerinnen und einem Kuchenbuffet der Schülerinnen. www.vobs.at/hs-lauterach Nicolas Smith, Gregoire Raimond und Sarah Langer Zahlreiche Gäste konnten zur 50-Jahrfeier begrüßt werden Aus der Gemeinde | November 2010 17 Offene Jugendarbeit Da ist was los Kartfahren Die Offene Jugendarbeit machte im Oktober mit den Jugendlichen einen Ausflug zur Kartbahn in Meiningen. Bevor es mit dem Fahrspaß losgehen konnte, wurden die Jugendlichen über einige Regeln aufmerksam gemacht. Trotz anfänglichen Schwierigkeiten und kleineren Manövern hatten sich die Jugendlichen bald an die Karts und die zweistöckige Strecke gewöhnt und so konnte die Jagd nach Bestzeiten starten. Ehe es wieder zurück nach Hause ging, stillten wir unseren entstandenen Hunger und gingen noch eine Kleinigkeit essen. Es war ein gelungener Ausflug, der den Jugendlichen sehr gut gefallen hat. Leider mussten wir die TeilnehmerInnenanzahl auf 10 Personen beschränken. Es wird aber am 17. Dezember einen weiteren Termin geben, an dem wir erneut Kartfahren gehen. Workshop zum Thema Selbstbehauptung & Selbstverteidigung – Vorankündigung Am 15. Jänner 2011 startet die Offene Jugendarbeit Lauterach mit einem Workshop zum Thema „Selbstbehauptung & Selbstverteidigung“. Der Workshop richtet sich an Mädchen im Alter von 12 bis 15 Jahren. Wenn du Lust hast zu lernen, wie du dich auf verschiedene Arten selbstbehaupten und selbstverteidigen kannst, melde dich bei Caroline Fußenegger direkt im Jugendtreff oder unter T 0664/9642340 an. Achtung: begrenzte Teilnehmerinnenanzahl. Wann & Wo Wann: Samstag, 15. Jänner 2011, von 14 – 17 Uhr Wo: im Jugendtreff, Bundesstr. 20, beim Hofsteigsaal Kosten: € 10,- für 6 Einheiten à 3 Stunden Kartbahn in Meiningen Anmeldungen Mag. (FH) Simon Kresser T 0664/9642341 simon.kresser@lauterach.at Mohi Lauterach Erste-Hilfe-Fortbildung Um unsere Klienten bestmöglich und entsprechend ihrer Bedürfnisse betreuen und begleiten zu können, bedarf es ständiger Fortund Weiterbildungen des Mohi-Teams. Neben einem intensiven Seminar zum Thema Demenzerkrankungen haben wir nun unsere Erste-HilfeKenntnisse aufgefrischt. Zudem stehen derzeit vier Mohi-Mitarbeiterinnen in Ausbildung zur Heimhelferin, wodurch wir unser für Sie individuell gestaltbares Betreuungsangebot erweitern können. Gerne beraten wir Sie und freuen uns auf ein persönliches Gespräch. Kontakt Mobiler Hilfsdienst im SeneCura Sozialzentrum Bürozeiten: Montag, Mittwoch, Freitag von 9 – 12 Uhr T 05574/6802-68 Helmut Düringer vom Roten Kreuz mit Mohi-Helferinnen 18 Aus der Gemeinde | November 2010 EXPERTENTIPP Thomas Scheucher vom Restaurant Guth in Lauterach Geschäumte Maronisuppe mit geräucherten Entenbruststreifen Beim Jugend-Ideenwettbewerb „move it“ wurde das Projekt mit einem Preis ausgezeichnet Offene Jugendarbeit „Abgedrehtes GewaltProjekt“ ausgezeichnet! Das Film- und Fotocamp der Offenen Jugendarbeit Lauterach, Hard und Culture Factor Y Lustenau wurde beim Jugend-Ideenwettbewerb „move it“ der ARGE ALP 2010 von einer kompetenten internationalen Jury mit einem Preis ausgezeichnet. Fantasievolle Kreativität und Einfallsreichtum ist mit Sicherheit eine Stärke unserer Jugend. Dieser Stärke Ausdruck zu verleihen, sinnvoll zu nutzen und zu unterstützen haben sich die kooperierenden JugendarbeiterInnen aus Lauterach, Hard und Lustenau zur Aufgabe gemacht. Die verschiedenen Gruppen des Projektes erarbeiteten in den zwei Film- und Fotocamps Spots und Plakate zu verschiedenen Formen von Gewalt (Verbale Gewalt, Körperliche Gewalt, Vandalismus, Vorurteile/Rassismus, Gruppenzwang) unter Einbezug ihrer eigenen Erfahrungen, Geschichten und Ideen. Wir gratulieren den jungen ProjektteilnehmerInnen zu diesem Erfolg! Die Ergebnisse können in Form zweier DVDs und einer Posterserie bei der Offenen Jugendarbeit Lauterach erworben oder ausgeliehen werden. für 4 Personen: 150 g frische Maroni 1200 ml Gemüsebrühe oder Rindssuppe 100 g Knollensellerie putzen, würfeln 100 ml flüssige Sahne 40-50 g Butter 1 kleine Knoblauchzehe, Muskatnuss, Salz, Zucker, Pfeffer aus der Mühle Für die Maronisuppe die Schale der Edelkastanien einschneiden und im vorgeheizten Ofen oder im Maronibräter braten bis sich die Schalen öffnen. Die noch warmen Maroni aus der Schale brechen. Die Gemüsebrühe erhitzen und darin die Maroni, Selleriewürfel und den zerdrückten Knoblauch für zirka 15 Minuten köcheln. Die Sahne beifügen und erneut kurz köcheln lassen. Abschließend die Suppe im Mixer pürieren. Mit Salz, Zucker, gemahlenem Pfeffer sowie Muskatnuss abschmecken und die Masse durch ein Sieb passieren. Kurz vor dem Anrichten die Butter hinzugeben und mit dem Mixstab aufschäumen. Mit Staudenselleriegrün und den geräucherten Entenbruststreifen servieren. Scheucher Thomas vom Restaurant Guth in Lauterach zeigt die breite Verwendungspalette von Maroni auf: „Edelkastanien eignen sich sowohl gekocht als auch geröstet als Beilage oder Salatzutat. Besonders gut schmecken sie zu Huhn, Truthahn, Kalb, Lamm und Wild. Maroni können auch als Füllung verwendet werden und verleihen so jedem Essen einen herbstlichen Geschmack. Als Süßigkeit werden Edelkastanien glasiert oder zu einer Creme bzw. Eiscreme verarbeitet.“ Kontakt Offene Jugendarbeit Lauterach, Montfortplatz 2 Mag. (FH) Simon Kresser T 0664/9642341, simon.kresser@lauterach.at www.lauterach.at Aus der Gemeinde | November 2010 19 Ball der Vorarlberger in Wien Wie bereits bekannt ist die Marktgemeinde Lauterach 2011 „Pate“ für den Ball der Vorarlberger in Wien im wunderschönen Palais Ferstel. Rund 200 Personen aus Lauterach fahren nach Wien, um unseren Ort dort zu vertreten. Gerne würden wir auch Lauteracher „Jugendliche“, die in Wien studieren auf den Ball einladen. Da es uns aus Datenschutzgründen jedoch nicht möglich ist, eine Liste der Lauteracher Studenten in Wien zu bekommen, wollen wir auf diesem Wege bekannt geben, dass (Lauteracher) Studenten, die am 22. Jänner 2011 den Ball der Vorarlberger besuchen, die StudentenEintrittskarte von der Gemeinde beim Balleinlass (unter Vorlage des Studentenausweises und der Eintrittskarte) bar ersetzt erhalten. Obst-Gemüse-Aktion Obst und gesunde Jause Der Pausenapfel ist in aller Munde Der Pausenapfel ist zwar in aller Munde, doch in Vorarlberg isst nur jedes vierte Schulkind Obst oder Gemüse zur Jause, so die jüngsten Erhebungen der aks Gesundheitsvorsorge unter 700 Volksschulkindern. Damit Kinder und Jugendliche in Sachen „Obst und Gemüse“ richtig auf den Geschmack kommen, beteiligt sich die Gemeinde Lauterach an der EU-Schulobstaktion und organisiert Lauteracher Äpfel und Karotten für Kindergärten, Volksschulen und die Vorarlberger Mittelschule (VMS). Im Zuge der Obst-Gemüse-Aktion werden in den nächsten Wochen über zwei Tonnen Lauteracher Äpfel und Karotten in Kindergärten und Schulen angeboten. Pro Kind beläuft sich der Selbstbehalt für 16 Portionen Schulobst auf 1,5 Euro. In Kindergärten und Volksschulen werden die Äpfel mit Apfelteilern in mundgerechte Stücke geteilt, so dass auch kleinere Kinder und Schüler/innen während des Zahnwechsels mit Freude zugreifen können. Ab dem 29.11.2010 können die Schülerinnen und Schüler der VMS zudem jeweils am Montag und Mittwoch vitaminreiche Brötchen oder Gemüsesticks mit Dipsaucen zum Preis von 2 Euro erstehen. Wir wünschen allen viel Vergnügen beim Genießen der peppigen Jausenangebote, die von Alexander Kirschner, dem Küchenleiter des Hauses der Generationen, gemeinsam mit Schülern/innen der VMS kreiert wurden. Im Palais Ferstel Kartenvorverkauf Vorverkauf und Abholung von 13. – 19. Jänner 2011, Mo – Fr von 17 – 19 Uhr im Hotel am Stephansplatz, Jasomirgottstr. 1/ Ecke Stephansplatz 9, 1010 Wien. Ballkarten-T 0664/4831581 oder office@kinz-pr.at Obst und Gemüse sind als Stärkung für Zwischendurch besonders geeignet: Knackig und frisch vertreiben sie Müdigkeit und machen fit und leistungsstark, versichert Mag. Angelika Stöckler, die das Projekt begleitet. Unsere Äpfel enthalten über 300 wertvolle Inhaltsstoffe. Unter anderem liefern sie reichlich Schutzstoffe, die das Immunsystem stärken. Der Vitamin- und Mineralstoffcocktail in unseren Äpfeln ist wirklich beeindruckend. Bereits ein einziger Apfel genügt, um ein Viertel des täglichen Vitamin-C-Bedarfs abzudecken, informiert die Ernährungswissenschafterin. 20 Aus der Gemeinde | November 2010 BORG Lauterach Neuigkeiten aus dem Borg Schnuppern in der Schule Rund 120 Interessenten aus den 4. Klassen verschiedener Bildungseinrichtungen besuchten im Rahmen des Projekts „Schnuppern in der Schule“ das BORG Lauterach. Im Rahmen dieser landesweit durchgeführten Aktion können die Teilnehmer ihre zukünftige Schule treffsicherer auswählen. Das Interesse am BORG Lauterach ist damit weiter hoch. Heuer konnten rund 50 Anmeldungen wegen Platzmangel nicht berücksichtigt werden. EXPERTENTIPP Christina & Peter Huber: Unser Wohnraum Immobilien Ein kompetenter Partner bei der Immobiliensuche Die „Schnupperschüler“ waren mit viel Engagement dabei (S)cool-Tour: Feel the energy Die Energie und ihre Produktion standen im Mittelpunkt eines Projekttages der Illwerke-VKW an unserer Schule. Unter anderem konnten die teilnehmenden Schüler der 7. Klassen durch Bewegung selbst Strom erzeugen, Elektromopeds und –fahrräder testen sowie an verschiedenen Wettbewerben teilnehmen. Wenn es um den Verkauf oder die Vermietung von Immobilien geht, sind Sie mit einem Immobilienbüro an Ihrer Seite stets gut beraten. Immobilienmakler unterstützen bei der Suche nach geeigneten Wohnungen, Häusern, Grundstücken oder Gewerbeimmobilien. Alternativ übernehmen Immobilienhändler sämtliche Vermittlungsgeschäfte für die Vermietung oder den Verkauf eines Objektes. „Einen guten Immobilienmakler erkennen Sie am Rundum-Service. Das Immobilienbüro arrangiert Ihnen die komplette Abwicklung“, so Christina Huber – staatlich geprüfte Immobilienmaklerin und verwalterin. Makler verfügen über ein breit gefächertes Wissen bezüglich des regionalen Immobilienmarktes und schaffen den nötigen Überblick für Privatpersonen. Als Vermittler übernehmen sie die Koordination der Besichtigungstermine und suchen dabei einen geeigneten Mieter oder eben Käufer. Für die Vermieter bzw. Verkäufer erledigen Makler das Aufsetzen sowie die Verhandlungen für sämtliche Miet- oder Kaufverträge. Ein gutes Maklerbüro, wie „Unser Wohnraum“ in Lauterach erkennen Sie an der engen Zusammenarbeit mit Finanzierungsberatern und Rechtsanwälten. Peter Huber bekräftigt: „Unser junges, innovatives Immobilienbüro legt viel Wert auf den persönlichen Kundenkontakt. Der Wohlfühlaspekt unserer Klienten steht für uns an oberster Stelle.“ Wald-Projekt Ein Elektromoped im Schülertest Gemeinsam mit der Universität Innsbruck sowie weiteren Vorarlberger Schulen und Partnern beteiligt sich das BORG Lauterach an einem zweijährigen wissenschaftlichen Waldprojekt. Ziel ist es, Daten zum Zustand der heimischen Wälder zu erfassen. Durch dieses Projekt können sich unsere Schüler erstmals an einem längeren wissenschaftlichen Versuch beteiligen. Die heimischen Bäume stehen im Mittelpunkt eines wissenschaftlichen Projekts Aus der Gemeinde | November 2010 21 Feuerwehr Lauterach Großübung in der Volksschule Personen sind noch im Gebäude! Dies war die Situation bei der Ankunft von Einsatzleiter Kommandant Harald Karg bei der diesjährigen Jahresabschlussübung der Ortsfeuerwehr Anfang November. Im Mittelpunkt standen die Evakuierung, das Austesten der Sicherheitsund Alarmeinrichtungen sowie die Zusammenarbeit mit dem Lehrkörper im Brandfall an der Volksschule Unterfeld. Gelungener Rettungseinsatz Zwei Klassen waren aufgrund des starken Rauches in ihren Klassen eingesperrt. Weiters galten zwei Lehrpersonen und eine Schülerin als vermisst. Der erstanrückende Zug der Wehr mit TLFA 2000 und LFB-A führte sofort einen Innenangriff mit zwei Atemschutztrupps zur Suche der vermissten Personen durch. Weiters wurde versucht, zum Brandherd im Küchenbereich durchzukommen. Die Gruppe des LFB-A begann gleichzeitig mit der Evakuierung der Klassen, die sich im Werkraum im Kellergeschoss aufhielten. Durch Öffnen der Gitter der Oberlichter konnten die Personen über Leitern sowie eine Verletzte mit der Korbtrage gerettet werden. Zwei Gruppen des zweiten Zuges, welche mit dem TLFA 3000 und dem LF anrückten, evakuierten auf der Südseite über Schiebeleitern und Rettungswindeln die Klasse aus dem 1. Obergeschoss. Inner- Rettung der Schüler aus dem 1. Obergeschoss Als Übungsannahme galt ein Brand in der Schulküche mit starker Rauchentwicklung, die innerhalb kurzer Zeit ein Benützen des Stiegenhauses des Südtraktes unmöglich machte. lerInnen mit ihren Lehrpersonen durch den Notausgang ins Freie retten. Dort wurden die SchülerInnen anhand des jeweiligen Klassenbuchs auf ihre Anwesenheitsvollständigkeit hin kontrolliert. Lehrpersonen und Kinder mit Begeisterung dabei Weit mehr als die Hälfte der SchülerInnen, alle Lehrpersonen wie auch Direktor Hubert Köb und Schulwart Helmut Müller waren an ihrem schulfreien Tag mit Begeisterung dabei, die Evakuierung mit Feuerwehr-, Polizei- und Rettungseinsatz zu üben. Die SchülerInnen fieberten voller Neugier, Anspannung und Nervosität schon dem angekündigten Brandausbruch entgegen. Dann endlich war es soweit und im gesamten Schulgebäude ging der Alarm mit den Sirenen los, was auf einen großen Brand im Schulgebäude hindeutete. Wie es bereits in den Schulwochen zuvor geübt wurde, konnten sich die meisten Schü- Rettung der Personen aus dem Werkraum im Keller 22 Aus der Gemeinde | November 2010 Innerhalb kurzer Zeit war somit das komplette Schulgebäude evakuiert halb von 15 Minuten nach Eintreffen der Feuerwehr war schließlich die gesamte Schule evakuiert und alle SchülerInnen und Lehrpersonen in Sicherheit. Dank an die Feuerwehr Bgm Elmar Rhomberg und Schuldirektor Hubert Köb bedankten sich bei der anschließenden Übungsbe- sprechung bei der Feuerwehr für ihren Einsatz und den sehr guten Verlauf der Übung. Der Bürgermeister bedankte sich im Namen der Lauteracher Bevölkerung für den Einsatz der örtlichen Feuerwehr während des ganzen Jahres und zeigte sich über den Ausbildungsstand und die Schlagkraft der Wehr äußerst zufrieden. Er lud alle beteiligten Wehrkameraden sowie den Lehrkörper zum gemeinsamen Mittagessen ins Gerätehaus ein. Die Feuerwehr Lauterach bedankt sich auf diesem Weg bei der Direktion, dem gesamten Lehrkörper und dem Schulwart für die hervorragende Zusammenarbeit, bei allen Schülern für ihr Mitmachen am schulfreien Samstag und bei der gesamten Bevölkerung für ihren zahlreichen Besuch bei der diesjährigen Jahresabschlussübung. www.feuerwehr-lauterach.at Feuerwehr Lauterach Sicherheitstipps für Advent und Weihnachten Die Wochen rund um das Weihnachtsfest sind besonders brandgefährlich. Adventkränze, Gestecke oder Christbäume können bei mangelnder Vorsicht binnen weniger Sekunden in Vollbrand stehen und großen Schaden verursachen. Um dies zu vermeiden bittet Sie die örtliche Feuerwehr wiederum folgende Sicherheitstipps zu beachten: • Bewahren Sie den Christbaum bis zum Fest möglichst im Freien auf, am besten mit dem Schnittende in Wasser oder Schnee. Achten Sie darauf, dass Ihr Christbaum standsicher aufgestellt ist. Auf große Abstände zwischen Kerzen, Spritzkerzen und darüber bzw. seitlich befindlichen brennbaren Materialien achten. (Vorhänge können sich durch „Zug“ bewegen.) Behalten Sie die brennenden Kerzen am Baum immer im Auge – besonders bei Anwesenheit von Kindern oder Haustieren! • Lassen Sie die Kinder nie ohne Aufsicht die Kerzen am Adventkranz oder Christbaum anzünden um „Weihnachten zu spielen“ Besondere Vorsicht ist bei trockenem Reisig, also beim Adventkranz am letzten Adventsonntag und beim Christbaum nach Dreikönig, geboten. Verwenden Sie keine leicht brennbaren Unterlagen (Papier, Pappe etc.). Adventkränze und Gestecke auf nicht brennbare Unterlagen (Metalle, Glas, Spezialtextilien) stellen. Spritzkerzen müssen unbedingt frei hängen (ohne Berührung von Ästen bzw. Zweigen und Christbaumschmuck). • Benützen Sie keinen Christbaumschnee aus Spraydosen, wenn die Kerzen bereits brennen – brennbare Treibmittel können diese zu „Flammenwerfern“ machen. Wenn Sie diese Sicherheitsgebote beachten, können Sie und auch wir von der Feuerwehr ein ruhiges und friedvolles Weihnachtsfest feiern. Auf diesem Wege wünschen Ihnen die Mitglieder der Ortsfeuerwehr Lauterach ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr 2011! • • • • • • Erhöhte Brandgefahr zu Advent und Weihnachten Aus der Gemeinde | November 2010 23 Volksschule Unterfeld Alina Walser, Laura Teichtmeister und Lionardo Lamon mit dem neuen Moderator Elton „1, 2 oder 3“ Wir waren dabei! durften die Kandidaten noch Fotos mit dem neuen Moderator Elton und mit Piet Flosse machen. Zur Unterstützung mit dabei in den ZDF-Filmstudios waren natürlich auch die Klassenkameraden, der Direktor Hubert Köb und viele Eltern. Der große Auftritt unseres Teams wird voraussichtlich am 22. Jänner 2011 im ORF zu sehen sein. Ein großes Dankeschön gilt unseren Sponsoren, die die Kosten für den Bus übernommen und uns mit Getränken und einer Jause versorgt haben. Am 14. Oktober bekamen die Schüler der 4.b Klasse der Volksschule Unterfeld die einzigartige Gelegenheit nach München zu der Sendung „1, 2 oder 3“ zu fahren. Nach einer kurzen Besichtigung des „Sealife“ wurden die drei Kandidaten Lionardo Lamon, Laura Teichtmeister, Alina Walser und ihre Klassenlehrerin Vanessa Lindner abgeholt und ins Studio gebracht. Dort ging es nach einem leckeren Mittagessen in die Maske. Schon kurze Zeit später ertönte zum ersten Mal „Ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr, wenn das Licht angeht.“ Gleich nach der ersten Runde gingen Lionardo, Laura und Ali


Lauterachfenster 2010 11
Sam, 22. Oktober 2011 | Kuhn EDV

November 2010 | Nr. 53 Lauterach fenster 75 Jahre Kleintierzuchtverein Seite 35 am 13. und 14. November im Hofsteigsaal Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M Die aktuelle Informationsschrift der Marktgemeinde planung neubau sanierung lle Form e. dividue 4 Wänd r die in igenen Fü Ihrer e www.form4.at Bmst. Alexander Giesinger . office@form4.at Büro Lauterach: Bachgasse 12 6923 Lauterach T +43 (0)5574 87429 F +43 (0)5574 2099201728 Zweigstelle Feldkirch: Königshofstraße 47 6800 Feldkirch T +43 (0)664 14 82 588 F +43 (0)5574 2099201728 Editorial Abbruch Alte Landstraße 6 – ehem. Gasthaus Schäfle Mit dem Abbruch des ehemaligen Gasthauses Schäfle an der Alten Landstraße verliert die Marktgemeinde Lauterach ein weiteres Gebäude mit alter Bausubstanz – und somit auch ein Stück dörfliche Identität. Auch wenn das Gasthaus bereits im Jahre 1916 – also vor knapp 100 Jahren seine Pforten geschlossen hatte, seit vielen Jahren nicht mehr bewohnt war und der oft erwähnte „Gewölbekeller“ nicht vorhanden ist – das Haus war und ist ein „Wahrzeichen von Lauterachs Mitte“. Nicht unbedingt die Architektur, sondern die einzigartige Lage des Hauses am Alten Markt reißt eine tiefe Wunde in die Bestrebungen der Gemeinde, das Zentrum von Lauterach in den nächsten Jahren aufzuwerten. Eine Revitalisierung wie beim Alten Sternen (Lerchenauerstraße 34) oder beim Kreuz (Bundesstraße 34) war und ist nicht möglich gewesen, da der Eigentümer dies nicht wollte. Einziges Trostpflaster: Es gibt raumplanerische Zugeständnisse für eine künftige mögliche Bebauung. Ein Kauf- und Tauschangebot der Gemeinde wurde leider nicht angenommen. Damit muss dieser Abbruch auch von mir als Bürgermeister akzeptiert werden. Der Eigentümer entscheidet letztendlich. Dieser Abbruch sollte aber ein wichtiges Signal an die Bürger und vor allem an die Gemeindevertreter bei künftigen Entscheidungen sein. Nur wenn die öffentliche Hand Eigentümer ist, redet sie mit. Das Bundesdenkmalamt löst diese Probleme leider auch nicht. Diese schmerzhafte Erfahrung habe ich in den letzten Jahren immer wieder gemacht. Der Eigentümer entscheidet. Ich wünsche mir, dass in der Zukunft nicht mehr viele „Schäfle“ in Lauterach zur unwiederbringbaren Geschichte werden. Ein positives Signal im Hinblick auf den „Erhalt unserer Dorfkultur“ gab es im letzten Monat mit dem Kürbis- und Kartoffelfest beim Sternenplatz. Darüber berichten wir ausführlich in dieser Ausgabe des Lauterachfensters. Die Familien Kalb und Ludescher sowie die Bäuerinnen unserer Gemeinde haben den Sternenplatz mit viel Aufwand festlich geschmückt – und die zahlreichen Besucher haben es – trotz schlechten Wetters – den Veranstaltern eindrücklich gedankt. Es wäre schön, wenn diese Veranstaltung auch in den nächsten Jahren fortgeführt wird. Meine Unterstützung dazu gibt es. Inhalt Aus dem Rathaus 4 Bio-Nahwärmeprojekt macht Fortschritte 7 20 Jahre Gestaltungsbeirat 8 Interview: GR Barbara Draxler 9 Amtstag der Notare 9 Neue Gratis-Kinderfahrkarte in Bus und Bahn 10 Familien in Not – Wer hilft? 11 Heizkostenzuschuss 9 5 Aus der Gemeinde 13 Krankenpflegeverein – Kooperation mit dem Mobilen Palliativteam Vorarlberg 14 Die Lauteracher Jagd und ihre Geschichte 17 Neuigkeiten aus dem BORG 19 Sieben Jahre Ausstellung „Europa im Dialog“ 14 Aus den Lauteracher Vereinen 22 Vereinsberichte 26 Veranstaltung & Chronik 39 dreimal dötgsi – 11. Lutarachar Moscht-Fäscht Jagderöffnung im Lauteracher Ried Zweites Weinfest des SchertlerAlge FC Lauterach 39 Ihr Bürgermeister Elmar Rhomberg Bio-Nahwärme Nahwärmeprojekt macht Fortschritte Das Bio-Nahwärmekraftwerk entsteht im Industriegebiet, welches die Wärmeversorgung von ca. 60 – 65 Gebäuden übernehmen wird. Der ganzjährige Betrieb des Nahwärmenetzes ist garantiert. Aussonderung von Feinstaub. Ihre Wärmelieferung ist garantiert und die Holzlieferung ist bereits für 15 Jahre durch Verträge abgesichert. Vorteile, wenn wir für Sie heizen • Platzgewinn im Keller • Keine Geruchs- und Schmutzbelästigung mehr • Keine Service- und Instandhaltungskosten • Warmwasser und Heizung das ganze Jahr über • Versorgungssicherheit durch Energie mix • Heizungsthema über Generationen gelöst • Solaranlagen sind als Ergänzung möglich • Umweltfreundliche Energienutzung • Mittel- und langfristig ist Nahwärme günstiger als fossile Energieträger in Einzelanlagen • Modernste Technologie • Landesförderung Was ist Biomasse? Unter Biomasse versteht man alle organischen Stoffe biogener, nicht fossiler Art. Die dort gebundene Sonnenenergie kann zur Wärmegewinnung, Treibstoffproduktion oder Stromerzeugung genutzt werden. Biomasse wächst nach und ist somit ein erneuerbarer Energieträger, der umweltfreundlich verbrennt. Wir verbrennen ausschließlich regionale Biomasse und sichern somit der heimischen Wirtschaft Arbeitsplätze und machen uns unabhängig von Energie-Importen. Die Wertschöpfung bleibt im „Ländle“. In Österreich wird Biomasse vorwiegend in Form von Scheitholz, Waldhackgut, Industrierestholz und Holzpellets genutzt. Zusammensetzung der Kosten Alle Preise zzgl. 20% USt. Diese Kosten sind lediglich einmal zu entrichten! Grundpreis bis 31. Dezember 2010: € 3.000,Grundpreis ab 1. Jänner 2011: € 4.000,- Abgaswärmetauscher mit 170 kW Durch die Einspeisung von Abwärme aus dem Styroporwerk Flatz ist das Nahwärmekraftwerk einmalig in Vorarlberg und das Energiemodell der Zukunft. Durch die Firma Flatz erzielt das Nahwärmekraftwerk eine zusätzliche Reduktion der Umweltbelastung und minimiert den Energieholzverbrauch gegenüber anderen Heizwerken. Anschlussmöglichkeit hat jeder, der direkt am Netz liegt. Für Einzelfälle, die im Umkreis von 100m von der Trassenlinie liegen, können Sonderlösungen geprüft und geplant werden. Es besteht ganzjähriger Betrieb des Nahwärmenetzes. Die Vorlauftemperatur im Sommer beträgt 75°C, im Winter 90 - 95°C. Die Abgaswerte liegen deutlich unter den vorgeschriebenen Grenzwerten, ein Elektrofilter dient zur Der Biomassekessel 4 Aus dem Rathaus | November 2010 Neue Mitarbeiter Offene Jugendarbeit Die Offene Jugendarbeit Lauterach hat eine neue Mitarbeiterin: Caroline Fußenegger. Ich bin 23 Jahre alt und habe im Herbst mein Bachelorstudium „Soziale Arbeit“ an der Fachhochschule in Dornbirn abgeschlossen. Nun möchte ich mit viel Elan, Ideen und Kreativität mit der Arbeit als Jugendarbeiterin in der Offenen Jugendarbeit in Lauterach starten. Ich freue mich auf viele tolle, neue Erlebnisse und Erfahrungen sowie eine abwechslungsreiche Arbeit in der Offenen Jugendarbeit. Die Fertigstellung des Gebäudes und der Außenanlagen sollte ca. Mitte Dezember 2010 abgeschlossen sein Factbox Bio-Nahwärme Lauterach GmbH & Co KG besteht aus fünf Gesellschaftern aus Lauterach: • Marktgemeinde Lauterach • Schertler-Alge GmbH • Intemann GmbH • Flatz Verpackungen-Styropor GmbH • Raiffeisenbank am Bodensee Ein starkes Team, das für Versorgungssicherheit, Qualität und Umweltbewusstsein steht! • Wärmemenge: 8,36 GWh. Entspricht dem Energiebedarf von 600 Haushalten • Trassenlänge: derzeit geplant 5.800 m • Investitionskosten: bei derzeitigem Ausbau ca. € 5 Mill. • CO2-Reduktion: 2.100.000 kg Leistungspreis bis 50 kW € 80,- pro kW über 50 kW–150 kW € 50,- pro kW über 150 kW € 30,- pro kW Der Wärmepreis wird durch die jährliche Abnahmemenge bestimmt und liegt zwischen € 0,068 – 0,078 €/kWh. Messpreis pro Monat und Objekt € 15,- Baufortschritt Gebäude Die Holzfassade wird zur Zeit angebracht und die technischen Komponenten wie Biomassekessel, Ausfallkessel, Rauchgasreinigung, Hackschnitzelbeschickungsanlage und Pufferspeicher sind im Gebäude und zum Großteil bereits montiert. Die Installation der Heizung-Lüftung-Sanitärinstallationen haben bereits begonnen und werden bis Anfang Dezember andauern. Die anspruchsvolle Steuerungstechnik im Werk erfolgt nach Fertigstellung des Rohbaues. Mit der Anbindung an die Abwärmeversorgung durch die Fa. Flatz wurde bereits begonnen. Die Fertigstellung des Gebäudes und der Außenanlagen sollte ca. Mitte Dezember 2010 abgeschlossen sein. Factbox Caroline Fußenegger Montfortplatz 2, Lauterach T 0664/9642340 caroline.fussenegger@lauterach.at Wasserwerk Lauterach Das Wasserwerk hat einen neuen Mitarbeiter: Christian Rummer. Der 22jährige Lauteracher hat die Kunststofftechnikausbildung abgeschlossen und freut sich nun auf die neue Herausforderung. Christian Rummer wird das Wasserwerkteam unterstützen. Kontakt Bio-Nahwärme Lauterach GmbH & Co KG Dammstr. 4, 6923 Lauterach GF Anita Helbig M +43(0) 664/88535050 oder GF Roland Schuster M +43(0) 676/83398262 Auskünfte zur Technik: Ingenieurbüro Werner Cukrowicz, Austraße 8a, 6923 Lauterach, T 05574/78550 / M 0664 1037846, tb-cukrowicz@aon.at Factbox Christian Rummer T 0664/6541642 Aus dem Rathaus | November 2010 5 Baustellen – wir bauen für Sie Baubedingte Behinderungen Die Fußgängerunterführung in der Lerchenauerstraße wurde von den Mitarbeitern des Bauhofes saniert Im Zuge der Errichtung der Nahwärmeleitungen wurden auch die Wasser- und Gasleitungen neu verlegt Im Bereich Kirche bis Herrengutgasse war es unvermeidbar die Leitungen in die Bundesstraße zu verlegen Hoheneggerstraße Der Kanal, welcher im Zuge der Verlegung der Nahwärmeleitungen erneuert wird, ist fertig. Die Wasser- und die Gasleitung wurden ebenfalls verlegt. Der Einbau der Leitungen Nahwärme sollte Ende Oktober fertiggestellt sein. Die Straße sowie der Gehsteig werden danach neu hergestellt. Die Belagsarbeiten werden voraussichtlich Ende November durchgeführt. tungen verlegt. Anschließend muss die Straße wieder hergestellt werden. In der zweiten Dezemberwoche sollte der Asphalt aufgebracht werden. Im Dorf Mit den Arbeiten für die Kanalerneuerung wurde bereits begonnen. Hier werden neben dem Kanal ebenfalls die Wasserleitung und die Nahwärmeleitungen verlegt. Die Arbeiten werden voraussichtlich Anfang Dezember abgeschlossen sein. Hoheneggerstraße, Weißenbildstraße und Antoniusstraße ist durch die Arbeiten eingeschränkt erreichbar. Die Weißenbildstraße ist auf Grund der Verlegung der Nahwärmeleitungen halbseitig gesperrt. Der LKW-Verkehr sollte nach Möglichkeit für die Dauer der Sperren über Wolfurt erfolgen. Weitere Bauvorhaben In den nächsten Wochen wird die Radwegverbindung von der Funkenstraße bis zum Schützenweg gebaut. Um die Befahrbarkeit des Mühleggerweges zu verbessern wird dieser auf eine Breite von 2,50 m verbreitert. Die Oberfläche wird staubfrei ausgeführt. Bundesstraße Im Bereich Loitz bis Krone sind die Nahwärmeleitungen verlegt, die Asphaltierungsarbeiten auf der L 190 sowie die Vorplatzbereiche sind fertiggestellt. Schützenweg In diesem Bereich wurden die Nahwärmeleitungen sowie Leerrohre eingebaut. Voraussichtlich Anfang November sollten der Fahrbahnbelag und der Gehsteig wiederhergestellt sein. Bereich Kirche bis Herrengutgasse Der Kanal, die Wasser- und Nahwärmeleitung sind eingebaut. Zur Verbindung der Nahwärmeleitung in der Hofsteigstraße, welche bereits hergestellt wurde, muss die Bundesstraße gequert werden. Voraussichtlich Anfang November werden die Bundesstraße und deren Randbereiche wieder mit Asphaltbelag versehen sein. Riedstraße Im Zuge der etappenweise Staubfreimachung der Riedstraße wurde Ende Oktober die Büschenstraße mit einer Tränkdecke versehen. Die Fuß- und Radwegverbindung Wolfurter- Wälderstraße wurde teilweise verbreitert und ebenfalls mit einer Tränkdecke staubfrei gemacht. Ebenso wurde die Beleuchtung neu errichtet. Wir bauen für Sie und bitten daher um Verständnis für die baubedingten Behinderungen. Lerchenauerstraße Die Tritte der Fußgängerunterführung waren im Laufe der Zeit teilweise abgebrochen und im schlechten Zustand. Die Stiege wurde nun auf vielfachen Wunsch der LauteracherInnen saniert. Herrengutgasse Zur Zeit sind die Kanalarbeiten in der Herrengutgasse in Gange. Auch hier werden in diesem Zuge die Wasserleitung und die Gasleitung erneuert. Mitte November werden die Nahwärmelei- Verkehrsbehinderungen Da auf Grund des sehr engen Terminplanes die Arbeiten an mehreren Stellen durchgeführt werden müssen, kommt es zwangsläufig zu Verkehrsbehinderungen. Speziell das Gebiet im Bereich der Weidachstrasse, Herrengutgasse, 6 Aus dem Rathaus | November 2010 Bgm. Helmut Lampert Gemeinde Göfis zu Gast in Lauterach 20 Jahre Gestaltungsbeirat Im Jahre 1990 erging an die Lauteracher Gemeindevertretung der Antrag, einen Gestaltungsbeirat zu installieren, der „die diversen Gemeindegremien bei architektonischen und raumplanerischen Aspekten des Bauens zu beraten und zu informieren“ hätte. Schon am 7. März 1991 trafen sich drei freischaffende, auswärtige Architekten zur ersten Sitzung des Gestaltungsbeirates, welcher heute nach 20 Jahren eine äußerst erfolgreiche Bilanz vorweisen kann. in gestalterischer Hinsicht zu garantieren und diese nicht durch strenge Vorschreibungen einzuschränken. Vorarlberger Gemeinden besuchen Lauteracher Gestaltungsbeirat Die Gemeinde Göfis möchte nun für ihre Ortsbildpflege ein ähnliches Modell ins Leben rufen und besuchte aus diesem Grunde im September den Gestaltungsbeirat der Marktgemeinde Lauterach. Als „stille Zuhörer“ nahmen Bgm Helmut Lampert, die für Raumplanung zuständige Gemeindevertreterin Sonja Entner, der im Bauamt beschäftigte Bernhard Nägele sowie die bereits für Göfis tätigen Gestaltungsbeiräte Matthias Hein und Gerhard Zweier an der halbtägigen Sitzung teil. Die Gäste aus Göfis zeigten sich beeindruckt von der effizienten Arbeitsweise des Lauteracher Gestaltungsbeirates – immerhin waren an diesem Vormittag eine größere Anzahl von Bauansuchen zu begutachten. Denn in Lauterach legt der schon seit dem Jahr 1986 tätige und als hochbautechnischer Amtssachverständige für die Baubewilligungen zuständige Ing. Erwin Rinderer alle bewilligungspflichtigen Bauvorhaben dem Beirat vor. Diese Vorgangsweise ist für eine Gemeinde dieser Größe einzigartig und wird deshalb des Öfteren von anderen Kommunen inspiziert. Sitzung des Gestaltungsbeirates im November 2005: v.l.n.r. Gerhard Hörburger, Hermann Kaufmann, Erwin Rinderer, Hans Hohenfellner Denn hier legt das Bauamt – für eine Gemeinde dieser Größe einzigartig in ganz Österreich – alle bewilligungspflichtigen Bauvorhaben dem Beirat vor, welcher selbst eine Auswahl an kommentierenswerten Planungen trifft und seine Empfehlungen bei der abendlichen Sitzung des Bauausschusses vertritt. So wurden in jährlich sechs bis sieben Sitzungen rund 2.100 Bauvorhaben begutachtet und zu rund 900 davon (das entspricht 42,5%) eine Stellungnahme verfasst. Sozusagen als „Begleiterscheinung“ hat sich in Lauterach mittlerweile die Zahl der Planungen ohne ausreichende Qualität erkennbar verringert und der Anteil an ArchitektInnen unter den PlanverfasserInnen auf rund 25% erhöht. Die Marktgemeinde Lauterach ist unter den zwölf größten Vorarlberger Gemeinden die am stärksten wachsende Kommune und hat daher einen enormen Bauboom zu verzeichnen. Zwischen den Jahren 1990 und 2010 betrug der Bevölkerungszuwachs rund 26% und der Zuwachs im Gebäudebestand sogar mehr als 40%; neben den 1.600 bestehenden Bauten wurden noch weitere 650 Objekte errichtet. Dabei wird seitens des Bauamtes prinzipiell versucht, den BauwerberInnen eine gewisse „Baufreiheit“ Sitzung des Gestaltungsbeirates im September 2010: v.l.n.r. Matthias Hein, Sonja Entner, Hugo Dworzak, Gerhard Hörburger, Marc Anders, Helmut Lampert, Elmar Rhomberg, Bernhard Nägele, Erwin Rinderer Aus dem Rathaus | November 2010 7 Porträ Gemeinderätinnen und Gemeinderäte im Porträt Barbara Draxler und familiären Schwierigkeiten arbeite ich eng mit Annette King zusammen und versuche schnell und unbürokratisch zu helfen. Als Frauenvorsitzende des Bezirks Bregenz sind mir Frauenanliegen besonders wichtig. Gabriela Festini: Du bist Mutter zweier schulpflichtiger Söhne. Ist gesunde Jause ein Thema bei euch? GR Barbara Draxler: Natürlich ist die gesunde Jause ein großes Anliegen. Als ausgebildete Kindergärtnerin bin ich zudem seit Jahren mit dem Thema vertraut. Ich bin Vorsitzende des Ausschusses „Soziales und Gesundheit“ und wir planen eine Schulobstaktion, u.v.m. Aber auch die gesunde Ernährung für SeniorInnen ist wichtig. So soll das Essen altersgerecht vollwertig, vitaminreich und leistbar sein. Ein positiver Effekt des Mittagstisches im Sozialzentrum ist, dass das Mittagessen in Gesellschaft genossen werden kann. Gabriela Festini: Mobiler Hilfsdienst, Krankenpflegeverein und der Beratungsscheck sind wichtige Einrichtungen in Lauterach. Kannst du uns etwas darüber erzählen? GR Barbara Draxler: Der Mobile Hilfsdienst ist bereits jahrelang in Lauterach Gehe nicht, wohin der Weg führen mag, sondern dorthin, wo kein Weg ist und hinterlasse eine Spur. Jean Paul GR Barbara Draxler Gabriela Festini: Wie sieht deine Arbeit in der Gemeinde aus? GR Barbara Draxler: Ich setze mich mit gesellschaftlichen Themen auseinander um die Lebenssituation der Lauteracher BürgerInnen zu verbessern. Die Zeit ist kurzlebiger geworden und bringt immer neue Veränderungen. Da muss sichergestellt sein, dass niemand „runter fällt“. Z.B. ist mein Ziel, dass die Betreuung und Pflege der LauteracherInnen leistbar bleibt. Ich bin Ansprechpartnerin für die MitbürgerInnen, unabhängig von Einkommen, Herkunft und Lebenssituation und kümmere mich um deren persönliche Anliegen. Auch möchte ich Fachärzte nach Lauterach bringen und bin Ansprechperson für die Anliegen der Gemeindeärzte. Gabriela Festini: Wie funktioniert die Arbeit sozialer Dienste untereinander? GR Barbara Draxler: Die Vernetzung der sozialen Dienste findet jährlich durch die „Plattform“ statt. Dieses Treffen dient dem Austausch von Ideen, Anregungen, Problemstellungen und gegenseitiger Hilfe bei der Umsetzung von gemeinsamen Zielen. Drei konkrete Themen stehen im Vordergrund: Integration, Betreutes Wohnen und Gesundheitsprophylaxe. Bei Notfällen, sozialen tätig und sehr gut eingearbeitet und bekannt. Die LauteracherInnen schätzen den „Mohi“ sehr und die Nachfrage steigt stetig, was zur Folge hat, dass wir immer wieder Mohi-Helferinnen suchen. Der Mohi bietet Unterstützung und Hilfe im Alltag, macht mit den betagten Menschen Spaziergänge, erledigt die Einkäufe, bietet Begleitung zum Arzt an. Wichtig sind auch Gespräche, die MohiHelferinnen nehmen sich dafür Zeit. Der sehr wichtige und aktive Krankenpflegeverein entlastet die Gemeinde ebenfalls und als direkter Ansprechpartner weiss ich das sehr zu schätzen. Der Beratungsscheck ist in Zusammenarbeit mit Frau Edith Ploss entstanden. Die Arbeit von Edith Ploss hat sich in Lauterach prima etabliert, diesen Beratungsscheck in dieser Form gibt es derzeit nur in der Gemeinde Lauterach. Wir sind hier Vorreiter. Mein Ziel oder Vision: Lauterach durch Umsetzung von innovativen Ideen zur Vorbildgemeinde der Region zu machen. Gabriela Festini: Vielen Dank für das Gespräch. GR Barbara Draxler, Edith Ploss und Annette King im Gespräch 8 Aus dem Rathaus | November 2010 Kostenlose Rechtsauskünfte Amtstag der Notare Für den besseren Zugang zum Recht und im Sinne einer ortsnahen Betreuung der Bevölkerung gibt es die Einrichtung des Amtstages der Bregenzer Notare. Der nächste Amtstag findet am Montag, dem 22. November in der Zeit von 17 bis 18 Uhr im Alten Kreuz mit Notar Dr. Ivo Fussenegger statt. Sie können Rechtsauskünfte insbesondere folgender Themen: Übergabe, Schenkung, Kauf, Grunderwerbsteuer, Schenkungssteuer, Grundbuch, Geh- und Fahrrecht, Testament, Erbschaftssteuer, Folgen des Heimaufenthaltes, Lebensgemeinschaft, uneheliches Kind, Wohnungseigentum, Betriebsübergabe kostenlos einholen. Wann & Wo Dr. Ivo Fussenegger Wann: 22. November von 17 – 18 Uhr Wo: im Alten Kreuz Verkehrsverbund Vorarlberg Neue Gratis-Kinderfahrkarte in Bus und Bahn Ab sofort gibt es sie, die neue Kinderfahrkarte im Verkehrsverbund Vorarlberg (VVV). Insgesamt neun unterschiedliche Motive können junge Fahrgäste unter sechs Jahren, die noch kein „normales“ Ticket brauchen, ab sofort gratis bei Buslenkern und Zugbegleitern „ersammeln“. ten selbst erhalten die jüngsten Fahrgäste kostenlos bei den Buslenkern und Zugbegleitern in den Bussen und Zügen im Verkehrsverbund Vorarlberg. Zusätzliche Sammelmappen und ergänzende Informationen gibt es auch bei den Servicestellen von Bus und Bahn im ganzen Land. „Kindergärten sind wichtige Multiplikatoren, sie vermitteln Grundlagen und Werte, die unsere späteren Fahrgäste von den Vorteilen bewusster Mobilität und des öffentlichen Verkehrs überzeugen“, so Landesrat Mag. Karlheinz Rüdisser. Entsprechenden Stellenwert haben diese Institutionen daher auch sonst: Kindergartengruppen können öffentliche Verkehrsmittel in Vorarlberg gratis nützen, eine Anmeldung im Vorfeld über www.vmobil.at reicht dafür aus. Entwickelt wurde die Kinderfahrkarte vom Verkehrsverbund Vorarlberg gemeinsam mit ExpertInnen verschiedener Fachrichtungen. Die bekannte Vorarlberger Zeichnerin Monika Hehle hat die Bilder geschaffen, die Initiative „Kinder in die Mitte“ der Vorarlberger Landesregierung trägt das Vorhaben als Partner mit. www.vmobil.at In 214 Kindergärten im ganzen Land gibt es die dazu passende Sammelmappe In 214 Kindergärten im ganzen Land und bei den Servicestellen von Bus und Bahn in ganz Vorarlberg gibt es die dazu passende Sammelmappe und ergänzende Information. Der VVV erleichtert damit in Zusammenarbeit mit den PädagogInnen in den Kindergärten Kindern den Zugang zum öffentlichen Verkehr und macht das Fahren mit Ticket auch für sie selbstverständlich. Die Fahrkar- Aus dem Rathaus | November 2010 9 Sinnvoll oder nicht? Winterfütterung von Vögeln Über die Zweckmäßigkeit der Winterfütterung gehen die Meinungen oft stark auseinander. Biologisch gesehen ist das Füttern im Winter nicht notwendig. Vögel, die bei uns überwintern, sind sehr gut an die kalte Jahreszeit angepasst. diesem Grund sollte man beim Füttern Maß halten. Auf der anderen Seite machen Beobachtungen am Futterbrett Jung und Alt viel Freude. Da maßvolles Füttern unschädlich ist, muss man auch nicht darauf verzichten. Für eine große Zahl von tierliebenden Menschen stellt die Beobachtung am Futterbrett eine Möglichkeit zu einem echten Kontakt mit einheimischen Vögeln dar. „Auch wenn man alles richtig macht, kann man nicht überall mit einem artenreichen Vogelleben am Futterhaus rechnen. Große Gärten mit alten Bäumen und Büschen locken mehr Vögel an als Ortszentren mit verdichteter Bauweise. Aber auch diese Bereiche können mit dem Angebot von speziellen Nistkästen für z.B. Mauersegler zu einem attraktiven Lebensraum aufgewertet werden,“ erklärt Alwin Schönenberger, Vogelkundler in Lauterach. Wann und wie soll man füttern? • nur bei geschlossener Schneedecke, bei Vereisung und Dauerfrost • maßvoll und regelmäßig • Futter vor Nässe und Katzen schützen • wenn Krankheiten auftreten, Fütterung einstellen und Futterstelle desinfizieren • kein gesalzenes Futter Empfohlene Futterbestandteile: Für Körnerfresser Finken, Sperlinge, Meisen, etc.: Hanf- und Sonnenblumenkerne. Für Weichfresser Amsel, Rotkehlchen, etc.: Haferflocken, Beeren, Obst, Nüsse, Fett, Quark. Achten Sie beim Kauf von Vogelfutter auf die Qualität. Das billigste ist nicht immer das beste! Durch die Fütterung an bestimmten Orten fördert man das gehäufte Auftreten von Vögeln auf beschränktem Raum. Es besteht deshalb die Gefahr, dass hier Krankheiten übertragen und verschleppt werden. Im Übrigen ist nicht nachgewiesen, dass die Winterfütterung auf die Häufigkeit einer Vogelart einen wesentlichen Einfluss hat. Aus Familienhärteausgleich Familien in Not – Wer hilft? Famlien, die in finanzielle Not geraten sind, erhalten unter bestimmten Umständen Hilfe: Voraussetzungen: Finanzielle Überbrückungshilfen zur Beseitigung oder Milderung einer Notsituation, wenn eine unverschuldete finanzielle Notsituation vorliegt, die durch ein besonderes Ereignis (Krankheit, Behinderung, Todesfall...) ausgelöst wurde, Familienbeihilfe bezogen wird, Österreichische Staatsbürgerschaft gegeben ist, (Zuwendungen sind unter bestimmten Voraussetzungen auch an EU-Bürger, Flüchtlinge und Staatenlose möglich) und alle anderen Möglichkeiten nicht ausreichen. (Unterhaltsanspruch, Sozialhilfe, Wohnbeihilfe, ...) Ein Ansuchen wäre zu stellen an: Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend Abteilung II/4, Familienhärteausgleich Franz-Josefs-Kai 51, 1010 Wien Auskünfte: T (01) 71100 gebührenfrei auch über das Familienservice T 0800 240 262 / Mo – Do 9 – 15 Uhr, Fr 8 – 12 Uhr möglich Das Antragsformular können Sie auf unserer Homepage ausdrucken, ausfüllen, unterfertigen und mit den erforderlichen Unterlagen einsenden. 10 Aus dem Rathaus | November 2010 Voraussetzungen und Antragstellung für 2010 Heizkostenzuschuss Wie in den vergangenen Heizperioden besteht auch in der Heizperiode 2010/2011 für Personen bzw. Haushalte mit geringem Einkommen die Möglichkeit, in vereinfachter Form eine finanzielle Hilfe erhalten zu können ohne dafür einen Antrag auf Gewährung von Sozialhilfe (Bedarfsorientierte Mindestsicherung) stellen zu müssen. Anzahl Erwachsene (alleinstehend, alleinerziehend, Ehepaar, Lebensgemeinschaft oder sonst max 2 E) 1 2 1 1 1 1 1 2 2 2 2 2 Anzahl Kinder bzw. weitere erwachsene Person im Haushalt Mtl. Nettoeinkommen bis höchstens Euro Mtl. Nettoeinkommen + 10 % in besonders berücksichtigungswürdigen Fällen (Härtefall) 1 2 3 4 5 1 2 3 4 5 1.020,1.501,1.153,1.286,1.419,1.552,1.685,1.634,1.767,1.900,2.033,2.166,- 1.122,1.651,1.268,1.415,1.561,1.707,1.854,1.797,1.944,2.090,2.236,2.383,- Nicht als Einkommen gelten Familienbeihilfen, Familienzuschüsse, Kinderabsetzbeträge, Studienbeihilfen, Pflegegelder, Zuschüsse im Rahmen der Unterstützung der 24-Stunden-Betreuung oder bei sonstiger ambulanter Pflege, Opferrenten nach dem Opferfürsorgegesetz sowie Grundrenten nach dem Kriegsopferversorgungs- und Heeresversorgungsgesetz. Unberücksichtigt bleiben auch allfällige Sonderzahlungen (sogenannte 13. und 14.). Tatsächlich geleistete Unterhaltszahlungen werden bei der Ermittlung der Höhe des Einkommens bis zu einem Betrag von � 133,00 pro Person berücksichtigt. Sämtliche Einkommen bzw. zu leistende Unterhaltszahlungen sind durch aktuelle Unterlagen (z.B. Pensionsbezugsabschnitt, Gehaltszettel, Kontoauszug, Wohnbeihilfebestätigung) nachzuweisen. b) Vermögen Die Vermögenssituation bleibt gänzlich außer Betracht. Bei Zuschussgewährung wird der Heizkostenzuschuss von 250,- unverzüglich ausbezahlt. Antragstellung und Ausbezahlung Der Heizkostenzuschuss kann im Zeitraum vom Montag, dem 18. Oktober 2010 bis Freitag, dem 11. Februar 2011, beim Marktgemeindeamt Lauterach – Abt. III Bürgerdienste, Hofsteigstraße 2a, beantragt werden. Personen, die eine Unterstützung zum Lebensunterhalt aus Mitteln der Sozialhilfe erhalten oder einen Anspruch auf Unterstützung zum Lebensunterhalt haben oder die zur Zielgruppe der Grundversorgungsvereinbarung zählen, haben keinen Anspruch auf diesen Zuschuss, da deren Aufwand für Beheizung bereits im Rahmen der Sozialhilfe getragen wird. Berücksichtigung von Einkommen und Vermögen a) Einkommen Für das monatliche Haushaltseinkommen gelten die Beträge laut Tabelle als Obergrenze. Als Einkommen gelten alle Einkünfte aus selbständiger Arbeit, aus nicht selbständiger Arbeit, aus Gewerbebetrieb, aus Land- und Forstwirtschaft sowie aus Vermietung und Verpachtung. Zum Einkommen zählen somit insbesondere Löhne, Gehälter, Renten, Pensionen, Leistungen aus der Arbeitslosen- und der Krankenversicherung, weiters Wohnbeihilfen, Unterhaltszahlungen jeglicher Art, Kinderbetreuungsgeld und Lehrlingsentschädigungen. Weitere Infos Für weitere Fragen steht Ihnen das Marktgemeindeamt Lauterach Abt. III Bürgerdienste, T 6802-12 Herr Fessler oder Herr Rainer T 6802-13, gerne zur Verfügung. Sammelbewilligung Dem Vorarlberger Tierschutzverband in Dornbirn wird die Bewilligung für die Durchführung einer Haussammlung in Vorarlberg in der Zeit von 1. - 30. November 2010 erteilt. Aus dem Rathaus | November 2010 11 Lauteracher Kindergärten Kunstwerk aus Holzscheiten Herzlichen Dank! Hanno Gmeiners ganz besonderes Hobby Hanno Gmeiner ist Schreinermeister und hat eine besondere Liebe zu Holz. Vor seinem Haus in der Hoheneggerstraße geht er mit viel Liebe und großer Geduld seiner HolzschlichterKunst nach. Mit seinem Brennholz baut er Holzmauern, jede für sich kunstvoll geschlichtet. Viele Spaziergänger bewundern seine schöne Arbeit. Mit Schwemmholz vom Bodensee und Holz aus seinem Wald zaubert er Holzmauern, die dem Besucher Gelegenheit zum Durchblicken bietet, baut Regenwasserrinnen ein und Astbarrieren, damit die Walnüsse seines Nussbaumes nicht auf die Straße rollen. Nach zwei Jahren werden die kunstvollen Holzmauern verbrannt und so entsteht wieder Platz für neue Holzkunstwerke. Die Lauteracher Kindergärten möchten sich bei der Firma Pfeiffer Gerüstebau herzlich für die großzügige Spende von fünf Dreirädern bedanken. Die Kinder freuten sich sehr über die Dreiräder, davon konnte sich Herr Pfeiffer bei der Übergabe selbst überzeugen. Mit den tollen Dreirädern wurde gleich probegefahren und sie erfreuten die Kinderherzen sehr. Vielen Dank der Firma Pfeiffer für diese großzügige Spende!!! Polizei Lauterach informiert Winterzeit – Einbruchszeit Mit der Jahreszeit, in der es früh dunkel ist, beginnt auch wieder die Gefahr der so genannten Dämmerungseinbrecher. Diese nutzen die Zeit ab ca 16 Uhr wenn es schon dunkel ist und die Hausbewohner noch bei der Arbeit oder beim Einkauf sind, um in die Objekte einzubrechen. Eine wirksame Maßnahme, um sich gegen solche Einbrüche zu schützen ist, irgendwo im Haus mittels Zeitschaltuhr ein Licht einzuschalten. Dies erweckt den Eindruck, dass jemand zu Hause ist und der Einbrecher wird abgeschreckt. Während der Weihnachtszeit sind jedoch nicht nur die Einbrecher aktiv, auch die Taschendiebe haben es leicht, in der Menge ihrem Gewerbe nachzugehen. Daher wird empfohlen, seine Wertsachen besonders gut zu verwahren. Hanno Gmeiner Diese Holzmauer wurde in 100 Arbeitsstunden gebaut und ist vier Meter hoch 12 Aus der Gemeinde | November 2010 Haupt- und Mittelschule Lauterach Prüfungszertifikat der University of Cambridge minary English Test“ absolviert, welche sich an begabte SprachschülerInnen der Mittelstufe richtet. In den Prüfungen wird auf realistische Situationen eingegangen. Es geht nicht darum, eine Reihe von Vokabeln und grammatikalischen Grundlagen und Regeln auswendig zu können, sondern echtes Englisch selbstverständlich anzuwenden. In dieser Prüfung werden die Kompetenzen aus den Bereichen Sprechen, Hören, Schreiben und Lesen überprüft. Wir gratulieren den erfolgreichen TeilnehmerInnen Matthias Bechter, Stefanie Brugger, Julian Dietrich, Tobias Forster, Elias Gohm, Lukas Hinteregger, Julian Lämmerhirt, Niklas Schelling, Evgenija Spanovic, David Schwärzler, Kevin Telian, Niklas Wachter, Josie Weiß, Karola Winsauer und Canan Yilmaz recht herzlich und wünschen weiterhin alles Gute für die Zukunft. 10 der 15 erfolgreichen SchülerInnen bei der Verleihung des Zertifikats im WIFI Dornbirn: Stefanie Brugger, Karola Winsauer, Evgenija Spanovic, Josie Weiß, Tobias Forster, Kevin Telian, Niklas Wachter, David Schwärzler, Elias Gohm, und Niklas Schelling mit Mag. Christa Tschofen (Geschäftsbereich Sprachen), Dr. Thomas Wachter (Institutsleiter WIFI) und Maier Roland Fünfzehn SchülerInnen der letztjährigen 4. Klassen der Hauptschule haben nach intensiver Vorbereitung erfolgreich eine Prüfung der University of Cambridge abgelegt. Vor kurzem fand die feierliche Übergabe der Zertifikate bei einem Festakt im WIFI Vorarlberg statt. Die „CambridgeESOL-Examinations“ (ESOL = English for Speakers of Other Languages) werden weltweit angeboten und im WIFI in Dornbirn abgelegt. Die SchülerInnen der Hauptschule haben die Prüfung „Preli- Krankenpflegeverein Kooperation mit dem Mobilen Palliativteam Vorarlberg Palliativmedizin ist die aktive, ganzheitliche Behandlung von PatientInnen mit einer nicht heilbaren, fortschreitenden Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung. Der Hauptaspekt der palliativmedizinischen Betreuung ist die Verbesserung der Lebensqualität für PatientInnen und ihre Angehörigen. Ziel ist es, dass die Palliativ-PatientInnen länger in ihrer vertrauten Umgebung verbleiben können. Das Unterstützungsangebot des Mobilen Palliativteams Vorarlberg umfasst Beratung und Anleitung zu speziellen pflegerischen und medizinischen Maßnahmen sowie zu psychosozialen Fragestellungen. Die Kosten werden aus Mitteln des Landesgesundheitsfonds und der Caritas getragen. Das Mobile Palliativteam Vorarlberg und der Krankenpflegeverein Lauterach versuchen im Bedarfsfall gemeinsam, eine bestmögliche Betreuung sicherzustellen. Für weitere Informationen steht Ihnen der Krankenpflegeverein gerne zur Verfügung. Kontakt Krankenpflegeverein Lauterach, Hofsteigstraße 2b, T 82880, Fax 85414, buero@krankenpflegevereinlauterach.at Aus der Gemeinde | November 2010 13 Jägerschaft Lauterach Die Lauteracher Jagd und ihre Geschichte Jagderöffnung in vergangener Zeit Im Mittelalter und herauf bis in das 19. Jahrhundert war die Jagd auf das Rotwild (Hochwild) den Grundherren vorbehalten. Dieses blieb aber unserem vorerst noch recht unwegsamen Ried fern. Alle anderen heimischen jagdbaren Tiere bildeten die Niederjagd. Sie durfte, wie uns aus Bregenz bekannt ist, mit gewissen Einschränkungen auch von Bürgern ausgeübt werden. Es ist wohl anzunehmen, dass Lauteracher Landwirte im nahen Ried bisweilen eine willkommene Abwechslung für den Mittagstisch geholt haben. Unter bayrischer Verwaltung von 1806 – 1814 wurde das Jagdrecht durch zahlreiche eingeführte Verordnungen geregelt. Am 17. Juli 1820 wurde die Jagd schließlich an die Gemeinde verpachtet u.zw. erstmals am 1. Juni 1826 auf 6 Jahre. Am 7. März 1849 unterzeichnete Kaiser Franz Josef das neue Jagdpatent; die Jagd wurde der Gemeinde zugewiesen und gleichzeitig verpflichtet, diese entweder ungeteilt zu verpachten oder durch bestellte Jäger ausüben zu lassen. Außerdem musste das Jagdgebiet genau bezeichnet und die Dauer der Jagdberechtigung angegeben werden. Lange Tradition in Lauterach Den 1. Jagdpächtern Josef Anton Reiner und Josef Gmeiner folge Johann Künz, schließlich Gebhard Gorbach und nach dessen Tod der 1. Obmann der Bürgermusik Johann Georg Krenkel bis zum Ende des 1. Weltkrieges. Nach dem 1. Weltkrieg pachteten finanzkräftige Lustenauer die Jagd im Lauteracher Ried und von dem anfänglichen Tierreichtum war bald kaum noch etwas übrig. Die Jagd erholte sich aber bald und so konnten, als sie wieder in Lauteracher Händen war, während eines Jagdjahres bis zu 120 Hasen erlegt werden. Während des 2. Weltkrieges waren nur noch 4 Personen jagdberechtigt. Nach dem 2. Weltkrieg übte die französische Besatzungsmacht das Jagdrecht aus und hinterließ ein leergeschossenes Ried. Nach ihrem Abzug wurde eine neue Jagdgesellschaft zusammengestellt. Die Jagderöffnung fand früher im Stadel des Josef Dietrich im Lingensee statt. Es war immer ein besonderes Fest mit Kesselfleisch, Würsten, Bier und Wein. 1973 wurde am Winterweg von der Jagdgesellschaft die neue Jagdhütte errichtet. So findet nun seit vielen Jahren die Jagderöffnung unter großer Teilnahme der Bevölkerung bei der Jagdhütte im Winterweg statt. Die Jagdgesellschaft versteht es auf beste Art und Weise die zahlreichen Gäste mit Speis und Trank am 1. Oktobersonntag zu versorgen Nach der französischen Besatzung Nach Abzug der französischen Besatzungsmacht wurde Josef Dietrich, Lerchenauerstraße 45, zum Pächter der Lauteracher Jagd bestellt. Ihm folgte im Jahre 1963 Karl Gorbach, Lerchenauerstraße 25, bis zum Jahre 1969. Als neuer Pächter wird anschließend Johann Meyer, im Winkel, bis zum Jahre 1981 bestellt. Von 1981 bis 2008 übernahm Egon Pfanner, Hoheneggerstraße 34, die 14 Aus der Gemeinde | November 2010 Jagdpacht und übergab mit Erreichen des 80. Lebensjahres an den heutigen Jagdpächter Manfred Krenkel, Kapellenstraße 12. Weitere 8 Lauteracher Bürger sind Mitglied der Jagdgesellschaft und jagdberechtigt. Die Jägerschaft heute Die Vollversammlung der Grundbesitzer bestellt für 6 Jahre die Mitglieder des Jagdausschusses und diese vertreten in ihrer jährlichen Sitzung die Interessen der Grundbesitzer. Die Gemeindevertretung entsendet 1 Mitglied in den Jagdausschuss. Der Jagdausschuss vergibt jeweils auf die Dauer von 6 Jahren die Verpachtung der Jagd. Seit 1978 ist der heutige Altbürgermeister Elmar Kolb Obmann des Jagdausschusses. Der Jagdpächter bestellt für die Zeit der 6-jährigen Pachtperiode im Einvernehmen mit dem Jagdausschuss das Jagdschutzorgan bzw. den Jagdaufseher. Dieses Amt hat viele Jahre Julius Ammann ausgeübt, ihm folgte Siegfried Leimegger, Bundesstraße 95B. Die festgesetzte Jagdpacht wird auf Grund eines Beschlusses der Vollversammlung v.l.n.r. Wolfgang Dietrich, Jagdaufseher Siegfried Leimegger, Jagdpächter Manfred Krenkel, Obmann des Jagdausschusses AltBgm Elmar Kolb, Bernhard Berchtenbreiter, Viktor Lang, Werner Meyer, Hannes Reiner, Ludwig Dietrich, auf dem Foto fehlt Walter Ott nicht an die Grundbesitzer ausbezahlt, sondern seitens der Gemeinde für die teilweise Bedeckung der Kosten für die Riedgrabenöffnungen verwendet. Die Nutzung des Lauteracher Riedes Die Veränderungen in der Nutzung der Riedflächen blieben nicht ohne Auswirkung auf den Tierbestand. Heute bezieht sich der Wildbestand im Wesentlichen auf Rehe, Hasen und Fasane, wobei die Hege der Hasen und Fasane eine besondere Aufmerksamkeit erfordert. Eine verantwortungsvolle Aufgabe ist für den gesamten Wildbestand auch die jährlich notwendige Wildfütterung während der Winterzeit durchzuführen. Es ist auch unvermeidlich, dass der Wildbestand durch den Verkehr auf der Senderstraße und auch durch die intensive landwirtschaftliche Nutzung in der Entwicklung stark beeinflusst wird. So ist es auch eine wichtige Aufgabe, dass der Jagdpächter mit seinen Jagdkollegen gemeinsam mit dem Jagdausschuss einen Interessensausgleich findet in der Vielfalt der Nutzung der schönen Riedlandschaft. Das von Bürgermeister Elmar Kolb eingeführte allgemeine Fahrverbot im Jahre 1992 und die Bestimmungen für Natur- und Landschaftsschutz bei gleichzeitiger Wahrnehmung landwirtschaftlicher Interessen stellen sicherlich eine Hilfestellung im Ausgleich der verschiedenen Nutzungswünsche dar. Der Jäger ist Heger und Pfleger und so ist das große Ziel der Jagd einen artgerechten und gesunden Wildbestand zu erhalten, sich aber auch an den landschaftlichen Schönheiten des Riedes zu erfreuen und gleichzeitig die Kameradschaft und Geselligkeit zu pflegen. Jagdpächter Egon Pfanner von 1981 - 2008, verstorben am 13. Oktober 2010 Aus der Gemeinde | November 2010 15 Neuer Standort Neue Mittelschule Sonnweber optimiert Energie Als erster Mieter im Generationenhaus Haus II im 3. Stock bekam Peter Sonnweber und sein Team Besuch von Bgm Elmar Rhomberg und Gemeindesekretär Kurt Rauch. Seit 14 Jahren betreibt Peter Sonnweber in Lauterach sein Unternehmen. Das Wachstum und der immer größere Anteil an Kundenkontakt bildeten die Grundlage für den Umzug. Noch sind im Inneren des Hauses verschiedene Bereiche nicht bezugsfertig. Hinter der Eingangstüre zum Büro von „Sonnweber optimiert Energie“ erwartet jedoch die Kunden beste Infrastruktur und ein entsprechendes Ambiente für eine optimale Kundenbetreuung im Bereich Energie- und Sanierungsberatung, Ökoberatung, Erstellung von Energie- und Gebäudeausweisen sowie thermische und fotovoltaische Sonnennutzung. Nebenbei erwähnt: Zu den laufenden Weiterbildungen/Zertifizierungen im Team gesellte sich im September der Abschluss des „Europäischen Energiemanager“ dazu. Farbtupfer In der Freizeit freiwillig in der Schule bleiben? Bewaffnet mit Pinsel, Klebeband, Eimer und Farbe die Klasse bemalen? All das hat stattgefunden und zwar auf Initiative der SchülerInnen der 3a und 3d. Ziel der Aktion war vordergründig die farbliche Gestaltung einer Wand im Klassenzimmer. Zur Folge hatte diese Idee aber auch die Beschäftigung mit unterschiedlichsten Fächern wie zum Beispiel • Mathematik – wie viel Farbe braucht man pro m2, wie viel kostet die Farbe? • Bildnerische Erziehung – was bewirken Farben, gibt es warme und kalte Farben? • Soziales Lernen – wie überzeuge ich meinen Klassenvorstand, für welche Farbe entscheiden wir uns? • Werken – genaues, sauberes und ausdauerndes Arbeiten mit Pinsel und Farbe. Diese gemeinsame Arbeit war für die ganze Klasse sowohl eine organisatorische wie auch soziale Herausforderung, die beide Klassen mit Bravour meisterten. Erfrischend giftgrün: Malermeister Hefel hat die 3d Klasse bei der Farbauswahl beraten Seniorenberatung Bgm Elmar Rhomberg und Kurt Rauch begutachten die Thermographiekamera Hilfe und Beratung Wenn es im Alltag schwierig wird ... Hilfe und Beratung für § SeniorInnen § Pflegende Angehörige § Menschen nach einer schweren Krankheit § Sozialamt, DAS King Anette § Bürgerservice § Krankenpflegeverein, Krankenschwester § Mobiler Hilfsdienst Fr. Volgger § Hausarzt Bgm Elmar Rhomberg gratuliert Peter Sonnweber und seinem Team Den Beratungsscheck für eine 2 stündige kostenfreie Beratung erhalten Sie beim: Kontakt Frau Edith Ploss T 70365, T 0699/12378440, www.mobile-seniorenberatung.at 16 Aus der Gemeinde | November 2010 BORG Lauterach Neuigkeiten aus dem Borg Sport- und Englischwoche Anfang Oktober wurde in Schruns/ Tschagguns wieder die kombinierte Sport- und Englischwoche des BORG durchgeführt. Fünf Stunden täglich verbesserten die über 70 Schüler der 5. Klassen ihre Englischkenntnisse mit muttersprachlichen Lehrern. Der Rest der Woche war mit Sport ausgefüllt – dabei standen unter anderem Biken, Wandern, Klettern und Ballspiele auf dem Programm. EXPERTENTIPP Marie-Luise Dietrich von Pfanner Fruchtsäfte Mix it up Alkoholfreie Cocktails „Love and Lovesongs“ Das diesjährige Theaterprojekt der Schule steht im Zeichen der Liebe. Gemeinsam mit Musiklehrern werden die Regisseure Renate Bauer und Martin Sommerlechner mit interessierten Schülern einen thematischen Szenenabend präsentieren. Am Projekt nehmen auch Schüler der Mittelschulen Lauterach und Hard-Mittelweiherburg teil. Ebama (für 1 Person) 4 cl Pfanner Erdbeere 6 cl Pfanner FAIRTRADE Bananennektar 2 cl Mangosirup 1,5 cl Pfanner Zitronensaft 1 cl Limettensaft Drei bis vier Stück Eiswürfel gemeinsam mit den Cocktailzutaten in einen Shaker geben. Den Shaker gut schließen und mit beiden Händen fest vor dem Körper senkrecht auf und ab schütteln. Wenn der Becher außen beschlägt, ist der alkoholfreie Drink fertig und wird durch ein Sieb in eine Cocktailschale gegossen. Abschließend zwei Eiswüfel hinzugeben und nach Wunsch mit entsprechenden Früchten dekorieren. Fertig. Dieser alkoholfreie Cocktail besticht durch seine fruchtige Fülle. Zusätzlich empfiehlt es sich, die Süße des Getränks mit mehr oder weniger Zitronensaft an den individuellen Geschmack anzupassen. Pfanner zählt heute weltweit zu den bedeutendsten Herstellern von Fruchtsäften und Eistee. Höchste Qualität, eine starke Innovationskraft sowie die generelle Liebe zur Frucht stehen im Mittelpunkt des Lauteracher Familienunternehmens. Nicht nur für Cocktails bietet Pfanner die fruchtige Basis. Pfanner setzt grundsätzlich hohe Maßstäbe an Genuss, Geschmack und Erfrischung und das schon seit mehr als 150 Jahren. „Ein erfolgreicher Mix aus Tradition und Innovation, das liegt uns am Herzen“, so Marie-Luise Dietrich von Pfanner Fruchtsäfte. Klettern zählte auf der Sportwoche zu den beliebtesten Sportarten Leistungsstandfeststellung in den 5. Klassen Förderprogramm „Start plus“ Erstmals wurde in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch mit standardisierten Tests der Leistungsstand der neuen Schüler erhoben. Bei Schwächen in bestimmten Bereichen werden für die betreffenden Schüler Förderkurse unter dem Namen „Start plus“ angeboten, um die Defizite abzubauen. Die diesjährigen „BORG-Neueinsteiger“ sind auch die ersten Schüler, die eine schriftliche Zentralmatura absolvieren. Viel Begeisterung herrscht bei den ersten Proben der „Jungschauspieler“ Aus der Gemeinde | November 2010 17 Kindergarten Weißenbild Vom Kolben bis zum Riebel Im Oktober konnten die Kinder vom Kindergarten Weißenbild endlich zu ihrer ersten Exkursion in diesem Jahr aufbrechen. Mit dem Bus fuhren sie zu Richard Dietrich (Dietrich's Kostbarkeiten) um den Weg vom Kolben bis zum Riebel genauer zu erfahren. Gleich nach der Ankunft entdeckten sie schon die ersten Maiskolben, die zum Trocknen am Haus aufgehängt waren. Von diesen Kolben wurde zuerst der Mais mit einer Kurbel gelöst. Besonders großen Kraftaufwand mussten die Kinder dann bei der „Maismühle“ aufbringen. Jedes Kind durfte die Körner mit viel Schwung zu Mehl mahlen. Nach dieser Aktion hieß es: Riebel kochen. Richard Dietrich zeigte den Kindern und Kindergartenpädagoginnen Judith Längle, Mirjam Falkeis und Sandra SchneiderSchwarzenegger, wie man einen richtig leckeren Vorarlberger Riebel zubereitet. Schon der Duft ließ allen das Wasser im Mund zusammenlaufen. So war auch die Freude groß, als sich schließlich alle Kinder ihren Riebel schmecken ließen. Im Nu war der riesige Topf leer gegessen und der selbsterzeugte Apfelsaft von Richard rundete den Geschmack noch zusätzlich ab. Voll bepackt mit Maiskolben, Mehl und Körnern, machten sich die Kinder nach diesem aufregenden Tag auch wieder auf den Weg zurück in den Kindergarten. Es war eine sehr spannende, lehrreiche und leckere Exkursion. Vielen Dank Richard! 18 Aus der Gemeinde | November 2010 Ausstellung Sieben Jahre Ausstellung „Europa im Dialog“ Seit sieben Jahren wird jeweils im Oktober in der Alten Seifenfabrik eine Ausstellung unter dem Titel „Europa im Dialog“ gezeigt. Dabei präsentieren KünstlerInnen aus den sogenannten neuen EU Staaten gemeinsam mit KünstlerInnen aus Österreich ihre Werke. Heuer begegneten sich Almyra Bartkeviciute-Weigel aus Litauen und Anna Rubin aus Kärnten in einer gemeinsamen Ausstellung, welche durch ihre Leichtigkeit geprägt war. Während die Künstlerin aus Litauen traditionelles in moderner Heißklebertechnik ausdrückte, setzte sich Anna Rubin durch ihre Drachen mit der Natur auseinander. Almyra Bartkeviciute-Weigel zeigte verschiedene Variationen von Schürzen, hinter jeder eine bestimmte Geschichte bzw. Aussage steckt. Anna Rubin wiederum stellte mit gebogenen Bambusruten eine Landschaft dar, in die sich flugfähige Drachenobjekte positionierten. Die Drachen verändern zwar kurzfristig das Landschaftsbild, ohne es aber zu zerstören. Mit der siebten Ausstellung fand dieser Zyklus vorläufig ein Ende. Orga- Anna Huber, Anna Rubin, Almyra Bartkeviciute-Weigel, Christof Döring Schürze aus Heißkleber Drache aus Bambus und Papier Ausstellungen im Rückblick 2004 „Geatmete Zeichen“ 2005 2006 2007 2008 2009 2010 Eva Cisarova-Minarrikova – Slowakei, Ingeborg Pock und Emunda Hartmann – Österreich „Tönerne Stille“ Hana Novotna – Tschechien Theresia Bickel - Österreich „Kosendes Licht“ Branko Lenart – Slowenien, Axel Staudinger und Heinz Lingenhöle – Österreich „Wiederholbare Blicke“ Ludwika Zytkiewicz aus Lodz – Polen Christine Sutterlüty-Godula - Österreich „Verwandelte Energie“ Erzsébet Katona Szabó - Ungarn, Edith Rinner und Ruth Wohlegenannt – Österreich „Ringelspiel“ Sevda Chkoutova – Bulgarien Stefan Waibel – Österreich „auf und ab“ Almyra Bartkeviciute –Weigel – Litauen Anna Rubin - Österreich nisatoren dieses „Europa im Dialog“ waren Anna Huber und Christof Döring. Das Vokalensemble „Crescendo“ gestaltete heuer wie auch schon Jahre zuvor musikalisch den Eröffnungsabend und stimmte jeweils ihre Liedauswahl auf ein Ausstellungsland ab. Das Buffet, vom Frauenbund Guta unter Obfrau GR Katharina Pfanner zusammengestellt, rundeten die jeweiligen Eröffnungsausstellungen kulinarisch ab. Seit 2006 wurden die Ausstellungen in die Lange Nacht der Museen eingebunden. Zur Freude der Organisatoren konnten heuer in dieser Nacht ca. 200 Besucher gezählt werden. Aus der Gemeinde | November 2010 19 Auf dem Sternenplatz Kürbis- & Kartoffelfest Das Kürbis- und Kartoffelfest begann mit Besinnung und Dank für die reiche Ernte in der Pfarrkirche. Danach ging es zum gemütlichen Teil über. Herzlich Willkommen hieß es beim Kürbis und Kartoffelfest, heuer zum ersten Mal auf dem Sternenplatz. Die „Ländle Bur“ Familien Kalb und Ludescher gestalteten zusammen mit den Lauteracher Bäuerinnen den Sternenplatz zu einer herbstlichen Oase. Die Sonne zeigte sich an diesem Sonntag sehr bedeckt und die eher frischen Temperaturen zogen die Besucher vermehrt zum Suppentopf. Kulinarisch wurde alles rund um den Kürbis und die Kartoffel angeboten. Den Kindern wurde es warm in der Hüpfburg und beim Kürbisschnitzen. Besonders freuten sich die „Kleinen“ auf einen Ritt mit dem Pferd. Die „Fluher Musig“ und Oski sorgten für die musikalische Unterhaltung. Die Preisverleihung vom Kürbis- und KartofBei der Preisverleihung wurde u.a. auch die Schubkarre an den glücklichen Gewinner übergeben feldart gestaltete sich spannend. Der 1. Preis ging an Elena Erath, die sich über einen Kürbisgeschenkskorb der Fam. Kalb im Wert von € 145,- freuen durfte. Der 2. Preis, ein Baywa Schubkarren im Wert von € 100,- gewann Simon Fink, der 3. Platz ging an Maximilian Karg, der den Kürbisgeschenkskorb der Fam. Kalb entgegennehmen konnte. Die Familien Kalb und Ludescher möchten sich an dieser Stelle recht herzlich bei den zahlreichen Lauteracher Kürbis- und Kartoffelfestbesuchern bedanken. Herzlich Willkommen hieß es beim Kürbis- und Kartoffelfest Offene Jugendarbeit Sexualpädagogischer Workshop „klipp & klar“ Im Oktober hat im Jugendtreff der sexualpädagogische Workshop „klipp & klar“ stattgefunden. Nach gezieltem Bewerben des Workshops in der Hauptschule sowie im offenen Betrieb zeigten die Jugendlichen reges Interesse und es nahmen rund 20 Mädchen und Jungen am Workshop teil. Unter der Leitung der Sexualpädagogen Mirjam Sperger sowie Marcel Franke konnten die Jugendlichen auf spielerische Art und Weise und in angenehmer Atmosphäre an das Thema herangeführt werden. Neben der Erläuterung von verschiedenen Verhütungsmethoden wurden verschiedene Begrifflichkeiten zum Thema Sexualität diskutiert und besprochen. Die Bedürfnisse und Fragen der Jugendlichen standen dabei im Mittelpunkt. Zum Abschluss gab es noch einen kurzen Film um das Thema Sexualität noch einmal aufzugreifen und zu vertiefen. Zum Thema Sex gab es zahlreiche Lektüre für die Jugendlichen 20 Aus der Gemeinde | November 2010 Chorgemeinschaft St. Georg Wann & Wo Wann: Montag 1. November Allerheiligen um 9 Uhr Wo: Pfarrkirche W.A. Mozart: Missa brevis in C-Dur „Spatzenmesse“ für Soli, Chor und Orchester. Unsere Proben finden jeweils am Mittwoch um 20 Uhr in der Aula des BORG Lauterach statt. Interessierte Gäste sind jederzeit willkommen. Im Piemont Der Chor reiste nach Piemont Unsere Chormitglieder, deren Angehörige und Freunde, darunter auch Pfarrer Fridl Fitz und Chorleiter Heimo Leiseder, besuchten das schöne Piemont. In der Hauptstadt Turin wurde die Möglichkeit geboten, an einer überaus kompetenten Stadtführung teilzunehmen. Ein großzügig gestalteter Zeitplan erlaubte einen gemütlichen Einkaufsund Fotografierbummel. Gegen Abend wurde das Quartier in Cissone erreicht, wo ein typisches Piemonteser Abendessen serviert wurde. Der nächste Tag war dem Besuch des großen Marktes in Alba gewidmet. Anschließend wurde uns das Herzstück der Gegend, das Land des berühmten „Barolo“ gezeigt. Höhepunkt war zweifellos die Weinprobe, die vom Winzer und von Alfredo präsentiert wurde. Diese bot uns Laien einen guten Einblick in die regionale Weinkunde. Bei einer weiteren Winzerfamilie wurde uns ein sensationelles Abendessen in deren wunderschönem Kellergewölbe serviert. Am Sonntag hatten wir die Möglichkeit, typische Landwirtschaftsbetriebe zu besuchen und deren Erzeugnisse zu kaufen. Nach einer landesüblichen Mittagsjause und einem Geburtstagsständchen für den Wirt wurde in bester Laune die Heimreise angetreten, die von unseren sangesfreudigen Damen abwechslungsreich gestaltet wurde. Die Teilnehmer bedankten sich bei Obfrau Rosmarie Dür für die Gesamtorganisation. Die Detailplanung sowie die Reiseleitung lagen in den Händen unserer Sängerin Franziska und ihrem Mann Emmerich, die durch ihre ausgezeichneten Ortskenntnisse eine besonders informative Piemontreise abseits vom üblichen Klischee ermöglicht haben. Ein herzliches Dankeschön. Kneipp Aktiv Club Herbstfest Anfang Oktober veranstaltete der Kneipp Aktiv-Club einen herbstlichen Abend mit steirischem Bauernbuffet im Gasthaus Weingarten. Eine große Anzahl KneippianerInnen folgten der Einladung. Die Begrüßung erfolgte durch Vizeobfrau Rosi Geschray, die mit zwei herbstlichen Gedichten auf den Abend einstimmte. Es war eine reichlich gedeckte Tafel mit vielen Köstlichkeiten, die von allen sehr gelobt wurde. Zur Unterhaltung spielte Bruno und auf das Das köstliche steirische Bauernbuffet Schunkeln und Mitsingen wurde nicht vergessen. Mit der guten Stimmung verging der Abend viel zu schnell und die Besucher machten sich zufrieden auf den Heimweg. 22 Aus den Vereinen | November 2010 Kneipp Aktiv Club Herbstwanderung An einem sonnigen Septembersonntag trafen sich 30 Kneippianer zu einer Wanderung im schönen Bregenzerwald. Nach kurzer Fahrt in Bezau angekommen, ging es in Richtung Bezegg und Bergvorsäß. Gemütlich marschierten wir bergauf und genossen von Zeit zu Zeit den Blick ins Tal. Vor einer Hütte auf einer großen Wiese wurde Mittagsrast gehalten. Wieder gut erholt wanderten wir weiter bis Gründ Beerhalden zum wildromantischen Höhlenpark. Verschiedene Felsgruppen, durch die Wege führten, ließen immer wieder den Blick in alle Richtungen zu. Über Waldwege erreichten wir Klausenstein und kamen zufrieden am Ausgangspunkt an. Eine Einkehr in Bezau rundete den schönen Tag ab. Ein Danke an Rosi und Ferdl Steger für die gute Vorbereitung und Durchführung. 30 wanderlustige Kneipper besuchten den Bregenzerwald 1. Vorarlberger Bowling Club Grümpelturnier Klein aber fein, hieß dieses Mal die Devise des vom VBC veranstalteten Grümpelturniers, bei dem zehn Amateur-Bowlingmannschaften um den Sieg kämpften. Die Power Puff Girls der Firma MeiMaler unterlagen nur ganz knapp den Drittplatzierten AKS Bregenz 1 und auch der Finalkampf zwischen dem Team AGM 1 und den Zweitplatzierten des Frühlingsturniers, den Schurkenkeglern von Avanti Lauterach wurde erst im letzten Frame entschieden. Sieger der Veranstaltung wurde AGM 1 gefolgt von den Schurkenkeglern Avanti Lauterach und AKS Bregenz 1. Die Frühjahrssieger, die Arlberger, mussten sich dieses Mal mit dem fünften Platz zufrieden geben. Wie immer gab es auch eine Einzelwertung, also einen Preis für den Gesamtsieger, sowie eine Ehrung der besten Dame. Die Rote Laterne für die Letztplatzierten ging an das Team Ausnahmezustand Bregenz, die obendrauf noch einen Trainingsgutschein erhielten, in der Hoffnung, dass beim nächsten Grümpelturnier ein anderes Team das Schlusslicht bilden wird. Den Sieg holten sich die AGM1 www.vbc-lauterach.at Aus den Vereinen | November 2010 23 Feuerwehr Lauterach Sicherheitstipps für die Heizsaison Mit der kalten Jahreszeit startet auch wiederum die Heizsaison. Hier einige Tipps und Anregungen, die zu beachten sind, damit gemütliche Wärme nicht mit dem „Besuch“ der Feuerwehr endet. Dies kann zum Kaminbrand führen. Lassen Sie nach dem Anheizen die Ofentüre so lange offen, bis das Holz zu einem niedrigen Glutstock abgebrannt ist. Erst dann die Ofentüre komplett schließen. Wird die Türe zu früh geschlossen, können sich brennbare Gase bilden die explodieren können. Glutreste in der Asche In der vermeintlich erkalteten Asche können sich noch bis zu 72 Stunden Glutreste verbergen. Wichtig: Leeren Sie die Asche nie in leere Waschmittelkartons, Schachteln oder Kunststoffbehälter! Zur sachgerechten Entsorgung eignen sich nur Metallbehälter mit Deckel. Verpechung eines Kamins bei geöffneter Putztüre Elektroheizgeräte Diese können besonders dann gefährlich werden, wenn sie alt oder defekt sind (geknickte Kabel/Heizspiralen, schadhafte Stecker usw.). Vermeiden Sie auch stärkere Verstaubungen. Die unmittelbar glühenden Teile können brennbare Materialien entzünden, wenn sich diese zu nahe am oder sogar auf dem Gerät befinden. Wichtig: Papier oder Kleidungsstücke nie auf die Heizgeräte zum Trocknen legen! Jährliche Überprüfung Lassen Sie Ihre Heizanlage für feste, flüssige oder gasförmige Brennstoffe oder Ihre Hackschnitzelheizung vor Beginn der Heizsaison auf Funktionssicherheit überprüfen. Eine Information der örtlichen Feuerwehr in Zusammenarbeit mit der Brandverhütungsstelle. So sieht ein Kaminbrand im Inneren des Kamins aus Offene Kamine Funken und herausfallendes brennendes oder glühendes Holz können brennbare Materialen entzünden. Die Funken spritzen oft meterweit. Kleidung, Polstermöbel, Bodenbeläge, Vorhänge, Papier usw. können auch in größerer Entfernung entzündet werden. Schutz gegen diese Brandgefahren bieten Fun- kengitter. Wichtig: Lassen Sie einen angeheizten offenen Kamin nie unbeaufsichtigt. Kachelöfen Verwenden Sie nur gut getrocknetes Holz. Holz, das zu wenig gelagert wurde und nicht ausreichend abgetrocknet ist, verursacht die Verpechung Ihres Kamins. 24 Aus den Vereinen | November 2010 Feuerwehr Lauterach Zimmerbrand und Öleinsatz Die Themen Zimmerbrand und Öleinsatz standen im Mittelpunkt der Herbstgruppenausbildungen. druckbelüftung durchgeführt, um ein Gebäude möglichst rasch rauchfrei zu bekommen. Beim zweiten Schwerpunktthema drehte sich alles rund um das Thema Öl- und Gefahrenguteinsatz. So wurden sämtliche für diesen Bereich zur Verfügung stehenden Gerätschaften aus den Fahrzeugen und dem Lager genommen, überprüft und neue Gerätschaften den Wehrkameraden vorgestellt. Als praktische Übung galt es dann einen beschädigten Dieseltank abzudichten, ein weiteres Auslaufen des Treibstoffes zu verhindern und dafür zu sorgen, dass dieser nicht in die Kanaleinflüsse gelangt. Selbstverständlich wurde auf dem Areal der Firma Huppenkothen mit austretendem Wasser und nicht mit echtem Diesel geprobt. Ein Dank gilt an dieser Stelle der Firma Huppenkothen und der Markgemeinde Lauterach. Ausbildung zum Thema Abdichtungsarbeiten Das richtige Vorgehen mittels Atemschutz bei einem Zimmerbrand war das erste Schwerpunktthema. Mit der Annahme eines Brandes mit starker Rauchentwicklung in einem Krankenzimmer im 1. Obergeschoss des alten Senioren- heimes am Montfortplatz wurden das richtige Vorgehen mittels Wärmebildkamera, die Suche nach eventuell noch abgehenden Personen und schließlich die Brandbekämpfung geübt. Weiters wurde das richtige Erzeugen einer Über- Feuerwehrjugend Lauterach Großübung in Lauterach Im Oktober fand in Lauterach eine große Übung der Feuerwehrjugend des Kreises Hofsteig satt. Die Jugendgruppen der Wehren Schwarzach, Wolfurt, Bildstein und Lauterach trafen sich dazu im alten Seniorenheim. Übungsannahme war ein Brand, der sich vom Erd- bis ins Obergeschoss ausbreitete. Aufgabe an die einzelnen Gruppen war die Personensuche im stark verrauchten Gebäude, sowie die Brandbekämpfung. Ziel war es, dass die Jugendgruppen ihre Aufgaben so selbständig wie möglich durchführten - sei es als Gruppenkommandant die Einteilung der Löschgruppe, als Maschinist die Bedienung der Pumpe oder als Atemschutztrupp das Vorgehen im Brandgebäude. Der Einsatz und das Engagement der Nachwuchsfeuerwehrler begeisterten die Zuschauer und erfüllten die verantwortlichen Ausbildner mit Stolz, konnten doch alle Übungsziele erreicht werden. Die Feuerwehrjugend des Kreises Hofsteig zeigte geschlossen einen hohen Ausbildungsstand und vor allem eine beispielhafte Leistungsbereitschaft für zukünftige Aufgaben im Aktivstand. Bgm Elmar Rhomberg gratulierte den Übungsteilnehmern für die gezeigte Vorführung und bedankte sich bei allen für den Dienst bei der Feuerwehrjugend und somit dem gesicherten Nachwuchs der Ortsfeuerwehren. Bei einer kleinen Jause im Gerätehaus fand der Nachmittag dann einen gemütlichen Ausklang. Die Jugendgruppen der Wehren Schwarzach, Wolfurt, Bildstein und Lauterach nahmen an der Großübung teil Aus den Vereinen | November 2010 25 Saisonausklang der Leichtathleten Wieder viele Erfolge der AthletInnen im Herbstdurchgang Auch Wetterkapriolen hinderten unsere Athleten nicht daran, sich so mancher sportlichen Herausforderung zu stellen. So durfte sich zum Saison-Ende unser Nachwuchs nochmals über die erbrachten tollen Leistungen freuen. Hofsteigsportfest Mit 25 Teilnehmern war die TS-Lauterach beim Hofsteigsportfest in Bregenz zahlreich vertreten. Ergebnisse im Dreikampf (Lauf-SprungWurf ): SchülerInnen: SchE 4. Rupp Klemens (03), 5. Posch Alexander (04) SchD 9. Schmälzle Jonas (02) SchiD 7. Mager Anna (02), 8. Maurer Sofia (01), 10. Posch Lisa (02), 13. Mager Lara (02) SchiC 2. Rhomberg Marielle (99), 5. Kessler Patricia (00), 6. Maurer Theresa (99) SchC 2. Hagleitner Mathias (00), 6. Hinteregger Elias (00), 8. Karg Maximilian (00) SchiB 8. Kessler Julia (98) SchB 4. Hagleitner Daniel (98) SchiA 1. Rösner Isolde (95) Masters: W35 2. Schmälzle Kerstin W40 3. Nigg Christa W55 1. Wüstner Helga W65 2. Wladika Jaqueline M55 2. Gieselbrecht Dietmar M75 1. Elsässer Helmuth, 2. Konzett Eugen Zum Freiluft-Saisonabschluss der Leichtathleten trafen sich die Masters im Grünen Baum. „Dass nicht weniger als 23 über 35-Jährige zur Zeit das Leichtathletik-Training besuchen, ist schon sehr beeindruckend“, so die Trainer Siliva Nußbaumer und Günter Peschek. Nach Beendigung der Freiluftsaison begannen unsere Sportler und Sportlerinnen mit dem Training für die Hallensaison. Das Hallentraining der Masters in der TS-Turnhalle am Donnerstag hat bereits begonnen. Wer Lust hat, zu probieren: Die Turnerschaft lädt zu einem „Schnupper-Donnerstag“ herzlich ein. Bodenseemarathon Beim Viertel-Marathon (11,45 km) gewann Maximilian Hammerle in der Jugendklasse. In der Gesamtwertung belegte er unter 520 Teilnehmern den ausgezeichneten 12. Rang. Die erst 10-jährige Patricia Kessler erreichte beim Viertel-Marathon der Frauen (480 Starterinnen) den 101. Platz. Über die volle Distanz (42,195 km) beendete Wolfgang Baur in der Klasse M45 den Marathon als 7. in der Vorarlberg-Wertung. Rudi Weingärtner lief bei der Altersklasse M60 als Vorarlberger Meister ins Ziel! Magdalena Baur Österreichische LA-Jugendmeisterschaften in Ried (OÖ) Die österreichische Kader-Athletin Magdalena Baur (94) präsentierte sich in Bestform und wurde österr. Vizemeisterin über 400m Hürden. Über 400m flach belegte sie den 4. Rang. Herbstsportfest in L


Lauterachfenster 2010 10
Sam, 22. Oktober 2011 | Kuhn EDV

Oktober 2010 | Nr. 52 Lauterach fenster Lauteracher Kürbisund Kartoffelfest am 10. Oktober Seite 40 Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M Die aktuelle Informationsschrift der Marktgemeinde »Sieben Gemeinden unterstützen zusammen die Familien in ihrer Region. Zum Beispiel durch einheitliche Tarife für alle Regelkindergärten und durch eine gemeinsame Schülerferienbetreuung.« Angelika Moosbrugger, Angelika Moosbrugger, Gemeinderätin in Wolfurt Vizebürgermeisterin in Wolfurt Das gemeinsame Vorgehen der Hofsteigregion in Sachen Kinderbetreuung ist ein Praxisbeispiel für das, was Vision Rheintal will: Gemeindegrenzen überschreiten und zusammen den Lebensraum gestalten. www.vision-rheintal.at Eine Initiative des Landes Vorarlberg und der Vorarlberger Rheintalgemeinden Editorial Umweltschutz – ein wichtiges Anliegen In dieser Ausgabe des Lauterachfensters widmen wir uns besonders dem Umweltschutz. Zum einen finden Sie Informationen über den Baufortschritt der Bio-Nahwärme entlang der Nahwärmetrasse. Zum anderen informieren wir Sie über die zahlreichen Vorteile, die Sie durch einen Anschluss an die Nahwärmeleitung haben. Wenn Ihre Liegenschaft am Netz liegt, besteht für Sie noch die Möglichkeit sich anzuschließen. Für Kurzentschlossene gibt es bis Ende dieses Jahres noch einen Bonus: Die Anschlusskosten betragen bis dahin € 3.000,- im nächsten Jahr € 4.000,-. Die Marktgemeinde Lauterach bemühte sich seit längerem, in das e5-Programm des Energieinstitutes Vorarlberg aufgenommen zu werden. Nun endlich ist Lauterach als 30. Gemeinde Vorarlbergs dabei. Das e5-Programm steht für einen effizienten Umgang mit Energie und der verstärkten Nutzung von erneuerbaren Energieträgern. Das Programm unterstützt eine langfristige und umsetzungsorientierte Klimaschutzarbeit in den Bereichen Energie und Mobilität. Das Projektteam hat einen Startworkshop in Langenegg abgehalten. Die Teilnehmer sind mit viel Einsatz und positiver Energie dabei – dieses Engagement sollten wir nutzen. Ein weiteres wichtiges Thema ist der Beitrag über den Krankenpflegeverein. Die Mitgliedschaft beim Krankenpflegeverein Lauterach ist nicht nur eine sichere Investition in die Zukunft. Der Bedarf nach Pflege kann jeden treffen, in jedem Alter, auch Kinder. Die Pflege und Betreuung durch unseren Krankenpflegeverein schenkt Patienten und deren Angehörigen Geborgenheit und Sicherheit. Treten Sie bei – es geht auch um Ihre Zukunft! Unsere neue Homepage geht online. Nach einigen Monaten Vorbereitungszeit und Gestaltungsarbeit freue ich mich, dass wir nun mit frischem Wind im Internet vertreten sind. Durch die Einbindung von zahlreichen Formularen werden viele Gänge ins Rathaus für Sie nicht mehr nötig. Der Veranstaltungskalender ist freundlich und übersichtlich. Surfen Sie auf unseren Webseiten unter www.lauterach.at – wir freuen uns auf Ihren Besuch. Inhalt Aus dem Rathaus 4 Start in das e5-Programm 5 Baufortschritte entlang der Nahwärmetrasse 7 Neue Richtlinien zur Wohnungsvergabe 8 Gemeinde Lauterach Homepage geht online 9 plan-b Radgala 10 Interview: GR Werner Hagen 9 4 Aus der Gemeinde 13 Krankenpflegeverein – Eine sichere Investition in die Zukunft 15 Klimabündnis hilft Müttern in der Provinz Chocó in Kolumbien 16 Bregenz sagen.haft 18 Projekt zur Arbeitserleichterung für Frauen und Mädchen in Meja Lalu 13 Aus den Lauteracher Vereinen 22 Vereinsberichte 24 Veranstaltung & Chronik 43 dötgsi Kreuzgassenfest, SpiSpaSpo – Lauteracher Kindersommer 2010 Ihr Bürgermeister Elmar Rhomberg 44 Lauterach ist die 30. e5-Gemeinde Vorarlbergs Start in das e5-Programm Vorderwaldgemeinde mit ca. 1.000 Einwohnern ist im Rahmen des „european energy award“, in seiner Art das e5Programm auf europäischer Basis, als energieeffizienteste Gemeinde Europas ausgezeichnet worden. In einem Impulsvortrag zeichnete Lengeneggs Bgm Georg Moosbrugger den Weg zu den fünf „e“ nach, die höchste Stufe, die im e5Programm zu erreichen ist. „Wir stehen am Beginn eines neuen energetischen Zeitalters“, zitierte Rudi Weingärtner als e5-Teamleiter aus einem Energiebericht. „Es ist ganz klar, dass die Zeit der uneingeschränkten Energiebereitstellung bald vorbei sein wird und dass wir mit den begrenzten Ressourcen in Zukunft ganz anders umgehen müssen. Dieser Geist zieht sich durch das gesamte e5-Team, das nun beginnen wird, dort anzusetzen, wo in unserer Gemeinde Handlungsbedarf besteht.“ Das e5-Team wird sich zu Beginn bevorzugt um die Öffentlichkeitsarbeit, die Bewusstseinsbildung, die sanfte Mobilität mit der Verbesserung der Fahrradinfrastruktur, der Verkehrsplanung und um das Thema Energie, um die wichtigsten Punkte zu nennen, kümmern. e5-Team Lauterach v.l.n.r. Richard Dietrich, Peter Tomasini, Elmar Greußing, Peter Hinteregger, Reinhard Dobler, Rudi Weingärtner, Gerhild Hofer, Klaus König, Marianne Lang, Marc Anders, Peter Sonnweber, Thomas Pieber, Stefan Stöckler, Paul Schwerzler. Nicht auf dem Bild: Christian Österle, Ingrid Baumgartner. Der Gemeindevorstand mit Bgm Elmar Rhomberg an der Spitze bemüht sich seit längerem, in das e5-Programm des Energieinstitutes Vorarlberg aufgenommen zu werden. Jetzt ist es soweit: Lauterach ist als 30. Gemeinde Vorarlbergs dabei. Das e5-Programm für Gemeinden steht für einen effizienten Umgang mit Energie und der verstärkten Nutzung von erneuerbaren Energieträgern. Das Programm unterstützt eine langfristige und umsetzungsorientierte Klimaschutzarbeit in den Bereichen Energie und Mobilität. Der e5-Maßnahmenkatalog erstreckt sich über sechs Handlungsfelder: • Entwicklung/Raumordnung • Kommunale Gebäude/Anlagen • Versorgung/Entsorgung • Mobilität • Interne Organisation • Kommunikation/Kooperation Bei der e5-Startklausur Anfang September in Langenegg wurde den Teammitgliedern und Bgm Elmar Rhomberg der Ist-Zustand präsentiert. „Nach der ersten Abschätzung würde Lauterach aufgrund der sehr guten Vorarbeit eine sofortige Zertifizierung 2 „e“ erhalten“, stellte Thomas Pieber fest, der seitens des Energieinstituts die Betreuung in Lauterach übernommen hat. Bei engagierter Zusammenarbeit und Umsetzung von ein bis zwei „Leuchtturmprojekten“, wie er sich ausdrückt, wäre der Sprung auf ein drittes „e“ möglich. Eine Zertifizierung ist frühestens für 2012 vorgesehen. Die Startklausur fand nicht zufällig in Langenegg statt. Die kleine e5 Programm für energieeffiziente Gemeinden Betreuung: Energieinstitut Vorarlberg, Dornbirn, Betreuer: Thomas Pieber Lärmerregende Tätigkeiten Für Lauterach gilt folgende Richtlinie: Rasenmähen, Holzsägen mit Kettenoder Kreissägen, Flexen und andere lärmerzeugende Tätigkeiten nur: Montag – Freitag 8 – 12 und 14 – 19 Uhr Samstag 8 – 12 und 14 – 18 Uhr Sonn- und Feiertag keine Arbeiten Bitte halten Sie diese Zeiten aus Rücksichtnahme gegenüber Ihren Nachbarn ein! 4 Aus dem Rathaus | Oktober 2010 Bio-Nahwärme Baufortschritte entlang der Nahwärmetrasse Die Gesellschaft „Bio-Nahwärme-Lauterach“ wurde im Herbst vergangenen Jahres gegründet. Baubeginn des Heizwerks und der Trasse war im Mai 2010. Bis Ende November sollte das Heizwerk fertiggestellt sein und voraussichtlich im Dezember in Betrieb genommen werden. Baufortschritt Trasse • Montfortplatz - abgeschlossen • Grab- und Verlegearbeiten in der L190 Bereich Loitz - in ca. 3 - 4 Wochen abgeschlossen • Schützenweg (Loitz) – in ca. 3 - 4 Wochen abgeschlossen • Im Dorf (Verlegung Kanal und Nahwärme) Beginn Oktober • Hoheneggerstraße (Kanal und Nahwärme) – Baubeginn 13. September • Herrengutgasse (Kanal und Nahwärme) – Beginn Mitte Oktober • Weißenbildstraße – Beginn ca. Anfang Oktober Die Bauarbeiten bei der Neuen Mittelschule und dem BORG konnten pünktlich zu Schulbeginn beendet werden L 190 im Bereich Kirche, Richtung Herrengutgasse erfolgte der Baubeginn Mitte September Weitere Ausbaustufen sind für die Jahre 2011/12 geplant. Auch Sie haben Anschlussmöglichkeiten an das BioHeizwerk-Lauterach, wenn Ihre Liegenschaft direkt am Netz liegt. Straßenabschnitte im Einzugsgebiet bis 100 m sind ideal für einen Anschluss. Die Anschlusskosten betragen bis Ende dieses Jahres € 3.000,- im nächsten Jahr bereits € 4.000,-. Ein Anschluss bringt für jeden Nutzer zahlreiche Vorteile: Platzgewinn, Wegfall der Heizanlage im eigenen Haus, keine Schmutz- und Geruchsbelastung mehr. Ebenso sparen Sie sich die Service- und Instandhaltungskosten Ihrer eigenen Heizanlage. Mit dem Bio-Heizwerk-Anschluss ist das Heizungsthema über Generationen hinweg gelöst, Investitionskosten über Jahrzehnte fallen weg. Zusätzlich erlaubt umweltfreundliche Energienutzung bei Bedarf auch eine solare Ergänzung im Einzelobjekt. Auch unsere Umwelt kann von einem Bio-Heizwerk nur profitieren: Das Heizwerk ist ruhig und unauffällig, es werden ausschließlich Co2-neutrale nachwachsende Rohstoffe verwendet und die Abgasreinigung findet auf höchstem, technischen Niveau statt. • L 190 Bereich Kirche, Richtung Herrengutgasse (Kanal und Nahwärme) – Beginn Mitte September • L190 Bereich Kirche/Klopfer Richtung Volksbank – Beginn Mitte November Kontakt Bio-Nahwärme Lauterach GmbH & Co KG Funkenstraße Anita Helbig T 0664/88535050 Roland Schuster T 0676/83398262 In der Hoheneggerstraße starteten die Bauarbeiten im September. Für die Dauer der Arbeiten errichtete die Marktgemeinde Lauterach einen geschützten Gehweg Aus dem Rathaus | Oktober 2010 5 Sinnlose Sachbeschädigungen an einer Straßenwalze Vandalenakt Eine sinnlose Sachbeschädigungen verübten Unbekannte an einer Straßenwalze der Marktgemeinde Lauterach, die für Bauarbeiten im Ried verwendet wurde. Aufgrund einer Bauunterbrechung stellten die Mitarbeiter der Marktgemeinde Lauterach die Straßenwalze am Landgraben bis zur Fortführung der Arbeiten ab. Hier wurde die Walze erheblich beschädigt. Es wurden sämtliche Scheiben, die Armaturen sowie die Beleuchtung und die Blinker demoliert. Diese sinnlose Zerstörung ist deshalb besonders schlimm, da es sich um einen Oldtimer aus den 50er Jahren handelt und keine Ersatzteile mehr zu bekommen sind. Die Marktgemeinde Lauterach bittet die Bevölkerung um ihre Mithilfe. Falls Sie etwas beobachtet haben, wenden Sie sich an: Otto Wittwer T 6802-22 oder per Email otto.wittwer@lauterach.at. Sachdienliche Hinweise werden vertraulich behandelt! Die Armaturen wurden zerstört Leider sind keine Ersatzteile mehr für die Straßenwalze zu bekommen Der Oldtimer aus den 50er Jahren wurde schwer beschädigt Abteilung V-Infrastruktur Fundfahrräderverkauf Aufgrund der zu geringen Stückzahl an Fundfahrrädern aus dem Jahr 2009 findet der Fundfahrräderverkauf im Herbst 2010 nicht statt. Die Fundfahrräder, die sich auf der Verkaufsfläche im Rathauskeller befinden, können während den Amtsstunden besichtigt und bei Herrn Bernhard Feuerstein von der Abteilung V-Infrastruktur, T 05574/6802-25 erworben werden. 6 Aus dem Rathaus | Oktober 2010 Gemeinnützige Wohnungen in Lauterach Neue Richtlinien zur Wohnungsvergabe Ab Oktober 2010 wird die gemeinnützige Wohnungsvergabe in Lauterach neu geregelt. Im Schaukasten der Bürgerservicestelle und auf unserer Homepage werden nun die freistehenden Wohnungen bekannt gegeben. Sie haben somit die Möglichkeit sich für eine Wohnung zu bewerben, die für Ihren Bedarf geeignet ist. Sie stehen noch nicht auf unserer Wohnungswerberliste? Dann können Sie auf unserer Homepage oder in der Bürgerservicestelle den Wohnungswerberbogen herunterladen, ausfüllen und mit Einkommensnachweisen (Unterlagen wie auf Wohnungsbewerbungsbogen ersichtlich) in der Bürgerservicestelle abgeben, emailen oder faxen. Der Wohnungswerberbogen wird durch die Wohnungskommission geprüft. Nach Aufnahme auf die Wohnungswerberliste, können Sie sich über die freien Wohnungen in Lauterach auf unserer Homepage oder im Schaukasten in der Bürgerservicestelle informieren. Haben Sie sich für eine Wohnung entschlossen, füllen Sie bitte den „Bewerbungsbogen für freie Wohnungen“ aus und übermitteln Sie diesen an uns. In der Wohnungskommission wird über die Vergabe entschieden. Sprechstunden Termine Sprechstunden mit GR Katharina Pfanner Um die Sprechstunden für Wohnungsangelegenheiten bürgerfreundlich zu gestalten und die Wartezeiten zu verkürzen, finden diese nur nach vereinbartem Termin statt. Termine müssen mit Frau Nicole Krassnig vereinbart werden. Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, ich möchte Sie zu meinen Bürgersprechstunden herzlich einladen. In diesen Sprechstunden haben Sie die Möglichkeit, Ihre Anliegen mit mir zu besprechen. Ich bin am Factbox Bürgerservicestelle, Hofsteigstraße 2a, T 05574/6802-11, F 05574/6802-900-11, nicole.krassnig@lauterach.at Montag von 15 – 18 Uhr Donnerstag von 9 – 11.30 Uhr für Sie da. Um lange Wartezeiten zu vermeiden, ist eine telefonische Voranmeldung bei Doris Tschann, T 6802-30 unbedingt notwendig. Ich freue mich auf das persönliche Gespräch mit Ihnen GR Katharina Pfanner Nicole Krassnig Aus dem Rathaus | Oktober 2010 7 Gemeinde Lauterach Homepage geht online Nach einigen Monaten Vorbereitungszeit, Gestaltungssarbeit sowie Einpflegung der vielen wichtigen Informationen auf der Homepage der Gemeinde Lauterach freuen wir uns, dass diese Ende September online ging. Da die alte Homepage nicht mehr zeitgemäß war und Aktualisierungen aufgrund der veralteten Technologie immer zeitaufwändiger wurden, hat sich die Gemeinde entschlossen, frischen Wind auf die Homepage zu bringen. Mit Unterstützung der Firma MassiveArt, ganz besonders Kate Dobler, wurde die neue Homepage gestaltet und programmiert. Gabriela Festini, die Praktikantinnen Melanie Isele und Felicitas Hammerle haben die neue Homepage befüllt. Im Vordergrund steht eindeutig der Servicegedanke für die Nutzer. Durch die Einbindung von zahlreichen Formularen werden Gänge des Bürgers ins Rathaus nicht mehr nötig. Der Veranstaltungskalender ist freundlich und übersichtlich. Außerdem wird auf der Startseite eine Übersicht über die aktuell anstehenden Veranstaltungen wiedergegeben. Bei der Gestaltung des Internetauftritts wurde auch besonderer Wert auf die Barrierefreiheit gelegt. Menschen mit körperlichen Behinderungen können sich auf den Internetseiten der Gemeinde gut zurecht finden und informieren. Factbox Webadministration: Gabriela Festini, gabriela.festini@lauterach.at Vertretung: Gabi Ender, marktgemeinde@lauterach.at Wir freuen uns, wenn Sie sich auf unserer neuen Homepage umsehen. www.lauterach.at 8 Aus dem Rathaus | Oktober 2010 plan-b Radgala 750.000 gefahrene Radkilometer Über 1.000 Personen haben sich zum landesweiten Fahr Rad Wettbewerb angemeldet. 845 von ihnen legten in diesen Monaten mehr als 100 Kilometer per Rad zurück und sind damit in die Wertung „gefahren“. Mehr als 300 von ihnen feierten bei der plan-b Radgala im Hofsteigsaal den offiziellen Abschluss. Radfahren ist immer ein Gewinn, doch die über 30 GewinnerInnen freuten sich sichtlich über Reisegutscheine, Picknickkörbe, Radanhänger und vieles mehr. Die Vertreter der sechs plan-b Gemeinden zeichneten zusätzlichen auch 976 WettbewerbsTeilnehmerInnen aus, die in 25 Unternehmen, Organisationen und Vereinen aktiv mitgeradelt sind. Die Schützlinge der Lebenshilfe übernahmen nicht nur die Dekoration des Festsaals und die musikalischen Beiträge zum Programm, sondern unterstützten auch im Service. Groß war die Begeisterung bei den Verantwortlichen und den Schützlingen der Lebenshilfe: Die plan-b Gemeinden übergaben eine Spende von € 1.385,- als Beitrag zu einem neuen Erlebnisrad, das künftig in der Region zum Ausleihen zur Verfügung steht. Erlebnisräder machen es Betagten oder Menschen mit Handicap möglich, in Begleitung ihrer BetreuerInnen die Region zu erleben. Inzwischen stehen in den Werkstätten der Lebenshilfe in Wolfurt, Hörbranz und Hard solche elektrounterstützten Räder zum Ausleihen zur Verfügung. Die Gewinnerinnen und Gewinner des Fahr Rad Wettbewerbes Lebenshilfe-Obmann Richard Fischer mit dem Erlebnis Fahrrad und Bgm Mag. Manfred Flatz, Schwarzach Hecken zurückschneiden Vielerorts ist wieder zu beobachten, dass am Straßenrand gepflanzte Hecken, Sträucher und Bäume in den Straßenraum hineinwachsen. Gegen eine derartige Abschirmung der Grundstücke von Einblicken ist grundsätzlich nichts einzuwenden, wenn die Bepflanzung ordentlich gepflegt wird. Überhängende Hecken, Sträucher und Bäume gehören auf die Grundstücksgrenze zurück geschnitten! Gerade unsere schwächsten Verkehrsteilnehmer (Kinder, ältere Leute, Mütter mit Kinderwagen) werden durch nicht ordnungsgemäß gepflegte Bepflanzungen am Straßenrand vielfach an der Benützung von Gehsteigen gehindert, ja sie werden geradezu gezwungen, auf die Fahrbahn auszuweichen. Ungeachtet der verschiedenen gesetzlichen Verpflichtungen zum Zurückschneiden und möglicher nicht unbeträchtlicher Schadenersatzverpflichtungen könnten gerade auch Sie mit einer kleinen Maßnahme einen wertvollen Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten. Ihre Mitbürger werden dafür dankbar sein. Aus dem Rathaus | Oktober 2010 9 Porträ Gemeinderätinnen und Gemeinderäte im Porträt Werner Hagen Gabriela Festini: Du arbeitest im Aus­ schuss für Sport, Freizeit und Vereins­ wesen mit engagierten Personen zu­ sammen. Welche sind besonders wichtig für dich? Werner Hagen: In organisatorischen Angelegenheiten betreut mich Reinhard Dobler. In baulichen Angelegenheiten werde ich bestens von Baumeister Marc Anders und Spielplatzplaner Günter Weiskopf unterstützt. Viel Lob gehört auch dem Bauhofteam, das bei der Errichtung unserer landesweit ausgezeichneten Spielplätze viel Eigenleistung erbrachte und die Anlagen laufend in Schuss hält. Gabriela Festini: Wie sieht deine Aufga­ be im Ausschuss aus? Werner Hagen: Ich bin vor allem Ansprechpartner der Vereine wie z.B. bei Förderansuchen etc. Ein weiterer Aufgabenbereich ist die Erhaltung und Erneuerung der Kinderspielplätze, die alle in den letzten vier Jahren erneuert, saniert und modernisiert wurden. Im landesweiten Wettbewerb wurde der Spielplatz Mäderstraße und unser Jugendplatz mit dem Sonderpreis für „Kindergerechte Lebensräume“ ausgezeichnet. Zudem haben wir neue Tschutterplätze und einen Beachvolleyplatz errichtet. Ein weiteres interessantes Projekt ist „Fünf Gemeinden ein Fluss“, hier ist es uns ge- In Lauterach sollen sich alle Generationen wohlfühlen. GR Werner Hagen lungen, gemeinsam mit unseren Nachbargemeinden eine Charta zu unterzeichnen, die sich für eine nachhaltige Entwicklung eines gemeinsamen Naherholungsraumes einsetzt. Gabriela Festini: Welche Aufgaben er­ füllt eigentlich ein Gemeinderat? Werner Hagen: Als Gemeinderat bin ich Mitglied des Gemeindevorstandes. Das ist eine spannende, aber auch zeitintensive Aufgabe. Die Gestaltung von Lauterach beinhaltet interessante Projekte wie z. B. den Neubau der Volksschule Dorf und des Bahnhofes, die Rathausverlegung, die Gestaltung des Ortszentrums. Auch die immer knapper werden finanziellen Mittel erfordern ein überlegtes Handeln. Das gute politische Klima in Lauterach macht das Arbeiten miteinander leichter. Nur durch gute Zusammenarbeit unter den Fraktionen können diese zukunftsweisenden Projekte optimal realisiert werden. Gabriela Festini: Vielen Dank für das Gespräch. GR Werner Hagen Gabriela Festini: Wie sieht dein Werde­ gang als Politiker aus? Werner Hagen: Als ehemaliger Fußballer sowie Gründungsmitglied des damals sehr aktiven Kulturvereins „Transfer“ kannte man mich im Gemeindeamt. Als 1995 die Gemeindewahllisten erstellt wurden, hat mir der damalige Bgm Elmar Kolb angeboten, in seinem Team mitzuarbeiten. Ich wurde als „Parteifreier“ auf der ÖVP-Liste auf dem zweiten Listenplatz gesetzt. So wurde ich jüngster Gemeinderat und übernahm die Agenden „Kultur und Sport“. Nun bin ich seit 15 Jahren dabei und seit 10 Jahren Clubobmann der ÖVP Lauterach. Gabriela Festini: Werner, du bist verhei­ ratet mit Carmen und hast zwei Töch­ ter im Alter von 13 und 16 Jahren. Was machst du in deiner Freizeit? Werner Hagen: Meine Tätigkeit als Prokurist bei der Raiffeisenbank am Bodensee und als Gemeinderat erfordern sehr viel Zeit. In meiner knappen Freizeit besuche ich gerne Sport- und Kulturveranstaltungen. Zudem sehe ich die Tätigkeit in der Gemeinde eigentlich als eines meiner Hobbys an. Das Siegerteam erhielt eine Auszeichnung in der Klasse „Kindergerechte Lebensräume“ 10 Aus dem Rathaus | Oktober 2010 Schulungszentrum & Nagelstudio - großes Angebot an Seminaren für Anfänger und Profis - unverbindliche Beratungsgespräche für Ihr Seminar - kostenlose Nachschulungen bereits besuchter Seminare - Unsere Schulungen sind zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008 - Wir unterstützen unsere T eilnehmer bei der Eingliederung in den regulären Arbeitsmarkt - Produktverkauf/Onlineshop Nails2000 Österreich Daniela Mennel Lerchenauerstraße 23 6923 Lauterach T el. 0676-7504991 Fax. 05574-90866 E-Mail mennel@nails2000.net www.nails2000.at Wir ziehen um BEST.OFF feiert Sonnweber Ab 4. Oktober sind wir im 3. OG Haus 2 vom neuen „Haus der Generationen“ vis à vis der Kirche zentral für Sie erreichbar. Mit erweiterter Kapazität setzen wir uns für einen optimalen Energieeinsatz in Ihrem Wohnhaus ein. Nutzen Sie noch die Möglichkeit einer geförderten Beratung zur Energiekostensenkung. Das Land fördert noch bis Ende dieses Jahres eine umfassende Beratung ohne Verpflichtung. Einzige Bedingung: Ihr Gebäude ist 20 Jahre alt. Mit dieser Sanierungsberatung bekommen Sie einen realistischen Eindruck von der energetischen Qualität Ihres Hauses und Ihrer Heizanlage und einen guten Überblick über das Einsparpotential der Betriebskosten verbunden mit einem „Zukunftskonzept“. Auch kleine Veränderungen haben oft schon große Auswirkungen! Sie sind nicht sicher, ob eine solche Beratung für Sie sinnvoll ist? Wir laden Sie zu einem kostenlosen Quick-Check Ihres Hauses ein. Dazu benötigen wir Angaben über den Energieverbrauch der vergangenen Jahre (kWh-Strom, Liter Öl, kWh-Gas, kg Pellets, rm Holz) sowie die Wohnnutzfläche oder Bruttogeschossfläche. Kommen Sie vorbei! 10-jähriges Bestehen Der Textilhandelsbetrieb BEST.OFF feierte vor kurzem das 10-jährige Bestehen und kann auf eine sehr erfolgreiche Firmengeschichte zurückblicken. Die Filialleiterin Christine Mattle beschreibt das Erfolgskonzept von BEST. OFF so: „Mit einem umfassenden Angebot an hochwertigen Stoffen und Nähzubehör bis hin zu unseren beliebten Nähvorführungen haben wir ein sehr breites Angebot. Ein ständig wachsender Kundenstock von mehreren tausend Kundinnen sind für uns Beweis dafür, dass Nähen nach wie vor sehr beliebt ist.“ Das Team von BEST.OFF ist mittlerweile auf 11 Mitarbeiterinnen an den Standorten in Lauterach und Feldkirch angewachsen. Sozialprojekt auf privater Basis – Gewinn des Job Oscar Mehr als die Hälfte der erbrachten Arbeitsstunden bei BEST.OFF wird von Menschen mit besonderen Bedürfnissen geleistet. In der noch jungen Firmengeschichte konnten bereits mehrere Mädchen die Integrationslehre absolvieren und erhielten so eine Berufseinstiegschance mit interessanten Tätigkeiten. Einer der Höhepunkte für BEST.OFF war der Gewinn des Job Oscars in Vorarlberg und der zweite Platz österreichweit. Der Job Oscar ist eine Auszeichnung für Betriebe, die Besonderes bei der Anstellung von Menschen mit Behinderung leisten. „Auch Landesrat Mag. Karlheinz Rüdisser bestätigt: „Mit BEST.OFF verbinde ich einen innovativen Betrieb im Herzen von Lauterach, bei dem Sozialengagement aktiv gelebt wird“. Nähen ist wieder „in“ Nicht nur aus Gründen der Wirtschaftlichkeit, sondern vielmehr weil es Spaß macht, kreativ zu sein, entdecken immer mehr Personen die Freude am Nähen. Dass Nähen wieder „in“ ist, zeigt sich auch an über 600 Kundinnen, die die Nähvorführungen bei BEST.OFF im vergangenen Jahr besucht haben. Im Rahmen dieser Vorführungen erhalten interessierte Näherinnen Tipps und Tricks für die Verarbeitung von Stoffen zu Unterwäsche, T-Shirts, Pyjamas, Blazer, etc. Adresse BEST.OFF Filiale Lauterach Raiffeisenstraße 3 T 05574/62047 Adresse Sonnweber Hofsteigstrasse 2, 6923 Lauterach T +43 (5574) 77166 info@sonnweber.eu Das Team von BEST.OFF 12 Aus der Gemeinde | Oktober 2010 Leseprojekt „Afrika“ in der Bibliothek „Karibuni Watoto – Willkommen Kinder“ Afrikanische Märchen gelesen mit verteilten Rollen Das Leseprojekt „Afrika“ wurde von Bibliothekarin Rosmarie Döring entwickelt und fand im Rahmen von „SpiSpaSpo“ seine Uraufführung. Eine Trommelgruppe begrüßte die Kinder mit „Karibuni Watoto“ – Willkommen Kinder“. Jedes Kind bekam eine Rassel zum Mitmachen. Begeistert lasen die Kinder in verteilten Rollen afrikanische Märchen und erzählten, was sie über Afrika schon alles wussten. Dazwischen wurden afrikanische Kinderlieder vorgespielt, dazu getrommelt und rhythmisch gerasselt. Anschließend teilten sich die Kinder in Gruppen auf und durchliefen mehrere „Werkstätten“: In der Bastelwerkstatt wurde ein Elefant gebastelt, in der Trommelwerkstatt konnten die Kindern erste Trommelerfahrungen gewinnen, in der Spielewerkstatt standen Spiele zum Thema Afrika bereit, in der Informationswerkstatt erfuhren die Kinder, wie aus einer Kakaobohne Schokolade wird. Mit einem Erfrischungsgetränk und einem Eis wurden die Kids aus dem heißen Afrika in das kühle Lauterach entlassen. Begrüßung durch die Trommelgruppe Krankenpflegeverein Eine sichere Investition in die Zukunft Die Mitgliedschaft beim Krankenpflegeverein Lauterach ist eine sichere Investition in die Zukunft. Der Bedarf nach Pflege kann sehr schnell, z. B. nach einem Krankenhausaufenthalt und in jedem Alter auftreten, auch bei Kindern. Pflegebedürftigkeit ist nicht vom Alter abhängig. Die Pflege und Betreuung durch den örtlichen Krankenpflegeverein schenkt Patienten und deren Angehörigen Geborgenheit und Sicherheit in der vertrauten Umgebung zuhause. Sie umfasst ganzheitliche Körperpflege, Verbände wechseln, Blutdruck messen und vieles mehr, wie Beratung und Begleitung in Gesundheitsfragen, Bereitstellung von Pflegebehelfen und Vermittlung von MOHI, Rufhilfe. Angehörige erhalten dadurch eine wesentliche Hilfestellung. Das Angebot für Sie: Mit der Einzahlung des Jahresbeitrages von € 27,00 auf das Konto 2.433.951 der Raiffeisenbank am Bodensee BLZ 37431 sind Sie, sowie alle im gemeinsamen Haushalt lebenden Angehörigen berechtigt, die Hilfe des Vereins ab sofort in Anspruch zu nehmen. Damit ist auch der Mitgliedsbeitrag für 2011 bereits bezahlt. Sie sparen die Eintrittskosten, die anfallen, wenn Sie erst beitreten, wenn Sie Pflege benötigen. Dieses Angebot gilt bis 31. Oktober 2010. Jeder sollte Mitglied sein, im Krankheitsfall ist er dann nicht allein! Kontakt Bruno Forster T 72030, verw@krankenpflegeverein-lauterach.at Aus der Gemeinde | Oktober 2010 13 Einladung der Jägerschaft Jagderöffnung am 3. Oktober saison eröffnet. Im Sinne der Nachhaltigkeit regeln die Weidmänner auch im Lauteracher Ried den Wildbestand, d.h. es wird aus der Natur nur so viel Wild entnommen, wie auch zuwächst. Auf Wunsch gibt es Informationen über den Wildbestand im Lauteracher Ried, die hegerischen Aufgaben der Jägerschaft oder auch über die Gefahren, denen das Wild ausgesetzt ist. Die Gestaltung und Erhaltung einer vielfältigen, reich strukturierten Riedlandschaft, in der sich Mensch und Wild wohlfühlen, ist das Anliegen der Jäger. Hirschragout mit Blaukraut und Spätzle - eine jagdliche Spezialität Wann & Wo Wann: Sonntag 3. Oktober ab 10 Uhr bei jeder Witterung Wo: Jagdhütte am Winterweg Mit Bewirtung. Eine sanft mobile Anreise ist erwünscht Weidmannsheil! Die Lauteracher Jägerschaft mit ihrem Jagdleiter Manfred Krenkel laden am Sonntag, dem 3. Oktober ab 10 Uhr zur traditionellen Jagderöffnung bei der Jagdhütte am Winterweg ein. Die Ver- anstaltung findet bei jeder Witterung statt. Eine sanft mobile Anreise per Fahrrad oder zu Fuß schont die Umwelt und macht Lust auf Hirschragout mit Spätzle, Grillwurst, & Co. Mit dieser Veranstaltung wird die herbstliche Jagd- Raiffeisenbank Spende für die Krankenpflegevereine Hard, Lauterach, Rheindelta Die Raiffeisenbank am Bodensee hat im Sommer eine Kundenbefragung durchgeführt. Für jeden beantworteten Fragebogen der Online Befragung werden € 2,- den regionalen Krankenpflegevereinen gesponsert. Wir bedanken uns bei unseren Kunden recht herzlich für die rege Anteilnahme an der Online Befragung! Die Kundenumfrage ergab € 1.500,- für die regionalen Krankenpflegevereine Hard, Lauterach und Rheindelta. Mit dieser finanziellen Unterstützung können sich die Krankenpflegevereine diverse Hilfsmittel für die intensive Hauskrankenpflege anschaffen. Ihre Unterstützung trägt dazu bei, den zu betreuenden Menschen Geborgenheit und Sicherheit in ihrer vertrauten Umgebung zu bieten. v.l.n.r. Heide-Ulla Drucker Krankenpflegeverein Lauterach, Erhard Riedmann Krankenpflegeverein Hard und Adelheid Wlcek Krankenpflegeverein Rheindelta, Werner Hagen Bankstellenleiter Lauterach, Walter Stenzel Bankstellenleiter Höchst und Vorstandsdirektor Gernot Uecker 14 Aus der Gemeinde | Oktober 2010 Die Gruppe der Hebammen, unterstützt vom Klimabündnis Vorarlberg Klimabündnis hilft Müttern in der Die Kindersterblichkeit liegt in Kolumbien bei 15,9 pro 1000 Lebendgeburten, im Chocó ist sie doppelt so hoch, in Indianergemeinden noch viel höher. Zwei Hebammen aus der kolumbianischen Provinz, die vom Klimabündnis Vorarlberg unterstützt und betreut werden, baten nun um Unterstützung für ihre Arbeit in acht Dorfgemeinschaften. Provinz Chocó in Kolumbien Das westliche Gesundheitssystem wird im Chocó ungern bzw. nur in Notfällen in Anspruch genommen. Die Frauen fühlen sich von den Beamten respektlos behandelt, der Staat bzw. die Ärzte sind in den Dorfgemeinschaften nicht präsent. Die Bevölkerung lebt in Streusiedlungen, große Entfernungen und die Lebensbedingungen im Urwald erschweren vieles. Angst und Vertreibung durch bewaffnete Gruppierungen sind in der Gegend weit verbreitet - europäische Medien berichten immer wieder drüber. Während einer viertägigen Fortbildung, die gleichzeitig das erste Treffen indigener Hebammen war, konnten Frauen nun den Umgang mit wichtigen Hilfsmitteln für die Geburtshilfe erlernen. Gleichzeitig erhielten sie Informationen über gesunde Ernährung. In der Ortschaft El Carmen de Atrato, das mitten im Betreuungsgebiet des Klimabündnis Vorarlberg liegt, sind die Hälfte der Neugeborenen indigen. Die Ausbildungsgruppe der indigenen Hebammen setzte sich aus 18 Frauen zusammen, die den Ethnien der Embera, Katio und Chamie angehören; die Mehrheit kann weder lesen noch schreiben und spricht kein Spanisch, weshalb zwei Dolmetscherinnen engagiert wurden. Bei der Ankunft der Hebammen in El Carmen waren viele von ihnen halbnackt und barfuß, woraufhin ihnen die Gemeinde und die Bevölkerung Schuhe und Kleidung schenkten. Die Gesamtkosten des erfolgreichen Projektes belaufen sich auf € 1.700,- die vom Klimabündnis übernommen wurden. Die Frauen gingen sehr glücklich und zufrieden nach Hause und waren dem Klimabündnis dankbar für die Unterstützung. Das Hebammenprojekt ist eines von 14 Projekten der Jahre 2009/2010. „Über weitere, spannende Projekte werden wir den Klimabündnisgemeinden Vorarlbergs in Kürze berichten“, so Heinz Allgäuer-Hackl, der Projektkoordinator des Klimabündnis Vorarlberg. Factbox Klimabündnis Vorarlberg, Kutzenau 14, 6841 Mäder Mitglieder: 35 Gemeinden, 3 Betriebe, 7 Schulen und Kindergärten, Land Vorarlberg, Lauterach ist Klimabündnisgemeinde Fliesenverlegung aus Meisterhand Fliesenverlegung aus Meisterhand Badsanierung Gesamtkonzept Badsanierung Gesamtkonzept Silikonfugensanierung Silikonfugensanierung Fliesenreparaturen Fliesenreparaturen …a subre Sach us Lutarach! …a subre Sach us Lutarach! Wiesenweg 4, 6923 Lauterach, Fax: 05574 / 64 9 98 Mobil: 0664 / 52 25 710, E-Mail: fliesen.winder@aon.at Wiesenweg 4, 6923 Lauterach, Fax: 05574 / 64 9 98 Mobil: 0664 / 52 25 710, E-Mail: fliesen.winder@aon.at Aus der Gemeinde | Oktober 2010 15 SeneCura Neue Mittelschule Bewohner fahren in Urlaub Der „Bewohnerurlaub“ ist eine jährliche Aktion von SeneCura in ganz Österreich, bei der die SeneCura Bewohner in einem anderen SeneCura Heim in Österreich eine Woche Urlaub verbringen dürfen. So freuten sich fünf Bewohner der SeneCura Lauterach, nach Grafenwörth in die Ferien zu fahren. Am Nachmittag desselben Tages trafen fünf Gäste aus Grafenwörth mit zwei Betreuern im Lauteracher SeneCura ein, wo sie im Rahmen einer kleinen Feier von Bgm Elmar Rhomberg und GR Barbara Draxler empfangen wurden. Die Feier fand auch anlässlich des einjährigen Jubiläums unseres SeneCura-Hauses in Lauterach statt. Musikalisch umrahmt wurde der Nachmittag vom Ensemble „Saitenmix“. In der Besuchswoche zeigten wir unseren Gästen die Schönheiten Vorarlbergs und verwöhnten sie auch kulinarisch mit den Spezialitäten unseres Ländles, so standen z.B. ein Mittagessen auf dem Karren, ein Besuch in der Inatura in Dornbirn und eine Schifffahrt auf dem Bodensee auf dem Programm. Bregenz sagen.haft Lauteracher Schüler wurden vom Bundesministerium für Unterricht und Kunst ausgezeichnet für ihr Projekt Bregenz sagen.haft. Drei Stadtwanderungen führten die 2c-Klasse der Neuen Mittelschule Lauterach auf sagenhafte Bregenzer Spuren. An Ort und Stelle, wo das Geschehen vor vielen Jahren stattgefunden haben soll, erzählten die Schülerinnen und Schüler die Sagen in freier Rede nach. Diese hatten sie vorher selbst bearbeitet. Hilfe bekamen sie dabei vom Stadtarchivar Thomas Klagian und dem Sagenexperten Franz Ellensohn. Mit Hilfe eines Grafikers entstand auch die Broschüre Bregenz sagen.haft, die im Bregenz Tourismus erhältlich ist. Betreut wurde das Projekt von Walter Gohli, Erik Reinhard und Margit Gisinger. Preisübergabe in Wien: Christian Flecker, Andreas Hortig, Walter Gohli 12 schlaue Tipps für Frauen Wert-Schätze Das Frauenreferat des Landes, das Frauennetzwerk und FEMAIL haben unter dem Titel „Wert-Schätze -Schlaue Tipps für Frauen zur Lebensgestaltung“ eine Reihe von knappen, pointierten Ratschlägen formuliert. Themen sind unter anderem die Berufswahl, der Wiedereinstieg, Partnerschaft und das eigene Konto. Diese 12 schlauen Tipps sind in einer handlichen Broschüre (A6) einfach zum Einstecken, Durchblättern und Mitnehmen, zusammengefasst. Sie liegen im Bürgerservice, Hofsteigstrasse 2a auf. Die Bewohner der SeneCura freuten sich, in die Ferien zu fahren Auskünfte Pfanner Katharina, Frauensprecherin Lauterach, T 0699/11101914, katharina.pfanner@gmx.at 16 Aus der Gemeinde | Oktober 2010 BORG Lauterach „Start plus“ Am BORG Lauterach werden heuer rund 290 Schüler in 13 Klassen unterrichtet. Damit sitzen im Schnitt 22 Schüler in einer Klasse. BORG Lauterach helfen, den oft schwierigen Umstieg in das Gymnasium bereits am Schulanfang besser zu unterstützen. Viel Wert wird auch auf die im Vorjahr beschlossenen Verhaltensvereinbarungen gelegt, mit denen im Fall von häufigen Fehlstunden und Verhaltensauffälligkeiten schneller reagiert werden kann. Bereits Anfang Oktober findet für die 5. Klassen eine kombinierte Englisch- und Sportwoche in Schruns-Tschagguns statt. Damit kann einerseits die neue Klassengemeinschaft gleich zu Beginn gestärkt werden, andererseits werden die vorhandenen Englischkenntnisse mit muttersprachlichen Lehrern verbessert. Weiterhin auf sehr hohem Niveau liegt die technische Ausstattung des BORG: So sind bereits in allen Klassenräumen Beamer installiert. Zusätzlich steht der Schule ein neuer „Bionik“(eine Kombination von Biologie und Technik)Arbeitsraum zur Verfügung, der auch von der Neuen Vorarlberger Mittelschule Lauterach genutzt wird. Die Mietkosten übernimmt die Gemeinde, die Einrichtung wurde vom BORG finanziert. ExPERTENTIPP Peter Sonnweber, Energieexperte von Sonnweber optimiert Energie Frische Luft im Zimmer v.l.n.r. Die Klassenvorstände der 5. Klassen: Prof. Isabella Berger, Prof. Reinhard Grabher, Prof. Christiane Mangold Leider konnten heuer über 50 Anmeldungen aus Platzgründen nicht berücksichtigt werden. Besonders im naturwissenschaftlichen Zweig war der Andrang wieder sehr hoch. Verbessert wurde heuer der Schulstart für die 5. Klassen. Im Rahmen des Programms „Start plus“ wurden zunächst in Deutsch, Englisch und Mathematik die Vorkenntnisse der Schüler mit standardisierten Tests erhoben. Die Ergebnisse wurden mit den Eltern besprochen, zur Verbesserung der Situation wird ein zusätzliches Förderprogramm angeboten. Damit will das Die kalte Jahreszeit kommt auf uns zu, unser Bedürfnis nach offenem Fenster/ frische Luft bleibt aber erhalten. Dennoch möchten wir es gerne wohlig warm haben. Ein Widerspruch? Nicht wenn man es versteht richtig zu lüften! Wußten Sie? Bei richtigem Lüften liegt der Heizbedarf für die erforderliche Frischluftzufuhr bei 400 bis 500 Liter Öl pro Heizsaison und Haushalt. Falsches Lüften kann bis zu einem 3-fachen Energieverbrauch und somit Kosten führen! Kurz und heftig statt Dauerlüften Durch den schnellen und gründlichen Luftaustausch geht weniger Energie und Wärme verloren als durch Dauerlüften mit gekippten Fenstern. Die frische Luft dringt bis in das Rauminnere, die Wände kühlen nicht aus. Wie machen wir’s richtig? Stoßlüftung/Querlüftung: Fenster ganz öffnen. Möglichst alle zwei bis drei Stunden gegenüberliegende Fenster bzw. Türen öffnen. Dauer 5 bis 8 Minuten. Je kälter die Außentemperatur, desto kürzer die Lüftungsdauer (3 bis 6 Minuten), dafür 1 bis 2 x mehr. Der Expertentipp vom Energieexperten Peter Sonnweber lautet: „Hinterfragen Sie Ihre Lüftungsgewohnheiten. Richtiges Lüften fördert die Gesundheit, führt die Feuchtigkeit ab, entfernt Schadstoffe und spart Energie!“ SeneCura Regina Höfle – Experimente in Formen und Farben Wann & Wo Ort: SeneCura Sozialzentrum, Hofsteigstraße 2b Öffnungszeiten: täglich von 8 – 20 Uhr Dauer der Ausstellung: September – Dezember 2010 Künstlerin: Regina Höfle, Schmerzenbildstraße 54, 6922 Wolfurt, T +43 (650) 3310781, regina.hoefle@cable.vol.at Aus der Gemeinde | Oktober 2010 17 Elektro Technik Theurer e.U Seit dem 1. Juli bietet „Elektro-TechnikTheurer“ Elektroinstallationen in Gewerbeund Wohnbau an. Auch auf Elektro- und Photovoltaik- Planung hat sich dieser Betrieb mit insgesamt 20 Mitarbeitern spezialisiert. Ebenso werden Bau-, Energie- und Beleuchtungsberatung angeboten. Weiters werden TV- Empfangsanlagen, SAT-Anlagen, Elektrofahrzeugtechnik, EIB – Bustechnik, Alarm- und Überwachungsanlagen geboten. Die Samsung-TV-Vertretung ist 24 Stunden mit einem Service im Elektrobereich, Störungsdienst, etc. gerne für Sie da. Projekt zur Arbeitserleichterung für Frauen und Mädchen in Meja Lalu Die Arbeitsbelastung der Frauen in den ländlichen Gegenden Äthiopiens ist enorm. Sie sind für die Erledigung einer Vielzahl von arbeitsintensiven Pflichten im Haushalt verantwortlich, dies führt zu Arbeitstagen mit 18 Stunden und mehr. Kontakt Leiter: Kurt Theurer Wälderstraße 48, T 05574 70013 Störungsdienst: T +43 (676) 842763100 Email: office@theurer.at Geschäftszeiten: Mo – Do von 7.30 – 12 Uhr und 13 – 17 Uhr, Fr 7.30 – 14 Uhr Den Frauen werden Esel und entsprechende Karren als Transportmittel zur Verfügung gestellt Schönebach Ausflug des Jahrganges 1941 Zahlreiche Ausflügler nahmen an der Wanderung in Schönebach teil Im September fuhren, mit mustergültiger Organisation durch die JahrgangsObfrau Herlinde Steiner, die Ausflügler mit dem Zügle nach Schönebach. Nach der Wanderung stärkten sich die Pensionisten mit einem zünftigen Käsknöpfle-Essen. Die Führung im Moorbad Reuthe sowie der harmonischer Abschluss im Gasthof El Toro stimmten die 40 Teilnehmer bereits jetzt schon auf den nächstjährigen Ausflug zum 70er ein. Zu den schweren, täglichen Arbeiten zählen zum Beispiel das Getreidemahlen und vor allem die Besorgung von Brennholz und Wasser, welches mit stundenlangen Fußmärschen und Schleppen von schweren Lasten verbunden ist. Mit diesem Projekt, durchgeführt von der Caritas Meki und unterstützt von der Marktgemeinde Lauterach, werden den Frauen nun Esel und entsprechende Karren als Transportmittel zur Verfügung gestellt. Doch nicht nur die Frauen profitieren von dieser Arbeitserleichterung. In mehrfacher Hinsicht verbessern sich auch die Zukunftschancen für Mädchen und Knaben durch die folgenden Projektinhalte: Die Eselkarren aus Holz werden in einer noch einzurichtenden kleinen Werkstätte von Mädchen und Jungen hergestellt. Die Frauen, welche ein Eselfuhrwerk bekommen, verpflichten sich als Gegenleistung zur Pflanzung und Betreuung von fünf Bäumen auf einer von der Gemeinde Meja Lalu zur Verfügung gestellten Landfläche. Nach ein paar Jahren können die Bäume gefällt und zur Herstellung weiterer Eselkarren verwendet werden. Ein Teil des so gewonnenen Holzes wird von den Jugendlichen zu einfachen Möbeln verarbeitet und ermöglicht den Mädchen und Burschen den Besuch der Schule bzw. die Kosten dafür abzudecken. Bei der Anschaffung der Esel wird darauf geachtet, dass es sich um weibliche Tiere handelt und dadurch die Voraussetzung für entsprechenden Nachwuchs gegeben ist. Das auf mehreren Ebenen wirksame Projekt verfolgt also mehrere Ziele: • Erleichterung des Arbeitsalltags für Frauen und Mädchen • Schaffung von Arbeit und Einkommen für Jugendliche • Ermöglichung des Schulbesuchs für Mädchen und Burschen sowie Erlernung von handwerklichem Können • Verbesserung der natürlichen Ressourcen und Beitrag zur Erhaltung der Umwelt durch Pflanzung von Bäumen • Arbeitserleichterung für Frauen und Mädchen in Meki, Äthiopien 18 Aus der Gemeinde | Oktober 2010 Aus der Gemeinde | Oktober 2010 19 Jetzt Bausparen Genuss inklusive. Mit Volksbank Bausparen sichern Sie sich hohen Ertrag, attraktive Zinsen und die staatliche Prämie. Ganz ohne Risiko und jetzt auch noch besonders genussvoll. Holen Sie sich das edle Weinset des Spitzenwinzers Horst Gager! Mehr unter www.volksbank-vorarlberg.at/bausparen Volksbank. Mit V wie Flügel. Lauteracher Kochshow Gaumenfreunde aufgepasst: Wir laden Sie ein, am Donnerstag, den 14. Oktober 2010, im Hofsteigsaal in Lauterach unsere Kochshow mit Lauteracher Köchen unter der Federführung von Thomas Scheucher (Restaurant Guth) zu verfolgen und viele gute Tipps mit nach Hause zu nehmen. Als Einstieg erwartet Sie ein Apéro vom Feinsten. Martin von Barabü moderiert die Show mit viel Witz, Charme und Wortgewandtheit. Für die musikalische Umrahmung sorgen die All Right Guys. Im Anschluss an die Kochshow lädt ein buntes Buffet zum Genießen ein. Empfang: ab 18.30 Uhr Beginn: 19.00 Uhr Kochshow: 19.30 Uhr Kartenvorverkauf Eintrittspreis: Eur 10,Karten ab 20. September in der Vbg. Landes- u. Hypothekenbank, Filiale Lauterach und der Raiffeisenbank am Bodensee, Bankstelle Montfortplatz Achtung: begrenzte Teilnehmerzahl Mit freundlicher Unterstützung der Theatergruppe Rampenlicht sowie: Raiffeisenbank Bodensee Chorgemeinschaft St. Georg Großes Interesse am „Offenen Singen“ Als voller Erfolg konnte das offene Singen der Chorgemeinschaft St. Georg gewertet werden, das im Sommer stattfand. Über 15 Sangesfreudige aus unserer und den umliegenden Gemeinden waren der Einladung gefolgt. Zur Einleitung studierten wir mit Chorleiter Heimo Leiseder einen Kanon ein, anschließend standen weltliche Lieder auf dem Programm. Einige Sängerinnen wurden dabei auf der Gitarre begleitet. Bei einem gemütlichen Hock ließen wir den Abend ausklingen. Einige unserer „Gäste“ haben die letzten Proben unseres Probenjahres bereits besucht und auch schon an Aufführungen teilgenommen. Zuversichtlich blicken wir auf das neue Probenjahr und freuen uns über weitere Sängerinnen und Sänger, gerne auch Gastsänger, welche bei Chorproben jeden Mittwoch Wo: BORG Lauterach Wann: 20 Uhr Auskünfte: Heimo Leiseder T 05574 / 64022, Rosmarie Dür T 0650 / 2210411 der Spatzenmesse von W.A. Mozart mit Solisten und Orchester, die an Allerheiligen zur Aufführung gelangt, mitwirken wollen. Bienenzuchtverein Lauterach Ein Bienenvolk für Neuimker Bitte beachten Sie, dass neu aufgestellte Bienenvölker beim Obmann gemeldet werden müssen, ein Gesundheitszeugnis muss zur Meldung vorliegen. Der Lauteracher Bienenzuchtverein heißt Neuimker immer herzlich willkommen. Neuimkern wird zum Start ein Bienenvolk vom Verein zur Verfügung gestellt, sie erhalten zusätzlich eine Unterstützung des Vorarlberger Imkervereins. Ein Grundkurs für Neuimker wird empfohlen. Honig, Pollen, Propolis und Wachs sind für die Gesundheit sehr wichtig Der Lauteracher Bienenzuchtverein besteht nun schon seit 100 Jahren. In diesem Jahr wurde Franz Achberger zum neuen Obmann des Vereins ernannt. Als Stellvertreter wurde Franz Daniel gewählt. Herr Gottfried Sundl übernimmt das Amt des Bienenwarts. Dem Verein gehören 14 Imker an, die insgesamt 100 Bienenvölker betreuen. Die Existenz des Bienenzuchtvereins ist in erster Linie sehr wichtig für die Bestäubung der Obstbäume, da diese bis zu 80% durch die Bienen erfolgt. Auch ist das Imkern ein interessantes und sinnvolles Hobby und macht sehr viel Spaß. Honig, Pollen, Propolis und Wachs sind einige Produkte des Imkerns, die für die Gesundheit des Menschen sehr wichtig sind. Wenn Sie Imkerutensilien besitzen, wenden Sie sich bitte an Franz Achberger T 0664/4552093 (im Falle werden diese auch gerne direkt bei Ihnen abgeholt). Die Bestäubung der Obstbäume erfolgt großteils durch die fleißigen Bienen 22 Aus den Vereinen | Oktober 2010 17. Skinfit Jannersee Triathlon Abwechslungsreiches Starterfeld beim Jannersee Triathlon Bei optimalen Wetterbedingungen und unter traumhafter Zuschauerkulisse von über 1500 Besuchern fand der 17. Skinfit Jannersee Triathlon statt. Die packenden Wettkämpfe, das Wetter, ein unfallfreier Bewerb und ganz besonders die fulminante Stimmung durch das zahlreich erschiene Publikum lässt das OK-Team vom Tri Dornbirn über den Skinfit Jannersee Triathlon schwärmen. Zwischenzeitlich hat sich der ehemalige Schnuppertriathlon in Lauterach zu einem Szenentreff von Triathloneinsteigern bis hin zu den Allerbesten entwickelt. Viele Athleten aus dem Lager der Skifahrer, Leichtathleten, Handballer, Ruderer, MTB und weiteren Sportarten waren verantwortlich für ein abwechslungsreiches Starterfeld bei diesem Event. Weitere Details und alle Ergebnissen finden Sie auf der Homepage www.tridornbirn.at. Ausflug der 1940er zum 70er Zauberhaftes Wallis Zu einem zweitägigen Ausflug im September lud das Organisationskomitee des Jahrganges 1940 ein. 43 JahrgängerInnen fuhren über Chur nach Locarno, dem reizenden Städtchen am Nordufer des Lago Maggiore. Dort angelangt stiegen wir auf die Centovallibahn um, wo wir 83 Brücken, 31 Tunnel, sowie 348 Kurven passierten. Von dort ging die Reise vorbei am geschichtsträchtigen Stockalperturm, dem Wahrzeichen von Gondo. Über die Panoramastraße gelangten die Ausflügler auf den 2000 m hohen Simplonpass, welcher das Tessin mit dem Wallis verbindet. Von dort genoss man einen Blick in die Walliser Berge. Flott ging die Fahrt weiter nach Brig, dem Hauptort des Wallis. Brig ist ein hübsches Städtchen mit Patrizierhäusern, dem prächtigen Stockalperschloss, der alten Jesuitenkirche und liegt im weiten Rhônetal, an der Einmündung zur Simplonstraße. Dort bezogen wir Quartier im Hotel Central. Wie bei jedem Ausflug spielte Elmar mit seiner Gitarre und bis spät in die Nacht wurde gesungen und gefeiert. Die Weiterfahrt am nächsten Morgen führte uns über das urige Goms mit seinen alten Walliserhäusern und Kornspeichern auf den Grimselpass. Durch das schöne Wetter erlebten wir eine unvergessliche Alpenfahrt entlang der Rhône, mit Blick auf den Rhônegletscher. An fünf Seen vorbei führte unsere Reiseroute weiter nach Innertkirchen im Haslital, dem Ausgangspunkt der Aareschlucht. Wildromantisch fließt die Aare bis zur einer Tiefe von 200m, eingezwängt in einem steilen Felsmassiv nach Meirin- gen und lud uns zu einer halbstündigen, gemütlichen Wanderung ein. Die letzte Station unseres zweitägigen Ausfluges war Luzern, die Stadt am Vierwaldstättersee, die berühmt für die Kapellbrücke (erbaut 1332) mit Wasserturm und dem Verkehrshaus ist. Es blieb genügend Zeit für einen Spaziergang und eine Erfrischung. Allzu schnell mahnte der Chauffeur Franz zum Aufbruch unseres letzten Reiseabschnittes über Zug entlang dem Zürichsee nach Walenstadt am Vierwaldstättersee, weiter über Sargans-Kriessern in unseren Heimatort Lauterach. Was bleibt ist eine schöne Erinnerung an zwei wunderschöne Tage im Kreise der JahrgängerInnen, verbunden mit dem Dank an Reiseleiter Fritz Kohlhaupt, Gitarristen Elmar Vögel und dem umsichtigen Chauffeur Franz, von Hehlereisen. Die Mannschaft des 1. VBC Lauterach Aus den Vereinen | Oktober 2010 23 Feuerwehrjugend Lauterach Seifenkisten Grand Prix v.l.nr. Fahrer Levi Rzipa, Fahrer Dominik Stadelmann, Teamchef Adrain Natter, Fahrer Sandro Buccino Im September fand in Düns der dritte Seifenkisten Grand Prix der Vorarlberger Feuerwehrjugend statt, bei dem Lauterach als Titelverteidiger an den Start ging. Strecke von Düns nach Röns wurde das Siegerteam ermittelt. Lauterach war mit den tollkühnen Fahrern Dominik Stadelmann, Levi Rzipa und Sandro Buccino am Start. Jeder Fahrer hatte zwei Rennen zu fahren, wobei die bessere Zeit zur Wertung gezählt wurde. Bereits bei der ersten Fahrt war nach einem Dreher in einer schnellen Passage eine Spitzenzeit nicht mehr möglich. Die nächsten vier Rennen waren dann fast fehlerfrei, wodurch jeder der drei Fahrer eine gute Zeit für die Gesamtwertung einfahren konnte. Beim letzten Rennen wurde alles riskiert, um im Klassement noch weiter vorzurücken. Weit weg von einer Sicherheitsfahrt, driftete Sandro mit seiner Kiste nach einer Schikane auf das Straßenbankett, geriet ins Schleudern und rammte mehrere Strohballen. Zwar blieb er mit viel Glück auf der Strecke, jedoch war es mit einem Speichenbruch und Platten beim rechten Hinterrad vorbei mit einer wahrscheinlichen Siegerzeit. Mit dem 4. Platz ist unser Racing-Team leider knapp an einem Stockerlplatz vorbeigefahren, der Spaß und die Action waren jedoch rekordverdächtig. YouTube: „Seifenkistenrennen 2010 in Düns“ Beim Seifenkistenrennen gaben die Fahrer „Gas“ Die Erwartungen waren somit hoch, wobei die Vorbereitung durch die Teilnahme beim Bundesbewerb eher dünn ausfiel. Aber mit der pfeilschnellen Sieger-Seifenkiste des letzten Grand Prix sollte doch einiges möglich sein. Auf der Naturfreunde Zahlreiche Aktivitäten Die Naturfreunde machten eine schöne Bergtour auf den 2170 m hohen Mottakopf in Brand und konnten eine herrliche Alpenflora genießen. Nach der Rast und einem Foto am Gipfelkreuz ging es gestärkt wieder ins Tal. Eine kleine Gruppe der Naturfreunde machten mit bei der Wanderung von Götzis über Millrütte zum Götzner Haus. Nach einem guten Mittagessen ging es wieder zurück zum Auto. Danke an unseren Bergführer Helmut Gassner. Die Naturfreunde beteiligten sich auch heuer wieder am Lauteracher Kindersommer. Mit sechs Buben fuhren sie mit dem Zug nach Riedenburg und machten einen Besuch beim Modelleisenbahnclub. Die Kinder durften auch selber „Zügle fahren“, danach gab es noch eine süße Jause, gespendet von der Bäckerei Markus Fink in Dornbirn. 24 Aus den Vereinen | Oktober 2010 Feuerwehrjugend Lauterach Bei der Elite Österreichs Nach den Erfolgen bei landesweiten Wettkämpfen der vergangenen Jahre war es schwierig, sich für heuer neue Ziele zu stecken. Sich für den Bundesleistungsbewerb zu qualifizieren musste das Ziel der diesjährigen Saison sein! se Zeit schlagen! Lauterach hatte die Qualifikation mit großem Abstand gewonnen und durfte, neben einer Gruppe aus Lustenau und Schruns, Vorarlberg bei den Bundesleitungsbewerben in Micheldorf/OÖ vertreten. Nun war zum einen das hoch gesteckte Ziel geschafft, zum anderen galt es nun natürlich erst recht hart weiter zu trainieren, womit auch ein Teil der Ferien gestrichen war. Doch es hatte sich mehr als gelohnt. Die Atmosphäre des Bundeswettkampfes war unbeschreiblich. Bereits bei der Ankunft im Stadion waren die Ränge voll besetzt und es herrschte eine Stimmung, wie man sie nur von BundesligaSpielen kennt. Mit Hupen und Trommeln heizten die Fangruppen den oberösterreichischen Spitzengruppen ein. Leider waren die Bedingungen bei der durch Starkregen aufgeweichten Bahn sehr schwierig, was den meisten Gruppen einen fehlerfreien Lauf verwehrte. Der Sieg ging erwartungsgemäß an die Favoriten aus Oberösterreich, die gleich die ersten fünf Ränge für sich bestimmten. Lauterach hat sich aber wacker geschlagen und wurde zumindest beste Gruppe Vorarlbergs. Aber alleine das Dabeisein an der großartigen Veranstaltung ließ alle Teilnehmer als Sieger heimkehren. Wettkampfgruppe beim Bundesleistungsbewerb in Micheldorf / OÖ Erfolgreiche Feuerwehrjugend beim Landesleistungsbewerb Tisis Dass der Weg dahin schwer und nur mit Glück zu schaffen war, schien allen klar. Nach etlichen Proben und einem Trainingswettkampf war dann der Tag der Entscheidung gekommen. Bei den Vorarlberger Landesfeuerwehrjugend-Leistungswettbewerben in Feldkirch Tisis musste alles passen. Lauterach war mit drei Wettkampfgruppen vertreten, um für die Leistungsabzeichen in Bronze, in Silber zu kämpfen und um die Ausscheidung für den Bundesbewerb zu schaffen. In Bronze wurde der ausgezeichnete 5. Rang er- zielt. In der Königsklasse Silber konnte die Lauteracher Wettkampfgruppe den Landessieger stellen. Bei der Ausscheidung zum Bundesbewerb wurde ein Wettkampf geboten, der an Spannung nicht zu übertreffen war. Beim ersten Lauf schlich sich leider ein kleiner Fehler ein, wodurch Lauterach für den alles entscheidenden Lauf mit Rückstand starten musste. Die Lauteracher Gruppe eröffnete die Ausscheidungsrunde und setzte einen perfekten und fehlerfreien Lauf auf die Bahn. Nach bangem Abwarten bis zur letzten Gruppe war es dann aber endgültig klar: Keiner konnte die- Lauterach durfte zu den Bundesleistungsbewerben nach Micheldorf/OÖ Aus den Vereinen | Oktober 2010 25 Obst- und Gartenbauverein Besuch der Weihenstephaner Gärten und Schädlingsbefall an Buchsbäumen Neben der staatlichen Brauerei Weihenstephan befindet sich hier die größte Fachhochschule Deutschlands für Obstund Gartenbau, für Landschafts- und Gartengestaltung und für Lebensmittelkunde samt einer Forschungsanstalt, die auf Freiflächen und in Gewächshäusern ihre Versuche macht. Die Teilnehmer erfuhren bei der geführten Besichtigung des Kleingartens für Gemüseanbau einiges über Neuheiten, bekannte und seltene Gemüsesorten. Viele fachliche Informationen zu Mischkultur, Düngung und Sortenwahl wurde geboten, und üppig bepflanzte Hügelund Hochbeete konnten in der Anlage bewundert werden. Ferner wurden über 50 ein- und mehrjährige Gewürze und Heilkräuter vorgestellt. In bepflanzten Kleingewächshäusern unterschiedlicher Bauweise und Ausstattung wurden die Vor- und Nachteile bei der Kultivierung verschiedener Pflanzen gezeigt. Gestärkt mit einem hervorragenden Mittagessen im Bräustüberl und dem hier gebrauten Bier stand der Nachmittag zur freien Verfügung. Raupe des Buchsbaumzünslers Massive Schäden an Buchsbäumen In vielen unserer Gärten setzen wir den Buchsbaum gerne zur Gestaltung, Abgrenzung und Einrahmung ein. Der Buchsbaumzünsler verursacht seit einem Jahr unübersehbare Schäden an unseren Buchsbäumen. Die kleine, hellgrüne Raupe mit schwarz-weißen Tarnpunkten macht diesen arg zu schaffen. Die Raupe häutet sich mehrmals und wird bis vier cm groß. Die nimmersatte Raupe frisst Blätter und Stengel. Nach der Verpuppung schlüpft ein weißer Schmetterling mit einem roten Rand an den Flügeln. Über regelmäßige Kontrollen der Buchsbäume erkennt man Fraßstellen, Raupe, olivgrüne Kotkrumen, Gespinste und Puppen. Bei kleineren Büschen sammelt man die Raupen ab. Größere Bäume reinigt man mit einem Hochdruckreiniger und sprüht anschließend chemische Mittel zur Bekämpfung ein. Es helfen Parexan, Neem-Azal, Bayer Garten Schädlingsfrei Calypso, Celaflor Schädlingsfrie Careo und Celaflor Natruen Schädlingsfrei Neem bei rich- tiger Dosierung. Die Behandlung muss gegebenenfalls nach sieben Tagen wiederholt werden. Weihenstephaner Gärten in Freising Aus dem ehemaligen Kloster Weihenstephan sind im Lauf der Zeit mehrere Betriebe und Anstalten entstanden. Führung durch den Kleingarten für Gemüse 26 Aus den Vereinen | Oktober 2010 Pfadfinder urSPRUNG 2010 – das Jubiläumslager Im August waren über 6.500 Pfadfinder aus allen österreichischen Bundesländern, sowie 20 weiteren Nationen (Italien, Spanien, Schweden, USA …) in Laxenburg bei Wien auf dem Jubiläumslager „urSPRUNG 2010“ zu Gast. Unter den Teilnehmern waren auch zehn Jugendliche und zwei Betreuer aus Lauterach zu finden. Die Lauteracher Ranger und Rover errichteten mit der Pfadfindergruppe Hinterbregenzerwald und einer weiteren Partnergruppe aus Wien ihren Lagerplatz mit Kochstelle, Essplatz, Lagerturm, Schlafgelegenheiten und allem, was das Leben sonst noch angenehmer macht. Während des Lagers gab es neben den offiziellen Programmangeboten wie Offsite Activities, Ball im Schloss Laxenburg, WurstSEMMEL Monopoly durch Wien und RaRoClubbing auch genügend Zeit um Kontakte zu knüpfen und das Lagerleben zu genießen. Am Besuchersonntag waren über 20.000 Interessierte unterwegs, um das Jubiläumslager zu besichtigen. Auch Bundespräsident Heinz Fischer war auf dem Lagergelände zu finden. www.pfadfinderlauterach.com Factbox Heimstunden für das Pfadfinderjahr 2010/2011 Wichtel (Mädchen, 6 – 10 Jahre) Di 17.30 – 19 Uhr Wölflinge (Burschen, 6 – 10 Jahre) Do 17.30 – 19 Uhr Guides (Mädchen, 10 – 14 Jahre) Di 18.30 – 20 Uhr Späher (Burschen, 10 – 14 Jahre) Di 18.30 – 20 Uhr Caravelles & Explorer (14 – 16 Jahre) Di 19.30 – 21 Uhr Ranger & Rover (16 – 18 Jahre) Mo 19.30 – 21 Uhr Die Lauteracher Ranger und Rover waren im Jubiläumslager Seniorenring Lauterach Wanderung vom Karren ins Ebnit Mitte August trafen sich wieder zahlreiche rüstige SeniorenringMitglieder zu einer Wanderung vom Karren ins Bergdorf Ebnit. Frühmorgens ging es mit der ersten Fahrt auf den Karren. Von dort führte der Weg über den Kühberg nach Schuttannen und weiter zur Schönenmannalpe. Nach einer kurzen Rast ging es weiter zu Pfarrers Älpele und nach einem kurzen Einkehrschwung hinunter nach Ebnit. Nach einem ca. dreistündigen Fußmarsch erreichten die Senioren das Erholungsdorf. Im Heumöser Stüble wurde natürlich zuerst der große Durst gelöscht und zur Stärkung wurden alle Wanderer mit einer zünftigen Brettljause verwöhnt. Nach einem gemütlichen Hock brachte der Landbus die Gruppe wieder zurück zur Karrentalstation. Die Wanderung führte die SeniorInnen auf den Karren Aus den Vereinen | Oktober 2010 27 Seniorenbund Lauterach Auf der Alpe Bürstegg und im Schloss Starkenberg 70 Personen besuchten die Biererlebniswelt im Schloss Starkenberg Nach langen Regentagen stellte sich endlich sommerliches Wetter mit bester Fernsicht ein und die Wanderfreunde konnten Bürstegg in Verbindung mit Oberlech erwandern. Von der Bergstation der Steffisalpe führte der mit Bergblumen umsäumte Weg nach dem Abstecher auf das Wannenköpfle Richtung Bürstegg. Die alte Walsersiedlung war einst ganzjährig, jetzt nur noch während der Sommermonate als Alpe, bewohnt. 1835 gab es 13 Familien mit einer eigenen Schule und Kirche unterhalb des Karhornes. 1898 wurde Bürstegg auf Grund der schwierigen Lage der Bergbauern aufgelassen und die Familien siedelten zum Teil nach Lech. Das ÄlplerEhepaar Norbert und Franziska Bitschnau bewirtschaften die Alpe (heute noch ohne Strom) schon seit 18 Jahren. Nach der zünftigen Bewirtung durch die sehr leutseligen Älpler führte der Weg die Wandergruppe in Richtung Karalpe, Auenfeldsattel, Oberlech, zur Einkehr im Hotel Mohnenfluh. Die auf die Ausdauer der Wandergruppe „60+“ abgestimmte Wanderung führte in die herrliche Bergwelt zwischen Warth und Lech und setzte einmal mehr einen weiteren Meilenstein im Erwandern der wunderbaren Vorarlberger Landschaft. 70 Personen besuchten die Biererlebniswelt im Schloss Starkenberg in Tarrenz bei Imst. Der Starkenberger Biermythos ist eine einzigartige, unvergleichliche Kombination aus dem mittelalterlichen Schloss und der hochmodernen Brauerei Starkenberg. Auf einer Schaufläche von über 4.000 m2 ist auf Schloss Starkenberg ein Rundgang entstanden, der sich von oberhalb der Brauerei, dem Panoramazimmer, bis in die tiefsten Gewölbe, Keller und Gänge des mittelalterlichen Schlosses erstreckt. Seit 1810 wird Bier gebraut und dieses zählt zu den meist prämierten Bieren Österreichs. So sind die Teilnehmer zwischen hochmodernen, technischen Braustätten hautnah mit der Starkenber- ger Braukunst in Berührung gekommen und haben sich im nächsten Moment in mittelalterlichen Schlossräumen wieder gefunden. So z.B. im geschichtsträchtigen Rittersaal bei der Bierprobe oder im Veranstaltungssaal mit dem angeschlossenen Museum. Obmann Elmar Kolb konnte der Besitzerin des Anwesens Frau Dr. Charlotte Amann ein Dienstzeugnis aus dem Jahre 1889 überreichen, denn der Großvater von Sigrid Fröweis (Gattin des ehemaligen Schuldirektors) war in Starkenberg als Biersieder beschäftigt. Ein nachmittägiger Spaziergang entlang der Schlossallee, hin zum Starkenberger See, brachte noch ein wenig Bewegung in diesem herrlichen Landschaftsteil des Gurgltales. Von der Bergstation der Steffisalpe führte der Weg auf das Wannenköpfle Richtung Bürstegg 28 Aus den Vereinen | Oktober 2010 Pensionistenverband Lauterach Ausflug zur Wilhelma in Stuttgart und Radlerausflug Interessante Themenwelten gab es bei der Wilhelma in Stuttgart S H O T OKAN KARATE CLUB LA U T ERACH Karate - schult deine Motorik - erhöht deine Konzentration BLUT SPENDEN RETTET LEBEN BLUT www.blut.at z 0800 190 190 54 PensionistenInnen waren gespannt auf den zoologisch-botanischen Garten in Stuttgart. Zuvor war im VfBClubrestaurant für uns im Gastgarten reserviert. Nach einem vorzüglichen Mittagsessen waren wir gut auf eine ausgedehnte Besichtigungstour eingestimmt. In der Wilhelma angekommen durften alle, die für sie interessanten Themenwelten besichtigen: Bären, Affen, Giraffen, Elefanten oder die Glashäuser mit Kakteen, Orchideen, Mangroven, Schmetterlinge oder Aquarien mit Fischen, Rep- tilien usw. Es blieb genügend Zeit, um sich fast alles anzusehen. Der Busfahrer Marcel brachte alle PensionistenInnen mit einem Zwischenstopp in Buxheim wohlbehalten nach Hause. Im August radelten die Lauteracher Pensionisten nach Lindau-Zech. Im Hafenrestaurant traf man sich auf ein „Weizen“ oder wie kann es anders sein auf ein „Radler“. Reinhold Hanny, der den erkrankten Wolfgang Kloos ersetzte, machte seine Sache als Radreferent sehr gut und so sei ihm an dieser Stelle herzlichst gedankt. - verbessert deine Koordination - steigert dein Selbstvertrauen SPENDEN RETTET LEBEN www.blut.at z 0800 190 190 Einsteigerkurs 2010 für Kinder, Jugendliche und Erwachsene Foto: Hubert Havlik u u Freitag, 01. Oktober 2010 18.00 – 19.30


Lauterachfenster 2010 09
Sam, 22. Oktober 2011 | Kuhn EDV

September 2010 | Nr. 51 Lauterach fenster Hilf mit! Kinder im Straßenverkehr Seite 10 Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M Die aktuelle Informationsschrift der Marktgemeinde »Unsere Großeltern haben ihr ganzes Leben in einem Dorf verbracht. Meine Generation ist kreuz und quer unterwegs. Gemeindegrenzen spielen für uns keine Rolle mehr.« Sara Burtscher, 24 Apothekenhelferin aus Bregenz Gemeindegrenzen überschreiten und zusammen den Lebensraum gestalten. Das will Vision Rheintal. www.vision-rheintal.at Eine Initiative des Landes Vorarlberg und der Vorarlberger Rheintalgemeinden Editorial Weichenstellungen im Zentrum Die Gemeindevertretung hat im Juli eine wichtige Weichenstellung für das Zentrum von Lauterach beschlossen. Das Lauterachfenster berichtet darüber auf der Seite 7 ausführlich. Die Diskussionen in den Gremien im Vorfeld waren intensiv, aber durchwegs konstruktiv. Veränderungen erzeugen bei manchen immer wieder Ängste. Das Miteinander aller vier Fraktionen war letztendlich doch stärker – nur gemeinsam ist es möglich, dass das Zentrum von Lauterach aufgewertet werden kann. Die Ferienzeit neigt sich dem Ende zu, und für die Kinder beginnt ein neues Schul-, Kindergarten- oder Spielgruppenjahr. Für uns Autofahrer heißt es in dieser Zeit, besonders auf die schwächsten VerkehrsteilnehmerInnen Acht zu geben. Eine Katze oder ein Freund auf der anderen Straßenseite genügt, um ohne aufzupassen auf die Straße zu springen. Kinder sehen die Welt mit anderen Augen – haben ihre eigene Realität. Deshalb fahren Sie bitte langsam, und geben Sie besonders Acht, wenn Sie Kinder auf den Gehwegen sehen. Im Juli und August wurde das Unterland von schweren Regenfällen heimgesucht. Besonders betroffen war die Gemeinde Lochau, aber auch Lauterach wurde nicht verschont. Unsere freiwillige Feuerwehr leistete in diesen Tagen über 550 Stunden für Einsätze in den betroffenen Gebieten. Unzählige Feuerwehrmänner versuchten, Wasser abzupumpen und Schlammmassen von Straßen zu entfernen, verhinderten Schlimmes bei der Siedlung „neue Schanze“. Mein herzlicher Dank gilt den Feuerwehrmännern, die freiwillig und sofort, zu jeder Tages- und Nachtstunde für uns bereit stehen, um uns bei Feuer, Hochwasser und anderen Katastrophen zu helfen. Inhalt Aus dem Rathaus 4 plan-b Radgala am 16.9. 5 plan-b MOBILWoche 6 Interview: Vizebgm Doris Rohner 7 Neue Chancen im Zentrum 9 Erfolgreiche Glückspunktesammlung 10 Kinder im Straßenverkehr 11 Spielgruppen-, Kindergartenund Schulbeginn 10 7 Aus der Gemeinde 14 D’Weißenbildkünschtlär 18 Im Rolls Royce Museum 19 75 Jahre Volksschule Dorf 20 Jugendplatz Lauterach 22 Erfolgreiche Teilnahme an der Volksschul-Olympiade 22 Aus den Lauteracher Vereinen 24 Vereinsberichte 32 Ihr Bürgermeister Elmar Rhomberg Veranstaltung & Chronik 45 dötgsi Hofladen Dietrich – Vorarlberger Köstlichkeiten 45 plan-b – Radgala Radgala am 16. September im Hofsteigsaal Die plan-b Gemeinden laden herzlich ein zur Radgala 2010! Am 16. September um 18.30 Uhr im Hofsteigsaal in Lauterach gibt es Unterhaltung und Spaß für alle RadfahrerInnen. Speziell im Mittelpunkt stehen natürlich die über 1.000 TeilnehmerInnen am Fahr Rad Wettbewerb aus der Region. Unter ihnen werden attraktive Preise verlost, die gleich mit nach Hause genommen werden können. Reisegutscheine, Fahrrad-Anhänger und Picknickkörbe warten auf Sie! TeilnehmerInnen am Fahr Rad Wettbewerb erhalten eine gesonderte Einladung per E-Mail oder Post. Die Menschen in den sechs plan-b Gemeinden sind gern und oft per Rad unterwegs. Sie legen 21 Prozent ihrer Wege per Fahrrad zurück, ein österreichweiter Spitzenwert. Auch die hohe Teilnahmezahl am landesweiten Fahr Rad-Wettbewerb 2010 oder das Interesse vieler Menschen an entsprechenden Aktivitäten. stützen im Programm und freuen sich besonders auf die offizielle Übergabe des neuen Sonderfahrrads. Die plan-b Gemeinden haben ja für jeden Teilnehmer am Fahr Rad Wettbewerb einen Euro zugunsten dieses neuen Fahrzeugs zugesagt. Ob auch die Sonderprämie zum Tragen kommt, wenn in den sechs Gemeinden über eine Million Kilometer erradelt werden, zeigt sich am 16. September 2010. „Mitanand am Weg“ ist ein Projekt der Lebenshilfe Vorarlberg, das Menschen mit Behinderungen oder eingeschränkter Bewegungsfähigkeit wieder den Zugang zu weiträumiger Mobilität ermöglichen will. Zu diesem Zweck wurden von der Lebenshilfe speziell ausgerüstete Erlebnisräder mit ElektroAntrieb angekauft, die sowohl Institutionen, Unternehmen als auch Privatpersonen leihweise zur Verfügung gestellt werden. Die Erlebnisräder sind in den Lebenshilfe-Werkstätten in Wolfurt, Hörbranz und Hard stationiert. Der Mietbasistarif beträgt € 10.- pro Halbtag, € 20.- pro Tag und kann in den Werkstätten reserviert werden. Gemeinsam feiern mit der Lebenshilfe der Region Sandra und Hans Verdorfer auf dem Erlebnisrad Besondere Gäste sind heuer die Schützlinge und BetreuerInnen der Lebenshilfe Bregenz/Hofsteig. Sie unter- Hochwasser VKW hilft den Geschädigten Zahlreiche Vorarlberger Hausbesitzer sehen sich nach den extremen Regenfälle und Muren ab 24. Juli 2010 wieder mit zum Teil gröberen Schäden konfrontiert. Ein finanzielles Trostpflaster gibt es in dieser Situation von den Vorarlberger Kraftwerken. Die VKW liefern allen Opfern, die vom Starkregen betroffen waren, den Strom für Pumpen- und Entfeuchtungsanlagen zu ermäßigten Preisen. Die Abwicklung dieser Aktion erfolgt in Zusammenarbeit mit den Gemeinden. Mit der Bestätigung der Gemeinde über die Zeitdauer und elektrische Leistung des erforderlichen Pumpen- oder Entfeuchtungsgeräteeinsatzes wird den betroffenen Kunden die Differenz bei der Jahresstromrechnung in Abzug gebracht. Das Antragsformular lässt sich im Internet herunterladen und ausfüllen: http://www.vkw.at/downloads/at/ 20100809_Strompreissenkung_fuer_ Muren_und_Starkregengeschaedigte. pdf. Für Fragen stehen die Mitarbeiter der VKW gerne zur Verfügung: T 9000 oder E kundenservice@vkw.at. Die Antragsformulare liegen auch beim Marktgemeindeamt Lauterach in der Abt. III - Bürgerdienste, Hofsteigstraße 2a auf, oder können unter T 6802-10 angefordert werden. 4 Aus dem Rathaus | September 2010 plan-b – MOBILWoche Umsteigen, Umwelt entlasten & Kosten sparen Ziel der MOBILWoche ist es, auf Alternativen zur „Auto-Mobilität“ aufmerksam zu machen. Dazu finden im Rahmen der Woche und um den traditionellen „Autofreien-Tag“ zahlreiche Aktionen und Angebote statt. Interessierte Bürger, die ein solches System dauerhaft nutzen möchten, können sich per Email bei reinhard.dobler@ lauterach.at melden. „Viele Autowege können auch gut zu Fuß oder mit dem Rad erledigt werden. Das spart Kosten, reduziert Lärm und Umweltbelastung und nützt der Gesundheit. Es würde mich freuen, wenn möglichst viele Gemeindebürgerrinnen und –bürger gerade in der MOBILWoche verstärkt ohne Auto mobil sind“, so Bgm Elmar Rhomberg. Vom 16. – 22. September MOBILWochen-Ticket um 10 Euro Zur MOBILWoche bietet der Verkehrsverbund ein eigenes MOBILWochen-Ticket an: Um 10,- Euro kann man im Zeitraum der MOBILWoche in ganz Vorarlberg mit Bus und Bahn unterwegs sein. Erhältlich ist das Ticket in allen Verkaufsstellen, bei den Automaten und in den Bussen. Personen, die bereits eine Verkehrsverbund Jahreskarte besitzen profitieren in der MOBILWoche ebenfalls: Alle Jahreskarten, also auch SL+, Regio und Domino, gelten während der MOBILWoche im gesamten Verbundraum. Car-Sharing Test Angebot Personen, die im Besitz einer VVVDauerkarte sind, können im Zeitraum von vier Monaten das Angebot von Denzel-Drive Car-Sharing unter www.denzeldrive.at ohne Grundgebühr testen. plan-b – Radbrücke Bregenz und Hard unterzeichnen Bauherrenvertrag Im Bregenzer Rathaus besiegelte die Landeshauptstadt Bregenz und die Marktgemeinde Hard offiziell die gemeinsame Bauherrschaft für die neue Radbrücke über die Bregenzerach. Stellvertretend unterzeichneten die Bürgermeister DI Markus Linhart und Harald Köhlmeier sowie Vizebürgermeister Dr. Gernot Kiermayr und Gemeinderat Ing. Peter Bildstein den Bauherrenvertrag, der Bau und Erhaltung des Bauwerks regelt. Die Brücke verkürzt ab Frühjahr 2011 für Radfahrer die Strecke zwischen Kreuzung Sportplatz Hard und der Achsiedlungsstraße auf Bregenzer Seite um über 1.400 Meter. Bei zu erwartenden 3.000 Nutzern im täglichen Durchschnitt summiert sich das zu einer Wegersparnis von 4.200 Kilometern jeden Tag – speziell für Alltagsradfahrer ein enormer Vorteil. In den nächsten Wochen erfolgen die nötigen Vergaben, die Bauarbeiten selbst sollen im Herbst beginnen. Die Kosten in der Höhe von rund 3 Mio. Euro werden zu wesentlichen Teilen über Förderungen des Landes Vorarlberg und des Österreichischen Klimaund Energiefonds gedeckt. Aus dem Rathaus | September 2010 5 Porträ Gemeinderätinnen und Gemeinderäte im Porträt Doris Rohner Gabriela Festini: In welchem Ressort bist du heute hauptsächlich tätig? Doris Rohner: Im Ressort für Kindergarten/Kinderbetreuung und Bildung. Gabriela Festini: Gibt es enge Mitarbeiter, die du gerne näher vorstellen möchtest? Doris Rohner: Ich arbeite unter anderem sehr eng mit Judith Längle und Christof Döring zusammen. Frau Längle ist Kindergartenleiterin des Kindergartens Weißenbild und koordiniert die Kinderbetreuung und Kindergärten. Sie ist auch die Protokollführerin des politischen Ausschusses für diesen Bereich. Zusätzlich ist sie Ansprechpartnerin der Eltern. Herr Christof Döring ist Protokollführer des politischen Ausschusses Bereich Bildung und Leiter der Bücherei. Zugleich ist er mit dabei in der Arbeitsgruppe Volksschule Dorf. Gabriela Festini: Was sind deine Aufgaben im Bereich Kindergarten/Betreuung? Doris Rohner: In diesem wichtigen Bereich nehme ich an Teamsitzungen in Kindergärten teil und bin für verschiedene Bereiche in der Ausschussarbeit zuständig. Wie z.B. Öffnungszeiten der Kindergärten und Kinderbetreuungen, Tarife, Neu- und Umbauten, Einrichtungen. Damit bin ich zusätzlich Kontaktperson zum Land Vorarlberg und zu den politischen Referenten benachbarter Gemeinden. Ich leiste Hilfestellung bei Kinder liegen mir sehr am Herzen. Mein Ziel ist es kindgerechte, qualitativ hochwertige Einrichtungen zu schaffen, in denen sich Kinder und Personal wohl fühlen und die für die Eltern leistbar sind. Vizebgm Doris Rohner Problemen und halte den Kontakt zu verschiedenen Institutionen der Gemeinde aufrecht. Während der letzten Jahre wurde der Bereich Kinderbetreuung und Kindergarten extrem ausgebaut. Wir führen nunmehr 7 Kindergärten, davon 1 Ganztageskindergarten und 3 Integrationsgruppen. 5 Gruppen in der Kleinkinderbetreuung mit verschiedenen Öffnungszeiten (davon ebenfalls eine Ganztagesgruppe) runden das Kinderbetreuungsangebot ab. Gabriela Festini: Welchen Aufgaben widmest du dich im Bereich Bildung? Doris Rohner: Ich bin Kontaktperson zu den Direktoren der Schulen und leite den politischen Ausschuss für Bildung, der unter anderem die Schülerbetreuung mit Mittags- und Nachmittagsbetreuung und auch die Ferienbetreuung regelt. Schulumbauten, Zu- und Neubauten fallen in meinen Aufgabenbereich. Dazu gehört auch die Führung der Arbeitsgruppe „Volksschule Dorf neu“. Ich bin für Lauterach auch verantwortlich für die Musikschule am Hofsteig, die ja von den Gemeinden Lauterach, Schwarzach und Wolfurt betrieben wird. Gabriela Festini: Vielen Dank für das Gespräch. Vizebgm Doris Rohner Gabriela Festini: Doris, du bist verheiratet mit Helmut und hast zwei Söhne im Alter von 27 und 29 Jahren, was machst du gerne in deiner Freizeit? Doris Rohner: In meiner spärlichen Freizeit lese ich sehr gerne, am liebsten Krimis, oder ich bastle oder handarbeite ein wenig. Manchmal packt mich auch die Lust ein bisschen durchs Ried zu spazieren oder zu radeln. Ich koche und backe sehr gerne, auch wenn mir dazu leider oft die Zeit fehlt. Reisen gehört auch zu meinen Hobbys. Gabriela Festini: Kannst du kurz deinen Werdegang zur Vizebürgermeisterin beschreiben? Doris Rohner: Ich war schon immer an der Gemeindepolitik interessiert und auch politisch tätig, zuerst bei der Fraktion, dann in der Gemeindevertretung, dann wurde ich Gemeinderätin. Im Dezember 2008 bin ich dann zur Stellvertreterin von Bgm Elmar Rhomberg gewählt worden. Seit ich politisch tätig bin, bin ich auch Mitglied des Frauenbundes Guta Lauterach, mehrere Jahre davon als Obfrau und nun seit einigen Jahren im Vorstand. Hauptberuflich bin ich im Bereich Werbung bei „Vorarlberg Tourismus“ tätig. Besuche zur Geburt eines Kindes gehören zur Aufgabe der Vizebürgermeisterin. Bgm Elmar Rhomberg, Julia Schneider mit ihrem Baby und Vizebgm Doris Rohner 6 Aus dem Rathaus | September 2010 Gemeindevertretung schafft Voraussetzungen Neue Chancen im Zentrum Die politischen Gremien der Gemeinde haben sich in den letzten Monaten intensiv mit der weiteren Entwicklung des Zentrums von Lauterach auseinandergesetzt. Die Kommune steht in den nächsten Jahren vor großen Herausforderungen, was die Entwicklung betrifft. Die Entscheidung über den Neubau der Volksschule Dorf hat dabei oberste Priorität – hier sind sich alle 4 Fraktionen einig. Gebäude ist energietechnisch in einem sehr schlechten Zustand. Weiters sollte das Amtsgebäude mit einem Lift ausgestattet werden. Diese Investition wird von den Mandataren einhellig kritisch hinterfragt. Zwischenzeitlich hat eine private Unternehmensgruppe ein interessantes und zukunftsweisendes Angebot mit dem Kauf des Alten Seniorenheims samt Parkplatz vorgelegt. Mit dabei im Kaufangebot ist auch die Fläche des bestehenden Gebäudes „Rathaus“. Der vorgelegte Planungsentwurf ist sehr interessant. Er bietet für diesen Standort neue Möglichkeiten und soll den gesamten Montfortplatz aufwerten. „Ein wichtiger Schritt für die weitere Zentrumsentwicklung in Lauterach“, sind sich Bgm Elmar Rhomberg, GR Barbara Draxler, GR Walter Pfanner und GV Elmar Greußing als Sprecher der einzelnen Fraktionen einig. Die Gemeindevertretung hat daher am 13. Juli 2010 mit hoher Zustimmung aller Fraktionen beschlossen, dem Angebot näher zu treten und verschiedene Details intensiv zu prüfen. Zudem werden in den kommenden Wochen auch Gespräche mit den Eigentümern der Liegenschaften am und um den Montfortplatz geführt. „Sofern verschiedene Voraussetzungen erfüllbar sind, können im Areal ’Altes Seniorenheim – Rathaus – Montfortplatz‘ bestehende Anziehungspunkte gestärkt und neue geschaffen werden. Mit dieser Entscheidung erfolgt ein Umzug der Gemeindeverwaltung in das neue Haus 2 beim Sozialzentrum. Hier entsteht ein modernes und bürgerorientiertes Serviceangebot für Lauterach“, erklären die Fraktionsobleute die Beweggründe für diesen Entschluss. Die Zusammenlegung der Verwaltung im Haus 2 ist unter den Grundsätzen der Zweckmäßigkeit, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit zu planen und umzusetzen. Ein Verkauf der Liegenschaft Montfortplatz erfolgt erst dann, wenn der künftige Standort der Volksschule Dorf endgültig geklärt ist und von der Gemeinde ein mittelfristiger Finanz- bzw. Investitionsplan vorgelegt wurde. Auch diese Entscheidung steht unmittelbar bevor. Die dafür eigens eingerichtete Arbeitsgruppe wird unter Beiziehung von Fachexperten eine Entscheidung für den künftigen Standort vorbereiten. In dieser Arbeitsgruppe sind neben den politischen Mandataren der Gemeinde u.a. auch die Schulleitung, die Lehrerschaft und der Elternverein vertreten. Die Gemeindevertretung befasst sich in der nächsten Sitzung Ende September 2010 mit den Ergebnissen der Arbeitsgruppe. Volksschule Dorf Das „alte“ Seniorenheim In der Gemeindevertretungssitzung vom 13. Juli 2010 stand eine Weichenstellung für den Bereich „Altes Seniorenheim – Rathaus – Montfortplatz“ im Mittelpunkt der Tagesordnung. „Dieses Areal kann bei optimaler Nutzung vermehrt wichtige Aufgaben für unser Dorfleben übernehmen“, sind sich alle vier in der Gemeindevertretung vertretenen Fraktionen einig. Verschiedene Nutzungsmöglichkeiten für das ehemalige Seniorenheim am Montfortplatz – etwa für regionale Sozialaufgaben oder als „Zweigstelle“ des Sozialzentrums – haben sich als nicht realisierbar erwiesen. Beim Rathaus steht seit längerem eine umfassende Sanierung an. Das Parkplatz vor dem Rathaus Aus dem Rathaus | September 2010 7 Raumplanung Bauarbeiten in Lauterach Nahwärmekraftwerk Bereits Ende August wurde an mehreren Stellen in Lauterach mit dem Bau der Nahwärmeleitung begonnen. Zwischen Schützenweg und Funkenstraße konnten die Bauarbeiten zwischenzeitlich beendet werden. Am Montfortplatz vor der Hauptschule, dem Gymnasium BORG und beim Nahwärmekraftwerk wird zur Zeit gebaut. Die Trasse der Nahwärmeleitung führt vom Nahwärmekraftwerk bis zur Schützenstraße, weiter bis zur L190 und von dort Richtung Dorfzentrum. In diesen Bereichen wird es ab Anfang September, mit Ausnahme der Schützenstraße, zu weiteren Verkehrsbehinderungen kommen. Im Zuge der Verlegung der Nahwärmekraftwerkleitung werden teilweise auch die Kanalund Wasserleitungen erneuert, wie im Bereich Herrengutgasse, Hoheneggerstraße und Im Dorf. In einer Arbeitsgemeinschaft sollen die Baufirmen Rhomberg Bau Bregenz und Schertler- Alge Lauterach die Arbeiten ausführen. Fahr- und Gehwege Im Zuge der Bauarbeiten soll eine neue Geh- und Radwegverbindung von der Funkenstraße zum Schützenweg entstehen. Der Mühleggerweg wird für den Begegnungsfall von Radfahrern mit Kiki auf eine Breite von 2,5 m ausgebaut. Der voraussichtlicher Baubeginn für diesen Bauabschnitt soll Mitte September erfolgen. Karl-Höll-Straße Die Karl-Höll-Straße ist im Kreuzungsbereich zur L 190 in einem sehr desolaten Zustand. Frost und Schwertransporter haben der Straße im Laufe der Zeit sehr zugesetzt. Anfang September soll der Asphalt abgefräst und neu aufgebracht werden. In diesem Zeitraum kommt es zu einer kompletten Straßensperre ab Kreuzungsbereich L 190 in der Karl-Höll-Straße bis zum xxx Lutz, da die Straße während der Sanierungsarbeiten nicht befahren werden kann. Baubeginn ist voraussichtlich der 6. September. Die Umleitung erfolgt über die Schulstraße. = Trasse der Nahwärmekraftwerk-Leitung 8 Aus dem Rathaus | September 2010 einkaufen – radfahren Erfolgreiche Glückspunktesammlung Bewusste Mobilität und Einkaufen in der Nähe gehen Hand in Hand: Deshalb haben die Wirtschaftsgemeinschaften und die planb Gemeinden Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt im Juni 2010 erstmals zum gemeinsamen, regionalen GlückspunkteSammeln eingeladen. Karriere mit Lehre Jetzt musst du die Weichen für deine berufliche Zukunft stellen. Eine Schnupperlehre im AGM Lauterach bietet dir einen Einblick in die äußerst interessante und umfangreiche Arbeitswelt des Großhandels. Ausgezeichneter Lehrbetrieb: Das Unternehmen wurde vom Staate Österreich mit dem Prädikat „ausgezeichneter Lehrbetrieb” geehrt und hat daher beste Voraussetzungen für die duale Lehre in Theorie und Praxis. Lehrberufe: Lehrberufe mit 3 Jahren Lehrzeit Großhandelskaufmann /-frau Allgemeine Anforderungen: Positiver Pflichtschulabschluss. Gute Noten in Mathematik für Verkauf und Kalkulation, sowie sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift für den Kundenverkehr sind erforderlich. Persönliche Anforderungen: Motivierte, engagierte junge Menschen mit Eigeninitiative, guter Kommunikationsfähigkeit, positiver Einstellung zum Verkauf, kundenorientiert, guten Umgangsformen, gepflegtem Äußeren und Pünktlichkeit. Die Schnupperlehre: Sie bietet dir einen Einblick in das umfangreiche Arbeitsumfeld des Großhandels. Du kannst auch deine zukünftigen Arbeitskollegen kennen lernen. Der Aufnahmetest: Im Anschluss an die positiv abgeschlossenen Schnuppertage besteht der Test aus einem schriftlichen Teil und einem persönlichen Gespräch. Neben der Schnupperlehre spielen die Ergebnisse aus dem Aufnahmetest und das persönliche Gespräch eine entscheidende Rolle. Zusätzlich wird für die Gesamtwertung das Schulzeugnis herangezogen. Kontakt: T 05574/87575-5262 Frau Tritscher Inés. v.l.n.r: Wirtschaftsverein v.l.n.r. Bernd Drexel, Michael Stadler, Christian Hutter, Dietmar Schneider, Bgm Elmar Rhomberg, Markus Rusch, Peter Matt, Alfons Metzler Das Einkaufen in der Region zu Fuß, per Rad oder Bus und Bahn wurde damit zusätzlich belohnt. Die Aktion startet termingerecht in der ersten Vorarlberger Umweltwoche. Der Erfolg kann sich sehen lassen: Über 365 Sammelpässe mit insgesamt rund 3285 Glückspunkten wurden abgegeben, die „Dunkelziffer“ der gesammelten Punkte liegt natürlich noch viel höher. „Danke an alle, die mitgemacht haben – es ist ein Beitrag zu mehr Lebensqualität für uns alle“, so die Initiatoren. Die Gewinne wurden bereits überreicht. Auch Wünsche nach einer Wiederholung und Ausweitung der Aktion werden immer lauter. Bewusst mobil einkaufen in Lauterach Teilgenommen haben: ADEG Markt Daniel, Best.off, Bürgerservice, Cafe St.Georg, Casa di Moda, Sparkasse, El Toro, Elektro Maier, Friseur Haargenau und Hairline, Gasthaus Weingarten, Drogerie Jochum, Hermann Pfanner Getränke GmbH, Karlebeck Brot, Ländle Metzg Klopfer, Leo`s Kioske, Michis Cafe und Eisparadies, Raiffeisenbank am Bodensee, Rudi`s Metzg, Sonnweber, Spar Markt Bäckerei Hutter, Strike Bowlingcenter, Sutterlüty, Vbg. Landes- u. Hypothekenbank, Vbg. Volksbank, Zweirad Loitz, Mediathek, Spar Markt Bgm Elmar Rhomberg mit Glücksfee Vanessa Brugger Aus dem Rathaus | September 2010 9 Hilf mit! Kinder im Straßenverkehr reduziert werden. Rund 85 Prozent aller Unfälle mit Kindern passieren nicht am Schulweg, sondern in der Freizeit: Daher auch am Nachmittag speziell auf Kinder achten. Nicht nur auf die Schulanfänger sollte besonders geachtet werden, denn auch Kinder zwischen 10 und 14 Jahren werden häufig bei Schulwegunfällen verletzt. 7 Jedem Kind sein Autokindersitz 4 Achtung Schulbus: Vorbeifahrverbot 1 Autofahrer haben Verantwortung Bei Schulbussen im Einsatz (orangefarbene Schülertransporttafel, eingeschaltete Alarmblinkanlage und Warnleuchten) ist es verboten vorbeizufahren. Die Fahrzeuglenker müssen anhalten. Auch dann, wenn der Bus in einer Haltestellenbucht steht! Wenn mit dem Auto gefahren wird, ist die Verwendung von Kindersitzen für Kinder im Auto gesetzliche Pflicht: Kinder bis zur Größe von 150 cm müssen einen Kindersitz verwenden. Ab einer Körpergröße von 135 cm gelten auch höhenverstellbare Gurte als entsprechende Kindersicherung. Die Nichtbeachtung der Vorschriften für die Kindersicherung ist ein Vormerkdelikt und kann zu Nachschulungsmaßnahmen und letztlich zum Führerscheinentzug führen. 8 Besonderheiten von Kindern im Straßenverkehr Für die Sicherheit der Kinder im Straßenverkehr sind nicht nur die Eltern verantwortlich. Alle Verkehrsteilnehmer – vor allem die Autofahrer – müssen zum Schutz und Wohl der Kinder ihr Verhalten anpassen. „Kinder sind vom Vertrauensgrundsatz ausgenommen, daher muss jeder Verkehrsteilnehmer damit rechnen, dass sich Kinder nicht immer an die Verkehrsregeln halten“, so Martin Pfanner, Leiter des Kuratoriums für Verkehrssicherheit Vorarlberg. 5 Eltern: Üben, üben, üben 2 Kinder haben beim Überqueren Vorrang Fahrzeuglenker sind gesetzlich verpflichtet, Kindern eine sichere Überquerung der Fahrbahn zu ermöglichen und zwar nicht nur auf Zebrastreifen, sondern auch an allen anderen Straßenstellen: Autofahrer müssen also immer anhalten, damit ein Kind sicher die Straße queren kann. Das richtige Verhalten im Straßenverkehr lernen die Kinder zuerst von ihren Eltern. Diese haben daher die Verantwortung, ihrem Kind mit ihrem eigenen Verhalten ein gutes Vorbild zu sein. Nach der Festlegung der sichersten Route zur Schule sollen Eltern von Schulanfängern mit ihrem Kind das richtige Überqueren der Straße üben. Der Schulweg sollte mehrmals geübt werden und Eltern sollen sich nach einiger Zeit von ihren Kindern führen lassen. Im Laufe des Schuljahres sollte der Schulweg von Eltern und Schülern auch wieder einmal gemeinsam begangen werden. 6 Kinder nicht mit dem Auto in die Schule bringen 3 Wichtigster Schutz: Tempo reduzieren Achten Sie auf Kinder als Verkehrsteilnehmer, und reduzieren Sie das Tempo, damit Sie jederzeit auf das oft unvermittelte Verhalten von Kindern sicher reagieren können! Überall, wo man mit Kindern rechnen muss (z.B. Bushaltestellen), sollte die Geschwindigkeit Nur in Ausnahmefällen sollten Kinder mit dem Auto zur Schule gebracht bzw. abgeholt werden. Einerseits erhöhen Eltern, die ihr Kind von und zur Schule fahren damit das Verkehrsaufkommen in der Schulumgebung und gefährden somit andere Kinder. Anderseits kann das eigene Kind das richtige Fußgängerverhalten nicht trainieren. Kinder sind leicht ablenkbar! Die Aufmerksamkeit von Kindern richtet sich oft plötzlich auf für sie wichtige Objekte (z.B. vorbeilaufende Katze). Gefahren im Straßenverkehr werden dann nicht mehr wahrgenommen. Reaktionszeit: Für Volksschulkinder ist es noch schwierig, begonnene Handlungen (z.B. Laufen) plötzlich zu unterbrechen, was zu problematischen Situationen führen kann. Eingeschränkte Wahrnehmung: Volksschulkinder können Entfernungen noch nicht richtig einschätzen und haben ein engeres Blickfeld als Erwachsene. Sie nehmen herankommende Fahrzeuge erst viel später wahr und erkennen schwer, ob sich Geräusche nähern oder entfernen. Volksschulkinder können aufgrund ihrer Körpergröße auch nicht über parkende Autos hinwegsehen. Längeres Queren: Bitte geben Sie Kindern genug Zeit, die Straße in Ruhe zu überqueren. Aufgrund der kürzeren Schrittlänge brauchen Volksschulkinder länger, um die Straße zu überqueren. Gerade Schulanfänger brauchen auch oft länger, um zu entscheiden, ob das sichere Queren möglich ist. Alle Straßenverkehrsteilnehmer sind aufgefordert, sich besonders rücksichtsvoll und vorbildlich gegenüber Kindern zu verhalten. 10 Aus dem Rathaus | September 2010 Spielgruppen-, Kindergartenund Schulbeginn Spielgruppen Spielgruppenbeginn für Mo/Di Gruppe: Mo 13. September von 8 – 11 Uhr, ab Di 14. September von 7.30 – 12.30 Uhr Spielgruppenbeginn für Mi/Do/Fr Gruppe: Mi 15. September von 8 – 11 Uhr, ab Do 16. September von 7.30 – 12.30 Uhr Schule Unterfeld Mo 13. September 7.45 Uhr Eintreffen bei der Schule, 8 Uhr Einteilung in die Klassen, 8.50 Uhr Ende des Unterrichts. Di 14. September 8 Uhr Eröffnungsgottesdienst in der Aula der Schule für die katholischen SchülerInnen, für die anderen SchülerInnen ist normaler Unterricht, 11.45 Uhr Unterrichtsschluss. Mi bis Fr 15. – 17. September von 8 – 11.45 Uhr Unterricht Kleinkindbetreuung Sunnadörfle ab Mo 13. September Mo – Do von 7 – 17.30 Uhr, Fr von 7 – 17 Uhr Betreuung beginnt am Di dem 14. September ab 10.50 Uhr durch den Verein Tagesmütter. Stundenplan für die ersten Klassen in der ersten Woche: Di – Fr bis 10.50 Uhr, für die 2., 3. und 4. Klassen Di bis 10.50 Uhr, Mi – Fr bis 11.45 Uhr. Alle weiteren Informationen am Schulanfang. Haupt- und Mittelschule Mo 13. September um 8 Uhr Eröffnungsgottesdienst in der Pfarrkirche 9.45 Uhr Treffen vor der Schule zur Klasseneinteilung Kleinkindbetreuung Alte Landstraße ab Mo 13. September von 7 – 13.30 Uhr VS Lauterach-Dorf Mo 13. September Treffpunkt Schulanfänger um 8 Uhr im Hof der VS Lauterach-Dorf. Begrüßung durch die Lehrpersonen in den Klassen und anschließend gemeinsamer Besuch der Messe, bis ca. 9.40 Uhr. Treffpunkt für die 2., 3. und 4. Klassen um 8.40 Uhr im Hof der Volksschule. Gemeinsamer Besuch der Messe um 9 Uhr. Danach Begrüßung in den Klassen und erste Informationen durch die Lehrpersonen bis ca. 10.15 Uhr. Die BORG Mo 13. September um 8 Uhr Eröffnungsfeier für alle im Hofsteigsaal, anschließend Unterrichtsbeginn. Wiederholungsprüfungen finden am 9. und 10. September statt. Kindergarten Beginn für alle „Neuen“ Kindergartenkinder: Mo 13. September von 8 – 11 Uhr; Kindergartenbeginn für ALLE Kindergartenkinder: Di 14. September von 7.30 – 13 Uhr. In der ersten Kindergartenwoche ist nachmittags kein Kindergarten. Ball der Vorarlberger in Wien Die Gemeinde Lauterach übernimmt 2011 die Patronanz für den Ball der Vorarlberger am 22. Jänner in Wien im Palais Ferstel. Schön wäre es, wenn eine starke Abordnung aus unserer Gemeinde bei diesem Event anwesend ist. Den Ehrenschutz wird „unser“ Landesrat Mag. Karlheinz Rüdisser übernehmen. Die Garde Lauterach und der Schalmeienzug bestreiten die Mitternachtsshow. Die Lauteracher Musikgruppe All Right Guys spielt im Arkadenhof auf. Gerne ermöglicht die Gemeinde den Lauteracher Bürgern mit nach Wien zu reisen. Dafür haben wir ein Reisearrangement vom 21. – 23.01. geschnürt, das folgende Leistungen beinhaltet: Palais Ferstel • Balleintrittskarte inkl. Sitzplatz im Kleinen Saal oder Arkadenhof • Heurigenbesuch inkl. Begrüßungsgetränk & Essen (weitere Getränke müssen selbst bezahlt werden) • Rahmenprogramm (zur Wahl stehen: Besichtigung bzw. Führung im Parlament, Stephansdom oder ORF Funkhaus am Küniglberg) • Buszubringer Hotel – Ball – Hotel Arrangementkosten: pro Person € 250,(ohne Sitzplatz beim Ball € 230,-) Achtung: beschränkte Teilnehmerzahl, Anmeldung: erbeten bis spätestens zum 15. September 2010 per Mail an gabriela.festini@lauterach.at oder per Telefon bei Frau Doris Tschann 6802-30 Details zur Reise bzw. Zahlungsmodalitäten erhalten sie nach der Anmeldung in schriftlicher Form. • Zugfahrt • zwei Übernachtungen im Doppelzimmer inkl. Frühstück im **** Hotel • 48 Stunden Netzkarte für die Öffentlichen Verkehrsmittel Aus dem Rathaus | September 2010 11 Besucher im Haus der Generationen Besuch der Stadtvertretung Friedrichshafen Die Marktgemeinde Lauterach durfte über Initiative von Manuel Plösser – er ist Planer und Mitarbeiter im ArchitekturBüro Heim & Müller – die Vertreter der Stadt Friedrichshafen zu einem Besuch im Haus der Generationen begrüßen. Die Besucher zeigten sich begeistert von den neuen Räumlichkeiten und besonders von der Pflege und Betreuung der SeniorInnen. Bgm Elmar Rhomberg versicherte den Gästen, in Zukunft in Kontakt zu bleiben und im Gegenzug bedeutende Gebäude und Einrichtungen in Friedrichshafen zu besuchen. „Mein Anliegen ist es, die Nachbarschaft in der Bodenseeregion zu stärken, voneinander zu lernen und Erfahrungen auszutauschen“, so Bgm Elmar Rhomberg in seiner Begrüßungsrede. Beim anschließenden Umtrunk bedankten sich die Gäste für die interessante Führung und beglückwünschten die Marktgemeinde Lauterach zum gelungenen Haus der Generationen. Die Vertreter der Stadt Friedrichshafen besuchten das Haus der Generationen Heimleiter Gerhard Sinz erklärte die Einrichtungen im Badebereich Altbürgermeistertreffen im Haus der Generationen Helmut Leite, Ewald Hopfner, Fritz Kohlhaupt, Erwin Mohr, Reinhard Hagspiel, Elmar Kolb und Hugo Rogginer führte Bgm Elmar Rhomberg in den Eingangsbereich des Hauses der Generationen, wo sie vom Geschäftsführer Gerhard Sinz, Leiter des SeneCura Sozialzentrums, durch das Haus geführt wurden. Die Altbürgermeister waren von der Stimmung im Haus, den Baulichkeiten, der Einrichtung, sowie dem Personal sehr angetan. Nach der ausgiebigen und informell reichhaltigen Führung bedankten sich die Gäste bei Bgm Elmar Rhomberg und Heimleiter Gerhard Sinz. Beim gemeinsamen Mittagessen in „Michi’s Café“ ließ man den Vormittag ausklingen. Bgm Elmar Rhomberg, Ewald Hopfner, Elmar Kolb, Hugo Rogginer, Helmut Leite, Reinhard Hagspiel, Erwin Mohr und Fritz Kohlhaupt 12 Aus dem Rathaus | September 2010 Wieder an der „alten“ Stelle in der Dammstr. Müllsammelstelle Derzeit bilden in Vorarlberg 2.269 Vorarlberger Betriebe 7.377 Lehrlinge aus Verkehrsverbund Vorarlberg Zweiter FreifahrtSelbstbehalt für Lehrlinge fällt weg Ab dem Lehrjahr 2010/2011 entfällt der zweite Freifahrt-Selbstbehalt für Lehrlinge: Wirtschaftskammer, Arbeiterkammer und Verkehrsverbund haben in einem gemeinsamen Vorstoß erreicht, dass Vorarlberg als erstes Bundesland diese Doppelzahlung abschaffen kann. Davon profitieren jene Lehrlinge, bei denen sich die Wege zur Lehrstelle und zur Berufsschule in Vorarlberg nicht decken. „Ein weiterer Baustein für die Attraktivität der Lehre in Vorarlberg und ein Schritt für mehr Arbeit im Netzwerk“, sind sich die Initiatoren einig. Derzeit bilden in Vorarlberg 2.269 Vorarlberger Betriebe 7.377 Lehrlinge aus. „Lehrlinge hatten bislang den Freifahrt-Selbstbehalt von 19,60 Euro jedes Jahr zweimal zu bezahlen, wenn sich die Wege zur Lehrstelle und zur Berufsschule nicht deckten“, erläutert Christian Österle, Geschäftsführer des Verkehrsverbund Vorarlberg (VVV). „Auch wenn die einzelne Summe von 19,60 Euro nicht groß wirkt: Bei einer Lehrlingsentschädigung von gut 400 Euro im Monat oder bei Hochrechnung auf das ganze Land mit knapp 7.400 Berufsschülern erscheint sie in einem anderen Licht“, sind sich die Initiatoren sicher. Lehrlinge, die im Land eine Berufsschule besuchen. „Vorarlberg stellt einmal mehr seine Vorreiterrolle in Sachen Lehre unter Beweis. Wir hoffen, dass andere Bundesländer diesem Beispiel folgen werden und wir mittelfristig eine österreichweite Lösung präsentieren können“, so Wirtschaftskammer-Präsident Manfred Rein. Aufgrund des Grundverkaufes an eine Lauteracher Firma mussten die Müllcontainer an der Reitschulstraße beim Ritter Palais verlegt werden. Nach intensiven Gesprächen mit Gemeindevertreter Paul Schwerzler entschloss sich die Marktgemeinde Lauterach, eine neue Müllsammelstelle an der Ach zu errichten. Der Standort dafür war ideal, denn vor einigen Jahren standen bereits an der Dammstraße, direkt an der Bregenzer Ach Müllcontainer für die Bewohner der Achsiedlung und Umgebung. „Der Bauhof Lauterach hat hier eine tolle Müllsammelstelle errichtet und ich hoffe, dass diese rege benützt und vor allema sauber gehalten wird“, so Gemeindevertreter Paul Schwerzler. Bauhofmitarbeiter Jürgen Götze, Reinhard Dobler und Gemeindevertreter Paul Schwerzler bei der neuen Müllsammelstelle Knapp 50 % der Jugendlichen in Vorarlberg entscheiden sich für die Lehre Vorarlberg ist das Bundesland mit den prozentuell höchsten Lehrlingszahlen in Österreich. Knapp 50 % der Jugendlichen entscheiden sich für eine Lehrausbildung. Ausbildungsbetriebe, Schulen und Interessensvertretungen sind sehr engagiert darum bemüht, das Niveau der Ausbildung im Interesse der Jugendlichen und der Wirtschaft auf höchstem Niveau zu halten. Auch in Zeiten der Wirtschaftskrise haben die Vorarlberger Unternehmen weiter in die Lehrlingsausbildung investiert. Lärmerregende Tätigkeiten Für Lauterach gilt folgende Richtlinie: Rasenmähen, Holzsägen mit Kettenoder Kreissägen, Flexen und andere lärmerzeugende Tätigkeiten nur: Mo – Fr, von 8 – 12 und 14 – 19 Uhr Sa, von 8 – 12 und 14 – 18 Uhr Sonn- und Feiertag keine Arbeiten! Bitte halten Sie diese Zeiten aus Rücksichtnahme gegenüber Ihren Nachbarn ein! Gleichstellung zwischen Lehre und Schulausbildung erreicht Mit dem Wegfall des zweiten Freifahrt-Selbstbehaltes für Lehrlinge wird eine Gleichstellung zwischen Lehre und Schulausbildung erreicht. Einziger Wermutstropfen: Diese Lösung gilt nur für Aus dem Rathaus | September 2010 13 Gebrüder Weiss Kindergarten Spielgruppe Weißenbild WeissBuch3 erschienen D‘Weißenbild künschtlär Ein ganzes Jahr kreative Arbeit vom Kindergarten und der Spielgruppe Weißenbild wurde im Juni mit einer krönenden Ausstellung in der alten Seifenfabrik abgeschlossen. Schon im Herbst begannen die Vorbereitungen für das große Jahresthema „Kleine Künstler riesengroß“. v.l.n.r. Bgm Christian Natter Wolfurt, Paul Senger-Weiss, Bgm Elmar Rhomberg, Heidi Senger-Weiss und Bgm Ernst Blum Fußach Heidi und Paul Senger-Weiss präsentieren die lange und wechselvolle Historie des traditionsreichen Logistikunternehmens Gebrüder Weiss. Unternehmen, deren Wirken über mehr als 500 Jahre dokumentiert ist, sind weltweit sehr selten. Gebrüder Weiss, Österreichs ältestes Speditionsunternehmen und bis heute in Familienbesitz, gehört zu diesen. Das soeben veröffentlichte WeissBuch3 beleuchtet auf 280 Seiten die lange Geschichte des Unternehmens. Von den Anfängen als transalpiner Botendienst ab 1474 bis zum globalen Logistikkonzern in der Gegenwart. Und mehr noch: Das umfangreiche Buch spannt einen Bogen von den Wurzeln des Transports und der engen Symbiose zwischen Produktion, Handel und Verkehr über die Entstehung und Entwicklung des Unternehmens bis hin zu überaus persönlichen Sichtweisen auf Gebrüder Weiss. Die Präsentation des neuen WeissBuch3 fand im Juni, in feierlichem Rahmen in Fußach statt, jenem Ort, in dem die Erfolgsgeschichte des Unternehmens ihren Anfang nahm. Zu den zahlreichen Gästen gehörten unter anderem Landeshauptmann Herbert Sausgruber, der frühere Bundesminister Caspar Einem, der Lindauer Bgm Manfred Bliem, der Fußacher Bgm Ernst Blum, der Lauteracher Bgm Elmar Rhomberg, der Wolfurter Bgm Christian Natter sowie zahlreiche weitere Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik. Das neu erschienene WeissBuch3 wurde von Dkfm. Heidi Senger-Weiss und DI Paul Senger-Weiss herausgegeben und ist im Christian Brandstätter Verlag (www.cbv.at) erschienen. Die Künstler Stühle und Tische wurden kunstvoll beklebt Ausstellung in der Alten Seifenfabrik – ein toller Erfolg Auf der großen Reise durch die Kunst lernten die Kinder die Glaskunst Tiffany und schufen dabei wunderschöne Teelichter und einen originellen Spiegel. Der Besuch im Buchdruckmuseum weckte das Interesse für die verschiedensten Arten von Drucken, welche in der im Kindergarten eingerichteten Druckerwerkstatt vertieft wurden. Der Besuch bei der Dinosaurierausstellung in Bregenz inspirierte die Kinder selbst einen großen „Dinostuhl“ und einen „Dinotisch“ herzustellen. Ein besonderes Highlight für die Spielgruppe war das gemeinsame Malen mit der Lebenshilfe in Bregenz. Das Miteinander zwischen Kindergarten und Spielgruppe ermögli- chte es, gemeinsame Aktionen wie das Schwemmholzsuchen am Bodensee, durchzuführen. Aus dem Schwemmholz wurden Engel, Christbäume und sogar ein großer Stuhl geschaffen. Besonders interessante Bilder wurden von den Kindern des Kindergartens gemeinsam mit einer Vorarlberger Künstlerin kreiert, welche ebenfalls ihren Platz in der Ausstellung fanden. Bei der Vernissage sangen die Kinder extra einstudierte Künstler-Lieder und begrüßten die Gäste und Ehrengäste mit einem schönen Gedicht. Die Ausstellung blieb eine ganze Woche geöffnet. Viele Interessierte kamen vorbei, um sich die Bilder und Kunstwerke in Ruhe zu betrachten. 14 Aus der Gemeinde | September 2010 Feldrainfest Pflege guter Nachbarschaft Erst nach langem Hin und Her entschloss sich die einladende Familie Röthlin angesichts der sich bedrohlich nähernden Regenwolken das Fest nicht zu verschieben. Pünktlich zu Beginn öffnete aber der Himmel seine Schleusen und so ließ man sich in der benachbarten Garage bei Gegrilltem und mitgebrachten Salaten zu gemütlichem Beisammensein nieder. Die Kinder fühlten sich wiederum in der Mitte, kümmerten sich zunächst aufmerksam um die Versorgung der Gäste und freuten sich auf ihren Auftritt, denn fleißig hatten sie unter der Regie von Frau Röthlin, am liebsten jeden Tag, getextet und geprobt. Auf einem zur Bühne umgestalteten LKW eröffneten sie in Anlehnung an die Fußballweltmeisterschaft ihr Programm mit afrikanischen Melodieen, brachten schelmisch Rudi Carrells „Goethe war gut“ zu Gehör, erheiterten ihre Zuseher mit Sketchen, gespielten Witzen, einer innovativen Modenschau und ernteten viel Applaus. Bei Kuchen und Kaffee dachten vorerst nur wenige und später auch ein harter Kern nicht so schnell an´s Heimgehen. Als es aber dann soweit war, vergaß wohl niemand der Familie Röthlin für den schönen Abend zu danken und die allerdings schon schlafenden Kinder zu loben. Viel Applaus ernteten die Kinder für ihr abwechslungsreiches Programm Siedlerfest Tolle Stimmung beim “25igsten Siedlerfest“ Einen herzlichen Willkommensgruß entbot er den anwesenden Gemeindevertretern und Obleuten der Ortsvereine, an der Spitze Bgm Elmar Rhomberg mit Gattin, Vzbm. Doris Rohner mit Gatten und GR. Walter Pfanner mit Gattin. Besonderen Dank richtete der Festobmann an die treuen Besucher des Siedlerfestes, wurden doch an die 20000 Besucher in den 25 Jahren bewirtet. Ein weiteres Dankeschön gilt den Anrainern und dem gesamten Wirtschaftsteam unter der Leitung von Paul Schwerzler. Neben den kulinarischen gab es auch musikalische „Schmankerln“ dargeboten von der Musikband „Zündstoff“ an diesem harmonischen Festabend. Die Siedlergemeinschaft bedankt sich für den zahlreichen Besuch und wir freuen uns auf das nächste Siedlerfest. Traditionsgemäß ging das „25igste Siedlerfest“ im August bei Abendsonnenschein über die Bühne. Festobmann Fritz Kohlhaupt konnte über 800 Besucher begrüßen. Mehr als 800 Besucher beim „25igsten Siedlerfest“ Aus der Gemeinde | September 2010 15 Kindersommer SpiSpaSpo Detektive auf der Spur – im Pfadfinderheim Es machten sich zahlreiche Kinder im Pfadiheim auf die Spur eines rätselhaften „Eisdiebes“. Doch nur waschechte Detektive konnten den Schatz finden, und so durften alle Teilnehmer eine spannende Detektivsausbildung mitmachen. Mit einem selbst gebastelten Ausweis und mit dem Detektivsblock lernten die Kinder die Geheimschriften zu entziffern, Spuren zu lesen, ein Phantombild zu zeichnen und eine Bodenzeichenspur zu legen. Anschließend machten sich die kleinen Detektive auf die Spur des Diebes und fanden schließlich den Schatz. Nun galt es nur noch das Zahlenrätsel zu lösen und schon konnte das leckere Eis verspeist werden. Aufregende Detektivarbeit bei den Pfadfindern Die Jungköche und Köchinnen mit Reinhard Gisinger Speiseplan: Kinderbowle, Hackfleischbällchenraupe am Püreevulkan, Laberl-Leo, Gugelhüpfer und Melonensalat auf Schokospiegel Kindersommer meets Bürgermusik „Dschungelkomponieren“ nannte sich das Vorhaben, das 30 Kinder zusammenführte. In zwei Stunden wurde im Probelokal der Bürgermusik eine Dschungelgeschichte erarbeitet, die die Kinder fantasievoll mit Geräuschen begleiteten. Ob Vögel, Nashörner, Schlangen oder Elefanten, alle möglichen Dschungeltiere wurden mit teilweise extra gebauten Instrumenten geräuschvoll dargestellt. Die Geschichte handelte von der Missionarin Sister Raphaela, die im Dschungel den Rasen auf „englische Art“ mähte. Dort traf sie auf alle möglichen Dschungeltiere. Vielen Dank an Mathias Schmidt und Martin Schelling, die den Nachmittag locker und mit viel Humor gestaltet haben. Wer findet das gestohlene Eis? „MeisterköchInnen im Kinderkochkurs“ bei Reinhard Gisinger An zwei Tagen kochten 23 Buben und Mädchen gesunde und lustige Speisen. Es wurde gewerkelt, gekocht und es hat einfach kulimuisch geschmeckt. Die Kochtage sollen Impuls für eine gesunde Ernährung sein und auch die Freude am kreativen Kochen wecken. Es standen dankenswerterweise die Helferinnen Angelina, Leonie und Ramona in ihrer netten Art hilfreich und tatkräftig zur Seite. Ein herzlicher Dank gebührt dem liebevollen Chefkoch Reinhard Gisinger für sein Engagement und der vielen Zeit, die er den Kindern geschenkt hat. Die Welt der Bienen erleben, das war spannend SummSummSumm 20 Lauteracher Kinder durften in die Welt der Bienen eintauchen und waren ebenso emsig und interessiert wie die Bienenvölker. Familie Achberger und der Imkerverein Lauterach haben sich ein abwechslungsreiches Programm ausgedacht. Bienenwachskerzen wurden gebastelt, Bienenwachsfiguren gemacht, Rahmen aus Holz gebaut und ein Bienenvolk durfte angesehen werden. Ich das Kulimu habe auch gelernt wie mühsam es ist, Honig zu machen und ich habe auch gelernt, dass man als Biene nie auf der faulen Haut liegen darf. Ach es war alles so spannend… Vögel, Nashörner, Schlangen, Dschungeltiere wurden mit Instrumenten geräuschvoll dargestellt 16 Aus der Gemeinde | September 2010 BORG Lauterach Ausgezeichnete Erfolge, Berlinfahrt und Meeresbiologische Woche Ausgezeichnete Erfolge Insgesamt 17 Schüler der 5. bis 7. Klassen konnten das Jahr mit einem „Ausgezeichneten Erfolg“ im Zeugnis abschließen: Sabrina Eberharter (5a), Helene Freuis und Linda Haller (5b), Magdalena Moosbrugger, Tanja Oksakowski, Katja Rauch und Suzana Trailovic (5c), Pamela Bereuter und Desiree Telian (6a), Jens Geißelmann und Jana Sabo (6b), Mario Primig und Sandra Stark (7a), Elisabeth Ruez und Rabea Schwarzmann (7b) sowie Philipp Gasser und Vladimir Jozic (7c). fahrt organisiert. Höhepunkte waren die Besuche von Schloss Sanssouci, des Grenzübergangs Checkpoint Charlie, des Mauermuseums sowie eines ehemaligen Atombunkers mitten in der Stadt. Konzerte und Theaterbesuche rundeten das Programm ab. EXPERTENTIPP Marie-Luise Dietrich von Pfanner Fruchtsäfte Mix it up Alkoholfreie Cocktails Meeresbiologische Woche Die beiden naturwissenschaftlichen 6. Klassen besuchten eine Woche lang eine Meeresbiologische Schule in Kroatien. Ziel war es, die unterschiedlichen Pflanzen und Tiere der Adria besser kennen zu lernen. Dazu wurden unter anderem Proben genommen und mittels Mikroskop und Fachliteratur bestimmt und ausgewertet. Fresh Cranberry (für 1 Person) 4 cl Pfanner Cranberry 8 cl Pfanner FAIRTRADE Orangensaft 2 cl Limettensaft 2 cl Pfanner Zitronensaft 3 cl Mandarinensirup Drei bis vier Stück Eiswürfel gemeinsam mit den Cocktailzutaten in einen Shaker geben. Den Shaker gut schließen und mit beiden Händen fest vor dem Körper senkrecht auf und ab schütteln. Wenn der Becher außen beschlägt, ist der alkoholfreie Drink fertig und wird durch ein Sieb in eine Cocktailschale gegossen. Abschließend zwei Eiswürfel hinzugeben und nach Wunsch mit entsprechenden Früchten dekorieren. Fertig. Zusätzlicher Tipp: Mit dem Zitronensaft kann bei diesem Cocktail die Süße individuell eingestellt werden. Alkoholfreie Cocktails sind topaktuell. Sie spiegeln den Trend der Zeit wieder. Pfanner kombiniert diesen Trend mit Fruchtsäften aus fairem Handel. Das FairtradeSiegel gibt Ihnen die Sicherheit, dass die Zutaten der Pfanner Fairtrade-Fruchtsäfte nach diesen internationalen Standards zertifiziert werden. „Mit dem Kauf von Fairtrade-Fruchtsäften leisten Sie einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Menschen in Entwicklungsländern und fördern zusätzlich den Umweltschutz“, so Marie-Luise Dietrich von Pfanner Fruchtsäfte. Berlinfahrt Für die Schüler der 6a und 6b wurde in den letzten Schultagen eine Berlin- Die „ausgezeichneten“ Schüler des BORG Lauterach Ein Treffen mit Thomas Gottschalk im Berliner Wachsfigurenkabinett „Madame Tussauds“. Untersuchung einer Grotte mit Anemonenund Schwammbewuchs Aus der Gemeinde | September 2010 17 Offene Jugendarbeit Lauterach Im Rolls Royce Museum Im Rahmen ihres Sommerprogramms nutzte die Offene Jugendarbeit das Angebot „Check Kultur“ für einen Besuch im Rolls Royce Museum im Dornbirner Gütle. Dadurch konnte in den Sommerferien neben der angeboten Jugendplatzbetreuung und dem Offenen Betrieb im Jugendtreff ein Ausflug der besonderen Art ermöglicht werden. Die jungen Besucher waren beeindruckt von den noblen Fahrzeugen und vom ausgezeichneten Zustand der ausgestellten Modelle. Interessiert wurden nicht nur die geschichtsträchtigen Kraftfahrzeuge unter die Lupe genommen, sondern auch die Fahr- und Motorräder erfreuten die jungen Technikfreaks. Gerne hätten sich die Jugendlichen hinter das Steuer des einen oder anderen Rolls Royce gesetzt und mit eigenen Händen den Geist dieser englischen Kultmarke gespürt, was in dieser Form leider nicht möglich war. Trotz weniger „zu begreifender“ Objekte, wird der Besuch des Rolls Royce Museum, der durch eine anschließende Partie Minigolf abgerundet wurde, den jungen Lauterachern in schöner Erinnerung bleiben. Auch ein Ausflug in die Geschichte kann cool sein Haupt- und Mittelschule Erlebnistage auf dem Bödele Die ersten Klassen verbrachten im Juni einige Tage in der Hütte des Lauteracher Schivereins auf dem Bödele. Ziel dieser Tage war es, außerhalb der Schule die Klassengemeinschaft zu stärken, viel miteinander zu unternehmen und einfaches Hüttenleben zu erfahren. Bei Wanderungen, Orientierungslauf, Exkursion ins Fohramoos, Spielen am Bach und im Wald sowie auch beim Kochen und Abwaschen lernten sich die SchülerInnen untereinander, aber auch LehrerInnen und SchülerInnen von anderen Seiten kennen. Deshalb wurden auch neue Freundschaften geschlossen. Nebenbei erfuhren die Kinder, dass es ein Leben ohne Fernseher, Playstation und Handy gibt. Wenn Engel reisen, hat auch der Wettergott ein Einsehen und schickte jeder Klasse mehr oder weniger gutes Wetter. SchülerInnen und LehrerInnen waren von den Erlebnistagen begeistert 18 Aus der Gemeinde | September 2010 Wie’s früher war 75 Jahre Volksschule Dorf der die Bürgermusik die Schubertmesse zum Vortrag brachte, zog man zum neuen Schulhaus. Dort begrüßte Bürgermeister Stoppel alle Anwesenden, dankte allen, die beim Bau mitgewirkt hatten und bat den H.H Pfarrer die Weihe vorzunehmen und den Segen Gottes herabzuflehen. Währenddessen spielte die Musik „Die Himmel rühmen“ und sang der Männerchor „Das ist der Tag des Herrn“. An die Weihe schloss sich ein Reigen von Reden. Es sprachen der H.H. Pfarrer, Herr Lehrer Josef Kolb, Landesschulinspektor Hofrat Dr. Winsauer, Regierungsrat Lutz. Das Kind Irma Stoppel trug ein Gedicht vor: „Der Dank der Kinder“. Nun setzte die Musik ein: „Ich hatt´ einen Kameraden“, ein Gedicht „Der Heldenkanzler“, vorgetragen vom Schüler Eugen Kresser folgte und nun sprach der Obmann der Ortsgruppe der Vaterländischen Front, Herr Johann Brüstle und legte einen Kranz vor dem neuen Dollfußbild nieder. Mit der Bundeshymne schloss die schöne, erhebende Feier“.( gekürzt ) Die Baukosten betrugen S 111 100,-. Weitere Baugeschichte: 1950 zweiter und 1958 dritter Bauabschnitt mit Turnhalle. Die ersten Lehrpersonen waren Josef Kolb, Franz Germann, Otto Greif und Sr. Luitfrieda Fäßler. Quellenangabe: Vlbg. Volksblatt vom 8.9.1935, Gemeindeprotokolle, Fotos: Elmar Fröweis Erster Bauabschnitt der Volk sschule Dorf Unterschiedlicher könnten die Verhältnisse wohl nicht sein, die mit der Entstehung der Volksschule Dorf einhergehen. Schon zur Zeit der Monarchie, als Kaiser Franz Josef im Jahre 1908 sein 60-jähriges Regierungsjubiläum feierte, regte die Schulbehörde aufgrund unzulänglicher Umstände, besonders im Mädchenschulhaus neben dem Armenhaus, den Bau eines neuen Schulhauses an. Wenig später erwarb die Gemeinde ein dafür geeignetes Grundstück, verzichtete im Jahre 1911 aber auf ein weiteres Bertreiben, da den Bürgern eine solche Steuerlast nicht zugemutet werden dürfe. Ein Jahr darauf wurde beschlossen, jährlich 2000 Kronen für den 1917 vorgesehenen Neubau in das Budget aufzunehmen. Der Erste Weltkrieg und die Geldentwertung machten aber vorerst einen Strich durch die Rechnung und letztere erlaubte 1927 gerade noch die Anlage der Schulstraße. Am 4. Juni 1934 erfolgte der Spatenstich für das neue Schulhaus und im Monat darauf wurde Bundeskanzler Engelbert Dollfuß, der anstelle der noch jungen Demokratie angesichts heftiger Tumulte ein autoritäres Regime errichtete, von Nationalsozialisten ermordet. „Mariä Geburt (8.9.) 1935 wird für die Gemeinde Lauterach ein denkwürdiger Tag bleiben, denn heute wurde das neue Schulhaus eingeweiht und das Dollfußdenkmal enthüllt“, so beginnt das Vorarlberger Volksblatt seinen Bericht. Weiter heißt es: „Zu dieser Feier hatten sich nicht nur die Schuljugend, sämtliche Vereine, die Heimatwehr, die Ortsbehörden und die Geistlichkeit eingefunden, sondern auch höhere Gäste hatten uns die Ehre gegeben. Es waren erschienen Landesschulinspektor Hofrat Dr. Winsauer, Hofrat Fritsche, Regierungsrat Dr. Kopf, Schulinspektor, Regierungsrat Lutz, Stabschef Arthur Mayer und Regimentsadjutant Rainer von der Heimatwehr, Frl. Postmeister Klementine Fritz, Gendarmerieinspektor Lengauer und der geistige Schöpfer dieses Schulhauses Architekt Rhomberg von Bregenz. Nach einer Festmesse, bei Abbruch des Gemeindea mtes Ecke Landstraß e/Wälderstraße 1974, bis 1935 war hier auc h die Volksschule unt ergebracht Aus der Gemeinde | September 2010 19 Offene Jugendarbeit Lauterach Jugendplatz Lauterach In den Sommermonaten verbringen Jugendliche viel Zeit auf öffentlichen Plätzen. Die Offene Jugendarbeit hat es sich zum Ziel gemacht, in den Ferien den Kontakt zu den Jugendlichen aufrecht zu halten und eine adäquate Begleitung zu gewährleisten. Julia und Steffi Die Schäden werden nach Möglichkeit von den Jugendlichen selbst repariert In den ersten und letzten drei Ferienwochen waren die Jugendarbeiter neben der Arbeit im Jugendtreff zwei Mal pro Woche zu fixen Zeiten auf dem Jugendplatz bei der Alten Seifenfabrik anzutreffen. Immer mit dabei eine große Sammlung an Brett-, Geschicklichkeitsund Ballspielen, einer Slackline und frischem Obst. „Wir versuchen den Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung abseits von blindem Konsumzwang zu ermöglichen und mit den Jugendlichen verschiedene Themen wie Vandalismus, Gewalt oder das Müllproblem anzusprechen“, so Simon Kresser von der Offenen Jugendarbeit. Vandalismus muss inzwischen als gesellschaftliches Problem gesehen werden, dessen VerursacherInnen in allen sozialen Schichten vertreten sind. Meistens wird nur der angerichtete Schaden sichtbar und nicht die Gründe dafür beleuchtet. Gruppendruck, die Suche nach dem gewissen Kick, Wut, Frust, Langeweile oder fehlende Perspektiven können Auslöser dafür sein. Durch die Betreuung der Jugendlichen sollen po- sitive Erlebnisse ermöglicht und alternative Handlungsstrategien in Bezug auf den Umgang mit persönlichen Gefühlen aufgezeigt werden. Leider ist trotz dieser Aktionen der Jugendplatz immer wieder von Vandalismusakten betroffen. Die Schäden werden nach Möglichkeit unter Anleitung der Jugendarbeiter oder mit Unterstützung des Bauhofs von den Jugendlichen selbst repariert. So soll eine gewisse Identifikation mit dem Platz geschaffen und ein Bewusstsein für die Arbeit, den Aufwand und das Geld, welches hinter der Errichtung von öffentlichen Plätzen steckt, geweckt werden. Statement Stefanie Erath „Wir haben hier echt einen super Platz. Es ist lustig, man kann sich ungestört treffen und sich aufhalten, solange man will. Natürlich nur wenn die Lautstärke passt. Leider können sich nicht alle an die wenigen Regeln halten. Die Jugendarbeiter haben immer Obst und verschiedene Spiele dabei und wir haben jemanden, mit dem wir reden können. Ich verbringe hier fast mehr Zeit als zu Hause und möchte nicht, dass der Platz wieder aufgelassen wird!“ Statement Julia Germann „Ich finde den Jugendplatz voll gut, weil sich hier alle treffen können und er zentral, für jeden gut erreichbar ist. Ich bin seit der Anfangsplanung mit dabei. Blöd ist, dass es immer wieder Leute gibt, die alles nur kaputt machen und nicht überlegen, was sie da eigentlich zerstören. Der Platz wurde ja für uns gemacht. Mit den Jugendarbeitern ist es immer lustig und ich finde es auch gut, dass es dadurch eine gewisse Kontrolle gibt.“ 20 Aus der Gemeinde | September 2010 Kürzlich enthüllte der bekannte Vorarlberger Maler Peter Kohlhaupt sein großformatiges Landschaftsbild „Riedlandschaft mit Jannersee“ im Rahmen eines feierlichen Festakts im SeneCura Sozialzentrum Lauterach. v.l.n.r. Dr. Remo Schneider, Gerhard Sinz, Peter Kohlhaupt, DI Michael Heim, Dipl.VW Andrea Kaufmann, Bgm Elmar Rhomberg, Vizebgm Doris Rohner SeneCura Sozialzentrum „Riedlandschaft mit Jannersee“ von Peter Kohlhaupt Auch Landesrätin Dipl.VW Andrea Kaufmann und Bgm Elmar Rhomberg sowie Vizebgm Doris Rohner ließen sich dieses Ereignis nicht entgehen. Die SeneCura MitarbeiterInnen konnten außerdem Architekt Michael Heim und Dr. Remo Schneider, Geschäftsführer SeneCura Österreich, auf der festlichen Veranstaltung begrüßen. Nach dem offiziellen Teil der Feier sorgten ein schmackhaftes Buffet und stimmungsvolle Live-Musik für einen fröhlichen Ausklang. „Die Bildübergabe war ein voller Erfolg“, freute sich Gerhard Sinz, Leiter des SeneCura Sozialzentrums Lauterach und fährt fort: „Peter Kohlhaupts Idee zur Verschönerung unseres Foyers hat uns sofort überzeugt. Immerhin schmücken bereits vier weitere Kunstwerke des Malers unser Sozialzentrum, die bei den BewohnerInnen und Gästen großen Anklang finden. Das Lauteracher Ried vermittelt ein Stück Heimat. „Ich wollte mit meinem Werk etwas Aufmunterndes schaffen und Licht ins Haus bringen. Warum es ein Landschaftsbild wurde, ist leicht erklärt: Menschen gehen in die Natur, weil sie sich dort regenerieren können. Sie finden Erholung, Ruhe, Entspannung und fühlen sich wohl. Mein Bild vom Lauteracher Ried verbindet die beruhigende Ausstrahlung der Natur mit dem Heimatgefühl für die Umgebung“, so Künstler Kohlhaupt. „Kunst im öffentlichen Raum ist eine besonders spannende Aufgabe, der wir uns als Errichter und Betreiber dieses Hauses sehr gerne angenommen haben“, schildert SeneCura Geschäftsführer Dr. Remo Schneider die Entstehung dieses Projektes. „Uns ist immer wichtig, dass die Menschen, die in unseren Gebäuden leben, arbeiten oder zu Besuch kommen, den Bezug zu ihrer Heimat finden und es lag auf der Hand, in Lauterach mit dem bekannten ansässigen Maler Peter Kohlhaupt zusammen zu arbeiten. Über das Ergebnis freuen wir uns sehr und sind stolz darauf, es in diesem schönen Raum allen präsentieren zu dürfen“, ergänzt Dr. Schneider. Prominente Bildenthüllung in Teamwork v.l.n.r. Gerhard Sinz, Bgm Elmar Rhomberg, Dipl.VW Andrea Kaufmann, Peter Kohlhaupt Peter Friedrich Kohlhaupt geb. 20.5.1948 in Dornbirn, immer in Lauterach wohnhaft. Maler, Grafik-Designer, Zeichner 1964 – 1967 als technischer Zeichner tätig 1969 – 1974 Studienreisen nach Kalifornien, Mexiko, Australien, Südsee, Großbritannien. 1969 – 1970 Grafik Art – Abendschule in Los Angeles 1972 Abendakt-Kunstakademie in Sydney Während dieser Zeit kommt er über den Surrealismus (1973-1975) und Expressionismus zur Pop-Art (ab 1975) und wird stark durch die englische und amerikanische Kunstszene geprägt. Zwischen 1980 und 2000 entstehen vor allem Landschaftsbilder und Portraits (Öl und Grafik - Auftragswerke). Illustrationen, Expressionismus und Pop-Art bestimmen in Öl auf Leinwand sein Schaffen seit 2005. Ausstellungen: Vorarlberg, Los Angeles, Sydney, London, Zürich, Bern, Chur, Vaduz, Hongkong Aus der Gemeinde | September 2010 21 Im Juli fand das diesjährige Vernetzungstreffen der Lauteracher sozialen Dienste statt. GR Barbara Draxler begrüßte die anwesenden Personen der Plattform u.a. Annette King und Christian Hörl, der die TeilnehmerInnen durch den Abend führte. In der Diskussionsrunde wurden Erfahrungen ausgetauscht Soziales und Gesundheit Fünftes Vernetzungstreffen der sozialen Dienste In der Begrüßungsrede betonte GR Barbara Draxler: „Mir ist es ein großes Anliegen, die Gelegenheit aufrecht zu erhalten, beim Vernetzungstreffen Themen zu entwickeln und vorwärts zu treiben, sich gegenseitig kennenzulernen, auszutauschen, Anliegen zu besprechen und sich zu vernetzen.“ Das Interesse an diesem Vernetzungstreffen war wie immer sehr groß. In reger Diskussion wurden zahlreiche Fragen gestellt und Erfahrungen ausgetauscht. Themen wie: Gesundheitsprophylaxe in Schulen, Lotsendienst „Bewegt und klug“, Freude bei Ernährung mit dem Projekt Sozialzentrum – Schulen „Gschmackig, gsund“, Integration, Lernhilfen, Unterstützung von MigrantInnen durch MigrantInnen wurden rege diskutiert. Auch das betreute Wohnen im Alter, die gesellschaftliche Einbindung der Jugend und die Kinderbetreuung wurden beleuchtet und unter den GR Barbara Draxler Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg. (Lao Tse) Teilnehmern besprochen. Nach der Festlegung der zukünftigen Vorgehensweise der verschiedenen Arbeitsgruppen bedankte sich GR Barbara Draxler bei den Teilnehmern für ihr Engagement und beendete den erfolgreichen Abend mit dem Versprechen, dass dies nicht das letzte Vernetzungstreffen war. Volksschule Dorf Die erfolgreichen „Teufelssportler“ der 3. Klassen Erfolgreiche Teilnahme an der Volksschul-Olympiade Im Juni fand in Götzis die erste Volksschul-Olympiade statt. Jeweils ein Team aus den 3. und 4. Klassen absolvierten in Begleitung von Nicole Hollenstein die fünf „olympischen“ Disziplinen (20 m Sprint, Weitsprung, Ballwurf, Hindernislauf und Pendelstaffel) mit großer Begeisterung. Die „Teufelssportler“ (3. Klassen) erkämpften sich den 13. Rang, die „Lauteracher Dorfflitzer“ (4. Klassen) landeten auf dem 10. Rang von insgesamt 24 teilnehmenden Gruppen. Ein gelungener Tag für die Teilnehmer der Volksschule Dorf. Die „Lauteracher Dorfflitzer“ landeten auf dem 10. Rang 22 Aus der Gemeinde | September 2010 Vorankündigung: Kochshow Gaumenfreunde aufgepasst: Wir laden Sie ein, am Donnerstag, den 14. Oktober 2010, im Hofsteigsaal in Lauterach unsere Kochshow mit Lauteracher Köchen unter der Federführung von Thomas Scheucher (Restaurant Guth) zu verfolgen und viele gute Tipps mit nach Hause zu nehmen. Als Einstieg erwartet Sie ein Apéro vom Feinsten. Martin von Barabü moderiert die Show mit viel Witz, Charme und Wortgewandtheit. Für die musikalische Umrahmung sorgen die All Right Guys. Im Anschluss an die Kochshow lädt ein buntes Buffet zum Genießen ein. Weitere Infos folgen im nächsten Lauterachfenster. Kartenvorverkauf ab mitte September in der Hypo Bank und der Raiffeisenbank am Bodensee, Filiale Lauterach Achtung: begrenzte Teilnehmerzahl Bürgermusik Lauterach Wann & Wo Um 9 Uhr hl. Messe in der Pfarrkirche mit der Bürgermusik. Anschließend Marsch der Jugendkapelle und der Musikkapelle Musau von der Kirche zum Sternenplatz. Um 10.30 Uhr musikalische Unterhaltung, um 11 Uhr offizieller Beginn mit dem Most-Fassanstich durch Bgm Elmar Rhomberg. Ausweichtermin bei Schlechtwetter ist Sonntag, der 26. September. Ganz besonders würde sich die Bürgermusik über einen Besucher im Trachtenlook freuen. kleinen Gäste bieten wir Kürbisschnitzen und Schaumosten an: Mit einer alten Korbpresse und Zwisler-Mühle kann jeder ein Glas Süßmost selbst herstellen. Es werden viele Spiele für Kinder angeboten. Für die musikalische Unterhaltung sorgen die Musikkapelle Musau aus Tirol und „d´Harder Böhmische“, sowie die Bauernkapelle Lauterach. Most und Tradition am Sternenplatz Am Sonntag, dem 19. September dreht sich am Sternenplatz wieder alles rund um das Thema Most. Bei der Wahl zwischen zwei traditionellen Hauptmenüs, frisch gebackenen Öpflküachle, einer hausgemachten Moschtschaumsuppe, selbstgemachten Torten und Kuchen und fruchtigen Lauteracher Edelbränden ist für das leibliche Wohl für die ganze Familie gesorgt. Vom Frühschoppen, gefolgt von einem gemütlichen Kaffeeplausch bis hin zum Dämmerschoppen, sorgt die Bürgermusik mit vielen Programmpunkten für ein erlebnis- und genussreiches Mostfest. Ganztägig findet das sehr beliebte „Mostkrugschieben“ statt. Für unsere Auch heuer wird unser Bgm Elmar Rhomberg das Mostfass anstechen „So zwitschern die Jungen und auc


Lauterachfenster 2010 07
Sam, 22. Oktober 2011 | Kuhn EDV

Juli, August 2010 | Nr. 50 Lauterach fenster Seite 21 22. August Jannersee Triathlon mit Yvonne van Vlerken Die aktuelle Informationsschrift der Marktgemeinde Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M »Bahnhöfe und Busknoten sind für alle gut erreichbar. Hier Einrichtungen wie Geschäfte, Büros oder Bildungsstätten anzusiedeln, ist ein sinnvoller Zukunftsplan für das Rheintal.« Hannes Müller, Verkehrsexperte aus Zürich Gemeindegrenzen überschreiten und zusammen den Lebensraum gestalten. Das will Vision Rheintal. www.vision-rheintal.at Eine Initiative des Landes Vorarlberg und der Vorarlberger Rheintalgemeinden Editorial Sportliches Groß­ereignis am Jannersee In dieser Ausgabe berichten wir unter anderem über die Bio-Nahwärme Lauterach. Dieses Großprojekt wird Lauterach dazu verhelfen, ein Stück weit energieautonom zu werden. Mit der Verwertung von Hackschnitzeln und Waldhackgut wird in Zukunft saubere, umweltfreundliche Wärme erzeugt. Mit der Einspeisung ihrer Energie in die BioNahwärmeanlage trägt die Fa. Flatz Verpackungen-Styropor GmbH dazu bei, dass die Anlage deutlich unter dem Energieholzverbrauch anderer Heizwerke liegt. Für den Nutzer und Endverbraucher der Bio-Nahwärme ergeben sich zahlreiche Vorteile: keine Service- und Instandhaltungskosten, das Heizungsthema ist über Generationen gelöst, uvm. Alles in allem eine saubere Sache für die Umwelt und für jeden Nutzer dieser Wärme. Ein sportliches Großereignis findet am 22. August in Lauterach statt. Der Skinfit Jannersee Triathlon wird auch heuer wieder mit vielen Top Stars zum außergewöhnlichen Sportevent in unserer Region werden. 2009 nahmen über 250 Teilnehmer aus neun Nationen am Jannerseetriathlon teil. Auch 10 – 15jährige werden am Triathlon teilnehmen. Unter dem Motto „Spaß an der Bewegung“ gibt es für die jungen Athleten einen eigenen Start mit verkürzten Strecken. Für die Lauteracher und Lauteracherinnen bietet der Jannersee eine wunderbare sportliche Kulisse. Ein tolles Ereignis, an dem hoffentlich zahlreiche sportbegeisterte Fans die Athleten anfeuern werden. Die Vorarlberger Landesregierung hat Günther E berle zum neuen Landesamtsdirektor bestellt. Eberle folgt Johannes Müller nach, der Ende September in Pension geht. Damit steigt ein Lauteracher zum höchsten Beamten im Landesdienst auf. Günther Eberle wohnt im Gänsbühl, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Gattin Maria arbeitet seit vielen Jahren im Mohi Lauterach. Wir wünschen Günther viel Kraft und Erfolg im neuen Amt. Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, unser Lauterachfenster macht Sommerpause. Die nächste Ausgabe erscheint wie gewohnt am 1. September. Ich wünsche Ihnen einen erholsamen Urlaub mit vielen schönen und hoffentlich warmen Sommertagen. Inhalt Aus dem Rathaus 4 Bio-Nahwärme Lauterach 6 Erste Gemeindevertretersitzung 8 Kneippanlage beim Haus der Generationen 9 Stellenausschreibungen 10 Ehrenamtszeichen für Einsatz im Dienste der Gesellschaft 11 VKW fördert den Elektroroller 11 Aus der Gemeinde 12 ZISCH – Hauptschüler über nehmen Verantwortung 16 Musikschule am Hofsteig – „Sing und Tanz“ 18 Architektur in Lauterach 19 Bibliothek – Plattform für Lese- und Sprachförderung 21 Skinfit Jannersee Triathlon 21 Aus den Lauteracher Vereinen 24 Vereinsberichte 30 Veranstaltung & Chronik 38 viermal dötgsi – Wif-zack Mentoren-Projekt Tectum HC Bodensee Viertes Lauteracher Familienfest 47. Seniorenausflug 38 Ihr Bürgermeister Elmar Rhomberg Cover: Yvonne van Vlerken, Weltklassetriathletin, Ironmam Austria Siegerin Geplante Fertigstellung der Bio-Nahwärmeanlage: Ende 2010 Bio-Nahwärme Lauterach Lauterach wird ein Stück weit energieautonom Die Versorgung der Haushalte und Industrie mit Wärme aus Biomasse hat sich im Ländle bewährt. Über 100 Biomasseanlagen sind bereits in Betrieb. Lauterach gehört ab Ende 2010 zu den Gemeinden, die sich in Zusammenarbeit mit vier weiteren Partnern aus Lauterach entschlossen haben, ein Stück weit energieautonom zu werden. Die Wertschöpfung bleibt im Ländle. Im technisch hochmodernen BiomasseHeizkraftwerk wird aus Hackschnitzeln und Waldhackgut mit hohem Wirkungsgrad saubere, umweltfreundliche Wärme erzeugt. In der Kesselanlage wird Wasser erhitzt und über ein doppelt isoliertes Leitungsnetz in die angeschlossenen Gebäude befördert. Dort übernimmt die Wärmeübergabestation mit Regelung, Wärmetauscher und Zähleinrichtung die Aufgabe des bisherigen Kessels. Auch die Warmwasseraufbereitung kann durch dieses System übernommen werden. Somit ist für warmes Wasser und Heizwärme während des ganzen Jahres gesorgt. Der Bau des Heizkraftwerkes hat be eits begonnen. Es ist nicht nur ein r äußerst ökonomisches, sondern auch öko ogisches Projekt. Durch die Ab l wär e inspeisung der Firma Flatz Verm e packun en-Styropor GmbH einzigar ig g t in Vorarlberg. Die Firma Flatz benö igt t für ihren Produktionsprozess Dampf. Durch eine Investition von € 720.000,- wird die Abwärme aus der gesamten Produktion über Wärmetauscher zentral gesammelt. Somit lassen sich insgesamt 5.000.000 KWh jährlich rückgewinnen. 2.500.000 KWh werden intern verwendet und verbessern die Energiebilanz des produzierten Styropors (Dämmplatten und Verpackungen) um ca. ein Drittel. Die restlichen 2.500.000 KWh werden an die Bionahwärme abgegeben. Dadurch werden eine deutliche Reduktion der Umweltbelastung und ein minimierter Energieholzverbrauch gegenüber anderen Heizwerken erreicht. Es können mit den von der Firma Flatz eingespeisten 2.500.000 KWh ca. 170 Einfamilienhäuser beheizt werden. Zusätzlich wird durch den Einbau einer Mikroturbine Strom erzeugt, der für die Versorgung des Heizkraftwerkes verwendet wird. Die Fertigstellung erfolgt voraussichtlich im Oktober/November 2010. Die Planung der Trassenführung des Leitungsnetzes läuft derzeit auf Hochtouren und soll im Juli 2010 abgeschlossen sein. Mit dem Baubeginn des ersten Teilabschnittes vom Leitungsnetz ist voraussichtlich im August 2010 zu rechnen. Über die genaue Trassenführung informiert Sie die Bio-Nahwärme Lauterach gerne (siehe Factbox). 4 Aus dem Rathaus | Juli, August 2010 Technische Daten der Wärmeversorgungsanlage Leistung Biomassekessel 2.600 kW Leistung Spitzenlast- und Ausfallsicherung Gaskessel 4.500 kW Leistung Sommerkessel 580 kW Einspeisung Firma Flatz Verpackungen-Styropor bis 2.500 MWh/Jahr Leistung Mikrogasturbine 30 kW el / 70 kW thermisch Trassenlänge 5.880 m derzeitige Abnehmer 57 ins Netz abgegebene Wärmemenge 8.850 MWh/Jahr Projektkosten ca. € 4.900.000,- Mit der Planung und Überwachung der Haustechnik sowie des gesamten Versorgungsnetzes inkl. der Wärmeübergabestationen wurde das Lauteracher Ingenieurbüro Werner Cukrowicz beauftragt. Die Vorteile bei einem A nschluss an das Bio-Nahwärme-Netz sind: ➔ Platzgewinn im Keller ➔ Heizanlage im Haus fällt weg ➔ Keine Geruchs- und Schmutzbelästigung ➔ Keine Service- und Instandhaltungskosten ➔ Warmwasser und Heizung das ganze Jahr ➔ Versorgungssicherheit durch Energiemix ➔ Heizungsthema über Generationen gelöst ➔ Solaranlagen als Ergänzung möglich ➔ Umweltfreundliche Energienutzung ➔ Mittel- und langfristig ist Nahwärme günstiger als fossile Energieträger in Einzelanlagen ➔ Modernste Technologie ➔ Landesförderung Kontakt Bio-Nahwärme Lauterach GmbH & Co KG, Dammstr. 4, 6923 Lauterach, GF nita Helbig, T 0664/88535050 oder GF Roland Schuster, T 0676/83398262 A Schema Hackschnitzelfeuerung Bio-Nahwärme Lauterach 1 Brennstofftransport 2 Biomasse Feuerung / Kessel 3 Nachwärmetauscher 4 Grobflugascheabscheider / Multizyklon 5 Abgasventilator 6 Feinstaubfilter / Elektrofilter 7 Kaminanlage 8 Rostentaschung 3 4 7 5 2 6 1 8 www.flatz.com Aus dem Rathaus | Juli, August 2010 5 Funktionsperiode 2010 – 2015 Erste Sitzung der Gemeindevertretung Im Mai begrüß­te Bürgermeister Elmar Rhomberg als Vorsitzender die anwesenden Gemeindevertreter zur ersten Gemeindevertretungssitzung der Funktionsperiode 2010 – 2015. Auf der Tagesordnung standen unter anderem die Festsetzung der Zahl der Mitglieder der Ausschüsse, die mit 10 Mitgliedern pro Ausschuss festgelegt wurde. 11 politische Ausschüsse decken nun alle fachlichen Themen ab. Aufgrund des Wahlergebnisses vom 14. März 2010 entfallen auf die Fraktion VPL 7 Mitglieder, die FUB 2 Mitglieder und die SPÖ 1 Mitglied. Für jedes Mitglied wurde auch ein Ersatzmitglied fixiert. Die Fraktion der „Grünen“ und die Fraktion „SPÖ“ erhalten das Recht zu den Ausschusssitzungen einen weiteren Gemeindevertreter oder ein Ersatzmitglied als Zuhörer zu entsenden. Die Wahl der Mitglieder, Ersatzmitglieder, sowie deren Obleute und deren Stellvertreter in die Ausschüsse gemäß § 51 GG erfolgte einstimmig. Ausschuss der Generationen und ntegration I GR Katharina Pfanner Ausschuss für Umwelt und kommunale Identität Vorsitz: Alter: Stand: Kinder: Beruf: VPL Gemeinderat Katharina Pfanner 53 Jahre verheiratet vier Hausfrau Stellvertreter: VPL Gemeindevertreter Beatrix Springer Schriftführer: Annette King/ Nicole Krassnig DI Dr. Richard Dietrich Vorsitz: Alter: Stand: Kinder: Beruf: VPL Gemeindevertreter DI Dr. Richard Dietrich 50 Jahre Lebensgemeinschaft zwei Selbständig Jugendausschuss Betr.Oec. Gerold Wagner Stellvertreter: VPL Gemeindevertreter DI Dr. Stefan Stöckler Schriftführer: Reinhard Dobler Ausschuss für Soziales und Gesundheit Vorsitz: Alter: Stand: Kinder: Beruf: VPL Gemeindevertreter Betr.oec. Gerold Wagner 48 Jahre verheiratet zwei Angestellter Landwirtschaftsausschuss GR Barbara Draxeler Stellvertreter: VPL Gemeindevertreter Sandro Höll Schriftführer: Brigitte Winkler/ Mag. (FH) Simon Kresser Bauausschuss SPÖ Gemeinderat Barbara Draxler 39 Jahre verheiratet zwei Kindergartenpädagogin Georg Fink Vorsitz: Alter: Stand: Kinder: Beruf: VPL Gemeindevertreter Georg Fink 34 Jahre verheiratet drei Landwirt Vorsitz: Alter: Stand: Kinder: Beruf: Paul Schwerzler Stellvertreter: VPL Gemeindevertreter Herbert Gunz Schriftführer: Reinhard Dobler Stellvertreter: FUB Gemeindevertreter Martha Vogel Schriftführer: Annette King/ Doris Volgger Vorsitz: Alter: Stand: Kinder: Beruf: FUB Gemeindevertreter Paul Schwerzler 57 Jahre verheiratet zwei techn. Angestellter Stellvertreter: VPL Gemeindevertreter Mag. Christine Koweindl Schriftführer: Erwin Rinderer 6 Aus dem Rathaus | Juli, August 2010 Ausschuss für Kinderbetreuung und Bildung A usschuss für Infrastruk ur t und Mobilität GR Ing. Christian Österle GR Doris Rohner Vorsitz: Alter: Stand: Kinder: Beruf: VPL Gemeinderat Vizebgm Doris Rohner 55 Jahre verheiratet zwei Angestellte Vorsitz: Alter: Stand: Kinder: Beruf: VPL Gemeinderat Ing. Christian Österle 45 Jahre verheiratet drei Geschäftsführer Volksschule Dorf spendet Schulmöbel für Ungarn Stellvertreter: SPÖ Gemeinderat Barbara Draxler Schriftführer: Judith Längle/ Christof Döring Stellvertreter: FUB Gemeindevertreter Thomas Bischof Schriftführer: Otto Wittwer/ Bernhard Feurstein Ausschuss für Sport, Freizeit und Vereinswesen Ausschuss für lanung P und Entwicklung Reinhard Scholtes und Walter Hold waren bei der Aktion behilfl ich GR Betr. Oec. Werner Hagen GR Ing. Walter Pfanner Vorsitz: Alter: Stand: Kinder: Beruf: VPL Gemeinderat Betr.oec. Werner Hagen 45 Jahre verheiratet zwei Prokurist Vorsitz: Alter: Stand: Kinder: Beruf: FUB Gemeinderat Ing. Walter Pfanner 53 Jahre verheiratet drei Geschäftsführer Einige Stühle und Tische der Volksschule Dorf waren in die Jahre gekommen. Seit mehr als 15 Jahren standen die Schulmöbel nun schon in den Schulklassen. Da diese nicht höhenverstellbar und deshalb nicht mehr zweitgemäß waren und zudem die Sanierung der Stühle und Tische – mit abschleifen und lackieren - teuer und arbeitsaufwändig ist, hat man sich dazu entschlossen, diese Möbel zu spenden. Mit dem „Aussätzigen-Hilfswerk Österreich“ unter der Projektleitung von Stefan Schertler mit Sitz in Bregenz, fand man eine Organisation, die sich bereit erklärte, die Möbel nach Ungarn zu transportierten. Die Schulkinder zweier Volksschulklassen dürfen sich nun über die Möbel aus Österreich freuen. Stellvertreter: VPL Gemeindevertreter Dietmar Schneider Schriftführer: Reinhard Dobler/ Marc Anders Stellvertreter: VPL Bgm Elmar Rhomberg Schriftführer: Marc Anders Ausschuss für Finanz n, e Gemeinde l g ie enschaften, Wirtschaft und Beteiligungen GR Mag. Stefan Germann Vorsitz: Alter: Stand: Kinder: Beruf: VPL Gemeinderat Mag. Stefan Germann 49 Jahre verheiratet zwei Prokurist Stellvertreter: VPL Bgm Elmar Rhomberg Schriftführer: Bernd Hagen Aus dem Rathaus | Juli, August 2010 7 Zum Landesamtsdirektor bestellt Günther Eberle Günther Eberle Die Vorarlberger Landesregierung hat den langjährigen Vorstand der Abteilung Wirtschaftsrecht, Günther Eberle, zum neuen Landesamtsdirektor bestellt. Eberle folgt Johannes Müller nach, der Ende September in Pension geht. Damit steigt ein Lauteracher zum höchsten Beamten im Landesdienst auf. unterschiedlichsten Bereichen (Inneres und Verkehr, Finanz- und Präsidialangelegenheiten sowie Wirtschaftsrecht) sowohl im Amt der Landesregierung als auch bei der Bezirkshauptmannschaft Bregenz tätig. Seit 1999 leitet der Lauteracher Eberle die Abteilung Wirtschaftsrecht im Amt der Landesregierung. Er ist auch engagierter Vertreter des Landes in verschiedenen Fachkommissionen, bei piels eise der Internationalen s w Rhein egulierung. Günther Eberle, ist r ver eiratet und hat zwei Kinder. Gattin h Maria arbeitet seit vielen Jahren im Mohi Lauterach. Wir wünschen Günther viel Kraft und Erfolg im neuen Amt. Günther Eberle (Jahrgang 1956) wohnt im Gänsbühl; er tritt sein neues Amt mit 1. Oktober 2010 an. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Innsbruck im Jahr 1982 und Absolvierung des Gerichtspraktikums trat er 1984 in den Landesdienst ein. In den folgenden Jahren war er in Neue Kneippanlage beim Haus der Generationen Mit Hydrotherapie Beschwerden wegspülen Schmerzustände, Kreislaufschwächen, Durchblutungsstörungen, Schlafstörungen - mit Wasser lassen sich diese Beschwerden regelrecht wegspülen. Gleichzeitig wird der Körper durch die Hydrotherapie angeregt, die Immunabwehr gestärkt und die Muskulatur wohlig entspannt. Beim Haus der Generationen steht nun eine Kneippanlage zum Wassertreten für gesundheitsbewusste Lauteracher und Lauteracherinnen zur Verfügung. Über die Treppen führt der Rundgang über abgerundete Kieselsteine, welche die Fußreflexzonen stimulieren. Die Wassertiefe ist nach dem Maßstab von Pfarrer Kneipp gewählt und reicht den Kneippern bis eine handbreit unter dem Knie. Für optimale Wasserqualität sorgt der Anschluss an die Trinkwasserversorgungsanlage von Lauterach. Der Rückweg des Rundganges folgt über eine rutschfeste Betonoberfläche. Das Was sertreten sollte im Storchengang erfolgen. Bei jedem Schritt wird das Bein zur Gänze aus dem Wasser gezogen. Danach wird das Wasser abgestreift und die Beine werden im Trockenen warm gelaufen. die Abwehrbereitschaft des Körpers gegen Krankheitserreger gesteigert und Herz und Kreislauf werden stabilisiert. Für den richtigen Schwung in den Tag ist bereits ein Armbecken in Planung. Das Armbecken soll neben der Wassertrete angebracht werden. Dem Kneippschen Eine kräftige Rötung der Waden signali- Armbad wird eine belebende Wirkung siert ein gut reagierendes Gefäßsystem. nachgesagt, die einem Espresso gleich Wassertreten wirkt am Abend schlafför- wirkt. Ein optimaler Start in den Tag. dernd. Regelmäßig durchgeführt, wird Der Storchengang: Bei jedem Schritt wird das Bein zur Gänze aus dem Wasser gezogen 8 Aus dem Rathaus | Juli, August 2010 Haus der Generationen Parkgebühren € 0,50 € 0,50 An Samstagen, Sonn- und Feiertagen ist die Benützung der Besucherparkplätze gebührenfrei. Für verloren gegangene Parkscheine ist eine Gebühr von € 5,- zu entrichten, die Garage ist videoüberwacht. Montag – Freitag jede angefangene Stunde von 6.30 – 18.30 Uhr jede angefangenen zwei Stunden von 18.30 – 6.30 Uhr die erste halbe Stunde ist gebührenfrei Stellenausschreibung Mittagsbetreuung Essensausgabe Haben Sie Interesse, die Essensausgabe in der Mittelschule/Hauptschule zu übernehmen? Die Abwicklung der Mittags- und Nachmittagsbetreuung in den Lauteracher Pflichtschulen wird zur Gänze durch den Verein Tagesbetreuung durchgeführt. Haben Sie Interesse, die Essensausgabe in der Mittagsbetreuung in der neuen Mittelschule/Hauptschule in Lauterach von Montag – Donnerstag zu übernehmen? Für Detailauskünfte steht Ihnen der Verein Tagesbetreuung, Frau Margot Kernbichler T 0664/1272723 gerne zur Verfügung. Stellenausschreibung Jugendarbeiterin (Karenzstelle 70 – 100%) Die Marktgemeinde Lauterach sucht deshalb zum ehestmöglichen Eintritt eine Jugendarbeiterin. Ihre Aufgaben umfassen u.a.: • Gestaltung, Durchführung, Betreuung und Begleitung der Offenen Jugendarbeit (Offener Betrieb im Jugendtreff Lauterach), sowie die Förderung der Mitgestaltung Jugendlicher im Rahmen des Jugendtreffs und dessen Angebotes • Einzelfallhilfe, Jugendsozialarbeit, Beratung und Begleitung Jugendlicher • Zusammenarbeit mit den Entscheidungsträgern (Bürgermeister, Jugendausschuss sowie dessen Vorsitzende, Gemeindesekretär) und mit den örtlichen Institutionen (Schulen, Vereine, ...) • Projekt- Gruppen- und Vernetzungsarbeit hauptsächlich im Bereich geschlechtsspezifische Mädchenarbeit • Sitzungen des Ausschusses für Jugendangelegenheiten vorbereiten, begleiten und protokollieren • Erstellung von Jahresberichten und Jahresabrechungen • Konzepterstellung, Durchführung und Evaluierung sowie Abrechung von Jugendsozialarbeitsprojekten Wir bieten Ihnen: • angenehmes Arbeitsklima • Entfaltungs- und Gestaltungsmöglichkeiten • selbstständiges bzw. eigenverantwortliches Arbeiten • für das Dienstverhältnis finden die Be stimmungen des Vbg. Gemeindeangestelltengesetzes 2005 Anwendung Wenn Sie Interesse an dieser Stelle haben, senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Ausbildungsnachweis, Dienstzeugnisse etc.) bis spätestens 15. Juli 2010 an das Marktgemeindeamt Lauterach, Montfortplatz 2, 6923 Lauterach, z.H. Gemeindesekretär Mag. Kurt Rauch oder an kurt.rauch@lauterach.at. Der Bürgermeister Elmar Rhomberg Wir erwarten von Ihnen: • adäquate Ausbildung und Erfahrung im Jugendbereich, insbesondere in der Offenen Jugendarbeit • Kommunikations- und Teamfähigkeit • Eigeninitiative, Einsatzfreude • Bereitschaft zu unregelmäßigen Arbeitszeiten (Wochenenden und abends) • Mindestalter: 23 Jahre Aus dem Rathaus | Juli, August 2010 9 v.l.n.r: Bürgermeister Elmar Rhomberg, Rosi Steger, Klaudia Wakolbinger, Kulturreferent Christof Döring, Katharina Egle, Helene Knaus, Manfred Giesinger, LH Herbert Sausgruber ‚Ehrenamt BEWEGT – DICH UND UNS‘ Ehrenamtszeichen für Einsatz im Dienste der Gemeinschaft Worte des Dankes und der Wertschätzung gab es von Landeshauptmann Herbert Sausgruber für knapp 140 freiwillig Engagierte aus 17 Gemeinden im Bezirk Bregenz. In verschiedenen Bereichen würden sie aktiv zur hohen Lebensqualität in der Region beitragen, betonte der Landeshauptmann beim Danke-Fest im Hofsteigsaal. Seit mehr als zehn Jahren drückt das Land Vorarlberg mit der Aktion ‚Ehrenamt BEWEGT – DICH UND UNS‘, die Danke-Veranstaltungen wie diese beinhaltet, seine Wertschätzung für freiwillige Arbeit im Dienst der Gesellschaft aus. Es soll verdeutlicht werden, wie wichtig der uneigennützige Beitrag dieser Menschen für das Gemeinschaftsleben ist. Der Einladung der Landesregierung in den Hofsteigsaal nach Lauterach waren neben den rund 140 freiwillig Engagierten auch viele Angehörige gefolgt. Für gute Stimmung und beste Unterhaltung sorgten Markus Linder und Stefan Vögel, der kurze Ausschnitte aus seinem Kabarettprogramm „Vogelfrei“ präsentierte. Traditionell nützte Landeshauptmann Herbert Sausgruber die Bühne zur Vorstellung eines weiteren Jugendprojektes im Rahmen der erfolgreichen Aktion „Jugend vor den Vorhang“. Zwölf Gymnasiasten im Alter von 15 bis 17 Jahren haben einmal wöchentlich mit den Volksschulkindern gelernt, gespielt und gemeinsam die Hausübung erledigt. Es erfüllt mich mit Stolz, wenn ich sehe, wie sich Bürger in den Dienst des Gemeinwohls stellen. Bgm Elmar Rhomberg Ehrenamt Lauteracher Bürgerinnen und Bürger Rosi Steger Klaudia Wakolbinger Kulturreferent Christof Döring Katharina Egle Helene Knaus Manfred Giesinger Hospizbewegung Hospizbewegung Funkenredner und Schriftführer Funkenzunft Betreuung des Denkmals der Gefallenen beider Kriege auf dem Friedhof Pflege des Priestergrabes auf dem Friedhof Aktives Gründungsmitglied der Funkenzunft, 20 Jahre Kassier der Funkenzunft Rosi Steger und Landeshauptmann Herbert Sausgruber 10 Aus dem Rathaus | Juli, August 2010 Beachvolleyballplatz beim Achspieli Lauterach Hängematten entwendet Anfang Juni wurden beim Beachvolleyballplatz zwei Hängematten entwendet. Die Hängematten gehören zur Erweiterung des Achspielis, der letztes Jahr gemeinsam mit dem Jugendplatz Alte Seifenfabrik als kindergerechter Lebensraum ausgezeichnet wurden. Die Marktgemeinde Lauterach bittet um Hinweise: T 05574/6802-0 Diese Hängematten wurden entwendet Aktion „Elektroroller“ VKW fördert den Kauf von Elektrorollern Die VKW fördern den Kauf eines umweltschonenden Elektro ollers r mit insgesamt € 600,-. Gefördert wird der Neuerwerb von elektrisch betriebenen Rollern, Mopeds und Motorrädern (welche die geltenden Normen erfüllen und den geltenden Sicherheitsanforderungen g enügen). Die Nennleistung der Fahrzeuge im Dauerbetrieb muss mindestens 2 kW betragen. Ausgenommen von der Aktion sind Gebraucht- und Eigenbaufahrzeuge sowie Elektrofahrräder. Gesamt wird ein Betrag von € 600,- gefördert. Der Förderbetrag setzt sich aus einem ➔ Händler-Anteil von € 200,- brutto und einem ➔ VKW-Gutschein über € 400,- brutto zusammen. Der Gutschein ist nicht in Geld einlösbar, sondern wird von den VKW über vier Jahre auf der Stromrechnung gutgeschrieben. Die Förderung kann von allen Stromkunden der VKW im Vorarlberger Versorgungsgebiet beantragt werden. Pro Stromkunde kann nur eine Förderung Aus dem Rathaus | Juli, August 2010 in Anspruch genommen werden. Die Aktion ist auf 100 Elektrofahrzeuge limitiert – es stehen derzeit aber noch einige Elektrorollergutscheine zur Verfügung. Im Gemeindeamt steht seit kurzem ein Elektroroller den MitarbeiterInnen zur Verfügung. Reinhard Dobler, Sachbearbeiter für Natur- und Umweltschutz der Marktgemeinde Lauterach: „ Es ist toll, mit dem Elektroroller zu fahren. Neben dem Fahrspaß leisten wir unseren Beitrag zum Erhalt sauberer Luft und zum leisen Straßenverkehr in Lauterach.“ Mitarbeiter der Marktgemeinde Reinhard Dobler bei der Probefahrt mit dem Elektroroller Kontakt Infos: Kundenservice der VKW T 05574/9000 oder im Internet unter www.vkw.at 11 Abgedrehte Gewalt II Offene Jugendarbeit Anti-Gewalt Filmcamp der Offenen Jugendarbeit Lauterach Die Offene Jugendarbeit Lauterach, Hard und das Culture Factory in Lustenau boten vernetzt im Mai ein Filmcamp für Jugendliche im Alter von 14 – 18 Jahren an. ZISCH: Hauptschüler übernehmen Verantwortung „ZISCH – Zusammenleben in der Schule“. Das ist das Motto eines neuen Projektes der Mittelschule Lauterach. Ziel ist es, speziell ausgebildeten Schülern Verantwortung innerhalb der Schule zu übergeben. „Action und los!“ Rassismus, Vorurteile, Vandalismus, verbale- und körperliche Gewalt wurden von den ca. 30 teilnehmenden Jugendlichen, als Schwerpunktthemen ausgesucht. Während des Filmcamps entstanden sechs Anti-Gewalt Spots, sowie ein Audiointerview aller beteiligten Personen. Eine 'making of' Gruppe begleitete das gesamte Filmcamp fotografisch, entwarf ein Logo und gestalte te das Booklet für die DVD. Wir danken der FH Vorarlberg, der Marktgemeinde Hard, der koje, sowie dem Land Vorarlberg für deren Unterstützung. Die gesamten Inhalte des Filmcamps sind in der Offenen Jugendarbeit Lauterach auf DVD erhältlich. Die Buddys sind „Paten“ für jüngere SchülerInnen und erfüllen u.a. kleinere Aufgaben im Schulalltag Weitere Infos Die Videospots sind gemeinsam mit den letztjährigen Spots bei Youtube unter Abgedrehte Gewalt zu finden. www.youtube.de Diese so genannten Buddys sind „Paten“ für jüngere SchülerInnen oder erfüllen kleinere Aufgaben im Schulalltag. Auf diese Weise soll sich das Schulklima weiter verbessern. Bisher gab es ähnliche Projekte nur an Gymnasien. Das Besondere an ZISCH ist, dass nicht nur die SchülerInnen, sondern auch das gesamte Lehrpersonal und eine Jugendarbeiterin der Offenen Jugendarbeit geschult werden. Begonnen wurde im Schuljahr 2009 mit einem pädagogischen Halbtag. Seit Februar treffen sich 14 Schülerinnen und Schüler, vier Lehrpersonen und die Jugendarbeiterin der Gemeinde regelmäßig mit den Mediatoren Mag. Dietmar Fesenmeier, Dipl. Päd. Peter Mayrhofer und MA Elfriede Böhler. Im kommenden Schuljahr werden in einer zweiten Staffel weitere Schüler zu Buddys ausgebildet. Im Frühjahr 2011 werden schließlich besonders engagierte Buddys zu Peer-Mediatoren ausgebildet, die versuchen, bei Konflikten unter Schülern Lösungen zu finden. Möglich wurde dieses Projekt durch die Unterstützung des KIWANIS Club Bregenz, der die Ausbildungskosten für ZISCH übernommen hat. Der Künstler Gottfried Bechtold hat dafür eine auf 444 Stück limitierte Miniatur- Edition seines Betonporsche angefertigt, deren Erlös ZISCH zu Gute kommt. Ziel von KIWANIS ist die Förderung junger Menschen, um ihnen eine „Brücke in die Zukunft zu bauen“. 12 Aus der Gemeinde | Juli, August 2010 BORG Lauterach Neues aus dem BORG Konzert „New Millenium“ Gleich drei Auftritte absolvierten die Schulbands des BORG Lauterach im Wolfurter Vereinshaus. Im Mittelpunkt des Projekts „New Millenium“ standen Songs aus dem neuen Jahrtausend – unter anderem von Green Day, The White Stripes und den Arctic Monkeys. Insgesamt traten beim Konzert rund 20 Schüler auf. „Känguru der Mathematik“ Mit zum Teil sehr guten Ergebnissen absolvierten unsere Schüler den weltweit durchgeführten Test „Känguru der Mathematik“. Bei diesem Wettbewerb stehen vor allem die Lösungskompetenzen der Schüler sowie der praktische Umgang mit einer mathematischen Problemstellung im Mittelpunkt. Sängerin Margaretha Berschl bei ihrem Auftritt Kunstvolle Schutzfiguren Die Schüler der künstlerischen 6bKlasse entwarfen und bearbeiteten eigene Schutzfiguren. Ausgehend von der Archetypenlehre Jungs wurden dabei „Lichtfiguren“ gestaltet, die einen positiven Bezug zum eigenen Leben vermitteln sollen. Im Zentrum der Arbeit stand die Gestaltung des Herzens. v.l.n.r. Die drei „Känguru“-Sieger Bernhard Fetz, Alyssa Moosbrugger und Tim Stark Melanie Grießer mit ihrer Schutzfigur Hilfe und Beratung Wenn es im Alltag schwierig wird ... für ➔ SeniorInnen ➔ Pflegende Angehörige ➔ Menschen nach einer schweren Krankheit Den Beratungsscheck für eine zweistündige kostenfreie Beratung erhalten Sie beim: ➔ Sozialamt, DAS King Anette ➔ Bürgerservice ➔ Krankenpflegeverein, Krankenschwester ➔ Mobiler Hilfsdienst Fr. Volgger ➔ Hausarzt Frau Edith Ploss T 70365, T 0699/12378440, www.mobile-seniorenberatung.at Aus der Gemeinde | Juli, August 2010 13 Sunnadörfle Ausflug ins Lauteracher Ried Schon zur Osterzeit bekamen wir im Sunnadörfle Besuch von einer kleinen schwarzen Ziege. Das war ein lustiges Erlebnis. Neugierig sprang das kleine Zicklein in unserem Gruppenraum herum und beschnupperte uns Kinder. Annelies und Sabine versprachen uns, die Ziegenfamilie in ein paar Wochen zu besuchen. Mit dem Bus fuhren wir bis zur Haltestelle Weingartstraße. Mit Gummistiefeln und „Dreckerhäs“ bestückt ging es Richtung Gasthaus Weingarten. Dort holte uns Herbert mit dem Schlepper ab. Der Fahrtwind blies uns um die Ohren und ratternd fuhren wir an Kühen, Eseln und dem Jannersee vorbei. Nach 10 Minuten kamen wir bei der kleinen Farm der Familie Staubmann an. Dort gab es außer dem Zicklein und dessen Familie auch noch Schafe, Hühner und Hasen zu beobachten. Die Kinder durften neben dem Zicklein und dessen Familie auch noch Schafe, Hühner und Hasen bestaunen Ein tolles Erlebnis Wir durften die Kleinen sogar füttern und streicheln. Das war lustig. Leider war es früh am Vormittag im Ried noch etwas kalt, doch frieren mussten wir nicht. Gleich hackte Herbert ein paar Holzklötze klein und heizte den Ofen in der Hütte an. So hatten wir einen warmen, gemütlichen Platz um unsere mitgebrachte Jause, „Würschtle“ und Brot, zu verspeisen. Frisch gestärkt machten wir uns gegen Mittag auf den Heimweg. Glücklich, aber müde von den vielen Abenteuern, kamen wir im Sunnadörfle an. Und das Tollste daran, wir dürfen wiederkommen. Für diesen tollen Vormittag möchten wir uns auf diesem Wege noch einmal bei der Familie Staubmann bedanken. Mit dem Schlepper ging es am Jannersee an Kühen und Eseln vorbei zur Familie Staubmann Zu vermieten 14 Aus der Gemeinde | Juli, August 2010 Lagerräumlichkeiten, Werkstatt oder Atelier Dieses Objekt liegt in ruhiger, gut erschlossener Lage in Zentrumsnähe von Lauterach. Der zu vermietende Bankraum der ehemaligen Tischlerwerkstätte mit großer Fensterfront umfasst 160 m2 und ist unterkellert. Die Raumhöhe im Erdgeschoss beträgt 3 m. Es stehen 5 zum Teil überdachte Parkplätze und ein Flugdachstellplatz für einen LKW zur Verfügung. Vermieter: Hans Maier, T 71883 oder 0664/3424683 Email: christine.girardi@bregenznet.at Mittelschule Lauterach Ein buntes Programm Der „Liebe Augustin“ wurde aufgeführt, gesungen und selbst gebackene, sagenhafte Kekse gegessen. Die SchülerInnen waren mit großer Begeisterung und Einsatz dabei. EXPERTENTIPP Charly‘s Imbiss, Karl Berneker Imbiss-Schmankerl Salzburgwoche Die SchülerInnen der zweiten Klassen genossen die diesjährige Salzburgwoche zwar bei Tiefsttemperaturen – jedoch trocken. Wäre da nicht ein ganz spezieller Programmpunkt gewesen, der für ausgelassene Stimmung und zumindest nasse Füße sorgte: die Wasserspiele in Hellbrunn! Weitere Highlights waren natürlich die Eisriesenwelt, die Burg Werfen mit der Greifvogelschau und die Stadt Salzburg. Die Mutprobe, die nicht nur die SchülerInnen sondern sogar fast alle LehrerInnen bestanden, war der Klettergarten, der wieder einmal zur großen Herausforderung wurde. Das leckere Essen und die tollen Freizeitmöglichkeiten in unserem Jugendgästehaus waren jedoch ein hervorragendes Trostpflaster für sämtliche Aufregungen. In Hallein beeindruckten einmal mehr die Rutschen im Salzbergwerk und natürlich die stimmungsvolle Fahrt über den Salzsee. „Der liebe Augustin“ stand auf dem Programm der SchülerInnen Sagenhafte Tage Sagen sind ein Kulturgut und deshalb wert, sich eingehender damit zu beschäftigen. Die 1a und 1c Klassen beschäftigten sich deshalb je einen ganzen Tag mit Sagen. Natürlich stand Lesen im Mittelpunkt, doch immer verbunden mit lustigen Aktionen wie „Zentimeterlesen, Bonbonswerfen“ oder sagenhafte Orte auf der Landkarte suchen. Neben Singen, Werken, Backen, Zeichnen, Basteln standen zudem ein Stationenbetrieb, Computer- und Theaterspielen zur Auswahl. Die SchülerInnen mussten Pflicht aufgaben absolvieren, anderes konnten sie je nach Interesse wählen. Am Ende des Tages fand eine Präsentation statt, zu der auch die Eltern eingeladen waren. Imbiss bedeutet eine schnell verfügbare Zwischenmahlzeit. Bei aller gebotener Eile gilt jedoch: Der Genuss steht im Vordergrund. Charl’y Imbiss in Lauterach ist zu einer Institution geworden. Egal ob Jung oder Alt, ob als Zwischen- oder Hauptmahlzeit, für unterwegs oder vor Ort – Charly Berneker verwöhnt seit 13 Jahren seine Kundschaft mit seinen Imbissgerichten. Von der legendären Currywurst mit Röstzwiebeln bis zum Megaburger bei Charly’s Imbiss wird eine große Vielfalt geboten. Im Mittelpunkt der gutbürgerlichen Küche steht stets die hervorragende Qualität. Das Fleisch stammt von heimischen Metzgern, das Brot ist täglich frisch und die Saucen werden hausgemacht. Und das schmeckt man bei jedem Bissen. Neben den traditionellen Gaumenfreuden gibt es auch vegetarische Speisen. „Wir gehen auf die vielfältigen Wünsche unserer Kunden ein und bieten für jeden Geschmack das passende Gericht,“ so Charly Berneker. Genau das macht sich beim täglichen Mittagsmenü bemerkbar. Egal ob Suppe, Salat oder Hausmannskost, die Mahlzeiten sind frisch, reichhaltig und besonders lecker. Die 30 Sitzplätze im Gastgarten bieten vor allem im Sommer eine willkommene Abwechslung. Charly meint: „Bei uns bekommen Sie auch nach 22.00 Uhr noch etwas für den großen oder kleinen Hunger.“ Nicht nur auf die SchülerInnen warteten große Herausforderungen im Klettergarten Aus der Gemeinde | Juli, August 2010 15 Musikschule am Hofsteig Erweitertes Angebot mit dem Fach „Sing und Tanz“ An der Musikschule am Hofsteig wird das Angebot an musikalischen Fächern ab dem Schuljahr 2010/11 erweitert. Mit dem Fach „Sing & Tanz“ bietet die Musikschule am Hofsteig ein Einstiegsfach für Kinder im Alter von zwei bis vier Jahren mit Begleitung an. In einer Gruppengröße von fünf bis neun wird den Kindern, die den Unterricht mit einer erwachsenen Begleitperson besuchen, der Zugang zur Musik auf altersgerechte und spielerische Art vermittelt. Als Lehrerin konnte Frau Margit Johannsen gewonnen werden, die diesen Kurs bereits mehrere Jahre über den Verein „Infantibus“ angeboten hat. Einen Neustart beschreiten wir im Bereich „Klassischer Gesang“. Da unsere langjährige Gesangslehrerin Shizue Murakami mit Ende des Schuljahres in den wohlverdienten Ruhestand tritt, konnten wir Marita Lechleitner als Nachfolgerin gewinnen. Wir freuen uns eine so hochqualifizierte Lehrerin für diesen wunderschönen Bereich gefunden zu haben. Für Kinder ab zwei Jahren gibt es ab Herbst den Kurs „Sing & Tanz“ Infos zu „Sing und Tanz“ Für genauere Auskünfte steht Ihnen selbstverständlich unser Sekretariat unter der Telefonnummer 05574/6840-31 jederzeit zur Verfügung. „Prima la Musica“ und „Musik in kleinen Gruppen“ Die Musikschule am Hofsteig konnte bei den diesjährigen Wettbewerben „Prima la Musica“ und „Musik in kleinen Gruppen“ ein ausgezeichnetes Ergebnis erzielen. Alle angetretenen Solisten bzw. Ensembles wurden mit Preisen ausgezeichnet. Musical Elisabeth Erfreut und stolz darf die Musikschule am Hofsteig bekannt geben, dass Johannes Erath aus Wolfurt vom Kinderchor der Musikschule am Hofsteig sich beim Casting für das Musical „Elisabeth“ überzeugend für die Rolle des R udolph qualifizieren konnte und diese mit Bravour meisterte. Johannes Erath 16 Aus der Gemeinde | Juli, August 2010 Erstes Straßenfest beim Grenzweg Wir feiern miteinander – wir wohnen gerne da – wir freuen uns auf das nächste Straß­enfest Am 12. Juni fand das erste Grenzweg-Straß­enfest statt. Wir wollten einen Rahmen bieten für gegenseitiges Kennenlernen, gemütliches Beisammensein und genussvolles Essen. Die meisten Anrainer ließ­en sich nicht lange bitten und so verbrachten etwa 50 Personen und e tliche Kinder einen tollen Nachbarschaftstag miteinander. Bei Kaffee und selbstgemachten Kuchen unterhielten sich Alteingesessene mit Neuzugezogenen, Kinder erfreuten ältere Generationen und alle gemeinsam genossen die fröhliche Atmosphäre. Spiel und Spaß kamen natürlich auch nicht zu kurz. Die Jüngsten vergnügten sich auf einer Hüpfburg oder ließen sich kunstvoll schminken. Für die FußballFans gab es ein kleines WM-Gewinnspiel. Schließlich war es Zeit für eine heiße Bratwurst und das umfangreiche Salatbuffet. Viele liebe Nachbarn saßen bis spät in die Nacht beisammen. Es wurde in der Vergangenheit geschwelgt, es wurden neue Kontakte geknüpft und nicht geahnte Gemeinsamkeiten entdeckt. Ein gelungenes Fest. Bedanken möchten wir uns bei der Aktion „Kinder in die Mitte“ und der Marktgemeinde Lauterach, die uns bei den Vorbereitungen sehr unterstützt haben. Viele Erwachsene und Kinder verbrachten einen tollen Nachbarschaftstag miteinander Antrag für Landesunterstützung Den Antrag für Landesunterstützung im Rahmen von „Kinder in die Mitte“ und die Checkliste „Festkomitee“ erhalten Sie im Rathaus am Montfortplatz, Büro für Gesellschaftliche ienste, Annette King, D Email: annette.king@lauterach.at, T 6802-16. Voraussetzungen für den Erhalt der Landesunterstützung: ➔ Organisation durch Eigeninitiative einer Straßen- oder Wohnnachbarschaft ➔ Einbeziehung des Straßenraums (Nebenstraßen) als Festplatz und als Spielfläche für Kinder ➔ kinder- und familienfreundliches Fest ➔ Thematisierung von „bewusstem Mobilitätsverhalten“ (Festbesuch ohne Auto) Kunstvolle Kindergesichter gab es auf dem Straßenfest am Grenzweg Aus der Gemeinde | Juli, August 2010 17 Architektur in Lauterach Erstes Flachdachhaus in Lauterach Am 4. Juni verstarb gänzlich unerwartet der 77-jährige Architekt Hans Purin. Er war bis zuletzt in seinem Büro in der Bregenzer Maurachgasse tätig und gilt als einer der Gründerväter der „Vorarlberger Bauschule“, welche unser Ländle zu einem baukulturellen Vorzeigeland machte. Machen Sie Ihre Arbeit so gut wie Sie können, nicht so schlecht, wie man es von Ihnen verlangt.“ Mag. Arch. Hans Purin EFH Einödstraße 15 von Süden gesehen Auch in Lauterach stehen von Hans Purin geplante Objekte. Stellvertretend sei das Einfamilienhaus Einödstraße 15 erwähnt, welches im Jahre 1969 als erstes Einfamilienhaus unserer Gemeinde mit Flachdach versehen wurde. Hans Purin – gelernter Maurer und Zimmerer und erst dann studierter Architekt – war einer der ersten in der neuen Szene der Vorarlberger Architektur. Er vereinte handwerkliche Präzision, Einfühlungsvermögen, Sorgsamkeit im Umgang mit der Landschaft, Einfachheit, Leistbarkeit und Mut zu Neuem. Er war ein Architekt, der vieles von dem, was heute unter Nachhaltigkeit verstanden wird, schon in den 60-er Jahren gemacht hat. Radikal, genau, präzise und zuverlässig Das erwähnte Einfamilienhaus Einödstraße 15 befindet sich bautechnisch in einem unglaublich guten Zustand. Reduktion auf das Wesentliche und Dauerhaftigkeit standen bei der Planung im Vordergrund. So entstand eine beeindruckende Symbiose von Ökonomie und gestalterischer Klarheit. Alles was nicht notwendig ist, ist falsch. Gute Architektur entsteht nur, wenn alle Teile ihren Sinn haben. Design war für Purin ein Gräuel. Schlampige Ausführungen charakterisierte er wörtlich mit der Aussage: „So a Glump.“ Mag. Arch. Hans Purin war in seiner architektonischen Position radikal, genau, präzise und zuverlässig. Er war geradlinig, institutionskritisch und kämpferisch. In praktischer Selbsthingabe kämpfte er für die Freiheit der Kunst im Widerstand gegen Architektenkammer und Behörden. Als scharfer Kritiker war er eher gefürchtet. Innerhalb der Architektenschaft jedoch war Hans Purin sehr geschätzt. Er galt als einer der geistig lebendigsten, als einer der engagiertesten, mit sehr hohem Berufsethos und großem Sendungsbewusstsein, unglaublich korrekt und bescheiden. rin, dem der Preis zunächst zugedacht war, diesen nur unter der Bedingung annahm, dass er die ganze Gruppe der Baukünstler miteinschloss. Hans Purin hinterlässt ein solides und umfangreiches Werk, dessen gedankliche und planerische Strenge gerade heute von großer Aktualität ist. Gefragt, was er den jungen Architekten in der heutigen Zeit raten würde, rief er mit Nachdruck: „ Machen Sie ihre Arbeit so gut wie Sie können, nicht so schlecht, wie man es von Ihnen verlangt.“ Video Ein Porträt über Hans Purin von ORF-Redakteurin Carina Jielg (gestaltet im Mai 2010) http://vorarlberg.orf.at/stories/448034/ „Internationale Kunstpreis des Landes“ Im Jahre 1991 wurde an die Gruppe der Vorarlberger Baukünstler kollektiv der „Internationale Kunstpreis des Landes“ verliehen. Es passt zum angesprochenen Berufsethos, dass Hans Pu- 18 Aus der Gemeinde | Juli, August 2010 Bibliothek Lauterach Plattform für Lese- und Sprachförderung Neben dem öffentlichen Bibliotheksangebot bietet das Bibliotheksteam eine Plattform für die Lese- bzw. Sprachförderung. Mit gezielten Projekten versucht das Team zur Lese- und Sprachförderung b eizutragen. vorgestellt. Für das leibliche Wohl sorgt unsere „Bibliothekscaterin“ Karin Huber. Seit geraumer Zeit stehen in der Bibliothek zweisprachige Bilderbücher Deutsch – Türkisch zum Ausleihen bereit. Der Bibliotheksleiter bemerkt dazu, dass Personen mit Migrationshintergrund die deutsche Sprache nur dann erlernen können, wenn sie ihre eigene Muttersprache beherrschen. Diese zweisprachigen Bücher sollen dazu eine Hilfe sein. Im August beteiligt sich die Bibliothek am SpiSpaSpo Kindersommer mit dem Afrikaprojekt „Karibuni Watoto“; im Oktober besucht „Grüneli – das Riedgespenst“ die Bibliothek. Für die Idee und Ausarbeitung beider Veranstaltungen zeichnet Bibliothekarin Rosmarie Döring. Zuvor erholt sich das Team in einer kleinen Sommerpause: Das motivierte Bibliotheksteam Öffnungszeiten während der Sommerferien 82 Volks- und Sonderschulklassen (ca. 1.600 Kinder) in der Bibliothek. SchülerInnen der Mittelschule Lauterach verwenden einschlägige Literatur aus der Bibliothek, sei es für ihre Projekte oder ihre Referate. So wurden für den Sagentag der 1a und 1b Klasse (siehe Bericht Mittelschule) fast sämtliche Sagenbücher aus der Bibliothek verwendet. Die Schulbibliothekarinnen Ingeborg Kühmayer und Ulrike Körbler motivieren die MittelschülerInnen zum Besuch der Bibliothek und tragen somit zur intensiven Leseförderung bei. Im Herbst werden bei einem Brunch von den Bibliothekarinnen Judith Streubel und Barbara Fessler Spiele und Literatur zur Sprachförderung bzw. zur Sprachentwicklung Die Bibliothek bleibt vom 13. – 31. Juli geschlossen. Öffnungszeiten August: Do 9 – 11 Uhr, 15 – 17.30 Uhr Fr 17 – 19 Uhr Ab Sept. gewohnte Öffnungszeiten. Schon die Kleinsten der Spielgruppen und der Kindergärten werden gezielt mit Vorleseprojekten, die von Rosemarie Döring ausgearbeitet wurden, zum Buch hingeführt. Bereits seit über 20 Jahren betreut Bibliotheksleiter Christof Döring SchülerInnen beider Volksschulen, die gemeinsam mit ihren Lehrpersonen einmal im Monat die Bibliothek besuchen und regelmäßig „ihr Lesefutter“ holen. Im Schuljahr 2009/10 waren insgesamt Das Bibliotheksteam wünscht schöne Ferien bzw. einen erholsamen Urlaub. Leseförderung durch Vorbildfunktion Vorschau 17. August 14 – 16 Uhr SpiSpaSpo 2. Oktober 10 Uhr Spielebrunch für Erwachsene 23. Oktober 14 – 17 Uhr Grüneli - Riedgeistfest Einladungen mit genauen Angaben folgen termingerecht. Beachten Sie bitte die Ankündigungen in den jeweiligen Lauterachfenstern. Vorleseprojekt für die „Kleinsten“ Aus der Gemeinde | Juli, August 2010 19 Ein gutes Ergebnis für das Geschäftsjahr 2009 - Vorstand und Aufsichtsrat der Raiffeisenbank am Bodensee berichteten von einem herausfordernden Jahr, welches sowohl die Bank, als auch die Wirtschaft in der Region gut gemeistert haben. v.l.n.r. Aufsichtsrat-Vorsitzender Elmar Rhomberg, Bgm. Harald Köhlmeier, Hard, die Direktoren Norbert Baschnegger, Walter Sternath und Gernot Uecker sowie Dr. Jürgen Kessler, Revisionsverband der Raiffeisenlandesbank Raiffeisenbank am Bodensee 400 Besucher in der Kammgarn zeigen auf, dass die Bankgenossenschaft von den Kunden geschätzt wird. Bgm Elmar Rhomberg 121. Generalversammlung Rund 400 Mitglieder und Gäste konnte ARV Elmar Rhomberg im Thaler Areal in Hard bei der 121. Generalversammlung der Genossenschaftsbank begrüßen. Die Vorstände Norbert Baschnegger, Gernot Uecker und Walter Sternath stellten in ihren Berichten die Regionalität und die Wichtigkeit tragfähiger Kundenbeziehungen in den Vordergrund. Die Ersteinlagen sind im Berichtsjahr auf über € 450 Mio. angewachsen, das Ausleihungsvolumen liegt bei knapp € 460 Mio. Die Bank ist auch im Dienstleistungsgeschäft gut verankert, sowohl im Wertpapier- als auch im Bauspar- und Versicherungsgeschäft konnten im Berichtsjahr überdurchschnittliche Ergebnisse erzielt werden. Die Spannen im Kundengeschäft bleiben dabei maßvoll, die Zinsspanne im Kundengeschäft ist traditionell unter dem Branchenschnitt. Mit einem Ergebnis nach Risikovorsorgen von rund € 2 Mio. konnte ein solides Ergebnis erwirtschaftet werden. Dr. Jürgen Kessler vom Revisionsverband der Raiffeisenlandesbank bestätigte, dass die Raiffeisenbank am Bodensee auch 2009 auf gut Vorarlbergerisch „ghörig“ gearbeitet hat. Dies unterstrich auch Bgm. Elmar Rhomberg als Vorsitzender des Aufsichtsrates. „Die Überschaubarkeit hilft uns, die Aufgaben auch in schwierigen Zeiten gut zu erfüllen.“ Er dankte den gut 90 MitarbeiterInnen der Raiffeisenbank am Bodensee. „Hausherr“ Bürgermeister Harald Köhlmeier gratulierte zum guten Ergebnis und dankte für die ausgezeichnete Zusammenarbeit. Bei der Generalversammlung konnten Interessierte mit Segway und einem Elektroauto der VLOTTE Probefahrten unternehmen. Das Rahmenprogramm wurde vom Chor der Mittelschule Hard mit Leiterin Julia Schaffer sehr stimmungsvoll gestaltet. Kabarettist Markus Linder sorgte zusammen mit Kurt Wackernell im Anschluss an die Versammlung für gute Laune. Mit einem Buffet von Gasthof „Sternen“ und Süßem vom Café Waltner kam auch der Genuss nicht zu kurz. Die regionale Verbundenheit wurde auch durch die Wahl des Veranstaltungsortes dokumentiert. Der Sponsorpartner „Kulturwerkstatt Kammgarn“ hat darüber hinaus für die Technik und in weitere Folge auch für die professionelle Bewirtung bis weit nach Mitternacht gesorgt. Auch der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Bgm. Elmar Rhomberg, testete den elektrisch betriebenen Segway Verordnung 20 Aus der Gemeinde | Juli, August 2010 Für die Durchführung des Jannersee Triathlons wird die Sackstraße von der Vorachstrasse bis zur Lingenseestraße am für den Verkehr gesperrt. Den Anrainern ist die Zu- und Abfahrt gestattet. Die Umleitung erfolgt über die Lingenseestraße. 22. August in der Zeit von 6 – 18 Uhr Showdown am 22. August Skinfi t Jannersee Triathlon Am 22. August ist es wieder soweit. Der Skinfi t Jannersee Triathlon für Jedermann/frau geht in die 16. Runde. Mehr als 250 Teilnehmer aus neun Nationen und ein über 1000 Zuschauer zählendes begeistertes Publikum ließ­en den Skinfi t Jannersee Triathlon 2009 zu einem auß­ergewöhnlichen Sportevent in der Region werden. bilden. Einzige Voraussetzung ist, dass keine Mitgliedschaft der Teilnehmer bei einem Triathlonverein besteht. Hier werden besonders Personen von anderen Sportvereinen oder Firmenmannschaften angesprochen. Als besonderes Zuckerl gibt es einen tollen Finisherpreis von Skinfit – ein Tri Pant im Wert von € 58.- in der Jugend- und Hobbyklasse. Der veranstaltende Verein Triathlonclub Dornbirn in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverein Lauterach hofft auch in diesem Jahr auf einen spannenden Wettkampf mit hoher Beteiligung sowie einer so tollen Zuschauerkulisse wie 2009. Allen Helfern, Gönnern und Sponsoren des Skinfit Jannersee Triathlon, die die se Veranstaltung in dieser Art und Weise erst ermöglichen, ein herzliches Dankeschön im Voraus. Weitere Infos Die Teilnehmer des Jannersee Triathlon vor dem Schwimmstart Das Gelände um den Jannersee mitten im Lauteracher Naturschutzgebiet eignet sich optimal für die trendige Sportart Triathlon. Es freut sich das OKTeam vom Triathlonclub Dornbirn, dass auch heuer wieder die offiziellen Lan desmeisterschaften aller Klassen bei dieser Veranstaltung durchgeführt werden. Ein großes Highlight ist sicherlich, dass die Topstars und Sieger von 2009 wieder fi x zugesagt haben. Yvonne van Vlerken, Weltklassetriathletin aus Holland, Wahlvorarlbergerin und frischgebackene Ironman 70.3 Austria Siegerin führt das Damenfeld an. Wird sie es heuer schaffen, den 3-minutigen Vorsprung vom Startintervall der Frauen ins Ziel zu bringen? Peter Schoissengeier, mehr maliger Sieger vom Skinfi Jannersee t Triathlon, sonst eher auf der Langdistanz beheimatet, wird es ihr nicht leicht machen. Peter nimmt nach seinen Aussagen bei diesem Wettkampf Abschied vom aktiven Triathlonsport und wird daher sicherlich alles geben, um bei den Zuschauern in guter Erinnerung zu bleiben. Mit Karin Kresser und Matthias Buxhofer sind die Zweitplatzierten ihrer Klassen von 2009 ebenfalls wieder fi dabei. Ob die Vorarlberger Triath x lon-Weltcupstarter Dominik Berger und Paul Reitmayr anwesend sein können, entscheidet sich erst später. Sie haben noch eine Chance, sich für die Mannschaftsweltmeisterschaft, die zur selben Zeit stattfindet, zu qualifizieren. Gestartet wird um 10 Uhr mit den Schülerklassen, die ebenfalls ein Hauptbestandteil dieses Events sind. Verkürzte Strecken (150 m Schwimmen, 6 km Rad fahren und 1.5 km Laufen) sind für 10- bis 15-jährige gut zu bewältigen. Der Skinfit Jannersee Triathlon mit den Distanzen 400 m Schwimmen, 16 km Rad fahren und 4 km Laufen im Hauptbewerb startet um 11.30 Uhr und bietet auch eine ideale Möglichkeit für Einsteiger, aber auch Aktive aus anderen Sportarten (Leichtathleten, Schwimmer, Handballer, Skifahrer, Radfahrer, ...) sollten sich diese Chance nicht entgehen lassen, einmal in diese abwechslungsreiche Sportart hinein zu schnuppern. Neben der Einzelwertung findet auch eine Plauschteamwertung statt, bei der drei Athleten ein Team Der Termin für ein lockeres Triathlontraining mit Streckenbesichtigung ist für die Schüler am Dienstag, dem 11. August und für die Neueinsteiger oder sonstige Interessierte am Mittwoch, dem 12. August jeweils um 18 Uhr direkt beim Jannersee (Nähe Schwimmausstieg) vorgesehen. Bitte Badehose, Laufschuhe und Rad mitbringen. Neben etwas Bewegung sowie einer Streckenbesichtigung werden auch interessante Details sowie jede Menge Tipps über die Trendsportart Triathlon erläutert. www.tridornbirn.at 400 m Schwimmen, 16 km Rad fahren und 4 km Laufen gilt es zu bewältigen Aus der Gemeinde | Juli, August 2010 21 Wie’s früher war Bahn überrollt Stickerei In der zweiten Hälfte des 19ten Jahrhunderts kamen bei uns die Handstickmaschinen auf. 1887 standen in Lauterach schon 44 in Betrieb. Auch in den umliegenden Gemeinden war die Stickerei verbreitet. Am Lauteracher Bahnhof trafen sich die Sticker mit den Fabrikanten aus der Schweiz. wenn er etwa dringend bestellte Stücke nicht mehr ungehindert von Lauterach mitnehmen kann und durch das Hin- und Herfahren Geld und Zeit verliere. Außerdem müssten beide Teile vielleicht oft stundenlang auf den Zug warten, „wo sonst der Ärmere von beiden zu Hause bei der Arbeit säße, um für sich und seine Kinder ohne Zeitversäumnis das Brot und die Steuern verdienen zu können. 2. Der Besuch der Fabrikanten lässt manchen Wirt oder Handelsmann etwas verkaufen. Nun aber lassen diese die Sticker nach Bregenz kommen. Was will der Arme dem Reichen gegenüber machen? Die Besuche hören auf, Wirt und Krämer können ihre Geschäfte schließen indem sie die Steuern nicht mehr aufbringen. 3. Besonders zu erwähnen sei, dass Lauterach wohl am meisten verliere, denn durch diese Veränderung komme das gesamte Zugspersonal und die Beamten fort, künde die Quartiere und bringe Wirtsleute und Hausherren um ihren Verdienst. Hören nun auch noch die Besuche der Fabrikanten und Geschäftsreisenden auf, wird es zur Schließung von Geschäften kommen. Wie soll da der Bürger auf dem Lande Steuern und Abgaben zahlen, wenn ihm auf diese Weise die Hände gebunden werden, dass es ihm unmöglich ist, etwas zu verdienen und er schließlich gezwungen wird, sein Geschäft zu schließen oder sein Haus mit Schaden zu verkaufen. Wenn wenigstens nur ein direkter Zug Lauterach – St. Margrethen und retour bleiben könnte, wäre der Schaden nicht so groß.“ Im Antwortschreiben des Verkehrsdirektors vom 24. März heißt es, es könne vieles nicht von der Rücksicht auf untergeordnete Vorteile Einzelner abhängig gemacht werden, er befürchte eine Schädigung der Bevölkerung in diesem Ausmaß nicht, da die Gründe nicht zutreffend seien, und sehe sich außer Stande den Wünschen Rechnung zu tragen. Quellenangabe: Gemeindearchiv Lauterach, Fotos: Elmar Fröweis Ausschnitt aus dem Lauterach-Plan von Ferd. Lang, gezeichnet 1918. Die direkte Verbindung der Schweizerbahn nach Bregenz (Nordschleife) wurde 1890 gebaut Hier oder in einem der vielen Gasthäuser wurden die Geschäfte abgewickelt. Ab dem 1. Juni 1890 sollten die Züge nun nicht mehr direkt von St. Margrethen nach Lauterach geführt werden sondern über die neu errichtete Nordschleife nach Bregenz. Dadurch gerate Lauterach ins Abseits, man befürchtete einen enormen Schaden für die gesamte Region. Die Vorsteher der Gemeinden Lauterach, Wolfurt, Buch, Bildstein Alberschwende und Kennelbach richteten an die Generaldirektion der österr. Staatsbahnen eine Petition, worin sie ihre Befürchtungen ausführlich und besorgt darlegten. Auszugsweise heißt es hier: 1. „Die gesamte Bevölkerung der genannten Ortschaften ist auf die Stickerei angewiesen und in stetem Verkehr mit der Schweiz, leidet also durch diese Veränderung, weil dadurch den Stickern und deren Fabrikanten die direkte Gelegenheit zwischen Lauterach und der Schweiz geraubt wird, auf eine bequeme und sparsame Weise in der Zusammenkunftstation Lauterach die Geschäfte abzuwickeln.“ In der Folge wird erklärt, wie das beispielsweise in der Zeit des Verschiebens (der Lokomotive) möglich war und der Auftraggeber gleich wieder die Rückfahrt antreten konnte. Nun aber ginge dem armen Sticker zu viel Zeit und Geld auf, wenn er zur Besprechung nach Bregenz fahren müsse. Auch dem Fabrikanten würden Nachteile erwachsen, Bahn und Gastronomie auf einer zeitgenössischen Postkarte (Ausschnitt) 22 Aus der Gemeinde | Juli, August 2010 RAR L BE R G NEU- E M 2010 VO N HANCE NEUE C KAPITAL R FÜR IH ISS I ON DE R MiniMax Floater 2010 - 2015/2 Von steigenden Zinsen profitieren Mit dem MiniMax Floater 2010-2015/2 der Volksbank Vorarlberg garantieren wir Ihnen 2,10 % Zinsen. Während der überschaubaren Laufzeit von 60 Monaten haben Sie die Chance auf Zinsen bis zu 4,25 % Der MiniMax Floater auf einen Blick: ISIN: Zinsen Garantie: Sicherstellung: AT0000A0JB78 Minimum 2,10 %, Maximum 4,25 % Verzinsung 100 % Kapitalgarantie am Laufzeitende Die Volksbank Vorarlberg e. Gen. haftet für die Erfüllung der Rückzahlung und des Zinsendienstes mit ihrem gesamten Vermögen Disclaimer: Die vorliegende Marketingmitteilung dient ausschließlich der unverbindlichen Information und basiert auf dem Wissensstand zum Redaktionsschluss. Bei den darin enthaltenen Informationen handelt es sich nicht um eine Empfehlung für den An- und Verkauf von Finanzinstrumenten. Das Informationsblatt ersetzt nicht die fachgerechte Beratung für die in diesem Informationsblatt beschriebenen Finanzinstrumente und dient insbesondere nicht als Ersatz für eine umfassende Risikoaufklärung. Die Information stellt weder ein Anbot, noch eine Einladung zur Anbotsstellung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Die hier dargestellten Informationen wurden mit größter Sorgfalt recherchiert. Im Zusammenhang mit dem Angebot von Wertpapieren der Emittentin sind lediglich die Angaben in den Endgültigen Bedingungen verbindlich. Diese können in jeder Filiale der Volksbank Vorarlberg e. Gen. oder am Hauptsitz in 6830 Rankweil, Ringstraße 27, kostenfrei angefordert werden. Die Volksbank Vorarlberg e. Gen. übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit, Aktualität oder Genauigkeit der zur Verfügung gestellten Information. Druckfehler vorbehalten. Das angebotene Wertpapier unterliegt der Prospektpflicht gem. § 2 Abs. 1 KMG. Vorarlberg I Schweiz I Liechtenstein L K S B ANK • • • • • VO Ihre Vorteile auf einen Blick: Profitieren von steigenden Zinsen Mindestverzinsung von 2,10 % Keine Kaufspesen Täglicher Sekundärmarkt Sicherheit durch die Volksbank Vorarlberg e. Gen. (Fitch A Rating per 01.06.2010) • Tilgung am Laufzeitende zu 100 % Das sollten Anleger beachten: • • • • Vorzeitiger Verkauf kann zu Kursverlusten führen Keine fixe Verzinsung Maximaler Kupon 4,25 % Bei Anleihen handelt es sich um Schuldverschreibungen, bei denen die Bonität der Emittentin zu berücksichtigen ist www.volksbank-vorarlberg.at Vorarlberger Bowling Club Spiel Spass und gute Laune beim Grümpelturnier Das sechste Grümpelturnier des 1. VBC Lauterach war ein voller Erfolg. Mit sechzehn gemeldeten Mannschaften konnte ein neuer Teilnehmerrekord verzeichnet werden. Spannende Wettkämpfe sorgten für gute Unterhaltung und bei der Tombola wurden unter anderem zwei BowlingBälle verlost. Die Rangliste und die Bildergalerie vermitteln auf der Homepage des 1. VBC einen Eindruck über die Atmosphäre des Grümpelturniers. Aufgrund des großen Erfolges muss sich der 1. VBC für das im Herbst stattfindende Turnier neue Modalitäten einfallen lassen. Interessenten, die im Herbst 2010 dabei sein und einen spannenden und erfüllten Tag erleben wollen, können sich unter www.vbc-lauterach.at schlau machen, oder unter info@vbc-lauterach Informationen einholen. Sechzehn Mannschaften nahmen am Grümpelturnier teil www.vbc-lauterach.at Europäische Breitensport Freizeitkegel Union Zweites Europapokal Kegelturnier Im Juni erreichte die Vorarlberger Vierer-Damenmannschaft in Hard mit der Teilnahme von den zwei Lauteracher Keglerinnen Erika Gufler und Erna Braitsch den respektablen dritten Rang. An der Veranstaltung nahmen 80 Mannschaften, Herren und Damen aus acht Nationen teil. Wir gratulieren zu diesem großartigen Erfolg. Dritter Rang beim zweiten Europapokal Kegelturnier für die Vorarlberger Vierer-Damenmannschaft 24 Aus den Vereinen | Juli, August 2010 EXPERTENTIPP Christof Klopfer von der LändleMetzg Klopfer in Lauterach Eier-Dip für 4 Personen „Gemeinschaftlich unterwegs“ begleitet von Pfarrer Ferdinand Hiller Kneipp Aktiv-Club Gemeinschaftlich unterwegs Im Rhythmus von zwei Jahren veranstaltet der Kneipp Aktiv-Club einen mehrtägigen Ausflug unter dem Motto „Gemeinschaftlich un terwegs“, begleitet von Pfarrer Ferdinand Hiller. Das Ziel der diesjährigen Reise war das Markgräflerland im Südwesten Deutschlands. Frühmorgens ging die Reise entlang dem Bodensee und Schwarzwald nach Freiburg im Breisgau. Nach der Messe im Freiburger Münster und einem guten Mittagessen wurden in einer Stadtführung die Geschichte und Sehenswürdigkeiten erläutert. Am späten Nachmittag ging es in die Fauststadt Staufen, wo die Kneippianer im BDB-Musikerheim bestens betreut wurden. Am Montag stand der Besuch von Colmar mit Stadtführung sowie der Abteikirche Ottmarsheim, der ältesten Kirche im Elsass und von Breisach auf dem Programm. Abends wurde man bei einer zünftigen Weinprobe und Köstlichkeiten aus Staufen verwöhnt. Der nächste Tag gehörte ganz den Schönheiten der Stadt Straßburg mit dem Straßburger Münster, der Altstadt oder dem Gerberviertel „La Petite France“. Bei einer Bootsfahrt genoss man die Sehenswürdigkeiten. Auf der Heimfahrt wurde in einer kleinen Kapelle in Salem Gottesdienst gefeiert sowie das Salemer Münster und das Schloss besichtigt. An den Abenden wurde im Kellerstüberl viel gelacht und gejasst sowie die Gastronomie des Fauststädtchens besucht. Herzlicher Dank gebührt den Organisatoren dieser schönen eise. R 4 Eier gekocht (2 Stück 5 min – 2 Stück 8 mi


Lauterachfenster 2010 06
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

Juni 2010 | Nr. 49 Lauterach fenster Seite 8 Der Radsommer beginnt Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M Die aktuelle Informationsschrift der Marktgemeinde »Im Interesse der alten und kranken Menschen müssen sich die Pflege- und Betreuungseinrichtungen zu einer optimalen Zusammenarbeit bekennen auch über die Gemeindegrenzen hinweg.« Gaby Wirth, Geschäftsführerin Hauskrankenpflege Vorarlberg Gemeindegrenzen überschreiten und zusammen den Lebensraum gestalten. Das will Vision Rheintal. www.vision-rheintal.at Eine Initiative des Landes Vorarlberg und der Vorarlberger Rheintalgemeinden Editorial „Einkaufen mit dem Fahrrad“ Dies ist eine Aktion des Handwerker- und Wirtschaftsvereines in Zusammenarbeit mit den örtlichen Handels- und Dienstleistungsbetrieben. Wer zu Fuß, mit dem Rad, per Bus oder Bahn zum Einkaufen kommt, kann Glückspunkte sammeln. Ist der Fahrradpass mit 9 Marken gefüllt, nimmt man an der Verlosung von attraktiven Preisen teil. Erhältlich ist der Glückspunkte Sammelpass im Bürgerservice, in allen Lauteracher Banken sowie bei den mitwirkenden Geschäften und Gaststätten. Ich meine, wer mit dem Fahrrad täglich anfallende Erledigungen tätigt, tut sich und der Umwelt gleichermaßen Gutes und gewinnt auf jeden Fall L ebensqualität und Gesundheit. Im Juni gibt es eine zweite Fahrradaktion. Zusammen mit unseren Nachbargemeinden heißt es „Erleben, E rfahren, Genießen“ per Rad. Am Samstag, den 5. Juni geht es mit dem Fahrrad durch unser „Naturjuwel“ L auteracher Ried. Mit fachkundiger Führung durch Alwin Schönenberger kann man Fauna und Flora des nahgelegenen Erholungsgebietes genießen. Denken Sie dabei aber an Ihre Sicherheit und fahren Sie mit einem gut e ingestellten Fahrradhelm. In dieser Ausgabe des Lauterachfensters berichten wir auch über die Flächenwidmungsänderung für das neue Nahwärmekraftwerk, das auf einem von der Marktgemeinde Lauterach erworbenen Grundstück westlich der Industriestraße entstehen soll. Die Gemeindevertretung hat den dafür nötigen Beschluss am 23. Februar 2010 gefasst. Infolge der Nähe zum Europaschutzgebiet „Lauteracher Ried“ war eine eingehende Untersuchung der Umweltverträglichkeit erforderlich. Am westlichen Rand dieses als Sondergebiet „FS Nahwärme“ gewidmeten Grundstücks soll ein Fuß- und Radweg entstehen, der auf einer eigenen Trasse entlang der Industriestraße verlaufen soll. In weiterer Folge wird der Fuß- und Radweg bis zum Schützenweg – auf der Höhe Niederhof – verlängert. Somit wird die Radwegsituation am südlichen Siedlungsrand bis zum Industriegebiet „Süd“ deutlich verbessert. Ich wünsche ihnen viel Spaß und zahlreiche neue Informationen beim Lesen unserer Juni-Ausgabe des Lauterachfensters. Inhalt Aus dem Rathaus 4 Raumplanung 6 Diensträder und Radhelme 7 SpiSpaSpo – Kindersommer 8 plan b – Radsommer 8 Kauf daheim und mit dem Fahrrad ein 9 Schrebergartenanlage Lerchenau 6 Aus der Gemeinde 10 Kinderkonferenz – aktive Kinder 11 Exkursion zur Inatura 11 Hilfe und Beratung 12 Jugendplätze in Lauterach und Hard eröffnet 14 Schule Unterfeld – sozial engagiert 14 Aus den Lauteracher Vereinen 16 Vereinsberichte 22 Veranstaltung & Chronik 30 dötgsi – Braunviehschau in Lauterach 30 Ihr Bürgermeister Elmar Rhomberg Raumplanung Flächenwidmungsplanänderungen: Nahwärmekraftwerk Am 23.02.2010 hat die Gemeindevertretung beschlossen, für eine rd. 5.800m2 große Fläche westlich der Industriestraße die Flächenwidmung auf „Freifläche Sondergebiet Nahwärmekraftwerk“ ab zuändern. Damit hat die Gemeinde die Voraussetzung zur Errichtung eines Nahwärmekraftwerks am Rand des Gewerbegebietes geschaffen, das sie gemeinsam mit privaten Partnern errichten wird. Das Projekt ist ein Beitrag zur effi zienten und umweltfreundlichen Energiegewinnung. Betriebliche Abwärme aus dem Gewerbegebiet wird mit verwertet. Ergänzend wird auch ein Nahwärmenetz er ichtet, r um die erzeugte Wärme zu verteilen und bisherige Heizanlagen zu ersetzen. Infolge der Nähe zum Europaschutzgebiet „Lauteracher Ried“ war eine eingehende Untersuchung der Umweltverträglichkeit erforderlich, die zu dem Ergebnis gekommen ist, dass von der Errichtung und vom Betrieb des Wärmekraftwerks keine erheblichen negativen Auswirkungen auf die Umwelt zu erwarten sind. Als Ergebnis der Umweltprüfung wird entlang des Riedshalbgrabens, der im Süden an das zukünftige Nahwärmekraftwerk anschließt, ein 10 Meter breiter Streifen “Freifläche-Frei alte ebiet” h g festgelegt. Baumaßnahmen direkt am Graben werden damit ausgeschlossen. Der Graben bleibt erlebbar und zugänglich. Zukünftige wasserbauliche Maßnahmen sind möglich. Eine Zielsetzung des Räumlichen Entwicklungskonzeptes der Gemeinde („Riedgräben erlebbar machen und revitalisieren“) wird damit berücksichtigt. Ergänzend ist am westlichen Rand der Sondergebietsfläche ein Fuß-/ Rad weg geplant. Im Zuge des Pro ektes wird j damit die Radwegverbindung am Siedlungsrand verbessert. Anstatt wie bisher entlang der Industriestraße, wird der Radweg zukünftig abseits des Betriebsverkehrs in diesem Abschnitt auf einer eigenen Trasse verlaufen und damit das Radfahren attraktiver und sicherer machen. Das im Räumlichen Entwicklungskonzept der Gemeinde festgelegte Ziel „kurze Wege für Fußgänger und Radfahrer“ wird damit umgesetzt. Funken s traße Nahwärmekraftwerk Riedshalbgra ben Indu stries traße 4 Aus dem Rathaus | Juni 2010 L 190 Im Weidach Gleichfalls am 23.02.2010 hat die Gemeindevertretung beschlossen, das rd. 800 m2 große Grundstück Nr 312/5 zwischen L190 und Frühlingstraße (nördlich des ehmaligen Firmenareals Greiter) in Baufläche Wohngebiet umzuwidmen. Damit wird in Übereinstimmung mit dem Räumlichen Entwicklungskonzept der Gemeinde dem Antrag der Grundeigentümerin nach Bauflächenwidmung zwecks Errichtung eines Eigenheims Rechnung getragen. Ergänzend wird die südlich an das Grundstück anschließende private Wegparzelle als Verkehrsfläche gewidmet. Damit wird die Zufahrt zu den im Osten angrenzenden Flächen sichergestellt. BW Sch An der Karl-Höll-Straße Mit Beschluss vom 23.02.2010 hat die Gemeindevertretung auch die Liegenschaft Nr 3047/1 westlich der Schulstraße von derzeit Freifläche Freihaltegebiet in Baufläche Wohngebiet umgewidmet. Damit werden die Voraussetzungen geschaffen, eine Baulücke nahe dem Lauteracher Ortszentrum zu schließen. Die Erschließung der Liegenschaft wurde im Vorfeld der Flächenwidmungsplanänderung sichergestellt. Karl-Höll -S traße ulst raß e Aus dem Rathaus | Juni 2010  Krankenpflegeverein Lauterach Neues Dienstfahrzeug Es ist ein Freudentag für den Krankenpflegeverein. so Herbert Gerbis Krankenpflegeverein Lauterach DI Günter Schertler von der Firma I+R Schertler-Alge überreicht Schwester Brigitte Höfl e die Autoschlüssel Herr Herbert Gerbis sprach von einem Freudentag, als er im Hof des neuen Sozialzentrums die Gäste zur Übergabe und Weihe des vierten Dienstfahrzeuges begrüßen konnte. Es waren dies allen voran der Sponsor des fabrikneuen Opel Corsa, Herr DI Günter Schertler von der Firma I+R Schertler-Alge, Hochwürden Pfarrer Fridl Fitz, Bgm Elmar Rhomberg, die GR Werner Hagen und Barbara Draxler, Altbürgermeister Elmar Kolb, das komplette Pflegeteam und Mitglieder des Vereins vorstandes. Aufgrund der gestiegenen Anforderungen war die Patientenbetreuung mit drei Autos nicht mehr möglich. In sehr vielen Fällen musste das Pflege personal das eigene Auto für den Dienst benützen. Somit war die „Beschaffung“ eines vierten Fahrzeuges unumgänglich. Da dies aus dem laufenden Budget nicht möglich war, sprach das Vorstandsmitglied Altbürgermeister Elmar Kolb Herrn DI Günter Schertler auf die Nöte des Vereines an und fand bei ihm ein offenes Ohr. Toll, dass es in Lauterach Firmen gibt, die im Wissen um die Notwendigkeit des Krankenpflegevereines dessen Arbeit unterstützen. So spendete die Firma Intemann zwei Autos, die Raiffeisenbank am Bodensee ein Auto. Nach der Weihe des Fahrzeuges durch Hochwürden Pfarrer Fridl Fitz und der offi ziellen Übergabe, vorgenommen durch DI Günter Schertler an Schwester Brigitte Höfle, begaben sich die Teilnehmer zu einem kleinen Umtrunk in das Cafe St. Georg. Wichtig wäre, ... ... dass LauteracherInnen Mitglied beim Krankenpflegeverein wer den. Mit dem Mitgliedsbeitrag von jährlich € 27,- trägt jeder Einzelne einen Beitrag zum Fortbestand des Krankenpflegevereins bei und sorgt damit auch für die eigene Zukunft vor. Radhelme für die MitarbeiterInnen des Rathauses Diensträder und Radhelme Radeln ist gut für die Gesundheit. Damit das aber so bleibt, sollte jeder Radfahrer einen Radhelm tragen. Wann und wo ein Unfall passiert, ob bei der großen Fahrradtour oder bei der Fahrt zum Einkauf um die Ecke, weiß niemand. Umso wichtiger ist es, auch bei kurzen Fahrten einen gut eingestellten Radhelm auf dem Kopf zu tragen. „Ein Helm sollte bei jeder Fahrt auf dem Kopf sein, denn er ist die billigste und beste Lebensversicherung“, so Peter Steurer, Landesschulrat für Vorarlberg, der den MitarbeiterInnen des Rathauses drei neue Radhelme überbrachte. „Ich begrüße die Vorbildwirkung der Gemeindebediensteten, denn Diensträder und Radhelme gehören unbedingt zusammen“, so Peter Steurer abschließend. 6 Aus dem Rathaus | Juni 2010 Kindersommer SpiSpaSpo Juhu, es ist wieder soweit. Der kalten Jahreszeit hab ich den Garaus gemacht, dass so schnell wie möglich die langen Sommerferien kommen und Lauterach verkulimut wird. Ich kann euch versprechen: Viel Spaß und Spannung warten auf euch. Zuviel verrate ich nicht, denn neugierig sein ist doch so schön. Liebe Kinder, da ich aber schon fast platze und euch Neuigkeiten sagen möchte, flüstere und plaudere ich heim lich schon ein paar Dinge aus, okay? Aber niemandem weitersagen. Es ist unser großes kulimuisches Geheimnis. Zwei Tage Zirkusluft und eine Woche Tanzgroove werden in ganz Lauterach spürbar sein. Der Ball wird sich auch wieder drehen: vom Fußballcamp zum Handball bis zum Tennis und Tischtennis. Action, Spannung und Bewegung. Das ist einfach nur kulimuisch. Wann gibt’s das Programm? Alle aufgepasst! Heuer wird das Programm im Lauterach Fenster, Ausgabe Juli/August, zum Heraustrennen zu fi nden sein. Wichtig ist auch, dass Anmeldungen erst ab dem 5. Juli entgegengenommen werden. Davor macht das K ulimu noch Urlaub und bereitet sich auf den Anmeldeansturm vor. Wir haben wieder zwei tolle Sponsoren, ohne die der Kindersommer nicht möglich wäre. Ein großer kulimuischer Dank an die Dornbirner Sparkasse und an Pfanner Fruchtsäfte. Wir freuen uns auf den Kindersommer Am 11. und 12. Juni Sperrmüllaktion Aufgrund des Feiertages (Fronleichnam) verschiebt sich die Sperrmüllaktion auf den 11. und 12. Juni. Um das Abladen von Sperrmüll an den Müllstationen zu vermeiden, bietet die Marktgemeinde Lauterach regelmäßige Sperrmülltage für ihre BürgerInnen an. An diesen Terminen kann man Abfälle, die wegen ihrer Abmessungen nicht in den Restmüllsack passen und in einem Haushalt unter den Sammelbegriff Hausrat fallen, entsorgen. Bei Bedarf holen unsere Bauhofmitarbeiter auch gerne den gesammelten Sperrmüll vor Ihrem Haus gegen eine Gebühr von € 25,- ab. Nützen Sie diese Angebote! Jeder Einzelne kann seinen Beitrag dazu leisten, dass unser Lauterach sauber bleibt. Zum Sperrmüll gehören: Aquarium, Fahrrad, Fußleiste, Garderobe, Gardinenleiste, Gartengerät, Gartengrill, Heimtrainer, Innenrollo, Kinderspielzeug, Kinderwagen, Kisten, Kleintierkäfi g, Koffer, Lampenschirm, Lattenrost, Leitern, Liegestuhl, Linoleumboden, Matratze, Möbel jeglicher Art, Schlitten, Schi, Sonnenschirm, Spiegel, Teppich, Teppichfliesen, Wäsche ständer, Waschkorb Jeder trägt seinen Beitrag für ein sauberes Lauterach Aus dem Rathaus | Juni 2010 7 plan-b Radsommer – Sie sind herzlich eingeladen Die Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt laden abwechselnd jeweils Freitag oder Samstag zum Erleben, Erfahren, Genießen per Rad ein. Familien-Rallye, Exkursion zu Naturjuwelen im Ried, Besichtigung Wasserwerk oder Klostertour stehen auf dem Programm. Der plan-b Radsommer startet aus Anlass der Vorarlberger Umweltwoche am Samstag, dem 5. Juni gleich mit zwei Veranstaltungen in Bregenz und Lauterach. Alle Touren sind mehr auf Genuss denn auf Leistung ausgerichtet, sie fi nden bei jeder Witterung statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenlos und erfolgt auf eigene Gefahr. Wir laden herzlich ein, mit Helm sicherer unterwegs zu sein! plan-b Radsommer: Erleben, Erfahren, Genießen Wann & Wo Samstag, . Juni, 14 – 17 FamilienFahrrad-Rallye, Start ist bei der Welle in Bregenz Samstag, . Juni, 13.30 Uhr Naturjuwel im Lauteracher Ried mit Alwin Schönenberger, Treffpunkt: am Jannersee Freitag, 11. Juni, 14 Uhr: Erlebnis Wasserwerk, Treffpunkt: Pumpwerk III am Radweg in Hard Samstag, 26. Juni, 13.30 Uhr Geschicklichkeitstraining für SeniorInnen mit Lutz Schmelzinger, Treffpunkt: Volksschule Hard-Markt www.mobilplanb.at Aktion „Einkaufen mit dem Fahrrad“ Kauf daheim und mit dem Fahrrad ein Die Gemeinde Lauterach setzt sich seit vielen Jahren sowohl für die Förderung des Radverkehrs als auch für die heimische Nahversorgung ein. Studien zeigen, dass Aktionen zum Einkaufen mit dem Fahrrad nicht nur gut für Gesundheit und Umwelt sind, sondern auch dem örtlichen Handel nützt: ➔ RadfahrerInnen machen ihre Einkäufe vorwiegend am Wohnort ➔ RadfahrerInnen reduzieren Druck auf begrenzte Parkplätze ➔ Aktionen zum Einkaufen mit dem Rad tragen zur Kundenbindung bei Der Wirtschafts- und Verkehrsausschuss möchten deshalb in Zusammenarbeit mit den örtlichen Handels- und Dienstleistungsbetrieben eine Aktion zum Thema „Einkaufen mit dem Fahrrad“ durchführen. Ist der Fahrradpass mit 9 Marken gefüllt, nimmt man am Schluss an der Verlosung von attraktiven Preisen teil. Die intensive Bewerbung der Aktion erfolgt im Rahmen der vorarlbergweit durchgeführten „Umwelt-Woche“ im Zeitraum vom 30. Mai bis zum 6. Juni. Das offi zielle Ende der Aktion ist die Ziehung der Gewinner am Freitag, 2. Juli 2010. Die Gewinner werden schriftlich verständigt. Fahrradpass Erhältlich im Bürgerservice und in allen Lauteracher Banken sowie bei den mitwirkenden Geschäften und Gaststätten. 8 Aus dem Rathaus | Juni 2010 Schrebergartenanlage Lerchenau Errichtung geht in die Endphase Gemeinsam mit der Marktgemeinde Hard wurden gemeindeübergreifend rund 60 Schrebergärten und 34 Einheiten Ackerland rrichtet. e Ende März erfolgte der Spatenstich mit den Bürgermeistern und Vertretern der beiden Gemeinden Hard und Lauterach sowie der Schrebergartenvereine, der Rudhardt & Gasser Ziviltechniker, des Planungsbüros Stadt-Land-See (Lindau) und der ausführenden Baufi rma Hilti & Jehle. Nun befi ndet sich die Errichtung der Infrastruktur mit Wasser und Abwasser in der Endphase. Im Zuge der Straßenumbauten wurde die bestehende Wasserleitung mit einem Durchmesser von 80mm durch eine neue Leitung, PE 100, Durchmesser 125mm ersetzt. Z usätzlich konnte beim Objekt Lerchenauerstraße 94 ein Hydrant errichtet und die gesamte Straße mit einer Beleuchtung versehen werden. Zwei behindertengerechte WC-Anlagen stehen den Benützern der Schrebergärten in Zukunft zur Verfügung. Im Rahmen des Schrebergartenprojektes wurde auch die Straßenbrücke über den Lauterachbach erneuert. Eine weitere neu errichtete Fußgängerbrücke dient als Verbindung zum Grabeland. Neben einem Fuß- und Radweg entlang des Lauterachbaches als regionale Verbindung zwischen Lauterach und Hard ist am Ufer des Lauterachbaches ein naturnaher Kinderspielplatz in Planung. Bürger sprechstunden Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, ich möchte Sie zu meinen Bürgersprechstunden herzlich einladen. In diesen Sprechstunden haben Sie die Möglichkeit, Ihre Anliegen mit mir zu besprechen. Ich bin am Die neue Wasserleitung besteht aus PE 100 mit einem Durchmesser von 12mm Montag von 15 – 18 Uhr Donnerstag von 9 – 11.30 Uhr für Sie da. Um lange Wartezeiten zu vermeiden, ist eine telefonische Voranmeldung bei Doris Tschann, T 6802-30 unbedingt notwendig. Ich freue mich auf das persönliche Gespräch mit Ihnen Wasser- und Kanalleitungen wurden erneuert und eine Straßenbeleuchtung angebracht Die Straßenbrücke über den Lauterachbach wurde erneuert Aus dem Rathaus | Juni 2010 9 Handwerker- und Wirtschaftsverein Kindergarten Hofsteigsaal Jahreshauptversammlung Der Handwerker- und Wirtschaftsverein begrüßte seine Mitglieder zur diesjährigen Jahreshauptversammlung in den Räumlichkeiten der Firma Autohaus Volvo Niederhofer. Kinderkonferenz – aktive Kinder Ein Kindergartenjahr benötigt viel Überlegung und Struktur, damit fröhliches Spielen und interessantes Lernen möglich werden. Diese Vorbereitungen werden von den Kindergartenpädagoginnen schon vor Kindergartenbeginn getroffen. Im Kindergarten Hofsteigsaal kommen jedoch auch die Kinder ganz groß zu Wort. Nachdem sich die Kinder im Herbst aneinander gewöhnt haben, ein Miteinander entstanden ist und die wichtigsten Gesprächsregeln kennen gelernt wurden, startet die erste Kinderkonferenz. Die Kinder sitzen gemütlich im Morgenkreis beisammen, in der Kreismitte steht die Ideenbox. Nun dürfen sich die Kinder melden und ihren Wunsch, eine Idee oder eine Frage einbringen. Die Kindergartenpädagoginnen notieren jede Äußerung der Kinder ohne zu werten. sehr großem Interesse gestalten die Kindergartenpädagoginnen ein intensives Thema, welches sich über mehrere Wochen, solange das Interesse der Kinder anhält, ziehen kann. So kam es in diesem Kindergartenjahr, dass gerade zur Fastenzeit das Thema „Piraten“ bei den Kindern hoch im Kurs stand und von ihnen auch begeistert mitgestaltet wurde. Sie brachten Bücher, CDs, Bastelideen von zu Hause mit und bereicherten so die Vorbereitungen der Kinderpädagoginnen. Kein Wunsch und keine Idee der Kinder „geht verloren“, denn die Kindergartenpädagoginnen gestalten ihre Arbeit danach, sind hellhörig und freuen sich immer wieder über spannende Impulse der Kinder, auch wenn diese nicht immer der Jahreszeit oder den Vorstellungen der Erwachsenen entsprechen. Schön, wenn Kinder aktiv mitgestalten, denn uns Erwachsenen bieten sich somit wertvolle Einblicke in die kindliche Bedürfniswelt. v.l.n.r. Vizeobmann Bernd Drexel, die neuen Ehrenmitglieder Erich Kalb, Elmar Ludescher, Erwin Vonach, Obmann Peter Matt „Wie schnell fahren ennautos?“ R „Ritter, Piraten, Seeräuber“ „Werden wir von der Sonne blind?“ „Sag, wie groß waren die Dinosaurier?“ Zum Schluss wird abgestimmt, wie viele Kinder interessieren sich für die einzelnen Ideen und Vorschläge? Bei Konzentration und Gefühl war beim „Golfen“ gefragt Nach der Ehrung langjähriger, verdienstvoller Mitglieder wurden alle Anwesenden ans Buffet gebeten. Dort erwarteten sie Köstlichkeiten aus der Region, bereitet von Mitarbeitern der Firma Sutterlüty. Danach lud die Firma Niederhofer alle zum Golf Putt Masters Turnier ein. Jeder hatte die Möglichkeit Golf zu „schnuppern“ oder sein Können unter Beweis zu stellen. www.wirtschaftsverein.at „Warum wackeln Zähne?“ lautete eine Frage der Kinder 10 Aus der Gemeinde | Juni 2010 Kindergarten Dorf Exkursion zur Inatura und Weise der Unterschied von Hasen und Kaninchen erklärt. Zur Freude der Kinder waren zwei echte Kaninchen vor Ort, welche man streicheln und auf den Schoß nehmen konnte. Wer sich traute, durfte zum Schluss noch eine Stabheuschrecke und einen Tausendfüßler in die Hand nehmen, was natürlich ein besonderes Erlebnis war. Mit all diesen schönen Eindrücken machten wir uns auf den Nachhauseweg. Am nächsten Tag gestalteten die Kinder phantasievolle Zeichnungen von Kaninchen und Tausendfüßlern, so wurde der Ausflug gut verarbeitet und reflektiert. An den Reak tionen der Kinder: „Des war voll cool!“ und „wenn goma wieder in’d Inatura?“, konnten wir erkennen, dass es ein gelungener Ausflug war. Die „Müsle-und Schneckle-Gruppe“ des Kindergartens Dorf Kurz vor Ostern machte der Kindergarten Dorf einen Ausflug zur Inatura nach Dornbirn. Schon die Anreise mit dem Bus war für die Kinder ein tolles Abenteuer. Besonders spannend war es, die lebenden Tiere und Pflanzen aus näch ster Nähe zu betrachten. Ebenso gab es tolle Spiele und Experimente zu entdecken. Anschließend wurde den Kindern bei einer Führung auf spielerische Art Seniorenberatung Hilfe und Beratung Hilfe und Beratung für ➜ SeniorInnen ➜ Pflegende Angehörige ➜ Menschen nach einer schweren Krankheit Den Beratungsscheck für eine 2 stündige kostenfreie Beratung erhalten Sie beim: ➜ ➜ ➜ ➜ ➜ Sozialamt, DAS King Anette Bürgerservice Krankenpflegeverein, Krankenschwester Mobiler Hilfsdienst Fr. Volgger Hausarzt Kontakt Frau Edith Ploss T 70365, T 0699/12378440, www.mobile-seniorenberatung.at       ……….. ……………………………… ……..……………………      ………………………    ……. .……..………………………                                           ……………… Beratungsgespräch am: ............... Nachbearbeitungszeit: ............ ....... Gesamtzeit: ......................... Dauer: ………...…......….. Dauer: ............................. Edith Ploss        ….…………………..……… ……. Aus der Gemeinde | Juni 2010 11 Offene Jugendarbeit Jugendplätze in Lauterach und Hard sind eröffnet Die im vergangenen Jahr, im Rahmen des Kooperationsprojekts V – Frischluft der Offenen Jugendarbeit Lauterach und Hard entstandenen Jugendplätze, werden von den Jugendlichen bereits intensiv als Treffpunkte genutzt. Nun wurde es Zeit, die Plätze feierlich zu eröffnen. 3 anregen nachzudenken und sollen auf gesellschaftssensible Themen aufmerksam machen. An den Stationen können Menschen jeglichen Alters gezielt Wut ablassen, neue Formen des Umgangs mit negativen Gefühlen kennenlernen und sich mit Spaß unterschiedlichen Herausforderungen stellen. Bgm Elmar Rhomberg und GR Katharina Pfanner bei der Eröffnung Rekorde wurden im Kistenstapeln aufgestellt Ein paar Highlights der V3 S tationen sind: Schreistation: Laute Gespräche, Musik und Geschrei an öffentlichen Plätzen führen oft zu Streitigkeiten. Ein Dezibelmesser macht sichtbar, welche Lautstärke verträglich und tolerierbar ist und ab wann es zuviel wird. Parkbank: Treffpunkte und Sitzgelegenheiten dürfen endlich problemlos mit verschiedenen Materialien und Techniken spontan und kreativ gestaltet werden. So werden jugendliche Emotionen in Kunstwerke umgesetzt. Sumoringen: Das sorgt auf jeden Fall für einen Riesenspaß und jede Menge neue Erfahrungen. In den Sumoringeranzügen wird spürbar was es heißt, eine richtig dicke Haut zu haben. Die Jugendplätze sind lebendige und rege genutzte Treffpunkte geworden Chillout Zone: Um sich von den vielen Eindrücken zu entspannen steht eine gemütliche Ecke bereit. Unter Sonnenschirmen mit kaltem Wasser, erfrischendem Obst und verschiedensten Spielen, lässt sich die eine oder andere gemütliche Stunde verbringen. Wettnageln: Menschen unterschiedlichen Alters nageln um die Wette, testen ihre Ziel- und Schlagfertigkeit und „gstandene Mä“ müssen sich das eine oder andere Mal eingestehen, dass sie ihr Gegenüber unterschätzten. Fotowände: Jugendliche bauten, planten und sprayten vier komplett unterschiedliche Figuren ohne Gesichter. Somit haben Sie die Chance, das Geschlecht, die Hautfarbe oder das Alter zu wechseln. Schlüpfen Sie für ein paar Minuten in eine andere Rolle und nehmen sich ein Foto von ihrem „anderen ich“ als Andenken nach Hause. Highlights der Eröffnungsfeiern waren die von Jugendlichen selbst geschriebenen Raptexte, Kistenklettern, der Riesen-Tischfußballtisch, Besichtigung der Plätze und Platzelemente, das Wettnageln sowie grillen und chillen. Die Offene Jugendarbeit setzte nun zum dritten Mal in Folge ein Jugendsozialarbeitsprojekt um. Inhaltlich dreht sich das Projekt u.a. um den Umgang mit Frust und Aggression sowie einer Auseinandersetzung mit sich selbst und den eigenen Gefühlen. Ein Schwerpunkt dieses Projektes sind die V3 Stationen, die im öffentlichen Raum stattfi nden. Die V3 Stationen sollen Menschen ansprechen mitzumachen, Wann & Wo Wann: 11. Juni Montfortplatz Lauterach 12. Juni Jugendplatz Hard (hinter Mc Donalds) 18. Juni Fußballplatz Hard Erlach 19. Juni Jugendplatz Lauterach (neben der Alten Seifenfabrik) 2. Juni Jannersee Lauterach 26. Juni Skaterpark Hard Ausweichtermine: 2. und 3. Juli Wir freuen uns Sie bei unseren V3- Stationen zu sehen! 12 Aus der Gemeinde | Juni 2010 BORG Lauterach Theateraufführung, Textilfärben und Arbeiten der Maturanten Theateraufführung „Pilatus Superstar“ Vor über 500 Besuchern wurde die diesjährige Theaterproduktion des BORG Lauterach, „Pilatus Superstar“, im Wolfurter Cubus gezeigt. Regie führten wieder Renate Bauer und Martin Sommerlechner, aktiv beteiligt waren auch Mittelschüler aus Lauterach und Hard. Geschildert wurde die (seelische) Auseinandersetzung des römischen Statthalters Pontius Pilatus mit dem Tod Jesu. hänge konnten die Schüler selbstständig ihre mitgebrachten Stoffe blau färben. Betreut wurden die BORG-Schüler von Universitätsprofessor Thomas Bechtold und DI Ursula Hämmerle. EXPERTENTIPP Abdichter, Spengler + Dachdecker Rusch, Markus Rusch Mehr Komfort unterm Dach Präsentation der Fachbereichsarbeiten Vor Publikum präsentierten die Maturanten ihre unterschiedlichsten Fachbereichsarbeiten, die für Freiwillige einen Teil der Reifeprüfung darstellen. Anschließend erhielten sie Tipps von Studierenden der Fachhochschule Vorarlberg. Die Themen der Arbeiten waren breit gestreut und reichten von der Verfolgung während der NS-Zeit über Schwermetallanalysen bis zur japanischen Mode. Dachfenster benötigen regelmäßige Wartungsarbeiten, damit sie über eine lange Lebensdauer verfügen. Durch Umwelteinflüsse wie Hitze, Kälte, Nässe, Sonnenein strahlung und Schmutz kann die Qualität Ihrer Dachfenster beeinträchtig werden. Wir bieten Ihnen an dieser Stelle professionelle Pfl egetipps, damit Sie noch lange Freude an Ihren Fenstern haben: » Wichtig ist, dass Sie Ihre Fenster einmal im Jahr warten. » Die Scharniere der Dachfenster müssen gereinigt und eingefettet werden. Achten Sie darauf, dass das Schmiermittel säurefrei ist. Hierfür eignen sich besonders gut haushaltsübliche Schmierfette. » Das Nachziehen oder Erneuern der Schrauben ermöglicht ein reibungsloses Öffnen und Schließen der Fenster. » Kontrollieren Sie die Dichtungen. Sollten diese spröde sein, erneuern Sie sie, damit auch künftig ein idealer Schutz vor Kälte und Nasse gewährleistet ist. » Alle vier Jahre sollten Sie die Holzteile Ihrer Dachfenster abschleifen und mit einem transparenten Acryllack streichen. Sollten die Fensterscheiben blind geworden sein oder der Holzrahmen schimmeln, hilft der Gang zum Fachmann. Dach eckerd meister Markus Rusch: „Mit der richtigen Wartung verlängern Sie die Lebensdauer Ihrer Dachfenster wesentlich.“ Textilfärben mit Indigo Die Schüler der naturwissenschaftlichen 6. Klassen färbten im Rahmen eines Besuchs an der HTL Dornbirn Textilien mit Indigo. Nach einer theoretischen Erklärung der chemischen Zusammen- Farbenprächtige Kostüme und tolle Jungschauspieler Auf die richtige Mischung kommt es beim Färben an SPENGLER + DACHDECKER T 05574 716 70 | REUTEGASSE 17 | BREGENZ Die präsentierenden BORG-Maturanten mit den Fachhochschülern Aus der Gemeinde | Juni 2010 13 Schule Unterfeld Immer wieder sozial engagiert Die Lehrpersonen der Schule Lauterach-Unterfeld versuchen immer wieder die Kinder für soziale Zwecke zu begeistern. Gehört doch die „soziale Erziehung“ genauso zu unseren Lehrinhalten wie Deutsch und Mathematik. sammelt, die von der Organisation ADRA dorthin gebracht und verteilt wurden, für bedürftige Kinder unserer Schule gesammelt und sehr oft das Schulprojekt von Paul Wohlgenannt in Albanien unterstützt. Im heurigen Schuljahr entschieden wir uns gemeinsam mit den KlassenelternvertreterInnen für die Unterstützung des Projekts „Fudeconec“ im Armenviertel von Guayaquil, Ecuador. Die Kinder werden dort von der Grundschule bis zur Matura in offenen Hütten unterrichtet. Oft können sich die Familien das Schulgeld von fünf bis sieben US-Dollar pro Monat nicht leisten. Dieses Projekt wird vom Lauteracher Gerhard Steger und seiner Frau betreut. So können wir sicher sein, dass das Geld in guten Händen ist und dem Zweck entsprechend verwendet wird. Geplant sind eine Schule mit massiven Trennwänden und einem Dach, ein planierter Schulhof und eine Mauer um das Schulgelände. Im Lauf dieses Schuljahres kam die stolze Summe von € 1089,63 zusammen: Durch direkte Geldspenden in den einzelnen Klassen, die Bewirtung an den Elternsprechtagen, durch den Verkauf von Gipsfi guren, durch die Aktion „Schwarzbrot“, die jährlich in der Fastenzeit einmal pro Woche durchgeführt wird. Die Kinder erwerben eine Scheibe trockenes Schwarzbrot um € 0,70. Durch diesen bewussten Verzicht und den erhöhten Preis lernen die Kinder sehr anschaulich, dass Teilen und Verzichten unmittelbar helfen können. köstlicher Kuchen. Wir haben bei der Renovierung unserer Schule vor zehn Jahren die alten Schulmöbel nach Albanien geschickt. Für das österreichische Jugendrotkreuz gespendet, für Waisen und krebskranke Kinder in Moldawien Spielsachen und Kleidungsstücke geWir werden weiterhin bemüht sein, sinnvolle Aktionen zu unterstützen und hoffen auch in Zukunft auf die wertvolle Mitarbeit der Eltern. Die Aktion „Schwarzbrot“ half mit, Geld zu sammeln Das gespendete Geld fl ießt in ein Schulprojekt nach Ecuador Das meiste Geld wurde durch Advent- oder Osterbasars, für die unsere Kinder fleißig bastelten, sowie durch die Bewirtung bei den Elternsprechtagen eingenommen. Die Mütter unterstützten diese Aktionen jedes Mal durch die Hilfe beim Verkauf sowie das Backen 14 Aus der Gemeinde | Juni 2010 Daniel 6923 Lauterach efef mariniertes Halssteak per kg Frischer Hühnergrillteller natur oder mariniert SB-Packung per kg efef Schüblinge knackig, frisch 100 g efef schmackhafte Wiener Wurst frisch aufgeschnitten 100 g 6. AKTION 90 4. 0. 1. AKTION 99 Frischer Wurstsalat hausgemacht 100 g 0. 1. 0. AKTION 69 frisch vom Stück 100 g Würziger Tilsiter 0. 3. AKTION 89 Symbolfoto AKTION 59 AKTION 09 efef Rostbratwürstle SB-Packung 3 Paar Eskimo Eisdessert versch. Sorten 1000 ml versch. Sorten 1500 ml Diezano AB 2 PACKUNGEN JE AKTION 1 Paar 1.20 59 AKTION 69 AKTION 1 Liter 0.66 99 KW 22, ANGEBOTE GÜLTIG VON MONTAG, DEN 31.05.2010 BIS SAMSTAG DEN 05.06.2010. Bürgermusik Lauterach Zahlreiche Aktivitäten Tag der offenen Tür im Probelokal Die Bürgermusik veranstaltete für interessierte Schüler und Eltern einen Tag der offenen Tür um Instrumente auszuprobieren und eine Probe der Jugendkapelle mitzuerleben. Es bestand die Möglichkeit, sich auch über die Musikschule, die Musiklehrer, das Ausleihen von Instrumenten u.v.m. zu informieren. Bei Interesse am Erlernen eines Blasinstrumentes oder Schlagwerk ste en Obmann Lothar Hinteregger T h 0664/6255360, Jugendreferent Manuel Konzilia T 0664/9109962 oder auch jeder Musikant der Bürgermusik für Infos gerne zur Verfügung. Sie sind auch herzlich eingeladen, jeden Freitag bei einer Probe der Jugendkapelle von 18.30 – 19.30 Uhr oder anschließend bei der Probe der Bürgermusik im Probelokal vorbeizuschauen. Die Kinder nutzten die Gelegenheit, Instrumente wie z.B. das Fagott „auszuprobieren“ durch die Filmstadt konnten sie einen kleinen Einblick in die Welt des Films und auch einen Blick hinter die Kulissen werfen. Ein paar Musikanten stellten sich als Schauspieler für eine kurze Filmszene im Film „Traumschiff Surprise“ zur Verfügung. Besonders interessant war für die „Ausflügler“ die Stunt-Show mit vielen lustigen und aufregenden Szenen. Nach einer kleinen Stärkung fuhr die Gruppe in die Innenstadt, wo sie an diesem sonnigen Samstagnachmittag die Zeit für einen Einkaufsbummel und eine Kirchenbesichtigung nutzte, bevor der Tag gemütlich bei einer Maß Bier und einem gemeinsamen Abendessen im Hofbräuhaus ausklang. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an Sarah, die durch das Einlösen ihres gewonnenen Gutscheines diesen Ausflug für die Bürgermusik ermöglicht hat. Tagesausflug nach München Es fuhren ca. 60 MusikantenInnen, Ehrenmitglieder und die Fahnenpatin Marie-Luise Dietrich frühmorgens mit dem Bus Richtung München. Die Fahrt verdanken die Teilnehmer der Hornistin Sarah Konzilia, die beim Bezirksmusikfest 2008 in Hittisau den Titel der MissBlasmusik und somit einen Gutschein für einen Vereinsausflug nach Lauterach holte. Zuerst besuchten die Musikanten die Bavaria-Filmstudios. Bei der Führung „Frühlingsklänge“ Platzkonzert der Jugendkapelle Am Donnerstag, 3. Juni ab ca. 11:30 Uhr veranstaltet die Jugendkapelle Lauterach beim Gasthaus Weingarten ihr eigenes Platzkonzert. Als Gastkapelle hat die Jugendkapelle der MG Hatlerdorf ebenfalls ihren Auftritt. Die Gäste werden selbstverständlich bewirtet, die Veranstaltung fi ndet allerdings nur bei guter Witterung statt. Die Jugendkapelle Lauterach würde sich freuen, auch Sie zu den Gästen zählen zu dürfen. Schulwerbeaktion in Lauterachs Schulen Eine kleine Abordnung der Bürgermusik Lauterach und einige Musikschüler mit ihren Musiklehrern stellten im April in den Volksschulen Unterfeld und Dorf die verschiedensten Instrumente vor. Martin Schelling, der musikalische Leiter der Jugendkapelle, sang und klatschte mit den Schülern und weckte so das Interesse an der Musik. Besonders neugierig waren die Schüler auf Oboe und Fagott, Instrumente, die sie nicht jeden Tag sehen bzw. hören. Weiters konnten sie Trompete, Flügelhorn, u.v.m. sowie die Holzblasinstrumente Klarinette, Querflöte und Saxophon ausprobieren, was ihnen sichtlich Spaß machte. In der Hauptschule lag das Hauptaugenmerk auf den Holzblasinstrumenten und Martin Schelling hatte auch die zwei erfolgreichen Ensembles Am(O)hr und EON zur Unterstützung dabei. Vielen Dank an die Vertreter der Lauteracher Schulen für die Möglichkeit, die alljährliche Schulwerbeaktion durchführen zu dürften. Bürgermusik beim Tagesausfl ug nach München 16 Aus den Vereinen | Juni 2010 Schertler-Alge Fußballclub Bruno Pezzey Bruno Pezzey Gedächtnis Der Schertler-Alge FC Lauterach veranstaltete am 12. Mai zu Ehren des viel zu früh verstorbenen größten Sohnes des FC Lauterach einen Bruno-Pezzey-Abend. Neben vielen geladenen Gästen wie der Familie Pezzey, durften auch ehemalige Weggefährten und Mitspieler, Sponsoren, Politiker, Gemeindemitglieder sowie Vereinsmitglieder des FC Lauterach begrüßt werden. Schertler-Alge FC Lauterach Termine im Juni Samstag, . Juni Samstag, . Juni Lauterach gegen Schruns 17 Uhr Sportanlage Bruno Pezzey Samstag, 12. Juni Lauterach gegen Schlins 17 Uhr Sportanlage Bruno Pezzey Samstag, 19. Juni Sulzberg gegen Lauterach 16 Uhr Sportplatz FC Sulzberg Freitag, 4. Juni Lauterach 1b gegen Lochau 1b 18.30 Uhr Sportanlage Bruno Pezzey Sonntag, 13. Juni Andelsbuch 1b gegen Lauterach 1b 14 Uhr Sportplatz FC Andelsbuch Samstag, 19. Juni Lauterach 1b gegen Schruns 1b 16 Uhr Sportanlage Bruno Pezzey Unter den Jungkickern wurden einige Talente gesichtet Durch den Abend führte Obmann Norbert Heimpel, wobei aber auch der Bruder des Weltstars – Ralph Pezzey, Bgm Rhomberg und Sportreferent GR Werner Hagen sowie Mag. Günter Kraft, Leiter Sportabteilung Land Vorarlberg zu Wort kamen. Stolz, den Fußballer selbst auch gekannt zu haben, wurden Erinnerungen wach gerufen und einiges bekannt, was die Öffentlichkeit bisher nicht wusste. Man sah eine Videoproduktion über die Laufbahn des Bruno Pezzey und im Anschluss das legendäre Cordoba-Spiel von 1978, bei dem runo B Pezzey mitwirkte. Bruno Pezzey war zeitlebens ein Vorbild und Inspiration für viele nachfolgende Fußballgenerationen und vor allem für alle nachfolgenden Spieler des Schertler-Alge FC Lauterach. Voller Stolz wird Bruno immer in Erinnerung bleiben! Am 13. Mai fand das bereits zum 15. Mal ausgetragene Bruno-Pezzey-Gedächtnisturnier für U11 Mannschaften statt. Das Teilnehmerfeld konnte sich diesmal wirklich sehen lassen. Das teilnehmende Feld bestand aus Tirol: Aus den Vereinen | Juni 2010 I nns ruck AC, Wacker Innsbruck, b FNZ Landeck, aus der Schweiz: FC Widnau und aus Deutschland: 1. FC Heidenheim, TSG Ailingen sowie vielen namhaften Vereinen aus Vorarlberg: SCR Altach, SC Bregenz, VfB Hohenems, Viktoria Bregenz, FC Götzis, SC Fussach. Leider regnete es vom Start des Turniers bis ans Ende, dies tat aber der Begeisterung keinen Abbruch und es wurden tolle Spiele ausgetragen. Einige Talente konnten gesichtet werden, vielleicht schafft es einer dieser vielen Jungkicker auf die Profi spur, die Bruno Pezzey bis in die Weltauswahl brachte. Jedem Einzelnen, der durch seine Unterstützung zu diesem Fußballfest beigetragen hat, nochmals ein herzliches Dankeschön. Mittwoch, 2. Juni FC-Clubabend 20 Uhr Sportheim Bruno Pezzey Anlage Donnerstag, 10. Juni FC-Clubabend 20 Uhr Sportheim Bruno Pezzey Anlage Donnerstag, 10 Juni Jahreshauptversammlung 19 Uhr Bruno Pezzey Sportanlage Strahlende Sieger an diesem Turniertag: 1. Platz Innsbruck AC 2. Platz VfB Hohenems 3. Platz FNZ Landeck U11 17 Obst- und Gartenbauverein Neue Idee bei Kursangeboten Im Jahr 2010 verfolgt der Obst- und Gartenbauverein Lauterach eine neue Idee zum Thema Kursangebote: am Freitagnachmittag lernen, am Samstag im eigenen Garten anwenden. Zum ersten Mal wurde der Winterschnittkurs daher bereits am Freitag durchgeführt. hen und muss passend zu ihrer Aufgabe geschnitten werden. Die Schnittarten Anschnitt, Zapfenschnitt und Abwinkeln zeigte Werner Hauser dann an den Spindelbuschbäumen von Alfred Stoppel. Neben dem Schneiden ist aber auch das Binden von Ästen eine wichtige Schulungsaufgabe an Bäumen beim Winterschnitt. Wie immer waren die Teilnehmer eingeladen, unter Anleitung selber zu schneiden. Walter Reichmuth und Hermann Caldonazzi sind keine Newcomer mehr Rosen – was bringt sie zum Blühen? Damit Rosen über den Sommer prächtig blühen und sich dabei auf das nächste Gartenjahr vorbereiten können, müssen wir ihnen vier Mahlzeiten geben. Diesen Hinweis legt der bekannte Rosenspezialist Josef Waibel seinen Zuhörern ans Herz. Auch die Teilnehmer des Kurses bei Rosi Habicher konnten darüber mehr erfahren. Gleichzeitig mit dem Frühjahrsschnitt streut man Bodenaktivator und Hornspäne nicht zu sparsam um die Rosenstöcke und arbeitet diese leicht in den Boden ein. Wenn die neuen Triebe herangewachsen sind, streut man zum ersten Mal Volldünger aus. Wenn In der Wiese von Marianne Greußing fanden 23 Teilnehmer gutes Kursmaterial, um die Winterschnittmaßnahmen an jungen Hoch- und Halbstammbäumen zu lernen. Kursleiter Werner Hauser erklärte, dass der Schnitt generell von oben nach unten erfolgt und dass speziell auf ausreichend Licht im ganzen Baum zu achten ist. Auch wenn es weh tut, müssen daher auch dickere Äste entfernt werden, um die Abschattung der unteren Äste und damit das Kahlwerden bzw. die Bildung von Schattenobst vermieden wird. Bei Halb- und Hochstämmen darf die Dreierserie der Leitäste nicht überse- die erste Blüte abgetragen ist, erfolgt eine zweite Gabe an Volldünger. Die verblühten Knospen werden abgeschnitten, da sonst die Rose ihre Kraft in die Ausbildung der Hagebutte gibt und keine weiteren Blüten mehr ausbildet. Mitte August helfen wir mit Patentkali, dass die neuen Triebe gut ausholzen. Sie können so den Frösten des Winters besser trotzen und stehen dann im nächsten Frühling als starke und gesunde Neutriebe für den Aufbau unserer Rose zur Verfügung. Der Frühjahrsschnitt selber führt man in der zweiten Märzhälfte durch, wenn die neuen Blütentriebe spitzen. Man entfernt dabei alle Zweige, die quer in den Rosenstock wachsen oder zu dünn sind. Auch die alten, braunen Triebe werden ganz am Boden abgeschnitten. Der geschnittene Rosenstock besteht dann nur noch aus wenigen kräftigen, jungen Trieben. Bei Edelrosen lässt man diese ca. 50 bis 60 cm lang sein. Auch bei kräftigen Trieben bleibt nur einer übrig Naturfreunde Lauterach Radtour nach Gaissau Im Frühling machten die Naturfreunde eine Radtour nach Gaissau ins Rheinholz. Zum Frühstück wurden die Radler von Anton und Monika Schobel eingeladen. Gut gelaunt ging danach die Fahrt weiter. Das Fahrrad wurde anschließend im Rheinholz abgestellt und es ging zu Fuß weiter. Das Wetter meinte es nicht so gut mit den Naturfreunden, weshalb man sich lieber beeilte und auf das Einkehren verzichtete. Ein Danke an Josef Lippurger, der die Radtour organisierte. Die Radtour führte die Naturfreunde ins Rheinholz 18 Aus den Vereinen | Juni 2010 v.l.n.r. Silvia Jagschitz, Kalb Erich, Kalb Erika, Erna Faißt Kneipp-Aktiv-Club Jahreshauptversammlung Anfang Mai fand im Gasthaus Weingarten die diesjährige Jahreshauptversammlung statt. Neben den zahlreichen Vereinsmitgliedern, dem Ehrenmitglied Rosa Rüdisser konnte Obmann Erich Kalb von der Kneipp-Landesleitung VorsitzendenStv. Silvia Jagschitz und Kassierin Erna Faißt, sowie von der Gemeinde Vizebgm Doris Rohner begrüßen. Beim Jahresrückblick bedankte sich Obmann Erich Kalb bei den Organisatoren der Veranstaltungen sowie bei den Mitgliedern für die zahlreiche Beteiligung. Kassierin Marianne Waibel gab Rechenschaft über das abgelaufene Vereinsjahr. Ein Höhepunkt war die Ehrung des Obmanns Erich Kalb für seine 30jährige Tätigkeit in dieser Funktion. Frau Jagschitz überbrachte die Glückwünsche des Bundes und überreichte die Kneippmedaille in Bronze. Erna Faißt gratulierte im Namen des Landes und überreichte ein Gastgeschenk. Frau Erika Kalb wurde ebenfalls für ihre Arbeit mit der Kneippmedaille in Bronze geehrt. Vizeobfrau Rosi Geschray stellte sich mit einem humorvollen Gedicht und einem Geschenk im Namen des Vereins ein. Acht weitere Kneippmitglieder wurden ebenfalls für ihre 30jährige Vereinstreue geehrt. Frau Vizebgm Doris Rohner überbrachte die Grüße und Glückwünsche der Gemeinde und lobte die gute Zusammenarbeit. Mit der Einladung zu einer kleinen Stärkung fand die Jahreshauptversammlung ihren Ausklang. Pensionistenverband Lauterach Ausflug zur Ur-Alp in Au Die Saison 2010 wurde mit einem Halbtagesausflug zur Ur-Alp in Au eröffnet. 50 PensionistInnen und Freunde genossen im Erlebnisgasthof bei faszinierendem Ambiente einen unterhaltsamen und amüsanten Nachmittag. „Die Bergziegen“ aus Au sorgten mit ihren Liedern aus dem Bregenzerwald, Witzen und Gedichten in wälderischer Mundart für viel Spaß und Unterhaltung. Das regte auch den ein oder anderen Pensionisten zu einer Sondereinlage an. Die Lachmuskeln kamen somit genügend zum Einsatz. Die Gelegenheit zu einem Spaziergang vor der guten Brettljause wurde rege genutzt. Froh gelaunt und bei guter Stimmung erreichten wir zu später Stunde wieder Lauterach. Der Pensionistenverband besuchte die Ur-Alp in Au Aus den Vereinen | Juni 2010 19 Freigelände am Federsee Seniorenbund Lauterach Fahrt nach Riedlingen Der Seniorenbund eröffnete die Ausflugssaison 2010 mit iner e Fahrt nach Riedlingen und Bad Buchau unter Teilnahme von 75 P ersonen. Riedlingen, die Stadt über der Donau verbindet Tradition und Fortschritt, bietet schöne Plätze und verwinkelte Gassen. Die Altstadt steht beinahe vollständig unter Denkmalschutz. Sagenumwobene Türme und Tore, stolze Bürgerhäuser, Fachwerkgiebel usw. prägen das Gesicht der Donaustadt – eines der schönsten in Oberschwaben. Seit Jahrhunderten residieren Störche den Sommer über auf dem alten Rathaus. Im Fachwerkgebäude „Schöne Stiege“ ist ein Museum eingerichtet und präsentiert die vielfältigen Zeugnisse zur Stadt- und Kirchengeschichte und zum Wirtschaftsleben. Riedlingen war schon immer die Stadt der Märkte und Feste, früher wie heute und das 1. offi zielle Kaufhaus gab es schon 1447. Der einladende Gasthof „Zum Hirsch“ war Treffpunkt zur Mittagspause am Ende der Führungen. Der Nachmittag führte in das nahe liegende Bad Buchau zur Besichtigung des Federseemuseums. Seit dem Ende der letzten Eiszeit vor ca. 14.000 Jahren haben Menschen immer wieder die Ufer des Federsees besucht. Das Federseemuseum bietet inmitten der einzigartigen Moorlandschaft die seltene Gelegenheit, steinzeitliche Lebensumstände detailliert kennen zu lernen. Sind im Museum die bedeutenden Originalfunde aus archäologischer Vergangenheit der Region zu bestaunen, so erlebt man beim anschließenden Gang ins Freigelände begeh- und begreifbare Architektur aus 6.000 Jahren Pfahlbaugeschichte. Hier öffnet sich dem Besucher ein lebendiges Fenster in die Vergangenheit: 12 stein- und bronzezeitliche Häuser sind nach Funden authentisch rekonstruiert worden. Der erlebnisreiche Tag endete vor der Heimfahrt mit einer gemütlichen Einkehr in Bad Buchau. Seniorenring Lauterach Besuch des Festungsmuseums Heldsberg Eigentlich wollte der Seniorenring einen Ausflug mit dem Fahrrad starten. Da jedoch der Wettergott nicht mitspielte, ging es mit dem Bus nach St. Margrethen in die Schweiz. Nach einem kurzen Fußmarsch erreichte man das historische Museum, wo die SeniorInnen bereits erwartet wurden. Nach einer humorvollen und interessanten Einführung über die Geschichte der Festung wurde man durch die langen Stollengänge geführt, die Kampfstände mit den Kanonen und den technischen Einrichtungen, Unterkünfte und die vielen akribisch gesammelten Utensilien besichtigt. Das Artilleriewerk war im zweiten Weltkrieg Teil der Grenzbefestigungen im Rheintal. Durch seine Lage kontrollierte es mit seinen Festungsgeschützen die Rheinübergänge. Mit einer Stollenlänge von 1.000 m war Heldsberg eine der größten Grenzbefestigungen der Schweiz. Erbaut in den Jahren 1939 bis 1941 wurde das Werk 1990 vom Verein Festungsmuseum Heldsberg übernommen. Kleiner Ausflug nach Ippach Buch Im Mai trafen sich zahlreiche aktive SeniorInnen bei der Alten Schmiede in Wolfurt. Von dort wanderte die lustige Gruppe über Ippach nach Buch zum Moststüble Steurerhof. Nach einer kleinen Stärkung ging es mit dem Bus wieder talwärts. Bei guter Stimmung fand diese Wanderung noch einen gemütlichen Ausklang. Ein herzliches Dankeschön an Kassier Karl Ölz für die Organisation. Besichtigung der Festung Heldsberg 20 Aus den Vereinen | Juni 2010 Pfadfinder Lauterach Teamwork und Gemeinschaft … war das Motto einer tollen Aktion mit der Pfadfi ndergruppe Bregenz. Einer der wichtigsten Schwerpunkte in der Arbeit der Pfadfi nder ist die weltweite Verbundenheit. Neue Menschen kennenlernen, sich auf andere einlassen und zusammen etwas erreichen ist für alle Kinder und Jugendlichen besonders wertvoll. Deshalb organisierten die Leiter der Pfadfi ndergruppen Bregenz und Lauterach eine Gemeinschaftsaktion bei der die Guides und Späher von 10 bis 14 Jahren verschiedenste Aufgaben gemeinsam bewältigen mussten. Auf dem Weg von Bregenz nach Lauterach gab es ein Schubkarrenrennen, Slacklining, ein Blindenparcours zu bewältigen und noch drei weitere lustige Stationen. Der Nachmittag wurde mit einer gemütlichen Grillaktion im Pfadiheim Lauterach beendet. Da die beiden Gruppen im Sommer gemeinsam auf Lager sein werden, war die Aktion eine tolle Sache um sich gegenseitig kennenzulernen und vielleicht entwickeln sich daraus ja interessante Freundschaften. Polizeiinspektion Lauterach Tipps für die Urlaubszeit Wir wollen uns für den zahlreichen Besuch bedanken und starten in die nächsten 100 Pfadfi nderjahre voller Abenteuer Mit der Urlaubszeit kommt auch wieder die Zeit, wo in Haus oder Wohnung eingebrochen wird, wenn sie gerade auf Urlaub sind. Sorgen sie vor. Sprechen sie sich mit ihren Nachbarn ab, damit diese ihre Post ausheben und auch sonst ein Auge auf ihr Haus oder ihre Wohnung haben. Ein voller Briefkasten signalisiert Einbrechern, da ist niemand zu Hause. Vorher können sie natürlich schon zur Sicherheit ihres Hauses oder ihrer Wohnung einige Maßnahmen ergreifen: ➜ Hervorstehende chließzylinder S stel en ein efahrenpotenzial dar. l G Empfehlenswert sind Schließ yz lin er mit Aufbohr- und Kernziehd schutz. ➜ Vergewissern sie sich beim Weggehen, ob ihr Schloss versperrt ist. ➜ Verstecken sie ihren Haus- oder Wohnungsschlüssel nicht unter der Fußmatte. ➜ Vergessen sie nicht Fenster und Balkontüren zu schließen. ➜ Einstieghilfen wie Gartenmöbel oder Leitern sollten mit Ketten gesichert sein. ➜ Notieren sie Gerätenummern in einem Eigentumsverzeichnis und fotografi eren sie die Gegenstände. ➜ Sollten sie Um- oder Neubauten planen, informieren sie sich unter www.bmi.gv.at/prävention Einen schönen und erholsamen Urlaub wünscht ihnen ihre P olizei Lauterach 100 Jahre Pfadfi nder Frühstücksaktion Über 80 Gruppen aus ganz Österreich haben sich an dieser Aktion beteiligt und ein Geburtstagsfrühstück in ihrer Gemeinde organisiert. Neben einem reichhaltigen Buffet gab es in Lauterach auch viele Informationen über die Pfadfi nder zu sehen und zu erleben. Unter den zahlreichen Besuchern waren Eltern, Freunde, Kinder, ehemalige Mitglieder, Pfadfi nder aus anderen Ortsgruppen und viele mehr. www.pfadfi nderlauterach.com Geburtstagsfrühstück in der Gemeinde Gemeinsam unterwegs Aus den Vereinen | Juni 2010 21 Tectum HC Bodensee Die neue Ballspielgruppe In der Ballspielgruppe des HC Bodensee haben Jungen im Alter von 5 – 9 Jahren die Gelegenheit, zusammen mit Gleichaltrigen erste Ball- und Bewegungserfahrungen zu sammeln. Anhand von verschiedenen Übungen, Geschicklichkeitsspielen und AustobEinheiten werden die motorischen Fähigkeiten und die Koordination der Jüngsten gefördert. Vor allem kleine Wettkämpfe sind bei den Kindern sehr beliebt. Auch bei unseren Übungsleitern steht die Freude an der Bewegung der kleinen Ballartisten an erster Stelle. Dabei arbeiten sie mit verschiedenen Dingen wie Luftballons, Zeitungen, Reifen und unterschiedlichen Bällen und auch sonst mit (fast) allem, was in einer Turnhalle so zu fi nden ist. Es geht dabei bewusst nicht nur um Handball, sondern viel mehr um Spaß „rund um den Ball“ (Fußball, Volleyball, Basketball, Tschukball, …). Aufgrund unseres begrenzten Trainerstabs können wir momentan nur Jungen das Training bei uns ermöglichen. Interessierte Mädchen vermitteln wir gern an unseren Kooperationspartner SSV Dornbirn-Schoren weiter. www.hcbodensee.eu Wann & Wo Wann: jeden Donnerstag von 17 – 18.30 Uhr Wo: in der Turnhalle der VS Dorf Kontakt: Markus Mager, T 0664/2610162, sport@hcbodensee.eu Erste Ball- und Bewegungserfahrungen in der Ballspielgruppe des HC Bodensee Sonntags-Kegler Landesmeistertitel Der SK Lauterach erreichte unter der Leitung von Mannschaftsführer Christian Glatz bei den Vorarlberger Meisterschaften des VBFKV im Breitensport den ausgezeichneten 1. Rang und somit den L andesmeistertitel. spannend und konnte noch durch einen „fast“ Bahnrekord von Markus Steffan, ebenfalls SK Lauterach, gekrönt werden. In der Landeseinzelmeisterschaft sicherte sich Markus Steffan den 1. Rang mit 907 Holz/200 Wurf. Auch bei der Jahreswertung konnte der Durchschnitt gegenüber dem Vorjahr nochmals verbessert werden. Bei den Herren erreichte Markus Steffan den 1. Rang mit 448,35 Holz und Christian Glatz den 3. Rang mit 438,12 Holz. Bei den Damen gewann Elisabeth Giesinger den 2. Platz mit 430,83 Holz jeweils 100 Wurf. Zum krönenden Saisonabschluss holte sich der SK Lauterach den Cupsieg mit 75 Holz Vorsprung. Der SK Lauterach bietet einen Schnupperkegeltag mit geprüften Übungsleitern an. Gekegelt wird auf den Bahnen des ATSV in Hard. Bei Interesse unter der Email christian.glatz@cable.vol.at anfragen. Ergebnisse des SK im Sportjahr 2009/2010 – 1.Landesliga: Mannschaft: erster Platz für Markus teffan, Glatz Christian, Elisabeth S G iesinger, Florineth Bruno, 2. Raimund Giesinger Jahreswertung Herren: erster Platz für Markus Steffan, dritter Platz für Christian Glatz Jahreswertung Damen: zweiter Platz für Elisabeth Giesinger Landes Einzelmeisterschaft Herren (Allgemein): erster Platz für Markus Steffan VBFKV – Raiffeisen – Cup – Sieger 1. SK Lauterach 2. KT Stadt Feldkirch 1 3. PSV Vorarlberg 1 Seit der Gründung des Vereins im Jahr 1992 und dem Beitritt beim VBFKV im Jahre 1997 war dies für den SK Lauterach die erfolgreichste Saison. Wir wünschen weiterhin viel Erfolg und „Gut Holz“. www.vbfkv.at Die erfolgreiche Mannschaft holte sich den Landesmeistertitel Nach einem sehr guten Start übernahm der SK Lauterach nach der 7. Meisterschaftsrunde die Tabellenführung und verteidigte diese bis zum Schluss. Am letzten Spieltag musste der SK Lauterach einen 2:1 Sieg gegen die Mannschaft der Stadt Feldkirch 1 erreichen. Das Spiel war bis zur letzten Paarung 22 Aus den Vereinen | Juni 2010 Turnerschaft Lauterach 20. Internationales Raiffeisen Sprintmeeting Harald Wakolbinger Gedächtnis-Meeting Dauerregen und kühle Temperaturen schreckten 195 SprinterInnen nicht davon ab, beim 20. Lauteracher Sprintmeeting an den Start zu gehen. Ein internationales Teilnehmerfeld lieferte sich vor dem zahlreich erschienenen Publikum spannende Duelle. Die Jüngsten Jahrgang 2004 – 1997 hatten 50 und 75 m zu bewältigen. Die Altersklassen von 1996 – 1930 starteten über 60 und 100 m. Wetterfest und sportlich erfolgreich zeigten sich auch unsere Lauteracher Athleten, was sich in vielen guten Platzierungen widerspiegelte. Sie konnten sich über fünf Einzelsiege in verschiedenen Altersklassen freuen. Zusätzlich gab es in den Schülerklassen zwei Siege bei den Mannschaftswertungen. Einen besonderen Dank möchte die TS Lauterach den zahlreichen Sponsoren und fleißigen Helfern aussprechen, die diese Veranstaltung ermöglichen und so vor allem unsere Nachwuchsarbeit unterstützen. Bei Vorarlberger Meisterschaften erfolgreich im Einsatz waren: Allg.Kl. 1. Doris Röser 4. Theresa Baur Masters W30 W40 1. Karin Schmälzle 1. Christa Nigg 2. Alexandra Rösner 3. Andrea Kessler W50 W60 M50 M70 2. Helga Wüstner 2. Jaqueline Wladika 1. Dietmar Giselbrecht 2. Helmuth Elsässer U14 U18 U12 Marielle Rhomberg Laura Pircher Tobias0 Molitor 3. 50 m 4. Weit Finale: 60 m und Weitsprung 1. 3000 m Masters v.l.n.r. Jaqueline Wladika, Marianne Maier, Luise Getzner SchülerInnen Jg02 3. Lisa Posch 5. Jonas Schmälzle 6. Alexander Posch 8. Lara Mager 8. Alexander Eberle 9. Fabienne Bischof Jg01 Jg00 11. Lukas Rhode 7. Matthias Hagleitner 8. Elias Hinteregger 9. Maximilian Karg 11. Patrizia Kessler Jg99 Jg98 SchiA Jugend 4. Magdalena Baur 5. Tobias Molitor 1. Marielle Rhomberg 5. Valentin Gmeiner 3. Laura Pircher 10. Julia Kessler 3. Isolde Rösner Beim Int. Nachwuchs-MehrkampfM eeting in Fußach gab es drei Top-Ten Platzierungen: SchiC SchC SchD 3. Marielle Rhomberg (99) 5. Valentin Gmeiner (99) 7. Lukas Rhode (01) Mannschaftswertungen Schüler Jg00 1. TS Lauterach (M. Hagleitner, E. Hinteregger, M. Karg) 1. TS Lauterach (J. Schmälzle, A. Posch, A. Eberle) Schüler Jg02 Schülerinnen 2. TS Lauterach Jg 02 (L. Posch, L. Mager, F. Bischof ) weibliche Jugend – Zweite von rechts Magdalena Baur Aus den Vereinen | Juni 2010 23 Feuerwehrjugend Lauterach Adventure-Tour Nach dem „feuchten“ Aufstieg ging Die Feuerwehrjugend Lauterach trotzte am Christi-Himmelfahrt es in der Höhlenmontur durch die engen Wochenende jeder Witterung und startete einen Abenteuerausflug in Gänge. Wer dachte, dass es im Inneren den Bregenzer Wald, mit der Erforschung der Schneckenlochhöhle. trocken sei lag falsch. In den schmalen Spalten und Löchern kam das Wasser manchmal von oben und von unten. Dies konnte aber der abenteuerlustigen Jugend den Spaß nicht verderben, im Gegenteil: Am Abend bezog die Gruppe das Lager in Bersbuch und stellte unter Beweis, dass Grillen immer möglich ist. Am nächsten Morgen fand eine Abseilübung in die Achschlucht statt. Der rasante Höhepunkt war dann aber sicher der „Flug“ mit dem „Flying Fox“ über die Bregenzer Ache. Auch wenn das Wetter nicht optimal mitspielte, waren die Eindrücke gewaltig und die Freude über die Überwindung des manchmal „mulmigen“ Gefühls sowieso riesig. Ein toller Ausflug. Die Feuerwehr kann auf alle Fäl le stolz auf das Durchhaltevermögen des Nachwuchses sein. Nach dem „feuchten“ Aufstieg ging es durch die engen Gänge der Schneckenhöhle Einl adung 121. ordentliche Generalversammlung der Raiffeisenbank am Bodensee registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung Thaler Areal Hard (beim Strandbad Hard) Donnerstag, 10. Juni 2010, 19.30 Uhr Tag eso r d n u n g 1. 2. 3. 4. 5. 6. eröffnung und Begrüßung Bericht des Vorstandes Vorlage des Jahresabschlusses 2009 revisionsbericht 2009 Bericht und anträge des aufsichtsrates allfälliges Pro g r a M M „Vlotte“ zu gast in Hard - anschauen, informieren und ausprobieren sketch der Harder Montessoriklasse schulchor der Mittelschule Hard Markt Kabarett mit Markus Linder „Linderwahn - Bekenntnisse eines Wirrtuosen“ Musik mit Markus Linder & Kurt Wackernell auskünfte und anmeldungen unter Tel. 05574 6856 140 www.bodenseebank.at 24 Aus den Vereinen | Juni 2010 Al


Lauterachfenster 2010 05
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

Mai 2010 | Nr. 48 Lauterach fenster Seite 22 100 Jahre Pfadfinder und P fadfinderinnen Österreich Die aktuelle Informationsschrift der Marktgemeinde Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M »Gemeinsam attraktive Betriebsgebiete in der Region entwickeln. Das sollte wichtiger sein als die Durchsetzung von Einzelinteressen oder die Frage, ob ein Betrieb links oder rechts der Gemeindegrenze steht.« Gerhard Humpeler, Prokurist Julius Blum GmbH Gemeindegrenzen überschreiten und zusammen den Lebensraum gestalten. Das will Vision Rheintal. www.vision-rheintal.at Eine Initiative des Landes Vorarlberg und der Vorarlberger Rheintalgemeinden Editorial Die „Lauteracher Regierung“ steht … Am 8. April fand die konstituierende S itzung der Gemeindevertretung von Lauterach erstmals in einem größeren öffentlichen Rahmen im Hofsteigsaal statt. Der Einladung waren neben den gewählten Mandataren auch zahlreiche Vereinsvertreter und Persönlichkeiten aus unserer Gemeinde gefolgt. In dieser Ausgabe des Lauterachfensters berichten wir ausführlich über die Wahl der „Regierungsmitglieder“. Nach der Angelobung der Gemeindevertretung kann nun mit der Arbeit für Lauterach wiederum begonnen werden. Viele Entscheidungen in unserer Gemeinde stehen an, wie der Bau der Volksschule Dorf, die Erweiterung der Kinderbetreuung oder die Weiterführung der Zentrumsgestaltung. In einem weiteren ausführlichen Artikel berichten wir über die neue Verkehrsorganisation beim Sozialzentrum. Anfang Mai wird die Außengestaltung an der Hofsteigstraße mit dem neuen gelblich gefärbten Deckbelag fertiggestellt. Ein Wasserbrunnen auf dem neuen Platz, eine kleine Wassertrete beim Staufnerweg, moderne Fahrradabstellplätze vor dem Haupteingang und die Fertigstellung der Bushaltestelle „Kirche“ werden die Infrastruktur im Nahbereich des Sozialzentrums verbessern. Auch die Parkflächen für den Kraftfahrzeugverkehr werden neu geregelt. Die entsprechenden Beschlüsse wurden von den Gemeindegremien gefasst und die entsprechenden Verordnungen bereits erlassen. Wo und wie lange die Parkflächen benutzt werden können, darüber wird ausführlich in dieser Ausgabe berichtet. Die Firma Pfanner investiert weiter am Betriebsstandort in Lauterach. Mit dem geplanten Bau der neuen Verwaltungszentrale im Ortszentrum gibt auch das traditionsreiche Familienunternehmen ein klares Signal für eine langfristige betriebliche Orientierung in unserer Gemeinde. Der moderne Neubau neben dem ehemaligen Stammhaus „Gasthaus Hirschen“ zeigt aus meiner Sicht, wie behutsam die Geschäftsführung mit Tradition und Moderne umgeht. Der neu gestaltete Verkaufsraum mit einer Vinothek wird der Alten Landstraße einen weiteren wichtigen Impuls verleihen. Inhalt Aus dem Rathaus 4 Straßensperren und Umleitungen 5 Neue Hundekotsackspender 6 Neue Kurzparkzonen 10 Viertes Lauteracher Familienfest 11 Gemeinderat und Vizebürger meisterin gewählt 10 Aus der Gemeinde 13 Mittelschule – Umweltzeichen, erneute Prüfung 13 Seniorencafe „Mitanand“ 14 Abgedrehte Gewalt Film Camp 15 Raum für Jugendkunst 16 Fruchtsafthersteller Pfanner mit Geschäftsverlauf zufrieden 15 Aus den Lauteracher Vereinen 22 Vereinsberichte 22 Veranstaltung & Chronik 48 zweimal dötgsi – Basar Elternverein, Chormatinee Männerchor 49 Ihr Bürgermeister Elmar Rhomberg L3,�Wolfurt, Ausbau (Wohnzone Achstrasse),�km 3,10�-�3,89 Überörtliche Umleitung Baumaßnahmen Lauterach – Wolfurt 1.�Bauabschnitt Straßensperren und Umleitungen Bregenz Bauabschnitt 1 WEIDACHSTRA SSE) BR LAN D EG EN ZE R� ST RA SS E� (L 13 ) ACHST RASSE� (L3) Bushaltestellen�werden�verlegt BUNDESSTRASSE�(L190) Lauterach Kennelbach H H H H RHEINTALAUTOBAHN �(A14) H H H H Die Baumaßnahmen erfolgen in mehreren Bauabschnitten unter Totalsperre der L3. Über die gesamte Bauzeit von 6. April bis 8. Oktober 2010 erfolgt eine überörtliche Umleitungsführung über die L 16 und die L 190. Ziel dieser Maßnahme ist, den Baubereich der L 3 großräumig zu umfahren. Die Halbanschlussstelle der A 14 in Lauterach – Richtung Deutschland ist über die gesamte Bauzeit ungehindert benutzbar. Autobahnbenützer, elche w bisher bei der Halbanschlussstelle Wolfurt/Lauterach abgefahren sind, müssen jetzt über die gesamte Bauzeit die Ausfahrt der A 14 Weidach benützen. Dazu wurde eine entsprechende Beschilderung auf der A 14 angebracht. Aus Richtung Deutschland ergeben sich keine Behinderungen, da man aus dieser Fahrtrichtung kommend ohnehin nur die Anschlussstellen Weidach oder Wolfurt/Lauterach (Güter Bahnhof ) abfahren kann. Verkehrsteilnehmer aus Bregenz kommend werden bereits vor der Achbrücke auf die gesperrte Durchfahrt in Wolfurt hingewiesen und über die Landstraße/Weidachstraße umgeleitet. STR ASS E Wolfurt BÜTZESTRAS SE�(L3) H BUCH ER�ST RASS E�(L14 ) H WÄL DER STRA Bregenz Bauabschnitt 2 WEIDACHSTRA SSE) DST RAS SE BR EG LAN EN ZE R� ST RA SCHULSTRASS SS E� (L 13 ) ACHST RASSE� (L3) BUNDESSTRASSE�(L190) E�(L3) Bildstein L3,�Wolfurt, Ausbau (Wohnzone Achstrasse),�km 3,10�-�3,89 Überörtliche Umleitung 2.�Bauabschnitt SSE�( L16) Lauterach Kennelbach H H Termine 1. Bauphase: 6. April – 2. Juli 2. Bauphase (Fitzkurve): 2. Juli – 3. September SE�(L 14) Bushaltestellen�entfallen �(A14) H H H H AUTOBAHN RHEINTAL- Wolfurt BÜTZESTRAS SE�(L3) H BUCH RAS ER�ST 2a Bauphase: 3. September – 8. Oktober H WÄL DER STRA SSE�( L16) Bildstein SCHULSTRASS E�(L3) 4 Aus dem Rathaus | Mai 2010 Bauabschnitt 1 In der Zeit von April bis Anfang Juli (Ferienbeginn) wird der Abschnitt von der Unterführung A 14 inkl. der Kreuzung L 3 – Albert-Loacker-Straße mit einer Tragschicht versehen. Eine lokale Umleitungsführung erfolgt insbesondere für Zubringer der ansässigen Gewerbebetriebe über die parallel zur L 3 verlaufende Dammstraße. Die Buslinie 20 wird in beiden Richtungen über die Dammstraße geführt. Die Haltestellen bei der Kreuzung L 3 – Albert-LoackerStraße werden im Kreuzungsbereich verlegt. Die Zufahrt nach Kennelbach ist in iesem Bauabschnitt über die L 3 und d die 13 auch weiterhin in beiden RichL tungen ungehindert möglich. Bauabschnitt 2 Während der Schulferien von Anfang Juli bis Anfang September wird anschließend der Kreuzungsbereich bei der Abzweigung L 13 („Fitzkurve“) fertig mit Deckbelag ausgebaut. Der Abschnitt zwischen „Fitzkurve“ und der Kreuzung L 3-Albert-Loacker-Straße wird ebenfalls ausgebaut. Die Zufahrt nach Kennelbach ist in dieser Bauphase nur über die Umleitung über die L 16 möglich. Die Busse der Linie 20 werden über die „Albert-Loacker-Straße – Lerchenstraße – Montfortstraße“ geleitet. Die Buslinien 13A und 35 werden über die alte Bundesstraße (Bregenzer Straße) in beiden Richtungen geführt. Nach Fertigstellung der „Fitzkurve“ kann der Verkehr über die L 3 und die L 13 nach Kennelbach wieder ungehindert laufen. Bis Ende September wird anschließend noch der restliche Bereich der L 3 zwischen Fitzkurve und der Kreuzung Albert-Loacker-Straße fertig gestellt. Anschließend wird der gesamte Deckbelag von der Unterführung A 14 bis zur „Fitzkurve“ bis Ende September hergestellt. Die Zufahrt zu den Anrainern und Betrieben im Baustellenbereich wird soweit wie möglich aufrecht erhalten. Wenn dies bedingt durch den Bauablauf kurzzeitig nicht möglich ist, werden die betroffenen Anrainer rechtzeitig informiert. Für ein sauberes Lauterach Neue Hundekotsackspender Hunde sind liebgewonnene Weggefährten des Menschen, Hundekot auf Straßen, Plätzen, Grünanlagen und Wiesen ist allerdings ein großes Ärgernis. Die Exkremente sind Nährboden für Bakterien und Würmer und verunreinigen das Grünfutter von Nutztieren. Deshalb sollte es für verantwortungsbewusste Hundehalter selbstverständlich sein, den Hundekot zu entfernen. Um dies zu erleichtern, gibt es in Lauterach mehrere Hundekot-Stationen. Bei Bedarf kann dort ein geruchs- und wasserdichter Beutel entnommen und wie ein Handschuh über die Hand gezogen werden. Mit der geschützten Hand wird das Kothäufchen hygienisch aufgenommen. Anschließend den Beutel einfach umstülpen und zuknoten und entweder im Hausmüll oder einem Abfallkorb der Gemeinde entsorgen. Hundekot-Säckchen gibt es auch kostenlos im Bürgerservice. Hundekot-Stationen Für unsere vierbeinigen Freunde hat die Marktgemeinde Lauterach über 20 neue Hundekotsackspender in Lauterach aufgestellt: An der Bregenzer Ache, Montfortplatz, Hofsteigsaal, Kindergarten Weißenbild, Wäderstraße, Wolfurterstraße, Lindenweg, Staufnerweg, Bahnhof, Rad- und Spazierweg am Wasserweg, Im Steinach, Bisachweg, Rotachstrasse, Lerchenauerstraße, Mühleggerweg, Bach asse, Sportanlage Ried, Alte g S enderstraße, Forachstraße, Lingenseestraße, Büschenstraße Hundekot auf Straßen, Plätzen, Grünanlagen und Wiesen ist für spielende Kinder, deren Eltern, grasende Kühe ein großes Ärgernis Aus dem Rathaus | Mai 2010 5 Neue Kurzparkzonen Neue Parkorganisation in der Hofsteigstraße 1 Haus der Generationen – 30 Minuten Zone Mit der Fertigstellung der Außenanlage beim neuen Haus der Generationen wird das Halten und Parken neu geregelt. Der Gemeindevorstand hat die notwendigen Beschlüsse bereits gefasst. Die Verordnungen treten mit der Aufstellung der neuen Verkehrszeichen in Kraft. Für die Senkrechtparkplätze vor der neuen Hypobank Zweigstelle wird von Mo – Fr, von 8 – 18 Uhr eine Kurzparkzone mit einer maximalen Parkdauer von 30 Minuten zum Abstellen der Fahrzeuge zur Verfügung stehen. Am Samstag, Sonn- und Feiertag ist das Parken in diesem Bereich weiterhin uneingeschränkt möglich. Entlang der Hofsteigstraße wird ein beidseitiges Halte- und Parkverbot erlassen. Im südseitigen Teil der Hofsteigstraße, im Bereich des Kindergarten Dorf (Vereins- 1 2 Haus der Generationen – 30 Minuten Zone Parkplatz Raiffeisenstr. (südseitig des Friedhofes) – 90 Minuten Zone 1 2 P 6 Aus dem Rathaus | Mai 2010 haus), wird bis zur Schulstraße lediglich ein Parkverbot verordnet. Das Anhalten u.a. für die Abholung der Kinder beim Kindergarten Dorf ist weiterhin gestattet. Parkplatz abzustellen. Dauerparker, die diesen Parkplatz immer öfter benutzten, ist ein langfristiges Abstellen ihrer Fahrzeuge nun nicht mehr möglich. 2 Parkplatz Raiffeisenstraße (südseitig des Friedhofes) – 90 Minuten Zone Der südlich des Friedhofes angelegte Parkplatz an der Raiffeisenstraße wird von Montag – Freitag, in der Zeit von 8 – 18 Uhr zur Kurzparkzone umgewandelt. Mit dieser Parkdauer soll es den Kirchen- und Friedhofsbesuchern ermöglicht werden, ihr Auto an diesem 3 Parkplatz beim Rathaus (Montfortplatz) – 90 Minuten Zone Auch vor dem Rathaus an der Montfortstraße wird die Parksituation neu geregelt. Entlang der West- und Nordseite des Rathauses wird ebenfalls von Montag – Freitag, in der Zeit von 8 – 18 Uhr eine neue Kurzparkzone mit einer maximalen Parkdauer von 90 Minuten verordnet. Damit werden für Besucher des Rathauses während der Rathausöffnungszeiten genügend freie Parkplätze geschaffen. Die ganztägige Vollbelegung der Besucherparkplätze hat mehrfach zu Beschwerden aus der Bevölkerung geführt. Damit tragen wir nun diesem Wunsch Rechnung. Parkgebühr Tiefgarage Haus der Generationen erste halbe Stunde frei jede angefangene Stunde € 0,50 Tagesgebühr € 5,– 3 3 Parkplatz beim Rathaus (Montfortplatz) – 90 Minuten Zone – Westseite Parkplatz beim Rathaus (Montfortplatz) – 90 Minuten Zone – Nordseite 3 P P P Aus dem Rathaus | Mai 2010 7 Mit der traditionelle Sternfahrt setzten die sechs plan-b Gemeinden einen gemeinsamen Impuls plan-b Bunter Radfrühling in Kennelbach Groß und Klein feierten Radfrühling in Kennelbach: Trotz des frischen Wetters waren am 10. April hunderte Menschen bei der Sternfahrt und beim bunten Programm am Kennelbacher Fussballplatz begeistert mit dabei. Die sechs plan-b Gemeinden setzten damit ihren gemeinsamen Impuls zugunsten der Wege auf zwei Rädern. bot, mit dem die Bregenzerach-Anrainergemeinden unter dem Motto „5 Gemeinden – ein Fluss“ auf den Erholungswert des Gebietes aufmerksam machten. Die Initiative Sichere Gemeinden versorgte Interessierte mit Infos rund um Sicherheit und passte Radhelme an. Anmeldungen dazu sind auch jetzt möglich unter www.mobilplanb.at oder im Rathaus, Reinhard Dobler T 6802 - 29. Radfahren für sich und für einen guten Zweck Beim Radfrühling konnten die BesucherInnen auch ein „Erlebnisrad“ ausprobieren. Bei diesem speziellen Rad können zwei Personen gemeinsam radeln (siehe Bild). Dieses Erlebnisrad ist besonders für ältere Menschen oder für Menschen mit Handicap eine Chance auf Radfahr-Vergnügen. € 8.500,- kostet die Anschaffung eines solchen Rades – und die plan b Gemeinden haben sich in den Dienst der guten Sache gestellt. Für jede/n Teilnehmer/in am plan b Fahrradwettbewerb wird von den Gemeinden 1 € für das Erlebnisfahrrad gespendet. Radeln Sie also mit beim Fahr Rad Wettbewerb und tun Sie somit Gutes! Auftakt zum Fahr Rad Wettbewerb Auch für die Kleinen gab es beim Radfrühling ein buntes Programm Nach der schon traditionellen Sternfahrt sorgte ein umfangreiches und buntes Programm am Fußballplatz für Stimmung und Begeisterung. Verkehrskindergarten, Stuntman für richtiges Stürzen oder die Kinderpolizei mit echtem Motorrad waren natürlich speziell für die jüngere Generation von Interesse. Im Skaterparcours gab es Tricks und Tipps zum richtigen Skaten. Wer ein Fahrrad benötigte, konnte bei der Radbörse das ein oder andere Schnäppchen machen. Schwerpunktthemen waren auch das „Einkaufen mit dem Rad“ und Elektroräder, Radhändler und Experten standen mit Tipps und vielen Testmodellen zur Verfügung. Auf großes Interesse stieß auch das Spiel- und Erlebnisange- Mit dem Radfrühling setzen die sechs Gemeinden auch den Startschuss für den heurigen Fahr Rad Wettbewerb. Hier kann jeder mitradeln, der bereit ist, seine gefahrenen Rad-km zu notieren. Das Erlebnisrad 8 Aus dem Rathaus | Mai 2010 Fundamt Lauterach Bauhof Lauterach Fundfahrräderverkauf der Marktgemeinde Lauterach Wann & Wo Wann: 6. Mai von 15 bis 16 Uhr Wo: im Fahrradkeller, Rathaus am M ontfortplatz 2 Infos: Wolfgang Rainer, Bürgerservicestelle Hofsteigstraße 2a, T 6802-13 Verbrennen von Gartenabfällen In privaten Gärten ist das Verbrennen jeglicher Materialien gemäß Luftreinhaltegesetz ganzjährig verboten. Die Marktgemeinde Lauterach ersucht im Interesse aller MitbürgerInnen um Einhaltung dieser Vorschriften. Ganzjährig erlaubt sind Lager-, Grill und Brauchtumsfeuer. Das Verbrennen von Materialien aus dem land- und forstwirtschaftlich genutzten Bereich (gilt nur für Vollerwerbslandwirte), von Waldflächen, Wein- Obst-, Garten- und Acker baukulturen, sowie Intensivwiesen und Weiden, ist in der Zeit vom 1. Mai – 15. September verboten. Haussammlungen Der Bürgermusik Lauterach wurde die Haussammlung in der Zeit von 1. – 31. Mai 2010 bewilligt. Das BORG Lauterach hat sich bereit erklärt, für die Österreichische Krebshilfe Vorarlberg, im April, Mai und Juni 2010 eine Straßensammlung durchzuführen. Das Vorarlberger Landeszentrum für Hörgeschädigte sucht im Zuge der landesweiten Haussammlung am 10. Mai fleißige Sammle rInnen. Infos: Eva-Maria Türtscher T 0664/4610953, Email: tuertscher@lzh.at Bauhof Information Grünmüll bis Oktober November bis November Sperrmüll 11. Juni 12. Juni 3. September 4. September 3. Dezember 4. Dezember Problemstoff Sperrmüll Sperrmüll Abholung Altmetall Fahrrad Reifen Ohne Felgen (PKW) Reifen mit Felgen (PKW) Bauschutt Grünmüll Grünmüll Grünmüll (PKW-Kofferraum) Haushaltsgeräte Kühlgeräte (mit u. ohne Plakette) Elektro- Kleingeräte Bildschirm Computer Batterien PKW Batterien LKW u. Traktor Mo, Mi, Fr Mo, Mi, Fr Sa von 16 – 18 Uhr von 8 – 12 Uhr von 16 – 18 Uhr von 8 – 12 Uhr von 15 – 17 Uhr von 8 – 12 Uhr 1 m3 1 Anfahrt 1/2 m 3 von 16 – 18 Uhr von 15 – 17 Uhr von 8 – 12 Uhr jeden ersten Samstag im Monat € 15,€ 25,€ 2,€ 2,€ 2,€ 5,€ 2,€ 5,€ 2,50 € 1,50 € -€ -- € -- € -- € -- € -- € -- Musikschule am Hofsteig Einschreibungstermine Montag, 17. Mai von 18 – 19 Uhr in der Hauptschule Schwarzach, Hofsteigstraße 68 Dienstag, 18. Mai von 9 – 11 und 17 – 19 Uhr in der Musikschule Lauterach, Sekretariat, Bahnhofstraße 3 Mittwoch, 19. Mai von 9 – 11 und 17 – 19 Uhr in der Musikschule Wolfurt, Sekretariat, U nterhub 6 Die Anmeldung muss schriftlich erfolgen. Eine Einschreibung zu Schulbeginn ist nur bei Vorhandensein von freien Plätzen möglich. 1 Stück 1 Stück 1 Stück Kleinmenge 1 m 3 für das Schuljahr 2010/11 1/2 m3 Aus dem Rathaus | Mai 2010 ✂ 9 Verordnung Für die Abhaltung des Familienfestes in Lauterach, wird die Gemeindestraße „Alte Landstraße“ von der Einmündung in die L190 bis zur Kreuzung Wolfurterstraße von Freitag, 28. Mai von 12 Uhr – Montag, 31. Mai 12 Uhr für den Verkehr gesperrt. Für Einsatzfahrzeuge ist die Zu- und Abfahrt freizuhalten. Samstag, 29. Mai Fest am Alten Markt und Viertes Lauteracher Familienfest Das vierte Lauteracher Familienfest fi ndet am Samstag, dem 29. Mai, von 10 – 17 Uhr beim alten Markt, allerdings nur bei schöner Witterung, statt. Unter dem Motto: Jung und Alt spielen miteinander gibt es auch heuer wieder: ➔ Chilloutbereich rund um den Bauwagen ➔ Slackline/Niedere Seilaufbauten für Kinder ➔ Streichelgehege mit Kaninchen ➔ Basteln von Ansteckern aus Filz ➔ Verwöhninsel ➔ „Alte Kinderspiele“ neu entdecken, Seilspringen, Fingerfadenspiele, u.v.a ➔ Informationen zu Unterstützungen und Angebote für Familien ➔ Maltisch mit Malwettbewerb ➔ „Masött einfach“ Puppentheater für Kinder ➔ Kinderschminken ➔ Präsentation zweisprachiger Bücher aus der Bibliothek ➔ Türkischer Tee und kulinarische Schmankerln, Info Deutschkurs der MG Lauterach für Frauen ➔ Gute Tipps inkl. Leitfaden für Eltern mit behinderten Kindern ➔ Markt mit regionalen Produkten ab 10 Uhr ➔ Meisterschaft im Bierkistenklettern mit dem mobilen Baukran für jedermann ➔ Bobbycar-Rennen für unsere Kleinen ➔ Showgrillen der Ländle Metzg Klopfer mit Stefan Marquard (Kartenvorverkauf: Metzgerei Klopfer) ➔ Showmixen beim Pfanner & Gutmann Stand ➔ Museum Kunst im Rohnerhaus, freier Eintritt von 10 – 17 Uhr. Sonderausstellung: Anton Frommelt, 18951975 – Pfarrer, Fotograf, Politiker und Maler ... warten auf euch! Außerdem gibt es einen gratis Skaterkurs. Dazu sind Knie-, Ellbogen-, Hand elenksschoner und Helm erforg derlich und eine telefonische Anmeldung notwendig, siehe Factbox. Der Handwerker- und Wirtschaftsverein wird für das kulinarische Wohl der Kinder und Erwachsenen sorgen. Auch heuer heißt es wieder: fleißig Stempelsammeln. Je des Team, das heißt jeweils mindestens ein Erwachsener und ein Kind haben die Möglichkeit, Stempel zu sammeln. Mit der ausgefüllten Stempelkarte kann man anschließend an der Verlosung der vielen Einkaufsgutscheine teilnehmen. Showgrillen mit Starkoch Stefan Marquard Jetzt Karten sichern! Wann: 17, 18.30 und 20 Uhr Wo: Ländle Metzg Klopfer, Alte Landstraße 12 Parken: XXXLutz bzw. Pfanner real a Karten: Ländle Metzg Klopfer T 71266 (Vorverkauf € 5,- / Abendkasse € 7,-) Inlineskaterkurs von 13 – 15 Uhr Initiative Sichere Gemeinden Homepage: www.sicheregemeinden.at Anmeldung: Marktgemeindeamt Lauterach, T 6802 - 16 (Mo - Do von 8 - 12 Uhr) Ausrüstung: Inlineskates und komplette Schutzbekleidung (Helm ist Pflicht) Lauteracher Familienfest Wann: Sa , 29. Mai von 10 – 17 Uhr Wo: am Alten Markt Wichtig: nur bei schönem Wetter Wetterhotline: ab Freitag mittag 6802-16 Veranstalter: Handwerker- und Wirt chaftsverein in Zusammenars beit mit der Marktgemeinde Lauterach und diversen Familieneinrichtungen Kinderschminken 10 Aus dem Rathaus | Mai 2010 Konstituierende Sitzung Lauterach Gemeinderat und Vizebürgermeisterin gewählt Martha Vogel, Ingrid Baumgartner, Sanda Alibegovic und Alfons Metzler fungierten als Wahlkommission bzw. Stimmzähler Bgm Elmar Rhomberg leitete die konstituierende Sitzung im Hofsteigsaal Am 8. April hat sich die Gemeindevertretung von Lauterach im Hofsteigsaal konstituiert. Auf der Tagesordnung standen neben der Angelobung der neu gewählten Gemeindevertreter auch die Wahl des Gemeindevorstandes und des Vizebürgermeisters. Bgm Elmar Rhomberg leitete durch die konstituierende Sitzung und erörterte den zahlreichen Lauteracher BesucherInnen den Ablauf. Nach der Verabschiedung der Gemeindevertreter, die nicht mehr zur Gemeindevertretungswahl angetreten sind, wurde der Schriftführer Mag. Kurt Rauch in seinem Amt bestätigt. Als Schriftführerstellvertreter bestellt wurden Gabriela Festini und Bernd Hagen. Neu in der Gemeindevertretung sind Dietmar Schneider, DI Dr. Stefan Stöckler, Sandro Höll, Ingrid Baumgartner und Thomas Bischof. „Die Grünen“ sind neu in die Gemeindevertretung eingezogen mit: Elmar reußing G und Sanda Alibegovic. Folgende Mitglieder der Gemeindevertretung wurden mehr eitlich als Gemeinderäte gewählt: h GR Doris Rohner, GR Ing. hristian C Ö sterle, GR Betr. Oec. Werner agen, H GR Ing. Walter fanner, GR atharina P K P fanner, GR Barbara Draxler und GR Mag. Stefan Germann. Zur ize ürgerV b meisterin der Marktgemeinde Lauterach wurde Doris Rohner wiedergewählt. Anschließend über eichte Vizebgm Doris r Rohner, Bgm Elmar Rhomberg für seine neue Amtsperiode, einen Apfelbaum. Auch die Bürgermusik Lauterach spielte ein „Ständchen“ für die neu gewählte Gemeindevertretung. Traditionell schwang der Bgm Elmar Rhomberg dazu den Taktstock. Bgm Elmar Rhomberg gratuliert der „neuen“ Vizebürgermeisterin Doris Rohner Für den Bgm Elmar Rhomberg gab es einen Apfelbaum In den Gemeinderat gewählt: GR Doris Rohner GR Ing. Christian Österle GR Betr. Oec. Werner Hagen GR Ing. Walter Pfanner GR Mag. Stefan Germann GR Barbara Draxeler GR Katharina Pfanner Aus dem Rathaus | Mai 2010 11 Eigene Immobilie: sicher und stabil! Mittelschule Lauterach Mein Brieffreund heißt Francis und lebt in Sierra Leone Die Schüler der Mittelschule Lauterach wollen das Projekt “Safer F uture“ – wir berichteten im Lauterachfenster – nicht nur fi nanziell unterstützen, sondern auch einen persönlichen Kontakt herstellen. Deshalb schrieben sie in englischer Sprache Briefe nach Afrika. Anfang April sind die heiß ersehnten Briefe von den Brieffreunden aus dem westafrikanischen Land angekommen. Dr. Allgäuer: Eigenes Haus oder Wohnung sind immer attraktiv „Gute Gründe, die für ein Haus oder eine Wohnung sprechen, gibt es momentan mehr denn je“, so der erfahrene Immobilienmakler Dr. Thomas Allgäuer aus Lauterach. Und das gilt in der momentanen Wirtschaftsphase sowohl für Käufer als auch für Verkäufer. Denn nach wie vor haben folgende Argumente nichts an ihrer Richtigkeit verloren: ➔ Immobilien sind die stabilste A nlageform ➔ Immobilien sind inflationssicher ➔ Immobilien sind die ideale „zweite R ente“ ➔ Grund und Boden (Bauland) werden immer seltener und teurer Gerade im Vorarlberger Unterland und speziell im Raum Bregenz, in den Hofsteiggemeinden, sowie im Rheindelta und in Bodenseeanliegergemeinden wie etwa Lauterach ist die Zunahme der Bevölkerung mit einer steigenden Nachfrage im Immobilienbereich verbunden. Dabei besteht ein besonderes Interesse an hochwertigen und gleichzeitig preislich attraktiven Wohnungen und Häusern. Und solche Angebote kommen auch von Verkäuferseite regelmäßig auf den Markt. „Eine anhaltende Nachfrage sowie ein solides Angebot bedeuten auch sehr gute Verkaufsmöglichkeiten sowie eine rasche Abwicklung, wenn man den richtigen Preis erzielen kann“, lautet die langjährige Erfahrung von Allgäuer. Das heißt aber auch, dass sich gute Immobilien heute klarer und besser von unrentablen und unsicheren Anlagen abheben. In der Auswahl des Kaufobjektes spielt daher die Frage des richtigen Standortes ebenso eine große Rolle wie die Frage der Immobilienart, des Preises und der Eigenmittel. Etwaige Nachfragen bitte an Dr. Klaus Diekers 0664/2835811 Lena Der Brief hat mich sehr gefreut, weil ich noch nie eine Brieffreundschaft hatte. Ich freue mich schon auf den nächsten Brief von Marie! Esra Das Schreiben war ein bisschen schwer, weil es auf Englisch war. Celine Der Brief war ganz besonders, weil sie so schön gemalt hat. Nina Ich finde, man spürt die Herzlichkeit mehr, als aus den Briefen, die wir senden. Julia Mir gefällt das sehr gut, mit Mäd chen aus anderen Ländern Sachen auszutauschen. Es ist interessant, was sie so mag und ich mag, denn es ist ein großer Unterschied. Luka Mein Brieffreund ist sehr interessant, er hat die gleichen Hobbies wie ich! 12 Aus der Gemeinde | Mai 2010 Mittelschule Lauterach Umweltzeichen, erneute Prüfung Im Schuljahr 2005/2006 wurde der Mittelschule Lauterach das Umweltzeichen zum ersten Mal verliehen. Alle vier Jahre wird überprüft, ob das Umweltzeichen immer noch berechtigt ist. Daher muss sich die Schule im Juni 2010 neuerlich der Prüfung stellen. Grundlage für diese Umweltauszeichnung ist die Erfüllung von genau festgelegten Anforderungen in den Bereichen Umweltmanagement, -pädagogik, Gesundheit, Mobilität, Beschaffung, Energie- und Bauausführung, Lebensmittel und Buffet, Reinigung, Wasser und Abfall. Das Auflisten der Arbeiten, Projekte, Dokumentationen, Fortbildungen usw., die alle Lehrenden und Lernenden im Sinn des Umweltzeichens leisten, wurde von einem Lehrerteam übernommen. www.vobs.at/hs-lauterach Umweltzeichen-Schulen ➔ schaffen eine angenehme Lernatmosphäre ➔ binden Schüler/innen in Entscheidungsprozesse mit ein ➔ vermitteln Lerninhalte mit unterschiedlichen Lehr- und Lernmethoden ➔ schaffen ein Bewusstsein für gesunde und regionale Lebensmittel ➔ vermeiden Abfall und sparen Energie ➔ fördern sanfte Mobilität ➔ verzichten auf aggressive Reinigungsmittel ➔ und leisten so einen Beitrag zum Schutz unserer Umwelt Bahadir Kavi bei der Mülltrennung. Umweltzeichen-Schulen vermeiden Abfall und sparen Energie Im SeneCura Sozialzentrum Seniorencafe „Mitanand“ Es ist uns ein Anliegen, die Menschen zusammenzubringen und den Lauteracher Senioren und Seniorinnen ein attraktives und abwechslungsreiches Angebot zu bieten. Dies soll sich im Speziellen auch in der Neugestaltung des Cafes Mitanand“ „ auswirken, welches seit Februar im S ozialzentrum der SeneCura stattfi ndet. Die Seniorinnen und Senioren können Kontakte knüpfen, alte Bekanntschaften auffrischen, in geselliger Runde jassen und spielen oder einfach einen netten Nachmittag bei Kaffee und Kuchen genießen. Treffpunkt Am Donnerstag, dem 27. Mai von 14.30 bis 16.30 Uhr laden wir Sie dazu herzlich ein. Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Thema dieses Monats: Spiele achn mittag Das Team des Mobilen Hilfsdienstes und die Marktgemeinde Lauterach. Aus der Gemeinde | Mai 2010 13 Offene Jugendarbeit Abgedrehte Gewalt Film Camp Teil zwei am Pfi ngstwochenende Bereits zum zweiten Mal fi ndet das gemeinschaftliche Filmcamp der Offenen Jugendarbeit Lauterach, Hard und dem Culture Factor Y Lustenau zum Thema Gewalt statt. Bereits vor einem Jahr entstanden überwältigende Spots sowie eine Plakatserie, welche die Erwartungen aller Beteiligten bei weitem übertroffen haben. Das Filmcamp findet heuer zu Pfingsten statt Auch dieses Jahr sind wieder Jugendliche gefragt, sich mit verschiedenen Formen von Gewalt auseinander zu setzen. Die JugendarbeiterInnen der Gemeinden Lauterach, Hard und Lustenau sind bemüht, der fantasievollen Kreativität, dem Einfallsreichtum und den persönlichen Erfahrungen der Jugendlichen mit dem Thema Raum zu geben und ihren Stärken Ausdruck zu verleihen und sie sinnvoll zu nutzen. In verschiedenen Arbeitsgruppen sind die Jugendlichen bei allen Arbeitsschritten (erste Grundidee, Storyboard, Aufbau, Licht setzten, Filmen, Schauspielen, Nachbearbeitung) am Prozess maßgeblich beteiligt und können ihrem Ideenreichtum freien Lauf lassen. Natürlich soll der Spaß an diesem verlängertem Wochenende nicht zu kurz kommen und für das passende Rahmenprogramm (Spiele, Essen, Party, …) ist mit Sicherheit gesorgt. Das Camp fi ndet vom 21. bis zum 24. Mai in den Räumlichkeiten des Culture Factor Y in Lustenau statt und ist für Jugendliche von 12 bis 18 Jahre. Die Ergebnisse des letzten Jahres – Posterserie und DVD „Abgedrehte Gewalt“ – sind in den Jugendtreffs der jeweiligen Gemeinden erhältlich. Filmcamp für Jugendliche von 12 – 18 Jahre Wann & Wo Wann: vom 21. – 24. Mai Wo: Culture Factor Y in Lustenau Alter: Für Jugendliche von 12 – 18 Jahren Anmeldung unter: Offene Jugendarbeit Simon Kresser T 0664/9642341, Email: Simon. kresser@lauterach.at 14 Aus der Gemeinde | Mai 2010 EXPERTENTIPP Möbel Tischlerei Peter Matt – Tischlermeister, Einrichtungsberater Gesunder Koch-Trend Der V3 Projektname war auch dabei Offene Jugendarbeit Die Nachfrage von Jugendlichen um Graffi ti-Workshops ist das ganze Jahr über groß. Dem Wunsch konnte die Offene Jugendarbeit Lauterach und Hard im gemeinsamen Projekt V3 – Lebensraum nachkommen und bot somit den interessierten, kreativen Jugendlichen Raum für legales Sprühen und Jungendkunst. Die teilnehmenden Jugendlichen stell en ihre Kreativität den ganzen t Tag über unter Beweis. Graffi tikünstler Jens Gander stand mit Tipps und Tricks zur Seite und unterstützte die jungen S prayer. Bewegung und Action in der Freizeit suchen. Die Fotowände sind ebenfalls teil des Jugendsozialarbeitsprojekts. Auf vier Tafeln mit Löchern zum Durchschauen wurden jugendliche und erwachsene Figuren gesprüht. Die Figuren ermöglichen beim Durchschauen ein Schlüpfen in andere Rollen und sollen Anregung zur Auseinandersetzung mit der jeweils anderen Generation geben sowie das Verständnis füreinander fördern. Schon beim Graffi ti-Workshop machte es Spaß sich mal als alte Frau, als coolen Jugendlichen oder auch als Muskelprotz fotografi eren zu lassen. Die Figuren werden nun bei verschiedenen Aktionen der Offenen Jugendarbeit Lauterach und Hard zum Einsatz kommen! Raum für Jugendkunst Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, über den Geschmack von Dampfgegartem jedoch kaum. Denn bei keiner anderen Zubereitungsmethode bleibt der Geschmack sowie die Farbe der Lebensmittel so wohltuend erhalten. Ein Dampfgarer bringt vollkommen neue kulinarische Erlebnisse in Ihre Küche. Vitamine, Mineralien und Nährstoffe bleiben dort, wo sie hingehören und zwar in hrem I Essen. Dieser Küchentrend garantiert I hnen eine fett- und salzarme Zubereitung und somit eine gesunde Ernährung. Besonders in der fernöst ichen Küche erl freut sich Dampfgegartes großer Beliebtheit. Bei Gemüse und sensiblen Speisen, wie zum Beispiel Meeres iere, können bet sonders zarte Ergebnisse erzielt werden. Ein Dampfbackofen vereint die Raffi nessen von Dampfgaren und Heißluft. Dieses Küchengerät sorgt dafür, dass innen alles saftig bleibt, während außen das Gericht mit Heißluft schön knusprig gebacken wird. In einer modernen Küche ist ein Dampfgarer nicht mehr wegzudenken, denn er kombiniert: Dämpfen, Backen, Garen, Schmoren, Regenerieren und Entsaften. Tischlermeister Peter Matt hat abschließend folgenden Tipp: „Wenn Sie nicht auf den Geschmack von Dampfgegartem verzichten wollen, gibt es Möglichkeiten, ein Gerät, das Ihren Ansprüchen entspricht, nachträglich in Ihre Küche einbauen zu lassen.“ Fotowände und Fußballtore Gemeinsam mit den JugendarbeiterInnen bauten Jugendliche vor dem Graffi tiworkshop 4 Fotowände und 2 Fußballtore. Die Fußballtore bekamen coole Motive und werden in Lauterach und Hard an Jugendtreffpunkten aufgestellt und kommen dem Bedürfnis Jugendlicher nach, die sich an öffentlichen Plätzen aufhalten, um sich dort mit anderen Jugendlichen zu treffen, einfach abhängen wollen aber auch sinnvolle OG Bundestrasse 72 6923 Lauterach Jugendliche und erwachsene Figuren zum Durchschauen Aus der Gemeinde | Mai 2010 15 Pfanner investiert in seine Standorte in Österreich und baut in Lauterach eine neue Unternehmenszentrale 2010 Neubau der Unternehmenszentrale in Lauterach Fruchtsafthersteller Pfanner mit Geschäftsverlauf zufrieden Der Vorarlberger Furchtsaft- und Eisteehersteller Pfanner behauptet sich in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten und hält den Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 225 Mio. Euro auf stabilem Niveau. Am Heimmarkt erwirtschaftete Pfanner 2009 sogar ein saftiges Plus von 10 %. Zum Erfolg in Österreich haben vor allem das bestehende Sortiment, die erweiterte Fairtrade-Range und die beiden klimafreundlichen österreichischen Fruchtsäfte beigetragen. Dass Pfanner das Vorjahresergebnis nicht ganz erreichte, lag an der Marktentwicklung in Süd- und Osteuropa. Gegenüber 2008 bedeutet dies einen Umsatzrückgang von 4,3 %. Für 2010 rechnet das österreichische Familienunternehmen Pfanner mit einer stabilen Umsatzentwicklung. Im Herbst 2010 wird mit dem Neubau der Unternehmenszentrale am Firmensitz in Lauterach begonnen. Pfanner investiert drei Mio. Euro in neue Unternehmenszentrale in Lauterach Als traditionelles, aber auch sehr innovatives Familienunternehmen verfolgt Pfanner eine mittel- bis langfristige Unternehmensstrategie. Im Herbst 2010 wird deshalb mit dem Neubau der Unternehmenszentrale in Lauterach begonnen. Von hier aus werden über 70 ärkte M und vier Produktionsstätten weltweit betreut. Die Investitionssumme beläuft sich auf drei Mio. Euro. Pfanner setzt beim Neubau auf moderne ökologische Technologien, u.a. wird geplant, die eigene Abwärme der Produktionsanlagen für Heizung und Kühlung zu nutzen. Damit verfolgt das Vorarlberger Familienunternehmen auch mit diesen Investitionen die Ziele als Mitglied der WWF Climate Group in den kommenden drei Jahren, 15 % CO2 einzusparen und den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase maßgeblich zu senken. Der Entwurf des Neubaus kommt vom Innsbrucker Architektenbüro Christian Gritznig/Karlheinz Hakl, das den Architektenwettbewerb gewonnen hat. Weiters investiert Pfanner in Produktentwicklungen und optimierte Produktions- und Verpackungsprozesse. Für Pfanner, den weltweiten Ein erfolgreiches Unternehmen Für zahlreiche Lauteracher nI nen bietet der Fruchtsafthersteller Pfanner einen krisensicheren Arbeitsplatz in der Nähe, für Jugendliche einen renommierten Lehrbetrieb. Um o erfreulicher, s dass die Firma Pfanner weiterhin am Wirt chaftsstandort s Lau erach investiert. Mit dem t geplanten Neubau entsteht ein funktionales und ästhetisches Firmenareal. Der Familienbetrieb setzt dabei auf ökologische Technologien, was wiederum der Umwelt und schlussendlich jedem Einzelnen zu Gute kommen wird. 16 Aus der Gemeinde | Mai 2010 Pfanner Factbox 2009 Unternehmen: Produkte: Verarbeitungskapazität: © Quelle: Hermann Pfanner Getränke GmbH Hermann Pfanner Getränke GmbH 6923 Lauterach, Alte Landstraße 10 100 % Familienunternehmen, gegründet 1856 Fruchtsäfte, Nektare, Eistees, Teegetränke, Fruchtsaft- und Beerenkonzentrate bis zu 60.000 t heimischer Äpfel und Birnen 225 Mio. Euro 2006: 205 Mio. Euro, 2007: 228 Mio. Euro 2008: 235 Mio. Euro Der Umsatz hat sich seit 1997 verdreifacht. 400 Millionen Liter 78 % Deutschland, Italien, Österreich weltweit über 70 Länder 340 (780 in Europa) Lauterach/Vorarlberg, Enns/Oberösterreich, Hamburg/Deutschland, Bar/Ukraine Mag. Peter Pfanner, geschäftsführender Gesellschafter Hermann Pfanner Getränke GmbH Umsatz 2009: Umsatzentwicklung: Produktionsmenge: Exportanteil: Hauptmärkte: aktive Marktbetreuung: Mitarbeiter in Österreich: Produktionsstätten: Factbox Neubau Unternehmenszentrale Geplanter Baubeginn: Fertigstellung: Architektur: Investitionsvolumen: Oktober 2010 Frühjahr 2012 Architekturbüro DI Christian Gritznig und DI Karlheinz Hakl, Innsbruck 3 Mio. Euro ein Marktanteil-Spitzenwert von 16,1% erzielt. Besonders erfreut ist man in Lauterach über das saftige Umsatzplus von 10 % in Österreich. Erfolgsträger waren neben den Neuprodukten – Pfanner zählt zu den Trendsettern am europäischen Markt – die beiden klimafreundlichen Fruchtsäfte, Apfelsaft und Traubensaft rot aus 100 % österreichischem Ursprung und die Fairtrade Produkte. Pfanner ist in Europa der größte Abfüller von fair gehandelten Fruchtsäften und bietet mit den Sorten Orange, Mango, Multivitamin und Banane europaweit das breiteste Sortiment an. Neues Pfanner Logo und neuer Markenauftritt / Relaunch der gesamten V erpackungslinien Player im Getränkebereich, sind diese Investitionen ein klares Bekenntnis zu seinen österreichischen Standorten in Enns/OÖ und Lauterach/Vlbg. Innovative Produkte und aktive Marktbearbeitung in über 70 Ländern Langfristig wird der österreichische Fruchtsafthersteller Pfanner seinen geplanten Expansions- und Wachstumskurs fortsetzen. Peter Pfanner, geschäftsführender Gesellschafter: „Wir glauben an unsere Stärke, Innovationskraft und Produktkonzepte und setzen dabei auf bewährte Märkte und Partnerschaften. Weiters planen wir neue Märkte mit unseren Markenprodukten zu erschließen.“ Pfanner setzt dabei auf seine sehr breite, qualitativ und hochwertige Produktpalette. Eine wichtige Rolle wird der neue Pfanner Markenauftritt übernehmen. Neu ist nicht nur das Pfanner Logo. Die Pfanner Produkte präsentieren sich nach dem Relaunch in einem attraktiven, modernen Design und die 1,0 l Range mit einem neuen Verpackungsverschluss. Pfanner mit Umsatzentwicklung zufrieden Die Umsatzzahlen für den wichtigsten Absatzmarkt Deutschland konnten 2009 stabil gehalten werden. Pfanner verteidigte im vergangenen Jahr in Deutschland erfolgreich seine Führungsposition bei Eistee und hält seit bereits fast 10 Jahren Platz 1 im hart umkämpften Eistee-Segment. Im August 2009 wurde In weiterer Folge wird das Pfanner Stammhaus „Hirschen“ renoviert und ins Gesamtkonzept integriert Aus der Gemeinde | Mai 2010 17 Krankenpflegeverein Lauterach Zu Besuch im Kindergarten Hohenegger Gerne folgten Schwester Brigitte Höfl e und Schwester Sonja Kaiser der Einladung des Kindergartens, den Kindern das Thema „Gesundheit und Krankheit“, sowie ihre Arbeit beim Krankenpfl egeverein Lauterach vorzustellen. Zuerst lauschten die Kleinen sehr interessiert den Erzählungen und den kindgerechten Darstellungen der verschiedenen Arbeitsbereiche in der Hauskrankenpflege. Eifrig hörten die Kinder sich gegenseitig die Herztöne ab und jedem wurde mit einer Kindermanschette der Blutdruck gemessen. Ganz begeistert waren die Buben und Mädchen über die bunten Verbände an Händen und Füßen, mit denen sie nach Hause gehen durften. Mit diesem Besuch konnte das von den Kindergartenpädagoginnen bearbeitete Thema über „Gesundheit und Krankheit“ mit ein bisschen „Theorie“ und viel „Praxis“ ergänzt werden. Wie schnell schlägt mein Herz? Brigitte Höfle und Schwester Sonja Kaiser bringen die bunten Verbände an Vorarlberger Kinderdorf Nachbarschaftshilfe Lukas schläft am besten im Kinderwagen. Saskia will auf den Spielplatz. Noah wäre ein begeisterter Gärtner. Rosa liebt Märchen. Bekir sucht einen Jasslehrer. In ganz Vorarlberg gibt es junge Familien, die dringend eine kleine ehrenamtliche Hilfe brauchen, weil weder Verwandte noch Freunde in der Nähe sind oder Zeit haben. Sie können mit 2 bis 3 Stunden pro Woche soviel Freude bereiten! Das FAMILIENem OWERment des VorarlP berger Kinderdorfs organisiert solche Nachbarschaftshilfen und schafft einen sicheren Rahmen. Das Fami ienreferat l des Landes fi nanziert diese gute Sache. www.kinderdorf.cc Infos Theresia Sagmeister, T 0650/4992054 Email: t.sagmeister@voki.at Freude bereiten durch Nachbarschaftshilfe 18 Aus der Gemeinde | Mai 2010 Pfarre St. Georg „Gott, mit dir blühe ich auf!“ Erstkommunion Nach einer intensiven Vorbereitungszeit in der Schule, in den Tischrunden sowie zu Hause feierten am Weißen Sonntag 89 Kinder unserer Gemeinde den großen Tag der Erstkommunion. Erstkommunikanten der VS Dorf Die Kinder der Volksschule Dorf empfi ngen beim feierlichen Gottesdienst um 8.30 Uhr, jene der Schule Unterfeld und der Riedenburg um 10.30 Uhr das erste Mal die Hostie. Die Texte und Lieder und natürlich der Schmuck der Kirche waren passend zum Thema Blume ausgewählt. Nach den Heiligen Messen begleitete die Bürgermusik Lauterach die Erstkommunikanten mit ihren Angehörigen und Freunden zur Agape beim Platz des Hauses der Generationen. Erstkommunikanten der Schule Unterfeld und Riedenburg Schulchor der VS Unterfeld unter der Leitung von Frau Zach Kirchenraum Aus der Gemeinde | Mai 2010 19 BORG Lauterach Gemeinsame Schüler-Versuche im Chemiesaal Neuigkeiten aus dem BORG Mittelschüler zu Gast am BORG Im Rahmen der verstärkten gemeinsamen Zusammenarbeit besuchten die „Erstklässler“ der Mittelschule Lauterach einen Tag lang das BORG. Gemeinsam mit den Gymnasiasten wurden naturwissenschaftliche Versuche durchgeführt und zusammen musiziert. Für die BORG-Schüler war es auch eine gute Gelegenheit, ihr Wissen an die Mittelschüler weiterzugeben. Burgund-Fahrt Für interessierte Schüler der 7. und 8. Klassen wurde eine Fahrt nach Burgund organisiert. Besucht wurden dabei unter anderem das Interkonfessionelle Zentrum Taize, die historische Altstadt von Beaune sowie ein Weingut. Außerdem konnte das in der Schule gelernte Französisch praktisch angewandt werden. Seelsorger Toplek diskutiert mit den Schülern Jugendseelsorger am BORG Einen Vormittag lang nahm sich der Jugendseelsorger der Diözese Feldkirch, Dominik Toplek, Zeit, um mit den römisch-katholischen Schülern aller Klassen zu diskutieren. Themen waren der Umgang mit der priesterlichen Ehelosigkeit, die aktuelle Situation in der Kirche sowie seine Berufung. Außerdem präsentierte der Jugendseelsorger verschiedenste kirchliche Angebote. Besuch der von Le Corbusier geplanten Kirche von Ronchamp Nah in der Region. Noch näher bei den Menschen. Um Ihnen noch mehr Service und einen Mehrwert zu bieten, haben wir unsere Öffnungszeiten erweitert! Filial-Öffnungszeiten: Mo - Do 8.00 - 12.00 h und 13.30 - 16.00 h, Fr 8.00 - 16.00 h Beratungszeiten: SB-Servicezeiten: Mo - Fr 7.00 - 19.00 h täglich von 0.00 - 24.00 h in unseren Foyers Erweiter t Öffnungs e zeiten Wir sind gerne für Sie d a! 20 Aus der Gemeinde | Mai 2010 Shop & Vinothek / Alte Landstraße 10 / 6923 Lauterach Öffnungszeiten: Di bis Fr: von 9.00 bis 12.15 Uhr und von 14.00 bis 18.15 Uhr Sa: von 8.30 bis 12.15 Uhr Fruit Aqua...und viele weitere Eistees und Fruchtsäfte finden Sie in unserem breiten Pfanner-Sortiment. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! PF_LauteracherFenster_170x128_4c_April10.indd 1 08.04.2010 13:23:45 Tolle Stimmung unter den Jugendlichen Weltweite Verbundenheit Pfadfinder Lauterach 100 Jahre Pfadfi nder und P fadfi nderinnen Österreich Die weltweit größte Jugendorganisation feiert heuer in Österreich den 100. Geburtstag. Im Jahr 1907 wurden die Pfadfi nder von Robert Baden Powell (BiPi genannt) in England ins Leben gerufen und bereits drei Jahre später entstand die erste eigenständige Pfadfi ndergruppe in Österreich. und selbstgebackenen Leckereien etwas verwöhnen lassen. Wusstest du, dass ➔ viele berühmte Persönlichkeiten wie Neil Armstrong, Stefan Raab, David Beckham, Steven Spielberg oder die Queen von England bei den Pfadfi ndern waren? ➔ sich das Halstuch jeder Pfadfi ndergruppe in Farbe und Muster unterscheidet und als Zeichen der weltweiten Verbundenheit gilt? ➔ sich alle 4 Jahre beim sogenannten „Jamboree“ (weltweites Pfadfi ndertreffen) bis zu 50.000 Gleichgesinnte treffen um drei Wochen Abenteuer und Gemeinschaft zu erleben? ➔ Andorra, die Volksrepublik China, Kuba, Laos, Myanmar und Nordkorea die einzigen Länder sind, in denen es noch keine Pfadfi nder gibt? ➔ Pfadfi nder ihr Programm auf 8 verschiedenen Schwerpunkten aufbauen um Talente und Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen zu fördern? www.pfadfinderlauterach.com Pfadfi nderIn sein heißt ➔ Abenteuer erleben ➔ Gemeinschaft erleben, Kompetenzen stärken ➔ ehrenamtlich aktiv sein, Fähigkeiten nutzen ➔ ständige Weiterentwicklung fordern und fördern ➔ Demokratie und Frieden erleben ➔ kritisch, parteipolitisch unabhängig sein ➔ unsere Umwelt beachten, die Natur schützen ➔ Bedürfnisse erkennen, Individualität fördern In einer tollen Gemeinschaft von Gleichaltrigen erleben Kinder und Jugendliche viele lustige, abenteuerliche und prägende Ereignisse, die für die individuelle Entwicklung jedes Einzelnen wichtig sind. Die Pfadfi ndergruppe Lauterach wurde 1975 gegründet und zählt heute über 110 Mitglieder. Der Einstieg bei uns ist jederzeit möglich. Komm einfach vorbei und erlebe gemeinsam mit Freunden das Abenteuer Pfadfi nder mit uns. Alle Infos und Termine fi ndest du auf unserer Homepage. Zu dem 100 jährigen Jubiläum der Pfadfi nder und Pfadfi nderinnen Österreichs ladet euch die Pfadfi ndergruppe Lauterach herzlich zu einem kleinen Frühstück ein. Dort könnt ihr euch mit einem gemütlichen Kaffee Gemeinsam werden Lagerbauten geschaffen Pfadfi nderfrühstück zur Jubiläumsfeier Wann: Sa 8. Mai von 8 bis 12 Uhr Wo: Innenhof des neuen SeneCura Sozialzentrums an der Hofsteigstraße 2b Die Pfadfi ndergruppe Lauterach freut sich auf euer Kommen! So entwickelte sich im Laufe der Jahre eine weltweite Jugendorganisation mit über 38 Millionen Mitgliedern in 216 Ländern der Welt. Die ausgebildeten Kinder- und Jugendleiter aller Pfadfi ndervereine arbeiten weltweit nach den gleichen pädagogischen Grundsätzen und gestalten die wöchentlichen Heimstunden mit den Kindern und Jugendlichen nach folgendem Leitbild: 22 Aus den Vereinen | Mai 2010 Pfadfinder Lauterach Erfolgreiche Blutspende ktion a im Pfadfi nderheim Lauterach Anfang April fand die alljährliche Blutspendeaktion des Roten 123 Blutkonserven konnten gewonnen werden, wofür wir uns recht herzlich Kreuzes und der Pfadfi ndergruppe Lauterach statt. Es gab einen bedanken. Der Dank richtet sich selbste normen Andrang an freiwilligen Spendern. verständlich auch an jene Personen, die spenden wollten, aber aufgrund gewisser Umstände (Erkältungen, Fieberblasen, kürzliche Reise in ferne Länder etc.) leider von der Spende ausgeschlossen werden mussten. Das soziale Engagement, freiwillig sein Blut für Operationen oder Blutbehandlungen bereit zu stellen, kann und wird Leben retten. Vielen herzlichen Dank! Wir hoffen nächstes Jahr wieder so viele Spender im Pfadfi nderheim begrüßen zu dürfen. www.pfadfinderlauterach.com Ein großes Dankeschön an alle Blutspender! Racketlon Sensationelle Premiere in Lauterach Ein Riesen-Erfolg auf allen Linien war die Racketlon-Premiere in Vorarlberg. Im Rahmen der 3. Station der Babolat Austrian Tour 2010 probierten nicht weniger als 50 neue unter insgesamt 65 Spielern in Lauterach erstmals den Schlägervierkampf aus Tischtennis, Badminton, Squash und Tennis und waren hellauf begeistert. „Mit so einem Ansturm war nicht zu rechnen“, so Turnierleiter Hans-Peter Ess. Er bedankte sich vor allem bei Maria Bischof (Präsidentin des Vorarlberger Squash Racket Verbands) für die Aktivierung der vielen Spieler. Da mit weniger Teilnehmern gerechnet wurde und in jeder Sportart nur zwei Plätze zur Verfügung standen, dauerten die Spiele am Samstag fast bis Mitternacht. Thomas Fürschuss bester V orarlberger Thomas Fürschuss Tennisclub Lauterach, Weltmeister Christoph Krenn, Turnierleiter Hans-Peter Ess und die Präsidentin des Vorarlberger Squash Racketverbands Maria Bischof Als Sieger ging erwartungsgemäß Weltmeister Christoph Krenn und Swedish Open Siegerin Kerstin Peckl vom Platz. Im Finale aber wurden beide voll gefordert. Krenn hatte mit dem besten Vorarlberger Thomas Fürschuss vom Tennisclub Lauterach hart zu kämpfen, während Peckl die Nummer eins aus der Schweiz, Nicole Eisler, nur um ein paar Punkte besiegte. Die weiteren Sieger kamen durchwegs aus dem Ländle: Thomas Schallegger (Beginner), Matthias Hämmerle (Amateure) und Maximilian Vetter (Jugend). „Nächstes Ziel im Ländle ist die Gründung der ersten Racketlonvereine und eines Landesverbandes“, ist RFA-Präsident Marcel Weigl zuversichtlich. Aus den Vereinen | Mai 2010 23 SPAR RAPS BUCH HCUB Der doppelte Spareffekt – bei jährlich steigender Verzinsung bis zu 5 % p.a. in Doppelte Z Die Vorteile im Überblick: überschaubare Laufzeit von nur 4 Jahren jährlich steigende Verzinsung: 1. Jahr 0,625 %, 2. Jahr 1,25 %, 3. Jahr 2,5 %, 4. Jahr 5 % keine Kursschwankungen, keine Gebühren und Spesen bis 5 % sen Vorarlberg I Schweiz I Liechtenstein www.volksbank-vorarlberg.at Schiverein Lauterach Vereinsmeisterschaft auf dem Bödele Die diesjährigen Vereinsmeisterschaften wurden Ende März auf dem Bödele durchgeführt. Obmann Fritz Dietrich und ennleiter R M anfred Gufl er organisierten einen perfekten Rennablauf und freuten sich über die zahlreichen Teilnehmer beim Wettkampf. Sportwart Sebastian Rüdisser konnte folgenden Rennläufern zum Sieg in ihren Altersklassen gratulieren: Sophia Germann, Niklas Böhler, Lisa Perauer, Lukas Ritter, Katharina Rossmann, Michael Perauer, Katharina Nussbaumer, Florian Gufler, Andreas Böhler, Ulrike Rinderer, Caroline Drobez, Erich Drobez, Joachim Böhler und Sebastian Rüdisser. Als Schülermeisterin ermittelt wurde Lisa Perauer, Schülermeister wurde Michael Perauer, der diesjährige Jugendmeister ist Florian Gufler. Die Vereins meisterin heißt Caroline Drobez, Vereinsmeister wurde Sebastian Rüdisser. In der Familienwertung siegte die Familie Perauer. Rennleiter Manfred Gufler, Vereinsmeisterin Caroline Drobez, Bettina Kolb, Snowboard meister Andreas Böhler, Jugendmeister Florian Gufler, Vereinsmeister Sebastian Rüdisser und Obmann Fritz Dietrich. Die beiden Schülermeister Lisa und Michael Perauer fehlen auf dem Bild. Männerchor Lauterach Dötgsi Seite 49 Chormatinee im Hofsteigsaal Bereits zum achten Mal lud der Männerchor Lauterach zur Chormatinee in den Hofsteigsaal. Diese doch größte Chorveranstaltung im Lande füllte den Hofsteigsaal wieder bis auf den letzten Platz. Neben dem Männerchor Lauterach als Veranstalter, präsentierten sich fünf weitere Chöre und sorgten so für eine Klangwolke der Stimmen. Die Moderation übernahm zum ersten Mal Peter Schertler, seines Zeichens Vizeobmann des Männerchores, der sehr gut vorbereitet das gesamte Programm in 90 M inuten den Gästen zu Ohr bringen konnte. Der Kinderchor eröffnete mit viel Schwung und guter Laune den Event. Die weiteren anwesenden Chöre waren unter anderem das Ensemble Ottava Rima, die Singgemeinschaft Kennelbach, die Singgemeinschaft Hard und das Fluher Chörle. Ein herzliches Dankeschön gilt allen anwesenden Chören und deren musikalischen Leitern. In liebevoller Arbeit wurde der Saal von den Frauen der Lauteracher Männerchörler aufwendig Aus den Vereinen | Mai 2010 und eindrucksvoll dekoriert und geschmückt. Im Anschluss an die Matinee wurde das allseits beliebte Kuchenbuffet von den Besuchern regelrecht gestürmt. Auch an dieser Stelle sei den Chorfrauen für das Backen der leckeren Köstlichkeiten ein großer Dank ausgesprochen. Was aber wäre eine solche Veranstaltung ohne tatkräftigen Einsatz der „eigenen Männer“ im Chor, denn es klappte alles „wie immer“ wie am Schnürchen. Bei bester Laune und voller Zufriedenheit ließ man die Matinee dann an der Bar noch bei einem gemütlichen Gläschen ausklingen. Zahlreiche Gäste nahmen in Erinnerung an diese hervorragende Veranstaltung auch gerne die Tischdekoration mit nach Hause. In Vorfreude auf die nächste Matinee 2011 soll noch einmal ein dickes Danke an alle Beteilig en gesagt sein. t Der Männerchor zauberte im Hofsteigsaal eine Klangwolke 25 Angebote gültig von 30.04. bis 08.05.2010. 6923 Lauterach Ländle Pfänder BERGKÄSE Daniel Ofenfrisches, knuspriges WURZELBROT hell oder rustikal,per Stück Symbolfoto Symbolfoto 1. AKTION 100 g Hausgemachter, feiner, frischer FRÜHLINGSSALAT 100 g 19 0. AKTION 79 2. 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Lauterachfenster 2010 04
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

April 2010 | Nr. 47 Lauterach fenster Seite 4 Erfolgreiche Wiederwahl für Bürgermeister Elmar Rhomberg Die aktuelle Informationsschrift der Marktgemeinde Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M »Nicht jede Gemeinde kann eine Fachhochschule oder ein Festspielhaus haben. Betrachtet man aber das Rheintal als Ganzes, so kann ein Angebot entstehen, wie es sonst nur große Städte haben.« Martin Assmann, Projektleiter Vision Rheintal Gemeindegrenzen überschreiten und zusammen den Lebensraum gestalten. Das will Vision Rheintal. www.vision-rheintal.at Eine Initiative des Landes Vorarlberg und der Vorarlberger Rheintalgemeinden Editorial Danke für diesen Vertrauensvorschuss Die Stimmbürger von Lauterach haben am 14. März ihr Votum zur Bürgermeister- und Gemeindevertretungswahl abgegeben. In diesem Lauterachfenster berichten wir ausführlich über den letzten Wahlsonntag. Knapp 71% der Stimmen haben den Weg und damit auch den Kurs den ich seit 7 Jahren verfolge deutlich bestätigt. Für diesen Zuspruch möchte ich mich nochmals ganz herzlich bei allen Lauterachern bedanken. Das Wahlergebnis ist für mich ein riesiger Vertauensvorschuss. In den nächsten fünf Jahren möchte ich mich, in Zusammenarbeit mit allen Mandataren, auch weiterhin für unser Dorf einsetzen. Denn das Ergebnis zeigt auch, dass die Menschen ehrliche Arbeit und das Miteinander schätzen. Das Resultat der Gemeindevertretungswahl mit über 62% für unser Team unterstreicht diesen Weg aus meiner Sicht noch deutlicher. Die Bürger wollen, dass in der Gemeindepolitik gearbeitet wird. Seit Jahren versuche ich, eine offene Diskussion in den Gremien zu führen. Es wird weder taktiert, noch werden gute Ideen von anderen Fraktionen ignoriert. Unterschiedliche Meinungen werden breit d iskutiert – die Anzahl an gemeinsam gefassten Beschlüssen in der Gemeindevertretung beträgt beinahe 100%. Und bei Bedarf gibt es für die betroffenen Bürger eine öffentliche Informationsveranstaltung. Diesen gemeinsamen Weg werde ich auch in den nächsten Jahren als Bürgermeister – trotz absoluter Mehrheit – konsequent weiterverfolgen. Nach der intensiven Wahlphase werden in den nächsten Wochen die beschließenden Gremien und die jeweiligen Ausschüsse neu gebildet. Neue Mandatare – mit den „Grünen“ auch eine neue Fraktion werden für unser Dorf neue Themen diskutieren und Projekte umsetzen. Junge und erfahrene Gemeindevertreter werden gemeinsam mit mir als Bürgermeister Lauterach weiter positiv verändern. Inhalt Aus dem Rathaus 4 Spannender Wahlsonntag 8 Radfrühling in Kennelbach 10 Kinderferienlageraktion 2010 11 Bundespräsidentenwahl 8 Aus der Gemeinde 12 Kindergarten Hohenegger 13 Mittelschule Lauterach 14 Eröffnungsfest Jugendplätze Lauterach und Hard 17 Eltern im Gespräch 14 Aus den Lauteracher Vereinen 24 Vereinsberichte 32 Veranstaltung & Chronik 44 zweimal dötgsi – Lauterach kreativ, Funkenzunft Lauterach – 20 Jahrjubiläum 44 Ihr Bürgermeister Elmar Rhomberg 45 Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahl Spannender Wahlsonntag 6.751 Lauteracher und Lauteracherinnen waren am 14. März aufgerufen, ihre Stimme für die Bürgermeister- und Gemeindevertretungswahl abzugeben. Die Wahlbeteiligung mit 64,4% war zufriedenstellend und nur unwesentlich stärker als vor fünf Jahren. Insgesamt wurden 4.347 Stimmen abgegeben, 216 waren davon ungültig. Die Volkspartei Lauterach & Parteifreie hatte nach dem Wahlsonntag Grund zu feiern, sie konnte die absolute Mehrheit in Lauterach mit einem eindeutigen Ergebnis behalten. Bgm Elmar Rhomberg wurde klar in seinem Amt bestätigt. „Das Ergebnis ist ein klarer Auftrag für die Volkspartei Lauterach und Parteifreie“, so Fraktionsobmann GR Werner Hagen. Die Freiheitliche und Unabhängige Bürgerliste Lauterach durfte sich über einen Stimmenzuwachs von 2,6% freuen, die Sozialdemokratische Partei Österreichs musste einen Verlust von 6,5% an Stimmen in Lauterach verzeichnen. Die erstmals angetretene Fraktion „Die Grünen Lauterach“ erreichte 7% der Stimmen. Knapp 71% der Stimmen sind ein riesiger Vertauensvorschuss. In den nächsten fünf Jahren möchte ich mich, in Zusammenarbeit mit allen Mandataren, auch weiterhin für unser Dorf einsetzen. Denn das Ergebnis zeigt auch, dass die Menschen ehrliche Arbeit und das Miteinander schätzen. Bgm Elmar Rhomberg Ergebnis der Gemeindevertretungswahl Wahlsprengel Sozialzentrum Bürgerdienste Alter Sternen Zum Kreuz Kindergarten Unterfeld Hauptschule Gesamt Stimmen Gesamt in % Summe der abgegebenen gültigen Stimmen 1031 781 808 733 778 4131 100% VPL 642 542 501 410 467 2562 62,02% SPÖ 141 81 133 118 123 596 14,43% FUB 168 103 122 158 133 684 16,56% DGL 80 55 52 47 55 289 7,00% Wahlbeteiligung Mandatsverteilung VPL 19 Wähler 64,4% (2005 64,1%) Insgesamt 30 emeindevertreter G wer en gewählt. Die Anzahl der d Volksvertreter richtet sich nach der Bevöl e ungszahl von Lauterach. Die k r Man ats rmittlung erfolgt nach dem d e sogenannten „Hond'schen Verfahren“ (gem. Vlbg. Gemeindegesetz). Nichtwähler 35,6% (2005 35,9%) SPÖ 4 FUB 5 DGL 2 7% 62,02% 14,43% 16,56% 4 Aus dem Rathaus | April 2010 Vorzugsstimmen Top 10 Liste der Vorzugsstimmen Elmar Rhomberg Barbara Draxler Ing. Walter Pfanner Nuran Uzundere Betr.oec. Werner Hagen Doris Rohner Ing. Christian Österle Katharina Pfanner Mag. Karlheinz Rüdisser Mag. Stefan Germann 1.825 VPL 659 SPÖ 526 FUB 399 VPL 368 VPL 328 VPL 327 VPL 315 VPL 238 VPL 219 VPL Ergebnis der Bürgermeisterwahl Wahlsprengel Sozialzentrum Bürgerdienste Alter Sternen Zum Kreuz Kindergarten Unterfeld Hauptschule Gesamt Stimmen Gesamt in % Elmar Rhomberg 683 576 539 500 497 2.795 70,87% Barbara Draxler 152 91 139 117 136 635 16,10% Ing. Walter Pfanner 134 79 110 82 109 514 13,03% Die Stimmbürger haben von der Mög ichkeit „Vorzugstimmen“ regen l Ge rauch gemacht. Jeder Stimmbürger b konn e 5 Vorzugstimmen vergeben. t Mit Nuran Uzundere kandidierte erst als eine Bürgerin mit türkischem m Migrationshintergrund. Mit 399 Vorzugsstimmen erhielt Frau Uzundere das viert este Vorzugsstimmenergebnis in b Lauterach. Auch der langjährige Vize ürb ger eister Karlheinz Rüdisser erhielt m 238 Vorzugsstimmen und landete damit an der 9. Stelle. Bemerkenswert sind auch die Ergebnisse der jungen Kandidaten, die überdurchschnittlich viel Vorzugsstimmen erhielten. Ein deutliches Zeichen der Jugend. Elmar Rhomberg 2.795 Stimmen 70,87% Barbara Draxler 635 Stimmen 16,10% Ing. Walter Pfanner 514 Stimmen 13,03% Auch die Bürgermeisterwahl erbrachte ein klares Ergebnis. Von den insgesamt 4.347 abgegebenen Stimmen waren 3.944 gültig (d.h. 403 waren ungültig) – davon entfi elen auf den amtierenden Bürgermeister Elmar Rhomberg 2.795 Stimmen, d.s. 70,87%. Für arbara B Draxler votierten 635 Stimmbürger, d.s. 16,10% und auf Ing. Walter Pfanner 514, d.s. 13,03%. Damit ist Elmar Rhomberg als Bürgermeister für weitere fünf Jahre gewählt. Sämtliche Detailergebnisse können auf unserer Homepage unter www.lauterach.at abgerufen werden. Konstituierende Sitzung Einladung an die Bevölkerung Am Donnerstag, dem 8. April um 19 Uhr, fi ndet im Hofsteigsaal die konstituierende Sitzung der Gemeindevertretung statt. Diese Veranstaltung wird in diesem Jahr erstmals in einem größeren Rahmen durchgeführt. Folgende Tagesordnung ist u.a. geplant: ➔ ➔ ➔ Wahl Vizebürgermeister Wahl der Gemeinderäte Verabschiedung der ausgeschiedenen Mandatare Im Anschluss an die Sitzung lädt die Marktgemeinde Lauterach zu einem Umtrunk ein. Aus dem Rathaus | April 2010 5 Es ist eine langjährige Tradition in Lauterach, dass der Bürgermeister am Wahlsonntag die einzelnen Wahlkommissionen in den Sprengel besucht. Sozialzentrum Bürgerdienste Alter Sternen Erstmals wurde im neuen Bürgerservice gewählt. Bgm Elmar Rhomberg als Gemeindewahlleiter übernahm von den Stimmbürgern persönlich die Wahlausweise. Mit Unterstützung von Gemeindemitarbeiterin Gabi Ender, Ing. Walter P fanner und Matthias Rohner konnten 1.088 Stimmzettel (inkl. Briefwahlkuverts) in Empfang genommen werden. Sprengelwahlleiter Ing. Christian Österle (2. v.r) organisiert im Alten Sternen den Wahlgang. Gemeinsam mit Peter Schwarz (v.l.), Franz Xaver Achberger, Gemeindemitarbeiter Christian Konrad und Katharina Pfanner wurden 822 Stimmzettel übernommen. Zum Kreuz Kindergarten Unterfeld Hier wählen die Bürger aus dem Raum Weidach/Im Haag. Sprengelwahlleiter Mag. Stefan Germann (hintere Reihe, links) und sein Team konnten von insgesamt 873 Stimmbürgern die Wahlzettel in Empfang nehmen. Vordere Reihe: Gerold Wagner, Mitarbeiterin Nicole Krassnig, Hans-Werner Lampert. Hintere Reihe: Mag. Stefan Germann, Hermann Caldonazzi und Joachim Böhler. Im Kindergarten Unterfeld wählen die Bürger aus den Ortsteilen Unterfeld und Achsiedlung. Sprengelwahlleiter Paul Schwerzler (3. v. r.) und sein Team empfi ngen 773 Stimmbürger. Die weiteren Kommissionsmitglieder (v.l.) Mitarbeiter Wolfgang Rainer, Werner Hagen, Dietmar Schneider, Evelyn Valent und die Stimmbürger Manuela und Friedrich Brugger. Im neuen Wahlsprengel Hauptschule konnte Sprengelwahlleiterin Doris Rohner (ganz links) insgesamt 812 Stimmbürger begrüßen. Weiters im Team Barbara Draxler (2.v.l.), Mitarbeiter Bernd Hagen, Norbert Götze und Sven Katschnig. Danke! Ein herzliches Dankeschön auch an alle Wahlkommissionsmitglieder, die bei jedem Wahlgang ehrenamtlich am Sonntag mehrere Stunden da über „wachen“, dass eine demokratische r Wahlentscheidung in Lauterach möglich ist. Hauptschule Lauterach 6 Aus dem Rathaus | April 2010 In der Bürgerservicestelle versammelten sich die Wahlwerber, die MitarbeiterInnen der Wahlsprengel sowie Familienangehörige, um den Ausgang der Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen zu verfolgen. Dort herrschte Hochspannung, kurz vor Bekanntwerden des Wahlausganges. Bgm Elmar Rhomberg, Helmut Draxler, LR Mag. Karlheinz Rüdisser war et ten gemeinsam auf die ersten Hochrechnungen (Bild rechts). Erleichterung nach den ersten Hochrechnungen Hochspannung vor dem Wahlergebnis Gespannt wartete man auf die Ergebnisse der Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl Nach der Wahl trafen sich die Kandidaten mit Familie und Freunden in Michi's Cafe. In gemütlicher Atmosphäre wurde über den Wahlausgang debattiert und erste Analysen gezogen. Der mit eindeutigem Ergebnis wiedergewählte Bürgermeister Elmar Rhomberg mit seiner Gattin hatte allen Grund zu feiern. Die Vertreter aller vier Parteien waren anwesend und ließen so den Wahlsonntag in gemeinsamer Runde usklingen. a Bgm Elmar Rhomberg feierte mit seiner Familie den ahlsieg W Bgm Elmar Rhomberg, Birgit Rüdisser mit Ehemann LR Mag. Karlheinz Rüdisser, Stefan Germann, Dietmar Schneider Paul Schwerzler, Ing. Walter Pfanner und Altbürgermeister Elmar Kolb Gratulation für Bgm Elmar Rhomberg mit Gattin Cilli zum Ausgang der Bürgermeisterwahl Aus dem Rathaus | April 2010 7 plan b Radfrühling am 10. April in Kennelbach Radeln Sie mit! Die sechs plan b Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Schwarzach und Wolfurt feiern auch heuer wieder gemeinsam den Radfrühling. Die RadlerInnen treffen sich am 10. April nach der Sternfahrt aus ihrer Gemeinde in Kennelbach am Fußballplatz zu einem fröhlichen Fest. Wann & Wo Wann: 10. April ab 11 Uhr Wo: Kennelbach/Fußballplatz Treffpunkt Abfahrt: 10.30 Uhr beim Rathaus in Lauterach Skater aufgepasst: Bringt Eure Ausrüstung mit und lernt Tipps und Tricks im Skaterparcours vom Skating-Trainer. Es wartet auf alle ein Rad-Geschicklichkeitsparcours, die große FahrradPutzaktion, der Gratis-Fahrradcheck, die Helmanpassung mit der Initiative Sichere Gemeinde, das Test-Fahren mit Sonderrädern der Lebenshilfe Vorarlberg und vieles mehr. Selbstverständlich ist für Speis und Trank gesorgt, ebenso wie für musikalische Unterhaltung. Treffpunkt zur Sternenfahrt am 10. April um 10.30 Uhr beim Rathaus in Lauterach Radbörse, Fahr Rad-Wettbewerb, Spaß und Spiel versprechen einen bunten Tag. Am Fußballplatz in Kennelbach steht viel Nützliches und noch viel mehr Unterhaltendes auf dem Programm. In Lauterach ist die gemeinsame Abfahrt mit dem Rad um 10.30 Uhr, Treffpunkt Rathaus. Der Radfrühling steht heuer unter dem Motto „Einkaufen mit dem Rad“ – dazu gibt es Tipps von Radhändlern und Experten. Wie Sie sicher im Straßenverkehr unterwegs sind, erfahren Sie im Fahrradsimulator. Für alle ab 10 Jahre gibt es ein Sturztraining mit einem professionellen Stuntman. Auf die Kinder wartet nicht nur der Verkehrskindergarten, sondern auch die Kinderpolizei mit vielen Infos und Überraschungen. Zu Spiel und Spaß am Fluss mit SpielpädagogInnen lädt die neue Gemeindekooperation „5 Gemeinden – ein Fluss“, die beim Radfrühling auch über Ideen und Vorhaben informiert. Auch heuer gibt es wieder einen GratisFahrradcheck Radfrühling-Fahrradbörse Sie haben ein Fahrrad zuviel? Dann bringen Sie es zwischen 9 und 11 Uhr zu unseren Händlern bei der Fahrradbörse. Wenn sich ein Käufer fi ndet, wird es für sie verkauft! Sie haben ein Fahrrad zu wenig? Dann kommen Sie zwischen 11 und 14 Uhr zur Radfrühling-Fahrradbörse. Sie werden staunen, wie groß die Auswahl ist. 10% des Verkaufserlöses werden auch heuer wieder einem guten Zweck zukommen. Auf die Kinder warten Kinderpolizei und Verkehrskindergarten mit vielen Überraschungen 8 Aus dem Rathaus | April 2010 Die Fahrradbörse, Treffpunkt für Fahrradverkäufer und Käufer Rad & Fahren & Wettbewerb Auch heuer laden die plan-b Gemeinden wieder zum landesweiten „Fahr Rad Wettbewerb“ ein. Startschuss ist am 10. April, bis in den Herbst hinein können Rad-km gesammelt werden. Sie radeln öfter und wollten immer schon mal wissen, wie viele km Sie eigentlich mit dem Rad unterwegs sind? Dann ist es Zeit am Fahr Rad Wettbewerb teilzunehmen! Denn um beim Fahr Rad Wettbewerb dabei zu sein, müssen Sie nicht eine bestimmte Wegstrecke zurücklegen, sie radeln einfach weiter wie bisher und führen darüber Buch. So einfach funktioniert es: Anmelden, gefahrene Radkm notieren und zusammensammeln – Rad km einmelden – bei der großen Abschlussgala anwesend sein und: Gewinnen. Es geht nicht um Rekorde, es geht um bewusstes Radfahren, jeden Tag, jede Woche oder einmal im Monat – wer radelt gewinnt: Die Bewegung macht Freude, die Aktivität an der frischen Luft bringt Energie und die Umwelt profi tiert vom Auto-stehen-lassen. Weitere Infos und Anmeldung unter: www.fahrradwettbewerb.at oder melden Sie sich direkt beim plan-b Stand beim Radfrühling in Kennelbach an. Ab diesem Tag läuft der Rad-km-Zähler. Rad & Frühling & Fest EINLADUNG Samstag, 10. April 2010 ab 11 Uhr Fußballplatz Kennelbach Bild: Tamara Großkopf, VS Kennelbach Aus dem Rathaus | April 2010 9 Im Ferienlager gibt es keine Langeweile Kinderferienlageraktion 2010 Unterstützung für Mehrkind amilien f Die Marktgemeinde Lauterach gewährt Beiträge aus dem Gemeindebudget für Ferienlager- und Campaufenthalte in Vorarlberg. Es werden Beiträge auf Antrag gewährt. Ein Nachweis über das Familieneinkommen muss erbracht werden. Kosten für Miete und Rückzahlungen werden berücksichtigt. Belege bitte mitnehmen. Ferienheime in Vorarl erg für Kinder und b Jugendliche Ferienheim Amerlügen Alter: 6 – 12 Jahre Anmeldung: Bürgerservice der Stadt Feldkirch, Frau Leonhartsberger-Schrott T 05522/304-1244, Ferienheim Maien, Schwarzenberg Alter: 6 – 11 Jahre für Mädchen und Buben, auch mit Behinderung Anmeldung: Martha Lang, Dornbirn T 05572/25910 oder 0681/10721515 Spiel, Spaß und tolle Abenteuer warten auf Euch Antrag Der Antrag ist im Büro für Gesellschaftliche Dienste, im Rathaus am Montfortplatz, erhältlich. T 6802-16, Mo – Do von 8 – 12 Uhr, Mo von 14 – 18 Uhr. Jugenderholungsheim Bürserberg Alter: 10 – 16 Jahre Anmeldung: Peter König T 0650/3862424 Kinder-Erholungsheim Oberbildstein Alter: 6 – 13 Jahre Anmeldung: Sozialamt der Marktgemeinde Lustenau T 05577/8181-303 Ferienheim Foramoos/Bödele Alter: 6 – 10 Jahre Anmeldung: Vorarlberger Kinderfreunde T 05574/58159 Schönebacher Kindersommer Alter: 8 – 13 Jahre Anmeldung: Vorarlberger Kinderdorf, Christian Granig T 0650/4726441 Kindersommer-Hotline: T 05574/4994-0 www.aha.or.at/pdf/ferienheime09 Ferienheim Bolgenach, Hittisau Alter: 6 – 12 Jahre Anmeldung: Sozialamt der Marktgemeinde Lustenau, Yvonne Ulrich T 05577/8181-303 10 Aus dem Rathaus | April 2010 Information zur Bundespräsidentenwahl 2010 Am 25. April fi nden gemäß den Bestimmungen des Bundespräsidentenwahlgesetztes 1971, BGBl. Nr. 57, die Nationalrats-Wahlordnung 1992 – NRWO, BGBl. Nr. 471 die Bundespräsidentenwahl statt. Amtliche Wahlinformation Die Wahlberechtigten erhalten bis spätestens am 4. Tag vor dem Wahltag eine amtliche Wahlinformation in der die Wahlzeit und das Wahllokal zu entnehmen ist. Wer hat Anspruch auf Ausstellung einer Wahlkarte? Wahlberechtigte Männer und Frauen, die sich voraussichtlich am Wahltag nicht am Ort (Gemeinde, Wahlsprengel) ihrer Eintragung in das Wählerverzeichnis aufhalten werden und deshalb ihr Wahlrecht dort nicht ausüben können. Wahlberechtigte Männer und Frauen, denen der Besuch des zuständigen Wahllokals am Wahltag infolge mangelnder Geh- und Transportfähigkeit oder Bettlägerigkeit, sei es aus Krankheits-, Alters- oder sonstigen Gründen, unmöglich ist ein Wahllokal aufzusuchen. (Besuch der besonderen Wahlbehörde „fl iegende Wahlkommission“) Wie kann eine Wahlkarte beantragt werden? Die Ausstellung der Wahlkarte kann mündlich (persönlich, nicht aber telefonisch) bei der Gemeinde von den wahlberechtigten Personen, die in das Wählerverzeichnis eingetragen sind, bis zum 2. Tag vor der Wahl (Freitag, 23. April 2010), 12 Uhr beantragt werden. Es wird gebeten, vom Recht der Wahl Gebrauch zu machen Wahlberechtigung Bei der Bundespräsidentenwahl sind alle Männer und Frauen, die am Stichtag (2. März 2010) in der Wähler videnz e e iner österreichischen Gemeinde geführt werden und spätestens mit Ablauf des Tages der Wahl das 16. Lebensjahr vollendet haben (also Personen, die spätestens am 25. April 2010 ihren 16. Geburtstag feiern), wahlberechtigt. Wahllokale Sprengel 1 Sprengel 2 Sprengel 3 Sprengel 4 Sprengel 5 Sozialzentrum/ Bürgerdienste Alter Sternen Zum Kreuz Kindergarten Unterfeld Hauptschule Lauterach Weitere Infos Für weitere, allfällige Fragen stehen Ihnen die MitarbeiterInnen der Bürgerservicestelle T 6802-0 gerne zur Verfügung. Wahlzeit Die Wahlzeit ist mit 7.30 – 13 Uhr festgelegt. Aus dem Rathaus | April 2010 11 Kindergarten Hohenegger Mit einem Freund an der eite S ist kein Weg zu schwer Das wissen auch die Kindergärtler des Kindergartens Hohenegger, denn das Thema „Freundschaft“ begleitet die Sunna- und Sternlegruppe das ganze Jahr. Julian & Simon in der Freundeecke Beide Gruppen beim Kasperle Es ist schön zu beobachten, wie von Beginn des Jahres bis jetzt Freundschaften entstanden sind und die Kinder immer wieder neue, tolle Erfahrungen mit ihren Freunden erleben. Damit sich aber die Kinder beider Gruppen kennenlernen können, dürfen sie beim „offenen Freispiel“ die Gruppenräume wechseln, gemeinsam in den Garten oder Turnsaal gehen oder sich in der Bauecke bei den Garderoben treffen. Bei der monatlichen Skyparty wird dann von den Kindergartenpädagoginnen ein spannendes Programm für alle Kinder gemeinsam Interviews der Kinder – Frage: Was machst du mit deinen Freunden im Kindergarten am liebsten? I hob zwoa beste Freunde – da Simon und da Paul und am besta isch Dinosaurier spiela. I spiel gerne Lego und mit Turnsaal bin i gern mit am Alex. I hob ganz viele Freunde und spiel ähm Magnet und einfach alles mit eahna! Da Justin und da Simon sind mine besta Freunde. I bin mit eahna am liabsta in da Freundeecke. Julian Fabian Bünyamin Madlen vorbereitet. Vor allem in den letzten Wochen durften die Kinder einige spezielle Sachen mit ihren Freunden machen. So wurde zum Beispiel eine kuschelige Freundeecke für gemütliche Spiele eingerichtet, ein gemeinsames Freundefest gefeiert und eine Brieffreundschaft mit dem Kindergarten Sunnadörfl aufge e baut. Die Kinder freuen sich jetzt schon auf das Kennenlernen ihrer Brieffreunde und noch eine tolle Zeit mit ihren Freunden im Kindergarten. Gemütliches Picknick bei unserem Freundefest 12 Aus der Gemeinde | April 2010 Mittelschule Lauterach Tischler? Trophy! Die „Tischler? Trophy!“ ist ein Wettbewerb, an dem 20 Klassen aus Vorarlberg teilnehmen. Hierbei geht es um die Erstellung ei es n einmaligen und kreativen Tisches. An der Mittelschule Lauterach wurden drei Tische von drei Teams, begleitet von zwei Lehrpersonen und den Tischlereien Peter Matt und Michael Stadler, erzeugt. Die Arbeit im Ausmaß von 20 Stunden fand in der Freizeit im Dezember und Jänner statt. Jede Gruppe bekam das gleiche Material – 0,2 m Fichtenleisten – vom Organisator zur Verfügung gestellt. Die Ergebnisse aller Teilnehmer sind in Funk(t)i: Fabian Rumpl, Lukas Gutweniger, Jan Rettenbacher und Daniel Fuchsberger der Fotogalerie auf unserer Homepage ersichtlich. Die Preisverteilung fand am 25. Februar in Götzis „Am Bach“ in einem sehr feierlichen Rahmen statt. Die nominierten Gruppen präsentierten ihre Tische in den Bereichen „Kreativität“, „Funktion“ und „Bsundrigs“. Die Gruppe „Funk(t)i“ wurde in der Kategorie „Funktion“ nominiert und erreichte den dritten Platz. Wir gratulieren zu diesem tollen Erfolg! Wir danken Michael Stadler und Sebastian Flatz von der Möbelwerkstatt Stadler und Peter Matt von der Tischlerei Peter Matt für die kompetente und freundliche Unterstützung. Wir alle haben die Zusammenarbeit sehr genossen. www.vobs.at/hs-lauterach Krankenpflegeverein Lauterach Generalversammlung Musikalisch umrahmt von StudentInnen des Borg unter der Leitung von Frau Ildiko von Rakssanyi konnte Obfrau Heide-Ulla Drucker ca. 80 Mitglieder im Hofsteigsaal begrüßen. Sie berichtete über das vergangene Vereinsjahr, das ganz im Zeichen der Übersieldung in die neuen Räumlichkeiten im Sozialzentrum SeneCura stand. So kann Mittwochs eine Ambulanz von 14 – 16 Uhr angeboten werden. DGKS Sonja Kaiser belegte mit Fotos die Übersiedlung und stellte die beiden neuen Schwestern, DGKS Magdalena Schwärzler und DGKS Brigitte Höfl e vor. Durch die Reformen im Gesundheitswesen kommen auf die Hauskrankenpfl ege besonders im Bereich des Case-Managements, der Palliativpfl ege und der „komplexen Entlassung“ neue Herausforderungen im personellen und fi nanziellen Bereich zu. In Vertretung von Kassier Bruno Forster, der durch eine Knöchelverletzung leider nicht an der Versammlung teilnehmen konnte, präsentierte Stellvertreter Herbert Gerbis den Finanzbericht. Er dankte besonders der Firma I+R Schertler-Alge, durch deren Sponsoring das dringend benötigte vierte Einsatzauto angeschafft werden konnte. Obfrau Heide-Ulla Drucker richtete die Bitte, für den Krankenpfl egeverein neue Mitglieder zu werben und verwies auf die Steuerabsetzbarkeit von Spenden. Obmann Franz Fischer des Landesverbandes Hauskrankenpfl ege, lobte die professionelle Zusammenarbeit zwischen Pfl egeteam und Vereinsleitung, die für eine optimale Pfl ege bürgt. Bgm Elmar Rhomberg sicherte in seinen Grußworten dem Verein auch weiterhin die Unterstützung der Gemeinde zu und dankte den Schwestern und der Vereinleitung für ihren großen Einsatz. Im abschließenden Vortrag schilderte DGKP Wilfried Feurstein anschaulich, was bei der „Betreuung Demenzkranker in der häuslichen Pfl ege – Validation“ zu beachten ist. DGKP Wilfried Feurstein bei seinem Vortrag Aus der Gemeinde | April 2010 13 Offene Jugendarbeit Eröffnungsfest der Jugendplätze Lauterach und Hard Harder Jugendliche bei Holzarbeiten Jugendliche beim Bauen der Liegen Volkan und seine zwei Freunde bauen den Zaun zum Spielplatz Jugendliche verbringen ihre Freizeit häufi g im öffentlichen Raum. 3 Im Projekt „V – Frischluft“ der Offenen Jugendarbeit Hard und L auterach haben Jugendliche im vergangenen Jahr in beiden Gemeinden einen eigenen Jugendplatz gestaltet und aufgebaut. Vom Auseinandersetzungsprozess und der Planung bis zur Ideenfi ndung, Platzgestaltung und dem Aufbau waren die Jugendlichen aktiv beteiligt. So sind ihre Treffpunkte entstanden. Nun wird es Zeit die entstandenen und von den ugendlichen bereits stark frequenJ tierten Plätze mit einem Eröffnungsfest offi ziell zu eröffnen und zu feiern. Dazu möchten wir alle Jugendlichen und Erwachsenen gerne einladen! Wann & Wo Wann: Freitag, 23. April 15 – 19 Uhr, bei Schlechtwetter Ausweichtermin 7. Mai Wo: Jugendplatz Hard hinter D elladio-Park Wann: Samstag, 24. April 15 – 19 Uhr, bei Schlechtwetter Ausweichtermin 8. Mai Wo: Jugendplatz Lauterach Alte Seifenfabrik Offi zielle Begrüßung und Eröffnung: 15.30 Uhr Chillen auf den selbstgemachten Liegen auf dem Jugendplatz Rahmenprogramm Platzbesichtigung, „Chillen“, Grillen, Ausschank (alkoholfreie Getränke), Kistenklettern, freizeitpädagogische Spiele, Musik, Wettnageln mit geübten Jugendlichen, Praxis durch das Bauen der Jugendplatzelemente, Fotowände, in die Rolle der Jugendlichen und der Erwachsenen schlüpfen, Riesen-Tischfußballtisch Wer kut kut! Wer goht goht! Wer bliebt bliebt! Mir freuen üs uf eu! Jugendliche beim Bau der Überdachung am Jugendplatz Die Teams der OJA Lauterach und Hard 14 Aus der Gemeinde | April 2010 Borg Lauterach Rund 200 Schüler der 6. bis 8. Klassen beteiligten sich am österreichweit durchgeführten „EuropaQuiz-Quiz Politische Bildung“. Dabei mussten aktuelle Fragen zu Vorarlberg, Österreich und der Europäischen Union beantwortet werden. Schulsiegerin wurde Alexandra Hietz vor Philipp Herz und Olivia Fischer. Österreichweites Europaquiz „EuropaQuiz“-Schulwettbewerb EXPERTENTIPP Hauser Werner, Atelier Hauser; Gartendesign und Service fertigten sie in Gruppen vier Ballone aus Seidenpapier an. Zum Aufheizen diente ein Bunsenbrenner. Ein Gartentraum wird wahr Theatergruppe bei der Unterrichtsministerin Eine Theaterprobe mit einer prominenten Zuseherin führte unsere Schülergruppe unter der Leitung von Regisseur Martin Sommerlechner durch: Unterrichtsministerin Claudia Schmied war beeindruckt von der Theatergruppe des BORG Lauterach, die eine Improvisationsarbeit zum neuen Stück „Fieber“ präsentierte. www.vobs.at/borgl Ballonfl ug im Stiegenhaus Zum Themenbereich „Schwimmen und Schweben“ behandelten die Schüler des Wahlpfl ichtfaches Physik mit Professor Manfred Huber neben dem Auftrieb im Wasser auch das Prinzip des Heißluftballons. Nach theoretischer Behandlung Die Schönheit jedes Grünbereiches liegt im Detail. Ein Garten beeinfl usst die Lebens ualität positiv und benötigt ausq reichend Planungszeit. Über die Jahre hinweg verändern sich die Ansprüche eines jeden Gartenbesitzers. Junge Familien und ältere Menschen haben unterschiedliche Ansprüche an ihre Gärten, für alle gilt jedoch: Der Garten stellt das Sommerwohnzimmer dar. Die Aufgabe eines Gartenplaners ist es, auf die individuellen Wünsche des Kunden einzugehen und eine Gartenplanung der besonderen Art vorzunehmen. Unabhängig davon, ob es sich um eine Neugestaltung des Gartens handelt oder ob der Garten an neue Gegebenheiten angepasst werden soll, der Profi setzt sich mit Ihren Anliegen auseinander und plant Ihre Wohlfühloase. Ihre Ideen und Vorstellungen werden in einem Beratungsgespräch ausgearbeitet und deren Durchführbakeit überprüft. Ein umfangreicher Zeitplan sowie eine Vorkalkulation werden durch den Fachmann erstellt. Nach der Konzepterstellung wird die Anlage etappenweise fertig gestellt, damit ein Ort entsteht, an dem Sie sich entfalten können. Der Expertentipp von Werner Hauser: „Wissen und Erfahrung sind notwendig, um die richtigen Pflanzen an einem geeigneten Ort zu platzieren. So wird ein neuer Grünraum geschaffen, in dem Sie sich wohlfühlen. Ihr Gartenprofi steht Ihnen beratend und unterstützend zur Seite.“ Die „EuropaQuiz“-Schulsieger Olivia Fischer, Alexandra Hietz und Philipp Herz (v.li.) Ein praktischer Versuch zum Thema „Auftrieb“ Unterrichtsministerin Schmied mit Schülern der Theatergruppe Aus der Gemeinde | April 2010 15 Lauterach kreativ: „Des mach i - des zoag i“ Wie SchülerInnen vor 20 Jahren Lauterach sahen Rosmarie Döring, Ilse Haan, Martha Küng, Elmar Fröweis Rosmarie Döring Ein Programmpunkt bei Lauterach kreativ „Des mach i – des zoag i“ war der literarische Frühschoppen, bei dem E lmar Fröweis, Martha Küng und Ilse Haan Heiteres, Besinnliches und Vergangenes aus ihren Gedichtbänden vortrugen. Rosmarie Döring las aus den zwei Schüler-Heimatbüchlein vor. Als Volksschullehrerin hatte sie 1989 und 1992 die Idee, im Rahmen des Sachunterrichtes Lauterach und die öffentlichen Einrichtungen ihren SchülerInnen näher zu bringen. Die bei Lehrausgängen gesammelten Eindrücke und Empfi ndungen schrieben ihre 8 bis 9 Jahre al- ten SchülerInnen in Form von Aufsätzen nieder. Rosmarie Döring fasste dann diese Aufsätze jeweils in einem Buchband zusammen. So entstanden die „Dorfwelten“ und „Du und ich – Lauterach“. Die zahlreichen Zuhörer des literarischen Frühschoppens staunten darüber, wie damals vor 20 Jahren SchülerInnen Lauterach sahen. Ein paar Kostproben: 16 Aus der Gemeinde | April 2010 Am 22. März erfolgte der Spatenstich für die Schrebergartenanlage Lerchenau Hugo Rogginer, Walter Kühne, Dietmar Schneider, Bgm Elmar Rhomberg und Bgm Harald Köhlmeier Schrebergartenanlage Lerchenau Der Spatenstich ist erfolgt Gemeinsam mit der Marktgemeinde Hard werden in einer ersten Bauetappe gemeindeübergreifend rund 60 Schrebergärten und 34 Einheiten Ackerland errichtet. Es sind sowohl Grundfl ächen in der KG Lauterach als auch in der KG Hard betroffen. Für die Errichtung der Infrastruktur (Wasser und Abwasser) ist eine provisorische Erschließung mit einer Baustraße als Zufahrt zu den Wohnhäusern „Lerchenauerstraße 5 – 17“ notwendig. Im Rahmen des Schrebergartenprojektes wird auch die Straßen-brücke über den Lauterachbach erneuert (Brückenprovisorium während Bauzeit). Neben einem Fuß- und Radweg entlang des Lauterachbaches als regionale Verbindung zwischen Lauterach und Hard wird am Ufer des Lauterachbaches ein naturnaher Kinderspielplatz angelegt. Am 22. März ist der Spatenstich erfolgt. Anwesend bei diesem feierlichen Moment waren die Bürgermeister und Vertreter der beiden Gemeinden Hard und Lauterach sowie der Schrebergartenvereine, der Rudhardt & Gasser Ziviltechniker, des Planungs-büros StadtLand-See (Lindau) und der ausführenden Baufi rma Hilti & Jehle. Kontakte Vergabe: Christian Konrad, Rathaus Abt. I Zentrale Dienste, T 6802-44 Bauprojekt: Bmstr. Marc Anders, Abteilungsleiter Abt. V Infrastruktur, T 6802-24 Interessant, hilfreich, entlastend, informativ, unterhaltsam Eltern im Gespräch Mit eltern.chat haben Eltern die Möglichkeit, bei sich zu Hause, gemeinsam mit befreundeten Eltern bzw. Müttern, über ein Erziehungsthema zu diskutieren und eigene Erfahrungen einzubringen. Mindestens vier Personen und eine eltern.chat ModeratorIn treffen sich zu einer Gesprächsrunde. Mit Hilfe eines Kurz lms führt die Moderatorin in das gefi wünschte Thema ein. Anschließend tauschen die Eltern ihre Erfahrungen aus. Ein eltern.chat dauert ca. zwei Stunden. Die Moderatorin erhält für jeden eltern.chat ein Honorar, die Gastgeberin bekommt als Dankeschön für’s Einladen von der Gemeinde einen Einkaufsgutschein. In Lauterach werden derzeit aktive Mütter/Väter für eltern.chat gesucht Kontakt wilma.loitz@kath-kirchevorarlberg.at. T 0664/2409215, T 05522/3485-7139 In Lauterach suchen wir aktive Mütter/Väter für eltern.chat Wenn Sie jemanden kennen der Kinder hat, gerne über Erziehungs- und Familienthemen spricht, der oft und gern sich mit anderen Eltern trifft, dann ist er/sie der Richtige für eltern.chat. Ausgerüstet mit einer kurzen Schulung und gut aufbereiteten Themenpaketen sorgt sie/er für spannende Impulse in ihren/ seinen Elternrunden. Für dieses Projekt werden auch Moderatorinnen mit nicht deutscher Muttersprache gesucht! www.elternbildung-vorarlberg.at Aus der Gemeinde | April 2010 17 ANGEBOTE GÜLTIG VOM 31.03. BIS 03.04.2010. WWW.ADEG.AT DANIEL Fertiggerichte für Ostern Kalbsrollbraten per kg Lauterach Hausgemachter italienischer Salat 100 g 11.90 Schloß Königstein Sekt efef Schinkenspeck halbtrocken oder trocken 075 Liter 100 g 6 Monate gereift 100 g AKTION AKTION 0. 69 Pfänder Bergkäse Sennhof Ostereier eingefärbt 10 Stück 1.69 Vorarlberger Kuchenmehl per kg AKTION Symbolfoto 1.19 per kg AKTION Symbolfoto 2.49 1 Stück 0.25 AKTION Vorarlberger Bio Kuchenmehl Ölz Butterpinze 400 g 2. AKTION 1 Liter 3.06 29 0.99 AKTION 1.59 AKTION 2.29 1 kg 5.73 AKTION HERZLICH WILLKOMMEN                                                        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In einem umfangreichen Tätigkeitsbericht konnten die einzelnen Funktionäre über ein arbeitsreiches Jahr berichten. Kdt. Harald Karg und die neuen Mitglieder Stefan Witzemann, Pascal Willi, Lukas Hofer und Maximilian Krückl Insgesamt 70 eingegangene Alarme mit insgesamt 94 verschiedenen Einsatzstellen waren zu bewältigen. Herausragend war der große Sturmeinsatz im Mai, bei dem die Wehr allein 19 Einsatzstellen zu verzeichnen hatte. Insgesamt 53 Brandsicherheitsdienste, 70 Übungen und Schulungen sowie 9 Absperr- und Parkplatzdienste waren im vergangenen Jahr zu bewältigen. Unter der Leitung von Andreas Ölz beteiligte sich eine Gruppe erfolgreich an den Gesamttiroler Leistungswettbewerben in Axams sowie den Vorarlberger Leistungswettbewerben in Thüringen. Dabei konnten sie die Leistungsabzeichen in Bronze und Silber erringen. Geprägt war das vergangene Jahr auch durch die Durchführung des Bezirksfeuerwehrfestes verbunden mit den Nassleistungswettbewerben des Bezirkes Bregenz. 4000 Stunden leisteten die Mitglieder der Wehr um einen würdigen Rahmen zu gestalten und den 72 teilnehmenden Gruppen trotz strömendem Regen am Wettkampftag beste Bedingungen bieten zu können. Der große Festtag am Sonntag mit der Einweihung und Übergabe des neuen Kommandofunkfahrzeuges und dem großen Festumzug am Nachmittag rundete das Fest bei bester Stimmung ab. Insgesamt leisteten die Mitglieder der Feuerwehr Lauterach im vergangen Jahr 266 verschiedene Dienstgänge mit einem Aufwand von zusammen 12.508 Stunden. 40 Mitglieder der Wehr konn- ten als Anerkennung für ihren hervorragenden Besuch ein Geschenk in Empfang nehmen. Bei der Jahreshauptversammlung wurden vier junge Wehrkameraden offi ziell in die Reihen der Wehr aufgenommen. Mit der Ablegung des Gelöbnisses sind Maximilian Krückl sowie Lukas Höfl Pascal Willi und Stefan Witze e, mann (alle drei sind aus der Feuerwehrjugend übergetreten) in den Aktivstand der Wehr eingetreten. Unter dem Vorsitz von Bgm Elmar Rhomberg erfolgte dann die alle drei Jahre periodisch fällige Neuwahl des Kommandanten. Mit einem beinahe einstimmigen Votum wurde Kom mandant Harald Karg für drei weitere Jahre in seinem Amt bestätigt. Er dankte allen Wehrkameraden für ihr Vertrauen und benannte anschließend seinen Führungs- und Mitarbeiterstab. Der neu gebildete Ausschuss der Feuerwehr Lauterach setzt sich nun wie folgt zusammen: Bgm Elmar Rhomberg bedankte sich bei allen Mitgliedern der Wehr für ihren Einsatz im Dienste der MitbürgerInnen und versprach auch weiterhin die notwendige Unterstützung seitens der Gemeinde. Dem Kommandanten gratu ierte er zu seiner Wiederwahl und l wünschte ihm weiterhin viel Erfolg bei seiner verantwortungsvollen Tätigkeit. Kommandant Harald Karg dankte am Ende der Versammlung allen Mitgliedern und Funktionären für ihre Unterstützung während des ganzen Jahres und bat auch weiterhin um eine gute Zusammenarbeit. An die Gemeinde richtete er den Dank für die zur Verfügungstellung der fi nanziellen Mittel zur Anschaffung der notwendigen Gerätschaften und Ausrüstung. Abschließend versprach er auch in Zukunft zusammen mit all seinen Wehrkameraden im Notfall für die Bevölkerung von Lauterach bereitzustehen. www.feuerwehr-lauterach.at Harald Karg Theodor Ölz Josef Greußing Reinhard Karg Alois Riedmann Stefan Pecheim Markus Wirth Andreas Ölz Wilfried Pfanner Kommandant der Feuerwehr Lauterach Kommandant Stellvertreter Zugskommandant, Schriftführer und Chronist Zugskommandant, Jugendleiter und Atemschutzwart Gruppenkommandant und Bereich Brandsicherheitsdienste Gruppenkommandant Gruppenkommandant und Gerätewart Gruppenkommandant und Fahrzeugwart Kassier und Haustechniker 24 Aus den Vereinen | April 2010 Feuerwehr Lauterach Abschluss der Wintergrundausbildung Anfang März fand auf dem Übungshof und in der Fahrzeughalle der Feuerwehr Lauterach der Abschluss der diesjährigen Wintergrundausbildung der Hofsteigfeuerwehren statt. Die Grundausbildung der neu zur Feuerwehr gekommenen Mitglieder sowie jener von der Feuerwehrjugend in den Aktivstand der Wehr übergetretenen, dient als Vorbereitung für den Grundausbildungslehrgang an der Landesfeuerwehrschule. An sechs gemeinsamen Abenden bei den Feuerwehren des Löschkreises Hofsteig erfolgte das theoretische Wissen. An zwei Übungsnachmittagen wurde die Theorie in die Praxis umgesetzt und zum Abschluss mit einer gemeinsamen Einsatzübung abgerundet. In diesem Jahr fand der Abschlussnachmittag in Lauterach statt. Trotz anhaltendem Schneefall wurden die Themenbereiche Tanklöschgruppe, Leiterdienst, technische Hilfeleistung, Menschenrettung nach einem Verkehrsunfall sowie Sicherungs- und Absperrmaßnahmen durchgeführt und das gelernte erfolgreich unter Beweis gestellt. Natürlich sorgte der anhaltende teilweise starke Schneefall für „verschärfte“ Bedingungen. Alle Teilnehmer zeigten sich jedoch durch ihre Wetterfestigkeit Wasser marsch beim Abschlussnachmittag für den Feuerwehrdienst, der nicht nur bei Sonnenschein stattfi ndet, bestens gerüstet und bereit sich in den Dienst des Nächsten zu stellen. An der Grundausbildung nahmen insgesamt 12 Mitglieder aus Wolfurt, Bildstein, Schwarzach und Lauterach mit fünf Teilnehmern teil und verschafften sich so das Basiswissen für den Feuerwehrdienst. In den nächsten Monaten werden sie nun mit dem Grund- und dem Funkgrundlehrgang ihre Grundausbildung abschließen. Abschlussübung bei starkem Schneefall www.feuerwehr-lauterach.at Feuerlöscherüberprüfung und Fahrradcodieraktion Wann: Samstag, 8. Mai von 8 – 11.30 Uhr Wo: Feuerwehrgerätehaus Ausbildungsthema Technische Hilfeleistung Aus den Vereinen | April 2010 25 Bürgermusik Lauterach ... sucht Verstärkung Egal ob Klarinette, Trompete, Querfl öte oder Tuba, Posaune, Fagott – die Bürgermusik Lauterach sucht Verstärkung! Das Programm der Bürgermusik beinhaltet nicht nur Unterhaltungs- und Marschmusik. Anlässlich des Cäcilienkonzertes sowie des Kirchenkonzertes werden sowohl klassische als auch modern arrangierte Werke aufgeführt. Außerdem gibt es die Möglichkeit, in verschiedenen kleinen Ensembles mitzuwirken, die zu vielen weltlichen und kirchlichen Anlässen ihr Können zum Besten geben. Für musikalische Vielfalt ist somit gesorgt. Bei Fragen zu den Instrumenten und für weitere Informationen besuchen Sie die Musikanten doch anlässlich des Tages der offenen Tür im Probelokal. Jeder Interessent ist herzlich willkommen. www.bm-lauterach.at Die Jungmusikanten beteiligten sich heuer bereits u.a. beim Landeswettbewerb „Musik in kleinen Gruppen“ Tag der offenen Tür Wann: Freitag, 30. April ab 18 Uhr Wo: im Probelokal (Rückseite Haupt chule) s Hol Dir Infos über die Jugendkapelle, Instrumente, Leihinstrumente, Aktivitäten u.v.m. Um 18.30 Uhr star et die Probe der Jugendkapelle, bei der du gerne mal t r einschnuppern kannst. Wir freuen uns auf dich! Naturfreunde Lauterach Erste Schneeschuhwanderung Mitte März machten die Naturfreunde Lauterach ihre erste Schneeschuhwanderung. Mit dabei waren auch die Naturfreunde aus Kennelbach. Die schöne Tour führte sie auf die Falkenhütte im Hochhädrichgebiet. Nach einem Einkehrschwung ging es frisch gestärkt und froh gelaunt wieder an den Abstieg. Ein „Danke“ an unseren Tourenführer Josef Lippurger. Die erste Schneeschuhwanderung führte die Naturfreunde auf die Falkenhütte im Hochhädrich-Gebiet 26 Aus den Vereinen | April 2010 Der Seniorenbund hat mittlerweile über 400 Mitglieder Seniorenbund Lauterach ... auf Erfolgskurs Der Seniorenbund Lauterach verzeichnet ein bemerkenswertes Wachstum. Der Verein zählt inzwischen schon über 400 Mitglieder, die das abwechslungsreiche Jahresprogramm sehr zu schätzen wissen. 200 Mitglieder bestätigten durch den Besuch der Jahreshauptversammlung das Interesse am Vereinsleben, was Dank und Anerkennung für die ehrenamtliche Tätigkeit der Vereinsfunktionäre bedeutet. Obmann Elmar Kolb konnte Bgm Elmar Rhomberg, Vizebgm Doris Rohner und GR Katharina Pfanner mit zahlreichen weiteren


Lauterachfenster 2010 03
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

März 2010 | Nr. 46 Lauterach fenster Seite 4 Die neue Servicestelle für alle Bürger Die aktuelle Informationsschrift der Marktgemeinde Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M »Warum wir Zukunftsvisionen brauchen, die wir miteinander teilen? Damit wir eine gemeinsame Richtung haben, in die wir laufen können. Das hat eine unglaublich starke fokussierende Kraft.« Martin Pfanner, OMICRON electronics GmbH Gemeindegrenzen überschreiten und zusammen den Lebensraum gestalten. Das will Vision Rheintal. www.vision-rheintal.at Eine Initiative des Landes Vorarlberg und der Vorarlberger Rheintalgemeinden Editorial Gemeinde = gemeinsam für Lauterach Die Lebens- und Arbeitsqualität in einer Gemeinde wird von Gemeinsamkeiten getragen. In einer Kommune leben Menschen zusammen, jede/r mit anderen Zielsetzungen in ihrer/seiner Lebensplanung. Speziell in einer stark wachsenden und aktiven Gemeinde, wie Lauterach, treffen unterschiedlichste Interessen aufeinander. Tragfähige Lösungen können nur gemeinsam gefunden werden und sind oftmals Kompromisse, die das Resultat des aufeinander Zugehens sind. Nur über diesen Weg kann das Umfeld für Menschen, Unternehmen und Vereine attraktiv und qualitativ hochwertig gestaltet werden. Sensibilität, Verständnis und Wertschätzung füreinander machen es erst möglich dies g emeinsam zu erleben. Die politischen Mandatare und die Verwaltung von Lauterach sind sich dessen bewusst und verfolgen diesen Weg aus meiner Sicht seit langem sehr konsequent. Viele wichtige Entscheidungen wurden gemeinsam gefällt. Ob in der Zentrumsgestaltung, der Sanierung/ Modernisierung unserer Schulen, bei der Kinderbetreuung oder der Umsetzung des Neubaus unseres Bahnhofs – wurde intensiv aber fruchtbringend diskutiert und meist ein gemeinsames Miteinander gefunden. Die Zusammenarbeit zwischen Politik, Gemeindeverwaltung und verschiedenen Organisationen funktioniert in Lauterach. Die Informationen von und an unsere BürgerInnen sind mir sehr wichtig, sei es in persönlichen Gesprächen oder über Medien wie zB. das Lauterachfenster. Bei größeren Projekten gibt es wie vor erwähnt unterschiedlichste Interessenslagen. Gerade dort bedarf es umfangreicherer Informationsveranstaltungen für unsere Bürger. Solch durchgeführte Veranstaltungen bildeten in den letzten Jahren die Grundlage für gemeinsame, möglichst gute und tragfähige Lösungen mit h oher Zufriedenheit aller Beteiligten. Dieses „Gemeinsame“ unseres Schaffens ist für mich im neuen Sozialzentrum ganz deutlich sichtbar. Es ist ein lebendiges, gemeinsames Miteinander von jüngeren und älteren Menschen möglich. Zudem bietet der neu eingerichtete Bürgerservice eine breite Palette von Informationen für BürgerInnen, für Wirtschaft und Vereinsfunktionäre. Inhalt Aus dem Rathaus 4 Die neue Servicestelle für alle Bürger 5 Frauennetzwerk Vorarlberg 6 7 10 V 3 – Lebensraum Raumplanung – Lerchenpark, Bachgasse, Bahnhof Lauterach Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahl 2010 8 12 Bürgerinitiative Lauterach – Hard 14 Gesunde Gemeinde Lauterach 14 Aus der Gemeinde 18 Kinderfasching in Lauterach 19 Krankenpflegeverein 22 Lauterach kreativ – Des mach i, des zoag i 24 Verein „SonnenSchein“ 25 Mobile Seniorenberatung 18 Aus den Lauteracher Vereinen 28 Vereinsberichte 30 Veranstaltung & Chronik 44 zweimal dötgsi – Seniorenball und Oldie Schiball 44 Ihr Bürgermeister Elmar Rhomberg Im Herzen von Lauterach Neue Servicestelle für alle Bürger Wir bekommen für die neue Bürgerservicestelle von den Lauteracher BürgerInnen sehr viel Lob und Anerkennung. Elmar Fessler, Leiter Bürgerservicestelle Bei Vorliegen aller erforderlichen Unterlagen bzw. Informationen können viele Behördengänge von der Bürgerservicestelle erledigt werden Judith Längle, Koordinatorin der Kindergärten und Kleinkindbetreuung Bürgerservicestelle Bereits seit einigen Wochen steht die neue Bürgerservicestelle im Erdgeschoss des Mehrzweckgebäudes an der Bun esstr./Ecke Hofsteigstr. 2a (Areal d Sozial entrum) den BürgerInnen zur Verz fügung. Aufgrund der Raumkonzeption war die Unterbringung der Bürgerservicestelle im Rathaus nicht möglich. In der Bürgerservicestelle angeboten werden vor allem jene Dienstleistungen, die besonders häufig nachgefragt werden und bei denen nur ein relativ kurzer Kontakt nötig ist. Auch bei Vorliegen aller erforderlichen Unterlagen bzw. Informationen können viele Behördengänge von der Bürgerservicestelle erledigt werden. Koordinationsstelle Kindergärten und Klein­ kindbetreuung Judith Längle, Koordinatorin der Kindergärten und Kleinkindbetreuung, ist ebenfalls im Erdgeschoss der neuen Räumlichkeiten für Sie da. Seit 16 Jahren arbeitet Judith Längle als Kindergartenpädagogin in der Marktgemeinde Lauterach. Ihr neuer Arbeitsbereich umfasst neben der Tätigkeit als Leiterin im Kindergarten Weißenbild, die Koordination für den Bereich Kindergarten und Kleinkindbetreuung. Cafe St. Georg Neben der Hypobank und der Bürgerservicestelle wird ein neues Cafe zum Verweilen einladen. Das Cafe St. Georg wird von Friedrich und Manuela Brugger geführt. Die Eröffnung findet am 14. März um 14 Uhr statt. Das Angebot reicht von feinsten Kaffee Spezialitäten und erlesenen Teesorten über Kuchen und Torten aus der Konditorei sowie kleine Snacks. Auch Fruchtsäfte, Bier, Wein und vieles mehr wird man im Cafe St. Georg genießen können. Mit Eröffnung der Gastgartensaison sollen auch ausgesuchte Eiskreationen angeboten werden. Bürozeiten Mo von 8 – 12 und 14 – 16 Uhr (nach telefonischer Vereinbarung) sowie am Mi von 8 – 12 Uhr, T 6802-15, email: judith.laengle@lauterach.at Öffnungszeiten Mo bis So von 9 – 18 Uhr Öffnungszeiten Mo 8 – 12 Uhr und 13.45 – 18 Uhr Di, Mi, Do 8 – 12 Uhr und 13.45 – 16.30 Uhr, Fr 8 – 13 Uhr T 6802-10, Fax 6802-5 Seniorenbörse Wohnen im Alter Die Seniorenbörse ist ebenfalls im Erdgeschoss untergebracht. Dort steht sie für die kostenlose und unverbindliche Beratung in Zusammenarbeit mit dem MOHI Lauterach zur Verfügung. Manuela und Friedrich Brugger Bürozeiten Das Team der Seniorenbörse jeweils Do 9.30 – 11.30 Uhr, T 6802-69 4 Aus dem Rathaus | März 2010 Hypo­Bank Am 1. Februar ist die Hypo-Bank Lauterach vom Achpark in die Hofsteigstraße 2a gezogen. Filialleiter Karl-Heinz Ritter begründet den Umzug damit, dass die Filiale nun im Herzen von Lauterach und somit wesentlich besser erreichbar ist als vorher. In den letzten Wochen hat sich bereits bestätigt, dass die Entscheidung richtig war. Das Team der Filiale Lauterach freut sich über den regen Besuch und die große Akzeptanz bei der Bevölkerung. Wie gehabt steht den Kunden direkt beim Eingang ein Bankomat zur Verfügung. Zusätzlich bietet der neue Standort genügend Parkmöglichkeiten in der Tiefgarage und auf den Kurzzeitparkplätzen. Schauen auch Sie vorbei und machen Sie sich ein Bild von den neuen Räumlichkeiten. Das Team der Hypo-Bank Lauterach freut sich auf Ihren Besuch! Zuschuss zum Pflegegeld Die Vorarlberger Landesregierung hat beschlossen, ab dem 1. Jänner 2010 zur Unterstützung der Pflege und Betreuung zu Hause zusätzlich zum Pflegegeld einen Zuschuss zu gewähren. MitarbeiterInnen der Hypo-Bank Voraussetzungen ➤ Bezug eines Bundes- oder Landespflegegeldes der Stufe 5, 6 oder 7 ➤ überwiegende Pflege zu Hause durch Verwandte oder Nachbarn (somit kein Anspruch bei einer Unterbringung in einem Pflege heim) ➤ kein Bezug eines Zuschusses zur Unterstützung der 24-StundenBetreuung ➤ Wohnsitz in Vorarlberg Unsere Filiale befindet sich nun im Herzen von Lauterach und ist somit für unsere Kunden wesentlich besser erreichbar. Karl-Heinz Ritter, Filialleiter Hypo-Bank Frauensprecherin Katharina Pfanner, Stellvertreterinnen Helga Frühwirth und Martha Vogel Antragstellung und Ausbe­ zahlung Der Zuschuss kann ab dem 1. Jänner 2010 bei der Bezirkshauptmannschaft beantragt werden. Für die Antragstellung ist das Formular beim Gemeindeamt erhältlich. Übergangsregelung: Wird der Antrag bis spätestens 31. März gestellt, so wird der Zuschuss rückwirkend mit 1. Jänner 2010 ausbezahlt, sofern bereits zu diesem Zeitpunkt die Voraussetzungen vorgelegen haben. Frauennetzwerk – Vorarlberg Auf Initiative des Frauenreferates der Landesregierung hat sich in den letzten Jahren über die Region Vorarlberg ein gut funktionierendes Frauennetzwerk gesponnen. Die Frauensprecherinnen sind die unmittelbaren Ansprechpartnerinnen für Frauen in ihrer Gemeinde. Katharina Pfanner ist unter der T 0699/11101914 für sämtliche Auskünfte, die Frauen ragen betreff fen, erreichbar. Frauenspreche inr nen sind überparteilich und haben Schweigepflicht in ihrer Funktion als solche. Höhe des Zuschusses Die Höhe des Zuschusses beträgt monatlich € 100,-. Weitere Infos Marktgemeindeamt Lauterach, Bürgerservicestelle, Hofsteigstraße 2a, T 6802-13 oder Büro für Gesellschaftliche Dienste, Rathaus am Montfortplatz, T 6802-16 GR Katharina Pfanner Aus dem Rathaus | März 2010 5 Jugendsozialarbeitsprojekt V – Lebensraum In den vorangegangenen Projekten „V 3 – Vandalismus – Vorurteile – Vorbild“ und „V 3 – Frischluft“ wurden viele Jugendliche im öffent­ lichen Raum der Gemeinde Lauterach erreicht. Durch rege Beteili­ gung der Jugendlichen konnten Freiräume und mobile Rückzugsorte geschaffen werden. soll die Positionierung zu vorbildhaftem Umgang mit Gewalt verdeutlichen und zur Sensibilisierung der Bevölkerung beider Gemeinden führen. 3 V 3 Station Aufbauend auf die vorherigen Projekte werden durch sozialpädagogische Aktionen, welche die Auseinandersetzung mit Frust zum Thema haben, an diversen Stationen in den Gemeinden Kontaktpflege und -aufnahme zu be stehenden und potentiellen Zielgruppen der Offenen Jugendarbeit erreicht. Neben den Jugendlichen sollen auch Erwachsene angesprochen werden, was ein Aufeinandertreffen der Generationen bewirkt. Miriam Urbansky und Franz Pfeiffer „V 3 – Lebensräume“ setzt diese Projekte nun durch sozialpädagogische Betreuung und Begleitung der jugendlichen Besucher fort. Außerdem wird auf das Miteinander der Generationen, Beteiligung an Gemeindegestaltungsprozessen, Gewaltprävention und interkulturelles Zusammentreffen großen Wert gelegt. Durch weitere sozialpädagogische Aktionen soll auch in Zukunft wichtige Beziehungsarbeit, welche der Grundstein für erfolgreiches sozialarbeiterisches Handeln darstellt, erfolgen. Die Zielgruppen des Jugendsozialarbeitsprojektes „V 3 – Lebensraum“ sind, wie in den Jahren zuvor, Jugendliche als auch Erwachsene. Das Projekt findet wiederum vernetzt in den Gemeinden Lauterach und Hard statt. Einzelfallhilfe Im kompletten Projektverlauf kommen Probleme, Sorgen und Bedürfnisse der Heranwachsenden häufig zur Spra che. Diese können durch Einzelfallhilfe direkt und kompetent thematisiert und behandelt werden. Schulworkshops Die Schulworkshops zum Thema Gewalt werden auch heuer wieder an den Hauptschulen angeboten. Viele Jugendliche werden dort erreicht und eine breite Auseinandersetzung mit dem Thema Gewalt ist somit möglich. Bauwagen Die bereits umgebauten und neugestalteten Bauwagen sind mobile Rückzugsorte für die Jugendlichen und ermöglichen in vertrauter Atmosphäre jugendsozialarbeiterisches Handeln vor Ort. Die Selbstverwaltung des Schlüssels und die eigenverantwortliche Nutzung ist Ziel dieses Projektes. Umgangsanleitung und Papp­ jugendliche Die im V 3 Projekt entstandene Umgangsanleitung und Pappjugendliche werden fortlaufend verwendet. Know­how Transfer – V 3 Aufgrund von Anfragen weiterer Gemeinden hat sich der Bedarf des Knowhow-Transfers herauskristallisiert. Hier können sozialpädagogische Methoden und Lösungsansätze zu Problemstellungen einer oft vernachlässigten Zielgruppe vermittelt werden. Foto­, Film­ und Plakatprojekt Durch das Drehen weiterer Filmspots zum Thema Gewalt findet für die Jugend lichen ein Prozess der intensiven Refle xion und kreativen Auseinandersetzung zur Materie, die Gewaltentstehung und Gruppendynamik sowie Zivilcourage und Bewusstseinsbildung, statt. Das Aufstellen eines großflächigen Plakates V 3 – Lebensraum Inhalte Nach der feierlichen Eröffnung der geschaffenen Jugendplätze wird eine regelmäßige ganzjährige Betreuung der Jugendlichen an diesen Treffpunkten statt nden. Durch freizeitpädagogische fi Interaktion erfolgt wichtige Beziehungsarbeit. 6 Aus dem Rathaus | März 2010 K er lost s t ra ße Raumplanung FS Spielplatz Pohlwe g Neuer Kinderspiel­ platz beim Lerchenpark Wohna nla Lerchen ge weg Karl-Hö Wohnanla ge Lerchenp ark Auf rund 1.000 m2 entsteht bei der Wohnanlage Lerchenpark ein neuer großer Kinderspielplatz. Als Grundlage dafür hat die Gemein­ devertretung am 17.11.2009 eine Teilfläche des Grundstücks Lerchen­ park in Freifläche Sondergebiet „Kinderspielplatz“ umgewidmet. Die Spielplatzversorgung in unserem Ortszentrum wird sich damit deutlich verbessern. Bei allen Spielflä chen ist es für Kinder, Eltern, Nachbarn und Gemeinde gleichermaßen wichtig, dass die Anlagen auch im „Betrieb“ passen. Regelmäßige Überprüfungen, eine Spielplatzordnung und ein eigener Ansprechpartner in Person von GR Werner Hagen tragen dazu bei. Im Frühjahr startet Lauterach gemeinsam mit der Marktgemeinde Hard das Projekt „Spielraumkonzept“. Mit Kindern und Jugendlichen werden dabei die Grundlagen für weitere Verbesserungen im Sinne einer funktionierenden Nachbarschaft erarbeitet. Um die Erreichbarkeit des neuen Kinderspielplatzes sicherzustellen, soll in Abstimmung mit den Nachbarn ein Fuß- und Radweg errichtet werden. ll-Straß e Ein gutes Spielraumkonzept muss auch die Wünsche und Anliegen der Nachbarschaft mitberücksichtigen. Bgm Elmar Rhomberg Bauflächenwidmung Bachgasse Mit Beschluss der Gemeindevertretung vom 15.12.2009 wurde die Umwidmung einer 5.000 m2 großen Teilfläche der Liegenschaft Gst. 2707 an der Bachgasse in Baufläche Wohngebiet beschlossen. Quell enga sse Die Gespräche mit den Grundeigentümern waren intensiv – das vorliegende Ergebnis ist eine gute Lösung für alle – ob Eigentümer, Gemeinde oder Nachbarschaft. so. GR. Ing. Christian Österle Ba c Lerc hena hgass uers e traß e BW = Bau-Wohngebiet FF = Freifläche ... = Wegdienstbarkeit Dabei handelt es sich um einen Teil einer zusammenhängenden Entwicklungsreserve zwischen der Quellengasse und der Bachgasse, für welche die im räumlichen Entwicklungskonzept ge forderte Gesamtkonzeption zwischen- zeitlich vorliegt. Der Klosterhof in der Lerchenau konnte vom langjährigen landwirtschaftlichen Bewirtschafter gekauft werden. Das Grundstück in der Bachgasse wäre aus fachlicher Sicht optimal für eine dichte Bebauung geeignet. Aus gemeindepolitischer Sicht soll jedoch – speziell mit Rücksicht auf das locker bebaute Umfeld – die Bebauung eingeschränkt werden. In Gesprächen mit den Eigentümern und Anrainern ist es gelungen, eine Gesamtlösung zu schaffen, die auch die Anliegen der Nachbarschaft bestmöglich berücksichtigt. Der Autoverkehr durch das Gebiet soll mit Ausnahme von Grundstückszufahrten nicht möglich sein, um die Wohnqualität nicht zu beeinträchtigen. Aus dem Rathaus | März 2010 7 Raumplanung Bahn als Rückgrat der Mobilität Als positiver Nebeneffekt der Baulandwidmung in der Bachgasse (siehe Seite 7) – sowohl die Grundstücksfläche in der Bachgasse als auch beim Bahnhof gehören bzw. gehörten derselben Eigentümer­ familie – stehen jetzt die erforderlichen Flächen für einen Bahnhofs­ neubau zur Verfügung. Damit lassen sich die derzeitigen Defizite be­ heben und es besteht die Chance, diesen zentralen Verkehrsknoten für unsere Gemeinde neu zu erschließen. Die heutige Situation am Bahnhof Lauterach ist nicht mehr zeitgemäß und es besteht schon seit langem Handlungsbedarf. Nach langwierigen Verhandlungen mit den ÖBB ist es der Marktgemeinde Lauterach gelungen, die notwendigen Verträge mit dem Bund und dem Land abzuschließen. Der neue Bahnhof erhält eine Anbindung an den öffentlichen Busverkehr. Weiters umfasst die bauliche Veränderung zwei Lifte zu den jeweiligen Bahnsteigen, Fahrradboxen und einen neuen Fuß- und Radweg vom Kohlenweg zum Bahnhof. Ab dem Fahrplanwechsel 2012/2013 wird es auch möglich sein, mit der „Schweizerbahn“ (St. Margreten – Lauterach) in Richtung Dornbirn zu fahren. Auf gute Kombinierbarkeit zwischen Bahn, Bus, Fahrrad oder Privat-PKW wird in der Gestaltung ebenfalls entsprechendes Augenmerk gelegt. Andere Bahnhöfe zeigen vor, wie sich Mobilität, Sicherheit und Wirtschaft gut verknüpfen lassen. Die langwierigen Verhandlungen mit den ÖBB haben sich gelohnt. Lauterach erhält einen neuen Bahnhof. Bgm Elmar Rhomberg 8 Aus dem Rathaus | März 2010 Die heutige Situation am Bahnof Lauterach Bus, Bahn und auch neue Formen des Öffentlichen Verkehrs werden in Zukunft noch wichtiger werden. Sie helfen mit, dass persönliche Mobilität leistbar und für Gesellschaft und Umwelt verträglich ist. Wir arbeiten intensiv daran, Lauterach in das wachsende Bahnnetz einzubinden, damit Züge nicht nur durchfahren, sondern auch unserer Gemeinde zugute kommen. Deshalb wurden auch im Bereich einer möglichen „Haltestelle Lauterach West“, für die es noch keine endgültige Planung gibt, bei einer jetzt laufenden Grundstückszusammenlegung entsprechende Aspekte berücksichtigt. Immerhin leben im Umkreis dieses möglichen Haltepunktes nahezu 7.000 Menschen, alle Züge nach Hard, Lustenau, München oder Zürich fahren heute hier nur durch. so GR Christian Österle Berechtigte Kritik aus der Bevölkerung im VN-Bürgerforum, Quelle: VN, 5. Mai 2006 Aus dem Rathaus | März 2010 9 Informationen zur Gemeindevertretungs­ und Bürgermeisterwahl 2010 Am 14. März 2010 finden gemäß dem Gemeindewahlgesetz LGBL. Nr. 36/2009, die Wahlen in die Gemeindevertretung statt. Auch wird mittels direkter Wahl der(die) Bürgermeister(in) gewählt. Stimmzettel wird den Wahlberechtigten zeitgerecht nach Hause zugestellt, sodass es ohne Zeitdruck möglich ist, die Wahl für das Bürgermeisteramt und die Gemeindevertretung zu treffen und vor allem auch in Ruhe überlegt werden kann, ob und an welche(n) KandidatenInnen er(sie) Vorzugsstimmen vergibt und ob er(sie) eine(n) freie(n) Wahlwerber(in) hinzufügen will. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, den Stimmzettel in der Wahlzelle auszufüllen. Dort liegen auch Stimmzettel etwa für den Fall auf, dass dem Wähler beim Ausfüllen ein Fehler unterlaufen ist. ➤ Stimmabgabe vor der Sprengelwahlbehörde in einem sonstigen Wahlsprengel der Gemeinde ➤ Stimmabgabe vor der Wahlkommission für Gehunfähige ➤ Übermittlung der verschlossenen Wahlkarte an die zuständige Gemeindewahlbehörde mittels Briefwahl (neu) Die Brief-Wahlkarte ist so rechtzeitig an die zuständige Gemeindewahlbehörde zu übermitteln, dass sie bis zum Schließen der Wahllokale (13.00 Uhr) beim Gemeindeamt einlangt. Wahlkarten, die erst nach dem Schließen des letzten Wahllokals der Gemeinde einlangen, gelten als verspätet und können bei der Ermittlung des Stimmenergebnisses nicht berücksichtigt werden. Nicht zulässig ist die Stimmabgabe mittels Wahlkarte in einem Wahllokal einer anderen Gemeinde. Eine Wahlkarte ist bei der Gemeinde unter Angabe des Grundes spätestens am Mittwoch vor dem Wahltag schriftlich oder spätestens am Freitag vor dem Wahltag, 12 Uhr, mündlich (persönliches Erscheinen) zu beantragen. Ebenfalls bis zum Freitag vor dem Wahltag, 12 Uhr, kann ein schriftlicher Antrag gestellt werden, wenn eine persönliche Übergabe der Wahlkarte an eine bevollmächtigte Person möglich ist. Eine telefonische Antragstellung ist nicht zulässig. Ausfüllen des Stimmzettels Es wird gebeten, vom Recht der Wahl Gebrauch zu machen Wahlberechtigung – wer darf wählen Wahlberechtigt ist, wer am 28.12. 2009 (Wahlstichtag) Landes ür e (in) b g r oder ausländische(r) Unionsbürger(in) ist, in der betreffenden Gemeinde seinen(ihren) Hauptwohnsitz hat, vom Wahlrecht nicht ausgeschlossen ist und spätestens am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet hat. Es besteht keine Wahlpflicht. Es wird jedoch gebeten, vom Recht der Wahl und somit der indirekten Mitsprache möglichst Gebrauch zu machen. In die Gemeindevertretung ist jeder Wahlberechtigte wählbar, der spätestens am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet hat. Für eine gültige Stimme für die Wahl des(der) Bürgermeisters(in) als auch für die Wahl der Gemeindevertretung ist es erforderlich, dass auf dem Stimmzettel der(die) gewählte Bürgermeisterkandidat(in) bzw. die gewählte Partei durch Anbringen eines Kreuzes in dem Kreis, der sich neben dem Namen des(r) Bürgermeisterkandidaten(in) bzw. neben dem Parteinamen befindet, bezeichnet wird. Darüber hinaus können Wahlwerbern jener Partei, die gewählt wird, bis zu 5 Vorzugsstimmen vergeben werden. Auf denselben Wahlwerber kann der Wähler höchstens 2 Vorzugsstimmen vereinen. Auch die Beifügung eines freien Wahlwerbers unter Beisetzung von Vorzugsstimmen ist möglich. (siehe Stimmzettel nächste Seite) Wahlkarten/Briefwahl Die Wahlberechtigten haben ihr Wahlrecht in jenem Sprengel auszuüben, dem sie aufgrund der Eintragung in das Wählerverzeichnis angehören. Wahlberechtigte, die im Besitze einer Wahlkarte sind (Wahlkartenwähler), können ihr Wahlrecht ausüben durch Wahlausweis – Stimmzettel Für die Wahlen ist ein amtlicher Stimmzettel zu verwenden, welcher aus einem Teil für die Bürgermeisterwahl und aus einem Teil für die Wahl der Gemeindevertretung besteht. Der Wahlausweis (je Sprengel verschieden farbig) und der Wahllokale Sprengel Sprengel Sprengel Sprengel Sprengel 1 - Sozialzentrum/Bürger dienste 2 - Alter Sternen 3 - Zum Kreuz 4 - Kindergarten Unterfeld 5 - Hauptschule Lauterach 10 Aus dem Rathaus | März 2010 Wahlzeit Die Wahlzeit ist mit 7.30 – 13 Uhr festgelegt. Fahrtkostenersatz Schülern, Studenten und Lehrlingen, die zur Teilnahme an der Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahl 2010 von ihrem in einem anderen Bundesland oder im Ausland gelegenen Studien- bzw. Ausbildungsort an ihren Wohnort nach Vorarl erg fahren, werden die b K t os en ersetzt, die für die An- und Rückreisen anlässlich der Wahl am 14. März 2010 bei Benützung des kostengünstigsten öffentlichen Verkehrsmittels unter Inanspruchnahme der möglichen Fahrpreisermäßigungen entstehen. Die Auszahlung der Ersatzbeträge erfolgt zweckmäßigerweise am Wahltag an der Amtskasse im Bürgerservice (Wahlsprengel 1 – Sozialzen rum/Bürt gerdienste, Hofsteigstr. 2a) nach er olgf ter, bestätigter Stimmabgabe und nach Einsichtnahme in die Inskriptions- bzw. Arbeitsbestätigung und die Fahrkarte. www.vorarlberg.at/wahlkarten Info Für Fragen stehen Ihnen die MitarbeiterInnen der Bürgerservice telle s T 6802-0 gerne zur Verfügung. für die Wahl des Bürgermeisters am 14. März 2010 in der Marktgemeinde Lauterach Amtlicher Stimmzettel Rhomberg Elmar, 1964, Bürgermeister Bürgermeister Elmar Rhomberg Volkspartei Lauterach und Parteifreie Draxler Barbara, 1971,Kindergartenpädagogin Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ) und Parteifreie Ing. Walter Pfanner, 1957, Geschäftsführer Freiheitliche und unabhängige Bürgerliste Lauterach Hinweis für das Ausfüllen des Stimmzettels für die Wahl des Bürgermeisters: Sie wählen einen Wahlwerber für das Amt des Bürgermeisters, indem Sie in den Kreis neben dem Namen ein X einsetzen. für die Wahl der Gemeindevertretung am 14. März 2010 in der Marktgemeinde Lauterach Bürgermeister Elmar Rhomberg Volkspartei Lauterach und Parteifreie 199 Wahlwerber 1. Rhomberg Elmar, 1964, Bürgermeister 2. Rohner Doris, 1954, Angestellte 3. Ing. Österle Christian, 1964, Geschäftsführer 4. Betr.oec. Hagen Werner, 1964, Prokurist 5. Mag. Germann Stefan, 1960, Bankangestellter 6. Pfanner Katharina, 1956, Hausfrau 7. Fink Georg, 1975, Landwirt 8. Schneider Dietmar, 1968, Marktleiter 9. DI Dr. Dietrich Richard, 1959, Agrarwissenschaftler 10. Mag. Koweindl Christine, 1971, Richterin 11. Gunz Herbert, 1955, Landwirt 12. DI Dr. Stöckler Stefan, 1965, Informatiker 13. Metzler Alfons, 1949, Kaufmann 14. Betr.oec. Wagner Gerold, 1962, Angestellter 15. Springer Beatrix, 1957, kfm. Angestellte 16. Dipl.BW Götze Norbert, 1968, Versicherungsmakler 17. Höll Sandro, 1991, Zivildiener/Student 18. Dressel Petra, 1970, Kanzleiassistentin 19. Sonnweber Peter, 1963, Solartechniker 20. Böhler Joachim, 1969, kfm. Angestellter 21. Frühwirth Helga, 1958, Hausfrau 22. Antonaci Karin, 1969, Hausfrau 23. Bihlmayer Renate, 1962, Bankangestellte 24. Mag. Hinteregger Peter, 1968, Meteorologe 25. Achberger Franz Xaver, 1960, Landwirt 26. Böni Luzia, 1958, Hausfrau/Altenpflegerin 27. Pircher Bettina, 1969, Bankangestellte 28. Rohner Matthias, 1983, Vertragsbediensteter 29. Dr. König Klaus, 1954, Landesbediensteter 30. Dörler Simon, 1991, Präsenzdiener/Student 31. Rusch Claudia, 1972, biomedizinische Analytikerin 32. Greussing Gabriel, 1987, Student 33. Fetz Eveline, 1956, Angestellte 34. Winder Robert, 1980, Fliesenlegermeister 35. DI Dr. Eberhard Wolfgang, 1966, Angestellter 36. Mag. Kusche Christian, 1968, Gymnasialdirektor 37. Uzundere Nuran, 1967, Hausfrau 38. Kalb Edwin, 1950, Baumeister 39. Kolb Gerhard, 1967, Einzelhandelskaufmann 40. Österle Matthias, 1987, Angestellter 41. Stadelmann Michaela, 1973, Landwirtin 42. Dietrich Friedrich, 1961, Versicherungsangestellter 43. Schertler Rudolf, 1984, Landwirt 44. Ölz Gernot, 1968, Landwirt 45. Bildstein Hartmut, 1966, Glasermeister 46. Achberger Christian, 1985, Hydrauliker 47. Flatz Doris, 1960, Sozialpädagogin 48. Vonach Stefan, 1969, Unternehmer 49. Loitz Helmut, 1946, Pensionist 50. Ing. Greußing Peter, 1952, Geschäftsführer 51. Dorn Alexander, 1974, Kaufmann 52. Nußbaumer Karl, 1962, Immobiliensachberater 53. Dr.Al-Dubai Zulfokar, 1962, Facharzt für Psychiatrie 54. Gufler Manfred, 1964, Angestellter 55. Kalb Andreas, 1973, Landwirt 56. Stadelmann Hubert, 1969, Landwirt 57. Hörmann Roland, 1965, Prokurist 58. Mag. Jenny-Url Karin, 1972, Landesbedienstete 59. Mag. Rüdisser Karl-Heinz, 1955, Landesrat Amtlicher Stimmzettel Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ) und Parteifreie Wahlwerber 1. Draxler Barbara, 1971, Kindergartenpädagogin 2. Andlinger Dietmar, 1963, techn. Angestellter 3. Baumgartner Ingrid, 1992, HAK-Schülerin 4. Dietrich Peter, 1951, Lokführer Instruktor 5. Nguyen Lucia, 1986, Sales Assistant 6. Rosskopf Mario, 1964, techn. Angestellter 7. Starzinger Gerda, 1956, Hausfrau 8. Schwarz Peter, 1937, Pensionist 9. Djordjevic Sabina, 1990, Einzelhandelskauffrau 10. Baumgartner Ludwig, 1943, Pensionist 11. Starzinger Bettina, 1985, Kindergartenpädagogin 12. Barfus Jürgen, 1971, Polizeibeamter 13. Praxmarer Manuela, 1968, Pflegehelferin 14. Betr.oec. Hauser Wolfgang, 1958, Finanzleiter 15. Nguyen Arno, 1985, Messtechniker 16. Dorner Sylvia, 1964, Hausfrau 17. Fink Ngoc-Bich, 1977, Bürokauffrau 18. Dipl.BW Draxler Helmut, 1966, Geschäftsführer 19. Bührle Kurt, 1985, Kommissionierer 20. Weiß Wolfgang, 1947, Pensionist 21. Dietrich Helga, 1957, Hausfrau 22. Seiwald Herbert, 1951, Beamter 23. Valent Evelin, 1960, Kindergartenhelferin 24. Caldonazzi Hermann, 1955, Angestellter 25. Rudigier Rosa Maria, 1951, Pensionistin 26. Gajic Stojan, 1954, ÖBB-Angestellter 27. Stampfer Martha, 1940, Hausfrau 28. Luttenberger Franz, 1955, Telekomtechniker 29. Koppler Günter, 1947, Mechanikermeister 30. Ebenhoch Otto, 1934, Alt-Gemeinderat Freiheitliche und unabhängige Bürgerliste Lauterach Wahlwerber 1. Ing. Pfanner Walter, 1957, Geschäftsführer 2. Schwerzler Paul, 1953, techn. Angestellter 3. Vogel Martha, 1948, Pensionistin 4. Fritz Günther, 1960, Filialleiter 5. DI Katschnig Sven, 1966, Immobilienmanager 6. Bischof Thomas, 1970, Masseur 7. Weiß Manuela, 1964, Hausfrau 8. Kurz Stephan, 1965, kfm. Angestellter 9. Haider Andreas, 1988, Maschinenbautechniker 10. Pschorr Eva-Maria, 1969, Hausfrau 11. Gunz Elmar, 1958, Kaufmann 12. Kiene Alfred, 1957, Immobilienverwalter 13. Maruschko Maria Luise, 1961, Sachbearbeiterin 14. Freudlsperger Peter, 1948, Pensionist 15. Zeferino de Oliveira Cindy, 1977, Bürokauffrau 16. Krottenhammer Alois, 1954, Unternehmer 17. Götze Andreas, 1975, Polier 18. Skamletz Rene, 1963, Bilanzbuchhalter 19. Fritz Daniel, 1982, Produktmanager 20. Humml Johannes, 1969, Baumeister 21. Spiegel Peter, 1971, Logistiker 22. Dumps Klaus, 1975, Pflasterer 23. Schwerzler Riccarda, 1986, Bürokauffrau 24. Lampert Hans Werner, 1946, Pensionist 25. Morscher Margit, 1952, Schneiderin 26. Freudlsperger Christine, 1954, Kleinkindererzieh. 27. Lampert Markus, 1971, Verkäufer 28. Scalet Jürgen, 1970, Bauleitung 29. Hämmerle Tamara, 1981, Bankangestellte 30. Schwerzler Katrin, 1986, Einzelhandelskauffrau 31. Müller Hubert, 1952, techn. Angestellter 32. Metzler Hermann, 1947, Gastwirt 33. Emberger Wolfgang, 1968, Einzelhandelskaufm. 34. Kurz Michael, 1977, Angestellter 35. Fritz Stephan, 1991, Kfz-Techniker 36. Hauser Werner, 1954, Landschaftsgärtner 37. Schönenberger Karl, 1958, Landwirt 38. DI (FH) Embacher Thomas, 1967, techn. Angest. 39. Apsner Horst, 1942, Pensionist 40. Dr. Klocker Heinz, 1939, Pensionist 41. Ölz Karl, 1944, Pensionist 42. Vonach Erwin, 1937, Pensionist 43. Tritscher Kurt, 1951, Drucker 44. Köck Doris, 1960, Trainerin f.mod.Umgangsformen 45. Drexel Bernd, 1965, Unternehmer 46. Weingärtner Peter, 1951, Immobilienmakler 47. Kohlhaupt Fritz, 1940, Pensionist Die Grünen Lauterach Wahlwerber 1. Greußing Elmar, 1952, Bio Landwirt 2. Alibegovic Sanda, 1985, Schülerin 3. Posch Bernhard, 1962, Lehrer 4. Greußing Erika Ursula, 1953, Bäuerin 5. Schurr Christoph, 1991, Student 6. Rümmele Franziska, 1991, Schülerin 7. Tomasini Peter, 1966, Tischler 8. Mag. Rüdisser Gerhard, 1956, AHS-Lehrer 9. Dejanovic Stefan, 1977, IV-Pensionist 10. Greußing Romana, 1990, Kanzleiassistentin 11. Mag. Galehr Otto, 1941, Pensionist 12. DI Flatz Andreas, 1970, Architekt 13. Lechner Adalina, 1939, Hausfrau 14. Macek Anton Dieter, 1942, Pensionist 15. Moosmann Petra, 1972, DGuKS 16. Moosmann Eva, 1951, Bildungsreferentin Freier Wahlwerber ____________________________________________ (Familien- und Vorname, Anschrift) Freier Wahlwerber ____________________________________________ (Familien- und Vorname, Anschrift) Freier Wahlwerber Mu r te s Freier Wahlwerber ____________________________________________ (Familien- und Vorname, Anschrift) ____________________________________________ (Familien- und Vorname, Anschrift) Hinweis für das Ausfüllen des Stimmzettels für die Wahl der Gemeindevertretung: Sie wählen eine Partei, indem Sie in den Kreis neben der Parteibezeichnung ein X einsetzen. Außerdem können Sie den Wahlwerbern der von Ihnen gewählten Partei Vorzugsstimmen geben. Zu diesen Wahlwerbern zählt auch der von Ihnen allenfalls beigefügte Wahlwerber. Sie haben fünf Vorzugsstimmen. Einem Wahlwerber können Sie eine Vorzugsstimme oder höchstens zwei Vorzugsstimmen geben. Setzen Sie für jede Vorzugsstimme ein X in das Kästchen neben dem bevorzugten Wahlwerber. Der amtliche Stimmzettel wird den Wahlberechtigten zeitgerecht per Post zugestellt Aus dem Rathaus | März 2010 11 Interview mit Wolfgang Hofer Bürgerinitiative Lauterach – Hard Die Bürgerinitiative Lauterach – Hard hat in der letzten Sitzung der Gemeindevertretung ihr Anliegen dargestellt und auch den selbstproduzierten „Riedfilm“ präsentiert. Dieser kann auf der Inter­ net­Plattform der Gemeinde abgerufen werden. Im Gespräch stellt Wolfgang Hofer als einer der Mitbegründer die Bürgerinitiative nä­ her vor. Herr Hofer, Sie sind einer der Mitbegründer der Bürgerinitiative Lauterach – Hard. Wie kam es dazu? Als 2004 eine Alternative zur S18 vom damaligen Landesstatthalter gger E vorgeschlagen wurde, war auf den e rsten Blick klar, dass diese Variante enorme Ressourcen an naturbelassener, landwirtschaftlich genutzter und bereits bebauter Fläche zerstören würde. Die Belastung der Anrainer hätte außerdem in keinem Verhältnis zur Entlastung der betroffenen Straßen gestanden. So wäre zB. pro eingespartem Auto an der Betonstraße mit 10 Autos am Gemeinderand zu rechnen. Deshalb habe ich gemeinsam mit anderen Bürgern aus Lauterach und Hard versucht, von Anfang an auch die Bevölkerung zu informieren. Wie wir heute wissen, hat diese Variante damals ja einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Das ist richtig. In mehreren von uns organisierten Treffen wurde rasch deutlich, dass das Interesse enorm ist. Die Menschen kamen aus den verschiedensten Ortschaften des unteren Rheintals. 2005 gab es dann eine von den VN initiierte Veranstaltung im voll besetzten Hofsteigsaal, bei der es zu teils heftigen verbalen Kontroversen kam. Nach den Landtagswahlen wurde es dann wieder still um die als „Egger-Nordvariante“ titulierte Lösung. Nun könnte man einwenden, dass es einfach ist „gegen“ eine Sache zu sein, zumal man als Lauteracher ja direkt betroffen von einer solchen Straßenvariante wäre. Uns geht es nicht darum „gegen“ eine Straße zu sein, sondern „für“ die beste Lösung für alle Betroffenen. Dazu zähle ich nicht nur Anrainer, sondern auch entfernte Gemeinden sowie Gewerbebetriebe und die Natur bzw. das Lauteracher Ried. Bei oben genannter Variante, die am Nordrand des Rieds Richtung Lustenau geplant war, war beispielsweise immer die Rede davon, dass das Ried davon nicht betroffen wäre, im Gegenteil, die Senderstraße würde entlastet werden. Das ist natürlich nur die halbe Wahrheit, denn eine 100 m breite, vierspurige Schnellstraße verbraucht Unmengen an Riedboden und man kann im Hinblick auf Lärm- und Abgasbelästigung wohl kaum von einer Entlastung des Naturgebietes sprechen. Fakt ist auch, dass durch ein Projekt dieses Ausmaßes an vielen Stellen das von der EU unter Schutz gestellte „Natura 2000“Gebiet verbaut werden müsste. Wolfgang Hofer, Mitbegründer der Bürgerinitiative Lauterach – Hard, verheiratet, zwei Kinder Die Menschen wollen nicht mehr Verkehr, sondern weniger. Wolfgang Hofer Denkmodell Straßenvariante für das untere Rheintal 12 Aus dem Rathaus | März 2010 Wir brauchen noch mehr Möglichkeiten, ohne zusätzlichen Verkehr mobil zu sein. Bgm Elmar Rhomberg Naherolungsraum: Das Lauteracher Ried Welche anderen Lösungen gibt es Ihrer Meinung nach, um etwas gegen das immer größer werdende Verkehrsaufkommen unternehmen zu können? Alternativen gäbe es unserer Meinung nach einige. Beispielsweise zeigt schon jetzt der konsequente Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel wie Bus und Bahn Wirkung. Eine weitere Möglichkeit wäre die Installation einer Ringbus inie l oder auch die Unterstützung des Radverkehrs. Zum Verkehrsaufkommen ist übrigens zu sagen, dass man heute weiß, dass sich die Prognosen früherer Jahre bezüglich der Zunahme des Verkehrs nicht bewahrheiten. Das heißt, der Verkehr wird weniger? Die Zunahme ist geringer als ursprünglich angenommen. Zum einen, weil es eine gewisse Sättigung im Individualverkehr gibt, zum anderen, weil immer mehr Menschen auf alternative Fortbewegungsmittel zurückgreifen. Aufgrund der Wirtschaftskrise ist derzeit sogar eine Reduktion im LKW-Verkehr zu beobachten. Sie sind seit über einem Jahr als Vertreter der Bürgerinitiative Teilnehmer am „Konsensorientierten Planungsverfahren für eine Verkehrslösung unteres Rheintal – Schweiz“. Über welche Straßenvarianten wird denn dort gesprochen? Da alle Teilnehmer sich dazu verpflichtet haben, über die laufenden Be sprechungen Stillschweigen zu bewahren, möchte ich dazu nur soviel sagen: Es gibt unter anderem auch verschiedene Straßen-Varianten, über die von Vertretern der ASFINAG, der Landesregierung, der Gemeinden, NGOs, Bürgerinitiativen und anderen Institutionen diskutiert wird. Durch dieses konsensorientierte Planungsverfahren bekommen wir auch Zugang zu offiziellen Verkehrszahlen und –daten. So zB., dass Bregenz durch eine Straße im Lauteracher Ried keine nennenswerte Entlastung erfahren würde. Wie sieht die Rolle der Bürgerini it ative in solchen Gesprächen aus? Unser wichtigstes Anliegen ist es, diesem Forum unsere Position nahe zu bringen. Dazu wurde von der Bürgerinitiative Lauterach – Hard auch ein Film produziert, den man auf der Homepage der Gemeinde Lauterach www.lauterach.at sehen kann. Und welches sind Ihre Anliegen? Wir leben in einer Gemeinde mit einem schützenswerten Naherholungsraum für das gesamte untere Rheintal: dem Lauteracher Ried. Wir haben in Vorarlberg nicht mehr viele ökologisch funktionierende Gebiete in dieser Größe. Unser Hauptanliegen ist es, eine Straße in unserem Ried mit all ihren Nachteilen zu verhindern und dieses Naturjuwel für unsere Nachkommen zu bewahren. Der rege Zuspruch, den wir bekommen, bestärkt uns in unserer Ansicht, dass die Menschen nicht mehr Verkehr wollen (und nichts anderes bedeutet eine neue Straße) sondern weniger. www.lauterach.at Die Interessen der Bürgerinitiative Lauterach – Hard decken sich weitgehend mit jenen der Gemeindepolitik. Es ist gemeinsames Anliegen, Natur und Umwelt zu schützen und gleichzeitig nachhaltige Mobilität zu ermöglichen. In diesem Sinn arbeiten die Marktgemeinde Lauterach, ihre Nachbarn und viele Partner seit Jahren gemeinsam mit dem Land Vorarlberg an guten Alternativen zum Individualverkehr – im Wissen, dass mehr Straßen allein nicht die Lösung sind. Ergebnisse dieser Bemühungen sind z.B. ein dichtes Netz von Bus und Bahn, die verstärkte Nutzung beste ender h Bahnstrecken oder der österreichweite Spitzenwert von 21 Prozent Radanteil an den täglichen Wegen der Bevölkerung in der lan-b p R egion. Auch Ausbildungs- und Arbeitsplätze oder Freizeit- und Infrastruktureinrichtungen im nahen Umfeld helfen, Verkehr zu eduzieren. r Im konsensorientierten Planungsverfahren selbst kommen alle denkbaren Varianten auf den Tisch und werden im Vergleich bewertet. Ich möchte hier nicht vorgreifen, aber neue Straßenbauten lösen das Verkehrsproblem mit Sicherheit nicht. Aus dem Rathaus | März 2010 13 Neu ab März aus der SeneCura Küche – die „Gesunde Pause“ Gemeinsam gesund, fit und vital Gesunde Gemeinde Lauterach „Für die Gesundheit der Lauteracher“ – Unter diesem Motto star­ tet die Gemeinde gemeinsam mit der Mittelschule (Hauptschule) und dem SeneCura Sozialzentrum eine neue Initiative. Die Schüle­ rInnen der Mittelschule Lauterach können sich täglich auf eine „Ge­ sunde Pause“ direkt aus der SeneCura Küche freuen. Am Speiseplan werden schmackhafte und nährstoffreiche Alternativen zu fett­ und zuckerhaltigen Snacks wie Pizza und Burger stehen. Dieses in Vorarl­ berg einzigartige Pilotprojekt trägt zur Erhöhung der Gesundheit und Lebensqualität in Lauterach bei und soll das Ernährungsbe­ wusstsein der Jugendlichen stärken. In Vorarlberg hat sich die Zahl der übergewichtigen Kinder und Jugendlichen in den letzten 15 Jahren verdoppelt. Inzwischen sind 8,7% unserer Volks- und HauptschülerInnen übergewichtig und dazu kommen noch 5,4%, die bereits an krankhaftem Übergewicht leiden. Folgen des Übergewichts sind Gesundheitsprobleme, die die Lebensqualität bereits in jungen Jahren massiv einschränken. Um ein „gesundes“ Zeichen gegen diesen negativen Trend zu setzen und die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit der SchülerInnen zu unterstützen, startet die Gemeinde Lauterach ein Gemeinschaftsprojekt mit der örtlichen Mittelschule und dem SeneCura Sozialzentrum Lauterach: Die SchülerInnen können sich ab März auf eine „Gesunde Pause“ freuen und leckere Snacks wie Fitness-Stangerl oder Dinkelmuffins anstelle von Wurstsemmel und Co. genießen. Wir freuen uns, dass die Gemeinde und SeneCura so stark hinter diesem Projekt stehen. Gemeinsam können wir viel erreichen und das Ernährungsbewusstsein schon bei der jungen Generation schärfen. Direktor Otto Nester Partnerschaftlich für mehr Lebensqualität „Das Projekt ‚Gesunde emeinde G Lauterach’ ist mir ein persönliches Anliegen. Es ermöglicht uns, aktiv gesundheitliche Strukturen in Lauterach zu fördern und bereichert die ganze Gemeinde. Mit SeneCura und der Mittelschule haben wir kompetente Partner für die Umsetzung dieser in Vorarlberg einzigartigen Initiative gefunden. Ich bin überzeugt, dass die SchülerInnen Gefal- 14 Aus dem Rathaus | März 2010 Ich bin überzeugt, dass die SchülerInnen Gefallen an unseren Angeboten und Ideen finden werden. Bgm Elmar Rhomberg Für die Kinder gibt es leckere Snacks wie Fitness-Stangerl oder Dinkelmuffi ns, anstelle von Wurstsemmel und Co. len an unseren Angeboten und Ideen fin den werden“, so Bgm Elmar Rhomberg. „Nach diesem Pilotprojekt in der Schule werden wir die Initiative auf die gesamte Gemeinde ausweiten und möchten mit vielfältigen Aktionen gemeinsam mit allen LauteracherInnen für noch mehr Gesundheitsbewusstsein und Vitalität in der Gemeinde sorgen“, blickt Rhomberg in die Zukunft. des SeneCura Sozialzentrums Lauterach und Projektleiter der neuen Arbeitsgruppe. Offener Mittagstisch im SeneCura Sozialzentrum Neben dem Engagement in der Mittelschule Lauterach bietet das SeneCura Sozialzentrum mit dem „Offenen Mittagstisch“ schmackhafte Menüs aus frischen, regionalen Zutaten. Ab März können alle Lauteracher SeniorInnen die gesunden Angebote der SeneCura Küche in einem geselligen Rahmen nützen. Zum Start des Projekts lädt SeneCura Lauterach alle Interessierten zum Probeessen am 3., 5. und 8. März jeweils von 11.30 Uhr bis 12.30 Uhr ein. Die leckeren 3-Gänge Menüs werden zu einem Einstandspreis von nur € 3,- angeboten. Um Voranmeldung im SeneCura Sozialzentrum unter der Telefonnummer 05574/71294 wird gebeten. Nach der Probewoche findet der „Offene Mittagstisch“ vorerst jeden Montag und Freitag statt, die Menüs gibt es dann um € 5,50. Snacks & Co? Ja, aber natürlich! Die Pausensnacks in der Mittelschule Lauterach werden eine gesunde Alternative zu den herkömmlichen Kalorienbomben liefern. Die von SeneCura angebotenen Imbisse zeichnen sich durch einen geringen Fett- und Zuckergehalt, hohe Gemüse- sowie Obstanteile aus und versorgen die SchülerInnen so mit allen wichtigen Nährstoffen für mehr Konzentrations- und Leistungsfähigkeit. Geschmack und Genuss kommen dabei garantiert nicht zu kurz. „Das neue Angebot soll unsere Jugendlichen für das Thema gesunde Ernährung sensibilisieren. Dabei ist uns besonders wichtig zu zeigen, dass gesunde Gerichte ausgezeichnet schmecken, toll aussehen und zudem preiswert sind. Wir freuen uns, dass die Gemeinde und SeneCura so stark hinter diesem Projekt stehen. Gemeinsam können wir viel erreichen und das Ernährungsbewusstsein schon bei der jungen Generation schärfen“, erklärt Otto Nester, Direktor der Mittelschule Lauterach. Ein vitaler Speiseplan für Alt und Jung Für die Zubereitung der gesunden Jause zeichnet das SeneCura Sozialzentrum Lauterach verantwortlich, das gemeinsam mit der Arbeitsgruppe des Projekts „Gesunde Gemeinde Lauterach“ für eine ausgewogene Ernährung der Lauteracher SchülerInnen sorgen wird. „Durch die gute Zusammenarbeit mit Kindergärten und Schulen sind unsere Sozialzentren ein lebendiger Treffpunkt für Generationen. Auch ein offener Mittagstisch für Kinder und unsere Bewohner ist ein fixer Bestandteil unserer Häuser. Deshalb ist es uns ein Anliegen, dieses Gesundheitsprojekt gemeinsam mit der Gemeinde und der Mittelschule Lauterach zu entwickeln und durchzuführen“, freut sich Gerhard Sinz, Leiter „Genussvoll G’sund“ Auf einen Blick Start des Projekts: März Projektgruppe: • Projektleiter Gerhard Sinz, Leiter SeneCura Sozialzentrum Lauterach • Wolfgang Berchtel, Regionalleiter SeneCura Vorarlberg • Otto Nester, Direktor Mittelschule Lauterach • Bgm Elmar Rhomberg • Mag. Angelika Stöckler, Ernährungswissenschafterin Vorteile: ➤ Einzigartiges Pilotprojekt in Vorarlberg ➤ Stärkung des Ernährungsbewusstseins der jungen L auteracherInnen ➤ Erhöhung der Fitness und Gesundheit der EinwohnerInnen ➤ Projekt für alle Generationen, für die ganze Gemeinde Projektgruppe: Wolfgang Berchtel, Bgm Elmar Rhomberg, Mag. Angelika Stöckler, Direktor Otto Nester, Projektleiter Gerhard Sinz Aus dem Rathaus | März 2010 15 Finanzieren und Wohnen im Blick! Beratungswoche 08. - 12. März 2010 Gemeinsam mit dem Energieinstitut Vorarlberg beraten Sie unsere Experten zur ökologischen Finanzierung und Planung Ihrer Wohnbauprojekte. Nutzen Sie die verlängerten Beratungszeiten und vereinbaren Sie einen Termin unter Tel. 050 882-8000 oder auf www.volksbank-vorarlberg.at/beratungswoche min Jetzt ter en ! r vereinBa 100,- Euro r+ olste Sicherheitsp ern uschuss sich Prämienz vorarlberg i Schweiz i Liechtenstein www.volksbank-vorarlberg.at Marktgemeinde Lauterach fördert Straßen- und Nachbarschaftsfeste „Liebe Nachbarn, lasst uns feiern“ Foto: Peter Niedermair/Repro, http://dornbirn.at/stadtarchiv, Sign. 21310 EXPERTENTIPP Christof Klopfer von der LändleMetzg Klopfer in Lauterach Gedünstete Rindsschnitzel mit GemüseRahmsauce für 4 Personen 4 Rindsschnitzel Butter, Öl etwas Mehl 1 Zwiebel 1/2 Sellerie 2 Karotten Senf Salz, Pfeffer Hamburgerspeck Rotwein Lorbeerblatt Pfefferkörner 1/8 l Rahm 1/4 l Rindssuppe 2 EL Crème Fraîche Mit dem Kinder-Familien-Straßenfest unterstützt die Marktgemeinde Lauterach eine Gemeinschaftsinitiative von „Kinder in die Mitte“ und „Vorarlberg MOBIL“. Ziel ist die zumindest kurzfristige Rückgewinnung des Straßenraums als Begegnungszone für die gesamte Nachbarschaft sowie als Spielraum für Kinder. Für die Inanspruchnahme der Förderung gelten verschiedene Kriterien. Unter anderem, dass das Fest in der Zeit von Juni bis September stattfinden muss. Die Unterlagen zur Förderung sollten mindestens vier Wochen vor Durchführung eingereicht werden und der Straßenraum muss mit einbezogen werden. Die fein geschnittenen Rindsschnitzel klopfen, salzen, pfeffern und leicht mehlen. Das Fleisch kurz in Öl anbraten, aus der Pfanne nehmen und vorübergehend beiseite legen. Dem Geschmack der Sauce bekommt es am besten, wenn das Gemüse in kleine Stücke geschnitten wird. Den Speck in Streifen schneiden und kurz anbraten. Die Zwiebeln sowie einen Teil des Gemüses in Butter anrösten und mit Rotwein und Rindssuppe ablöschen. Lorbeerblatt, Senf und angebratenen Speck hinzugeben. Das Fleisch in der Sauce für ca. 45 Min. dünsten, bis es zart wird. Die Rindsschnitzel erneut herausnehmen und warm stellen. Danach die Sauce passieren und mit Crème Fraîche und Rahm abschmecken und aufschlagen. Das restliche Gemüse separat dünsten und gemeinsam mit dem Fleisch in die Sauce geben. Abschließend das Gericht ein letztes Mal kurz aufköcheln lassen. Als Beilage empfiehlt sich besonders Polenta. Der Expertentipp von Christof Klopfer, von der Ländle Metzg in Lauterach: „In einer Fachmetzgerei werden Ihre Schnitzel auf Wunsch von Hand aufgeschnitten. Die Schneidtechnik entscheidet oft über den einzigartigen Geschmack des Fleisches.“ Was sind die Voraussetzungen für ein Kinder-Familien-Straßenfest? ➤ Organisation durch Eigeninitiative einer Straßen- oder Wohnnachbarschaft ➤ Einbeziehung des Straßenraums (Nebenstraßen) als Festplatz und als Spielfläche für Kinder ➤ kinder- und familienfreundliches Fest ➤ Thematisierung von „bewusstem Mobilitätsverhalten“ (Festbesuch ohne Auto) Diese Aktion unterstützt das Familienreferat der Gemeinde gerne. Damit können wir dazu beitragen, dass das Miteinander in den Straßen wieder gelebt wird. Familienreferentin Katharina Pfanner Antragstellung Den Antrag für Landesunterstützung im Rahmen von „Kinder in die Mitte“ und die Checkliste „Festkomitee“ erhalten Sie im Rathaus am Montfortplatz, Büro für Gesellschaftliche Dienste, Annette King, Email: annette.king@lauterach.at, T 6802-16. Aus dem Rathaus | März 2010 17 Ore Ore Türbolar Kinder feierten ausgelassen den Kinderfasching Livemusik und das Spielprogramm Seit über 40 Jahren gibt es bereits den Lauteracher Kinder asching. f von Bettina und Denise sorgten für SpitAuch heuer war die Veranstaltung wieder sehr gut besucht, und es zenunterhaltung. Natürlich war auch für quirlte nur so vor ausgelassenen, herumtobenden Kindern. die Begleitpersonen Faschingsstim ung m angesagt. Man vergnügte sich beim Tanz mit den Kindern oder unterhielt sich bei Kaffee und Kuchen oder einem Gläschen Sekt. Kinder­ und Teeniegarde Als die Lauteracher Kindergarde als Schlümpfe maskiert auftrat und dann noch die Lauteracher Teeniegarde ihr Programm vorführte, waren die Kinder nicht mehr zu halten, und alle stürmten zur Bühne, um die Aufführungen zu verfolgen. Als krönenden Abschluss des Faschingstreibens tanzte die Bregenzer Kindergarde, bevor der Fanfarenzug zum Einzug blies. Ordensverleihung Die Kinder bildeten eine Gasse und standen Spalier für den Einzug des Bregenzer Faschingsprinzenpaares mit seinem Gefolge. Nach einem wunderschönen und lustigen Programm gab es als Höhepunkt eine Ordensverleihung. Als Auszeichnung für die Organisation des Kinderprogramms wurde GR Barbara Draxler vom Prinzenpaar der Faschingsorden verliehen. Dass die Veranstaltung über die Ortsgrenzen hinaus bekannt ist, zeigte die Anwesenheit des ORF, der den Prinzenauftritt für „Vorarl erg Heute“ filmte. b Das Team der SPÖ Lauterach bedankt sich bei allen Besuchern. Wir reuen uns f auf das nächste Jahr und werden mit einem besonderen, neu gestalteten Programm, Jung und Alt wieder verzaubern. Toll war die Stimmung beim Kinderfasching Das Prinzenpaar bei der Ordensverleihung 18 Aus der Gemeinde | März 2010 Krankenpflegeverein Beratung – Unterstützung – Hilfe – Pflege r eferieren. Auch (noch) Nichtmitglieder sind herzlich zur Generalversammlung eingeladen. Krankheit und Unfälle betreffen heute nicht nur ältere Menschen sondern können in jedem Lebensalter auftreten. Dann ist es gut, vertrauensvolle und professionelle Hilfe an seiner Seite zu wissen. Und dies für einen Mitgliedsbeitrag von € 27,- pro Jahr. Rufen Sie uns an oder kommen Sie vorbei, jedes neue Mitglied unterstützt diese wichtige soziale Einrichtung und trägt zu deren Fortbestand in unserer Gemeinde bei. Kommandant der Polizeiinspektion Lauterach Günter Pfanner, Stellvertreter Daniel Heinzle und Bgm Elmar Rhomberg Daniel Heinzle DGKS Sonja Kaiser Der Krankenpflegeverein steht sei nen Mitgliedern bei Bedarf zur Seite ➤ täglich telefonisch von 7.30 Uhr – 12 Uhr, T 74/828 80 ➤ zu einem ersten Informationsgespräch zu Hause oder in der Ambulanz ➤ bei der Abklärung, welcher Pflegebedarf und welche Pflegebehelfe erfor derlich sind ➤ für Pflegeberatung und Unterstützung der Angehörigen ➤ bei der Körperpflege und Grundpflege ➤ bei der Medikamentenüberwachung ➤ bei Verbandswechsel und Wundbetreuung ➤ beim regelmäßigen Kontakt mit dem Hausarzt ➤ bei einer Entlassung aus dem Krankenhaus ➤ bei der Vermittlung und Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen des MOHI ➤ bei der Ausgabe und Vermittlung des „Beratungsschecks“ der Gemeinde Bei der Generalversammlung am 8. März um 19 Uhr im Hofsteigsaal können Sie gerne weitere Informationen sowohl bei den Mitgliedern des Vorstandes als auch direkt bei unserem diplomierten Schwesternteam einholen. DGKP Wilfried Feurstein wird über das Thema „Betreuung Demenzkranker in der häuslichen Pflege – Validation“ Aus der Gemeinde | März 2010 Neuer Polizei­ inspektions ­ kommandant Stellvertreter Seit Anfang Februar ist Daniel Heinzle neuer Polizeiinspektionskommandant Stellvertreter in Lauterach. Daniel Heinzle wohnt in Dornbirn, ist verheiratet und Vater eines Kindes. Er freut sich auf die neuen Herausforderungen, die als Polizeiinspektionskommandant Stellvertreter auf ihn zukommen werden. Pflegeleitung Hofsteigstraße 2b (Sozialzentrum SeneCura), T 74/82880, Fax 74/85414, Email: kpv.lauterach@aon.at Rufbereitschaft Montag - Freitag 7.30 – 12 Uhr, Samstag und Sonntag 8 – 9 Uhr. Information, Beratung und ambulante Dienste jeden Mittwoch von 14 – 16 Uhr Obfrau Öffnungszeiten Heide-Ulla Drucker Hubertusweg 5a, T 74/64273, Email: heide-ulla.drucker@aon.at Jugendtreff Lauterach offener Betrieb: Di und Mi, von 16.30 – 19.30 Uhr Jugendbüro: Di 14 – 16.30 Uhr Jugendcafe: Do 16 – 19 Uhr Jugendcafe ab 16 J.: Do 19 – 21 Uhr Jugendbüro für Erwachsene: Brigitte Winkler, Di von 9 – 12 Uhr, Do von 10 – 12 Uhr Simon Kresser Mi von 9 – 12 Uhr, Do von 14 – 16 Uhr Verwaltung Bruno Forster Im Birkenfeld 2, T 74/72030, Email: krankenpflegeverein.lauterach@ telemax.at 19 Mittelschule Lauterach Kleine Dinge können die Welt verändern Der Schulleiter Alimamy Kamara aus Sierra Leone, genannt „Zola“, besuchte die Hauptschule In Sierra Leone, einem westafrikanischen Staat, initiierte ein Wolfurter im Jahr 1993 mit einigen afrikanischen Freunden das Projekt „Safer Future“. Ziel des Projekts ist es, junge Menschen in Landwirtschaft und Handwerksberufen auszubilden oder ihnen eine Schulbildung zu ermöglichen. Im September 2009 besuchte nun der dortige Schulleiter Alimamy Kamara, genannt „Zola“, die Mittel­ schule Lauterach und begeisterte durch seine unkomplizierte Art und lebhaften Erzählungen mehrere Klassen. Einige SchülerInnen und deren LehrerInnen beschlossen daraufhin, diese Idee mit finanziellen Mitteln zu unter stützen. Sie wollten nicht einfach sammeln, sondern durch Selbsthergestelltes oder selbst erarbeitetes Geld einen Beitrag leisten. So kamen die unterschiedlichsten Aktionen zustande. Die Klasse 2b stellte eine gesunde Jause her, in der 2a wurden fleißig Weihnachtskarten ge bastelt und bei der Seniorenweihnachtsfeier verkauft, die 2d sorgte für eine ausgezeichnete Bewirtung beim Elternsprechtag und die Französischgruppen der 3. und 4. Klasse übten sich in der Trüffelherstellung und verkauften selbst gemachtes Meisenfutter. Insgesamt konnten so dem Projekt € 500,- zur Verfügung gestellt werden. Das Projekt „Safer Future“ ermöglicht jungen Menschen in Afrika eine Berufsausbildung Licht für die Welt Letztjährige Erstkommunion­ Kinder sammeln eifrig Geld Obwohl bereits die Erstkommunion 2010 vor der Tür steht, sind einige Lauteracher Kinder, die im April 2009 zur Erstkommunion ge­ kommen sind, immer noch fleißig damit beschäftigt, Geld für die Ak­ tion „ Licht für die Welt“ zu sammeln. Entstanden ist die Idee in der letztjährigen 2b Klasse der VS LauterachDorf. Ein Junge aus dieser Klasse wollte statt Spielsachen zur Erstkommunion, mit € 30,- einem blinden Kind in Afrika die so dringend benötigte Augenoperation ermöglichen. Und diese Tat von Markus hat Kreise gezogen. Viele Mitschüler, Eltern, Großeltern und Nachbarn haben sich von dieser Idee anstecken lassen. Sie wollten sich für die benachteiligten Kinder in den Armutsgebieten unserer Welt einsetzen. Aber auch die letztjährige 2c Klasse wollte sich an dieser Aktion beteiligen und hat tatkräftig mitgesammelt. Allen voran Lea Wadl, die schon zweimal richtig mutig im Messepark Geld für, wie sie selber immer sagt, die blinden Kinder in Afrika gesammelt hat. In Summe konnten sie den stolzen Betrag von € 402,80 an die Aktion „Licht für die Welt“ überweisen. Damit wurde für 13 Kinder das Wunder Augenlicht ermöglicht. Ein schönes Beispiel, wie aus der Freude über die eigene Erstkommunion möglich wird, für Menschen, die am Rande und in Not sind, Gutes zu tun. Kinder sammelten für „Licht für die Welt“ 20 Aus der Gemeinde | März 2010 EXPERTENTIPP Bernd Drexel, Drexel CreAtive Stickerei Lauterach Was soll beim Kauf von Textilien beachtet werden? Molekuarlbiologie-Kurse: Praxisnah und spannend – Arbeit an modernen Analysegeräten Politik-Vortrag: Demokratie lebt durch die Mitarbeit aller, betonte Referent Kircher Borg Lauterach Neuigkeiten aus dem Borg Molekularbiologie­Kurse Die Schüler der naturwissenschaftlichen 7. und 8. Klassen konnten einen Tag lang Versuche mit den modernsten Geräten des „Fliegenden High-Tech-Labors“ von DNA-Consult durchführen. Unter anderem wurden Zellen analysiert, mit Hilfe von Antikörpern Allergien bestimmt und DNA-Proben gezogen. Außerdem wurden die wichtigsten Labor-Techniken wie pipettieren, PCR oder Elektrophorese kennengelernt oder verbessert. Konsumenten achten beim Kauf von T extilien vermehrt auf das Zertifikat für Bio-Baumwolle. Im Gegensatz zur ‚normalen’ Baumwolle unterliegen Textilien mit ökologisch angebauten Fasern strengen Kontrollen. Beim Anbau von Bio-Baumwolle dürfen keine chemisch-synthetischen Dünge- und Pflanzenschutzmittel und kein gen technisch verändertes Saatgut verwendet werden. Dies führt zu einer deutlich geringeren Verschmutzung von Wasser und Luft und bringt zusätzlich eine Qualitätssteigerung mit sich. Texti ien mit Bio-Baumwolle l fühlen sich weicher und angenehmer auf der Haut an, behalten ihre Passform deutlich länger und bleichen geringer aus. Bio-Baumwolle ist immer gekoppelt mit fairem Handel. Besonders die Organisation Fairtrade sichert Projekte zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und zum gesundheitlichen Schutz der Arbeiter auf den Bio-Baumwollfeldern. Den Farmern wird ein faires, sicheres Einkommen garantiert. Abschließender Tipp: Geben Sie Produkten aus Bio-Baumwolle und Öko-Tex zertifizierten Textilien den Vorzug bzw. „Waschen Sie Ihre Textilien immer vor dem ersten Tragen, so können Sie lästigen Juckreiz und Allergiezustände von vornherein ausschließen.“ Politik­Vortrag Acht Klassen unserer Schule besuchten den von der Parlamentsdirektion gestalteten Vortrag „Demokratie hat Geschichte“. Referent Mag. Mario Kircher präsentierte kompetent einen Überblick zum politischen System Österreichs. Außerdem gelang es ihm, den Schülern die Bedeutung der Demokratie und der persönlichen Mitgestaltung bewusst zu machen. Münchenfahrt der 6. Klassen Im Rahmen der alljährlichen Münchenfahrt besuchten die Schüler der 6. Klassen wieder verschiedene Museen. So besichtigten die Schüler der bildnerischen Klasse die Pinakotek der Moderne, während die naturwissenschaftlichen Klassen den Tag im Verkehrsmuseum sowie im Flugmuseum in Oberschleißheim verbrachten. Für die Musiker stand ein Besuch des Stadtmuseums mit seiner großen Instrumentensammlung auf dem Programm. München-Klassenfahrt: Die Schüler lernten indonesische Instrumente kennen www.vobs.at/borgl Aus der Gemeinde | März 2010 21 Lauterach kreativ Des mach i – des zoag i Lauterach kreativ Nach einer längeren Pause findet im Hofsteigsaal Lauterach wieder eine Kreativausstellung statt. Heuer steht sie unter dem Thema „Des mach i – des zoag i“. Über 20 AusstellerInnen werden die Produkte ihrer kreativen Freizeitbeschäftigung zeigen. Daneben präsentieren sich der Frauenchor Hofsteig und der Männerchor mit Filmausschnitten ihrer Konzerte. Aus organisatorischen Gründen ist eine Voranmeldung notwendig: Christof Döring T 6802-17 oder christof.doering@lauterach.at Während der Ausstellungsdauer w erden Sie gastronomisch von den Frauen des Frauenbundes Guta verwöhnt. Rahmenprogramm Das Rahmenprogramm lädt zum aktiven Mittun ein: Grundbegriffe des Filzens können erlernt werden. An einem Basteltisch werden besonders Kinder zum Basteln animiert, während in einer Spieleecke von der Bibliothek Lauterach zum 30 Jahr Jubiläum unterhaltsame Spiele für die ganze Familie angeboten werden. Literatur und Musik Neben der Ausstellung steht der Sonntag ganz im Zeichen der Literatur und Musik. Ein abwechslungsreicher Mix aus Musik und Texten bzw. Gedichte Lauteracher Autorinnen und Autoren werden beim „Literarischen Frühschoppen“ geboten. Freies Musizieren Am Sonntagnachmittag können Lauteracher Musikantinnen und Musikannten mit einer Musikdarbietung ihr Hobby Instrumentalmusik vorstellen. Wer ein Musikinstrument beherrscht, hat seinen/ihren Auftritt. 22 Aus der Gemeinde | März 2010 Lauterach kreativ Des mach i – des zoag i 5. bis 7. März 2010 Hofsteigsaal Lauterach Bastelei | Betonschalen | Drahtarbeit | Film | Filzen | Fotografie | Gedichte | Holzarbeiten | Krippen | Malerei | Mineralien | Mosaikarbeit | Musik | Patchwork | Puppen | Schmuck | Skulpturen | Textiles | Ziergegenstände Mit Hilfe der Einnahmen der L


Lauterachfenster 2010 02
Son, 6. Feber 2011 | Kuhn EDV

Februar 2010 | Nr. 45 Lauterach fenster Jubiläum – 20 Jahre Funkenzunft Lauterach Seite 30 Zeitungsversand P.b.b. Verlagspostamt A-6923 Lauterach Zulassungsnummer 02 Z 031382 M Die aktuelle Informationsschrift der Marktgemeinde »Ich arbeite in Feldkirch, wohne in Weiler, gehe nach Dornbirn ins Kino und nach Bregenz an den See. Wir nützen das Rheintal schon heute als Ganzes.« Gabriele Böheim, Vizerektorin Pädagogische Hochschule Vorarlberg Gemeindegrenzen überschreiten und zusammen den Lebensraum gestalten. Das will Vision Rheintal. www.vision-rheintal.at Eine Initiative des Landes Vorarlberg und der Vorarlberger Rheintalgemeinden Editorial Wirtschaftsstandort Lauterach Die Lauteracher Traditionsfirma Schertler & Alge baut eine neue, hochmoderne Firmenzentrale im Industriegebiet Lindenweg. In dieser Ausgabe des Lauterachfensters berichten wir auf den Seiten 22 und 23 ausführlich über die wirtschaftlichen Aktivitäten von einem der größten Arbeitgeber unserer Gemeinde. Damit werden über 400 Arbeitsplätze langfristig in Lauterach abgesichert. Aktuell werden an den Produktionsstandorten Dammstraße, Reitschulstraße, Hofsteigstraße und Grafenweg insgesamt 28 Lehrlinge zu Facharbeitern ausgebildet. Diese Standortfixierung durch die Geschäftsführung ist für unsere Gemeinde in mehrfacher Hinsicht ein wichtiger Meilenstein. Zum einen schafft und erhält diese Entscheidung qualitativ hochwertige Arbeitsplätze, zum Zweiten löst es einen bedeutenden Investitionsschub von vielen Millionen Euros aus, zum Dritten bleibt uns einer der wichtigsten Gemeindesteuerzahler in der Zukunft erhalten und zum Vierten kann die Zentrumsentwicklung in einem ganz neuen Licht weiterentwickelt werden. Bis Ende 2011 wird die Firma Schertler & Alge ihren Standort, laut eigenen Angaben, an der Hofsteigstraße komplett auflösen. Damit eröffnen sich für Lauterach ganz neue Möglichkeiten und Perspektiven bei der Gestaltung unseres Ortszentrums. Neben der Firma Schertler & Alge investieren auch andere Betriebe in unserer Gemeinde massiv in den nächsten Jahren. So konnte in den letzten Monaten für die Firma Flatz Verpackungen eine zusätzliche Betriebsfläche mit über 10.000 m2 an der Funkenstraße entwickelt werden. Damit kann Firmenchef Hans-Peter Flatz weiter am Standort Lauterach planen und expandieren. In Zeiten vieler negativer Wirtschaftsmeldungen sind diese beiden Beispiele wichtige Botschaften und auch Impulsgeber für unsere Gemeinde. Viele Unternehmen fühlen sich auch in Zeiten eines schwierigen Umfeldes wohl, können am Standort Lauterach planen und sich damit auch langfristig weiterentwickeln. Mit Ende 2009 gab es in Lauterach die höchste Zahl an Arbeitsplätzen. Ich denke, dies ist auch ein bedeutender und wichtiger Faktor bei künftigen kommunalen Entscheidungen. Inhalt Aus dem Rathaus 4 Fünf Gemeinden – ein Fluss 6 Landessieger „Kinder in die Mitte“ 7 Förderung für Kinder in Lauterach 8 Kaufstromuntersuchung 9 Schrebergärten und Freizeiteinrichtungen am Lauterachbach 10 Wahlsprengel: Neue Einteilung 12 Neujahrsempfang 2010 16 Neue Bürgerservicestelle 12 4 Aus der Gemeinde 18 Seniorenbörse – Wohnen im Alter 19 Kostenlose erste anwaltliche Auskunft 22 Schertler-Alge baut neue Zentrale 22 Aus den Lauteracher Vereinen 30 Vereinsberichte 34 Veranstaltung & Chronik 46 zweimal dötgsi Bürgermusik Lauterach Neujahrsempfang 2010 47 Ihr Bürgermeister Elmar Rhomberg Vorarlberger Bregenzerach-Anrainergemeinden unterzeichnen Charta für nachhaltige Entwicklung eines gemeinsamen Naherholungsraumes Fünf Gemeinden, ein Fluss: Gemeinsam Spielraum schaffen Fünf Gemeinden, ein Fluss: Die Bregenzerach ist für die Vorarlberger Landeshauptstadt Bregenz und die Gemeinden Hard, Kennelbach, Lauterach und Wolfurt ein zentraler Naherholungsraum. Mit der kürzlich unterzeichneten Charta „5 Gemeinden – ein Fluss“ bestärken sie die gemeinsame Absicht, den Natur- und Erholungsraum an der Bregenzerach gemeinsam mit dem Land Vorarlberg sensibel und abgestimmt weiterzuentwickeln. und in der Bregenzerach vielfach genutzt – vom Spazieren über Flirten bis hin zu verschiedenen Sportarten ist auf der Liste der Aktivitäten vieles zu finden, denn die Natur bietet zusätzlich zu den Infrastrukturangeboten unzählige Möglichkeiten. Dass diese Vielfalt ebenso wie die Werte auf Dauer gesichert werden, ist den Projektpartnern ein zentrales Anliegen. Die unterzeichnete Charta ist daher Grundlage für die weiteren Planungen und Aktivitäten. Besonderen Wert legen die Partner dabei auch auf die Erschließung. Denn die Region ist mit dem gemeinsamen regionalen Mobilitätsmanagement „plan-b“ und einem Radanteil von über 20 Prozent an den täglichen Wegen der Bevölkerung bestens unterwegs. Naherholungsraum Bregenzerach als gemeinsames Angebot Fünf Gemeinden – ein Fluss, Bregenzerach-Anrainergemeinden unterzeichnen Charta In den kommenden Monaten konkretisieren die Gemeinden auf dieser Basis ihre Planungen und gehen in die ersten Umsetzungen. Die Bregenzerach hat auf der Strecke zwischen Kennelbach und der Mündung in den Bodensee viel zu bieten: Sandsteinschwelle und Mündungsbereich mit den weitum einzigartigen Auwäldern im Natura2000-Gebiet etwa sind von internationaler Bedeutung. Verschiedenste Tiere und Pflanzen, Wasser, Steine etc. schaffen gemeinsam mit Spiel- und Sportplätzen einen Raum, der für viele Menschen wertvolle Momente der Erholung bietet. „Diesen Erholungswert wollen wir im Einklang mit Natur-, Grund- und Hochwasserschutz und anderen Interessen gezielt erhalten und weiterentwickeln“, erläutern die Vertreter der fünf Anrainergemeinden die Motivation hinter dem Vorhaben. In einer neuen Gemeindekooperation wurden die Rahmenbedingungen dafür gemeinsam entwickelt. In Zukunft wird die Es ist mir eine große Freude, dass wir auch unsere Nachbargemeinden für das Projekt „Naher­ holungsgebiet Bregenzer Ach“ gewinnen konnten. GR Werner Hagen gemeinsame Darstellung des Angebots deutlichen Mehrwert für die Menschen in der Umgebung schaffen. Profitieren werden auch bereits bestehende Angebote wie die Waldschule Bodensee, der Waldlehrpfad Kennelbach oder bestehende Sport- und Freizeitstätten. Die fünf Gemeinden sehen den Raum Bregenzerach als gemeinsam zu gestaltendes und zu bespielendes Erholungsangebot für die Menschen im Umfeld. Die verbindende Wirkung des Raumes am Fluss und seine Werte sollen verstärkt und sensibel ins Bewusstsein rücken. „Der Raum an der Ach soll naturnah, offen, nicht kommerzialisiert und vielseitig sein“, beschreiben die Gemeinden die Zielatmosphäre. „Die intensive Abstimmung mit Wasserwirtschaft, Natur- und Landschaftsschutz und der Raumplanung stellt sicher, dass Neue Charta bestätigt gemeinsames nachhaltiges Gestalten In den vergangenen Monaten haben die Gemeinden gemeinsam mit dem Land Vorarlberg die Situation im Detail analysiert. Bereits jetzt ist der Raum an Die Sandinseln unter einer dicken Schneedecke 4 Aus dem Rathaus | Februar 2010 Pflanzaktion zur Auwaldgestaltung an der Ach 2008 mit zwei Klassen der Volksschule Hard, Bgm Elmar Rhomberg, Bgm Hugo Rogginer, mit den Waldaufsehern Lukas Müller und Jürgen Ernst ein stimmiges Gesamtbild entsteht.“ Auch im Sinn des regionalen Entwicklungsprozesses „Vision Rheintal“ und für das in Ausarbeitung befindliche Gewässerentwicklungskonzept macht Kooperation Sinn. Denn gemeindeübergreifende Planungen, durchgängige Standards und abgestimmte Kommunikations- und Marketingaktivitäten erhöhen den Wert für alle Beteiligten. Die Charta „5 Gemeinden – ein Fluss“ Die Bregenzerach ist ein verbindendes Element mit positiven Wirkungen für den Lebensraum der Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach und Wolfurt. Die fünf Gemeinden und das Land Vorarlberg nehmen gemeinsam Verantwortung für die Bregenzerach wahr. Sie schaffen und erhalten Wege für eine funktionierende gemeinsame Arbeit und orientieren sich dabei an folgenden Zielen: Der Naherholungsraum und das Freizeitangebot werden gemeinsam weiterentwickelt. Der Zugang zur und das Verweilen an der Bregenzerach tragen zur Lebensqualität im Alltag der Menschen in der Umgebung bei. Der direkte Kontakt mit dem Wasser erhöht die Erlebbarkeit. Natur-, Grundwasser- und Hochwasserschutz sind wichtige Anliegen. Seltene Lebensräume wie z.B. Auwälder oder Sandplatte sind besonders schützenswert. Ein gutes Naherholungsangebot ist damit im Einklang. Bei allen Aktivitäten um das Gewässer steht Nachhaltigkeit im Vordergrund. Entwicklungsmöglichkeiten bleiben offen, natürliche Materialien und Elemente werden bevorzugt. Die Wege zur und an der Bregenzerach sind auf sanfte Mobilität ausgelegt. Besucherlenkung schont sensible Bereiche. Anstragstellung bis 12. Februar 2010 Heizkostenzuschuss 2010 Wie in den vergangenen Heizperioden besteht auch in der Heizperiode 2010 für Personen, die ihren Lebensunterhalt, zu dem auch die Kosten für Beheizung zählen, für sich und für die in Familiengemeinschaft lebenden unterhaltsberechtigten Angehörigen voraussichtlich nicht oder nicht ausreichend selbst beschaffen können die Möglichkeit, eine finanzielle Hilfe zu erhalten. Antragstellung und Ausbezahlung Der Heizkostenzuschuss kann noch bis Freitag, den 12. Februar 2010, beim Marktgemeindeamt Lauterach – Abt. III Bürgerdienste beantragt werden. Bei Zuschussgewährung wird der Heizkostenzuschuss von € 250,- unverzüg- lich ausbezahlt. Sämtliche Einkommen bzw. zu leistende Unterhaltszahlungen sind durch aktuelle Unterlagen (z.B. Pensionsbezugsabschnitt, Gehaltszettel, Kontoauszug, Wohnbeihilfebestätigung) nachzuweisen. Weitere Infos Für Fragen bezüglich der Einkommensgrenze steht Ihnen das Marktgemeindeamt Lauterach – Abt. III – Bürgerdienste T 05574/6802 Herr Fessler (DW 12) oder Herr Rainer (DW 13) gerne zur Verfügung. Aus dem Rathaus | Februar 2010  Offene Jugendarbeit – Gemeinschaftsprojekt des Jugend- und Sportausschusses Landessieger bei „Kinder in die Mitte – Kindergerechte Lebensräume“ Am 19. November fand die Preisverleihung des Projektes „Kinder in die Mitte – kindergerechte Lebensräume“ im Landhaus in Bregenz statt. Unsere Jugend braucht ihre Freiräu­ me, deshalb ist es mir ein großes Anliegen, dass sie diese auch bekommen. Hier wurde von unseren Jugendlichen und Jugend­ arbeitern Großartiges geleistet und das ist eines ersten Preises würdig. so GR Katharina Pfanner v.l.n.r. Mag. Karlheinz Rüdisser, Günter Weiskopf Büro für Spielräume, Brigitte Winkler Jugendarbeiterin, GR Betr.oec. Werner Hagen, GR Katharina Pfanner, Dr. Gerti Schmid vom attraktiven Sportangebot für Mädchen und Jungen sowie von den gestalteten Ruheräumen beeindruckt. GR Katharina Pfanner, Ausschuss für Jugend Familie und Frauen, GR Werner Hagen, Ausschuss für Sportangelegenheiten und Freizeit, Brigitte Winkler, Offene Jugendarbeit Lauterach und Günter Weiskopf, Büro für Spielräume freuten sich über die Auszeichnung ihrer Arbeit und durften den Preis von den Landesräten Frau Dr. Gerti Schmid und Mag. Karlheinz Rüdisser entgegen nehmen. www.lauterach.at Graffiti für den fertiggestellten Bauwagen Die Lauteracher Jugendlichen waren mit Eifer und viel Fleiß beim Neugestalten ihres Jugendplatzes dabei In der Kategorie „Plätze und Freiräume für Jugendliche in Gemeinden“ wurden die „Alte Seifenfabrik und die Erweiterung Achspieli“ der Marktgemeinde Lauterach mit dem ersten Platz ausgezeichnet. In Zusammenarbeit mit Jugendlichen der Offenen Jugendarbeit Lauterach wurden Plätze gestaltet, die bereits von dieser Zielgruppe frequentiert und genutzt wurden. Die Beteiligung und Einbeziehung der eigentlichen Nutzer in Planung und Umsetzung des Projektes soll zu einer höheren Identifikation und Auseinandersetzung mit dem öffentlichen Raum der Heimatgemeinde führen. Die Kinderjury war besonders Erster Platz in der Kategorie „Kinder in die Mitte – kindergerechte Lebensräume“ für den Lauteracher Jugendplatz 6 Aus dem Rathaus | Februar 2010 Für die Arbeitsgruppe war es besonders wichtig, für die Kinder eine altersgerechte Betreuung mit gleichzeitiger Förderung anzubieten Die Kleinkinderbetreuung bietet bedarfsorientierte Öffnungszeiten 30erBeschränkung Wolfurterstraße Aufmerksame GemeindebürgerInnen haben angeregt, die Beschilderung der verordneten 30km/ h-Beschränkung im Bereich des Schutzweges Wolfurterstraße zu verbessern. Nach Prüfung dieser Anregung wurden die bestehenden 30km/h-Tafeln mittlerweile von der Gemeinde gegen größere getauscht und vor dem Schutzweg wurde in Fahrtrichtung Wolfurt eine zusätzliche 30km/h-Tafel angebracht. Diese Maßnahme dient der besseren Wahrnehmung der verordneten Geschwindigkeitsbeschränkung durch die AutofahrerInnen. Sobald es die Temperaturen zulassen soll die 30km/h Beschränkung noch zusätzlich auf der Fahrbahn aufmarkiert werden. Alle diese Maßnahmen dienen der Sicherung des Schulweges und damit der Sicherheit unserer Kinder. „Rahmenkonzept“ für außerfamiliäre Begleitung Förderung für Kinder in Lauterach Eine Arbeitsgruppe bestehend aus Eltern, Vizebgm Doris Rohner, GR Barbara Draxler, Martha Vogel, Beatrix Springer, Manuela Vogel vom Infantibus sowie den Kindergartenpädagoginnen Sonja Kiesenebner und Judith Längle machte es sich zur Aufgabe, ein „Rahmenkonzept“ zur Kinderbetreuung zu erstellen. Als Referentin für Kinderbetreuung ist es mir ein großes Anliegen, Kinderbetreuungseinrich­ tungen zu schaffen und so zu gestalten, dass die Familien größtmögliche Unterstützung erfahren. Vizebgm. Doris Rohner Angeboten werden: • Regelgruppen • Integrationsgruppe(n) • Montessorigruppe • Ganztagesgruppe(n) Kleinkindbetreuung Kleinkinderbetreuung mit bedarfsorientierten Öffnungszeiten. Für Kinder von Eltern ab gesetzlichem Karenzende bis 4 Jahren. Es werden nur Kinder von nachweislich berufstätigen Eltern aufgenommen. Ziel der Arbeitsgruppe war es, eine möglichst hohe Zufriedenheit der Kinder, PädagogInnen sowie der Eltern zu erreichen. Die Kinderbetreuungsangebote sollten sich deshalb nach den Bedürfnissen der Familien orientieren. Um einen Kinderbetreuungsplatz zu erhalten, sollte der Wohnsitz in Lauterach sein. In dringenden Fällen und bei infrastrukturellen Möglichkeiten ist auch ein Betreuungsplatz bei einem Lauterachbezug möglich wie: ein Zweitwohnsitz, der Wohnsitz der Tagesmutter oder wenn die Arbeitsstelle in Lauterach liegt. Spielgruppen für 2,5- bis 4-jährige Kinder Auch für nicht berufstätige Eltern. Für die Arbeitsgruppe war es besonders wichtig, für die Kinder eine altersgerechte Betreuung und Förderung anzubieten, in der sich die Kinder möglichst wohlfühlen. So wurden die Gruppengrößen klein gehalten und Räumlichkeiten wie z. B. Schlafmöglichkeiten bei der Ganztagsbetreuung bereit gestellt. Für die Eltern wurde ein Konzept erarbeitet, das eine frühzeitige Information bei Änderungen garantiert, freie Entscheidung über die Inanspruchnahme der Kinderbetreuungsangebote bietet, die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die Zuverlässigkeit der Kinderbetreuung ermöglicht. Weitere Infos: www.lauterach.at Vermessungsarbeiten Auch dieses Jahr werden in unserem Gemeindegebiet, im Zuge der jährlichen GIS-Nachführung, wieder div. Neubauten, Zubauten und Veränderungen bei Gebäuden vermessen. Früher wurden diese Vermessungsarbeiten von den VKW durchgeführt. Auf Wunsch der Vorarlberger Landesregierung werden die Vermessungsarbeiten an Privatunternehmen mittels Ausschreibung vergeben. In der Zeit zwischen Februar – März soll mit den Arbeiten begonnen werden. Wir bitten die Bevölkerung um Unterstützung und Verständnis, da meistens auf Privatgrund Zutritt gewährt werden muss. Kinderbetreuungsplätze in Lauterach: Kindergarten für 3-, 4- und 5-jährige Kinder Regelkindergarten, Kindergarten mit erweiterten Öffnungszeiten. Aus dem Rathaus | Februar 2010 7 In Wolfurt wurden die Detailergebnisse der Kaufstromuntersuchung vorgestellt vlnr: Mag. Tagwerker, GR Schrattenthaler, Mag. Lettner, Bgm. Elmar Rhomberg und Bgm. Christian Natter Marktgemeinden Wolfurt und Lauterach Kaufstromuntersuchung 1 | Kaufkraft-Volumen 2009 Lauterach Lebensmittel Bau-/Heimwerkerwaren Wohnungseinrichtung/Heimtex Drogerie-/Parfümeriewaren Damenbekleidung Bücher-/Büro-/Schreibwaren Foto/Optik Unterhaltungselektronik Schuhe/Lederwaren Herrenbekleidung Sportartikel Elektr. Küchen-/Haushaltsgeräte Blumen/Pflanzen Spielwaren Kinderbekleidung Haushaltswaren/GPK Uhren/Schmuck 0 17,0 4,3 4,2 2,4 2,2 1,8 1,6 1,4 1,4 1,3 1,2 1,1 1,1 0,9 0,8 0,5 0,2 5 Auf Einladung der Marktgemeinden Wolfurt und Lauterach und deren Handelstreibenden wurden im Dezember die Detailergebnisse der Kaufstromuntersuchung vorgestellt. GR Manfred Schrattenthaler konnte dazu die Bürgermeister Christian Natter und Elmar Rhomberg, Mag. Tagwerker von der Wirtschaftskammer, Gemeindemandatare, sowie über 50 interessierte UnternehmerInnen vorwiegend aus Handel und Dienstleistung begrüßen. Die Untersuchung wurde in elf Gemeinden und Städten durch die Firma Cima, Herrn Mag. Lettner durchgeführt, der auch die Ergebnisse präsentierte. Interessant ist natürlich die Veränderung zur ersten Untersuchung von 2001. Der Handelsstandort Lauterach verzeichnet im Vergleich zur Erhebung aus dem Jahr 2001 insgesamt einen Anstieg der Kaufkraft-Zuflüsse aus seinem Einzugsgebiet, wobei sich diese Steigerungen auf den kurzfristigen und langfristigen Bedarfsbereich beziehen. Die Kooperation der Hofsteigregion wird für die Zukunft eine entscheidende Rolle spielen, wenn wir uns zwischen dem Angebot der Städte und Einkaufszentren durchsetzen möchten. Quelle: Eigene Berechnungen CIMA, 2009 in Mio. E 10 15 2 | Bewertung Image 2001/2009 Lauterach trifft nicht zu 5 4 indifferent 3 2,3 2 1,9 trifft völlig zu 1 ge tli mü ch g eg epfl t g fre ast und 2001 2009 3,5 3,1 2,4 2 2,1 1,8 lich 2,8 2,2 2,4 2 lich 2,4 1,9 ritt his ert pat isw pre sym ch fo h rtsc ruh ig Imagefaktoren 3 | Bewertung von Einkaufsfaktoren 2009 Lauterach Schulnotensystem 5 4 3 2 1 fs- s kau mo Ein ath Zentrum Peripherie 2,1 1,9 re phä 2,3 2,1 g tun 2,5 2,0 1,6 1,9 rat ung lic Bereits 2001 wurde die ortsansässige Bevölkerung im Rahmen der Haushaltsbefragung gebeten, eine Einschätzung zu den Image-Attributen (siehe Grafik 2) abzugeben. Die Fragestellung lautete: „Wie würden Sie ihren Wohnort beschreiben ...“. 2,3 1,8 1,6 n ffnu Einkaufsfaktoren Die vom Konsumenten wahrgenommene und letztendlich „gespeicherte“ Erinnerung an einen Einkauf wird von vielen verschiedenen Faktoren beeinflusst (siehe Grafik 3). 1,6 und Fre it hke Ö 1,8 1,7 is/ Pre s Lei hbe Fac n t eite lfal gsz atz bot vie kpl ange ren Wa Par 8 Aus dem Rathaus | Februar 2010 u Lerchena Ra und Laut erac hb le s t r aß e d- Fuß weg er Straße Spielplatz We be Kleingartenanlage Hard ach reiw eg d FS Schrebergarten Lauterach M üh Flächenwidmung Schrebergärten und Freizeitnutzung am Lauterachbach Als Ergebnis eines gemeinsamen Projektes der Gemeinden Lauterach und Hard entsteht am Lauterachbach in der Lerchenau eine Schrebergartenanlage. Der größte Teil der Anlage liegt auf Harder Gemeindegebiet. Der Kinderspielplatz am Lauterachbach und der Fuß-/Radweg zwischen Lerchenauerstraße und Mühlestraße kommen auch den LauteracherInnen zu Gute. Die Radwegverbindung zwischen den Lauteracher Ortsteilen Unterfeld und Unterdorf über die Lerchenau nach Mittelweiherburg und ins Erlach wird damit attraktiver. An der Grenze zum Ried entsteht ein vielfältiges, auch für Kinder und Jugendliche nutzbares und gut erreichbares Freizeitangebot. Aus dem Rathaus | Februar 2010 Die Gemeinde Hard hat mit der Widmung eines Streifens „Freifläche-Freihaltegebiet“ nördlich des Lauterachbaches die Voraussetzung für die Freihaltung des Ufers, für die Renaturierung des Bachlaufes und für die Einbeziehung des Baches in den Kinderspielplatz geschaffen. Ende 2009 hat die Gemeindevertretung Lauterach eine geringfügige Erweiterung der bestehenden Schrebergartenanlage auf Lauteracher Gemeindegebiet beschlossen. Grab elan Die Errichtung des Fuß­ und Radweges am Lauterachbach kommt unseren Lauteracher BürgerInnen zugute. BGM Elmar Rhomberg 9 5 Wahllokale Neue Einteilung der Wahlsprengel Mit einstimmigem Beschluss zur Neueinteilung der Wahlsprengel endete die Sitzung der Gemeindewahlbehörde am 12. Jänner im Rathaus. Die sechs Wahlsprengel wurden auf fünf gekürzt, um den LauteracherInnen die Stimmabgabe zu erleichtern. Zwei neue Wahllokale stehen in Zukunft der Bevölkerung zur Verfügung: • Wahllokal Sozialzentrum-Bürgerdienste, Haus 2, Hofsteigstraße 2a • Wahllokal Hauptschule Das Wahllokal im Kindergarten Hohenegger wurde geschlossen, da die Räumlichkeiten in der Hauptschule für die Abhaltung der Wahlen wesentlich besser geeignet und die Parkmöglichkeiten bei der Hauptschule in ausreichender Form vorhanden sind. Alle Wahllokale sind mit EDV ausgestattet und behindertengerecht. Wahlsprengel 4 Wahllokal Kindergarten Unterfeld ÖBB Lerchenau Wahlsprengel 2 Wahllokal Alter Sternen Wahlausweis In der Zusendung des Wahlausweises wird auf die Neueinteilung der Wahlsprengel gesondert hingewiesen. Für weitere Fragen können Sie sich an die Abt. III – Bürgerdienste Herrn Elmar Fessler T 6802-12 wenden. 10 Aus dem Rathaus | Februar 2010 Bregenz erach Har der s Wahlsprengel 3 ÖBB Damms traße Wahllokal Zum Kreuz traß e L190 Achs traße Unt er fe lds tra ße Rathaus Wolfu r He r Pfarrkirche St. Georg t gu re n ter S traße ga Lerchenauerstraße sse Jannersee Sc L16 hützen weg L190 Wahlsprengel  se as eg ng La Wahllokal Hauptschule L190 ÖB B Wahlsprengel 1 Wahllokal Sozialzentrum-Bürgerdienste Aus dem Rathaus | Februar 2010 A 14 11 Moderator Christof Döring mit Gattin Rosmarie Vizebgm Doris Rohner, Wilfried Pfanner „20 Jahre Kassier“ für die Ortsfeuerwehr und Bgm Elmar Rhomberg Christian Dietrich „20 Jahre Schriftführer“ für Neujahrsempfang 2010 Ehrung der Vereinsfunktionäre „Wie jedes Jahr soll der Neujahrsempfang am Dreikönigstag ein Dankeschön an die Lauteracher Vereinsfunktionäre seitens der Gemeinde sein“, bekräftigte Bürgermeister Elmar Rhomberg in seiner Neujahrsansprache. Trotz rückläufiger Steuereinnahmen dürfen Vereine nicht darunter leiden und werden bestmöglich von der Gemeinde unterstützt. „Denn eine Gemeinde ohne funktionierende Ortsvereine ist eine Gemeinde ohne Gemeinschaftsleben“. Moderator Christof Döring führte mit Witz und Humor durch den Abend. Mit den Slogans aus der Werbung „Mach dein Ding und mach es zu deinem Projekt“ gab er das Motto des Abends bekannt und motivierte die Besucher zu weiteren Projekten im neuen Jahr. Die Plattform des Neujahrsempfanges dient alljährlich dazu, verdiente Vereinsfunktionäre zu ehren. Heuer konnten vier Funktionäre das Marktsiegel in Bronze in Empfang nehmen. Mit einer informativen Powerpointpräsentation und einem lustigen Gewinnspiel stellte sich heuer der Handballclub Bodensee als noch junger Lauteracher Verein vor. Die Saxofongruppe „Sax by Sax“ (Conny Longhi, Reinhard Gisinger, Bernd Spiegel) gestaltete den Abend musikalisch. Mit „Iss was Gscheits“ leitete der Moderator zum kulinarischen „Knödelbuffet“ – vom Team Christof Klopfer mit viel Können zubereitet – über. 12 Aus dem Rathaus | Februar 2010 Kleintierzuchtverein Walter Fehle „20 Jahre hauptverantwortlicher Leiter“ für den Kleintierzuchtverein Josef Buchauer „2 Jahre besondere Verdienste im Verein“ für den Männerchor Sportlerehrung 2010 Alle zwei Jahre findet im Rahmen des Neujahrsempfanges die Ehrung erfolgreicher Lauteracher Sportlerinnen und Sportler statt. 2008 und 2009 haben die SportlerInnen eine oder mehrere hervorragende Leistungen erbracht: • Vorarlberger Landesmeister • Österreichische Meisterschaft Platz 1 bis 3 • Teilnahme an Europa- und Weltmeisterschaften Sportreferent GR Werner Hagen, Bürgermeister Elmar Rhomberg und Vizebürgermeisterin Doris Rohner überreichten den 70 SportlerInnen die Urkunde mit einem Gutschein und eine Tasche mit Pfanners Fruchtsäften. Squash Schmiedinger Christoph 1 Schober Gerhard Jakob Winder Bernhard Buxbaum Tischtennis Pia Summer Jenifer Buhmann Daniel Schwärzler Stefan Peter Julia Wagner Kalb Andreas Kegeln Wilfried Braitsch Werner Heim Erika Gufler Erna Braitsch Raimund Giesinger Gebhard Moosbrugger Christian Glatz Elisabeth Giesinger Stefan Feuerle Markus Baumgartner Sportlerehrung: Tischtennis 1 2 3 5 1 2 3 4 5 6 1 2 3 4 5 6 7 8 9 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 10 1 2 3 4 5 6 7 8 9 11 Leichtathletik Doris Röser Magdalena Baur Margaretha Ender Theresa Baur Stephan Ender Maximilian Hammerle Mathias Zwickle Tobias Molitor Michael Jost Ingo Gorbach Valentin Gmeiner Fortsetzung nächste Seite 10 Sportlerehrung: Kegeln Senioren Aus dem Rathaus | Februar 2010 13 Sportlerehrung: Kegeln Leichtathletik Sportlerehrung: Judo, Anna-Lea Streißlberger Sportlerehrung: Leichtathletik, Doris Röser Sportlerehrung: Rhythmische Gymnastik, Linda Meisinger Sportlerehrung: Leichtathletik Sportlerehrung: Karate Sportlerehrung: Leichtathletik Masters Sportlerehrung: Fallschirmspringer Sportlerehrung: Voltigieren 14 Aus dem Rathaus | Februar 2010 Fortsetzung Leichtathletik und Tobias Lang Wehrdienst Karin Jost Christa Nigg Helga Wüstner Jaqueline Wladika Thomas Fürschuss Simone Fleischhanderl Elsässer Helmut Sonja Hämmerle Andreas Kleber 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 12 13 14 15 16 17 18 19 20 1 2 3 4 5 6 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 1 2 3 4 1 2 3 4 5 Stellung des Geburtsjahrganges 1992 Auf Grund des Wehrgesetzes 2001, haben sich alle österreichischen Staatsbürger männlichen Geschlechtes des Geburtsjahrganges 1992 sowie alle älteren wehrpflichtigen Jahrgänge, die bisher der Stellung noch nicht nachgekommen sind, am 4. März 2010, Familienname A – R und am 23. März 2010 – Familienname S – Z der Stellung zu unterziehen. Stellungsbeginn: 7 Uhr Stellungsort: Innsbruck, FM ConradKaserne, Eingang Köldererstraße 2 Zur Überprüfung der Identität und Staatsbürgerschaft sind mitzubringen: > Amtlicher Lichtbildausweis (Reisepass, Personalausweis der Republik Österreich, Führerschein usw.) > Staatsbürgerschaftsnachweis > Geburtsurkunde > Sozialversicherungskarte > eventuell Heiratsurkunde Zur Beurteilung des Gesundheitszustandes sind eventuell vorhandene ärztliche Atteste (hiefür besteht kein Anspruch auf Kostenvergütung) sowie das ausgefüllte und unterschriebene Medizinische Fragenheft mitzubringen. Stellungspflichtige, die durch Krankheit am Erscheinen vor der Stellungskommission verhindert sind, haben dies umgehend dem Militärkommando/Ergänzungsabteilung durch Vorlage einer ärztlichen Bestätigung nachzuweisen. Wehrpflichtige, die ihrer Stellungspflicht nicht nachkommen, können unbeschadet ihrer allfälligen Straffälligkeit der Stellungskommission vorgeführt werden. Voltigieren Rose Stampfer Lisa Dunst Bianca Glatz und Carolin Dunst Susanna Eberle Sabrina Schönenberger Lisa Schönenberger Karate Judo Kickboxen Jennifer Nigsch Natalie El Kanfoud Jessica Nigsch Andreas Mörth Lukas Brunner Miriam Rauch Marko Stanojevic Stefan Mörth Vincenc Forster Kilian Tangl Tobias Schwendinger Bernd Schäfer Tobias Lang Anna-Lea Streißlberger Julian Bildstein Turnen Katharina German RhytmiCarolin Dunst sche Gymn. Schiessen Fallschirmspringen Eishockey Linda Meisinger Jessica Blum Dominik Jenny Thomas Flatz David Flatz Reinhard Flatz Alexander Pallestrang Weitere Infos Für weitere Fragen können Sie sich an die Abt. III – Bürgerdienste, Hr. Fessler, T 6802-12 wenden. Aus dem Rathaus | Februar 2010 1 Unsere Mitarbeiter der Bürgerservicestelle v.l.n.r. Elmar Fessler, Nicole Krassnig, Wolfgang Rainer und Manuela Koch freuen sich, Sie in den neuen Räumlichkeiten begrüßen zu dürfen Im Areal Sozialzentrum Neue Bürgerservicestelle Der permanente Wandel prägt unsere heutige Gesellschaft und macht auch vor unserer Gemeinde und der Verwaltung nicht halt. Während früher die Rolle der Verwaltung darin bestand, den Lebensraum der Menschen in der Gemeinde zu verwalten, gestalten sie heute diesen Lebensraum viel stärker mit. Um diese Aufgaben erledigen zu können, bedarf es einer laufenden Weiterentwicklung der Verwaltung. Ein Schritt in diese Richtung ist die Schaffung einer Bürgerservicestelle. Als erste Anlaufstelle für die LauteracherInnen wird die Abt III - Bürgerdienste als Service- und Informationsstelle eingerichtet. Aufgrund der Raumkonzeption ist die Unterbringung einer derartigen Stelle im Rathaus am Montfortplatz nicht möglich. Die neue Bürgerservicestelle ist deshalb im Erdgeschoss des Sozialzentrums-Bürgerdienste, Haus 2, an der Bundesstraße/ Ecke Hofsteigstraße 2a untergebracht und steht ab dem 1. Februar für alle BürgerInnen zur Verfügung. Judith Längle, Koordinatorin der Kindergärten und Kleinkindbetreuung, wird ebenfalls in den neuen Räumlichkeiten für Sie da sein. In der Bürgerservicestelle angeboten werden vor allem jene Leistungen, die besonders häufig nachgefragt werden und bei denen nur ein relativ kurzer Kontakt nötig ist. Auch bei Vorliegen aller erforderlichen Unterlagen bzw. Informationen können viele Behördengänge von der Bürgerservicestelle erledigt werden. Neben Information für alle gemeindeverwaltlichen Angelegenheiten bietet das Bürgerservice insbesondere nachstehende Leistungen an: > > > > > > Meldewesen Standesamt/Staatsbürgerschaft Reisepässe, Personalausweise Friedhofsverwaltung Wohnungsangelegenheiten Legalisator – Elmar Fessler (Beglaubigungen von Unterschriften in Grundbuchssachen) Ansuchen und Formulare: Wohnbeihilfe, Heizkostenzuschuss, Finanzamt, GIS-Gebührenbefreiung, Wohnhaussanierung, usw. Müllsackverkauf, Ausgabe der „Gelben Säcke“ Familienpass Fundamt Hundesteuer > > > > > 16 Aus dem Rathaus | Februar 2010 Leidenschaftlich. Gut. Beraten. Die Bürgerservicestelle Der Leiter Elmar Fessler und sein Die Öffnungszeiten Bürozeiten Judith Längle Team Wolfgang Rainer, Nicole KrassMo 8 – 12 Uhr und Mo von 8 – 12 und 14 – 16 Uhr nig und Manuela Koch freuen sich, Sie 13.45 – 18 Uhr (nach telefonischer Vereinbarung) im neuen Bürgerservice begrüßen zu Di, Mi, Do 8 – 12 Uhr und sowie am Mi von 8 – 12 Uhr Ende Jänner zieht das Team der Hypo-Bank Lauterach in die Hofsteigstraße dürfen. 13.45 – 16.30 Uhr T 6802–1 (Haus der Generationen) um. T 6802–10, Fax 6802– Fr 8 – 13 Uhr email: judith.laengle@lauterach.at Gewohnte Servicequalität in neuem Ambiente! Dort erwarten Sie Beratung mit Leidenschaft und eine gewohnt gute Servicequalität. Hypo Landesbank Vorarlberg – Filiale Ende Jänner zog das Team der zentrum) um. Die MitarbeiterInnen T 050 414-6400, www.hypovbg.at Hypo-Bank Lauterach in das Mehr- freuen sich, Sie im neuen Gebäude zweckgebäude an der Bundesstraße/ begrüßen zu dürfen. Ecke Hofsteigstraße 2a (Areal Sozial- Wir freuen uns, Sie bis dahin im Achpark begrüßen zu dürfen. Hypo Landesbank Vorarlberg, Filiale Lauterach .2010 Ab 1.2 erzen eu im H s! n ch Lauterach Lautera T 00 414 – 6400 www.hypovbg.at Neue Bushaltestelle Hubertusweg Auf Initiative von Frau Elisabeth Matt wurde am Hubertusweg eine neue Bushaltestelle errichtet. „Für die Bewohner dieses Ortsteiles ist diese Bushaltestelle eine enorme Erleichterung, da uns damit ein gutes Stück Fußweg abgenommen wird. Ich möchte mich recht herzlich bei unserem Bürgermeister Elmar Rhomberg und beim GR Christian Österle für die Haltestelle bedanken“, so Frau Matt. Elisabeth Matt und GR Christian Österle vor der neuen Haltestelle Hubertusweg Aus dem Rathaus | Februar 2010 17 Seniorenbörse Wohnen im Alter Ab sofort kostenlose und unverbindliche Beratung durch die Seniorenbörse Lauterach mit dem MOHI Lauterach. Beratungsschecks sind kostenlos erhältlich im neuen Büro der Seniorenbörse Lauterach in der Hofsteigstrasse T 6802-69. Bürozeiten: jeweils Donnerstag 9.30 – 11.30 Uhr. Weiters liegen diese Beratungsschecks auch bei allen Gemeindeärzten auf. „Winterdienst“ Da der heurige Winter noch lange nicht zu Ende ist, benötigen wir dringend rüstige Senioren als Schneeschaufler. Bitte um Anmeldung unter T 6802-69. Das Beraterteam der Seniorenbörse Lauterach bei der Beratung der Fam. Zorn: Martha Vogel, Herr und Frau Zorn, Herbert Wirth Durch Spenden eine wichtige Sozialinstitution in der Gemeinde unterstützen und Steuern sparen Krankenpflegeverein In diesen Tagen fällt der Termin für die ArbeitnehmerInnenveranlagung bzw. Einkommensteuererklärung an. Seit dem 1. Jänner 2009 sind Spenden an gemeinnützige Vereine steuerlich absetzbar. Bestätigung für Finanzamt Auf Wunsch stellen wir Ihnen für Ihre über den Mitgliedsbeitrag bzw. den Pflegebeitrag hinausgehenden Spendenzahlungen im Jahr 2009 eine Bestätigung aus. Bitte kontaktieren Sie in diesem Fall Herrn Bruno Forster Email: krankenpflegeverein.lauterach@telemax.at, T 720 30 Unser Pflegeteam: DGKS Judith Fleisch, Brigitte Höfle, Edith Grabher, Christa Brunnschweiler, Sonja Kaiser (Pflegedienstleiterin), Magdalena Schwärzler, Elisabeth Biedermann. Der Krankenpflegeverein Lauterach wurde unter der Nummer SO 1116 als spendenbegünstigte Organisation registriert. Auch 2010 unterstützt Ihre Spende die vielfältigen Aufgaben sowie die mobile Einsatzbereitschaft der Diplomkrankenschwestern der Hauskrankenpflege. Ein Beispiel: Wenn Sie E 80,- spenden, erhalten Sie bei einem ca. Steuersatz von 36,5 Prozent knapp E 30,- vom Staat zurück. Der Spendenaufwand selbst ist also E 50,-. Als Nachweis gelten Einzahlungsbelege, Daueraufträge, Kontoabbuchungen etc. Bitte führen Sie auf Ihren Belegen unsere FA-Registrierungsnummer SO 1116 an und unterstützen Sie den Krankenpflegeverein. Ihre Spende bleibt in der Gemeinde und kommt den Bürgern bei Bedarf direkt zugute. Bankverbindung Raiffeisenbank Lauterach, Konto Nr. 2.433.951, BLZ 37431 18 Aus der Gemeinde | Februar 2010 Für Lauteracher Bürger Kostenlose „erste anwaltliche Auskunft“ Auch dieses Jahr findet im Alten Kreuz wieder einmal im Monat jeden ersten Montag von 17 bis 19 Uhr für alle Lauteracher Bürger eine freiwillige und kostenlose Rechtsberatung durch die in Lauterach wohnhaften Rechtsanwälte statt. Rechtsanwälte sind umfassend juristisch ausgebildet und von jeglichen staatlichen und privaten Einflussnahmen unabhängig. Sie sind zur absoluten Verschwiegenheit über die ihnen anvertrauten Informationen verpflichtet. Gemeinsam werden in einem bis zu ca. 15-minütigen Gespräch die Rechtslage und die weitere mögliche Vorgangsweise erläutert. Egal ob Sie Fragen über das Erbrecht haben, es mietrechtliche Probleme gibt, Sie sich über die Abwicklung eines Kauf- oder Schenkungsvertrages, über Ehescheidung, Ehegatten- oder Kinderunterhalt usw. informieren möchten. Bei dieser anwaltlichen Erstberatung können Sie sich einen Überblick über Ihr Rechtsproblem verschaffen. Oft hilft diese rechtliche Beratung durch einen Anwalt, unnötige und kostenintensive Rechtsstreitigkeiten und Prozesse zu vermeiden. Wer rechtlich informiert ist, ist in der Lage, Entscheidungen zu treffen und Konflikte zu lösen. Vielen, die diese Rechtsberatung bereits in Anspruch genommen haben, konnte geholfen werden. Mag. Jürgen Nagel Kanzleisitz: Rheinstr. 35, 6900 Bregenz, T 05574/84003, F 05574/84003-33 Email: info@ihr-gutes-recht.at Homepage: www.ihr-gutes-recht.at Kanzleigemeinschaft: Nagel und Eberle Bevorzugte Tätigkeitsgebiete: Ehe- und Familienrecht; Schadenersatzund Gewährleistungsrecht; Strafrecht; Verwaltungsrecht; Vertragsrecht Homepage: www.kgk.co.at Kanzleigemeinschaft: Klocker und Schipflinger-Klocker Bevorzugte Tätigkeitsgebiete: Arbeitsrecht; Liegenschaftsrecht; Mietund Wohnrecht; Erbrecht; Insolvenzrecht; Gesellschaftsgründungen; Verträge Sprachen: Englisch Dr. Ursula Leissing Mediatorin Kanzleisitz: Rathausstr. 33, 6900 Bregenz, T 05574/46250, F Dw. 5 Email: kanzlei@hirsch-leissing.at, Homepage: www.hirsch-leissing.at Kanzleigemeinschaft: Hirsch und Leissing Bevorzugte Tätigkeitsgebiete: Ehe- und Familienrecht; Schadenersatz- und Gewährleistungsrecht; Versicherungsrecht; Verkehrsrecht und Unfallschäden; Verträge Sprachen: Englisch; Französisch Mag. Andreas Germann Kanzleisitz: Scheffelstr. 7a, 6900 Bregenz, T 05574/54200, F 05574/54200-6 Email: ag@g-g.at Homepage: www.g-g.at Bevorzugte Tätigkeitsgebiete: Ehe- und Familienrecht; Erbrecht und Verlassenschaftsabhandlungen; Gesellschaftsrecht, Gesellschaftsgründungen; Liegenschafts- und Immobilienrecht; Insolvenzrecht und Unternehmenssanierungen Dr. Arnulf Summer Kanzleisitz: Kirchstraße 4, 6900 Bregenz, T 05574/47244, F 05574/52545 Email: office@anwalts-kanzlei.at Homepage: www.anwalts-kanzlei.at Kanzleigemeinschaft: Summer, Schertler, Stieger und Droop Bevorzugte Tätigkeitsgebiete: Bank- und Kapitalmarktrecht; Gesellschaftsrecht, Gesellschaftsgründungen; Handelsrecht; Liegenschafts- und Immobilienrecht; Gewerbl. Rechtsschutz, Immaterialgüterrecht Sprachen: Englisch Wann & Wo Jeden ersten Montag im Monat (nachzulesen in den Ausblicken) Von 17 – 19 Uhr, im Alten Kreuz, Bundesstraße 36 Dr. Gernot Klocker ak. gepr. Europarechtsexperte Kanzleisitz: Mozartstraße 18, 6850 Dornbirn, T 05572/386869, F 05572/386869-3 Email: office@kgk.co.at, Aus der Gemeinde | Februar 2010 19 Kindergarten Bachgasse Neugier und Freude – gute Voraussetzungen um Neues zu lernen Luft, Feuer, Erde und Wasser – mit Beobachtungen lernen die Kinder Neugierig beobachten die Kinder im Kindergarten Bachgasse, wie ein Auto mit einem aufgeblasenen Luftballon durch den Raum flitzt, wie ein Segelschiff im Wasser dahin schwimmt, wenn der Wind in die Segel bläst oder sich das Windrad im Wind dreht. Am Baum im Garten hängen Wind- und Klangspiele, die sich im Wind bewegen oder klingen. Der Schwerpunkt in diesem Kindergartenjahr sind die vier Elemente, im Herbst – Luft, im Winter – Feuer, im Frühling – Erde und im Sommer – Wasser. Den Kindern werden interessante Beobachtungen ermöglicht. Sie sind die Grundlage für physikalische Gesetzmäßigkeiten. Die Windkraft, die Wärme und die Wasserkraft bringen Dinge in Bewegung, sie können Stoffe verändern und wir können sie für unser Leben nutzbar machen. Der Bratapfel, den die Kinder mit dem Apfelbräter und einem Teelicht selbst zubereiten, wird weich oder das Wasser wird mit Hitze zum Kochen gebracht, das Feuer im Ofen erwärmt einen Raum und eine Kerze spendet Licht im Dunkeln. Beim Martinsfest oder in der Weihnachtszeit erleben die Kinder eine andere Fassette von Wärme und Licht. Sie sind ein Symbol der Freude. Mit kleinen Aufmerksamkeiten, Hilfsbereitschaft und netten Worten können auch die Kinder Freude weitergeben. Bei entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen gibt es – mit Sternspritzern und Neujahrsmusik – ein Klangfeuerwerk zum Neujahr. Wieder einmal hat es frisch geschneit. Das ist die Gelegenheit, um barfuß im kalten Schnee zu laufen und sich anschließend die Füße warm einzuwickeln. Die Kinder spüren intensiv den Unterschied zwischen warm und kalt. Das bewusste Wahrnehmen sensibilisiert die Körperwahrnehmung. Sie schult das Foto fehlt Mit unserer eigenen Luft entstehen interessante Bilder, wenn die nasse Farbe mit einem Trinkhalm verblasen wird schnelle Reagieren und verbessert die Einschätzung von Gefahren. Sobald es Frühling wird und sich die Erde erwärmt hat, bepflanzen wir unseren Garten und beobachten, was die Erde mit unserer Pflege alles hervorbringt. Aus lehmiger Erde formen wir Gegenstände, bauen mit Hilfe einer Künstlerin einen Ofen und brennen die „Kunstwerke“ anschließend. Auch das Element Wasser bietet vielfältige Erfahrungsmöglichkeiten. Wir planen Experimente, einen Badetag, Wasserspiele, Beobachtungen in der Natur. Eine Woche lang gehen wir täglich an einen Bach im Wald. Dort bauen die Kinder Staudämme, Wasserräder werden ausprobiert. Die Ideen der Kinder sind vielfältig. Mit kleinen Hilfestellungen und mit entsprechendem Material unterstützen wir sie bei Verwirklichung. 20 Aus der Gemeinde | Februar 2010 Chippflicht für Hunde Schon seit längerem besteht für HundebesitzerInnen die Verpflichtung, ihrem Tier einen Mikrochip implantieren zu lassen, durch den das Tier eindeutig zugeordnet werden kann. Seit Jahresbeginn 2010 ist die Übergangsregelung ausgelaufen. Ab sofort drohen den Besitzern empfindliche Strafen, wenn ein Hund ohne Chip erwischt wird. „Die Gemeinden haben hier wieder eine zusätzliche Aufgabe: Die HundehalterInnen zu informieren, von der Sinnhaftigkeit zu überzeugen und darauf aufmerksam zu machen, dass es eine gesetzliche Verpflichtung ist“, so Mödlhammer in einem ORF.at verbreiteten Interview. Seit Jahresbeginn kann das Fehlen des Chips bei einem Hund für die BesitzerInnen teuer werden. Im Wiederholungsfall kann die Strafe für diese Verwaltungsübertretung mehr als € 3.000,- betragen. Schülerinnen des Kunst-Zweiges präsentieren eigene Modekreationen Borg Lauterach Großes Interesse beim Informationsnachmittag Rund 300 Besucher kamen Mitte Jänner zum Informationsnachmittag des BORG. Dabei wurden die drei Zweige der Schule – Naturwissenschaft, Musik und Kunst – präsentiert. Mit rund 290 Schülern in 13 Klassen ist das BORG eines der kleinsten und „familiärsten“ Gymnasien des Landes. Die Anmeldefrist für den Schulbesuch im kommenden Herbst läuft vom 15 bis zum 26. Februar. BHs für Kontrolle zuständig An sich sind die Bezirkshauptmannschaften für die Kontrolle zuständig, sie sollten auch über die Geräte zum Auslesen der Funkchips verfügen. Die Gemeinden haben aber die Möglichkeit, sich über die Identität eines Hundes und dessen BesitzerIn zu erkundigen. Generell sollten die Gemeinden über die Handhabung des Gesetzes Bescheid wissen, weil viele BesitzerInnen die Gemeinde als erste Anlaufstelle für derartige Fragen sehen. Schauspieler proben neues Stück Unter der Leitung der Theaterprofis Renate Bauer und Martin Sommerlechner haben die Proben für das neue Theaterstück der BORG-Lauterach-Schauspielschüler begonnen. Mit viel Musik und Tanz wird darin eine kriminalistische Geschichte um Pontius Pilatus erzählt. Die Aufführungen finden im Mai statt, mit dabei sind auch Jungschauspieler aus den Neuen Mittelschulen Lauterach und Hard-Mittelweiherburg. Chippflicht besteht seit 2008 Schon seit 30. Juni 2008 gilt für alle Hunde in Österreich die Chippflicht. Mit Ende 2009 ist die Übergangsfrist für erwachsene Hunde ausgelaufen, die bis 31. Dezember elektronisch gekennzeichnet und gemeldet werden mussten. Der reiskorngroße Mikrochip trägt Informationen in Form einer Zahlenkombination, um jedes Tier identifizieren und seinem Halter zuordnen zu können. Er wird dem Hund mit einer Injektionsnadel international verpflichtend auf der linken Halsseite hinter dem Ohr unter die Haut implantiert. Am BORG Lauterach wird eifrig geprobt Aus der Gemeinde | Februar 2010 21 Die neue Zentrale des Bauunternehmens entsteht im Süden Lauterachs (Betriebsgebiet Lindenweg) und soll bis Ende 2011 bezugsbereit sein Wirtschaftsstandort Lauterach Schertler-Alge baut neue Firmenzentrale Damit der Ortskern von Lauterach sich lebendig entwickeln kann, braucht es Platz. Dort, wo einst der Bauhof der Firma i+R SchertlerAlge stand, wurde vor kurzem das Haus der Generationen eröffnet. Um dieser Entwicklung noch mehr Raum zu geben, errichtet das Lauteracher Bauunternehmen eine neue Zentrale im Süden und zieht mit dem Fenster-/Türenbau in den Norden von Lauterach. Eine neue Firmen­ zentrale und 400 Arbeitsplätze sind ein langfristiges Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Lauterach. BGM Elmar Rhomberg entschlossen vom Zentrum in das Industriegebiet der Gemeinde umzusiedeln. „Unser Unternehmen ist in den letzten 20 Jahren stark gewachsen. Heute arbeiten ungefähr 400 Mitarbeiter an unseren Standorten in Lauterach. Auch aus Platzgründen wurde für uns die Suche nach einem neuen Betriebsstandort notwendig“, so Günter Schertler weiter. Als gebürtiger Lauteracher ist es ihm ein Anliegen, den Standort Lauterach beizubehalten. © Fotos: Schertler-Alge GmbH Neue Standorte im Süden und Norden Die ersten Schritte in Richtung neuer Standorte sind bereits im vergangenen Jahr gesetzt worden. Der neue Bauhof ist zwischen der Autobahn und der Firma Huppenkothen im Süden der Gemeinde entstanden. Ebenfalls an diesem Standort soll bis Ende 2011 die neue Firmenzentrale errichtet werden. Ein mehrgeschossiges, energieeffizientes Gebäude soll für Geschäftsführung, Administration, Planung und Projektmanagement optimale Arbeitsbedingungen schaffen. Das Haus der Generationen sowie ein modernes Geschäftshaus an der Hofsteigstraße sind Teil des lebendigen Ortskerns in Lauterach. „Die Initiative zur aktiven Zentrumsentwicklung durch Bürgermeister Elmar Rhomberg und dem Lauteracher Gemeinderat haben wir von Anfang an unterstützt“, erzählen Günter Schertler und Joachim Alge, die Geschäftsführer des 1904 in Lauterach gegründeten Bauunternehmens i+R Schertler-Alge. Um dieser Entwicklung noch mehr Potential zu bieten, hat sich die Geschäftsführung 22 Aus der Gemeinde | Februar 2010 Die Abteilung Fenster-/Türenbau, die ihren Standort bisher ebenfalls in der Hofsteigstraße hatte, erhält im Norden der Gemeinde eine neue Produktionshalle und Büroräumlichkeiten. An der Dammstraße wird sie in der zweiten Jahreshälfte ihren neuen Standort beziehen. Der Holzbau der Firma i+R Schertler-Alge, der bereits jetzt an der Dammstraße produziert, wird bis Ende 2011 großzügig erweitert. „In gut 100 Jahren Unternehmertum haben wir uns zum Projektentwickler und Generalunternehmer für Industrie, Gewerbe und öffentliche Hand entwickelt“, resümiert Günter Schertler und sieht die neuen Standorte als gute Weichenstellungen – vielleicht für die nächsten 100 Jahre. Info: www.schertler-alge.at Zimmerei Neu! Erweiterung der Produktion bis 2011 Fensterbau Neu! Ab Sept. 2010 Produktion und Verwaltung Fact-Box i+R Schertler-Alge Gruppe Mitarbeiter Gruppe: 600 Lehrlinge: 28, in den Lehrberufen Maurer, Zimmerer, Tischler, Tischlereitechniker, Tiefbauer Firmenstandorte: Lauterach, Wien, Lindau (D), St. Margrethen (CH), Vaduz (FL) Jahresumsatz Gruppe: 250 Millionen Euro (2008) Haus der Generationen Schertler-Alge Zentrale bis Ende 2011 Huppenkothen Schertler-Alge Unternehmenszentrale Neu! Bürohaus ab Ende 2011 Bau-Logistik Zentrum Ein Zuhause für Generationen: Im SeneCura Sozialzentrum sind 2 Pflegeplätze und der Kindergarten Sunnadörfle beheimatet Am neuen Standort bereits in Betrieb ist das neue Bau-Logistik-Zentrum von i+R Schertler-Alge Aus der Gemeinde | Februar 2010 23 ANGEBOTE GÜLTIG VOM 01.02. BIS 06.02.2010. WWW.ADEG.AT DANIEL Lauterach Unser neuer Fleischfachverkäufer Herr Josef Feuerstein mit seinem Team, wird Sie gerne beim Einkauf unserer beliebten efef Fleisch-, Wurst-, Speck- und Schinkenspezialitäten fachmännisch beraten und freut sich auf Ihr Kommen. 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